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242248

Beschlüsse zu den Ergebnissen der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Vorplanung des ZOB

Beschlussvorlage 17.01.2025

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Sammeldokument öffentlich

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Sammeldokument öffentlich

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Beschlussvorlage 
öffentlich 
242248 
 
 
 
  
Die Oberbürgermeisterin 
 
 
—
—
 
Federführung: 
61 Stadtplanungsamt 
Dezernat: 
Dez. III 
 
 
 
Beschlüsse zu den Ergebnissen der 
Öffentlichkeitsbeteiligung zur Vorplanung des ZOB 
 
Beratungsfolge 
Ausschuss für Mobilität und Verkehr 21.01.2025 Empfehlung 
Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 22.01.2025 Empfehlung 
Ausschuss für Soziales, Migration und 
Gesundheit 
23.01.2025 Empfehlung 
Bezirksvertretung Bonn 04.02.2025 Empfehlung 
Hauptausschuss 06.02.2025 Empfehlung 
Rat 13.02.2025 Entscheidung 
 
Begründung der Eilbedürftigkeit: 
Ein politischer Beschluss ist erforderlich, der die Planungsgrundlage für die 
weiteren Planungsphasen darstellt. So lange dieser nicht vorliegt, kann keine 
inhaltliche Bearbeitung des Projektes erfolgen und es kommt zu 
Verzögerungen im Planungsablauf. Aus einer Verzögerung würden zudem 
auch Kostensteigerungen bspw. durch die allgemeine Preisentwicklung im 
Bausektor entstehen. 
Aufgrund eines Workshops zwischen Politik, beauftragtem Planungsbüro und 
Verwaltung am 14.01.2024 und ggf. daraus resultierenden Ergebnissen, die in 
der Beschlussvorlage Beachtung finden müssen, konnte die Vorlage nicht 
fristgerecht eingereicht werden.  
 
Beschlussvorschlag 
 
1) Die Integration und Umsetzbarkeit der im Beteiligungsverfahren 
aufgekommenen Aspekte wird gemäß Anlage 5 im weiteren Planungsverlauf 
geprüft. 
  
2) Die Verbindung der B-Ebene mit der Mittelinsel erfolgt - wie im Rahmen der 
Vorentwurfsplanung beschlossen - über zwei redundante Aufzüge, feste 
Treppe und Rolltreppen.  
  
3) Eine gut einsehbare Fahrradtiefgarage mit höchstmöglicher Stellplatzzahl 
inklusive Fahrradrampe wird realisiert. 
  
4) Die geplante Radverkehrsführung entlang der Maximilianstraße wird weiter 
geplant. 
  
5) Für die örtliche Szene wird unter Wegnahme entsprechender Bus-
Pausenplätze eine Aufenthaltsfläche zwischen Pausenplätzen, Fahrradrampe 
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—
und Südunterführung (sogenannte Dreiecksfläche) eingerichtet. Sollte die 
Fläche seitens der Szene nicht angenommen werden, ist die nachträgliche 
Einrichtung des Pausenplatzes für den Bus zu gewährleisten. Entsprechende 
Kapazitäten für Bus-Pausenplätze sind weiterhin am Kaiserplatz vorzuhalten 
und dort barrierefrei auszubauen. 
  
 
Begründung:  
1. Einleitung 
Im Zeitraum vom 17.05.2024 bis 01.08.2024 fand die Beteiligungsphase der 
Bonner Bürger*innen sowie relevanter Stakeholder zur Neuplanung ZOB statt. 
Grundlage für die Beteiligung war der getroffene Beschluss zur 
Vorentwurfsplanung in der Ratssitzung am 14.03.2024. 
Die Verwaltung hat im Rahmen der Mitteilungsvorlage DS 232044-04 über die 
Bestandteile der Öffentlichkeitsbeteiligung informiert. Das gesamte 
Beteiligungsverfahren inklusive der relevanten Ergebnisse ist im 
Abschlussbericht sowie den dazugehörigen Anhängen im Einzelnen 
nachzulesen, die dieser Beschlussvorlage als Anlagen beigefügt sind. (Anlagen 
1 bis 4). 
  
2. Wesentliche Ergebnisse der Bürgerbeteiligung: 
Generell zielen zahlreiche Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger auf den 
Ist-Zustand und die damit einhergehenden bekannten Mängel und Defizite des 
derzeitigen ZOB ab. Darauf aufbauend wurden Wünsche und Anregungen 
formuliert. Weitaus weniger wurde die aktuelle Vorentwurfsplanung 
kommentiert.  
Darüber hinaus wurden häufig Aspekte genannt, die erst im weiteren 
Planungsverlauf geprüft und eingearbeitet werden können (vgl. hierzu auch 
Anlage 5). 
  
Im Vorfeld der Beteiligung wurden die folgenden fünf Fokusthemen identifiziert, 
auf deren Basis das Beteiligungskonzept sowie die dazugehörigen Fragen 
formuliert wurden. Im Rahmen der qualitativen Auswertung wurden alle 
Antworten, die in Textform eingegangen sind, analysiert und den jeweiligen 
Fokusthemen zugeordnet. Es sind folgende Ergebnisse zu nennen:  
Sicherheit; 
•           Wunsch nach klaren Wegebeziehungen und einer ausreichenden 
Beleuchtung 
•         Unübersichtlichkeit trägt im Bestand zu Unsicherheitsgefühl bei  
•           ansässige „Szene“ trägt zu einem negativen Sicherheitsgefühl bei. Ein 
Ausweichplatz für die Szene im Umfeld wurde angeregt.  
•           mehr Sicherheits- und Kontrollpersonal direkt vor Ort, Notfallsäulen 
sowie Überwachungskameras 
•           generelles Drogen- und Alkoholverbot 
  
Aufenthalt: 
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—
•           mangelnde Sauberkeit  
•           Wunsch nach mehr Mülleimern, ggf. mit größerem Fassungsvermögen, 
sowie eine häufigere Reinigung vor Ort  
•           Wunsch nach einer öffentlichen WC-Anlage 
•           mehr Witterungsschutz vor Sonne, Regen und Wind 
•           mehr Grün/Begrünung  
•           ausreichend Sitzgelegenheiten 
•           Weitere Vorschläge: Bäckerei/Café, Imbissangebote, 
Trinkwasserspender, beheizter/klimatisierter Fahrgastaufenthaltsraum, 
moderne und zweckmäßige Gestaltung mit einer hellen, offenen 
Bauweise 
  
Mobilität für alle: 
•           Beeinträchtigung der Barrierefreiheit (begrenzte Platzverfügbarkeit an 
Bussteigen, fehlendes Leitsystem inkl. akustischer Unterstützung) 
•           Wunsch nach mehr Orientierung in Form von Beschilderungen und 
Anzeigetafeln, breiteren Bussteigen sowie ausreichender Beleuchtung 
•           Wunsch nach klarer Trennung zwischen den einzelnen 
Verkehrsteilnehmenden 
•           Anregungen: Ausweisung einer Fußgängerzone, Einführung von 
Schrittgeschwindigkeit für alle Verkehrsteilnehmenden 
•           Reduzierung des Verkehrs im ZOB sowie vor dem Hauptbahnhof, da 
viele unterschiedliche Verkehrsträger aufeinandertreffen 
•           Vereinzelt wird die Wiederöffnung des ehemaligen "City-Rings" 
gewünscht 
•           Barrierefreie Wegeverbindung zwischen ZOB und 
Straßenbahnhaltestellen sowie zum Hauptbahnhof 
•           Geplante Radverkehrsführung: Unfallrisiko  zwischen querenden zu 
Fuß Gehenden und Radfahrenden, Wunsch nach (baulichen) 
Maßnahmen zur Risikominimierung bzw. alternativer Führung des 
Radverkehrs. 
Zugänglichkeit: 
•           mangelnde Übersichtlichkeit 
•           mehr und gut erkennbare Informationen 
•           digitale Anzeigetafeln mit Echtzeitinformationen und Informationen zu 
Ausfällen an allen Bussteigen 
•           einheitliches und verständliches System zur Bussteignummerierung 
•           Wunsch nach einem Serviceangebot der SWB Bus und Bahn in Form 
von Ticketverkauf, -beratung und -information 
•           unübersichtliche Wegeführung und unzureichende 
Fußgängerquerungen  
•           Wunsch nach einer Priorisierung des Fußverkehrs mit einer klaren 
Abgrenzung zum Radverkehr.  
•           Wunsch nach Zebrastreifen bzw. klar ersichtlichen und barrierefreien 
Querungsmöglichkeiten  
•           Befreiung des ZOB-Bereichs von jeglichem Durchgangsverkehr, der 
nicht direkt für den Bereich relevant ist (￿ Fußgängerzone) 
  
Vernetzte Mobilität: 
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—
—
•           Trennung zwischen den einzelnen Verkehrsträgern bzw. -
teilnehmenden  
•           bessere Vernetzung mit Sharing-Angeboten, insbesondere Car-
Sharing und Leihfahrräder 
•           ausgewiesene Abstellorte für E-Scooter  
•           Wunsch nach einer Verknüpfung zum Fernbusangebot  
•           Wunsch nach sicheren, überdachten Fahrradabstellanlagen 
•           offene und gut einsehbare Zuwegung zur Fahrradgarage  
•           Integration der Fahrradgarage in den ÖPNV (vergünstigtes Ticket, 
digitale Anzeigetafel ÖPNV-Abfahrten) 
•           Kritik: Aufwand und Kosten einer Fahrradtiefgarage vor dem 
Hintergrund der umliegenden Abstellmöglichkeiten in den Parkgaragen 
in der Rabin- und Quantiusstraße 
3. Aufnahme der Ergebnisse in die Planung 
Viele der im derzeitigen Zustand des ZOB als Mängel und Defizite 
empfundenen Aspekte werden durch die aktuelle Planung verbessert bzw. 
sogar beseitigt. 
Durch die große Mittelinsel mit den sich darum angeordneten Bussteigen 
erhalten die Fahrgäste eine ausreichend große und übersichtliche Wartefläche. 
Die Bussteige werden mit klaren Bezeichnungen sowie digitalen 
Fahrgastinformationsanzeigen versehen. Hinzu kommen ausreichend viele 
Mülleimer und Sitzgelegenheiten, deren Standort im weiteren Planungsverlauf 
festgelegt werden. Auf der Mittelinsel werden in einem Gebäude das 
gewünschte SWB-Servicecenter mit Ticketberatung und -verkauf sowie die 
öffentliche Toilettenanlage und ein/e Bäckerei/Café untergebracht. Die 
Umsetzung weiterer Maßnahmen, die aus Sicht der Bürgerschaft die 
Aufenthaltsqualität steigern würden, wie bspw. Wasserspender, werden im 
weiteren Planungsverlauf geprüft.  
Die Mittelinsel wird aus jeder Himmelsrichtung mittels barrierefreier 
Zuwegungen, teilweise signalisiert, erreichbar sein. Ob, wie teilweise 
gewünscht, Zebrastreifen markiert werden, wird seitens der Fachplanung unter 
Berücksichtigung der Anforderungen an einen möglichst reibungslosen und 
effizienten Busablauf noch einmal geprüft und bewertet. Auch der Wunsch zur 
Einrichtung einer Langsamfahrzone oder zur Ausweisung einer Fußgängerzone 
wird in den nächsten Schritten untersucht. Des Weiteren werden ein 
Leitwegesystem sowie akustische Ansagen eingerichtet. Dieser Aspekt ist in 
der bisherigen Vorentwurfsplanung nicht abgebildet, wird jedoch Bestandteil 
der weiteren Planungsphasen sein.  
Ein Witterungsschutz vor Sonne, Regen und Wind ist mit dem Dach über der 
Mittelinsel sowie den Fahrgastunterständen für die Bussteige entlang der 
Maximilianstraße gegeben. Die Sorge, dass sich unter dem geplanten 
Glasdach an heißen Tagen die Hitze staut, kann insofern abgeschwächt 
werden, als die Elemente der Photovoltaikanlage Schatten spenden. Trotzdem 
wird dieser Aspekt in den weiteren Planungsschritten noch einmal aufgegriffen 
und geprüft. Die Unterbringung eines eigenen Aufenthaltsraumes für die 
Fahrgäste muss im weiteren Verlauf unter Berücksichtigung der Platzbedarfe 
geprüft werden. Von einer weiteren Vergrößerung des Gebäudes wird 
abgeraten, da dieses die Wartefläche zerschneidet und zu Engstellen an den 
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Bussteigen führt. 
Der Aspekt Begrünung wurde teilweise bereits in der Planung durch die 
Begrünung der Fahrgastunterstände sowie der Überdachung der Rampe zur 
Fahrradtiefgarage aufgegriffen. Ein Erhalt der Bestandsbäume ist aufgrund der 
geringen Tiefe des Unterbodens (Tunnelröhren) sowie der geplanten 
Maßnahmen im Untergrund (Fahrradtiefgarage) nicht möglich. Wie derzeit zu 
sehen, hat der fehlende Platz für das Wurzelwerk der Bäume Auswirkungen auf 
die Pflasteroberfläche und trägt zu Unebenheiten bei, die im Rahmen der 
Beteiligungsbausteine kritisch angemerkt wurden. Dies sollte bei der 
zukünftigen Planung vermieden werden. Weitere Maßnahmen zur Begrünung 
wurden bereits seitens des beauftragten Büros geprüft (Anlage 6). Diese sind 
jedoch aufgrund der Zerschneidung der Platzfläche nicht zu empfehlen.  
Die aktuelle Planung sieht zudem eine offene und helle Bauweise vor. Hinzu 
kommt ein helles Beleuchtungskonzept. Verwinkelte und dunkle Ecken werden 
so vermieden. Die vorgeschlagenen Maßnahmen aus der Bürgerbeteiligung zur 
Verwendung von umweltfreundlichen Materialien und Elementen werden im 
weiteren Planungsverlauf geprüft und, wo möglich, umgesetzt. Die Integration 
einer Photovoltaikanlage ist auf dem Dach der Mittelinsel vorgesehen. 
Um den Rückmeldungen aus der Bürgerbeteiligung bzgl. einer Kiss & Ride-
Fläche vor Gleis 1 gerecht zu werden sowie eine Wendemöglichkeit für Taxen 
weiterhin anzubieten, wird der Planungsraum für die kommenden 
Planungsphasen um die Fläche zwischen Hauptbahnhofsgebäude und 
Südunterführung erweitert. Im Rahmen der Vorentwurfsplanung wurden die 
Planungen für diesen Bereich nur nachrichtlich dargestellt. In diesem 
Zusammenhang wurden im Rahmen der Bürgerbeteiligung gegenteilige 
Meinungen kundgetan, die entweder eine Komplettsperrung für den MIV im 
Bereich Hauptbahnhof - Südunterführung fordern oder die Befahrbarkeit in 
beide Richtungen erneut herstellen möchten.  
Diese gegenteiligen Äußerungen betreffen auch die Öffnung der 
Maximilianstraße für den MIV. Negative Stimmen bemängeln, dass durch die 
jetzige Vorentwurfsplanung der MIV nicht mehr über die Maximilianstraße 
abgewickelt werden kann. In diesem Zusammenhang wird seitens der 
Verwaltung darauf hingewiesen, dass ein leistungsfähiger ZOB nur unter 
Hinzunahme des ehemaligen Fahrbahnbereichs der Maximilianstraße 
gewährleistet werden kann. Eine weitere Reduzierung der verfügbaren Fläche 
würde dazu führen, dass die (politischen) Anforderungen an einen neuen ZOB 
weitaus weniger erfüllt werden als es im Rahmen der beschlossenen 
Vorentwurfsplanung der Fall ist. So ist es bspw. mit der verfügbaren Fläche 
nicht möglich, das gewünschte Fernbusangebot im Bereich des ZOB zu 
integrieren ohne die Leistungsfähigkeit für die innerstädtischen und regionalen 
Linien zu schmälern. Hier wird seitens der Verwaltung empfohlen, den 
bestehenden Standort des Fernbusbahnhofs an der Museumsmeile 
beizubehalten. 
Abschließend wurde in den diversen Beteiligungsformaten immer wieder die 
Frage gestellt, wie der Busverkehr während der Bauzeit am ZOB geregelt 
werden würde. Die Verwaltung wird hierzu eine rechtzeitige und umfangreiche 
Information der Bürger*innen vornehmen, sobald das Baustellenkonzept und 
der damit verbundene Baustellenfahrplan des lokalen ÖPNV abgestimmt sind. 
Seitens der Anliegenden wurde ebenfalls angeregt, dass eine frühzeitige 
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—
Information über die Bauphasen erfolgt und die Auswirkungen auf die 
Ladenlokale so gering wie möglich gehalten wird. Die Entwicklung eines 
Konzepts ist Bestandteil der nächsten Planungsschritte und wird den 
Busverkehr betreffend mit den relevanten Akteuren abgestimmt. 
4. Konfliktpunkte im Beteiligungsprozess 
Aufgrund der zahlreichen Rückmeldungen auch von beteiligten Organisationen 
ergeben sich drei Konfliktpunkte, die im Weiteren erörtert werden. 
4.1 Barrierefreie Anbindung der B-Ebene an die Mittelinsel des 
geplanten ZOB 
Die Fahrradgarage schafft einen sicheren und überdachten Ort zur Abstellung 
von Fahrrädern und sorgt an der Oberfläche durch die Reduzierung der 
dortigen Abstellanlagen für mehr Platz für andere Elemente. Gleichzeitig wirkt 
sich die Fahrradtiefgarage auf die Kosten für das Projekt (Erdarbeiten, 
Verlegung Kanal) aus und führt zu einem komplexeren Bauprozess. Unter 
Berücksichtigung der vorhandenen bzw. geplanten Abstellanlagen in der 
Rabinstraße (ca. 150 Stellplätze) sowie Quantiusstraße (Radstation 360 
Stellplätze, geplantes Parkhaus ca. 800 Stellplätze), gilt es den Aspekt des 
Nutzens einer zusätzlichen Parkgarage gegen die hohen Kosten der 
Herstellung abzuwägen. Mit einer Fahrradtiefgarage am ZOB würde - 
ergänzend zu den beiden bestehenden Garagen - eine sichere 
Abstellmöglichkeit östlich der Bahn und südlic h der B56 als räumlich trennende 
Elemente geschaffen, wodurch ein erweiterter Kreis an Menschen adressiert 
würde. Für das geplante Parkhaus an der Quantiusstraße liegen der Stadt 
bislang lediglich Unterlagen zur Beteiligung im Zulassungsverfahren des 
Eisenbahnbundesamtes (EBA) vor. Eine Genehmigung und Umsetzung des 
Vorhabens insgesamt sowie die final zu realisierende Anzahl an 
Radabstellanlagen oder deren Nutzungskonditionen sind ungewiss. 
Hinzu kommt die Forderung der Behinderten-Gemeinschaft (BG) Bonn, eine 
stufenlose und technikfreie Verbindung zwischen B-Ebene und Oberfläche zu 
schaffen. Aufgrund vergangener Erfahrungen wird eine barrierefreie 
Anbindung, wie in der Planung vorgesehen, über zwei Aufzüge von der BG 
Bonn als nicht ausreichend angesehen, da diese bei Vandalismusschäden und 
anschließender Behebung der Schäden oder Stromausfall (für längere Zeit) 
nicht nutzbar seien. Die zusätzlich bestehenden Möglichkeiten in der 
Umgebung (Aufzug Gleis 1 DB oder Aufzug Maximiliancenter) seien laut BG 
Bonn ebenfalls störanfällig und mit einem nicht hinnehmbaren Umweg 
verbunden. Vor diesem Hintergrund fordere man - statt der geplanten 
Rolltreppe - eine Rampe mit der im Bestand vorhandenen Steigung von bis zu 
ca. 10%.  
Ein gleichzeitiger Ausfall beider Aufzüge zwischen B-Ebene und Mittelinsel ist 
bei Berücksichtigung eines entsprechenden Wartungskonzeptes nach 
herrschender Fachplanungs- und Verwaltungsmeinung jedoch äußerst selten. 
Darüber hinaus ist es möglich, die Fahrradrampe in entsprechenden 
Situationen als Entfluchtungsmöglichkeit zu nutzen. Hierfür kann eine 
entsprechende Schleuse für Rollstuhlnutzende eingebaut werden.  
Die Realisierung einer sowohl barrierefreien Rampe (Steigung 6 %) als auch 
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einer Rampe mit der Steigung der derzeitigen Bestandsrampe am ZOB (ca. 10 
%) als Minimallösung zerschneidet an der Oberfläche die Mittelinsel und somit 
den Wartebereich für die Fahrgäste. Eine Rampe, die mit 6% Steigung den 
Anforderungen an die Barrierefreiheit genügen würde, würde die Mittelinsel 
vollständig "zerschneiden" und damit direkte Wegebeziehungen zwischen 
gegenüberliegenden Haltepositionen verhindern. Sollte eine Rampe mit einer 
zehn prozentigen Steigung realisiert werden, verbleibt eine Länge von ca. 37 m 
zwischen Gebäude und Rampe zum Queren der Mittelinsel. Die Folgen sind 
eine verringerte Aufenthaltsqualität für die Fahrgäste und längere 
Umsteigewege zwischen den einzelnen Haltepositionen. Eine Rampe mit zehn 
Prozent Steigung entspricht zudem nicht den Vorschriften an einen 
ausreichenden Rettungsweg im Notfall, so dass weiterhin eine feste Treppe 
neben einer Rampe benötigt wird. Dies hat zur Folge, dass die verfügbare 
Fläche auf der Mittelinsel weiter begrenzt wird.  
   
