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V/0770/2019

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030 für Münster

Vorlagen 29.08.2019

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V_0770_2019_Anlage 2

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Ansehen

Anlage A

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Ansehen

V_0770_2019_Anlage 4

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Ansehen

V_0770_2019_Anlage 3

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Ansehen

V_0770_2019_Anlage 1

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

V_0770_2019_Anlage 2

45247 Zeichen

Anlage 2: Teil 1 - Handlungsprogramm 2030 
Hebel- 
wirkung 
Treibhaus- 
gasminder- 
ungs- 
potenzial 
Priorität 
Kosten- 
Nutzen- 
verhältnis 
AW 1 Klimaneutrales Gewerbegebiet 
AW 1.1: Entwicklung von 
Qualitätskriterien und 
Umsetzungsinstrumenten 
Entwicklung konzeptioneller Grundlagen für ein klimaneutrales Gewerbegebiet im Rahmen einer Studie.                 30.000 €               30.000 € 
AW 1.2: Umsetzung am Beispiel 
eines neuen Gewerbegebietes Erprobung in einem neu zu erschließenden Gewerbegebiet und Aufbau eines Gewerbegebietsmanagements.                 92.000 €               60.000 € 
AW 1.3:  Vergabe von Flächen 
nach Klimaschutzkriterien Prüfung zur Einbindung von Klimaschutzkriterien bei der Vergabe von Flächen.                 12.000 €                       -   € 
AW 2 Klimaschutz in bestehenden 
Gewerbegebieten 
AW 2.2: Bonussystem für 
klimaschonende Aktivitäten von 
Unternehmen 
Erprobung eines Bonussystems für Klimaschutzaktivitäten einzelner Unternehmen. Klimaschutz soll bspw. über ermäßigte städtische oder private Angebote 
und Dienstleistungen belohnt werden.               207.000 €                       -   €  
AW 2.3: Startberatung 
Energieeffizienz fortführen 
Durchführung von niederschwelligen und kostenlosen Energieberatungen in Unternehmen. Im Auftrag der Stadt skizzieren Fachingenieure Maßnahmen zur 
Steigerung der Energieeffizienz und beraten zu Fördermitteln.               100.000 €               50.000 € 
AW 3 Weiterentwicklung von Münsters 
Allianz für Klimaschutz 2020 - 2030 
AW 3.1: Allgemeine 
Unterstützungsangebote für das  
einzelne Unternehmen bündeln 
und weiterentwickeln 
Unter der Dachmarke von Münsters Allianz für Klimaschutz werden zukünftig weitere Angebote gebündelt und weiterentwickelt, die der Unterstützung des 
einzelnen Unternehmens bei der Umsetzung von Maßnahmen zum Klimaschutz (Energie und Mobilität) dienen. Diese können z.B. folgende auch neu zu 
entwickelnde Module umfassen: 
• Informationen zur Erstorientierung (z.B. Geschäftsführer-Gespräche, Energieeffizienz-Hotline, Informationsmaterialien zu Fachthemen) 
• Niederschwellige Beratungsangebote (z.B. Energievisiten im Unternehmen zu einem Fachthema, Erstellung unternehmensspezifische Energie- und CO2- 
Bilanz, Startberatung Energie und Mobilität) 
• Dienstleistungsangebote durch Dritte (z.B. seitens der Stadtwerke Münster) 
• Finanzielle Förderung und Bonussystem (z.B. Städtisches Förderprogramm Energieeffizienz für Unternehmen aus den Bereichen Gewerbe, Handel, 
Dienstleistung (GHD), Bonussystem für klimaschonende Aktivitäten) 
              450.000 €             225.000 € 
AW 3.2: Weiterführung des 
Netzwerks mit ausgewählten 
Unternehmen 
Beibehalten und weiter entwickelt wird das Element von Münsters Allianz für Klimaschutz als ein Netzwerk an Klimaschutz interessierter Unternehmen aus 
Münster. So werden für die Unternehmen, die als Mitglieder dem Netzwerk beigetreten sind, die bisher seit vielen Jahren erfolgreich praktizierten Elemente der 
unterschiedlichen Formate zum Erfahrungsaustausch (Fachveranstaltungen, Exkursionen etc.) und zur Vermarktung des spezifischen Umweltengagements 
dieser Netzwerkmitglieder weiter geführt. 
Für ausgewählte Unternehmen in Münster werden Plattformen geboten, durch die die Unternehmen – neben einem möglichen internen Erfahrungsaustausch – 
auch stärker in die öffentliche Wahrnehmung gelangen und ggf. politisch agieren können. 
              550.000 €             250.000 € 
AW 4 Dienstleistungsangebote der 
Stadtwerke 
Sowohl für einzelne Unternehmen als auch gemeinsam interessierte Unternehmen werden von den Stadtwerken Dienstleistungsangebote sowohl bei Neubau 
als auch bei Bestandssanierungen entwickelt oder weiterentwickelt. Dies können z.B. Dienstleistungen im Bereich des Energiemanagements, der 
Bereitstellung von Licht, Wärme oder Kälte oder bei Investitionen und Betrieb erneuerbarer Energieanlagen oder beim Fuhrparkmanagement sein. 
              200.000 €                       -   €  
3 1 3 1
AW 5 Initiativen zur Ansprache und 
Unterstützung homogener 
Durch eine zielgruppenspezifische Ansprache von homogenen Zielgruppen (Alten- und Pflegeheime, Hotels und Gaststätten, Krankenhäuser, etc.) werden 
Synergie- und Skalierungseffekte ausgelöst. Die Initiativen beinhalten zur Unterstützung der Unternehmen verschiedene Angebote durch bspw. Information,               360.000 €               90.000 € 4 4 4 3
AW6 
Themenspezifische 
Sensibilisierungs - und 
Informationskampagne für 
Unternehmen 
Zu unterschiedlichen klimaschutzrelevanten Fachthemen, die eine hohe Aktualität oder hohe Energieeffizienzpotenziale aufweisen, werden – unter der 
Dachmarke von Münsters Allianz für Klimaschutz – jährliche Sensibilisierungs- und Informationskampagnen durchgeführt.               175.000 €             100.000 € 
4 1 3 2
BS 1 Energetische Qualität von neuen 
Wohn- und Nicht-Wohngebäuden 
BS 1.1: Klimaschutz in der 
Stadtplanung optimieren 
Neuaufstellung eines Leitfadens zur energiegerechten und ökologischen bauleitplanerischen Entwicklung von neuen Wohn- und Nichtwohngebieten sowie eine 
Reflektion der bisherigen verwaltungsinternen Prozesse und Abstimmungen und ggf. Optimierung dieser Abläufe. 
Ziel ist die dauerhafte Ausbildung der Neubaugebiete als energetisch hocheffiziente Neubaugebiete. 
                18.000 €               18.000 € 
BS 1.2: "Münsters 
Energiesparhaus 55" für Wohn- 
und Nicht-Wohngebäude 
evaluieren und weiterentwickeln 
Es soll der bereits bestehende Standard "Münsters Energiesparhaus 55" im privaten Neubau von Wohn- und Nichtwohngebäuden weiterhin durch verbindliche 
städtebauliche und privatrechtliche Instrumente abgesichert und perspektivisch eine deutliche Weiterentwicklung über den KfW Effizienzhausstandard 55 
vorgenommen werden. 
                42.000 €               42.000 € 
BS 1.3: Flächenschonende, 
ökologische und energieeffiziente 
Wohnmodelle im Neubau 
erproben 
Entwicklung einer Strategie und eines Konzepts zur Erprobung von flächenschonenden Wohnmodellen und dessen Einführung über Pilotprojekte.                 80.000 €               50.000 € 
BS 2 Zukunftsfähige, nutzungsflexible 
Bestandsgebäude 
BS 2.1: Strategie 2030 für die 
weitere energetische und 
ökologische Sanierung im 
Bestand 
Bis 2030 soll unter konsequenter Umsetzung hoher energetischer Standards im Gebäudebestand die Sanierungsquote auf jährlich 2%, und perspektivisch auf 
bis 3% steigen. Aufbauend auf dem bisherigen Konzept zur Unterstützung der energetischen Gebäudesanierung gilt es für das Stadtgebiet Münsters eine 
Strategie zu entwickeln, die räumliche und thematische Schwerpunkte für die energetische und ökologische  Sanierung im Bestand bis 2030 setzt. 
                52.000 €               30.000 € 
BS 2.2: Wirtschaftsförderung 
durch energetische 
Gebäudesanierung 
Das Handlungsfeld der energetischen Gebäudemodernisierung hat einen hohen Bezug zur lokalen Wirtschaft in Münster, sei es im Sinne eines 
wirtschaftsfördernden Effektes, aber auch im Sinne einer „Abhängigkeit" in der Umsetzung von Maßnahmen insbesondere durch das Handwerk. Im Rahmen 
einer Studie sollen die Effekte herausgestellt werden und öffentlichkeitswirksam verwertet werden. Zusätzlich soll eine Initiative „Dem Engpass vorbeugen – 
Fachkräfte für energetische Gebäudesanierung" entwickelt werden. 
                34.000 €               34.000 € 
BS 3 Stadtweite, integrierte 
energetische Quartiersentwicklung 
BS 3.2   Wohnraumpotenziale 
intensiver nutzen: 
Nutzungsflexibilitäten auf 
Quartiersebene fördern 
Entwicklung von Angeboten und Modellen, die zu einer komfortsteigernden Optimierung des Wohnflächenbedarfs, vor allem im Alter trotz einer quantitativen 
Flächenverringerung (und damit auch Energieeinsparung), führen soll. Ein zu erprobendes Instrument kann in diesem Zusammenhang auch die Einrichtung 
einer Aktionsstelle zur effizienten Wohnraumnutzung (u.a. mit der Vermittlung von Wohnraum-Tauschangeboten) sein. 
                80.000 €               80.000 € 
4 4 5 3
BS 4 
Energetische 
Modernisierungsoffensive für den 
privaten Eigentümer 2020 - 2030 
BS 4.1: Informationen zur 
Erstorientierung 
Mit unterschiedlichen Instrumenten, die bereits in Münster erprobt und etabliert sind und ausgebaut werden sollen (ALTBAUNEU, Angebote der 
Verbraucherzentrale, Umweltberatung der Stadt), soll eine Erstorientierung der privaten Wohngebäudeeigentümer zum Thema der energetischen 
Bestandssanierung der eigenen Immobilie entwickelt werden. 
              240.000 €             100.000 € 
Nr. Maßnahme Teilmaßnahme Kurzbeschreibung 
Kriterienbewertung; Erläuterungen siehe unten (max. 5 
Pkt; je höher desto wirkungsvoller und wichtiger) 
 Gesamtkosten 
Gutachter 
 Kosten 
Handlungs- 
programm 
Handlungsfeld Arbeiten und Wirtschaften 
3 2 3 4
5 5
Handlungsfeld Bauen und Sanieren 
5 4
3 5 5 3
5 2 5 5
4 3 4 5

Anlage 2: Teil 1 - Handlungsprogramm 2030 
Hebel- 
wirkung 
Treibhaus- 
gasminder- 
ungs- 
potenzial 
Priorität 
Kosten- 
Nutzen- 
verhältnis 
Nr. Maßnahme Teilmaßnahme Kurzbeschreibung 
Kriterienbewertung; Erläuterungen siehe unten (max. 5 
Pkt; je höher desto wirkungsvoller und wichtiger) 
 Gesamtkosten 
Gutachter 
 Kosten 
Handlungs- 
programm 
BS 4.2: Niederschwellige 
Beratungsangebote 
Angesichts des hohen Alters der Heizungsanlagen im Bestand und der geringeren Hemmschwelle bei der Umsetzung einer Heizungserneuerung soll eine 
Sonderaktion zum Thema „Die richtige Heizung für mein Haus" mit einem Schwerpunkt auf den Einsatz erneuerbarer Energien in Kooperation mit Handwerk 
und Stadtwerken durchgeführt werden. 
              500.000 €             100.000 € 
B 4.3: Qualifizierung und 
Erfahrungsaustausch 
Zentrale Voraussetzung für die Durchführung einer energetischen Gebäudemodernisierung sind entsprechend qualifizierte Energieberater und Handwerker. 
Notwendig hierfür ist die Fortführung des bestehenden Netzwerks mit Energieberatern und des Altbau-Partner Handwerk-Netzwerks. Ebenso sollten die Altbau- 
 und Neubaubesichtigungen (Vor-Ort-Termine) weitergeführt werden. 
              110.000 €             110.000 € 
BS 4.4:  Individuelle Fachberatung Einbindung von vertiefender und individueller Fachberatung für den Gebäudeeigentümer über bestehende Angebote, wie sie z.B. von den Netzwerkmitgliedern 
im Bereich Energieberatung und Handwerk, sowie der Verbraucherzentrale angeboten werden.                 10.000 €               10.000 € 
BS 4.5: Dienstleistungsangebote 
durch Dritte 
Gerade bei Gebäuden mit stadtbildprägenden und/oder denkmalgeschützten Fassaden liegt der Hauptfokus für eine energetische Optimierung der Gebäude 
auf Maßnahmen in der Wärmeversorgung. 
Im Zuge der Modernisierungsoffensive sollen insbesondere Dienstleistungsangebote Dritter (Stadtwerke, Handwerk) zu energieeffizienten Wärmeversorgung 
gerade für diese Gebäudetypen bekannter gemacht werden. Verbunden werden soll dies mit der Sonderaktion zum Thema „Die richtige Heizung für mein 
Haus", mit einem Schwerpunkt auf den Einsatz erneuerbarer Energien (s. BS 4.2). 
                20.000 €               20.000 € 
BS 4.6: Schwerpunktthemen in 
der Öffentlichkeitsarbeit und 
Auszeichnungen 
Kontinuierliche begleitenden Öffentlichkeitsarbeit der gesamten  „Energetischen Modernisierungsoffensive für den privaten Einzel-Eigentümer 2020 - 2030" 
sowie einzelner Schwerpunktaktivitäten. Darin insbesondere das städtische Förderprogramm zur Energieeinsparung und Altbausanierung, sowie die 
Bewerbung von einzelnen Sonderaktionen wie der Vor-Ort-Besichtigung von Neubau- und Sanierungs-Projekten. Weiterführung der Auszeichnung energetisch 
sanierter Gebäude mit dem Gebäudegütesiegel Altbau der Stadt Münster. 
              300.000 €             150.000 € 
BS 5 
Förderprogramm 
„Energieeinsparung und 
Altbausanierung" 
BS 5.2: Förderprogramm und 
baubegleitende 
Qualitätssicherung 
weiterentwickeln 
Zusätzlich soll das Förderprogramm Energieeinsparung und Altbausanierung um folgende Fördertatbestände erweitert werden: Neubauten über den Standard 
von "Münsters Energiesparhaus 55" hinaus fördern; Förderung energetischer Maßnahmen bei Aufstockungen und Baulückenschließungen; Ergänzung der 
geförderten baubegleitenden Qualitätssicherung bei Neubau von Wohngebäuden um Nicht-Wohngebäude und um das Thema der passiven Kühlung von 
Gebäuden. 
              510.000 €                       -   €  
4 5 5 1
BS 6 
Projekte zur energetischen 
Sanierung mit ausgewählten 
homogenen Zielgruppen 
BS 6.1: Private „Laien-Vermieter“ 
Durch das Projekt „Lernen von den Profis“ sollen privaten Laienvermietern Informationen und Wissen zur energetischen Sanierung vermittelt werden. 
Ebenfalls soll die bereits für Neubauten bestehende, Qualitätssicherung um neu zu entwickelnde Module in der Sanierung, Heizungserneuerung, 
Klinker/Denkmalschutz etc. ergänzt werden. 
                  5.000 €                       -   € 
BS 6.2: 
Wohneigentümergemeinschaften 
Wohneigentümergemeinschaften stellen aufgrund ihrer quantitativen Bedeutung in Münster eine für die energetische Sanierung sehr wirkungsvolle Zielgruppe 
dar. Es sollen daher Kooperationen mit Hausverwaltungen als Multiplikatoren eingegangen werden und spezifischen Beratungsangebote für 
Wohneigentümerversammlungen konzipiert und erprobt werden. 
              125.000 €               60.000 € 
BS 6.3 Professionelle 
Wohnungswirtschaft und 
Bauträger 
Es sollen Pilotprojekte zu „Energetisch und ökologisch sanieren im Bestand und im Neubau" in Kooperation mit der professionellen Wohnungswirtschaft initiiert 
und ggf. mit städtischer Förderung umgesetzt sowie die Aufbereitung der Erfahrungen auch für private "Laien-Vermieter" sicher gestellet werden.                 70.000 €               70.000 € 
BS 8 Vom energieoptimierten zum 
ökologischen Bauen 
BS 8.1: Pilotprojekt zum 
ökologischen Bauen – 
Mehrgenerationenhaus und Kita 
auf dem Grundstück der 
ehemaligen Josefschule 
Es sollen Pilotprojekte in eigenen Wohn- und Nichtwohn-Gebäuden zu „Energetisch und ökologisch sanieren im Bestand und im Neubau" umgesetzt werden. 
Erstes Pilotprojekt soll das Mehrgenerationenhaus und Kita auf dem Grundstück der ehemaligen Josefschule der Wohn+Stadtbau sein: Einbindung von 
flächenschonendem Bauen mit Gemeinschaftsräumen, klimafreundlichem Mobilitätskonzept, Holzhybridbauweise und einem Jahresheizwärmebedarf von 
unter 20 kWh/m² a. Auf Basis des Piltoprojektes sollen die Erfahrungen in die Breite und zur flächendeckenden Anwendung gebracht werden. 
                10.000 €                       -   € 
2 1 3 2
BS 9 
Bauspezifische 
Schwerpunktthemen im Neubau 
und der Altbausanierung 
kooperativ voranbringen 
BS 9.1: Kooperationspartner und 
Stakeholder aktiv beteiligen 
In Münster sind in der Vergangenheit im Zuge der zahlreichen Projekte zur energetischen Gebäudesanierung vielfältige Kooperationen (Energieberater, 
Handwerker, Arbeitskreis Neubau, AltBauNeu, Umweltberatung, VZ, HWK, KH) entstanden. Diese gilt es weiter in Form von Netzwerken und 
projektbezogenen Kooperationen zu „pflegen" und auszubauen. 
                10.000 €               10.000 € 
BS 9.2: Debattenort „Klima- 
Diskurs Münster 2030" 
Zentrales Element der Beteiligung der für das Handlungsfeld Bauen und Sanieren relevanten interessierten Fachöffentlichkeit soll der neu eingeführte 
Debattenort „Klima-Diskurs Münster 2030" werden, bei dem in Diskussionsforen mit externen Fachreferenten komplexe Klimaschutz-Themen diskutiert werden 
(bspw. energetische Sanierung und bezahlbarer Wohnraum, fläschenschonendes- und gemeinschaftliches Wohnen). 
                50.000 €               40.000 € 
EE 1 Den Einsatz Erneuerbare Energien 
bei privaten Haushalten fördern 
EE 1.1: Umfeld Solarenergie 
durch Solarkampagne und 
Solarinitiative fördern 
Die städtische Solarkampagne informiert über verschiedene Möglichkeiten zur  Wärme- und Stromerzeugung aus Sonnenenergie mit den aktuellen 
Fördermöglichkeiten sowie den Möglichkeiten der dezentralen Stromspeicherung anhand praktischer Einsatzbeispiele. Um breite Teile der Bevölkerung für das 
Thema Solarenergie zu sensibilisieren, wird ein neues Solarpotenzialkataster umgesetzt sowie die Kampagne kontinuierlich intensiviert und ausgebaut. 
              110.000 €             100.000 € 
EE 1.2: Innovative Betreiber- und 
Beteiligungsmodelle fördern und 
umsetzen 
Das Beteiligungsmodell "Unsere Münster Energie" der Stadtwerke Münster fördert bisher Angebote zur Nutzung erneuerbarer Energien im Strommix. 
Dieses Genossenschaftsmodell macht aus Befürwortern Umsetzer der Energiewende und unterstützt damit aktiv eine umweltfreundliche Energieproduktion in 
der Region Münster. Derartige Beteiligungsmodelle sollen ausgebaut und insbesondere auf den Wärmesektor erweitert werden. 
              135.000 €                       -   €  
EE 2 
Erneuerbare Energien in der 
Immobilienwirtschaft, Industrie und 
Gewerbe aktivieren und fördern 
EE 2.1: Errichtung von PV 
Anlagen auf großflächigen 
Wohnimmobilien und Mieterstrom 
Großflächige Dächer von Mehrfamilienhäuser bieten im Wohngebäudebereich die größten Potenziale zur Errichtung von Photovoltaikanlagen in Münster. 
Bspw. über Mieterstrommodelle in Kooperation mit den Stadtwerken Münster sollen diese Potenziale gehoben werden.               100.000 €               50.000 € 
EE 2.2: Errichtung von PV 
Anlagen auf großflächigen 
Gewerbeimmobilien  
Zur Erschließung der Potenziale auf Gewerbedachflächen bieten sich für Unternehmen, die in eigenen Liegenschaften tätig sind, reine 
Eigenverbrauchsanlagen aus eigener Finanzierung an oder aber die Beteiligung der Mitarbeitenden über sogenannte Mitarbeiteranlagen. Geeignete Modelle 
sollen auf Ihre Machbarkeit geprüft und bspw. über Münsters Allianz für Klimaschutz oder die Startberatung Energieeffizienz in die Breite getragen werden. 
                50.000 €               50.000 € 
EE 3 
Vernetzung der für erneuerbare 
Energien relevanten Akteure in 
Münster und im Umland stärken 
EE 3.1: Netzwerke zum Ausbau 
und Förderung erneuerbarer 
Energien 
Die Vernetzung der Akteure zum Ausbau und Förderung der erneuerbaren Energien in Münster soll auf Basis bestehender Strukturen intensiviert und 
ausgebaut werden. Hierzu sollen geeignete Formate dauerhaft weitergeführt werden (z.B. Lenkungsgruppe Erneuerbare Energien, Energiestammtisch, 
Solarnetzwerk. 
Ziel ist, die Rahmenbedingungen für den Ausbau der erneuerbaren Energien durch den Austausch über Initiativen, Potenziale und Projekte zu verbessern. 
                25.000 €               25.000 € 
EE 3.2: Kampagne: Anlagen ohne 
EEG-Vergütung 
Für viele PV-Anlagen endet die Vergütung durch das EEG zeitnah. Für den weiteren wirtschaftlichen Betrieb dieser Anlagen ohne Marktprämie gibt es 
verschiedene Möglichkeiten. Die Kampagne wird über die Möglichkeiten informieren und Lösungen aufzeigen.                 25.000 €               25.000 € 
EE 3.3: EE-Strom-Produkt 
"Münster:regional" 
Das Stromprodukt "Münster:regional" der Stadtwerke soll gezielt erzeugten Strom aus dem Münsterland vermarkten. Das Angebot ist ein weiterer Anreiz für 
den Wechsel zu einem grünen Stromprodukt. Der Vertrieb von Münsteraner EE-Strom, welcher aus Windenergie, PV-Anlagen oder Biogasanlagen erzeugt 
wird, fördert den Verbrauch erneuerbar erzeugten Stroms auf dem Stadtgebiet von Münster. 
                25.000 €                       -   € 
4 5 4 5
1 4 1
4 2 4 3
3 1 4 1
4 5 5 2
Handlungsfeld Energieversorgung und erneuerbare Energien 
4 2 5 1
3

Anlage 2: Teil 1 - Handlungsprogramm 2030 
Hebel- 
wirkung 
Treibhaus- 
gasminder- 
ungs- 
potenzial 
Priorität 
Kosten- 
Nutzen- 
verhältnis 
Nr. Maßnahme Teilmaßnahme Kurzbeschreibung 
Kriterienbewertung; Erläuterungen siehe unten (max. 5 
Pkt; je höher desto wirkungsvoller und wichtiger) 
 Gesamtkosten 
Gutachter 
 Kosten 
Handlungs- 
programm 
EE 3.4: Wasserstoff Modellregion 
Der Kreis Steinfurt wird in Zukunft größere Mengen Wasserstoff aus Windkraft erzeugen und erarbeitet hierfür ein Konzept. Infolge der Erarbeitung des 
Konzepts zum Ausbau klimaschonender Wasserstofftechnologie, soll der Einsatz zur Verwendung des Wasserstoffs im münsteraner Mobilitätssektor geprüft 
und angestoßen werden. 
                25.000 €               25.000 € 
EE 4 PV Freiflächen Strategie 
Große Potenziale zur Erzeugung von Solarstrom liegen in der Nutzung von Freiflächen. Die Maßnahme erarbeitet eine Strategie und ein Konzept zur 
Erschließung des Potenzials und bündelt Projekte zum Ausbau erneuerbarer Energien in der Freifläche. Ein großes Potenzial besteht bspw. auf den 
Deponieflächen oder entlang von ausgewählten Verkehrsstraßen. 
                40.000 €               40.000 € 3 2 3 4
EE 5 
Ausbau der Fernwärme in der 
Fläche und Transformation auf 
Erneuerbare Energien und Low-Ex- 
Systeme 
EE 5.1: Energienutzungsplanung 
Die Erarbeitung des Energienutzungsplans beinhaltet die Erstellung eines Wärmekatasters, also die quantitative Erfassung der räumlichen Ist-Situation der 
Wärmequellen und Wärmesenken sowie der Potenziale erneuerbarer Wärmeenergien im Stadtgebiet. Der Energienutzungsplan dient der Stadtplanung als 
eine Grundlage bei der Bestandsentwicklung und beim Neubau. 
                54.000 €               54.000 € 
EE 5.2: Strategiekonzept für den 
Wärmemarkt 
Das bestehende Strategiekonzept der Stadtwerke für den Wärmemarkt bildet die übergeordnete Klammer für die Münsteraner Aktivitäten in diesem Sektor und 
sorgt dafür, dass einzelne Projekte aufeinander abgestimmt sind. Das Konzept soll unter Klimaschutzaspekten und den sich verändernden 
Rahmenbedingungen fortlaufend weiterentwickelt werden. 
                55.000 €                       -   € 
EE 5.3: Fern- und Nahwärme 
werden grün - Einspeisung 
erneuerbarer Wärme in die 
leitungsgebundene 
Wärmeversorgung 
Der Anteil erneuerbarer Energien an der Fernwärmeversorgung soll durch die differenzierte Ausnutzung von Potenzialen erneuerbarer Wärmequellen 
gesteigert werden. Auch Nahwärmenetze sollen ebenfalls verstärkt mit Erneuerbaren Energien versorgt werden. Diese Grundsätze sollen in die 
Wärmemarkstrategie einfließen und kontinuierlich in die Umsetzung gebracht werden. 
                55.000 €                       -   € 
EE 6 
Systemintegration Erneuerbare 
Energien in die städtische 
Energieversorgung mit Power to X 
EE 6.1: Entwicklungsstrategie 
Münsteraner Netze und Hybrider 
Netzknotenpunkte 
Die Entwicklungsstrategie baut auf der Wärmemarktstrategie auf und ergänzt diese um Ansätze zur Bildung von Knotenpunkten als infrastrukturelle 
Voraussetzung zur Sektorkopplung. Die Strategie soll sicherstellen, dass der Anteil Erneuerbarer Energien in Fern- und Nahwärme kontinuierlich gesteigert 
wird. 
                54.000 €                       -   € 
EE 6.2: Grundlagenstudie 
gasbasierte Objektversorgung mit 
synthetischem Gas 
In der Zukunft ist, wie auch im Masterplanszenario beschrieben, eine schrittweise Umstellung von fossilem Erdgas auf synthetische Gase zu erwarten.Die 
Grundlagenstudie soll den Stand der Technik aufarbeiten und frühzeitig Entwicklungsszenarien für die Infrastrukturentwicklung und den Gebäudebestand in 
Münster beschreiben. 
                54.000 €               54.000 € 
EE 6.3:  Energiespeicherung zur 
sektoralen Vernetzung (Power to 
gas/Power toheat) 
Eingebunden in die „Entwicklungsstrategie Münsteraner Netze und Hybrider Netzknotenpunkte“  ist der gezielte Aufbau von Speichersystemen zur 
Sektorkopplung erforderlich. Die Potenziale für Power to gas und Power to heat sowie die damit verbundenen Speichersysteme sollen identifiziert und über 
erste Pilotprojekte schrittweise in das Münsteraner Versorgungskonzept integriert werden. 
                54.000 €               54.000 € 
EE 6.4: Smart Energy Diese Maßnahme zielt darauf ab Ausgleichsoptionen des Lastmanagement durch virtuelle Vernetzung von Verbrauchern und Erzeugern im Stromsektor sollen 
genutzt werden, um das Netz zu entlasten. Dies kann bspw. durch die flächendeckende Installation von SmartMetern erfolgen.                 60.000 €                       -   € 
EE 7 
Urbane Energielösungen für die 
Münsteraner Quartiere (Bestand 
und Neubau) 
EE 7.1: Nachbarschaftswärme - 
private Nahwärmeversorgung im 
urbanen Umfeld 
Insbesondere in verdichteten Blockrand-Wohngebäude-Strukturen kann die nachbarschaftliche Organisation der Wärmeversorgung sinnvoll sein. Das Modell 
der Nachbarschaftswärme kann sowohl privat als auch als gewerbliches Contractingmodell organisiert werden. Bestehende Contracting Angebote der 
Stadtwerke Münster, die sich aktuell vor allem auf gewerbliche Kunden beziehen, sollen auf das Modell der Nachbarschaftswärme übertragen und ausgebaut 
werden. 
                34.000 €                       -   € 
EE 7.2: Stadtteilnetze für Münster 
Ein von den Bürgern der Stadt Münster und den Stadtwerken gemeinsam getragenes Stadtteilnetz in geeigneten Quartieren und eine offene Plattform für den 
Handel von lokal erzeugter Wärme und Strom mit erneuerbaren Energien soll erprobt werden. Dabei investiert eine quartierbezogene Netzgesellschaft in den 
Netzaufbau und ermöglicht den Bürgern eine Beteiligung als Netzteilnehmer und Netzanleger (bspw. über Unsere Münster Energie eG). 
                36.000 €               36.000 € 
EE 7.3: Kalte-Nahwärme für 
Neubausiedlungen 
In Neubausiedlungen lohnt sich der Aufbau eines Erdgasnetzes in der Regel nicht mehr. Kalte Nahwärme kann eine geeignete Versorgungsinfrastruktur für 
Neubaugebiete sein. Neubaugebiete in Münster sollen daher grundsätzlich mit Nahwärmenetzen in Anlehnung an die Förderkriterien für Wärmenetze 4.0 
ausgelegt und zu mindesten 50 % aus erneuerbaren Energien gespeist werden. 
                34.000 €                       -   € 
EE 7.4: Urbanes 
Energiemanagement 
Der Eigenverbrauch lokal erzeugter erneuerbarer Energien soll durch ein geeignetes Energiemanagement auf Ebene der Stadtteile/Quartiere optimiert werden. 
Mit der Maßnahme wird die sektorübergreifende Steuerung und Speicherung der erneuerbaren Energieflüsse im Stadtteil/Quartier zur Steigerung der 
Eigenversorgung mit erneuerbaren Energien aktiv unterstützt. Es wird ein Konzept entwickelt und pilothaft getestet. 
                36.000 €               36.000 € 
EE 7.5: Klimaneutrales Quartier 
Auf Basis eines Neubauprojektes soll ein klimaneutrales Quartier von der Konzeption über die Planung bis zur Baumaßnahme errichtet werden. Ein 
besonderer Fokus soll auf der Entwicklung der Infrastruktur liegen. Dazu gehören insbesondere Wärme- und Stromversorgung aus erneuerbaren Energien 
(Passivhaus gestrichen; Fokus auf Versorgung) und Elektromobilität. 
              160.000 €                       -   €  
EE 8 Dezentraler Energiepark 
Die bereits erarbeitete Machbarkeitsstudie schlägt eine dezentrale Herangehensweise vor, die das Entsorgungszentrum (EZM), in Zusammenhang mit den 
Rieselfeldern, als einen Hauptstandort mit dem Thema Energieerzeugung und Bildung, neben weiteren Standorten im gesamten Stadtgebiet, definiert. Das 
Konzept soll fortlaufend in die Umsetzung gebracht werden. 
                30.000 €               30.000 € 
3 2 4 4
KE 1 
Prinzip der klimafreundlichen 
Entscheidungen in der Verwaltung 
verankern 
Ziel der Maßnahme ist die Verankerung des Prinzips der klimaschonenden Entscheidungen in der Verwaltung: Durch die bewusste Integration des 
Klimaschutzes in das alltägliche Verwaltungshandeln werden klimaschonende Entscheidungsprozesse intern wie extern aktiv gefördert. Sie bildet somit auch 
das Dach für alle derartigen Einzelaktivitäten innerhalb Verwaltung (Umweltfreundliche Beschaffung, Stromsparen am Arbeitsplatz etc.). Kern ist ist eine 
Veranstaltungsreihe, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem informellen Rahmen zusammenbringt. Sie werden über die Klimaschutzaktivitäten der Stadt 
Münster informiert und eingeladen, eigene Ideen zu entwickeln und (ähnlich des innerbetrieblichen Vorschlagsmanagements) einzubringen sowie in ihren 
Dezernaten im Sinne von Change Agents zu verbreiten. 
                44.000 €               44.000 € 
4 3 3 4
KE 2 Bedürfnisse und Anforderungen 
der Bürger aufnehmen 
KE 2.1: Bürgerbefragung zum 
klimaschonenden Verhalten 
regelmäßig durchführen 
Es werden regelmäßige eigenständige Formate zur Bürgerbefragung zu klimaschonendem Verhalten  durchgeführt. Ziel ist es, Wünsche und Anforderungen 
an den Klimaschutz in Münster sowie Fragen der grundsätzlichen Akzeptanz einzelner Maßnahmen oder Ansätze herauszuarbeiten. Geeignete Formate sind 
zum Beispiel Online-Befragungen, die die systematische Auswertung im Hinblick auf Milieus, Geschlecht und Lebensstil ermöglichen und damit eine zentrale 
strategische Basis für die städtischen Klimaschutzaktivitäten bieten. 
                50.000 €               50.000 € 
KE 2.2: Städtische 
Bürgerbefragungen auswerten 
und um Baustein Klimaschutz 
ergänzen 
Im Konzern Stadt werden bereits jetzt vielfältige Formate der Bürgerbefragung durchgeführt. Die Ergebnisse bestehender Bürgerbefragungen sollen im 
Hinblick auf ihre Relevanz für klimaschonendes Verhalten ausgewertet und, wo sinnvoll, zukünftige Befragungen um Aspekte des klimaschonenden Verhaltens 
erweitert und ausgebaut werden. 
                      -   € 
KE 3 
Klimamischpoke als 
Rahmenkampagne für 
klimaschonende Entscheidungen 
ausbauen  
KE 3.1: Weiterführung der 
Kampagne „Klimamischpoke“ 
Die Maßnahme zielt darauf ab, Münsteraner Bürger(innen) dazu zu bewegen, ihre Alltagsgewohnheiten hin zu einem klimaschonenden Lebensstil zu 
verändern. Die Klimamischpoke ist ein wichtiger strategischer Baustein in der Klimaschutzstrategie der Stadt Münster und aktiviert die Münsteraner 
Bürger(innen) gezielt durch Informationen, Veranstaltungen und Aktionen. 
                85.000 €             170.000 € 
2 1 4 1
3 4 3 2
4 5 5 5
4 5 4 5
4 4 4 2
Handlungsfeld Klimaschonende Entscheidungen

Anlage 2: Teil 1 - Handlungsprogramm 2030 
Hebel- 
wirkung 
Treibhaus- 
gasminder- 
ungs- 
potenzial 
Priorität 
Kosten- 
Nutzen- 
verhältnis 
Nr. Maßnahme Teilmaßnahme Kurzbeschreibung 
Kriterienbewertung; Erläuterungen siehe unten (max. 5 
Pkt; je höher desto wirkungsvoller und wichtiger) 
 Gesamtkosten 
Gutachter 
 Kosten 
Handlungs- 
programm 
KE 3.2: Visionsbilder bündeln – 
koordinieren von 
Visionsprozessen, Transparenz 
von Vision 
Visionen sind geeignet, Menschen und Organisationen in Bewegung zu setzen.  Die Maßnahme zielt darauf ab, eine Transparenz über Visionsbilder und 
Visionsentwicklungen im Konzern Stadt Münster in Bezug auf klimaschonende Entscheidungen herzustellen, zu synchronisieren und für die Kommunikation 
aufzubereiten. 
                        -   €               10.000 € 
KE 4 
Veränderungsbereite und 
Multiplikatoren als Vorreiter für den 
Klimaschutz gewinnen 
KE 4.1:  Innovationen finden 
Stadt - Beteiligungsformate, 
Angebote und Projektförderungen 
Die zu entwickelnden Formate dienen dazu, Akteure der Bürgergesellschaft, Anbieter und Entscheider zusammenzubringen. Ideen werden vorgestellt, 
diskutiert und konkretisiert. Beispielhaft genannt seien hier: Kollaborationsplattform, Lotsen für engagierte Bürgerschaft, Projektwerkstätten, Förderpogramm 
"Aktiv für den Klimaschutz". 
                85.000 €             170.000 € 
5 5 5 5
KE 5 Reallabor klimafreundliche 
Entscheidungen verstetigen 
Das Reallabor "klimafreundliche Entscheidungen" untersucht reale Entscheidungsprozesse für mehr Klimaschutz im Alltag. Auf Grundlage der positiven 
Erfahrungen des in 2019 gelaufenen Reallabors soll das Format verstetigt und ausgebaut werden. Es soll auf andere Zielgruppen (Studenten, Senioren, etc. ) 
ausgeweitet und der Kreis der Anbieter erweitert werden (Hersteller klimaschonender Produkte, überregionale Anbieter). 
              225.000 €             550.000 € 
5 2 5 1
 KE 6 Das Umfeld für klimaschonende 
Entscheidungen aktiv gestalten 
KE 6.1: Anstupser für 
klimaschonende Entscheidungen - 
 Konzept und Instrumenten für 
Nudges im kommunalen 
Klimaschutz 
Die Grundidee von Nudging basiert auf der bewussten Gestaltung von Handlungs- und Entscheidungssituation, in der eine Verhaltensänderung beginnt, die 
gezielt geplant und gestaltet werden muss, damit sich Menschen von sich aus für eine Verhaltensänderung entscheiden. Das Projekt entwickelt kommunale 
Leitlinien für den Einsatz von Nudges für den Münsteraner Klimaschutz in den Bereichen Wohnen und Energie, Konsum und Ernährung sowie Mobilität. Es 
entwickelt einen Instrumentenkoffer und bringt sie in die Anwendung. 
                66.000 €               66.000 € 
KE 6.2: Interaktiver Online- 
Klimaschutzführer 
Die Idee eines Klimaschutzführers soll als interaktives Online-Tool aufgebaut werden. Erweitert um z.B. interaktive Routeninformationen und tagesaktuelle 
Angebote, erleichtert der Online Nachhaltigkeitsführer die alltäglichen klimaschonenden Entscheidungsprozesse.                 42.000 €               42.000 € 
KE 6.3: Beispiele 
klimaschonenden Verhaltens 
zielgruppengerecht aufbereiten 
Lebens- und praxisnahe Beispiele klimaschonenden Verhaltens in den Sektoren Wohnen und Energie, Mobilität und Konsum und Ernährung sind wichtige 
Ansätze, um Verhaltensänderungen zu beeinflussen. Die Beispiele werden textlich und grafisch aufbereitet und städtischen Akteuren sowie Akteuren der 
Bürgergesellschaft zur Verfügung gestellt. 
                36.000 €               36.000 € 
KE 7 Den Nachwuchs erreichen 
Klimaschutz macht Schule - 
Ausbildung von Klimacoaches für 
Schulen 
Ziel des seit 1998 laufenden Projektes ist es, an den Schulen Strom, Wärme, Wasser und Abfall einzusparen und damit den Klimaschutz in Münster zu 
unterstützen. Um das bereits bestehende Projekt zu erweitern und zu intensivieren sollen, Klimacoaches mit Blick auf die Klimaschutzziele der Stadt fachlich 
und didaktisch ausgebildet werden. 
                50.000 €               50.000 € 
3 1 2 1
MOB 2 Klimaschonende Mobilität in der 
Stadtverwaltung fördern 
MOB 2.1: Umstellung des 
kommunalen Fuhrparks auf 
Elektroautos 
Das Amt 67 stellt den eigenen Fuhrpark - sowohl im PKW- als auch Nutzfahrzeugbereich - inkl. der zugehörigen Ladeinfrastruktur auf E-Mobilität um. Das Amt 
67 nimmt innerhalb der Stadtverwaltung Münster eine pilothafte Vorreiterrolle ein - perspektivisch sollen die Ansätze auf die gesamte Stadtverwaltung 
übertragen werden. 
                30.000 €                       -   € 
MOB 2.2: Aufbau einer 
Koordinierungsstelle 
"Elektromobilität" 
Um der zunehmenden Bedeutung des Themas E-Mobilität gerecht zu werden, wurde seitens der Politik die Einrichtung einer Koordinierungsstelle E-Mobilität 
angeregt, um die städtischen Aktivitäten ämterübergreifend zu begleiten sowie Beratung und Unterstützung für interessierte Bürger anzubieten.                 70.000 €                       -   € 
MOB 2.3: Städtisches 
Mobilitätsmanagement unter 
Klimaschutzaspekten 
Das städtische Mobilitätsmanagement soll weiterentwickelt und um weitere Maßnahmen und Angebote der klimaschonenden Mobilität für die Stadtverwaltung 
ergänzt werden. Hierzu zählen bspw. die Aufnahme in das Programm Fahrradfreundlicher Arbeitgeber des ADFC, sowie erweiterte und vereinfachte 
Homeoffice-Regelungen. Die entsprechenden Potenziale sollen im Rahmen einer Studie ermittelt werden. 
                54.000 €               54.000 € 
MOB 3 Umstellung des ÖPNV auf Elektro- 
und Wasserstoffmobilität 
Um die Klimaschutzpotenziale des ÖPNV konsequent zu nutzen, ist insbesondere auch der zukünftige Umbau der Busflotte auf möglichst klimaschonende 
Antriebe voranzutreiben. Die Busflotte des Verkehrsdienstleisters Stadtwerke Münster wird bereits schrittweise elektrifiziert bzw. mit Wasserstoffantrieb 
ausgestattet. Unter der Voraussetzung entsprechender Förderungen soll bis 2030 eine vollständige Umstellung erfolgt sein. 
                        -   €                       -   € 
4 2 4 5
MOB 4 Ausbau von Förderstrukturen für 
den Umweltverbund  
MOB 4.2: Städtisches 
Förderprogramm für innovative 
Mobilitätsangebote 
Um Erkenntnisse für die Nutzung innovativer, klimaschonender Mobilitätsmodelle und Antriebsarten zu gewinnen, wird ein städtisches Förderprogramm mit 
wettbewerblichem Charakter aufgelegt, welches sich an Münsteraner Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen sowie Kooperationen der genannten 
Akteure wendet. Das Förderprogramm fördert insbesondere die umsetzungsreife Konzeption von innovativen Mobilitätsansätzen. 
                40.000 €               40.000 € 
4 3 3 1
MOB 6 Aufbau einer Ladeinfrastruktur für 
den Endnutzer 
MOB 6.1: Abgestimmte 
Bedarfsplanung für öffentliche 
Ladeinfrastruktur und 
Koordination mit Bestand 
Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos, aber auch Pedelecs und E-Bikes ist insbesondere in den Bestandsquartieren mit hohem Mietanteil notwendig, 
da die Nutzer in diesen Quartieren nicht über ausreichende Flächen und Möglichkeiten für private Ladeinfrastruktur verfügen. Der Ausbau soll gezielt und 
bedarfsgerecht vorangetrieben werden. 
                55.000 €                       -   € 
MOB 6.2: 
Dienstleistungsangebote für 
private Ladeinfrastruktur 
Anders als im Gebäudebestand ist im Bereich von Neubauflächen die Möglichkeiten für eine eigene, private Ladeinfrastruktur vorhanden. Hier ergeben sich 
Möglichkeiten für energienahe klimaschonende Dienstleistungen rund um Ladeinfrastruktur und E-Mobilität. Das Angebot der Stadtwerke Münster soll weiter 
ausgebaut und intensiviert werden. 
                55.000 €                       -   € 
MOB 7 
Öffentlichkeitsarbeit für 
Klimafreundliche Mobilität: 
Zielgruppengerechte 
Kommunikation konkreter und 
innovativer Mobilitätsangebote 
MOB 7.1: Mobilitätsangebote zum 
Testen und Ausprobieren 
Im Vordergrund der Maßnahme stehen klimaschonende Mobilitätsarten, die breiten Zielgruppen noch unbekannt sind, oder bisher nur von umweltaffinen "early 
adoptern" genutzt werden und noch auf ihre breite Umsetzung warten. Mögliche Angebote sind aktuelle Technologien wie beispielsweise E-Lastenräder, aber 
auch neue Sharing-Angebote für individuelle klimaschonende Mobilität und Logistik. 
                55.000 €             100.000 € 
MOB 7.2: Öffentlichkeitsarbeit 
umweltfreundliche Mobilität 
Als flankierende strategische Maßnahme soll die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Münster zukünftig noch verstärkt und intensiviert werden. Beispielhaft ist die 
aktuelle Kampagne „Münster fährt ab – auf klimafreundliche Mobilität“. Erfolgsfaktor ist dabei die zielgruppengerechte Kommunikation ganz konkreter, 
innovativer Mobilitätsangebote der Stadt und ihrer Partner. 
                55.000 €             100.000 € 
MOB 7.3: Best-Practice 
"Klimafreundliche Mobilität" 
Menschen und Projekte mit Vorbildcharakter für Klimaschonende Mobilität werden über geeignete Kanäle kommuniziert sowie Erfolgsfaktoren und 
Hinderungsgründe zur Förderung des "Lernens voneinander" zielgruppengerecht aufbereitet und zur Verfügung gestellt und in die Öffentlichkeit gebracht.                 55.000 €             100.000 € 
KP1 
Regionale und überregionale 
interkommunale Zusammenarbeit 
im Bereich Klimaschutz ausbauen 
Der Erfahrungs- und KnowHow-Austausch mit anderen im Klimaschutz engagierten Kommunen, Institutionen und Netzwerken auf lokaler, regionaler sowie 
nationaler und internationaler Ebene (z.B. mit Klimabündnis, ICLEI, Eurocities, Energieagentur NRW, Stadtregion Münster) soll weitergeführt und 
weiterentwickelt werden. 
                10.000 € 10.000 
2 - 3 -
KP2 
Dezernatsübergreifende 
Organisationsstruktur für 
integrierte Zusammenarbeit im 
Klimaschutz 
Die dezernatsübergreifende Organisationsstruktur für den kommunalen Klimaschutz soll, unter Nutzung der vorhandenen und seit Jahren etablierten 
Strukturen wie des Qualitätsmanagementverfahrens des European Energy Award, weiter optimiert werden. Parallel dazu sollte auf der strategischen 
Entscheidungsebene verstärkt das Thema Klimaschutz im Verwaltungsvorstand diskutiert werden. 
                40.000 €                       -   € 
3 - 4 -
3 5 3 4
4 5 4 2
3 5 4 5
4 2 5 1
4 5 3 3
Handlungsfeld Koordination und übergreifende Projekte 
Handlungsfeld Mobilität

