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APS/068/2025

Förderprojekt KreativRaum D - Teilbaustein Umsetzungsstrategie Zukunft Altstadt Innenstadt

Beschlussvorlage 06.06.2025

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1. Schlüsselraum Zukunft Innenstadt

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Beschlussvorlage

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3. Ergebnisse der Onlinebeteiligung

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2. Sammlung_Herausforderungen und Projekte (002)

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Ansehen

1. Schlüsselraum Zukunft Innenstadt

7850 Zeichen

Zukunft Innenstadt
Legende: siehe Karte S.5
Meerbusch
Zukunft Innenstadt
Allein die Bedeutung der Innenstadt für Düssel -
dorf und die Region, der hohe internationale 
Bekanntheitsgrad, die Vielfalt und besondere 
Charakteristik der einzelnen Bereiche wie Scha -
dowstraße, Königsallee, Altstadt oder Carlstadt, 
dies alles in direkter Nachbarschaft mit dem Re -
gierungsviertel, die linksrheinischen Stadtteile be -
sonderer Prägung und Eigenständigkeit sowie die 
direkte Lage am Rhein als Stadt- und landschafts -
bildprägendes Element begründet die Aufnahme 
als Schlüsselraum im Raumwerk D.  
Dabei sind vielfältige Herausforderungen für eine 
lebendige und zukunftsfähige Innenstadt nicht 
erst durch die COVID-19 Pandemie präsent. So 
haben der Strukturwandel des Einzelhandels und 
die teilweise Verlagerung zum Online Handel auch 
in Düsseldorf bereits zuvor stark zugenommen. 
Das Risiko einer monofunktionalen auf Einkaufs-
erlebnisse ausgerichteten City ist durch die Pan -
demie verstärkt deutlich geworden. Hier besteht 
weiter Handlungsbedarf, ergänzend dazu sind die 
Bedeutung der sozialen Aspekte und Funktionen 
(wie zum Beispiel der Bedarf an Begegnungs-, 
Aufenthalts- und Erholungsräumen) sowie der 
Umgang mit den globalen Herausforderungen, 
wie des Klimawandels in der zukünftigen Entwick-
lung, zu berücksichtigen. 
Diese Vielzahl an Fragestellungen versucht der 
Schlüsselraum im Sinne der Grundwerte, des 
Raumgerüstes sowie der Strukturpläne zu beant-
worten.
Schlüsselraum
Zukunft Innenstadt
9
Anlage 1 zur Vorlage Nr. APS/068/2025
Auszug aus Raumwerk D (2022)

Zukunft Innenstadt: der Schlüsselraum im Überblick
Lewenhaus
(ältestes Haus 
Düsseldorfs)
Heinrich
Heine
Denkmal
Benrather Straße
Bastionstraße
Luegallee
Oberkasseler Brücke
Heinrich-Heine-Allee
Königsallee
Rheinkniebrücke
Markt-
platz
Burg-
platz
Ton-
halle
deutsche
Oper
Düsseldorfer
Schauspielhaus
Kaiser-
Wilhelm-
Ring
Haroldstraße
Rhein
Altstadt
Carls-
platz
Schadowstraße
3
Illustration: MUST | dtp | STELLWERK | ARUP
Illustration: M
UST | dtp | STELLW
ERK | ARUP
Illustration: cityförster | urbanegestalt | SHP Ingenieure
Südlich Haroldstraße
Hochhausrahmenplan: 
Schutzzone ohne 
Hochhausentwicklungen 
Verlängerung der 
Rheinuferpromenade
Umgestaltung 
Heinrich-Heine-Platz
Standortalternativen 
für die neue Oper
Nachnutzung 
Kaufhof Wehrhahn
Dialogverfahren „Zukunft der Kö“
Erweiterung Kunstakademie
Raumwerk D
8
7
6
5
4
3
2
1
1
2
Die dichte Stadt
bioklimatisch umbauen
Erhöhung der Alltagslebendigkeit in der 
Innenstadt durch Aufstockungen und Umbauten 
für Wohnnutzungen und andere 
gemeinschaftsfördernde Nutzungen
Die Rheinbrücken als 
szenische Promenaden stärken
4
5
5
6
7
8
10

Zukunft Innenstadt
Legende
Altstadt
Zentrale Kernbereiche mit unterschiedlichen Nutzungen 
(Dienstleistung, Wohnen, Einzelhandel, Kultur)
Wasserfläche
Grünfläche
Blaugrüne Verbindungsräume
Düsselring
Rheinufer-Promenade
Fuß- und Radverkehrsachsen, Begrünung 
(in Abstimmung mit Mobilitätsplan D)
Rheinboulevard (aufbauend auf der städtebaulichen 
Studie des Forums Stadt-Marketing)
Bestehende Planungen 
esonderMögliche He Orte derochhausen Kultur und Bildungtwicklung  
(nach Hochhausrahmenplan)
Glaubenseinrichtung
 
Bildungseinrichtung
Kultureinrichtung
Museum
Denkmal / besonderer Ort
Handlungsempfehlungen
Milieuvielfalt und Lebendigkeit  in der Altstadt und 
in Oberkassel; sichern weniger wertschöpfungstar -
ker Erdgeschossnutzungen und kultureller Räume; 
Ermöglichen von Popup-Aktivitäten; Nachtökonomie 
und Gastronomie unterstützen und bei Nutzungskon -
flikten Lösungen im Dialog finden; Erhalt von Flächen 
des Düsseldorfer Brauchtums (zum Beispiel der Rhein -
wiese für die Rheinkirmes)
Kreativwirtschaft  in der Innenstadt beispielsweise 
durch die Entwicklung spezieller Themenimmobilien 
stärken, aktive Unterstützung kreativer Milieus
Neuausrichtung der Schadowstraße  als zentrale Ach -
se der Innenstadt: Erhöhen des Wohnanteils in den 
Obergeschossen, Entwickeln neuer städtebaulicher 
Highlights und Stärken von Gastronomieangeboten
Städtebauliche Charakteristika und der typischen 
Nutzungen in den Räumen mit besonderer Bedeutung 
für die Stadtidentität  (Altstadt, Schaufenster der 
Moderne rund um das Dreischeibenhaus und Little 
Tokyo) sichern; Vermeiden von Projekten, die den 
Charakter dieser Orte in Frage stellen; Etablieren von 
einer qualitätssichernden Zusammenarbeit in den drei 
Stadträumen
Die Altstadt  städtebaulich sichern und behutsam 
weiterentwickeln: Stadtraum Carschhaus aufwerten, 
Fußgängerzonen modernisieren, mutige Neubau -
akzente mit höchster Architekturqualität in Lücken 
umsetzen, Barrierefreiheit sicherstelle
Erhöhung der Alltagslebendigkeit  durch Aufstockung 
und Umbauten für Wohnnutzungen und gemein -
schaftsfördernde Nutzungen
Die Rheinbrücken  als wichtigste Bindeglieder der 
beiden Rheinseiten modernisieren und ausbauen (zum 
Beispiel Stärkung der Fuß- und Radwegeverbindun -
gen) und szenische Promenaden stärken
Im Stadtraum um die Königsallee  Fußgängerräume 
erweitern, abgängige Gebäude durch hochwertige, 
innovative Architektur ersetzen, „Dritte Orte“ durch 
Nutzungsanreicherung etablieren, kleinteilige Charak -
teristik der Königsallee bewahren (siehe Ergebnisse 
Dialogverfahren „Zukunft der Kö“)
Das Kulturband am Rhein  weiter entwickeln (Ehren -
hof – Tonhalle – Kunstakademie – Grabbeplatz): 
Vernetzung mit der Innenstadt und Qualifikation der 
öffentlichen Räume
Altstadt und Schadowstraße  über die Königsallee 
als im Zusammenhang erlebbaren Rheinboulevard  
(Forum Stadtmarketing) entwickeln
Entwicklung eines zusammenhängend erlebba -
ren Kulturraums entlang des Blaugrünen Rings  
(Spee´scher Graben - Schwanenspiegel - Stadtgraben 
- Düssel - Rhein): Fördern kultureller Angebote durch 
Neuordnen öffentlicher Räume und Vernetzen von 
Kultur- und Gastronomie
Möglichkeiten zur stadträumlichen Inszenierung des 
Kulturraums Schloss Jägerhof / Malkasten  beispiels-
weise durch Aufwertung der grünen Freiräume unter -
suchen; Möglichkeit zur Öffnung des Malkasten-Parks 
untersuchen
Stadtanker Hofgarten : Öffnung und Anreichern des 
Parksaums an der Jägerhof- und Kaiserstraße mit 
punktuellen Treffpunkten (zum Beispiel Sitzanlagen), 
Gestaltung urbaner Erlebnisräume
Grünes Netz entwickeln und den Düsselring  erlebbar 
machen: Stärken der Grünverbindung vom Hofgar -
ten über die Königsallee bis zum Schwanenspiegel; 
Zugänglichkeit des Kö-Grabens durch barrierefreien 
Zugang erhöhen
Die dichte Stadt bioklimatisch umbauen : Reduzieren 
der Hitzeentwicklung zwischen Breite Straße und Ber -
liner Allee sowie südlich der Graf-Adolf-Straße durch 
intensives Begrünen von Fassaden und des öffentli-
chen Raums, Wasser im Stadtraum etablieren
Die Klimafunktion der Rheinlandschaft  schützen
Hoch- und Regenwasser bewältigen: westlich der 
Königsallee regenabflussmindernde Maßnahmen an 
Gebäuden fördern, öffentliche Räume entsiegeln 
Freiraumgerechtigkeit  erhöhen: In der östlichen 
Innenstadt und der Friedrichstadt Innenhöfe als Po -
cketparks öffnen, Begegnungsorte aller Generationen 
im öffentlichen Raum schaffen; Gemeinschaftlich oder 
öffentlich nutzbare Dachgärten ermöglichen
Soziale Vielfalt  sichern: Erhöhen des Wohnanteils in 
der Innenstadt durch Umnutzung, Neubau und Auf -
stockung; Sichern der sozialen Vielfalt und Zugäng -
lichkeit in den Wohnquartieren der Altstadt und der 
nördlichen Friedrichstadt
Carlstadt und Stadtmitte zwischen Königsallee, Ost -
straße, Graf-Adolf-Straße und Schadowstraße zum 
multifunktionalen Aufenthaltsraum  machen:  Neu-
ordnung der Stellplätze im öffentlichen Raum durch 
Schaffen von Alternativen (zum Beispiel Quartiers -
garagen); temporäre Erprobung autofreier Straßen in 
Abstimmung mit den Anliegern, Stärkung der fuß- und 
radorientierten Erreichbarkeit vom Hauptbahnhof aus 
(siehe Mobilitätsplan D)
B
11

Beschlussvorlage

26123 Zeichen

APS/068/2025 
 
 X  öffentlich      nicht öffentlich   
Beschlussvorlage 
Betrifft: 
Förderprojekt KreativRaum D - Teilbaustein Umsetzungsstrategie Zukunft Altstadt 
Innenstadt - Erarbeitungsprozess und Zwischenergebnisse 
Fachbereich: 
61 - Stadtplanungsamt     
 
Dezernentin / Dezernent: 
Beigeordnete Cornelia Zuschke      
 
Beratungsfolge: 
Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität 
Bezirksvertretung 3 24.06.2025 Anhörung 
Bezirksvertretung 4 25.06.2025 Anhörung 
Ausschuss für Planung und 
Stadtentwicklung 25.06.2025 Vorberatung 
Kulturausschuss 26.06.2025 Kenntnisnahme 
Bezirksvertretung 1 27.06.2025 Anhörung 
Haupt- und Finanzausschuss 30.06.2025 Vorberatung 
Rat 10.07.2025 Entscheidung

Seite 2 
 
Sitzung des APS am 25.06.2025 Vorlage Nr. APS/068/2025 
 
 
Förderprojekt KreativRaum D:  
Teilbaustein Umsetzungsstrategie Zukunft Altstadt Innenstadt 
hier: Erarbeitungsprozess und Zwischenergebnisse 
 
- Beschluss 
 
Beschlussentwurf: 
 
BV 3 Die Bezirksvertretung 3 wird hiermit zu den Inhalten der Vorlage 
angehört und empfiehlt dem Rat der Stadt eine vorlagegemäße 
Beschlussfassung. 
  
