"Lebenswerte Veedel- Bürger*innen- und Sozialraumorientierung in Köln" - hier: Bericht über den Stand der Umsetzung des Förderprogramms in den Jahren 2024 und 2025
Mitteilung Ausschuss 1414/2026 vom 01.06.2026
Stand: Am 17.09.2026 im Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren beraten. Das Ergebnis ist noch nicht veröffentlicht.
Die KI fasst die Dokumente zusammen. Das dauert bis zu drei Minuten.
Dokumente
-
Anlage1_Jahresberichte_2024
PDF
Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.
Bezirk Chorweiler 1 SRG Blumenberg Chorweiler Seeberg-Nord 2 Bezirk Ehrenfeld 18 SRG Bickendorf Ossendorf 19 SRG Bocklemünd Mengenich 34 Bezirk Kalk 43 SRG Höhenberg Vingst 44 SRG Humboldt Gremberg 53 SRG Kalk 61 SRG Ostheim Neubrück 75 Bezirk Mülheim 84 SRG Buchforst Mülheim 85 SRG Buchheim Holweide 96 SRG Höhenhaus Dünnwald 110 SRG Mülheim-Nord Keupstr 123 Bezirk Nippes 136 SRG Bilderstöckchen 137 Bezirk Porz 151 SRG Porz-Mitte Urbach 152 SRG Porz-Ost Finkenberg Gremberghoven Eil 163 Bezirk Rodenkirchen 172 SRG Meschenich Rondorf 173 2024 Bezirk Chorweiler Seite 1 von 16 Jahresbericht für das Jahr 2024 und das Sozialraumgebiet Blumenberg/Chorweiler/Seeberg-Nord des Trägers Stadt Köln, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren Seite 2 von 16 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet Im Sozialraumgebiet Chorweiler, Blumenberg und Seeberg-Nord haben die negativen Weltpolitischen Ereignisse, mit denen das Jahr 2023 geendet hatte, die Ängste und Unsicherheiten vieler Menschen weiter verstärkt. In 2023 hatten 80 Prozent der Bewohner*innen in den vorgenannten Gebieten einen Migrationshintergrund, womit sich die Anteilnahme an globalen Entwicklungen erklärt. Die Sicherung des sozialen Friedens wurde auch in 2024 ein wichtiger Schwerpunkt in der sozialräumlichen Arbeit, an dem sich die Netzwerke aus sozialen Akteuren, sowie aus Politik und Verwaltung, in den regelmäßig stattfindenden Gremien aktiv beteiligten. Das Zusammenspiel der heterogenen Bedarfe der Menschen in den Sozialräumen ist 2024 ein zentrales Thema gewesen und wird es weiter bleiben. Der Einstieg in das Jahr 2024 wurde in vielen Haushalten begleitet mit weiter hohen Energie- und Haushaltskosten, Mietschulden und existentiellen Versorgungsproblemen. Die geringe Bürgergeldanhebung, die in 2024 folgte, konnte den bereits in 2023 entstandenen Rückstand der Strom – und Heizkosten, die zum Teil nur durch Darlehen ausgeglichen wurden und die Ausgaben für gestiegene Verbraucherpreise nicht ausgleichen. Eine Wohngelderhöhung wurde in 2024 beschlossen, trat jedoch erst zum 1.1.2025 in Kraft. Der Bedarf an Unterstützung und Beratung zur Bestreitung des Lebensunterhalts vieler sozialräumlicher Haushalte blieb auch in 2024 enorm hoch. Neben Sicherung des Lebensunterhaltes blieben weiter die Gesundheitsversorgung, die wohnortnahe Kinderbetreuung und besonders das Wohnen, zentrale Themen der Menschen. Bauliche Missstände in den Gebäuden der ZBI-Gruppe (Zentral Boden Immobiliengruppe) , einem Immobilienfonds der Union Investment, insbesondere für Objekte im Chorweiler Zentrum und in Seeberg -Nord, veranlassten die Stadtverwaltung zur Prüfung. Die Immobilienverwaltung ZBVV (Zentral Boden Vermietung und Verwaltung GmbH), die zur ZBI-Gruppe gehört, hatte Anfang 2023 ein Sanierungskonzept vorgelegt, jedoch trotz besorgniserregender Meldungen über ihre Bestände, noch nicht umgesetzt. Mehrere Eigentümerwechsel von wesentlichen Teilen dieses Wohnungsbestandes durch ausschließlich Renditeorientierte Finanzinvestoren , hatten in der Vergangenheit zu fehlender Instandhaltung geführt. Zusätzlich wurden die Bewohner*innen in 2024 mit weiteren Verschlechterungen der Lage konfrontiert, da in einigen Wohnungen neben Schimmelbefall, zum Teil fehlender Warmwasser - und Heizmöglichkeit, offener Asbest entdeckt wurde . Mieter*innen zogen Anfang 2024 mit plakatiertem Anschauungsmaterial zum Rathaus und suchten den Kontakt zu Mitgliedern des Wohnungsausschusses. Unterstützt wurden sie von einem Gremium aus Vertreter*innen des Chorweiler GWA-Büros, der Mieterkontaktstelle und Ehrenamtlichen, sowie von Kommunalpolitiker*innen. Die Wohnungsaufsicht trat daraufhin an die ZBVV, legte eine Mängelliste zur Prüfung vor und forderte zur Stellungnahme auf. Zunächst ging es nur um einzelne Wohnungen, was sich jedoch nach genauer Prüfung als Gesamtproblem darstellte. Die Verwaltung forderte die ZBVV zur Realisierung einer umfassenden Sanierung auf (Mitteilung Dezernat V/56, vom 21.03.24). Parallel wurden die Zustände in den Häusern medial begleitet. Seite 3 von 16 Die ZBVV sprach Mitte 2024 im Namen des Eigentümers, Sanierungsabsichten aus und begann zunächst mit einzelnen Dachsanierungen an den Seeberger Häusern. Zusätzlich wurden Brandschutzsanierungen an den Aufzügen in der Osloerstraße 6 und an den Entlüftungsanlagen für September 2024 geplant. Baugerüste und Schutzfolien an den Außenfassaden wurden Ende 2024 an allen Objekten angebracht. Wegen Mieterhöhungen suchten viele Mieter*innen in den Chorweiler Mieterberatungsstellen nach Hilfe und weiterem Unterstützungsbedarf und erklärten dort, dass sich in den Wohnungen der ZBVV nichts verbessert habe. Die ZBVV ihrerseits erklärte, dass konkrete Maßnahmen innerhalb der Wohnräume prognostisch nicht vor 2025 zu erwarten seien. Es werde sogar damit gerechnet, dass die Maßnahmen mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Hingegen konnten die Sanierungen der 1.211, im Jahr 2016 durch die GAG aus der Zwangsverwaltung übernommenen Wohnungen, in 2024 maßgeblich beendet we rden. Die Bewohner*innen verfügen nach jahrelangen belastenden Bau - und Sanierungsarbeiten zum Teil über instandgesetzte Wohnungen und instandgesetztes Wohnungsumfeld und können barrierefrei in die sanierten Häuser gelangen. Das abgerissene Gebäude in der Osloerstraße 7 wurde neu errichtet und erhielt zwei zusätzliche Stockwerke. Die alte Mieterschaft zog nach der Sanierung wieder ein und die untere Etage wurde für das GAG -Quartierszentrum Chorweiler eingerichtet , das von Chorweiler -Nord seinen Standort wechselte. Informationen hierzu wurden regelmäßig durch den GAG-Sozialdienst in die Gremien der Stadtteilarbeit geleitet. Bei einem großen Teil der Bewohnerschaft der Osloerstraße führte dieser ungleiche Sanierungszustand der Häuser in ein und derselben Straße zu Unfrieden und Gefühlen von Ungerechtigkeit. Nachdem der Zeitpunkt seit Oktober 2023 immer wieder verschoben werden musste, wurde Anfang März 2024 eine weitere Notaufnahmestelle für den Stadtbezirk Chorweiler, eine barrierefreie Containereinrichtung für Geflüchtete, auf dem Parkplatz P5, Merianstraße, am Fühlinger See eröffnet. Die unmittelbare Nähe zu den sozialräumlichen Gebieten machte eine Zusammenarbeit erforderlich. Betrieben durch das Deutsch e Rote Kreuz (DRK), trägt die Einrichtung eine Gesamtkapazität für 400 Personen, darunter auch Menschen mit Hand icap. Nach und nach zogen überwiegend allein reisende Menschen in das neue Camp ein. Das junge Team des DRK konnte rasch in das vorhandene Netzwerk integriert werden , erhielt einen Überblick über Hilfsstrukturen und Unters tützungsangebote im Sozialraum und begann dies e schnell zu nutzen. Die Bedenken, die noch Monate zuvor bei einer öffentlichen Infoveranstaltung der Stadtverwaltung durch die Nachbarschaft geäußert wurden, trafen zunächst nicht zu. Bedenken bestanden unter anderem darin nicht genügend Unterbringungs- und Schulplätze für die Kinder bereit stellen zu können, was durch die Altersstruktur der ersten Bewohnerschaft nicht erforderlich wurde. Die Belegungsstruktur der Bewohner*innen der Notunterkunft Langenbergstraße in Blumenberg, betrieben vom Sozialdienst katholischer Männer (SKM) entwickelte sich hingegen rückläufig. Mit einer ursprünglichen Auslastung von 80 Personen Anfang des Jahres 2024, waren Mitte des Jahres zum Teil die Hälfte der Menschen nicht mehr da. Das bundesweite Rückführungsverbesserungsgesetz trat im F ebruar 2024 in Kraft. Viele Bewohner*innen der Einrichtung mussten zurück in die Erstaufnahmeeinrichtung Mönchengladbach (EAE) . Die Integration besonders der Kinder, Seite 4 von 16 die in Kindertageseinrichtungen und Schulen im Stadtbezirk Chorweiler bereits feste Plätze gefunden hatten, wurde spontan abgebrochen. Ehrenamtlich Aktive wurden in ihrer Betreuungs- und Integrationsarbeit unterbrochen und reagierten verärgert. Einige zogen sich daraufhin von der ehrenamtlichen Arbeit zurück. Die Gesundheitssituation, insbesondere die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen wurde in den sozialräumlichen Gremien auch in 2024 regelmäßig zum Thema. An den q uartalsmäßigen Werkstattrunden, organisiert durch dieKümmerei des HerzNetzCenter Köln, nahmen multiprofessionelle Vertreter*innen, wie des Gesundheitsamtes Köln (KJPB), des Medizinischen Versorgungszentrums Kinder – und Jugendmedizin Köln-Nord, Schulsozialarbeitende, Vertreter*innen der KITAS, der kassenärztlichen Vereinigung, der städt. Familienberatungsstelle Chorweiler, sowie Kinder - und Jugendpsychotherapeut*innen, die Bezirksjugendpflege, die Sozialraumkoordination u.a. teil. In 2024 wurden aus diesem Gremiun heraus der dringende Ausbau von ambulanten, niederschwelligen und zugänglichen Hilfsmöglichkeiten an lebensortbezogenen Orten (KITA und Sch ule) als Ergebnis festgehalten, sowie deren nac hhaltige Finanzierung. Z udem wurde die Notwendigkeit von interdisziplinärer Teamarbeit im Hilfeprozess, das Bereitstellen von Gruppenangeboten für Kinder in psychischen Notlagen und eine regelmäßig sektionale Fallarbeit geplant. Eine Impulsveranstaltung durch Therapeutinnen des Gesundheitsamtes Köln (KJPB) zum Thema Psychische Belastungen und psychiatrische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen konnte in der Folge über die SRK im Bürgerzentrum Chorweiler angeboten werden und führte über die Informationsebene hinaus zur Verknüpfung von Kontakten und festen Unterstützungsmöglichkeiten. Das Zentrum für Frühbehandlung und Frühförderung gemeinnützige GmbH in Chorweiler-Nord übernahm 2024 die frei werdenden Räume des Kölner Therapiezentrums, das künftig direkt an Schulen aktiv ist. Trotz der Raumerweiterung blieb es auch in 2024 bei einer Wartezeit für belastete Kinder und ihre Familien, da die Nachfrage an Therapieplätzen anhaltend hoch ist und zunächst weiteres Fachpersonal gefunden werden musste. Stadtentwicklung Die Grundsteinlegung des Stadtteils Köln-Chorweiler in 1971 führte in den Folgejahren zum erforderlichen Ausbau der sozialen Infrastruktur. In 2024 feierten zahlreiche Einrichtungen und Institutionen Jubiläen ihrer jahrzehntelangen Arbeit am Standort Chorweiler. Einrichtungen, die seit Gründung verlässliche Bedeutung haben und für die sozialräumliche Arbeit einen großen Wert erreicht en. Zahlreiche Schulen (Heinrich-Böll-Gesamtschule, Gustav-Heinemann-Hauptschule, Henry-Ford-Realschule) feierten in 2024 ihr Schuljubiläum. Auch die städt. Familienberatungss telle Chorweiler, die mit zahlreichen Angeboten für Erwachsene und Kinder bei individuellen und familienbezogenen Problemen, sowie bei Erziehungsfragen und bei Trennung und Scheidung unterstützende Angebote anbietet, feierte ihr 50jähriges Jubiläum. Auch für die Chorweiler Friedensglocke, mit dem regelmäßig stattfindenden Chorweiler Abendfrieden wurde 2024 zum Jubiläumsjahr. Veranstaltet vom Runden Tisch Frieden, der Vereinigung aller Religions- und Volksgemeinschaften Chorweilers, dem BÜZE Chorweiler und der Seite 5 von 16 Sozialraumkoordination wurde im April das 10jährige Jubiläum mit einer einwöchigen Veranstaltungsreihe und einem abschließenden Jubiläumsfest groß gefeiert. Im November 2024 eröffnete der Beigeordnete für Planen und Bauen der Stadt Köln die öffentliche Veranstaltung „Köln-Kreuzfeld – ein neuer Stadtteil“. Die Vorstellung der technischen Masterplanung erfolgte mit einer extern moderierte n Bürgerbeteiligung. Diskutiert wurde der städtebauliche Entwurf „The Woodhood – Gartenstadt 2.0“, bei dem kleine Siedlungen in unmittelbarer Nachbarschaft mit urbanem Kern kennzeichnet sind. Interessierte Bürger*innen, Akteure, Mitarbeitende der Stadtverwaltung u.a., erhielten die Gelegenheit sich über den aktuellen Planungsstand zu informier en und sich akt iv einzubringen . Im Rahme n einer Beteiligungswerkstatt wu rden an verschiedenen Thementische n Schwerpunkte des Projekts mit Fachexpert*innen diskutiert. D ie Erkenntnisse aus diesem Dialog flo ssen direkt in den weiteren Planungsprozess ein. Eine weitere öffentliche Veranstaltung zum Abschluss der Technischen Masterplanung ist für das erste Halbjahr 2025 gepla nt. Es zeigte sich, dass überwiegend bildungsbürgerorientierte Personen aus der Mittelschicht an den Workshops teilnahmen. Auch im Jahr 2024 waren verschiedene Einrichtungen wegen Platze nge insbesondere in Chorweiler -Mitte, sowie baulicher Missständen auf dringender, überwiegend aber vergeblicher Raumsuche. Ein enger Austausch im Net zwerk führt e von Zeit zu Zeit zur vorübergehenden Raumnutzung bei Kooperationspartner*innen ( dieKümmerei bei Outline, FIZ e.V. bei der Aachener Siedlungsgesellschaft, Panorama e.V. beim SKF e.V). Die Notlösungen können den hohen Bedarf an Räumen nicht ausgleichen. Immer wieder wird ein zentrales Haus mit frei zur Verfügung stehenden Räumen für die Arbeit der Vereine und Einrichtungen gefordert. Das Gelände der ehemaligen POST-Filiale stand auch in 2024 unberührt und leer. Der Bauträger des Geländes hat Bauarbeiten für frühestens 2030 angekündigt. Verschiedene Akteure haben sich für eine Interim snutzung eingesetzt, sich jedoch wegen Auflagen vorerst von ihrem Vorhaben zurückgezogen. Soziale Infrastruktur Nachbarschaftlicher Austausch im direkten Lebens - und Wohnumfeld sind die Ziele des bundesweiten, jährlichen Tag der Nachbarn , der am 31.05.2024 an mehreren Standorten in den Sozialräumen Chorweilers stattfand. Der ausgerufene Thementag stieß im Sozialraum auf zahlreiche Interessierte zum Nachmachen. Mit offenen und kreativen Angeboten konnten u.a. das Familienhaus des SKF e.V., der DTVK e.V., der Tanz- und Sportverein Get your stage und das BÜZE Chorweiler einen direkten Austausch mit der Nachbarschaft, mit Bewohner*innen des Stadtteils mit Familien, Kindern und Erwachsenen führen. Seite 6 von 16 In Vorbereitung auf die am 9. Juni 2024 stattfindende Europawahl organisierte der DTVK e.V. im Mai eine Podiumsdiskussion mit Kandidat*innen für das Europaparlament. Trotz breiter Bewerbung auf zahlreichen sozialen Kanälen blieb eine große Resonanz auf dieses Format aus. In den Jugendeinrichtungen wurden die jungen Leute mit Veranstaltungen und der Handhabung des Wall -O-Mat an ihre politische Positionierung herangeführt. Die Wahlbeteiligung im gesamten Stadtbezirk Chorweiler blieb schließlich bei 54 % gering und zeigte bei den traditionellen Parteien CDU, SPD, Grüne und FDP deutliche Stimmrückgänge und bei der AFD deutlichen Anstieg im Vergleich zu 2019. Gezielte Stadtteilrundgänge konnten in 2024, besonders unter dem Blick des Interaktiven („Erzähl mir/erzählen Sie mir/uns etwas über deinen/Ihren Stadtteil“) verstärkt auch Einrichtungsspezifisch (DRK, DTVK e.V, Freiwilligenagentur e.V., Erzdiözese Köln, u.a.) ausgerichtet werden. Gleichzeitig ist das Format offen für interessierte Bürger*innen und Akteure aus den Sozialräumen und dem Stadtbezirk. Quartalsmäßig fanden die Gremien der sozialräumlichen Stadtteilkonferenzen unter Moderation der SRK auch in 2024 statt. Weiterhin sind es vier sozialräumliche Quartiere, da sich die Gremienarbeit des Stadtteils Chorweiler in Chorweiler-Nord und Chorweiler-Mitte differenziert hat. Auch 2024 organisierten sich die Akteure von Chorweiler-Mitte mit dem AK Chorweiler, der von der SRK koordiniert wird. Ende des Jahres 2024 begannen die kommunalen Haushaltsdebatten für die künftigen Doppelhaushalte. Die finanziellen Perspektiven für einzelne Akteure waren Ende des Jahres schwierig und die Beteiligung durch viele Chorweiler Akteure an einer gesamtstädtischen Demonstration in Deutz, gegen finanzielle kommunale Kürzungsvorhaben sehr hoch. Die Schließungen des Stromsparschecks der Caritas Köln, in Chorweiler-Nord, erfolgte zeitgleich und wird zukünftig einen hohen Verlust an fundierter Beratung für Energiesparfragen bedeuten. Die Willkommenskultur und die zweite der beiden Koordinationsstellen für die ehrenamtliche Geflüchtetenarbeit konnte gesichert werden. Die evangelische Kirche am Pariser Platz wird saniert und wurde im Laufe des Jahres 2024 stillgelegt. Nach Beendigung der Maßnahmen werden einzelne Beratungsstellen der Diakonie in d as sanierte Gebäude einziehen und zentral ihre Angebote anbieten können. Während der Sanierung konnten laufende Angebote der evangelischen Kirche dennoch weiter durchgeführt werden, da sie sich auf Ausweichstandorte verlegen ließen. Bspw. hat sich die katholische Gemeinde Hl Johannes XXIII Köln angeboten die protestantischen Gottesdienste in ihrer Kirche durchzuführen. Besondere Feste fanden im Juni 2024 mit dem alljährlichen Stadtbezirks- und Kulturfest Chorweiler, auch Fest der Kulturen, statt. Veranstaltet durch das Bürgerzentrum Chorweiler (BÜZEC) erreichte es mit zahlreichen Aktions-, Infos- und Genussständen, sowie einem attraktiven Bühnenprogramm und einem begleiteten Flohmarkt sehr viele Menschen aus dem Stadtbezirk Chorweiler. Umrahmt wurde das Fest von einer gewerbli chen Kirmes. Der Runde Tisch Frieden überreichte symbolisch , die von Kindern, Schüler*innen , Senior*innen hergestellten Friedenskarten an den Bezirksbürgermeister, mit der Bitte um den Friedenserhalt für Chorweiler. Im August erfolgte das Nachbarschaftsfest Chorweiler-Nord, das traditionell auf dem W eserplatz in Chorweiler stattfindet und als Gemeinschaftsprojekt der Stadtteilkonferenz Chorweiler-Nord veranstaltet wird. Seite 7 von 16 Organisiert vom AK Nord , einem Bündnis aus Bezirksjugendpflege mit Kooperationspartner*innen der Kinder - und Jugendarbeit , veranstaltet Chorweiler seit vielen Jahren seinen eigenen Weltkindertag für Kinderrechte, der im September auf dem Pariser Platz stattfand. Einen Infotag rund ums Älterwerden die VielfALT, veranstaltet über die Seniorenkoordination mit den Seniorennetzwerken, Seniorenberatungen und Seniorenvertretungen, Akteuren der Seniorenhilfe und der SRK fand im August 2024 im Großen Saal des BÜZEC statt und erreichte mit Hilfs- und Beratungsangeboten zahlreiche Interessierte. Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Im Frühjahr des Jahres 2024 startete die 1. FC Köln Stiftung und bot ein bereits in Köln Porz erfolgreich begonnenes Programm FC in Bewegung auch für Chorweiler an. Mit den Ressourcen und Expertisen des FC Köln wurden kostenlose und polysportive Bewegungsangebote für Kinder, zunächst in Schulen und Kindergärten geschaffen. Ein Bewegungscamp mit dem Namen „Ferien ohne Koffer“ startete in den Osterferien 2024 und fand großen Anklang. In der nächsten Phase wurden auch Vereine und soziale Einrichtungen mit in die Zielgruppen aufgenommen und dort unterstützt, wo Kinder und Jugendliche mit Bewegungsangeboten erreicht werden konnten. Mit einem sozialräumlichen Ansatz wurden gemeinsame Aktionen mit verschiedenen Einrichtungen durchgeführt, Angebote vernetzt, als auch Synergien geschaffen, zudem Bewegungsangebote generiert, die sonst auf Grund einer zu geringen Anzahl von Teilnehmenden nicht stattgefunden hätten. In den Sommerferien wurde neben einem Fußballcamp, in Kooperation mit dem FC Fühlingen , ein Famili enfest für alle angeboten. Das P rojekt wird durch die Bezirksjugendpflege und die Sozialraumkoordination unterstützt und wird auch in 2025 weitergehen und erweiterte Angebote anbieten. Angeregt durch die Ergebnisse der Europawahlen entstand im Juli 2024 ein Demokratieprojekt für Chorweiler. Gegründet aus Vertreter*innen des AK Kölner Weiterbildungseinrichtungen, ansässigen Chorweiler Weiterbildungseinrichtungen, der Freiwilligenagentur Köln e.V., der Bürgerplattform „Stark im Kölner Norden“ und weiteren Trägern, entwickelte sich ein Projekt zur Stärkung von Demokratie in Chorweiler. Zusammenkünfte und Planungen für Veranstaltungen und Fördermöglichkeiten fanden regelmäßig unter Koordination der SRK statt und werden auch Jahr 2 025 weitergeführt. Das seit 2023 1x pro Monat in Kooperation zwischen dem Seniorennetzwerk Chorweiler, der AWO Quartiersmanagement, Parea e.V. und der SRK stattfindende Chorweiler Repair Café, wurde 2024 erfolgreich weitergeführt. Kooperationen mit anderen Repair -Cafés in Köln führten zu einer Verfeinerung der eigenen Angebote. Für die Weiterentwicklung und Weiterau sstattung wurde für 2025 ein Antrag auf BV-Mitteln geplant. Ehrenamtliche Kräfte reparieren vornehmlich Haushaltsprodukte, Textilien und zunehmend auch Fahrräder von Senior*innen, Familien und Kindern. Personelle Veränderungen Seite 8 von 16 Die Leitung des städtischen Bürgerzentrums Chorweiler, vom Amt für Soziales, Arbeit und Senioren wechselte im April 2024. Ute Weber ging in Rente und übergab die Leitung an Sandra Winter, die vom Amt für Landschaftspflege und Grünflächen nach Chorweiler wechselte. Der bundesweite Fachkräftemangel machte auch in Chorweiler nicht Halt. Im gesamten Jahr 2024 wurden zahlreiche Anfragen nach pädagogischem und weiterem Fachp ersonal in die Netzwerke g esendet. Insbesondere KITAS, Kinder- und Jugendeinrichtungen , aber auch das Zentrum für Frühförderung und Frühbehandlung suchten nach Fachpersonal zur Teamverstärkung. Ein für Chorweiler und die Belange insbesondere von benachteiligten Bewohner*innen, sehr aktiver, ehrenamtlich tätiger Bezirkspolitiker für Die Linken, Klaus Roth ist im April 2024 überraschend verstorben und hinterließ eine große Lücke. In der evangelischen Hoffnungsgemeinde wechselte im Sommer 2024 das Personal im Pfarramt. Pfarrerin Friederike Fischer übergab Pfarrer Till- Karsten Hesse aus Monheim das Amt, um aus familiären Gründen in den Süden Deutschlands zu wechseln. Pfarrer Hesse startete im September 2024 und wurde wegen der Sanierungsarbeiten der evangelischen Kirche, in der katholischen Kirche Hl. Johannes XXIII in sein Amt eingeführt. 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** 1.1 Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt: - Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert o Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern sollte in Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien geleitete Analyse der Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt und auf dem SharePoint erfasst. 100 % Seite 9 von 16 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** - adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. optimiert o Vorschlag AP für alle SRG: Übersicht aller Netzwerke/Gremien/Aks ist erstellt bzw. aktualisiert Keine Verbindung zu einem stadtweiten Projekt in Verbindung zum SRG-Projekt: Verbesserung der Zugangs- und Übergangsgestaltung (im SRG) Übersicht aller Netzwerke/Gremien/Aks ist erstellt und aktuell. 100% - Vernetzung durch Erfahrungsaustausch/Hospitationen Ziel: Wissen über andere Angebote/Dienste/Einrichtungen sind verbessert. Erste Erfahrungen und Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung sind erprobt o Vorschlag AP für alle SRG: Kenntnis und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Datenbank in.koeln verbreitern durch Information in Gremien Keine Verbindung zu einem stadtweiten Projekt In Verbindung zu den SRG- Projekten: 1. Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung (im SRG) 2. Adäquate Netzwerkstruktur In den relevanten Gremien hat die SRK über die Datenbank in.koeln informiert und Unterstützungsmöglichkeiten deutlich gemacht. 100 % - Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen Best-practice und Schwierigkeiten sind analysiert und dokumentiert 100 % Seite 10 von 16 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert o Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert o Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind sozialräumlich identifiziert und dokumentiert Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren zur Verfügung, in das diese dokumentiert werden können. In Verbindung zum stadtweiten Projekt: 1. Klärung der Struktur und der Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen (stadtweit) Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt 100 % 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Sozialräumliches Ziel Reaktivierung des Runden Tisches Erstellung eines Mailverteilers „Quartiersentwicklung“ Verteiler ist erstellt Ein Verteiler ist erstellt Eingestellt * Seite 11 von 16 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** „Quartiersentwicklung Chorweiler-Mitte“ Informationsmaterial mit „Save the Date“ Mail wurde versendet Eine Einladungsmail ist verschickt Einladung zum ersten Treffen: 1. Gemeinsamer Austausch zur Themenentwicklung 2. Stadtteilrundgang zur Ermittlung des Status Quo Austauschtreffen hat stattgefunden Ein Austauschtreffen hat stattgefunden. Eine Zusammenarbeit der aktuellen Situation und ggf. der Aktivitäten von Akteuren ist erfolgt Stadtteilrundgang inkl. Dokumentation der Ergebnisse hat stattgefunden Stadtteilrundgang inkl. Dokumentation der Ergebnisse hat stattgefunden. Reaktivierung der Willkommenskultur im Sozialraum Blumenberg Erste Schritte zur Entwicklung: Austausch in Gremien Bedarf ist ermittelt; bei Bedarf wird mind. ein Angebot gemeinsam entwickelt Austausch hat stattgefunden 100 % Zusammenarbeit mit Koordinatorinnen Ermittlung des Umfanges und Inhaltes. Gestaltung und Absprache über Häufigkeit der Erscheinung. Rückkopplung im sozialräumlichen Gremium Kontakte haben stattgefunden, erste Planung ist erfolgt 100 % Einbeziehung der Anwohnerinnen durch Treffen und/oder schriftliche Infos Teilnehmenden Kreis wurde erörtert. Kontakt zur Fachstelle aufgenommen und Workshop/ Fachtag hat stattgefunden. Anwohnerinnen wurden erreicht 100 % Seite 12 von 16 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Langfristige Implementierung Dokumentation des Verlaufs erster Schritte ist erstellt, weitere Planungen inkl. Zuständigkeiten ist erstellt. Anwohnerinnen wurden erreicht Eingestellt* Sozialräumliche Stadtteilspaziergänge Vernetzung und Findung von Bürgerschaftlichen Themen durch Rundgänge und direkten Kontakt mit Akteuren vor Ort 29.11.2023 Chorweiler 01.02.2024 Chorweiler 06.03.2024 Seeberg-Nord 15.05.2024 Blumenberg Sozialräumliche Akteure wurden erreicht durch sozialräumliche Gremien. Bewohner*innen wurden erreicht durch Plakate und mediale Plattformen, sowie social Media: Beteiligung an den Angeboten hat stattgefunden Die sozialräumlichen Stadtteilspaziergänge haben stadtgefunden 100% Erläuterungen durch die SRK: *Reaktivierung des Runden Tischs Quartiersentwicklung: Nachdem die Akteur*innen im Sozialraumgebiet zunächst übereinstimmend der Meinung waren, dass der Runde Tisch "Quartiersentwicklung" im Jahr 2024 wieder reaktiviert werden sollte, haben die Entwicklungen im Laufe des Jahres dies nicht zugelassen. Zum einen ist ein wichtiger Akteur, eine Person, die an der ursprünglichen Initiierung des Runden Tisches Quartiersentwicklung maßgeblich beteiligt war, weggebrochen und steht daher (zunächst) nicht zur Verfügung. Diese Person nimmt aber eine Schlüsselrolle ein und wird als unerlässlich betrachtet. Zum anderen haben sich im Laufe des Jahres neue, dringliche Themen ergeben, die im Sozialraumgebiet bearbeitet werden müssen, so dass man sich darauf verständigt hat, die Reaktivierung des Runden Tisches Quartiersentwicklung im nächsten Jahr noch einmal in Angriff zu nehmen. Laut JF am 13.11.24 ist der Runde Tisch Quartiersentwicklung in den Runden Tisch Mobilität übergangen. Dieser wurde von der Senior*innenvertretung beantragt und gegründet. Die Akteur*innen und Teilnehmer*innen, die vorher am Runden Tisch Quartiersentwicklung teilgenommen haben, nehmen nun am Runden Tisch Mobilität teil. Die Bedarfe werden in diesem Gremium abgedeckt. Die SRK nimmt auch an diesem Gremium teil. Somit wurde das Projekt Reaktivierung des Runden Tisches "Quartiersentwicklung Chorweiler-Mitte" eingestellt. Seite 13 von 16 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung Von den Akteuren vor Ort wird von einem großen Mangel an Kinder- und Jugendpsycholog*innen, sowie an Kinder- und Jugendpsychotherapeut*innen geklagt. nein Von den Akteuren wird über zunehmende Verschlechterung der Wohnungen im Bestand der ZBVV und über keine Änderungen gesprochen nein Wahlergebnisse in 2024 mit Verlusten für traditionelle demokratische Parteien nein Von den Akteuren wird über zunehmende Versorgungsnöte der Haushalte und aus personellen Gründen über Reduzierung der Beratungsmöglichkeiten gesprochen ja Zunahme von Meldungen über Häusliche Gewalt ja Von den Akteuren in der Geflüchtetenarbeit werden Ehrenamtliche Kräfte für die Arbeit mit Geflüchteten benötigt ja Anhaltende Suche nach geeigneten Räumen für die Arbeit von Akteuren nein Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Verbesserung der Kinder- und Jugendgesundheit Vernetzung von Fachangeboten im kinder- und jugendpsychiatrischen Bereich Impulsvortrag im BÜZEC durch Fachpersonal des KJPB im November 2024 hat stattgefunden planmäßig Seite 14 von 16 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Interdisziplinärer Fachaustausch in der Werkstattrunde Gesundheit, koordiniert durch dieKümmerei Quartalsmäßige Teilnahme der SRK, Mitwirkung an Ergebnissen und Unterstützung bei der Umsetzung hat stattgefunden planmäßig Verbesserung von Infos über Miethilfen Beratungshilfen für Mieter*innen im Sozialraum und Umgebung kenntlich machen und Netzwerke über Fördermöglichkeiten informieren Infoverbreitung über soziale Kanäle, Stadtteilkonferenzen und AKs, Beratungsstellen und Beratungspersonen in das Netzwerk mitaufnehmen und für bedürftige Mieter*innen zugängig machen, ist erfolgt planmäßig Fördermaßnahmen für ein mehr an sozialem und nachbarschaftlichem Miteinander - Durchführung des Tag der Nachbarn im Mai 2024 und Unterstützung anderer Einrichtungen für die Umsetzung - Das Projekt „Essbares Chorweiler“ in Kooperation mit dem GWA-Büro, Ehrenamtlichen und Bürger*innen und Kindern ist reaktiviert und bearbeitet zwei Steinbeeten in Chorweiler-Mitte - Das Projekt „Repair-Café“ wird von Akteuren und von der SRK unterstützt - Runder Tisch Frieden zielt auf die gemeinsame Einhaltung der Friedenserklärung und entwickelt regelmäßig Themen zum gemeinsamen Austausch, inklusive der Koordinierung des Abendfriedens - fand im Mai mit der SRK statt - findet in der Gartensaison regelmäßig unter Beteiligung der SRK statt - findet regelmäßig 1 x pro Monat mit Beteiligung der SRK statt - findet regelmäßig 1 x pro Monat mit Beteiligung der SRK statt planmäßig * inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug **grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht *** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro Seite 15 von 16 Vernetzung Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Die STK Chorweiler –Nord deckt nicht die Themen ab, die in Chorweiler Mitte vorhanden sind. Es ist schon seit Jahren gewünscht, für Chorweiler Mitte und Chorweiler Nord separate Stadtteilkonferenzen einzurichten. Wert 5. Ausblick 2025 Im Hinblick auf gesellschaftliche Veränderungen, die sich durch die Wahlen in 2024 abzeichneten, ist und bleibt es ein wichtiges Ziel die gesellschaftliche Spaltung im Sozialraum Chorweiler, Blumenberg und Seeberg -Nord zu vermeiden. Es sollen mehr öffentliche Möglichkeiten geschaffen werden miteinander in den Austausch zu kommen. Demokratiefördernde Maßnahmen, wie die gemeinsame Reise ins politische Berlin (25.-28.05.25 mit 40 Personen aus Chorweiler), eine vom Bündnis Chorweiler geplante Bürger*innenaktion mit dem Titel Chorweiler in Ton, ein mit dem Runden Tisch Frieden geplantes Friedensfest im September 2025 und weitere Aktionen, sind geplant, um die Menschen zusammen zu bringen und sie in einen Dialog miteinander zu bewegen. Das Fortschreiten der Häusersanierungen der ZBVV ist ein Thema, das auch in 2025 im Blick der sozialräumlichen Arbeit bleibe n wird . Der Austausch sowohl mit den Mieternahen Stellen (GWA -Büro, Mieterkontaktstellen), als auch mit der städt. Wohnv erwaltung gehört dazu, um Infos und Sachstände zu erfahren, die weitergeleitet werden. Bezirksjugendpflege und Leitung der Jugendeinrichtung Northside, zwei erfahrene und bedeutende Akteure gehen im Sommer 2025 in Rente. Es wird in der Sozialräumlichen Arbeit darum gehen die Nachfolgepersonen mit in das Netzwerk aufzunehmen und bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Das Ende des Jahres 2024 aufgekommene Thema „Häusliche Gewalt“ wird mit den entsprechenden Fachstellen (Polizei, Frauenberatungsstellen, Frauenhäuser) erörtert und ein Hilfenetzwerk für betroffene Personen aufgezeichnet. Die Planung des Nachbarschaftsfestes Blumenberg läuft bereits seit Mitte 2024 und wird mit dem Fest am 17.5.2025 umgesetzt. Weitere wichtige Feste sind das Stadtbezirks - und Kulturfest am 15.06.25 auf dem Pariser Platz und das noch unterminierte Nachbarschafsfest Chorweiler-Nord. In der Seniorenarbeit ist auch in 2025 wieder der Infotag rund ums Älterwerden vorgesehen. Seite 16 von 16 Um die Arbeit des städt. Hitze plans zu unterstützen , wird es in den Sozialräumen Chorweiler, Blumenberg und Seeberg -Nord einzelne Wasserauffüllstationen unter dem Namen der bundesweiten Aktion „REFILL“ geben. 2024 Bezirk Ehrenfeld Seite 1 von 15 Jahresbericht für das Jahr 2024 und das Sozialraumgebiet Bickendorf/ Ossendorf des Trägers AWO Kreisverband Köln e.V. Seite 2 von 15 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet Im Jahr 2024 ergaben sich zahlreiche Veränderungen im Sozialraumgebiet Bickendorf/Ossendorf, von denen einige im Folgenden skizziert werden: Soziale Infrastruktur Unter der Federführung der Initiative Hallo Nachbar und Anleitung der Gärtnerin Mareike Schrock konnte mit dem Vitalisgärtchen ein toller Quartiers- und Nachbarschaftsgarten in Bickendorf entstehen. Insbesondere durch die Expertise der Gärtnerin in bspw. Permakultur konnte hier sozusagen inmitten eines von Beton geprägten Quartiers eine Wohlfühloase entstehen, die von einer beständigen Gärtnergruppe aus den anl iegenden Quartieren gemeinsam mit den Mini jobber*innen von Hallo Nachbar gestaltet und bearbeitet wurde. Im Januar 2024 feierte der Kinder - und Jugendhilfeträger himmel un ääd die feierliche Eröffnung seiner neuen Bickendorfer Dependance am Erlenweg. Von Anfang des Jahres an konnte der Akteur in die sozialräumliche Vernetzung aufgenommen werden und ist seitdem beständiges Mitglied der Bickendorfer Stadtteilkonferenz. Das erste halbe Jahr widmete sich der Einrichtungsleiter, in Kooperation mit der SRK und durch die Beteiligung an zahlreichen sozialräumlichen Aktionen und Veranstaltungen wie etwa Nachbars chafts- und Familienfesten, der Bekanntmachung seiner Angebote wie Lernförderung, über Mittagsbetreuung oder auch Freizeitgestaltung in der Zielgruppe der Kinder, Jugendlichen und Familien des Sozialraumes und in sbesondere der angrenzenden Grundschulen. Na ch den Sommerferien nahm die Einrichtung dann ihre Arbeit mit den seitdem angedockten insbesondere Grundschüler*innen auf. Mit dem Kulturkinder e.V. kam ein neuer Träger in den Sozialraum, der insbesondere kreative und interkulturelle pädagogische Projekte umsetzt. Gemeinsam mit dem Cafe Bickolo e.V. konnte der Verein, in dem seitens der GAG zur Verfügung gestellten Gemeinschaftsraum in der Johann-Thomaer-Straße, zahlreiche neue kreative Angebote für die Kinder und Jugendlichen des Westendquartiers aber ebenso für Eltern und Frauen auf die Beine stellen. Seit Somme r 2024 ist der Verein geschätztes Mitglied der Bickendorfer Stadtteilkonferenz. Mit der Gesamtschule Ossendorf wird auch in diesem Stadtteil ein wichtiger neuer Player ab dem Schuljahr 2026/27 die Arbeit vor Ort aufnehmen und aus dem Interim am Wassermann umziehen . Glücklicherweise konnte die Schulleiterin bereits in den AK Ossendorf aufgenommen und erste Kooperationen, etwa eine Beteiligung am Familien- und Nachbarschaftsfest Zusammenwachsen in Ossendorf im Juni, angestoßen werden. Stadtentwicklung In 2024 setzte sich der Neubau und Zuzug in den Sozialraum insbesondere in Bickendorf fort: Die neuen Häuser der GAG entlang des Erlenweges und im fertiggestellten ersten Bauabschnitts des GAG Neubaus am Ossendorfer Weg wurden im 2 Quartal bezogen , wodurch zahlreiche neue Nachbar*innen in den Sozialraum zogen. Perspektivisch wird sich die Nachbarschaft am Ossendorfer Weg nach Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts Mitte/ Ende 2026 circa verdoppelt haben. Diese Entwicklung beobachten die Stadtteilkonferenz genau, weshalb es erfreulich ist, dass Der GWA-Träger Aktion Nachbarschaft e.V. ab Sommer 2024 im Rahmen einer Fernsehlotterie Quartiers-Förderung ein Quartiersmanagement erst einmal bis 2026 umsetzen kann. Dies bedeutet gezielte Quartiersarbeit in Richtung und mit den neuen Nachbar*innen, die u.a. das Ziel verfolgt alte und neue Nachbar*innen zusammenzubringen und auch die Bedarfe der neuen Bewohner*innenschaft in der Angebotspalette vor Ort widerzuspiegeln. Mit dem ehema ligen Coty -Gelände, einem 17HA -Areal, kündigt sich an einer weiteren Stelle in Bickendorf zukünftig große städtebauliche Veränderung an. Die Eigentümerin Instone Real Estate startete im Oktober mit der dreiteiligen Veranstaltungsre ihe „Gemeinsam Seite 3 von 15 Stadt Gestalten“ einen Beteiligungsprozess an dessen Ende verschiedene räumliche Leitbilder auf Basis der Rückmeldungen der Teilnehmer*innen für das Areal vorgestellt wurden. Auch in Ossendorf rund um das Quartier am Butzweilerhof gab es hinsichtlich des z ukünftigen Baus des Nahversorgers, Getränkemarktes sowie Autohauses an der Bertha-Sander-Straße und hier insbesondere bzgl. der geplanten Zu- und Abfahrten des Zulieferverkehrs sowie der Kund*innen einigen Diskussionsbedarf. Anwohnende sowie die vor Ort aktiven Vertreter*innen des AK Ossendorfs teilen die Sorge, dass durc h die geplante Verkehrsführung des Bauherren die bereits ziemlich katastrophale Verkehrs - und Parkplatzsituation weiter verschlechtert wird und den jahrelangen Bestrebungen vor Ort eine Verkehrsberuhigung zu realisieren zuwider läuft. Im Dezember startete die Stadt Köln/ der Bezirksbürgermeister einen Beteiligungsprozess bzgl. des städtebaulichen Planungskonzepts, in dessen Kontext mindestens ein Mitglied des AK Ossendorf eine Stellungnahme hinsichtlich der Bedenken vor Ort einreichte. Hinsichtlich der Verkehrsberuhigung konnte mit der Installation eines festen Blitzers auf der Butzweilerhofallee, wie durch einen BV-Antrag in 2023 angestoßen, endlich ein kleiner Erfolg gefeiert werden. Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Im Sozialraum konnte mit dem Familien - und Nachbarschaftsfest „Zusammenwachsen in Ossendorf“ im Juni in einer Sozialraum-übergreifenden Kooperation von 16 Akteur*innen ein toller und bunter Tag realisiert werden, dessen Finanzierung u.a. durch die BV Ehrenfeld und die RheinEnergie Stiftung Familie erreicht wurde und der mit 550-600 Gästen ein voller Erfolg war. Unter Federführung der Ossendorfer Bürgervereinigung, der SRK, des SKM Familienhauses Ossendorfpark sowie der Jugendpflege konnte diese Veranstaltun g umgesetzt werden, die folgende Zielsetzungen verfolgte: 1) Eine intergenerationale Zusammenführung der verschiedenen und zum Teil weitläufig voneinander getrennten Ossendorfer Quartiere und deren Bewohner*innen 2) Den verschiedenen und insbesondere den sogenannten „Brennpunkteinrichtungen“ des Sozialraums die Möglichkeit geben, sich und ihre wichtigen Unterstützungsangebote für die Bewohner*innen vorzustellen und neue Zugänge zu (neuen) Zielgruppen zu schaffen und 3) Der Bürgervereinigung Ossendorf und ih rer wichtigen Arbeit für den Stadtteil eine Bühne und wieder mehr Sichtbarkeit auch abseits einer „älteren“ und „bürgerlichen“ Zielgruppe zu geben. Auf bezirklicher bzw. Sozialraum-übergreifender Ebene wurden zwei weitere Kooperationsprojekte erfolgreich umgesetzt: Ausführlicher zum „Ghetto Splash Ehrenfeld“ unter 3. und zum Projekt „Unsere Stimmen Zählen!“ unter 4. Personelle Veränderungen Hinsichtlich personeller Stabilität bot das Jahr 2024 viel Wandel für den Sozialraum. Zahlreiche langjährige Kooperationspart ner*innen, etwa der Geschäftsführer des GWA -Trägers oder die Leitungen verschiedener Kindertageseinrichtungen und Familienzentren, fielen Krankheits-bedingt lange aus, gingen in den Ruhestand oder veränderten sich beruflich wie in der DRK Notaufnahmeeinrichtung oder die Standortleitungen von himmel un ääd. Andere Förderungen wurden reduziert oder liefen aus, so dass auch in diesen Fäl len, Personalstellen und Angebote einfach wegbrachen. Im Ergebnis bedeutet dies, dass viele persönliche und belastbare Beziehungen der SRK abbrachen, neu aufgebaut und in 2025 kontinuierlich in die sozialräumliche Vernetzung und Kooperation integriert werden müssen. Seite 4 von 15 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** 1.1 Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt: - Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert o Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern sollte in Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien geleitete Analyse der Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt und auf dem Sharepoint erfasst.* 35 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Wie können auch „multidiverse“ Adessat*innengruppen im SRG für die Themen LRS/ Dyskalkulie, die etwaige eigene Betroffenheit und eigene Unterstützungsmöglichkeiten sensibilisiert werden? Mehrsprachige Informationsbroschüren und Beratung des Kölner AK LRS/ Dyskalkulie (ggf. i.V.m. Sprachmittler*innen) Sensibilisierung der Kitas, Schulen, OTs im SRG ** 30 - Vernetzung durch Erfahrungsaustausch/Hospitationen Ziel: Wissen über andere Angebote/Dienste/Einrichtungen sind verbessert. Erste Erfahrungen und In Verbindung zu den SRG-Projekten: 1. Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung (im SRG) 2. Adäquate Netzwerkstruktur 100 (bis 2024) In den relevanten Gremien hat die SRK über die Datenbank in.koeln informiert und 100 Seite 5 von 15 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung sind erprobt o Vorschlag AP für alle SRG: Kenntnis und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Datenbank in.koeln verbreitern durch Information in Gremien Unterstützungsmöglichkeiten deutlich gemacht. - Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert o Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen 100 (bis 2024) Best-practice und Schwierigkeiten sind analysiert und dokumentiert 100 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Wie kann der Informationsfluss, der (persönliche) Kontakt und die Kenntnis der verschiedenen Einrichtungen und Angebote des Sozialraums auf Seiten des Jugendamtes/ ASD Ehrenfeld, v.a. auch vor dem Hintergrund der sich verändernden sozialräumlichen Arbeit des Jugendamtes und den Sozialraum-Touren, durch die SRK für den ADS Ehrenfeld organisiert, bei welchen die interessierenden Einrichtungen des Sozialraumes besucht werde und die Mitarbeitenden des ASD einen persönlichen Kontakt und Eindruck der Einrichtungen und ihrer Angebote erhalten können. 2 Sozialraum-Touren 100 Seite 6 von 15 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Wegfall der Schwerpunktträger, sichergestellt werden? - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert o Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind sozialräumlich identifiziert und dokumentiert Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren zur Verfügung, in das diese dokumentiert werden können. In Verbindung zum stadtweiten Projekt: 1. Klärung der Struktur und der Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen (stadtweit) 100 (bis 2024) Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt 100 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Wie können Zugangsbarrieren bspw. durch fehlende Sprachkenntnisse minimiert werden? Aufbau eines Netzwerkes von Sprachmittler*innen/ Dolmetscher*innen im SRG Bikup (für städtische Kitas) bekannter machen Sicherstellung der Finanzierung über Honorarbasis Mehrsprachige Informationsbroschüren 100 Erläuterungen durch die SRK: * Um die Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG zu verbessern, hat die SRK in 2024 versucht, alle Einrichtungen/ Kooperationspartner*innen des Sozialraums, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, zu besuchen, um relevante Materialien und Methoden hinsichtlich gesundheitlicher Aufklärungsarbeit zu sammeln. Dabei sind zahlreiche Broschüren, Informations-Materialien oder Flyer zusammengekommen, die noch geordnet und strukturiert werden und im 1. Quartal 2025 auf den Sharepoint der Stadt hochgeladen werden sollen. ** Durch zahlreiche Gespräche der SRK mit bspw. Jugendeinrichtungen, Kitas und Familienzentren und innerhalb des AK Schulsozialarbeit sowie durch die Aufnahme des Kölner AK LRS/Dyskalkulie in die Stadtteilkonferenz Bickendorf konnte im Sozialraum eine Sensibilisierung der relevanten Fachkräfte für die Teilleistungsstörungen LRS und Dyskalkulie geschaffen werden. Es zeigt sich ebenso, dass die Kenntnis über Leitfäden und Seite 7 von 15 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Informationsmaterialien, die der AK LRS/Dyskalkulie zur Verfügung stellt und die zur Hilfe gezogen werden können, einen großen Mehrwert für die Fachkräfte in besagten Einrichtungen, hinsichtlich Erkennung und Unterstützung der betroffenen Kinder und Familien, darstellen. Es ist klar, dass genauso auch Kinder und Familien mit internationaler Familiengeschichte oder etwa mit Sprachbarrieren von den Teilleistungsstörungen betroffen sind, die Erkennung in diesen Fällen jedoch noch herausfordernder ist, da Schwierigkeiten oftmals bspw. auf die Sprachbarrieren zurückgeführt werden. Für das Ziel, diesem Umstand mit mehrsprachigen Informationsbroschüren und Beratungsangeboten zu begegnen, hat die SRK die relevanten Akteur*innen in den Dialog gebracht. Es existieren jedoch einige Herausforderungen: Der seitens der SRK im Thema involvierte IKD oder der AK LRS/ Dyskalkulie sehen keine Möglichkeiten im ersten Schritt das umfangreich vorliegende Informationsmaterial für einen schnellen mehrsprachigen Zugang „auf einen Blick“ hinsichtlich Übersetzung sinnvoll zu kürzen. Auch das konsultierte Jugendamt sieht auf Nachfrage kaum Möglichkeiten, in einem zweiten Schritt, eine noch größere Anzahl betroffener Familien zwecks Beratung und Unterstützung an entsprechende Stellen mit mehrsprachiger Kompetenz anzudocken. Der AK kann dies nicht leisten, da er bereits mit den Beratungen auf Deutsch überlastet ist. 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Sozialräumliches Ziel 3.1 „Alte und neue Nachbarschaften“ Gestaltung des umfangreichen Zuzugs neuer Bewohner*innen in den Sozialraum durch zahlreiche Neubauprojekte Aufbau eines Netzwerkes mit den Bauträgern/ Immobiliengesellschaften Netzwerktreffen zwecks Gestaltung des Prozesses und Entwicklung sinnvoller und möglicher Maßnahmen/ Aktionen für das Ankommen der neuen Nachbar*innen im Sozialraum Insgesamt 1-2 Treffen 20 Konkrete Projekte und Maßnahmen, um das Ankommen im/ das Zusammenwachsen des Sozialraums sowie die Anbindung an die soziale Infrastruktur zu unterstützen Stadtteil-/ Quartiersfeste/ ähnliche Aktionen unter Einbindung der „neuen Nachbar*innen“ Erstellung eines aktuellen SR-Wegweisers auf der Basis der Eintragungen in der Datenbank in.koeln 1-2 in Bickendorf und/ oder Ossendorf 1x 100 Sensibilisierung Bezirks- und Kommunalpolitik für die aus dieser Identifizierung (kleinräumige) Bedarfe/ Implikationen/ Situation sozialer 2x 100 Seite 8 von 15 Herausforderung entstehenden Bedarfe/ Implikationen/ Auswirkungen auf die soziale Infrastruktur des Sozialraums Infrastruktur im Sozialraum (AK „alte und neue Nachbarschaften“) 3.2 (Verbesserung der) nachhaltigen Integration der Jugend in die sozialräumliche Kooperation- und Vernetzungsarbeit, um ihre Teilhabe zu fördern Jugendprojekttage mit dem Höhepunkt eines Jugendfestivals Unterstützung bei der Sicherstellung der Finanzierung Einbindung benötigter Kooperationspartner*innen Nachhaltigkeit/ Verstetigung: Versuch der Verankerung des Projekts in Gremienstrukturen der Jugendarbeit (Bezirklich) Konzeption der Projekttage/ -Woche sowie des Jugendfestivals Öffentliche Bewerbung zielgruppenadäquat Umsetzung Dokumentation Auswertung des Erfolgs hinsichtlich der Zielsetzung (ggf. Verstetigung in darauffolgenden Jahren) 1x 7 Akteur*innen Kontinuierlicher Prozess (Nachweis anhand der Protokolle des AK Jugend) Kontinuierlicher Prozess Analog/ digital Projekttage finden wie geplant statt Video-/ Fotodokumentation 1x 100 Erläuterungen durch die SRK: 3.1 Durch den umfangreichen Neubau im und Zuzug in den Sozialraum ist das Thema alte und neue Nachbar*innen, sowie die damit einhergehenden kleinräumigen Bedarfe, den meisten Stakeholdern wie Kooperationspartner*innen/ Einrichtungen, Bezirkspolitik, Verwaltung und den Immobiliengesellschaften vor Ort bewusst, wie sich in zahlreichen Gesprächen und Netzwerktreffen gezeigt hat. Vor diesem Hintergrund fanden in 2024 zahlreiche Initiativen statt, um die neuen Nachbar*innen willkommen zu heißen und ein Zusammenwachsen zu unterstützen. Besonders erfolgreich waren in diesem Sinne das Nachbarschafts- und Familienfest „Zusammenwachsen in Ossendorf“ oder die beiden Nachbarschaftsfeste, die unter Federführung der GAG und in Kooperation mit der SRK und jeweils zahlreichen anderen Kooperationspartner*innen am Ossendorfer Weg Seite 9 von 15 und am Mathilde-Herz-Weg stattgefunden haben. Hinsichtlich des Andockens der neuen Nachbar*innen an die soziale Infrastruktur des Sozialraums waren die von der SRK im ersten Halbjahr 2024 erstellten Sozialraum-Wegweiser eine besondere Unterstützung, die durchweg positive Resonanz erzeugten. Bei zahlreichen Events und in gezielten Briefkastenaktionen mit bspw. der GAG und der Ehrenfelder eG. konnte dieser den Bewohner*innen sozusagen „in die Hand gedrückt“ werden, so dass sich die erste Auflage von 3000 Stück bereits dem Ende zuneigt. Obwohl die relevanten Immobiliengesellschaften und Bauträger vor Ort wie die GAG, die Kölner Gartensiedlung Wohnungsbaugenossenschaft (auch in Vertretung der GeGeSo eG.) sowie die Ehrenfelder Wohnungsgenossenschaft eG. kein Interesse daran zeigten, ein dauerhaftes Netzwerk zu gründen, welches den städtebaulichen Wandel des Sozialraums begleitet, etablierte sich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Indikator hierfür ist etwa, dass alle drei Akteur*innen von der SRK als Ko-Finanziers des Sozialraum-Wegweisers gewonnen werden konnten. 3.2 Das Jugendprojekt Ghetto Splash Ehrenfeld in 2024 war ein voller Erfolg, was im Folgenden anhand einiger Kennzahlen dargestellt werden soll: Es konnten erfolgreich ca. 30.000€ an Projektmitteln aus verschiedenen Förderungen akquiriert werden, wodurch die Projektumsetzung erfolgen konnte. In das Bezirks-weite Kooperationsprojekt konnten 14 Kooperationspartner*innen, v.a. aus dem Bereich der OKJA, involviert werden, was hinsichtlich der Zielgruppen-Ansprache sowie notwendigen Räumlichkeiten hilfreich war. Auf dieser Basis konnten in Projektwochen 10 unterschiedliche Workshops umgesetzt werden, deren Höhepunkt in und um die Herbstferien herum angesetzt waren. Im Zuge dieser Workshops entstanden u.a. 2 eigene Songs, 1 Musikvideo, eine eigene Klamotten-Kollektion, eine Breakdance-Show und ein großes Graffiti-Kunstwerk an der Wand des BüZe mit und durch die teilnehmenden Jugendlichen. Beim GSE-Abschlussfestival im YUCA Club traten zudem 13 junge Nachwuchs- musiker*innen – die jüngsten unter ihnen gerade einmal 12 Jahre alt - vor ca. 300 Gästen auf und machten für sich selbst und das Publikum eine unvergessliche Erfahrung. Die grandiose Stimmung und Dynamik des gesamten Projektes sowie die dadurch entstandene „GSE-Community“ konnten in einem After-Movie festgehalten werden, welches bisher ca. 15.000 Mal bei Instagram aufgerufen wurde. Aufgrund der erfolgreichen Umsetzung wurde den Projektverantwortlichen seitens des größten Fördermittelgebers, der RheinEnergie Stiftung Kultur, ein zweites Projektjahr in Aussicht gestellt und ein Folgeantrag angeregt. Als Herzstück des Projektes ist die Einbindung der interessierten und beteiligten jungen Erwachsenen / Jugendlichen in die Projektkonzeption und -Umsetzung herauszustellen. Durch ihre Beteiligung gelingt es, aus den Jugendzentren heraus in den Sozialraum und Bezirk hineinzuwirken und einzigartige Erfahrungen der Selbstwirksamkeit, der Sichtbarkeit und der Selbsterkenntnis und externen Anerkennung als Künstler*innen zu machen, wodurch ihnen auch neue Möglichkeiten und Zukunftsperspektiven aufgezeigt werden können. 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung Verkehrssituation Butzweilerhof und Erlenweg Massive Geschwindigkeitsüberschreitungen, Anschaffung und Installation Geschwindigkeitsmessanlage, drei Querungshilfen stehen noch aus. Sorge, dass sich Ja Seite 10 von 15 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Verkehrssituation weiter zuspitzen könnte aufgrund neuer Infrastruktur. Dialog zwecks Lösungsfindung mit Bauherrn vor Ort hat stattgefunden, Stadt Köln beabsichtigt andere Lösungen. #UnsereStimmenZählen! Gemeinsames Projekt mit Sozialraumkoordination Bocklemünd/ Mengenich, Sensibilisierung für politische Partizipation, Erhöhung Wahlbeteiligung Ja Lärmbelästigung durch Saunaclub gegenüber des Median Therapiezentrums und Adaptionshaus Köln Eröffnung eines Saunaclubs gegenüber der Einrichtung für die stationäre Betreuung drogenabhängiger Menschen, massive Lärmbelästigung strapaziert Patient*innen, Rückfälle wurden bereits verursacht, Ordnungsbehörden eingeschaltet. nein Social Media Account der Sozialraumkoordination Zur breiteren Zielgruppenansprache und um zeitgemäß als Multiplikator in den Sozialraum wirken zu können, wurde Idee, einen social Media Account der SRK aufzubauen seitens Kooperationspartner*innen formuliert. Ja Erläuterungen 1. Die beständige Arbeit daran, die Verkehrssituation am Butzweilerhof und insbesondere im Bereich der Butzweilerhofallee/ Bertha-Sander-Straße zu verbessern, erfolgt weiterhin im AK Verkehrssituation Butzweilerhof aus der Ossendorfer Stadtteilkonferenz heraus. Aus diesem Kreise konnte in 2023 ein fraktionsübergreifender BV-Antrag angestoßen und beschlossen werden, der zahlreiche Aufträge an die Fachämter der Stadtverwaltung enthielt. Im Laufe des Jahres 2024 wurde bspw. ein fester Blitzer auf der Butzweilerhofallee installiert, um die dauerh aften und zahlreichen Geschwindigkeitsüberschreitungen in den Griff zu bekommen. Die Umsetzung weitere Punkte sind noch ausstehend. Wie Eingangs erwähnt droht sich die Verkehrssituation vor Ort durch die geplante Errichtung des Nahversorgers, Getränkemarkt s und Autohauses noch zu verschlimmern. Der AK beobachtet und begleitet diesen Prozess und die GAG hat Ende 2024 stellvertretend eine Stellungnahme bzgl. der Bedenken eingereicht. 2. Vor dem Hintergrund bedenklicher antidemokratischer Entwicklungen (bspw. Potsdamer Geheimtreffen u.w.) wurde aus dem Kreis e der Stadtteilkonferenzen heraus der Bedarf und Wunsch formuliert, das Thema „Demokratie“ und „Wahlen“ gemeinsam zu bearbeiten. Daraus resultierte die Entscheidung in Kooperation mit der SRK Bocklemünd/ Mengenich und Aktion Nachbarschaft e.V. das Sozialraum-übergreifende Projekt „Unsere Stimmen zählen!“ zu entwickeln, welches insbesondere folgende Zielsetzungen hat: In benachteiligte n Wohnquartieren eine Sensibilisierung für Demokratie und politische Partizipation anzustoßen und im besten Falle die Wahlbeteiligung zu erhöhen. 3. Durch die Eröffnung eines Saunaclubs in direkter Nachbarschaft des Median Therapiezentrum und Adaptionshaus Köln auf der M athias-Brüggen- Straße entstehen große Herausforderungen für die Einrichtung und insbesondere für die bewohnenden suchtkranken Menschen. Neben regelmäßiger Lärmbelästigung durch die Betreibenden steigt auch das Alkohol-bezogene Rückfallrisiko bei den Bewohnenden durch die „Verführung“, die sich Seite 11 von 15 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) sozusagen auf dem Präsentierteller, nur einen Blick aus dem Fenster entfernt, täglich darbietet. Nach Beratung und Thematisierung in der Bickendorfer Stadtteilkonferenz wurde entschieden, dass dies kein sozialräumliches Thema ist, da die Einflussmöglichkei ten sehr gering sind. Somit verbleibt das Thema auf Geschäftsführenden-Ebene Medians, die Politik und Ordnungsbehörden eingeschaltet hat. 4. Hinsichtlich einer breiteren Zielgruppenansprache vor Ort und dem Ausbau der Multiplikatorenfunktion der SRK auch für Ange bote, Aktionen und Events der Kooperationspartner*innen im Sozialraum – bspw. auch des Projektes „Unsere Stimmen Zählen“ oder „Ghetto Splash Ehrenfeld“ - wurde der Aufbau einer social Media Präsenz auf einer zeitgemäßen digitalen Plattform angeregt. Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung #UnsereStimmenZählen: Informationsveranstaltung „Was hat Europa mit mir zu tun und warum soll ich wählen“; Kandidat*innencheck; Briefwahlparties; Argumentationstraining; Plakat- und Fahnenaktion u.w.; 7 Veranstaltungen planmäßig Erste vollständige Vermietungssaison „Unser Umweltmobil“ 7 Vermietungen planmäßig Social Media-/Instagram-Auftritt der SRK 268 Follower*innen 36 Beiträge planmäßig Etablierung einer „Einkaufshilfe“ für Senior*innen durch den Besuchs und Begleitdienst „mobil & mittendrin“ planmäßig Erläuterungen 1. Mit „Unsere Stimmen Zählen!“ wurde der Wunsch nach einem Demokratieprojekt aufgegriffen und umgesetzt. Finanziert wurde das Projekt aus sozialräumlichen und bezirksorientierten Mitteln der Bezirksvertretung. Im Rahmen des Projektes wurde als Auftakt eine Plakat aktion umgesetzt, bei welcher bekannte Gesichter des Sozialraums zum Wählen bei der Europawahl aufriefen und die verschiedenen Möglichkeiten, das aktives Wahlrecht auszuüben, dargestellt wurden. Im Vorfeld der Europawahl wurden dann verschiedene Vera nstaltungen konzipiert, um nicht nur „die üblichen Seite 12 von 15 Verdächtigen“, die sich sowieso für Politik interessieren , anzusprechen, und in beiden Sozialräumen umgesetzt: Da EU -Politik so weit entfernt vom alltäglichen Leben der Menschen erscheint, wurde mit der Informationsveranstaltung „Was hat Europa mit mir zu tun und warum s ollte ich wählen gehen?“ unter Anleitung einer Referentin versucht, eine Synchronisation zur individuellen Lebensrealität herzustellen. Mit einem Kandidat*innencheck, der so konzipiert wurde, dass es v.a. Raum für Fragen des Publikums und Di skussion mit den Kandidat*innen und weniger für Selbstdarstellung der Kandidat*innen gab, wurde versucht, Europaabgeordnete und -Kandidat*innen zu den Menschen in den Sozialraum zu holen. Durch Briefkästen für die einzelnen Parteien gab es zudem die Möglichkeit den Kandidat*innen auch über die Veranstaltung hinaus Fragen mitzugeben. Diese Veranstaltung war sehr gelungen und mit ca. 50 Personen im Publikum auch a ngemessen besucht; Auch die Resonanz seitens der Politiker*innen war durchweg positiv. Dennoch ist das Resumée der Veranstalter*innen dieses Format in Zukunft trotz der Raumproblematik bspw. im Bickendorfer Westend draußen vor dem Kiosk „im Schatten der Hochhäuser“ umzusetzen, um noch mehr Menschen aus der anvisierten Zielgruppe aus „benachteilig ten Quartieren“ und ggf. auch „Laufkundschaft“ anzusprechen. Flankierend wurden als Testballons auch sogenannte Briefwahlparties, v.a. aber n icht nur, in den Jugendeinrichtungen, durchgeführt, die die jeweilige Zielgruppe und potenzielle Erstwählende für die Möglichkeit der Briefwahl sensibilisieren und dabei unterstützen sollten, die Unterlagen zu beantragen. Darüber hinaus gab es eine social Media -Aktion, bei der sich zahlreiche Einrichtungen des Sozialraums mit den „Kein Veedel für Rassismus Fahnen“ für eine offene und tolerante Gesellschaft positionierten. Den Abschlu ss des Projektes für 2024 bildete im November ein Argumentationstraining gegen Stammtischparolen, welches sich seitens zahlreicher Teilnehmenden und Kooperations- partner*innen gewünscht worden war. Im Resumée war das Projekt ein Erfolg hinsichtlich der Sensibilisierung für die Bedeutung von Demokratie und politischer Partizipation, dessen Dynamik auch ins Jahr 2025 hinüberreicht, sollte jedoch noch etwas geschärft und auf die Be darfe bestimmter Zielgruppen angepasst werden. Aufgrund der großen gesellschaftlichen Mobilisierung aber auch im Schulterschluss mit einigen anderen Akteur*innen aus dem Sozialraum, bspw. der katholischen Kirchengemeinde in BiOs, welche durch eine Flashmob-Aktion und ein riesiges Banner am Pfarrzentrum BiOs Inn ebenfalls zum Wählen aufrief, konnte die Wahlbeteiligung im Sozialraum deutlich gesteigert werden. Während auf gesamtstädtischer Ebene die Wahlbeteiligung um 1,4% zulegte, konnte für Bickendorf ein Zuwachs von 4,8% und für Ossendorf von 2% verzeichnet werden. 2. Das sozialräumliche Kooperationsprojekt „Unser Umweltmobil“ ging in 2024 in seine erste vollständige Vermietungssaison von Anfang April bis Ende Oktober. In dieser zeigte sich, dass der institutionalisierte Vermietungsprozess in Träger-übergreifender Kooperation tragfähig ist und sich das Projekt auch finanziell ohne Subventionen selbst tragen, sogar Rücklagen bilden kann. Das Projekt steht und fällt mit der Kooperation zwischen Median, die die Herausgabe, Annahme, Wartung und technische Überprüfung des Mobils übernehmen, der SRK, die die Terminabsprachen und Organisation der Mietverträge als Ansprechpartner für Interessent*innen übernimmt und dem AaK e.V., dem als Halter die finanzielle Abwicklung obliegt. Unser Umweltmobil gehört im Sozialraum mittlerweile fest zum Bild von Stadtteilfesten und trägt somit immens zur Vermeidung der son st üblichen Plastikmüllberge bei. Auch im Bezirk ist das Mobil schon bekannt und hat einen festen Mieter*innenstamm aufgebaut, der sich kontinuierlich ausbaut, jedoch durch die zeitlichen Kapazitäten des Median-Teams eingeschränkt ist. 3. Der Aufbau eines social Media Auftritts der SRK erfolgt kontinuierlich seit Mai 2024 bei Instagram. Hierdurch können neue Zielgruppen erschlossen, Angebote der sozialräumlichen Kooperationspartner*innen breiter in den Sozialraum geteilt und Entwicklungen vor Ort intensiver wahrgenommen und mitbekommen werden. Insgesamt entsteht somit eine größere Sichtbarkeit der SRK und des Programms Lebenswerte Veedel vor Ort. In dem halben Seite 13 von 15 Jahr der Instagram-Nutzung konnten bisher ca. 280 Follower*innen mit steigender Tendenz gewonnen und 38 eigene Beiträge abgesetzt werden. Die Instagram-Nutzung hat sich als flankierendes und funktionales Tool der Arbeit der SRK erwiesen. 4. Nachdem der Bedarf von Einkaufshilfen für Senior*innen in der Bickendorfer Stadtteilkonferenz angemeldet wurde, arbeiteten di e SRK mit der Seniorenkoordination Ehrenfeld, Cafe Bickolo und dem AWO -Seniorenbüdchen am Rosenhof daran, ein solches Angebot auf die Beine zu stellen. Durch die Kooperation mit dem Besuchs- und Begleitdienst „mobil & mittendrin“ der Malteser konnte diese Zielsetzung realisiert und im August 2024 die erste Tour gestartet werden. Hiervon profitieren derzeit insbesondere Senior*innen die im Bickendorfer Westend an das Cafe Bickolo oder im Senioren-starken Quartier der Rosenhofsiedlung an das AWO-Seniorenbüdchen angedockt sind. Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung Erläuterungen Im Jahr 2024 wurden keine neuen Gremien im Sozialraum gegründet. Die Arbeit in den bewährten Gremien, AKs und AGs wurde unter Federführung oder Mitarbeit der SRK selbstverständlich fortgesetzt. 5. Ausblick Folgejahr Soziale Infrastruktur Für 2025 zeichnen sich einige Veränderungen bzw. Unsicherheiten im Bereich der sozialen Infrastruktur des Sozialraums ab: Zu allererst wird , aufgrund des Auslaufens der Förderung für das Seniorenquartiersprojekt Büdchen am Rosenhof, der Quartiersarbeiter, der vor Ort fast tägliche Angebote für die zahlreichen Senior*innen des Quartiers durchführte , ausscheiden. Mit dem Projekt „Gemeinsam sind wir stark“ und dem Träger- internen Büro für Bürgerengagement kann die AWO das Büdchen am Rosenhof als Treffpunkt und Anlaufstelle für diverse Zielgruppen erhalten. Mit dem zukünftigen Umzug der Gesamtschule Ossendorf in die neuen Räumlichkeiten in der Fitzmauricestraße zum Schuljahr 26/27 entstehen auch räumlich für diesen Stadtteil bzw. für das Butzweilerhof-Quartier neue Möglichkeiten, da die Schule zu diesem Zeitpunkt „erst“ drei Schuljahre (5.,6.,7. Klasse) beschulen wird. Mit der Schulleiterin beginnen im Frühjahr 2025 Gespräche, wie und unter welchen Bedingungen die noch ungenutzten räumlichen Kapazitäten zum Wohle der Schüler*innen und ihrer Familien sowie des Sozialraums und des Quartiers genutzt werden können. Die Schule und das Kollegium bringen diesbezüglich eine große Offenheit und Initiative mit. Unsicherheiten bestehen hinsichtlich des Fortbestandes einiger Einrichtungen und deren Angeboten: In Bickendorf ist die Zukunft bspw. des Bickendorfer Fahrradbüdchens, welches im Westendquartier von Aktion Nachbarschaft betrieben wird und ein sehr wichtiges Unterstützungsangebot und Anlaufstelle für die Bewohner*innen ist sowie die der Bickendorfer Tafelausgabestelle aufgrund ausgelaufener Förderungen unsicher. Der Träger arbeitet hier intensiv an einer positiven Lösung für den Erhalt. In Ossendorf zeichnet sich zwar ab, dass es für das SKM Familienhaus weitergehen wird, jedoch noch nicht in welcher Form und personellen Ausstattung, voraussichtlich werden Angebote eingeschränkt oder eingestellt werden müssen. Auch die Situation der Kitas und Familienzentren im Seite 14 von 15 Sozialraum ist insbesondere mit Blick auf die Personaldecke sehr angespannt, bspw. müssen in einigen Einrichtungen, etwa dem Familienzentrum Henriette-Ackermann-Straße die Betreuungszeiten, hier von 4 auf 5 Tage pro Gruppe in der Woche, reduziert werden. Stadtentwicklung Im Dezember 2024 wurde in der Jüssenstraße (16-26; 23+25) die letzte Gesamtbaumaßnahme der Ehrenfelder Wohnungsgenossenschaft eG. in Ossendorfer abgeschlossen, so dass diese Häuser zu Beginn des Jahres 2025 bezogen werden können. In Bickendorf wiederum beginnt die GAG Immobilien AG damit, in einem innovativen Ansatz einen Quartiersentwicklungsprozess für das gesamte Westendquartier anzustoßen. Hierfür holt sie wichtige Einrichtungen und sozialräumliche Kooperationspartner*innen wie auch die SRK zunächst zu Einzelgesprächen an den Tisch, um Perspektiven und Bedarfe für eine gelungene Quartiersentwicklung abzufragen. Für das 2. oder 3. Quartal ist diesbezüglich in Kooperation ein gemeinsamer Quartiersentwicklungs-Workshop vor Ort angedacht. Im weiteren Prozess sollen auch die Anwohnenden eingebunden werden. Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Auf Basis der im AK Jugend, mit der Zielgruppe und Teilnehmenden sowie den involvierten Fachkräften erfolgten Evaluation des Projektes Ghetto Splash Ehrenfeld als großer Erfolg wird versucht, dieses in reduzierten Umfang in 2025 fortzuführen: Um Ressourcen der SRK zu schonen, wird das Projekt „nur“ noch in Kooperation mit den beteiligten Jugendeinrichtungen des Sozialraums stattfinden und nur die Projekt bestandteile beibehalten, die hinsichtlich der Projektziele auch die anvisierte Zielgruppe erreicht haben. Ein besonderer Fokus wird hierbei auf die Bewahrung und aufgrund einer, durch das Projekt angestoßenen , gestiegenen Nachfrage den Ausbau der Kernstücke des Projektes gelegt: Den Musikstudioangeboten in den drei Jugendeinrichtungen. Weiterhin wird im Sinne der Weiterentwicklung die Nachwuchsförderung ausgebaut, indem versucht wird, Nachwuchsmusiker *innen als Honorarkräfte einzusetzen. Zum anderen wird in Form eines mehrteiligen Workshops versucht, die Professionalisierungsbestrebungen und damit einhergehen den Fragen des Nachwuchses zu unterstützen und zu beantworten sowie diese neu erlernten Fertigkeiten bspw. im Rahmen der Videodokumentation des Projektes einzubinden. Als zweites Kooperationsprojekt sollen Projekte im Sinne der Demokratiebildung und -Förderung mit unterschiedlichen Kooperationspartner*innen umgesetzt werden. Auf den Erfahrungen des letztjährigen Projektes „Unsere Stimmen Zählen!“ aufbauend , werden erfolgreiche Veranstaltungsformate fortgesetzt und voraussichtlich um eine diverse Veranstaltungsreihe ergänzt, welche sich der Basis unserer demokratischen Gesellschaft im Alltag, dem gesellschaftlichen Zusammenhalt, widmen und den Fokus nicht „nur“ auf die politischen Wahlen und Wahlbeteiligung legen soll. Hierfür entwickeln die SRK und die Kooperationspartner*innen aktuell einige Veranstaltungs- und Projektideen. Um diese umsetzen zu können, stellen Aktion Nachbarschaft e. V. in Kooperation mit der SRK und stellvertretend für die Stadtteilkonferenzen des Sozialraums einen Antrag auf bezirksorientierte Mittel. Personelle Veränderungen Für 2025 kündigen sich wieder einige personelle Veränderungen im Sozialraum an: Die Leitung der AaK Kita im Erlenweg wechselt im Januar, so dass die Nachfolgerin den erstmaligen Zertifizierungsprozess der Einrichtung zum Familienzentrum zu einem hoffentlich erfolgreichen Ende führen wird. Ebenso gibt es Elternzeit- und Ruhestand bedingte Wechsel im für die Bickendorfer Quartiere zuständigen Sozialmanagement der GAG. Auch die Leiterin des FamilienForum Vogelsang, welches ein wichtiger Kooperationspartner im Bereich Familienbildung für zahlreiche Einrichtungen des Seite 15 von 15 Sozialraums und aus diesem Grund auch Mitglied beider Stadtteilkonferenzen ist, geht in den Ruhestand. Zu guter Letzt verabsc hiedet sich auch der bis 2025 leitende Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde in BiOs, Jürgen Behr, ebenso wie zwei weitere Pfarr er im katholischen Seelsorgebereich Ehrenfeld. Somit sind zu Beginn des Jahres drei von vier Pfarrerstellen im besagten Seelsorgebereich, der si ch erst vor einem Jahr in neuer Konstellation zusammengefunden hat, unbesetzt, so dass es derzeit auch bei den s ozialräumlichen Kooperationspartner*innen aus der katholischen Gemeinde und dem katholischen Familienzentrum (Zusammenschluss dreier Kitas) eine große personelle Unsicherheit gibt. Seite 1 von 9 Jahresbericht für das Jahr 2024 und das Sozialraumgebiet Bocklemünd/ Mengenich des Trägers Bürgerschaftshaus Bocklemünd/ Mengenich e.V. Seite 2 von 9 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet Jahresbericht 2024 der Sozialraumkoordination Aktionen zur Europawahl Unter dem Hashtag #unsereStimmenzählen wurden verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um die Beteiligung an der Europawahl zu förde rn. Ziel war es, die Bürger*innen im Stadtteil zur politischen Teilhabe zu motivieren und den Zugang zur Wahl zu erleichtern. Dur ch gezielte Kampagnen, Informationsveranstaltungen und Dialogformate konnten zahlreiche Menschen erreicht und zum Wählen motiviert werden. Ein zentrales Element war die Kampagne "Unser Europa – unsere Wahl", bei der Personen aus dem Stadtteil porträtiert und ihre Bilder auf großflächigen Plakaten präsentiert wurden. Diese Aktion diente der Identifikation mit dem Thema Europawahl und enthielt zudem verständliche Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten der Stimmabgabe. Die Plakate wurden an öffentlich gut sichtbaren Orten platz iert, um eine breite Aufmerksamkeit zu erzielen. Am 15. Mai 2024 fand die Informationsveranstaltung "Was hat Europa mit mir zu tun und warum soll ich am 9. Juni wählen gehen? " statt. Die Veranstaltung wurde in leicht verständlicher Sprache gehalten, um eine breite Zielgruppe anzusprechen. Ergänzend wurden ein Catering, eine Kinderbetreuung und ein barrierefreier Zugang angeboten, um eine möglichst hohe Teilnahme zu ermöglichen. Während der Veranst altung erläuterten Expert*innen die Bedeutung der Europawahl und die möglichen Auswirkungen politischer Entsch eidungen auf das tägliche Leben der Bürger*innen. Ein weiteres Format war der Kandidat*innen-Check zur Europawahl, bei dem Vertreter*innen von SPD, FDP, Die Linke, Volt und Grünen in einer moderierten Diskussionsrunde Fragen beantworteten. Die CDU nahm nicht teil, was von einigen Anwesenden bedauert wurde. Die Veranstaltung wurde durch externe Expert*innen moderiert, um eine sachliche u nd faire Debatte zu gewährleisten. Zudem wurde sichergestellt, dass die Diskussionen für alle Teilnehmenden zugänglich und verständlich gestaltet wurden. Zusätzlich wurde die Kampagne "Kein Veedel für Rassismus" unterstützt. In diesem Rahmen wurden Fahnen mit dem Kampagnenmotiv an verschiedene Einrichtungen im Stadtteil verteilt und an gut sichtbaren Orten platziert. Die Initiative wurde durch Beiträge in sozialen Medien unter dem Hashtag #unsereStimmenzählen begleitet, wodurch eine größere Reichweite erzielt wurde. Stadtteilfest mit Flohmarkt Am 6. September 2024 wurde das Stadtteilfest erstmals mit einem Flohmarkt kombiniert. Durch diese Erweiterung konnte ein größerer Teil der Bewohnerschaft eingebunden werden und die Veranstaltung erhielt eine noch größere Resonanz. Seite 3 von 9 Das Fest umfasste ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, interaktive Angebote für alle Altersgruppen, gastronomische Stände mit regionalen Spezialitäten, eine Hüpfburg für Kinder und zahlreiche Flohmarktstände. Besonders positiv aufgenommen wurden eine Mitmach- Sportaufführung, die verschiedene Sportangebote aus dem Stadtteil vorstellte, eine beeindruckende Klavierdarbietung einer Schülerin sowie der Auftritt eines Senior*innen-Singkreises, der für eine besondere Atmosphäre sorgte. Den Abschluss des Programms bildete das Konzert der Band "Martinis", das für ausgelassene Stimmung sorgte. Die hohe Besucherzahl und das durchweg positive Feedback zeigen, dass dieses Konzept erfolgreich war und auch künftig fortgeführt werden soll. Die Integration des Flohmarkts hat sich als sinnvolle Erweiterung erwiesen, die das Stadtteilfest noch attraktiver gestaltet. Einführung eines WhatsApp-Infokanals Zur Verbesserung der Kommunikation mit den Bürger *innen wurde ein WhatsApp -Infokanal eingerichtet. Dieses neue digitale Angebot ermöglicht eine schnelle, direkte und niederschwellige Verbreitung von Informationen zu Veranstaltungen, Angeboten und releva nten Neuigkeiten im Stadtteil. Die hohe Akzeptanz durch die Nutzerinnen zeigt, dass dieser Kanal ein effektives Kommunikationsmittel darstellt. Besonders geschätzt wird die Möglichkeit, kurzfristige Änderungen oder neue Angebote unkompliziert zu kommunizieren. Die stei gende Zahl der Abonnentinnen belegt den hohen Informationsbedarf und das Interesse an diesem neuen Kommunikationsweg. In Zukunft soll dieser Kanal weiter ausgebaut und um interaktive Elemente ergänzt werden, um den Dialog mit den Bürgerinnen noch intensiver zu gestalten. Argumentationstraining gegen Stammtischparolen Am 22. November 2024 wurde ein Argumentationstraining für Fachkräfte und engagierte Bürger*innen durchgeführt. Ziel dieser praxisnahen Schulung war es, Strategien für den Umgang mit diskriminierenden oder populistischen Aussagen zu vermitteln. Die Teilnehmende n erhielten konkrete Methoden und Argumentationshilfen, um in Diskussionen souverän zu reagieren und deeskalierende Gesprächstechniken anzuwenden. Das Training bot neben theoretischen Grundlagen auch praktische Übungen, in denen realistische Gesprächssituationen simuliert wurden. Dies ermöglichte den Teilnehmenden, das Erlernte direkt anzuwenden und ein besseres Verständnis für verschiedene Gesprächs strategien zu entwickeln. Die Veranstaltung leistete somit einen wertvollen Beitrag zur Förderung der Zivilcourage und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Vorkommnisse zur Jahreswende 2024/2025 Auch zur Jahreswende 2024/2025 kam es erneut zu Vorfällen mit sogenanntem "Polenböllern", die von Jugendlichen und jungen Erwachsenen gezündet und teilweise auf Passanten oder in Hauseingänge geworfen wurden. Dieses Thema wurde von den Bewohner*innen des Stad tteils kurzzeitig aufgegriffen, jedoch beruhigte sich die Lage in diesem Jahr schneller als in den Vorjahren. In sgesamt blieb das Problem auf einem geringeren Niveau als in der Vergangenheit und entwickelte sich nicht zu einer größeren Störung des öffentlichen Lebens. Seite 4 von 9 Weihnachtsmarkt im Bürgerschaftshaus Am 6. Dezember 2024 fand der traditionelle Weihnachtsmarkt statt, der aufgrund schlechter Witterungsverhältnisse kurzfristig in die Räume des Bürgerschaftshauses verlegt wurde. Trotz dieser Umplanung wurde die Veranstaltung sehr gut angenommen und erfreute sich großer Beliebtheit. Das Programm umfasste eine Vielzahl von Mitmachaktionen, zwei liebevoll gestaltete Märchenstunden sowie einen Besuch des Weihnachtsmanns, der kleine Geschenke an die Kinder verteilte. Ergänzend sorgten weihnachtliche Spezialitäten, stimmungsvolle Dekorationen und musikalische Beiträge für eine festliche Atmosphäre. Der Weihnachtsmarkt bot eine ideale Gelegenheit, das Jahr in einer herzlichen und gemeinschaftlichen Umgebung ausklingen zu l assen und sich auf die besinnliche Zeit einzustimmen. Die positiven Rückmeldungen der Besucher*innen verdeutlichen den hohen Stelle nwert dieser Veranstaltung im Stadtteil. Bedarfe Auch in diesem Jahr wurde es deutlich, dass ein weiterhin hoher Bedarf an Bewerbungstrainings besteht. Hierfür wurden Gespräche mit einer ehrenamtlichen Person geführt. Ab 2025 werden daher Termine für Bewerbungstrainings sowohl im Einzel - als auch im Gruppenformat angeboten, um den Bürgerinnen und Bürgern dabei zu helfen, ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Diese Trainings w erden sowohl die praktischen Aspekte der Bewerbung als auch die Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche umfassen und sollen die Teilnehmenden optimal auf den Arbeitsmarkt vorbereiten. Zudem wurde ein Ehrenamtspool ins Leben gerufen, um den Stadtteil Bocklemünd -Mengenich zu stärken und zu vernetzen. Hierfür wurden bereits Werbeflyer erstellt, die die verschiedenen Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements vorstellen und die Bürger*innen dazu ermutigen, sich aktiv in der Gemeinschaft einzubringen. Dieser Ehrenamtspool wird nicht nur die soziale Bindung im Stadtteil stärken, sondern auch dazu beitragen, dass sich noch mehr Menschen für lokale Projekte und Initiativen engagieren können. Die Verbindung von beruflicher Integration und ehrenamtlichem Engagement stellt einen weiteren wichtigen Baustein dar, um die Gemeinschaft weiter zu fördern und zu stärken. Die neuen Angebote sollen dazu beitragen, den Stadtteil noch lebenswerter und verne tzter zu gestalten, und bieten den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich aktiv in die Gestaltung ihres Umfeldes einzubringen. Personelle Veränderungen Im April 2024 ging Monika Reisinger nach vielen Jahren engagierter Arbeit in den Ruhestand. Ihre Nachfolge trat Seda Yildirim an. Seite 5 von 9 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** 1.1 Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt: - Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert o Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern sollte in Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien geleitete Analyse der Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt und auf dem Sharepoint erfasst. 