Anlage 2: Teil 1 - Handlungsprogramm 2030 
Hebel- 
wirkung 
Treibhaus- 
gasminder- 
ungs- 
potenzial 
Priorität 
Kosten- 
Nutzen- 
verhältnis 
Nr. Maßnahme Teilmaßnahme Kurzbeschreibung 
Kriterienbewertung; Erläuterungen siehe unten (max. 5 
Pkt; je höher desto wirkungsvoller und wichtiger) 
 Gesamtkosten 
Gutachter 
 Kosten 
Handlungs- 
programm 
KP3 Konzeption für eine „Klimaneutrale 
Verwaltung“ entwickeln 
Im Rahmen einer Bestandsaufnahme und Analyse soll differenziert herausgearbeitet werden, welche Bereiche welchen Anteil am Gesamtenergieverbrauch 
und den CO2-Emissionen innerhalb der Stadtverwaltung haben. Darauf aufbauend sollen allgemeine Handlungsbedarfe und strategische Empfehlungen 
abgeleitet und umsetzungsorientierte Maßnahmen 
hin zur klimaneutralen Verwaltung erarbeitet. 
                75.000 €               75.000 € 
3 1 3 2
KP4 Machbarkeitsstudie Digitalisierung 
und Klimaschutz 
In der Machbarkeitsstudie werden für die Stadt Münster der Status Quo der wesentlichen digitalen Anwendungen ermittelt, Trends der digitalen Entwicklung 
aufgezeigt und deren Schnittstellen und Wirkungen auf den Klimaschutz bewertet. Auf dieser Grundlage werden in der Machbarkeitsstudie 
Handlungsempfehlungen erarbeitet, um die digitale Transformation in Münster mit dem Ziel der Treibhausgasreduktion aktiv zu gestalten und in die 
Klimaschutzarbeit zu integrieren. Die Erarbeitung und Konzeption erfolgt in enger Abstimmung mit der verwaltungsinternen Stabstelle "Smart City". 
                30.000 €               30.000 € 
1 - 2 -
KP6 
Kontinuierliche 
Öffentlichkeitsarbeit „Positives 
Entscheidungsklima für 
Klimaschutz in Münster“ 
KP 6.1: Imagekampagne „Stadt 
des Klimaschutzes“ 
Die bisherige Öffentlichkeitsarbeit zum Klimaschutz in Münster soll intensiviert und weiter entwickelt werden: 
Kernelement ist die Entwicklung und Umsetzung einer Imagekampagne mit positiven Beispielen zum Klimaschutz in Münster (z.B. Berichte der Haushalte aus 
dem Projekt Reallabor, Investitionseffekte des Altbauförderprogramms, energetische Qualität der Schulen, PV-Anlagen auf städtischen Gebäuden) und deren 
positiven Effekten für die Stadt. 
              850.000 €             200.000 € 
KP 6.2: Partner für Klimaschutz in 
Münster 
Die Reichweite der Kampagne wird erhöht durch den Aufbau eines Partnerschaftsmodells mit Institutionen und Unternehmen in der Stadt mit viel 
Öffentlichkeitsverkehr, bei dem den Unternehmen Material zur Selbstdarstellung („Ich bin Partner der Kampagne Klimaschutz der Stadt“, „Meine Aktivitäten 
zum Klimaschutz“) aber auch Material zur Ansprache der Bürger (Aufsteller, Flyer, Klimabuch, etc.) zur Verfügung gestellt wird. 
                70.000 €               35.000 € 
KP 6.3: Öffentliches Projektportal 
Klimaschutz 
Die Maßnahme zielt zum einen darauf ab, Projekte und Maßnahmen aus dem kommunalen Klimaschutzprozess der Stadt für die Münsteraner Bürger 
transparent zu machen. Gleichzeitig dient sie aber auch dazu, Projekte der Zivilgesellschaft mit aufzunehmen und einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu 
machen. Das Portal beschreibt und visualisiert die Projekte und lokalisiert diese - wo sinnvoll und möglich - mit einer GIS-Anbindung in Münster. 
                40.000 €               20.000 € 
KP 6.4: Klimaschutz-Grundlagen 
zielgruppengerecht aufbereiten 
und visualisieren 
Der Fokus dieser Teilmaßnahme liegt auf der themenspezifischen und zielgruppengerechten Ansprache. Beispiele für Klimaschutz in den Sektoren Wohnen 
und Energie, Mobilität und Konsum und Ernährung werden aufbereitet und Akteuren der Stadt und Bürgergesellschaft bereitgestellt um diese von dort aus in 
die Breite zu bringen. 
                40.000 €               20.000 € 
KP 6.5: Einsatz Social Media 
Plattformen ausbauen 
Gerade zur Erreichung jüngerer Zielgruppen gilt es, neue Entwicklungen in der Kommunikation aufzugreifen und neue Kommunikationskanäle und -methoden 
kontinuierlich einzubinden. Dies bedeutet auch, die Präsenz in den sozialen Medien fortlaufend weiter zu entwickeln und Social Media Plattformen verstärkt zur 
Kommunikation einzusetzen. 
                50.000 €               50.000 € 
Erläuterung zur Kriterienbewertung: 
Hebelwirkung 
Treibhausgas- 
minderungs- 
potenzial 
Priorität 
Kosten- 
Nutzenverhältnis 
Bewertet wird qualitativ, wie hoch der Multiplikato reffekt der Maßnahme ist, also ob es 
sich um eine Einzelmaßnahme mit singulärer Wirkung oder um eine Maßnahme 
handelt, die die Umsetzung einer hohen Anzahl weite rer Maßnahmen durch andere 
Akteure induziert. 
Hier wird angegeben, in welcher Größenklasse die mö gliche Verringerung der Kohlendioxidemissionen (CO2 -Äquivalente) durch die Maßnahmen liegt. 
Priorität einer Maßnahme aus Sicht des Gutachters. 
Hier werden die Kosten der Stadt Münster für die Ma ßnahme ins Verhältnis gesetzt 
zum möglichen CO2-Minderungspotenzial. Die Kosten w erden auf die über die 
Nutzungszeit der initiierten Maßnahme eingesparte M enge der CO2-Emissionen 
bezogen, sofern diese ermittelbar ist. 
5 4 5 5

Anlage A

2380 Zeichen

Anlage A zur V/0770/2019 
Kurzüberblick 
Handlungsprogramm Klimaschutz 2030 für Münster  
 
Der Rat hat mit Beschluss vom 13.12.2017 (V/0689/2017) die Verwaltung beauftragt, auf Basis 
des Ergebnisberichtes zum Masterplan 100% Klimaschutz ein konkretes Handlungsprogramm für 
den Klimaschutz 2020 bis 2030 in Münster zu erarbeiten und 2019 zum Beschluss vorzulegen.  
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Mit der Vorlage wird das Ziel „Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Er-
lebnisqualität und hoher Umwelt- und Naturqualität weiterentwickeln“ verfolgt. 
 
Das Teilziel lautet „Fortführung und Ausbau der Aktivitäten zur Umsetzung einer zielgerechten 
Klimaschutzpolitik“ gemäß Masterplan 100% Klimaschutz der Stadt Münster (V/00689/2017). 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 1401 
1201 
Übergreifender Umweltschutz 
Bereitstellung von Verkehrsflächen und Anlagen 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan x Ja  Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja x Nein   
Im beschlossenen Haushaltsplan 2019 enthalten?  Ja  Nein x teilw. 
Im Entwurf des Haushaltsplan 2020 enthalten?  Ja  Nein x teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? x Ja  Nein   
Bereits veranschlagt?  Ja x Nein   
Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen sind bei den o. g. Produktgruppen in den 
Haushaltsplan-Entwurf 2021 aufzunehmen. 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung 
ist 
 vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
X vollständig  
freiwillig 
Der Rat hat mit Beschluss vom 13.12.2017 (V/0689/2017) die Verwaltung beauftragt, auf Basis 
des Ergebnisberichtes zum Masterplan 100% Klimaschutz ein konkretes Handlungsprogramm für 
den Klimaschutz 2020 bis 2030 in Münster zu erarbeiten und 2019 inklusive der finanziellen Be-
lastungen zum Beschluss vorzulegen. 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen  
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
2017 hat die Stadt Münster mit der Verabschiedung des Masterplan 100% Klimaschutz strategi-
sche Grundlagen für die zukünftige Klimaschutzpolitik der Stadt beschlossen und damit auch die 
städtischen Zielsetzungen zur 95%-igen CO2-Reduktion und Halbierung des Endenergiever-
brauchs bis 2050 bekräftigt. Klimaschutz wirkt als Querschnittsaufgabe in alle städtischen Berei-
che und hat daher eine hohe Priorität in allen Entscheidungen (V/0482/2019).

V_0770_2019_Anlage 4

23 Zeichen

Anregung Nr. 2016-00043

V_0770_2019_Anlage 3

9075 Zeichen

Anlage 3: Teil 2 - Handlungsprogramm 2030 
Hebel- 
wirkung 
Treibhaus- 
gasminder- 
ungs- 
potenzial 
Priorität 
Kosten- 
Nutzen- 
verhältnis 
AW 2 Klimaschutz in bestehenden 
Gewerbegebieten 
AW 2.1: Modellprojekt zu 
Beratung und Unterstützung von 
Einzelbetrieben durch 
Gewerbegebietsmanagement 
Erprobung des Aufbaus eines Klimaschutzkümmerers in einem Gewerbegebiet, der als Ansprechpartner und Koordinator in allen Belangen der 
Energieeffizienz und möglicher versorgungstechnischer Gemeinschaftslösungen im Gewerbegebiet wirken soll. Durchführung in drei weiteren 
Gewerbegebieten. 
        351.000,00 €                         -   € 
5 5 5 4
BS 3 Stadtweite, integrierte 
energetische Quartiersentwicklung 
BS 3.1: Synergieeffekte erzielen: 
Klimaschutz, Klimaanpassung, 
Gesundheit und Städtebau in 
energetischen 
Quartierskonzepten (KfW 432) 
verknüpfen 
Auf Basis einer gesamtstädtischen Analyse möglicherweise geeigneter Quartiere soll die systematische Anwendung des Instrumentes KfW 432 „Energetische 
Quartierskonzepte" mit 1 - 2 Quartiersprojekten pro Jahr erfolgen.         640.000,00 €                         -   € 
4 4 5 3
BS 5 
Förderprogramm 
„Energieeinsparung und 
Altbausanierung" 
BS 5.1: Förderprogramm 
fortführen und ausbauen 
Auf Basis einer zu erstellenden Zwischenbilanz zu den bisher erzielten Erfolgen und der Prüfung der bisherigen Fördersystematik sollte das bereits sehr 
etablierte städtische Förderprogramm „Energieeinsparung und Altbausanierung" für Neubau und Altbauten auch bis 2030  fortgeführt und ggf. finanziell 
aufgestockt werden. 
     7.050.000,00 €                         -   € 
4 5 5 1
BS 7 
Umsetzung von 
Klimaschutzmaßnahmen in den 
städtischen Liegenschaften 
BS 7.1: Ganzheitliche 
energetische Sanierungen im 
Gebäudebestand 
Der Fokus bei der energetischen Bestandssanierung öffentlicher Gebäude verändert sich von bauteilbezogenen hin zu ganzheitlichen energetischen 
Sanierungen des gesamten Gebäudes. Zur Erreichung der Masterplanziele ist es erforderlich, in diesem Sinne jedes Jahr rund 10.000 Quadratmeter 
Gebäudefläche von Liegenschaften der Stadt Münster auf einen Zielwert von 50 kWh/qm*a Wärmeverbrauch zu sanieren. 
BS 7.2: Minimierung des 
Zuwachses beim Stromverbrauch 
Zur Minimierung des Zuwachses beim Stromverbrauch sollen technische Maßnahmen wie der Einsatz von LED-Beleuchtung, Green IT etc. weiter ausgebaut 
werden. Auch nicht- und gering-investive Maßnahmen sowie die Sensibilisierung und Aktivierung der kommunalen Mitarbeiter und der Gebäudenutzer zu 
energiesparendem Verhalten sollen weiter intensiviert werden. 
BS 7.3: Ausbau der Photovoltaik 
Für die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien in Liegenschaften der Stadt Münster stellt der Ausbau der Photovoltaik zur Zeit das wichtigste Element dar. 
Diesen gilt es auch in den kommenden Jahren in erheblichem Maße - und dabei orientiert an dem auf dem jeweiligen Gebäude technisch maximal machbaren - 
 weiter zu führen. Erforderlich ist ein Ausbau von mindestens jährlich 200 kWp. Zu prüfen ist dabei, wie dieser möglichst in Verbindung mit dem Aufbau von 
Gründächern als Maßnahme zur Klimafolgenanpassung kombiniert werden kann. 
BS 7.4: „Grüne Wärme“ - Ausbau 
erneuerbarer Energien in der 
Wärmeversorgung 
Vorgesehen ist die Umstellung der Wärmeversorgung der Gebäude im Konzern Stadt Münster sukzessive auf erneuerbare Energien. Um größtmögliche 
Erfolge zu erzielen, ist vor allem eine Dekarbonisierung in der leitungsgebundenen Energieversorgung (Fernwärme, Gas) erforderlich. Hierzu soll eine 
entsprechende Strategie in Kooperation mit den Stadtwerken erarbeitet werden. 
B 7.5: Sommerlicher 
Wärmeschutz 
Es soll eine entsprechender Maßnahmenkatalog von energieeffizienten, insbesondere passiven Maßnahmen zur Einhaltung des sommerlichen 
Wärmeschutzes entwickelt, in den Gebäudeleitlinien verankert und mit deren systematischer Umsetzung begonnen werden. 
KE 4 
Veränderungsbereite und 
Multiplikatoren als Vorreiter für den 
Klimaschutz gewinnen 
KE 4.2: Inkubator Energie- und 
Klimaschutz (Gründerzentrum 
Energie- und Klimaschutz) mit 
Angeboten zur Gründungs- und 
entwicklungsförderung 
klimaschonender Angebote 
Der Inkubator "Energie- und Klimaschutz" begleitet Gründer von Start Ups im Energie und-, Klimaschutzbereich auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Die 
Maßnahme erhöht die Überlebenschance von Start Ups im Bereich klimaschonender Angebote und Dienstleistungen und erfüllt damit eine wichtige Funktion 
bei der Förderung einer klimaschonenden Wirtschaft in Münster. 
        260.000,00 €                         -   € 
5 5 5 5
MOB 1 
Einbindung der strategischen 
Schwerpunkte aus dem 
Masterplan Klimaschutz in den 
Masterplan Mobilität 
MOB 1.1: Fahrradinfrastruktur 
stärken 
Stärkung des Radverkehrs: Bspw. durch Ausbau der RadwegeInfrastruktur und Abstellmöglichkeiten, Umwidmung von Flächen, Verbesserung der Anbindung 
an die Region und gezielte Öffentlichkeitsarbeit. 
MOB 1.2: Multimodale Mobilität 
fördern und bestehendes SPNV- 
und ÖPNV-Angebot verbessern 
Multimodale Mobilität fördern und bestehendes SPNV- und ÖPNV-Angebot verbessern: Bspw. durch Ausbau der Mobilstationen und dessen Verknüpfung mit 
weiteren klimaschonenden Mobilitätsangeboten entlang der Haupt-ÖPNV Korridore sowie eine Intensivierung der interkommunalen Zusammenarbeit zur 
Sicherung und Optimierung des Regional- und Stadtbusangebotes. 
MOB 1.3: Autoarme Innenstadt 
und autoarme Wohnquartiere 
entwickeln 
Modellprojekte für autoarme Quartiere im Innenstadtring initiieren und umsetzen: Das Ziel der Maßnahmen ist es, geeignete Quartiere innerhalb des 
Münsteraner Innenstadtrings auszuwählen, in welchen Strategien des autoarmen Quartiers im Bestand im Einklang mit der gleichzeitigen Förderung 
klimaschonender Mobilitätsangebote entwickelt und umgesetzt werden können. 
MOB 1.4: Zielgruppengerechte 
Mobilitäts-Sharing-Konzepte 
entwickeln 
Vernetzung bestehender Angebote fördern, neue Angebote entwickeln: Der Trend zu innovativen Konzepten der Mobilitätsnutzung und Sharing-Konzepten trifft 
in Münster auf starke Zustimmung. Als Baustein einer vernetzten, multimodalen Mobilität werden Car- und Bikesharing eine zunehmende Rolle spielen und 
sind daher in engem Zusammenhang mit den Mobilstationen weiterzuentwickeln. 
MOB 4 Ausbau von Förderstrukturen für 
den Umweltverbund  
MOB 4.1: Städtisches 
Förderprogramm für E- 
Lastenräder 
Kommunales Lastenradförderprogramm Münster: Die Stadt Münster fördert 2019 erstmals die Anschaffung von E-Lastenfahrrädern für die private Nutzung mit 
bis zu 30% Zuschuss. Aufgrund des großen Zuspruchs soll das Programm fortgeführt und kontinuierlich weiterentwickelt werden.         200.000,00 €                         -   € 
4 3 3 1
MOB 5 Integriertes regionales ÖPNV- 
SPNV-System 
Um den Umbau des Verkehrs hin zu einer multimodalen, klimaschonenden Mobilität zu erreichen, ist ein regionales, integriertes ÖPNV-SPNV-System sinnvoll, 
welches die Potenziale von SPNV und Schnellbuslinien bündelt und vernetzt. Mögliche Bausteine des Systems sind die "Münsterland-S-Bahn" - mit der 
Reaktivierung der Trasse der Westfälischen Landeseisenbahn als erstem Schritt - und neue Schnellbuslinien sowie eine erhöhte Taktfrequenz auf den 
bestehenden Linien. 
          55.000,00 €                         -   €  
5 3 4 4
 Gesamtkosten 
Gutachter 
 Kosten 
Handlungs- 
programm 
2 5 5 5 k.A.                         -   € 
        120.000,00 €                         -   € 5 4
Nr. Maßnahme Teilmaßnahme Kurzbeschreibung 
Kriterienbewertung; Erläuterungen siehe unten (max. 5 
Pkt; je höher desto wirkungsvoller und wichtiger) 
Handlungsfeld Arbeiten und Wirtschaften 
Handlungsfeld Bauen und Sanieren 
Handlungsfeld Klimaschonende Entscheidungen 
Handlungsfeld Mobilität 
5 3

KP5 Klimaverträglichkeitsprüfung für 
Ratsbeschlüsse 
Entwicklung einer in die Umsetzung zu bringenden Systematik zur durchgängigen Prüfung der Auswirkungen von Ratsbeschlüssen auf die städtische 
Klimaschutzstrategie und den Treibhausgasausstoß in Münster im Rahmen der Ausrufung des Klimanotstandes für Münster.           30.000,00 €                         -   €  
3 - 4 -
Erläuterung zur Kriterienbewertung: 
Hebelwirkung 
Treibhausgas- 
minderungs- 
potenzial 
Priorität 
Kosten- 
Nutzenverhältnis 
Bewertet wird qualitativ, wie hoch der Multiplikato reffekt der Maßnahme ist, also ob es 
sich um eine Einzelmaßnahme mit singulärer Wirkung oder um eine Maßnahme 
handelt, die die Umsetzung einer hohen Anzahl weite rer Maßnahmen durch andere 
Akteure induziert. 
Hier wird angegeben, in welcher Größenklasse die mö gliche Verringerung der 
Kohlendioxidemissionen (CO2-Äquivalente) durch die Maßnahmen liegt. 
Priorität einer Maßnahme aus Sicht des Gutachters. 
Hier werden die Kosten der Stadt Münster für die Ma ßnahme ins Verhältnis gesetzt zum 
möglichen CO2-Minderungspotenzial. Die Kosten werde n auf die über die Nutzungszeit 
der initiierten Maßnahme eingesparte Menge der CO2- Emissionen bezogen, sofern 
diese ermittelbar ist. 
Handlungsfeld Koordination und übergreifende Projekte

V_0770_2019_Anlage 1

233349 Zeichen

K:\KLENKO\_DL_Prozess_SonderP\Maßnahmenkatalog 2020-2030\Bericht\B ericht_Massnahmenkatalog 2030_Stand_2019_08_26-
final_JS.docx 
Stand: 02.09.2019 17:43:00 
 
 
 
Stadt Münster 
Handlungsprogramm Klimaschutz 2030 
 
August 2019

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
  
  
K:\KLENKO\_DL_Prozess_SonderP\Maßnahmenkatalog 2020-2030\Bericht\B ericht_Massnahmenkatalog 2030_Stand_2019_08_26-
final_JS.docx 
Stand: 02.09.2019 17:43:00 
 
3 
Bearbeitung durch: 
 
Gertec GmbH Ingenieurgesellschaft 
Martin-Kremmer-Straße 12 
45327 Essen 
Telefon: +49 [0]201 24 564-0 
 
Jung Stadtkonzepte 
Stadtplaner und Ingenieure Partnerschaftsgesellschaft 
Kaiser-Wilhelm-Ring 34,  
50672 Köln 
Telefon: +49 [0]221 51 09 17-0 
 
ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH  
Im Weiher 10 
69121 Heidelberg 
Deutschland 
Telefon: +49 [0]6221 / 47 67 -0 
 
Auftraggeber: 
 
 
 
 
Stadt Münster 
Der Oberbürgermeister 
- Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit - 
Koordinierungsstelle für Klima und Energie 
Albersloher Weg 450 
48167 Münster 
 
 
 
 
Dieser Bericht darf nur unverkürzt vervielfältigt werden. Eine Veröf fentlichung, auch auszugs-weise, 
bedarf der Genehmigung durch die Verfasserin.

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
  
  
Bericht_Massnahmenkatalog 2030_Stand_2019_08_26-final_JS.do cx 
Stand: 02.09.2019 17:43:00 
 
5 
Inhaltsverzeichnis 
Abbildungsverzeichnis 7 
Tabellenverzeichnis 9 
Abkürzungsverzeichnis 11 
1 Die Strategie für Münster – Vom Masterplan 2050 zum Handlungsprogramm Klimaschutz 2030 15 
2 Der Prozess zur Entwicklung des Handlungsprogramms Klimaschutz 2030 17 
3 Leitlinien, Aufbau, Steckbriefe und Bewertungskriterien 18 
3.1 Leitlinien 18 
3.2 Aufbau 18 
3.3 Projektsteckbriefe und Bewertungskriterien 19 
4 Die Maßnahmenvorschläge nach Handlungsfeldern 21 
4.1 Arbeiten und Wirtschaften 21 
4.1.1 Strategische Handlungsschwerpunkte 21 
4.1.2 Strategische Schwerpunkte und Wirkungsebenen zusamme nführen 22 
4.1.3 Liste der Maßnahmen 23 
4.1.4 Bewertung im Überblick 23 
4.2 Bauen und Sanieren 23 
4.2.1 Strategische Handlungsschwerpunkte 25 
4.2.2 Strategische Schwerpunkte und Wirkungsebenen zusamme nführen 27 
4.2.3 Liste der Maßnahmen 27 
4.2.4 Bewertung im Überblick 29 
4.3 Energieversorgung und erneuerbare Energien 30 
4.3.1 Strategische Handlungsschwerpunkte 30 
4.3.2 Strategische Schwerpunkte und Wirkungsebenen zusamme nführen 31 
4.3.3 Liste der Maßnahmen 32 
4.3.4 Bewertung im Überblick 33 
4.4 Klimaschonende Entscheidungen 34 
4.4.1 Strategische Handlungsschwerpunkte 34 
4.4.2 Strategische Schwerpunkte und Wirkungsebenen zusamme nführen 35 
4.4.3 Liste der Maßnahmen 36 
4.4.4 Bewertung im Überblick 37

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
 
 
6 
4.5 Mobilität 38 
4.5.1 Strategische Handlungsschwerpunkte 38 
4.5.2 Strategische Schwerpunkte und Wirkungsebenen zusamme nführen 40 
4.5.3 Liste der Maßnahmen 40 
4.5.4 Bewertung im Überblick 42 
4.6 Koordination und übergreifende Projekte 43 
4.6.1 Strategische Schwerpunkte 43 
4.6.2 Strategische Schwerpunkte und Wirkungsebenen zusamme nführen 44 
4.6.3 Liste der Maßnahmen 44 
4.6.4 Bewertung im Überblick 45 
5 Konzept zur Erfolgskontrolle 46 
5.1 Maßnahmenmonitoring – Einordnung und Messbarkeiten 47 
5.2 Weitere Monitoring-Instrumente in Münster 49 
6 Zielerreichung im Jahr 2030 50 
7 Anhang 52 
7.1 Zeitplan über alle Maßnahmen 52 
7.2 Projektsteckbriefe zu allen Handlungsfeldern 59

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
  
  
7 
Bericht_Massnahmenkatalog 2030_Stand_2019_08_26-final_JS.do cx 
Stand: 02.09.2019 17:43:00 
 
Abbildungsverzeichnis 
Abbildung 1-1: Reduktionspfad und THG Einsparziele bis 2030 (mit lokalem Strommix berechnet) 15
 
Abbildung 3-1  Beispiel für einen Projektsteckbrief 20 
Abbildung 4-1  Strategische Schwerpunkte und Wirkungsebenen im Han dlungsfeld Arbeiten und 
Wirtschaften 22 
Abbildung 4-2  Strategische Schwerpunkte und Wirkungsebenen im Han dlungsfeld Bauen und Sanieren  27 
Abbildung 4-3  Strategische Schwerpunkte und Wirkungsebenen im Han dlungsfeld Energieversorgung und 
erneuerbare Energien 31 
Abbildung 4-4  Strategische Schwerpunkte und Wirkungsebenen im Han dlungsfeld Klimaschonende 
Entscheidungen 36 
Abbildung 4-5  Strategische Schwerpunkte und Wirkungsebenen im Han dlungsfeld Mobilität  40 
Abbildung 4-6  Strategische Schwerpunkte und Wirkungsebenen im Han dlungsfeld Kooperation und 
übergreifende Projekte 44 
Abbildung 5-1: Übersicht über die verschiedenen Ele mente eines umfassenden Klimaschutz-Monitorings 46 
Abbildung 5-2: Einflussfaktoren auf eine THG-Bilanz 47 
Abbildung 5-3: Einordnung der kommunalen Handlungsmög lichkeiten in einem Themenfeld (Beispiel hier: 
Energetisch hochwertiger Neubau) 48 
Abbildung 6-1: Zielerreichung durch das Handlungspr ogramm bis 2030 50

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
  
  
9 
Bericht_Massnahmenkatalog 2030_Stand_2019_08_26-final_JS.do cx 
Stand: 02.09.2019 17:43:00 
 
Tabellenverzeichnis 
Tabelle 4-1  Liste der Maßnahmen und Teilmaßnahmen im Handlungsfel d Arbeiten und Wirtschaften
 23 
Tabelle 4-2  Kosten, Einsparpotenziale und Bewertung der Maßnahmen  im Handlungsfeld Arbeiten und 
Wirtschaften im Überblick 23 
Tabelle 4-3  Liste der Maßnahmen und Teilmaßnahmen im Handlungsfel d Bauen und Sanieren 28 
Tabelle 4-4  Kosten, Einsparpotenziale und Bewertung der Maßnahmen  im Handlungsfeld Bauen und 
Sanieren im Überblick 29 
Tabelle 4-5  Liste der Maßnahmen und Teilmaßnahmen im Handlungsfel d Erneuerbare Energien  33 
Tabelle 4-6  Kosten, Einsparpotenziale und Bewertung der Maßnahmen  im Handlungsfeld 
Energieversorgung und erneuerbare Energien im Überb lick 33 
Tabelle 4-7  Liste der Maßnahmen und Teilmaßnahmen im Handlungsfel d Klimaschonende 
Entscheidungen 37 
Tabelle 4-8  Kosten, Einsparpotenziale und Bewertung der Maßnahmen  im Handlungsfeld 
Klimaschonende Entscheidungen im Überblick 37 
Tabelle 4-9  Liste der Maßnahmen und Teilmaßnahmen im Handlungsfel d Mobilität 41 
Tabelle 4- 10 Kosten, Einsparpotenziale und Bewertung der Maßnahmen  im Handlungsfeld Mobilität im 
Überblick 42 
Tabelle 4- 11 Liste der Maßnahmen und Teilmaßnahmen im Handlungsfel d Koordination und 
übergreifende Projekte 45 
Tabelle 4- 12 Kosten, Einsparpotenziale und Bewertung der Maßnahmen  im Handlungsfeld Kooperation 
und übergreifende Projekte im Überblick 45 
Tabelle 5-1: Messbarkeite auf Makroebene (über Energ ie und THG-Bilanz der Stadt (Beispiel hier: 
Energetisch hochwertiger Neubau) sowie daraus ableit bare Erfolgsindikatoren  48 
Tabelle 5-2 : Messbarkeit Mikroebene ȋTeilmaßnahmen; (ier am Be ispiel der Teilmaßnahmen „Münster 
Energiesparhaus 55“Ȍ 49 
Tabelle 7-1: Zeitplan Handlungsfeld Arbeiten und Wi rtschaften 52 
Tabelle 7-2: Zeitplan Handlungsfeld Bauen und Sanie ren 54 
Tabelle 7-3: Zeitplan Handlungsfeld Energieversorgun g und Erneuerbare Energien 55 
Tabelle 7-4: Zeitplan Handlungsfeld Klimaschonende E ntscheidungen 56 
Tabelle 7-5: Zeitplan Handlungsfeld Mobilität 57 
Tabelle 7-6: Zeitplan Handlungsfeld Kooperation und übergreifende Projekte 58

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
  
  
11 
Bericht_Massnahmenkatalog 2030_Stand_2019_08_26-final_JS.do cx 
Stand: 02.09.2019 17:43:00 
 
Abkürzungsverzeichnis 
a Jahr 
BAFA Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle 
BEZ Bergisches Energiekompetenzzentrum 
BHKW Blockheizkraftwerk 
BImSchG Bundesimmissionsschutzgesetz 
BMU Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit 
CO2 Kohlenstoffdioxid 
d.h. das heißt 
DIN Deutsches Institut für Normung 
EE/EV (andlungsfeld „Erneuerbare Energien und Energieversorgung“ 
EEG Erneuerbare-Energien-Gesetz 
EEWärmeG Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz 
EffGeb (andlungsfeld „Energieeffizienz im Gebäudebestand“ 
EnEV Energie-Einsparverordnung 
EngVN (andlungsfeld „Energieumwandlung und Energieversorgung sowie erneuerbare Energien“ 
EU Europäische Union 
EW Einwohner 
FB Fachbereich 
ggf. gegebenenfalls 
GHD Gewerbe/Handel/Dienstleistung 
GWh Gigawattstunde 
HEIZ Raumheizung 
HH Kategorie private Haushalte 
Hi Heizwert 
HzH Haus-zu-Haus 
IHK Industrie- und Handelskammer 
Info (andlungsfeld „)nformation und Beratung“ 
inkl. inklusive 
IT.NRW Information und Technik Nordrhein-Westfalen 
IUK Information und Kommunikation 
IWU Institut Wohnen und Umwelt 
KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau 
KH Kreishandwerkerschaft 
KMU kleine und mittlere Unternehmen 
Kom Kategorie kommunale Liegenschaften 
KomVor (andlungsfeld „Kommune als Vorbild“  
KÜHL Kühlung für Gebäude und technische Kälte 
kWel Kilowatt elektrisch

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
 
 
  
12 
kWh Kilowattstunde 
KWK Kraft-Wärme-Kopplung 
KWKG Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz 
LCA Life-Cycle-Assessment (Analyse der Umweltwirkungen von Produkten währe nd des gesamten 
Lebensweges – Ökobilanz) 
LED Light Emitting Diode 
LICHT Beleuchtung 
MECH Antriebe, mechanische Arbeit, Lüftung, Druckluft 
MIV Motorisierter Individualverkehr 
Mob (andlungsfeld „Mobilität“ 
MWh Megawattstunde 
NLE nicht-leitungsgebundene Energieträger (z.B. Heizöl, Flüssiggas, Holzpellets) 
OECD Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung 
ÖPNV Öffentlicher Personennahverkehr 
ÖV Öffentlicher Verkehr 
progres.nrw Programm f. Rationelle Energieverwendung, Regenerative Energien und Energiesparen 
PROZ Prozesswärme 
PV Photovoltaik 
REN Rationale Energieverwendung und Nutzung unerschöpflicher Energiequellen 
RLT Klima- und Raumlufttechnik 
RUN Radevormwalder Unternehmer Netzwerk 
SPFV Schienenpersonenfernverkehr 
SPNV Schienenpersonennahverkehr 
StrBel Kategorie Straßenbeleuchtung 
SWR Stadtwerke Radevormwald GmbH 
t Tonne 
TA-Luft Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft 
THG Treibhausgas 
Tsd. Tausend 
u.a. unter anderem 
Über (andlungsfeld „Übergreifende Maßnahmen“ 
U-Wert Wärmedurchgangskoeffizient/Wärmedämmwert 
Verk Kategorie Verkehr 
VRS Verkehrsverbund Rhein-Sieg 
VZ Verbraucherzentrale 
WiFö Wirtschaftsförderung 
Wirt I, II+III Kategorie primärer, sekundärer und tertiärer Sektor Bereich Wirtschaft 
WfG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Radevormwald  
WKA Windkraftanlage 
z.B. zum Beispiel 
z.T. zum Teil

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
  
  
13 
Bericht_Massnahmenkatalog 2030_Stand_2019_08_26-final_JS.do cx 
Stand: 02.09.2019 17:43:00

Die Strategie für Münster – Vom Masterplan 2050 zum Handlungsprogramm Klimaschutz 2030 
  
  
15 
 
Bericht_Massnahmenkatalog 2030_Stand_2019_08_26-final_JS.do cx 
Stand: 02.09.2019 17:43:00 
 
1 Die Strategie für Münster – Vom Masterplan 2050 zum 
Handlungsprogramm Klimaschutz 2030 
Mit dem Masterplan 2050 hat die Stadt Münster eine Zukunftsstrategie zur Reduktion der Treibhausgasemi s-
sionen um 95% und des Energieverbrauch um 50% bis zum Jahr 2050 beschlossen. M ünster steht als dyn a-
misch wachsende Großstadt vor besonderen Herausforderungen beim Klimaschutz. Di e zukünftige Aufgabe 
liegt darin, die ambitionierten Ziele des Masterplans auch vor dem Hinter grund einer wachsenden Bevölk e-
rungszahl zu erreichen. Der Masterplan beschreibt hierzu Strategien in sechs Handlungsfeldern als flexiblen 
Handlungsrahmen, mit dem die Stadt auf sich ändernde Rahmenbedingungen und Anforderungen reagieren 
kann. Der Masterplan gibt mit den strategischen Schwerpunkten die fachlic hen Antworten auf die Frage: 
„Welche Ziele müssen erreicht und welche Wege müssen zur Zielerreichung gegangen werden?“  
Das vorliegende Handlungsprogramm Klimaschutz 2030 beschreibt nun für die sechs Handlungsfelder konkre-
te Projekte und Maßnahmen bis 2030, um den Handlungsrahmen des Masterpla ns mit Leben zu füllen und 
beantwortet die Frage: Für wen, wo und mit wem sollen bis 2030 welche  fachlichen Themen des Masterplans 
umgesetzt werden?  
Die mittelfristigen Reduktionsziele bis 2030 gibt der Masterplan für d ie Treibhausgasemissionen mit rund 
700.000 Tonnen pro Jahr an. D ie Abbildung 1-1 zeigt den Reduktionspfad und die Einsparziele für d ie Stadt 
Münster, die durch die Gutachter im Rahmen der Erstellung dieses Handlungsprogramms  bis 2030 auf die 
einzelnen Handlungsfelder runtergebrochen wurde.  
 
 
Abbildung 1-1: Reduktionspfad und THG Einsparziele bis 2030 (mit lokalem Strommix berechnet)

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
 
 
  
16 
Das Handlungsprogramm Klimaschutz 2030 beschreibt für jedes Handlungsfeld kon krete Maßnahmen des 
kommunalen Handelns, um die Zielerreichung zu unterstützen. Die strategischen  Prämissen sind dabei die 
vier E: 
 E – Energieeinsparung: Die Vermeidung von Energieverbrauch ist erste Priorität für den  Klimaschutz. 
 E – Energieeffizienz: Der Energiebedarf, der nicht vermieden werden k ann, wird mit möglichst effizienter 
Anlagentechnik gedeckt und der notwendige Energieeinsatz noch einmal reduziert. 
 E – Erneuerbare Energien: Die nach wirksamer Vermeidung und möglichst effizie nter Nutzung verbleibe n-
den Energien.  
 E – Entscheidung für ressourcen- und energiesparendes Verhalten und eine entsprechende Konsumkultur. 
Die formulierten Masterplanziele können jedoch nicht allein durch kommunal es Handeln erreicht werden. 
Hierfür bedarf es gemeinsamer Anstrengungen der Bürgergesellschaft, der Unterne hmen sowie der Landes- 
und Bundepolitik. Der Katalog konzentriert sich daher auf ein Spektrum von Maß nahmen mit denen lokale 
Kräfte gebündelt, Potenziale gehoben sowie die Transformation Münsters vorangebra cht werden können: 
 Maßnahmen mit eigenem kommunalen Handlungspotenzial und Vorbildcharakter 
 Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Klimaschutz in Münster  
 Maßnahmen zur Entwicklung der kommunalen Infrastruktur 
 Maßnahmen zur Aktivierung der Münsteraner Stadtgesellschaft 
 Maßnahmen mit Multiplikatoren- und Hebelwirkung um den Klimaschutz in die Br eite zu tragen 
 Maßnahmen zur Qualifizierung um Klimaschutz im Alltag zu verankern 
 Maßnahmen zur regionalen Wirtschafts- und Innovationsförderung  
Im Folgenden werden die Maßnahmen mit ihren Potenzialen und Wirkungseb enen beschrieben und in ihrer 
Wirkung quantifiziert.

Der Prozess zur Entwicklung des Handlungsprogramms Klimaschutz 2030 
  
  
17 
 
Bericht_Massnahmenkatalog 2030_Stand_2019_08_26-final_JS.do cx 
Stand: 02.09.2019 17:43:00 
 
2 Der Prozess zur Entwicklung des Handlungsprogramms 
Klimaschutz 2030 
Die Maßnahmen des Handlungsprogramms Klimaschutz 2030 wurden von den extern en Gutachtern (GERTEC 
GmbH Ingenieurgesellschaft – Essen, Jung Stadtkonzepte – Köln, IFEU - Heidelberg) in einem gemeinsamen 
Prozess mit der Koordinierungsstelle für Klima und Energie (KLENKO)  und den b eteiligten Fachämtern und 
Tochtergesellschaften der Stadt Münster entwickelt. Nicht zuletzt aufgrund der B eteiligung u.a. bei der Erstel-
lung des Klimaschutzkonzeptes 2020 sowie des Masterplans 100% Klimaschutz f ür Münster verfügen die Gu t-
achter über eine profunde Kenntnis der Situation und Rahmenbedingungen in Münster.  
In die Entwicklung eingeflossen sind zum einem eine Weiterentwick lung aller bisherigen Aktivitäten, Projekte 
und Konzepte aus dem vorherigen Handlungskonzept 2020 und weiterer im Verlauf  der letzten Jahre erstellter 
Konzepte und Studien, zum anderen insbesondere aber auch neue Ansätze.   
Das Handlungsprogramm Klimaschutz 2030 umfasst dabei eine Reihe von Maßnahmen, die  nicht alleine von 
der KLENKO getragen oder gesteuert werden können, sondern die Beteiligung und  Umsetzung durch eine 
Reihe weiterer Stellen der Fachverwaltung und der Töchter im Konzern Stad t Münster erfordert. So haben 
verschiedene Fachämter und Tochtergesellschaften eigene Maßnahmen mit ein gebracht oder von den Gu t-
achtern eingebrachte Maßnahmen mitentwickelt und bewertet. 
Neben einem intensiven Abstimmungsprozess zwischen Gutachtern und der Koord inierungsstelle Klim a-
schutz wurden hierzu auch 
 zahlreiche persönliche Gespräche mit einzelnen Fachstellen und Akteuren, 
 ein umfassendes, gemeinsames Akteursgespräch ausgewählter Akteure aus dem Kon zern Stadt Münster 
(Ämter 10, 23, 61, 64, 66, KLENKO, Stadtwerke, Wirtschaftsförderung, Wohn + Stadtbau) am 10.04.2019,  
 eine Präsentation und Diskussion der wichtigsten Maßnahmenvorschläge in der 35. Sitzung des Beirats für 
Klimaschutz der Stadt Münster am 18.06.2019 sowie  
 die interne Abstimmung der Inhalte des Handlungsprogramms Klimaschutz 2030 innerhalb der Fachve r-
waltung im Vorfeld der Erstellung der Vorlage für die politische Beschlussfassung 
durchgeführt.