BV 4 Die Bezirksvertretung 4 wird hiermit zu den Inhalten der Vorlage 
angehört und empfiehlt dem Rat der Stadt eine vorlagegemäße 
Beschlussfassung. 
 
BV 1 Die Bezirksvertretung 1 wird hiermit zu den Inhalten der Vorlage 
angehört und empfiehlt dem Rat der Stadt eine vorlagegemäße 
Beschlussfassung.  
 
KUA Der Kulturausschuss nimmt die Inhalte der Vorlage als Grundlage für 
die weitere Projektarbeit zur Kenntnis. 
 
APS Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung nimmt die Inhalte der 
Vorlage als Grundlage für die weitere Projektarbeit zur Kenntnis und 
empfiehlt dem Rat eine vorlagegemäße Beschlussfassung. 
 
HFA Der Haupt - und Finanzausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt im 
Rahmen seiner Vorberatung eine vorlagegemäße Beschlussfassung. 
 
Rat  Der Rat der Stadt beauftragt die Verwaltung den Erarbeitungsprozess           
(2.2 & 3.) auf der Grundlage der dargestellten Zwischenergebnisse 
weiter als Teilbaustein des Förderprojekts „KreativRaum D“ 
fortzuführen.

Seite 3 
 
Sachdarstellung: 
1. Das Förderprojekt: KreativRaum D 
Der Rat der Stadt Düsseldorf beauftragte die Verwaltung im März 2022 mit der 
Teilnahme am Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ (siehe 
Vorlage APS/013/2022). Das von der Verwaltung entwickelte Projekt „KreativRaum 
D“ wurde im Oktober 2022 zur Förderung ausgewählt und in der Folge mit dem 
Fördermittelgeber (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im 
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung) weiterqualifiziert. Primäres Ziel des 
Projekts „KreativRaum D“ ist einen Beitrag für eine zukunftsfähige 
Transformation der Zentren zu leisten, um langfristig eine resiliente, 
nutzungsgemischte Zentrenstruktur zu entwickeln. Durch neue Denkansätze, 
Handlungskonzepte, Unterstützungsleistungen sowie Kooperationen sollen die 
innerstädtischen Potenziale für neue Akteur*innen aus Kultur- und 
Kreativwirtschaft, Kunst, Subkultur und Zivilgesellschaft sowie des (Kunst-) 
Handwerks und der urbanen Produktion aktiviert werden. 
Bis zum Ende des Bewilligungszeitraums 30.11.2025 wird vom Bund die 
Fördersumme von 1.170.358,89 € für das Gesamtprojekt zur Verfügung gestellt.  
Bei einer Förderquote von 75 % verbleibt ein städtischer Anteil von 390.119,63 € 
nebst zusätzlichen maßnahmengebundenen Eigenmitteln von 236.200,65. 
 
In dem weiterentwickelten Förderantrag sind verschiedenen Bausteine – die alle auf 
das oben beschriebene Ziel einzahlen – miteinander verknüpft.  
Konkret arbeitet die Verwaltung im Projekt „KreativRaum D“ derzeit an 
- einer Umsetzungsstrategie Zukunft Altstadt/ Innenstadt (Arbeitstitel 
und Gegenstand dieser Vorlage) 
- dem Reallabor Worringer Platz des „KreativRaum D“-Teams (siehe 
Vorlage: Kulturausschuss, KUA/079/2025, 26.06.2025)  
- der Entwicklung einer Strategie und Aufbau einer Prozessstruktur zur 
Erschließung von Leerständen und temporären Nutzungen. (siehe Vorlage: 
Ausschuss für Wirtschaftsförderung, internationale und regionale 
Zusammenarbeit, AWIR/015/2025, 17.06.2025) 
Bis Ende des Bewilligungszeitraums Ende 2025 wird der Projektbaustein zur 
Erarbeitung der Umsetzungsstrategie ZUKUNFT Altstadt/Innenstadt mit ca. 180.000 
Euro Fördersumme (inklusive städtischen Eigenanteils) gefördert. Davon entfallen ca. 
140.000 € auf die Erarbeitung der Umsetzungsstrategie zuzüglich Sachkosten.

Seite 4 
2. Teilbaustein: Umsetzungsstrategie Zukunft Altstadt Innenstadt 
Als Teil des Förderprojekts KreativRaum D zielt die Umsetzungsstrategie auf die 
integrierte zukunftsfähige Entwicklung der Alt- und Innenstadt ab.  
2.1. Inhaltliche Grundlagen 
Die Umsetzungsstrategie entwickelt und konkretisiert den Schlüsselraum „Zukunft 
Innenstadt“ (Anlage 1) aus dem Raumwerk D weiter und berücksichtigt den Auftrag 
an die Verwaltung gemäß Ratsbeschlusses zur „Quartiersentwicklung Düsseldorfer 
Altstadt“ (RAT/314/2023). Das Raumwerk D und der Beschluss heben auf eine 
ganzheitliche und themenübergreifende Betrachtung der Düsseldorfer Altstadt sowie 
eine integrierte Planung ab.  
Die Umsetzungsstrategie nimmt die Inhalte des Ratsbeschlusses auf und 
verschneidet diese mit den Handlungsempfehlungen des Schlüsselraums Zukunft 
Innenstadt. Dieser ist die wesentliche inhaltliche Grundlage und definiert zudem die 
Abgrenzung des Projektgebietes. Damit ist die Umsetzungsstrategie auch als erster 
Anschlussprozess des Raumwerk D zu verstehen.  
 
Mit der Umsetzungsstrategie soll Vorhandenes (Potenziale) und darüber hinaus 
verbleibende Handlungsbedarfe (Lücken) aufgezeigt werden. Bereits erfolgreich 
laufende Projekte der Fachstellen und ihren Projektpartner*innen werden bei der 
Erarbeitung neuer integrierter Projekte einbezogen und mitgedacht. (Anlage 2) 
Der wesentliche Baustein der Umsetzungsstrategie ist die Erarbeitung integrierter 
Zukunftsprojekte: Ein Zukunftsprojekt ist ein umsetzungsorientiertes Projekt mit 
ganzheitlichem Ansatz, das mehrere Themen wie Kultur, Wirtschaft, Mobilität und 
Aufenthaltsqualität verknüpft. Es soll breit getragen, förderfähig und an zentrale 
Herausforderungen der Innenstadtentwicklung angepasst sein. Ziel ist es, eine 
spürbare nachhaltige Veränderung für die Düsseldorfer Innenstadt zu bewirken. 
Die Bestandteile der Umsetzungsstrategie werden sein: 
- Projektschau (Übersicht über laufende Projekte, Prozesse und benannte Ideen 
der Fachverwaltung und ihren Partner*innen) 
- Agenda für die Alt- und Innenstadt (Identifiziert Herausforderungen und 
Lücken) 
- Integrierte Zukunftsideen und -projekte  
- Fahrplan (Zeithorizont, Meilensteine, Aufgabenverteilung, Budget)

Seite 5 
2.2. Erarbeitungsprozess 
Die Umsetzungsstrategie wird in mehreren Teilschritten erarbeitet.
 
Dabei galt es zuerst laufende Projekte sowie Herausforderungen für die Alt- und 
Innenstadt zu identifizieren (Sammeln und Aufzeigen). Im Anschluss sind diese 
Projekte im Abgleich mit den identifizierten Herausforderungen verschnitten worden, 
um zu erkennen, welche Herausforderungen bereits durch Projekte bedient werden 
und welche darüber hinaus noch weiterer planerischer Antworten bedürfen 
(Herausforderungen und Lücken identifizieren). Auf dieser Basis wurde ein Pool 
vorhandener Projektansätze identifiziert, der unter Berücksichtigung der offenen 
Herausforderung zu ersten Projektideen führte. Diese gilt es im nächsten Schritt zu 
konkretisieren. Das Auswählen und Entwickeln der Zukunftsprojekte ist der 
derzeitige Arbeitsschritt (Teilschritt: Zukunftsprojekte entwickeln und auswählen). 
Eine einordnende Zukunftsidee bietet den übergeordneten Rahmen dafür. 
 
Die ersten Arbeitsschritte Sammeln und Aufzeigen bestehender Projekte, 
Herausforderungen und Lücken identifizieren sowie Projekte filtern sind somit bereits 
durchgeführt. Wesentliche Bausteine dieser Arbeitsschritte waren mehrere 
Beteiligungsformate, deren Ergebnisse durch das beauftragte Planungsbüro 
Urbanista im Nachgang jeweils planungsfachlich ergänzt und für das Folgeformat 
aufbereitet wurden. 
Bereits durchgeführte Formate sind: 
o Zwei Fachämtertermine (Oktober 2024 & Januar 2025) 
o Politischer Steuerungskreis (Februar 2025) 
o Ein erster Akteursworkshop (März 2025) 
o Eine vierwöchige Onlinebeteiligung (März – April 2025)

Seite 6 
Fachämtertermine 
Ziel der Fachämtertermine war das Sammeln und Filtern bereits laufender 
Projektideen und -ansätze der Fachverwaltung sowie die Identifikation offener 
Herausforderungen. Im Ergebnis sind über 60 laufenden Projekte (Anlage 2) in 
unterschiedlichen Umsetzungsständen (Idee, In Diskussion, Beschlossen, In 
Umsetzung) benannt worden. Auf dieser Basis fand im nächsten Schritt die 
Fokussierung auf 34 Projektideen statt (Anlage 2 – Dort hervorgehobene Projekte). 
Die Auswahl dieser Projektideen basierte auf verschiedenen Auswahlkriterien, wie 
z.B. Integrierbarkeit (Thematisch verknüpfbar mit weiteren/ anderen Maßnahmen 
oder Projekten) oder auch Akteursoffenheit (Möglichkeit zukünftig weitere Akteure 
einzubeziehen). Zudem wurden 10 noch offene Herausforderungen für eine 
zukunftsfähige Entwicklung der Alt- und Innenstadt identifiziert (Anlage 2). Diese 
Herausforderungen bildeten gemeinsam mit den 34 Projektideen die Grundlage für 
den 1. Akteursworkshop. 
 
