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0047/2026

Köln.Gestaltet. Öffentliche Räume - Strategie zur Entwicklung des Öffentlichen Raums.

Mitteilung Ausschuss 21.04.2026

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Anlage - 1 Broschüre Köln.Gestaltet. Öffentliche Räume

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Anlage 1 - Broschüre Köln.Gestaltet. Öffentliche Räume

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage - 1 Broschüre Köln.Gestaltet. Öffentliche Räume

29540 Zeichen

Köln.Gestaltet. 
Öffentliche Räume 
Strategie zur Entwicklung  
des Öffentlichen Raums  
der Stadt Köln

2

3
Inhaltsverzeichnis
Grußwort 5
1. Köln.Gestaltet. Profil6 
2. Wandel als Auftrag10 
2.1. Köln.Gestaltet. Zusammenarbeit 8 
3. Köln.Gestaltet. Strategie14 
3.1. Die Aufgabenfelder 16 
3.2. Unsere Arbeitsweise und Leistungsspektrum 22 
4. Was gewinnt die Stadt?24
Kontakt und Impressum 26

Botschaft 
Im Schulterschluss für den 
Öffentlichen Raum.
Der öffentliche Raum ist das Gesicht unserer Stadt. Er ist Ort 
des Alltags, der Begegnung und des gesellschaftlichen Mit-
einanders – und zugleich Spiegel der großen Veränderungen 
unserer Zeit. Klimaanpassung, soziale Teilhabe und Nut-
zungsgerechtigkeit stellen neue und komplexe Anforderun-
gen an Planung, Gestaltung und Steuerung des öffentlichen 
Raums in Köln. 
Unsere Erfahrung in den kleinen und großen Räumen unse-
rer Stadt hat uns deutlich gezeigt: Nur mit klaren Zustän-
digkeiten, effizienten Prozessen und einer gemeinsamen 
Vorstellung davon, was guten öffentlichen Raum ausmacht, 
können bedeutsame Stadträume entstehen. Um dies in 
aktuellen und insbesondere zukünftigen Entwicklungen stärker zu 
verankern, schafft die Stadt Köln mit „Köln.Gestaltet. Öffentliche 
Räume. “ eine strategische Grundlage. Sie bündelt Kompetenzen, 
stärkt die Koordination innerhalb der Verwaltung und unterstützt 
dabei, die Themen unseres öffentlichen Raums zielgerichtet zu 
bearbeiten. 
Die neue Abteilung „Öffentlicher Raum“ im Stadtplanungsamt über-
nimmt hierbei eine wichtige Rolle. Sie trägt dazu bei, dass fachliche 
Qualität, langfristige städtebauliche Ziele und gesellschaftliche 
Anforderungen zusammengeführt und zu tragfähigen Konzepten 
und Planungen entwickelt werden können. 
Diese Broschüre gibt Einblick in die Haltung, Aufgaben und Arbeits-
weise von „Köln.Gestaltet. Öffentliche Räume.“ . Denn nur im 
Schulterschluss aller Beteiligten entstehen Lösungen, die den Her-
ausforderungen unserer Zeit gerecht werden und einen spürbaren 
Mehrwert für das Leben in unserer Stadt schaffen. 
Markus Greitemann 
Beigeordneter für Planen und Bauen 
 
 
 
4

Botschaft 
Im Schulterschluss für den 
Öffentlichen Raum.
Unsere Öffentlichen Räume sind viel mehr als nur Ver-
kehrsflächen: Wie wir die Straßen, Plätze und Wege Kölns 
gestalten, entscheidet maßgeblich über die Lebensqualität 
und Zukunftsfähigkeit unserer Stadt. Hier konkretisiert 
sich, wie wir gute Antworten auf globale Trends und lokale 
Herausforderungen - wie die Gestaltung der Mobilität, die 
Herstellung der Barrierefreiheit, oder die Anpassung an das 
sich verändernde Klima - formulieren und diese in konkreten 
Maßnahmen umsetzen. 
Damit einhergehend sind auch die Anforderungen an bauli-
che Umsetzungen in erheblichem Maße gestiegen, während 
unsere städtischen Flächen und Ressourcen begrenzt 
bleiben. Die sich uns stellenden Rahmenbedingungen machen ein 
gut koordiniertes Vorgehen aller Akteure unerlässlich. Auch ver-
bindliche Standards sind dabei kein Selbstzweck – sondern das 
Fundament für ein einheitliches, hochwertiges Erscheinungsbild 
unserer Stadt. 
Daher begrüße ich sehr, dass im Stadtplanungsamt die neue Abtei-
lung Öffentlicher Raum geschaffen wurde, welche insbesondere mit 
guten Standards und zielgerichteten Planungen mit uns gemeinsam 
dafür Sorge trägt, dass Projekte nicht nur qualitätsvoller, sondern 
vor allem ressourcenschonender und effizienter umsetzbar sind. 
Nur im Schulterschluss mit unseren Partner*innen können wir 
den sich uns stellenden Herausforderungen mit Entschlossenheit 
begegnen. Denn eine zukunftsfähige Entwicklung des öffentlichen 
Raums gelingt uns nur dann, wenn Planung und Umsetzung best-
möglich ineinandergreifen.
Ascan Egerer 
Beigeordneter für Mobilität 
 
 
 
