1414/2026
"Lebenswerte Veedel- Bürger*innen- und Sozialraumorientierung in Köln" - hier: Bericht über den Stand der Umsetzung des Förderprogramms in den Jahren 2024 und 2025
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Anlage1_Jahresberichte_2024
333663 Zeichen
Bezirk Chorweiler 1
SRG Blumenberg Chorweiler Seeberg-Nord 2
Bezirk Ehrenfeld 18
SRG Bickendorf Ossendorf 19
SRG Bocklemünd Mengenich 34
Bezirk Kalk 43
SRG Höhenberg Vingst 44
SRG Humboldt Gremberg 53
SRG Kalk 61
SRG Ostheim Neubrück 75
Bezirk Mülheim 84
SRG Buchforst Mülheim 85
SRG Buchheim Holweide 96
SRG Höhenhaus Dünnwald 110
SRG Mülheim-Nord Keupstr 123
Bezirk Nippes 136
SRG Bilderstöckchen 137
Bezirk Porz 151
SRG Porz-Mitte Urbach 152
SRG Porz-Ost Finkenberg Gremberghoven Eil 163
Bezirk Rodenkirchen 172
SRG Meschenich Rondorf 173
2024
Bezirk Chorweiler
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Jahresbericht für das Jahr 2024
und das Sozialraumgebiet
Blumenberg/Chorweiler/Seeberg-Nord
des Trägers Stadt Köln, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren
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1. Veränderungen im Sozialraumgebiet
Im Sozialraumgebiet Chorweiler, Blumenberg und Seeberg-Nord haben die negativen Weltpolitischen Ereignisse, mit denen das Jahr 2023
geendet hatte, die Ängste und Unsicherheiten vieler Menschen weiter verstärkt. In 2023 hatten 80 Prozent der Bewohner*innen in den
vorgenannten Gebieten einen Migrationshintergrund, womit sich die Anteilnahme an globalen Entwicklungen erklärt. Die Sicherung des sozialen
Friedens wurde auch in 2024 ein wichtiger Schwerpunkt in der sozialräumlichen Arbeit, an dem sich die Netzwerke aus sozialen Akteuren, sowie
aus Politik und Verwaltung, in den regelmäßig stattfindenden Gremien aktiv beteiligten. Das Zusammenspiel der heterogenen Bedarfe der
Menschen in den Sozialräumen ist 2024 ein zentrales Thema gewesen und wird es weiter bleiben.
Der Einstieg in das Jahr 2024 wurde in vielen Haushalten begleitet mit weiter hohen Energie- und Haushaltskosten, Mietschulden und
existentiellen Versorgungsproblemen. Die geringe Bürgergeldanhebung, die in 2024 folgte, konnte den bereits in 2023 entstandenen Rückstand
der Strom – und Heizkosten, die zum Teil nur durch Darlehen ausgeglichen wurden und die Ausgaben für gestiegene Verbraucherpreise nicht
ausgleichen. Eine Wohngelderhöhung wurde in 2024 beschlossen, trat jedoch erst zum 1.1.2025 in Kraft. Der Bedarf an Unterstützung und
Beratung zur Bestreitung des Lebensunterhalts vieler sozialräumlicher Haushalte blieb auch in 2024 enorm hoch.
Neben Sicherung des Lebensunterhaltes blieben weiter die Gesundheitsversorgung, die wohnortnahe Kinderbetreuung und besonders das
Wohnen, zentrale Themen der Menschen.
Bauliche Missstände in den Gebäuden der ZBI-Gruppe (Zentral Boden Immobiliengruppe) , einem Immobilienfonds der Union Investment,
insbesondere für Objekte im Chorweiler Zentrum und in Seeberg -Nord, veranlassten die Stadtverwaltung zur Prüfung. Die Immobilienverwaltung
ZBVV (Zentral Boden Vermietung und Verwaltung GmbH), die zur ZBI-Gruppe gehört, hatte Anfang 2023 ein Sanierungskonzept vorgelegt, jedoch
trotz besorgniserregender Meldungen über ihre Bestände, noch nicht umgesetzt. Mehrere Eigentümerwechsel von wesentlichen Teilen dieses
Wohnungsbestandes durch ausschließlich Renditeorientierte Finanzinvestoren , hatten in der Vergangenheit zu fehlender Instandhaltung geführt.
Zusätzlich wurden die Bewohner*innen in 2024 mit weiteren Verschlechterungen der Lage konfrontiert, da in einigen Wohnungen neben
Schimmelbefall, zum Teil fehlender Warmwasser - und Heizmöglichkeit, offener Asbest entdeckt wurde . Mieter*innen zogen Anfang 2024 mit
plakatiertem Anschauungsmaterial zum Rathaus und suchten den Kontakt zu Mitgliedern des Wohnungsausschusses. Unterstützt wurden sie von
einem Gremium aus Vertreter*innen des Chorweiler GWA-Büros, der Mieterkontaktstelle und Ehrenamtlichen, sowie von Kommunalpolitiker*innen.
Die Wohnungsaufsicht trat daraufhin an die ZBVV, legte eine Mängelliste zur Prüfung vor und forderte zur Stellungnahme auf. Zunächst ging es nur
um einzelne Wohnungen, was sich jedoch nach genauer Prüfung als Gesamtproblem darstellte. Die Verwaltung forderte die ZBVV zur Realisierung
einer umfassenden Sanierung auf (Mitteilung Dezernat V/56, vom 21.03.24). Parallel wurden die Zustände in den Häusern medial begleitet.
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Die ZBVV sprach Mitte 2024 im Namen des Eigentümers, Sanierungsabsichten aus und begann zunächst mit einzelnen Dachsanierungen an den
Seeberger Häusern. Zusätzlich wurden Brandschutzsanierungen an den Aufzügen in der Osloerstraße 6 und an den Entlüftungsanlagen für
September 2024 geplant. Baugerüste und Schutzfolien an den Außenfassaden wurden Ende 2024 an allen Objekten angebracht.
Wegen Mieterhöhungen suchten viele Mieter*innen in den Chorweiler Mieterberatungsstellen nach Hilfe und weiterem Unterstützungsbedarf und
erklärten dort, dass sich in den Wohnungen der ZBVV nichts verbessert habe. Die ZBVV ihrerseits erklärte, dass konkrete Maßnahmen innerhalb
der Wohnräume prognostisch nicht vor 2025 zu erwarten seien. Es werde sogar damit gerechnet, dass die Maßnahmen mehrere Jahre in Anspruch
nehmen.
Hingegen konnten die Sanierungen der 1.211, im Jahr 2016 durch die GAG aus der Zwangsverwaltung übernommenen Wohnungen, in 2024
maßgeblich beendet we rden. Die Bewohner*innen verfügen nach jahrelangen belastenden Bau - und Sanierungsarbeiten zum Teil über
instandgesetzte Wohnungen und instandgesetztes Wohnungsumfeld und können barrierefrei in die sanierten Häuser gelangen. Das abgerissene
Gebäude in der Osloerstraße 7 wurde neu errichtet und erhielt zwei zusätzliche Stockwerke. Die alte Mieterschaft zog nach der Sanierung wieder
ein und die untere Etage wurde für das GAG -Quartierszentrum Chorweiler eingerichtet , das von Chorweiler -Nord seinen Standort wechselte.
Informationen hierzu wurden regelmäßig durch den GAG-Sozialdienst in die Gremien der Stadtteilarbeit geleitet.
Bei einem großen Teil der Bewohnerschaft der Osloerstraße führte dieser ungleiche Sanierungszustand der Häuser in ein und derselben Straße zu
Unfrieden und Gefühlen von Ungerechtigkeit.
Nachdem der Zeitpunkt seit Oktober 2023 immer wieder verschoben werden musste, wurde Anfang März 2024 eine weitere Notaufnahmestelle für
den Stadtbezirk Chorweiler, eine barrierefreie Containereinrichtung für Geflüchtete, auf dem Parkplatz P5, Merianstraße, am Fühlinger See eröffnet.
Die unmittelbare Nähe zu den sozialräumlichen Gebieten machte eine Zusammenarbeit erforderlich. Betrieben durch das Deutsch e Rote Kreuz
(DRK), trägt die Einrichtung eine Gesamtkapazität für 400 Personen, darunter auch Menschen mit Hand icap. Nach und nach zogen überwiegend
allein reisende Menschen in das neue Camp ein. Das junge Team des DRK konnte rasch in das vorhandene Netzwerk integriert werden , erhielt
einen Überblick über Hilfsstrukturen und Unters tützungsangebote im Sozialraum und begann dies e schnell zu nutzen. Die Bedenken, die noch
Monate zuvor bei einer öffentlichen Infoveranstaltung der Stadtverwaltung durch die Nachbarschaft geäußert wurden, trafen zunächst nicht zu.
Bedenken bestanden unter anderem darin nicht genügend Unterbringungs- und Schulplätze für die Kinder bereit stellen zu können, was durch die
Altersstruktur der ersten Bewohnerschaft nicht erforderlich wurde.
Die Belegungsstruktur der Bewohner*innen der Notunterkunft Langenbergstraße in Blumenberg, betrieben vom Sozialdienst katholischer Männer
(SKM) entwickelte sich hingegen rückläufig. Mit einer ursprünglichen Auslastung von 80 Personen Anfang des Jahres 2024, waren Mitte des Jahres
zum Teil die Hälfte der Menschen nicht mehr da. Das bundesweite Rückführungsverbesserungsgesetz trat im F ebruar 2024 in Kraft. Viele
Bewohner*innen der Einrichtung mussten zurück in die Erstaufnahmeeinrichtung Mönchengladbach (EAE) . Die Integration besonders der Kinder,
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die in Kindertageseinrichtungen und Schulen im Stadtbezirk Chorweiler bereits feste Plätze gefunden hatten, wurde spontan abgebrochen.
Ehrenamtlich Aktive wurden in ihrer Betreuungs- und Integrationsarbeit unterbrochen und reagierten verärgert. Einige zogen sich daraufhin von der
ehrenamtlichen Arbeit zurück.
Die Gesundheitssituation, insbesondere die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen wurde in den sozialräumlichen Gremien auch in
2024 regelmäßig zum Thema. An den q uartalsmäßigen Werkstattrunden, organisiert durch dieKümmerei des HerzNetzCenter Köln, nahmen
multiprofessionelle Vertreter*innen, wie des Gesundheitsamtes Köln (KJPB), des Medizinischen Versorgungszentrums Kinder – und Jugendmedizin
Köln-Nord, Schulsozialarbeitende, Vertreter*innen der KITAS, der kassenärztlichen Vereinigung, der städt. Familienberatungsstelle Chorweiler,
sowie Kinder - und Jugendpsychotherapeut*innen, die Bezirksjugendpflege, die Sozialraumkoordination u.a. teil. In 2024 wurden aus diesem
Gremiun heraus der dringende Ausbau von ambulanten, niederschwelligen und zugänglichen Hilfsmöglichkeiten an lebensortbezogenen Orten
(KITA und Sch ule) als Ergebnis festgehalten, sowie deren nac hhaltige Finanzierung. Z udem wurde die Notwendigkeit von interdisziplinärer
Teamarbeit im Hilfeprozess, das Bereitstellen von Gruppenangeboten für Kinder in psychischen Notlagen und eine regelmäßig sektionale Fallarbeit
geplant. Eine Impulsveranstaltung durch Therapeutinnen des Gesundheitsamtes Köln (KJPB) zum Thema Psychische Belastungen und
psychiatrische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen konnte in der Folge über die SRK im Bürgerzentrum Chorweiler angeboten werden und
führte über die Informationsebene hinaus zur Verknüpfung von Kontakten und festen Unterstützungsmöglichkeiten.
Das Zentrum für Frühbehandlung und Frühförderung gemeinnützige GmbH in Chorweiler-Nord übernahm 2024 die frei werdenden Räume des
Kölner Therapiezentrums, das künftig direkt an Schulen aktiv ist. Trotz der Raumerweiterung blieb es auch in 2024 bei einer Wartezeit für
belastete Kinder und ihre Familien, da die Nachfrage an Therapieplätzen anhaltend hoch ist und zunächst weiteres Fachpersonal gefunden
werden musste.
Stadtentwicklung
Die Grundsteinlegung des Stadtteils Köln-Chorweiler in 1971 führte in den Folgejahren zum erforderlichen Ausbau der sozialen Infrastruktur. In 2024
feierten zahlreiche Einrichtungen und Institutionen Jubiläen ihrer jahrzehntelangen Arbeit am Standort Chorweiler. Einrichtungen, die seit Gründung
verlässliche Bedeutung haben und für die sozialräumliche Arbeit einen großen Wert erreicht en. Zahlreiche Schulen (Heinrich-Böll-Gesamtschule,
Gustav-Heinemann-Hauptschule, Henry-Ford-Realschule) feierten in 2024 ihr Schuljubiläum. Auch die städt. Familienberatungss telle Chorweiler,
die mit zahlreichen Angeboten für Erwachsene und Kinder bei individuellen und familienbezogenen Problemen, sowie bei Erziehungsfragen und bei
Trennung und Scheidung unterstützende Angebote anbietet, feierte ihr 50jähriges Jubiläum.
Auch für die Chorweiler Friedensglocke, mit dem regelmäßig stattfindenden Chorweiler Abendfrieden wurde 2024 zum Jubiläumsjahr. Veranstaltet
vom Runden Tisch Frieden, der Vereinigung aller Religions- und Volksgemeinschaften Chorweilers, dem BÜZE Chorweiler und der
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Sozialraumkoordination wurde im April das 10jährige Jubiläum mit einer einwöchigen Veranstaltungsreihe und einem abschließenden
Jubiläumsfest groß gefeiert.
Im November 2024 eröffnete der Beigeordnete für Planen und Bauen der Stadt Köln die öffentliche Veranstaltung „Köln-Kreuzfeld – ein neuer
Stadtteil“. Die Vorstellung der technischen Masterplanung erfolgte mit einer extern moderierte n Bürgerbeteiligung. Diskutiert wurde der
städtebauliche Entwurf „The Woodhood – Gartenstadt 2.0“, bei dem kleine Siedlungen in unmittelbarer Nachbarschaft mit urbanem Kern
kennzeichnet sind. Interessierte Bürger*innen, Akteure, Mitarbeitende der Stadtverwaltung u.a., erhielten die Gelegenheit sich über den aktuellen
Planungsstand zu informier en und sich akt iv einzubringen . Im Rahme n einer Beteiligungswerkstatt wu rden an verschiedenen Thementische n
Schwerpunkte des Projekts mit Fachexpert*innen diskutiert. D ie Erkenntnisse aus diesem Dialog flo ssen direkt in den weiteren Planungsprozess
ein. Eine weitere öffentliche Veranstaltung zum Abschluss der Technischen Masterplanung ist für das erste Halbjahr 2025 gepla nt. Es zeigte sich,
dass überwiegend bildungsbürgerorientierte Personen aus der Mittelschicht an den Workshops teilnahmen.
Auch im Jahr 2024 waren verschiedene Einrichtungen wegen Platze nge insbesondere in Chorweiler -Mitte, sowie baulicher Missständen auf
dringender, überwiegend aber vergeblicher Raumsuche. Ein enger Austausch im Net zwerk führt e von Zeit zu Zeit zur vorübergehenden
Raumnutzung bei Kooperationspartner*innen ( dieKümmerei bei Outline, FIZ e.V. bei der Aachener Siedlungsgesellschaft, Panorama e.V. beim SKF
e.V). Die Notlösungen können den hohen Bedarf an Räumen nicht ausgleichen. Immer wieder wird ein zentrales Haus mit frei zur Verfügung
stehenden Räumen für die Arbeit der Vereine und Einrichtungen gefordert.
Das Gelände der ehemaligen POST-Filiale stand auch in 2024 unberührt und leer. Der Bauträger des Geländes hat Bauarbeiten für frühestens 2030
angekündigt. Verschiedene Akteure haben sich für eine Interim snutzung eingesetzt, sich jedoch wegen Auflagen vorerst von ihrem Vorhaben
zurückgezogen.
Soziale Infrastruktur
Nachbarschaftlicher Austausch im direkten Lebens - und Wohnumfeld sind die Ziele des bundesweiten, jährlichen Tag der Nachbarn , der am
31.05.2024 an mehreren Standorten in den Sozialräumen Chorweilers stattfand. Der ausgerufene Thementag stieß im Sozialraum auf zahlreiche
Interessierte zum Nachmachen. Mit offenen und kreativen Angeboten konnten u.a. das Familienhaus des SKF e.V., der DTVK e.V., der Tanz- und
Sportverein Get your stage und das BÜZE Chorweiler einen direkten Austausch mit der Nachbarschaft, mit Bewohner*innen des Stadtteils mit
Familien, Kindern und Erwachsenen führen.
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In Vorbereitung auf die am 9. Juni 2024 stattfindende Europawahl organisierte der DTVK e.V. im Mai eine Podiumsdiskussion mit Kandidat*innen
für das Europaparlament. Trotz breiter Bewerbung auf zahlreichen sozialen Kanälen blieb eine große Resonanz auf dieses Format aus. In den
Jugendeinrichtungen wurden die jungen Leute mit Veranstaltungen und der Handhabung des Wall -O-Mat an ihre politische Positionierung
herangeführt. Die Wahlbeteiligung im gesamten Stadtbezirk Chorweiler blieb schließlich bei 54 % gering und zeigte bei den traditionellen Parteien
CDU, SPD, Grüne und FDP deutliche Stimmrückgänge und bei der AFD deutlichen Anstieg im Vergleich zu 2019.
Gezielte Stadtteilrundgänge konnten in 2024, besonders unter dem Blick des Interaktiven („Erzähl mir/erzählen Sie mir/uns etwas über deinen/Ihren
Stadtteil“) verstärkt auch Einrichtungsspezifisch (DRK, DTVK e.V, Freiwilligenagentur e.V., Erzdiözese Köln, u.a.) ausgerichtet werden. Gleichzeitig
ist das Format offen für interessierte Bürger*innen und Akteure aus den Sozialräumen und dem Stadtbezirk.
Quartalsmäßig fanden die Gremien der sozialräumlichen Stadtteilkonferenzen unter Moderation der SRK auch in 2024 statt. Weiterhin sind es vier
sozialräumliche Quartiere, da sich die Gremienarbeit des Stadtteils Chorweiler in Chorweiler-Nord und Chorweiler-Mitte differenziert hat. Auch 2024
organisierten sich die Akteure von Chorweiler-Mitte mit dem AK Chorweiler, der von der SRK koordiniert wird.
Ende des Jahres 2024 begannen die kommunalen Haushaltsdebatten für die künftigen Doppelhaushalte. Die finanziellen Perspektiven für einzelne
Akteure waren Ende des Jahres schwierig und die Beteiligung durch viele Chorweiler Akteure an einer gesamtstädtischen Demonstration in Deutz,
gegen finanzielle kommunale Kürzungsvorhaben sehr hoch. Die Schließungen des Stromsparschecks der Caritas Köln, in Chorweiler-Nord, erfolgte
zeitgleich und wird zukünftig einen hohen Verlust an fundierter Beratung für Energiesparfragen bedeuten.
Die Willkommenskultur und die zweite der beiden Koordinationsstellen für die ehrenamtliche Geflüchtetenarbeit konnte gesichert werden.
Die evangelische Kirche am Pariser Platz wird saniert und wurde im Laufe des Jahres 2024 stillgelegt. Nach Beendigung der Maßnahmen werden
einzelne Beratungsstellen der Diakonie in d as sanierte Gebäude einziehen und zentral ihre Angebote anbieten können. Während der Sanierung
konnten laufende Angebote der evangelischen Kirche dennoch weiter durchgeführt werden, da sie sich auf Ausweichstandorte verlegen ließen.
Bspw. hat sich die katholische Gemeinde Hl Johannes XXIII Köln angeboten die protestantischen Gottesdienste in ihrer Kirche durchzuführen.
Besondere Feste fanden im Juni 2024 mit dem alljährlichen Stadtbezirks- und Kulturfest Chorweiler, auch Fest der Kulturen, statt. Veranstaltet durch
das Bürgerzentrum Chorweiler (BÜZEC) erreichte es mit zahlreichen Aktions-, Infos- und Genussständen, sowie einem attraktiven Bühnenprogramm
und einem begleiteten Flohmarkt sehr viele Menschen aus dem Stadtbezirk Chorweiler. Umrahmt wurde das Fest von einer gewerbli chen Kirmes.
Der Runde Tisch Frieden überreichte symbolisch , die von Kindern, Schüler*innen , Senior*innen hergestellten Friedenskarten an den
Bezirksbürgermeister, mit der Bitte um den Friedenserhalt für Chorweiler.
Im August erfolgte das Nachbarschaftsfest Chorweiler-Nord, das traditionell auf dem W eserplatz in Chorweiler stattfindet und als
Gemeinschaftsprojekt der Stadtteilkonferenz Chorweiler-Nord veranstaltet wird.
Seite 7 von 16
Organisiert vom AK Nord , einem Bündnis aus Bezirksjugendpflege mit Kooperationspartner*innen der Kinder - und Jugendarbeit , veranstaltet
Chorweiler seit vielen Jahren seinen eigenen Weltkindertag für Kinderrechte, der im September auf dem Pariser Platz stattfand.
Einen Infotag rund ums Älterwerden die VielfALT, veranstaltet über die Seniorenkoordination mit den Seniorennetzwerken, Seniorenberatungen und
Seniorenvertretungen, Akteuren der Seniorenhilfe und der SRK fand im August 2024 im Großen Saal des BÜZEC statt und erreichte mit Hilfs- und
Beratungsangeboten zahlreiche Interessierte.
Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Im Frühjahr des Jahres 2024 startete die 1. FC Köln Stiftung und bot ein bereits in Köln Porz erfolgreich begonnenes Programm FC in Bewegung
auch für Chorweiler an. Mit den Ressourcen und Expertisen des FC Köln wurden kostenlose und polysportive Bewegungsangebote für Kinder,
zunächst in Schulen und Kindergärten geschaffen. Ein Bewegungscamp mit dem Namen „Ferien ohne Koffer“ startete in den Osterferien 2024 und
fand großen Anklang. In der nächsten Phase wurden auch Vereine und soziale Einrichtungen mit in die Zielgruppen aufgenommen und dort
unterstützt, wo Kinder und Jugendliche mit Bewegungsangeboten erreicht werden konnten. Mit einem sozialräumlichen Ansatz wurden gemeinsame
Aktionen mit verschiedenen Einrichtungen durchgeführt, Angebote vernetzt, als auch Synergien geschaffen, zudem Bewegungsangebote generiert,
die sonst auf Grund einer zu geringen Anzahl von Teilnehmenden nicht stattgefunden hätten. In den Sommerferien wurde neben einem Fußballcamp,
in Kooperation mit dem FC Fühlingen , ein Famili enfest für alle angeboten. Das P rojekt wird durch die Bezirksjugendpflege und die
Sozialraumkoordination unterstützt und wird auch in 2025 weitergehen und erweiterte Angebote anbieten.
Angeregt durch die Ergebnisse der Europawahlen entstand im Juli 2024 ein Demokratieprojekt für Chorweiler. Gegründet aus Vertreter*innen des
AK Kölner Weiterbildungseinrichtungen, ansässigen Chorweiler Weiterbildungseinrichtungen, der Freiwilligenagentur Köln e.V., der Bürgerplattform
„Stark im Kölner Norden“ und weiteren Trägern, entwickelte sich ein Projekt zur Stärkung von Demokratie in Chorweiler. Zusammenkünfte und
Planungen für Veranstaltungen und Fördermöglichkeiten fanden regelmäßig unter Koordination der SRK statt und werden auch Jahr 2 025
weitergeführt.
Das seit 2023 1x pro Monat in Kooperation zwischen dem Seniorennetzwerk Chorweiler, der AWO Quartiersmanagement, Parea e.V. und der SRK
stattfindende Chorweiler Repair Café, wurde 2024 erfolgreich weitergeführt. Kooperationen mit anderen Repair -Cafés in Köln führten zu einer
Verfeinerung der eigenen Angebote. Für die Weiterentwicklung und Weiterau sstattung wurde für 2025 ein Antrag auf BV-Mitteln geplant.
Ehrenamtliche Kräfte reparieren vornehmlich Haushaltsprodukte, Textilien und zunehmend auch Fahrräder von Senior*innen, Familien und Kindern.
Personelle Veränderungen
Seite 8 von 16
Die Leitung des städtischen Bürgerzentrums Chorweiler, vom Amt für Soziales, Arbeit und Senioren wechselte im April 2024. Ute Weber ging in
Rente und übergab die Leitung an Sandra Winter, die vom Amt für Landschaftspflege und Grünflächen nach Chorweiler wechselte.
Der bundesweite Fachkräftemangel machte auch in Chorweiler nicht Halt. Im gesamten Jahr 2024 wurden zahlreiche Anfragen nach pädagogischem
und weiterem Fachp ersonal in die Netzwerke g esendet. Insbesondere KITAS, Kinder- und Jugendeinrichtungen , aber auch das Zentrum für
Frühförderung und Frühbehandlung suchten nach Fachpersonal zur Teamverstärkung.
Ein für Chorweiler und die Belange insbesondere von benachteiligten Bewohner*innen, sehr aktiver, ehrenamtlich tätiger Bezirkspolitiker für Die
Linken, Klaus Roth ist im April 2024 überraschend verstorben und hinterließ eine große Lücke.
In der evangelischen Hoffnungsgemeinde wechselte im Sommer 2024 das Personal im Pfarramt. Pfarrerin Friederike Fischer übergab Pfarrer Till-
Karsten Hesse aus Monheim das Amt, um aus familiären Gründen in den Süden Deutschlands zu wechseln. Pfarrer Hesse startete im September
2024 und wurde wegen der Sanierungsarbeiten der evangelischen Kirche, in der katholischen Kirche Hl. Johannes XXIII in sein Amt eingeführt.
2. Zielerreichung Schwerpunktziel
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
1.1 Schwerpunktziel
Kinder- und
Jugendgesundheit
Projektplanung für die folgenden Projekte
sind erstellt:
- Informations- und Aufklärungsarbeit
multidiverser Adressat*innengruppe im
SRG verbessern
Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit
ist verbessert
o Vorschlag AP für alle SRG:
Sammlung aller relevanter
Materialien und Methoden
Dies umfasst zunächst strukturierte
Sammlung. In Verbindung mit dem
stadtweiten Projekt Informations-
und Aufklärungsarbeit für
gesundheitliche Angebote stadtweit
verbessern sollte in Verbindung
damit ggf. auch eine Kriterien
geleitete Analyse der
Ausgangssituation im
Sozialraumgebiet erfolgen.
Relevante Materialien und
Methoden sind strukturiert
gesammelt und auf dem
SharePoint erfasst.
100 %
Seite 9 von 16
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
- adäquate Netzwerkstruktur (im
SRG)
Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und
ggf. optimiert
o Vorschlag AP für alle SRG:
Übersicht aller
Netzwerke/Gremien/Aks ist
erstellt bzw. aktualisiert
Keine Verbindung zu einem
stadtweiten Projekt
in Verbindung zum SRG-Projekt:
Verbesserung der Zugangs- und
Übergangsgestaltung (im SRG)
Übersicht aller
Netzwerke/Gremien/Aks ist
erstellt und aktuell.
100%
- Vernetzung durch
Erfahrungsaustausch/Hospitationen
Ziel: Wissen über andere
Angebote/Dienste/Einrichtungen sind
verbessert. Erste Erfahrungen und
Hinweise zur Möglichkeit der
Verstetigung sind erprobt
o Vorschlag AP für alle SRG:
Kenntnis und
Unterstützungsmöglichkeiten
durch die Datenbank in.koeln
verbreitern durch Information in
Gremien
Keine Verbindung zu einem
stadtweiten Projekt
In Verbindung zu den SRG-
Projekten:
1. Verbesserung der Zugangs- bzw.
Übergangsgestaltung (im SRG)
2. Adäquate Netzwerkstruktur
In den relevanten Gremien
hat die SRK über die
Datenbank in.koeln
informiert und
Unterstützungsmöglichkeiten
deutlich gemacht.
100 %
- Verbesserung der Zugangs- bzw.
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
In Verbindung mit dem stadtweiten
Projekt Klärung der Struktur und
Strategie der Präventionsaktivitäten
der städtischen Dienststellen
Best-practice und
Schwierigkeiten sind
analysiert und dokumentiert
100 %
Seite 10 von 16
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
zwischen Einrichtungen und Diensten
ist verbessert
o Vorschlag für AP für alle SRG:
Analyse der aktuellen Situation
mit Blick auf best-practice und
Schwierigkeiten
- Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen abbauen
Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen sind minimiert
o Vorschlag für AP für alle SRG:
Zugangsbarrieren sind
sozialräumlich identifiziert und
dokumentiert
Die Geschäftsstelle stellt ein Raster
zur Erfassung der Zugangsbarrieren
zur Verfügung, in das diese
dokumentiert werden können.
In Verbindung zum stadtweiten
Projekt:
1. Klärung der Struktur und der
Strategie der Präventionsaktivitäten
der städtischen Dienststellen
(stadtweit)
Raster zur Erfassung der
Zugangsbarrieren ist befüllt
100 %
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Sozialräumliches Ziel
Reaktivierung des
Runden Tisches
Erstellung eines Mailverteilers
„Quartiersentwicklung“
Verteiler ist erstellt Ein Verteiler ist erstellt Eingestellt *
Seite 11 von 16
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
„Quartiersentwicklung
Chorweiler-Mitte“
Informationsmaterial mit „Save the
Date“
Mail wurde versendet Eine Einladungsmail ist
verschickt
Einladung zum ersten Treffen:
1. Gemeinsamer Austausch zur
Themenentwicklung
2. Stadtteilrundgang zur Ermittlung
des Status Quo
Austauschtreffen hat stattgefunden Ein Austauschtreffen hat
stattgefunden. Eine
Zusammenarbeit der
aktuellen Situation und ggf.
der Aktivitäten von Akteuren
ist erfolgt
Stadtteilrundgang inkl.
Dokumentation der Ergebnisse hat
stattgefunden
Stadtteilrundgang inkl.
Dokumentation der
Ergebnisse hat
stattgefunden.
Reaktivierung der
Willkommenskultur im
Sozialraum
Blumenberg
Erste Schritte zur Entwicklung:
Austausch in Gremien
Bedarf ist ermittelt; bei Bedarf wird
mind. ein Angebot gemeinsam
entwickelt
Austausch hat stattgefunden 100 %
Zusammenarbeit mit
Koordinatorinnen
Ermittlung des Umfanges und
Inhaltes.
Gestaltung und Absprache über
Häufigkeit der Erscheinung.
Rückkopplung im sozialräumlichen
Gremium
Kontakte haben
stattgefunden, erste Planung
ist erfolgt
100 %
Einbeziehung der Anwohnerinnen
durch Treffen und/oder schriftliche
Infos
Teilnehmenden Kreis wurde erörtert.
Kontakt zur Fachstelle
aufgenommen und Workshop/
Fachtag hat stattgefunden.
Anwohnerinnen wurden
erreicht
100 %
Seite 12 von 16
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Langfristige Implementierung Dokumentation des Verlaufs erster
Schritte ist erstellt, weitere
Planungen inkl. Zuständigkeiten ist
erstellt.
Anwohnerinnen wurden
erreicht
Eingestellt*
Sozialräumliche
Stadtteilspaziergänge
Vernetzung und Findung von
Bürgerschaftlichen Themen durch
Rundgänge und direkten Kontakt mit
Akteuren vor Ort
29.11.2023 Chorweiler
01.02.2024 Chorweiler
06.03.2024 Seeberg-Nord
15.05.2024 Blumenberg
Sozialräumliche Akteure wurden
erreicht durch sozialräumliche
Gremien.
Bewohner*innen wurden erreicht
durch Plakate und mediale
Plattformen, sowie social Media:
Beteiligung an den Angeboten hat
stattgefunden
Die sozialräumlichen
Stadtteilspaziergänge haben
stadtgefunden
100%
Erläuterungen durch die SRK:
*Reaktivierung des Runden Tischs Quartiersentwicklung: Nachdem die Akteur*innen im Sozialraumgebiet zunächst übereinstimmend der Meinung
waren, dass der Runde Tisch "Quartiersentwicklung" im Jahr 2024 wieder reaktiviert werden sollte, haben die Entwicklungen im Laufe des Jahres
dies nicht zugelassen.
Zum einen ist ein wichtiger Akteur, eine Person, die an der ursprünglichen Initiierung des Runden Tisches Quartiersentwicklung maßgeblich beteiligt
war, weggebrochen und steht daher (zunächst) nicht zur Verfügung. Diese Person nimmt aber eine Schlüsselrolle ein und wird als unerlässlich
betrachtet.
Zum anderen haben sich im Laufe des Jahres neue, dringliche Themen ergeben, die im Sozialraumgebiet bearbeitet werden müssen, so dass man
sich darauf verständigt hat, die Reaktivierung des Runden Tisches Quartiersentwicklung im nächsten Jahr noch einmal in Angriff zu nehmen.
Laut JF am 13.11.24 ist der Runde Tisch Quartiersentwicklung in den Runden Tisch Mobilität übergangen. Dieser wurde von der
Senior*innenvertretung beantragt und gegründet. Die Akteur*innen und Teilnehmer*innen, die vorher am Runden Tisch Quartiersentwicklung
teilgenommen haben, nehmen nun am Runden Tisch Mobilität teil. Die Bedarfe werden in diesem Gremium abgedeckt. Die SRK nimmt auch an
diesem Gremium teil. Somit wurde das Projekt Reaktivierung des Runden Tisches "Quartiersentwicklung Chorweiler-Mitte" eingestellt.
Seite 13 von 16
4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Sozialräumliche Themenermittlung
Von den Akteuren vor Ort wird von einem großen Mangel an Kinder- und Jugendpsycholog*innen, sowie an
Kinder- und Jugendpsychotherapeut*innen geklagt.
nein
Von den Akteuren wird über zunehmende Verschlechterung der Wohnungen im Bestand der ZBVV und über
keine Änderungen gesprochen
nein
Wahlergebnisse in 2024 mit Verlusten für traditionelle demokratische Parteien nein
Von den Akteuren wird über zunehmende Versorgungsnöte der Haushalte und aus personellen Gründen über
Reduzierung der Beratungsmöglichkeiten gesprochen
ja
Zunahme von Meldungen über Häusliche Gewalt ja
Von den Akteuren in der Geflüchtetenarbeit werden Ehrenamtliche Kräfte für die Arbeit mit Geflüchteten
benötigt
ja
Anhaltende Suche nach geeigneten Räumen für die Arbeit von Akteuren nein
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Kennzahl/Indikator* Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
Verbesserung der
Kinder- und
Jugendgesundheit
Vernetzung von Fachangeboten im kinder- und
jugendpsychiatrischen Bereich
Impulsvortrag im BÜZEC durch
Fachpersonal des KJPB im November
2024 hat stattgefunden
planmäßig
Seite 14 von 16
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Kennzahl/Indikator* Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Interdisziplinärer Fachaustausch in der Werkstattrunde
Gesundheit, koordiniert durch dieKümmerei
Quartalsmäßige Teilnahme der SRK,
Mitwirkung an Ergebnissen und
Unterstützung bei der Umsetzung hat
stattgefunden
planmäßig
Verbesserung von
Infos über Miethilfen
Beratungshilfen für Mieter*innen im Sozialraum und Umgebung
kenntlich machen und Netzwerke über Fördermöglichkeiten
informieren
Infoverbreitung über soziale Kanäle,
Stadtteilkonferenzen und AKs,
Beratungsstellen und
Beratungspersonen in das Netzwerk
mitaufnehmen und für bedürftige
Mieter*innen zugängig machen, ist
erfolgt
planmäßig
Fördermaßnahmen
für ein mehr an
sozialem und
nachbarschaftlichem
Miteinander
- Durchführung des Tag der Nachbarn im Mai 2024 und
Unterstützung anderer Einrichtungen für die Umsetzung
- Das Projekt „Essbares Chorweiler“ in Kooperation mit dem
GWA-Büro, Ehrenamtlichen und Bürger*innen und Kindern ist
reaktiviert und bearbeitet zwei Steinbeeten in Chorweiler-Mitte
- Das Projekt „Repair-Café“ wird von Akteuren und von der
SRK unterstützt
- Runder Tisch Frieden zielt auf die gemeinsame Einhaltung
der Friedenserklärung und entwickelt regelmäßig Themen
zum gemeinsamen Austausch, inklusive der Koordinierung
des Abendfriedens
- fand im Mai mit der SRK statt
- findet in der Gartensaison
regelmäßig unter Beteiligung der
SRK statt
- findet regelmäßig 1 x pro Monat
mit Beteiligung der SRK statt
- findet regelmäßig 1 x pro Monat
mit Beteiligung der SRK statt
planmäßig
* inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug
**grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht
*** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro
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Vernetzung
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen)
Die STK Chorweiler –Nord deckt nicht die Themen ab, die in Chorweiler Mitte
vorhanden sind. Es ist schon seit Jahren gewünscht, für Chorweiler Mitte und
Chorweiler Nord separate Stadtteilkonferenzen einzurichten.
Wert
5. Ausblick 2025
Im Hinblick auf gesellschaftliche Veränderungen, die sich durch die Wahlen in 2024 abzeichneten, ist und bleibt es ein wichtiges Ziel die
gesellschaftliche Spaltung im Sozialraum Chorweiler, Blumenberg und Seeberg -Nord zu vermeiden. Es sollen mehr öffentliche Möglichkeiten
geschaffen werden miteinander in den Austausch zu kommen. Demokratiefördernde Maßnahmen, wie die gemeinsame Reise ins politische Berlin
(25.-28.05.25 mit 40 Personen aus Chorweiler), eine vom Bündnis Chorweiler geplante Bürger*innenaktion mit dem Titel Chorweiler in Ton, ein mit
dem Runden Tisch Frieden geplantes Friedensfest im September 2025 und weitere Aktionen, sind geplant, um die Menschen zusammen zu bringen
und sie in einen Dialog miteinander zu bewegen.
Das Fortschreiten der Häusersanierungen der ZBVV ist ein Thema, das auch in 2025 im Blick der sozialräumlichen Arbeit bleibe n wird . Der
Austausch sowohl mit den Mieternahen Stellen (GWA -Büro, Mieterkontaktstellen), als auch mit der städt. Wohnv erwaltung gehört dazu, um Infos
und Sachstände zu erfahren, die weitergeleitet werden.
Bezirksjugendpflege und Leitung der Jugendeinrichtung Northside, zwei erfahrene und bedeutende Akteure gehen im Sommer 2025 in Rente. Es
wird in der Sozialräumlichen Arbeit darum gehen die Nachfolgepersonen mit in das Netzwerk aufzunehmen und bei ihrer Arbeit zu unterstützen.
Das Ende des Jahres 2024 aufgekommene Thema „Häusliche Gewalt“ wird mit den entsprechenden Fachstellen (Polizei, Frauenberatungsstellen,
Frauenhäuser) erörtert und ein Hilfenetzwerk für betroffene Personen aufgezeichnet.
Die Planung des Nachbarschaftsfestes Blumenberg läuft bereits seit Mitte 2024 und wird mit dem Fest am 17.5.2025 umgesetzt.
Weitere wichtige Feste sind das Stadtbezirks - und Kulturfest am 15.06.25 auf dem Pariser Platz und das noch unterminierte Nachbarschafsfest
Chorweiler-Nord.
In der Seniorenarbeit ist auch in 2025 wieder der Infotag rund ums Älterwerden vorgesehen.
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Um die Arbeit des städt. Hitze plans zu unterstützen , wird es in den Sozialräumen Chorweiler, Blumenberg und Seeberg -Nord einzelne
Wasserauffüllstationen unter dem Namen der bundesweiten Aktion „REFILL“ geben.
2024
Bezirk Ehrenfeld
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Jahresbericht für das Jahr 2024
und das Sozialraumgebiet Bickendorf/ Ossendorf
des Trägers AWO Kreisverband Köln e.V.
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1. Veränderungen im Sozialraumgebiet
Im Jahr 2024 ergaben sich zahlreiche Veränderungen im Sozialraumgebiet Bickendorf/Ossendorf, von denen einige im Folgenden skizziert werden:
Soziale Infrastruktur
Unter der Federführung der Initiative Hallo Nachbar und Anleitung der Gärtnerin Mareike Schrock konnte mit dem Vitalisgärtchen ein toller Quartiers-
und Nachbarschaftsgarten in Bickendorf entstehen. Insbesondere durch die Expertise der Gärtnerin in bspw. Permakultur konnte hier sozusagen
inmitten eines von Beton geprägten Quartiers eine Wohlfühloase entstehen, die von einer beständigen Gärtnergruppe aus den anl iegenden
Quartieren gemeinsam mit den Mini jobber*innen von Hallo Nachbar gestaltet und bearbeitet wurde. Im Januar 2024 feierte der Kinder - und
Jugendhilfeträger himmel un ääd die feierliche Eröffnung seiner neuen Bickendorfer Dependance am Erlenweg. Von Anfang des Jahres an konnte
der Akteur in die sozialräumliche Vernetzung aufgenommen werden und ist seitdem beständiges Mitglied der Bickendorfer Stadtteilkonferenz. Das
erste halbe Jahr widmete sich der Einrichtungsleiter, in Kooperation mit der SRK und durch die Beteiligung an zahlreichen sozialräumlichen Aktionen
und Veranstaltungen wie etwa Nachbars chafts- und Familienfesten, der Bekanntmachung seiner Angebote wie Lernförderung, über
Mittagsbetreuung oder auch Freizeitgestaltung in der Zielgruppe der Kinder, Jugendlichen und Familien des Sozialraumes und in sbesondere der
angrenzenden Grundschulen. Na ch den Sommerferien nahm die Einrichtung dann ihre Arbeit mit den seitdem angedockten insbesondere
Grundschüler*innen auf. Mit dem Kulturkinder e.V. kam ein neuer Träger in den Sozialraum, der insbesondere kreative und interkulturelle
pädagogische Projekte umsetzt. Gemeinsam mit dem Cafe Bickolo e.V. konnte der Verein, in dem seitens der GAG zur Verfügung gestellten
Gemeinschaftsraum in der Johann-Thomaer-Straße, zahlreiche neue kreative Angebote für die Kinder und Jugendlichen des Westendquartiers aber
ebenso für Eltern und Frauen auf die Beine stellen. Seit Somme r 2024 ist der Verein geschätztes Mitglied der Bickendorfer Stadtteilkonferenz. Mit
der Gesamtschule Ossendorf wird auch in diesem Stadtteil ein wichtiger neuer Player ab dem Schuljahr 2026/27 die Arbeit vor Ort aufnehmen und
aus dem Interim am Wassermann umziehen . Glücklicherweise konnte die Schulleiterin bereits in den AK Ossendorf aufgenommen und erste
Kooperationen, etwa eine Beteiligung am Familien- und Nachbarschaftsfest Zusammenwachsen in Ossendorf im Juni, angestoßen werden.
Stadtentwicklung
In 2024 setzte sich der Neubau und Zuzug in den Sozialraum insbesondere in Bickendorf fort: Die neuen Häuser der GAG entlang des Erlenweges
und im fertiggestellten ersten Bauabschnitts des GAG Neubaus am Ossendorfer Weg wurden im 2 Quartal bezogen , wodurch zahlreiche neue
Nachbar*innen in den Sozialraum zogen. Perspektivisch wird sich die Nachbarschaft am Ossendorfer Weg nach Fertigstellung des zweiten
Bauabschnitts Mitte/ Ende 2026 circa verdoppelt haben. Diese Entwicklung beobachten die Stadtteilkonferenz genau, weshalb es erfreulich ist, dass
Der GWA-Träger Aktion Nachbarschaft e.V. ab Sommer 2024 im Rahmen einer Fernsehlotterie Quartiers-Förderung ein Quartiersmanagement erst
einmal bis 2026 umsetzen kann. Dies bedeutet gezielte Quartiersarbeit in Richtung und mit den neuen Nachbar*innen, die u.a. das Ziel verfolgt alte
und neue Nachbar*innen zusammenzubringen und auch die Bedarfe der neuen Bewohner*innenschaft in der Angebotspalette vor Ort
widerzuspiegeln. Mit dem ehema ligen Coty -Gelände, einem 17HA -Areal, kündigt sich an einer weiteren Stelle in Bickendorf zukünftig große
städtebauliche Veränderung an. Die Eigentümerin Instone Real Estate startete im Oktober mit der dreiteiligen Veranstaltungsre ihe „Gemeinsam
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Stadt Gestalten“ einen Beteiligungsprozess an dessen Ende verschiedene räumliche Leitbilder auf Basis der Rückmeldungen der Teilnehmer*innen
für das Areal vorgestellt wurden. Auch in Ossendorf rund um das Quartier am Butzweilerhof gab es hinsichtlich des z ukünftigen Baus des
Nahversorgers, Getränkemarktes sowie Autohauses an der Bertha-Sander-Straße und hier insbesondere bzgl. der geplanten Zu- und Abfahrten des
Zulieferverkehrs sowie der Kund*innen einigen Diskussionsbedarf. Anwohnende sowie die vor Ort aktiven Vertreter*innen des AK Ossendorfs teilen
die Sorge, dass durc h die geplante Verkehrsführung des Bauherren die bereits ziemlich katastrophale Verkehrs - und Parkplatzsituation weiter
verschlechtert wird und den jahrelangen Bestrebungen vor Ort eine Verkehrsberuhigung zu realisieren zuwider läuft. Im Dezember startete die Stadt
Köln/ der Bezirksbürgermeister einen Beteiligungsprozess bzgl. des städtebaulichen Planungskonzepts, in dessen Kontext mindestens ein Mitglied
des AK Ossendorf eine Stellungnahme hinsichtlich der Bedenken vor Ort einreichte. Hinsichtlich der Verkehrsberuhigung konnte mit der Installation
eines festen Blitzers auf der Butzweilerhofallee, wie durch einen BV-Antrag in 2023 angestoßen, endlich ein kleiner Erfolg gefeiert werden.
Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Im Sozialraum konnte mit dem Familien - und Nachbarschaftsfest „Zusammenwachsen in Ossendorf“ im Juni in einer Sozialraum-übergreifenden
Kooperation von 16 Akteur*innen ein toller und bunter Tag realisiert werden, dessen Finanzierung u.a. durch die BV Ehrenfeld und die RheinEnergie
Stiftung Familie erreicht wurde und der mit 550-600 Gästen ein voller Erfolg war. Unter Federführung der Ossendorfer Bürgervereinigung, der SRK,
des SKM Familienhauses Ossendorfpark sowie der Jugendpflege konnte diese Veranstaltun g umgesetzt werden, die folgende Zielsetzungen
verfolgte: 1) Eine intergenerationale Zusammenführung der verschiedenen und zum Teil weitläufig voneinander getrennten Ossendorfer Quartiere
und deren Bewohner*innen 2) Den verschiedenen und insbesondere den sogenannten „Brennpunkteinrichtungen“ des Sozialraums die Möglichkeit
geben, sich und ihre wichtigen Unterstützungsangebote für die Bewohner*innen vorzustellen und neue Zugänge zu (neuen) Zielgruppen zu schaffen
und 3) Der Bürgervereinigung Ossendorf und ih rer wichtigen Arbeit für den Stadtteil eine Bühne und wieder mehr Sichtbarkeit auch abseits einer
„älteren“ und „bürgerlichen“ Zielgruppe zu geben. Auf bezirklicher bzw. Sozialraum-übergreifender Ebene wurden zwei weitere Kooperationsprojekte
erfolgreich umgesetzt: Ausführlicher zum „Ghetto Splash Ehrenfeld“ unter 3. und zum Projekt „Unsere Stimmen Zählen!“ unter 4.
Personelle Veränderungen
Hinsichtlich personeller Stabilität bot das Jahr 2024 viel Wandel für den Sozialraum. Zahlreiche langjährige Kooperationspart ner*innen, etwa der
Geschäftsführer des GWA -Trägers oder die Leitungen verschiedener Kindertageseinrichtungen und Familienzentren, fielen Krankheits-bedingt
lange aus, gingen in den Ruhestand oder veränderten sich beruflich wie in der DRK Notaufnahmeeinrichtung oder die Standortleitungen von himmel
un ääd. Andere Förderungen wurden reduziert oder liefen aus, so dass auch in diesen Fäl len, Personalstellen und Angebote einfach wegbrachen.
Im Ergebnis bedeutet dies, dass viele persönliche und belastbare Beziehungen der SRK abbrachen, neu aufgebaut und in 2025 kontinuierlich in die
sozialräumliche Vernetzung und Kooperation integriert werden müssen.
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2. Zielerreichung Schwerpunktziel
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
1.1 Schwerpunktziel
Kinder- und
Jugendgesundheit
Projektplanung für die folgenden Projekte sind
erstellt:
- Informations- und
Aufklärungsarbeit multidiverser
Adressat*innengruppe im SRG
verbessern
Ziel: gesundheitliche
Aufklärungsarbeit ist verbessert
o Vorschlag AP für alle SRG:
Sammlung aller relevanter
Materialien und Methoden
Dies umfasst zunächst strukturierte
Sammlung. In Verbindung mit dem
stadtweiten Projekt Informations- und
Aufklärungsarbeit für gesundheitliche
Angebote stadtweit verbessern sollte in
Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien
geleitete Analyse der Ausgangssituation im
Sozialraumgebiet erfolgen.
Relevante Materialien und
Methoden sind strukturiert
gesammelt und auf dem
Sharepoint erfasst.*
35
o Vorschläge aus den einzelnen
SRG:
Wie können auch „multidiverse“
Adessat*innengruppen im SRG für
die Themen LRS/ Dyskalkulie, die
etwaige eigene Betroffenheit und
eigene
Unterstützungsmöglichkeiten
sensibilisiert werden?
Mehrsprachige Informationsbroschüren und
Beratung des Kölner AK LRS/ Dyskalkulie
(ggf. i.V.m. Sprachmittler*innen)
Sensibilisierung der Kitas, Schulen, OTs im
SRG
** 30
- Vernetzung durch
Erfahrungsaustausch/Hospitationen
Ziel: Wissen über andere
Angebote/Dienste/Einrichtungen sind
verbessert. Erste Erfahrungen und
In Verbindung zu den SRG-Projekten:
1. Verbesserung der Zugangs- bzw.
Übergangsgestaltung (im SRG)
2. Adäquate Netzwerkstruktur
100 (bis 2024)
In den relevanten Gremien hat
die SRK über die Datenbank
in.koeln informiert und
100
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung
sind erprobt
o Vorschlag AP für alle SRG:
Kenntnis und
Unterstützungsmöglichkeiten
durch die Datenbank in.koeln
verbreitern durch Information in
Gremien
Unterstützungsmöglichkeiten
deutlich gemacht.
- Verbesserung der Zugangs- bzw.
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
zwischen Einrichtungen und Diensten ist
verbessert
o Vorschlag für AP für alle SRG:
Analyse der aktuellen Situation mit
Blick auf best-practice und
Schwierigkeiten
In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt
Klärung der Struktur und Strategie der
Präventionsaktivitäten der städtischen
Dienststellen
100 (bis 2024)
Best-practice und
Schwierigkeiten sind analysiert
und dokumentiert
100
o Vorschläge aus den einzelnen
SRG:
Wie kann der Informationsfluss,
der (persönliche) Kontakt und die
Kenntnis der verschiedenen
Einrichtungen und Angebote des
Sozialraums auf Seiten des
Jugendamtes/ ASD Ehrenfeld, v.a.
auch vor dem Hintergrund der sich
verändernden sozialräumlichen
Arbeit des Jugendamtes und den
Sozialraum-Touren, durch die SRK für den
ADS Ehrenfeld organisiert, bei welchen die
interessierenden Einrichtungen des
Sozialraumes besucht werde und die
Mitarbeitenden des ASD einen persönlichen
Kontakt und Eindruck der Einrichtungen und
ihrer Angebote erhalten können.
2 Sozialraum-Touren 100
Seite 6 von 15
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Wegfall der Schwerpunktträger,
sichergestellt werden?
- Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen abbauen
Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen sind minimiert
o Vorschlag für AP für alle SRG:
Zugangsbarrieren sind
sozialräumlich identifiziert und
dokumentiert
Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur
Erfassung der Zugangsbarrieren zur
Verfügung, in das diese dokumentiert
werden können.
In Verbindung zum stadtweiten Projekt:
1. Klärung der Struktur und der Strategie der
Präventionsaktivitäten der städtischen
Dienststellen (stadtweit)
100 (bis 2024)
Raster zur Erfassung der
Zugangsbarrieren ist befüllt
100
o Vorschläge aus den einzelnen
SRG:
Wie können Zugangsbarrieren
bspw. durch fehlende
Sprachkenntnisse minimiert
werden?
Aufbau eines Netzwerkes von
Sprachmittler*innen/ Dolmetscher*innen im
SRG
Bikup (für städtische Kitas) bekannter
machen
Sicherstellung der Finanzierung über
Honorarbasis
Mehrsprachige Informationsbroschüren
100
Erläuterungen durch die SRK:
* Um die Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverser Adressat*innengruppe im SRG zu verbessern, hat die SRK in 2024 versucht, alle
Einrichtungen/ Kooperationspartner*innen des Sozialraums, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, zu besuchen, um relevante Materialien und
Methoden hinsichtlich gesundheitlicher Aufklärungsarbeit zu sammeln. Dabei sind zahlreiche Broschüren, Informations-Materialien oder Flyer
zusammengekommen, die noch geordnet und strukturiert werden und im 1. Quartal 2025 auf den Sharepoint der Stadt hochgeladen werden sollen.
** Durch zahlreiche Gespräche der SRK mit bspw. Jugendeinrichtungen, Kitas und Familienzentren und innerhalb des AK Schulsozialarbeit sowie
durch die Aufnahme des Kölner AK LRS/Dyskalkulie in die Stadtteilkonferenz Bickendorf konnte im Sozialraum eine Sensibilisierung der relevanten
Fachkräfte für die Teilleistungsstörungen LRS und Dyskalkulie geschaffen werden. Es zeigt sich ebenso, dass die Kenntnis über Leitfäden und
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Informationsmaterialien, die der AK LRS/Dyskalkulie zur Verfügung stellt und die zur Hilfe gezogen werden können, einen großen Mehrwert für die
Fachkräfte in besagten Einrichtungen, hinsichtlich Erkennung und Unterstützung der betroffenen Kinder und Familien, darstellen. Es ist klar, dass
genauso auch Kinder und Familien mit internationaler Familiengeschichte oder etwa mit Sprachbarrieren von den Teilleistungsstörungen betroffen
sind, die Erkennung in diesen Fällen jedoch noch herausfordernder ist, da Schwierigkeiten oftmals bspw. auf die Sprachbarrieren zurückgeführt
werden. Für das Ziel, diesem Umstand mit mehrsprachigen Informationsbroschüren und Beratungsangeboten zu begegnen, hat die SRK die
relevanten Akteur*innen in den Dialog gebracht. Es existieren jedoch einige Herausforderungen: Der seitens der SRK im Thema involvierte IKD oder
der AK LRS/ Dyskalkulie sehen keine Möglichkeiten im ersten Schritt das umfangreich vorliegende Informationsmaterial für einen schnellen
mehrsprachigen Zugang „auf einen Blick“ hinsichtlich Übersetzung sinnvoll zu kürzen. Auch das konsultierte Jugendamt sieht auf Nachfrage kaum
Möglichkeiten, in einem zweiten Schritt, eine noch größere Anzahl betroffener Familien zwecks Beratung und Unterstützung an entsprechende
Stellen mit mehrsprachiger Kompetenz anzudocken. Der AK kann dies nicht leisten, da er bereits mit den Beratungen auf Deutsch überlastet ist.
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Sozialräumliches Ziel
3.1 „Alte und neue
Nachbarschaften“
Gestaltung des
umfangreichen
Zuzugs neuer
Bewohner*innen in
den Sozialraum
durch zahlreiche
Neubauprojekte
Aufbau eines Netzwerkes mit den
Bauträgern/ Immobiliengesellschaften
Netzwerktreffen zwecks Gestaltung des
Prozesses und Entwicklung sinnvoller und
möglicher Maßnahmen/ Aktionen für das
Ankommen der neuen Nachbar*innen im
Sozialraum
Insgesamt 1-2 Treffen 20
Konkrete Projekte und Maßnahmen, um das
Ankommen im/ das Zusammenwachsen des
Sozialraums sowie die Anbindung an die
soziale Infrastruktur zu unterstützen
Stadtteil-/ Quartiersfeste/ ähnliche Aktionen
unter Einbindung der „neuen
Nachbar*innen“
Erstellung eines aktuellen SR-Wegweisers
auf der Basis der Eintragungen in der
Datenbank in.koeln
1-2 in Bickendorf und/ oder
Ossendorf
1x
100
Sensibilisierung Bezirks- und
Kommunalpolitik für die aus dieser
Identifizierung (kleinräumige) Bedarfe/
Implikationen/ Situation sozialer
2x 100
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Herausforderung entstehenden Bedarfe/
Implikationen/ Auswirkungen auf die soziale
Infrastruktur des Sozialraums
Infrastruktur im Sozialraum (AK „alte und
neue Nachbarschaften“)
3.2 (Verbesserung
der) nachhaltigen
Integration der
Jugend in die
sozialräumliche
Kooperation- und
Vernetzungsarbeit,
um ihre Teilhabe zu
fördern
Jugendprojekttage mit dem Höhepunkt eines
Jugendfestivals
Unterstützung bei der Sicherstellung der
Finanzierung
Einbindung benötigter
Kooperationspartner*innen
Nachhaltigkeit/ Verstetigung: Versuch der
Verankerung des Projekts in
Gremienstrukturen der Jugendarbeit
(Bezirklich)
Konzeption der Projekttage/ -Woche sowie
des Jugendfestivals
Öffentliche Bewerbung zielgruppenadäquat
Umsetzung
Dokumentation
Auswertung des Erfolgs hinsichtlich der
Zielsetzung (ggf. Verstetigung in
darauffolgenden Jahren)
1x
7 Akteur*innen
Kontinuierlicher Prozess
(Nachweis anhand der
Protokolle des AK Jugend)
Kontinuierlicher Prozess
Analog/ digital
Projekttage finden wie geplant
statt
Video-/ Fotodokumentation
1x
100
Erläuterungen durch die SRK:
3.1 Durch den umfangreichen Neubau im und Zuzug in den Sozialraum ist das Thema alte und neue Nachbar*innen, sowie die damit
einhergehenden kleinräumigen Bedarfe, den meisten Stakeholdern wie Kooperationspartner*innen/ Einrichtungen, Bezirkspolitik, Verwaltung und den
Immobiliengesellschaften vor Ort bewusst, wie sich in zahlreichen Gesprächen und Netzwerktreffen gezeigt hat. Vor diesem Hintergrund fanden in
2024 zahlreiche Initiativen statt, um die neuen Nachbar*innen willkommen zu heißen und ein Zusammenwachsen zu unterstützen. Besonders
erfolgreich waren in diesem Sinne das Nachbarschafts- und Familienfest „Zusammenwachsen in Ossendorf“ oder die beiden Nachbarschaftsfeste,
die unter Federführung der GAG und in Kooperation mit der SRK und jeweils zahlreichen anderen Kooperationspartner*innen am Ossendorfer Weg
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und am Mathilde-Herz-Weg stattgefunden haben. Hinsichtlich des Andockens der neuen Nachbar*innen an die soziale Infrastruktur des Sozialraums
waren die von der SRK im ersten Halbjahr 2024 erstellten Sozialraum-Wegweiser eine besondere Unterstützung, die durchweg positive Resonanz
erzeugten. Bei zahlreichen Events und in gezielten Briefkastenaktionen mit bspw. der GAG und der Ehrenfelder eG. konnte dieser den
Bewohner*innen sozusagen „in die Hand gedrückt“ werden, so dass sich die erste Auflage von 3000 Stück bereits dem Ende zuneigt. Obwohl die
relevanten Immobiliengesellschaften und Bauträger vor Ort wie die GAG, die Kölner Gartensiedlung Wohnungsbaugenossenschaft (auch in
Vertretung der GeGeSo eG.) sowie die Ehrenfelder Wohnungsgenossenschaft eG. kein Interesse daran zeigten, ein dauerhaftes Netzwerk zu
gründen, welches den städtebaulichen Wandel des Sozialraums begleitet, etablierte sich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Indikator hierfür ist
etwa, dass alle drei Akteur*innen von der SRK als Ko-Finanziers des Sozialraum-Wegweisers gewonnen werden konnten.
3.2 Das Jugendprojekt Ghetto Splash Ehrenfeld in 2024 war ein voller Erfolg, was im Folgenden anhand einiger Kennzahlen dargestellt werden soll:
Es konnten erfolgreich ca. 30.000€ an Projektmitteln aus verschiedenen Förderungen akquiriert werden, wodurch die Projektumsetzung erfolgen
konnte. In das Bezirks-weite Kooperationsprojekt konnten 14 Kooperationspartner*innen, v.a. aus dem Bereich der OKJA, involviert werden, was
hinsichtlich der Zielgruppen-Ansprache sowie notwendigen Räumlichkeiten hilfreich war. Auf dieser Basis konnten in Projektwochen 10
unterschiedliche Workshops umgesetzt werden, deren Höhepunkt in und um die Herbstferien herum angesetzt waren. Im Zuge dieser Workshops
entstanden u.a. 2 eigene Songs, 1 Musikvideo, eine eigene Klamotten-Kollektion, eine Breakdance-Show und ein großes Graffiti-Kunstwerk an der
Wand des BüZe mit und durch die teilnehmenden Jugendlichen. Beim GSE-Abschlussfestival im YUCA Club traten zudem 13 junge Nachwuchs-
musiker*innen – die jüngsten unter ihnen gerade einmal 12 Jahre alt - vor ca. 300 Gästen auf und machten für sich selbst und das Publikum eine
unvergessliche Erfahrung. Die grandiose Stimmung und Dynamik des gesamten Projektes sowie die dadurch entstandene „GSE-Community“
konnten in einem After-Movie festgehalten werden, welches bisher ca. 15.000 Mal bei Instagram aufgerufen wurde. Aufgrund der erfolgreichen
Umsetzung wurde den Projektverantwortlichen seitens des größten Fördermittelgebers, der RheinEnergie Stiftung Kultur, ein zweites Projektjahr in
Aussicht gestellt und ein Folgeantrag angeregt. Als Herzstück des Projektes ist die Einbindung der interessierten und beteiligten jungen Erwachsenen
/ Jugendlichen in die Projektkonzeption und -Umsetzung herauszustellen. Durch ihre Beteiligung gelingt es, aus den Jugendzentren heraus in den
Sozialraum und Bezirk hineinzuwirken und einzigartige Erfahrungen der Selbstwirksamkeit, der Sichtbarkeit und der Selbsterkenntnis und externen
Anerkennung als Künstler*innen zu machen, wodurch ihnen auch neue Möglichkeiten und Zukunftsperspektiven aufgezeigt werden können.
4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung Sozialräumliches
Thema? (ja/nein/in
Bearbeitung)
Sozialräumliche Themenermittlung
Verkehrssituation
Butzweilerhof und Erlenweg
Massive Geschwindigkeitsüberschreitungen, Anschaffung und Installation
Geschwindigkeitsmessanlage, drei Querungshilfen stehen noch aus. Sorge, dass sich
Ja
Seite 10 von 15
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung Sozialräumliches
Thema? (ja/nein/in
Bearbeitung)
Verkehrssituation weiter zuspitzen könnte aufgrund neuer Infrastruktur. Dialog zwecks
Lösungsfindung mit Bauherrn vor Ort hat stattgefunden, Stadt Köln beabsichtigt andere
Lösungen.
#UnsereStimmenZählen! Gemeinsames Projekt mit Sozialraumkoordination Bocklemünd/ Mengenich,
Sensibilisierung für politische Partizipation, Erhöhung Wahlbeteiligung
Ja
Lärmbelästigung durch
Saunaclub gegenüber des
Median Therapiezentrums
und Adaptionshaus Köln
Eröffnung eines Saunaclubs gegenüber der Einrichtung für die stationäre Betreuung
drogenabhängiger Menschen, massive Lärmbelästigung strapaziert Patient*innen,
Rückfälle wurden bereits verursacht, Ordnungsbehörden eingeschaltet.
nein
Social Media Account der
Sozialraumkoordination
Zur breiteren Zielgruppenansprache und um zeitgemäß als Multiplikator in den
Sozialraum wirken zu können, wurde Idee, einen social Media Account der SRK
aufzubauen seitens Kooperationspartner*innen formuliert.
Ja
Erläuterungen
1. Die beständige Arbeit daran, die Verkehrssituation am Butzweilerhof und insbesondere im Bereich der Butzweilerhofallee/ Bertha-Sander-Straße zu
verbessern, erfolgt weiterhin im AK Verkehrssituation Butzweilerhof aus der Ossendorfer Stadtteilkonferenz heraus. Aus diesem Kreise konnte in 2023
ein fraktionsübergreifender BV-Antrag angestoßen und beschlossen werden, der zahlreiche Aufträge an die Fachämter der Stadtverwaltung enthielt.
Im Laufe des Jahres 2024 wurde bspw. ein fester Blitzer auf der Butzweilerhofallee installiert, um die dauerh aften und zahlreichen
Geschwindigkeitsüberschreitungen in den Griff zu bekommen. Die Umsetzung weitere Punkte sind noch ausstehend. Wie Eingangs erwähnt droht sich
die Verkehrssituation vor Ort durch die geplante Errichtung des Nahversorgers, Getränkemarkt s und Autohauses noch zu verschlimmern. Der AK
beobachtet und begleitet diesen Prozess und die GAG hat Ende 2024 stellvertretend eine Stellungnahme bzgl. der Bedenken eingereicht.
2. Vor dem Hintergrund bedenklicher antidemokratischer Entwicklungen (bspw. Potsdamer Geheimtreffen u.w.) wurde aus dem Kreis e der
Stadtteilkonferenzen heraus der Bedarf und Wunsch formuliert, das Thema „Demokratie“ und „Wahlen“ gemeinsam zu bearbeiten. Daraus resultierte
die Entscheidung in Kooperation mit der SRK Bocklemünd/ Mengenich und Aktion Nachbarschaft e.V. das Sozialraum-übergreifende Projekt „Unsere
Stimmen zählen!“ zu entwickeln, welches insbesondere folgende Zielsetzungen hat: In benachteiligte n Wohnquartieren eine Sensibilisierung für
Demokratie und politische Partizipation anzustoßen und im besten Falle die Wahlbeteiligung zu erhöhen.
3. Durch die Eröffnung eines Saunaclubs in direkter Nachbarschaft des Median Therapiezentrum und Adaptionshaus Köln auf der M athias-Brüggen-
Straße entstehen große Herausforderungen für die Einrichtung und insbesondere für die bewohnenden suchtkranken Menschen. Neben regelmäßiger
Lärmbelästigung durch die Betreibenden steigt auch das Alkohol-bezogene Rückfallrisiko bei den Bewohnenden durch die „Verführung“, die sich
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung Sozialräumliches
Thema? (ja/nein/in
Bearbeitung)
sozusagen auf dem Präsentierteller, nur einen Blick aus dem Fenster entfernt, täglich darbietet. Nach Beratung und Thematisierung in der Bickendorfer
Stadtteilkonferenz wurde entschieden, dass dies kein sozialräumliches Thema ist, da die Einflussmöglichkei ten sehr gering sind. Somit verbleibt das
Thema auf Geschäftsführenden-Ebene Medians, die Politik und Ordnungsbehörden eingeschaltet hat.
4. Hinsichtlich einer breiteren Zielgruppenansprache vor Ort und dem Ausbau der Multiplikatorenfunktion der SRK auch für Ange bote, Aktionen und
Events der Kooperationspartner*innen im Sozialraum – bspw. auch des Projektes „Unsere Stimmen Zählen“ oder „Ghetto Splash Ehrenfeld“ - wurde
der Aufbau einer social Media Präsenz auf einer zeitgemäßen digitalen Plattform angeregt.
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Kennzahl/Indikator* Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
#UnsereStimmenZählen:
Informationsveranstaltung „Was hat Europa mit mir zu tun und
warum soll ich wählen“; Kandidat*innencheck; Briefwahlparties;
Argumentationstraining; Plakat- und Fahnenaktion u.w.;
7 Veranstaltungen planmäßig
Erste vollständige Vermietungssaison „Unser Umweltmobil“ 7 Vermietungen planmäßig
Social Media-/Instagram-Auftritt der SRK 268 Follower*innen
36 Beiträge
planmäßig
Etablierung einer „Einkaufshilfe“ für Senior*innen durch den Besuchs
und Begleitdienst „mobil & mittendrin“
planmäßig
Erläuterungen
1. Mit „Unsere Stimmen Zählen!“ wurde der Wunsch nach einem Demokratieprojekt aufgegriffen und umgesetzt. Finanziert wurde das Projekt aus
sozialräumlichen und bezirksorientierten Mitteln der Bezirksvertretung. Im Rahmen des Projektes wurde als Auftakt eine Plakat aktion umgesetzt, bei
welcher bekannte Gesichter des Sozialraums zum Wählen bei der Europawahl aufriefen und die verschiedenen Möglichkeiten, das aktives Wahlrecht
auszuüben, dargestellt wurden. Im Vorfeld der Europawahl wurden dann verschiedene Vera nstaltungen konzipiert, um nicht nur „die üblichen
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Verdächtigen“, die sich sowieso für Politik interessieren , anzusprechen, und in beiden Sozialräumen umgesetzt: Da EU -Politik so weit entfernt vom
alltäglichen Leben der Menschen erscheint, wurde mit der Informationsveranstaltung „Was hat Europa mit mir zu tun und warum s ollte ich wählen
gehen?“ unter Anleitung einer Referentin versucht, eine Synchronisation zur individuellen Lebensrealität herzustellen. Mit einem Kandidat*innencheck,
der so konzipiert wurde, dass es v.a. Raum für Fragen des Publikums und Di skussion mit den Kandidat*innen und weniger für Selbstdarstellung der
Kandidat*innen gab, wurde versucht, Europaabgeordnete und -Kandidat*innen zu den Menschen in den Sozialraum zu holen. Durch Briefkästen für
die einzelnen Parteien gab es zudem die Möglichkeit den Kandidat*innen auch über die Veranstaltung hinaus Fragen mitzugeben. Diese Veranstaltung
war sehr gelungen und mit ca. 50 Personen im Publikum auch a ngemessen besucht; Auch die Resonanz seitens der Politiker*innen war durchweg
positiv. Dennoch ist das Resumée der Veranstalter*innen dieses Format in Zukunft trotz der Raumproblematik bspw. im Bickendorfer Westend draußen
vor dem Kiosk „im Schatten der Hochhäuser“ umzusetzen, um noch mehr Menschen aus der anvisierten Zielgruppe aus „benachteilig ten Quartieren“
und ggf. auch „Laufkundschaft“ anzusprechen. Flankierend wurden als Testballons auch sogenannte Briefwahlparties, v.a. aber n icht nur, in den
Jugendeinrichtungen, durchgeführt, die die jeweilige Zielgruppe und potenzielle Erstwählende für die Möglichkeit der Briefwahl sensibilisieren und dabei
unterstützen sollten, die Unterlagen zu beantragen. Darüber hinaus gab es eine social Media -Aktion, bei der sich zahlreiche Einrichtungen des
Sozialraums mit den „Kein Veedel für Rassismus Fahnen“ für eine offene und tolerante Gesellschaft positionierten. Den Abschlu ss des Projektes für
2024 bildete im November ein Argumentationstraining gegen Stammtischparolen, welches sich seitens zahlreicher Teilnehmenden und Kooperations-
partner*innen gewünscht worden war. Im Resumée war das Projekt ein Erfolg hinsichtlich der Sensibilisierung für die Bedeutung von Demokratie und
politischer Partizipation, dessen Dynamik auch ins Jahr 2025 hinüberreicht, sollte jedoch noch etwas geschärft und auf die Be darfe bestimmter
Zielgruppen angepasst werden. Aufgrund der großen gesellschaftlichen Mobilisierung aber auch im Schulterschluss mit einigen anderen Akteur*innen
aus dem Sozialraum, bspw. der katholischen Kirchengemeinde in BiOs, welche durch eine Flashmob-Aktion und ein riesiges Banner am Pfarrzentrum
BiOs Inn ebenfalls zum Wählen aufrief, konnte die Wahlbeteiligung im Sozialraum deutlich gesteigert werden. Während auf gesamtstädtischer Ebene
die Wahlbeteiligung um 1,4% zulegte, konnte für Bickendorf ein Zuwachs von 4,8% und für Ossendorf von 2% verzeichnet werden.
2. Das sozialräumliche Kooperationsprojekt „Unser Umweltmobil“ ging in 2024 in seine erste vollständige Vermietungssaison von Anfang April bis Ende
Oktober. In dieser zeigte sich, dass der institutionalisierte Vermietungsprozess in Träger-übergreifender Kooperation tragfähig ist und sich das Projekt
auch finanziell ohne Subventionen selbst tragen, sogar Rücklagen bilden kann. Das Projekt steht und fällt mit der Kooperation zwischen Median, die
die Herausgabe, Annahme, Wartung und technische Überprüfung des Mobils übernehmen, der SRK, die die Terminabsprachen und Organisation der
Mietverträge als Ansprechpartner für Interessent*innen übernimmt und dem AaK e.V., dem als Halter die finanzielle Abwicklung obliegt. Unser
Umweltmobil gehört im Sozialraum mittlerweile fest zum Bild von Stadtteilfesten und trägt somit immens zur Vermeidung der son st üblichen
Plastikmüllberge bei. Auch im Bezirk ist das Mobil schon bekannt und hat einen festen Mieter*innenstamm aufgebaut, der sich kontinuierlich ausbaut,
jedoch durch die zeitlichen Kapazitäten des Median-Teams eingeschränkt ist.
3. Der Aufbau eines social Media Auftritts der SRK erfolgt kontinuierlich seit Mai 2024 bei Instagram. Hierdurch können neue Zielgruppen erschlossen,
Angebote der sozialräumlichen Kooperationspartner*innen breiter in den Sozialraum geteilt und Entwicklungen vor Ort intensiver wahrgenommen und
mitbekommen werden. Insgesamt entsteht somit eine größere Sichtbarkeit der SRK und des Programms Lebenswerte Veedel vor Ort. In dem halben
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Jahr der Instagram-Nutzung konnten bisher ca. 280 Follower*innen mit steigender Tendenz gewonnen und 38 eigene Beiträge abgesetzt werden. Die
Instagram-Nutzung hat sich als flankierendes und funktionales Tool der Arbeit der SRK erwiesen.
4. Nachdem der Bedarf von Einkaufshilfen für Senior*innen in der Bickendorfer Stadtteilkonferenz angemeldet wurde, arbeiteten di e SRK mit der
Seniorenkoordination Ehrenfeld, Cafe Bickolo und dem AWO -Seniorenbüdchen am Rosenhof daran, ein solches Angebot auf die Beine zu stellen.
Durch die Kooperation mit dem Besuchs- und Begleitdienst „mobil & mittendrin“ der Malteser konnte diese Zielsetzung realisiert und im August 2024
die erste Tour gestartet werden. Hiervon profitieren derzeit insbesondere Senior*innen die im Bickendorfer Westend an das Cafe Bickolo oder im
Senioren-starken Quartier der Rosenhofsiedlung an das AWO-Seniorenbüdchen angedockt sind.
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen)
Vernetzung
Erläuterungen
Im Jahr 2024 wurden keine neuen Gremien im Sozialraum gegründet. Die Arbeit in den bewährten Gremien, AKs und AGs wurde unter Federführung
oder Mitarbeit der SRK selbstverständlich fortgesetzt.
5. Ausblick Folgejahr
Soziale Infrastruktur
Für 2025 zeichnen sich einige Veränderungen bzw. Unsicherheiten im Bereich der sozialen Infrastruktur des Sozialraums ab: Zu allererst wird ,
aufgrund des Auslaufens der Förderung für das Seniorenquartiersprojekt Büdchen am Rosenhof, der Quartiersarbeiter, der vor Ort fast tägliche
Angebote für die zahlreichen Senior*innen des Quartiers durchführte , ausscheiden. Mit dem Projekt „Gemeinsam sind wir stark“ und dem Träger-
internen Büro für Bürgerengagement kann die AWO das Büdchen am Rosenhof als Treffpunkt und Anlaufstelle für diverse Zielgruppen erhalten. Mit
dem zukünftigen Umzug der Gesamtschule Ossendorf in die neuen Räumlichkeiten in der Fitzmauricestraße zum Schuljahr 26/27 entstehen auch
räumlich für diesen Stadtteil bzw. für das Butzweilerhof-Quartier neue Möglichkeiten, da die Schule zu diesem Zeitpunkt „erst“ drei Schuljahre (5.,6.,7.
Klasse) beschulen wird. Mit der Schulleiterin beginnen im Frühjahr 2025 Gespräche, wie und unter welchen Bedingungen die noch ungenutzten
räumlichen Kapazitäten zum Wohle der Schüler*innen und ihrer Familien sowie des Sozialraums und des Quartiers genutzt werden können. Die
Schule und das Kollegium bringen diesbezüglich eine große Offenheit und Initiative mit. Unsicherheiten bestehen hinsichtlich des Fortbestandes
einiger Einrichtungen und deren Angeboten: In Bickendorf ist die Zukunft bspw. des Bickendorfer Fahrradbüdchens, welches im Westendquartier
von Aktion Nachbarschaft betrieben wird und ein sehr wichtiges Unterstützungsangebot und Anlaufstelle für die Bewohner*innen ist sowie die der
Bickendorfer Tafelausgabestelle aufgrund ausgelaufener Förderungen unsicher. Der Träger arbeitet hier intensiv an einer positiven Lösung für den
Erhalt. In Ossendorf zeichnet sich zwar ab, dass es für das SKM Familienhaus weitergehen wird, jedoch noch nicht in welcher Form und personellen
Ausstattung, voraussichtlich werden Angebote eingeschränkt oder eingestellt werden müssen. Auch die Situation der Kitas und Familienzentren im
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Sozialraum ist insbesondere mit Blick auf die Personaldecke sehr angespannt, bspw. müssen in einigen Einrichtungen, etwa dem Familienzentrum
Henriette-Ackermann-Straße die Betreuungszeiten, hier von 4 auf 5 Tage pro Gruppe in der Woche, reduziert werden.
Stadtentwicklung
Im Dezember 2024 wurde in der Jüssenstraße (16-26; 23+25) die letzte Gesamtbaumaßnahme der Ehrenfelder Wohnungsgenossenschaft eG. in
Ossendorfer abgeschlossen, so dass diese Häuser zu Beginn des Jahres 2025 bezogen werden können. In Bickendorf wiederum beginnt die GAG
Immobilien AG damit, in einem innovativen Ansatz einen Quartiersentwicklungsprozess für das gesamte Westendquartier anzustoßen. Hierfür holt
sie wichtige Einrichtungen und sozialräumliche Kooperationspartner*innen wie auch die SRK zunächst zu Einzelgesprächen an den Tisch, um
Perspektiven und Bedarfe für eine gelungene Quartiersentwicklung abzufragen. Für das 2. oder 3. Quartal ist diesbezüglich in Kooperation ein
gemeinsamer Quartiersentwicklungs-Workshop vor Ort angedacht. Im weiteren Prozess sollen auch die Anwohnenden eingebunden werden.
Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Auf Basis der im AK Jugend, mit der Zielgruppe und Teilnehmenden sowie den involvierten Fachkräften erfolgten Evaluation des Projektes Ghetto
Splash Ehrenfeld als großer Erfolg wird versucht, dieses in reduzierten Umfang in 2025 fortzuführen: Um Ressourcen der SRK zu schonen, wird
das Projekt „nur“ noch in Kooperation mit den beteiligten Jugendeinrichtungen des Sozialraums stattfinden und nur die Projekt bestandteile
beibehalten, die hinsichtlich der Projektziele auch die anvisierte Zielgruppe erreicht haben. Ein besonderer Fokus wird hierbei auf die Bewahrung
und aufgrund einer, durch das Projekt angestoßenen , gestiegenen Nachfrage den Ausbau der Kernstücke des Projektes gelegt: Den
Musikstudioangeboten in den drei Jugendeinrichtungen. Weiterhin wird im Sinne der Weiterentwicklung die Nachwuchsförderung ausgebaut, indem
versucht wird, Nachwuchsmusiker *innen als Honorarkräfte einzusetzen. Zum anderen wird in Form eines mehrteiligen Workshops versucht, die
Professionalisierungsbestrebungen und damit einhergehen den Fragen des Nachwuchses zu unterstützen und zu beantworten sowie diese neu
erlernten Fertigkeiten bspw. im Rahmen der Videodokumentation des Projektes einzubinden. Als zweites Kooperationsprojekt sollen Projekte im
Sinne der Demokratiebildung und -Förderung mit unterschiedlichen Kooperationspartner*innen umgesetzt werden. Auf den Erfahrungen des
letztjährigen Projektes „Unsere Stimmen Zählen!“ aufbauend , werden erfolgreiche Veranstaltungsformate fortgesetzt und voraussichtlich um eine
diverse Veranstaltungsreihe ergänzt, welche sich der Basis unserer demokratischen Gesellschaft im Alltag, dem gesellschaftlichen Zusammenhalt,
widmen und den Fokus nicht „nur“ auf die politischen Wahlen und Wahlbeteiligung legen soll. Hierfür entwickeln die SRK und die
Kooperationspartner*innen aktuell einige Veranstaltungs- und Projektideen. Um diese umsetzen zu können, stellen Aktion Nachbarschaft e. V. in
Kooperation mit der SRK und stellvertretend für die Stadtteilkonferenzen des Sozialraums einen Antrag auf bezirksorientierte Mittel.
Personelle Veränderungen
Für 2025 kündigen sich wieder einige personelle Veränderungen im Sozialraum an: Die Leitung der AaK Kita im Erlenweg wechselt im Januar, so
dass die Nachfolgerin den erstmaligen Zertifizierungsprozess der Einrichtung zum Familienzentrum zu einem hoffentlich erfolgreichen Ende führen
wird. Ebenso gibt es Elternzeit- und Ruhestand bedingte Wechsel im für die Bickendorfer Quartiere zuständigen Sozialmanagement der GAG. Auch
die Leiterin des FamilienForum Vogelsang, welches ein wichtiger Kooperationspartner im Bereich Familienbildung für zahlreiche Einrichtungen des
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Sozialraums und aus diesem Grund auch Mitglied beider Stadtteilkonferenzen ist, geht in den Ruhestand. Zu guter Letzt verabsc hiedet sich auch
der bis 2025 leitende Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde in BiOs, Jürgen Behr, ebenso wie zwei weitere Pfarr er im katholischen
Seelsorgebereich Ehrenfeld. Somit sind zu Beginn des Jahres drei von vier Pfarrerstellen im besagten Seelsorgebereich, der si ch erst vor einem
Jahr in neuer Konstellation zusammengefunden hat, unbesetzt, so dass es derzeit auch bei den s ozialräumlichen Kooperationspartner*innen aus
der katholischen Gemeinde und dem katholischen Familienzentrum (Zusammenschluss dreier Kitas) eine große personelle Unsicherheit gibt.
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Jahresbericht für das Jahr 2024
und das Sozialraumgebiet Bocklemünd/ Mengenich
des Trägers Bürgerschaftshaus Bocklemünd/ Mengenich e.V.
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1. Veränderungen im Sozialraumgebiet
Jahresbericht 2024 der Sozialraumkoordination
Aktionen zur Europawahl
Unter dem Hashtag #unsereStimmenzählen wurden verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um die Beteiligung an der Europawahl zu förde rn.
Ziel war es, die Bürger*innen im Stadtteil zur politischen Teilhabe zu motivieren und den Zugang zur Wahl zu erleichtern. Dur ch gezielte
Kampagnen, Informationsveranstaltungen und Dialogformate konnten zahlreiche Menschen erreicht und zum Wählen motiviert werden.
Ein zentrales Element war die Kampagne "Unser Europa – unsere Wahl", bei der Personen aus dem Stadtteil porträtiert und ihre Bilder auf
großflächigen Plakaten präsentiert wurden. Diese Aktion diente der Identifikation mit dem Thema Europawahl und enthielt zudem verständliche
Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten der Stimmabgabe. Die Plakate wurden an öffentlich gut sichtbaren Orten platz iert, um eine
breite Aufmerksamkeit zu erzielen.
Am 15. Mai 2024 fand die Informationsveranstaltung "Was hat Europa mit mir zu tun und warum soll ich am 9. Juni wählen gehen? " statt. Die
Veranstaltung wurde in leicht verständlicher Sprache gehalten, um eine breite Zielgruppe anzusprechen. Ergänzend wurden ein Catering, eine
Kinderbetreuung und ein barrierefreier Zugang angeboten, um eine möglichst hohe Teilnahme zu ermöglichen. Während der Veranst altung
erläuterten Expert*innen die Bedeutung der Europawahl und die möglichen Auswirkungen politischer Entsch eidungen auf das tägliche Leben
der Bürger*innen.
Ein weiteres Format war der Kandidat*innen-Check zur Europawahl, bei dem Vertreter*innen von SPD, FDP, Die Linke, Volt und Grünen in einer
moderierten Diskussionsrunde Fragen beantworteten. Die CDU nahm nicht teil, was von einigen Anwesenden bedauert wurde. Die Veranstaltung
wurde durch externe Expert*innen moderiert, um eine sachliche u nd faire Debatte zu gewährleisten. Zudem wurde sichergestellt, dass die
Diskussionen für alle Teilnehmenden zugänglich und verständlich gestaltet wurden.
Zusätzlich wurde die Kampagne "Kein Veedel für Rassismus" unterstützt. In diesem Rahmen wurden Fahnen mit dem Kampagnenmotiv an
verschiedene Einrichtungen im Stadtteil verteilt und an gut sichtbaren Orten platziert. Die Initiative wurde durch Beiträge in sozialen Medien unter
dem Hashtag #unsereStimmenzählen begleitet, wodurch eine größere Reichweite erzielt wurde.
Stadtteilfest mit Flohmarkt
Am 6. September 2024 wurde das Stadtteilfest erstmals mit einem Flohmarkt kombiniert. Durch diese Erweiterung konnte ein größerer Teil der
Bewohnerschaft eingebunden werden und die Veranstaltung erhielt eine noch größere Resonanz.
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Das Fest umfasste ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, interaktive Angebote für alle Altersgruppen, gastronomische Stände mit
regionalen Spezialitäten, eine Hüpfburg für Kinder und zahlreiche Flohmarktstände. Besonders positiv aufgenommen wurden eine Mitmach-
Sportaufführung, die verschiedene Sportangebote aus dem Stadtteil vorstellte, eine beeindruckende Klavierdarbietung einer Schülerin sowie der
Auftritt eines Senior*innen-Singkreises, der für eine besondere Atmosphäre sorgte. Den Abschluss des Programms bildete das Konzert der Band
"Martinis", das für ausgelassene Stimmung sorgte.
Die hohe Besucherzahl und das durchweg positive Feedback zeigen, dass dieses Konzept erfolgreich war und auch künftig fortgeführt werden
soll. Die Integration des Flohmarkts hat sich als sinnvolle Erweiterung erwiesen, die das Stadtteilfest noch attraktiver gestaltet.
Einführung eines WhatsApp-Infokanals
Zur Verbesserung der Kommunikation mit den Bürger *innen wurde ein WhatsApp -Infokanal eingerichtet. Dieses neue digitale Angebot
ermöglicht eine schnelle, direkte und niederschwellige Verbreitung von Informationen zu Veranstaltungen, Angeboten und releva nten
Neuigkeiten im Stadtteil. Die hohe Akzeptanz durch die Nutzerinnen zeigt, dass dieser Kanal ein effektives Kommunikationsmittel darstellt.
Besonders geschätzt wird die Möglichkeit, kurzfristige Änderungen oder neue Angebote unkompliziert zu kommunizieren. Die stei gende Zahl
der Abonnentinnen belegt den hohen Informationsbedarf und das Interesse an diesem neuen Kommunikationsweg. In Zukunft soll dieser Kanal
weiter ausgebaut und um interaktive Elemente ergänzt werden, um den Dialog mit den Bürgerinnen noch intensiver zu gestalten.
Argumentationstraining gegen Stammtischparolen
Am 22. November 2024 wurde ein Argumentationstraining für Fachkräfte und engagierte Bürger*innen durchgeführt. Ziel dieser praxisnahen
Schulung war es, Strategien für den Umgang mit diskriminierenden oder populistischen Aussagen zu vermitteln. Die Teilnehmende n erhielten
konkrete Methoden und Argumentationshilfen, um in Diskussionen souverän zu reagieren und deeskalierende Gesprächstechniken
anzuwenden.
Das Training bot neben theoretischen Grundlagen auch praktische Übungen, in denen realistische Gesprächssituationen simuliert wurden. Dies
ermöglichte den Teilnehmenden, das Erlernte direkt anzuwenden und ein besseres Verständnis für verschiedene Gesprächs strategien zu
entwickeln. Die Veranstaltung leistete somit einen wertvollen Beitrag zur Förderung der Zivilcourage und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Vorkommnisse zur Jahreswende 2024/2025
Auch zur Jahreswende 2024/2025 kam es erneut zu Vorfällen mit sogenanntem "Polenböllern", die von Jugendlichen und jungen Erwachsenen
gezündet und teilweise auf Passanten oder in Hauseingänge geworfen wurden. Dieses Thema wurde von den Bewohner*innen des Stad tteils
kurzzeitig aufgegriffen, jedoch beruhigte sich die Lage in diesem Jahr schneller als in den Vorjahren. In sgesamt blieb das Problem auf einem
geringeren Niveau als in der Vergangenheit und entwickelte sich nicht zu einer größeren Störung des öffentlichen Lebens.
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Weihnachtsmarkt im Bürgerschaftshaus
Am 6. Dezember 2024 fand der traditionelle Weihnachtsmarkt statt, der aufgrund schlechter Witterungsverhältnisse kurzfristig in die Räume des
Bürgerschaftshauses verlegt wurde. Trotz dieser Umplanung wurde die Veranstaltung sehr gut angenommen und erfreute sich großer
Beliebtheit.
Das Programm umfasste eine Vielzahl von Mitmachaktionen, zwei liebevoll gestaltete Märchenstunden sowie einen Besuch des
Weihnachtsmanns, der kleine Geschenke an die Kinder verteilte. Ergänzend sorgten weihnachtliche Spezialitäten, stimmungsvolle Dekorationen
und musikalische Beiträge für eine festliche Atmosphäre.
Der Weihnachtsmarkt bot eine ideale Gelegenheit, das Jahr in einer herzlichen und gemeinschaftlichen Umgebung ausklingen zu l assen und
sich auf die besinnliche Zeit einzustimmen. Die positiven Rückmeldungen der Besucher*innen verdeutlichen den hohen Stelle nwert dieser
Veranstaltung im Stadtteil.
Bedarfe
Auch in diesem Jahr wurde es deutlich, dass ein weiterhin hoher Bedarf an Bewerbungstrainings besteht. Hierfür wurden Gespräche mit einer
ehrenamtlichen Person geführt. Ab 2025 werden daher Termine für Bewerbungstrainings sowohl im Einzel - als auch im Gruppenformat
angeboten, um den Bürgerinnen und Bürgern dabei zu helfen, ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Diese Trainings w erden
sowohl die praktischen Aspekte der Bewerbung als auch die Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche umfassen und sollen die Teilnehmenden
optimal auf den Arbeitsmarkt vorbereiten.
Zudem wurde ein Ehrenamtspool ins Leben gerufen, um den Stadtteil Bocklemünd -Mengenich zu stärken und zu vernetzen. Hierfür wurden
bereits Werbeflyer erstellt, die die verschiedenen Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements vorstellen und die Bürger*innen dazu
ermutigen, sich aktiv in der Gemeinschaft einzubringen. Dieser Ehrenamtspool wird nicht nur die soziale Bindung im Stadtteil stärken, sondern
auch dazu beitragen, dass sich noch mehr Menschen für lokale Projekte und Initiativen engagieren können.
Die Verbindung von beruflicher Integration und ehrenamtlichem Engagement stellt einen weiteren wichtigen Baustein dar, um die Gemeinschaft
weiter zu fördern und zu stärken. Die neuen Angebote sollen dazu beitragen, den Stadtteil noch lebenswerter und verne tzter zu gestalten, und
bieten den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich aktiv in die Gestaltung ihres Umfeldes einzubringen.
Personelle Veränderungen
Im April 2024 ging Monika Reisinger nach vielen Jahren engagierter Arbeit in den Ruhestand. Ihre Nachfolge trat Seda Yildirim an.
Seite 5 von 9
2. Zielerreichung Schwerpunktziel
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
1.1 Schwerpunktziel
Kinder- und
Jugendgesundheit
Projektplanung für die folgenden Projekte sind
erstellt:
- Informations- und Aufklärungsarbeit
multidiverser Adressat*innengruppe im
SRG verbessern
Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist
verbessert
o Vorschlag AP für alle SRG:
Sammlung aller relevanter
Materialien und Methoden
Dies umfasst zunächst strukturierte
Sammlung. In Verbindung mit dem
stadtweiten Projekt Informations- und
Aufklärungsarbeit für gesundheitliche
Angebote stadtweit verbessern sollte in
Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien
geleitete Analyse der Ausgangssituation im
Sozialraumgebiet erfolgen.
Relevante Materialien und
Methoden sind strukturiert
gesammelt und auf dem
Sharepoint erfasst.
100
- Vernetzung durch
Erfahrungsaustausch/Hospitationen
Ziel: Wissen über andere
Angebote/Dienste/Einrichtungen sind
verbessert. Erste Erfahrungen und
Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung
sind erprobt
o Vorschlag AP für alle SRG:
Kenntnis und
Unterstützungsmöglichkeiten
durch die Datenbank in.koeln
verbreitern durch Information in
Gremien
In Verbindung zu den SRG-Projekten:
1. Verbesserung der Zugangs- bzw.
Übergangsgestaltung (im SRG)
2. Adäquate Netzwerkstruktur
100 (bis 2024)
In den relevanten Gremien hat
die SRK über die Datenbank
in.koeln informiert und
Unterstützungsmöglichkeiten
deutlich gemacht.
