V/0599/2016
Bürgerumfrage 2016: Zentrale Ergebnisse zum Fragenkomplex "Parks und Grünanlagen"
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V_0599_2016_Anlage1_Foliensatz
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Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 ! " #$%&'( %$%)#$*+%%,-*.% /&' .0( 12,$%/&'3.( %12*&' .3( /%%#$&'.( 4#*%25$&'6( ,#$7&'8. ( 9#$:%;;72&' . ( $+12,$ /< & ' 0.0( $ +%12*9#$-*.%/< . &'0.3 ( $0+/%%#$,/. %-*< & '30.0( Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 F olie 1: Bürgerumfrage 2016 - Untersuchungsdesign •Schriftliche Umfrage mit Zufallsstichprobe: Hauptwohnsitz, 18 Jahre und älter •Versand:5.250 Befragte; Nettostichprobe: 5.107 Befragte •Befragungszeitraum:12.01.2016 – 16.02.2016 •Rücklauf:36,5 % (1.863 Bögen) mit guter Struktur (Geschlecht, Alter etc.) •Aufbau Fragebogen: – Stadtentwicklung in Münster: Ziele für die nächsten Jahre/Trends 2030 – Einkaufsstandort Innenstadt: Auswirkungen Online-Handel – Parks und Grünanlagen: Nutzung und Bewertung – Lebensbedingungen: Zufriedenheit mit Angeboten/Einrichtungen und deren Wichtigkeit – Digitale Stadt Münster: Zufriedenheit mit digitaler Infrastruktur, städtisches Online-Angebot •Vertrauensintervall: bei 50 % = +/- 2,3 %-Punkte, bei 5 % = +/- 1,0 %-P. Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 $+ 1 2,$ / < Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 $ + %12*9#$-*. % /< Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 $0+ / %%#$,/. %-* < Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1 Bürgerumfrage 2016 (Mehrthemenumfrage) V/0599/2016, Anlage 1
V_0599_2016_Anlage_2_Methodik
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Anlage 2
zu V/0599/2016
Bürgerumfrage 2016: Hinweise zur Methodik und zur Übertragbarkeit der Ergebnisse
Für die Bürgerumfrage 2016 wurden 5.250 Bürgerinnen und Bürger der Stadt Münster aus-
gewählt, um an der Befragung teilzunehmen. Die Ausw ahl erfolgte mittels eines mathemati-
schen Zufallsverfahrens, das auf der Grundlage des Einwohnermelderegisters des Amtes für
Bürger- und Ratsservice der Stadt Münster durchgefü hrt wurde. In die Stichprobe wurden
alle Personen einbezogen, die zum Zeitpunkt der Bef ragung ihren Wohnsitz in Münster hat-
ten und mindestens 18 Jahre alt waren. Bei einem Ge samtbestand von ca. 256.600 Einwoh-
nerinnen und Einwohnern über 18 Jahre bedeutet dies , dass etwa jede/r 49. Bürgerin bzw.
Bürger über 18 Jahre in die Stichprobe einbezogen wurde.
An der Umfrage vom 12.01.-16.02.2016 haben sich ins gesamt 1.863 Bürgerinnen und Bür-
ger beteiligt. Das entspricht unter Berücksichtigun g der bekannten Adressausfälle einer
Rücklaufquote von 36,5 % (Frauen 36,3 %, Männer 36, 7 %). Mit diesem Wert wurden die
Rücklaufquoten der letzten Mehr-Themen-Bürgerumfrag en aus den Jahren 2010 (31,2 %),
2013 (33,8 %) und 2015 (35,3 %) noch leicht übertro ffen. Dies weist darauf hin, dass die
Themen der Umfrage bei den Befragten auf entsprechendes Interesse gestoßen sind.
Mit dem Rücklauf von über 1.860 Fragebögen ist eine gute quantitative Grundlage vorhan-
den, die differenzierte Auswertungen nach Geschlech t, Alter und weiteren Merkmalen er-
möglicht. Auch das Vertrauensintervall entspricht d en Anforderungen der empirischen Sozi-
alforschung. Bei dem Rücklauf von über 1.860 Frageb ögen liegt das Vertrauensintervall bei
einem Antwortanteil von 50 % bei +/- 2,3 %-Punkten, d. h. der „wahre“ Wert liegt zwischen
47,7 % und 52,3 %. Bei einem Antwortanteil 5 % lieg t das Vertrauensintervall bei +/- 1,0 %-
Punkten.
Der Rücklauf zeigt hinsichtlich wichtiger Strukturm erkmale (Geschlecht, Alter, Wohnorte
nach Stadtbezirken) eine sehr hohe Übereinstimmung mit der Struktur der Münsteraner Be-
völkerung 1. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für die Vera llgemeinerbarkeit der Ergebnis-
se.
Hinsichtlich der Geschlechterverteilung im Rücklauf wurden nahezu exakt die Geschlechter-
proportionen in der Bevölkerung über 18 Jahre (= Gr undgesamtheit) erreicht. Der Anteil der
Frauen über 18 Jahre in der Grundgesamtheit liegt b ei 52,9 %, der Anteil der Frauen im
Rücklauf beträgt ebenfalls 52,9 %. Dementsprechend stimmen auch die Anteile der Männer
47,1 % überein (vgl. Tabelle 19 im ergänzenden Tabellensatz).