5

1. Köln.Gestaltet. Profil  
Der öffentliche Raum prägt das Leben in unserer Stadt maßgeblich. 
Er ist Ort des täglichen Lebens, der Begegnung und zugleich Raum in 
dem sich Wandel und Herausforderungen wie Mobilitätswende und 
Klimaschutz zeigen. Die Qualität des öffentlichen Raums beeinflusst 
das Erscheinungsbild ebenso wie das Zusammenleben in Köln. 
Um diesen Raum langfristig qualitätsvoll, 
gerecht und zukunftsfähig zu gestalten, 
braucht es klare Zuständigkeiten, verläss-
liche Strukturen und eine gemeinsame 
Vorstellung davon, was guten öffentlichen 
Raum ausmacht. „Köln.Gestaltet. Öffent-
liche Räume“ ist eine neue Einheit im 
Stadtplanungsamt, in welchem die dortigen 
Kompetenzen und Verantwortungen für 
den öffentlichen Raum hierzu gebündelt 
werden. 
Das Team der Abteilung „Öffentlicher 
Raum“ setzt sich aus erfahrenen Mitarbei-
ter*innen  zusammen, die seit vielen Jahren 
an bedeutsamen Stadträumen, Standards 
und Konzepten der Stadt Köln arbeiten –  
von stadtweit geltenden Standards bis 
in die konkreten Projekte vor Ort. Diese 
Erfahrung bildet unsere Grundlage für eine 
fachlich fundierte, praxisnahe und zugleich 
strategische Herangehensweise. Mit 
dem Ziel, Prozesse im öffentlichen Raum 
effizienter zu gestalten, unterstützt die in 
Folge eines Change-Prozesses im Stadt-
planungsamt geschaffene Abteilung eine 
ressourcenorientierte Weiterentwicklung 
des Öffentlichen Raums in Köln. 
Unser Anspruch ist es, komplexe An- 
forderungen zu strukturieren, unterschied-
liche Interessen zusammenzuführen und 
und effiziente Lösungen für die Planung 
und Gestaltung des öffentlichen Raums  
zu schaffen. 
Damit unterstützten wir eine qualitätsvolle 
Weiterentwicklung – als gemeinsame 
Aufgabe von Politik, Verwaltung und 
Stadtgesellschaft. 
6

7
Wir tragen zu einem bedeutsamen 
und zukunftsfähigen Öffentlichen 
Raum in Köln bei.
Abb. 1: Das Team verfügt über interdisziplinäre Expertise mit Schwerpunkten in Architektur, Stadtplanung und  
Freiraumplanung, Raumplanung und Urbanistik.

2. Wandel als Auftrag 
Vielfältige Dynamiken finden in unserem öffentlichen Raum buch-
stäblich Stadt – vom Zentrum bis in die Stadtteile, von der interna-
tionalen Zone bis in die Nachbarschaften. Der Wandel verlangt nach 
einer Gestaltung, die Ästhetik und Funktion, Ort und Mobilität, Kom-
munikation und Kompetenz, Preis und Leistung frühzeitig zusam-
menführt. 
Der öffentliche Raum ist längst nicht mehr 
nur Verkehrsfläche oder Aufenthaltsort, 
sondern ein zentraler Austragungsort 
gesellschaftlicher, ökologischer und städte-
baulicher Veränderungen. Themen wie 
Klimaanpassung, Mobilitätswende, soziale 
Teilhabe und Nutzungsgerechtigkeit treffen 
hier unmittelbar aufeinander und müssen 
gleichzeitig berücksichtigt werden. 
Mit diesem Wandel gehen steigende und 
vielfältigere Anforderungen einher. Der 
Nutzungsdruck auf die öffentlichen Flächen 
nimmt zu, während zugleich die Erwartun-
gen an Qualität, Gestaltung und Funktio-
nalität wachsen. Öffentliche Räume sollen 
klimafest, barrierefrei, sicher, lebendig und 
wirtschaftlich nutzbar sein. 
Unterschiedliche Interessen von Anwoh-
nenden, Gewerbetreibenden, Besuche-
rinnen und Besuchern sowie weiteren 
Akteur*innen treffen dabei auf begrenzte 
Flächen und erfordern sorgfältige Ab-
wägung, Beteiligung und Transparenz. 
Diese Veränderungen führen zu einer 
deutlich erhöhten Komplexität im Verwal-
tungshandeln. Immer mehr Akteure sind 
beteiligt, fachliche Anforderungen werden 
anspruchsvoller und Abstimmungsprozesse 
umfangreicher. Entscheidungen im öffent-
lichen Raum betreffen häufig mehrere 
Dezernate und Fachämter zugleich und ste-
hen im öffentlichen und politischen Fokus. 
Gleichzeitig steigen die Erwartungen an 
nachvollziehbare Verfahren, klare Kommu-
nikation und verlässliche Ergebnisse. 
Diese sich permanent wandelnden 
Rahmenbedingungen stellen auch das 
städtische Handeln vor neue Aufgaben, um 
Reibungsverluste, Unsicherheiten  
und Missverständnisse zu vermeiden.  
Es bedarf klarer Zuständigkeiten und trans-
parenter Prozesse, um die unterschied-
lichen Anforderungen dauerhaft und unter 
gezieltem Einsatz begrenzter Ressourcen  
in Einklang zu bringen. 
8

Abb. 2 & 3: Der Wandel verlangt nach einer Gestaltung, die Themen wie Barrierefreiheit, Klimawandel, Sicher-
heit und Teilhabe bestmöglich mit einem gezielten Einsatz begrenzter Ressourcen in Einklang bringt.
9

2. Wandel als Auftrag
Somit gilt es, den hoheitlichen Aufgaben 
der Stadt im Öffentlichen Raum gerecht 
zu werden und diesen fortwährend für die 
Allgemeinheit zugänglich und nutzbar zu 
machen. Dies beinhaltet insbesondere eine 
sozial- und klimagerechte sowie sichere 
und qualitätsvoll gestaltete bauliche 
Umwelt. 
Bündelt man also globale Trends, lokale 
Herausforderungen und hoheitliche 
Planungsaufgaben in Köln, so lassen sich 
folgende Aspekte festhalten, die es zu 
gestalten gilt:
 › Köln.Gestaltet.Wandel sozialgerecht, 
weil der Nutzungsdruck im öffentlichen 
Raum wächst und wir Orte schaffen  
müssen, die für alle Bürger*innen glei-
chermaßen nutzbar und zugänglich sind.
 › Köln.Gestaltet.Wandel klimagerecht, 
weil Hitze, Starkregen und Versiegelung 
vor allem die Stadt treffen und wir Räume 
gestalten, die kühlen, schützen und 
aufnehmen.
 › Köln.Gestaltet.Wandel räumlich, weil  
wir eine angemessene Aufenthaltsqualtät 
in unserer gebauten Umwelt sicherstellen 
müssen.
 › Köln.Gestaltet.Wandel verkehrstech-
nisch, weil Mobilität sich verändert, der 
Verkehr neu geordnet wird und Straßen 
wieder Raum für Bewegung, Aufenthalt 
und Sicherheit für alle bieten müssen. 
 › Köln.Gestaltet.Wandel digital, weil Daten, 
Planungstools und digitale Services neue 
Wege eröffnen, Stadträume verständlich, 
zugänglich und gestaltbar zu machen.
 › Köln.Gestaltet.Wandel energetisch, weil 
urbane Räume künftig zugleich Lebens-
raum und Energiesystem sind – und wir 
eine Gestaltung finden müssen, die auf 
unsere verfügbaren Ressourcen achtet. 
Vor diesem Hintergrund ist „Köln. 
Gestaltet. Öffentliche Räume.“ ein Beitrag, 
um passende Antworten auf die veränder-
ten Anforderungen an den öffentlichen 
Raum. Die Strategie setzt genau dort an, wo 
sich die Herausforderungen bündeln, und 
unterstützt ein koordiniertes, transparentes 
und qualitätsvolles Verwaltungshandeln. 
Die Strategie versteht im Zuge der Heraus-
forderungen und Aufgaben in unseren 
öffentlichen Räumen auch die Belange 
einer gendergerechten Stadtentwicklungs-
politik als integralen Bestandteil einer  
fairen, inklusiven und sorgenden 
Stadtentwicklung. 
Sie bildet damit die Brücke zwischen den 
aktuellen Herausforderungen und einer 
zukunftsfähigen Gestaltung des öffentli-
chen Raums in Köln. 
10