100
o Vorschläge aus den einzelnen
SRG:
Vorstellung der Akteur*innen in den
Stadtteilkonferenzen, um ein Kennenlernen
anzustoßen
100
Seite 6 von 9
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Drei Institutionen nehmen
Hospitant*innen auf
- Verbesserung der Zugangs- bzw.
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
zwischen Einrichtungen und Diensten ist
verbessert
o Vorschlag für AP für alle SRG:
Analyse der aktuellen Situation mit
Blick auf best-practice und
Schwierigkeiten
In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt
Klärung der Struktur und Strategie der
Präventionsaktivitäten der städtischen
Dienststellen
100 (bis 2024)
Best-practice und
Schwierigkeiten sind analysiert
und dokumentiert
100
o Vorschläge aus den einzelnen
SRG:
Rücklaufbögen zur besseren
Gestaltung von Zugängen und
Übergängen
Ein Rücklaufbogen wird nicht gestaltet, da
dieser nicht praktikabel sei.
Erstellung eines
Rücklaufbogens
100*
- Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen abbauen
Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen sind minimiert
o Vorschlag für AP für alle SRG:
Zugangsbarrieren sind
sozialräumlich identifiziert und
dokumentiert
Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur
Erfassung der Zugangsbarrieren zur
Verfügung, in das diese dokumentiert
werden können.
In Verbindung zum stadtweiten Projekt:
1. Klärung der Struktur und der Strategie der
Präventionsaktivitäten der städtischen
Dienststellen (stadtweit)
100 (bis 2024)
Raster zur Erfassung der
Zugangsbarrieren ist befüllt
100
Erläuterungen durch die SRK:
*Die Implementierung eines Rücklaufbogens gestaltete sich als in der Realität nicht praktikabel.
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3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Sozialräumliches Ziel
Weiterführung der Workshoparbeit in zwei Arbeitsgruppen
zu den Themen Öffentlichkeitsarbeit und gemeinsames
Leitbild sowie „alle anderen Fragen“
Drei AGs 12 Teilnehmende 65
„Am 09.09.24 ist Europawahl und keiner geht hin“
Gemeinsam mit der Sozialraumkoordination Bickendorf/
Ossendorf werden pro Sozialraumgebiet zwei
Veranstaltungen konzipiert und durchgeführt:
1. Was hat Europa mit mir zu tun und warum soll ich
wählen gehen
Diese Veranstaltung wird in einfacher Sprache
durchgeführt und richtet sich an Erst- und
Nichtwähler*innen
2. Kandidat*innencheck
Diese Veranstaltung richtet sich an alle
interessierten Wähler*innen
Zudem soll versucht werden andere Akteur*innen im Viertel
miteinzubeziehen.
1 Veranstaltung
1 Veranstaltung
15 Teilnehmende
30 Teilnehmende
100
Seite 8 von 9
4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-räumliches
Thema? (ja/nein/in
Bearbeitung)
Sozialräumliche Themenermittlung
Nutzung des öffentlichen Raumes „Görlinger Zentrum“ Größere Gruppe Erwachsener nutzt
Treffpunkt im Görlinger Zentrum, um
dort täglich Alkohol zu konsumieren,
Teile der Anwohnerschaft hierdurch
verunsichert, Missbilligung
nein
Überforderung von Senior*innen aufgrund ihrer Wohnsituation Zu große Wohnungen belasten im
Alltag, Probleme bei Wohnungssuche
aufgrund fehlenden Internetzugangs
nein
AK Schulsozialarbeit Gründung des AK Schulsozialarbeit
aufgrund zunehmender Problemlagen
an Schulen, Kinder- und
Jugendgesundheit soll durch den AK
besser in den örtlichen Schulen platziert
werden
ja
Schaffung neuer Begegnungsformen Aufgrund Budgetkürzungen müssen
alternative Begegnungsmöglichkeiten
gefunden werden
ja
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Kennzahl/Indikator* Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
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Erläuterungen
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen)
Vernetzung
Erläuterungen
* inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug
**grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht
*** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro
5. Ausblick Folgejahr
Im Rahmen der Wahlen werden gemeinsam mit der Sozialraumkoordination Bickendorf/Ossendorf, der Aktion Nachbarschaft und anderen
Kooperationspartnern verschiedene Veranstaltungen und Aktionen durchgeführt.
a) Argumentationstraining gegen Stammtischparolen
b) Förderung der Wahlbeteiligung durch Organisation und Durchführung von Briefwahlpartys in verschiedenen sozialen Einrichtungen
c) Entwicklung und Durchführung von Informationsveranstaltungen, Kandidatinnen- Checks sowie Dialogformaten mit Bezirks- und
Kommunalpolitikerinnen.
d) Demokratie und Politik sichtbar machen mithilfe von Plakataktionen, Social-Media Kampagnen
Aufbau eines Ehrenamtpools.
Bewerbungstraining-Formate
Aufbau neuer Gremien für die Demokratieförderung
Die jährlich wiederkehrenden Veranstaltungen Weihnachtsmarkt und Stadtteilfest werden durchgeführt
2024
Bezirk Kalk
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Jahresbericht für das Jahr 2024
und das Sozialraumgebiet Höhenberg/ Vingst
des Trägers KJA Köln gGmbH (Katholische Jugendagentur)
Seite 2 von 9
1. Veränderungen im Sozialraumgebiet
Soziale Infrastruktur
Bei Pro Humanitate e.V. sind zum Jahresende, aufgrund der veränderten Haushalts- und Förderlage, die Mittel für den Standort Thorwaldsenstraße
weggefallen. Daher existiert im Sozialraumgebiet Höhenberg/Vingst (HöVi) von Pro Humanitate e.V. nur noch der Jugendcontainer in der Würzburger
Straße, der sich hinter dem Bürgerze ntrum Vingster Treff befindet. Dies bedeutet ein offenes Spielangebot und eine Hausaufgabenbetreuung
weniger im Sozialraum, vor allem in einer Siedlung (Schwedensiedlung), in der es sonst keine anderen Angebote sonstiger Träger gibt.
Stadtentwicklung
Im Februar 2024 wurden wir als Sozialraumkoordination um eine Einschätzung zur Durchwegung des Areals des ehemaligen Kronenbrotgeländes
gebeten. Aufgrund unseres sozialräumlichen Blickwinkels konnten wir sowohl mit der Teamleitung des Bauprojektes (bpd) sowie d er städtischen
Mitarbeiterin, in einer Ortsbegehung Fragen klären und unsere Einschätzung abgeben.
Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Die Sozialraumkoordinator*innen aus dem Bezirk Kalk haben das Bündnis für Menschenwürde bei der Durchführung einer Kundgebung gegen
Rechte Hetze an Kalk-Post am 21.3.24 unterstützt. Von Seiten der Akteure aus dem Sozialraum wurde die SRK Höhenberg/Vingst gebeten, einen
Ort zum Austausch gegen Rassismus anzubieten. dazu hat die SRK HöVi ein Democafé vorab, vor der Kirche Sankt Theodor angeboten , zum
Austausch am Tag gegen Rassismus und zur gemeinsamen Gestaltung von Plakaten und Kerzen mit Demosprüchen. Es nahmen etwa 20 Personen
teil.
Am 15.06. fand das alle zwei Jahre stattfindende Mittsommerfest auf dem Schulgelände der Katharina-Henoth-Gesamtschule statt. Dieses Veedel-
und Mitmachfest fand zum 6. Mal statt und ist das größte Kooperationsprojekt im Sozialraum. Es wird von einem Organisationsteam, bestehend aus
einer Vielzahl an ehrenamtlichen und hauptamtlichen Akteur*innen aus dem Sozialraum, organisiert. Da es auf dem Schulgelände der Katharina -
Henoth Gesamtschule stattfindet, sind auch die Schulleitung und die Lehrkräfte voll involviert. Die SRK koordiniert und begleitet das Team. Neben
Mitmach- und Informationsständen fanden viele freizeitpädagogische Angebote statt. Für das leibliche Wohl sorgten neben den höheren K lassen
der Gesamtschule auch das kurdische Kulturzentrum Komkar e.V. , die ökumenische Familienwerkstatt, sowie die Kolleginnen aus dem
Seniorennetzwerk. Das Bühnenprogramm wurde durch engagierte Menschen aus dem Viertel gestaltet und bot viel Abwechslung für alle Menschen
von jung bis alt. So gab es z.B. Beiträge der HöVi-Land Tanzgruppen aber auch der Behinderten Sportgemeinschaft Köln rrh. e.V., sowie Theater-
und Gesangsbeiträge der Schülerschaft der Katharina -Henoth Gesamtschule. Dies ist das größte Fest im Sozialraum zu dem wir ca. 2000
Besucher*innen begrüßen konnten.
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Am 27.11. fand die Auftaktveranstaltung für das sozialräumliche Thema Demokratie statt. Im Rahmen eines Worldcafés haben sich 18 Akteur*innen
mit folgenden Fragen auseinandergesetzt: Was bedeutet Demokratie für mich? Welche Herausforderungen sehe ich für uns in HöVi? Welche
Angebote zur Demokratie gibt es bereits im Sozialraum? Welche Angebote brauchen wir im Sozialraum? Im Vorfeld gab es einen Input zum Thema
Demokratie vom Autor Jürgen Wiebi cke, der mit seinem Buch „Erste Hilfe für Demokratieretter“ eine weitere Perspektive auf das T hema mit
einfließen hat lassen. Die Ergebnisse werden im neu strukturierten Arbeitskreis Bildung im Sozialraum weiterbearbeitet.
2. Zielerreichung Schwerpunktziel
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
1.1 Schwerpunktziel
Kinder- und
Jugendgesundheit
Projektplanung für die folgenden Projekte sind
erstellt:
Informations- und Aufklärungsarbeit
multidiverser Adressat*innengruppe im SRG
verbessern
Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist
verbessert
Vorschlag AP für alle SRG:
Sammlung aller relevanter Materialien und
Methoden
Dies umfasst zunächst strukturierte
Sammlung. In Verbindung mit dem
stadtweiten Projekt Informations- und
Aufklärungsarbeit für gesundheitliche
Angebote stadtweit verbessern sollte in
Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien
geleitete Analyse der Ausgangssituation
im Sozialraumgebiet erfolgen.
Relevante Materialien und
Methoden sind strukturiert
gesammelt und auf dem
Sharepoint erfasst.
100 %
- Vorschläge aus den einzelnen SRG:
Sammlung und Erfassung aller
Informationsmaterialien (inkl. Flyer und
Links zu Angeboten) z.B. aus Protokollen
von relevanten Arbeitskreisen/ Gremien
Gute Datengrundlage für die
Sozialplanung hinsichtlich der Aktivitäten
im SRG
Relevante Materialien und
Methoden sind strukturiert
gesammelt und auf dem
Sharepoint erfasst.
100 %
Seite 4 von 9
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
- Informations- und Aufklärungsarbeit
für gesundheitliche Angebote sind
verbessert
Weiterführung der Arbeitsgruppe aus dem
Fachgespräch „Verbesserung der Kinder- und
Jugendgesundheit im Übergang Kita-
Grundschule im Bezirk Kalk
Einladung und Durchführung von
Arbeitsgruppentreffen
Erarbeitung einer Abschlusserklärung mit
der Fachgruppe
2.Treffen
1.Erklärung
20 %
Siehe
Erklärungen*
- Verbesserung der Zugangs- bzw.
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
zwischen Einrichtungen und Diensten ist
verbessert
o Vorschlag für AP für alle SRG:
Analyse der aktuellen Situation
mit Blick auf best-practice und
Schwierigkeiten
In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt
Klärung der Struktur und Strategie der
Präventionsaktivitäten der städtischen
Dienststellen
100 (bis 2024)
Best-practice und
Schwierigkeiten sind analysiert
und dokumentiert
100 %
o Vorschläge aus den einzelnen
SRG:
Rücklaufbögen Kinderärzte
- Die SRK’s führen eine Überprüfung des
Verfahrens durch und prüfen die
Umsetzung der Idee für den gesamten
Bezirk Kalk in 2023 falls sich das
Vorgehen bewährt hat.
Das Verfahren wurde evaluiert und die
Ergebnisse dokumentiert.
1 Auswertung 100 %
- Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen abbauen
Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur
Erfassung der Zugangsbarrieren zur
100 (bis 2024) 100 %
Seite 5 von 9
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen sind minimiert
o Vorschlag für AP für alle SRG:
Zugangsbarrieren sind
sozialräumlich identifiziert und
dokumentiert
Verfügung, in das diese dokumentiert
werden können.
In Verbindung zum stadtweiten Projekt:
1. Klärung der Struktur und der Strategie
der Präventionsaktivitäten der städtischen
Dienststellen (stadtweit)
Raster zur Erfassung der
Zugangsbarrieren ist befüllt
o Vorschläge aus den einzelnen
SRG:
Gemeinsame Auswertung (zwischen
SRK und GSt. im Jahr 2024) der
bisherigen Daten aus den anderen
Strategien, um Zugangsbarrieren zu
identifizieren
-
Art der Dokumentation sollte zielgenau zu
den identifizierten Zugangsbarrieren
erarbeitet werden.
Zugangsbarrieren sind
ausgewertet und dokumentiert.
100 %
Erläuterungen durch die SRK:
* Wird in 2025 fortgeführt; 1 Treffen hat am 7.11.24 zwischen GSt und SRK stattgefunden
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Sozialräumliches Ziel
AP1: Netzwerkstrukturen werden überprüft 3 Austauschtreffen mit verschiedenen
Netzwerkpartner*innen über bestehende
und zu verbessernde Strukturen finden
statt
3 Austauschtreffen finden statt 100 %
Seite 6 von 9
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
AP2: Bedarfsermittlung zu neuen/ zu
reaktivierenden Angeboten für
Senior*innen (mit Netzwerkpartner*innen
aus dem Seniorenbereich) - Bedarfe
verifizieren und genauer benennen.
Ein Austauschtreffen hat stattgefunden 1 Austauschtreffen hat
stattgefunden
100 %
AP3: Kontaktaufbau zum Servicewohnen
Höhenberg und Einbindung der dort
lebenden Senior*innen in die
Veedelsstruktur
Vernetzung zum Servicewohnen
Höhenberg und Einbindung der
Senior*innen
Kontakte sind aufgebaut
100 %
AP4: bei Bedarf: passgenaues Angebot
mit Ehrenamtlichen entwickeln
Bedarf ist ermittelt
bei Bedarf wird mind. ein Angebot
gemeinsam entwickelt
1 Angebot wird entwickelt bei
Bedarf
100 %
AP5: Entwicklung eines digitalen
Newsletters für den Sozialraum
Ermittlung des Umfanges und Inhaltes.
Gestaltung und Absprache über
Häufigkeit der Erscheinung.
Rückkopplung im sozialräumlichen
Gremium
1 Newsletter wird entwickelt 100 %
AP6: Workshop oder Fachtag für die
Akteur*innen der Jugendarbeit zum
Thema „Drogenkonsum von Jugendlichen
im Sozialraum“. Vorab Ermittlung von
Teilnehmenden Kreis und Kontakt zu
Fachstellen
Teilnehmenden Kreis wurde erörtert.
Kontakt zur Fachstelle aufgenommen
und Workshop/ Fachtag hat
stattgefunden.
1 Workshop/ Fachtag hat
stattgefunden
100 %
4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung Sozial-räumliches
Thema? (ja/nein/in
Bearbeitung)
Sozialräumliche Themenermittlung
Seite 7 von 9
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung Sozial-räumliches
Thema? (ja/nein/in
Bearbeitung)
Schulsozialindex Die Katharina-Henoth-Gesamtschule wurde mit 9 eingestuft (einzige Gesamtschule in
ganz Köln die mit 9 eingestuft wurde)
Ja
Neugestaltung
Kronenbrotquartier
Die SRK sollten eine Stellungnahme bzgl. der Durchwegung an Frau Cachay
Teamleitung Projektentwicklung Köln von der Firma bpd abgeben.
Ja
Grundschulneubau
Bildungslandschaft
Durch das Schulentwicklungsamt wurde ein Neubau einer Grundschule bekannt
gegeben. Die Trägerschaft ist unklar, Informationen fehlen.
Ja
Beteiligung am Internationalen
Tag des Rassismus
Gemeinsames Innehalten, Erstellung von Demo Material und Austausch zu
Erfahrungen von Rassismus
Ja
Entwicklung eines Hitzeplans
für Höhenberg/Vingst
Die SRK haben gemeinsam mit verschiedenen Akteur*innen vor Ort einen Hitzeplan
für HöVi entwickelt.
In Bearbeitung
Mittsommerfest 15.06.2024 Am 15. Juni 2024 fand das Mittsommerfest in HöVi statt.
Insgesamt gab es dazu 3 Organisationstreffen. Im Herbst wird ein Reflexionstermin
dazu stattfinden.
Ja
Demo Café -Aktion 15 vor 12
-gemeinsame Aktion mit Akteur*innen und Bürger*innen
-Gestaltung von Kerzen und Plakaten
Ja
Spezielle Stadtteilspaziergänge -Schulsozialarbeiter wünschen für Eltern und Lehrkräfte einen Spaziergang durch den
Stadtteil
Ja
Passauer Straßenfest
18.04.2024
Am 18.04.2024 hat das Passauer Straßenfest stattgefunden. Ja
Aufklärungsarbeit: Trinkwasser
in Köln
Aufklärungsarbeit im Sozialraumgebiet
-Leitungswasser ist gutes Wasser
-Bildungsthema
-Verteilung von wiederverwendbaren Flaschen an Akteur*innen
In Bearbeitung
Vorlesetag im November 2024 Es soll ein Vorlesetag im November 2024 stattfinden. Ziel ist es mehrere
Veranstaltungen anzubieten
Lesen steht im Fokus als Teil der Bildung. Dies wurde in der Stadtteilkonferenz
beschlossen.
In Bearbeitung 1
Seite 8 von 9
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung Sozial-räumliches
Thema? (ja/nein/in
Bearbeitung)
Die SRK koordiniert diese Veranstaltung
Bündelung von
Ferienangeboten
Der Wunsch der Bewohner*innen vor Ort ist eine Bündelung von Ferienangeboten im
SRG zu erhalten.
Dies wurde in einer der Stadtteilkonferenzen gewünscht.
Ferienangebote sollen gebündelt gesammelt werden und an die Akteur*innen versandt
werden.
Ja
World Café Demokratie Am 27.11.24 fand ein World Café zum Thema Demokratie statt. Ja
Erläuterungen
1Der Vorlesetag wurde aufgrund von Krankheit der Referentin verschoben und im Februar 2025 nachgeholt.
* inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug
**grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht
*** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Kennzahl/Indikator* Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
Erläuterungen
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen)
Vernetzung
Text Wert
Seite 9 von 9
5. Ausblick Folgejahr
Für das Jahr 2025 sind im Rahmen der anstehenden Bundestags-, Kommunal- und Integrationsratswahl unterschiedliche Angebote im Rahmen der
Demokratiebildung geplant. Diese sollen über die jeweiligen Wahlen hinaus weitergeführt werden. Der Arbeitskreis Bildung bündelt die gesammelten
Ideen zum Thema Demokratiebildung und entwickelt Veranstaltungen und Aktionen für das SRG in enger Kooperation mit der SRK.
Neben einer Fortbildung zur Durchführung einer Führung durch die Ausstellung „Die Cellistin von Auschwitz“ im Rahmen der Veranstaltungsre ihe
„80 Jahre nach Auschwitz“ für Lehr- und pädagogische Fachkräfte, werden auch Führungen für Akteur*innen sowie Eltern aus dem Sozialraum in
der Kirche St. Theodor angeboten.
Spezielle Sozialraumspaziergänge für Lokalpolitiker*innen sind in P lanung mit den Akteuren, ebenso eine Plakataktion um mehr Menschen zum
Thema Demokratie anzusprechen und einzubeziehen.
Dem Thema Kinder- und Jugendgesundheit möchten wir weiterhin im Runden Tisch Jugend begegnen. Besonders das Thema „Mediensucht“ wird
dabei im Vordergrund stehen.
Des Weiteren führen wir die Arbeit am Hitzespickzettel für Höhenberg/ Vingst zur Hitze - und Trinkwasserprävention fort. Ziel ist es, dass für alle
Menschen in Höhenberg und Vingst ein Überblick über kühle Orte, Trinkmöglichkeiten und medizinischen Angeboten vor Ort geschaffen wird.
Seite 1 von 8
Jahresbericht für das Jahr 2024
und das Sozialraumgebiet Humboldt/ Gremberg
des Trägers Kinderschutzbund Köln
Seite 2 von 8
1. Veränderungen im Sozialraumgebiet
Soziale Infrastruktur
In der von der GAG fertiggestellten Erweiterung der Kannebäcker Siedlung wurde eine neue Kindertagesstätte „Mittendrin“ eröffnet in Trägerschaft
der Awo und es gibt einen neuen Quartiersraum den Anwohner*innen für eigene Projekte nutzen können.
Das Förderprogramm Dritte Orte, welches zur Finanzierung der Anlauf - und Begegnungsstätte Raum³ genutzt wurde ist im Dezember 2024
ausgelaufen. Eine Folgefinanzierung über Fördermittel wurde noch nicht gefunden. Erstmal wird der Kinderschutzbund die Finanzierung temporär
aus Eigenmitteln übernehmen.
Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Die Sozialraumkoordinator*innen aus dem Bezirk Kalk haben das Bündnis für Menschenwürde bei der Durchführung einer Kundgebung gegen
Rechte Hetze an Kalk-Post am 21.03.24 unterstützt und in Kooperation mit „Köln stellt sich quer“ am Sternenmarsch in die Innenstadt teilgenommen.
Der Sternenmarsch aus Kalk war der einzige aus dem Rechtrheinischen Köln.
Bereits zum 3. Mal nahm die Sozialraumkoordination gemeinsam mit dem Seniorennetzwerk Humboldt-Gremberg am Lebendigen Adventskalender
teil, gestaltete künstlerisch ein Fenster des Raum³ und lud zu einem gemütlichen Umtrunk ein. Die Veranstaltung war sehr gut besucht.
Der AK Westerwaldpark hat zum ersten Mal ein 6-tägiges Sommerferienprogramm auf der Lenzwiese und im Westerwaldpark veranstaltet. Es gab
verschiedene Bewegungsangebote für Kinder, Jugendliche und Senioren von Tanz, über Parkour und Basketball.
Im März fand ein Elterninfoabend zum Thema Mediennutzung und Medienkompetenz statt. Die Veranstaltung wurde geplant und durchgeführt von
der Sozialraumkoordination Humboldt-Gremberg und dem AK Schulsozialarbeit im Bezirk Kalk.
Die Wanderbäume wurden in Kooperation mit Green City e.V. von Anfang April bis Ende Mai 2024 vorm Raum³ platziert und luden zum Verweilen
ein.
Der Posaunenchor Kalk veranstaltete in den Sommerferien ein Ferienprogramm („Blaset die Trompeten in Kalk“) für Kinder und Ju gendliche und
wurde bei der Bewerbung und Finanzierung unterstützt.
In Kooperation mit dem Seniorennetzwerk Humboldt -Gremberg findet seit August 2024 zweimal im Monat ein Repair Café im Raum³ statt.
Anwohner*innen können hier ihre defekten Kaffeemaschinen, Nähmaschinen etc. gegen Spende von einem ehrenamtlichen Team reparieren lassen.
Weiter finden in Kooperation wöchentlich eine digitale Sprechstunde (Montag) und ein Senioren Café (Donnerstag) statt.
Personelle Veränderungen
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Frau Norma Schulz hat am 30.08.2024 Ihre Elternzeitvertretung beendet. Frau Anja Teckentrup ist seit 31.08.2024 wieder als
Sozialraumkoordinatorin im Umfang 25 Std./Woche tätig.
2. Zielerreichung Schwerpunktziel
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
1.1 Schwerpunktziel
Kinder- und
Jugendgesundheit
Projektplanung für die folgenden Projekte sind
erstellt:
- Informations- und Aufklärungsarbeit
multidiverser Adressat*innengruppe im
SRG verbessern
Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist
verbessert
o Vorschlag AP für alle SRG:
Sammlung aller relevanter
Materialien und Methoden
Dies umfasst zunächst strukturierte
Sammlung. In Verbindung mit dem
stadtweiten Projekt Informations- und
Aufklärungsarbeit für gesundheitliche
Angebote stadtweit verbessern sollte in
Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien
geleitete Analyse der Ausgangssituation
im Sozialraumgebiet erfolgen.
Relevante Materialien und
Methoden sind strukturiert
gesammelt und auf dem
Sharepoint erfasst.
100 %
- Vorschläge aus den einzelnen SRG:
Sammlung und Erfassung aller
Informationsmaterialien (inkl. Flyer und
Links zu Angeboten) z.B. aus Protokollen
von relevanten Arbeitskreisen/ Gremien
Gute Datengrundlage für die
Sozialplanung hinsichtlich der Aktivitäten
im SRG
Relevante Materialien und
Methoden sind strukturiert
gesammelt und auf dem
Sharepoint erfasst.
100 %
- Informations- und Aufklärungsarbeit
für gesundheitliche Angebote sind
verbessert
Weiterführung der Arbeitsgruppe aus dem
Fachgespräch „Verbesserung der Kinder- und
Jugendgesundheit im Übergang Kita-
Grundschule im Bezirk Kalk“
Einladung und Durchführung von
Arbeitsgruppentreffen
Erarbeitung einer Abschlusserklärung mit
der Fachgruppe
2.Treffen
1.Erklärung
20 %
(wird in 2025
fortgeführt; 1
Treffen hat am
7.11.24
zwischen GSt
Seite 4 von 8
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
und SRK
stattgefunden)
- Adäquate Netzwerkstruktur (im SRG)
Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf.
optimiert
Vorschlag AP für alle SRG:
Übersicht aller Netzwerke/ Gremien/Aks ist
erstellt bzw. aktualisiert
Verbesserung der Zugangs - und
Übergangsgestaltung (im SRG)
Übersicht aller Netzwerke,
Gremien7Aks ist erstellt und
aktuell.
100 %
- Verbesserung der Zugangs- bzw.
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
zwischen Einrichtungen und Diensten ist
verbessert
o Vorschlag für AP für alle SRG:
Analyse der aktuellen Situation
mit Blick auf best-practice und
Schwierigkeiten
In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt
Klärung der Struktur und Strategie der
Präventionsaktivitäten der städtischen
Dienststellen
100 (bis 2024)
Best-practice und
Schwierigkeiten sind analysiert
und dokumentiert
100 %
o Vorschläge aus den einzelnen
SRG:
- Rücklaufbögen Kinderärzte
- Die SRK’s führen eine Überprüfung des
Verfahrens durch und prüfen die
Umsetzung der Idee für den gesamten
Bezirk Kalk in 2023 falls sich das
Vorgehen bewährt hat.
Das Verfahren wurde evaluiert und die
Ergebnisse dokumentiert.
1 Auswertung 100 %
- Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen abbauen
Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur
Erfassung der Zugangsbarrieren zur
Verfügung, in das diese dokumentiert
100 (bis 2024) 100 %
Seite 5 von 8
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen sind minimiert
o Vorschlag für AP für alle SRG:
Zugangsbarrieren sind
sozialräumlich identifiziert und
dokumentiert
werden können.
In Verbindung zum stadtweiten Projekt:
1. Klärung der Struktur und der Strategie
der Präventionsaktivitäten der städtischen
Dienststellen (stadtweit)
Raster zur Erfassung der
Zugangsbarrieren ist befüllt
o Vorschläge aus den einzelnen
SRG:
- Gemeinsame Auswertung (zwischen SRK
und GSt. im Jahr 2024) der bisherigen
Daten aus den anderen Strategien, um
Zugangsbarrieren zu identifizieren
Art der Dokumentation sollte zielgenau zu
den identifizierten Zugangsbarrieren
erarbeitet werden.
Zugangsbarrieren sind
ausgewertet und dokumentiert.
100 %
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Sozialräumliches Ziel
Westerwaldpark – Sport und
Freizeit
Die Trendsportanlagen im
Westerwaldpark wurden von
den Kindern und
Jugendlichen bisher wenig
genutzt. Mit einem attraktiven
Bewegungsangebot in den
Ermittlung der bestehenden Ferienangebote und der Angebote
an den Sport- und Freizeitanlagen im Westerwaldpark
Gespräche mit Akteuren z.B. (Jugendzentren, Sportvereinen
und OGS-Einrichtungen) aus dem Sozialraumgebiet und
informellen Sportgruppen, wie Basketball
5 Gespräche 5 100 %
Gründung eines Arbeitskreises Westerwaldpark mit dem Ziel an
den Freizeitflächen ein attraktives Programm in den
Sommerferien 2024 anzubieten
1 1 100 %
Seite 6 von 8
Sommerferien an den
Sportanlagen werden
mehrere Ziele verfolgt:
1. Die Anlagen werden
bekannt gemacht
und genutzt
2. Bewegungsförderung
Attraktives Ferienangebot für
das Sozialraumgebiet
Erstellung eines Bedarfsprofils mit den Akteuren vor Ort, um zu
eruieren inwiefern Angebot und Nachfrage zum Thema
Ferienangebote übereinkommen. Erfassen von Stärken,
Hürden, Möglichkeiten und Aufgaben.
Bedarfsprofil 1 100 %
Planung eines Ferienangebots im Westerwaldpark unter
Einbeziehung der Freizeitanlagen vor Ort
4 Protokolle der
Gremiensitzungen
4 100 %
Durchführung eines Ferienangebots im Westerwaldpark 1 Woche Programm 1 100 %
* inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug
**grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht
*** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro
4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-räumliches
Thema? (ja/nein/in
Bearbeitung)
Sozialräumliche Themenermittlung
Text Veedels-Musikantin Soziale und ökologische Vernetzung und
Stärkung der Verbundenheit der
Bewohner-
*innen Humboldt-Grembergs mithilfe des
Mediums Musik, insbesondere des
gemeinsamen und Singens und
Musizierens.
In Bearbeitung
Seite 7 von 8
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Kennzahl/Indikator* Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
planmäßig/nicht
planmäßig
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen)
Vernetzung
5. Ausblick Folgejahr 2025
Soziale Infrastruktur
Im Quartiersraum der GAG in der Kannebäckersiedlung möchte der Kinderschutzbund an zwei Vormittagen in der Woche ein Eltern-Café
installieren.
Auf Wunsch der Akteure, wird die Sozialraumkoordination zu einem AK Kita einladen, um die trägerübergreifende Vernetzung zwischen den Kita´s
in Humboldt-Gremberg zu fördern. Welche Inhalte besprochen und in welchem Turnus man sich treffen wird, soll beim ersten Treffen im März
besprochen werden. Langfristig soll ein Vorbereitungsteam den AK organisieren, welches von der Sozialraumkoordination unterstützt wird.
Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
In diesem Jahr findet erstmals wieder die „bezirkliche Steuerungsgruppe des Jugendamtes“ unter Leitung von Frau Bozza
(Bezirksjugendamtsleitung) statt. Vertreter der Sozialraumkoordination aus dem Bezirk Kalk fungieren bei diesem Termin als Co-Moderator*innen
der Veranstaltung.
Seite 8 von 8
Alle Kölner Sozialräume starten einen Aufruf zur Gestaltung eines Plakates unter dem Motto " zusammenhalten statt Spalten ". Anlässlich des
Wahljahres wollen wir mit den Bewohner*innen reflektieren, was für sie ein solidarisches Miteinander bedeutet. Die Plakate werden dann ausgewählt
und in den jeweiligen Sozialräumen ausgehangen/ ausgestellt. Der voraussichtliche Ausschreibung stext lautet: „Mach mit und zeig, was dir
Zusammenhalt bedeutet! Im Wahljahr 2025 wollen wir im Rahmen der Kampagne „Zusammenhalten statt Spalten“ zeigen, wie bunt, vielfältig und
stark unser Veedel ist. Demokratie heißt nicht nur wählen, sondern vor allem: zusammenleben, zuhören und offen miteinander sp rechen – selbst
bei unterschiedlichen Meinungen! Wir laden dich ein, mitzumachen! Zeig uns, was Zusammenhalt für dich bedeutet! Zeig, wie wichtig es ist, dass
alle eine Stimme haben – und dass wir aufeinander hören.“
Die Sozialraumkoordination unterstützt eine Untergruppe der Initiative „Grembi bleibt“, welches sich der öffentlichkeitsiwrksamen Arbeit zur
Erhaltung eines Bodendenkmals im Gremberger Wäldchen widmet. Für 2025 sind Führungen und Veranstaltungen am Gedenkort geplant.
Seite 1 von 14
Jahresbericht für das Jahr 2024
und das Sozialraumgebiet Kalk
des Trägers Kinderschutzbund Köln
Seite 2 von 14
- Veränderungen im Sozialraumgebiet
Stadtentwicklung
Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) „Kalker Mitte“
Die Sozialraumkoordination Kalk hat im Zeitraum April bis Juni 2024 an verschiedenen Impulswerkstätten zu der planerischen Vorstudie für die
Entwicklung von integrierten Handlungsansätzen im Sozialraum Kalk mitgewirkt. Moderiert wurde der Prozess vom Büro Stadtland Impuls. Die
Vorstudie ist das Ergebnis eines intensiven, interdisziplinären Beteiligungsprozesses, an dem verschiedene Fachämter der Stadt Köln sowie
ausgewählte Schlüsselakteur*innen des Stadtteils beteiligt waren. Die aus diesem Prozess abgeleiteten Projektideen sind Grundlage für die
Erstellung eines integrierten Stadtentwicklungskonzeptes, mit dem die Verwaltung beabsichtigt, für ein noch abzustimmendes Maßnahmenpaket
Städtebaufördermittel zu beantragen.
Kalker Höfe
Das Grünflächenamt beabsichtigt im Rahmen des ISEK’s die Maßnahme „Kalker Höfe“ (Breuerpark & Park ohne Namen) als städtebauliche
Maßnahme zu qualifizieren. Im Rahmen der Vorplanungen hat vom 26.9.-10.10.2024 ein Bürger*innenbeteiligungsprozess stattgefunden.
Bürger*innen konnten sich online beteiligen und Fragebögen in dafür vorgesehene Briefkästen vor Ort hinterlassen. Zudem wurde das
Grünflächenamt bei der Befragung von Passant*innen an 2 ausgewählten Terminen von der Sozialraumkoordination und Akteuer*innen aus der
Stadtteilkonferenz Kalk vor Ort unterstützt. Die Maßnahme wurde am 26.9.2024 in der Stadtteilkonferenz Kalk vorgestellt. In Zusammenarbeit von
der Projektleitung des Grünflächenamtes und SRK Kalk finden Überlegungen statt, wie die Perspektive der sozialen Akteur*innen besser und
effektiver in den Planungsprozess eingebracht werden kann, zwecks einen integrierten Ansatzes. Im Frühjahr 2025 werden die Ergebnisse der
Vorplanung der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert.
Kalkberg
In Kooperation mit der Bürgerinitiative Kalkberg und mit Unterstützung der Sozialraumkoordination Kalk und dem Bürgeramt Kalk wurde der Kalkberg
im Rahmen des KalkFestes trifft Tag des guten Lebens am 7.9.2024 für die Öffentlichkeit für einen Tag begehbar und erlebbar. Die Bürgerinitiative
Kalkberg hat die Betreuung vor Ort übernommen und setzt sich weiterhin für die Umsetzung der geplanten Maßnahmen aus der Machbarkeitsstudie
ein.
Hallen Kalk
Am 14./15.6.2024 fand gemeinsam mit der Stadt Köln und der Verantwortungsgemeinschaft Osthof (VGO) (Kulturhof Kalk e.V., Inklusives Kunsthaus
Kalk, Kreationszentrum zeitgenössischer Zirkus e.V, Abenteuerhalle Kalk (assoziiertes Mitglied) ein Workshop unter dem Titel „Vom Konzept zur
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Umsetzung“ statt. Moderiert wurde der Workshop von der Belius gGmbH und David Nil Morsi. Neben verschiedenen Dienststellen de r Stadt Köln
haben teilgenommen: die Büros Raumwerk.Architekten, moderne Stadt, Startklar a+b und R aumlaborberlin. Nach intensivem und kreativem
Austausch, haben sich die VGO und Verwaltung auf ein 5 -Punkte-Papier geeinigt. Das Papier sieht auch erste Zwischennutzungen auf dem
Außengelände vor. Neben vielen soziokulturellen Veranstaltungen wurde ebenfalls im Rahmen des KalkFestes trif ft Tag des guten Lebens am
7.9.2024 das Außengelände erlebbar. Das geplante Migrationsmuseum Selma in Halle 71 unter der Trägerschaft von Domid hat mitt lerweile
Erbbaurecht erhalten.
Innenhof Kita Vietorstr.
Aufgrund der schwierigen Drogenkonsumsituation im Innenhofbereich rund um die Kita Vietorstr und dem Schulgebäude Vietorstr. wurde nach
einer intensiven Güteabwägung in Abstimmung zwischen dem Kriminalpräventiven Zentrum, dem Bürgeramt Kalk, Aufsuchendem Suchtclearing
der Stadt Köln (ASC) und der Sozialraumkoordination Kalk die Maßnahme in Erwägung gezogen, mehrere Zugänge zum Innenhofbereich
temporär schließen zu lassen, um den Kinderschutz sicher zu stellen. Die Maßnahme wird verwaltungsintern vorbereitet und im
Krimimalpräventiven Rat Kalk mit der Politik diskutiert. Die Schließung soll nach 2 Jahren evaluiert werden, um die Durchwegung der Bevölkerung
perspektivisch wieder zugänglich zu machen.
Soziale Infrastruktur
Drogenkonsumraum
Die Umbauarbeiten zu einem Drogenkonsumraum in der Immobilie in der Neuerburgstr. sind abgeschlossen. Eröffnung ist voraussichtlich für 2025
geplant. Das aktualisierte Förderprogramm und w urde Ende 2024 vom Rat beschlossen. Träger können sich sodann auf eine Trägerschaft
bewerben. Die SRK steht im engen Austausch mit der Suchtkoordination der Stadt Köln um den Prozess zu begleiten und im Sozial raum zu
informieren.
Schulgebäude Vietorstr.
Das Schulgebäude in der Vietorstr. wird für die Dauer von 5-6 Jahren von der Sek 1 der Adolph Kolping Hauptschule temporär genutzt.
Partizipation und Teilhabe
Bündnis für Menschenwürde Kalk
Die Sozialraumkoordinator*innen aus dem Bezirk Kalk haben das Bündnis für Menschenwürde bei der Durchführung einer Kundgebung gegen
Rechte Hetze an Kalk-Post am 21.3.24 unterstützt und in Kooperation mit „Köln stellt sich quer“ am Sternenmarsch in die Innenstadt teilgenommen.
Der Sternenmarsch aus Kalk war der einzige aus dem Rechtrheinischen Köln.
Kalkfest trifft Tag des guten Lebens „Zeig mir deine Welt“
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Am 7.9.2024 fand in Kooperation zwischen der Stadtteilkonferenz Kalk unter Moderation der Sozialraumkoordination Kalk und Agora das KalkFest
trifft Tag des guten Lebens statt. Ein Teil des Stadtteils zwischen Kalk Post im Westen, Kalk Kapelle im Osten, Ott mar-Pohl-Platz im Süden und
Markt im Norden wurde für den motorisierten Individualverkehr gesperrt und es wurde Platz geschaffen für nachbarschaftliche A ktionen und
Begegnung. Rund 120 Aktionen wurden von Nachbar *innen, Kalker und Kölner Vereinen und sozia len Organisationen angeboten. Ca. 250
Parkplätze wurde gesperrt und rund 30.000 Besucher*innen haben den Tag erlebt.
Kalker Adventsmarkt
Am 7.12.2024 fand nach einem Jahr Pause der gemeinnützige Kalker Adventsmarkt auf dem Borussia Kalk Gelände statt. Organisiert wird der Markt
von Mitgliede rn des Runden Tisches Quartiersentwicklung Kalk -Nord unter Moderation der Sozialraumkoordination Kalk. Es haben sich 20
Akteur*innen aus dem Sozialraum Kalk mit einem Stand beteiligt. Der Adventsmarkt wurde vom Markt auf das Borussia Kalk Gelände verle gt, um
noch stärker Familien aus dem Kalker Norden zu erreichen, die ebenfalls im Fußballverein integriert sind. Ziel ist den nachbarschaftlichen Austausch
zu befördern. Den Adventsmarkt haben etwa 400 Personen besucht.
Trimbornstraßenfest
Das Trimbornstraßenfest wurde am 16. Juni 2025 zum zweiten Mal von Nachbar*innen für Nachbar*innen und Kalker*innen organisiert. Auf dem
Fest spielten verschiedene Bands und Musiker*innen aus dem Stadtteil, nachbarschaftliche Initiativen stellen sich vor oder be teiligten sich durch
Angebote und Aktionen. Laut der Organisator*innen besuchten ca. 400 Menschen das Fest.
Lesehund in der Stadtteilbibliothek Kalk
Einem Hund lesen einige Kalker Kinder lieber vor als Erwachsenen. Denn ein Hund verbessert nicht, redet nicht dazwischen und strahlt eine
natürliche Ruhe aus. So nutzen einige Kinder der 2. Und 3. Klasse die Möglichkeit dem Bibliothekshund vorzulesen, um i hre Lesefähigkeit zu
verbessern.
Personelle Veränderungen:
Mit Ende des Jahres 2024 hat sich Alexander Tschechowski nach 9 Jahren von der Sozialraumkoordination Kalks verabschiedet. Zu vor konnte er
die Position seit dem 1.10.2024 an Therese Ziegler übergeben. Auch Maria Schweizer-May hat sich aus der Sozialraumkoordination zurückgezogen
und bleibt dem Kinderschutzbund und der SRK Kalk als Bereichsleitung weiter erhalten.
- Zielerreichung Schwerpunktziel
Seite 5 von 14
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
1.1 Schwerpunktziel
Kinder- und
Jugendgesundheit
Projektplanung für die folgenden Projekte
sind erstellt:
- Informations- und Aufklärungsarbeit
multidiverser Adressat*innengruppe
im SRG verbessern
Ziel: gesundheitliche
Aufklärungsarbeit ist verbessert
o Vorschlag AP für alle SRG:
Sammlung aller relevanter
Materialien und Methoden
Dies umfasst zunächst strukturierte
Sammlung. In Verbindung mit dem
stadtweiten Projekt Informations- und
Aufklärungsarbeit für gesundheitliche
Angebote stadtweit verbessern sollte
in Verbindung damit ggf. auch eine
Kriterien geleitete Analyse der
Ausgangssituation im
Sozialraumgebiet erfolgen.
Relevante Materialien und
Methoden sind strukturiert
gesammelt und auf dem
Sharepoint erfasst.
100 %
- Vorschläge aus den einzelnen SRG:
Sammlung und Erfassung aller
Informationsmaterialien (inkl. Flyer
und Links zu Angeboten) z.B. aus
Protokollen von relevanten
Arbeitskreisen/ Gremien
Gute Datengrundlage für die
Sozialplanung hinsichtlich der
Aktivitäten im SRG
Relevante Materialien und
Methoden sind strukturiert
gesammelt und auf dem
Sharepoint erfasst.
100 %
- Informations- und Aufklärungsarbeit
für gesundheitliche Angebote sind
verbessert
Weiterführung der Arbeitsgruppe aus
dem Fachgespräch „Verbesserung der
Kinder- und Jugendgesundheit im
Übergang Kita-Grundschule im Bezirk
Kalk“
Einladung und Durchführung von
Arbeitsgruppentreffen
Erarbeitung einer Abschlusserklärung
mit der Fachgruppe
2.Treffen
1. Erklärung
20 %
(wird in 2025
fortgeführt; 1
Treffen hat
am 7.11.24
zwischen GSt
und SRK
stattgefunden)
Seite 6 von 14
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
- Adäquate Netzwerkstruktur (im SRG)
Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf.
optimiert
Vorschlag AP für alle SRG:
Übersicht aller Netzwerke/ Gremien/Aks
ist erstellt bzw. aktualisiert
Verbesserung der Zugangs- und
Übergangsgestaltung (im SRG)
Übersicht aller Netzwerke,
Gremien7Aks ist erstellt
und aktuell.
100 %
- Verbesserung der Zugangs- bzw.
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
zwischen Einrichtungen und Diensten
ist verbessert
o Vorschlag für AP für alle SRG:
Analyse der aktuellen
Situation mit Blick auf best-
practice und Schwierigkeiten
In Verbindung mit dem stadtweiten
Projekt Klärung der Struktur und
Strategie der Präventionsaktivitäten
der städtischen Dienststellen
100 (bis 2024)
Best-practice und
Schwierigkeiten sind
analysiert und dokumentiert
100 %
o Vorschläge aus den einzelnen
SRG:
- Rücklaufbögen Kinderärzte
- Die SRK’s führen eine Überprüfung
des Verfahrens durch und prüfen die
Umsetzung der Idee für den
gesamten Bezirk Kalk in 2023 falls
sich das Vorgehen bewährt hat.
Das Verfahren wurde evaluiert und
die Ergebnisse dokumentiert.
1 Auswertung 100 %
- Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen abbauen
Die Geschäftsstelle stellt ein Raster
zur Erfassung der Zugangsbarrieren
100 (bis 2024) 100 %
Seite 7 von 14
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen sind minimiert
o Vorschlag für AP für alle SRG:
Zugangsbarrieren sind
sozialräumlich identifiziert und
dokumentiert
zur Verfügung, in das diese
dokumentiert werden können.
In Verbindung zum stadtweiten
Projekt:
1. Klärung der Struktur und der
Strategie der Präventionsaktivitäten
der städtischen Dienststellen
(stadtweit)
Raster zur Erfassung der
Zugangsbarrieren ist befüllt
o Vorschläge aus den einzelnen
SRG:
- Gemeinsame Auswertung (zwischen
SRK und GSt. im Jahr 2024) der
bisherigen Daten aus den anderen
Strategien, um Zugangsbarrieren zu
identifizieren
Art der Dokumentation sollte
zielgenau zu den identifizierten
Zugangsbarrieren erarbeitet werden.
Zugangsbarrieren sind
ausgewertet und
dokumentiert.
100 %
**grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht
- Zielerreichung sozialräumliche Ziele
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungs
wert
Istwert
mit
Ampel**
Sozialräumliches Ziel
Seite 8 von 14
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungs
wert
Istwert
mit
Ampel**
Unsicherheiten und
Befürchtungen im
Zusammenhang mit
der
Drogenproblematik
in Kalk wurden über
eine
Aufklärungskampag
ne im Sozialraum
verringert.
Erstellung eines Informationsflyers durch den AK Sucht- und Drogenhilfe
Kalk für private Haushalte und Multiplikator*innen, wie Schule und Kita, zur
Aufklärung über Drogenkonsum &-handel zur breiten Verteilung im Stadtteil
Flyer 1000 100 %
Durchführung einer Informationsveranstaltung im Sozialraum in Kooperation
mit dem Gesundheitsamt (Suchtkoordination) mit Blick auf die
Inbetriebnahme eines Drogenkonsumraums in Kalk.
Informations-
veranstaltung
1
100 %
Enge Zusammenarbeit mit dem Kriminalpräventiven Zentrum und
Entwicklung von Lösungen zur Befriedigung der Situation im Umfeld der Kita
Vietorstr.
Schaffung von Transparenz über getroffene Maßnahmen in der
Bevölkerung.
Fachgespräch 1
100 %
- Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten
zur Zielerreichung
Beschreibung Sozialräumliches
Thema? (ja/nein/in
Bearbeitung)
Sozialräumliche Themenermittlung
Eröffnung eines
Drogenkonsumraums
In Kalk soll ein Drogenkonsumraum eröffnet werden. ja
Erstellung einer
Handlungsempfehlung
„Was tun wenn?“
Ein Informationsflyer wurde durch den AK Sucht - und Drogenhilfe Kalk erstellt.
Der Flyer ist für private Haushalte und Multiplikator*innen, wie Schule und Kita,
zur Aufklärung über Drogenkonsum & -handel zur breiten Verteilung im Stadtteil.
Die Flyer wurden durch Multiplikator*innen im Stadtteil verteilt.
ja
Prüfung der temporären
Schließung von Zugängen
Am Runden Tisch Kita Vietorstr,, zudem das Kriminalpräventive Zentrum und die
Sozialraumkoordination eingeladen haben, wurde die Handlungsoption
ja
Seite 9 von 14
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten
zur Zielerreichung
Beschreibung Sozialräumliches
Thema? (ja/nein/in
Bearbeitung)
in den Innenhof zwischen
Kalker Hauptstr., Vietorstr.,
Kalk-Mülheimer-Str und
Vorsterstr.
besprochen Zugänge zum Innenhofbereich temporär zu schließen, um die
Konsumsituation rund um die Kita und Schule zu befrieden und den Schutz von
Kindern sicher zu stellen. Einen entsprechenden Prüfauftrag hat die Verwaltung
mitgenommen.
Durchführung einer
Informationsveranstaltung
Eine lnformationsveranstaltung wurde im
Sozialraum in Kooperation mit dem Gesundheitsamt (Suchtkoordination) mit Blick
auf die Drogenkonsumsituation und die Inbetriebnahme eines
Drogenkonsumraums in Kalk in der städtischen Kita Vietorstr durchgeführt.
ja
Aufklärung zu Lachgas Durch die Jugendzentren, Streetwork und die Bezirksjugendpflege Kalk fand
Aufklärung zum Thema Lachgas statt. So klärten Genannte in AK´s und
Stadtteilkonferenz über das Thema auf, suchten Lachgas-vertreibende Kiosks auf
zu Gesprächen mit den Betreibenden und klärten Jugendliche in den
Einrichtungen auf.
ja
Schaffung von
Orten der
Begegnung
Kalkfest trifft Tag des
guten Lebens 2024 – Zeig
mir deine Welt am
7.9.2024
Das wurde in Kooperation mit AGORA geplant, organisiert und durchgeführt. Ja
Kalker Adventsmarkt am
7.12.2024
Der Kalker Adventsmarkt wurde geplant und organisiert durch Mitglieder des
Runden Tisches Quartiersentwicklung Kalk Nord und wurde erstmals
durchgeführt auf dem Borussia Kalk Gelände. Neue Zielgruppen wurden erreicht
(neue Nachbarschaft Loe/Albermann/Eythstr. und , Nachbarschaft Kalk Nord).
ja
Kalkberg Öffnung Kalkberg und
Vorstellung
Machbarkeitsstudie
Der Kalkberg wurde im Rahmen vom KalkFest trifft TdgL am 7.9.2024 für
Bürger*innen geöffnet und die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie vorgestellt.
ja
Einladung zur
Öffentlichkeitsbeteiligung
zur Machbarkeitsstudie
Die Öffentlichkeitsbeteiligung fang am 25.5.24 statt. ja
Seite 10 von 14
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten
zur Zielerreichung
Beschreibung Sozialräumliches
Thema? (ja/nein/in
Bearbeitung)
Partizipation Beteiligung bei der
Organisation einer
Kundgebung in
Kooperation mit Köln stellt
sich quer am 21.3.24
Die SRK rief zur Beteiligung einer Kundgebung im Bezirk Kalk und zur
Beteiligung am Sternenmarsch auf, anlässlich der Veröffentlichung von
correctiv.org zum Potsdamer Treffen der AfD und deren „Geheimplan gegen
Deutschland“
ja
Reaktivierung des Roten
Sofas
Das Rote Sofa wurde auf dem KalkFest trifft Tag des guten Lebens reaktiviert. ja
Bücherschrank hat einen
neuen Standort gefunden.
Der Bücherschrank steht an seinen Bestimmungsort an der St. Josef Apotheke
und erfreut sich großer Beliebtheit und guter Pat*innen.
ja
Verbesserung
der
Aufenthaltsquali
tät von
Grünflächen &
Plätzen
Fortschreibung
Integriertes
Stadtentwicklungskonzept
(ISEK) „Kalker Mitte“
Eine planerischen Vorstudie wurde erstellt unter der Federführung des
Stadtentwicklungsamtes (Amt 15).
ja
Bürgerbeteiligung „Kalker
Höfe“
Eine Bürgerbeteiligung zur Vorplanung der „Kalker Höfe“ hat stattgefunden. ja
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und
Aktivitäten zur
Zielerreichung
Kennzahl/Indikator* Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
Schaffung von
Orten der
Begegnung
Kalkfest trifft Tag des
guten Lebens 2024 –
Zeig mir deine Welt
am 7.9.2024
Planung und Durchführung des KalkFestes trifft TdgL am 19. August 2023 in
Kooperation mit Agora Köln.
Einsatz SR-Mittel:3000€
Drittmittel: 5300€
100%
Kalker Adventsmarkt
am 7.12.2024
Der Kalker Adventsmarkt wurde von Mitglieder des Runden Tisches
Quartiersentwicklung Kalk-Nord durchgeführt auf dem Borussia Kalk Gelände.
100%
Seite 11 von 14
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und
Aktivitäten zur
Zielerreichung
Kennzahl/Indikator* Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Einsatz SR-Mittel:76,31€
Drittmittel:2000€
Öffnung Kalkberg und
Vorstellung
Machbarkeitsstudie
Der Kalkberg wurde im Rahmen vom KalkFest trifft TdgL am 7.9.2024 geöffnet und
die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie vorgestellt. Die Sozialraumkoordination Kalk
und das Bürgeramt Kalk haben die BI Kalkberg bei Realisierung unterstützt.
100%
Verbesserung der
Aufenthaltsqualität
von Grünflächen &
Plätzen
Bürgerbeteiligung
„Kalker Höfe“
Eine Bürgerbeteiligung zur Vorplanung der „Kalker Höfe“ hat stattgefunden. Die
Sozialraumkoordination hat bei zwei Vor-Ort-Befragungen von Anwohner*innen
unterstützt.
100%
Schaffung von
präventiven
Angeboten im
Zusammenhang
mit der
Drogenkonsum-
problematik
Erstellung einer
Handlungsempfehlung
„Was tun wenn?“
Erstellung eines Informationsflyers durch den AK
Sucht- und Drogenhilfe Kalk für private Haushalte und Multiplikator*innen, wie
Schule und Kita, zur Aufklärung über Drogenkonsum & -handel zur breiten
Verteilung im Stadtteil.
Einsatz SR-Mittel: 620,06€
100%
Prüfung der
temporären
Schließung von
Zugängen in den
Innenhof zwischen
Kalker Hauptstr.,
Vietorstr., Kalk-
Mülheimer-Str und
Vorsterstr.
Am Runden Tisch Kita Vietorstr, zudem das Kriminalpräventive Zentrum und
die Sozialraumkoordination eingeladen haben, wurde die Handlungsoption
besprochen Zugänge zum Innenhofbereich temporär zu schließen, um die
Konsumsituation rund um die Kita und Schule zu befrieden und den Schutz von
Kindern sicher zu stellen. Einen entsprechenden Prüfauftrag hat die Verwaltung
mitgenommen. Das Thema wurde im Kriminalpräventiven Rat mit der Politik
diskutiert zudem die Sozialraumkoordination Kalk als Gast geladen war.
100%
Seite 12 von 14
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und
Aktivitäten zur
Zielerreichung
Kennzahl/Indikator* Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Durchführung einer
Elternveranstaltung
Durchführung einer Elternveranstaltung in städtischen Kitas am 2.12.24 in
Kooperation mit dem Gesundheitsamt (Suchtkoordination) mit Blick auf die
schwierige Drogenkonsumsituation und die Inbetriebnahme eines
Drogenkonsumraums in Kalk.
100%
Förderung der
Demokratie
Reaktivierung des
Roten Sofas
Das Rote Sofa wurde auf dem KalkFest trifft Tag des guten Lebens an Kalk Post
reaktiviert unter Moderation von Anke Bruns und in Kooperation mit dem Willy-
Eichler-Bildungswerk.
100%
Beteiligung bei der
Organisation einer
Kundgebung in
Kooperation mit Köln
stellt sich quer
Aufruf zur Beteiligung bei einer Kundgebung gegen Rechte Hetze an Kalk Post am
21.3.24 in Zusammenarbeit zwischen den Sozialraumkoordinator*innen Bezirk Kalk
und dem Bündnis für Menschenwürde und Beteiligung am Sternenmarsch in
Kooperation mit Köln stellt sich quer.
Drittmittel:374,31€
100%
- Ausblick Folgejahr
Soziale Infrastruktur
Aktualisierung der Stadtteilpläne
Die vorliegenden Stadtteilpläne aus 2019 sind nicht mehr aktuell. Deswegen werden diese Pläne gemeinsam mit den Akteur*innen aus dem
Stadtteil aktualisiert, gedruckt und verteilt. Maßnahmenschritte dazu sind in der Zielvereinbarung für 2025 hinterlegt.
Soziale Infotafel
An einem zentralen Kalker Ort soll der Stadtteilplan groß und sichtbar ausgehängt werden. Diese Maßnahme soll Bewohner*innen der ersten
Orientierung hinsichtlich der sozialen Infrastruktur in Kalk dienen.
Ein idealer Ort. Dafür wäre der Flur im Kalkhof, einem Gebäude der GAG mitten im Stadtteil (Gewerbefläche Kaufland, Mangal). Gespräche dazu
mit der GAG finden bereits statt.
Die wandernde lange Tafel
Seite 13 von 14
An vier Terminen möchte die Sozialraumkoordination Kalk in Kooperation mit der Demokratiewerkstatt Kalk mit einem Tisch, Getr änken und
Fingerfood hinaus ins Veedel ziehen. An vier Terminen vor dem Kalkfest sollen Nachbar*innen dazu aktiviert werden, am Kalkfest teilzunehmen und
sich gegebenenfalls eigene Aktivitäten für das Fest zu überlegen. Ziel ist es außerdem, niederschwellig miteinander ins Gespr äch zu kommen,
Bedarfe der Bewohner*innen zu erfassen und für einen nachbarschaftliches miteinander zu sorgen.
2. Auflage: „Was tun wenn?“:
Da die erste Auflage von "Was tun, wenn?" bereits vergriffen ist, soll eine zweite Auflage gedruckt werden. Die Nachfrage nach dem Flyer bzw. der
Handlungsempfehlung ist nach wie vor groß. Nach dem Druck soll auch diese Handreichung im Stadtteil verteilt werden.
Zeitweise Sperrung von zwei Zugängen des Hinterhofes Vietorstraße:
Im Januar wurde über die BV beschlossen, dass zwei von vier Zugängen zur Vi etorstraße für eine Zeit von zwei Jahren gesperrt werden. Somit
möchte man eine Beruhigung der Lage auf dem Hinterhof der Straße bewirken. Der AK Sucht- und Drogenhilfe wird hier als beobachtendes Gremium
fungieren. Das bedeutet, das Gremium wird Veränderun gen dokumentieren und diese gesammelt an das Kriminalpräventive Zentrum übergeben,
damit diese Dokumentation im Kriminalpräventiven Rat bei der Evaluation berücksichtigt werden kann.
Fest-Formate: KalkFest/ Adventsmarkt Kalk
Die beiden großen Veedelsfeste, das Kalkfest und der Adventsmarkt Kalk, gehen direkt zu Beginn des Jahres wieder in Planung. Das Kalkfest wird
vom voraussichtlich im August stattfinden und der Adventsmarkt wie immer am ersten Adventssamstag des Jahres.
Insta-Kanal Sozialraumkoordination Kalk:
Geplant ist ein eigener Insta -Kanal für die Sozialraumkoordination Kalk. Momentan haben die Sozialräume Humboldt/Gremberg und Kalk ein
gemeinsames Profil. Dies soll sich im kommenden Jahr ändern und neue Zielgruppen sollen damit erreicht werden.
Stadtentwicklung
Teilnahme und Mitorganisation eines Workshops zu den Kalker Höfen:
Die Sozialraumkoordination richtet gemeinsam mit dem Grünflächenamt einen Multiplikator*innen-Workshop zum Thema Kalker Höfe aus. Ziel des
Workshops soll sein, verschiedene (fachliche) Perspektiven in Bezug auf die Umgestaltung der Kalker Höfe (Breuerpark und Park ohne Namen)
einzufangen und ggf. erste Handlungsansätze für die "soziale Bespielung" bzw. Einbeziehung verschiedener Zielgruppen, die zukünftig die
Grünflächen nutzen sollen, zu eruieren. Wie schaffen wir es für ein gutes Nebeneinander verschiedener Zielgruppen auf den Flächen zu sorgen?
Welche Perspektiven sollten bei einer integrierten Planung berücksichtigt werden, damit die Planung nicht ausschließlich städtebaulicher, sondern
auch sozialer Art ist?
In diesem Zuge ist die Sozialraumkoordination außerdem mit dem Stadtentwicklungsamt und dem Grünflächenamt im Gespräch, ob die Kalker
Höfe eventuell ausgeweitet werden auf die Vietorstr und die Peter-Stühlen-Str.
Seite 14 von 14
Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte:
Vorbereitung und Ko-Moderation der Steuerungsgruppe:
Die Kolleginnen der Kalker Sozialräume sind in diesem Jahr erstmals im Vorbereitungsteam der politischen Steuerungsgruppe des Jugendamtes
und fungieren außerdem als Co-Moderator*innen der Veranstaltung.
Plakatkampagne „Zusammenhalten statt spalten“
Alle Kölner Sozialräume starten einen Aufruf zur Gestaltung eines Plakates unter dem Motto " zusammenhalten statt Spalten ". Anlässlich des
Wahljahres wollen wir mit den Bewohner*innen reflektieren, was für sie ein solidarisches Miteinander bedeutet. Die Plakate werden dann ausgewählt
und in den jeweiligen Sozialräumen ausgehangen/ ausgestellt. Der voraussichtliche Ausschreibun gstext lautet: „Mach mit und zeig, was dir
Zusammenhalt bedeutet! Im Wahljahr 2025 wollen wir im Rahmen der Kampagne „Zusammenhalte n statt Spalten“ zeigen, wie bunt, vielfältig und
stark unser Veedel ist. Demokratie heißt nicht nur wählen, sondern vor allem: zusammenleben, zuhören und offen miteinander sp rechen – selbst
bei unterschiedlichen Meinungen! Wir laden dich ein, mitzumachen! Zeig uns, was Zusammenhalt für dich bedeutet! Zeig, wie wichtig es ist, dass
alle eine Stimme haben – und dass wir aufeinander hören.“
Seite 1 von 9
Jahresbericht für das Jahr 2024
und das Sozialraumgebiet Ostheim/ Neubrück
des Trägers Veedel e.V.
Seite 2 von 9
Veränderungen im Sozialraumgebiet
Soziale Infrastruktur
• Schließung der Geflüchtetenunterkunft Hardtgenbuscher Kirchweg. Davor sorgte eine Einbruchsserie durch mehrere Bewohner*innen für
Unmut in der Bevölkerung. Sozialraumkoordination moderierte den Prozess zusammen mit dem Bürgerverein Ostheim.
• Versorgung zwei Praxen schlossen nur für eine konnte eine Nachfolge gefunden werden.
• Serie von Gewaltereignissen (Schüsse auf Häuser, Handgranaten unter Auto) verunsicherten die Bevölkerung
• Schließung der Sparkasse Neubrück, stattdessen Sparkassen Bus fährt den Stadtteil einmal wöchentlich an
Stadtentwicklung
• Umgestaltung des Marktplatzes Neubrück startet kurz vor Jahresende
• Ostheim Initiative zur Nutzung der Engelkirche für Seniorenwohnen gegründet und mit dem Investor und der kath. Kirchengemeinde im
Austausch
• Abschluss des Programms „Starke Veedel – Starkes Köln“ (Mai)
Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
• Veranstaltung „Kalk für Menschenwürde 2024“ (März) zum Internationalen Tag gegen Rassismus mit bereiter Beteiligung aus dem SRG in
Kalk + Sternmarsch
• Projekt „Übungsleiterausbildung im Veedel“ zur Qualifizierung lokaler Multiplikatoren → 5 neue Ü-Leiter*innen für Sportangebote im SRG
• Veröffentlichung „Ostheim entdecken“ (November) der Kultur- und Geschichtspfad des Mehrgenerationenhauses
• Stadtteilbegehung mit Verwaltung, lokalen Akteuren und Bürgern in Ostheim(November)
Start des Projekts „Klima Veedel“ durch Rheinenergie Anfängliche Euphorie, aber es ist schwer größere Hebelpunkte für Klimaneutralität
zu finden
• Balkonsolaroffensive im Klimaveedel entfällt aufgrund mangelhafter baulicher Struktur in den Mehrfamilienhäusern und der Förderstrukturen
• Initiative zur Vernetzung von Familienzentren gestartet
• Antrag für „Miniatur Neubrück“ bei „Demokratie Leben“ abgelehnt
• Familienfest Neubrück im Jugendzentrum wiederbelebt und erfolgreich durchgeführt
• Abschluss des Projekts „Brückenbauer*innen International“: Vermittlung von Menschen mit internationaler Geschichte zu Sport- und
Bürgervereinen
Seite 3 von 9
Personelle Veränderungen
• Ausscheiden von Herrn Thomas Bischofs (Oktober) 2024 und Einstieg von Frau Hannah Bucella ins Sozialraumkoordinationsteam
Zielerreichung Schwerpunktziel
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
1.1 Schwerpunktziel
Kinder- und
Jugendgesundheit
Projektplanung für die folgenden Projekte sind
erstellt:
Informations- und Aufklärungsarbeit
multidiverser Adressat*innengruppe im SRG
verbessern
Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist
verbessert
Vorschlag AP für alle SRG:
Sammlung aller relevanter Materialien und
Methoden
Dies umfasst zunächst strukturierte
Sammlung. In Verbindung mit dem
stadtweiten Projekt Informations- und
Aufklärungsarbeit für gesundheitliche
Angebote stadtweit verbessern sollte in
Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien
geleitete Analyse der Ausgangssituation
im Sozialraumgebiet erfolgen.
Relevante Materialien und
Methoden sind strukturiert
gesammelt und auf dem
Sharepoint erfasst.
100 %
Vorschläge aus den einzelnen SRG:
Sammlung und Erfassung aller
Informationsmaterialien (inkl. Flyer und Links
zu Angeboten) z.B. aus Protokollen von
relevanten Arbeitskreisen/ Gremien
Gute Datengrundlage für die
Sozialplanung hinsichtlich der Aktivitäten
im SRG
Relevante Materialien und
Methoden sind strukturiert
gesammelt und auf dem
Sharepoint erfasst.
100 %
Informations- und Aufklärungsarbeit für
gesundheitliche Angebote sind verbessert
Einladung und Durchführung von
Arbeitsgruppentreffen
Erarbeitung einer Abschlusserklärung mit
der Fachgruppe
2.Treffen
20 %
(wird in 2025
fortgeführt; 1
Treffen hat am
Seite 4 von 9
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Weiterführung der Arbeitsgruppe aus dem
Fachgespräch „Verbesserung der Kinder - und
Jugendgesundheit im Übergang Kita -
Grundschule im Bezirk Kalk“
1.Erklärung 7.11.24
zwischen GSt
und SRK
stattgefunden)1
Adäquate Netzwerkstruktur (im SRG)
Ziel: Gremienstruktur ist geklärt und ggf.
optimiert
Vorschlag AP für alle SRG:
Übersicht aller Netzwerke/ Gremien/Aks ist
erstellt bzw. aktualisiert
Verbesserung der Zugangs - und
Übergangsgestaltung (im SRG)
Übersicht aller Netzwerke,
Gremien7Aks ist erstellt und
aktuell.
100 %
Verbesserung der Zugangs - bzw.
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
zwischen Einrichtungen und Diensten ist
verbessert
Vorschlag für AP für alle SRG:
Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf
best-practice und Schwierigkeiten
In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt
Klärung der Struktur und Strategie der
Präventionsaktivitäten der städtischen
Dienststellen
100 (bis 2024)
Best-practice und
Schwierigkeiten sind analysiert
und dokumentiert
100 %
Vorschläge aus den einzelnen SRG:
Rücklaufbögen Kinderärzte
Die SRK’s führen eine Überprüfung des
Verfahrens durch und prüfen die Umsetzung
Das Verfahren wurde evaluiert und die
Ergebnisse dokumentiert.
1 Auswertung 100 %
Seite 5 von 9
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
der Idee für den gesamten Bezirk Kalk in 2023
falls sich das Vorgehen bewährt hat.
Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen
abbauen
Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen sind minimiert
Vorschlag für AP für alle SRG:
Zugangsbarrieren sind sozialräumlich
identifiziert und dokumentiert
Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur
Erfassung der Zugangsbarrieren zur
Verfügung, in das diese dokumentiert
werden können.
In Verbindung zum stadtweiten Projekt:
1. Klärung der Struktur und der Strategie
der Präventionsaktivitäten der städtischen
Dienststellen (stadtweit)
100 (bis 2024)
Raster zur Erfassung der
Zugangsbarrieren ist befüllt
100 %
Vorschläge aus den einzelnen SRG:
Gemeinsame Auswertung (zwischen SRK und
GSt. im Jahr 2024) der bisherigen Daten aus
den anderen Strategien, um Zugangsbarrieren
zu identifizieren
-
Art der Dokumentation sollte zielgenau zu
den identifizierten Zugangsbarrieren
erarbeitet werden.
Zugangsbarrieren sind
ausgewertet und dokumentiert.
100 %
Erläuterungen durch die SRK:
1Das Amt für Schulentwicklung führt aktuell über die TH Köln eine Abfrage zur Übergangsgestaltung durch um auf dieser Grundlag e 2025 in einen
Entwicklungsprozess zu gehen. Die Sozialraumkoordination in Kalk hat hier ihre Ergebnisse zur Verfügung gestellt un d Vernetzung zu den bereits
Befragten Einrichtungen und Arbeitskreisen in Kalk angeboten. Auf dieser Grundlage sollen dann weitere Verbesserungen erreicht werden.
Zielerreichung sozialräumliche Ziele
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Sozialräumliches Ziel
Nachhaltige
Weiterentwicklung
von Strukturen des
Bürgerschaftlichen
Engagement im
SRG gemeinsam
mit den Akteuren
initiieren
Die Strukturen vieler Vereine und Gruppen im SRG haben insbesondere unter der Pandemie stark gelitten. Die
Sozialraumkoordination möchte bestehende Strukturen unterstützende weiterentwickeln und sie unter den gegebenen
Umständen weiter erhalten zu können dies bedeutet:
Interkulturelle Öffnung zur Gewinnung von
Mistreiter*innen vorantreiben
Entwicklung eines Programms zur
Interkulturellen Öffnung in
Zusammenarbeit mit den Vereinen und
insbesondere den Community Vereinen.
Ein Workshop wird durchgeführt. Im
Rahmen der Weiterführung des Projektes
„Brückenbauer*innen International“
1 Workshop
100 %
Ausgedünnte Vereine und Gruppen wieder
Handlungsfähig zu machen
Bedarfsanalyse Angebote und
Herausforderungen der Bürgerschaftlichen
Gruppen im SRG mit Zielperspektiven. Im
Rahmen der Weiterführung des Projektes
„Brückenbauer*innen International“
Beratung und Unterstützung
von min. 3 Angeboten und
Gruppen
100 %
-Sichtbarkeit von Bürgerschaftlichem
Engagement im SRG herstellen
ÖA Kampagne die Engagierte
Bewohner*innen und Vereine des SRGs
darstellt mit den Vereinen entwickeln und
starten
1 Kampagne starten1 20 %
Erläuterungen durch die SRK:
1In Ostheim wurde zur Vorbereitung der Kampagne ein Vereinsstammtisch ins Leben gerufen. Es zeigte sich aber das interne Herau sforderungen
zwischen den Vereinen Vorrang zu einer gemeinsamen Kampagne hatten.
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Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung Sozial-räumliches
Thema? (ja/nein/in
Bearbeitung)
Sozialräumliche Themenermittlung
Psychotherapeutische
Versorgungsstruktur in
Ostheim
Auf der Stadtteilkonferenz in Ostheim am 18.11.2024 wurde mitgeteilt, dass die
psychotherapeutische Versorgung sehr schwierig ist. Es wurde der Bedarf geäußert bei
der KV nachzufragen wie die Versorgungsstruktur in Ostheim aussieht.
In Bearbeitung
2025
Hausärztliche Versorgung in
Ostheim
Bis Ende 2023 gab es in Ostheim vier Hausärzte. Im Dezember starb völlig
überraschend der Arzt Dr. Rolf Joachim Kohlhoff, der seine Praxis seit 1990 an der
Adresse ‚Auf der Driesch 19‘ geführt hatte. Somit verbleiben in Ostheim, einem Stadtteil
mit knapp 14.000 Einwohnern, nur noch drei ansässige Allgemeinärzte. Nicht alle von
ihnen sehen sich in der Lage, neue Patienten aufzunehmen. Herr Dr. Hoppe ging in den
Ruhestand er selbst hat sich um eine Nachfolge bemüht.
In Bearbeitung
2025
Erläuterungen
Die beiden Themen werden 2025 gemeinsam mit den beteiligten Akteuren in der Stadtteilkonferenz weiterverfolgt. Ein erstes Gespräch mit der KV,
der Geschäftsstelle Lebenswerte Veedel, interessierten Anwohner*innen, sowie den Ärzten und Apotheker*innen hat bereits 2024 stattgefunden.
Sozialraumgebietsanalyse
Im Jahr 2024 wurde in dem Gebiet Ostheim/ Neubrück der begonnene Prozess der Sozialraumgebietsanalyse fortgesetzt.
So wurde nicht nur ein Analyseentwurf erstellt und mit der Geschäftsstelle diskutiert, es wurden Bürger*innenbeteiligungen durchgeführt,
Fachgespräche mit Akteur*innen vor Ort geführt und Bürger*innenkonferenzen durchgeführt. Sowohl bei der Konzeption als auch bei der
Durchführung und anschließenden Dokumentation waren die Sozialraumkoordinator*innen maßgeblich beteiligt.
Seite 8 von 9
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Kennzahl/Indikator* Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
Psychotherapeutische Versorgungsstruktur in Ostheim – Gründung
eines Arbeitskreises für Kalk um die Versorgung mit ambulanten,
Kassenärztlichen Therapie-Angeboten zu verbessern
1 Arbeitskreis ist Gegründet Treffen April 2025
Hausärztliche Versorgung in Ostheim – Austausch mit der
Kassenärztlichen Vereinigung
1 Austauschtreffen hat stattgefunden
Erläuterungen : -
* inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug
**grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht
*** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen)
Vernetzung
AK Wohnen in Neubrück (Nachfolge Wohndialog Neubrück 3x Treffen 2024 (nach Kapazität und Themen des AK)
Sozialraumteam Ost (Ostheim,Neubrück, Germberg) des ASD 1x im Quartal
Erläuterungen: -
Seite 9 von 9
Ausblick Folgejahr
Soziale Infrastruktur:
• Kürzungen im Doppelhaushalt 2025/26 der Stadt Köln treffen Angebote in Neubrück, so wird die Mobile Jugendarbeit der Caritas (BUGS)
Neubrück nichtmehr anfahren.
• Es gibt keine Finanzierung mehr für den dritten Ort „Treff im Pavillon“ (15+ bürgerschaftliche Gruppen, sowie mobile Beratungsangebote)
Treffpunkt für die Angebote/Gruppen im Stadtteil aktuell ungewiss.
Stadtentwicklung
• Sanierung das Stadtteilbibliothek Neubrück zum Q3 2025 geplant.
• Neues GAG – Quartier am Neubrücker Ring geplant. Herausforderungen: Fehlende Schulplätze, schlechte ÖPNV-Anbindung des Stadtteils,
hoher Parkdruck & Verkehrsaufkommen des Stadtteils. Ziel: Entlastung der bestehenden Infrastruktur statt weiterer Verschärfung der
Probleme
Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
• Restrukturierung der Stadtteilzeitungen in Ostheim und Neubrück, um steigenden Kosten gerecht zu werden.
Personelle Veränderungen:
• Frau Hannah Bucella verlässt den Veedel e.V. zum 31.03.2025
2024
Bezirk Mülheim
Seite 1 von 11
Jahresbericht für das Jahr 2024
und das Sozialraumgebiet Buchforst/Mülheim-Süd
des Trägers AWO Kreisverband Köln e.V.
Seite 2 von 11
1. Veränderungen im Sozialraumgebiet
Soziale Infrastruktur
Diverse Träger im Sozialraum Buchforst/Mülheim -Süd sehen sich unter zunehmendem finanziellen Druck, auch im Zuge gestiegener Sach- und
Nebenkosten mussten 2024 Angebote eingeschränkt werden. Weitere Informationen unter Punkt 5 Ausblick Folgejahr.
Ausbau des Stadtteiltreff Stegerwald/ Mülheim-Süd: Der Bereich des Sozialraumgebietes (SRG) Mülheim-Süd, die Stegerwaldsiedlung, mit seinen
4.800 Bewohnenden verfügt im dritten Jahr über ein Nachbarschaftszentrum mit sozialen und kulturellen Angeboten, welche bedarfsorientiert im
Netzwerk vor Ort entwickelt werden. Neues Café International von Haus Afrika NRW e.V. zur Interkulturellen Öffnung des Treffs, s. Ziel 3 im Bericht.
Stadtentwicklung
Der AK Entwicklung Mülheim -Süd intensiviert die Zusammenarbeit um die Bauvorhaben im Mülheimer Süden. CG -Gruppe sieht sich in
Insolvenzverfahren (Bereich Cologneo I), Adler-Group unter Finanzaufsicht im Bereich Cologneo II, im Otto-Langen-Quartier (OLQ) hat Stadt Köln
im ehem. KHD -Verwaltungsgebäude mit Initiative raum13 Mietvertrag geschlossen, zwischendrin e.V. strebt ebenfalls Zugang zum OLQ an,
Lindgens-Areal (WvM Immobilien) weiter Stillstand, ebenso das Deutz-Areal im Bereich der Danzierstraße (Gateway Real Estate)
Das von der Stadt Köln beauftragte LPG -Institut untersuchte die Soziale Erhaltungssatzung (SES) in der Stegerwaldsiedlung, welche seit 1996
bestand. Nach der Evaluation in 2024 entschieden die SES nicht zu verlängern, Verdrängungspotenzial bleibt hoch aus Sicht der SRK
Kalkberg Umnutzung: Im Mai 2025 fand eine Öffentlichkeitsbeteiligung und Informationsveranstaltung „Kalkberg Konkret“ in Federführung der Stadt
Köln mit Unterstützung der Sozialraumkoordination sowie BI Kalkberg statt
Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Kooperation mit Seniorenkoordination im Stadtbezirk Mülheim und SeniorenNetzwerk Mülheim (AWO Köln) zur Überprüfung der Angebotsstruktur
und Versorgung von Senior*innen im Sozialraum.
Kooperation mit Gemeinsam sind wir stärker (AWO Köln) zum Ausbau von Begegnungsmöglichkeiten und Förderung ehrenamtlichen Engagements
rund um den Stadtteiltreff im Mülheimer Süden, Durchführung von einem Stadtteilkino mit Bewohner*innen aus Mülheim
Kooperation mit Bürgerstiftung Köln, VHS Köln, Lernende Region und AWO-Bildungswerk im Projekt StegerwaldGarten ab 04/2024
Kooperation mit Foodsharing Köln-Mülheim für zwei Veranstaltungen im Stadtteiltreff
Kooperation mit Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Köln-Mülheim zur Schulung „Psychische Gesundheit bei Kindern“ für Fachkräfte
Seite 3 von 11
Kooperation mit DRK (Sozialbetreuung), IKD, KBW, FamilienForum zur Versorgung der Geflüchteten in Mülheim-Süd mit entsprechenden
Angeboten im Sozialraum
Durchführung der Buchforster Gesundheitswochen und Aktionstag Kindergesundheit zur Verbesserung der Kinder - und Jugendgesundheit im
Sozialraum in Kooperation mit Runder Tisch Buchforst (RTB), GAG, Der Sommerberg / Familienhaus Buchforst, Kitas, Kinderschutzbund, Gorilla
Ernährungstheater, Satte Rasselbande e.V., Gesundheitsamt der Stadt Köln, Sportvereinen, weiteren Akteur*innen und Referent*innen
Durchführung von zwei Fachkräfte-Workshops zum Thema „Antidiskriminierung im Veedel“ in Kooperation mit Caritas Antidiskriminierungsstelle im
Interkulturellen Zentrum Buchforst
Durchführung des Interreligiösen Friedensgebetes mit Kath. Kirchengemeinde St. Clemens und Mauritius, Ev. Kirchengemeinde Mül heim Singh-
Gemeinde und Vertreter des Islams in Kooperation mit GGS Kopernikusstraße und RTB
Kooperation mit Stadt Köln Grünflächenamt und Liegenschaften, neubig hubacher Architekten, BI Kalkberg und SRK Kalk zur Durch führung einer
Bürgerbeteiligung auf dem Kalkberg und Workshops zur Umnutzung des Kalkbergs, Vision Sportberg, im Austausch mit SSBK
2. Zielerreichung Schwerpunktziel
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
1.1 Schwerpunktziel
Kinder- und
Jugendgesundheit
Projektplanung für die folgenden Projekte
sind erstellt:
- Informations- und Aufklärungsarbeit
multidiverser Adressat*innengruppe im
SRG verbessern
Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit
ist verbessert
Dies umfasst zunächst strukturierte
Sammlung. In Verbindung mit dem
stadtweiten Projekt Informations- und
Aufklärungsarbeit für gesundheitliche
Angebote stadtweit verbessern sollte in
Verbindung damit ggf. auch eine
Kriterien geleitete Analyse der
Relevante Materialien und
Methoden sind strukturiert
gesammelt und auf dem
Sharepoint erfasst.
100%
Seite 4 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
o Vorschlag AP für alle SRG:
Sammlung aller relevanter
Materialien und Methoden
Ausgangssituation im
Sozialraumgebiet erfolgen.
o Vorschläge aus den einzelnen
SRG:
- Wie kann die Auffindbarkeit von Sport-
und Bewegungsangeboten für Familien
mit Kindern verbessert werden?
Erstellung einer Übersicht aller Sport-
u. Bewegungsangebote im SRG (good
practice)
Übergabe der Informationssammlung
an Kitas, Familienzentren, Schule,
Beratungsstellen und Vereine
Transfer der Informationen für
Zielgruppen Kinder, Jugendliche,
Familien im SRG (Beispiel:
Entsprechende Aushänge in
Einrichtungen, Ansprache von
Besucher*innen der Einrichtungen
durch Fachkräfte und Überleitung in
Sport)
100%
- Wie können die
Beteiligungsmöglichkeiten für die
unterschiedlichen Angebotssegmente
ausgelotet und erprobt werden?
Gewinnung von Ehrenamtlichen,
Übungsleiter*innen z.B. für Turn- und
Sportvereine
In Abstimmung mit GSt. LwV
beendet
100%
- Vernetzung durch
Erfahrungsaustausch/Hospitationen
Ziel: Wissen über andere
Angebote/Dienste/Einrichtungen sind
In Verbindung zu den SRG-Projekten:
1. Verbesserung der Zugangs- bzw.
Übergangsgestaltung (im SRG)
In den relevanten Gremien
hat die SRK über die
Datenbank in.koeln
informiert und
100%
Seite 5 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
verbessert. Erste Erfahrungen und
Hinweise zur Möglichkeit der
Verstetigung sind erprobt
o Vorschlag AP für alle SRG:
Kenntnis und
Unterstützungsmöglichkeiten
durch die Datenbank in.koeln
verbreitern durch Information in
Gremien
2. Adäquate Netzwerkstruktur Unterstützungsmöglichkeiten
deutlich gemacht.
- Verbesserung der Zugangs- bzw.
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
zwischen Einrichtungen und Diensten
ist verbessert
o Vorschlag für AP für alle SRG:
Analyse der aktuellen Situation
mit Blick auf best-practice und
Schwierigkeiten
In Verbindung mit dem stadtweiten
Projekt Klärung der Struktur und
Strategie der Präventionsaktivitäten
der städtischen Dienststellen
Best-practice und
Schwierigkeiten sind
analysiert und dokumentiert
100%
- Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen abbauen
Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen sind minimiert
o Vorschlag für AP für alle SRG:
Zugangsbarrieren sind
Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur
Erfassung der Zugangsbarrieren zur
Verfügung, in das diese dokumentiert
werden können.
In Verbindung zum stadtweiten Projekt:
1. Klärung der Struktur und der
Strategie der Präventionsaktivitäten
Raster zur Erfassung der
Zugangsbarrieren ist befüllt
100%
Seite 6 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
sozialräumlich identifiziert und
dokumentiert
der städtischen Dienststellen
(stadtweit)
o Durchführung
Kindergesundheitswochen im
SRG
Implementierung von drei Angeboten
zur Verbesserung der Kinder- und
Jugendgesundheit
Elterncafé-Angebot beim
Runden Tisch
Bewegungsangebot in Kita
Waldecker Straße
Ernährungstheater
100%
Erläuterungen durch die SRK:
Gewinnung von Ehrenamtlichen, Übungsleiter*innen z.B. für Turn- und Sportvereine nicht möglich, stadtweite Problematik benannt im AK Sport
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten
zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Sozialräumliche Ziele
Ausbau der
Begegnungs-
möglichkeiten in
Mülheim-Süd
Nachbarschaftsgarten
Stegerwaldsiedlung
Finanzmittelakquise 1 BV-Antrag
1 Antrag Grünflächenamt
100%
Kommunikation zwischen Projektpartner*innen
und Wohnungsbaugesellschaft DEWOG/
Aachener SWG
fortlaufend
Seite 7 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten
zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Ausbau der Angebotsstruktur
im Stadtteiltreff Stegerwald/
Mülheim-Süd
Schaffung eines Angebotes für Geflüchtete in
Mülheim-Süd
1 Angebot
100%
Schaffung eines Begegnungsangebotes 1 Angebot
Schaffung eines selbstorganisierten Angebotes
für junge Erwachsene von OT Teentown
1 Angebot
Schaffung eines Beratungsangebotes für
Zugewanderte
1 Angebot
Verbesserung der
Beratungssituation
in Buchforst und
Mülheim-Süd
Vernetzung sozialräumlicher
Beratungsstellen und
Nutzbarkeit von Synergien
innerhalb vorhandener
Beratungsstrukturen1
Austauschtermine mit Trägern der allgemeinen
Sozial- und Migrationsberatung
3 Termine 100%
Beratungsgipfel Buchforst1 2 Termine
Analyse der aktuell vorhandenen
Beratungsstellenstrukturen und –Kapazitäten
1 Protokoll
Bezirklich
Verbesserung der
Vernetzungsstruktur
von
Beratungsangeboten
Vernetzung bezirklicher
Beratungsstellen mit
themenspezifischen
Schwerpunkten
Aufbau und Fortführung eines bezirklichen AK
Beratung
2 Treffen 100%
Fachinput für Beratende 1 Fachinput
Beratungsstellen mit
zuständigen Dienststellen
und Behörden vernetzen
Gespräche mit Ämtern und/oder Behörden
zusammen mit BAL und der Geschäftsstelle
„Lebenswerte Veedel“ 2
1 Austauschtreffen
Seite 8 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten
zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Erläuterungen durch die SRK:
1 Beratungsgipfel Buchforst mit Der Sommerberg, RTB, GAG-Quartiersmanagement, KJA, Kirchengemeinde St. Clemens und Mauritius zum Ausbau
der Allgem. Sozialberatung in Buchforst, neue Beratungskraft im Übergang Schule-Beruf in JE AREA51 durch LEG-Stiftung in Buchforst
2Fachgespräche der SRK Mülheim und GSt. Lebenswerte Veedel mit bezirklichen Ämtern zum Start des neuen Forum.Beratung.Mülheim, u.a.
Bezirksausländerämt, Bezirksjugendamt, Jobcenter Köln-Mülheim in Abstimmung mit RT Geflüchtete und Zugewanderte sowie BAL Mülheim
4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Sozialräumliche Themenermittlung
1. Verkehrssicherheit vor Kita Villa Charlier
(Mülheim-Süd)
Vor der Kita Villa Charlier gibt es keinen Zebrastreifen, Ampel
o.ä. Insgesamt ist die Situation als gefährlich einzustufen.
nein
2. Verkehrssicherheit Kitas, Grundschule
Kopernikusstraße/Heidelberger Str. (soz.-
räuml. Ziel 2025)
Aufstellung Ampelanlage zur Querung für sichere Wege. Hier
kommt es regelmäßig zu extremen Gefährdungen von
Verkehrs-TN.
ja
3 Psychische Probleme bei Kindern und
Jugendlichen im Sozialraum
Es wird berichtet, dass psychische Probleme bei KiJu vermehrt
auftreten. Insbesondere wird der Wunsch nach Wissen und
Vernetzung geäußert
ja
4. Antidiskriminierungsworkshops für
Fachkräfte und Einrichtungen
Tendenzen von Diskriminierung wg. Herkunft, Religion etc.
nehmen zu in Buchforst, Beobachtung seitens Kita und
Grundschule und Bedarf fortlaufend gemeldet bei SRK. Im AK
ja
Seite 9 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Buchforst Interkulturell ebenfalls Bedarf einer Schulung zum
Thema.
5. Ausbau Digitale Öffentlichkeitsarbeit SRK Zur Erreichung von Bewohner*innen und Einrichtungen im
Sozialraum und Bezirk sollten die Bewerbung von Angeboten
im Veedel auch im Digitalen stärker geteilt werden
ja
Erläuterungen:
Zu 1. Kontakt hergestellt zu Bezirksdienst Polizei, Ortstermine und Vorbereitung zu verkehrsberuhigenden Maßnahmen.
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Kennzahl/Indikator* Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
zu 2. Verkehrssicherheit Kitas, Grundschule
Kopernikusstraße/Heidelberger Str. (soz.-räuml. Ziel 2025)
1 Ortstermin
4 Fachgespräche
planmäßig
zu 3. Psychische Probleme bei Kindern und Jugendlichen im Sozialraum 1 Fortbildungsveranstaltung planmäßig
zu 4. Antidiskriminierungsworkshops für Fachkräfte und Einrichtungen 2 Workshops planmäßig
zu 5. Ausbau Digitale Öffentlichkeitsarbeit SRK 500 Follower (Instagram)
560 Personen (FB)
100 Personen (nebenan.de)
planmäßig
Erläuterungen:
Zu 2. Ortstermin mit Bürgerinitiative, RTB e.V., BV-Mitgliedern und BBM Fuchs und im Nachgang BV-Beschluss zur Umsetzung der Ampelanlage.
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Kennzahl/Indikator* Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Zu 3. Kooperation SRK und Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Köln-Mülheim zur Durchführung einer Fortbildung „Psychische Gesundheit bei
Kindern bis 10 Jahren“ mit 30 teilnehmenden Fachkräften aus dem gesamten Bezirk. Erarbeitung von Fortbildungsdokumenten mit KJPD.
Zu 4. Bereitstellung von Informationsmaterial für Kitas und Schulen und erfolgreiche Referentensuche, Umsetzung durch Einrichtungen.
* inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug
**grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht
*** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen)
Vernetzung
Forum.Beratung.Mülheim 2 Mal/Jahr
AK Zusammenhalt im Veedel 3 Mal/Jahr
5. Ausblick Folgejahr
Soziale Infrastruktur
Zunehmende Unsicherheiten bei diversen Stellen zu auskömmlicher und fortlaufender Finanzierung, u.a. das Familienhaus Buchfor st,
Beratungsstellen und Jugendeinrichtungen benötigen Unterstützung. Die Sozialraumkoordination als intermediäre Instanz zwischen betroffenen
Vereinen, Politik und Verwaltung werden Kürzungen bei den Trägern auch 2025 thematisiert, um stets passgenaue Soziale Infrastruktur zu fördern.
Stadtentwicklung
Die Infrastruktur im Mülheimer Süden bleibt weiterhin im Fokus der Sozialraumkoordination. Thematisiert wird der Stillstand der Neubau -Areale in
der Stadtteilkonferenz Mülheim -Süd, dem AK Entwicklung Mülheim -Süd und dem AK Stegerwald. Die vier Neubau-Areale kommen trotz
fortgeschrittener Planungen nicht zum Ende. Eine preisgedämpfte Wohnraumversorgung wird dringend benötigt im Sozialraum und gesamten Bezirk
Mülheim. Dies wird ebenfalls 2025 transportiert in die BV9, den Rat und die Stadt Köln.
Seite 11 von 11
Die Stegerwaldsiedlung als „altes Quartier“ mit über 4.800 Bewohnenden betroffen von einem geringen Maß an Nahversorgung und
gastronomischen Angebot. Hierzu stehen 2025 Fachgespräche an mit dem BBM Mülheim, BAL Mülheim, der BV9 und der DEWOG.
In Buchforst wird die Umnutzung des Kalkbergs in einen Landschaftspark mit Sportbezug weiter forciert. In 2025 ist ein Wechsel der Zuständigkeiten
vom Dezernat I ins Dezernat VI in Planung. Außerdem soll die luftrechtliche Genehmigung zurückgegeben werden, sodass die Möglichkeit besteht
den 600 m² Hangar umzunutzen für Angebote, die den Bürger*innen in Buchforst und Kalk zugutekommen, da Grünflächen in de n umliegenden
Quartieren Mangelware sind.
Im Bereich der Wittener Str. werden die Häuser im Besitz der GAG „leergezogen“, aufgrund eines notwendigen Abrisses und Neuba us. Die
Mieter*innen der GAG sind durch das Auszugsmanagement gut versorgt in Buchforst, Buchheim und Mülheim. Die GAG plant zudem aktuell den
Bau eines barrierefreien Frauenhauses in Buchforst. Träger ist der Verein „Frauen helfen Frauen“, der bereits zwei solcher Häuser in Köln betreibt.
Das neue Schutzhaus ist Teil einer umfassenden Quartierssanierung in Buchforst. Im Areal Waldecker Straße/Heidelberger Straße /Bunsenstraße
entstehen 91 neue Wohnungen. Zurzeit biete die Häuserzeile noch Platz für 70.
Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Das Schwerpunktthema Demokratiebildung und Partizipation im Sozialraum erfordert neue Denkansätze im Netzwerk. Gemeinsam mit den
Akteuren in wurde der AK Zusammenhalt im Veedel gegründet, der sich drei Mal pro Jahr im IKZ treffen wird. Neben der Analyse der aktuellen
partizipativen Maßnahmen in Einrichtungen Kindheit/Jugend/Familie, wird die Wahlbeteiligung und -Verhalten in den Blick genommen,
zielgruppenspezifische Ansprachen geschaffen, um zu einem demokratischen Zusammenleben im Veedel beizutragen. Erste Formate in Planung
sind die Kampagne „Zusammenhalten statt Spalten“, Ideenwettbewerbe zur Demokratie, Kooperationen mit Kulturschaffenden im Mülheimer
Süden und darüber hinaus Gesprächs- und Ausstellungsformate, welche niedrigschwellig Begegnung und demokratischen Austausch schaffen.
Das Schwerpunktthema wird im AK Interkulturelles, in der Stadtteilkonferenz Mülheim-Süd und Buchforst aufbereitet und bearbeitet.
Zur Verbesserung der Kinder- und Jugendgesundheit bildet die SRK Köln eine Delegation und bearbeitet die Maßnahmen unter 1.1 im
Zusammenschluss mit der GS Lebenswerte Veedel und stadtweiten unterstützenden Akteur*innen weiter.
Ab 2025 starten weitere 11 Kölner Sozialraumgebiete die Sozialraumgebietsanalyse (SRGA). In einem Zeitraum von 1,5 Jahren finden Bürger*innen-
Befragung, Bürger*innen-Konferenzen, eine Sozialraumkonferenz sowie im Anschluss eine Planungskonferenz statt in Buchforst und Mülheim-Süd.
Im Prozess der SRGA werden strategische Ziele benannt, welche in einem Zeitraum von ca. 3,5 Jahren mit der Akteurslandschaft im Sozialraum
und Bezirk bearbeitet werden.
Seite 1 von 14
Jahresbericht für das Jahr 2024
und das Sozialraumgebiet Buchheim/Holweide
des Trägers AWO Kreisverband Köln e.V.
Seite 2 von 14
1. Veränderungen im Sozialraumgebiet
Soziale Infrastruktur und Stadtentwicklung
Im Jahr 2024 konnten bedeutsame Fortschritte in der sozialen Infrastruktur und Stadtentwicklung erzielt werden. So wurde beispielsweise beschlos-
sen, dass der Picco Platz barrierefrei wird, nachdem sich seit 2017 dafür eingesetzt wurde. Des Weiteren wurde der Picco Platz weiter bepflanzt,
was unter anderem aufgrund finanzieller Unterstützung durch das Programm „Essbare Stadt“ möglich war. Zudem wurden die Sitzge legenheiten
auf dem Platz saniert. Diese Maßnahmen haben die Aufenthaltsqualität erheblich gesteigert und den Picco Platz zu einem beliebten Treffpunkt für
alle Generationen gemacht.
Die Versöhnungskirche in Holweide wurde einem Architektenwettbewerb unterzogen. Die Jury entschied sich für einen Entwurf, der eine Transfor-
mation der Kirche in ein offenes Forum für kulturelles und öffentliches Leben vorsieht. Die Umsetzung dieses Konzepts soll die kulturelle Landschaft
von Holweide nachhaltig bereichern. Inwieweit diese Umsetzung realisierbar ist, ist noch unklar.
Im Jahr 2024 startete zudem das Café Klatschmohn eine neue Angebotsreihe für Senior*innen in Holweide. Das Angebot fördert den sozialen
Austausch und bietet älteren Bürger*innen eine Plattform für gemeinsame Aktivitäten, wodurch das Gemeinschaftsgefühl im Stadtteil gestärkt wird.
In Buchheim wurde die Umgestaltung des Herler Plätzchens, mit der 2018 begonnen wurde, im Dezember 2024 abgeschlossen. Die offizielle Eröff-
nung findet Anfang 2025 statt.
Neben den positiven Entwicklungen musste sich auch mit Herausforderungen auseinandergesetzt werden. Die Entwicklungen rund um den Kiosk
in der Guilleaumestraße 4 haben zu erheblichen Belastungen für die Anwohnenden und die soziale Infrastruktur in Buchheim geführt. Besonders
problematisch sind der Verkauf und Konsum von Lachgas in Bereichen wie Schulhöfen, Kindergärten und dem Kirchengelände sowie der Handel
mit nicht zugelassenen Vapes. Hinzu kommen Lärm, Müll und Konflikte, die das Sicherheitsgefühl beein trächtigen. Zusätzlich führt die Anreise
auswärtiger Kundschaft zu Verkehrsproblemen und blockierten Geh- und Radwegen, was insbesondere ältere Menschen einschränkt. Die Situation
wurde regelmäßig in lokalen Gremien wie der Stadtteilkonferenz Buchheim, dem Arbeitskreis Jugend Buchheim und dem Runden Tisch Buchheim
thematisiert. Gemeinsam werden weitere Schritte geplant, um die Situation nachhaltig zu verbessern.
Die geplante Schließung der Kita „Kleine Arche“ in Buchheim im Jahr 2028 führe bereits 2024 dazu, dass freie Kapazitäten ents tanden sind, da
neue Kinder nur noch für begrenzte Zeit aufgenommen werden können.
Des Weiteren stellt die Schließung des Multikulturellen Forums e.V. im Dezember 2024 eine Herausforderung dar. Durch diese fehlen in Holweide
nun essenzielle Angebote wie z. B. Migrationsberatung, Integrations- und Sprachkurse. Auch der Fee e.V., der dort Räumlichkeiten nutzte, musste
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in die eigenen, jedoch zu kleinen Räume umziehen, wodurch Platzprobleme entstanden sind. Darüber hinaus stellt die Beendigung des Beratungs-
projektes „Büro Drei60“ im Dezember 2024 eine weitere Lücke dar.
Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Seit Anfang 2024 ist die Sozialraumkoordination Teil der „Picco Platz Gruppe“, in der verschiedene Holweider Akteur*innen gem einsam Angebote
für die Bewohnenden der Gerhart-Hauptmann-Siedlung entwickeln. Der Picco Platz, als zentrales Element der Siedlung, steht dabei im Fokus der
Maßnahmen, um die Lebensqualität der dort lebenden Menschen zu verbessern.
Ein weiteres bedeutendes Kooperationsprojekt war die Planung der Veranstaltung „Holweide zeigt sich“, die am 9. Juni 2024 stattfand. Die Idee
dazu entstand aus der Stadtteilkonferenz Holweide und wurde federführend von der Sozialraumkoordination organisiert. Ziel war es, die vielfältigen
sozialen und kulturellen Angebote und Einrichtungen des Stadtteils sichtbarer zu machen. Die Veranstaltung wurde als „Markt der Möglichkeiten“
mit Bühnenprogramm konzipiert, bei dem Einrichtungen ihre Angebote und Dienstlei stungen präsentieren konnten, um die Bürger*innen über vor-
handene Ressourcen zu informieren. Zeitgleich organisierte die Bürgervereinigung Holweide einen „Tag der Vereine“ am 8. Juni. Durch die Koope-
ration zwischen der Sozialraumkoordination und der Bürgervereinigung wurden beide Veranstaltungen zu einem gemeinsamen „Holweide zeigt
sich“-Wochenende zusammengeführt.
Das Gremium „Holweide wird gut alt“ , das von der Sozialraumkoordination gemeinsam mit der Seniorenkoordination und der Seniorenberatung
durchgeführt wird, wurde 2024 um einen Workshop erweitert.
In Buchheim wurde im April im Rahmen des Gremiums Qualitätszirkels Frühförderung, federführend von der Sozialraumkoordination, die „Veran-
staltung der Vierjährigen“ organisiert. Diese trägt dazu bei, Eltern über Frühfördermöglichkeiten, wichtige Entwicklungsaspekte im Vorschulalter und
weitere Angebote für Vierjährige im Stadtteil zu informieren.
Im September fand in Buchheim die Weltkinderrechtswoche als Kooperationsprojekt verschiedener Buchheimer Akteur*innen statt, an der die Sozi-
alraumkoordination ebenfalls in der Durchführung beteiligt war.
Im Oktober fand in Buchheim eine Zirkuswoche statt. Diese wurde in Kooperation von Familienladen und Sozialraumkoordination organisiert, um
die Teilhabechancen von Kindern aus finanziell schwachen Familien zu erhöhen und ihnen Zugang zu einem pädagogischen Ferienpr ogramm zu
ermöglichen. Die Zirkuswoche wurde von der Zirkusfabrik durchgeführt.
In der AG Kaffee und Tee, die sich mit den Bedürfnissen älterer Menschen in Buchheim auseinandersetzt, gab es einen Wechsel und Zuwachs bei
den Teilnehmenden. Sie besteht aus Sozialraumkoordination, dem Interkulturellen Zentrum Buchheim, der GAG, Seniorenkoordinati on und dem
Seniorenberater. In der Buchheimer Selbsthilfe kamen Senior*innen regelmäßig zusammen. Nach der Schließung fehlte den Senior*innen ein Ort
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der Begegnung, wodurch der Wunsch nach gemeinsamen Aktivitäten entstand. Um diesem Bedarf nachzukommen, wurden im Rahmen der AG
Senior*innenausflüge organisiert. Zudem wurde eine Umfrage durchgeführt, um eine zukünftige Angebotsreihe bedarfsgerecht zu gestalten.
Die digitale Umstellung des Jobcenters stellte 2024 viele Akteur* innen vor Herausforderungen. Um die neuen Funktionen besser zu verstehen,
wurde das Jobcenter zur Stadtteilkonferenz in Buchheim und Holweide eingeladen , um das „Jobcenter.digital“ vorzustellen. Zudem konnten durch
die Sozialraumkoordinationen im Bezirk Mülheim zwei bezirkliche Jobcenter-Schulungen für die Akteur*innen organisiert werden.
Darüber hinaus wurde das bezirkliche Gremium „Forum.Beratung.Mülheim“ auf Wunsch von Beratenden durch die Sozialraumkoordinationen im
Bezirk Mülheim ins Leben gerufen. Ziel des Forums ist es, den Austausch zwischen Beratenden und den Mitarbeitenden der bezirklichen Ämter zu
verbessern. Die erste Sitzung fand im September statt und bot rund 40 Beratenden und Mitarbeitenden der bezirklichen Ämter eine Plattform für
Austausch und Vernetzung.
Ebenfalls sozialraumübergreifend war die Gründung der AG GAG, welche sich mit den aktuellen Entwicklungen in den GAG -Quartieren auseinan-
dersetzt und aus vier Sozialraumkoordinationen und zwei Akteur*innen besteht bzw. bestand. Auf Wunsch von Akteur*innen und Bewohnenden aus
mehreren Sozialraumgebieten, unter anderem aus Buchheim und Holweide, wurden die Veränderungen durch den Digitalisierungsprozess der GAG
thematisiert und mögliche Lösungsansätze entwickelt, die im Jahr 2025 an die GAG herangetragen werden sollen.
Darüber hinaus nimmt die Sozialraumkoordination auf Einladung/anlassbezogen an Sitzungen des Sozialraumteams des ASD teil.
2. Zielerreichung Schwerpunktziel
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerrei-
chung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
1.1 Schwerpunktziel
Kinder- und Ju-
gendgesundheit
Projektplanung für die folgenden Projekte
sind erstellt:
2. Informations- und Aufklärungsarbeit
multidiverser Adressat*innengruppe im
Dies umfasst zunächst strukturierte
Sammlung. In Verbindung mit dem
stadtweiten Projekt Informations- und
Aufklärungsarbeit für gesundheitliche
Angebote stadtweit verbessern sollte in
Relevante Materialien und
Methoden sind strukturiert
gesammelt und auf dem
Sharepoint erfasst.
100%
Seite 5 von 14
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerrei-
chung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
SRG verbessern
Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit
ist verbessert
3. Vorschlag AP für alle SRG:
Sammlung aller relevanter Materialien
und Methoden
Verbindung damit ggf. auch eine Krite-
rien geleitete Analyse der Ausgangssitu-
ation im Sozialraumgebiet erfolgen.
- Vernetzung durch Erfahrungsaus-
tausch/Hospitationen
Ziel: Wissen über andere Ange-
bote/Dienste/Einrichtungen sind ver-
bessert. Erste Erfahrungen und Hin-
weise zur Möglichkeit der Verstetigung
sind erprobt
o Vorschlag AP für alle SRG:
Kenntnis und Unterstützungs-
möglichkeiten durch die Daten-
bank in.koeln verbreitern durch
Information in Gremien
In Verbindung zu den SRG-Projekten:
1. Verbesserung der Zugangs- bzw.
Übergangsgestaltung (im SRG)
2. Adäquate Netzwerkstruktur
In den relevanten Gremien
hat die SRK über die Daten-
bank in.koeln informiert und
Unterstützungsmöglichkeiten
deutlich gemacht.
100%
- Verbesserung der Zugangs- bzw.
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
In Verbindung mit dem stadtweiten Pro-
jekt Klärung der Struktur und Strategie
der Präventionsaktivitäten der städti-
schen Dienststellen
Best-practice und Schwierig-
keiten sind analysiert und
dokumentiert
100%
Seite 6 von 14
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerrei-
chung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
zwischen Einrichtungen und Diensten
ist verbessert
o Vorschlag für AP für alle SRG:
Analyse der aktuellen Situation
mit Blick auf best-practice und
Schwierigkeiten
- Zugangsbarrieren für spezielle Ziel-
gruppen abbauen
Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen sind minimiert
o Vorschlag für AP für alle SRG:
Zugangsbarrieren sind sozial-
räumlich identifiziert und doku-
mentiert
4. Die Geschäftsstelle stellt ein Raster
zur Erfassung der Zugangsbarrieren
zur Verfügung, in das diese doku-
mentiert werden können.
In Verbindung zum stadtweiten Pro-
jekt:
Klärung der Struktur und der Strate-
gie der Präventionsaktivitäten der
städtischen Dienststellen (stadtweit)
Raster zur Erfassung der
Zugangsbarrieren ist befüllt
100%
Erläuterungen durch die SRK:
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3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerrei-
chung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Sozialräumliches Ziel
Ausbau der Be-
gegnungsmög-
lichkeiten in
Buchheim und
Holweide
Markt der Möglichkeiten in Holweide
Ziel: Die auf der Webseite „in.koeln“ gelis-
teten Angebote sind für Bürger*innen in
Holweide präsenter
Gründung eines Organisationteams und
regelmäßige Treffen
Mindestens 2 Treffen mit
mindestens 3 Teilnehmen-
den
100%
Planung eines Programms 1 Programm
Öffentliche Bewerbung 1 digitales und 1 analoges
Material
Umsetzung 1 Fest an 1 Tag
Nachbereitung 1 Dokumentation
Bezirklich
Verbesserung
der Vernet-
zungsstruktur
Vernetzung bezirklicher Beratungsstellen
mit themenspezifischen Schwerpunkten
Aufbau und Fortführung eines bezirkli-
chen AK Beratung
2 Treffen 100%
Beratungsstellen mit zuständigen Dienst-
stellen und Behörden vernetzen
Fachinput für Beratende 1 Fachinput
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von Beratungs-
angeboten
Beratungsstellen mit zuständigen Dienst-
stellen und Behörden vernetzen
Gespräch mit Ämtern und/oder Behörden
zusammen mit BAL und GS
1 Austauschtreffen 100%
Erläuterungen durch die SRK:
Der Markt der Möglichkeiten „Holweide zeigt sich“ wurde am 9. Juni 2024 erfolgreich auf dem Holweider Marktplatz und der dahinterliegenden Wiese
durchgeführt. Insgesamt haben sich 38 Einrichtungen/Institutionen an Ständen und/oder auf der Bühne präsentiert. Durch die Veranstaltung konnten
die lokalen Institutionen und Angebote ihre Sichtbarkeit deutlich steigern, sodass mehr Menschen auf die vielfältigen Möglich keiten im Stadtteil auf-
merksam wurden. Gleichzeitig wurde die direkte Vernetzung zwischen Bürger* innen und den Einrichtungen erfolgreich ausgebaut, wodurch der Zu-
gang zu wichtigen Angeboten erleichtert und die Gemeinschaft gestärkt wurde. Die enge Zusammenarbeit der Mitarbeitenden aus v erschiedenen
Einrichtungen hat zudem zu wertvollen Synergien geführt, die neue Impulse gesetzt haben und die soziale Infrastruktur nachhaltig bereichern. Insge-
samt nahmen ca. 500 Besuchende an der Veranstaltung teil. Eine erneute Durchführung 2025 wird gewünscht.
Im Rahmen des Ergebnisberichts „Beratung im Bezirk Mülheim“ (von der SRK 2023 veröffentlicht) wurde von den Beratungsstellen des Bezirks der
Wunsch nach einem Austauschgremium zum Thema Beratung geäußert. Die bezirklichen Sozialraumkoordinationen nahmen diesen Impuls auf und
initiierten gemeinsam mit den Expert*innen aus den örtlichen Beratungsstellen in freier Trägerschaft sowie den kooperierenden Ämtern, nach der
Durchführung von drei Austauschtreffen, die Gründung eines neuen Fachgremiums. Am 18.09.24 fand die konstituierende Sitzung des „Forum.Bera-
tung.Mülheim“ im Stadtteiltreff Stegerwald/Mülheim-Süd statt. Das erste Treffen bot rund 40 Beratenden sowie Mitarbeitenden der bezirklichen Ämter
aus Mülheim eine Plattform für Austausch und Vernetzung. Künftig dient das Forum der interdisziplinären Zusammenarbeit der Beratungsstellen und
fördert die Schnittstellengestaltung mit der Verwaltung.
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4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung Sozialräumli-
ches Thema?
(ja/nein/in Bear-
beitung)
Sozialräumliche Themenermittlung
BuchSe (Buchheimer Selbsthilfe)
geschlossen
Durch die Schließung der BuchSe (Buchheimer Selbsthilfe) zum
31.12.2023 sind neben der Funktion als Gemeinschaftsort auch Angebote
im Veedel wie z. B. Senior*innenberatung weggefallen. Es werden aktuell
Alternativen gesucht, um die Aufgaben/Funktionen wieder wahrzunehmen.
Der Familienladen versucht, die Ausfälle aufzufangen, hat jedoch kaum
noch Kapazitäten.
In Bearbeitung
Geplante Ausflüge mit Senior*in-
nen
Für 2024 sind zwei Ausflüge mit Senior*innen geplant Abgeschlossen
Barrierefreiheit des Picco Platzes Fehlende Barrierefreiheit auf dem Picco Platz Abgeschlossen
Digitalisierung JobCenter und
GAG
Zugänge, Erreichbarkeit problematisch In Bearbeitung
Medienkonsum bei Kindern und
Jugendlichen
Ungesunder Medienkonsum ja
Kioskproblematik Buchheim Starke Belästigung von Akteur*innen und Anwohnenden durch den Kiosk In Bearbeitung
Schließung Multikulturelles Fo-
rum e.V.
Schließung im Dezember 2024 ja
Jobcenter Digital Umstellung auf Jobcenter.digital Abgeschlossen
Kriminalität durch Jugendliche in
Holweide
Jugendbande Abgeschlossen
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung Sozialräumli-
ches Thema?
(ja/nein/in Bear-
beitung)
Fehlende Kapazitäten von Bera-
tungseinrichtungen
ja
Angebote/Projekte zum Thema
Demokratieförderung gewünscht
In Bearbeitung
Erläuterungen
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerrei-
chung
Kennzahl/Indikator* Status (planmä-
ßig/nicht plan-
mäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
Auftakt von Ausflügen für Senior*innen 2 Ausflüge planmäßig
Digitalisierung Jobcenter Gespräche mit Akteur*innen,
Vorstellung der neuen Plattform in den Stadtteilkonferenzen,
Organisation von zwei Schulungen
planmäßig
Digitalisierung GAG Gründung der AG GAG planmäßig
Kioskproblematik Buchheim Gespräche mit Akteur*innen planmäßig
Angebote/Projekte zum Thema Demokra-
tieförderung gewünscht
Bedarf wird erhoben/Angebote werden entwickelt planmäßig
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen)
Vernetzung
Forum.Beratung.Mülheim 2 Treffen/Jahr
Picco Platz Gruppe 4 Treffen/Jahr
AG Kaffee und Tee 4 Treffen/Jahr
Runder Tisch Buchheim 2 Treffen/Jahr
Runder Tisch Holweide 2 Treffen/Jahr
Sozialraumteam des ASD 4 Treffen/Jahr
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5. Ausblick Folgejahr
Soziale Infrastruktur und Stadtentwicklung
Ein zentrales Thema in Buchheim bleibt die Situation rund um den Kiosk in der Guilleaumestr aße 4, die weiterhin die Lebensqualität im Stadtteil
beeinträchtigt. Um nachhaltige Lösungen zu erarbeiten, wird 2025 von Mitgliedern der Bezirksvertretung Mülheim eine politische Anfrage gestellt.
Diese stellt einen wichtigen ersten Schritt dar, um Maßnahmen zur Verbesserung der Situation auf den Weg zu bringen.
Im Januar 2025 wird das Herler Plätzchen in Buchheim offiziell eröffnet. Dieser neue Gemeinschaftsort wird den Menschen in Buchheim einen Raum
für Begegnungen und Aktivitäten bieten und soll für verschiedene Veranstaltungen, wie z. B. die Buchheimer Kulturtage, genutzt werden.
Im Februar wird in Buchheim eine Waldinsel mit einer Fläche von 1400 m² auf dem Gelände von An St. Theresia gepflanzt. Die Waldinsel soll das
Naturbewusstsein in der Schule und im Viertel fördern, die Artenvielfalt erhöhen und eine positive Auswirkung auf das Klima erzielen.
Die Burg Herl in Buchheim wird im Jahr 2025 1000 Jahre alt, was mit einer großen Veranstaltung gefeiert wird.
In Holweide wird die Fertigstellung des neuen Wohnkomplexes in der Gerhart-Hauptmann-Siedlung im Laufe des Jahres erwartet. Parallel dazu wird
der Picco Platz barrierefrei und weiter belebt – mit neuen Aktionen sowie der geplanten Eröffnung einer Tagesmutter-Einrichtung, die das Betreu-
ungsangebot im Stadtteil erweitert.
Des Weiteren soll die Gesamtschule Holweide, die von fast 2.000 Schüler*innen besucht wird, saniert werden. Der genaue Beginn steht jedoch noch
nicht fest.
Darüber hinaus wird das Angebot der AWO im Café Klatschmohn Anfang 2025 auslaufen, was Veränderungen in der Angebotsstruktur für Senior*in-
nen in Holweide mit sich bringt.
Auch rund um die Versöhnungskirche in Holweide wird es Veränderungen geben. Mit dem geplanten Umbau der Kirche stehen Fragen der Finan-
zierung im Raum, die noch ungeklärt sind. Zudem wird die aktuelle Pfarrerin Mitte 2025 ausscheiden, ohne dass zum aktuellen Zeitpunkt eine
Nachfolge gefunden wurde. Die Zukunft der Gemeinde und des Kirchenstandorts ist daher mit großen Unsicherheiten verbunden.
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Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Im Jahr 2025 werden zahlreiche Kooperationsprojekte weitergeführt und neue Kooperationen ins Leben gerufen. Dabei stellt das Thema Demokra-
tieförderung einen Schwerpunkt dar. Gemeinsam mit den Akteur*innen vor Ort wird eine Erhebung und Bewertung der zentralen Herausforderungen
im Sozialraum vorgenommen. Daraus werden konkrete Maßnahmen und sozialraumübergreifende Projekte entwickelt und umgesetzt.
In Holweide soll beispielsweise das interkulturelle „MultiTon Festival“ als Kooperationsprojekt des Kinder- und Jugendtreff Picco, Globale Musik Köln
e.V. und der Sozialraumkoordination stattfinden. Neben der musikalischen Begegnung steht hier die Demokratieförderung im Fokus. Das Festival
soll die Einbindung von Jugendlichen in die Jugendarbeit stärken, ihr Verständnis für demokratische Prozesse stärken und ihre Fähigkeit zur kon-
struktiven Debatte fördern. Gleichzeitig soll das kulturelle Miteinander in Holweide gefördert und ein Zeichen für Vielfalt und Zusammenhalt gesetzt
werden. Des Weiteren sind zum aktuellen Zeitpunkt ein Workshop und verschiedene Plakataktionen zum Thema Demokratieförderung geplant.
Die Veranstaltung „Holweide zeigt sich“ wird 2025 erneut durchgeführt, federführend von der Sozialraumkoordination organisiert. Dabei werden
neue Kooperationspartner*innen in das Projekt eingebunden, um die Vielfalt der sozialen und kulturellen Angebote noch breiter abzubilden und den
Bürger*innen eine noch umfassendere Orientierung über die vorhandenen Ressourcen zu bieten.
Auch im Rahmen der Picco Platz Gruppe werden verschiedene Aktionen geplant, wie z. B. ein Sommerferienprogramm und ein Sommerfest.
In Buchheim finden vom 19. bis 24. Mai die Buchheimer Kulturtage statt. Die Kulturtage sind ein Gemeinschaftsprojekt verschie dener Buchheimer
Akteur*innen, federführend organisiert von der Sozialraumkoordination. Die Buchheimer Kulturtage fördern Kultur von und für Buchheimer*innen,
schaffen Begegnungsmöglichkeiten und stärken das Miteinander sowie die Zusammenarbeit der lokalen Einrichtungen. Zudem bieten sie eine Platt-
form für kulturelle Vielfalt und tragen zur S tärkung des gemeinschaftlichen Zusammenlebe ns im Stadtteil bei. Das geplante Programm für 2025
umfasst ein breites Spektrum an Veranstaltungen, wie z. B. Konzerte, Lesungen, Tanzdarbietungen, Theater, Musical, Stadtteilführungen mit ver-
schiedenen Schwerpunkten, ein Fußballturnier, eine Kirchenführung und ein Nachbarschaftsstraßenfest.
Zudem wird in Buchheim im Mai 2025 die „Veranstaltung der Vierjährigen“ erneut durchgeführt.
Auch die Weltkinderrechtswoche wird in Buchheim fortgesetzt. Die erfolgreiche Zusammenarbeit verschiedener Buchheimer Akteur*innen und der
Sozialraumkoordination wird genutzt, um ein buntes Programm auf die Beine zu stellen und Kindern und Jugendlichen ihre Rechte näherzubringen.
Des Weiteren soll in Buchheim erneut eine Zirkuswoche in Kooperation zwischen Familienladen Buchheim, der Zirkusfabrik und Sozialraumkoordi-
nation geplant werden.
Seite 14 von 14
Als Kooperationsprojekt der AG Kaffee und Tee soll in Buchheim eine neue Angebotsreihe für Senior*innen umgesetzt werden. Ziele sind die
Förderung sozialer und gesellschaftlicher Teilhabe sowie Gesundheitsförderung.
Bezirklich bleiben die Veränderungen bei der GAG weiterhin ein Thema. Die im Jahr 2024 gegründete AG GAG wird ihre Arbeit fortführen und plant
für 2025 direkte Gespräche mit der GAG, um Anliegen der Bewohnenden zu adressieren. Zusätzlich soll ein offener Brief formuli ert werden, um
strukturelle Verbesserungen anzustoßen.
Das bezirkliche Austauschformat „Forum.Beratung.Mülheim“ wird im Jahr 2025 mit zwei Sitzungen fortgeführt, um die Vernetzung zwischen Bera-
tenden und bezirklichen Ämtern weiter zu verbessern.
Seite 1 von 13
Jahresbericht für das Jahr 2024
und das Sozialraumgebiet Höhenhaus / Dünnwald
des Trägers Caritasverband für die Stadt Köln e.V.
Seite 2 von 13
1. Veränderungen im Sozialraumgebiet
Unter dem Punkt „Veränderungen im Sozialraumgebiet“ sind nicht alle relevanten Entwicklungen im Stadtteil gesondert aufgeführt , damit
Doppelungen im Bericht vermi eden werden. Stattdessen finden sich einige Aspekte, die Veränderungen im Sozialraum betreffen, unter Punkt 3
„Zielerreichung sozialräumliche Ziele“ sowie Punkt 4 „Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination“
wieder. Dort werden konkrete Maßnahmen und Initiativen dargestellt, die im Berichtsjahr zur sozialen und infrastrukturellen E ntwicklung im
Sozialraum beigetragen haben.
2. Zielerreichung Schwerpunktziel
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
1.1 Schwerpunktziel
Kinder- und
Jugendgesundheit
Projektplanung für die folgenden Projekte sind
erstellt:
- Informations- und Aufklärungsarbeit
multidiverser Adressat*innengruppe im
SRG verbessern
Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist
verbessert
- Vorschlag AP für alle SRG:
Sammlung aller relevanter Materialien und
Methoden
Dies umfasst zunächst eine strukturierte
Sammlung. In Verbindung mit dem
stadtweiten Projekt Informations- und
Aufklärungsarbeit für gesundheitliche
Angebote stadtweit verbessern sollte in
Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien
geleitete Analyse der Ausgangssituation im
Sozialraumgebiet erfolgen.
Relevante Materialien und
Methoden sind strukturiert
gesammelt und auf dem
Sharepoint erfasst.
100%
- Vernetzung durch
Erfahrungsaustausch/Hospitationen
Ziel: Wissen über andere
Angebote/Dienste/Einrichtungen ist
verbessert. Erste Erfahrungen und
Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung
sind erprobt
o Vorschlag AP für alle SRG:
Kenntnis und
Unterstützungsmöglichkeiten
In Verbindung zu den SRG-Projekten:
1. Verbesserung der Zugangs- bzw.
Übergangsgestaltung (im SRG)
2. Adäquate Netzwerkstruktur
In den relevanten Gremien hat
die SRK über die Datenbank
in.koeln informiert und
Unterstützungsmöglichkeiten
deutlich gemacht.
100%
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
durch die Datenbank in.koeln
verbreitern durch Information in
Gremien
- Verbesserung der Zugangs- bzw.
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
zwischen Einrichtungen und Diensten ist
verbessert
o Vorschlag für AP für alle SRG:
Analyse der aktuellen Situation mit
Blick auf best-practice und
Schwierigkeiten
In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt
Klärung der Struktur und Strategie der
Präventionsaktivitäten der städtischen
Dienststellen
Best-practice und
Schwierigkeiten sind analysiert
und dokumentiert
100%
- Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen abbauen
Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen sind minimiert
o Vorschlag für AP für alle SRG:
Zugangsbarrieren sind
sozialräumlich identifiziert und
dokumentiert
Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur
Erfassung der Zugangsbarrieren zur
Verfügung, in das diese dokumentiert
werden können.
In Verbindung zum stadtweiten Projekt:
1. Klärung der Struktur und der Strategie der
Präventionsaktivitäten der städtischen
Dienststellen (stadtweit)
Raster zur Erfassung der
Zugangsbarrieren ist befüllt
100%
o Vorschläge aus den einzelnen SRG:
- Wie können Zugangsbarrieren bei der
Informationsvermittlung im
Sozialraumgebiet abgebaut werden?
- Klärung von Maßnahmen im
Sozialraumgebiet anhand der o.g. Analyse
Austausch mit Akteur*innen der sozialen
Infrastruktur zu den Ergebnissen der
Analyse
Dokumentation der Strategie und möglicher
Maßnahmen
Ergebnisse des
Austauschtreffens mit den
sozialen Institutionen sowie
vorhandene Strategien und
Maßnahmen sind dokumentiert.
100%
Seite 4 von 13
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
der Zugangsbarrieren in Rücksprache mit
der sozialen Infrastruktur vor Ort
Erläuterungen durch die SRK:
Im Jahr 2024 wurde intensiv daran gearbeitet, Zugangsbarrieren zur sozialen Infrastruktur im Kontext der Kinder - und Jugendgesundheit zu identifizieren und
Maßnahmen zur Verbesserung der Informationsvermittlung zu entwickeln. Dieses Thema wurde im Rahmen d es von der Sozialraumkoordination gegründeten
Netzwerks Kita und Schule (KitS) in Höhenhaus und Dünnwald gemeinsam mit Kitas, Familienzentren und Grundschulen aufgegriffen .
Als konkrete Maßnahmen wurden unter anderem die Installation einer Little -Bird-Sprechstunde gefordert, die Familien eine niedrigschwellige Unterstützung bei der
Kita-Anmeldung bieten soll. Besonders Eltern mit Sprachbarrieren oder fehlenden digitalen Kompetenz en könnten dadurch gezielt beraten und begleitet werden.
Siehe Punkt 4 „Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung“.
Darüber hinaus wurde von den Akteur*innen das neue Netzwerk KitS bestärkt, um die Vernetzung zwischen städtischen und freien Kitas sowie den Übergang zur
Grundschule nachhaltig zu verbessern. In diesem Rahmen können räumliche Herausforderungen und Zugangsbarrieren im Bereich der frühkindlichen Bildung und
Betreuung künftig schneller erkannt und gemeinsam lösungsorientiert bearbeitet werden. Die Sozialraumkoordination übernimmt h ier eine koordinierende Rolle, um
den fachlichen Austausch zu stärken, Synergien mit anderen Stadtteilen / Gremien zu nutzen und bestehende Bedarfe in konkrete Maßnahmen zu überführen.
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Sozialräumliches Ziel
Verbesserung der
Sauberkeit im
Sozialraumgebiet
Klärung einer best-practice-Strategie mit
allen anderen (erfahrenen) SRK
Austausch zu bisherigen Erfahrungen in der
SRK-internen Sitzung
1 Gespräch 100%
Dokumentation der Strategie und möglicher
Maßnahmen
1 Dokument
Maßnahmen im Sozialraumgebiet:
Putzmunter Aktion
Putzmunter-Aktion mit Einrichtungen des
Sozialraums
5 Beteiligte Einrichtungen
2 Aktionen (1 pro Stadtteil)
Seite 5 von 13
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Maßnahmen im Sozialraumgebiet:
Informationsvermittlung Bewohnende
Informationsabende in Einrichtungen 2 Veranstaltungen
Verbesserung der
Gesundheit der
Bewohner*innen im
Sozialraumgebiet
Klärung einer best-practice-Strategie mit
allen anderen (erfahrenen) SRK
Austausch zu bisherigen Erfahrungen in der
SRK internen Sitzung
1 Gespräch 100%
Dokumentation der Strategie und möglicher
Maßnahmen
1 Dokument
Veranstaltung „Gesundheitswoche
2024“
Planung mit der soz. Infrastruktur 2 Treffen 100%
Gemeinsame Veranstaltungen in 2024
10 Beteiligte Einrichtungen
Bezirklich
Verbesserung der
Vernetzungsstruktur
von
Beratungsangeboten
Vernetzung bezirklicher
Beratungsstellen mit
themenspezifischen Schwerpunkten
Aufbau und Fortführung eines bezirklichen AK
Beratung
2 Treffen 100%
Fachinput für Beratende 1 Fachinput 100%
Beratungsstellen mit zuständigen
Dienststellen und Behörden vernetzen
Gespräche mit Ämtern und/oder Behörden
zusammen mit BAL und der Geschäftsstelle
„Lebenswerte Veedel“
1 Austauschtreffen
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Erläuterungen durch die SRK:
Im Jahr 2024 wurden gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Sauberkeit im Sozialraumgebiet umgesetzt. In Höhenhaus und Dünnwald fand je eine Putzmunter-
Aktion der Sozialraumkoordination mit insgesamt neun beteiligten Einrichtungen statt. Ergänzend dazu wurden für Januar 2025 in Kooperation mit der AWB zwei
kindgerechte Aktionen in den SKM-Familienzentren geplant, um bereits junge Bewohner*innen und deren Eltern für das Thema Sauberkeit und Umweltverantwortung
zu sensibilisieren. Der vorgeschaltete Austausch mit anderen Sozialraumkoordinator*innen diente dazu, bereits vorhandene erfolgreiche Strategien für die Putzmunter-
Aktionen zu dokumentieren und diese für zukünftige Maßnahmen nutzbar zu machen.
Erstmals fand 2024 die „Gesundheitswoche Höhenhaus und Dünnwald“ statt und richtete sich mit einem vielfältigen, dezentral organisierten Programm an alle
Altersgruppen. Über 60 kostenlose Angebote, verteilt auf verschiedene Standorte und Zeiten, ermöglichten eine flexible Teilna hme und deckten zahlreiche Aspekte
der Ge sundheit ab. Mehr als 15 soziale Einrichtungen und Vereine beteiligten sich an der Gestaltung und Durchführung der Woche, die als Reaktion auf die
Erkenntnisse aus Befragungen und Schilderungen der örtlichen Netzwerke – etwa zur psychosozialen Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und Senior*innen – ins
Leben gerufen wurde. Die Teilnehmenden konnten aus Fitness - und Sportkursen wie Yoga, Boxen und Tanzworkshops wählen oder an informativen Vorträ gen zu
Themen wie Demenz, gesunder Ernährung im Alter oder psychischem Wohlbefinden teilnehmen. Ziel der Gesundheitswoche war es, wo hnortnahe, barrierefreie
Möglichkeiten zur körperlichen Betätigung und zu gesunden Lebensgewohnheiten vorzustellen sowie das Bewusstsein für mentale Gesundheit zu fördern. Gleichzeitig
sollte die Vernetzung der beteiligten Akteur*innen gestärkt und neue Synergien für künftige Kooperationen geschaffen werden.
Im Rahmen des Ergebnisberichts „Beratung im Bezirk Mülheim“ (von der SRK 2023 veröffentlicht) wurde von den Beratungsstellen des Bezirks der Wunsch nach
einem Austauschgremium zum Thema Beratung geäußert. Die bezirklichen Sozialraumkoordinationen (vier Gebiete in Mülheim) nahmen diesen Impuls auf und
initiierten gemeinsam mit den Expert*innen aus den örtlichen Beratungsstellen in freier Trägerschaft sowie den kooperierenden Fachämtern die Gründung eines neuen
Fachgremiums. Am 18.09.24 fand die konstituierende Sitzung des „Forum.Beratung.Mülheim“ im Stadtteiltreff Stegerwald/Mülheim-Süd statt. Das erste Treffen bot
rund 40 Beratenden sowie Mitarbeitenden der bezirklichen Ämter aus Mülheim eine Plattform für Austausch und Vernetzung. Künft ig dient das Forum der
interdisziplinären Zusammenarbeit der Beratungsstellen und fördert die Schnittstellengestaltung mit der Verwaltung.
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4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozialräumliches
Thema? (ja/nein/in
Bearbeitung)
Sozialräumliche Themenermittlung
Quelle: Runder
Tisch
Interkulturelles
Kulturelle Angebote für Menschen mit int. Geschichte in Bearbeitung (siehe Ausblick untenstehend) Ja/ ZV 2025
Bewohnenden Parlament zurückgestellt wegen SRGA/ Bürger*innenkonferenz
in 2025
Klärung in
Stadtteilgremien in
2025/2026
Fortbildung zu rassismuskritischem Veranstalten erledigt Ja/erledigt
Quelle: Netzwerk
Kita + Schule
Little-bird Sprechstunde erledigt (siehe Projektentwicklung untenstehend) Ja/erledigt
Kontaktliste für Fachkräfte erledigt Ja/erledigt
Hospitationen für Fachkräfte erledigt Nein/erledigt
Quelle: Stadtteil-
konferenzen
Sparkassen-Schließung erledigt Ja/erledigt
Angebote und Veranstaltungen aus der sozialen Infrastruktur
bündeln (Newsletter)
erledigt (siehe Projektentwicklung untenstehend) Ja/erledigt
Trinkbrunnen am Hotspot Honschaftsstr./Im Weidenbruch Schreiben an die BV Thema für den
Stadtteil Höhenhaus
- erledigt
Neuer Bücherschrank für Höhenhaus erledigt Thema für den
Stadtteil Höhenhaus
Zusätzliche KVB-Radstationen in Höhenhaus und Dünnwald Schreiben an die BV Ja/erledigt
Erhalt der Waldschule (FS Berliner Str.) Schreiben an die BV Ja/erledigt
Quelle:
Arbeitskreis
Senior*innen
Broschüre mit den örtlichen Einrichtungen, die Angebote für die
Zielgruppe anbieten, erstellen
In Bearbeitung (ZV 2025) In Bearbeitung
Quelle:
Arbeitsgruppe
Ausbau eines zusätzlichen pädagogischen Angebotes 1 Angebot erledigt
Veranstaltungen durchführen 2 Feste erledigt
Zusätzliche Materialien beschaffen Erde, Hochbeete, Rindenmulch erledigt
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozialräumliches
Thema? (ja/nein/in
Bearbeitung)
Gemeinschaftsga
rten Donewald
Erläuterungen
Die Schließung der beiden Sparkassenfilialen in Höhenhaus und Dünnwald hatte Auswirkungen auf die Bewohner*innen der beiden Stadtteile, insbesondere für
ältere Menschen und Menschen ohne Zugang zu digitalen Bankdienstleistungen. Mit der Schließung wurde für viele Menschen der d irekte Zugang zu persönlichen
Bankberatungen und die Möglichkeit, alltägliche Bankgeschäfte mit persönlicher Unterstützung zu erledigen, erschwert. Gemeinsam mit einigen weiteren engagierten
Akteur*innen konnte zumindest der Fortbestand der SB-Filialen („Selbstbedienungsterminals“) in beiden Filialen gewährleistet werden.
Die Stadtteilkonferenz Höhenhaus setzte sich für die Errichtung eines öffentlichen Trinkbrunnens an der Kreuzung Honschaftsstraße/Im Weidenbruch ein, um der
zunehmenden Belastung durch Hitzeperioden entgegenzuwirken. Da das Stadtteilzentrum als Hitzehotspot ausgewiesen ist und sich dort mehrere Schulen, eine Kita
sowie weitere öffentliche Einrichtungen befinden, wurde in einem Schreiben an die Bezirksvertretung Köln -Mülheim die Bereitstellung eines Trinkbrunnens als
gesundheitliche und ökologische Maßnahme gewünscht. Die Bezirksvertretung unterstützte das Anliegen mit einem Besc hluss und forderte die Verwaltung auf, die
Planung und Umsetzung des Trinkbrunnens zu veranlassen, sodass dieser der Bevölkerung möglichst schon im Frühsommer 2025 zur Verfügung ste ht.
Mit der Errichtung des Bücherschranks "Joe – Höhenhauser Bücherquelle" wurde ein niederschwelliges, frei zugängliches Bildungsangebot im Stadtteil geschaffen,
dass die kulturelle Teilhabe und den sozialen Austausch stärkt. Der offene Büchertausch fördert nicht nur den Zugang zu Literatur, sondern schafft auch einen
Begegnungsort, der generationsübergreifend genutzt werden kann. Die Stadtteilkonferenz Höhenhaus begle itete das Vorhaben aktiv und unterstützte die
Kooperation zwischen lokalen Akteur*innen, um die Finanzierung und die nachhaltige Nutzung/Pflege des Bücherschranks sicherzustellen.
In den Stadtteilkonferenzen Höhenhaus und Dünnwald wurde zudem der Wunsch nach einer besseren Mobilitätsanbindung durch zusätzliche KVB-Rad-
Stationen geäußert. Dementsprechend wurde im Dezember 2024 ein gemeinsames Schreiben an die Bezirksvertretung Köln-Mülheim verfasst, in dem die örtlichen
Institutionen um einen entsprechenden Beschluss baten. Ziel ist es, das Netz der KVB -Rad-Stationen an zentralen Standorten wie Einkaufszentren, Schulen, dicht
besiedelten Wohngebieten und weiteren stark frequentierten Orten zu erweitern. Dies soll die Erreichbarkeit wichtiger sozialer und infrastruktureller Einrichtungen
verbessern und einen Beitrag zur nachhaltigen Mobilitätsentwicklung leisten. Die Umsetzung soll im besten Fall in Abstimmung mi t der Bezirksvertretung, den Kölner
Verkehrsbetrieben (KVB) und den Stadtteilkonferenzen erfolgen.
Des Weiteren wurde im Dezember 2024 im Namen der Stadtteilkonferenz Dünnwald ein Schreiben verfasst, das sich für die Wiederaufnahme der Waldschule als
Außenstelle der Förderschule Berliner Straße einsetzt. Die Waldschule bot über 15 Jahre hinweg ein intensivpädagogisches Angebot für Kinder und Jugendliche
mit besonderem Förderbedarf und spielte eine zentrale Rolle in der schulischen und sozialen Unterstützung junger Menschen. Du rch die Schließung des Standorts
ist eine bedeutende Lücke in der präventiven Versorgung entstanden. In der Stadtteilkonferenz wurde daher der Bedarf an einer Wiederaufnahme diskutiert,
woraufhin ein gemeinsames Schreiben formuliert wurde, um die zuständigen Stellen auf die Dringlichkeit der Thematik aufmerksa m zu machen und eine erneute
Vertragsverhandlung für die Nutzung der Räumlichkeiten anzuregen.
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozialräumliches
Thema? (ja/nein/in
Bearbeitung)
Im Dezember 2024 fand ein bezirksweiter Workshop zum Thema „Rassismuskritisch Veranstalten“ statt, der vom Netzwerk Verstärker der Bundeszentrale für
politische Bildung durchgeführt wurde. Organisiert von der Sozialraumkoordination Höhenhaus/Dünnwald und dem Interkulturellen Dienst der Stadt Köln, brachte die
Veranstaltung rund 20 Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen zusammen. Der Workshop entstand aus dem Wunsch des Runden Tisches Interkulturelles
Höhenhaus und Dünnwald. Ziel war es, Fachkräfte für eine rassismuskritische Perspektive in der Planung und Durchführung von Veranstaltungen zu sensibilisieren
und konkrete Ansätze für eine diskriminierungsfreie Veranstaltungsorganisation zu erarbeiten.
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Kennzahl/Indikator* Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
Little-bird-
Sprechstunde* für
Familien installieren
Kooperationspartner*innen akquirieren 3 Einrichtungen 100%
Finanzmittel akquirieren 1.500 Euro 100%
Personal für die Durchführung akquirieren 1 Person 100%
Flyer erstellen 1 Flyer 100%
Plakat erstellen 1 Plakat 100%
Zwischenevaluationstreffen der Kooperationspartner*innen 2 Treffen 100%
Gemeinschaftsgarten
am Donewald**
weiterentwickeln
Ausbau eines zusätzlichen pädagogischen Angebotes 1 Angebot 100%
Veranstaltungen durchführen 2 Feste 100%
Zusätzliche Materialien beschaffen – Erde Hochbeete,
Rindenmulch
Erde, Hochbeete, Rindenmulch 100%
Newsletter der
sozialen
Infrastruktur*** ins
Leben rufen
Medium (Canva) finden 1 Medium 100%
Design gestalten 1 Design 100%
Kooperationspartner*innen informieren 50 Einrichtungen 100%
Newsletter erstellen 6 Newsletter in 2024 erschienen 100%
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Erläuterungen
Die Little-Bird-Sprechstunde im „Familientreff Klamöttchen“ wurde 2024 als Kooperationsprojekt des Netzwerks Kita + Schule (KitS) Höhenhaus
und Dünnwald entwickelt und implementiert, um Eltern gezielt bei der Anmeldung zur Kinderbetreuung zu unterstützen. Jeden Donnerstag bietet
diese offene Sprechstunde eine niedrigschwellige und mehrsprachige Unterstützung (auf Deutsch, Arabisch und Französisch) zur Nutzung des
digitalen Anmeldeportals "Little-Bird". Insbesondere Eltern, die mit dem Verfahren nicht vertraut sind oder sprachliche Barrieren haben, erhalten hier
praktische Hilfe bei der Registrierung. Dank der finanziellen Unterstützung des katholischen Familienzentrums Höhenhaus und Dünnwald sowie der
Sozialraumkoordination (sozialräumliche Mittel) trägt dieses Angebot maßgeblich dazu bei, den Zugang zu Betreuungsplätzen zu erleichtern und
Eltern im oft komplexen Anmeldeprozess zu begleiten. Das neue Angebot wird bereits regelmäßig von Eltern genutzt und stößt auf große Nachfrage.
Aktuell ist die Finanzierung bis Sommer 2025 sichergestellt.
Im Berichtsjahr wurde der Gemeinschaftsgarten als zentraler Begegnungsort weiterentwickelt. Die Sozialraumkoordination akquirierte erfolgreich
Fördermittel der Bürgerstiftung Köln, um ein weiteres regelmäßiges, angeleitetes Gartenangebot zu ermöglichen. Neben dem ökologischen Aspekt
förderte das gemeinsame Gärtnern soziale Begegnungen und Nachbarschaftsaktivitäten. Zur weiteren Gestaltung der Fläche wurden durch den
Forstbetrieb Sitzgelegenheiten aus Holz bereitgestellt. Zudem fanden zwei Feste statt: Das Frühlingsfest stärkte die generationsübergreifende
Vernetzung und wurde von verschiedenen Einrichtungen aus dem Sozialraum unterstützt, während das St.-Martins-Fest mit Laternenbasteln,
Lagerfeuer/Stockbrot und gemeinsamen Liedern insbesondere die Kinder im Quartier zusammenbrachte. Die Sozialraumkoordination spielte dabei
eine zentrale Rolle in der Planung, Organisation und Vernetzung der Akteur*innen, um die Feste als Plattform für Begegnung und sozialen Austausch
im Stadtteil zu nutzen.
Im Jahr 2024 wurde der Newsletter der Sozialraumkoordination Höhenhaus und Dünnwald ins Leben gerufen, um Bewohner*innen und Fachkräften
eine gebündelte Übersicht über aktuelle Angebote und Projekte in den Stadtteilen zu bieten. Der Newsletter soll nicht nur die Vernetzung und den
Austausch zwischen den Akteur*innen der sozialen Infrastruktur fördern, sondern auch den Bewohnenden einen leichteren Zugang zu relevanten
Informationen und Angeboten ermöglichen. Einrichtungen und Initiativen haben die Möglichkeit, ihre Veranstaltungen und Angebote vorzustellen,
während der Newsletter gleichzeitig als hilfreiches Instrument für Fachkräfte dient, um einen Überblick über die vielfältigen Angebote in beiden
Stadtteilen zu erhalten.
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Sozialraumgebietsanalyse
Im Sozialraumgebiet Höhenhaus/Dünnwald wurde der Prozess der Sozialraumgebietsanalyse begonnen. Ein Analyseentwurf ist erstellt, die
Bürger*innenbeteiligung ist in der Planung.
Ergänzung SRK:
Im Jahr 2025 wird das Sozialraumgebiet Höhenhaus und Dünnwald den gestarteten Prozess der Sozialraumgebietsanalyse fortführen. Ziel dieses
Prozesses ist es, die bestehenden sozialen Strukturen, Bedarfe und Herausforderungen im Stadtteil systematisch zu erfassen, um eine fundierte
Grundlage für die Weiterentwicklung der sozialen Infrastruktur zu schaffen. Ein zentraler Bestandteil ist das flankierende
Bürger*innenbeteiligungsprogramm, dass durch das Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) umgesetzt wird. Dabei werden
qualitative Interviews, Fokusgruppen mit Fachkräften und eine Bewohnenden-Online-Umfrage durchgeführt. Die Sozialraumkoordination wird diesen
Prozess intensiv begleiten, insbesondere indem sie den Zugang zu Bewohnenden und Einrichtungen unterstützt.
Aufbauend auf diesen Erkenntnissen wird im Jahr 2025 eine Bürger*innenkonferenz stattfinden, in der die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses
vorgestellt und mit den strategischen Zielen sowie Herausforderungen der kommunalen Sozialplanung verknüpft werden. Im Anschluss daran folgt
eine Sozialraumkonferenz mit Fachkräften der freien Trägerschaft und den Fachämtern. In dieser Konferenz wird es nicht nur darum gehen, eine
fachliche Einschätzung der bisherigen Ergebnisse vorzunehmen, sondern auch die Verantwortung und Federführung für zentrale Themenbereiche
zu benennen. Dieser Prozess stellt sicher, dass die Expertise und Perspektiven der sozialen Akteur*innen aktiv in die weitere sozialräumliche
Entwicklung einfließen.
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen)
Vernetzung
Forum.Beratung.Mülheim (siehe oben: Punkt 3) 2 Treffen/Jahr
5. Ausblick Folgejahr
Das Jahr 2025 wird durch verschiedene Entwicklungen und Herausforderungen geprägt sein, die sowohl bestehende Angebote betreffen als auch
neue Impulse für das Sozialraumgebiet setzen.
Ein zentraler Unsicherheitsfaktor ist die Zukunft des „Begegnungscafés“ des Sozialwerk Friends, das Ende 2024 über das kommunale
Förderprogramm „Dritte Orte“ finanziert wurde. Mit dem Auslaufen der Förderung für die Personalstelle steht die Weiterführung dieses wertvollen
Begegnungsangebots infrage. Hier gilt es, gemeinsam mit relevanten Akteur*innen nach tragfähigen Lösungen zu suchen, um den Begegnungsort
langfristig zu sichern. Darüber hinaus wird plant die Deutsche Wohnungsgesellschaft mbH (DEWOG) vermutlich in diesem Jahr die Umsetzung
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des Neubauprojektes in der Von-Ketteler-Straße in Höhenhaus. Der Zuzug von neuen Menschen wird sich vermutlich auch auf die soziale
Infrastruktur auswirken.
Kulturelle Bildung und Teilhabe spielen eine zentrale Rolle für eine inklusive und sozial gerechte Stadtteilarbeit. Sie fördern nicht nur die
individuelle Persönlichkeitsentwicklung, sondern stärken auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Vor diesem Hintergrund bleiben kulturelle
und bildungsorientierte Projekte auch im Jahr 2025 ein wichtiger Schwerpunkt. Mit dem „Klecksteufel“, einem Kunst- und Bildungsprojekt in
Kooperation mit lokalen Einrichtungen und dem Cassopeia Theater, soll Kindern und Jugendlichen ein kreativer und wohnortnaher Zugang zu
kultureller Bildung ermöglicht werden. Gleichzeitig soll mit dem Projekt „KulTour 2025 – Vielfalt verbindet Höhenhaus und Dünnwald“, einer
dezentralen Veranstaltungsreihe mit Open-Air-Konzerten, Filmaufführungen und begleitenden Diskussionsrunden, die kulturelle Teilhabe
insbesondere für Menschen mit internationaler Familiengeschichte im Stadtteil weiter gestärkt werden.
Ein wichtiges Vorhaben des Arbeitskreis Senior*innen Höhenhaus und Dünnwald wird die Erstellung einer Senior*innenbroschüre in 2025, die
ältere Menschen über Einrichtungen, Angebote, Treffpunkte und Unterstützungsmöglichkeiten i n den beiden Stadtteilen informieren soll. Diese
Publikation soll zur besseren Anbindung und Teilhabe von Senior*innen beitragen. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, will der Arbeitskreis
zudem Stände auf Stadtteilfesten sowie an zentralen Orten im öffentlichen Raum nutzen, um Senior *innen im persönlichen Gespräch auf die
Einrichtungen und Angebote aufmerksam zu machen und den Zugang zu diesen zu erleichtern. Die Erstellung der Broschüre findet in enger
Abstimmung mit der bezirklichen Senior*innenenkoordinatorin statt.
Ein übergreifendes Schwerpunktthema in allen 15 Sozialraumgebieten wird die Demokratieförderung. Auch in Höhenhaus und Dünnwald wird
die soziale Infrastruktur gezielt zusammenarbeiten, um niedrigschwellige Angebote und Kooperationen zu diesem Thema zu initiieren. Geplant
sind bspw. partizipative und niedrigschwellige Formate wie „Thekengespräche“ oder eine Kampagne zum Thema „Solidarität“, die Bewohner*innen
ermutigen sollen, sich aktiv mit demokratischen Prozessen auseinanderzusetzen und die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken sollen. Die
Sozialraumkoordination übernimmt dabei eine zentrale Rolle in der Konzeption, Koordination und Begleitung der Prozesse und sorgt für
Synergieeffekte zwischen bestehenden Strukturen und neuen Initiativen.
Es stehen in 2025 viele personelle Veränderungen im Stadtteil an: Zahlreiche neue Kolleg*innen – darunter Fachkräfte von GAG, Jugendzentren,
Schulen, Kindertagesstätten und dem Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) – nehmen ihre Arbeit neu auf. Um die Vernetzung und die Informiertheit
über die Stadtteile zu fördern, werden Stadtteilbegehungen organisiert, die einen niedrigschwelligen Einstieg in die sozialräumliche
Zusammenarbeit ermöglichen.
Zudem ist für die nächsten Jahre die Einrichtung einer niedrigschwelligen Sozialberatung im Donewald geplant, um den besonderen
Herausforderungen dieses Wohngebiets zu begegnen. In enger Zusammenarbeit mit der Gemeinwesenarbeit, der Stadtteilkoordination und
weiteren Akteur*innen soll ein möglichst nachhaltiges Angebot entstehen, das den Bewohner*innen Unterstützung und Vermittlung bei sozialen,
finanziellen und integrationsbezogenen Fragen bietet. Ziel ist es, durch aufsuchende Beratung und feste Sprechstunden die Zugänglichkeit zu
sozialen Leistungen zu erleichtern, Orientierung im Behördendschungel zu geben und Familien in prekären Lebenssituationen gezielt zu entlasten.
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Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Alleinerziehenden und Familien mit internationaler Geschichte, die durch individuelle Beratung,
Informationsvermittlung und Vermittlung in weiterführende Hilfsangebote gestärkt werden sollen. Langfristig soll die Sozialberatung dazu
beitragen, soziale Isolation zu reduzieren, Bildungs- und Arbeitsmarktchancen zu verbessern und die Teilhabe der Bewohner*innen am
gesellschaftlichen Leben zu fördern.
Das Jahr 2025 wird somit durch eine Vielzahl an Veränderungen, neuen Projekten und Herausforderungen geprägt sein. Die
Sozialraumkoordination wird weiterhin eine zentrale Rolle in der Vernetzung, Begleitung und Entwicklung von Angeboten im Stadtteil übernehmen,
um die sozialräumliche Zusammenarbeit zu stärken und nachhaltige Strukturen zu fördern.
Seite 1 von 13
Jahresbericht für das Jahr 2024
und das Sozialraumgebiet Mülheim-Nord /
Keupstraße
des Trägers CSH Köln gGmbH
Seite 2 von 13
1. Veränderungen im Sozialraumgebiet
Soziale Infrastruktur
Campus-Gesundheit & Perspektiven
2024 wurde die Maßnahme des Jobcenters, die von TERTIA GmbH umgesetzt wurde, beendet.
„Dritte Orte“ in Stammheim
Über das Programm „Dritte Orte“ gab es ein Angebot von interkultur e.V. an zwei Tagen/Wochen mit kreativen und künstlerischen Projekten für
Menschen mit Fluchterfahrung / migrantisierte Menschen in Stammheim, es war auch offen für die Nachbarschaft. Das Projekt lief Ende Dezember
aus.
Learn-Company
Seit 2018 bietet die Learn Company Nachhilfe in Grund- und weiterführenden Schulen an. Seit 2023 ist die Learn Company auch an Förderschulen
aktiv. Seit 2024 ist die Learn Company auch in Mülheim vor allem an weiterführenden Schulen aktiv, z.B. der GHS Tiefentalstraße.
Stadtentwicklung
Ilias-Gut-Straße Stammheim
Mit dem seit Langem feststehenden Abriss des GAG-Wohnhauses in der Ilias-Gut-Straße 7 – 13 in Stammheim wurde im November 2024 begonnen.
Mit der Fertigstellung des Neubaus rechnet die GAG Ende 2027 . Aus den zuvor 56 Wohneinheiten werden nun insgesamt 90 Wohnungen in
unterschiedlicher Größe und es soll eine fünfgruppige Kindertagesstätte entstehen. 81 dieser Wohnungen sind öffentlich gefördert.
Quartiersentwicklung auf dem I/D Cologne-Gelände
Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Köln -Mülheim entsteht auf insgesamt 7 Hektar Grundstück derzeit Kölns größte gewerbliche
Quartiersentwicklung - I/D Cologne. Das Projekt wird bis 2026 in elf Bauabschnitten mit ca.160.000 m2 Bruttogeschossfläche realisiert. In 2024
wurde ein weiteres Gebäude, der HANGAR, mit Büroflächen, einem Fitnessstudio und einer Gastronomie fertiggestellt.
Arbeiter:innen-Häuser Keupstraße
Zwei Wohnungseigentümerinnen haben etwa 50 Bewohner:innen eines Mehrfamilienhauses im Kölner Stadtteil Mülheim die Heizung abgedreht und
angekündigt, dass sie ihre Wohnungen auf absehbare Zeit nicht mehr heizen können. Die Vermieterinnen legten den Bewohne r:innen nah, sich
neue Wohnungen zu suchen und auszuziehen. Eine einstweilige Verfügung des Amtsgerichts, das Einschalten des Wohnungsamtes, verschiedene
Berichterstattungen und der Druck der Öffentlichkeit bewirkten, dass die Heizungsanlage provisorisch wieder in Betreib genommen wurde. Dennoch
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bleibt die Lage angespannt und kritisch: Es gibt viele gravierende Mängel am Haus und in den Wohnungen. Die Sozialbindung und die
Mietpreisbindung laufen Anfang 2026 aus. Leere Wohnungen werden nicht weitervermietet.
Bauarbeiten Mülheimer Brücke
Die zweite Bauphase an der Mülheimer Brücke begann am 5. Februar 2024.
Die Brücke ist für den Fahrzeugverkehr in Fahrtrichtung rechtsrheinisch für die gesamte Dauer gesperrt. Die Fahrspur in Richtung linksrheinisch
bleibt unbeeinträchtigt. Der Fuß- und Radverkehr kann weiterhin den Geh- und Radweg auf der Nordseite der Brücke nutzen.
Während der Baumaßnahme fahren die Bahnen der Linie 13 im linksrheinischen Stadtgebiet lediglich zwischen der Haltestellen Sü lzgürtel und
Slabystraße. Im rechtsrheinischen Stadtgebiet fährt die Linie 13 nicht. Die Bahnen der Linie 18 fahren während der Baumaßnahme im
linksrheinischen Stadtgebiet aus Bonn, Schwadorf bzw. Brühl kommend nur bis zur Haltestelle Slabystraße und von dort zurück. Im
rechtsrheinischen Stadtgebiet fahren die Bahnen der Linie 18 im Streck enabschnitt zwischen den Haltestellen Mülheim Wiener Platz und
Thielenbruch. Es gibt einen Ersatz durch Busse.
Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Birlikte
Am 9. Juni 2024 jährte sich der Nagelbombenanschlag auf der Keupstraße durch den NSU zum 20. Mal. An diesem traurigen Jahrest ag fand ein
Gedenk- und Kulturfest unter dem Titel „Birlikte – Zusammenhalten“ auf der Keupstraße und in der direkten Umgebung statt.
Das Programm ermöglichte durch Gesprächsformate, Führungen, Musik- und Theaterbeiträge sowohl Räume der Erinnerung als auch ein festliches
Beisammensein (Straßenfest). Am Tag der Europawahl sollte eine vernehmbare Botschaft für den gesellschaftlichen Zusam menhalt und gegen
Extremismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz gesendet werden.
Die Konzeptionierung und Programmgestaltung der Gedenkveranstaltung erfolgt gemeinschaftlich von der Stadt Köln, den Betroffenen des Attentats,
Anwohnenden der Keupstraße, der IG Keupstraße und mit weiteren Initiativen und Partner*innen, wie unter anderem dem Land Nordrhein-Westfalen.
Personelle Veränderungen
Simon Lenz beendete seine Arbeit zum August 2024.
Nadja Oertel legte ebenfalls die Tätigkeit der Sozialraumkoordination nieder und wechselte in die Fachbereichsleitung Kinder, Jugend und Familie
der CSH gGmbH.
Als Nachfolgerin begann Henrieke Erchinger zum 1.11.2024 mit 28 Wochenstunden und dem sozialräumlichen Schwerpunkt Stammheim.
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2. Zielerreichung Schwerpunktziel
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
1.1 Schwerpunktziel
Kinder- und
Jugendgesundheit
Projektplanung für die folgenden Projekte
sind erstellt:
Informations- und Aufklärungsarbeit
multidiverser Adressat*innengruppe im
SRG verbessern Ziel: gesundheitliche
Aufklärungsarbeit ist verbessert
Vorschlag AP für alle SRG:
Sammlung aller relevanter Materialien und
Methoden
Dies umfasst zunächst strukturierte
Sammlung. In Verbindung mit dem
stadtweiten Projekt Informations- und
Aufklärungsarbeit für gesundheitliche
Angebote stadtweit verbessern sollte in
Verbindung damit ggf. auch eine
Kriterien geleitete Analyse der
Ausgangssituation im
Sozialraumgebiet erfolgen.
Relevante Materialien und
Methoden sind strukturiert
gesammelt und auf dem
Sharepoint erfasst.
100%
- Vernetzung durch
Erfahrungsaustausch/Hospitationen
Ziel: Wissen über andere
Angebote/Dienste/Einrichtungen sind
verbessert. Erste Erfahrungen und
Hinweise zur Möglichkeit der
Verstetigung sind erprobt
o Vorschlag AP für alle SRG:
Kenntnis und
Unterstützungsmöglichkeiten
durch die Datenbank in.koeln
In Verbindung zu den SRG-Projekten:
1. Verbesserung der Zugangs- bzw.
Übergangsgestaltung (im SRG)
2. Adäquate Netzwerkstruktur
In den relevanten Gremien
hat die SRK über die
Datenbank in.koeln
informiert und
Unterstützungsmöglichkeiten
deutlich gemacht.
100%
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
verbreitern durch Information in
Gremien
- Verbesserung der Zugangs- bzw.
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
zwischen Einrichtungen und Diensten
ist verbessert
o Vorschlag für AP für alle SRG:
Analyse der aktuellen Situation
mit Blick auf best-practice und
Schwierigkeiten
In Verbindung mit dem stadtweiten
Projekt Klärung der Struktur und
Strategie der Präventionsaktivitäten
der städtischen Dienststellen
Best-practise und
Schwierigkeiten sind
analysiert und dokumentiert
100%
- Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen abbauen
Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen sind minimiert
o Vorschlag für AP für alle SRG:
Zugangsbarrieren sind
sozialräumlich identifiziert und
dokumentiert
Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur
Erfassung der Zugangsbarrieren zur
Verfügung, in das diese dokumentiert
werden können.
In Verbindung zum stadtweiten Projekt:
1. Klärung der Struktur und der
Strategie der Präventionsaktivitäten
der städtischen Dienststellen
(stadtweit)
Raster zur Erfassung der
Zugangsbarrieren ist befüllt
100%
Erläuterungen durch die SRK:
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3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Sozialräumliches Ziel
Verbesserung der
Teilhabechancen
von Kindern und
deren Familien
Ausweitung des AK Übergang* um relevante
Akteure aus der Verwaltung und Behörden.
Multidisziplinäre und
ressortübergreifenden
Netzwerktreffen finden
statt.
Es wird auf Bildung und
Teilhabe von Geburt bis
zum Übergang auf die
weiterführende Schule
geschaut und
Bruchstellen bei
Teilhabechancen
identifiziert.
4 Treffen 100%
neue Akteure aus
Verwaltung und Behörden
werden gefunden.
4 Akteure 100%
Öffentlichkeitsarbeit Zusammenführung und
Fortschreiben der
Dokumentation der
Ergebnisse
1 Dokument wird
fortgeschrieben und
veröffentlicht
70%
(Fortführung
s. ZV 2025)
Seite 7 von 13
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Vorstellung der Ergebnisse und Vernetzung
zuständiger Dienststellen mit sozialräumlichem
Netzwerk
Durchführung einer
Veranstaltung für und mit
Netzwerkpartner*innen
sowie zuständigen
Stellen. Vorstellung der
Ergebnisse und mögliche
Bearbeitung der
Bruchstellen
1 Veranstaltung
durchgeführt
40%
(Fortführung
s. ZV 2025)
Bezirklich
Verbesserung der
Vernetzungsstruktur
von
Beratungsangeboten
Vernetzung bezirklicher Beratungsstellen mit
themenspezifischen Schwerpunkten
Aufbau und Fortführung
eines bezirklichen AK
Beratung**
2 Treffen 100%
Fachinput für Beratende 1 Fachinput 100%
Beratungsstellen mit zuständigen Dienststellen und
Behörden vernetzen
Gespräche mit Ämtern
und/oder Behörden
zusammen mit BAL und
der Geschäftsstelle
„Lebenswerte Veedel“
1 Austauschtreffen 100%
Seite 8 von 13
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Erläuterungen durch die SRK:
*AK Übergang
In 2024 lag der Fokus des AK auf der interdisziplinären Betrachtung der kindlichen Bildungsbiografie von Geburt bis zum Übergang weiterführenden
Schule. Alle Ereignisse wurden in Blick genommen, Aufgaben der Familien und des Systems, sowie Stolpersteine und Empfehlungen formuliert vor
dem Hintergrund, was es für eine gelungene Übergangsgestaltung braucht. Im Jahr 2025 soll gemeinsam mit relevanten Dienststellen und
Einrichtungen an diesem Dokument weitergearbeitet werden, um konkret auf die Verbesserung einzelner Aspekte hinzuwirken. Die
Fachveranstaltung soll ebenfalls im Jahr 2025 durchgeführt werden um Praktiker*innen, relevante Dienststellen und Akteur*innen
zusammenzubringen und mit sozialräumlicher Perspektive auf die Herausforderungen zu schauen und Lösungen anzuschieben.
**AK Beratung
Im Rahmen des Ergebnisberichts „Beratung im Bezirk Mülheim“ (von der SRK 2024 veröffentlicht) wurde von den Beratungsstellen des Bezirks der
Wunsch nach einem Austauschgremium zum Thema Beratung geäußert. Die bezirklichen Sozialraumkoordinationen nahmen diesen Impuls auf und
initiierten gemeinsam mit den Expert*innen aus den örtlichen Beratungsstellen in freier Trägerschaft sowie den kooperierenden Ämtern die Gründung
eines neuen Fachgremiums. Vorangegangen sind drei Fachgespräche mit relevanten Ämtern und Dienststellen. Am 18.09.24 fand die
konstituierende Sitzung des „Forum.Beratung.Mülheim“ im Stadtteiltreff Stegerwald/Mülheim-Süd statt. Das erste Treffen bot rund 40 Beratenden
sowie Mitarbeitenden der bezirklichen Ämter aus Mülheim eine Plattform für Austausch und Vernetzung. Künftig dient das Forum der
interdisziplinären Zusammenarbeit der Beratungsstellen und fördert die Schnittstellengestaltung mit der Verwaltung.
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4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozialräumliche
s Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Sozialräumliche Themenermittlung
gesamtes SRG Medienkonsum bei KiJu Ja
Psychische Gesundheit im Sozialraum (Zunahme von häuslicher Gewalt, hochstrittige
Eltern, Zunahme von Autismus)
Ja
Zunehmende Gewalt an Schulen ggü. Schüler*innen und Erwachsenen Ja
Lachgas-, Drogen- und Alkoholkonsum bei Kindern und Jugendlichen Ja
Erreichbarkeit der Ausländerbehörde Ja
Übergang zwischen den Systemen (Kita, Grundschule, weiterführende Schule) Ja
Wohnen: Gentrifizierung, Verdichtung, Mietausbeute Ja
Fehlende Sprachmittlung Ja
Öffentlicher Raum: Orte des Zusammenkommens für Kinder, Jugendliche,
Erwachsene
AG Wiener Platz / Situation und Entwicklungen am Wiener Platz Ja
Übersicht über Beratungsangebote und deren Kapazitäten im Bezirk Ja
Mülheim-Nord Berliner Straße/Marktplatz: Müll, Wildparken, Lärm, Aufenthaltsqualität Ja
Keupstraße Gründung Lobby für Kinder und Jugendliche auf der Keupstraße Ja
Nagelbombenanschlag und Mahnmal auf der Keupstraße Ja
Neue Räumlichkeiten für den Jugendladen (AaK) Ja
Sauberkeit, Müll Ja
Schulabsentismus Ja
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozialräumliche
s Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
„Arbeiterhäuser“ – Mietmängel (Schimmel, kaputte Heizungen, Fenster etc.) Ja
Stammheim Entweihung und Abriss der Kirche Ja
Räume für Lebensmittelausgabe und Knappheit der Plätze Ja
Abriss und Neubau des GAG Wohngebiets Ja
Erläuterungen
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Kennzahl/Indikator* Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
AK Marktplatz Einrichtung und Moderation des AK
Marktplatz zur Bündelung von Themen
und Anliegen und Vernetzung von
Akteur*innen rund um den Marktplatz
planmäßig
Erläuterungen
Sozialraumgebietsanalyse
Im Jahr 2024 wurde im SRG Mülheim-Nord/Keupstraße der begonnene Prozess der Sozialraumgebietsanalyse fortgesetzt.
So wurde nicht nur ein Analyseentwurf erstellt und mit der Geschäftsstelle diskutiert, es wurden Bürger*innenbeteiligungen durchgeführt,
Fachgespräche mit Akteur*innen vor Ort geführt, Bürger*innenkonferenzen durchgeführt und ebenfalls eine erste Sozialraumkonferenz. Sowohl bei
der Konzeption als auch bei der Durchführung und anschließenden Dokumentation waren die Sozialraumkoordinator*innen maßgeblich beteiligt.
Seite 11 von 13
Bürger:innenbefragung mit Studierenden der TH Köln
Im Vorlauf zu der Bürger:innen-Konferenz befragten Studierende der TH Köln im Rahmen eines Seminars von Nadia Oertel in den vier Teilgebieten
des Sozialraums. So konnten Menschen erreicht werden, die nicht an der Konferenz teilnahmen, Die Themen aus allen Bereichen des Sozialraums
wurden benannt und es konnten Einladungen zu der Veranstaltung ausgesprochen werden.
Bürger:innenkonferenz im Bürgerhaus MüZe
Die Bürger*innenkonferenz Mülheim-Nord / Keupstraße / Stammheim / Wiener Platz fand am Freitag, 11.10.2024 von 14 -17 Uhr mit anschließendem
Ausklang bei Essen und Getränken im Bürgerhaus MüZe, Berliner Straße 77, 51063 Köln, statt.
Aus den bisherigen Ergebnissen der Dico -Befragung, den Fachgesprächen und den ausgewählten Herausforderungen aus der
Sozialraumgebietsanalyse wurden drei Themenbereiche gebildet: AUFWACHSEN – ZU HAUSE – MITGESTALTEN. Gemeinsam mit ca. 50
Bürger:innen wurden die Themen diskutiert und priorisiert.
Sozialraumkonferenz im VHS-Saal im Bezirksrathaus Mülheim
Die Sozialraumkonferenz fand am Dienstag, den 19.11.2024 von 14 bis 17 Uhr im VHS-Saal der VHS Köln im Bezirksrathaus statt.
Es waren Akteur*innen, Vertreter*innen der Bezirkspolitik, der Fachverwaltung und Bürgeramtsleitung sowie Schlüsselpersonen und
Bewohner*innen vor Ort. Die knapp 50 Teilnehmenden tauschten sich in Gruppen zu den festgelegten Herausforderungen aus.
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit
der Treffen)
Vernetzung
Forum.Beratung.Mülheim
In dem bezirklichen Forum.Beratung.Mülheim wurde sich nach einer erfolgreichen Auftaktveranstaltung im Herbst 2024
zum Ziel gesetzt, zwei Sitzungen (19.01.2025 & 8.10.2025) pro Jahr durchzuführen. In den Sitzungen wird sowohl der
fachliche Austausch der bezirklichen Professionen gefördert als auch Fachgespräche mit verschiedenen Ämtern
(Bezirksjugendamt, Jobcenter, Bezirksausländeramt etc.) ermöglicht.
2-4 mal / Jahr
5. Ausblick Folgejahr
Soziale Infrastruktur und Stadtentwicklung
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Abriss der OT St. John (Offene Kinder- und Jugendarbeit), der Kindertagesstätte und der Kirche St. Johannes in Stammheim
Der Abriss der Räumlichkeiten von der OT St. John, der Kita sowie der bereits entweihten Kirche St. Johannes ist ab April 2025 geplant und führt
bei den Anwohnenden und Besucher*innen zu Verunsicherung. Ab März 2025 ist der Umzug der OT St. John in Container geplant und soll bis zum
31.03. 2025 abgeschlossen sein. Die Dauer dieser Interimslösung ist noch unbekannt , die Bauphase wird jedoch auf drei Jahre geschätzt . Die
Container werden auf dem Parkplatz (Moses-Hess-Str., ehem. Cambio-Parkplatz) und der anliegenden Wiese aufgestellt werden. Ein Bauzaun wird
die nutzbare Wiesenfläche eingrenzen. Der Neubau mit drei Wohnblöcken soll über die Kita und die OT St. John gebaut werden, welche an die
gleiche Stelle kommen sollen. Es wird somit nur das Grundstück bebaut, das bisher der Kirche gehört hat und die sonstige Infrastruktur bleibt
erhalten (anliegender Netto etc.). Die neue n Räumlichkeiten der OT St. John verkleinern sich auf 350qm mit kleiner Terrasse und Garten von
ehemals 800qm.
Abriss Kita der St. Antonius
Die Kita der St. Antonius wird aufgrund von baulichen Mängeln im Jahr 2027 schließen. Der hohe organisatorische Planungsaufwa nd bis zu
Schließung hat zur Folge, dass die Kita-Mitarbeitenden schon in 2025 nicht mehr an den verschiedenen sozialräumlichen Arbeitskreisen teilnehmen
können.
Neubauprojekt Wiesdorfer Straße
Das Neubauprojekt Wiesdorfer Straße wird bis zum Herbst 2025 von der GAG Immobilien AG zur Anmietung fertig gestellt. Es werden 29 öffentlich
geförderte Wohnungen erbaut. Dabei sind Räumlichkeiten für eine 6-gruppige KiTa geplant.
Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Keupstraße – Mahnmal-Entwicklung
Die Mahnmalentwicklung an der Ecke Keupstraße/Schanzenstraße werden durch die Sozialraumkoordination weiterhin begleitet, denn der
Beschluss (die Beauftragung eines Gedenkortes in Erinnerung an die beiden Bombenanschläge des NSU-Netzwerks in Köln) wurde nach wie vor
nicht umgesetzt.
Keupstraße – Birlikte
Zum 21. Jahrestag des Nagelbombenanschlags auf der Keupstraße wird es am 09.06.2025 wieder eine Form des Gedenkens geben, wenn auch in
einem kleineren Rahmen als im Jahr 2024.
AK Übergang und AK Schulsozialarbeit Mülheim
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Beide Arbeitskreise werden weiterhin intensiviert. Hierbei sollen insbesondere relevante Fachämter wie beispielsweise die Fachstelle
Gewaltprävention, Amt für Kinder, Jugend und Familie, Abteilung Kinderinteressen und Jugendförderung, miteinbezogen werden.
AK Wiener Platz
Eine ämter-, ressort- und zielgruppenübergreifende Zusammenarbeit wird in dem sozialräumlichen AK Wiener Platz weiterhin angestrebt und als
eine wichtige Voraussetzung verstanden, um die Themen rund um den Wiener Platz bearbeiten zu können. Die Sozialraumkoordination befindet
sich seit Sommer 2023 auch bei der städtischen AG Wiener Platz in den Unterarbeitsgruppen UAG Angstraum, Sicherheit und Ordnung, UAG
Platzgestaltung und Sauberkeit, sowie UAG Vernetzung sozialer Angebote und bringt dort den sozialräumlichen Blick mit in die (U)AGs.
AK Soziales Stammheim
Der AK Soziales Stammheim arbeitet auch im Jahr 2025 aktiv an den sozialräumlichen Themen weiter. Für 2025 ist die Gründung einer
Unterarbeitsgruppe geplant, die sich mit der Frage auseinandersetzt, ob und in welchem Rahmen es in Stammheim wieder ein Stadtteilfest geben
kann (so wie 2017 & 2018). Die Sozialraumkoordination nimmt in dieser Unterarbeitsgruppe eine vernetzende und moderierende Rolle ein.
AK Marktplatz
Der AK Marktplatz zusammengesetzt aus Initiativen und Akteurinnen rund um den Marktplatz wird sich im kommenden Jahr für die Verbesserung
der Aufenthaltsqualität einsetzen. Mit Unterstützung der Sozialraumkoordination sollen Aktionen zur Belebung des Platz tes mit dem Netzwerk
umgesetzt werden.
Schwerpunktthema Demokratie & Bildung
In den sozialräumlichen und bezirklichen AKs werden verschiedenste Ideen gesammelt, demokratische Strukturen zu stärken. Die
Sozialraumkoordination begleitet auch in diesem Jahr die Prozesse der verschiedenen Akteure und bringt Ideen mit ein, Demokra tie-Projekte zu
fördern und zu stärken. Es wird ein Format über den gesamten Sozialraum geben, indem Ideen gesammelt werden und gegenseitige Unterstützung
gefördert wird.
Die Sozialraumkoordinator*innen selbst entwickeln ebenfalls eine stadtweite Idee, wie sie sich aktiv an dem Prozess des Demokratieförderung
beteiligen können (Plakatkampagne).
Prozess: Sozialraumgebietsplanung - Planungskonferenz
In der zweiten Jahreshälfte ist die Planungskonferenz der Sozialraumgebietsanalyse angedacht. Ein konkretes Datum gibt es noch nicht und wird
im Laufe der ersten Jahreshälfte weiterentwickelt.
2024
Bezirk Nippes
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Jahresbericht für das Jahr 2024
und das Sozialraumgebiet Bilderstöckchen
des Trägers Netzwerk e.V. Soziale Dienste und Ökologische Bildung
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1. Veränderungen im Sozialraumgebiet
Soziale Infrastruktur
Die Akteurslandschaft und Netzwerke in Bilderstöckchen sind durch strukturelle und finanzielle Einschränkungen stark geschwächt.
Streichungen etablierter Angebote und die Beendigung der Schwerpunktträgerschaft führten zu Umstrukturierungen und einem redu zierten
Engagement in der sozialräumlichen Projektarbeit. Die Haushaltsverhandlungen auf Bundes - und Landesebene sowie die im Nove mber von der
Stadt Köln angesetzten Kürzungen im Sozialbereich (z.B. Frauenprojekte, Sportprojekte, Geflüchtetenhilfe, Jugendprojekte) haben die Akteur*innen
an ihre Grenzen gebracht. Der Wegfall von Angeboten im Beratungs - und Unterstützungsnetz für benachteiligte Einwohner*innen führte z.T. auch
zu Kündigungen und dem raschen Verlust erfahrener Mitarbeiter*innen.
Stadtentwicklung
Das „Räumliche Entwicklungskonzept REK LiebigQuartier“ wurde nach der partizipativen Phase der Konzepterstellung im September den
Ausschüssen zur Beschlussfassung vorgelegt. Der Entwurf sieht vor, die Verwaltung mit der Initiierung und Begleitung von sieben Kernprojekten zu
beauftragen, von denen fünf das südliche Bilderstöckchen betreffen. Nach Änderungen durch die Bezirksvertretungen Nippes und Ehrenfeld wurde
die Vorlage im November vom Stadtentwicklungsausschuss beschlossen. Die Änderungen umfassen die Entwicklung geeigneter Formate zur
besseren Information und Einbindung von Politik, Öffentlichkeit und Stakeholdern, die Erhöhung des Grünraums sowie die Prüfun g einer
Vorkaufssatzung zur Sicherung wichtiger Grundstücke für eine nachhaltige Quartiersentwicklung.
Quartiersentwicklung des „BilderVeedels“: Die städtebauliche Entwicklung des 4 ha große n Areals an der Longericher Straße hin zu einem
Stadtquartier für generationenübergreifendes Wohnen und unterschiedliche, gewerbliche Nutzungen durch Cube Real Estade, Stadtplanungsamt
und Wirtschaftsförderung Köln ist entscheidend e Schritte vorangekommen. Die partizipative Workshopreihe zum innovativen Piloten „Urbane
Produktion” wurde abgeschlossen. Das Planungskonzept zum „BilderVeedel” wurde erstellt und die Beauftrag ung zur Ausarbeitung eines
entsprechenden Bebauungsplanentwurfs im Stadtentwicklungsausschuss und der BV-Nippes im März 2024 beschlossen.
Energetische Sanierung der sog. Rockenhauser Siedlung: Sehr zügige und erfolgreiche Fortsetzung der Sanierung im vermieteten Bestand
durch die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH. Die geplante, abschließende Versorgung mit Mieterstrom konnte bisher nicht im
Zeitrahmen realisiert werden, aufgrund von Engpässen bei den für die Stromanschlüsse (Stromzähler u.a.) zuständigen Unternehmen.
Abriss und Neubau Haus Adelheid : Auch der SkF Köln e.V. hat eine sehr wichtige (energetische) Standortoptimierung und -Erweiterung ihres
Wohnhauses für minderjährige und junge Schwangere, alleinerziehende Mütter oder Väter und ihren Kindern in belasteten Lebenssituationen
gestartet. Nach dem Abriss der angeschlossenen KiTa Haus Adelheid erfolgte im April die Grundsteinlegung für den ersten Teil des neuen
Gebäudeensembles. Sobald das erste Gebäude fertig gestellt ist, erfolgt der Umzug der Bewohner*innen des Haus Adelheids (geplant für Sommer
2025), der Abriss des alten Hauses und die Fertigstellung des zweiten Gebäudes, das auch Mietwohnungen bieten soll.
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Quartiersplatz Altleiningenweg: Die Planung zur Entsiegelung und Umgestaltung wurde erstellt und im November der Baubeschluss durch die BV
Nippes beschlossen, mit anvisierter Realisierung im 1. HJ 2025.
Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
„KlimaVeedel Bilderstöckchen“ ist ein Kooperationsprojekt der RheinEnergie AG, das im Januar als zweites KlimaVeedel Kölns ausgewählt
wurde. Ziel ist die Erreichung der Klimaneutralität Kölns bis 2035. Bis Ende 2025 sollen in den beiden KlimaVeedeln partizipa tive Maßnahmen
entwickelt u nd getestet werden. Stadtteilbegehungen und Veranstaltungen wie der „EnergieTag“ bildeten die Grundlage für erste Ideen und
Maßnahmen, darunter kostenfreie Energieberatung und Gesprächsrunden mit Wohnungsbaugesellschaften.
„HEY Nippes – Check mit uns dein Veedel“ ist ein Kooperationsprojekt der Stadt Köln zur Förderung der strukturellen Partizipation von Kindern
und Jugendlichen. Es startete im März mit zweiwöchigen „Veedels-Checks“ in allen 7 Stadtteilen, bei denen die Teilnehmer*innen ihr Wohnumfeld
erkunden und bewerten konnten. Insgesamt wurden 520 Beiträge gesammelt, davon 101 aus Bilderstöckchen (23 %). Die Hauptthemen waren
Verkehr, Mobiliar im öffentlichen R aum, Sauberkeit und Sicherheit. Im Juni wurde die „100 -Tages-Challenge“ zur schnellen Umsetzung der
Verbesserungsvorschläge gestartet. Sechs Projektideen aus der Kategorie „Meine Idee für Nippes“ werden 2025 mit 113.000 € aus dem
Stadtverschönerungsprogramm der BV Nippes umgesetzt, darunter die Aufwertung des Spielplatzes Ebernburgweg in Bilderstöckchen.
Personelle Veränderungen
Verabschiedung Bürgeramtsleiter Ralf Mayer: Im Mai wechselte der sehr engagierte und insbesondere auch in Akteursreihen sehr geschätzte ,
langjährige Bürgeramtsleiter des Bezirks Nippes, Ralf Mayer, als Amtsleiter in das Ordnungsamt der Stadt Köln. Die Bilderstöc kchen Konferenz
verabschiedete ihn schweren Herzens mit einer gemeinsam erstellten Collage und einem „Herzlichen Dank für alles!” sowie den besten Wünschen
für die zukünftigen Aufgaben.
Begrüßung neuer Bürgeramtsleiter Franz Dillmann: Die Neubesetzung der Bürgeramtsleitung erfolgte Mitte Dezember. Herr Dillmann, bis dahin
BA von Rodenkirchen nahm aber bereits im November die Einladung der Bilderstöckchen Konferenz an, zur gemeinsamen Jahresabschlusssitzung,
mit einem herzlichen Willkommen und auf eine gute Zusammenarbeit im SRG und Bezirk!
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2. Zielerreichung Schwerpunktziel
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
1.1 Schwerpunktziel
Kinder- und
Jugendgesundheit
Projektplanung für die folgenden Projekte sind
erstellt:
- Informations- und Aufklärungsarbeit
multidiverser Adressat*innengruppe im
SRG verbessern
Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit
ist verbessert
o Vorschlag AP für alle SRG:
Sammlung aller relevanter Materialien
und Methoden
Dies umfasst zunächst strukturierte
Sammlung. In Verbindung mit dem
stadtweiten Projekt Informations- und
Aufklärungsarbeit für gesundheitliche
Angebote stadtweit verbessern sollte in
Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien
geleitete Analyse der Ausgangssituation im
Sozialraumgebiet erfolgen.
Relevante Materialien und
Methoden sind strukturiert
gesammelt und auf dem
SharePoint erfasst.
100%
o Vorschläge aus den einzelnen SRG:
Frage: Welche Materialientypen/ -
arten und Methoden zur Informations-
und Aufklärungsarbeit im Rahmen der
Kinder- und Jugendgesundheit sind für
welche Zielgruppen vor Ort geeignet?
Qualitative Reflexion in den relevanten
Gremien zur Eignung unterschiedlicher
Materialientypen und Methoden (zum
Beispiel Flyer, Broschüren, Poster, QR-
Codes, Homepages, Social Media,
persönliche Ansprache/ Begleitung, …) für
verschiedene Zielgruppen (Schwangere,
Kinder, Jugendliche, Eltern, Mitarbeitende,
…) und unterschiedliche Milieus im
Sozialraumgebiet.
Eine Empfehlung für das
Sozialraumgebiet
Bilderstöckchen ist formuliert
100%
- Verbesserung der Zugangs- bzw.
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt
Klärung der Struktur und Strategie der
Präventionsaktivitäten der städtischen
Dienststellen
100% (bis 2024) 100%
Seite 5 von 14
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
zwischen Einrichtungen und Diensten ist
verbessert
o Vorschlag für AP für alle SRG:
Analyse der aktuellen Situation mit
Blick auf best-practice und
Schwierigkeiten
Best-Practice und
Schwierigkeiten sind analysiert
und dokumentiert
o Vorschläge aus den einzelnen SRG:
Frage: Welche Möglichkeiten der
Visualisierung gibt es, um die in den
verschiedenen Lebens- und
Übergangsphasen zuständigen
Einrichtungen und Dienste bzw.
Beratungsmöglichkeiten für die
Einwohner*innen des
Sozialraumgebiets sichtbar zu
machen?
Entwickeln von Schaubildern/ Tafeln, die
zum Beispiel entlang von Altersschienen
(zum Beispiel Schwangerschaft bis 27
Jahren) niedrigschwellig und in leichter
Sprache die Beratungs- und
Unterstützungsstrukturen sowie zuständige
Einrichtungen im Rahmen der Kinder- und
Jugendgesundheit für die Einwohner*innen
darstellen und somit Zugänge erleichtern.
Erste Schaubilder für das
Sozialraumgebiet werden als
Printvorlagen entwickelt und
sind als PDF-Dateien in den
Verteiler gesendet sowie online
gestellt auf der Seite der
Sozialraumkoordination.
100%
- Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen abbauen
Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen sind minimiert
o Vorschlag für AP für alle SRG:
Zugangsbarrieren sind sozialräumlich
identifiziert und dokumentiert
Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur
Erfassung der Zugangsbarrieren zur
Verfügung, in das diese dokumentiert
werden können.
In Verbindung zum stadtweiten Projekt:
1. Klärung der Struktur und der Strategie
der Präventionsaktivitäten der städtischen
Dienststellen (stadtweit)
100 (bis 2024)
Raster zur Erfassung der
Zugangsbarrieren ist befüllt
100%
o Vorschläge aus den einzelnen SRG:
Frage: Wie können Kinder mit
Adipositas einen positiven,
aktivierenden und nicht
„Sportabenteuer“, partizipatives Angebot
für adipöse Kids und Freunde (Projektidee
der AG Gesundheit und Sport), Pilotprojekt
für ein Jahr, vorbehaltlich der dafür zur
Das Pilotprojekt
„Sportabenteuer FitKids 2025 –
Sportkarussell für starke Kinder
70%*
Seite 6 von 14
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
stigmatisierenden Zugang zu
Sportangeboten erhalten?
Verfügung stehenden Hallenzeiten und
Teamer.
in Bilderstöckchen“ ist an den
Start gegangen.
Erläuterungen durch die SRK:
*Nach Rücksprache mit dem Bezirksrat Nippes des Stadtsportbunds Köln wird nun ein neuer Anlauf genommen, das durch die Corona-Auswirkungen auf die
Sportvereine ausgebremste Adipositas-Pilotprojekt zu starten. Mit Aktualisierung des ursprünglichen Konzepts ist nun auch ein Schulungsangebot zum Thema
Adipositas für interessierte Sportvereine eingeplant. Es wird damit begonnen, die Sportvereine anzuschreiben und gemeinsam mit der Kinderärztin, dem SkF e.V.,
sowie den Schulsozialarbeiterinnen der Grundschulen für das Projekt geeignete Kinder zu akquirieren. Bei positiver Resonanz der Kinder und Vereine wird das
Trainingsangebot im Frühjahr 2025 starten können.
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Sozialräumliches Ziel
Stärkung der
Teilhabechancen zur
Verbesserung der
Lebensbedingungen
insbesondere der
benachteiligter und durch die
Folgen der aktuellen Krisen
besonders betroffener
Bewohner*innen
Bilderstöckchens.
Empowerment durch
Selbstwirksamkeitserfahren
Partizipation zur gemeinsamen Quartiers- bzw.
Stadtteilentwicklung mit Fokus auf Steigerung der
Lebens- und Aufenthaltsqualität sowie Schaffung
neuer Wohn- und Aufenthaltsmöglichkeiten
Schwerpunkt: Konzeptentwicklungs- und
Umsetzungsbegleitung, Vermeidung von
Beteiligungsmüdigkeit.
