Mandari Insight

1524/2026

EHAP Plus Projekt 'INKA - In Köln Ankommen' Jahresbericht 2025

Mitteilung Ausschuss 12.08.2026

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Jugendhilfeausschuss, Sitzung am 29.09.2026, TOP 8.5.3

Mitteilung Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1 - Jahresbericht 2025_INKA

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung Ausschuss

5260 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
OB/16/02 
 
Vorlagen-Nummer 17.07.2026 
 1524/2026 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 14.09.2026 
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration 15.09.2026 
Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren 17.09.2026 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 21.09.2026 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 24.09.2026 
Jugendhilfeausschuss 29.09.2026 
 
EHAP Plus Projekt 'INKA - In Köln Ankommen' Jahresbericht  2025 
  
Zusammenfassung in einfacher Sprache 
 
Viele Menschen aus europäischen Ländern kommen nach Köln. Der Start in einem 
neuen Land mit anderen Regeln und Gesetzen kann schwer sein. Die Menschen 
suchen hier Arbeit und eine Wohnung. Die Kinder brauchen Betreuung oder einen 
Schulplatz.  
 
Wenn die Menschen keine Arbeit finden, bekommen sie oft keine Leistungen. Das 
bedeutet kein Geld für den Lebensunterhalt und auch sonst kaum Hilfe. So ist es in 
unseren Gesetzen für Menschen aus anderen Ländern der Europäischen Union ge-
regelt. 
 
INKA – In Köln Ankommen ist ein Projekt der Stadt Köln und unterstützt diese 
Menschen seit 01.10.2022. Die drei INKA-Beratungsstellen in Mülheim, Kalk und 
Meschenich beraten viele Menschen bei ihrem Start in Deutschland. 
 
Es gibt noch drei weitere Projekte in Köln: 
- Via Ponto von den Vereinen agisra e.V. und Looks e.V.  
- Zukunft gestalten von dem Verein Solibund e.V. 
- ATI von der eva-gGmbH und der Jugendhilfe Köln e.V.  
 
Alle vier Projekte arbeiten zusammen, um die Menschen zu unterstützen.  
Die vier Projekte haben im Jahr 2025 zusammen 1.384 Menschen beraten.

2 
 
Davon haben 1.285 Menschen ein Hilfsangebot angenommen.  
 
Für INKA – In Köln Ankommen ist der ausführliche Bericht für das Jahr 2025 im An-
hang beigefügt. 
 
 
 
Mitteilung 
 
Der Rat hat die Verwaltung in seiner Sitzung am 10.11.2022 mit der Durchführung des 
EhAP Plus Projektes „INKA – In Köln Ankommen“ beauftragt (2964/2022). Im Rahmen 
einer Mitteilung wird jährlich über die Ergebnisse des Projektes berichtet. 
 
Das Projekt wird von der Europäischen Union gemeinsam mit dem Bundesministerium 
für Arbeit und Soziales im Rahmen des Programms des Europäischen Sozialfonds für 
Deutschland (ESF) „EhAP Plus – Eingliederung hilft gegen Ausgrenzung der am 
stärksten benachteiligten Personen“ gefördert. Gemäß der Förderrichtlinie ist das Pro-
jekt auf die Verbesserung der Lebenssituation und die soziale Eingliederung von be-
sonders benachteiligten neuzugewanderten Unionsbürgern*innen und deren Kindern 
ausgerichtet.  
 
Diese freizügigkeitsberechtigten Menschen sind einem hohen Armutsrisiko ausge-
setzt, da sie von vielen gesetzlichen Leistungsansprüchen ausgeschlossen sind, wenn 
sie noch keine Arbeitnehmer*innen sind sondern Arbeit suchen. Das Förderprojekt er-
möglicht die zusätzliche Schaffung von aufsuchenden, zugehenden und beratenden 
Strukturen mit dem Ziel, insbesondere die unversorgten und anspruchslosen Men-
schen an die bestehenden Angebote des Regelsystems heranzuführen. 
 