Abb. 4: Vielfältige Dynamiken finden in unserem  öffentlichen Raum buchstäblich Stadt –  
vom Zentrum bis in die Stadtteile. 
11 
Köln.Gestaltet. Öffentliche Räume  
bildet die Brücke zwischen den  
aktuellen Herausforderungen und  
einer zukunftsfähigen Gestaltung  
des öffentlichen Raums in Köln.
Wandel  
findet  
Stadt 
Köln.Gestaltet. 
Wandel  
sozialgerecht 
Köln.Gestaltet. 
Wandel  
klimagerecht 
Köln.Gestaltet. 
Wandel  
räumlich 
Köln.Gestaltet. 
Wandel  
verkehrs- 
technisch 
Köln.Gestaltet. 
Wandel  
digital 
Köln.Gestaltet. 
Wandel  
energetisch

2. Wandel als Auftrag 
2.1. Köln.Gestaltet. Zusammenarbeit  
im öffentlichen Raum 
In den öffentlichen Räumen unserer Stadt 
bilden sich nicht nur die bedeutenden 
Themen des Wandels ab, sondern auch 
eine Vielzahl unterschiedlicher Ansprüche 
und Zuständigkeiten.  In der folgenden 
Abbildung ist dahingehend beispielhaft 
illustriert, welche Themenbereiche unseres 
öffentlichen Raums bei welchen unter-
schiedlichen federführenden Stellen ver-
ankert sind. 
Mobilität: Straßen- und Radwegebau, 
Lichtsignalanlagen, Parkraumbewirt-
schaftung, Stadtbahnstrecken, Bahn- 
und Bushaltestellen, Beschilderung, 
Stadtbeleuchtung, Möbilierung, 
Platzflächen 
Allgemeine Verwaltung & Ordnung: 
Temporäre Veranstaltungen/ Sonder-
nutzungserlaubnis: u. a. Wochen-
märkte, Veranstaltungen / Feste, 
Außengastronomie, Sicherheit und 
Kriminalprävention 
Grünflächen: Stadtgrün, Baumbestand, 
Straßenbegleitgrün, Spielplätze.
12

13 
Planen & Bauen: Brunnenanlagen, 
Denkmalschutz / Historische Belange, 
Bauleitplanung, Gestaltungssatzungen 
Stadtentwicklung: Fördermittel-
zugänge, Städtebauförderung 
Ver- und Entsorgung: Leitungsträger 
und Telekommunikation, Kanalsysteme, 
Wasserleitungen, Gas/Fernwärme 
Weitere Stakeholder: KVB, KEP-Dienst-
leister (z.B. Post/DHL), Anlieger, Vereine, 
Einzelhandel, Feuerwehr, Polizei, Stadt-
reinigung (AWB), Handwerk 
Köln.Gestaltet. Öffentliche Räume:  
Entwicklung stadtweiter Standards, 
Koordination umsetzungsfähiger  
Konzepte und Planungen.

3. Köln.Gestaltet. Strategie 
Mit der Strategie „Köln.Gestaltet. Öffentliche Räume“ wird ein  
Beitrag geleistet, um den Wandel im öffentlichen Raum aktiv  
zu gestalten. Die Strategie steht für eine integrierte Arbeitsweise,  
die klare Zuständigkeiten, dialogorientierte Prozesse und eine  
gemeinsame Haltung zur Qualität des öffentlichen Raums mit- 
einander verbindet. 
„Köln.Gestaltet. Öffentliche Räume.“ ist 
dabei mehr als ein einzelnes Projekt oder 
ein Regelwerk. Es ist ein strategisches 
System, das unterschiedliche Themen, 
Maßstabsebenen und Akteure zusammen-
führt und zugleich Raum für Weiterentwick-
lung lässt. Die Strategie bündelt fachliche 
Kompetenz, in einer neuen Abteilung im 
Stadtplanungsamt , deren Auftrag es ist, 
komplexe Anforderungen und Zuständig-
keiten in Einklang zu bringen um hierdurch 
effizienter und zielgerichteter gute Lösun-
gen für die Öffentlichen Räume Kölns zu 
entwickeln. 
Das folgende Kapitel dient der Erläuterung 
der
 Aufgabenfelder und Arbeitsweise für die 
„Köln.Gestaltet. Öffentliche Räume“ steht. 
 › Köln.Gestaltet. Standards und Konzepte 
L
eitlinien, Konzepte und Standards setzen 
den Rahmen für einen lebenswerten 
Stadtraum – verlässlich, qualitätsorientiert, 
stadtweit.
 › Köln.Gestaltet. Bedeutsame Stadträume 
V
on temporärer Aufwertung bis zur 
langfristigen Umgestaltung bringen 
wir Projekte im Öffentlichen Raum zur 
Umsetzungsfähigkeit.
 › Köln.Gestaltet. Dialog 
Be
teiligung, Kommunikation und Wissens-
transfer – transparente Verfahren und ein 
gemeinsames Verständnis von Qualität. 
14 
Standards  
und Konzepte 
Bedeutsame  
Stadträume 
Dialog 
Köln. 
Gestaltet. 
Abb. 5: Die drei Aufgabenfelder der Strategie für gut  
gestalteten öffentlichen Raum in Köln.