Bezüglich der Altersgruppen macht Tabelle 19 deutli ch, dass sich die Unterschiede in der
Altersstruktur zwischen Stichprobe und Rücklauf in einem tolerierbaren Rahmen bewegen:
• Etwas schwächer vertreten im Rücklauf, als es ihre n Anteilen an der Münsteraner Bevöl-
kerung entspricht, sind die jüngeren Altersgruppen von 18 – 24 Jahren (- 3,6 %-Punkte)
und von 25 – 29 Jahren (- 2,7 %-Punkte) sowie die A ltersgruppe 80 Jahre und älter (- 2,8
%-Punkte).
• Etwas stärker im Rücklauf als in der Gesamtbevölke rung vertreten sind die Altersgruppen
45 – 49 Jahre (+ 2,3 %-Punkte), 50 – 54 Jahre (+ 2, 0 %-Punkte) und 70 – 74 Jahre (+ 1,9
%-Punkte).
1 Vgl. Tabellensatz zur Vorlage V/0599/2016 veröffen tlicht auf den Internetseiten des Amtes für Stadt-
entwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung unter „Bürgerumfrage 2016“:
www.stadt-muenster.de/stadtentwicklung/kommunale-umfragen.html
2
• Die weiteren Altersgruppen im Rücklauf decken sich nahezu mit dem Anteil der jeweiligen
Altersgruppen an der Gesamtbevölkerung.
• Das dargestellte Antwortverhalten bei den jüngeren und älteren Altersgruppen entspricht
dem Muster, das auch in den letzten Mehr-Themen-Umfragen zu beobachten war.
Im Hinblick auf den Wohnort der Befragten in Münste r zeigt sich bezogen auf die Stadtbezir-
ke eine sehr hohe Übereinstimmung. Der Stadtbezirk Mitte liegt nur 1,5 %-Punkte über der
Grundgesamtheit, die Außenstadtbezirken liegen nur 1,5 %-Punkte darunter. Unter den Au-
ßenstadtbezirken zeigt der Stadtbezirk Ost einen le icht überdurchschnittlichen Rücklauf (+
1,8 %-Punkte), die anderen Außenstadtbezirke weisen einen geringfügig unterdurchschnittli-
chen Rücklauf auf (maximal - 1,2 %-Punkte Stadtbezirk Nord).
Haushalte mit Kindern unter 18 Jahren sind in der U mfrage stärker vertreten als in der
Grundgesamtheit. In 22 % der Haushalte, die geantwortet haben, lebten Kinder unter 18 Jah-
ren. Nach der Haushaltegenerierung 2014 lag dieser Anteil an der gesamten Bevölkerung
bei 16 % 2. Die Haushalte mit Kindern sind damit leicht überr epräsentiert, gleichzeitig liegt
hiermit aber auch für Fragen zur Kinder- und Famili enfreundlichkeit ein breiter Erfahrungs-
hintergrund vor.
Personen mit Migrationsvorgeschichte sind mit einem Anteil von 14 % in der Umfrage unter-
repräsentiert. Nach den Berechnungen zur Migrations vorgeschichte in Münster, die im Un-
terschied zur Umfrage auch die Kinder unter 18 Jahr en einbeziehen, betrug dieser Wert En-
de 2015 für Münster insgesamt rd. 23 %3. Als Konsequenz der unterdurchschnittlichen Betei-
ligung von Menschen mit Migrationsvorgeschichte an der Umfrage, die aus vielen schriftli-
chen Umfragen deutschlandweit bekannt ist, muss hin sichtlich dieses Merkmals auf statis-
tisch abgesicherte Aussagen verzichtet werden. In d en Auswertungstabellen werden die Er-
gebnisse entsprechend differenziert dokumentiert, so dass diese für eine fachliche Reflektion
zur Verfügung stehen.
Festzuhalten bleibt, dass hinsichtlich der Geschlec hterproportionen, der Altersgruppen und
der räumlichen Verteilung des Rücklaufs ein gutes A bbild der Gesamtbevölkerung vorliegt.
Die Überzeichnung der Familien mit Kindern unter 18 Jahren dürfte zu einer größeren Absi-
cherung der kinder- und familienbezogenen Befragung sergebnisse führen. Die Ergebnisse
für Menschen mit Migrationsvorgeschichte sind als T endenzaussagen einzuschätzen, die
einer entsprechenden fachlichen Prüfung bedürfen. I nsgesamt kann davon ausgegangen
werden, dass sich die Ergebnisse der Umfrage grunds ätzlich auf die Münsteraner Bevölke-
rung übertragen lassen.
2 Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtpla nung, Verkehrsplanung (2015): Haushalte in
Münster 2014. Münster (SMS – Statistik für Münsters Stadtteile).
3 Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtpla nung, Verkehrsplanung (2016): Migration in
Münster und den Stadtbezirken 2015. Münster (SMS – Statistik für Münsters Stadtteile).