Die Stadt Köln ist Projektträgerin und setzt das Projekt „INKA – In Köln Ankommen“ 
gemeinsam mit drei sozialen Trägern mit Beratungsstandorten in den jeweiligen Sozi-
alräumen um: 
 
• Caritasverband für die Stadt Köln e.V. / Rodenkirchen-Meschenich 
• Lernende Region-Netzwerk Köln e.V. / Mülheim 
• förderungs- & bildungsgemeinschaft jugend- und altenarbeit vingst/ostheim e.V. 
/ Kalk 
Zudem ist die Stadt Köln Kooperationspartnerin von drei weiteren EhAP Plus Projek-
ten: 
 
• ViaPonto  
Trägerschaft: agisra e.V. und Looks e.V.  
Beratungsstellen in Ehrenfeld u. Innenstadt 
stadtweites Einzugsgebiet, Beratung für weibliche, männliche sowie trans* EU-
Personen, die der Notlagenprostitution nachgehen 
 
• Zukunft gestalten 
Trägerschaft: Solibund e.V. / Porz 
Beratungsstelle in Porz 
Einzugsgebiet Sozialraum Porz-Mitte

3 
 
• Neu ab 01.12.2024: ATI – Ankommen, Teilhaben, Integrieren 
Trägerschaft: eva-gGmbH und Jugendhilfe Köln e.V. 
Beratungsstelle in Ehrenfeld  
Einzugsgebiet Ehrenfeld und angrenzende Stadtteile 
 
Zusammenfassung der Projektergebnisse für das Jahr 2025: 
 
Im Projekt INKA wurden 766 Personen bei 1.611 Gesprächsterminen beraten. Von 
den Beratenen haben 721 Personen ein weiterführendes Hilfsangebot angenom-
men.  
Die Vermittlungen in die Angebote des Kölner Hilfesystems erfolgen u.a. zu Jobcen-
ter, Familienkasse, Krankenkassen, Agentur für Arbeit, Sprach-/Integrationskursen, 
Sozialamt, Ärzten, Energie-Versorgungsunternehmen, Bürgerämtern, Angeboten zur 
Unterstützung bei der Integration in den Arbeitsmarkt, allgemeinen Migrationsbera-
tung, Angeboten für Kinder und Familien, Angeboten der humanitären Hilfen, Hilfen 
für Wohnungsnotfälle. 
 
In den drei Kooperationsprojekten Via Ponto, Zukunft gestalten und ATI wurden 618 
Personen bei 400 Gesprächsterminen beraten. Von den Beratenen haben 564 Per-
sonen ein weiterführendes Hilfsangebot angenommen (s. o.). 
 
In den vier Projekten insgesamt wurden 1.384 Personen bei 2.011 Gesprächstermi-
nen beraten. Von den Beratenen haben 1.285 Personen ein weiterführendes Hilfs-
angebot angenommen. 
 
Der ausführliche Jahresbericht 2025 für das Projekt „INKA – In Köln Ankommen“ wird 
zur Kenntnisnahme vorgelegt (Anlage 1). 
 
 
 
Gez. Burmester

Anlage 1 - Jahresbericht 2025_INKA

19195 Zeichen

INKA – In Köln Ankommen
Jahresbericht 2025

2
Inhalt
1. Situationsbeschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  3
2. Projektbeschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  3
 2.1 Ziel, Inhalt und Struktur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  3
 2.2 Projektvolumen und Finanzierung  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  4
3. Projektumsetzung .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .   4
4. Projektergebnisse im  Berichtszeitraum.  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .   5
 4.1 Anzahl der beratenen P ersonen (Outputindikator).  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  6
 4.2 Anzahl der durchgeführten Ber atungsgespräche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  6
 4.3 Altersstruktur der beratenen Personen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  6
 4.4 Herkunftsländer der beratenen Personen .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  7
 4.5 Anzahl der beratenen P ersonen mit Behinderung und  
  Wohnungslosigkeitsproblematik  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  8
 4.6 In welche Angebote werden die beratenen Personen vermittelt? . . . . . . . . . . . .  9
 4.7 Beratungserfolg (Ergebnisinidikator).  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  9
5. Fazit des Berichtzeitraums . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  10