15 
Durch maßgeschneiderte Formate  
binden wir die Akteure vor Ort eng  
in die Prozesse ein und entwickeln  
gemeinsam Lösungen. 
Dialog 
Aufbauend auf Qualifizierungsverfahren  
erarbeiten wir mit externen Büros  
umsetzungsfähige Planungen  
in den Leistungsphase 1-3 für die  
Stadträume Kölns. 
Bedeutsame  
Stadträume 
Standards 
Wir entwickeln planerische Standards,  
die Qualitäten für den öffentlichen Raum  
der gesamten Stadt sichern. So sparen  
wir Ressourcen und stellen den Einbezug  
von Aspekten wie Nachhaltigkeit,  
Barrierefreiheit oder Instandhaltung sicher. 
Konzepte 
Mit städtebaulichen Konzepten  
erstellen wir räumliche Zielbilder und  
Entwicklungsstrategien für Bereiche  
der Stadt, die sämtliche Anforderungen  
an den Raum bündeln und  
konkrete Maßnahmen definieren. 
Abb. 6: Visualisierung Zuständigkeiten & Aufgabenfelder Köln.Gestaltet. Öffentliche Räume

3. Köln.Gestaltet. Strategie 
16 
3.1. Die Aufgabenfelder
Köln.Gestaltet. Standards und Konzepte  
Standards & Konzepte dienen dazu, einer-
seits eine s
tadtweit einheitliche Qualität in 
der Umsetzung sicherzustellen und ande-
rerseits, den planerischen Zielsetzungen 
Teilräume der Stadt zu konkretisieren. 
Themen wie Klimaanpassung, Mobilität, 
Barrier
efreiheit und Nutzungsgerechtigkeit 
werden dabei integriert betrachtet und sys-
tematisch in den Standards und Konzepten 
verankert. Ziel ist es Verlässlichkeit und 
Effizienz in Planung und Entscheidungs-
findung zu stärken. 
Die folgenden Beispiele veranschaulichen, 
wie diese L
eistungen im Stadtgebiet ange-
wendet werden:
 › Das Gestaltungshandbuch (1120/2017) 
ha
t verbindliche Qualitätsmaßstäbe und 
Gestaltungsprinzipien für Planung und 
Herstellung des Öffentlichen Raums 
im städtischen Handeln etabliert. Neue 
Standards werden durch Köln.Gestaltet. 
bedarfsabhängig und in enger Einbindung 
von Akteuren und Stadtgesellschaft in 
alleinstehenden Kapiteln erarbeitet, wie 
z.B. durch die Standards 
Außengastro-
nomie (3408/2024)  oder Bodenbeläge 
(3470/2024). Neue Standards sind somit 
v
erbindlich anzuwenden und sichern eine 
konsistente, qualitätsvolle Gestaltung des 
öffentlichen Raums. 
 › Mit dem Höhenentwicklungskonzept 
(3029/2024) werden klare Rahmen-
bedingungen für
 die Höhenentwicklung 
in Köln definiert. Es ermöglicht eine 
nachvollziehbare Einordnung von Bau-
vorhaben im städtebaulichen Kontext, 
setzt klare Höhenkategorien für die Stadt 
als Leitplanken und formuliert klare Pro-
zessschritte für neue Vorhaben und ver-
bessert so die städtische Handlungs- und 
Entscheidungsfähigkeit.
 › Der städtebauliche Masterplan Köln 
(5681/2008) formuliert langfristige, 
r
äumliche Entwicklungsziele für die Innere 
Stadt und dient als Orientierungsrahmen 
für hierin entstehende Planungen und 
Projekte. Er bündelt und integriert  
ins-
besondere die verschiedenen fachlichen 
Anforderungen, die sich in den komplexen 
Teilräumen des Masterplans. 
Standards sichern eine konsistente Qualität 
im s
tadtweiten öffentlichen Raum während 
Konzepte dazu dienen, die Entwicklungs-
ziele für konkrete Räume zu konkretisieren.

17 
Abb. 7: Weiterentwicklung des Gestaltungshandbuchs z.B. das Kapitel Boden-
beläge
Abb. 8: Städtebaulicher Masterplan Innenstadt, Stadt Köln 
Abb. 9: Entwicklung der verbindlichen Vorgaben und Standards für die Kölner  
Außengastronomie in den Köln.Gestaltet Studios

