1204/2026
Bericht der Behindertenbeauftragten der Stadt Köln 02/2026
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle OB/16/161/2 Vorlagen-Nummer 22.05.2026 1204/2026 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik 26.05.2026 Stadtarbeitsgemeinschaft Queerpolitik 28.05.2026 Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren 11.06.2026 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / In- ternationales 22.06.2026 Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden 22.06.2026 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 29.06.2026 Bericht der Behindertenbeauftragten der Stadt Köln 02/2026 Zusammenfassung in Einfacher Sprache Arbeit der Ombudsstelle im Büro der Behindertenbeauftragten Die Ombudsstelle im Büro der Behindertenbeauftragten der Stadt Köln ist eine wich- tige Anlaufstelle für Menschen mit Behinderung. Menschen mit Behinderungen können sich an diese Stelle mit Hinweisen, Beschwer- den und Anfragen wenden, wenn sie das Leben in Köln betreffen. Das Büro der Behindertenbeauftragten prüft die Anliegen und vermittelt zwischen den beteiligten Personen, Dienststellen der Stadt Köln und anderen Stellen. Das Ziel ist, Barrieren abzubauen und gute Lösungen zu finden. Im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 15. April 2026 gab es insgesamt 83 Anfragen bei der Ombudsstelle. Im März gab es die meisten neuen Anfragen. Es waren 28 neue Anfragen. Die Anfragen wurden in 9 Themenbereiche eingeteilt. Am häufigsten ging es um das Thema Mobilität und Verkehr mit 24 Anfragen. Danach folgte das Thema Wohnen mit 16 Anfragen. Nach den Anfragen wurde die Ombudsstelle insgesamt 195-mal aktiv. Das bedeutet, die Mitarbeitenden haben viele Schritte zur Bearbeitung unternommen. Die Antworten erfolgten per Telefon oder per E-Mail. Außerdem gab es 32 Kontakte innerhalb der Stadtverwaltung. Zusätzlich gab es 11 Kontakte zu externen Stellen außerhalb der Verwaltung. 2 Diese Kontakte halfen dabei, Anliegen weiterzugeben, zu klären und Lösungen zu fin- den. Im Durchschnitt gab es 2,35 Bearbeitungsschritte pro Anfrage. Die Auswertung zeigt, dass viele Anfragen intensiv bearbeitet wurden. Auftaktveranstaltung zum Handlungskonzeptes Behindertenpolitik Die Stadt Köln entwickelt ihr Handlungskonzept Behindertenpolitik weiter. Ziel ist, dass Menschen mit Behinderung überall in Köln gleichberechtigt teilhaben können und weniger Barrieren erleben. Bei einer Veranstaltung am 13. April 2026 informierte die Stadt Köln Menschen mit Behinderung, Verbände, Politik und Verwaltung über die nächsten Schritte. Probleme zu verschiedenen Themen wurden in Kleingruppen diskutiert. Im nächsten Schritt wird es Workshops zu verschiedenen Themen geben, in denen mögliche Lösungen erarbeitet werden. Wichtig ist dabei der direkte Austausch auf Augenhöhe zwischen Menschen mit Be- hinderung und der Stadtverwaltung. Die Veranstaltung war barrierefrei gestaltet. Die Ergebnisse der Workshops sollen später Teil des neuen Handlungskonzepts werden. Bericht der Behindertenbeauftragten der Stadt Köln 02/2026 Arbeit der Ombudsstelle im Büro der Behindertenbeauftragten Die Ombudsstelle im Büro der Behindertenbeauftragten der Stadt Köln ist zentrale An- laufstelle für Bürger*innen mit Anliegen rund um Barrierefreiheit, Teilhabe und Be- nachteiligung im Zusammenhang mit Behinderung in der Stadtverwaltung Köln. Sie nimmt Hinweise, Beschwerden und Anfragen entgegen, prüft diese und wirkt vermit- telnd zwischen den Beteiligten. Ziel ist es, Barrieren abzubauen, Lösungen zu finden und Bürger*innen bei der Durchsetzung ihrer Anliegen zu begleiten. Im Zeitraum vom 01.01. bis zum 