3
1. Situationsbeschreibung
Seit 2014 gelten die Freizügigkeitsrechte für Unionsbürger*innen in Deutschland ohne 
 Einschränkungen auch für Menschen aus den EU-Mitgliedsstaaten Rumänien und 
 Bulgarien. Seitdem ist die Zuwanderung aus den beiden Ländern anhaltend und stärker 
gestiegen als aus anderen Ländern der EU.
In den ersten sechs Monaten haben die Bürger*innen aus den europäischen Mitglieds-
staaten das Recht, sich vorbehaltlos in Deutschland zwecks Arbeitsuche aufzuhalten. Diese 
freizügigkeitsberechtigten Menschen sind einem hohen Armutsrisiko ausgesetzt, da sie von 
vielen gesetzlichen Leistungsansprüchen ausgeschlossen sind, wenn sie noch keine Arbeit-
nehmer*innen sind sondern Arbeit suchen.
Das Projekt „INKA – In Köln Ankommen“ (INKA) ermöglicht die zusätzliche Schaffung von 
 aufsuchenden, zugehenden und beratenden Strukturen mit dem Ziel, insbesondere die 
unversorgten und anspruchslosen Menschen an die bestehenden Angebote des Regel-
systems heranzuführen.
Das Projekt wird von der Europäischen Union gemeinsam mit dem Bundesministerium für 
Arbeit und Soziales im Rahmen des ESF-Programms „EhAP Plus – Eingliederung hilft gegen 
Ausgrenzung der am stärksten benachteiligten Personen“ gefördert.
2. Projektbeschreibung
2.1 Ziel, Inhalt und Struktur
Kernstück und inhaltliches Ziel des Projektes sind die niedrigschwellige, gender- und kultur-
sensible Ansprache, (Verweis-) Beratung und Begleitung von besonders benachteiligten neu 
zugewanderten Unionsbürger*innen sowie Angehörigen von Minderheiten (unter anderem 
marginalisierte Gemeinschaften wie etwa Sinti*zze und Rom*nja) zu weiterführenden 
 Hilfsangeboten. INKA bildet die notwendige, fehlende Verbindungsbrücke zwischen der 
Zielgruppe und den vorhandenen lokalen sozialen Hilfsangeboten.
Räumlich fokussiert sich INKA auf die drei Kölner Stadtbezirke mit den höchsten  
EU-Zuwanderungsquoten, insbesondere aus Südosteuropa:  
Mülheim, Kalk und Rodenkirchen-Meschenich.

4
Die Stadt Köln als INKA-Projektträgerin hat gemäß der Förderrichtlinie einen Projekt-
verbund mit drei sozialen Träger*innen als Teilvorhabenpartner*innen gegründet: 
• Caritasverband für die Stadt Köln e. V./Rodenkirchen-Meschenich
• Lernende Region-Netzwerk Köln e. V./Mülheim
• förderungs- & bildungsgemeinschaft jugend- und altenarbeit vingst/ostheim e. V./Kalk
INKA ergänzt somit auch die bestehenden städtischen Programme für die neu 
 zugewanderten Unionsbürger*innen, wie zum Beispiel das Maßnahmenpaket Humanitäre 
Hilfen für Menschen aus den Staaten der EU-Osterweiterung (3432/2018), die Clearing-
stelle für Migration und Gesundheit und die Maßnahme Willkommen und Ankommen in Köln 
(WAK) 2868/2024.
Materielle Unterstützung der Menschen sowie Qualifizierung oder direkte Vermittlung in 
Arbeit sind gemäß der Förderrichtlinie ausgeschlossen und daher nicht Bestandteil des 
Projektes.
2.2 Projektvolumen und Finanzierung
Das bewilligte Projektvolumen beträgt für den Durchführungszeitraum 01.10.2022 bis 
30.09.2026 insgesamt 1.996.333,54 Euro.
INKA wird zu 90 % aus ESF-Mitteln sowie zu 5 % aus Bundesmitteln gefördert.  
Der  städtische Eigenanteil von 5 % wird durch Personalausgaben für Projektpersonal  
bei der Stadt Köln (Personalgestellung) erbracht. 
3. Projektumsetzung
Die wichtigsten Projektelemente
• Niedrigschwellige, zugehende, kultur-, gender- und sprachsensible Kontaktaufnahme an 
den Aufenthaltsorten sowie Treffpunkten der Zielgruppe
• Orientierungsberatung und Priorisierung der Handlungsbedarfe der Menschen
• (Verweis-) Beratung und Begleitung der Menschen hin zu den bestehenden lokalen 
 sozialen Regelangeboten
• Niedrigschwellige inhaltliche arbeitsmarktbezogene Verweisberatung und Begleitung zu 
Jobcenter und Agentur für Arbeit
• Entwicklung und Durchführung neuer niedrigschwelliger bedarfsorientierter 
Gruppenangebote