3. Köln.Gestaltet. Strategie | 3.1. Die Aufgabenfelder 
Köln.Gestaltet. Bedeutsame Stadträume  
Köln.Gestaltet. hat zum Ziel, überall in Köln 
bedeutsame S
tadträume zu ermöglichen 
und liefert hierfür integrierte, umsetzungs-
fähige Planungen. Im Mittelpunkt steht die 
Durchführung und Begleitung von Qualifi-
zierungsverfahren für neue Vorhaben sowie 
die Erarbeitung der planerischen Leistungs-
phasen 1-3 nach HOAI (Honorarordnung für 
Architekten und Ingenieure). 
Wettbewerbe, Werkstattverfahren oder 
ander
e dialogorientierte Formate werden 
hierbei durchgeführt, um höchste inhalt-
liche Qualität und breite Abstimmung zu 
gewährleisten. Die Ergebnisse bilden die 
Grundlage für die weitere Planung und 
Realisierung. 
Die Leistungsphasen 1-3 beinhalten ins-
besonder
e die Analyse und Bewertung 
von Stadträumen, die Entwicklung von 
Leitbildern und Nutzungskonzepten sowie 
die Ausarbeitung konkreter räumlicher 
Entwürfe und Gestaltungsansätze. Dabei 
werden unterschiedliche Anforderungen 
– etwa aus Mobilität, Klima, Nutzung und 
Gestaltung – integriert und in tragfähige 
Lösungen übersetzt. 
Die folgenden Projekte veranschaulichen 
beispielha
ft, wie diese Leistungen im Stadt-
raum angewendet werden:
 › Die Planung für die Via Culturalis ver-
bindet auf einer Strecke von 800m 
zwischen Dom und St. Maria im Kapitol 
über den öffentlichen Raum die vielen 
einzigartigen Kulturbausteine und macht 
so die rund 2.000 Jahre Stadtgeschichte 
für Kölner*innen und die Gäste der Stadt 
erlebbar. Für das Projekt Via Culturalis 
wurde im Rahmen des Bundesprogramms 
18 
„Nationale Projekte des Städtebaus“ 
Fördermittel eingeholt. Das Projekt Via 
Culturalis wurde im Rahmen des 
Bundes- 
programms „Nationale Projekte des 
Städtebaus“ bis 2025 gefördert. Hierdurch 
konnten konkrete Projekte wie der Kurt-
Hackenberg-Platz, die neue Freitreppe 
an St. Maria im Kapitol (0930/2019) und 
die N
eugestaltung der Gürzenichstraße 
realisiert werden.
 › Am Ebertplatz wird entsprechend des 
politischen 
Auftrags eine laufende Zwi-
schennutzung (0744/2022) mit Platzpro-
gramm koordiniert, während parallel die 
Planungen zur langfristigen Umgestaltung 
(1939/2020) erarbeitet werden. Aufgabe 
is
t hier insbesondere die enge Einbindung 
der Akteure vor Ort und der Anwohner*in-
nen und die Erarbeitung integrierter 
Lösungen für die künftige Gestaltung des 
Ebertplatzes. 
 ›Im Herzen Kölns gelegen nimmt der 
W
aidmarkt eine Sonderstellung sowohl in 
Geschichte als auch Entwicklung der Stadt 
ein. Seit dem tragischen Einsturz des 
His-
torischen Archivs 2009 steht das Projekt 
sinnbildlich sowohl für Verlust als auch die 
Chance eines neuen Anfangs. Das Projekt 
Waidmarkt bündelt somit in Teilprojekten 
die städtische Zielsetzung, den Ausbau der 
Nord-Süd-Stadtbahn fertigzustellen, einen 
Kultur- und Erinnerungsort zu errichten 
und somit einen lebenswerten Stadtraum 
zu entwickeln. Hierfür koordinieren wir 
temporäre Gestaltungen ebenso wie die 
Entstehung einer langfristig umsetzbaren 
Planung für den Ort (0820/2025). 
Ziel ist es, umsetzungsfähige Lösungen für 
die E
ntstehung bedeutsamer Stadträume zu 
entwickeln.

19 
Abb. 10: Neugestaltung der Gürzenichstraße 
 Abb. 11: Revitalisierung Neue Mitte Porz
Abb. 12: Freitreppe an St. Maria im Kapitol,  
Via Culturalis 
Abb. 14: Aufwertung des Naumannplatzes in Köln-
Riehl 
Abb. 16: Umgestaltung Liverpooler Platz in 
Köln-Chorweiler 
Abb. 13: Zwischennutzung am Ebertplatz 
Abb. 15: Eröffnung des Kurt-Hackenberg-Platzes 
Abb. 17: Künstlerische Intervention am Waidmarkt

20 
3. Köln.Gestaltet. Strategie | 3.1. Die Aufgabenfelder
Köln.Gestaltet. Dialog  
Mit dem Aufgabenfeld Dialog wird ver-
ankert, dass Planungs- und Entwicklungs-
prozesse im öffentlichen Raum transparent, 
nachvollziehbar und offen gestaltet werden. 
Die Abteilung entwickelt und organisiert 
geeignete Formate des Austauschs, der 
Beteiligung und der fachlichen Beratung. 
So wird die Grundlage für tragfähige 
Entscheidungen im Zusammenspiel von 
Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft 
geschaffen. 
Die Leistungen umfassen insbesondere die 
Konzeption und Durchführung dialogorien-
tierter Verfahren und Beteiligungsformate, 
die Moderation von Abstimmungsprozes-
sen sowie die fachliche Beratung zu Frage-
stellungen des öffentlichen Raums. 
Konkret werden mit Formaten wie Studios, 
Workshops, Konsultationskreisen und Kon-
ferenzen projektspezifische Dialogräume 
geschaffen, in denen fachliche Inhalte 
gemeinsam erarbeitet, diskutiert und quali-
fiziert werden. Diese Formate ermöglichen 
eine gezielte Vertiefung komplexer Frage-
stellungen und unterstützen die Entwick-
lung abgestimmter Lösungen. 
Die folgenden Beispiele veranschaulichen, 
wie diese Leistungen umgesetzt werden:
› Mit dem Format „Studio“ wurden Politik,
Verwaltung, Interessensvertretungen
und Stadtgesellschaft eng in die 
Erarbei-
tung neuer Standards „Köln.Gestaltet.
Außengastronomie“ (3408/2024)  ein-
gebunden. Durch einen transparenten
und strukturierten Dialogprozess konnten
unterschiedliche Anforderungen 
zusam-
mengeführt und in eine abgestimmte
Regelung überführt werden.
› Die Lenkungsgruppe Masterplan
(4568/2012) dient als kontinuierliches
Austausch- und Beratungsformat für
zentrale Projekte des öffentlichen Raums.
Hier werden aktuelle Vorhaben vorgestellt,
fachlich eingeordnet und gemeinsam
mit Politik und externen Expert*innen
diskutiert.
› In einem Fachsymposium wurden die
Ergebnisse des 
Höhenentwicklungs- 
konzepts (3029/2024) vorgestellt und
von renommierten Expert*innen in
Podiumsrunden diskutiert. Im Publikum
waren Verwaltung, Politik, Baubranche
und Stadtgesellschaft vertreten.
Ziel ist es, durch ein dialogorientiertes 
Vorgehen und enge Einbindung Erarbei-
tungsprozesse, belastbare Planungs- und 
Entscheidungsgrundlage zu schaffen, die 
gleichwohl gut nachvollziehbar in die Stadt-
gesellschaft vermittelt werden können.