Darüber hinaus greift die Rampe in die vorgesehenen Flächen für die 
Fahrradtiefgarage ein und zerschneidet diese ebenfalls, so dass verwinkelte 
Ecken entstehen und die Garage nicht von jeder Position aus vollends 
einsehbar ist (vgl. Anlage 7). Auf diese Weise würden potenziell Angsträume im 
Untergeschoss des ZOB entstehen, die im Rahmen der Neuplanung behoben 
werden sollten.  
Ein weiterer Aspekt ist der Entfall von Fahrradabstellplätzen. Unter 
Berücksichtigung einer Rampe mit einer Steigung von 10 % wie bei der 
Bestandsrampe am ZOB würden rund 230 Stellplätze (unter Annahme eines 50 
cm Abstands bei Hoch-Tief-Aufstellung) entfallen. Ab einem gewissen Punkt 
rechnet sich jedoch die Umsetzung einer Fahrradtiefgarage bzgl. der 
anfallenden Kosten im Vergleich zum geschaffenen Angebot nicht mehr. Sollte 
eine Rampe mit einer Steigung von 10 % realisiert werden, steigen die 
durchschnittlichen Herstellungskosten pro Stellplatz von 4.479 € auf 5.655 € 
Bei einem kompletten Verzicht auf eine Fahrradtiefgarage würden sich die 
Kosten für den Tiefbau des ZOB von geschätzten 8,1 Mio. auf 4,5 Mio. 
reduzieren. In diesem Fall wäre keine Verlegung der Kanalleitung mehr 
notwendig.  
   
Die Verwaltung empfiehlt, die weiteren Planungsschritte auf Grundlage 
der beschlossenen Vorentwurfsplanung weiterzuführen und als 
Verbindung zwischen Oberfläche und B-Ebene neben zwei Aufzügen, eine 
feste Treppe sowie Rolltreppe vorzusehen. Auf diese Weise kann eine gut 
einsehbare Fahrradtiefgarage mit einer ausreichenden Zahl in Höhe von ca. 
650 Stellplätzen realisiert werden. Auf Basis der geltenden Regelwerke und 
DIN-Normen ist eine Barrierefreiheit durch die zwei geplanten Aufzüge in 
redundanter Anzahl erreicht. Hinzu kommen die Ausweichmöglichkeiten im 
näheren Bahnhofsumfeld (Aufzug Maximiliancenter und Gleis 1) sowie 
zukünftig an der Thomas-Mann-Straße. Wie bereits erwähnt, besteht zusätzlich 
die Entfluchtungsmöglichkeit über die Fahrradrampe. 
  
4.2 Radverkehrsführung im Bereich des ZOB 
  
Während die Radverkehrsführung aus Richtung der Straße Am Hauptbahnhof 
in Richtung Kaiserplatz/Kaiserstraße zu keinen Diskussionen führte, wurde die 
Radverkehrsführung in Richtung der Straße Am Hauptbahnhof kontrovers 
diskutiert. 
  
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Die Rückmeldungen bzgl. der Radverkehrsführung entlang der 
Maximilianstraße sprechen ein erhöhtes Unfallrisiko zwischen zu Fuß 
Gehenden und Radfahrenden an.  Deswegen sollten im weiteren Verlauf der 
Planung weitere Maßnahmen entwickelt werden, die das Unfallrisiko so weit 
wie möglich minimieren. Eine alternative Radverkehrsführung zwischen Bus-
Pausenplätzen und Südunterführung würde in Konflikt zur geplanten 
Szenefläche stehen (vgl. Anlage 8; Anmerkung: Der Plan zeigt nicht den 
aktuellen Stand der Planung hinsichtlich des Servicegebäudes auf der 
Mittelinsel). 
Aufgrund der Rückmeldungen zur Radverkehrsführung hat die Verwaltung eine 
Zählung des Fuß- und Radverkehrs im Bereich des ZOB durchgeführt (vgl. 
Anlage 9). Sowohl auf der Maximilianstraße als auch auf der Straße Am 
Hauptbahnhof sind ungefähr die gleichen Mengen an Radverkehr unterwegs 
(zwischen 1.200 und 1.800 pro 24 h). Die Radverkehrsstärke in der 
Wesselstraße beträgt rund die Hälfte. Davon biegen die meisten Radfahrenden 
aus der Wesselstraße kommend nach rechts in Richtung Maximilianstraße ab 
(ca. 470).  
Am Knotenpunkt Maximilianstraße / Gangolfstraße stellt der Linksabbieger von 
der Maximilianstraße auf die Maximilianstraße in Richtung Ecke Primark-
Gebäude / Am Hauptbahnhof die stärkste Relation dar (ca. 950). Radfahrende 
aus der Maximilianstraße von der Ecke Primark-Gebäude / Am Hauptbahnhof 
kommend, biegen am häufigsten rechts in die Maximilianstraße in Richtung 
Wesselstraße / Kaiserplatz ab (ca. 660). 
Anders als beim Radverkehr ist die Relation Maximilianstraße - 
Maximilianstraße in Richtung Ecke Primark-Gebäude / Am Hauptbahnhof 
deutlich weniger wichtig (ca. 550). Auch die gegenläufige Relation ist mit 680 
zu Fuß Gehenden im Vergleich weniger frequentiert. Für den Fußverkehr ist die 
bedeutendste Verbindung von der Maximilianstraße aus Richtung 
Wesselstraße / Kaiserplatz kommend in Richtung Fußgängerzone 
Maximilianstraße (ca. 5.100) bzw. die Gegenrichtung (ca. 4.900). Anhand der 
durchgeführten Zählung ist anzumerken, dass im Vergleich deutlich mehr 
Fußverkehr als Radverkehr in diesem Bereich unterwegs ist (ca. das 4,5-
Fache). Dies sollte bei der Ausgestaltung der weiteren Planung berücksichtigt 
werden. 
  
Die Verwaltung empfiehlt die Beibehaltung der geplanten 
Radverkehrsführung entlang der Maximilianstraße unter 
Berücksichtigung geeigneter (baulicher) Maßnahmen, die das Unfallrisiko 
zwischen zu Fuß Gehenden und Radfahrenden minimieren. 
4.3 Aufenthaltsfläche für die Szene 
Für die lokale „Szene“ wurde ein potenzieller Aufenthaltsort identifiziert, der 
sich am Rande des ZOB befindet (sogenannte Dreiecksfläche zwischen 
Pausenplätzen und Südunterführung). Dort ist die Installation der gewünschten 
überdachten Sitzgelegenheiten, Mülleimern und Wasserspendern sowie einer 
selbstreinigenden Toilette möglich (vgl. Anlage 10). Da es sich beim Begriff 
„Szene“ um eine nicht homogene Gruppe handelt, bedarf es mehrerer 
Aufenthaltsmöglichkeiten für die einzelnen Gruppen im Umfeld des ZOB, um 
Konfliktsituationen zwischen den Gruppen zu vermeiden. Vorrangig halten sich 
die einzelnen Gruppen am jetzigen Rondell, am Kaiserbrunnen sowie auf der 
Grünfläche im Bereich  westlich der Unterführung Poppelsdorfer Allee auf. In 
diesem Bereich wurden jüngst Sitzbänke installiert, die seitens der Szene gut 
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angenommen werden und zu einer Verbesserung der Situation und 
Beschwerdelage rund um die Unterführung Poppelsdorfer Allee geführt haben. 
Die damalige Öffnung des Rondells hat ebenfalls zur Verbesserung der 
Situation rund um Kaiserplatz und Unterführung Poppelsdorfer Allee 
beigetragen. Aufgrund der Neuplanung ZOB entfällt das Rondell und die Fläche 
kommt zukünftig nicht mehr als Aufenthaltsfläche für die Szene in Frage. Als 
Ausgleich ist die angesprochene Dreiecksfläche mit der entsprechenden 
Ausstattung vorgesehen. Hierfür soll ein Teil der Fläche für den Bus-
Pausenplatz D1 in Anspruch genommen werden, u.a. auch damit die Fläche 
gut einsehbar ist. Dies hat zur Folge, dass zukünftig lediglich zwei Gelenkbusse 
sowie ein Solobus im ZOB zur Pause abgestellt werden können. 
Entsprechende Pausenkapazitäten am Kaiserplatz sind aus betrieblichen 
Gründen zwingend aufrechtzuerhalten.  Sollte der Standort der Dreiecksfläche 
seitens der „Szene“ langfristig nicht angenommen werden, ist sicherzustellen, 
dass die nachträgliche Herstellung eines weiteren Pausenplatzes möglich ist. 
Die Rückmeldungen aus der „Szene“ zu dem Standort Dreiecksfläche sind 
kontrovers. Einige Befragte bewerten den Standort negativ und wünschen sich 
eine Aufenthaltsfläche im Grünbereich entlang des Kaiserbrunnens bis zur 
Unterführung Poppelsdorfer Allee. Diese Flächen sind jedoch nicht im Besitz 
der Stadt Bonn, so dass man hier auf die Zustimmung der Universität 
angewiesen ist. Andere Befragte wiederum bewerten es positiv, dass 
überhaupt ein Standort für die „Szene“ eingeplant wird. Manche der Befragten 
würden jedoch am liebsten im Bereich des jetzigen Rondells verbleiben. Ein 
weiterer Austausch mit Ordnungsamt sowie dem VfG und der Caritas ist für die 
kommenden Planungsschritte vorgesehen. 
Zusätzlich wurde der Wunsch nach mehr Betreuungs-, sowie Kontroll- und 
Sicherheitspersonal geäußert. Notfallsäulen und eine generelle 
Videoüberwachung wurden als technische Unterstützungsmaßnahmen 
mehrfach gefordert. Zusätzlich wurde angeregt, dass für Konfliktsituationen 
eine Anlaufstelle vor Ort eingerichtet wird. Ob die Einrichtung der gewünschten 
Verbotszonen zumindest auf der Mittelinsel umsetzbar ist, bedarf einer 
rechtlichen Prüfung und hängt letztendlich auch davon ab, in wessen Besitz 
sich die ZOB-Fläche zukünftig befindet. Eine Unterbringung von Kontroll- und 
Sicherheitspersonal im geplanten Gebäude ist nur in Form der Wache GABI 
sinnvoll. Hierzu bedarf es einer weiteren Abklärung des Raumkonzeptes und 
der sicherheitsrelevanten (Bau-) Maßnahmen, die unter Umständen auch 
Einfluss auf die Gebäudegröße haben und somit in Abwägung zum 
städtebaulichen Umfeld stehen. 
Aus Sicht der Verwaltung sollte die beschriebene Aufenthaltsfläche 
mitsamt der genannten Ausstattungselementen für die Szene eingerichtet 
werden. Der damit einhergehende Wegfall von max. 1,5 Bus-
Pausenplätzen wird am Kaiserplatz kompensiert. 
 
 
 
Anlage/n 
 
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Seite 10  
 
 
—
—
1 Anlage 1_ZOB Bonn Öffentlichkeitsbeteiligung Ergebnisbericht_final 
(öffentlich) 
 
2 Anlage 2_ZOB_Bonn_Quantitative_Auswertung_der_Online_Beteiligung 
(öffentlich) 
 
3 Anlage 3_ZOB_Bonn_Qualitative_Auswertung_der_Online_Beteiligung 
(öffentlich) 
 
4 Anlage 4_ZOB_Bonn_Dokumentation_des_Kinderworkshops (öffentlich) 
 
5 Anlage 5_Abwägungstabelle (öffentlich) 
 
6 Anlage 6_zusätzliche Begrünung (öffentlich) 
 
7 Anlage 7_Pläne Rampe 10 % (öffentlich) 
 
8 Anlage 8_Alternative Radverkehrsführung (öffentlich) 
 
9 Anlage 9_Fuß- und Radverkehrszählung ZOB (öffentlich) 
 
10 Anlage 10_Potentialfläche Szene (öffentlich) 
 
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ifok GmbH · a Cadmus Company · 0 
 
   
Ergebnisbericht 
Öffentlichkeitsbeteiligung 
zur Umgestaltung des 
Zentralen Omnibus-
Bahnhofs Bonn (ZOB) 
Im Auftrag des Stadtplanungsamt der 
Bundesstadt Bonn, Abteilung Mobilität und 
Verkehr  
  
Düsseldorf, 18. September 2024 
Seite 11 von 116

Ergebnisbericht | Öffentlichkeitsbeteiligung zur Umgestaltung des  
Zentralen Omnibus-Bahnhofs Bonn  (ZOB) 
 
ifok GmbH · a Cadmus Company ·  
 
 
Inhaltsverzeichnis  
 
1. Beteiligung zum Zentralen Omnibus-Bahnhof ................................ ................................ ........ 1 
2. Infoabend im Digital HUB Bonn am 24.Mai 2024 ................................ ................................ ... 2 
3. Online-Befragung der Stadtgesellschaft ................................ ................................ ................ 4 
3.1 Quantitative Auswertung der Online-Beteiligung .......................................................................... 5 
3.2 Qualitative Auswertung des Infoabends und der Online-Beteiligung ............................................ 9 
4. Stakeholder-Interviews mit Ortsbegehung ................................ ................................ .......... 12 
5. Kinder- und Jugendbeteiligung ................................ ................................ ...........................  17 
6. Fazit................................ ................................ ................................ ................................ ... 21 
7. Anhang ................................ ................................ ................................ ..............................  21 
 
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1. Beteiligung zum Zentralen Omnibus-Bahnhof  
Der derzeitige Zustand des Zentralen Omnibus-Bahnhofs (ZOB) entspricht nicht mehr den aktuellen Anfor-
derungen in Bezug auf Erscheinungsbild, Ausstattung und Kapazität. Aus diesem Grund plant die Bun -
desstadt Bonn eine prioritäre Neugestaltung des ZOB und der angrenzenden Flächen. Durch die zentrale 
Lage des ZOB in der Innenstadt müssen viele verschiedene Anforderungen und Nutzungswünsche in Ein -
klang gebracht werden. Der Schwerpunkt bei der Umgestaltung liegt auf einem leistungsfähigen, flexiblen 
und barrierefreien Nahverkehr. Der neue ZOB wird im Vergleich zur derzeitigen Situation deutlich verbes -
sert und die Erreichbarkeit der Innenstadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln attraktiver gestaltet. Zudem 
soll die Aufenthaltsqualität vor Ort deutlich gesteigert werden. 
Aufgrund der unterschiedlichen Nutzungsanforderungen der verschiedenen Nutzer *innengruppen ist ein 
Austausch über das Vorhaben mit der Stadtgesellschaft und verschiedenen Stakeholdergruppen essenziell. 
Im Rahmen diverser Beteiligungsbausteine wurde die Stadtgesellschaft informiert und bekam die Möglich-
keit, in verschiedenen Formaten Anregungen zur Umgestaltung des ZOB zu geben. Diese fanden zwischen 
Mai und Juli 2024 statt. Je nach Zielgruppe wurden verschiedene Beteiligungsformate für Bürger*innen 
durchgeführt, um einen möglichst umfassenden Einblick in Bedürfnisse, Probleme und Herausforderungen 
unterschiedlichster Zielgruppen zu erlangen . Dies umfasste e inen öffentlichen Informationsabend, eine 
Online-Befragung, Interviews mit relevanten Stakeholdern sowie einen Kinderworkshop. Im Fokus standen 
hierbei die Themen Sicherheit, Mobilität für alle, Aufenthalt, Zugänglichkeit und vernetzte Mobilität. Als 
zentrale Themen wurden unzureichende Sicherheit, mangelhafte Sauberkeit, fehlende Übersichtlichkeit 
und komplizierte Umstiege identifiziert. Die Anregungen werden im Planungsverlauf geprüft und soweit 
möglich in die weitere Planung aufgenommen, um schließlich der Politik zur Beschlussfassung vorgelegt zu 
werden. Im Folgenden werden die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung vorgestellt.  
 