100 - Vernetzung durch Erfahrungsaustausch/Hospitationen Ziel: Wissen über andere Angebote/Dienste/Einrichtungen sind verbessert. Erste Erfahrungen und Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung sind erprobt o Vorschlag AP für alle SRG: Kenntnis und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Datenbank in.koeln verbreitern durch Information in Gremien In Verbindung zu den SRG-Projekten: 1. Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung (im SRG) 2. Adäquate Netzwerkstruktur 100 (bis 2024) In den relevanten Gremien hat die SRK über die Datenbank in.koeln informiert und Unterstützungsmöglichkeiten deutlich gemacht. 100 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Vorstellung der Akteur*innen in den Stadtteilkonferenzen, um ein Kennenlernen anzustoßen 100 Seite 6 von 9 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Drei Institutionen nehmen Hospitant*innen auf - Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert o Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen 100 (bis 2024) Best-practice und Schwierigkeiten sind analysiert und dokumentiert 100 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Rücklaufbögen zur besseren Gestaltung von Zugängen und Übergängen Ein Rücklaufbogen wird nicht gestaltet, da dieser nicht praktikabel sei. Erstellung eines Rücklaufbogens 100* - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert o Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind sozialräumlich identifiziert und dokumentiert Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren zur Verfügung, in das diese dokumentiert werden können. In Verbindung zum stadtweiten Projekt: 1. Klärung der Struktur und der Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen (stadtweit) 100 (bis 2024) Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt 100 Erläuterungen durch die SRK: *Die Implementierung eines Rücklaufbogens gestaltete sich als in der Realität nicht praktikabel. Seite 7 von 9 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Sozialräumliches Ziel Weiterführung der Workshoparbeit in zwei Arbeitsgruppen zu den Themen Öffentlichkeitsarbeit und gemeinsames Leitbild sowie „alle anderen Fragen“ Drei AGs 12 Teilnehmende 65 „Am 09.09.24 ist Europawahl und keiner geht hin“ Gemeinsam mit der Sozialraumkoordination Bickendorf/ Ossendorf werden pro Sozialraumgebiet zwei Veranstaltungen konzipiert und durchgeführt: 1. Was hat Europa mit mir zu tun und warum soll ich wählen gehen Diese Veranstaltung wird in einfacher Sprache durchgeführt und richtet sich an Erst- und Nichtwähler*innen 2. Kandidat*innencheck Diese Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Wähler*innen Zudem soll versucht werden andere Akteur*innen im Viertel miteinzubeziehen. 1 Veranstaltung 1 Veranstaltung 15 Teilnehmende 30 Teilnehmende 100 Seite 8 von 9 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial-räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung Nutzung des öffentlichen Raumes „Görlinger Zentrum“ Größere Gruppe Erwachsener nutzt Treffpunkt im Görlinger Zentrum, um dort täglich Alkohol zu konsumieren, Teile der Anwohnerschaft hierdurch verunsichert, Missbilligung nein Überforderung von Senior*innen aufgrund ihrer Wohnsituation Zu große Wohnungen belasten im Alltag, Probleme bei Wohnungssuche aufgrund fehlenden Internetzugangs nein AK Schulsozialarbeit Gründung des AK Schulsozialarbeit aufgrund zunehmender Problemlagen an Schulen, Kinder- und Jugendgesundheit soll durch den AK besser in den örtlichen Schulen platziert werden ja Schaffung neuer Begegnungsformen Aufgrund Budgetkürzungen müssen alternative Begegnungsmöglichkeiten gefunden werden ja Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Seite 9 von 9 Erläuterungen Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung Erläuterungen * inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug **grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht *** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro 5. Ausblick Folgejahr Im Rahmen der Wahlen werden gemeinsam mit der Sozialraumkoordination Bickendorf/Ossendorf, der Aktion Nachbarschaft und anderen Kooperationspartnern verschiedene Veranstaltungen und Aktionen durchgeführt. a) Argumentationstraining gegen Stammtischparolen b) Förderung der Wahlbeteiligung durch Organisation und Durchführung von Briefwahlpartys in verschiedenen sozialen Einrichtungen c) Entwicklung und Durchführung von Informationsveranstaltungen, Kandidatinnen- Checks sowie Dialogformaten mit Bezirks- und Kommunalpolitikerinnen. d) Demokratie und Politik sichtbar machen mithilfe von Plakataktionen, Social-Media Kampagnen Aufbau eines Ehrenamtpools. Bewerbungstraining-Formate Aufbau neuer Gremien für die Demokratieförderung Die jährlich wiederkehrenden Veranstaltungen Weihnachtsmarkt und Stadtteilfest werden durchgeführt 2024 Bezirk Kalk Seite 1 von 9 Jahresbericht für das Jahr 2024 und das Sozialraumgebiet Höhenberg/ Vingst des Trägers KJA Köln gGmbH (Katholische Jugendagentur) Seite 2 von 9 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet Soziale Infrastruktur Bei Pro Humanitate e.V. sind zum Jahresende, aufgrund der veränderten Haushalts- und Förderlage, die Mittel für den Standort Thorwaldsenstraße weggefallen. Daher existiert im Sozialraumgebiet Höhenberg/Vingst (HöVi) von Pro Humanitate e.V. nur noch der Jugendcontainer in der Würzburger Straße, der sich hinter dem Bürgerze ntrum Vingster Treff befindet. Dies bedeutet ein offenes Spielangebot und eine Hausaufgabenbetreuung weniger im Sozialraum, vor allem in einer Siedlung (Schwedensiedlung), in der es sonst keine anderen Angebote sonstiger Träger gibt. Stadtentwicklung Im Februar 2024 wurden wir als Sozialraumkoordination um eine Einschätzung zur Durchwegung des Areals des ehemaligen Kronenbrotgeländes gebeten. Aufgrund unseres sozialräumlichen Blickwinkels konnten wir sowohl mit der Teamleitung des Bauprojektes (bpd) sowie d er städtischen Mitarbeiterin, in einer Ortsbegehung Fragen klären und unsere Einschätzung abgeben. Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Die Sozialraumkoordinator*innen aus dem Bezirk Kalk haben das Bündnis für Menschenwürde bei der Durchführung einer Kundgebung gegen Rechte Hetze an Kalk-Post am 21.3.24 unterstützt. Von Seiten der Akteure aus dem Sozialraum wurde die SRK Höhenberg/Vingst gebeten, einen Ort zum Austausch gegen Rassismus anzubieten. dazu hat die SRK HöVi ein Democafé vorab, vor der Kirche Sankt Theodor angeboten , zum Austausch am Tag gegen Rassismus und zur gemeinsamen Gestaltung von Plakaten und Kerzen mit Demosprüchen. Es nahmen etwa 20 Personen teil. Am 15.06. fand das alle zwei Jahre stattfindende Mittsommerfest auf dem Schulgelände der Katharina-Henoth-Gesamtschule statt. Dieses Veedel- und Mitmachfest fand zum 6. Mal statt und ist das größte Kooperationsprojekt im Sozialraum. Es wird von einem Organisationsteam, bestehend aus einer Vielzahl an ehrenamtlichen und hauptamtlichen Akteur*innen aus dem Sozialraum, organisiert. Da es auf dem Schulgelände der Katharina - Henoth Gesamtschule stattfindet, sind auch die Schulleitung und die Lehrkräfte voll involviert. Die SRK koordiniert und begleitet das Team. Neben Mitmach- und Informationsständen fanden viele freizeitpädagogische Angebote statt. Für das leibliche Wohl sorgten neben den höheren K lassen der Gesamtschule auch das kurdische Kulturzentrum Komkar e.V. , die ökumenische Familienwerkstatt, sowie die Kolleginnen aus dem Seniorennetzwerk. Das Bühnenprogramm wurde durch engagierte Menschen aus dem Viertel gestaltet und bot viel Abwechslung für alle Menschen von jung bis alt. So gab es z.B. Beiträge der HöVi-Land Tanzgruppen aber auch der Behinderten Sportgemeinschaft Köln rrh. e.V., sowie Theater- und Gesangsbeiträge der Schülerschaft der Katharina -Henoth Gesamtschule. Dies ist das größte Fest im Sozialraum zu dem wir ca. 2000 Besucher*innen begrüßen konnten. Seite 3 von 9 Am 27.11. fand die Auftaktveranstaltung für das sozialräumliche Thema Demokratie statt. Im Rahmen eines Worldcafés haben sich 18 Akteur*innen mit folgenden Fragen auseinandergesetzt: Was bedeutet Demokratie für mich? Welche Herausforderungen sehe ich für uns in HöVi? Welche Angebote zur Demokratie gibt es bereits im Sozialraum? Welche Angebote brauchen wir im Sozialraum? Im Vorfeld gab es einen Input zum Thema Demokratie vom Autor Jürgen Wiebi cke, der mit seinem Buch „Erste Hilfe für Demokratieretter“ eine weitere Perspektive auf das T hema mit einfließen hat lassen. Die Ergebnisse werden im neu strukturierten Arbeitskreis Bildung im Sozialraum weiterbearbeitet. 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** 1.1 Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt: Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern sollte in Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien geleitete Analyse der Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt und auf dem Sharepoint erfasst. 100 % - Vorschläge aus den einzelnen SRG: Sammlung und Erfassung aller Informationsmaterialien (inkl. Flyer und Links zu Angeboten) z.B. aus Protokollen von relevanten Arbeitskreisen/ Gremien Gute Datengrundlage für die Sozialplanung hinsichtlich der Aktivitäten im SRG Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt und auf dem Sharepoint erfasst. 100 % Seite 4 von 9 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** - Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote sind verbessert Weiterführung der Arbeitsgruppe aus dem Fachgespräch „Verbesserung der Kinder- und Jugendgesundheit im Übergang Kita- Grundschule im Bezirk Kalk Einladung und Durchführung von Arbeitsgruppentreffen Erarbeitung einer Abschlusserklärung mit der Fachgruppe 2.Treffen 1.Erklärung 20 % Siehe Erklärungen* - Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert o Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen 100 (bis 2024) Best-practice und Schwierigkeiten sind analysiert und dokumentiert 100 % o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Rücklaufbögen Kinderärzte - Die SRK’s führen eine Überprüfung des Verfahrens durch und prüfen die Umsetzung der Idee für den gesamten Bezirk Kalk in 2023 falls sich das Vorgehen bewährt hat. Das Verfahren wurde evaluiert und die Ergebnisse dokumentiert. 1 Auswertung 100 % - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren zur 100 (bis 2024) 100 % Seite 5 von 9 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert o Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind sozialräumlich identifiziert und dokumentiert Verfügung, in das diese dokumentiert werden können. In Verbindung zum stadtweiten Projekt: 1. Klärung der Struktur und der Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen (stadtweit) Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Gemeinsame Auswertung (zwischen SRK und GSt. im Jahr 2024) der bisherigen Daten aus den anderen Strategien, um Zugangsbarrieren zu identifizieren - Art der Dokumentation sollte zielgenau zu den identifizierten Zugangsbarrieren erarbeitet werden. Zugangsbarrieren sind ausgewertet und dokumentiert. 100 % Erläuterungen durch die SRK: * Wird in 2025 fortgeführt; 1 Treffen hat am 7.11.24 zwischen GSt und SRK stattgefunden 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Sozialräumliches Ziel AP1: Netzwerkstrukturen werden überprüft 3 Austauschtreffen mit verschiedenen Netzwerkpartner*innen über bestehende und zu verbessernde Strukturen finden statt 3 Austauschtreffen finden statt 100 % Seite 6 von 9 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** AP2: Bedarfsermittlung zu neuen/ zu reaktivierenden Angeboten für Senior*innen (mit Netzwerkpartner*innen aus dem Seniorenbereich) - Bedarfe verifizieren und genauer benennen. Ein Austauschtreffen hat stattgefunden 1 Austauschtreffen hat stattgefunden 100 % AP3: Kontaktaufbau zum Servicewohnen Höhenberg und Einbindung der dort lebenden Senior*innen in die Veedelsstruktur Vernetzung zum Servicewohnen Höhenberg und Einbindung der Senior*innen Kontakte sind aufgebaut 100 % AP4: bei Bedarf: passgenaues Angebot mit Ehrenamtlichen entwickeln Bedarf ist ermittelt bei Bedarf wird mind. ein Angebot gemeinsam entwickelt 1 Angebot wird entwickelt bei Bedarf 100 % AP5: Entwicklung eines digitalen Newsletters für den Sozialraum Ermittlung des Umfanges und Inhaltes. Gestaltung und Absprache über Häufigkeit der Erscheinung. Rückkopplung im sozialräumlichen Gremium 1 Newsletter wird entwickelt 100 % AP6: Workshop oder Fachtag für die Akteur*innen der Jugendarbeit zum Thema „Drogenkonsum von Jugendlichen im Sozialraum“. Vorab Ermittlung von Teilnehmenden Kreis und Kontakt zu Fachstellen Teilnehmenden Kreis wurde erörtert. Kontakt zur Fachstelle aufgenommen und Workshop/ Fachtag hat stattgefunden. 1 Workshop/ Fachtag hat stattgefunden 100 % 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial-räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung Seite 7 von 9 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial-räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Schulsozialindex Die Katharina-Henoth-Gesamtschule wurde mit 9 eingestuft (einzige Gesamtschule in ganz Köln die mit 9 eingestuft wurde) Ja Neugestaltung Kronenbrotquartier Die SRK sollten eine Stellungnahme bzgl. der Durchwegung an Frau Cachay Teamleitung Projektentwicklung Köln von der Firma bpd abgeben. Ja Grundschulneubau Bildungslandschaft Durch das Schulentwicklungsamt wurde ein Neubau einer Grundschule bekannt gegeben. Die Trägerschaft ist unklar, Informationen fehlen. Ja Beteiligung am Internationalen Tag des Rassismus Gemeinsames Innehalten, Erstellung von Demo Material und Austausch zu Erfahrungen von Rassismus Ja Entwicklung eines Hitzeplans für Höhenberg/Vingst Die SRK haben gemeinsam mit verschiedenen Akteur*innen vor Ort einen Hitzeplan für HöVi entwickelt. In Bearbeitung Mittsommerfest 15.06.2024 Am 15. Juni 2024 fand das Mittsommerfest in HöVi statt. Insgesamt gab es dazu 3 Organisationstreffen. Im Herbst wird ein Reflexionstermin dazu stattfinden. Ja Demo Café -Aktion 15 vor 12 -gemeinsame Aktion mit Akteur*innen und Bürger*innen -Gestaltung von Kerzen und Plakaten Ja Spezielle Stadtteilspaziergänge -Schulsozialarbeiter wünschen für Eltern und Lehrkräfte einen Spaziergang durch den Stadtteil Ja Passauer Straßenfest 18.04.2024 Am 18.04.2024 hat das Passauer Straßenfest stattgefunden. Ja Aufklärungsarbeit: Trinkwasser in Köln Aufklärungsarbeit im Sozialraumgebiet -Leitungswasser ist gutes Wasser -Bildungsthema -Verteilung von wiederverwendbaren Flaschen an Akteur*innen In Bearbeitung Vorlesetag im November 2024 Es soll ein Vorlesetag im November 2024 stattfinden. Ziel ist es mehrere Veranstaltungen anzubieten Lesen steht im Fokus als Teil der Bildung. Dies wurde in der Stadtteilkonferenz beschlossen. In Bearbeitung 1 Seite 8 von 9 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial-räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Die SRK koordiniert diese Veranstaltung Bündelung von Ferienangeboten Der Wunsch der Bewohner*innen vor Ort ist eine Bündelung von Ferienangeboten im SRG zu erhalten. Dies wurde in einer der Stadtteilkonferenzen gewünscht. Ferienangebote sollen gebündelt gesammelt werden und an die Akteur*innen versandt werden. Ja World Café Demokratie Am 27.11.24 fand ein World Café zum Thema Demokratie statt. Ja Erläuterungen 1Der Vorlesetag wurde aufgrund von Krankheit der Referentin verschoben und im Februar 2025 nachgeholt. * inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug **grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht *** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Erläuterungen Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung Text Wert Seite 9 von 9 5. Ausblick Folgejahr Für das Jahr 2025 sind im Rahmen der anstehenden Bundestags-, Kommunal- und Integrationsratswahl unterschiedliche Angebote im Rahmen der Demokratiebildung geplant. Diese sollen über die jeweiligen Wahlen hinaus weitergeführt werden. Der Arbeitskreis Bildung bündelt die gesammelten Ideen zum Thema Demokratiebildung und entwickelt Veranstaltungen und Aktionen für das SRG in enger Kooperation mit der SRK. Neben einer Fortbildung zur Durchführung einer Führung durch die Ausstellung „Die Cellistin von Auschwitz“ im Rahmen der Veranstaltungsre ihe „80 Jahre nach Auschwitz“ für Lehr- und pädagogische Fachkräfte, werden auch Führungen für Akteur*innen sowie Eltern aus dem Sozialraum in der Kirche St. Theodor angeboten. Spezielle Sozialraumspaziergänge für Lokalpolitiker*innen sind in P lanung mit den Akteuren, ebenso eine Plakataktion um mehr Menschen zum Thema Demokratie anzusprechen und einzubeziehen. Dem Thema Kinder- und Jugendgesundheit möchten wir weiterhin im Runden Tisch Jugend begegnen. Besonders das Thema „Mediensucht“ wird dabei im Vordergrund stehen. Des Weiteren führen wir die Arbeit am Hitzespickzettel für Höhenberg/ Vingst zur Hitze - und Trinkwasserprävention fort. Ziel ist es, dass für alle Menschen in Höhenberg und Vingst ein Überblick über kühle Orte, Trinkmöglichkeiten und medizinischen Angeboten vor Ort geschaffen wird. Seite 1 von 8 Jahresbericht für das Jahr 2024 und das Sozialraumgebiet Humboldt/ Gremberg des Trägers Kinderschutzbund Köln Seite 2 von 8 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet Soziale Infrastruktur In der von der GAG fertiggestellten Erweiterung der Kannebäcker Siedlung wurde eine neue Kindertagesstätte „Mittendrin“ eröffnet in Trägerschaft der Awo und es gibt einen neuen Quartiersraum den Anwohner*innen für eigene Projekte nutzen können. Das Förderprogramm Dritte Orte, welches zur Finanzierung der Anlauf - und Begegnungsstätte Raum³ genutzt wurde ist im Dezember 2024 ausgelaufen. Eine Folgefinanzierung über Fördermittel wurde noch nicht gefunden. Erstmal wird der Kinderschutzbund die Finanzierung temporär aus Eigenmitteln übernehmen. Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Die Sozialraumkoordinator*innen aus dem Bezirk Kalk haben das Bündnis für Menschenwürde bei der Durchführung einer Kundgebung gegen Rechte Hetze an Kalk-Post am 21.03.24 unterstützt und in Kooperation mit „Köln stellt sich quer“ am Sternenmarsch in die Innenstadt teilgenommen. Der Sternenmarsch aus Kalk war der einzige aus dem Rechtrheinischen Köln. Bereits zum 3. Mal nahm die Sozialraumkoordination gemeinsam mit dem Seniorennetzwerk Humboldt-Gremberg am Lebendigen Adventskalender teil, gestaltete künstlerisch ein Fenster des Raum³ und lud zu einem gemütlichen Umtrunk ein. Die Veranstaltung war sehr gut besucht. Der AK Westerwaldpark hat zum ersten Mal ein 6-tägiges Sommerferienprogramm auf der Lenzwiese und im Westerwaldpark veranstaltet. Es gab verschiedene Bewegungsangebote für Kinder, Jugendliche und Senioren von Tanz, über Parkour und Basketball. Im März fand ein Elterninfoabend zum Thema Mediennutzung und Medienkompetenz statt. Die Veranstaltung wurde geplant und durchgeführt von der Sozialraumkoordination Humboldt-Gremberg und dem AK Schulsozialarbeit im Bezirk Kalk. Die Wanderbäume wurden in Kooperation mit Green City e.V. von Anfang April bis Ende Mai 2024 vorm Raum³ platziert und luden zum Verweilen ein. Der Posaunenchor Kalk veranstaltete in den Sommerferien ein Ferienprogramm („Blaset die Trompeten in Kalk“) für Kinder und Ju gendliche und wurde bei der Bewerbung und Finanzierung unterstützt. In Kooperation mit dem Seniorennetzwerk Humboldt -Gremberg findet seit August 2024 zweimal im Monat ein Repair Café im Raum³ statt. Anwohner*innen können hier ihre defekten Kaffeemaschinen, Nähmaschinen etc. gegen Spende von einem ehrenamtlichen Team reparieren lassen. Weiter finden in Kooperation wöchentlich eine digitale Sprechstunde (Montag) und ein Senioren Café (Donnerstag) statt. Personelle Veränderungen Seite 3 von 8 Frau Norma Schulz hat am 30.08.2024 Ihre Elternzeitvertretung beendet. Frau Anja Teckentrup ist seit 31.08.2024 wieder als Sozialraumkoordinatorin im Umfang 25 Std./Woche tätig. 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** 1.1 Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt: - Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert o Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern sollte in Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien geleitete Analyse der Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt und auf dem Sharepoint erfasst. 100 % - Vorschläge aus den einzelnen SRG: Sammlung und Erfassung aller Informationsmaterialien (inkl. Flyer und Links zu Angeboten) z.B. aus Protokollen von relevanten Arbeitskreisen/ Gremien Gute Datengrundlage für die Sozialplanung hinsichtlich der Aktivitäten im SRG Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt und auf dem Sharepoint erfasst. 100 % - Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote sind verbessert Weiterführung der Arbeitsgruppe aus dem Fachgespräch „Verbesserung der Kinder- und Jugendgesundheit im Übergang Kita- Grundschule im Bezirk Kalk“ Einladung und Durchführung von Arbeitsgruppentreffen Erarbeitung einer Abschlusserklärung mit der Fachgruppe 2.Treffen 1.Erklärung 20 % (wird in 2025 fortgeführt; 1 Treffen hat am 7.11.24 zwischen GSt Seite 4 von 8 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** und SRK stattgefunden) - Adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. optimiert Vorschlag AP für alle SRG: Übersicht aller Netzwerke/ Gremien/Aks ist erstellt bzw. aktualisiert Verbesserung der Zugangs - und Übergangsgestaltung (im SRG) Übersicht aller Netzwerke, Gremien7Aks ist erstellt und aktuell. 100 % - Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert o Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen 100 (bis 2024) Best-practice und Schwierigkeiten sind analysiert und dokumentiert 100 % o Vorschläge aus den einzelnen SRG: - Rücklaufbögen Kinderärzte - Die SRK’s führen eine Überprüfung des Verfahrens durch und prüfen die Umsetzung der Idee für den gesamten Bezirk Kalk in 2023 falls sich das Vorgehen bewährt hat. Das Verfahren wurde evaluiert und die Ergebnisse dokumentiert. 1 Auswertung 100 % - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren zur Verfügung, in das diese dokumentiert 100 (bis 2024) 100 % Seite 5 von 8 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert o Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind sozialräumlich identifiziert und dokumentiert werden können. In Verbindung zum stadtweiten Projekt: 1. Klärung der Struktur und der Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen (stadtweit) Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt o Vorschläge aus den einzelnen SRG: - Gemeinsame Auswertung (zwischen SRK und GSt. im Jahr 2024) der bisherigen Daten aus den anderen Strategien, um Zugangsbarrieren zu identifizieren Art der Dokumentation sollte zielgenau zu den identifizierten Zugangsbarrieren erarbeitet werden. Zugangsbarrieren sind ausgewertet und dokumentiert. 100 % 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Sozialräumliches Ziel Westerwaldpark – Sport und Freizeit Die Trendsportanlagen im Westerwaldpark wurden von den Kindern und Jugendlichen bisher wenig genutzt. Mit einem attraktiven Bewegungsangebot in den Ermittlung der bestehenden Ferienangebote und der Angebote an den Sport- und Freizeitanlagen im Westerwaldpark Gespräche mit Akteuren z.B. (Jugendzentren, Sportvereinen und OGS-Einrichtungen) aus dem Sozialraumgebiet und informellen Sportgruppen, wie Basketball 5 Gespräche 5 100 % Gründung eines Arbeitskreises Westerwaldpark mit dem Ziel an den Freizeitflächen ein attraktives Programm in den Sommerferien 2024 anzubieten 1 1 100 % Seite 6 von 8 Sommerferien an den Sportanlagen werden mehrere Ziele verfolgt: 1. Die Anlagen werden bekannt gemacht und genutzt 2. Bewegungsförderung Attraktives Ferienangebot für das Sozialraumgebiet Erstellung eines Bedarfsprofils mit den Akteuren vor Ort, um zu eruieren inwiefern Angebot und Nachfrage zum Thema Ferienangebote übereinkommen. Erfassen von Stärken, Hürden, Möglichkeiten und Aufgaben. Bedarfsprofil 1 100 % Planung eines Ferienangebots im Westerwaldpark unter Einbeziehung der Freizeitanlagen vor Ort 4 Protokolle der Gremiensitzungen 4 100 % Durchführung eines Ferienangebots im Westerwaldpark 1 Woche Programm 1 100 % * inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug **grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht *** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial-räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung Text Veedels-Musikantin Soziale und ökologische Vernetzung und Stärkung der Verbundenheit der Bewohner- *innen Humboldt-Grembergs mithilfe des Mediums Musik, insbesondere des gemeinsamen und Singens und Musizierens. In Bearbeitung Seite 7 von 8 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung planmäßig/nicht planmäßig Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung 5. Ausblick Folgejahr 2025 Soziale Infrastruktur Im Quartiersraum der GAG in der Kannebäckersiedlung möchte der Kinderschutzbund an zwei Vormittagen in der Woche ein Eltern-Café installieren. Auf Wunsch der Akteure, wird die Sozialraumkoordination zu einem AK Kita einladen, um die trägerübergreifende Vernetzung zwischen den Kita´s in Humboldt-Gremberg zu fördern. Welche Inhalte besprochen und in welchem Turnus man sich treffen wird, soll beim ersten Treffen im März besprochen werden. Langfristig soll ein Vorbereitungsteam den AK organisieren, welches von der Sozialraumkoordination unterstützt wird. Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte In diesem Jahr findet erstmals wieder die „bezirkliche Steuerungsgruppe des Jugendamtes“ unter Leitung von Frau Bozza (Bezirksjugendamtsleitung) statt. Vertreter der Sozialraumkoordination aus dem Bezirk Kalk fungieren bei diesem Termin als Co-Moderator*innen der Veranstaltung. Seite 8 von 8 Alle Kölner Sozialräume starten einen Aufruf zur Gestaltung eines Plakates unter dem Motto " zusammenhalten statt Spalten ". Anlässlich des Wahljahres wollen wir mit den Bewohner*innen reflektieren, was für sie ein solidarisches Miteinander bedeutet. Die Plakate werden dann ausgewählt und in den jeweiligen Sozialräumen ausgehangen/ ausgestellt. Der voraussichtliche Ausschreibung stext lautet: „Mach mit und zeig, was dir Zusammenhalt bedeutet! Im Wahljahr 2025 wollen wir im Rahmen der Kampagne „Zusammenhalten statt Spalten“ zeigen, wie bunt, vielfältig und stark unser Veedel ist. Demokratie heißt nicht nur wählen, sondern vor allem: zusammenleben, zuhören und offen miteinander sp rechen – selbst bei unterschiedlichen Meinungen! Wir laden dich ein, mitzumachen! Zeig uns, was Zusammenhalt für dich bedeutet! Zeig, wie wichtig es ist, dass alle eine Stimme haben – und dass wir aufeinander hören.“ Die Sozialraumkoordination unterstützt eine Untergruppe der Initiative „Grembi bleibt“, welches sich der öffentlichkeitsiwrksamen Arbeit zur Erhaltung eines Bodendenkmals im Gremberger Wäldchen widmet. Für 2025 sind Führungen und Veranstaltungen am Gedenkort geplant. Seite 1 von 14 Jahresbericht für das Jahr 2024 und das Sozialraumgebiet Kalk des Trägers Kinderschutzbund Köln Seite 2 von 14 - Veränderungen im Sozialraumgebiet Stadtentwicklung Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) „Kalker Mitte“ Die Sozialraumkoordination Kalk hat im Zeitraum April bis Juni 2024 an verschiedenen Impulswerkstätten zu der planerischen Vorstudie für die Entwicklung von integrierten Handlungsansätzen im Sozialraum Kalk mitgewirkt. Moderiert wurde der Prozess vom Büro Stadtland Impuls. Die Vorstudie ist das Ergebnis eines intensiven, interdisziplinären Beteiligungsprozesses, an dem verschiedene Fachämter der Stadt Köln sowie ausgewählte Schlüsselakteur*innen des Stadtteils beteiligt waren. Die aus diesem Prozess abgeleiteten Projektideen sind Grundlage für die Erstellung eines integrierten Stadtentwicklungskonzeptes, mit dem die Verwaltung beabsichtigt, für ein noch abzustimmendes Maßnahmenpaket Städtebaufördermittel zu beantragen. Kalker Höfe Das Grünflächenamt beabsichtigt im Rahmen des ISEK’s die Maßnahme „Kalker Höfe“ (Breuerpark & Park ohne Namen) als städtebauliche Maßnahme zu qualifizieren. Im Rahmen der Vorplanungen hat vom 26.9.-10.10.2024 ein Bürger*innenbeteiligungsprozess stattgefunden. Bürger*innen konnten sich online beteiligen und Fragebögen in dafür vorgesehene Briefkästen vor Ort hinterlassen. Zudem wurde das Grünflächenamt bei der Befragung von Passant*innen an 2 ausgewählten Terminen von der Sozialraumkoordination und Akteuer*innen aus der Stadtteilkonferenz Kalk vor Ort unterstützt. Die Maßnahme wurde am 26.9.2024 in der Stadtteilkonferenz Kalk vorgestellt. In Zusammenarbeit von der Projektleitung des Grünflächenamtes und SRK Kalk finden Überlegungen statt, wie die Perspektive der sozialen Akteur*innen besser und effektiver in den Planungsprozess eingebracht werden kann, zwecks einen integrierten Ansatzes. Im Frühjahr 2025 werden die Ergebnisse der Vorplanung der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert. Kalkberg In Kooperation mit der Bürgerinitiative Kalkberg und mit Unterstützung der Sozialraumkoordination Kalk und dem Bürgeramt Kalk wurde der Kalkberg im Rahmen des KalkFestes trifft Tag des guten Lebens am 7.9.2024 für die Öffentlichkeit für einen Tag begehbar und erlebbar. Die Bürgerinitiative Kalkberg hat die Betreuung vor Ort übernommen und setzt sich weiterhin für die Umsetzung der geplanten Maßnahmen aus der Machbarkeitsstudie ein. Hallen Kalk Am 14./15.6.2024 fand gemeinsam mit der Stadt Köln und der Verantwortungsgemeinschaft Osthof (VGO) (Kulturhof Kalk e.V., Inklusives Kunsthaus Kalk, Kreationszentrum zeitgenössischer Zirkus e.V, Abenteuerhalle Kalk (assoziiertes Mitglied) ein Workshop unter dem Titel „Vom Konzept zur Seite 3 von 14 Umsetzung“ statt. Moderiert wurde der Workshop von der Belius gGmbH und David Nil Morsi. Neben verschiedenen Dienststellen de r Stadt Köln haben teilgenommen: die Büros Raumwerk.Architekten, moderne Stadt, Startklar a+b und R aumlaborberlin. Nach intensivem und kreativem Austausch, haben sich die VGO und Verwaltung auf ein 5 -Punkte-Papier geeinigt. Das Papier sieht auch erste Zwischennutzungen auf dem Außengelände vor. Neben vielen soziokulturellen Veranstaltungen wurde ebenfalls im Rahmen des KalkFestes trif ft Tag des guten Lebens am 7.9.2024 das Außengelände erlebbar. Das geplante Migrationsmuseum Selma in Halle 71 unter der Trägerschaft von Domid hat mitt lerweile Erbbaurecht erhalten. Innenhof Kita Vietorstr. Aufgrund der schwierigen Drogenkonsumsituation im Innenhofbereich rund um die Kita Vietorstr und dem Schulgebäude Vietorstr. wurde nach einer intensiven Güteabwägung in Abstimmung zwischen dem Kriminalpräventiven Zentrum, dem Bürgeramt Kalk, Aufsuchendem Suchtclearing der Stadt Köln (ASC) und der Sozialraumkoordination Kalk die Maßnahme in Erwägung gezogen, mehrere Zugänge zum Innenhofbereich temporär schließen zu lassen, um den Kinderschutz sicher zu stellen. Die Maßnahme wird verwaltungsintern vorbereitet und im Krimimalpräventiven Rat Kalk mit der Politik diskutiert. Die Schließung soll nach 2 Jahren evaluiert werden, um die Durchwegung der Bevölkerung perspektivisch wieder zugänglich zu machen. Soziale Infrastruktur Drogenkonsumraum Die Umbauarbeiten zu einem Drogenkonsumraum in der Immobilie in der Neuerburgstr. sind abgeschlossen. Eröffnung ist voraussichtlich für 2025 geplant. Das aktualisierte Förderprogramm und w urde Ende 2024 vom Rat beschlossen. Träger können sich sodann auf eine Trägerschaft bewerben. Die SRK steht im engen Austausch mit der Suchtkoordination der Stadt Köln um den Prozess zu begleiten und im Sozial raum zu informieren. Schulgebäude Vietorstr. Das Schulgebäude in der Vietorstr. wird für die Dauer von 5-6 Jahren von der Sek 1 der Adolph Kolping Hauptschule temporär genutzt. Partizipation und Teilhabe Bündnis für Menschenwürde Kalk Die Sozialraumkoordinator*innen aus dem Bezirk Kalk haben das Bündnis für Menschenwürde bei der Durchführung einer Kundgebung gegen Rechte Hetze an Kalk-Post am 21.3.24 unterstützt und in Kooperation mit „Köln stellt sich quer“ am Sternenmarsch in die Innenstadt teilgenommen. Der Sternenmarsch aus Kalk war der einzige aus dem Rechtrheinischen Köln. Kalkfest trifft Tag des guten Lebens „Zeig mir deine Welt“ Seite 4 von 14 Am 7.9.2024 fand in Kooperation zwischen der Stadtteilkonferenz Kalk unter Moderation der Sozialraumkoordination Kalk und Agora das KalkFest trifft Tag des guten Lebens statt. Ein Teil des Stadtteils zwischen Kalk Post im Westen, Kalk Kapelle im Osten, Ott mar-Pohl-Platz im Süden und Markt im Norden wurde für den motorisierten Individualverkehr gesperrt und es wurde Platz geschaffen für nachbarschaftliche A ktionen und Begegnung. Rund 120 Aktionen wurden von Nachbar *innen, Kalker und Kölner Vereinen und sozia len Organisationen angeboten. Ca. 250 Parkplätze wurde gesperrt und rund 30.000 Besucher*innen haben den Tag erlebt. Kalker Adventsmarkt Am 7.12.2024 fand nach einem Jahr Pause der gemeinnützige Kalker Adventsmarkt auf dem Borussia Kalk Gelände statt. Organisiert wird der Markt von Mitgliede rn des Runden Tisches Quartiersentwicklung Kalk -Nord unter Moderation der Sozialraumkoordination Kalk. Es haben sich 20 Akteur*innen aus dem Sozialraum Kalk mit einem Stand beteiligt. Der Adventsmarkt wurde vom Markt auf das Borussia Kalk Gelände verle gt, um noch stärker Familien aus dem Kalker Norden zu erreichen, die ebenfalls im Fußballverein integriert sind. Ziel ist den nachbarschaftlichen Austausch zu befördern. Den Adventsmarkt haben etwa 400 Personen besucht. Trimbornstraßenfest Das Trimbornstraßenfest wurde am 16. Juni 2025 zum zweiten Mal von Nachbar*innen für Nachbar*innen und Kalker*innen organisiert. Auf dem Fest spielten verschiedene Bands und Musiker*innen aus dem Stadtteil, nachbarschaftliche Initiativen stellen sich vor oder be teiligten sich durch Angebote und Aktionen. Laut der Organisator*innen besuchten ca. 400 Menschen das Fest. Lesehund in der Stadtteilbibliothek Kalk Einem Hund lesen einige Kalker Kinder lieber vor als Erwachsenen. Denn ein Hund verbessert nicht, redet nicht dazwischen und strahlt eine natürliche Ruhe aus. So nutzen einige Kinder der 2. Und 3. Klasse die Möglichkeit dem Bibliothekshund vorzulesen, um i hre Lesefähigkeit zu verbessern. Personelle Veränderungen: Mit Ende des Jahres 2024 hat sich Alexander Tschechowski nach 9 Jahren von der Sozialraumkoordination Kalks verabschiedet. Zu vor konnte er die Position seit dem 1.10.2024 an Therese Ziegler übergeben. Auch Maria Schweizer-May hat sich aus der Sozialraumkoordination zurückgezogen und bleibt dem Kinderschutzbund und der SRK Kalk als Bereichsleitung weiter erhalten. - Zielerreichung Schwerpunktziel Seite 5 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** 1.1 Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt: - Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert o Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern sollte in Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien geleitete Analyse der Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt und auf dem Sharepoint erfasst. 100 % - Vorschläge aus den einzelnen SRG: Sammlung und Erfassung aller Informationsmaterialien (inkl. Flyer und Links zu Angeboten) z.B. aus Protokollen von relevanten Arbeitskreisen/ Gremien Gute Datengrundlage für die Sozialplanung hinsichtlich der Aktivitäten im SRG Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt und auf dem Sharepoint erfasst. 100 % - Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote sind verbessert Weiterführung der Arbeitsgruppe aus dem Fachgespräch „Verbesserung der Kinder- und Jugendgesundheit im Übergang Kita-Grundschule im Bezirk Kalk“ Einladung und Durchführung von Arbeitsgruppentreffen Erarbeitung einer Abschlusserklärung mit der Fachgruppe 2.Treffen 1. Erklärung 20 % (wird in 2025 fortgeführt; 1 Treffen hat am 7.11.24 zwischen GSt und SRK stattgefunden) Seite 6 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** - Adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. optimiert Vorschlag AP für alle SRG: Übersicht aller Netzwerke/ Gremien/Aks ist erstellt bzw. aktualisiert Verbesserung der Zugangs- und Übergangsgestaltung (im SRG) Übersicht aller Netzwerke, Gremien7Aks ist erstellt und aktuell. 100 % - Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert o Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best- practice und Schwierigkeiten In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen 100 (bis 2024) Best-practice und Schwierigkeiten sind analysiert und dokumentiert 100 % o Vorschläge aus den einzelnen SRG: - Rücklaufbögen Kinderärzte - Die SRK’s führen eine Überprüfung des Verfahrens durch und prüfen die Umsetzung der Idee für den gesamten Bezirk Kalk in 2023 falls sich das Vorgehen bewährt hat. Das Verfahren wurde evaluiert und die Ergebnisse dokumentiert. 1 Auswertung 100 % - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren 100 (bis 2024) 100 % Seite 7 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert o Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind sozialräumlich identifiziert und dokumentiert zur Verfügung, in das diese dokumentiert werden können. In Verbindung zum stadtweiten Projekt: 1. Klärung der Struktur und der Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen (stadtweit) Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt o Vorschläge aus den einzelnen SRG: - Gemeinsame Auswertung (zwischen SRK und GSt. im Jahr 2024) der bisherigen Daten aus den anderen Strategien, um Zugangsbarrieren zu identifizieren Art der Dokumentation sollte zielgenau zu den identifizierten Zugangsbarrieren erarbeitet werden. Zugangsbarrieren sind ausgewertet und dokumentiert. 100 % **grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht - Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungs wert Istwert mit Ampel** Sozialräumliches Ziel Seite 8 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungs wert Istwert mit Ampel** Unsicherheiten und Befürchtungen im Zusammenhang mit der Drogenproblematik in Kalk wurden über eine Aufklärungskampag ne im Sozialraum verringert. Erstellung eines Informationsflyers durch den AK Sucht- und Drogenhilfe Kalk für private Haushalte und Multiplikator*innen, wie Schule und Kita, zur Aufklärung über Drogenkonsum &-handel zur breiten Verteilung im Stadtteil Flyer 1000 100 % Durchführung einer Informationsveranstaltung im Sozialraum in Kooperation mit dem Gesundheitsamt (Suchtkoordination) mit Blick auf die Inbetriebnahme eines Drogenkonsumraums in Kalk. Informations- veranstaltung 1 100 % Enge Zusammenarbeit mit dem Kriminalpräventiven Zentrum und Entwicklung von Lösungen zur Befriedigung der Situation im Umfeld der Kita Vietorstr. Schaffung von Transparenz über getroffene Maßnahmen in der Bevölkerung. Fachgespräch 1 100 % - Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung Eröffnung eines Drogenkonsumraums In Kalk soll ein Drogenkonsumraum eröffnet werden. ja Erstellung einer Handlungsempfehlung „Was tun wenn?“ Ein Informationsflyer wurde durch den AK Sucht - und Drogenhilfe Kalk erstellt. Der Flyer ist für private Haushalte und Multiplikator*innen, wie Schule und Kita, zur Aufklärung über Drogenkonsum & -handel zur breiten Verteilung im Stadtteil. Die Flyer wurden durch Multiplikator*innen im Stadtteil verteilt. ja Prüfung der temporären Schließung von Zugängen Am Runden Tisch Kita Vietorstr,, zudem das Kriminalpräventive Zentrum und die Sozialraumkoordination eingeladen haben, wurde die Handlungsoption ja Seite 9 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) in den Innenhof zwischen Kalker Hauptstr., Vietorstr., Kalk-Mülheimer-Str und Vorsterstr. besprochen Zugänge zum Innenhofbereich temporär zu schließen, um die Konsumsituation rund um die Kita und Schule zu befrieden und den Schutz von Kindern sicher zu stellen. Einen entsprechenden Prüfauftrag hat die Verwaltung mitgenommen. Durchführung einer Informationsveranstaltung Eine lnformationsveranstaltung wurde im Sozialraum in Kooperation mit dem Gesundheitsamt (Suchtkoordination) mit Blick auf die Drogenkonsumsituation und die Inbetriebnahme eines Drogenkonsumraums in Kalk in der städtischen Kita Vietorstr durchgeführt. ja Aufklärung zu Lachgas Durch die Jugendzentren, Streetwork und die Bezirksjugendpflege Kalk fand Aufklärung zum Thema Lachgas statt. So klärten Genannte in AK´s und Stadtteilkonferenz über das Thema auf, suchten Lachgas-vertreibende Kiosks auf zu Gesprächen mit den Betreibenden und klärten Jugendliche in den Einrichtungen auf. ja Schaffung von Orten der Begegnung Kalkfest trifft Tag des guten Lebens 2024 – Zeig mir deine Welt am 7.9.2024 Das wurde in Kooperation mit AGORA geplant, organisiert und durchgeführt. Ja Kalker Adventsmarkt am 7.12.2024 Der Kalker Adventsmarkt wurde geplant und organisiert durch Mitglieder des Runden Tisches Quartiersentwicklung Kalk Nord und wurde erstmals durchgeführt auf dem Borussia Kalk Gelände. Neue Zielgruppen wurden erreicht (neue Nachbarschaft Loe/Albermann/Eythstr. und , Nachbarschaft Kalk Nord). ja Kalkberg Öffnung Kalkberg und Vorstellung Machbarkeitsstudie Der Kalkberg wurde im Rahmen vom KalkFest trifft TdgL am 7.9.2024 für Bürger*innen geöffnet und die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie vorgestellt. ja Einladung zur Öffentlichkeitsbeteiligung zur Machbarkeitsstudie Die Öffentlichkeitsbeteiligung fang am 25.5.24 statt. ja Seite 10 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Partizipation Beteiligung bei der Organisation einer Kundgebung in Kooperation mit Köln stellt sich quer am 21.3.24 Die SRK rief zur Beteiligung einer Kundgebung im Bezirk Kalk und zur Beteiligung am Sternenmarsch auf, anlässlich der Veröffentlichung von correctiv.org zum Potsdamer Treffen der AfD und deren „Geheimplan gegen Deutschland“ ja Reaktivierung des Roten Sofas Das Rote Sofa wurde auf dem KalkFest trifft Tag des guten Lebens reaktiviert. ja Bücherschrank hat einen neuen Standort gefunden. Der Bücherschrank steht an seinen Bestimmungsort an der St. Josef Apotheke und erfreut sich großer Beliebtheit und guter Pat*innen. ja Verbesserung der Aufenthaltsquali tät von Grünflächen & Plätzen Fortschreibung Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) „Kalker Mitte“ Eine planerischen Vorstudie wurde erstellt unter der Federführung des Stadtentwicklungsamtes (Amt 15). ja Bürgerbeteiligung „Kalker Höfe“ Eine Bürgerbeteiligung zur Vorplanung der „Kalker Höfe“ hat stattgefunden. ja Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Schaffung von Orten der Begegnung Kalkfest trifft Tag des guten Lebens 2024 – Zeig mir deine Welt am 7.9.2024 Planung und Durchführung des KalkFestes trifft TdgL am 19. August 2023 in Kooperation mit Agora Köln. Einsatz SR-Mittel:3000€ Drittmittel: 5300€ 100% Kalker Adventsmarkt am 7.12.2024 Der Kalker Adventsmarkt wurde von Mitglieder des Runden Tisches Quartiersentwicklung Kalk-Nord durchgeführt auf dem Borussia Kalk Gelände. 100% Seite 11 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Einsatz SR-Mittel:76,31€ Drittmittel:2000€ Öffnung Kalkberg und Vorstellung Machbarkeitsstudie Der Kalkberg wurde im Rahmen vom KalkFest trifft TdgL am 7.9.2024 geöffnet und die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie vorgestellt. Die Sozialraumkoordination Kalk und das Bürgeramt Kalk haben die BI Kalkberg bei Realisierung unterstützt. 100% Verbesserung der Aufenthaltsqualität von Grünflächen & Plätzen Bürgerbeteiligung „Kalker Höfe“ Eine Bürgerbeteiligung zur Vorplanung der „Kalker Höfe“ hat stattgefunden. Die Sozialraumkoordination hat bei zwei Vor-Ort-Befragungen von Anwohner*innen unterstützt. 100% Schaffung von präventiven Angeboten im Zusammenhang mit der Drogenkonsum- problematik Erstellung einer Handlungsempfehlung „Was tun wenn?“ Erstellung eines Informationsflyers durch den AK Sucht- und Drogenhilfe Kalk für private Haushalte und Multiplikator*innen, wie Schule und Kita, zur Aufklärung über Drogenkonsum & -handel zur breiten Verteilung im Stadtteil. Einsatz SR-Mittel: 620,06€ 100% Prüfung der temporären Schließung von Zugängen in den Innenhof zwischen Kalker Hauptstr., Vietorstr., Kalk- Mülheimer-Str und Vorsterstr. Am Runden Tisch Kita Vietorstr, zudem das Kriminalpräventive Zentrum und die Sozialraumkoordination eingeladen haben, wurde die Handlungsoption besprochen Zugänge zum Innenhofbereich temporär zu schließen, um die Konsumsituation rund um die Kita und Schule zu befrieden und den Schutz von Kindern sicher zu stellen. Einen entsprechenden Prüfauftrag hat die Verwaltung mitgenommen. Das Thema wurde im Kriminalpräventiven Rat mit der Politik diskutiert zudem die Sozialraumkoordination Kalk als Gast geladen war. 100% Seite 12 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Durchführung einer Elternveranstaltung Durchführung einer Elternveranstaltung in städtischen Kitas am 2.12.24 in Kooperation mit dem Gesundheitsamt (Suchtkoordination) mit Blick auf die schwierige Drogenkonsumsituation und die Inbetriebnahme eines Drogenkonsumraums in Kalk. 100% Förderung der Demokratie Reaktivierung des Roten Sofas Das Rote Sofa wurde auf dem KalkFest trifft Tag des guten Lebens an Kalk Post reaktiviert unter Moderation von Anke Bruns und in Kooperation mit dem Willy- Eichler-Bildungswerk. 100% Beteiligung bei der Organisation einer Kundgebung in Kooperation mit Köln stellt sich quer Aufruf zur Beteiligung bei einer Kundgebung gegen Rechte Hetze an Kalk Post am 21.3.24 in Zusammenarbeit zwischen den Sozialraumkoordinator*innen Bezirk Kalk und dem Bündnis für Menschenwürde und Beteiligung am Sternenmarsch in Kooperation mit Köln stellt sich quer. Drittmittel:374,31€ 100% - Ausblick Folgejahr Soziale Infrastruktur Aktualisierung der Stadtteilpläne Die vorliegenden Stadtteilpläne aus 2019 sind nicht mehr aktuell. Deswegen werden diese Pläne gemeinsam mit den Akteur*innen aus dem Stadtteil aktualisiert, gedruckt und verteilt. Maßnahmenschritte dazu sind in der Zielvereinbarung für 2025 hinterlegt. Soziale Infotafel An einem zentralen Kalker Ort soll der Stadtteilplan groß und sichtbar ausgehängt werden. Diese Maßnahme soll Bewohner*innen der ersten Orientierung hinsichtlich der sozialen Infrastruktur in Kalk dienen. Ein idealer Ort. Dafür wäre der Flur im Kalkhof, einem Gebäude der GAG mitten im Stadtteil (Gewerbefläche Kaufland, Mangal). Gespräche dazu mit der GAG finden bereits statt. Die wandernde lange Tafel Seite 13 von 14 An vier Terminen möchte die Sozialraumkoordination Kalk in Kooperation mit der Demokratiewerkstatt Kalk mit einem Tisch, Getr änken und Fingerfood hinaus ins Veedel ziehen. An vier Terminen vor dem Kalkfest sollen Nachbar*innen dazu aktiviert werden, am Kalkfest teilzunehmen und sich gegebenenfalls eigene Aktivitäten für das Fest zu überlegen. Ziel ist es außerdem, niederschwellig miteinander ins Gespr äch zu kommen, Bedarfe der Bewohner*innen zu erfassen und für einen nachbarschaftliches miteinander zu sorgen. 2. Auflage: „Was tun wenn?“: Da die erste Auflage von "Was tun, wenn?" bereits vergriffen ist, soll eine zweite Auflage gedruckt werden. Die Nachfrage nach dem Flyer bzw. der Handlungsempfehlung ist nach wie vor groß. Nach dem Druck soll auch diese Handreichung im Stadtteil verteilt werden. Zeitweise Sperrung von zwei Zugängen des Hinterhofes Vietorstraße: Im Januar wurde über die BV beschlossen, dass zwei von vier Zugängen zur Vi etorstraße für eine Zeit von zwei Jahren gesperrt werden. Somit möchte man eine Beruhigung der Lage auf dem Hinterhof der Straße bewirken. Der AK Sucht- und Drogenhilfe wird hier als beobachtendes Gremium fungieren. Das bedeutet, das Gremium wird Veränderun gen dokumentieren und diese gesammelt an das Kriminalpräventive Zentrum übergeben, damit diese Dokumentation im Kriminalpräventiven Rat bei der Evaluation berücksichtigt werden kann. Fest-Formate: KalkFest/ Adventsmarkt Kalk Die beiden großen Veedelsfeste, das Kalkfest und der Adventsmarkt Kalk, gehen direkt zu Beginn des Jahres wieder in Planung. Das Kalkfest wird vom voraussichtlich im August stattfinden und der Adventsmarkt wie immer am ersten Adventssamstag des Jahres. Insta-Kanal Sozialraumkoordination Kalk: Geplant ist ein eigener Insta -Kanal für die Sozialraumkoordination Kalk. Momentan haben die Sozialräume Humboldt/Gremberg und Kalk ein gemeinsames Profil. Dies soll sich im kommenden Jahr ändern und neue Zielgruppen sollen damit erreicht werden. Stadtentwicklung Teilnahme und Mitorganisation eines Workshops zu den Kalker Höfen: Die Sozialraumkoordination richtet gemeinsam mit dem Grünflächenamt einen Multiplikator*innen-Workshop zum Thema Kalker Höfe aus. Ziel des Workshops soll sein, verschiedene (fachliche) Perspektiven in Bezug auf die Umgestaltung der Kalker Höfe (Breuerpark und Park ohne Namen) einzufangen und ggf. erste Handlungsansätze für die "soziale Bespielung" bzw. Einbeziehung verschiedener Zielgruppen, die zukünftig die Grünflächen nutzen sollen, zu eruieren. Wie schaffen wir es für ein gutes Nebeneinander verschiedener Zielgruppen auf den Flächen zu sorgen? Welche Perspektiven sollten bei einer integrierten Planung berücksichtigt werden, damit die Planung nicht ausschließlich städtebaulicher, sondern auch sozialer Art ist? In diesem Zuge ist die Sozialraumkoordination außerdem mit dem Stadtentwicklungsamt und dem Grünflächenamt im Gespräch, ob die Kalker Höfe eventuell ausgeweitet werden auf die Vietorstr und die Peter-Stühlen-Str. Seite 14 von 14 Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte: Vorbereitung und Ko-Moderation der Steuerungsgruppe: Die Kolleginnen der Kalker Sozialräume sind in diesem Jahr erstmals im Vorbereitungsteam der politischen Steuerungsgruppe des Jugendamtes und fungieren außerdem als Co-Moderator*innen der Veranstaltung. Plakatkampagne „Zusammenhalten statt spalten“ Alle Kölner Sozialräume starten einen Aufruf zur Gestaltung eines Plakates unter dem Motto " zusammenhalten statt Spalten ". Anlässlich des Wahljahres wollen wir mit den Bewohner*innen reflektieren, was für sie ein solidarisches Miteinander bedeutet. Die Plakate werden dann ausgewählt und in den jeweiligen Sozialräumen ausgehangen/ ausgestellt. Der voraussichtliche Ausschreibun gstext lautet: „Mach mit und zeig, was dir Zusammenhalt bedeutet! Im Wahljahr 2025 wollen wir im Rahmen der Kampagne „Zusammenhalte n statt Spalten“ zeigen, wie bunt, vielfältig und stark unser Veedel ist. Demokratie heißt nicht nur wählen, sondern vor allem: zusammenleben, zuhören und offen miteinander sp rechen – selbst bei unterschiedlichen Meinungen! Wir laden dich ein, mitzumachen! Zeig uns, was Zusammenhalt für dich bedeutet! Zeig, wie wichtig es ist, dass alle eine Stimme haben – und dass wir aufeinander hören.“ Seite 1 von 9 Jahresbericht für das Jahr 2024 und das Sozialraumgebiet Ostheim/ Neubrück des Trägers Veedel e.V. Seite 2 von 9 Veränderungen im Sozialraumgebiet Soziale Infrastruktur • Schließung der Geflüchtetenunterkunft Hardtgenbuscher Kirchweg. Davor sorgte eine Einbruchsserie durch mehrere Bewohner*innen für Unmut in der Bevölkerung. Sozialraumkoordination moderierte den Prozess zusammen mit dem Bürgerverein Ostheim. • Versorgung zwei Praxen schlossen nur für eine konnte eine Nachfolge gefunden werden. • Serie von Gewaltereignissen (Schüsse auf Häuser, Handgranaten unter Auto) verunsicherten die Bevölkerung • Schließung der Sparkasse Neubrück, stattdessen Sparkassen Bus fährt den Stadtteil einmal wöchentlich an Stadtentwicklung • Umgestaltung des Marktplatzes Neubrück startet kurz vor Jahresende • Ostheim Initiative zur Nutzung der Engelkirche für Seniorenwohnen gegründet und mit dem Investor und der kath. Kirchengemeinde im Austausch • Abschluss des Programms „Starke Veedel – Starkes Köln“ (Mai) Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte • Veranstaltung „Kalk für Menschenwürde 2024“ (März) zum Internationalen Tag gegen Rassismus mit bereiter Beteiligung aus dem SRG in Kalk + Sternmarsch • Projekt „Übungsleiterausbildung im Veedel“ zur Qualifizierung lokaler Multiplikatoren → 5 neue Ü-Leiter*innen für Sportangebote im SRG • Veröffentlichung „Ostheim entdecken“ (November) der Kultur- und Geschichtspfad des Mehrgenerationenhauses • Stadtteilbegehung mit Verwaltung, lokalen Akteuren und Bürgern in Ostheim(November) Start des Projekts „Klima Veedel“ durch Rheinenergie Anfängliche Euphorie, aber es ist schwer größere Hebelpunkte für Klimaneutralität zu finden • Balkonsolaroffensive im Klimaveedel entfällt aufgrund mangelhafter baulicher Struktur in den Mehrfamilienhäusern und der Förderstrukturen • Initiative zur Vernetzung von Familienzentren gestartet • Antrag für „Miniatur Neubrück“ bei „Demokratie Leben“ abgelehnt • Familienfest Neubrück im Jugendzentrum wiederbelebt und erfolgreich durchgeführt • Abschluss des Projekts „Brückenbauer*innen International“: Vermittlung von Menschen mit internationaler Geschichte zu Sport- und Bürgervereinen Seite 3 von 9 Personelle Veränderungen • Ausscheiden von Herrn Thomas Bischofs (Oktober) 2024 und Einstieg von Frau Hannah Bucella ins Sozialraumkoordinationsteam Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** 1.1 Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt: Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern sollte in Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien geleitete Analyse der Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt und auf dem Sharepoint erfasst. 100 % Vorschläge aus den einzelnen SRG: Sammlung und Erfassung aller Informationsmaterialien (inkl. Flyer und Links zu Angeboten) z.B. aus Protokollen von relevanten Arbeitskreisen/ Gremien Gute Datengrundlage für die Sozialplanung hinsichtlich der Aktivitäten im SRG Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt und auf dem Sharepoint erfasst. 100 % Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote sind verbessert Einladung und Durchführung von Arbeitsgruppentreffen Erarbeitung einer Abschlusserklärung mit der Fachgruppe 2.Treffen 20 % (wird in 2025 fortgeführt; 1 Treffen hat am Seite 4 von 9 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Weiterführung der Arbeitsgruppe aus dem Fachgespräch „Verbesserung der Kinder - und Jugendgesundheit im Übergang Kita - Grundschule im Bezirk Kalk“ 1.Erklärung 7.11.24 zwischen GSt und SRK stattgefunden)1 Adäquate Netzwerkstruktur (im SRG) Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf. optimiert Vorschlag AP für alle SRG: Übersicht aller Netzwerke/ Gremien/Aks ist erstellt bzw. aktualisiert Verbesserung der Zugangs - und Übergangsgestaltung (im SRG) Übersicht aller Netzwerke, Gremien7Aks ist erstellt und aktuell. 100 % Verbesserung der Zugangs - bzw. Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen 100 (bis 2024) Best-practice und Schwierigkeiten sind analysiert und dokumentiert 100 % Vorschläge aus den einzelnen SRG: Rücklaufbögen Kinderärzte Die SRK’s führen eine Überprüfung des Verfahrens durch und prüfen die Umsetzung Das Verfahren wurde evaluiert und die Ergebnisse dokumentiert. 1 Auswertung 100 % Seite 5 von 9 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** der Idee für den gesamten Bezirk Kalk in 2023 falls sich das Vorgehen bewährt hat. Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind sozialräumlich identifiziert und dokumentiert Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren zur Verfügung, in das diese dokumentiert werden können. In Verbindung zum stadtweiten Projekt: 1. Klärung der Struktur und der Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen (stadtweit) 100 (bis 2024) Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt 100 % Vorschläge aus den einzelnen SRG: Gemeinsame Auswertung (zwischen SRK und GSt. im Jahr 2024) der bisherigen Daten aus den anderen Strategien, um Zugangsbarrieren zu identifizieren - Art der Dokumentation sollte zielgenau zu den identifizierten Zugangsbarrieren erarbeitet werden. Zugangsbarrieren sind ausgewertet und dokumentiert. 100 % Erläuterungen durch die SRK: 1Das Amt für Schulentwicklung führt aktuell über die TH Köln eine Abfrage zur Übergangsgestaltung durch um auf dieser Grundlag e 2025 in einen Entwicklungsprozess zu gehen. Die Sozialraumkoordination in Kalk hat hier ihre Ergebnisse zur Verfügung gestellt un d Vernetzung zu den bereits Befragten Einrichtungen und Arbeitskreisen in Kalk angeboten. Auf dieser Grundlage sollen dann weitere Verbesserungen erreicht werden. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Seite 6 von 9 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Sozialräumliches Ziel Nachhaltige Weiterentwicklung von Strukturen des Bürgerschaftlichen Engagement im SRG gemeinsam mit den Akteuren initiieren Die Strukturen vieler Vereine und Gruppen im SRG haben insbesondere unter der Pandemie stark gelitten. Die Sozialraumkoordination möchte bestehende Strukturen unterstützende weiterentwickeln und sie unter den gegebenen Umständen weiter erhalten zu können dies bedeutet: Interkulturelle Öffnung zur Gewinnung von Mistreiter*innen vorantreiben Entwicklung eines Programms zur Interkulturellen Öffnung in Zusammenarbeit mit den Vereinen und insbesondere den Community Vereinen. Ein Workshop wird durchgeführt. Im Rahmen der Weiterführung des Projektes „Brückenbauer*innen International“ 1 Workshop 100 % Ausgedünnte Vereine und Gruppen wieder Handlungsfähig zu machen Bedarfsanalyse Angebote und Herausforderungen der Bürgerschaftlichen Gruppen im SRG mit Zielperspektiven. Im Rahmen der Weiterführung des Projektes „Brückenbauer*innen International“ Beratung und Unterstützung von min. 3 Angeboten und Gruppen 100 % -Sichtbarkeit von Bürgerschaftlichem Engagement im SRG herstellen ÖA Kampagne die Engagierte Bewohner*innen und Vereine des SRGs darstellt mit den Vereinen entwickeln und starten 1 Kampagne starten1 20 % Erläuterungen durch die SRK: 1In Ostheim wurde zur Vorbereitung der Kampagne ein Vereinsstammtisch ins Leben gerufen. Es zeigte sich aber das interne Herau sforderungen zwischen den Vereinen Vorrang zu einer gemeinsamen Kampagne hatten. Seite 7 von 9 Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial-räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung Psychotherapeutische Versorgungsstruktur in Ostheim Auf der Stadtteilkonferenz in Ostheim am 18.11.2024 wurde mitgeteilt, dass die psychotherapeutische Versorgung sehr schwierig ist. Es wurde der Bedarf geäußert bei der KV nachzufragen wie die Versorgungsstruktur in Ostheim aussieht. In Bearbeitung 2025 Hausärztliche Versorgung in Ostheim Bis Ende 2023 gab es in Ostheim vier Hausärzte. Im Dezember starb völlig überraschend der Arzt Dr. Rolf Joachim Kohlhoff, der seine Praxis seit 1990 an der Adresse ‚Auf der Driesch 19‘ geführt hatte. Somit verbleiben in Ostheim, einem Stadtteil mit knapp 14.000 Einwohnern, nur noch drei ansässige Allgemeinärzte. Nicht alle von ihnen sehen sich in der Lage, neue Patienten aufzunehmen. Herr Dr. Hoppe ging in den Ruhestand er selbst hat sich um eine Nachfolge bemüht. In Bearbeitung 2025 Erläuterungen Die beiden Themen werden 2025 gemeinsam mit den beteiligten Akteuren in der Stadtteilkonferenz weiterverfolgt. Ein erstes Gespräch mit der KV, der Geschäftsstelle Lebenswerte Veedel, interessierten Anwohner*innen, sowie den Ärzten und Apotheker*innen hat bereits 2024 stattgefunden. Sozialraumgebietsanalyse Im Jahr 2024 wurde in dem Gebiet Ostheim/ Neubrück der begonnene Prozess der Sozialraumgebietsanalyse fortgesetzt. So wurde nicht nur ein Analyseentwurf erstellt und mit der Geschäftsstelle diskutiert, es wurden Bürger*innenbeteiligungen durchgeführt, Fachgespräche mit Akteur*innen vor Ort geführt und Bürger*innenkonferenzen durchgeführt. Sowohl bei der Konzeption als auch bei der Durchführung und anschließenden Dokumentation waren die Sozialraumkoordinator*innen maßgeblich beteiligt. Seite 8 von 9 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Psychotherapeutische Versorgungsstruktur in Ostheim – Gründung eines Arbeitskreises für Kalk um die Versorgung mit ambulanten, Kassenärztlichen Therapie-Angeboten zu verbessern 1 Arbeitskreis ist Gegründet Treffen April 2025 Hausärztliche Versorgung in Ostheim – Austausch mit der Kassenärztlichen Vereinigung 1 Austauschtreffen hat stattgefunden Erläuterungen : - * inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug **grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht *** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung AK Wohnen in Neubrück (Nachfolge Wohndialog Neubrück 3x Treffen 2024 (nach Kapazität und Themen des AK) Sozialraumteam Ost (Ostheim,Neubrück, Germberg) des ASD 1x im Quartal Erläuterungen: - Seite 9 von 9 Ausblick Folgejahr Soziale Infrastruktur: • Kürzungen im Doppelhaushalt 2025/26 der Stadt Köln treffen Angebote in Neubrück, so wird die Mobile Jugendarbeit der Caritas (BUGS) Neubrück nichtmehr anfahren. • Es gibt keine Finanzierung mehr für den dritten Ort „Treff im Pavillon“ (15+ bürgerschaftliche Gruppen, sowie mobile Beratungsangebote) Treffpunkt für die Angebote/Gruppen im Stadtteil aktuell ungewiss. Stadtentwicklung • Sanierung das Stadtteilbibliothek Neubrück zum Q3 2025 geplant. • Neues GAG – Quartier am Neubrücker Ring geplant. Herausforderungen: Fehlende Schulplätze, schlechte ÖPNV-Anbindung des Stadtteils, hoher Parkdruck & Verkehrsaufkommen des Stadtteils. Ziel: Entlastung der bestehenden Infrastruktur statt weiterer Verschärfung der Probleme Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte • Restrukturierung der Stadtteilzeitungen in Ostheim und Neubrück, um steigenden Kosten gerecht zu werden. Personelle Veränderungen: • Frau Hannah Bucella verlässt den Veedel e.V. zum 31.03.2025 2024 Bezirk Mülheim Seite 1 von 11 Jahresbericht für das Jahr 2024 und das Sozialraumgebiet Buchforst/Mülheim-Süd des Trägers AWO Kreisverband Köln e.V. Seite 2 von 11 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet Soziale Infrastruktur Diverse Träger im Sozialraum Buchforst/Mülheim -Süd sehen sich unter zunehmendem finanziellen Druck, auch im Zuge gestiegener Sach- und Nebenkosten mussten 2024 Angebote eingeschränkt werden. Weitere Informationen unter Punkt 5 Ausblick Folgejahr. Ausbau des Stadtteiltreff Stegerwald/ Mülheim-Süd: Der Bereich des Sozialraumgebietes (SRG) Mülheim-Süd, die Stegerwaldsiedlung, mit seinen 4.800 Bewohnenden verfügt im dritten Jahr über ein Nachbarschaftszentrum mit sozialen und kulturellen Angeboten, welche bedarfsorientiert im Netzwerk vor Ort entwickelt werden. Neues Café International von Haus Afrika NRW e.V. zur Interkulturellen Öffnung des Treffs, s. Ziel 3 im Bericht. Stadtentwicklung Der AK Entwicklung Mülheim -Süd intensiviert die Zusammenarbeit um die Bauvorhaben im Mülheimer Süden. CG -Gruppe sieht sich in Insolvenzverfahren (Bereich Cologneo I), Adler-Group unter Finanzaufsicht im Bereich Cologneo II, im Otto-Langen-Quartier (OLQ) hat Stadt Köln im ehem. KHD -Verwaltungsgebäude mit Initiative raum13 Mietvertrag geschlossen, zwischendrin e.V. strebt ebenfalls Zugang zum OLQ an, Lindgens-Areal (WvM Immobilien) weiter Stillstand, ebenso das Deutz-Areal im Bereich der Danzierstraße (Gateway Real Estate) Das von der Stadt Köln beauftragte LPG -Institut untersuchte die Soziale Erhaltungssatzung (SES) in der Stegerwaldsiedlung, welche seit 1996 bestand. Nach der Evaluation in 2024 entschieden die SES nicht zu verlängern, Verdrängungspotenzial bleibt hoch aus Sicht der SRK Kalkberg Umnutzung: Im Mai 2025 fand eine Öffentlichkeitsbeteiligung und Informationsveranstaltung „Kalkberg Konkret“ in Federführung der Stadt Köln mit Unterstützung der Sozialraumkoordination sowie BI Kalkberg statt Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Kooperation mit Seniorenkoordination im Stadtbezirk Mülheim und SeniorenNetzwerk Mülheim (AWO Köln) zur Überprüfung der Angebotsstruktur und Versorgung von Senior*innen im Sozialraum. Kooperation mit Gemeinsam sind wir stärker (AWO Köln) zum Ausbau von Begegnungsmöglichkeiten und Förderung ehrenamtlichen Engagements rund um den Stadtteiltreff im Mülheimer Süden, Durchführung von einem Stadtteilkino mit Bewohner*innen aus Mülheim Kooperation mit Bürgerstiftung Köln, VHS Köln, Lernende Region und AWO-Bildungswerk im Projekt StegerwaldGarten ab 04/2024 Kooperation mit Foodsharing Köln-Mülheim für zwei Veranstaltungen im Stadtteiltreff Kooperation mit Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Köln-Mülheim zur Schulung „Psychische Gesundheit bei Kindern“ für Fachkräfte Seite 3 von 11 Kooperation mit DRK (Sozialbetreuung), IKD, KBW, FamilienForum zur Versorgung der Geflüchteten in Mülheim-Süd mit entsprechenden Angeboten im Sozialraum Durchführung der Buchforster Gesundheitswochen und Aktionstag Kindergesundheit zur Verbesserung der Kinder - und Jugendgesundheit im Sozialraum in Kooperation mit Runder Tisch Buchforst (RTB), GAG, Der Sommerberg / Familienhaus Buchforst, Kitas, Kinderschutzbund, Gorilla Ernährungstheater, Satte Rasselbande e.V., Gesundheitsamt der Stadt Köln, Sportvereinen, weiteren Akteur*innen und Referent*innen Durchführung von zwei Fachkräfte-Workshops zum Thema „Antidiskriminierung im Veedel“ in Kooperation mit Caritas Antidiskriminierungsstelle im Interkulturellen Zentrum Buchforst Durchführung des Interreligiösen Friedensgebetes mit Kath. Kirchengemeinde St. Clemens und Mauritius, Ev. Kirchengemeinde Mül heim Singh- Gemeinde und Vertreter des Islams in Kooperation mit GGS Kopernikusstraße und RTB Kooperation mit Stadt Köln Grünflächenamt und Liegenschaften, neubig hubacher Architekten, BI Kalkberg und SRK Kalk zur Durch führung einer Bürgerbeteiligung auf dem Kalkberg und Workshops zur Umnutzung des Kalkbergs, Vision Sportberg, im Austausch mit SSBK 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** 1.1 Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt: - Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern sollte in Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien geleitete Analyse der Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt und auf dem Sharepoint erfasst. 100% Seite 4 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** o Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. o Vorschläge aus den einzelnen SRG: - Wie kann die Auffindbarkeit von Sport- und Bewegungsangeboten für Familien mit Kindern verbessert werden? Erstellung einer Übersicht aller Sport- u. Bewegungsangebote im SRG (good practice) Übergabe der Informationssammlung an Kitas, Familienzentren, Schule, Beratungsstellen und Vereine Transfer der Informationen für Zielgruppen Kinder, Jugendliche, Familien im SRG (Beispiel: Entsprechende Aushänge in Einrichtungen, Ansprache von Besucher*innen der Einrichtungen durch Fachkräfte und Überleitung in Sport) 100% - Wie können die Beteiligungsmöglichkeiten für die unterschiedlichen Angebotssegmente ausgelotet und erprobt werden? Gewinnung von Ehrenamtlichen, Übungsleiter*innen z.B. für Turn- und Sportvereine In Abstimmung mit GSt. LwV beendet 100% - Vernetzung durch Erfahrungsaustausch/Hospitationen Ziel: Wissen über andere Angebote/Dienste/Einrichtungen sind In Verbindung zu den SRG-Projekten: 1. Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung (im SRG) In den relevanten Gremien hat die SRK über die Datenbank in.koeln informiert und 100% Seite 5 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** verbessert. Erste Erfahrungen und Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung sind erprobt o Vorschlag AP für alle SRG: Kenntnis und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Datenbank in.koeln verbreitern durch Information in Gremien 2. Adäquate Netzwerkstruktur Unterstützungsmöglichkeiten deutlich gemacht. - Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert o Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen Best-practice und Schwierigkeiten sind analysiert und dokumentiert 100% - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert o Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren zur Verfügung, in das diese dokumentiert werden können. In Verbindung zum stadtweiten Projekt: 1. Klärung der Struktur und der Strategie der Präventionsaktivitäten Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt 100% Seite 6 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** sozialräumlich identifiziert und dokumentiert der städtischen Dienststellen (stadtweit) o Durchführung Kindergesundheitswochen im SRG Implementierung von drei Angeboten zur Verbesserung der Kinder- und Jugendgesundheit Elterncafé-Angebot beim Runden Tisch Bewegungsangebot in Kita Waldecker Straße Ernährungstheater 100% Erläuterungen durch die SRK: Gewinnung von Ehrenamtlichen, Übungsleiter*innen z.B. für Turn- und Sportvereine nicht möglich, stadtweite Problematik benannt im AK Sport 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Sozialräumliche Ziele Ausbau der Begegnungs- möglichkeiten in Mülheim-Süd Nachbarschaftsgarten Stegerwaldsiedlung Finanzmittelakquise 1 BV-Antrag 1 Antrag Grünflächenamt 100% Kommunikation zwischen Projektpartner*innen und Wohnungsbaugesellschaft DEWOG/ Aachener SWG fortlaufend Seite 7 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Ausbau der Angebotsstruktur im Stadtteiltreff Stegerwald/ Mülheim-Süd Schaffung eines Angebotes für Geflüchtete in Mülheim-Süd 1 Angebot 100% Schaffung eines Begegnungsangebotes 1 Angebot Schaffung eines selbstorganisierten Angebotes für junge Erwachsene von OT Teentown 1 Angebot Schaffung eines Beratungsangebotes für Zugewanderte 1 Angebot Verbesserung der Beratungssituation in Buchforst und Mülheim-Süd Vernetzung sozialräumlicher Beratungsstellen und Nutzbarkeit von Synergien innerhalb vorhandener Beratungsstrukturen1 Austauschtermine mit Trägern der allgemeinen Sozial- und Migrationsberatung 3 Termine 100% Beratungsgipfel Buchforst1 2 Termine Analyse der aktuell vorhandenen Beratungsstellenstrukturen und –Kapazitäten 1 Protokoll Bezirklich Verbesserung der Vernetzungsstruktur von Beratungsangeboten Vernetzung bezirklicher Beratungsstellen mit themenspezifischen Schwerpunkten Aufbau und Fortführung eines bezirklichen AK Beratung 2 Treffen 100% Fachinput für Beratende 1 Fachinput Beratungsstellen mit zuständigen Dienststellen und Behörden vernetzen Gespräche mit Ämtern und/oder Behörden zusammen mit BAL und der Geschäftsstelle „Lebenswerte Veedel“ 2 1 Austauschtreffen Seite 8 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Erläuterungen durch die SRK: 1 Beratungsgipfel Buchforst mit Der Sommerberg, RTB, GAG-Quartiersmanagement, KJA, Kirchengemeinde St. Clemens und Mauritius zum Ausbau der Allgem. Sozialberatung in Buchforst, neue Beratungskraft im Übergang Schule-Beruf in JE AREA51 durch LEG-Stiftung in Buchforst 2Fachgespräche der SRK Mülheim und GSt. Lebenswerte Veedel mit bezirklichen Ämtern zum Start des neuen Forum.Beratung.Mülheim, u.a. Bezirksausländerämt, Bezirksjugendamt, Jobcenter Köln-Mülheim in Abstimmung mit RT Geflüchtete und Zugewanderte sowie BAL Mülheim 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung 1. Verkehrssicherheit vor Kita Villa Charlier (Mülheim-Süd) Vor der Kita Villa Charlier gibt es keinen Zebrastreifen, Ampel o.ä. Insgesamt ist die Situation als gefährlich einzustufen. nein 2. Verkehrssicherheit Kitas, Grundschule Kopernikusstraße/Heidelberger Str. (soz.- räuml. Ziel 2025) Aufstellung Ampelanlage zur Querung für sichere Wege. Hier kommt es regelmäßig zu extremen Gefährdungen von Verkehrs-TN. ja 3 Psychische Probleme bei Kindern und Jugendlichen im Sozialraum Es wird berichtet, dass psychische Probleme bei KiJu vermehrt auftreten. Insbesondere wird der Wunsch nach Wissen und Vernetzung geäußert ja 4. Antidiskriminierungsworkshops für Fachkräfte und Einrichtungen Tendenzen von Diskriminierung wg. Herkunft, Religion etc. nehmen zu in Buchforst, Beobachtung seitens Kita und Grundschule und Bedarf fortlaufend gemeldet bei SRK. Im AK ja Seite 9 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Buchforst Interkulturell ebenfalls Bedarf einer Schulung zum Thema. 5. Ausbau Digitale Öffentlichkeitsarbeit SRK Zur Erreichung von Bewohner*innen und Einrichtungen im Sozialraum und Bezirk sollten die Bewerbung von Angeboten im Veedel auch im Digitalen stärker geteilt werden ja Erläuterungen: Zu 1. Kontakt hergestellt zu Bezirksdienst Polizei, Ortstermine und Vorbereitung zu verkehrsberuhigenden Maßnahmen. Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung zu 2. Verkehrssicherheit Kitas, Grundschule Kopernikusstraße/Heidelberger Str. (soz.-räuml. Ziel 2025) 1 Ortstermin 4 Fachgespräche planmäßig zu 3. Psychische Probleme bei Kindern und Jugendlichen im Sozialraum 1 Fortbildungsveranstaltung planmäßig zu 4. Antidiskriminierungsworkshops für Fachkräfte und Einrichtungen 2 Workshops planmäßig zu 5. Ausbau Digitale Öffentlichkeitsarbeit SRK 500 Follower (Instagram) 560 Personen (FB) 100 Personen (nebenan.de) planmäßig Erläuterungen: Zu 2. Ortstermin mit Bürgerinitiative, RTB e.V., BV-Mitgliedern und BBM Fuchs und im Nachgang BV-Beschluss zur Umsetzung der Ampelanlage. Seite 10 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Zu 3. Kooperation SRK und Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Köln-Mülheim zur Durchführung einer Fortbildung „Psychische Gesundheit bei Kindern bis 10 Jahren“ mit 30 teilnehmenden Fachkräften aus dem gesamten Bezirk. Erarbeitung von Fortbildungsdokumenten mit KJPD. Zu 4. Bereitstellung von Informationsmaterial für Kitas und Schulen und erfolgreiche Referentensuche, Umsetzung durch Einrichtungen. * inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug **grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht *** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung Forum.Beratung.Mülheim 2 Mal/Jahr AK Zusammenhalt im Veedel 3 Mal/Jahr 5. Ausblick Folgejahr Soziale Infrastruktur Zunehmende Unsicherheiten bei diversen Stellen zu auskömmlicher und fortlaufender Finanzierung, u.a. das Familienhaus Buchfor st, Beratungsstellen und Jugendeinrichtungen benötigen Unterstützung. Die Sozialraumkoordination als intermediäre Instanz zwischen betroffenen Vereinen, Politik und Verwaltung werden Kürzungen bei den Trägern auch 2025 thematisiert, um stets passgenaue Soziale Infrastruktur zu fördern. Stadtentwicklung Die Infrastruktur im Mülheimer Süden bleibt weiterhin im Fokus der Sozialraumkoordination. Thematisiert wird der Stillstand der Neubau -Areale in der Stadtteilkonferenz Mülheim -Süd, dem AK Entwicklung Mülheim -Süd und dem AK Stegerwald. Die vier Neubau-Areale kommen trotz fortgeschrittener Planungen nicht zum Ende. Eine preisgedämpfte Wohnraumversorgung wird dringend benötigt im Sozialraum und gesamten Bezirk Mülheim. Dies wird ebenfalls 2025 transportiert in die BV9, den Rat und die Stadt Köln. Seite 11 von 11 Die Stegerwaldsiedlung als „altes Quartier“ mit über 4.800 Bewohnenden betroffen von einem geringen Maß an Nahversorgung und gastronomischen Angebot. Hierzu stehen 2025 Fachgespräche an mit dem BBM Mülheim, BAL Mülheim, der BV9 und der DEWOG. In Buchforst wird die Umnutzung des Kalkbergs in einen Landschaftspark mit Sportbezug weiter forciert. In 2025 ist ein Wechsel der Zuständigkeiten vom Dezernat I ins Dezernat VI in Planung. Außerdem soll die luftrechtliche Genehmigung zurückgegeben werden, sodass die Möglichkeit besteht den 600 m² Hangar umzunutzen für Angebote, die den Bürger*innen in Buchforst und Kalk zugutekommen, da Grünflächen in de n umliegenden Quartieren Mangelware sind. Im Bereich der Wittener Str. werden die Häuser im Besitz der GAG „leergezogen“, aufgrund eines notwendigen Abrisses und Neuba us. Die Mieter*innen der GAG sind durch das Auszugsmanagement gut versorgt in Buchforst, Buchheim und Mülheim. Die GAG plant zudem aktuell den Bau eines barrierefreien Frauenhauses in Buchforst. Träger ist der Verein „Frauen helfen Frauen“, der bereits zwei solcher Häuser in Köln betreibt. Das neue Schutzhaus ist Teil einer umfassenden Quartierssanierung in Buchforst. Im Areal Waldecker Straße/Heidelberger Straße /Bunsenstraße entstehen 91 neue Wohnungen. Zurzeit biete die Häuserzeile noch Platz für 70. Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Das Schwerpunktthema Demokratiebildung und Partizipation im Sozialraum erfordert neue Denkansätze im Netzwerk. Gemeinsam mit den Akteuren in wurde der AK Zusammenhalt im Veedel gegründet, der sich drei Mal pro Jahr im IKZ treffen wird. Neben der Analyse der aktuellen partizipativen Maßnahmen in Einrichtungen Kindheit/Jugend/Familie, wird die Wahlbeteiligung und -Verhalten in den Blick genommen, zielgruppenspezifische Ansprachen geschaffen, um zu einem demokratischen Zusammenleben im Veedel beizutragen. Erste Formate in Planung sind die Kampagne „Zusammenhalten statt Spalten“, Ideenwettbewerbe zur Demokratie, Kooperationen mit Kulturschaffenden im Mülheimer Süden und darüber hinaus Gesprächs- und Ausstellungsformate, welche niedrigschwellig Begegnung und demokratischen Austausch schaffen. Das Schwerpunktthema wird im AK Interkulturelles, in der Stadtteilkonferenz Mülheim-Süd und Buchforst aufbereitet und bearbeitet. Zur Verbesserung der Kinder- und Jugendgesundheit bildet die SRK Köln eine Delegation und bearbeitet die Maßnahmen unter 1.1 im Zusammenschluss mit der GS Lebenswerte Veedel und stadtweiten unterstützenden Akteur*innen weiter. Ab 2025 starten weitere 11 Kölner Sozialraumgebiete die Sozialraumgebietsanalyse (SRGA). In einem Zeitraum von 1,5 Jahren finden Bürger*innen- Befragung, Bürger*innen-Konferenzen, eine Sozialraumkonferenz sowie im Anschluss eine Planungskonferenz statt in Buchforst und Mülheim-Süd. Im Prozess der SRGA werden strategische Ziele benannt, welche in einem Zeitraum von ca. 3,5 Jahren mit der Akteurslandschaft im Sozialraum und Bezirk bearbeitet werden. Seite 1 von 14 Jahresbericht für das Jahr 2024 und das Sozialraumgebiet Buchheim/Holweide des Trägers AWO Kreisverband Köln e.V. Seite 2 von 14 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet Soziale Infrastruktur und Stadtentwicklung Im Jahr 2024 konnten bedeutsame Fortschritte in der sozialen Infrastruktur und Stadtentwicklung erzielt werden. So wurde beispielsweise beschlos- sen, dass der Picco Platz barrierefrei wird, nachdem sich seit 2017 dafür eingesetzt wurde. Des Weiteren wurde der Picco Platz weiter bepflanzt, was unter anderem aufgrund finanzieller Unterstützung durch das Programm „Essbare Stadt“ möglich war. Zudem wurden die Sitzge legenheiten auf dem Platz saniert. Diese Maßnahmen haben die Aufenthaltsqualität erheblich gesteigert und den Picco Platz zu einem beliebten Treffpunkt für alle Generationen gemacht. Die Versöhnungskirche in Holweide wurde einem Architektenwettbewerb unterzogen. Die Jury entschied sich für einen Entwurf, der eine Transfor- mation der Kirche in ein offenes Forum für kulturelles und öffentliches Leben vorsieht. Die Umsetzung dieses Konzepts soll die kulturelle Landschaft von Holweide nachhaltig bereichern. Inwieweit diese Umsetzung realisierbar ist, ist noch unklar. Im Jahr 2024 startete zudem das Café Klatschmohn eine neue Angebotsreihe für Senior*innen in Holweide. Das Angebot fördert den sozialen Austausch und bietet älteren Bürger*innen eine Plattform für gemeinsame Aktivitäten, wodurch das Gemeinschaftsgefühl im Stadtteil gestärkt wird. In Buchheim wurde die Umgestaltung des Herler Plätzchens, mit der 2018 begonnen wurde, im Dezember 2024 abgeschlossen. Die offizielle Eröff- nung findet Anfang 2025 statt. Neben den positiven Entwicklungen musste sich auch mit Herausforderungen auseinandergesetzt werden. Die Entwicklungen rund um den Kiosk in der Guilleaumestraße 4 haben zu erheblichen Belastungen für die Anwohnenden und die soziale Infrastruktur in Buchheim geführt. Besonders problematisch sind der Verkauf und Konsum von Lachgas in Bereichen wie Schulhöfen, Kindergärten und dem Kirchengelände sowie der Handel mit nicht zugelassenen Vapes. Hinzu kommen Lärm, Müll und Konflikte, die das Sicherheitsgefühl beein trächtigen. Zusätzlich führt die Anreise auswärtiger Kundschaft zu Verkehrsproblemen und blockierten Geh- und Radwegen, was insbesondere ältere Menschen einschränkt. Die Situation wurde regelmäßig in lokalen Gremien wie der Stadtteilkonferenz Buchheim, dem Arbeitskreis Jugend Buchheim und dem Runden Tisch Buchheim thematisiert. Gemeinsam werden weitere Schritte geplant, um die Situation nachhaltig zu verbessern. Die geplante Schließung der Kita „Kleine Arche“ in Buchheim im Jahr 2028 führe bereits 2024 dazu, dass freie Kapazitäten ents tanden sind, da neue Kinder nur noch für begrenzte Zeit aufgenommen werden können. Des Weiteren stellt die Schließung des Multikulturellen Forums e.V. im Dezember 2024 eine Herausforderung dar. Durch diese fehlen in Holweide nun essenzielle Angebote wie z. B. Migrationsberatung, Integrations- und Sprachkurse. Auch der Fee e.V., der dort Räumlichkeiten nutzte, musste Seite 3 von 14 in die eigenen, jedoch zu kleinen Räume umziehen, wodurch Platzprobleme entstanden sind. Darüber hinaus stellt die Beendigung des Beratungs- projektes „Büro Drei60“ im Dezember 2024 eine weitere Lücke dar. Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Seit Anfang 2024 ist die Sozialraumkoordination Teil der „Picco Platz Gruppe“, in der verschiedene Holweider Akteur*innen gem einsam Angebote für die Bewohnenden der Gerhart-Hauptmann-Siedlung entwickeln. Der Picco Platz, als zentrales Element der Siedlung, steht dabei im Fokus der Maßnahmen, um die Lebensqualität der dort lebenden Menschen zu verbessern. Ein weiteres bedeutendes Kooperationsprojekt war die Planung der Veranstaltung „Holweide zeigt sich“, die am 9. Juni 2024 stattfand. Die Idee dazu entstand aus der Stadtteilkonferenz Holweide und wurde federführend von der Sozialraumkoordination organisiert. Ziel war es, die vielfältigen sozialen und kulturellen Angebote und Einrichtungen des Stadtteils sichtbarer zu machen. Die Veranstaltung wurde als „Markt der Möglichkeiten“ mit Bühnenprogramm konzipiert, bei dem Einrichtungen ihre Angebote und Dienstlei stungen präsentieren konnten, um die Bürger*innen über vor- handene Ressourcen zu informieren. Zeitgleich organisierte die Bürgervereinigung Holweide einen „Tag der Vereine“ am 8. Juni. Durch die Koope- ration zwischen der Sozialraumkoordination und der Bürgervereinigung wurden beide Veranstaltungen zu einem gemeinsamen „Holweide zeigt sich“-Wochenende zusammengeführt. Das Gremium „Holweide wird gut alt“ , das von der Sozialraumkoordination gemeinsam mit der Seniorenkoordination und der Seniorenberatung durchgeführt wird, wurde 2024 um einen Workshop erweitert. In Buchheim wurde im April im Rahmen des Gremiums Qualitätszirkels Frühförderung, federführend von der Sozialraumkoordination, die „Veran- staltung der Vierjährigen“ organisiert. Diese trägt dazu bei, Eltern über Frühfördermöglichkeiten, wichtige Entwicklungsaspekte im Vorschulalter und weitere Angebote für Vierjährige im Stadtteil zu informieren. Im September fand in Buchheim die Weltkinderrechtswoche als Kooperationsprojekt verschiedener Buchheimer Akteur*innen statt, an der die Sozi- alraumkoordination ebenfalls in der Durchführung beteiligt war. Im Oktober fand in Buchheim eine Zirkuswoche statt. Diese wurde in Kooperation von Familienladen und Sozialraumkoordination organisiert, um die Teilhabechancen von Kindern aus finanziell schwachen Familien zu erhöhen und ihnen Zugang zu einem pädagogischen Ferienpr ogramm zu ermöglichen. Die Zirkuswoche wurde von der Zirkusfabrik durchgeführt. In der AG Kaffee und Tee, die sich mit den Bedürfnissen älterer Menschen in Buchheim auseinandersetzt, gab es einen Wechsel und Zuwachs bei den Teilnehmenden. Sie besteht aus Sozialraumkoordination, dem Interkulturellen Zentrum Buchheim, der GAG, Seniorenkoordinati on und dem Seniorenberater. In der Buchheimer Selbsthilfe kamen Senior*innen regelmäßig zusammen. Nach der Schließung fehlte den Senior*innen ein Ort Seite 4 von 14 der Begegnung, wodurch der Wunsch nach gemeinsamen Aktivitäten entstand. Um diesem Bedarf nachzukommen, wurden im Rahmen der AG Senior*innenausflüge organisiert. Zudem wurde eine Umfrage durchgeführt, um eine zukünftige Angebotsreihe bedarfsgerecht zu gestalten. Die digitale Umstellung des Jobcenters stellte 2024 viele Akteur* innen vor Herausforderungen. Um die neuen Funktionen besser zu verstehen, wurde das Jobcenter zur Stadtteilkonferenz in Buchheim und Holweide eingeladen , um das „Jobcenter.digital“ vorzustellen. Zudem konnten durch die Sozialraumkoordinationen im Bezirk Mülheim zwei bezirkliche Jobcenter-Schulungen für die Akteur*innen organisiert werden. Darüber hinaus wurde das bezirkliche Gremium „Forum.Beratung.Mülheim“ auf Wunsch von Beratenden durch die Sozialraumkoordinationen im Bezirk Mülheim ins Leben gerufen. Ziel des Forums ist es, den Austausch zwischen Beratenden und den Mitarbeitenden der bezirklichen Ämter zu verbessern. Die erste Sitzung fand im September statt und bot rund 40 Beratenden und Mitarbeitenden der bezirklichen Ämter eine Plattform für Austausch und Vernetzung. Ebenfalls sozialraumübergreifend war die Gründung der AG GAG, welche sich mit den aktuellen Entwicklungen in den GAG -Quartieren auseinan- dersetzt und aus vier Sozialraumkoordinationen und zwei Akteur*innen besteht bzw. bestand. Auf Wunsch von Akteur*innen und Bewohnenden aus mehreren Sozialraumgebieten, unter anderem aus Buchheim und Holweide, wurden die Veränderungen durch den Digitalisierungsprozess der GAG thematisiert und mögliche Lösungsansätze entwickelt, die im Jahr 2025 an die GAG herangetragen werden sollen. Darüber hinaus nimmt die Sozialraumkoordination auf Einladung/anlassbezogen an Sitzungen des Sozialraumteams des ASD teil. 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerrei- chung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** 1.1 Schwerpunktziel Kinder- und Ju- gendgesundheit Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt: 2. Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern sollte in Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt und auf dem Sharepoint erfasst. 100% Seite 5 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerrei- chung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert 3. Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden Verbindung damit ggf. auch eine Krite- rien geleitete Analyse der Ausgangssitu- ation im Sozialraumgebiet erfolgen. - Vernetzung durch Erfahrungsaus- tausch/Hospitationen Ziel: Wissen über andere Ange- bote/Dienste/Einrichtungen sind ver- bessert. Erste Erfahrungen und Hin- weise zur Möglichkeit der Verstetigung sind erprobt o Vorschlag AP für alle SRG: Kenntnis und Unterstützungs- möglichkeiten durch die Daten- bank in.koeln verbreitern durch Information in Gremien In Verbindung zu den SRG-Projekten: 1. Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung (im SRG) 2. Adäquate Netzwerkstruktur In den relevanten Gremien hat die SRK über die Daten- bank in.koeln informiert und Unterstützungsmöglichkeiten deutlich gemacht. 100% - Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss In Verbindung mit dem stadtweiten Pro- jekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städti- schen Dienststellen Best-practice und Schwierig- keiten sind analysiert und dokumentiert 100% Seite 6 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerrei- chung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert o Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten - Zugangsbarrieren für spezielle Ziel- gruppen abbauen Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert o Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind sozial- räumlich identifiziert und doku- mentiert 4. Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren zur Verfügung, in das diese doku- mentiert werden können. In Verbindung zum stadtweiten Pro- jekt: Klärung der Struktur und der Strate- gie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen (stadtweit) Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt 100% Erläuterungen durch die SRK: Seite 7 von 14 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerrei- chung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Sozialräumliches Ziel Ausbau der Be- gegnungsmög- lichkeiten in Buchheim und Holweide Markt der Möglichkeiten in Holweide Ziel: Die auf der Webseite „in.koeln“ gelis- teten Angebote sind für Bürger*innen in Holweide präsenter Gründung eines Organisationteams und regelmäßige Treffen Mindestens 2 Treffen mit mindestens 3 Teilnehmen- den 100% Planung eines Programms 1 Programm Öffentliche Bewerbung 1 digitales und 1 analoges Material Umsetzung 1 Fest an 1 Tag Nachbereitung 1 Dokumentation Bezirklich Verbesserung der Vernet- zungsstruktur Vernetzung bezirklicher Beratungsstellen mit themenspezifischen Schwerpunkten Aufbau und Fortführung eines bezirkli- chen AK Beratung 2 Treffen 100% Beratungsstellen mit zuständigen Dienst- stellen und Behörden vernetzen Fachinput für Beratende 1 Fachinput Seite 8 von 14 von Beratungs- angeboten Beratungsstellen mit zuständigen Dienst- stellen und Behörden vernetzen Gespräch mit Ämtern und/oder Behörden zusammen mit BAL und GS 1 Austauschtreffen 100% Erläuterungen durch die SRK: Der Markt der Möglichkeiten „Holweide zeigt sich“ wurde am 9. Juni 2024 erfolgreich auf dem Holweider Marktplatz und der dahinterliegenden Wiese durchgeführt. Insgesamt haben sich 38 Einrichtungen/Institutionen an Ständen und/oder auf der Bühne präsentiert. Durch die Veranstaltung konnten die lokalen Institutionen und Angebote ihre Sichtbarkeit deutlich steigern, sodass mehr Menschen auf die vielfältigen Möglich keiten im Stadtteil auf- merksam wurden. Gleichzeitig wurde die direkte Vernetzung zwischen Bürger* innen und den Einrichtungen erfolgreich ausgebaut, wodurch der Zu- gang zu wichtigen Angeboten erleichtert und die Gemeinschaft gestärkt wurde. Die enge Zusammenarbeit der Mitarbeitenden aus v erschiedenen Einrichtungen hat zudem zu wertvollen Synergien geführt, die neue Impulse gesetzt haben und die soziale Infrastruktur nachhaltig bereichern. Insge- samt nahmen ca. 500 Besuchende an der Veranstaltung teil. Eine erneute Durchführung 2025 wird gewünscht. Im Rahmen des Ergebnisberichts „Beratung im Bezirk Mülheim“ (von der SRK 2023 veröffentlicht) wurde von den Beratungsstellen des Bezirks der Wunsch nach einem Austauschgremium zum Thema Beratung geäußert. Die bezirklichen Sozialraumkoordinationen nahmen diesen Impuls auf und initiierten gemeinsam mit den Expert*innen aus den örtlichen Beratungsstellen in freier Trägerschaft sowie den kooperierenden Ämtern, nach der Durchführung von drei Austauschtreffen, die Gründung eines neuen Fachgremiums. Am 18.09.24 fand die konstituierende Sitzung des „Forum.Bera- tung.Mülheim“ im Stadtteiltreff Stegerwald/Mülheim-Süd statt. Das erste Treffen bot rund 40 Beratenden sowie Mitarbeitenden der bezirklichen Ämter aus Mülheim eine Plattform für Austausch und Vernetzung. Künftig dient das Forum der interdisziplinären Zusammenarbeit der Beratungsstellen und fördert die Schnittstellengestaltung mit der Verwaltung. Seite 9 von 14 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumli- ches Thema? (ja/nein/in Bear- beitung) Sozialräumliche Themenermittlung BuchSe (Buchheimer Selbsthilfe) geschlossen Durch die Schließung der BuchSe (Buchheimer Selbsthilfe) zum 31.12.2023 sind neben der Funktion als Gemeinschaftsort auch Angebote im Veedel wie z. B. Senior*innenberatung weggefallen. Es werden aktuell Alternativen gesucht, um die Aufgaben/Funktionen wieder wahrzunehmen. Der Familienladen versucht, die Ausfälle aufzufangen, hat jedoch kaum noch Kapazitäten. In Bearbeitung Geplante Ausflüge mit Senior*in- nen Für 2024 sind zwei Ausflüge mit Senior*innen geplant Abgeschlossen Barrierefreiheit des Picco Platzes Fehlende Barrierefreiheit auf dem Picco Platz Abgeschlossen Digitalisierung JobCenter und GAG Zugänge, Erreichbarkeit problematisch In Bearbeitung Medienkonsum bei Kindern und Jugendlichen Ungesunder Medienkonsum ja Kioskproblematik Buchheim Starke Belästigung von Akteur*innen und Anwohnenden durch den Kiosk In Bearbeitung Schließung Multikulturelles Fo- rum e.V. Schließung im Dezember 2024 ja Jobcenter Digital Umstellung auf Jobcenter.digital Abgeschlossen Kriminalität durch Jugendliche in Holweide Jugendbande Abgeschlossen Seite 10 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumli- ches Thema? (ja/nein/in Bear- beitung) Fehlende Kapazitäten von Bera- tungseinrichtungen ja Angebote/Projekte zum Thema Demokratieförderung gewünscht In Bearbeitung Erläuterungen Seite 11 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerrei- chung Kennzahl/Indikator* Status (planmä- ßig/nicht plan- mäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Auftakt von Ausflügen für Senior*innen 2 Ausflüge planmäßig Digitalisierung Jobcenter Gespräche mit Akteur*innen, Vorstellung der neuen Plattform in den Stadtteilkonferenzen, Organisation von zwei Schulungen planmäßig Digitalisierung GAG Gründung der AG GAG planmäßig Kioskproblematik Buchheim Gespräche mit Akteur*innen planmäßig Angebote/Projekte zum Thema Demokra- tieförderung gewünscht Bedarf wird erhoben/Angebote werden entwickelt planmäßig Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung Forum.Beratung.Mülheim 2 Treffen/Jahr Picco Platz Gruppe 4 Treffen/Jahr AG Kaffee und Tee 4 Treffen/Jahr Runder Tisch Buchheim 2 Treffen/Jahr Runder Tisch Holweide 2 Treffen/Jahr Sozialraumteam des ASD 4 Treffen/Jahr Seite 12 von 14 5. Ausblick Folgejahr Soziale Infrastruktur und Stadtentwicklung Ein zentrales Thema in Buchheim bleibt die Situation rund um den Kiosk in der Guilleaumestr aße 4, die weiterhin die Lebensqualität im Stadtteil beeinträchtigt. Um nachhaltige Lösungen zu erarbeiten, wird 2025 von Mitgliedern der Bezirksvertretung Mülheim eine politische Anfrage gestellt. Diese stellt einen wichtigen ersten Schritt dar, um Maßnahmen zur Verbesserung der Situation auf den Weg zu bringen. Im Januar 2025 wird das Herler Plätzchen in Buchheim offiziell eröffnet. Dieser neue Gemeinschaftsort wird den Menschen in Buchheim einen Raum für Begegnungen und Aktivitäten bieten und soll für verschiedene Veranstaltungen, wie z. B. die Buchheimer Kulturtage, genutzt werden. Im Februar wird in Buchheim eine Waldinsel mit einer Fläche von 1400 m² auf dem Gelände von An St. Theresia gepflanzt. Die Waldinsel soll das Naturbewusstsein in der Schule und im Viertel fördern, die Artenvielfalt erhöhen und eine positive Auswirkung auf das Klima erzielen. Die Burg Herl in Buchheim wird im Jahr 2025 1000 Jahre alt, was mit einer großen Veranstaltung gefeiert wird. In Holweide wird die Fertigstellung des neuen Wohnkomplexes in der Gerhart-Hauptmann-Siedlung im Laufe des Jahres erwartet. Parallel dazu wird der Picco Platz barrierefrei und weiter belebt – mit neuen Aktionen sowie der geplanten Eröffnung einer Tagesmutter-Einrichtung, die das Betreu- ungsangebot im Stadtteil erweitert. Des Weiteren soll die Gesamtschule Holweide, die von fast 2.000 Schüler*innen besucht wird, saniert werden. Der genaue Beginn steht jedoch noch nicht fest. Darüber hinaus wird das Angebot der AWO im Café Klatschmohn Anfang 2025 auslaufen, was Veränderungen in der Angebotsstruktur für Senior*in- nen in Holweide mit sich bringt. Auch rund um die Versöhnungskirche in Holweide wird es Veränderungen geben. Mit dem geplanten Umbau der Kirche stehen Fragen der Finan- zierung im Raum, die noch ungeklärt sind. Zudem wird die aktuelle Pfarrerin Mitte 2025 ausscheiden, ohne dass zum aktuellen Zeitpunkt eine Nachfolge gefunden wurde. Die Zukunft der Gemeinde und des Kirchenstandorts ist daher mit großen Unsicherheiten verbunden. Seite 13 von 14 Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Im Jahr 2025 werden zahlreiche Kooperationsprojekte weitergeführt und neue Kooperationen ins Leben gerufen. Dabei stellt das Thema Demokra- tieförderung einen Schwerpunkt dar. Gemeinsam mit den Akteur*innen vor Ort wird eine Erhebung und Bewertung der zentralen Herausforderungen im Sozialraum vorgenommen. Daraus werden konkrete Maßnahmen und sozialraumübergreifende Projekte entwickelt und umgesetzt. In Holweide soll beispielsweise das interkulturelle „MultiTon Festival“ als Kooperationsprojekt des Kinder- und Jugendtreff Picco, Globale Musik Köln e.V. und der Sozialraumkoordination stattfinden. Neben der musikalischen Begegnung steht hier die Demokratieförderung im Fokus. Das Festival soll die Einbindung von Jugendlichen in die Jugendarbeit stärken, ihr Verständnis für demokratische Prozesse stärken und ihre Fähigkeit zur kon- struktiven Debatte fördern. Gleichzeitig soll das kulturelle Miteinander in Holweide gefördert und ein Zeichen für Vielfalt und Zusammenhalt gesetzt werden. Des Weiteren sind zum aktuellen Zeitpunkt ein Workshop und verschiedene Plakataktionen zum Thema Demokratieförderung geplant. Die Veranstaltung „Holweide zeigt sich“ wird 2025 erneut durchgeführt, federführend von der Sozialraumkoordination organisiert. Dabei werden neue Kooperationspartner*innen in das Projekt eingebunden, um die Vielfalt der sozialen und kulturellen Angebote noch breiter abzubilden und den Bürger*innen eine noch umfassendere Orientierung über die vorhandenen Ressourcen zu bieten. Auch im Rahmen der Picco Platz Gruppe werden verschiedene Aktionen geplant, wie z. B. ein Sommerferienprogramm und ein Sommerfest. In Buchheim finden vom 19. bis 24. Mai die Buchheimer Kulturtage statt. Die Kulturtage sind ein Gemeinschaftsprojekt verschie dener Buchheimer Akteur*innen, federführend organisiert von der Sozialraumkoordination. Die Buchheimer Kulturtage fördern Kultur von und für Buchheimer*innen, schaffen Begegnungsmöglichkeiten und stärken das Miteinander sowie die Zusammenarbeit der lokalen Einrichtungen. Zudem bieten sie eine Platt- form für kulturelle Vielfalt und tragen zur S tärkung des gemeinschaftlichen Zusammenlebe ns im Stadtteil bei. Das geplante Programm für 2025 umfasst ein breites Spektrum an Veranstaltungen, wie z. B. Konzerte, Lesungen, Tanzdarbietungen, Theater, Musical, Stadtteilführungen mit ver- schiedenen Schwerpunkten, ein Fußballturnier, eine Kirchenführung und ein Nachbarschaftsstraßenfest. Zudem wird in Buchheim im Mai 2025 die „Veranstaltung der Vierjährigen“ erneut durchgeführt. Auch die Weltkinderrechtswoche wird in Buchheim fortgesetzt. Die erfolgreiche Zusammenarbeit verschiedener Buchheimer Akteur*innen und der Sozialraumkoordination wird genutzt, um ein buntes Programm auf die Beine zu stellen und Kindern und Jugendlichen ihre Rechte näherzubringen. Des Weiteren soll in Buchheim erneut eine Zirkuswoche in Kooperation zwischen Familienladen Buchheim, der Zirkusfabrik und Sozialraumkoordi- nation geplant werden. Seite 14 von 14 Als Kooperationsprojekt der AG Kaffee und Tee soll in Buchheim eine neue Angebotsreihe für Senior*innen umgesetzt werden. Ziele sind die Förderung sozialer und gesellschaftlicher Teilhabe sowie Gesundheitsförderung. Bezirklich bleiben die Veränderungen bei der GAG weiterhin ein Thema. Die im Jahr 2024 gegründete AG GAG wird ihre Arbeit fortführen und plant für 2025 direkte Gespräche mit der GAG, um Anliegen der Bewohnenden zu adressieren. Zusätzlich soll ein offener Brief formuli ert werden, um strukturelle Verbesserungen anzustoßen. Das bezirkliche Austauschformat „Forum.Beratung.Mülheim“ wird im Jahr 2025 mit zwei Sitzungen fortgeführt, um die Vernetzung zwischen Bera- tenden und bezirklichen Ämtern weiter zu verbessern. Seite 1 von 13 Jahresbericht für das Jahr 2024 und das Sozialraumgebiet Höhenhaus / Dünnwald des Trägers Caritasverband für die Stadt Köln e.V. Seite 2 von 13 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet Unter dem Punkt „Veränderungen im Sozialraumgebiet“ sind nicht alle relevanten Entwicklungen im Stadtteil gesondert aufgeführt , damit Doppelungen im Bericht vermi eden werden. Stattdessen finden sich einige Aspekte, die Veränderungen im Sozialraum betreffen, unter Punkt 3 „Zielerreichung sozialräumliche Ziele“ sowie Punkt 4 „Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination“ wieder. Dort werden konkrete Maßnahmen und Initiativen dargestellt, die im Berichtsjahr zur sozialen und infrastrukturellen E ntwicklung im Sozialraum beigetragen haben. 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** 1.1 Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt: - Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert - Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden Dies umfasst zunächst eine strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern sollte in Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien geleitete Analyse der Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt und auf dem Sharepoint erfasst. 100% - Vernetzung durch Erfahrungsaustausch/Hospitationen Ziel: Wissen über andere Angebote/Dienste/Einrichtungen ist verbessert. Erste Erfahrungen und Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung sind erprobt o Vorschlag AP für alle SRG: Kenntnis und Unterstützungsmöglichkeiten In Verbindung zu den SRG-Projekten: 1. Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung (im SRG) 2. Adäquate Netzwerkstruktur In den relevanten Gremien hat die SRK über die Datenbank in.koeln informiert und Unterstützungsmöglichkeiten deutlich gemacht. 100% Seite 3 von 13 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** durch die Datenbank in.koeln verbreitern durch Information in Gremien - Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert o Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen Best-practice und Schwierigkeiten sind analysiert und dokumentiert 100% - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert o Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind sozialräumlich identifiziert und dokumentiert Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren zur Verfügung, in das diese dokumentiert werden können. In Verbindung zum stadtweiten Projekt: 1. Klärung der Struktur und der Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen (stadtweit) Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt 100% o Vorschläge aus den einzelnen SRG: - Wie können Zugangsbarrieren bei der Informationsvermittlung im Sozialraumgebiet abgebaut werden? - Klärung von Maßnahmen im Sozialraumgebiet anhand der o.g. Analyse Austausch mit Akteur*innen der sozialen Infrastruktur zu den Ergebnissen der Analyse Dokumentation der Strategie und möglicher Maßnahmen Ergebnisse des Austauschtreffens mit den sozialen Institutionen sowie vorhandene Strategien und Maßnahmen sind dokumentiert. 100% Seite 4 von 13 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** der Zugangsbarrieren in Rücksprache mit der sozialen Infrastruktur vor Ort Erläuterungen durch die SRK: Im Jahr 2024 wurde intensiv daran gearbeitet, Zugangsbarrieren zur sozialen Infrastruktur im Kontext der Kinder - und Jugendgesundheit zu identifizieren und Maßnahmen zur Verbesserung der Informationsvermittlung zu entwickeln. Dieses Thema wurde im Rahmen d es von der Sozialraumkoordination gegründeten Netzwerks Kita und Schule (KitS) in Höhenhaus und Dünnwald gemeinsam mit Kitas, Familienzentren und Grundschulen aufgegriffen . Als konkrete Maßnahmen wurden unter anderem die Installation einer Little -Bird-Sprechstunde gefordert, die Familien eine niedrigschwellige Unterstützung bei der Kita-Anmeldung bieten soll. Besonders Eltern mit Sprachbarrieren oder fehlenden digitalen Kompetenz en könnten dadurch gezielt beraten und begleitet werden. Siehe Punkt 4 „Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung“. Darüber hinaus wurde von den Akteur*innen das neue Netzwerk KitS bestärkt, um die Vernetzung zwischen städtischen und freien Kitas sowie den Übergang zur Grundschule nachhaltig zu verbessern. In diesem Rahmen können räumliche Herausforderungen und Zugangsbarrieren im Bereich der frühkindlichen Bildung und Betreuung künftig schneller erkannt und gemeinsam lösungsorientiert bearbeitet werden. Die Sozialraumkoordination übernimmt h ier eine koordinierende Rolle, um den fachlichen Austausch zu stärken, Synergien mit anderen Stadtteilen / Gremien zu nutzen und bestehende Bedarfe in konkrete Maßnahmen zu überführen. 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Sozialräumliches Ziel Verbesserung der Sauberkeit im Sozialraumgebiet Klärung einer best-practice-Strategie mit allen anderen (erfahrenen) SRK Austausch zu bisherigen Erfahrungen in der SRK-internen Sitzung 1 Gespräch 100% Dokumentation der Strategie und möglicher Maßnahmen 1 Dokument Maßnahmen im Sozialraumgebiet: Putzmunter Aktion Putzmunter-Aktion mit Einrichtungen des Sozialraums 5 Beteiligte Einrichtungen 2 Aktionen (1 pro Stadtteil) Seite 5 von 13 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Maßnahmen im Sozialraumgebiet: Informationsvermittlung Bewohnende Informationsabende in Einrichtungen 2 Veranstaltungen Verbesserung der Gesundheit der Bewohner*innen im Sozialraumgebiet Klärung einer best-practice-Strategie mit allen anderen (erfahrenen) SRK Austausch zu bisherigen Erfahrungen in der SRK internen Sitzung 1 Gespräch 100% Dokumentation der Strategie und möglicher Maßnahmen 1 Dokument Veranstaltung „Gesundheitswoche 2024“ Planung mit der soz. Infrastruktur 2 Treffen 100% Gemeinsame Veranstaltungen in 2024 10 Beteiligte Einrichtungen Bezirklich Verbesserung der Vernetzungsstruktur von Beratungsangeboten Vernetzung bezirklicher Beratungsstellen mit themenspezifischen Schwerpunkten Aufbau und Fortführung eines bezirklichen AK Beratung 2 Treffen 100% Fachinput für Beratende 1 Fachinput 100% Beratungsstellen mit zuständigen Dienststellen und Behörden vernetzen Gespräche mit Ämtern und/oder Behörden zusammen mit BAL und der Geschäftsstelle „Lebenswerte Veedel“ 1 Austauschtreffen Seite 6 von 13 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Erläuterungen durch die SRK: Im Jahr 2024 wurden gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Sauberkeit im Sozialraumgebiet umgesetzt. In Höhenhaus und Dünnwald fand je eine Putzmunter- Aktion der Sozialraumkoordination mit insgesamt neun beteiligten Einrichtungen statt. Ergänzend dazu wurden für Januar 2025 in Kooperation mit der AWB zwei kindgerechte Aktionen in den SKM-Familienzentren geplant, um bereits junge Bewohner*innen und deren Eltern für das Thema Sauberkeit und Umweltverantwortung zu sensibilisieren. Der vorgeschaltete Austausch mit anderen Sozialraumkoordinator*innen diente dazu, bereits vorhandene erfolgreiche Strategien für die Putzmunter- Aktionen zu dokumentieren und diese für zukünftige Maßnahmen nutzbar zu machen. Erstmals fand 2024 die „Gesundheitswoche Höhenhaus und Dünnwald“ statt und richtete sich mit einem vielfältigen, dezentral organisierten Programm an alle Altersgruppen. Über 60 kostenlose Angebote, verteilt auf verschiedene Standorte und Zeiten, ermöglichten eine flexible Teilna hme und deckten zahlreiche Aspekte der Ge sundheit ab. Mehr als 15 soziale Einrichtungen und Vereine beteiligten sich an der Gestaltung und Durchführung der Woche, die als Reaktion auf die Erkenntnisse aus Befragungen und Schilderungen der örtlichen Netzwerke – etwa zur psychosozialen Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und Senior*innen – ins Leben gerufen wurde. Die Teilnehmenden konnten aus Fitness - und Sportkursen wie Yoga, Boxen und Tanzworkshops wählen oder an informativen Vorträ gen zu Themen wie Demenz, gesunder Ernährung im Alter oder psychischem Wohlbefinden teilnehmen. Ziel der Gesundheitswoche war es, wo hnortnahe, barrierefreie Möglichkeiten zur körperlichen Betätigung und zu gesunden Lebensgewohnheiten vorzustellen sowie das Bewusstsein für mentale Gesundheit zu fördern. Gleichzeitig sollte die Vernetzung der beteiligten Akteur*innen gestärkt und neue Synergien für künftige Kooperationen geschaffen werden. Im Rahmen des Ergebnisberichts „Beratung im Bezirk Mülheim“ (von der SRK 2023 veröffentlicht) wurde von den Beratungsstellen des Bezirks der Wunsch nach einem Austauschgremium zum Thema Beratung geäußert. Die bezirklichen Sozialraumkoordinationen (vier Gebiete in Mülheim) nahmen diesen Impuls auf und initiierten gemeinsam mit den Expert*innen aus den örtlichen Beratungsstellen in freier Trägerschaft sowie den kooperierenden Fachämtern die Gründung eines neuen Fachgremiums. Am 18.09.24 fand die konstituierende Sitzung des „Forum.Beratung.Mülheim“ im Stadtteiltreff Stegerwald/Mülheim-Süd statt. Das erste Treffen bot rund 40 Beratenden sowie Mitarbeitenden der bezirklichen Ämter aus Mülheim eine Plattform für Austausch und Vernetzung. Künft ig dient das Forum der interdisziplinären Zusammenarbeit der Beratungsstellen und fördert die Schnittstellengestaltung mit der Verwaltung. Seite 7 von 13 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung Quelle: Runder Tisch Interkulturelles Kulturelle Angebote für Menschen mit int. Geschichte in Bearbeitung (siehe Ausblick untenstehend) Ja/ ZV 2025 Bewohnenden Parlament zurückgestellt wegen SRGA/ Bürger*innenkonferenz in 2025 Klärung in Stadtteilgremien in 2025/2026 Fortbildung zu rassismuskritischem Veranstalten erledigt Ja/erledigt Quelle: Netzwerk Kita + Schule Little-bird Sprechstunde erledigt (siehe Projektentwicklung untenstehend) Ja/erledigt Kontaktliste für Fachkräfte erledigt Ja/erledigt Hospitationen für Fachkräfte erledigt Nein/erledigt Quelle: Stadtteil- konferenzen Sparkassen-Schließung erledigt Ja/erledigt Angebote und Veranstaltungen aus der sozialen Infrastruktur bündeln (Newsletter) erledigt (siehe Projektentwicklung untenstehend) Ja/erledigt Trinkbrunnen am Hotspot Honschaftsstr./Im Weidenbruch Schreiben an die BV Thema für den Stadtteil Höhenhaus - erledigt Neuer Bücherschrank für Höhenhaus erledigt Thema für den Stadtteil Höhenhaus Zusätzliche KVB-Radstationen in Höhenhaus und Dünnwald Schreiben an die BV Ja/erledigt Erhalt der Waldschule (FS Berliner Str.) Schreiben an die BV Ja/erledigt Quelle: Arbeitskreis Senior*innen Broschüre mit den örtlichen Einrichtungen, die Angebote für die Zielgruppe anbieten, erstellen In Bearbeitung (ZV 2025) In Bearbeitung Quelle: Arbeitsgruppe Ausbau eines zusätzlichen pädagogischen Angebotes 1 Angebot erledigt Veranstaltungen durchführen 2 Feste erledigt Zusätzliche Materialien beschaffen Erde, Hochbeete, Rindenmulch erledigt Seite 8 von 13 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Gemeinschaftsga rten Donewald Erläuterungen Die Schließung der beiden Sparkassenfilialen in Höhenhaus und Dünnwald hatte Auswirkungen auf die Bewohner*innen der beiden Stadtteile, insbesondere für ältere Menschen und Menschen ohne Zugang zu digitalen Bankdienstleistungen. Mit der Schließung wurde für viele Menschen der d irekte Zugang zu persönlichen Bankberatungen und die Möglichkeit, alltägliche Bankgeschäfte mit persönlicher Unterstützung zu erledigen, erschwert. Gemeinsam mit einigen weiteren engagierten Akteur*innen konnte zumindest der Fortbestand der SB-Filialen („Selbstbedienungsterminals“) in beiden Filialen gewährleistet werden. Die Stadtteilkonferenz Höhenhaus setzte sich für die Errichtung eines öffentlichen Trinkbrunnens an der Kreuzung Honschaftsstraße/Im Weidenbruch ein, um der zunehmenden Belastung durch Hitzeperioden entgegenzuwirken. Da das Stadtteilzentrum als Hitzehotspot ausgewiesen ist und sich dort mehrere Schulen, eine Kita sowie weitere öffentliche Einrichtungen befinden, wurde in einem Schreiben an die Bezirksvertretung Köln -Mülheim die Bereitstellung eines Trinkbrunnens als gesundheitliche und ökologische Maßnahme gewünscht. Die Bezirksvertretung unterstützte das Anliegen mit einem Besc hluss und forderte die Verwaltung auf, die Planung und Umsetzung des Trinkbrunnens zu veranlassen, sodass dieser der Bevölkerung möglichst schon im Frühsommer 2025 zur Verfügung ste ht. Mit der Errichtung des Bücherschranks "Joe – Höhenhauser Bücherquelle" wurde ein niederschwelliges, frei zugängliches Bildungsangebot im Stadtteil geschaffen, dass die kulturelle Teilhabe und den sozialen Austausch stärkt. Der offene Büchertausch fördert nicht nur den Zugang zu Literatur, sondern schafft auch einen Begegnungsort, der generationsübergreifend genutzt werden kann. Die Stadtteilkonferenz Höhenhaus begle itete das Vorhaben aktiv und unterstützte die Kooperation zwischen lokalen Akteur*innen, um die Finanzierung und die nachhaltige Nutzung/Pflege des Bücherschranks sicherzustellen. In den Stadtteilkonferenzen Höhenhaus und Dünnwald wurde zudem der Wunsch nach einer besseren Mobilitätsanbindung durch zusätzliche KVB-Rad- Stationen geäußert. Dementsprechend wurde im Dezember 2024 ein gemeinsames Schreiben an die Bezirksvertretung Köln-Mülheim verfasst, in dem die örtlichen Institutionen um einen entsprechenden Beschluss baten. Ziel ist es, das Netz der KVB -Rad-Stationen an zentralen Standorten wie Einkaufszentren, Schulen, dicht besiedelten Wohngebieten und weiteren stark frequentierten Orten zu erweitern. Dies soll die Erreichbarkeit wichtiger sozialer und infrastruktureller Einrichtungen verbessern und einen Beitrag zur nachhaltigen Mobilitätsentwicklung leisten. Die Umsetzung soll im besten Fall in Abstimmung mi t der Bezirksvertretung, den Kölner Verkehrsbetrieben (KVB) und den Stadtteilkonferenzen erfolgen. Des Weiteren wurde im Dezember 2024 im Namen der Stadtteilkonferenz Dünnwald ein Schreiben verfasst, das sich für die Wiederaufnahme der Waldschule als Außenstelle der Förderschule Berliner Straße einsetzt. Die Waldschule bot über 15 Jahre hinweg ein intensivpädagogisches Angebot für Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf und spielte eine zentrale Rolle in der schulischen und sozialen Unterstützung junger Menschen. Du rch die Schließung des Standorts ist eine bedeutende Lücke in der präventiven Versorgung entstanden. In der Stadtteilkonferenz wurde daher der Bedarf an einer Wiederaufnahme diskutiert, woraufhin ein gemeinsames Schreiben formuliert wurde, um die zuständigen Stellen auf die Dringlichkeit der Thematik aufmerksa m zu machen und eine erneute Vertragsverhandlung für die Nutzung der Räumlichkeiten anzuregen. Seite 9 von 13 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Im Dezember 2024 fand ein bezirksweiter Workshop zum Thema „Rassismuskritisch Veranstalten“ statt, der vom Netzwerk Verstärker der Bundeszentrale für politische Bildung durchgeführt wurde. Organisiert von der Sozialraumkoordination Höhenhaus/Dünnwald und dem Interkulturellen Dienst der Stadt Köln, brachte die Veranstaltung rund 20 Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen zusammen. Der Workshop entstand aus dem Wunsch des Runden Tisches Interkulturelles Höhenhaus und Dünnwald. Ziel war es, Fachkräfte für eine rassismuskritische Perspektive in der Planung und Durchführung von Veranstaltungen zu sensibilisieren und konkrete Ansätze für eine diskriminierungsfreie Veranstaltungsorganisation zu erarbeiten. Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Little-bird- Sprechstunde* für Familien installieren Kooperationspartner*innen akquirieren 3 Einrichtungen 100% Finanzmittel akquirieren 1.500 Euro 100% Personal für die Durchführung akquirieren 1 Person 100% Flyer erstellen 1 Flyer 100% Plakat erstellen 1 Plakat 100% Zwischenevaluationstreffen der Kooperationspartner*innen 2 Treffen 100% Gemeinschaftsgarten am Donewald** weiterentwickeln Ausbau eines zusätzlichen pädagogischen Angebotes 1 Angebot 100% Veranstaltungen durchführen 2 Feste 100% Zusätzliche Materialien beschaffen – Erde Hochbeete, Rindenmulch Erde, Hochbeete, Rindenmulch 100% Newsletter der sozialen Infrastruktur*** ins Leben rufen Medium (Canva) finden 1 Medium 100% Design gestalten 1 Design 100% Kooperationspartner*innen informieren 50 Einrichtungen 100% Newsletter erstellen 6 Newsletter in 2024 erschienen 100% Seite 10 von 13 Erläuterungen Die Little-Bird-Sprechstunde im „Familientreff Klamöttchen“ wurde 2024 als Kooperationsprojekt des Netzwerks Kita + Schule (KitS) Höhenhaus und Dünnwald entwickelt und implementiert, um Eltern gezielt bei der Anmeldung zur Kinderbetreuung zu unterstützen. Jeden Donnerstag bietet diese offene Sprechstunde eine niedrigschwellige und mehrsprachige Unterstützung (auf Deutsch, Arabisch und Französisch) zur Nutzung des digitalen Anmeldeportals "Little-Bird". Insbesondere Eltern, die mit dem Verfahren nicht vertraut sind oder sprachliche Barrieren haben, erhalten hier praktische Hilfe bei der Registrierung. Dank der finanziellen Unterstützung des katholischen Familienzentrums Höhenhaus und Dünnwald sowie der Sozialraumkoordination (sozialräumliche Mittel) trägt dieses Angebot maßgeblich dazu bei, den Zugang zu Betreuungsplätzen zu erleichtern und Eltern im oft komplexen Anmeldeprozess zu begleiten. Das neue Angebot wird bereits regelmäßig von Eltern genutzt und stößt auf große Nachfrage. Aktuell ist die Finanzierung bis Sommer 2025 sichergestellt. Im Berichtsjahr wurde der Gemeinschaftsgarten als zentraler Begegnungsort weiterentwickelt. Die Sozialraumkoordination akquirierte erfolgreich Fördermittel der Bürgerstiftung Köln, um ein weiteres regelmäßiges, angeleitetes Gartenangebot zu ermöglichen. Neben dem ökologischen Aspekt förderte das gemeinsame Gärtnern soziale Begegnungen und Nachbarschaftsaktivitäten. Zur weiteren Gestaltung der Fläche wurden durch den Forstbetrieb Sitzgelegenheiten aus Holz bereitgestellt. Zudem fanden zwei Feste statt: Das Frühlingsfest stärkte die generationsübergreifende Vernetzung und wurde von verschiedenen Einrichtungen aus dem Sozialraum unterstützt, während das St.-Martins-Fest mit Laternenbasteln, Lagerfeuer/Stockbrot und gemeinsamen Liedern insbesondere die Kinder im Quartier zusammenbrachte. Die Sozialraumkoordination spielte dabei eine zentrale Rolle in der Planung, Organisation und Vernetzung der Akteur*innen, um die Feste als Plattform für Begegnung und sozialen Austausch im Stadtteil zu nutzen. Im Jahr 2024 wurde der Newsletter der Sozialraumkoordination Höhenhaus und Dünnwald ins Leben gerufen, um Bewohner*innen und Fachkräften eine gebündelte Übersicht über aktuelle Angebote und Projekte in den Stadtteilen zu bieten. Der Newsletter soll nicht nur die Vernetzung und den Austausch zwischen den Akteur*innen der sozialen Infrastruktur fördern, sondern auch den Bewohnenden einen leichteren Zugang zu relevanten Informationen und Angeboten ermöglichen. Einrichtungen und Initiativen haben die Möglichkeit, ihre Veranstaltungen und Angebote vorzustellen, während der Newsletter gleichzeitig als hilfreiches Instrument für Fachkräfte dient, um einen Überblick über die vielfältigen Angebote in beiden Stadtteilen zu erhalten. Seite 11 von 13 Sozialraumgebietsanalyse Im Sozialraumgebiet Höhenhaus/Dünnwald wurde der Prozess der Sozialraumgebietsanalyse begonnen. Ein Analyseentwurf ist erstellt, die Bürger*innenbeteiligung ist in der Planung. Ergänzung SRK: Im Jahr 2025 wird das Sozialraumgebiet Höhenhaus und Dünnwald den gestarteten Prozess der Sozialraumgebietsanalyse fortführen. Ziel dieses Prozesses ist es, die bestehenden sozialen Strukturen, Bedarfe und Herausforderungen im Stadtteil systematisch zu erfassen, um eine fundierte Grundlage für die Weiterentwicklung der sozialen Infrastruktur zu schaffen. Ein zentraler Bestandteil ist das flankierende Bürger*innenbeteiligungsprogramm, dass durch das Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) umgesetzt wird. Dabei werden qualitative Interviews, Fokusgruppen mit Fachkräften und eine Bewohnenden-Online-Umfrage durchgeführt. Die Sozialraumkoordination wird diesen Prozess intensiv begleiten, insbesondere indem sie den Zugang zu Bewohnenden und Einrichtungen unterstützt. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen wird im Jahr 2025 eine Bürger*innenkonferenz stattfinden, in der die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses vorgestellt und mit den strategischen Zielen sowie Herausforderungen der kommunalen Sozialplanung verknüpft werden. Im Anschluss daran folgt eine Sozialraumkonferenz mit Fachkräften der freien Trägerschaft und den Fachämtern. In dieser Konferenz wird es nicht nur darum gehen, eine fachliche Einschätzung der bisherigen Ergebnisse vorzunehmen, sondern auch die Verantwortung und Federführung für zentrale Themenbereiche zu benennen. Dieser Prozess stellt sicher, dass die Expertise und Perspektiven der sozialen Akteur*innen aktiv in die weitere sozialräumliche Entwicklung einfließen. Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung Forum.Beratung.Mülheim (siehe oben: Punkt 3) 2 Treffen/Jahr 5. Ausblick Folgejahr Das Jahr 2025 wird durch verschiedene Entwicklungen und Herausforderungen geprägt sein, die sowohl bestehende Angebote betreffen als auch neue Impulse für das Sozialraumgebiet setzen. Ein zentraler Unsicherheitsfaktor ist die Zukunft des „Begegnungscafés“ des Sozialwerk Friends, das Ende 2024 über das kommunale Förderprogramm „Dritte Orte“ finanziert wurde. Mit dem Auslaufen der Förderung für die Personalstelle steht die Weiterführung dieses wertvollen Begegnungsangebots infrage. Hier gilt es, gemeinsam mit relevanten Akteur*innen nach tragfähigen Lösungen zu suchen, um den Begegnungsort langfristig zu sichern. Darüber hinaus wird plant die Deutsche Wohnungsgesellschaft mbH (DEWOG) vermutlich in diesem Jahr die Umsetzung Seite 12 von 13 des Neubauprojektes in der Von-Ketteler-Straße in Höhenhaus. Der Zuzug von neuen Menschen wird sich vermutlich auch auf die soziale Infrastruktur auswirken. Kulturelle Bildung und Teilhabe spielen eine zentrale Rolle für eine inklusive und sozial gerechte Stadtteilarbeit. Sie fördern nicht nur die individuelle Persönlichkeitsentwicklung, sondern stärken auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Vor diesem Hintergrund bleiben kulturelle und bildungsorientierte Projekte auch im Jahr 2025 ein wichtiger Schwerpunkt. Mit dem „Klecksteufel“, einem Kunst- und Bildungsprojekt in Kooperation mit lokalen Einrichtungen und dem Cassopeia Theater, soll Kindern und Jugendlichen ein kreativer und wohnortnaher Zugang zu kultureller Bildung ermöglicht werden. Gleichzeitig soll mit dem Projekt „KulTour 2025 – Vielfalt verbindet Höhenhaus und Dünnwald“, einer dezentralen Veranstaltungsreihe mit Open-Air-Konzerten, Filmaufführungen und begleitenden Diskussionsrunden, die kulturelle Teilhabe insbesondere für Menschen mit internationaler Familiengeschichte im Stadtteil weiter gestärkt werden. Ein wichtiges Vorhaben des Arbeitskreis Senior*innen Höhenhaus und Dünnwald wird die Erstellung einer Senior*innenbroschüre in 2025, die ältere Menschen über Einrichtungen, Angebote, Treffpunkte und Unterstützungsmöglichkeiten i n den beiden Stadtteilen informieren soll. Diese Publikation soll zur besseren Anbindung und Teilhabe von Senior*innen beitragen. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, will der Arbeitskreis zudem Stände auf Stadtteilfesten sowie an zentralen Orten im öffentlichen Raum nutzen, um Senior *innen im persönlichen Gespräch auf die Einrichtungen und Angebote aufmerksam zu machen und den Zugang zu diesen zu erleichtern. Die Erstellung der Broschüre findet in enger Abstimmung mit der bezirklichen Senior*innenenkoordinatorin statt. Ein übergreifendes Schwerpunktthema in allen 15 Sozialraumgebieten wird die Demokratieförderung. Auch in Höhenhaus und Dünnwald wird die soziale Infrastruktur gezielt zusammenarbeiten, um niedrigschwellige Angebote und Kooperationen zu diesem Thema zu initiieren. Geplant sind bspw. partizipative und niedrigschwellige Formate wie „Thekengespräche“ oder eine Kampagne zum Thema „Solidarität“, die Bewohner*innen ermutigen sollen, sich aktiv mit demokratischen Prozessen auseinanderzusetzen und die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken sollen. Die Sozialraumkoordination übernimmt dabei eine zentrale Rolle in der Konzeption, Koordination und Begleitung der Prozesse und sorgt für Synergieeffekte zwischen bestehenden Strukturen und neuen Initiativen. Es stehen in 2025 viele personelle Veränderungen im Stadtteil an: Zahlreiche neue Kolleg*innen – darunter Fachkräfte von GAG, Jugendzentren, Schulen, Kindertagesstätten und dem Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) – nehmen ihre Arbeit neu auf. Um die Vernetzung und die Informiertheit über die Stadtteile zu fördern, werden Stadtteilbegehungen organisiert, die einen niedrigschwelligen Einstieg in die sozialräumliche Zusammenarbeit ermöglichen. Zudem ist für die nächsten Jahre die Einrichtung einer niedrigschwelligen Sozialberatung im Donewald geplant, um den besonderen Herausforderungen dieses Wohngebiets zu begegnen. In enger Zusammenarbeit mit der Gemeinwesenarbeit, der Stadtteilkoordination und weiteren Akteur*innen soll ein möglichst nachhaltiges Angebot entstehen, das den Bewohner*innen Unterstützung und Vermittlung bei sozialen, finanziellen und integrationsbezogenen Fragen bietet. Ziel ist es, durch aufsuchende Beratung und feste Sprechstunden die Zugänglichkeit zu sozialen Leistungen zu erleichtern, Orientierung im Behördendschungel zu geben und Familien in prekären Lebenssituationen gezielt zu entlasten. Seite 13 von 13 Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Alleinerziehenden und Familien mit internationaler Geschichte, die durch individuelle Beratung, Informationsvermittlung und Vermittlung in weiterführende Hilfsangebote gestärkt werden sollen. Langfristig soll die Sozialberatung dazu beitragen, soziale Isolation zu reduzieren, Bildungs- und Arbeitsmarktchancen zu verbessern und die Teilhabe der Bewohner*innen am gesellschaftlichen Leben zu fördern. Das Jahr 2025 wird somit durch eine Vielzahl an Veränderungen, neuen Projekten und Herausforderungen geprägt sein. Die Sozialraumkoordination wird weiterhin eine zentrale Rolle in der Vernetzung, Begleitung und Entwicklung von Angeboten im Stadtteil übernehmen, um die sozialräumliche Zusammenarbeit zu stärken und nachhaltige Strukturen zu fördern. Seite 1 von 13 Jahresbericht für das Jahr 2024 und das Sozialraumgebiet Mülheim-Nord / Keupstraße des Trägers CSH Köln gGmbH Seite 2 von 13 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet Soziale Infrastruktur Campus-Gesundheit & Perspektiven 2024 wurde die Maßnahme des Jobcenters, die von TERTIA GmbH umgesetzt wurde, beendet. „Dritte Orte“ in Stammheim Über das Programm „Dritte Orte“ gab es ein Angebot von interkultur e.V. an zwei Tagen/Wochen mit kreativen und künstlerischen Projekten für Menschen mit Fluchterfahrung / migrantisierte Menschen in Stammheim, es war auch offen für die Nachbarschaft. Das Projekt lief Ende Dezember aus. Learn-Company Seit 2018 bietet die Learn Company Nachhilfe in Grund- und weiterführenden Schulen an. Seit 2023 ist die Learn Company auch an Förderschulen aktiv. Seit 2024 ist die Learn Company auch in Mülheim vor allem an weiterführenden Schulen aktiv, z.B. der GHS Tiefentalstraße. Stadtentwicklung Ilias-Gut-Straße Stammheim Mit dem seit Langem feststehenden Abriss des GAG-Wohnhauses in der Ilias-Gut-Straße 7 – 13 in Stammheim wurde im November 2024 begonnen. Mit der Fertigstellung des Neubaus rechnet die GAG Ende 2027 . Aus den zuvor 56 Wohneinheiten werden nun insgesamt 90 Wohnungen in unterschiedlicher Größe und es soll eine fünfgruppige Kindertagesstätte entstehen. 81 dieser Wohnungen sind öffentlich gefördert. Quartiersentwicklung auf dem I/D Cologne-Gelände Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Köln -Mülheim entsteht auf insgesamt 7 Hektar Grundstück derzeit Kölns größte gewerbliche Quartiersentwicklung - I/D Cologne. Das Projekt wird bis 2026 in elf Bauabschnitten mit ca.160.000 m2 Bruttogeschossfläche realisiert. In 2024 wurde ein weiteres Gebäude, der HANGAR, mit Büroflächen, einem Fitnessstudio und einer Gastronomie fertiggestellt. Arbeiter:innen-Häuser Keupstraße Zwei Wohnungseigentümerinnen haben etwa 50 Bewohner:innen eines Mehrfamilienhauses im Kölner Stadtteil Mülheim die Heizung abgedreht und angekündigt, dass sie ihre Wohnungen auf absehbare Zeit nicht mehr heizen können. Die Vermieterinnen legten den Bewohne r:innen nah, sich neue Wohnungen zu suchen und auszuziehen. Eine einstweilige Verfügung des Amtsgerichts, das Einschalten des Wohnungsamtes, verschiedene Berichterstattungen und der Druck der Öffentlichkeit bewirkten, dass die Heizungsanlage provisorisch wieder in Betreib genommen wurde. Dennoch Seite 3 von 13 bleibt die Lage angespannt und kritisch: Es gibt viele gravierende Mängel am Haus und in den Wohnungen. Die Sozialbindung und die Mietpreisbindung laufen Anfang 2026 aus. Leere Wohnungen werden nicht weitervermietet. Bauarbeiten Mülheimer Brücke Die zweite Bauphase an der Mülheimer Brücke begann am 5. Februar 2024. Die Brücke ist für den Fahrzeugverkehr in Fahrtrichtung rechtsrheinisch für die gesamte Dauer gesperrt. Die Fahrspur in Richtung linksrheinisch bleibt unbeeinträchtigt. Der Fuß- und Radverkehr kann weiterhin den Geh- und Radweg auf der Nordseite der Brücke nutzen. Während der Baumaßnahme fahren die Bahnen der Linie 13 im linksrheinischen Stadtgebiet lediglich zwischen der Haltestellen Sü lzgürtel und Slabystraße. Im rechtsrheinischen Stadtgebiet fährt die Linie 13 nicht. Die Bahnen der Linie 18 fahren während der Baumaßnahme im linksrheinischen Stadtgebiet aus Bonn, Schwadorf bzw. Brühl kommend nur bis zur Haltestelle Slabystraße und von dort zurück. Im rechtsrheinischen Stadtgebiet fahren die Bahnen der Linie 18 im Streck enabschnitt zwischen den Haltestellen Mülheim Wiener Platz und Thielenbruch. Es gibt einen Ersatz durch Busse. Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Birlikte Am 9. Juni 2024 jährte sich der Nagelbombenanschlag auf der Keupstraße durch den NSU zum 20. Mal. An diesem traurigen Jahrest ag fand ein Gedenk- und Kulturfest unter dem Titel „Birlikte – Zusammenhalten“ auf der Keupstraße und in der direkten Umgebung statt. Das Programm ermöglichte durch Gesprächsformate, Führungen, Musik- und Theaterbeiträge sowohl Räume der Erinnerung als auch ein festliches Beisammensein (Straßenfest). Am Tag der Europawahl sollte eine vernehmbare Botschaft für den gesellschaftlichen Zusam menhalt und gegen Extremismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz gesendet werden. Die Konzeptionierung und Programmgestaltung der Gedenkveranstaltung erfolgt gemeinschaftlich von der Stadt Köln, den Betroffenen des Attentats, Anwohnenden der Keupstraße, der IG Keupstraße und mit weiteren Initiativen und Partner*innen, wie unter anderem dem Land Nordrhein-Westfalen. Personelle Veränderungen Simon Lenz beendete seine Arbeit zum August 2024. Nadja Oertel legte ebenfalls die Tätigkeit der Sozialraumkoordination nieder und wechselte in die Fachbereichsleitung Kinder, Jugend und Familie der CSH gGmbH. Als Nachfolgerin begann Henrieke Erchinger zum 1.11.2024 mit 28 Wochenstunden und dem sozialräumlichen Schwerpunkt Stammheim. Seite 4 von 13 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** 1.1 Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt: Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern sollte in Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien geleitete Analyse der Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt und auf dem Sharepoint erfasst. 100% - Vernetzung durch Erfahrungsaustausch/Hospitationen Ziel: Wissen über andere Angebote/Dienste/Einrichtungen sind verbessert. Erste Erfahrungen und Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung sind erprobt o Vorschlag AP für alle SRG: Kenntnis und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Datenbank in.koeln In Verbindung zu den SRG-Projekten: 1. Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung (im SRG) 2. Adäquate Netzwerkstruktur In den relevanten Gremien hat die SRK über die Datenbank in.koeln informiert und Unterstützungsmöglichkeiten deutlich gemacht. 100% Seite 5 von 13 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** verbreitern durch Information in Gremien - Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert o Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen Best-practise und Schwierigkeiten sind analysiert und dokumentiert 100% - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert o Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind sozialräumlich identifiziert und dokumentiert Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren zur Verfügung, in das diese dokumentiert werden können. In Verbindung zum stadtweiten Projekt: 1. Klärung der Struktur und der Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen (stadtweit) Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt 100% Erläuterungen durch die SRK: Seite 6 von 13 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Sozialräumliches Ziel Verbesserung der Teilhabechancen von Kindern und deren Familien Ausweitung des AK Übergang* um relevante Akteure aus der Verwaltung und Behörden. Multidisziplinäre und ressortübergreifenden Netzwerktreffen finden statt. Es wird auf Bildung und Teilhabe von Geburt bis zum Übergang auf die weiterführende Schule geschaut und Bruchstellen bei Teilhabechancen identifiziert. 4 Treffen 100% neue Akteure aus Verwaltung und Behörden werden gefunden. 4 Akteure 100% Öffentlichkeitsarbeit Zusammenführung und Fortschreiben der Dokumentation der Ergebnisse 1 Dokument wird fortgeschrieben und veröffentlicht 70% (Fortführung s. ZV 2025) Seite 7 von 13 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Vorstellung der Ergebnisse und Vernetzung zuständiger Dienststellen mit sozialräumlichem Netzwerk Durchführung einer Veranstaltung für und mit Netzwerkpartner*innen sowie zuständigen Stellen. Vorstellung der Ergebnisse und mögliche Bearbeitung der Bruchstellen 1 Veranstaltung durchgeführt 40% (Fortführung s. ZV 2025) Bezirklich Verbesserung der Vernetzungsstruktur von Beratungsangeboten Vernetzung bezirklicher Beratungsstellen mit themenspezifischen Schwerpunkten Aufbau und Fortführung eines bezirklichen AK Beratung** 2 Treffen 100% Fachinput für Beratende 1 Fachinput 100% Beratungsstellen mit zuständigen Dienststellen und Behörden vernetzen Gespräche mit Ämtern und/oder Behörden zusammen mit BAL und der Geschäftsstelle „Lebenswerte Veedel“ 1 Austauschtreffen 100% Seite 8 von 13 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Erläuterungen durch die SRK: *AK Übergang In 2024 lag der Fokus des AK auf der interdisziplinären Betrachtung der kindlichen Bildungsbiografie von Geburt bis zum Übergang weiterführenden Schule. Alle Ereignisse wurden in Blick genommen, Aufgaben der Familien und des Systems, sowie Stolpersteine und Empfehlungen formuliert vor dem Hintergrund, was es für eine gelungene Übergangsgestaltung braucht. Im Jahr 2025 soll gemeinsam mit relevanten Dienststellen und Einrichtungen an diesem Dokument weitergearbeitet werden, um konkret auf die Verbesserung einzelner Aspekte hinzuwirken. Die Fachveranstaltung soll ebenfalls im Jahr 2025 durchgeführt werden um Praktiker*innen, relevante Dienststellen und Akteur*innen zusammenzubringen und mit sozialräumlicher Perspektive auf die Herausforderungen zu schauen und Lösungen anzuschieben. **AK Beratung Im Rahmen des Ergebnisberichts „Beratung im Bezirk Mülheim“ (von der SRK 2024 veröffentlicht) wurde von den Beratungsstellen des Bezirks der Wunsch nach einem Austauschgremium zum Thema Beratung geäußert. Die bezirklichen Sozialraumkoordinationen nahmen diesen Impuls auf und initiierten gemeinsam mit den Expert*innen aus den örtlichen Beratungsstellen in freier Trägerschaft sowie den kooperierenden Ämtern die Gründung eines neuen Fachgremiums. Vorangegangen sind drei Fachgespräche mit relevanten Ämtern und Dienststellen. Am 18.09.24 fand die konstituierende Sitzung des „Forum.Beratung.Mülheim“ im Stadtteiltreff Stegerwald/Mülheim-Süd statt. Das erste Treffen bot rund 40 Beratenden sowie Mitarbeitenden der bezirklichen Ämter aus Mülheim eine Plattform für Austausch und Vernetzung. Künftig dient das Forum der interdisziplinären Zusammenarbeit der Beratungsstellen und fördert die Schnittstellengestaltung mit der Verwaltung. Seite 9 von 13 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliche s Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung gesamtes SRG Medienkonsum bei KiJu Ja Psychische Gesundheit im Sozialraum (Zunahme von häuslicher Gewalt, hochstrittige Eltern, Zunahme von Autismus) Ja Zunehmende Gewalt an Schulen ggü. Schüler*innen und Erwachsenen Ja Lachgas-, Drogen- und Alkoholkonsum bei Kindern und Jugendlichen Ja Erreichbarkeit der Ausländerbehörde Ja Übergang zwischen den Systemen (Kita, Grundschule, weiterführende Schule) Ja Wohnen: Gentrifizierung, Verdichtung, Mietausbeute Ja Fehlende Sprachmittlung Ja Öffentlicher Raum: Orte des Zusammenkommens für Kinder, Jugendliche, Erwachsene AG Wiener Platz / Situation und Entwicklungen am Wiener Platz Ja Übersicht über Beratungsangebote und deren Kapazitäten im Bezirk Ja Mülheim-Nord Berliner Straße/Marktplatz: Müll, Wildparken, Lärm, Aufenthaltsqualität Ja Keupstraße Gründung Lobby für Kinder und Jugendliche auf der Keupstraße Ja Nagelbombenanschlag und Mahnmal auf der Keupstraße Ja Neue Räumlichkeiten für den Jugendladen (AaK) Ja Sauberkeit, Müll Ja Schulabsentismus Ja Seite 10 von 13 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliche s Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) „Arbeiterhäuser“ – Mietmängel (Schimmel, kaputte Heizungen, Fenster etc.) Ja Stammheim Entweihung und Abriss der Kirche Ja Räume für Lebensmittelausgabe und Knappheit der Plätze Ja Abriss und Neubau des GAG Wohngebiets Ja Erläuterungen Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung AK Marktplatz Einrichtung und Moderation des AK Marktplatz zur Bündelung von Themen und Anliegen und Vernetzung von Akteur*innen rund um den Marktplatz planmäßig Erläuterungen Sozialraumgebietsanalyse Im Jahr 2024 wurde im SRG Mülheim-Nord/Keupstraße der begonnene Prozess der Sozialraumgebietsanalyse fortgesetzt. So wurde nicht nur ein Analyseentwurf erstellt und mit der Geschäftsstelle diskutiert, es wurden Bürger*innenbeteiligungen durchgeführt, Fachgespräche mit Akteur*innen vor Ort geführt, Bürger*innenkonferenzen durchgeführt und ebenfalls eine erste Sozialraumkonferenz. Sowohl bei der Konzeption als auch bei der Durchführung und anschließenden Dokumentation waren die Sozialraumkoordinator*innen maßgeblich beteiligt. Seite 11 von 13 Bürger:innenbefragung mit Studierenden der TH Köln Im Vorlauf zu der Bürger:innen-Konferenz befragten Studierende der TH Köln im Rahmen eines Seminars von Nadia Oertel in den vier Teilgebieten des Sozialraums. So konnten Menschen erreicht werden, die nicht an der Konferenz teilnahmen, Die Themen aus allen Bereichen des Sozialraums wurden benannt und es konnten Einladungen zu der Veranstaltung ausgesprochen werden. Bürger:innenkonferenz im Bürgerhaus MüZe Die Bürger*innenkonferenz Mülheim-Nord / Keupstraße / Stammheim / Wiener Platz fand am Freitag, 11.10.2024 von 14 -17 Uhr mit anschließendem Ausklang bei Essen und Getränken im Bürgerhaus MüZe, Berliner Straße 77, 51063 Köln, statt. Aus den bisherigen Ergebnissen der Dico -Befragung, den Fachgesprächen und den ausgewählten Herausforderungen aus der Sozialraumgebietsanalyse wurden drei Themenbereiche gebildet: AUFWACHSEN – ZU HAUSE – MITGESTALTEN. Gemeinsam mit ca. 50 Bürger:innen wurden die Themen diskutiert und priorisiert. Sozialraumkonferenz im VHS-Saal im Bezirksrathaus Mülheim Die Sozialraumkonferenz fand am Dienstag, den 19.11.2024 von 14 bis 17 Uhr im VHS-Saal der VHS Köln im Bezirksrathaus statt. Es waren Akteur*innen, Vertreter*innen der Bezirkspolitik, der Fachverwaltung und Bürgeramtsleitung sowie Schlüsselpersonen und Bewohner*innen vor Ort. Die knapp 50 Teilnehmenden tauschten sich in Gruppen zu den festgelegten Herausforderungen aus. Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung Forum.Beratung.Mülheim In dem bezirklichen Forum.Beratung.Mülheim wurde sich nach einer erfolgreichen Auftaktveranstaltung im Herbst 2024 zum Ziel gesetzt, zwei Sitzungen (19.01.2025 & 8.10.2025) pro Jahr durchzuführen. In den Sitzungen wird sowohl der fachliche Austausch der bezirklichen Professionen gefördert als auch Fachgespräche mit verschiedenen Ämtern (Bezirksjugendamt, Jobcenter, Bezirksausländeramt etc.) ermöglicht. 2-4 mal / Jahr 5. Ausblick Folgejahr Soziale Infrastruktur und Stadtentwicklung Seite 12 von 13 Abriss der OT St. John (Offene Kinder- und Jugendarbeit), der Kindertagesstätte und der Kirche St. Johannes in Stammheim Der Abriss der Räumlichkeiten von der OT St. John, der Kita sowie der bereits entweihten Kirche St. Johannes ist ab April 2025 geplant und führt bei den Anwohnenden und Besucher*innen zu Verunsicherung. Ab März 2025 ist der Umzug der OT St. John in Container geplant und soll bis zum 31.03. 2025 abgeschlossen sein. Die Dauer dieser Interimslösung ist noch unbekannt , die Bauphase wird jedoch auf drei Jahre geschätzt . Die Container werden auf dem Parkplatz (Moses-Hess-Str., ehem. Cambio-Parkplatz) und der anliegenden Wiese aufgestellt werden. Ein Bauzaun wird die nutzbare Wiesenfläche eingrenzen. Der Neubau mit drei Wohnblöcken soll über die Kita und die OT St. John gebaut werden, welche an die gleiche Stelle kommen sollen. Es wird somit nur das Grundstück bebaut, das bisher der Kirche gehört hat und die sonstige Infrastruktur bleibt erhalten (anliegender Netto etc.). Die neue n Räumlichkeiten der OT St. John verkleinern sich auf 350qm mit kleiner Terrasse und Garten von ehemals 800qm. Abriss Kita der St. Antonius Die Kita der St. Antonius wird aufgrund von baulichen Mängeln im Jahr 2027 schließen. Der hohe organisatorische Planungsaufwa nd bis zu Schließung hat zur Folge, dass die Kita-Mitarbeitenden schon in 2025 nicht mehr an den verschiedenen sozialräumlichen Arbeitskreisen teilnehmen können. Neubauprojekt Wiesdorfer Straße Das Neubauprojekt Wiesdorfer Straße wird bis zum Herbst 2025 von der GAG Immobilien AG zur Anmietung fertig gestellt. Es werden 29 öffentlich geförderte Wohnungen erbaut. Dabei sind Räumlichkeiten für eine 6-gruppige KiTa geplant. Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Keupstraße – Mahnmal-Entwicklung Die Mahnmalentwicklung an der Ecke Keupstraße/Schanzenstraße werden durch die Sozialraumkoordination weiterhin begleitet, denn der Beschluss (die Beauftragung eines Gedenkortes in Erinnerung an die beiden Bombenanschläge des NSU-Netzwerks in Köln) wurde nach wie vor nicht umgesetzt. Keupstraße – Birlikte Zum 21. Jahrestag des Nagelbombenanschlags auf der Keupstraße wird es am 09.06.2025 wieder eine Form des Gedenkens geben, wenn auch in einem kleineren Rahmen als im Jahr 2024. AK Übergang und AK Schulsozialarbeit Mülheim Seite 13 von 13 Beide Arbeitskreise werden weiterhin intensiviert. Hierbei sollen insbesondere relevante Fachämter wie beispielsweise die Fachstelle Gewaltprävention, Amt für Kinder, Jugend und Familie, Abteilung Kinderinteressen und Jugendförderung, miteinbezogen werden. AK Wiener Platz Eine ämter-, ressort- und zielgruppenübergreifende Zusammenarbeit wird in dem sozialräumlichen AK Wiener Platz weiterhin angestrebt und als eine wichtige Voraussetzung verstanden, um die Themen rund um den Wiener Platz bearbeiten zu können. Die Sozialraumkoordination befindet sich seit Sommer 2023 auch bei der städtischen AG Wiener Platz in den Unterarbeitsgruppen UAG Angstraum, Sicherheit und Ordnung, UAG Platzgestaltung und Sauberkeit, sowie UAG Vernetzung sozialer Angebote und bringt dort den sozialräumlichen Blick mit in die (U)AGs. AK Soziales Stammheim Der AK Soziales Stammheim arbeitet auch im Jahr 2025 aktiv an den sozialräumlichen Themen weiter. Für 2025 ist die Gründung einer Unterarbeitsgruppe geplant, die sich mit der Frage auseinandersetzt, ob und in welchem Rahmen es in Stammheim wieder ein Stadtteilfest geben kann (so wie 2017 & 2018). Die Sozialraumkoordination nimmt in dieser Unterarbeitsgruppe eine vernetzende und moderierende Rolle ein. AK Marktplatz Der AK Marktplatz zusammengesetzt aus Initiativen und Akteurinnen rund um den Marktplatz wird sich im kommenden Jahr für die Verbesserung der Aufenthaltsqualität einsetzen. Mit Unterstützung der Sozialraumkoordination sollen Aktionen zur Belebung des Platz tes mit dem Netzwerk umgesetzt werden. Schwerpunktthema Demokratie & Bildung In den sozialräumlichen und bezirklichen AKs werden verschiedenste Ideen gesammelt, demokratische Strukturen zu stärken. Die Sozialraumkoordination begleitet auch in diesem Jahr die Prozesse der verschiedenen Akteure und bringt Ideen mit ein, Demokra tie-Projekte zu fördern und zu stärken. Es wird ein Format über den gesamten Sozialraum geben, indem Ideen gesammelt werden und gegenseitige Unterstützung gefördert wird. Die Sozialraumkoordinator*innen selbst entwickeln ebenfalls eine stadtweite Idee, wie sie sich aktiv an dem Prozess des Demokratieförderung beteiligen können (Plakatkampagne). Prozess: Sozialraumgebietsplanung - Planungskonferenz In der zweiten Jahreshälfte ist die Planungskonferenz der Sozialraumgebietsanalyse angedacht. Ein konkretes Datum gibt es noch nicht und wird im Laufe der ersten Jahreshälfte weiterentwickelt. 2024 Bezirk Nippes Seite 1 von 14 Jahresbericht für das Jahr 2024 und das Sozialraumgebiet Bilderstöckchen des Trägers Netzwerk e.V. Soziale Dienste und Ökologische Bildung Seite 2 von 14 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet Soziale Infrastruktur Die Akteurslandschaft und Netzwerke in Bilderstöckchen sind durch strukturelle und finanzielle Einschränkungen stark geschwächt. Streichungen etablierter Angebote und die Beendigung der Schwerpunktträgerschaft führten zu Umstrukturierungen und einem redu zierten Engagement in der sozialräumlichen Projektarbeit. Die Haushaltsverhandlungen auf Bundes - und Landesebene sowie die im Nove mber von der Stadt Köln angesetzten Kürzungen im Sozialbereich (z.B. Frauenprojekte, Sportprojekte, Geflüchtetenhilfe, Jugendprojekte) haben die Akteur*innen an ihre Grenzen gebracht. Der Wegfall von Angeboten im Beratungs - und Unterstützungsnetz für benachteiligte Einwohner*innen führte z.T. auch zu Kündigungen und dem raschen Verlust erfahrener Mitarbeiter*innen. Stadtentwicklung Das „Räumliche Entwicklungskonzept REK LiebigQuartier“ wurde nach der partizipativen Phase der Konzepterstellung im September den Ausschüssen zur Beschlussfassung vorgelegt. Der Entwurf sieht vor, die Verwaltung mit der Initiierung und Begleitung von sieben Kernprojekten zu beauftragen, von denen fünf das südliche Bilderstöckchen betreffen. Nach Änderungen durch die Bezirksvertretungen Nippes und Ehrenfeld wurde die Vorlage im November vom Stadtentwicklungsausschuss beschlossen. Die Änderungen umfassen die Entwicklung geeigneter Formate zur besseren Information und Einbindung von Politik, Öffentlichkeit und Stakeholdern, die Erhöhung des Grünraums sowie die Prüfun g einer Vorkaufssatzung zur Sicherung wichtiger Grundstücke für eine nachhaltige Quartiersentwicklung. Quartiersentwicklung des „BilderVeedels“: Die städtebauliche Entwicklung des 4 ha große n Areals an der Longericher Straße hin zu einem Stadtquartier für generationenübergreifendes Wohnen und unterschiedliche, gewerbliche Nutzungen durch Cube Real Estade, Stadtplanungsamt und Wirtschaftsförderung Köln ist entscheidend e Schritte vorangekommen. Die partizipative Workshopreihe zum innovativen Piloten „Urbane Produktion” wurde abgeschlossen. Das Planungskonzept zum „BilderVeedel” wurde erstellt und die Beauftrag ung zur Ausarbeitung eines entsprechenden Bebauungsplanentwurfs im Stadtentwicklungsausschuss und der BV-Nippes im März 2024 beschlossen. Energetische Sanierung der sog. Rockenhauser Siedlung: Sehr zügige und erfolgreiche Fortsetzung der Sanierung im vermieteten Bestand durch die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH. Die geplante, abschließende Versorgung mit Mieterstrom konnte bisher nicht im Zeitrahmen realisiert werden, aufgrund von Engpässen bei den für die Stromanschlüsse (Stromzähler u.a.) zuständigen Unternehmen. Abriss und Neubau Haus Adelheid : Auch der SkF Köln e.V. hat eine sehr wichtige (energetische) Standortoptimierung und -Erweiterung ihres Wohnhauses für minderjährige und junge Schwangere, alleinerziehende Mütter oder Väter und ihren Kindern in belasteten Lebenssituationen gestartet. Nach dem Abriss der angeschlossenen KiTa Haus Adelheid erfolgte im April die Grundsteinlegung für den ersten Teil des neuen Gebäudeensembles. Sobald das erste Gebäude fertig gestellt ist, erfolgt der Umzug der Bewohner*innen des Haus Adelheids (geplant für Sommer 2025), der Abriss des alten Hauses und die Fertigstellung des zweiten Gebäudes, das auch Mietwohnungen bieten soll. Seite 3 von 14 Quartiersplatz Altleiningenweg: Die Planung zur Entsiegelung und Umgestaltung wurde erstellt und im November der Baubeschluss durch die BV Nippes beschlossen, mit anvisierter Realisierung im 1. HJ 2025. Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte „KlimaVeedel Bilderstöckchen“ ist ein Kooperationsprojekt der RheinEnergie AG, das im Januar als zweites KlimaVeedel Kölns ausgewählt wurde. Ziel ist die Erreichung der Klimaneutralität Kölns bis 2035. Bis Ende 2025 sollen in den beiden KlimaVeedeln partizipa tive Maßnahmen entwickelt u nd getestet werden. Stadtteilbegehungen und Veranstaltungen wie der „EnergieTag“ bildeten die Grundlage für erste Ideen und Maßnahmen, darunter kostenfreie Energieberatung und Gesprächsrunden mit Wohnungsbaugesellschaften. „HEY Nippes – Check mit uns dein Veedel“ ist ein Kooperationsprojekt der Stadt Köln zur Förderung der strukturellen Partizipation von Kindern und Jugendlichen. Es startete im März mit zweiwöchigen „Veedels-Checks“ in allen 7 Stadtteilen, bei denen die Teilnehmer*innen ihr Wohnumfeld erkunden und bewerten konnten. Insgesamt wurden 520 Beiträge gesammelt, davon 101 aus Bilderstöckchen (23 %). Die Hauptthemen waren Verkehr, Mobiliar im öffentlichen R aum, Sauberkeit und Sicherheit. Im Juni wurde die „100 -Tages-Challenge“ zur schnellen Umsetzung der Verbesserungsvorschläge gestartet. Sechs Projektideen aus der Kategorie „Meine Idee für Nippes“ werden 2025 mit 113.000 € aus dem Stadtverschönerungsprogramm der BV Nippes umgesetzt, darunter die Aufwertung des Spielplatzes Ebernburgweg in Bilderstöckchen. Personelle Veränderungen Verabschiedung Bürgeramtsleiter Ralf Mayer: Im Mai wechselte der sehr engagierte und insbesondere auch in Akteursreihen sehr geschätzte , langjährige Bürgeramtsleiter des Bezirks Nippes, Ralf Mayer, als Amtsleiter in das Ordnungsamt der Stadt Köln. Die Bilderstöc kchen Konferenz verabschiedete ihn schweren Herzens mit einer gemeinsam erstellten Collage und einem „Herzlichen Dank für alles!” sowie den besten Wünschen für die zukünftigen Aufgaben. Begrüßung neuer Bürgeramtsleiter Franz Dillmann: Die Neubesetzung der Bürgeramtsleitung erfolgte Mitte Dezember. Herr Dillmann, bis dahin BA von Rodenkirchen nahm aber bereits im November die Einladung der Bilderstöckchen Konferenz an, zur gemeinsamen Jahresabschlusssitzung, mit einem herzlichen Willkommen und auf eine gute Zusammenarbeit im SRG und Bezirk! Seite 4 von 14 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** 1.1 Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt: - Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert o Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern sollte in Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien geleitete Analyse der Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt und auf dem SharePoint erfasst. 100% o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Frage: Welche Materialientypen/ - arten und Methoden zur Informations- und Aufklärungsarbeit im Rahmen der Kinder- und Jugendgesundheit sind für welche Zielgruppen vor Ort geeignet? Qualitative Reflexion in den relevanten Gremien zur Eignung unterschiedlicher Materialientypen und Methoden (zum Beispiel Flyer, Broschüren, Poster, QR- Codes, Homepages, Social Media, persönliche Ansprache/ Begleitung, …) für verschiedene Zielgruppen (Schwangere, Kinder, Jugendliche, Eltern, Mitarbeitende, …) und unterschiedliche Milieus im Sozialraumgebiet. Eine Empfehlung für das Sozialraumgebiet Bilderstöckchen ist formuliert 100% - Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen 100% (bis 2024) 100% Seite 5 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert o Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten Best-Practice und Schwierigkeiten sind analysiert und dokumentiert o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Frage: Welche Möglichkeiten der Visualisierung gibt es, um die in den verschiedenen Lebens- und Übergangsphasen zuständigen Einrichtungen und Dienste bzw. Beratungsmöglichkeiten für die Einwohner*innen des Sozialraumgebiets sichtbar zu machen? Entwickeln von Schaubildern/ Tafeln, die zum Beispiel entlang von Altersschienen (zum Beispiel Schwangerschaft bis 27 Jahren) niedrigschwellig und in leichter Sprache die Beratungs- und Unterstützungsstrukturen sowie zuständige Einrichtungen im Rahmen der Kinder- und Jugendgesundheit für die Einwohner*innen darstellen und somit Zugänge erleichtern. Erste Schaubilder für das Sozialraumgebiet werden als Printvorlagen entwickelt und sind als PDF-Dateien in den Verteiler gesendet sowie online gestellt auf der Seite der Sozialraumkoordination. 100% - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert o Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind sozialräumlich identifiziert und dokumentiert Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren zur Verfügung, in das diese dokumentiert werden können. In Verbindung zum stadtweiten Projekt: 1. Klärung der Struktur und der Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen (stadtweit) 100 (bis 2024) Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt 100% o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Frage: Wie können Kinder mit Adipositas einen positiven, aktivierenden und nicht „Sportabenteuer“, partizipatives Angebot für adipöse Kids und Freunde (Projektidee der AG Gesundheit und Sport), Pilotprojekt für ein Jahr, vorbehaltlich der dafür zur Das Pilotprojekt „Sportabenteuer FitKids 2025 – Sportkarussell für starke Kinder 70%* Seite 6 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** stigmatisierenden Zugang zu Sportangeboten erhalten? Verfügung stehenden Hallenzeiten und Teamer. in Bilderstöckchen“ ist an den Start gegangen. Erläuterungen durch die SRK: *Nach Rücksprache mit dem Bezirksrat Nippes des Stadtsportbunds Köln wird nun ein neuer Anlauf genommen, das durch die Corona-Auswirkungen auf die Sportvereine ausgebremste Adipositas-Pilotprojekt zu starten. Mit Aktualisierung des ursprünglichen Konzepts ist nun auch ein Schulungsangebot zum Thema Adipositas für interessierte Sportvereine eingeplant. Es wird damit begonnen, die Sportvereine anzuschreiben und gemeinsam mit der Kinderärztin, dem SkF e.V., sowie den Schulsozialarbeiterinnen der Grundschulen für das Projekt geeignete Kinder zu akquirieren. Bei positiver Resonanz der Kinder und Vereine wird das Trainingsangebot im Frühjahr 2025 starten können. 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Sozialräumliches Ziel Stärkung der Teilhabechancen zur Verbesserung der Lebensbedingungen insbesondere der benachteiligter und durch die Folgen der aktuellen Krisen besonders betroffener Bewohner*innen Bilderstöckchens. Empowerment durch Selbstwirksamkeitserfahren Partizipation zur gemeinsamen Quartiers- bzw. Stadtteilentwicklung mit Fokus auf Steigerung der Lebens- und Aufenthaltsqualität sowie Schaffung neuer Wohn- und Aufenthaltsmöglichkeiten Schwerpunkt: Konzeptentwicklungs- und Umsetzungsbegleitung, Vermeidung von Beteiligungsmüdigkeit. Auswahl potentieller Maßnahmen: Entwicklung/ Unterstützung und Begleitung/Realisierung von Maßnahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung im Sozialraumgebiet unter aktiver Einbindung von Akteuren und Einwohner*innen des Sozialraums Mindestens 2 Maßnahmen wurden realisiert/ begleitet 100% 5 Maßnahmen realisiert/ begleitet Seite 7 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** im Rahmen von Bürger*innebeteiligung und Aktivierung sowie Hilfe zur Selbsthilfe. - „Vermeidung von Angsträumen“, Gestaltung der KVB- Haltestelle und Kreuzung Geldernstr./Parkgürtel - Quartiersplatz Altleiningenweg, Gestaltung und Nutzung - „BilderVeedel“ städtebauliche Entwicklung Longericher Str., Pilot „Urbane Produktion“ (cube-co-craft) - Räumliches Entwicklungskonzept (REK) LiebigQuartier, Erstellung und Umsetzung (?) - „Hey Nippes“, Realisierung des Kinder- und Jugendbeteiligungsprojekts der Stadt Köln im Bezirk Nippes - „un:box cologne – Deine Stadt, deine Ideen“, Vorhabenentwicklung im Rahmen des städtischen Projekts - „Gestalte dein Veedel – gemeinsam sind wir stärker“ – Umsetzung des AWO- Ehrenamtsprojekts - „Keine Idee geht verloren“- Übersicht über die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung in Bilderstöckchen 2022 bis 2024 Mindestens 15 Akteure wurden eingebunden 100% Mindestens 50 Akteure beteiligt Mindestens 50 Einwohner*innen wurden erreicht 100% Mindestens 450 Einwohner*innen wurden erreicht Seite 8 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Empowerment durch Begegnung und (trans)kulturellen Austausch im Rahmen von Stadtteilfesten, kulturellen sowie nachhaltigen (Bildungs-) Events und Aktivitäten (BNE), offenen, regelmäßigen Angeboten. Auswahl potentieller Maßnahmen: - „Frühlingsfest im Geldernpark“, von „Hallo Nachbar – Dankeschön!