21 
Abb. 18: Podiumsdiskussion im Rahmen des 2. Fachsymposiums zum  
Höhenentwicklungskonzept 
Abb. 19: Via Culturalis Forum 2023 
Abb. 20: Entwicklung der verbindlichen Vorgaben und Standards für die Kölner  
Außengastronomie

3. Köln.Gestaltet. Strategie 
22 
3.2. Unsere Arbeitsweise und  
Leistungsspektrum 
Die Strategie „Köln.Gestaltet. Öffentliche 
Räume. “ definiert nicht nur, was bearbeitet 
wird, sondern auch, wie gearbeitet wird. 
Zentrales Anliegen ist es, aus klaren Auf-
trägen nachvollziehbare und anwendbare 
Ergebnisse zu entwickeln. 
Beauftragung und Einordnung 
Zielgerichtete Aufträge entstehen auf 
unterschiedlichen Wegen – etwa durch 
politische Beschlüsse oder verwaltungs-
interne Handlungsbedarfe. Arbeitsaufträge 
innerhalb unseres Aufgabenspektrums  
ordnen wir ein und formulieren zielgerich-
tete Prozesse und festigen diese durch 
politische Beschlüsse. Hierbei bildet u. A. 
die Einordnung in städtische Arbeitspro-
gramme und ein Monitoring mitsamt Prio-
risierung über die Projektliste Öffentlicher 
Raum 
(1693/2024), die Grundlage für ein 
passgenaues Vorgehen.  
Erarbeitung im integrierten Prozess 
Die Bearbeitung erfolgt zielgerichtet und 
dialogorientiert. Je nach Thema werden 
Politik, Fachämter, Interessengruppen und 
Stadtgesellschaft eng in die Erarbeitung 
eingebunden. Unterschiedliche Perspekti-
ven werden frühzeitig zusammengeführt, 
Ziele gemeinsam geschärft und Lösungs-
räume ausgelotet. Klare Prozessschritte, 
dokumentierte Zwischenergebnisse und 
zugängliche Kommunikation sorgen dafür, 
dass Entscheidungen nachvollziehbar 
bleiben. 
Ergebnisse mit Wirkung 
Am Ende stehen konkrete, anwendbare 
Ergebnisse: verbindliche Standards, 
umsetzungsfähige Konzepte, strategische 
Leitlinien oder fundierte fachliche Stel-
lungnahmen. Diese Ergebnisse sind so 
aufbereitet, dass sie im Verwaltungsalltag 
genutzt werden können und gleicherweise 
Orientierung für Politik und Stadtgesell-
schaft bieten. 
So entsteht ein konsistentes Leistungs-
spektrum, das von der strategischen 
Grundsatzarbeit über konkrete Projekte bis 
hin zur qualitätssichernden Beratung reicht. 
„Köln.Gestaltet. Öffentliche Räume. “ 
macht damit sichtbar, wofür die Abteilung 
zuständig ist, wie Themen bearbeitet wer-
den und welchen Beitrag sie zur Entwick-
lung des öffentlichen Raums in Köln leistet.

23 
Zielgerichtete Aufträge 
Beauftragung durch politischen Beschluss  
oder verwaltungsinternen Auftrag 
 im Rahmen der Aufgabenfelder. 
Einordnung Arbeitsprogramm 
Einordnung & Priorisierung in die  
städtischen Arbeitsprogramme. 
Start der Erarbeitung durch einleitenden Beschluss. 
Erarbeitungsprozess 
Erarbeitung des Auftrags im dialogorientierten Prozess. 
Erstellung eines Endprodukts und Einreichung  
als Beschlussvorlage. 
Ergebnis mit Wirkung 
Beschlossene Ergebnisse werden  
als städtischer Standard im öffentlichen Raum  
angewandt bzw. konkrete Planungen  
werden in die Umsetzung überführt.
Zentrales Anliegen ist es, aus klaren Aufträgen nachvollziehbare und anwendbare Ergebnisse zu entwickeln.

4. Was gewinnt die Stadt? 
Mit „Köln.Gestaltet. Öffentliche Räume“ etabliert die Stadt Köln eine 
neue Abteilung im Stadtplanungsamt, die sich gezielt Themen des 
öffentlichen Raums widmet. Diese hat nicht nur eine gestalterische 
Kompetenz, sondern übernimmt dabei eine koordinierende Rolle und 
unterstützt, unterschiedliche Zuständigkeiten, Interessen und Anfor-
derungen effizient im städtischen Handeln zusammenzuführen. 
Die Abteilung bündelt Kompetenzen in 
klar definierten Aufgabenfeldern – von 
der Entwicklung stadtweiter Standards 
und Konzepte über die Planung bedeut-
samer Stadträume bis hin zur Gestaltung 
von Dialog- und Beteiligungsprozessen.  
Ziel ist es, Planungs- und Entwicklungs-
prozesse im öffentlichen Raum besser zu 
strukturieren und effizienter zu gestalten. 
„Köln.Gestaltet. Öffentliche Räume“ 
ermöglicht es, Themen frühzeitig einzuord-
nen, betroffene Akteure direkt einzubinden 
und unterschiedliche fachliche Perspek-
tiven zusammenzuführen. So können 
zielgerichtete Aufträge in ressourcenge-
rechte Prozesse und Planungen für unsere 
Öffentlichen Räume zu übersetzt werden. 
Die Abteilung „Öffentlicher Raum“ ver-
steht sich dabei als verbindendes Element 
innerhalb der Verwaltung sowie im Zusam-
menspiel mit Politik und Stadtgesellschaft. 
Sie unterstützt, gemeinsame Ziele zu klä-
ren, Prozesse abzustimmen und Projekte 
im Rahmen der jeweiligen Zuständigkeiten 
koordiniert voranzubringen. 
Damit stärkt sie in enger Zusammenarbeit 
mit den ausführenden Fachstellen und 
Akteuren die zielgerichtete Erarbeitung 
neuer Standards und Konzepte und damit 
der Entstehung bedeutsamer Stadträume 
in Köln. 
Die vorliegende Broschüre zeigt, welchen 
Beitrag „Köln.Gestaltet. Öffentliche 
Räume“ zur positiven Gestaltung unseres 
Öffentlichen Raums leisten kann. Eine 
zukunftsfähige Entwicklung dessen bleibt 
jedoch eine Aufgabe, die nur im gemein-
samen Zusammenwirken von Politik, Ver-
waltung und Stadtgesellschaft erfolgreich 
gestaltet werden kann.
24