Berichtsvorlage
25492 Zeichen
V/0599/2016
DER OBERBÜRGERMEISTER
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung
Betrifft
Bürgerumfrage 2016: Zentrale Ergebnisse zum Fragenkomplex "Parks und Grünanlagen"
Beratungsfolge
03.11.2016 Bezirksvertretung Münster-Ost Bericht
03.11.2016 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen Bericht
15.11.2016 Bezirksvertretung Münster-Mitte Bericht
15.11.2016 Bezirksvertretung Münster-Südost Bericht
15.11.2016 Bezirksvertretung Münster-Nord Bericht
17.11.2016 Bezirksvertretung Münster-West Bericht
17.11.2016 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup Bericht
28.11.2016 Kommunale Seniorenvertretung Bericht
29.11.2016 Ausschuss für Gleichstellung Bericht
01.12.2016 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen Bericht
07.12.2016 Haupt- und Finanzausschuss Bericht
Bericht:
1. Bürgerumfrage 2016 zu aktuellen Themen der Stadtentwicklung
Die Bürgerumfrage 2016 wurde vom 12.01. - 16.02.2016 als schriftliche Mehr-Themen-Umfrage
zu aktuellen Themen der Stadtentwicklung durchgeführt (Anlage 1, Folie 1 ). Mit der Vorlage
V/0349/2016 wurden bereits nachstehende Themen aufbereitet und dokumentiert:
Stadtentwicklung in Münster: Ziele für die nächsten Jahre, Einflussfaktoren/Trends bis 2030
Einkaufsstandort Innenstadt: Auswirkungen Online-Handel
Lebensbedingungen: Zufriedenheit mit Angeboten/Einrichtungen und deren Wichtigkeit
Die vorliegende Vorlage präsentiert d ie Ergebnisse zu dem Fragenkomplex „Parks und Grüna n-
lagen“ in geschlechterdifferenzierter und grafischer Aufbereitung . Damit stehen die Ergebnisse
für fachplanerische Prozesse zur Verfügung. Für eine der nächsten Ber atungsketten wird dann
das Thema „Digitale Stadt Münster“ dokumentiert.
Die Umfrage stieß auf gutes Interesse, wie die Rücklaufquote von 36,5 % (2015: 35,3 %) zeigt.
Grundlage der Umfrage ist eine Zufallsstichprobe unter der Hauptwohnsitzbevölkerung ab 18
Jahre. Der Rücklauf zeigt hinsichtlich wichtiger Strukturmerkmale (Geschlecht, Alter, Stadtbezirk)
eine hohe Übereinstimmung mit der Struktur der Münsteraner Bevölkerung, so dass sich die E r-
gebnisse der Umfrage grundsätzlich übertragen lassen dürften (vgl. Anlage 2).
Vorlagen-Nr.:
V/0599/2016
Auskunft erteilt:
Herr Prof. Dr. Hauff
Ruf:
492-6135
E-Mail:
HauffTho@stadt-muenster.de
Datum:
05.10.2016
Öffentliche Berichtsvorlage
2
V/0599/2016
2. Zentrale Ergebnisse im Überblick (vgl. Anlage 1)
2.1 Ausbau und Zustand der Park- und Grünanlagen: Zufriedenheit und Wichtigkeit
Im Zuge eines kontinuierlichen Stadtmonitorings wurde auch in der Bürgerumfrage 2016 wieder
die Zufriedenheit mit den Lebensbedingungen und deren Wichtigkeit erh oben. Dabei wurden 30
Faktoren abgefragt, zu denen auch „Ausbau und Zustand der Park - und Grünanlagen“ g ehört
(vgl. V/0349/2016, S. 4ff.). Hierzu wurden folgende Gobalurteile abgegeben (vgl. Folien 2-3):
Zufriedenheit: 8 % „sehr zufrieden“, 57 % „zufrieden“ (Mittelwert 2,3)
Wichtigkeit: 26 % „sehr wichtig“, 53 % „wichtig“ (Mittelwert 2,0)
Der Vergleich der Mittelwerte für Zufriedenheit (= IST) und für Wichtigkeit (= SOLL) zeigt nur eine
geringe Differenz von – 0,3-Punkten. Damit sind die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger
nahezu erfüllt. Bei vielen anderen Lebensqualitätsfaktoren wurden deutlich größere Erwartung s-
lücken bei der Bürgerumfrage 2016 artikuliert, die Werte von – 1,0-Punkten und darüber hinaus
erreichten (vgl. V/0349/2016, Folien 14/15).
Ein Vergleich mit den weiteren 29 abgefragten Faktoren ermöglicht eine Einordnung von Zufri e-
denheit und Wichtigkeit im Gesamtkanon der Lebensbedingungen. Insgesamt rangieren „Ausbau
und Zustand der Park - und G rünanlagen“ hinsichtlich der Zufriedenheit mit einem überdurc h-
schnittlichen Mittelwert von 2,3 auf Rang 1 1. Trotz der hohen Wichtigkeit (Mittelwert 2,0) lagen
die Park- und Grünanlagen im Gesamtkanon auf Rang 19, da anderen Faktoren noch eine höhe-
re Wichtigkeit beigemessen wurde (vgl. V/0349/2016, Folien 10/12).
Im Hinblick auf die Zufriedenheit bestehen auf gesamtstädtischer Ebene keine Unterschiede zw i-
schen Urteilen von Frauen und Männern, auf Stadtbezirksebene werden bei einigen Stadtbezi r-
ken durchaus B ewertungsunterschiede deutlich, die aber keinem einheitlichen Muster folgen
(vgl. Folie 2). Bei den Einschätzungen zur Wichtigkeit wird deutlich, dass Frauen den Ausbau
und Zustand der Park - und Grünanlagen in vielen Stadtbezirken für noch wichtiger eracht en als
Männer (z. B. Nord + 0,3 Punkte beim Mittelwert) (vgl. Folie 3).
