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253682

BBB-Antrag: Stadtmuseum

Antrag 15.08.2025

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 08.09.2025, TOP 6.8

Sammeldokument öffentlich

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Sammeldokument öffentlich

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Antrag 
öffentlich 
253682 
 
 
 
 
—
—
 
Antragsteller/in: 
BBB-Fraktion im Rat der Stadt Bonn 
Marcel Schmitt 
 
 
14.08.2025 
 
 
 
BBB-Antrag: Stadtmuseum 
 
Beratungsfolge 
Rat 04.09.2025 Entscheidung 
 
 
 
Inhalt des Antrags 
 
1. Die Oberbürgermeisterin wird beauftragt, dem Rat ein Konzept zur 
Unterbringung des Stadtmuseums in der Liegenschaft Windeckstr. 1 
(vormals Münsterschule für Mädchen) sowie der Verlagerung der dort 
heute ansässigen Bonn-Information in das Erdgeschoss des Alten 
Rathauses (Zugang vom Marktplatz) vorzulegen. 
1.  
2. Die Oberbürgermeisterin prüft in diesem Zusammenhang auch, ob 
die Gedenkstätte und das NS-Dokumentationszentrum ebenfalls 
dauerhaft als Teil des Stadtmuseums in der Windeckstr. 1 oder in dem 
zuletzt für das Stadtmuseum vorgesehenen Trakt des Alten Rathauses 
untergebracht werden kann. 
 
3. Die Deckung der Kosten für die Maßnahmen zu Ziffern 1 und 2 erfolgt 
im Falle der Realisierbarkeit durch Aufgabe der kaum zu finanzierenden 
Planungen zum Standort Endenicher Kloster.  
 
 
Begründung 
 
Mit DS 253176 hat der Rat in seiner Sitzung am 07.07.2025 beschlossen: 
 
„Die Verwaltung wird beauftragt, alle erforderlichen Klärungen und Planungen 
für die Ertüchtigung der Turnhalle der ehemaligen Pestalozzischule in der 
Budapester Straße herbeizuführen bzw. zu erstellen, mit dem Ziel der 
Unterbringung von Interimsausstellungen des Stadtmuseums und der 
Gedenkstätte und des NS-Dokumentationszentrums.“ 
 
Die Antragsteller befürchten, dass aufgrund der voraussichtlich noch auf lange 
Sicht angespannten Haushaltssituation die Interimslösung in der Turnhalle der 
Pestalozzischule zur Dauerlösung für das Stadtmuseum wird. Die provisorische 
Unterbringung in einer Turnhalle ist für die in Rede stehende Einrichtung 
ohnehin unwürdig. Das belegt die Oberbürgermeisterin selbst mit ihren 
Ausführungen in der Begründung: 
 
„Die Stadt Bonn besitzt eine 2000 Jahre lange Stadtgeschichte, die in ihrer 
Gänze ausschließlich im Stadtmuseum erfahrbar gemacht wird. Seit dem 
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Seite 2  
 
—
—
ersten Sammlungsaufruf im Jahr 1886 wurde die Sammlung stetig erweitert 
und umfasst mittlerweile etwa 12.000 Exponate. Für wichtige Epochen besitzt 
das Stadtmuseum einzigartige und zum Teil herausragende Objekte. Auch 
nach der unvermeidbaren Räumung der Flächen im Viktoriakarree muss das 
Museum in der Lage sein, Bonner Geschichte, Kultur, Gegenwart und Zukunft 
der Stadtgesellschaft und Gästen vermitteln zu können. Das Stadtmuseum ist 
ein Identitätsanker für Bonn. Die angestrebte Unterbringung des Stadtmuseums 
im Objekt Rathausgasse 7 (ehemaliges Kunstmuseum, heute Sitz der 
Stadtverwaltung) ist unter den augenblicklich gegebenen Rahmenbedingungen 
kurzfristig nicht zu realisieren. Weiteren Optionen für eine dauerhafte 
Unterbringung des Stadtmuseums steht das Kulturamt offen gegenüber.“ 
 
Folgt man der Zielsetzung der OB für die Gedenkstätte und das NS-
Dokumentationszentrum „Zunehmend zutage tretender Antisemitismus, 
Rechtsextremismus und die Verharmlosung nationalsozialistischer Verbrechen 
erfordern mehr denn je Formate der historisch-politischen Bildung.“, so drängt 
sich die Frage auf, ob die Standortwahl im Endenicher Kloster mit deutlich 
beschränkter Erreichbarkeit dem Anspruch an eine gegenwärtige Präsenz des 
geschichtlichen Themas gerecht wird. Hier dürfte das Gleiche gelten, wie für 
das Stadtmuseum: Erinnerungskultur muss sichtbar sein und das in zentraler 
Lage.  
 
 
Anlage/n 
Keine 
 
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Beratungsverlauf (2)

04.09.2025 Rat
TOP 6.10 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: wg. Sitzungsabbruch nicht behandelt (vertagt)

Zur Sitzung
08.09.2025 Rat
TOP 6.8 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (4)

  • Windeckstraße 1
  • Budapester Straße
  • Marktplatz
  • Rathausgasse 7

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Details

Vorlagen-Nr.
253682
Typ
Antrag
Datum
15.08.2025
Erstellt
14.08.2025 19:33