Politischer Steuerungskreis Raumwerk D 
Der im Raumwerk D initiierte politische Steuerungskreis ist im Rahmen der 
Umsetzungsstrategie reaktiviert und erweitert worden. Er ist besetzt mit 
planungspolitischen Sprecher*innen und anderen Vertreter*innen der 
Ratsfraktionen sowie Vertreter*innen der betroffenen Bezirksvertretungen 
1, 3 und 4. Im Steuerungskreis wurden die Prozessschritte und der aktuelle 
Projektstand erläutert und diskutiert. 
 
Bürger*innenvertretung 
Um – in Ergänzung zur Onlinebeteiligung - eine weitere Einbindung der 
Bürgerschaft in den Prozess zu gewährleisten, wurde eine 
Bürger*innenvertretung initiiert. Diese besteht aus zwei Jugendlichen sowie 
zwei Erwachsenen. Das Auswahlverfahren fand über einen öffentlichen 
Aufruf mit der Möglichkeit zur Bewerbung und einem anschließenden 
Losverfahren unter juristischer Aufsicht statt. Gelost wurde je ein*e 
Hauptvertreter*in sowie jeweils zwei Stellvertretungen.  
Die Bürger*innenvertretung nimmt an den Akteursworkshops teil und vertritt dabei 
die Perspektive der Bürgerschaft. Durch die kontinuierliche Mitwirkung kann die 
öffentliche Perspektiven in den Prozess eingebracht werden.  
 
1. Akteursworkshop 
Ziel des 1. Akteursworkshop war das integrierte und akteursübergreifende 
Diskutieren der identifizierten Herausforderungen und darauf aufbauend die 
Entwicklung erster Ansätze für integrierte Zukunftsideen. Inhaltliche

Seite 7 
Grundlage waren die Ergebnisse der Fachämtertermine und die auf dieser 
Basis erarbeiteten 34 Projektideen und zehn Herausforderungen (Anlage 2). 
Durch die Workshopmethodik konnte zudem die Perspektiven der sehr 
diversen Alt- und innerstädtischen Akteurslandschaft ergänzt werden. 
 
Onlinebeteiligung für die Öffentlichkeit 
In Ergänzung zum 1. Akteursworkshop fand in der Zeit vom 20.03. bis 
18.04.2025 eine vierwöchige Onlinebeteiligung statt. Ziel war die Bewertung 
und Diskussion der 34 vorliegenden Projektideen sowie der zehn ermittelten offenen 
Herausforderungen durch die Öffentlichkeit. 
 
Zu den dargestellten 34 Projektideen beteiligten sich 393 Teilnehmer*innen. 
Dabei gab es über 300 Kommentare, mehr als 3.300 positive Bewertungen/ 
Zustimmungen und 11 negative Bewertungen. Die meisten positiven 
Bewertungen erhielten Klimabezogene Themen (u.a. Entsiegelung & 
Begrünung Straßen und Plätze, Klimaanpassung Straßen- und Platzräume 
oder auch Bioklimatische Anpassung der Innenstadt, siehe ausführlich in 
Anlage 3).  
 
Zu den dargestellten Herausforderungen gab es ca. 101 Teilnehmer*innen, 
knapp 60 Kommentare, über 300 positive Bewertungen/Zustimmungen und 
zwei negative Bewertungen. Die meisten Zustimmungen erhielten hier unter 
anderem Herausforderungen und Lücken im Kontext Klima wie 
„Stadtklimaanpassungen“ und „Ruhige und erholsame Orte“, die Themen 
„Alltagslebendigkeit und Tauglichkeit“ und „Dritte Orte in der 
Nachbarschaft“, aber auch Mobilitätsthemen wie „Erreichbarkeit & 
Aufenthalt im Stadtraum“ (siehe Anlage 3). 
 
2. Akteursworkshop 
Am 04.06 findet der zweite Akteursworkshop statt. Auch hier nimmt die 
Bürger*innenvertretung teil. Ziel ist die Qualifizierung und Konkretisierung der 
Entwürfe der integrierten Zukunftsideen (Vgl. Kapitel 2.3). Zudem gilt es erste 
Zuständigkeiten/Verantwortlichkeiten für die Umsetzung einzelner möglicher 
Zukunftsprojekte zu finden. Dabei können hier alle Akteure*innen Interesse für die 
Arbeit an den Zukunftsideen äußern. Die zu besprechenden integrierten 
Zukunftsideen sind auf Basis der Ergebnisse des 1. Akteursworkshops sowie der 
Onlinebeteiligung erarbeitet worden.

Seite 8 
2.3. Aktueller Arbeitsstand 
Derzeit befindet sich die Umsetzungsstrategie in der Entwurfsphase für die 
integrierten Zukunftsideen. Auf Basis der Ergebnisse des 1. Akteursworkshops 
sowie der Onlinebeteiligung ist ein Pool integrierter Zukunftsideen 
erarbeitet worden. Diese werden im Rahmen des 2. Akteursworkshops 
konkretisiert. Eine integrierte Zukunftsidee ist eine ganzheitliche, langfristig 
umsetzbare Idee, die mehrere Themen wie Kultur, Wirtschaft, Mobilität und 
Aufenthaltsqualität verknüpft. Sie soll breit getragen, förderfähig und an zentrale 
Herausforderungen der Innenstadtentwicklung angepasst sein. Ziel ist es, eine 
nachhaltige Veränderung für die Düsseldorfer Innenstadt zu bewirken. 
Der Pool der integrierten Zukunftsideen ist die inhaltliche Grundlage für den 
weiteren Erarbeitungsprozess: 
 Düsseldorf Active (Bewegung & Sport | Pop-Up-Aktivitäten fördern) 
 Düsseldorfs ruhige Orte (Grün- & Freiräume | Wasserlagen qualifizieren) 
 Stadtzimmer (Dritte Orte & Nachbarschaft | Dialog | Alltagstauglichkeit schaffen) 
 Kühle Köpfe. Starke Stadt (Stadtklimaanpassung & Alltagstauglichkeit 
optimieren) 
 Erlebnisraum Rheinboulevard (Vitale Düsseldorfer Mitte | Handel & Stadtraum 
aktivieren) 
 Kreativ.Mit.te.machen (Kreative Milieus | Kulturkonzepte & Veranstaltungen 
ermöglichen) 
 G.R.O.W (Wohnraumentwicklung | Alltagslebendigkeit | Nachbarschaftnutzungen 
fördern) 
 Plattform Mitte (Vernetzung & Kooperation | CitymanagementPlus | Partizipation 
aktivieren) 
 Pilotstraßen & Multiplätze 24/7 (Erreichbarkeit & Aufenthalt im Stadtraum 
sichern) 
 SicherNight (Sicherheit | Sauberkeit | Nachbarschaft | Nachtökonomie stärken) 
Im Folgenden werden die derzeitigen integrierten Zukunftsideen mit ihren Ansätzen 
kurz vorgestellt:  
Düsseldorf Active 
Düsseldorfs Mitte soll durch temporäre und flexible Sport- und Kulturangebote belebt 
werden. Denkbar sind Projekte aus den Bereichen Kultur, Sport oder kreative 
Experimente - zum Beispiel ein temporärer Skatepark, eine mobile Urban-Gardening-
Fläche oder ein Open-Air-Kunstprojekt. Diese temporären Angebote können

Seite 9 
regelmäßig den Standort wechseln und machen Sport und Kultur für viele spontan 
erlebbar. Dachflächen können als ungenutztes Potenzial für urbane Sport- und 
Freizeitangebote besser erschlossen werden und bieten neue Bewegungs- und 
Freizeitmöglichkeiten mitten in der Stadt. Dabei können Instrumente 
weiterentwickelt werden, die gezielt Flächen identifizieren und bereitstellen sowie 
kreative und innovative Pop-Up-Aktivitäten anregen und fördern. Wichtig ist, dass 
die Initiativen von lokalen Akteuren getragen und von der Stadt agil und 
unbürokratisch unterstützt werden. So können starke Impulse entstehen, die das 
urbane Leben in Düsseldorf enorm bereichern. 
Düsseldorfs ruhige Orte 
Im Rahmen der Initiative „Düsseldorfs ruhige Orte“ könnten Rückzugsräume wie 
Innenhöfe, halb private Flächen und ausgewählte Grünanlagen qualifiziert werden. 
Sie dienen als Orte zum Durchatmen und zur Erholung – als Ausgleich zu 
überhitzten, stark frequentierten oder eventisierten Bereichen der Innenstadt. 
Bestehende positive Orte wie der Hofgarten und der Schwanenspiegel werden durch 
diese neuen Oasen ergänzt. Die Orte könnten beispielsweise so umgestaltet werden, 
dass sie ganzjährig nutzbar sind – mit saisonalen Angeboten wie kleiner 
Gastronomie, ruhigen Kulturveranstaltungen, Märkten oder 
Bewegungsmöglichkeiten. Verbesserungen bei Sauberkeit und Sicherheit fördern das 
Gefühl von Willkommen sein. Gleichzeitig tragen Maßnahmen zur Aufwertung, 
Klimaanpassung und Biodiversität zu einer nachhaltigen Entwicklung bei. Düsseldorfs 
innerstädtische Grün- und Freiräume sollen barrierefrei, inklusiv und im Alltag gut 
erreichbar sein – als ruhige Orte im lebendigen Stadtraum. 
Im Rahmen der Erarbeitung der Umsetzungsstrategie hat sich der Alte Hafen als 
wichtiger Raum im Projektgebiet herauskristallisiert. Die Zukunftsidee der „Ruhigen 
Orte“ legt die programmatische Grundlage für die Entwicklung des Alten Hafens.  
Stadtzimmer 
Die Düsseldorfer Mitte soll mehr offene Treffpunkte für die Nachbarschaft 
bekommen. Barrierefrei und ohne Konsumzwang bieten diese „Dritten Orte“ Raum 
für Begegnung, Bildung und Freizeitgestaltung. Durch die Vernetzung mit 
bestehenden Angeboten entstehen nachbarschaftliche Stadtzimmer im Innen- und 
Außenraum, die kulturelle Vielfalt erlebbar machen und Teilhabe ermöglichen. 
Beispiele sind die neue Oper oder der Platz vor dem Stadtmuseum, das Wilhelm-
Marx-Haus oder auch ehemalige Kaufhäuser und kleinere Leerstände, vor und in 
denen solche offenen Räume gezielt geschaffen werden könnten. Hier könnte ein 
Elterncafé entstehen – ein offener Treffpunkt für Familien und Kinder. Es bietet