5
• Öffentlichkeitsarbeit zur Sensibilisierung hinsichtlich der Lebenslagen und Bedürfnisse der 
Zielgruppe, sowie zu Antidiskriminierung und Antiziganismus
• Organisation und Durchführung einer Transfertagung im Jahr 2026 mit Fachleuten zum 
Thema EU-Zuwanderung für Multiplikatoren, Fachpublikum und Politik.
Die Erfolgsfaktoren des Projektes
Neben den Sprach- und Kulturkenntnissen der Beratungskräfte stellt vor allem die  Begleitung 
der Menschen zu bestehenden Angeboten des Regelsystems einen Schlüssel zum Erfolg dar.
Ebenso wichtig sind die hauseigenen Beratungsstrukturen der Teilvorhabenpartner*innen, 
in welche die INKA-Beratungskräfte eingebunden sind. Dies ermöglicht oftmals eine direkte 
Weitervermittlung der Zielgruppe in hausinterne Strukturen und die Nutzung von weiteren 
Sprachkompetenzen und Fachdiensten.
Ein weiterer Vorteil ist die räumliche Nähe zur städtischen Maßnahme WAK – Willkommen 
und Ankommen in Köln. WAK führt als solitäre kommunale Maßnahme für Menschen, 
die als Arbeitssuchende keine Ansprüche auf Regelleistungen zum Beispiel des SGB II 
haben, im Gegensatz zu INKA ganz konkrete Maßnahmen wie Kompetenzfeststellung oder 
 Bewerbungstraining durch und vermittelt Klient*innen direkt in Beschäftigungsverhältnisse. 
Bei gefestigten Kunden kann durch die INKA-Verweisung zu WAK eine bedarfsgerechte 
Hilfskette angeboten werden.
Gemeinsam mit der Clearingstelle im Gesundheitsamt und den städtischen Humanitären 
Hilfen bilden die Arbeitsmarktmaßnahme WAK und das EhAP Plus Projekt INKA eine 
Beratungskette der städtischen Integrationsarbeit bezogen auf Neuzugewanderte aus den 
Staaten der Europäischen Union. Hierdurch werden die Menschen in prekären Situationen 
unterstützt, die Zugänge zur Gesundheitsversorgung, wo es geht ermöglicht (siehe auch 
Mobiler Medizinischer Dienst und Anonymer Krankenschein), Eltern und Kinder bei der 
sozialen Integration unterstützt und in geeigneten Fällen Perspektiven zur Arbeitsmarkt-
integration entwickelt einschließlich einer Vermittlung in Arbeitsverhältnisse.
4. Projektergebnisse im 
 Berichtszeitraum
Die Daten aller drei INKA-Teilvorhabenpartner*innen werden zusammengefasst  dargestellt.  
Die Evaluation erfolgt mittels des vom Fördergeber verpflichtend zu verwendenden Beratungs-
bogens und anhand eigener erhobener Daten, die von den Teilvorhaben partner*innen in einem 
halbjährlichen Sachbericht zur Auswertung an die Projektleitung übermittelt werden.

6
4.1 Anzahl der beratenen Personen (Outputindikator)
Insgesamt wurden 766 Menschen beraten, davon 329 männlich (rund 43 %), 436 weiblich 
(rund 57 %) und 1 nicht-binär.
4.2 Anzahl der durchgeführten Beratungsgespräche
Im Berichtszeitraum wurden mit 766 Personen insgesamt 1.611 Beratungsgespräche 
geführt. Diese finden in den INKA Beratungsstellen persönlich und telefonisch statt.
4.3 Altersstruktur der beratenen Personen
Aufgrund der Erfassung in den Beratungsbögen werden Daten für fünf Altersstufen 
 ausgewertet. Die meisten Beratenen sind aus der Altersstufe „30 bis 64 Jahre“ (48,8 %).
Kinder bis 7 Jahre 66
83
219
374
24
Alter
Summe
Anzahl der beratene Personen
766
8 bis 17 Jahre
18 bis 29 Jahre
30 bis 64 Jahre
65 Jahre und älter