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
 
 
  
18 
3 Leitlinien, Aufbau, Steckbriefe und Bewertungskriterien 
3.1 Leitlinien 
Der Masterplan 100% Klimaschutz der Stadt Münster gibt mit seinen strategischen Schwerpunkten di e fachli-
chen Antworten auf die Frage:  
 „Welche Wege müssten zur Erreichung der Klimaschutz-Ziele bis ͚0͝0 gegangen werden?“ 
Das Handlungsprogramm Klimaschutz 2030 leitet sich inhaltlich aus dem Masterplan 100% Kl imaschutz ab 
und ist der Einstieg in die Umsetzung des Masterplans. 
Der Handlungsprogramm Klimaschutz 2030 gibt die Antworten auf die Frage:  
 „Für wen und wo und mit wem wollen wir bis ͚0͛0 welche fachlichen Themen des Masterplans umsetzen?“ 
3.2 Aufbau 
Im Aufbau greift d as Handlungsprogramm Klimaschutz 2 030 die Handlungsfelder des Masterplans 100% Kl i-
maschutz wieder auf: 
 Arbeiten und Wirtschaften 
 Bauen und Sanieren 
 Energieversorgung und erneuerbare Energien 
 Klimaschonende Entscheidungen 
 Mobilität 
 Koordination und übergreifende Projekte 
Es umfasst Maßnahmenvorschläge für den Zeitraum von 2021 und 2030 und schließt so unmittelbar an das 
derzeitig in Umsetzung befindliche „Handlungskonzept zur Umsetzung des Klimaschutzkonzepts 2020 für 
Münster“ an. 
Für jedes Handlungsfeld wurden unterschiedliche Maßnahmen entwicke lt, die sich teilweise noch in Teilma ß-
nahmen untergliedern. Diese Maßnahmen werden detailliert in Projektsteckbr iefen beschrieben, die im A n-
hang vollständig für alle Handlungsfelder angefügt sind.

Leitlinien, Aufbau, Steckbriefe und Bewertungskriterien 
  
  
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Bericht_Massnahmenkatalog 2030_Stand_2019_08_26-final_JS.do cx 
Stand: 02.09.2019 17:43:00 
 
3.3 Projektsteckbriefe und Bewertungskriterien 
Die einzelnen Maßnahmen wurden einer zusammenfassende n Bewertung unterzogen, dabei wurden die ei n-
zelnen Kriterien wie folgt bewertet: 
Die Bewertung erfolgt anhand eines Punkterasters. Je mehr Punkte ( ●) ein Kriterium erhält, desto besser ist es 
bewertet. 
Ist keine Aussage möglich, bleiben die Felder leer. 
Priorität:  
Priorität einer Maßnahme aus Sicht des Gutachters. 
Hebelwirkung:  
Bewertet wird qualitativ, wie hoch der Multiplikatoreffekt der Maßnahme is t, also ob es sich um eine Einze l-
maßnahme mit singulärer Wirkung oder um eine Maßnahme handelt, die die Umsetz ung einer hohen Anzahl 
weiterer Maßnahmen durch andere Akteure induziert. 
CO2-Minderungspotenzial:  
Hier wird angegeben, in welcher Größenklasse die mögliche Verringerun g der Kohlendioxidemissionen ( CO2-
Äquivalente) durch die Maßnahmen liegt.  
Kosten-Nutzen-Verhältnis:  
Hier werden die Kosten der Stadt Münster für die Maßnahme ins Verhältnis gesetzt zum möglichen CO 2-
Minderungspotenzial. Die Kosten werden auf die über die Nutzungszeit der initiie rten Maßnahme eingesparte 
Menge der CO2-Emissionen bezogen, sofern diese ermittelbar ist.

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
 
 
  
20 
 
Abbildung 3-1 Beispiel für einen Projektsteckbrief  
 
 
 
 
 
 
Handlungsfeld  
Arbeiten und  
Wirt schaft 
 
Themenspezifische Sensibilisie-
rungs- und Informationskampagnen 
für Unternehmen AW6 
Projektbeschreibung 
Zu unters chiedlichen klimas chutzrelev anten Fachthemen, die eine hohe Aktualit ät oder 
hohe Energieeffizienzpotenziale aufwei sen, werden – unter der Dachmar ke von M üns-
ters Alli anz für Klimaschutz ("M ünster Alli anz Brennpunkt") – jährliche Sensibilisierungs- 
und Information skampagnen durchgeführt, die sich an die ent sprechenden Unternehmen 
im Berei ch Gewerbe/Handel/Dienstleistung (GHD) ri chten. Geeignete F achthemen kön-
nen z.B. sein: 
฀ Photovoltaik und Gründach 
฀ Energieeffiziente Kälte 
฀ Druckluft 
฀ Energieeffiziente Pumpens ysteme ( „ Pimpupyour Pump “ ) 
 
Handlungsschritte zur Umsetzung sind: 
฀ Auswahl der ersten Fa chthemen und dazu pas senden m öglichen Unternehmen al s 
Zielgruppe 
฀ Entwicklung von Kampagnen zu den unter schiedlichen Themen 
Durchführung der K ampagnen (z.B. ein Fachthema pro J ahr)
 
Projekttr äger 
KLENKO 
Akteure 
Verbände und Intere s-
sengruppen mit Zug ang 
zu den ent sprechenden 
Unternehmen, St adtwer-
ke M ünster, Kreditin stitu-
te, Wirts chaftsf örderung 
Zeitrahmen  
2021 – 2030 
(eine Kam-
pagne pro 
Jahr) 
Gesamtkosten 
Insgesamt: 285.000 € 
bzw. j ährlich: Von 20.000 €/a bis 45.000 €/a 
THG-Einsparungen (t/a ) 
1.506 t/a 
 
 
Kriterienbewertung  
      Priorit ät 
     Hebelwir kung 
     CO2 - Minderung spotenzial 
     Kosten-Nutzen-Verhältnis 
 
Erfolgsindikatoren 
฀ Energie ver-
brauch/Beschäftigten

Die Maßnahmenvorschläge nach Handlungsfeldern 
  
  
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Bericht_Massnahmenkatalog 2030_Stand_2019_08_26-final_JS.do cx 
Stand: 02.09.2019 17:43:00 
 
4 Die Maßnahmenvorschläge nach Handlungsfeldern 
 Das Kapitel beschreibt die Maßnahmenvorschlägen je Handlungsfeld. Für jedes Handlungsfeld werden z u-
nächst die Inhaltlichen und strategischen Schwerpunkte auf Grundlage des Masterplans 100% Klimaschutz der 
Stadt Münster beschrieben und tabellarisch zusammengefasst. Auf dieser G rundlage werden die formulierten 
Maßnahmen in Bezug auf ihre Wirkungsebenen und den strategischen Handl ungsschwerpunkten grafisch 
dargestellt. Detailliert beschrieben, werden die Maßnahmen in Projektsteckbriefen im Anhang.  
4.1 Arbeiten und Wirtschaften 
Ein bedeutsamer Teil der Treibhausgasemissionen wird durch die Münsteraner Be triebe, aber auch die Vie l-
zahl der Verwaltungsgebäude im Sektor Gewerbe, Handel, Dienstleistung erze ugt. Obwohl Münster kein au s-
gewiesenes Profil als Industriestadt besitzt, ist auch der Anteil der Industriebetriebe und deren Verbräuche 
relevant für den Klimaschutz in Münster. Die überwiegenden Potenziale liegen  im Bestand. Strategisch bedeu-
tend sind neben der Förderung der Energieeinsparung durch Maßnahmen am Gebäude  insbesondere auch 
effiziente, branchenspezifische Energieversorgungsangebote . Die Strategie setzt dabei auf die Beschleuni-
gung der schon jetzt dynamischen Transformationsprozesse und Sanierungszyklen , auf eine Steigerung des 
technischen Innovationsgrads  durch gezielte Beratung und passgenaue Angebote. In den beiden Sektoren 
kann Münster auf eine große Bandbreite an Maßnahmen und Projekten aus dem Kli maschutzkonzept 2020 
aufbauen: EnergieCoaching für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und de ren Fachplaner, Energie-
Controlling für KMU, die Unterstützung bei der energetischen Optimierung schwer verm ietbarer Büro- und 
Hallenimmobilien sowie themenspezifische Kampagnen befinden sich in Umsetzung und sind hier beispielhaft 
zu nennen. Mit „Münsters Allianz für Klimaschutz“ existiert darüber hinaus ein  Netzwerk, in dem über 90 
Münsteraner Unternehmen und Verbände der Wirtschaft organisiert sind – die Zusammenarbeit muss deutlich 
ausgebaut und intensiviert werden. Ebenfalls zu nennen sind das Energieberaternetzwerk und das Handwe r-
kernetzwerk. Die Stadt bietet daher gute Rahmenbedingungen, auf denen konseq uent aufgebaut werden 
muss, um die ambitionierten Klimaschutzziele auch bei Gewerbe, Handel, Dienstleistung und Industrie zu 
erreichen.  
4.1.1 Strategische Handlungsschwerpunkte 
Die strategischen Ansätze im Überblick: 
 Förderung hoher energetischer Standards und branchenspezifischer Energiedie nstleistungen in neuen 
Münsteraner Gewerbe- und Industriegebieten:  Bereits bei der Planung neuer Gewerbegebiete muss frü h-
zeitig deren besonderes, zielgruppenspezifisches Profil und die notwendig en energetischen Dienstleistu n-
gen für die anzusiedelnden Branchen ausgelotet werden. Die Stadtwerke  als lokaler Energiedienstleister 
müssen daher weiterhin bereits in einer sehr frühen Planungsphase mit in den Prozess eingebunden we r-
den. Beispiele für Energiedienstleistungen sind auf die jeweiligen  Branchen und ihre Bedürfnisse zug e-
schnittene Contracting-Angebote der Stadtwerke, bei denen neben hoher Ene rgieeffizienz auch der Anteil 
erneuerbarer Energien zukünftig deutlich erhöht werden muss. Entscheidend ist, dass hohe energetische 
Standards im Gewerbeneubau in Kombination mit innovativen, flexible n Versorgungsoptionen nicht res t-
riktiv umgesetzt, sondern die klimaschonenden Gewerbegebiete vielmehr a ls attraktive, profilierte Ang e-
bote kommuniziert werden.  
 Transformation des gewerblichen und industriellen Gebäudebestands hin zu klimaneutralen Gebäuden 
und effizienter Energieversorgung:  Ähnlich wie bei den Münsteraner Wohngebäuden findet sich ein Gro ß-

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
 
 
  
22 
teil der gewerblichen und industriell genutzten Gebäude im Bestand. Strategi sches Ziel ist es, die Sani e-
rungsrate zu erhöhen und die Transformation dieses Bestands hin zu nahezu kli maneutralen Gebäuden 
und Anlagen zu beschleunigen – durch die gezielte Förderung ressourcen- und energieeffizienten Um- und 
Neubaus und begleitende Angebote der Energieversorgung. Ein wichtiger Baustein d ieser Strategie ist das 
Förderprogramm "Energieeffizienzmaßnahmen im Sektor Gewerbe, Handel, Dienstle istung (GHD)" und 
die entsprechenden Beratungsangebote wie das Energie-Coaching für KMU und deren Fachplaner aus dem 
Handlungsprogramm des Klimaschutzkonzepts 2020. Diese Ansätze müssen zukünftig intensiviert we r-
den, um die klimafreundliche Transformation des gewerblichen Gebäu debestands voranzutreiben. Teil der 
Strategie sind neben der Betrachtung der Energieeinsparung durch Maßnahmen  am Gebäude insbesond e-
re auch effiziente Energieversorgungsangebote, beispielsweise in Kooperati on mit der Stadtwerke Mün s-
ter GmbH. 
 Energiemanagement aufbauen:  Strategisch wichtig ist der Aufbau eines gebietsbezogenen Energieman a-
gements als fundierte Planungsgrundlage und die Kategorisierung der Un ternehmen in Energiequelle und 
Energiesenke. Hintergrund ist die konsequente Nutzung der energetischen (Flächen-)Potenziale des B e-
stands an Gewerbe- und Industriegebäuden, die einen relevanten Beitrag zur Zielerreichung des Maste r-
plans leisten müssen. Das Energiemanagement kann eng mit dem energetisc hen Flächenmanagement der 
Strategie „Energieversorgung und Erneuerbare Energien“ verknüpft werden.  
 Informations- und Vernetzungsangebote ausbauen:  Mit „Münsters Allianz für Klimaschutz“ hat die Stadt 
bereits ein aktives unternehmerisches Netzwerk für klimaschonendes Wi rtschaften und Arbeiten. Strat e-
gisch ist es sinnvoll, dieses Netzwerk auszubauen und dauerhaft zu versteti gen. Dem Netzwerk kommt 
insbesondere eine wichtige Multiplikatorenrolle bei der Kommunikation von Be ratungsangeboten und be i-
spielhaften Modellprojekten des kommunalen Klimaschutzes in Münster zu. 
4.1.2 Strategische Schwerpunkte und Wirkungsebenen zusammenführen 
 
Abbildung 4-1 Strategische Schwerpunkte und Wirkungsebenen im Handlungsfeld Arbei ten und 
Wirtschaften

Die Maßnahmenvorschläge nach Handlungsfeldern 
  
  
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Bericht_Massnahmenkatalog 2030_Stand_2019_08_26-final_JS.do cx 
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4.1.3 Liste der Maßnahmen 
Im Folgenden werden die Maßnahmen und Teilmaßnahmen im Handlungsfel d Arbeiten und Wirtschaften 
tabellarisch aufgeführt. 
Kennung Maßnahme Teilmaßnahme  
AW 1 Klimaneutrales Gewerbegebiet Entwicklung von Qualitätskriterien und Umsetzungsin-
strumenten 
  Umsetzung am Beispiel eines neuen Gewerbegebietes 
  Vergabe von Flächen nach Nachhaltigkeitskriterien 
AW 2 Klimaschutz in bestehenden 
Gewerbegebieten 
Modellprojekt zu Beratung und Unterstützung von Ein-
zelbetrieben durch ein Gewerbegebietsmanagement 
  Bonussystem für klimaschonende Aktivitäten von Unter-
nehmen 
  Startberatung Energieeffizienz 
AW 3 Weiterentwicklung der Münster 
Allianz 
Säule A:  
Allgemeine Unterstützungsangebote für das einzelne 
Unternehmen bündeln und weiter entwickeln 
  
Säule B: 
Weiterführung des Netzwerks mit ausgewählten Unter-
nehmen 
AuW 4 Dienstleistungsangebote der 
Stadtwerke  
AuW 5 
Initiativen zur Ansprache und 
Unterstützung homogener Ziel-
gruppen 
 
AuW 6 Themenspezifische Kampagnen  
Tabelle 4-1 Liste der Maßnahmen und Teilmaßnahmen im Handlungsfeld Arbeiten un d Wirtschaften 
4.1.4 Bewertung im Überblick 
 
Tabelle 4-2 Kosten, Einsparpotenziale und Bewertung der Maßnahmen im Handlungsfeld Arbeiten un d 
Wirtschaften im Überblick 
4.2 Bauen und Sanieren 
Von zentraler Bedeutung für den Klimaschutz in Münster sind der umfangreiche Geb äudebestand mit seinen 
rund 55.000 Wohngebäuden, aber auch die perspektivisch weiterhin sta rke Neubautätigkeit aufgrund der 
AW Arbeiten und Wirtschaften
Laufzeit 
der 
Maßnahme
THG - 
Einsparung
(t/a)
Gesamt-
kosten
(€)
Punkte 
Hebel-
wirkung
Punkte 
CO2-
Minderungs
potenzial
Punkte 
Priorität
Punkte 
Kosten-
Nutzen-
Verhältnis
AW1 Klimaneutrales Gewerbegebiet 2022 - 2030 2.480 266.000 € 3 2 3 4
AW2 Klimaschutz in bestehenden Gewerbegebieten 2021 -  2030 9.974 851.000 € 5 5 5 4
AW3 Weiterentwicklung der Münster Allianz 2020 - 203 0 2021 - 2030 8.366 1.100.000 € 3 5 5 3
AW4 Dienstleistungsangebote der Stadtwerke 2021 - 203 0 635 200.000 € 3 1 3 1
AW5
Initiativen zur Ansprache und Unterstützung 
homogener Zielgruppen
2022 - 2030 3.575 450.000 € 4 4 4 3
AW6 Themenspezifische Kampagnen 2021 - 2030 1.506 285.000 € 4 1 3 2
Summe 26.536 3.152.000 €

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
 
 
  
24 
zukünftig weiterwachsenden Bevölkerung. Darüber hinaus bietet Münster weite re besondere Herausford e-
rungen für klimaschonende Strategien: einen baukulturell hochwertigen G ebäudebestand mit einem hohen 
Anteil an selbstgenutzten Bestandsgebäuden, Ein- und Zweifamilienhäuser als dominierende Gebäudetypen 
und gleichzeitig einen starken Zuzugs- und Nutzungsdruck mit einem daue rhaft angespannten Immobilie n-
markt. Die Bedeutung des Handlungsfelds für den Klimaschutz wurde in Münster s chon frühzeitig erkannt – 
die umfangreichen Aktivitäten reichen von Beratungsangeboten über eigene Förderwerkzeuge wie dem Pr o-
gramm „ Energieeinsparung und Altbausanierung" bis zur Etablierung hoher Gebäudesta ndards im Neubau. 
Die Strategie für klimafreundliche Gebäude und Quartiere zielt darauf, d iese Aktivitäten massiv zu intensivi e-
ren, und ruht auf mehreren Säulen: Die Gebäudebestände müssen schrittweise mit hohen Wärmedämmsta n-
dards saniert werden. Im Neubau müssen gleichzeitig flächendeckend effiziente Standards wie das Passivhaus 
und ressourcenschonende Wohnformen  etabliert werden, Konzepte der integrierten Quartierssanierung  e r-
proben innovative Lösungen und bringen Modellprojekte in die Umsetzun g. Die Stadt Münster geht bei eig e-
nen Vorhaben der Sanierung und des Neubaus mit klimaschonendem Beispiel  voran.

Die Maßnahmenvorschläge nach Handlungsfeldern 
  
  
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Bericht_Massnahmenkatalog 2030_Stand_2019_08_26-final_JS.do cx 
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4.2.1 Strategische Handlungsschwerpunkte 
Für das Handlungsfeld Bauen und Sanieren beschreibt der Masterplan 100% Klimasc hutz folgende Strategi e-
schwerpunkte: 
 Steigerung der Sanierungsquote im Bestand auf jährlich 2% bis hin zu 3%  ab 2040 unter konsequenter 
Umsetzung hoher energetischer Standards im Gebäudebestand:  Das Institut für Wohnen und Umwelt 
(IWU) empfiehlt mit seinem Modernisierungspaket 2 ein Maßnahmenbündel, das  den EnEV 2014-Standard 
unterschreitet und im Bestand je nach Gebäudetyp im Mittel zwischen 70 %–80% Energieeinsparung an der 
Gebäudehülle erzielt. Um die Ziele des Masterplans im Gebäudebes tand zu erreichen, muss dieser Sta n-
dard als Messlatte angestrebt und mittelfristig erreicht bzw. überschr itten werden. Geeignete technische 
Maßnahmen für den spezifischen Münsteraner Gebäudebestand mit seinen ba ukulturellen Besonderheiten 
sind zu identifizieren. Ein besonderes Augenmerk muss dabei – aufbauend auf der Vielzahl der in Münster 
bereits umgesetzten Aktivitäten und Maßnahmen – auf verbesserten Möglichkeiten der Finanzierung, auf 
Kommunikation und Beratung  und insbesondere auf der sichtbaren Umsetzung von Best-Practice-
Projekten im Bestand liegen. Integrierte Beratungsangebote  möglichst in Kombination mit finanziellen 
Anreizen wie dem seit 1997 bestehendem Münsteraner Förderprogramm „Energieeinsparung und Altba u-
sanierung“ müssen für private Sanierer und Eigentümergemeinschaften ausgebaut und we itergeführt 
werden. 
 Zukunftsfähige, nutzungsflexible Stadtquartiere fördern – Klimaschutz, Wohnangebote, Energieverso r-
gung, Mobilität und Nahversorgung integriert betrachten:  Um die identifizierten Potenziale im Gebäud e-
bestand optimal heben zu können, wird neben Strategien für Einzelgebä ude eine integrierte Betrachtung 
auf Quartiersebene empfohlen. Quartiere im Sinne der energetischen Besta ndssanierung sind städtische 
Bereiche, die hinsichtlich ihres Baualters, der Gebäudesubstanz und der tec hnischen Ausstattung ve r-
gleichsweise homogen sind und insgesamt einen vergleichbaren Sani erungsbedarf sowie ähnliche Ene r-
gieeinsparpotenziale aufweisen. Die Quartiersebene ermöglicht es, auch o bjektunabhängige, wohnwer t-
steigernde Faktoren mit mittelbarem Einfluss auf die energetische Sanierung (W ohnumfeld, Nahverso r-
gung, Mobilitätsangebote) integriert zu untersuchen. Ein weiterer Fokus gilt der en ergetisch effizienten 
Nachverdichtung (durch Umbau und Aufstockung etc.). Um den Wohnraummangel in innerstädtischen 
Lagen abzumildern und Sanierungsanlässe zu bieten, sind Nachverdichtungss trategien im städtebauliche n 
Maßstab gefragt. Lösungsansätze können ebenfalls im Rahmen von Quartierskonz epten modellhaft e r-
probt und im nächsten Schritt umgesetzt werden. Ein weiterer Blick muss der altersgerec hten Nutzung s-
flexibilität von Infrastruktur im Wohnumfeld gelten, um soziodemografisch e Umbruchsprozesse in Stad t-
quartieren unterstützen und positive Effekte in Bezug auf energetische Gebäudesanierung erzeugen zu 
können. Quartierskonzepte erlauben es darüber hinaus, zusätzliche Fördermögli chkeiten (Beispiel: KfW-
Programm ͚͛͜ „Energetische Stadtsanierung“Ȍ für die Umsetzung von Modellproje kten im Bestand zu e r-
schließen. 
 Hohe energetische Gebäudestandards im Neubau umsetzen:  Im Neubau müssen weiterhin konsequent 
hohe energetische Gebäudestandards umgesetzt werden. Dies bede utet, zukünftig mindestens den b e-
reits bestehenden Energiesparhaus Münster-Standard und perspektivisch de n Passivhausstandard im pr i-
vaten Neubau zu etablieren. Neben bauleitplanerischen Instrumenten zum Festsc hreiben der Standards 
sind geeignete Förderinstrumente und Anreizsysteme zu identifizieren und umzus etzen. 
 Flächenschonende Wohnmodelle im Neubau entwickeln und umsetzen:  Münster muss sich als dynamisch 
wachsende Großstadt auch zukünftig mit hohem Nutzungsdruck auf geeignete Neubaufl ächen auseina n-
dersetzen. Neben hohen energetischen Standards ist es daher auch notwendig, flächenschonende Woh n-
modelle bei gleichbleibender Wohnqualität zu entwickeln, die de n Flächenverbrauch pro Kopf reduzieren 
und im Neubau langfristig den Trend zu mehr Wohnfläche umkehren. Diese Strategi e hilft, Nutzungsdruck

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
 
 
  
26 
und Energieverbrauch im Neubau gleichzeitig zu verringern. Langsam wachsen de, bundesweite Trends zu 
gemeinschaftlichen Wohnformen kommen diesen Ansätzen mittelfristig entgegen. 
 Bestandssanierung gemeinsam mit der räumlichen Strategie der Energieve rsorgung entwickeln:  Auf die 
Senkung des Energieverbrauchs durch Gebäudesanierung muss schrittweise und vorausschauend auch mit 
passgenauer energetischer Infrastruktur und Energiedienstleistungen reagiert we rden. Eine enge Verza h-
nung der Strategie der Bestandssanierung mit dem (andlungsfeld „Energiev ersorgung und erneuerbare 
Energie“ ist erforderlich, damit Energieversorger Planungssicherheit  in Bezug auf die eigenen )nvestitionen 
gewinnen können. Empfohlen wird daher der frühzeitige und fortlaufende s trategische Austausch zw i-
schen Akteuren der Stadtwerke Münster, der KLENKO und der Stadtentwicklung. 
 Klimaneutrale Verwaltung als Vorbildfunktion: Die Stadt Münster hat als Eigentümerin und Nutzerin ihrer 
Liegenschaften große Handlungspotenziale für deren energetische Transformation hin zur Klimaneutrali-
tät. Die verwaltungsinternen Maßnahmen zur Energieeffizienz sind dementsprechend zu intensivieren. 
Hintergrund ist auch, dass das Klimaschutzgesetz NRW bis 2030 die klimaneutrale Landesverwaltung fest-
schreibt – dies kann auch für Münster als Maßstab dienen. Bei der Gebäudesanierung und beim Neubau ei-
gener Liegenschaften müssen die jeweils aktuellen Anforderungen für Privateigentümer an energetische 
Standards und innovative Energieversorgung möglichst überschritten werden, um der Vorbildfunktion der 
Kommune gerecht zu werden. Darüber hinaus sind die Versorgung der Liegenschaften mit erneuerbarer 
Energie, das klimaschonende Nutzerverhalten der Beschäftigten, die Beschaffung effizienter Büro- und 
Gebäudeausstattung wichtige Stellschrauben. Die Aktivitäten der Kommune in Bezug auf den eigenen 
Klimaschutz sind zudem ein wichtiger Baustein für die Öffentlichkeitsarbeit.

Die Maßnahmenvorschläge nach Handlungsfeldern 
  
  
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Bericht_Massnahmenkatalog 2030_Stand_2019_08_26-final_JS.do cx 
Stand: 02.09.2019 17:43:00 
 
4.2.2 Strategische Schwerpunkte und Wirkungsebenen zusammenführen 
Vor dem Hintergrund der formulierten strategischen Schwerpunkte werden Maßna hmen zielgerichtet für 
besondere räumliche Schwerpunkte und Zielgruppen formuliert. Räumlich werden d abei Siedlungen und 
Quartiere sowie die Gebäudeebene unterschieden. Als Zielgruppen we rden Maßnahmen für homogene Zie l-
gruppen, private Hauseigentümer, das Handwerk und gewerbliche Wohnungsunternehmen  sowie die Stadt 
Münster als Vorbild unterschieden. Die vorliegende Matrix zeigt die Bandbrei te der Maßnahmen über die 
strategischen Handlungsschwerpunkte und Wirkungsebenen.  
 
 
Abbildung 4-2 Strategische Schwerpunkte und Wirkungsebenen im Handlungsfeld Bauen und Sani eren  
4.2.3 Liste der Maßnahmen 
Im Folgenden werden die Maßnahmen und Teilmaßnahmen im Handlungs feld Bauen und Sanieren tabell a-
risch aufgeführt. 
Kennung Maßnahme Teilmaßnahme  
BS 1 
Energetische Qualität von neu-
en Wohn- und Nicht-
Wohngebäuden 
Klimaschutz in der Stadtplanung optimieren 
  "Münsters Energiesparhaus 55" für Wohn- und Nicht-
Wohngebäude evaluieren und weiter entwickeln 
  Flächenschonende, ökologische und energieeffiziente 
Wohnmodelle im Neubau erproben 
BS 2 Zukunftsfähige, nutzungsfle-
xible Bestandsgebäude 
Strategie 2030 für die weitere energetische und ökologi-
sche Sanierung im Bestand

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
 
 
  
28 
  Wirtschaftsförderung durch energetische Gebäudesanie-
rung 
BS 3 Stadtweite, integrierte energe-
tische Quartiersentwicklung 
Synergieeffekte erzielen: Klimaschutz, Klimaanpassung, 
Gesundheit und Städtebau in energetischen Quartierskon-
zepten (KfW 432) verknüpfen 
  Wohnraumpotenziale intensiver nutzen: Nutzungsflexibili-
täten auf Quartiersebene fördern 
BS 4 
Energetische Modernisierungs-
offensive für den privaten Ei-
gentümer 2020 - 2030 
Informationen zur Erstorientierung 
  Niederschwellige Beratungsangebote 
  Qualifizierung und Erfahrungsaustausch 
  Individuelle Fachberatung 
  Dienstleistungsangebote durch Dritte 
  Schwerpunktthemen in der Öffentlichkeitsarbeit und Aus-
zeichnungen 
BS 5 Förderprogramm "Energieein-
sparung und Altbausanierung" 
Förderprogramm "Energieeinsparung und Altbausanie-
rung" 
  Förderprogramm und baubegleitende Qualitätssicherung 
weiter entwickeln 
BS 6 
Projekte zur energetischen 
Sanierung mit ausgewählten 
homogenen Zielgruppen 
Private „Laien-Vermieter“ 
  Wohneigentümergemeinschaften 
  Professionelle Wohnungswirtschaft und Bauträger 
BS 7 
Umsetzung von Klimaschutz-
maßnahmen in den städtischen 
Liegenschaften 
Wärmestandards bei Neubau und Sanierung 
  Energieeffizienz beim Stromverbrauch 
  Ausbau der Photovoltaik 
  „Grüne Wärme“ - Ausbau erneuerbarer Energien in der 
Wärmeversorgung 
  Sommerlicher Wärmeschutz 
BS 8 Vom energieoptimierten zum 
ökologischen Bauen 
Pilotprojekt zum ökologischen Bauen - Mehrgenerationen-
haus und Kita auf dem Grundstück der ehemaligen Josef-
schule 
BS 9 
Bauspezifische Schwerpunkt-
themen im Neubau und der 
Altbausanierung kooperativ 
voranbringen 
Kooperationspartner und Stakeholder aktiv beteiligen 
  Debattenort "Klima-Diskurs Münster 2030" 
Tabelle 4-3 Liste der Maßnahmen und Teilmaßnahmen im Handlungsfeld Bauen und Sanieren

Die Maßnahmenvorschläge nach Handlungsfeldern 
  
  
29 
 
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4.2.4 Bewertung im Überblick 
 
Tabelle 4-4 Kosten, Einsparpotenziale und Bewertung der Maßnahmen im Handlungsfeld Bauen und  
Sanieren im Überblick 
  
BS Bauen und Sanieren
Laufzeit 
der 
Maßnahme
THG - 
Einsparung
(t/a)
Gesamt-
kosten
(€)
Punkte 
Hebelwirku
ng
Punkte 
CO2-
Minderungs
potenzial
Punkte 
Priorität
Punkte 
Kosten-
Nutzen-
Verhältnis
BS1 Energetische Qualität von neuen Wohn- und Nicht-
Wohngebäuden
2021 - 2030 2.324 140.000 € 5 2 5 5
BS2 Zukunftsfähige, nutzungsflexible Bestandsgebäude 202 1 - 2030 3.184 86.000 € 4 3 4 5
BS3 Stadtweite, integrierte energetische 2021 - 2030 4.964 640.000 € 4 4 5 3
BS4 Energetische Modernisierungsoffensive für den 
privaten Eigentümer 2020 - 2030
2021 - 2030 8.522 1.620.000 € 4 5 5 2
BS5 Förderprogramm "Energieeinsparung und 2021 - 2030 16.800 7.560.000 € 4 5 5 1
BS6 Projekte zur energetischen Sanierung  mit 
ausgewählten homogenen Zielgruppen
2021 - 2026 1.641 200.000 € 4 2 4 3
BS7 Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen in den 
städtischen Liegenschaften
2021 - 2030 6.959 0 € 2 5 5 5
BS8 Vom energieoptimierten zum ökologischen Bauen 2021 -  2023 39 10.000 € 2 1 3 2
BS9 Bauspezifische Schwerpunktthemen im Neubau und 
der Altbausanierung kooperativ voranbringen
2021 - 2030 213 60.000 € 3 1 4 1
Summe 44.646 10.316.000 €

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
 
 
  
30 
4.3 Energieversorgung und erneuerbare Energien 
Die Szenarienanalyse macht deutlich: Die Ziele des Masterplans könne n erreicht werden, wenn fossile Brenn- 
und Kraftstoffe mit sektorübergreifenden Ansätzen durch erneuerbare Energien ersetzt  werden können. V o-
raussetzung für sektorübergreifende Versorgungskonzepte ist die Systemintegration erneuerbarer Energien  
im Einklang mit der Münsteraner Prä misse „EEE –  Energieeinsparung, Energieeffizienz, Erneuerbare Ene r-
gien“ sowie die gemeinsame Optimierung von Strom-, Gas- und Wärmenetzen (Hybridnetze) und  die klima-
schonende Wärmeerzeugung. Aufseiten der Anwender werden dabei zwei Trends deutlich: Autarkiebestreb en 
einzelner Anwender auf Objektebene sowie gemeinschaftliche Lösungen auf Ebene der Stadtteile und Qua r-
tiere – Letzterem wird bei der energetischen Stadtentwicklung in Münster aufgrund der Effizienzvorteile mög-
lichst Vorrang eingeräumt.  
4.3.1 Strategische Handlungsschwerpunkte 
Vier strategische Schwerpunkte bilden die Säulen für die Energieversorgung im Jahr 2050:  
 Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben:  Das Klimaschutzteilkonzept Erneuerbare Energien der Stadt 
Münster weist umfangreiche Potenziale der erneuerbaren Energien für Münster aus. Zukünf tig wird es 
notwendig, die lokalen Potenziale für Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien in Gänze zu heben. Im 
Bereich Wärme ist insbesondere die Förderung des sektorübergreifenden  Power to Heat-Konzepts zielfü h-
rend. Im Strombereich sollten daher vor allem bisher nicht ausgeschöpfte Dachfl ächenpotenziale genutzt 
werden. Um den Strombedarf insgesamt zu decken (insbesondere inklus ive Elektrolysestrom), reichen die 
lokalen Potenziale jedoch nicht aus. Der Import von Strom aus 100% erneuerbaren Ene rgien ist daher e r-
forderlich und muss ab circa 2030 intensiviert werden. Im Jahr 2050 müssen l aut Zielszenario Masterplan 
1.298 GWh/Jahr aus erneuerbaren Energien zusätzlich zu den lokalen Münsteran er Erträgen importiert 
werden. Vorrang haben dabei regionale Quellen aus dem ländlich geprägten U mland Münsters vor überr e-
gionalen Bezügen – ausschlaggebend sind hierbei allgemein die Stärkung der Stadt-Um land-Beziehungen, 
die positiven Effekte für die regionale Wertschöpfung durch Erzeugung un d Energiedienstleistungen sowie 
geringere Energieverluste für Transport und Umwandlung.  
 Sektorübergreifende Konzepte zur Substitution fossiler Brenn- und Kraftstoffe fördern:  Sind die lokalen 
Potenziale der erneuerbaren Energien gehoben, muss der Ersatz fossiler Brenn- und Kraftstoffe durch se k-
torübergreifende Versorgungskonzepte erfolgen. In Zukunft verbinden sich di e Einzelinfrastrukturen für 
Strom, Gas (z.B. synthetisches Erdgas/Wasserstoff) und Wärme. Eine direkte Verbindung zwischen Strom-, 
Gas- und Wärmenetz besteht bereits heute durch die GuD-Anlage in Münster. D ie Umwandlung von Strom 
aus erneuerbaren Energien in Wärme (Power to Heat) und synthetisches Erdga s/Wasserstoff (Power to 
Gas) muss mittelfristig auf den Weg gebracht werden. Voraussetzung ist die intell igente und bedarfsg e-
rechte Steuerung der Energieflüsse. 
 Effiziente und klimaschonende Wärmeversorgung im räumlichen Kontext entwickel n: Wärmenetze in den 
Bestands- und Neubauquartieren bieten einen strategischen Vorteil zum Errei chen der Masterplanziele. 
Bei der Modernisierung von Erzeugungsanlagen oder der Umstellung auf erneuer bare Energien werden auf 
einen Schlag alle angeschlossenen Verbraucher erreicht – Maßnahmen in diesem Bereich haben also einen 
relativ großen Hebel im Vergleich zu objektbezogenen Versorgungsstrategien. P riorität hat die Nachve r-
dichtung des vorhandenen Fernwärmenetzes in Münster. Zusätzlich zur Nachverdichtung ergeb en sich Po-
tenziale für den Aufbau von Nahwärmenetzen auf Quartiersebene – sowohl im Bestand als auch im Ra h-
men von neuen Flächenentwicklungen. Säule der Fernwärmeerzeugung ist zurzeit das Gas-und-Dampf-
Heizkraftwerk (GuD-Heizkraftwerk) der Stadtwerke Münster GmbH. Der Masterplan ge ht davon aus, dass 
es auch in Zukunft eine zentrale Erzeugungsanlage zur Versorgung des n achverdichteten Primärnetzes 
gibt. Hier sollte die Integration erneuerbarer Energien in die Wärme erzeugung geprüft werden. Für die Zi e-

Die Maßnahmenvorschläge nach Handlungsfeldern 
  
  
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Bericht_Massnahmenkatalog 2030_Stand_2019_08_26-final_JS.do cx 
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lerreichung ist der Einsatz eines Elektrodenkessels zur Umwandlun g von Strom aus erneuerbaren Energien 
in Wärme (Power to Heat) ab 2030 sowie der Einsatz von Freiflächen -Solarthermie ab 2040 erforderlich. In 
Stadtgebieten ohne Fern- oder Nahwärmeversorgung müssen objektbezogene Angebote  der Wärmeve r-
sorgung als Alternative zu ineffizienten Altanlagen gefördert werden. 
 Energetische Flächennutzungsstrategie erarbeiten: Grundsätzliches Hemmnis und Konfliktpotenzial be-
steht in der begrenzten Flächenverfügbarkeit und der Konkurrenz um die Flächennutzung. Damit die inte-
grierten Ansätze erfolgreich angegangen werden können, wird eine abgestimmte Flächennutzungsstrate-
gie als informelles Planungsinstrument empfohlen. Dazu gehören zum Beispiel potenzielle Standorte für 
Anlagen der Energieerzeugung und Ausbau-, Rückbau- und Verdichtungsgeb iete der leitungsgebundenen 
Infrastruktur. Die weiterhin gute und frühzeitige strategische Verknüpfung von Sta dtentwicklung und 
Energieversorgung ist dabei auch in Zukunft ein Erfolgsfaktor zur Verbesserung der Rahmenbedingungen 
für die Projektarbeit.    
 
4.3.2 Strategische Schwerpunkte und Wirkungsebenen zusammenführen 
Vor dem Hintergrund der formulierten strategischen Schwerpunkte werden die  Maßnahmen für spezifische 
Zielgruppen entwickelt. Zielgruppen sind die privaten Haushalte, Unternehmen  und die städtischen Anlagen 
und Liegenschaften. Maßnahmen der Infrastrukturentwicklung werden gesamtstäd tisch angelegt. Die vorli e-
gende Matrix zeigt die Bandbreite der Maßnahmen über die strategischen Ha ndlungsschwerpunkte und Wi r-
kungsebenen. 
 