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2. Infoabend im Digital HUB Bonn am 24. Mai 2024 
 
Abbildung 1: Infoabend im Digital HUB Bonn (am Hauptbahnhof) am 24.05.2024 
Am 24. Mai 2024 fand von 16:30 bis 19:30 Uhr ein öffentlicher Info-
abend im Digital Hub Bonn statt. Dort hatten die Bürger*innen die 
Möglichkeit, sich an verschiedenen Themeninseln zum Vorhaben zu 
informieren und mit Fachleuten der Bundesstadt in den Austausch 
zu kommen. Die Veranstaltung wurde öffentlich in der Presse sowie 
über die Webseite der Stadt Bonn beworben. Weiterhin wurden ins-
gesamt 1.500 zufällig ausgewählte Personen (1.000 Erwachsene so-
wie 500 Kinder/Jugendliche) postalisch zur Veranstaltung eingela -
den, sowie Briefe an die direkten Anwohnenden des ZOB verteilt.  
Ziel der Veranstaltung war  die öffentliche Information eine r mög-
lichst breiten Öffentlichkeit . Gleichzeitig stellte die Veranstaltung 
den Auftakt der Öffentlichkeitsbeteiligung dar. 
Abbildung 2: Gespräche an den 
Informationsplakaten 
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Etwa 100 Bonner Bürger*innen nahmen die Möglichkeit wa hr und 
besuchten den Infoabend , um sich über den aktuellen Planungs -
stand des ZOB-Neubaus zu informieren. Eröffnet wurde der Abend 
durch Oberbürgermeisterin Katja Dörner und der SWB  Bus und 
Bahn-Geschäftsführerin Anja Wenmakers.  Beide betonten die 
Wichtigkeit des Vorhabens in Bezug auf Nachhaltigkeit und 
Attraktivität der Bundesstadt Bonn. Da es sich um ein komplexes 
Vorhaben handele,  sei es umso wichtiger, heute 
zusammenzukommen und sich über die u nterschiedlichen Belange 
der Nutzer*innengruppen auszutauschen, um diese bestmöglich in 
der Planung berücksichti gen zu können.  Die Veranstaltung wurde 
als Informationsmarkt durchgeführt. Bei diesem dezentralen 
Veranstaltungsformat kön nen sich die Besucher*innen 
selbstständig an verschiedenen The meninseln informieren und 
beteiligen. Weiterhin standen an den In formationsständen 
Fachexpert*innen bereit, um die Fragen der Bürger*innen zu 
beantworten. Die Teilnehmenden nutzen die Gelegenheit, 
hinterließen Anmerkungen und Ideen an de n ausgestellten Plakate n und suchten den  intensiven und 
konstruktiven Austausch mit den Expert*innen.  
Die Themeninseln bestanden aus den Fokusthemen Sicherheit, Mobi-
lität für alle, Aufenthalt, Zugänglichkeit und vernetzte Mobilität.  An 
den Plakaten zu den Fokusthemen konnten  sich die Teilnehmenden 
informieren, sich aber auch aktiv beteiligen und ihre Anregungen als 
Antworten auf formulierte Leitfragen aufschreiben. Beim Thema Si -
cherheit etwa  konnten potenzielle Angstpunkte rund um den ZOB 
sowie Vorschläge für weitere Sicherheitsmaßnah men vermerkt 
werden (siehe Abbildung 3). Weiterhin konnten Anregungen und 
Ideen zum jeweiligen Thema  für den zukünftigen ZOB abgegeben 
werden.  
Neben den Beteiligungsmöglichkeiten und dem direkten Austausch 
mit den Fachleuten gab es fachlichen Input zum aktuellen Planungs -
stand von anwesenden Mitgliedern des Planungsteams. Zusätzlich lag 
in der Mitte des Raumes auf einem Tisch eine Karte mit der aktuellen 
Planung des neuen ZOB aus. An diesem Kartentisch konnten sich die 
Teilnehmenden ansehen, wie die Umgestaltung des ZOB nach 
aktuellem Planungsstand aussieht und gleichzeitig ihre Anmerkungen 
und Vorschläge zu spezifischen Gegebenheiten des neuen ZOB abgeben (siehe Abbildung 4).  
Abbildung 3: Beteiligungsplakat zum Thema 
Sicherheit 
Abbildung 4: Beteiligung am Kartentisch 
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Alle Rückmeldungen, Hinweise und Ideen wurden gemeinsam mit den textlichen Anmerkungen der Online-
Beteiligung ausgewertet, die Ergebnisse werden in Kapitel 3.2 dargestellt. 
3. Online-Befragung der Stadtgesellschaft 
 
Abbildung 5: Startseite der Online-Beteiligung 
Im Zeitraum vom 17.05.2024 bis zum 14.06.2024 hatten die Bonner Bürger*innen die Möglichkeit über die 
Beteiligungswebseite bonn-macht-mit.de an einer Online-Umfrage zur Umgestaltung des Zentralen Omni-
bus-Bahnhofs teilzunehmen. Der aus insgesamt 20 inhaltlichen Fragen bestehende Fragebogen setzte sich 
aus einer Mischung offener und geschlossener Fragen zusammen. Die Teilnehmenden hatten so die Mög-
lichkeit, ihre Hinweise, Anregungen und Ideen zu den Fokusthemen Sicherheit, Mobilität für alle, Aufent -
halt, Zugänglichkeit und vernetzte Mobilität zu äußern. Um Auswertungen nach verschiedenen Personen-
gruppen vornehmen zu können, wurden a ußerdem persönliche Angaben zu Alter, Geschlecht,  Wohnort 
oder eingeschränkter Mobilität abgefragt. 
Die Online-Befragung wurde von den Bürger*innen gut angenommen. Insgesamt wurden 976 Fragebögen 
ausgefüllt. Die Auswertung erfolgte getrennt in einem quantitativen und einem qualitativen Teil. Der 
quantitative Teil beinhaltet alle Fragen, bei denen die Bürger*innen eine zählbare Bewertung oder Rück -
meldung abgeben konnten. Die qualitativen Antworten wurden gemeinsam mit den Rückmeldungen des 
Infoabends und weitere Beteiligungsbausteine ausgewertet (siehe Kapitel 3.2).  
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3.1 Quantitative Auswertung der 
Online-Beteiligung 
Von den 976 Teilnehmenden war etwa die Hälfte weib-
lich (47,34 %) und männlich (51,47 %). Etwa 57 % der 
Befragten sind zwischen 19 und 40 Jahre alt. Dabei 
nimmt die Beteiligung an der Umfrage mit steigendem 
Alter ab. Dieser Umstand ist mit der höheren Online-Af-
finität junger Generationen zu erklären. Die Gruppe der 
unter 18-jährigen ist unterrepräsentiert, mit nur etwa 2 
% der Befragten (siehe Abbildung 6).  
Etwa zwei Drittel der Befragten halten sich mindestens 
ein bis drei Mal pro Woche am ZOB auf, etwa ein Viertel 
täglich. Seltener als monatlich halten sich nur etwa 8  % 
der Befragten am ZOB auf.  
 
Zu Beginn wurden die Teilnehmen -
den gefragt, welche fünf Themen 
die höchste Relevanz am neuen 
ZOB haben. Dabei stachen fünf 
Themen heraus, die mehr als 50  % 
der Befragten auswählten: Sauber-
keit, Wetterschutz, Übersichtlich -
keit, Sicherheit sowie eine verbes -
serte Aufenthaltsqualität (siehe 
Abbildung 7). Eine verbesserte Be -
leuchtung oder Stellplätze für 
Fahrräder wurden nur von weniger 
als einem Viertel der Befragten ausgewählt. 
 
Abbildung 6: Altersstruktur der Befragten 
Abbildung 7: Umfrage zu den wichtigsten Themen am ZOB 
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Im Thema Sicherheit sehen viele der Be -
fragten noch deutliches Verbesserungs -
potenzial. So gaben etwa 77 % der befrag-
ten Frauen an, sich am ZOB aktuell unsi -
cher oder sehr unsicher zu fühlen. Auch 
Männer fühlen sich überwiegend (eher) 
unsicher, insgesamt etwa 66  % der Be -
fragten. Sicher fühlen sich am ZOB nur 
etwa 20 % der Frauen und etwa 30% der 
Männer. Lediglich ca. 2,5  % der Teilneh -
menden gaben an, sich am ZOB sehr si -
cher zu fühlen (siehe Abbildung 8). 
 
Ursächlich für die Unsicher -
heit ist den Befragten zufolge 
die Unübersichtlichkeit des 
ZOB (50,94 %) sowie persön-
liche Begegnungen (44,97  
%). Auch Konflikte mit ande -
ren Verkehrsteilnehmenden 
tragen zu Unsicherheit bei 
(32,49 %) (siehe Abbildung 
9). Etwa die Hälfte der Teil -
nehmenden gab an, dass 
Situationen der Unsicher -
heit oft oder sehr oft vorkommen, während nur etwa 3,6 % der Befragten nie Unsicherheit erleben.  Auch 
hier zeigt sich, dass Frauen etwas häufiger in unsichere Situationen geraten, die Regelmäßigkeit des 
Auftretens unsicherer Situationen ist aber geschlechterübergreifend.  
 
Abbildung 9: Umfrage zu Situationen der Unsicherheit 
Abbildung 8: Umfrage zur Sicherheit am ZOB nach Geschlecht 
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Auch die Aufenthaltsqualität 
am ZOB wird von den Befrag-
ten überwiegend als schlecht 
bis sehr schlecht einge-
schätzt. Mehr als ein Drittel 
bewerten die Aufenthalts -
qualität als sehr schlecht, 
weitere 46  % als schlecht. 
Weniger als ein Prozent ge -
ben an, die Aufenthaltsquali-
tät sei gut oder sehr gut (siehe 
Abbildung 10). 
 
Die Aufenthaltsqualität könnte den Teilnehmenden zufolge insbesondere durch erhöhte Sauberkeit und 
mehr Grün gesteigert werden. 
Etwa zwei Drittel geben an, sie 
würden den ZOB häufiger nut -
zen, wenn der Platz sauberer 
wäre. Etwa die Hälfte würde ei-
nen grüneren ZOB häufiger nut-
zen. Im Gegensatz dazu würden 
mehr Dienstleistungen bei ei -
nem Großteil der Befragten 
nicht zu einer erhöhten Nut -
zung des ZOB beitragen. So ge -
ben nur etwa 22 % an, den ZOB 
dann häufiger nutzen zu wollen 
(siehe Abbildung 11). 
Abbildung 11: Umfrage zur Nutzung des ZOB 
Abbildung 10: Umfrage zur Aufenthaltsqualität 
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Weiterhin wurden die 
Gründe abgefragt, die 
die Menschen aktuell 
von der Nutzung des 
ZOB abhalten. Im Ein -
klang mit den vorheri -
gen Ergebnissen wird 
auch hier mehrheitlich 
(50,72 %) die mangel -
hafte Übersichtlichkeit 
für Fahrgäste angege -
ben. Weiterhin werden 
die engen Wege (49,59 %), 
sowie fehlende Sitzgelegen -
heiten (45,59 %) genannt (siehe Abbildung 1 2). Befragte Personen mit eingeschränkter Mobilität geben 
mehrheitlich (62,82 %) an, dass die nicht barrierefreie Zuwegung die ausschlaggebende Hürde am aktuellen 
ZOB ist. 
Die vollständige Auswertung der Online-Beteiligung ist im Anhang zu finden.  
  
Abbildung 12: Umfrage zu Hindernissen am ZOB 
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3.2 Qualitative Auswertung des Infoabends und der Online-
Beteiligung 
Vorgehensweise 
Die qualitative Auswertung umfasst alle Antworten, die in Textform eingegangen sind. Da in verschiedenen 
Formaten ähnliche Fragen gestellt wurden  und sich die Themen überschneiden, wurde eine gesammelte 
Auswertung vorgenommen. Dabei wurden die Rückmeldungen des Infoabends, der Online-Beteiligung so-
wie Hinweise, die per E-Mail an das Planungsteam eingereicht wurden, berücksichtigt. Somit gingen insge-
samt über 3.000 singuläre Rückmeldungen ein. Diese wurden verschiedenen Clustern zugeordnet. Der In -
halt wurde dann entsprechend analysiert. Im Folgenden wird eine zusammenfassende Auswertung nach 
den fünf Fokusthemen vorgenommen. Eine detailliertere Auswertung nach spezifischen Leitfragen ist im 
Anhang zu finden. 
Ergebnisse zum Thema Sicherheit 
Das am häufigsten genannte Thema  im Bereich Sicherheit betrifft den Umgang mit der lokalen „Szene“, 
Menschen ohne Obdach und Menschen mit Suchterkrankungen. Eine Vielzahl der Rückmeldungen nennt 
dies als Unsicherheitsfaktor vor Ort, da regelmäßig unangenehme Interaktionen vorkommen. Insbesondere 
Streitereien innerhalb der Szene, das Anpöbeln und Betteln trägt zum negativen Sicherheitsgefühl bei, 
weshalb ein Ausweichplatz für die  dort ansässige  Szene gefordert wird. Weiterhin sprechen sich viele 
Bürger*innen für ein generelles Alkoholverbot am ZOB aus.  
Weiterhin trägt auch die Unübersichtlichkeit zur Unsicherheit bei. Dunkle Ecken und unübersichtliche Orte 
werden als unsicher empfunden. Gewünscht wird ein sicherer Platz mit ausreichender Beleuchtung und 
klaren Wegebeziehungen, sodass sich dort die Stadtgesellschaft sicher aufhalten k ann. Zusätzlich fordern 
viele der Befragten mehr Sicherheitspersonal direkt vor Ort, Notfallsäulen sowie Überwachungskameras.  
Ergebnisse zum Thema Aufenthalt 
Die größten Kritikpunkte mit den häufigsten Nennungen zum Thema Aufenthalt sind die mangelnde Sau -
berkeit sowie fehlender Witterungsschutz. 
Die Wahrnehmung der Aufenthaltsqualität wird für den größten Teil der Befragten stark durch die man -
gelnde Sauberkeit beeinflusst. Um die Sauberkeit zu erhöhen, wünschen sich die Bürger*innen insgesamt 
mehr Mülleimer mit größerem Fassungsvermögen, sowie eine häufigere Reinigung vor Ort. Auch eine sau-
bere, öffentliche WC-Anlage wird gewünscht.  
Weiterhin leidet aktuell die Aufenthaltsqualität unter mangelndem Witterungsschutz und Sitzgelegenhei-
ten. Hier wird eine ausreichende Überdachung gefordert, um sich vor Wind, Regen oder Sonne zu schützen. 
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Dazu könnte auch ein im Winter beheizter und im Sommer klimatisierter Wartebereich zählen, da Kälte und 
Hitze gerade für Kinder und ältere Menschen eine Herausforderung darstellen. 
Auch wünschen sich die Befragten mehr Grün als Hitzeschutz im Sommer. Hierzu zählt beispielsweise das 
Begrünen von Haltestellendächern, sowie das Pflanzen von Bäumen und Beeten auf der Fläche des ZOB. 
Weitere Vorschläge zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität sind:  
• Gastronomie (Bäckereien, Cafés etc.) mit ausreichend Sitzgelegenheiten 
• Kiosk  
• Trinkwasserspender 
• Snackautomat 
• Schließfächer 
• Briefkästen & Packstation 
Ergebnisse zum Thema Mobilität für alle 
Die aktuelle verkehrliche Situation beeinträchtigt die Barrierefreiheit erheblich, insbesondere für Personen 
mit Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühlen, da die Bussteige sehr eng sind und nicht genügend Platz bie-
ten. Fehlende Rampen und unzureichende Zugänge zu den Haltestellen verschärfen die Situation . Breite, 
rollstuhlgerechte Wege sowie eine Neugestaltung der Wartebereiche mit mehr Fläche würden die Barrie -
refreiheit und das Sicherheitsgefühl verbessern.  
Mehr Aufzüge und Rolltreppen tragen ebenfalls zur Barrierefreiheit bei. Mehrheitlich als wichtiger erachtet 
werden dabei Rampen zwischen den Ebenen. Viele Personen weisen darauf hin, dass Rampen mit nicht zu 
starker Steigung zwingend als Alternative notwendig sind, um von der von der -1-Ebene auf die Null-Ebene 
zu kommen. Aufzüge und Rolltreppen seien Falle eines technischen Defekts nicht nutzbar. Weiterhin kann 
es an Aufzügen aufgrund der limitierten Kapazitäten zu langen Wartezeiten kommen. 
Ein Leitsystem für blinde Menschen sowie akustische Unterstützung und klare Beschilderung würden die 
Orientierung und Nutzung der Bussteige verbessern.  
Radwege, die direkt hinter den Haltestellen verlaufen, erhöhen das Unfallrisiko und erschweren d ie Fort-
bewegung. Insgesamt müssen die Wege zwischen dem Hauptbahnhof und dem ZOB barrierefrei gestaltet 
und von Durchgangsverkehr befreit werden, um die Sicherheit und Zugänglichkeit für alle Nutzer*innen zu 
gewährleisten. Zusätzlich tragen auch gut sichtbare Beschilderung en und Anzeigetafel n, sowie 
ausreichende Beleuchtung zur Übersichtlichkeit und Barrierefreiheit bei.  
 