7
4.4 Herkunftsländer der beratenen Personen
Im Berichtszeitraum, wurden Beratungen für Personen aus verschiedenen EU-Herkunfts-
ländern durchgeführt. Die meisten Beratenen kamen aus Bulgarien (56,8 % aller Beratenen), 
gefolgt von Rumänien (32,2 % aller Beratenen). Dies wurde bei der Projektplanung aufgrund 
von statistischen Einwohnerzahlen und Erfahrungen aus den vorherigen EhAP-Projekten 
bereits berücksichtigt. Die erforderlichen Sprachkompetenzen für die Beratung dieser 
Zugewanderten werden in den INKA-Beratungsstrukturen abgedeckt.
T op Five der Herkunftsländer
Bulgarien 435
247
26
22
11
Herkunftsländer Anzahl der beratene Personen
Rumänien
Italien
Polen
Spanien

8
4.5 Anzahl der beratenen Personen mit Behinderung und  
Wohnungslosigkeitsproblematik  
Die Angaben zu diesen Themenfeldern im Beratungsbogen sind freiwillig. Sofern sie aber 
Gegenstand der Beratung oder offensichtlich waren, wurden sie erfasst. Daher geben die 
nachfolgenden Fallzahlen kein vollständiges Bild ab: 
• 26 Personen hatten eine Behinderung
• 16 Personen sind wohnungslos, aber durch Kommune oder Träger untergebracht 
• 11 Personen sind obdachlos auf der Straße lebend bzw. verdeckt obdachlos
• 26 Personen sind von Wohnungslosigkeit bedroht.
Das Thema Wohnen ist bekanntlich ein großes Problem mit weitreichenden Konsequenzen: 
ohne Wohnung und meldebehördliche Anmeldung ist zum Beispiel eine Anmeldung bei 
der Krankenkasse oder der Abschluss eines Arbeitsvertrages nicht möglich. Viele EU- 
Zugewanderte schlafen bei Verwandten und Bekannten, auf der Straße, unter Brücken oder 
in Wohnungen mit Matratzenlagern. 
Auf dem Wohnungsmarkt ist für diese Menschen kaum finanzierbarer Wohnraum zu finden.
Vorurteile und Stereotype gegenüber der Zielgruppe, insbesondere den marginalisierten 
Gemeinschaften wieSinti*zze und Rom*nja , erschweren die Wohnungssuche zusätzlich. 
Insbesondere im Stadtgebiet Mülheim sind zum Teil prekäre Wohnstrukturen seitens der 
Vermieter*innen vorzufinden. Ausbeuterische Wohnverhältnisse werden selten zur Anzeige 
gebracht, aus Angst vor Verlust des Wohnraums. Diese prekären Wohnsituationen wirken 
sich zudem negativ auf die Hygiene und die Gesundheit der Beratenen aus.

9
4.6 In welche Angebote werden die beratenen Personen vermittelt?
Top Ten der weiterführenden Beratungs- und Unterstützungsangebote, in die vermittelt wurde:
Jobcenter 200
114
94
75
56
54
45
42
41
36
Weiterführendes Hilfsangebot Anzahl vermittelte Personen
Familienkasse
Agentur für Arbeit
Krankenkasse
Sozialamt
Sprach-/Integrationskurs
Schuldnerberatung
Grundschule/
weiterführende Schule
Arzt
Migrationsberatungsstellen
4.7 Beratungserfolg (Ergebnisinidikator)
Ziele des EhAP Plus sind die soziale Stabilisierung und eine Verbesserung der individuellen 
Lebenssituation der Neuzugewanderten durch die Inanspruchnahme von lokal vorhandenen 
Hilfsangeboten. Im Berichtszeitraum haben von den 766 beratenen Personen insgesamt 
721 Personen (entspricht rund 94 %) ein Vermittlungsangebot infolge einer Beratung und 
Begleitung angenommen. Das Aufsuchen der Beratungseinrichtung und die Vermittlung in 
ein passendes weiterführendes Angebot ist ein erster Schritt zur Verbesserung der Lebens-
situation der Menschen. Eine nachhaltige Integration ist nur möglich, wenn die Menschen 
langfristig beraten und begleitet werden.