Abb. 21: Brunneneröffnung Ebertplatz
Abb. 22: Künstlerische Intervention zur Einweihung der neu gestalteten Freitreppe an St. Maria im Kapitol 
25

https:/ /www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/ 
stadtentwicklung-stadtplanung/oeffentlicher-raum
Stadtplanungsamt 
Abteilung Öffentlicher Raum 
615-oeffentlicher-raum@stadt-koeln.de 
Gestaltung 
Urban Media Project GmbH & Co. KG 
Bildnachweis 
Titelgrafik – Urban Media Project 
Porträt Markus Greitemann & Ascan Egerer – Andreas Dobslaff 
Abb.1,4,5,7,9, 19, 20, 22 – Urban Media Project 
Abb. 2, 3 – Costa Belibasakis 
Abb. 8   – Unternehmer für die Region e. V. / Albert Speer & Partner GmbH 
Abb. 10 – Senta-Claire Verroul 
Abb. 11 – modernestadt 
Abb. 12 – Martin Gaissert 
Abb. 13 – Helle Habenicht 
Abb. 14 – Stadt Köln 
Abb. 15 – Stadt Köln, Almuth Elhardt 
Abb. 16 – Ulrich Kaifer 
Abb. 17 – Observatorium Rotterdam 
Abb. 18 – Sabine Große-Wortmann 
Abb. 21 – Astrid Piethahn 
13-615/Stadtplanungsamt/1. Auflage/April.2026

Mitteilung Ausschuss

8200 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/61/615 
 
Vorlagen-Nummer 
 0047/2026 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 04.05.2026 
Ausschuss für Stadtentwicklung und regionale Zusammenarbeit 07.05.2026 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 07.05.2026 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 07.05.2026 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 07.05.2026 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 11.05.2026 
Gestaltungsbeirat 19.05.2026 
Mobilitätsausschuss 16.06.2026 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 18.06.2026 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 18.06.2026 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 22.06.2026 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 22.06.2026 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 23.06.2026 
 
Köln.Gestaltet. Öffentliche Räume - Strategie zur Entwicklung des Öffentlichen Raums. 
Anlass 
Der öffentliche Raum der Stadt Köln steht vor wachsenden Herausforderungen. Themen wie 
Mobilitätswende, Klimaanpassung und Barrierefreiheit erhöhen den Druck auf die begrenzten 
Flächen der Stadt. Zugleich treffen vielfältige und teilweise konkurrierende Nutzungsansprüche 
aufeinander. Planung, Gestaltung und Steuerung des öffentlichen Raums werden dadurch zu-
nehmend komplexer. 
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, braucht es klare Zuständigkeiten, effiziente Pro-
zesse und ein gemeinsames Verständnis für die Entwicklung unserer Öffentlichen Räume. Dies 
erfordert ebenso Anpassungen im städtischen Handeln und in den zugrunde liegenden Verwal-
tungsstrukturen.

2 
 
Um die Entwicklung des öffentlichen Raums stärker zu strukturieren, organisatorisch zu veran-
kern und effizientereLösungen zu unterstützen, legt das Stadtplanungsamt die Strategie 
„Köln.Gestaltet. Öffentliche Räume.“ vor. 
Mit der vorliegenden Mitteilung wird die Strategie, die im Detail anhand der beiliegenden Bro-
schüre (Anlage 1) nachvollzogen werden kann, in Kürze dargestellt. 
Die Strategie „Köln.Gestaltet.Öffentliche Räume“  
Mit „Köln.Gestaltet. Öffentliche Räume.“ schafft das Stadtplanungsamt eine neue organisatori-
sche und fachliche Struktur zur Koordination von Prozessen und Schnittstellen im öffentlichen 
Raum. Die Strategie umfasst die neu geschaffene Abteilung „Öffentlicher Raum“, drei klar defi-
nierte Aufgabenfelder sowie eine Arbeitsweise, die auf Transparenz und eine abgestimmte, di-
alogorientierte Bearbeitung ausgerichtet ist. 
Abteilung Öffentlicher Raum 
Das Fundament der Strategie ist die neu gegründete Abteilung „Öffentlicher Raum“ im Stadt-
planungsamt. Die Abteilung besteht aus erfahrenen Mitarbeiter*innen, die seit vielen Jahren an 
bedeutsamen Stadträumen, strategischen Konzepten und dem städtischen Dialog zum Öffent-
lichen Raum arbeiten. An der Schnittstelle unterschiedlicher Zuständigkeiten und Anforderun-
gen übernimmt die Abteilung eine koordinierende und strukturierende Funktion in der Bearbei-
tung von Themen des öffentlichen Raums. 
Aufgabenfelder 
Die Abteilung hinter „Köln.Gestaltet.Öffentliche Räume“ erarbeitet in in den folgenden drei 
Handlungsfeldern anwendbare und umsetzungsfähige Ergebnisse für den Öffentlichen Raum: 
 Standards & Konzepte: Standards & Konzepte dienen dazu eine stadtweit einheitliche 
Qualität und Effizienz in der Herstellung des öffentlichen Raums zu und andererseits, pla-
nerische Zielsetzungen für Teilräume der Stadt zu konkretisieren.Von städtebaulichen 
Konzepten wie dem städtebaulichen Masterplan für die Innere Stadt (5681/2008) oder 
dem Höhenentwicklungskonzept (3029/2024) bis hin zu verbindlichen Standards wie dem 
Gestaltungshandbuch (1120/2017) entstehen fachliche Grundlagen, die Orientierung für 
Einzelvorhaben und verbindliche Maßstäbe für die bauliche Umsetzung setzen. Dies spart 
Planungsressourcen und sorgt gleichermaßen für eine konsistente Qualität im Stadtraum. 
Daneben ermöglicht es, Themen wie Klimaanpassung oder Barrierefreiheit im Öffentlichen 
Raum systematisch zu verankern. 
 Bedeutsame Stadträume: Köln.Gestaltet. hat zum Ziel, überall in Köln bedeutsame Stadt-
räume zu ermöglichen und erarbeitetet hierfür umsetzungsfähige Planungen. Im Fokus 
steht dabei die Erarbeitung der planerischen Leistungsphasen 1–3 und Durchführung von 
Qualifizierungsverfahren für Vorhaben. Die Umsetzung selbst erfolgt durch die jeweils zu-
ständigen Fachämter im Rahmen der verfügbaren Ressourcen. Von der Via Culturalis 
(0930/2019) über die Neue Mitte Porz (3060/2025) bis hin zu Quartiersplätzen wie dem 
Naumannplatz (0293/2022) werden Planungen entwickelt, die zur Entstehung bedeutsa-
mer Stadträume beitragen.  
 Dialog: Mit dem Aufgabenfeld Dialog wird verankert, dass Planungs- und Entwicklungspro-
zesse im öffentlichen Raum transparent, nachvollziehbar und offen gestaltet werden. So 
wird die Grundlage für tragfähige Entscheidungen im Zusammenspiel von Politik, Verwal-
tung und Stadtgesellschaft geschaffen. In Gremien wie der Lenkungsgruppe zum städte-
baulichen Masterplan Innenstadt (4568/2012) oder projektspezifischen Formaten werden 
unterschiedliche Perspektiven und Zuständigkeiten zusammengeführt, um gemeinsame 
Lösungen zu entwickeln. Darüber hinaus werden Beratungsleistungen, etwa in der An-
wendung städtischer Standards oder zu konkreten Maßnahmen im öffentlichen Raum, an-
geboten. 
Die Strategie „Köln.Gestaltet. Öffentliche Räume.“ beschreibt, wie aus konkreten Aufträgen um-
setzbare und anwendbare Ergebnisse entstehen. Aufträge ergeben sich aus politischen Be-