Seite 10 
Raum für Austausch und Spiel sowie einen geschützten, familienfreundlichen 
Rückzugsort mitten in der Stadt. Aber auch zum Beispiel für Senioren und Menschen 
mit Behinderungen, soll es niedrigschwellige Aufenthaltsorte in der Düsseldorfer 
Mitte geben. Für Menschen, deren Lebensmittelpunkt die Straße ist, sind für die 
Innenstadt verträgliche Orte zu identifizieren. 
Kühle Köpfe. Starke Stadt 
Die Düsseldorfer Innenstadt soll grüner, klimaresistenter und fit für das 21. 
Jahrhundert werden. Versiegelte Flächen sollen – dort wo möglich – aufgebrochen, 
Straßen, Plätze, Dächer und Fassaden gezielt begrünt werden. Dazu gehört auch die 
intelligente Sammlung und Ableitung von Regenwasser, um lokale 
Überschwemmungen zu vermeiden und Wasser nachhaltig zu nutzen. Vorrangig soll 
eine geeignete Fläche in der Innenstadt identifiziert und ein erstes Pilotprojekt als 
Positivbeispiel initiiert werden. Es soll zeigen, wie Plätze und andere urbane Räume 
nachhaltig und klimaangepasst gestaltet werden können. Im Zentrum können künftig 
mehr lebenswerte Räume entstehen, in denen sich die Düsseldorferinnen und 
Düsseldorfer gerne aufhalten und wohlfühlen. Ein neu entwickeltes und gezieltes 
Förderprogramm wie „Klimaanpassung für die Altstadt“ könnte die Stadt und die 
Eigentümer*innen bei der Transformation unterstützen. 
Erlebnisraum Rheinboulevard 
Vom Rhein bis zur neuen Oper und vom K21 bis zur Kunstakademie soll ein 
durchgängiger, attraktiver Stadtraum entstehen. Durch eine abgestimmte 
Gestaltung, hochwertige Möblierung und gezielte Begrünung der angrenzenden 
Straßen und Plätze entsteht der urbane „Erlebnisraum Rheinboulevard“, der zum 
Flanieren, Verweilen und Entdecken einlädt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den 
Einkaufsstraßen, die eine punktuelle Anpassung erfahren könnten: Neben modernem 
Einzelhandel kann der Wohnanteil gezielt erhöht werden, um die Straßen lebendiger, 
vielfältiger und unverwechselbarer zu machen. Gleichzeitig sind innovative 
Erdgeschossnutzungen und Geschäftsideen aus den Bereichen Handel, Kultur und 
Gastronomie denkbar. Neue städtebauliche Akzente wie die Neue Oper können das 
Straßenbild weiter aufwerten und den Rheinboulevard zu einem modernen 
Stadtraum mit eigenem Charakter machen. 
Kreativ.Mit.te.machen 
Coole Pop -ups, interaktive Aktionen und kreative Events laden Düsseldorferinnen 
und Düsseldorfer sowie Besu cherinnen und Besucher ein, d ie Innenstadt zu 
entdecken und aktiv mitzugestalten. Die Erdgeschosszonen sollen nicht nur für 
Einzelhandel, Gastronomie oder Büros, sondern auch für vielfältige und lebendige

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öffentliche Nutzungen geöffnet werden. Weniger wertschöpfungsintensive, aber se hr 
bereichernde Konzepte aus den Bereichen Kultur und Kreativwirtschaft können 
verstärkt Eingang in den Alltag und das Stadtbild der Düsseldorfer Innenstadt finden. 
Mutige und innovative Geschäftsideen sowie kreative Milieus und 
Existenzgründungen können gezielt gefördert werden. Spezielle Themenimmobilien 
und Experimentierräume können Raum für Kunst und Design bieten. Plätze und 
Freiräume könnten verstärkt als Kulturräume für kreative Veranstaltungen unter 
Einbeziehung der umliegenden Kultureinrichtungen  genutzt werden. Bestehende 
Veranstaltungen können durch neue kreative Impulse sowie das Engagement und 
Mitmachen lokaler Akteur*innen ergänzt werden. 
G.R.O.W. 
GROW (Green Rent Oh! Work) steht für Nutzungsmischung und fördert eine 
lebendige Stadt, in dem Wohnen, Arbeiten und nachbarschaftliche Begegnungen im 
Alltag miteinander verknüpft werden. In der dicht bebauten Innenstadt sind freie und 
bezahlbare Flächen rar. Deshalb könnten durch Aufstockungen und Umbauten 
zusätzliche Wohn- und Geschäftsräume geschaffen werden, die zu mehr 
Alltagslebendigkeit beitragen. Wohn- und Geschäftsräume in der Mitte sollten 
nachhaltig entwickelt und Nutzungskonflikte vermieden werden. Dafür sollen 
Leerstände besser erfasst und neue Nutzungsmöglichkeiten geprüft, um Flächen 
besser auszuschöpfen. Langfristig ist das Ziel eine ausgewogenere Mischung von 
Wohnnutzungen und gewerblichen Angeboten in der Mitte zu erreichen. 
Plattform Mitte 
Die „Plattform Mitte“ könnte künftig die zentrale Anlaufstelle für viele Akteure und 
Branchen in der Düsseldorfer Mitte sein. Sie fungiert als neues, integriertes, 
dialogisches Stadtnetzwerk und Austauschformat mit erweitertem Teilnehmerkreis. 
Ziel ist es, die Vernetzung und Kooperation der Innenstadtakteure weiter zu stärken, 
z.B. durch verbesserte und intensivere Austauschformate. Der Fokus liegt auf 
Netzwerkarbeit, Sofortmaßnahmen und einer aktiven Öffentlichkeitsarbeit. Die neue 
Plattform soll gezielt an bestehende Netzwerke anknüpfen, z.B. Altstadt- 
Gemeinschaft, Stadtteilkonferenz, Citymanagement, Forum Stadtmarketing. Mit der 
neuen Plattform, die auf analogen und digitalen Instrumenten aufbaut, könnten die 
Maßnahmen der verschiedenen Akteur*innen künftig noch besser koordiniert 
werden, um die Düsseldorfer Mitte langfristig attraktiver, vielfältiger und dialogischer 
zu gestalten. 
Pilotstraßen & Multiplätze 24/7 
Straßen könnten künftig so gestaltet werden, dass sie für alle

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Verkehrsteilnehmenden gut nutzbar bleiben und gleichzeitig mehr Aufenthaltsqualität 
bieten. Intelligente Lösungen wie Quartiersgaragen können den Parksuchverkehr 
reduzieren. Reallabore und KI Technologie in der Mobilität von Innenstädten sollen 
zeigen, wie Räume auch abseits des Verkehrs vielfältiger genutzt werden können. 
Ziel ist es, attraktivere Räume für alle Verkehrsteilnehmenden zu schaffen. 
Straßenräume und Plätze könnten nicht nur reine Verkehrsflächen sein, sondern 
Orte, an denen sich die Menschen gerne aufhalten. Eine Maßnahme ist, die 
Straßenräume frischer, grüner und letztlich für alle schöner zu machen. Kleine 
Pocket-Parks, entsiegelte Flächen und schattenspendende Bäume verbessern nicht 
nur das lokale Stadtklima. So können angenehme Aufenthaltsräume entstehen, in 
denen sich die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer wohlfühlen. 
SicherNight 
Mit dem erfolgreichen Projekt „SiDi – Sicherheit in der Düsseldorfer Innenstadt“ ist 
bereits ein wichtiger Schritt für die Sicherheit und das soziale Miteinander getan. Die 
gestärkte Zusammenarbeit zwischen Polizei und Ordnungsamt, das Intensivieren von 
Streetwork, das Beleuchtungskonzept, der Masterplan Veranstaltungen, Regelungen 
für das Abstellen von E-Scootern sowie Vorkehrungen im Kontext von Autoposern 
haben hier erkennbare Besserungen erreicht. Hieran kann mit der 
Umsetzungsstrategie Zukunft Altstadt Innenstadt angeknüpft werden. Dabei gilt es 
für die offenen Herausforderungen passende Maßnahmen und Projekte im Kontext 
Sicherheit zu erarbeiten, um an den Erfolg des Projektes „SiDi“ anzuknüpfen und 
diesen darüber hinaus zu multiplizieren.  
3. Weitere Arbeitsschritte 
Anknüpfend an die in Kapitel 2.2 dargestellten und teilweise bereits durchgeführten 
Arbeitsschritte Sammeln und Aufzeigen bestehender Projekte, Herausforderungen 
und Lücken identifizieren, Projekte filtern und erste Ansätze für Zukunftsideen 
erarbeiten, werden im nächsten Schritt die integrierten Zukunftsideen weiter 
konkretisiert. Der 2. Akteursworkshop ist hierfür ein wichtiger Meilenstein.  
Es sind weitere Formate zur Schärfung der Zukunftsideen und -projekte geplant. 
Dazu gehören unter anderem bilaterale Gespräche mit der Akteurslandschaft aber 
auch eine öffentliche Pop-Up Beteiligung zur erneuten Einbindung der Öffentlichkeit.  
Ende 2025 erfolgt die Abgabe des Abschlussberichts an den Fördermittelgeber. 
Inhaltliche Anpassungen und Ergänzungen sind auch nach Abgabe des 
Abschlussberichtes an den Fördermittelgeber möglich.

Seite 13 
Im Frühjahr 2026 erfolgt die Eingabe einer Beschlussvorlage in die Politik. Damit 
einhergehend wird auch die Einbindung des politischen Steuerungskreises 
weitergeführt. Zielsetzung ist der Beschluss der Umsetzungsstrategie Zukunft 
Altstadt Innenstadt mit den oben genannten Bestandteilen (vgl. Kap. 2.1) 
einschließlich der entwickelten Zukunftsideen und Zukunftsprojekten für eine 
resiliente und nachhaltige Alt- und Innenstadt Düsseldorfs durch den Rat der Stadt.  
Die Umsetzung der Zukunftsideen und Projekte erfolgt im weiteren Prozessverlauf 
abhängig von Ressourcen und je nach Erforderlichkeit auf Basis weiterer Beschlüsse.  
 