10
Ein kleiner Teil (6 %) der beratenen Personen hat das Vermittlungsangebot nicht ange-
nommen. Teilweise nahmen die Menschen die Beratung ein Mal wahr, ohne dass es zu 
einer Vermittlung kam. Ein weiterer Grund sind fehlende passende Angebote im Regel-
system. Die Beratungsleistung endet trotz qualifizierter Beratung ohne Vermittlung wegen 
fehlender Angebote im Regelsystem. Die Ursache liegt in den oft fehlenden Sprach-
kompetenzen der Zielgruppe sowie häufig in gesetzlichen Vorgaben und entsprechenden 
Zugangsbeschränkungen.
5. Fazit des Berichtzeitraums
• Beratungsressourcen
Im Jahr 2025 konnten die Stellen für die Beratungsfachkräfte bei den INKA-Teilvorhaben-
partner*innen trotz eines Personalwechsels nahezu durchgängig besetzt werden.
• Beratungserfolg
Die von der Fördergeberseite erwarteten Output- und Ergebnisindikatoren  
(siehe Punkte 3.1 und 3.7) konnten mit den begrenzten Beratungsressourcen 
(rund 1,6 Vollzeit äquivalente je Teilvor habenpartner*in) erreicht werden.
• Nachhaltigkeit beziehungsweise Verstetigungsansätze des Projektes
INKA steht fortwährend im engen, regelmäßigen und fachlich-konstruktiven Austausch 
mit seinen Kooperationspartner*innen, dem Jobcenter und der Agentur für Arbeit Köln 
sowie der städtisch geförderten arbeitsmarktlichen Maßnahme WAK (Willkommen 
und Ankommen in Köln) und dem landesgeförderten Programm KIM (Kommunales 
Integrationsmanagement).
Dabei sensibilisiert INKA kontinuierlich für die besonderen Bedarfe neuzugewanderter 
 Unionsbürger*innen. Die Zielgruppe benötigt niedrigschwellige sowie sprach- und 
 kultur sensible Zugangsmöglichkeiten zu den bestehenden sozialen Regelsystemen.  
Mit seinem Beratungsansatz deckt INKA diesen Bedarf passgenau ab, indem transparente 
und  vereinfachte Zugänge in das Regelsystem geschaffen werden. Ergänzend bietet 
das Projekt  persönliche Begleitungen zu Regelangeboten sowie einen aufsuchenden 
 Beratungsansatz an.
Eine Weiterführung des Projektes in seiner bisherigen Form wird ohne zusätzliche 
 Fördermittel perspektivisch nicht möglich sein. Insbesondere die persönliche Begleitung 
sowie die aufsuchende Beratung könnten innerhalb der bestehenden Regelsysteme nicht 
aufrechterhalten werden.

11
Unabhängig davon verfolgt INKA weiterhin das Ziel, die im Projekt gewonnenen 
 Erfahrungen, fachlichen Erkenntnisse und bewährten Unterstützungsansätze  nachhaltig 
in bestehende Strukturen einzubringen. Durch den fortlaufenden Austausch mit 
 Kooperationspartner*innen sowie die Sensibilisierung relevanter Regelsysteme sollen 
zentrale Erkenntnisse zur bedarfsgerechten Beratung und Unterstützung von  
EU- Zugewanderten auch über die Projektlaufzeit hinaus nutzbar gemacht und –  
soweit  möglich – in  bestehende Angebote übertragen werden.
Darüber hinaus ist die Stadt Köln mit dem Projekt INKA Mitglied des im Herbst 2023 
gegründeten Netzwerks der NRW-EhAP Plus-Projekte und übernimmt dessen Leitung und 
Koordination.
Im Dezember 2024 wurde zudem in Berlin das bundesweite Netzwerk der EhAP Plus-Pro-
jekte gegründet. Die Stadt Köln ist auch hier mit dem Projekt INKA Mitglied der Steuerungs-
gruppe und bildet gemeinsam mit einem Berliner Träger das Sprecherteam des Netzwerks.
Ziel beider Netzwerke ist der fachliche Austausch zu aktuellen Entwicklungen, 
 Heraus forderungen und bewährten Praxisansätzen in der Arbeit mit neuzugewanderten  
EU- Bürger*innen. Dabei sollen Erfahrungen gebündelt, erfolgreiche Ansätze übertragen 
und gemeinsame Bedarfe sichtbar gemacht werden. Der Austausch auf Landesebene  bietet 
insbesondere vor dem Hintergrund länderspezifischer Rahmenbedingungen und Unter-
stützungsstrukturen – wie beispielsweise des Kommunalen Integrationsmanagements (KIM) 
in Nordrhein-Westfalen – einen besonderen Mehrwert.
Darüber hinaus dienen die Netzwerke dazu, praxisnahe Erkenntnisse und 
 Herausforderungen der Zielgruppe sowie der projektumsetzenden Träger gegenüber 
 relevanten Akteur*innen auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene einzubringen.  Hierdurch 
 sollen bestehende Unterstützungsbedarfe sichtbar gemacht und Impulse für die 
 zukünftige Ausgestaltung von Förderstrukturen und Programmen gegeben werden. 
Vor dem Hintergrund der ab 2028 voraussichtlich eingeschränkten oder sogar auslaufenden 
Förderung über den EhAP Plus befassen sich die Netzwerke zudem mit der Frage,  
wie bewährte niedrigschwellige Unterstützungsangebote langfristig gesichert oder 
 weiter entwickelt werden können.
• EhAP Plus Kooperationsprojekte ViaPonto, Zukunft gestalten und neu ab 01.12.2024: 
ATI – Ankommen, T eilhaben, Integrieren
Alle vier Kölner EhAP Plus Projekte – INKA, ViaPonto, Zukunft gestalten und ATI – stehen 
im intensiven fachlichen Austausch und nutzen Synergie-Effekte, wie gemeinsame Fort-
bildungen für die Beratungsfachkräfte und die träger- und fachspezifischen Expertisen.
Sie stellen zusammen mit den städtischen humanitären und medizinischen Versorgungs-
angeboten und arbeitsmarktaktivierenden Maßnahmen eine wichtige spezialisierte 
Ergänzung der allgemein bestehenden Beratungsangebote dar und tragen auch zu deren 
Entlastung bei, wie zum Beispiel Jobcenter, Sozialamt, Jugendamt, Migrationsberatungs-
stellen für Erwachsene/ Jugendmigrationsdienste.