“ in Kooperation mit der AG Wohnen - „Ferienspaß im Geldernpark 2024“ der AG Jugend - „Kulturpfad Bilderstöckchen“, Vorhaben von Geschichtswerkstatt und Bürgerverein Bilderstöckchen - „111 Jahre Blücherpark“, Herausgabe Chronik und Jubiläumsfest der Geschichtswerkstatt - „2. Klima Veedel in Bilderstöckchen”, Realisierung des partizipativen Pilotvorhabens der RheinEnergie AG in Bilderstöckchen - „1. Wintermarkt in Bilderstöckchen”, kreatives Fest der AG Jugend in/um Lucky‘s Haus - „Gemeinsam im Quartier“, Förderaus- schreibung der drei RheinEnergie Stiftungen 2024, Antragstellung durch Akteure der Bilderstöckchen Konferenz mit Fokus Bilderstöckchen-Süd/ LiebigQuartier Entwicklung/ Unterstützung und Begleitung/ Realisierung von Maßnahmen der Bürger*innenaktivierung im Sozialraumgebiet unter aktiver Einbindung von Akeuren sowie Einwohner*innen des Sozialraumgebiets Mindestens 2 Maßnahmen wurden realisiert/ begleitet 100% 7 Maßnahmen realisiert/ begleitet Mindestens 10 Akteure wurden eingebunden 100% Mindestens 45 Akteure beteiligt Mindestens 100 Einwohner*innen wurden erreicht 100% Mindestens 500 Einwohner*innen erreicht Seite 9 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Hilfe zur Selbsthilfe durch informelle sowie praktische Unterstützung zur Alltagsgestaltung und -bewältigung Realisierte Maßnahmen: - „Gesundheit, Sicherheit, Geselligkeit“, Angebote der AG Senioren - „Update Seniorenkompass Bilderstöckchen“, Abschluss und Print der Broschüre - „Kinderrechte kindgerecht KiKi“, Abschluss Handbucherstellung in Kooperation mit AG KiTa - „Lease ein Buch – das Bilderstöckchen 2.0“, Update durch die Bilderstöckchen Konferenz - „Mein Lieblingsbuch“, Lesefest der AG KiTa/Schule - „Gut essen und dabei sparen – wie geht das?“, Schulungsangebote und Workshops der Verbraucherzentrale NRW - „Räume gesucht“, Fördern niedrigschwelliger Angebote durch die Bilderstöckchen Konferenz Entwicklung/Unterstützung und Begleitung/Realisierung von Maßnahmen der Hilfe zur Selbsthilfe im Sozialraumgebiet unter aktiver Einbindung von Akteuren sowie Einwohner*innen des Sozialraumgebiets Mindestens 2 Maßnahmen sind realisiert/begleitet 100% 5 Maßnahmen realisiert Mindestens 10 Akteure sind eingebunden 100% Mindestens 55 Akteure eingebunden Mindestens 100 Einwohner*innen sind erreicht 100% Mindestens 200 Einwohner*innen erreicht * inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug **grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht Seite 10 von 14 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung Umnutzung des Kirchengebäudes der Nathanaelkirche Kirchenbauten sind Gemeingut! Gründung einer AG zur Bewahrung und ggf. zukünftigen Umnutzung des Kirchengebäudes der Nathanaelkirche. Es sollen Möglichkeiten eruiert werden, wie die Nathanaelkirche bewahrt bzw. eine zukünftige Umnutzung erfolgen kann. Denkbar wäre auch eine Verknüpfung mit dem Projekt „Multikultureller Begegnungsort für Senior*innen mit Migrationshintergrund“. Eine AG wurde gegründet. ja Entwicklung eines Nutzungskonzepts Infrastrukturraum Gemeinsam mit der GAG soll ein Nutzungskonzept zur Sozialarbeit im Quartier entwickelt werden. Die konzeptionelle Entwicklung soll bereits vor Fertigstellung des Neubaus beginnen. Im Rahmen des GAG Neubaus soll bereits vor dessen Fertigstellung ein tragfähiges Nutzungskonzept Sozialarbeit im Quartier entwickelt werden. ja Schaffung eines (multikulturellen) Begegnungsorts für Senior*innen mit Migrationshintergrund Das Thema wurde immer wieder benannt und der Bedarf für einen Begegnungsort für Senior*innen mit Migrationshintergrund wurde deutlich. Es gilt einen Ort der Begegnung zu finden, an dem sich ein- bis zweimal wöchentlich Senior*innen mit Migrationshintergrund zum Beispiel zu einem gemeinsamen Frühstück treffen können. ja Lärmschutz Naherholungsgebiet Blücherpark Seit vielen Jahren ist die Lärmbelastung durch die A57 im Blücherpark ein zentrales Thema und insbesondere mit Blick auf die Gesundheitsrelevanz möglichst intakter Naherholungsgebiete für benachteiligte Bevölkerungsgruppen im SRG (Umweltgerechtigkeit, verkürzte Lebensdauer benachteiligter Personengruppen, auch aufgrund belasteten Wohnumfelds) aktueller denn je. Neueste Lärmkartierungen zeigen die extrem hohe Belastung in der Der fehlende Lärmschutz war bereits Thema mehrerer, bislang vergeblicher Beschlussvorlagen der BVen Nippes und Ehrenfeld (Gesetzeslage sieht keine Lärmschutzmaßnahmen an Naherholungsgebieten vor). Öffentlichkeitsarbeit vor Ort zur Sensibilisierung auch der Politik sollten ein Umdenken und ggf. Gesetzesänderungen ermöglichen. ja Seite 11 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Parkanlage, verschärft durch die Reflexion des Verkehrslärms an der einseitig errichteten Lärmschutzmauer zur Wohnbebauung nach Ehrenfeld. Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Schaffung eines (multikulturellen) Begegnungsorts für Senior*innen mit Migrationshintergrund Aus dem ermittelten Bedarf nach einer Begegnungsmöglichkeit für Senior*innen (Fokus Frauen) mit Migrationshintergrund hat sich die Projektidee ergeben. Es gilt, einen Ort der Begegnung zu finden, an dem sich ein- bis zweimal die Woche Senior*innen mit Migrationsgeschichte zum Beispiel zum gemeinsamen Frühstück treffen können. Hierzu gilt es zunächst ein Konzept zu entwickeln, wie Senior*innen, mit Migrationsgeschichte erreicht, ihre Bedarfe erfasst und partizipativ in entsprechende Angebote umgesetzt werden können. Zudem sollte die Öffnung hin zu Senior*innen ohne Migrationshintergrund perspektivisch angelegt werden. - Ein Konzept zur Erreichung der Zielgruppe wird erstellt - Potenzielle Begegnungsorte wurde gefunden - Denkbar wäre eine Anbindung an den Infrastrukturraum der GAG“ im Neubau der GAG - Oder eine Anbindung an die Nathanaelkirche im Zuge der geplanten Umnutzung des Kirchengebäudes planmäßig Lärmschutz Naherholungsgebiet Blücherpark Aus dem auch aufgrund aktueller Lärmkartierungen ermittelten Lärmschutzbedarf für erholungssuchende, insbesondere benachteiligte Einwohner*innen ergibt sich die Forderung nach öffentlichkeitswirksamen Sensibilisierungsmaßnahmen und politischem Umdenken. - Erste Maßnahmen wurden im Rahmen der Vorstellung der Chronik „111 Jahre Blücherpark” als auch anlässlich der Feier zum Parkjubiläum vor Ort durchgeführt. planmäßig Seite 12 von 14 Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung Aufgrund der unklaren Nutzung des Kirchengebäudes der Nathanaelkirche wurde eine AG gegründet, die sich mit einer Bewahrung bzw. einer zukünftigen Umnutzung des Kirchengebäudes befasst. Ein Tagungsrhythmus des Gremiums wurde noch nicht festgelegt, ein erster Termin ist für das erste Quartal 2025 geplant. Erläuterungen 5. Ausblick Folgejahr Soziale Infrastruktur Die Haushaltsverhandlungen 2025/2026 führten zu erheblichen Streichungen, die viele Akteur*innen, darunter Mitglieder der Bilderstöckchen Konferenz, betrafen. Arbeitsverhältnisse mussten zum Jahresende beendet werden, und Planungen, insbesondere im Sportbereich, wurden stark beeinträchtigt. Obwohl ein Teil der insbesondere Projektk ürzungen im Januar/Februar 2025 von der Politik zurückgenommen wurde, blieben personelle Verluste bestehen, was den Wegfall von Erfahrungen und aufgebautem Vertrauen zur Folge hat. Die Unsicherheiten werden durch die erforderliche Genehmigung des Haushalts 2025/2026 durch die Bezirksregierung weiter verstärkt. Zudem könnten nicht zurückgenommene Kürzungen und Umstrukturierungen in der Sozialberatung und der Arbeit mit Geflüchteten die Angebote der Offenen Türen erheblich einschränken. Die betroffenen Akteur*innen versuchen, die Lücken durch Förderanträge zu schließen, was jedoch zusätzliche Ressourcen bindet . Zukünftige Projekte im Rahmen des Programms „Lebenswerte Veedel“ müssen daher noch gezielter auf die Bedürfnisse der Gemeinschaft eingehen, um eine Win-Win-Situation zu schaffen. SRK-Jahresschwerpunkt 2025 „Demokratieförderung”: Förden des demokratischen Austauschs, Steiger n des Interesses an Politik und möglichst auch eine Erhöhung der W ahlbeteiligung sind einige der Ziele, mit denen die Kölner SRKs im Wahljahr 2025 allparteilich aktiv werden möchten. Dabei werden sowohl SRG -übergreifende Projekte realisiert (z.B. Kreativwettbewerb), als auch zu SRG-spezifischen Maßnahmen und Projekten aufgerufen. Unter Einbindung der Akteursnetze vor Ort werden Aktivitäten umgesetzt, die den Zusammenhalt in der Gesellschaft, den konstruktiven Austausch, sowie die Konflikt- und Kompromissfähigkeit befördern sollen. Zweites Tafelangebot für Bilderstöckchen startet im Frühjahr: In Kooperation mit der LEBENSWERT Stadtkirche Köln e.V. geht exklusiv für die Einwohner*innen des südlichen Bilderstöckchens (südlich des Parkgürtels) ein neues Tafelangebot an den Start! Das neue Angebot ist damit neben dem etablierten Angebot des Kellerladen e.V. (im Norden des Stadtteils) die zweite öffentliche Lebensmittelausgabe des SRG und zunächst für 20 Haushalte vorgesehen. Seite 13 von 14 Stadtentwicklung „Veedelsparkplatz Kuseler Straße”!? Der sich insbesondere rund um den zukünftigen Quartiersplatz Altleiningenweg seit Jahren aufschaukelnde Parkraummangel in Bilderstöckchen, verschärft sich akut nach dem Schließen der baufälligen Tiefgarage der Allianz -Siedlung an der Hunsrückstraße (mit drei 8 geschossigen Hochhäusern) wegen Einsturzgefahr. Der Vorschlag, ein Konzept zum Anwohnerparken gemeinsam mit dem angrenzenden Netto-Markt zu entwickeln, wurde bereits in Zusammenhang mit der Umgestaltung des neuen Quartierplatzes Altleiningenweg von der SRK thematisiert, auch um die Akzeptanz der Anwohnerschaft für die Umgestaltungsmaßnahme zu erhöhen. Ein Antrag in der BV-Nippes soll im Frühjahr 2025 per Beschluss einen entsprechenden Prüfauftrag an die Verwaltung auf den Weg bringen! „Wasserspielplatz Geldernpark ”!? Ein in 2022 erfolgter Beschluss der BV -Nippes zur prioritären, nachhaltigen Errichtung eines Wasserspielplatzes im Geldernpark (nach vorausgegangener Abstimmung mit der Verwaltung) findet keine Entsprechung in der „Kom munalen Spielraumplanung 2025-2030”, in der für die Spielraumplanung in Nippes die ,Neugestaltungsplanung’ des Geldernpark erst in 3. Priorität ab 1. HJ 2029 vorgesehen ist. Hier gilt es zu prüfen, inwieweit der frühere BV-Beschluss noch in der Spielraumplanung berücksichtigt werden kann. Auch im Rahmen der Klimawandel-angepassten Durchführung des jährlichen Ferienspaßes im Geldernpark der AG Jugend wäre die zeitnahe Errichtung eines Wasserspielplatzes von großer Bedeutung! Innovatives Holzbauprojekt der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH auf dem Gelände des ehemaligen „Afrikanums” in Planung: Vier Mehrfamilienhäuser mit igs. 84 frei finanzierten Wohnungen möchte die Aachener SWG auf dem rd. 6.000 m 2 großen Areal des Missionsordens „Weiße Väter” an der Ludwigsburger Straße errichten. Die Gebäude sollen in Holz-Bauweise entstehen (größtes Holzbauprojekt für Wohnzwecke in Köln), geplant sind Fassaden- und Dachbegrünung, Photo-Voltaik, Wärmepumpe, überdachte Fahrradstellplätze, Car- und Bike- Sharing vor Ort neben reduzierter Anzahl von Tiefgaragenplätzen. Der Bauantrag ist eingereicht. Sanierung der GAG-Bestände südlich und Neubauvorhaben nördlich der Straße ,Am Bilderstöckchen’: Start der Sanierung der Wohnblöcke im teilentmieteten Bestand steht bevor, Entwürfe des vorhabenbezogenen Bebauungsplans und der Änderung des Flächennutzungsplans für den Neubau aus drei Gebäuderiegeln mit 97 Wohneinheiten (100 % geförderter Wohnungsbau) sind erstell t und werden im Februar zur Beteiligung veröffentlicht. Vorgezogene Verlegung und Optimierung des Bolzplatzes Robert-Perthel-Straße: Die im Rahmen von HEY Nippes in 2024 durch Kinder und Jugendliche der OT Lucky’s Haus beeindruckend initiierte Sanierung ihres nicht mehr bespielbaren Bolzplatzes soll auf Anregung der SRK im Rahmen der GAG -Neubebauung ,Am Bilderstöckchen , (s.o.) vorgezogen werden. Sobald die durch die GAG bereits gestellten Anträge zur Verlegung des Platzes bewilligt sind, kann mit der Verlegung (auf Kosten der GAG) begonnen werden , bevor die Gebä uderiegel erreichtet sind. Dieses Vorziehen ist insbesondere von dem Hintergrund wichtig, da ein weiterer Bolzplatz des nördlichen Bilderstöckchen für das DKG-Interim im Nordpark weichen musste (Nutzungsfortsetzung durch neue Gesamtschule Weidenpesch). Seite 14 von 14 Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte „Gesundheitsregion Köln -Nord”, bezirkliches Kooperationsprojekt der Stadt Köln , gefördert aus Landesmitteln : Gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW wird die Stadt Köln von 2025 bis 2027 in Chorweiler und Nippes den Aufbau einer bezirksübergreifenden Gesundheitsregion Köln -Nord realisieren. Ziel ist es, Einwohner*innen den Zugang zu medizinischer Versorgung zu erleichtern. Dabei sollen stärker und schwächer versorgte Bezirk verbunden werden, um durch enge Kooperation und Vernetzung Synergie-Effekte zu erzielen. Es gilt u.a. die bestehenden lokalen medizinischen, therapeutischen, pflegerischen und sozialen Angebote sowie Leistungen von Ämtern und Krankenkassen besser miteinander zu verknüpfen. Die SRK unterstützt die Projektmitarbeitenden bei der Einfü hrung in die bestehenden Gremien und Netzwerke im Bezirk und SRG. „KlimaVeedel Bilderstöckchen”, sozialräumliches Kooperationsprojekt der RheinEnergie AG: Das Projekt geht i ns zweite Projektjahr mit folgenden geplanten Aktivitäten: Infomobil vor Ort ab Januar, großes Veedelsfest im Juni unter Beteiligung der Bilderstöckchen Konferenz. Weitere Maßnahmen werden im Jahresverlauf entwickelt und umgesetzt. 2024 Bezirk Porz Seite 1 von 11 Jahresbericht für das Jahr 2024 für das Sozialraumgebiet Porz-Mitte/Urbach des Trägers Diakonie Michaelshoven Die Sozialen Hilfen gGmbH Seite 2 von 11 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet Soziale Infrastruktur Mit der Fertigstellung der drei Häuser der Neuen Porzer Mitte verfügt der Sozialraum im neuen Gemeindezentrum der katholischen Gemeinde St Josef seit Anfang des Jahres über einen neuen Begegnungsort. Zentral in der Fußgängerzone gelegen bietet das „mittendrin“ ein en Ort zum Verweilen, Vernetzen und für bürgernahe Angebote, wie z.B. den ehrenamtlich betriebenen Lotsenpunkt für Formularhilfe und Vermittlung von Hilfeleistungen. Zudem steht die Räumlichkeit Vereinen und Initiativen zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung. Dadurch hat bspw. der Porzer Klimatreff einen öffentlich zugänglichen Ort gewinnen können, wo sich die ehrenamtlich Engagierten nun jeden Donnerstagnachmittag treffen. In 2024 erhielt die evangelische Gemeinde nach jahrelanger Vorarbeit die Förderzusage der Stiftung Wohlfahrtspflege für den U mbau der Lukaskirche. Das geplante Lukasquartier wird zukünftig in dem Gebiet, wo Porz -Mitte auf Zündorf -Nord trifft, einen Raum fü r Begegnung und Gemeinschaft schaffen. Das Außengelände soll zum ansprechenden Quartiersplatz, der Theatersaal im Untergeschoss zu multifunkt ionalen nutzbaren Räumen umgestaltet werden. Beides soll dem Quartier zur freien Nutzung zur Verfügung gestellt wer den. Der Umbau soll bis Sommer 2026 abgeschlossen sein. Mit dem über die RheinEnergie Stiftungen geförderten Projekt „Zukunftsquartier Wahn“ gibt es seit Herbst 2024 ein weiteres Qu artiersprojekt im Bezirk Porz. Hier konnten die durchführenden Träger bestehend aus Diakonie Michaelshoven, JobWerke Porz und Theater Impuls auf die von der Sozialraumkoordination Porz-Mitte / Urbach bereits in 2023 durchgeführten Analyse von Bedarfslage und Angebotsstruktur im Teilraum „Wahn Nachtigallenstr“ zurückgreifen. Stadtentwicklung Im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) fanden in Porz-Mitte einige erfreuliche Veränderungen statt: Im Frühling 2024 startete das Büro Porz Mitte für Vernetzung und Aktivierung seine auf drei Jahre angelegte Arbeit. Mit dem Verfügungsfonds steht sowohl zivilgesellschaftlichen Akteuren als auch Gewerbetreibenden jeweils ein Finanzierungstopf für Projekte zur Revitalisierung de r Innenstadt zur Verfügung. Die Sozialraumkoordination ist Mitglied im Beratungsgremium für den Bürgerorientierten Verfügungsfonds und arbeite t eng mit den Quartiersmanagern vor Ort zusammen. Am 25. September startete der Bau des neuen Parks in Porz -Mitte, der voraussichtlich bis Sommer 2026 fertiggestellt sein soll. Hier leitete die Sozialraumkoordination bereits erste Schritte zur Aktivierung für eine soziale Bespieglung des Parks ein (siehe Ausblick). Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Mit dem Nachbarschaftsfest Glashüttenstraße wurde gemeinsam mit den anliegenden Akteuren wie Quartiersarbeit, Kita, Jugendzen trum, Seniorennetzwerk und LEG Immobiliengesellschaft erstmals eine bereits seit vielen Jahren geplante Vision realisiert. Die Aktion traf sowohl bei den Seite 3 von 11 beteiligten Einrichtungen als auch bei der Anwohnerschaft auf große Resonanz, so dass beschlossen wurde, das Fest im nächsten Jahr zu wiederholen. Das Veedelsfest im Rahmen der Klimawoche fand 2024 Verstärkung durch eine Kooperation der Sozialraumkoordination mit dem Büro Porz Mitte, dem City Center Management und dem Porzer Bürgerverein. Neben den Info-Ständen rund um Nachhaltigkeit wurde das Fest in der Fußgängerzone so um einen Flohmarkt, eine Hüpfburg und viele weitere Mitmach- und Essens-Stände von Vereinen und Einrichtungen aus dem Stadtteil erweitert. Eine sozialraumübergreifende Kooperation war die Jahresabschlussaktion der Stadtteilkonferenzen Finkenberg, Gremberghoven und Porz-Mitte /Urbach, die gemeinsam stattfand. Auf Einladung des Bürgeramtsleiters Guido Motter wurde das neue Kölnische Stadtmuseum besucht, gefolgt von einem geselligen Netzwerktreffen im Café Wallraf. Sozialraumübergreifenden Kontakte wurden geknüpft und gemeinsame Projekte besprochen. Die Veranstaltung war so erfolgreich, dass in diesem Jahr wieder eine gemeinsame Jahresabschluss Stadtteilkonferenz geben wird. Personelle Veränderungen Personell kehrte Lara Waldron aus der Elternzeit in die Sozialraumkoordination Porz-Mitte/Urbach zurück und nahm die Stelle in Vollzeit wieder auf. Somit endete die Vertretung von Frau Deppe-Polzin und Frau Jacobi Navarro. 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** 1.1 Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt: - Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert o Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern sollte in Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien geleitete Analyse der Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt und auf dem SharePoint erfasst. 100% Seite 4 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Wie erhalten die Akteure im Sozialraumgebiet die gesammelten Materialien und Methoden? Materialien und Methodensammlung wird dem Sozialraumgebiet zur Verfügung gestellt, zum Beispiel über die Sozialraumwebsite oder eine digitale Pinnwand (Padlet) Die Materialiensammlung steht dem Sozialraumgebiet zur Verfügung. 100% - Vernetzung durch Erfahrungsaustausch/Hospitationen Ziel: Wissen über andere Angebote/Dienste/Einrichtungen sind verbessert. Erste Erfahrungen und Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung sind erprobt o Vorschlag AP für alle SRG: Kenntnis und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Datenbank in.koeln verbreitern durch Information in Gremien In Verbindung zu den SRG-Projekten: 1. Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung (im SRG) 2. Adäquate Netzwerkstruktur 100 (bis 2024) In den relevanten Gremien hat die SRK über die Datenbank in.koeln informiert und Unterstützungsmöglichkeiten deutlich gemacht. 100% o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Wie können persönliche Treffen, Austausch und Koordination sichergestellt werden? Konstitution eines AK Gesundheit für das Sozialraumgebiet Der AK Gesundheit ist gegründet und hat viermal im Jahr getagt 100% - Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der 100 (bis 2024) 100% Seite 5 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert o Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen Best-practice und Schwierigkeiten sind analysiert und dokumentiert - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert o Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind sozialräumlich identifiziert und dokumentiert Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren zur Verfügung, in das diese dokumentiert werden können. In Verbindung zum stadtweiten Projekt: 1. Klärung der Struktur und der Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen (stadtweit) 100 (bis 2024) Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt 100 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Wie können Zugangsbarrieren abgebaut werden? Entwicklung eines Projekts (zum Beispiel aufsuchendes Angebot vor Ort an Schulen und/oder Jugendeinrichtungen) im AK Mentale Gesundheit Jugendlicher im Bezirk Porz. Ein Pilotprojekt wurde entwickelt, durchgeführt und evaluiert. 100% Seite 6 von 11 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Sozialräumliches Ziel Begleitung der Weiterentwicklung und der Gruppenprozesse zur Erarbeitung einer tragfähigen Struktur in der Zukunft des Klimatreffs Teilnahme an den regelmäßigen Treffen des Klimatreffs Teilnahme der Sozialraumkoordination an den regelmäßigen Treffen des Klimatreffs Teilnahme an mindestens vier Treffen 100% Finden von Kooperationspartnern Es werden Kooperationspartner gefunden Mindestens eine Kooperation wurde eingegangen 100% Prüfung, welche städtischen Ressourcen genutzt werden können. Prüfung von Ressourcen wie zum Beispiel die Kölner Klimawoche, stadtweilte Projekte, Förderungen, usw. Mindestens eine Ressource wurde eruiert und genutzt 100% Entwicklung von Lösungsansätzen zur Sicherheitsproblematik an der Siedlung Rosenhügel Begleitung und Gestaltung des übersektoralen Runden Tisches zum Thema Sicherheit in der Siedlung Rosenhügel Teilnahme an Treffen des Runden Tischs Sicherheit Mindestens zwei Treffen * Maßnahmen zur Problemlösung werden entwickelt Unterstützung bei der Maßnahmenentwicklung Mindestens zwei Maßnahmen * Stärkung der Toleranz und des Demokratiebewusstseins Die Sozialraumkoordination Porz- Mitte/Urbach und Porz- Ost/Finkenberg/Gremberghoven/Eil entwickeln Ideen und Maßnahmen die in beiden Sozialraumgebieten umgesetzt werden. Bedarfsabfrage der Akteur*innen und Bewohner*innen Durchführung und/oder Teilnahme an mindestens vier Aktionen/Veranstaltungen (siehe zum Beispiel links) oder auch die Teilnahme am Begleitausschuss) 100% Kontaktaufnahme zum Kölner Jugendring, welcher 2024 das Demokratiefest in Porz ausrichtet Beteiligung am Demokratiefest Installieren eines öffentlichen Dialogs (zum Beispiel Grünes Sofa mit politischen Akteur*innen, mit dem Ziel, mit den Seite 7 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Bürger*innen in den Dialog zu treten und ein Bewusstsein für Demokratie zu schaffen Besuch des Landtags und/oder der Stadtverwaltung Erläuterungen durch die Sozialraumkoordination: * Entwicklung von Lösungsansätzen zur Sicherheitsproblematik an der Siedlung Rosenhügel Bei Entwicklung der Zielvereinbarung für das Jahr 2024, welche bereits im letzten Quartal 2023 begonnen wurde, ist man noch d avon ausgegangen, dass der 2023 festgestellte Bedarf auch weiterhin besteht. Tatsächlich wurde aber im Jahr 2024 der Bedarf weder v on den Akteuren vor Ort noch von den Bewohner*innen gesehen. Es fand daher kein „Runder Tisch Sicherheit“ statt und auch für Maßnahmen, über die 2023 initiierten Maßnahmen hinaus, wurde kein Bedarf gesehen. Bei den Stadtteilkonferenzen stand das Thema „Sicherheit in der Siedlung Rosenhügel“ regelmäßig auf der Tagesordnung, so dass es nicht aus dem Auge verloren gehen konnte. 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung Verbesserung des Kontakts zwischen den Generationen Neben ersten Ansätzen wie das gemeinsame Reparieren des Unterstands, bieten sich auch Aktionen auf dem Nachbarschaftsfest an, sowie moderierte Gesprächsrunden oder eine Taschengeldbörse. Darüber hinaus wird die Schaffung eines Bolzplatzes gewünscht. Schon seit längerem wird in der Stadtteilkonferenz Zündorf/Rosenhügel angemerkt, dass der Kontakt zwischen den Jugendlichen und den älteren Bewohner*innen in der Siedlung angespannt sei. Eine Ursache sein, dass es den Jugendlichen an Begegnungsmöglichkeiten fehle. Ja, in Bearbeitung. Vermüllung in der Siedlung Rosenhügel Auffällig ist die unkontrollierte Entsorgung von Astwerk aber auch Müll längs der KVB-Trasse, obwohl die AWB anbietet, Grünschnitt abzuholen bzw. dieser kostenfrei abgeliefert werden kann. Kontaktaufnahme zu den Kleingärtnern wird angestrebt. Darüber hinaus werden zwei Kölle putzmunter Aktionen durchgeführt. Nachdem sich die Müllsituation nach der letzten erfolgreichen Kölle putzmunter Aktion im Jahr 2023 entspannt hatte, nimmt die Vermüllung nun wieder zu. Ja, in Bearbeitung. Seite 8 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Erhalt der Sporthalle Schulzentrum Heerstraße Mitteilung in der Bezirksvertretung Porz durch den zuständigen Dezernenten, dass aufgrund der desolaten Lage der Sporthallen stadtweit nicht davon auszugehen ist, dass die Halle in Zündorf in naher Zukunft von Abriss und Neubau betroffen sein wird. Im örtlichen Turnverein herrscht Sorge, dass die Sporthalle am Schulzentrum Heerstraße abgerissen werden und durch eine neue Halle in der Gartenstraße oder Zündorf Süd ersetzt werden könnte. nein Reparatur/Verschöner ung des Unterstands auf der Wiese Gemeinsam haben der Zündorfer Bürgerverein und die Jugendlichen der Siedlung Rosenhügel den Unterstand auf der Wiese repariert. Der Holzpfahl wurde mit Metall gesichert und mit Paneele verkleidet. Befestigungen von neuen Tischen und Bänken sollen noch angebracht werden. Sobald die Fertigstellung erfolgt ist, kann in einem nächsten Schritt der Unterstand von den Jugendlichen künstlerisch gestaltet werden. Ziel ist es, hierdurch Verantwortung zu stärken und Vandalismus vorzubeugen. Nachdem der Unterstand auf der Wiese fertiggestellt worden war, war der Holzpfahl angesägt und der Unterstand daraufhin von der Stadt Köln gesperrt worden. Ja, in Bearbeitung. Verringerung von Schulabsentismus Aktuell werden Busse eingesetzt, um die Kinder zur Schule zu bringen. Sie werden geweckt, bekommen Frühstück und werden bis zur Schule begleitet. Schulabsentismus stellt nach wie vor eine Problemlage dar. Wobei es unterschiedliche Meinungen gib, ob im Einzelfall eine Kindeswohlgefährdung vorliegt oder nicht. nein Neues Personal Es gibt weiterhin einige unbesetzte Stellen im Kita- Bereich, was dazu führt, dass wichtige Aufgaben nicht in dem Maße übernommen werden können, wie das notwendig wäre. Um sprachliche Barrieren zu überwinden, werden aktuell Übersetzungsgeräte eingesetzt. Sprachliche Barrieren zwischen Kita-Personal, Kindern und Eltern ist im Arbeitsalltag eine große Herausforderung. Inklusion ist hier ein großes Thema. Es gibt viele Kinder mit erhöhtem Förderbedarf, was mit viel Bürokratie einhergeht. nein Sicherheit und Sauberkeit in der Papageiensiedlung In der Siedlung um die Glashüttenstraße in Porz-Mitte sind die Lebensbedingungen beeinträchtigt durch Vermüllung, Sperrmüll-Tourismus, Vandalismus, fehlende Instandhaltung und Kriminalität. Zur abgestimmten Problemlösung soll ein Runder Tisch mit den zuständigen Stellen gegründet werden ja Seite 9 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung AK Kinder- und Jugendgesundheit Erstellung einer Übersicht zu Angeboten rund um „Mediennutzung“ und Anschaffung der Methodentasche NetBag zum Ausleihen für Akteure im Sozialraum Treffen zur Ausweitung des best practice Anti-Gewalt- Projekts an andere Schulen Planmäßig erfolgt Verschönerung des Untersands auf der Wiese Rosenhügel Nach der Beschädigung des verschönerten Unterstands soll dieser vom Bürgerverein Zündorf repariert und in Zusammenarbeit mit Streetwork Köln ein Graffiti- Workshop für Jugendliche durchgeführt werden. Koordination von Reparatur und Graffiti-Workshop Reparatur erfolgt; Graffiti-Workshop wurde vorbereitet, musste aber wegen Verfügbarkeit der Jugendlichen nach 2025 verlegt werden Nachbarschaftsfest Glashüttenstraße Durch die anliegenden Akteure gemeinsam organisiertes Fest der Begegnung für die Anwohnerschaft auf der Wiese zwischen den Hochhäusern Koordination durch die Sozialraumkoordination Planmäßig erfolgt Runder Tisch Sichere und Saubere Papageiensiedlung Einladung zur konstituierenden Sitzung mit Bürgeramt, Polizei, Ordnungsamt, AWB, LEG Immobiliengesellschaft und Quartiersarbeit Koordination durch die Sozialraumkoordination Planmäßig erfolgt Klimawoche Unterstützung der Porzer Klimawoche Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit Koordination Veedelsfest Planmäßig erfolgt * inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug **grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht *** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro Seite 10 von 11 5. Ausblick Folgejahr Soziale Infrastruktur In 2025 stehen gleich zwei erfreuliche Vereinsgründungen an: die Interessensgemeinschaft (IG) Porzity und der Porzer Klimatreff – beides Akteure, die bei der Revitalisierung der Innenstadt eine wesentliche Rolle spielen werden. Stadtentwicklung Im Rahmen des ISEK soll im Sommer 2025 die Fußgängerzone „Neue Porzer Mitte“ fertiggestellt sein. Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte In 2025 gibt es im Sozialraum reichlich Anlass zum Feiern: Zeitgleich zum 50 -jährigen Bestehen von Porz als Bezirk der Stadt Köln, kommt voraussichtlich der „Tag des guten Lebens“ ins Porzer Zentrum – ein Veranstaltungsformat, das bisher ausschließlich in den angesagten zentralen Kölner Veedeln stattgefunden hat. In jedem Fall soll die geplante Großveranstaltung als Auftakt zur vierten Porzer Klimawoche in ihrer Reichweite – sowohl bei Mitwirkenden als auch bei Gästen – weiter wachsen und bezirks-, sektor- und generationsübergreifend möglichst viele aktive Gruppen erreichen. In enger Abstimmung mit der Bezirksamtsleitung unterstützt und begleitet die Sozialraumkoordination darüber hinaus weitere Veranstaltungen und Aktionen, die im Rahmen des Jubiläums gepla nt sind und im Ganzen zur Revitalisierung der Innenstadt und zum Gemeinschaftsgefühl in Porz beitragen werden. Insbesondere vor dem Hintergrund der bestehenden Baustelle für den neuen Park im Rahmen des ISEK wird die Papageiensiedlung (Glashüttenstraße) ein Jahresschwerpunkt der sozialräumlichen Arbeit sein. Angestoßen durch ein Treffen der Sozialraumkoordination mit der LEG Immobiliengesellschaft, der Stiftung Dein Zuhause Hilft und der lokalen Quartiersarbeit (papageienTREFF des SKM Köln) soll in 2025 ein Runder Tisch gegründet werden, um unter Einbindung von Bürgeramt, Polizei, Ordnungsamt und AWB fachübergreifend abgestimmte Lösungsansätze für Sauberkeit und Sicherheit in der Siedlung zu erarbeiten. Zeitgleich wir die Sozialraumkooperation in Kooperation mit dem Büro Porz Mitte das durch bezirksorientierte Mittel gefördert e Aktivierungsprojekt „Porzer Pfad“ umsetzen. Der Durchgangsweg von der Hochhaussiedlung in die Porzer City soll unter Einbindung der lokalen Akteure und Anwohner ein Ort der gemeinschaftlichen Begegnungs- und Verschönerungsaktivitäten werden. Ziel ist es, eine “Community der Kümmerer” zu schaffen, die neben dem Porzer Pfad auch den neuen Park für Porz mit Leben füllt, wenn dieser im Sommer 2026 fertiggestellt ist. Mit dem „Talk am Zaun“ wird die Sozialraumkoordination einmal pro Woche eine aufsuchende Aktivität auf dem Porzer Pfad anbiet en. Hier ist angedacht, niederschwellig mit Passanten ins Gespräch zu kommen und über Hilfsangebote, Entwicklungen und Beteiligungs möglichkeiten im Veedel zu informieren. Seite 11 von 11 Zum Jahresziel „Demokratie im Veedel“ wird die Sozialraumkoordination alle zwei Monate in Kooperation mit dem Begegnungsort „ mittendrin“ das Format „Thekengespräch“ veranstalten – ein Raum für fairen Streit und ehrliche Debatten über Themen aus der Gesellschaft. Personelle Veränderungen Bedauerlicherweise geht die Bezirksjugendpflege Porz im Juni 2025 in den Ruhestand. Für den Sozialraum ist es wünschenswert, dass die Stelle schnellstmöglich neu besetzt wird. Seite 1 von 9 Jahresbericht für das Jahr 2024 und das Sozialraumgebiet Porz- Ost/Finkenberg/Gremberghoven/Eil des Trägers Diakonie Michaelshoven Sozialen Hilfen gGmbH Seite 2 von 9 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet Soziale Infrastruktur Im Jahr 2024 veränderte sich die Situation der Menschen in Finkenberg, Gremberghoven und Eil durch die steigenden Lebenshaltungskosten. Hohe Mieten, Energiekosten und Lebensmittelpreise machten es den Anwohnern schwer , ihre Grundausgaben zu decken. Da die soziale Lage in Finkenberg, Gremberghoven und Eil bereits zuvor schwierig war, trafen die steigenden Lebenshaltungskosten die Menschen dort b esonders hart und erhöhte den Druck in einkommensschwachen Haushalten erheblich. An verschiedenen Schlüsselpositionen verließen langjährige Akteure, wie zum Beispiel die Kita-Leitung und die Leitung des Bürgerzentrums, das Sozialraumgebiet aufgrund von Rente oder Stellenwechsel. Dies führte dazu, dass Strukturen neu aktiviert werden mussten und w ertvolle Erfahrungswerte verloren gingen. Eingespielte Abläufe, wie die Vorbereitung des Stadtteilfestes, Martinszuges, Gesundheitswoche erforderten einen erhöhten Arbeitsaufwand seitens der Sozialraumkoordination. Mit dem neuen Leiter des Bürgerzentrums fanden jedoch regelmäßige Einarbeitungsgespräche in Bezug auf den Sozialraum statt. Hierbei wurde das Format "Veedelssprechstunde", welches im Januar 2025 erstmals durchgeführt wird, entwickelt. Im Rahmen des Jahresziels "Verbesserung des Demokratiebewusstseins im Sozialraumgebiet" wurde erstmals das Format "Pizza, Plaudern, Politik" durchgeführt. Hier trafen sich Vertreter verschiedener Parteien und die Bürgeramtsleitung, um sich den vorbereiteten Fragen d er Jugendlichen im Jugendzentrum „Grembox“ in Gremberghoven zu stellen. Durch Unterstützung der Sozialraumkoordination und auf Initiative der Leitung des Familiengrundschulzentrums der GGS Friedrich -List in Gremberghoven konnte das Programm Eltern-Talk NRW ins Sozialraumgebiet gebracht werden. Das Programm Eltern-Talk NRW ist ein präventives Bildungsangebot, das Eltern in moderierten Gesprächsrunden zusammenbringt, um sich über Erziehung, Mediennutzung und kindliche Entwicklung auszutauschen. Es richtet sich besonders an Familien in herausfordernden Lebenssituationen und fördert den niederschwell igen Austausch auf Augenhöhe. Die ersten Eltern-Talk Gesprächsrunden starten im Frühjahr 2025. Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Im Berichtszeitraum fanden mehrere Treffen mit der Wohnungsaufsicht der Stadt Köln und der Mietrecht Law Clinic statt. Die Mi etrecht Law Clinic Cologne bietet kostenfreie Rechtsberatung sowie Sozialberatung für sozial-finanziell benachteiligte Mieterinnen im Raum Köln an, wobei Studierende der Universität zu Köln mit erfahrenen Anwältinnen und sozialen Akteuren zusammenarbeiten. Erste Angebote in Bezug auf Mietre cht und Sozialberatung werden voraussichtlich ab April 2025 starten, um Unterstützung bei mietrechtlichen Fragen zu bieten. Eine weitere Neuigkeit war die erste Stadtteilkonferenz der Seniorenkoordination in Eil, die gemeinsam mit der Sozialraumkoordination im Dezember stattfand. Weitere Senioren-Stadtteilkonferenzen für Eil und perspektivisch auch für Finkenberg sind bereits in Planung. Seite 3 von 9 Neu war auch die Jahresabschlussaktion der Stadtteilkonferenzen Finkenberg, Gremberghoven und Porz Mitte Urbach die gemeinsam stattfand. Auf Einladung des Bürgeramtsleiters Guido Motter wurde das neue Kölnische Stadtmuseum besucht, gefolgt von einem geselligen Netzwerktreffen im Café Wallraf. Sozialraumübergreifenden Kontakte wurden geknüpft und gemeinsame Projekte besprochen. Die Veranstaltung war so erfolgreich, dass in diesem Jahr wieder eine gemeinsame Jahresabschluss Stadtteilkonferenz geben wird. Auf Initiative des Bürgeramtsleiter Herr Motter , in Kooperation mit der Sozialraumkoordination und dem Bürgerverein, finanziert durch die Grünstiftung, wurde ein Fitness Parcours Finkenberg geplant. Anwohnende wurden bei der Planung bei verschiedenen Veranstaltungen befragt und mit einbezogen. Die Bauarbeiten beginnen im März 2025. 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** 1.1 Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt: - Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert o Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern sollte in Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien geleitete Analyse der Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt und auf dem SharePoint erfasst. 100% - Vernetzung durch Erfahrungsaustausch/Hospitationen Ziel: Wissen über andere Angebote/Dienste/Einrichtungen sind verbessert. Erste Erfahrungen und Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung sind erprobt In Verbindung zu den SRG-Projekten: 1. Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung (im SRG) 2. Adäquate Netzwerkstruktur 100 (bis 2024) In den relevanten Gremien hat die SRK über die Datenbank in.koeln informiert und Unterstützungsmöglichkeiten deutlich gemacht. 100% Seite 4 von 9 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** o Vorschlag AP für alle SRG: Kenntnis und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Datenbank in.koeln verbreitern durch Information in Gremien - Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert o Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen 100 (bis 2024) Best-practice und Schwierigkeiten sind analysiert und dokumentiert 100% - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert o Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind sozialräumlich identifiziert und dokumentiert Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren zur Verfügung, in das diese dokumentiert werden können. In Verbindung zum stadtweiten Projekt: 1. Klärung der Struktur und der Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen (stadtweit) 100 (bis 2024) Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt 100 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Wie können Zugangsbarrieren abgebaut werden? Entwicklung eines Projekts (zum Beispiel aufsuchendes Angebot vor Ort an Schulen und/oder Jugendeinrichtungen) im AK Ein Pilotprojekt wurde entwickelt, durchgeführt und evaluiert. 100% Seite 5 von 9 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Mentale Gesundheit Jugendlicher im Bezirk Porz. 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Sozialräumliches Ziel Stärkung der Toleranz und des Demokratiebewusstseins Die Sozialraumkoordination Porz- Mitte/Urbach und Porz- Ost/Finkenberg/Gremberghoven/Eil entwickeln Ideen und Maßnahmen die in beiden Sozialraumgebieten umgesetzt werden. Bedarfsabfrage der Akteur*innen und Bewohner*innen Durchführung und/oder Teilnahme an mindestens vier Aktionen/Veranstaltungen (siehe zum Beispiel links) oder auch an der Teilnahme am Begleitausschuss 100% Kontaktaufnahme zum Kölner Jugendring, welcher 2024 das Demokratiefest in Porz ausrichtet Beteiligung am Demokratiefest Installieren eines öffentlichen Dialogs (zum Beispiel Grünes Sofa mit politischen Akteur*innen), mit dem Ziel, mit den Bürger*innen in den Dialog zu treten und ein Bewusstsein für Demokratie zu schaffen. Besuch des Landtags und/oder der Stadtverwaltung Verstetigung des Urban Farming Projekts Das Angebot soll verstetigt und bekannter gemacht werden. Es sollen regelmäßige Veranstaltungen durchgeführt werden. Mindestens eine Veranstaltung 100% Stärkere Einbindung der Teilnehmer der Gesundheitswoche. Durch Workshops vor Ort Mindestens ein Workshop 100% Seite 6 von 9 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Vorstellung des Projekts in anderen Stadtteilen. Mindestens eine Vorstellung in einem anderen Stadtteil 100% Kunst und Kultur im Sozialraum Kunst und Kultur zur Verbesserung der Situation vor Ort Es sollen Veranstaltungen organisiert und durchgeführt werden Mindestens zwei Veranstaltungen wurden durchgeführt 100% 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung Bepflanzung des Kreisverkehrs Der Kreisverkehr in Finkenberg soll schöner gestaltet werden. Hierzu sollen Ideen gesammelt und Mitstreiter gefunden werden. Es sollen Ideen gesammelt werden, wie der der Kreisverkehr schöner gestaltet werden kann. ja Empowerment von Eltern Viele Schulsozialarbeiter*innen berichten, dass die Kinder und Jugendlichen an den Schulen ein zunehmend aggressives Verhalten an den Tag legen und der Medienkonsum unter den Kindern und Jugendlichen steigt. Viele Eltern sehen sich in der heutigen Zeit zusehends mit den Dingen des Alltags überfordert, zunehmender Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen und steigende Aggressivität sind hier nur zwei Beispiele. Im Rahmen der Entwicklung der Friedrich-List- Grundschule zum Familiengrundschulzentrum sollen verschiedene Projekte nicht nur an die Schule sondern auch ins Sozialraumgebiet geholt werden. ja Fehlende Begegnungsmöglich keiten Der Bürgerverein Gremberghoven möchte einen Stammtisch ins Leben rufen, um so den Austausch der Bürger*innen untereinander zu fördern und den Raum für Begegnung zu bieten. Am 26.08.2024 sind alle Bürger*innen zu einem Stammtisch eingeladen sind. Dieser soll in den kommenden Jahren etabliert werden. Besonderes Merkmal wird u.a. sein, dass „besondere Bürger*innen“ zum Stammtisch eingeladen werden, wodurch die Möglichkeit besteht, dass die ja Seite 7 von 9 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozialräumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Bürger*innen die Möglichkeit haben, diese kennenzulernen und ihre Fragen platzieren können. Für den 26.08.2024 ist die Bezirkspolizistin Frau Lesemann eingeladen. Treff Alte Bäckerei erhalten Der Bürgerverein darf sich derzeit nicht im “Treff- Alte Bäckerei” treffen. Die behördliche Erlaubnis fehlt derzeit, ist aber beantragt. Der Bürgerverein darf sich derzeit nicht im “Treff- Alte Bäckerei” treffen. Die behördliche Erlaubnis fehlt derzeit, ist aber beantragt. Das Büro im Brüscherfeld wird aufgegeben, weil das Gebäude verkauft wurde. Daher ist das Seniorenfrühstück (jeder 3. Mittwoch im Monat ab 10 Uhr) und Spieleabende (dienstags und donnerstags) sind derzeit nicht möglich. Erste Ideen als Ausweichmöglichkeiten könnte die Hoffnungskirche sein ja Neue Förderung Für das Projekt „"Kleingärten”“ des Bürgervereins Gremberghoven ist die Förderung ausgelaufen, es werden neue Sponsoren gesucht. Für das Projekt „Kleingarten“ des Bürgervereins Gremberghoven ist die Förderung ausgelaufen, es werden neue Fördermöglichkeiten und Sponsoren gesucht. Hierbei soll die Sozialraumkoordination weiterhelfen und Möglichkeiten nennen. ja Ehrenamtler gesucht Für die Flüchtlingsunterkunft Porz/Krankenhaus wird eine ehrenamtliche Unterstützung für Jugendliche gesucht ja Verbesserung der Schulsituation in Gremberghoven Die Fridrich-List Grundschule musste viele Schüler für das kommende Schuljahr ablehnen, auch Geschwisterkinder, da es zu viele Anmeldungen gab. Die Schulsituation, wie auch die Straßensituation vor der Grundschule und allgemein im Stadtteil wird im SPD-Rat im Mai besprochen Das Thema wurde in der Politik platziert. nein Seite 8 von 9 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Empowerment von Eltern Viele Eltern sehen sich in der heutigen Zeit zusehends mit den Dingen des Alltags überfordert, zunehmender Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen und steigende Aggressivität sind hier nur zwei Beispiele. Im Rahmen der Entwicklung der Fridrich-List-Grundschule zum Familiengrundschulzentrum sollen verschiedene Projekte ins Sozialraumgebiet geholt werden, zum Beispiel Elterntalk NRW planmäßig * inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug **grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht *** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro 5. Ausblick Folgejahr Aufgrund der aktuellen politischen Situation wird im Jahr 2025 die Förderung des Demokratie -Bewusstseins eine große Rolle spielen. Aufbauend auf bisherigen Aktionen und dem Besuch demokratischer Einrichtungen, wie Rathaus oder Landtag, sowie Workshops und Diskussionsrunden, soll dies gelingen. Lokale Akteure aller Altersgruppen werden stärker unterstützt, und neue Veranstaltungsformate die den Austausch fördern entwickelt. Soziale Infrastruktur Nach der Fertigstellung im Frühjahr soll der Sportparcours in Finkenberg aktiv belebt und sozial genutzt werden. Durch gemeinsame Sportangebote, Events und offene Trainings entsteht ein Begegnungsort für alle Generationen. Lokale Initiativen und Vereine werden eingebunden, um ein vielfältiges Programm zu gestalten, das Bewegung, Gesundheit und Gemeinschaft fördert. Finanziert durch die Stiftung „Kids Smiling“ und die FC Stiftung werden die Sportflächen der Stadt Köln im Stresemann -Park Finkenberg regelmäßig bespielt. Ziel ist es, durch vielseitige Bewegungsangebote die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen gezielt gefördert. Zukünftig wird wie geplant der Demo -Garten das Urban Farming Projekt verstärkt in die Hände der Anwohner gelegt werden. Durch gezielte Unterstützung und partizipative Projekte erhalten sie mehr Mitbestimmung und Eigenverantwortung. So wächst nicht nur frisches Gemüse, sondern auch das Miteinander im Stadtteil. Seite 9 von 9 Um Kontinuität trotz der zahlreichen Personalwechsel im Sozialraumgebiet zu gewährleisten, werden bewährte Strukturen durch Netzwerkpflege, Dokumentation und Wissenstransfer stabilisiert. Ziel dieser Maßnahmen ist es bestehende Projekte trotz der personellen Veränderungen langfristig erfolgreich weiterzuführen. In der Veedelssprechstunde wurde deutlich, dass die Vermüllung in Finkenberg wieder zugenommen hat. Daher wird es im Frühjahr eine “Müllwoche” geben. Akteure aus allen Bereichen werden in diese Woche Müll sammeln und auf das Thema aufmerksam machen. Ein weiterer Wunsch ist es den Kreisel vor der Synagogengemeinde zu gestalten. Hierzu wird eine Institution , die noch gesucht wird, die Verantwortung übernehmen und gemeinsam mit der Sozialraumkoordination und städtischen Stellen das Projekt angehen. Das Projekt Elterntalk welches im Frühjahr 2025 startet, wird mit Abschluss der ersten Schulungen die Arbeit im Sozialraum aufnehmen. Von Gremberghoven aus werden die geschulten Eltern im Bezirk Porz, sowie in anderen Stadtbezirken tätig werden. Personelle Veränderungen Bedauerlicherweise geht die Bezirksjugendpflege Porz im Juni 2025 in den Ruhestand. Für den Sozialraum ist es wünschenswert, dass die Stelle schnellstmöglich neu besetzt wird. 2024 Bezirk Rodenkirchen Seite 1 von 10 Jahresbericht für das Jahr 2024 und das Sozialraumgebiet Meschenich/ Rondorf des Trägers Caritasverband für die Stadt Köln e.V. Seite 2 von 10 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet Soziale Infrastruktur: Im Thomasgarten, dem Garten der Thomaskirche, angrenzend an das Kinder - und Jugendzentrum, wird ein Lehrgarten geplant, um einen Begegnungsort für alle Bewohner*innen von Meschenich zu schaffen. Das Viertel ist in zwei Teile unterteilt, die teils Vorurteile gegeneinander hegen. Der Thomasgarten soll als Anlaufstelle für alle Menschen dienen, unabhängig von Herkunft oder Wohnort, und Raum für Vernetzun g, Austausch und Entspannung bieten. Durch ein Umweltprojekt, gefördert von der Stiftung für Umwelt und Entwicklung NRW, haben insbesonder e Kinder und Jugendliche Freude an der Natur gefunden. 2023 wurde ein Bienenprojekt ins Leben gerufen, das auf große Nachf rage stößt. Der Garten wird partizipativ und barrierefrei gestaltet. Er bietet die Möglichkeit zur Selbstwirksamkeit und hilft dabei, Energie in produktive Tätigkeiten umzuwandeln. Der Thomasgarten wird ein einzigartiger Ort in Köln-Meschenich sein, der sowohl als Ruhe- und Entspannungsort als auch als Treffpunkt dient. Im September 2024 fand die große Eröffnung des Gartens mit allen beteiligten Sponsoren und Kooperationspartner*innen statt. Der Gemeinschaftsgarten am Kölnberg, „Grünes Eck“, ist ein Projekt der Gemeinwesenarbeit Am Kölnberg , mit dem Ziel der Aktivierung und Partizipation der Anwohner*innen durch Patenschaften für Teilbeete und Aufenthaltsqualität. In 2024 ist die Kooperation mit dem Projekt Deine.Art gestartet, u.a. zwecks Bewohner:innen-Befragungen. Bisher gibt es vier Hochbeete mit Kräutern. Ab 2025 erfolgt die weitere Gestaltung und Öffnung des Gartens. Stadtentwicklung: Im Neubaugebiet Rondorf Nord -West wurden die Erschließungsarbeiten gestartet. Zusätzlich wurde ein Wettbewerb für den künftigen Quartiersplatz im Rondorfer Neubaugebiet durchgeführt, an dem vier Stadtplanungsbüros teilnahmen. Die Jury hat sich mehrheitlich für den Entwurf des Rotterdamer Büros West 8 entschieden, das auch das gesamte Neubaugebiet geplant hat. Sozialräumliche und bezirkliche Projekte: Die zweite Auflage des Kölnberg Beats Musikfestivals hat mit einem Roma-Ensemble unter dem diesjährigen Motto „Gipsy Power“ im September 2024 erneut auf dem Gelände An der Fuhr zwischen den Hochhäusern stattgefunden. Gemeinsam mit unterschiedlichen Künstler *innen, die in Meschenich und der südlichen Region, Hürth und Brühl lebten, und gleichzeitig biographische und künstlerische Wurzeln in Südosteuropa hatten, wollten wir ein ganz besonderes Konzert veranstalten. Zu diesem Zweck überlegten wir mit Expertinnen und Experten (Lehrenden und prominenten Unterstützenden) der Kölner Balkan-Roma-Musik- und Kunstszene, welche Kombination dafür die beste wäre. Es gab auch die Möglichkeit, einige bekannte Künstler*innen einzuladen, die selbst nicht in Köln -Meschenich leben oder gelebt hatten, mit dem Stadtteil aber in Verbindung standen oder sich besonders für diesen Sozialraum und die Menschen dort interessierten. Im Stadtteil gab es zudem Sinti -Künstler*innen, Rapper, Sänger*innen und Gitarristen aus Mazedonien, Serbien, Rumänien, Bulgarien, Ungarn und Polen. Aber auch türkische und arabische Talente mit musikalischen Berührungspunkten zur Balkan -Roma-Musik waren in größerer Anzahl mit „an Bord“. Unter den Bewohner *innen der Häuser am Kölnberg gibt es eine größere rumänische und eine bulgarische Roma-Community (die sich selbst überwiegend „Tsigani“ nannten). Zudem existieren Seite 3 von 10 Gruppen aus allen aktuellen Krisengebieten, Geflüchtete oder schon länger emigrierte Familien aus dem vorderen und mittleren Osten sowie aus West- und Nordafrika. So unterschiedlich wie die Herkunft der Bewohner *innen ist auch ihre Lebenssituation. Es g ibt Menschen in sehr prekären Verhältnissen, aber auch solche, die mit ihren Eigentumswohnungen eher ein gutbürgerliches Milieu darstellen. Doch es ging au ch darum, eine spezifische Situation zu bespielen, und zwar die städtebauliche sowie die soziale. Das ergab interessante neue Blickwinkel und Perspektiven auf das Stadtviertel. Natürlich ging es auch um die Förderung eines inklusiven Umfelds, das Menschen unterschiedlicher Hintergründe, von den Balkan- Roma über afrikanische und asiatische Migrant*innen bis h in zu alteingesessenen Meschenicher*innen zusammenbrachte. Die Schaffung von Brücken zwischen verschiedenen Kulturen und Gemeinschaften durch die gemeinsame Sprache der Musik war ein Hauptanliegen der Künstler*innen rund um den Musikveranstalter Jan Krauthäuser. Fortan sollen die beiden großen Meschenicher Sommerevents, Kölnberg Beats und Integrierte s Schul- und Stadtteilfest, im jährlichen Wechsel stattfinden. Personelle Veränderungen: Die Sozialraumkoordination wird seit dem 15.08.2024 durch Annika Schreiber ergänzt, die sich fortan mit Nadine Henke die Stelle mit jeweils 50% teilt. Zum 15.12.2024 ist der Bürgeramtsleiter Franz Dillmann nach Nippes gewechselt und sein Nachfolger wird sein Vorgänger, Hubertus Tempski, der ab dem 15.01.2025 sein Amt aufnimmt. Bei den Kindertagesstätten gibt es allgemeine personelle Engpässe, sodass z.B. in der Kita am Kölnberg trotz vorhandenem Bedarf nur drei von fünf Gruppen besetzt sein können. 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** 1.1 Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Projektplanung für die folgenden Projekte sind erstellt: - Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Dies umfasst zunächst eine strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt „Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern“ sollte auch Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert gesammelt und auf dem SharePoint erfasst.* 40 Seite 4 von 10 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Adressat*innengruppe im SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert o Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden eine kriteriengeleitete Analyse der Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. - Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert o Vorschlag für AP für alle SRG: Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen 100 (bis 2024) Best-practice und Schwierigkeiten sind analysiert und dokumentiert 100 o Vorschläge aus den einzelnen SRG: Welcher Netzwerkstrukturen bedarf es, um eine bessere Übergangssituation zu schaffen? Direkte Anbindung an Arztpraxen, Kitas, Familiengrundschulzentren und Schulen** Analyse der aktuellen Situation im Sozialraum 65 - Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert o Vorschlag für AP für alle SRG: Zugangsbarrieren sind Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren zur Verfügung, in das diese dokumentiert werden können. In Verbindung zum stadtweiten Projekt: 1. Klärung der Struktur und der Strategie der 100 (bis 2024) Raster zur Erfassung der Zugangsbarrieren ist befüllt 100 Seite 5 von 10 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** sozialräumlich identifiziert und dokumentiert Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen (stadtweit) Erläuterungen durch die SRK: * Die Sammlung relevanter Materialien durch die SRK im Rahmen der Informations- und Aufklärungsarbeit ist erfolgt, jedoch hat sich der Upload auf den SharePoint verzögert und wird schnellstmöglich erfolgen. ** Da die Kinderarztpraxis in Meschenich aktuell nicht besetzt werden kann, ist eine wohnortnahe medizinische Versorgung der Kin der nicht gewährleistet. 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Sozialräumliches Ziel Miteinander im Veedel, Nachbarschaften stärken, Initiierung weiterer Senioren- Netzwerk-Arbeit Kinoabende Im Kino erleben die Besucher*innen geselliges aktives Miteinander, Inspiration und den Austausch über das Erlebte. Filme können als generationsübergreifendes Medium gesehen werden und bieten dem älteren Publikum auf eine niedrigschwellige Art Themen, mit denen sie sich sonst vielleicht nicht beschäftigen würden, z.B. das Thema „Altern“ und den damit verbundenen Veränderungen. Durch die Kinoabende haben die Besucher*innen die Möglichkeit, sich gemeinsam mit anderen, die diese Themen ebenfalls beschäftigen, auszutauschen und sich somit mit ihren Sorgen nicht allein zu fühlen. Durch diese neue Form der Kommunikationsmöglichkeit werden neue Zugänge und Lösungsansätze geschaffen. 4-5 Kinoabende 100 Begegnungsort/ Kochen für Senior*innen Begegnungsorte ermöglichen einen Austausch in ungezwungener Atmosphäre. Ihre Angebote richten sich an Menschen gleich welcher Herkunft und fördern die Verständigung an Orten mit bestehenden sozialen Konfliktlagen. Durch die Kooperation mit den örtlichen Netzwerkpartner*innen und mit der Unterstützung von diesen, wird ein 12 gemeinsame Kochaktionen 100 Seite 6 von 10 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Angebot für Menschen 60plus geschaffen. Hier bekommen ältere Menschen die Möglichkeit,zweimal im Monat bei einem geselligen Beisammensein, gemeinsam zu essen und sich auszutauschen. Gemeinsame Mahlzeiten bieten die Gelegenheit, von den Älteren und deren Erfahrung zu lernen. Essen in Gesellschaft schafft Bindungen und fördert eine positive psychische Gesundheit. Gemeinsames Essen verbindet und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Mobile Fahrradwerkstatt in Rondorf Gemeinsam werden alte Fahrräder wieder fahrtüchtig gemacht. Ziel ist es, Menschen mobil zu machen, um sich frei fortbewegen zu können. Durch die Begleitung von Ehrenamtler*innen, die sich mit Fahrrädern auskennen, haben Menschen die Möglichkeit, ausgediente Fahrräder wieder fahrtauglich zu machen. Dieses Projekt richtet sich an Menschen, die sich keine professionelle Reparatur leisten können. Darunter zählen Leistungsbezieher*innen aus dem ALG II, der Grundsicherung, nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und Flüchtlinge. Zielgruppen sind daher Schulen, Flüchtlingsheime, Jugendzentren und andere interessierte Gruppen. Die Fahrradwerkstatt ist ein umgebauter Anhänger und somit mobil einsetzbar. 10 durchgeführte Fahrradwerkstätten *** 90 Weiterentwicklung der Freifläche in Rondorf gemeinsam mit der Bewohner*innenschaft Die Gestaltung einer solchen Fläche wird im laufenden Jahr 2024 weiterentwickelt und durch die unterschiedlichen Akteur*innen begleitet. Dazu wird in enger Abstimmung mit der Verwaltung, insbesondere mit den Fachämtern Bürgeramt/02-2 und Amt für Landschaftspflege und Grünflächen/Amt 67 zusammengearbeitet. Besprechung in mindestens 4 Rondorfer AKs **** 90 Teilnahme an maßgeblichen bezirklichen Netzwerken (Teamsitzung ASD) Regelmäßige Teilnahme an den Teamsitzungen des Jugendamtes und des Schwerpunktträgers 4 Netzwerktreffen 100 Förderung von eigenem Gartenbau Prozessbegleitung der Maßnahmen Außenanlage am Kölnberg Eröffnung der Grünfläche 100 Seite 7 von 10 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator* Erwartungswert Istwert mit Ampel** Verbesserung des Wohnumfeldes im Stadtviertel einschließlich Gemüsebeet (Projekt „Essbares Wohnumfeld“) Weiterentwicklung der AG Wohnraumdialog Teilnahme an den Sitzungen und Planungsgesprächen des AK mit der Hausverwaltung Vierteljährlich 100 Miteinander im Veedel/ Nachbarschaften stärken Begleitung des Aufbaus einer Begegnungsstätte für Meschenich (Thomaskirche) unter Berücksichtigung der städtischen Planungen der zuständigen Ämter wie des Bürgeramt/02-2, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren/ Amt 50 und Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster/Amt 23 Die regelmäßige Teilnahme an den Beratungsgesprächen sowie an der Gremienarbeit soll dazu beitragen, das Projekt weiter im Sinne der Bürgerschaft zu sichern. Als nächste Maßnahme ist ein gemeinsames Nutzungskonzept zu erstellen. Dies umfasst u.a. einen Belegungsplan für die Räumlichkeiten sowie ein Konzept für die Bildung eines Beirats, welcher aus den ortsansässigen Vereinen, Gruppen und Bürger*innen, Verwaltung, Fraktionsmitgliedern und der Sozialraumkoordination zusammengesetzt sein sollte Dieses Gremium soll nach bisheriger Planung vier Mal im Jahr tagen. 4x Teilnahme an der Gremienarbeit/ Projekt Beiratssitzung 10x Teilnahme an Beratungsgesprächen 100 Erläuterungen durch die SRK: *** Für die Betreuung der Mobilen Fahrradwerkstatt hat sich ein interessierter Bewohner Rondorfs aus der Flüchtlingsunterkunft am Merlinweg gefunden. Die Vermittlung zu Pfarrer Hittmeyer hat stattgefunden, sodass der Standort des Anhängers nun auf das Gelände der Flüchtlingsunterkunft verlagert werden soll. Die Planung von Fahrradwerkstatt-Terminen wird in 2025 weitergeführt. **** Der Auftrag für die Bepflanzung der Hundefreilauffläche in Rondorf ist seit längerem vergeben. Die Umsetzung hat sich jedoch wetterbedingt auf das Frühjahr 2025 verschoben. Seite 8 von 10 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial-räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung Zwei Lastenfahrräder sollen für Familien vor Ort bereitgestellt werden Reparatur der Lastenfahrräder, Gestaltung einer Mappe mit Bildern und Wegbeschreibungen der örtlichen Spielplätze, Ausarbeitung Leihvertrag, Gestaltung Kurzanleitung zur Nutzung der Lastenfahrrädern in mehreren Sprachen ja Schließung der Kinderarztpraxis in Meschenich Schließung der Kinderarztpraxis in Meschenich, Lösungsfindung ärztliche Versorgung der Kinder in nahegelegenen Praxen ja Erläuterungen Bzgl. Lastenfahrräder siehe übernächster Absatz. Bzgl. Kinderarztpraxis siehe Punkt 5. Sozialraumgebietsanalyse Erläuterung: In dem Sozialraumgebiet Meschenich/ Rondorf wurde der Prozess der Sozialraumgebietsanalyse begonnen. Ein Analyseentwurf ist e rstellt, die Bürger*innenbeteiligung (unter Leitung des ISG, Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik) ist in der Planung. Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Kennzahl/Indikator* Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Bereitstellung von Lastenfahrrädern für Familien Zwei Lastenfahrräder stehen zu Ausleihe bereit. planmäßig Erläuterungen Die Broschüren für die Lastenräder werden derzeit gestaltet. Seite 9 von 10 Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung Barrierefreies Meschenich quartalsweise Erläuterungen Die Schaffung eines barrierefreien Wohnumfeldes ist ein zentrales Anliegen, das die Lebensqualität vieler Bürger *innen erheblich verbessern kann. Um den genauen Bedarf für ein barrierefreies Wohnumfeld zu klären, wurde ein gemeinsames Gremium gegründet. Die Verantwortung für die Förderung eines barrierefreien Wohnumfeldes liegt bei der Seniorenkoordination, erfordert jedoch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteure n, darunter Sozialraumkoordination, Bürger*innen, Initiativen, Vereine, Wohlfahrtsverbände, Verwaltung und Politik. Die Runde bringt zahlreiche Ressourcen zusammen, dar unter: - Die Perspektive und das Erfahrungswissen der Einwohner*innen zu zentralen Problemen vor Ort. - Breite persönliche soziale Netzwerke und gute Vernetzung mit Einwohner*innen, Vereinen, Verbänden und der Verwaltung. - Erfahrungen mit Initiativen zur Verbesserung der Barrierefreiheit, wie Ortsbegehungen und Ansprechpersonen in der Stadtverwal tung. - Zusammenarbeit zwischen Ehrenamt und Hauptamt sowie eine stadtteilübergreifende Perspektive. Durch diese kooperative Herangehensweise wird angestrebt, ein barrierefreies Wohnumfeld zu schaffen, das den Bedürfnissen all er Bürger*innen gerecht wird und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben fördert. Für den 08.04.2025 ist eine Ortsbegehung terminiert. 5. Ausblick Folgejahr Soziale Infrastruktur: Die Schließung der Kinderarztpraxis Meschenich hat schwerwiegende Konsequenzen für die Familien in Meschenich. Die Suche nach einer/einem neuen Kinderärztin/ -arzt sowie passenden Praxisräumlichkeiten war bisher nicht erfolgreich. Die Arbeitskreise des Stadtteils befassen sich fortlaufend mit diesem Thema. Um die Dringlichkeit einer neuen Kinderarztpraxis für Meschenich zu verstärken , ist die Planung einer öffentlichkeitswirksamen Kampagne vorgesehen, unter Beteiligung der sozialen Akteure aus Meschenich, insbesondere rund um den AK Kindergesundheit und AK Soziales Meschenich. Dazu zählen neben der Sozialraumkoordination u.a. das Jugendzentrum, Frühförderzentrum, Jugendamt, der Kinderschutzbund, Neukirchener Erziehungsverein, die Kitas, Grundschulen, Bürger*innenvereine, Bezirksvertretu ng, Beratungsstellen, eine in Meschenich aktive Professorin der Sporthochschule und die Amtsleitung des Gesundheitsamts. Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur in Rondorf und Meschenich: Die Eröffnung des ersten Bauabschnittes der Ortsumgehung Meschenich ist für Ende April 2025 vorgesehen. Der Baubeginn des zweiten Bauabschnittes ist frühestens ab 2026 zu erwarten. Seite 10 von 10 Im Rahmen der Stadtbahn Süd wird die Strecke vom Verteilerkreis bis Meschenich nun an einer vorläufigen Endhaltestelle Am Kölnberg in Meschenich Nord enden, anstatt durch Meschenich hindurchzuführen. Diese Planung wurde von der Bezirksvertretung am 02. Dezemb er 2024 genehmigt, wobei betont wurde, dass eine spätere Verlängerung der Bahn westlich um Meschenich herum in Richtung Hürth oder Brühl möglich sein sollte. Zudem sind nördlich und westlich von Meschenich Neubaugebiete vorgesehen. Drei Standorte für P& R-Anlagen an der vorläufigen Endhaltestelle werden noch geprüft. Im Dezember 2024 erfolgte zudem der Ratsbeschluss der Stadt Köln über den Abschnitt in Me schenich. Der weitere Zeitplan für die StadtBahn Süd sieht vor, dass die Entwurfsplanung bis Ende 2025 abgeschlossen sein soll. Diese Phase wird von Öffentlichkeitsarbeit und -beteiligung begleitet, einschließlich Planungsdialogen in Rondorf, die sich unter anderem mit der Linienführung an der Tal- und Westerwaldstraße sowie der Querung der Kapellenstraße befassen . Nach Abschluss der Entwurfsplanung ist ein Ratsbeschluss im Frühjahr 2026 vorgesehen. Im weiteren Verlauf des Jahres 2026 soll dann die Genehmigungsplanung eingereicht und das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden. Für dieses Verfahren wurden in der Bezirksvertretung ein bis zwei Jahre veranschlagt. Die Stadtbahn soll ab Ende 2027 bis zum Verteilerkreis fahren. Die neue Entflechtungsstraße Rondorf, die vom Kiesgrubenweg (BAB -Abfahrt Rodenkirchen) zur Brühler Landstraße und zur Bödinger Straße führt, hat das Ziel, den Durchgangsverkehr in Rondorf zu entlasten. Die relevanten Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren sind auf der Website der Bezirksregierung Köln verfügbar. Im Jahr 2025 sollen die Erschließungsarbeiten für das Neubaugebiet Rondorf Nord-West fertiggestellt werden. Baustart in Rondorf Nord-West soll Anfang 2027 sein. Voraussetzung ist, dass bis dahin die Entflechtungsstraße fertig ist. Sozialräumliche und bezirkliche Projekte: Gemäß des zusätzlichen Jahresschwerpunt-Themas Demokratieförderung liegt ein Fokus auf Angeboten und Projekten zu diesem Thema. Außerdem sind im Rahmen der Sozialraumgebietsanalyse für 2025 die Bürger:innenkonferenz und Sozialraumkonferenz geplant. Ende September wird erneut das Integrierte Schul- und Stadtteilfest auf dem Gelände der Grundschule stattfinden, bei dessen Durchführung sich zahlreiche Akteure aus Meschenich mit verschiedensten Angeboten beteiligen. Das Fest richtet sich an alle Bewohner*innen des Stadtteils. Die organisatorische Gestaltung erfolgt als Kooperation zwischen der Grundschule Im Süden, Sozialraumkoordination, der Gemeinwesenarbeit Stadt Köln, dem Familiengrundschulzentrum, Jugendzentrum und dem Bürgerverein Aktiv für Meschenich. Personelle Veränderungen: Zum Ende des Jahres wird es einen Wechsel der Bezirksjugendamtsleitung geben. -
Anlage3_SNAP-HP aktueller Stand Sitzung_19.02.26
PDF
Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.
Netzwerkevaluation SNAP-HP Self-Evaluation Tool for Network Quality Assessment by Practitioners in Community Health Promotion Dr. Stefanie Wessely & Prof.in Christine Joisten Abteilung für Bewegungs- und Gesundheitsförderung Deutsche Sporthochschule Köln s.wessely@dshs-koeln.de 21.05.2026 1 Absicht Entwicklung eines Instruments zur Analyse der Zusammenarbeit in kommunalen Netzwerken, das • niederschwellig (Einsatz, Ausführung, Auswertung) • ressourcenarm (Zeit, Personal, Kosten) • nutzenorientiert (Mehrwert, ≙ Wünschen & Bedarfen) ist. 21.05.2026 2 Hintergrund Netzwerkevaluation SNAP-HP • Überprüfung der Zusammenarbeit im Netzwerk 21.05.2026 3 • Stärken & Schwächen identifizieren • Zusammenarbeit optimieren • Zufriedenheit der Mitglieder • Gemeinsames Wissen/Ressourcen bündeln & besser nutzen • Parallelstrukturen vermeiden • die Ziele, die das Netzwerk verfolgt. • die Strukturen, wie sich das Netzwerk aufbaut und zusammensetzt. • die Prozesse, wie im Netzwerk zusammengearbeitet wird. • die Effektivität, wie erfolgreich das Netzwerk in Bezug auf die jeweilige Absicht ist. 21.05.2026 4 Aufbau des SNAP-HP Fragebogens (Version 1.0) Indikator Qualitätsdimension Ziele Zweck Nachhaltigkeit Akteur:innen Strukturen Steuerung Transparenz Prozesse Dokumentation Kommunikation intern/extern Problemmanagement Weiterentwicklung Effektivität Strukturentwicklung Maßnahmenentwicklung Aufbau des SNAP-HP Fragebogens 21.05.2026 5 Entwicklungsprozess 21.05.2026 6 Einsatz in ausgewählten Kölner Stadtteilen • AK Kita/Grundschule Neubrück (n=0) • AK Kita/Grundschule Ostheim (n=4) • Stadtteilkonferenz Finkenberg (n=4) • Stadtteilkonferenz Gremberghoven (n=0) • Stadtteilkonferenz Blumenberg (n=4) • Stadtteilkonferenz Seeberg Nord (n=1) • Stadtteilkonferenz Bilderstöckchen (n=6) Diskussion im Rahmen der WB-KGM • Weiterbildung „Kommunale Gesundheitsmoderation“ der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen Düsseldorf Beispielhafte Ergebnisse aus einem Stadtteil 21.05.2026 7 Qualitätsdimensionen (Auszug aus einem Stadtteil) 21.05.2026 8 Prozesse (Transparenz, Dokumentation, Kommunikation intern & extern) Berechnungsgrundlage 1 Punkt trifft gar nicht zu 2 Punkte trifft eher nicht zu 3 Punkte teils – teils 4 Punkte trifft eher zu 5 Punkte trifft voll zu entfällt kann ich nicht beurteilen Zweck (Ziele, Nachhaltigkeit) Strukturen (Akteur:innen, Steuerung) Effektivität (Weiterentwicklung, Strukturentwicklung) 71,7% 74,6% 84,7% 65,8% 0,0% 50,0% 100,0% Qualitätsindikatoren (Auszug aus einem Stadtteil) 21.05.2026 9 67,7% 66,4% 75,8% 78,4% 80,1% 83,1% 82,7% 72,0% 81,4% 74,3% 67,9% 80,0% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Strukturentwicklung (n=6) Weiterentwicklung (n=6) Problemmanagement (n=4) Kommunikation extern (n=6) Kommunikation intern (n=6) Dokumentation (n=6) Transparenz (n=6) Steuerung Akteurslandschaft (n=6) Nachhaltigkeit (n=7) Ziele (n=7) Vision (n=14) Umgang mit den Ergebnissen • Ergebnisvorstellung innerhalb der Netzwerke • Diskussion der Ergebnisse • Ableitung von Handlungsfeldern 21.05.2026 10 Impressionen aus einem Stadtteil 21.05.2026 11 Feedback zur Teilnahme „[…] Anregung zur Selbstreflektion“ „[…] schärft, was einem persönlich wichtig ist im Netzwerk.“ „[…] Evaluationsergebnisse regen dazu an, den eigenen Workload zu überdenken.“ „[…] Vernetzung als Arbeitserleichterung.“ Abgeleitete Handlungsfelder * • Formulierung von Leitlinien & Weitergabe in AGs • Einheitliche Vision entwickeln & verschriftlichen/darstellen • Entwicklung einer Landing Page für neue Teilnehmende im Netzwerk als Handout (Vision, Leitlinien, Ziele…) • TO für Sitzungen erweitern um „ neues aus den AGs“ für mehr Transparenz (Konsens, dass mindestens 1 Person pro AG an den Sitzungen teilnimmt) • Bedarfe der Bewohner:innen stärker thematisieren (Wissen über aktuelle Themen teilen) • Entwicklung eines „Beste Practice“ Musters (erfolgreiche Maßnahmen/Projekte mit Ansprechpartner:innen verbreiten) * Im Rahmen der Ergebnisbesprechung der Evaluation Rückmeldungen & Anpassungsvorschläge (gebündelt aus allen rekrutierten Stadtteilen) 21.05.2026 12 Grundlage Änderungen/Anpassungen Rücklaufquote & Abbruchquote, Anmerkungen/Feedback der Sozialraumkoordinator:innen und Teilnehmenden Kürzung des Fragebogens Statistische Berechnungen Streichen einzelner Aussagen Statistische Berechnungen & einzelnes Feedback der Teilnehmenden im Fragebogen Umformulierung einzelner Aussagen Zusammenfassung der Antworten zeigte Doppelungen Zusammenfassung aller freien Antwortblöcke (Gründe für…) Gremiendiskussionen Option Zwischenspeichern für die Bearbeitung Gremiendiskussionen Speichermöglichkeit des ausgefüllten Fragebogens Anmerkungen/Feedback der Sozialraumkoordinatoren Programmierung als APP für den Einsatz während Sitzungen für gesteigerten Rücklauf/gesicherte Teilnahme Rückmeldungen & Anpassungsvorschläge (gebündelt aus allen rekrutierten Stadtteilen) 21.05.2026 13 Grundlage Änderungen/Anpassungen Rücklaufquote & Abbruchquote, Anmerkungen/Feedback der Sozialraumkoordinator:innen und Teilnehmenden Kürzung des Fragebogens Statistische Berechnungen Streichen einzelner Aussagen Statistische Berechnungen & einzelnes Feedback der Teilnehmenden im Fragebogen Umformulierung einzelner Aussagen Zusammenfassung der Antworten zeigte Doppelungen Zusammenfassung aller freien Antwortblöcke (Gründe für…) Gremiendiskussionen Option Zwischenspeichern für die Bearbeitung Gremiendiskussionen Speichermöglichkeit des ausgefüllten Fragebogens Anmerkungen/Feedback der Sozialraumkoordinatoren Programmierung als APP für den Einsatz während Sitzungen für gesteigerten Rücklauf/gesicherte Teilnahme Rückmeldungen & Anpassungsvorschläge (gebündelt aus allen rekrutierten Stadtteilen) 21.05.2026 14 Grundlage Änderungen/Anpassungen Rücklaufquote & Abbruchquote, Anmerkungen/Feedback der Sozialraumkoordinator:innen und Teilnehmenden Kürzung des Fragebogens Statistische Berechnungen Streichen einzelner Aussagen Statistische Berechnungen & einzelnes Feedback der Teilnehmenden im Fragebogen Umformulierung einzelner Aussagen Zusammenfassung der Antworten zeigte Doppelungen Zusammenfassung aller freien Antwortblöcke (Gründe für…) Gremiendiskussionen Option Zwischenspeichern für die Bearbeitung Gremiendiskussionen Speichermöglichkeit des ausgefüllten Fragebogens Anmerkungen/Feedback der Sozialraumkoordinatoren Programmierung als APP für den Einsatz während Sitzungen für gesteigerten Rücklauf/gesicherte Teilnahme Rückmeldungen & Anpassungsvorschläge (gebündelt aus allen rekrutierten Stadtteilen) 21.05.2026 15 Grundlage Änderungen/Anpassungen Rücklaufquote & Abbruchquote, Anmerkungen/Feedback der Sozialraumkoordinator:innen und Teilnehmenden Kürzung des Fragebogens Statistische Berechnungen Streichen einzelner Aussagen Statistische Berechnungen & einzelnes Feedback der Teilnehmenden im Fragebogen Umformulierung einzelner Aussagen Zusammenfassung der Antworten zeigte Doppelungen Zusammenfassung aller freien Antwortblöcke (Gründe für…) Gremiendiskussionen Option Zwischenspeichern für die Bearbeitung Gremiendiskussionen Speichermöglichkeit des ausgefüllten Fragebogens Anmerkungen/Feedback der Sozialraumkoordinatoren Programmierung als APP für den Einsatz während Sitzungen für gesteigerten Rücklauf/gesicherte Teilnahme Rückmeldungen & Anpassungsvorschläge (gebündelt aus allen rekrutierten Stadtteilen) 21.05.2026 16 Grundlage Änderungen/Anpassungen Rücklaufquote & Abbruchquote, Anmerkungen/Feedback der Sozialraumkoordinator:innen und Teilnehmenden Kürzung des Fragebogens Statistische Berechnungen Streichen einzelner Aussagen Statistische Berechnungen & einzelnes Feedback der Teilnehmenden im Fragebogen Umformulierung einzelner Aussagen Zusammenfassung der Antworten zeigte Doppelungen Zusammenfassung aller freien Antwortblöcke (Gründe für…) Gremiendiskussionen Option Zwischenspeichern für die Bearbeitung Gremiendiskussionen Speichermöglichkeit des ausgefüllten Fragebogens Anmerkungen/Feedback der Sozialraumkoordinatoren Programmierung als APP für den Einsatz während Sitzungen für gesteigerten Rücklauf/gesicherte Teilnahme Rückmeldungen & Anpassungsvorschläge (gebündelt aus allen rekrutierten Stadtteilen) 21.05.2026 17 Grundlage Änderungen/Anpassungen Rücklaufquote & Abbruchquote, Anmerkungen/Feedback der Sozialraumkoordinator:innen und Teilnehmenden Kürzung des Fragebogens Statistische Berechnungen Streichen einzelner Aussagen Statistische Berechnungen & einzelnes Feedback der Teilnehmenden im Fragebogen Umformulierung einzelner Aussagen Zusammenfassung der Antworten zeigte Doppelungen Zusammenfassung aller freien Antwortblöcke (Gründe für…) Gremiendiskussionen Option Zwischenspeichern für die Bearbeitung Gremiendiskussionen Speichermöglichkeit des ausgefüllten Fragebogens Anmerkungen/Feedback der Sozialraumkoordinatoren Programmierung als APP für den Einsatz während Sitzungen für gesteigerten Rücklauf/gesicherte Teilnahme Rückmeldungen & Anpassungsvorschläge (gebündelt aus allen rekrutierten Stadtteilen) 21.05.2026 18 Grundlage Änderungen/Anpassungen Rücklaufquote & Abbruchquote, Anmerkungen/Feedback der Sozialraumkoordinator:innen und Teilnehmenden Kürzung des Fragebogens Statistische Berechnungen Streichen einzelner Aussagen Statistische Berechnungen & einzelnes Feedback der Teilnehmenden im Fragebogen Umformulierung einzelner Aussagen Zusammenfassung der Antworten zeigte Doppelungen Zusammenfassung aller freien Antwortblöcke (Gründe für…) Gremiendiskussionen Option Zwischenspeichern für die Bearbeitung Gremiendiskussionen Speichermöglichkeit des ausgefüllten Fragebogens Anmerkungen/Feedback der Sozialraumkoordinatoren Programmierung als APP für den Einsatz während Sitzungen für gesteigerten Rücklauf/gesicherte Teilnahme Entwicklungsprozess 21.05.2026 19 Kürzung des SNAP-HP & Umprogrammierung – Grundlage Pilotergebnisse Einsatz in ausgewählten Kölner Stadtteilen Diskussion im Rahmen der WB-KGM Kürzungsmethode – psychometrische Analyse 21.05.2026 20 1. Itemanalyse (Indikatoren & Dimensionen) a. Trennschärfe (Cut-Off-Wert < 0,5 für hohe Trennschärfe) b. Itemschwierigkeit (Cut-Off-Wert > 0,8 für mittlere Schwierigkeit) 5. Neuprogrammierung modifizierte Version in Microsoft Forms (Ermöglicht den Einsatz vor und während einer Sitzung) 2. Reliabilitätsanalyse (Cronbachs Alpha) (Indikatoren & Dimensionen) (Ausschluss, wenn durch Itemausschluss das Cronbachs Alpha des Indikators steigt) 3. Modifizierung der Items anhand der freien Antworten & Feedback 4. Übersetzung der übrig gebliebenen Items in „einfache Sprache“ Kürzung SNAP-HP aktueller Stand Anzahl Items nach Kürzung Anzahl Items vor Kürzung Dimension n = 10 n = 21 Zweck/Ziele n = 7 n = 22 Strukturen n = 6 n = 42 Prozesse n = 2 n = 11 Effektivität n = 5 n =22 Offene Fragen 21.05.2026 21 5-10 Minuten > 30 Minuten Bearbeitungsdauer Entwicklungsprozess 21.05.2026 22 Kürzung des SNAP-HP & Umprogrammierung – Grundlage Pilotergebnisse Einsatz in ausgewählten Kölner Stadtteilen Diskussion im Rahmen der WB-KGM Erneuter Praxiseinsatz SNAP-HP Kurzversion (Neubrück & Weiterbildung kommunale Gesundheitsmoderation der DSHS und AÖGW) Praxiseinsatz SNAP-HP Kurzversion Einsatz Neubrück AK Kita/Grundschule & FB-KG & Ergänzende inhaltliche und methodische Diskussion (Sozialraumkoordinator/WB-KGM) 21.05.2026 23 Inhaltliche Änderungswünsche • Vereinfachung der Sprache/Formulierungen • Aufteilen einzelner Aussagen (2 aus 1) • Vermehrte Selbsteinschätzung (bzgl. Wording) • Dimensionen definieren Methodische Änderungswünsche • Anschreiben mit Mehrwert der Teilnahme für Teilnehmende ergänzen • Leitfaden für Durchführende entwickeln • U.a. auch die Herkunft des SNAP-HP erläutern • Möglichkeit der Personalisierung des Fragebogens für spezifische Netzwerke Aktuelle Version des SNAP-HP zur Evaluation der Netzwerkzusammenarbeit 21.05.2026 24 https://forms.cloud.microsoft/Pages/ResponsePage.aspx?id=DQSIkWdsW0yxEjajBL ZtrQAAAAAAAAAAAAO__XNLAV1UQVVIMjlHWlY2WkdIRk1PTEVGWUJFUkhPWC4u • Zugang & Auswertung aktuell „noch“ über DSHS • Durchführung selbstständig durch „Kümmerer“ innerhalb der Netzwerke/AK • Bereitstellung eines Leitfadens für Durchführende Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit! Fragen – Anmerkungen – Feedback 21.05.2026 25 -
Anlage2_Jahresberichte_2025
PDF
Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.