2.2 Nutzung von Erholungsgebieten und Grünanlagen in Münster
2.2.1 Gesamtstädtische Perspektive
Die Befragten wurden gebeten, für 13 Erholungsgebiete und Grünanlagen anzugeben, ob un d
wie häufig sie diese nutzen. Wie bereits bei der Bürgerumfrage 2004 1 wurde hier wieder eine
fünfstufige Skala verwendet, die von „(fast) täglich“ über „mindestens wöchentlich“ und „minde s-
tens monatlich“ bis zu „seltener“ und „nie“ reicht. Dabei wird aus gesamtstädtischer Sicht folgen-
des Nutzungsmuster deutlich (vgl. Folie 4):
Die mit Abstand höchste Nutzung erfährt die Promenade: 21 % „(fast) täglich“, 24 % „minde s-
tens wöchentlich“, 26 % „mindestens monatlich“. Bei Bewohnerinnen und Bewohnern aus Mi t-
te liegt der Wert für eine „(fast) tägliche“ Nutzung sogar bei 37 %. Dabei ist zu berücksicht i-
gen, dass die Promenade nicht nur für Freizeit - und Erholungszwecke genutzt wird, sondern
ebenso eine sehr wichtige Funktion als Wegeverbindung für den Fuß - und Radverkehr spielt
(Spitzenwert: 1.570 Radfahrer pro Stunde an einem Meßabschnitt nördlich der Salzstraße).
1 Stadt Münster – Amt für Stadt - und Regionalentwicklung, Statistik (Hg.) (2005): Bürgerumfrage 2004.
Münster, S. 22 – 32 (= Beiträge zur Statistik 91).
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An zweiter Stelle folgt die Freie Landschaft: 12 % „(fast) täglich“, 17 % „mindestens wöchen t-
lich“, 23 % „mindestens monatlich“. Für die Außenstadtteile liegen die Werte noch deutlich hö-
her: z.B. Stadtbezirk Ost: 26 % „(fast) täglich“.
Nahezu gleichauf folgen der Dortmund-Ems-Kanal (7 % fast täglich) und der Aasee (5 % fast
täglich). Dabei spielt der Dortmund -Ems-Kanal insbesondere für Befragte aus den St adtbezir-
ken Hiltrup und Ost eine wichtige Rolle, während der Aasee insbesondere für die Mitte und
den Stadtbezirk West von Bedeutung ist.
Aus gesamtstädtischer Perspektive zeigen sich keine nennenswerten Unterschiede im Hinblick
auf die Nutzungsmuster von Frauen und Männern (vgl. Folie 5).
Mittels Freitexteingabe konnten die Befragten noch weitere Erholungsgebiete und Grünanlagen
benennen. Insgesamt 313 Nennungen wurden abgegeben. Dabei entfielen Anteile von über 10 %
auf „Direktes Wohnumfeld“ und „Werse“ (vgl. Folie 6). Im Hinblick auf die Tendenz stimmen die
Nennungen von Frauen und Männern überein (vgl. Folie 7).
Im Vergleich zu den in der Bürgerumfrage 2004 ermittelten Nutzungswerten zeigen sich keine
wesentlichen Unterschiede (vgl. Folie 8). Die bereits 2004 herausgehobene Position von „Freier
Landschaft“, „Dortmund -Ems-Kanal“ und „Aasee“ wird auch 2016 deutlich. Die „Promenade“
wurde 2004 nicht abgefragt. Die hohen Nutzungswerte 2016 unterstreichen die Richtigkeit der
Berücksichtigung der Promenade bei der aktuellen Bürgerumfrage.
2.2.2 Stadtbezirksbezogene Perspektive
Eine Reihe von Erholungsgebieten und Grünanlagen erreichen zwar aus gesamtstädtischer Pe r-
spektive keine hohen Nutzungswerte, sind aber gleichwohl für die einzelnen Stadtbezirke von
großer Bedeutung. Um diese stadtbezirksbezogene Perspektive zu würdigen, werden im Folge n-
den die Hauptnutzungen nach Stadtbezirken skizziert. Die detaillierten räumlichen Nutzungsmus-
ter der Erholungsgebiete und Grünanlagen sind den Folien 23 – 35 zu entnehmen.
Stadtbezirk Mitte: v. a. Promenade, Aasee, Dortmund-Ems-Kanal
Stadtbezirk West: v. a. Promenade, Freie Landschaft, Aasee, „Grüner Finger“ (Gievenbeck)
Stadtbezirk Nord: v. a. Freie Landschaft, Promenade, Rieselfelder
Stadtbezirk Ost: v. a. Freie Landschaft, Promenade, Dortmund-Ems-Kanal
Stadtbezirk Südost: v. a. Freie Landschaft, Wolbecker Tiergarten, Dortmund-Ems-Kanal
Stadtbezirk Hiltrup: v. a. Dortmund-Ems-Kanal, Freie Landschaft, Hiltruper See, Hohe Ward
Auch aus bezirksbezogener Perspektive zeigen sich keine relevanten Unterschiede für Frauen
und Männer.
2.2.3 Am häufigsten besuchtes Erholungsgebiet (Offene Frage)
Um die Ergebnisse weiter zu fokussieren, den Kontext für die nachfolgenden Bewertungsfragen
zu schaffen und die Kategorie „Freie Landschaft“ weiter aufzugliedern, wurden die Befragten mit-
tels einer offenen Frage gebeten, das Erholungsgebiet bzw. die Grünanlage zu benennen, die sie
persönlich am häufigsten aufsuchen. Dabei ergab sich folgendes Bild (vgl. Folie 9):
21,3 %: Aasee
17,5 %: Promenade
11,1 %: Dortmund-Ems-Kanal
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4,6 %: Wienburgpark
4,1 %: Direktes Wohnumfeld (ortsnah)
Dabei stimmen Nennungen von Frauen und Männern sehr weitgehend überein (vgl. Folie 10).