Auswahl potentieller Maßnahmen:
Entwicklung/ Unterstützung
und Begleitung/Realisierung
von Maßnahmen der
Öffentlichkeitsbeteiligung im
Sozialraumgebiet unter
aktiver Einbindung von
Akteuren und
Einwohner*innen des
Sozialraums
Mindestens 2
Maßnahmen wurden
realisiert/ begleitet
100%
5 Maßnahmen
realisiert/
begleitet
Seite 7 von 14
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
im Rahmen von
Bürger*innebeteiligung und
Aktivierung sowie Hilfe zur
Selbsthilfe.
- „Vermeidung von Angsträumen“, Gestaltung
der KVB- Haltestelle und Kreuzung
Geldernstr./Parkgürtel
- Quartiersplatz Altleiningenweg, Gestaltung
und Nutzung
- „BilderVeedel“ städtebauliche Entwicklung
Longericher Str., Pilot „Urbane Produktion“
(cube-co-craft)
- Räumliches Entwicklungskonzept (REK)
LiebigQuartier, Erstellung und Umsetzung (?)
- „Hey Nippes“, Realisierung des Kinder- und
Jugendbeteiligungsprojekts der Stadt Köln im
Bezirk Nippes
- „un:box cologne – Deine Stadt, deine Ideen“,
Vorhabenentwicklung im Rahmen des
städtischen Projekts
- „Gestalte dein Veedel – gemeinsam sind wir
stärker“ – Umsetzung des AWO-
Ehrenamtsprojekts
- „Keine Idee geht verloren“- Übersicht über die
Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung in
Bilderstöckchen 2022 bis 2024
Mindestens 15 Akteure
wurden eingebunden
100%
Mindestens 50
Akteure beteiligt
Mindestens 50
Einwohner*innen wurden
erreicht
100%
Mindestens 450
Einwohner*innen
wurden erreicht
Seite 8 von 14
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Empowerment durch Begegnung und
(trans)kulturellen Austausch im Rahmen von
Stadtteilfesten, kulturellen sowie nachhaltigen
(Bildungs-) Events und Aktivitäten (BNE), offenen,
regelmäßigen Angeboten.
Auswahl potentieller Maßnahmen:
- „Frühlingsfest im Geldernpark“, von „Hallo
Nachbar – Dankeschön!“ in Kooperation mit
der AG Wohnen
- „Ferienspaß im Geldernpark 2024“ der AG
Jugend
- „Kulturpfad Bilderstöckchen“, Vorhaben von
Geschichtswerkstatt und Bürgerverein
Bilderstöckchen
- „111 Jahre Blücherpark“, Herausgabe Chronik
und Jubiläumsfest der Geschichtswerkstatt
- „2. Klima Veedel in Bilderstöckchen”,
Realisierung des partizipativen Pilotvorhabens
der RheinEnergie AG in Bilderstöckchen
- „1. Wintermarkt in Bilderstöckchen”, kreatives
Fest der AG Jugend in/um Lucky‘s Haus
- „Gemeinsam im Quartier“, Förderaus-
schreibung der drei RheinEnergie Stiftungen
2024, Antragstellung durch Akteure der
Bilderstöckchen Konferenz mit Fokus
Bilderstöckchen-Süd/ LiebigQuartier
Entwicklung/ Unterstützung
und Begleitung/ Realisierung
von Maßnahmen der
Bürger*innenaktivierung im
Sozialraumgebiet unter
aktiver Einbindung von
Akeuren sowie
Einwohner*innen des
Sozialraumgebiets
Mindestens 2
Maßnahmen wurden
realisiert/ begleitet
100%
7 Maßnahmen
realisiert/
begleitet
Mindestens 10 Akteure
wurden eingebunden
100%
Mindestens 45
Akteure beteiligt
Mindestens 100
Einwohner*innen wurden
erreicht
100%
Mindestens 500
Einwohner*innen
erreicht
Seite 9 von 14
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Hilfe zur Selbsthilfe durch informelle sowie
praktische Unterstützung zur Alltagsgestaltung
und -bewältigung
Realisierte Maßnahmen:
- „Gesundheit, Sicherheit, Geselligkeit“,
Angebote der AG Senioren
- „Update Seniorenkompass Bilderstöckchen“,
Abschluss und Print der Broschüre
- „Kinderrechte kindgerecht KiKi“, Abschluss
Handbucherstellung in Kooperation mit AG
KiTa
- „Lease ein Buch – das Bilderstöckchen 2.0“,
Update durch die Bilderstöckchen Konferenz
- „Mein Lieblingsbuch“, Lesefest der AG
KiTa/Schule
- „Gut essen und dabei sparen – wie geht
das?“, Schulungsangebote und Workshops
der Verbraucherzentrale NRW
- „Räume gesucht“, Fördern niedrigschwelliger
Angebote durch die Bilderstöckchen
Konferenz
Entwicklung/Unterstützung
und Begleitung/Realisierung
von Maßnahmen der Hilfe
zur Selbsthilfe im
Sozialraumgebiet unter
aktiver Einbindung von
Akteuren sowie
Einwohner*innen des
Sozialraumgebiets
Mindestens 2
Maßnahmen sind
realisiert/begleitet
100%
5 Maßnahmen
realisiert
Mindestens 10 Akteure
sind eingebunden
100%
Mindestens 55
Akteure
eingebunden
Mindestens 100
Einwohner*innen sind
erreicht
100%
Mindestens 200
Einwohner*innen
erreicht
* inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug
**grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht
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4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung Sozialräumliches
Thema? (ja/nein/in
Bearbeitung)
Sozialräumliche Themenermittlung
Umnutzung des
Kirchengebäudes der
Nathanaelkirche
Kirchenbauten sind Gemeingut! Gründung
einer AG zur Bewahrung und ggf.
zukünftigen Umnutzung des
Kirchengebäudes der Nathanaelkirche.
Es sollen Möglichkeiten eruiert werden, wie die
Nathanaelkirche bewahrt bzw. eine zukünftige Umnutzung
erfolgen kann.
Denkbar wäre auch eine Verknüpfung mit dem Projekt
„Multikultureller Begegnungsort für Senior*innen mit
Migrationshintergrund“.
Eine AG wurde gegründet.
ja
Entwicklung eines
Nutzungskonzepts
Infrastrukturraum
Gemeinsam mit der GAG soll ein
Nutzungskonzept zur Sozialarbeit im Quartier
entwickelt werden. Die konzeptionelle
Entwicklung soll bereits vor Fertigstellung
des Neubaus beginnen.
Im Rahmen des GAG Neubaus soll bereits vor dessen
Fertigstellung ein tragfähiges Nutzungskonzept Sozialarbeit im
Quartier entwickelt werden.
ja
Schaffung eines
(multikulturellen)
Begegnungsorts für
Senior*innen mit
Migrationshintergrund
Das Thema wurde immer wieder benannt
und der Bedarf für einen Begegnungsort für
Senior*innen mit Migrationshintergrund
wurde deutlich.
Es gilt einen Ort der Begegnung zu finden, an dem sich ein-
bis zweimal wöchentlich Senior*innen mit
Migrationshintergrund zum Beispiel zu einem gemeinsamen
Frühstück treffen können.
ja
Lärmschutz
Naherholungsgebiet
Blücherpark
Seit vielen Jahren ist die Lärmbelastung
durch die A57 im Blücherpark ein zentrales
Thema und insbesondere mit Blick auf die
Gesundheitsrelevanz möglichst intakter
Naherholungsgebiete für benachteiligte
Bevölkerungsgruppen im SRG
(Umweltgerechtigkeit, verkürzte Lebensdauer
benachteiligter Personengruppen, auch
aufgrund belasteten Wohnumfelds) aktueller
denn je. Neueste Lärmkartierungen zeigen
die extrem hohe Belastung in der
Der fehlende Lärmschutz war bereits Thema mehrerer, bislang
vergeblicher Beschlussvorlagen der BVen Nippes und
Ehrenfeld (Gesetzeslage sieht keine Lärmschutzmaßnahmen
an Naherholungsgebieten vor). Öffentlichkeitsarbeit vor Ort zur
Sensibilisierung auch der Politik sollten ein Umdenken und ggf.
Gesetzesänderungen ermöglichen.
ja
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung Sozialräumliches
Thema? (ja/nein/in
Bearbeitung)
Parkanlage, verschärft durch die Reflexion
des Verkehrslärms an der einseitig
errichteten Lärmschutzmauer zur
Wohnbebauung nach Ehrenfeld.
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Kennzahl/Indikator* Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
Schaffung eines
(multikulturellen)
Begegnungsorts für
Senior*innen mit
Migrationshintergrund
Aus dem ermittelten Bedarf nach einer Begegnungsmöglichkeit für
Senior*innen (Fokus Frauen) mit Migrationshintergrund hat sich die
Projektidee ergeben. Es gilt, einen Ort der Begegnung zu finden, an
dem sich ein- bis zweimal die Woche Senior*innen mit
Migrationsgeschichte zum Beispiel zum gemeinsamen Frühstück treffen
können.
Hierzu gilt es zunächst ein Konzept zu entwickeln, wie Senior*innen, mit
Migrationsgeschichte erreicht, ihre Bedarfe erfasst und partizipativ in
entsprechende Angebote umgesetzt werden können. Zudem sollte die
Öffnung hin zu Senior*innen ohne Migrationshintergrund perspektivisch
angelegt werden.
- Ein Konzept zur Erreichung der
Zielgruppe wird erstellt
- Potenzielle Begegnungsorte wurde
gefunden
- Denkbar wäre eine Anbindung an
den Infrastrukturraum der GAG“ im
Neubau der GAG
- Oder eine Anbindung an die
Nathanaelkirche im Zuge der
geplanten Umnutzung des
Kirchengebäudes
planmäßig
Lärmschutz
Naherholungsgebiet
Blücherpark
Aus dem auch aufgrund aktueller Lärmkartierungen ermittelten
Lärmschutzbedarf für erholungssuchende, insbesondere benachteiligte
Einwohner*innen ergibt sich die Forderung nach
öffentlichkeitswirksamen Sensibilisierungsmaßnahmen und politischem
Umdenken.
- Erste Maßnahmen wurden im
Rahmen der Vorstellung der Chronik
„111 Jahre Blücherpark” als auch
anlässlich der Feier zum
Parkjubiläum vor Ort durchgeführt.
planmäßig
Seite 12 von 14
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen)
Vernetzung
Aufgrund der unklaren Nutzung des Kirchengebäudes der Nathanaelkirche wurde eine
AG gegründet, die sich mit einer Bewahrung bzw. einer zukünftigen Umnutzung des
Kirchengebäudes befasst.
Ein Tagungsrhythmus des Gremiums wurde noch nicht
festgelegt, ein erster Termin ist für das erste Quartal 2025
geplant.
Erläuterungen
5. Ausblick Folgejahr
Soziale Infrastruktur
Die Haushaltsverhandlungen 2025/2026 führten zu erheblichen Streichungen, die viele Akteur*innen, darunter Mitglieder der Bilderstöckchen
Konferenz, betrafen. Arbeitsverhältnisse mussten zum Jahresende beendet werden, und Planungen, insbesondere im Sportbereich, wurden stark
beeinträchtigt. Obwohl ein Teil der insbesondere Projektk ürzungen im Januar/Februar 2025 von der Politik zurückgenommen wurde, blieben
personelle Verluste bestehen, was den Wegfall von Erfahrungen und aufgebautem Vertrauen zur Folge hat. Die Unsicherheiten werden durch die
erforderliche Genehmigung des Haushalts 2025/2026 durch die Bezirksregierung weiter verstärkt. Zudem könnten nicht zurückgenommene
Kürzungen und Umstrukturierungen in der Sozialberatung und der Arbeit mit Geflüchteten die Angebote der Offenen Türen erheblich einschränken.
Die betroffenen Akteur*innen versuchen, die Lücken durch Förderanträge zu schließen, was jedoch zusätzliche Ressourcen bindet . Zukünftige
Projekte im Rahmen des Programms „Lebenswerte Veedel“ müssen daher noch gezielter auf die Bedürfnisse der Gemeinschaft eingehen, um eine
Win-Win-Situation zu schaffen.
SRK-Jahresschwerpunkt 2025 „Demokratieförderung”: Förden des demokratischen Austauschs, Steiger n des Interesses an Politik und
möglichst auch eine Erhöhung der W ahlbeteiligung sind einige der Ziele, mit denen die Kölner SRKs im Wahljahr 2025 allparteilich aktiv werden
möchten. Dabei werden sowohl SRG -übergreifende Projekte realisiert (z.B. Kreativwettbewerb), als auch zu SRG-spezifischen Maßnahmen und
Projekten aufgerufen. Unter Einbindung der Akteursnetze vor Ort werden Aktivitäten umgesetzt, die den Zusammenhalt in der Gesellschaft, den
konstruktiven Austausch, sowie die Konflikt- und Kompromissfähigkeit befördern sollen.
Zweites Tafelangebot für Bilderstöckchen startet im Frühjahr: In Kooperation mit der LEBENSWERT Stadtkirche Köln e.V. geht exklusiv für die
Einwohner*innen des südlichen Bilderstöckchens (südlich des Parkgürtels) ein neues Tafelangebot an den Start! Das neue Angebot ist damit neben
dem etablierten Angebot des Kellerladen e.V. (im Norden des Stadtteils) die zweite öffentliche Lebensmittelausgabe des SRG und zunächst für 20
Haushalte vorgesehen.
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Stadtentwicklung
„Veedelsparkplatz Kuseler Straße”!? Der sich insbesondere rund um den zukünftigen Quartiersplatz Altleiningenweg seit Jahren aufschaukelnde
Parkraummangel in Bilderstöckchen, verschärft sich akut nach dem Schließen der baufälligen Tiefgarage der Allianz -Siedlung an der
Hunsrückstraße (mit drei 8 geschossigen Hochhäusern) wegen Einsturzgefahr. Der Vorschlag, ein Konzept zum Anwohnerparken gemeinsam mit
dem angrenzenden Netto-Markt zu entwickeln, wurde bereits in Zusammenhang mit der Umgestaltung des neuen Quartierplatzes Altleiningenweg
von der SRK thematisiert, auch um die Akzeptanz der Anwohnerschaft für die Umgestaltungsmaßnahme zu erhöhen. Ein Antrag in der BV-Nippes
soll im Frühjahr 2025 per Beschluss einen entsprechenden Prüfauftrag an die Verwaltung auf den Weg bringen!
„Wasserspielplatz Geldernpark ”!? Ein in 2022 erfolgter Beschluss der BV -Nippes zur prioritären, nachhaltigen Errichtung eines
Wasserspielplatzes im Geldernpark (nach vorausgegangener Abstimmung mit der Verwaltung) findet keine Entsprechung in der „Kom munalen
Spielraumplanung 2025-2030”, in der für die Spielraumplanung in Nippes die ,Neugestaltungsplanung’ des Geldernpark erst in 3. Priorität ab 1. HJ
2029 vorgesehen ist. Hier gilt es zu prüfen, inwieweit der frühere BV-Beschluss noch in der Spielraumplanung berücksichtigt werden kann. Auch im
Rahmen der Klimawandel-angepassten Durchführung des jährlichen Ferienspaßes im Geldernpark der AG Jugend wäre die zeitnahe Errichtung
eines Wasserspielplatzes von großer Bedeutung!
Innovatives Holzbauprojekt der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH auf dem Gelände des ehemaligen „Afrikanums” in
Planung: Vier Mehrfamilienhäuser mit igs. 84 frei finanzierten Wohnungen möchte die Aachener SWG auf dem rd. 6.000 m 2 großen Areal des
Missionsordens „Weiße Väter” an der Ludwigsburger Straße errichten. Die Gebäude sollen in Holz-Bauweise entstehen (größtes Holzbauprojekt für
Wohnzwecke in Köln), geplant sind Fassaden- und Dachbegrünung, Photo-Voltaik, Wärmepumpe, überdachte Fahrradstellplätze, Car- und Bike-
Sharing vor Ort neben reduzierter Anzahl von Tiefgaragenplätzen. Der Bauantrag ist eingereicht.
Sanierung der GAG-Bestände südlich und Neubauvorhaben nördlich der Straße ,Am Bilderstöckchen’: Start der Sanierung der Wohnblöcke
im teilentmieteten Bestand steht bevor, Entwürfe des vorhabenbezogenen Bebauungsplans und der Änderung des Flächennutzungsplans für den
Neubau aus drei Gebäuderiegeln mit 97 Wohneinheiten (100 % geförderter Wohnungsbau) sind erstell t und werden im Februar zur Beteiligung
veröffentlicht.
Vorgezogene Verlegung und Optimierung des Bolzplatzes Robert-Perthel-Straße: Die im Rahmen von HEY Nippes in 2024 durch Kinder und
Jugendliche der OT Lucky’s Haus beeindruckend initiierte Sanierung ihres nicht mehr bespielbaren Bolzplatzes soll auf Anregung der SRK im
Rahmen der GAG -Neubebauung ,Am Bilderstöckchen , (s.o.) vorgezogen werden. Sobald die durch die GAG bereits gestellten Anträge zur
Verlegung des Platzes bewilligt sind, kann mit der Verlegung (auf Kosten der GAG) begonnen werden , bevor die Gebä uderiegel erreichtet sind.
Dieses Vorziehen ist insbesondere von dem Hintergrund wichtig, da ein weiterer Bolzplatz des nördlichen Bilderstöckchen für das DKG-Interim im
Nordpark weichen musste (Nutzungsfortsetzung durch neue Gesamtschule Weidenpesch).
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Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
„Gesundheitsregion Köln -Nord”, bezirkliches Kooperationsprojekt der Stadt Köln , gefördert aus Landesmitteln : Gefördert durch das
Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW wird die Stadt Köln von 2025 bis 2027 in Chorweiler und Nippes den Aufbau einer
bezirksübergreifenden Gesundheitsregion Köln -Nord realisieren. Ziel ist es, Einwohner*innen den Zugang zu medizinischer Versorgung zu
erleichtern. Dabei sollen stärker und schwächer versorgte Bezirk verbunden werden, um durch enge Kooperation und Vernetzung Synergie-Effekte
zu erzielen. Es gilt u.a. die bestehenden lokalen medizinischen, therapeutischen, pflegerischen und sozialen Angebote sowie Leistungen von Ämtern
und Krankenkassen besser miteinander zu verknüpfen. Die SRK unterstützt die Projektmitarbeitenden bei der Einfü hrung in die bestehenden
Gremien und Netzwerke im Bezirk und SRG.
„KlimaVeedel Bilderstöckchen”, sozialräumliches Kooperationsprojekt der RheinEnergie AG: Das Projekt geht i ns zweite Projektjahr mit
folgenden geplanten Aktivitäten: Infomobil vor Ort ab Januar, großes Veedelsfest im Juni unter Beteiligung der Bilderstöckchen Konferenz. Weitere
Maßnahmen werden im Jahresverlauf entwickelt und umgesetzt.
2024
Bezirk Porz
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Jahresbericht für das Jahr 2024
für das Sozialraumgebiet Porz-Mitte/Urbach
des Trägers Diakonie Michaelshoven Die Sozialen Hilfen gGmbH
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1. Veränderungen im Sozialraumgebiet
Soziale Infrastruktur
Mit der Fertigstellung der drei Häuser der Neuen Porzer Mitte verfügt der Sozialraum im neuen Gemeindezentrum der katholischen Gemeinde St
Josef seit Anfang des Jahres über einen neuen Begegnungsort. Zentral in der Fußgängerzone gelegen bietet das „mittendrin“ ein en Ort zum
Verweilen, Vernetzen und für bürgernahe Angebote, wie z.B. den ehrenamtlich betriebenen Lotsenpunkt für Formularhilfe und Vermittlung von
Hilfeleistungen. Zudem steht die Räumlichkeit Vereinen und Initiativen zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung. Dadurch hat bspw. der Porzer
Klimatreff einen öffentlich zugänglichen Ort gewinnen können, wo sich die ehrenamtlich Engagierten nun jeden Donnerstagnachmittag treffen.
In 2024 erhielt die evangelische Gemeinde nach jahrelanger Vorarbeit die Förderzusage der Stiftung Wohlfahrtspflege für den U mbau der
Lukaskirche. Das geplante Lukasquartier wird zukünftig in dem Gebiet, wo Porz -Mitte auf Zündorf -Nord trifft, einen Raum fü r Begegnung und
Gemeinschaft schaffen. Das Außengelände soll zum ansprechenden Quartiersplatz, der Theatersaal im Untergeschoss zu multifunkt ionalen
nutzbaren Räumen umgestaltet werden. Beides soll dem Quartier zur freien Nutzung zur Verfügung gestellt wer den. Der Umbau soll bis Sommer
2026 abgeschlossen sein.
Mit dem über die RheinEnergie Stiftungen geförderten Projekt „Zukunftsquartier Wahn“ gibt es seit Herbst 2024 ein weiteres Qu artiersprojekt im
Bezirk Porz. Hier konnten die durchführenden Träger bestehend aus Diakonie Michaelshoven, JobWerke Porz und Theater Impuls auf die von der
Sozialraumkoordination Porz-Mitte / Urbach bereits in 2023 durchgeführten Analyse von Bedarfslage und Angebotsstruktur im Teilraum „Wahn
Nachtigallenstr“ zurückgreifen.
Stadtentwicklung
Im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) fanden in Porz-Mitte einige erfreuliche Veränderungen statt: Im Frühling 2024 startete
das Büro Porz Mitte für Vernetzung und Aktivierung seine auf drei Jahre angelegte Arbeit. Mit dem Verfügungsfonds steht sowohl
zivilgesellschaftlichen Akteuren als auch Gewerbetreibenden jeweils ein Finanzierungstopf für Projekte zur Revitalisierung de r Innenstadt zur
Verfügung. Die Sozialraumkoordination ist Mitglied im Beratungsgremium für den Bürgerorientierten Verfügungsfonds und arbeite t eng mit den
Quartiersmanagern vor Ort zusammen.
Am 25. September startete der Bau des neuen Parks in Porz -Mitte, der voraussichtlich bis Sommer 2026 fertiggestellt sein soll. Hier leitete die
Sozialraumkoordination bereits erste Schritte zur Aktivierung für eine soziale Bespieglung des Parks ein (siehe Ausblick).
Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Mit dem Nachbarschaftsfest Glashüttenstraße wurde gemeinsam mit den anliegenden Akteuren wie Quartiersarbeit, Kita, Jugendzen trum,
Seniorennetzwerk und LEG Immobiliengesellschaft erstmals eine bereits seit vielen Jahren geplante Vision realisiert. Die Aktion traf sowohl bei den
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beteiligten Einrichtungen als auch bei der Anwohnerschaft auf große Resonanz, so dass beschlossen wurde, das Fest im nächsten Jahr zu
wiederholen.
Das Veedelsfest im Rahmen der Klimawoche fand 2024 Verstärkung durch eine Kooperation der Sozialraumkoordination mit dem Büro Porz Mitte,
dem City Center Management und dem Porzer Bürgerverein. Neben den Info-Ständen rund um Nachhaltigkeit wurde das Fest in der Fußgängerzone
so um einen Flohmarkt, eine Hüpfburg und viele weitere Mitmach- und Essens-Stände von Vereinen und Einrichtungen aus dem Stadtteil erweitert.
Eine sozialraumübergreifende Kooperation war die Jahresabschlussaktion der Stadtteilkonferenzen Finkenberg, Gremberghoven und Porz-Mitte
/Urbach, die gemeinsam stattfand. Auf Einladung des Bürgeramtsleiters Guido Motter wurde das neue Kölnische Stadtmuseum besucht, gefolgt von
einem geselligen Netzwerktreffen im Café Wallraf. Sozialraumübergreifenden Kontakte wurden geknüpft und gemeinsame Projekte besprochen. Die
Veranstaltung war so erfolgreich, dass in diesem Jahr wieder eine gemeinsame Jahresabschluss Stadtteilkonferenz geben wird.
Personelle Veränderungen
Personell kehrte Lara Waldron aus der Elternzeit in die Sozialraumkoordination Porz-Mitte/Urbach zurück und nahm die Stelle in Vollzeit wieder auf.
Somit endete die Vertretung von Frau Deppe-Polzin und Frau Jacobi Navarro.
2. Zielerreichung Schwerpunktziel
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
1.1 Schwerpunktziel
Kinder- und
Jugendgesundheit
Projektplanung für die folgenden Projekte sind
erstellt:
- Informations- und Aufklärungsarbeit
multidiverser Adressat*innengruppe im
SRG verbessern
Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist
verbessert
o Vorschlag AP für alle SRG:
Sammlung aller relevanter
Materialien und Methoden
Dies umfasst zunächst strukturierte
Sammlung. In Verbindung mit dem
stadtweiten Projekt Informations- und
Aufklärungsarbeit für gesundheitliche
Angebote stadtweit verbessern sollte in
Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien
geleitete Analyse der Ausgangssituation im
Sozialraumgebiet erfolgen.
Relevante Materialien und
Methoden sind strukturiert
gesammelt und auf dem
SharePoint erfasst.
100%
Seite 4 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
o Vorschläge aus den einzelnen
SRG:
Wie erhalten die Akteure im
Sozialraumgebiet die
gesammelten Materialien und
Methoden?
Materialien und Methodensammlung wird
dem Sozialraumgebiet zur Verfügung
gestellt, zum Beispiel über die
Sozialraumwebsite oder eine digitale
Pinnwand (Padlet)
Die Materialiensammlung steht
dem Sozialraumgebiet zur
Verfügung.
100%
- Vernetzung durch
Erfahrungsaustausch/Hospitationen
Ziel: Wissen über andere
Angebote/Dienste/Einrichtungen sind
verbessert. Erste Erfahrungen und
Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung
sind erprobt
o Vorschlag AP für alle SRG:
Kenntnis und
Unterstützungsmöglichkeiten
durch die Datenbank in.koeln
verbreitern durch Information in
Gremien
In Verbindung zu den SRG-Projekten:
1. Verbesserung der Zugangs- bzw.
Übergangsgestaltung (im SRG)
2. Adäquate Netzwerkstruktur
100 (bis 2024)
In den relevanten Gremien hat
die SRK über die Datenbank
in.koeln informiert und
Unterstützungsmöglichkeiten
deutlich gemacht.
100%
o Vorschläge aus den einzelnen
SRG:
Wie können persönliche Treffen,
Austausch und Koordination
sichergestellt werden?
Konstitution eines AK Gesundheit für das
Sozialraumgebiet
Der AK Gesundheit ist
gegründet und hat viermal im
Jahr getagt
100%
- Verbesserung der Zugangs- bzw.
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt
Klärung der Struktur und Strategie der
100 (bis 2024) 100%
Seite 5 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
zwischen Einrichtungen und Diensten ist
verbessert
o Vorschlag für AP für alle SRG:
Analyse der aktuellen Situation mit
Blick auf best-practice und
Schwierigkeiten
Präventionsaktivitäten der städtischen
Dienststellen
Best-practice und
Schwierigkeiten sind analysiert
und dokumentiert
- Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen abbauen
Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen sind minimiert
o Vorschlag für AP für alle SRG:
Zugangsbarrieren sind
sozialräumlich identifiziert und
dokumentiert
Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur
Erfassung der Zugangsbarrieren zur
Verfügung, in das diese dokumentiert
werden können.
In Verbindung zum stadtweiten Projekt:
1. Klärung der Struktur und der Strategie
der Präventionsaktivitäten der städtischen
Dienststellen (stadtweit)
100 (bis 2024)
Raster zur Erfassung der
Zugangsbarrieren ist befüllt
100
o Vorschläge aus den einzelnen
SRG:
Wie können Zugangsbarrieren
abgebaut werden?
Entwicklung eines Projekts (zum Beispiel
aufsuchendes Angebot vor Ort an Schulen
und/oder Jugendeinrichtungen) im AK
Mentale Gesundheit Jugendlicher im
Bezirk Porz.
Ein Pilotprojekt wurde
entwickelt, durchgeführt und
evaluiert.
100%
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3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Sozialräumliches Ziel
Begleitung der
Weiterentwicklung und der
Gruppenprozesse zur
Erarbeitung einer
tragfähigen Struktur in der
Zukunft des Klimatreffs
Teilnahme an den regelmäßigen
Treffen des Klimatreffs
Teilnahme der Sozialraumkoordination an
den regelmäßigen Treffen des Klimatreffs
Teilnahme an mindestens
vier Treffen
100%
Finden von Kooperationspartnern Es werden Kooperationspartner gefunden Mindestens eine Kooperation
wurde eingegangen
100%
Prüfung, welche städtischen
Ressourcen genutzt werden können.
Prüfung von Ressourcen wie zum Beispiel
die Kölner Klimawoche, stadtweilte Projekte,
Förderungen, usw.
Mindestens eine Ressource
wurde eruiert und genutzt
100%
Entwicklung von
Lösungsansätzen zur
Sicherheitsproblematik an
der Siedlung Rosenhügel
Begleitung und Gestaltung des
übersektoralen Runden Tisches zum
Thema Sicherheit in der Siedlung
Rosenhügel
Teilnahme an Treffen des Runden Tischs
Sicherheit
Mindestens zwei Treffen *
Maßnahmen zur Problemlösung
werden entwickelt
Unterstützung bei der
Maßnahmenentwicklung
Mindestens zwei
Maßnahmen
*
Stärkung der Toleranz und
des
Demokratiebewusstseins
Die Sozialraumkoordination Porz-
Mitte/Urbach und Porz-
Ost/Finkenberg/Gremberghoven/Eil
entwickeln Ideen und Maßnahmen die
in beiden Sozialraumgebieten
umgesetzt werden.
Bedarfsabfrage der Akteur*innen und
Bewohner*innen
Durchführung und/oder
Teilnahme an mindestens
vier
Aktionen/Veranstaltungen
(siehe zum Beispiel links)
oder auch die Teilnahme am
Begleitausschuss)
100%
Kontaktaufnahme zum Kölner Jugendring,
welcher 2024 das Demokratiefest in Porz
ausrichtet
Beteiligung am Demokratiefest
Installieren eines öffentlichen Dialogs (zum
Beispiel Grünes Sofa mit politischen
Akteur*innen, mit dem Ziel, mit den
Seite 7 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Bürger*innen in den Dialog zu treten und ein
Bewusstsein für Demokratie zu schaffen
Besuch des Landtags und/oder der
Stadtverwaltung
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordination:
* Entwicklung von Lösungsansätzen zur Sicherheitsproblematik an der Siedlung Rosenhügel
Bei Entwicklung der Zielvereinbarung für das Jahr 2024, welche bereits im letzten Quartal 2023 begonnen wurde, ist man noch d avon ausgegangen, dass der 2023
festgestellte Bedarf auch weiterhin besteht. Tatsächlich wurde aber im Jahr 2024 der Bedarf weder v on den Akteuren vor Ort noch von den Bewohner*innen
gesehen. Es fand daher kein „Runder Tisch Sicherheit“ statt und auch für Maßnahmen, über die 2023 initiierten Maßnahmen hinaus, wurde kein Bedarf gesehen.
Bei den Stadtteilkonferenzen stand das Thema „Sicherheit in der Siedlung Rosenhügel“ regelmäßig auf der Tagesordnung, so dass es nicht aus dem Auge verloren
gehen konnte.
4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozialräumliches
Thema? (ja/nein/in
Bearbeitung)
Sozialräumliche Themenermittlung
Verbesserung des
Kontakts zwischen den
Generationen
Neben ersten Ansätzen wie das gemeinsame
Reparieren des Unterstands, bieten sich auch
Aktionen auf dem Nachbarschaftsfest an, sowie
moderierte Gesprächsrunden oder eine
Taschengeldbörse. Darüber hinaus wird die Schaffung
eines Bolzplatzes gewünscht.
Schon seit längerem wird in der Stadtteilkonferenz
Zündorf/Rosenhügel angemerkt, dass der Kontakt
zwischen den Jugendlichen und den älteren
Bewohner*innen in der Siedlung angespannt sei. Eine
Ursache sein, dass es den Jugendlichen an
Begegnungsmöglichkeiten fehle.
Ja, in Bearbeitung.
Vermüllung in der
Siedlung Rosenhügel
Auffällig ist die unkontrollierte Entsorgung von Astwerk
aber auch Müll längs der KVB-Trasse, obwohl die
AWB anbietet, Grünschnitt abzuholen bzw. dieser
kostenfrei abgeliefert werden kann. Kontaktaufnahme
zu den Kleingärtnern wird angestrebt. Darüber hinaus
werden zwei Kölle putzmunter Aktionen durchgeführt.
Nachdem sich die Müllsituation nach der letzten
erfolgreichen Kölle putzmunter Aktion im Jahr 2023
entspannt hatte, nimmt die Vermüllung nun wieder zu.
Ja, in Bearbeitung.
Seite 8 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozialräumliches
Thema? (ja/nein/in
Bearbeitung)
Erhalt der Sporthalle
Schulzentrum
Heerstraße
Mitteilung in der Bezirksvertretung Porz durch den
zuständigen Dezernenten, dass aufgrund der
desolaten Lage der Sporthallen stadtweit nicht davon
auszugehen ist, dass die Halle in Zündorf in naher
Zukunft von Abriss und Neubau betroffen sein wird.
Im örtlichen Turnverein herrscht Sorge, dass die
Sporthalle am Schulzentrum Heerstraße abgerissen
werden und durch eine neue Halle in der Gartenstraße
oder Zündorf Süd ersetzt werden könnte.
nein
Reparatur/Verschöner
ung des Unterstands
auf der Wiese
Gemeinsam haben der Zündorfer Bürgerverein und die
Jugendlichen der Siedlung Rosenhügel den
Unterstand auf der Wiese repariert. Der Holzpfahl
wurde mit Metall gesichert und mit Paneele verkleidet.
Befestigungen von neuen Tischen und Bänken sollen
noch angebracht werden.
Sobald die Fertigstellung erfolgt ist, kann in einem
nächsten Schritt der Unterstand von den Jugendlichen
künstlerisch gestaltet werden. Ziel ist es, hierdurch
Verantwortung zu stärken und Vandalismus
vorzubeugen.
Nachdem der Unterstand auf der Wiese fertiggestellt
worden war, war der Holzpfahl angesägt und der
Unterstand daraufhin von der Stadt Köln gesperrt worden.
Ja, in Bearbeitung.
Verringerung von
Schulabsentismus
Aktuell werden Busse eingesetzt, um die Kinder zur
Schule zu bringen. Sie werden geweckt, bekommen
Frühstück und werden bis zur Schule begleitet.
Schulabsentismus stellt nach wie vor eine Problemlage
dar. Wobei es unterschiedliche Meinungen gib, ob im
Einzelfall eine Kindeswohlgefährdung vorliegt oder nicht.
nein
Neues Personal Es gibt weiterhin einige unbesetzte Stellen im Kita-
Bereich, was dazu führt, dass wichtige Aufgaben nicht
in dem Maße übernommen werden können, wie das
notwendig wäre.
Um sprachliche Barrieren zu überwinden, werden
aktuell Übersetzungsgeräte eingesetzt.
Sprachliche Barrieren zwischen Kita-Personal, Kindern
und Eltern ist im Arbeitsalltag eine große
Herausforderung. Inklusion ist hier ein großes Thema. Es
gibt viele Kinder mit erhöhtem Förderbedarf, was mit viel
Bürokratie einhergeht.
nein
Sicherheit und
Sauberkeit in der
Papageiensiedlung
In der Siedlung um die Glashüttenstraße in Porz-Mitte
sind die Lebensbedingungen beeinträchtigt durch
Vermüllung, Sperrmüll-Tourismus, Vandalismus,
fehlende Instandhaltung und Kriminalität.
Zur abgestimmten Problemlösung soll ein Runder Tisch
mit den zuständigen Stellen gegründet werden
ja
Seite 9 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Kennzahl/Indikator* Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
AK Kinder- und
Jugendgesundheit
Erstellung einer Übersicht zu Angeboten rund um
„Mediennutzung“ und Anschaffung der Methodentasche
NetBag zum Ausleihen für Akteure im Sozialraum
Treffen zur Ausweitung des best practice Anti-Gewalt-
Projekts an andere Schulen
Planmäßig erfolgt
Verschönerung des
Untersands auf der
Wiese Rosenhügel
Nach der Beschädigung des verschönerten Unterstands
soll dieser vom Bürgerverein Zündorf repariert und in
Zusammenarbeit mit Streetwork Köln ein Graffiti-
Workshop für Jugendliche durchgeführt werden.
Koordination von Reparatur und Graffiti-Workshop Reparatur erfolgt;
Graffiti-Workshop
wurde vorbereitet,
musste aber wegen
Verfügbarkeit der
Jugendlichen nach
2025 verlegt
werden
Nachbarschaftsfest
Glashüttenstraße
Durch die anliegenden Akteure gemeinsam organisiertes
Fest der Begegnung für die Anwohnerschaft auf der
Wiese zwischen den Hochhäusern
Koordination durch die Sozialraumkoordination Planmäßig erfolgt
Runder Tisch
Sichere und Saubere
Papageiensiedlung
Einladung zur konstituierenden Sitzung mit Bürgeramt,
Polizei, Ordnungsamt, AWB, LEG
Immobiliengesellschaft und Quartiersarbeit
Koordination durch die Sozialraumkoordination Planmäßig erfolgt
Klimawoche Unterstützung der Porzer Klimawoche Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit Koordination
Veedelsfest
Planmäßig erfolgt
* inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug
**grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht
*** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro
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5. Ausblick Folgejahr
Soziale Infrastruktur
In 2025 stehen gleich zwei erfreuliche Vereinsgründungen an: die Interessensgemeinschaft (IG) Porzity und der Porzer Klimatreff – beides Akteure,
die bei der Revitalisierung der Innenstadt eine wesentliche Rolle spielen werden.
Stadtentwicklung
Im Rahmen des ISEK soll im Sommer 2025 die Fußgängerzone „Neue Porzer Mitte“ fertiggestellt sein.
Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
In 2025 gibt es im Sozialraum reichlich Anlass zum Feiern: Zeitgleich zum 50 -jährigen Bestehen von Porz als Bezirk der Stadt Köln, kommt
voraussichtlich der „Tag des guten Lebens“ ins Porzer Zentrum – ein Veranstaltungsformat, das bisher ausschließlich in den angesagten zentralen
Kölner Veedeln stattgefunden hat. In jedem Fall soll die geplante Großveranstaltung als Auftakt zur vierten Porzer Klimawoche in ihrer Reichweite
– sowohl bei Mitwirkenden als auch bei Gästen – weiter wachsen und bezirks-, sektor- und generationsübergreifend möglichst viele aktive Gruppen
erreichen. In enger Abstimmung mit der Bezirksamtsleitung unterstützt und begleitet die Sozialraumkoordination darüber hinaus weitere
Veranstaltungen und Aktionen, die im Rahmen des Jubiläums gepla nt sind und im Ganzen zur Revitalisierung der Innenstadt und zum
Gemeinschaftsgefühl in Porz beitragen werden.
Insbesondere vor dem Hintergrund der bestehenden Baustelle für den neuen Park im Rahmen des ISEK wird die Papageiensiedlung
(Glashüttenstraße) ein Jahresschwerpunkt der sozialräumlichen Arbeit sein. Angestoßen durch ein Treffen der Sozialraumkoordination mit der LEG
Immobiliengesellschaft, der Stiftung Dein Zuhause Hilft und der lokalen Quartiersarbeit (papageienTREFF des SKM Köln) soll in 2025 ein Runder
Tisch gegründet werden, um unter Einbindung von Bürgeramt, Polizei, Ordnungsamt und AWB fachübergreifend abgestimmte Lösungsansätze für
Sauberkeit und Sicherheit in der Siedlung zu erarbeiten.
Zeitgleich wir die Sozialraumkooperation in Kooperation mit dem Büro Porz Mitte das durch bezirksorientierte Mittel gefördert e Aktivierungsprojekt
„Porzer Pfad“ umsetzen. Der Durchgangsweg von der Hochhaussiedlung in die Porzer City soll unter Einbindung der lokalen Akteure und Anwohner
ein Ort der gemeinschaftlichen Begegnungs- und Verschönerungsaktivitäten werden. Ziel ist es, eine “Community der Kümmerer” zu schaffen, die
neben dem Porzer Pfad auch den neuen Park für Porz mit Leben füllt, wenn dieser im Sommer 2026 fertiggestellt ist.
Mit dem „Talk am Zaun“ wird die Sozialraumkoordination einmal pro Woche eine aufsuchende Aktivität auf dem Porzer Pfad anbiet en. Hier ist
angedacht, niederschwellig mit Passanten ins Gespräch zu kommen und über Hilfsangebote, Entwicklungen und Beteiligungs möglichkeiten im
Veedel zu informieren.
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Zum Jahresziel „Demokratie im Veedel“ wird die Sozialraumkoordination alle zwei Monate in Kooperation mit dem Begegnungsort „ mittendrin“ das
Format „Thekengespräch“ veranstalten – ein Raum für fairen Streit und ehrliche Debatten über Themen aus der Gesellschaft.
Personelle Veränderungen
Bedauerlicherweise geht die Bezirksjugendpflege Porz im Juni 2025 in den Ruhestand. Für den Sozialraum ist es wünschenswert, dass die Stelle
schnellstmöglich neu besetzt wird.
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Jahresbericht für das Jahr 2024
und das Sozialraumgebiet Porz-
Ost/Finkenberg/Gremberghoven/Eil
des Trägers Diakonie Michaelshoven Sozialen Hilfen gGmbH
Seite 2 von 9
1. Veränderungen im Sozialraumgebiet
Soziale Infrastruktur
Im Jahr 2024 veränderte sich die Situation der Menschen in Finkenberg, Gremberghoven und Eil durch die steigenden Lebenshaltungskosten. Hohe
Mieten, Energiekosten und Lebensmittelpreise machten es den Anwohnern schwer , ihre Grundausgaben zu decken. Da die soziale Lage in
Finkenberg, Gremberghoven und Eil bereits zuvor schwierig war, trafen die steigenden Lebenshaltungskosten die Menschen dort b esonders hart
und erhöhte den Druck in einkommensschwachen Haushalten erheblich.
An verschiedenen Schlüsselpositionen verließen langjährige Akteure, wie zum Beispiel die Kita-Leitung und die Leitung des Bürgerzentrums, das
Sozialraumgebiet aufgrund von Rente oder Stellenwechsel. Dies führte dazu, dass Strukturen neu aktiviert werden mussten und w ertvolle
Erfahrungswerte verloren gingen. Eingespielte Abläufe, wie die Vorbereitung des Stadtteilfestes, Martinszuges, Gesundheitswoche erforderten einen
erhöhten Arbeitsaufwand seitens der Sozialraumkoordination.
Mit dem neuen Leiter des Bürgerzentrums fanden jedoch regelmäßige Einarbeitungsgespräche in Bezug auf den Sozialraum statt. Hierbei wurde
das Format "Veedelssprechstunde", welches im Januar 2025 erstmals durchgeführt wird, entwickelt.
Im Rahmen des Jahresziels "Verbesserung des Demokratiebewusstseins im Sozialraumgebiet" wurde erstmals das Format "Pizza, Plaudern, Politik"
durchgeführt. Hier trafen sich Vertreter verschiedener Parteien und die Bürgeramtsleitung, um sich den vorbereiteten Fragen d er Jugendlichen im
Jugendzentrum „Grembox“ in Gremberghoven zu stellen.
Durch Unterstützung der Sozialraumkoordination und auf Initiative der Leitung des Familiengrundschulzentrums der GGS Friedrich -List in
Gremberghoven konnte das Programm Eltern-Talk NRW ins Sozialraumgebiet gebracht werden. Das Programm Eltern-Talk NRW ist ein präventives
Bildungsangebot, das Eltern in moderierten Gesprächsrunden zusammenbringt, um sich über Erziehung, Mediennutzung und kindliche Entwicklung
auszutauschen. Es richtet sich besonders an Familien in herausfordernden Lebenssituationen und fördert den niederschwell igen Austausch auf
Augenhöhe. Die ersten Eltern-Talk Gesprächsrunden starten im Frühjahr 2025.
Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Im Berichtszeitraum fanden mehrere Treffen mit der Wohnungsaufsicht der Stadt Köln und der Mietrecht Law Clinic statt. Die Mi etrecht Law Clinic
Cologne bietet kostenfreie Rechtsberatung sowie Sozialberatung für sozial-finanziell benachteiligte Mieterinnen im Raum Köln an, wobei Studierende
der Universität zu Köln mit erfahrenen Anwältinnen und sozialen Akteuren zusammenarbeiten. Erste Angebote in Bezug auf Mietre cht und
Sozialberatung werden voraussichtlich ab April 2025 starten, um Unterstützung bei mietrechtlichen Fragen zu bieten.
Eine weitere Neuigkeit war die erste Stadtteilkonferenz der Seniorenkoordination in Eil, die gemeinsam mit der Sozialraumkoordination im Dezember
stattfand. Weitere Senioren-Stadtteilkonferenzen für Eil und perspektivisch auch für Finkenberg sind bereits in Planung.
Seite 3 von 9
Neu war auch die Jahresabschlussaktion der Stadtteilkonferenzen Finkenberg, Gremberghoven und Porz Mitte Urbach die gemeinsam stattfand.
Auf Einladung des Bürgeramtsleiters Guido Motter wurde das neue Kölnische Stadtmuseum besucht, gefolgt von einem geselligen Netzwerktreffen
im Café Wallraf. Sozialraumübergreifenden Kontakte wurden geknüpft und gemeinsame Projekte besprochen. Die Veranstaltung war so erfolgreich,
dass in diesem Jahr wieder eine gemeinsame Jahresabschluss Stadtteilkonferenz geben wird.
Auf Initiative des Bürgeramtsleiter Herr Motter , in Kooperation mit der Sozialraumkoordination und dem Bürgerverein, finanziert durch die
Grünstiftung, wurde ein Fitness Parcours Finkenberg geplant. Anwohnende wurden bei der Planung bei verschiedenen Veranstaltungen befragt und
mit einbezogen. Die Bauarbeiten beginnen im März 2025.
2. Zielerreichung Schwerpunktziel
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
1.1 Schwerpunktziel
Kinder- und
Jugendgesundheit
Projektplanung für die folgenden Projekte sind
erstellt:
- Informations- und Aufklärungsarbeit
multidiverser Adressat*innengruppe im
SRG verbessern
Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist
verbessert
o Vorschlag AP für alle SRG:
Sammlung aller relevanter
Materialien und Methoden
Dies umfasst zunächst strukturierte
Sammlung. In Verbindung mit dem
stadtweiten Projekt Informations- und
Aufklärungsarbeit für gesundheitliche
Angebote stadtweit verbessern sollte in
Verbindung damit ggf. auch eine Kriterien
geleitete Analyse der Ausgangssituation im
Sozialraumgebiet erfolgen.
Relevante Materialien und
Methoden sind strukturiert
gesammelt und auf dem
SharePoint erfasst.
100%
- Vernetzung durch
Erfahrungsaustausch/Hospitationen
Ziel: Wissen über andere
Angebote/Dienste/Einrichtungen sind
verbessert. Erste Erfahrungen und
Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung
sind erprobt
In Verbindung zu den SRG-Projekten:
1. Verbesserung der Zugangs- bzw.
Übergangsgestaltung (im SRG)
2. Adäquate Netzwerkstruktur
100 (bis 2024)
In den relevanten Gremien hat
die SRK über die Datenbank
in.koeln informiert und
Unterstützungsmöglichkeiten
deutlich gemacht.
100%
Seite 4 von 9
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
o Vorschlag AP für alle SRG:
Kenntnis und
Unterstützungsmöglichkeiten
durch die Datenbank in.koeln
verbreitern durch Information in
Gremien
- Verbesserung der Zugangs- bzw.
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
zwischen Einrichtungen und Diensten ist
verbessert
o Vorschlag für AP für alle SRG:
Analyse der aktuellen Situation mit
Blick auf best-practice und
Schwierigkeiten
In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt
Klärung der Struktur und Strategie der
Präventionsaktivitäten der städtischen
Dienststellen
100 (bis 2024)
Best-practice und
Schwierigkeiten sind analysiert
und dokumentiert
100%
- Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen abbauen
Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen sind minimiert
o Vorschlag für AP für alle SRG:
Zugangsbarrieren sind
sozialräumlich identifiziert und
dokumentiert
Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur
Erfassung der Zugangsbarrieren zur
Verfügung, in das diese dokumentiert
werden können.
In Verbindung zum stadtweiten Projekt:
1. Klärung der Struktur und der Strategie
der Präventionsaktivitäten der städtischen
Dienststellen (stadtweit)
100 (bis 2024)
Raster zur Erfassung der
Zugangsbarrieren ist befüllt
100
o Vorschläge aus den einzelnen
SRG:
Wie können Zugangsbarrieren
abgebaut werden?
Entwicklung eines Projekts (zum Beispiel
aufsuchendes Angebot vor Ort an Schulen
und/oder Jugendeinrichtungen) im AK
Ein Pilotprojekt wurde
entwickelt, durchgeführt und
evaluiert.
100%
Seite 5 von 9
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Mentale Gesundheit Jugendlicher im
Bezirk Porz.
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Sozialräumliches Ziel
Stärkung der Toleranz und
des
Demokratiebewusstseins
Die Sozialraumkoordination Porz-
Mitte/Urbach und Porz-
Ost/Finkenberg/Gremberghoven/Eil
entwickeln Ideen und Maßnahmen
die in beiden Sozialraumgebieten
umgesetzt werden.
Bedarfsabfrage der Akteur*innen und
Bewohner*innen
Durchführung und/oder
Teilnahme an mindestens
vier
Aktionen/Veranstaltungen
(siehe zum Beispiel links)
oder auch an der Teilnahme
am Begleitausschuss
100%
Kontaktaufnahme zum Kölner Jugendring,
welcher 2024 das Demokratiefest in Porz
ausrichtet
Beteiligung am Demokratiefest
Installieren eines öffentlichen Dialogs (zum
Beispiel Grünes Sofa mit politischen
Akteur*innen), mit dem Ziel, mit den
Bürger*innen in den Dialog zu treten und ein
Bewusstsein für Demokratie zu schaffen.
Besuch des Landtags und/oder der
Stadtverwaltung
Verstetigung des Urban
Farming Projekts
Das Angebot soll verstetigt und
bekannter gemacht werden.
Es sollen regelmäßige Veranstaltungen
durchgeführt werden.
Mindestens eine
Veranstaltung
100%
Stärkere Einbindung der
Teilnehmer der
Gesundheitswoche.
Durch Workshops vor Ort Mindestens ein Workshop 100%
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Vorstellung des Projekts in
anderen Stadtteilen.
Mindestens eine Vorstellung
in einem anderen Stadtteil
100%
Kunst und Kultur im
Sozialraum
Kunst und Kultur zur Verbesserung
der Situation vor Ort
Es sollen Veranstaltungen organisiert und
durchgeführt werden
Mindestens zwei
Veranstaltungen wurden
durchgeführt
100%
4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozialräumliches
Thema? (ja/nein/in
Bearbeitung)
Sozialräumliche Themenermittlung
Bepflanzung des
Kreisverkehrs
Der Kreisverkehr in Finkenberg soll schöner gestaltet
werden. Hierzu sollen Ideen gesammelt und Mitstreiter
gefunden werden.
Es sollen Ideen gesammelt werden, wie der der
Kreisverkehr schöner gestaltet werden kann.
ja
Empowerment von
Eltern
Viele Schulsozialarbeiter*innen berichten, dass die Kinder
und Jugendlichen an den Schulen ein zunehmend
aggressives Verhalten an den Tag legen und der
Medienkonsum unter den Kindern und Jugendlichen steigt.
Viele Eltern sehen sich in der heutigen Zeit zusehends mit
den Dingen des Alltags überfordert, zunehmender
Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen und steigende
Aggressivität sind hier nur zwei Beispiele.
Im Rahmen der Entwicklung der Friedrich-List-
Grundschule zum Familiengrundschulzentrum sollen
verschiedene Projekte nicht nur an die Schule
sondern auch ins Sozialraumgebiet geholt werden.
ja
Fehlende
Begegnungsmöglich
keiten
Der Bürgerverein Gremberghoven möchte einen Stammtisch
ins Leben rufen, um so den Austausch der Bürger*innen
untereinander zu fördern und den Raum für Begegnung zu
bieten.
Am 26.08.2024 sind alle Bürger*innen zu einem
Stammtisch eingeladen sind. Dieser soll in den
kommenden Jahren etabliert werden. Besonderes
Merkmal wird u.a. sein, dass „besondere
Bürger*innen“ zum Stammtisch eingeladen werden,
wodurch die Möglichkeit besteht, dass die
ja
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozialräumliches
Thema? (ja/nein/in
Bearbeitung)
Bürger*innen die Möglichkeit haben, diese
kennenzulernen und ihre Fragen platzieren können.
Für den 26.08.2024 ist die Bezirkspolizistin Frau
Lesemann eingeladen.
Treff Alte Bäckerei
erhalten
Der Bürgerverein darf sich derzeit nicht im “Treff- Alte
Bäckerei” treffen. Die behördliche Erlaubnis fehlt derzeit, ist
aber beantragt.
Der Bürgerverein darf sich derzeit nicht im “Treff- Alte
Bäckerei” treffen. Die behördliche Erlaubnis fehlt
derzeit, ist aber beantragt. Das Büro im Brüscherfeld
wird aufgegeben, weil das Gebäude verkauft wurde.
Daher ist das Seniorenfrühstück (jeder 3. Mittwoch
im Monat ab 10 Uhr) und Spieleabende (dienstags
und donnerstags) sind derzeit nicht möglich.
Erste Ideen als Ausweichmöglichkeiten könnte die
Hoffnungskirche sein
ja
Neue Förderung Für das Projekt „"Kleingärten”“ des Bürgervereins
Gremberghoven ist die Förderung ausgelaufen, es werden
neue Sponsoren gesucht.
Für das Projekt „Kleingarten“ des Bürgervereins
Gremberghoven ist die Förderung ausgelaufen, es
werden neue Fördermöglichkeiten und Sponsoren
gesucht. Hierbei soll die Sozialraumkoordination
weiterhelfen und Möglichkeiten nennen.
ja
Ehrenamtler gesucht Für die Flüchtlingsunterkunft Porz/Krankenhaus wird eine
ehrenamtliche Unterstützung für Jugendliche gesucht
ja
Verbesserung der
Schulsituation in
Gremberghoven
Die Fridrich-List Grundschule musste viele Schüler für das
kommende Schuljahr ablehnen, auch Geschwisterkinder, da
es zu viele Anmeldungen gab.
Die Schulsituation, wie auch die Straßensituation vor der
Grundschule und allgemein im Stadtteil wird im SPD-Rat im
Mai besprochen
Das Thema wurde in der Politik platziert. nein
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Kennzahl/Indikator* Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
Empowerment
von Eltern
Viele Eltern sehen sich in der heutigen Zeit zusehends mit den
Dingen des Alltags überfordert, zunehmender Medienkonsum von
Kindern und Jugendlichen und steigende Aggressivität sind hier nur
zwei Beispiele.
Im Rahmen der Entwicklung der
Fridrich-List-Grundschule zum
Familiengrundschulzentrum sollen
verschiedene Projekte ins
Sozialraumgebiet geholt werden, zum
Beispiel Elterntalk NRW
planmäßig
* inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug
**grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht
*** wenn aus sozialräumlichen Mitteln finanziert: mit Betrag in Euro
5. Ausblick Folgejahr
Aufgrund der aktuellen politischen Situation wird im Jahr 2025 die Förderung des Demokratie -Bewusstseins eine große Rolle spielen. Aufbauend
auf bisherigen Aktionen und dem Besuch demokratischer Einrichtungen, wie Rathaus oder Landtag, sowie Workshops und Diskussionsrunden, soll
dies gelingen. Lokale Akteure aller Altersgruppen werden stärker unterstützt, und neue Veranstaltungsformate die den Austausch fördern entwickelt.
Soziale Infrastruktur
Nach der Fertigstellung im Frühjahr soll der Sportparcours in Finkenberg aktiv belebt und sozial genutzt werden. Durch gemeinsame Sportangebote,
Events und offene Trainings entsteht ein Begegnungsort für alle Generationen. Lokale Initiativen und Vereine werden eingebunden, um ein
vielfältiges Programm zu gestalten, das Bewegung, Gesundheit und Gemeinschaft fördert. Finanziert durch die Stiftung „Kids Smiling“ und die FC
Stiftung werden die Sportflächen der Stadt Köln im Stresemann -Park Finkenberg regelmäßig bespielt. Ziel ist es, durch vielseitige
Bewegungsangebote die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen gezielt gefördert.
Zukünftig wird wie geplant der Demo -Garten das Urban Farming Projekt verstärkt in die Hände der Anwohner gelegt werden. Durch gezielte
Unterstützung und partizipative Projekte erhalten sie mehr Mitbestimmung und Eigenverantwortung. So wächst nicht nur frisches Gemüse, sondern
auch das Miteinander im Stadtteil.
Seite 9 von 9
Um Kontinuität trotz der zahlreichen Personalwechsel im Sozialraumgebiet zu gewährleisten, werden bewährte Strukturen durch Netzwerkpflege,
Dokumentation und Wissenstransfer stabilisiert. Ziel dieser Maßnahmen ist es bestehende Projekte trotz der personellen Veränderungen langfristig
erfolgreich weiterzuführen.
In der Veedelssprechstunde wurde deutlich, dass die Vermüllung in Finkenberg wieder zugenommen hat. Daher wird es im Frühjahr eine “Müllwoche”
geben. Akteure aus allen Bereichen werden in diese Woche Müll sammeln und auf das Thema aufmerksam machen. Ein weiterer Wunsch ist es
den Kreisel vor der Synagogengemeinde zu gestalten. Hierzu wird eine Institution , die noch gesucht wird, die Verantwortung übernehmen und
gemeinsam mit der Sozialraumkoordination und städtischen Stellen das Projekt angehen.
Das Projekt Elterntalk welches im Frühjahr 2025 startet, wird mit Abschluss der ersten Schulungen die Arbeit im Sozialraum aufnehmen. Von
Gremberghoven aus werden die geschulten Eltern im Bezirk Porz, sowie in anderen Stadtbezirken tätig werden.
Personelle Veränderungen
Bedauerlicherweise geht die Bezirksjugendpflege Porz im Juni 2025 in den Ruhestand. Für den Sozialraum ist es wünschenswert, dass die Stelle
schnellstmöglich neu besetzt wird.
2024
Bezirk Rodenkirchen
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Jahresbericht für das Jahr 2024
und das Sozialraumgebiet Meschenich/ Rondorf
des Trägers Caritasverband für die Stadt Köln e.V.
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1. Veränderungen im Sozialraumgebiet
Soziale Infrastruktur:
Im Thomasgarten, dem Garten der Thomaskirche, angrenzend an das Kinder - und Jugendzentrum, wird ein Lehrgarten geplant, um einen
Begegnungsort für alle Bewohner*innen von Meschenich zu schaffen. Das Viertel ist in zwei Teile unterteilt, die teils Vorurteile gegeneinander hegen.
Der Thomasgarten soll als Anlaufstelle für alle Menschen dienen, unabhängig von Herkunft oder Wohnort, und Raum für Vernetzun g, Austausch
und Entspannung bieten. Durch ein Umweltprojekt, gefördert von der Stiftung für Umwelt und Entwicklung NRW, haben insbesonder e Kinder und
Jugendliche Freude an der Natur gefunden. 2023 wurde ein Bienenprojekt ins Leben gerufen, das auf große Nachf rage stößt. Der Garten wird
partizipativ und barrierefrei gestaltet. Er bietet die Möglichkeit zur Selbstwirksamkeit und hilft dabei, Energie in produktive Tätigkeiten umzuwandeln.
Der Thomasgarten wird ein einzigartiger Ort in Köln-Meschenich sein, der sowohl als Ruhe- und Entspannungsort als auch als Treffpunkt dient. Im
September 2024 fand die große Eröffnung des Gartens mit allen beteiligten Sponsoren und Kooperationspartner*innen statt.
Der Gemeinschaftsgarten am Kölnberg, „Grünes Eck“, ist ein Projekt der Gemeinwesenarbeit Am Kölnberg , mit dem Ziel der Aktivierung und
Partizipation der Anwohner*innen durch Patenschaften für Teilbeete und Aufenthaltsqualität. In 2024 ist die Kooperation mit dem Projekt Deine.Art
gestartet, u.a. zwecks Bewohner:innen-Befragungen. Bisher gibt es vier Hochbeete mit Kräutern. Ab 2025 erfolgt die weitere Gestaltung und Öffnung
des Gartens.
Stadtentwicklung:
Im Neubaugebiet Rondorf Nord -West wurden die Erschließungsarbeiten gestartet. Zusätzlich wurde ein Wettbewerb für den künftigen
Quartiersplatz im Rondorfer Neubaugebiet durchgeführt, an dem vier Stadtplanungsbüros teilnahmen. Die Jury hat sich mehrheitlich für den Entwurf
des Rotterdamer Büros West 8 entschieden, das auch das gesamte Neubaugebiet geplant hat.
Sozialräumliche und bezirkliche Projekte:
Die zweite Auflage des Kölnberg Beats Musikfestivals hat mit einem Roma-Ensemble unter dem diesjährigen Motto „Gipsy Power“ im September
2024 erneut auf dem Gelände An der Fuhr zwischen den Hochhäusern stattgefunden. Gemeinsam mit unterschiedlichen Künstler *innen, die in
Meschenich und der südlichen Region, Hürth und Brühl lebten, und gleichzeitig biographische und künstlerische Wurzeln in Südosteuropa hatten,
wollten wir ein ganz besonderes Konzert veranstalten. Zu diesem Zweck überlegten wir mit Expertinnen und Experten (Lehrenden und prominenten
Unterstützenden) der Kölner Balkan-Roma-Musik- und Kunstszene, welche Kombination dafür die beste wäre. Es gab auch die Möglichkeit, einige
bekannte Künstler*innen einzuladen, die selbst nicht in Köln -Meschenich leben oder gelebt hatten, mit dem Stadtteil aber in Verbindung standen
oder sich besonders für diesen Sozialraum und die Menschen dort interessierten. Im Stadtteil gab es zudem Sinti -Künstler*innen, Rapper,
Sänger*innen und Gitarristen aus Mazedonien, Serbien, Rumänien, Bulgarien, Ungarn und Polen. Aber auch türkische und arabische Talente mit
musikalischen Berührungspunkten zur Balkan -Roma-Musik waren in größerer Anzahl mit „an Bord“. Unter den Bewohner *innen der Häuser am
Kölnberg gibt es eine größere rumänische und eine bulgarische Roma-Community (die sich selbst überwiegend „Tsigani“ nannten). Zudem existieren
Seite 3 von 10
Gruppen aus allen aktuellen Krisengebieten, Geflüchtete oder schon länger emigrierte Familien aus dem vorderen und mittleren Osten sowie aus
West- und Nordafrika. So unterschiedlich wie die Herkunft der Bewohner *innen ist auch ihre Lebenssituation. Es g ibt Menschen in sehr prekären
Verhältnissen, aber auch solche, die mit ihren Eigentumswohnungen eher ein gutbürgerliches Milieu darstellen. Doch es ging au ch darum, eine
spezifische Situation zu bespielen, und zwar die städtebauliche sowie die soziale. Das ergab interessante neue Blickwinkel und Perspektiven auf
das Stadtviertel. Natürlich ging es auch um die Förderung eines inklusiven Umfelds, das Menschen unterschiedlicher Hintergründe, von den Balkan-
Roma über afrikanische und asiatische Migrant*innen bis h in zu alteingesessenen Meschenicher*innen zusammenbrachte. Die Schaffung von
Brücken zwischen verschiedenen Kulturen und Gemeinschaften durch die gemeinsame Sprache der Musik war ein Hauptanliegen der
Künstler*innen rund um den Musikveranstalter Jan Krauthäuser.
Fortan sollen die beiden großen Meschenicher Sommerevents, Kölnberg Beats und Integrierte s Schul- und Stadtteilfest, im jährlichen Wechsel
stattfinden.
Personelle Veränderungen:
Die Sozialraumkoordination wird seit dem 15.08.2024 durch Annika Schreiber ergänzt, die sich fortan mit Nadine Henke die Stelle mit jeweils 50%
teilt. Zum 15.12.2024 ist der Bürgeramtsleiter Franz Dillmann nach Nippes gewechselt und sein Nachfolger wird sein Vorgänger, Hubertus Tempski,
der ab dem 15.01.2025 sein Amt aufnimmt.
Bei den Kindertagesstätten gibt es allgemeine personelle Engpässe, sodass z.B. in der Kita am Kölnberg trotz vorhandenem Bedarf nur drei von
fünf Gruppen besetzt sein können.
2. Zielerreichung Schwerpunktziel
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
1.1 Schwerpunktziel
Kinder- und
Jugendgesundheit
Projektplanung für die folgenden Projekte sind
erstellt:
- Informations- und
Aufklärungsarbeit multidiverser
Dies umfasst zunächst eine strukturierte
Sammlung. In Verbindung mit dem
stadtweiten Projekt „Informations- und
Aufklärungsarbeit für gesundheitliche
Angebote stadtweit verbessern“ sollte auch
Relevante Materialien und
Methoden sind strukturiert
gesammelt und auf dem
SharePoint erfasst.*
40
Seite 4 von 10
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Adressat*innengruppe im SRG
verbessern
Ziel: gesundheitliche
Aufklärungsarbeit ist verbessert
o Vorschlag AP für alle SRG:
Sammlung aller relevanter
Materialien und Methoden
eine kriteriengeleitete Analyse der
Ausgangssituation im Sozialraumgebiet
erfolgen.
- Verbesserung der Zugangs- bzw.
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
zwischen Einrichtungen und Diensten ist
verbessert
o Vorschlag für AP für alle SRG:
Analyse der aktuellen Situation mit
Blick auf best-practice und
Schwierigkeiten
In Verbindung mit dem stadtweiten Projekt
Klärung der Struktur und Strategie der
Präventionsaktivitäten der städtischen
Dienststellen
100 (bis 2024)
Best-practice und
Schwierigkeiten sind analysiert
und dokumentiert
100
o Vorschläge aus den einzelnen
SRG:
Welcher Netzwerkstrukturen
bedarf es, um eine bessere
Übergangssituation zu schaffen?
Direkte Anbindung an Arztpraxen, Kitas,
Familiengrundschulzentren und Schulen**
Analyse der aktuellen Situation im
Sozialraum
65
- Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen abbauen
Ziel: Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen sind minimiert
o Vorschlag für AP für alle SRG:
Zugangsbarrieren sind
Die Geschäftsstelle stellt ein Raster zur
Erfassung der Zugangsbarrieren zur
Verfügung, in das diese dokumentiert
werden können.
In Verbindung zum stadtweiten Projekt:
1. Klärung der Struktur und der Strategie der
100 (bis 2024)
Raster zur Erfassung der
Zugangsbarrieren ist befüllt
100
Seite 5 von 10
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
sozialräumlich identifiziert und
dokumentiert
Präventionsaktivitäten der städtischen
Dienststellen (stadtweit)
Erläuterungen durch die SRK:
* Die Sammlung relevanter Materialien durch die SRK im Rahmen der Informations- und Aufklärungsarbeit ist erfolgt, jedoch hat sich der Upload auf den
SharePoint verzögert und wird schnellstmöglich erfolgen.
** Da die Kinderarztpraxis in Meschenich aktuell nicht besetzt werden kann, ist eine wohnortnahe medizinische Versorgung der Kin der nicht gewährleistet.
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und
Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Sozialräumliches Ziel
Miteinander im
Veedel,
Nachbarschaften
stärken, Initiierung
weiterer Senioren-
Netzwerk-Arbeit
Kinoabende Im Kino erleben die Besucher*innen geselliges aktives Miteinander,
Inspiration und den Austausch über das Erlebte. Filme können als
generationsübergreifendes Medium gesehen werden und bieten dem
älteren Publikum auf eine niedrigschwellige Art Themen, mit denen sie sich
sonst vielleicht nicht beschäftigen würden, z.B. das Thema „Altern“ und
den damit verbundenen Veränderungen. Durch die Kinoabende haben die
Besucher*innen die Möglichkeit, sich gemeinsam mit anderen, die diese
Themen ebenfalls beschäftigen, auszutauschen und sich somit mit ihren
Sorgen nicht allein zu fühlen. Durch diese neue Form der
Kommunikationsmöglichkeit werden neue Zugänge und Lösungsansätze
geschaffen.
4-5 Kinoabende 100
Begegnungsort/
Kochen für
Senior*innen
Begegnungsorte ermöglichen einen Austausch in ungezwungener
Atmosphäre. Ihre Angebote richten sich an Menschen gleich welcher
Herkunft und fördern die Verständigung an Orten mit bestehenden
sozialen Konfliktlagen. Durch die Kooperation mit den örtlichen
Netzwerkpartner*innen und mit der Unterstützung von diesen, wird ein
12 gemeinsame
Kochaktionen
100
Seite 6 von 10
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und
Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Angebot für Menschen 60plus geschaffen. Hier bekommen ältere
Menschen die Möglichkeit,zweimal im Monat bei einem geselligen
Beisammensein, gemeinsam zu essen und sich auszutauschen.
Gemeinsame Mahlzeiten bieten die Gelegenheit, von den Älteren und
deren Erfahrung zu lernen. Essen in Gesellschaft schafft Bindungen und
fördert eine positive psychische Gesundheit. Gemeinsames Essen
verbindet und stärkt das Gemeinschaftsgefühl.
Mobile
Fahrradwerkstatt in
Rondorf
Gemeinsam werden alte Fahrräder wieder fahrtüchtig gemacht. Ziel ist es,
Menschen mobil zu machen, um sich frei fortbewegen zu können. Durch
die Begleitung von Ehrenamtler*innen, die sich mit Fahrrädern auskennen,
haben Menschen die Möglichkeit, ausgediente Fahrräder wieder
fahrtauglich zu machen. Dieses Projekt richtet sich an Menschen, die sich
keine professionelle Reparatur leisten können. Darunter zählen
Leistungsbezieher*innen aus dem ALG II, der Grundsicherung, nach dem
Asylbewerberleistungsgesetz und Flüchtlinge. Zielgruppen sind daher
Schulen, Flüchtlingsheime, Jugendzentren und andere interessierte
Gruppen. Die Fahrradwerkstatt ist ein umgebauter Anhänger und somit
mobil einsetzbar.
10 durchgeführte
Fahrradwerkstätten ***
90
Weiterentwicklung der
Freifläche in Rondorf
gemeinsam mit der
Bewohner*innenschaft
Die Gestaltung einer solchen Fläche wird im laufenden Jahr 2024
weiterentwickelt und durch die unterschiedlichen Akteur*innen begleitet.
Dazu wird in enger Abstimmung mit der Verwaltung, insbesondere mit den
Fachämtern Bürgeramt/02-2 und Amt für Landschaftspflege und
Grünflächen/Amt 67 zusammengearbeitet.
Besprechung in
mindestens 4
Rondorfer AKs ****
90
Teilnahme an
maßgeblichen
bezirklichen
Netzwerken
(Teamsitzung ASD)
Regelmäßige Teilnahme an den Teamsitzungen des Jugendamtes und
des Schwerpunktträgers
4 Netzwerktreffen 100
Förderung von
eigenem Gartenbau
Prozessbegleitung der Maßnahmen Außenanlage am Kölnberg Eröffnung der
Grünfläche
100
Seite 7 von 10
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und
Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator*
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel**
Verbesserung des
Wohnumfeldes im
Stadtviertel
einschließlich
Gemüsebeet (Projekt
„Essbares
Wohnumfeld“)
Weiterentwicklung der
AG Wohnraumdialog
Teilnahme an den Sitzungen und Planungsgesprächen des AK mit der
Hausverwaltung
Vierteljährlich 100
Miteinander im
Veedel/
Nachbarschaften
stärken
Begleitung des
Aufbaus einer
Begegnungsstätte für
Meschenich
(Thomaskirche) unter
Berücksichtigung der
städtischen
Planungen der
zuständigen Ämter
wie des
Bürgeramt/02-2, Amt
für Soziales, Arbeit
und Senioren/ Amt 50
und Amt für
Liegenschaften,
Vermessung und
Kataster/Amt 23
Die regelmäßige Teilnahme an den Beratungsgesprächen sowie an der
Gremienarbeit soll dazu beitragen, das Projekt weiter im Sinne der
Bürgerschaft zu sichern. Als nächste Maßnahme ist ein gemeinsames
Nutzungskonzept zu erstellen. Dies umfasst u.a. einen Belegungsplan für
die Räumlichkeiten sowie ein Konzept für die Bildung eines Beirats,
welcher aus den ortsansässigen Vereinen, Gruppen und Bürger*innen,
Verwaltung, Fraktionsmitgliedern und der Sozialraumkoordination
zusammengesetzt sein sollte Dieses Gremium soll nach bisheriger
Planung vier Mal im Jahr tagen.
4x Teilnahme an der
Gremienarbeit/ Projekt
Beiratssitzung
10x Teilnahme an
Beratungsgesprächen
100
Erläuterungen durch die SRK:
*** Für die Betreuung der Mobilen Fahrradwerkstatt hat sich ein interessierter Bewohner Rondorfs aus der Flüchtlingsunterkunft am Merlinweg gefunden. Die
Vermittlung zu Pfarrer Hittmeyer hat stattgefunden, sodass der Standort des Anhängers nun auf das Gelände der Flüchtlingsunterkunft verlagert werden soll. Die
Planung von Fahrradwerkstatt-Terminen wird in 2025 weitergeführt.
**** Der Auftrag für die Bepflanzung der Hundefreilauffläche in Rondorf ist seit längerem vergeben. Die Umsetzung hat sich jedoch wetterbedingt auf das Frühjahr
2025 verschoben.
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4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-räumliches
Thema? (ja/nein/in
Bearbeitung)
Sozialräumliche Themenermittlung
Zwei Lastenfahrräder sollen für Familien vor Ort
bereitgestellt werden
Reparatur der Lastenfahrräder, Gestaltung einer Mappe mit
Bildern und Wegbeschreibungen der örtlichen Spielplätze,
Ausarbeitung Leihvertrag, Gestaltung Kurzanleitung zur Nutzung
der Lastenfahrrädern in mehreren Sprachen
ja
Schließung der Kinderarztpraxis in Meschenich Schließung der Kinderarztpraxis in Meschenich, Lösungsfindung
ärztliche Versorgung der Kinder in nahegelegenen Praxen
ja
Erläuterungen
Bzgl. Lastenfahrräder siehe übernächster Absatz.
Bzgl. Kinderarztpraxis siehe Punkt 5.
Sozialraumgebietsanalyse
Erläuterung: In dem Sozialraumgebiet Meschenich/ Rondorf wurde der Prozess der Sozialraumgebietsanalyse begonnen. Ein Analyseentwurf ist e rstellt, die
Bürger*innenbeteiligung (unter Leitung des ISG, Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik) ist in der Planung.
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Kennzahl/Indikator* Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
Bereitstellung von Lastenfahrrädern für Familien Zwei Lastenfahrräder stehen zu Ausleihe
bereit.
planmäßig
Erläuterungen
Die Broschüren für die Lastenräder werden derzeit gestaltet.
Seite 9 von 10
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen)
Vernetzung
Barrierefreies Meschenich quartalsweise
Erläuterungen
Die Schaffung eines barrierefreien Wohnumfeldes ist ein zentrales Anliegen, das die Lebensqualität vieler Bürger *innen erheblich verbessern kann.
Um den genauen Bedarf für ein barrierefreies Wohnumfeld zu klären, wurde ein gemeinsames Gremium gegründet. Die Verantwortung für die Förderung eines
barrierefreien Wohnumfeldes liegt bei der Seniorenkoordination, erfordert jedoch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteure n, darunter Sozialraumkoordination,
Bürger*innen, Initiativen, Vereine, Wohlfahrtsverbände, Verwaltung und Politik. Die Runde bringt zahlreiche Ressourcen zusammen, dar unter:
- Die Perspektive und das Erfahrungswissen der Einwohner*innen zu zentralen Problemen vor Ort.
- Breite persönliche soziale Netzwerke und gute Vernetzung mit Einwohner*innen, Vereinen, Verbänden und der Verwaltung.
- Erfahrungen mit Initiativen zur Verbesserung der Barrierefreiheit, wie Ortsbegehungen und Ansprechpersonen in der Stadtverwal tung.
- Zusammenarbeit zwischen Ehrenamt und Hauptamt sowie eine stadtteilübergreifende Perspektive.
Durch diese kooperative Herangehensweise wird angestrebt, ein barrierefreies Wohnumfeld zu schaffen, das den Bedürfnissen all er Bürger*innen gerecht wird und
die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben fördert.
Für den 08.04.2025 ist eine Ortsbegehung terminiert.
5. Ausblick Folgejahr
Soziale Infrastruktur:
Die Schließung der Kinderarztpraxis Meschenich hat schwerwiegende Konsequenzen für die Familien in Meschenich. Die Suche nach einer/einem
neuen Kinderärztin/ -arzt sowie passenden Praxisräumlichkeiten war bisher nicht erfolgreich. Die Arbeitskreise des Stadtteils befassen sich
fortlaufend mit diesem Thema. Um die Dringlichkeit einer neuen Kinderarztpraxis für Meschenich zu verstärken , ist die Planung einer
öffentlichkeitswirksamen Kampagne vorgesehen, unter Beteiligung der sozialen Akteure aus Meschenich, insbesondere rund um den AK
Kindergesundheit und AK Soziales Meschenich. Dazu zählen neben der Sozialraumkoordination u.a. das Jugendzentrum, Frühförderzentrum,
Jugendamt, der Kinderschutzbund, Neukirchener Erziehungsverein, die Kitas, Grundschulen, Bürger*innenvereine, Bezirksvertretu ng,
Beratungsstellen, eine in Meschenich aktive Professorin der Sporthochschule und die Amtsleitung des Gesundheitsamts.
Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur in Rondorf und Meschenich:
Die Eröffnung des ersten Bauabschnittes der Ortsumgehung Meschenich ist für Ende April 2025 vorgesehen. Der Baubeginn des zweiten
Bauabschnittes ist frühestens ab 2026 zu erwarten.
Seite 10 von 10
Im Rahmen der Stadtbahn Süd wird die Strecke vom Verteilerkreis bis Meschenich nun an einer vorläufigen Endhaltestelle Am Kölnberg in
Meschenich Nord enden, anstatt durch Meschenich hindurchzuführen. Diese Planung wurde von der Bezirksvertretung am 02. Dezemb er 2024
genehmigt, wobei betont wurde, dass eine spätere Verlängerung der Bahn westlich um Meschenich herum in Richtung Hürth oder Brühl möglich
sein sollte. Zudem sind nördlich und westlich von Meschenich Neubaugebiete vorgesehen. Drei Standorte für P& R-Anlagen an der vorläufigen
Endhaltestelle werden noch geprüft. Im Dezember 2024 erfolgte zudem der Ratsbeschluss der Stadt Köln über den Abschnitt in Me schenich. Der
weitere Zeitplan für die StadtBahn Süd sieht vor, dass die Entwurfsplanung bis Ende 2025 abgeschlossen sein soll. Diese Phase wird von
Öffentlichkeitsarbeit und -beteiligung begleitet, einschließlich Planungsdialogen in Rondorf, die sich unter anderem mit der Linienführung an der Tal-
und Westerwaldstraße sowie der Querung der Kapellenstraße befassen . Nach Abschluss der Entwurfsplanung ist ein Ratsbeschluss im Frühjahr
2026 vorgesehen. Im weiteren Verlauf des Jahres 2026 soll dann die Genehmigungsplanung eingereicht und das Planfeststellungsverfahren
eingeleitet werden. Für dieses Verfahren wurden in der Bezirksvertretung ein bis zwei Jahre veranschlagt. Die Stadtbahn soll ab Ende 2027 bis zum
Verteilerkreis fahren.
Die neue Entflechtungsstraße Rondorf, die vom Kiesgrubenweg (BAB -Abfahrt Rodenkirchen) zur Brühler Landstraße und zur Bödinger Straße
führt, hat das Ziel, den Durchgangsverkehr in Rondorf zu entlasten. Die relevanten Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren sind auf der Website
der Bezirksregierung Köln verfügbar.
Im Jahr 2025 sollen die Erschließungsarbeiten für das Neubaugebiet Rondorf Nord-West fertiggestellt werden. Baustart in Rondorf Nord-West soll
Anfang 2027 sein. Voraussetzung ist, dass bis dahin die Entflechtungsstraße fertig ist.
Sozialräumliche und bezirkliche Projekte:
Gemäß des zusätzlichen Jahresschwerpunt-Themas Demokratieförderung liegt ein Fokus auf Angeboten und Projekten zu diesem Thema.
Außerdem sind im Rahmen der Sozialraumgebietsanalyse für 2025 die Bürger:innenkonferenz und Sozialraumkonferenz geplant.
Ende September wird erneut das Integrierte Schul- und Stadtteilfest auf dem Gelände der Grundschule stattfinden, bei dessen Durchführung sich
zahlreiche Akteure aus Meschenich mit verschiedensten Angeboten beteiligen. Das Fest richtet sich an alle Bewohner*innen des Stadtteils. Die
organisatorische Gestaltung erfolgt als Kooperation zwischen der Grundschule Im Süden, Sozialraumkoordination, der Gemeinwesenarbeit Stadt
Köln, dem Familiengrundschulzentrum, Jugendzentrum und dem Bürgerverein Aktiv für Meschenich.
Personelle Veränderungen:
Zum Ende des Jahres wird es einen Wechsel der Bezirksjugendamtsleitung geben.
Mitteilung Ausschuss
28640 Zeichen
Dezernat, Dienststelle
V/V/3
Vorlagen-Nummer
1414/2026
Mitteilung
öffentlicher Teil
Gremium Datum
Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren 11.06.2026
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 18.06.2026
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 22.06.2026
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 22.06.2026
Bezirksvertretung 7 (Porz) 23.06.2026
Jugendhilfeausschuss 23.06.2026
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 29.06.2026
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 25.06.2026
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 25.06.2026
„Lebenswerte Veedel – bürger*innen- und sozialraumorientierte Zusammenarbeit in
Köln„
hier: Bericht über die Entwicklung des Programms von 2024 bis 2025
Am 17. März 2022 hat der Rat das „Handbuch Bürger*innen und Sozialraumorientierung in
Köln“ zur Ausgestaltung und Umsetzung des Förderprogramms „Lebenswerte Veedel – bür-
ger*innen- und sozialraumorientierte Zusammenarbeit in Köln“ beschlossen (vgl. Vorlage
4270/2021). Diese Mitteilung gibt einen kurzen Überblick über die Entwicklung der Lebensla-
gen der Kölner*innen in den Sozialraumgebieten und informiert über die Umsetzung der im
Handbuch beschriebenen Aufgaben und Prozesse 2024 und 2025. Dabei werden die Sach-
stände dargestellt:
- zu den Kernprozessen der Sozialraumkoordination,
- zu den mit der Sozialplanung verbundenen Kernprozessen und
- zu den Führungsprozessen des Programms insgesamt.
In der Anlage 1 und Anlage 2 der Mitteilung sind darüber hinaus die Berichte der Träger der
Sozialraumkoordinationen der Jahre 2024 und 2025 zusammengestellt.
1. Die Entwicklungen der Lebenslagen der Kölner*innen in den Sozialraumgebieten
und in den anderen Stadtgebieten
Im Jahr 2024 zeigen sich im Vergleich zum Jahr 2013 anhand ausgewählter Indikatoren zu
den Lebenslagenbereichen Einkommen, Beschäftigung, Gesundheit, Bildung und Betreuung,
2
Wohnen und Demographie (weiterhin) deutliche Unterschiede zwischen den Sozialraumgebie-
ten und den anderen Gebieten der Stadt (vgl. Abbildung 1). Die Anteile der SGB-II-Empfän-
ger*innen auch und insbesondere bei den Kindern und Jugendlichen (unter 14 Jahren) und
die Kindergesundheit (Anteile von Kindern ohne naturgesundes Gebiss) waren 2013 und sind
leider auch 2024 in den Sozialraumgebieten deutlich höher als in den anderen Gebieten der
Stadt. Die Anteile betreuter Kinder unter 3 Jahren, die Anteile der Kinder mit einer Empfehlung
für das Gymnasium sind und waren in den Sozialraumgebieten deutlich niedriger als in den
übrigen Gebieten der Stadt. Abbildung 1 zeigt detailliert, welche Entwicklungen positiv zu be-
werten sind und welche Entwicklungen die Stadtgesellschaft herausfordern.
Zu beachten ist dabei, dass es sich bei den ausgewerteten Daten um gebietsbezogene Daten
handelt, d. h. die aufgezeigten Entwicklungen vom Jahr 2013 bis zum Jahr 2024 beziehen
sich in Folge von Zu- und Fortzügen nicht auf die gleiche Bewohnerschaft. Die Entwicklungen
der sozialstatistischen Daten sind immer auch vor diesem Hintergrund zu betrachten. Ca. ein
Fünftel der Bevölkerung wechselt jährlich den Wohnort, wobei der Anteil in den Sozialraumge-
bieten (weiterhin) ca. zwei Prozentpunkte niedriger liegt als in den anderen Gebieten der
Stadt. Insgesamt spiegelt sich darin auch die Schwierigkeit für die Bewohner*innen wider,
eine bezahlbare neue Wohnung zu finden.
Durch den Weiterentwicklungsprozess des Programms im Jahr 2018 und 2019 wurde die An-
zahl der Sozialraumgebiete mit dem Beschluss des Rates vom 12.12.2019 (vgl. 3120/2019)
von 11 auf 15 Gebiete erhöht. Da es sich aber um Gebiete mit vergleichbaren sozialen Lagen
handelt, ist der Vergleich zwischen 2013 und 2024 aus Sicht der Verwaltung zulässig.
3
Abbildung 1: Entwicklung ausgewählter Indikatoren in den Sozialraumgebieten und den anderen Gebieten der
Stadt zwischen 2013 und 2024 (Angaben in Prozent, Lebenserwartung in Jahren)
Quelle: Amt für Stadtentwicklung und Statistik sowie Bundesagentur für Arbeit; die Daten beziehen sich für das
Ausgangsjahr 2013 auf 11 Sozialraumgebiete, für das Vergleichsjahr 2024 auf 15 Sozialraumgebiete.
* die durchschnittliche Lebenserwartung lag in dieser Form erst ab 2015 vor; in der Datenreihe 2013 werden diese
Werte berichtet.
** Quelle: Gesundheitsamt der Stadt Köln, Schuleingangsuntersuchungen: hier sind die Dreijahresmittelwerte der
Jahre 2015 bis 2017 und von 2023 bis 2025 berichtet.
*** Die SGB-II-Quote der 0 bis 14 Jahre liegt leider für das Jahr 2013 nicht kleinräumig vor.
**** für 2013 wurden die Werte der Bundestagswahl 2017 berichtet, für 2024 die der Bundestagswahl 2025
Die Entwicklungen können wie folgt bewertet werden:
4
Handlungsfeld positiv zu bewerten sind herausfordernd sind bzw. bleiben
Demographie der etwas größere Anteil der Be-
völkerung unter 18 Jahren und
der etwas kleinere Anteil der Be-
völkerung über 80 Jahre: die Be-
völkerung in den Sozialraumge-
bieten ist etwas jünger als die der
übrigen Stadtgebiete
Gesundheit Der Anstieg der Lebenserwartung
der Frauen in den übrigen Gebie-
ten der Stadt Köln um ca. zwei
Jahre.
die ca. zwei Jahre niedrigere Le-
benserwartung der Bewohner*innen
der Sozialraumgebiete im Vergleich
zu den übrigen Gebieten der Stadt
die deutlich kleineren Anteile von
Kindern mit Übergewicht auch in
den Sozialraumgebieten, wozu
unter anderem die schwerpunkt-
mäßige Bearbeitung des Themas
durch die Sozialraumkoordination
beigetragen hat
die leichte Zunahme der Kinder
mit naturgesundem Gebiss in den
anderen Gebieten der Stadt
die weitere Abnahme des ohnehin
deutlich geringeren Anteils der Kin-
der mit naturgesundem Gebiss in
den Sozialraumgebieten
Bildung (inkl.
Betreuung)
die schulstandortbezogen deutlich
geringeren Anteile der Grundschul-
empfehlungen für das Gymnasium
in den Sozialraumgebieten1
der leichte Rückgang der Quote
der Abgänger*innen ohne Schul-
abschluss in den anderen Gebie-
ten der Stadt Köln
die Quote an Abgänger*innen ohne
Schulabschluss in den Sozialraum-
gebieten ist deutlich höher als in den
anderen Gebieten der Stadt und
steigt weiter an2
die Zunahme des Anteils der Kin-
der unter 3 Jahren in Kita bzw.
Tagespflege
die deutlich geringeren Quoten der
Betreuungsplätze insbesondere für
Kinder unter drei Jahren in den So-
zialraumgebieten
Wohnen der leichte Anstieg der Anteile der
geförderten Mietwohnungen ins-
besondere in den Sozialraumge-
bieten
die deutlich höheren Anteile geför-
derter Mietwohnungen in den Sozi-
alraumgebieten (im Hinblick auf
Segregationstendenzen)
Beschäftigung/
Einkommen
der Rückgang der Arbeitslosen-
quote auch in den Sozialraumge-
bieten
die weiterhin in den Sozialraumge-
bieten mehr als doppelt so hohe Ar-
beitslosenquote im Vergleich zu den
anderen Gebieten der Stadt
der etwas stärkere Rückgang der
Arbeitslosenquote und der SGB-
II-Quote in den Sozialraumgebie-
ten
die mehr als doppelt so großen An-
teile der von Armut betroffenen Kin-
der (SGB II-Quote der 0 bis 14-Jähri-
gen)
die deutlich höhere Quote und der
etwas stärkere Anstieg der Leistun-
gen zur Grundsicherung im Alter
politische Ein-
bindung
die sehr deutlich gestiegene
Wahlbeteiligung bei den Bundes-
tagswahlen insbesondere in den
Sozialraumgebieten, wozu unter
anderem die schwerpunktmäßige
Bearbeitung des Themas durch
1 w obei darauf hingewiesen werden muss, dass diese Werte von Jahr zu Jahr schwanken
2 vgl. Fußnote 1
5
Handlungsfeld positiv zu bewerten sind herausfordernd sind bzw. bleiben
die Sozialraumkoordination bei-
getragen hat
2. Umsetzung des Programms – Rahmenbedingungen
Seit dem 01.01.2023 stellt das o.g. Handbuch die verbindliche Arbeitsgrundlage für die Sozial-
raumkoordinationen in den Sozialraumgebieten sowie für die Geschäftsstelle Lebenswerte
Veedel und die Sozialplanung dar. Die im Beschluss genannten Ressourcen wurden im Hin-
blick auf die Sachbearbeitung in der Geschäftsstelle zugesetzt. Nicht zugesetzt wurden die
personellen Ressourcen in der Stabsstelle Sozialplanung für die sozialwissenschaftlichen Auf-
gaben, die u.a. für die kleinräumigen Auswertungen und Berichte notwendig wären.
Gleichwohl konnte mit den zugesetzten Sachbearbeitungsstellen ein engerer Kontakt zwi-
schen der Geschäftsstelle Lebenswerte Veedel/Sozialplanung und den Sozialraumkoordinati-
onen in den Sozialraumgebieten aufgebaut werden. Dazu nehmen die sachbearbeitenden
Kolleg*innen vor Ort in den Stadtteilkonferenzen und z.T. weiteren Gremien teil, dokumentie-
ren die aufkommenden sozialräumlichen Themen und halten den Projektfortschritt im städti-
schen Projektmanagementsystem fest. Insgesamt haben die Mitarbeiter*innen der Geschäfts-
stelle Lebenswerte Veedel im Jahr 2024 an 196 und 2025 an 236 Terminen mit den Sozial-
raumkoordinator*innen teilgenommen. Diese Zunahme ist vor allem mit der intensiven Be-
schäftigung mit den Sozialraumgebietsanalysen und der Vorbereitung, Durchführung und
Nachbereitung der Beteiligungsformate (Bürger*innenkonferenzen und Sozialraumkonferen-
zen) begründet.
Im Programm Lebenswerte Veedel wird zwischen den Kernprozessen der Sozialraumkoordi-
nation und den mit der Sozialplanung verbundenen Kernprozessen unterschieden. Hier wer-
den zuerst die originär mit der Arbeit der Sozialraumkoordinationen verbundene Prozesse und
deren Ergebnisse beschrieben:
2.1 Kernprozesse der Sozialraumkoordinationen
In den Kernprozessen der Sozialraumkoordination ist beschrieben, wie die Themen aus den
Sozialraumgebieten (bottom-up) mit den Themen aus der Sozialplanung und den Fachplanun-
gen (top-down) verschränkt werden sollen.
Die vier Kernprozesse der Sozialraumkoordination sind
1. die sozialräumliche Themenermittlung,
2. die Projektentwicklung,
3. die Umsetzungsbegleitung von Projekten und
4. die Vernetzung.
Die genannten Prozesse wurden bisher wie folgt bearbeitet:
2.1.1 Sozialräumliche Themenermittlung
Im Rahmen der Stadtteilkonferenzen oder weiterer Gremien, werden die dort diskutierten sozi-
alräumlichen Themen dokumentiert. Dazu wurde eine Webseite angelegt, auf der die Mitarbei-
tenden der Geschäftsstelle die Themen nach verschiedenen Kriterien dokumentiert und auf
die auch die Sozialraumkoordinator*innen Zugriff haben. Im Jahr 2024 wurden 46 Themen
und im Jahr 2025 wurden 57 Themen dokumentiert. Ziel des Prozesses ist es zu klären, ob
ein benanntes Thema auf der Ebene des Sozialraumgebiets bearbeitet werden sollte oder ob
es über die Geschäftsstelle Lebenswerte Veedel in die Hände der städtisch zuständigen Pla-
nung übergeben werden sollte. Bei dringenden Problemen kann aus dem Thema ein Projekt
entwickelt werden, das dann kurzfristig bearbeitet werden kann.