12
• Herausforderungen
Der durch die EhAP Plus Projektstrukturen dauerhaft sichergestellte Zugang zur Ziel-
gruppe ist die Voraussetzung für eine erfolgversprechende Anbindung der Menschen an 
das Regelsystem und die damit einhergehende soziale Integration in die Gesellschaft.
Die EhAP Plus Projekte sind besonders effektiv und wirkungsvoll, wenn sie die Zielgruppe 
zeitnah an passende und weiterführende Hilfsangebote des Regelsystems vermitteln 
können.
Die Teilvorhabenpartner*innen bieten in ihren Beratungsräumen in den Sozialräumen 
 Mülheim, Kalk und Meschenich offene Sprechstunden zu festen Beratungszeiten an. Auf-
grund der multiplen sozialen Problemlagen sprechen die Menschen häufig mehrfach vor, 
somit erstrecken sich viele Beratungen über einen längeren Zeitraum bis zu einem Jahr.
Unter anderem aufgrund der unzureichenden deutschen Sprachkompetenzen der 
Zielgruppe erweisen sich Vermittlungen an weitergehende Hilfsangebote teilweise als 
 schwierig, es fehlt oftmals an entsprechenden passenden Angeboten. Dies führt zu 
 längerer Beratungsdauer.
Auch stellt die zunehmende Digitalisierung von Behörden eine Hürde für nicht-alphabetisierte 
Menschen dar, wenn sie sich um staatliche Leistungen bemühen möchten.
Die an sich häufig sinnvolle persönliche Begleitung der Hilfesuchenden zu den weiter-
führenden Hilfsangeboten kann aufgrund des Zeitaufwandes und der begrenzten 
 Ressourcen der Projektberatungskräfte nur eingeschränkt erfolgen.

Kontakt
Stadt Köln
Amt für Integration und Vielfalt
Stabsstelle Fachkoordination EU-Zuwanderung
Gürzenichstraße 6 – 16/Kleine Sandkaul 5
50667 Köln
fachkoordinationEU-Zuwanderung@stadt-koeln.de
Amt für Integration und Vielfalt
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Gestaltung 
Zentrale Dienste der Stadt Köln
Bildnachweis
Titel: © Bundesministerium für Arbeit und Soziales
13-JH/302-26/16/07.2026

Beratungsverlauf (6)

14.09.2026 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 10.2.9 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung
15.09.2026 Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
TOP 5.23 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung
17.09.2026 Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren
TOP 4.3.3 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung
21.09.2026 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 10.2.4 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung
24.09.2026 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 10.2.3 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung
29.09.2026 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.5.3 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung

Orte (2)

  • Gürzenichstraße 6
  • Kleine Sandkaul 5

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
1524/2026
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
12.08.2026
Erstellt
26.05.2026 13:45