Eine Differenzierung der Ergebnisse nach Stadtbezirken liefert ein weitergeh endes Bild (vgl. Fo-
lie 11):
Stadtbezirk Mitte: Promenade (28 %), Aasee (26 %), Dortmund-Ems-Kanal (12 %)
Stadtbezirk West: Aasee (32 %), „Grüner Finger“ (Gievenbeck) (15 %), Promenade (13 %)
Stadtbezirk Nord: Rieselfelder (19 %), Aasee (14 %), Gasselstiege (14 %), Promenade (10 %)
Stadtbezirk Ost: Dortmund-Ems-Kanal (16 %), Werse (15 %), Boniburg (Handorf) (13 %)
Stadtbezirk Südost: Wolbecker Tiergarten (24 %), Direktes Wohnfeld (13 %), Werse (11 %),
Dortmund-Ems-Kanal (10 %)
Stadtbezirk Hiltrup: Dortmund-Ems-Kanal (25 %), Hohe Ward (21 %), Hiltruper See (20 %)
2.3 Beurteilung von Ausstattung und Nutzbarkeit der öffentlichen Park- und Grünanlagen
2.3.1 Gesamtstädtische Perspektive
Im Hinblick auf die Ausstattung und Nutzbarkeit der öffentlichen Park- und Grünanlagen in Müns-
ter haben die Befragten folgende Globalurteile abgegeben. Dabei wurde eine fünfstufige Skala
von „sehr gut“ (1) bis „mangelhaft“ (5) verwendet. Die abgefragten Merkmale erhielten folgende
Bewertungen (vgl. Folie 12):
Erreichbarkeit: 22 % „sehr gut“, 57 % „gut“
Pflegezustand: 10 % „sehr gut“, 54 % „gut“
Blumenschmuck: 10 % „sehr gut“, 44 % „gut“
Wegebeschaffenheit: 7 % „sehr gut“, 50 % „gut“
Sauberkeit: 9 % „sehr gut“, 43 % „gut“
Sitzgelegenheiten: 3 % „sehr gut“, 27 % „gut“, 14 % „ausreichend“, 12 % „mangelhaft“
Wetterschutz: 1 % „sehr gut“, 14 % „gut“, 21 % „ausreichend“, 19 % „mangelhaft“
Insgesamt zeigt sich somit für viele Punkte eine hohe Zufriedenheit (v. a. Erreichbarkeit, Pfleg e-
zustand). Die geringste Zufriedenheit wird bei den „ Sitzgelegenheiten“ und beim „Wetterschutz“
artikuliert.
Die aufgezeigten Bewertungen stimmen bei Frauen und Männern sehr weitgehend überein. Im
Hinblick auf die Mittelwerte der Bewertungen wird deutlich, dass die Urteile der Frauen bei vielen
Merkmalen noch leicht besser ausfallen (+ 0,1 Punkte) als bei den Männern (vgl. Folie 13).
Bei dieser Frage bestand auch die Möglichkeit, mittels einer Freitexteingabe weitere Themen zu
benennen. Insgesamt wurden 110 Nennungen abgegeben. Dabei wurden am häufigsten g e-
nannt: „Mülltonnen/Reinigungshäufigkeit“ (16,4 %), „Beleuchtung“ (10 %), „Hundeproblematik“
(10 %), „Toiletten“ (9,1 %) (vgl. Folie 14).
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In der Bürgerumfrage 2004 wurde ebenfalls der Pflegezustand der Parks bzw. öffentlichen Grü n-
anlagen abgefragt. Hier ga ben 54 % an, mit Pflegezustand zufrieden zu sein 2. 2016 betrug der
Anteil von „sehr gut“ und „gut“ zusammen 64 %, d.h. nahezu zwei Drittel waren global betrachtet
mit dem Pflegezustand zufrieden.
2.3.2 Stadtbezirksbezogene Perspektive
Die Differenzierung der Merkmale nach den Stadtbezirken trägt der unterschiedlichen Struktur
und räumliche Lage der in diesen Stadtbezirken vorrangig besuchten Grün - und Parkanlagen
Rechnung. Dabei wird Folgendes anhand der Mittelwerte deutlich (vgl. Folien 36 – 42):
Erreichbarkeit: 1,8 (Mitte) - 2,3 (Hiltrup)
Pflegezustand: 2,2 (Mitte) – 2,6 (Hiltrup)
Blumenschmuck: 2,3 (West) – 2,6 (Südost)
Wegebeschaffenheit: 2,4 (Mitte, West) – 2,7 (Südost, Hiltrup)
Sauberkeit: 2,4 (Mitte) – 2,8 (Südost, Hiltrup)
Sitzgelegenheiten: 3,0 (Mitte, West) – 3,3 (Nord, Südost)
Wetterschutz: 3,5 (Mitte, West, Ost) – 3,7 (Südost, Hiltrup)
2.3.3 Bewertungen nach Altersgruppen
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sind die Bewertungen auch nach Altersgru p-
pen zu differenzieren. Hier zeigt s ich bei vielen Merkmalen mit steigendem Lebensalter eine
schlechter werdende Bewertung. Dies trifft vor allem auf folgende Merkmale zu:
Erreichbarkeit: von 1,8 (18 – 29 Jahre) bis 2,2 (ab 70 Jahre)
Pflegezustand: von 2,1 (18 – 29 Jahre) bis 2,5 (Altersgruppen ab 50 Jahre)
Sauberkeit: von 2,2 (18 – 29 Jahre) bis 2,7 (Altersgruppen ab 50 Jahre)
Wegebeschaffenheit: von 2,2 (18 – 29 Jahre) bis 2,7 (ab 70 Jahre)
Wetterschutz: von 3,4 (18 – 29 Jahre) bis 3,7 (ab 70 Jahre)
Interessant verläuft die Entwicklung d es Merkmals „Blumenschmuck“ nach Altersgruppen. Diese
verschlechtert sich von 2,3 (18 – 29 Jahre) auf 2,6 (50 – 59 Jahre) und verbessert sich dann wie-
der auf 2,3 (ab 70 Jahre).