Abbildung 4-3 Strategische Schwerpunkte und Wirkungsebenen im Handlungsfeld Ene rgieversorgung und 
erneuerbare Energien

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
 
 
  
32 
4.3.3 Liste der Maßnahmen 
Im Folgenden werden die Maßnahmen und Teilmaßnahmen im Handlungsf eld Erneuerbare Energien tabell a-
risch aufgeführt. 
Kennung Maßnahme Teilmaßnahme  
EE 1 
Den Einsatz Erneuerbare Ener-
gien bei privaten Haushalten 
fördern 
Umfeld Solarenergie durch Solarkampagne und Solarinitia-
tive fördern 
  Innovative Betreiber- und Beteiligungsmodelle fördern und 
umsetzen 
EE 2 
Erneuerbare Energien in der 
Immobilienwirtschaft, Industrie 
und Gewerbe aktivieren und 
fördern 
Errichtung von PV Anlagen auf großflächigen Wohnimmo-
bilien 
  Errichtung von PV Anlagen auf großflächigen Gewerbeim-
mobilien 
EE 3 
Vernetzung der für erneuerbare 
Energien relevanten Akteure in 
Münster und im Umland stär-
ken 
Netzwerke zum Ausbau und Förderung erneuerbarer Ener-
gien 
  Kampagne: Anlagen ohne EEG 
  EE-Strom-Produkt "Münster:regional" 
  Wasserstoff Modellregion 
EE 4 PV Freiflächen Strategie  
EE 5 
Ausbau der Fernwärme in der 
Fläche und Transformation auf 
Erneuerbare Energien und 
Low-Ex-Systeme 
Energienutzungsplanung 
  Strategiekonzept für den Wärmemarkt 
  Fernwärme wird grün - Einspeisung erneuerbarer Wärme in 
die leitungsgebundene Wärmeversorgung 
EE 6 
Systemintegration Erneuerbare 
Energien in die städtische 
Energieversorgung mit Power 
to X 
Entwicklungsstrategie Münsteraner Netze und Hybrider 
Netzknotenpunkte 
  Grundlagenstudie gasbasierte Objektversorgung mit syn-
thetischem Gas 
  Energiespeicherung zur sektoralen Vernetzung (Power to 
gas/Power to heat) 
  Smart Energy 
EE 7 
Urbane Energielösungen für die 
Münsteraner Quartiere (Be-
stand und Neubau) 
Nachbarschaftswärme - private Nahwärmeversorgung im 
urbanen Umfeld 
  Stadtteilnetze für Münster 
  Kalte-Nahwärme für Neubausiedlungen 
  Urbanes Energiemanagement

Die Maßnahmenvorschläge nach Handlungsfeldern 
  
  
33 
 
Bericht_Massnahmenkatalog 2030_Stand_2019_08_26-final_JS.do cx 
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  Klimaneutrales Quartier 
EE 8 Dezentraler Energiepark  
Tabelle 4-5 Liste der Maßnahmen und Teilmaßnahmen im Handlungsfeld Erneuerbare En ergien 
4.3.4 Bewertung im Überblick 
 
Tabelle 4-6 Kosten, Einsparpotenziale und Bewertung der Maßnahmen im Handlungsfeld 
Energieversorgung und erneuerbare Energien im Überblick 
  
EE Energieversorgung und erneuerbare Energien
Laufzeit 
der 
Maßnahme
THG - 
Einsparung
(t/a)
Gesamt-
kosten
(€)
Punkte 
Hebelwirku
ng
Punkte 
CO2-
Minderungs
potenzial
Punkte 
Priorität
Punkte 
Kosten-
Nutzen-
Verhältnis
EE 1 Den Einsatz Erneuerbare Energien bei privaten 
Haushalten fördern
2021 - 2030 1.268 245.000 € 4 2 5 1
EE 2 Erneuerbare Energien in der Immobilienwirtschaft, 
Industrie und Gewerbe aktivieren und fördern
2021 - 2030 730 150.000 € 3 1 4 1
EE 3 Vernetzung der für erneuerbare Energien relevanten 
Akteure in Münster und im Umland stärken
2021 - 2030 4.947 100.000 € 4 5 4 5
EE 4 PV Freiflächen Strategie 2021 - 2025 951 40.000 € 3 2 3 4
EE 5
Ausbau der Fernwärme in der Fläche (E.1) und 
Transformation auf Erneuerbare Energien und Low-
Ex-Systeme
2022 - 2030
2.112
164.000 € 4 4
4
2
EE 6 Systemintegration Erneuerbare Energien in die 
städtische Energieversorgung mit Power to X 
2022 - 2030 2.457 222.000 € 3 4 3 2
EE 7 Urbane Energielösungen für die Münsteraner 
Quartiere (Bestand und Neubau)
2023 - 2030 28.484 300.000 € 4 5 4 5
EE 8 Dezentraler Energiepark 2021 - 2025 867 30.000 € 3 2 3 4
Summe 41.816,1 1.251.000 €

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
 
 
  
34 
4.4 Klimaschonende Entscheidungen 
Die Stadt Münster engagiert sich seit 1995 für den Klimaschutz und baut d abei auch auf einen breiten Dialog 
mit der Bürgerschaft und zahlreiche lokale Netzwerke: Der Bürgerpakt besteht unter dem Motto „M ünster 
packt’s“ seit Ja hren und wird zurzeit konzeptionell weiterentwickelt. Das Ziel: Bürger ve rpflichten sich zur 
Umsetzung niedrigschwelliger Klimaschutzmaßnahmen. Auch darüber hinaus ist di e Stadt in einer Vielzahl 
weiterer Bündnisse und Netzwerke für den Klimaschutz engagiert. Strategisch müs sen diese bestehenden 
Aktivitäten und Netzwerke gestärkt  und die bürgerschaftliche Arbeit für den kommunalen Klimaschutz inte n-
siviert werden. Das Bürgerforum Münster Klimaschutz 2050 hat im April 2017 die wi chtige Rolle der Bürgerg e-
sellschaft für den Münsteraner Klimaschutz noch einmal verdeutlicht. Strategisch muss eine dauerhafte 
Kommunikationsebene zur engagierten Bürgerschaft aufgebaut  werden, die auf der Vielzahl der bereits 
durchgeführten Beteiligungsformate aufbaut und für eine Verstetigung sorgt – dies steht im Einklang mit dem 
Wunsch vieler Bürger aus den Bürgerforen des Masterplans. Die laufende Öffentlichkeitsarbeit im Klimaschutz 
muss ausgebaut und intensiviert  und eine zielgruppengerechte Kommunikationsstrategie umgesetzt  werden: 
Je nach Motivation und Nähe zum Thema haben unterschiedliche Altersgruppen un d Milieus in Münster diff e-
renzierte Anforderungen an das Thema Klimaschutz. Maßnahmen und Kampagnen der Öf fentlichkeitsarbeit 
müssen diese jeweils berücksichtigen, sowohl inhaltlich als auch bei  der Auswahl der Medien und Kommunik a-
tionswege. Durch die lange Tradition im Klimaschutz und die Vielzahl de r aktiven Partner ist die Stadt Münster 
schon jetzt in der Lage, über erfolgreiche, sichtbare Projekte „zum Anfassen “ zu kommuniz ieren und damit 
alle Themen rund um Klimaschutz und Nachhaltigkeit greifbar zu machen.   
Eine besondere Rolle spielt suffizientes Verhalten beim Erreich en der Masterplanziele:  Die im Masterplan 
beschriebenen Potenziale im Sektor Private Haushalte haben den Einfluss d es individuellen Verhaltens auf den 
Energieverbrauch deutlich gemacht. Zusätzlich zu den in Münster bereits fest v erankerten Säulen der Ene r-
gieeffizienz und -konsistenz formuliert eine im Rahmen des Masterplanprozesses erarbeitete 
Suffizienzstrate-
gie Empfehlungen für das kommunale Handeln. Das Ziel sind Angebote, d ie den Bürgern klimaschonende 
Entscheidungen erleichtern sollen.  
Eine Stadt kann ihren Bürgern keine Vorgaben im Hinblick auf ihre Lebensentwürfe und Lebensziele machen. 
Deren Entscheidungen hin zu klimaschonendem Verhalten und Suffizi enz werden auf unterschiedlichen Eb e-
nen (Individuum, Haushalt, Unternehmen etc.) getroffen – wobei Ausmaß und Intensität der Verhaltensänd e-
rung im Sinne des Klimaschutzes hochgradig unterschiedlich sind. Gleichwohl  können Transformationspr o-
zesse für mehr energie- und klimaschonendes Verhalten in der Stadtge sellschaft durch die Stadt Münster 
aktiv gestaltet, beschleunigt und in Teilen gesteuert werden. Die Stadtv erwaltung, städtische Unternehmen, 
Initiativen und Anbieter energie- und klimaschonender Angebote können auf das Entscheidungsumfeld aktiv 
einwirken, um den Kreis der Menschen zu erweitern, die sich für energ ie- und klimaschonende Angebote und 
Verhaltensroutinen entscheiden. Die Strategie setzt daher bewu sst auf die enge Zusammenarbeit mit sog e-
nannten „Pionieren des Wandels“ aus der Münsteraner Stadtgesellschaft. Dazu gehören lokal e Anbieter ene r-
gie- und klimaschonender Angebote und Dienstleistungen sowie Organis ationen und Verbände als Multiplik a-
toren. Die Suffizienzstrategie für Münster setzt darauf, die Entscheidungsfreihe it der Bürger zu akzeptieren 
und sie über positiven Nutzen und konkrete Handlungsangebote zu einem bewussteren Umgang mit Ressou r-
cen zu aktivieren. Ziel dieses Transformationsprozesses ist die Verringe rung des P ro-Kopf-Verbrauchs von 
Material- und Energiemengen durch eine Änderung des Verhaltens bei gleichzeitig hoher Lebensqualität.  
4.4.1 Strategische Handlungsschwerpunkte 
 Transformation als kommunale Managementaufgabe:  Der stadtgesellschaftliche Transformationsprozess 
im Sinne klima- und ressourcenschonender Entscheidungen lässt sic h aktiv gestalten und beschleunigen, 
aber im komplexen Gesamtprozess nicht in Gänze steuern. Die kommunale Verwaltu ng kann Menschen 
und Organisatione n durch gezielte fachliche und kommunikative Impulse aktivieren, Räume zur Zusa m-

Die Maßnahmenvorschläge nach Handlungsfeldern 
  
  
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Bericht_Massnahmenkatalog 2030_Stand_2019_08_26-final_JS.do cx 
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menarbeit schaffen, den Prozess begleiten, Akteure vernetzen und gute Rahmenb edingungen für klim a-
freundliche Angebote und Dienstleistungen schaffen. Hierzu gehört es, g emeinsame Visionen für ein Z u-
sammenleben in der Stadt zu entwickeln, Pioniere des Wandels zu unters tützen und die Wünsche und A n-
forderungen der Bürger zu erfragen.  
 Gute Rahmenbedingungen als kommunale Querschnittsaufgabe schaffen:  Die Strategie beschreibt eine 
aktive Rolle der Stadt als Akteur und Vorbild, um positive Rahmenbedin gungen für die Akteure der Stad t-
gesellschafft zu schaffen und möglichst vielen Bürgern den Zugang zu den ressourcen- und klimaschone n-
den Verhaltensangeboten in der Stadt Münster zu ermöglichen. Die Gestaltung der Rahmenbedingungen 
ist geprägt von einer Offenheit gegenüber Innovationen – das Ziel ist es, diese wahrnehmbar zu machen. 
Die Stadt handelt in Bereichen mit eigenem Handlungspotenzial als Vorb ild für klima- und ressource n-
schonendes Verhalten. Im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung und der d amit verbundenen Pl a-
nungshoheit setzt sie zudem günstige Rahmenbedingungen zum Erreichen der Zie le zur Energie- und 
Treibhausgasreduktion in ihren formellen und informellen Planungen. Eine e rste Aufgabe besteht darin, i n-
terne Prozesse zur Entwicklung einer städtischen Haltung zum ressourcen- und klimaschonenden Handeln 
anzustoßen, schrittweise einen Fächer möglicher Maßnahmen zu entwickeln und in den Fachbereichen 
und bei den städtischen Töchtern zu verankern. 
 Innovationsnischen fördern und erweitern:  Veränderungen entstehen vor allem aus Innovationen. Die 
Strategie für klimaschonende Entscheidungen benötigt Pioniere des Wande ls und Verbündete, die Innov a-
tionsnischen und Erfahrungsräume (Reallabore) schaffen, in denen n eue klimaschonende Angebote en t-
stehen, gemeinsam von Anbietern und Nutzern entwickelt und gelebt werden . Sie schaffen neue Verha l-
tensangebote und dienen als richtungsweisende Vorbilder. Die Vernetz ung der Akteure untereinander hilft 
dabei, den Kreis zu erweitern. 
 Chancen der Erreichbarkeit verbessern:  Die alleinige Wertediskussion ist kein ausreichender Treiber für 
Verhaltensänderungen. Angebote müssen daher konkrete Probleme lösen  und Bedürfnisse erfüllen. Die 
Angebote sollten sich stark an den jeweiligen Nutzenaspekten der Handlungsa lternativen orientieren und 
nach Möglichkeit einen zusätzlichen Nutzen bieten. Hierzu dienen konkrete Formate zur Unterstützung 
der Pioniere des Wandels, um die Nutzenebenen über alle Themenber eiche hinweg zu erfassen und Ang e-
bote und Produkte zu verbessern. 
 Schritt aus der Nische gehen:  Der Schritt aus der Nische gelingt, wenn Angebote mehr Menschen erre i-
chen. Eine erfolgreiche Strategie für klimaschonende Entscheidungen er fordert die Qualifizierung der En t-
scheider sowie die Bereitstellung zielgruppengerechter klimaschonender Angebote und Dienstleistungen, 
die schrittweise mehr Münsteraner erreichen und damit den Transformationsprozess v oranbringen.  
 Entscheidungsumfeld gestalten: Durch die Art der Vermittlung und Kommunikation, Bildung, die Scha f-
fung von Handlungsanreizen und Entscheidungsimpulsen sowie die Berücksichtig ung von Verhaltensch a-
rakteristiken kann das Umfeld für klimaschonende Entscheidungen ak tiv gestaltet werden. Dazu gehört 
eine gezielte Kommunikationsstrategie. Sie wirkt auf einer emotionalen Ebene und vermittelt Lebensnähe, 
um eine identitätsstiftende Wirkung zu entfalten. Sie zielt auf die aktive Erhöhung der Veränderungsb e-
reitschaft, die Entwicklung alternativer Verhaltensroutinen, die Steigerung der Leb ensqualität und greift 
Widerstände aktiv auf. 
4.4.2 Strategische Schwerpunkte und Wirkungsebenen zusammenführen 
Vor dem Hintergrund der formulierten strategischen Schwerpunkte werden Maßnahmen f ür besondere A k-
teurs- und Zielgruppen formuliert. Hauptzielgruppen sind die Münsteraner Bürger als Entscheider und Anbi e-
ter klimaschonender Produkte und Dienstleistungen. Wichtige Akteure sind  dabei insbesondere Hochschulen 
und Schulen als Multiplikatoren und Innovationsförderer. Die Ausweitung a uf Unternehmen wird erforderlich

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
 
 
  
36 
um klimaschonendes Verhalten auf eine breitere Basis zu stellen. Die vorliegende Matrix zeigt die Bandbreite 
der Maßnahmen über die strategischen Handlungsschwerpunkte und Wirkungseb enen. 
 
 
Abbildung 4-4 Strategische Schwerpunkte und Wirkungsebenen im Handlungsfeld Klima schonende 
Entscheidungen  
4.4.3 Liste der Maßnahmen 
Im Folgenden werden die Maßnahmen und Teilmaßnahmen im Handlungs feld Klimaschonende Entscheidu n-
gen tabellarisch aufgeführt. 
Kennung Maßnahme Teilmaßnahme  
KE 1 
Prinzip der klimafreundli-
chen Entscheidungen in der 
Verwaltung verankern 
 
KE 2 
Bedürfnisse und Anforde-
rungen der Bürger aufneh-
men 
Bürgerbefragung zum klimaschonenden Verhalten regelmäßig 
durchführen 
  Städtische Bürgerbefragungen auswerten und um Baustein 
Klimaschutz ergänzen 
KE 3 
Klimamischpoke als Rah-
menkampagne für klima-
schonende Entscheidungen 
ausbauen   
Weiterführung der Kampagne „Klimamischpoke“ 
  Kommunikationsstrategie zur Erweiterung der Kampagne 
  Visionsbilder bündeln – koordinieren von Visionsprozessen, 
Transparenz von Vision

Die Maßnahmenvorschläge nach Handlungsfeldern 
  
  
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KE 4 
Veränderungsbereite und 
Multiplikatoren als Vorreiter 
für den Klimaschutz gewin-
nen 
Innovationen finden Stadt - Beteiligungsformate, Angebote 
und Projektförderungen 
  
Inkubator Energie- und Klimaschutz (Gründerzentrum Energie- 
und Klimaschutz) mit Angeboten zur Gründungs- und entwick-
lungsförderung klimaschonender Angebot. 
KE 5 Reallabor klimafreundliche 
Entscheidungen verstetigen  
KE 6 
Das Umfeld für klimascho-
nende Entscheidungen aktiv 
gestalten 
Anstupser für klimaschonende Entscheidungen - Konzept und 
Instrumenten für Nudges im kommunalen Klimaschutz 
  Interaktiver Online-Klimaschutzführer 
  Beispiele klimaschonenden Verhaltens zielgruppengerecht 
aufbereiten 
KE 7 Den Nachwuchs erreichen Klimaschutz macht Schule – Ausbildung von Klimacoaches für 
Schulen 
Tabelle 4-7 Liste der Maßnahmen und Teilmaßnahmen im Handlungsfeld Klimaschonend e 
Entscheidungen 
4.4.4 Bewertung im Überblick 
 
Tabelle 4-8 Kosten, Einsparpotenziale und Bewertung der Maßnahmen im Handlungsfeld 
Klimaschonende Entscheidungen im Überblick 
  
KE Klimaschonende Entscheidungen
Laufzeit 
der 
Maßnahme
THG - 
Einsparung
(t/a)
Gesamt-
kosten
(€)
Punkte 
Hebelwirku
ng
Punkte 
CO2-
Minderungs
potenzial
Punkte 
Priorität
Punkte 
Kosten-
Nutzen-
Verhältnis
KE 1 Prinzip der klimafreundlichen Entscheidungen in der 
Verwaltung verankern 2021 - 2026 1.898 44.000 € 4 3 3 4
KE 2 Bedürfnisse und Anforderungen der Bürger 2021 - 2030 328 50.000 € 2 1 4 1
KE 3 Klimamischpoke als Rahmenkampagne für 
klimaschonende Entscheidungen ausbauen  
2021 - 2030 3.985 180.000 € 4 5 3 3
KE 4 Veränderungsbereite und Multiplikatoren als 
Vorreiter für den Klimaschutz gewinnen
2021 - 2030 38.801 430.000 € 4 5 4 5
KE 5 Reallabor klimafreundliche Entscheidungen 2021 - 2026 1.413 550.000 € 5 2 5 1
KE 6 Das Umfeld für klimaschonende Entscheidungen 
aktiv gestalten
2021 - 2026 17.606 144.000 € 3 5 4 5
KE 7 Den Nachwuchs erreichen 2021 - 2030 262 50.000 € 3 1 2 1
Summe 64.293,3 1.448.000 €

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
 
 
  
38 
4.5 Mobilität 
Münster hat als Fahrradhauptstadt mit einem Anteil des Umweltverbunds von derzeit etwa 71% bereits jetzt 
eine Vorbildrolle in Bezug auf großstädtische Mobilität und daher ei ne gute Ausgangsposition für das Erre i-
chen der Klimaschutzziele in diesem Sektor bis 2050. Die Stadt Münster förd ert bereits durch eine Vielzahl von 
Maßnahmen die umweltfreundliche, nachhaltige Mobilität – der große Stellenwert des Radverkehrs und die 
hervorragende Radinfrastruktur sowie die Vorreiterrolle bei Mobilstationen sind hier beispielhaft zu nennen. 
Gleichwohl hat Münster auch in diesem Handlungsfeld als dynamisch wachse nde Stadt mit hohem Pendle r-
aufkommen besondere Herausforderungen zu bewältigen. Die Strategie des Masterpla ns baut daher eine r-
seits darauf, die bereits laufenden Anstrengungen zu intensivieren, and ererseits sollen die sich bereits jetzt 
abzeichnenden dynamischen Trends in der individuellen Mobilität un d der fortschreitenden Digitalisierung 
vorrausschauend für eine nachhaltige Münsteraner Mobilitätsstrategie genutzt werd en. Ein großer strateg i-
scher Schwerpunkt des Masterplans liegt bei der Verkehrsvermeidung, um Fahrten mit ihren klimaschädlichen 
Auswirkungen gar nicht erst entstehen zu lassen. Die weitere Priorität gilt de r Stärkung des Umweltverbunds 
durch den Ausbau der Radinfrastruktur und des klimafreundlichen Ö PNV. Perspektivisch wird die weitestg e-
hende Umstellung des noch vorhandenen MIV auf Elektromobilität aus erneuerbaren Energiequellen  ange-
strebt.  
4.5.1 Strategische Handlungsschwerpunkte 
Die strategischen Bausteine im Überblick: 
 Autofreie Innenstadt und autofreie Wohnquartiere schrittweise etablieren:  Insbesondere die hohe Flächen-
inanspruchnahme durch den MIV in der Innenstadt, aber auch in Wohnqua rtieren mit hoher Dichte steht 
dem konsequenten Ausbau der Fahrradinfrastruktur und auch der Verbesserun g der Aufenthaltsqualität im 
Weg. Ein stärkerer Umweltverbund lässt sich nur erzielen, wenn Fußgängern, d em Fahrrad, öffentlichen 
Verkehrsmitteln und alternativen klimaneutralen Sharing-Konzepten schrittweise  mehr Fläche eingeräumt 
wird. Um den Umstieg auf klimaschonende Mobilität des Umweltverbunds  zu erleichtern, sollten neben a t-
traktiven Mobilitätsangeboten schrittweise auch restriktive Maßnahmen (road pric ing, Einschränkung der 
Parkmöglichkeiten des MIV zugunsten alternativer Mobilitätsangebote) geprüft un d eingesetzt werden. 
Die positiven Erfahrungen der Stadt Münster mit der autofreien Siedlung Weißenb urg sollten dabei in z u-
künftige Planungen einfließen. Strategisches Ziel sind autofreie Quartiere insbesondere im Innenstadtring.  
 Fahrradinfrastruktur ausbauen:  Die Fahrradinfrastruktur und somit die Potenziale eines Modal Shift i n 
Münster stößt an Kapazitätsgrenzen, bei Radwegen, aber insbesondere auch bei Anlagen de s ruhenden 
Verkehrs. Die zum Erreichen der Klimaschutzziele notwendige Steigerung d es Radverkehrs benötigt die 
Umwidmung von Flächen des MIV zu Flächen für den Radverkehr (Radwege und Abst ellmöglichkeiten) und 
den Ausbau der Infrastruktur. Neben der konventionellen Radinfrastruktur müs sen dabei auch punktuelle 
öffentliche Lademöglichkeiten für Pedelecs und E-Bikes geschaffen  werden, möglichst im Zusammenhang 
mit einem weiter auszubauenden Netz aus Mobilstationen. Durch den Ausb au eines Veloroutennetzes in 
die Region kann Radverkehr durch reichweitenerhöhende Technologien wie Ped elec und E-Bike nicht nur 
im Binnenverkehr, sondern zunehmend auch im Pendlerverkehr eine klimaschonende Rolle spielen. 
 Bestehendes SPNV- und ÖPNV-Angebot ausbauen und verbessern:  Im Rahmen der Nahverkehrsplanung 
liegt ein Schwerpunkt der klimaschonenden Mobilität bereits jetzt be im öffentlichen Personennahverkehr 
– ob Schiene oder Straße. Auch das Münsteraner Klimaschutzkonzept 2020 nennt im Handlungsprogramm 
Klimaschutz 2030 den Ausbau und die Fortführung einer kontinuierlichen regionalen Verkehrsplanung, den 
Ausbau des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) und die Sicherung und Optimi erung des Regional- und 
Stadtbusangebots. Die Potenzialermittlung des Masterplans verdeutlicht die Notwe ndigkeit, diese Ansä t-
ze zukünftig noch zu intensivieren. Insbesondere aufgrund der starken Pendlerv erflechtung mit den Ko m-

Die Maßnahmenvorschläge nach Handlungsfeldern 
  
  
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munen des Umlands, aber auch der hohen Attraktivität Münsters als Ziel für Freizeitverkehr sind schiene n-
gebundene Angebote, aber auch Schnell- und Regionalbusangebote wichtig f ür die Strategie des Münste r-
aner Klimaschutzes.  
 Zielgruppengerechte Sharing-Konzepte in der Mobilität entwickeln und umsetzen : Der Trend zu innovat i-
ven Konzepten der Mobilitätsnutzung und Sharing-Konzepten trifft in Münster auf starke Zustimmung – 
dies belegen besonders auch die Ergebnisse aus den Bürgerforen. Als  Baustein einer vernetzten, multim o-
dalen Mobilität werden Car- und Bikesharing eine zunehmende Rol le spielen und sind daher in engem Z u-
sammenhang mit den Mobilstationen weiterzuentwickeln. Das Handlungspotenzial de r Kommune liegt 
hierbei sowohl im Vorbildcharakter – Carsharing wird von der Verwaltung bereits genutzt – als auch in der 
Vernetzung und Kommunikation der Angebote. Ein weiteres Handlungspotenzial liegt bei der Bereitste l-
lung von Flächen für entsprechende Angebote. Ein besonderes Augenmerk sollt e dabei auf klimaschone n-
den Antriebsarten der bereitgestellten Angebote liegen. Neben den Klimaschutzaspekten hilft Carsharing 
auch, die Flächeninanspruchnahme durch den MIV zu reduzieren.  
 Multimodale Mobilität fördern:  Die Stadt Münster kann als kommunale Vorreiterin in Sachen multimodale 
Mobilität gelten – die ersten Mobilstationen wurden bereits im Jahr 1995 in Betrieb genommen. A ls Groß-
stadt mit einem vergleichsweise hohen Pendleraufkommen und ohne e igenes Straßenbahnnetz können 
insbesondere die rasche Möglichkeit zum Umstieg und die gute Vernetzun g ein schlagendes Argument für 
klimaschonende Mobilitätsangebote des Umweltverbunds sein. Perspektiv isch sollte daher ein dichtes 
Netz an Mobilstationen angestrebt werden, welches ÖPNV, Carsharing und Fa hrrad vor allem in den Stadt-
randlagen und entlang der Haupt-ÖPNV-Korridore verknüpft und zusätzlic he Knotenpunkte schafft. Die 
Keimzellen dieses Netzes bilden die bestehenden Angebote. Im Rahmen eines Mobilitätskonzepts müssen 
die planerischen und räumlichen Herausforderungen und Potenziale für  den Ausbau des Netzes an Mobi l-
stationen festgelegt werden. 
 MIV wird elektromobil: Perspektivisch wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten die Elektromob ilität 
beim verbleibenden motorisierten Individualverkehr eine stärkere Ro lle spielen. Diese Entwicklung ist für 
den Klimaschutz ausschlaggebend, wenn gleichzeitig der verstärkte Ausbau de r lokal und regional erzeu g-
ten regenerativen Stromanteile gelingt sowie auch deren stärkerer Anteil am bundesweiten Strommix. 
Strategisch müssen für den zu erwartenden Boom der Elektromobilität schon je tzt die kommunalen Ra h-
menbedingungen wie beispielsweise der Ausbau der Ladeinfrastruktur geschaffen werden.  
 Betriebliche Mobilitätsmanagementkonzepte fördern, auch in Kooperation mit den Pendlergemeinden des 
Umlands: Der strategische Ansatz der Verkehrsvermeidung zielt insbesondere auch a uf die Unternehmen, 
deren Belegschaft mit nicht unerheblichen Anteilen zum Berufspendelverkehr aus d en Umlandkommunen 
beiträgt. Der Trend zunehmender Digitalisierung in der Arbeitswelt und Komm unikation wird weitere P o-
tenziale bieten. Es geht zukünftig um flexible Arbeitszeitmodelle mit H omeofficelösungen, um Wege nicht 
erst entstehen zu lassen. Darüber hinaus geht es um betriebliche Anre ize für den Umstieg auf klimasch o-
nende Mobilitätsangebote. Entsprechende Themen wie beispielsweise d ie betriebliche Elektromobilität 
und die Vernetzung von Mobilitätsangeboten wurden im Rahmen von Workshops von Münsters Allianz für 
Klimaschutz bereits konzipiert – diese sollen umgesetzt, verstetigt und intensiviert werden. Das entspr e-
chende Handlungspotenzial der Kommune liegt in der Vernetzung der beteili gten Münsteraner Unterne h-
men, der spezifischen Beratung und dem Transfer von entsprechenden Ansä tzen und Projekten in die U n-
ternehmen der Umlandkommunen. Nicht zuletzt ist die Stadt Münster in einer Vorbildrolle in Bezug auf 
das eigene Mobilitätsverhalten ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. 
 Klimaneutrale Mobilität in der Stadtverwaltung Münster etablieren:  Auch wenn die bilanzielle Größenor d-
nung des Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen für die Mobili tät der Stadtverwaltung ve r-
gleichsweise gering ist, so ist die Vorbildfunktion der Kommune von stra tegischer Bedeutung. Es ist daher 
sinnvoll, Maßnahmen und Projekte für eine klimaneutrale Mobilität de r Verwaltung und ihrer Mitarbeit e-
rinnen und Mitarbeiter weiter auszubauen.

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
 
 
  
40 
 Öffentlichkeitsarbeit für umweltfreundliche Mobilität intensivieren:  Als flankierende strategische Maß-
nahme muss die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Münster zukünftig noch verstärkt un d intensiviert werden. 
Beispielhaft ist die aktuelle Kampagne „Münster fährt ab – auf klimafreundliche Mobilität“. Erfolgsfaktor 
ist dabei die zielgruppengerechte Kommunikation ganz konkreter, innovativer Mobilitätsangebote der 
Stadt und ihrer Partner. Modellprojekte „zum Ausprobieren“ stehen im Mittelpunkt der Öffentlichkeitsar-
beit. 
 
4.5.2 Strategische Schwerpunkte und Wirkungsebenen zusammenführen 
Bereits im Klimaschutzkonzept 2020 wird die Erarbeitung eines integrie rten Mobilitätskonzepts für Münster 
empfohlen - dieses wird unter dem Namen Masterplan Mobilität 2035+ nun 2019 -2021 erarbeitet. Im Aufste l-
lungsprozess sollen die strategischen Inhalte des Handlungsfelds Klima schonende Mobilität aus dem Maste r-
plan 100% Klimaschutz daher als strategische Zielvorstellungen eine Grund lage für die Erarbeitung des Ma s-
terplans Mobilität 2035+ bilden. 
Die Maßnahmen im Handlungsfeld Mobilität beziehen sich vor dem H intergrund der formulierten strateg i-
schen Schwerpunkte vor allem auf die gesamtstädtische Ebene und di e Anbindung an die Region. Die vorli e-
gende Matrix zeigt die Bandbreite der Maßnahmen über die strategischen Ha ndlungsschwerpunkte und Wi r-
kungsebenen. 
 
Abbildung 4-5 Strategische Schwerpunkte und Wirkungsebenen im Handlungsfeld Mobilität   
4.5.3 Liste der Maßnahmen  
Im Folgenden werden die Maßnahmen und Teilmaßnahmen im Handlungs feld Mobilität tabellarisch aufg e-
führt.

Die Maßnahmenvorschläge nach Handlungsfeldern 
  
  
41 
 
Bericht_Massnahmenkatalog 2030_Stand_2019_08_26-final_JS.do cx 
Stand: 02.09.2019 17:43:00 
 
Kennung Maßnahme Teilmaßnahme  
MOB 1 
Einbindung der strategischen 
Schwerpunkte aus dem Mas-
terplan Klimaschutz in den 
Masterplan Münster 
Fahrradinfrastruktur stärken 
  Multimodale Mobilität fördern und bestehendes SPNV- 
und ÖPNV-Angebot verbessern 
  Autoarme Innenstadt und autoarme Wohnquartiere entwi-
ckeln 
  Zielgruppengerechte Mobilitäts-Sharing-Konzepte entwi-
ckeln 
MOB 2 Klimaschonende Mobilität in 
der Stadtverwaltung fördern Umstellung des kommunalen Fuhrparks auf Elektroautos 
  Aufbau einer Koordinierungsstelle "Elektromobilität" 
  Städtisches Mobilitätsmanagement unter Klimaschutzas-
pekten 
MOB 3 
Umstellung des ÖPNV auf 
Elektro- und Wasserstoffmobi-
lität 
Umstellung der Münsteraner Busflotte auf Elektro- und 
Wasserstoffmobilität 
MOB 4 Ausbau von Förderstrukturen 
für den Umweltverbund Städtisches Förderprogramm für E-Lastenräder 
  Städtisches Förderprogramm für innovative Mobilitätsan-
gebote 
MOB 5 Integriertes regionales ÖPNV-
SPNV-System 
Etablierung eines integrierten ÖPNV-SPNV-Systems mit 
erhöhten Takten in der Stadtregion 
MOB 6 Aufbau einer Ladeinfrastruktur 
für den Endnutzer 
Abgestimmte Bedarfsplanung für öffentliche Ladeinfra-
struktur und Koordination mit Bestand 
  Dienstleistungsangebote für private Ladeinfrastruktur 
MOB 7 
Öffentlichkeitsarbeit für Klima-
freundliche Mobilität: Zielgrup-
pengerechte Kommunikation 
konkreter und innovativer Mo-
bilitätsangebote 
Mobilitätsangebote zum Testen und Ausprobieren 
  Öffentlichkeitsarbeit umweltfreundliche Mobilität 
  Best-Practice "Klimafreundliche Mobilität" 
Tabelle 4-9 Liste der Maßnahmen und Teilmaßnahmen im Handlungsfeld Mobilität

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
 
 
  
42 
4.5.4 Bewertung im Überblick 
 
Tabelle 4-10 Kosten, Einsparpotenziale und Bewertung der Maßnahmen im Handlungsfeld Mobilitä t im 
Überblick 
  
MOB Mobilität
Laufzeit 
der 
Maßnahme
THG - 
Einsparung
(t/a)
Gesamt-
kosten
(€)
Punkte 
Hebelwirku
ng
Punkte 
CO2-
Minderungs
potenzial
Punkte 
Priorität
Punkte 
Kosten-
Nutzen-
Verhältnis
MOB 1 Einbindung der strategischen Schwerpunkte aus 
dem Masterplan Klimaschutz in den Masterplan 
2021 - 2030 12.316 120.000 € 5 4 5 3
MOB 2 Klimaschonende Mobilität in der Stadtverwaltung 2021 - 2030 4.393 124.000 € 4 2 5 1
MOB 3 Umstellung des ÖPNV auf Elektro- und 2021 - 2030 6.225 30.000 € 4 2 4 5
MOB 4 Ausbau von Förderstrukturen für den Umweltverbund  2021 - 2030 6.770 240.000 € 4 3 3 1
MOB 5 Integriertes regionales ÖPNV-SPNV-System 2021 -  2030 7.019 55.000 € 5 3 4 4
MOB 6 Aufbau einer Ladeinfrastruktur für den Endnutz er  2021 - 2025 15.190 110.000 € 3 5 3 4
MOB 7
Öffentlichkeitsarbeit für Klimafreundliche Mobilität: 
Zielgruppengerechte Kommunikation konkreter und 
innovativer Mobilitätsangebote 
2021 - 2030
14.089
165.000 € 4 5 4 2
Summe 66.002,0 844.000 €

Die Maßnahmenvorschläge nach Handlungsfeldern 
  
  
43 
 
Bericht_Massnahmenkatalog 2030_Stand_2019_08_26-final_JS.do cx 
Stand: 02.09.2019 17:43:00 
 
4.6 Koordination und übergreifende Projekte 
Das Handlungsfeld hat übergeordneten Charakter und zielt auf die Vernetzung, fachliche Kooperation und das 
Management der zahlreichen Klimaschutzaktivitäten. Um den Kraftakt hin zu einem kl imaneutralen Münster 
2050 leisten zu können, muss auch die KLENKO als maßgeblich steuernde und ausführende Organisation 
schrittweise gestärkt, fortgeführt und personell ausgebaut werden. Eine Kerna ufgabe der KLENKO wird das 
fortlaufende Übersetzen der im Masterplan formulierten Strategien in umsetzungs fähige Handlungspr o-
gramme sein, mit dem ersten Fokus auf den Zeitraum bis 2030. Um dies e Aufgabe zu bewältigen, müssen 
auch projektorientierte Managementwerkzeuge konzipiert und eingesetzt werden. D er Fördergeber sieht 
explizit die Einführung von geeigneten Managementstrukturen für die Mammutaufgabe  Masterplan 100% 
Klimaschutz vor. Eine strategische Rolle nimmt auch der Münsteraner Beirat für Klima schutz ein, der den lang-
fristigen Prozess strategisch begleiten soll.  
4.6.1 Strategische Schwerpunkte 
Die strategischen Handlungsempfehlungen im Überblick: 
 Multiprojektmanagement einführen:  Im Rahmen des Masterplankonzepts soll ein Multiprojektmanag e-
ment konzipiert und eingeführt werden. Dieses Managementsystem trägt der wachsende n Anzahl und 
Komplexität der Projekte und Klimaschutzaktivitäten Rechnung und ermöglicht es, einen langfristigen 
strategischen Prozess zu steuern und gleichzeitig die Erfordernisse der e inzelnen Projekte im Blick zu b e-
halten. Das Multiprojektmanagement unterscheidet sich vom Projektmanagement für E inzelprojekte 
dadurch, dass es eher projektübergreifende, vernetzende und strategisc he Aufgaben verfolgt und den Pr o-
jektakteuren nicht ihre Eigenständigkeit nimmt. Das Multiprojektmanagement gl iedert sich in zwei Bere i-
che: zum einen projektorientierte Organisationsformen, die die Zusammenarbeit unterschiedlicher Partner 
über Fachgrenzen hinweg erleichtern, zum anderen geeignete digitale Werkzeuge  im Sinne einer Projek t-
datenbank und digitalen Plattform zur Zusammenarbeit, die Projektakteuren  aus unterschiedlichen Org a-
nisationen den Zugriff auf freigegebene Projektinformationen ermöglicht und den Überblick über die Pr o-
jekte erleichtert. Die Einführung eines Multiprojektmanagements für die Münsteraner Klimaschutzproje k-
te wird daher empfohlen. Das Ziel des Multiprojektmanagements ist es  auch, innovative Bürgerprojekte in 
das Handlungsprogramm des Masterplankonzepts und in das Projektportfolio zu int egrieren. Das Mul-
tiprojektmanagement soll daher engagierten Münsteraner Bürgern permanent di e Möglichkeit bieten, e i-
gene Projektideen in den Klimaschutzprozess einzubringen. 
 Verwaltungsinterne, integrierte Zusammenarbeit im Klimaschutz stärken:  Die Potenzialermittlung und die 
darauf aufbauend identifizierten strategischen Schwerpunkte des Masterplan s verdeutlichen, dass au f-
grund der schon jetzt sehr umfangreichen Klimaschutzaktivitäten der Stadt Münster be sondere Potenziale 
in der Vernetzung und integrierten Zusammenarbeit über Fachgrenzen hinweg liegen. Das Thema Klim a-
schutz muss frühzeitiger und querschnittsorientierter in städtische Konzepte, Projekte  und Maßnahmen 
einfließen, um rechtzeitig eine konzeptionelle Weichenstellung im Sinne der Ziele des Masterplans vo r-
nehmen zu können. Die Einbindung bestehender Strukturen, insbeosndere des be stehenen EEA-Teams 
bietet hierfür gute Rahmenbedingungen.   
 Klimabeirat strategisch ausbauen:  Bereits seit 2011 existiert in Münster der Beirat für Klimaschutz mit Ve r-
tretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Institutionen, Verbänden und Politik. Er begleitet den Gesamtpr o-
zess beratend und bereitet Positionen und Empfehlungen zur Zielerreichung für den  Dialogprozess und zur 
zivilgesellschaftlichen Einbindung vor. Es ist vor dem Hintergrund der A nforderungen des Masterplans 
100% Klimaschutz notwendig und sinnvoll, auf dessen Struktur und Erfahrun gen aufzubauen und den Be i-
rat für Klimaschutz in Bezug auf dessen strategische Aufgaben für die Umsetzungsphase des Masterplans 
weiterzuentwickeln.

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
 
 
  
44 
4.6.2 Strategische Schwerpunkte und Wirkungsebenen zusammenführen 
 
Abbildung 4-6 Strategische Schwerpunkte und Wirkungsebenen im Handlungsfeld Kooperatio n und 
übergreifende Projekte 
4.6.3 Liste der Maßnahmen 
Im Folgenden werden die Maßnahmen und Teilmaßnahmen im Handlungsf eld Koordination und übergreife n-
de Projekte tabellarisch aufgeführt. 
Kennung Maßnahme Teilmaßnahme  
KP 1 Regionale und überregionale Zusammen-
arbeit im Bereich Klimaschutz  
KP 2 
Dezernatsübergreifende Organisations-
struktur für integrierte Zusammenarbeit 
im Klimaschutz 
 
KP 3 Konzeption "Klimaneutrale Verwaltung"  
KP 4 Potenzialstudie Digitalisierung und Kli-
maschutz  
KP 5 Klimaverträglichkeitsprüfung für Ratsbe-
schlüsse  
KP 6 
Kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit  
„Positives Entscheidungsklima für Klima-
schutz in Münster“ 
)magekampagne „Stadt des Klimaschutzes“ 
  Partner für Klimaschutz in Münster

Die Maßnahmenvorschläge nach Handlungsfeldern 
  
  
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Bericht_Massnahmenkatalog 2030_Stand_2019_08_26-final_JS.do cx 
Stand: 02.09.2019 17:43:00 
 
  Öffentliches Projektportal Klimaschutz 
  Klimaschutz-Grundlagen zielgruppengerecht 
aufbereiten und visualisieren 
  Einsatz Social Media Plattformen ausbauen 
Tabelle 4-11 Liste der Maßnahmen und Teilmaßnahmen im Handlungsfeld Koordination un d 
übergreifende Projekte 
4.6.4 Bewertung im Überblick 
 
Tabelle 4-12 Kosten, Einsparpotenziale und Bewertung der Maßnahmen im Handlungsfeld Kooperatio n 
und übergreifende Projekte im Überblick 
KP Koordination und übergreifende Projekte
Laufzeit 
der 
Maßnahme
THG - 
Einsparung
(t/a)
Gesamt-
kosten (€)
Punkte 
Hebelwirku
ng
Punkte 
CO2-
Minderungs
potenzial
Punkte 
Priorität
Punkte 
Kosten-
Nutzen-
Verhältnis
KP1 Regionale und überregionale Zusammenarbeit im 
Bereich Klimaschutz
2021 - 2030 0 10.000 € 2 - 3 -
KP2 Dezernatsübergreifende Organisationsstruktur für 
integrierte Zusammenarbeit im Klimaschutz 
2021 - 2030 0 40.000 € 3 - 4 -
KP3 Konzeption "Klimaneutrale Verwaltung" 2021 - 2023 124 75.000 € 3 1 3 2
KP4 Machbarkeitsstudie Digitalisierung und Klimaschutz 2 022 - 2023 0 30.000 € 1 - 2 -
KP5 Klimaverträglichkeitsprüfung für Ratsbeschlüsse 2021  - 2030 0 30.000 € 3 - 3 -
KP6 Kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit 
„Positives Entscheidungsklima für Klimaschutz in 
2021 - 2030 10.126 1.050.000 € 5 4 5 5
Summe 10.250,0 1.235.000 €

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
 
 
  
46 
5 Konzept zur Erfolgskontrolle 
Erfolge sollten im kommunalen Klimaschutz dokumentiert werden. Einerseits um die  Wirksamkeit der Maß-
nahmen zu überprüfen, andererseits um mit dokumentierten Erfolgen die Vorteile  der lokalen Klimaschutza r-
beit zu zeigen. Eine solche Erfolgskontrolle kann auf verschiedenen  Ebenen stattfinden und hat entsprechend 
unterschiedliche Ziele und Aussagewirkungen. Für Kommunen stehen dazu vers chiedenen Monitoring-
Instrumente zur Verfügung (vgl. Abbildung 5-1). Prinzipiell wird zwischen qua ntitativen Instrumenten, durch 
welche konkrete Einspareffekte dargestellt werden können, und qualitativen Instrumenten, welche v.a. weit e-
re Auswirkungen der Klimaschutzarbeit und Maßnahmen beschreiben, unterschieden . Zudem kann zwischen 
„Top-down“-)nstrumenten, welche die Kommune als Ganzes betrachten und „Bottom up“ -Instrumenten, 
welche die Klimaschutzmaßnahmen einzeln untersuchen, differenziert werden.  
 
Abbildung 5-1: Übersicht über die verschiedenen Elemente eines umfassenden Klimaschutz-Monitorings 
THG-Bilanzen und die Indikatoren dienen als wichtiges quantita tives kommunales Monitoring-Instrument, um 
langfristige Entwicklungen bei den Treibhausgasemissionen einer Kommune aufz eigen zu können. Neben der 
konkreten Klimaschutzarbeit der Stadt können jedoch auch andere Faktore n Auswirkungen auf die Energie- 
und THG-Bilanz der Stadt haben (vgl. Abbildung 5-2). Ein Monitori ng der Klimaschutzarbeit der Stadt kann 
deswegen durch eine Energie- und THG-Bilanz nicht dargestellt werden.  
Soll ein umfassendes Klimaschutz-Monitoring der Klimaschutzarbeit erfolgen, wi rd empfohlen, alle durchg e-
führten Maßnahmen von Beginn an mit entsprechenden Umsetzungszielen zu versehen, diese zu messen und 
mit Erfolgsindikatoren zu hinterlegen. Für die Stadt Münster wurde für alle Maßn ahmen und Teilmaßnahmen 
ein Monitoring-Set entwickelt, welches im Folgenden beschrieben wird.

Konzept zur Erfolgskontrolle 
  
  
47 
 
Bericht_Massnahmenkatalog 2030_Stand_2019_08_26-final_JS.do cx 
Stand: 02.09.2019 17:43:00 
 
 
Abbildung 5-2: Einflussfaktoren auf eine THG-Bilanz 
5.1 Maßnahmenmonitoring – Einordnung und Messbarkeiten 
Das Maßnahmen-Monitoring in Münster könnte im Rahmen eines mehrstufigen V erfahrens erfolgen. In den 
ersten Schritten soll die Maßnahme zunächst in die Handlungsmöglichkeiten und das Top-down-Monitoring 
eingeordnet werden, bevor für die Teilmaßnahmen konkrete Erfolgsfaktore n und dahinterliegende Indikat o-
ren vorgeschlagen werden.  
Die für Münster vorgeschlagenen Maßnahmen betreffen verschiedene technis che Handlungsfelder im Klim a-
schutz wie z.B. die energetische Gebäudesanierung. In diesen Handl ungsfeldern haben Kommunen mehr oder 
weniger Möglichkeiten Einfluss zu nehmen. In einem Mehrebenensystem (EU, Bund, Land, Kommune) ist es 
eher der Fall, dass lokale Akteure, wie z.B. Hausbesitzer, durch einen  aufeinander abgestimmten Maßna h-
menmix auf den verschiedenen Ebenen zur Umsetzung motiviert werden .  
Eine Vorab-Einordnung wie in Abbildung 5-3 hilft lokalen Akteure n, die kommunalen Handlungsmöglichkeiten 
eine Kommune in einem technischen Handlungsfeld in vorliegenden Mehrebenensystem zu erkennen . Es wird 
zwischen fünf Handlungsmöglichkeiten unterschieden. So werden neben Ord nungs- und Planungs-rechtlichen 
Möglichkeiten ȋ„Fordern“Ȍ auch die Möglichkeiten für finanzielle Förderung ȋz. B. durch ein Förderprog ramm) 
berücksichtigt. Unter „Fachlicher und organisatorischer Unterstützung“ wird die Mögl ichkeit für Kommunen 
verstanden, lokale Akteure mit fachlichem Know-how, Organisation von Pr ozessen (z.B. Netzwerkarbeit) oder 
Kapazitäten (z.B. Bereitstellung von Infrastruktur oder Moderation) zu unterstützen. Eine  weitere Han d-
lungsmöglichkeit bietet die Informations- und Öffentlichkeitsarbeit, unter  der beispielsweise durch Aktionen

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
 
 
  
48 
oder konkrete Beratungsleistungen subsumiert werden können. Die Möglichke iten der direkten Investition 
oder Trägerschaft durch die Kommune selbst ist häufig aufgrund von finanzielle n Restriktionen beschränkt 
und findet sich im Grunde nur im eigenen Einflussbereich (kommunale  Gebäude) wider. Der vorliegende 
Handlungsprogramm Klimaschutz 20 30 versucht, die Handlungsmöglichkeiten der Stadt Münster in den ve r-
schiedenen Themenfeldern entsprechend auszureizen. 
Ordnungs- / Planung s-
recht 
Finanzielle Förd e-
rung 
Fachliche und organis a-
torische Unterstützung 
Information und Öffen t-
lichkeitsarbeit 
Investition und Tr ä-
gerschaft 
Mittel Gering bis mittel Mittel bis hoch Mittel bis hoch Keine Möglichkeit 
Abbildung 5-3: Einordnung der kommunalen Handlungsmöglichkeiten in einem Themenfeld (Beispiel hier: 
Energetisch hochwertiger Neubau) 
Die Maßnahmen haben wiederum direkte und indirekte Auswirkungen a uf die Energie – und THG-Bilanz der 
Stadt Münster. Im nächsten Schritt wurden deswegen diese Auswirkungen für all e Maßnahmen und entspr e-
chend mögliche Erfolgsindikatoren genannt (vgl. Tabelle 5-1). Es ist dabei zu berücksichtigen, dass die Ma ß-
nahme und die Teilmaßnahmen nur Ergänzungen von Maßnahmen in einem Mehreb enensystem sind (s.o.). 
Die Entwicklungen in der Energie- und THG-Bilanz sind deswegen  das Ergebnis des Zusammenspiels all dieser 
Maßnahmen und keine Bewertung der Einzelmaßnahmen. Eine Bewertung dies er Maßnahmen erfolgt im 
nächsten Schritt. 
Tabelle 5-1: Messbarkeite auf Makroebene (über Energie und THG-Bi lanz der Stadt (Beispiel hier: Energetisch 
hochwertiger Neubau) sowie daraus ableitbare Erfolgsindikatoren  
Direkt Indirekt 
Energie- und THG-Bilanz der Gebäude (Vergleich zu Neubau nach 
EnEV) 
Über Energie- und THG-Bilanz der Stadt (theoretische (witt e-
rungskorrigierte) Steigerung zwischen zwei Jahren mit und ohne 
Neubau 
Erfolgsindikatoren der Maßnahme 
 Energetischer Standard: Anteil des Neubaus (m² ) gegenüber EnEV-Standard 
 Suffizienz: Wohnfläche pro Person im Neubau 
 
Im nächsten Schritt wird der Fokus von der übergeordneten Maßnahme auf die einzelnen Teilmaßnahmen 
gelegt. Für diese wird zunächst in den Maßnahmenblättern beschrie ben, welche kommunalen Handlung s-
möglichkeiten (s.o.) durch die Einzelmaßnahmen adressiert werden (vgl. Tab elle 5-2). Daneben werden dire k-
te Faktoren für Erfolge bzw. Meilensteine genannt. Diese Faktoren und Meilenstei ne können qualitativ und 
quantitativ sein. Zumeist sind diese Erfolgsfaktoren und Meilensteindarstellun g ohne weiterführende Evalu a-
tionsarbeit zu erfassen. Werden zusätzlichen Aufgaben nötig, wird ein H inweis auf eine weiteführende Evalua-
tion gegeben. Lassen sich aus den Faktoren und Meilensteine konk rete Erfolgsindikatoren ableiten, wird dies 
ebenfalls benannt. Vorteil an solchen Indikatoren ist, dass sic h Erfolge der Maßnahmen gegenüber absoluten 
Werten entsprechend besser einordnen lass en. Aus den Indikatoren wiederum lassen für verschiedene Tei l-
maßnahme weitere Werte ableiten, die konkrete Energie- THG- oder fi nanzielle Einsparungen beinhalten. 
 