 
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Ergebnisse zum Thema Zugänglichkeit 
Der am häufigsten genannte  Kritikpunkt beim Thema Zugänglichkeit ist die mangelnde Übersichtlichkeit 
des ZOB. Viele Menschen nehmen den ZOB als sehr unübersichtlich wahr und nutzen ihn daher nur einge-
schränkt oder seltener als gewünscht. Besser aufbereitete Informationen können die Übersichtlichkeit am 
ZOB verbessern, indem klare, gut lesbare , digitale Anzeigetafeln mit Echtzeitinformationen an mehreren 
Stellen aufgestellt werden und ein verbes sertes Wegeleitsystem  angeboten wird . Zusätzlich sollten 
Informationspunkte und ein Servicezentrum der SWB zur Verfügung stehen , bei Fragen zu Tickets oder 
Umsteigemöglichkeiten. Ein einheitliches System zur Bussteignummerierung wird ebenfalls gewünscht. 
Weiterhin wird die Zugänglichkeit am ZOB durch unzureichende Fußgängerüberwege und eine unübersicht-
liche Wegeführung beeinträchtigt. Eine klare Wegeführung mit gut markierten Zebrastreifen (anstelle von 
Ampeln) und breiten, rollstuhlgerechten Wegen wird genannt, um sichere Übergänge zu ermöglichen. 
Ein vielfach geäußerter Wunsch ist, dass der ZOB von jeglichem Durchgangsverkehr, der nicht direkt für den 
ZOB relevant ist, befreit wird. In der Maximilianstraße erleben viele Personen einen Konflikt zwischen Fuß- 
und Radverkehr und fordern Maßnahmen, um diesen zu beheben. In diesem Kontext wurde auch mehrfach 
der Hinweis abgegeben, die Maximilianstraße böte sich als Fußgängerzone an. 
Ergebnisse zum Thema Vernetzte Mobilität 
Der häufigste genannte Wunsch, um die Umsteigebeziehungen zu verbessern, sind gut ausgeschilderte Fuß- 
und Radwege, die nicht mit dem PKW- und Bus-Verkehr korrelieren. Dies beinhaltet auch den Umstieg zur 
Straßenbahn und zum Fern- und Regionalverkehr im Hauptbahnhof. Dieser gestalte sich aktuell schwierig, 
daher wünschen sich viele Personen eine  bessere Vernetzung. Dazu beitragen würden abgestimmte Ab -
fahrtszeiten der verschiedenen Mobilitätsformen, insbesondere zwischen Bus und Straßenbahn. Auch eine 
bauliche Verknüpfung und bessere Wegeführung ohne Ampeln werden gewünscht.  
Genannt wird außerdem eine bessere Vernetzung mit Sharing -Angeboten im näheren Umfeld des ZOB , 
insbesondere mit Leihfahrrädern. Bei der Thematik E-Scooter wünschen sich viele Bürger*innen eindeutige 
Abstellflächen am ZOB, da herumstehende Scooter oft als Hindernis wahrgenommen werden.  
Zur geplanten Fahrradgarage gab es überwiegend positive Rückmeldungen. Dabei ist den Menschen wich-
tig, dass diese sicher, gut beleuchtet und leicht zugänglich ist. Vorgeschlagen wird auch eine Integration der 
Fahrradgarage in den öffentlichen Nahverkehr. So könnten beispielsweise Abfahrtsanzeigen des ÖPNV auch 
direkt in der Garage angezeigt werden. Ebenso wird eine Einbindung von Leihfahrrädern vorgeschlagen.  
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4. Stakeholder-Interviews mit Ortsbegehung 
Die Ortsbegehungen fanden im Zeitraum vom 21.06.2024 bis zum 05.07.2024 statt. Diese wurden mit Ver-
tretungen der Stadtverwaltung, der ifok GmbH sowie unterschiedlichen Stakeholdern, zu den Fokusthemen 
Sicherheit, Mobilität für alle, Aufenthalt, Zugänglichkeit und vernetzte Mobilität , durchgeführt. Folgende 
Interessensgruppen haben an diesem Format teilgenommen: Behindertenverband, Seniorenvertretung, Ju-
gendhaus, Gleichstellungsbeauftragte, Sozialverband, ADFC, Fuss e.V., Busfahrer*innen, IHK, Anliegende. 
Außerdem eingeladen waren das Ordnungsamt, der VCD und Taxifahrer*innen. Mit dem VCD wurde bila -
teral ein Termin mit dem Stadtplanungsamt vereinbart. Der Input vom Ordnungsamt erfolgte virtuell mit 
Verweis auf das aktuell fertiggestellte Sicherheitskonzept.  
Interview mit Vertreter*in der IHK 
Das erste Interview fand am 21.06.2024 mit einer Vertretung der IHK statt. Im Fokus standen die Themen 
Vernetzte Mobilität, MIV-Anbindung und Lieferverkehre. Bei der Umgestaltung des ZOB solle aus Sicht der 
IHK die Leistungsfähigkeit des ÖPNVs im Mittelpunkt stehen. Dafür m üsse eine reibungslose Abwicklung 
des Busbetriebs, sowie die Erreichbarkeit für Pendler*innen gewährleistet sein. Dies könne bspw. durch so 
viele Haltepunkte wie möglich erreicht werden. Eine Fahrradgarage sei dabei zweitrangig. Für Unterneh -
men sei der Umstieg auf ÖPNV allgemein gut für Nachhaltigkeitsreporte und den Handel mit 
Klimaschutzzertifikaten. Zum Thema Erreichbarkeit  für den MIV werden von der IHK keine Bedenken 
geäußert, es bestehe eher ein Grundproblem mit dem City-Ring, was aber von der Diskussion rund um den 
ZOB losgelöst sei . Weiter w erden keine notwendigen Änderungen in Bezug auf die bestehende 
Verkehrsführung gesehen. Die Lieferverkehre für lokale Betriebe sei bei der aktuellen Planung gegeben und 
wird als gut befunden. Der ZOB solle sich in gestalterisch an die aktuelle Bebauung rund um das ehemalige 
„Bonner Loch“ anpassen. Es solle drauf geachtet werden, dass sich nicht zu viele Bauvorhaben in Bonn 
überschneiden. Aus Sicht der IHK steht die Szenefläche im Widerspruch zur Leistungsfähigkeit . Es  sei 
fraglich, ob die Fläche von Menschen aus der Drogen- und Obdachlosenszene angenommen würde. 
Interview mit Busfahrer*in 
Am 28.06.2024 wurde ein Interview mit einem Busfahrer stellvertretend für die SWB Bus und Bahn geführt. 
Die Fokusthemen lagen auf Aufenthalt, Sicherheit, Sauberkeit und der verkehrlichen Situation. Als 
Hauptgefahrenpunkt wurde hier das willkürliche Überqueren der Straßen von Passant*innen benannt. Der 
Mitarbeiter empfiehlt beim Ein- und Ausfahren in und aus dem ZOB Schrittgeschwindigkeit für die Busse 
vorzugeben. Dies betreffe insbesondere das Queren vom Kaiserbrunnen zur Mittelinsel und den Eingang an 
der Südunterführung. Ein weiterer Vorschlag ist eine Pflanzbarriere im Kurvenbereich am Kaiserbrunnen. 
Somit könnten Fußgänger*innen animiert werden, den markierten Weg zu nutzen und nicht kreuz und quer 
abzukürzen. Auch wurde angemerkt, dass Barrierefreiheit am ZOB derzeit nicht gegeben sei, was für die 
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zukünftige Planung stärker beachtet werden müsse. Ferner sei die Einführung von digitalen Anzeigetafeln 
für eine bessere Orientierung der Fahrgäste zu empfehlen.  
Der Befragte wünscht sich für die Pausenzeiten geeignete Pausenräume mit viel Platz, auch um sich ggf. 
zurückziehen zu können. Die aktuellen Räumlichkeiten sind sehr beengt und gerade zu Stoßzeiten überfüllt. 
Für die Pausenräume seien Sitzgelegenheiten, R uhebereiche, Kaffee- und Wasserautomat, Klimaanlage, 
WCs und helle Beleuchtung essenziell. Zudem braucht es 5 bis 6 Abstellplätze für Busse für den Fall, dass 
die Ablöse nicht funktioniere. 
In Bezug auf die Szene wurde geäußert, dass teilweise auf das Abstellen der Busse gewartet werde, um in 
den Bus einzubrechen und den Wechsler rauszuholen. Zudem habe sich die Zahl der Vorfälle mit der Szene 
und betrunkenen Jugendlichen in den letzten Jahren  verstärkt. In vielen Fällen ge länge es den 
Busfahrer*innen zu schlichten, aber teilweise müsse auch die Polizei mit dazu gezogen werden – bis zum 
Eintreffen dauere es meist 3 -4 Minuten. In Bezug auf die Bauzeit wurde eine temporäre Öffnung der 
Maximilianstraße für Pausenplätze empfohlen, da der Busverkehr so nicht allzu stark eingeschränkt werden 
würde. 
Interview mit Jugendlichen 
Am 28.06. fand ein Interview mit sieben Jugendlichen aus dem Haus der Jugend statt. D abei legten die 
jungen Teilnehmenden den Fokus auf die Themen  Sicherheit und die verkehrliche Situation. Es wurde 
zurückgemeldet, dass es am ZOB insgesamt sehr dreckig sei. Ein Beispiel sind Glasscherben im 
Schienenbereich. Es wurde der Wunsch geäußert, dass häufiger Müll eingesammelt wird und unterirdische 
Mülleimer und Glascontainer angebracht werden. Auch könne eine stärke Kontrolle oder das Anbringen 
von Schildern, die zu mehr Sauberkeit mahnen, helfen, dass es am ZOB insgesamt sauberer würde. Die 
Jugendlichen äußerten, dass sie sich am ZOB unsicher fühlen . Es  wurde der Bedarf an Kameras und 
Ansprechpersonen vor Ort hervorgehoben. Zudem seien auch betrunkene Jugendliche ein Problem am 
ZOB. In Bezug auf die Aufenthaltsqualität wünschten sich die Jugendlichen mehr Dienstleistungen wie 
öffentliche Steckdosen, eine  Eisdiele auf Rädern , aber auch mehr Cafés und Bäckereien mit 
Sitzgelegenheiten. Thematisiert wurde außerdem, das s es am ZOB zu wenig Grün gäbe. Das führe dazu, 
dass der Platz sich im Sommer sehr stark aufheize. Daher wurde der Wunsch nach mehr Bäumen und 
Sträuchern geäußert. Auch eine Wassersprühanlage zum Abkühlen an warmen Tagen wurde thematisiert. 
Kritisiert wurde n zudem die Übersichtlichkeit und Wegeführung . Bessere  Markierungen und Ampeln 
könnten die Situation laut der Jugendlichen am ZOB verbessern. 
Interview mit Anliegenden 
Am 03.07.2024 fand ein Interview mit zwei Vertretern des SuperBioMarkts statt. Im Fokus des Interviews 
standen die Themen Anlieferung, Zuwegung und Belastung durch die Baustelle. Grundsätzlich wird die 
Umgestaltung des ZOB für die Belebung und Aufwertung der Bundesstadt Bonn positiv gesehen. Die 
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Anliegenden profitieren massiv von der Laufkundschaft am ZOB. Wenn die Wege beispielsweise durch die 
Baustelle nicht mehr passierbar wären, würde das zu deutlichen Umsatzeinbußen führen. Deshalb sei eine 
gute Wegeführung während der Bauzeit  unabdingbar. Es kam der Wunsch auf, dass der Bauablauf 
langfristig angekündigt wird. Ebenso wurde Interesse geäußert Bauzäune o.  ä. als Werbefläche nutzen zu 
wollen. Im Endzustand sollen die Laufwege von Passant*innen für Gewerbe berücksichtigen werden  – 
beispielweise au s Richtung der DB -Regionalgleise in Richtung Maximilianstraße. Der Laufweg aus der 
Unterführung sei bisher nur bis hin zur Mittelinsel  vorgesehen; der aktuelle Zugang von der DB -
Unterführung zur Maximilianstraße über  die „steile“ Treppe w ürde nicht genutzt bzw. sei nicht sichtbar. 
Hier fehle eine deutliche und markante Beschilderung. Während der Bauzeit wird auch die Zulieferung als 
sehr schwierig angesehen, daher sei eine frühzeitige Kommunikation wichtig. In Bezug auf das Thema 
Sicherheit wird sich mehr Präsenz durch Sicherheitsbehörden gewünscht. Anliegende Geschäfte haben teil-
weise mit Kriminalität (insbesondere Ladendiebstahl) zu kämpfen. Es kam der Wunsch nach guter 
Beleuchtung und Kameraüberwachung, um das Sicherheitsgefühl vor Ort zu steigern.  
Interview mit BAGSO und Behindertenverband 
Am 03.07.2024 fand ein Interview mit Vertreter*innen der BAGSO und dem Behindertenverband statt. Im 
Fokus standen die Themen Barrierefreiheit, verkehrliche Situation, Wegeführung und Information, Über -
sichtlichkeit und Sicherheit. Die Barrierefreiheit sei am ZOB aktuell nicht gegeben. Der neue ZOB müsse 
dahingehend stark verbessert werden. Viele Wege seien zu eng, um diese mit Rollstühlen oder Rollatoren 
zu passieren. Es g äbe zahlreiche Einschränkungen in Bezug auf Sehen, Hören und Bewegungsfreiheit. Es 
wäre wichtig, dass man den Fokus nicht nur auf größere Schriften legt, sondern auch auf eine Audioaus -
gabe, damit sich insbesondere Menschen mit einer Sehbeeinträchtigung gut am ZOB zurechtfinden können. 
Um das Sicherheitsgefühl zu steigern, solle es ausreichend Sicherheitspersonal am ZOB geben, d as man 
durchgehend ansprechen kann, wenn Unterstützung benötigt  wird. Es brauche weniger „dunkle Ecken“, 
mehr Notruf Telefone, Kameraüberwachung und eine Anlaufstelle der Wache GAB I vor Ort. Weitere 
Konfliktpunkte bestünden bspw. bei der Fußgängerunterführung am Kaiserbrunnen – hier kollidieren Fuß- 
und Radverkehr. Zudem s eien die Bordsteine zu hoch , insbesondere an de n Bussteigen. Leitstreifen für 
Menschen mit Sehbeeinträchtigung  könnten Konflikten mit  anderen Fußgänger*innen entgegenwirken, 
wenn diese separat zum Fußweg verlaufen. Um Barrierefreiheit zwischen der unter- und der oberirdischen 
Ebene zu gewährleisten brauche es auch nicht -technischer Lösungen bspw. Rampen . D amit wäre 
sichergestellt, dass sich alle Menschen von A nach B bewegen können , auch wenn der Aufzug oder die 
Rolltreppe defekt sind . Cafés mit Sitzgelegenheiten für Menschen mit Behinderung würden die 
Aufenthaltsqualität aufwerten. Diskutiert wurden Möglichkeiten für einen barrierefreien Sanitärbereich auf 
der Mittelinsel und das Konzept einer „Toilette für alle“.  
 
 
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Interview mit Gleichstellungsbeauftragter, VFG und Caritas 
Ein weiteres Interview fand am 05.07.2024 mit der Gleichstellungsbeauftragten, des Vereins für 
Gefährdetenhilfe ( VFG) und der Caritas statt. Fokusthemen hier waren Sicherheit, Kontrolle, 
Verkehrsführung, Beleuchtung  und Aufenthalt. In die sem Interview wurden viele Konfliktpunkte 
thematisiert. Der ZOB sei ein Kristallisationspunkt, an dem unterschiedliche Milieus aufeinandertreffen. Das 
müsse so organisiert werden, dass es am Ende ein subjekti ves Sicherheitsgefühl gibt. Darin besteh e die 
Chance der Planung.  Ebenso zentral seien Konfliktpunkte unter den verschiedenen Verkehrsteil -
nehmenden. Als zentrale Engstellen wurden die Überquerung von den Regionalgleisen der DB in Richtung 
Innenstadt und die geplante Verschränkung von Fahrrad - und Fußverkehr auf der Maximilianstraße 
benannt. Auch die Unübersichtlichkeit am ZOB wurde als Sicherheits faktor gesehen – so seien aktuell die 
vielen dunklen Ecken ein enormes Problem in Bezug auf das Sicherheitsgefühl vor Ort. Insgesamt wurde der 
aktuelle Entwurf als sehr positiv bewertet . Dies betreffe zukünftig insbesondere die unterirdische 
Fahrradgarage, welche so offen und einsehbar wie möglich gestaltet werden sollte. Dies betrifft 
insbesondere die Rampensituation der Ein - und Ausfahrt. Diskutiert wurden konkrete Vorschläge für 
Aufenthaltsflächen und deren Funktion für die Drogen- und Obdachlosenszene.  
Interview mit Fuss e.V. und ADFC 
Das Interview mit Vertreter*innen von Fuss e.V. und ADFC fand am 10.07.2024 statt. Im Fokus standen die 
Verkehrsführung und die Sicherheit  am ZOB . Als zentraler Konflikt wurde die Ampelkreuzung zur 
Straßenbahnhaltestelle benannt – generell gäbe es zu viel Fußverkehr in unterschiedliche Richtung bei 
gleichzeitig hohem Radaufkommen. Unterschiedliche Querungen gestalten die Verkehrssituation sowohl 
für den Fuß - als auch den Radverkehr unsicher . Die Teilnehmenden unterbreiteten konkrete Vorschläge, 
wie mit der Situation umgegangen werden könnte. Beispielsweise könne die Überquerung von der 
Straßenbahnhaltestelle zur Mittelinsel  des ZOBs  näher an die Kreuzung gelegt w erden oder eine 
„Fußgänger-Ampelphase“ geschaltet werden. Zudem wurde der Vorschlag gemacht, den gesamten ZOB als 
Fußgängerzone umzuwidmen, um Missverständnisse zwischen Busfahrer*innen und Fußgänger*innen zu 
reduzieren. Uneinigkeit besteht bei der Frage, wie die Radwegeführung umgesetzt werden solle. Für die 
Radfahrenden ist die aktuelle Lösung über die Maximilianstraße als eine annehmbare Kompromisslösung 
zu verstehen. Für die Fußgänger*innen wäre eine südliche Führung der Radwege mit weniger 
Konfliktpotenzial verbunden.  
Interview mit VCD 
Am 01.08.2024 fand das Interview mit einem Vertreter des VCD statt. Der vorliegende Entwurf wurde als 
gut gelungen bezeichnet, er stelle eine Verbesserung zum Bestand dar. Positiv hervorgehoben wurde die 
große Mittelinsel sowie die ansprechende Gestaltung. Kritisch betrachtet wird die zu hohe 
Fahrgeschwindigkeit mancher Busfahrenden, weshalb im Zuge der Planung überlegt werden sollte, den 
gesamten Bereich  am ZOB künftig als „Langsamfahrzone“ auszuweisen, da dies die Sicherheit aller 
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ifok GmbH · a Cadmus Company · 16 
 
 
Verkehrsteilnehmenden verbessern würde.  Allgemein wurde angemerkt, dass immer weniger 
Verkehrsteilnehmende aufeinander Rücksicht nehmen. Insbesondere für Gehweg, Radweg und die 
Wartebereiche entlang der jetzigen Maxi milianstraße sei eine gegenseitige Rücksichtnahme essenziell. 
Zusätzlich sei es sinnvoll  Schilder im Bereich der Querungen vom Wartebereich über den Radweg zum 
Gehweg anzubringen, um für die Querungen zu sensibilisieren . E ine Geschwindigkeitsbegrenzung für 
Radfahrende solle ebenfalls in Betracht gezogen werden.  
In Bezug auf Barrierefreiheit sollten barrierefreie Querungen eingerichtet werden. Die geplanten Aufzüge 
werden als gut und wichtig bewertet . Dagegen spricht sich der Teilnehmende gegen eine  Rampe aus, da 
diese die Mittelinsel zerschneiden würde. Sollten die Aufzüge ausfallen gäbe es vorhandenen Alternativen 
im Umfeld, um auf die Null-Ebene zu gelangen.  
Die einzelnen Bus-Haltepositionen sollten zukünftig für eine gute Übersichtlichkeit im Sinne der Fahrgäste 
beschildert und mit DFI-Anzeigern versehen werden. Auch sollte angezeigt werden, an welchem Bussteig 
welcher Bus abfährt.  
Eine Zone für Kiss & Ride sei wichtig, damit beispielsweise ältere Menschen oder Personen mit viel Gepäck 
zum Hauptbahnhof, aber auch zum ZOB gebracht werden können. 
Zur Frage einer Ausweichfläche für Menschen aus der Drogen- und Obdachlosenszene wurden alternative 
Standorte vorgeschlagen. Beispielsweise wurde die Fläche vor Gleis 1  genannt (im Besitz der DB) oder  im 
Bereich zur Poppelsdorfer Allee (zwischen Südunterführung und Fußgängerunter -führung Poppelsdorfer 
Allee). 
Außerdem sollten die folgenden Aspekte in die weitere Planung integriert werden: Hitzeschutz, bspw. ein 
Kühlraum für den Fahrgastaufenthalt, Maßnahmen zur Verschattung und ein Wasserspender. Für die 
Sicherheit: Notrufsäulen, Überwachung insbesondere nachts in Form von Personal bzw. Kontrollinstanzen 
durch die Wache GABI, ein kontrollierter Warteraum für die Nacht sowie die Verlegung der Wache GABI  
zum ZOB. Zur Gestaltung wurde geäußert, dass ein Material für die Fahrbahn verwendet werden sollte, das 
nicht zu Schlaglöchern und Unebenheiten neigt. Hinsichtlich einer besseren Anbindung im Bereich des 
Hauptbahnhofs wurde der Wunsch geäußert, dass der südliche Tunnel ebenfalls Aufzüge bekommt. 
 