15.04.2026 wurden im Büro der Behindertenbeauf- tragten 83 Bürger*innenanfragen erfasst. Davon gingen 62 Anfragen per E -Mail ein, 18 telefonisch, 2 per Brief sowie 1 per Fax. Der März stellte dabei mit 28 Anfragen den stärksten Monat im bisherigen Jahresverlauf dar. Die eingegangenen Anfragen wurden in insgesamt 9 Themenkategorien eingeordnet. Der größte Anteil entfiel auf den Bereich „Mobilität und Verkehr“ mit 24 Anfragen, ge- folgt vom Themenfeld „Wohnen“ mit 16 Anfragen. Insgesamt wurde das Büro der Behindertenbeauftragten infolge der eingegangenen Anfragen 195-mal tätig. Die Bearbeitung erfolgte überwiegend durch telefonische Rückmeldungen sowie E-Mail-Korrespondenz. Es wurden dabei 32 Kontakte inner- halb der Stadtverwaltung sowie 11 Kontakte zu externen Stellen hergestellt, um Anlie- gen weiterzugeben, zu klären oder Lösungen anzustoßen. Dies entspricht durch- schnittlich 2,35 Tätigkeiten pro Anfrage. Diese Aufgabe wird mit einer halben Perso- nalstelle geleistet. Die Auswertung zeigt eine hohe Bearbeitungsintensität sowie die Notwendigkeit einer engen Vernetzung mit internen und externen Akteur*innen, um die Anliegen der Bür- ger*innen möglichst umfassend zu bearbeiten. Auftaktveranstaltung zum Handlungskonzeptes Behindertenpolitik Unter Federführung des Büros der Behindertenbeauftragten im Amt für Integration und Vielfalt fand am 13.04.2026 in der Jugendherberge Riehl eine Auftaktveranstal- tung zur Weiterentwicklung des Handlungskonzeptes Behindertenpolitik statt. Rund 3 150 Teilnehmende aus Behindertenorganisationen, Selbsthilfegruppen, Wohlfahrts- verbänden, Ratspolitik und Stadtverwaltung begannen mit der Bestandsaufnahme und Aktualisierung verschiedener Themenfelder. Grundlage der Erarbeitung sind zehn Themenfelder, unter anderem Mobilität und Verkehr, Gesundheit, Digitalisierung, Ar- beit und Bildung, Wohnen, Stadtentwicklung, Gleichstellung sowie politische und kul- turelle Teilhabe und Vielfalt. In Form eines Worldcafés wurde in Kleingruppen diskutiert. Dabei wurde sehr deut- lich, dass Inklusion als Querschnittsaufgabe zahlreiche Bereiche des gesellschaftli- chen Lebens betrifft. Um eine gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Behinderungen zu ermöglichen, wurde die Auftaktveranstaltung barrierearm umgesetzt, unter anderem durch barriere- freie Räumlichkeiten und WCs, Gebärdensprach- und Schriftdolmetschung, Dolmet- schung in Leichte Sprache, induktive Hörschleifen sowie Assistenzangebote. Die Ver- anstaltung fand erstmalig in einem interaktiven Format statt: Alle Teilnehmenden tru- gen Kopfhörer mit Lautstärkeregulierung und sprachen über Mikrofone. So konnte ge- währleistet werden, dass die rund 150 Personen zeitgleich an zehn Gruppentischen interaktiv in Austausch kommen konnten. Noch in diesem Jahr sind erste Workshops zu zwei Themenfeldern geplant. Die dar- aus entstehenden Factsheets sollen den Fachausschüssen des Rates vorgestellt wer- den und bilden die ersten Bausteine des neuen Handlungskonzepts. Durch die modu- lare Struktur können die Inhalte künftig schneller aktualisiert und so an gesetzliche o- der gesellschaftliche Entwicklungen angepasst werden. Das Handlungskonzept Behindertenpolitik setzt eine klare Leitlinie für eine inklusive Zukunft der Stadt. Ziel ist eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesell- schaftlichen Leben. Gez. Burmester
Beratungsverlauf (6)
Beschluss: Kenntnis genommen
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Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1204/2026
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 22.05.2026
- Erstellt
- 23.04.2026 15:19