Teilmaßnahme Betroffene kommunale 
Handlungsmöglichkeiten 
Direkte Erfolgskontrolle / 
Meilensteine 
Möglicher Indikator Ableitbare Werte 
aus Indikatoren 
"Münsters Energi e-
sparhaus 55" für 
Wohn- und Nicht-
- Flankieren, 
- Information und 
Öffentlichkeitsarbeit 
- Weiterentwicklung des 
Standards erfolgt (u.a. 
um ökologischer As-
pekte) 
- Anteil Energiespar-
häuser 55 am Neubau 
(m²) 
Gegenüber geset z-
lichen Standards 
- Eingesparte

Konzept zur Erfolgskontrolle 
  
  
49 
 
Bericht_Massnahmenkatalog 2030_Stand_2019_08_26-final_JS.do cx 
Stand: 02.09.2019 17:43:00 
 
Wohngebäude 
evaluieren und 
weiter entwickeln 
- Entwicklung von 
Standards für städte-
bauliche  Instrumente 
und privatrechtlichen 
Instrumenten zur För-
derung des Standards 
Energie 
- Eingesparte 
THG-
Emissionen 
- Eingesparte 
Energiekosten 
Tabelle 5-2: Messbarkeit Mikroebene (Teilmaßnahmen; Hier am Beispiel der Teilmaß nahmen „Münster 
Energiesparhaus ͝͝“Ȍ 
5.2 Weitere Monitoring-Instrumente in Münster 
Top-Down-Monitoring mit Indikatoren 
Die Top-Down-Bilanzierung sollte weiterhin regelmäßig fortgeschrieben  werden. Dabei könnten, neben den 
Globalzielen (THG-Minderung alle Sektoren) die sektoralen Ziele  unter die Lupe genommen. Ergänzt werden 
diese durch das Monitoring wesentlicher Indikatoren, die aus der Top-Down- Bilanz abgeleitet werden. Fo l-
gende Indikatoren könnten auf Basis der Energie- und THG-Bilanz der Stadt Münster beispielsweise darg e-
stellt werden: 
 Treibhausgase Gesamt pro Einwohner*in 
 Treibhausgase Private Haushalte pro Einwohner*in  
 Anteil Erneuerbare Stromerzeugung (lokal) am Gesamtstromverbrauch 
 Anteil Erneuerbare Wärmeversorgung (lokal) am Gesamtwärmeverbrauch 
 Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung am Gesamtwärmeverbrauch 
 Energieverbrauch Haushalte pro Einwohner*in 
 Energieverbrauch Gewerbe pro Beschäftigten  
 Modal Split (Verkehrsmittelwahl im Münsteraner Binnenverkehr) 
 Energiebedarf des motorisierten Individualverkehrs pro Einwohner*in 
 Treibhausgase der kommunalen Einrichtungen (vgl. Energiebericht der Stadt) 
 Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung am Wärmeverbrauch der kommunalen Einrichtungen (v gl Ener-
giebericht der Stadt) 
 Energieverbrauch der Straßenbeleuchtung pro Einwohner*in (vgl. Energiebericht d er Stadt) 
Qualitatives Monitoring: European Energy Award 
Die Stadt Münster nimmt auch seit vielen Jahren am European Energy Award teil und ermittelt damit jedes 
Jahr den aktuellen Umsetzungsstand von Projekten im Klimaschutz und der umwel tfreundlichen Energieve r-
sorgung. Zudem dokumentiert ein Sachstandsbericht alle zwei Jahre die Fortschri tte der Stadt. Dieser Prozess 
sollte auch in Zukunft fortgeführt werden, da dies ein in Münster langjährig e rprobtes Qualitätsmanagement- 
und Zertifizierungsverfahren ist und somit die Entwicklung in den Be reichen Energie und Klimaschutz gut 
nachvollzogen werden kann und auch negative Entwicklungen sichtb ar werden und gegengesteuert werden 
kann. Zudem ist es ein europaweit anerkanntes Auszeichnungsverfahren im kommunalen Klimaschutz, we l-
ches die Stadt Münster vor dem Hintergrund der erst in 2018 wieder bestä tigten Zertifizierung mit dem Eur o-
pean Energy Award in Gold auch für ihr internationales Stadtmarketing stärker nutzen könnte.

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
 
 
  
50 
6 Zielerreichung im Jahr 2030 
Die Zielsetzungen aus dem Masterplan 100% Klimaschutz basieren auf de r vom Bundesumweltministerium 
vorgegebenen Berechnungsmethodik und Bilanzierungssystematik, die die Stadt Mün ster bereits seit mehr 
als 10 Jahren anwendet. Dabei muss berücksichtigt werden, dass eine CO 2-Bilanz nicht als maßnahmenscha r-
fes Instrument zur Erfolgsbewertung einzelner Maßnahmen eingesetzt werden k ann, sondern diese einen 
Überblick über die Gesamtzielerreichung gibt. Gleiches gilt für d en Reduktionsbeitrag des Handlungspr o-
gramms 2030: Dieser errechnet sich auf Basis unterschiedlicher Anna hmen, die in jedem Handlungsfeld auf 
Ebene der Teilmaßnahmen vorgenommen wurden, um die möglichen quantitativen Einspareffekte – da wo es 
fachlich möglich ist – hinreichend genau abzuschätzen und insgesamt eine Größenordnung der durch  das 
Handlungsprogramm Klimaschutz 2030 erzielbaren CO 2-Einsparungen zu erhalten.  
Ordnet man diese in die bisherige und in die für die Zielerre ichung erforderliche Entwicklung der gesamtstä d-
tischen CO2-Emissionen (mit lokalem Strommix berechnet) ein, wird deutlich, dass 
 bei Fortschreibung der bisherigen Entwicklungen seit 1990 im Zeitra um von 2015 bis 2020 ca. 28% der 
Ziele des Masterplans 100% Klimaschutz erreicht werden, 
 im Zeitraum bis 2030 eine Reduzierung von rd. 38% durch das hier ent wickelte städtische Handlungspr o-
gramm Klimaschutz 2030 erreicht werden können, falls dieses vollständig und konsequent umgesetzt wird, 
 für die vollständige Zielerreichung aber weitere Maßnahmen umgesetzt werd en müssen, die nicht von 
Seiten der Stadt, sondern nur auf der Ebene des Landes, des Bundes und  der EU beeinflusst werden kö n-
nen (z.B. CO2-Steuer, Verschärfung Energieeinsparverordnung, Anforderungen an Flottenverbräuche 
etc.). 
 
Abbildung 6-1: Zielerreichung durch das Handlungsprogramm bis 2030 
Im Handlungsprogramm Klimaschutz 2030 sind 86 Maßnahmen (inkl. Teilmaßnahmen) entwickelt worden (s. 
Projektsteckbriefe im Anhang), die die bisherige Klimaschutzarbeit der Sta dt kontinuierlich fortführen und 
strategisch weiterentwickeln. Um eine fortlaufende und dauerhafte Wirkun g zu erzielen, müssen die vorg e-
schlagenen Maßnahmen sofort in Angriff genommen werden, damit die erf olgreiche Klimaschutzarbeit der 
Stadt Münster auch in Zukunft weitergeführt und ausgebaut werden kann.

Zielerreichung im Jahr 2030 
  
  
51 
 
Bericht_Massnahmenkatalog 2030_Stand_2019_08_26-final_JS.do cx 
Stand: 02.09.2019 17:43:00 
 
Zusätzlich bedarf es – nicht im Kompetenzbereich der Stadt Münster liegender – weiterer flankierender Ma ß-
nahmen zum Klimaschutz, die nur auf Ebene von Land, Bund und EU entwi ckelt und umgesetzt werden kö n-
nen. 
Insgesamt ist das Handlungsprogramm 2030 - wie bereits das Handlun gskonzept 2020 – nicht statisch festg e-
schrieben, sondern es ist als eine Grundlage für einen Prozess zu verstehen, in dem das Programm fortlaufend 
weiterentwickelt und fortgeschrieben wird, um auch über die Empfehlungen h inaus weitere Entwicklungen 
und Erkenntnisse in den kommenden Jahren zuzulassen und aufzunehmen un d damit auf die sich stets ä n-
dernden Rahmenbedingungen, sowohl stadtinterner als auch externer Herkunft, reagieren zu können.

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
 
 
  
52 
7 Anhang 
7.1 Zeitplan über alle Maßnahmen 
 
Tabelle 7-1: Zeitplan Handlungsfeld Arbeiten und Wirtschaften 
Nr. Maßnahme Teilma ßnahme von bis 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 2028 2029 2030
AW 1 Klimaneutrales Gewerbegebiet
AW 1.1: Entwicklung von 
Qualitätskriterien und 
Umsetzungsinstrumenten
2022 2023
AW 1.2: Umsetzung am Beispiel 
eines neuen Gewerbegebietes
2023 2030
AW 1.3:  Vergabe von Flächen 
nach Klimaschutzkriterien 2026 2030
AW 2 Klimaschutz in bestehenden 
Gewerbegebieten
AW 2.1: Modellprojekt zu 
Beratung und Unterstützung von 
Einzelbetrieben durch 
Gewerbegebietsmanagement
2022 2030
AW 2.2: Bonussystem für 
klimaschonende Aktivitäten von 
Unternehmen
2023 2027
AW 2.3: Startberatung 
Energieeffizienz fortführen
2021 2030
AW 3 Weiterentwicklung von Münsters Allianz für 
Klimaschutz 2020 - 2030
AW 3.1: Allgemeine 
Unterstützungsangebote für das  
einzelne Unternehmen bündeln 
und weiterentwickeln
2021 2030
AW 3.2: Weiterführung des 
Netzwerks mit ausgewählten 
Unternehmen
2021 2030
AW 4 Dienstleistungsangebote der Stadtwerke 2021 2030
AW 5 Initiativen zur Ansprache und Unterstützung 
homogener Zielgruppen 2022 2030
AW6 Themenspezifische Sensibilisierungs - und 
Informationskampagne für Unternehmen
2021 2030
Handlungsfeld Arbeiten und Wirtschaften

Anhang 
  
  
53 
 
Bericht_Massnahmenkatalog 2030_Stand_2019_08_26-final_JS.do cx 
Stand: 02.09.2019 17:43:00 
 
 
  
Nr. Maßnahme Teilma ßnahme von bis 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 2028 2029 2030
BS 1 Energetische Qualität von neuen Wohn- und 
Nicht-Wohngebäuden
BS 1.1: Klimaschutz in der 
Stadtplanung optimieren
2021 2021
BS 1.2: "Münsters 
Energiesparhaus 55" für Wohn- 
und Nicht-Wohngebäude 
evaluieren und weiterentwickeln
2021 2030
BS 1.3: Flächenschonende, 
ökologische und energieeffiziente 
Wohnmodelle im Neubau 
erproben
2026 2030
BS 2 Zukunftsfähige, nutzungsflexible 
Bestandsgebäude
BS 2.1: Strategie 2030 für die 
weitere energetische und 
ökologische Sanierung im 
Bestand 
2021 2030
BS 2.2: Wirtschaftsförderung 
durch energetische 
Gebäudesanierung
2026 2030
BS 3 Stadtweite, integrierte energetische 
Quartiersentwicklung 
BS 3.1: Synergieeffekte erzielen: 
Klimaschutz, Klimaanpassung, 
Gesundheit und Städtebau in 
energetischen 
Quartierskonzepten (KfW 432) 
verknüpfen
2021 2030
BS 3.2   Wohnraumpotenziale 
intensiver nutzen: 
Nutzungsflexibilitäten auf 
Quartiersebene fördern 
2025 2030
BS 4 Energetische Modernisierungsoffensive für 
den privaten Eigentümer 2020 - 2030
BS 4.1: Informationen zur 
Erstorientierung
2021 2030
BS 4.2: Niederschwellige 
Beratungsangebote
2021 2030
B 4.3: Qualifizierung und 
Erfahrungsaustausch 
2021 2030
BS 4.4:  Individuelle Fachberatung 2021 2030
BS 4.5: Dienstleistungsangebote 
durch Dritte 
2021 2030
BS 4.6: Schwerpunktthemen in 
der Öffentlichkeitsarbeit und 
Auszeichnungen 
2021 2030
BS 5 Förderprogramm „Energieeinsparung und 
Altbausanierung"
BS 5.1: Förderprogramm 
fortführen und ausbauen 2021 2030
BS 5.2: Förderprogramm und 
baubegleitende 
Qualitätssicherung 
weiterentwickeln
2021 2030
Handlungsfeld Bauen und Sanieren

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
 
 
  
54 
 
Tabelle 7-2: Zeitplan Handlungsfeld Bauen und Sanieren 
Nr. Maßnahme Teilma ßnahme von bis 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 2028 2029 2030
BS 6 Projekte zur energetischen Sanierung mit 
ausgewählten homogenen Zielgruppen
BS 6.1: Private „Laien-Vermieter“ 2021 2023
BS 6.2: 
Wohneigentümergemeinschaften 
2021 2025
BS 6.3 Professionelle 
Wohnungswirtschaft und 
Bauträger
2023 2026
BS 7 Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen in 
den städtischen Liegenschaften
BS 7.1: Ganzheitliche 
energetische Sanierungen im 
Gebäudebestand
2021 2030
BS 7.2: Minimierung des 
Zuwachses beim Stromverbrauch
2021 2030
BS 7.3: Ausbau der Photovoltaik 2021 2030
BS 7.4: „Grüne Wärme“ - Ausbau 
erneuerbarer Energien in der 
Wärmeversorgung
2021 2030
B 7.5: Sommerlicher 
Wärmeschutz
2021 2030
BS 8 Vom energieoptimierten zum ökologischen 
Bauen
BS 8.1: Pilotprojekt zum 
ökologischen Bauen – 
Mehrgenerationenhaus und Kita 
auf dem Grundstück der 
ehemaligen Josefschule
2021 2023
BS 9
Bauspezifische Schwerpunktthemen im 
Neubau und der Altbausanierung kooperativ 
voranbringen
BS 9.1: Kooperationspartner und 
Stakeholder aktiv beteiligen
2021 2030
BS 9.2: Debattenort „Klima-
Diskurs Münster 2030" 2023 2030

Anhang 
  
  
55 
 
Bericht_Massnahmenkatalog 2030_Stand_2019_08_26-final_JS.do cx 
Stand: 02.09.2019 17:43:00 
 
 
Tabelle 7-3: Zeitplan Handlungsfeld Energieversorgung und Erneuerbare Energien 
Nr. Maßnahme Teilma ßnahme von bis 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 2028 2029 2030
EE 1 Den Einsatz Erneuerbare Energien bei 
privaten Haushalten fördern
EE 1.1: Umfeld Solarenergie 
durch Solarkampagne und 
Solarinitiative fördern
2021 2030
EE 1.2: Innovative Betreiber- und 
Beteiligungsmodelle fördern und 
umsetzen
2022 2030
EE 2
Erneuerbare Energien in der 
Immobilienwirtschaft, Industrie und Gewerbe 
aktivieren und fördern
EE 2.1: Errichtung von PV 
Anlagen auf großflächigen 
Wohnimmobilien und Mieterstrom
2021 2030
EE 2.2: Errichtung von PV 
Anlagen auf großflächigen 
Gewerbeimmobilien  
2021 2030
EE 3
Vernetzung der für erneuerbare Energien 
relevanten Akteure in Münster und im Umland 
stärken
EE 3.1: Netzwerke zum Ausbau 
und Förderung erneuerbarer 
Energien
2021 2030
EE 3.2: Kampagne: Anlagen ohne 
EEG-Vergütung
2021 2030
EE 3.3: EE-Strom-Produkt 
"Münster:regional" 
2021 2030
EE 3.4: Wasserstoff Modellregion 2021 2025
EE 4 PV Freifl ächen Strategie 2021 2025
EE 5
Ausbau der Fernwärme in der Fläche und 
Transformation auf Erneuerbare Energien und 
Low-Ex-Systeme
EE 5.1: Energienutzungsplanung 2025 2030
EE 5.2: Strategiekonzept für den 
Wärmemarkt 2022 2026
EE 5.3: Fern- und Nahwärme 
werden grün - Einspeisung 
erneuerbarer Wärme in die 
leitungsgebundene 
Wärmeversorgung 
2022 2030
EE 6
Systemintegration Erneuerbare Energien in 
die städtische Energieversorgung mit Power 
to X
EE 6.1: Entwicklungsstrategie 
Münsteraner Netze und Hybrider 
Netzknotenpunkte
2025 2030
EE 6.2: Grundlagenstudie 
gasbasierte Objektversorgung mit 
synthetischem Gas
2025 2030
EE 6.3:  Energiespeicherung zur 
sektoralen Vernetzung (Power to 
gas/Power toheat) 
2025 2030
EE 6.4: Smart Energy 2022 2030
EE 7 Urbane Energielösungen für die Münsteraner 
Quartiere (Bestand und Neubau)
EE 7.1: Nachbarschaftswärme - 
private Nahwärmeversorgung im 
urbanen Umfeld
2023 2028
EE 7.2: Stadtteilnetze für Münster 2026 2030
EE 7.3: Kalte-Nahwärme für 
Neubausiedlungen 2024 2030
EE 7.4: Urbanes 
Energiemanagement
2027 2030
EE 7.5: Klimaneutrales Quartier 2023 2027
EE 8 Dezentraler Energiepark 2021 2025
Handlungsfeld Energieversorgung und erneuerbare Ene rgien

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
 
 
  
56 
 
Tabelle 7-4: Zeitplan Handlungsfeld Klimaschonende Entscheidungen 
Nr. Maßnahme Teilma ßnahme von bis 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 2028 2029 2030
KE 1 Prinzip der klimafreundlichen Entscheidungen 
in der Verwaltung verankern
2021 2026
KE 2 Bedürfnisse und Anforderungen der Bürger 
aufnehmen
KE 2.1: Bürgerbefragung zum 
klimaschonenden Verhalten 
regelmäßig durchführen
2021 2030
KE 2.2: Städtische 
Bürgerbefragungen auswerten 
und um Baustein Klimaschutz 
ergänzen
2021 2022
KE 3 Klimamischpoke als Rahmenkampagne für 
klimaschonende Entscheidungen ausbauen  
KE 3.1: Weiterführung der 
Kampagne „Klimamischpoke“ 2021 2030
KE 3.2: Visionsbilder bündeln – 
koordinieren von 
Visionsprozessen, Transparenz 
von Vision
2021 2025
KE 4 Veränderungsbereite und Multiplikatoren als 
Vorreiter für den Klimaschutz gewinnen
KE 4.1:  Innovationen finden Stadt - 
Beteiligungsformate, Angebote 
und Projektförderungen
2021 2030
KE 4.2: Inkubator Energie- und 
Klimaschutz (Gründerzentrum 
Energie- und Klimaschutz) mit 
Angeboten zur Gründungs- und 
entwicklungsförderung 
klimaschonender Angebote
2021 2030
KE 5 Reallabor klimafreundliche Entscheidungen 
verstetigen
2021 2026
 KE 6 Das Umfeld für klimaschonende 
Entscheidungen aktiv gestalten
KE 6.1: Anstupser für 
klimaschonende Entscheidungen - 
Konzept und Instrumenten für 
Nudges im kommunalen 
Klimaschutz
2021 2026
KE 6.2: Interaktiver Online-
Klimaschutzführer
2021 2026
KE 6.3: Beispiele 
klimaschonenden Verhaltens 
zielgruppengerecht aufbereiten
2021 2026
KE 7 Den Nachwuchs erreichen
Klimaschutz macht Schule - 
Ausbildung von Klimacoaches für 
Schulen
2021 2030
Handlungsfeld Klimaschonende Entscheidungen

Anhang 
  
  
57 
 
Bericht_Massnahmenkatalog 2030_Stand_2019_08_26-final_JS.do cx 
Stand: 02.09.2019 17:43:00 
 
 
Tabelle 7-5: Zeitplan Handlungsfeld Mobilität 
Nr. Maßnahme Teilma ßnahme von bis 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 2028 2029 2030
MOB 1
Einbindung der strategischen Schwerpunkte 
aus dem Masterplan Klimaschutz in den 
Masterplan Mobilität
MOB 1.1: Fahrradinfrastruktur 
stärken
2021 2030
MOB 1.2: Multimodale Mobilität 
fördern und bestehendes SPNV- 
und ÖPNV-Angebot verbessern
2021 2030
MOB 1.3: Autoarme Innenstadt 
und autoarme Wohnquartiere 
entwickeln
2021 2030
MOB 1.4: Zielgruppengerechte 
Mobilitäts-Sharing-Konzepte 
entwickeln
2021 2030
MOB 2 Klimaschonende Mobilität in der 
Stadtverwaltung fördern
MOB 2.1: Umstellung des 
kommunalen Fuhrparks auf 
Elektroautos
2021 2030
MOB 2.2: Aufbau einer 
Koordinierungsstelle 
"Elektromobilität"
2021 2030
MOB 2.3: Städtisches 
Mobilitätsmanagement unter 
Klimaschutzaspekten
2021 2030
MOB 3 Umstellung des ÖPNV auf Elektro- und 
Wasserstoffmobilität 2021 2030
2021
MOB 4 Ausbau von Förderstrukturen f ür den 
Umweltverbund  
MOB 4.1: Städtisches 
Förderprogramm für E-
Lastenräder 
2021 2030
MOB 4.2: Städtisches 
Förderprogramm für innovative 
Mobilitätsangebote
2021 2030
MOB 5 Integriertes regionales ÖPNV-SPNV-System 2021 2030
MOB 6 Aufbau einer Ladeinfrastruktur für den 
Endnutzer
MOB 6.1: Abgestimmte 
Bedarfsplanung für öffentliche 
Ladeinfrastruktur und 
Koordination mit Bestand
2021 2025
MOB 6.2: 
Dienstleistungsangebote für 
private Ladeinfrastruktur
2021 2025
MOB 7
Öffentlichkeitsarbeit für Klimafreundliche 
Mobilität: Zielgruppengerechte Kommunikation 
konkreter und innovativer Mobilitätsangebote
MOB 7.1: Mobilitätsangebote zum 
Testen und Ausprobieren 2021 2030
MOB 7.2: Öffentlichkeitsarbeit 
umweltfreundliche Mobilität 2021 2030
MOB 7.3: Best-Practice 
"Klimafreundliche Mobilität"
2021 2030
Handlungsfeld Mobilit ät

Handlungsprogramm Klimaschutz 2030  
 
 
 
  
58 
 
Tabelle 7-6: Zeitplan Handlungsfeld Kooperation und übergreifende Projekte 
 
  
Nr. Maßnahme Teilma ßnahme von bis 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 2028 2029 2030
KP1
Regionale und überregionale interkommunale 
Zusammenarbeit im Bereich Klimaschutz 
ausbauen
2021 2030
KP2
Dezernatsübergreifende 
Organisationsstruktur f ür integrierte 
Zusammenarbeit im Klimaschutz
2021 2030
KP3 Konzeption für eine „Klimaneutrale 
Verwaltung“ entwickeln 2021 2023
KP4 Machbarkeitsstudie Digitalisierung und 
Klimaschutz
2022 2023
KP5 Klimaverträglichkeitsprüfung für 
Ratsbeschlüsse 2021 2030
KP6
Kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit „Positives 
Entscheidungsklima für Klimaschutz in 
Münster“
KP 6.1: Imagekampagne „Stadt 
des Klimaschutzes“ 2021 2030
KP 6.2: Partner für Klimaschutz in 
Münster 2021 2030
KP 6.3: Öffentliches Projektportal 
Klimaschutz 2021 2030
KP 6.4: Klimaschutz-Grundlagen 
zielgruppengerecht aufbereiten 
und visualisieren
2021 2030
KP 6.5: Einsatz Social Media 
Plattformen ausbauen 
2021 2030
Handlungsfeld Koordination und übergreifende Projekte

Anhang 
  
  
59 
 
Bericht_Massnahmenkatalog 2030_Stand_2019_08_26-final_JS.do cx 
Stand: 02.09.2019 17:43:00 
 
7.2 Projektsteckbriefe zu allen Handlungsfeldern

Handlungsfeld  
Arbeiten und  
Wirtschaft 
 
Klimaneutrales Gewerbegebiet  
AW1 
Projektbeschreibung 
Neu zu erschließende Gewerbegebiete wie auch Nachve rdichtungen in bestehenden Gebi e-
ten in Münster sollen zukünftig möglichst "klimaneu tral" bzw. "nachhaltig" entwickelt werden. 
Folgende Teilmaßnahmen sind vorgesehen: 
 
1.1 Entwicklung von Qualitätskriterien und Umsetzungsin strumenten 
In einem ersten Schritt werden die 
konzeptionellen Grundlagen geschaffen, indem an einem 
fiktiven oder an einem in absehbarer Zeit neu zu er schließenden Gewerbegebiet entspr e-
chende Qualitätskriterien z.B. aus den Bereichen 
 Erneuerbare Energien und Energieeffizienz, 
 Erreichbarkeit, Mobilität, Verkehr, 
 Wasser und Abwasser, 
 Gebäude, Freiraum, Infrastruktur und 
 Gemeinschaftseinrichtungen und soziale Qualität 
entwickelt und Instrumente zu deren Absicherung im Umsetzungsprozess definiert werden. 
 
1.2 Umsetzung am Beispiel eines neuen Gewerbegebietes 
Die Umsetzung soll 
bei einem neu zu erschließendem Gewerbegebiet in Münster erprobt 
werden. Hierzu wird auch der Aufbau eines Gewerbege bietsmanagements als verantwortl i-
che organisatorische Einheit angestrebt. 
In einem zweiten Schritt wird dieses dann 
auf alle neuen Gewerbegebiete ausgedehnt . 
 
1.3 Vergabe von Flächen nach Klimaschutzkriterien 
Mittelfristig sollte die Vergabe von Flächen in neu en Gewerbegebieten an Klimaschutzkrit e-
rien geknüpft werden. Dafür wird eine 
Checkliste erstellt, die verschiedene Kriterien festlegt. 
Neben branchenspezifischen Umweltindikatoren sollen  auch Merkmale wie eine Mitglie d-
schaft in Münsters Allianz für Klimaschutz als Wert ung geprüft werden. 
Anwendung in allen neuen Gewerbegebieten . 
 
 
 
Projektträger  
 
KLENKO, Stadtplanungs-
amt, Wirtschaftsförderung 
 
 
Akteure 
 
Unternehmen, Gewerbeg e-
bietsmanagement, Stad t-
werke Münster 
 
 
Zeitrahmen 
 
1.1) 2022 - 2023 
1.2) 2023 – 2026 
1.3) 2026 - 2030 
 
 
Gesamtkosten 
 
Insgesamt : 266.000 € 
1.1)   30.000 € 
1.2) 224.000 € 
1.3)   12.000 € 
 
 
THG-Einsparungen (t/a ) 
 
insgesamt: 2.480 t/a 
1.1)        0 t/a 
1.2) 1.739 t/a 
1.3)    741 t/a

Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
 
 
Erfolgsindikatoren 
 
 Klimaschutzmonitoring einze l-
ner Gewerbegebiete/betriebe  
 Energie-
verbrauch/Beschäftigten

Handlungsfeld  
Arbeiten und  
Wirtschaft 
 
Klimaschutz in bestehenden  
Gewerbegebieten  
AW2 
Projektbeschreibung 
Die Themen Ressourceneffizienz, Klimaschutz und Kli maanpassung sollen in bestehenden 
Gewerbegebieten noch stärker in den Fokus gerückt w erden. Mit den folgenden, stark an 
der spezifischen Situation und den Nutzenerwartunge n der einzelnen Unternehmen orie n-
tierten Teilmaßnahmen soll dies erfolgen: 
 
2.1 Modellprojekt zu Beratung und Unterstützung von Ein zelbetrieben 
durch ein Gewerbegebietsmanagement 
Für ein bestehendes Gewebegebiet wird in 
einem dreijährigen Modellprojekt erprobt, 
• welche Themenfelder aus den Bereichen Ressourceneff izienz oder Klimaschutz sowie 
Klimaanpassung für die angesiedelten Betriebe von I nteresse sind, 
• welche Beratungs- und begleitenden Unterstützungsan gebote für die einzelnen Betriebe 
passend sind und genutzt werden, 
• wie dies organisatorisch umgesetzt werden kann (z.B . Instrument des Gewerbegebiet s-
managers) und 
• wie dies auf andere bestehende Gewerbegebiete in Mü nster (sukzessive) übertragen 
werden kann. 
Des Weiteren soll die Maßnahme 
in drei weiteren Gewerbegebieten durchgeführt we r-
den. 
 
2.2 Bonussystem für klimaschonende Aktivitäten von Unte rnehmen 
Unternehmen 
erhalten Bonuspunkte für verschiedene Klimaschutzak tivitäten wie der Nu t-
zung von Beratungsangeboten, Teilnahmen an ÖKOPROFI T®, Einführung eines Umweltm a-
nagementsystems, Spenden für den lokalen Klimaschut z. Von diesen Bonuspunkten profiti e-
ren die Betriebe und Mitarbeiter*innen auf untersch iedliche Weisen:  
Von ermäßigten städtischen Angeboten (z.B. ÖPNV, Ei ntrittspreise) und Ermäßigungen bei 
privaten Münsteraner Anbietern von nachhaltigen Pro dukten und Dienstleistungen, ggf. bis 
hin zu Vorteilen bei städtischen Ausschreibungen, k ann das Bonussystem für die Betriebe 
und ihre Mitarbeiter*innen in vieler Hinsicht konkret e Vorteile insbesondere bei Alltagsen t-
scheidungen generieren. 
 
2.3 Startberatung Energieeffizienz 
Die kostenlose „Startberatung Energieeffizienz" wir d 
als niederschwelliges Angebot mit ei-
ner leichten Zugänglichkeit für die Unternehmen fortgeführt und weiterentwickelt . Unab-
hängige, speziell für diesen Bereich ausgebildete F achingenieure beraten interessierte U n-
ternehmen über die betrieblichen Energiespar- und E nergieeffizienzpotenziale. Gleichzeitig 
beinhaltet die Beratung eine weiterführende Förderm ittelberatung zur Umsetzung der vo r-
geschlagenen Maßnahmen und gibt somit einen weitere n Anreiz zur Umsetzung von Ene r-
gieeffizienzmaßnahmen.

Projektträger  
KLENKO  
Akteure 
Wirtschaftsförderung, spezial i-
sierte (Energie)Berater, Unte r-
nehmen (in Gewerbegebieten), 
Gewerbegebietsmanager, Stad t-
werke Münster 
Zeitrahmen 
2.1) 2022 - 2030 
2.2) 2023 - 2027 
2.3) 2021 - 2030 
Gesamtkosten 
Insgesamt : 851.000 € 
2.1) 351.000 € 
2.2) 100.000 € 
2.3) 400.000 € 
THG-Einsparungen (t/a) 
Insgesamt: 9.974 t/a 
2.1) 4.939 t/a 
2.2)    635 t/a 
2.3) 4.400 t/a 
 
 
Kriterienbewertung  
       Priorität 
     Hebelwirkung 
     CO2 – Minderungs-
potenzial 
     Kosten-Nutzen-Verhältnis 
 
Erfolgsindikatoren 
 Klimaschutzmonitoring einzelner 
Gewerbegebiete/betriebe  Energie-
verbrauch/Beschäftigten

Handlungsfeld  
Arbeiten und  
Wirtschaft 
 
Weiterentwicklung von Münsters  
Allianz für Klimaschutz 
2020 - 2030 AW3 
Projektbeschreibung 
Ziel ist, die bisherigen Einzelangebote zur Unterst ützung von Unternehmen in Münster unter 
dem Dach "Weiterentwicklung von Münsters Allianz fü r Klimaschutz 2020 - 2030" zu bündeln 
und im Zuge dessen um weitere Unterstützungsmodule zu ergänzen. Münsters Allianz für 
Klimaschutz besteht dann zukünftig aus zwei Säulen:  
 
3.1 Allgemeine Unterstützungsangebote für das einzelne Unternehmen 
bündeln und weiterentwickeln 
Unter der 
Dachmarke von Münsters Allianz für Klimaschutz werden zukünft ig auch alle An-
gebote gebündelt und weiterentwickelt,  die der Unterstützung des einzelnen Unternehmens 
bei der Umsetzung von Maßnahmen zum Klimaschutz (En ergie und Mobilität) dienen. Diese 
können z.B. folgende auch neu zu entwickelnde Modul e umfassen: 
• Informationen zur Erstorientierung (z.B. Geschäftsführer-Gespräche, Energieeffizienz-
Hotline, Informationsmaterialien zu Fachthemen) 
• Niederschwellige Beratungsangebote (z.B. Energievisiten im Unternehmen zu einem 
Fachthema, Erstellung unternehmensspezifische Energ ie- und CO 2-Bilanz, Startberatun g 
Energie und Mobilität) 
• Dienstleistungsangebote durch Dritte (z.B. seitens der Stadtwerke Münster) 
• Finanzielle Förderung und Bonussystem (z.B. Städtisches Förderprogramm Energieeffiz i-
enz für Unternehmen aus den Bereichen Gewerbe, Hand el, Dienstleistung (GHD), Bonu s-
system für klimaschonende Aktivitäten) 
 
3.2 Weiterführung des Netzwerks mit ausgewählten Untern ehmen 
Beibehalten und weiter entwickelt wird das Element von Münsters Allianz für Klimaschutz 
als ein Netzwerk an Klimaschutz interessierter Unterneh men aus Münster . So werden für 
die Unternehmen, die als Mitglieder dem Netzwerk be igetreten sind, die bisher seit vielen 
Jahren erfolgreich praktizierten Elemente der unter schiedlichen Formate zum Erfahrung s-
austausch (Fachveranstaltungen, Exkursionen etc.) u nd zur Vermarktung des spezifischen 
Umweltengagements dieser Netzwerkmitglieder weiter geführt. 
Ergänzt werden diese um zusätzliche Angebote der individuel len Fachberatung (wie Unte r-
stützung bei der Erneuerung von Energie-Audits nach  DIN 16247 oder dem Aufbau eines an 
den spezifischen Themen der Netzwerkmitglieder ausg erichteten Fachberater-Netzwerks). 
Für ausgewählte Unternehmen in Münster werden Plattformen geboten, durch die die U n-
ternehmen – neben einem möglichen internen Erfahrungsaustausch  – auch stärker in die ö f-
fentliche Wahrnehmung gelangen und ggf. politisch a gieren können.  
Beispielhaft genannt seien hier: 
• eine Plattform für die Unternehmen der Umweltwirtschaft in Münster und 
• eine Plattform für die Industrieunternehmen in Münster.

Projektträger  
KLENKO  
Akteure 
Unternehmen aus Münsters All i-
anz für Klimaschutz, Stadtwerke 
Münster, Wirtschaftsförderung, 
spezialisierte Fachberater, Unte r-
nehmen der Umweltwirtschaft, 
Industrieunternehmen in Münster 
Zeitrahmen 
2020 – 2030 
(2025: Erfolgskontrolle 
und ggf. Anpassungen)  
Gesamtkosten 
Insgesamt: 1.100.000 € 
bzw. jährlich: 110.000 €/a 
3.1) 500.000 € (= 50.000 €/a) 
3.2) 600.000 € (= 60.000 €/a) 
THG-Einsparungen (t/a) 
Insgesamt: 8.366 t/a 
3.1) 4.093 t/a 
3.2) 4.272 t/a 
 
 
Kriterienbewertung  
       Priorität 
     Hebelwirkung 
     CO2 – Minderungs-
potenzial 
     Kosten-Nutzen-Verhältnis 
 
Erfolgsindikatoren 
 Klimaschutzmonitoring einzelner 
Gewerbebetriebe  Energieve r-
brauch/Beschäftigten

Handlungsfeld  
Arbeiten und  
Wirtschaft 
 
Dienstleistungsangebote der  
Stadtwerke 
AW4 
Projektbeschreibung 
Die Stadtwerke sind insbesondere für Unternehmen ei n wichtiger Unterstützer als Anbieter 
entsprechender unternehmerischer Dienstleistungen. Sowohl für einzelne Unternehmen als 
auch gemeinsam interessierte Unternehmen werden von  den Stadtwerken Dienstleistu ngs-
angebote sowohl bei Neubau als auch bei Bestandssan ierungen  rund um die Themen Ene r-
gieeffizienz, Erneuerbare Energien und umweltfreund liche Mobilität entwickelt oder weite r-
entwickelt. Dies können z.B. Dienstleistungen im Be reich des Energiemanagements, der 
Bereitstellung von Licht, Wärme oder Kälte oder bei  Investitionen und Betrieb erneuerbarer 
Energieanlagen oder beim Fuhrparkmanagement sein. 
 
Handlungsschritte zur Umsetzung sind: 
• Entwicklung bzw. Anpassung von Informations- und Di enstleistungsangeboten zu den 
Themen Energieeffizienz, Erneuerbare Energien und u mweltfreundliche Mobilität 
• Ansprache geeigneter Unternehmen 
Anwendung der Angebote bei Neubau und Bestandssanie rungen  
Projektträger  
Stadt Münster  
Akteure 
Stadtwerke Münster, 
KLENKO, Unternehmen  
Zeitrahmen 
2021 – 2030 
Gesamtkosten 
Insgesamt: 200.000 € 
bzw. jährlich: 20.000 €/a 
THG-Einsparungen (t/a) 
635 t/a 
 
 
Kriterienbewertung  
       Priorität 
     Hebelwirkung 
     CO2 – Minderungs-
potenzial 
     Kosten-Nutzen-
Verhältnis 
 
Erfolgsindikatoren 
 Klimaschutzmonitoring von Gewerbeb e-
trieben die beraten wurden  Energieve r-
brauch/Beschäftigten

Handlungsfeld  
Arbeiten und  
Wirtschaft 
 
Initiativen zur Ansprache und Unte r-
stützung homogener Zielgruppen  
AW5 
Projektbeschreibung 
Für ausgewählte homogene Zielgruppen im Sektor Gewerbe/ Handel/Dienstleistung (GHD) , 
die entweder eine besondere Bedeutung in Münster ha ben oder ein hohes Energieeffizien z-
potenzial aufweisen, werden mehrjährige Initiativen  zur Ansprache und Unterstützung dieser 
Zielgruppen entwickelt.  
An vielen Stellen kann dabei auf bereits z.B. in an deren bundesweiten Initiativen entwickelte 
Materialien zurückgegriffen und diese auf die Bedür fnisse in Münster angepasst werden.  
 
Als homogene Zielgruppen seien beispielhaft genannt : 
• 
Inhabergeführter Einzelhandel (z.B. niederschwelliges Beratungsangebot m it „Haus-zu-
Haus-Besuchen" für kleinere Einzelhändler (z.B. in Kinderhaus, Handorf, Hiltrup) in Koop e-
ration mit der Fachhochschule Münster, Klimapartner schaften mit bekannten Münsteraner 
Einzelhändlern) 
• Alten- und Pflegeheime (Adaptierung und Durchführung des Bremer Projektes 
HEIM:VORTEIL mit interessierten Einrichtungen), 
• Krankenhäuser (Adaptierung und Durchführung des Bremer Projektes ENER:CARE oder 
„KLIK – Klimamanager für Kliniken“ mit interessierten Einri chtungen)  
• Hotels und Gaststätten (Unterstützung und Vermarktung von Klimaschutzaktiv itäten in 
Münsteraner Hotels und Gaststätten, „DEHOGA Energie kampagne“).  
• "Energie-Audit nach DIN16247-Beauftragte " in den Unternehmen (z.B. Abfrage deren ind i-
viduellen Unterstützungsbedarfs, Entwicklung und Um setzung entsprechender Angebote). 
 
