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mandari 0.9 (Beta)

Das Wichtigste in Kürze

mandari 0.9 ist das erste öffentlich versionierte Release, veröffentlicht am 19. Juli 2026. Es bündelt den Stand aller drei Produkte – Bürgerportal, Fraktionsarbeit und Sitzungsdienst – mit einer offenen OParl-Schnittstelle und der Sicherheitsausstattung der Plattform. Die Funktionen sind im Einsatz, einzelne Bereiche verfeinern wir bis zur Version 1.0.

Für Bürger:innen: das Bürgerportal

Das Bürgerportal macht Ratsinformationen ohne Anmeldung und ohne Tracking zugänglich. Die Volltextsuche versteht kommunale Begriffe und verzeiht Tippfehler, eingescannte Sitzungsdokumente werden automatisch lesbar. Eine Karte zeigt Vorgänge in Ihrer Nachbarschaft, jede Kommune hat eigene Seiten.

Für Fraktionen: mandari Work

Fraktionen bereiten Sitzungen gemeinsam vor – mit Positionen, Notizen und Diskussion in Echtzeit. Anträge durchlaufen eine Antragsdatenbank mit Status, Fristen, Checklisten und Freigaben. Im gemeinsamen Editor schreiben mehrere Personen zugleich, mit Versionshistorie und Export im eigenen Briefkopf. Gastzugänge und ein modulares Rechtesystem halten jede Fraktion strikt getrennt.

Für Verwaltungen: mandari Session

Der Sitzungsdienst verwaltet Sitzungen, Vorlagen und Drucksachen, Anträge und Tagesordnungen. Niederschriften durchlaufen eine Genehmigung, Anwesenheit und Sitzungsgelder sind erfasst, jede Änderung steht im Protokoll.

Offene Schnittstelle: OParl mit Tombstones

mandari stellt die zusammengeführten Daten selbst als OParl-1.1-Schnittstelle bereit: oparl.mandari.de. Tombstones markieren zurückgezogene Objekte, damit nachnutzende Systeme Löschungen nachvollziehen können. Enthalten sind alle zwölf OParl-Objekttypen, seitenweise Abfragen und der Filter modified_since.

Sicherheit und Betrieb

Sensible Inhalte verschlüsselt mandari je Mandant (AES-256-GCM). Die Anmeldung unterstützt einen zweiten Faktor, aktive Sitzungen lassen sich verwalten, öffentliche Schnittstellen begrenzen die Zahl der Anfragen.

Alle Änderungen im Detail

Die vollständigen Release-Notes und den Quellcode finden Sie auf GitHub. Wie es weitergeht, zeigt die Roadmap.