 
  
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ifok GmbH · a Cadmus Company · 17 
 
 
5. Kinder- und Jugendbeteiligung  
Jugendbeteiligung  
Jugendliche wurden im Rahmen des Beteiligungsformats “Stakeholder-Interviews mit Ortsbegehung” in die 
Neugestaltung des ZOB einbezogen (vgl. S. 153). 
Kinder-Workshop 
Am 22. Juli 2024 fand im Rahmen der Bürgerbeteiligung zur Umgestaltung des zentralen Omnibus-Bahnhofs 
ein Workshop mit 15 Kindern der Marienschule der Jahrgangstufe 4 statt. Ziel des Workshops war es, die 
Bedürfnisse, Ängste und Ideen der Kinder zum aktuellen Stand sowie zur Neuplanung zu verstehen und für 
die weitere Planung aufzunehmen.  
Der Workshop war in drei Teile strukturiert:  
(1) eine Ortsbegehung 
(2) eine gemeinsame Reflektion über den Ist -Zustand inklusive Problemen und Herausforderungen  des 
ZOBs und seiner Nutzer:innen  
(3) eine Ideenentwicklung und Verortung auf der Karte des zukünftigen ZOBs, um die aktuellen Probleme 
und Herausforderungen zu verbessern.  
Die von dem Stadtplanungsamt gesetzten Fokusthemen des Workshops waren Sicherheit, Aufenthalt und 
Wegeführung. 
  
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Ortsbegehung  
Die Ortsbegehung wurde auf spielerischer Weise anhand einer 
Schnitzeljagd für die Kinder umgesetzt. Verschiedene Fragen und 
Aufgabenstellungen mussten vor Ort von den Kindern gefunden 
und gelöst werden. Dies ermöglichte den Kindern, den Ort unter 
verschiedenen Gesichtspunkten kennenzulernen und zu sehen. 
Die Kinder beschrieben den ZOB als einen Ort mit geringer Aufent-
haltsqualität aufgrund von Müll, Dreck und wenig bunten 
und/oder grünen Flächen. Außerdem wurde die hohe Lärmbelas-
tung bemängelt. Hingegen empfanden die Kinder den Bereich 
rund um den Kaiserbrunnen  als schön, unter anderem durch die 
Sitzgelegenheiten. Der ZOB wurde außerdem als unsicherer Ort 
beschrieben, was vor allem durch die schlechte Übersichtlichkeit 
sowie betrunkene Menschen vor Ort begründet wurde.  Auch die 
Wegeführung wurde bemängelt , vor allem aufgrund der 
fehlenden Ampeln und Zebrastreifen , sowie die zu schnell 
fahrenden Busse, welche teilweise auch auf den vorhandenen 
Zebrastreifen halten würden. 
Reflektion des Ist-Zustands 
Zurück im Klassenzimmer wurde zuerst in Kleingruppen das Erlebte und Gesehene reflektiert. Die Kinder 
bekamen die Möglichkeit, die für sie wichtigsten Punkte zu erläutern und zusammenzufassen. Im Anschluss 
teilten die Gruppen im Plenum unter den drei The men Sicherheit, Aufenthalt und Wegeführung ihre 
Beobachtungen und die von ihnen identifizierten Probleme. Gemeinsam wurde abgestimmt und eine 
Priorisierung vorgenommen.  
Die drei am höchsten eingestuften Punkte unter dem Thema Sicherheit waren der Wunsch nach mehr 
Zebrastreifen am ZOB, zu schmale Gehsteige an den Haltestellen , sowie Unebenheiten im Bodenbelag. 
Letzteres sei laut den Kindern vor allem für Menschen mit Beeinträchtigung eine Herausforderung . Unter 
dem Thema Aufenthalt wurden di e fehlende Sauberkeit am gesamten ZOB , zu wenig Bänke und 
Sitzgelegenheiten sowie fehlende Grünflächen in Verbindung mit zu vielen versiegelten Flächen bemängelt. 
Beim Thema Wegeführung waren die drei am häufigsten genannten Punkte die Unübersichtlichkeit der 
Haltepunkte, die zu hohen Bordsteinkanten, welche vor allem für Kinderwägen und Menschen mit 
eingeschränkter Beweglichkeit wie Rollstuhlfahrende problematisch seien, sowie fehlende Orientierungs-
hilfen für blinde Menschen und Menschen ohne Deutschkenntnisse . Während des gesamten Kinder -
workshops ist aufgefallen, dass eines der wichtigsten Themen für die Kinder war, dass sich alle Menschen 
am Ort wohlfühlen. 
Abbildung 13: Teilnehmende Kinder auf 
Erkundungstour am ZOB 
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Ideenentwicklung 
Basierend auf den vorher identifizierten Problemen und unerfüllten 
Bedürfnissen entwickelten die Kinder in Kleingruppen Ideen für die 
Neugestaltung des ZOB. Diese Ideen wurden schriftlich oder mit 
Zeichnungen auf einer Karte der Neuplanung verortet. 
Es kristallisierten sich  die folgenden Kernthemen  heraus: Grün, 
Barrierefreiheit, Aufenthaltsqualität und Sicherheit. Zu diesen vier 
Themen haben die Kinder zahlreiche Ideen und 
Verbesserungsvorschläge zur Berücksichtigung in der Neuplanung 
entwickelt.  
Grün  
Zum Thema Grün wurde n Empfehlungen für mehr Blumenbeete, 
Bäume, bunte Zebrastreifen und bunte Haltehäuschen formuliert. 
Weiterhin wurde eine Begrünung der Dächer und Fassaden vorge-
schlagen, sowie generelle Grünflächen zum Aufenthalt.  
 
Barrierefreiheit  
Genannte Empfehlungen für den neuen ZOB waren unter anderem 
niedrigere Bordsteine, Rampen mit Geländer und glatter Boden für 
Rollstuhlfahrer*innen. Auch ein Blindenleitsystem und 
Mehrsprachigkeit an Infotafeln wurde genannt.  
Aufenthaltsqualität  
Die Empfehlungen der Kinder zum Thema Aufenthaltsqualität 
beinhalten unter anderem bessere Verpflegung, beispielsweise 
Trinkwasserspender, Snackautomaten oder Geschäfte. Weiterhin 
wurden Spiel- und Sportplätze in naher Umgebung empfohlen, etwa 
ein Wasserspielplatz am Kaiserbrunnen. Auch fehlen den Kindern  
Sitzgelegenheiten mit ausreichendem Wetterschutz. Es wurden mehr 
und breitflächig aufgestellte Mülleimer empfohlen. 
  
Abbildung 14: Kinderworkshop zu 
Zukunft des neuen ZOB 
Abbildung 15: Gestaltung des neuen ZOB 
der Kinder 
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Sicherheit 
Bei den Kindern herrschte ein  Bewusstsein dafür, dass die Szene am ZOB dazugehört und sich auch dort 
aufhalten darf. Jedoch wünschten sich die Kinder eine Einschränkung, etwa durch klare Trink- und Raucher-
zonen. Auch Überwachung durch Kameras und bessere Beleuchtung würden zum erhöhten Sicherheitsge-
fühl der Kinder beitragen. 
Zur Verkehrssicherheit empfehlen die Kinder mehr Ampeln und Zebrastreifen, um die Sicherheit beim Über-
queren von Straßen zu erhöhen. Auch breite, klar gekennzeichnete Wege wurden thematisiert.  
Nachdem alle Empfehlungen für den neuen ZOB auf der Karte vermerkt wurden , gab es eine Abschluss -
runde, in der noch einmal die als besonders wichtig empfundenen Empfehlungen hervorgehoben werden 
konnten (siehe Abbildung 16).  
 
Abbildung 16: Veränderungswünsche der Kinder 
Während des Workshops haben die Kinder viele kreative Ideen gesammelt und in Empfehlungen formuliert. 
Auffällig dabei war, dass die Themen, die die Kinder beschäftigen, sich nicht wesentlich von denen Punkten 
unterscheiden, die bei der Beteiligung mit Erwachsenen aufkamen.  
 
 
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ifok GmbH · a Cadmus Company · 21 
 
 
6. Fazit 
Die Öffentlichkeitsbeteiligung zum ZOB umfasst über 3.000 textliche Rückmeldungen, fast 1000 Fragebö -
gen, sowie wertvolle Anregungen aus Stakeholder -Interviews und dem Kinderworkshop. Die zentralen 
Rückmeldungen der fünf Fokusthemen sind dabei: 
Sicherheit: Hauptsorge sind unangenehme Interaktionen mit der lokalen „Szene", Obdachlosen und Men -
schen mit Suchterkrankungen. Ein sicherer Ort mit ausreichender Beleuchtung, klaren Wegebeziehungen, 
mehr Sicherheitspersonal und Überwachungskameras wird gewünscht. Auch ein Alkoholverbot am ZOB und 
ein Ausweichplatz für die „Szene" wurden vorgeschlagen. 
Aufenthaltsqualität: Die mangelnde Sauberkeit beeinträchtigt die Aufenthaltsqualität. Mehr Mülleimer, 
häufigere Reinigungen und saubere öffentliche Toiletten werden gefordert. Zudem werden Schutz vor Wit-
terungseinflüssen, mehr Grünflächen, Überdachungen, klimatisierte Wartebereiche sowie Bäckereien, Ca-
fés und Trinkwasserspender gewünscht. 
Mobilität für alle: Die Barrierefreiheit ist unzureichend, besonders für Menschen mit eingeschränkter Mo-
bilität. Mehr Rampen und Aufzüge , b reitere Wege, bessere Zugänge, ein Leitsystem für Blinde sowie 
akustische Unterstützung werden gefordert. Uneinigkeit besteht bei der Frage einer großen Rampe 
zwischen den Ebenen der Mittelinsel. 
Zugänglichkeit: Die Übersichtlichkeit des ZOB wird bemängelt. Verbesserungen durch klare Beschilderun-
gen, digitale Anzeigetafeln, ein einheitliches Nummerierungssystem, Informationspunkte und ein klares 
Leitsystem sind notwendig. Der ZOB soll von nicht relevantem Durchgangsverkehr befreit werden. Der Ver-
kehr in der Maximilianstraße soll neu geordnet werden, um das Unfallrisiko zu verringern. 
Vernetzte Mobilität: Verbesserte und vereinfachte Umsteigemöglichkeiten durch gut ausgeschilderte Wege 
zu Hauptbahnhof und Straßenbahn sind das zentrale Thema. Weiterhin werden bessere Vernetzung mit 
Sharing-Angeboten im ZOB-Bereich gewünscht. Die geplante Fahrradgarage erhielt positive Resonanz und 
soll sicher, beleuchtet und leicht zugänglich sein. Klare Abstellflächen für E-Scooter und eine Integration der 
Fahrradgarage in den öffentlichen Nahverkehr werden vorgeschlagen. 
7. Anhang 
• Quantitative Auswertung der Online-Beteiligung 
• Qualitative Auswertung der Öffentlichkeitsbeteiligung 
• Dokumentation des Kinderworkshops 
• Rohdaten der qualitativen Rückmeldungen 
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ZOB Bonn
Online-Beteiligung
Auswertung der quantitativen Befragung
Anzahl abgegebener Fragebögen: 976
Seite 34 von 116

Informationen zur Umfrage
• Insgesamt liegen 976 Fragebögen vor
• Die Grafiken geben die relativen Antworten in Prozent an
• Die absolute Anzahl der abgegebenen Antworten ist neben der jeweiligen Grafik vermerkt (N=X)
• Die unterschiedliche Anzahl an Antworten ergibt sich durch
• Die Möglichkeit einzelne Fragen zu überspringen
• Den Abbruch der Umfrage einiger Teilnehmender vor der letzten Frage
16.07.2024 ZOB Bonn - Online-Beteiligung 2
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Verbesserte Beleuchtung
Stellplätze für Räder
Bessere Vernetzung der Verkehrsträger
Bessere Nutzungsmöglichkeiten für Fußgänger*innen und Radfahrende
Barrierefreiheit
Informationen zu Abfahrten und Mobilitätsangeboten
Bessere Aufenthaltsqualität
Sicherheit
Bessere Übersichtlichkeit und einfacherer Umstieg
Wetterschutz
Sauberkeit
Was wünsche ich mir für den neuen ZOB am meisten? Das sind für mich 
die 5 wichtigsten Themen: 
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N=976
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16.07.2024 ZOB Bonn - Online-Beteiligung 4
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Verbesserte Beleuchtung
Bessere Vernetzung der Verkehrsträger
Stellplätze für Räder
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Bessere Nutzungsmöglichkeiten für Fußgänger*innen und Radfahrende
Informationen zu Abfahrten und Mobilitätsangeboten
Sicherheit
Bessere Übersichtlichkeit und einfacherer Umstieg
Wetterschutz
Bessere Aufenthaltsqualität
Sauberkeit
Was wünsche ich mir für den neuen ZOB am meisten? Das sind für mich 
die 5 wichtigsten Themen: [Altersklasse: bis 30 Jahre]
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Verbesserte Beleuchtung
Stellplätze für Räder
Bessere Vernetzung der Verkehrsträger
Bessere Nutzungsmöglichkeiten für Fußgänger*innen und Radfahrende
Barrierefreiheit
Informationen zu Abfahrten und Mobilitätsangeboten
Bessere Aufenthaltsqualität
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Bessere Übersichtlichkeit und einfacherer Umstieg
Was wünsche ich mir für den neuen ZOB am meisten? Das sind für mich 
die 5 wichtigsten Themen: [Altersklasse: 31 - 60 Jahre]
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Verbesserte Beleuchtung
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Bessere Nutzungsmöglichkeiten für Fußgänger*innen und Radfahrende
Bessere Vernetzung der Verkehrsträger
Barrierefreiheit
Informationen zu Abfahrten und Mobilitätsangeboten
Bessere Übersichtlichkeit und einfacherer Umstieg
Sauberkeit
Bessere Aufenthaltsqualität
Sicherheit
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Was wünsche ich mir für den neuen ZOB am meisten? Das sind für mich 
die 5 wichtigsten Themen: [Alterskasse: 60+ Jahre]
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Wie sicher fühle ich mich aktuell am ZOB? 
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Ich fühle mich in keiner Situation unsicher
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 In Konflikten mit anderen Verkehrsteilnehmenden
Aufgrund der baulichen Verhältnisse
 In persönlichen Begegnungen
Aufgrund von Unübersichtlichkeit
In welchen Situationen fühle ich mich unsicher? 
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Ich fühle mich in keiner Situation unsicher
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Aufgrund der baulichen Verhältnisse
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In welchen Situationen fühle ich mich unsicher? [nach Geschlecht]
männlich weiblich
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Wie häufig erlebe ich diese Situationen?
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Nie Selten Manchmal Oft Sehr oft
Wie häufig erlebe ich diese Situationen? [nach Geschlecht]
weiblich männlich
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Wie oft halte ich mich am ZOB auf?
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Sehr schlecht Schlecht Akzeptabel Gut Sehr gut
Wie bewerte ich die Aufenthaltsqualität am ZOB
16.07.2024 ZOB Bonn - Online-Beteiligung 14
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es mehr Dienstleistungen
geben würde.
der Platz interessanter
gestaltet wäre.
 es mehr
Sitzgelegenheiten/Mobiliar
geben würde.
es mehr Grün geben würde. der Platz sauberer wäre.
Ich würde öfter den ZOB nutzen wenn...: 
Ja Eher Ja Eher Nein Nein
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es mehr Dienstleistungen
geben würde.
der Platz interessanter gestaltet
wäre.
 es mehr
Sitzgelegenheiten/Mobiliar
geben würde.
es mehr Grün geben würde. der Platz sauberer wäre.
Ich würde öfter den ZOB nutzen wenn...:  [Altersklasse bis 30]
Ja Eher Ja Eher Nein Nein
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3,45%
22,67%
11,80% 9,64% 11,29%
5,37%
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
es mehr Dienstleistungen
geben würde.
der Platz interessanter gestaltet
wäre.
 es mehr
Sitzgelegenheiten/Mobiliar
geben würde.
es mehr Grün geben würde. der Platz sauberer wäre.
Ich würde öfter den ZOB nutzen wenn...:  [Altersklasse 31-60]
Ja Eher Ja Eher Nein Nein
Seite 50 von 116

16.07.2024 ZOB Bonn - Online-Beteiligung 18
23,61%
42,11%
50,00% 47,44%
74,07%
45,83%
39,47% 37,80%
35,90%
13,58%13,89%
6,58% 4,88%
7,69% 4,94%
16,67%
11,84%
7,32% 8,97% 7,41%
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
es mehr Dienstleistungen
geben würde.
der Platz interessanter gestaltet
wäre.
 es mehr
Sitzgelegenheiten/Mobiliar
geben würde.
es mehr Grün geben würde. der Platz sauberer wäre.
Ich würde öfter den ZOB nutzen wenn...:  [Altersklasse 60+]
Ja Eher Ja Eher Nein Nein
Seite 51 von 116

So häufig nutze ich am ZOB die folgenden Fortbewegungsmittel/Mobilitätsformen:
1,47%
12,15%
28,59%
38,12%
19,69%
0%
10%
20%
30%
40%
50%
Nie seltener als
monatlich
1-3 mal pro
Monat
1-2 mal pro
Woche
täglich
Bus
3,14%
19,81%
36,04%
29,11%
11,90%
0%
5%
10%
15%
20%
25%
30%
35%
40%
Nie seltener als
monatlich
1-3 mal pro
Monat
1-2 mal pro
Woche
täglich
Bahn
4,43%
17,39%
32,94% 31,21%
14,04%
0%
5%
10%
15%
20%
25%
30%
35%
Nie seltener als
monatlich
1-3 mal pro
Monat
1-2 mal pro
Woche
täglich
Straßenbahn
37,81%
15,69%
19,64% 18,28%
8,58%
0%
5%
10%
15%
20%
25%
30%
35%
40%
Nie seltener als
monatlich
1-3 mal pro
Monat
1-2 mal pro
Woche
täglich
Fahrrad
16.07.2024 ZOB Bonn - Online-Beteiligung 19
N=939
N=962
N=905
N=931
Seite 52 von 116