Von den in 2024 und 2025 aufgeworfenen 103 Themen werden 83 Themen noch bearbeitet
(80,6%), acht Themen (7,8%) wurden zu Projekten, bei neun Themen (8,7%) wurde von der
Stadtteilkonferenz festgestellt, dass diese nicht weiterverfolgt werden sollten, da es sich nicht
um sozialräumlich bearbeitbare Themen handelte. Drei Themen wurden abgeschlossen bzw.
werden nicht weiterverfolgt.
2.1.2 Projektentwicklung
Bei acht Themen wurde bei den vor Ort benannten sozialräumlichen Themen festgestellt,
dass diese nicht kurzfristig zu bearbeiten sind und aus den benannten Themen Projekte ent-
wickelt, deren Entwicklung dokumentiert und beobachtet werden. Dies waren z.B. Projekte
6
zur Demokratieförderung
zur Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten und/oder niedrigschwelligen (Sport-)An-
geboten
zur Beteiligung bei Veranstaltungen
zur besseren Versorgung von Menschen mit besonderen Herausforderungen (z.B.
psychiatrischen Erkrankungen)
zur Verbesserung der Sicherheit bzw. des Sicherheitsgefühls
zur Vermeidung von unangemessenen Angeboten z.B. dem illegalen Verkauf von Be-
ratungsleistungen.
Diese Projekte werden im Rahmen des Projektcontrollings beobachtet. Dabei sind die Sozial-
raumkoordinator*innen meistens auf die Unterstützung der Akteur*innen vor Ort angewiesen.
2.1.3 Umsetzungsbegleitung
Projekte zum Schwerpunktthema „Verbesserung der Kinder- und Jugendgesundheit“
Zum Schwerpunktthema wurden in allen 15 Sozialraumgebieten jeweils fünf Projekte mit Ar-
beitspaketen definiert. Das Projektmanagement der insgesamt 75 Projekte wird durch die
städtische Projektmanagementsoftware cProject unterstützt (vgl. dazu auch die gesonderte
Mitteilung zum Stand des Themas, vgl. 1786/2024).
Zu jedem dieser Projekte wurden obligatorische, also für alle Sozialraumkoordinationen rele-
vante sowie darüber hinaus gehende Arbeitspakete definiert. Die Projektumsetzung wurde in
den Zielvereinbarungen für das Jahr 2023 mit den Trägern der Sozialraumkoordinationen ver-
einbart.
Die Projekte laufen häufig länger als ein Jahr. Der Umsetzungsstand der sozialraumgebiets-
bezogenen Projekte ist überwiegend planmäßig. Zum Stand Dezember 2025 ergab sich im
Hinblick auf die sozialraumgebietsspezifischen Projekte der folgende Sachstand:
Projekt und Bearbeitungsebene Arbeitspakete Projektstand
a) adäquate Netzwerkstruktur Übersicht aller Netzwerke/Gremien/AKs ist
erstellt bzw. aktualisiert und auf einem
Sharepoint-Server gesammelt
100%
b) Informations- und Aufklärungsar-
beit multidiverser Adressat*innen-
gruppe im SRG verbessern
Sammlung aller relevanter Materialien und
Methoden
100%
c) Vernetzung durch Erfahrungsaus-
tausch/Hospitationen
Kenntnis und Unterstützungsmöglichkeiten
durch die Datenbank in.koeln verbreitern
durch Information in den sozialräumlichen
Gremien/bei den Akteuren vor Ort
100%
d) Verbesserung der Zugangs- bzw.
Übergangsgestaltung
Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf
best-practice und Schwierigkeiten
100%
e) Zugangsbarrieren für spezielle
Zielgruppen abbauen
Zugangsbarrieren sind sozialräumlich iden-
tifiziert und dokumentiert
100%
Neben den sozialraumgebietsbezogenen Projekten sollen weitere, gesamtstädtisch relevante
Projekte entwickelt werden. Der Sachstand der stadtweit zu bearbeitenden Projekte stellt sich
wie folgt dar:
Projekt und Bearbeitungsebene Arbeitspakete Projektstand
a) Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche
Angebote stadtweit verbessern
Planungsphase 20%
b) Klärung der Struktur und Strategie der Präventionsaktivi-
täten der städtischen Dienststellen
Planungsphase 20%
c) Angemessenheit von Angeboten Planungsphase 20%
d) strukturellen Rassismus erkennen und bearbeiten Planungsphase 20%
e) Bedarfsgerechtigkeit von Angeboten aus Nutzenden -Sicht Planungsphase 20%
7
f) Beteiligungsmöglichkeiten ausloten Planungsphase 20%
Die Umsetzung der stadtweiten Projekte ist noch nicht zufriedenstellend. Dies ist auch auf die
hohe Auslastung des Gesundheitsamtes und anderer für die Umsetzung bedeutsamer Dienst-
stellen zurückzuführen.
Projekt „Demokratieförderung“
Die Steigerung der Wahlbeteiligung insbesondere in den Sozialraumgebieten der Stadt Köln
ist ein beschlossenes Ziel der strategischen Sozialplanung. Mitte 2024 wurde vor dem Hinter-
grund der im Herbst 2025 anstehenden Kommunalwahl das Thema zwischen der Geschäfts-
stelle, den Sozialraumkoordinationen und den Trägern der Sozialraumkoordination diskutiert.
In Abstimmung mit dem Beigeordneten wurde dann beschlossen, das Thema für das Jahr
2025 intensiver zu bearbeiten. Dazu sollten in allen Sozialraumgebieten die spezifischen Her-
ausforderungen erhoben werden und darauf aufbauend spezifische Projekte mit den Trägern
vor Ort entwickelt und umgesetzt werden. Zudem sollte ein Projekt in allen Sozialraumgebie-
ten umgesetzt werden. So wurde in allen Sozialraumgebieten ein Plakatwettbewerb durchge-
führt und u.a. die folgenden Projekte umgesetzt:
Argumentationstraining gegen populistische Parolen/Zivilcourage Training
Briefwahlparties in Jugendeinrichtungen
Filmabende zum Thema Demokratie
„Thekengespräche mit Kommunalpolitik“
Kandidat*innenchecks zur Kommunalwahl
Aktionswoche zur Demokratieförderung in verschiedenen Einrichtungen
Erstellung einer Taskcard (vgl. Anlage).
Zur Kommunalwahl kam dann im Frühjahr 2025 auf Grund der Auflösung der Bundesregie-
rung der Ampel-Koalition die Bundestagswahl. Die Wahlbeteiligung ist in der Stadt sehr unter-
schiedlich ausgeprägt und ist seit der letzten Bundestagswahl 2025 erfreulicherweise 5,3 Pro-
zentpunkte höher als 2021. In den Stadtteilen in den Sozialraumgebieten lag sie jedoch mit
durchschnittlich 75,3% 10 Prozentpunkte unter den Stadtteilen außerhalb von Sozialraumge-
bieten mit 85,8%.3
Bei den Kommunalwahlen 2020 lag die durchschnittliche Wahlbeteiligung in den Stadtteilen
der Sozialraumgebiete bei ca. 38%, in den anderen Stadtteilen bei knapp 54%. Im Herbst
2025 steigerte sich die Wahlbeteiligung in den Sozialraumgebieten um ca. 4% auf knapp 42%,
in den anderen Stadtteilen der Stadt um 6% auf knapp 60%.4
Weitere sozialräumliche Projekte
Hinzu kamen 40 sozialräumliche Projekte im Jahr 2024 und im Jahr 2025 weitere 29 (insge-
samt 69 Projekte), die u.a. gemeinsam von den Bürgeramtsleitungen und den Sozialraumko-
ordinator*innen eingebracht wurden und in den jährlichen Zielvereinbarungen aufgenommen
wurden. Themen der Projekte waren z.B. Projekte
zur Verbesserung der Nachbarschaft(en), z.B. „Miteinander im Veedel“
zur Verbesserung des Wohnumfelds (z.B. am Kölnberg)
zur Teilhabeförderung von Jugendlichen, durch eine verbesserte Integration der Ju-
gendlichen in die sozialräumliche Kooperation und Vernetzungsarbeit
zum Umgang mit dem problematischen Verhalten Jugendlicher (Workshop)
zum Umfang und Umgang mit gewerblichem Verkauf von (sozialen) Beratungsleistun-
gen
zum Empowerment durch Begegnung und (trans-)kulturellem Austausch.
Das Projektmanagement für diese 69 Projekte wird durch die städtische Projektmanagement-
software unterstützt. Ihr Bearbeitungsstand ist planmäßig, ein großer Teil konnte erfolgreich
abgeschlossen werden. Die Sozialraumkoordination soll eigene Projekte federführend durch-
führen, Impulse für Projekte entwickeln und die Angebote bzw. Einrichtungen dann bei der
Planung und Umsetzung begleiten. Insofern sind immer auch aktive Mitarbeitende anderer
3 Stadt Köln (2025), Amt für Stadtentw icklung und Statistik
4 Stadt Köln (2025), Amt für Stadtentw icklung und Statistik
8
Angebote und Einrichtungen notwendig, um die Projekte erfolgreich umzusetzen. Hier wird
von den Sozialraumkoordinationen von zunehmenden Problemen berichtet, Ressourcen bei
den Angeboten und Einrichtungen vor Ort für Projekte bereitzustellen. Gleichwohl haben die
Sozialraumkoordinationen hier eine unterstützende Wirkung, die Projekte dann doch möglich
macht.
2.1.4 Vernetzung
Die Vernetzung ist eine Kernaufgabe der Sozialraumkoordinator*innen. Diese wurde initial
durch die Erhebung und Erfassung aller bedeutsamer Gremien/Netzwerke/Arbeitskreise um-
gesetzt. Diese Liste ist auf dem gemeinsam genutzten städtischen Microsoft Sharepoint-Ser-
ver abrufbar und wird im Rahmen des Wissensmanagements auch zur Einarbeitung neuer
Sozialraumkoordinator*innen genutzt.
In diesem Zusammenhang wurde ein Projekt mit der Deutschen Sporthochschule Köln zur
Evaluation der Netzwerkarbeit im Jahr 2024 begonnen (SNAP-HP: Self-Evaluation Tool for
Network Quality Assessment by Practitioners in Community Health Promotion5). SNAP-HP
zielt darauf ab, die Qualität von kommunalen (Gesundheits-)Netzwerken zu bewerten und wei-
terzuentwickeln, insbesondere um (gesundheits-)fördernde Maßnahmen langfristig zu veran-
kern.
Dazu wurde in ausgewählten Gremien der Sozialraumgebiete ein Befragungstool zur Bewer-
tung der Gremienarbeit erprobt und die Ergebnisse in die jeweiligen Gremien zurückgespielt.
In der Befragung geht es um die Ziele, die Arbeitsweise und die Ergebnisse der Gremienarbeit
im jeweiligen Gremium.
Auf der Grundlage der Ergebnisse hat die Deutsche Sporthochschule das Befragungstool
deutlich gekürzt und stellt es nun den Sozialraumkoordinationen für die weitere Verwendung
in den Gremien zur Verfügung.
2.2. Mit der Sozialplanung verbundene Kernprozesse
Das Programm Lebenswerte Veedel ist eng verbunden mit der städtischen integrierten und
kooperativen Sozialplanung. Deren Ziele sollen auch mit Hilfe des Programms kleinräumig an-
gestrebt und umgesetzt werden. Die bisherigen Ergebnisse dieser Prozesse werden im Fol-
genden beschrieben:
1. Erarbeitung einer Integrierten Sozialraumgebietsanalyse
2. Erarbeitung einer Integrierten Sozialraumgebietsplanung
3. kurzfristige integrierte Bewertung eines Themas
4. Sozialraumgebietsevaluation.
Bislang wurden die ersten drei Prozesse begonnen bzw. bearbeitet:
2.2.1 Sozialraumgebietsanalyse
Bis Ende 2024 konnten auf Basis der Ergebnisse des 1. Kölner Lebenslagenberichts und den
daraus abgeleiteten Herausforderungen und Zielen (vgl. Beschluss des Rates 4069/2022), ne-
ben den beiden bereits 2023 begonnenen Analysen (Pilotgebiete 1: Mülheim-Nord/Keup-
straße und Ostheim/Neubrück) für zwei weitere Gebiete eine Sozialraumgebietsanalyse er-
stellt werden. Ausgewählt wurden als weitere Gebiete Höhenhaus/Dünnwald und Mesche-
nich/Rondorf. Im Jahr 2025 kamen außerdem die Gebiete Kalk, Humboldt/Gremberg, Höhen-
berg/Vingst, Porz-Mitte/Urbach und Porz-Ost/Finkenberg/Gremberghoven/Eil hinzu.
Im Rahmen der Sozialraumgebietsanalyse ist eine Bürger*innen-Beteiligung (Bürger*innenbe-
fragung und Bürger*innenkonferenz) vorgesehen, die inzwischen auch für Höhenhaus/Dünn-
wald und Meschenich/Rondorf durchgeführt wurde (vgl. Anlagen). Außerdem haben für die
Gebiete – handbuchgemäß – Sozialraumkonferenzen mit den professionellen Akteur*innen
der Sozialraumgebiete und Vertreter*innen der städtischen Verwaltung stattgefunden, um die
Ergebnisse zu bewerten.
Die um die vorgenannten Hinweise und Bewertungen ergänzten Sozialraumgebietsanalysen
wurden als Beschlussvorlagen in die jeweiligen Bezirksvertretungen eingebracht und be-
schlossen (vgl. für Mülheim-Nord/Keupstraße: 0598/2025; für Ostheim/Neubrück: 1049/2025).
5 Wessely S, Reul R, Starke D, Wollenberg B, Joisten C. Ensuring Netw orks Work Well: Development of a Self-evaluation Tool
for Netw ork Quality in Community Health Promotion. Prog Community Health Partnersh. 2023;17(4):615-628.
9
Auch die 2024 begonnenen Analysen und Beteiligungsverfahren konnten inzwischen be-
schlossen werden (vgl. Höhenhaus/Dünnwald: 0159/2026 und für Meschenich/Rondorf:
0160/2026).
Auf den Webseiten der jeweiligen Gebiete wurden die Ergebnisse des Verfahrens dokumen-
tiert (für Ostheim/Neubrück: Sozialraumgebietsanalyse Ostheim-Neubrück - OSTHEIM-NEU-
BRUECK, für Mülheim-Nord/Keupstraße: Sozialraumgebietsanalyse Mülheim Nord - MUEL-
HEIM-NORD-KEUPSTRASSE).
2.2.2 Sozialraumgebietsplanung
Auf Basis der Sozialraumgebietsanalysen kann die Sozialraumgebietsplanung erfolgen. Diese
soll auf den wesentlichen Herausforderungen basieren, die in der Analyse benannt wurden
und die Hinweise der Bürger*innen und der Akteur*innen vor Ort berücksichtigen. In
Ostheim/Neubrück und in Mülheim-Nord/Keupstraße wurde inzwischen mit den Planungen
begonnen. Diese sollen für die nächsten fünf Jahre möglichst auf alle Herausforderungen ein-
gehen. Die Zwischenergebnisse sollen sukzessive dokumentiert werden.
2.2.3 Fördermittelakquise
Die Sozialraumkoordinator*innen stellen zudem für die vor Ort tätigen Träger und Akteur*in-
nen wichtige Berater*innen bei der Akquise von Fördermitteln für die Zielsetzungen des Pro-
gramms dar. So konnten sie in den letzten beiden Jahren Träger dabei unterstützen, Förder-
mittel in Höhe von ca. 657.000 Euro einzuwerben. Hinzu kamen Mittel aus städtischen Quel-
len wie z.B. bezirksorientierte Mittel oder Mittel der Grün-Stiftung in Höhe von 175.000 Euro.
Die Summe ist zwischen den Jahren 2024 und 2025 und über die Sozialraumgebiete hinweg
unterschiedlich verteilt, was einerseits an den verfügbaren Förderprogrammen von EU, Bund
und Land lag, andererseits mit den Möglichkeiten der Träger vor Ort zusammenhängt.
2.3 Führungsprozesse
Folgende Führungsprozesse wurden festgelegt:
1. Erarbeitung von Zielvereinbarungen
2. Umsetzung eines Programmcontrollings
3. Erstellung von Jahresberichten
4. Programmevaluation
5. kontinuierliche Weiterentwicklung des Programms.
Bislang wurde der erste Prozess bearbeitet, der zweite begonnen:
2.3.1 Erarbeitung von Zielvereinbarungen
Seit dem Jahr 2023 wird bereits am Ende des Jahres mit der Erstellung der Zielvereinbarun-
gen für das folgende Jahr begonnen und der Prozess wird jährlich in allen 15 Sozialraumge-
bieten umgesetzt.
Die sozialraumbezogenen Projekte aus dem Schwerpunktziel Kinder- und Jugendgesundheit
wurden überwiegend im Jahr 2024 und z.T. noch im Jahr 2025 fertiggestellt. Die stadtweiten
Projekte zum Schwerpunktziel sind aktuell noch in der Umsetzung.
Die Ziele ergeben sich überwiegend aus den von den Bezirksvertretungen beschlossenen
Herausforderungen und Zielen der Sozialraumgebietsanalyse bzw. ggf. in weiteren Gremien
beschlossenen mittelfristigen Herausforderungen und Zielsetzungen aus den Sozialraumge-
bieten selbst. Hinzu kommen sozialräumliche Ziele, die nicht in den o.g. Zielen enthalten sind
und von den Bürgeramtsleitungen und den Sozialraumkoordinationen identifiziert werden kön-
nen bzw. in den Stadtteilkonferenzen benannt und für bedeutsam gehalten werden.
2.3.2 Programmcontrolling
Ein Programmcontrolling ist nur durch eine prozessbegleitende Dokumentation der Kernpro-
zesse möglich. Dazu wurden im Rahmen der o.g. Prozess-Dokumentationen (sozialräumliche
Themen und Gremien, Projektdokumentation und Umsetzungsbegleitung) mit dem Aufbau
von Dokumentationsverfahren begonnen und diese werden eingesetzt. Zurückgegriffen wird
dabei auf Dokumentationsmöglichkeiten eines Microsoft Sharepoint-Servers (Liste der Gre-
mien in den jeweiligen Sozialraumgebieten). Sozialräumliche Themen, die in den Stadtteilkon-
ferenzen und/oder den Stadtteil-Arbeitsgruppen/-kreisen benannt werden, können ebenfalls
auf einer Sharepoint-Seite dokumentiert werden. Themen, die in Projekte überführt werden,
10
werden im städtischen Projektmanagementsystem cProject dokumentiert (für die Umsetzung
der Zielvereinbarung und die sozialräumlichen Projekte).
2.3.3 Jahresberichte
Die Sozialraumkoordinationen erstellen jährlich Berichte (vgl. Anlage 1 und Anlage 2). Darin
sind pro Sozialraumgebiet die Zielvereinbarungen, die Maßnahmen und die Ergebnisse im
Einzelnen dokumentiert. Außerdem gibt es Einschätzungen der Sozialraumkoordinationen zur
bisherigen und zukünftigen Entwicklung des jeweiligen Sozialraumgebiets.
2.3.4 Programmevaluation
Die o.g. Dokumentationen werden im Lauf der Implementation der im Handbuch beschriebe-
nen Prozesse weiter geschärft, um Material für die geplante Evaluation nach ca. fünf Jahren
(2028) der Umsetzung des Programms verfügbar zu haben.
2.3.5 kontinuierliche Weiterentwicklung des Programms
Die Prozesse des Programms, die im Handbuch beschrieben sind, bauen aufeinander auf.
Diese werden sukzessive erprobt und umgesetzt. Die Erfahrungen, die bei der Umsetzung im
Handbuch idealtypisch formulierter Prozesse gesammelt werden, fließen kontinuierlich in die
Arbeit ein. So kamen z.B. bei der Durchführung der Bürger*innenbeteiligung und in den Bür-
ger*innenkonferenzen in den ersten Sozialraumgebieten Methoden zum Einsatz, die dann in
den folgenden Sozialraumgebieten auf Grund der Erfahrungen angepasst wurden. Diese Er-
fahrungen fließen in die Programmevaluation und eine mögliche Fortschreibung des Hand-
buchs ein.
3. Ausblick 2026/2027
Bis Ende 2026/Mitte 2027 werden die Ergebnisse aller Sozialraumgebietsanalysen vorliegen
und möglichst auch von den zuständigen Bezirksvertretungen als Grundlagen für die Planun-
gen beschlossen sein. Diese Vorlagen werden auch die mittelfristig wesentlichen Herausfor-
derungen und Ziele für die jeweiligen Sozialraumgebiete enthalten.
Parallel dazu wird die kontinuierliche Weiterentwicklung des Programms vorangetrieben. Aktu-
ell werden hier erste Erkenntnisse zur Praktikabilität der im Handbuch festgelegten Prozesse
in einem Themenspeicher gesammelt. Fortgesetzt wird die Implementation der Dokumenta-
tion der im Handbuch beschriebenen Abläufe und Strukturen. Im Einzelnen liegt der Fokus
hier auf den Prozessen, aber auch den Strukturen des Programms und/oder der Auseinander-
setzung mit methodischen und/oder fachlichen Themen/Standards.
Anlage 1: Jahresberichte 2024
Anlage 2: Jahresberichte 2025
Anlage 3: SNAP-Ergebnisse
Anlage3_SNAP-HP aktueller Stand Sitzung_19.02.26
12478 Zeichen
Netzwerkevaluation SNAP-HP Self-Evaluation Tool for Network Quality Assessment by Practitioners in Community Health Promotion Dr. Stefanie Wessely & Prof.in Christine Joisten Abteilung für Bewegungs- und Gesundheitsförderung Deutsche Sporthochschule Köln s.wessely@dshs-koeln.de 21.05.2026 1 Absicht Entwicklung eines Instruments zur Analyse der Zusammenarbeit in kommunalen Netzwerken, das • niederschwellig (Einsatz, Ausführung, Auswertung) • ressourcenarm (Zeit, Personal, Kosten) • nutzenorientiert (Mehrwert, ≙ Wünschen & Bedarfen) ist. 21.05.2026 2 Hintergrund Netzwerkevaluation SNAP-HP • Überprüfung der Zusammenarbeit im Netzwerk 21.05.2026 3 • Stärken & Schwächen identifizieren • Zusammenarbeit optimieren • Zufriedenheit der Mitglieder • Gemeinsames Wissen/Ressourcen bündeln & besser nutzen • Parallelstrukturen vermeiden • die Ziele, die das Netzwerk verfolgt. • die Strukturen, wie sich das Netzwerk aufbaut und zusammensetzt. • die Prozesse, wie im Netzwerk zusammengearbeitet wird. • die Effektivität, wie erfolgreich das Netzwerk in Bezug auf die jeweilige Absicht ist. 21.05.2026 4 Aufbau des SNAP-HP Fragebogens (Version 1.0) Indikator Qualitätsdimension Ziele Zweck Nachhaltigkeit Akteur:innen Strukturen Steuerung Transparenz Prozesse Dokumentation Kommunikation intern/extern Problemmanagement Weiterentwicklung Effektivität Strukturentwicklung Maßnahmenentwicklung Aufbau des SNAP-HP Fragebogens 21.05.2026 5 Entwicklungsprozess 21.05.2026 6 Einsatz in ausgewählten Kölner Stadtteilen • AK Kita/Grundschule Neubrück (n=0) • AK Kita/Grundschule Ostheim (n=4) • Stadtteilkonferenz Finkenberg (n=4) • Stadtteilkonferenz Gremberghoven (n=0) • Stadtteilkonferenz Blumenberg (n=4) • Stadtteilkonferenz Seeberg Nord (n=1) • Stadtteilkonferenz Bilderstöckchen (n=6) Diskussion im Rahmen der WB-KGM • Weiterbildung „Kommunale Gesundheitsmoderation“ der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen Düsseldorf Beispielhafte Ergebnisse aus einem Stadtteil 21.05.2026 7 Qualitätsdimensionen (Auszug aus einem Stadtteil) 21.05.2026 8 Prozesse (Transparenz, Dokumentation, Kommunikation intern & extern) Berechnungsgrundlage 1 Punkt trifft gar nicht zu 2 Punkte trifft eher nicht zu 3 Punkte teils – teils 4 Punkte trifft eher zu 5 Punkte trifft voll zu entfällt kann ich nicht beurteilen Zweck (Ziele, Nachhaltigkeit) Strukturen (Akteur:innen, Steuerung) Effektivität (Weiterentwicklung, Strukturentwicklung) 71,7% 74,6% 84,7% 65,8% 0,0% 50,0% 100,0% Qualitätsindikatoren (Auszug aus einem Stadtteil) 21.05.2026 9 67,7% 66,4% 75,8% 78,4% 80,1% 83,1% 82,7% 72,0% 81,4% 74,3% 67,9% 80,0% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Strukturentwicklung (n=6) Weiterentwicklung (n=6) Problemmanagement (n=4) Kommunikation extern (n=6) Kommunikation intern (n=6) Dokumentation (n=6) Transparenz (n=6) Steuerung Akteurslandschaft (n=6) Nachhaltigkeit (n=7) Ziele (n=7) Vision (n=14) Umgang mit den Ergebnissen • Ergebnisvorstellung innerhalb der Netzwerke • Diskussion der Ergebnisse • Ableitung von Handlungsfeldern 21.05.2026 10 Impressionen aus einem Stadtteil 21.05.2026 11 Feedback zur Teilnahme „[…] Anregung zur Selbstreflektion“ „[…] schärft, was einem persönlich wichtig ist im Netzwerk.“ „[…] Evaluationsergebnisse regen dazu an, den eigenen Workload zu überdenken.“ „[…] Vernetzung als Arbeitserleichterung.“ Abgeleitete Handlungsfelder * • Formulierung von Leitlinien & Weitergabe in AGs • Einheitliche Vision entwickeln & verschriftlichen/darstellen • Entwicklung einer Landing Page für neue Teilnehmende im Netzwerk als Handout (Vision, Leitlinien, Ziele…) • TO für Sitzungen erweitern um „ neues aus den AGs“ für mehr Transparenz (Konsens, dass mindestens 1 Person pro AG an den Sitzungen teilnimmt) • Bedarfe der Bewohner:innen stärker thematisieren (Wissen über aktuelle Themen teilen) • Entwicklung eines „Beste Practice“ Musters (erfolgreiche Maßnahmen/Projekte mit Ansprechpartner:innen verbreiten) * Im Rahmen der Ergebnisbesprechung der Evaluation Rückmeldungen & Anpassungsvorschläge (gebündelt aus allen rekrutierten Stadtteilen) 21.05.2026 12 Grundlage Änderungen/Anpassungen Rücklaufquote & Abbruchquote, Anmerkungen/Feedback der Sozialraumkoordinator:innen und Teilnehmenden Kürzung des Fragebogens Statistische Berechnungen Streichen einzelner Aussagen Statistische Berechnungen & einzelnes Feedback der Teilnehmenden im Fragebogen Umformulierung einzelner Aussagen Zusammenfassung der Antworten zeigte Doppelungen Zusammenfassung aller freien Antwortblöcke (Gründe für…) Gremiendiskussionen Option Zwischenspeichern für die Bearbeitung Gremiendiskussionen Speichermöglichkeit des ausgefüllten Fragebogens Anmerkungen/Feedback der Sozialraumkoordinatoren Programmierung als APP für den Einsatz während Sitzungen für gesteigerten Rücklauf/gesicherte Teilnahme Rückmeldungen & Anpassungsvorschläge (gebündelt aus allen rekrutierten Stadtteilen) 21.05.2026 13 Grundlage Änderungen/Anpassungen Rücklaufquote & Abbruchquote, Anmerkungen/Feedback der Sozialraumkoordinator:innen und Teilnehmenden Kürzung des Fragebogens Statistische Berechnungen Streichen einzelner Aussagen Statistische Berechnungen & einzelnes Feedback der Teilnehmenden im Fragebogen Umformulierung einzelner Aussagen Zusammenfassung der Antworten zeigte Doppelungen Zusammenfassung aller freien Antwortblöcke (Gründe für…) Gremiendiskussionen Option Zwischenspeichern für die Bearbeitung Gremiendiskussionen Speichermöglichkeit des ausgefüllten Fragebogens Anmerkungen/Feedback der Sozialraumkoordinatoren Programmierung als APP für den Einsatz während Sitzungen für gesteigerten Rücklauf/gesicherte Teilnahme Rückmeldungen & Anpassungsvorschläge (gebündelt aus allen rekrutierten Stadtteilen) 21.05.2026 14 Grundlage Änderungen/Anpassungen Rücklaufquote & Abbruchquote, Anmerkungen/Feedback der Sozialraumkoordinator:innen und Teilnehmenden Kürzung des Fragebogens Statistische Berechnungen Streichen einzelner Aussagen Statistische Berechnungen & einzelnes Feedback der Teilnehmenden im Fragebogen Umformulierung einzelner Aussagen Zusammenfassung der Antworten zeigte Doppelungen Zusammenfassung aller freien Antwortblöcke (Gründe für…) Gremiendiskussionen Option Zwischenspeichern für die Bearbeitung Gremiendiskussionen Speichermöglichkeit des ausgefüllten Fragebogens Anmerkungen/Feedback der Sozialraumkoordinatoren Programmierung als APP für den Einsatz während Sitzungen für gesteigerten Rücklauf/gesicherte Teilnahme Rückmeldungen & Anpassungsvorschläge (gebündelt aus allen rekrutierten Stadtteilen) 21.05.2026 15 Grundlage Änderungen/Anpassungen Rücklaufquote & Abbruchquote, Anmerkungen/Feedback der Sozialraumkoordinator:innen und Teilnehmenden Kürzung des Fragebogens Statistische Berechnungen Streichen einzelner Aussagen Statistische Berechnungen & einzelnes Feedback der Teilnehmenden im Fragebogen Umformulierung einzelner Aussagen Zusammenfassung der Antworten zeigte Doppelungen Zusammenfassung aller freien Antwortblöcke (Gründe für…) Gremiendiskussionen Option Zwischenspeichern für die Bearbeitung Gremiendiskussionen Speichermöglichkeit des ausgefüllten Fragebogens Anmerkungen/Feedback der Sozialraumkoordinatoren Programmierung als APP für den Einsatz während Sitzungen für gesteigerten Rücklauf/gesicherte Teilnahme Rückmeldungen & Anpassungsvorschläge (gebündelt aus allen rekrutierten Stadtteilen) 21.05.2026 16 Grundlage Änderungen/Anpassungen Rücklaufquote & Abbruchquote, Anmerkungen/Feedback der Sozialraumkoordinator:innen und Teilnehmenden Kürzung des Fragebogens Statistische Berechnungen Streichen einzelner Aussagen Statistische Berechnungen & einzelnes Feedback der Teilnehmenden im Fragebogen Umformulierung einzelner Aussagen Zusammenfassung der Antworten zeigte Doppelungen Zusammenfassung aller freien Antwortblöcke (Gründe für…) Gremiendiskussionen Option Zwischenspeichern für die Bearbeitung Gremiendiskussionen Speichermöglichkeit des ausgefüllten Fragebogens Anmerkungen/Feedback der Sozialraumkoordinatoren Programmierung als APP für den Einsatz während Sitzungen für gesteigerten Rücklauf/gesicherte Teilnahme Rückmeldungen & Anpassungsvorschläge (gebündelt aus allen rekrutierten Stadtteilen) 21.05.2026 17 Grundlage Änderungen/Anpassungen Rücklaufquote & Abbruchquote, Anmerkungen/Feedback der Sozialraumkoordinator:innen und Teilnehmenden Kürzung des Fragebogens Statistische Berechnungen Streichen einzelner Aussagen Statistische Berechnungen & einzelnes Feedback der Teilnehmenden im Fragebogen Umformulierung einzelner Aussagen Zusammenfassung der Antworten zeigte Doppelungen Zusammenfassung aller freien Antwortblöcke (Gründe für…) Gremiendiskussionen Option Zwischenspeichern für die Bearbeitung Gremiendiskussionen Speichermöglichkeit des ausgefüllten Fragebogens Anmerkungen/Feedback der Sozialraumkoordinatoren Programmierung als APP für den Einsatz während Sitzungen für gesteigerten Rücklauf/gesicherte Teilnahme Rückmeldungen & Anpassungsvorschläge (gebündelt aus allen rekrutierten Stadtteilen) 21.05.2026 18 Grundlage Änderungen/Anpassungen Rücklaufquote & Abbruchquote, Anmerkungen/Feedback der Sozialraumkoordinator:innen und Teilnehmenden Kürzung des Fragebogens Statistische Berechnungen Streichen einzelner Aussagen Statistische Berechnungen & einzelnes Feedback der Teilnehmenden im Fragebogen Umformulierung einzelner Aussagen Zusammenfassung der Antworten zeigte Doppelungen Zusammenfassung aller freien Antwortblöcke (Gründe für…) Gremiendiskussionen Option Zwischenspeichern für die Bearbeitung Gremiendiskussionen Speichermöglichkeit des ausgefüllten Fragebogens Anmerkungen/Feedback der Sozialraumkoordinatoren Programmierung als APP für den Einsatz während Sitzungen für gesteigerten Rücklauf/gesicherte Teilnahme Entwicklungsprozess 21.05.2026 19 Kürzung des SNAP-HP & Umprogrammierung – Grundlage Pilotergebnisse Einsatz in ausgewählten Kölner Stadtteilen Diskussion im Rahmen der WB-KGM Kürzungsmethode – psychometrische Analyse 21.05.2026 20 1. Itemanalyse (Indikatoren & Dimensionen) a. Trennschärfe (Cut-Off-Wert < 0,5 für hohe Trennschärfe) b. Itemschwierigkeit (Cut-Off-Wert > 0,8 für mittlere Schwierigkeit) 5. Neuprogrammierung modifizierte Version in Microsoft Forms (Ermöglicht den Einsatz vor und während einer Sitzung) 2. Reliabilitätsanalyse (Cronbachs Alpha) (Indikatoren & Dimensionen) (Ausschluss, wenn durch Itemausschluss das Cronbachs Alpha des Indikators steigt) 3. Modifizierung der Items anhand der freien Antworten & Feedback 4. Übersetzung der übrig gebliebenen Items in „einfache Sprache“ Kürzung SNAP-HP aktueller Stand Anzahl Items nach Kürzung Anzahl Items vor Kürzung Dimension n = 10 n = 21 Zweck/Ziele n = 7 n = 22 Strukturen n = 6 n = 42 Prozesse n = 2 n = 11 Effektivität n = 5 n =22 Offene Fragen 21.05.2026 21 5-10 Minuten > 30 Minuten Bearbeitungsdauer Entwicklungsprozess 21.05.2026 22 Kürzung des SNAP-HP & Umprogrammierung – Grundlage Pilotergebnisse Einsatz in ausgewählten Kölner Stadtteilen Diskussion im Rahmen der WB-KGM Erneuter Praxiseinsatz SNAP-HP Kurzversion (Neubrück & Weiterbildung kommunale Gesundheitsmoderation der DSHS und AÖGW) Praxiseinsatz SNAP-HP Kurzversion Einsatz Neubrück AK Kita/Grundschule & FB-KG & Ergänzende inhaltliche und methodische Diskussion (Sozialraumkoordinator/WB-KGM) 21.05.2026 23 Inhaltliche Änderungswünsche • Vereinfachung der Sprache/Formulierungen • Aufteilen einzelner Aussagen (2 aus 1) • Vermehrte Selbsteinschätzung (bzgl. Wording) • Dimensionen definieren Methodische Änderungswünsche • Anschreiben mit Mehrwert der Teilnahme für Teilnehmende ergänzen • Leitfaden für Durchführende entwickeln • U.a. auch die Herkunft des SNAP-HP erläutern • Möglichkeit der Personalisierung des Fragebogens für spezifische Netzwerke Aktuelle Version des SNAP-HP zur Evaluation der Netzwerkzusammenarbeit 21.05.2026 24 https://forms.cloud.microsoft/Pages/ResponsePage.aspx?id=DQSIkWdsW0yxEjajBL ZtrQAAAAAAAAAAAAO__XNLAV1UQVVIMjlHWlY2WkdIRk1PTEVGWUJFUkhPWC4u • Zugang & Auswertung aktuell „noch“ über DSHS • Durchführung selbstständig durch „Kümmerer“ innerhalb der Netzwerke/AK • Bereitstellung eines Leitfadens für Durchführende Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit! Fragen – Anmerkungen – Feedback 21.05.2026 25
Anlage2_Jahresberichte_2025
320348 Zeichen
Bezirk Chorweiler 1
SRG Blumenberg Chorweiler Seeberg-Nord 2
Bezirk Ehrenfeld 16
SRG Bickendorf Ossendorf 17
SRG Bocklemünd Mengenich 31
Bezirk Kalk 42
SRG Höhenberg Vingst 43
SRG Humboldt Gremberg 54
SRG Kalk 65
SRG Ostheim Neubrück 83
Bezirk Mülheim 95
SRG Buchforst Mülheim 96
SRG Buchheim Holweide 108
SRG Höhenhaus Dünnwald 119
SRG Mülheim-Nord Keupstr 135
Bezirk Nippes 149
SRG Bilderstöckchen 150
Bezirk Porz 169
SRG Porz-Mitte Urbach 170
SRG Porz-Ost Finkenberg Gremberghoven Eil 181
Bezirk Rodenkirchen 189
SRG Meschenich Rondorf 190
2025
Bezirk Chorweiler
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Jahresbericht für das Jahr 2025
und das Sozialraumgebiet Blumenberg/Chorweiler/Seeberg-Nord
des Trägers Stadt Köln, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren
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1. Veränderungen im Sozialraumgebiet
- Soziale Infrastruktur
Veränderungen im Sozialraumgebiet
Die sozialräumliche Arbeit in Chorweiler, Blumenberg und Seeberg-Nord blieb auch in 2025 auf den Erhalt des sozialen Friedens
fokussiert, mit verstärkten Angeboten des sozialen Miteinanders und Demokratiefördernden Maßnahmen im öffentlichen
barrierefreiem Raum (bspw. Reise ins politische Berlin,Tag der Nachbarschaft, lokalen Nachbarschaftsfesten, Fest der Kulturen,
Friedensfest, VielfALT u.a.) bei gleichzeitigem Blick auf die stattfindende Bundestags- und Kommunalwahl (incl. Integrationsratswahl).
Weiter haben sich insbesonders im Stadtteil Chorweiler, bei anhaltender geringer Wahlbeteiligung, eine Verstärkung der
Wahlergebnisse für den rechten politischen Flügel, sowohl im Stadtrat, als auch in der Bezirksvertretung ergeben.
Spürbar zeigen sich die verknappenden finanziellen Unterstützungen durch den öffentlichen Haushalt. In den sozialräumlichen
Gremien berichten Akteure aus Vereinen, dass ihre Kapazitäten für sozialräumliches Wirken zum Teil nur noch reduziert möglich sind
und sie sich nur noch auf ihre Kernaufgaben beschränken können. Das Unterstützungsangebot „Stromspar-Scheck“ der Caritas für
Haushalte mit gerringem Budget, wurde 2025 in Chorweiler eingestellt, die Einrichtung geräumt, dann aber als Angebot für ganz Köln
zentral in Köln-Deutz wieder eröffnet. Chorweiler Ratsuchende hat es bis Ende des Jahres 2025 am neuen Standort nicht gegeben.
Ein wichtiges Kunst- und Therapieprojekt für erwachsene Bedürftige bei FIZ e.V. konnte kurz nach seinem Start nicht weiter finanziert
werden und wartet auf Projektbewilligung.
Bezirkliche Mittel konnten in 2025 nur zu zwei Terminen beantragt werden.
Sprachkursangebote Deutsch als Zweitsprache (DAZ) wurden im Stadtteil Chorweiler drastig reduziert. Bauliche Maßnahmen und
Eigenbedarf der Räume in der Florenzerstr. 20 führten dazu, dass der DFV-Familienverband gGmbH sein Angebot im Stadtteil
Chorweiler um mehr als 2/3 zurück gefahren hat. Hingegen haben kostenlose offene Sprachangebote (VHS, GGS Merianstraße, GGS
Riphahnstraße, FIZ e.V.) auf niedrigschwelligem Niveau, das informelle Deutschkurslernen erweitert.
Finanziert mit Landesmitteln erhielt die Stadt Köln die Aufgabe zur Gründung der „Gesundheitsregion Köln-Nord“, zu der Chorweiler
und Nippes zählt. Als operative Stelle wurde in Chorweiler die Einrichtung „DieKümmerei“, des HerzNetzZentrums bestellt. Ein sich
noch konstituierender Gesundheitsrat aus Bürger*innen und Fachleuten wirde sich zunächst mit den Fragen beschäftigen „Wo gibt es
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gute Strukturen? Wo fehlt Unterstützung? Was trägt dazu bei, dass sich alle gut aufgehoben fühlen?“ Trotz weiterem erheblichem
Raumproblem führt „DieKümmerei“ erfolgreich ein Gesundheits- und Unterstützungssystem für Einkommensschwache, Famlien,
Frauen, Kinder und älteren Bürger*innen durch. Weiter als Untermieterin, führt „DieKümmerei“ ihre niederschwelligen Aufgaben weiter
in der Kunstwerkstatt des Vereins Outline e.V. durch.
Die privaten Haushalte kämpften auch in 2025 weiterhin mit hohen Energiekosten und Mietschulden. Eine Bürgergeldanhebung zum
1. Januar 2025 blieb erstmals aus, der reale Wert der Regelsätze sank, Leistungen reichen nicht aus, um die steigenden
Lebenshaltungskosten zu decken. Das bedeutet weitere Einsparungen für Familien, die im SGB I und II-Leistungsbezug oder im
Bezug von Kindergeldzuschalg und Wohngeld stehen. Der Armuts- und Reichtumsbericht 2025 deckt auf
Wichtige Themen blieben Gesundheitsversorgung, Kinderbetreuung und Wohnen.
Die ZBI-Gruppe, verantwortlich für viele Wohnungen in Chorweiler und Seeberg-Nord, hat die angekündigten Sanierungen ihres
Häuserbestands in 2025 nur langsam begonnen. Die Objekte haben zwar umfangreiche Schutzhüllen um die Gesamtgebäude
erhalten, die Sanierungen gehen jedoch nicht weiter. Man spricht vom „Baugerüst ohne Bauarbeiter“ und dem „Chorweiler Syndrom“.
Viele Mieter*innen berichten von unveränderten Bedingungen in den Häusern und klagen weiter über Schimmel, Feuchtigkeit, Kälte,
fehlender Sicht, bei gleichbleibenden hohen Mieten.
Die in 2024 für 400 Zufluchtsuchende Menschen eröffnete Notaufnahmestelle Merianstr. 6 mit dem Schwerpunkt der Barrierefreiheit
und vulnerablen Zielgruppen wird bis Februar 2026 wieder geräumt und geschlossen. Für die vielen Menschen, die bis dahin über
KITAS, Schulen, Beratungsangebote, Betreuungen, u.a. in das lokale Hilfesystem integriert und erreicht wurden, bedeutet das ein
erneuter Abbruch in ihren Biografien und ein erneuter Abbruch der Integration. Viele der betroffenen Menschen werden auf Kölner
Sammelunterkünfte verteilt.
Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen blieb auch in 2025 ein zentrales und wiederkehrendes Thema der
Werkstattrunden in der „DieKümmerei“. Bedarfe wurden dort mit den lokal ansässigen Kinderärzt*innen, Psychotherapeut*innen,
Verteter*innen der Kassenärztlichen Vereinigung, mit der Leitung der KJPB des Kölner Gesundheitsamtes, mit Vertreter*innen der
lokalen KITAS, Schulen, Beratungs- und Förderangeboten für Kinder, mit Vertreter*innen des Jugendamtes, der
Sozialraumkoordination und weiteren Akteuren aus dem Jugendhilfe und kinder- und jugendmedizinischen Bereich, Angebote zur
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Unterstützung entwickelt. Auswirkungen von Häuslicher Gewalt, die Zunahme von Cybermobbing und Gewaltverherrlichenden
Frauenfeindlichen Videos und Botschaften zeigen Auswirkungen bei Schüler*innen bereits in der Grundschule.
- Stadtentwicklung
Stadtentwicklung
Bis Ende April 2025 fand unter dem Motto : „Hallo Köln - Wie wär´s, wenn wir unsere Mobilität neu gestalten“ eine Online Befragung
zum nachhaltigen Mobilitätsplan durch das Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung, Amt 68 statt. Die wichtigsten „Stellschrauben“
der Kölner Mobilität sollten diskutiert und priorisiert werden., um den richtigen Weg in die Mobilität der Zukunft zu finden. Der erste
Bürgerrat ging aus Zufallsauszügen unter Köner Bürger*innen hervor, zu denen auch 4 Frauen aus Chorweiler zählten. Der Rat
beschäftigte sich in einem moderierten Verfahren von März bis Mai 2025 mit Fragen wie: Wie möchten wir uns in unserem Veedel
bewegen? Was trägt dazu bei, dass wir uns wohlfühlen?. Daraus hervorgehende Empfehlungen flossen in das stadtweite Konzept
„Mobil im lebenswerten Quartier“ ein.
Auch in 2025 feierten viele Einrichtungen in Chorweiler Jubiläen, darunter Schulen, KITAS und das Sozialpsychiatrische Zentrum
(SPZ Chorweiler).
Trotz Raummangel und baulicher Missstände wurden auch in 2025 durch Netzwerkarbeit temporäre Lösungen gefunden.
Die stadtweite Befragung „stattgrün“ hat wenige, jedoch interessante Ideen und Vorschläge für den Stadtbezirk Chorweiler ergeben.
So gibt es naturbezogene Vorschläge wie bspw. die Bepflanzung und Betreuung einer Streuobstwiese und den Bau eines öffentichen
Ofens zum Brotbacken, aber auch starke Kritik an dem im Norden entstandenem Windradpark.
Für 2026 ist ein Bürgerentscheid geplant.
Soziale Infrastruktur
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Die Veranstaltung „Tag der Nachbarn“ stieß auch 2025 auf großes Interesse. Thematisch mit dem nachhaltigen Trinkwasserprojekt
„Refill“ strukturiert, konnten viele Bürger*innen erreicht werden. Auch ein Freidensfest der Chorweiler Friedensglocke fand statt.
Politische Bildung wurde durch Podiumsdiskussionen zur Bundestags- und Kommunalwahl und Workshops zum Wahl-O-Mat
unterstützt. Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl blieb niedriger, als bei der Bundestagswahl.
Die Sanierung der evangelischen Kirche am Pariser Platz begann und konnte Ende 2025 noch nicht abgeschlossen werden. Ihre
Dienste wurden weiterhin auf andere Standorte verlegt. 2025 feierten verschiedene Nachbarschaftsfeste und kulturelle Events große
Erfolge, darunter das Stadtbezirksfest, das Nachbarschaftsfest Blumenberg, Chorweiler-Nord und der Weltkindertag. Für 2026 ist ein
Nachbarschaftsfest in Seeberg-Nord geplant.
- Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Kooperationsprojekte
Der Runde Tisch Frieden hat auch in 2025 ein Kooperationsfest mit BÜZEC und SRK veranstaltetund gemeinsam gefeiert „Das
Freidensfest“.
Im Bündnis Chorweiler sammeln sich zahlreiche Akteure aus stadtweiten Weiterbildunsträgern und weiteren Einrichtungen.
„Chorweiler in Ton“ war für 2025 das erste gemeinsame Projekt, das im September 2025 erfolgrecih gemeinsam durchgeführt wurde.
Auch für 2026 ist eine gemeinsame Veranstaltung und eine Kooperationsverlängerun geplant.
Mit den Seniorennetzwerken Blumenberg, Seeberg-Nord und Chorweiler bündeln sich verschiedenste Akteuer in der Seniorenarbeit,
die mit der SRK gemeinsame Aktionen durchgeführt haben (bspw. „VielfALT“) und es auch weiterhin tun.
Die 1. FC Köln Stiftung setzte in 2025 ihr Bewegungsprogramm in Chorweiler weiter fort und schuf damit weitere Angebote für Kinder
und Jugendliche. Das Demokratieprojekt „Bündnis Chorweiler“ zur Stärkung der Bürgerbeteiligung hat in 2025 das große Projekt
„Chorweiler in Ton“ durchgeführt, das in 2026 mit einer Folgeveranstaltung weitergeführt wird.
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Das erfolgreiche Chorweiler Repair Café führte auch in 2025 seine Angebote weiter fort, kleine Elektro- und Haushaltsgeräte und
Fahrräder vor allem für einkommmensschwache Haushalte zu reparieen. Die Anzahl der ehrenamtlichen Kräfte stieg dabei
mittlerweile auf 8 . Die Besucher*innen , die beim parallel stattfindenden Cafè die Geselligkeit und den Austausch nutzen, ist in 2025
ebenfalls gestiegen.
- ggf. personelle Veränderungen
Personelle Veränderungen
2025 gab es verschiedene Wechsel wichtiger Funktionsträger. Die langjährge städtische Bezirksjugendpflege Martina Zuber-Goljuie
ging im Juli 2025 in Rente. Es wurde vorerst wegen Stellenpriorisierung keine Neueinstellung vorgenommen. Geplante Neubesetzung
ist für Dezember 2025 vorgesehen. Der Weltkindertag wurde daher vom AK Nord veranstaltet.
Wichtige Kinder -und Jugendeinrichtungen von Chorweiler-Nord und von Blumenberg erhielten jeweils eine neue Leitung und z.T
neues Personal.
Der Bezirksbürgermeister Reinhard Zöllner (CDU) übergab nach 11 Jahren Amtszeit (längste Amtszeit für Bezirk Chorweiler) im
November das Amt an Daniel Kastenholz (CDU). Nach einer halbzeitigen Amtszeit wird dieser durch Inan Gökpinar (SPD) abgelöst.
2. Zielerreichung Schwerpunktziel
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Schwerpunktziel
Kinder- und
Jugendgesundheit
Verbesserung der Zugangs- und
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
zwischen Einrichtungen und Diensten
ist verbessert.
Auf Basis der Analyse der
Zugangsbarrieren sollen die folgenden
Themen in den Arbeitsgruppen und
Projekten bearbeitet werden:
- Sprachliche Barrieren
- Niedrigschwelligkeit
- Kulturelle Barrieren
- Persönliche Faktoren
Die herausgearbeiteten Themen
und Ansatzpunkte für
Verbesserungen sollen in
Arbeitsgruppen/Projekten
bearbeitet werden im Hinblick auf
Empfehlungen für die Veränderung
und/oder Weiterentwicklung
bestehender Standards. Dabei soll
auf bestehende
Strukturen/Gremien soweit wie
möglich zurückgegriffen werden.
Die Projekte sollen mit dem
stadtweiten Projekt Klärung der
Struktur und Strategie der
Präventionsaktivitäten der
städtischen Dienststellen verknüpft
werden.
Die
Sozialraumkoordination
beteiligt sich an
mindestens einer
Arbeitsgruppe/einem
Projekt.
100%
Zwei
Arbeitsgruppen
wurden
eingerichtet
und haben
regelmäßig
getagt
Demokratieförderung Erhebung und Bewertung der aktuellen
wesentlichen Herausforderungen im
jeweiligen Sozialraumgebiet mit den
Akteuren vor Ort
Die Herausforderungen im
Sozialraumgebiet sind erhoben und
bewertet
Eine Dokumentation liegt
vor
100%
1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug
2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden
Seite 8 von 14
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Entwicklung von Ideen für Maßnahmen
im Sozialraumgebiet
Sozialraumgebietsspezifische
Maßnahmen sind entwickelt
Drei Ideen sind entwickelt 100%
Umsetzung von
sozialraumgebietsübergreifenden
Maßnahmen/Projekten zur
Demokratieförderung (werden
gemeinsam mit der Geschäftsstelle
und V/3 entwickelt)
Sozialraumgebietsübergreifende
Maßnahmen sind umgesetzt
Mindestens eine
Maßnahme/ein Projekt ist
umgesetzt
100%
Vorschläge aus den einzelnen
Sozialraumgebieten:
➢
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen3:
Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben.
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel²
Sozialräumliches Ziel
3 Hier bitte nur Besonderheiten erläutern, die bei Projekten aufgetreten sind, zum Beispiel, wenn ein Projekt nicht durchgeführt werden konnte oder ein
Erwartungswert nicht erfüllt wurde
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Initiierung,
Koordinierung und
Beteiligung an einer
öffentlichkeitswirksamen
Aktion der
Glaubensgemeinschaften
Chorweilers („Runder
Tisch Frieden“)
Gemeinsame Ideenfindung über einen
Workshop
Rundmail mit Infos und
Termin für einen
Workshop ist erstellt und
versendet
Ein Workshop 100%
Workshop hat
stattgefunden. Eine
Zusammenstellung der
Ideen und ggf. der
Verantwortlichkeiten der
Akteur*innen ist erfolgt
Zusammenstellung der
Ideen
Verantwortlichkeiten der
Akteur*innen sind festgelegt
100%
Der Runde Tisch Frieden
wird unterstützt und führt
auch in 2025 eine
öffentlichkeitswirksame
Aktion in Chorweiler
durch
100%
Gründung einer Projektgruppe/Arbeitsgruppe
zur Koordination und Organisation
Vorhaben und Ziele sind
abgestimmt, eine
Dokumentation des
Verlaufs ist erstellt,
weitere Planungen
inklusive Zuständigkeiten
liegt vor
Vorhaben und Ziele sind
abgestimmt
100%
Dokumentation liegt vor 100%
Zuständigkeiten sind geklärt
und festgehalten
100%
Durchführung einer öffentlichkeitswirksamen
Aktion
Aktion hat stattgefunden,
Dokumentation ist erstellt,
Evaluation ist erfolgt
Durchführung einer
öffentlichkeitswirksamen
Aktion
100%
Dokumentation ist erstellt 100%
Evaluation wurde
durchgeführt
100%
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„Refill- kostenloses
Nachfüllen von
nachhaltigen
Wasserflaschen mit
Trinkwasser“
Abfrage des Interesses insbesondere bei
möglichen Sponsoren (RheinEnergie,…),
Infoverbreitung und Interessenabfrage im
Netzwerk
Email wurde über großen
Verteiler per Mail und in
sozialen Netzwerken
verbreitet. Rückläufe
ausgewertet. Ziel ist es,
zu klären, ob sich für das
Projekt
Unterstützer*innen finden
(finanziell und mit
eigenen Ressourcen)
Projektauftrag ist geklärt 100%
Sofern es ausreichend Unterstützung gibt:
Gründung eines Refill- Netzwerks
Rückläufe durch
Interessent*innen sind
erfolgt, Kontakt und erste
Netzwerktreffen haben
stattgefunden, erste
Planungen sind
durchgeführt.
Anwohner*innen in den
Sozialräumen sind
informiert.
Dokumentation des
Verlaufs ist erstellt.
Es wird geklärt, inwiefern
an den Refill-Stationen
Informationen über
Angebote der Stadt und
der freien Träger
bereitgestellt werden
können (zum Beispiel
Infoscreen, Aktionen an
der Station ,…)
Es haben zwei Projekttreffen
stattgefunden
100%
Kontakte sind aufgebaut 100%
Anwohner*innen sind
informiert
100%
Dokumentation des Verlaufs
ist erstellt
100%
Seite 11 von 14
Organisation und Anschaffung bzw. Nutzung
(zum Beispiel der im Hitzeaktionsplan
genutzten Flaschen) nachhaltiger Refill-
Flaschen und Aufkleber mit Logo, Sammlung
von Infomaterial, Planung
öffentlichkeitswirksamer Aktion im Netzwerk
Anschaffung von
Infomaterialien,
Aufklebern und
Trinkflaschen ist erfolgt
und
öffentlichkeitswirksamer
Veranstaltung wie bspw.
„Tag der Nachbarn“
verbreiten
Flaschen, Aufkleber, Infos
sind im Sozialraum verteilt
100%
Kennzeichnung von Refill-Stationen Erste Stellen/Stationen
sind durch Aufkleber
gekennzeichnet
Fünf Stellen/Stationen sind
gekennzeichnet
100%
Unterstützung durch die
Sozialraumkoordination
beim Aufbau der
Gesundheitsregion Köln
im Stadtbezirk
Chorweiler*
Unterstützung des Aufbaus der
Gesundheitsregion KölnNord im Stadtbezirk
Chorweiler
Köln wird vom Land NRW
beim Aufbau einer ersten
Gesundheitsregion
gefördert.
Die
Sozialraumkoordination
unterstützt die
Projektmitarbeitenden
(PMA) beim
Kennenlernen der
relevanten Akteuer*innen
in Chorweiler
Das Projekt und die PMA
sind in relevanten Gremien,
zum Beispiel in der
Stadtteilkonferenz und
bezirklichen Arbeitskreisen
bekannt gemacht
*
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen:
*zum Projekt „Unterstützung durch die Sozialraumkoordination beim Aufbau der Gesundheitsregion im Bezirk Chorweiler:
aufgrund verschiedener Verzögerungen in den Abstimmungsprozessen hat sich der Start des Projekts deutlich verzögert, insbesondere die
Einstellung der Projektmitarbeiter*innen, so dass die Arbeit der Sozialraumkoordination wohl erst im nächsten Jahr beginnen kann.
4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Sozialräumliche Themenermittlung4
Fehlende
Räumlichkeiten
im
Sozialraumgebiet
Regelmäßiger Austausch zur Situation in den Gremien in der
Hoffnung, durch Vernetzung freie Raumangebote ermitteln und
kurzfristig vermitteln zu können
Akute Raumnot im Sozialraumgebiet
für soziale Begegnungen und
Angebote
Ja, im
Bearbeitung
Schließung der
barrierefreien
Geflüchtetenunter
kunft auf dem
Parkplatz P5
Die Einflussmöglichkeiten der Akteure vor Ort sind begrenzt Die barrierefreie
Geflüchtetenunterkunft des DRK auf
dem Parkplatz P5 wird zum Februar
2026 aufgelöst.
Das Besondere an der Einrichtung
ist, dass es sich um eine
barrierefreie Unterkunft handelt
(Seltenheitsmerkmal für NRW) und
dass weitere vulnerable Menschen
betroffen sind (FLINTA). Die
Familien werden in anderen
Einrichtungen untergebracht, die ihre
Besonderheiten nicht
berücksichtigen
keine
sozialräumliches
Thema
Geplanter
Windradpark in
der Nähe von
Blimenberg
Die Einflussmöglichkeiten der Akteure vor Ort sind begrenzt. Der geplante Windradpark in der
Nähe von Blumenberg führt zu
Besorgnis hinsichtlich der
Gesundheit vulnerabler Personen
kein
sozialräumliches
Thema
4 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx
Seite 13 von 14
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Häusliche Gewalt In den sozialräumlichen Gremien wird eine Zunahme besprochen. Klicken oder tippen Sie hier, um Text
einzugeben.
Klicken oder
tippen Sie hier,
um Text
einzugeben.
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben.
Sozialraumgebietsanalyse
Der Prozess der Sozialraumgebietsanalyse wird im Sozialraumgebiet Blumenberg/Chorweiler/Seeberg-Nord im Dezember 2025 begonnen.
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung5
Kennzahl/Indikator Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
Text Text Wert Wert
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben.
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen)
Vernetzung
5 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind
Seite 14 von 14
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
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5. Ausblick Folgejahr
- Soziale Infrastruktur
Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben.
- Stadtentwicklung
Die aktuelle Bewerbung für Olympische und paralympische Spiele 2032 in Köln unter dem Titel „Köln-Rhein-Ruhr“ läuft und kann für
den Kölner Norden zu einer Chance werden. Realisierung des Blumensbergweg /A57, Stärkung des ÖPNV, Verbesserung des
Lärmschutzes, sind nur einige Anhaltspunkte, die betrachtet werden müssn, wenn es zu einer Olympischen Beteiligung kommt. Auch
beim geplanten Stadteil Kreuzfeld soll dieses Vorhaben bei der Stadtentwicklung berücksichtigt werden. Ein mögliches Athletendorf
könnte später zu einem nachhaltigen Quartier werden.
Für 2026 ist ein Bürgerentscheid geplant.
- Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
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- ggf. personelle Veränderungen
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2025
Bezirk Ehrenfeld
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Jahresbericht für das Jahr 2025
und das Sozialraumgebiet Bickendorf/Ossendorf
des Trägers AWO Kreisverband Köln e.V.
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➢ Veränderungen im Sozialraumgebiet
- Soziale Infrastruktur
Im Jahr 2025 gab es zahlreiche Veränderungen im SRG:
Ab März übernahmen die Mitarbeiter*innen des Projekts „Gemeinsam sind wir stärker“ das AWO Bickendorfer Büdchen nach ausgelaufener
Projektförderung von dem vorherigen (Senioren-) Quartiersmanager mit dem Ziel, die bisherige Anlaufstelle für die Senior*innen des Quartiers
zu einer Begegnungsstätte für alle Zielgruppen des Quartiers weiterzuentwickeln. Dies sollt dadurch gelingen, dass eine verlä ssliche
Ehrenamtsstruktur aufgebaut wird, von der eine breite Angebotspalette vor Ort getragen werden kann. Dieses Angebotsrepertoire umfasst
bspw. weiterhin das Senioren-Café, ein Veedelsbistro, eine Kreativwerkstatt für Große und Klein und vielfältige weitere Veranstaltungen, die
sich ganz eindeutlig an eine diversere Zielgruppe richten. Diese (Weiter -) Entwicklung e ines dritten Orts liegt sehr im Interesse der SRG,
weshalb dieser Prozess seitens der SRK tatkräftig unterstützt und verschiene Kooperationen angestoßen wurden : E twa im Projekt
Veedelsbistro oder beim gemeinsamen Mitmachfest, in dessen Rahmen die SRK gemeinsam mit dem stellvertretenden Bezirksbürgermeister
auch die Preisverleihung des Kreativ-und Plakatwettbewerbs „Was uns zusammenhält in Bickendorf und Ossendorf?!“ umsetzte.
Daneben gab es leider auch nicht erfreuliche Entwicklungen: Aufgrund akuten Sanierungsbedarfs musste die Jugendeinrichtung 8z wo7 ab
der Jahreshälfte für Bauarbeiten geschlossen werden, so dass sie als Anlaufstelle für die Jugendlichen des Quartiers nicht mehr zur Verfügung
stand. Die Mitarbeitenden mussten - und teilweise gelang es auch die Jugendlichen - in die Jugendeinrichtung Club Westend um(zu)ziehen.
Dies bedeutete einen herben Dämpfer für die Jugend dieses Ossendorfer Quartiers und für das Jugendproj ekt Ghetto Splash Ehrenfeld,
dessen Keimzelle und zentraler Anlaufstelle das 8zwo7 darstellt. Ebenso bedauerlich ist der Ausfall der Leiterin des SKM Fami lienhauses
Ossendorfpark ab ca. September des Jahres. Durch diesen Umstand konnte diese sehr wichtige Einrichtungen für den Sozialraum und
insbesondere für den Stadtteil Ossendorf für den Rest des Jahrs nur noch im „Notbetrieb“ arbeiten, auch wenn die restlichen M itarbeitenden
alles gaben, um den Ausfall aufzufangen, war das Defizit vor Ort durchaus spürba r – ebenso wie in der sozialräumlichen Vernetzung des
SRGs, wodurch der Stellenwert des Familienhauses allen noch einmal deutlich vor Augen geführt wurde. Auch aus Bickendorf gibt es mit dem
Aus des langjährig in Bickendorf angesiedelten Vereins Bürger für Obdachlose betrübliche Entwicklungen in 2025 zu vermelden. Der Verein,
der einerseits eine bekannte Anlaufstelle für Gebrauchtwarenhandel, dessen Erlöse der Obdachlosenhilfe zu Gute kamen und ande rerseits
inklusiver Arbeitgeber auf dem zweiten Arbeitsmarkt gewesen ist, befindet sich nach einer Kontroverse um den Vorstand derzeit in Auflösung,
wovon ca. 20 Mitarbeitende betroffen sind. Auch im Bickendorfer Westend brachte das Jahr einige Kontroversen mit sich, da die GAG aufgrund
notwendiger Sanierungsmaßnahmen an den Y -Bauten am Ossendorfer Weg die zwischen den Häusern lokalisierten Spielplätze abbaute,
welche eine wichtige und vor allem Wohnort -nahe und in Blickweite gelegene Anlaufstellen für die Kinder und Familien des Quartiers
darstellten. In Kombination mit der seit Jahren in Umsetzung befindlichen gegenüberliegenden Baustelle des GAG Neubaus am Ossendorfer
Weg erhält das Quartier für mindestens 1 ½ Jahre nun fast vollständig den Charakter einer Baustelle. Natürlich ist (bezahlbar er)
Wohnungsneubau in Köln dringend geboten, d och die aktuelle Wohnsituation der Menschen in den Y -Bauten hat sich derzeit und
voraussichtlich auch für mindestens das Jahr 2026 wirklich als sehr herausfordernd entwickelt. Zudem kommt eine neuerliche Zunahme ds
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Drogenhandels und -Konsums vor Ort und teilweise auch im öffentlichen Raum. Nicht nur aber auch aus diesen Gründen hat sich, unterstützt
durch den GWA-Träger vor Ort, ein Mieterrat am Ossendorfer Weg gegründet, der seine Arbeit aufgenommen hat.
- Stadtentwicklung
Nach den zahlreichen Neubauten und damit einhergehende Zuzügen von neuen Nachbar*innen in den Sozialraum ist es auf diesem Felde im
Jahr 2025 etwas ruhiger geworden. Die einzig verbliebene aktuelle Großbaustelle ist der zweite Bauabschnitt des GAG Neubaus am
Ossendorfer Weg, welcher stetig und schnell vorangetrieben wird. Gleiches ist über den Bau der Gesamtschule Ossendorf an ihre m neuen
Standort in der Fitzmauricestraße im Butzweilerhof-Quartier zu berichten.
Die Katholische Kirchengemeinde Ehrenfeld/ Bickendorf konnte zudem den lange anvisierten Neubau ihres Pfarrzentrums an der Ki rche St.
Dreikönigen anstoßen, nachdem zum einen die Finanzierung und zum anderen die Zusage des Bistums erreicht werden konnten. H ierdurch
entstehen neue und moderne Raumkapazitäten, die auch über die Kirchengemeinde hinaus dem Sozialraum zur Verfügung stehen.
Viel Aufmerksamkeit erhält aktuell in 2025 weiterhin das ehemalige Coty -Gelände. Nachdem die Eigentümerin Instone Real Estate im Jahr
2024 ein dreistufiges Beteiligungsverfahren umgesetzt hat, konnte aus diesem Prozess ein finales Leitbild abgeleitet werden: Auf dem 17 HA
umfassenden Areal soll ein Mischgebiet mit gewerblicher, sozialer und Wohnnutzung im Umfang von 1900 Wohnungen entstehen. Die ses
Leitbild wurde in 2025 nun auch vom Stadtentwicklungsausschuss beschlossen und somit das Bauleitverfahren für die Realisierung der
Umsetzung gestartet. Aufgrund der fachistischen und antisemitischen Vergangenheit des Namensgebers Francois Coty wurde außerdem
seitens der Bezirkspolitik eine Namensänderung für das Areal angestoßen.
- Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Im Jahr 2025 konnten wieder bezirkliche und sozialräumliche Kooperationsprojekte umgesetzt werden:
Sozialräumlich ist hier insbesondere das weiterentwickelte Demokratieprojekt „Unsere Stimmen Zählen“ zu nennen, innerhalb des sen mit
verschiedensten Kooperationspartner*innen unterschiedliche Aktionen und Veranstaltungsformate umgesetzt wurden: Von den im Sozialraum
mittlerweile bewährten Briefwahlparties, insbesondere in den Jugendeinrichtungen und im Median Therapiezentrum und Adaptionshaus Köln,
über inhaltliche (Informations -)Veranstaltungen für verschiedene Zielgruppen oder verschiedenen (neue) Dialogf ormaten hin zu einer
Bildungsfahrt nach Berlin konnten dezentral Aktivitäten über das ganze Jahr hinweg federführend von der SRK angestoßen und durchgeführt
werden. Ganz zenral hierfür war die Mittelakquise über bezirksorientierte Mittel, die der GWA -Träger in Abstimmung mit der SRK erneut
stellvertretend für den Sozialraum übernommen hat.
Auf bezirklicher Ebene ist das mittlerweile über die Bezirksgrenzen bekannte Jugendprojekt Ghetto Splash Ehrenfeld zu nennen, das 2025 in
sein drittes Jahr der erfolgreichen Umsetzung gehen konnte: In diesem Jahr standen neben der Nachwuchsförderung insbesondere womöglich
die Einbindung junger Menschen mit ihren Expertisen anstelle der Beauftragung „professioneller Anbieter“ sowie die Professionalisierung der
jungen involvierten Künstler*innen im Mittelpunkt des Projektes. Dadurch konnten erheblich mehr Asp ekte der Projektumsetzung „in
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Eigenregie“ erfolgen. Durch die nachhaltige Nachwuchsförderung im Rahmen des Projektes konnten in diesem Jahr erheblich mehr weibliche
Künstlerinnen auf die Bühne gebracht und auch die erschwerten Bedingungen durch den Wegfalls des Jugendzentrums 8zwo7 als räumliche
Projektkapazität durch neu geschaffene Synergien aufgefangen werden. Durch die Einbindung weiterer Akteur*innen wie des YUCA Köln, des
Cube 829, des Bürgerzentrums Ehrenfeld, dem no limits e.V. oder der Nutzung des Musikstudios Studio 3 60°/ AD S tudios umfasst der
Wirkungsbereich des Projektes den gesamten Bezirk, währenddessen die Heimat, insbesondere der Musikstudios aber in Bickendorf und
Ossendorf verbleibt.
- ggf. personelle Veränderungen
Der Trend, dass es auf der personellen Ebene viel Wandel im Sozialraum gibt, hat sich auch in 2025 fortgesetzt: Durch den krankheitsbedingten
Ausfall der Leiterin des SKM Familienhauses entsteht dort ein großes Vakuum. In der Jugendeinrichtung KINGZ & QUEE NZ hat sich das
pädagogische Team komplett verändert. Eine der langjährigen Sozialarbeiter*innen der GAG mit viel Erfahrung in der Sozialraumarbeit wurde
in den Ruhestand entlassen so wie auch die langjährige Leiterin des AaK Familienzentrums bunte Welt am Ossendorfer Weg den Sozialraum
verlassen hat. Eine weitere Veränderung, die deutlich wird, ist, dass die Vertreter*innen der Jugendhilfeträger (ehemalige Schwerpunktträger)
aufgrund der verschiedenen konzeptionellen und rechtlichen Veränderungen der verga ngenen Jahre nicht mehr in dem Umfang Teil der
sozialräumlichen Vernetzung und Gremien sein können, wie es in der Vergangenheit der Fall gewesen ist, was sehr bedauerlich ist. Generell
macht sich dieser Wandel, der Verlust so zahlreicher in der Sozialrauma rbeit erfahrener Kolleg*innen sowie reduzierte zeitliche, personelle
und finanzielle Kapazitäten der Kooperationspartner*innen deutlich in der Arbeit und in den Möglichkeiten der SRK vor Ort bemerkbar.
➢ Zielerreichung Schwerpunktziel
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Schwerpunktziel
Kinder- und
Jugendgesundheit
Informations- und Aufklärungsarbeit
multidiverser Adressat*innengruppe im
SRG verbessern
Dies umfasst zunächst strukturierte
Sammlung. In Verbindung mit dem
stadtweiten Projekt Informations-
Relevante Materialien und
Methoden sind strukturiert
100%
1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug
2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden
Seite 5 von 14
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit
ist verbessert
➢ Vorschlag AP für alle SRG:
Sammlung aller relevanter
Materialien und Methoden
und Aufklärungsarbeit für
gesundheitliche Angebote stadtweit
verbessern sollte in Verbindung
damit ggf. auch eine Kriterien
geleitete Analyse der
Ausgangssituation im
Sozialraumgebiet erfolgen.
gesammelt und auf dem
Sharepoint erfasst
➢ Vorschläge aus den einzelnen
SRG:
Wie können aus „multidiverse“
Adressat*innengruppen im SRG
für die Themen LRS/Dyskalkulie,
die etwaige Betroffenheit und
Unterstützungsmöglichkeiten
sensibilisiert werden?
Mehrsprachige
Informationsbroschüren und
Beratung des Kölner AK
LRS/Dyskalkulie (ggf. i.V.m.
Sprachmittler*innen)
Sensibilisierung der Kitas, Schulen,
Ots
Informationen zu
Teilleistungsstörungen
LRS/Dyskalkulie wurden
mehrsprachig übersetzt
und der Zielgruppe
zugänglich gemacht.
100%*
Verbesserung der Zugangs- und
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
zwischen Einrichtungen und Diensten
ist verbessert.
Auf Basis der Analyse der
Zugangsbarrieren sollen die folgenden
Themen in den Arbeitsgruppen und
Projekten bearbeitet werden:
- Sprachliche Barrieren
- Niedrigschwelligkeit
Die herausgearbeiteten Themen
und Ansatzpunkte für
Verbesserungen sollen in
Arbeitsgruppen/Projekten
bearbeitet werden im Hinblick auf
Empfehlungen für die Veränderung
und/oder Weiterentwicklung
bestehender Standards. Dabei soll
auf bestehende
Strukturen/Gremien soweit wie
möglich zurückgegriffen werden.
Die Projekte sollen mit dem
Die
Sozialraumkoordination
beteiligt sich an
mindestens einer
Arbeitsgruppe/einem
Projekt.
100%
Zwei
Arbeitsgruppen
wurden
eingerichtet
und haben
regelmäßig
getagt.
Seite 6 von 14
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
- Kulturelle Barrieren
- Persönliche Faktoren
stadtweiten Projekt Klärung der
Struktur und Strategie der
Präventionsaktivitäten der
städtischen Dienststellen verknüpft
werden.
Demokratieförderung Erhebung und Bewertung der aktuellen
wesentlichen Herausforderungen im
jeweiligen Sozialraumgebiet mit den
Akteuren vor Ort
Die Herausforderungen im
Sozialraumgebiet sind erhoben und
bewertet
Eine Dokumentation liegt
vor
100%
Entwicklung von Ideen für Maßnahmen
im Sozialraumgebiet
Sozialraumgebietsspezifische
Maßnahmen sind entwickelt
Drei Ideen sind entwickelt 100%
Umsetzung von
sozialraumgebietsübergreifenden
Maßnahmen/Projekten zur
Demokratieförderung (werden
gemeinsam mit der Geschäftsstelle
und V/3 entwickelt)
Sozialraumgebietsübergreifende
Maßnahmen sind umgesetzt
Mindestens eine
Maßnahme/ein Projekt ist
umgesetzt
100%
Vorschläge aus den einzelnen
Sozialraumgebieten:
➢ Argumentationstraining gegen
rechte Parolen/Zivilcourage
Trainings in 01/02 2025
Training(s) wurde(n)
entwickelt und 2x
durchgeführt
100%
Seite 7 von 14
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen3:
* Eine Finanzierung der Broschüren war nicht möglich. Dennoch hat eine vielfältige Vernetzung und Zusammenarbeit in Bezug auf LRS/Dyskalkulie
stattgefunden, sodass Informationen weitergetragen wurden. Schwerpunktziel Demokratieförderung: Neben anderen Aktivitäten Im Rahmen der
Kommunal- und Integrationsratswahl hat die Sozialraumkoordination über ihre Unterarbeitsgruppe „AG Demokratie“ eine digitale Task-Card
(Pinnwand) entwickelt, die zentrale Informationsmaterialien (u. a. Texte, Erklärvideos und weiterführende Links) für Fachkräfte und Multiplikator*innen
bündelt. Die Pinnwand unterstützt Einrichtungen dabei, Wahl- und Beteiligungsinformationen bedarfsgerecht an ihre Zielgruppen weiterzugeben und
hierdurch politische Bildung und Teilhabe im Sozialraum zu stärken.
➢ Zielerreichung sozialräumliche Ziele
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel²
Sozialräumliches Ziel
Unsere Stimmen
zählen!
Sensibilisierung für das Thema Demokratie und
politische Partizipation
Konzeption und Umsetzung
von Informations-
veranstaltungen, social
media Kampagne,
Plakataktionen
1-2x Informationsveranstaltung
10x Posts auf Instagram
100%
Förderung von Wahlbeteiligung Dezentrale
„Briefwahlpartys“ in den
Einrichtungen der
Stadtteilkonferenz
3-5x Briefwahlpartys wurden
durchgeführt
100%
3 Hier bitte nur Besonderheiten erläutern, die bei Projekten aufgetreten sind, zum Beispiel, wenn ein Projekt nicht durchgeführ t werden konnte oder ein
Erwartungswert nicht erfüllt wurde
Seite 8 von 14
„Demokratie und Politik zum Anfassen“ Bspw. Kandidat*innencheck
(Kommunalwahl/
Integrationsratswahl);
Dialog-Formate mit Bezirks-
und Kommunal-
politiker*innen; und/oder
ähnliche
Veranstaltungsformate
1x Kandidat*innencheck
Dialogformat wurde entwickelt
und 1-2x durchgeführt
100%
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen:
Das Schwerpunktthema „Demokratie“ wurde im SRG als Fortsetzung des Projektes „Unsere Stimmen Zählen“ angegangen: Für 2025 wurde das Ziel
verfolgt einerseits kleinere dezentrale Aktionen über das gesamte SRG hinweg und andererseits mit so diversen Zielgruppen wie möglich zu
realisieren. Im Rahmen dieser Zielsetzung konnte Folgendes umgesetzt werden: Inhaltliche Veranstaltungen: Stolpersteinwanderung und
Auseinandersetzung mit Antisemitismus während der NS-Zeit und heute in Kooperation mit dem Cafe Herzhäuschen und dem NS-
Dokumentationszentrum; Infoveranstaltung zu Beteiligungsmöglichkeiten für Senior*innen in Kooperation mit den Omas gegen Rechts, der
Seniorenvertretung und Seniorenkoordination Ehrenfeld; Einladung der für das SRG zuständigen Kommunalpolitiker*innen (Rat, BV) zur Diskussion
mit Jugendlichen im Rahmen des „Fragen-Hagels“ im Jugendzentrum 8zwo7; Austausch zwischen der sozialen Infrastruktur des SRGs mit den
Kandidierenden und Angeordneten der Kommunalpolitik im Familienhaus. Förderung von Wahlbeteiligung: Konzipierung und Durchführung von
Informationsveranstaltungen in Kombination mit sechs Briefwahlparties im Zuge der Bundestags- und der Kommunalwahlen in 2025 in Kooperation
mit den Jugendzentren des SRGs und Median, wodurch zahlreiche Menschen für die Wahlen sensibilisiert und zur Briefwahl motiviert werden
konnten. Demokratie und Politik zum Anfassen: Entwicklung und Umsetzung des Dialogformates der „Thekengespräche in BiOs“ mit einer eigens
dafür konstruierten mobilen Theke: In diesem Zuge konnten an vier dezentralen Veranstaltungen in Kooperation mit verschiedenen Einrichtungen die
Kandidat*innenchecks zur Kommunalwahl durchgeführt werden. Ebenso war ein Demokratie- und Mitmachfest geplant, welches jedoch aufgrund der
nicht mehr vorhandenen personellen und zeitlichen Kapazitäten der sozialräumlichen Kooperationspartner*innen nicht umgesetzt werden konnte.
➢ Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Sozialräumliche Themenermittlung4
Lärm-
belästigung
durch Club
Gegenüber des MEDIAN Therapiezentrum und Adaptionshaus hat ein
Saunaclub eröffnet. Die Kundschaft des Saunaclubs verhält sich
nachts sehr laut.
Die Ruhestörungen durch die
Kundschaft des Saunaclubs
strapazieren die Patient*innen des
Therapiezentrums und stellen eine
Bedrohung des Therapieerfolges dar
(möglicher Rückfall Suchtmittel-
konsum). Die Situation wurde
während im Rahmen der
Thekengespräche besprochen. Dies
hatte eine vermehrte Präsenz des
Ordnungsamtes zur Folge, woraufhin
sich die Situation nun beruhigt hat.
ja
Raumnutzung
Gesamtschule
Ossendorf
Der Neubau der Gesamtschule in Ossendorf soll im Sommer 2026
bezogen werden. Es stehen viele Räume leer, die vielfältig genutzt
werden sollen.
Die Schulleitung hat Kontakt zur
SRK aufgenommen. Es sollen
insbesondere Beratungsangebote
durch Initiativen und Vereine die
Möglichkeit erhalten, in den Räumen
präsent zu sein. Das Thema wird in
die Stadtteilkonferenz eingebracht.
in Bearbeitung
Quartiers-
entwicklung
Westend
Das Bickendorfer Westend in den letzten Jahren stark weiterentwickelt
hat. Neben umfangreichen Renovierungsarbeiten gibt es viele
Baustellen vor Ort und die vorhandenen Spielplätze wurden abgebaut.
Gemeinsam mit der GAG soll die
Quartiersentwicklung vorangetrieben
werden. Im Januar oder Februar
2026 soll ein Workshop
in Bearbeitung
4 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx
Seite 10 von 14
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
diesbezüglich mit den Akteur*innen
vor Ort zu verschiedenen
Oberthemen stattfinden.
Erhebung der
Herausforderun
gen und
Bedarfe im
Bereich der
Demokratieförd
erung im SRG
BiOs durch die
SRK
- Argumentationstraining gegen rechte Stammtischparolen
- GWA-Gebiet: Bildungsfahrt nach Berlin („Zum Zentrum der
politischen Macht und deutschen Geschichte“)
- Bücherkisten zu Demokratie, Vielfalt & Partizipatin für Kita und
Grundschule
- Filmabend(-Reihe) für Jugendliche mit Filmen, die die Themen
Demokratie, Vielfalt & Partizipation behandeln
- Wie mit Rassismuserfahrungen im Alltag zahlreicher Jugendlicher
umgehen und wie kann man sie unterstützen?
- Austausch Vertreter*innen der sozialen Infrastruktur des SRG
mit kommunalpolitischen Entscheider*innen, um konkrete
Eindrücke der Bedingungen, Bedarfe, Praxis und Ergebnisse der
sozialräumlichen Arbeit vor Ort zu vermitteln
Die SRK ist mit den Expert*innen
bzw. den Mitarbeitenden der
verschiedenen Einrichtungen des
SRGs über das Thema
Demokratieförderung in Austausch
gegangen. Je nach Zielgruppen
ergaben sich verschiedene Bedarfe
und Herausforderungen zur
Bearbeitung und für Projekte für
2025.
Ja
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
Die beiden Themen „Quartiersentwicklung Westend“ und „Raumnutzung Gesamtschule Ossendorf“ sind im Verlauf des Jahres 2025 an die SRK
herangetragen und im Anschluss in die sozialräumlichen Gremien eingebracht worden. Sie stehen beide auf der Agenda der SRK zur weiteren
Bearbeitung im Jahr 2026. Die vielfältigen Ergebnisse der Erhebung zu Bedarfen und Herausforderungen hinsichtlich der Demokratieförderung
wurden zum großen Teil in 2025 in Angriff genommen, wie Eingangs und im Folgenden erläutert wurde/wird.
Sozialraumgebietsanalyse
In dem SRG Bickendorf/Ossendorf wird der Prozess der Sozialraumgebietsanalyse im Dezember starten.
Seite 11 von 14
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung5
Kennzahl/Indikator Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
Organisation Jugendprojekt Ghetto Splash Ehrenfeld 2025
- Gewährleistung Überbrückung Musikstudioangebote in
den drei Jugendeinrichtungen des SRGs 01-06/2025
- Unterstützung bei Finanzierung des Gesamtprojektes ab
07/2025
- Konzeption und Anpassung des Projektes für 2025
- Überbrückung bis Projekt-
förderung erforderlich
- Ca. 24500€ für Projektum-
setzung erforderlich
- partizipative Weiterentwick-
lung der Konzeption
erforderlich
Planmäßig
erreicht
Projektumsetzung Ghetto Splash Ehrenfeld 2025
- Workshopphase
- Abschlusskonzert GSE#25
- Auswertung des Projektes mit Projektbeteiligten
- 9 Workshops
- 1 Konzert
- Digitale und analoge
Auswertung
Planmäßig
erreicht
Bildungsfahrt
nach Berlin
Konzeption und Durchführung einer Bildungsfahrt nach Berlin zum
Zentrum der deutschen politischen „Macht“ und Geschichte für
Menschen mit geringen finanziellen Ressourcen und polit-
historischen Wissen und 30 TNs
1 x Bildungsfahrt
30x Teilnehmer*innen
Subvention für finanziell schwach
ausgestattete Menschen aus SRG
Planmäßig
erreicht
Filmabend-
Reihe für
Jugendliche
Um die Altersklasse 12Jahre+ für die Themen Demokratie, Vielfalt
und Partizipation zu interessieren, wurde mit den
Jugendeinrichtungen gemeinsam die Umsetzung und Durchführung
einer kompetitiven Filmreihen-Veranstaltung, der „Club Movie
Challenge“ angegangen.
- Konzeption der
Veranstaltung
- Organisation und
Durchführung der
Veranstaltung und des Quiz
in Jugendeinrichtung
- Partizipative Auswahl des
Films
Planmäßig
erreicht
5 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind
Seite 12 von 14
Austauschformat
Kommunalpolitik
und sozialae
Infrastruktur des
SRGs
Seitens der Vertreter*innen der sozialen Infrastruktur des SRGs
wurde Bedarf an SRK herangetragen, sich mit kommunalpolitischen
Entscheidungsträger*innen über die Situationen vor Ort
auszutauschen.
- Konzeption und
Durchführung
Veranstaltung
- Vor- und Nachbereitung im
Rahmen der
sozialräumlichen Gremien
Planmäßig
erreicht
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
Besonders bewährt hat sich das Jugendprojekt Ghetto Splash Ehrenfeld, welches die partizipative Beteiligung von Jugendlichen, die künstlerische
Nachwuchsförderungen von Jugendlichen aus besonders herausgeforderten Wohngebieten des SRGs und die Produktion von
Selbstwirksamkeitserfahrungen in den Mittelpunkt stellt und hierfür über das „Standard-Angebot“ der Jugendarbeit hinausgehen muss. Jedes Jahr
aufs Neue stellt sich in diesem Zuge die Frage nach der Finanzierung der Säulen dieses Projektes für die Jugendeinrichtungen in Kooperation mit der
SRK und der Bezirksjugendpflege, die für den SRG jedes Jahr aufs neue erfolgreich beantwortet werden (müssen). Des Weiteren hat sich die SRK in
2025 der Aufgabe gewidmet die verschiedenen Bedarfe und Projektideen, die im Rahmen der Demokratieförderung mit den Einrichtungen vor Ort
entwickelt wurden, umzusetzen. Etwa die Bildungsfahrt nach Berlin, für deren Umsetzung mit einer Stiftung zusammengearbeitet wurde. Besonders
erfreulich war, dass durch die Förderung aus bezirksorientierten Mitteln und Mitteln der Stiftung, der Teilnahmebeitrag so niedrige wie möglich
gehalten wurde, so dass auch Bewohner*innen des SRGs, die sich eine solche Fahrt finanziell sonst nicht leisten könnten, partizipieren konnten,
wodurch eine sehr diverse und spannende Reisegruppe entstand. Seitens der Vertreter*innen der sozialen Infrastruktur des SRGs bestand Bedarf
mit kommunaloolitischen Entscheidungstragenden in den Austausch über die Arbeitsbedingungen der Fachkräfte, der Bedarfe der Zielgruppen und
Einrichtungen vor Ort zu sprechen. Vor allem auch die Vermittlung von echten Eindrücken aus der Praxis der sozialräumlichen Arbeit vor Ort an die
kommunalpolitischen Entscheidungsträger*innen stand im Mittelpunkt des Interesses auf beiden Seiten. Die Resonanz zur Veranstaltung war sehr
gut, so dass aus den sozialräumlichen Gremien heraus der Wunsch besteht, einen solchen Austausch auch in den kommenden Jahren zu pflegen.
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen)
Vernetzung
AK Rassismuskritik 1 x Quartal
AG Jugend & Demokratie 2 x jährlich
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Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
Aufgrund von wiederholten Rassismuserfahrungen insbesondere von Jugendlichen aus dem SRG haben verschiedene Kooperationspartner*innen
Seite 13 von 14
und die SRK den AK Rassismuskritik in 2025 ins Leben gerufen, um einerseits das Thema aufzugreifen und Bearbeitungsmöglichkeiten zu eruieren.
Andererseits wurde aus den sozialräumlichen Gremien heraus der Bedarf formuliert, Unterstützung für die Betroffenen leisten zu können und hierfür
Expertise in Form von bspw. Fachkräfte-Workshops und Schulungen zu akquirieren, was sich der AK zur Aufgabe macht. Um Demokratieförderung
und diebezügliche Aktivitäten insbesondere im Bereich der Jugendeinrichtungen zu organisieren, trifft sich seit 2025 die AG Jugend und Demokratie
im SRG jeweils Anfangs und Ende des Jahres, dann für eine Auswertung.
➢ Ausblick Folgejahr
- Soziale Infrastruktur
In 2026 wird es voraussichtlich eine neue Leitung im Familienhaus am Ossendorfpark geben, so dass die Einrichtung wieder zu alter Stärke
zurückfinden und auch als Kooperationsparterin für die SRK zur Verfügung steht. Ebenso wird das 8zwo7 wieder seine Pforten öffnen und
dann, wie die Erfahrung zeigt, erst einmal einen gefühlten Neuaufbau hinsichtlich persönlicher Beziehungen zu den Jugendlichen starten
müssen. Ab dem neuen Schuljahr 2026/2027 wird dann auch die Gesamtschule an ihrem neuen Standort in der Fitzmauricestraße ihren
Betrieb aufnehmen. Alle drei Entwicklungen sind für die soziale Infrastruktur und Bewohner*innenschaft Ossendorfs sehr sehr wichtig. In
Bickendorf wird sich zeigen, wie es am Bickendorfer Büdchen weitergeht, da die Förderung Gemeinsam sind wir stärker ausgelaufen ist und
dieser Begegnungsort nun noch stärker durch Ehrenamtsstrukturen getragen werden muss, aber weiterhin durch AWO-Hauptamtliche
begleitet werden wird. Außerdem ist ein Neuaufbau des Bickendorfer Seniorennetzwerk durch einen Netzwerker ab 2026 geplant.
- Stadtentwicklung
Für das Jahr 2026 sind zahlreiche bauliche Entwicklungen im SRG geplant: Die umfassende Umgestaltung des Rochusplatzes seitens der
Stadt Köln ist ab 2026 geplant. Ebenso wie auch der Baubeginn des Nahversorgers im Butzweilerhof-Quartier auf das Jahr 2026 datiert ist.
Bei beiden Vorhaben wird sich zeigen, ob die Zeitplanung eingehalten wird. Ziemlich sicher ist der Baubeginn des Neubaus der katholischen
Gemeinde Bickendorf, Ehrenfeld und Ossendorf am Pfarrzentrum St. Dreikönigen: Hier soll der erste Spatenstich am Aschermittwoch
erfolgen. Anfang 2026 bekommt nun auch das ehemalige Coty-Gelände mit „NQB“ (Neues Quartier Bickendorf) einen (vorläufig) neuen
Namen und als nächster Planungsschritt wird die Stadt Köln beauftragt ein städtebauliches und freiraumplanerisches
Qualifizierungsverfahren anzustoßen, in welchem Büger*innenbeteiligung erneut mitgeplant wird. Abschließend ist geplant, dass ab Mitte
2026 der zweite Bauabschnitt der GAG am Ossendorfer Weg fertig gestellt und bezogen werden wird.
- Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Parallel dazu arbeitet die GAG mit der SRK und weiteren sozialräumlichen Kooperationspartner*innen an einem Prozess der
Quartiersentwicklung für den Ossendorfer Weg und das gesamte, sehr GAG-geprägte, Westend-Quartier in Bickendorf. Diese Kooperation
kann für alle Beteiligte eine Chance zur Weiterentwicklung und für Verbesserungen für das Westend sein. Außerdem wird seitens der SRK
der umfangreiche Prozess der Sozialraumgebietsanalyse in 2026 angestoßen, für dessen Umsetzung sie auf enge Kooperation mit den
Einrichtungen, Bewohner*innen und Kooperationspartner*innen des SRGs angewiesen sein wird. Weiterhin soll geprüft werden, ob es eine
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Fortsetzung des Jugendprojektes Ghetto Splash Ehrenfeld und von Aktivitäten der Demokratieförderungen im Verbund der sozialräumlichen
Vernetzung geben kann, je nachdem wie viele Ressourcen und Kapazitäten hierfür zur Verfügung stehen.
- ggf. personelle Veränderungen
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Jahresbericht für das Jahr 2025
und das Sozialraumgebiet Bocklemünd/Mengenich
des Trägers Bürgerschaftshaus Bocklemünd/Mengenich e.V.
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➢ Veränderungen im Sozialraumgebiet
- Soziale Infrastruktur
In Bezug auf Soziale Infrastruktur in.koeln.: Neu sind die Schülerfirma YOUTH COMPANY CUBE 829, der Veedelstreff (nachbarschaftlicher
Raum), LearnCompany (Nachhilfe), Jugendgruppe FairStärken und die Stiftung Dein Zuhause hilft der LEG. Die Werkstatt 827 gibt es nicht
mehr.
- Stadtentwicklung
1) Es werden sowohl Wohnkomplexe von der GAG als auch von der LEG saniert. Das führt bei den Mietenden zu erheblichen Belastungen,
wie Lärm, mentale Belastung, Staub etc.
2) Die Max Ernst Gesamtschule wird erweitert von fünf- auf sechszügig, mit ca. 220 zusätzlichen Plätzen. Zudem wird eine neue Turnhalle,
Mensa und Aula gebaut. Es gab im Zuge des Neubaus Proteste von Schüler:innen und Lehrer:innen, da durch den Neubau ein Stück
des Schulwaldes gerodet werden sollte. Durch den Protest konnte die Anzahl von zunächst 50 zu fällenden Bäumen reduziert werden.
Es können nun 29 Bäume erhalten bleiben. Im gleichen Zuge wird die benachbarte Kunterbunt Grundschule saniert. Die Grundschule ist
seit 2017 in einem Interimsgebäude in Vogelsang. Der Neubau ermöglicht die Rückkehr der Grundschule in den Stadtteil. Fertigstellung
ist nun voraussichtlich erst 2029 statt ursprünglich 2027.
- Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
1) Im Zuge der zwei neu gegründeten Arbeitskreise „AK Demokratie“ und „AK Nachbarschaft“ sollen neue Kooperationsprojekte entstehen.
Beim AK Demokratie sind unter anderem das Bürgerschaftshaus, Aktion Nachbarschaft, die Max Ernst Gesamtschule, die Stiftung Dein
Zuhause Hilft, der Interkulturelle Dienst und drei engagierte Anwohner:innen dabei. Beim AK Nachbarschaft sind das Bürgerschaftshaus,
FIZ Familienhaus, Aktion Nachbarschaft, YOUTH COMPANY, Interkultureller Dienst, ein Anwohner und das SeniorenNetzwerk
Bocklemünd/Mengenich dabei.
2) Zudem war das Sportfest 2025 ein Kooperationsprojekt zwischen dem Bürgerschaftshaus, der OT Bocklemünd, der Kita Die Wilden
Füchse, der Learn Company, der YOUTH COMPANY, dem FIZ Familienhaus, dem Projekt ATI (Ankommen Teilhaben Integrieren),
Streetwork Köln und der Aktion Nachbarschaft. Dieses Projekt lief unter dem Themenschwerpunkt der Kinder- und Jugendgesundheit.
3) Im Hinblick auf das Thema schlechter Wohnbedingungen bei der LEG kooperiere ich mit der Mietrecht Law Clinic Cologne und der
Initiative Soziale Wärmewende. Hier hat sich durch die Zusammenarbeit der Sozialraumkoordination und der Initiative Soziale
Wärmewende die „Mieterinitiative Bocklemünd“ gegründet.
4) Auch das Veedelsbrett Bocklemünd/Mengenich (digitale Pinnwand mit Veranstaltungshinweisen) ist ein Kooperationsprojekt mit den
oben genannten Akteuren.
Seite 3 von 11
5) Ein weiteres Kooperationsprojekt ist die Aktion „Adventsfenster“. Hier kooperiere ich mit der Kath. Gemeinde in Bocklemünd. Bei der
Aktion haben insgesamt 14 Einrichtungen, sowie einige Privatpersonen aus dem Sozialraum mitgemacht.
6) Der AK Rassismuskritik ist ein bezirkliches Kooperationsprojekt mit Vertreter*innen von Einrichtungen aus Bickendorf, Ossendorf und
Bocklemünd/Mengenich.
- ggf. personelle Veränderungen
1) Die SRK Stelle in Bocklemünd/Mengenich ist neu besetzt. Die Stelle war 2025 knapp 3 Monate vakant.
2) Im Bürgerschaftshaus gibt es nun eine neue Angestellte, welche sich um soziokulturelle Angebote im Bürgerschaftshaus kümmert.
3) Zudem gibt es eine neue Leitung in der ev. Kita Görlinger Zentrum.
4) Auch die GAG Sozialarbeiterin für Bocklemünd ist neu in ihrer Stelle.
➢ Zielerreichung Schwerpunktziel
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Schwerpunktziel
Kinder- und
Jugendgesundheit
Verbesserung der Zugangs- und
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
zwischen Einrichtungen und Diensten
ist verbessert.
Auf Basis der Analyse der
Zugangsbarrieren sollen die folgenden
Die herausgearbeiteten Themen
und Ansatzpunkte für
Verbesserungen sollen in
Arbeitsgruppen/Projekten
bearbeitet werden im Hinblick auf
Empfehlungen für die Veränderung
und/oder Weiterentwicklung
bestehender Standards. Dabei soll
auf bestehende
Die
Sozialraumkoordination
beteiligt sich an
mindestens einer
Arbeitsgruppe/einem
Projekt.
100%
Zwei
Arbeitsgruppen
wurden
eingerichtet
und haben
regelmäßig
getagt
1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug
2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Themen in den Arbeitsgruppen und
Projekten bearbeitet werden:
- Sprachliche Barrieren
- Niedrigschwelligkeit
- Kulturelle Barrieren
- Persönliche Faktoren
Strukturen/Gremien soweit wie
möglich zurückgegriffen werden.
Die Projekte sollen mit dem
stadtweiten Projekt Klärung der
Struktur und Strategie der
Präventionsaktivitäten der
städtischen Dienststellen verknüpft
werden.
Demokratieförderung Erhebung und Bewertung der aktuellen
wesentlichen Herausforderungen im
jeweiligen Sozialraumgebiet mit den
Akteuren vor Ort
Die Herausforderungen im
Sozialraumgebiet sind erhoben und
bewertet
Eine Dokumentation liegt
vor
100%
Entwicklung von Ideen für Maßnahmen
im Sozialraumgebiet
Sozialraumgebietsspezifische
Maßnahmen sind entwickelt
Drei Ideen sind entwickelt 100%
Umsetzung von
sozialraumgebietsübergreifenden
Maßnahmen/Projekten zur
Demokratieförderung (werden
gemeinsam mit der Geschäftsstelle
und V/3 entwickelt)
Sozialraumgebietsübergreifende
Maßnahmen sind umgesetzt
Mindestens eine
Maßnahme/ein Projekt ist
umgesetzt
100%
Vorschläge aus den einzelnen
Sozialraumgebieten:
➢ Argumentationstraining gegen
Stammtischparolen
100%
Seite 5 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen3:
Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben.
➢ Zielerreichung sozialräumliche Ziele
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel²
Sozialräumliches Ziel
Unsere Stimmen
zählen!
Förderung der Wahlbeteiligung Organisation und
Durchführung von
Briefwahlpartys in
verschiedenen sozialen
Einrichtungen
Briefwahlpartys – Formate
sind entwickelt
0%
Demokratie und Politik sichtbar machen Plakataktionen, social media
Kampagnen
Plakataktionen, social media
Kampagnen sind getestet
100%
Demokratieförderung Entwicklung und
Durchführung von
Informationsveranstaltungen,
Kandidat*innen-Checks
sowie Dialogformaten mit
Bezirks- und Kommunal-
politiker*innen
Veranstaltungen sind
entwickelt und 1x durchgeführt
100%
3 Hier bitte nur Besonderheiten erläutern, die bei Projekten aufgetreten sind, zum Beispiel, wenn ein Projekt nicht durchgeführt werden konnte oder ein
Erwartungswert nicht erfüllt wurde
Seite 6 von 11
Text Text Text Wert
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen:
Thema Briefwahlparty (0%): Innerhalb des Kalenderjahres wurde die Stelle der SRK neu besetzt. Daher ist dieses Ziel eines, welches die aktuelle
SRK von ihrer Vorgängerin übernommen hat. Die neue SRK hat sich gegen die Durchführung von Briefwahlpartys entschieden, da sie das
Wahlgeheimnis gefährdet sah. Neben den bereits genannten Gründen spricht aus Sicht der neuen SRK insbesondere dagegen, dass gerade die
Zielgruppe der Briefwähler*innen die Briefwahl beantragt, um bequem zu Hause wählen zu können. Aus diesen Gründen entschied sich die SRK
gegen das Format der Briefwahlparty und setzte stattdessen auf andere Methoden, um die Menschen zur Wahl zu motivieren. Sie konzentrierte sich
dabei vor allem auf die Zielgruppe der Nichtwähler*innen, indem sie durch umfassende Aufklärungsarbeit versuchte, die Wahlbeteiligung zu erhöhen.
Diese Aufklärungsarbeit zur Kommunalwahl erfolgte in Form einer starken Präsenz auf dem Social-Media-Kanal der SRK mit Wahlinformationen
unter dem Motto „Deine Stimme zählt“ sowie durch das Teilen von Informationsvideos zur Wahl der Stadt Köln. Darüber hinaus wurde eine Task Card
(digitale Übersicht) mit relevanten Informationen zur Kommunalwahl an Akteur*innen im Stadtteil verschickt, damit diese die Informationen
zielgerichtet an ihre Klient*innen weitergeben konnten. Zusätzlich wurden die Demokratie-Veranstaltungen im Bürgerschaftshaus in großem Umfang
beworben.
➢ Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Sozialräumliche Themenermittlung4
Aus-
schreitungen im
Görlinger
Zentrum
Regelmäßig kommt es im Görlinger Zentrum zu Ausschreitungen.
Häufig wird ab Herbst in den Abendstunden randaliert und Feuerwerk
gezündet. Das Thema ist bereits bekannt und wurde mehrfach durch
die SRK bearbeitet.
Die SRK möchte ein Gespräch mit
der Polizei und dem Ordnungsamt
bezüglich der Situation im Görlinger
Zentrum führen. Der weitere Verlauf
ist davon abhängig, wie sich die
Situation dieses Jahr darstellen wird.
ja
4 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx
Seite 7 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Bewerbungs-
trainings
Es besteht ein Bedarf an Bewerbungstrainings. In diesem
Zusammenhang wurde Kontakt mit einer ehrenamtlich tätigen Person
aufgenommen.
Im Jahr 2025 wurden Termine für
Trainings im Einzel- und
Gruppenformat angeboten. Zudem
kommt das mobile Angebot
„Chancen Geben“ der Caritas
wöchentlich in den Stadtteil und
unterstützt Bewerber*innen.
ja
Ehrenamtspool Es wurde ein Ehrenamtspool installiert, um den Stadtteil zu stärken
und zu vernetzen. Mittels Flyer wurden verschiedene Möglichkeiten
des ehrenamtlichen Engagements beworben.
Die soziale Bindung im Stadtteil soll
gestärkt werden, sowie das
Engagement für lokale Projekte und
Initiativen. Die SRK hat
diesbezüglich Kontakt zur
Ehrenamtskoordination
aufgenommen. Es wurde das Projekt
„Sprachcafe“ gestartet, für welches
Ehrenamtliche gesucht werden.
in Bearbeitung
Schlechte
Wohnumstände
in LEG
Wohnungen
Die Mieter*innen der LEG Wohnungen in der Börnestraße berichten
von schlechten Wohnumständen (Schimmel, sanierungsbedürftige
Bäder). Zusätzlich kritisieren die Mieter*innen die mangelhafte
Kommunikation der LEG.
Die SRK organisierte ein
Austauschgespräch innerhalb der
Mieterschaft. Die Gruppe der
Mieter*innen wurde durch die SRK
begleitet und schließlich mit der
Initiative Soziale Wärmewende
vernetzt. Hierdurch gründete sich die
Gruppe „Mieterinitiative
Bocklemünd“. Mit einer Petition soll
gegen die LEG vorgegangen
in Bearbeitung
Seite 8 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
werden. Hierzu wird es in 2026 eine
Kundgebung geben. Zudem steht die
SRK diesbezüglich in Kontakt mit
dem Deutschen Mieterbund und
leistet weiterhin wichtige
Vernetzungsarbeit.
Bolzplatz Einige Jugendliche wünschen sich einen Bolzplatz in der Nähe des
Görlinger Zentrums.
Die OT ging mit den Jugendlichen
bezüglich des Wunsches ins
Gespräch. Es fand ein
Austauschtermin mit den
Jugendlichen der OT am Bolzplatz
Ecke Georg Kaiser Str./
Schumacherring statt. Hier brachten
die Jugendlichen viele gute Ideen
zur Verbesserung der Anlage ein.
Die SRK nimmt Kontakt mit der
Antoniter Siedlungsgesellschaft auf
(Eigentümerin) und eruiert die
Möglichkeiten einer Neugestaltung
des Bolzplatzes.
in Bearbeitung
Vandalismus
und Einbrüche
Die Kitas vor Ort berichten vermehrt von Einbrüchen. Die katholische
Kirche berichtet von Vandalismus (eingeschlagene Scheiben, Graffitis,
Urinieren auf dem Kirchengelände, Jugendliche begrüßen sich mit
rechtsradikalen Gesten).
Aufgrund der Einbrüche und des
Vandalismus wünschen sich die
betroffenen Institutionen mehr
Polizeipräsenz und eine
Polizeiwache im Görlinger Zentrum.
in Bearbeitung
Seite 9 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Die SRK wird mit der Polizei in
Kontakt treten.
Austausch der
Tafelausgabe-
stellen
Es soll ein Austauschformat beider Tafelausgabestellen in
Bocklemünd/Mengenich erfolgen.
Ein Abgleich der Nutzer*innen soll
eine Doppelnutzung unterbinden,
sodass Bewohner*innen auf den
Wartelisten schneller berücksichtigt
werden können. Ein Termin für das
Austauschformat ist festgelegt.
in Bearbeitung
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
Thema „Bewerbungstraining“: Im Stadtteil steht jeden Mittwoch der „Chancen geben“ Bus der Caritas. Dort können Menschen aus dem Stadtteil
unkompliziert Hilfe bei Bewerbungen bekommen. Der Kontakt zwischen SRK und Chancen geben ist gut. Zudem gibt es im Bürgerschaftshaus bei
Bedarf Einzeltraining beim Bewerbung schreiben. Dieses Thema wird nicht mehr „maßgeblich“ von der SRK bearbeitet sondern nur begleitet.
Sozialraumgebietsanalyse
In dem SRG Bocklemünd/Mengenich wird der Prozess der Sozialraumgebietsanalyse im Dezember starten.
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung5
Kennzahl/Indikator Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
5 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind
Seite 10 von 11
Bocklemünder
Sportfest
Gemeinsam mit diversen Akteur*innen vor Ort wurde ein Sportfest
geplant und durchgeführt. Anlass ist die Eröffnung des Outdoor-
Bewegungsparcours am Buschweg. Es wurde ein vielseitiges
Programm mit dem Schwerpunkt „Sport“ für alle Altersgruppen
geplant.
Sportfest hat stattgefunden 100%
Lesewettbewerb Gemeinsam mit der Learncompany wurde ein Konzept zu einem
Lesewettbewerb für Grundschulkinder erarbeitet.
Konzept wurde erstellt 100%
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
Es fehlt bei Projektentwicklung das Projekt „Veedelsbrett“. Eine Übersichtsseite für die Bewohnerschaft, welche Beratungs- und freizeitlichen Agebote
und Veranstaltungen es im Stadtteil gibt. Das Veedelsbrett greift die Ideen aus dem 2023 gegründeten AK Öffentlichkeitsarbeit auf.
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen)
Vernetzung
AK Nachbarschaft Alle 4-6 Wochen
AK Demokratie Alle 4-6 Wochen
AK Rassismuskritik Alle 6 Wochen
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben.
➢ Ausblick Folgejahr
- Soziale Infrastruktur
1) Die Fahrradwerkstatt Bocklemünd (Kooperation Grundschule Kunterbunt und Stiftung Leuchtfeuer) konnte nicht weiter gefördert werden,
sodass die Person nun komplett ehrenamtlich tätig ist.
- Stadtentwicklung
Siehe Seite 2
- Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
1) Bocklemünder Sportfest 2026
Seite 11 von 11
2) Tag der Nachbarn Bocklemünd/Mengenich
3) Iftar – gemeinsames Fastenbrechen im Ramadan an einem Abend
4) AK Demokratie -> Entwicklung von Kooperationsprojekten
5) Seniorentag 2026 im Bürgerschaftshaus
6) Zwei Workshops für Fachpersonal zum Thema Rassismus und Emopwerment
- ggf. personelle Veränderungen
nicht bekannt
2025
Bezirk Kalk
Seite 1 von 11
Jahresbericht für das Jahr 2025
und das Sozialraumgebiet Höhenberg/ Vingst
des Trägers KJA Köln gGmbH (Katholische Jugendagentur)
Seite 2 von 11
➢ Veränderungen im Sozialraumgebiet
- Soziale Infrastruktur
Die Leitung des Bürgerzentrum s Vingst hat sich nach über 30 Jahren ihrer Tätigkeit in den Ruhestand verabschiedet. Sie hat in den vielen
Jahren die Soziale Arbeit im Sozialraum maßgeblich geprägt und vorangebracht. Der enge Kontakt des Bürgerzentrums zur
Sozialraumkoordination besteht weiterhin, weitere Angebote und Projekte werden durchgeführt.
- Stadtentwicklung
Leider liegen uns noch keine neuen Informationen zum Neubauprojekt des „Kronenbrot Areals“ vor.
Glücklicherweise hat aber das Richtfest der neuen Aula der Katharina -Henoth Gesamtschule stattfinden können. Der Bau geht gut voran,
damit ca. 600 Personen dort für Veranstaltungen Platz finden können. Ein wichtiger Bau für den gesamten Sozialraum.
- Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Im Sozialraum Höhenberg/ Vingst, wurden im Jahr 2025 zwei sozialräumliche Kooperationsprojekte umgesetzt. Am 13. Juni fand de r Tisch
der Kulturen auf dem Heßhofplatz in Vingst statt. Dabei waren der Vingster Treff, die Verbraucherzentrale im Quartier, Komk ar e.V. –
Kurdischer Kulturverein, das mobile Angebot der Jugendeinrichtung HB51 sowie die Spielerwerkstatt involviert. Bei diesem Projekt stand
neben dem Überthema Demokratie, das gemeinsame Essen und sich kennenlernen im Mittelpunkt. Es gab Angebote für alle Altersgruppen.
Es nahmen ca. 200 Personen teil. Vom 23. Bis 29. Juni fand die Müllaktionswoche in Kooperation mit mehreren Grundschulen, ein er Kita,
zwei Bürgervereinen und privaten Personen sowie der AWB statt. Über unterschiedliche Angebote, die grö ßtenteils an die Schulen/
Einrichtungen angebunden waren, wurde an vielen Orten in Höhenberg und Vingst Müll gesammelt, um das eigene Veedel schöner zu machen.
Über einen vorherigen Workshop der AWB, wurden die Fachkräfte auf die Aktion vorbereitet. Außerdem stellte die AWB, über das Programm
„Kölle putz munter“, den Großteil des Materials, welches zum Sammeln benötigt wurde, zur Verfügung. Des Weiteren fand in Kooperation aller
Sozialraumkoordinationen in Kalk der Plakatwettbewerb „Was uns zusammenhält“ statt. In Höhenberg und Vingst, wurden 14 Beiträ ge
eingereicht. Alle Beiträge aus dem Bezirk Kalk, standen für mehrere Wochen in den Köln Arcaden. Die Preise wurden von den Köln Arcarden,
Victoria Köln, den Köln Bädern sowie dem Vingster Treff gespendet.
- ggf. personelle Veränderungen
Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben.
Seite 3 von 11
➢ Zielerreichung Schwerpunktziel
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Schwerpunktziel
Kinder- und
Jugendgesundheit
Verbesserung der Zugangs- und
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
zwischen Einrichtungen und Diensten
ist verbessert.
Auf Basis der Analyse der
Zugangsbarrieren sollen die folgenden
Themen in den Arbeitsgruppen und
Projekten bearbeitet werden:
- Sprachliche Barrieren
- Niedrigschwelligkeit
- Kulturelle Barrieren
- Persönliche Faktoren
Die herausgearbeiteten Themen
und Ansatzpunkte für
Verbesserungen sollen in
Arbeitsgruppen/Projekten
bearbeitet werden im Hinblick auf
Empfehlungen für die Veränderung
und/oder Weiterentwicklung
bestehender Standards. Dabei soll
auf bestehende
Strukturen/Gremien soweit wie
möglich zurückgegriffen werden.
Die Projekte sollen mit dem
stadtweiten Projekt Klärung der
Struktur und Strategie der
Präventionsaktivitäten der
städtischen Dienststellen verknüpft
werden.
Die
Sozialraumkoordination
beteiligt sich an
mindestens einer
Arbeitsgruppe/einem
Projekt.
100 %
Zwei
Arbeitsgruppen
wurden
eingerichtet
und haben
regelmäßig
getagt
Die SRK unterstützt die Einführung des
Rücklaufbogen-Systems (Kita-
Kinderärzt*in), klärt offene Fragen mit
Das Verfahren und die Bögen
wurden vorgestellt und das
Verfahren erläutert
1 relevanter Arbeitskreis
oder Veranstaltung
100 %
1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug
2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden
Seite 4 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
den Stakeholdern und unterstützt die
Anwendung im Sozialraumgebiet
Demokratieförderung Erhebung und Bewertung der aktuellen
wesentlichen Herausforderungen im
jeweiligen Sozialraumgebiet mit den
Akteuren vor Ort
Die Herausforderungen im
Sozialraumgebiet sind erhoben und
bewertet
Eine Dokumentation liegt
vor
100 %
Entwicklung von Ideen für Maßnahmen
im Sozialraumgebiet
Sozialraumgebietsspezifische
Maßnahmen sind entwickelt
Drei Ideen sind entwickelt 100 %
Umsetzung von
sozialraumgebietsübergreifenden
Maßnahmen/Projekten zur
Demokratieförderung (werden
gemeinsam mit der Geschäftsstelle
und V/3 entwickelt)
➢ Plakatwettbewerb „Was uns
zusammenhält“ *
Sozialraumgebietsübergreifende
Maßnahmen sind umgesetzt
Mindestens eine
Maßnahme/ein Projekt ist
umgesetzt
100 %
➢ Digitale Task Card Im Rahmen der Kommunal- und
Integrationsratswahl hat die
Sozialraumkoordination über ihre
Unterarbeitsgruppe „AG
Demokratie“ eine digitale Task-
Card (Pinnwand) entwickelt, die
zentrale Informationsmaterialien
s.o. 100 %
Seite 5 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
(u. a. Texte, Erklärvideos und
weiterführende Links) für
Fachkräfte und Multiplikator*innen
bündelt. Die Pinnwand unterstützt
Einrichtungen dabei, Wahl- und
Beteiligungsinformationen
bedarfsgerecht an ihre Zielgruppen
weiterzugeben und hierdurch
politische Bildung und Teilhabe im
Sozialraum zu stärken.“
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen3:
*1 Stadtweit fand der Plakatwettbewerb „Was uns zusammenhält“ statt. Der Sozialraum Höhenberg und Vingst setzte diesen in Kooperation und
zeitgleich mit den Kolleg*innen aus dem Bezirk Kalk um. In Höhenberg/ Vingst gingen 14 Beiträge ein. Abschließend wurden die Kunstwerke in einer
Prämierungsfeier gewürdigt.
3 Hier bitte nur Besonderheiten erläutern, die bei Projekten aufgetreten sind, zum Beispiel, wenn ein Projekt nicht durchgeführ t werden konnte oder ein
Erwartungswert nicht erfüllt wurde
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➢ Zielerreichung sozialräumliche Ziele
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel²
Sozialräumliches Ziel
Hitzeplan Weiterführung der Arbeitsgruppe zum
Thema
Hitzeplan Zusammenfassung der Daten
zu kühlen Orten, schattigen Plätzen
und kostenlosen
Wassertrinkstellen.
Umsetzung eines
Hitzespickzettels für den
Sozialraum
1 Hitzeplan in digital und
Printversion
100 %
Aufklärung und Aktivierung zum Thema
Leitungswasser=Trinkwasser und das
richtige Verhalten bei Hitze
Infoveranstaltungen und
Aufklärungsaktionen
3 100 %
Kinder- und
Jugendgesundheit
Veranstaltung für Akteur*innen zum
Thema
„Jugend und Sucht“
Durch Kooperation mit der
Jugendsuchtberatung
wird ein Thema konkretisiert und
für die
Akteur*innen eine Veranstaltung
angeboten.
1 100 %
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen:
Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben.
➢ Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
Seite 7 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Sozialräumliche Themenermittlung4
Programm:
Fair.Stärken
Ziel ist es eine Sozialkompetenzgruppe im Stadtteil zu bilden. Thema des Programms ist:
Gewaltprävention an Grundschulen.
Hintergrund ist, dass der Bedarf von
Schulsozialarbeiter*innen geäußert
wurde.
ja
Gründung AK Kita
HöVi
Es soll ein AK Kita HöVi gegründet werden. Ziel ist es, dass es Platz für einen
Austausch gegeben wird und die
Kita Leitungen sich untereinander
vernetzen und kennenlernen
können.
ja
Der Sozialraum soll
sauberer werden,
Umweltbewusstsein
bei den Kindern soll
entwickelt werden.
Zusammenarbeit
vieler, Einbeziehung
der Bürgervereine
und Bewohner*innen.
Im Rahmen des Arbeitskreises der Schulsozialarbeiter*innen
kam die Idee auf, eine gesamte Woche zum Thema „Müll“ zu
veranstalten. Kinder sollen sich mit der Müllproblematik
auseinandersetzen, dazu gehören Müllsammelaktionen aber
auch inhaltliche und thematische Inputs zum Thema
Mülltrennung, Wege des Mülls, etc.
Die SRK koordiniert die Orga einer
Müllaktions-Woche, stellt Material
zur Verfügung und macht die
Öffentlichkeitsarbeit.
Ein Workshop von der AWB
unterstützt die Akteure bei der
Umsetzung.
ja
Arbeitskreis Familie Es soll ein AK Familie gegründet werden. Der erste Termin war am
17.September 2025 mit dem
ja
4 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx
Seite 8 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Schwerpunkt Elternarbeit in der
heutigen Zeit.
Tisch der Kulturen Durchführung einer Kooperationsveranstaltung „Tisch der
Kulturen“ auf dem Heßhofplatz
Der Tisch der Kulturen fand am
13.06.2025 auf dem zentralen
Heßhofplatz in Vingst statt. Dieser
wurde von der SRK in Kooperation
mit weiteren Akteur*innen organisiert
und durchgeführt.
ja?
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben.
Sozialraumgebietsanalyse
Im August 2025 haben die Kalker Gebiete Humboldt/Gremberg, Kalk und Höhenberg/Vingst mit dem Prozess der Sozialraumgebietsanalyse gestartet.
Der Online Fragebogen wurde gemeinsam zwischen dem ISG, den SRK und der GSt. abgestimmt. Die Online Befragung läuft seit dem 13. Oktober
und geht bis zum 15. Dezember 2025. Die geplanten Bürger*innenkonferenzen für die Kalker Gebiete müssen in den Januar oder Februar 2026
verschoben werden, da die Erstellung der Anschreiben für die zufällig ausgewählten Bürger*innen einen entsp rechenden Vorlauf benötigt, der von
Seiten der GSt. nicht beeinflusst werden kann.
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung5
Kennzahl/Indikator Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
5 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind
Seite 9 von 11
In HöVi wurde
sich mehrfach
über Müll im
öffentlichen Raum
beschwert. Über
eine
Müllaktionswoche
soll diese
Thematik
besprochen und
verändert werden.
Vom 23. Bis zum 29. Juni 2025 findet eine Müll Aktions Woche mit
Schulsozialarbeiter*innen statt. Die SRK koordiniert diese Aktions
Woche. Dafür fand am 4. Juni 2025 ein Workshop
(Multiplikator*innen Schulung) gemeinsam mit der AWB für die
Schulsozialarbeiter*innen statt. Die SRK hat dafür ein Padlet
gestaltet. Ziel ist es eine Aufklärung über den Umgang mit
gefährlichem Müll für Kinder und regelmäßige/ nachhaltige
Etablierung dieser Aktionswoche auch für das nächste Jahr.
1 Woche, Müllsammelaktionen an 6
Tagen mit Beteiligung von 4 Schulen,
einer Kita und 2 Bürgervereinen und
Privatpersonen.
planmäßig
Organisation einer
Fortbildung für
Lehrkräfte zur
selbstständigen
Durchführung
einer Führung
durch die
Ausstellung.
Zusätzlich das
Angebot für
Akteur*innen und
Eltern an einer
Führung
teilzunehmen. Ziel
ist der Austausch
über das Thema
Demokratie und
aktueller
gesellschaftlicher
Situation
Im Rahmen des Programmes 80. Jahre nach Auschwitz, fand in
dem Kunstraum Sankt Theodor die Ausstellung „Die Cellistin von
Auschwitz“ statt. Die SRK hat eine Schulung für Lehrkräfte der
Gesamtschule organisiert und finanziert, damit diese mit ihren
Schüler*innen selbstständig die Ausstellung besuchen können.
Außerdem hat die SRK selbst 2 Führungen jeweils für Akteur*innen
und die Teilnehmerinnen eines Elterncafés durchgeführt.
Die Schulung fand am 15.01.2025 statt und die Führung für
Akteur*innen am 28.01.2025 und für Eltern am 12.02.2025.
1 Fortbildung und 2 Führungen planmäßig
Seite 10 von 11
Durchführung der
Veranstaltung
„Tisch der
Kulturen“ zum
zusammenbringen
von Menschen
unterschiedlicher
Kulturen aus HöVi
Der Tisch der Kulturen fand am 13.06.2025 auf dem zentralen
Heßhofplatz in Vingst statt. Dieser wurde von der SRK in
Kooperation mit weiteren Akteur*innen organisiert und
durchgeführt. Das Thema Essen als verbindendes Mittel zum
gemeinsamen niedrigschwelligem Austausch stand im
Vordergrund. Das Angebot war für die Teilnehmenden kostenlos
und fand unter dem Schwerpunktthema Demokratie statt. Es
nahmen etwa 200 Personen an dem Angebot teil.
1 Veranstaltung planmäßig
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben.
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen)
Vernetzung
Arbeitskreis Kindertagesstätten 4x im Jahr. Anfrage über Akteur*inne. Seit Juni 2025
Arbeitskreis Familie 4x im Jahr. Anfrage über Akteur*innen. Seit September 2025
Arbeitskreis Schulsozialarbeit im Bezirk 4x im Jahr. Mitorganisation mit SRK Humbold t/ Gremberg
und Kalk
Austausch Offene Kinder- und Jugendeinrichtung (OKJA) in Höhenberg/ Vingst 2x im Jahr und nach Bedarf
Sport im Bezirk Kalk 2x im Jahr
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
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➢ Ausblick Folgejahr
- Soziale Infrastruktur
Aufgrund der aktuellen Haushaltslage der Stadt Köln, haben viele Träger Sorgen, wie und ob ihre Angebote im Jahr 2026 weiterlaufen
können. Die SRK ist im engen Austausch mit den Akteur*innen und versucht die Sorgen aufzufangen und mögliche andere Finanzierungen
zu akquirieren. Die massiven Umstrukturierungen der Katholischen sowie der evangelischen Kirchengemeinde bringen viele Veränderungen
Seite 11 von 11
der sozialen Infrastruktur mit. Im Oktober 2026 geht außerdem Pfr. Franz Meurer in Pension. Dadurch werden sich weitere Veränderungen
in der sozialen Infrastruktur in Höhenberg und Vingst ergeben. Welche, sind bisher nicht absehbar.
- Stadtentwicklung
Die Entwicklung der Montessorischule ist noch ungewiss, da ein Neubau für eine 3-zügige Grundschule in Planung ist. Der Wunsch aus dem
Stadtteil, dass dies weiterhin in Händen der Montessorischule bleibt, ist noch nicht geklärt.
Wenn die Aula der Katharina-Henoth-Gesamtschule eröffnet wird, gibt es hier einen neuen Raum für bis zu 600 Personen. Der Schule ist es
ein Anliegen, diesen Raum auch für den Sozialraum zu öffnen. Dadurch sind viele und unterschiedliche Veranstaltungen im und für den
Sozialraum möglich und kann daher eine Quelle für Kultur, Musik, Theater, Festivitäten und weiteres für die Bürger*innen in Höhenberg und
Vingst werden. Die Fertigstellung ist für Sommer 26 geplant.
- Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Im Jahr 2026 findet wieder das Mittsommerfest statt. Dieses Veedel- und Schulfest wird von vielen Akteur*innen aus Höhenberg und Vingst
mitorganisiert und getragen. Die hauptsächliche Koordination übernimmt die SRK HöVi. Das alle zwei Jahre stattfindende Fest, findet dieses
Jahr auf dem Geländer der Katharina-Henoth-Gesamtschule am Standort Adalbertstraße statt. Zu dem Fest kommen bis zu 2000
Besucher*innen von jung bis alt.
- ggf. personelle Veränderungen
Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben.
Seite 1 von 11
Jahresbericht für das Jahr 2025
und das Sozialraumgebiet Humboldt/ Gremberg
des Trägers Kinderschutzbund Köln
Seite 2 von 11
➢ Veränderungen im Sozialraumgebiet
- Soziale Infrastruktur
Zum 31. August 2025 wurde die Anlauf- und Begegnungsstätte Raum³ in Trägerschaft vom Kinderschutzbund geschlossen. Hier befand sich
auch das Büro der Sozialraumkoordination. Die vielen ehrenamtlich geführten Gruppen wurden seit Anfang des Jahres auf diesen Einschnitt
vorbereitet und begleitet. Es gab zum Sommer hin Gespräche mit der GAG über die kooperative Nutzung des neuen Quartierstreffs in der
Kannebäcker Siedlung. Ab September durfte die Sozialraumkoordination den Quartierstreff mit Einschränkungen als zeitweises Büro und für
Akteurstreffen nutzen. Die ehrenamtlich geführten Gruppen konnten noch nicht gestartet werden. Der Quartierstreff „Q12“ bietet neben einem
Büro, einem kleinen Raum, einen größeren Gruppenraum mit Küchenzeile mit Platz für ca. 16 -20 Personen. Er soll langfristig als neue
Begegnungsstätte für den Stadtteil in Koordination durch die Sozialraumkoordination etabliert werden und neben ehrenamtlich geführten
Angeboten auch hauptamtliche Angebote im Portfolio führen. Aktuell findet dort ber eits 1x wöchentlich ein Eltern Café in Trägerschaft des
Kinderschutzbundes Köln OV statt.
In die freigewordenen Räume (ehemals Raum ³) sind zwei neue Akteure aus Kalk rüber nach Humboldt/Gremberg umgezogen. In
Bürogemeinschaft werden die Räume nun von „Kalk solidarisch“ (Stadtteilgewerkschaft) und Solimed e.V. (Gesundheitsberatung) mit Leben
und Angeboten für den Stadtteil belegt.
Das Seniorennetzwerk Humboldt/Gremberg ist einen wesentlichen Schritt Richtung Verselbstständigung gegangen und hat ein
Begleitgremium gebildet, um das eigene Jahresbudget zu verwalten und Idee zur Seniorenarbeit im Stadtteil voran zu bringen.
- Stadtentwicklung
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- Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Ein starkes Zeichen für ein offenes und demokratisches Kalk!
Am Freitag, den 21. Februar, versammelten sich rund 50 engagierte Menschen vor der Kalk Post, um gemeinsam ein klares Signal zu setzen:
In Kalk ist jeder willkommen! Die Kundgebung "Kalk wählt Menschenwürde" war ein lebendiges und buntes Zeichen für Zusammenhalt und
Demokratie – getragen von Vereinen, Initiativen, sozialen Trägern und engagierten Kalker innen. Mit Musik, herzlichen Gesprächen und
kreativen Aktionen wie Postkarten in verschiedenen Sprachen sowie Kamelle und Give-Aways konnten wir an diesem Tag rund 600 Menschen
erreichen. Kaffee und kleine Aufmerksamkeiten sorgten für eine einladende Atmosphäre, die zum Austausch einlud. Die Beteiligu ng zeigte:
Viele Menschen in Kalk treibt die politische Situation um – sowohl Wahlberechtigte als auch diejenigen, die (noch) nicht wählen dürfen.
Seite 3 von 11
Adventsfensteraktion
Gemeinsam mit dem Seniorennetzwerk Humboldt/Gremberg wird im neuen Quartierstreff „Q12“ am 4. Dezember 2025 ein Adventsfenste r
gestaltet. Hierbei handelt es sich um eine Aktion im gesamten Stadtteil. Anwohnende und Geschäftsinhaber gestalten zu einem Datum im
Zeitraum 1.-24.12 ein Fenster und an dem Tag trifft man sich zusammen und feiert das soziale Miteinander. Beim Adventsfenster am 4.12.
wird es neben Getränken und Snacks auch eine musikalische Darbietung geben. Eingeladen sind alle Nachbarn aus dem Stadtteil.
Am 13.Dezember 2025 veranstaltet die Sozialraumkoordination in Kooperation mit der Interessen Gemeinschaft Humboldt/Gremberg und der
Stiftung Neuer Raum am Bücherschrank im Westerwaldpark ein Adventsfenster mit musikalischer Lesung für Familien und Punschmobil.
AK Sport im Bezirk
Am 10. Oktober fand ein erstes Austauschtreffen statt. Weitere sind für 2026 geplant.
- ggf. personelle Veränderungen
Im März 2025 startete Florian Egermann beim Kinderschutzbund Köln OV als zweiter Stelleninhaber in der Sozialraumkoordination
Humboldt/Gremberg mit einem Stundenumfang von 15 Wochenstunden. Die andere Hälfte der Stelle wird weiterhin von Anja Teckentrup (25
Wochenstunden) ausgefüllt.
Seite 4 von 11
➢ Zielerreichung Schwerpunktziel
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Schwerpunktziel
Kinder- und
Jugendgesundheit
Verbesserung der Zugangs- und
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
zwischen Einrichtungen und Diensten
ist verbessert.
Auf Basis der Analyse der
Zugangsbarrieren sollen die folgenden
Themen in den Arbeitsgruppen und
Projekten bearbeitet werden:
- Sprachliche Barrieren
- Niedrigschwelligkeit
- Kulturelle Barrieren
- Persönliche Faktoren
Die herausgearbeiteten Themen
und Ansatzpunkte für
Verbesserungen sollen in
Arbeitsgruppen/Projekten
bearbeitet werden im Hinblick auf
Empfehlungen für die Veränderung
und/oder Weiterentwicklung
bestehender Standards. Dabei soll
auf bestehende
Strukturen/Gremien soweit wie
möglich zurückgegriffen werden.
Die Projekte sollen mit dem
stadtweiten Projekt Klärung der
Struktur und Strategie der
Präventionsaktivitäten der
städtischen Dienststellen verknüpft
werden.
Die
Sozialraumkoordination
beteiligt sich an
mindestens einer
Arbeitsgruppe/einem
Projekt.
100 %
Zwei
Arbeitsgruppen
wurden
eingerichtet
und haben
regelmäßig
getagt
Die SRK führt das Rücklaufbogen-
System im Sozialraumgebiet ein und
unterstützt die Anwendung
Das Verfahren und die Bögen
wurden vorgestellt und das
Verfahren erläutert
1 relevanter Arbeitskreis
oder Veranstaltung
100 %
1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug
2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden
Seite 5 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Demokratieförderung Erhebung und Bewertung der aktuellen
wesentlichen Herausforderungen im
jeweiligen Sozialraumgebiet mit den
Akteuren vor Ort
Die Herausforderungen im
Sozialraumgebiet sind erhoben und
bewertet
Eine Dokumentation liegt
vor
100 %
Entwicklung von Ideen für Maßnahmen
im Sozialraumgebiet
Sozialraumgebietsspezifische
Maßnahmen sind entwickelt
Drei Ideen sind entwickelt 100 %
Umsetzung von
sozialraumgebietsübergreifenden
Maßnahmen/Projekten zur
Demokratieförderung (werden
gemeinsam mit der Geschäftsstelle
und V/3 entwickelt)
➢ Plakatwettbewerb „Was uns
zusammenhält“
Sozialraumgebietsübergreifende
Maßnahmen sind umgesetzt
Mindestens eine
Maßnahme/ein Projekt ist
umgesetzt
100 %
➢ Digitale Task Card Im Rahmen der Kommunal- und
Integrationsratswahl hat die
Sozialraumkoordination über ihre
Unterarbeitsgruppe „AG
Demokratie“ eine digitale Task-
Card (Pinnwand) entwickelt, die
zentrale Informationsmaterialien
(u. a. Texte, Erklärvideos und
weiterführende Links) für
Fachkräfte und Multiplikator*innen
bündelt. Die Pinnwand unterstützt
s.o. 100 %
Seite 6 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Einrichtungen dabei, Wahl- und
Beteiligungsinformationen
bedarfsgerecht an ihre Zielgruppen
weiterzugeben und hierdurch
politische Bildung und Teilhabe im
Sozialraum zu stärken.“
Vorschläge aus den einzelnen
Sozialraumgebieten:
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innenKlicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben.
➢ Zielerreichung sozialräumliche Ziele
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel²
Sozialräumliches Ziel
Begegnungsstätte
Raum³ - erhaltung
von Raum³ als
Konzept zur
Teilhabeförderung
im Stadtteil
Bedarfsermittlung aktuelles Nutzungsverhalten Umfrage unter Akteur*innen
zum Nutzungsverhalten
-Akteur*innen sind befragt
-Dokumentation liegt vor
100 %
Finanzierungsoptionen akquirieren Gespräche mit
Bereichsleitung und
Geschäftsführung
Kinderschutzbund
-mind. 2 Gespräche sind
geführt
-Recherche ist dokumentiert
100 %
Seite 7 von 11
Gespräch mit dem Vermieter
Recherche von
Finanzierungsoptionen
Einladen zu zwei Akteur*innentreffen im 1. Und
2. Quartal 2025 zum Austausch über die
aktuelle Lage und Ausblick auf den weiteren
Jahresverlauf
Bis Ende des zweiten
Quartals wurden zwei
Treffen durchgeführt
-2 Treffen haben stattgefunden
100 %
Eruierung alternativer Raumoptionen Alternative Raumoptionen im
Stadtteil recherchieren und
den Akteur*innen
präsentieren
-1 Dokumentation der
Recherche
100 %
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen:
Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben.
➢ Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Sozialräumliche Themenermittlung3
Initiative
„Grembi Bleibt!“
Es wurde eine Initiative „Grembi Bleibt!“ gegründet Die Initiative "Grembi Bleibt" setzt
sich in verschiedenen Untergruppen
für das Gremberger Wäldchen und
dessen Erhalt ein. Die Mitglieder der
Untergruppe "Bodendenkmal" und
ja
3 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx
Seite 8 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
"Waldfest" möchten sich
insbesondere mit der
Sozialraumkoordination vernetzen,
um Wege der finanziellen
Unterstützung für Projekte zu
erörtern, sich in den Stadtteil zu
anderen Gruppierungen zu
vernetzen, Raumoptionen für Treffen
der Gruppen zu erfragen.
Ferienprojekt
Bewegungs-
woche
In der ersten Stadtteilkonferenz Humboldt/Gremberg wurde der
Wunsch nach einer Wiederholung einer Bewegungswoche in den
Sommerferien geäußert.
5 Tage niedrigschwelliges
Bewegungsangebot für Kinder in den
Sommerferien.
ja
Gespendete
Büchertüten
zum Thema
Demokratie
Der Vemag-Verlag schrieb die SRK Kalk an mit dem Angebot
gespendete Büchertüten zur Verfügung zu stellen, die der Verlag zum
Thema Demokratie zusammengestellt hatte.
Zielgruppe sind Kita- und
Grundschulkinder. Die SRK hat
daraufhin 50 Büchertüten an die
verschiedenen Angebote des
Kinderschutzbundes und an
verschiedene Kitas im Stadtteil Kalk
verteilt.
ja
Senioren-
netzwerk
Gemeinsame Aktivitäten für Senioren im Veedel. Idee einer
gemeinsamen Austauschveranstaltung mit relevanten Akteuren im
Bereich der Seniorenarbeit.
Das sich in der Verselbstständigung
befindliche Seniorennetzwerk
Humboldt/Gremberg bittet um
Kooperation mit der
Sozialraumkoordination.
ja
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben.
Seite 9 von 11
Sozialraumgebietsanalyse
Im August 2025 haben die Kalker Gebiete Humboldt/Gremberg, Kalk und Höhenberg/Vingst mit dem Prozess der Sozialraumgebietsanalyse gestartet.
Der Online Fragebogen wurde gemeinsam zwischen dem ISG, den SRK und der GSt. abgestimmt. Die Online Befragung läuft seit dem 13. Oktober
und geht bis zum 15. Dezember 2025. Die geplanten Bürger*innenkonferenzen für die Kalker Gebiete müssen in den Januar oder Februar 2026
verschoben werden, da die Erstellung der Anschreiben für die zufällig ausgewählten Bürger*innen einen entsp rechenden Vorlauf benötigt, der von
Seiten der GSt. nicht beeinflusst werden kann.
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung4
Kennzahl/Indikator Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
Initiative Grembi
Bleibt!
Es wurden verschiedene Aktivitäten der Initiative unterstützt. 2 Veranstaltungen. planmäßig
Ferienprojekt
Bewegungswoche
Zum zweiten Mal fand in den Sommerferien eine Bewegungswoche
im Park an der Lenzwiese und im Westerwaldpark statt. Zielgruppe
waren Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil und angrenzend.
Die Organisation übernahm ein Orga Team bestehend aus
Vertretern von Schulsozialarbeit, Bezirksjugendpflege,
Jugendzentrum, Ehrenamt, Waldschule. Die niedrigschwelligen
Bewegungsangebote wurden von hauptamtlichen Anleitern
durchgeführt und bildeten eine breite Bandbreite ab. Ergänzt wurde
das Angebot durch ein Kreativ Angebot und dem Spieleanhänger
des Jugendring.
An den 5 Angebotstagen nahmen
zwischen 30-50 Kindern an den
Angeboten teil.
planmäßig
4 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind
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Seniorennetzwerk Gemeinsame Teilnahme am lebendigen Adventsfenster in
Humboldt/Gremberg.
1 Event planmäßig
Adventsaktion am
Bücherschrank
In Kooperation mit Stiftung „Neuer Raum“ fand im Dezember 2025
eine familienfreundliche Vorleseaktion statt.
1 Event planmäßig
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
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Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen)
Vernetzung
Dialog der Kulturen- Neuauflage Okt 2025; Festgelegter Turnus: 4 x im Jahr
AK Schulsozialarbeit Bezirk Kalk 3 Treffen in 2025
AK Sport im Bezirk/ Austausch Kalker Sportvereine 1 Auftakttreffen
Seniorennetzwerk Hu/Gre 3 Treffen in 2025
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
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➢ Ausblick Folgejahr
- Soziale Infrastruktur
Aufbau des Quartierstreffs „Q12“ als neue Anlauf- und Beratungsstelle im Veedel.
- Stadtentwicklung
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- Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
-Initiierung eines AK Senioren. Zur Bündelung von Akteur*innen und seniorenrelevanten Themen in Humboldt/ Gremberg
-Weitere Verstetigung der Ferien Sportwoche in den Sommerferien und ggf. Ergänzung durch kleine Aktion in den Herbstferien.
-Teilnahme am Veedels Adventsfenster in Kooperation mit Seniorennetzwerk und ggf. weiteren Akteuren im Q12.
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-Kunstworkshop in Kooperation mit der GAG zur Fragestellung: Wo/ Wie sehe ich meinen persönlichen Einfluss auf Humboldt/ Gremberg.
Wo gestalte ich bereits mit, was würde ich gerne mitgestalten?“. Künstlerische Umsetzung dieser Frage durch vershiedene Medien.
-Ausbau der Kooperation mit dem örtlichen Bürgerverein (I.G. Humboldt/ Gremberg), gemeinsamer Infokanal, Aufräumaktion oder
Veedelsflohmarkt.
-Kontaktaufnahme bzw. Intensivierung zu orts ansäßigen Vereinen und Gruppierungen (Glaubensgemeinschaften, soziale Akteure).
- ggf. personelle Veränderungen
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Jahresbericht für das Jahr 2025
und das Sozialraumgebiet Kalk
des Trägers Kinderschutzbund Köln
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➢ Veränderungen im Sozialraumgebiet
- Soziale Infrastruktur
Drogenkonsumraum
Die Umbauarbeiten zu einem Drogenkonsumraum in der Immobilie in der Neuerburgstr. sind abgeschlossen. Als Träger fungiert seit dem 2. Halbjahr
2025 Vision e.V.. Der aktuelle Sachstand zum DKR wurde in verschiedenen Arbeitskreisen regelmäßig verkündet (Stadtteilkonfere nz, AK Sucht-
und Drogenhilfe, Runder Tisch Quartiersentwicklung Kalk Nord). Die Eröffnung war für das 3. Quartal 2025 geplant. Allerdings fehlt derzeit von einer
Partei noch immer die Unterschrift zur Ordnungspartnerschft. Die SRK steht im engen Austausch mit der Suchtkoordination der Stadt Köln um den
Prozess zu begleiten und im Sozialraum zu informieren. Die Debatte rund um die Verlegung des Drogenkonsumraumes des Neumarktes hin nach
Kalk (und somit die Einrichtung eines zweiten Drogenkonsumraumes) stößt auf großen Unmut in der Bevölkerung und unter den Akteur*innen Kalks.
Schulgebäude Vietorstr.
Das Schulgebäude in der Vietorstr. wird für die Dauer von 5-6 Jahren von der Sek 1 der Adolph Kolping Hauptschule temporär genutzt.
Neue Akteur*innen in Kalk:
In 2025 ist Kalk um einige neue Akteur*innen reicher geworden bzw. konnte die SRK Akteur*innen in ihr Netzwerk aufnehmen.
- Schule für alle Kalk – Gesamtschule und Grundschule des Erzbistums Kölns. Die Schule wurde im Juli 2025 eröffnet. Die SRK und der
Kinderschutzbund haben sich im Rahmen eines Workshops am Eröffnungstag Kindern und Eltern vorgestellt.
- KunstHaus: im September 2025 ist die Inklusive Akademie im Kunsthaus (Osthof der Hallen Kalk) eröffnet worden. Das Kunsthaus fördert
Künstler*innen mit und ohne Beeinträchtigung und ist Ausbildungs-, Arbeits- und Präsentationsort. Die Akademie ist ein bundesweit
einmaliges Modellprojekt welches bis 2028 läuft. Die Akademie ist nun Teil der Stadtteilkonferenz und hat Interesse an Kooperationen in
den Stadtteil hinein.
- TONI – Treffpunkt Organisierte Nachbarschaft International: Raum für Vernetzung, Solidarität, linke und anti-rassistische Politik. TONI hat
sich direkt nach ihrem Einzeug am KalkFest beteiligt. Der Treffpunkt ist nun Teil der Stadtteilkonferenz und hat Interesse an Kooperationen
in den Stadtteil hinein.
- Kalk Solidarisch: die Stadtteilgewerkschaft hat sich bereits im Winter 2024 gegründet und bot 2025 eine solidarische Beratung im
Naturfreundehaus Kalk an. Der Fokus liegt hier auf dem gemeinsamen Angang von Problemen und der gemeinsamen Lösung mit den
Betroffenen. Seit Sep 2025 hat Kalk Solidarisch gemeinsam mit SoliMed e.V. die Räumlichkeiten des ehemaligen Raum ³ auf der
Grembergerstr. 42 bezogen.
- machwerkhaus: das machwerkhaus ist bereits seit einigen Jahren in Kalk. Seit 2025 orientieren sich die Ansässigen aber mehr hinein ins
Stadtteil. Seit dem Sommer öffnen verschiedene Werkstätten im machwerkhaus jeden Donnerstag ihr Türen und bieten kostenlose
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Workshops an (Risografie, Batik etc.). Das machwerkhaus ist nun Teil der Stadtteilkonferenz und hat Interesse an Kooperationen in den
Stadtteil hinein.
- VeedelsTauben: Der Verein hat sich im Sep 2024 gegründet und betreibt einen betreuten Taubenschlag in Kalk, um die Stadttauben-
Population nachhaltig und tierschutzgerecht zu reduzieren (durch Austausch der Eier durch Ei-Attrappen). Der Verein hat sich beim
KalkFest beteiligt und ist nun Teil der Stadtteilkonferenz und hat Interesse an Kooperationen in den Stadtteil hinein.
- Leihbar: Die Leihbar verwaltet, organisiert und repariert die Leihgegenstände und stellt sie so allen kostenfrei zur Verfügung. Nachdem die
Leihbar in Mülheim so gut läuft, möchte der Verein nun auch einen Standort in Kalk aufbauen. Die Leihbar und die SRK sind im Gespräch
zu einer Kooperation und einer potenziellen Mitnutzung der Räumlichkeiten des Kinderschutzbundes.
- Stadtentwicklung
Kalker Höfe
Das Grünflächenamt befindet sich im Rahmen des ISEK’s in Planung die Maßnahme „Kalker Höfe“ (Breuerpark & Park ohne Namen) als
städtebauliche Maßnahme zu qualifizieren. Im Rahmen der Vorplanungen hat bereits vom 26.9.-10.10.2024 ein Bürger*innenbeteiligungsprozess
stattgefunden. Die Maßnahme wurde am 26.9.2024 in der Stadtteilkonferenz Kalk vorgestellt. In Zusammenarbeit von der Projektleitung des
Grünflächenamtes und SRK Kalk fand daraufhin im April 2025 ein Workshop für Multiplikator*innen statt, um die Perspektive der sozialen
Akteur*innen und deren verschiedenen Zielgruppen integrativer und effektiver in den Planungsprozess einzubringen, zwecks eines integrierten
Ansatzes. Die Ergebnisse des Workshops wurden in die weitere Planung integriert. Die Planung der 2. Öffentlichkeitsbeteiligung fand sodann in
enger Absprache mit der SRK statt. Gemeinsam mit dem Amt für Kinderinteressen, dem Grünflächenamt und der SRK wurde eine Toolbox
entwickelt mit der Multiplikator*innen einfach und unaufwendig die eigenen Zielgruppen befragen konkret konnten. Die Toolbox wurde auf der
Stadtteilkonferenz am 8. 10. 2025 vorgestellt und verteilt. Die zweite Öffentlichkeitsbeteiligung lief vom 08. 10. – 31. 10. 2025.
Ein weiteres Ergebnis der engen Einbindung in die Planung der Akteur*innen ist das Vorhaben die Kalker Höfe vor der Umgestaltung bereits durch
verschiedene (soziale) Angebot vorab zu beleben und eine Durschmischung der Zielgruppen und Nutzenden bereits vor dem Umbau anzuregen.
Erste Planungen fanden im Rahmen des Runden Tisches Quartiersentwicklung Kalk Nord am 6. November 2025 statt.
Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) „Kalker Mitte“
Die Sozialraumkoordination Kalk hat 2024 an verschiedenen Impulswerkstätten zu der planerischen Vorstudie für die Entwicklung von integrierten
Handlungsansätzen im Sozialraum Kalk mitgewirkt. Die Vorstudie ist das Ergebnis eines intensiven, interdisziplinären Beteiligungsprozesses, an
dem verschiedene Fachämter der Stadt Köln sowie ausgewählte Schlüsselakteur*innen des Stadtteils beteiligt waren. Die aus diesem Prozess
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abgeleiteten Projektideen sind Grundlage für die Erstellung eines integrierten Stadtentwicklungskonzeptes, mit dem die Verwaltung beabsichtigt,
für ein noch abzustimmendes Maßnahmenpaket Städtebaufördermittel Ende 2027 zu beantragen. Ein Teilprojekt vom ISEK sind die Kalker Höfe.
Kalkberg
Die Bürgerinitiative Kalkberg setzt sich weiterhin für die Umsetzung der geplanten Maßnahmen aus der Machbarkeitsstudie ein. Am 20. September
2025 konnte ein OpenAir-Kinobend auf dem Kalkberg ausgerichtet werden.
Hallen Kalk
Das erste Jahre der Zwischennutzungen auf dem Außengelände des Kulturhofes Ost wurde rege genutzt. Der Kulturhof Kalk verfügt seit Anfang
des Jahres 2025 einen Pioniernutzungsvertrag. Im Jahresverlauf fanden regelmäßige Workshops zur Nutzungsplanung des Osthofes der Hallen
Kalk gemeinsam mit der Stadt Köln statt und eine europaweite Ausschreibung für die Planung/ Entwicklung des gemeinwesenorientierten Osthofes
ist in Vorbereitung.
Währenddessen wurde das Außengelände des Kulturhofes das Jahr über bereits rege bespielt. Neben vielen soziokulturellen Veranstaltungen
wurde das Gelände außerdem am 8.10.2025 für die Stadtteilkonferenz genutzt.
Das geplante Migrationsmuseum Selma in Halle 71 unter der Trägerschaft von Domid hat sich in der Stadtteilkonferenz am 13. Au g 2025 mit dem
aktuellen Planungsstand vorgestelt. Auch d ie Inklusive Akademie im Kunsthaus hat im September Räumlichkeiten an der Dillenburgerstr. 67
bezogen und startete damit in seine dreijährige Pilotphase.
Innenhof Kita Vietorstr.
Aufgrund der schwierigen Drogenkonsumsituation im Innenhofbereich rund um die Kita Vietorstr und dem Schulgebäude Vietorstr. wurde nach einer
intensiven Güteabwägung in Abstimmung zwischen dem Kriminalpräventiven Zentrum, dem Bürgeramt Kalk, Aufsuchendem Suchtclearing der Stadt
Köln (ASC) und der Sozialraumkoordination Kalk entschieden, zwei von vier Zugängen zum Innenhofbereich temporär für zwei Jahre schließen zu
lassen, um den Kinderschutz sicher zu stellen. Die Schließung soll nach 2 Jahren evaluiert we rden, um die Durchwegung der Bevölkerung
perspektivisch wieder zugänglich zu machen. Im AK Sucht- und Drogenhilfe werden die Entwicklungen regelmäßig abgefragt und dokumentiert, um
diese dem Kriminalpräventiven Rat zur Verfügung zu stellen.
Quartier Köln Arcaden Kalk - Bauprojekt
Für den Bereich nördlich der Kalker Hauptstraße soll ein neues, gemischt genutztes Quartier mit Wohnen, Büros und Grünflächen entstehen. Das
rund 2,8 Hektar große Areal wird im Rahmen eines kooperativen Wettbewerbsverfahrens entwickelt; drei überarbeitete Entwürfe stehen aktuell zur
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Auswahl. Im März 2025 präsentierten vier Planungsteams im Rahmen einer Planungswerkstatt ihre ersten Ideen für die Weiterentwicklung d es
Quartiers an den Köln Arcaden. Bürger*innen konnten sich einbringen und Anregungen geben. Die Planung und das Verfahren der
Bürger*innenbeteiligung löste einigen Unmut unter Kalker*innen aus. Dieser Unmut wurde durch eine Stellungnahme, die von Quartier Colonia e.V.
mit Akteur*innen in der Stadtteilkonferenz am 4. April 2025 bearbeitet wurde, geäußert. In der zweiten Verfahrensstufe konkretisierten die Teams
ihre Konzepte und stellten diese im Juni 2025 dem Empfehlungsgremium sowie der Öffentlichkeit vor. Aufgrund der komplexen Auf gabenstellung
wurde zu dem Zeitpunkt noch kein Siegerentwurf bestimmt. Drei Teams überarbeiteten daraufhin ihre Entwürfe unter Berücksichtigung der
Empfehlungen und Rückmeldungen. Die Abschlusspräsentation f and Ende Oktober 2025 statt, bei der das Empfehlungsgremium aus den
überarbeiteten Konzepten einen Siegerentwurf auswählt.
- Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Ein starkes Zeichen für ein offenes und demokratisches Kalk!
Am Freitag, den 21. Februar, versammelten sich rund 50 engagierte Menschen vor der Kalk Post, um gemeinsam ein klares Signal zu setzen: In
Kalk ist jeder willkommen! Die Kundgebung "Kalk wählt Menschenwürde" war ein lebendiges und buntes Zeichen für Zusammenhalt und Demokratie
– getragen von Vereinen, Initiativen, sozialen Trägern und engagierten Kalkerinnen. Mit Musik, herzlichen Gesprächen und kreativen Aktionen wie
Postkarten in verschiedenen Sprachen sowie Kamelle und Give-Aways konnten wir an diesem Tag rund 600 Menschen erreichen. Kaffee und kleine
Aufmerksamkeiten sorgten für eine einladende Atmos phäre, die zum Austausch einl ud. Die Beteiligung zeigte: Viele Menschen in Kalk treibt die
politische Situation um – sowohl Wahlberechtigte als auch diejenigen, die (noch) nicht wählen dürfen.
KalkFest
Am Samstag, den 30. August 2025, wurde Kalk erneut zur Bühne für Vielfalt, Kreativität und Gemeinschaft! Das Kalkfest 2025 lud von 14 bis 21:30
Uhr unter dem Motto „Zeig mir deine Welt“ zum Mitmachen, Erleben und Feiern ein. Zwischen der Kalk Post, der Johann -Mayer-Straße,
Antoniastraße und Robertstraße entstand ein bunter Erlebnisraum mit interaktiven Aktionen, Ständen, Musik, Kunst und vielem mehr. Highlights auf
den drei Bühnen waren unter anderem Mircophone Mafia, Pimock, Shahrazad und viele mehr! Inklusion wurde dabei dieses Jahr großgeschrieben
– mit barrierearmen Angeboten und Gebärdensprachdolmetscher*in und Induktionsschleifen vor Ort. 40 Akteur*innen haben sich mit Aktionen und
Ständen beteiligt. Rund 65 Musiker*innen und Künstler*innen haben sich am Bühnenprogramm beteiligt. Ca. 3000 Besucher*innen konnten erreicht
werden.
Kalker Adventsmarkt
Am 6.12.2025 fand der gemeinnützige Kalker Wintermarkt zum zweiten Mal auf dem Borussia Kalk Gelände statt. Organisiert wird der Markt von
Mitgliedern des Runden Tisches Quartiersentwicklung Kalk-Nord unter Moderation der Sozialraumkoordination Kalk. Es haben sich 20 Akteur*innen
aus dem Sozialraum Kalk mit einem Stand beteiligt. Der Wintermarkt wurde vom Markt auf das Borussia Kalk Gelände verlegt, um noch stärker
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Familien aus dem Kalker Norden zu erreichen, die ebenfalls im Fußballverein integriert sind. Ziel ist den nachbarschaftlichen Austausch zu befördern.
Den Wintermarkt haben etwa 300 Personen besucht.
Trimbornstraßenfest
Das Trimbornstraßenfest wurde am 31. Aug 2025 zum zweiten Mal von Nachbar*innen für Nachbar*innen und Kalker*innen organisier t. Auf dem
Fest spielten verschiedene Bands und Musiker*innen aus dem Stadtteil, nachbarschaftliche Initiativen stellen sich vor od er beteiligten sich durch
Angebote und Aktionen. Laut der Organisator*innen besuchten ca. 1000 Menschen das Fest
- ggf. personelle Veränderungen
keine
➢ Zielerreichung Schwerpunktziel
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Schwerpunktziel
Kinder- und
Jugendgesundheit
Verbesserung der Zugangs- und
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
zwischen Einrichtungen und Diensten
ist verbessert.
Auf Basis der Analyse der
Zugangsbarrieren sollen die folgenden
Die herausgearbeiteten Themen
und Ansatzpunkte für
Verbesserungen sollen in
Arbeitsgruppen/Projekten
bearbeitet werden im Hinblick auf
Empfehlungen für die Veränderung
und/oder Weiterentwicklung
bestehender Standards. Dabei soll
auf bestehende
Die
Sozialraumkoordination
beteiligt sich an
mindestens einer
Arbeitsgruppe/einem
Projekt.
100 %
Zwei
Arbeitsgruppen
wurden
eingerichtet
und haben
regelmäßig
getagt
1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug
2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden
Seite 7 von 18
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Themen in den Arbeitsgruppen und
Projekten bearbeitet werden:
- Sprachliche Barrieren
- Niedrigschwelligkeit
- Kulturelle Barrieren
- Persönliche Faktoren
Strukturen/Gremien soweit wie
möglich zurückgegriffen werden.
Die Projekte sollen mit dem
stadtweiten Projekt Klärung der
Struktur und Strategie der
Präventionsaktivitäten der
städtischen Dienststellen verknüpft
werden.
Die SRK unterstützt die Einführung des
Rücklaufbogen-Systems (Kita-
Kinderärzt*in), klärt offene Fragen mit
den Stakeholdern und unterstützt die
Anwendung im Sozialraumgebiet
Das Verfahren und die Bögen
wurden vorgestellt und das
Verfahren erläutert
1 relevanter Arbeitskreis
oder Veranstaltung
100 %
Demokratieförderung Erhebung und Bewertung der aktuellen
wesentlichen Herausforderungen im
jeweiligen Sozialraumgebiet mit den
Akteuren vor Ort
Die Herausforderungen im
Sozialraumgebiet sind erhoben und
bewertet
Eine Dokumentation liegt
vor
100 %
Entwicklung von Ideen für Maßnahmen
im Sozialraumgebiet
Sozialraumgebietsspezifische
Maßnahmen sind entwickelt
Drei Ideen sind entwickelt 100 %
Seite 8 von 18
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Umsetzung von
sozialraumgebietsübergreifenden
Maßnahmen/Projekten zur
Demokratieförderung (werden
gemeinsam mit der Geschäftsstelle
und V/3 entwickelt)
Sozialraumgebietsübergreifende
Maßnahmen sind umgesetzt
Mindestens eine
Maßnahme/ein Projekt ist
umgesetzt
100 %
Vorschläge aus den einzelnen
Sozialraumgebieten:
100 % ➢ Reaktivierung des Roten Sofas
zwecks Erhebung und
Ideenentwicklung zu Projekten
zum Thema Demokratie und
Teilhabe
Das Rote Sofa wandert 4x im
Stadtteil mit jeweils anderen
Akteur*innen
-4 Termine mit dem Roten
Sofa
➢ Erstellung eines SRK Kalk-
InstaKanals zwecks Erreichung
neuer Zielgruppen und
Angebotsübersicht
Anlegen eines Profils/
verschiedener Rubriken/ Erste
Posts
-Profil ist erstellt und die
ersten 5 Posts sind online
50 %*
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen3:
Da das Rote Sofa durch die Demokratiewerkstatt eigenständig reaktiviert wurde, wurde das Format des „Tisch aud Reisen“ von der
Demokratierwerkstatt und der SRK entwickelt. Der Tisch auf Reisen zog 4 x durch die Straßenzüge/Plätze, die beim KalkFest eingebunden waren,
um die Nachbarschaft zu aktivieren. Einige Menschen konnten zur Teilnahme am Fest aktiviert werden und eine noch größere Akzeptanz für die
zeitweise Straßensperrung für das Fest wurde erwirkt.
*InstaKanal: ein eigenständiger Kalker InstaKanal ist noch nicht angelegt, da sich die SRK Kalk mit einem ganzheitlichen Konzept zur
3 Hier bitte nur Besonderheiten erläutern, die bei Projekten aufgetreten sind, zum Beispiel, wenn ein Projekt nicht durchgeführ t werden konnte oder ein
Erwartungswert nicht erfüllt wurde
Seite 9 von 18
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
„bedürfnisorientierten Kommunikation im SR Kalk“ aufstellen wird. Die Idee der Zielgruppenerreichung wurde somit im Laufe des Jahres 2025 noch
weiterentwickelt und ausgeweitet. Ein Konzept hierfür liegt vor und wurde der GS bereits vorgestellt (Okt 25). Ein Angebot einer Fachkraft liegt
ebenfalls vor. Die Konzeptionierung wird im 1. Quartal 2026 beginnen und abgeschlossen sein.
➢ Zielerreichung sozialräumliche Ziele
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel²
Sozialräumliches Ziel
Überarbeitung und
Aktualisierung des
Stadtteilplans Kalk.
Der Plan ist
mittlerweile in die
Jahre gekommen
und es bedarf einer
Aktualisierung. Kalk
als Sozialraum mit
hoher Fluktuation,
in dem in den
letzten und in den
kommenden Jahren
viele neue
Nachbarschaften
entstanden sich
(durch Neubau- und
Austausch mit SRK Kolleg*innen, die den
Prozess durchlaufen haben
Telefonate mit SRK
Kolleg*innen
-1 – 2 Telefonate sind geführt
worden
100 %
Gelder akquirieren BV-Mittel beantragen,
Wohnungsbaugesellschaften
anfragen
-BV-Mittel wurden beantragt
-zwei
Wohnungsbaugesellschaften
wurden angefragt
100 %
Eigene Recherche im Sozialraum, Überprüfung
der Angaben auf dem Plan auf Aktualität
Internet-Recherche,
Stadtteilrundgänge
-Recherche hat stattgefunden
-drei Stadtteilrundgänge
wurden unternommen
100 %
Akteur*innen um Einreichung von Änderungen
bitten via einer öffentlich Excel-Tabelle mit
Terminfrist
Thematisierung in der
Stadtteilkonferenz 2025
2 Schleifen zur Eingabe von
Änderungen werden
gezogen
-Excel-Tabelle wurde erstellt
-Excel-Tabelle wurde befüllt
100 %
Seite 10 von 18
Sanierungsprojekte)
ist der Plan ein
gutes Medium, um
(verschiedene und
neue) Zielgruppen
zu erreichen.
Zudem ist der Plan
ein gutes Mittel für
viele Einrichtungen
und soz.
Akteur*innen im
Sozialraum, um
deren Zielgruppen
zu erreichen und
neue zu
erschließen.
Erster Entwurf des Plans wird in Auftrag
gegeben
1.Bearbeitungsschleife
2.Bearbeitungsschleife
In Zusammenarbeit mit
beauftragtem Grafikbüro
-Angebot von Grafiker*innen
wurde eingeholt
-erste Entwurf ist beauftragt
100 %
Druckauftrag vergeben Anzahl richtet sich nach zur
Verfügung stehenden
finanziellen Mitteln; mind.
jedoch 1500 Exemplare
-Druck der Exemplare (mind.
1500 Stk, wenn möglich mehr)
100 %
Verteilung der neuen Pläne Über die Stadtteilkonferenz
und sämtliche AKs von
denen wir Teil sind bzw. die
unter der Leitung der SRK
Kalk stehen
-Exemplare sind in
verschiedenen Gremien und
zu verschiedenen Anlässen
verteilt
100 %
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen:
Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben.
➢ Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Sozialräumliche Themenermittlung4
4 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
VeedelsPlausch Die Sozialraumkoordination öffnet einmal im Monat den Kalker Laden
und bietet eine Sprechstunde an.
Thematisch ist diese Sprechstunde
bewusst offen gehalten. Jede*r
Kalker*in kann mit ihren Anliegen
kommen. Von bereits aktivierten
Personen über Personen, die eine
Verweisberatung benötigen oder an
anderen Infos aus dem Stadtteil
interessiert sind. Die SRK hat so das
Ohr dicht an Ressourcen und
Bedarfen des SR, da hier
unterschiedlichste Anliegen und
Anfragen zusammen laufen. Der
VeedelsPlausch sorgt außerdem für
Sichbarkeit für die SRK und das
Programm Lebenswerte Veedel,
welches vielen Bürger*innen noch
immer unbekannt ist. Der Plausch
wird sehr gut genutzt und
angenommen.
ja
Gespendete
Büchertüten
zum Thema
Demokratie
Der Vemag-Verlag schrieb die SRK Kalk an mit dem Angebot
gespendete Büchertüten zur Verfügung zu stellen, die der Verlag zum
Thema Demokratie zusammengestellt hatte.
Zielgruppe sind Kita- und
Grundschulkinder. Die SRK hat
daraufhin 50 Büchertüten an die
verschiedenen Angebote des
Kinderschutzbundes und an
verschiedene Kitas im Stadtteil Kalk
verteilt.
ja
Seite 12 von 18
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Multiplikator*inn
en Workshop
zur Planung der
Kalker Höfe
Ziel des Workshops, der am 10. April 2025 stattfand, war es,
verschiedene (fachliche) Perspektiven in Bezug auf die Umgestaltung
der Kalker Höfe (Breuerpark und Park ohne Namen) einzufangen und
ggf. erste Handlungsansätze für die "soziale Bespielung" bzw.
Einbeziehung verschiedener Zielgruppen, die zukünftig die
Grünflächen nutzen sollen, zu eruieren. Wie schaffen wir es für ein
gutes Nebeneinander verschiedener Zielgruppen auf den Flächen zu
sorgen? Welche Perspektiven sollten bei einer integrierten Planung
berücksichtigt werden, damit die Planung nicht ausschließlich
städtebaulicher, sondern auch sozialer Art ist?
Das Grünflächenamt beabsichtigt im
Rahmen des ISEK’s die Maßnahme
„Kalker Höfe“ als städtebauliche
Maßnahme zu qualifizieren. Im
Rahmen der Vorplanungen hat vom
26.9.-10.10.2024 der erste von zwei
Bürger*innenbeteiligungsprozessen
stattgefunden. Bürger*innen konnten
sich online beteiligen und
Fragebögen in dafür vorgesehene
Briefkästen vor Ort hinterlassen.
Zudem wurde das Grünflächenamt
bei der Befragung von
Passant*innen an 2 ausgewählten
Terminen von Akteuer*innen aus der
Stadtteilkonferenz Kalk und der
Sozialraumkoordination vor Ort
unterstützt. Die Maßnahme wurde
am 26.9.2024 in der
Stadtteilkonferenz Kalk vorgestellt. In
Zusammenarbeit von der
Projektleitung des Grünflächenamtes
und SRK Kalk finden Überlegungen
statt, wie die Perspektive der
sozialen Akteur*innen besser und
effektiver in den Planungsprozess
ja
Seite 13 von 18
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
eingebracht werden kann, zwecks
einen integrierten Ansatzes.
Soziale Infotafel Sobald die Stadtteilpläne Kalks aktualisiert und neu designed sind,
soll der neue Plan groß geplottet werden und an zentraler Stelle
zwecks Information für alle Kalker*innen öffentlich ausgehängt
werden.
Dieser Ort wird der Flur des
Kalkhofes sein (Mangal, Kaufland,
Woolworth). Gegenüber des Mangal
soll der Plan angebracht werden und
eine kleine Mitnahme-Station für die
Stadtteilpläne eingerichtet werden.
Ziel ist es grundlegende Infos zur
sozialen Infrastruktur in Kalk an neue
Zielgruppen geben.
Mit der GAG ist die SRK Kalk bereits
im Gespräch und auch von ihrer
Seite wird das Vorhaben unterstützt.
ja
Tisch auf
Reisen
Einen Ort des Zusammenseins, des Austauschs und der
Sichtbarmachung öffentlicher Anliegen bietet das KalkFest, das den
Rahmen des Projekts stellt.
In Kooperation mit der
Demokratiewerkstatt Kalk sind im
Vorfeld an das KalkFest vier
Veranstaltungen der wandernden
langen Tafel geplant.
Die Veranstaltungen adressieren
Anwohner*innen und laden sie ein
aktiv an der Gestaltung des
Straßenfests mitzuwirken. Ziel ist es,
die Interessen aller Kalker*innen in
die Planung einzubeziehen und ein
breites gesellschaftliches Abbild bei
KalkFest zu erreichen. Die
ja
Seite 14 von 18
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Veranstaltungen sollen im Zeitraum
von März bis August stattfinden.
Bürger*innen sollen im öffentlichen
Raum die Möglichkeit bekommen,
ihre Ideen für das diesjährige
KalkFest zu formulieren.
Die Veranstaltungen gewährleisten
eine niederschwellige Teilhabe und
eröffnen den Zugang zu
unterschiedlichen Communities.
Konzept-
erstellung
„Bedürfnis-
orientierte
Kommunikation
im SRG Kalk“
Die zentrale Herausforderung besteht darin, die bestehenden
Strukturen und Ressourcen stärker sichtbar zu machen und die
Kommunikation so auszurichten, dass sie die unterschiedlichen
Zielgruppen erreicht und entsprechend bedürfnisgerecht ist.
Zur Bewältigung dieser
Herausforderungen wird eine
systematische Weiterentwicklung der
Öffentlichkeitsarbeit angestrebt. Ziel
ist es, die Reichweite und
Wirksamkeit der bestehenden
Angebote durch eine zielgerichtete
Nutzung unterschiedlicher
Kommunikationskanäle zu erhöhen.
Das Konzept verfolgt eine
Doppelstrategie: Einerseits werden
Informationen auf digitalem Weg
unmittelbar an die Bewohner*innen
vermittelt, andererseits werden
Ja
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Multiplikator*innen und
Stadtteilakteur*innen gezielt
eingebunden, um die Verbreitung
von Informationen zu verstärken und
Netzwerke im Stadtteil zu aktivieren.
Durch eine Ausweitung der
Kommunikationskanäle können
einerseits Bedarfe frühzeitig
ermittelt werden, aber auch
Ressourcen offen gelegt werden.
Es kommt somit zu einem
Rückfluss an Informationen an die
Sozialraumkoordination Kalk, die in
die Weiterentwicklung von
Angeboten einfließen.
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
Anmerkung VeedelsPlausch: da dieses Format so gut angenommen wird, wird es auf zwei Mal im Monat ausgeweitet ab Nov 2025.
Die Soziale Infotafel wird im Nov 2026 angepasst und spätestens im Dez 2026 angefertigt und im Flur des Kaufhof-Gebäudes angebracht.
Sozialraumgebietsanalyse
Im August 2025 haben die Kalker Gebiete Humboldt/Gremberg, Kalk und Höhenberg/Vingst mit dem Prozess der Sozialraumgebietsanalyse gestartet.
Der Online Fragebogen wurde gemeinsam zwischen dem ISG, den SRK und der GSt. abgestimmt. Die Online Befragung läuft seit dem 13. Oktober
und geht bis zum 15. Dezember 2025. Die geplanten Bürger*innenkonferenzen für die Kalker Gebiete müssen in den Januar oder Februar 2026
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verschoben werden, da die Erstellung der Anschreiben für die zufällig ausgewählten Bürger*innen einen entsprechenden Vorlauf benötigt, der von
Seiten der GSt. nicht beeinflusst werden kann.
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung5
Kennzahl/Indikator Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
Klicken oder tippen Sie
hier, um Text
einzugeben.
2. Öffentlichkeitsbeteiligung Kalker Höfe/ Erstellung einer
Toolbox für Multiplikator*innen
4 Befragungen in den Kalker Höfen/
Verteilung von 30 Toolboxes
erfolgt
Konzeptentwicklung und
Unterstützung bei
Antragstellung eines
Awareness Basis
Workshops
Ein Konzept für einen Awareness Basis Workshop wurde
gemeinsam mit dem Nur Ein Karnevalsverein e.V. entwickelt
als Testpilot, da die Idee besteht im kommenden Jahr diese
Basisschulung für alle Veranstaltenden im SR anzubieten und
entsprechend auszuweiten.
Konzept wurde entwickelt und
Workshops sind umgesetzt
erfolgt
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
Aktualisierung zur SRGA: Die Bürger*innen-Konferenz fand am 26. Feb 2026 statt. 30 Bürger*innen nahmen daran teil. Die
Sozialraumkonferenz ist im Mai 2026 geplant.
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen)
Vernetzung
Dialog der Kulturen - Neuauflage Okt 2025; Festgelegter Turnus: 4 x im Jahr
AK Schulsozialarbeit 3 Treffen in 2025
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5 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind
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Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
➢ Ausblick Folgejahr
- Soziale Infrastruktur
Start des Pilotprojekts „Bedürfnisorientierte Kommunikation im SRG Kalk“:
Die Konzeption soll im ersten Quartal 2026 stattfinden und abgeschlossen sein. Im 2. Quartal wird das Konzept dann in eine regelmäßige
Öffentlichkeitsarbeit überführt.
Organisation einer Awareness-Basisschulung für interessierte Veranstaltende im SRG Kalk:
- Stadtentwicklung
Drogenkonsumraum (DKR):
Das Thema Drogenkonsumraum wird Kalk beschäftigen. Sowohl die -hoffentich erfolgende- Eröffnung des DKR DILLE27 (Neuerburgstr) als
auch das Abwenden des zweiten Standortes in Kalk als Ausweichfläche für den DKR am Neumarkt.
- Arcaden Bauprojekt:
Auch dieses Bauvorhaben wird Kalk weiterhin beschäftigen.
Vorab Belebung Kalker Höfe/ Einreichung des ISEK bei der Städtebauförderung:
Die SRK wird weiterhin eng die Planung der Umgestaltung der Kalker Höfe als auch die Belebung vorab begleiten.
- Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Kalkfest:
das KalkFest wird im selben Rahmen wie 2025 erneut am 11. Juli 2026 stattfinden.
Kalker Wintermarkt:
der Wintermarkt wird im gleichen Setting am 5.12.2026 stattfinden.
Stadtteilrundgang für Kalker Neulinge:
in Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Kalk soll ein Stadtteilrundgang für Kalker Neulinge ausgearbeitet werden. Ziel soll es sein
zugezogene Bürger*innen über die Geschichte und die (soziale) Infrastruktur des Stadtteils aufzuklären und die Möglichkeiten des
Engagements für das eigene Umfeld aufzuzeigen. So kommen wir dem neu aufkommendem Interesse an Lokalgeschichte und der Lust auf
Partizipation für das eigene Wohnumfeld nach. Ein weitere Rundgang soll außerdem für neu gestartet Fachkräfte in Kalk angeboten werden.
Die Stadtteilrundgänge wären eine weitere Komponente des Pilotkonzeptes „Bedürfnisorientierte Kommunikation im SRG Kalk“.
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Vorab-Belebung Kalker Höfe:
Der Runde Tisch Quartiersentwicklung Kalk Nord hat sich zum Ziel gesetzt die Vorab Belebung der Kalker Höfe zu koordinieren und
Rahmenbedigungen zu schaffen, die es den einzelnen Akteur*innen so einfach wie möglich macht Aktionen und Angbote in den Höfen
stattfinden zu lassen. Das könnten Dinge sein wie: eine pauschale Vereinbarug mit dem Ordnungsamt zur Nutzung einer gewissen Fläche,
das Beantragen finanzieller Mittel für Angebote und/oder die Einrichtung eines Fonds etc. Ein Antrag auf Drittmittel ist im Feb 26 vom
Kinderschutzbund OV Köln e.V. gemeinsam mit der Demokratiewerkstatt der Willi-Eichler-Akademie e.V. bei der Bundeszentrale für
Politische Bildung eingereicht worden.
Leihbar:
Die Kooperation mit der Leihbar und des Aufbaus eines Kalker Standortes in den Räumlichkeiten des Kinderschutzbundes ist angedacht und
Gesräche dazu finden statt.
- ggf. personelle Veränderungen
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Jahresbericht für das Jahr 2025
und das Sozialraumgebiet Ostheim/ Neubrück
des Trägers Veedel e.V.
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➢ Veränderungen im Sozialraumgebiet
- Soziale Infrastruktur
• Frühjahr 2025: Der Träger LebensRat bezieht das neue Familienquartier im ehemaligen evangelischen Pfarrhaus.
• Sommer 2025: Der Träger LebensRat zieht sich aus dem Sozialraum – mit Ausnahme der Lernförderung – zurück und verlässt das
Familienquartier.
• Die Jugendeinrichtung in der Gernsheimer Straße wird bis Ende des Jahres fertiggestellt. Die Container werden nach über 20 Jahren im
November abgerissen.
• Der Bürgerverein Neubrück kündigt die Räumlichkeiten für den Bürgerladen und den Treff im Pavillon. Stattdessen wird eine leerstehende
Kneipe renoviert. Die Eröffnung des Veedels-Treffs ist im September.
- Stadtentwicklung
• Fertigstellung des Schulanbaus an der Katholischen Grundschule Andreas-Hermes-Straße
• Aktionswoche zu Schulstraßen an der Katholischen Grundschule Andreas-Hermes-Straße
• Eröffnung des umgestalteten Marktplatzes in Neubrück am 12. Dezember 2025
• Start der Planung zur Bebauung rund um den Rather See, die unter anderem die Entwicklung eines neuen Quartiers auf dem ehemaligen
Madaus-Gartenland am Neubrücker Ring vorsieht
- Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
• „Offener Ofen“ Neubrück – in Kooperation mit dem FGZ und dem Fröbel Fantasielabor
• Plakatwettbewerb „Was uns zusammenhält“ – im Bezirk Kalk mit dem Vingster Treff, den Köln Bädern, den Köln Arcaden, Viktoria Köln
e.V. und den SRKs Kalk
• Elternpaten Neubrück – in Zusammenarbeit mit dem Elternbildungswerk Neubrück sowie den Familienzentren in Neubrück
• Befragung zu Bildungsangeboten – mit dem Elternbildungswerk Neubrück, Kitas, Familienzentren und Grundschulen im
Sozialraumgebiet
• Veedels-Treff Neubrück – mit dem Bürgerverein Neubrück und weiteren Gruppen im Stadtteil
• Kita-Cup Ostheim/Neubrück – mit Kitas und Familienzentren aus Ostheim und Neubrück sowie dem SC Köln 2000 e.V.
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- ggf. personelle Veränderungen
Hannah Bucella verlässt die Sozialraumkoordination zum 31.3. Lukas Damme übernimmt ihre Stellenanteile
➢ Zielerreichung Schwerpunktziel
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Schwerpunktziel
Kinder- und
Jugendgesundheit
Verbesserung der Zugangs- und
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
zwischen Einrichtungen und Diensten
ist verbessert.
Auf Basis der Analyse der
Zugangsbarrieren sollen die folgenden
Themen in den Arbeitsgruppen und
Projekten bearbeitet werden:
- Sprachliche Barrieren
- Niedrigschwelligkeit
- Kulturelle Barrieren
- Persönliche Faktoren
Die herausgearbeiteten Themen
und Ansatzpunkte für
Verbesserungen sollen in
Arbeitsgruppen/Projekten
bearbeitet werden im Hinblick auf
Empfehlungen für die Veränderung
und/oder Weiterentwicklung
bestehender Standards. Dabei soll
auf bestehende
Strukturen/Gremien soweit wie
möglich zurückgegriffen werden.
Die Projekte sollen mit dem
stadtweiten Projekt Klärung der
Struktur und Strategie der
Präventionsaktivitäten der
Die
Sozialraumkoordination
beteiligt sich an
mindestens einer
Arbeitsgruppe/einem
Projekt.
100 %
Zwei
Arbeitsgruppen
wurden
eingerichtet
und haben
regelmäßig
getagt
1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug
2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
städtischen Dienststellen verknüpft
werden.
Rücklaufbögen Kinderärzte
Die SRK führt das Rücklaufbogen-
System im Sozialraumgebiet ein und
unterstützt die Anwendung
Eine Strategie, um die Resonanz
der Bögen in der Ärzteschaft zu
verbessern, wird mit dem Sprecher
der Kölner Kinderärzte abgestimmt
und ausgearbeitet
Eine Strategie ist
abgestimmt
100 %
Demokratieförderung Erhebung und Bewertung der aktuellen
wesentlichen Herausforderungen im
jeweiligen Sozialraumgebiet mit den
Akteuren vor Ort
Die Herausforderungen im
Sozialraumgebiet sind erhoben und
bewertet
Eine Dokumentation liegt
vor
100 %
Entwicklung von Ideen für Maßnahmen
im Sozialraumgebiet
Sozialraumgebietsspezifische
Maßnahmen sind entwickelt
Drei Ideen sind entwickelt 0 %*
Umsetzung von
sozialraumgebietsübergreifenden
Maßnahmen/Projekten zur
Demokratieförderung (werden
gemeinsam mit der Geschäftsstelle
und V/3 entwickelt)
➢ Plakatwettbewerb „Was uns
zusammenhält“
Sozialraumgebietsübergreifende
Maßnahmen sind umgesetzt
Mindestens eine
Maßnahme/ein Projekt ist
umgesetzt
100 %
Seite 5 von 12
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
➢ Digitale Task Card Im Rahmen der Kommunal- und
Integrationsratswahl hat die
Sozialraumkoordination über ihre
Unterarbeitsgruppe „AG
Demokratie“ eine digitale Task-
Card (Pinnwand) entwickelt, die
zentrale Informationsmaterialien
(u. a. Texte, Erklärvideos und
weiterführende Links) für
Fachkräfte und Multiplikator*innen
bündelt. Die Pinnwand unterstützt
Einrichtungen dabei, Wahl- und
Beteiligungsinformationen
bedarfsgerecht an ihre Zielgruppen
weiterzugeben und hierdurch
politische Bildung und Teilhabe im
Sozialraum zu stärken.“
s.o. 100 %
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen3:
*Demokratieförderung: Entwicklung von Maßnahmen: Aufgrund der Sozialraumgebietsanalyse musste dieses SRG keine Maßnahmen entwickeln.
3 Hier bitte nur Besonderheiten erläutern, die bei Projekten aufgetreten sind, zum Beispiel, wenn ein Projekt nicht durchgeführt werden konnte oder ein
Erwartungswert nicht erfüllt wurde
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➢ Zielerreichung sozialräumliche Ziele
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel²
Sozialräumliches Ziel
Sichtbarkeit von
Angeboten im
Stadtteil
Verbesserung der Sichtbarkeit von Informationen und Angeboten im Stadtteil für Bewohner*innen und Förderung des
Informationsaustauschs zwischen den Akteur*innen. Dies bedingt sich gegenseitig, da ein Kanal, die Bewohnerinnen zu
erreichen, die Akteur*innen sind.
1. AP 1: Informationen erreichen die
Bewohnerinnen zielgruppenorientiert
Analyse der bestehenden
Informationskanäle
-Analyse der bestehenden
Informationskanäle ist erstellt
100 %
Informationskanal
Stadtteilzeitung wird
gestärkt durch mehr
Mitstreiterinnen und neue
Formate, die Einrichtungen
mehr einbinden
-1 Aufruf zur Bewerbung neuer
Mitarbeiterinnen
-1 neue Rubrik ist entwickelt
100 %
Ausbau der Kooperation mit
lokalen Zeitungen und
anderen Medien
-1 Hintergrund-Gespräch mit
dem Lokalreporter ist
angefragt
100 %
Neue Informationskanäle
werden genutzt
-1 Beitrag wird in
verschiedenen Formaten für
den städtischen
Presseverteiler verfasst
100 %*
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2. AP 2: Einrichtungen haben einen umfassenden
Überblick über aktuelle Angebote im Stadtteil
über in.koeln, stimmen ihre Angebote ab und
wissen, wohin sie verweisen können
Analyse der
Informationskanäle und ggf.
Aktualisierung dieser
-Ergebnisse sind dokumentiert
und in der Stadtteilkonferenz
vorgestellt
100 %
Stadtteilerkundungen und
Hospitationen sollen
regelmäßig stattfinden.
-1 Erkundung hat
stattgefunden und eine weitere
ist geplant
50 %*
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen:
*Die SRK hat einen Beitrag zu den Planungskonferenzen erstellt. Dieser Beitrag eignet sich aber leider nach Rücksprache mit der
Kommunikationsverantwortlichen von Dezernat V, nicht für einen Versand als Pressemitteilung, da Pressemitteilungen immer möglichst von
stadtweiter Relevanz und niemals retrospektiv sein sollten.
*Stadtteilerkundung: 50%, eine zweite Erkundung in das Jugendamt wurde geplant, konnte aber aufgrund von Personalwechsel nicht terminiert
werden.
➢ Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Sozialräumliche Themenermittlung4
Neues Quartier
Neubrück
2. Geplantes Quartier der GAG zwischen ENBE und der Unterkunft
„Neubrücker Ring“
Die GAG plant, ihr Gelände
zwischen dem Neubrücker Ring und
dem Jugendzentrum ENBE mit ca.
800 Wohneinheiten zu bebauen. Aus
der Stadtteilkonferenz wurde der
ja
4 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Wunsch nach Beteiligung am
Planungsvorhaben – insbesondere
zu den sozialen und
infrastrukturellen Aspekten –
geäußert. Die
Sozialraumkoordination wurde
gebeten, sich für eine kontinuierliche
Beteiligung der Bewohnerschaft und
der Stadtteilkonferenz einzusetzen
sowie die neuen Entwicklungen in
den Planungen rund um die
Sozialraumgebietsanalyse mit
einzubeziehen.
Erreichbarkeit
bei 504
Ein Träger, der Nachhilfeangebote in Neubrück anbietet, hat
Schwierigkeiten Sachbearbeiter*innen bei 504 Leistungen Bildung und
Teilhabe zu erreichen. Anderen Akteur*innen geht es genauso.
Es kommen keine Anträge bei 504
an. Dokumente gehen verloren bei
Weiterleitungen per E-Mail. Es
besteht Personalmangel.
Der Träger hat sich aus dem
SRG u.a. aufgrund von Raum-
Mangel aktuell zurückgezogen.
Fragestellung ist, wie es weiter geht
mit der Angebotslage in Neubrück?
nein
Fehlende
Räume für
Angebote und
Bürgerschaft-
Es fehlen Räume für Angebote und Bürgerschaftliches Engagement in
Neubrück
Neubrück verfügt über nur wenige
Institutionen mit eigenem Hauptsitz
im Stadtteil, die offene
Gruppenräume anbieten können.
ja
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
liches
Engagement
Dennoch hat sich in den letzten
Jahren durch die Zusammenarbeit
der Integrationsagentur, des
Bürgervereins, des
Elternbildungswerks und der
Sozialraumkoordination eine breite
soziale Infrastruktur mit vielfältigen
Gruppenangeboten entwickelt in den
Räumen des Bürgervereins. Derzeit
gibt es 15 aktive Gruppen – von
Kunst- und Handarbeitsangeboten
bis hin zu Selbsthilfe- und
Lernangeboten dazu kommen
Raumnutzung von professionellen
Angeboten. Aufgrund von
steigenden Betriebskosten und
Kürzungen von Fördermitteln fehlt
nun die finanzielle Grundlage.
Aktuell tragen Selbsthilfegruppen
einen Teil der Kosten aus eigener
Tasche, doch das reicht nicht aus.
Daher wird der Treff im Pavillon zum
01.04. vom Bürgerverein
aufgegeben. Die
Sozialraumkoordination befürchtet
daher, dass insbesondere die
Community-Gruppen im Stadtteil
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
(vertreten am Tisch der Kulturen)
mittelfristig verschwinden könnten.
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
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Sozialraumgebietsanalyse
In dem Sozialraumgebiet Ostheim/ Neubrück wurde der Beschluss durch die Bezirksvertretung bereits gefasst. Aktuell laufen die Planungskonferenzen.
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung5
Kennzahl/Indikator Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
Offener Ofen Das Fröbel Fantasielabor verfügt über einen Lehmoffen und ein
offenes Gelände direkt neben den Familiengrundschulzentren.
Über ein Backangebot sollen 2026 regelmäßig Familien stärker
an das FGZ angebunden werden. Hierzu wurde ein Testlauf
durchgeführt, um die Machbarkeit des Kooperationsprojektes zu
testen.