Bezirk Chorweiler 1 SRG Blumenberg Chorweiler Seeberg-Nord 2 Bezirk Ehrenfeld 16 SRG Bickendorf Ossendorf 17 SRG Bocklemünd Mengenich 31 Bezirk Kalk 42 SRG Höhenberg Vingst 43 SRG Humboldt Gremberg 54 SRG Kalk 65 SRG Ostheim Neubrück 83 Bezirk Mülheim 95 SRG Buchforst Mülheim 96 SRG Buchheim Holweide 108 SRG Höhenhaus Dünnwald 119 SRG Mülheim-Nord Keupstr 135 Bezirk Nippes 149 SRG Bilderstöckchen 150 Bezirk Porz 169 SRG Porz-Mitte Urbach 170 SRG Porz-Ost Finkenberg Gremberghoven Eil 181 Bezirk Rodenkirchen 189 SRG Meschenich Rondorf 190 2025 Bezirk Chorweiler Seite 1 von 14 Jahresbericht für das Jahr 2025 und das Sozialraumgebiet Blumenberg/Chorweiler/Seeberg-Nord des Trägers Stadt Köln, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren Seite 2 von 14 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet - Soziale Infrastruktur Veränderungen im Sozialraumgebiet Die sozialräumliche Arbeit in Chorweiler, Blumenberg und Seeberg-Nord blieb auch in 2025 auf den Erhalt des sozialen Friedens fokussiert, mit verstärkten Angeboten des sozialen Miteinanders und Demokratiefördernden Maßnahmen im öffentlichen barrierefreiem Raum (bspw. Reise ins politische Berlin,Tag der Nachbarschaft, lokalen Nachbarschaftsfesten, Fest der Kulturen, Friedensfest, VielfALT u.a.) bei gleichzeitigem Blick auf die stattfindende Bundestags- und Kommunalwahl (incl. Integrationsratswahl). Weiter haben sich insbesonders im Stadtteil Chorweiler, bei anhaltender geringer Wahlbeteiligung, eine Verstärkung der Wahlergebnisse für den rechten politischen Flügel, sowohl im Stadtrat, als auch in der Bezirksvertretung ergeben. Spürbar zeigen sich die verknappenden finanziellen Unterstützungen durch den öffentlichen Haushalt. In den sozialräumlichen Gremien berichten Akteure aus Vereinen, dass ihre Kapazitäten für sozialräumliches Wirken zum Teil nur noch reduziert möglich sind und sie sich nur noch auf ihre Kernaufgaben beschränken können. Das Unterstützungsangebot „Stromspar-Scheck“ der Caritas für Haushalte mit gerringem Budget, wurde 2025 in Chorweiler eingestellt, die Einrichtung geräumt, dann aber als Angebot für ganz Köln zentral in Köln-Deutz wieder eröffnet. Chorweiler Ratsuchende hat es bis Ende des Jahres 2025 am neuen Standort nicht gegeben. Ein wichtiges Kunst- und Therapieprojekt für erwachsene Bedürftige bei FIZ e.V. konnte kurz nach seinem Start nicht weiter finanziert werden und wartet auf Projektbewilligung. Bezirkliche Mittel konnten in 2025 nur zu zwei Terminen beantragt werden. Sprachkursangebote Deutsch als Zweitsprache (DAZ) wurden im Stadtteil Chorweiler drastig reduziert. Bauliche Maßnahmen und Eigenbedarf der Räume in der Florenzerstr. 20 führten dazu, dass der DFV-Familienverband gGmbH sein Angebot im Stadtteil Chorweiler um mehr als 2/3 zurück gefahren hat. Hingegen haben kostenlose offene Sprachangebote (VHS, GGS Merianstraße, GGS Riphahnstraße, FIZ e.V.) auf niedrigschwelligem Niveau, das informelle Deutschkurslernen erweitert. Finanziert mit Landesmitteln erhielt die Stadt Köln die Aufgabe zur Gründung der „Gesundheitsregion Köln-Nord“, zu der Chorweiler und Nippes zählt. Als operative Stelle wurde in Chorweiler die Einrichtung „DieKümmerei“, des HerzNetzZentrums bestellt. Ein sich noch konstituierender Gesundheitsrat aus Bürger*innen und Fachleuten wirde sich zunächst mit den Fragen beschäftigen „Wo gibt es Seite 3 von 14 gute Strukturen? Wo fehlt Unterstützung? Was trägt dazu bei, dass sich alle gut aufgehoben fühlen?“ Trotz weiterem erheblichem Raumproblem führt „DieKümmerei“ erfolgreich ein Gesundheits- und Unterstützungssystem für Einkommensschwache, Famlien, Frauen, Kinder und älteren Bürger*innen durch. Weiter als Untermieterin, führt „DieKümmerei“ ihre niederschwelligen Aufgaben weiter in der Kunstwerkstatt des Vereins Outline e.V. durch. Die privaten Haushalte kämpften auch in 2025 weiterhin mit hohen Energiekosten und Mietschulden. Eine Bürgergeldanhebung zum 1. Januar 2025 blieb erstmals aus, der reale Wert der Regelsätze sank, Leistungen reichen nicht aus, um die steigenden Lebenshaltungskosten zu decken. Das bedeutet weitere Einsparungen für Familien, die im SGB I und II-Leistungsbezug oder im Bezug von Kindergeldzuschalg und Wohngeld stehen. Der Armuts- und Reichtumsbericht 2025 deckt auf Wichtige Themen blieben Gesundheitsversorgung, Kinderbetreuung und Wohnen. Die ZBI-Gruppe, verantwortlich für viele Wohnungen in Chorweiler und Seeberg-Nord, hat die angekündigten Sanierungen ihres Häuserbestands in 2025 nur langsam begonnen. Die Objekte haben zwar umfangreiche Schutzhüllen um die Gesamtgebäude erhalten, die Sanierungen gehen jedoch nicht weiter. Man spricht vom „Baugerüst ohne Bauarbeiter“ und dem „Chorweiler Syndrom“. Viele Mieter*innen berichten von unveränderten Bedingungen in den Häusern und klagen weiter über Schimmel, Feuchtigkeit, Kälte, fehlender Sicht, bei gleichbleibenden hohen Mieten. Die in 2024 für 400 Zufluchtsuchende Menschen eröffnete Notaufnahmestelle Merianstr. 6 mit dem Schwerpunkt der Barrierefreiheit und vulnerablen Zielgruppen wird bis Februar 2026 wieder geräumt und geschlossen. Für die vielen Menschen, die bis dahin über KITAS, Schulen, Beratungsangebote, Betreuungen, u.a. in das lokale Hilfesystem integriert und erreicht wurden, bedeutet das ein erneuter Abbruch in ihren Biografien und ein erneuter Abbruch der Integration. Viele der betroffenen Menschen werden auf Kölner Sammelunterkünfte verteilt. Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen blieb auch in 2025 ein zentrales und wiederkehrendes Thema der Werkstattrunden in der „DieKümmerei“. Bedarfe wurden dort mit den lokal ansässigen Kinderärzt*innen, Psychotherapeut*innen, Verteter*innen der Kassenärztlichen Vereinigung, mit der Leitung der KJPB des Kölner Gesundheitsamtes, mit Vertreter*innen der lokalen KITAS, Schulen, Beratungs- und Förderangeboten für Kinder, mit Vertreter*innen des Jugendamtes, der Sozialraumkoordination und weiteren Akteuren aus dem Jugendhilfe und kinder- und jugendmedizinischen Bereich, Angebote zur Seite 4 von 14 Unterstützung entwickelt. Auswirkungen von Häuslicher Gewalt, die Zunahme von Cybermobbing und Gewaltverherrlichenden Frauenfeindlichen Videos und Botschaften zeigen Auswirkungen bei Schüler*innen bereits in der Grundschule. - Stadtentwicklung Stadtentwicklung Bis Ende April 2025 fand unter dem Motto : „Hallo Köln - Wie wär´s, wenn wir unsere Mobilität neu gestalten“ eine Online Befragung zum nachhaltigen Mobilitätsplan durch das Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung, Amt 68 statt. Die wichtigsten „Stellschrauben“ der Kölner Mobilität sollten diskutiert und priorisiert werden., um den richtigen Weg in die Mobilität der Zukunft zu finden. Der erste Bürgerrat ging aus Zufallsauszügen unter Köner Bürger*innen hervor, zu denen auch 4 Frauen aus Chorweiler zählten. Der Rat beschäftigte sich in einem moderierten Verfahren von März bis Mai 2025 mit Fragen wie: Wie möchten wir uns in unserem Veedel bewegen? Was trägt dazu bei, dass wir uns wohlfühlen?. Daraus hervorgehende Empfehlungen flossen in das stadtweite Konzept „Mobil im lebenswerten Quartier“ ein. Auch in 2025 feierten viele Einrichtungen in Chorweiler Jubiläen, darunter Schulen, KITAS und das Sozialpsychiatrische Zentrum (SPZ Chorweiler). Trotz Raummangel und baulicher Missstände wurden auch in 2025 durch Netzwerkarbeit temporäre Lösungen gefunden. Die stadtweite Befragung „stattgrün“ hat wenige, jedoch interessante Ideen und Vorschläge für den Stadtbezirk Chorweiler ergeben. So gibt es naturbezogene Vorschläge wie bspw. die Bepflanzung und Betreuung einer Streuobstwiese und den Bau eines öffentichen Ofens zum Brotbacken, aber auch starke Kritik an dem im Norden entstandenem Windradpark. Für 2026 ist ein Bürgerentscheid geplant. Soziale Infrastruktur Seite 5 von 14 Die Veranstaltung „Tag der Nachbarn“ stieß auch 2025 auf großes Interesse. Thematisch mit dem nachhaltigen Trinkwasserprojekt „Refill“ strukturiert, konnten viele Bürger*innen erreicht werden. Auch ein Freidensfest der Chorweiler Friedensglocke fand statt. Politische Bildung wurde durch Podiumsdiskussionen zur Bundestags- und Kommunalwahl und Workshops zum Wahl-O-Mat unterstützt. Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl blieb niedriger, als bei der Bundestagswahl. Die Sanierung der evangelischen Kirche am Pariser Platz begann und konnte Ende 2025 noch nicht abgeschlossen werden. Ihre Dienste wurden weiterhin auf andere Standorte verlegt. 2025 feierten verschiedene Nachbarschaftsfeste und kulturelle Events große Erfolge, darunter das Stadtbezirksfest, das Nachbarschaftsfest Blumenberg, Chorweiler-Nord und der Weltkindertag. Für 2026 ist ein Nachbarschaftsfest in Seeberg-Nord geplant. - Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Kooperationsprojekte Der Runde Tisch Frieden hat auch in 2025 ein Kooperationsfest mit BÜZEC und SRK veranstaltetund gemeinsam gefeiert „Das Freidensfest“. Im Bündnis Chorweiler sammeln sich zahlreiche Akteure aus stadtweiten Weiterbildunsträgern und weiteren Einrichtungen. „Chorweiler in Ton“ war für 2025 das erste gemeinsame Projekt, das im September 2025 erfolgrecih gemeinsam durchgeführt wurde. Auch für 2026 ist eine gemeinsame Veranstaltung und eine Kooperationsverlängerun geplant. Mit den Seniorennetzwerken Blumenberg, Seeberg-Nord und Chorweiler bündeln sich verschiedenste Akteuer in der Seniorenarbeit, die mit der SRK gemeinsame Aktionen durchgeführt haben (bspw. „VielfALT“) und es auch weiterhin tun. Die 1. FC Köln Stiftung setzte in 2025 ihr Bewegungsprogramm in Chorweiler weiter fort und schuf damit weitere Angebote für Kinder und Jugendliche. Das Demokratieprojekt „Bündnis Chorweiler“ zur Stärkung der Bürgerbeteiligung hat in 2025 das große Projekt „Chorweiler in Ton“ durchgeführt, das in 2026 mit einer Folgeveranstaltung weitergeführt wird. Seite 6 von 14 Das erfolgreiche Chorweiler Repair Café führte auch in 2025 seine Angebote weiter fort, kleine Elektro- und Haushaltsgeräte und Fahrräder vor allem für einkommmensschwache Haushalte zu reparieen. Die Anzahl der ehrenamtlichen Kräfte stieg dabei mittlerweile auf 8 . Die Besucher*innen , die beim parallel stattfindenden Cafè die Geselligkeit und den Austausch nutzen, ist in 2025 ebenfalls gestiegen. - ggf. personelle Veränderungen Personelle Veränderungen 2025 gab es verschiedene Wechsel wichtiger Funktionsträger. Die langjährge städtische Bezirksjugendpflege Martina Zuber-Goljuie ging im Juli 2025 in Rente. Es wurde vorerst wegen Stellenpriorisierung keine Neueinstellung vorgenommen. Geplante Neubesetzung ist für Dezember 2025 vorgesehen. Der Weltkindertag wurde daher vom AK Nord veranstaltet. Wichtige Kinder -und Jugendeinrichtungen von Chorweiler-Nord und von Blumenberg erhielten jeweils eine neue Leitung und z.T neues Personal. Der Bezirksbürgermeister Reinhard Zöllner (CDU) übergab nach 11 Jahren Amtszeit (längste Amtszeit für Bezirk Chorweiler) im November das Amt an Daniel Kastenholz (CDU). Nach einer halbzeitigen Amtszeit wird dieser durch Inan Gökpinar (SPD) abgelöst. 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Seite 7 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Verbesserung der Zugangs- und Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert. Auf Basis der Analyse der Zugangsbarrieren sollen die folgenden Themen in den Arbeitsgruppen und Projekten bearbeitet werden: - Sprachliche Barrieren - Niedrigschwelligkeit - Kulturelle Barrieren - Persönliche Faktoren Die herausgearbeiteten Themen und Ansatzpunkte für Verbesserungen sollen in Arbeitsgruppen/Projekten bearbeitet werden im Hinblick auf Empfehlungen für die Veränderung und/oder Weiterentwicklung bestehender Standards. Dabei soll auf bestehende Strukturen/Gremien soweit wie möglich zurückgegriffen werden. Die Projekte sollen mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen verknüpft werden. Die Sozialraumkoordination beteiligt sich an mindestens einer Arbeitsgruppe/einem Projekt. 100% Zwei Arbeitsgruppen wurden eingerichtet und haben regelmäßig getagt Demokratieförderung Erhebung und Bewertung der aktuellen wesentlichen Herausforderungen im jeweiligen Sozialraumgebiet mit den Akteuren vor Ort Die Herausforderungen im Sozialraumgebiet sind erhoben und bewertet Eine Dokumentation liegt vor 100% 1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden Seite 8 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Entwicklung von Ideen für Maßnahmen im Sozialraumgebiet Sozialraumgebietsspezifische Maßnahmen sind entwickelt Drei Ideen sind entwickelt 100% Umsetzung von sozialraumgebietsübergreifenden Maßnahmen/Projekten zur Demokratieförderung (werden gemeinsam mit der Geschäftsstelle und V/3 entwickelt) Sozialraumgebietsübergreifende Maßnahmen sind umgesetzt Mindestens eine Maßnahme/ein Projekt ist umgesetzt 100% Vorschläge aus den einzelnen Sozialraumgebieten: ➢ Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen3: Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator Erwartungswert Istwert mit Ampel² Sozialräumliches Ziel 3 Hier bitte nur Besonderheiten erläutern, die bei Projekten aufgetreten sind, zum Beispiel, wenn ein Projekt nicht durchgeführt werden konnte oder ein Erwartungswert nicht erfüllt wurde Seite 9 von 14 Initiierung, Koordinierung und Beteiligung an einer öffentlichkeitswirksamen Aktion der Glaubensgemeinschaften Chorweilers („Runder Tisch Frieden“) Gemeinsame Ideenfindung über einen Workshop Rundmail mit Infos und Termin für einen Workshop ist erstellt und versendet Ein Workshop 100% Workshop hat stattgefunden. Eine Zusammenstellung der Ideen und ggf. der Verantwortlichkeiten der Akteur*innen ist erfolgt Zusammenstellung der Ideen Verantwortlichkeiten der Akteur*innen sind festgelegt 100% Der Runde Tisch Frieden wird unterstützt und führt auch in 2025 eine öffentlichkeitswirksame Aktion in Chorweiler durch 100% Gründung einer Projektgruppe/Arbeitsgruppe zur Koordination und Organisation Vorhaben und Ziele sind abgestimmt, eine Dokumentation des Verlaufs ist erstellt, weitere Planungen inklusive Zuständigkeiten liegt vor Vorhaben und Ziele sind abgestimmt 100% Dokumentation liegt vor 100% Zuständigkeiten sind geklärt und festgehalten 100% Durchführung einer öffentlichkeitswirksamen Aktion Aktion hat stattgefunden, Dokumentation ist erstellt, Evaluation ist erfolgt Durchführung einer öffentlichkeitswirksamen Aktion 100% Dokumentation ist erstellt 100% Evaluation wurde durchgeführt 100% Seite 10 von 14 „Refill- kostenloses Nachfüllen von nachhaltigen Wasserflaschen mit Trinkwasser“ Abfrage des Interesses insbesondere bei möglichen Sponsoren (RheinEnergie,…), Infoverbreitung und Interessenabfrage im Netzwerk Email wurde über großen Verteiler per Mail und in sozialen Netzwerken verbreitet. Rückläufe ausgewertet. Ziel ist es, zu klären, ob sich für das Projekt Unterstützer*innen finden (finanziell und mit eigenen Ressourcen) Projektauftrag ist geklärt 100% Sofern es ausreichend Unterstützung gibt: Gründung eines Refill- Netzwerks Rückläufe durch Interessent*innen sind erfolgt, Kontakt und erste Netzwerktreffen haben stattgefunden, erste Planungen sind durchgeführt. Anwohner*innen in den Sozialräumen sind informiert. Dokumentation des Verlaufs ist erstellt. Es wird geklärt, inwiefern an den Refill-Stationen Informationen über Angebote der Stadt und der freien Träger bereitgestellt werden können (zum Beispiel Infoscreen, Aktionen an der Station ,…) Es haben zwei Projekttreffen stattgefunden 100% Kontakte sind aufgebaut 100% Anwohner*innen sind informiert 100% Dokumentation des Verlaufs ist erstellt 100% Seite 11 von 14 Organisation und Anschaffung bzw. Nutzung (zum Beispiel der im Hitzeaktionsplan genutzten Flaschen) nachhaltiger Refill- Flaschen und Aufkleber mit Logo, Sammlung von Infomaterial, Planung öffentlichkeitswirksamer Aktion im Netzwerk Anschaffung von Infomaterialien, Aufklebern und Trinkflaschen ist erfolgt und öffentlichkeitswirksamer Veranstaltung wie bspw. „Tag der Nachbarn“ verbreiten Flaschen, Aufkleber, Infos sind im Sozialraum verteilt 100% Kennzeichnung von Refill-Stationen Erste Stellen/Stationen sind durch Aufkleber gekennzeichnet Fünf Stellen/Stationen sind gekennzeichnet 100% Unterstützung durch die Sozialraumkoordination beim Aufbau der Gesundheitsregion Köln im Stadtbezirk Chorweiler* Unterstützung des Aufbaus der Gesundheitsregion KölnNord im Stadtbezirk Chorweiler Köln wird vom Land NRW beim Aufbau einer ersten Gesundheitsregion gefördert. Die Sozialraumkoordination unterstützt die Projektmitarbeitenden (PMA) beim Kennenlernen der relevanten Akteuer*innen in Chorweiler Das Projekt und die PMA sind in relevanten Gremien, zum Beispiel in der Stadtteilkonferenz und bezirklichen Arbeitskreisen bekannt gemacht * Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen: *zum Projekt „Unterstützung durch die Sozialraumkoordination beim Aufbau der Gesundheitsregion im Bezirk Chorweiler: aufgrund verschiedener Verzögerungen in den Abstimmungsprozessen hat sich der Start des Projekts deutlich verzögert, insbesondere die Einstellung der Projektmitarbeiter*innen, so dass die Arbeit der Sozialraumkoordination wohl erst im nächsten Jahr beginnen kann. 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Seite 12 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung4 Fehlende Räumlichkeiten im Sozialraumgebiet Regelmäßiger Austausch zur Situation in den Gremien in der Hoffnung, durch Vernetzung freie Raumangebote ermitteln und kurzfristig vermitteln zu können Akute Raumnot im Sozialraumgebiet für soziale Begegnungen und Angebote Ja, im Bearbeitung Schließung der barrierefreien Geflüchtetenunter kunft auf dem Parkplatz P5 Die Einflussmöglichkeiten der Akteure vor Ort sind begrenzt Die barrierefreie Geflüchtetenunterkunft des DRK auf dem Parkplatz P5 wird zum Februar 2026 aufgelöst. Das Besondere an der Einrichtung ist, dass es sich um eine barrierefreie Unterkunft handelt (Seltenheitsmerkmal für NRW) und dass weitere vulnerable Menschen betroffen sind (FLINTA). Die Familien werden in anderen Einrichtungen untergebracht, die ihre Besonderheiten nicht berücksichtigen keine sozialräumliches Thema Geplanter Windradpark in der Nähe von Blimenberg Die Einflussmöglichkeiten der Akteure vor Ort sind begrenzt. Der geplante Windradpark in der Nähe von Blumenberg führt zu Besorgnis hinsichtlich der Gesundheit vulnerabler Personen kein sozialräumliches Thema 4 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx Seite 13 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Häusliche Gewalt In den sozialräumlichen Gremien wird eine Zunahme besprochen. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Sozialraumgebietsanalyse Der Prozess der Sozialraumgebietsanalyse wird im Sozialraumgebiet Blumenberg/Chorweiler/Seeberg-Nord im Dezember 2025 begonnen. Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung5 Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Text Text Wert Wert Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung 5 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind Seite 14 von 14 Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. 5. Ausblick Folgejahr - Soziale Infrastruktur Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. - Stadtentwicklung Die aktuelle Bewerbung für Olympische und paralympische Spiele 2032 in Köln unter dem Titel „Köln-Rhein-Ruhr“ läuft und kann für den Kölner Norden zu einer Chance werden. Realisierung des Blumensbergweg /A57, Stärkung des ÖPNV, Verbesserung des Lärmschutzes, sind nur einige Anhaltspunkte, die betrachtet werden müssn, wenn es zu einer Olympischen Beteiligung kommt. Auch beim geplanten Stadteil Kreuzfeld soll dieses Vorhaben bei der Stadtentwicklung berücksichtigt werden. Ein mögliches Athletendorf könnte später zu einem nachhaltigen Quartier werden. Für 2026 ist ein Bürgerentscheid geplant. - Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. - ggf. personelle Veränderungen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. 2025 Bezirk Ehrenfeld Seite 1 von 14 Jahresbericht für das Jahr 2025 und das Sozialraumgebiet Bickendorf/Ossendorf des Trägers AWO Kreisverband Köln e.V. Seite 2 von 14 ➢ Veränderungen im Sozialraumgebiet - Soziale Infrastruktur Im Jahr 2025 gab es zahlreiche Veränderungen im SRG: Ab März übernahmen die Mitarbeiter*innen des Projekts „Gemeinsam sind wir stärker“ das AWO Bickendorfer Büdchen nach ausgelaufener Projektförderung von dem vorherigen (Senioren-) Quartiersmanager mit dem Ziel, die bisherige Anlaufstelle für die Senior*innen des Quartiers zu einer Begegnungsstätte für alle Zielgruppen des Quartiers weiterzuentwickeln. Dies sollt dadurch gelingen, dass eine verlä ssliche Ehrenamtsstruktur aufgebaut wird, von der eine breite Angebotspalette vor Ort getragen werden kann. Dieses Angebotsrepertoire umfasst bspw. weiterhin das Senioren-Café, ein Veedelsbistro, eine Kreativwerkstatt für Große und Klein und vielfältige weitere Veranstaltungen, die sich ganz eindeutlig an eine diversere Zielgruppe richten. Diese (Weiter -) Entwicklung e ines dritten Orts liegt sehr im Interesse der SRG, weshalb dieser Prozess seitens der SRK tatkräftig unterstützt und verschiene Kooperationen angestoßen wurden : E twa im Projekt Veedelsbistro oder beim gemeinsamen Mitmachfest, in dessen Rahmen die SRK gemeinsam mit dem stellvertretenden Bezirksbürgermeister auch die Preisverleihung des Kreativ-und Plakatwettbewerbs „Was uns zusammenhält in Bickendorf und Ossendorf?!“ umsetzte. Daneben gab es leider auch nicht erfreuliche Entwicklungen: Aufgrund akuten Sanierungsbedarfs musste die Jugendeinrichtung 8z wo7 ab der Jahreshälfte für Bauarbeiten geschlossen werden, so dass sie als Anlaufstelle für die Jugendlichen des Quartiers nicht mehr zur Verfügung stand. Die Mitarbeitenden mussten - und teilweise gelang es auch die Jugendlichen - in die Jugendeinrichtung Club Westend um(zu)ziehen. Dies bedeutete einen herben Dämpfer für die Jugend dieses Ossendorfer Quartiers und für das Jugendproj ekt Ghetto Splash Ehrenfeld, dessen Keimzelle und zentraler Anlaufstelle das 8zwo7 darstellt. Ebenso bedauerlich ist der Ausfall der Leiterin des SKM Fami lienhauses Ossendorfpark ab ca. September des Jahres. Durch diesen Umstand konnte diese sehr wichtige Einrichtungen für den Sozialraum und insbesondere für den Stadtteil Ossendorf für den Rest des Jahrs nur noch im „Notbetrieb“ arbeiten, auch wenn die restlichen M itarbeitenden alles gaben, um den Ausfall aufzufangen, war das Defizit vor Ort durchaus spürba r – ebenso wie in der sozialräumlichen Vernetzung des SRGs, wodurch der Stellenwert des Familienhauses allen noch einmal deutlich vor Augen geführt wurde. Auch aus Bickendorf gibt es mit dem Aus des langjährig in Bickendorf angesiedelten Vereins Bürger für Obdachlose betrübliche Entwicklungen in 2025 zu vermelden. Der Verein, der einerseits eine bekannte Anlaufstelle für Gebrauchtwarenhandel, dessen Erlöse der Obdachlosenhilfe zu Gute kamen und ande rerseits inklusiver Arbeitgeber auf dem zweiten Arbeitsmarkt gewesen ist, befindet sich nach einer Kontroverse um den Vorstand derzeit in Auflösung, wovon ca. 20 Mitarbeitende betroffen sind. Auch im Bickendorfer Westend brachte das Jahr einige Kontroversen mit sich, da die GAG aufgrund notwendiger Sanierungsmaßnahmen an den Y -Bauten am Ossendorfer Weg die zwischen den Häusern lokalisierten Spielplätze abbaute, welche eine wichtige und vor allem Wohnort -nahe und in Blickweite gelegene Anlaufstellen für die Kinder und Familien des Quartiers darstellten. In Kombination mit der seit Jahren in Umsetzung befindlichen gegenüberliegenden Baustelle des GAG Neubaus am Ossendorfer Weg erhält das Quartier für mindestens 1 ½ Jahre nun fast vollständig den Charakter einer Baustelle. Natürlich ist (bezahlbar er) Wohnungsneubau in Köln dringend geboten, d och die aktuelle Wohnsituation der Menschen in den Y -Bauten hat sich derzeit und voraussichtlich auch für mindestens das Jahr 2026 wirklich als sehr herausfordernd entwickelt. Zudem kommt eine neuerliche Zunahme ds Seite 3 von 14 Drogenhandels und -Konsums vor Ort und teilweise auch im öffentlichen Raum. Nicht nur aber auch aus diesen Gründen hat sich, unterstützt durch den GWA-Träger vor Ort, ein Mieterrat am Ossendorfer Weg gegründet, der seine Arbeit aufgenommen hat. - Stadtentwicklung Nach den zahlreichen Neubauten und damit einhergehende Zuzügen von neuen Nachbar*innen in den Sozialraum ist es auf diesem Felde im Jahr 2025 etwas ruhiger geworden. Die einzig verbliebene aktuelle Großbaustelle ist der zweite Bauabschnitt des GAG Neubaus am Ossendorfer Weg, welcher stetig und schnell vorangetrieben wird. Gleiches ist über den Bau der Gesamtschule Ossendorf an ihre m neuen Standort in der Fitzmauricestraße im Butzweilerhof-Quartier zu berichten. Die Katholische Kirchengemeinde Ehrenfeld/ Bickendorf konnte zudem den lange anvisierten Neubau ihres Pfarrzentrums an der Ki rche St. Dreikönigen anstoßen, nachdem zum einen die Finanzierung und zum anderen die Zusage des Bistums erreicht werden konnten. H ierdurch entstehen neue und moderne Raumkapazitäten, die auch über die Kirchengemeinde hinaus dem Sozialraum zur Verfügung stehen. Viel Aufmerksamkeit erhält aktuell in 2025 weiterhin das ehemalige Coty -Gelände. Nachdem die Eigentümerin Instone Real Estate im Jahr 2024 ein dreistufiges Beteiligungsverfahren umgesetzt hat, konnte aus diesem Prozess ein finales Leitbild abgeleitet werden: Auf dem 17 HA umfassenden Areal soll ein Mischgebiet mit gewerblicher, sozialer und Wohnnutzung im Umfang von 1900 Wohnungen entstehen. Die ses Leitbild wurde in 2025 nun auch vom Stadtentwicklungsausschuss beschlossen und somit das Bauleitverfahren für die Realisierung der Umsetzung gestartet. Aufgrund der fachistischen und antisemitischen Vergangenheit des Namensgebers Francois Coty wurde außerdem seitens der Bezirkspolitik eine Namensänderung für das Areal angestoßen. - Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Im Jahr 2025 konnten wieder bezirkliche und sozialräumliche Kooperationsprojekte umgesetzt werden: Sozialräumlich ist hier insbesondere das weiterentwickelte Demokratieprojekt „Unsere Stimmen Zählen“ zu nennen, innerhalb des sen mit verschiedensten Kooperationspartner*innen unterschiedliche Aktionen und Veranstaltungsformate umgesetzt wurden: Von den im Sozialraum mittlerweile bewährten Briefwahlparties, insbesondere in den Jugendeinrichtungen und im Median Therapiezentrum und Adaptionshaus Köln, über inhaltliche (Informations -)Veranstaltungen für verschiedene Zielgruppen oder verschiedenen (neue) Dialogf ormaten hin zu einer Bildungsfahrt nach Berlin konnten dezentral Aktivitäten über das ganze Jahr hinweg federführend von der SRK angestoßen und durchgeführt werden. Ganz zenral hierfür war die Mittelakquise über bezirksorientierte Mittel, die der GWA -Träger in Abstimmung mit der SRK erneut stellvertretend für den Sozialraum übernommen hat. Auf bezirklicher Ebene ist das mittlerweile über die Bezirksgrenzen bekannte Jugendprojekt Ghetto Splash Ehrenfeld zu nennen, das 2025 in sein drittes Jahr der erfolgreichen Umsetzung gehen konnte: In diesem Jahr standen neben der Nachwuchsförderung insbesondere womöglich die Einbindung junger Menschen mit ihren Expertisen anstelle der Beauftragung „professioneller Anbieter“ sowie die Professionalisierung der jungen involvierten Künstler*innen im Mittelpunkt des Projektes. Dadurch konnten erheblich mehr Asp ekte der Projektumsetzung „in Seite 4 von 14 Eigenregie“ erfolgen. Durch die nachhaltige Nachwuchsförderung im Rahmen des Projektes konnten in diesem Jahr erheblich mehr weibliche Künstlerinnen auf die Bühne gebracht und auch die erschwerten Bedingungen durch den Wegfalls des Jugendzentrums 8zwo7 als räumliche Projektkapazität durch neu geschaffene Synergien aufgefangen werden. Durch die Einbindung weiterer Akteur*innen wie des YUCA Köln, des Cube 829, des Bürgerzentrums Ehrenfeld, dem no limits e.V. oder der Nutzung des Musikstudios Studio 3 60°/ AD S tudios umfasst der Wirkungsbereich des Projektes den gesamten Bezirk, währenddessen die Heimat, insbesondere der Musikstudios aber in Bickendorf und Ossendorf verbleibt. - ggf. personelle Veränderungen Der Trend, dass es auf der personellen Ebene viel Wandel im Sozialraum gibt, hat sich auch in 2025 fortgesetzt: Durch den krankheitsbedingten Ausfall der Leiterin des SKM Familienhauses entsteht dort ein großes Vakuum. In der Jugendeinrichtung KINGZ & QUEE NZ hat sich das pädagogische Team komplett verändert. Eine der langjährigen Sozialarbeiter*innen der GAG mit viel Erfahrung in der Sozialraumarbeit wurde in den Ruhestand entlassen so wie auch die langjährige Leiterin des AaK Familienzentrums bunte Welt am Ossendorfer Weg den Sozialraum verlassen hat. Eine weitere Veränderung, die deutlich wird, ist, dass die Vertreter*innen der Jugendhilfeträger (ehemalige Schwerpunktträger) aufgrund der verschiedenen konzeptionellen und rechtlichen Veränderungen der verga ngenen Jahre nicht mehr in dem Umfang Teil der sozialräumlichen Vernetzung und Gremien sein können, wie es in der Vergangenheit der Fall gewesen ist, was sehr bedauerlich ist. Generell macht sich dieser Wandel, der Verlust so zahlreicher in der Sozialrauma rbeit erfahrener Kolleg*innen sowie reduzierte zeitliche, personelle und finanzielle Kapazitäten der Kooperationspartner*innen deutlich in der Arbeit und in den Möglichkeiten der SRK vor Ort bemerkbar. ➢ Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG verbessern Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt Informations- Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert 100% 1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden Seite 5 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert ➢ Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern sollte in Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien geleitete Analyse der Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. gesammelt und auf dem Sharepoint erfasst ➢ Vorschläge aus den einzelnen SRG: Wie können aus „multidiverse“ Adressat*innengruppen im SRG für die Themen LRS/Dyskalkulie, die etwaige Betroffenheit und Unterstützungsmöglichkeiten sensibilisiert werden? Mehrsprachige Informationsbroschüren und Beratung des Kölner AK LRS/Dyskalkulie (ggf. i.V.m. Sprachmittler*innen) Sensibilisierung der Kitas, Schulen, Ots Informationen zu Teilleistungsstörungen LRS/Dyskalkulie wurden mehrsprachig übersetzt und der Zielgruppe zugänglich gemacht. 100%* Verbesserung der Zugangs- und Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert. Auf Basis der Analyse der Zugangsbarrieren sollen die folgenden Themen in den Arbeitsgruppen und Projekten bearbeitet werden: - Sprachliche Barrieren - Niedrigschwelligkeit Die herausgearbeiteten Themen und Ansatzpunkte für Verbesserungen sollen in Arbeitsgruppen/Projekten bearbeitet werden im Hinblick auf Empfehlungen für die Veränderung und/oder Weiterentwicklung bestehender Standards. Dabei soll auf bestehende Strukturen/Gremien soweit wie möglich zurückgegriffen werden. Die Projekte sollen mit dem Die Sozialraumkoordination beteiligt sich an mindestens einer Arbeitsgruppe/einem Projekt. 100% Zwei Arbeitsgruppen wurden eingerichtet und haben regelmäßig getagt. Seite 6 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 - Kulturelle Barrieren - Persönliche Faktoren stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen verknüpft werden. Demokratieförderung Erhebung und Bewertung der aktuellen wesentlichen Herausforderungen im jeweiligen Sozialraumgebiet mit den Akteuren vor Ort Die Herausforderungen im Sozialraumgebiet sind erhoben und bewertet Eine Dokumentation liegt vor 100% Entwicklung von Ideen für Maßnahmen im Sozialraumgebiet Sozialraumgebietsspezifische Maßnahmen sind entwickelt Drei Ideen sind entwickelt 100% Umsetzung von sozialraumgebietsübergreifenden Maßnahmen/Projekten zur Demokratieförderung (werden gemeinsam mit der Geschäftsstelle und V/3 entwickelt) Sozialraumgebietsübergreifende Maßnahmen sind umgesetzt Mindestens eine Maßnahme/ein Projekt ist umgesetzt 100% Vorschläge aus den einzelnen Sozialraumgebieten: ➢ Argumentationstraining gegen rechte Parolen/Zivilcourage Trainings in 01/02 2025 Training(s) wurde(n) entwickelt und 2x durchgeführt 100% Seite 7 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen3: * Eine Finanzierung der Broschüren war nicht möglich. Dennoch hat eine vielfältige Vernetzung und Zusammenarbeit in Bezug auf LRS/Dyskalkulie stattgefunden, sodass Informationen weitergetragen wurden. Schwerpunktziel Demokratieförderung: Neben anderen Aktivitäten Im Rahmen der Kommunal- und Integrationsratswahl hat die Sozialraumkoordination über ihre Unterarbeitsgruppe „AG Demokratie“ eine digitale Task-Card (Pinnwand) entwickelt, die zentrale Informationsmaterialien (u. a. Texte, Erklärvideos und weiterführende Links) für Fachkräfte und Multiplikator*innen bündelt. Die Pinnwand unterstützt Einrichtungen dabei, Wahl- und Beteiligungsinformationen bedarfsgerecht an ihre Zielgruppen weiterzugeben und hierdurch politische Bildung und Teilhabe im Sozialraum zu stärken. ➢ Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator Erwartungswert Istwert mit Ampel² Sozialräumliches Ziel Unsere Stimmen zählen! Sensibilisierung für das Thema Demokratie und politische Partizipation Konzeption und Umsetzung von Informations- veranstaltungen, social media Kampagne, Plakataktionen 1-2x Informationsveranstaltung 10x Posts auf Instagram 100% Förderung von Wahlbeteiligung Dezentrale „Briefwahlpartys“ in den Einrichtungen der Stadtteilkonferenz 3-5x Briefwahlpartys wurden durchgeführt 100% 3 Hier bitte nur Besonderheiten erläutern, die bei Projekten aufgetreten sind, zum Beispiel, wenn ein Projekt nicht durchgeführ t werden konnte oder ein Erwartungswert nicht erfüllt wurde Seite 8 von 14 „Demokratie und Politik zum Anfassen“ Bspw. Kandidat*innencheck (Kommunalwahl/ Integrationsratswahl); Dialog-Formate mit Bezirks- und Kommunal- politiker*innen; und/oder ähnliche Veranstaltungsformate 1x Kandidat*innencheck Dialogformat wurde entwickelt und 1-2x durchgeführt 100% Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen: Das Schwerpunktthema „Demokratie“ wurde im SRG als Fortsetzung des Projektes „Unsere Stimmen Zählen“ angegangen: Für 2025 wurde das Ziel verfolgt einerseits kleinere dezentrale Aktionen über das gesamte SRG hinweg und andererseits mit so diversen Zielgruppen wie möglich zu realisieren. Im Rahmen dieser Zielsetzung konnte Folgendes umgesetzt werden: Inhaltliche Veranstaltungen: Stolpersteinwanderung und Auseinandersetzung mit Antisemitismus während der NS-Zeit und heute in Kooperation mit dem Cafe Herzhäuschen und dem NS- Dokumentationszentrum; Infoveranstaltung zu Beteiligungsmöglichkeiten für Senior*innen in Kooperation mit den Omas gegen Rechts, der Seniorenvertretung und Seniorenkoordination Ehrenfeld; Einladung der für das SRG zuständigen Kommunalpolitiker*innen (Rat, BV) zur Diskussion mit Jugendlichen im Rahmen des „Fragen-Hagels“ im Jugendzentrum 8zwo7; Austausch zwischen der sozialen Infrastruktur des SRGs mit den Kandidierenden und Angeordneten der Kommunalpolitik im Familienhaus. Förderung von Wahlbeteiligung: Konzipierung und Durchführung von Informationsveranstaltungen in Kombination mit sechs Briefwahlparties im Zuge der Bundestags- und der Kommunalwahlen in 2025 in Kooperation mit den Jugendzentren des SRGs und Median, wodurch zahlreiche Menschen für die Wahlen sensibilisiert und zur Briefwahl motiviert werden konnten. Demokratie und Politik zum Anfassen: Entwicklung und Umsetzung des Dialogformates der „Thekengespräche in BiOs“ mit einer eigens dafür konstruierten mobilen Theke: In diesem Zuge konnten an vier dezentralen Veranstaltungen in Kooperation mit verschiedenen Einrichtungen die Kandidat*innenchecks zur Kommunalwahl durchgeführt werden. Ebenso war ein Demokratie- und Mitmachfest geplant, welches jedoch aufgrund der nicht mehr vorhandenen personellen und zeitlichen Kapazitäten der sozialräumlichen Kooperationspartner*innen nicht umgesetzt werden konnte. ➢ Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Seite 9 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung4 Lärm- belästigung durch Club Gegenüber des MEDIAN Therapiezentrum und Adaptionshaus hat ein Saunaclub eröffnet. Die Kundschaft des Saunaclubs verhält sich nachts sehr laut. Die Ruhestörungen durch die Kundschaft des Saunaclubs strapazieren die Patient*innen des Therapiezentrums und stellen eine Bedrohung des Therapieerfolges dar (möglicher Rückfall Suchtmittel- konsum). Die Situation wurde während im Rahmen der Thekengespräche besprochen. Dies hatte eine vermehrte Präsenz des Ordnungsamtes zur Folge, woraufhin sich die Situation nun beruhigt hat. ja Raumnutzung Gesamtschule Ossendorf Der Neubau der Gesamtschule in Ossendorf soll im Sommer 2026 bezogen werden. Es stehen viele Räume leer, die vielfältig genutzt werden sollen. Die Schulleitung hat Kontakt zur SRK aufgenommen. Es sollen insbesondere Beratungsangebote durch Initiativen und Vereine die Möglichkeit erhalten, in den Räumen präsent zu sein. Das Thema wird in die Stadtteilkonferenz eingebracht. in Bearbeitung Quartiers- entwicklung Westend Das Bickendorfer Westend in den letzten Jahren stark weiterentwickelt hat. Neben umfangreichen Renovierungsarbeiten gibt es viele Baustellen vor Ort und die vorhandenen Spielplätze wurden abgebaut. Gemeinsam mit der GAG soll die Quartiersentwicklung vorangetrieben werden. Im Januar oder Februar 2026 soll ein Workshop in Bearbeitung 4 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx Seite 10 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) diesbezüglich mit den Akteur*innen vor Ort zu verschiedenen Oberthemen stattfinden. Erhebung der Herausforderun gen und Bedarfe im Bereich der Demokratieförd erung im SRG BiOs durch die SRK - Argumentationstraining gegen rechte Stammtischparolen - GWA-Gebiet: Bildungsfahrt nach Berlin („Zum Zentrum der politischen Macht und deutschen Geschichte“) - Bücherkisten zu Demokratie, Vielfalt & Partizipatin für Kita und Grundschule - Filmabend(-Reihe) für Jugendliche mit Filmen, die die Themen Demokratie, Vielfalt & Partizipation behandeln - Wie mit Rassismuserfahrungen im Alltag zahlreicher Jugendlicher umgehen und wie kann man sie unterstützen? - Austausch Vertreter*innen der sozialen Infrastruktur des SRG mit kommunalpolitischen Entscheider*innen, um konkrete Eindrücke der Bedingungen, Bedarfe, Praxis und Ergebnisse der sozialräumlichen Arbeit vor Ort zu vermitteln Die SRK ist mit den Expert*innen bzw. den Mitarbeitenden der verschiedenen Einrichtungen des SRGs über das Thema Demokratieförderung in Austausch gegangen. Je nach Zielgruppen ergaben sich verschiedene Bedarfe und Herausforderungen zur Bearbeitung und für Projekte für 2025. Ja Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Die beiden Themen „Quartiersentwicklung Westend“ und „Raumnutzung Gesamtschule Ossendorf“ sind im Verlauf des Jahres 2025 an die SRK herangetragen und im Anschluss in die sozialräumlichen Gremien eingebracht worden. Sie stehen beide auf der Agenda der SRK zur weiteren Bearbeitung im Jahr 2026. Die vielfältigen Ergebnisse der Erhebung zu Bedarfen und Herausforderungen hinsichtlich der Demokratieförderung wurden zum großen Teil in 2025 in Angriff genommen, wie Eingangs und im Folgenden erläutert wurde/wird. Sozialraumgebietsanalyse In dem SRG Bickendorf/Ossendorf wird der Prozess der Sozialraumgebietsanalyse im Dezember starten. Seite 11 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung5 Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Organisation Jugendprojekt Ghetto Splash Ehrenfeld 2025 - Gewährleistung Überbrückung Musikstudioangebote in den drei Jugendeinrichtungen des SRGs 01-06/2025 - Unterstützung bei Finanzierung des Gesamtprojektes ab 07/2025 - Konzeption und Anpassung des Projektes für 2025 - Überbrückung bis Projekt- förderung erforderlich - Ca. 24500€ für Projektum- setzung erforderlich - partizipative Weiterentwick- lung der Konzeption erforderlich Planmäßig erreicht Projektumsetzung Ghetto Splash Ehrenfeld 2025 - Workshopphase - Abschlusskonzert GSE#25 - Auswertung des Projektes mit Projektbeteiligten - 9 Workshops - 1 Konzert - Digitale und analoge Auswertung Planmäßig erreicht Bildungsfahrt nach Berlin Konzeption und Durchführung einer Bildungsfahrt nach Berlin zum Zentrum der deutschen politischen „Macht“ und Geschichte für Menschen mit geringen finanziellen Ressourcen und polit- historischen Wissen und 30 TNs 1 x Bildungsfahrt 30x Teilnehmer*innen Subvention für finanziell schwach ausgestattete Menschen aus SRG Planmäßig erreicht Filmabend- Reihe für Jugendliche Um die Altersklasse 12Jahre+ für die Themen Demokratie, Vielfalt und Partizipation zu interessieren, wurde mit den Jugendeinrichtungen gemeinsam die Umsetzung und Durchführung einer kompetitiven Filmreihen-Veranstaltung, der „Club Movie Challenge“ angegangen. - Konzeption der Veranstaltung - Organisation und Durchführung der Veranstaltung und des Quiz in Jugendeinrichtung - Partizipative Auswahl des Films Planmäßig erreicht 5 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind Seite 12 von 14 Austauschformat Kommunalpolitik und sozialae Infrastruktur des SRGs Seitens der Vertreter*innen der sozialen Infrastruktur des SRGs wurde Bedarf an SRK herangetragen, sich mit kommunalpolitischen Entscheidungsträger*innen über die Situationen vor Ort auszutauschen. - Konzeption und Durchführung Veranstaltung - Vor- und Nachbereitung im Rahmen der sozialräumlichen Gremien Planmäßig erreicht Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Besonders bewährt hat sich das Jugendprojekt Ghetto Splash Ehrenfeld, welches die partizipative Beteiligung von Jugendlichen, die künstlerische Nachwuchsförderungen von Jugendlichen aus besonders herausgeforderten Wohngebieten des SRGs und die Produktion von Selbstwirksamkeitserfahrungen in den Mittelpunkt stellt und hierfür über das „Standard-Angebot“ der Jugendarbeit hinausgehen muss. Jedes Jahr aufs Neue stellt sich in diesem Zuge die Frage nach der Finanzierung der Säulen dieses Projektes für die Jugendeinrichtungen in Kooperation mit der SRK und der Bezirksjugendpflege, die für den SRG jedes Jahr aufs neue erfolgreich beantwortet werden (müssen). Des Weiteren hat sich die SRK in 2025 der Aufgabe gewidmet die verschiedenen Bedarfe und Projektideen, die im Rahmen der Demokratieförderung mit den Einrichtungen vor Ort entwickelt wurden, umzusetzen. Etwa die Bildungsfahrt nach Berlin, für deren Umsetzung mit einer Stiftung zusammengearbeitet wurde. Besonders erfreulich war, dass durch die Förderung aus bezirksorientierten Mitteln und Mitteln der Stiftung, der Teilnahmebeitrag so niedrige wie möglich gehalten wurde, so dass auch Bewohner*innen des SRGs, die sich eine solche Fahrt finanziell sonst nicht leisten könnten, partizipieren konnten, wodurch eine sehr diverse und spannende Reisegruppe entstand. Seitens der Vertreter*innen der sozialen Infrastruktur des SRGs bestand Bedarf mit kommunaloolitischen Entscheidungstragenden in den Austausch über die Arbeitsbedingungen der Fachkräfte, der Bedarfe der Zielgruppen und Einrichtungen vor Ort zu sprechen. Vor allem auch die Vermittlung von echten Eindrücken aus der Praxis der sozialräumlichen Arbeit vor Ort an die kommunalpolitischen Entscheidungsträger*innen stand im Mittelpunkt des Interesses auf beiden Seiten. Die Resonanz zur Veranstaltung war sehr gut, so dass aus den sozialräumlichen Gremien heraus der Wunsch besteht, einen solchen Austausch auch in den kommenden Jahren zu pflegen. Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung AK Rassismuskritik 1 x Quartal AG Jugend & Demokratie 2 x jährlich Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Aufgrund von wiederholten Rassismuserfahrungen insbesondere von Jugendlichen aus dem SRG haben verschiedene Kooperationspartner*innen Seite 13 von 14 und die SRK den AK Rassismuskritik in 2025 ins Leben gerufen, um einerseits das Thema aufzugreifen und Bearbeitungsmöglichkeiten zu eruieren. Andererseits wurde aus den sozialräumlichen Gremien heraus der Bedarf formuliert, Unterstützung für die Betroffenen leisten zu können und hierfür Expertise in Form von bspw. Fachkräfte-Workshops und Schulungen zu akquirieren, was sich der AK zur Aufgabe macht. Um Demokratieförderung und diebezügliche Aktivitäten insbesondere im Bereich der Jugendeinrichtungen zu organisieren, trifft sich seit 2025 die AG Jugend und Demokratie im SRG jeweils Anfangs und Ende des Jahres, dann für eine Auswertung. ➢ Ausblick Folgejahr - Soziale Infrastruktur In 2026 wird es voraussichtlich eine neue Leitung im Familienhaus am Ossendorfpark geben, so dass die Einrichtung wieder zu alter Stärke zurückfinden und auch als Kooperationsparterin für die SRK zur Verfügung steht. Ebenso wird das 8zwo7 wieder seine Pforten öffnen und dann, wie die Erfahrung zeigt, erst einmal einen gefühlten Neuaufbau hinsichtlich persönlicher Beziehungen zu den Jugendlichen starten müssen. Ab dem neuen Schuljahr 2026/2027 wird dann auch die Gesamtschule an ihrem neuen Standort in der Fitzmauricestraße ihren Betrieb aufnehmen. Alle drei Entwicklungen sind für die soziale Infrastruktur und Bewohner*innenschaft Ossendorfs sehr sehr wichtig. In Bickendorf wird sich zeigen, wie es am Bickendorfer Büdchen weitergeht, da die Förderung Gemeinsam sind wir stärker ausgelaufen ist und dieser Begegnungsort nun noch stärker durch Ehrenamtsstrukturen getragen werden muss, aber weiterhin durch AWO-Hauptamtliche begleitet werden wird. Außerdem ist ein Neuaufbau des Bickendorfer Seniorennetzwerk durch einen Netzwerker ab 2026 geplant. - Stadtentwicklung Für das Jahr 2026 sind zahlreiche bauliche Entwicklungen im SRG geplant: Die umfassende Umgestaltung des Rochusplatzes seitens der Stadt Köln ist ab 2026 geplant. Ebenso wie auch der Baubeginn des Nahversorgers im Butzweilerhof-Quartier auf das Jahr 2026 datiert ist. Bei beiden Vorhaben wird sich zeigen, ob die Zeitplanung eingehalten wird. Ziemlich sicher ist der Baubeginn des Neubaus der katholischen Gemeinde Bickendorf, Ehrenfeld und Ossendorf am Pfarrzentrum St. Dreikönigen: Hier soll der erste Spatenstich am Aschermittwoch erfolgen. Anfang 2026 bekommt nun auch das ehemalige Coty-Gelände mit „NQB“ (Neues Quartier Bickendorf) einen (vorläufig) neuen Namen und als nächster Planungsschritt wird die Stadt Köln beauftragt ein städtebauliches und freiraumplanerisches Qualifizierungsverfahren anzustoßen, in welchem Büger*innenbeteiligung erneut mitgeplant wird. Abschließend ist geplant, dass ab Mitte 2026 der zweite Bauabschnitt der GAG am Ossendorfer Weg fertig gestellt und bezogen werden wird. - Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Parallel dazu arbeitet die GAG mit der SRK und weiteren sozialräumlichen Kooperationspartner*innen an einem Prozess der Quartiersentwicklung für den Ossendorfer Weg und das gesamte, sehr GAG-geprägte, Westend-Quartier in Bickendorf. Diese Kooperation kann für alle Beteiligte eine Chance zur Weiterentwicklung und für Verbesserungen für das Westend sein. Außerdem wird seitens der SRK der umfangreiche Prozess der Sozialraumgebietsanalyse in 2026 angestoßen, für dessen Umsetzung sie auf enge Kooperation mit den Einrichtungen, Bewohner*innen und Kooperationspartner*innen des SRGs angewiesen sein wird. Weiterhin soll geprüft werden, ob es eine Seite 14 von 14 Fortsetzung des Jugendprojektes Ghetto Splash Ehrenfeld und von Aktivitäten der Demokratieförderungen im Verbund der sozialräumlichen Vernetzung geben kann, je nachdem wie viele Ressourcen und Kapazitäten hierfür zur Verfügung stehen. - ggf. personelle Veränderungen Seite 1 von 11 Jahresbericht für das Jahr 2025 und das Sozialraumgebiet Bocklemünd/Mengenich des Trägers Bürgerschaftshaus Bocklemünd/Mengenich e.V. Seite 2 von 11 ➢ Veränderungen im Sozialraumgebiet - Soziale Infrastruktur In Bezug auf Soziale Infrastruktur in.koeln.: Neu sind die Schülerfirma YOUTH COMPANY CUBE 829, der Veedelstreff (nachbarschaftlicher Raum), LearnCompany (Nachhilfe), Jugendgruppe FairStärken und die Stiftung Dein Zuhause hilft der LEG. Die Werkstatt 827 gibt es nicht mehr. - Stadtentwicklung 1) Es werden sowohl Wohnkomplexe von der GAG als auch von der LEG saniert. Das führt bei den Mietenden zu erheblichen Belastungen, wie Lärm, mentale Belastung, Staub etc. 2) Die Max Ernst Gesamtschule wird erweitert von fünf- auf sechszügig, mit ca. 220 zusätzlichen Plätzen. Zudem wird eine neue Turnhalle, Mensa und Aula gebaut. Es gab im Zuge des Neubaus Proteste von Schüler:innen und Lehrer:innen, da durch den Neubau ein Stück des Schulwaldes gerodet werden sollte. Durch den Protest konnte die Anzahl von zunächst 50 zu fällenden Bäumen reduziert werden. Es können nun 29 Bäume erhalten bleiben. Im gleichen Zuge wird die benachbarte Kunterbunt Grundschule saniert. Die Grundschule ist seit 2017 in einem Interimsgebäude in Vogelsang. Der Neubau ermöglicht die Rückkehr der Grundschule in den Stadtteil. Fertigstellung ist nun voraussichtlich erst 2029 statt ursprünglich 2027. - Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte 1) Im Zuge der zwei neu gegründeten Arbeitskreise „AK Demokratie“ und „AK Nachbarschaft“ sollen neue Kooperationsprojekte entstehen. Beim AK Demokratie sind unter anderem das Bürgerschaftshaus, Aktion Nachbarschaft, die Max Ernst Gesamtschule, die Stiftung Dein Zuhause Hilft, der Interkulturelle Dienst und drei engagierte Anwohner:innen dabei. Beim AK Nachbarschaft sind das Bürgerschaftshaus, FIZ Familienhaus, Aktion Nachbarschaft, YOUTH COMPANY, Interkultureller Dienst, ein Anwohner und das SeniorenNetzwerk Bocklemünd/Mengenich dabei. 2) Zudem war das Sportfest 2025 ein Kooperationsprojekt zwischen dem Bürgerschaftshaus, der OT Bocklemünd, der Kita Die Wilden Füchse, der Learn Company, der YOUTH COMPANY, dem FIZ Familienhaus, dem Projekt ATI (Ankommen Teilhaben Integrieren), Streetwork Köln und der Aktion Nachbarschaft. Dieses Projekt lief unter dem Themenschwerpunkt der Kinder- und Jugendgesundheit. 3) Im Hinblick auf das Thema schlechter Wohnbedingungen bei der LEG kooperiere ich mit der Mietrecht Law Clinic Cologne und der Initiative Soziale Wärmewende. Hier hat sich durch die Zusammenarbeit der Sozialraumkoordination und der Initiative Soziale Wärmewende die „Mieterinitiative Bocklemünd“ gegründet. 4) Auch das Veedelsbrett Bocklemünd/Mengenich (digitale Pinnwand mit Veranstaltungshinweisen) ist ein Kooperationsprojekt mit den oben genannten Akteuren. Seite 3 von 11 5) Ein weiteres Kooperationsprojekt ist die Aktion „Adventsfenster“. Hier kooperiere ich mit der Kath. Gemeinde in Bocklemünd. Bei der Aktion haben insgesamt 14 Einrichtungen, sowie einige Privatpersonen aus dem Sozialraum mitgemacht. 6) Der AK Rassismuskritik ist ein bezirkliches Kooperationsprojekt mit Vertreter*innen von Einrichtungen aus Bickendorf, Ossendorf und Bocklemünd/Mengenich. - ggf. personelle Veränderungen 1) Die SRK Stelle in Bocklemünd/Mengenich ist neu besetzt. Die Stelle war 2025 knapp 3 Monate vakant. 2) Im Bürgerschaftshaus gibt es nun eine neue Angestellte, welche sich um soziokulturelle Angebote im Bürgerschaftshaus kümmert. 3) Zudem gibt es eine neue Leitung in der ev. Kita Görlinger Zentrum. 4) Auch die GAG Sozialarbeiterin für Bocklemünd ist neu in ihrer Stelle. ➢ Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Verbesserung der Zugangs- und Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert. Auf Basis der Analyse der Zugangsbarrieren sollen die folgenden Die herausgearbeiteten Themen und Ansatzpunkte für Verbesserungen sollen in Arbeitsgruppen/Projekten bearbeitet werden im Hinblick auf Empfehlungen für die Veränderung und/oder Weiterentwicklung bestehender Standards. Dabei soll auf bestehende Die Sozialraumkoordination beteiligt sich an mindestens einer Arbeitsgruppe/einem Projekt. 100% Zwei Arbeitsgruppen wurden eingerichtet und haben regelmäßig getagt 1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden Seite 4 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Themen in den Arbeitsgruppen und Projekten bearbeitet werden: - Sprachliche Barrieren - Niedrigschwelligkeit - Kulturelle Barrieren - Persönliche Faktoren Strukturen/Gremien soweit wie möglich zurückgegriffen werden. Die Projekte sollen mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen verknüpft werden. Demokratieförderung Erhebung und Bewertung der aktuellen wesentlichen Herausforderungen im jeweiligen Sozialraumgebiet mit den Akteuren vor Ort Die Herausforderungen im Sozialraumgebiet sind erhoben und bewertet Eine Dokumentation liegt vor 100% Entwicklung von Ideen für Maßnahmen im Sozialraumgebiet Sozialraumgebietsspezifische Maßnahmen sind entwickelt Drei Ideen sind entwickelt 100% Umsetzung von sozialraumgebietsübergreifenden Maßnahmen/Projekten zur Demokratieförderung (werden gemeinsam mit der Geschäftsstelle und V/3 entwickelt) Sozialraumgebietsübergreifende Maßnahmen sind umgesetzt Mindestens eine Maßnahme/ein Projekt ist umgesetzt 100% Vorschläge aus den einzelnen Sozialraumgebieten: ➢ Argumentationstraining gegen Stammtischparolen 100% Seite 5 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen3: Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. ➢ Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator Erwartungswert Istwert mit Ampel² Sozialräumliches Ziel Unsere Stimmen zählen! Förderung der Wahlbeteiligung Organisation und Durchführung von Briefwahlpartys in verschiedenen sozialen Einrichtungen Briefwahlpartys – Formate sind entwickelt 0% Demokratie und Politik sichtbar machen Plakataktionen, social media Kampagnen Plakataktionen, social media Kampagnen sind getestet 100% Demokratieförderung Entwicklung und Durchführung von Informationsveranstaltungen, Kandidat*innen-Checks sowie Dialogformaten mit Bezirks- und Kommunal- politiker*innen Veranstaltungen sind entwickelt und 1x durchgeführt 100% 3 Hier bitte nur Besonderheiten erläutern, die bei Projekten aufgetreten sind, zum Beispiel, wenn ein Projekt nicht durchgeführt werden konnte oder ein Erwartungswert nicht erfüllt wurde Seite 6 von 11 Text Text Text Wert Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen: Thema Briefwahlparty (0%): Innerhalb des Kalenderjahres wurde die Stelle der SRK neu besetzt. Daher ist dieses Ziel eines, welches die aktuelle SRK von ihrer Vorgängerin übernommen hat. Die neue SRK hat sich gegen die Durchführung von Briefwahlpartys entschieden, da sie das Wahlgeheimnis gefährdet sah. Neben den bereits genannten Gründen spricht aus Sicht der neuen SRK insbesondere dagegen, dass gerade die Zielgruppe der Briefwähler*innen die Briefwahl beantragt, um bequem zu Hause wählen zu können. Aus diesen Gründen entschied sich die SRK gegen das Format der Briefwahlparty und setzte stattdessen auf andere Methoden, um die Menschen zur Wahl zu motivieren. Sie konzentrierte sich dabei vor allem auf die Zielgruppe der Nichtwähler*innen, indem sie durch umfassende Aufklärungsarbeit versuchte, die Wahlbeteiligung zu erhöhen. Diese Aufklärungsarbeit zur Kommunalwahl erfolgte in Form einer starken Präsenz auf dem Social-Media-Kanal der SRK mit Wahlinformationen unter dem Motto „Deine Stimme zählt“ sowie durch das Teilen von Informationsvideos zur Wahl der Stadt Köln. Darüber hinaus wurde eine Task Card (digitale Übersicht) mit relevanten Informationen zur Kommunalwahl an Akteur*innen im Stadtteil verschickt, damit diese die Informationen zielgerichtet an ihre Klient*innen weitergeben konnten. Zusätzlich wurden die Demokratie-Veranstaltungen im Bürgerschaftshaus in großem Umfang beworben. ➢ Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung4 Aus- schreitungen im Görlinger Zentrum Regelmäßig kommt es im Görlinger Zentrum zu Ausschreitungen. Häufig wird ab Herbst in den Abendstunden randaliert und Feuerwerk gezündet. Das Thema ist bereits bekannt und wurde mehrfach durch die SRK bearbeitet. Die SRK möchte ein Gespräch mit der Polizei und dem Ordnungsamt bezüglich der Situation im Görlinger Zentrum führen. Der weitere Verlauf ist davon abhängig, wie sich die Situation dieses Jahr darstellen wird. ja 4 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx Seite 7 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Bewerbungs- trainings Es besteht ein Bedarf an Bewerbungstrainings. In diesem Zusammenhang wurde Kontakt mit einer ehrenamtlich tätigen Person aufgenommen. Im Jahr 2025 wurden Termine für Trainings im Einzel- und Gruppenformat angeboten. Zudem kommt das mobile Angebot „Chancen Geben“ der Caritas wöchentlich in den Stadtteil und unterstützt Bewerber*innen. ja Ehrenamtspool Es wurde ein Ehrenamtspool installiert, um den Stadtteil zu stärken und zu vernetzen. Mittels Flyer wurden verschiedene Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements beworben. Die soziale Bindung im Stadtteil soll gestärkt werden, sowie das Engagement für lokale Projekte und Initiativen. Die SRK hat diesbezüglich Kontakt zur Ehrenamtskoordination aufgenommen. Es wurde das Projekt „Sprachcafe“ gestartet, für welches Ehrenamtliche gesucht werden. in Bearbeitung Schlechte Wohnumstände in LEG Wohnungen Die Mieter*innen der LEG Wohnungen in der Börnestraße berichten von schlechten Wohnumständen (Schimmel, sanierungsbedürftige Bäder). Zusätzlich kritisieren die Mieter*innen die mangelhafte Kommunikation der LEG. Die SRK organisierte ein Austauschgespräch innerhalb der Mieterschaft. Die Gruppe der Mieter*innen wurde durch die SRK begleitet und schließlich mit der Initiative Soziale Wärmewende vernetzt. Hierdurch gründete sich die Gruppe „Mieterinitiative Bocklemünd“. Mit einer Petition soll gegen die LEG vorgegangen in Bearbeitung Seite 8 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) werden. Hierzu wird es in 2026 eine Kundgebung geben. Zudem steht die SRK diesbezüglich in Kontakt mit dem Deutschen Mieterbund und leistet weiterhin wichtige Vernetzungsarbeit. Bolzplatz Einige Jugendliche wünschen sich einen Bolzplatz in der Nähe des Görlinger Zentrums. Die OT ging mit den Jugendlichen bezüglich des Wunsches ins Gespräch. Es fand ein Austauschtermin mit den Jugendlichen der OT am Bolzplatz Ecke Georg Kaiser Str./ Schumacherring statt. Hier brachten die Jugendlichen viele gute Ideen zur Verbesserung der Anlage ein. Die SRK nimmt Kontakt mit der Antoniter Siedlungsgesellschaft auf (Eigentümerin) und eruiert die Möglichkeiten einer Neugestaltung des Bolzplatzes. in Bearbeitung Vandalismus und Einbrüche Die Kitas vor Ort berichten vermehrt von Einbrüchen. Die katholische Kirche berichtet von Vandalismus (eingeschlagene Scheiben, Graffitis, Urinieren auf dem Kirchengelände, Jugendliche begrüßen sich mit rechtsradikalen Gesten). Aufgrund der Einbrüche und des Vandalismus wünschen sich die betroffenen Institutionen mehr Polizeipräsenz und eine Polizeiwache im Görlinger Zentrum. in Bearbeitung Seite 9 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Die SRK wird mit der Polizei in Kontakt treten. Austausch der Tafelausgabe- stellen Es soll ein Austauschformat beider Tafelausgabestellen in Bocklemünd/Mengenich erfolgen. Ein Abgleich der Nutzer*innen soll eine Doppelnutzung unterbinden, sodass Bewohner*innen auf den Wartelisten schneller berücksichtigt werden können. Ein Termin für das Austauschformat ist festgelegt. in Bearbeitung Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Thema „Bewerbungstraining“: Im Stadtteil steht jeden Mittwoch der „Chancen geben“ Bus der Caritas. Dort können Menschen aus dem Stadtteil unkompliziert Hilfe bei Bewerbungen bekommen. Der Kontakt zwischen SRK und Chancen geben ist gut. Zudem gibt es im Bürgerschaftshaus bei Bedarf Einzeltraining beim Bewerbung schreiben. Dieses Thema wird nicht mehr „maßgeblich“ von der SRK bearbeitet sondern nur begleitet. Sozialraumgebietsanalyse In dem SRG Bocklemünd/Mengenich wird der Prozess der Sozialraumgebietsanalyse im Dezember starten. Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung5 Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung 5 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind Seite 10 von 11 Bocklemünder Sportfest Gemeinsam mit diversen Akteur*innen vor Ort wurde ein Sportfest geplant und durchgeführt. Anlass ist die Eröffnung des Outdoor- Bewegungsparcours am Buschweg. Es wurde ein vielseitiges Programm mit dem Schwerpunkt „Sport“ für alle Altersgruppen geplant. Sportfest hat stattgefunden 100% Lesewettbewerb Gemeinsam mit der Learncompany wurde ein Konzept zu einem Lesewettbewerb für Grundschulkinder erarbeitet. Konzept wurde erstellt 100% Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Es fehlt bei Projektentwicklung das Projekt „Veedelsbrett“. Eine Übersichtsseite für die Bewohnerschaft, welche Beratungs- und freizeitlichen Agebote und Veranstaltungen es im Stadtteil gibt. Das Veedelsbrett greift die Ideen aus dem 2023 gegründeten AK Öffentlichkeitsarbeit auf. Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung AK Nachbarschaft Alle 4-6 Wochen AK Demokratie Alle 4-6 Wochen AK Rassismuskritik Alle 6 Wochen Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. ➢ Ausblick Folgejahr - Soziale Infrastruktur 1) Die Fahrradwerkstatt Bocklemünd (Kooperation Grundschule Kunterbunt und Stiftung Leuchtfeuer) konnte nicht weiter gefördert werden, sodass die Person nun komplett ehrenamtlich tätig ist. - Stadtentwicklung Siehe Seite 2 - Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte 1) Bocklemünder Sportfest 2026 Seite 11 von 11 2) Tag der Nachbarn Bocklemünd/Mengenich 3) Iftar – gemeinsames Fastenbrechen im Ramadan an einem Abend 4) AK Demokratie -> Entwicklung von Kooperationsprojekten 5) Seniorentag 2026 im Bürgerschaftshaus 6) Zwei Workshops für Fachpersonal zum Thema Rassismus und Emopwerment - ggf. personelle Veränderungen nicht bekannt 2025 Bezirk Kalk Seite 1 von 11 Jahresbericht für das Jahr 2025 und das Sozialraumgebiet Höhenberg/ Vingst des Trägers KJA Köln gGmbH (Katholische Jugendagentur) Seite 2 von 11 ➢ Veränderungen im Sozialraumgebiet - Soziale Infrastruktur Die Leitung des Bürgerzentrum s Vingst hat sich nach über 30 Jahren ihrer Tätigkeit in den Ruhestand verabschiedet. Sie hat in den vielen Jahren die Soziale Arbeit im Sozialraum maßgeblich geprägt und vorangebracht. Der enge Kontakt des Bürgerzentrums zur Sozialraumkoordination besteht weiterhin, weitere Angebote und Projekte werden durchgeführt. - Stadtentwicklung Leider liegen uns noch keine neuen Informationen zum Neubauprojekt des „Kronenbrot Areals“ vor. Glücklicherweise hat aber das Richtfest der neuen Aula der Katharina -Henoth Gesamtschule stattfinden können. Der Bau geht gut voran, damit ca. 600 Personen dort für Veranstaltungen Platz finden können. Ein wichtiger Bau für den gesamten Sozialraum. - Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Im Sozialraum Höhenberg/ Vingst, wurden im Jahr 2025 zwei sozialräumliche Kooperationsprojekte umgesetzt. Am 13. Juni fand de r Tisch der Kulturen auf dem Heßhofplatz in Vingst statt. Dabei waren der Vingster Treff, die Verbraucherzentrale im Quartier, Komk ar e.V. – Kurdischer Kulturverein, das mobile Angebot der Jugendeinrichtung HB51 sowie die Spielerwerkstatt involviert. Bei diesem Projekt stand neben dem Überthema Demokratie, das gemeinsame Essen und sich kennenlernen im Mittelpunkt. Es gab Angebote für alle Altersgruppen. Es nahmen ca. 200 Personen teil. Vom 23. Bis 29. Juni fand die Müllaktionswoche in Kooperation mit mehreren Grundschulen, ein er Kita, zwei Bürgervereinen und privaten Personen sowie der AWB statt. Über unterschiedliche Angebote, die grö ßtenteils an die Schulen/ Einrichtungen angebunden waren, wurde an vielen Orten in Höhenberg und Vingst Müll gesammelt, um das eigene Veedel schöner zu machen. Über einen vorherigen Workshop der AWB, wurden die Fachkräfte auf die Aktion vorbereitet. Außerdem stellte die AWB, über das Programm „Kölle putz munter“, den Großteil des Materials, welches zum Sammeln benötigt wurde, zur Verfügung. Des Weiteren fand in Kooperation aller Sozialraumkoordinationen in Kalk der Plakatwettbewerb „Was uns zusammenhält“ statt. In Höhenberg und Vingst, wurden 14 Beiträ ge eingereicht. Alle Beiträge aus dem Bezirk Kalk, standen für mehrere Wochen in den Köln Arcaden. Die Preise wurden von den Köln Arcarden, Victoria Köln, den Köln Bädern sowie dem Vingster Treff gespendet. - ggf. personelle Veränderungen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Seite 3 von 11 ➢ Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Verbesserung der Zugangs- und Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert. Auf Basis der Analyse der Zugangsbarrieren sollen die folgenden Themen in den Arbeitsgruppen und Projekten bearbeitet werden: - Sprachliche Barrieren - Niedrigschwelligkeit - Kulturelle Barrieren - Persönliche Faktoren Die herausgearbeiteten Themen und Ansatzpunkte für Verbesserungen sollen in Arbeitsgruppen/Projekten bearbeitet werden im Hinblick auf Empfehlungen für die Veränderung und/oder Weiterentwicklung bestehender Standards. Dabei soll auf bestehende Strukturen/Gremien soweit wie möglich zurückgegriffen werden. Die Projekte sollen mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen verknüpft werden. Die Sozialraumkoordination beteiligt sich an mindestens einer Arbeitsgruppe/einem Projekt. 100 % Zwei Arbeitsgruppen wurden eingerichtet und haben regelmäßig getagt Die SRK unterstützt die Einführung des Rücklaufbogen-Systems (Kita- Kinderärzt*in), klärt offene Fragen mit Das Verfahren und die Bögen wurden vorgestellt und das Verfahren erläutert 1 relevanter Arbeitskreis oder Veranstaltung 100 % 1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden Seite 4 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 den Stakeholdern und unterstützt die Anwendung im Sozialraumgebiet Demokratieförderung Erhebung und Bewertung der aktuellen wesentlichen Herausforderungen im jeweiligen Sozialraumgebiet mit den Akteuren vor Ort Die Herausforderungen im Sozialraumgebiet sind erhoben und bewertet Eine Dokumentation liegt vor 100 % Entwicklung von Ideen für Maßnahmen im Sozialraumgebiet Sozialraumgebietsspezifische Maßnahmen sind entwickelt Drei Ideen sind entwickelt 100 % Umsetzung von sozialraumgebietsübergreifenden Maßnahmen/Projekten zur Demokratieförderung (werden gemeinsam mit der Geschäftsstelle und V/3 entwickelt) ➢ Plakatwettbewerb „Was uns zusammenhält“ * Sozialraumgebietsübergreifende Maßnahmen sind umgesetzt Mindestens eine Maßnahme/ein Projekt ist umgesetzt 100 % ➢ Digitale Task Card Im Rahmen der Kommunal- und Integrationsratswahl hat die Sozialraumkoordination über ihre Unterarbeitsgruppe „AG Demokratie“ eine digitale Task- Card (Pinnwand) entwickelt, die zentrale Informationsmaterialien s.o. 100 % Seite 5 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 (u. a. Texte, Erklärvideos und weiterführende Links) für Fachkräfte und Multiplikator*innen bündelt. Die Pinnwand unterstützt Einrichtungen dabei, Wahl- und Beteiligungsinformationen bedarfsgerecht an ihre Zielgruppen weiterzugeben und hierdurch politische Bildung und Teilhabe im Sozialraum zu stärken.“ Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen3: *1 Stadtweit fand der Plakatwettbewerb „Was uns zusammenhält“ statt. Der Sozialraum Höhenberg und Vingst setzte diesen in Kooperation und zeitgleich mit den Kolleg*innen aus dem Bezirk Kalk um. In Höhenberg/ Vingst gingen 14 Beiträge ein. Abschließend wurden die Kunstwerke in einer Prämierungsfeier gewürdigt. 3 Hier bitte nur Besonderheiten erläutern, die bei Projekten aufgetreten sind, zum Beispiel, wenn ein Projekt nicht durchgeführ t werden konnte oder ein Erwartungswert nicht erfüllt wurde Seite 6 von 11 ➢ Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator Erwartungswert Istwert mit Ampel² Sozialräumliches Ziel Hitzeplan Weiterführung der Arbeitsgruppe zum Thema Hitzeplan Zusammenfassung der Daten zu kühlen Orten, schattigen Plätzen und kostenlosen Wassertrinkstellen. Umsetzung eines Hitzespickzettels für den Sozialraum 1 Hitzeplan in digital und Printversion 100 % Aufklärung und Aktivierung zum Thema Leitungswasser=Trinkwasser und das richtige Verhalten bei Hitze Infoveranstaltungen und Aufklärungsaktionen 3 100 % Kinder- und Jugendgesundheit Veranstaltung für Akteur*innen zum Thema „Jugend und Sucht“ Durch Kooperation mit der Jugendsuchtberatung wird ein Thema konkretisiert und für die Akteur*innen eine Veranstaltung angeboten. 1 100 % Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen: Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. ➢ Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Seite 7 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung4 Programm: Fair.Stärken Ziel ist es eine Sozialkompetenzgruppe im Stadtteil zu bilden. Thema des Programms ist: Gewaltprävention an Grundschulen. Hintergrund ist, dass der Bedarf von Schulsozialarbeiter*innen geäußert wurde. ja Gründung AK Kita HöVi Es soll ein AK Kita HöVi gegründet werden. Ziel ist es, dass es Platz für einen Austausch gegeben wird und die Kita Leitungen sich untereinander vernetzen und kennenlernen können. ja Der Sozialraum soll sauberer werden, Umweltbewusstsein bei den Kindern soll entwickelt werden. Zusammenarbeit vieler, Einbeziehung der Bürgervereine und Bewohner*innen. Im Rahmen des Arbeitskreises der Schulsozialarbeiter*innen kam die Idee auf, eine gesamte Woche zum Thema „Müll“ zu veranstalten. Kinder sollen sich mit der Müllproblematik auseinandersetzen, dazu gehören Müllsammelaktionen aber auch inhaltliche und thematische Inputs zum Thema Mülltrennung, Wege des Mülls, etc. Die SRK koordiniert die Orga einer Müllaktions-Woche, stellt Material zur Verfügung und macht die Öffentlichkeitsarbeit. Ein Workshop von der AWB unterstützt die Akteure bei der Umsetzung. ja Arbeitskreis Familie Es soll ein AK Familie gegründet werden. Der erste Termin war am 17.September 2025 mit dem ja 4 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx Seite 8 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Schwerpunkt Elternarbeit in der heutigen Zeit. Tisch der Kulturen Durchführung einer Kooperationsveranstaltung „Tisch der Kulturen“ auf dem Heßhofplatz Der Tisch der Kulturen fand am 13.06.2025 auf dem zentralen Heßhofplatz in Vingst statt. Dieser wurde von der SRK in Kooperation mit weiteren Akteur*innen organisiert und durchgeführt. ja? Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Sozialraumgebietsanalyse Im August 2025 haben die Kalker Gebiete Humboldt/Gremberg, Kalk und Höhenberg/Vingst mit dem Prozess der Sozialraumgebietsanalyse gestartet. Der Online Fragebogen wurde gemeinsam zwischen dem ISG, den SRK und der GSt. abgestimmt. Die Online Befragung läuft seit dem 13. Oktober und geht bis zum 15. Dezember 2025. Die geplanten Bürger*innenkonferenzen für die Kalker Gebiete müssen in den Januar oder Februar 2026 verschoben werden, da die Erstellung der Anschreiben für die zufällig ausgewählten Bürger*innen einen entsp rechenden Vorlauf benötigt, der von Seiten der GSt. nicht beeinflusst werden kann. Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung5 Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung 5 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind Seite 9 von 11 In HöVi wurde sich mehrfach über Müll im öffentlichen Raum beschwert. Über eine Müllaktionswoche soll diese Thematik besprochen und verändert werden. Vom 23. Bis zum 29. Juni 2025 findet eine Müll Aktions Woche mit Schulsozialarbeiter*innen statt. Die SRK koordiniert diese Aktions Woche. Dafür fand am 4. Juni 2025 ein Workshop (Multiplikator*innen Schulung) gemeinsam mit der AWB für die Schulsozialarbeiter*innen statt. Die SRK hat dafür ein Padlet gestaltet. Ziel ist es eine Aufklärung über den Umgang mit gefährlichem Müll für Kinder und regelmäßige/ nachhaltige Etablierung dieser Aktionswoche auch für das nächste Jahr. 1 Woche, Müllsammelaktionen an 6 Tagen mit Beteiligung von 4 Schulen, einer Kita und 2 Bürgervereinen und Privatpersonen. planmäßig Organisation einer Fortbildung für Lehrkräfte zur selbstständigen Durchführung einer Führung durch die Ausstellung. Zusätzlich das Angebot für Akteur*innen und Eltern an einer Führung teilzunehmen. Ziel ist der Austausch über das Thema Demokratie und aktueller gesellschaftlicher Situation Im Rahmen des Programmes 80. Jahre nach Auschwitz, fand in dem Kunstraum Sankt Theodor die Ausstellung „Die Cellistin von Auschwitz“ statt. Die SRK hat eine Schulung für Lehrkräfte der Gesamtschule organisiert und finanziert, damit diese mit ihren Schüler*innen selbstständig die Ausstellung besuchen können. Außerdem hat die SRK selbst 2 Führungen jeweils für Akteur*innen und die Teilnehmerinnen eines Elterncafés durchgeführt. Die Schulung fand am 15.01.2025 statt und die Führung für Akteur*innen am 28.01.2025 und für Eltern am 12.02.2025. 1 Fortbildung und 2 Führungen planmäßig Seite 10 von 11 Durchführung der Veranstaltung „Tisch der Kulturen“ zum zusammenbringen von Menschen unterschiedlicher Kulturen aus HöVi Der Tisch der Kulturen fand am 13.06.2025 auf dem zentralen Heßhofplatz in Vingst statt. Dieser wurde von der SRK in Kooperation mit weiteren Akteur*innen organisiert und durchgeführt. Das Thema Essen als verbindendes Mittel zum gemeinsamen niedrigschwelligem Austausch stand im Vordergrund. Das Angebot war für die Teilnehmenden kostenlos und fand unter dem Schwerpunktthema Demokratie statt. Es nahmen etwa 200 Personen an dem Angebot teil. 1 Veranstaltung planmäßig Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung Arbeitskreis Kindertagesstätten 4x im Jahr. Anfrage über Akteur*inne. Seit Juni 2025 Arbeitskreis Familie 4x im Jahr. Anfrage über Akteur*innen. Seit September 2025 Arbeitskreis Schulsozialarbeit im Bezirk 4x im Jahr. Mitorganisation mit SRK Humbold t/ Gremberg und Kalk Austausch Offene Kinder- und Jugendeinrichtung (OKJA) in Höhenberg/ Vingst 2x im Jahr und nach Bedarf Sport im Bezirk Kalk 2x im Jahr Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. ➢ Ausblick Folgejahr - Soziale Infrastruktur Aufgrund der aktuellen Haushaltslage der Stadt Köln, haben viele Träger Sorgen, wie und ob ihre Angebote im Jahr 2026 weiterlaufen können. Die SRK ist im engen Austausch mit den Akteur*innen und versucht die Sorgen aufzufangen und mögliche andere Finanzierungen zu akquirieren. Die massiven Umstrukturierungen der Katholischen sowie der evangelischen Kirchengemeinde bringen viele Veränderungen Seite 11 von 11 der sozialen Infrastruktur mit. Im Oktober 2026 geht außerdem Pfr. Franz Meurer in Pension. Dadurch werden sich weitere Veränderungen in der sozialen Infrastruktur in Höhenberg und Vingst ergeben. Welche, sind bisher nicht absehbar. - Stadtentwicklung Die Entwicklung der Montessorischule ist noch ungewiss, da ein Neubau für eine 3-zügige Grundschule in Planung ist. Der Wunsch aus dem Stadtteil, dass dies weiterhin in Händen der Montessorischule bleibt, ist noch nicht geklärt. Wenn die Aula der Katharina-Henoth-Gesamtschule eröffnet wird, gibt es hier einen neuen Raum für bis zu 600 Personen. Der Schule ist es ein Anliegen, diesen Raum auch für den Sozialraum zu öffnen. Dadurch sind viele und unterschiedliche Veranstaltungen im und für den Sozialraum möglich und kann daher eine Quelle für Kultur, Musik, Theater, Festivitäten und weiteres für die Bürger*innen in Höhenberg und Vingst werden. Die Fertigstellung ist für Sommer 26 geplant. - Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Im Jahr 2026 findet wieder das Mittsommerfest statt. Dieses Veedel- und Schulfest wird von vielen Akteur*innen aus Höhenberg und Vingst mitorganisiert und getragen. Die hauptsächliche Koordination übernimmt die SRK HöVi. Das alle zwei Jahre stattfindende Fest, findet dieses Jahr auf dem Geländer der Katharina-Henoth-Gesamtschule am Standort Adalbertstraße statt. Zu dem Fest kommen bis zu 2000 Besucher*innen von jung bis alt. - ggf. personelle Veränderungen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Seite 1 von 11 Jahresbericht für das Jahr 2025 und das Sozialraumgebiet Humboldt/ Gremberg des Trägers Kinderschutzbund Köln Seite 2 von 11 ➢ Veränderungen im Sozialraumgebiet - Soziale Infrastruktur Zum 31. August 2025 wurde die Anlauf- und Begegnungsstätte Raum³ in Trägerschaft vom Kinderschutzbund geschlossen. Hier befand sich auch das Büro der Sozialraumkoordination. Die vielen ehrenamtlich geführten Gruppen wurden seit Anfang des Jahres auf diesen Einschnitt vorbereitet und begleitet. Es gab zum Sommer hin Gespräche mit der GAG über die kooperative Nutzung des neuen Quartierstreffs in der Kannebäcker Siedlung. Ab September durfte die Sozialraumkoordination den Quartierstreff mit Einschränkungen als zeitweises Büro und für Akteurstreffen nutzen. Die ehrenamtlich geführten Gruppen konnten noch nicht gestartet werden. Der Quartierstreff „Q12“ bietet neben einem Büro, einem kleinen Raum, einen größeren Gruppenraum mit Küchenzeile mit Platz für ca. 16 -20 Personen. Er soll langfristig als neue Begegnungsstätte für den Stadtteil in Koordination durch die Sozialraumkoordination etabliert werden und neben ehrenamtlich geführten Angeboten auch hauptamtliche Angebote im Portfolio führen. Aktuell findet dort ber eits 1x wöchentlich ein Eltern Café in Trägerschaft des Kinderschutzbundes Köln OV statt. In die freigewordenen Räume (ehemals Raum ³) sind zwei neue Akteure aus Kalk rüber nach Humboldt/Gremberg umgezogen. In Bürogemeinschaft werden die Räume nun von „Kalk solidarisch“ (Stadtteilgewerkschaft) und Solimed e.V. (Gesundheitsberatung) mit Leben und Angeboten für den Stadtteil belegt. Das Seniorennetzwerk Humboldt/Gremberg ist einen wesentlichen Schritt Richtung Verselbstständigung gegangen und hat ein Begleitgremium gebildet, um das eigene Jahresbudget zu verwalten und Idee zur Seniorenarbeit im Stadtteil voran zu bringen. - Stadtentwicklung Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. - Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Ein starkes Zeichen für ein offenes und demokratisches Kalk! Am Freitag, den 21. Februar, versammelten sich rund 50 engagierte Menschen vor der Kalk Post, um gemeinsam ein klares Signal zu setzen: In Kalk ist jeder willkommen! Die Kundgebung "Kalk wählt Menschenwürde" war ein lebendiges und buntes Zeichen für Zusammenhalt und Demokratie – getragen von Vereinen, Initiativen, sozialen Trägern und engagierten Kalker innen. Mit Musik, herzlichen Gesprächen und kreativen Aktionen wie Postkarten in verschiedenen Sprachen sowie Kamelle und Give-Aways konnten wir an diesem Tag rund 600 Menschen erreichen. Kaffee und kleine Aufmerksamkeiten sorgten für eine einladende Atmosphäre, die zum Austausch einlud. Die Beteiligu ng zeigte: Viele Menschen in Kalk treibt die politische Situation um – sowohl Wahlberechtigte als auch diejenigen, die (noch) nicht wählen dürfen. Seite 3 von 11 Adventsfensteraktion Gemeinsam mit dem Seniorennetzwerk Humboldt/Gremberg wird im neuen Quartierstreff „Q12“ am 4. Dezember 2025 ein Adventsfenste r gestaltet. Hierbei handelt es sich um eine Aktion im gesamten Stadtteil. Anwohnende und Geschäftsinhaber gestalten zu einem Datum im Zeitraum 1.