So häufig nutze ich am ZOB die folgenden Fortbewegungsmittel/Mobilitätsformen:
66,09%
30,92%
2,53% 0,23% 0,23%
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
Nie seltener als
monatlich
1-3 mal pro
Monat
1-2 mal pro
Woche
täglich
Taxi
2,50%
9,58%
26,66%
35,69%
25,57%
0%
5%
10%
15%
20%
25%
30%
35%
40%
Nie seltener als
monatlich
1-3 mal pro
Monat
1-2 mal pro
Woche
täglich
zu Fuß
82,15%
12,13%
3,55% 1,37% 0,80%
0%
20%
40%
60%
80%
100%
Nie seltener als
monatlich
1-3 mal pro
Monat
1-2 mal pro
Woche
täglich
E-Scooter
86,26%
9,66% 2,68% 0,70% 0,70%
0%
20%
40%
60%
80%
100%
Nie seltener als
monatlich
1-3 mal pro
Monat
1-2 mal pro
Woche
täglich
Sharing-Angebote
16.07.2024 ZOB Bonn - Online-Beteiligung 20
N=885
N=932
N=887
N=890
Seite 53 von 116

Wie bewerte ich die am neuen ZOB geplanten Maßnahmen? 
(5 Sterne = volle Zustimmung, 1 Stern = Ablehnung)
Fahrradgarage:    3,77 
Neue Radführung:    3,85
Anbindung Fußverkehr:   4,24
Wartebereich für Fahrgäste:  4,23
Öffentliche Toilettenanlage:  4,22
16.07.2024 ZOB Bonn - Online-Beteiligung 21
N=871
N=845
N=874
N=883
N=881
Seite 54 von 116

6,86%
11,07%
12,91%
16,29%
19,98%
30,12%
32,17%
32,99%
38,01%
38,11%
45,59%
49,59%
50,72%
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60%
Fehlende/nicht genügend Aufzüge
Weitere
 Zuwegung ist nicht barrierefrei
Ich fühle mich unsicher aufgrund des unebenen Bodens
Nichts, ich nutze den ZOB ohne Einschränkungen
Die Wege sind nicht gut ausgeschildert
Es gibt viele Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmenden
Es gibt keine öffentlichen Toiletten
 Straßenquerungen sind unzureichend (bspw. Ampelschaltung)
Nicht genügend Informationen an den Anzeigetafeln
Ich kann mich nicht hinsetzen, wenn ich warten muss
Es gibt zu wenig Platz auf den Wegen
Unübersichtlichkeit für die Fahrgäste
Was hindert mich persönlich am meisten daran, aktuell am ZOB ein- und 
auszusteigen?
16.07.2024 ZOB Bonn - Online-Beteiligung 22
N=954
Seite 55 von 116

16.07.2024 ZOB Bonn - Online-Beteiligung 23
5,13%
7,69%
32,05%
37,18%
37,18%
39,74%
42,31%
50,00%
52,56%
58,97%
58,97%
60,26%
62,82%
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70%
Weitere
Nichts, ich nutze den ZOB ohne Einschränkungen
Fehlende/nicht genügend Aufzüge
Es gibt viele Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmenden
Die Wege sind nicht gut ausgeschildert
 Straßenquerungen sind unzureichend (bspw. Ampelschaltung)
Nicht genügend Informationen an den Anzeigetafeln
Ich fühle mich unsicher aufgrund des unebenen Bodens
Es gibt zu wenig Platz auf den Wegen
Ich kann mich nicht hinsetzen, wenn ich warten muss
Es gibt keine öffentlichen Toiletten
Unübersichtlichkeit für die Fahrgäste
 Zuwegung ist nicht barrierefrei
Was hindert mich persönlich am meisten daran, aktuell am ZOB ein- und 
auszusteigen? [Eingeschränkte Mobilität: Ja]
N=78
Seite 56 von 116

16.07.2024 ZOB Bonn - Online-Beteiligung 24
8,26%
12,61%
14,22%
14,45%
16,51%
30,96%
30,96%
34,63%
35,09%
40,60%
51,83%
53,90%
54,59%
4,85%
8,86%
9,70%
15,40%
24,68%
30,59%
27,43%
30,80%
38,82%
34,18%
38,40%
44,30%
45,36%
0,00% 10,00% 20,00% 30,00% 40,00% 50,00% 60,00%
Fehlende/nicht genügend Aufzüge
Weitere
 Zuwegung ist nicht barrierefrei
Ich fühle mich unsicher aufgrund des unebenen Bodens
Nichts, ich nutze den ZOB ohne Einschränkungen
Es gibt viele Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmenden
Die Wege sind nicht gut ausgeschildert
Es gibt keine öffentlichen Toiletten
Nicht genügend Informationen an den Anzeigetafeln
 Straßenquerungen sind unzureichend (bspw. Ampelschaltung)
Ich kann mich nicht hinsetzen, wenn ich warten muss
Es gibt zu wenig Platz auf den Wegen
Unübersichtlichkeit für die Fahrgäste
Was hindert mich persönlich am meisten daran, aktuell am ZOB ein- und 
auszusteigen? [nach Geschlecht] 
männlich weiblich
N(m)=474
N(w)=436
Seite 57 von 116

Stadtbezirk 
Bonn; 53,55%
Bad Godesberg; 
11,35%
Beuel; 
13,15%
Hardtberg; 
11,35%
Sonstiger 
Wohnort; 
10,60%
Mein Wohnort
Stadtbezirk 
Bonn; 80,87%
Bad Godesberg; 
5,33%
Beuel; 6,96%
Hardtberg; 
4,24% außerhalb von 
Bonn; 2,61%
Wo bewege ich mich am meisten in 
Bonn und Umgebung?
16.07.2024 ZOB Bonn - Online-Beteiligung 25
N=943
N=920
Seite 58 von 116

2,15%
29,83%
27,04%
16,74%
14,70%
7,19%
2,15%
0,21%
0%
5%
10%
15%
20%
25%
30%
35%
Unter 18 19-30
Jahre
31-40
Jahre
41-50
Jahre
51-60
Jahre
61-70
Jahre
71-80
Jahre
Über 80
Jahre
Mein Alter
Weiblich; 
47,34%
Männlich; 
51,47%
Divers; 1,19%
Mein Geschlecht
16.07.2024 ZOB Bonn - Online-Beteiligung 26
N=932 N=921
Seite 59 von 116

Ja; 8,51%
Nein; 91,49%
Ich bin in meiner Mobilität 
eingeschränkt (z.B. durch eine 
Behinderung): 
24,34%
38,70%
17,10%
14,36%
4,24%
1,25%
0%
5%
10%
15%
20%
25%
30%
35%
40%
45%
1 2 3 4 5 6
Wie viele Menschen leben in 
meinem Haushalt? (Mich 
eingerechnet)
16.07.2024 ZOB Bonn - Online-Beteiligung 27
N=917 N=801
Seite 60 von 116

Öffentlichkeitsbeteiligung 
ZOB Bonn: Qualitative 
Auswertung
Seite 61 von 116

Vorgehensweise
Im Folgenden werden häufig genannte Anregungen und Ideen, die über die verschiedenen Formate der 
Öffentlichkeitsbeteiligung gesammelt wurden aufgeführt. Die Einträge stammen aus der öffentlichen 
Informationsveranstaltung, der Online-Befragung, sowie Rückmeldungen von Bürger*innen per E-
Mail.
Dabei werden die Rückmeldungen als eigens formulierte Kernaussagen als Antworten auf Leitfragen 
dargestellt. 
Insgesamt gingen mehr als 3000 textliche Rückmeldungen ein. Diese wurden anhand von 
Schlagworten Clustern zugeordnet. Zur Beantwortung der Leitfragen wird nach den jeweiligen Clustern 
gefiltert, woraus schließlich die hier aufgeführten Antworten entstanden.
30.08.2024 BETEILIGUNG ZOB BONN: QUALITATIVE AUSWERTUNG 2
Seite 62 von 116

Sicherheit: Wie fühlen sich die Menschen im Umgang mit der örtlichen 
„Szene“?
Ergebnisse:
Insbesondere Streitereien innerhalb der Szene, das Anpöbeln und Betteln 
trägt zum negativen Sicherheitsgefühl bei. Daher macht der Aufenthalt 
der Szene den ZOB zu einem unsicheren Ort. Negative Interaktionen mit 
alkoholisierten Menschen, sowie Personen mit Suchterkrankungen 
werden häufig als Faktor für Unsicherheit am ZOB genannt. 
Aus diesem Grund wird sich mehr Sicherheitspersonal direkt vor Ort 
gewünscht, mehr Notfallsäulen und Kameras. Zusätzlich eine Verlagerung 
der Szene abseits des ZOB, sowie ein allgemeines Alkohol - und 
Drogenverbot, was stark kontrolliert wird. 
Als Konsequenz sollte der ZOB mehr auf die Bedürfnisse der Reisenden 
zugeschnitten sein, daher sei eine Verlagerung der Szene weg vom ZOB 
notwendig. Auch schade die starke Präsenz der Szene dem Tourismus in 
Bonn.
Angewendete Filter:
• Szene
• Negative Interaktionen
30.08.2024 BETEILIGUNG ZOB BONN: QUALITATIVE AUSWERTUNG 3
Seite 63 von 116

Sicherheit: Was soll für die örtliche „Szene“ getan werden?
Ergebnisse:
Eine Umsiedlung der Szene abweichend vom ZOB, um das Sicherheitsgefühl 
und die Aufenthaltsqualität vor Ort zu steigern.
Als Ausweichfläche sollte ein sicherer Ort für die Szene in der Nähe des ZOB 
als Alternative geschaffen werden, mit WC-Anlagen und geschütztem 
Aufenthaltsbereich mit Sitzgelegenheiten. Fachliche Betreuung für 
Obdachlose und Menschen mit Suchterkrankungen könnten bei der 
Bewältigung der Probleme vor Ort helfen.
Angewendete Filter:
• Szene
• Kontrolle
30.08.2024 BETEILIGUNG ZOB BONN: QUALITATIVE AUSWERTUNG 4
Seite 64 von 116

Sicherheit: Wo soll die Szene verortet werden?
Ergebnisse:
Die Szene sollte weg vom ZOB, aber sich nicht in Richtung Kaiserplatz und 
Südunterführung (zur Poppelsdorfer Allee) verlagern, sondern an einen 
weniger prominenten Platz. 
Weitere Vorschläge beinhalten die Räumlichkeiten des VFG in der 
Quantiusstraße sowie das Prälat-Schleich-Haus in der Thomastraße. Andere 
Ideen sind eine Sozialfläche für Obdachlose bei Primark oder in der Nähe 
des Prälat-Schleich-Hauses.
Angewendete Filter:
• Szene
• Orte
30.08.2024 BETEILIGUNG ZOB BONN: QUALITATIVE AUSWERTUNG 5
Seite 65 von 116

Sicherheit/Aufenthalt: Welche Aussagen gibt es über die Szene hinaus 
zum Thema Alkoholkonsum am ZOB?
Ergebnisse:
Unabhängig von der lokalen Szene stören sich viele Menschen am 
Alkoholkonsum am ZOB und wünschen sich daher die Einführung eines 
generellen Alkoholverbots am ZOB. Dies umfasst neben dem Konsum auch 
den Verkauf von Alkohol, zumindest in den Abendstunden. 
Weiterhin trägt der hohe Alkoholkonsum zu mangelnder Sauberkeit bei, 
durch herumliegende Flaschen und Scherben. Hier werden sich zusätzliche 
Mülleimer mit Pfandringen gewünscht, um dem Wegwerfen der vielen 
Flaschen entgegenzuwirken
Angewendete Filter:
• Alkohol
• NICHT Szene
30.08.2024 BETEILIGUNG ZOB BONN: QUALITATIVE AUSWERTUNG 6
Seite 66 von 116

Sicherheit: Welche negativen Interaktionen außerhalb der Konflikte mit 
der Szene werden gemeldet?
Ergebnisse:
Allgemein herrscht am ZOB ein negatives Sicherheitsgefühl, was 
insbesondere durch dunkle Ecken, schlechte Beleuchtung und viele 
Personen ohne Reisegrund am ZOB bestärkt wird. 
Berichtet werden auch zunehmende Konflikte durch alkoholisierte 
Jugendliche.
Angewendete Filter:
• Negative Interaktion
• NICHT Szene
30.08.2024 BETEILIGUNG ZOB BONN: QUALITATIVE AUSWERTUNG 7
Seite 67 von 116

Sicherheit: Welche Maßnahmen können zusätzlich zur Sicherheit 
beitragen?
Ergebnisse:
Die Teilung des ZOBs wird als sehr unübersichtlich empfunden ebenso wie die 
Dunkelheit. Daher wird sich mehr Licht am ZOB sowie eine bessere 
Wegeführung gewünscht, um so das Sicherheitsempfinden zu steigern.
Dazu zählt auch die bessere Wegeführung der Busse. Besonders hervorgehoben 
werden zudem die vielen dunklen Ecken, weshalb sich eine offene und helle 
Bauweise gewünscht wird.
Am ZOB wird sich eine höhere Polizeipräsenz gewünscht, bspw. durch eine 
Polizeiwache direkt vor Ort oder auch Hilfeteams, die rund um die Uhr bei 
Unsicherheiten angesprochen werden können.
Für ein stärkeres Sicherheitsgefühl wünschen sich einige Menschen ein 
Kamerasystem am ZOB, allerdings wird das Thema Kameraüberwachung 
kontrovers gesehen und einige wünschen sich mehr Patrouillen am ZOB und 
Hilfeknöpfe mit direkter Verbindung zum Ordnungsamt oder zur Polizei. 
Angewendete Filter:
• Kontrolle
• NICHT Szene
• Übersichtlichkeit 
30.08.2024 BETEILIGUNG ZOB BONN: QUALITATIVE AUSWERTUNG 8
Seite 68 von 116

Aufenthalt: Wie wird die Sauberkeit am ZOB empfunden und welche 
Vorschläge gibt es, um diese zu verbessern?
Ergebnisse:
Die mangelnde Sauberkeit am ZOB ist ein zentrales Thema, welches über 
alle Nutzer*innengruppen übergreifend angesprochen wird und trägt dazu 
bei, dass sich die Menschen am ZOB unwohl fühlen.
Ein sehr häufig geäußerter Wunsch der Befragten ist eine häufigere 
Reinigung und stärkere Kontrollen am ZOB.
Gefordert werden mehr Mülleimer (auch unterirdisch) mit Pfandringen, 
sowie größere Mülleimer mit mehr Fassungsvermögen. 
Angewendete Filter:
• Sauberkeit
• NICHT Szene
30.08.2024 BETEILIGUNG ZOB BONN: QUALITATIVE AUSWERTUNG 9
Seite 69 von 116

Barrierefreiheit: Welche Maßnahmen wurden im Hinblick auf die 
Barrierefreiheit genannt?
Ergebnisse:
Die aktuelle verkehrliche Situation beeinträchtigt die Barrierefreiheit 
erheblich, insbesondere für Personen mit Kinderwagen, Rollatoren und 
Rollstühlen, da die Bussteige sehr eng sind und nicht genügend Platz 
bieten. Die aktuelle Situation in der Maximilianstraße, wo Radwege direkt 
hinter den Haltestellen verlaufen, erhöht das Unfallrisiko und erschweren 
das Ausweichen. 
Fehlende Rampen und unzureichende Zugänge zu den Haltestellen 
verschärfen die Situation, indem sie die Erreichbarkeit einschränken. Die 
aktuellen Wartebereiche weisen viele Hindernisse auf, daher würde eine 
Neugestaltung mit mehr Fläche die Barrierefreiheit und das 
Sicherheitsgefühl verbessern.
Angewendete Filter:
• Barrierefreiheit
• Verkehrliche Situation
30.08.2024 BETEILIGUNG ZOB BONN: QUALITATIVE AUSWERTUNG 10
Seite 70 von 116

Barrierefreiheit: Welche Kommentare zu Barrierefreiheit beziehen sich 
konkret auf die Wegeführung?
Ergebnisse:
Die Barrierefreiheit am ZOB wird durch unzureichende Fußgängerüberwege und fehlende 
Bordsteinabsenkungen stark beeinträchtigt, was den Zugang zu den Bussteigen 
erschwert. Eine klare Wegeführung mit gut markierten Zebrastreifen und breiten, 
rollstuhlgerechten Wegen wird gewünscht, um sichere Übergänge zu ermöglichen.
Mehr Aufzüge und Rolltreppen tragen ebenfalls zur Barrierefreiheit bei. Mehrheitlich als 
wichtiger erachtet werden dabei Rampen. Viele Personen weisen darauf hin, dass 
Rampen mit nicht zu starker Steigung zwingend als Alternative notwendig sind, da 
Aufzüge und Rolltreppen im Falle eines technischen Defekts nicht nutzbar sind. 
Weiterhin kann es an Aufzügen aufgrund der limitierten Kapazitäten zu langen 
Wartezeiten kommen.
Ein sinnvolles Leitsystem für blinde Menschen sowie akustische Unterstützung und klare 
Beschilderung würden die Orientierung und Nutzung der Bussteige verbessern. 
Insgesamt müssen die Wege zwischen dem Hauptbahnhof und dem ZOB barrierefrei 
gestaltet und vonDurchgangsverkehr,der nicht für den ZOBrelevant ist, befreit werden, 
um die Sicherheit und Zugänglichkeit für alle Nutzer zu gewährleisten.
Angewendete Filter:
• Barrierefreiheit
• Wegeführung
• NICHT Verkehrliche 
Situation
30.08.2024 BETEILIGUNG ZOB BONN: QUALITATIVE AUSWERTUNG 11
Seite 71 von 116

Welche Maßnahmen werden im Hinblick auf Barrierefreiheit & 
Übersichtlichkeit genannt?
Ergebnisse:
Der ZOB in Bonn kann barrierefrei und übersichtlich gestaltet werden durch 
die Einführung von Rampen, Aufzügen und Rollbändern/Rolltreppen, klar 
gekennzeichneten und breiten Fußgängerwegen sowie einer gut sichtbaren 
Beschilderung und Anzeigetafeln. Ausreichende Beleuchtung erhöht die 
Übersichtlichkeit ebenfalls. 
Ein weiterer Punkt ist bessere Wegeführungen, die auch alle oberirdisch zu 
erreichen sind sowie eine klare Beschilderung zum Busverkehr. Insgesamt 
stellen die vielen Kreuzungen mit anderen Verkehrsteilnehmern (PKW-, 
Bus- und Fahrradverkehr) ein Hindernis dar. 
Angewendete Filter:
• Barrierefreiheit
• Übersichtlichkeit
• NICHT Verkehrliche 
Situation
30.08.2024 BETEILIGUNG ZOB BONN: QUALITATIVE AUSWERTUNG 12
Seite 72 von 116