3 
 
schlüssen oder verwaltungsinternen Bedarfen, werden unter anderem über die Projektliste Öf-
fentlicher Raum (1693/2024) eingeordnet. Denn hierüber wird transparent und steuerbar, wie 
die Umsetzung von Planungen gesamtstädtisch priorisiert wird. 
Die Bearbeitung erfolgt integriert und dialogorientiert unter Einbindung relevanter Akteurinnen 
und Akteure. So werden unterschiedliche Anforderungen frühzeitig zusammengeführt und trag-
fähige Lösungen entwickelt. 
Im Ergebnis entstehen verbindliche Standards, umsetzungsfähige Konzepte und fundierte 
Entscheidungsgrundlagen. Diese sind so aufbereitet, dass sie im Verwaltungshandeln wirk-
sam angewendet werden können und Orientierung für Politik und Stadtgesellschaft bieten. 
Fazit 
Mit „Köln.Gestaltet. Öffentliche Räume.“ stärkt die Stadt Köln ihre Fähigkeit, bedeutsame Stadt-
räume sowie Konzepte und Standards dialogorientiert, koordiniert und zukunftsfähig weiterzu-
entwickeln. 
Die Strategie bündelt Kompetenzen im Stadtplanungsamt und unterstützt eine effizientere Or-
ganisation städtischer Aufgaben im öffentlichen Raum. Die Abteilung „Öffentlicher Raum“ ver-
steht sich dabei als verbindendes Element innerhalb der Verwaltung sowie im Zusammenspiel 
mit Politik und Stadtgesellschaft. Sie trägt dazu bei, gemeinsame Ziele zu klären, Prozesse 
abzustimmen und Projekte koordiniert voranzubringen. 
Die vorliegende Mitteilung zeigt auf, wie "Köln.Gestaltet. Öffentliche Räume" einen Beitrag zu 
den Herausforderungen im öffentlichen Raum der Stadt liefern will. Denn die Entwicklung un-
seres Öffentlichen Raums ist eine Aufgabe, die nur in Gemeinschaft von Politik, Verwaltung und 
Stadtgesellschaft getragen und umgesetzt werden kann. 
Ausblick 
Neben projektspezifischen Vorlagen sind für das Jahr 2026 in den Aufgabenfeldern Beschluss-
vorlagen im Rahmen von „Köln.Gestaltet.Öffentliche Räume“ geplant: 
 Aktualisierung Gestaltungshandbuch: Hiermit wird die Methodik zur Erarbeitung von Stan-
dards für die Gestaltung des öffentlichen Raums in Köln vorgestellt, mit der bereits das 
„Köln.Gestaltet. Außengastronomie“ erarbeitet wurde. 
 Projekte im Öffentlichen Raum: Hiermit wird ein Informations- und Entscheidungsinstrument 
als Projektliste vorgelegt, welches konkrete Projekte und Maßnahmen im Öffentlichen Raum 
priorisiert und transparenten Einblick in das städtische Handeln gibt. 
 Lenkungsgruppe Städtebaulicher Masterplan Innenstadt: Hiermit wird das etablierte Gre-
mium als Dialogformat zur gemeinsamen Diskussion und Arbeit an Themen des öffentlichen 
Raums für Politik, Verwaltung und externen Expert*innen weiterentwickelt. 
Die genannten Vorlagen sind Bausteine, um die im Rahmen dieser Mitteilung dargestellte Stra-
tegie zukzessive zu verfestigen und das städtische Handeln im öffentlichen Raum fortzuentwi-
ckeln. 
 
Gez. Greitemann

Beratungsverlauf (14)

04.05.2026 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 11.3.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
07.05.2026 Ausschuss für Stadtentwicklung und regionale Zusammenarbeit
TOP 18.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
07.05.2026 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 10.2.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
16.06.2026 Mobilitätsausschuss
TOP 6.2.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: verwiesen in nachfolgende Gremien (ohne Rücklauf)

Zur Sitzung
18.06.2026 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 7.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
18.06.2026 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 10.2.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
22.06.2026 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 10.2.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
22.06.2026 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 10.2.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
23.06.2026 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 10.2.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
25.06.2026 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 8.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: vertagt

Zur Sitzung
25.06.2026 Bezirksvertretung 5 (Nippes)
TOP 10.2.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
29.06.2026 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 12.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
Kenntnisnahme (Mitteilung)
Kenntnisnahme (Mitteilung)

Details

Aktenzeichen
0047/2026
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
21.04.2026
Erstellt
07.01.2026 15:28