-24.12 ein Fenster und an dem Tag trifft man sich zusammen und feiert das soziale Miteinander. Beim Adventsfenster am 4.12. wird es neben Getränken und Snacks auch eine musikalische Darbietung geben. Eingeladen sind alle Nachbarn aus dem Stadtteil. Am 13.Dezember 2025 veranstaltet die Sozialraumkoordination in Kooperation mit der Interessen Gemeinschaft Humboldt/Gremberg und der Stiftung Neuer Raum am Bücherschrank im Westerwaldpark ein Adventsfenster mit musikalischer Lesung für Familien und Punschmobil. AK Sport im Bezirk Am 10. Oktober fand ein erstes Austauschtreffen statt. Weitere sind für 2026 geplant. - ggf. personelle Veränderungen Im März 2025 startete Florian Egermann beim Kinderschutzbund Köln OV als zweiter Stelleninhaber in der Sozialraumkoordination Humboldt/Gremberg mit einem Stundenumfang von 15 Wochenstunden. Die andere Hälfte der Stelle wird weiterhin von Anja Teckentrup (25 Wochenstunden) ausgefüllt. Seite 4 von 11 ➢ Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Verbesserung der Zugangs- und Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert. Auf Basis der Analyse der Zugangsbarrieren sollen die folgenden Themen in den Arbeitsgruppen und Projekten bearbeitet werden: - Sprachliche Barrieren - Niedrigschwelligkeit - Kulturelle Barrieren - Persönliche Faktoren Die herausgearbeiteten Themen und Ansatzpunkte für Verbesserungen sollen in Arbeitsgruppen/Projekten bearbeitet werden im Hinblick auf Empfehlungen für die Veränderung und/oder Weiterentwicklung bestehender Standards. Dabei soll auf bestehende Strukturen/Gremien soweit wie möglich zurückgegriffen werden. Die Projekte sollen mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen verknüpft werden. Die Sozialraumkoordination beteiligt sich an mindestens einer Arbeitsgruppe/einem Projekt. 100 % Zwei Arbeitsgruppen wurden eingerichtet und haben regelmäßig getagt Die SRK führt das Rücklaufbogen- System im Sozialraumgebiet ein und unterstützt die Anwendung Das Verfahren und die Bögen wurden vorgestellt und das Verfahren erläutert 1 relevanter Arbeitskreis oder Veranstaltung 100 % 1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden Seite 5 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Demokratieförderung Erhebung und Bewertung der aktuellen wesentlichen Herausforderungen im jeweiligen Sozialraumgebiet mit den Akteuren vor Ort Die Herausforderungen im Sozialraumgebiet sind erhoben und bewertet Eine Dokumentation liegt vor 100 % Entwicklung von Ideen für Maßnahmen im Sozialraumgebiet Sozialraumgebietsspezifische Maßnahmen sind entwickelt Drei Ideen sind entwickelt 100 % Umsetzung von sozialraumgebietsübergreifenden Maßnahmen/Projekten zur Demokratieförderung (werden gemeinsam mit der Geschäftsstelle und V/3 entwickelt) ➢ Plakatwettbewerb „Was uns zusammenhält“ Sozialraumgebietsübergreifende Maßnahmen sind umgesetzt Mindestens eine Maßnahme/ein Projekt ist umgesetzt 100 % ➢ Digitale Task Card Im Rahmen der Kommunal- und Integrationsratswahl hat die Sozialraumkoordination über ihre Unterarbeitsgruppe „AG Demokratie“ eine digitale Task- Card (Pinnwand) entwickelt, die zentrale Informationsmaterialien (u. a. Texte, Erklärvideos und weiterführende Links) für Fachkräfte und Multiplikator*innen bündelt. Die Pinnwand unterstützt s.o. 100 % Seite 6 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Einrichtungen dabei, Wahl- und Beteiligungsinformationen bedarfsgerecht an ihre Zielgruppen weiterzugeben und hierdurch politische Bildung und Teilhabe im Sozialraum zu stärken.“ Vorschläge aus den einzelnen Sozialraumgebieten: Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innenKlicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. ➢ Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator Erwartungswert Istwert mit Ampel² Sozialräumliches Ziel Begegnungsstätte Raum³ - erhaltung von Raum³ als Konzept zur Teilhabeförderung im Stadtteil Bedarfsermittlung aktuelles Nutzungsverhalten Umfrage unter Akteur*innen zum Nutzungsverhalten -Akteur*innen sind befragt -Dokumentation liegt vor 100 % Finanzierungsoptionen akquirieren Gespräche mit Bereichsleitung und Geschäftsführung Kinderschutzbund -mind. 2 Gespräche sind geführt -Recherche ist dokumentiert 100 % Seite 7 von 11 Gespräch mit dem Vermieter Recherche von Finanzierungsoptionen Einladen zu zwei Akteur*innentreffen im 1. Und 2. Quartal 2025 zum Austausch über die aktuelle Lage und Ausblick auf den weiteren Jahresverlauf Bis Ende des zweiten Quartals wurden zwei Treffen durchgeführt -2 Treffen haben stattgefunden 100 % Eruierung alternativer Raumoptionen Alternative Raumoptionen im Stadtteil recherchieren und den Akteur*innen präsentieren -1 Dokumentation der Recherche 100 % Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen: Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. ➢ Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung3 Initiative „Grembi Bleibt!“ Es wurde eine Initiative „Grembi Bleibt!“ gegründet Die Initiative "Grembi Bleibt" setzt sich in verschiedenen Untergruppen für das Gremberger Wäldchen und dessen Erhalt ein. Die Mitglieder der Untergruppe "Bodendenkmal" und ja 3 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx Seite 8 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) "Waldfest" möchten sich insbesondere mit der Sozialraumkoordination vernetzen, um Wege der finanziellen Unterstützung für Projekte zu erörtern, sich in den Stadtteil zu anderen Gruppierungen zu vernetzen, Raumoptionen für Treffen der Gruppen zu erfragen. Ferienprojekt Bewegungs- woche In der ersten Stadtteilkonferenz Humboldt/Gremberg wurde der Wunsch nach einer Wiederholung einer Bewegungswoche in den Sommerferien geäußert. 5 Tage niedrigschwelliges Bewegungsangebot für Kinder in den Sommerferien. ja Gespendete Büchertüten zum Thema Demokratie Der Vemag-Verlag schrieb die SRK Kalk an mit dem Angebot gespendete Büchertüten zur Verfügung zu stellen, die der Verlag zum Thema Demokratie zusammengestellt hatte. Zielgruppe sind Kita- und Grundschulkinder. Die SRK hat daraufhin 50 Büchertüten an die verschiedenen Angebote des Kinderschutzbundes und an verschiedene Kitas im Stadtteil Kalk verteilt. ja Senioren- netzwerk Gemeinsame Aktivitäten für Senioren im Veedel. Idee einer gemeinsamen Austauschveranstaltung mit relevanten Akteuren im Bereich der Seniorenarbeit. Das sich in der Verselbstständigung befindliche Seniorennetzwerk Humboldt/Gremberg bittet um Kooperation mit der Sozialraumkoordination. ja Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Seite 9 von 11 Sozialraumgebietsanalyse Im August 2025 haben die Kalker Gebiete Humboldt/Gremberg, Kalk und Höhenberg/Vingst mit dem Prozess der Sozialraumgebietsanalyse gestartet. Der Online Fragebogen wurde gemeinsam zwischen dem ISG, den SRK und der GSt. abgestimmt. Die Online Befragung läuft seit dem 13. Oktober und geht bis zum 15. Dezember 2025. Die geplanten Bürger*innenkonferenzen für die Kalker Gebiete müssen in den Januar oder Februar 2026 verschoben werden, da die Erstellung der Anschreiben für die zufällig ausgewählten Bürger*innen einen entsp rechenden Vorlauf benötigt, der von Seiten der GSt. nicht beeinflusst werden kann. Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung4 Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Initiative Grembi Bleibt! Es wurden verschiedene Aktivitäten der Initiative unterstützt. 2 Veranstaltungen. planmäßig Ferienprojekt Bewegungswoche Zum zweiten Mal fand in den Sommerferien eine Bewegungswoche im Park an der Lenzwiese und im Westerwaldpark statt. Zielgruppe waren Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil und angrenzend. Die Organisation übernahm ein Orga Team bestehend aus Vertretern von Schulsozialarbeit, Bezirksjugendpflege, Jugendzentrum, Ehrenamt, Waldschule. Die niedrigschwelligen Bewegungsangebote wurden von hauptamtlichen Anleitern durchgeführt und bildeten eine breite Bandbreite ab. Ergänzt wurde das Angebot durch ein Kreativ Angebot und dem Spieleanhänger des Jugendring. An den 5 Angebotstagen nahmen zwischen 30-50 Kindern an den Angeboten teil. planmäßig 4 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind Seite 10 von 11 Seniorennetzwerk Gemeinsame Teilnahme am lebendigen Adventsfenster in Humboldt/Gremberg. 1 Event planmäßig Adventsaktion am Bücherschrank In Kooperation mit Stiftung „Neuer Raum“ fand im Dezember 2025 eine familienfreundliche Vorleseaktion statt. 1 Event planmäßig Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung Dialog der Kulturen- Neuauflage Okt 2025; Festgelegter Turnus: 4 x im Jahr AK Schulsozialarbeit Bezirk Kalk 3 Treffen in 2025 AK Sport im Bezirk/ Austausch Kalker Sportvereine 1 Auftakttreffen Seniorennetzwerk Hu/Gre 3 Treffen in 2025 Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. ➢ Ausblick Folgejahr - Soziale Infrastruktur Aufbau des Quartierstreffs „Q12“ als neue Anlauf- und Beratungsstelle im Veedel. - Stadtentwicklung Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. - Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte -Initiierung eines AK Senioren. Zur Bündelung von Akteur*innen und seniorenrelevanten Themen in Humboldt/ Gremberg -Weitere Verstetigung der Ferien Sportwoche in den Sommerferien und ggf. Ergänzung durch kleine Aktion in den Herbstferien. -Teilnahme am Veedels Adventsfenster in Kooperation mit Seniorennetzwerk und ggf. weiteren Akteuren im Q12. Seite 11 von 11 -Kunstworkshop in Kooperation mit der GAG zur Fragestellung: Wo/ Wie sehe ich meinen persönlichen Einfluss auf Humboldt/ Gremberg. Wo gestalte ich bereits mit, was würde ich gerne mitgestalten?“. Künstlerische Umsetzung dieser Frage durch vershiedene Medien. -Ausbau der Kooperation mit dem örtlichen Bürgerverein (I.G. Humboldt/ Gremberg), gemeinsamer Infokanal, Aufräumaktion oder Veedelsflohmarkt. -Kontaktaufnahme bzw. Intensivierung zu orts ansäßigen Vereinen und Gruppierungen (Glaubensgemeinschaften, soziale Akteure). - ggf. personelle Veränderungen Seite 1 von 18 Jahresbericht für das Jahr 2025 und das Sozialraumgebiet Kalk des Trägers Kinderschutzbund Köln Seite 2 von 18 ➢ Veränderungen im Sozialraumgebiet - Soziale Infrastruktur Drogenkonsumraum Die Umbauarbeiten zu einem Drogenkonsumraum in der Immobilie in der Neuerburgstr. sind abgeschlossen. Als Träger fungiert seit dem 2. Halbjahr 2025 Vision e.V.. Der aktuelle Sachstand zum DKR wurde in verschiedenen Arbeitskreisen regelmäßig verkündet (Stadtteilkonfere nz, AK Sucht- und Drogenhilfe, Runder Tisch Quartiersentwicklung Kalk Nord). Die Eröffnung war für das 3. Quartal 2025 geplant. Allerdings fehlt derzeit von einer Partei noch immer die Unterschrift zur Ordnungspartnerschft. Die SRK steht im engen Austausch mit der Suchtkoordination der Stadt Köln um den Prozess zu begleiten und im Sozialraum zu informieren. Die Debatte rund um die Verlegung des Drogenkonsumraumes des Neumarktes hin nach Kalk (und somit die Einrichtung eines zweiten Drogenkonsumraumes) stößt auf großen Unmut in der Bevölkerung und unter den Akteur*innen Kalks. Schulgebäude Vietorstr. Das Schulgebäude in der Vietorstr. wird für die Dauer von 5-6 Jahren von der Sek 1 der Adolph Kolping Hauptschule temporär genutzt. Neue Akteur*innen in Kalk: In 2025 ist Kalk um einige neue Akteur*innen reicher geworden bzw. konnte die SRK Akteur*innen in ihr Netzwerk aufnehmen. - Schule für alle Kalk – Gesamtschule und Grundschule des Erzbistums Kölns. Die Schule wurde im Juli 2025 eröffnet. Die SRK und der Kinderschutzbund haben sich im Rahmen eines Workshops am Eröffnungstag Kindern und Eltern vorgestellt. - KunstHaus: im September 2025 ist die Inklusive Akademie im Kunsthaus (Osthof der Hallen Kalk) eröffnet worden. Das Kunsthaus fördert Künstler*innen mit und ohne Beeinträchtigung und ist Ausbildungs-, Arbeits- und Präsentationsort. Die Akademie ist ein bundesweit einmaliges Modellprojekt welches bis 2028 läuft. Die Akademie ist nun Teil der Stadtteilkonferenz und hat Interesse an Kooperationen in den Stadtteil hinein. - TONI – Treffpunkt Organisierte Nachbarschaft International: Raum für Vernetzung, Solidarität, linke und anti-rassistische Politik. TONI hat sich direkt nach ihrem Einzeug am KalkFest beteiligt. Der Treffpunkt ist nun Teil der Stadtteilkonferenz und hat Interesse an Kooperationen in den Stadtteil hinein. - Kalk Solidarisch: die Stadtteilgewerkschaft hat sich bereits im Winter 2024 gegründet und bot 2025 eine solidarische Beratung im Naturfreundehaus Kalk an. Der Fokus liegt hier auf dem gemeinsamen Angang von Problemen und der gemeinsamen Lösung mit den Betroffenen. Seit Sep 2025 hat Kalk Solidarisch gemeinsam mit SoliMed e.V. die Räumlichkeiten des ehemaligen Raum ³ auf der Grembergerstr. 42 bezogen. - machwerkhaus: das machwerkhaus ist bereits seit einigen Jahren in Kalk. Seit 2025 orientieren sich die Ansässigen aber mehr hinein ins Stadtteil. Seit dem Sommer öffnen verschiedene Werkstätten im machwerkhaus jeden Donnerstag ihr Türen und bieten kostenlose Seite 3 von 18 Workshops an (Risografie, Batik etc.). Das machwerkhaus ist nun Teil der Stadtteilkonferenz und hat Interesse an Kooperationen in den Stadtteil hinein. - VeedelsTauben: Der Verein hat sich im Sep 2024 gegründet und betreibt einen betreuten Taubenschlag in Kalk, um die Stadttauben- Population nachhaltig und tierschutzgerecht zu reduzieren (durch Austausch der Eier durch Ei-Attrappen). Der Verein hat sich beim KalkFest beteiligt und ist nun Teil der Stadtteilkonferenz und hat Interesse an Kooperationen in den Stadtteil hinein. - Leihbar: Die Leihbar verwaltet, organisiert und repariert die Leihgegenstände und stellt sie so allen kostenfrei zur Verfügung. Nachdem die Leihbar in Mülheim so gut läuft, möchte der Verein nun auch einen Standort in Kalk aufbauen. Die Leihbar und die SRK sind im Gespräch zu einer Kooperation und einer potenziellen Mitnutzung der Räumlichkeiten des Kinderschutzbundes. - Stadtentwicklung Kalker Höfe Das Grünflächenamt befindet sich im Rahmen des ISEK’s in Planung die Maßnahme „Kalker Höfe“ (Breuerpark & Park ohne Namen) als städtebauliche Maßnahme zu qualifizieren. Im Rahmen der Vorplanungen hat bereits vom 26.9.-10.10.2024 ein Bürger*innenbeteiligungsprozess stattgefunden. Die Maßnahme wurde am 26.9.2024 in der Stadtteilkonferenz Kalk vorgestellt. In Zusammenarbeit von der Projektleitung des Grünflächenamtes und SRK Kalk fand daraufhin im April 2025 ein Workshop für Multiplikator*innen statt, um die Perspektive der sozialen Akteur*innen und deren verschiedenen Zielgruppen integrativer und effektiver in den Planungsprozess einzubringen, zwecks eines integrierten Ansatzes. Die Ergebnisse des Workshops wurden in die weitere Planung integriert. Die Planung der 2. Öffentlichkeitsbeteiligung fand sodann in enger Absprache mit der SRK statt. Gemeinsam mit dem Amt für Kinderinteressen, dem Grünflächenamt und der SRK wurde eine Toolbox entwickelt mit der Multiplikator*innen einfach und unaufwendig die eigenen Zielgruppen befragen konkret konnten. Die Toolbox wurde auf der Stadtteilkonferenz am 8. 10. 2025 vorgestellt und verteilt. Die zweite Öffentlichkeitsbeteiligung lief vom 08. 10. – 31. 10. 2025. Ein weiteres Ergebnis der engen Einbindung in die Planung der Akteur*innen ist das Vorhaben die Kalker Höfe vor der Umgestaltung bereits durch verschiedene (soziale) Angebot vorab zu beleben und eine Durschmischung der Zielgruppen und Nutzenden bereits vor dem Umbau anzuregen. Erste Planungen fanden im Rahmen des Runden Tisches Quartiersentwicklung Kalk Nord am 6. November 2025 statt. Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) „Kalker Mitte“ Die Sozialraumkoordination Kalk hat 2024 an verschiedenen Impulswerkstätten zu der planerischen Vorstudie für die Entwicklung von integrierten Handlungsansätzen im Sozialraum Kalk mitgewirkt. Die Vorstudie ist das Ergebnis eines intensiven, interdisziplinären Beteiligungsprozesses, an dem verschiedene Fachämter der Stadt Köln sowie ausgewählte Schlüsselakteur*innen des Stadtteils beteiligt waren. Die aus diesem Prozess Seite 4 von 18 abgeleiteten Projektideen sind Grundlage für die Erstellung eines integrierten Stadtentwicklungskonzeptes, mit dem die Verwaltung beabsichtigt, für ein noch abzustimmendes Maßnahmenpaket Städtebaufördermittel Ende 2027 zu beantragen. Ein Teilprojekt vom ISEK sind die Kalker Höfe. Kalkberg Die Bürgerinitiative Kalkberg setzt sich weiterhin für die Umsetzung der geplanten Maßnahmen aus der Machbarkeitsstudie ein. Am 20. September 2025 konnte ein OpenAir-Kinobend auf dem Kalkberg ausgerichtet werden. Hallen Kalk Das erste Jahre der Zwischennutzungen auf dem Außengelände des Kulturhofes Ost wurde rege genutzt. Der Kulturhof Kalk verfügt seit Anfang des Jahres 2025 einen Pioniernutzungsvertrag. Im Jahresverlauf fanden regelmäßige Workshops zur Nutzungsplanung des Osthofes der Hallen Kalk gemeinsam mit der Stadt Köln statt und eine europaweite Ausschreibung für die Planung/ Entwicklung des gemeinwesenorientierten Osthofes ist in Vorbereitung. Währenddessen wurde das Außengelände des Kulturhofes das Jahr über bereits rege bespielt. Neben vielen soziokulturellen Veranstaltungen wurde das Gelände außerdem am 8.10.2025 für die Stadtteilkonferenz genutzt. Das geplante Migrationsmuseum Selma in Halle 71 unter der Trägerschaft von Domid hat sich in der Stadtteilkonferenz am 13. Au g 2025 mit dem aktuellen Planungsstand vorgestelt. Auch d ie Inklusive Akademie im Kunsthaus hat im September Räumlichkeiten an der Dillenburgerstr. 67 bezogen und startete damit in seine dreijährige Pilotphase. Innenhof Kita Vietorstr. Aufgrund der schwierigen Drogenkonsumsituation im Innenhofbereich rund um die Kita Vietorstr und dem Schulgebäude Vietorstr. wurde nach einer intensiven Güteabwägung in Abstimmung zwischen dem Kriminalpräventiven Zentrum, dem Bürgeramt Kalk, Aufsuchendem Suchtclearing der Stadt Köln (ASC) und der Sozialraumkoordination Kalk entschieden, zwei von vier Zugängen zum Innenhofbereich temporär für zwei Jahre schließen zu lassen, um den Kinderschutz sicher zu stellen. Die Schließung soll nach 2 Jahren evaluiert we rden, um die Durchwegung der Bevölkerung perspektivisch wieder zugänglich zu machen. Im AK Sucht- und Drogenhilfe werden die Entwicklungen regelmäßig abgefragt und dokumentiert, um diese dem Kriminalpräventiven Rat zur Verfügung zu stellen. Quartier Köln Arcaden Kalk - Bauprojekt Für den Bereich nördlich der Kalker Hauptstraße soll ein neues, gemischt genutztes Quartier mit Wohnen, Büros und Grünflächen entstehen. Das rund 2,8 Hektar große Areal wird im Rahmen eines kooperativen Wettbewerbsverfahrens entwickelt; drei überarbeitete Entwürfe stehen aktuell zur Seite 5 von 18 Auswahl. Im März 2025 präsentierten vier Planungsteams im Rahmen einer Planungswerkstatt ihre ersten Ideen für die Weiterentwicklung d es Quartiers an den Köln Arcaden. Bürger*innen konnten sich einbringen und Anregungen geben. Die Planung und das Verfahren der Bürger*innenbeteiligung löste einigen Unmut unter Kalker*innen aus. Dieser Unmut wurde durch eine Stellungnahme, die von Quartier Colonia e.V. mit Akteur*innen in der Stadtteilkonferenz am 4. April 2025 bearbeitet wurde, geäußert. In der zweiten Verfahrensstufe konkretisierten die Teams ihre Konzepte und stellten diese im Juni 2025 dem Empfehlungsgremium sowie der Öffentlichkeit vor. Aufgrund der komplexen Auf gabenstellung wurde zu dem Zeitpunkt noch kein Siegerentwurf bestimmt. Drei Teams überarbeiteten daraufhin ihre Entwürfe unter Berücksichtigung der Empfehlungen und Rückmeldungen. Die Abschlusspräsentation f and Ende Oktober 2025 statt, bei der das Empfehlungsgremium aus den überarbeiteten Konzepten einen Siegerentwurf auswählt. - Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Ein starkes Zeichen für ein offenes und demokratisches Kalk! Am Freitag, den 21. Februar, versammelten sich rund 50 engagierte Menschen vor der Kalk Post, um gemeinsam ein klares Signal zu setzen: In Kalk ist jeder willkommen! Die Kundgebung "Kalk wählt Menschenwürde" war ein lebendiges und buntes Zeichen für Zusammenhalt und Demokratie – getragen von Vereinen, Initiativen, sozialen Trägern und engagierten Kalkerinnen. Mit Musik, herzlichen Gesprächen und kreativen Aktionen wie Postkarten in verschiedenen Sprachen sowie Kamelle und Give-Aways konnten wir an diesem Tag rund 600 Menschen erreichen. Kaffee und kleine Aufmerksamkeiten sorgten für eine einladende Atmos phäre, die zum Austausch einl ud. Die Beteiligung zeigte: Viele Menschen in Kalk treibt die politische Situation um – sowohl Wahlberechtigte als auch diejenigen, die (noch) nicht wählen dürfen. KalkFest Am Samstag, den 30. August 2025, wurde Kalk erneut zur Bühne für Vielfalt, Kreativität und Gemeinschaft! Das Kalkfest 2025 lud von 14 bis 21:30 Uhr unter dem Motto „Zeig mir deine Welt“ zum Mitmachen, Erleben und Feiern ein. Zwischen der Kalk Post, der Johann -Mayer-Straße, Antoniastraße und Robertstraße entstand ein bunter Erlebnisraum mit interaktiven Aktionen, Ständen, Musik, Kunst und vielem mehr. Highlights auf den drei Bühnen waren unter anderem Mircophone Mafia, Pimock, Shahrazad und viele mehr! Inklusion wurde dabei dieses Jahr großgeschrieben – mit barrierearmen Angeboten und Gebärdensprachdolmetscher*in und Induktionsschleifen vor Ort. 40 Akteur*innen haben sich mit Aktionen und Ständen beteiligt. Rund 65 Musiker*innen und Künstler*innen haben sich am Bühnenprogramm beteiligt. Ca. 3000 Besucher*innen konnten erreicht werden. Kalker Adventsmarkt Am 6.12.2025 fand der gemeinnützige Kalker Wintermarkt zum zweiten Mal auf dem Borussia Kalk Gelände statt. Organisiert wird der Markt von Mitgliedern des Runden Tisches Quartiersentwicklung Kalk-Nord unter Moderation der Sozialraumkoordination Kalk. Es haben sich 20 Akteur*innen aus dem Sozialraum Kalk mit einem Stand beteiligt. Der Wintermarkt wurde vom Markt auf das Borussia Kalk Gelände verlegt, um noch stärker Seite 6 von 18 Familien aus dem Kalker Norden zu erreichen, die ebenfalls im Fußballverein integriert sind. Ziel ist den nachbarschaftlichen Austausch zu befördern. Den Wintermarkt haben etwa 300 Personen besucht. Trimbornstraßenfest Das Trimbornstraßenfest wurde am 31. Aug 2025 zum zweiten Mal von Nachbar*innen für Nachbar*innen und Kalker*innen organisier t. Auf dem Fest spielten verschiedene Bands und Musiker*innen aus dem Stadtteil, nachbarschaftliche Initiativen stellen sich vor od er beteiligten sich durch Angebote und Aktionen. Laut der Organisator*innen besuchten ca. 1000 Menschen das Fest - ggf. personelle Veränderungen keine ➢ Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Verbesserung der Zugangs- und Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert. Auf Basis der Analyse der Zugangsbarrieren sollen die folgenden Die herausgearbeiteten Themen und Ansatzpunkte für Verbesserungen sollen in Arbeitsgruppen/Projekten bearbeitet werden im Hinblick auf Empfehlungen für die Veränderung und/oder Weiterentwicklung bestehender Standards. Dabei soll auf bestehende Die Sozialraumkoordination beteiligt sich an mindestens einer Arbeitsgruppe/einem Projekt. 100 % Zwei Arbeitsgruppen wurden eingerichtet und haben regelmäßig getagt 1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden Seite 7 von 18 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Themen in den Arbeitsgruppen und Projekten bearbeitet werden: - Sprachliche Barrieren - Niedrigschwelligkeit - Kulturelle Barrieren - Persönliche Faktoren Strukturen/Gremien soweit wie möglich zurückgegriffen werden. Die Projekte sollen mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen verknüpft werden. Die SRK unterstützt die Einführung des Rücklaufbogen-Systems (Kita- Kinderärzt*in), klärt offene Fragen mit den Stakeholdern und unterstützt die Anwendung im Sozialraumgebiet Das Verfahren und die Bögen wurden vorgestellt und das Verfahren erläutert 1 relevanter Arbeitskreis oder Veranstaltung 100 % Demokratieförderung Erhebung und Bewertung der aktuellen wesentlichen Herausforderungen im jeweiligen Sozialraumgebiet mit den Akteuren vor Ort Die Herausforderungen im Sozialraumgebiet sind erhoben und bewertet Eine Dokumentation liegt vor 100 % Entwicklung von Ideen für Maßnahmen im Sozialraumgebiet Sozialraumgebietsspezifische Maßnahmen sind entwickelt Drei Ideen sind entwickelt 100 % Seite 8 von 18 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Umsetzung von sozialraumgebietsübergreifenden Maßnahmen/Projekten zur Demokratieförderung (werden gemeinsam mit der Geschäftsstelle und V/3 entwickelt) Sozialraumgebietsübergreifende Maßnahmen sind umgesetzt Mindestens eine Maßnahme/ein Projekt ist umgesetzt 100 % Vorschläge aus den einzelnen Sozialraumgebieten: 100 % ➢ Reaktivierung des Roten Sofas zwecks Erhebung und Ideenentwicklung zu Projekten zum Thema Demokratie und Teilhabe Das Rote Sofa wandert 4x im Stadtteil mit jeweils anderen Akteur*innen -4 Termine mit dem Roten Sofa ➢ Erstellung eines SRK Kalk- InstaKanals zwecks Erreichung neuer Zielgruppen und Angebotsübersicht Anlegen eines Profils/ verschiedener Rubriken/ Erste Posts -Profil ist erstellt und die ersten 5 Posts sind online 50 %* Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen3: Da das Rote Sofa durch die Demokratiewerkstatt eigenständig reaktiviert wurde, wurde das Format des „Tisch aud Reisen“ von der Demokratierwerkstatt und der SRK entwickelt. Der Tisch auf Reisen zog 4 x durch die Straßenzüge/Plätze, die beim KalkFest eingebunden waren, um die Nachbarschaft zu aktivieren. Einige Menschen konnten zur Teilnahme am Fest aktiviert werden und eine noch größere Akzeptanz für die zeitweise Straßensperrung für das Fest wurde erwirkt. *InstaKanal: ein eigenständiger Kalker InstaKanal ist noch nicht angelegt, da sich die SRK Kalk mit einem ganzheitlichen Konzept zur 3 Hier bitte nur Besonderheiten erläutern, die bei Projekten aufgetreten sind, zum Beispiel, wenn ein Projekt nicht durchgeführ t werden konnte oder ein Erwartungswert nicht erfüllt wurde Seite 9 von 18 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 „bedürfnisorientierten Kommunikation im SR Kalk“ aufstellen wird. Die Idee der Zielgruppenerreichung wurde somit im Laufe des Jahres 2025 noch weiterentwickelt und ausgeweitet. Ein Konzept hierfür liegt vor und wurde der GS bereits vorgestellt (Okt 25). Ein Angebot einer Fachkraft liegt ebenfalls vor. Die Konzeptionierung wird im 1. Quartal 2026 beginnen und abgeschlossen sein. ➢ Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator Erwartungswert Istwert mit Ampel² Sozialräumliches Ziel Überarbeitung und Aktualisierung des Stadtteilplans Kalk. Der Plan ist mittlerweile in die Jahre gekommen und es bedarf einer Aktualisierung. Kalk als Sozialraum mit hoher Fluktuation, in dem in den letzten und in den kommenden Jahren viele neue Nachbarschaften entstanden sich (durch Neubau- und Austausch mit SRK Kolleg*innen, die den Prozess durchlaufen haben Telefonate mit SRK Kolleg*innen -1 – 2 Telefonate sind geführt worden 100 % Gelder akquirieren BV-Mittel beantragen, Wohnungsbaugesellschaften anfragen -BV-Mittel wurden beantragt -zwei Wohnungsbaugesellschaften wurden angefragt 100 % Eigene Recherche im Sozialraum, Überprüfung der Angaben auf dem Plan auf Aktualität Internet-Recherche, Stadtteilrundgänge -Recherche hat stattgefunden -drei Stadtteilrundgänge wurden unternommen 100 % Akteur*innen um Einreichung von Änderungen bitten via einer öffentlich Excel-Tabelle mit Terminfrist Thematisierung in der Stadtteilkonferenz 2025 2 Schleifen zur Eingabe von Änderungen werden gezogen -Excel-Tabelle wurde erstellt -Excel-Tabelle wurde befüllt 100 % Seite 10 von 18 Sanierungsprojekte) ist der Plan ein gutes Medium, um (verschiedene und neue) Zielgruppen zu erreichen. Zudem ist der Plan ein gutes Mittel für viele Einrichtungen und soz. Akteur*innen im Sozialraum, um deren Zielgruppen zu erreichen und neue zu erschließen. Erster Entwurf des Plans wird in Auftrag gegeben 1.Bearbeitungsschleife 2.Bearbeitungsschleife In Zusammenarbeit mit beauftragtem Grafikbüro -Angebot von Grafiker*innen wurde eingeholt -erste Entwurf ist beauftragt 100 % Druckauftrag vergeben Anzahl richtet sich nach zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln; mind. jedoch 1500 Exemplare -Druck der Exemplare (mind. 1500 Stk, wenn möglich mehr) 100 % Verteilung der neuen Pläne Über die Stadtteilkonferenz und sämtliche AKs von denen wir Teil sind bzw. die unter der Leitung der SRK Kalk stehen -Exemplare sind in verschiedenen Gremien und zu verschiedenen Anlässen verteilt 100 % Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen: Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. ➢ Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung4 4 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx Seite 11 von 18 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) VeedelsPlausch Die Sozialraumkoordination öffnet einmal im Monat den Kalker Laden und bietet eine Sprechstunde an. Thematisch ist diese Sprechstunde bewusst offen gehalten. Jede*r Kalker*in kann mit ihren Anliegen kommen. Von bereits aktivierten Personen über Personen, die eine Verweisberatung benötigen oder an anderen Infos aus dem Stadtteil interessiert sind. Die SRK hat so das Ohr dicht an Ressourcen und Bedarfen des SR, da hier unterschiedlichste Anliegen und Anfragen zusammen laufen. Der VeedelsPlausch sorgt außerdem für Sichbarkeit für die SRK und das Programm Lebenswerte Veedel, welches vielen Bürger*innen noch immer unbekannt ist. Der Plausch wird sehr gut genutzt und angenommen. ja Gespendete Büchertüten zum Thema Demokratie Der Vemag-Verlag schrieb die SRK Kalk an mit dem Angebot gespendete Büchertüten zur Verfügung zu stellen, die der Verlag zum Thema Demokratie zusammengestellt hatte. Zielgruppe sind Kita- und Grundschulkinder. Die SRK hat daraufhin 50 Büchertüten an die verschiedenen Angebote des Kinderschutzbundes und an verschiedene Kitas im Stadtteil Kalk verteilt. ja Seite 12 von 18 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Multiplikator*inn en Workshop zur Planung der Kalker Höfe Ziel des Workshops, der am 10. April 2025 stattfand, war es, verschiedene (fachliche) Perspektiven in Bezug auf die Umgestaltung der Kalker Höfe (Breuerpark und Park ohne Namen) einzufangen und ggf. erste Handlungsansätze für die "soziale Bespielung" bzw. Einbeziehung verschiedener Zielgruppen, die zukünftig die Grünflächen nutzen sollen, zu eruieren. Wie schaffen wir es für ein gutes Nebeneinander verschiedener Zielgruppen auf den Flächen zu sorgen? Welche Perspektiven sollten bei einer integrierten Planung berücksichtigt werden, damit die Planung nicht ausschließlich städtebaulicher, sondern auch sozialer Art ist? Das Grünflächenamt beabsichtigt im Rahmen des ISEK’s die Maßnahme „Kalker Höfe“ als städtebauliche Maßnahme zu qualifizieren. Im Rahmen der Vorplanungen hat vom 26.9.-10.10.2024 der erste von zwei Bürger*innenbeteiligungsprozessen stattgefunden. Bürger*innen konnten sich online beteiligen und Fragebögen in dafür vorgesehene Briefkästen vor Ort hinterlassen. Zudem wurde das Grünflächenamt bei der Befragung von Passant*innen an 2 ausgewählten Terminen von Akteuer*innen aus der Stadtteilkonferenz Kalk und der Sozialraumkoordination vor Ort unterstützt. Die Maßnahme wurde am 26.9.2024 in der Stadtteilkonferenz Kalk vorgestellt. In Zusammenarbeit von der Projektleitung des Grünflächenamtes und SRK Kalk finden Überlegungen statt, wie die Perspektive der sozialen Akteur*innen besser und effektiver in den Planungsprozess ja Seite 13 von 18 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) eingebracht werden kann, zwecks einen integrierten Ansatzes. Soziale Infotafel Sobald die Stadtteilpläne Kalks aktualisiert und neu designed sind, soll der neue Plan groß geplottet werden und an zentraler Stelle zwecks Information für alle Kalker*innen öffentlich ausgehängt werden. Dieser Ort wird der Flur des Kalkhofes sein (Mangal, Kaufland, Woolworth). Gegenüber des Mangal soll der Plan angebracht werden und eine kleine Mitnahme-Station für die Stadtteilpläne eingerichtet werden. Ziel ist es grundlegende Infos zur sozialen Infrastruktur in Kalk an neue Zielgruppen geben. Mit der GAG ist die SRK Kalk bereits im Gespräch und auch von ihrer Seite wird das Vorhaben unterstützt. ja Tisch auf Reisen Einen Ort des Zusammenseins, des Austauschs und der Sichtbarmachung öffentlicher Anliegen bietet das KalkFest, das den Rahmen des Projekts stellt. In Kooperation mit der Demokratiewerkstatt Kalk sind im Vorfeld an das KalkFest vier Veranstaltungen der wandernden langen Tafel geplant. Die Veranstaltungen adressieren Anwohner*innen und laden sie ein aktiv an der Gestaltung des Straßenfests mitzuwirken. Ziel ist es, die Interessen aller Kalker*innen in die Planung einzubeziehen und ein breites gesellschaftliches Abbild bei KalkFest zu erreichen. Die ja Seite 14 von 18 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Veranstaltungen sollen im Zeitraum von März bis August stattfinden. Bürger*innen sollen im öffentlichen Raum die Möglichkeit bekommen, ihre Ideen für das diesjährige KalkFest zu formulieren. Die Veranstaltungen gewährleisten eine niederschwellige Teilhabe und eröffnen den Zugang zu unterschiedlichen Communities. Konzept- erstellung „Bedürfnis- orientierte Kommunikation im SRG Kalk“ Die zentrale Herausforderung besteht darin, die bestehenden Strukturen und Ressourcen stärker sichtbar zu machen und die Kommunikation so auszurichten, dass sie die unterschiedlichen Zielgruppen erreicht und entsprechend bedürfnisgerecht ist. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen wird eine systematische Weiterentwicklung der Öffentlichkeitsarbeit angestrebt. Ziel ist es, die Reichweite und Wirksamkeit der bestehenden Angebote durch eine zielgerichtete Nutzung unterschiedlicher Kommunikationskanäle zu erhöhen. Das Konzept verfolgt eine Doppelstrategie: Einerseits werden Informationen auf digitalem Weg unmittelbar an die Bewohner*innen vermittelt, andererseits werden Ja Seite 15 von 18 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Multiplikator*innen und Stadtteilakteur*innen gezielt eingebunden, um die Verbreitung von Informationen zu verstärken und Netzwerke im Stadtteil zu aktivieren. Durch eine Ausweitung der Kommunikationskanäle können einerseits Bedarfe frühzeitig ermittelt werden, aber auch Ressourcen offen gelegt werden. Es kommt somit zu einem Rückfluss an Informationen an die Sozialraumkoordination Kalk, die in die Weiterentwicklung von Angeboten einfließen. Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Anmerkung VeedelsPlausch: da dieses Format so gut angenommen wird, wird es auf zwei Mal im Monat ausgeweitet ab Nov 2025. Die Soziale Infotafel wird im Nov 2026 angepasst und spätestens im Dez 2026 angefertigt und im Flur des Kaufhof-Gebäudes angebracht. Sozialraumgebietsanalyse Im August 2025 haben die Kalker Gebiete Humboldt/Gremberg, Kalk und Höhenberg/Vingst mit dem Prozess der Sozialraumgebietsanalyse gestartet. Der Online Fragebogen wurde gemeinsam zwischen dem ISG, den SRK und der GSt. abgestimmt. Die Online Befragung läuft seit dem 13. Oktober und geht bis zum 15. Dezember 2025. Die geplanten Bürger*innenkonferenzen für die Kalker Gebiete müssen in den Januar oder Februar 2026 Seite 16 von 18 verschoben werden, da die Erstellung der Anschreiben für die zufällig ausgewählten Bürger*innen einen entsprechenden Vorlauf benötigt, der von Seiten der GSt. nicht beeinflusst werden kann. Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung5 Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. 2. Öffentlichkeitsbeteiligung Kalker Höfe/ Erstellung einer Toolbox für Multiplikator*innen 4 Befragungen in den Kalker Höfen/ Verteilung von 30 Toolboxes erfolgt Konzeptentwicklung und Unterstützung bei Antragstellung eines Awareness Basis Workshops Ein Konzept für einen Awareness Basis Workshop wurde gemeinsam mit dem Nur Ein Karnevalsverein e.V. entwickelt als Testpilot, da die Idee besteht im kommenden Jahr diese Basisschulung für alle Veranstaltenden im SR anzubieten und entsprechend auszuweiten. Konzept wurde entwickelt und Workshops sind umgesetzt erfolgt Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Aktualisierung zur SRGA: Die Bürger*innen-Konferenz fand am 26. Feb 2026 statt. 30 Bürger*innen nahmen daran teil. Die Sozialraumkonferenz ist im Mai 2026 geplant. Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung Dialog der Kulturen - Neuauflage Okt 2025; Festgelegter Turnus: 4 x im Jahr AK Schulsozialarbeit 3 Treffen in 2025 Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. 5 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind Seite 17 von 18 Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen ➢ Ausblick Folgejahr - Soziale Infrastruktur Start des Pilotprojekts „Bedürfnisorientierte Kommunikation im SRG Kalk“: Die Konzeption soll im ersten Quartal 2026 stattfinden und abgeschlossen sein. Im 2. Quartal wird das Konzept dann in eine regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit überführt. Organisation einer Awareness-Basisschulung für interessierte Veranstaltende im SRG Kalk: - Stadtentwicklung Drogenkonsumraum (DKR): Das Thema Drogenkonsumraum wird Kalk beschäftigen. Sowohl die -hoffentich erfolgende- Eröffnung des DKR DILLE27 (Neuerburgstr) als auch das Abwenden des zweiten Standortes in Kalk als Ausweichfläche für den DKR am Neumarkt. - Arcaden Bauprojekt: Auch dieses Bauvorhaben wird Kalk weiterhin beschäftigen. Vorab Belebung Kalker Höfe/ Einreichung des ISEK bei der Städtebauförderung: Die SRK wird weiterhin eng die Planung der Umgestaltung der Kalker Höfe als auch die Belebung vorab begleiten. - Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Kalkfest: das KalkFest wird im selben Rahmen wie 2025 erneut am 11. Juli 2026 stattfinden. Kalker Wintermarkt: der Wintermarkt wird im gleichen Setting am 5.12.2026 stattfinden. Stadtteilrundgang für Kalker Neulinge: in Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Kalk soll ein Stadtteilrundgang für Kalker Neulinge ausgearbeitet werden. Ziel soll es sein zugezogene Bürger*innen über die Geschichte und die (soziale) Infrastruktur des Stadtteils aufzuklären und die Möglichkeiten des Engagements für das eigene Umfeld aufzuzeigen. So kommen wir dem neu aufkommendem Interesse an Lokalgeschichte und der Lust auf Partizipation für das eigene Wohnumfeld nach. Ein weitere Rundgang soll außerdem für neu gestartet Fachkräfte in Kalk angeboten werden. Die Stadtteilrundgänge wären eine weitere Komponente des Pilotkonzeptes „Bedürfnisorientierte Kommunikation im SRG Kalk“. Seite 18 von 18 Vorab-Belebung Kalker Höfe: Der Runde Tisch Quartiersentwicklung Kalk Nord hat sich zum Ziel gesetzt die Vorab Belebung der Kalker Höfe zu koordinieren und Rahmenbedigungen zu schaffen, die es den einzelnen Akteur*innen so einfach wie möglich macht Aktionen und Angbote in den Höfen stattfinden zu lassen. Das könnten Dinge sein wie: eine pauschale Vereinbarug mit dem Ordnungsamt zur Nutzung einer gewissen Fläche, das Beantragen finanzieller Mittel für Angebote und/oder die Einrichtung eines Fonds etc. Ein Antrag auf Drittmittel ist im Feb 26 vom Kinderschutzbund OV Köln e.V. gemeinsam mit der Demokratiewerkstatt der Willi-Eichler-Akademie e.V. bei der Bundeszentrale für Politische Bildung eingereicht worden. Leihbar: Die Kooperation mit der Leihbar und des Aufbaus eines Kalker Standortes in den Räumlichkeiten des Kinderschutzbundes ist angedacht und Gesräche dazu finden statt. - ggf. personelle Veränderungen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Seite 1 von 12 Jahresbericht für das Jahr 2025 und das Sozialraumgebiet Ostheim/ Neubrück des Trägers Veedel e.V. Seite 2 von 12 ➢ Veränderungen im Sozialraumgebiet - Soziale Infrastruktur • Frühjahr 2025: Der Träger LebensRat bezieht das neue Familienquartier im ehemaligen evangelischen Pfarrhaus. • Sommer 2025: Der Träger LebensRat zieht sich aus dem Sozialraum – mit Ausnahme der Lernförderung – zurück und verlässt das Familienquartier. • Die Jugendeinrichtung in der Gernsheimer Straße wird bis Ende des Jahres fertiggestellt. Die Container werden nach über 20 Jahren im November abgerissen. • Der Bürgerverein Neubrück kündigt die Räumlichkeiten für den Bürgerladen und den Treff im Pavillon. Stattdessen wird eine leerstehende Kneipe renoviert. Die Eröffnung des Veedels-Treffs ist im September. - Stadtentwicklung • Fertigstellung des Schulanbaus an der Katholischen Grundschule Andreas-Hermes-Straße • Aktionswoche zu Schulstraßen an der Katholischen Grundschule Andreas-Hermes-Straße • Eröffnung des umgestalteten Marktplatzes in Neubrück am 12. Dezember 2025 • Start der Planung zur Bebauung rund um den Rather See, die unter anderem die Entwicklung eines neuen Quartiers auf dem ehemaligen Madaus-Gartenland am Neubrücker Ring vorsieht - Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte • „Offener Ofen“ Neubrück – in Kooperation mit dem FGZ und dem Fröbel Fantasielabor • Plakatwettbewerb „Was uns zusammenhält“ – im Bezirk Kalk mit dem Vingster Treff, den Köln Bädern, den Köln Arcaden, Viktoria Köln e.V. und den SRKs Kalk • Elternpaten Neubrück – in Zusammenarbeit mit dem Elternbildungswerk Neubrück sowie den Familienzentren in Neubrück • Befragung zu Bildungsangeboten – mit dem Elternbildungswerk Neubrück, Kitas, Familienzentren und Grundschulen im Sozialraumgebiet • Veedels-Treff Neubrück – mit dem Bürgerverein Neubrück und weiteren Gruppen im Stadtteil • Kita-Cup Ostheim/Neubrück – mit Kitas und Familienzentren aus Ostheim und Neubrück sowie dem SC Köln 2000 e.V. Seite 3 von 12 - ggf. personelle Veränderungen Hannah Bucella verlässt die Sozialraumkoordination zum 31.3. Lukas Damme übernimmt ihre Stellenanteile ➢ Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Verbesserung der Zugangs- und Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert. Auf Basis der Analyse der Zugangsbarrieren sollen die folgenden Themen in den Arbeitsgruppen und Projekten bearbeitet werden: - Sprachliche Barrieren - Niedrigschwelligkeit - Kulturelle Barrieren - Persönliche Faktoren Die herausgearbeiteten Themen und Ansatzpunkte für Verbesserungen sollen in Arbeitsgruppen/Projekten bearbeitet werden im Hinblick auf Empfehlungen für die Veränderung und/oder Weiterentwicklung bestehender Standards. Dabei soll auf bestehende Strukturen/Gremien soweit wie möglich zurückgegriffen werden. Die Projekte sollen mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der Die Sozialraumkoordination beteiligt sich an mindestens einer Arbeitsgruppe/einem Projekt. 100 % Zwei Arbeitsgruppen wurden eingerichtet und haben regelmäßig getagt 1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden Seite 4 von 12 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 städtischen Dienststellen verknüpft werden. Rücklaufbögen Kinderärzte Die SRK führt das Rücklaufbogen- System im Sozialraumgebiet ein und unterstützt die Anwendung Eine Strategie, um die Resonanz der Bögen in der Ärzteschaft zu verbessern, wird mit dem Sprecher der Kölner Kinderärzte abgestimmt und ausgearbeitet Eine Strategie ist abgestimmt 100 % Demokratieförderung Erhebung und Bewertung der aktuellen wesentlichen Herausforderungen im jeweiligen Sozialraumgebiet mit den Akteuren vor Ort Die Herausforderungen im Sozialraumgebiet sind erhoben und bewertet Eine Dokumentation liegt vor 100 % Entwicklung von Ideen für Maßnahmen im Sozialraumgebiet Sozialraumgebietsspezifische Maßnahmen sind entwickelt Drei Ideen sind entwickelt 0 %* Umsetzung von sozialraumgebietsübergreifenden Maßnahmen/Projekten zur Demokratieförderung (werden gemeinsam mit der Geschäftsstelle und V/3 entwickelt) ➢ Plakatwettbewerb „Was uns zusammenhält“ Sozialraumgebietsübergreifende Maßnahmen sind umgesetzt Mindestens eine Maßnahme/ein Projekt ist umgesetzt 100 % Seite 5 von 12 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 ➢ Digitale Task Card Im Rahmen der Kommunal- und Integrationsratswahl hat die Sozialraumkoordination über ihre Unterarbeitsgruppe „AG Demokratie“ eine digitale Task- Card (Pinnwand) entwickelt, die zentrale Informationsmaterialien (u. a. Texte, Erklärvideos und weiterführende Links) für Fachkräfte und Multiplikator*innen bündelt. Die Pinnwand unterstützt Einrichtungen dabei, Wahl- und Beteiligungsinformationen bedarfsgerecht an ihre Zielgruppen weiterzugeben und hierdurch politische Bildung und Teilhabe im Sozialraum zu stärken.“ s.o. 100 % Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen3: *Demokratieförderung: Entwicklung von Maßnahmen: Aufgrund der Sozialraumgebietsanalyse musste dieses SRG keine Maßnahmen entwickeln. 3 Hier bitte nur Besonderheiten erläutern, die bei Projekten aufgetreten sind, zum Beispiel, wenn ein Projekt nicht durchgeführt werden konnte oder ein Erwartungswert nicht erfüllt wurde Seite 6 von 12 ➢ Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator Erwartungswert Istwert mit Ampel² Sozialräumliches Ziel Sichtbarkeit von Angeboten im Stadtteil Verbesserung der Sichtbarkeit von Informationen und Angeboten im Stadtteil für Bewohner*innen und Förderung des Informationsaustauschs zwischen den Akteur*innen. Dies bedingt sich gegenseitig, da ein Kanal, die Bewohnerinnen zu erreichen, die Akteur*innen sind. 1. AP 1: Informationen erreichen die Bewohnerinnen zielgruppenorientiert Analyse der bestehenden Informationskanäle -Analyse der bestehenden Informationskanäle ist erstellt 100 % Informationskanal Stadtteilzeitung wird gestärkt durch mehr Mitstreiterinnen und neue Formate, die Einrichtungen mehr einbinden -1 Aufruf zur Bewerbung neuer Mitarbeiterinnen -1 neue Rubrik ist entwickelt 100 % Ausbau der Kooperation mit lokalen Zeitungen und anderen Medien -1 Hintergrund-Gespräch mit dem Lokalreporter ist angefragt 100 % Neue Informationskanäle werden genutzt -1 Beitrag wird in verschiedenen Formaten für den städtischen Presseverteiler verfasst 100 %* Seite 7 von 12 2. AP 2: Einrichtungen haben einen umfassenden Überblick über aktuelle Angebote im Stadtteil über in.koeln, stimmen ihre Angebote ab und wissen, wohin sie verweisen können Analyse der Informationskanäle und ggf. Aktualisierung dieser -Ergebnisse sind dokumentiert und in der Stadtteilkonferenz vorgestellt 100 % Stadtteilerkundungen und Hospitationen sollen regelmäßig stattfinden. -1 Erkundung hat stattgefunden und eine weitere ist geplant 50 %* Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen: *Die SRK hat einen Beitrag zu den Planungskonferenzen erstellt. Dieser Beitrag eignet sich aber leider nach Rücksprache mit der Kommunikationsverantwortlichen von Dezernat V, nicht für einen Versand als Pressemitteilung, da Pressemitteilungen immer möglichst von stadtweiter Relevanz und niemals retrospektiv sein sollten. *Stadtteilerkundung: 50%, eine zweite Erkundung in das Jugendamt wurde geplant, konnte aber aufgrund von Personalwechsel nicht terminiert werden. ➢ Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung4 Neues Quartier Neubrück 2. Geplantes Quartier der GAG zwischen ENBE und der Unterkunft „Neubrücker Ring“ Die GAG plant, ihr Gelände zwischen dem Neubrücker Ring und dem Jugendzentrum ENBE mit ca. 800 Wohneinheiten zu bebauen. Aus der Stadtteilkonferenz wurde der ja 4 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx Seite 8 von 12 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Wunsch nach Beteiligung am Planungsvorhaben – insbesondere zu den sozialen und infrastrukturellen Aspekten – geäußert. Die Sozialraumkoordination wurde gebeten, sich für eine kontinuierliche Beteiligung der Bewohnerschaft und der Stadtteilkonferenz einzusetzen sowie die neuen Entwicklungen in den Planungen rund um die Sozialraumgebietsanalyse mit einzubeziehen. Erreichbarkeit bei 504 Ein Träger, der Nachhilfeangebote in Neubrück anbietet, hat Schwierigkeiten Sachbearbeiter*innen bei 504 Leistungen Bildung und Teilhabe zu erreichen. Anderen Akteur*innen geht es genauso. Es kommen keine Anträge bei 504 an. Dokumente gehen verloren bei Weiterleitungen per E-Mail. Es besteht Personalmangel. Der Träger hat sich aus dem SRG u.a. aufgrund von Raum- Mangel aktuell zurückgezogen. Fragestellung ist, wie es weiter geht mit der Angebotslage in Neubrück? nein Fehlende Räume für Angebote und Bürgerschaft- Es fehlen Räume für Angebote und Bürgerschaftliches Engagement in Neubrück Neubrück verfügt über nur wenige Institutionen mit eigenem Hauptsitz im Stadtteil, die offene Gruppenräume anbieten können. ja Seite 9 von 12 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) liches Engagement Dennoch hat sich in den letzten Jahren durch die Zusammenarbeit der Integrationsagentur, des Bürgervereins, des Elternbildungswerks und der Sozialraumkoordination eine breite soziale Infrastruktur mit vielfältigen Gruppenangeboten entwickelt in den Räumen des Bürgervereins. Derzeit gibt es 15 aktive Gruppen – von Kunst- und Handarbeitsangeboten bis hin zu Selbsthilfe- und Lernangeboten dazu kommen Raumnutzung von professionellen Angeboten. Aufgrund von steigenden Betriebskosten und Kürzungen von Fördermitteln fehlt nun die finanzielle Grundlage. Aktuell tragen Selbsthilfegruppen einen Teil der Kosten aus eigener Tasche, doch das reicht nicht aus. Daher wird der Treff im Pavillon zum 01.04. vom Bürgerverein aufgegeben. Die Sozialraumkoordination befürchtet daher, dass insbesondere die Community-Gruppen im Stadtteil Seite 10 von 12 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) (vertreten am Tisch der Kulturen) mittelfristig verschwinden könnten. Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Sozialraumgebietsanalyse In dem Sozialraumgebiet Ostheim/ Neubrück wurde der Beschluss durch die Bezirksvertretung bereits gefasst. Aktuell laufen die Planungskonferenzen. Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung5 Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Offener Ofen Das Fröbel Fantasielabor verfügt über einen Lehmoffen und ein offenes Gelände direkt neben den Familiengrundschulzentren. Über ein Backangebot sollen 2026 regelmäßig Familien stärker an das FGZ angebunden werden. Hierzu wurde ein Testlauf durchgeführt, um die Machbarkeit des Kooperationsprojektes zu testen. 1 Backnachmittag/ 40 TN Planmäßig / ein Projekt für 2026 ist erstellt Elternpaten Neubrück Die Zusammenarbeit der Neubrücker Familienzentren soll mit dem Projekt „Elternpaten“ intensiviert werden. Aus der Kooperation zwischen Elternbildungswerk und Sozialraumkoordination – unter Federführung des 6 Paten sind ausgebildet Planmäßig 5 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind Seite 11 von 12 Elternbildungswerks – wurden sechs Elternpaten aus vier Familienzentren ausgebildet. Diese tragen die Angebote direkt an die Familien weiter und begleiten sie zu den Angeboten. Dadurch nehmen mehr Eltern auch Angebote außerhalb des eigenen Familienzentrums wahr, und die Angebote können besser aufeinander abgestimmt werden. Befragung zu Bildungsangeboten in Ostheim und Neubrück 2025 Eine Befragung in den Kitas und Grundschulen zu gewünschten Schwerpunkten in der Familienbildung wurde durchgeführt. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die weitere Planung 2026 – sowohl für die sozialräumliche als auch für die individuelle Planung der Einrichtungen. Die Befragung wurde analog, digital sowie auf Deutsch, Türkisch und Russisch angeboten. Die Sozialraumkoordination erstellte die Befragung in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis und führt die Auswertung durch. Die Einrichtungen unterstützten die Eltern beim Ausfüllen der Bögen. Befragung in 11 Einrichtungen mit 205 Rückläufen Planmäßig/ 80 % des sozialräumlichen sowie des stadtteilspezifischen Berichts wurden erstellt. Die Auswertung für die einzelnen Einrichtungen erfolgt 2026. Treff im Veedel Der Bürgerverein Neubrück hat zum 01.09.2025 neue Räume in der Käthe-Schlechter-Straße 25 bezogen. Die Sozialraumkoordination unterstützte bei der Raumsuche, Renovierung sowie der Finanzierung der Räumlichkeiten durch Untermieter*innen. 1 bürgerschaftlicher Treff ist eingerichtet. Planmäßig Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung AK Schulsozialarbeit Kalk 4 x pro Jahr AK Sport im Bezirk/ Austausch Kalker Sportvereine 2 x pro Jahr Seite 12 von 12 Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. ➢ Ausblick Folgejahr - Soziale Infrastruktur Neubau der Jugendeinrichtung Gernsheimer Straße startet. Für den Bau gilt es eine gute Übergangslösung für die Kinder und Jugendlichen zu finden. Die Gernsheimer Straße soll mit einer halben Stelle im Programm Gemeinwesenarbeit aus dem Programm „Starke Veedel – Starkes Köln“ überführt werden. - Stadtentwicklung Städtebaulicher Wettbewerb für das neue Quartier am Neubrücker Ring wird durchgeführt. - Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Projekte zur Förderung von Diversität und Vielfalt in Neubrück mit DeePower „Offener Ofen“ – Kooperationsprojekt der FGZs in Ostheim und dem Fantasielabor soll regelmäßig im Frühling Eltern aktivieren Elternpaten Neubrück“ mit dem Elternbildungswerk und den Familienzentren im Stadtteil soll fortgesetzt und evaluiert werden Medienprojekttage an den FGZs in Zusammenarbeit mit dem ASD und Logo gGmbH - ggf. personelle Veränderungen Lukas Damme ist von Feb 2026 bis 15. März in Elternzeit. Karim Zorgati steigt ab März 26 in die Sozialraumkoordination ein und teilt sich die Stelle mit Lukas Damme. 2025 Bezirk Mülheim Seite 1 von 12 Jahresbericht für das Jahr 2025 und das Sozialraumgebiet Buchforst / Mülheim-Süd des Trägers AWO Kreisverband Köln e.V. Seite 2 von 12 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet - Soziale Infrastruktur ▪ Unsicherheiten seitens Träger, Einrichtungen und Mitarbeitenden, aufgrund von aktuellen und zukünftigen Finanzierungsfragen ▪ Unterstützung der Einrichtungen in Buchforst/Mülheim -Süd (BFMHS) u.a. im Bereich der KJA -Jugendeinrichtungen (Wegfall VZ -Stelle Gender Fair Play) in Abstimmung mit Bezirksjugendpflege Mülheim ▪ Träger belastet durch Wegfall von Förderungen, Tarifkostensteigerungen, gestiegene N ebenkosten, Krankheitsfälle und Fluktuation in Einrichtungen (u.a. Kitas, Jugendeinrichtungen, Beratungsstellen > Stichwort Haushaltssperre 4.11.25 und Haushaltsplanung ab 2026 für 2027 ff. ▪ Finanzierungsfragen in Zukunft: Zusätzliche Mittelakquise über Stiftunge n, die Sozialraumkoordination fungiert als Stiftungsfinder für die Akteurslandschaft in BFMHS - Stadtentwicklung ▪ Das Sozialraumgebiet mit dem Stadtteil Buchforst und dem Mülheimer Süden ist getrennt durch seine bauliche Infrastruktur. Während der Stadtteil Buchforst mit seinen 7.500 Bewohner*innen weitgehend baulich erschlossen ist, sind im Mülheimer Süden diverse Neuba uareale entlang der Deutz-Mülheimer Straße, deren Erschließung und Bebauung überwiegend zum Erliegen gekommen sind. Im Sozialraumgebiet (SRG) Mülheim-Süd wohnen inkl. der Stegerwaldsiedlung ca. 6.000 Bewohner*innen, perspektivisch nach Fertigstellung der Neubauten in plus 6.000 – 10.000 Bewohner*innen. ▪ Daher intensiviert der AK Entwicklung Mülheim-Süd unter Leitung der Sozialraumkoordination die Bemühungen rund um die Bauvorhaben im Mülheimer Süden. Es stellen sich zudem neue Akteur*innen auf (s. Folgepunkt), welche beim Ziel gemeinwohlorientierter Quartiersentwicklung in Mülheim-Süd unterstützen. Im August 2025 hat das Liegenschaftsamt einen Mietvertrag mit Zwischendrin e.V. in der ehem. KHD -Hauptverwaltung im Otto -Langen-Quartier abgeschlossen. Der Verein ist aus dem Initiativkreis Otto -Langen-Quartier entstanden. In dem angemieteten 2.000 m² großen Teil des Gebäudes werden diverse Partnervereine des Zwischendrin e.V. zukünftig einen Platz finden, u.a. soll ein genossenschaftlich geführter Club entstehen durch krakelee eG, die HafenAkademie zieht ein als soziokultureller Angebotsträger sowie weitere Vereine aus den Bereichen Kultur und Soziales. Nebenan im OLQ befindet sich die raum13 gGmbH, welche bereits seit 11/2024 den südlichen Teil des Gebäudes an der Deutz-Mülheimer Str. erschließt mit dem Deutschen Kunstmuseum Köln. ▪ Die Entwicklung des Windmühlenquartiers in Köln schreitet voran. Mit dem Kauf eines 7.273 Quadratmeter großen Grundstücks an der Deutz-Mülheimer Straße 216/216a geht die Kölner Wohnungsgenossenschaft eG (KWG) den nächsten Schritt in der städtebaulichen Transformation im Mühlheimer Süden. Seite 3 von 12 ▪ Auf dem Areal, das vormals der Adler Group gehörte und durch die Beratung von Jones Lang LaSalle SE (JLL) vermittelt wurde, s oll ein neues Wohnquartier mit etwa 300 Einheiten entstehen. Der Großteil dieser Wohnungen soll durch öffentliche Fördermittel unterstützt werden, wodurch vor allem bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden soll. ▪ In Buchforst findet im Bereich der GAG-Miethäuser in der Wittener Straße das Auszugsmanagement für die Mietenden statt. Die Mietenden haben im Umkreis von 5km in anderen GAG-Objekten eine Wohnung bekommen. Die Häuser in der Wittener Straße werden anschließend abgerissen und neu aufgebaut. - Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte ▪ Foodsharing Mülheim im Stadtteiltreff: Intensivierte Zusammenarbeit zu den Themen Nachhaltigkeit und Ehrenamtsengagement MHS ▪ ARGE-Umweltverbund Mülheim: Kooperation bei Veranstaltung „Rechtsrhein. Straßenbahn im Mülheimer Süden“ ▪ P.I.A. Interkultureller Chor Mülheim unter Leitung von Mehmet Akbas, Kooperation bei Veranstaltungsdurchführungen ▪ Dersim-Gemeinde e.V., kleines Interkulturelles Zentrum im Rahmen des Stadtteilfestes und Veranstaltungsplanung ▪ FC im Veedel im Bezirk Mülheim: Kooperation bei Entwicklung von Sport- und Bewegungsangeboten im SRG, 1. Ufo-Bewegungsbus reaktiviert für Jugendliche am Bischofsacker, Bewegungsbus reaktiviert für Kinder von 6-14 Jahren am Schulhof der GGS Kopernikusstraße in Buchforst, 100+ Teilnehmende pro Woche ▪ Kath. Bildungswerk Köln im Stadtteiltreff: Kooperation bei Planung und Durchführung von Sprachkursangeboten, 3x pro Woche im STT ▪ - ggf. personelle Veränderungen ▪ Herausforderungen bei Aktivierung zu Netzwerktreffen und Arbeitskreisen, aufgrund von Fluktuation und Herausforderung der Einrichtungen im „Regelbetrieb“ Seite 4 von 12 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Verbesserung der Zugangs- und Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert. Auf Basis der Analyse der Zugangsbarrieren sollen die folgenden Themen in den Arbeitsgruppen und Projekten bearbeitet werden: - Sprachliche Barrieren - Niedrigschwelligkeit - Kulturelle Barrieren - Persönliche Faktoren Die herausgearbeiteten Themen und Ansatzpunkte für Verbesserungen sollen in Arbeitsgruppen/Projekten bearbeitet werden im Hinblick auf Empfehlungen für die Veränderung und/oder Weiterentwicklung bestehender Standards. Dabei soll auf bestehende Strukturen/Gremien soweit wie möglich zurückgegriffen werden. Die Projekte sollen mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen verknüpft werden. Die Sozialraumkoordination beteiligt sich an mindestens einer Arbeitsgruppe/einem Projekt. 100% Demokratieförderung Erhebung und Bewertung der aktuellen wesentlichen Herausforderungen im Die Herausforderungen im Sozialraumgebiet sind erhoben und bewertet Eine Dokumentation liegt vor 100% 1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden Seite 5 von 12 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 jeweiligen Sozialraumgebiet mit den Akteuren vor Ort Entwicklung von Ideen für Maßnahmen im Sozialraumgebiet Sozialraumgebietsspezifische Maßnahmen sind entwickelt Drei Ideen sind entwickelt 100% Umsetzung von sozialraumgebietsübergreifenden Maßnahmen/Projekten zur Demokratieförderung (werden gemeinsam mit der Geschäftsstelle und V/3 entwickelt) Sozialraumgebietsübergreifende Maßnahmen sind umgesetzt Mindestens eine Maßnahme/ein Projekt ist umgesetzt 100% Vorschläge aus den einzelnen Sozialraumgebieten: Umsetzungsbegleitung von „Was uns zusammenhält“ 1 100% - Kampagne „Was uns zusammenhält“: AK Zusammenhalt im Veedel 2 Treffen 100% Aufruf zu Wahlhelfer*innen in Köln 1 Anschreiben, 1 Plakat 100% Plakataktion „Deine Stimme zählt“ zur Bundestagswahl mit Einrichtungen und Multiplikator*innen 1 100% Demokratie-Kampagne im Netz u.a. Social media zur BTW und Kommunalwahl 2025 1 100% Seite 6 von 12 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Ideenwettbewerb zur Demokratiebildung mit Einrichtungen im Sozialraum 2 Aufrufe 100% Ideenwettbewerb zur Demokratiebildung mit Einrichtungen im Sozialraum 2 Aufrufe 100% 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator3 Erwartungswert Istwert mit Ampel4 Sozialräumliche Ziele Mülheim-Süd Verbesserung der Sozialen Infrastruktur im Mülheimer Süden Partizipatives Modernisierungsprojekt „Zusammen voran! Teil II“ im Stadtteiltreff Stegerwald/Mülheim- Süd Vorbereitungstermine 3 100% Finanzmittelakquise 1 100% Arbeitseinsätze 3-4 100% 3 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 4 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden Seite 7 von 12 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator3 Erwartungswert Istwert mit Ampel4 Öffentlichkeitsarbeit 1 Presseartikel 100% Kommunikation zwischen Nutzergruppen, Bewohner*innen, Projektpartnern und Fördergeber*innen fortlaufend 100% Buchforst Verbesserung der Beratungssituation in Buchforst Ausbau der Allgemeinen Sozial-/ Migrations- und Familienberatung im Stadtteil Buchforst Etablierung einer neuen Beratungsstelle am Standort IKZ Buchforst 1 100% Bewerbung der Beratungsangebote fortlaufend 100% Verkehrssicherheit in Buchforst Verbesserung der Verkehrssicherheit in Buchforst Umsetzungsbegleitung sicherer Wege in Buchforst 1 80 (planmäßig)% Projekt Schulstraße Kopernikusstraße 1 pausiert/eingestellt Bezirklich Verbesserung der Netzwerkstrukturen zur Beratung im Bezirk Mülheim Vernetzung bezirklicher Beratungsstellen mit themenspezifischen Schwerpunkten Fortführung des bezirklichen „Forum.Beratung.Mülheim“ 2 Treffen 100% Fachinput für Beratende 1 100% Seite 8 von 12 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator3 Erwartungswert Istwert mit Ampel4 Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen: Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung5 Erhalt Soziale Infrastruktur Wegfall einer Vollzeitstelle durch Haushaltskürzungen (GenderFairPlay) Seit 01.01.2025 sind die im Verbund arbeitenden Jugendeinrichtungen Area51, TNT und Support51 vor gr. Herausforderungen gestellt. Öffnungszeiten wurden angepasst aufgrund der Personalsituation. Dazu findet regelmäßig ein Austausch mit Leitung, FBL, Bezirksjugendpflege und SRK statt. ja Lebenswertes Wohnumfeld Müllproblematik in Stegerwaldsiedlung Seit 01.10.2025 erreichen die SRK div. Anfragen von Bewohner*innen der Stegerwaldsiedlung zu zunehmender Vermüllung und Rattenbefall einiger Straßen. Dies wurde anhand mehrerer Treffen und Schriftwechsel mit zuständigen Stellen, DEWOG, Wohnungsamt für das Hotel Ayun zuständig, in dem Geflüchtete leben, sowie umliegende Einrichtungen (Kitas, Schulen etc.) erörtert. Das Thema wird 2026 weiter bearbeitet im Netzwerk vor Ort In Bearbeitung 5 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx Seite 9 von 12 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Verkehrs- sicherheit in Buchforst Verkehrssicherheit in Buchforst Hierzu finden regelmäßige Gespräche mit der BV9 und ab Jahresende mit neuem Bezirksbürgermeister Mülheim sowie beauftragter Verwaltung statt. In Buchforst ist die Verwaltung 2024 von der BV9 mit der Errichtung einer Ampelanlage an der Kopernikusstr./Heidelbergerstr. und mit einem Fußgängerüberweg auf der Kalk-Mülheimer Str. beauftragt worden. Nachfrage aktuell bei Verwaltung. ja Verkehrssicher heit in MHS Verkehrssicherheit in Mülheim-Süd Hier kommt es regelmäßig zu Gefahrensituationen an der Ecke Gaußstr./Deutz-Mülheimer Str. nahe der Kita Villa Charlier. Der Fußgängerüberweg zur Vermeidung von Raserei. Daher ist der Bezirksdienst der Polizei nun regelmäßig vor Ort, Banner der Kita wurden aufgehangen, außerdem soll es einen Blitzer geben. Hierzu gibt es Austausch derzeit mit der BV9. ja Angebots- struktur für Zugewanderte und Geflüchtete verbessern Angebote für Geflüchtete in Mülheim- Süd Seit 2021 ist das Hotel Ayun als ehem.Messehotel umfunktioniert zur Geflüchtetenunterkunft in der Stegerwaldsiedlung. Mit den DRK- Betreuer*innen, IKD, Wohnungsamt, Familienzentren und JE, Stadtteiltreff nehmen die Geflüchteten nun div. Umliegende Angebote im Sozialraum wahr. Hinzu kommen versch. Angebotsträger von außerhalb des Sozialraums, z.B. Rheinflanke, die die Zielgruppe der erwachsenen Männer mitnehmen zu Sportangeboten. Die Angebotsstruktur wird im Netzwerk auch 2026 diskutiert und ausgebaut. ja Wohnsituation verbessern Steigende Mieten im Mülheimer Süden Die Mietenden klagen zunehmend über steigende Mieten und Nebenkosten. Das Thema wird benannt im AK Stegerwald, AK Entwicklung Mülheim-Süd, im Zuge der SRGA bzw. In Bearbeitung Seite 10 von 12 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Bürgerbefragung sollen ab 2026 mehr Erkenntnisse gesammelt werden. Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Sozialraumgebietsanalyse Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Seite 11 von 12 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung6 Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung AG Entwicklung Mülheim-Süd 3-4 Mal/Jahr 6 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind Seite 12 von 12 Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. 5. Ausblick Folgejahr - Soziale Infrastruktur Es steht zu befürchten, dass die Trägerlandschaft in BFMHS auch in 2026 mit finanziellen massiven Herausforderungen konfrontiert sein wird. Hier bleibt abzuwarten der Haushalt der Stadt Köln auf die Angebotsstruktur im sozialen Bereich vor Ort auswirkt. Des Weiteren stehen Haushaltsplangespräche der Stadt Köln ab 2026 für 2027 ff an. Da auch Landes- und Bundesfinanzierungen einem stärkeren Rationalisierungsdruck unterliegen setzt diese Entwicklung ebenfalls Kooperationspartner*innen und Einrichtungen unter Druck. Wie in Punkt 1 erörtert ist die SRK daher zunehmend mit der Unterstützung bei auskömmlicher Finanzierung von Maßnahmen und Projekten im Sozialraum beschäftigt, akquiriert Mittel, und überprüft zudem kritisch die Soziale Infrastruktur, um Doppelstrukturen zu vermeiden. Trotz finanzieller Herausforderungen wird die Begegnungsstätte „Stadtteiltreff Mülheim der AWO Köln“ erstmals wachsen mit neuer Mitarbeit sowie fortlaufender Finanzierung. Entsprechende Gespräche verlaufen positiv, sodass ein Dreh- und Angelpunkt im Mülheimer Süden bestehen kann. - Stadtentwicklung Daneben werden raum13 gGmbH und der Zwischendrin e.V. nun das städt. Gebäude mit über 5.000m² instand setzen für die nächsten zehn Jahre mit soziokulturellen Angeboten. In dem von Zwischendrin e.V. angemieteten Teil des Ex-KHD-Verwaltungsgebäudes mit 2.000m² soll u.a. ein genossenschaftlicher Club (krakelee eG) entstehen, sowie eine Material- und Leiwerkstatt, das Café Güzel sowie Rheinflanke. Nach Einschätzung der Sozialraumkoordination ein echter Gewinn für das Netzwerk und die Angebotsvielfalt rund um die alten Quartiere im Mülheimer Süden. In Buchforst soll ab nächstem Jahr ein Frauenhaus durch den Vorhabenträger GAG Immobilien AG mitten im Veedel entstehen. Diverse Netzwerke und Gremien sowie SRK begrüßen diese Entscheidung sehr, da wir im Stadtteil regelmäßig mit Frauen in häusl. Gewaltsituationen konfrontiert sind bzw. ganz generell nicht ausreichend Plätze für schutzbedürftige Frauen bereitstehen. Seite 1 von 11 Jahresbericht für das Jahr 2025 und das Sozialraumgebiet Buchheim/Holweide des Trägers AWO Kreisverband Köln e.V. Seite 2 von 11 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet - Soziale Infrastruktur Im Jahr 2025 hat sich die soziale Infrastruktur in Buchheim und Holweide als sehr belastet gezeigt. Dabei sticht besonders der Mangel an Schul- und Kitaplätzen hervor. Auch Jugendeinrichtungen, Familienhäuser und Beratungsstellen arbeiteten häufig an der Grenze ihrer Kapa- zitäten. Insbesondere in Buchheim ist festzustellen, dass die soziale Infrastruktur mit dem Zuzug nicht ausreichend mitgewachsen ist. Vor allem im Kinder- und Jugendbereich besteht ein deutlicher Mangel an Angeboten. Zusätzlich wurde die soziale Infrastruktur in Buchheim und Holweide durch Stellen- und damit verbundene Angebotsverluste weiter geschwächt. Darüber hinaus kam es zu Veränderungen im kirchlichen Bereich: Die evangelische Versöhnungskirche in Holweide wurde nach dem Ausscheiden der Pfarrerin umstrukturiert, da keine Nac hfolge angetreten wurde. Mehrere Gemeinden werden fusionieren und eine „pastorale Einheit“ bilden. In Buchheim fand im August die letzte Messe in der römisch-katholischen Kirche St. Theresia statt. Seitdem steht das Kirchengebäude leer. Die zukünftige Nutzung der Räumlichkeiten ist bislang ungeklärt. - Stadtentwicklung Die städtebauliche Entwicklung im Sozialraum wurde durch verschiedene Ereignisse geprägt. Im Januar wurde das „Herler Plätzch en“ nach seit 2018 andauernden Umbaumaßnahmen offiziell eröffnet und bereichert Buchheim seither als neuen Aufenthalts- und Begegnungsort. Ab Februar wurde in Buchheim zudem eine Waldinsel angelegt. Der Kiosk in der Guilleaumestraße, der zu erheblichen Störungen sowo hl auf Seiten der Bewohnenden als auch der Einrichtungen geführt hat, wurde im Juni 2025 geschlossen. Anlass hierfür war en schwerwiegende Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz, die Tabak- und Alkoholgesetzgebung sowie das Gewerberecht, ebenso wie der Handel mit illegalen Produkten. Wenige Wochen später konnte der Kiosk jedoch erneut öffnen, wodurch die zuvor bestehende Prob lematik wieder aktuell ist. In Holweide wurde der Picco-Platz nach sieben Jahren Einsatz barrierefrei gestaltet, indem alle Ladenlokale Rampen erhalten haben. Darüber hinaus wurde die Aufenthaltsqualität des Platzes durch die Sanierung der Sitzgelegenheiten, zusätzliche Begrünung und die Einrichtung von WLAN weiter verbessert. Zudem wurde ein neuer Wohnkomplex in der Gerhart-Hauptmann-Siedlung fertiggestellt. Ein großer Fortschritt wurde durch die Wiederinbetriebnahme der Mülheimer Brücke für den KVB -Straßenbahnverkehr erreicht, wodurch Buchheim und Holweide wieder deutlich besser erreichbar sind. - Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Das Thema Demokratieförderung wurde durch verschiedene Projekte aufgegriffen, wie zum Beispiel durch die Kooperation mit Fee e.V. und der VHS im Rahmen des Workshops „Für ein demokratisches Miteinander – Strategien zum gelungenen Austausch“. Im Mai fanden die Buchheimer Kulturtage statt. An den Kulturtagen haben sich insgesamt über 22 Einrichtungen beteiligt, wodurch ein Wochenprogramm mit 19 Veranstaltungen realisiert werden konnte. Ebenfalls im Mai wurde erneut die „Veranstaltung der Vierjährigen“ durchge führt. Diese bot Eltern Seite 3 von 11 die Möglichkeit, direkt mit Buchheimer Grundschulen, Kitas, Freizeitangeboten, Frühförderzentren und therapeutischen Einrichtungen in Kon- takt zu treten. Im Juni konnte durch das Kooperationsprojekt „Holweide zeigt sich“ für die Bewohnenden ein weiterer niedrigschwelliger Zugang zu den Angeboten vor Ort geschaffen sowie zur Vernetzung der Akteur*innen untereinander beigetragen werden. Im August fand erstmals ein Sommerfest mit politischem Dorf auf dem Picco-Platz statt. Dieses neue Projekt der dort ansässigen Akteur*innen bildete den Abschluss eines gemeinsam geplanten Sommerprogramms. In Zusammenarbeit mit der Seniorenkoordination, der Seniorenberatung sowie weiteren themen- spezifischen Akteur*innen wurden im September und Oktober Informations- und Vernetzungsveranstaltungen organisiert. Im Rahmen der „AG Kaffee und Tee“ konnte ab Oktober ein neues Bewegungsangebot für Senior*innen ins Leben gerufen werden. Darüber hinaus entstand eine neue Kooperation mit dem „FC im Veedel“, um Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche zu initiieren. Zudem fand ein Austauschtreffen statt, um über die unzureichende soziale Infrastruktur in Buchheim zu sprechen und gemeinsame Handlungsperspektiven zu entwickeln. Das bezirkliche Format „Forum.Beratung.Mülheim“ wurde mit zwei Sitzungen fortgeführt, um die Vernetzung zwischen Beratenden und bezirklichen Ämtern weiter voranzutreiben. 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zieler- reichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Schwerpunktziel Kinder- und Jugend- gesundheit Verbesserung der Zugangs- und Über- gangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert. Die herausgearbeiteten Themen und Ansatzpunkte für Verbesserun- gen sollen in Arbeitsgruppen/Pro- jekten bearbeitet werden im Hin- blick auf Empfehlungen für die Ver- änderung und/oder Weiterentwick- lung bestehender Standards. Dabei Die Sozialraumkoordina- tion beteiligt sich an min- destens einer Arbeits- gruppe/einem Projekt. 100% 1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden Seite 4 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zieler- reichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Auf Basis der Analyse der Zugangsbar- rieren sollen die folgenden Themen in den Arbeitsgruppen und Projekten be- arbeitet werden: - Sprachliche Barrieren - Niedrigschwelligkeit - Kulturelle Barrieren - Persönliche Faktoren soll auf bestehende Struktu- ren/Gremien soweit wie möglich zurückgegriffen werden. Die Projekte sollen mit dem stadt- weiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsakti- vitäten der städtischen Dienststel- len verknüpft werden. Demokratieförderung Erhebung und Bewertung der aktuellen wesentlichen Herausforderungen im je- weiligen Sozialraumgebiet mit den Akt- euren vor Ort Die Herausforderungen im Sozial- raumgebiet sind erhoben und be- wertet Eine Dokumentation liegt vor 100% Entwicklung von Ideen für Maßnahmen im Sozialraumgebiet Sozialraumgebietsspezifische Maßnahmen sind entwickelt Drei Ideen sind entwickelt 100% Umsetzung von sozialraumgebiets- übergreifenden Maßnahmen/Projekten zur Demokratieförderung (werden ge- meinsam mit der Geschäftsstelle und V/3 entwickelt) Sozialraumgebietsübergreifende Maßnahmen sind umgesetzt Mindestens eine Maß- nahme/ein Projekt ist um- gesetzt 100% Seite 5 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zieler- reichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen3: Im Sozialraumgebiet Buchheim/Holweide wurden nach der Erhebung und Bewertung der Herausforderungen verschiedene Maßnahmen umgesetzt. Dazu zählen zum Beispiel der Workshop „Für ein demokratisches Miteinander – Strategien zum gelungenen Austausch“, die Entwicklung von Wahlin- formationen und die Vorstellung lokaler Kandidat*innen im Rahmen eines Veedelsbriefs. Zusätzlich wurden die Aktionen „Deine Stimme zählt“ an- lässlich der Bundestags-, Kommunal- und Integrationsratswahl durchgeführt. Darüber hinaus wurde ein Sommerfest mit politischem Dorf mitorgani- siert, bei dem Besucher*innen Parteien und politische Vertreter*innen niedrigschwellig kennenlernen konnten. Sozialraumübergreifend wurde der Plakatwettbewerb „Was uns zusammenhält“ geplant. Zudem hat die Sozialraumkoordination im Rahmen der Kom- munal- und Integrationsratswahl über ihre Unterarbeitsgruppe „AG Demokratie“ eine digitale Task-Card (Pinnwand) entwickelt, die zentrale Informati- onsmaterialien (u. a. Texte, Erklärvideos und weiterführende Links) für Fachkräfte und Multiplikator*innen bündelt. Die Pinnwand unterstützt Einrich- tungen dabei, Wahl- und Beteiligungsinformationen bedarfsgerecht an ihre Zielgruppen weiterzugeben und hierdurch politische Bildung und Teilhabe im Sozialraum zu stärken. 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator4 Erwartungswert Istwert mit Ampel5 Sozialräumliche Ziele Teilhabechancen der Bewohner*innen des Gründung eines Organisations- teams und regelmäßige Treffen Mind. 3 Treffen 100% 3 Hier bitte nur Besonderheiten erläutern, die bei Projekten aufgetreten sind, zum Beispiel, wenn ein Projekt nicht durchgeführt werden konnte oder ein Erwartungs- wert nicht erfüllt wurde 4 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 5 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden Seite 6 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator4 Erwartungswert Istwert mit Ampel5 Sozialraumgebietes verbessern Buchheimer Kulturtage – Veran- staltungsreihe von Buchhei- mer*innen für Buchheimer*innen Ziel: Stärkung des Zusammenle- bens und der kulturellen Vielfalt Planung eines Programms 1 Programm 100% Öffentliche Bewerbung 1 digitales und 1 analo- ges Material 100% Umsetzung 1 Veranstaltungsreihe 100% Nachbereitung 1 Dokumentation 100% Markt der Möglichkeiten „Hol- weide zeigt sich“ Ziel: Verbesserung der Teilha- bechancen durch Sichtbarma- chung von sozialen und kulturel- len Angeboten Gründung eines Organisations- teams und regelmäßige Treffen Mind. 3 Treffen 100% Öffentliche Bewerbung 1 digitales und 1 analo- ges Material 100% Umsetzung 1 Veranstaltung 100% Nachbereitung 1 Dokumentation 100% Angebotsreihe für Senior*innen in Buchheim Ziel: Förderung der sozialen und gesellschaftlichen Teilhabe und Gesundheitsförderung Planung einer Angebotsreihe im Rahmen einer AG Mind. 2 Treffen 100% Öffentliche Bewerbung 1 digitales und 1 analo- ges Material 100% Umsetzung 1 Angebotsreihe 100% Nachbereitung 1 Dokumentation 100% Seite 7 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator4 Erwartungswert Istwert mit Ampel5 Interkulturelles Musikfestival mit Workshop von Jugendlichen für Jugendliche und Erwachsene in Holweide Ziel: Förderung der Einbindung von Jugendlichen in die Jugend- arbeit. Stärkung des Verständ- nisses für demokratische Pro- zesse, der Fähigkeit zur kon- struktiven Debatte und Erfahrung der Bedeutung von Meinungs- vielfalt und Partizipation Planung der Veranstaltung Mind. 3 Treffen Projekt wurde einge- stellt Gründe: - Kapazitäten/ Res- sourcen - Finanzierung Öffentliche Bewerbung 1 digitales und 1 analo- ges Material Umsetzung 1 Veranstaltung Nachbereitung 1 Dokumentation Bezirklich Verbesserung der Netz- werkstrukturen zur Bera- tung im Bezirk Mülheim Vernetzung bezirklicher Bera- tungsstellen mit themenspezi- fischen Schwerpunkten Fortführung des bezirklichen „Forum.Beratung.Mülheim“ 2 Treffen 100% Fachinput für Beratende 1 100% Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen: Das interkulturelle Musikfestival konnte nicht durchgeführt werden, da die für die gemeinsame Organisation vorgesehene Kooperationspartnerin die Stelle verlassen hat und keine Nachbesetzung erfolgt ist. Seite 8 von 11 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial-räumli- ches Thema? (ja/nein/in Bear- beitung) Sozialräumliche Themenermittlung6 Versöhnungskirche Finanzierung für die Zukunft war un- klar. Lösung: Mehrere Gemeinden werden fusionieren und eine „pasto- rale Einheit“ bilden Nein Zu wenig Grundschulplätze/ insgesamt zu wenig soziale Infratsruktur in Buchheim OGS-Räumlichkeiten werden für zu- sätzliche Klassen "geopfert" ein Grund: Neubaugebiet (s. Brief H.Bucella aus 2023) Ja Aufenthaltsmöglichkeiten für Kinder & Jugendliche -Wegfall Finanzierungen (BuchT: 0,5 Stelle weggefallen) Ja Bedarf: Rechtsberatung Neues Rechtsberatungsangebot soll Mitte 2026 starten Ja Übersichtlichere Gestaltung des Picco-Platzes gewünscht Schlechte Orientierung auf dem Platz. Unklarheiten wo welche Ein- richtungen zu finden sind Ja Infoveranstaltungen für Senior*innen "Reden wir über Geld“ (30.09.25) Ja 6 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx Seite 9 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial-räumli- ches Thema? (ja/nein/in Bear- beitung) „Gemeinschaftliches Wohnen“ (09.10.25)" Lokales Ehrenamt bekannter machen Idee: kleines Fest mit Vorstellung eh- renamtl. Möglichkeiten (vorher: Inte- resse abfragen) Ja Ambulante psychiatrische pflegerische Versorgung der AOK/ Woh- nung 41 Neues Angebot mit Sitz in Holweide Ja Wunsch von Bewohner*innenseite nach stärkerem Sicherheitsgefühl in Holweide-Ost Wunsch nach Austausch u. a. mit Polizei Ja Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Sozialraumgebietsanalyse Seite 10 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung7 Kennzahl/Indikator Status (planmä- ßig/nicht plan- mäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Infoveranstaltungen für Senior*innen Reden wir über Geld (30.09.25) Gemeinschaftliches Wohnen (09.10.25) 2 Veranstaltungen 100% Neue Angebote in Holweide (Wohnung 41 und APPV) wurden im SRG bekannt gemacht. Ausstattung wurde mit sozialräumlichen Mit- teln unterstützt. 