Verkehrliche Situation: Was gibt es für Hinweise zur Interaktion Fuß- und 
Busverkehr?
Ergebnisse:
Fußgänger empfinden die Übergänge als unübersichtlich, da viele Busse 
gleichzeitig abfahren und Haltepunkte nicht klar gekennzeichnet sind. Dies 
führt zu gefährlichen Situationen, wenn Fußgänger Straßen zwischen 
fahrenden Bussen überqueren müssen.
Daher besteht der Wunsch nach direkten, sicheren Wegen und klaren 
Fußgängerführungen, um Konflikte zu minimieren. Weiterhin wird eine 
direkte Wegeführung zwischen Bussteigen und Straßenbahnhaltestellen 
gewünscht.
Angewendete Filter:
• Fußverkehr
• Bus
• NICHT Barrierefreiheit
30.08.2024 BETEILIGUNG ZOB BONN: QUALITATIVE AUSWERTUNG 13
Seite 73 von 116

Verkehrliche Situation: Was gibt es für Hinweise zur Interaktion Fuß- und 
Radverkehr?
Ergebnisse:
Gewünscht wird eine klare, übersichtliche Trennung von Fuß- und 
Radverkehr, um Konflikte zu minimieren. Dabei werden Maßnahmen wie 
Zebrastreifen und bauliche Trennungen gewünscht. Die gemeinsame 
Nutzung von Flächen führt zu Unsicherheit bei allen 
Verkehrsteilnehmenden. 
Derzeit kommt es häufig zu Konflikten durch unübersichtliche 
Wegeführung, weshalb auch der Wunsch geäußert wird, den ZOB komplett 
als Fußgängerzone zu gestalten.
Angewendete Filter:
• Verkehrliche Situation
• Fußverkehr
• Fahrrad
30.08.2024 BETEILIGUNG ZOB BONN: QUALITATIVE AUSWERTUNG 14
Seite 74 von 116

Verkehrliche Situation: Was gibt es für Hinweise zur Interaktion Rad- und 
Busverkehr?
Ergebnisse:
Konflikte zwischen Radverkehr und Busverkehr entstehen aktuell 
insbesondere durch fehlende Radwege und gemeinsame Verkehrswege. 
Daher werden getrennte Verkehrsführungen und weniger Kreuzungspunkte 
zwischen Rad- und Busverkehr als Lösungsmöglichkeiten genannt.
Angewendete Filter:
• Verkehrliche Situation
• Fahrrad
• Bus
• NICHT Barrierefreiheit
30.08.2024 BETEILIGUNG ZOB BONN: QUALITATIVE AUSWERTUNG 15
Seite 75 von 116

Wegeführung: Welche Anmerkungen gibt es zur Radwegeführung?
Ergebnisse:
Sinnvolle Radwegführung, die es ermöglicht, den ZOB konfliktfrei zu 
queren. Auch Umgehungsmöglichkeiten für Pendler schaffen. Angewendete Filter:
• Wegeführung
• Fahrrad
• NICHT Barrierefreiheit
30.08.2024 BETEILIGUNG ZOB BONN: QUALITATIVE AUSWERTUNG 16
Seite 76 von 116

Was wird zum Thema Fahrradgarage und deren Zuwegung benannt?
Ergebnisse:
Die geplante Fahrradgarage erhält überwiegend positive Rückmeldungen. Dabei 
ist den Menschen wichtig, dass diese sicher, gut beleuchtet und leicht zugänglich 
ist.
Vorgeschlagen wird etwa eine Integration in den öffentlichen Nahverkehr , sodass 
Abfahrtsanzeigen des ÖPNV auch direkt in der Garage angezeigt werden. Auch 
eine Einbindung von Leihfahrrädern wird vorgeschlagen, ebenso wie eine in die 
Garage integrierte Abstellfläche für E -Scooter . Weiterhin wäre auch eine 
Kombination von ÖPNV-Tickets mit Tickets für die Fahrradgarage möglich.
Bei der Zuwegung werden offene, breite, gut einsehbare Wege gefordert, um 
Angsträume zu vermeiden. 
Angewendete Filter:
• Fahrradgarage
30.08.2024 BETEILIGUNG ZOB BONN: QUALITATIVE AUSWERTUNG 17
Seite 77 von 116

Wegeführung: Welche Anmerkungen gibt es zur Fußwegführung 
innerhalb des ZOB?
Ergebnisse:
Fußverkehr den Vorrang gegenüber anderen Mobilitätsformen gewähren. 
Ein wichtiger Aspekt sind sichere Querungsmöglichkeiten. Diese sollten 
weniger mit Ampeln, aber mit mehr Zebrastreifen erbracht werden. Auch 
eine vollständige Umwidmung des ZOB in eine Fußgängerzone ohne Rad-
und Autoverkehr wird gewünscht.
Angewendete Filter:
• Wegeführung
• Fußverkehr
30.08.2024 BETEILIGUNG ZOB BONN: QUALITATIVE AUSWERTUNG 18
Seite 78 von 116

Wegeführung: Welche Anmerkungen gibt es zur Fußwegführung 
(Anbindung) zum ZOB (Straßenbahn, Bahnhof)?
Ergebnisse:
Eine Priorisierung des Fußverkehrs wird gewünscht. Sichere 
Übergangsmöglichkeiten zu Straßenbahn und Hauptbahnhof. Lange 
Wartezeiten an Fußgängerampeln sollten reduziert werden und eine 
sinnvolle Straßenquerung an der Südunterführung geschaffen werden, um 
vom Hauptbahnhof zum ZOB zu gelangen. 
Angewendete Filter:
• Wegeführung
• Fußverkehr
30.08.2024 BETEILIGUNG ZOB BONN: QUALITATIVE AUSWERTUNG 19
Seite 79 von 116

Informationen: Welche Angebote können geschaffen werden, um die 
Information und Übersichtlichkeit für die Fahrgäste zu verbessern?
Ergebnisse:
Mehr Informationen können die Übersichtlichkeit am ZOB verbessern, indem 
klare, gut lesbare Anzeigetafeln und eindeutige Wegweiser an mehreren Stellen 
aufgestellt werden. Zusätzlich sollten Informationspunkte und Servicezentren 
zur Verfügung stehen. Ein einheitliches System zur Bussteignummerierung trägt 
ebenfalls zur Verbesserung bei.
Mehr digitale Echtzeitanzeigetafeln an den Haltestellen und Umgebung, die von 
mehreren Seiten sichtbar sind und richtige Informationen geben, wo welcher 
Bus abfährt inkl. Umsteigemöglichkeiten. Wichtig ist hierbei, dass die Tafeln auch 
bei den verschiedenen Lichtverhältnissen gut lesbar sind.
Eine Infostelle von der SWB für Touristen und bei Fragen zu Tickets oder 
Umsteigemöglichkeiten.
Angewendete Filter:
• Information
• Übersichtlichkeit
30.08.2024 BETEILIGUNG ZOB BONN: QUALITATIVE AUSWERTUNG 20
Seite 80 von 116

Aufenthalt: Welche Angebote können geschaffen werden, um die 
Aufenthaltsqualität  für die Fahrgäste zu verbessern?
Ergebnisse:
Viele der Befragten wünschen sich ein mehr gastronomisches Angebot, etwa 
Bäckereien und Cafés mit ausreichend Sitzgelegenheiten, einen Kiosk mit 
nicht-alkoholischen Getränken oder einen Trinkwasserspender am ZOB.
Auch nicht-kommerzielle Sitzgelegenheiten erhöhen die Aufenthaltsqualität. 
Angewendete Filter:
• NICHT Alkohol
• NICHT Szene
• Übersichtlichkeit
• Aufenthalt
• NICHT Negative 
Interaktion
• NICHT Sauberkeit
30.08.2024 BETEILIGUNG ZOB BONN: QUALITATIVE AUSWERTUNG 21
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Welche Vorschläge werden zur Gestaltung (z.B. Bodenbelag, Architektur, 
künstlerische Elemente) gemacht?
Ergebnisse:
Die Menschen wünschen sich einen modernen, ästhetischen ZOB. Eine 
helle, offene Bauweise ist wichtig, auch weil der ZOB von vielen Personen als 
Ankunftsort der Stadt Bonn betrachtet wird. Daher sollte der ZOB bunter, 
grüner und freundlicher gestaltet sein. Die Verwendung von natürlichen 
Materialien und künstlerischen Elementen können dazu beitragen.
Dennoch steht bei den meisten Personen die Funktionalität über dem 
Design. Ebenso sollte sich der ZOB gut in das restliche Stadtbild einfügen.
Angewendete Filter:
• Gestaltung
30.08.2024 BETEILIGUNG ZOB BONN: QUALITATIVE AUSWERTUNG 22
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Aufenthalt: Welche Rückmeldungen gibt es im Hinblick auf die 
Begrünung des ZOB?
Ergebnisse:
Ein häufig geäußerter Wunsch ist eine deutlich erhöhte Begrünung des ZOB 
und weniger versiegelte Fläche im Vergleich zum aktuellen Zustand. 
Vorgeschlagen werden neben mehr Bäumen dabei die Begrünung der 
Dächer und Fassaden. Auch Kübelpflanzen als gestalterisches Element, 
sowie zur Abgrenzung der Wege wird genannt. 
Angewendete Filter:
• Umwelt
30.08.2024 BETEILIGUNG ZOB BONN: QUALITATIVE AUSWERTUNG 23
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Aufenthalt: Was gibt es beim Thema Aufenthalt sonst noch zu 
berücksichtigen?
Ergebnisse:
Mehr Sitzgelegenheiten laden ein, sich am ZOB aufzuhalten. In Kombination mit 
ausreichend Grün und attraktiven Angeboten (Gastronomie, 
Trinkwasserspender, Spiel- und Sportangebot) wird der ZOB zu einem Ort, an 
dem man sich gerne aufhält, wenn man auf seinen Bus wartet.
Mehr Witterungsschutz durch ausreichend Überdachung, diese schützt auch vor 
Wind und vor Sonne. Die Funktionalität sollte dabei über dem Design stehen. 
Von der Verwendung von Glasdächern soll abgesehen werden, da sich der Raum 
darunter bei Sonneneinstrahlung stark aufheizen kann. Dazu könnte auch ein 
klimatisierter und im Winter beheizter Wartebereich zählen, da Hitze und Kälte 
gerade für Kinder und ältere Menschen eine Herausforderung darstellt. 
Angewendete Filter:
• NICHT Alkohol
• NICHT Szene
• NICHT Essen und 
Trinken
• Aufenthalt
• NICHT Umwelt
• NICHT Negative 
Interaktion
• NICHT Sauberkeit
• NICHT Übersichtlichkeit
30.08.2024 BETEILIGUNG ZOB BONN: QUALITATIVE AUSWERTUNG 24
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Welche Umweltaspekte gibt es noch zu berücksichtigen?
Ergebnisse:
Die Integration einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des ZOB zur 
nachhaltigen Stromerzeugung und die Nutzung von nachhaltigen 
Materialien, etwa Sitzgelegenheiten aus Holz. 
Angewendete Filter:
• Umwelt
30.08.2024 BETEILIGUNG ZOB BONN: QUALITATIVE AUSWERTUNG 25
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Kinder- & Jugendworkshop
Juli 2024
Ergebnisse
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Übersicht was wurde gemacht
13.08.2024Unternehmensvorstellung ifok •    Seite 2
Wer? 15 Kinder und 3 Betreuungspersonen der 
Marienschule , zwei Person ifok, zwei Personen der 
Stadt Bonn
Was? Spielerischer Workshop zur Kinder – und 
Jugendbeteiligung
Wo? ZOB und Marienschule
Wann? 22. Juli
Wie? Begonnen wurde mit einer Erkundungstour 
am ZOB im Anschluss fand in der Schule ein 
Workshop zur Gegenwart und Zukunft des ZOB statt
Beteiligung als 
Workshopformat 
für Kinder
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Erkundung des Planeten 
ZOB
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Erkundung
Idee / Ablauf
Ausgangsfrage: Stell dir vor, du bist Forscher und auf einem neuen Planeten 
namens ZOB gelandet. Zusammen mit deinem Forschungsteam erkundest du den 
neuen Planeten, um auf der Erde von deinen neuen Erkenntnissen zu berichten.
• Kinder wurden in 4 Gruppen eingeteilt ( Es gab 3 4er Gruppen und 
eine 3er Gruppe)
• Je eine Erwachsene Betreuungsperson pro Gruppe
• Jede Gruppe durchlief drei Stationen -> die Stationen waren 
angelehnt an die Oberthemen 
"Sicherheit, Wegeführung/Zugänglichkeit und Aufenthalt"
• Als eine Art Schnitzeljagd sollten die Kinder zuerst ihre 
Aufgabenstellung finden, die sie dann im Anschluss gemeinsam 
lösen durften
• Die Ergebnisse wurden mit der Betreuenden Person dokumentiert
30 
Min
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Erkundung
Aufgabenstellungen
Ausgangsfrage: Stell dir vor, du bist Forscher und auf einem neuen Planeten namens ZOB gelandet. 
Zusammen mit deinem Forschungsteam erkundest du den neuen Planeten, um auf der Erde von deinen 
neuen Erkenntnissen zu berichten.
Sicherheit
Du erkundest mit deinem 
Forschungsteam den Planeten ZOB. 
Gibt es Orte, an denen du dich hier 
besonders sicher fühlst? Oder gibt es 
Orte, die du grusselig findest? Finde für 
beides jeweils ein Beispiel!
Wegeführung/Zugänglichkeit
Gehe von A nach B und zähle, wie viele 
Straßen du überqueren musst, um dein 
Ziel zu erreichen. Wie fühlst du dich 
dabei?
Aufenthalt
Findest du bei deiner Erkundungstour Orte, an 
denen du gerne länger bleiben möchtest? Was fehlt 
dir an diesem Ort?
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Gegenwart
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Gegenwart - Ablauf
Clustern und Sammeln in 
Kleingruppen 20 
Min
In den vorherigen Gruppen dürfen 
(unabhängig von den Aufgaben) alle Kinder 
nochmal reflektieren:
• was ist dir besonders aufgefallen auf 
diesem Planeten?
• Gibt es etwas, dass dir besonders 
gefallen hat?
• Gibt es etwas, dass du doof fandest?
Zusammentragen im Plenum
Jede Gruppe hat die für sich wichtigsten Punkte im 
Plenum vorgestellt. Diese wurden von der Moderation am 
Whiteboard festgehalten.
30 
Min
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Zukunft
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Zukunft - Ablauf
Mapping II
45
Min
An einer Karte des neuen ZOB dürften sie 
jetzt mithilfe von kreativen Mitteln ihre 
Ideen anbringen.
•  welche Probleme habt ihr gesehen? Wie 
könnte man diese lösen?
• Was hat gefehlt?
• Was braucht es in Zukunft nicht mehr am 
ZOB?
Bilderbuchgang & Abschluss
Die Kinder dürfen durch den Raum gehen und sich anschauen, was die 
anderen Gruppen gemacht haben.
Im Anschluss kommen alle zusammen und im Plenum hatte jedes Kind 
die Möglichkeit zu sagen, was der eigenen Meinung nach am 
wichtigsten für den neuen ZOB ist.
30 
Min
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Ergebnisse der Erkundungstour
Aufenthalt:
Der ZOB wurde als Ort beschrieben, wo man sich 
nicht gerne aufhält, weil es laut, dreckig und grau 
ist.  Der Platz am Brunnen wurde als schön 
wahrgenommen, weil da nicht so viel los ist und 
man sich hinsetzen kann. 
Sicherheit:
Größtenteils gab es kein großes 
Sicherheitsgefühl, weil es sehr 
unübersichtlich ist und viele 
Betrunkene am ZOB sind.Wegeführung:
Auch die Wegeführung wurde als unsicher 
empfunden, da es wenig Ampeln und 
Zebrastreifen gibt, um die Straßen sicher zu 
überqueren. Außerdem ist aufgefallen, dass 
viele Busse zu schnell fahren und auch auf 
den Zebrastreifen halten.
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Ergebnisse des Workshopteils Gegenwart
Im Verlauf des Workshops wurde festgestellt, 
dass es den Kindern leichter fällt, sich mit dem zu 
beschäftigen, was in Zukunft am ZOB besser 
umgesetzt werden kann. Aus diesem Grund 
wurde der Workshopteil Gegenwart gekürzt. Wir 
haben die wichtigsten Themen pro Gruppe im 
Plenum abgefragt und diese als Überleitung in 
die Zukunft genommen
Wesentliche Themen für die Kinder:
• Zu wenig Grün und zu viel Beton
• Wenig Barrierefreiheit am ZOB
• Kein Schutz vor Sonne und Regen 
• Viel Dreck
• Viele Betrunkene Menschen
• Keine Plätze zum Ausruhen
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Ergebnisse des Workshopteils Zukunft
In diesem Teil des Workshops haben die 
Kinder noch einmal reflektiert, was ihnen 
aktuell am ZOB aufgefallen ist und haben 
anhand dieser Themen Ideen für den neuen 
ZOB entwickelt.
Wesentliche Themen für die Kinder:
• Grün
• Barrierefreiheit
• Aufenthaltsqualität
• Sicherheit
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Grün
Ideen für mehr Farbe am ZOB:
• Beete mit Blumen, die man mit Kindern 
bepflanzen kann
• Mehr Bäume, die Schatten spenden
• Bunte Zebrastreifen und Haltehäuschen
• Begrünung der Dächer der Wartehäuschen
• Blumenranken
• Horizontalgärten
• Rasenflächen zum Ausruhen am Brunnen
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Barrierefreiheit
Ideen, was es für einen Barrierefreien ZOB braucht:
• Niedrigere Bordsteine
• Rampen mit Geländer und glatter Boden für 
Rollstuhlfahrer:innen
• Schilder an der Haltestelle, dass man für ältere und 
schwangere Menschen Platz machen soll
• Blindenleitstreifen
• Blindenschrift bei den Infotafeln und eine 
Sprachausgabe
• Mehrsprachigkeit bei den Infotafeln
• Extra Wartebereiche für Menschen im Rollstuhl, 
weil es überall so eng ist
Anmerkung: Es war auffällig, wie sensibilisiert die 
Kinder für das Thema Barrierefreiheit sind und wie 
wichtig es ihnen ist, dass sich alle Menschen am ZOB gut 
zurecht finden können.
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Aufenthaltsqualität
Ideen für mehr Aufenthaltsqualität am ZOB:
• Bolz- und Basketballplatz
• Kaffeeroller
• Mehr Bänke zum Sitzen im Schatten
• Trinkwasserspender
• Snackautomaten
• Spielplatz auf dem Dach der 
Wartehäuschen
• Trimm Dich Pfad
• Ein Spielmobil
• Bücherschrank zum Ausleihen von Büchern
• Große Überdachung als Regenschutz
• Geschäfte
• Wasserspielplatz am Brunnen
• Mehr Mülleimer, weil alles dreckig ist
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Sicherheit
Ideen für mehr Sicherheit am ZOB:
• Mehr Ampeln und Zebrastreifen, damit 
man besser über die Straßen kommt
• Trink- und Rauchzonen
• Mehr Licht
• Kameras
• Breitere Bürgersteige
• Es soll öfter sauber gemacht werden, weil 
viele Scherben rumliegen
• Klar gekennzeichnete Wege
Anmerkung: Es ist das Bewusstsein 
dagewesen, dass die Szene dazugehört und 
sich auch am ZOB aufhalten darf.
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Oberthema Vorschlag / Nennung Anzahl weiterführende Erläuterung Bewertung durch Verwaltung Planungsstand
Sitzmöglichkeiten 350 - 400
überdachte und ausreichend viele Sitzmöglichkeiten; 
Sitzgelegenheiten für verschiedene Bedürfnisse
Bestimmung von Position und 
Typ erforderlich
Bestandteil der 
Planung
Begrünung, Wegfall Bestandsgrün 200 - 250
Erhalt der Bäume, Integration von Dach- und 
Fassadenbegrünung, Pflanzbeeten und -kübeln, 
Blumen, Mooswände
Bestandsgrün kann nicht erhalten 
werden; Begrünung des 
Mittelinsel-Daches nicht möglich; 
Alternativvorschlag für 
Mittelinsel sowie Kompensation 
über Dachbegrünungen im 
Seitenbereich der ZOB-Fläche
Bestandteil der 
Planung; wird im 
weiteren 
Planungsprozess 
geprüft
öffentliches WC 200 - 250 ggf. kostenlos; barrierefrei (Konzept Toilette für Alle)
Suche nach öffentlichem 
Betreiber und Klärung 
Betreiberinteressen erforderlich
Bestandteil der 
Planung
Wetterschutzeinrichtungen 150 - 200
Schutz vor jedem Wetterereignis; Berücksichtigung 
Klimawandel
abgedeckt in Form von Dach 
über Mittelinsel, 
Fahrgastunterstände entlang 
Maximilianstraße
Bestandteil der 
Planung
Verbesserung Sauberkeit 
(Reinigungspersonal, Mülleimer) 100 - 150
Mülleimer in ausreichender Größe und Anzahl, ggf. mit 
Pfandringen; mehr Reinigungspersonal und häufigeres 
Reinigungsintervall; Klebefläche für Kaugummis
Bestimmung von Position und 
Typ erforderlich; 
Reinigungskonzept kein 
originärer Bestandteil der 
Planung
Bestandteil der 
Planung; wird im 
weiteren 
Planungsprozess 
geprüft
Café / Bäckerei / Imbiss / Kiosk 100 - 150
Möglichkeit, um zu Verweilen, Kaffee, Brötchen, 
hochwertig
Suche nach Betreiber und 
Klärung Betreiberinteressen 
erforderlich; "billiger" Kiosk mit 
Alkoholverkauf wird kritisch 
gesehen
Bestandteil der 
Planung; wird im 
weiteren 
Planungsprozess 
geprüft
Fahgastserviceenter 50 - 100 persönliche Information, Ticketberatung und -verkauf
Unterbringung in Gebäude auf 
Mittelinsel vorgesehen
Bestandteil der 
Planung
Fahrgastwarteraum 50 - 100
geschlossener Raum zum Aufenthalts bei längerer 
Wartezeit; im Sommer klimatisiert, im Winter beheizt
Unterbringung im bestehenden 
Gebäude unter Beachtung der 
resultierenden Gebäudelänge 
und Zerschneidung der 
Mittelinsel
wird im weiteren 
Planungsprozess 
geprüft
Wasserspender 10 - 50 kostenloses Trinkwasser für heiße Tage
Integration und Unterbringung in 
Abhängigkeit der 
Platzverfügbarkeit und des 
Nutzens
wird im weiteren 
Planungsprozess 
geprüft
Aufenthalt
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Schließfächer 10 - 50 sichere Gepäckaufbewahrung
Integration und Unterbringung in 
Abhängigkeit der 
Platzverfügbarkeit und des 
Nutzens
wird im weiteren 
Planungsprozess 
geprüft
kunstvolle Gestaltung 10 - 50
Installationen, Licht- und Wasserspiel in Waage 
gehalten zu einer zweckmäßigen Architektur
Integration und Unterbringung in 
Abhängigkeit der 
Platzverfügbarkeit und des 
Nutzens
wird im weiteren 
Planungsprozess 
geprüft
Ausstattungselemente je 0 - 10
kleine Sport- und Spielelemente, Uhren, 
Zeitungsangebot,  Briefkasten, Wassersprühanlage, 
Steckdosen, öffentliches WLAN, Snackautomat, 
Geldautomat
Integration und Unterbringung in 
Abhängigkeit der 
Platzverfügbarkeit und des 
Nutzens
wird im weiteren 
Planungsprozess 
geprüft
Aufenthalt / 
Sicherheit Verbotszonen 50 - 100
Verbot von Alkohol, Drogen, Rauchen, Glasflaschen 
bzw. Ausweisen von separaten Raucherbereichen
Kein originärer Bestandteil der 
Planung, rechtliche Prüfung 
sowie Konzept erforderlich
wird im weiteren 
Planungsprozess 
geprüft
Beleuchtungskonzept 100 - 150 mehr und helle Beleuchtung
Bestimmung von Position und 
Typ erforderlich
Bestandteil der 
Planung
Kontrolle 100 - 150
häufigere Präsenz von Kontrollinstanzen und 
Unterstützung durch mehr Streetworker
Kein Bestandteil der Planung, 
Konzept erforderlich
Abstimmung mit 
relevanten 
Protagonisten
Verlagerung Szene 100 - 150
gegenläufige Aussagen aus Beteiligung mit den 
Standpunkten, dass Aufenthaltsfläche am ZOB kritisch 
gesehen wird bzw. Betroffene der Szene  
Daseinsberechtigung haben; Aufenthaltsort sollte im 
(näheren) Umfeld des ZOB identifiziert werden
Dreiecksfläche als potenzieller 
Aufenthaltsort; konkrete 
Ausgestaltung noch erforderlich
Bestandteil der 
Planung; wird im 
weiteren 
Planungsprozess 
geprüft
Videoüberwachung 50 - 100 erhöht Sicherheitsempfinden
kein originärer Bestandteil der 
Planung; rechtliche Prüfung 
erforderlich, u.a. unter 
Abwägung Datenschutzbelange
wird im weiteren 
Planungsprozess 
geprüft
Notfallsäulen / Notrufsäulen 10 - 50 erhöht Sicherheitsempfinden
Integration in Abhängigkeit der 
Platzverfügbarkeit und in 
Abstimmung mit relevanten 
Protagonisten zu prüfen
wird im weiteren 
Planungsprozess 
geprüft
Anlaufstelle vor Ort im Notfall 10 - 50 erhöht Sicherheitsempfinden
Unterbringung im bestehenden 
Gebäude unter Beachtung der 
resultierenden Gebäudelänge 
und Zerschneidung der 
Mittelinsel
wird im weiteren 
Planungsprozess 
geprüft
AufenthaltSicherheit
Seite 103 von 116