Handlungsschritte zur Umsetzung sind: 
• Auswahl und Ansprache geeigneter Unternehmen bzw. I nstitutionen 
• Entwicklung bzw. Anpassung von Informationsangebote n für homogene Zielgruppen unter 
Nutzung der Materialien von Projekten wie HEIM :VORTEIL, ENER:CARE oder „KLIK –  
Klimamanager für Kliniken“, „DEHOGA Energiekampagne “). 
• Durchführung von jeweils dreijährigen Initiativen f ür eine homogene Zielgruppe 
• Kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit zu in Durchfü hrung befindlichen Initiativen und deren 
Erfolgen 
 
Projektträger  
KLENKO 
Akteure 
homogene Akteursgruppen 
(siehe Beschreibung) 
Zeitrahmen 
Je Initiative 3 Jahre im Zeitraum 
2022 – 2030 
Gesamtkosten 
Insgesamt : 450.000 € 
bzw. jährlich: 50.000 €/a 
THG-Einsparungen (t/a) 
3.575 t/a

Kriterienbewertung  
       Priorität 
     Hebelwirkung 
     CO2 – Minderungs-
potenzial 
     Kosten-Nutzen-
Verhältnis 
 
Erfolgsindikatoren 
 Klimaschutzmonitoring von Gewerbebetri e-
ben die beraten wurden  Energieve r-
brauch/Beschäftigten

Handlungsfeld  
Arbeiten und  
Wirtschaft 
 
Themenspezifische Sensibilisi e-
rungs- und Informationskampagnen 
für Unternehmen AW6 
Projektbeschreibung 
Zu unterschiedlichen klimaschutzrelevanten Fachthemen , die eine hohe Aktualität oder 
hohe Energieeffizienzpotenziale aufweisen, werden – unter der Dachmarke von Mün s-
ters Allianz für Klimaschutz ("Münster Allianz Bren npunkt") – jährliche Sensibilisierungs- 
und Informationskampagnen durchgeführt, die sich an  die entsprechenden Unternehmen 
im Bereich Gewerbe/Handel/Dienstleistung (GHD) rich ten. Geeignete Fachthemen kö n-
nen z.B. sein: 
 Photovoltaik und Gründach 
 Energieeffiziente Kälte 
 Druckluft 
 Energieeffiziente Pumpensysteme („Pimpupyour Pump“)  
 
Handlungsschritte zur Umsetzung sind: 
 Auswahl der ersten Fachthemen und dazu passenden mö glichen Unternehmen als 
Zielgruppe 
 Entwicklung von Kampagnen zu den unterschiedlichen Themen 
Durchführung der Kampagnen (z.B. ein Fachthema pro Jahr) 
Projektträger  
KLENKO 
Akteure 
Verbände und Intere s-
sengruppen mit Zugang 
zu den entsprechenden 
Unternehmen, Stadtwe r-
ke Münster, Kreditinstit u-
te, Wirtschaftsförderung  
Zeitrahmen 
2021 – 2030 
(eine Ka m-
pagne pro 
Jahr) 
Gesamtkosten 
Insgesamt : 285.000 € 
bzw. jährlich: Von 20.000 €/a bis 45.000 €/a 
THG-Einsparungen (t/a ) 
1.506 t/a  
 
 
Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
Erfolgsindikatoren 
 Energieve r-
brauch/Beschäftigten

Handlungsfeld  
Bauen und Sanieren 
 
Energetische Qualität von neuen  
Wohn- und Nicht-Wohngebäuden BS1 
Projektbeschreibung 
Die Stadt Münster hat langjährige Erfahrungen darin , die energetische Qualität von 
Wohn- und Nicht-Wohngebäuden auf einem hohen Anspru chsniveau zu sichern. Die bi s-
herigen Maßnahmen in diesem Bereich werden um die f olgenden weiteren Module e r-
gänzt bzw. weiterentwickelt: 
 
1.1. Klimaschutz in der Stadtplanung optimieren 
Die Berücksichtigung von (energetischen) Klimaschut zbelangen in der Stadtplanung bei 
der Entwicklung neuer Wohn- und Nichtwohngebiete ha t in Münster eine lange Tradition. 
Vor dem Hintergrund sich ggf. zukünftig ändernder g esetzlicher Rahmenbedingungen 
wird angestrebt: 
 Eine Neuaufstellung eines 
Leitfadens zur energiegerechten und ökologischen ba uleit-
planerischen Entwicklung  von neuen Wohn- und Nichtwohngebieten. 
 Eine Reflektion der bisherigen verwaltungsinternen Prozesse und Abstimmungen und 
ggf. Optimierung dieser Abläufe. 
Ziel ist die dauerhafte Ausbildung der Neubaugebiet e als energetisch hocheffiziente 
Neubaugebiete. 
 
1.2. "Münsters Energiesparhaus 55" für Wohn- und Nicht-
Wohngebäude evaluieren und weiterentwickeln 
Bei Wohn- wie auch Gewerbe-Neubauten müssen weiterh in konsequent hohe energet i-
sche Gebäudestandards umgesetzt werden. Dies bedeut et, den bereits bestehenden 
Standard "Münsters Energiesparhaus 55" im privaten Neubau von Wohn- und Nich t-
wohngebäuden weiterhin durch verbindliche städtebau liche und privatrechtliche Instr u-
mente abzusichern und perspektivisch eine deutliche  Weiterentwicklung über den KfW 
Effizienzhausstandard 55 hinaus  vorzunehmen.  
Thematisch sollten die Anforderungen an Neubauten u m die Aspekte des ökologischen 
Bauens erweitert werden.  
Der Prozess der Weiterentwicklung von "Münsters Ene rgiesparhaus 55" soll in einem 
breiten Diskussionsprozess weiter entwickelt werden  und im Rahmen des Debatteno r-
tes 
"Klima-Diskurs Münster 2030" (s. Maßnahme BS 9)  sowie mit der Fortführung der 
Besichtigungen von Neubau-Projekten begleitet werde n. 
 
1.3. Flächenschonende, ökologische und energieeffiziente  Wohnmo-
delle im Neubau erproben 
Münster muss sich als dynamisch wachsende Großstadt  auch zukünftig mit hohem Nu t-
zungsdruck auf geeignete Neubauflächen auseinanders etzen. Neben hohen energet i-
schen Standards ist es daher auch notwendig, flächenschonende Wohnmodelle bei 
gleichbleibender Wohnqualität  zu entwickeln, die den Flächenverbrauch pro Kopf r edu-
zieren und im Neubau langfristig den Trend zu mehr Wohnfläche umkehren. Diese Str a-

tegie hilft, Nutzungsdruck und Energieverbrauch im Neubau gleichzeitig zu verringern. 
Langsam wachsende, bundesweite Trends zu gemeinscha ftlichen Wohnformen kommen 
diesen Ansätzen mittelfristig entgegen, ebenso wie die sich immer stärker entwickelnde 
Bewegung der "TinyHouses". 
Die Umsetzung eines entsprechenden Projektes könnte  - um den Pilotcharakter und die 
Wahrnehmung in der Stadtgesellschaft zu erhöhen – mit der 
Umsetzung eines Zukunft-
Quartiers  verknüpft werden. 
 
Projektträger  
KLENKO 
Akteure 
Stadtplanungsamt, Amt 
für Wohnungswesen und 
Quartiersentwicklung, 
Amt für Immobilienm a-
nagement, Wohn + 
Stadtbau 
Zeitrahmen 
 
1.1) 2021 
1.2) 2021 - 2030 
1.3) 2026 - 2030 
Gesamtkosten 
Insgesamt : 140.000 € 
1.1) 18.000 € 
1.2) 42.000 € 
1.3) 80.000 € 
THG-Einsparungen (t/a ) 
Insgesamt: 2.324 t/a 
1.1)    364 t/a 
1.2) 1.892 t/a 
1.3)     67 t/a 
 
 
Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
Erfolgsindikatoren 
• Energetischer Standard: A n-
teil des Neubaus (m² ) gege n-
über EnEV-Standard 
• Suffizienz: Wohnfläche pro 
Person im Neubau

Handlungsfeld  
Bauen und Sanieren 
 
Zukunftsfähige, nutzungsflexible 
Bestandsgebäude  BS2 
Projektbeschreibung 
Die bisherige Sanierungsquote im Bereich der energe tischen und ökologischen Sani e-
rung im Bestand soll bis 2030 deutlich gesteigert w erden. Die hierfür vorgeschlagenen 
Maßnahmen bestehen aus den folgenden Teilmaßnahmen:  
 
2.1 Strategie 2030 für die weitere energetische und öko logische S a-
nierung im Bestand  
Bis 2030 soll unter konsequenter Umsetzung hoher en ergetischer Standards (EnEV 
2014-Neubaustandard) im Gebäudebestand die Sanierungsqu ote auf jährlich 2%, und 
perspektivisch auf 3% steigen. Um die Ziele des Mas terplans 100% Klimaschutz im G e-
bäudebestand zu erreichen, muss dieser Standard als  Messlatte angestrebt und mitte l-
fristig erreicht bzw. überschritten werden. Geeigne te technische Maßnahmen für den 
spezifischen Münsteraner Gebäudebestand mit seinen baukulturellen Besonderheiten 
sind zu identifizieren.  
Aufbauend auf dem bisherigen Konzept zur Unterstütz ung der energetischen Gebäude s-
anierung gilt es für das Stadtgebiet Münsters 
eine Strategie zu entwickeln, die räumliche 
und thematische Schwerpunkte bis 2030 setzt. Elemente sollen dabei sei n: 
 
 Nutzung der Ergebnisse aus der „Vertiefungsstudie S anierung“: Zusammenstellung 
und Auswertung von Datengrundlagen mit darauf aufba uender Potenzialanalyse zur 
Identifikation räumlicher Schwerpunkte für die ener getische Bestandssanierung . 
 Fortführung der Erweiterung der Thematik „energetische Sanierung" u m die Sanierung 
mit ökologischen Baustoffen.  
 Überprüfung einer strategischen Vorgehensweise, bei  der über den niederschwelligen 
Einstieg mit einfachen energetischen Sanierungsmaßn ahmen (oberste Geschossd e-
cke, Kellerdecke, Austausch sanierungsbedürftiger F enster, Heizungserneuerung) kur z-
fristig quantitativ relativ viele Sanierungsmaßnahm en ausgelöst werden und dies zu 
nutzen, um einen Einstieg in eine perspektivisch da ran anschließende qualitativ umfa s-
sende Sanierung des Gebäudes zu erreichen (Sanierun gsfahrplan). 
 Sonderthema „Fenster der Gelegenheiten“ : Prüfung, inwieweit sich in unterschiedl i-
chen Lebensphasen bei privaten Wohngebäudeeigentüme rn Gelegenheitsfenster für 
energetische Sanierung ergeben und Entwicklung meth odischer Vorgehensweisen, 
wie diese bei den Eigentümern und ggf. auch räumlic h in Münster identifiziert werden 
können. 
 Sonderthemen „Klinker, Denkmalschutz und energetische Sanierung" : Prüfung der 
Entwicklung von spezifischen Beratungs- und Fördera ngeboten für entsprechende G e-
bäude. 
 Sonderthema „Wärmeversorgung städtebaulich wertvoller Gebäude“ : Verknüpfung der 
Ausbaustrategie für eine ökologische Wärmeversorgun g in Münster mit der energet i-
schen Optimierung städtebaulich wertvoller Gebäude zur Erreichung einer guten G e-

samtumweltbilanz unter Wahrung des Gebäudecharakter s. 
 
 
2.2 Wirtschaftsförderung durch energetische Gebäudesani erung 
Das Handlungsfeld der energetischen Gebäudemodernis ierung hat einen hohen Bezug 
zur lokalen Wirtschaft in Münster, sei es im Sinne eines wirtschaftsfördernden Effektes, 
aber auch im Sinne einer „Abhängigkeit" in der Umse tzung von Maßnahmen insbesond e-
re durch das Handwerk. 
Um beides stärker als bisher in Münster zu thematis ieren, wird die Erstellung von zwei 
Studien vorgeschlagen, die sich beschäftigen mit 
 der detaillierten Analyse der 
Wirtschaftsförderungspotenziale durch energetische Ge-
bäudesanierung und 
 der Entwicklung einer Initiative „Dem Engpass vorbeugen –  Fachkräfte für energet i-
sche Gebäudesanierung" . 
 
Projektträger  
KLENKO 
Akteure 
Stadtplanungsamt, 
Wirtschaftsförderung, 
Handwerkskammer, 
Kreishandwerkerschaft, 
Wohnungsbaugesel l-
schaften 
Zeitrahmen 
 
2.1) 2021 – 2030 
2.2) 2026 – 2030 
Gesamtkosten 
Insgesamt : 86.000 € 
2.1) 52.000 €  
2.2) 34.000 €  
THG-Einsparungen (t/a ) 
Insgesamt: 3.184 t/a 
2.1) 3.184 t/a 
2.2)       0 t/a 
 
 
 
Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
Erfolgsindikatoren 
• Aus Bilanz abgeleitete Ene r-
giekennwerte des Besta n-
des(kWh/m²) 
• Sanierungsrate über Baub e-
willigungen

Handlungsfeld  
Bauen und Sanieren 
 
Stadtweite, integrierte energet i-
sche Quartiersentwicklung  BS3 
Projektbeschreibung 
Mit der räumlichen Ebene des Quartiers ergeben sich  – über die Ebene des Einzelgebä u-
des hinaus – zusätzliche Optionen, um die energetische Qualität  im Bestand weiter zu 
erhöhen. 
Vorgeschlagen werden hierzu zwei Teilmaßnahmen: 
 
3.1 Synergieeffekte erzielen: Klimaschutz, Klimaanpassu ng, Gesund-
heit und Städtebau in energetischen Quartierskonzep ten (KfW 432) 
verknüpfen 
Auf Basis einer gesamtstädtischen Analyse möglicher weise geeigneter Quartiere soll die 
systematische Anwendung des 
Instrumentes KfW 432 „Energetische Quartierskonze p-
te" erfolgen.  
Hierbei sollen vor allem die Synergieeffekte (und „ Kraftpotenziale") genutzt werden, die 
sich aus einer querschnittsorientierten Betrachtung der Themen Kli maschutz (Energie 
und Mobilität), Klimaanpassung, Gesundheit und Städ tebau im Quartier ergeben können. 
Methodisch sollten insbesondere bei der Ansprache der privaten Gebäudeeigentümer 
neue Wege beschritten werden (z.B. Erprobung des Instrumentes  „Gebäudescreening", 
Einsatz von „Dialogern" für die persönliche Erstans prache).  
 
 
3.2 Wohnraumpotenziale intensiver nutzen: Nutzungsflexi bilitäten auf 
Quartiersebene fördern  
Ein weiterer Blick sollte der altersgerechten Nutzu ngsflexibilität von Infrastruktur im 
Wohnumfeld gelten, um 
sozio-demografische Umbruchsprozesse in Stadtquarti eren zu 
unterstützen und positive Effekte in Bezug auf ener getische Gebäudesanierung erzeugen 
zu können. Hier geht es darum, auf bisherigen Ansät zen des Stadtplanungsamtes aufz u-
bauen und Modelle zu entwickeln, wie – je nach Lebensphase – der individuelle Woh n-
flächenbedarf so gedeckt und angepasst werden kann,  dass es zu einer komfortste i-
gernden Optimierung vor allem im Alter trotz einer quantitativen Flächenverringerung 
(und damit auch Energieeinsparung) kommen kann.  
Ein interessantes Instrument kann in diesem Zusamme nhang auch die Einrichtung einer 
Aktionsstelle zur effizienten Wohnraumnutzung (u.a. mit der Vermittlung von Wohnraum-
Tauschangeboten) sein. 
 
Projektträger  
KLENKO, Amt für Wo h-
nungswesen und Quartier s-
entwicklung 
Akteure 
Stadtplanungsamt, Amt 
für Wohnungswesen 
und Quartiersentwic k-
lung 
Zeitrahmen 
 
3.1) 2021 – 2030 
3.2) 2025 – 2030

Gesamtkosten 
Insgesamt : 720.000 € 
3.1) 640.000 €  (= 64.000 €/a)  
3.2)   80.000 €  
THG-Einsparungen (t/a ) 
Insgesamt: 4.964 t/a 
3.1) 4.193 t/a 
3.2)    770 t/a 
 
 
 
Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
Erfolgsindikatoren 
• Aus Bilanz abgeleitete Ene r-
giekennwerte des Besta n-
des(kWh/m²) im Quartier 
• Anteil klimafreundlicher 
Wärmeversorgung im Quartier 
• Fahrleistungen/Person im 
Quartier

Handlungsfeld  
Mobilität 
 
Energetische Modernisierungsoffensive 
für den privaten Eigentümer  
2020 - 2030 BS 4 
Projektbeschreibung 
Das bisherige Konzept und die bisherigen Angebote z ur Unterstützung privater Gebäudeeige n-
tümer in der Stadt Münster werden unter dem Dach ei ner „Energetischen Modernisierungso f-
fensive für den privaten Einzel-Eigentümer 2020 - 2 030" gebündelt und im Zuge dessen um 
weitere Unterstützungsmodule ergänzt. Die Modernisi erungsoffensive besteht dabei aus den 
folgenden Kern-Bausteinen: 
 
4.1 Informationen zur Erstorientierung  
Mit unterschiedlichen Instrumenten, die bereits in Münster erprobt und etabliert sind (AL T-
BAUNEU, Angebote der Verbraucherzentrale, Umweltber atung der Stadt) und die ausgebaut 
werden sollten, soll eine 
Erstorientierung der privaten Wohngebäudeeigentümer  zum Thema 
der energetischen Bestandssanierung der eigenen Immobilie ermöglicht werden. Es sollte 
geprüft werden, inwieweit auch die Schornsteinfeger  als beim Kunden bekannte Dienstleister 
in einem persönlichen Gespräch dem Eigentümer eine erste Orientierung geben können. 
 
4.2 Niederschwellige Beratungsangebote 
Die nächste Stufe stellen niederschwellige Beratungsangebote dar. Auch hier gibt es bereits 
in Münster etablierte und erprobte Angebote, die we iterentwickelt und noch stärker bewo r-
ben werden sollten.  
Angesichts des hohen Alters der Heizungsanlagen im Bestand und der geringeren Hem m-
schwelle bei der Umsetzung einer Heizungserneuerung  soll eine 
Sonderaktion zum Thema 
„Die richtige Heizung für mein Haus" mit einem Schw erpunkt auf den Einsatz erneuerbarer 
Energien in Kooperation mit Handwerk und Stadtwerken durchg eführt werden. 
 
4.3 Qualifizierung und Erfahrungsaustausch  
Zentrale Voraussetzung für die Durchführung einer e nergetischen Gebäudemodernisierung 
sind entsprechend qualifizierte Energieberater und Handwerker. Notwendig hierfür ist die 
Fortführung des bestehenden Netzwerks mit Energiebe ratern und des Altbau-Partner Han d-
werk-Netzwerks . Ebenso sollten die Altbau- und Neubaubesichtigungen (Vor- Ort-Termine)  
weitergeführt werden. 
 
4.4 Individuelle Fachberatung  
Entsteht ein Bedarf für eine vertiefende individuel le Fachberatung für den Gebäudeeigent ü-
mer, so wird auf die 
bestehenden Angebote verwiesen, wie sie z.B. von den Netzwerkmi t-
gliedern im Bereich Energieberatung und Handwerk, s owie der Verbraucherzentrale angeb o-
ten werden. 
 
4.5 Dienstleistungsangebote durch Dritte  
Die Verknüpfung der Ausbaustrategie für eine ökolog ische Wärmeversorgung in Münster mit 
der energetischen Optimierung städtebaulich wertvol ler Gebäude zur Erreichung einer guten 
Gesamtumweltbilanz unter Wahrung des Gebäudecharakt ers und die Sonderaktion zum Th e-
ma „Die richtige Heizung für mein Haus" mit ein em Schwerpunkt auf den Einsatz erneuerb a-

rer Energien stellen zwei Themenfelder dar, in dene n besondere Dienstleistungsangebote 
von Münsteraner Unternehmen (Stadtwerke, Handwerk) integriert werden können. 
 
4.6 Schwerpunktthemen in der Öffentlichkeitsarbeit und Auszeichnungen  
Im Fokus der begleitenden Öffentlichkeitsarbeit sol lte zum einen 
 
 die begleitende Kampagnenarbeit zur „Energetischen Mode rnisierungsoffensive für den pr i-
vaten Einzel-Eigentümer 2020 - 2030" und darin insb esondere das städtische Förderpr o-
gramm zur Energieeinsparung und Altbausanierung und  zum anderen 
 die Bewerbung von einzelnen Sonderaktionen wie der Vor- Ort-Besichtigung von Neubau- 
und Sanierungs-Projekten stehen. 
 
Weiter geführt werden sollte ebenfalls die 
Auszeichnung energetisch sanierter Gebäude mit 
dem Gebäudegütesiegel Altbau der Stadt Münster. 
Projektträger  
KLENKO  
Akteure 
Verbraucherzentrale, 
Handwerk, Netzwerk 
Energieberater  
Zeitrahmen 
4.1) 2021 - 2030 
4.2) 2021 - 2030 
4.3) 2021 - 2030 
4.4) 2021 - 2030 
4.5) 2021 - 2030 
4.6) 2021 - 2030  
Gesamtkosten 
Insgesamt : 1.620.000 € 
4.1) 330.000 €  
4.2) 850.000 €  
4.3) 110.000 € 
4.4)   10.000 € 
4.5)   20.000 € 
4.6) 300.000 € 
 
THG-Einsparungen (t/a ) 
Insgesamt: 8.522 t/a 
4.1) 1.541 t/a 
4.2) 3.435 t/a 
4.3)    616 t/a 
4.4) 1.284 t/a 
4.5)    925 t/a 
4.6)    722 t/a 
 
 
 
Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
Erfolgsindikatoren 
• Aus Bilanz abgeleitete Energi e-
kennwerte des Bestandes(kWh/m²) 
• Sanierungsrate über Baubewill i-
gungen

Handlungsfeld  
Bauen und Sanieren 
 
Förderprogramm „Energieeinsp a-
rung und Altbausanierung" 
BS5 
Projektbeschreibung 
5.1 Förderprogramm fortführen und ausbauen 
Auf Basis einer zu erstellenden Zwischenbilanz zu d en bisher erzielten Erfolgen und der Pr ü-
fung der bisherigen Fördersystematik sollte das ber eits sehr etablierte städtische Förderpr o-
gramm „Energieeinsparung und Altbausanierung" für N eubau und  Altbauten auch bis 2030 
ggf. in angepasster Form weitergeführt, ausgebaut u nd aufgestockt werden und darin  
 der Schwerpunkt der 
ökologischen Sanierung ausgebaut und  
 denkmalgeschützte Gebäude/ erhaltenswerte Bausubsta nz besonders berücksichtigt we r-
den.  
 
5.2 Förderprogramm und baubegleitende Qualitätssicherun g weiterentw i-
ckeln 
Das bestehende Förderprogramm soll zusätzlich inhal tlich um folgende Fördertatbestände 
ergänzt werden: 
 Neubauten über den Standard von "Münsters Energiesp arhaus 55" hinaus fördern 
 Prüfung eines Sonderförderprogramms für energetisch e Maßnahmen bei Aufstockungen 
und Baulückenschließungen  
 Zusätzlich sollte das bereits bestehende Angebot ei ner geförderten baubegleitenden Qual i-
tätssicherung bei Neubau von Wohngebäuden und Nicht -Wohngebäuden rund um das 
Thema der passiven Kühlung von Gebäuden ergänzt wer den. 
 
Handlungsschritte zur Umsetzung sind: 
 Auswertung des bisherigen Förderprogramms (Höhe der  Fördersumme, Anzahl der Förd e-
rungen, Förderinhalte) 
 ggf. Anpassung der Förderhöhen (je nach Auswertung)  
 Ausweitung der Inhalte des Förderprogramms 
Projektträger  
KLENKO 
Akteure 
Amt für Wohnungswesen 
und Quartiersentwicklung, 
Stadtplanungsamt  
Zeitrahmen 
5.1) 2021 – 2030 
5.2) 2021 - 2030  
Gesamtkosten 
Insgesamt : 7.560.000 € 
5.1) 7.050.000 €  
5.2)    510.000 € 
THG-Einsparungen (t/a ) 
Insgesamt: 17.205 t/a 
5.1) 16.800 t/a 
5.2)      405 t/a

Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
Erfolgsindikatoren 
• Aus Bilanz abgeleitete Energi e-
kennwerte des Bestandes(kWh/m²) 
• Sanierungsrate über Baubewill i-
gungen

Handlungsfeld  
Bauen und Sanieren 
 
Projekte zur energetischen Sani e-
rung mit ausgewählten homogenen 
Zielgruppen BS6 
Projektbeschreibung 
Für ausgewählte homogene Zielgruppen, die Eigentüme r oder Investoren im Wohngebäud e-
bestand sind, werden mehrjährige Initiativen zur An sprache und Unterstützung dieser Zie l-
gruppen entwickelt bzw. Pilotprojekte umgesetzt: 
 
6.1) Private „Laien -Vermieter“ 
Private "Laien-Vermieter", die wenige Wohneinheiten  besitzen, verfügen i.d.R. nicht über das 
Wissen, wie der Prozess einer energetischen Sanieru ng zu gestalten ist. Hier greift das 
Mo-
dul „Lernen von den Profis“ , welches im Rahmen der Förderung aus Mitteln des E uropä i-
schen Fonds für regionale Entwicklung (Kommunaler.Kli maschutz.NRW) umgesetzt werden 
soll. 
Zusätzlich soll, die bereits für Neubauten bestehen de, 
Qualitätssicherung um neu zu entw i-
ckelnde Module in der Sanierung, Heizungserneuerung , Klinker/Denkmalschutz etc. ergänzt 
werden. 
 
6.2) Wohneigentümergemeinschaften  
Wohneigentümergemeinschaften stellen aufgrund ihrer  quantitativen Bedeutung in Münster 
eine für die energetische Sanierung sehr interessan te Zielgruppe dar, die in der Vergange n-
heit noch nicht im Fokus gestanden hat.  
Gleichzeitig weist diese Zielgruppe einige spezifis che Besonderheiten insbesondere hinsich t-
lich der Ansprache und der Entscheidungsprozesse au f, die erst einmal eine Hürde darste l-
len. Vorgeschlagen wird daher 
 
Kooperationen mit Hausverwaltungen als Multiplikato ren einzugehen und  
 spezifische Beratungsangebote für Wohneigentümerver sammlungen (und auch für Hau s-
verwaltungen) zu konzipieren und zu erproben. 
 
6.3) Professionelle Wohnungswirtschaft und Bauträger 
Im Rahmen der energetischen Sanierung von Bestandsg ebäuden rückt immer mehr der Ei n-
satz von ökologischen Baustoffen in den Fokus. 
Vorgeschlagen wird, 
Pilotprojekte zu „Energetisch und ökologisch sanier en im Bestand und 
im Neubau" in Kooperation mit der professionellen W ohnungswirtschaft zu initiieren und ggf. 
mit städtischer Förderung umzusetzen sowie die Aufbereitung der Erfahrungen auch für pr i-
vate "Laien-Vermieter"  sicher zu stellen. 
 
Projektträger  
KLENKO 
Akteure 
Amt für Wohnungswesen u. Quartie r-
sentwicklung, „Private Laien -
Vermieter“, Wohneigentümergemei n-
schaften, Hausverwaltungen, Profe s-
Zeitrahmen 
6.1) 2021 – 2023 
6.2) 2021 – 2025 
6.3) 2023 – 2026

sionelle Wohnungswirtschaft u. Bau-
träger 
Gesamtkosten 
Insgesamt : 200.000 € 
6.1)     5.000 € 
6.2) 125.000 €  
6.3)   70.000 €  
THG-Einsparungen (t/a ) 
Insgesamt: 1.641 t/a 
6.1)    199 t/a 
6.2) 1.341 t/a 
6.3)    102 t/a 
 
 
 
Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
Erfolgsindikatoren 
 
•Energiekennwerte WBGs  
•Energiekennwerte für Wohnfl ä-
chen (nicht WBGs)

Handlungsfeld  
Bauen und Sanieren 
 
Umsetzung von Klimaschut z-
maßnahmen in den städtischen 
Liegenschaften BS7 
Projektbeschreibung 
Eine zentrale Säule des Handlungsprogramms Klimasch utz 2030 ist die Vorbildfunktion der 
Stadt Münster in den Handlungsfeldern, die sie selb er unmittelbar beeinflussen kann. 
Wichtigstes Element darin ist die Entwicklung und U msetzung einer Strategie, wie die Ziele 
des gesamtstädtischen Masterplans 100% Klimaschutz auch in den kommunalen Liege n-
schaften bei Neubau und Sanierung erreicht werden k önnen. 
Kernbestandteile sind dabei: 
 
7.1) Ganzheitliche energetische Sanierungen im Gebäudebe stand 
Der Fokus bei der energetischen Bestandssanierung v erändert sich von bauteilbezogenen hin 
zu ganzheitlichen energetischen Sanierungen des ges amten Gebäudes. Zur Erreichung der 
Masterplanziele ist es erforderlich, in diesem Sinn e 
jedes Jahr rund 10.000 Quadratmeter 
Gebäudefläche auf einen Zielwert von 50 kWh/qm*a Wä rmeverbrauch zu sanieren. 
 
7.2) Minimierung des Zuwachses beim Stromverbrauch 
Der Stromverbrauch ist seit 1995 um rund 16% gestie gen. Ursache für diese Entwicklung ist 
die intensivierte Nutzung – etwa durch die Erweiterung auf offenen Ganztag – und die erhö h-
te technische Ausstattung. Verbrauchssenkende Maßna hmen, wie z.B. der Einsatz von LED-
Beleuchtungen, konnten den Anstieg jedoch abmildern . Zudem sind durch den Neubau we i-
terer Gebäude in den nächsten Jahren weiter steigen de Verbräuche zu erwarten. Daher sind 
explizit Maßnahmen zu ergreifen, um diesen Zuwachs zu minimieren und auch die Verbrä u-
che zu senken. Hierzu zählen 
 
 
technische Maßnahmen wie der Einsatz von LED-Beleuchtung, Green IT etc. aber auch  
 nicht- und gering-investive Maßnahmen durch die Sensibilisierung und Aktivierung der 
kommunalen Mitarbeiter und der Gebäudenutzer  zu energiesparendem Verhalten 
 
7.3) Ausbau der Photovoltaik 
Für die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien st ellt der Ausbau der Photovoltaik zur Zeit 
das wichtigste Element dar. Diesen gilt es auch in den kommenden Jahren in erheblichem 
Maße und dabei orientiert an dem auf dem jeweiligen  Gebäude technisch maximal machb a-
ren weiter zu führen. Erforderlich ist ein 
Ausbau von mindestens jährlich 200 kWp. Zu prüfen 
ist dabei, wie dieser möglichst in Verbindung mit dem Aufbau von Gründächern als Maß-
nahme zur Klimafolgenanpassung kombiniert werden ka nn. 
 
7.4) „Grüne Wärme“ - Ausbau erneuerbarer Energien in der Wärmeve r-
sorgung 
Zusätzlich zu der Minimierung des Wärmebedarfs der Gebäude ist es auch erforderlich, die 
Wärmeversorgung der Gebäude im Konzern Stadt Münste r sukzessive auf erneuerbare Ene r-

gien umzustellen. Dies kann zum einen durch den – immissionsseitig im großstädtischen 
Raum begrenzten - Einsatz von Holz bei Heizungserneuerungen geschehen. Um aber quant i-
tative Erfolge zu erzielen, ist vor allem eine Dekarbonisierung in der leitungsgebundenen 
Energieversorgung (Fernwärme, Gas) erforderlich. Hierzu sollte eine entsprechende Stra tegie 
in Kooperation mit den Stadtwerken erarbeitet und v ertraglich fixiert werden. 
 
7.5) Sommerlicher Wärmeschutz 
Im Zuge der klimatischen Veränderungen wird das The ma des „sommerlichen Wärmeschu t-
zes“ sowohl bei Bestands - wie auch bei Neubauten zunehmende Bedeutung bekom men. 
Es soll daher ein entsprechender Maßnahmenkatalog von energieeffizienten insbesonder e 
passiven Maßnahmen zur Einhaltung des sommerlichen Wärmeschutzes entwickelt, in den 
Gebäudeleitlinien verankert und mit deren systemati scher Umsetzung begonnen werden. 
 
Projektträger  
Amt für Immobilienm a-
nagement 
Akteure 
KLENKO, Stadtwerke Mün s-
ter, Wohn + Stadtbau und 
weitere Konzerntöchter  
Zeitrahmen 
7.1) 2021 - 2030 
7.2) 2021 - 2030 
7.3) 2021 - 2030 
7.4) 2021 - 2030 
7.5) 2021 - 2030 
Gesamtkosten 
Insgesamt : 0 € 
7.1) 0 € 
7.2) 0 € 
7.3) 0 € 
7.4) 0 € 
7.5) 0 € 
THG-Einsparungen (t/a ) 
Insgesamt: 6.959 t/a 
7.1) 5.270 t/a 
7.2) 1.182 t/a 
7.3)    508 t/a 
7.4) 1.011 t/a 
7.5)        0 t/a 
 
 
 
Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
Erfolgsindikatoren 
• Anteil EE am Wärmeverbrauch  
• Stromverbrauch Gebäude pro 
Einwohner 
• Wärmeverbrauch/Einwohner  
• Energiekennwerte Wärme 
(kWh/m²)

Handlungsfeld  
Bauen und Sanieren 
 
Vom energieoptimierten zum  
ökologischen Bauen BS8 
Projektbeschreibung 
Es sollen Pilotprojekte in eigenen Wohn- und Nichtw ohn-Gebäuden zu „Energetisch und ök o-
logisch sanieren im Bestand und im Neubau" in Koope ration mit der Wohn + Stadtbau GmbH 
und dem Amt für Immobilienmanagement initiiert und mit ggf. städtischer Förderung umg e-
setzt werden, sowie die Aufber eitung der Erfahrungen auch für private „Laien -Vermieter" s i-
chergestellt werden. 
Als ein erstes Pilotprojekt wurde von der Wohn + St adtbau GmbH vorgeschlagen: 
 
8.1) Pilotprojekt zum ökologischen Bauen – Mehrgenerationenhaus und 
Kita auf dem Grundstück der ehemaligen Josefschule  
Ab 2021 entstehen durch die Wohn + Stadtbau GmbH au f dem Gelände an der Herman n-
straße ca. 50 Wohnungen nach dem Münsteraner Modell  SoBoMü. Das bedeutet, dass 60 
Prozent der Wohnungen öffentlich gefördert errichte t werden. Das Besondere an diesem 
Projekt ist der 
flächenschonende Umgang durch die drei Clusterwohnungen, in denen jeweils 
drei bis vier kleinere Zimmer an einem gemeinschaft lichen Wohn- und Essbereich angrenzen. 
Darüber hinaus wird es Gemeinschafts- und Büroräume  sowie eine Tiefgarage mit ca. 60 
Stellplätzen geben, die teilweise mit Ladestationen für Elektroautos und -fahrräder ausgesta t-
tet werden. Ein Mobilitätskonzept ist ebenfalls dur ch eine Kooperation mit dem Münsteraner 
Carsharinganbieter Stadtteilauto geplant. Die Kindertagesstätte wird n ach den aktuellen G e-
bäudeleitlinien der Stadt Münster errichtet und kan n somit einen Jahresheizwärmebedarf von 
unter 20 kWh/m2a  aufweisen. Zudem sind Außenwände und Decken in ein er Holzhybri d-
bauweise angedacht. Der Neubaukomplex wird nach dem  KfW 55 Standard errichtet und 
ökologische Baustoffe , wie z. B. Steinwolle als Fassadendämmmaterial, we rden in der weit e-
ren Planung geprüft. 
 
Projektträger  
Wohn + Stadtbau 
GmbH 
Akteure 
KLENKO, weitere Wo h-
nungsbaugesellschaften, 
Amt für Immobilienm a-
nagement 
Zeitrahmen 
2021 - 2023 
Gesamtkosten 
Insgesamt : 10.000 € 
 
THG-Einsparungen (t/a ) 
Insgesamt: 39 t/a 
 
Kriterienbewertung  Erfolgsindikatoren 
• Energiekennwerte der Pilotproje k-
te

Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
• Wohnfläche pro Bewohner vor 
und nach Maßnahme 
• Fahrleistung je Einwohner  
• Nutzung Car -Sharing pro Einwo h-
ner

Handlungsfeld  
Bauen und Sanieren 
Bauspezifische Schwerpunk t-
themen im Neubau und der Al t-
bausanierung kooperativ vora n-
bringen BS9 
Projektbeschreibung 
Sowohl bei dem Neubau wie auch bei der Sanierung vo n Gebäuden sind erhebliche Veränd e-
rungen im Vergleich zur bisherigen Planungs- und Ba upraxis erforderlich, um die Ziele des 
Masterplans 100% Klimaschutz für die Stadt Münster zu erreichen. 
Diese Veränderungsprozesse lassen sich am besten ge stalten, in dem von Anfang an die bei 
den jeweiligen Maßnahmen relevanten Akteure eingebu nden werden: 
 
9.1 Kooperationspartner und Stakeholder aktiv beteilige n 
In Münster sind in der Vergangenheit im Zuge der za hlreichen Projekte zur energetischen 
Gebäudesanierung vielfältige Kooperationen (Energie berater, Handwerker, Arbeitskreis Ne u-
bau, AltBauNeu, Umweltberatung, VZ, HWK, KH) entsta nden. Diese gilt es weiter in Form 
von 
Netzwerken und projektbezogenen Kooperationen zu „pflegen" und auszubauen.  
Zusätzlich soll die Einrichtung bzw. die Fortführun g eines  
 Arbeitskreises Neubau und eines 
 Arbeitskreises Vermieter/Mieter (im Rahmen des Projektes Kommun a-
ler.Klimaschutz.NRW) 
angestrebt werden. 
 
9.2 Debattenort „Klima-Diskurs Münster 2030" 
Zentrales Element der Beteiligung der für das Handl ungsfeld Bauen und Sanieren relevanten 
interessierten Fachöffentlichkeit soll der neu eing eführte Debattenort „Klima -Diskurs Mün s-
ter 2030" werden, bei dem in Diskussionsforen mit e xternen Fachreferenten strittige Themen 
wie  
 „Energetische Sanierung und bezahlbarer Wohnraum –  wirklich ein Widerspruch?“  
 „Verwendung nachhaltiger Baustoffe in der energetis chen Sanierung –  marktreif aber de n-
noch unbekannt?“  
 „Alleine auf 120 qm –  wie sehen Alternativen mit Akzeptanzpotenzial aus?“  
 „Weg von der Gießkanne –  zielgruppen- und gelegenheitsspezifische (Energie- )Beratung“  
diskutiert werden. 
Projektträger  
KLENKO 
Akteure 
Architekten, Bauträger, Pr i-
vate und professionelle 
Vermieter, Energieberater, 
Handwerker, VZ, HWK, KH, 
Hersteller 
Zeitrahmen 
9.1) 2021 - 2030 
9.2) 2023 - 2030

Gesamtkosten 
Insgesamt : 60.000 € 
9.1) 10.000 €  
9.2) 50.000 €  
THG-Einsparungen (t/a ) 
Insgesamt: 250 t/a 
9.1) 189 t/a 
9.2)   61 t/a 
 
 
Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
Erfolgsindikatoren 
• Energiekennwerte der Pilotproje k-
te 
• Wohnfläche pro Bewohner vor 
und nach Maßnahme 
• Fahrleistung je Einwohner  
• Nutzung Car-Sharing pro Einwohner

Handlungsfeld  
Energieversorgung 
und Erneuerbare 
Energien 
Den Einsatz erneuerbarer Energien 
bei privaten Haushalten fördern 
EE1 
 
Projektbeschreibung 
Die Förderung der Solarstromerzeugung und Solarstro mnutzung bei der Zielgruppe der priv a-
ten Haushalte steht im Mittelpunkt der Maßnahme. Hi erzu werden Initiativen und Kampagnen 
entwickelt sowie innovative Angebote zur Beteiligun g und gemeinsamen Nutzung gefördert 
und umgesetzt. Hierzu gehören insbesondere folgende  Teilmaßnahmen:  
 
1.1 Umfeld Solarenergie durch Solarkampagne und Sol arinitiative fördern 
Die städtische Solarkampagne informiert über versch iedene Möglichkeiten zur Wärme- und 
Stromerzeugung aus Sonnenenergie mit den aktuellen Fördermöglichkeiten sowie den Mö g-
lichkeiten der dezentralen Stromspeicherung anhand praktischer Einsatzbeispiele. Um breite 
Teile der Bevölkerung für das Thema Solarenergie zu  sensibilisieren, wird ein neues Solarp o-
tenzialkataster umgesetzt sowie die Kampagne intens iviert und ausgebaut.  
 
1.2 Innovative Betreiber- und Beteiligungsmodelle f ördern und umsetzen 
Das Beteiligungsmodell "Unsere Münster Energie" der  Stadtwerke Münster fördert bisher 
Angebote zur Nutzung erneuerbarer Energien im Strom mix. Die Genossenschaft macht aus 
Befürwortern Umsetzer der Energiewende und unterstü tzt damit aktiv eine umweltfreundl i-
che Energieproduktion in der Region Münster, indem sie Bürgerin(innen) über die Mitglie d-
schaft eine Teilhabe ermöglicht.  
 
 
 
Projektträger  
 
KLENKO, Stadtwerke 
Münster 
 
 
Akteure 
 
Unsere Münster Energie eG 
 
 
Zeitrahmen 
 
1.1) 2021 - 2030 
1.2) 2022 - 2030 
 
 
Gesamtkosten 
 
Insgesamt : 245.000 € 
1.1) 110.000 € 
1.2) 135.000€  
 
 
THG-Einsparungen (t/a ) 
 
Insgesamt: 1.2 70 t/a 
1.1) 280 t/a 
1.2) 990 t/a

Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
 
 
Erfolgsindikatoren 
 
 Anteil EE am Gesamtstromve r-
brauch 
 Anteil EE am Stromverbrauch 
privater Haushalte 
 Anteil des genutzten Dächerp o-
tenzials

Handlungsfeld  
Energieversorgung 
und Erneuerbare 
Energien 
Erneuerbare Energien in der Immob i-
lienwirtschaft, Industrie und Gewe r-
be fördern 
EE2 
Projektbeschreibung 
Die Förderung Erneuerbarer Energien in der Immobili enwirtschaft sowie auf Liegenschaften 
in den Sektoren Gewerbe und Industrie ist Gegenstan d der Maßnahme.  
 
2.1 Errichtung von PV Anlagen auf großflächigen Woh nimmobilien 
Großflächige Gebäude, wie Gewerbeimmobilien und Meh rfamilienhäuser, bieten die größten 
Potenziale zur Errichtung von Photovoltaikanlagen i n Münster. Häufig sind hier Eigentum und 
Nutzung nicht in einer Hand, da es sich in der Rege l um Mietobjekte handelt. Damit müssen 
geeignete Wege gefunden werden, um Photovoltaikanla gen zur Eigenverbrauchsdeckung auf 
den Gebäuden betreiben zu können. Geeignete Modelle  sind z.B. Mieterstrommodelle. In 
Mieterstrommodellen wird durch den Vermieter/Eigent ümer lokal erzeugter Strom an die 
Mieter verkauft. Mieter können so lokal erzeugten S trom aus erneuerbaren Energien bezi e-
hen, die Energieerzeugungsanlage (z. B.: Photovolta ik und/oder KWK-Anlage) wird durch die 
Einnahmen finanziert. Damit wird eine Ausweitung de s Mieterstrom-Projektes der Stadtwe r-
ke Münster, das bisher auf eine Belieferung von KWK -Strom begrenzt ist, angestrebt.  
 
Mieterstrom für Laienvermieter: Laienvermieter steh en beim Mieterstrommodell vor beso n-
deren energierechtlichen und organisatorischen Hürd en. Das Projekt hat zum Ziel, die Hürden 
durch die Entwicklung eines übertragbaren Leitfaden s mit Vertragsmustern zu senken. K o-
operationspartner für das Projekt sind z.B. Mieter-  oder Vermieterverbände (z.B. Haus und 
Grund). Hierdurch wird die Systemintegration erneue rbarer Energien vorangetrieben und die 
regionale Wertschöpfung erhöht.  
 
2.2 Errichtung von PV Anlagen auf großflächigen Gew erbeimmobilien   
Für Unternehmen, die in eigenen Liegenschaften täti g sind, bieten sich reine Eigenve r-
brauchsanlagen aus eigener Finanzierung an oder abe r die Beteiligung der Mitarbeitenden 
über sogenannte Mitarbeiteranlagen. Hier wird, ähnl ich wie bei Bürgerenergieanlagen, die 
Finanzierung über eingezahltes Kapital der Anteilse igner gedeckt. Geeignete Modelle sollen 
im Hinblick auf ihre Machbarkeit geprüft und in die  Breite getragen werden. Auch über städt i-
sche Angebote wie Münsters Allianz für Klimaschutz und die Startberatung Energieeffizienz 
soll im Rahmen der Beratungsleistungen der Ausbau v orangetrieben werden.  
 