2 Vorstellungen 100% Picco-Platz barrierefrei Rampen wurden installiert 100% Wunsch von Bewohner*innenseite nach stärkerem Sicherheitsgefühl in Holweide-Ost Datum für ersten Austauschtermin mit Polizei wurde festgelegt (31.03.2026) Planmäßig Zu wenig Grundschulplätze/ Aufenthaltsmöglichkeiten für Kinder & Jugendliche/ insgesamt zu wenig soziale Infrastruktur in Buchheim Es fand ein erstes Treffen zur unzu- reichenden sozialen Infrastruktur statt Planmäßig Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen 7 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind Seite 11 von 11 5. Ausblick Folgejahr - Soziale Infrastruktur Die soziale Infrastruktur wird 2026 durch verschiedene Angebote bereichert, wie zum Beispiel neue Bewegungs-, Freizeit- und Beratungsan- gebote. Mit Blick auf die ab 2026 geltende OGS-Pflicht wird jedoch Besorgnis geäußert, da die Schulen bereits jetzt keine Kapazitäten mehr zur Verfügung haben. Die 2025 geschlossene Räumlichkeit der Kirche St. Theresia soll 2026 wieder für den Sozialraum zugänglic h werden. Eine mögliche Perspektive ist die Weiterentwicklung der GGS An St. Theresia zu einem Familiengrundschul zentrum. Durch die dadurch zur Verfügung stehenden Mittel wäre gegebenenfalls eine Anmietung der Räumlichkeiten des Kirchengeländes möglich. - Stadtentwicklung Für die Gesamtschule Holweide ist auf dem bestehenden Schulgelände ein Neubau geplant. Nach Fertigstellung des neuen Gebäudes soll das bisherige Schulgebäude abgerissen werden. - Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Im Jahr 2026 sollen weitere Austauschtreffen zur sozialen Infrastruktur in Buchheim stattfinden, in denen unter anderem ein A ustausch mit Fachämtern geplant werden soll. Von Bewohnenden in Holweide-Ost wird ein stärkeres Sicherheitsgefühl gewünscht. Vor diesem Hintergrund wird eine Gesprächsreihe entstehen. Im Zentrum des ersten Termins stehen der Austausch zwischen Bewohnenden und Polizei. Die Koordi- nation des Formats erfolgt gemeinsam mit der GAG Immobilien AG und dem Runden Tisch Holweide. Für den Picco-Platz wird eine übersicht- lichere Gestaltung gewünscht, um die Orientierung auf dem Platz zu verbessern und aufzuzeigen, welche Einrichtungen wo zu fin den sind. Dieses Anliegen soll 2026 angestoßen werden. Das Gremium „Qualitätszirkel Frühförderung Buchheim “ trifft sich Anfang 2026. Dabei soll auch die „Veranstaltung der Vierjährigen“ erneut gemeinsam geplant werden. Auch im Netzwerk „Holweide wird gut alt“ sind Vernetzungs- und Informationsveranstaltungen vorgesehen. Des Weiteren besteht die Idee, ein neues Kooperationsprojekt ins Leben zu rufen, um lokales Eh- renamt und nachbarschaftliches Engagement zu fördern. Ebenso ist geplant, das im Rahmen der „AG Kaffee und Tee“ gestartete Bewegungs- angebot für Senior*innen fortzuführen. Das Kooperationsprojekt „Holweide zeigt sich“ wird 2026 ebenfalls erneut koordiniert. Auch das Som- merfest auf dem Picco-Platz soll zum zweiten Mal stattfinden. Das Thema Demokratieförderung wird ebenfalls zentral bleiben. So wird zum Beispiel als bezirkliches Kooperationsprojekt ein Mülheimer Aktionstag gegen Rassismus anlässlich der Internationalen Wochen gegen Ras- sismus stattfinden. Darüber hinaus wird im Jahr 2026 die Sozialraumraumgebietsanalyse weitergeführt, die unter anderem eine Bürger*innen- konferenz und eine Sozialraumkonferenz umfasst. Im Rahmen dieser kooperativen Austauschformate werden gemeinsam Herausforderungen und zukünftige Handlungsschwerpunkte erarbeitet. Seite 1 von 16 Jahresbericht für das Jahr 2025 und das Sozialraumgebiet Höhenhaus/Dünnwald des Trägers Caritasverband für die Stadt Köln e.V. Seite 2 von 16 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet - Soziale Infrastruktur Im Rahmen des Förderprogramms „Dritte Orte“ der Stadt Köln wurde das Begegnungscafé des Friends Sozialwerk in Höhenhaus geför dert. Das Sozialwerk bot kostenfreie Mahlzeiten, eine Kleiderkammer, Tafelausgabe und einen Gartentreff und ist ein wichtiger Treffpunkt für die Nachbarschaft im Quartier. Die Förderung wurde jedoch nicht verlängert, sodass die koordinierende Personalstelle derzeit nur über Spendengelder gesichert werden kann – eine nicht nachhaltige Lösung. Der Wegfall der Förderung gefährdet die soz iale Infrastruktur und verdeutlicht die Abhängigkeit solcher Angebote von stabiler Finanzierung. - Stadtentwicklung In Höhenhaus wird die bisher leerstehende Siedlung am Schlebuscher Weg nach jahrelangem Stillstand abgerissen und durch ein neues Wohnviertel mit insgesamt rund 400 Wohnungen ersetzt. Davon sind nahezu 300 Wohnungen als Sozialwohnungen vorgesehen, wodurch der bezahlbare Wohnraum für die Bewohner*innen gesichert werden soll. Auch die derzeit noch bewohnten Häuser sollen abgerissen werden, die Mieter*innen sollen in die Neubauten einziehen können. Ziel ist eine modernisierte, dicht genutzte Wohnstruktur, die sowohl neue Wohnangebote als auch Grünflächen vorsieht. Die Neubebauung der Siedlung am Schlebuscher Weg wird die bereits bestehende, diverse Bewohnerschaft erweitern und erhöht die Nachfrage nach sozialen Angeboten, Nachbarschaftsarbeit sowie nach Kitaplätzen und OGS -Plätzen, die im Quartier ohnehin begrenzt sind. Gleichzeitig bestehen Unsicherheiten bei Mieten und Wohnstandards, die das Zusammenleben und die soziale Stabilität im Quartier beeinflussen können. - Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Projekt „KulTour: Vielfalt verbindet Höhenhaus & Dünnwald“ Das Projekt wurde als sozialräumliches Kooperationsprojekt initiiert, um kulturelle Angebote im Sozialraumgebiet zu stärken, Begegnungen zu fördern und die Teilhabe der Bewohner*innen zu verbessern . Da es sich um ein sozialräumliches Ziel handelt, wird das Projekt unter Punkt 3 „Zielerreichung sozialräumliche Ziele“ näher erläutert und dargestellt. Projekt „Nachbarschaft im Gespräch“ Das Projekt „Nachbarschaft im Gespräch“ entstand aus der AG Demokratieförderung, in der sich soziale Einrichtungen im Sozialr aum Höhenhaus und Dünnwald über Herausforderungen und Möglichkeiten zur Stärkung demokratischer Teilhabe austauschten. Aus diesem Austausch entwickelte sich die Idee, durch niedrigschwellige Formate den Dialog über gesellschaftliche Themen zu fördern und politische Teilhabe zu stärken. Von September bis November 2025 wurden in verschiedenen Einrichtungen im Sozialraum mehrere themen - und zielgruppenspezifische Gesprächs- und Austauschformate durchgeführt. Diese boten Bewohnenden die Möglichkeit, in vertrauter Atmosphäre über Themen wie s oziale Gerechtigkeit, Zusammenhalt, Mitbestimmung und Zukunftsperspektiven ins Gespräch zu kommen. Seite 3 von 16 Die Sozialraumkoordination übernahm die Gesamtleitung des Projekts – von der Konzeption über die Organisation und Öffentlichkeitsarbeit bis hin zur Moderation und Expert*innenakquise. Das Projekt trug wesentlich zur Demokratieförderung im Quartier bei, ind em es neue Gesprächsräume eröffnete, Hemmschwellen gegenüber politischen Themen abbaute und das Vertrauen in demokratische Prozesse stärkte. Aufgrund der positiven Resonanz und der im Verlauf eruierten weiteren Bedarfe soll auch dieses Projekt im kommenden Jahr fortgeführt und inhaltlich weiterentwickelt werden. „Der Klecksteufel im Donewald“: Kunst- und Bildungsprojekt mit dem Cassopeia Theater (Herbstferien 2025) Erstmalig fand in den Herbstferien 2025 in Dünnwald, speziell in der Siedlung am Donewald, ein Kunst- und Bildungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem Cassopeia Theater statt. Über zwei Wochen hinweg nahmen rund 200 Kinder und Erwachsene an verschiedenen Prog rammpunkten teil, darunter Ausstellungsführungen, Live-Lesungen, Workshops und eine abschließende Open-Air-Aufführung. Das Projekt richtete sich insbesondere an Kinder, die ansonsten wenig Zugang zu kulturellen Angeboten haben, und förderte sowohl ihre Kreativität als auch soziale Kompetenzen. Es war ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Gemeinschaft und ermöglichte eine nachhaltige Vernetzung der lokalen Einrichtungen, die gemeinsam das Projekt umsetzten. Die Sozialraumkoordination verantwortete die konzeptionelle Umsetzung des Projekts und koordinierte die Kommunikation sowie die organisatorische Planung. Zu den Kooperationspartner*innen vor Ort gehörten u.a. die Gemeinwesenarbeit, das Jugend- und Nachbarschaftshaus Henry's H.O.P.E., das SKM Familienzentrum Dünnwald, die CJG Kinder - und Jugendhilfe St. Josef, die Kath. Kirchengemeinde Heilige Familie sowie die Sozialraumkoordination. Gefördert wurde das Projekt von der Sparkassen-Stiftung „Hier mit Herz“. - ggf. personelle Veränderungen Im Berichtsjahr kam es im Sozialraum Dünnwald zu personellen Veränderungen in der Koordination des SeniorenNetzwerks Dünnwald . Die neue Koordination hat sich erfolgreich im Stadtteil vernetzt und erste Kooperationen mit lokalen Einrichtungen aufgebaut. Zud em wurden anteilige Stunden in der kommunal geförderten Gemeinwesenarbeit in der Oststraßensiedlung übernommen. Seite 4 von 16 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Verbesserung der Zugangs- und Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert. Auf Basis der Analyse der Zugangsbarrieren sollen die folgenden Themen in den Arbeitsgruppen und Projekten bearbeitet werden: - Sprachliche Barrieren - Niedrigschwelligkeit - Kulturelle Barrieren - Persönliche Faktoren Die herausgearbeiteten Themen und Ansatzpunkte für Verbesserungen sollen in Arbeitsgruppen/Projekten bearbeitet werden im Hinblick auf Empfehlungen für die Veränderung und/oder Weiterentwicklung bestehender Standards. Dabei soll auf bestehende Strukturen/Gremien soweit wie möglich zurückgegriffen werden. Die Projekte sollen mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen verknüpft werden. Die Sozialraumkoordination beteiligt sich an mindestens einer Arbeitsgruppe/einem Projekt. 100% Demokratieförderung Erhebung und Bewertung der aktuellen wesentlichen Herausforderungen im Die Herausforderungen im Sozialraumgebiet sind erhoben und bewertet Eine Dokumentation liegt vor 100% 1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden Seite 5 von 16 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 jeweiligen Sozialraumgebiet mit den Akteuren vor Ort Entwicklung von Ideen für Maßnahmen im Sozialraumgebiet Sozialraumgebietsspezifische Maßnahmen sind entwickelt Drei Ideen sind entwickelt 100% Umsetzung von sozialraumgebietsübergreifenden Maßnahmen/Projekten zur Demokratieförderung (werden gemeinsam mit der Geschäftsstelle und V/3 entwickelt) Sozialraumgebietsübergreifende Maßnahmen sind umgesetzt Mindestens eine Maßnahme/ein Projekt ist umgesetzt 100% Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen3: Im Rahmen der Jahreszielvereinbarung 2025 sollten wesentliche sozialräumliche Herausforderungen erhoben, bewertet und dokumentiert sowie darauf aufbauend geeignete Maßnahmen zur Demokratieförderung und Stärkung gesellschaftlicher Teilhabe entwickelt werden. Diese Aufgaben wurden im Rahmen der sozialräumlichen AG Demokratieförderung umgesetzt. In diesem fachlichen Austauschforum sozialer Einrichtungen aus Höhenhaus und Dünnwald wurden bestehende Herausforderungen im Sozialraumgebiet – wie geringes Vertrauen in politische Prozesse, fehlende niedrigschwellige Beteiligungsformate und begrenzte Begegnungsräume – gemeinsam analysiert und bewertet. Aus den Ergebnissen entwickelte die Sozialraumkoordination passgenaue Maßnahmen zur Förderung demokratischer Teilhabe. Als zentrale Maßnahme wurde bspw. das Projekt „Nachbarschaft im Gespräch“ konzipiert und umgesetzt (siehe Projektbeschreibung oben). Durch die Gesprächsformate konnten verschiedene Zielgruppen erreicht und erste nachhaltige Impulse zur Stärkung politischer Partizipation im Sozialraum gesetzt werden. 3 Hier bitte nur Besonderheiten erläutern, die bei Projekten aufgetreten sind, zum Beispiel, wenn ein Projekt nicht durchgeführt werden konnte oder ein Erwartungswert nicht erfüllt wurde Seite 6 von 16 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Im Rahmen der Kommunal- und Integrationsratswahl hat die Sozialraumkoordination über ihre Unterarbeitsgruppe „AG Demokratie“ eine digitale Task-Card (Pinnwand) entwickelt, die zentrale Informationsmaterialien (u. a. Texte, Erklärvideos und weiterführende Links) für Fachkräfte und Multiplikator*innen bündelt. Die Pinnwand unterstützt Einrichtungen dabei, Wahl- und Beteiligungsinformationen bedarfsgerecht an ihre Zielgruppen weiterzugeben und hierdurch politische Bildung und Teilhabe im Sozialraum zu stärken. Ergänzend wurde der kreative Plakatwettbewerb „Was uns zusammenhält“ in allen 15 Sozialraumgebieten durchgeführt, der Menschen aller Altersgruppen dazu anregte, sich künstlerisch mit den Themen Zusammenhalt, Miteinander und Solidarität im Stadtteil auseinanderzusetzen. Alle Gewinner*innen (GGS Johannesschule, GGS Von-Bodelschwingh-Str. & Jugend- und Nachbarschaftshaus Henry’s H.O.P.E.) erhielten Preisgelder sowie die eingereichten Werke als Poster. Zur Erhöhung der Wahlbeteiligung begleitete die Sozialraumkoordination außerdem die stadtweite Social-Media-Kampagne „Deine Stimme zählt“, die insbesondere jüngere Zielgruppen über Instagram ansprach und über demokratische Mitbestimmung informierte 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Seite 7 von 16 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator Erwartungswert Istwert mit Ampel² Sozialräumliche Ziele Ausbau der Teilhabechancen der Bewohner*innen des Sozialraumgebietes Erstellen einer Broschüre für Senior*innen über die Einrichtungen der Senior*innenarbeit und deren Angebote in beiden Stadtteilen in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Senior*innenkoordination des Bezirks Mülheim. Hintergrund ist die ausbaufähige Partizipation von Senior*innen des Stadtteils an den Angebotsstrukturen vor Ort. In unterschiedlichen persönlichen Gesprächen wurde die Unkenntnis der Senior*innen über bestehende Strukturen deutlich. Treffen der sozialräumlichen Projektgruppe (AK Senior*Innen Höhenhaus/ Dünnwald) 4 Treffen (1x im Quartal) 100% Akquise von Finanzmitteln für das Vorhaben 1.500 Euro (für Design und Druck) 100% Erstellen einer Broschüre 1 Broschüre 85% KulTour 2025: Vielfalt verbindet Dünnwald und Höhenhaus Das Projekt zielt darauf ab, u.a. Menschen mit internationaler Familiengeschichte aus Höhenhaus und Dünnwald den Zugang zu kulturellen Angeboten in Ihrem direkten Wohnumfeld zu ermöglichen. Durch Konzert- Projektgruppe gründen 1 Gruppe wird gegründet 100% Treffen der Projektgruppe Mind. 2 Treffen 100% Gelder akquirieren 8.000 Euro 100% Konzert veranstalten 1 Konzert 100% Filmaufführungen veranstalten 2 Filmaufführungen 100% Seite 8 von 16 und Musikreihen, Kino- und Filmabende sowie flankierende Angebote wird eine Plattform geschaffen, die Menschen unterschiedlicher Herkunft die Möglichkeit bietet, sich zu begegnen, auszutauschen und voneinander zu lernen. Dieses Kooperationsprojekt soll verschiedene soziale Einrichtungen innerhalb des Sozialraums umfassen, die diverse zielgruppenspezifische Veranstaltungsformate dezentral im Rahmen des Projekts umsetzen Theateraufführung 1 Theateraufführung 100% Bezirklich Verbesserung der Netzwerkstrukturen zur Beratung im Bezirk Mülheim Vernetzung bezirklicher Beratungsstellen mit themenspezifischen Schwerpunkten Fortführung des bezirklichen „Forum.Beratung.Mülheim“ 2 Treffen 100% Seite 9 von 16 Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen: Die Erstellung einer Broschüre für Senior*innen über die Einrichtungen und Angebote der Senior*innenarbeit in Höhenhaus und Dünnwald wurde als Kooperationsprojekt des Arbeitskreises Senior*innen Höh. und Dün. umgesetzt, der von der Sozialraumkoordination gegründet und geleitet wird. Ziel ist es, die Partizipation von Senior*innen an den bestehenden Angebotsstrukturen zu stärken, insbesondere auch von Senior*innen mit internationaler Familiengeschichte, die bislang in den bestehenden Strukturen unterrepräsentiert sind. Die Sozialraumkoordination übernahm zentrale Aufgaben wie die Akquise der Finanzmittel, Kontaktaufnahme zu den Einrichtungen, Abstimmungen mit dem Designer sowie die Planung und Durchführung der Treffen zur Erstellung der Broschüre. Im Verlauf des Jahres wurden mindestens vier Planungstreffen durchgeführt. Insgesamt stellen sich in der Broschüre 19 Einrichtungen vor. Der Druck ist für Januar 2026 geplant. Im kommenden Jahr soll die Broschüre an zentralen Orten in beiden Stadtteilen verteilt werden, begleitet von persönlichen Gesprächen, um die Niedrigschwelligkeit der Informationen zu sichern und die Teilhabe der Senior*innen vor Ort zu erhöhen. Das Projekt „KulTour – Vielfalt verbindet Höhenhaus & Dünnwald“ wurde im Rahmen des „Runden Tisches Interkulturelles Höhenhaus und Dünnwald“ konzipiert und im Mai und Juni 2025 umgesetzt. Grundlage bildeten die Ergebnisse einer Bewohner*innenbefragung aus dem Jahr 2024, in der der Wunsch nach mehr kulturellen Angeboten im Sozialraum deutlich wurde. Die Sozialraumkoordination übernahm die gesamte Planung und Durchführung des Projekts, einschließlich der Akquise von Finanzmitteln sowie der Organisation der Veranstaltungsreihe. Ermöglicht wurde das Projekt durch Spenden der GAG, der Bürgerstiftung Dünnwald-Höhenhaus, dem Sparkassen Förderverein, der Volksbank Dünnwald-Holweide eG sowie den sozialräumlichen Mitteln des Programms „Lebenswerte Veedel“. Mit dem Ziel, insbesondere den kostenfreien Zugang von sozioökonomisch benachteiligten Bewohner*innen zu kulturellen Angeboten zu fördern, wurden Filmvorführungen, ein Puppentheater und ein Open-Air-Konzert organisiert. Insgesamt nahmen mehr als 500 Menschen an den Veranstaltungen teil. Besonders das Open-Air-Konzert auf dem Bäckerplatz setzte ein starkes Zeichen für Solidarität und Toleranz im Quartier, das zuletzt immer wieder durch rassistische Vorfälle und diskriminierende Äußerungen auf sich aufmerksam gemacht hat. Bei der Auswahl der Musiker*innen wurde gezielt darauf geachtet, die kulturelle Vielfalt der Bewohnenden abzubilden. So konnten Begegnungen zwischen verschiedenen Communities entstehen und das Verständnis für unterschiedliche Lebenswelten im Quartier vertieft werden. Aufgrund des Erfolges ist eine Wiederholung der Veranstaltungsreihe im kommenden Jahr geplant. Seite 10 von 16 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung4 Schaffung „sicherer Orte“ für Mädchen und Frauen Arbeitsgruppe zur örtlichen Strategie für den Ausbau gründen AG gründen, interessierte Einrichtungen sammeln, Schulungstermine vereinbaren, weitere Einrichtungen für das Projekt gewinnen ja Verbesserte Übergangsgestaltung Kita + Schule Gemeinsames Planungstreffen beider Stadtteile für die Informationsveranstaltung für die Eltern der 4-Jährigen Synergien schaffen, Koordinationsprozess für Schulleitungen entlasten durch Unterstützung der SRK, bisherigen Strukturen auf den Prüfstand stellen ja Angsträume abbauen Vorbegehung Höhenhauser Weg mit Jugendbezirkspflege, Johannesschule und Sozialraumkoordination Handlungsbedarf eruieren, Handlungsoptionen prüfen, Schnittstellen informieren nein Zunahme Schulabsentismus Evaluation der aktuellen Situation in beiden Stadtteilen im Netzwerk Kita + Schule (KitS) Austausch über die aktuelle Situation, Erstellung eines Informationsschreibens an die BV ja Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Barrierefreiheit Oststraßensiedlung (Gemeinwesenbüro) Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. In Bearbeitung 4 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx Seite 11 von 16 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Rückgang Politikverdrossenheit „Veedelssprechstunde“ Mögliches Kooperationsprojekt zwischen Lokalpolitik und sozialen Einrichtungen In Bearbeitung Ausbau kultureller Begegnungen KulTour 2.0 (ausgehend der Ergebnisse Bürger*innenbeteiligungen ISG + BK - Rassismus und fehlende Kulturelle Teilhabe) Aktionen in 2026 planen - bspw. Interkulturelle Veranstaltungsreihe ähnlich wie im Rahmen von KulTour Ja Unterstützungsangebot e initiieren Unterstützungsangebote initiieren (Ergebnisse Beteiligungen ISG + BK - Hilfe bei digitalen Zugängen, Wohnungssuche) Gelder einsetzen/akquirieren und pilothaftes Projekt bspw. "Digital Sprechstunde für Anträge" oder "Sprechstunde Wohnungssuche" (Vermittlung von Infos - WBS, welche Wonungsbaugesellschaften gibt es, welche offenen Internetportale wie Immobilienscout24 gibt es) Ja Informationsvermittlung Bewohner*innen Informationsvermittlung soziale Infrastruktur an Bewohnende (Ergebnisse Beteiligungen ISG + BK - Infos kommen oft nicht an und Angebote sind unbekannt) Stadtteilspaziergänge für Bewohnende? Bestehende Kanäle (SRK Homepage, Dünnwald App, Social Media) mit einer Öffentlichkeitsarbeitsoffensive bekannter machen) ja Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Zunahme Schulabsentismus – KitS-Netzwerk Im Netzwerk KitS wurde über zunehmenden Schulabsentismus auch in Höhenhaus und Dünnwald berichtet. Eine Schwerpunktsitzung widmete sich gezielt diesem Thema, bei der unter anderem eine erfahrene Kollegin der GGS Langemaß eingeladen wurde, die langjährig Expertise zu dieser Seite 12 von 16 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Herausforderung einbringt. Die teilnehmenden Einrichtungen betonten die Bedeutung, die strukturellen Probleme auch den politischen Vertreter*innen sichtbar zu machen. Auf dieser Grundlage wurde ein Informationsschreiben an die Bezirksvertretung erstellt Sozialraumgebietsanalyse Sozialraumgebietsanalyse Höhenhaus / Dünnwald Im Jahr 2025 wurde im Sozialraum Höhenhaus / Dünnwald ein umfassender Analyseprozess zur Ermittlung sozialräumlicher Bedarfe und Entwicklungspotenziale begonnen. Der Gesamtprozess gliederte sich in drei aufeinander aufbauende Säulen, die unterschiedliche Perspektiven – von Bewohnenden, Fachkräften und Verwaltung – einbezogen. 1. Beteiligungsvorhaben des ISG (Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik) Den Auftakt bildete ein vom ISG durchgeführtes Beteiligungsvorhaben im Rahmen eines kommunalen Förderprogramms. Im Fokus standen die Perspektiven der Bewohner*innen des Sozialraums. Erhoben wurden qualitative Interviews mit Bewohnenden, eine Fokusgruppe mit Fachkräften sowie eine ergänzende Online-Befragung. Die Ergebnisse bildeten die inhaltliche Grundlage für die nachfolgenden Beteiligungs- und Fachveranstaltungen. 2. Bürger*innenkonferenz (Juni 2025) Aufbauend auf den ISG-Ergebnissen fand im Juni 2025 eine Bürger*innenkonferenz mit rund 50 Teilnehmenden in der Aula der GGS Von- Bodelschwingh-Straße statt. Besonders hervorzuheben ist, dass durch die enge Kooperation mit lokalen sozialen Einrichtungen viele Bewohnende teilnahmen, die in solchen Formaten sonst eher unterrepräsentiert sind. Ziel war es, in einem offenen Format weitere Perspektiven, Bedarfe und Ideen der Bewohnenden einzubeziehen. In interaktiven Phasen – etwa einem „Museumsgang“ und moderierten Thementischen – wurden zentrale Anliegen der Teilnehmenden in den Themenbereichen Leben vor Ort, Alles rund ums Kind, Arbeit und Bildung, Hilfe und Unterstützung sowie Mitmachen vor Ort gesammelt. 3. Sozialraumkonferenz (Oktober 2025) Abschließend fand im Oktober 2025 die Sozialraumkonferenz statt, zu der Vertreter*innen aus Verwaltung, Trägerlandschaft, Politik und Seite 13 von 16 Zivilgesellschaft eingeladen waren. Aufbauend auf den Ergebnissen der ISG-Analyse und der Bürger*innenkonferenz wurden die bisherigen Ergebnisse im Rahmen der Sozialraumkonferenz entlang der neun Herausforderungen des Lebenslagenberichts der Stadt Köln diskutiert. Die Hinweise und Daten aus den vorangegangenen Formaten wurden von den Fachkräften vor Ort ergänzt und durch deren praktische Expertise um weitere relevante Aspekte angereichert. Die gebündelten Ergebnisse aller drei Säulen fließen in die laufende Sozialraumgebietsanalyse ein und bilden eine zentrale Gr undlage für die zukünftige sozialräumliche Planung und Weiterentwicklung in Höhenhaus und Dünnwald. Seite 14 von 16 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung5 Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Verbesserung der Übergangsgestaltung Kita + Grundschule im SRG Infoveranstaltung für die Eltern der 4-Jährigen 1x Planungstreffen in 2026 Konzeptentwicklung 1x Konzept für die Informationsveranstaltungen in 2026 ist erstellt Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Schaffung „sicherer Orte“ für Mädchen und Frauen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Arbeitsgruppe zur örtlichen Strategie für den Ausbau gründen 2x Arbeitsgruppentreffen planmäßig Einrichtungen sind geschult und „sichere Orte“ Mind. 2 Einrichtungen sind geschult Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. 5 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind Seite 15 von 16 Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Verbesserte Übergangsgestaltung Für die geplante Informationsveranstaltung für Eltern der 4-Jährigen im Januar 2026 unterstützt die Sozialraumkoordination gemeinsam mit dem Netzwerk KitS (Kita + Schule) die Schulleitungen, die sich mit der Aufgabe teils überlastet fühlen. Ziel ist es, Synergien zwischen beiden Stadtteilen zu schaffen, den Koordinationsprozess für die Beteiligten zu erleichtern, bestehende Strukturen zu überprüfen und die Veranstaltung bedarfsgerecht zu planen. Dabei soll auch die Bewerbung des Angebots über weitere Schnittstellen verbessert werden, um die Zielgruppe effektiv zu erreichen. Schaffung „sicherer Orte“ für Mädchen und Frauen – „Edelgard schützt“ Das Thema wurde in den örtlichen Stadtteilkonferenzen eingebracht. Die Sozialraumkoordination gründete eine Arbeitsgruppe von interessierten Einrichtungen zu dem Thema und vermittelte im Kontakt zu den Projektverantwortlichen. Drei Einrichtungen lassen sich in diesem Jahr schulen und werden in die interaktive Karte aufgenommen Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung Hinweis Stadtteilkonferenz Dünnwald: wird nun durch SRK durchgeführt Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. 5. Ausblick Folgejahr - Soziale Infrastruktur • Beratungsstruktur im Donewald und der Ostsstraßensiedlung über die CSH Köln gGmbH unterstützen - Stadtentwicklung • Siehe Punkt 1 – Schlebuscher Weg • Mögliches Neubauprojekt Von-Ketteler-Str. – aktueller Stand unklar (DEWOG) - Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte • Schwerpunkt: siehe „Sozialraumgebietsanalyse“ – nächste Schritte resultieren aus den Planungskonferenzen – was gehen die sozialen Akteur*innen mit Unterstützung der SRK wann und in welcher Form an? Seite 16 von 16 • „KulTour 2.0“ – Evaluation und Weiterentwicklung • Informationsvermittlung soziale Infrastruktur an Bewohnende: Stadtteilspaziergänge als ein neues Puzzleteil • „Nachbarschaft im Gespräch 2.0“ – Evaluation und Weiterentwicklung • „Stolpersteine“ für Opfer des Nationalsozialismus in Höhenhaus (AG der Stadtteilkonferenz Höhenhaus) • Ausbau Netz „sicherer Orte“ im Rahmen von Edelgard schützt - ggf. personelle Veränderungen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Seite 1 von 14 Jahresbericht für das Jahr 2025 und das Sozialraumgebiet Mülheim-Nord/Keupstraße des Trägers CSH Köln gGmbH Seite 2 von 14 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet - Soziale Infrastruktur Kultursensible Senior*innen-Beratung interKultur e.V., Neues mehrsprachiges Beratungsangebot Korientation e.V., Seit April 2025 belebet korientation e.V. Räumlichkeiten in der Hacketäuerstraße (HACKE). korientation ist eine (post)migrantische Selbstorganisation und ein Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven. SintiAllianz NRW Die Sinti Allianz ist seit September 2025 in Mülheim-Nord verortet und bezieht Räumlichkeiten im SC Mülheim-Nord. Wirkkreis im Sozialraum und darüber hinaus. Beauftragte für Minderheiten der Bundesregierung, versteht sich als Interessenvertretung deutscher Sinti. FC Stiftung nimmt Arbeit im Bezirk Mülheim auf Kostenfreie Sportangebote und Unterstützung bestehender sportlicher Strukturen und Aktivitäten für Kinder und Jugendliche im Bezirk - Stadtentwicklung Abriss in Stammheim, Der Abriss der Räumlichkeiten von der OT St. John, der Kita sowie der bereits entweihten Kirche St. Johannes ist abgeschlossen. Im März 2025 hat der Umzug der OT St. John in Container stattgefunden. Die Dauer dieser Interimslösung ist noch unbekannt, die Bauphase wird jedoch auf drei Jahre geschätzt. Die Container stehen auf dem Parkplatz (Moses-Hess-Str., ehem. Cambio-Parkplatz) und der anliegenden Wiese. Ein Bauzaun grenzt die nutzbare Wiesenfläche ein. Der Neubau mit drei Wohnblöcken soll über die Kita und die OT St. John gebaut werden, welche an die gleiche Stelle kommen sollen. Es wird somit nur das Grundstück bebaut, das bisher der Kirche gehört hat und die sonstige Infrastruktur bleibt erhalten (anliegender Netto etc.). Die neuen Räumlichkeiten der OT St. John verkleinern sich auf 350qm mit kleiner Terrasse und Garten von ehemals 800qm. Fertigstellung GAG-Bau Wiesdorferstr., Kita ab 2026 Das Neubauprojekt Wiesdorfer Straße ist von der GAG Immobilien AG zur Anmietung fertig gestellt. Es w urden 29 öffentlich geförderte Wohnungen erbaut. Dabei sind Räumlichkeiten für eine 6-gruppige KiTa integriert. Die Kita soll im kommenden Jahr einziehen. Seite 3 von 14 ID Cologne Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Köln-Mülheim entsteht auf insgesamt 7 Hektar Grundstück derzeit Kölns größte gewerbliche Quartiersentwicklung. Das Projekt soll bis 2026 mit ca.160.000 m2 Bruttogeschossfläche realisiert werden. Auf dem nördlichen Teil des Grundstücks sollen noch 5 weitere Gebäudekomplexe und Sportflächen entstehen. Im Jahr 2025 wurden keine weiteren Gebäude gebaut. Grundstück Keupstraße/ Schanzenstraße An der Ecke Keupstraße/Schanzenstraße befindet sich auf dem privaten Grundstück der Firma gentes die Gebäude der ehemaligen Werksfeuerwehr. Seit 2023 liegen Bauanträge vor, um hier einen Wohnkomplex mit 320 Wohnungen zu errichten. Einzelhandel und Gastronomie sollen im Erdgeschoss integriert werden. Außerdem sehen die Pläne vor, das zur Kreuzung hin auf 550 m² ein öffentlicher Platz entsteht, auf dem das Mahnmal realisiert wird, das an den NSU-Anschlag von 2004 erinnert. Die Gebäude, die im Mai noch sauber und größtenteils unbeschädigt waren, werden jetzt von Menschen aus der Obdachlosen - und Drogenszene benutzt, bewohnt und zerstört. Polizei, Ordnungsamt und Eigentümer wurden informiert und haben erste Schritte eingeleitet. Gelände „Haus der Kölschen Brautradition“ Das ehemalige Brauereigelände gelegen an der Ecke Mündelstraße / Zehntstraße stehe seit 2021 leer. Im Jahr 2023 gab es Planungen auf 25.000 qm Fläche Wohnungen, Gewerbe, eine Kindertagesstätte, ein öffentlicher Spielplatz und Grünflächen bis 2030 zu bauen. Es wurde eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt. Seitdem ist es still um das Grundstück. - Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Seite 4 von 14 „Mahnmal jetzt“ Im Frühjahr 2025 schlägt ein breites Bündnis aus dem Stadtteil vor, die Gebäude an der Ecke Keupstraße/Schanzenstraße als Ort der Begegnung und des Gedenkens zwischenzunutzen. Diese einmalige Gelegenheit, dem Stillstand bei der Entwicklung des Mahnmals mit viel Engagement zu begegnen und den Ort bereits jetzt mit Leben und Erinnerung zu füllen, wurde leider ausgeschlagen. Betroffene des Anschlags, IG Keupstraße, Ulf Aminde, die Initiative „Herkesin Meydani“, die Initative „Keupstraße ist überall“, Vertreterinnen des Integrationsrats, Sozialraumkoordination und vielen sozialen Akteur*innen formulieren gemeinsam den Offenen Brief an OB Reker, Baudezernent Greitemann und Herr Kraus von gentes mit den Forderungen und der Einladung zur Veranstaltung am 9. Mai ins Schauspiel Köln. Bedauerlicherweise kommt keine der eingeladenen Personen. Wir sprechen an dem Tag mit Betroffenen, der IG Keupstraße, Politiker*innen und weiteren knapp 100 Gästen über die Situation. Eine große gemeinsame Vision für diesen Ort entstand. Community Cooking Bassam Ghazi, bis zum Sommer als Stadtdramaturg am Schauspiel Köln tätig, initiierte das Fest. Gemeinsam mit Diego Gardon, Leitung des Carlsgarten und den Akteur*innen aus dem Sozialraum feierten wir am 1. Juli ein buntes Sommerfest im Carlsgarten. Beim gemeinsamen Zubereiten der Frühlingsrollen kamen die Akteur*innen miteinander ins Gesprächen, stellten ihre Arbeit und ihre Initiativen vor und vernetzten sich weiter. Zum Abschluss konnten alle auf der Offenen Bühne etwas präsentieren. Gedenken 21. Jahrestag Nagelbombenanschlag Keupstraße Zum 21. Jahrestag wurden durch eine Kundgebung, auf der die Betroffenen zu Wort kamen, eine Gedenkfeier mit politischen Vertreter*innen und ein kleines, feines Rahmenprogramm, die Solidarität und der Zusammenhalt auf ein Neues gefestigt. Beteiligt waren vielen Akteur*innen aus dem Sozialraum und darüber hinaus: IG Keupstraße, Integrationsrat Köln, NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, aak Kita Keupstraße, aak Jugendladen Mülheim, COMEDIA Theater, Cross Culture Cologne, Geschichtswerkstatt Mülheim, Hallo Nachbar, Danke schön, Initiative Herkesin Meydanı — Platz für alle, Initiative Keupstraße ist überall, InterKultur e.V., Mosaik Köln Mülheim e.V., Schauspiel Köln mit CARLsGARTEN, Sozialraumkoordination Mülheim-Nord/ Keupstraße. K!indersache-Kinderfest auf dem Marktplatz Berliner Straße Aus dem AK Marktplatz entstandenes Kooperationsprojekt vieler Akteur*innen aus dem Sozialraum. Das Kinderfest am Weltkindertag wurde Seite 5 von 14 am 20.9. erstmalig erfolgreich umgesetzt und wurde von ca. 300 Menschen besucht. Es etablierte den Marktplatz als Freiraum für Kinder und viele Akteur*innen aus dem Sozialraum konnten sich und ihre Angebote sichtbar machen. Dreh am Rad - „Besser miteinander reden“ SRK, Kulturbunker, VHS Das Projekt „Besser Miteinander Reden“ vom Kulturbunker gemeinsam mit der VHS Köln-Mülheim hatte durch verschiedene Aktionen die Teilnahme an einem aktiven und öffentlichen Diskurs angeregt. Durch maßgeschneiderte Workshops, moderierte Diskussionen und leicht zugängliche Informationskampagnen wurden praxisnahe Techniken vermittelt, um demokratische Teilhabe zu fördern. Die Aktion „Dreh am Rad – und komme ins Gespräch“ wurde gemeinsam mit dem Kulturbunker, der VHS und Sozialraumkoordination am 11.09.2026 auf dem Wiener Platz umgesetzt und richtete sich an Erstwähler*innen der Kommunalwahlen. Zu verschiedenen politischen Aussagen wurden die Jugendlichen auf Zustimmungen bzw. Ablehnungen der Äußerungen befragt und dann darüber aufgeklärt, welche der angetretenen Parteien die eigene Meinung vertritt. „Unsere Demokratie – unsere Wahl“, Infokampagne zur Kommunal- und Integrationsratswahl SRK, Kölner Freiwilligenagentur e.V., interkultur e.V. Gemeinsam mit interkultur e.V. und der Kölner Frewilligenagentur hat die Sozialraumkoordination eine SocialMedia-Infokampagne zur Kommunal- und Integrationsratswahl gelauncht. Die Beiträge zur Integrationsratswahl wurden neben deutscher Sprache auch in Englisch, Türkisch und Arabisch veröffentlicht. Außerdem gab es eine SRK-weite TaskCard, auf der wir die Infos zum Integrationsrat ebenfalls veröffentlicht haben. Kommunal- und Integrationsratswahl 2025 in Köln - TaskCards „Deine Stimme zählt“ – Aufruf zur Bundestags – und Kommunalwahl 2026 Als SRK-weites Projekt haben wurde eine Informationskampagne zur Bundestags- und Kommunalwahl 2026 gelauncht. Informationen zu den jeweiligen Wahlen wurden via Instagram und Mail in den Sozialraum gegeben. Ziel der Kampagne war es, die Wahlbeteiligung zu erhöhen und die Bedeutung jeder einzelnen Stimme sichtbar werden zu lassen. Seite 6 von 14 „Mach deine Stadt bunter“ SRK/ CSH, Wolfgang Sturm und Don Bosco Club Über eine Förderung mit bezirksorientierten Mitteln konnte ein Graffiti-Projekt in Kooperation mit dem Don Bosco-Club durchgeführt werden. Im Zeitraum September/Oktober arbeiten die Jugendlichen mit dem Künstler Wolfgang Sturm an dem Konzept und gestalteten mit ihm zusammen eine Wand des Gebäudes der CSH gGmbH, Trägerin der SRK Mülheim-Nord/Keupstraße, in der Knauffstr. 1. Ein farbenfrohes Wandgemälde entstand, die Jugendlichen haben sich mit Schablonentechnik auf der Wand verewigt. Mülheimer Geschichten - Stadtteilführung durchs Veedel SRK in Kooperation mit dem Schauspiel Köln Das Projekt Mülheimer Geschichten ist aus dem Wunsch entstanden, Erinnerungen lebendig zu halten, das Wissen von Zeitzeug*innen weiterzugeben und die vielen Perspektiven sichtbar zu machen, die hier zusammenkommen – von Alteingesessenen und Zugezogenen, von jungen und älteren Menschen, mit und ohne Migrationsgeschichte. Mit einer Gruppe von 11 Personen sind Führungen zur Einzelhandelsstruktur der Keupstraße und Erinnerungspolitik, zur Migrationsgeschichte und dem Thema Zugehörigkeit, zur Stadtentwicklung und Teilhabechancen entstanden. Die Premiere war am 7. November 2025. Seitdem werden einmal im Monat Führungen über das Schauspiel Köln angeboten. Bücherschrank Clevischer Ring In Kooperation mit der GAG und der CSH Kita Rasselbande und mit Unterstützung der SRK ist ein Bücherschrank am Rande der Hacketäuer Siedlung, am Clevischen Ring aufgestellt worden. Am 10.12. wurde er feierlich eingeweiht. Tannenbaumtamtam Der AK Marktplatz belebte am 14.12. den Marktplatz an der Berliner Straße durch ein Adventsfest und Begegnungsort für die Nachbarschaft. Ein Tannenbaum wurde aufgestellt und ein Programm zusammengestellt aus Musik, Gesang, Keks- & Dekorationstausch, Essen und Getränken. - ggf. personelle Veränderungen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Seite 7 von 14 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Verbesserung der Zugangs- und Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert. Auf Basis der Analyse der Zugangsbarrieren sollen die folgenden Themen in den Arbeitsgruppen und Projekten bearbeitet werden: - Sprachliche Barrieren - Niedrigschwelligkeit - Kulturelle Barrieren - Persönliche Faktoren Die herausgearbeiteten Themen und Ansatzpunkte für Verbesserungen sollen in Arbeitsgruppen/Projekten bearbeitet werden im Hinblick auf Empfehlungen für die Veränderung und/oder Weiterentwicklung bestehender Standards. Dabei soll auf bestehende Strukturen/Gremien soweit wie möglich zurückgegriffen werden. Die Projekte sollen mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen verknüpft werden. Die Sozialraumkoordination beteiligt sich an mindestens einer Arbeitsgruppe/einem Projekt. 100% 1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden Seite 8 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Demokratieförderung Erhebung und Bewertung der aktuellen wesentlichen Herausforderungen im jeweiligen Sozialraumgebiet mit den Akteuren vor Ort Die Herausforderungen im Sozialraumgebiet sind erhoben und bewertet Eine Dokumentation liegt vor 100% Entwicklung von Ideen für Maßnahmen im Sozialraumgebiet Sozialraumgebietsspezifische Maßnahmen sind entwickelt Drei Ideen sind entwickelt 100% Umsetzung von sozialraumgebietsübergreifenden Maßnahmen/Projekten zur Demokratieförderung (werden gemeinsam mit der Geschäftsstelle und V/3 entwickelt) Sozialraumgebietsübergreifende Maßnahmen sind umgesetzt Mindestens eine Maßnahme/ein Projekt ist umgesetzt 100% Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen3: Im Rahmen der Kommunal- und Integrationsratswahl hat die Sozialraumkoordination über ihre Unterarbeitsgruppe „AG Demokratie“ eine digitale Task-Card (Pinnwand) entwickelt, die zentrale Informationsmaterialien (u. a. Texte, Erklärvideos und weiterführende Links) für Fachkräfte und Multiplikator*innen bündelt. Die Pinnwand unterstützt Einrichtungen dabei, Wahl- und Beteiligungsinformationen bedarfsgerecht an ihre Zielgruppen weiterzugeben und hierdurch politische Bildung und Teilhabe im Sozialraum zu stärken.“ 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele 3 Hier bitte nur Besonderheiten erläutern, die bei Projekten aufgetreten sind, zum Beispiel, wenn ein Projekt nicht durchgeführ t werden konnte oder ein Erwartungswert nicht erfüllt wurde Seite 9 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator4 Erwartungswert Istwert mit Ampel5 Sozialräumliche Ziele Verbesserung der Teilhabechancen von Kindern und deren Familien Ausweitung des AK Übergang um relevante Akteure aus der Verwaltung und Behörden. Ausweitung der Kooperation mit dem Regionalen Bildungsbüro Stadt Köln Neue Akteure aus Verwaltung und Behörden werden gefunden 1 Akteur 1 Treffen mit dem RBB 100% Dokumentation Fortschreiben der Dokumentation unter Einbeziehung relevanter Akteur*innen Dokumentation ist aktuell 100% Vorstellung der Ergebnisse und Vernetzung zuständiger Dienststellen mit sozialräumlichem Netzwerk Entwicklung und Durchführung eines Formats für und mit Netzwerkpartner*innen sowie zuständigen Stellen. Vorstellung der Ergebnisse und mögliche Bearbeitung der Bruchstellen 1 Format ist entwickelt und durchgeführt 100% Verbesserung der Vernetzung von Akteur*innen im Sozialraum Vernetzungstreffen für alle Gebiete des Sozialraums Eine gemeinsame „Stadtteilkonferenz“ für die Gebiete Mülheim-Nord, Keupstraße, Stammheim und Wiener Platz, Nachbesprechung der SRGA. 1 Veranstaltung durchgeführt 100% 4 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 5 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden Seite 10 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator4 Erwartungswert Istwert mit Ampel5 Bezirklich Verbesserung der Netzwerkstrukturen zur Beratung im Bezirk Mülheim Vernetzung bezirklicher Beratungsstellen mit themenspezifischen Schwerpunkten Fortführung des bezirklichen „Forum.Beratung.Mülheim“ 2 Treffen 100% Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen: AK Übergang: In 2025 lag der Fokus auf der Vernetzung mit weiteren Dienststellen und dem Austausch zwischen AK und relevanten Akteur*innen. Um konkret auf die Verbesserung einzelner Aspekte hinzuwirken: Familienservice (LittleBird); RBB; Prof. Charlotte Hanisch Uni Köln. Die SRK wird zukünftig am stadtweiten AK Übergang auf Dezernatsebene teilnehmen, um eine sozialräumliche Perspektive einzubringen. Forum.Beratung: Das im letzten Jahr gegründete Gremium wurde weitergeführt. Ziel des Gremiums ist die Vernetzung von Beratungsstellen mit relevanten Dienststellen. Der Austausch mit und der Austausch mit dem Jobcenter sowie der Ausländeramt wurde erreicht. Gemeinsame Stadtteilkonferenz: Die Stadtteilkonferenz fand im Juli 2025 statt und widmete sich vollständig dem Wiener Platz und war für alle Netzwerkpartner*innen und Engagierten des Sozialraums offen. Die Idee ist aus der Stadtteilkonferenz Mülheim-Nord heraus entstanden, in welcher der Platz regelmäßig zum Thema wurde, zunehmend nach Gründung der städtischen AG Wiener Platz im Sommer 2023. Die SRK informierte über den Status quo der städtischen AG Wiener Platz und führte Ergänzungen und Schwerpunkte aus Sicht des Sozialraums zusammen. Im Dezember fand auf Wunsch der Akteur*innen ein weiterer Vernetzung Workshop zum Wiener Platz statt. Fokus war die Vernetzung der Akteure*innen vor Ort und die Seite 11 von 14 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung6 Birlikte / Jahrestag Nagelbombenanschlag Planungen & Orga zum 21. Jahrestag des Anschlags ja Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. AK Schulsozialarbeit: psychische Gesundheit bei Grundschulkindern (suizidale Gedanken, Depression..) persönliche Begleitung und Umgang (Perspektive Fachkräfte) ja Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Schauspiel / Depot: Zusammenarbeit/-wirken von Schauspiel und freier Szene, Weiterentwicklung nach Umzug Schauspiel zum Offenbachplatz (voraussichtlich 2026) Es soll ein Kooperationshaus entstehen. Wir, als soziale Akteure möchten daran mitwirken. ja Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Umzug Jugendladen Der Jugendladen hat Räumlichkeiten von 2 x 30 m². Es gibt zu wenig Platz für Bewegung und Spiel. ja Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. FC-Stiftung nimmt Arbeit in Mülheim (Bezirk) auf "Start mit KiTas und Grundschulen Kooperationen sind gestartet bzw. starten demnächst" Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. 6 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx Seite 12 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Wiener Platz – Gestaltung, Belebung, Weiterentwicklung Vernetzung der Akteur*innen, Möglichkeiten der Belebung des Platzes ja Wildes Parken und Aufenthaltsqualität Marktplatz Berliner Straße AK Markplatz bearbeitet diese Themen ja AK Übergang: Übergang zwischen den Systemen ja Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Sozialraumgebietsanalyse Die Sozialraumgebietsanalyse wurde im Mai 2025 in der BV9 ohne Änderungen beschlossen. Zudem begann die Konzept- und Formatentwicklung für die Umsetzung Planungskonferenzen. Seite 13 von 14 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung7 Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Text Keupstraße: Keup 2.0 (Führungen/Wissenstransfer/Identifikation an/für nächste Generationen) Idee, Konzeption, Durchführung, Begleitung, planmäßig Mülheim-Nord: Kinderfest Berliner Straße / Marktplatz am 20.09. Moderation des AK und Umsetzungsbegleitung, Organisation, Planung Geldmittelakquise planmäßig Keupstraße: Birlikte / Jahrestag Nagelbombenanschlag Planung, Erstellung eines Programmflyers, Koordination auf der Veranstaltung planmäßig Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Mülheim-Nord: Bücherschrank Unterstützung Spendenaufruf, Geldmittel, Beteiligung an Organisation planmäßig Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Stammheim: Stadtteilfest 2026 Geldmittelakquise, Organisation, Begleitung, Vernetzung planmäßig Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Vernetzungstreffen Wiener Platz Moderation und Vernetzung der Akteure planmäßig Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. 7 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind Seite 14 von 14 Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung Teilnahme der SRK am AK Übergang Kita-Grundschule auf Ebene Dezernat IV & RBB 1-4x jährlich Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. - Ausblick Folgejahr - Soziale Infrastruktur Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. - Stadtentwicklung Die Entwicklungen um die Bauprojekt in Stammheim, an der Ecke Keupstraße/Schanzenstraße, an der Peter-Huppertz.Str. und an der Ecke Mündelstraße/ Zehntstraße wird weiterverfolgt. - Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte - Int. Tag gegen Rassismus, Aktion am 19. März 2026 - K!NDERSACHE – Kinderfest auf dem Marktplatz 2.0 - Stadtteilfest Stammheim am 20.06.2026 - 22. Jahrestag Nagelbombenschlag, 9.Juni 2026 - Mülheimer Geschichten, fortlaufend - ggf. personelle Veränderungen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. 2025 Bezirk Nippes Seite 1 von 19 Jahresbericht für das Jahr 2025 und das Sozialraumgebiet Bilderstöckchen des Trägers Netzwerk e.V. Soziale Dienste und Ökologische Bildung Seite 2 von 19 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet - Soziale Infrastruktur Drei neue Startchancen -Schulen in Bilderstöckchen: Die Grundschulen GGS Alzeyer Straße und KGS Lukas -Schule sowie die Gemeinschaftshauptschule Bilderstöckchen wurden, ihrem hohen Sozialindex entsprechend mit einem Förderzeitraum von 5 -10 Jahren ins Startchancen-Programm NRW aufgenommen. Ziel ist es, der starken Abhängigkeit des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft entgegenzuwirken und Chancengerechtigkeit zu fördern. Finanziert werden Ausstattung, Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie zusätzliches Personal in multiprofessionellen Teams. Zudem soll eine weitere Öffnung in den Sozialraum erreicht werden, was die bisher bereits sehr gute Zusammenarbeit der Schulen in der Bilderstöckchen Konferenz und ihren Projekten weiter stärkt. Einweihung des Neubaus „Haus Adelheid” im September 2025: Das neue Gebäude bietet großes Potenzial für innovative Beratungs- und Projektarbeit im Sozialraum. Es ist das erste von zwei Gebäuden der seit 1967 in Trägerschaft des SkF e.V. befindlichen Wohn - und Beratungseinrichtung für Schwangere und junge Eltern mit ihren Kindern. Es wurde termingerecht fertiggestellt und von den Bewohner*innen bezogen, auch das „Moses-Babyfenster”, eine der ersten Babyklappen Deutschlands, ist erneut integriert. Nach Abriss des alten Gebäudes soll das zweite Gebäude des Ensembles Ende 2026 fertig sein. Das Haus hat 28 Apartments mit Küche und Balkon sowie Gemeinschafts - und Beratungsräume. Ein großer Veranstaltungsraum wurde bereits für die Bilderstöckchen Konferenz genutzt. Die Erdgeschossräume haben direkte Außenzugänge und ermög lichen niedrigschwellige Angebote für benachteiligte Familien sowie partizipative Projekte, etwa einen Kochkurs für Kinder mit Adipositas im Rahmen des Pilotprojekts „Sportabenteuer FitKids 2025”. Ev. Nathanael -Kirche als „Vieren Ort” entwickeln und etablieren: Die Ev. Nathanael -Kirchengemeinde Köln -Bilderstöckchen ist mit verschiedenen Veranstaltungen, Diskussionsrunden, Beherbergung der Wanderausstellung „Kirchen als Vierte Orte” des Museums Baukultur NRW (Apr. -Mai 2025) und Konzeptentwicklungen zukünftiger Nutzungspotenziale offensiv in die Weiterentwicklung de r Gebäudenutzung gestartet. Auch die Bilderstöckchen Konferenz ist begleitend in den sicherlich mehrjährigen Prozess involviert, mit dem Zi el, das Kirchen - gebäude für den Stadtteil zu erhalten und in einen möglichst innovativen Begegnungsort weiterzuentwickeln! Das Gebäude bietet auch Potenzial für interkulturelle, interreligiöse Veranstaltungen und Angebote, z.B. auch die Etablierung einer Senior*innengruppe für muslimische Frauen. In unmittelbarer Nachbarschaft zu „Haus Adelheid” könnte die Kirche zudem als einer der wenigen großen Veranstaltungsorte des Stadtteils eine synergistische Ergänzung darstellen! Seite 3 von 19 „Urban Musix – Neues Zentrum für Musiker”: Einrichtung und Vermietung von Proberäumen auf etwa 1.200 m² Fläche in den Büros des ehemaligen Friesland Campina-Verwaltungsgebäudes. Im Rahmen des „REK LiebigQuartier” (Kernprojekt 03: „Transformation Molkereifläche und Umgebung”) entspricht dies einem ersten Projekt zur kreativwirtschaftlichen, kulturellen Weiternutzung des ehemaligen Firmengeländes. Die Umbauarbeiten begannen 2025, erste Mieter sind eingezogen. Das Zentrum begegnet dem großen Bedarf an Proberäumen in Köln, bietet Vorteile für Musiker*innen (geschützte Lage im Wohngebiet, Tageslicht, Heizung) und trägt zur Belebung und Aufwertung des süd lichen Sozialraumgebiets bei. - Stadtentwicklung Sanierungen und Neubauvorhaben der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH: (1) Im Jun. 2025 wurde die energetische Sanierung der „Siedlung Rockenhauser Straße” mit 18 Wohnblöcken und 640 Wohneinheiten erfolgreich abgeschlossen. Seit 2022 erfolgten im vermieteten Bestand Dämmung, Balkonaustausch, Wärmepumpen -Installation, Photovoltaikanlagen, Dachbegrünung , Mieterstrom- Angebote. Der seit über 40 Jahren ansässige Kellerladen e.V. zieht mit Fahrrad- und Holzwerkstatt, Kinderfrisierstube und Jugendbüro in die Kellerräume zurück. Der Eisenbahnwaggon als Vereinstreff und Café, die Edith-Stein-Kapelle und Grillstation bilden weiter das soziale Zentrum der Siedlung. Auswirkungen von Mieterhöhungen auf die Bewohnerschaft gilt es zu beobachten, potenzieller Gentrifizierung entgegen - zuwirken. (2) Start des klimaoptimierten Holzbauprojekts „Woodstöckchen” (Name aus Mitarbeitenden -Ideenwettbewerb), Kölns größtem Wohnungsneubau in Holzbauweise auf dem 6.000 m² großen Areal des ehemaligen „Afrikanums” an der Ludwi gsburger Straße. Vier Mehrfamilienhäuser mit 84 frei finanzierten Wohnungen entstehen u.a. mit Fassaden-/ Dachbegrünung, Photovoltaik, Wärmepumpen, Car-/ Bike-Sharing. Der Abriss des „Afrikanums” ist erfolgt, Betonfundamente sind gegossen, erste Gebäude befinden sich im Aufbau (je 3 Monate Bauzeit). (Energetische) und seniorengerechte Sanierungen sowie Neubauvorhaben der GAG: (1) Start der (energetischen) Modernisierung der GAG-Bestände „Am Bilderstöckchen” 71-97/ Alzeyer Straße, mit 167 Wohneinheiten, in 2 von 4 Bauabschnitten (Jun ., Sep . 2025) im (teil)entmieteten Bestand; Abschnitte 3 und 4 folgen 2027, Abschluss ist bis 2029 geplant: Dach -/ Balkonerneuerung, Wärmedämmung (WDVS), Fenstertausch, Bad-/ Heizstrangsanierung, barrierefreier Bad-Umbau. Viele Mieter *innen möchten nach Sanierung zurückkehren. (2) Baubeginn des Neubaus mit drei Gebäuderiegeln und 97 geförderten Wohnungen (100 %) nördlich „Am Bilderstöckchen”; Fertigstell ung mit Infrastrukturraum für Quartiersarbeit voraussichtlich im 1. Halbjahr 2028. Die Verlegung des Bolzplatzes ist genehmigt und soll möglichst vor Fertigstellung abgeschlossen sein. (3) Seniorengerechter, barrierearmer Umbau der Seniorenwohnanlage Schiefersburger Weg in 99 von 136 Wohnungen. Wegen Auslauf der öffentlichen Bindung wurde ein Prozess zur Bindungsverlängerung mit den Mieter*innen gestartet. Seite 4 von 19 „BilderVeedel – Städtebauliche Qualifizierung der Longericher Straße”: Fortsetzung des Bauvorhabens eines g emischt genutzte n Quartiers der Cube Real Estade auf 4 ha Fläche. Bauabschnitte 3 und 4 sind in die städtebauliche Qualifizierungsphase eingetreten. Das Gesamtprojekt wird weiter intensiv verfolgt. Wiederrichtung der Holzbrücke über die Äußere Kanalstraße: Nach Abriss der maroden Brücke „Escher Straße” vor rd. 5 Jahren, die die beiden Hälften des Bürgerparks Nord verbindet – am Brückenende stadteinwärts in Bilderstöckchen liegt das Interim der neuen Gesamtschule Weidenpesch – ist der Neubau nach zahlreichen Verzögerungen im Aug. 2025 gestartet. Die Hauptarbeiten für die wichtige und sichere Verbindung für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen sollen bis Ende 2025 abgeschlossen sein. - Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte „KlimaVeedel Bilderstöckchen”, sozialräumliches Kooperationsprojekt der RheinEnergie AG: Im zweiten Projektjahr gab es zahlreiche gemeinschaftliche Aktivitäten im SRG . Kostenfreie Energieberatungen im Infomobil vor Ort (Getrud -Robert-Platz, seit Jan . 2025, 14-tägig), „Ein Abend voller Wärme” (Mrz . 2025), „KlimaVeedel Sommerfest Bilderstöckchen” mit partizipativen Angeboten zu Energie, Klimaschutz, Demokratie und sozialem Zusammenhalt (Jun . 2025 , zweimalige Unterbrechung wegen Gewitterwarnung). „D²HeaTEC: Kl imafreundliche Wärme im Wohnquartier”, ein Forschungsprojekt zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung (seit Sept. 2025), durchgeführt vom Karlsruher Institut für Technologie mit ASEW e.V. und RheinEnergie AG, gefördert vom Bundesministerium für Energie. Rund 70 Mieter *innen aus sanierten und unsanierten Wohnblöcken (Aachener SWG und WSK) sind aktiv eingebunden. „KlimaVeedel Umfrage in Bilderstöckchen”: Online-Umfrage unter Einwohner*innen zur Energiewende, Erfahrungen mit KlimaVeedel und Beratungsbedarfen (seit Okt. 2025). Erste Maßnahmen zur Umsetzung des „Räumlichen Entwicklungskonzepts REK LiebigQuartier”: Beschlüsse des u.a. StEA und der BV Nippes erfolgten als wichtige Voraussetzungen zur Konzept -Realisierung. (1) „Gewerbeflächenkonversion Geldernstraße in Köln - Bilderstöckchen”, Beschluss über die Aufstellung eines Bebauungsplans ( Mrz. 2025). (2) „Besonderes Vorkaufsrecht der Stadt Köln für das Gebiet ,LiebigQuartier’” (Mai 2025), Beschluss zur geordneten städtebaulichen Entwicklung gemäß des REKs ( Vorstellung in der Bilderstöckchen Konferenz, Sept. 2025). - ggf. personelle Veränderungen Keine personellen Veränderungen. Seite 5 von 19 2 Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Verbesserung der Zugangs- und Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert. Auf Basis der Analyse der Zugangs- barrieren sollen die folgenden Themen in den Arbeitsgruppen und Projekten bearbeitet werden: - Sprachliche Barrieren - Niedrigschwelligkeit - Kulturelle Barrieren - Persönliche Faktoren Die herausgearbeiteten Themen und Ansatzpunkte für Verbesser- ungen sollen in Arbeitsgruppen/ Projekten bearbeitet werden im Hinblick auf Empfehlungen für die Veränderung und/oder Weiterent- wicklung bestehender Standards. Dabei soll auf bestehende Struk- turen/Gremien soweit wie möglich zurückgegriffen werden. Die Projekte sollen mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präven- tionsaktivitäten der städtischen Dienststellen verknüpft werden. Die Sozialraumkoor- dination beteiligt sich an mindestens einer Arbeitsgruppe/einem Projekt. 100% Zwei Arbeitsgruppen wurden eingerichtet und haben regelmäßig getagt Demokratieförderung Erhebung und Bewertung der aktuellen wesentlichen Herausforderungen im jeweiligen Sozialraumgebiet mit den Akteuren vor Ort Die Herausforderungen im Sozial- raumgebiet sind erhoben und bewertet. Eine Dokumentation liegt vor. 100% 1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden Seite 6 von 19 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Entwicklung von Ideen für Maßnahmen im Sozialraumgebiet. Sozialraumgebietsspezifische Maßnahmen sind entwickelt. Drei Ideen sind entwickelt. 100% Umsetzung von sozialraumgebiets- übergreifenden Maßnahmen/ Projekten zur Demokratieförderung (werden gemeinsam mit der Geschäftsstelle und V/3 entwickelt) Sozialraumgebietsübergreifende Maßnahmen sind umgesetzt. Mindestens eine Maß- nahme/ein Projekt ist umgesetzt. 100%* Vorschläge aus den einzelnen Sozialraumgebieten: „Gemeinsam für ein demokratisches Klima in Bilderstöckchen“ Aktionen/Kampagnen der Bilderstöck- chen Konferenz zur Demokratie- förderung/Partizipation, zum Beispiel: Dachprojekt mit zahlreichen Unterprojekten Förderantrag über 3.000,- € bei RheinStart ist gestellt. 100% 100% 1. „Woche(n) der Demokratie der Bilderstöckchen-Konferenz“ Zielgruppenübergreifend, in möglichst vielen Einrichtungen. Frei gestaltbare Projekte, -tage, Aktionen usw. (klein/groß, altersgruppen-, milieu- bzw. religionsübergreifend) zur Bewusstseinsbildung). Eine Aktionswoche/-monat n der in möglichst vielen Einrichtungen mit Blick auf die Kommunalwahl unterschiedliche Aktivitäten als gemeinsame „Woche/Monat der Demokratie“ auch medienwirksam realisiert werden. Mindestens zehn Akteure der Bilderstöckchen Konfe- renz sind eingebunden 100% Mindestens ein Projekt/ eine Maßnahme wird durchgeführt 100% Mindestens 100 Einwohner*innen des 100% Seite 7 von 19 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Sozialraumgebiets sind eingebunden 2. „Werbekampagne Wahlhelfer*innen“ aktivierende Aktion zur Frage „Wie funktionieren Wahlen?“ Mobilisierung einer positiven Auseinandersetzung zur Förderung der Wahlbeteiligung. An einem Abend wird unter Einbindung der BA und des Amtes 34 (Bürgerdienste, 345 Wahlamt) das Wahlverfahren erklärt und zugleich für Wahlhelfer*innen geworben. Zeitpunkt: vor der Kommunalwahl. Mindestens zehn Akteure der Bilderstöckchen Konfe- renz sind eingebunden 100% Mindestens ein Projekt/ eine Maßnahme wird durchgeführt 100% Mindestens 100 Einwohner*innen des Sozialraumgebiets sind eingebunden 100% 3 „Klimapolitische Erkundung mit den ‚Grannies for Future‘ in Bilderstöckchen“.** Sozialraumführung durch die Sozialraumkoordination und Austausch mit den Wohnungsbau- gesellschaften/AG Wohnen zum Schwerpunkt „Bilderstöckchen – mit seinen Siedlungshäusern auf dem Weg zum klimaneutralen Stadtteil“. Mindestens zehn Akteure der Bilderstöckchen Konfe- renz sind eingebunden 100% Mindestens ein Projekt/ eine Maßnahme wird durchgeführt 100% Mindestens 100 Einwohner*innen des Sozialraumgebiets sind eingebunden 100% Seite 8 von 19 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 4. Mottoarbeit „Bilderstöckchen wählt“ zur Stärkung der Wahl- beteiligung. Aktivierung per Aushang, Verteiler und auf der Homepage. Mindestens zehn Akteure der Bilderstöckchen Konfe- renz sind eingebunden 100% Mindestens ein Projekt/ eine Maßnahme wird durchgeführt 100% Mindestens 100 Einwohner*innen des Sozialraumgebiets sind eingebunden 100% Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen3: *zum Projekt „Umsetzung von Sozialraumgebietsübergreifenden Demokratie-Projekten und Maßnahmen“: (1) Erfolgreich realisiert wurde der Plakatwettbewerb „Was uns zusammen hält!” mit insgesamt 55 Teilnehmenden und 5 Siegerbeiträgen in 5 Kategorien. (2) Im Rahmen der Kommunal- und Integrationsratswahl hat die Sozialraumkoordination über ihre Unterarbeitsgruppe „AG Demokratie“ eine Digitale Task-Card (Pinnwand) entwickelt, die zentrale Informationsmaterialien (u. a. Texte, Erklärvideos und weiterführende Links) für Fachkräfte und Multiplikator*innen bündelt. Die Pinnwand unterstützt Einrichtungen dabei, Wahl- und Beteiligungsinformationen bedarfsgerecht an ihre Zielgruppen weiterzugeben und hierdurch politische Bildung und Teilhabe im Sozialraum zu stärken. **zum Projekt „Klimapolitische Erkundung mit den ,Grannies for Future’ in Bilderstöckchen“: Die Aktivitäten der Grannies wurde durch ein zweites Angebot in Bilderstöckchen ausgeweitet, den Flashmob „Veedelstote”. In Kooperation mit den ,Health4Future’ haben sie das interaktive Sensibilisierungs- und Aufklärungsprojekt zu den ,stillen Toten’ infolge von klimawandelbedingtem Hitzestress auf dem „KlimaVeedel-Sommerfest in Bilderstöckchen!” sehr beeindruckend durchgeführt. 3 Hier bitte nur Besonderheiten erläutern, die bei Projekten aufgetreten sind, zum Beispiel, wenn ein Projekt nicht durchgeführ t werden konnte oder ein Erwartungswert nicht erfüllt wurde Seite 9 von 19 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator Erwartungswert Istwert mit Ampel² Sozialräumliches Ziel Partizipative Förderung der Gesundheit und Verbesserung der Teilhabe durch Abbau von Zugangsbarrieren und interaktiven Maßnahmen der Bewusstseinsbildung Abbau von Zugangsbarrieren, Verbesserung der Teilhabechancen von Kindern mit Übergewicht/Adipositas: „Sportabenteuer – partizipatives Pilotprojekt für starke Kids und Freunde“ wöchentliches Sportangebot mit zahlrei- chen Sportarten. Fokus: Entwickeln von Spaß/Freude am Sport, Abbau von Hemmungen, möglichst späterer Über- gang in bestehende Sportangebote. Ziel: Verbesserung der physischen und psychischen Gesundheit der Kinder. Pilotprojekt der AG Gesundheit und Sport das in Kooperation mit der Kinderärztin vor Ort, den Grundschulen in Bilderstöckchen, dem Stadtsportbund sowie der Sportjugend Köln, verschiedenen Sportvereinen des Bezirks Nippes (mit Angeboten im Sozialraum- gebiet) und freien Trägern durch- geführt wird. Es wird eine Adipositas-Schulung für die Sportvereine realisiert. Auch Inhalte gesunder Ernährung werden im Sportkurs thematisiert. Pilotprojekt wird realisiert, Adipositas-Schulung wird durchgeführt 95%* Mindestens zehn Grund- schüler*innen werden mit ihren Familien erreicht 100% Mindestens fünf Akteuren der Bilderstöckchen Konfe- renz, drei Kooperationspart- ner, drei Sportvereine (zehn Sportarten) werden eingebunden 100% Stärkung der Gesundheit und Teilhabe durch Sensibilisierung zur Suchtpräven- tion und -Vermeidung: „Rausch- und netzfrei durch Bilder- stöckchen“ partizipativer Aktionstag zu den diversen Themen der Sucht (Medien, Alkohol, E-Zigaretten, Cannabis, Koks, Lachgas, Gaming, Glücksspiel, Pornographie, …). Aktionstag der AG Jugend/AG Stoffwechsel, die zunächst ein Konzept zur partizipativen Reali- sierung des interaktiven, möglichst praxisnahen Aktionstags (zum Beispiel Rauschparcours o. ä.) erarbeitet. Verschiedenen Ziel- gruppen (Schüler*innen, Jugend- liche, Erwachsene) sollen am Aktionstag zu unterschiedlichen Ein Konzept wird entwickelt 100% Ein Aktionstag wird realisiert 100% Seite 10 von 19 Schwerpunkten an verschiedenen Standorten und Uhrzeiten erreicht werden. Die partizipativ einge- bundenen Kinder/Jugendlichen/ Schüler*innen sollen sich im Vor- feld mit ausgewählten Themen der Sucht partizipativ auseinander- setzen (kreativ, musikalisch, medial, …), die Einzelaktionen am Aktionstag zusammenführen und präsentieren. Zudem werden Expert*innen eingeladen, Methodenkoffer eingesetzt. Mindestens zwanzig Kinder/ Jugendliche werden aktiv eingebunden 100% Mindestens zehn Akteure werden eingebunden 100% Mindestens 80 Einwohner*innen werden erreicht 100% Stärkung der kulturellen Teilhabe und Partizipation durch Aktivierung und Bildung für alle sowie Identifikation mit und ehrenamtliches Engagement für den Stadtteil Stärkung der Teilhabe durch aktuelle partizipative Angebote zur (ehrenamt- lichen) Nutzung/Entdeckung des öffentlichen Raums bzw. der Umnut- zung von bisherigen Kirchenbauten als Gemeingut, zum Beispiel: 100% 1. „Neue Nutzungsmöglichkeiten des Quartiersplatz Altleiningenweg“ partizipative Entwicklung mit Anwohner*innen und Anliegenden.** Im Anschluss an die bereits poli- tisch beschlossene, für das erste Halbjahr 2025 anvisierte Entsiege- lung und Umgestaltung des neuen Quartiersplatzes sollen die Anwoh- nenden und Anliegenden (zum Beispiel benachbarte Grundschu- len, Kath. Kirchengemeinde St. Franziskus, GAG-Seniorenwohn- anlage) über partizipative Maß- Mindestens eine Maßnahme wird in der Realisierung unterstützt Mindestens fünf Akteure aus der Bilderstöckchen Konfe- renz werden eingebunden Seite 11 von 19 nahmen Möglichkeiten zur weiteren Nutzung eröffnet werden (zum Beispiel Anlage Bücher- schrank, Bouleplatz, Übernahme Platzpatenschaften, …). Dies hängt jedoch vom Zeit- und Kostenplan der beteiligten Ämter und Unternehmen ab. Erst, wenn diese in die Realisierung gehen kann eine Beteiligung erfolgen. Mindestens 20 Anwohnende bzw. Anliegende werden erreicht Mindestens zwei Austauschtreffen werden realisiert 2. „Kirchenbauten sind Gemeingut und deshalb …! Umnutzung der Nathanaelkirche?“ die bevorstehende Umstrukturierung innerhalb der Ev. Nathanael-Kirchen- gemeinde Bilderstöckchen eröffnet Chancen zur gemeinschaftlichen Entwicklung eines neuen kulturellen und vielfältig genutzten Ortes (Natha- nael-Kirche) mitten in Bilderstöckchen. Ziel: aktuelle Chancen für das Sozial- raumgebiet ergreifen und für die Ein- wohner*innen und Akteur*innen des Sozialraumgebiets partizipativ zugäng- lich machen. Hier wäre ggf. auch die Verknüpfung mit dem Thema „multikul- tureller Begegnungsort für Senior*innen mit Migrationshintergrund“ möglich als politischer gemeinsamer Ansatz. Im Anschluss an die im November 2024 von Bezirksbürgermeisterin Dr. D. Siebert in der Nathanael- Kirche durchgeführten Veranstal- tung „Kirchenbauten sind Gemein- gut und deshalb…!“ bildete sich spontan eine Gruppe Interes- sent*innen (Anwohnende, Akteure,…) die sich gemeinsam mit der Pfarrerin R. Widdig und der Nathanael-Gemeinde sowie der Sozialraumkoordination für Umnut- zungsmöglichkeiten engagieren möchten. Die Arbeitsgruppe wird ab Januar 2025 erstmals ein- geladen (über Pfarrerin oder Sozialraumkoordination). Mindestens eine Maßnahme wird in der Realisierung unterstützt 100% Mindestens fünf Akteure aus der Bilderstöckchen Konfe- renz werden eingebunden 100% Mindestens 20 Anwohnende bzw. Anliegende werden erreicht 100% Mindestens zwei Austauschtreffen werden realisiert 100% Seite 12 von 19 Verbesserung der kulturellen Teilhabe, Bildung für alle – Lerne Deinen Stadtteil kennen: „Kulturpfad Bilderstöckchen“ geschichtlich, sozial, kulturell, natur- und klimarelevant bedeutsame Orte werden entlang eines Stationenplans in Wort und Bild vorgestellt. Ziel: Generationenübergreifendes Interesse und Begeisterung wecken für den Stadtteil, das eigene Umfeld sowie auch Geschichte allgemein, Stärken des Images nach außen. Der Kulturpfad soll auch in Schulen und Jugendeinrich- tungen einsetzbar sein. Der Kulturpfad der Geschichts- werkstatt Bilderstöckchen ist grundsätzlich lebendig angelegt, das heißt er soll sukzessive gefüllt werden und soll daher zunächst online verfügbar sein (auf der Homepage der Sozialraumkoor- dination). Später soll auch eine PDF-/Printversion mit ausgewähl- ten Stationen erstellt und kosten- frei verteilt werden. Auch sollen die Wohnungsbaugesellschaften vor Ort eingebunden werden (zum Beispiel hinsichtlich Finanzierung und Ausgabe). Erste Ausgabe wird in deutscher Sprache verfasst. Kulturpfad ist mit mind. 15 Stationen erstellt 100% Kulturpfad ist online gestellt 100% Kulturpfad ist als Broschüre erstellt (pdf-Datei) 90%*** Erscheinen und Präsentation 90%*** Aufbau der bezirks- übergreifenden „Gesundheitsregion KölnNord“, Stadt- bezirke Chorweiler/ Nippes**** Unterstützung des Aufbaus der Gesundheitsregion KölnNord durch die Sozialraumkoordination im Stadtbezirk Nippes mit besonderem Blick auf Bilderstöckchen. Köln wird vom Land NRW beim Aufbau einer ersten Gesundheits- region gefördert. Die Sozialraumkoordination unter- stützt die Projektmitarbeiter*innen (PMA) beim Kennenlernen der relevanten Akteur*innen in Bilderstöckchen. Das Projekt und die PMA sind in relevanten Gremien, zum Beispiel in der Stadtteilkonferenz und bezirklichen Arbeitskreisen bekannt. Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen: *zum Projekt „Sportabenteuer – partizipatives Pilotprojekt für adipöse Kinder und Freunde“ Die Durchführung der Adipositas-Schulung ist mit Prof. Dr. Dr. Christine Joisten (SpoHo Köln) und Dr. Elisabeth Lenz (Kinderärztin vor Ort) konzeptionell und inhaltlich vorbereitet und wird aus terminlichen Gründen am 24.02.2026 als Online-Angebot für alle Sportvereine Kölns realisiert. **zum Projekt „Neue Nutzungsmöglichkeiten des Quartiersplatzes Altleiningenweg“ Voraussetzung für das Projekt ist die Umgestaltung des Quartiersplatzes durch die Stadt Köln, welche aber zunächst vom ersten Halbjahr 2025 ins zweite Halbjahr 2025 verschoben und immer noch nicht begonnen wurde Seite 13 von 19 ***zum Projekt „Kulturpfad Bilderstöckchen“ Verzögerungen der finalen Erstellung und Präsentation ergaben sich, da die Anzahl möglicher Stationen des Kulturpfads auf über 50 anwuchs und zudem sowohl ein ,Online-Geschichtsverzeichnis der Straßennahmen Bilderstöckchens mit historischer Herleitung’ sowie die Online-Stellung der Chronik „111 Jahre Blücherpark” zum kostenlosen Downloaden auf der Homepage der Sozialraumkoordination realisiert wurden! Aufgrund der im Jahresverlauf neu entstandenen Kooperation mit den Akteuren des Kulturpfads Bickendorf wird die öffentliche Präsentation der Kulturpfads erst in 2026 mit der ersten installierten Plakette der Presse und zusammen mit den Bickendorfer Akteuren vorgestellt. ****zum Projekt „Unterstützung durch die Sozialraumkoordination beim Aufbau der Gesundheitsregion im Bezirk Bilderstöckchen“ Aufgrund verschiedener Verzögerungen in den Abstimmungsprozessen hat sich der Start des Projekts deutlich verzögert, insbesondere die Einstellung der Projektmitarbeiter*innen, so dass die unterstützende Arbeit der Sozialraumkoordination erst im nächsten Jahr beginnen kann. 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung4 Gefährdung/Rettung des offenen Bereichs des Jugendbüros (offener Bereich des Kellerladens e.V.) Ein erster Austausch über den Stand der Dinge (auch zur Sensibilisierung für das Thema) und potenzielle Möglichkeiten der Allianzen und Ansprechpartner in Verwaltung und Politik hat Wege für mögliche nächste Schritte aufgezeigt, wie zum Bespiel Kontaktaufnahme zum Jugendamt und zum Dezernat V. Ebenfalls laufen Gespräche zwischen Jobcenter und Stadtverwaltung. Ebenso wurden und werden diverse Stiftungen kontaktiert für Zuschüsse zur offenen Jugendarbeit des Kellerladens Der offene, insbesondere auch präventiv tätige Bereich des Kellerladen-Jugendbüros (seit 1998) ist durch die strikten Vorgaben des Jobcenters, nur noch Jugendliche im SGB II-Bezug in die Beratung aufzunehmen, zusammen mit einer neuen, zu gering angesetzten Fallpauschale ernsthaft strukturell, in Bearbeitung 4 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx Seite 14 von 19 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) finanziell und somit in seiner Existenz bedroht Einbindung des Neubaus der Dreifachturnhalle nördlich des KlimaParks in ein zu entwickelndes Gesundheitsareal? Potenzial für ein Gesundheitsareal – für Mensch und Natur (Arbeitstitel) mit Fokus Sport und Naherholung, Naturerleben, Klimaschutz/-wandelanpassung und Artenschutz/-vielfalt? Im nördlichen Bilderstöckchen, am Übergang zwischen Wohnbebauung und Gewerbegebiet Bilderstöckchen treffen der bereits vorhandene StadtNaturPark Nippes mit KlimaPark und zu verlegendem Bolzplatz sowie das nördlich angrenzende, in Renaturierung befindlichen Landschaftsschutzgebiet des ehemaligen Kieswerks am Heckhofweg auf den vorgesehenen Neubau der Sporthalle. Die Idee, dieses Gebiet zu einem übergreifenden Areal zusammenzufassen gilt es mit BA und ggf. auch Bezirksbürgermeisterin zu diskutieren und evtl. Entwicklungspotenziale zu identifizieren. Leider ist der noch vorhandene Rest-Baggersee aufgrund der Ausweisung als Renaturierungsgebiet nicht als Naturbadesee erschließbar. Am südlichen Ende des Gewerbegebiets Bilderstöckchen, an der Ecke Robert-Perthel-Straße/ Ruth-Hallensleben-Straße, soll auf einer bisherigen Brachfläche eine Dreifachturnhalle für die neue Gesamtschule Weidenpesch (Interim) entstehen. ja Nicht-kommerzielle Begegnungsorte für Erwachsene (Männer) im Öffentlicher Raum zum Treffen und Austauschen. Wem gehört der öffentliche Raum? Kurzfristige Ablösungsproble- me ehemaliger Nutzer*innen der OT Lucky’s Haus verdeutlichten den großen Bedarf und Mangel an Treffpunkten für (junge) Erwachsene im öffentlichen Raum, sowohl mit kommerzieller Anbindung (fehlende Außengastronomie, verschärft durch den Unfalltod des Pizzeria- und Café-Betreibers am Schiefersburger Weg-Platz) als auch nicht-kommerziell. Während für Kinder, Jugendliche und Senior*innen zahlreiche soziale Orte bestehen, fehlen wetterfeste Möglichkeiten für (junge) Erwachsene, sich abends auszutauschen, ggf. mit Grillstelle oder Feuerplatz. Partizipative Findung und Entwicklung öffentlicher Orte als Begegnungsorte für insbesondere (junge) Erwachsene. ja Seite 15 von 19 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Solche Orte sind auch eine Frage Sozialer Gerechtigkeit, da benachteiligte Gruppen in Mietwohnungen oft keinen eigenen Garten haben. Es gilt, Orte zu prüfen und mit der Anwohnerschaft als abendliche Treffpunkte zu entwickeln (Platzpatenschaften). Auch den geplanten Quartiersplatz Altleiningenweg gilt es in die Überlegungen miteinzubeziehen. Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Sozialraumgebietsanalyse Der Prozess der Sozialraumgebietsanalyse wird im Sozialraumgebiet Bilderstöckchen im Dezember 2025 begonnen. Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung5 Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung „Dun un Schwade“ Ehrenamtsinitiative gegen Einsamkeit, zur Stärkung von Beteiligung Bedarfsorientierte Angebotsentwicklung zur niedrigschwelligen Beteilung im Stadtteil. Akteure wurden miteinander in Kontakt gebracht, das Projekt wurde in den verschiedenen Gremien vorgestellt planmäßig 5 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind Seite 16 von 19 „Le(a)se ein Buch – Bilderstöckchen 2.0“ Sanierung und Neugestaltung der Bücherkisten Der Restaurierungs-/Sanierungsbedarf zweier Bücherstöckchen wurde benannt und konnte durch die Jugendwerkstatt Nippes, finanziert durch sozialräumliche Mittel, erfolgreich abgeschlossen werden. Die Analyse der übrigen aufgestellten Bücherkisten ergab weiteren Bedarf zumindest grundsätzlicher Sanierungsarbeiten (neue Bodenplatten, neue Plexiglasscheiben, Grundreinigung, Ersatzteilaustausch), die in 2026 umgesetzt werden sollen. Zwei Bücherstöckchen wurden erfolgreich saniert. planmäßig Stärken des Bürgerschaftlichen Engagements durch Fördern des Bürgervereins Bil- derstöckchen e.V. Unterstützen des Bürgervereins nicht nur in allen Projektvorhaben, um auch die in 2025 anstehende Vorstandswahl zum Erfolg zu führen: Kooperative Realisierung des KlimaVeedelsfests, Unterstützung durch kostenfreie Raumnutzung, Aufstellung Gartengerätebox zur Pflege der Pflanzkisten am Bildstock-Platz, Netzwerkarbeit u.v.m. KlimaVeedel-Sommerfest wurde in Kooperation der RheinEnergie AG, des Bürgervereins, der Bilderstöck- chen Konferenz und Sozialraumkoor- dination erfolgreich realisiert. Neuer Vorstand konnte gewählt werden. planmäßig Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Aufgrund der in den letzten Jahren zunehmend gewachsenen Anzahl bezirksweiter Arbeitskreise (z.B. neu AK Beratung, AK Schulsozialarbeit, neben Netzwerk Frühe Hilfen, Netzwerk Erziehung in Schule NEIS, Stadtbezirkskonferenz) sind viele Akteur*innen, die auch den bezirksweiten Austausch suchen, zunehmend zeitlich gebunden, so dass weniger Ressourcen bleiben, auch noch in den zudem kleinräumigeren AGs des Sozialraumgebiets teilzunehmen. Hier gilt es, die Netzwerkarbeit an die Bedarfe und Möglichkeiten der Akteur*innen vor Ort anzupassen. Seite 17 von 19 5. Ausblick Folgejahr - Soziale Infrastruktur Schwerpunkt „Sozialraumgebietsanalyse Bilderstöckchen”: Das Jahr 2026 steht im Zeichen der „Sozialraumgebietsanalyse” als Teil des alle 5 Jahre zyklisch zu durchlaufenden Prozesses des Programms „Lebenswerte Veedel”. Die Analyse basiert auf dem städtischen „Lebenslagenbericht” mit der Benennung spezifischer ,Herausforderungen‘ und abgeleiteter ,Strategischer Ziele’. Diese werden in einer partizipativ vorbereiteten „Bürger*innenkonferenz” und anschließender „Sozialraumkonferenz” mit Akteur*innen vor Ort weiter konkretisiert und gewichtet. Die Ergebnisse fließen als Beschlussvorlage in die BV Nippes ein, welche die Schwerpunktarbeit für die nächsten 5 Jahre festlegt. Ab 2027 folgt die „Planungskonferenz” zur Entwicklung konkreter Maßnahmen. Da der anspruchsvolle Prozess möglichst innerhalb eines Jahres bis zum BV-Beschluss abgeschlossen sein sollte, werden viele Ressourcen (der Sozialraumkoordination, Einwohner*innen, Akteur*innen) gebunden sein. Zusätzliche sozialräumliche Aktivitäten sollten daher behutsam geplant werden, um nicht zu überfordern. Haushaltssperre ab November 2025, drohende Fortsetzung in 2026 zunächst abgewendet: Verunsicherungen und existenzielle Sorgen bei den Freien Trägern prägen aufgrund der dramatischen Haushaltssituation erneut den Jahreswechsel. Welche Auswirkungen haben die vertieften Sparvorgaben auf die Freiwilligen und die Standards der Pflichtigen Aufgaben in 2026? Wieder drohen massive Beeinträchtigun- gen, Strukturverluste, Entlassungen hochqualifizierter Mitarbeiter*innen als Folgen möglicher weiterer Kürzungen. Erneut beginnt die zer- mürbende Zeit des Bangens und Hoffens, dass die Maßnahmen zu den „unverzichtbaren Strukturen der Träger gezählt werden, die für den Sozialen Frieden und das Miteinander in Köln wichtig sind und im kommenden Jahr gesichert werden” sollen. Sozialräumliche Gemein- schaftsprojekte müssen daher noch enger bedarfsorientiert, ressourcenschonend und synergistisch geplant und umgesetzt werden! Fertigstellung der sog. ,Schützenden Hand’ des SkF e.V., „Haus Adelheid”: Die Fertigstellung und Eröffnung des zweiten Segments des wie eine schützende Hand ausgerichteten Gebäudeensembles mit zum Quartier geöffneten Innenplatz wird in der 2. Jahreshälfte 2026 erwartet. Dort werden sowohl das SkF-Familienzentrum Haus Adelheid (aus Interim) einziehen als auch zusätzliche Wohnungen entstehen. „Neubau Dreifachturnhalle am KlimaPark”: Der von der Stadt Köln initiierte Neubau zur Förderung von Schul- und Vereinssport wird im Sozialraumgebiet mit großer Hoffnung erwartet. Er soll die dringend benötigte Interimsversorgung für den Schulsport, insbesondere der neuen Gesamtschule Weidenpesch (im Nordpark-Interim, bis 2032) sicherstellen, die begrenzten Hallenzeiten für den Vereinssport in Bilder- stöckchen entlasten und somit auch neue Sportangebote vor Ort ermöglichen. Nach Ausschreibung (Feb. 2024) und Beschluss zur Freigabe des Geländes nördlich des KlimaParks (Jun. 2025) soll der Investor die Turnhalle bauen, die nach Fertigstellung nebst Grundstück von der Stadt gekauft oder langfristig angemietet wird. Die Halle bildet zusammen mit dem benachbarten Bolzplatz, dem KlimaPark, dem StadtNatur- Seite 18 von 19 Park Nippes und dem zu renaturierenden Landschaftsschutzgebiet am ehemaligen Kieswerk ein Areal mit großem Gesundheits-, Erholungs- sowie Arten-, Natur- und Klimaschutz-Potenzial, das künftig noch stärker in die sozialräumliche Arbeit eingebunden werden soll. „Gartenlabor für Bilderstöckchen am Blücherpark”: Nach Beschluss der BV Nippes (Mai 2025) soll das innovative Angebot der Stadt Köln zur Förderung der Selbstversorgung mit gesundem, regional und saisonal angebauten Obst- und Gemüse in Kooperation mit dem Kleingärtnerverein Flügelrad e.V. auf einem Teilgebiet des ehemaligen Gärtnerei-Bauhofs realisiert werden. Neben der Erweiterung des Tennis-Vereins Grün-Gold e.V. sind 20 Parzellen (75-100 m2) zum Pachten, eine Wasserzapfstelle, ein öffentllicher Rundweg mit zentralem Platz und Bänken sowie Obstbaum-Neupflanzungen vorgesehen. Erste Rodungsarbeiten im verwilderten Gelände haben im Herbst 2025 stattgefunden, so dass eine Realisierung und Eröffnung im Laufe des Jahrs 2026 mit Spannung erwartet wird. - Stadtentwicklung Eröffnung des „Woodstöckchens”: Auch die Eröffnung und der Bezug des neuen, innovativen Holzbau-Quartiers der Aachener SWG mit 84 Wohnungen an der Ludwigsburger Straße wird im 1. Halbjahr 2026 erwartet, ein weiteres städtebauliches Highlight für Bilderstöckchen. „Quartiersplatz Altleiningenweg” und „Veedelsparkplatz Kuseler Straße”: Die beschlossene Entsieglung und Neugestaltung des Quar- tiersplatzes wurde von der Stadt erneut auf Anfang 2026 verschoben. Dadurch ist eine Anbindung an das AWO-Projekt „Gemeinsam sind wir stärker” (2023–2025) nicht mehr möglich. Nach der ersten Umgestaltung soll partizipativ mit Anwohner*innen und Nutzer*innen die ge- meinsame Nutzung, Platzpatenschaften und weitere Elemente (Bücherschrank, Boule-Platz) erarbeitet werden – nun ohne Unterstützung des AWO-Projekts. Zur Prüfung der Freigabe der angrenzenden Netto-Parkplatzfläche für Anwohner*innen in Kooperation mit dem Markt- betreiber, beauftragt durch die BV Nippes (Jan. 2025), gibt es im Gegensatz zum bereits realisierten „Feierabend-Parken” auf dem ALDI- Parkplatz im südlichen Bilderstöckchen, noch keine Neuigkeiten. Ein „Veedelsparkplatz Kuseler Straße” würde den durch die Schließung der maroden Tiefgarage an der Hunsrückstraße eskalierten Parkraummangel entschärfen und die Akzeptanz des Quartiersplatz-Umbaus deut- lich steigern. Beide Projekte sollten daher als zusammenhängend betrachtet und zeitnah realisiert werden. - Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte „Gesundheitsregion Köln-Nord”, überbezirkliches Kooperationsprojekt der Stadt Köln: Gefördert vom Ministerium für Arbeit, Gesund- heit und Soziales NRW, realisiert die Stadt Köln (etwas verzögert) von Jul. 2025 bis Mrz. 2028 in Nippes und Chorweiler den Aufbau der bezirksübergreifenden Gesundheitsregion Köln-Nord. Ziel ist es u.a., den Zugang der Einwohner*innen zu medizinischer Versorgung zu erleichtern und stärker sowie schwächer versorgte Bezirke besser zu verküpfen, durch engere Kooperation und Vernetzung lokaler medi- zinischer, therapeutischer, pflegerischer und sozialer Angebote sowie Leistungen von Ämtern und Krankenkassen. Die Sozialraumkoor- dination unterstützt ab 2026 u.a. die Projektmitarbeitenden bei der Einführung in bestehende Gremien und Netzwerke. Seite 19 von 19 „Präventive Angebote zur Pflegevermeidung und Gesundheitsförderung Kölner Senior*innen”, stadtweites Kooperationsprojekt: Entwicklung einer Strategie (mit Finanzierungsvorschlägen) in der ,AG Gesundheit im Alter’ der Kommunalen Gesundheitskonferenz Köln zur Verbreitung geeigneter Präventionsangebote in die Kölner Stadtteile – zunächst am Beispiel des in der AG Senioren Bilderstöckchens entwickelten Schulungsangebots „Sturzprophylaxe im Alter” sowie Vorträgen zur Demenzprävention. Bereits angedacht ist die Aufnahme der Präventionsschwerpunkte in die Gesundheitsgespräche (Gesundheitsamt), Präventiven Hausbesuche, Workshops und Beratungen vor Ort. „Jugendvertreter*innen der BV Nippes”, bezirkliches Kooperationsprojekt: Zur Förderung der Jugendpartizipation wurden nach dem Piloten (BV Innenstadt) ab 2025 auch in der BV Nippes Jugendvertreter*innen eingeführt, die die Anliegen der Jugendlichen im Stadtbezirk in die Bezirksvertretung einbringen und zu politischen Anträgen Stellung nehmen können. Die ersten Jugendlichen wurden vom Kölner Ju- gendring benannt und pädagogisch betreut. Ab Schuljahr 2025/2026 erhalten die Teilnehmenden eine Aufwandsentschädigung. Dieses For- mat ist Teil des städtischen Gesamtprojektes „Misch MIT! Kinder- und Jugendbeteiligung in Köln“ und ordnet sich in die seit 01.10.2025 neu in die in der Gemeindeordnung NRW eröffneten Möglichkeiten der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Kommunalpolitik ein (§ 27 a GO NRW). Die pädagogische Betreuung ab 2026 ist noch in Abstimmung, Kooperation mit der Sozialraumkoordination ist angeboten. - ggf. personelle Veränderungen Keine personellen Veränderungen. 2025 Bezirk Porz Seite 1 von 11 Jahresbericht für das Jahr 2025 und das Sozialraumgebiet Post-Mitte/Urbach des Trägers Diakonie Michaelshoven gGmbH Die Sozialen Hilfen Seite 2 von 11 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet - Soziale Infrastruktur Gründung Klimatreff Am 13. Februar 2025 wurde die Grundlage für den Verein 'Porzer Klimatreff e.V.' geschaffen. Der Porzer Klimatreff ging 2021 zunächst als loser Zusammenschluss aus der Porzer Klimakonferenz hervor, einer Kooperation u.a. der Sozialraumkoordination mit der Klima AG des Porzer Stadtgymnasiums. Ziel ist seitdem, das ökologische als auch soziale Klima in Porz zu stärken. Durch Aktionen wie der Porzer Klimawoche – finanziell und fachlich unterstützt durch die Sozialraumkoordination – ist dies in den letzten Jahren bereits gut gelungen. Die Vereinsgründung samt wachsender ehrenamtlicher Mitglieder ist ein wesentlicher Schritt in die Verselbstständigung des Klimatreffs und somit ein Ressourcenaufwand vonseiten der Sozialraumkoordination immer weniger erforderlich. Gründung IG Porzity Im Frühjahr 2025 gründete sich – angestoßen durch das Zentrenmanagement im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) – die neue Interessensgemeinschaft der Gewerbetreibenden aus der Porzer Mitte ‚Porzity e.V.‘ Erste Aktivitäten der IG waren ein zweitägiger Herbstmarkt sowie die Entwicklung eines professionellen Logos für Porz Mitte unter Einbindung lokal tätiger Akteure, darunter auch die Sozialraumkoordination. papageienTREFF Das vom SKM betriebene Quartiersprojekt in der Glashüttenstraße 1 wurde in diesem Jahr in das städtische Förderprogramm ‚Gemeinwesenarbeit‘ überführt. - Stadtentwicklung 5o Jahre Bezirk Porz und Eingemeindung In 2025 feierte Porz sein 50 -jähriges Bestehen als Bezirk der Stadt Köln und somit auch 50 Jahre Eingemeindung . Hierzu veranstaltete das Bürgeramt in Kooperation mit der Bezirksbürgermeisterin einen Empfang, eine Veranstaltung mit Zeitzeugen und eine Fotoausstellung. Auch diverse Akteure im sozialen Bereich nahmen das Jubiläum zum Anlass für Veranstaltungen und Projekte. (s.u.) Eröffnung Neue Porzer Mitte (ISEK) Seite 3 von 11 Am 6.Juni wurde die Neue Porzer Mitte formell durch die Stadt Köln eröffnet, wobei die Bauarbeiten auch am Ende des Jahres noch nicht abgeschlossen sind. Der Friedrich-Ebert-Platz stellte sich über den Sommer mit der Eröffnung des Restaurants ‚Nove‘ und der Inbetriebnahme des Wasserspiels für Kinder als belebter Quartiersplatz heraus. Ebenfalls erfreulich ist die Neueröffnung diverser gastronomischer Angebote in der Porzer Mitte, wie das türkische Café ‚Lavanta‘ auf der Mühlenstraße, das Café ‚La Casetta‘ auf der Bahnhofstraße und das persiche Restaurant ‚Reisliebe‘ in der Brunnenpassage. Eröffnung Parkanlage Glashüttenstraße (ISEK) Als weiteren Bestandteil des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) eröffnete die Stadt Köln am 25. Oktober feierlich die neue Parkanlage an der Glashüttenstraße. Die Umsetzung des Bauprojekts wurde – zur Freude der Bewohnerschaft – mehr als ein halbes Jahr früher als geplant fertiggestellt. Mit dem Mehrgenerationenpark gehen viele Wünsche in Erfüllung, die Porzerinnen und Porzer bei der vorangegangenen Bürgerbeteiligung der Stadt Köln geäußert hatten: Vielfältige Möglichkeiten zum Spielen, Bewegen und Sich Begegnen machen den Park zu einem attraktiven Aufenthaltsort und einer Bereicherung und Aufwertung für das Porzer Zentrum. Die von der Sozialraumkoordination ins Leben gerufene „Communtiy der Kümmerer“ (s.u.) war an der Gestaltung der Eröffnungsfeier beteiligt und wird bei der zukünftigen sozialen Bespielung des Parks eine zentrale Rolle spielen. Unterkunft in Urbach An der Frankfurter Straße in Porz-Urbach entstand im Sommer ein Neubau mit 33 Appartments, welche die Stadt Köln als Unterbringung für obdachlose Personen anmietet. Aufgrund der damit zusammenhängenden Befürchtungen aus der Bürgerschaft organisierte die Sozialraumkoordination zusammen mit der KGS Kupfergasse und dem Amt für Wohnungswesen eine Info-Veranstaltung, bei der die Fragen der Anwohner und Anwohnerinnen aus dem Stadtteil beantwortet und Bedenken aus dem Weg geräumt wurden. - Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Runder Tisch „Sichere und Saubere Papageiensiedlung“ Unter Leitung der Sozialraumkoordination konstituierte sich am 6. Februar der Runde Tisch „Sichere und Saubere Papageiensiedlung“. Mitglieder sind die LEG Immobiliengesellschaft, die Stiftung Dein Zuhause Hilft, die lokale Quartiersarbeit (papageienTREFF des SKM Köln), Bürgeramtsleitung, Bezirksdienst der Polizei, Ordnungsamt, AWB, Hausmeisterservice sowie die Anwohnerschaft. Im papageienTREFF veranstaltete die Sozialraumkoordination eine Bürgerversammlung, bei der rund 10 Anwesende aus der Siedlung Themen für den Runden Tisch sammelten und zwei Delegierte zur Entsendung an das Gremium gewählt wurden. Die Entwicklung von gemeinschaftlich Seite 4 von 11 abgestimmten Lösungsansätzen zu den Themen rund um Müll, Parken, Instandhaltung und Wohnatmosphäre nahm zwei zweistündige Sitzungen am „Runden Tisch“ in Anspruch. Die Ergebnisse werden in einem nächdten Schritt an die Bürgerversammlung weitergegeben und der Dialog zwischen den beiden Gremien – moderiert durch die Sozialraumkoordination – kontinuierlich weitergeführt. Community der Kümmerer Der Schwerpunkt der Arbeit der Sozialraumkoordination lag in 2025 auf dem über bezirksorientierte Mittel finanzierten Projekt „Porzer Pfad“. Über das Jahr hinweg ist es gelungen, Einrichtungen und Anwohnerschaft zu aktivieren, mit eigenständig durchgeführten Aktionen den Weg am Jugendzentrum Glashütte in der Nähe der entstehenden Parkanlage sozial zu bespielen und zu verschönern. Darunter bspw. eine wöchentliche Fitness Challenge am Pfad, Open Air Tanz-Kurse, das Streuen einer Wildblumenwiese und regelmäßige Müllsammelaktionen. Der Beitrag der Sozialraumkoordination am Porzer Pfad war das wöchentliche Format „Talk am Zaun“, um niederschwellig mit Menschen aus der Siedlung ind Gespräch zu kommen und sie über das Projekt zu informieren und zum Mitmachen zu aktivieren. Rechtzeitig zur Eröffnung der Parkanlage ist so eine „Community der Kümmerer“ entstanden, die stetig wächst und sich nun auch mit zahlreichen Ideen und viel ehrenamtlichem Engagement der Erhaltung des Parks als attraktiven Aufenthaltsort in Porz widmen wird. Nachbarschaftsfest Glashüttenstraße Nachdem die Premiere im letzten Jahr auf große Resonanz stoß, wurde am 6.Juni erneut ein Nachbarschaftsfest auf der Wiese zwischen den Hochhäusern an der Glashüttenstraße unter Beteiligung zahlreicher lokaler Akteure umgesetzt. Tag des guten Lebens Der „Tag des guten Lebens“ – ein Veranstaltungsformat der AGORA KÖLN finanziert durch die Stadt Köln und bereits bekannt aus anderen Kölner Veedeln kam am Samstag, den 20. September 2025, nach Porz-Mitte. Die Sozialraumkoordination, das Büro Porz Mitte und der Porzer Klimatreff waren Kooperationspartner vor Ort. Passend zum 50-Jährigen Jubiläum der Eingemeindung und der Fertigstellung der Neuen Mitte fand der Tag unter dem Motto „Wir feiern Veränderung“ statt. Das Porzer Zentrum bis hin zum Rheinufer wurde zwischen 10 und 16 Uhr zu einem autofreien Gebiet voller Leben, Begegnung und Kreativität. Die Sozialraumkoordination unterstütze die AGORA bei der Aktivierung der lokalen Akteure und Anwohner zur Mitwirkung sowie bei der Bekanntmachung der Veranstaltung. Federführend organisierte sie die Aktion „Sports Area“ in Kooperation mit der FC Stiftung und lokalen Sportvereinen sowie die kulinarische Aktion „Lange Tafel“ in Kooperation mit der Moscheegemeinde, Interkult e.V., Alevitischem Kulturzentrum, Seniorennetzwerk Porz und papageienTREFF. - ggf. personelle Veränderungen Seite 5 von 11 Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Verbesserung der Zugangs- und Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert. Auf Basis der Analyse der Zugangsbarrieren sollen die folgenden Themen in den Arbeitsgruppen und Projekten bearbeitet werden: - Sprachliche Barrieren - Niedrigschwelligkeit - Kulturelle Barrieren - Persönliche Faktoren Die herausgearbeiteten Themen und Ansatzpunkte für Verbesserungen sollen in Arbeitsgruppen/Projekten bearbeitet werden im Hinblick auf Empfehlungen für die Veränderung und/oder Weiterentwicklung bestehender Standards. Dabei soll auf bestehende Strukturen/Gremien soweit wie möglich zurückgegriffen werden. Die Projekte sollen mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen verknüpft werden. Die Sozialraumkoordination beteiligt sich an mindestens einer Arbeitsgruppe/einem Projekt. 100% Zwei Arbeitsgruppen wurden eingerichtet und haben regelmäßig getagt 1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden Seite 6 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Demokratieförderung Erhebung und Bewertung der aktuellen wesentlichen Herausforderungen im jeweiligen Sozialraumgebiet mit den Akteuren vor Ort Die Herausforderungen im Sozialraumgebiet sind erhoben und bewertet Eine Dokumentation liegt vor 100% Entwicklung von Ideen für Maßnahmen im Sozialraumgebiet Sozialraumgebietsspezifische Maßnahmen sind entwickelt Drei Ideen sind entwickelt 100% Umsetzung von sozialraumgebietsübergreifenden Maßnahmen/Projekten zur Demokratieförderung (werden gemeinsam mit der Geschäftsstelle und V/3 entwickelt) Sozialraumgebietsübergreifende Maßnahmen sind umgesetzt Mindestens eine Maßnahme/ein Projekt ist umgesetzt 100% Vorschläge aus den einzelnen Sozialraumgebieten: ➢ Umsetzung der Veranstaltungsreiche Thekengespräch – ein Raum für fairen Streit und ehrliche Debatten über Themen aus unserer Gesellschaft Die Sozialraumkoordination beteiligt sich an Themenfindung, Organisation und Öffentlichkeitsarbeit Sechs Termine im Jahr haben stattgefunden 100% Veranstaltungsreihe findet regelmäßig statt. Seite 7 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen3: Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator Erwartungswert Istwert mit Ampel² Sozialräumliches Ziel Vernetzung und Aktivierung Siedlung Glashüttenstraße Konstituierung und Durchführung eines Runden Tisches „Saubere und sichere Papageiensiedlung“ mit institutionalisierten Akteuren (LEG, Quartiersarbeit, Polizei, Ordnungsamt, AWB,…) zur gemeinsamen Bearbeitung der lokalen Problematiken (Sperr-) Müll, Ratten, Drogenhandel Runder Tisch ist konstituiert und trifft sich regelmäßig Mindestens drei Treffen haben stattgefunden 100% Maßnahmen zur Problemlösung werden entwickelt und umgesetzt Mindestens eine Maßnahme zur Problemlösung wurde umgesetzt 100% Aufbau und Umsetzung des Projekts „Porzer Pfad“ – Begrünung und Bespielung am Weg an der Glashütte zur Aktivierung der Anwohnerschaft insbesondere mit Hinblick auf die Fertigstellung des neuen Porzer Parks in 2026 Lokale Akteure (Einrichtungen und Vereine) werden für die Projektmitentwicklung gewonnen Mindestens sechs lokale Akteure beteiligen sich am Projekt 100% Gemeinschaftliche Begrünungs- und Mindestens sechs Aktionen haben stattgefunden 100% 3 Hier bitte nur Besonderheiten erläutern, die bei Projekten aufgetreten sind, zum Beispiel, wenn ein Projekt nicht durchgeführ t werden konnte oder ein Erwartungswert nicht erfüllt wurde Seite 8 von 11 Bepflanzungsaktivitäten am Pfad werden entwickelt und umgesetzt Eine Community der Kümmerer ist etabliert Mindestens drei Ehrenamtliche bilden eine Gruppe, die sich regelmäßig und verbindlich trifft 100% Unterstützung von Verstetigung und Ausweitung der Porzer Klimawoche Beteiligung an einer Großveranstaltung im Rahmen der Porzer Klimawoche Zu Auftakt oder Abschluss der vierten Porzer Klimawoche findet unter Beteiligung vieler Porzer Akteure eine Großveranstaltung statt Eine Großveranstaltung im Rahmen der Porzer Klimawoche ist durchgeführt 100% Stärkung des Zusammenhalts Fünfzig Jahre Bezirk Porz (zwanzig Jahre Finkenberg) Aktive Beteiligung an der Planung und verbreiten im Sozialraum Eine Maßnahme zur Identitätsentwicklung wurde entwickelt und hat stattgefunden ** Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen: die ursprüngliche Idee, sich aktiv an der Planung bezirklicher Maßnahmen und Projekten zur den Feierlichkeiten im Rahmen des Jubiläums zu beteiligen, ließen sich nicht umsetzen, da Planungen bereits zu weit fortgeschritten waren. Selbstverständlich wurden die durchgeführten Maßnahmen und Projekte aber aktiv unterstützt und beworben. 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Seite 9 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung4 Förderung von Bewegungsang eboten Im AK Kinder- und Jugendgesundheit wird auf den schwierigen Zugang bzw. fehlende freie Plätze in Porzer Sportvereinen hingewiesen. Auch die Verfügbarkeit von Sporthallen stellt eine große Herausforderung dar. Im Arbeitskreis werden mögliche Alternativen eruiert zu Sporthallen, um so Alternativ-Angebote bieten zu können. Ja, in Bearbeitung Gesunde Ernährung bei Schüler*innen Es wird festgestellt, dass vermehr Schüler*innen ohne Pausenbrote in die Schule kommen. Es wird beschlossen, dass der AK sich ausführlich mit dem Thema gesunde Ernährung befasst, auch um für die Schulen Möglichkeiten/Projekte in Erfahrung zu bringen, die hier Unterstützung bieten können. Ja, in Bearbeitung Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Sozialraumgebietsanalyse In den Sozialraumgebieten Porz-Mitte/Urbach und Porz-Ost/Finkenberg/Gremberghoven/Eil wurde im Oktober 2025 mit dem Prozess der Sozialraumgebietsanalyse begonnen. Die Entwürfe des Dokuments sind erstellt und werden aktuell ergänzt. Parallel dazu läuft aktuell die Onlinebefragung über das ISG (Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik): Gleichzeitig ist die Sozialraumkoordination dabei, die Bürger*innenkonferenzen zu planen, die im ersten Quartal 2026 stattfinden sollen. In die Bürger*innenkonferenzen werden die Ergebnisse der Onlinebefragung einfließen und hier präsentiert werden. 4 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx Seite 10 von 11 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung5 Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Verschönerung des Unterstands auf der Wiese Rosenhügel Nach der Beschädigung des verschönerten Unterstands, wurde dieser vom Bürgerverein Zündorf gemeinsam mit Streetwork Köln und den Jugendlichen aus der Siedlung renoviert. Als Abschluss der Verschönerungsarbeiten wurde am 21. Juni 2025 ein Graffiti-Workshop abgehalten, um dem Unterstand ein schöneres Erscheinungsbild zu verleihen. Mit diesem Schritt ist die Aufwertung des eins maroden Jugend-Treffpunkts abgeschlossen. Koordination und Finanzierung des Graffiti-Workshops durch die Sozialraumkoordination. planmäßig erfolgt Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung Runder Tisch Sichere und Saubere Papageiensiedlung Bis zu 4 Mal im Jahr Bürgerversammlung Papageiensiedlung Bis zu 4 Mal im Jahr Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. 5. Ausblick Folgejahr - Soziale Infrastruktur 5 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind Seite 11 von 11 Es ist geplant, in 2026 den Start der Sozialraumgebietsanalyse zum Anlass zu nehmen, den Fokus der sozialräumlichen Arbeit verstärkt auf den Stadtteil Porz-Urbach zu richten. Ziel ist eine intensive Erkundung der sozialen Infrastruktur sowie Ressourcen und Herausforderungen vor Ort. - Stadtentwicklung In Porz-Mitte wird die Sozialraumkoordination weiterhin die Maßnahmen des ISEK begleiten (u.a. die anstehende Verschönerung des Rheinboulevards) und sich für eine Revitalisierung der Porzer Innenstadt einsetzen. In Porz-Mitte an der Grenze zu Zündorf-Nord wird in 2026 voraussichtlich das Lukasquartier der Evangelischen Gemeinde fertiggestellt, ggf. mit einer halben Stelle Quartiersmanagement. - Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Ziel ist, die in 2025 erfolgreich angestoßenen Kooperationsprojekte „Community der Kümmerer“ sowie „Lange Tafel“ auszuweiten und zu verstetigen. - ggf. personelle Veränderungen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Seite 1 von 8 Jahresbericht für das Jahr 2025 und das Sozialraumgebiet Porz-Ost/Finkenberg/Gremberghoven/Eil des Trägers Diakonie Michaelshoven gGmbH Die Sozialen Hilfen Seite 2 von 8 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet - Soziale Infrastruktur Im Sozialraum zeigt sich der Personalmangel in den Einrichtungen ähnlich wie in anderen Sta dtgebieten. Zum Jahresende schlo ß das Beratungsbüro des Großvermieters Grand City Property in Finkenberg. Es ist zu erwarten, dass dadurch mehr Menschen in den Ang eboten der freien Träger erscheinen. In Kooperation zwischen Grundschule und Sozialraumkoordination wurde das Programm Eltern -Talk NRW im Sozialraumgebiet verortet. Die Finanzierung ist nun gesichert durch die Rheinenergie Stiftungen. - Stadtentwicklung In Finkenberg wurde der Fitnesparcours für jung und Alt in Kooperation mit der Grünstiftung und der Bürgeramtsleitung im Mai eröffnet. Im Gewerbegebiet hat 2023 das Autokino in Eil geschlossen, ebenso der Wochenmarkt. Dies wirkt sich heute noch auf die Wohnqualität aus Anfang 2025 starteten umfangreiche Bauprojekte die im Berichtszeitruam fertig wurden. Bau eines Logistikzentrums für rund 250 Mitarbeitende sowie Stellplätze für PKW und LKW. Die Sperrung der Steinstraße und der Brücke in Gremberghoven wikten sich auf das Wohnumfeld aus . - Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Aus dem Sozialraum nahmen Menschen an der 50-Jahr-Feier im Rathaus Porz teil. Einrichtungen beteiligten sich außerdem am „Tag des guten Lebens“ in Porz-Mitte. Es fand ein gemeinsames Jahresabschlusstreffen mit den Teilnehmenden der Stadtteilkonferenzen statt. - ggf. personelle Veränderungen Seit dem 01.06.2025 teilen sich Herr Schäfer und Frau Deppe-Polzin die Stelle der Sozialraumkoordination zu einem Stellenanteil zu je 50% Wichtige Schlüsselpersonen im Sozialraum: Die Geschäftsführung der Jobwerke, ging in Rente eine neue Leitung hat die Arbeit aufgenommen. Ein neuer Kooperationspartner, die Lise Meitner Gesamtschule, ist erstmals im Netzwerk aktiv. Der neue Direktor der Gesamtschule in Finkenberg engagiert sich stark im Sozialraum. Die Streetworkerstellen waren lange unbesetzt. Die Langjährige Jugenpflge ging im Sommer 2025 in Rente. Die Stelle blieb unbesetzt. Im Bürgerzentrum Finkenberg gab es einen Personalwechsel in der Führung, ebenso im Sozialdients des Johanniter Wohnen in Finkenberg Zudem wechselte der Bezirksbürgermeister. Seite 3 von 8 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit Verbesserung der Zugangs- und Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert. Auf Basis der Analyse der Zugangsbarrieren sollen die folgenden Themen in den Arbeitsgruppen und Projekten bearbeitet werden: - Sprachliche Barrieren - Niedrigschwelligkeit - Kulturelle Barrieren - Persönliche Faktoren Die herausgearbeiteten Themen und Ansatzpunkte für Verbesserungen sollen in Arbeitsgruppen/Projekten bearbeitet werden im Hinblick auf Empfehlungen für die Veränderung und/oder Weiterentwicklung bestehender Standards. Dabei soll auf bestehende Strukturen/Gremien soweit wie möglich zurückgegriffen werden. Die Projekte sollen mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen verknüpft werden. Die Sozialraumkoordination beteiligt sich an mindestens einer Arbeitsgruppe/einem Projekt. Zwei Arbeitsgruppen wurden eingerichtet und haben regelmäßig getagt Demokratieförderung Erhebung und Bewertung der aktuellen wesentlichen Herausforderungen im Die Herausforderungen im Sozialraumgebiet sind erhoben und bewertet Eine Dokumentation liegt vor 1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden Seite 4 von 8 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 jeweiligen Sozialraumgebiet mit den Akteuren vor Ort Entwicklung von Ideen für Maßnahmen im Sozialraumgebiet Sozialraumgebietsspezifische Maßnahmen sind entwickelt Drei Ideen sind entwickelt 100% Umsetzung von sozialraumgebietsübergreifenden Maßnahmen/Projekten zur Demokratieförderung (werden gemeinsam mit der Geschäftsstelle und V/3 entwickelt) Sozialraumgebietsübergreifende Maßnahmen sind umgesetzt Mindestens eine Maßnahme/ein Projekt ist umgesetzt 100% Vorschläge aus den einzelnen Sozialraumgebieten: ➢ Stärkung des Demokratiebewusstseins Unterstützung lokaler Akteure bei der Bearbeitung des Themas Demokratiebewusstsein Zwei Aktionen/Veranstaltungen haben stattgefunden 100% Besuch einer demokratischen Institution, wie zum Beispiel des Rathauses oder des Landtags Ein Besuch hat stattgefunden 75%* Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen3: *geplant ist ein Besuch im Haus der Geschichte in Bonn; aufgrund von Umbauarbeiten ist die Dauerausstellung bis zum 09. Dezember 2025 geschlossen, so dass der Termin für den Besuch auf den 15. Januar 2026 terminiert ist. Im Rahmen der Kommunal- und Integrationsratswahl hat die 3 Hier bitte nur Besonderheiten erläutern, die bei Projekten aufgetreten sind, zum Beispiel, wenn ein Projekt nicht durchgeführ t werden konnte oder ein Erwartungswert nicht erfüllt wurde Seite 5 von 8 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Sozialraumkoordination über ihre Unterarbeitsgruppe „AG Demokratie“ eine digitale Task-Card (Pinnwand) entwickelt, die zentrale Informationsmaterialien (u. a. Texte, Erklärvideos und weiterführende Links) für Fachkräfte und Multiplikator*innen bündelt. Die Pinnwand unterstützt Einrichtungen dabei, Wahl- und Beteiligungsinformationen bedarfsgerecht an ihre Zielgruppen weiterzugeben und hierdurch politische Bildung und Teilhabe im Sozialraum zu stärken.“ 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator Erwartungswert Istwert mit Ampel² Sozialräumliches Ziel Wir für unser Veedel – Stärkung des Zusammenhalts „Sprich mit uns“ Regelmäßige Sprechstunde im Sozialraumgebiet Acht Sprechstunden haben stattgefunden 100% Erweiterung des „Urban Farming“ Projekts und verstärkte Verantwortungsübergabe an die Anwohner*innen Absprache mit potenziellen Förderern und Gespräche mit Anwohner*innen Zwei Veranstaltungen haben stattgefunden 100% Verantwortliche Personen aus dem Umfeld wurden gefunden 100% 50 Jahre Bezirk Porz (20 Jahre Finkenberg) Aktive Beteiligung an der Planung und Verbreiten im Sozialraumgebiet Eine Maßnahme zur Identitätsentwicklung wurde entwickelt und hat stattgefunden ** Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen: *** Projekt „Stärkung des Zusammenhalts – Fünfzig Jahre Bezirk Porz (zwanzig Jahre Finkenberg) die ursprüngliche Idee, sich aktiv an der Planung bezirklicher Maßnahmen und Projekte zu den Feierlichkeiten im Rahmen des Jubiläums zu Seite 6 von 8 beteiligen, ließ sich nicht umsetzen, da Planungen bereits zu weit fortgeschritten waren. Selbstverständlich wurden die durchgeführten Maßnahmen und Projekte aber aktiv unterstützt und beworben. 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung4 Sommercamp Finkenhoven Das Sommercamp Finkenhoven, das über viele Jahre gewachsen ist und inzwischen ein gut besuchtes Programm in den Sommerferien für die Jugendlichen im Sozialraumgebiet ist, wird im nächsten Jahr so nicht mehr stattfinden. Aktuell steht im Raum, dass das Sommercamp zwar nicht mehr zentral, aber dafür in den einzelnen Stadtteilen weitergehen wird. Hier gilt es, das Angebot weiterhin für möglichst viele Kinder und Jugendliche zugänglich zu machen. Ja, in Bearbeitung Sommercamp Finkenhoven Das Sommercamp wird neu strukturiert. Es pausiert in 2026 und soll ggf. mit anderen Akteuren 2027 wieder durchstarten Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. ja Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Sozialraumgebietsanalyse In den Sozialraumgebieten Porz-Mitte/Urbach und Porz-Ost/Finkenberg/Gremberghoven/Eil wurde im Oktober 2025 mit dem Prozess der Sozialraumgebietsanalyse begonnen. Die Entwürfe des Dokuments sind erstellt und werden aktuell ergänzt. Parallel dazu läuft aktuell die Onlinebefragung über das ISG (Institut für 4 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx Seite 7 von 8 Sozialforschung und Gesellschaftspolitik): Gleichzeitig ist die Sozialraumkoordination dabei, die Bürger*innenkonferenzen zu planen, die im ersten Quartal 2026 stattfinden sollen. In die Bürger*innenkonferenzen werden die Ergebnisse der Onlinebefragung einfließen und hier präsentiert werden. Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung5 Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung Text Text Wert Wert Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. 5. Ausblick Folgejahr - Soziale Infrastruktur Es bleibt zu beobachten, wie sich die Haushaltseinsparungen der Stadt Köln auf die Angebote im Sozialraum auswirken. Offen ist weiterhin, wie es mit dem GWA-Gebiet in Finkenberg weitergeht, da die Beauftragung 2026 endet. Die Ergebnisse der Bürgerkonferenz werden in die Arbeitsprozesse im SR eingepflegt. Vermehrt tritt seit Monaten Vandalismus, sowohl am Platz der Kulturen als auch in der Nähe der Häuser der GPC in Finkenberg auf. Die gilt es genau zu beobachten, ob es ein temporäres Phänomen ist oder sich die Zustände grundsätzlich 5 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind Seite 8 von 8 ändern. Nach wie vor drängt sich die Problematik des zunehmenden Mülls wieder in den Fordergrund. Auch dies wird entsprechende betrachtet und ggf. gehandelt. . - Stadtentwicklung Das Gewerbegebiet Eil wird weiterhin beobachtet. Der Fokus liegt darauf, wie sich die dortigen Veränderungen dort auf den Sozialraum auswirken. Im Jahr 2026 wird die Verkehrssituation in Gremberghoven (Einbahnstrasse) vermutlich erneut Thema werden. Die drohende Sperrung des Parkplatze der LMG wird zu größeren Parkplatzproblemen und Verkehrschaos in Finkenberg führen - Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Es wird wieder ein Treffen der Mitglieder der Stadtteilkonferenzen Porz- Mitte/Urbach und Finkenberg, Gremberghoven, Eil, am Jahresende geben. Zusätzlich wird es eine gemeinsame Sozialraumkonferenz im Rahmen der SRG für beide Sozialraumgebiete geben. Zur Verbesserung des Demokratie Bewusstseins steht erneut eine Fahrt zum Bundestag mit Bewohner*innen aus dem Sozialraumgebiet an. - ggf. personelle Veränderungen Derzeit sind keine personellen Veränderungen geplant. Es wird weiterhin beobachtet wie sich Kürzungen und Sparmaßnahmen auf die Personalsituation der Träger vor Ort auswirkt. 2025 Bezirk Rodenkirchen Seite 1 von 12 Jahresbericht für das Jahr 2025 und das Sozialraumgebiet Meschenich/Rondorf des Trägers Caritasverband für die Stadt Köln e.V. Seite 2 von 12 1. Veränderungen im Sozialraumgebiet - Soziale Infrastruktur Das SeniorenNetzwerk Meschenich hat seit Herbst 2025 eine erweiterte internationalere Ausrichtung. - Stadtentwicklung Seit April ist die Ortsumgehungsstraße in Meschenich geöffnet und das Verkehrsaufkommen in der Dorfmitte ruhiger. Das nördliche Stück der Brühler Landstraße ist nun gesperrt. StadtBahn Süd: Die Vorläufige Endhaltestelle der Stadtbahn Süd wird nun doch Meschenich Nord sein (Am Kölnberg), sodass Mesch enich Süd nicht durch die Bahn angefahren wird. Von dort aus sollen Buslinien die Mitte und den Süden von Meschenich anbinden. Eine P+R-Anlage wird ebenfalls nach Norden verlegt. Der Stadtrat sollte die Pläne am 12. Dezember bestätigen; kein Baubeschluss, nur Grundlage für weitere Planung. Als Begründung wird der zu enge Straßenraum im Ortskern (14,5 –15,5 m Breite, 60 m Engstelle von 13 m) aufgeführt, der eine Stadtbahntrasse dort unmöglich macht. Hier gibt es keine Lösung nach Prüfung mit KVB. - Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Das SeniorenNetzwerk Meschenich hat Ende Novemeber ein „Fest für alle ü60“ organisiert, mit Unterstützung der Sozialraumkoordination bei der Planung und Durchführung. - ggf. personelle Veränderungen Ende 2025 gibt es einen Wechsel in der Leitung des Bezirksjugendamts, da der langjährige Bezirksjugendamtsleiter in den Ruhestand geht. 2. Zielerreichung Schwerpunktziel Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Schwerpunktziel Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im Dies umfasst zunächst strukturierte Sammlung. In Verbindung mit dem Relevante Materialien und Methoden sind strukturiert 100% 1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug 2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden Seite 3 von 12 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Kinder- und Jugendgesundheit SRG verbessern Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert ➢ Vorschlag AP für alle SRG: Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden stadtweiten Projekt Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern sollte in Verbindung damit ggf. auch eine kriterien- geleitete Analyse der Ausgangssituation im Sozialraumgebiet erfolgen. gesammelt und auf dem Sharepoint erfasst Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert ➢ Vorschläge aus den einzelnen SRG: Welchen Netzwerkstrukturen bedarf es, um eine bessere Übergangssituation zu schaffen? Direkte Anbindung an Arztpraxen, Kitas, Familiengrundschulzentren und Schulen. Analyse der aktuellen Situation im Sozialraum 100% Verbesserung der Zugangs- und Übergangsgestaltung Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert. Auf Basis der Analyse der Zugangsbarrieren sollen die folgenden Die herausgearbeiteten Themen und Ansatzpunkte für Verbesserungen sollen in Arbeitsgruppen/Projekten bearbeitet werden im Hinblick auf Empfehlungen für die Veränderung und/oder Weiterentwicklung bestehender Standards. Dabei soll Die Sozialraumkoordination beteiligt sich an mindestens einer Arbeitsgruppe/einem Projekt. 100% Zwei Arbeitsgruppen wurden eingerichtet und haben regelmäßig getagt. Seite 4 von 12 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Themen in den Arbeitsgruppen und Projekten bearbeitet werden: - Sprachliche Barrieren - Niedrigschwelligkeit - Kulturelle Barrieren - Persönliche Faktoren auf bestehende Strukturen/Gremien soweit wie möglich zurückgegriffen werden. Die Projekte sollen mit dem stadtweiten Projekt Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen verknüpft werden. Demokratieförderung Erhebung und Bewertung der aktuellen wesentlichen Herausforderungen im jeweiligen Sozialraumgebiet mit den Akteuren vor Ort Die Herausforderungen im Sozialraumgebiet sind erhoben und bewertet Eine Dokumentation liegt vor 100% Entwicklung von Ideen für Maßnahmen im Sozialraumgebiet Sozialraumgebietsspezifische Maßnahmen sind entwickelt Drei Ideen sind entwickelt 100% Umsetzung von sozialraumgebietsübergreifenden Maßnahmen/Projekten zur Demokratieförderung (werden gemeinsam mit der Geschäftsstelle und V/3 entwickelt) Sozialraumgebietsübergreifende Maßnahmen sind umgesetzt Mindestens eine Maßnahme/ein Projekt ist umgesetzt 100% Vorschläge aus den einzelnen Sozialraumgebieten: Seite 5 von 12 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 ➢ Kinoreihe zur politischen Teilhabe ➢ Wahl-Simulation für Jugendliche ➢ Polit-Talk Es gibt eine Filmvorführung pro Altersgruppe (Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senior*innen). Diese Filmvorführungen werden je nach Zielgruppe eingerahmt von spielerischen Elementen; Austausch, Diskussion Die Wahl-Simulation zeigt Jugendlichen den Ablauf einer Wahl und fördert ihre Analyse- sowie Handlungskompetenz bei ihrer demokratischen Teilnahme. Der ebenfalls der Förderung demokratischer Teilhabefähigkeiten dienende Polit- Talk soll im Rahmen des Sommerfestes stattfinden. Er beschäftigt sich konkret mit lokalen politischen Themen, die Meschenich betreffen (etwa 3. Baustufe NordSüdbahn) 4 durchgeführte Filmvorführungen 1 durchgeführte Wahlsimulation 1 durchgeführter Polit-Talk 60% 10% 30% Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen3: Im Rahmen der Kommunal- und Integrationsratswahl hat die Sozialraumkoordination über ihre Unterarbeitsgruppe „AG Demokratie“ eine digitale Task-Card (Pinnwand) entwickelt, die zentrale Informationsmaterialien (u. a. Texte, Erklärvideos und weiterführende Links) für Fachkräfte und 3 Hier bitte nur Besonderheiten erläutern, die bei Projekten aufgetreten sind, zum Beispiel, wenn ein Projekt nicht durchgeführ t werden konnte oder ein Erwartungswert nicht erfüllt wurde Seite 6 von 12 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator1 Erwartungswert Istwert mit Ampel2 Multiplikator*innen bündelt. Die Pinnwand unterstützt Einrichtungen dabei, Wahl- und Beteiligungsinformationen bedarfsgerecht an ihre Zielgruppen weiterzugeben und hierdurch politische Bildung und Teilhabe im Sozialraum zu stärken. Darüber hinaus wurden von der SRK auch ein individuell auf das Sozialraumgebiet zugeschnittenes Info-Plakat und ein Info-Post mit umfassenden Informationen rund um das Thema „Wie und wo kann ich wählen gehen?“ vorbereitet und den Akteur*innen aus dem Sozialraumgebiet zur weiteren Verbreitung zur Verfügung gestellt. Von der Kinoreihe zur politischen Teilhabe konnten aufgrund von krankheitsbedingten Ausfällen nur zwei von vier Vorstellungen stattfinden. Die zwei noch ausstehenden werden Anfang 2026 nachgeholt. Der Polit Talk konnte nicht wie gedacht im Rahmen des Sommerfests stattfinden, da das Fest letztlich auf genau einen Tag vor der OB-Stichwahl terminiert wurde und somit eine Mitwirkung der Bezirkspolitiker*innen nicht möglich war. Der Polit-Talk wird nun in veränderter Form in 2026 umgesetzt, im Rahmen eines regelmäßigen Angebots, zu dem u.a. BV-Mitglieder eingeladen werden. Die Wahlsimulation für Jugendliche konnte wegen mangelnden Kapazitäten der Einrichtungen nicht wie geplant vor der Kommunalwahl durchgeführt werden und wird mit einem abgewandelten Format neu geplant. 3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Kennzahl / Indikator Erwartungswert Istwert mit Ampel² Sozialräumliches Ziel Vorschläge von BAL und SRK Hundefreilauffläche Die Gestaltung der Fläche, d.h. Bepflanzung, wird im Jahr 2025 durchgeführt und von unterschiedlichen Akteur*innen begleitet. Eine Bepflanzung hat stattgefunden. 100% Mobile Fahrradwerkstatt Die Mobile Fahrradwerkstatt ist ein umgebauter Anhänger und somit flexibel einsetzbar. Durch die Begleitung von Ehrenamtler*innen, die sich mit 2 Kooperationspartner*innen sind gefunden 100% Seite 7 von 12 Fahrrädern auskennen, bekommen Menschen die Möglichkeit, ausgediente Fahrräder wieder fahrtauglich zu machen. Ziel ist es, Menschen mobil zu machen, damit sie sich frei fortbewegen können. Dieses Projekt richtet sich an Menschen, die sich keine professionelle Reparatur leisten können. Darunter zählen Leistungs- bezieher*innen aus dem ALG II, Grundsicherungsbeziehende, Asylbewerberleistungsgesetz und Flüchtlinge. Zielgruppen sind daher Schulen, Flüchtlingsheime, Jugendzentren und andere interessierte Gruppen. Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen: Die Bepflanzung der Hundefreilauffläche im Frühjahr wurde mit vier Bäumen und Sträuchern durchgeführt. Verantwortlich war das Grünflächenamt der Stadt Köln. Für die mobile Fahrradwerkstatt wurden zwei Kooperationspartner gewonnen, die künftig die weitere Planung und Vermietung übernehmen. 4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination Seite 8 von 12 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) Sozialräumliche Themenermittlung4 Bewegungs- angebote für Kinder Es fehlen Bewegungsangebote für Kinder vor Ort. Die Tanzschule in Rondorf ist für Kinder aus Meschenich schwer zu erreichen und darüber hinaus sehr teuer. Auch Sport- und Spielplätze fehlen. Zusätzlich fehlt es an Übungsleiter*innen, die die Sportangebote beaufsichtigen. Aufgrund einer zur Verfügung stehenden Freifläche, wird eine alternative Nutzung (z.B. Pumptrack Anlage) durch die Sozialraumkoordination in Kooperation mit anderen Akteur*innen, wie dem Bürgerverein, angestrebt. in Bearbeitung Schließung Kinderarzt- praxis Seit Sommer 2024 befindet sich keine Kinderärztin/kein Kinderarzt vor Ort in Meschenich. Die kinderärztliche Versorgung war daher in Meschenich nicht mehr gegeben (insbesondere unter Berücksichtigung der eingeschränkten Verkehrssituation vor Ort). Es wurden Möglichkeiten zur Überbrückung geschaffen, bis die kinderärztliche Versorgung vor Ort wieder sichergestellt werden kann (kinderärztliche Erstversorgung 1x pro Woche durch Frau Dr. Kleine- Diepenbruck). Es wird auf verschiedensten Wegen versucht, eine Kinderärztin/einen Kinderarzt für Meschenich zu gewinnen. in Bearbeitung StadtBahn-Süd Durch die geplante Verlängerung der StadtBahn-Süd sollen die Stadtteile Meschenich und Rondorf an die Kölner Innenstadt und den Hauptbahnhof angebunden werden. Das Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung hat die Umsetzung und den aktuellen Sachstand in den Stadtteilkonferenzen vorgestellt. Es ja 4 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx Seite 9 von 12 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) werden Beteiligungsaktionen vor Ort geplant. Zudem sollen niedrigschwellige Informations- veranstaltungen stattfinden. Die SRK möchte auf ihrer Homepage ebenfalls über den aktuellen Stand der StadtBahn-Süd informieren. Fußbus zur Vermeidung von Schul- absentismus Vor einigen Jahren gab es in Meschenich den sog. „Fußbus“. Hierbei wurden Schüler*innen morgens vor Schulbeginn abgeholt, sodass diese am Unterricht teilnehmen. Hierdurch wurde Schulabsentismus vermieden und belastete Erziehungsberechtigte unterstützt. Es wurde an die SRK herangetragen, dass der Schulabsentismus derzeit wieder ansteigt, sodass der Fußbus erneut installiert werden soll. Die SRK haben die Information an ihr Netzwerk weitergegeben, sodass evtl. eine Umsetzung in 2026 erfolgen kann. ja AK Jugend wiederbeleben Die SRK wurde von einzelnen Akteur*innen nach einer Reaktivierung des AKs gefragt. Daraufhin hat die SRK nach Absprache mit der stellvertretenden Bezirksjugendpflege in einer Umfrage von allen möglichen Interessierten den konkreten Bedarf erfragt. Die Akteur*innen haben sich ausnahmslos dafür ausgesprochen. Derzeit ist die Stelle der Bezirksjugendpflege in Rodenkirchen unbesetzt bzw. wird in Vertretung durch die Bezirksjugendpflege Innenstadt abgedeckt. Diese organisiert in Kooperation mit der SRK das erste Treffen, bei dem besprochen wird, ob der AK fest installiert werden soll. Falls ja, würde danach übergangsweise die SRK den AK in Bearbeitung Seite 10 von 12 Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung Beschreibung Sozial- räumliches Thema? (ja/nein/in Bearbeitung) organisieren, bis die Bezirksjugendpflege neu besetzt ist. Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Die Kinderarztpraxis wurde verkauft, wodurch eine Versorgungslücke entstanden war. In Köln-Meschenich wurde daraufhin in Kooperation mit dem Jugendzentrum ein Projekt zur Verbesserung der kinderärztlichen Versorgung umgesetzt. Hintergrund war der Wegfall der Kinderarztpraxis im Sommer 2024 und das Fehlen einer Praxis mit Kassenzulassung. Um die Lücke zu schließen, bot Dr. med. Kleine-Diepenbrock im Jugendzentrum niedrigschwellige Sprechstunden an. Die Anmeldung erfolgte über das Büro des Jugendzentrums, wo Unterlagen und Befunde gesammelt wurden. Die Sprechstunde fand montags von 9 bis 12 Uhr nach vorheriger Vereinbarung statt. Behandelt wurden Kinder, Jugendliche und Familien unabhängig vom Versicherungsstatus. Eine Abrechnung über gesetzliche Krankenkassen war nicht möglich; die Finanzierung erfolgte durch Spenden und Fördermittel. Ziel war eine grundlegende medizinische Versorgung für Familien ohne regulären Zugang zu Kinderärztinnen und Kinderärzten sicherzustellen. Außerdem entstand ein Kooperationsnetz zwischen Ärztinnen, Jugendhilfe, Schulen und sozialen Einrichtungen. Langfristig wird eine nachhaltige Lösung zur Sicherung der kinderärztlichen Versorgung in Meschenich angestrebt. Sozialraumgebietsanalyse Der Prozess der Sozialraumgebietsanalyse wurde weitergeführt. Die Bürger*innenbeteiligung inkl. Auswertung, die Bürger*innenkonferenz und die Sozialraumkonferenz haben stattgefunden. Beschreibung Ziel Beschreibung Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung5 Kennzahl/Indikator Status (planmäßig/nicht planmäßig) Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung 5 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind Seite 11 von 12 Begegnungs- stätte Thomas Die entweihte Thomaskirche ist das neue Begegnungszentrum in Meschenich. Es wird ein Beirat aus verschiedenen Akteur*innen gegründet. Die SRK ist Teil des Beirats. Dieser soll jederzeit veränderbar sein und über Raumnutzung, Veränderungen der Begegnungsstätte etc. entscheiden. 1 Beirat wurde gegründet 100% Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Es wurde ein Beirat für die Thomasbegegnungsstätte gebildet, bestehend aus Vertretern des Bezirks, dem Bürgeramt Rodenkirchen, der Sozialraumkoordination Meschenich/Rondorf, drei Fraktionsbenannten sowie je einer Person von mehreren Institutionen. Weitere Mitglieder konnten auf Vorschlag der JUGZ-Leitung berufen werden. Beiratsmitglieder konnten jederzeit abberufen oder ersetzt werden, und auch persönliche Rücktritte waren möglich. Der Beirat beriet die Leitung des Kinder- und Jugendzentrums Meschenich zu relevanten Belangen des Stadtviertels, gab Anregungen für Maßnahmen und zur Weiterentwicklung der Begegnungsstätte und informierte regelmäßig über Entwicklungen. Die Beiratssitzungen fanden zweimal jährlich statt; zusätzliche Sitzungen konnten bei Bedarf einberufen werden. Der Beirat war beschlussfähig, sofern mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend war, ansonsten musste eine neue Sitzung mit derselben Tagesordnung angesetzt werden. Beschlüsse wurden mit einfacher Mehrheit gefasst; bei Dringlichkeit konnten auch ohne Beschlussfähigkeit Entscheidungen getroffen werden. Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen) Vernetzung Barrierefreies Meschenich 4 x im Jahr Beiratssitzung THOMAS 2 x im Jahr AG Hitzeaktion Rondorf 2 x im Jahr Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen Hinweis auf die Interaktive Karte "Kühle Orte" – eine interaktive Landkarte von Bürger*innen für Bürger*innen - Stadt Köln Es stellte die Stadt Köln im Rahmen des Hitzeaktionsplanes Ressourcen für die Kartierung kühler Orte bereit, darunter eine interaktive Karte „Kühle Orte“ und der Druck von Hitzespickzetteln (Beispiele: Agnesviertel, Severinsviertel). In Kooperation mit der Seniorenvertretung Rodenkirchen, fand in Meschenich ebenfalls ein Hitzeaktionstag, einer Initiative der Projektgruppe „Initiative barrierefreies Meschenich“statt. Am Sommer wurde eine Ortsbegehung zur Kartierung der kühlen Orte gemeinsam mit Einwohnerinnen und Einwohnern sowie hauptamtlich Tätigen im Stadtteil umgesetzt. Der Stadtteil wurde in 5 Abschnitte unterteilt und jeweils in Kleingruppen im Rahmen eines Hitzespaziergangs abgegangen und kartiert. Teilnehmende waren Mitglieder der Initiative barrierefreies Meschenich, weitere Einwohnerinnen und Einwohner sowie politische Akteure im Stadtteil. Stadt Köln, Umwelt- und Seite 12 von 12 Verbraucherschutzamt unterstützten bei der Bereitstellung von Kartenmaterial (Ausschnitte in DinA3-Format) und Informationsmaterial zum Hitzeaktionsplan (z.B. Hitzeknigge) sowie beim Layout und Druck der Hitzespickzettel. 5. Ausblick Folgejahr - Soziale Infrastruktur In Meschenich leben viele Familien mit Kindern. Derzeit gibt es keine kinderärztliche Praxis vor Ort, und die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ist unzureichend. Eine wohnortnahe Praxis ist dringend erforderlich, um Versorgungssicherheit, Frühe Diagnostik und Prävention sicherzustellen sowie soz iale Gerechtigkeit zu fördern. Frühe Diagnostik und Prävention: Vereinfachte Durchführung von Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen und Entwicklungsförderung erhöht die Teilnahmewahrscheinlichkeit. Alters- und Wohnortnähe: Kurze Wege sparen Zeit, verri ngern Stress und erhöhen die Zufriedenheit der Familien. Soziale Gerechtigkeit: Gleicher Zugang zur medizinischen Versorgung unabhängig von Mobilität oder Einkommen. Kindergesundheitsergebnisse: Lokale Betreuung stärkt das Vertrauen in das Gesundheitssystem und unterstützt regelmäßige Vorsorge, insbesondere bei chronischen oder entwicklungsbezogenen Themen. - Stadtentwicklung Rondorf Nord-West liegt im Kölner Süden, im Stadtbezirk Rodenkirchen, und ist derzeit überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Geplant sind rund 1.300 Wohneinheiten in einem Mix aus Einfamilienhäusern und mehrgeschossigen Gebäuden, ergänzt durch geeignete I nfrastruktur. Die Erschließung des Neubaugebiets begann Anfang 2025. Nach der Verlagerung des Galgenbergsees ist die Wohnquartierentwicklung ei n wesentlicher Bestandteil des Gesamtprojekts Rondorf Nord -West. Im Rahmen der Stadtentwicklung setzt die Stadt K öln weitere Maßnahmen um, darunter der Bau der Entflechtungsstraße, das Projekt StadtBahn Süd und die Dorfspange. - Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte Aus den Akteuren der Stadtteilkonferenzen wird eine Arbeitsgruppe mit dem Schwerpunkt Verkehr und Mobilität gebildet, da dieses Thema den Kern vieler Herausforderungen im Sozialraum bildet. - ggf. personelle Veränderungen In Rondorf wird im Januar 2026 ein SeniorenNetzwerk eingerichtet, mit hauptamtlicher Koordination. -
Mitteilung Ausschuss
PDF
Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.
Dezernat, Dienststelle V/V/3 Vorlagen-Nummer 1414/2026 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren 11.06.2026 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 18.06.2026 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 22.06.2026 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 22.06.2026 Bezirksvertretung 7 (Porz) 23.06.2026 Jugendhilfeausschuss 23.06.2026 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 29.06.2026 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 25.06.2026 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 25.06.2026 „Lebenswerte Veedel – bürger*innen- und sozialraumorientierte Zusammenarbeit in Köln„ hier: Bericht über die Entwicklung des Programms von 2024 bis 2025 Am 17. März 2022 hat der Rat das „Handbuch Bürger*innen und Sozialraumorientierung in Köln“ zur Ausgestaltung und Umsetzung des Förderprogramms „Lebenswerte Veedel – bür- ger*innen- und sozialraumorientierte Zusammenarbeit in Köln“ beschlossen (vgl. Vorlage 4270/2021). Diese Mitteilung gibt einen kurzen Überblick über die Entwicklung der Lebensla- gen der Kölner*innen in den Sozialraumgebieten und informiert über die Umsetzung der im Handbuch beschriebenen Aufgaben und Prozesse 2024 und 2025. Dabei werden die Sach- stände dargestellt: - zu den Kernprozessen der Sozialraumkoordination, - zu den mit der Sozialplanung verbundenen Kernprozessen und - zu den Führungsprozessen des Programms insgesamt. In der Anlage 1 und Anlage 2 der Mitteilung sind darüber hinaus die Berichte der Träger der Sozialraumkoordinationen der Jahre 2024 und 2025 zusammengestellt. 1. Die Entwicklungen der Lebenslagen der Kölner*innen in den Sozialraumgebieten und in den anderen Stadtgebieten Im Jahr 2024 zeigen sich im Vergleich zum Jahr 2013 anhand ausgewählter Indikatoren zu den Lebenslagenbereichen Einkommen, Beschäftigung, Gesundheit, Bildung und Betreuung, 2 Wohnen und Demographie (weiterhin) deutliche Unterschiede zwischen den Sozialraumgebie- ten und den anderen Gebieten der Stadt (vgl. Abbildung 1). Die Anteile der SGB-II-Empfän- ger*innen auch und insbesondere bei den Kindern und Jugendlichen (unter 14 Jahren) und die Kindergesundheit (Anteile von Kindern ohne naturgesundes Gebiss) waren 2013 und sind leider auch 2024 in den Sozialraumgebieten deutlich höher als in den anderen Gebieten der Stadt. Die Anteile betreuter Kinder unter 3 Jahren, die Anteile der Kinder mit einer Empfehlung für das Gymnasium sind und waren in den Sozialraumgebieten deutlich niedriger als in den übrigen Gebieten der Stadt. Abbildung 1 zeigt detailliert, welche Entwicklungen positiv zu be- werten sind und welche Entwicklungen die Stadtgesellschaft herausfordern. Zu beachten ist dabei, dass es sich bei den ausgewerteten Daten um gebietsbezogene Daten handelt, d. h. die aufgezeigten Entwicklungen vom Jahr 2013 bis zum Jahr 2024 beziehen sich in Folge von Zu- und Fortzügen nicht auf die gleiche Bewohnerschaft. Die Entwicklungen der sozialstatistischen Daten sind immer auch vor diesem Hintergrund zu betrachten. Ca. ein Fünftel der Bevölkerung wechselt jährlich den Wohnort, wobei der Anteil in den Sozialraumge- bieten (weiterhin) ca. zwei Prozentpunkte niedriger liegt als in den anderen Gebieten der Stadt. Insgesamt spiegelt sich darin auch die Schwierigkeit für die Bewohner*innen wider, eine bezahlbare neue Wohnung zu finden. Durch den Weiterentwicklungsprozess des Programms im Jahr 2018 und 2019 wurde die An- zahl der Sozialraumgebiete mit dem Beschluss des Rates vom 12.12.2019 (vgl. 3120/2019) von 11 auf 15 Gebiete erhöht. Da es sich aber um Gebiete mit vergleichbaren sozialen Lagen handelt, ist der Vergleich zwischen 2013 und 2024 aus Sicht der Verwaltung zulässig. 3 Abbildung 1: Entwicklung ausgewählter Indikatoren in den Sozialraumgebieten und den anderen Gebieten der Stadt zwischen 2013 und 2024 (Angaben in Prozent, Lebenserwartung in Jahren) Quelle: Amt für Stadtentwicklung und Statistik sowie Bundesagentur für Arbeit; die Daten beziehen sich für das Ausgangsjahr 2013 auf 11 Sozialraumgebiete, für das Vergleichsjahr 2024 auf 15 Sozialraumgebiete. * die durchschnittliche Lebenserwartung lag in dieser Form erst ab 2015 vor; in der Datenreihe 2013 werden diese Werte berichtet. ** Quelle: Gesundheitsamt der Stadt Köln, Schuleingangsuntersuchungen: hier sind die Dreijahresmittelwerte der Jahre 2015 bis 2017 und von 2023 bis 2025 berichtet. *** Die SGB-II-Quote der 0 bis 14 Jahre liegt leider für das Jahr 2013 nicht kleinräumig vor. **** für 2013 wurden die Werte der Bundestagswahl 2017 berichtet, für 2024 die der Bundestagswahl 2025 Die Entwicklungen können wie folgt bewertet werden: 4 Handlungsfeld positiv zu bewerten sind herausfordernd sind bzw. bleiben Demographie der etwas größere Anteil der Be- völkerung unter 18 Jahren und der etwas kleinere Anteil der Be- völkerung über 80 Jahre: die Be- völkerung in den Sozialraumge- bieten ist etwas jünger als die der übrigen Stadtgebiete Gesundheit Der Anstieg der Lebenserwartung der Frauen in den übrigen Gebie- ten der Stadt Köln um ca. zwei Jahre. die ca. zwei Jahre niedrigere Le- benserwartung der Bewohner*innen der Sozialraumgebiete im Vergleich zu den übrigen Gebieten der Stadt die deutlich kleineren Anteile von Kindern mit Übergewicht auch in den Sozialraumgebieten, wozu unter anderem die schwerpunkt- mäßige Bearbeitung des Themas durch die Sozialraumkoordination beigetragen hat die leichte Zunahme der Kinder mit naturgesundem Gebiss in den anderen Gebieten der Stadt die weitere Abnahme des ohnehin deutlich geringeren Anteils der Kin- der mit naturgesundem Gebiss in den Sozialraumgebieten Bildung (inkl. Betreuung) die schulstandortbezogen deutlich geringeren Anteile der Grundschul- empfehlungen für das Gymnasium in den Sozialraumgebieten1 der leichte Rückgang der Quote der Abgänger*innen ohne Schul- abschluss in den anderen Gebie- ten der Stadt Köln die Quote an Abgänger*innen ohne Schulabschluss in den Sozialraum- gebieten ist deutlich höher als in den anderen Gebieten der Stadt und steigt weiter an2 die Zunahme des Anteils der Kin- der unter 3 Jahren in Kita bzw. Tagespflege die deutlich geringeren Quoten der Betreuungsplätze insbesondere für Kinder unter drei Jahren in den So- zialraumgebieten Wohnen der leichte Anstieg der Anteile der geförderten Mietwohnungen ins- besondere in den Sozialraumge- bieten die deutlich höheren Anteile geför- derter Mietwohnungen in den Sozi- alraumgebieten (im Hinblick auf Segregationstendenzen) Beschäftigung/ Einkommen der Rückgang der Arbeitslosen- quote auch in den Sozialraumge- bieten die weiterhin in den Sozialraumge- bieten mehr als doppelt so hohe Ar- beitslosenquote im Vergleich zu den anderen Gebieten der Stadt der etwas stärkere Rückgang der Arbeitslosenquote und der SGB- II-Quote in den Sozialraumgebie- ten die mehr als doppelt so großen An- teile der von Armut betroffenen Kin- der (SGB II-Quote der 0 bis 14-Jähri- gen) die deutlich höhere Quote und der etwas stärkere Anstieg der Leistun- gen zur Grundsicherung im Alter politische Ein- bindung die sehr deutlich gestiegene Wahlbeteiligung bei den Bundes- tagswahlen insbesondere in den Sozialraumgebieten, wozu unter anderem die schwerpunktmäßige Bearbeitung des Themas durch 1 w obei darauf hingewiesen werden muss, dass diese Werte von Jahr zu Jahr schwanken 2 vgl. Fußnote 1 5 Handlungsfeld positiv zu bewerten sind herausfordernd sind bzw. bleiben die Sozialraumkoordination bei- getragen hat 2. Umsetzung des Programms – Rahmenbedingungen Seit dem 01.01.2023 stellt das o.g. Handbuch die verbindliche Arbeitsgrundlage für die Sozial- raumkoordinationen in den Sozialraumgebieten sowie für die Geschäftsstelle Lebenswerte Veedel und die Sozialplanung dar. Die im Beschluss genannten Ressourcen wurden im Hin- blick auf die Sachbearbeitung in der Geschäftsstelle zugesetzt. Nicht zugesetzt wurden die personellen Ressourcen in der Stabsstelle Sozialplanung für die sozialwissenschaftlichen Auf- gaben, die u.a. für die kleinräumigen Auswertungen und Berichte notwendig wären. Gleichwohl konnte mit den zugesetzten Sachbearbeitungsstellen ein engerer Kontakt zwi- schen der Geschäftsstelle Lebenswerte Veedel/Sozialplanung und den Sozialraumkoordinati- onen in den Sozialraumgebieten aufgebaut werden. Dazu nehmen die sachbearbeitenden Kolleg*innen vor Ort in den Stadtteilkonferenzen und z.T. weiteren Gremien teil, dokumentie- ren die aufkommenden sozialräumlichen Themen und halten den Projektfortschritt im städti- schen Projektmanagementsystem fest. Insgesamt haben die Mitarbeiter*innen der Geschäfts- stelle Lebenswerte Veedel im Jahr 2024 an 196 und 2025 an 236 Terminen mit den Sozial- raumkoordinator*innen teilgenommen. Diese Zunahme ist vor allem mit der intensiven Be- schäftigung mit den Sozialraumgebietsanalysen und der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Beteiligungsformate (Bürger*innenkonferenzen und Sozialraumkonferen- zen) begründet. Im Programm Lebenswerte Veedel wird zwischen den Kernprozessen der Sozialraumkoordi- nation und den mit der Sozialplanung verbundenen Kernprozessen unterschieden. Hier wer- den zuerst die originär mit der Arbeit der Sozialraumkoordinationen verbundene Prozesse und deren Ergebnisse beschrieben: 2.1 Kernprozesse der Sozialraumkoordinationen In den Kernprozessen der Sozialraumkoordination ist beschrieben, wie die Themen aus den Sozialraumgebieten (bottom-up) mit den Themen aus der Sozialplanung und den Fachplanun- gen (top-down) verschränkt werden sollen. Die vier Kernprozesse der Sozialraumkoordination sind 1. die sozialräumliche Themenermittlung, 2. die Projektentwicklung, 3. die Umsetzungsbegleitung von Projekten und 4. die Vernetzung. Die genannten Prozesse wurden bisher wie folgt bearbeitet: 2.1.1 Sozialräumliche Themenermittlung Im Rahmen der Stadtteilkonferenzen oder weiterer Gremien, werden die dort diskutierten sozi- alräumlichen Themen dokumentiert. Dazu wurde eine Webseite angelegt, auf der die Mitarbei- tenden der Geschäftsstelle die Themen nach verschiedenen Kriterien dokumentiert und auf die auch die Sozialraumkoordinator*innen Zugriff haben. Im Jahr 2024 wurden 46 Themen und im Jahr 2025 wurden 57 Themen dokumentiert. Ziel des Prozesses ist es zu klären, ob ein benanntes Thema auf der Ebene des Sozialraumgebiets bearbeitet werden sollte oder ob es über die Geschäftsstelle Lebenswerte Veedel in die Hände der städtisch zuständigen Pla- nung übergeben werden sollte. Bei dringenden Problemen kann aus dem Thema ein Projekt entwickelt werden, das dann kurzfristig bearbeitet werden kann. Von den in 2024 und 2025 aufgeworfenen 103 Themen werden 83 Themen noch bearbeitet (80,6%), acht Themen (7,8%) wurden zu Projekten, bei neun Themen (8,7%) wurde von der Stadtteilkonferenz festgestellt, dass diese nicht weiterverfolgt werden sollten, da es sich nicht um sozialräumlich bearbeitbare Themen handelte. Drei Themen wurden abgeschlossen bzw. werden nicht weiterverfolgt. 2.1.2 Projektentwicklung Bei acht Themen wurde bei den vor Ort benannten sozialräumlichen Themen festgestellt, dass diese nicht kurzfristig zu bearbeiten sind und aus den benannten Themen Projekte ent- wickelt, deren Entwicklung dokumentiert und beobachtet werden. Dies waren z.B. Projekte 6 zur Demokratieförderung zur Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten und/oder niedrigschwelligen (Sport-)An- geboten zur Beteiligung bei Veranstaltungen zur besseren Versorgung von Menschen mit besonderen Herausforderungen (z.B. psychiatrischen Erkrankungen) zur Verbesserung der Sicherheit bzw. des Sicherheitsgefühls zur Vermeidung von unangemessenen Angeboten z.B. dem illegalen Verkauf von Be- ratungsleistungen. Diese Projekte werden im Rahmen des Projektcontrollings beobachtet. Dabei sind die Sozial- raumkoordinator*innen meistens auf die Unterstützung der Akteur*innen vor Ort angewiesen. 2.1.3 Umsetzungsbegleitung Projekte zum Schwerpunktthema „Verbesserung der Kinder- und Jugendgesundheit“ Zum Schwerpunktthema wurden in allen 15 Sozialraumgebieten jeweils fünf Projekte mit Ar- beitspaketen definiert. Das Projektmanagement der insgesamt 75 Projekte wird durch die städtische Projektmanagementsoftware cProject unterstützt (vgl. dazu auch die gesonderte Mitteilung zum Stand des Themas, vgl. 1786/2024). Zu jedem dieser Projekte wurden obligatorische, also für alle Sozialraumkoordinationen rele- vante sowie darüber hinaus gehende Arbeitspakete definiert. Die Projektumsetzung wurde in den Zielvereinbarungen für das Jahr 2023 mit den Trägern der Sozialraumkoordinationen ver- einbart. Die Projekte laufen häufig länger als ein Jahr. Der Umsetzungsstand der sozialraumgebiets- bezogenen Projekte ist überwiegend planmäßig. Zum Stand Dezember 2025 ergab sich im Hinblick auf die sozialraumgebietsspezifischen Projekte der folgende Sachstand: Projekt und Bearbeitungsebene Arbeitspakete Projektstand a) adäquate Netzwerkstruktur Übersicht aller Netzwerke/Gremien/AKs ist erstellt bzw. aktualisiert und auf einem Sharepoint-Server gesammelt 100% b) Informations- und Aufklärungsar- beit multidiverser Adressat*innen- gruppe im SRG verbessern Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden 100% c) Vernetzung durch Erfahrungsaus- tausch/Hospitationen Kenntnis und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Datenbank in.koeln verbreitern durch Information in den sozialräumlichen Gremien/bei den Akteuren vor Ort 100% d) Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltung Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practice und Schwierigkeiten 100% e) Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbauen Zugangsbarrieren sind sozialräumlich iden- tifiziert und dokumentiert 100% Neben den sozialraumgebietsbezogenen Projekten sollen weitere, gesamtstädtisch relevante Projekte entwickelt werden. Der Sachstand der stadtweit zu bearbeitenden Projekte stellt sich wie folgt dar: Projekt und Bearbeitungsebene Arbeitspakete Projektstand a) Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote stadtweit verbessern Planungsphase 20% b) Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivi- täten der städtischen Dienststellen Planungsphase 20% c) Angemessenheit von Angeboten Planungsphase 20% d) strukturellen Rassismus erkennen und bearbeiten Planungsphase 20% e) Bedarfsgerechtigkeit von Angeboten aus Nutzenden -Sicht Planungsphase 20% 7 f) Beteiligungsmöglichkeiten ausloten Planungsphase 20% Die Umsetzung der stadtweiten Projekte ist noch nicht zufriedenstellend. Dies ist auch auf die hohe Auslastung des Gesundheitsamtes und anderer für die Umsetzung bedeutsamer Dienst- stellen zurückzuführen. Projekt „Demokratieförderung“ Die Steigerung der Wahlbeteiligung insbesondere in den Sozialraumgebieten der Stadt Köln ist ein beschlossenes Ziel der strategischen Sozialplanung. Mitte 2024 wurde vor dem Hinter- grund der im Herbst 2025 anstehenden Kommunalwahl das Thema zwischen der Geschäfts- stelle, den Sozialraumkoordinationen und den Trägern der Sozialraumkoordination diskutiert. In Abstimmung mit dem Beigeordneten wurde dann beschlossen, das Thema für das Jahr 2025 intensiver zu bearbeiten. Dazu sollten in allen Sozialraumgebieten die spezifischen Her- ausforderungen erhoben werden und darauf aufbauend spezifische Projekte mit den Trägern vor Ort entwickelt und umgesetzt werden. Zudem sollte ein Projekt in allen Sozialraumgebie- ten umgesetzt werden. So wurde in allen Sozialraumgebieten ein Plakatwettbewerb durchge- führt und u.a. die folgenden Projekte umgesetzt: Argumentationstraining gegen populistische Parolen/Zivilcourage Training Briefwahlparties in Jugendeinrichtungen Filmabende zum Thema Demokratie „Thekengespräche mit Kommunalpolitik“ Kandidat*innenchecks zur Kommunalwahl Aktionswoche zur Demokratieförderung in verschiedenen Einrichtungen Erstellung einer Taskcard (vgl. Anlage). Zur Kommunalwahl kam dann im Frühjahr 2025 auf Grund der Auflösung der Bundesregie- rung der Ampel-Koalition die Bundestagswahl. Die Wahlbeteiligung ist in der Stadt sehr unter- schiedlich ausgeprägt und ist seit der letzten Bundestagswahl 2025 erfreulicherweise 5,3 Pro- zentpunkte höher als 2021. In den Stadtteilen in den Sozialraumgebieten lag sie jedoch mit durchschnittlich 75,3% 10 Prozentpunkte unter den Stadtteilen außerhalb von Sozialraumge- bieten mit 85,8%.3 Bei den Kommunalwahlen 2020 lag die durchschnittliche Wahlbeteiligung in den Stadtteilen der Sozialraumgebiete bei ca. 38%, in den anderen Stadtteilen bei knapp 54%. Im Herbst 2025 steigerte sich die Wahlbeteiligung in den Sozialraumgebieten um ca. 4% auf knapp 42%, in den anderen Stadtteilen der Stadt um 6% auf knapp 60%.4 Weitere sozialräumliche Projekte Hinzu kamen 40 sozialräumliche Projekte im Jahr 2024 und im Jahr 2025 weitere 29 (insge- samt 69 Projekte), die u.a. gemeinsam von den Bürgeramtsleitungen und den Sozialraumko- ordinator*innen eingebracht wurden und in den jährlichen Zielvereinbarungen aufgenommen wurden. Themen der Projekte waren z.B. Projekte zur Verbesserung der Nachbarschaft(en), z.B. „Miteinander im Veedel“ zur Verbesserung des Wohnumfelds (z.B. am Kölnberg) zur Teilhabeförderung von Jugendlichen, durch eine verbesserte Integration der Ju- gendlichen in die sozialräumliche Kooperation und Vernetzungsarbeit zum Umgang mit dem problematischen Verhalten Jugendlicher (Workshop) zum Umfang und Umgang mit gewerblichem Verkauf von (sozialen) Beratungsleistun- gen zum Empowerment durch Begegnung und (trans-)kulturellem Austausch. Das Projektmanagement für diese 69 Projekte wird durch die städtische Projektmanagement- software unterstützt. Ihr Bearbeitungsstand ist planmäßig, ein großer Teil konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Die Sozialraumkoordination soll eigene Projekte federführend durch- führen, Impulse für Projekte entwickeln und die Angebote bzw. Einrichtungen dann bei der Planung und Umsetzung begleiten. Insofern sind immer auch aktive Mitarbeitende anderer 3 Stadt Köln (2025), Amt für Stadtentw icklung und Statistik 4 Stadt Köln (2025), Amt für Stadtentw icklung und Statistik 8 Angebote und Einrichtungen notwendig, um die Projekte erfolgreich umzusetzen. Hier wird von den Sozialraumkoordinationen von zunehmenden Problemen berichtet, Ressourcen bei den Angeboten und Einrichtungen vor Ort für Projekte bereitzustellen. Gleichwohl haben die Sozialraumkoordinationen hier eine unterstützende Wirkung, die Projekte dann doch möglich macht. 2.1.4 Vernetzung Die Vernetzung ist eine Kernaufgabe der Sozialraumkoordinator*innen. Diese wurde initial durch die Erhebung und Erfassung aller bedeutsamer Gremien/Netzwerke/Arbeitskreise um- gesetzt. Diese Liste ist auf dem gemeinsam genutzten städtischen Microsoft Sharepoint-Ser- ver abrufbar und wird im Rahmen des Wissensmanagements auch zur Einarbeitung neuer Sozialraumkoordinator*innen genutzt. In diesem Zusammenhang wurde ein Projekt mit der Deutschen Sporthochschule Köln zur Evaluation der Netzwerkarbeit im Jahr 2024 begonnen (SNAP-HP: Self-Evaluation Tool for Network Quality Assessment by Practitioners in Community Health Promotion5). SNAP-HP zielt darauf ab, die Qualität von kommunalen (Gesundheits-)Netzwerken zu bewerten und wei- terzuentwickeln, insbesondere um (gesundheits-)fördernde Maßnahmen langfristig zu veran- kern. Dazu wurde in ausgewählten Gremien der Sozialraumgebiete ein Befragungstool zur Bewer- tung der Gremienarbeit erprobt und die Ergebnisse in die jeweiligen Gremien zurückgespielt. In der Befragung geht es um die Ziele, die Arbeitsweise und die Ergebnisse der Gremienarbeit im jeweiligen Gremium. Auf der Grundlage der Ergebnisse hat die Deutsche Sporthochschule das Befragungstool deutlich gekürzt und stellt es nun den Sozialraumkoordinationen für die weitere Verwendung in den Gremien zur Verfügung. 2.2. Mit der Sozialplanung verbundene Kernprozesse Das Programm Lebenswerte Veedel ist eng verbunden mit der städtischen integrierten und kooperativen Sozialplanung. Deren Ziele sollen auch mit Hilfe des Programms kleinräumig an- gestrebt und umgesetzt werden. Die bisherigen Ergebnisse dieser Prozesse werden im Fol- genden beschrieben: 1. Erarbeitung einer Integrierten Sozialraumgebietsanalyse 2. Erarbeitung einer Integrierten Sozialraumgebietsplanung 3. kurzfristige integrierte Bewertung eines Themas 4. Sozialraumgebietsevaluation. Bislang wurden die ersten drei Prozesse begonnen bzw. bearbeitet: 2.2.1 Sozialraumgebietsanalyse Bis Ende 2024 konnten auf Basis der Ergebnisse des 1. Kölner Lebenslagenberichts und den daraus abgeleiteten Herausforderungen und Zielen (vgl. Beschluss des Rates 4069/2022), ne- ben den beiden bereits 2023 begonnenen Analysen (Pilotgebiete 1: Mülheim-Nord/Keup- straße und Ostheim/Neubrück) für zwei weitere Gebiete eine Sozialraumgebietsanalyse er- stellt werden. Ausgewählt wurden als weitere Gebiete Höhenhaus/Dünnwald und Mesche- nich/Rondorf. Im Jahr 2025 kamen außerdem die Gebiete Kalk, Humboldt/Gremberg, Höhen- berg/Vingst, Porz-Mitte/Urbach und Porz-Ost/Finkenberg/Gremberghoven/Eil hinzu. Im Rahmen der Sozialraumgebietsanalyse ist eine Bürger*innen-Beteiligung (Bürger*innenbe- fragung und Bürger*innenkonferenz) vorgesehen, die inzwischen auch für Höhenhaus/Dünn- wald und Meschenich/Rondorf durchgeführt wurde (vgl. Anlagen). Außerdem haben für die Gebiete – handbuchgemäß – Sozialraumkonferenzen mit den professionellen Akteur*innen der Sozialraumgebiete und Vertreter*innen der städtischen Verwaltung stattgefunden, um die Ergebnisse zu bewerten. Die um die vorgenannten Hinweise und Bewertungen ergänzten Sozialraumgebietsanalysen wurden als Beschlussvorlagen in die jeweiligen Bezirksvertretungen eingebracht und be- schlossen (vgl. für Mülheim-Nord/Keupstraße: 0598/2025; für Ostheim/Neubrück: 1049/2025). 5 Wessely S, Reul R, Starke D, Wollenberg B, Joisten C. Ensuring Netw orks Work Well: Development of a Self-evaluation Tool for Netw ork Quality in Community Health Promotion. Prog Community Health Partnersh. 2023;17(4):615-628. 9 Auch die 2024 begonnenen Analysen und Beteiligungsverfahren konnten inzwischen be- schlossen werden (vgl. Höhenhaus/Dünnwald: 0159/2026 und für Meschenich/Rondorf: 0160/2026). Auf den Webseiten der jeweiligen Gebiete wurden die Ergebnisse des Verfahrens dokumen- tiert (für Ostheim/Neubrück: Sozialraumgebietsanalyse Ostheim-Neubrück - OSTHEIM-NEU- BRUECK, für Mülheim-Nord/Keupstraße: Sozialraumgebietsanalyse Mülheim Nord - MUEL- HEIM-NORD-KEUPSTRASSE). 2.2.2 Sozialraumgebietsplanung Auf Basis der Sozialraumgebietsanalysen kann die Sozialraumgebietsplanung erfolgen. Diese soll auf den wesentlichen Herausforderungen basieren, die in der Analyse benannt wurden und die Hinweise der Bürger*innen und der Akteur*innen vor Ort berücksichtigen. In Ostheim/Neubrück und in Mülheim-Nord/Keupstraße wurde inzwischen mit den Planungen begonnen. Diese sollen für die nächsten fünf Jahre möglichst auf alle Herausforderungen ein- gehen. Die Zwischenergebnisse sollen sukzessive dokumentiert werden. 2.2.3 Fördermittelakquise Die Sozialraumkoordinator*innen stellen zudem für die vor Ort tätigen Träger und Akteur*in- nen wichtige Berater*innen bei der Akquise von Fördermitteln für die Zielsetzungen des Pro- gramms dar. So konnten sie in den letzten beiden Jahren Träger dabei unterstützen, Förder- mittel in Höhe von ca. 657.000 Euro einzuwerben. Hinzu kamen Mittel aus städtischen Quel- len wie z.B. bezirksorientierte Mittel oder Mittel der Grün-Stiftung in Höhe von 175.000 Euro. Die Summe ist zwischen den Jahren 2024 und 2025 und über die Sozialraumgebiete hinweg unterschiedlich verteilt, was einerseits an den verfügbaren Förderprogrammen von EU, Bund und Land lag, andererseits mit den Möglichkeiten der Träger vor Ort zusammenhängt. 2.3 Führungsprozesse Folgende Führungsprozesse wurden festgelegt: 1. Erarbeitung von Zielvereinbarungen 2. Umsetzung eines Programmcontrollings 3. Erstellung von Jahresberichten 4. Programmevaluation 5. kontinuierliche Weiterentwicklung des Programms. Bislang wurde der erste Prozess bearbeitet, der zweite begonnen: 2.3.1 Erarbeitung von Zielvereinbarungen Seit dem Jahr 2023 wird bereits am Ende des Jahres mit der Erstellung der Zielvereinbarun- gen für das folgende Jahr begonnen und der Prozess wird jährlich in allen 15 Sozialraumge- bieten umgesetzt. Die sozialraumbezogenen Projekte aus dem Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit wurden überwiegend im Jahr 2024 und z.T. noch im Jahr 2025 fertiggestellt. Die stadtweiten Projekte zum Schwerpunktziel sind aktuell noch in der Umsetzung. Die Ziele ergeben sich überwiegend aus den von den Bezirksvertretungen beschlossenen Herausforderungen und Zielen der Sozialraumgebietsanalyse bzw. ggf. in weiteren Gremien beschlossenen mittelfristigen Herausforderungen und Zielsetzungen aus den Sozialraumge- bieten selbst. Hinzu kommen sozialräumliche Ziele, die nicht in den o.g. Zielen enthalten sind und von den Bürgeramtsleitungen und den Sozialraumkoordinationen identifiziert werden kön- nen bzw. in den Stadtteilkonferenzen benannt und für bedeutsam gehalten werden. 2.3.2 Programmcontrolling Ein Programmcontrolling ist nur durch eine prozessbegleitende Dokumentation der Kernpro- zesse möglich. Dazu wurden im Rahmen der o.g. Prozess-Dokumentationen (sozialräumliche Themen und Gremien, Projektdokumentation und Umsetzungsbegleitung) mit dem Aufbau von Dokumentationsverfahren begonnen und diese werden eingesetzt. Zurückgegriffen wird dabei auf Dokumentationsmöglichkeiten eines Microsoft Sharepoint-Servers (Liste der Gre- mien in den jeweiligen Sozialraumgebieten). Sozialräumliche Themen, die in den Stadtteilkon- ferenzen und/oder den Stadtteil-Arbeitsgruppen/-kreisen benannt werden, können ebenfalls auf einer Sharepoint-Seite dokumentiert werden. Themen, die in Projekte überführt werden, 10 werden im städtischen Projektmanagementsystem cProject dokumentiert (für die Umsetzung der Zielvereinbarung und die sozialräumlichen Projekte). 2.3.3 Jahresberichte Die Sozialraumkoordinationen erstellen jährlich Berichte (vgl. Anlage 1 und Anlage 2). Darin sind pro Sozialraumgebiet die Zielvereinbarungen, die Maßnahmen und die Ergebnisse im Einzelnen dokumentiert. Außerdem gibt es Einschätzungen der Sozialraumkoordinationen zur bisherigen und zukünftigen Entwicklung des jeweiligen Sozialraumgebiets. 2.3.4 Programmevaluation Die o.g. Dokumentationen werden im Lauf der Implementation der im Handbuch beschriebe- nen Prozesse weiter geschärft, um Material für die geplante Evaluation nach ca. fünf Jahren (2028) der Umsetzung des Programms verfügbar zu haben. 2.3.5 kontinuierliche Weiterentwicklung des Programms Die Prozesse des Programms, die im Handbuch beschrieben sind, bauen aufeinander auf. Diese werden sukzessive erprobt und umgesetzt. Die Erfahrungen, die bei der Umsetzung im Handbuch idealtypisch formulierter Prozesse gesammelt werden, fließen kontinuierlich in die Arbeit ein. So kamen z.B. bei der Durchführung der Bürger*innenbeteiligung und in den Bür- ger*innenkonferenzen in den ersten Sozialraumgebieten Methoden zum Einsatz, die dann in den folgenden Sozialraumgebieten auf Grund der Erfahrungen angepasst wurden. Diese Er- fahrungen fließen in die Programmevaluation und eine mögliche Fortschreibung des Hand- buchs ein. 3. Ausblick 2026/2027 Bis Ende 2026/Mitte 2027 werden die Ergebnisse aller Sozialraumgebietsanalysen vorliegen und möglichst auch von den zuständigen Bezirksvertretungen als Grundlagen für die Planun- gen beschlossen sein. Diese Vorlagen werden auch die mittelfristig wesentlichen Herausfor- derungen und Ziele für die jeweiligen Sozialraumgebiete enthalten. Parallel dazu wird die kontinuierliche Weiterentwicklung des Programms vorangetrieben. Aktu- ell werden hier erste Erkenntnisse zur Praktikabilität der im Handbuch festgelegten Prozesse in einem Themenspeicher gesammelt. Fortgesetzt wird die Implementation der Dokumenta- tion der im Handbuch beschriebenen Abläufe und Strukturen. Im Einzelnen liegt der Fokus hier auf den Prozessen, aber auch den Strukturen des Programms und/oder der Auseinander- setzung mit methodischen und/oder fachlichen Themen/Standards. Anlage 1: Jahresberichte 2024 Anlage 2: Jahresberichte 2025 Anlage 3: SNAP-Ergebnisse
Beratungsverlauf
-
18.06.2026
TOP 10.2.8, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
22.06.2026
TOP 10.2.10, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
22.06.2026
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 10.2.6, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
23.06.2026
TOP 10.2.11, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
25.06.2026
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 10.2.5, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
25.06.2026
TOP 10.2.6, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
29.06.2026
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 12.7, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
17.09.2026 zuletzt
Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren
TOP 14.11, Kenntnisnahme (Mitteilung).
Zur Rückmeldung speichern wir nur Ihre Antwort, die Seite und den Tag. Eine IP-Adresse speichern wir dazu nicht, und wir setzen kein Cookie. Mehr zum Datenschutz