Nahezu einig sind sich alle Altersgruppen im Hinblick auf die Bewertung der „S itzgelegenheiten“.
Diese reicht von 3,0 (18 – 29 Jahre) bis 3,2 (ab 70 Jahre).
2.4 Gründe für den Besuch der öffentlichen Grün- und Parkanlagen in Münster
2.4.1 Gesamtstädtische Perspektive
Die Ergebnisse der Frage nach den Gründen für den Besuch der G rün- und Parkanlagen in
Münster macht vier Hauptgründe deutlich (vgl. Folie 15):
Wegen der frischen Luft: Mittelwert 1,7 (53 % „trifft völlig zu“, 30 % „trifft eher zu“)
Um spazieren zu gehen, zu wandern: Mittelwert 1,8 (49 % „trifft völlig zu“, 27 % „trifft eher zu“)
Zur Entspannung: Mittelwert 1,9 (40 % „trifft völlig zu“, 36 % „trifft eher zu“)
2 Ebenda, S. 67, Tab. 8.
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Um der Natur nahe zu sein: Mittelwert 2,1 (35 % „trifft völlig zu“, 29 % „trifft eher zu“)
Darauf folgen zwei weitere Gründe, deren Mittelwert noch oberhalb von 3,0 (teils/teils) liegt:
Als Wegeverbindung: Mittelwert 2,6 (25 % „trifft völlig zu“, 24 % „trifft eher zu“)
Um sportlich aktiv zu sein: Mittelwert 2,7 (25 % „trifft völlig zu“, 21 % „trifft eher zu“)
Mittelwerte von 3,0 und jenseits weisen auf:
Um Tiere und Pflanzen anzuschauen: Mittelwert 3,0 (13 % „trifft völlig zu“, 19 % „trifft eher zu“)
Um mit Menschen zusammen zu sein: Mittelwert 3,1 (12 % „trifft völlig zu“; „17 % trifft eher zu“)
Zum Besuch von Veranstaltungen …: Mittelwert 3,4 (6 % „trifft völlig zu“; „16 % trifft eher zu“)
Am Ende der globalen Besuchsgründe rangieren Motive, die vor allem für bestimmte Gruppen
(Familien mit Kindern, Hundebesitzer) interessant sind:
Um Kindern das Spielen im Freien zu ermöglichen: Mittelwert 3,8
Um den Hund auszuführen: Mittelwert 4,4
Eine geschlechterdifferenzierte Auswertung der Besuchsgründe zeigt auf, dass die Rangfolge der
Gründe bei Frauen und Männern identisch ist, allerdings für Frauen eine Reihe von Gründen
noch deutlich höheres Gewicht besitzt (vgl. Folie 16). In diesem Kontext sind zu hervorzuheben:
Wegen der frischen Luft: Frauen: 59 % „trifft völlig zu“; Männer: 46 %
Um spazieren zu gehen, zu wandern: Frauen: 56 % „trifft völlig zu“; Männer: 41 %
Zur Entspannung: Frauen: 46 % „trifft völlig zu“; Männer: 34 %
Um der Natur nahezu sein: Frauen: 43 % „trifft völlig zu“; Männer: 27 %
2.4.2 Stadtbezirksbezogene Perspektive
Auch hinsichtlich der Besuchsgründe bietet eine stadtbezirksbezogene Auswertung weitergehen-
de Einsichten. Dabei wird Folgendes anhand der Mittelwerte deutlich (vgl. Folien 43 – 53):
Wegen der frischen Luft: 1,5 (Mitte) – 1,9 (Nord, Ost, Südost)
Um spazieren zu gehen, zu wandern: 1,7 (Mitte) – 2,0 (West, Nord, Ost)
Zur Entspannung: 1,7 (Mitte) – 2,1 (Nord, Ost)
Um der Natur nahe zu sein: 2,0 (Mitte) – 2,2 (West, Ost, Hiltrup)
Als Wegeverbindung: 2,2 (Mitte) – 3,1 (Hiltrup)
Um sportlich aktiv zu sein: 2,4 (Mitte) – 2,9 (Südost, Nord)
Um Tiere und Pflanzen anzuschauen: 2,8 (Nord) – 3,0 (Mitte, West, Südost, Hiltrup)
Um mit Menschen zusammen zu sein: 2,9 (Mitte) – 3,4 (Nord, Südost)
Zum Besuch von Veranstaltungen …: 3,3; (Mitte, West) – 3,5 (alle anderen BVs)
Um Kindern das Spielen im Freien zu ermöglichen: 3,6 (Nord, Südost) – 3,9 (Mitte)
Um den Hund auszuführen: 4,0 (Ost) – 4,6 (Mitte)
Diese Differenzierungen dürften sich wesentlich auf unterschiedlichen räumlichen Strukturen und
die unterschiedlichen Haushaltestrukturen der einzelnen Stadtbezirke zurückführen lassen.