 
 
 
Anlagen: 
1. Schlüsselraum Zukunft Innenstadt 
2. Sammlung_Herausforderungen und Projekte (002) 
3. Ergebnisse der Onlinebeteiligung

3. Ergebnisse der Onlinebeteiligung

3845 Zeichen

Anlage 3 zur Vorlage Nr. APS/068/2025 
 
1 Stand 26.05.25, Anlage 3 zur Vorlage Nr. APS/068/2025 
Ergebnisse der Onlinebeteiligung (20.03 bis 18.04.2025) 
Zusammenfassung der Ergebnisse zu den 34 Projektideen  
(vgl. Anlage 2, darin: Hervorgehobene Projektideen) 
Viele Teilnehmer*innen wünschen sich mehr Grünflächen, Bäume und 
Sitzgelegenheiten, um die Innenstadt lebenswerter zu gestalten. Zudem gibt 
es eine starke Unterstützung für die Schaffung von „Dritten Orten“ als offene 
Treffpunkte ohne Konsumzwang. Ein weiteres wichtiges Thema ist die 
Förderung von autofreien Zonen und die Verbesserung der Infrastruktur für 
Fußgänger und Radfahrer. Viele Teilnehmer*innen sprechen sich für eine 
Reduzierung des motorisierten Verkehrs in der Innenstadt aus und wünschen 
sich mehr sichere und attraktive Räume für Fußgänger und Radfahrer. Die 
Neuausrichtung der Schadowstraße wird kontrovers diskutiert. Es gibt auch eine 
starke Unterstützung für kreative und temporäre Nutzungen wie Pop-up-
Aktivitäten. Die Förderung kreativer Milieus und Start-ups wird ebenfalls als 
wichtig angesehen. Einige Nutzer äußern Bedenken bezüglich großer 
Bauprojekte wie dem Neubau des Opernhauses im Vergleich zu dringend 
benötigtem Wohnraum. Die Altstadtsanierung wird als notwendig erachtet, 
um den Charakter der Altstadt zu bewahren und die Aufenthaltsqualität zu 
verbessern. Insgesamt zeigt sich Interesse an einer nachhaltigen 
Stadtentwicklung, die sowohl ökologische als auch soziale Aspekte 
berücksichtigt. 
Zusammenfassung der Ergebnisse zur den identifizierten offenen 
Herausforderungen (Anlage 2, darin: Herausforderungen): 
Viele Beiträge thematisieren die Herausforderungen durch steigende Mieten, 
Leerstände und die Verdrängung von Kultur- und Kreativräumen zugunsten 
von teurem Wohnraum oder Einzelhandel. Die Bedeutung von Kulturorten als 
sozialer Kitt und für die Identität ganzer Viertel wird betont, während der 
Verlust solcher Orte als Ursache für den Rückgang urbaner Lebendigkeit 
gesehen wird. Im Bereich Mobilität und öffentlicher Raum gibt es eine intensive 
Debatte zwischen über eine Umverteilung des Straßenraums zugunsten von 
Rad-, Fuß- und ÖPNV-Verkehr gegenüber möglichen negativen 
Auswirkungen auf den Autoverkehr, Handwerk und Wirtschaft. 
Klimaanpassung ist ein weiteres zentrales Thema: Es wird eine konsequente 
Entsiegelung, Begrünung (z.B. Fassaden, Dächer, Schulhöfe), mehr 
schattenspendende Bäume und die Umnutzung von Parkflächen für

Anlage 3 zur Vorlage Nr. APS/068/2025 
 
2 Stand 26.05.25, Anlage 3 zur Vorlage Nr. APS/068/2025 
Aufenthaltsqualität und Klimaschutz gefordert. Auch die Einbindung der 
Bevölkerung bei Begrünungsmaßnahmen (z.B. Balkone, Vorgärten) wird 
vorgeschlagen. Der Wunsch nach mehr „drittenOrten“ – also konsumfreien 
Treffpunkten für Begegnung, Kultur und Nachbarschaft – findet sich in mehreren 
Beiträgen. Gefordert werden mehr Sitzgelegenheiten, niedrigschwellige 
Angebote, Bezug zur lokalen Bevölkerung und Kultur sowie sichere, 
gepflegte Aufenthaltsorte mit Zugang zu Wasser, Snacks und Toiletten.  
Im Bereich Sport und Bewegung wird bemängelt, dass es in der Innenstadt an 
niedrigschwelligen, barrierefreien Sportflächen fehlt. Es werden mehr 
Streetball-, Boule- oder Bolzplätze sowie Treffpunkte für Familien 
vorgeschlagen. Auch die Inklusion von Menschen mit Behinderung wird als 
verbesserungswürdig angesehen. Für Oberkassel wird betont, dass der 
Naturcharakter der Rheinwiesen erhalten bleiben sollte. Gleichzeitig gibt es 
Vorschläge für punktuelle Angebote wie Kioske, Mini-Festivals oder 
Sportevents – jedoch ohne großflächige Kommerzialisierung. Schließlich wird 
immer wieder auf die Notwendigkeit eines verbindlichen Dialogs und echter 
Beteiligung aller Gruppen hingewiesen, um die unterschiedlichen Bedürfnisse in der 
Stadtmitte auszubalancieren.

2. Sammlung_Herausforderungen und Projekte (002)

32270 Zeichen

Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/068/2025 
1  Stand 26.05.25, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/068/2025 
Sammlung: Herausforderungen und Projekte 
 
Herausforderungen 
Ruhige und erholsame Orte 
Düsseldorf ist eine lebendige Großstadt – doch manchmal sehnt man sich nach einer 
Pause vom Trubel. Gerade in der Mitte. Ob der Hofgarten, die Rheinwiesen oder 
versteckte Innenhöfe in der Altstadt: Einige ruhige Orte gibt es. Mehr grüne 
Rückzugsorte und gut erreichbare Erholungsräume wären eine Bereicherung. Wie und wo 
können Orte geschaffen werden, an denen die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer 
abschalten und genießen können – mitten in der Stadt? 
Urbane Sport- & Bewegungsangebote 
Joggen im Park, Skaten am Rhein - Düsseldorf bietet viele Möglichkeiten, sich im Freien 
zu bewegen. Was fehlt, sind niedrigschwellige Angebote direkt in der Mitte. Gerade im 
dicht bebauten Herzen der Stadt brauchen die Menschen Platz für Bewegung im Alltag. 
Wie kann Düsseldorf noch sportlicher werden? 
Räume für Kultur- & Kreativwirtschaft 
Düsseldorf ist eine bedeutende Kulturstadt und kreatives Zentrum – doch gerade Atelier- 
und Proberäume für Musik und Kleinkunst werden knapp. Steigende Mieten und zu wenig 
Räume in der Düsseldorfer Mitte setzen Kreative und Kulturschaffende unter Druck. Wo 
gibt es Räume, die helfen könnten, die Szene in der Stadt zu halten? Welche weiteren 
Ideen zur Unterstützung der lokalen Kultur- und Kreativwirtschaft gibt es? 
Vitale Düsseldorfer Mitte 
Düsseldorfs Mitte verändert sich: Leerstände, steigende Mieten und Online-Shopping 
machen dem Handel zu schaffen. Welche Nutzungsmischung und Vielfalt braucht es, um 
die verschiedenen Funktionen der Innenstadt, wie Einzelhandel, Gastronomie, Kultur und 
Begegnung zu stärken? Wie gelingt eine multifunktionale und zukunftsfähige Mischung 
für die Innenstadt? 
Sprung über den Rhein 
Oberkassel ist mehr als ein schickes Wohnviertel – aber viele Angebote konzentrieren 
sich auf die rechte Rheinseite. Orte für Gastronomie, Erholung oder Kultur sind hier 
weniger zahlreich, dafür aber sehr spezifisch. Wie kann der Sprung über den Rhein“ 
gelingen, ohne dass Oberkassel seinen besonderen Charme und eigenständigen 
Charakter verliert? 
Alltagslebendigkeit & -tauglichkeit 
Düsseldorf wächst – doch wie bleibt die Stadt im Alltag zugänglich, erlebnisreich und 
funktional? Klar ist: es sind kluge Lösungen für das Wohnen in der Mitte gefragt. Wie 
gelingt es in Düsseldorfs Mitte Wohnen, Arbeiten und Erleben optimal miteinander zu 
verbinden? 
Dialog & Netzwerk „Mitte“ 
Die Düsseldorfer Innenstadt ist für alle da – aber wer bestimmt mit, wie sie genutzt wird? 
Ein guter und verbindlicher Dialog könnte helfen, das Zentrum lebendig und gleichzeitig 
verträglich zu halten. Braucht es z.B. Plattformen, auf denen die Stadt gemeinsam 
gestaltet werden kann? Wie kann eine Mitte entstehen, die möglichst vielen 
unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht wird? 
Stadtklimaanpassungen (Hitze, Starkregen, Hochwasser) 
Die Sommer werden heißer, die Regenfälle heftiger - Düsseldorf muss sich wappnen. Ob 
lokale Experimentierräume, temporäre Pilotprojekte oder Luxus, sondern eine

Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/068/2025 
2  Stand 26.05.25, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/068/2025 
Notwendigkeit – wie kann die Düsseldorfer Innenstadt klimaresilient werden und damit 
weiterhin lebenswert bleiben? 
Erreichbarkeit & Aufenthalt im Stadtraum 
Die Düsseldorfer Mitte soll für alle erreichbar sein – ob mit der Bahn, dem Fahrrad, zu 
Fuß oder mit dem Auto. Dabei ist der öffentliche Raum häufig augenscheinlich durch 
fahrende und parkende Autos dominiert, Radwege sind nicht durchgängig oder 
Fußgängerbereiche nicht immer einladend gestaltet. Wie kann in Düsseldorfs Mitte ein 
barrierearmer Stadtraum entstehen, in dem man sich gerne aufhält, aber auch gut und 
sicher vorankommt? 
Dritte Orte & Nachbarschaft 
Nicht das Zuhause, nicht der Arbeitsplatz – sondern sogenannte "dritte Orte" sind 
wichtige Treffpunkte in der städtischen Nachbarschaft. In der Düsseldorfer Mitte fehlen 
solche niedrigschwelligen Orte ohne Konsumpflicht oft. Wie können wir mehr solcher 
Treffpunkte ermöglichen, z.B. in öffentlichen Gebäuden und was sind die Anforderungen 
an diese Orte 
 
 
Projekte 
Hinweis: 
Die 34 Projektideen, die dem 1. Akteursworkshop und der Onlinebeteiligung zu 
Grunde lagen, sind innerhalb der Handlungsfelder jeweils zu Beginn ausformuliert 
aufgeführt. 
Nicht ausformulierte und lediglich mit Spiegelstrichen/ Stichpunkten versehene 
Projektansätze sind Teil der Projektschau aller durch die Fachämter in den Prozess 
eingebrachten Projekte. 
Nutzungsmischung & Alltagslebendigkeit 
Alltagslebendigkeit durch Aufstockung & Umbauten 
Nutzungsmischung fördert eine lebendige Stadt, in dem Wohnen, Arbeiten und 
nachbarschaftliche Begegnungen im Alltag miteinander verknüpft werden. In der dicht 
bebauten Innenstadt sind freie und bezahlbare Flächen rar. Deshalb könnten durch 
Aufstockungen und Umbauten zusätzliche Wohn- und Geschäftsräume geschaffen 
werden, die zur Belebung der Innenstadt und zu mehr Alltagslebendigkeit beitragen. 
Schöner Nebeneffekt: Der vorhandene Raum wird effizient genutzt, ohne neue Flächen zu 
versiegeln. 
Projektstatus: Idee 
Strategien für nachhaltige Wohnraumentwicklung & Leerstandsmanagement  
Wohn- und Geschäftsräume in der Mitte sollten nachhaltig entwickelt werden. Dafür 
sollen Leerstände besser erfasst und neue Nutzungsmöglichkeiten geprüft, um Flächen 
besser auszuschöpfen. Eine Registrierungspflicht für Wohnraum ist im Gespräch, um 
ungenutzten Wohnraum sichtbarer zu machen, spekulativem Leerstand zu verhindern 
und Kurzzeitvermietungen zu regulieren. Langfristig ist das Ziel eine ausgewogenere 
Mischung von Wohnnutzungen und gewerblichen Angeboten in der Mitte zu erreichen. 
Projektstatus: Idee 
Erlebnisraum Rheinboulevard 
Der Rheinboulevard soll die Königsallee, die Altstadt und die Schadowstraße zu einem 
zusammenhängenden Erlebnisraum in West-Ost-Richtung verbinden. Durch eine 
verbesserte und abgestimmte Gestaltung, Möblierung und Begrünung der Straßen und 
Plätze soll eine durchgängige und attraktive Achse entstehen, die zum Schlendern,

Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/068/2025 
3  Stand 26.05.25, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/068/2025 
Sightseeing und Verweilen einlädt. Dabei werden auch der Schadow- und der Heinrich-
Heine-Platz in die Gestaltung einbezogen, um die Aufenthaltsqualität und Erreichbarkeit 
der Mitte weiter zu verbessern. 
Projektstatus: Idee 
Neuausrichtung Schadowstraße 
Die Schadowstraße soll als zentrale Achse der Innenstadt gestärkt werden. Neben 
modernem Einzelhandel soll der Wohnanteil in den Obergeschossen nach Möglichkeit 
gezielt erhöht werden, um die Straße lebendiger, vielfältiger und unverwechselbarer zu 
machen. Gleichzeitig sollen innovative Erdgeschossnutzungen und Geschäftsideen in den 
Bereichen Handel, Kultur und Gastronomie gefördert werden. Neue städtebauliche 
Akzente können das Straßenbild weiter aufwerten und die Schadowstraße zu einem 
modernen Stadtraum mit eigenem Charakter machen. 
Projektstatus: Idee 
Vielfältige Erdgeschossnutzungen 
Die Erdgeschosszonen sollen nicht nur für Einzelhandel, Gastronomie oder Büros, 
sondern auch für vielfältige und lebendige Nutzungen für die Öffentlichkeit geöffnet 
werden. Weniger wertschöpfungsintensive, aber sehr bereichernde Konzepte aus den 
Bereichen Kultur und Kreativwirtschaft sollen verstärkt Eingang in den Alltag und das 
Stadtbild der Düsseldorfer Mitte finden, insbesondere dort, wo Leerstand zu verzeichnen 
ist. Mutige und innovative Geschäftsideen sollen durch Instrumente gezielt gefördert 
werden. Damit soll auch Vielfalt und Lebendigkeit in der Altstadt und in Oberkassel 
gefördert werden. 
Projektstatus: Idee 
Multifunktionale Straßenräume für Viele 
Straßen sollten so gestaltet werden, dass sie für alle Verkehrsteilnehmenden gut nutzbar 
bleiben und gleichzeitig mehr Aufenthaltsqualität bieten. Intelligente Lösungen wie 
Quartiersgaragen können den Parksuchverkehr reduzieren. Ziel soll sein, lokale 
Verkehrsströme zu beruhigen und gleichzeitig attraktivere Räume für 
Verkehrsteilnehmende wie Fußgängerinnen und Fußgänger oder Radfahrerinnen und 
Radfahrer zu schaffen. 
Projektstatus: Idee 
Neue Nutzungen und Begrünung für Flachdächer 
Viele innerstädtische Flachdächer bleiben heute oft ungenutzt. Sie könnten nach 
Möglichkeit durch städtische und private Initiativen begrünt und versickerungsfähig 
gemacht werden. Dadurch kann das lokale Stadtklima verbessert und dem 
Wärmeinseleffekt entgegengewirkt werden. Begrünte Dächer bieten somit mehr 
Naturflächen in der Stadt und schaffen lebenswerte und klimafreundliche Räume für 
Menschen, Tiere und Pflanzen. 
Projektstatus: Idee 
Registrierungspflicht Wohnraum 
− Regulierung und bessere Überwachung illegaler Kurzzeitvermietung in der Innenstadt 
− Projektstatus: Idee 
Städtebau & Stadtraum 
Opernhaus-Neubau 
Düsseldorf soll ein neues, modernes Opernhaus und einen architektonischen Leuchtturm 
erhalten. Geplant ist ein offener Kulturbau mit einem großen Saal für rund 1.300 
Zuschauerinnen und Zuschauer sowie einer Studiobühne mit rund 400 Plätzen. Neben

Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/068/2025 
4  Stand 26.05.25, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/068/2025 
hochkarätigen kulturellen Darbietungen soll das Gebäude auch einen „dritten Ort“ 
beherbergen - einen offenen Raum für die Nachbarschaft, für Bildung und Austausch. 
Dieser kann an heißen Tagen auch als „Climate Shelter“ dienen, d.h. als öffentlicher und 
leicht zugänglicher kühler Rückzugsort. Die an das Gebäude angrenzenden Freiflächen 
sollen einladend gestaltet werden, um das Opernhaus harmonisch in das Stadtbild zu 
integrieren. 
Projektstatus: Planungswettbewerb läuft 
Transformation Deutsche Oper (nach Aufgabe der aktuellen Opernnutzung) 
Nach Aufgabe der bisherigen Opernnutzung soll das städtebaulich wertvolle Gebäude 
einer neuen, vielfältigen Nutzung zugeführt werden. Ziel ist es, ein innovatives 
Nutzungsprogramm zu entwickeln, das für die Öffentlichkeit von hohem Wert ist und dem 
Standort gerecht wird. Die notwendige Sanierung erfolgt unter Berücksichtigung des 
Denkmalschutzes, um die architektonische und historische Bedeutung des Gebäudes zu 
erhalten. 
Projektstatus: Idee 
Aufwertung Alter Hafen 
Der Alte Hafen ist einzigartig und trotz seiner Lage mitten in der Altstadt – ein ruhiger 
Ort. Er könnte zu einem gut erreichbaren und attraktiven Stadtraum der Erholung 
umgestaltet werden. Dieser Ort kann als Übergang zwischen der belebten Altstadt und 
dem Rhein (Kasematten) dienen und gleichzeitig als ein Ort, am dem die Menschen zur 
Ruhe kommen können. Gleichzeitig sollen Sauberkeit und Sicherheit verbessert werden, 
damit sich alle dort wohlfühlen. Gezielte Maßnahmen zur Klimaanpassung und 
Biodiversität sollten ebenfalls geplant werden, um mehr Grün und eine nachhaltige und 
eigenständige Entwicklung dieses Stadtraums zu ermöglichen. Eine besondere Rolle 
kommt dabei den Wasserflächen zu, die qualifiziert und sinnvoll in die Umgestaltung 
einbezogen werden. 
Projektstatus: Idee 
Leitlinien Stadtidentität 
Düsseldorf soll seinen unverwechselbaren Charakter als weltoffene Metropole am Rhein 
bewahren. Dazu sollen verständliche und umsetzbare Leitlinien entwickelt werden, die 
klare Vorgaben für die Gestaltung und Nutzung städtischer Räume machen, z.B. bei 
Architekturwettbewerben oder Stadtumbaumaßnahmen. Ziel ist es, charakteristische 
Merkmale des Stadtbildes zu erhalten und gleichzeitig eine qualitätssichernde 
Zusammenarbeit zu etablieren. Neue Entwicklungen sollen sich harmonisch in das 
Stadtbild einfügen und gleichzeitig die Identität der Stadt langfristig stärken. 
Projektstatus: Idee 
Städtebauliche Aufwertung Stadtmitte & Stadtraum Carsch-Haus 
Die Stadtmitte rund um das Carsch-Haus soll attraktiver und besser erlebbar werden. 
Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität zu steigern und den Stadtraum durch eine verbesserte 
Gestaltung, modernisierte Fußgängerzonen und eine bessere Zugänglichkeit aufzuwerten. 
Das Carsch-Haus als architektonisches Wahrzeichen spielt dabei eine zentrale Rolle. 
Durch das Sanierungsprojekt Festung könnten historische Elemente behutsam in die 
moderne Stadtentwicklung integriert werden. So entsteht eine lebendige und gleichzeitig 
geschichtsbewusste Innenstadt, die urbanes Flair mit kultureller Identität verbindet. 
Projektstatus: in Umsetzung/ Idee 
Südlich Haroldstraße 
− Schaffung zweier Hochpunkte 
− Umsetzung Baustein blaugrüner Ring 
− Verlagerung Motorisierter Individualverkehr/Busverkehr auf neue Parallelfahrbahn 
− Projektstatus: in Umsetzung

Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/068/2025 
5  Stand 26.05.25, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/068/2025 
Dialogverfahren „Zukunft der Kö“ 
− mehrstufiger Workshop-Prozess 
− Auseinandersetzung mit dem Wandel der Kö 
− Projektstatus: in Umsetzung  
Umsetzung weiterer mutiger Neubauakzente 
− mit höchster Architekturqualität 
− unter Beachtung des Hochhausrahmenplanes 
− Qualitätssichernde Verfahren begleitet durch Beirat für Baukultur 
− Projektstatus: Idee 
Neubauvorhaben Kö-Tower 
− Büro, Einzelhandel, Tiefgarage (Mobilitätskonzept)  
− Projektstatus: in Umsetzung 
Neubauvorhaben Dreifeldsporthalle 
− mit Tribüne, Gymnastikraum und Tonsaal 
− Projektstatus: in Umsetzung 
Umbau Behrensbau 
− Museum mit Gastronomie, Verwaltung/ Büro, Veranstaltung 
− Projektstatus: in Umsetzung 
Erweiterung des Kaufhofes 
− Erweiterung der Verkaufsstätte,  
− Abriss Parkhaus und  
− Errichtung von Büroflächen mit Tiefgarage 
− Projektstatus: in Umsetzung 
Umbau Carsch-Haus 
− Verkaufsstätte mit neuem Eingangsbereich Tiefhof auf dem HHP und Gastronomie im 
5.OG 
− Projektstatus: in Umsetzung 
Wirtschaft & Handel 
Förderung Kreative Milieus 
Düsseldorf soll gezielt kreative Milieus und Start-ups stärken – gerade in der Mitte. Hier 
können spezielle Themenimmobilien und Experimentierräume Raum für Kunst, Design, 
innovative Konzepte und Geschäftsideen bieten. Durch aktive Vernetzung und Beratung 
werden Kreativwirtschaft und Gründungen unterstützt - sei es bei Verwaltungsverfahren, 
Genehmigungen oder der Umsetzung neuer Projekte. Als Kooperationspartner für 
Veranstaltungen und Qualifizierungsangebote sowie eine bedarfsgerechte Infrastruktur 
trägt die Stadt dazu bei, Potenziale sichtbar zu machen und kreative Milieus gezielt zu 
fördern. 
Projektstatus: in Umsetzung 
Zentrenmanagement Friedrichstraße 
Die Friedrichstraße soll als lebendiger Standort für Einkaufen, Handel und Wohnen 
nachhaltig gestärkt und revitalisiert werden. Ein aufsuchendes Zentrenmanagement soll 
gezielt Leerstände abbauen und die Aufenthaltsqualität ausgewählter Stadträume 
verbessern. Durch die Förderung lokaler Netzwerke und die Einrichtung eines zentralen 
Ansprechpartners („Kümmerer“) werden Maßnahmen koordiniert, um die Friedrichstraße 
langfristig attraktiver und vielfältiger zu gestalten. 
Projektstatus: in Umsetzung

Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/068/2025 
6  Stand 26.05.25, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/068/2025 
Citymanagement 
Das Citymanagement ist zentrale Anlaufstelle für viele Akteure und Branchen in der 
Mitte. Als Sprachrohr der Standortgemeinschaft bringt es beispielsweise Anliegen in die 
Verwaltung ein und sorgt für eine verstärkte Zusammenarbeit. Die Schwerpunkte liegen 
auf Netzwerkarbeit, Sofortmaßnahmen und einer aktiven Öffentlichkeitsarbeit. Zukünftig 
soll die Vernetzung und Kooperation der Innenstadtakteure weiter gestärkt werden, z.B. 
durch verbesserte und intensivere Austauschformate. 
Projektstatus: in Umsetzung 
Veranstaltungsformate Düsseldorf 
Düsseldorfs Mitte ist bereits eine Bühne für zahlreiche Events – und genau daran soll 
angeknüpft werden. Bestehende Veranstaltungsformate sollen weiterentwickelt und mit 
neuen kreativen Impulsen ergänzt werden. Coole Pop-ups, interaktive Aktionen und 
kreative Events laden Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sowie Besuchende ein, die 
Innenstadt zu entdecken und aktiv mitzugestalten. Auch Akteure aus Einzelhandel, 
Gastronomie sowie Kultureinrichtungen und bestehende Veranstaltungen werden gezielt 
eingebunden. Abwechslungsreiche und attraktive Erlebnisse und Events können so 
Düsseldorf weiter als lebendige und kreative Metropole positionieren. 
Projektstatus: in Umsetzung 
Immobilien- und Standortgemeinschaft Graf-Adolf-Straße 
− Einrichtung einer Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG);  
− Durchführung von Maßnahmen zur Aufwertung eines Teilbereichs der Graf-Adolf-
Straße 
− Projektstatus: in Umsetzung 
Retail & DUS 
− Zukunftsfähige, digitale Geschäftsmodelle entwickeln 
− Erlebnisorte für Zukunftstechnologien Retail 
− Projektstatus: in Umsetzung 
Leerstands- und Ansiedlungsmanagement 
− Entwicklung einer Strategie und Prozessstruktur zur Erschließung von Leerständen 
und temporären Nutzungen 
− Kontaktaufnahme mit Immobilieneigentümerinnen und -eigentümern zur Klärung 
potenzieller Nutzungsmöglichkeiten 
− Vereinfachung von Genehmigungsprozessen durch transparente und kommunizierte 
Abläufe. 
− Stärkung der Attraktivität der Innenstadt und der Stadtteilzentren durch reduzierte 
Leerstände 
− Projektstatus: in Umsetzung 
Jugend, Soziales & Bewegung 
Elterncafé als „Dritter Ort“ im ehemaligen Kaufhof oder Oper 
Im Rahmen der Nachnutzung des Kaufhofs Wehrhahn oder der geplanten neuen Oper 
sollte in der Mitte ein Elterncafé entstehen – ein offener Treffpunkt für Familien und 
Kinder. Hier gibt es Raum zum Austauschen, Stillen, Ausruhen und Spielen, ohne 
Konsum- oder Verzehrzwang. Als „Dritter Ort“ bietet es einen geschützten Rückzugsraum 
mitten in der Stadt und schafft eine familienfreundliche Umgebung. 
Projektstatus: Idee 
Pop-up Sport- und Kulturangebote 
Düsseldorfs Mitte soll durch temporäre und flexible Sport- und Kulturangebote lebendiger 
werden. Mobile Anlagen wie 3x3-Basketballfelder, Skateparks, Calisthenics-Stationen

Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/068/2025 
7  Stand 26.05.25, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/068/2025 
oder Pop-up-Tanzflächen können neue Freizeitmöglichkeiten schaffen, besonders für 
Jugendliche. Diese temporären Angebote können regelmäßig den Standort wechseln und 
machen Kultur und Sport für alle spontan erlebbar. 
Projektstatus: Idee 
Dachnutzungen Sport 
Dachflächen könnten als ungenutztes Potenzial für urbane Sport- und Freizeitangebote 
besser erschlossen werden. Sie können z.B. für Aktivitäten wie Yoga, Tanz oder Fitness 
flexibel gestaltet werden und bieten neue Bewegungsmöglichkeiten mitten in der Stadt. 
Gerade in der dicht bebauten Düsseldorfer Innenstadt entstehen so auf den Dächern 
wertvolle Freiräume und gut nutzbare Orte für Sport und gemeinschaftliche Aktivitäten.  
Projektstatus: Idee 
Sport-Ponton auf dem Wasser 
Ein schwimmendes Sport-Ponton könnte als flexible und schwimmende Trainings- und 
Spielfläche z.B. auf dem Rhein eingesetzt werden. Die mobile Struktur kann prinzipiell an 
verschiedene Standorte versetzt werden und so unterschiedliche Abschnitte des 
Rheinufers oder Gewässer in Grünanlagen beleben. So entsteht eine innovative und 
nachhaltige Möglichkeit, Sportangebote direkt in der Stadt und auf dem Wasser zu 
integrieren und diese Flächen als aktive Stadträume erlebbar zu machen. 
Projektstatus: Idee 
Spielflächen Burgplatz – Hauptbahnhof 
Entlang der Achse Burgplatz bis Hauptbahnhof sollen mehr Spielangebote für Kinder 
entstehen, um die Innenstadt familien- und kinderfreundlicher zu gestalten. Dabei sollen 
die neuen Spielflächen nicht nur gut erreichbar, sondern auch abwechslungsreich und 
sicher sein. Da die Suche nach verfügbaren Flächen in der dicht bebauten Innenstadt 
eine große Herausforderung darstellt, soll die Spielplatzsatzung als verbindliche 
Grundlage für Neu- und Umbauten dienen, um eine gute Versorgung mit Spielflächen und 
eine kindgerechte Gestaltung der Innenstadt zu erreichen. 
Projektstatus: Idee 
aXept! Altstadt-Streetwork & Zusammenarbeit 
− Aufsuchende Soziale Arbeit – Information über passgenaue soziale Angebote  
(Gesundheits- und Suchthilfe etc.) 
− Vermittlung und ggfs. Begleitung – gemeinwesenorientierter Ansatz 
− Projektstatus: in Umsetzung 
Altstadt Armenküche e.V. Düsseldorf 
− Versorgung mit gesundem und nahrhaftem Essen 
− Soziale Beratung und Begleitung mit dem Ziel der Vermittlung in Hilfesysteme 
− Öffentlicher Einsatz für die Rechte und Interessen Obdachloser und Bedürftiger 
− Projektstatus: in Umsetzung 
Diakonie Düsseldorf, Shelter 
− Niederschwelliges Angebot für Wohnungslose 
− Betrieb einer Tagesstätte in der Altstadt 
− Projektstatus: in Umsetzung 
Generation Rauchfrei 
− Schutz heutiger und zukünftiger Generationen vor den Folgen des Rauchens und 
Passivrauchens 
− Projektstatus: in Umsetzung

Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/068/2025 
8  Stand 26.05.25, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/068/2025 
Umwelt, Klima & Grün 
Bioklimatische Anpassung der Innenstadt 
Düsseldorfs Mitte soll sich besser an das sich verändernde Klima angepasst werden. 
Straßen und Plätze werden gezielt entsiegelt und bepflanzt. Begrünte Fassaden, Dächer 
und Wasserelemente sorgen für lokale Kühlung und bessere Versickerung. Ziel ist es, 
Hitzeinseln und Schäden durch Starkregenereignisse vor allem im dicht bebauten 
Stadtgebiet zu reduzieren. So wird die Mitte auch an heißen Tagen angenehmer und 
lebenswerter. 
Projektstatus: beschlossen 
Entsiegelung & Begrünung Straßen und Plätzen 
Die Düsseldorfer Innenstadt soll grüner und klimaresistenter werden. Versiegelte Flächen 
sollten aufgebrochen, Straßen und Plätze gezielt begrünt werden. Eine intelligente 
Sammlung und Ableitung von Regenwasser gehört ebenso dazu, um lokale 
Überschwemmungen zu vermeiden und Wasser nachhaltig zu nutzen. Zu diesem Zweck 
sollte eine geeignete Fläche im Zentrum identifiziert und ein erstes Pilotprojekt als 
positives Beispiel zeigen, wie Plätze und Freiräume zukunftsfähig und klimaangepasst 
gestaltet werden können. 
Projektstatus: Idee 
Freiraumgerechtigkeit, Barrierefreiheit & Zugänglichkeit Grünräume 
In der Düsseldorfer Mitte sollten Grünräume, Parks und Orte am Wasser für alle 
Menschen einfach erreichbar sein. Deshalb sollen vermehrt barrierefreie Zugänge und 
Wege geschaffen werden, damit die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer ihre 
Erholungsräume erleben und genießen können. Innenhöfe oder kleine Plätze könnten als 
Pocket-Parks geöffnet und Dachgärten verstärkt gemeinschaftlich genutzt werden. So 
entstehen inklusive und im Alltag gut erreichbare Frei- und Grünflächen, insbesondere 
auch für weniger mobile Menschen. 
Projektstatus: Idee 
Renaturierung Rheinufer 
− Renaturierung & Begrünung zum Schutz und Erhalt der klimatischen Funktion 
− Schutz vor Überbauung 
− Projektstatus: Idee 
Energetische Sanierung von öffentlichen Gebäuden 
− Sanierung der Gebäudehülle: Erneuerung von Fassade, Dach, Fenstern und Türen zur 
Steigerung der Energieeffizienz und des Witterungsschutzes. 
− Technische Gebäudeausrüstung (TGA): Modernisierung von Heizung, Lüftung, Klima 
und Sanitäranlagen.  
− z.B. Kunsthalle, Tonhalle 
− Projektstatus: in Umsetzung 
Kommunale Wärmeplanung 
− Ausbau Fernwärme und klimaneutrale Heizsysteme in der Innenstadt 
− Optimierung Baustellenmanagement 
− Projektstatus: in Umsetzung 
Erhaltung und Entwicklung der garten- und stadthistorisch bedeutsamen 
Grünanlagen 
− Zyklische Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen im Umfeld der Gartenkunst  
− Berücksichtigung der Entwicklungsziele der Parkpflegewerke und Grünordnungspläne  
− Projektstatus: Idee

Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/068/2025 
9  Stand 26.05.25, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/068/2025 
Hofgarten – Sanierung und Entwicklung Sonderbereiche 
− Wiederherstellung der gartenkünstlerischen Raumkomposition und Ausstattung 
− Verbesserung der gartenkünstlerischen Qualität sowie der Aufenthaltsqualität 
− Projektstatus: beschlossen 
Stärkung des Grünen Netzes & Lückenschluss Düsselring 
− Stärkung des Grünnetzes 
− Lückenschluss Düsselring 
− Denkmalgerechter Lückenschluss „1. Grüner Ring“ am Graf-Adolf-Platz  
− Projektstatus: Idee 
Spee‘scher Graben mit Diemantstein Bastion 
− Ufersicherung und Vegetationsentwicklung 
− Sanierung der Bestandsgefährdeten Bastion Diemantstein 
− Projektstatus: beschlossen 
Ständehauspark mit Fischerhausterrasse 
− Ufersicherung und Vegetationsentwicklung 
− Sicherung und ggf. Wiederherstellung der historischen Wegeanlagen 
− vollständige Sanierung Fischerhausterrasse 
− Projektstatus: beschlossen 
Kultur & Erleben 
Art:walk Düsseldorf 
Der heute bestehende Art:walk Düsseldorf ist ein markierter städtischer Rundgang, der 
die sechs größten Museen und Ausstellungshäuser der Innenstadt fußläufig miteinander 
verbindet. Dieser soll in Zukunft ausgebaut und um neue Institutionen und Orte erweitert 
werden. In einem Pilotprojekt wird dazu ein neues Wegeleitsystem entwickelt, das 
sowohl inhaltlich als auch visuell modernisiert wird. So wird das reiche Kunst- und 
Kulturleben als der Stadtraum Mitte für die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, aber 
auch für Besucherinnen und Besucher noch intensiver erfahrbar. 
Projektstatus: Idee, in Umsetzung 
Straße der Romantik und Revolution 
Auf der Bilker Straße, zwischen Benrather Straße und Bastionsstraße, soll ein 
multifunktionaler Aufenthaltsraum in der Carlstadt erprobt werden. Die temporäre 
Umgestaltung bietet Raum für Begegnung und Kultur und ermöglicht eine Diskussion 
über die zukünftige Nutzung des Stadtraums. Es wird geprüft, ob und wie eine 
dauerhafte Veränderung umgesetzt werden kann, um die Straße und die angrenzenden 
Kultureinrichtungen (Heinrich-Heine-Institut, Schumann-Haus) attraktiver miteinander zu 
verbinden. 
Projektstatus: Idee 
Schaffung "Dritter Orte" in Kulturinstitutionen 
Düsseldorfs Kulturhäuser können mehr sein als Räume für Kunstausstellungen, Theater, 
Konzerte, Lesungen und Workshops – sie sollen vermehrt als offene Treffpunkte für die 
Nachbarschaft dienen. Barrierefrei und ohne Konsumzwang bieten sie Raum für 
Begegnung, Bildung und Austausch. Durch die Vernetzung mit bestehenden Angeboten 
entstehen Orte, die kulturelle Vielfalt erlebbar machen und Teilhabe ermöglichen. Ein 
Beispiel ist die geplante Sanierung der Kunsthalle oder des Theatermuseums, wo solche 
offenen Räume gezielt geschaffen werden könnten.  
Projektstatus: Idee, teilweise beschlossen 
Pop-up-Aktivitäten

Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/068/2025 
10  Stand 26.05.25, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/068/2025 
Temporäre Nutzungen und Experimentierräume sollten deutlich mehr Raum in der Stadt 
bekommen. Dazu sollen gezielt Flächen identifiziert und bereitgestellt werden. Auch 
sollen Instrumente entwickelt werden, die kreative und innovative Pop-up-Aktivitäten 
anregen und fördern. Denkbar sind Projekte aus den Bereichen Kultur, Sport, 
Klimaanpassung oder kreative Experimente – etwa ein temporärer Skatepark, eine 
mobile Urban-Gardening-Fläche oder ein Open-Air-Kunstprojekt. Wichtig ist, dass die 
Initiativen von lokalen Akteuren getragen und von der Stadt agil und unbürokratisch 
unterstützt werden. So können starke Impulse entstehen, die das städtische Leben in 
Düsseldorf enorm bereichern. 
Projektstatus: Idee 
Grabbeplatz | Strike a pose 2025 
Der Grabbeplatz soll verstärkt als Kultur- und Experimentierraum für kreative 
Veranstaltungen genutzt werden. Pop-up-Aktivitäten und Events bieten Raum für neue 
Formate, die insbesondere die kreativen Milieus der umliegenden Kultureinrichtungen 
stärker einbinden. Das bereits etablierte Wochenendfestival „Strike a Pose“ könnte in 
diesem Rahmen erweitert werden, so dass der gesamte Platz zur Bühne für Kunst, Tanz 
und Performance wird. So entsteht mitten in der Stadt ein lebendiger und einzigartiger 
Ort des kulturellen Austauschs und der kreativen Begegnung. 
Projektstatus: Idee 
Rheinwiese - Flächen des Düsseldorfer Brauchtums 
− Sicherung als Veranstaltungsort für die Rheinkirmes 
− Weiterentwicklung wichtiger Brauchtumsflächen 
− Projektstatus: Idee 
Gesamtsanierung Tonhalle 
− Sanierung der Außenhülle der Tonhalle (zuletzt 1978 saniert) 
− Beseitigung der Undichtigkeiten und Feuchteschäden im Verwaltungstrakt 
− Erneuerung der veralteten und stark sanierungsbedürftigen Beleuchtung und Technik 
− Neugestaltung des Mendelsohn-Saals 
− Durchführung zeitgemäßer technischer Anpassungen 
− Projektstatus: in Umsetzung 
Verkehr & Mobilität 
Altstadtsanierung 
Die Düsseldorfer Altstadt ist ein Juwel im Zentrum und soll durch gezielte 
Sanierungsmaßnahmen noch schöner werden. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der 
Schaffung attraktiver Eingangsbereiche in die Altstadt, die Besucherinnen und Besucher 
willkommen heißen. Zu einer einladenden Gestaltung des öffentlichen Raums gehören 
auch gezielte Begrünungselemente und insgesamt eine bessere Beleuchtung. Diese 
Maßnahmen zielen darauf ab, dass sich die Menschen gerne in der Altstadt aufhalten und 
sich dort sicher fühlen. 
Projektstatus: Idee 
Klimaanpassung Straßen- und Platzräume 
Straßenräume und Plätze sollten nicht nur reine Verkehrsflächen sein, sondern Orte, an 
denen sich die Menschen gerne aufhalten. Eine Maßnahme ist, die Straßenräume für alle 
frischer, grüner und letztlich schöner zu machen. Durch kleine Pocket-Parks, entsiegelte 
Flächen und schattenspendende Bäume wird nicht nur das lokale Stadtklima verbessert. 
Es soll angenehme Räume in der Mitte geschaffen werden, in denen die 
Düsseldorferinnen und Düsseldorfer verweilen und sich wohlfühlen. 
Projektstatus: Idee

Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/068/2025 
11  Stand 26.05.25, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/068/2025 
Rheinbrücken 
− Modernisierung der Rheinbrücken 
− Ausbau von szenischen Promenaden für Fuß- und Radverkehr  
− Projektstatus: Idee 
Fahrradachse Schadowstr.-Liesegangstr.-Klosterstr.-Immermannstr.-Martin-
Luther-Platz-Königstr.  
− Entschärfung der Nutzungskonkurrenz zwischen Fuß- und Radverkehr 
− Erstellung einer Straße mit hoher Aufenthaltsqualität und attraktiver Verkehrsnutzung 
− Projektstatus: Idee 
Aufwertung Fahrradstraße – Bismarckstraße 
− Aufwertung der Fahrradstraße, der Gehwege, Platzflächen mit Aufenthaltsqualität für 
Fußgängerinnen und Fußgänger  
− Klima-Anpassungsmaßnahme  
− Projektstatus: beschlossen 
Ordnung & Sicherheit 
Hilfsangebot „Luisa ist hier!“ 
„Luisa ist hier!“ bietet Frauen und Mädchen, die von sexueller Belästigung oder Gewalt 
betroffen sind, schnelle und diskrete Hilfe. Das niederschwellige Angebot ermöglicht es, 
sich in Bars, Clubs oder anderen öffentlichen Orten unauffällig Unterstützung zu holen. 
Die Initiative wird durch eine enge Zusammenarbeit von Behörden, Ämtern und 
gesellschaftlichen Gruppen begleitet, um präventive Maßnahmen zu stärken und ein 
sicheres Umfeld zu schaffen. Diese Zusammenarbeit gilt es zu erhalten und auszubauen.  
Projektstatus: in Umsetzung 
Sicherheit in der Düsseldorfer Innenstadt (SIDI) & Streetwork 
Um die Sicherheit in der Innenstadt zu erhalten und weiter zu stärken, wird die Präsenz 
von Ordnungsamt und Polizei an wichtigen Hotspots beibehalten und kontinuierlich den 
Bedarfen angepasst. Gleichzeitig wird die wertvolle Sozialarbeit fortgeführt und nach 
Möglichkeit ausgebaut: U.a. sind Institutionen wie die „KohleG“, „aXept! Altstadt-
Streetwork & Kooperation“ sowie die „Altstadt-Armenküche“ im Zentrum aktiv, um 
Menschen in schwierigen Lebenssituationen gezielt zu unterstützen. So wird auch in 
Zukunft ein sicheres und soziales Miteinander gefördert. 
Projektstatus: in Umsetzung 
Dialog & Nachtökonomie 
Ein neues Dialogforum sollte Anwohnerinnen und Anwohner, Gewerbetreibende und 
Stadtverwaltung zusammenbringen, um gemeinsam an der Herausforderung einer 
lebendigen Innenstadt zu arbeiten. Ziel soll sein, eine vielfältige Nachtkultur zu fördern, 
Konflikte wie Lärm oder Müll frühzeitig anzusprechen, Lösungsvorschläge zu diskutieren 
und Maßnahmen gezielt und schnell umzusetzen. So bleibt die Düsseldorfer Innenstadt 
ein attraktiver Ort für Nachtleben, Wohnen und Erholung gleichermaßen. 
Projektstatus: Idee 
Ordnungs- und Servicedienst & Verkehrsüberwachung 
− Erhöhung der ordnungsbehördlichen Präsenz von Ordnungs- und Servicedienst (OSD) 
und Verkehrsüberwachung (VÜ)  
− Überwachung der Einhaltung der Düsseldorfer Straßenordnung (DStO) und der 
Straßenverkehrsordnung (StVO) 
− Projektstatus: in Umsetzung

Beratungsverlauf (7)

24.06.2025 Bezirksvertretung 3
TOP 6.15 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
25.06.2025 Bezirksvertretung 4
TOP 3 Anhörung Entscheidung

Beschluss: Empfehlung einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
25.06.2025 Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung
TOP 10 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: Empfehlung einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
26.06.2025 Kulturausschuss
TOP 7.17 Kenntnisnahme Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
27.06.2025 Bezirksvertretung 1
TOP 4.7 Anhörung Entscheidung

Beschluss: Empfehlung einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
30.06.2025 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 15 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: Empfehlung einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
10.07.2025 Rat
TOP 20 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
APS/068/2025
Typ
Beschlussvorlage
Datum
06.06.2025
Erstellt
20.05.2025 14:56