1 Backnachmittag/ 40 TN Planmäßig / ein
Projekt für 2026 ist
erstellt
Elternpaten
Neubrück
Die Zusammenarbeit der Neubrücker Familienzentren soll mit
dem Projekt „Elternpaten“ intensiviert werden. Aus der
Kooperation zwischen Elternbildungswerk und
Sozialraumkoordination – unter Federführung des
6 Paten sind ausgebildet Planmäßig
5 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind
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Elternbildungswerks – wurden sechs Elternpaten aus vier
Familienzentren ausgebildet. Diese tragen die Angebote direkt an
die Familien weiter und begleiten sie zu den Angeboten. Dadurch
nehmen mehr Eltern auch Angebote außerhalb des eigenen
Familienzentrums wahr, und die Angebote können besser
aufeinander abgestimmt werden.
Befragung zu
Bildungsangeboten
in Ostheim und
Neubrück 2025
Eine Befragung in den Kitas und Grundschulen zu gewünschten
Schwerpunkten in der Familienbildung wurde durchgeführt. Die
Ergebnisse dienen als Grundlage für die weitere Planung 2026 –
sowohl für die sozialräumliche als auch für die individuelle
Planung der Einrichtungen. Die Befragung wurde analog, digital
sowie auf Deutsch, Türkisch und Russisch angeboten. Die
Sozialraumkoordination erstellte die Befragung in
Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis und führt die Auswertung
durch. Die Einrichtungen unterstützten die Eltern beim Ausfüllen
der Bögen.
Befragung in 11 Einrichtungen mit
205 Rückläufen
Planmäßig/
80 % des
sozialräumlichen
sowie des
stadtteilspezifischen
Berichts wurden
erstellt. Die
Auswertung für die
einzelnen
Einrichtungen
erfolgt 2026.
Treff im Veedel Der Bürgerverein Neubrück hat zum 01.09.2025 neue Räume in
der Käthe-Schlechter-Straße 25 bezogen. Die
Sozialraumkoordination unterstützte bei der Raumsuche,
Renovierung sowie der Finanzierung der Räumlichkeiten durch
Untermieter*innen.
1 bürgerschaftlicher Treff ist
eingerichtet.
Planmäßig
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
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Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen)
Vernetzung
AK Schulsozialarbeit Kalk 4 x pro Jahr
AK Sport im Bezirk/ Austausch Kalker Sportvereine 2 x pro Jahr
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Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
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➢ Ausblick Folgejahr
- Soziale Infrastruktur
Neubau der Jugendeinrichtung Gernsheimer Straße startet. Für den Bau gilt es eine gute Übergangslösung für die Kinder und Jugendlichen
zu finden.
Die Gernsheimer Straße soll mit einer halben Stelle im Programm Gemeinwesenarbeit aus dem Programm „Starke Veedel – Starkes Köln“
überführt werden.
- Stadtentwicklung
Städtebaulicher Wettbewerb für das neue Quartier am Neubrücker Ring wird durchgeführt.
- Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Projekte zur Förderung von Diversität und Vielfalt in Neubrück mit DeePower
„Offener Ofen“ – Kooperationsprojekt der FGZs in Ostheim und dem Fantasielabor soll regelmäßig im Frühling Eltern aktivieren
Elternpaten Neubrück“ mit dem Elternbildungswerk und den Familienzentren im Stadtteil soll fortgesetzt und evaluiert werden
Medienprojekttage an den FGZs in Zusammenarbeit mit dem ASD und Logo gGmbH
- ggf. personelle Veränderungen
Lukas Damme ist von Feb 2026 bis 15. März in Elternzeit.
Karim Zorgati steigt ab März 26 in die Sozialraumkoordination ein und teilt sich die Stelle mit Lukas Damme.
2025
Bezirk Mülheim
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Jahresbericht für das Jahr 2025
und das Sozialraumgebiet Buchforst / Mülheim-Süd
des Trägers AWO Kreisverband Köln e.V.
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1. Veränderungen im Sozialraumgebiet
- Soziale Infrastruktur
▪ Unsicherheiten seitens Träger, Einrichtungen und Mitarbeitenden, aufgrund von aktuellen und zukünftigen Finanzierungsfragen
▪ Unterstützung der Einrichtungen in Buchforst/Mülheim -Süd (BFMHS) u.a. im Bereich der KJA -Jugendeinrichtungen (Wegfall VZ -Stelle
Gender Fair Play) in Abstimmung mit Bezirksjugendpflege Mülheim
▪ Träger belastet durch Wegfall von Förderungen, Tarifkostensteigerungen, gestiegene N ebenkosten, Krankheitsfälle und Fluktuation in
Einrichtungen (u.a. Kitas, Jugendeinrichtungen, Beratungsstellen > Stichwort Haushaltssperre 4.11.25 und Haushaltsplanung ab 2026 für
2027 ff.
▪ Finanzierungsfragen in Zukunft: Zusätzliche Mittelakquise über Stiftunge n, die Sozialraumkoordination fungiert als Stiftungsfinder für die
Akteurslandschaft in BFMHS
- Stadtentwicklung
▪ Das Sozialraumgebiet mit dem Stadtteil Buchforst und dem Mülheimer Süden ist getrennt durch seine bauliche Infrastruktur. Während der
Stadtteil Buchforst mit seinen 7.500 Bewohner*innen weitgehend baulich erschlossen ist, sind im Mülheimer Süden diverse Neuba uareale
entlang der Deutz-Mülheimer Straße, deren Erschließung und Bebauung überwiegend zum Erliegen gekommen sind. Im Sozialraumgebiet
(SRG) Mülheim-Süd wohnen inkl. der Stegerwaldsiedlung ca. 6.000 Bewohner*innen, perspektivisch nach Fertigstellung der Neubauten in
plus 6.000 – 10.000 Bewohner*innen.
▪ Daher intensiviert der AK Entwicklung Mülheim-Süd unter Leitung der Sozialraumkoordination die Bemühungen rund um die Bauvorhaben
im Mülheimer Süden. Es stellen sich zudem neue Akteur*innen auf (s. Folgepunkt), welche beim Ziel gemeinwohlorientierter
Quartiersentwicklung in Mülheim-Süd unterstützen. Im August 2025 hat das Liegenschaftsamt einen Mietvertrag mit Zwischendrin e.V. in der
ehem. KHD -Hauptverwaltung im Otto -Langen-Quartier abgeschlossen. Der Verein ist aus dem Initiativkreis Otto -Langen-Quartier
entstanden. In dem angemieteten 2.000 m² großen Teil des Gebäudes werden diverse Partnervereine des Zwischendrin e.V. zukünftig einen
Platz finden, u.a. soll ein genossenschaftlich geführter Club entstehen durch krakelee eG, die HafenAkademie zieht ein als soziokultureller
Angebotsträger sowie weitere Vereine aus den Bereichen Kultur und Soziales. Nebenan im OLQ befindet sich die raum13 gGmbH, welche
bereits seit 11/2024 den südlichen Teil des Gebäudes an der Deutz-Mülheimer Str. erschließt mit dem Deutschen Kunstmuseum Köln.
▪ Die Entwicklung des Windmühlenquartiers in Köln schreitet voran. Mit dem Kauf eines 7.273 Quadratmeter großen Grundstücks an der
Deutz-Mülheimer Straße 216/216a geht die Kölner Wohnungsgenossenschaft eG (KWG) den nächsten Schritt in der städtebaulichen
Transformation im Mühlheimer Süden.
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▪ Auf dem Areal, das vormals der Adler Group gehörte und durch die Beratung von Jones Lang LaSalle SE (JLL) vermittelt wurde, s oll ein
neues Wohnquartier mit etwa 300 Einheiten entstehen. Der Großteil dieser Wohnungen soll durch öffentliche Fördermittel unterstützt werden,
wodurch vor allem bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden soll.
▪ In Buchforst findet im Bereich der GAG-Miethäuser in der Wittener Straße das Auszugsmanagement für die Mietenden statt. Die Mietenden
haben im Umkreis von 5km in anderen GAG-Objekten eine Wohnung bekommen. Die Häuser in der Wittener Straße werden anschließend
abgerissen und neu aufgebaut.
- Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
▪ Foodsharing Mülheim im Stadtteiltreff: Intensivierte Zusammenarbeit zu den Themen Nachhaltigkeit und Ehrenamtsengagement MHS
▪ ARGE-Umweltverbund Mülheim: Kooperation bei Veranstaltung „Rechtsrhein. Straßenbahn im Mülheimer Süden“
▪ P.I.A. Interkultureller Chor Mülheim unter Leitung von Mehmet Akbas, Kooperation bei Veranstaltungsdurchführungen
▪ Dersim-Gemeinde e.V., kleines Interkulturelles Zentrum im Rahmen des Stadtteilfestes und Veranstaltungsplanung
▪ FC im Veedel im Bezirk Mülheim: Kooperation bei Entwicklung von Sport- und Bewegungsangeboten im SRG, 1. Ufo-Bewegungsbus
reaktiviert für Jugendliche am Bischofsacker, Bewegungsbus reaktiviert für Kinder von 6-14 Jahren am Schulhof der GGS
Kopernikusstraße in Buchforst, 100+ Teilnehmende pro Woche
▪ Kath. Bildungswerk Köln im Stadtteiltreff: Kooperation bei Planung und Durchführung von Sprachkursangeboten, 3x pro Woche im STT
▪
- ggf. personelle Veränderungen
▪ Herausforderungen bei Aktivierung zu Netzwerktreffen und Arbeitskreisen, aufgrund von Fluktuation und Herausforderung der Einrichtungen
im „Regelbetrieb“
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2. Zielerreichung Schwerpunktziel
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Schwerpunktziel
Kinder- und
Jugendgesundheit
Verbesserung der Zugangs- und
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
zwischen Einrichtungen und Diensten
ist verbessert.
Auf Basis der Analyse der
Zugangsbarrieren sollen die folgenden
Themen in den Arbeitsgruppen und
Projekten bearbeitet werden:
- Sprachliche Barrieren
- Niedrigschwelligkeit
- Kulturelle Barrieren
- Persönliche Faktoren
Die herausgearbeiteten Themen
und Ansatzpunkte für
Verbesserungen sollen in
Arbeitsgruppen/Projekten
bearbeitet werden im Hinblick auf
Empfehlungen für die Veränderung
und/oder Weiterentwicklung
bestehender Standards. Dabei soll
auf bestehende
Strukturen/Gremien soweit wie
möglich zurückgegriffen werden.
Die Projekte sollen mit dem
stadtweiten Projekt Klärung der
Struktur und Strategie der
Präventionsaktivitäten der
städtischen Dienststellen verknüpft
werden.
Die
Sozialraumkoordination
beteiligt sich an
mindestens einer
Arbeitsgruppe/einem
Projekt.
100%
Demokratieförderung Erhebung und Bewertung der aktuellen
wesentlichen Herausforderungen im
Die Herausforderungen im
Sozialraumgebiet sind erhoben und
bewertet
Eine Dokumentation liegt
vor
100%
1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug
2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden
Seite 5 von 12
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
jeweiligen Sozialraumgebiet mit den
Akteuren vor Ort
Entwicklung von Ideen für Maßnahmen
im Sozialraumgebiet
Sozialraumgebietsspezifische
Maßnahmen sind entwickelt
Drei Ideen sind entwickelt 100%
Umsetzung von
sozialraumgebietsübergreifenden
Maßnahmen/Projekten zur
Demokratieförderung (werden
gemeinsam mit der Geschäftsstelle
und V/3 entwickelt)
Sozialraumgebietsübergreifende
Maßnahmen sind umgesetzt
Mindestens eine
Maßnahme/ein Projekt ist
umgesetzt
100%
Vorschläge aus den einzelnen
Sozialraumgebieten:
Umsetzungsbegleitung von „Was
uns zusammenhält“
1 100%
- Kampagne „Was uns
zusammenhält“:
AK Zusammenhalt im Veedel 2 Treffen 100%
Aufruf zu Wahlhelfer*innen in Köln 1 Anschreiben, 1 Plakat 100%
Plakataktion „Deine Stimme zählt“
zur Bundestagswahl mit
Einrichtungen und
Multiplikator*innen
1 100%
Demokratie-Kampagne im Netz
u.a. Social media zur BTW und
Kommunalwahl 2025
1 100%
Seite 6 von 12
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Ideenwettbewerb zur
Demokratiebildung mit
Einrichtungen im Sozialraum
2 Aufrufe 100%
Ideenwettbewerb zur
Demokratiebildung mit
Einrichtungen im Sozialraum
2 Aufrufe 100%
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator3
Erwartungswert Istwert mit
Ampel4
Sozialräumliche Ziele
Mülheim-Süd
Verbesserung der
Sozialen Infrastruktur
im Mülheimer Süden
Partizipatives
Modernisierungsprojekt
„Zusammen voran! Teil II“ im
Stadtteiltreff Stegerwald/Mülheim-
Süd
Vorbereitungstermine 3 100%
Finanzmittelakquise 1 100%
Arbeitseinsätze 3-4 100%
3 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug
4 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden
Seite 7 von 12
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator3
Erwartungswert Istwert mit
Ampel4
Öffentlichkeitsarbeit 1 Presseartikel 100%
Kommunikation zwischen
Nutzergruppen, Bewohner*innen,
Projektpartnern und
Fördergeber*innen
fortlaufend 100%
Buchforst
Verbesserung der
Beratungssituation in
Buchforst
Ausbau der Allgemeinen Sozial-/
Migrations- und Familienberatung
im Stadtteil Buchforst
Etablierung einer neuen
Beratungsstelle am Standort IKZ
Buchforst
1 100%
Bewerbung der
Beratungsangebote
fortlaufend 100%
Verkehrssicherheit in
Buchforst
Verbesserung der
Verkehrssicherheit in Buchforst
Umsetzungsbegleitung sicherer
Wege in Buchforst
1 80 (planmäßig)%
Projekt Schulstraße
Kopernikusstraße
1 pausiert/eingestellt
Bezirklich
Verbesserung der
Netzwerkstrukturen
zur Beratung im
Bezirk Mülheim
Vernetzung bezirklicher
Beratungsstellen mit
themenspezifischen Schwerpunkten
Fortführung des bezirklichen
„Forum.Beratung.Mülheim“
2 Treffen 100%
Fachinput für Beratende 1 100%
Seite 8 von 12
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator3
Erwartungswert Istwert mit
Ampel4
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen:
Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben.
4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Sozialräumliche Themenermittlung5
Erhalt Soziale
Infrastruktur
Wegfall einer Vollzeitstelle durch
Haushaltskürzungen (GenderFairPlay)
Seit 01.01.2025 sind die im Verbund arbeitenden
Jugendeinrichtungen Area51, TNT und Support51 vor gr.
Herausforderungen gestellt. Öffnungszeiten wurden angepasst
aufgrund der Personalsituation. Dazu findet regelmäßig ein
Austausch mit Leitung, FBL, Bezirksjugendpflege und SRK statt.
ja
Lebenswertes
Wohnumfeld
Müllproblematik in Stegerwaldsiedlung Seit 01.10.2025 erreichen die SRK div. Anfragen von
Bewohner*innen der Stegerwaldsiedlung zu zunehmender
Vermüllung und Rattenbefall einiger Straßen. Dies wurde anhand
mehrerer Treffen und Schriftwechsel mit zuständigen Stellen,
DEWOG, Wohnungsamt für das Hotel Ayun zuständig, in dem
Geflüchtete leben, sowie umliegende Einrichtungen (Kitas, Schulen
etc.) erörtert. Das Thema wird 2026 weiter bearbeitet im Netzwerk
vor Ort
In Bearbeitung
5 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx
Seite 9 von 12
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Verkehrs-
sicherheit in
Buchforst
Verkehrssicherheit in Buchforst Hierzu finden regelmäßige Gespräche mit der BV9 und ab
Jahresende mit neuem Bezirksbürgermeister Mülheim sowie
beauftragter Verwaltung statt. In Buchforst ist die Verwaltung 2024
von der BV9 mit der Errichtung einer Ampelanlage an der
Kopernikusstr./Heidelbergerstr. und mit einem Fußgängerüberweg
auf der Kalk-Mülheimer Str. beauftragt worden. Nachfrage aktuell bei
Verwaltung.
ja
Verkehrssicher
heit in MHS
Verkehrssicherheit in Mülheim-Süd Hier kommt es regelmäßig zu Gefahrensituationen an der Ecke
Gaußstr./Deutz-Mülheimer Str. nahe der Kita Villa Charlier. Der
Fußgängerüberweg zur Vermeidung von Raserei. Daher ist der
Bezirksdienst der Polizei nun regelmäßig vor Ort, Banner der Kita
wurden aufgehangen, außerdem soll es einen Blitzer geben. Hierzu
gibt es Austausch derzeit mit der BV9.
ja
Angebots-
struktur für
Zugewanderte
und Geflüchtete
verbessern
Angebote für Geflüchtete in Mülheim-
Süd
Seit 2021 ist das Hotel Ayun als ehem.Messehotel umfunktioniert zur
Geflüchtetenunterkunft in der Stegerwaldsiedlung. Mit den DRK-
Betreuer*innen, IKD, Wohnungsamt, Familienzentren und JE,
Stadtteiltreff nehmen die Geflüchteten nun div. Umliegende
Angebote im Sozialraum wahr. Hinzu kommen versch.
Angebotsträger von außerhalb des Sozialraums, z.B. Rheinflanke,
die die Zielgruppe der erwachsenen Männer mitnehmen zu
Sportangeboten. Die Angebotsstruktur wird im Netzwerk auch 2026
diskutiert und ausgebaut.
ja
Wohnsituation
verbessern
Steigende Mieten im Mülheimer Süden Die Mietenden klagen zunehmend über steigende Mieten und
Nebenkosten. Das Thema wird benannt im AK Stegerwald, AK
Entwicklung Mülheim-Süd, im Zuge der SRGA bzw.
In Bearbeitung
Seite 10 von 12
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Bürgerbefragung sollen ab 2026 mehr Erkenntnisse gesammelt
werden.
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben.
Sozialraumgebietsanalyse
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Seite 11 von 12
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung6
Kennzahl/Indikator Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
Klicken oder
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Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
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Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen)
Vernetzung
AG Entwicklung Mülheim-Süd 3-4 Mal/Jahr
6 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind
Seite 12 von 12
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Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
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5. Ausblick Folgejahr
- Soziale Infrastruktur
Es steht zu befürchten, dass die Trägerlandschaft in BFMHS auch in 2026 mit finanziellen massiven Herausforderungen konfrontiert sein
wird. Hier bleibt abzuwarten der Haushalt der Stadt Köln auf die Angebotsstruktur im sozialen Bereich vor Ort auswirkt. Des Weiteren stehen
Haushaltsplangespräche der Stadt Köln ab 2026 für 2027 ff an. Da auch Landes- und Bundesfinanzierungen einem stärkeren
Rationalisierungsdruck unterliegen setzt diese Entwicklung ebenfalls Kooperationspartner*innen und Einrichtungen unter Druck. Wie in
Punkt 1 erörtert ist die SRK daher zunehmend mit der Unterstützung bei auskömmlicher Finanzierung von Maßnahmen und Projekten im
Sozialraum beschäftigt, akquiriert Mittel, und überprüft zudem kritisch die Soziale Infrastruktur, um Doppelstrukturen zu vermeiden.
Trotz finanzieller Herausforderungen wird die Begegnungsstätte „Stadtteiltreff Mülheim der AWO Köln“ erstmals wachsen mit neuer Mitarbeit
sowie fortlaufender Finanzierung. Entsprechende Gespräche verlaufen positiv, sodass ein Dreh- und Angelpunkt im Mülheimer Süden
bestehen kann.
- Stadtentwicklung
Daneben werden raum13 gGmbH und der Zwischendrin e.V. nun das städt. Gebäude mit über 5.000m² instand setzen für die nächsten zehn
Jahre mit soziokulturellen Angeboten. In dem von Zwischendrin e.V. angemieteten Teil des Ex-KHD-Verwaltungsgebäudes mit 2.000m² soll
u.a. ein genossenschaftlicher Club (krakelee eG) entstehen, sowie eine Material- und Leiwerkstatt, das Café Güzel sowie Rheinflanke. Nach
Einschätzung der Sozialraumkoordination ein echter Gewinn für das Netzwerk und die Angebotsvielfalt rund um die alten Quartiere im
Mülheimer Süden.
In Buchforst soll ab nächstem Jahr ein Frauenhaus durch den Vorhabenträger GAG Immobilien AG mitten im Veedel entstehen. Diverse
Netzwerke und Gremien sowie SRK begrüßen diese Entscheidung sehr, da wir im Stadtteil regelmäßig mit Frauen in häusl.
Gewaltsituationen konfrontiert sind bzw. ganz generell nicht ausreichend Plätze für schutzbedürftige Frauen bereitstehen.
Seite 1 von 11
Jahresbericht für das Jahr 2025
und das Sozialraumgebiet Buchheim/Holweide
des Trägers AWO Kreisverband Köln e.V.
Seite 2 von 11
1. Veränderungen im Sozialraumgebiet
- Soziale Infrastruktur
Im Jahr 2025 hat sich die soziale Infrastruktur in Buchheim und Holweide als sehr belastet gezeigt. Dabei sticht besonders der Mangel an
Schul- und Kitaplätzen hervor. Auch Jugendeinrichtungen, Familienhäuser und Beratungsstellen arbeiteten häufig an der Grenze ihrer Kapa-
zitäten. Insbesondere in Buchheim ist festzustellen, dass die soziale Infrastruktur mit dem Zuzug nicht ausreichend mitgewachsen ist. Vor
allem im Kinder- und Jugendbereich besteht ein deutlicher Mangel an Angeboten. Zusätzlich wurde die soziale Infrastruktur in Buchheim und
Holweide durch Stellen- und damit verbundene Angebotsverluste weiter geschwächt. Darüber hinaus kam es zu Veränderungen im kirchlichen
Bereich: Die evangelische Versöhnungskirche in Holweide wurde nach dem Ausscheiden der Pfarrerin umstrukturiert, da keine Nac hfolge
angetreten wurde. Mehrere Gemeinden werden fusionieren und eine „pastorale Einheit“ bilden. In Buchheim fand im August die letzte Messe
in der römisch-katholischen Kirche St. Theresia statt. Seitdem steht das Kirchengebäude leer. Die zukünftige Nutzung der Räumlichkeiten ist
bislang ungeklärt.
- Stadtentwicklung
Die städtebauliche Entwicklung im Sozialraum wurde durch verschiedene Ereignisse geprägt. Im Januar wurde das „Herler Plätzch en“ nach
seit 2018 andauernden Umbaumaßnahmen offiziell eröffnet und bereichert Buchheim seither als neuen Aufenthalts- und Begegnungsort. Ab
Februar wurde in Buchheim zudem eine Waldinsel angelegt. Der Kiosk in der Guilleaumestraße, der zu erheblichen Störungen sowo hl auf
Seiten der Bewohnenden als auch der Einrichtungen geführt hat, wurde im Juni 2025 geschlossen. Anlass hierfür war en schwerwiegende
Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz, die Tabak- und Alkoholgesetzgebung sowie das Gewerberecht, ebenso wie der Handel mit illegalen
Produkten. Wenige Wochen später konnte der Kiosk jedoch erneut öffnen, wodurch die zuvor bestehende Prob lematik wieder aktuell ist. In
Holweide wurde der Picco-Platz nach sieben Jahren Einsatz barrierefrei gestaltet, indem alle Ladenlokale Rampen erhalten haben. Darüber
hinaus wurde die Aufenthaltsqualität des Platzes durch die Sanierung der Sitzgelegenheiten, zusätzliche Begrünung und die Einrichtung von
WLAN weiter verbessert. Zudem wurde ein neuer Wohnkomplex in der Gerhart-Hauptmann-Siedlung fertiggestellt. Ein großer Fortschritt wurde
durch die Wiederinbetriebnahme der Mülheimer Brücke für den KVB -Straßenbahnverkehr erreicht, wodurch Buchheim und Holweide wieder
deutlich besser erreichbar sind.
- Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Das Thema Demokratieförderung wurde durch verschiedene Projekte aufgegriffen, wie zum Beispiel durch die Kooperation mit Fee e.V. und
der VHS im Rahmen des Workshops „Für ein demokratisches Miteinander – Strategien zum gelungenen Austausch“. Im Mai fanden die
Buchheimer Kulturtage statt. An den Kulturtagen haben sich insgesamt über 22 Einrichtungen beteiligt, wodurch ein Wochenprogramm mit 19
Veranstaltungen realisiert werden konnte. Ebenfalls im Mai wurde erneut die „Veranstaltung der Vierjährigen“ durchge führt. Diese bot Eltern
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die Möglichkeit, direkt mit Buchheimer Grundschulen, Kitas, Freizeitangeboten, Frühförderzentren und therapeutischen Einrichtungen in Kon-
takt zu treten. Im Juni konnte durch das Kooperationsprojekt „Holweide zeigt sich“ für die Bewohnenden ein weiterer niedrigschwelliger Zugang
zu den Angeboten vor Ort geschaffen sowie zur Vernetzung der Akteur*innen untereinander beigetragen werden. Im August fand erstmals ein
Sommerfest mit politischem Dorf auf dem Picco-Platz statt. Dieses neue Projekt der dort ansässigen Akteur*innen bildete den Abschluss eines
gemeinsam geplanten Sommerprogramms. In Zusammenarbeit mit der Seniorenkoordination, der Seniorenberatung sowie weiteren themen-
spezifischen Akteur*innen wurden im September und Oktober Informations- und Vernetzungsveranstaltungen organisiert. Im Rahmen der „AG
Kaffee und Tee“ konnte ab Oktober ein neues Bewegungsangebot für Senior*innen ins Leben gerufen werden. Darüber hinaus entstand eine
neue Kooperation mit dem „FC im Veedel“, um Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche zu initiieren. Zudem fand ein Austauschtreffen
statt, um über die unzureichende soziale Infrastruktur in Buchheim zu sprechen und gemeinsame Handlungsperspektiven zu entwickeln. Das
bezirkliche Format „Forum.Beratung.Mülheim“ wurde mit zwei Sitzungen fortgeführt, um die Vernetzung zwischen Beratenden und bezirklichen
Ämtern weiter voranzutreiben.
2. Zielerreichung Schwerpunktziel
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zieler-
reichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Schwerpunktziel
Kinder- und Jugend-
gesundheit
Verbesserung der Zugangs- und Über-
gangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
zwischen Einrichtungen und Diensten
ist verbessert.
Die herausgearbeiteten Themen
und Ansatzpunkte für Verbesserun-
gen sollen in Arbeitsgruppen/Pro-
jekten bearbeitet werden im Hin-
blick auf Empfehlungen für die Ver-
änderung und/oder Weiterentwick-
lung bestehender Standards. Dabei
Die Sozialraumkoordina-
tion beteiligt sich an min-
destens einer Arbeits-
gruppe/einem Projekt.
100%
1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug
2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden
Seite 4 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zieler-
reichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Auf Basis der Analyse der Zugangsbar-
rieren sollen die folgenden Themen in
den Arbeitsgruppen und Projekten be-
arbeitet werden:
- Sprachliche Barrieren
- Niedrigschwelligkeit
- Kulturelle Barrieren
- Persönliche Faktoren
soll auf bestehende Struktu-
ren/Gremien soweit wie möglich
zurückgegriffen werden.
Die Projekte sollen mit dem stadt-
weiten Projekt Klärung der Struktur
und Strategie der Präventionsakti-
vitäten der städtischen Dienststel-
len verknüpft werden.
Demokratieförderung Erhebung und Bewertung der aktuellen
wesentlichen Herausforderungen im je-
weiligen Sozialraumgebiet mit den Akt-
euren vor Ort
Die Herausforderungen im Sozial-
raumgebiet sind erhoben und be-
wertet
Eine Dokumentation liegt
vor
100%
Entwicklung von Ideen für Maßnahmen
im Sozialraumgebiet
Sozialraumgebietsspezifische
Maßnahmen sind entwickelt
Drei Ideen sind entwickelt 100%
Umsetzung von sozialraumgebiets-
übergreifenden Maßnahmen/Projekten
zur Demokratieförderung (werden ge-
meinsam mit der Geschäftsstelle und
V/3 entwickelt)
Sozialraumgebietsübergreifende
Maßnahmen sind umgesetzt
Mindestens eine Maß-
nahme/ein Projekt ist um-
gesetzt
100%
Seite 5 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zieler-
reichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen3:
Im Sozialraumgebiet Buchheim/Holweide wurden nach der Erhebung und Bewertung der Herausforderungen verschiedene Maßnahmen umgesetzt.
Dazu zählen zum Beispiel der Workshop „Für ein demokratisches Miteinander – Strategien zum gelungenen Austausch“, die Entwicklung von Wahlin-
formationen und die Vorstellung lokaler Kandidat*innen im Rahmen eines Veedelsbriefs. Zusätzlich wurden die Aktionen „Deine Stimme zählt“ an-
lässlich der Bundestags-, Kommunal- und Integrationsratswahl durchgeführt. Darüber hinaus wurde ein Sommerfest mit politischem Dorf mitorgani-
siert, bei dem Besucher*innen Parteien und politische Vertreter*innen niedrigschwellig kennenlernen konnten.
Sozialraumübergreifend wurde der Plakatwettbewerb „Was uns zusammenhält“ geplant. Zudem hat die Sozialraumkoordination im Rahmen der Kom-
munal- und Integrationsratswahl über ihre Unterarbeitsgruppe „AG Demokratie“ eine digitale Task-Card (Pinnwand) entwickelt, die zentrale Informati-
onsmaterialien (u. a. Texte, Erklärvideos und weiterführende Links) für Fachkräfte und Multiplikator*innen bündelt. Die Pinnwand unterstützt Einrich-
tungen dabei, Wahl- und Beteiligungsinformationen bedarfsgerecht an ihre Zielgruppen weiterzugeben und hierdurch politische Bildung und Teilhabe
im Sozialraum zu stärken.
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator4
Erwartungswert Istwert mit Ampel5
Sozialräumliche Ziele
Teilhabechancen der
Bewohner*innen des
Gründung eines Organisations-
teams und regelmäßige Treffen
Mind. 3 Treffen 100%
3 Hier bitte nur Besonderheiten erläutern, die bei Projekten aufgetreten sind, zum Beispiel, wenn ein Projekt nicht durchgeführt werden konnte oder ein Erwartungs-
wert nicht erfüllt wurde
4 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug
5 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden
Seite 6 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator4
Erwartungswert Istwert mit Ampel5
Sozialraumgebietes
verbessern
Buchheimer Kulturtage – Veran-
staltungsreihe von Buchhei-
mer*innen für Buchheimer*innen
Ziel: Stärkung des Zusammenle-
bens und der kulturellen Vielfalt
Planung eines Programms 1 Programm 100%
Öffentliche Bewerbung 1 digitales und 1 analo-
ges Material
100%
Umsetzung 1 Veranstaltungsreihe 100%
Nachbereitung 1 Dokumentation 100%
Markt der Möglichkeiten „Hol-
weide zeigt sich“
Ziel: Verbesserung der Teilha-
bechancen durch Sichtbarma-
chung von sozialen und kulturel-
len Angeboten
Gründung eines Organisations-
teams und regelmäßige Treffen
Mind. 3 Treffen 100%
Öffentliche Bewerbung 1 digitales und 1 analo-
ges Material
100%
Umsetzung 1 Veranstaltung 100%
Nachbereitung 1 Dokumentation 100%
Angebotsreihe für Senior*innen
in Buchheim
Ziel: Förderung der sozialen und
gesellschaftlichen Teilhabe und
Gesundheitsförderung
Planung einer Angebotsreihe im
Rahmen einer AG
Mind. 2 Treffen 100%
Öffentliche Bewerbung 1 digitales und 1 analo-
ges Material
100%
Umsetzung 1 Angebotsreihe 100%
Nachbereitung 1 Dokumentation 100%
Seite 7 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator4
Erwartungswert Istwert mit Ampel5
Interkulturelles Musikfestival mit
Workshop von Jugendlichen für
Jugendliche und Erwachsene in
Holweide
Ziel: Förderung der Einbindung
von Jugendlichen in die Jugend-
arbeit. Stärkung des Verständ-
nisses für demokratische Pro-
zesse, der Fähigkeit zur kon-
struktiven Debatte und Erfahrung
der Bedeutung von Meinungs-
vielfalt und Partizipation
Planung der Veranstaltung Mind. 3 Treffen Projekt wurde einge-
stellt
Gründe:
- Kapazitäten/ Res-
sourcen
- Finanzierung
Öffentliche Bewerbung 1 digitales und 1 analo-
ges Material
Umsetzung 1 Veranstaltung
Nachbereitung 1 Dokumentation
Bezirklich
Verbesserung der Netz-
werkstrukturen zur Bera-
tung im Bezirk Mülheim
Vernetzung bezirklicher Bera-
tungsstellen mit themenspezi-
fischen Schwerpunkten
Fortführung des bezirklichen
„Forum.Beratung.Mülheim“
2 Treffen 100%
Fachinput für Beratende 1 100%
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen:
Das interkulturelle Musikfestival konnte nicht durchgeführt werden, da die für die gemeinsame Organisation vorgesehene Kooperationspartnerin die
Stelle verlassen hat und keine Nachbesetzung erfolgt ist.
Seite 8 von 11
4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-räumli-
ches Thema?
(ja/nein/in Bear-
beitung)
Sozialräumliche Themenermittlung6
Versöhnungskirche Finanzierung für die Zukunft war un-
klar. Lösung: Mehrere Gemeinden
werden fusionieren und eine „pasto-
rale Einheit“ bilden
Nein
Zu wenig Grundschulplätze/ insgesamt zu wenig soziale Infratsruktur
in Buchheim
OGS-Räumlichkeiten werden für zu-
sätzliche Klassen "geopfert"
ein Grund: Neubaugebiet (s. Brief
H.Bucella aus 2023)
Ja
Aufenthaltsmöglichkeiten für Kinder & Jugendliche -Wegfall Finanzierungen (BuchT: 0,5
Stelle weggefallen)
Ja
Bedarf: Rechtsberatung Neues Rechtsberatungsangebot soll
Mitte 2026 starten
Ja
Übersichtlichere Gestaltung des Picco-Platzes gewünscht Schlechte Orientierung auf dem
Platz. Unklarheiten wo welche Ein-
richtungen zu finden sind
Ja
Infoveranstaltungen für Senior*innen "Reden wir über Geld“ (30.09.25) Ja
6 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx
Seite 9 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-räumli-
ches Thema?
(ja/nein/in Bear-
beitung)
„Gemeinschaftliches Wohnen“
(09.10.25)"
Lokales Ehrenamt bekannter machen Idee: kleines Fest mit Vorstellung eh-
renamtl. Möglichkeiten (vorher: Inte-
resse abfragen)
Ja
Ambulante psychiatrische pflegerische Versorgung der AOK/ Woh-
nung 41
Neues Angebot mit Sitz in Holweide Ja
Wunsch von Bewohner*innenseite nach stärkerem Sicherheitsgefühl
in Holweide-Ost
Wunsch nach Austausch u. a. mit
Polizei
Ja
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben.
Sozialraumgebietsanalyse
Seite 10 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung7
Kennzahl/Indikator Status (planmä-
ßig/nicht plan-
mäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
Infoveranstaltungen für Senior*innen
Reden wir über Geld (30.09.25)
Gemeinschaftliches Wohnen (09.10.25)
2 Veranstaltungen 100%
Neue Angebote in Holweide (Wohnung 41 und APPV) wurden im
SRG bekannt gemacht. Ausstattung wurde mit sozialräumlichen Mit-
teln unterstützt.
2 Vorstellungen 100%
Picco-Platz barrierefrei Rampen wurden installiert 100%
Wunsch von Bewohner*innenseite nach stärkerem Sicherheitsgefühl
in Holweide-Ost
Datum für ersten Austauschtermin mit
Polizei wurde festgelegt (31.03.2026)
Planmäßig
Zu wenig Grundschulplätze/ Aufenthaltsmöglichkeiten für Kinder &
Jugendliche/ insgesamt zu wenig soziale Infrastruktur in Buchheim
Es fand ein erstes Treffen zur unzu-
reichenden sozialen Infrastruktur statt
Planmäßig
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen)
Vernetzung
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
7 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind
Seite 11 von 11
5. Ausblick Folgejahr
- Soziale Infrastruktur
Die soziale Infrastruktur wird 2026 durch verschiedene Angebote bereichert, wie zum Beispiel neue Bewegungs-, Freizeit- und Beratungsan-
gebote. Mit Blick auf die ab 2026 geltende OGS-Pflicht wird jedoch Besorgnis geäußert, da die Schulen bereits jetzt keine Kapazitäten mehr
zur Verfügung haben. Die 2025 geschlossene Räumlichkeit der Kirche St. Theresia soll 2026 wieder für den Sozialraum zugänglic h werden.
Eine mögliche Perspektive ist die Weiterentwicklung der GGS An St. Theresia zu einem Familiengrundschul zentrum. Durch die dadurch zur
Verfügung stehenden Mittel wäre gegebenenfalls eine Anmietung der Räumlichkeiten des Kirchengeländes möglich.
- Stadtentwicklung
Für die Gesamtschule Holweide ist auf dem bestehenden Schulgelände ein Neubau geplant. Nach Fertigstellung des neuen Gebäudes soll
das bisherige Schulgebäude abgerissen werden.
- Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Im Jahr 2026 sollen weitere Austauschtreffen zur sozialen Infrastruktur in Buchheim stattfinden, in denen unter anderem ein A ustausch mit
Fachämtern geplant werden soll. Von Bewohnenden in Holweide-Ost wird ein stärkeres Sicherheitsgefühl gewünscht. Vor diesem Hintergrund
wird eine Gesprächsreihe entstehen. Im Zentrum des ersten Termins stehen der Austausch zwischen Bewohnenden und Polizei. Die Koordi-
nation des Formats erfolgt gemeinsam mit der GAG Immobilien AG und dem Runden Tisch Holweide. Für den Picco-Platz wird eine übersicht-
lichere Gestaltung gewünscht, um die Orientierung auf dem Platz zu verbessern und aufzuzeigen, welche Einrichtungen wo zu fin den sind.
Dieses Anliegen soll 2026 angestoßen werden. Das Gremium „Qualitätszirkel Frühförderung Buchheim “ trifft sich Anfang 2026. Dabei soll
auch die „Veranstaltung der Vierjährigen“ erneut gemeinsam geplant werden. Auch im Netzwerk „Holweide wird gut alt“ sind Vernetzungs- und
Informationsveranstaltungen vorgesehen. Des Weiteren besteht die Idee, ein neues Kooperationsprojekt ins Leben zu rufen, um lokales Eh-
renamt und nachbarschaftliches Engagement zu fördern. Ebenso ist geplant, das im Rahmen der „AG Kaffee und Tee“ gestartete Bewegungs-
angebot für Senior*innen fortzuführen. Das Kooperationsprojekt „Holweide zeigt sich“ wird 2026 ebenfalls erneut koordiniert. Auch das Som-
merfest auf dem Picco-Platz soll zum zweiten Mal stattfinden. Das Thema Demokratieförderung wird ebenfalls zentral bleiben. So wird zum
Beispiel als bezirkliches Kooperationsprojekt ein Mülheimer Aktionstag gegen Rassismus anlässlich der Internationalen Wochen gegen Ras-
sismus stattfinden. Darüber hinaus wird im Jahr 2026 die Sozialraumraumgebietsanalyse weitergeführt, die unter anderem eine Bürger*innen-
konferenz und eine Sozialraumkonferenz umfasst. Im Rahmen dieser kooperativen Austauschformate werden gemeinsam Herausforderungen
und zukünftige Handlungsschwerpunkte erarbeitet.
Seite 1 von 16
Jahresbericht für das Jahr 2025
und das Sozialraumgebiet Höhenhaus/Dünnwald
des Trägers Caritasverband für die Stadt Köln e.V.
Seite 2 von 16
1. Veränderungen im Sozialraumgebiet
- Soziale Infrastruktur
Im Rahmen des Förderprogramms „Dritte Orte“ der Stadt Köln wurde das Begegnungscafé des Friends Sozialwerk in Höhenhaus geför dert. Das
Sozialwerk bot kostenfreie Mahlzeiten, eine Kleiderkammer, Tafelausgabe und einen Gartentreff und ist ein wichtiger Treffpunkt für die
Nachbarschaft im Quartier. Die Förderung wurde jedoch nicht verlängert, sodass die koordinierende Personalstelle derzeit nur über Spendengelder
gesichert werden kann – eine nicht nachhaltige Lösung. Der Wegfall der Förderung gefährdet die soz iale Infrastruktur und verdeutlicht die
Abhängigkeit solcher Angebote von stabiler Finanzierung.
- Stadtentwicklung
In Höhenhaus wird die bisher leerstehende Siedlung am Schlebuscher Weg nach jahrelangem Stillstand abgerissen und durch ein neues
Wohnviertel mit insgesamt rund 400 Wohnungen ersetzt. Davon sind nahezu 300 Wohnungen als Sozialwohnungen vorgesehen, wodurch der
bezahlbare Wohnraum für die Bewohner*innen gesichert werden soll. Auch die derzeit noch bewohnten Häuser sollen abgerissen werden, die
Mieter*innen sollen in die Neubauten einziehen können. Ziel ist eine modernisierte, dicht genutzte Wohnstruktur, die sowohl neue Wohnangebote
als auch Grünflächen vorsieht. Die Neubebauung der Siedlung am Schlebuscher Weg wird die bereits bestehende, diverse Bewohnerschaft
erweitern und erhöht die Nachfrage nach sozialen Angeboten, Nachbarschaftsarbeit sowie nach Kitaplätzen und OGS -Plätzen, die im Quartier
ohnehin begrenzt sind. Gleichzeitig bestehen Unsicherheiten bei Mieten und Wohnstandards, die das Zusammenleben und die soziale Stabilität im
Quartier beeinflussen können.
- Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Projekt „KulTour: Vielfalt verbindet Höhenhaus & Dünnwald“
Das Projekt wurde als sozialräumliches Kooperationsprojekt initiiert, um kulturelle Angebote im Sozialraumgebiet zu stärken, Begegnungen zu
fördern und die Teilhabe der Bewohner*innen zu verbessern . Da es sich um ein sozialräumliches Ziel handelt, wird das Projekt unter Punkt 3
„Zielerreichung sozialräumliche Ziele“ näher erläutert und dargestellt.
Projekt „Nachbarschaft im Gespräch“
Das Projekt „Nachbarschaft im Gespräch“ entstand aus der AG Demokratieförderung, in der sich soziale Einrichtungen im Sozialr aum Höhenhaus
und Dünnwald über Herausforderungen und Möglichkeiten zur Stärkung demokratischer Teilhabe austauschten. Aus diesem Austausch entwickelte
sich die Idee, durch niedrigschwellige Formate den Dialog über gesellschaftliche Themen zu fördern und politische Teilhabe zu stärken.
Von September bis November 2025 wurden in verschiedenen Einrichtungen im Sozialraum mehrere themen - und zielgruppenspezifische
Gesprächs- und Austauschformate durchgeführt. Diese boten Bewohnenden die Möglichkeit, in vertrauter Atmosphäre über Themen wie s oziale
Gerechtigkeit, Zusammenhalt, Mitbestimmung und Zukunftsperspektiven ins Gespräch zu kommen.
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Die Sozialraumkoordination übernahm die Gesamtleitung des Projekts – von der Konzeption über die Organisation und Öffentlichkeitsarbeit bis hin
zur Moderation und Expert*innenakquise. Das Projekt trug wesentlich zur Demokratieförderung im Quartier bei, ind em es neue Gesprächsräume
eröffnete, Hemmschwellen gegenüber politischen Themen abbaute und das Vertrauen in demokratische Prozesse stärkte.
Aufgrund der positiven Resonanz und der im Verlauf eruierten weiteren Bedarfe soll auch dieses Projekt im kommenden Jahr fortgeführt und
inhaltlich weiterentwickelt werden.
„Der Klecksteufel im Donewald“: Kunst- und Bildungsprojekt mit dem Cassopeia Theater (Herbstferien 2025)
Erstmalig fand in den Herbstferien 2025 in Dünnwald, speziell in der Siedlung am Donewald, ein Kunst- und Bildungsprojekt in Zusammenarbeit mit
dem Cassopeia Theater statt. Über zwei Wochen hinweg nahmen rund 200 Kinder und Erwachsene an verschiedenen Prog rammpunkten teil,
darunter Ausstellungsführungen, Live-Lesungen, Workshops und eine abschließende Open-Air-Aufführung.
Das Projekt richtete sich insbesondere an Kinder, die ansonsten wenig Zugang zu kulturellen Angeboten haben, und förderte sowohl ihre Kreativität
als auch soziale Kompetenzen. Es war ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Gemeinschaft und ermöglichte eine nachhaltige Vernetzung der lokalen
Einrichtungen, die gemeinsam das Projekt umsetzten. Die Sozialraumkoordination verantwortete die konzeptionelle Umsetzung des Projekts und
koordinierte die Kommunikation sowie die organisatorische Planung.
Zu den Kooperationspartner*innen vor Ort gehörten u.a. die Gemeinwesenarbeit, das Jugend- und Nachbarschaftshaus Henry's H.O.P.E., das SKM
Familienzentrum Dünnwald, die CJG Kinder - und Jugendhilfe St. Josef, die Kath. Kirchengemeinde Heilige Familie sowie die
Sozialraumkoordination. Gefördert wurde das Projekt von der Sparkassen-Stiftung „Hier mit Herz“.
- ggf. personelle Veränderungen
Im Berichtsjahr kam es im Sozialraum Dünnwald zu personellen Veränderungen in der Koordination des SeniorenNetzwerks Dünnwald . Die
neue Koordination hat sich erfolgreich im Stadtteil vernetzt und erste Kooperationen mit lokalen Einrichtungen aufgebaut. Zud em wurden anteilige
Stunden in der kommunal geförderten Gemeinwesenarbeit in der Oststraßensiedlung übernommen.
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2. Zielerreichung Schwerpunktziel
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Schwerpunktziel
Kinder- und
Jugendgesundheit
Verbesserung der Zugangs- und
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
zwischen Einrichtungen und Diensten
ist verbessert.
Auf Basis der Analyse der
Zugangsbarrieren sollen die folgenden
Themen in den Arbeitsgruppen und
Projekten bearbeitet werden:
- Sprachliche Barrieren
- Niedrigschwelligkeit
- Kulturelle Barrieren
- Persönliche Faktoren
Die herausgearbeiteten Themen
und Ansatzpunkte für
Verbesserungen sollen in
Arbeitsgruppen/Projekten
bearbeitet werden im Hinblick auf
Empfehlungen für die Veränderung
und/oder Weiterentwicklung
bestehender Standards. Dabei soll
auf bestehende
Strukturen/Gremien soweit wie
möglich zurückgegriffen werden.
Die Projekte sollen mit dem
stadtweiten Projekt Klärung der
Struktur und Strategie der
Präventionsaktivitäten der
städtischen Dienststellen verknüpft
werden.
Die
Sozialraumkoordination
beteiligt sich an
mindestens einer
Arbeitsgruppe/einem
Projekt.
100%
Demokratieförderung Erhebung und Bewertung der aktuellen
wesentlichen Herausforderungen im
Die Herausforderungen im
Sozialraumgebiet sind erhoben und
bewertet
Eine Dokumentation liegt
vor
100%
1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug
2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
jeweiligen Sozialraumgebiet mit den
Akteuren vor Ort
Entwicklung von Ideen für Maßnahmen
im Sozialraumgebiet
Sozialraumgebietsspezifische
Maßnahmen sind entwickelt
Drei Ideen sind entwickelt 100%
Umsetzung von
sozialraumgebietsübergreifenden
Maßnahmen/Projekten zur
Demokratieförderung (werden
gemeinsam mit der Geschäftsstelle
und V/3 entwickelt)
Sozialraumgebietsübergreifende
Maßnahmen sind umgesetzt
Mindestens eine
Maßnahme/ein Projekt ist
umgesetzt
100%
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen3:
Im Rahmen der Jahreszielvereinbarung 2025 sollten wesentliche sozialräumliche Herausforderungen erhoben, bewertet und dokumentiert sowie
darauf aufbauend geeignete Maßnahmen zur Demokratieförderung und Stärkung gesellschaftlicher Teilhabe entwickelt werden.
Diese Aufgaben wurden im Rahmen der sozialräumlichen AG Demokratieförderung umgesetzt. In diesem fachlichen Austauschforum sozialer
Einrichtungen aus Höhenhaus und Dünnwald wurden bestehende Herausforderungen im Sozialraumgebiet – wie geringes Vertrauen in politische
Prozesse, fehlende niedrigschwellige Beteiligungsformate und begrenzte Begegnungsräume – gemeinsam analysiert und bewertet. Aus den
Ergebnissen entwickelte die Sozialraumkoordination passgenaue Maßnahmen zur Förderung demokratischer Teilhabe.
Als zentrale Maßnahme wurde bspw. das Projekt „Nachbarschaft im Gespräch“ konzipiert und umgesetzt (siehe Projektbeschreibung oben). Durch
die Gesprächsformate konnten verschiedene Zielgruppen erreicht und erste nachhaltige Impulse zur Stärkung politischer Partizipation im Sozialraum
gesetzt werden.
3 Hier bitte nur Besonderheiten erläutern, die bei Projekten aufgetreten sind, zum Beispiel, wenn ein Projekt nicht durchgeführt werden konnte oder ein
Erwartungswert nicht erfüllt wurde
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Im Rahmen der Kommunal- und Integrationsratswahl hat die Sozialraumkoordination über ihre Unterarbeitsgruppe „AG Demokratie“ eine digitale
Task-Card (Pinnwand) entwickelt, die zentrale Informationsmaterialien (u. a. Texte, Erklärvideos und weiterführende Links) für Fachkräfte und
Multiplikator*innen bündelt. Die Pinnwand unterstützt Einrichtungen dabei, Wahl- und Beteiligungsinformationen bedarfsgerecht an ihre Zielgruppen
weiterzugeben und hierdurch politische Bildung und Teilhabe im Sozialraum zu stärken.
Ergänzend wurde der kreative Plakatwettbewerb „Was uns zusammenhält“ in allen 15 Sozialraumgebieten durchgeführt, der Menschen aller
Altersgruppen dazu anregte, sich künstlerisch mit den Themen Zusammenhalt, Miteinander und Solidarität im Stadtteil auseinanderzusetzen. Alle
Gewinner*innen (GGS Johannesschule, GGS Von-Bodelschwingh-Str. & Jugend- und Nachbarschaftshaus Henry’s H.O.P.E.) erhielten Preisgelder
sowie die eingereichten Werke als Poster.
Zur Erhöhung der Wahlbeteiligung begleitete die Sozialraumkoordination außerdem die stadtweite Social-Media-Kampagne „Deine Stimme zählt“, die
insbesondere jüngere Zielgruppen über Instagram ansprach und über demokratische Mitbestimmung informierte
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele
Seite 7 von 16
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel²
Sozialräumliche Ziele
Ausbau der
Teilhabechancen
der
Bewohner*innen
des
Sozialraumgebietes
Erstellen einer Broschüre für Senior*innen über
die Einrichtungen der Senior*innenarbeit und
deren Angebote in beiden Stadtteilen in enger
Abstimmung und Zusammenarbeit mit der
Senior*innenkoordination des Bezirks Mülheim.
Hintergrund ist die ausbaufähige Partizipation
von Senior*innen des Stadtteils an den
Angebotsstrukturen vor Ort. In unterschiedlichen
persönlichen Gesprächen wurde die Unkenntnis
der Senior*innen über bestehende Strukturen
deutlich.
Treffen der
sozialräumlichen
Projektgruppe (AK
Senior*Innen Höhenhaus/
Dünnwald)
4 Treffen (1x im Quartal) 100%
Akquise von Finanzmitteln
für das Vorhaben
1.500 Euro (für Design und
Druck)
100%
Erstellen einer Broschüre 1 Broschüre 85%
KulTour 2025: Vielfalt verbindet Dünnwald und
Höhenhaus
Das Projekt zielt darauf ab, u.a. Menschen mit
internationaler Familiengeschichte aus
Höhenhaus und Dünnwald den Zugang zu
kulturellen Angeboten in Ihrem direkten
Wohnumfeld zu ermöglichen. Durch Konzert-
Projektgruppe gründen 1 Gruppe wird gegründet 100%
Treffen der Projektgruppe Mind. 2 Treffen 100%
Gelder akquirieren 8.000 Euro 100%
Konzert veranstalten 1 Konzert 100%
Filmaufführungen
veranstalten
2 Filmaufführungen 100%
Seite 8 von 16
und Musikreihen, Kino- und Filmabende sowie
flankierende Angebote wird eine Plattform
geschaffen, die Menschen unterschiedlicher
Herkunft die Möglichkeit bietet, sich zu
begegnen, auszutauschen und voneinander zu
lernen. Dieses Kooperationsprojekt soll
verschiedene soziale Einrichtungen innerhalb
des Sozialraums umfassen, die diverse
zielgruppenspezifische Veranstaltungsformate
dezentral im Rahmen des Projekts umsetzen
Theateraufführung 1 Theateraufführung 100%
Bezirklich
Verbesserung der
Netzwerkstrukturen
zur Beratung im
Bezirk Mülheim
Vernetzung bezirklicher Beratungsstellen mit
themenspezifischen Schwerpunkten
Fortführung des
bezirklichen
„Forum.Beratung.Mülheim“
2 Treffen 100%
Seite 9 von 16
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen:
Die Erstellung einer Broschüre für Senior*innen über die Einrichtungen und Angebote der Senior*innenarbeit in Höhenhaus und Dünnwald wurde
als Kooperationsprojekt des Arbeitskreises Senior*innen Höh. und Dün. umgesetzt, der von der Sozialraumkoordination gegründet und geleitet wird.
Ziel ist es, die Partizipation von Senior*innen an den bestehenden Angebotsstrukturen zu stärken, insbesondere auch von Senior*innen mit
internationaler Familiengeschichte, die bislang in den bestehenden Strukturen unterrepräsentiert sind.
Die Sozialraumkoordination übernahm zentrale Aufgaben wie die Akquise der Finanzmittel, Kontaktaufnahme zu den Einrichtungen, Abstimmungen
mit dem Designer sowie die Planung und Durchführung der Treffen zur Erstellung der Broschüre. Im Verlauf des Jahres wurden mindestens vier
Planungstreffen durchgeführt. Insgesamt stellen sich in der Broschüre 19 Einrichtungen vor. Der Druck ist für Januar 2026 geplant.
Im kommenden Jahr soll die Broschüre an zentralen Orten in beiden Stadtteilen verteilt werden, begleitet von persönlichen Gesprächen, um die
Niedrigschwelligkeit der Informationen zu sichern und die Teilhabe der Senior*innen vor Ort zu erhöhen.
Das Projekt „KulTour – Vielfalt verbindet Höhenhaus & Dünnwald“ wurde im Rahmen des „Runden Tisches Interkulturelles Höhenhaus und
Dünnwald“ konzipiert und im Mai und Juni 2025 umgesetzt. Grundlage bildeten die Ergebnisse einer Bewohner*innenbefragung aus dem Jahr 2024,
in der der Wunsch nach mehr kulturellen Angeboten im Sozialraum deutlich wurde.
Die Sozialraumkoordination übernahm die gesamte Planung und Durchführung des Projekts, einschließlich der Akquise von Finanzmitteln sowie der
Organisation der Veranstaltungsreihe. Ermöglicht wurde das Projekt durch Spenden der GAG, der Bürgerstiftung Dünnwald-Höhenhaus, dem
Sparkassen Förderverein, der Volksbank Dünnwald-Holweide eG sowie den sozialräumlichen Mitteln des Programms „Lebenswerte Veedel“.
Mit dem Ziel, insbesondere den kostenfreien Zugang von sozioökonomisch benachteiligten Bewohner*innen zu kulturellen Angeboten zu fördern,
wurden Filmvorführungen, ein Puppentheater und ein Open-Air-Konzert organisiert. Insgesamt nahmen mehr als 500 Menschen an den
Veranstaltungen teil. Besonders das Open-Air-Konzert auf dem Bäckerplatz setzte ein starkes Zeichen für Solidarität und Toleranz im Quartier, das
zuletzt immer wieder durch rassistische Vorfälle und diskriminierende Äußerungen auf sich aufmerksam gemacht hat. Bei der Auswahl der
Musiker*innen wurde gezielt darauf geachtet, die kulturelle Vielfalt der Bewohnenden abzubilden. So konnten Begegnungen zwischen verschiedenen
Communities entstehen und das Verständnis für unterschiedliche Lebenswelten im Quartier vertieft werden. Aufgrund des Erfolges ist eine
Wiederholung der Veranstaltungsreihe im kommenden Jahr geplant.
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4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Sozialräumliche Themenermittlung4
Schaffung „sicherer
Orte“ für Mädchen und
Frauen
Arbeitsgruppe zur örtlichen Strategie für den Ausbau gründen AG gründen, interessierte
Einrichtungen sammeln,
Schulungstermine vereinbaren,
weitere Einrichtungen für das Projekt
gewinnen
ja
Verbesserte
Übergangsgestaltung
Kita + Schule
Gemeinsames Planungstreffen beider Stadtteile für die
Informationsveranstaltung für die Eltern der 4-Jährigen
Synergien schaffen,
Koordinationsprozess für
Schulleitungen entlasten durch
Unterstützung der SRK, bisherigen
Strukturen auf den Prüfstand stellen
ja
Angsträume abbauen Vorbegehung Höhenhauser Weg mit Jugendbezirkspflege,
Johannesschule und Sozialraumkoordination
Handlungsbedarf eruieren,
Handlungsoptionen prüfen,
Schnittstellen informieren
nein
Zunahme
Schulabsentismus
Evaluation der aktuellen Situation in beiden Stadtteilen im
Netzwerk Kita + Schule (KitS)
Austausch über die aktuelle
Situation, Erstellung eines
Informationsschreibens an die BV
ja
Klicken oder tippen Sie
hier, um Text
einzugeben.
Barrierefreiheit Oststraßensiedlung (Gemeinwesenbüro) Klicken oder tippen Sie hier, um Text
einzugeben.
In Bearbeitung
4 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Rückgang
Politikverdrossenheit
„Veedelssprechstunde“ Mögliches Kooperationsprojekt
zwischen Lokalpolitik und sozialen
Einrichtungen
In Bearbeitung
Ausbau kultureller
Begegnungen
KulTour 2.0 (ausgehend der Ergebnisse
Bürger*innenbeteiligungen ISG + BK - Rassismus und
fehlende Kulturelle Teilhabe)
Aktionen in 2026 planen - bspw.
Interkulturelle Veranstaltungsreihe
ähnlich wie im Rahmen von KulTour
Ja
Unterstützungsangebot
e initiieren
Unterstützungsangebote initiieren (Ergebnisse Beteiligungen
ISG + BK - Hilfe bei digitalen Zugängen, Wohnungssuche)
Gelder einsetzen/akquirieren und
pilothaftes Projekt bspw. "Digital
Sprechstunde für Anträge" oder
"Sprechstunde Wohnungssuche"
(Vermittlung von Infos - WBS,
welche Wonungsbaugesellschaften
gibt es, welche offenen
Internetportale wie
Immobilienscout24 gibt es)
Ja
Informationsvermittlung
Bewohner*innen
Informationsvermittlung soziale Infrastruktur an Bewohnende
(Ergebnisse Beteiligungen ISG + BK - Infos kommen oft nicht
an und Angebote sind unbekannt)
Stadtteilspaziergänge für
Bewohnende? Bestehende Kanäle
(SRK Homepage, Dünnwald App,
Social Media) mit einer
Öffentlichkeitsarbeitsoffensive
bekannter machen)
ja
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
Zunahme Schulabsentismus – KitS-Netzwerk
Im Netzwerk KitS wurde über zunehmenden Schulabsentismus auch in Höhenhaus und Dünnwald berichtet. Eine Schwerpunktsitzung widmete sich
gezielt diesem Thema, bei der unter anderem eine erfahrene Kollegin der GGS Langemaß eingeladen wurde, die langjährig Expertise zu dieser
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Herausforderung einbringt. Die teilnehmenden Einrichtungen betonten die Bedeutung, die strukturellen Probleme auch den politischen
Vertreter*innen sichtbar zu machen. Auf dieser Grundlage wurde ein Informationsschreiben an die Bezirksvertretung erstellt
Sozialraumgebietsanalyse
Sozialraumgebietsanalyse Höhenhaus / Dünnwald
Im Jahr 2025 wurde im Sozialraum Höhenhaus / Dünnwald ein umfassender Analyseprozess zur Ermittlung sozialräumlicher Bedarfe und
Entwicklungspotenziale begonnen. Der Gesamtprozess gliederte sich in drei aufeinander aufbauende Säulen, die unterschiedliche Perspektiven –
von Bewohnenden, Fachkräften und Verwaltung – einbezogen.
1. Beteiligungsvorhaben des ISG (Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik)
Den Auftakt bildete ein vom ISG durchgeführtes Beteiligungsvorhaben im Rahmen eines kommunalen Förderprogramms. Im Fokus standen die
Perspektiven der Bewohner*innen des Sozialraums. Erhoben wurden qualitative Interviews mit Bewohnenden, eine Fokusgruppe mit Fachkräften
sowie eine ergänzende Online-Befragung. Die Ergebnisse bildeten die inhaltliche Grundlage für die nachfolgenden Beteiligungs- und
Fachveranstaltungen.
2. Bürger*innenkonferenz (Juni 2025)
Aufbauend auf den ISG-Ergebnissen fand im Juni 2025 eine Bürger*innenkonferenz mit rund 50 Teilnehmenden in der Aula der GGS Von-
Bodelschwingh-Straße statt. Besonders hervorzuheben ist, dass durch die enge Kooperation mit lokalen sozialen Einrichtungen viele Bewohnende
teilnahmen, die in solchen Formaten sonst eher unterrepräsentiert sind. Ziel war es, in einem offenen Format weitere Perspektiven, Bedarfe und
Ideen der Bewohnenden einzubeziehen. In interaktiven Phasen – etwa einem „Museumsgang“ und moderierten Thementischen – wurden zentrale
Anliegen der Teilnehmenden in den Themenbereichen Leben vor Ort, Alles rund ums Kind, Arbeit und Bildung, Hilfe und Unterstützung sowie
Mitmachen vor Ort gesammelt.
3. Sozialraumkonferenz (Oktober 2025)
Abschließend fand im Oktober 2025 die Sozialraumkonferenz statt, zu der Vertreter*innen aus Verwaltung, Trägerlandschaft, Politik und
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Zivilgesellschaft eingeladen waren. Aufbauend auf den Ergebnissen der ISG-Analyse und der Bürger*innenkonferenz wurden die bisherigen
Ergebnisse im Rahmen der Sozialraumkonferenz entlang der neun Herausforderungen des Lebenslagenberichts der Stadt Köln diskutiert. Die
Hinweise und Daten aus den vorangegangenen Formaten wurden von den Fachkräften vor Ort ergänzt und durch deren praktische Expertise um
weitere relevante Aspekte angereichert.
Die gebündelten Ergebnisse aller drei Säulen fließen in die laufende Sozialraumgebietsanalyse ein und bilden eine zentrale Gr undlage für die
zukünftige sozialräumliche Planung und Weiterentwicklung in Höhenhaus und Dünnwald.
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung5
Kennzahl/Indikator Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
Verbesserung der
Übergangsgestaltung
Kita + Grundschule
im SRG
Infoveranstaltung für die Eltern der 4-Jährigen 1x Planungstreffen in 2026
Konzeptentwicklung 1x Konzept für die
Informationsveranstaltungen in 2026
ist erstellt
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Schaffung „sicherer
Orte“ für Mädchen
und Frauen
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Arbeitsgruppe zur örtlichen Strategie für den Ausbau gründen 2x Arbeitsgruppentreffen
planmäßig
Einrichtungen sind geschult und „sichere Orte“ Mind. 2 Einrichtungen sind geschult
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5 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind
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Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
Verbesserte Übergangsgestaltung
Für die geplante Informationsveranstaltung für Eltern der 4-Jährigen im Januar 2026 unterstützt die Sozialraumkoordination gemeinsam mit dem
Netzwerk KitS (Kita + Schule) die Schulleitungen, die sich mit der Aufgabe teils überlastet fühlen. Ziel ist es, Synergien zwischen beiden Stadtteilen
zu schaffen, den Koordinationsprozess für die Beteiligten zu erleichtern, bestehende Strukturen zu überprüfen und die Veranstaltung bedarfsgerecht
zu planen. Dabei soll auch die Bewerbung des Angebots über weitere Schnittstellen verbessert werden, um die Zielgruppe effektiv zu erreichen.
Schaffung „sicherer Orte“ für Mädchen und Frauen – „Edelgard schützt“
Das Thema wurde in den örtlichen Stadtteilkonferenzen eingebracht. Die Sozialraumkoordination gründete eine Arbeitsgruppe von interessierten
Einrichtungen zu dem Thema und vermittelte im Kontakt zu den Projektverantwortlichen. Drei Einrichtungen lassen sich in diesem Jahr schulen und
werden in die interaktive Karte aufgenommen
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen)
Vernetzung
Hinweis Stadtteilkonferenz Dünnwald: wird nun durch SRK durchgeführt Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben.
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Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
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5. Ausblick Folgejahr
- Soziale Infrastruktur
• Beratungsstruktur im Donewald und der Ostsstraßensiedlung über die CSH Köln gGmbH unterstützen
- Stadtentwicklung
• Siehe Punkt 1 – Schlebuscher Weg
• Mögliches Neubauprojekt Von-Ketteler-Str. – aktueller Stand unklar (DEWOG)
- Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
• Schwerpunkt: siehe „Sozialraumgebietsanalyse“ – nächste Schritte resultieren aus den Planungskonferenzen – was gehen die sozialen
Akteur*innen mit Unterstützung der SRK wann und in welcher Form an?
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• „KulTour 2.0“ – Evaluation und Weiterentwicklung
• Informationsvermittlung soziale Infrastruktur an Bewohnende: Stadtteilspaziergänge als ein neues Puzzleteil
• „Nachbarschaft im Gespräch 2.0“ – Evaluation und Weiterentwicklung
• „Stolpersteine“ für Opfer des Nationalsozialismus in Höhenhaus (AG der Stadtteilkonferenz Höhenhaus)
• Ausbau Netz „sicherer Orte“ im Rahmen von Edelgard schützt
- ggf. personelle Veränderungen
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Seite 1 von 14
Jahresbericht für das Jahr 2025
und das Sozialraumgebiet Mülheim-Nord/Keupstraße
des Trägers CSH Köln gGmbH
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1. Veränderungen im Sozialraumgebiet
- Soziale Infrastruktur
Kultursensible Senior*innen-Beratung interKultur e.V.,
Neues mehrsprachiges Beratungsangebot
Korientation e.V.,
Seit April 2025 belebet korientation e.V. Räumlichkeiten in der Hacketäuerstraße (HACKE). korientation ist eine (post)migrantische
Selbstorganisation und ein Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven.
SintiAllianz NRW
Die Sinti Allianz ist seit September 2025 in Mülheim-Nord verortet und bezieht Räumlichkeiten im SC Mülheim-Nord. Wirkkreis im Sozialraum
und darüber hinaus. Beauftragte für Minderheiten der Bundesregierung, versteht sich als Interessenvertretung deutscher Sinti.
FC Stiftung nimmt Arbeit im Bezirk Mülheim auf
Kostenfreie Sportangebote und Unterstützung bestehender sportlicher Strukturen und Aktivitäten für Kinder und Jugendliche im Bezirk
- Stadtentwicklung
Abriss in Stammheim,
Der Abriss der Räumlichkeiten von der OT St. John, der Kita sowie der bereits entweihten Kirche St. Johannes ist abgeschlossen. Im März
2025 hat der Umzug der OT St. John in Container stattgefunden. Die Dauer dieser Interimslösung ist noch unbekannt, die Bauphase wird
jedoch auf drei Jahre geschätzt. Die Container stehen auf dem Parkplatz (Moses-Hess-Str., ehem. Cambio-Parkplatz) und der anliegenden
Wiese. Ein Bauzaun grenzt die nutzbare Wiesenfläche ein. Der Neubau mit drei Wohnblöcken soll über die Kita und die OT St. John gebaut
werden, welche an die gleiche Stelle kommen sollen. Es wird somit nur das Grundstück bebaut, das bisher der Kirche gehört hat und die
sonstige Infrastruktur bleibt erhalten (anliegender Netto etc.). Die neuen Räumlichkeiten der OT St. John verkleinern sich auf 350qm mit kleiner
Terrasse und Garten von ehemals 800qm.
Fertigstellung GAG-Bau Wiesdorferstr., Kita ab 2026
Das Neubauprojekt Wiesdorfer Straße ist von der GAG Immobilien AG zur Anmietung fertig gestellt. Es w urden 29 öffentlich geförderte
Wohnungen erbaut. Dabei sind Räumlichkeiten für eine 6-gruppige KiTa integriert. Die Kita soll im kommenden Jahr einziehen.
Seite 3 von 14
ID Cologne
Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Köln-Mülheim entsteht auf insgesamt 7 Hektar Grundstück derzeit Kölns größte gewerbliche
Quartiersentwicklung. Das Projekt soll bis 2026 mit ca.160.000 m2 Bruttogeschossfläche realisiert werden. Auf dem nördlichen Teil des
Grundstücks sollen noch 5 weitere Gebäudekomplexe und Sportflächen entstehen. Im Jahr 2025 wurden keine weiteren Gebäude gebaut.
Grundstück Keupstraße/ Schanzenstraße
An der Ecke Keupstraße/Schanzenstraße befindet sich auf dem privaten Grundstück der Firma gentes die Gebäude der ehemaligen
Werksfeuerwehr. Seit 2023 liegen Bauanträge vor, um hier einen Wohnkomplex mit 320 Wohnungen zu errichten. Einzelhandel und
Gastronomie sollen im Erdgeschoss integriert werden. Außerdem sehen die Pläne vor, das zur Kreuzung hin auf 550 m² ein öffentlicher Platz
entsteht, auf dem das Mahnmal realisiert wird, das an den NSU-Anschlag von 2004 erinnert.
Die Gebäude, die im Mai noch sauber und größtenteils unbeschädigt waren, werden jetzt von Menschen aus der Obdachlosen - und
Drogenszene benutzt, bewohnt und zerstört. Polizei, Ordnungsamt und Eigentümer wurden informiert und haben erste Schritte eingeleitet.
Gelände „Haus der Kölschen Brautradition“
Das ehemalige Brauereigelände gelegen an der Ecke Mündelstraße / Zehntstraße stehe seit 2021 leer. Im Jahr 2023 gab es Planungen auf
25.000 qm Fläche Wohnungen, Gewerbe, eine Kindertagesstätte, ein öffentlicher Spielplatz und Grünflächen bis 2030 zu bauen. Es wurde
eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt. Seitdem ist es still um das Grundstück.
- Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
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„Mahnmal jetzt“
Im Frühjahr 2025 schlägt ein breites Bündnis aus dem Stadtteil vor, die Gebäude an der Ecke Keupstraße/Schanzenstraße als Ort der
Begegnung und des Gedenkens zwischenzunutzen. Diese einmalige Gelegenheit, dem Stillstand bei der Entwicklung des Mahnmals mit viel
Engagement zu begegnen und den Ort bereits jetzt mit Leben und Erinnerung zu füllen, wurde leider ausgeschlagen.
Betroffene des Anschlags, IG Keupstraße, Ulf Aminde, die Initiative „Herkesin Meydani“, die Initative „Keupstraße ist überall“, Vertreterinnen
des Integrationsrats, Sozialraumkoordination und vielen sozialen Akteur*innen formulieren gemeinsam den Offenen Brief an OB Reker,
Baudezernent Greitemann und Herr Kraus von gentes mit den Forderungen und der Einladung zur Veranstaltung am 9. Mai ins Schauspiel
Köln. Bedauerlicherweise kommt keine der eingeladenen Personen. Wir sprechen an dem Tag mit Betroffenen, der IG Keupstraße,
Politiker*innen und weiteren knapp 100 Gästen über die Situation. Eine große gemeinsame Vision für diesen Ort entstand.
Community Cooking
Bassam Ghazi, bis zum Sommer als Stadtdramaturg am Schauspiel Köln tätig, initiierte das Fest. Gemeinsam mit Diego Gardon, Leitung
des Carlsgarten und den Akteur*innen aus dem Sozialraum feierten wir am 1. Juli ein buntes Sommerfest im Carlsgarten. Beim
gemeinsamen Zubereiten der Frühlingsrollen kamen die Akteur*innen miteinander ins Gesprächen, stellten ihre Arbeit und ihre Initiativen vor
und vernetzten sich weiter. Zum Abschluss konnten alle auf der Offenen Bühne etwas präsentieren.
Gedenken 21. Jahrestag Nagelbombenanschlag Keupstraße
Zum 21. Jahrestag wurden durch eine Kundgebung, auf der die Betroffenen zu Wort kamen, eine Gedenkfeier mit politischen Vertreter*innen
und ein kleines, feines Rahmenprogramm, die Solidarität und der Zusammenhalt auf ein Neues gefestigt. Beteiligt waren vielen Akteur*innen
aus dem Sozialraum und darüber hinaus: IG Keupstraße, Integrationsrat Köln, NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, aak Kita
Keupstraße, aak Jugendladen Mülheim, COMEDIA Theater, Cross Culture Cologne, Geschichtswerkstatt Mülheim, Hallo Nachbar, Danke
schön, Initiative Herkesin Meydanı — Platz für alle, Initiative Keupstraße ist überall, InterKultur e.V., Mosaik Köln Mülheim e.V., Schauspiel
Köln mit CARLsGARTEN, Sozialraumkoordination Mülheim-Nord/ Keupstraße.
K!indersache-Kinderfest auf dem Marktplatz Berliner Straße
Aus dem AK Marktplatz entstandenes Kooperationsprojekt vieler Akteur*innen aus dem Sozialraum. Das Kinderfest am Weltkindertag wurde
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am 20.9. erstmalig erfolgreich umgesetzt und wurde von ca. 300 Menschen besucht. Es etablierte den Marktplatz als Freiraum für Kinder
und viele Akteur*innen aus dem Sozialraum konnten sich und ihre Angebote sichtbar machen.
Dreh am Rad - „Besser miteinander reden“
SRK, Kulturbunker, VHS
Das Projekt „Besser Miteinander Reden“ vom Kulturbunker gemeinsam mit der VHS Köln-Mülheim hatte durch verschiedene Aktionen die
Teilnahme an einem aktiven und öffentlichen Diskurs angeregt. Durch maßgeschneiderte Workshops, moderierte Diskussionen und leicht
zugängliche Informationskampagnen wurden praxisnahe Techniken vermittelt, um demokratische Teilhabe zu fördern. Die Aktion „Dreh am
Rad – und komme ins Gespräch“ wurde gemeinsam mit dem Kulturbunker, der VHS und Sozialraumkoordination am 11.09.2026 auf dem
Wiener Platz umgesetzt und richtete sich an Erstwähler*innen der Kommunalwahlen. Zu verschiedenen politischen Aussagen wurden die
Jugendlichen auf Zustimmungen bzw. Ablehnungen der Äußerungen befragt und dann darüber aufgeklärt, welche der angetretenen Parteien
die eigene Meinung vertritt.
„Unsere Demokratie – unsere Wahl“, Infokampagne zur Kommunal- und Integrationsratswahl
SRK, Kölner Freiwilligenagentur e.V., interkultur e.V.
Gemeinsam mit interkultur e.V. und der Kölner Frewilligenagentur hat die Sozialraumkoordination eine SocialMedia-Infokampagne zur
Kommunal- und Integrationsratswahl gelauncht.
Die Beiträge zur Integrationsratswahl wurden neben deutscher Sprache auch in Englisch, Türkisch und Arabisch veröffentlicht. Außerdem
gab es eine SRK-weite TaskCard, auf der wir die Infos zum Integrationsrat ebenfalls veröffentlicht haben.
Kommunal- und Integrationsratswahl 2025 in Köln - TaskCards
„Deine Stimme zählt“ – Aufruf zur Bundestags – und Kommunalwahl 2026
Als SRK-weites Projekt haben wurde eine Informationskampagne zur Bundestags- und Kommunalwahl 2026 gelauncht. Informationen zu
den jeweiligen Wahlen wurden via Instagram und Mail in den Sozialraum gegeben. Ziel der Kampagne war es, die Wahlbeteiligung zu
erhöhen und die Bedeutung jeder einzelnen Stimme sichtbar werden zu lassen.
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„Mach deine Stadt bunter“
SRK/ CSH, Wolfgang Sturm und Don Bosco Club
Über eine Förderung mit bezirksorientierten Mitteln konnte ein Graffiti-Projekt in Kooperation mit dem Don Bosco-Club durchgeführt werden.
Im Zeitraum September/Oktober arbeiten die Jugendlichen mit dem Künstler Wolfgang Sturm an dem Konzept und gestalteten mit ihm
zusammen eine Wand des Gebäudes der CSH gGmbH, Trägerin der SRK Mülheim-Nord/Keupstraße, in der Knauffstr. 1. Ein farbenfrohes
Wandgemälde entstand, die Jugendlichen haben sich mit Schablonentechnik auf der Wand verewigt.
Mülheimer Geschichten - Stadtteilführung durchs Veedel
SRK in Kooperation mit dem Schauspiel Köln
Das Projekt Mülheimer Geschichten ist aus dem Wunsch entstanden, Erinnerungen lebendig zu halten, das Wissen von Zeitzeug*innen
weiterzugeben und die vielen Perspektiven sichtbar zu machen, die hier zusammenkommen – von Alteingesessenen und Zugezogenen, von
jungen und älteren Menschen, mit und ohne Migrationsgeschichte. Mit einer Gruppe von 11 Personen sind Führungen zur
Einzelhandelsstruktur der Keupstraße und Erinnerungspolitik, zur Migrationsgeschichte und dem Thema Zugehörigkeit, zur Stadtentwicklung
und Teilhabechancen entstanden. Die Premiere war am 7. November 2025. Seitdem werden einmal im Monat Führungen über das
Schauspiel Köln angeboten.
Bücherschrank Clevischer Ring
In Kooperation mit der GAG und der CSH Kita Rasselbande und mit Unterstützung der SRK ist ein Bücherschrank am Rande der
Hacketäuer Siedlung, am Clevischen Ring aufgestellt worden. Am 10.12. wurde er feierlich eingeweiht.
Tannenbaumtamtam
Der AK Marktplatz belebte am 14.12. den Marktplatz an der Berliner Straße durch ein Adventsfest und Begegnungsort für die Nachbarschaft.
Ein Tannenbaum wurde aufgestellt und ein Programm zusammengestellt aus Musik, Gesang, Keks- & Dekorationstausch, Essen und
Getränken.
- ggf. personelle Veränderungen
Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben.
Seite 7 von 14
2. Zielerreichung Schwerpunktziel
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Schwerpunktziel
Kinder- und
Jugendgesundheit
Verbesserung der Zugangs- und
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
zwischen Einrichtungen und Diensten
ist verbessert.
Auf Basis der Analyse der
Zugangsbarrieren sollen die folgenden
Themen in den Arbeitsgruppen und
Projekten bearbeitet werden:
- Sprachliche Barrieren
- Niedrigschwelligkeit
- Kulturelle Barrieren
- Persönliche Faktoren
Die herausgearbeiteten Themen
und Ansatzpunkte für
Verbesserungen sollen in
Arbeitsgruppen/Projekten
bearbeitet werden im Hinblick auf
Empfehlungen für die Veränderung
und/oder Weiterentwicklung
bestehender Standards. Dabei soll
auf bestehende
Strukturen/Gremien soweit wie
möglich zurückgegriffen werden.
Die Projekte sollen mit dem
stadtweiten Projekt Klärung der
Struktur und Strategie der
Präventionsaktivitäten der
städtischen Dienststellen verknüpft
werden.
Die
Sozialraumkoordination
beteiligt sich an
mindestens einer
Arbeitsgruppe/einem
Projekt.
100%
1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug
2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden
Seite 8 von 14
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Demokratieförderung Erhebung und Bewertung der aktuellen
wesentlichen Herausforderungen im
jeweiligen Sozialraumgebiet mit den
Akteuren vor Ort
Die Herausforderungen im
Sozialraumgebiet sind erhoben und
bewertet
Eine Dokumentation liegt
vor
100%
Entwicklung von Ideen für Maßnahmen
im Sozialraumgebiet
Sozialraumgebietsspezifische
Maßnahmen sind entwickelt
Drei Ideen sind entwickelt 100%
Umsetzung von
sozialraumgebietsübergreifenden
Maßnahmen/Projekten zur
Demokratieförderung (werden
gemeinsam mit der Geschäftsstelle
und V/3 entwickelt)
Sozialraumgebietsübergreifende
Maßnahmen sind umgesetzt
Mindestens eine
Maßnahme/ein Projekt ist
umgesetzt
100%
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen3:
Im Rahmen der Kommunal- und Integrationsratswahl hat die Sozialraumkoordination über ihre Unterarbeitsgruppe „AG Demokratie“ eine digitale
Task-Card (Pinnwand) entwickelt, die zentrale Informationsmaterialien (u. a. Texte, Erklärvideos und weiterführende Links) für Fachkräfte und
Multiplikator*innen bündelt. Die Pinnwand unterstützt Einrichtungen dabei, Wahl- und Beteiligungsinformationen bedarfsgerecht an ihre Zielgruppen
weiterzugeben und hierdurch politische Bildung und Teilhabe im Sozialraum zu stärken.“
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele
3 Hier bitte nur Besonderheiten erläutern, die bei Projekten aufgetreten sind, zum Beispiel, wenn ein Projekt nicht durchgeführ t werden konnte oder ein
Erwartungswert nicht erfüllt wurde
Seite 9 von 14
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator4
Erwartungswert Istwert mit Ampel5
Sozialräumliche Ziele
Verbesserung der
Teilhabechancen von
Kindern und deren
Familien
Ausweitung des AK Übergang
um relevante Akteure aus der
Verwaltung und Behörden.
Ausweitung der Kooperation mit
dem Regionalen Bildungsbüro
Stadt Köln
Neue Akteure aus Verwaltung
und Behörden werden gefunden
1 Akteur
1 Treffen mit dem RBB
100%
Dokumentation
Fortschreiben der
Dokumentation unter
Einbeziehung relevanter
Akteur*innen
Dokumentation ist
aktuell
100%
Vorstellung der Ergebnisse und
Vernetzung zuständiger
Dienststellen mit
sozialräumlichem Netzwerk
Entwicklung und Durchführung
eines Formats für und mit
Netzwerkpartner*innen sowie
zuständigen Stellen. Vorstellung
der Ergebnisse und mögliche
Bearbeitung der Bruchstellen
1 Format ist entwickelt
und durchgeführt
100%
Verbesserung der
Vernetzung von
Akteur*innen im
Sozialraum
Vernetzungstreffen für alle
Gebiete des Sozialraums
Eine gemeinsame
„Stadtteilkonferenz“ für die
Gebiete Mülheim-Nord,
Keupstraße, Stammheim und
Wiener Platz, Nachbesprechung
der SRGA.
1 Veranstaltung
durchgeführt
100%
4 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug
5 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden
Seite 10 von 14
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator4
Erwartungswert Istwert mit Ampel5
Bezirklich
Verbesserung der
Netzwerkstrukturen zur
Beratung im Bezirk
Mülheim
Vernetzung bezirklicher
Beratungsstellen mit
themenspezifischen
Schwerpunkten
Fortführung des bezirklichen
„Forum.Beratung.Mülheim“
2 Treffen 100%
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen:
AK Übergang: In 2025 lag der Fokus auf der Vernetzung mit weiteren Dienststellen und dem Austausch zwischen AK und relevanten Akteur*innen.
Um konkret auf die Verbesserung einzelner Aspekte hinzuwirken: Familienservice (LittleBird); RBB; Prof. Charlotte Hanisch Uni Köln. Die SRK wird
zukünftig am stadtweiten AK Übergang auf Dezernatsebene teilnehmen, um eine sozialräumliche Perspektive einzubringen.
Forum.Beratung: Das im letzten Jahr gegründete Gremium wurde weitergeführt. Ziel des Gremiums ist die Vernetzung von Beratungsstellen mit
relevanten Dienststellen. Der Austausch mit und der Austausch mit dem Jobcenter sowie der Ausländeramt wurde erreicht.
Gemeinsame Stadtteilkonferenz: Die Stadtteilkonferenz fand im Juli 2025 statt und widmete sich vollständig dem Wiener Platz und war für alle
Netzwerkpartner*innen und Engagierten des Sozialraums offen. Die Idee ist aus der Stadtteilkonferenz Mülheim-Nord heraus entstanden, in welcher
der Platz regelmäßig zum Thema wurde, zunehmend nach Gründung der städtischen AG Wiener Platz im Sommer 2023. Die SRK informierte über
den Status quo der städtischen AG Wiener Platz und führte Ergänzungen und Schwerpunkte aus Sicht des Sozialraums zusammen. Im Dezember
fand auf Wunsch der Akteur*innen ein weiterer Vernetzung Workshop zum Wiener Platz statt. Fokus war die Vernetzung der Akteure*innen vor Ort
und die
Seite 11 von 14
4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Sozialräumliche Themenermittlung6
Birlikte / Jahrestag Nagelbombenanschlag Planungen & Orga zum 21.
Jahrestag des Anschlags
ja
Klicken oder
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AK Schulsozialarbeit: psychische Gesundheit bei Grundschulkindern
(suizidale Gedanken, Depression..)
persönliche Begleitung und Umgang
(Perspektive Fachkräfte)
ja
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Schauspiel / Depot: Zusammenarbeit/-wirken von Schauspiel und
freier Szene, Weiterentwicklung nach Umzug Schauspiel zum
Offenbachplatz (voraussichtlich 2026)
Es soll ein Kooperationshaus
entstehen. Wir, als soziale Akteure
möchten daran mitwirken.
ja
Klicken oder
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Umzug Jugendladen Der Jugendladen hat Räumlichkeiten
von 2 x 30 m². Es gibt zu wenig Platz
für Bewegung und Spiel.
ja
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FC-Stiftung nimmt Arbeit in Mülheim (Bezirk) auf "Start mit KiTas und Grundschulen
Kooperationen sind gestartet bzw.
starten demnächst"
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6 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx
Seite 12 von 14
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Klicken oder
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Wiener Platz – Gestaltung, Belebung, Weiterentwicklung Vernetzung der Akteur*innen,
Möglichkeiten der Belebung des
Platzes
ja
Wildes Parken und Aufenthaltsqualität Marktplatz Berliner Straße AK Markplatz bearbeitet diese
Themen
ja
AK Übergang: Übergang zwischen den Systemen ja
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
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Sozialraumgebietsanalyse
Die Sozialraumgebietsanalyse wurde im Mai 2025 in der BV9 ohne Änderungen beschlossen. Zudem begann die Konzept- und Formatentwicklung für
die Umsetzung Planungskonferenzen.
Seite 13 von 14
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung7
Kennzahl/Indikator Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
Text Keupstraße: Keup 2.0 (Führungen/Wissenstransfer/Identifikation
an/für nächste Generationen)
Idee, Konzeption, Durchführung,
Begleitung,
planmäßig
Mülheim-Nord: Kinderfest Berliner Straße / Marktplatz am 20.09. Moderation des AK und
Umsetzungsbegleitung, Organisation,
Planung Geldmittelakquise
planmäßig
Keupstraße: Birlikte / Jahrestag Nagelbombenanschlag Planung, Erstellung eines
Programmflyers, Koordination auf der
Veranstaltung
planmäßig
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Mülheim-Nord: Bücherschrank Unterstützung Spendenaufruf,
Geldmittel, Beteiligung an Organisation
planmäßig
Klicken oder
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Stammheim: Stadtteilfest 2026 Geldmittelakquise, Organisation,
Begleitung, Vernetzung
planmäßig
Klicken oder
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Vernetzungstreffen Wiener Platz Moderation und Vernetzung der
Akteure
planmäßig
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
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7 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind
Seite 14 von 14
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen)
Vernetzung
Teilnahme der SRK am AK Übergang Kita-Grundschule auf Ebene Dezernat IV & RBB 1-4x jährlich
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Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
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- Ausblick Folgejahr
- Soziale Infrastruktur
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- Stadtentwicklung
Die Entwicklungen um die Bauprojekt in Stammheim, an der Ecke Keupstraße/Schanzenstraße, an der Peter-Huppertz.Str. und an der Ecke
Mündelstraße/ Zehntstraße wird weiterverfolgt.
- Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
- Int. Tag gegen Rassismus, Aktion am 19. März 2026
- K!NDERSACHE – Kinderfest auf dem Marktplatz 2.0
- Stadtteilfest Stammheim am 20.06.2026
- 22. Jahrestag Nagelbombenschlag, 9.Juni 2026
- Mülheimer Geschichten, fortlaufend
- ggf. personelle Veränderungen
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2025
Bezirk Nippes
Seite 1 von 19
Jahresbericht für das Jahr 2025
und das Sozialraumgebiet Bilderstöckchen
des Trägers Netzwerk e.V. Soziale Dienste und Ökologische Bildung
Seite 2 von 19
1. Veränderungen im Sozialraumgebiet
- Soziale Infrastruktur
Drei neue Startchancen -Schulen in Bilderstöckchen: Die Grundschulen GGS Alzeyer Straße und KGS Lukas -Schule sowie die
Gemeinschaftshauptschule Bilderstöckchen wurden, ihrem hohen Sozialindex entsprechend mit einem Förderzeitraum von 5 -10 Jahren ins
Startchancen-Programm NRW aufgenommen. Ziel ist es, der starken Abhängigkeit des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft
entgegenzuwirken und Chancengerechtigkeit zu fördern. Finanziert werden Ausstattung, Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie zusätzliches
Personal in multiprofessionellen Teams. Zudem soll eine weitere Öffnung in den Sozialraum erreicht werden, was die bisher bereits sehr gute
Zusammenarbeit der Schulen in der Bilderstöckchen Konferenz und ihren Projekten weiter stärkt.
Einweihung des Neubaus „Haus Adelheid” im September 2025: Das neue Gebäude bietet großes Potenzial für innovative Beratungs- und
Projektarbeit im Sozialraum. Es ist das erste von zwei Gebäuden der seit 1967 in Trägerschaft des SkF e.V. befindlichen Wohn - und
Beratungseinrichtung für Schwangere und junge Eltern mit ihren Kindern. Es wurde termingerecht fertiggestellt und von den Bewohner*innen
bezogen, auch das „Moses-Babyfenster”, eine der ersten Babyklappen Deutschlands, ist erneut integriert. Nach Abriss des alten Gebäudes
soll das zweite Gebäude des Ensembles Ende 2026 fertig sein. Das Haus hat 28 Apartments mit Küche und Balkon sowie Gemeinschafts -
und Beratungsräume. Ein großer Veranstaltungsraum wurde bereits für die Bilderstöckchen Konferenz genutzt. Die Erdgeschossräume haben
direkte Außenzugänge und ermög lichen niedrigschwellige Angebote für benachteiligte Familien sowie partizipative Projekte, etwa einen
Kochkurs für Kinder mit Adipositas im Rahmen des Pilotprojekts „Sportabenteuer FitKids 2025”.
Ev. Nathanael -Kirche als „Vieren Ort” entwickeln und etablieren: Die Ev. Nathanael -Kirchengemeinde Köln -Bilderstöckchen ist mit
verschiedenen Veranstaltungen, Diskussionsrunden, Beherbergung der Wanderausstellung „Kirchen als Vierte Orte” des Museums Baukultur
NRW (Apr. -Mai 2025) und Konzeptentwicklungen zukünftiger Nutzungspotenziale offensiv in die Weiterentwicklung de r Gebäudenutzung
gestartet. Auch die Bilderstöckchen Konferenz ist begleitend in den sicherlich mehrjährigen Prozess involviert, mit dem Zi el, das Kirchen -
gebäude für den Stadtteil zu erhalten und in einen möglichst innovativen Begegnungsort weiterzuentwickeln! Das Gebäude bietet auch
Potenzial für interkulturelle, interreligiöse Veranstaltungen und Angebote, z.B. auch die Etablierung einer Senior*innengruppe für muslimische
Frauen. In unmittelbarer Nachbarschaft zu „Haus Adelheid” könnte die Kirche zudem als einer der wenigen großen Veranstaltungsorte des
Stadtteils eine synergistische Ergänzung darstellen!
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„Urban Musix – Neues Zentrum für Musiker”: Einrichtung und Vermietung von Proberäumen auf etwa 1.200 m² Fläche in den Büros des
ehemaligen Friesland Campina-Verwaltungsgebäudes. Im Rahmen des „REK LiebigQuartier” (Kernprojekt 03: „Transformation Molkereifläche
und Umgebung”) entspricht dies einem ersten Projekt zur kreativwirtschaftlichen, kulturellen Weiternutzung des ehemaligen Firmengeländes.
Die Umbauarbeiten begannen 2025, erste Mieter sind eingezogen. Das Zentrum begegnet dem großen Bedarf an Proberäumen in Köln, bietet
Vorteile für Musiker*innen (geschützte Lage im Wohngebiet, Tageslicht, Heizung) und trägt zur Belebung und Aufwertung des süd lichen
Sozialraumgebiets bei.
- Stadtentwicklung
Sanierungen und Neubauvorhaben der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH: (1) Im Jun. 2025 wurde die energetische
Sanierung der „Siedlung Rockenhauser Straße” mit 18 Wohnblöcken und 640 Wohneinheiten erfolgreich abgeschlossen. Seit 2022 erfolgten
im vermieteten Bestand Dämmung, Balkonaustausch, Wärmepumpen -Installation, Photovoltaikanlagen, Dachbegrünung , Mieterstrom-
Angebote. Der seit über 40 Jahren ansässige Kellerladen e.V. zieht mit Fahrrad- und Holzwerkstatt, Kinderfrisierstube und Jugendbüro in die
Kellerräume zurück. Der Eisenbahnwaggon als Vereinstreff und Café, die Edith-Stein-Kapelle und Grillstation bilden weiter das soziale Zentrum
der Siedlung. Auswirkungen von Mieterhöhungen auf die Bewohnerschaft gilt es zu beobachten, potenzieller Gentrifizierung entgegen -
zuwirken. (2) Start des klimaoptimierten Holzbauprojekts „Woodstöckchen” (Name aus Mitarbeitenden -Ideenwettbewerb), Kölns größtem
Wohnungsneubau in Holzbauweise auf dem 6.000 m² großen Areal des ehemaligen „Afrikanums” an der Ludwi gsburger Straße. Vier
Mehrfamilienhäuser mit 84 frei finanzierten Wohnungen entstehen u.a. mit Fassaden-/ Dachbegrünung, Photovoltaik, Wärmepumpen, Car-/
Bike-Sharing. Der Abriss des „Afrikanums” ist erfolgt, Betonfundamente sind gegossen, erste Gebäude befinden sich im Aufbau (je 3 Monate
Bauzeit).