7
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2.4.3 Differenzierung der Besuchsgründe nach Altersgruppen
Eine Differenzierung der Besuchsgründe nach Altersgruppen in der Bürgerumfrage macht deu t-
lich, dass hinsichtlich der ersten drei Ränge Übereinstimmung besteht: „Wegen der frischen Luft“
(Rang 1), „Spazieren gehen, wandern“ (Rang 2), „zur Entspannung“ (Rang 3). Unterschiede zei-
gen sich erst auf den Rängen 4 und 5. Während „um sportlich aktiv zu sein“ bei der Gruppe 18 –
39 Jahre auf Rang 4 und bei der Gruppe 40 – 63 Jahre auf Rang 5 liegt, stehen in der Gruppe 64
Jahre und älter die Motive „Naturnähe“ und „Tier- und Pflanzenwelt“ im Vordergrund.
Rang Umfrage 18 – 39 Jahre 40 – 63 Jahre 64 Jahre u. älter
1 Münster 2016
GALK e.V. (2014)3
Wg. der frischen Luft
zur Entspannung
Wg. der frischen Luft
zur Entspannung
Wg. der frischen Luft
Wg. der frischen Luft
2 Münster 2016
GALK e.V. (2014)
Spazieren gehen, …
Wg. der frischen Luft
Spazieren gehen, …
Wg. der frischen Luft
Spazieren gehen, …
Spazieren gehen, …
3 Münster 2016
GALK e.V. (2014)
Zur Entspannung
Spazieren gehen, …
Zur Entspannung
Um der Natur nahe zu sein
Zur Entspannung
Um der Natur nahe zu s.
4 Münster 2016
GALK e.V. (2014)
Um sportlich aktiv zu
sein
Um der Natur nahe zu sein
Um der Natur nahe zu
sein
Spazieren gehen, …
Um der Natur nahe zu
sein
zur Entspannung
5 Münster 2016
GALK e.V. (2014)
Als Wegeverbindung
Um sportlich aktiv zu sein
Um sportlich aktiv zu
sein
Tiere/Pflanzen ansehen
Tiere/Pflanzen ansehen
Tiere/Pflanzen ansehen
Ein Vergleich der Ergebnisse der Bürgerumfrage 2016 mit der bundesweiten Internetumfrage der
Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz (GALK e.V.) aus dem Jahr 2014 macht deutlich, dass bei
beiden Umfragen identischen Motive unter den TOP 5 rangieren (v. a. „Frische Luft“, „Spazieren
gehen“, „zur Entspannung“, „Naturerleben“), allerdings eine leicht unterschiedliche Priori sierung
vorgenommen wird. So ist in Münster „um sportlich aktiv zu sein“ etwas stärker vertreten, ebenso
wird in der Gruppe 18 – 39 Jahre der Aspekt „Wegeverbindung“ betont.
2.5 Entwicklung der Grün- und Parkanlagen in den letzten Jahren aus Sicht der Befragten
Bei der Frage nach der Entwicklung der Grünflächen in den letzten Jahren haben 51 % der B e-
fragten angegeben, dass diese „gleich geblieben sind“. 22 % sind sogar der Ansicht, dass diese
„insgesamt besser geworden“ sind, lediglich 7 % attestieren ein e Verschlechterung. Hinsich tlich
dieser Einschätzung stimmen Frauen und Männer weitgehend überein (vgl. Folie 17).
Unterschiede werden allerdings im Hinblick auf Wohnort und Altersstruktur der Befragten deu t-
lich. Überdurchschnittlich hohe Werte in der Ka tegorie „insgesamt besser geworden“ weisen die
Stadtbezirke West und Nord auf (jeweils 28 %), unterdurchschnittliche Werte wurden demgege n-
über im Stadtbezirk Südost artikuliert (13 %). Hinsichtlich der Altersstruktur fällt auf, dass die
Werte in der Katego rie „insgesamt besser geworden“ mit zunehmendem Alter ansteigen: Übe r-
3 GALK e.V. (Deutsche Gartenamtsleiterkonferenz) (Hg.) (2014):Wie zufrieden sind Bürger mit städtischen
Grünflächen? Ergebnisse der vierten bundesweiten Internetbefragung. O.O., S. 14.
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V/0599/2016
durchschnittlich sind sie in den Altersgruppen über 60 Jahre (z. B. 60 – 69 J.: 30 %) (vgl. Folie
17).
2.6 Verbesserungswünsche der Befragten für die Grün- und Parkanlagen
Mit einer off enen Frage hatten die Befragten die Gelegenheit, ihre Wünsche zur Verbesserung
der Grün- und Parkanlagen in Münster zu äußern. Hiervon wurde rege Gebrauch gemacht: 1.018
Befragte (55 % aller Rücklaufe) gaben 1.889 Nennungen ab. Folgende Punkte erhielten 50 und
mehr Nennungen (vgl. Folie 18):
Sitzgelegenheiten: 12,5 % (236 Nennungen)
Genügend Mülleimer/Müllentsorgung öfter: 10,1 % (190 Nennungen)
Sauberkeit: 8,0 % (151 Nennungen)
Wetterschutz/Unterstellmöglichkeiten: 4,5 % (85 Nennungen)
Beleuchtung (nachts): 3,5 % (67 Nennungen)
Blumenschmuck: 3,4 % (64 Nennungen)
Mehr/bessere öffentliche Toiletten: 2,8 % (52 Nennungen)
Hunde (mehr Kontrollen/weniger Hundekot): 2,7 % (51 Nennungen)
Mehr/bessere Kinderspielplätze: 2,6 % (50 Nennungen)
Die Antworten dieser of fenen Frage stimmen bei Frauen und Männern grundsätzlich überein.
