242181
Hochwasserschutz Godesberg Bach - Arbeitsstand
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Sammeldokument öffentlich
4331 Zeichen
Mitteilungsvorlage öffentlich 242181 Die Oberbürgermeisterin — — Federführung: 66 Tiefbauamt Dezernat: Dez. III Hochwasserschutz Godesberg Bach - Arbeitsstand Beratungsfolge Bezirksvertretung Bad Godesberg 29.01.2025 Kenntnisnahme Mitteilung: Die Grundlagenermittlung in Form eines Hochwasserschutzkonzeptes für den Godesberger Bach wurde in 2022 abgeschlossen und in der BV Godesberg im Herbst 2022 vorgestellt (DS 221713). Aus den Ergebnissen des Hochwasserschutzkonzeptes war zu entnehmen, dass für ein 100-jährliches Hochwasserereignis keine ausreichenden Rückhaltemöglichkeiten im Oberlauf des Godesberger Bachs vorhanden sind. Ebenso wurden sieben verschiedene Trassen untersucht, über die ein möglicher Entlastungskanal in den Rhein, analog zu der Hochwasserentlastung am Mehlemer Bach, führen könnte. D.h. an einem bestimmten Bachabschnitt wird überschüssiges Wasser bei Bachhochwasser aus dem Godesberger Bach in einen Kanal abgeleitet, der das Wasser direkt in den Rhein transportiert. Kritischer Bereich dabei ist die Querung der Deutschen Bahn, des Godesberger Straßentunnels und des Stadtbahntunnels. Die unterirdischen Bauwerke liegen dicht beieinander und greifen teilweise ineinander, so dass an den meisten untersuchten Bereichen kein ausreichender Platz für einen Entlastungkanal vorhanden und das benötigte Gefälle für einen Wasserablauf nicht herzustellen war. Bei weiterführenden Überlegungen zu möglichen Hochwasserschutzmaßnahmen ergab sich die Alternative, in Querung der o.g. Infrastruktur einen Entlastungskanal unterhalb der Bürgerstrasse zu erstellen. Dabei würde das Wasser unterhalb des Moltkeplatzes direkt aus dem dort unterirdisch verlaufenden Bachkanal in ein Einlassbauwerk geleitet. Durch einen Entlastungskanal unterhalb der Bürgerstrasse wird die o.g. Infrastruktur gequert und voraussichtlich in der Trasse der Rheinallee in den Rhein abgeführt. Hierzu werden aktuell detaillierte Untersuchungen zu einem möglichen Entlastungskanal durchgeführt, um einen 100-jährlichen Hochwasserabfluss sicherstellen zu können. Der Fokus der Untersuchungen liegt in der Dimensionierung des Entlastungskanals. Dieser muss einen ausreichend großen Querschnitt Seite 1 von 2 Seite 2 — — erreichen, um die überschüssigen Wassermengen bei Hochwasser durchleiten zu können. Dafür wird ausreichend Platz in der Straße und zwischen den zu kreuzenden Tunnelbauwerken, ebenso wie ein ausreichender Abstand (mind. 1m) zu bestehenden Bauwerken, benötigt. Des Weiteren liegt ein Augenmerk auf der Bauweise des Ein- sowie Auslassbauwerks. Die großen Wassermengen mit ihren hohen Fließgeschwindigkeiten müssen ohne Verwirbelungen und Aufstau eingeleitet werden können, um das Wasser zügig durchzuleiten. Das beauftragte Ingenieurbüro überprüft aktuell verschiedene Bauweisen für Einlassbauwerke und berechnet deren hydraulische Eigenschaften. Auftragsgegenstand dabei ist zunächst ausschließlich die • Machbarkeit der Querung eines für ein 100-jährliches Hochwasser ausreichend groß dimensionierten Entlastungskanals unter Deutscher Bahn, Godesberger Straßentunnel und Stadtbahntunnel, • mögliche Bauweise und Dimensionierung eines Einlassbauwerks unterhalb des Moltkeplatzes und • Übergabe des abgeleiteten Wassers an einen Entlastungskanal bis in den Rhein. Sollte ein solcher Kanal die hydraulischen Voraussetzungen für die Ableitung der überschüssigen Wassermengen bei einem 100-jährlichen Hochwasser erfüllen können und eine realistische sowie wirtschaftlich sinnvolle Möglichkeit zum Hochwasserschutz darstellen, wird aufbauend auf diesen Ergebnissen der weitere Hochwasserschutz am Godesberger Bach geplant (siehe auch DS 231145 und 231145-01). D.h. im Anschluss an den aktuellen Auftrag muss zum einen geplant werden, wie ein 100-jährliches Hochwasser im Godesberger Bach ab der Brunnenallee bis zur Straße Am Äuelchen geleitet wird, ohne über die Ufer zu treten. Zum anderen ist der weiterführende Entlastungskanal ab der Rheinallee bis zu einem Auslassbauwerk in den Rhein zu planen. Die Untersuchungsergebnisse zum aktuellen Auftrag werden nach Fertigstellung in der BV Godesberg im Frühjahr 2025 vorgestellt. Anlage/n Keine Seite 2 von 2
Beratungsverlauf (5)
Beschluss: wg. Sitzungsabbruch nicht behandelt (vertagt)
Zur SitzungBeschluss: wg. Sitzungsabbruch nicht behandelt (vertagt)
Zur SitzungBeschluss: wg. Sitzungsabbruch nicht behandelt (vertagt)
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (3)
- Bürgerstraße
- Brunnenallee
- Rheinallee
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 242181
- Typ
- Mitteilungsvorlage
- Datum
- 08.12.2024
- Erstellt
- 08.02.2026 04:40