 
 
Projektträger  
 
KLENKO, Stadtwerke 
Münster 
 
 
Akteure 
 
Wirtschaftsförderung, IHK , 
Unternehmen, Mieter- und 
Vermieterverbände 
 
 
Zeitrahmen 
 
2.1) 2021 – 2030 
2.2) 2021 - 2030

Gesamtkosten 
 
Insgesamt : 150.000 € 
2.1) 100.000 € 
2.2) 50.000 € 
 
 
 
THG-Einsparungen (t/a ) 
 
Insgesamt: 730 t/a 
2.1) 180 t/a 
2.2) 550 t/a 
 
 
Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
 
 
Erfolgsindikatoren 
 
 Anteil EE am Gesamtstromve r-
brauch 
 Anteil EE am Stromverbrauch 
GHD+Industrie 
 Anteil des genutzten Dächerp o-
tenzials

Handlungsfeld  
Energieversorgung 
und Erneuerbare 
Energien 
Vernetzung der für erneuerbare 
Energien relevanten Akteure in 
Münster und im Umland stärken 
EE3 
Projektbeschreibung 
Die Maßnahme bündelt Aktivitäten zur besseren Verne tzung von Akteuren aus dem Bereich 
der erneuerbaren Energien. Dazu gehört insbesondere  die Bündelung von Aktivitäten mit 
Akteuren aus dem Münsterland zur Verbesserung der S tadt-Umland Beziehung bei der Nu t-
zung erneuerbarer Energieressourcen. Teilmaßnahmen sind: 
 
3.1 Netzwerke zum Ausbau und Förderung erneuerbarer  Energien 
Die Vernetzung der Akteure zum Ausbau und Förderung  der erneuerbaren Energien in Mün s-
ter soll intensiviert und ausgebaut werden. Dazu ge hört z.B. die Vernetzung der Akteure aus 
dem Konzern Stadt und wichtigen Akteure der Wohnung swirtschaft. Hier sollen geeignete 
Formate dauerhaft eingeführt werden (z.B. Lenkungsg ruppe Erneuerbare Energien). Ziel ist, 
die Rahmenbedingungen für den Ausbau der erneuerbaren  Energien durch den Austausch 
über Initiativen, Potenziale und Projekte zu verbes sern. Das bestehende Solarnetzwerk im 
Bereich Solarenergie soll weiter ausgebaut und inte nsiviert werden. Durch Schwerpunktt ref-
fen zwischen allen Mitwirkenden (Wohnungsgesellscha ften, Landwirtschaft, BLB, Uni ....) 
wird die Transparenz verbessert, Innovationen werde n angeregt und gegenseitiges Verstän d-
nis bei Umsetzungsproblemen geweckt. Die Schwerpunk ttreffen werden intensiviert und 
ausgebaut. Der Energiestammtisch wird fortgeführt u nd intensiviert.  Der Energiestammtisch 
besteht aus dem NRW-Landesverband der Deutschen Ges ellschaft für Sonnenenergie e.V. 
(DGS NRW), der EnergieAgentur.NRW, der Stadt Münste r sowie der Verbraucherzentrale 
NRW. Interessierte können beim Energiestammtisch ih re Fragen und eigenen Erfahrungen 
rund um die Themen erneuerbare Energien und Energie effizienz mit Gleichgesinnten und E x-
perten diskutieren und – wo gewünscht – ihr persönliches Netzwerk knüpfen.  
 
3.2 Kampagne Analog ohne EEG 
Für viele PV-Anlagen endet die Vergütung durch das EEG zeitnah. Für den weiteren wir t-
schaftlichen Betrieb dieser Anlagen ohne Marktprämi e gibt es verschiedene Möglichkeiten. 
Die Kampagne wird über die Möglichkeiten informiere n und Lösungen aufzeigen. 
 
3.3 EE-Strom-Produkt “Münster:regional“  
Die Stadtwerke Münster verfügen bereits über ein Ök ostrom Produkt. Das Stromprodukt 
"Münster:regional" soll gezielt erzeugten Strom aus  dem Münsterland vermarkten. Das Ang e-
bot ist ein weiterer Anreiz für den Wechsel zu eine m grünen Stromprodukt. Der Vertrieb von 
Münsteraner EE-Strom, welcher aus Windenergie, PV-A nlagen oder Biogasanlagen erzeugt 
wird, fördert den Verbrauch erneuerbar erzeugten St roms auf dem Stadtgebiet von Münster. 
 
3.4 Wasserstoff Modellregion 
Der Kreis Steinfurt wird in Zukunft größere Mengen Wasserstoff aus Windkraft erzeugen und 
erarbeitet hierfür ein Konzept. Infolge der Erarbei tung des Konzepts zum Ausbau klimasch o-

nender Wasserstofftechnologie, soll der Einsatz zur  Verwendung des Wasserstoffs im mün s-
teraner Mobilitätssektor geprüft und angestoßen wer den. 
 
 
Projektträger  
 
KLENKO, Stadtwerke 
Münster 
 
 
Akteure 
 
Solarnetzwerk, Lenkung s-
gruppe Erneuerbare Ene r-
gien, Energiestammtisch 
 
 
Zeitrahmen 
 
3.1) 2021 – 2030 
3.2) 2021 – 2030 
3.3) 2021 – 2030 
3.4) 2021 - 2025 
 
 
Gesamtkosten 
 
Insgesamt : 100.000 € 
3.1) 25.0 00 € 
3.2) 25.0 00 € 
3.3) 25.0 00 € 
3.4) 25.0 00 € 
 
 
THG-Einsparungen (t/a ) 
 
Insgesamt: 4.9 50 t/a 
3.1) 1.300 t/a 
3.2) 2.350 t/a 
3.3) 1.300 t/a 
3.4) 0 t/a 
 
 
Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
 
 
Erfolgsindikatoren 
 
 Ausbaurate EE Stadt Münster / 
Umland 
 Anteil EE am Gesamtstromve r-
brauch 
 Anteil Anlagen ohne EEG-
Förderung 
 Anteil PtH Mobilität

Handlungsfeld  
Energieversorgung 
und Erneuerbare 
Energien 
PV Freiflächen Strategie  
EE4 
Projektbeschreibung 
Große Potenziale zur Erzeugung von Solarstrom liege n in der Nutzung von Freiflächenpote n-
zialen. Die Maßnahme bündelt Projekte zum Ausbau er neuerbarer Energien in der Freifläche 
mit dem Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien an d er gesamtstädtischen Energieversorgung 
zu erhöhen. Potenziale sind z.B.:  
 
Landwirtschaftlich genutzte Flächen entlang von Ver kehrsstraßen: Die Flächen können als 
Standorte für PV-Freiflächenanlagen genutzt werden.  In einer groben Flächenanalyse wurden 
bereits mögliche Standorte in Münster definiert, be i denen die wenigsten raumordnerischen 
und naturschutzfachlichen Einschränkungen vermutet werden. Das theoretische Potenzial 
liegt bei 47 MW. Zusätzlich zu den Flächen entlang der Verkehrsflächen können die Solarp o-
tenziale von Park & Ride Anlagen geprüft werden. Au f Grundlage der groben Analyse sollen 
konkrete Projektpotenziale identifiziert und die sp ezifischen Voraussetzungen für die Erric h-
tung von Freiflächenanlagen geprüft werden. Ziel is t die möglichst umfassende Ausnutzung 
der machbaren Potenziale.  
 
Deponieflächen: Neben landwirtschaftlich genutzten Flächen können z.B. auch Deponiefl ä-
chen genutzt werden. Derzeit ist auf dem Deponiekör per in Coerde eine 1,14 MWp Anlage 
mit 4.500 PV-Modulen installiert. Die West- und Ost seite der Deponie ist noch unbebaut 
(freie Fläche ca. 74.000 m²). Das Potenzial soll ge hoben werden.  
 
 
 
Projektträger  
 
KLENKO, Stadtwerke 
Münster 
 
 
Akteure 
 
Stadtplanungsamt, Bauor d-
nungsamt, Abfallwir t-
schaftsbetrieb 
 
 
Zeitrahmen 
 
2021-2025 
 
 
Gesamtkosten 
 
Insgesamt : 40.000 € 
 
 
 
THG-Einsparungen (t/a ) 
 
951 t/a 
 
Kriterienbewertung  
 
Erfolgsindikatoren

Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
 
 
 Anteil PV-Freifläche an Freifl ä-
chenpotenzial 
 Anteil Freiflächen-PV an EE-
Erzeugung 
 Anteil Freiflächen-PV an Stro m-
verbrauch

Handlungsfeld  
Energieversorgung 
und Erneuerbare 
Energien 
Ausbau der Fernwärme in der Fläche 
und Transformation auf Erneuerbare 
Energien und Low-Ex-Systeme 
EE5 
Projektbeschreibung 
Die Maßnahme fördert den Ausbau des bestehenden Fer nwärme-Netzes im Umfeld vorha n-
dener Fernwärmetrassen durch die Stadtwerke. Hierzu  soll der Anteil erneuerbarer Energien 
bei der Fernwärmeversorgung erhöht sowie effiziente re, niedrigere Temperaturniveaus beim 
Betrieb erreicht werden. Teilmaßnahmen sind:  
 
5.1 Energienutzungsplanung 
Ein Energienutzungsplan (oder ein integriertes Wärm enutzungskonzept) beinhaltet die Erste l-
lung eines Wärmekatasters, also die quantitative Er fassung der räumlichen Ist-Situation der 
Wärmequellen und Wärmesenken sowie der Potenziale e rneuerbarer Wärmeenergien im 
Stadtgebiet. Der Energienutzungsplan dient der Stad tplanung als eine Grundlage bei der B e-
standsentwicklung und beim Neubau. Ebenso kann schn ell überprüft werden, ob sich Inve s-
torenprojekte sinnvoll in das angestrebte energetis che Gesamtkonzept fügen.  
 
5.2 Strategiekonzept für den Wärmemarkt 
Das bestehende Strategiekonzept für den Wärmemarkt bildet die übergeordnete Klammer für 
die Münsteraner Aktivitäten in diesem Sektor und so rgt dafür, dass einzelne Projekte aufe i-
nander abgestimmt sind. Das Fernwärmenetz der Stadt werke Münster kann durch Ausbau 
erweitert und verdichtet und so eine bessere Auslas tung der gesamten Infrastruktur erreicht 
werden. Priorität hat die Nachverdichtung. Zusätzli ch zur Nachverdichtung ergeben sich P o-
tenziale für den Aufbau von Nahwärmenetzen mit eine m zusätzlichen Wärmeerzeuger für die 
Netzstützung. Diese sollten, wenn möglich und wirts chaftlich tragbar, auf Basis erneuerbarer 
Energien erfolgen. Teil des Strategiekonzepts ist z udem der Ausbau dezentraler Kraft-Wärme-
Kopplung (KWK). Das Konzept soll unter Klimaschutza spekten und den sich verändernden 
Rahmenbedingungen fortlaufend weiterentwickelt werd en.  
 
5.3 Fern- und Nahwärme werden grün - Einspeisung er neuerbarer Wärme 
in die leitungsgebundene Wärmeversorgung 
Der Anteil erneuerbarer Energien an der Fernwärmeve rsorgung soll durch die differenzierte 
Ausnutzung von Potenzialen erneuerbarer Wärmequelle n gesteigert werden. In Industrieg e-
bieten, die nicht an das Fernwärmenetz angeschlosse n sind, lohnt sich die Erhebung der 
Wärmequellen und Wärmesenken, um das Potenzial eine s Abwärmeverbundes zu unters u-
chen. Potenziale für Wärmeverbünde in Gewerbegebiet en könnten im Rahmen von Klim a-
schutzteilkonzepten „Klimaschutz in Industrie - und Gewerbegebieten“ erhoben werden. A n-
tragsberechtigt sind hierfür nicht nur Kommunen, so ndern auch die Betriebe als Zusamme n-
schluss selbst. Im Bereich von Neubaugebieten mit v erdichtetem Wohnraum, die keinen A n-
schluss an das Fernwärmenetz erhalten, soll geprüft  werden, ob der Einsatz von großfläch i-
ger Solarthermie möglich und wirtschaftlich ist. Üb er Wärmepumpeneinsatz könnte die Wa s-
serwärme aus dem Dortmund-Ems-Kanal für Wärmesenken  in der Nähe des Kanals (bspw.

Neubauten im Bereich "Hafen Münster") nutzbar gemac ht werden. Die Art der Umweltwä r-
menutzung ist noch nicht erprobt und daher als expe rimentell anzusehen. Die Nutzung von 
Abwasserwärme wurde in Münster bereits mehrfach unt ersucht und ist bisher wegen fe h-
lender Wirtschaftlichkeit nicht in Betracht gekomme n. Da diese Technik jedoch immer we i-
terentwickelt wird, sollte in regelmäßigen Abstände n geprüft werden, ob z. B. bei anstehe n-
den Kanalsanierungen Potenziale zum Einbau von Wärm etauschern bestehen. In einem Pilo t-
projekt soll dann die weitere Nutzung evaluiert wer den. Tiefengeothermie bildet prinzipiell 
eine gute Möglichkeit zur Gewinnung erneuerbarer Wä rme. Bei geeigneten Standorten ist 
sogar Stromgewinnung möglich. In netzfernen Bereich en könnte untersucht werden, ob Ti e-
fengeothermie eine Möglichkeit zur Versorgung von N ahwärmeinseln darstellt. 
. 
 
 
Projektträger  
 
Stadtwerke Münster 
 
 
Akteure 
 
KLENKO, Unternehmen, 
Stadtplanung 
 
 
Zeitrahmen 
 
5.1) 2025 - 2030 
5.2) 2022 – 2026 
5.3) 2022 - 2030 
 
 
Gesamtkosten 
 
Insgesamt : 164.000 € 
5.1) 54.000€  
5.2) 55.000€  
5.3) 55.000€  
 
 
THG-Einsparungen (t/a ) 
 
Insgesamt: 2.110 t/a 
5.1) 470 t/a 
5.2) 1.180 t/a 
5.3) 460 t/a 
 
 
Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
 
 
Erfolgsindikatoren 
 
 Anteil Fernwärme am Gesamt-
wärmeverbrauch (einzelner Sek-
toren) 
  Anteil EE und LowEx an Fern-
wärmebezug

Handlungsfeld  
Energieversorgung 
und Erneuerbare 
Energien 
Systemintegration Erneuerbare 
Energien in die städtische Energi e-
versorgung mit Power to X  
EE6 
Projektbeschreibung 
Die Substitution fossiler Energieträger durch erneu erbare Energien ist ein zentraler Erfolg s-
faktor zur Reduktion der Treibhausgasemissionen. Di e Sektorkopplung ermöglicht die Integr a-
tion von Strom aus erneuerbaren Energien in das ges amtstädtische Energieversorgungssy s-
tem mit dem Ziel, fossile Energieträger in den Sekt oren Wärme und Verkehr zu ersetzen 
(Power to X). Die Maßnahme zielt darauf ab, die Sys temintegration von Strom aus erneuerb a-
ren Energien in Power to X Prozessen voranzutreiben  und in die Umsetzung zu bringen. Tei l-
maßnahmen sind:  
 
6.1 Entwicklungsstrategie Münsteraner Netze und Hyb rider Netzknote n-
punkte 
Die Entwicklungsstrategie baut auf der Wärmestrateg ie auf und beschreibt die räumliche und 
technische Entwicklung sowohl der Wärme- als auch d er Erdgasnetze in Münster und legt vor 
dem Hintergrund der Modernisierungs- und Sanierungs zyklen Aus-, Rück- und Umbaugebiete 
fest. Ergänzt werden soll die Strategie um Ansätze zur Bildung von Knotenpunkten als infr a-
strukturelle Voraussetzung zur Sektorkopplung. 
 
6.2 Grundlagenstudie gasbasierte Objektversorgung m it synthetischem 
Gas 
Bis zum Jahr 2050 ist eine schrittweise Umstellung von fossilem Erdgas auf synthetische 
Gase zu erwarten. Auf Grund der damit verbundenen U mstellungsprozesse und möglicher 
Risiken im Gasbezug sowie der sicheren Bereitstellu ng des synthetischen Gases ist es ger a-
de für die inhomogene Objektversorgung wichtig, das  Thema rechtzeitig konzeptionell zu b e-
arbeiten. Die Grundlagenstudie soll den Stand der T echnik aufarbeiten und Entwicklungssz e-
narien für die Infrastrukturentwicklung und den Geb äudebestand in Münster beschreiben.  
 
6.3 Energiespeicherung zur sektoralen Vernetzung (P ower to gas/Power 
to heat)  
Eingebunden in die „Entwicklungsstategie Münsteraner Netze und Hybride Knotenpunkte“ 
ist der gezielte Aufbau von Speichersystemen zur Se ktorkopplung erforderlich. Die Potenziale 
für Power to gas und Power to heat sowie die damit verbundenen Speichersysteme sollen 
identifiziert und über erste Pilotprojekte schrittw eise in das Münsteraner Versorgungskonzept 
integriert werden.  
 
6.4 Smart Energy 
Die Maßnahme zielt darauf ab, Ausgleichsoptionen de s Lastmanagement durch virtuelle Ve r-
netzung von Verbrauchern und Erzeugern im Stromsekt or zu nutzen und das Netz zu entla s-
ten. Dies kann bspw. Durch die flächendeckende Inst allation von SmartMetern erfolgen.  
.

Projektträger  
 
Stadtwerke Münster 
 
 
Akteure 
 
KLENKO, Unternehmen, 
Anlagenbetreiber von E r-
neuerbaren-Energien 
 
 
Zeitrahmen 
 
6.1) 2025 – 2030 
6.2) 2025 – 2030 
6.3) 2025 - 2030 
6.4) 2022 - 2030 
 
 
Gesamtkosten 
 
Insgesamt : 222.000 € 
6.1) 54.000 €  
6.2) 54.000 €  
6.3) 54.000 € 
6.4) 60.000 €  
 
 
THG-Einsparungen (t/a ) 
 
Insgesamt: 2.4 57 t/a 
6.1) 0 t/a 
6.2) 0 t/a 
6.3) 0 t/a 
6.4) 2.457 t/a 
 
 
Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
 
 
Erfolgsindikatoren 
 
 Anteil alternativer Energieb e-
reitstellung (PtX) am Energiemix 
(Strom/Wärme)

Handlungsfeld  
Energieversorgung 
und Erneuerbare 
Energien 
Urbane Energielösungen für die 
Münsteraner Quartiere  
(Bestand und Neubau) 
EE7 
Projektbeschreibung 
Das Quartier fasst Menschen zusammen, die in vergle ichbaren Verhältnissen leben und äh n-
liche Anforderungen haben. Die Wohngebäude stehen i n einem städtebaulichen Zusamme n-
hang und sind hinsichtlich ihres Baualters und der technischen Ausstattung ähnlich. Eine b e-
sondere Chance liegt in urbanen Energielösungen für  die Quartiere. Dezentrale erneuerbare 
Erzeugungsstrukturen und Verbraucher werden miteina nder vernetzt, die Sektoren Strom, 
Wärme, Mobilität gekoppelt und lokale, digitale Die nstleistungsangebote entwickelt. Gleic h-
zeitig muss die Infrastruktur angepasst und weitere ntwickelt werden. Erforderlich sind intell i-
gente und skalierbare Lösungen unter Beteiligung de r Akteure im Quartier. Die Maßnahme 
zielt darauf ab, intelligente urbane Energielösunge n für die Münsteraner Quartiere zu entw i-
ckeln, die konzeptionellen und infrastrukturellen R ahmenbedingungen zu schaffen und im 
Rahmen von Reallaboren zu testen.  
 
7.1 Nachbarschaftswärme - private Nahwärmeversorgun g im urbanen 
Umfeld 
Insbesondere in verdichteten Blockrandstrukturen ka nn die nachbarschaftliche Organisation 
der Wärmeversorgung sinnvoll sein. Ausgehend von de r Heizungsanlage eines Gebäudes 
werden die direkten Nachbarn mit Wärme versorgt. Di eses Modell kann sowohl privat als 
auch als gewerbliches Contractingmodell organisiert  werden. Gerade in Gebäudebeständen 
mit älteren Heizungsanlagen können so schnell Effiz ienz- und Kostenvorteile gehoben we r-
den. Bestehende Contracting Angebote der Stadtwerke  Münster, die sich aktuell vor allem 
auf gewerbliche Kunden beziehen, sollen auf das Mod ell der Nachbarschaftswärme übertr a-
gen und ausgebaut werden. Hierfür ist insbesondere die Entwicklung eines übertragbaren 
Betreibermodells erforderlich.  
 
7.2 Stadtteilnetze für Münster 
Die Grundidee ist ein, von den Bürgern, der Stadt M ünster und den Stadtwerken gemeinsam 
getragenes Stadtteilnetz in geeigneten Quartieren u nd eine offene Plattform für den Handel 
von lokal erzeugter Wärme und Strom mit erneuerbare n Energien. Das Modell trennt die 
Wärmenetze von den Versorgungsanlagen wirtschaftlic h und rechtlich. Eine quartierbezogene 
Netzgesellschaft investiert in den Netzaufbau und e rmöglicht den Bürgern eine Beteiligung 
als Netzteilnehmer und Netzanleger (bspw. über Unse re Münster Energie eG). Erzeuger am 
Netz, ob Wohnungsbaugesellschaft, Stadtwerk oder pr ivater Investor können Wärmeübe r-
schüsse in das Netz einspeisen, Abnehmer erhalten W ärme aus dem Netz. Das transparente 
Modell fördert die Akzeptanz für grundlegende infra strukturelle Umbauten im Quartier.   
 
7.3 Kalte-Nahwärme für Neubausiedlungen 
In Neubausiedlungen lohnt sich der Aufbau eines Erd gasnetzes in der Regel nicht mehr. Kalte 
Nahwärme kann eine geeignete Versorgungsinfrastrukt ur für Neubaugebiete sein. Neuba u-

gebiete in Münster sollen daher grundsätzlich mit N ahwärmenetzen in Anlehnung an die Fö r-
derkriterien für Wärmenetze 4.0 ausgelegt und zu mi ndesten 50 % aus erneuerbaren Ene r-
gien gespeist werden.  
 
7.4 Urbanes Energiemanagement 
Der Eigenverbrauch lokal erzeugter erneuerbarer Ene rgien soll durch ein geeignetes Ene r-
giemanagement auf Ebene der Stadtteile/Quartiere op timiert werden. Mit der Maßnahme 
wird die sektorübergreifende Steuerung und Speicher ung der erneuerbaren Energieflüsse im 
Stadtteil/Quartier zur Steigerung der Eigenversorgu ng mit erneuerbaren Energien aktiv unte r-
stützt und eine wesentliche Schnittstelle zwischen Energieerzeugung, Speicherung und 
Energienutzung geschlossen. Es wird ein Konzept ent wickelt und pilothaft getestet.  
 
7.5 Klimaneutrales Quartier  
In Münster wird in den kommenden Jahren die Bautäti gkeit erheblich zunehmen. Zahlreiche 
Neubauprojekte bieten die Chance, ein klimaneutrale s Quartier von der Konzeption über die 
Planung bis zur Baumaßnahme zu errichten. Besonders  Baufelder in den außenliegenden 
Stadtteilen bieten die ausreichende Größe, um eine möglichst hohe Energieautarkie zu erre i-
chen. Ein besonderer Fokus soll auf der Entwicklung  der Infrastruktur liegen. Dazu gehören 
Wärme- und Stromversorgung aus erneuerbaren Energie n. Über Speicherung sind Las t-
schwankungen auszugleichen.  
. 
 
 
Projektträger  
 
Stadtwerke Münster 
 
 
Akteure 
 
KLENKO, Wohn + Stadtbau, 
Wohnungsbaugesellscha f-
ten, Unsere Münster Ene r-
gie eG 
 
 
Zeitrahmen 
 
7.1) 2023 – 2028 
7.2) 2026 – 2030 
7.3) 2024 – 2030 
7.4) 2027 – 2030 
7.5) 2023 - 2027 
 
 
Gesamtkosten 
 
Insgesamt : 300.000 € 
7.1) 34.000 €  
7.2) 36.000 €  
7.3) 34.000 €  
7.4) 36.000 €  
7.5) 160.000 €  
 
 
THG-Einsparungen (t/a ) 
 
Insgesamt: 28. 480 t/a 
7.1) 410 t/a 
7.2) 9.490 t/a 
7.3) 4.850 t/a 
7.4) 400 t/a 
7.5) 13.330 t/a 
 
 
Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
 
 
Erfolgsindikatoren 
 
 Anteil Fernwärme am Gesam t-
wärmeverbrauch des Quartiers 
(und einzelner Sektoren) 
 Anteil EE und LowEx an Fer n-
wärmebezug

Handlungsfeld  
Energieversorgung 
und Erneuerbare 
Energien 
Dezentraler Energiepark 
EE8 
Projektbeschreibung 
Auf Grundlage einer Machbarkeitsstudie wird das Kon zept eines dezentralen Energieparks in 
die Umsetzung gebracht. Die Machbarkeitsstudie schl ägt eine dezentrale Herangehensweise 
vor, die das Entsorgungszentrum (EZM), in Zusammenh ang mit den Rieselfeldern, als einen 
Hauptstandort mit dem Thema Energieerzeugung und Bi ldung, neben weiteren Standorten im 
gesamten Stadtgebiet, definiert. Aufgrund der dezen tralen Gestaltung kann sich Münster d a-
bei den zukünftigen Entwicklungen und Herausforderu ngen der Energiewende dynamisch 
anpassen. Das Gebiet um das Industriegebiet Hessenw eg mit dem angrenzenden EZM und 
der Biologischen Station Rieselfelder nimmt dabei e ine zentrale Aufgabe bei der Entwicklung 
und den Aufbau der Aktivitäten ein. Die Bündelung b estehender Kompetenzen und die En t-
wicklung neuer Querschnittsthemen führen dazu, dass  sich der dezentrale Energiepark von 
derzeit bestehenden Energieparks deutlich abgrenzt und ein auf das gesamte Stadtgebiet 
bezogenes zukunftsfähiges Konzept aufzeigt.  
. 
 
 
Projektträger  
 
KLENKO 
 
 
Akteure 
 
Entsorgungszentrum Mün s-
ter, Biologische Station Ri e-
selfelder, Stadtwerke Mün s-
ter, Wirtschaftsförderung 
 
 
Zeitrahmen 
 
2021 - 2025 
 
 
Gesamtkosten 
 
Insgesamt : 30.000 € 
 
 
 
THG-Einsparungen (t/a ) 
 
867 t/a 
 
 
Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
 
 
Erfolgsindikatoren 
 
 Entwicklung Machbarkeitsst u-
die und Konzept Energiepark 
 Übertragbarkeit des Konzepts

Handlungsfeld  
Klimaschonende 
Entscheidungen 
Prinzip der klimafreundlichen En t-
scheidungen in der Verwaltung ve r-
ankern 
KE 1 
Projektbeschreibung 
Die Maßnahme zielt darauf ab, neben den technischen  Klimaschutzstrategien, klimaschone n-
de Entscheidungen und klimaschonendes Verhalten als  zusätzliche, gleichberechtigte Strat e-
gieelement in die gesamtstädtischen Prozesse einzuf ühren. Ziel ist die Verankerung des Pri n-
zips der klimaschonenden Entscheidungen in der Verw altung: Durch die bewusste Integration 
des Klimaschutzes in das alltägliche Verwaltungshan deln werden klimaschonende Entsche i-
dungsprozesse intern wie extern aktiv gefördert. Ei n Beispiel für eine verwaltungsinterne 
Informationsveranstaltung könnte ein Klimasalon als  Instrument zur verstärkten Aktivierung 
der Stadtverwaltung sein. Der Klimasalon ist eine V eranstaltungsreihe, die Mitarbeiterinnen 
und Mitarbeiter in einem informellen Rahmen zusamme nbringt. Sie werden über die Klim a-
schutzaktivitäten der Stadt Münster informiert und eingeladen, eigene Ideen zu entwickeln 
und (ähnlich des innerbetrieblichen Vorschlagsmanag ements) einzubringen. Vorbildliche Pr o-
jekte und Initiativen können präsentiert und Aktion en zur Aktivierung und Mobilisierung 
durchgeführt werden. Neben der Integration klimafre undlichen Verhaltens in den jeweiligen 
spezifischen Arbeitsbereich, geht es auch um die Au sbildung von Beratungskompetenzen 
innerhalb der Verwaltung. Der Klimasalon ist eine M öglichkeit, Verbündete für Klimaschut z-
themen in den Dezernaten zu identifizieren (Change Agents) und damit den Prozess zu vera n-
kern. 
 
 
 
 
Projektträger  
 
KLENKO 
 
 
Akteure 
 
Fachämter und Tochterg e-
sellschaften der Stadt 
Münster 
 
 
Zeitrahmen 
 
2021-2026 
 
 
Gesamtkosten 
 
Insgesamt : 44.000 € 
 
 
 
THG-Einsparungen (t/a ) 
 
1.898 t/a 
 
 
Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
 
 
Erfolgsindikatoren 
 
 Anzahl durchgeführter Inform a-
tionsveranstaltungen und Tei l-
nehmer 
 Anzahl entwickelter bzw. u m-
gesetzter Ideen

Handlungsfeld  
Klimaschonende 
Entscheidungen 
Bedürfnisse und Anforderungen der 
Bürger aufnehmen 
KE 2 
Projektbeschreibung 
Die Transformation der Bürgergesellschaft, hin zu k limaschonendem Verhalten ist ein lan g-
fristiger Prozess. Auf diesem Weg ist es erforderli ch, Bedürfnisse und Anforderungen der 
Bürger regelmäßig zu erfassen und die Wirkung von M aßnahmen und Angeboten zu testen. 
Die Maßnahme bündelt Aktivitäten zur regelmäßigen B ürgerbefragung.  
 
2.1 Bürgerbefragung zum klimaschonenden Verhalten r egelmäßig durc h-
führen 
Es werden regelmäßige Formate zur Bürgerbefragung d urchgeführt. Ziel ist es, Wünsche und 
Anforderungen an den Klimaschutz in Münster sowie F ragen der grundsätzlichen Akzeptanz 
einzelner Maßnahmen oder Ansätze herauszuarbeiten. Geeignete Formate sind zum Beispiel 
Online-Befragungen. Die Bürgerbefragung kann zum Be ispiel über ein kommunales Online-
Panel (Bürgerplattform) erfolgen. Das Format ermögl icht die systematische Auswertung im 
Hinblick auf Milieus, Geschlecht und Lebensstil und  bietet damit eine zentrale strategische 
Basis für die städtischen Klimaschutzaktivitäten.  
 
2.2 Städtische Bürgerbefragungen auswerten und um B austein Klim a-
schutz ergänzen 
Im Konzern Stadt werden bereits jetzt vielfältige F ormate der Bürgerbefragung durchgeführt. 
Die Ergebnisse bestehender Bürgerbefragungen sollen  im Hinblick auf ihre Relevanz für kl i-
maschonendes Verhalten ausgewertet und, wo sinnvoll , zukünftige Befragungen um Aspekte 
des klimaschonenden Verhaltens erweitert und ausgeb aut werden. 
 
 
 
Projektträger  
 
KLENKO 
 
 
Akteure 
 
Bürgerinnen und Bürger der 
Stadt Münster 
 
 
Zeitrahmen 
 
2.1) alle 2 Jahre 
2.2) 2021-2030 
 
 
Gesamtkosten 
 
Insgesamt : 50.000 € 
2.1) 50.000 € 
2.2) 0 € 
 
 
THG-Einsparungen (t/a ) 
 
Insgesamt: 328 t/a 
2.1) 164 t/a 
2.2) 164 t/a 
 
Kriterienbewertung  
 
Erfolgsindikatoren

Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
 
 
 Monitoring 
 Umweltbewusstsein und -
verhalten der Münsteraner Bü r-
ger*innen mit ableitbaren Ene r-
giekennwerten

Handlungsfeld  
Klimaschonende 
Entscheidungen 
Klimamischpoke als Rahmenka m-
pagne für klimaschonende Entsche i-
dungen ausbauen    
KE 3 
Projektbeschreibung 
Die bereits eingeführte Kampagne "Klimamischpoke" w ird als Rahmenkampagne für den 
Transformationsprozess der Bürgergesellschaft hin z u klimaschonenden Entscheidungen we i-
terentwickelt. Hierzu gehört zunächst die Evaluatio n der bisherigen Maßnahmen und darauf 
aufbauend die Weiterentwicklung der Kampagne. Als R ahmenkampagne bündelt sie Ma ß-
nahmen der Kommunikation in diesem Handlungsfeld.  
 
3.1 Weiterführung der Kampagne „Klimamischpoke“  
Die Maßnahme zielt darauf ab, Münsteraner Bürger(in nen) dazu zu bewegen ihre Alltagsg e-
wohnheiten hin zu einem klimaschonenden Lebensstil zu verändern. Der Ansatz: "Jede(r) 
kann schon durch kleine Maßnahmen einen Beitrag lei sten." Die Klimamischpoke ist ein wic h-
tiger strategischer Baustein in der Klimaschutzstra tegie der Stadt Münster und aktiviert die 
Münsteraner Bürger(innen) gezielt durch Information en, Veranstaltungen und Aktionen. Die 
Form des Bürgerpakts steigert die Verbindlichkeit k limaschonenden Handelns.  
 
3.2 Visionsbilder bündeln – koordinieren von Visionsprozessen, Transp a-
renz von Vision 
Visionen sind geeignet, Menschen und Organisationen  in Bewegung zu setzen.  Die Ma ß-
nahme zielt darauf ab, eine Transparenz über Vision sbilder und Visionsentwicklungen im Ko n-
zern Stadt Münster in Bezug auf klimaschonende Ents cheidungen herzustellen, zu synchron i-
sieren und für die Kommunikation aufzubereiten.  
 
 
 
Projektträger  
 
KLENKO 
 
 
Akteure 
 
Freiwilligenagentur, Zivilg e-
sellschaft 
 
 
Zeitrahmen 
 
3.1) 2021 - 2030 
3.2) 2021 - 2025 
 
 
Gesamtkosten 
 
Insgesamt : 180.000 € 
3.1) 170.000 €  
3.2) 10.000 € 
 
 
THG-Einsparungen (t/a ) 
 
Insgesamt: 3.985 t/a 
3.1) 3.794 t/a 
3.2) 191 t/a 
 
Kriterienbewertung  
 
 
Erfolgsindikatoren 
 
 Anzahl Teilnehmer Bürgerpakt 
 Monitoring Bekanntheit, Ve r-
ständlichkeit und Akzeptanz bei 
Bürgern

Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis

Handlungsfeld  
Klimaschonende 
Entscheidungen 
Veränderungsbereite und Multiplik a-
toren als Vorreiter für den Klim a-
schutz gewinnen 
KE 4 
Projektbeschreibung 
Gesellschaftliche Transformationsprozesse beginnen mit veränderungsbereiten Menschen als 
Pioniere und Vorbilder. Die Maßnahme zielt darauf a b, Anbieter klimaschonender Angebote 
und Dienstleistungen sowie Multiplikatoren der Bürg ergesellschaft als Pioniere des Wandels 
zu fördern und zu unterstützen. Die Maßnahme bündel t umfangreiche Teilmaßnahmen der 
Vernetzung, Beratung und Kooperation. 
 
4.1 Innovationen finden Stadt - Beteiligungsformate , Angebote und Pr o-
jektförderungen 
Die Formate dienen dazu, Akteure der Bürgergesellsc haft, Anbieter und Entscheider zusa m-
menzubringen. Ideen werden vorgestellt, diskutiert und konkretisiert. Lösungen sind nicht 
Ergebnis eines geschlossenen, internen Entwicklungs prozesses. Vielmehr wird die Lösung s-
kompetenz der Gruppe aktiv gebündelt. Der Vorteil: Die Teilnehmer profitieren vom Au s-
tausch, lernen voneinander, Lösungen werden integri ert bearbeitet und die Flexibilität im 
Denken neuer Lösungswege bleibt erhalten. Ergebniss e des Prozesses werden im Sinne e i-
ner vorbereitenden Projektentwicklung qualifiziert.  Formate sind z.B.:  
 
 Kollaborationsplattform 
 Lotsen für die engagierte und organisierte Bürgersc haft 
 Produkte und Konzepte für klimaschonende Entscheidu ngen - Wettbewerb Nachwuchspreis 
Mehrwert NRW (FH Design) 
 Umsetzungsworkshops 
 Projektwerkstätten Münster Klimaschutz 2050 
 Förderprogramm Aktiv für den Klimaschutz: Das Förde rprogramm unterstützt bürgerschaf t-
lich getragene Initiativen und soziale Einrichtunge n bei der Umsetzung von Klimaschutzpr o-
jekten. In Anlehnung an das Kölner Modell der "Klim a-Schritte" werden Maßnahmen gefö r-
dert.  
 Marktplatzmodell: Begegnung von Vertretern gemeinnü tziger Organisationen und Unte r-
nehmen aus einer Stadt für zwei Stunden auf einem s og. Marktplatz (Veranstaltungsort). 
Verhandl ung über gemeinsame Engagements & Projekte, „Gute G eschäfte“ für alle Bete i-
ligten, die mit einem Mehrwert verbunden sind, kein e finanziellen Beiträge, sonst jede Art 
von Unterstützung/ Engagement möglich z.B.: Kompete nzen, Infrastruktur; Kenntnisse, 
Wissen, Personal. Keine Infostände u.ä., Vertreter sind „ mobil“ mit ihrem Anliegen auf dem 
Marktplatz unterwegs. Regelmäßige Durchführung (mei st jährlich). 
 
4.2 Inkubator Energie- und Klimaschutz (Gründerzent rum Energie- und 
Klimaschutz) mit Angeboten zur Gründu ngs- und Entwicklungsförderung 
klimaschonender Angebote. 
Der Inkubator "Energie- und Klimaschutz" sorgt für ein optimales Klima für Start Ups im Ene r-
gie- und Klimaschutzbereich. Er begleitet Gründer auf dem W eg in die Selbstständigkeit. Die

Maßnahme erhöht die Überlebenschance von Start-Ups im Bereich klimaschonender Angeb o-
te und Dienstleistungen und erfüllt damit eine wich tige Funktion bei der Förderung einer kl i-
maschonenden Wirtschaft in Münster.  
 
 
Projektträger  
 
KLENKO 
 
 
Akteure 
 
Fachämter und Tochterg e-
sellschaften der Stadt 
Münster, Wirtschaftsförd e-
rung, IHK, Zivilgesellschaft 
 
 
Zeitrahmen 
 
4.1) 2021 – 2030 
4.2) 2021 - 2030 
 
 
 
 
Gesamtkosten 
 
Insgesamt : 430.000 € 
4.1) 170.000 €  
4.2) 260.000 €  
 
 
THG-Einsparungen (t/a ) 
 
Insgesamt: 38. 801 t/a 
4.1) 33.136 t/a 
4.2) 5.665 t/a 
 
 
Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
 
 
Erfolgsindikatoren 
 
 Anzahl Veranstaltungen 
und Teilnehmeranzahl 
 Anzahl geförderter Proje k-
te und eingesparter THG-
Emissionen  
 Anzahl und Monitoring 
Entwicklung geförderter 
Start-Ups

Handlungsfeld  
Klimaschonende 
Entscheidungen 
Reallabor klimafreundliche  
Entscheidungen verstetigen 
KE 5 
Projektbeschreibung 
Das Reallabor "klimafreundliche Entscheidungen" unt ersucht reale Entscheidungsprozesse für 
mehr Klimaschutz im Alltag in den Bereichen Konsum und Ernährung, Wohnen und Energie 
sowie Mobilität. Auf Grundlage der positiven Erfahr ungen im bereits laufenden Reallabor soll 
das Format verstetigt und ausgebaut werden. Das For mat soll auf andere Zielgruppen (St u-
denten, Senioren) ausgeweitet und der Kreis der Anb ieter erweitert werden (Hersteller klim a-
schonender Produkte, überregionale Anbieter). Um di e Ausweitung und Übertragbarkeit des 
Formates sicherzustellen, soll ein Leitfaden für Re allabore in den Bereichen Klimaschutz und 
Nachhaltigkeit erstellt werden. Ein weiterer Ansatz  besteht im Aufbau eines Städtenetzwe r-
kes. Mit dem Netzwerk kann ein überregionaler, fach licher und organisatorischer Rahmen des 
gegenseitigen Lernens und Entwickelns geschaffen we rden. Die teilnehmenden Städte b e-
treiben aktiv Wirtschaftsförderung für lokale Nachh altigkeitsunternehmungen und Start-Ups. 
Ein weiterer Ansatz besteht in der Übertragung des Reallaborprinzips auf andere Bereiche in 
der Stadt. 
 
 
 
Projektträger  
 
KLENKO 
 
 
Akteure 
 
Fachämter und Tochterg e-
sellschaften der Stadt 
Münster, Bürgerinnen und 
Bürger der Stadt Münster, 
Zivilgesellschaft 
 
 
Zeitrahmen 
 
2021-2026 
 
 
Gesamtkosten 
 
Insgesamt : 550.000 € 
 
 
 
THG-Einsparungen (t/a ) 
 
1.413 t/a 
 
 
Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
 
 
Erfolgsindikatoren 
 
 Anzahl teilnehmende Haushalte 
und Anbieter 
 Monitoring THG-Bilanz und A k-
zeptanz Teilnehmer

Handlungsfeld  
Klimaschonende 
Entscheidungen 
Das Umfeld für klimaschonende 
Entscheidungen aktiv gestalten 
KE 6 
Projektbeschreibung 
Die Stadt kann das Entscheidungsumfeld der Bürger f ür klimaschonende Entscheidungen 
aktiv gestalten. Geeignete Instrumente werden entwi ckelt, getestet und im städtischen 
Raum installiert.  
 
6.1 Anstupser für klimaschonende Entscheidungen - K onzept und Instr u-
menten für Nudges im kommunalen Klimaschutz 
Nudging ist ein Ansatz, „richtige“ Entscheidungen b ei Menschen zu fördern. Der englische 
Begriff „Nudge“ bedeutet so viel wie Stupser, Impul s oder kleiner Anstoß. Die Grundidee 
von Nudging basiert auf der bewussten Gestaltung bz w. Optimierung der eigentlichen Han d-
lungs- und Entscheidungssituation, in der Verhalten sänderung beginnt (Entscheidungsarch i-
tektur), die gezielt geplant und gestaltet werden m uss, damit sich Menschen von sich aus für 
eine Verhaltensänderung entscheiden. Das Projekt en twickelt kommunale Leitlinien für den 
Einsatz von Nudges für den Münsteraner Klimaschutz in den Bereichen Wohnen und Energie, 
Konsum und Ernährung sowie Mobilität. Es entwickelt  einen Instrumentenkoffer und bringt 
sie in die Anwendung. Ein Instrument können die Mün steraner Footprints für klimaschonende 
Entscheidungen sein. Die Münsteraner Footprints sin d Signets für Anbieter klimaschonender 
Produkte und Angebote. Sie werden als Leitsystem im  öffentlichen Raum (Bürgersteig, Hau s-
fassade) eingesetzt und "stupsen" Menschen an, dies e aufzusuchen.   
 
6.2 Interaktiver Online-Klimaschutzführer 
Die Idee eines Klimaschutzführers soll als interakt ives Online-Tool aufgebaut werden. Erwe i-
tert um z.B. interaktive Routeninformationen und ta gesaktuelle Angebote, erleichtert der O n-
line Nachhaltigkeitsführer die alltäglichen klimasc honenden Entscheidungsprozesse. Erforde r-
lich ist die Entwicklung des Online-Tools sowie die  laufende Datenerfassung und Pflege.  
 
6.3 Beispiele klimaschonenden Verhaltens zielgruppe ngerecht aufbereiten 
Lebens- und praxisnahe Beispiele klimaschonenden Ve rhaltens in den Sektoren Wohnen und 
Energie, Mobilität und Konsum und Ernährung sind wi chtige Ansätze, um Verhaltensänderu n-
gen zu beeinflussen. Die Beispiele werden textlich und grafisch aufbereitet und städtischen 
Akteuren sowie Akteuren der Bürgergesellschaft zur Verfügung gestellt.  
 