Wesentliche Unterschiede werden bezüglich folgender Vorschläge deutlich. Frauen präferieren
noch stärker „Sitzgelegenheiten“ als Männer (14,8 % Frauen, 9,7 % Männer). Männer haben das
Thema „Sauberkeit“ stärker genannt (Frauen 6,7 %, Männer 9,6 %) (vgl. Folie 19).
Folie 20 gibt die Ergebnisse auf die Frage nach den Verbesserungsvorschlägen für die einzelnen
Stadtbezirke wieder. Hier zeigt sich, dass in nahezu allen Stadtbezirken das Thema „S itzgele-
genheiten“ an der Spitze steht, gefolgt von den Themen „Mülleimer/Müllentsorgung“ und „Sa u-
berkeit“. Von den Befragten aus dem Stadtbezirk Ost, die sich hier geäußert haben, wird dem
„Müll- und Sauberkeitsthema“ die höchste Priorität eingeräumt (vgl. Folie 20).
Insgesamt werden bei dieser offene Frage Vorschläge zu Punkten formuliert, die bei der gestüt z-
ten Bewertung durchaus eine geringere Zufriedenheit und teilweise auch Kritik erfahren haben (v.
a. „Sitzgelegenheiten“: 12 % „mangelhaft“, 14 % „ausreichend“) (vgl. Punkt 2.3, Folie 12).
2.7 Beurteilung des Angebotes an öffentlichen Kinderspielplätzen in Münster
Für eine kinderfreundliche und zugleich wachsende Stadt ist ein adäquates Angebot an öffentl i-
chen Kinderspielplätzen von großer Bedeutung. Deren Entwicklung ist eng mit der Grün - und
Freiflächenplanung verbunden, so dass die Befragten in diesem Fragekomplex auch gebeten
wurden, das Angebot an öffentlichen Kinderspielplätzen zu beurteilen.
Hier ist zunächst darauf hinzuweisen, dass 50 % angab en, diese Frage nicht beurteilen zu kö n-
nen. Dies ist angesichts des Anteils der Haushalte mit Kindern unter 18 Jahren in Münster (2015:
16 %) plaus ibel. 30 % antworteten „genau richtig“. 16 % waren der Ansicht, das Angebot ist zu
gering, 2 % gaben demgegenüber an „zu viel“ (vgl. Folie 21).
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Zur Einschätzung des Angebotes an öffentlichen Kinderspielplätzen sind die Antworten der B e-
fragten mit Kindern unter 18 Jahren aufgrund ihres spezifischen Erfahrungshintergrundes von
besonderem Interesse. Diese gaben folgende Einschätzung ab (vgl. Folie 21):
52 %: genau richtig
27 %: zu wenig
2 %: zu viel
Diese Ergebnisse lassen sich auch nach Stadtbezirken differenzieren. Hier ist allerdings zu b e-
rücksichtigen, dass aufgrund der relativ geringen Zahl der Antworten in den einzelnen Stadtbezir-
ken die Ergebnisse eher als Tendenzaussagen zu werten sind (vgl. Folie 22).
3. Verwendung der Ergebnisse und Ausblick
Mit den Ergebnissen der Bürgerumfrage 2016 – Teil „Parks und Grünanlagen“ wurde ein aktue l-
les Thema der Stadtentwic klung in der Bürgerumfrage aufgegriffen 4. Aufgrund der besonderen
Relevanz des Themas „Parks und Grünanlagen“ für die Arbeit der Bezirksvertretungen wird hier
ein Schwerpunkt in der Auswertung gesetzt (vgl. Anhänge zum Foliensatz: Folien 23 – 53). Da-
mit wird insbesondere auch eine zusätzliche Informationsquelle zur Nutzung von Grünanlagen in
den Stadtbezirken erschlossen. Die inhaltlichen Schlussfolgerungen aus den Umfrageergebni s-
sen sollen im Rahmen der entsprechenden Fachplanungen diskutiert werden.
Im Internetangebot des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung werden im
Bereich „Stadtentwicklung/Stadtforschung“ unter „Bürgerumfrage 201 6“ weitere tabellarische
Aufbereitungen der Umfrageergebnisse nach soziodemografischen Strukturmerkmal en zum
Download bereitgestellt5.
Die Auswertung der Bürgerumfrage 201 6 wird mit dem Teil „Digitale Stadt Münster “ fortgesetzt
und abgeschlossen.
I.V.
gez.
Schultheiß
Stadtdirektor
Anlagen:
Anlage 1: Foliensatz
Anlage 2: Bürgerumfrage 2016: Hinweise zur Methodik und Übertragbarkeit der Ergebnisse
4 Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (Hg.) (2015): Grün in der Stadt –
Für eine lebenswerte Zukunft. Grünbuch Stadtgrün. Berlin.
Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein -Westfalen (Hg.)
(2012): Urbanes Grün in der integrierten Stadtentwicklung. Strategien, Projekte, Instrumente. Düsseldorf.
5 http://www.stadt-muenster.de/stadtentwicklung/kommunale-umfragen.html
Beratungsverlauf (11)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
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Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
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Details
- Aktenzeichen
- V/0599/2016
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 27.09.2016
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37