(Energetische) und seniorengerechte Sanierungen sowie Neubauvorhaben der GAG: (1) Start der (energetischen) Modernisierung der
GAG-Bestände „Am Bilderstöckchen” 71-97/ Alzeyer Straße, mit 167 Wohneinheiten, in 2 von 4 Bauabschnitten (Jun ., Sep . 2025) im
(teil)entmieteten Bestand; Abschnitte 3 und 4 folgen 2027, Abschluss ist bis 2029 geplant: Dach -/ Balkonerneuerung, Wärmedämmung
(WDVS), Fenstertausch, Bad-/ Heizstrangsanierung, barrierefreier Bad-Umbau. Viele Mieter *innen möchten nach Sanierung zurückkehren.
(2) Baubeginn des Neubaus mit drei Gebäuderiegeln und 97 geförderten Wohnungen (100 %) nördlich „Am Bilderstöckchen”; Fertigstell ung
mit Infrastrukturraum für Quartiersarbeit voraussichtlich im 1. Halbjahr 2028. Die Verlegung des Bolzplatzes ist genehmigt und soll möglichst
vor Fertigstellung abgeschlossen sein. (3) Seniorengerechter, barrierearmer Umbau der Seniorenwohnanlage Schiefersburger Weg in 99 von
136 Wohnungen. Wegen Auslauf der öffentlichen Bindung wurde ein Prozess zur Bindungsverlängerung mit den Mieter*innen gestartet.
Seite 4 von 19
„BilderVeedel – Städtebauliche Qualifizierung der Longericher Straße”: Fortsetzung des Bauvorhabens eines g emischt genutzte n
Quartiers der Cube Real Estade auf 4 ha Fläche. Bauabschnitte 3 und 4 sind in die städtebauliche Qualifizierungsphase eingetreten. Das
Gesamtprojekt wird weiter intensiv verfolgt.
Wiederrichtung der Holzbrücke über die Äußere Kanalstraße: Nach Abriss der maroden Brücke „Escher Straße” vor rd. 5 Jahren, die die
beiden Hälften des Bürgerparks Nord verbindet – am Brückenende stadteinwärts in Bilderstöckchen liegt das Interim der neuen Gesamtschule
Weidenpesch – ist der Neubau nach zahlreichen Verzögerungen im Aug. 2025 gestartet. Die Hauptarbeiten für die wichtige und sichere
Verbindung für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen sollen bis Ende 2025 abgeschlossen sein.
- Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
„KlimaVeedel Bilderstöckchen”, sozialräumliches Kooperationsprojekt der RheinEnergie AG: Im zweiten Projektjahr gab es zahlreiche
gemeinschaftliche Aktivitäten im SRG . Kostenfreie Energieberatungen im Infomobil vor Ort (Getrud -Robert-Platz, seit Jan . 2025, 14-tägig),
„Ein Abend voller Wärme” (Mrz . 2025), „KlimaVeedel Sommerfest Bilderstöckchen” mit partizipativen Angeboten zu Energie, Klimaschutz,
Demokratie und sozialem Zusammenhalt (Jun . 2025 , zweimalige Unterbrechung wegen Gewitterwarnung). „D²HeaTEC: Kl imafreundliche
Wärme im Wohnquartier”, ein Forschungsprojekt zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung (seit Sept. 2025), durchgeführt vom Karlsruher
Institut für Technologie mit ASEW e.V. und RheinEnergie AG, gefördert vom Bundesministerium für Energie. Rund 70 Mieter *innen aus
sanierten und unsanierten Wohnblöcken (Aachener SWG und WSK) sind aktiv eingebunden. „KlimaVeedel Umfrage in Bilderstöckchen”:
Online-Umfrage unter Einwohner*innen zur Energiewende, Erfahrungen mit KlimaVeedel und Beratungsbedarfen (seit Okt. 2025).
Erste Maßnahmen zur Umsetzung des „Räumlichen Entwicklungskonzepts REK LiebigQuartier”: Beschlüsse des u.a. StEA und der
BV Nippes erfolgten als wichtige Voraussetzungen zur Konzept -Realisierung. (1) „Gewerbeflächenkonversion Geldernstraße in Köln -
Bilderstöckchen”, Beschluss über die Aufstellung eines Bebauungsplans ( Mrz. 2025). (2) „Besonderes Vorkaufsrecht der Stadt Köln für das
Gebiet ,LiebigQuartier’” (Mai 2025), Beschluss zur geordneten städtebaulichen Entwicklung gemäß des REKs ( Vorstellung in der
Bilderstöckchen Konferenz, Sept. 2025).
- ggf. personelle Veränderungen
Keine personellen Veränderungen.
Seite 5 von 19
2 Zielerreichung Schwerpunktziel
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Schwerpunktziel
Kinder- und
Jugendgesundheit
Verbesserung der Zugangs- und
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
zwischen Einrichtungen und Diensten
ist verbessert.
Auf Basis der Analyse der Zugangs-
barrieren sollen die folgenden Themen
in den Arbeitsgruppen und Projekten
bearbeitet werden:
- Sprachliche Barrieren
- Niedrigschwelligkeit
- Kulturelle Barrieren
- Persönliche Faktoren
Die herausgearbeiteten Themen
und Ansatzpunkte für Verbesser-
ungen sollen in Arbeitsgruppen/
Projekten bearbeitet werden im
Hinblick auf Empfehlungen für die
Veränderung und/oder Weiterent-
wicklung bestehender Standards.
Dabei soll auf bestehende Struk-
turen/Gremien soweit wie möglich
zurückgegriffen werden.
Die Projekte sollen mit dem
stadtweiten Projekt Klärung der
Struktur und Strategie der Präven-
tionsaktivitäten der städtischen
Dienststellen verknüpft werden.
Die Sozialraumkoor-
dination beteiligt sich an
mindestens einer
Arbeitsgruppe/einem
Projekt.
100%
Zwei
Arbeitsgruppen
wurden
eingerichtet
und haben
regelmäßig
getagt
Demokratieförderung
Erhebung und Bewertung der aktuellen
wesentlichen Herausforderungen im
jeweiligen Sozialraumgebiet mit den
Akteuren vor Ort
Die Herausforderungen im Sozial-
raumgebiet sind erhoben und
bewertet.
Eine Dokumentation liegt
vor.
100%
1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug
2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden
Seite 6 von 19
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Entwicklung von Ideen für Maßnahmen
im Sozialraumgebiet.
Sozialraumgebietsspezifische
Maßnahmen sind entwickelt.
Drei Ideen sind entwickelt. 100%
Umsetzung von sozialraumgebiets-
übergreifenden Maßnahmen/
Projekten zur Demokratieförderung
(werden gemeinsam mit der
Geschäftsstelle und V/3 entwickelt)
Sozialraumgebietsübergreifende
Maßnahmen sind umgesetzt.
Mindestens eine Maß-
nahme/ein Projekt ist
umgesetzt.
100%*
Vorschläge aus den einzelnen
Sozialraumgebieten:
„Gemeinsam für ein demokratisches
Klima in Bilderstöckchen“
Aktionen/Kampagnen der Bilderstöck-
chen Konferenz zur Demokratie-
förderung/Partizipation, zum Beispiel:
Dachprojekt mit zahlreichen
Unterprojekten
Förderantrag über 3.000,-
€ bei RheinStart ist gestellt.
100%
100%
1. „Woche(n) der Demokratie der
Bilderstöckchen-Konferenz“
Zielgruppenübergreifend, in möglichst
vielen Einrichtungen. Frei gestaltbare
Projekte, -tage, Aktionen usw.
(klein/groß, altersgruppen-, milieu-
bzw. religionsübergreifend) zur
Bewusstseinsbildung).
Eine Aktionswoche/-monat n der in
möglichst vielen Einrichtungen mit
Blick auf die Kommunalwahl
unterschiedliche Aktivitäten als
gemeinsame „Woche/Monat der
Demokratie“ auch medienwirksam
realisiert werden.
Mindestens zehn Akteure
der Bilderstöckchen Konfe-
renz sind eingebunden
100%
Mindestens ein Projekt/
eine Maßnahme wird
durchgeführt
100%
Mindestens 100
Einwohner*innen des
100%
Seite 7 von 19
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Sozialraumgebiets sind
eingebunden
2. „Werbekampagne
Wahlhelfer*innen“
aktivierende Aktion zur Frage „Wie
funktionieren Wahlen?“ Mobilisierung
einer positiven Auseinandersetzung
zur Förderung der Wahlbeteiligung.
An einem Abend wird unter
Einbindung der BA und des Amtes
34 (Bürgerdienste, 345 Wahlamt)
das Wahlverfahren erklärt und
zugleich für Wahlhelfer*innen
geworben. Zeitpunkt: vor der
Kommunalwahl.
Mindestens zehn Akteure
der Bilderstöckchen Konfe-
renz sind eingebunden
100%
Mindestens ein Projekt/
eine Maßnahme wird
durchgeführt
100%
Mindestens 100
Einwohner*innen des
Sozialraumgebiets sind
eingebunden
100%
3 „Klimapolitische Erkundung mit
den ‚Grannies for Future‘ in
Bilderstöckchen“.**
Sozialraumführung durch die
Sozialraumkoordination und
Austausch mit den Wohnungsbau-
gesellschaften/AG Wohnen zum
Schwerpunkt „Bilderstöckchen –
mit seinen Siedlungshäusern auf
dem Weg zum klimaneutralen
Stadtteil“.
Mindestens zehn Akteure
der Bilderstöckchen Konfe-
renz sind eingebunden
100%
Mindestens ein Projekt/
eine Maßnahme wird
durchgeführt
100%
Mindestens 100
Einwohner*innen des
Sozialraumgebiets sind
eingebunden
100%
Seite 8 von 19
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
4. Mottoarbeit „Bilderstöckchen
wählt“ zur Stärkung der Wahl-
beteiligung.
Aktivierung per Aushang, Verteiler
und auf der Homepage.
Mindestens zehn Akteure
der Bilderstöckchen Konfe-
renz sind eingebunden
100%
Mindestens ein Projekt/
eine Maßnahme wird
durchgeführt
100%
Mindestens 100
Einwohner*innen des
Sozialraumgebiets sind
eingebunden
100%
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen3:
*zum Projekt „Umsetzung von Sozialraumgebietsübergreifenden Demokratie-Projekten und Maßnahmen“:
(1) Erfolgreich realisiert wurde der Plakatwettbewerb „Was uns zusammen hält!” mit insgesamt 55 Teilnehmenden und 5 Siegerbeiträgen in 5
Kategorien. (2) Im Rahmen der Kommunal- und Integrationsratswahl hat die Sozialraumkoordination über ihre Unterarbeitsgruppe „AG Demokratie“
eine Digitale Task-Card (Pinnwand) entwickelt, die zentrale Informationsmaterialien (u. a. Texte, Erklärvideos und weiterführende Links) für
Fachkräfte und Multiplikator*innen bündelt. Die Pinnwand unterstützt Einrichtungen dabei, Wahl- und Beteiligungsinformationen bedarfsgerecht an
ihre Zielgruppen weiterzugeben und hierdurch politische Bildung und Teilhabe im Sozialraum zu stärken.
**zum Projekt „Klimapolitische Erkundung mit den ,Grannies for Future’ in Bilderstöckchen“:
Die Aktivitäten der Grannies wurde durch ein zweites Angebot in Bilderstöckchen ausgeweitet, den Flashmob „Veedelstote”. In Kooperation mit den
,Health4Future’ haben sie das interaktive Sensibilisierungs- und Aufklärungsprojekt zu den ,stillen Toten’ infolge von klimawandelbedingtem
Hitzestress auf dem „KlimaVeedel-Sommerfest in Bilderstöckchen!” sehr beeindruckend durchgeführt.
3 Hier bitte nur Besonderheiten erläutern, die bei Projekten aufgetreten sind, zum Beispiel, wenn ein Projekt nicht durchgeführ t werden konnte oder ein
Erwartungswert nicht erfüllt wurde
Seite 9 von 19
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel²
Sozialräumliches Ziel
Partizipative Förderung
der Gesundheit und
Verbesserung der
Teilhabe durch Abbau
von Zugangsbarrieren
und interaktiven
Maßnahmen der
Bewusstseinsbildung
Abbau von Zugangsbarrieren,
Verbesserung der Teilhabechancen von
Kindern mit Übergewicht/Adipositas:
„Sportabenteuer – partizipatives
Pilotprojekt für starke Kids und
Freunde“
wöchentliches Sportangebot mit zahlrei-
chen Sportarten. Fokus: Entwickeln von
Spaß/Freude am Sport, Abbau von
Hemmungen, möglichst späterer Über-
gang in bestehende Sportangebote.
Ziel: Verbesserung der physischen und
psychischen Gesundheit der Kinder.
Pilotprojekt der AG Gesundheit
und Sport das in Kooperation mit
der Kinderärztin vor Ort, den
Grundschulen in Bilderstöckchen,
dem Stadtsportbund sowie der
Sportjugend Köln, verschiedenen
Sportvereinen des Bezirks Nippes
(mit Angeboten im Sozialraum-
gebiet) und freien Trägern durch-
geführt wird.
Es wird eine Adipositas-Schulung
für die Sportvereine realisiert.
Auch Inhalte gesunder Ernährung
werden im Sportkurs thematisiert.
Pilotprojekt wird realisiert,
Adipositas-Schulung wird
durchgeführt
95%*
Mindestens zehn Grund-
schüler*innen werden mit
ihren Familien erreicht
100%
Mindestens fünf Akteuren
der Bilderstöckchen Konfe-
renz, drei Kooperationspart-
ner, drei Sportvereine (zehn
Sportarten) werden
eingebunden
100%
Stärkung der Gesundheit und Teilhabe
durch Sensibilisierung zur Suchtpräven-
tion und -Vermeidung:
„Rausch- und netzfrei durch Bilder-
stöckchen“
partizipativer Aktionstag zu den
diversen Themen der Sucht (Medien,
Alkohol, E-Zigaretten, Cannabis, Koks,
Lachgas, Gaming, Glücksspiel,
Pornographie, …).
Aktionstag der AG Jugend/AG
Stoffwechsel, die zunächst ein
Konzept zur partizipativen Reali-
sierung des interaktiven, möglichst
praxisnahen Aktionstags (zum
Beispiel Rauschparcours o. ä.)
erarbeitet. Verschiedenen Ziel-
gruppen (Schüler*innen, Jugend-
liche, Erwachsene) sollen am
Aktionstag zu unterschiedlichen
Ein Konzept wird entwickelt 100%
Ein Aktionstag wird realisiert 100%
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Schwerpunkten an verschiedenen
Standorten und Uhrzeiten erreicht
werden. Die partizipativ einge-
bundenen Kinder/Jugendlichen/
Schüler*innen sollen sich im Vor-
feld mit ausgewählten Themen der
Sucht partizipativ auseinander-
setzen (kreativ, musikalisch,
medial, …), die Einzelaktionen am
Aktionstag zusammenführen und
präsentieren. Zudem werden
Expert*innen eingeladen,
Methodenkoffer eingesetzt.
Mindestens zwanzig Kinder/
Jugendliche werden aktiv
eingebunden
100%
Mindestens zehn Akteure
werden eingebunden
100%
Mindestens 80
Einwohner*innen werden
erreicht
100%
Stärkung der
kulturellen Teilhabe
und Partizipation durch
Aktivierung und
Bildung für alle sowie
Identifikation mit und
ehrenamtliches
Engagement für den
Stadtteil
Stärkung der Teilhabe durch aktuelle
partizipative Angebote zur (ehrenamt-
lichen) Nutzung/Entdeckung des
öffentlichen Raums bzw. der Umnut-
zung von bisherigen Kirchenbauten als
Gemeingut, zum Beispiel:
100%
1. „Neue Nutzungsmöglichkeiten des
Quartiersplatz Altleiningenweg“
partizipative Entwicklung mit
Anwohner*innen und Anliegenden.**
Im Anschluss an die bereits poli-
tisch beschlossene, für das erste
Halbjahr 2025 anvisierte Entsiege-
lung und Umgestaltung des neuen
Quartiersplatzes sollen die Anwoh-
nenden und Anliegenden (zum
Beispiel benachbarte Grundschu-
len, Kath. Kirchengemeinde St.
Franziskus, GAG-Seniorenwohn-
anlage) über partizipative Maß-
Mindestens eine Maßnahme
wird in der Realisierung
unterstützt
Mindestens fünf Akteure aus
der Bilderstöckchen Konfe-
renz werden eingebunden
Seite 11 von 19
nahmen Möglichkeiten zur
weiteren Nutzung eröffnet werden
(zum Beispiel Anlage Bücher-
schrank, Bouleplatz, Übernahme
Platzpatenschaften, …). Dies
hängt jedoch vom Zeit- und
Kostenplan der beteiligten Ämter
und Unternehmen ab. Erst, wenn
diese in die Realisierung gehen
kann eine Beteiligung erfolgen.
Mindestens 20 Anwohnende
bzw. Anliegende werden
erreicht
Mindestens zwei
Austauschtreffen werden
realisiert
2. „Kirchenbauten sind Gemeingut
und deshalb …! Umnutzung der
Nathanaelkirche?“
die bevorstehende Umstrukturierung
innerhalb der Ev. Nathanael-Kirchen-
gemeinde Bilderstöckchen eröffnet
Chancen zur gemeinschaftlichen
Entwicklung eines neuen kulturellen
und vielfältig genutzten Ortes (Natha-
nael-Kirche) mitten in Bilderstöckchen.
Ziel: aktuelle Chancen für das Sozial-
raumgebiet ergreifen und für die Ein-
wohner*innen und Akteur*innen des
Sozialraumgebiets partizipativ zugäng-
lich machen. Hier wäre ggf. auch die
Verknüpfung mit dem Thema „multikul-
tureller Begegnungsort für Senior*innen
mit Migrationshintergrund“ möglich als
politischer gemeinsamer Ansatz.
Im Anschluss an die im November
2024 von Bezirksbürgermeisterin
Dr. D. Siebert in der Nathanael-
Kirche durchgeführten Veranstal-
tung „Kirchenbauten sind Gemein-
gut und deshalb…!“ bildete sich
spontan eine Gruppe Interes-
sent*innen (Anwohnende,
Akteure,…) die sich gemeinsam
mit der Pfarrerin R. Widdig und der
Nathanael-Gemeinde sowie der
Sozialraumkoordination für Umnut-
zungsmöglichkeiten engagieren
möchten. Die Arbeitsgruppe wird
ab Januar 2025 erstmals ein-
geladen (über Pfarrerin oder
Sozialraumkoordination).
Mindestens eine Maßnahme
wird in der Realisierung
unterstützt
100%
Mindestens fünf Akteure aus
der Bilderstöckchen Konfe-
renz werden eingebunden
100%
Mindestens 20 Anwohnende
bzw. Anliegende werden
erreicht
100%
Mindestens zwei
Austauschtreffen werden
realisiert
100%
Seite 12 von 19
Verbesserung der kulturellen Teilhabe,
Bildung für alle – Lerne Deinen Stadtteil
kennen:
„Kulturpfad Bilderstöckchen“
geschichtlich, sozial, kulturell, natur-
und klimarelevant bedeutsame Orte
werden entlang eines Stationenplans in
Wort und Bild vorgestellt.
Ziel: Generationenübergreifendes
Interesse und Begeisterung wecken für
den Stadtteil, das eigene Umfeld sowie
auch Geschichte allgemein, Stärken
des Images nach außen. Der Kulturpfad
soll auch in Schulen und Jugendeinrich-
tungen einsetzbar sein.
Der Kulturpfad der Geschichts-
werkstatt Bilderstöckchen ist
grundsätzlich lebendig angelegt,
das heißt er soll sukzessive gefüllt
werden und soll daher zunächst
online verfügbar sein (auf der
Homepage der Sozialraumkoor-
dination). Später soll auch eine
PDF-/Printversion mit ausgewähl-
ten Stationen erstellt und kosten-
frei verteilt werden. Auch sollen die
Wohnungsbaugesellschaften vor
Ort eingebunden werden (zum
Beispiel hinsichtlich Finanzierung
und Ausgabe). Erste Ausgabe wird
in deutscher Sprache verfasst.
Kulturpfad ist mit mind. 15
Stationen erstellt
100%
Kulturpfad ist online gestellt
100%
Kulturpfad ist als Broschüre
erstellt (pdf-Datei)
90%***
Erscheinen und Präsentation 90%***
Aufbau der bezirks-
übergreifenden
„Gesundheitsregion
KölnNord“, Stadt-
bezirke Chorweiler/
Nippes****
Unterstützung des Aufbaus der
Gesundheitsregion KölnNord durch die
Sozialraumkoordination im Stadtbezirk
Nippes mit besonderem Blick auf
Bilderstöckchen.
Köln wird vom Land NRW beim
Aufbau einer ersten Gesundheits-
region gefördert.
Die Sozialraumkoordination unter-
stützt die Projektmitarbeiter*innen
(PMA) beim Kennenlernen der
relevanten Akteur*innen in
Bilderstöckchen.
Das Projekt und die PMA
sind in relevanten Gremien,
zum Beispiel in der
Stadtteilkonferenz und
bezirklichen Arbeitskreisen
bekannt.
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen:
*zum Projekt „Sportabenteuer – partizipatives Pilotprojekt für adipöse Kinder und Freunde“
Die Durchführung der Adipositas-Schulung ist mit Prof. Dr. Dr. Christine Joisten (SpoHo Köln) und Dr. Elisabeth Lenz (Kinderärztin vor Ort)
konzeptionell und inhaltlich vorbereitet und wird aus terminlichen Gründen am 24.02.2026 als Online-Angebot für alle Sportvereine Kölns realisiert.
**zum Projekt „Neue Nutzungsmöglichkeiten des Quartiersplatzes Altleiningenweg“
Voraussetzung für das Projekt ist die Umgestaltung des Quartiersplatzes durch die Stadt Köln, welche aber zunächst vom ersten Halbjahr 2025 ins
zweite Halbjahr 2025 verschoben und immer noch nicht begonnen wurde
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***zum Projekt „Kulturpfad Bilderstöckchen“
Verzögerungen der finalen Erstellung und Präsentation ergaben sich, da die Anzahl möglicher Stationen des Kulturpfads auf über 50 anwuchs und
zudem sowohl ein ,Online-Geschichtsverzeichnis der Straßennahmen Bilderstöckchens mit historischer Herleitung’ sowie die Online-Stellung der
Chronik „111 Jahre Blücherpark” zum kostenlosen Downloaden auf der Homepage der Sozialraumkoordination realisiert wurden! Aufgrund der im
Jahresverlauf neu entstandenen Kooperation mit den Akteuren des Kulturpfads Bickendorf wird die öffentliche Präsentation der Kulturpfads erst in
2026 mit der ersten installierten Plakette der Presse und zusammen mit den Bickendorfer Akteuren vorgestellt.
****zum Projekt „Unterstützung durch die Sozialraumkoordination beim Aufbau der Gesundheitsregion im Bezirk Bilderstöckchen“
Aufgrund verschiedener Verzögerungen in den Abstimmungsprozessen hat sich der Start des Projekts deutlich verzögert, insbesondere die
Einstellung der Projektmitarbeiter*innen, so dass die unterstützende Arbeit der Sozialraumkoordination erst im nächsten Jahr beginnen kann.
4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Sozialräumliche Themenermittlung4
Gefährdung/Rettung
des offenen
Bereichs des
Jugendbüros
(offener Bereich des
Kellerladens e.V.)
Ein erster Austausch über den Stand der Dinge (auch zur
Sensibilisierung für das Thema) und potenzielle Möglichkeiten der
Allianzen und Ansprechpartner in Verwaltung und Politik hat
Wege für mögliche nächste Schritte aufgezeigt, wie zum Bespiel
Kontaktaufnahme zum Jugendamt und zum Dezernat V.
Ebenfalls laufen Gespräche zwischen Jobcenter und
Stadtverwaltung. Ebenso wurden und werden diverse Stiftungen
kontaktiert für Zuschüsse zur offenen Jugendarbeit des
Kellerladens
Der offene, insbesondere auch
präventiv tätige Bereich des
Kellerladen-Jugendbüros (seit 1998)
ist durch die strikten Vorgaben des
Jobcenters, nur noch Jugendliche im
SGB II-Bezug in die Beratung
aufzunehmen, zusammen mit einer
neuen, zu gering angesetzten
Fallpauschale ernsthaft strukturell,
in Bearbeitung
4 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
finanziell und somit in seiner
Existenz bedroht
Einbindung des
Neubaus der
Dreifachturnhalle
nördlich des
KlimaParks in ein zu
entwickelndes
Gesundheitsareal?
Potenzial für ein Gesundheitsareal – für Mensch und Natur
(Arbeitstitel) mit Fokus Sport und Naherholung, Naturerleben,
Klimaschutz/-wandelanpassung und Artenschutz/-vielfalt?
Im nördlichen Bilderstöckchen, am Übergang zwischen
Wohnbebauung und Gewerbegebiet Bilderstöckchen treffen der
bereits vorhandene StadtNaturPark Nippes mit KlimaPark und zu
verlegendem Bolzplatz sowie das nördlich angrenzende, in
Renaturierung befindlichen Landschaftsschutzgebiet des
ehemaligen Kieswerks am Heckhofweg auf den vorgesehenen
Neubau der Sporthalle. Die Idee, dieses Gebiet zu einem
übergreifenden Areal zusammenzufassen gilt es mit BA und ggf.
auch Bezirksbürgermeisterin zu diskutieren und evtl.
Entwicklungspotenziale zu identifizieren. Leider ist der noch
vorhandene Rest-Baggersee aufgrund der Ausweisung als
Renaturierungsgebiet nicht als Naturbadesee erschließbar.
Am südlichen Ende des
Gewerbegebiets Bilderstöckchen, an
der Ecke Robert-Perthel-Straße/
Ruth-Hallensleben-Straße, soll auf
einer bisherigen Brachfläche eine
Dreifachturnhalle für die neue
Gesamtschule Weidenpesch
(Interim) entstehen.
ja
Nicht-kommerzielle
Begegnungsorte für
Erwachsene
(Männer) im
Öffentlicher Raum
zum Treffen und
Austauschen.
Wem gehört der öffentliche Raum? Kurzfristige Ablösungsproble-
me ehemaliger Nutzer*innen der OT Lucky’s Haus verdeutlichten
den großen Bedarf und Mangel an Treffpunkten für (junge)
Erwachsene im öffentlichen Raum, sowohl mit kommerzieller
Anbindung (fehlende Außengastronomie, verschärft durch den
Unfalltod des Pizzeria- und Café-Betreibers am Schiefersburger
Weg-Platz) als auch nicht-kommerziell. Während für Kinder,
Jugendliche und Senior*innen zahlreiche soziale Orte bestehen,
fehlen wetterfeste Möglichkeiten für (junge) Erwachsene, sich
abends auszutauschen, ggf. mit Grillstelle oder Feuerplatz.
Partizipative Findung und
Entwicklung öffentlicher Orte als
Begegnungsorte für insbesondere
(junge) Erwachsene.
ja
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Solche Orte sind auch eine Frage Sozialer Gerechtigkeit, da
benachteiligte Gruppen in Mietwohnungen oft keinen eigenen
Garten haben. Es gilt, Orte zu prüfen und mit der Anwohnerschaft
als abendliche Treffpunkte zu entwickeln (Platzpatenschaften).
Auch den geplanten Quartiersplatz Altleiningenweg gilt es in die
Überlegungen miteinzubeziehen.
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
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Sozialraumgebietsanalyse
Der Prozess der Sozialraumgebietsanalyse wird im Sozialraumgebiet Bilderstöckchen im Dezember 2025 begonnen.
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung5
Kennzahl/Indikator Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
„Dun un Schwade“
Ehrenamtsinitiative
gegen Einsamkeit,
zur Stärkung von
Beteiligung
Bedarfsorientierte Angebotsentwicklung zur niedrigschwelligen
Beteilung im Stadtteil.
Akteure wurden miteinander in
Kontakt gebracht, das Projekt wurde
in den verschiedenen Gremien
vorgestellt
planmäßig
5 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind
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„Le(a)se ein Buch
– Bilderstöckchen
2.0“
Sanierung und
Neugestaltung der
Bücherkisten
Der Restaurierungs-/Sanierungsbedarf zweier Bücherstöckchen
wurde benannt und konnte durch die Jugendwerkstatt Nippes,
finanziert durch sozialräumliche Mittel, erfolgreich abgeschlossen
werden. Die Analyse der übrigen aufgestellten Bücherkisten ergab
weiteren Bedarf zumindest grundsätzlicher Sanierungsarbeiten
(neue Bodenplatten, neue Plexiglasscheiben, Grundreinigung,
Ersatzteilaustausch), die in 2026 umgesetzt werden sollen.
Zwei Bücherstöckchen wurden
erfolgreich saniert.
planmäßig
Stärken des
Bürgerschaftlichen
Engagements
durch Fördern des
Bürgervereins Bil-
derstöckchen e.V.
Unterstützen des Bürgervereins nicht nur in allen Projektvorhaben,
um auch die in 2025 anstehende Vorstandswahl zum Erfolg zu
führen: Kooperative Realisierung des KlimaVeedelsfests,
Unterstützung durch kostenfreie Raumnutzung, Aufstellung
Gartengerätebox zur Pflege der Pflanzkisten am Bildstock-Platz,
Netzwerkarbeit u.v.m.
KlimaVeedel-Sommerfest wurde in
Kooperation der RheinEnergie AG,
des Bürgervereins, der Bilderstöck-
chen Konferenz und Sozialraumkoor-
dination erfolgreich realisiert. Neuer
Vorstand konnte gewählt werden.
planmäßig
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
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Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen)
Vernetzung
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Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
Aufgrund der in den letzten Jahren zunehmend gewachsenen Anzahl bezirksweiter Arbeitskreise (z.B. neu AK Beratung, AK Schulsozialarbeit,
neben Netzwerk Frühe Hilfen, Netzwerk Erziehung in Schule NEIS, Stadtbezirkskonferenz) sind viele Akteur*innen, die auch den bezirksweiten
Austausch suchen, zunehmend zeitlich gebunden, so dass weniger Ressourcen bleiben, auch noch in den zudem kleinräumigeren AGs des
Sozialraumgebiets teilzunehmen. Hier gilt es, die Netzwerkarbeit an die Bedarfe und Möglichkeiten der Akteur*innen vor Ort anzupassen.
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5. Ausblick Folgejahr
- Soziale Infrastruktur
Schwerpunkt „Sozialraumgebietsanalyse Bilderstöckchen”: Das Jahr 2026 steht im Zeichen der „Sozialraumgebietsanalyse” als Teil
des alle 5 Jahre zyklisch zu durchlaufenden Prozesses des Programms „Lebenswerte Veedel”. Die Analyse basiert auf dem städtischen
„Lebenslagenbericht” mit der Benennung spezifischer ,Herausforderungen‘ und abgeleiteter ,Strategischer Ziele’. Diese werden in einer
partizipativ vorbereiteten „Bürger*innenkonferenz” und anschließender „Sozialraumkonferenz” mit Akteur*innen vor Ort weiter konkretisiert
und gewichtet. Die Ergebnisse fließen als Beschlussvorlage in die BV Nippes ein, welche die Schwerpunktarbeit für die nächsten 5 Jahre
festlegt. Ab 2027 folgt die „Planungskonferenz” zur Entwicklung konkreter Maßnahmen. Da der anspruchsvolle Prozess möglichst innerhalb
eines Jahres bis zum BV-Beschluss abgeschlossen sein sollte, werden viele Ressourcen (der Sozialraumkoordination, Einwohner*innen,
Akteur*innen) gebunden sein. Zusätzliche sozialräumliche Aktivitäten sollten daher behutsam geplant werden, um nicht zu überfordern.
Haushaltssperre ab November 2025, drohende Fortsetzung in 2026 zunächst abgewendet: Verunsicherungen und existenzielle Sorgen
bei den Freien Trägern prägen aufgrund der dramatischen Haushaltssituation erneut den Jahreswechsel. Welche Auswirkungen haben die
vertieften Sparvorgaben auf die Freiwilligen und die Standards der Pflichtigen Aufgaben in 2026? Wieder drohen massive Beeinträchtigun-
gen, Strukturverluste, Entlassungen hochqualifizierter Mitarbeiter*innen als Folgen möglicher weiterer Kürzungen. Erneut beginnt die zer-
mürbende Zeit des Bangens und Hoffens, dass die Maßnahmen zu den „unverzichtbaren Strukturen der Träger gezählt werden, die für den
Sozialen Frieden und das Miteinander in Köln wichtig sind und im kommenden Jahr gesichert werden” sollen. Sozialräumliche Gemein-
schaftsprojekte müssen daher noch enger bedarfsorientiert, ressourcenschonend und synergistisch geplant und umgesetzt werden!
Fertigstellung der sog. ,Schützenden Hand’ des SkF e.V., „Haus Adelheid”: Die Fertigstellung und Eröffnung des zweiten Segments
des wie eine schützende Hand ausgerichteten Gebäudeensembles mit zum Quartier geöffneten Innenplatz wird in der 2. Jahreshälfte 2026
erwartet. Dort werden sowohl das SkF-Familienzentrum Haus Adelheid (aus Interim) einziehen als auch zusätzliche Wohnungen entstehen.
„Neubau Dreifachturnhalle am KlimaPark”: Der von der Stadt Köln initiierte Neubau zur Förderung von Schul- und Vereinssport wird im
Sozialraumgebiet mit großer Hoffnung erwartet. Er soll die dringend benötigte Interimsversorgung für den Schulsport, insbesondere der
neuen Gesamtschule Weidenpesch (im Nordpark-Interim, bis 2032) sicherstellen, die begrenzten Hallenzeiten für den Vereinssport in Bilder-
stöckchen entlasten und somit auch neue Sportangebote vor Ort ermöglichen. Nach Ausschreibung (Feb. 2024) und Beschluss zur Freigabe
des Geländes nördlich des KlimaParks (Jun. 2025) soll der Investor die Turnhalle bauen, die nach Fertigstellung nebst Grundstück von der
Stadt gekauft oder langfristig angemietet wird. Die Halle bildet zusammen mit dem benachbarten Bolzplatz, dem KlimaPark, dem StadtNatur-
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Park Nippes und dem zu renaturierenden Landschaftsschutzgebiet am ehemaligen Kieswerk ein Areal mit großem Gesundheits-, Erholungs-
sowie Arten-, Natur- und Klimaschutz-Potenzial, das künftig noch stärker in die sozialräumliche Arbeit eingebunden werden soll.
„Gartenlabor für Bilderstöckchen am Blücherpark”: Nach Beschluss der BV Nippes (Mai 2025) soll das innovative Angebot der Stadt
Köln zur Förderung der Selbstversorgung mit gesundem, regional und saisonal angebauten Obst- und Gemüse in Kooperation mit dem
Kleingärtnerverein Flügelrad e.V. auf einem Teilgebiet des ehemaligen Gärtnerei-Bauhofs realisiert werden. Neben der Erweiterung des
Tennis-Vereins Grün-Gold e.V. sind 20 Parzellen (75-100 m2) zum Pachten, eine Wasserzapfstelle, ein öffentllicher Rundweg mit zentralem
Platz und Bänken sowie Obstbaum-Neupflanzungen vorgesehen. Erste Rodungsarbeiten im verwilderten Gelände haben im Herbst 2025
stattgefunden, so dass eine Realisierung und Eröffnung im Laufe des Jahrs 2026 mit Spannung erwartet wird.
- Stadtentwicklung
Eröffnung des „Woodstöckchens”: Auch die Eröffnung und der Bezug des neuen, innovativen Holzbau-Quartiers der Aachener SWG mit
84 Wohnungen an der Ludwigsburger Straße wird im 1. Halbjahr 2026 erwartet, ein weiteres städtebauliches Highlight für Bilderstöckchen.
„Quartiersplatz Altleiningenweg” und „Veedelsparkplatz Kuseler Straße”: Die beschlossene Entsieglung und Neugestaltung des Quar-
tiersplatzes wurde von der Stadt erneut auf Anfang 2026 verschoben. Dadurch ist eine Anbindung an das AWO-Projekt „Gemeinsam sind
wir stärker” (2023–2025) nicht mehr möglich. Nach der ersten Umgestaltung soll partizipativ mit Anwohner*innen und Nutzer*innen die ge-
meinsame Nutzung, Platzpatenschaften und weitere Elemente (Bücherschrank, Boule-Platz) erarbeitet werden – nun ohne Unterstützung
des AWO-Projekts. Zur Prüfung der Freigabe der angrenzenden Netto-Parkplatzfläche für Anwohner*innen in Kooperation mit dem Markt-
betreiber, beauftragt durch die BV Nippes (Jan. 2025), gibt es im Gegensatz zum bereits realisierten „Feierabend-Parken” auf dem ALDI-
Parkplatz im südlichen Bilderstöckchen, noch keine Neuigkeiten. Ein „Veedelsparkplatz Kuseler Straße” würde den durch die Schließung der
maroden Tiefgarage an der Hunsrückstraße eskalierten Parkraummangel entschärfen und die Akzeptanz des Quartiersplatz-Umbaus deut-
lich steigern. Beide Projekte sollten daher als zusammenhängend betrachtet und zeitnah realisiert werden.
- Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
„Gesundheitsregion Köln-Nord”, überbezirkliches Kooperationsprojekt der Stadt Köln: Gefördert vom Ministerium für Arbeit, Gesund-
heit und Soziales NRW, realisiert die Stadt Köln (etwas verzögert) von Jul. 2025 bis Mrz. 2028 in Nippes und Chorweiler den Aufbau der
bezirksübergreifenden Gesundheitsregion Köln-Nord. Ziel ist es u.a., den Zugang der Einwohner*innen zu medizinischer Versorgung zu
erleichtern und stärker sowie schwächer versorgte Bezirke besser zu verküpfen, durch engere Kooperation und Vernetzung lokaler medi-
zinischer, therapeutischer, pflegerischer und sozialer Angebote sowie Leistungen von Ämtern und Krankenkassen. Die Sozialraumkoor-
dination unterstützt ab 2026 u.a. die Projektmitarbeitenden bei der Einführung in bestehende Gremien und Netzwerke.
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„Präventive Angebote zur Pflegevermeidung und Gesundheitsförderung Kölner Senior*innen”, stadtweites Kooperationsprojekt:
Entwicklung einer Strategie (mit Finanzierungsvorschlägen) in der ,AG Gesundheit im Alter’ der Kommunalen Gesundheitskonferenz Köln
zur Verbreitung geeigneter Präventionsangebote in die Kölner Stadtteile – zunächst am Beispiel des in der AG Senioren Bilderstöckchens
entwickelten Schulungsangebots „Sturzprophylaxe im Alter” sowie Vorträgen zur Demenzprävention. Bereits angedacht ist die Aufnahme der
Präventionsschwerpunkte in die Gesundheitsgespräche (Gesundheitsamt), Präventiven Hausbesuche, Workshops und Beratungen vor Ort.
„Jugendvertreter*innen der BV Nippes”, bezirkliches Kooperationsprojekt: Zur Förderung der Jugendpartizipation wurden nach dem
Piloten (BV Innenstadt) ab 2025 auch in der BV Nippes Jugendvertreter*innen eingeführt, die die Anliegen der Jugendlichen im Stadtbezirk
in die Bezirksvertretung einbringen und zu politischen Anträgen Stellung nehmen können. Die ersten Jugendlichen wurden vom Kölner Ju-
gendring benannt und pädagogisch betreut. Ab Schuljahr 2025/2026 erhalten die Teilnehmenden eine Aufwandsentschädigung. Dieses For-
mat ist Teil des städtischen Gesamtprojektes „Misch MIT! Kinder- und Jugendbeteiligung in Köln“ und ordnet sich in die seit 01.10.2025 neu
in die in der Gemeindeordnung NRW eröffneten Möglichkeiten der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Kommunalpolitik ein (§
27 a GO NRW). Die pädagogische Betreuung ab 2026 ist noch in Abstimmung, Kooperation mit der Sozialraumkoordination ist angeboten.
- ggf. personelle Veränderungen
Keine personellen Veränderungen.
2025
Bezirk Porz
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Jahresbericht für das Jahr 2025
und das Sozialraumgebiet Post-Mitte/Urbach
des Trägers Diakonie Michaelshoven gGmbH Die Sozialen Hilfen
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1. Veränderungen im Sozialraumgebiet
- Soziale Infrastruktur
Gründung Klimatreff
Am 13. Februar 2025 wurde die Grundlage für den Verein 'Porzer Klimatreff e.V.' geschaffen. Der Porzer Klimatreff ging 2021 zunächst als
loser Zusammenschluss aus der Porzer Klimakonferenz hervor, einer Kooperation u.a. der Sozialraumkoordination mit der Klima AG des
Porzer Stadtgymnasiums. Ziel ist seitdem, das ökologische als auch soziale Klima in Porz zu stärken. Durch Aktionen wie der Porzer
Klimawoche – finanziell und fachlich unterstützt durch die Sozialraumkoordination – ist dies in den letzten Jahren bereits gut gelungen. Die
Vereinsgründung samt wachsender ehrenamtlicher Mitglieder ist ein wesentlicher Schritt in die Verselbstständigung des Klimatreffs und
somit ein Ressourcenaufwand vonseiten der Sozialraumkoordination immer weniger erforderlich.
Gründung IG Porzity
Im Frühjahr 2025 gründete sich – angestoßen durch das Zentrenmanagement im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts
(ISEK) – die neue Interessensgemeinschaft der Gewerbetreibenden aus der Porzer Mitte ‚Porzity e.V.‘ Erste
Aktivitäten der IG waren ein zweitägiger Herbstmarkt sowie die Entwicklung eines professionellen Logos für Porz Mitte unter Einbindung
lokal tätiger Akteure, darunter auch die Sozialraumkoordination.
papageienTREFF
Das vom SKM betriebene Quartiersprojekt in der Glashüttenstraße 1 wurde in diesem Jahr in das städtische Förderprogramm
‚Gemeinwesenarbeit‘ überführt.
- Stadtentwicklung
5o Jahre Bezirk Porz und Eingemeindung
In 2025 feierte Porz sein 50 -jähriges Bestehen als Bezirk der Stadt Köln und somit auch 50 Jahre Eingemeindung . Hierzu veranstaltete das
Bürgeramt in Kooperation mit der Bezirksbürgermeisterin einen Empfang, eine Veranstaltung mit Zeitzeugen und eine Fotoausstellung. Auch
diverse Akteure im sozialen Bereich nahmen das Jubiläum zum Anlass für Veranstaltungen und Projekte. (s.u.)
Eröffnung Neue Porzer Mitte (ISEK)
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Am 6.Juni wurde die Neue Porzer Mitte formell durch die Stadt Köln eröffnet, wobei die Bauarbeiten auch am Ende des Jahres noch nicht
abgeschlossen sind. Der Friedrich-Ebert-Platz stellte sich über den Sommer mit der Eröffnung des Restaurants ‚Nove‘ und der
Inbetriebnahme des Wasserspiels für Kinder als belebter Quartiersplatz heraus. Ebenfalls erfreulich ist die Neueröffnung diverser
gastronomischer Angebote in der Porzer Mitte, wie das türkische Café ‚Lavanta‘ auf der Mühlenstraße, das Café ‚La Casetta‘ auf der
Bahnhofstraße und das persiche Restaurant ‚Reisliebe‘ in der Brunnenpassage.
Eröffnung Parkanlage Glashüttenstraße (ISEK)
Als weiteren Bestandteil des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) eröffnete die Stadt Köln am 25. Oktober feierlich die neue
Parkanlage an der Glashüttenstraße. Die Umsetzung des Bauprojekts wurde – zur Freude der Bewohnerschaft – mehr als ein halbes Jahr
früher als geplant fertiggestellt. Mit dem Mehrgenerationenpark gehen viele Wünsche in Erfüllung, die Porzerinnen und Porzer bei der
vorangegangenen Bürgerbeteiligung der Stadt Köln geäußert hatten: Vielfältige Möglichkeiten zum Spielen, Bewegen und Sich Begegnen
machen den Park zu einem attraktiven Aufenthaltsort und einer Bereicherung und Aufwertung für das Porzer Zentrum. Die von der
Sozialraumkoordination ins Leben gerufene „Communtiy der Kümmerer“ (s.u.) war an der Gestaltung der Eröffnungsfeier beteiligt und wird
bei der zukünftigen sozialen Bespielung des Parks eine zentrale Rolle spielen.
Unterkunft in Urbach
An der Frankfurter Straße in Porz-Urbach entstand im Sommer ein Neubau mit 33 Appartments, welche die Stadt Köln als Unterbringung für
obdachlose Personen anmietet. Aufgrund der damit zusammenhängenden Befürchtungen aus der Bürgerschaft organisierte die
Sozialraumkoordination zusammen mit der KGS Kupfergasse und dem Amt für Wohnungswesen eine Info-Veranstaltung, bei der die Fragen
der Anwohner und Anwohnerinnen aus dem Stadtteil beantwortet und Bedenken aus dem Weg geräumt wurden.
- Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Runder Tisch „Sichere und Saubere Papageiensiedlung“
Unter Leitung der Sozialraumkoordination konstituierte sich am 6. Februar der Runde Tisch „Sichere und Saubere Papageiensiedlung“.
Mitglieder sind die LEG Immobiliengesellschaft, die Stiftung Dein Zuhause Hilft, die lokale Quartiersarbeit (papageienTREFF des SKM Köln),
Bürgeramtsleitung, Bezirksdienst der Polizei, Ordnungsamt, AWB, Hausmeisterservice sowie die Anwohnerschaft. Im papageienTREFF
veranstaltete die Sozialraumkoordination eine Bürgerversammlung, bei der rund 10 Anwesende aus der Siedlung Themen für den Runden
Tisch sammelten und zwei Delegierte zur Entsendung an das Gremium gewählt wurden. Die Entwicklung von gemeinschaftlich
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abgestimmten Lösungsansätzen zu den Themen rund um Müll, Parken, Instandhaltung und Wohnatmosphäre nahm zwei zweistündige
Sitzungen am „Runden Tisch“ in Anspruch. Die Ergebnisse werden in einem nächdten Schritt an die Bürgerversammlung weitergegeben und
der Dialog zwischen den beiden Gremien – moderiert durch die Sozialraumkoordination – kontinuierlich weitergeführt.
Community der Kümmerer
Der Schwerpunkt der Arbeit der Sozialraumkoordination lag in 2025 auf dem über bezirksorientierte Mittel finanzierten Projekt „Porzer Pfad“.
Über das Jahr hinweg ist es gelungen, Einrichtungen und Anwohnerschaft zu aktivieren, mit eigenständig durchgeführten Aktionen den Weg
am Jugendzentrum Glashütte in der Nähe der entstehenden Parkanlage sozial zu bespielen und zu verschönern. Darunter bspw. eine
wöchentliche Fitness Challenge am Pfad, Open Air Tanz-Kurse, das Streuen einer Wildblumenwiese und regelmäßige Müllsammelaktionen.
Der Beitrag der Sozialraumkoordination am Porzer Pfad war das wöchentliche Format „Talk am Zaun“, um niederschwellig mit Menschen
aus der Siedlung ind Gespräch zu kommen und sie über das Projekt zu informieren und zum Mitmachen zu aktivieren. Rechtzeitig zur
Eröffnung der Parkanlage ist so eine „Community der Kümmerer“ entstanden, die stetig wächst und sich nun auch mit zahlreichen Ideen und
viel ehrenamtlichem Engagement der Erhaltung des Parks als attraktiven Aufenthaltsort in Porz widmen wird.
Nachbarschaftsfest Glashüttenstraße
Nachdem die Premiere im letzten Jahr auf große Resonanz stoß, wurde am 6.Juni erneut ein Nachbarschaftsfest auf der Wiese zwischen
den Hochhäusern an der Glashüttenstraße unter Beteiligung zahlreicher lokaler Akteure umgesetzt.
Tag des guten Lebens
Der „Tag des guten Lebens“ – ein Veranstaltungsformat der AGORA KÖLN finanziert durch die Stadt Köln und bereits bekannt aus anderen
Kölner Veedeln kam am Samstag, den 20. September 2025, nach Porz-Mitte. Die Sozialraumkoordination, das Büro Porz Mitte und der
Porzer Klimatreff waren Kooperationspartner vor Ort. Passend zum 50-Jährigen Jubiläum der Eingemeindung und der Fertigstellung der
Neuen Mitte fand der Tag unter dem Motto „Wir feiern Veränderung“ statt. Das Porzer Zentrum bis hin zum Rheinufer wurde zwischen 10
und 16 Uhr zu einem autofreien Gebiet voller Leben, Begegnung und Kreativität. Die Sozialraumkoordination unterstütze die AGORA bei der
Aktivierung der lokalen Akteure und Anwohner zur Mitwirkung sowie bei der Bekanntmachung der Veranstaltung. Federführend organisierte
sie die Aktion „Sports Area“ in Kooperation mit der FC Stiftung und lokalen Sportvereinen sowie die kulinarische Aktion „Lange Tafel“ in
Kooperation mit der Moscheegemeinde, Interkult e.V., Alevitischem Kulturzentrum, Seniorennetzwerk Porz und papageienTREFF.
- ggf. personelle Veränderungen
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2. Zielerreichung Schwerpunktziel
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Schwerpunktziel
Kinder- und
Jugendgesundheit
Verbesserung der Zugangs- und
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
zwischen Einrichtungen und Diensten
ist verbessert.
Auf Basis der Analyse der
Zugangsbarrieren sollen die folgenden
Themen in den Arbeitsgruppen und
Projekten bearbeitet werden:
- Sprachliche Barrieren
- Niedrigschwelligkeit
- Kulturelle Barrieren
- Persönliche Faktoren
Die herausgearbeiteten Themen
und Ansatzpunkte für
Verbesserungen sollen in
Arbeitsgruppen/Projekten
bearbeitet werden im Hinblick auf
Empfehlungen für die Veränderung
und/oder Weiterentwicklung
bestehender Standards. Dabei soll
auf bestehende
Strukturen/Gremien soweit wie
möglich zurückgegriffen werden.
Die Projekte sollen mit dem
stadtweiten Projekt Klärung der
Struktur und Strategie der
Präventionsaktivitäten der
städtischen Dienststellen verknüpft
werden.
Die
Sozialraumkoordination
beteiligt sich an
mindestens einer
Arbeitsgruppe/einem
Projekt.
100%
Zwei
Arbeitsgruppen
wurden
eingerichtet
und haben
regelmäßig
getagt
1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug
2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden
Seite 6 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Demokratieförderung Erhebung und Bewertung der aktuellen
wesentlichen Herausforderungen im
jeweiligen Sozialraumgebiet mit den
Akteuren vor Ort
Die Herausforderungen im
Sozialraumgebiet sind erhoben und
bewertet
Eine Dokumentation liegt
vor
100%
Entwicklung von Ideen für Maßnahmen
im Sozialraumgebiet
Sozialraumgebietsspezifische
Maßnahmen sind entwickelt
Drei Ideen sind entwickelt 100%
Umsetzung von
sozialraumgebietsübergreifenden
Maßnahmen/Projekten zur
Demokratieförderung (werden
gemeinsam mit der Geschäftsstelle
und V/3 entwickelt)
Sozialraumgebietsübergreifende
Maßnahmen sind umgesetzt
Mindestens eine
Maßnahme/ein Projekt ist
umgesetzt
100%
Vorschläge aus den einzelnen
Sozialraumgebieten:
➢ Umsetzung der
Veranstaltungsreiche
Thekengespräch – ein Raum
für fairen Streit und ehrliche
Debatten über Themen aus
unserer Gesellschaft
Die Sozialraumkoordination
beteiligt sich an Themenfindung,
Organisation und
Öffentlichkeitsarbeit
Sechs Termine im Jahr
haben stattgefunden
100%
Veranstaltungsreihe findet
regelmäßig statt.
Seite 7 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen3:
Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben.
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel²
Sozialräumliches Ziel
Vernetzung und
Aktivierung
Siedlung
Glashüttenstraße
Konstituierung und Durchführung eines Runden
Tisches „Saubere und sichere
Papageiensiedlung“ mit institutionalisierten
Akteuren (LEG, Quartiersarbeit, Polizei,
Ordnungsamt, AWB,…) zur gemeinsamen
Bearbeitung der lokalen Problematiken (Sperr-)
Müll, Ratten, Drogenhandel
Runder Tisch ist konstituiert
und trifft sich regelmäßig
Mindestens drei Treffen haben
stattgefunden
100%
Maßnahmen zur
Problemlösung werden
entwickelt und umgesetzt
Mindestens eine Maßnahme
zur Problemlösung wurde
umgesetzt
100%
Aufbau und Umsetzung des Projekts „Porzer
Pfad“ – Begrünung und Bespielung am Weg an
der Glashütte zur Aktivierung der
Anwohnerschaft insbesondere mit Hinblick auf
die Fertigstellung des neuen Porzer Parks in
2026
Lokale Akteure
(Einrichtungen und Vereine)
werden für die
Projektmitentwicklung
gewonnen
Mindestens sechs lokale
Akteure beteiligen sich am
Projekt
100%
Gemeinschaftliche
Begrünungs- und
Mindestens sechs Aktionen
haben stattgefunden
100%
3 Hier bitte nur Besonderheiten erläutern, die bei Projekten aufgetreten sind, zum Beispiel, wenn ein Projekt nicht durchgeführ t werden konnte oder ein
Erwartungswert nicht erfüllt wurde
Seite 8 von 11
Bepflanzungsaktivitäten am
Pfad werden entwickelt und
umgesetzt
Eine Community der
Kümmerer ist etabliert
Mindestens drei Ehrenamtliche
bilden eine Gruppe, die sich
regelmäßig und verbindlich
trifft
100%
Unterstützung von
Verstetigung und
Ausweitung der
Porzer
Klimawoche
Beteiligung an einer Großveranstaltung im
Rahmen der Porzer Klimawoche
Zu Auftakt oder Abschluss
der vierten Porzer
Klimawoche findet unter
Beteiligung vieler Porzer
Akteure eine
Großveranstaltung statt
Eine Großveranstaltung im
Rahmen der Porzer
Klimawoche ist durchgeführt
100%
Stärkung des
Zusammenhalts
Fünfzig Jahre Bezirk Porz (zwanzig Jahre
Finkenberg)
Aktive Beteiligung an der
Planung und verbreiten im
Sozialraum
Eine Maßnahme zur
Identitätsentwicklung wurde
entwickelt und hat
stattgefunden
**
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen:
die ursprüngliche Idee, sich aktiv an der Planung bezirklicher Maßnahmen und Projekten zur den Feierlichkeiten im Rahmen des Jubiläums zu
beteiligen, ließen sich nicht umsetzen, da Planungen bereits zu weit fortgeschritten waren. Selbstverständlich wurden die durchgeführten
Maßnahmen und Projekte aber aktiv unterstützt und beworben.
4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
Seite 9 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Sozialräumliche Themenermittlung4
Förderung von
Bewegungsang
eboten
Im AK Kinder- und Jugendgesundheit wird auf den schwierigen
Zugang bzw. fehlende freie Plätze in Porzer Sportvereinen
hingewiesen. Auch die Verfügbarkeit von Sporthallen stellt eine große
Herausforderung dar.
Im Arbeitskreis werden mögliche
Alternativen eruiert zu Sporthallen,
um so Alternativ-Angebote bieten zu
können.
Ja, in
Bearbeitung
Gesunde
Ernährung bei
Schüler*innen
Es wird festgestellt, dass vermehr Schüler*innen ohne Pausenbrote in
die Schule kommen.
Es wird beschlossen, dass der AK
sich ausführlich mit dem Thema
gesunde Ernährung befasst, auch
um für die Schulen
Möglichkeiten/Projekte in Erfahrung
zu bringen, die hier Unterstützung
bieten können.
Ja, in
Bearbeitung
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben.
Sozialraumgebietsanalyse
In den Sozialraumgebieten Porz-Mitte/Urbach und Porz-Ost/Finkenberg/Gremberghoven/Eil wurde im Oktober 2025 mit dem Prozess der
Sozialraumgebietsanalyse begonnen.
Die Entwürfe des Dokuments sind erstellt und werden aktuell ergänzt. Parallel dazu läuft aktuell die Onlinebefragung über das ISG (Institut für
Sozialforschung und Gesellschaftspolitik):
Gleichzeitig ist die Sozialraumkoordination dabei, die Bürger*innenkonferenzen zu planen, die im ersten Quartal 2026 stattfinden sollen. In die
Bürger*innenkonferenzen werden die Ergebnisse der Onlinebefragung einfließen und hier präsentiert werden.
4 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx
Seite 10 von 11
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung5
Kennzahl/Indikator Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
Verschönerung
des
Unterstands auf
der Wiese
Rosenhügel
Nach der Beschädigung des verschönerten Unterstands, wurde
dieser vom Bürgerverein Zündorf gemeinsam mit Streetwork Köln
und den Jugendlichen aus der Siedlung renoviert.
Als Abschluss der Verschönerungsarbeiten wurde am 21. Juni 2025
ein Graffiti-Workshop abgehalten, um dem Unterstand ein schöneres
Erscheinungsbild zu verleihen.
Mit diesem Schritt ist die Aufwertung
des eins maroden Jugend-Treffpunkts
abgeschlossen.
Koordination und Finanzierung des
Graffiti-Workshops durch die
Sozialraumkoordination.
planmäßig erfolgt
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
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Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen)
Vernetzung
Runder Tisch Sichere und Saubere Papageiensiedlung Bis zu 4 Mal im Jahr
Bürgerversammlung Papageiensiedlung Bis zu 4 Mal im Jahr
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Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
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5. Ausblick Folgejahr
- Soziale Infrastruktur
5 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind
Seite 11 von 11
Es ist geplant, in 2026 den Start der Sozialraumgebietsanalyse zum Anlass zu nehmen, den Fokus der sozialräumlichen Arbeit verstärkt auf
den Stadtteil Porz-Urbach zu richten. Ziel ist eine intensive Erkundung der sozialen Infrastruktur sowie Ressourcen und Herausforderungen
vor Ort.
- Stadtentwicklung
In Porz-Mitte wird die Sozialraumkoordination weiterhin die Maßnahmen des ISEK begleiten (u.a. die anstehende Verschönerung des
Rheinboulevards) und sich für eine Revitalisierung der Porzer Innenstadt einsetzen.
In Porz-Mitte an der Grenze zu Zündorf-Nord wird in 2026 voraussichtlich das Lukasquartier der Evangelischen Gemeinde fertiggestellt, ggf.
mit einer halben Stelle Quartiersmanagement.
- Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Ziel ist, die in 2025 erfolgreich angestoßenen Kooperationsprojekte „Community der Kümmerer“ sowie „Lange Tafel“ auszuweiten und zu
verstetigen.
- ggf. personelle Veränderungen
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Seite 1 von 8
Jahresbericht für das Jahr 2025
und das Sozialraumgebiet Porz-Ost/Finkenberg/Gremberghoven/Eil
des Trägers Diakonie Michaelshoven gGmbH Die Sozialen Hilfen
Seite 2 von 8
1. Veränderungen im Sozialraumgebiet
- Soziale Infrastruktur
Im Sozialraum zeigt sich der Personalmangel in den Einrichtungen ähnlich wie in anderen Sta dtgebieten. Zum Jahresende schlo ß das
Beratungsbüro des Großvermieters Grand City Property in Finkenberg. Es ist zu erwarten, dass dadurch mehr Menschen in den Ang eboten der
freien Träger erscheinen. In Kooperation zwischen Grundschule und Sozialraumkoordination wurde das Programm Eltern -Talk NRW im
Sozialraumgebiet verortet. Die Finanzierung ist nun gesichert durch die Rheinenergie Stiftungen.
- Stadtentwicklung
In Finkenberg wurde der Fitnesparcours für jung und Alt in Kooperation mit der Grünstiftung und der Bürgeramtsleitung im Mai eröffnet. Im
Gewerbegebiet hat 2023 das Autokino in Eil geschlossen, ebenso der Wochenmarkt. Dies wirkt sich heute noch auf die Wohnqualität aus
Anfang 2025 starteten umfangreiche Bauprojekte die im Berichtszeitruam fertig wurden. Bau eines Logistikzentrums für rund 250
Mitarbeitende sowie Stellplätze für PKW und LKW. Die Sperrung der Steinstraße und der Brücke in Gremberghoven wikten sich auf das
Wohnumfeld aus .
- Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Aus dem Sozialraum nahmen Menschen an der 50-Jahr-Feier im Rathaus Porz teil.
Einrichtungen beteiligten sich außerdem am „Tag des guten Lebens“ in Porz-Mitte.
Es fand ein gemeinsames Jahresabschlusstreffen mit den Teilnehmenden der Stadtteilkonferenzen statt.
- ggf. personelle Veränderungen
Seit dem 01.06.2025 teilen sich Herr Schäfer und Frau Deppe-Polzin die Stelle der Sozialraumkoordination zu einem Stellenanteil zu je 50%
Wichtige Schlüsselpersonen im Sozialraum:
Die Geschäftsführung der Jobwerke, ging in Rente eine neue Leitung hat die Arbeit aufgenommen.
Ein neuer Kooperationspartner, die Lise Meitner Gesamtschule, ist erstmals im Netzwerk aktiv.
Der neue Direktor der Gesamtschule in Finkenberg engagiert sich stark im Sozialraum.
Die Streetworkerstellen waren lange unbesetzt. Die Langjährige Jugenpflge ging im Sommer 2025 in Rente. Die Stelle blieb unbesetzt.
Im Bürgerzentrum Finkenberg gab es einen Personalwechsel in der Führung, ebenso im Sozialdients des Johanniter Wohnen in Finkenberg
Zudem wechselte der Bezirksbürgermeister.
Seite 3 von 8
2. Zielerreichung Schwerpunktziel
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Schwerpunktziel
Kinder- und
Jugendgesundheit
Verbesserung der Zugangs- und
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
zwischen Einrichtungen und Diensten
ist verbessert.
Auf Basis der Analyse der
Zugangsbarrieren sollen die folgenden
Themen in den Arbeitsgruppen und
Projekten bearbeitet werden:
- Sprachliche Barrieren
- Niedrigschwelligkeit
- Kulturelle Barrieren
- Persönliche Faktoren
Die herausgearbeiteten Themen
und Ansatzpunkte für
Verbesserungen sollen in
Arbeitsgruppen/Projekten
bearbeitet werden im Hinblick auf
Empfehlungen für die Veränderung
und/oder Weiterentwicklung
bestehender Standards. Dabei soll
auf bestehende
Strukturen/Gremien soweit wie
möglich zurückgegriffen werden.
Die Projekte sollen mit dem
stadtweiten Projekt Klärung der
Struktur und Strategie der
Präventionsaktivitäten der
städtischen Dienststellen verknüpft
werden.
Die
Sozialraumkoordination
beteiligt sich an
mindestens einer
Arbeitsgruppe/einem
Projekt.
Zwei
Arbeitsgruppen
wurden
eingerichtet
und haben
regelmäßig
getagt
Demokratieförderung Erhebung und Bewertung der aktuellen
wesentlichen Herausforderungen im
Die Herausforderungen im
Sozialraumgebiet sind erhoben und
bewertet
Eine Dokumentation liegt
vor
1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug
2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden
Seite 4 von 8
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
jeweiligen Sozialraumgebiet mit den
Akteuren vor Ort
Entwicklung von Ideen für Maßnahmen
im Sozialraumgebiet
Sozialraumgebietsspezifische
Maßnahmen sind entwickelt
Drei Ideen sind entwickelt 100%
Umsetzung von
sozialraumgebietsübergreifenden
Maßnahmen/Projekten zur
Demokratieförderung (werden
gemeinsam mit der Geschäftsstelle
und V/3 entwickelt)
Sozialraumgebietsübergreifende
Maßnahmen sind umgesetzt
Mindestens eine
Maßnahme/ein Projekt ist
umgesetzt
100%
Vorschläge aus den einzelnen
Sozialraumgebieten:
➢ Stärkung des
Demokratiebewusstseins
Unterstützung lokaler Akteure bei
der Bearbeitung des Themas
Demokratiebewusstsein
Zwei
Aktionen/Veranstaltungen
haben stattgefunden
100%
Besuch einer demokratischen
Institution, wie zum Beispiel des
Rathauses oder des Landtags
Ein Besuch hat
stattgefunden
75%*
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen3:
*geplant ist ein Besuch im Haus der Geschichte in Bonn; aufgrund von Umbauarbeiten ist die Dauerausstellung bis zum 09. Dezember 2025
geschlossen, so dass der Termin für den Besuch auf den 15. Januar 2026 terminiert ist. Im Rahmen der Kommunal- und Integrationsratswahl hat die
3 Hier bitte nur Besonderheiten erläutern, die bei Projekten aufgetreten sind, zum Beispiel, wenn ein Projekt nicht durchgeführ t werden konnte oder ein
Erwartungswert nicht erfüllt wurde
Seite 5 von 8
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Sozialraumkoordination über ihre Unterarbeitsgruppe „AG Demokratie“ eine digitale Task-Card (Pinnwand) entwickelt, die zentrale
Informationsmaterialien (u. a. Texte, Erklärvideos und weiterführende Links) für Fachkräfte und Multiplikator*innen bündelt. Die Pinnwand unterstützt
Einrichtungen dabei, Wahl- und Beteiligungsinformationen bedarfsgerecht an ihre Zielgruppen weiterzugeben und hierdurch politische Bildung und
Teilhabe im Sozialraum zu stärken.“
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel²
Sozialräumliches Ziel
Wir für unser
Veedel –
Stärkung des
Zusammenhalts
„Sprich mit uns“ Regelmäßige Sprechstunde
im Sozialraumgebiet
Acht Sprechstunden haben
stattgefunden
100%
Erweiterung des „Urban Farming“ Projekts und
verstärkte Verantwortungsübergabe an die
Anwohner*innen
Absprache mit potenziellen
Förderern und Gespräche
mit Anwohner*innen
Zwei Veranstaltungen haben
stattgefunden
100%
Verantwortliche Personen aus
dem Umfeld wurden gefunden
100%
50 Jahre Bezirk Porz (20 Jahre Finkenberg) Aktive Beteiligung an der
Planung und Verbreiten im
Sozialraumgebiet
Eine Maßnahme zur
Identitätsentwicklung wurde
entwickelt und hat
stattgefunden
**
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen:
*** Projekt „Stärkung des Zusammenhalts – Fünfzig Jahre Bezirk Porz (zwanzig Jahre Finkenberg)
die ursprüngliche Idee, sich aktiv an der Planung bezirklicher Maßnahmen und Projekte zu den Feierlichkeiten im Rahmen des Jubiläums zu
Seite 6 von 8
beteiligen, ließ sich nicht umsetzen, da Planungen bereits zu weit fortgeschritten waren. Selbstverständlich wurden die durchgeführten Maßnahmen
und Projekte aber aktiv unterstützt und beworben.
4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Sozialräumliche Themenermittlung4
Sommercamp
Finkenhoven
Das Sommercamp Finkenhoven, das über viele Jahre gewachsen ist
und inzwischen ein gut besuchtes Programm in den Sommerferien für
die Jugendlichen im Sozialraumgebiet ist, wird im nächsten Jahr so
nicht mehr stattfinden.
Aktuell steht im Raum, dass das
Sommercamp zwar nicht mehr
zentral, aber dafür in den einzelnen
Stadtteilen weitergehen wird. Hier
gilt es, das Angebot weiterhin für
möglichst viele Kinder und
Jugendliche zugänglich zu machen.
Ja, in
Bearbeitung
Sommercamp
Finkenhoven
Das Sommercamp wird neu strukturiert. Es pausiert in 2026 und soll
ggf. mit anderen Akteuren 2027 wieder durchstarten
Klicken oder tippen Sie hier, um Text
einzugeben.
ja
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben.
Sozialraumgebietsanalyse
In den Sozialraumgebieten Porz-Mitte/Urbach und Porz-Ost/Finkenberg/Gremberghoven/Eil wurde im Oktober 2025 mit dem Prozess der
Sozialraumgebietsanalyse begonnen.
Die Entwürfe des Dokuments sind erstellt und werden aktuell ergänzt. Parallel dazu läuft aktuell die Onlinebefragung über das ISG (Institut für
4 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx
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Sozialforschung und Gesellschaftspolitik):
Gleichzeitig ist die Sozialraumkoordination dabei, die Bürger*innenkonferenzen zu planen, die im ersten Quartal 2026 stattfinden sollen. In die
Bürger*innenkonferenzen werden die Ergebnisse der Onlinebefragung einfließen und hier präsentiert werden.
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung5
Kennzahl/Indikator Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
Text Text Wert Wert
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
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Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen)
Vernetzung
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Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
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5. Ausblick Folgejahr
- Soziale Infrastruktur
Es bleibt zu beobachten, wie sich die Haushaltseinsparungen der Stadt Köln auf die Angebote im Sozialraum auswirken. Offen ist weiterhin,
wie es mit dem GWA-Gebiet in Finkenberg weitergeht, da die Beauftragung 2026 endet. Die Ergebnisse der Bürgerkonferenz werden in die
Arbeitsprozesse im SR eingepflegt. Vermehrt tritt seit Monaten Vandalismus, sowohl am Platz der Kulturen als auch in der Nähe der Häuser
der GPC in Finkenberg auf. Die gilt es genau zu beobachten, ob es ein temporäres Phänomen ist oder sich die Zustände grundsätzlich
5 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind
Seite 8 von 8
ändern. Nach wie vor drängt sich die Problematik des zunehmenden Mülls wieder in den Fordergrund. Auch dies wird entsprechende
betrachtet und ggf. gehandelt. .
- Stadtentwicklung
Das Gewerbegebiet Eil wird weiterhin beobachtet. Der Fokus liegt darauf, wie sich die dortigen Veränderungen dort auf den Sozialraum
auswirken. Im Jahr 2026 wird die Verkehrssituation in Gremberghoven (Einbahnstrasse) vermutlich erneut Thema werden. Die drohende
Sperrung des Parkplatze der LMG wird zu größeren Parkplatzproblemen und Verkehrschaos in Finkenberg führen
- Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Es wird wieder ein Treffen der Mitglieder der Stadtteilkonferenzen Porz- Mitte/Urbach und Finkenberg, Gremberghoven, Eil, am Jahresende
geben. Zusätzlich wird es eine gemeinsame Sozialraumkonferenz im Rahmen der SRG für beide Sozialraumgebiete geben.
Zur Verbesserung des Demokratie Bewusstseins steht erneut eine Fahrt zum Bundestag mit Bewohner*innen aus dem Sozialraumgebiet an.
- ggf. personelle Veränderungen
Derzeit sind keine personellen Veränderungen geplant. Es wird weiterhin beobachtet wie sich Kürzungen und Sparmaßnahmen auf die
Personalsituation der Träger vor Ort auswirkt.
2025
Bezirk Rodenkirchen
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Jahresbericht für das Jahr 2025
und das Sozialraumgebiet Meschenich/Rondorf
des Trägers Caritasverband für die Stadt Köln e.V.
Seite 2 von 12
1. Veränderungen im Sozialraumgebiet
- Soziale Infrastruktur
Das SeniorenNetzwerk Meschenich hat seit Herbst 2025 eine erweiterte internationalere Ausrichtung.
- Stadtentwicklung
Seit April ist die Ortsumgehungsstraße in Meschenich geöffnet und das Verkehrsaufkommen in der Dorfmitte ruhiger. Das nördliche Stück der
Brühler Landstraße ist nun gesperrt.
StadtBahn Süd: Die Vorläufige Endhaltestelle der Stadtbahn Süd wird nun doch Meschenich Nord sein (Am Kölnberg), sodass Mesch enich
Süd nicht durch die Bahn angefahren wird. Von dort aus sollen Buslinien die Mitte und den Süden von Meschenich anbinden. Eine P+R-Anlage
wird ebenfalls nach Norden verlegt. Der Stadtrat sollte die Pläne am 12. Dezember bestätigen; kein Baubeschluss, nur Grundlage für weitere
Planung. Als Begründung wird der zu enge Straßenraum im Ortskern (14,5 –15,5 m Breite, 60 m Engstelle von 13 m) aufgeführt, der eine
Stadtbahntrasse dort unmöglich macht. Hier gibt es keine Lösung nach Prüfung mit KVB.
- Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Das SeniorenNetzwerk Meschenich hat Ende Novemeber ein „Fest für alle ü60“ organisiert, mit Unterstützung der Sozialraumkoordination bei
der Planung und Durchführung.
- ggf. personelle Veränderungen
Ende 2025 gibt es einen Wechsel in der Leitung des Bezirksjugendamts, da der langjährige Bezirksjugendamtsleiter in den Ruhestand geht.
2. Zielerreichung Schwerpunktziel
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Schwerpunktziel
Informations- und Aufklärungsarbeit
multidiverser Adressat*innengruppe im
Dies umfasst zunächst strukturierte
Sammlung. In Verbindung mit dem
Relevante Materialien und
Methoden sind strukturiert
100%
1 inkl. Maßeinheit, Raum- und Zeitbezug
2 grün: erreicht, gelb: zum Teil erreicht, rot: nicht erreicht, grau: das Projekt konnte nicht durchgeführt werden
Seite 3 von 12
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Kinder- und
Jugendgesundheit
SRG verbessern
Ziel: gesundheitliche Aufklärungsarbeit
ist verbessert
➢ Vorschlag AP für alle SRG:
Sammlung aller relevanter
Materialien und Methoden
stadtweiten Projekt Informations-
und Aufklärungsarbeit für
gesundheitliche Angebote stadtweit
verbessern sollte in Verbindung
damit ggf. auch eine kriterien-
geleitete Analyse der
Ausgangssituation im
Sozialraumgebiet erfolgen.
gesammelt und auf dem
Sharepoint erfasst
Verbesserung der Zugangs- bzw.
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
zwischen Einrichtungen und Diensten
ist verbessert
➢ Vorschläge aus den einzelnen
SRG:
Welchen Netzwerkstrukturen
bedarf es, um eine bessere
Übergangssituation zu schaffen?
Direkte Anbindung an Arztpraxen,
Kitas, Familiengrundschulzentren
und Schulen.
Analyse der aktuellen Situation im
Sozialraum
100%
Verbesserung der Zugangs- und
Übergangsgestaltung
Ziel: (fallbezogener) Informationsfluss
zwischen Einrichtungen und Diensten
ist verbessert.
Auf Basis der Analyse der
Zugangsbarrieren sollen die folgenden
Die herausgearbeiteten Themen
und Ansatzpunkte für
Verbesserungen sollen in
Arbeitsgruppen/Projekten
bearbeitet werden im Hinblick auf
Empfehlungen für die Veränderung
und/oder Weiterentwicklung
bestehender Standards. Dabei soll
Die
Sozialraumkoordination
beteiligt sich an
mindestens einer
Arbeitsgruppe/einem
Projekt.
100%
Zwei
Arbeitsgruppen
wurden
eingerichtet
und haben
regelmäßig
getagt.
Seite 4 von 12
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Themen in den Arbeitsgruppen und
Projekten bearbeitet werden:
- Sprachliche Barrieren
- Niedrigschwelligkeit
- Kulturelle Barrieren
- Persönliche Faktoren
auf bestehende
Strukturen/Gremien soweit wie
möglich zurückgegriffen werden.
Die Projekte sollen mit dem
stadtweiten Projekt Klärung der
Struktur und Strategie der
Präventionsaktivitäten der
städtischen Dienststellen verknüpft
werden.
Demokratieförderung Erhebung und Bewertung der aktuellen
wesentlichen Herausforderungen im
jeweiligen Sozialraumgebiet mit den
Akteuren vor Ort
Die Herausforderungen im
Sozialraumgebiet sind erhoben und
bewertet
Eine Dokumentation liegt
vor
100%
Entwicklung von Ideen für Maßnahmen
im Sozialraumgebiet
Sozialraumgebietsspezifische
Maßnahmen sind entwickelt
Drei Ideen sind entwickelt 100%
Umsetzung von
sozialraumgebietsübergreifenden
Maßnahmen/Projekten zur
Demokratieförderung (werden
gemeinsam mit der Geschäftsstelle
und V/3 entwickelt)
Sozialraumgebietsübergreifende
Maßnahmen sind umgesetzt
Mindestens eine
Maßnahme/ein Projekt ist
umgesetzt
100%
Vorschläge aus den einzelnen
Sozialraumgebieten:
Seite 5 von 12
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
➢ Kinoreihe zur politischen
Teilhabe
➢ Wahl-Simulation für Jugendliche
➢ Polit-Talk
Es gibt eine Filmvorführung pro
Altersgruppe (Kinder, Jugendliche,
Erwachsene, Senior*innen). Diese
Filmvorführungen werden je nach
Zielgruppe eingerahmt von
spielerischen Elementen;
Austausch, Diskussion
Die Wahl-Simulation zeigt
Jugendlichen den Ablauf einer
Wahl und fördert ihre Analyse-
sowie Handlungskompetenz bei
ihrer demokratischen Teilnahme.
Der ebenfalls der Förderung
demokratischer
Teilhabefähigkeiten dienende Polit-
Talk soll im Rahmen des
Sommerfestes stattfinden. Er
beschäftigt sich konkret mit lokalen
politischen Themen, die
Meschenich betreffen (etwa 3.
Baustufe NordSüdbahn)
4 durchgeführte
Filmvorführungen
1 durchgeführte
Wahlsimulation
1 durchgeführter Polit-Talk
60%
10%
30%
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen3:
Im Rahmen der Kommunal- und Integrationsratswahl hat die Sozialraumkoordination über ihre Unterarbeitsgruppe „AG Demokratie“ eine digitale
Task-Card (Pinnwand) entwickelt, die zentrale Informationsmaterialien (u. a. Texte, Erklärvideos und weiterführende Links) für Fachkräfte und
3 Hier bitte nur Besonderheiten erläutern, die bei Projekten aufgetreten sind, zum Beispiel, wenn ein Projekt nicht durchgeführ t werden konnte oder ein
Erwartungswert nicht erfüllt wurde
Seite 6 von 12
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator1
Erwartungswert Istwert mit
Ampel2
Multiplikator*innen bündelt. Die Pinnwand unterstützt Einrichtungen dabei, Wahl- und Beteiligungsinformationen bedarfsgerecht an ihre Zielgruppen
weiterzugeben und hierdurch politische Bildung und Teilhabe im Sozialraum zu stärken. Darüber hinaus wurden von der SRK auch ein individuell auf
das Sozialraumgebiet zugeschnittenes Info-Plakat und ein Info-Post mit umfassenden Informationen rund um das Thema „Wie und wo kann ich
wählen gehen?“ vorbereitet und den Akteur*innen aus dem Sozialraumgebiet zur weiteren Verbreitung zur Verfügung gestellt. Von der Kinoreihe zur
politischen Teilhabe konnten aufgrund von krankheitsbedingten Ausfällen nur zwei von vier Vorstellungen stattfinden. Die zwei noch ausstehenden
werden Anfang 2026 nachgeholt. Der Polit Talk konnte nicht wie gedacht im Rahmen des Sommerfests stattfinden, da das Fest letztlich auf genau
einen Tag vor der OB-Stichwahl terminiert wurde und somit eine Mitwirkung der Bezirkspolitiker*innen nicht möglich war. Der Polit-Talk wird nun in
veränderter Form in 2026 umgesetzt, im Rahmen eines regelmäßigen Angebots, zu dem u.a. BV-Mitglieder eingeladen werden. Die Wahlsimulation
für Jugendliche konnte wegen mangelnden Kapazitäten der Einrichtungen nicht wie geplant vor der Kommunalwahl durchgeführt werden und wird mit
einem abgewandelten Format neu geplant.
3. Zielerreichung sozialräumliche Ziele
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur
Zielerreichung
Beschreibung
Kennzahl / Indikator
Erwartungswert Istwert
mit
Ampel²
Sozialräumliches Ziel
Vorschläge von
BAL und SRK
Hundefreilauffläche Die Gestaltung der Fläche, d.h.
Bepflanzung, wird im Jahr 2025
durchgeführt und von
unterschiedlichen Akteur*innen
begleitet.
Eine Bepflanzung hat
stattgefunden.
100%
Mobile Fahrradwerkstatt Die Mobile Fahrradwerkstatt ist
ein umgebauter Anhänger und
somit flexibel einsetzbar. Durch
die Begleitung von
Ehrenamtler*innen, die sich mit
2 Kooperationspartner*innen
sind gefunden
100%
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Fahrrädern auskennen,
bekommen Menschen die
Möglichkeit, ausgediente
Fahrräder wieder fahrtauglich zu
machen. Ziel ist es, Menschen
mobil zu machen, damit sie sich
frei fortbewegen können. Dieses
Projekt richtet sich an Menschen,
die sich keine professionelle
Reparatur leisten können.
Darunter zählen Leistungs-
bezieher*innen aus dem ALG II,
Grundsicherungsbeziehende,
Asylbewerberleistungsgesetz und
Flüchtlinge. Zielgruppen sind
daher Schulen, Flüchtlingsheime,
Jugendzentren und andere
interessierte Gruppen.
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen:
Die Bepflanzung der Hundefreilauffläche im Frühjahr wurde mit vier Bäumen und Sträuchern durchgeführt. Verantwortlich war das Grünflächenamt
der Stadt Köln. Für die mobile Fahrradwerkstatt wurden zwei Kooperationspartner gewonnen, die künftig die weitere Planung und Vermietung
übernehmen.
4. Projekte und Aktivitäten im Rahmen der Kernprozesse der Sozialraumkoordination
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
Sozialräumliche Themenermittlung4
Bewegungs-
angebote für
Kinder
Es fehlen Bewegungsangebote für Kinder vor Ort. Die Tanzschule in
Rondorf ist für Kinder aus Meschenich schwer zu erreichen und
darüber hinaus sehr teuer. Auch Sport- und Spielplätze fehlen.
Zusätzlich fehlt es an Übungsleiter*innen, die die Sportangebote
beaufsichtigen.
Aufgrund einer zur Verfügung
stehenden Freifläche, wird eine
alternative Nutzung (z.B. Pumptrack
Anlage) durch die
Sozialraumkoordination in
Kooperation mit anderen
Akteur*innen, wie dem Bürgerverein,
angestrebt.
in Bearbeitung
Schließung
Kinderarzt-
praxis
Seit Sommer 2024 befindet sich keine Kinderärztin/kein Kinderarzt vor
Ort in Meschenich. Die kinderärztliche Versorgung war daher in
Meschenich nicht mehr gegeben (insbesondere unter
Berücksichtigung der eingeschränkten Verkehrssituation vor Ort).
Es wurden Möglichkeiten zur
Überbrückung geschaffen, bis die
kinderärztliche Versorgung vor Ort
wieder sichergestellt werden kann
(kinderärztliche Erstversorgung 1x
pro Woche durch Frau Dr. Kleine-
Diepenbruck). Es wird auf
verschiedensten Wegen versucht,
eine Kinderärztin/einen Kinderarzt
für Meschenich zu gewinnen.
in Bearbeitung
StadtBahn-Süd Durch die geplante Verlängerung der StadtBahn-Süd sollen die
Stadtteile Meschenich und Rondorf an die Kölner Innenstadt und den
Hauptbahnhof angebunden werden.
Das Büro für
Öffentlichkeitsbeteiligung hat die
Umsetzung und den aktuellen
Sachstand in den
Stadtteilkonferenzen vorgestellt. Es
ja
4 entsprechend der Eintragungen aus SharePoint (https://dez-v.cteam.stadt-koeln.de/LwV/Lists/Sozialrumliche%20Themenermittlung/AllItems.aspx
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
werden Beteiligungsaktionen vor Ort
geplant. Zudem sollen
niedrigschwellige Informations-
veranstaltungen stattfinden. Die SRK
möchte auf ihrer Homepage
ebenfalls über den aktuellen Stand
der StadtBahn-Süd informieren.
Fußbus zur
Vermeidung
von Schul-
absentismus
Vor einigen Jahren gab es in Meschenich den sog. „Fußbus“. Hierbei
wurden Schüler*innen morgens vor Schulbeginn abgeholt, sodass
diese am Unterricht teilnehmen. Hierdurch wurde Schulabsentismus
vermieden und belastete Erziehungsberechtigte unterstützt.
Es wurde an die SRK
herangetragen, dass der
Schulabsentismus derzeit wieder
ansteigt, sodass der Fußbus erneut
installiert werden soll. Die SRK
haben die Information an ihr
Netzwerk weitergegeben, sodass
evtl. eine Umsetzung in 2026
erfolgen kann.
ja
AK Jugend
wiederbeleben
Die SRK wurde von einzelnen Akteur*innen nach einer Reaktivierung
des AKs gefragt. Daraufhin hat die SRK nach Absprache mit der
stellvertretenden Bezirksjugendpflege in einer Umfrage von allen
möglichen Interessierten den konkreten Bedarf erfragt. Die
Akteur*innen haben sich ausnahmslos dafür ausgesprochen.
Derzeit ist die Stelle der
Bezirksjugendpflege in
Rodenkirchen unbesetzt bzw. wird in
Vertretung durch die
Bezirksjugendpflege Innenstadt
abgedeckt. Diese organisiert in
Kooperation mit der SRK das erste
Treffen, bei dem besprochen wird,
ob der AK fest installiert werden soll.
Falls ja, würde danach
übergangsweise die SRK den AK
in Bearbeitung
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Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung
Beschreibung Sozial-
räumliches
Thema?
(ja/nein/in
Bearbeitung)
organisieren, bis die
Bezirksjugendpflege neu besetzt ist.
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
Die Kinderarztpraxis wurde verkauft, wodurch eine Versorgungslücke entstanden war. In Köln-Meschenich wurde daraufhin in Kooperation mit dem
Jugendzentrum ein Projekt zur Verbesserung der kinderärztlichen Versorgung umgesetzt. Hintergrund war der Wegfall der Kinderarztpraxis im
Sommer 2024 und das Fehlen einer Praxis mit Kassenzulassung. Um die Lücke zu schließen, bot Dr. med. Kleine-Diepenbrock im Jugendzentrum
niedrigschwellige Sprechstunden an. Die Anmeldung erfolgte über das Büro des Jugendzentrums, wo Unterlagen und Befunde gesammelt wurden.
Die Sprechstunde fand montags von 9 bis 12 Uhr nach vorheriger Vereinbarung statt. Behandelt wurden Kinder, Jugendliche und Familien
unabhängig vom Versicherungsstatus. Eine Abrechnung über gesetzliche Krankenkassen war nicht möglich; die Finanzierung erfolgte durch
Spenden und Fördermittel. Ziel war eine grundlegende medizinische Versorgung für Familien ohne regulären Zugang zu Kinderärztinnen und
Kinderärzten sicherzustellen. Außerdem entstand ein Kooperationsnetz zwischen Ärztinnen, Jugendhilfe, Schulen und sozialen Einrichtungen.
Langfristig wird eine nachhaltige Lösung zur Sicherung der kinderärztlichen Versorgung in Meschenich angestrebt.
Sozialraumgebietsanalyse
Der Prozess der Sozialraumgebietsanalyse wurde weitergeführt. Die Bürger*innenbeteiligung inkl. Auswertung, die Bürger*innenkonferenz und die
Sozialraumkonferenz haben stattgefunden.
Beschreibung
Ziel
Beschreibung
Projekte und Aktivitäten zur Zielerreichung5
Kennzahl/Indikator Status
(planmäßig/nicht
planmäßig)
Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung
5 Einträge aus der Liste „Sozialräumliche Themenermittlung“, die in ein Projekt in cProject übergegangen sind
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Begegnungs-
stätte Thomas
Die entweihte Thomaskirche ist das neue Begegnungszentrum in
Meschenich. Es wird ein Beirat aus verschiedenen Akteur*innen
gegründet. Die SRK ist Teil des Beirats. Dieser soll jederzeit
veränderbar sein und über Raumnutzung, Veränderungen der
Begegnungsstätte etc. entscheiden.
1 Beirat wurde gegründet 100%
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
Es wurde ein Beirat für die Thomasbegegnungsstätte gebildet, bestehend aus Vertretern des Bezirks, dem Bürgeramt Rodenkirchen, der
Sozialraumkoordination Meschenich/Rondorf, drei Fraktionsbenannten sowie je einer Person von mehreren Institutionen. Weitere Mitglieder konnten
auf Vorschlag der JUGZ-Leitung berufen werden. Beiratsmitglieder konnten jederzeit abberufen oder ersetzt werden, und auch persönliche Rücktritte
waren möglich. Der Beirat beriet die Leitung des Kinder- und Jugendzentrums Meschenich zu relevanten Belangen des Stadtviertels, gab
Anregungen für Maßnahmen und zur Weiterentwicklung der Begegnungsstätte und informierte regelmäßig über Entwicklungen. Die Beiratssitzungen
fanden zweimal jährlich statt; zusätzliche Sitzungen konnten bei Bedarf einberufen werden. Der Beirat war beschlussfähig, sofern mehr als die Hälfte
der Mitglieder anwesend war, ansonsten musste eine neue Sitzung mit derselben Tagesordnung angesetzt werden. Beschlüsse wurden mit einfacher
Mehrheit gefasst; bei Dringlichkeit konnten auch ohne Beschlussfähigkeit Entscheidungen getroffen werden.
Beschreibung (neue Gremien im SRG) Indikator (z.B. Häufigkeit der Treffen)
Vernetzung
Barrierefreies Meschenich 4 x im Jahr
Beiratssitzung THOMAS 2 x im Jahr
AG Hitzeaktion Rondorf 2 x im Jahr
Erläuterungen durch die Sozialraumkoordinator*innen
Hinweis auf die Interaktive Karte "Kühle Orte" – eine interaktive Landkarte von Bürger*innen für Bürger*innen - Stadt Köln Es stellte die
Stadt Köln im Rahmen des Hitzeaktionsplanes Ressourcen für die Kartierung kühler Orte bereit, darunter eine interaktive Karte „Kühle Orte“ und der
Druck von Hitzespickzetteln (Beispiele: Agnesviertel, Severinsviertel). In Kooperation mit der Seniorenvertretung Rodenkirchen, fand in Meschenich
ebenfalls ein Hitzeaktionstag, einer Initiative der Projektgruppe „Initiative barrierefreies Meschenich“statt. Am Sommer wurde eine Ortsbegehung zur
Kartierung der kühlen Orte gemeinsam mit Einwohnerinnen und Einwohnern sowie hauptamtlich Tätigen im Stadtteil umgesetzt. Der Stadtteil wurde
in 5 Abschnitte unterteilt und jeweils in Kleingruppen im Rahmen eines Hitzespaziergangs abgegangen und kartiert. Teilnehmende waren Mitglieder
der Initiative barrierefreies Meschenich, weitere Einwohnerinnen und Einwohner sowie politische Akteure im Stadtteil. Stadt Köln, Umwelt- und
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Verbraucherschutzamt unterstützten bei der Bereitstellung von Kartenmaterial (Ausschnitte in DinA3-Format) und Informationsmaterial zum
Hitzeaktionsplan (z.B. Hitzeknigge) sowie beim Layout und Druck der Hitzespickzettel.
5. Ausblick Folgejahr
- Soziale Infrastruktur
In Meschenich leben viele Familien mit Kindern. Derzeit gibt es keine kinderärztliche Praxis vor Ort, und die Anbindung an öffentliche
Verkehrsmittel ist unzureichend. Eine wohnortnahe Praxis ist dringend erforderlich, um Versorgungssicherheit, Frühe Diagnostik und Prävention
sicherzustellen sowie soz iale Gerechtigkeit zu fördern. Frühe Diagnostik und Prävention: Vereinfachte Durchführung von Impfungen,
Vorsorgeuntersuchungen und Entwicklungsförderung erhöht die Teilnahmewahrscheinlichkeit. Alters- und Wohnortnähe: Kurze Wege sparen
Zeit, verri ngern Stress und erhöhen die Zufriedenheit der Familien. Soziale Gerechtigkeit: Gleicher Zugang zur medizinischen Versorgung
unabhängig von Mobilität oder Einkommen. Kindergesundheitsergebnisse: Lokale Betreuung stärkt das Vertrauen in das Gesundheitssystem
und unterstützt regelmäßige Vorsorge, insbesondere bei chronischen oder entwicklungsbezogenen Themen.
- Stadtentwicklung
Rondorf Nord-West liegt im Kölner Süden, im Stadtbezirk Rodenkirchen, und ist derzeit überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Geplant sind
rund 1.300 Wohneinheiten in einem Mix aus Einfamilienhäusern und mehrgeschossigen Gebäuden, ergänzt durch geeignete I nfrastruktur. Die
Erschließung des Neubaugebiets begann Anfang 2025. Nach der Verlagerung des Galgenbergsees ist die Wohnquartierentwicklung ei n
wesentlicher Bestandteil des Gesamtprojekts Rondorf Nord -West. Im Rahmen der Stadtentwicklung setzt die Stadt K öln weitere Maßnahmen
um, darunter der Bau der Entflechtungsstraße, das Projekt StadtBahn Süd und die Dorfspange.
- Sozialräumliche und bezirkliche Kooperationsprojekte
Aus den Akteuren der Stadtteilkonferenzen wird eine Arbeitsgruppe mit dem Schwerpunkt Verkehr und Mobilität gebildet, da dieses Thema
den Kern vieler Herausforderungen im Sozialraum bildet.
- ggf. personelle Veränderungen
In Rondorf wird im Januar 2026 ein SeniorenNetzwerk eingerichtet, mit hauptamtlicher Koordination.
Beratungsverlauf (9)
Beschluss: vertagt
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1414/2026
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 01.06.2026
- Erstellt
- 11.05.2026 11:08