Wartefläche / Bussteige 200 - 250
ausreichend breite Wartefläche sowie Bussteige für ein 
bequemes Warten sowie Ein- und Aussteigen
ist insbesondere durch 
Mittelinsel abgedeckt
Bestandteil der 
Planung
Blindenleitsystem 10 - 50
taktile Leitelemente, akustische Ansagen, 
Blindenschrift, Verbindung Hbf und ZOB
Bestimmung der Positionen 
erforderlich
Bestandteil der 
Planung; wird im 
weiteren 
Planungsprozess 
geprüft
abgesenkte Bordsteine 10 - 50
Schaffung von komfortablen und barrierefreien 
Querungsmöglichkeiten
Bestimmung der Positionen 
erforderlich
Bestandteil der 
Planung; wird im 
weiteren 
Planungsprozess 
geprüft
Aufzüge 10 - 50
zur barrierefreien Verbindung zwischen B-Ebene und 
Oberfläche
doppelte Ausführung sowie 
ausreichende Größe vorgesehen, 
Wartungskonzept soll Ausfälle 
ausschließen
Bestandteil der 
Planung
Rampe 10 - 50
als stufenlose und technikfreie Verbindung zwischen B-
Ebene und Oberfläche
Aufzüge 
Integration führt zu 
Zerschneidung Fahrradtiefgarage 
und Platzoberfläche; um 
Angsträume zu vermeiden, 
resultiert eine kleinerer Raum 
mit reduzierter  
Fahrradstellplatzzahl
wurde im Rahmen der 
bisherigen 
Vorentwurfsplanung 
verworfen
Sichere Querungsmöglichkeiten (Ampeln, 
Zebrastreifen) 50 - 100 gut ersichtliche, sichere und barrierefreie Querungen
signalisierte Querungen im 
Bereich der Einmündung ZOB; 
weitere Querungsmöglichkeiten 
aus Richtung Wesselstraße sowie 
aus Richtung Kaiserplatz, deren 
Ausgestaltung ist noch 
erforderlich
Bestandteil der 
Planung; wird im 
weiteren 
Planungsprozess 
geprüft
bessere Verbindung zu DB, Stadtbahn und 
Straßenbahn 10 - 50 gut ersichtliche, sichere und barrierefreie Verbindungen
vorgesehen, konkrete 
Ausgestaltung ist jedoch noch 
erforderlich
Bestandteil der 
Planung; wird im 
weiteren 
Planungsprozess 
geprüft
Mobilität für alle
Mobilität 
für alle / 
Zugänglich-
keit
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DFI-Anzeiger (Großanzeiger, pro 
Halteposition, Verknüpfung mit DB, 
Information über Ausfälle, in 
Fahrradgarage) 150 - 200
umfassende Fahrgastinformation bzgl. Bus- und 
Bahnbetriebs sowie Zugverkehr
Bestimmung der Positionen 
erforderlich
Bestandteil der 
Planung; wird im 
weiteren 
Planungsprozess 
geprüft
Beschilderung und Markierung Bussteige 50 - 100
trägt zur Übersichtlichkeit bei, besseres Zurechtfinden 
am ZOB
Bestimmung der Positionen 
erforderlich
Bestandteil der 
Planung
Fußgängerzone 10 - 50
zur Erhöhung des Sicherheitsempfinden, Priorisierung 
zu Fuß Gehende
Umsetzbarkeit zu prüfen; 
Abwägung der Vor- und 
Nachteile erforderlich
wird im weiteren 
Planungsverlauf 
geprüft
eindeutige Kennzeichnung Wege der 
einzelnen Verkehrsteilnehmer 10 - 50
Erhöht Sicherheitsempfinden und Verkehrssicherheit, 
trägt zur Übersichtlichkeit bei
Trennung der 
Verkehrsteilnehmenden ist durch 
Wartefläche auf Mittelinsel 
erfolgt, Fahrbahn lediglich für 
Busverkehr, Flächen für 
Radverkehr und Fußverkehr 
vorgesehen; Querungsstellen 
müssen gut ersichtlich gestaltet 
werden
Bestandteil der 
Planung; wird im 
weiteren 
Planungsprozess 
geprüft
Infoscreens, Wegweiser, Übersichtskarte, 
SWB-App per Touchscreen 10 - 50 verbesserte Information
Integration und Unterbringung in 
Abhängigkeit der 
Platzverfügbarkeit und des 
Nutzens
wird im weiteren 
Planungsprozess 
geprüft
Verbot Durchgangsverkehr MIV 10 - 50
betrifft zum einen ZOB-Fläche sowie Bereich 
Hauptbahnhof - Südunterführung
Durchgangsverkehr bereits auf 
ZOB-Fläche verboten; Bereich 
Hauptbahnhof - Südunterführung 
unter Abwägung der Vor- 
Nachteile noch zu prüfen
wird im weiteren 
Planungsprozess 
geprüft
Einführung von Schrittgeschwindigkeit 6
für alle Verkehrsteilnehmenden zur Erhöhung des 
Sicherheitsempfinden und der Verkehrssicherheit
Umsetzbarkeit zu prüfen; 
Abwägung der Vor- und 
Nachteile erforderlich
wird im weiteren 
Planungsprozess 
geprüft
Fahrradabstellanlagen 50 bis 100 ausreichende Stellplatzzahl, sicher und überdacht
sind in Form der 
Fahrradtiefgarage mit bis zu 650 
Stellplätzen vorgesehen
Bestandteil der 
Planung
Zugänglichkeitvernetzte Mobilität
Seite 105 von 116

bessere Abstimmung An- und 
Abfahrtszeiten der einzelnen ÖPNV-
Verkehrsmittel 10 - 50
in Form von abgestimmten Fahrplänen, Darstellung auf 
Anzeigetafeln
wenig Einflussmöglichkeiten 
seitens Kommune auf Fahrplan 
der DB; ggf. 
Einflussmöglichkeiten auf 
Abstimmung Straßenbahn-
/Busverkehr
wird im weiteren 
Planungsprozess 
geprüft
Fernbusangebot 10 - 50 Bushaltestelle für Fernbusse, in erster Linie Flixbus
verknappt die begrenzte Fläche 
für den städtischen und 
regionalen ÖPNV noch weiter wird verworfen
Bike-Sharing und E-Scooter 10 - 50
ausgewiesene Abstellflächen, Schaffung eines 
entsprechenden Angebots betrifft das ZOB-Umfeld
wird verworfen, da im 
Umfeld vorgesehen
Car-Sharing 10 - 50 Schaffung eines ansprechendes Angebot als Verknüpfung zum ÖPNVbetrifft das ZOB-Umfeld
wird verworfen, da im 
Umfeld vorgesehen
Kiss & Ride Hbf 10 - 50
Fläche am Hauptbahnhof, um Personen abzuholen bzw. 
abzusetzen
bisher nur nachrichtlich; 
Planungsraum muss erweitert 
werden
wird im weiteren 
Planungsprozess 
geprüft
Radverkehrsführung 10 - 50
Wunsch nach einem generellen Radverkehrsangebot, 
jedoch Konfliktpotenzial mit anderen 
Verkehrsteilnehmenden, insbesondere querenden zu 
Fuß Gehenden entlang der Maximilianstraße
Vorzugsvariante entlang der 
Maximilianstraße vorgesehen, 
Alternative zwischen 
Pausenplätzen und 
Südunterführung denkbar; beide 
mit Konflikten behaftet
Bestandteil der 
Planung; wird im 
weiteren 
Planungsprozess 
geprüft
Lademöglichkeit für E-Bikes 2 Wunsch nach einer Lademöglichkeit für E-Bikes
Integration in Fahrradtiefgarage 
möglich
wird im weiteren 
Planungsprozess 
geprüft
Solaranlage, Photovoltaik 10 - 50
zur regenerativen Energieversorgung unter Beachtung 
des voranschreitenden Klimawandels
Photovoltaikanlage auf Dach 
über Mittelinsel vorgesehen
Bestandteil der 
Planung
Wassermanagement 5
Umgang mit bzw. Abfluss von Regenwasser in Bezug 
auf große versiegelte Fläche
erste (technische) Überlegungen 
haben bereits stattgefunden, die 
im weiteren Verlauf konkretisiert 
werden
wird im weiteren 
Planungsprozess 
geprüft
Verwendung natürlicher Materialien 5
z.B. Vogel- und Insektenfreundliches Glas und 
Beleuchtung
Integration in Abhängigkeit des 
Nutzens noch zu prüfen
Umwelt vernetzte Mobilität
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Beratungsverlauf (18)

21.01.2025 Ausschuss für Mobilität und Verkehr
TOP 6.13 Empfehlung

Beschluss: vertagt

Zur Sitzung
22.01.2025 Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen
TOP 6.23 Empfehlung

Beschluss: bei Anerkennung der Tagesordnung nicht aufgenommen oder vertagt

Zur Sitzung
23.01.2025 Ausschuss für Soziales, Migration und Gesundheit
TOP 6.4 Empfehlung

Beschluss: bei Anerkennung der Tagesordnung nicht aufgenommen oder vertagt

Zur Sitzung
04.02.2025 Bezirksvertretung Bonn
TOP 7.5 Empfehlung

Beschluss: vertagt - mit Maßgabe

Zur Sitzung
06.02.2025 Hauptausschuss
TOP 6.5 Empfehlung

Beschluss: bei Anerkennung der Tagesordnung nicht aufgenommen oder vertagt

Zur Sitzung
13.02.2025 Rat
TOP 5.16 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: bei Anerkennung der Tagesordnung nicht aufgenommen oder vertagt

Zur Sitzung
19.02.2025 Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen
TOP 6.4 Empfehlung

Beschluss: bei Anerkennung der Tagesordnung nicht aufgenommen oder vertagt

Zur Sitzung
20.02.2025 Ausschuss für Soziales, Migration und Gesundheit
TOP 6.4 Empfehlung

Beschluss: bei Anerkennung der Tagesordnung nicht aufgenommen oder vertagt

Zur Sitzung
06.03.2025 Ausschuss für Mobilität und Verkehr
TOP 6.7 Empfehlung

Beschluss: bei Anerkennung der Tagesordnung nicht aufgenommen oder vertagt

Zur Sitzung
11.03.2025 Bezirksvertretung Bonn
TOP 7.4 Empfehlung

Beschluss: vertagt

Zur Sitzung
13.03.2025 Hauptausschuss
TOP 6.3 Empfehlung

Beschluss: bei Anerkennung der Tagesordnung nicht aufgenommen oder vertagt

Zur Sitzung
20.03.2025 Rat
TOP 5.15 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: bei Anerkennung der Tagesordnung nicht aufgenommen oder vertagt

Zur Sitzung
26.03.2025 Ausschuss für Soziales, Migration und Gesundheit
TOP 6.3 Empfehlung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
02.04.2025 Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen
TOP 6.1 Empfehlung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
08.04.2025 Bezirksvertretung Bonn
TOP 7.1 Empfehlung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
29.04.2025 Hauptausschuss
TOP 6.2 Empfehlung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
06.05.2025 Ausschuss für Mobilität und Verkehr
TOP 6.1 Empfehlung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
08.05.2025 Rat
TOP 5.14 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (11)

  • Maximilianstraße
  • Rabinstraße
  • Quantiusstraße 3
  • Thomas-Mann-Straße
  • Wesselstraße
  • Gangolfstraße
  • Poppelsdorfer Allee
  • Thomastraße
  • Kaiserplatz
  • Am Hauptbahnhof
  • Kaiserstraße

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Details

Vorlagen-Nr.
242248
Typ
Beschlussvorlage
Datum
17.01.2025
Erstellt
08.02.2026 04:40