 
 
Projektträger  
 
KLENKO 
 
 
Akteure 
 
Fachämter und Tochterg e-
sellschaften der Stadt 
Münster, Zivilgesellschaft 
 
 
Zeitrahmen 
 
6.1) 2021 – 2026 
6.2) 2021 – 2026 
6.3) 2021 - 2026

Gesamtkosten 
 
Insgesamt : 144.000 € 
6.1) 66.000 €  
6.2) 42.000 €  
6.3) 36.000 €  
 
 
THG-Einsparungen (t/a ) 
 
Insgesamt: 17.606 t/a 
6.1) 12.186 t/a 
6.2) 4.904 t/a 
6.3) 516 t/a 
 
 
Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
 
 
Erfolgsindikatoren 
 
 Entwicklung von Instrumenten 
und Nudges 
 Monitoring Nutzerzahlen und 
Anzahl Inhalte Online-
Klimaschutzführer 
 Anzahl erstellter Beispiele für 
klimaschonendes Verhalten

Handlungsfeld  
Klimaschonende 
Entscheidungen 
Den Nachwuchs erreichen 
KE 7 
Projektbeschreibung 
Die Maßnahme bündelt Aktivitäten um klimaschonendes  Verhalten bei Kindern, Jugendlichen 
und jungen Erwachsenen zu fördern. Dazu werden gezi elt Multiplikatoren einbezogen und als 
Vermittler aktiviert.  
 
Klimaschutz macht Schule - Ausbildung von Klimacoac hes für Schulen  
In der Stadt Münster wird das Projekt zum Energie- und Abfallsparen an städtischen Schulen 
und Kindertagesstätten bereits seit 1998 erfolgreic h umgesetzt. Ziel des Projektes ist es, an 
den Schulen Strom, Wärme, Wasser und Abfall einzusp aren und damit den Klimaschutz in 
Münster zu unterstützen, wobei 30 Prozent der einge sparten Gelder an die Einrichtungen 
ausgezahlt werden. Um das Angebot stetig zu verbess ern sollen Klimacoaches mit Blick auf 
die Klimaschutzziele der Stadt fachlich und didakti sch ausgebildet werden. Das Ausbildung s-
konzept soll in Abstimmung mit dem Regionalzentrum für Nachhaltige Bildung erarbeitet 
werden. 
 
 
 
Projektträger  
 
KLENKO 
 
 
Akteure 
 
Amt für Immobilienm a-
nagement, Schulen, Kitas 
 
 
Zeitrahmen 
 
2021-2030 
 
 
Gesamtkosten 
 
Insgesamt : 50.000 € 
 
 
 
THG-Einsparungen (t/a ) 
 
262 t/a 
 
 
Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
 
 
Erfolgsindikatoren 
 
 Entwicklung Ausbildungsko n-
zept Klimacoaches 
 Anzahl ausgebildeter Klimaco a-
ches 
 Monitoring Wasser-, Energie- , 
Abfallentwicklung und Vergleich 
mit Einrichtungen ohne Klim a-
coaches

Handlungsfeld  
Mobilität 
Einbindung der strategischen 
Schwerpunkte aus dem Masterplan 
Klimaschutz in den Masterplan Mob i-
lität Mob1 
Projektbeschreibung 
Bereits im Klimaschutzkonzept 2020 wird die Erarbei tung eines integrierten Mobilitätsko n-
zepts für Münster empfohlen - dieses wird unter dem  Namen Masterplan Mobilität 2035+ 
nun 2019-2021 erarbeitet. Im Aufstellungsprozess so llen die strategischen Inhalte des Han d-
lungsfelds Klimaschonende Mobilität aus dem Masterp lan 100% Klimaschutz daher als str a-
tegische Zielvorstellungen eine Grundlage für die E rarbeitung des Masterplans Mobilität 
2035+ bilden. Die wichtigsten zentralen strategisch en Schwerpunkte sind daher im Folge n-
den aufgelistet. Die detaillierten Inhalte können i m Masterplan 100% Klimaschutz der Stadt 
Münster nachgelesen werden.  
 
1.1 Fahrradinfrastruktur stärken 
Umwidmung von Flächen des MIV zu Flächen des Radver kehrs: Die Fahrradinfrastruktur und 
somit die Potenziale eines Modal Shift in Münster s tößt an Kapazitätsgrenzen, bei Radwegen, 
aber insbesondere auch bei Anlagen des ruhenden Ver kehrs. Die zum Erreichen der Klim a-
schutzziele notwendige Steigerung des Radverkehrs b enötigt die Umwidmung von Flächen 
des MIV zu Flächen für den Radverkehr (Radwege und Abstellmöglichkeiten) und den Ausbau 
der Infrastruktur.  
 
Ausbau der Infrastruktur für Radwege und Abstellmög lichkeiten: Neben dem Ausbau der 
konventionellen Radinfrastruktur müssen auch punktu elle öffentliche Lademöglichkeiten für 
Pedelecs und E-Bikes geschaffen werden, möglichst i m Zusammenhang mit einem weiter 
auszubauenden Netz aus Mobilstationen.  
 
Verbesserung der Anbindung an die Region mit Pedele c und E-Bike durch reichweitenverlä n-
gernde Infrastrukturen: Durch den Ausbau eines Velo routennetzes in die Region kann Ra d-
verkehr durch reichweitenerhöhende Technologien wie  Pedelec und E-Bike nicht nur im Bi n-
nenverkehr, sondern zunehmend auch im Pendlerverkeh r eine klimaschonende Rolle spielen.  
 
Angebote, Anreize und Verhaltensvorbilder für den U mstieg auf das Fahrrad fördern.  
 
1.2 Multimodale Mobilität fördern und bestehendes S PNV- und ÖPNV-
Angebot verbessern 
Netz der Mobilstationen weiter ausbauen: Perspektiv isch empfiehlt der Masterplan 100% 
Klimaschutz ein Netz an Mobilstationen, welches kli maschonende Mobilitätsangebote wie 
ÖPNV, Carsharing und Fahrrad vor allem in den Stadt randlagen und entlang der Haupt-ÖPNV-
Korridore verknüpft, zusätzliche Knotenpunkte schaf ft und die bereits bestehenden Angebote 
einbindet. Im Rahmen des Masterplans Mobilität 2035 + sollten hierfür die planerischen und 
räumlichen Herausforderungen und Potenziale ermitte lt werden.  
 
Angebote, Anreize und Verhaltensangebote für multim odale Mobilität fördern: gemeinsam

mit Münsteraner Unternehmen, Institutionen und enga gierten Bürgern als "early adoptern" 
sollen Angebote für den Umstieg vom motorisierten I ndividualverkehr auf klimafreundliche 
Mobilitätsketten gefördert werden. Der strategische  Ansatz ist eng mit der Münsteraner Str a-
tegie für klimaschonende Entscheidungen und dem Rea llabor verknüpft.  
 
Gemeinsame interkommunale Interessen in den Ausbau des Schienenpersonennahverkehrs 
einbringen: Fortführung einer kontinuierlichen regi onalen Verkehrsplanung sowie Förderung 
des regionalen Schienenpersonennahverkehrs (SPNV).  
 
Intensivierung der interkommunalen Zusammenarbeit z ur Sicherung und Optimierung des 
Regional- und Stadtbusangebotes: Aufgrund der stark en Pendlerverflechtung mit dem U m-
land, und der hohen Attraktivität Münsters als Ziel  für Freizeitverkehr sind neben schieneng e-
bundenen Angeboten auch Schnell- und Regionalbusang ebote wichtige Bausteine der Strat e-
gie. Dieser lässt sich nur durch eine intensive Zus ammenarbeit der Kommunen und Mobil i-
tätsdienstleister in der Stadtregion Münster umsetz en. 
 
Schrittweise Umstellung des ÖPNV auf klimaschonende  Antriebstechnologien: Um die Klim a-
schutzpotenziale des ÖPNV konsequent zu nutzen, ist  insbesondere auch der zukünftige U m-
bau des Fuhrparks auf möglichst klimaschonende Antr iebe voranzutreiben.  
 
1.3 Autoarme Innenstadt und autoarme Wohnquartiere entwickeln 
Umstieg auf klimaschonende Mobilität des Verkehrsve rbundes fördern: Um den Umweltve r-
bund zu stärken, sollen Fußgängern, Radfahrern, öff entlichen Verkehrsmitteln und alternat i-
ven klimaneutralen Sharing-Konzepten schrittweise m ehr Fläche eingeräumt werden.  
 
Restriktive Maßnahmen entwickeln und schrittweise e inführen: Um den Umstieg auf klim a-
schonende Mobilität des Umweltverbunds zu erleichte rn, sollten neben attraktiven Mobil i-
tätsangeboten schrittweise auch restriktive Maßnahm en (road pricing, Einschränkung der 
Parkmöglichkeiten des MIV zugunsten alternativer Mo bilitätsangebote) geprüft und eing e-
setzt werden.  
 
Modellprojekte für autoarme Quartiere im Innenstadt ring initiieren und umsetzen: Das Ziel 
der Maßnahmen ist es, geeignete Quartiere innerhalb  des Münsteraner Innenstadtrings au s-
zuwählen, in welchen Strategien des autoarmen Quart iers im Bestand im Einklang mit der 
gleichzeitigen Förderung klimaschonender Mobilitäts angebote entwickelt und umgesetzt 
werden können.  
 
1.4 Zielgruppengerechte Mobilitäts-Sharing-Konzepte  entwickeln 
Vernetzung bestehender Angebote fördern, neue Angeb ote entwickeln: Der Trend zu innov a-
tiven Konzepten der Mobilitätsnutzung und Sharing-K onzepten trifft in Münster auf starke 
Zustimmung. Als Baustein einer vernetzten, multimod alen Mobilität werden Car- und Bik e-
sharing eine zunehmende Rolle spielen und sind dahe r in engem Zusammenhang mit den 
Mobilstationen weiterzuentwickeln. Ein besonderes A ugenmerk sollte dabei auf klimasch o-
nenden Antriebsarten der bereitgestellten Angebote liegen.  
Flächenbereitstellung fördern: Um insbesondere die Angebote des Car- und Bikesharing zie l-
gruppengerecht anbieten zu können, müssen schrittwe ise zur Reduzierung des Parkfläche n-
bedarfs des MIV auch Flächen für Sharingangebote pl anerisch zur Verfügung gestellt werden

- dies gilt sowohl in Bestandsquartieren als auch i m Neubau.  
 
 
 
Projektträger  
 
Amt für Mobilität und 
Tiefbau 
 
 
Akteure 
 
KLENKO, RVM (Regiona l-
verkehr Münsterland, 
Stadtwerke Münster, Amt 
für Immobilienmanagement, 
Stadtplanungsamt, Anbieter 
klimafreundlicher Mobil i-
tätsangebote 
 
 
Zeitrahmen 
 
1.1) 2021-2030 
1.2) 2021-2030 
1.3) 2021-2030 
1.4) 2021-2030 
 
 
Gesamtkosten 
 
Insgesamt : 120.000 € 
1.1) 30.000 €  
1.2) 30.000 €  
1.3) 30.000 €  
1.4) 30.000 €  
 
 
THG-Einsparungen (t/a ) 
 
Insgesamt: 12.3 20 t/a 
1.1) 2.100 t/a 
1.2) 3.930 t/a 
1.3) 3.250 t/a 
1.4) 3.040 t/a 
 
 
Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
 
 
Erfolgsindikatoren 
 
 Anteil klimafreundlicher Mobil i-
tät Modal-Split

Handlungsfeld  
Mobilität 
Klimaschonende Mobilität in der 
Stadtverwaltung fördern 
Mob2 
Projektbeschreibung 
Der Stadtverwaltung Münster kommt eine wichtige Vor bildfunktion bei der Etablierung klim a-
schonender Mobilitätsarten zu. Die bereits laufende n Ansätze der klimafreundlichen Mobil i-
tätsangebote für die Stadtverwaltung sollen daher w eiter intensiviert und ausgebaut werden.  
  
2.1 Umstellung des kommunalen Fuhrparks auf Elektro autos 
Das Amt 67 stellt den eigenen Fuhrpark - sowohl im PKW- als auch Nutzfahrzeugbereich - 
inkl. der zugehörigen Ladeinfrastruktur auf E-Mobil ität um. Das Amt 67 nimmt innerhalb der 
Stadtverwaltung Münster eine pilothafte Vorreiterro lle ein - perspektivisch sollen die Ansätze 
auf die gesamte Stadtverwaltung übertragen werden.  
 
2.2 Aufbau einer Koordinierungsstelle "Elektromobil ität" 
Um der zunehmenden Bedeutung des Themas E-Mobilität  gerecht zu werden, wurde seitens 
der Politik die Einrichtung einer Koordinierungsste lle E-Mobilität angeregt, um die städtischen 
Aktivitäten ämterübergreifend zu begleiten sowie Be ratung und Unterstützung für interessie r-
te Bürger anzubieten.  
 
2.3 Städtisches Mobilitätsmanagement unter Klimasch utzaspekten 
Das städtische Mobilitätsmanagement soll weiterentw ickelt und um weitere Maßnahmen 
und Angebote der klimaschonenden Mobilität für die Stadtverwaltung ergänzt werden: Ein 
Beispiel ist ein Konzept für die bedarfsgerechte Be schaffung und den Betrieb der E-
Lastenräder, ggf. unter Einbeziehung der E-Lastenrä der von Stadtteilauto. Weitere Möglic h-
keiten sind die Aufnahme in das Programm Fahrradfre undlicher Arbeitgeber des ADFC, sowie 
erweiterte und vereinfachte Homeoffice-Regelungen, um Verkehrsweg gar nicht erst entst e-
hen zu lassen. Die entsprechenden Potenziale sollen  im Rahmen einer Studie ermittelt we r-
den. 
 
 
 
 
Projektträger  
 
KLENKO, Amt für Mobil i-
tät und Tiefbau, Personal- 
und Organisationsamt 
 
 
Akteure 
 
Stadtverwaltung Münster, 
ADFC, Stadtwerke Münster, 
Stadtteilauto 
 
 
Zeitrahmen 
 
2.1) 2021 – 2030 
2.2) 2021 – 2030 
2.3) 2021 – 2030

Gesamtkosten 
 
Insgesamt : 124.000 € 
2.1) 0 € 
2.2) 70.000 €  
2.3) 54.000€  
Zu berücksichtigen: Ca. 120 PKW + ca. 100 
kleinere LKW und Transportfahrzeuge sind 
in der Stadtverwaltung im Einsatz (ohne 
Sonderfahrzeuge wie Müllfahrzeuge oder 
Feuerwehr) 
Als Kostenansatz wird die Differenz der 
Mehrkosten von herkömmlichen zu elek t-
robetriebenen Fahrzeugen zu Grunde g e-
legt. Die Mehrkosten müssen noch ermi t-
telt werden. 
 
 
 
THG-Einsparungen (t/a ) 
 
Insgesamt: 4.400 t/a 
2.1) 1.220 t/a 
2.2) 1.820 t/a 
2.3) 1.360 t/a 
 
 
Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
 
 
Erfolgsindikatoren 
 
 Anteil Elektromobilität an stä d-
tische Fahrleistungen 
 Anteil städtische Pendler mit 
klimafreundlicher Anreise

Handlungsfeld  
Mobilität 
Umstellung des ÖPNV auf Elektro- 
und Wasserstoffmobilität 
Mob 3 
Projektbeschreibung 
Umstellung der Münsteraner Busflotte auf Elektro- u nd Wasserstoffmobilität  
Um die Klimaschutzpotenziale des ÖPNV konsequent zu  nutzen, ist insbesondere auch der 
zukünftige Umbau der Busflotte auf möglichst klimas chonende Antriebe voranzutreiben. Die 
Busflotte des Verkehrsdienstleisters Stadtwerke Mün ster wird bereits schrittweise elektrif i-
ziert bzw. mit Wasserstoffantrieb ausgestattet. Zum  Erreichen der städtischen Klimaschut z-
ziele ist der Bezug des eingesetzten Stroms aus reg enerativen Quellen ein wichtiger Schritt 
für den Klimaschutz.  
 
 
 
Projektträger  
 
Stadtwerke Münster 
 
 
Akteure 
 
Amt für Mobilität und Tie f-
bau, KLENKO 
 
 
Zeitrahmen 
 
2021 – 2030  
 
 
Gesamtkosten 
 
Insgesamt : 30.000 € 
Berücksichtigung von Ersatzbeschaffungen 
von ca. 100 Bussen. Kosten Dieselbus (je 
nach Größe) derzeit ca. 220.000 – 350.000 
Euro, entsprechender Elektrobus derzeit 
ca. 450.000 – 700.000 Euro. Die Stadtwe r-
ke gehen jedoch davon aus, dass ein Gro ß-
teil der Mehrkosten über Förderungen a b-
gedeckt werden können. Zusätzliche Ko s-
ten kämen für die E- Lade-Infrastruktur hi n-
zu. 
 
 
 
THG-Einsparungen (t/a ) 
 
6.225 t/a 
 
 
Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
 
 
Erfolgsindikatoren 
 
 Anteil Elektrobusse (Fahrlei s-
tungen)/ Bussflotte

Handlungsfeld  
Mobilität 
Ausbau von Förderstrukturen für den 
Umweltverbund 
Mob 4 
Projektbeschreibung 
 
4.1 Städtisches Förderprogramm für E-Lastenräder  
Kommunales Lastenradförderprogramm Münster: Die Sta dt Münster fördert 2019 erstmals 
die Anschaffung von E-Lastenfahrrädern für die priv ate Nutzung mit bis zu 30% Zuschuss. 
Aufgrund des großen Zuspruchs soll das Programm for tgeführt werden.  
 
4.2 Städtisches Förderprogramm für innovative Mobil itätsangebote 
Um Erkenntnisse für die Nutzung innovativer, klimas chonender Mobilitätsmodelle und A n-
triebsarten zu gewinnen, wird ein städtisches Förde rprogramm mit wettbewerblichem Ch a-
rakter aufgelegt, welches sich an Münsteraner Unter nehmen, Institutionen und Privatpers o-
nen sowie Kooperationen der genannten Akteure wende t. Das Förderprogramm fördert in s-
besondere die umsetzungsreife Konzeption von innova tiven Mobilitätsansätzen. Bewerben 
können sich beispielsweise (studentische) Start-ups  oder auch bürgerschaftliche Vereine, die 
innovative Angebote (Sharingangebote, klimafreundli che Lieferdienste, Informationsangebote 
etc.) in Münster in die Umsetzung bringen.  
 
 
 
Projektträger  
 
Amt Tiefbau und Mobil i-
tät, KLENKO 
 
 
Akteure 
 
Münsteraner Unternehmen , 
Anbieter klimafreundlicher 
Mobilitätsangebote, Zivilg e-
sellschaft 
 
 
Zeitrahmen 
 
4.1) 2021 – 2030 
4.2) 2021 – 2030 
 
 
Gesamtkosten 
 
Insgesamt : 240.000 € 
4.1) 200.000 €  
4.2) 40.000 €  
 
 
THG-Einsparungen (t/a ) 
 
Insgesamt: 6.770 t/a 
4.1) 2.050 t/a 
4.2) 4.720 t/a 
 
 
Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
 
 
Erfolgsindikatoren 
 
 Anteil klimafreundlicher Mobil i-
tät Modal-Split

Handlungsfeld  
Mobilität 
Integriertes regionales ÖPNV-SPNV-
System 
Mob 5 
Projektbeschreibung 
Etablierung eines integrierten ÖPNV-SPNV-Systems mi t erhöhten Takten in der Stad t-
region 
Die zunehmenden Pendlerströme innerhalb der Stadtre gion um Münster werden noch zu e t-
wa 80% mit dem motorisierten Individualverkehr bewä ltigt - dies führt zu hohen Treibhau s-
gasemissionen und einer starken Belastung der Verke hrsinfrastruktur. Um den Umbau des 
Verkehrs hin zu einer multimodalen, klimaschonenden  Mobilität zu erreichen, ist ein region a-
les, integriertes ÖPNV-SPNV-System sinnvoll, welche s die Potenziale von SPNV und Schnel l-
buslinien bündelt und vernetzt. Mögliche Bausteine des Systems sind die "Münsterland-S-
Bahn" - mit der Reaktivierung der Trasse der Westfä lischen Landeseisenbahn als erstem 
Schritt - und neue Schnellbuslinien sowie eine erhö hte Taktfrequenz auf den bestehenden 
Linien. 
 
 
Projektträger 
 
Amt für Mobilität und 
Tiefbau 
 
 
Akteure 
 
Stadtwerke Münster, 
Westfahlen Bahn, RVM  
 
 
Zeitrahmen 
 
2021 – 2030 
 
 
Gesamtkosten 
 
Insgesamt : 55.000 € 
 
 
 
THG-Einsparungen (t/a ) 
 
7.019 t/a 
 
 
Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
 
 
Erfolgsindikatoren 
 
 Anteil klimafreundlicher Mobil i-
tät Modal-Split

Handlungsfeld  
Mobilität 
Aufbau einer Ladeinfrastruktur für 
den Endnutzer 
Mob 6 
Projektbeschreibung 
Perspektivisch wird in den nächsten Jahren und Jahr zehnten die Elektromobilität beim ve r-
bleibenden motorisierten Individualverkehr eine stä rkere Rolle spielen. Diese Entwicklung ist 
für den Klimaschutz ausschlaggebend, wenn gleichzei tig der verstärkte Ausbau der lokal und 
regional erzeugten regenerativen Stromanteile gelin gt, sowie auch deren stärkerer Anteil am 
bundesweiten Strommix. Strategisch müssen für den z u erwartenden Boom der Elektromob i-
lität schon jetzt die kommunalen Rahmenbedingungen wie beispielsweise der Ausbau der 
Ladeinfrastruktur geschaffen werden. Die Stadtwerke  Münster können hier als Dienstleister 
eine zentrale Rolle spielen.  
 
6.1 Abgestimmte Bedarfsplanung für öffentliche Lade infrastruktur und 
Koordination mit Bestand 
Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos, aber auch Pedelecs und E-Bikes ist insbeso n-
dere in den Bestandsquartieren mit hohem Mietanteil  notwendig, da die Nutzer in diesen 
Quartieren nicht über ausreichende Flächen und Mögl ichkeiten für private Ladeinfrastruktur 
verfügen. Neben dem rein technischen Ausbau geht es  auch um stadtbildverträgliche Integr a-
tion der Ladeinfrastruktur in die bestehende Infras truktur und das Stadtmobiliar: Möglichke i-
ten sind in die Straßenbeleuchtung oder Bordsteinka nten integrierte Ladestellen für E-Mobile.  
 
6.2 Dienstleistungsangebote für private Ladeinfrast ruktur 
Anders als im Gebäudebestand ist im Bereich von Neu bauflächen die Möglichkeiten für eine 
eigene, private Ladeinfrastruktur vorhanden. Hier e rgeben sich Möglichkeiten für energienahe 
klimaschonende Dienstleistungen rund um Ladeinfrast ruktur und E-Mobilität.  
 
 
Projektträger  
 
SWM (Stadtwerke) 
 
 
Akteure 
 
Amt für Tiefbau und M o-
bilität, Bauordnungsamt, 
Stadtplanungsamt, 
KLENKO 
 
 
Zeitrahmen 
 
6.1) 2021 – 2025 
6.2) 2021 – 2025 
 
 
Gesamtkosten 
 
Insgesamt : 110.000 € 
6.1) 55.000 € 
6.2) 55.000 €  
 
 
THG-Einsparungen (t/a ) 
 
Insgesamt: 15.190 t/a 
6.1) 10.630 t/a 
6.2) 4.560 t/a 
 
Kriterienbewertung  
 
Erfolgsindikatoren

Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
 
 
 Ladesäulen pro Elektroauto o-
der qm

Handlungsfeld  
Mobilität 
Öffentlichkeitsarbeit für Klimafreun d-
liche Mobilität: Zielgruppengerechte 
Kommunikation konkreter und inn o-
vativer Mobilitätsangebote Mob 7 
Projektbeschreibung 
Der Öffentlichkeitsarbeit für klimaschonende Mobilität  kommt eine wichtige Rolle im Han d-
lungsprogramm zu. Die Öffentlichkeitsarbeit setzt d abei neben Kampagnen auf Projekte und 
Angebote zum Anfassen und Ausprobieren. Das Handlun gsfeld ist eng mit der Münsteraner 
Strategie für klimaschonende Entscheidungen verknüp ft. 
 
7.1 Mobilitätsangebote zum Testen und Ausprobieren 
Mobilitätsangebote zum Testen und Ausprobieren sind  ein wichtiger flankierender Baustein 
der Implementierung innovativer klimaschonender Mob ilität. Im Vordergrund stehen dabei 
klimaschonende Mobilitätsarten, die breiten Zielgru ppen noch unbekannt sind, oder bisher 
nur von umweltaffinen "early adoptern" genutzt werd en und noch auf ihre breite Umsetzung 
warten. Mögliche Angebote sind aktuelle Technologie n wie beispielsweise E-Lastenräder, 
aber auch neue Sharing-Angebote für individuelle kl imaschonende Mobilität und Logistik.  
 
7.2 Öffentlichkeitsarbeit umweltfreundliche Mobilit ät 
Als flankierende strategische Maßnahme soll die Öff entlichkeitsarbeit der Stadt Münster z u-
künftig noch verstärkt und intensiviert werden. Bei spielhaft ist die aktuelle Kampagne „Mün s-
ter fährt ab – auf klimafreundliche Mobilität“. Erfolgsfaktor ist dabei die zielgruppengerechte 
Kommunikation ganz konkreter, innovativer Mobilität sangebote der Stadt und ihrer Partner. 
Modellprojekte „zum Ausprobieren“ stehen im Mittelp unkt der Öffentlichkeitsarbeit.  
 
7.3 Best-Practice "Klimafreundliche Mobilität" 
Menschen und Projekte mit Vorbildcharakter für Klim aschonende Mobilität werden über g e-
eignete Kanäle kommuniziert sowie Erfolgsfaktoren u nd Hinderungsgründe zur Förderung des 
"Lernens voneinander" zielgruppengerecht aufbereite t und zur Verfügung gestellt. 
 
 
 
Projektträger  
 
Amt für Tiefbau und Mob i-
lität 
 
 
Akteure 
 
KLENKO 
 
 
Zeitrahmen 
 
7.1) 2021 – 2030 
7.2) 2021 – 2030 
7.3) 2021 – 2030 
 
 
Gesamtkosten 
 
Insgesamt : 165.000 € 
7.1) 55.000 €  
7.2) 55.000 €  
7.3) 55.000 €  
 
 
THG-Einsparungen (t/a ) 
 
Insgesamt: 14. 100 t/a 
7.1) 4.700 t/a 
7.2) 4.700 t/a 
7.3) 4.700 t/a

Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
 
 
Erfolgsindikatoren 
 
 Anteil klimafreundlicher Mobil i-
tät Modal-Split 
 Anteil E-Mobiltät am Gesam t-
verkehr

Handlungsfeld  
Koordination 
Regionale und überregionale i n-
terkommunale Zusammenarbeit  
im Bereich Klimaschutz au s-
bauen 
KP1 
Projektbeschreibung 
Der Erfahrungsaustausch mit anderen im Klimaschutz engagierten Kommunen, Institutionen 
und Netzwerken auf lokaler, regionaler sowie nation aler und internationaler Ebene (z.B. mit 
Klimabündnis, ICLEI, Eurocities, Energieagentur NRW , Stadtregion Münster) bietet nicht nur 
die Optionen,  
 die Stadt Münster auch weiterhin als Vorbild im kommunalen Klimaschutz zu positionieren 
und  
 eigene Erfahrungen bei den Prozessen der Partner ei nzubringen,  
sondern bietet vor allem die Chance,  
 
Erfahrungen anderer für die eigene Arbeit nutzen zu können. 
Gerade vor dem Hintergrund des langfristig ausgeric hteten Klimaschutzprozesses der Stadt 
Münster und den sich kontinuierlich verändernden te chnischen und rechtlichen Rahmenb e-
dingungen kann dieser Erfahrungsaustausch ein wertvolle Wissensquelle darstellen und neue 
Impulse bieten, so dass dieser auch weiterhin gepflegt und  bei Bedarf ausgebaut werden 
sollte.  
 
Handlungsschritte zur Umsetzung sind: 
 Weiterhin Teilnahme und Nutzung bestehender Angebot e zur Zusammenarbeit (z.B. 
Klimabündnis, ICLEI, Eurocities, Energieagentur NRW , Stadtregion Münster) 
 Prüfung möglicher weiterer Optionen für regionale u nd überregionale Zusammenarbeit im 
Bereich Klimaschutz 
Organisation regelmäßiger Erfahrungsaustausche zum Wissenstransfer auch in Münster 
 
Projektträger  
KLENKO 
Akteure 
regionale und überregionale 
Kommunen, Institutionen, 
Netzwerke 
Zeitrahmen 
2021-2030 
Gesamtkosten 
Insgesamt : 10.000 € 
bzw. jährlich: 1.000 € 
THG-Einsparungen (t/a ) 
 nicht quantifizierbar

Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
Erfolgsindikatoren 
• Mitgliedschaften in Netzwerken 
• Dokumentation jährliche Aktivit ä-
ten/Themen pro Netzwerk 
• Regionale Ebene: Darstellung von 
Klimaschutzaktivitäten bei Regi o-
nalplanung, Ausbau EE, Speicher 
etc. und mit konkreten Umsetzung 
verbundenen THG-Einsparungen

Handlungsfeld  
Koordination 
Dezernatsübergreifende Organ i-
sationsstruktur für integrierte Z u-
sammenarbeit im Klimaschutz  KP2 
Projektbeschreibung 
Sowohl der Prozess zur Erstellung des Masterplans 1 00% Klimaschutz sowie die Erarbeitung 
des Maßnahmenkataloges Klimaschutz 2030 haben noch einmal deutlich den querschnitt s-
orientierten Charakter des Themas Klimaschutz und seiner vielfältigen Themenfelder Stad t-
entwicklung/Stadtplanung, städtischer Wohnungsbau, Mobilität, Wirtschaft, Energieverso r-
gung, eigene Gebäude etc. gezeigt. 
Deutlich geworden ist auch, dass hierfür 
intensive Prozesse zur Abstimmung aber auch zur 
gemeinsamen Maßnahmenentwicklung innerhalb des Konz erns Stadt Münster erforderlich 
sind, die gleichzeitig koordiniert und in ihrem Auf wand für die beteiligten Akteure noch we i-
ter optimiert werden können. 
Die dezernatsübergreifende Organisationsstruktur fü r den kommunalen Klimaschutz soll, u n-
ter Nutzung der vorhandenen und 
seit Jahren etablierten Strukturen wie des Qualität sma-
nagementverfahrens des European Energy Award , weiter optimiert werden. 
Dazu sollte auf der "Arbeitsebene" das EEA-Team als  zentrales Gremium zur konzerninternen 
integrierten Zusammenarbeit im Klimaschutz genutzt und entsprechend personell verstärkt 
werden. Der EEA-Prozess kann dann im verkleinerten ursprünglichen EEA-Team parallel we i-
ter ausgebaut und weiterentwickelt werden. 
Parallel dazu sollte auf der strategischen Entscheidungsebene verstärkt das Thema Klim a-
schutz im Verwaltungsvorstand  diskutiert werden. 
Zu prüfen ist, inwieweit darüber hinaus weitere org anisatorische Elemente (z.B. Arbeitsgru p-
pen je Handlungsfeld, Projektgruppen) erforderlich sind. 
 
Handlungsschritte zur Umsetzung sind: 
 Auf- bzw. Umbau des EEA-Teams zu einem zentralen Gr emium für die interne Zusamme n-
arbeit auf Arbeitsebene 
 Personelle Verstärkung des EEA-Teams, um alle klima schutzrelevanten Themenbereiche 
im Konzern Stadt Münster abzudecken 
 Regelmäßige Diskussion von Klimaschutzthemen mit st rategischer Bedeutung im Verwa l-
tungsvorstand 
Ggf. Aufbau von thematischen Arbeitsgruppen zur Ein bindung der Konzerntöchter 
 
Projektträger  
KLENKO 
Akteure 
Fachämter und Tochterg e-
sellschaften der Stadt 
Münster (mit Klimaschut z-
bezug) 
Zeitrahmen 
2021-2030

Gesamtkosten 
Insgesamt : 40.000 € 
bzw. jährlich: 4 .000 €/a  
THG-Einsparungen (t/a ) 
 nicht quantifizierbar  
 
 
Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
Erfolgsindikatoren 
• EEA-Punkte im Zertifizierungspr o-
zess 
• Darstellung entwickelter Projekte 
aus EEA-Gruppen

Handlungsfeld  
Arbeiten und  
Wirtschaft 
 
Konzeption für eine „Klimaneu t-
rale Verwaltung“ entwickeln  KP3 
Projektbeschreibung 
Nicht nur im Sinne der Vorbildfunktion der Stadt soll ein Konzept zur "Klimaneutralen Verwa l-
tung" erarbeitet und umgesetzt werden. Im Rahmen ei ner Bestandsaufnahme und Analyse 
soll differenziert herausgearbeitet werden, welche Bereiche (wie städtische Gebäude, diens t-
liche Mobilität, Ver- und Entsorgung) und welche An wendungen (z.B. Heizung, IT, Beleuc h-
tung) welchen Anteil am Gesamtenergieverbrauch und den CO2-Emissionen innerhalb der 
Stadtverwaltung haben. Themen wie Arbeitsplatzausst attung, Kantinenbewirtung, Bescha f-
fung, etc. sollten ebenfalls berücksichtigt werden.  
 
Die Bilanz sollte so gestaltet sein, dass sie auch in den Folgejahren mit verhältnismäßig g e-
ringem Aufwand 
fortgeschrieben und zu Monitoring-Zwecken genutzt werden kann. Aufba u-
end auf der Bestandsanalyse sollten allgemeine Hand lungsbedarfe und strategische Empfe h-
lungen abgeleitet und umsetzungsorientierte Maßnahmen einschließlich einer überschläg i-
gen wirtschaftlichen Bewertung des Weges der Stadt Münster hin zur klimaneutralen Ve r-
waltung erarbeitet werden. Darüber hinaus sollen au ch die Möglichkeiten von CO2-
Kompensationsmaßnahmen  (bspw. für Dienstreisen) geprüft werden. 
Dieses Konzept sollte in einem ersten Schritt für d ie Fachverwaltung erstellt und umgesetzt 
und dann in einem zweiten Schritt auf den gesamten Konzern Stadt Münster ausgedehnt 
werden. 
 
Handlungsschritte zur Umsetzung sind: 
 Erstellung einer Konzeption mit externer Unterstütz ung mit den Themen 
o Bestandsaufnahme und Analyse für einzelne Bereiche (z.B. städtische Gebäude, diens t-
liche Mobilität, Ver- und Entsorgung) 
o Bestandsaufnahme und Analyse für einzelne Anwendung en (z.B. Heizung, IT, Beleuc h-
tung) 
o Berechnung des jeweiligen Anteils am Gesamtenergiev erbrauch und den CO2-
Emissionen innerhalb der Stadtverwaltung 
o Entwicklung einer entsprechenden Bilanz 
 Ableitung von Handlungsbedarfen und strategischen E mpfehlungen 
 
Projektträger  
KLENKO 
Akteure 
Personal- und Organisat i-
onsamt, Amt für Immobil i-
enmanagement, Amt für 
Tiefbau und Mobilität, Citeq , 
städtische Tochtergesel l-
schaften   
Zeitrahmen 
2020 (Konzeption) 
2021 – 2023

Gesamtkosten 
Insgesamt : 75.000 € 
bzw. jährlich: Von 25.000 €/a bis 50.000 €/a 
THG-Einsparungen (t/a ) 
Insgesamt: 124 t/a  
 
 
Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
Erfolgsindikatoren 
•Energieverbrauch pro Beschäfti g-
ten 
•THG-Emissionen pro Beschäftigten

Handlungsfeld  
Koordination 
 
Machbarkeitsstudie Digitalisi e-
rung und Klimaschutz  KP4 
Projektbeschreibung 
Die Digitalisierung durchdringt zunehmend alle Lebe nsbereiche. Doch welche Folgen hat die 
Digitalisierung für die kommunale Klimaschutzarbeit ? Wo ergeben sich Chancen, wo liegen 
Risiken für den Klimaschutz?  
In der Machbarkeitsstudie werden für die Stadt Müns ter zunächst über alle Handlungsfelder 
der Status Quo der wesentlichen digitalen Anwendung en (z.B. Mobilitäts-Apps, Smart Meter, 
Smart Home-Systeme) ermittelt, Trends der digitalen  Entwicklung aufgezeigt und deren 
Schnittstellen und Wirkungen auf den Klimaschutz bewertet.  
Auf dieser Grundlage werden in der Machbarkeitsstud ie Empfehlungen für Prozesse, Strat e-
gien und Projekte formuliert, um die digitale Transformation in Münster mit dem Ziel der  
Treibhausgasreduktion aktiv zu gestalten  und in die Klimaschutzarbeit zu integrieren.  
 
Handlungsschritte zur Umsetzung sind: 
 Erstellung einer Machbarkeitsstudie mit den Themen 
o Ermittlung der Handlungsfelder für digitale Anwendu ngen 
o Ermittlung der Trends der digitalen Anwendungen 
o Ermittlung der Schnittstellen und Wirkungen auf den  Klimaschutz 
o Bewertung dieser Schnittstellen und Wirkungen 
o Formulierung von Empfehlungen für Prozesse, Strateg ien und Projekte 
 Aktive Gestaltung der digitalen Transformation  
Integration digitaler Transformation in die Klimasc hutzarbeit 
 
Projektträger  
KLENKO 
Akteure 
Stadtwerke Münster Smart 
City, Stadtplanungsamt, C i-
teq, Personal- und Organis a-
tionsamt, Amt für Mobilität 
und Tiefbau  
Zeitrahmen 
2022 - 2023 
 
Gesamtkosten 
Insgesamt : 30.000 € 
bzw. jährlich: 15.000 €/a  
THG-Einsparungen (t/a ) 
 nicht quantifizierbar

Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
Erfolgsindikatoren 
 Entwicklung Studie 
 Ermittlung THG-Potenziale

Handlungsfeld  
Koordination 
 
Klimaverträglichkeitsprüfung für 
Ratsbeschlüsse  KP5 
Projektbeschreibung 
Die Höhe der zukünftigen Treibhausgasemissionen der  Stadt werden von einer Vielzahl von 
politischen Entscheidungen in nahezu allen Politikf eldern beeinflusst. Zum Beispiel lassen 
sich Wachstumsstrategien in der Stadtentwicklung nu r begrenzt durch Effizienzstrategien 
auffangen. 
In dem Beschluss zur Ausrufung des Klimanotstandes in Münster am 22.05.2019 
(V/0482/2019) wurde auch festgelegt, dass „...die E indämmung des anthropogenen Klim a-
wandels in der städtischen Politik eine hohe Priori tät besitzt und bei allen Entscheidungen 
grundsätzlich zu beachten ist.“.  
Erster Schritt hierfür ist die Entwicklung einer in  die Umsetzung zu bringenden Systematik zur 
durchgängigen Prüfung der Auswirkungen von Ratsbesc hlüssen auf die städtische Klim a-
schutzstrategie und den Treibhausgasausstoß in Müns ter im Rahmen der Ausrufung des Kl i-
manotstandes für Münster.
 
Ziele sind dabei: 
 Transparenz in den Entscheidungsprozessen hinsichtl ich der Klimarelevanz von Vorschlägen 
herstellen. 
 Quantitative Bedeutsamkeiten verdeutlichen. 
 Mögliche klimaschonendere Alternativen zu vorgeschl agenen Vorgehensweisen frühzeitig 
zu entwickeln. 
 
Handlungsschritte zur Umsetzung sind: 
 Entwicklung eines in der Verwaltungspraxis handhabb aren Instruments mit angemessenem 
Verhältnis von Aufwand und Nutzen 
o Teilnahme und Abstimmung in den zur Zeit laufenden Diskussionen mit anderen Mi t-
telstädten in Deutschland 
o Definition eines Anforderungsprofils an das Instrum entarium 
Ggf. externe konzeptionelle Entwicklung des Instrum entarium 
 
 
 
Projektträger  
 
KLENKO 
 
 
Akteure 
 
KLENKO, Fachverwaltung , 
externe Fachberatung 
 
 
Zeitrahmen 
 
2020 (Konzeption) 
2021 – 2030 (Um-
setzung) 
 
 
Gesamtkosten 
 
Insgesamt : 30.000 € 
 
 
 
THG-Einsparungen (t/a ) 
 
 Nicht quantifizierbar

Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
 
 
Erfolgsindikatoren 
 
 Noch nicht definierbar, hängt 
von inhaltlicher Ausgestaltung 
des Instrumentariums ab.

Handlungsfeld  
Koordination 
Kontinuierliche  
Öffentlichkeitsarbeit  
„Positives Entscheidungsklima 
für Klimaschutz in Münster“  
KP6 
Projektbeschreibung 
Der jahrzehntelange erfolgreiche kommunale Klimasch utzprozess der Stadt Münster fußt 
nicht nur auf einem breiten Spektrum fachlicher Pro jekte, sondern auch auf zahlreichen b e-
gleitenden Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit, die  das 
Thema "Klimaschutz" kontinuierlich 
in die Zivilgesellschaft tragen . Gerade für das teilweise etwas abstrakte Thema de s komm u-
nalen Klimaschutzes bedarf es einer positiven Wahrn ehmung mit einem konkreten Bezug 
zum eigenen unternehmerischen oder privaten Handeln . Empfohlen wird daher nicht nur die 
Fortführung der bestehenden Aktivitäten zur Öffentl ichkeitsarbeit, sondern deren Einbettung 
und signifikante Weiterentwicklung:  
Hierzu soll eine die Klimaschutzaktivitäten der Sta dt begleitenden Imagekampagne zur Scha f-
fung eines positiven 
„Entscheidungsklimas für Klimaschutz“ in der Münste raner Stadtgesel l-
schaft bei institutionellen (z.B. Kammern, Verbände, Inte ressengemeinschaften), unterne h-
merischen, privaten und politischen Akteuren durch positive Imagebildung und Verdeutl i-
chung der positiven Effekte des Klimaschutzes für d ie Stadt Münster (Klimaschutz = Leben s-
qualität, Klimaschutz = Wirtschaftsförderung, Klima schutz = Gesundheitsförderung, Klim a-
schutz = Zukunftsfähigkeit etc.) an Hand konkreter Beispiele und erzielter Erfolge in Münster 
durchgeführt werden.  
Bausteine dazu sind: 
 
6.1 Imagekampagne „Stadt des Klimaschutzes“  
Kernelement ist die Entwicklung und Umsetzung einer  
Imagekampagne mit positiven Beispi e-
len zum Klimaschutz in Münster  (z.B. Berichte der Haushalte aus dem Projekt Reall abor, I n-
vestitionseffekte des Altbauförderprogramms, energe tische Qualität der Schulen, PV-Anlagen 
auf städtischen Gebäuden) und deren positiven Effek ten für die Stadt. Die Imagekampagne 
sollte mit dem Stadtmarketing für Münster verknüpft  werden. Um eine möglichst hohe 
Reichweite bei begrenztem Budget zu erreichen, soll ten systematisch kostengünstige Mark e-
tingmedien genutzt werden, die der Stadt mit ihren Konzerntöchtern ohnehin zur Verfügung 
stehen (Plakatwände, Kundenzeitungen, Werbeflächen Busse...) sowie von Partnern der 
Kampagne (s.u.). 
 
6.2 Partner für Klimaschutz in Münster 
Die Reichweite der Kampagne wird erhöht durch den A ufbau eines 
Partnerschaftsmodells mit 
Institutionen und Unternehmen in der Stadt mit viel  Öffentlichkeitsverkehr , bei dem den U n-
ternehmen Material zur Selbstdarstellung („Ich bin Partner der Kampagne Klimaschutz der 
Stadt“, „Meine Aktivitäten zum Klimaschutz“) aber a uch Material zur Ansprache der Bürger 
(Aufsteller, Flyer, Klimabuch, etc.) zur Verfügung gestellt wird. Hierzu erfolgt eine persönliche 
Ansprache der Unternehmen durch die KLENKO und eine  regelmäßige Aktualisierung der 
Materialien und eine sukzessive quantitative Erweit erung der Partner über mehrere Jahre. 
Hierzu gehört auch die Ausweitung der bestehenden P ressepartnerschaft. 
 
6.3 Öffentliches Projektportal Klimaschutz  
Die Maßnahme zielt zum einen darauf ab, Projekte un d Maßnahmen aus dem kommunalen 
Klimaschutzprozess der Stadt für die Münsteraner Bü rger transparent zu machen.

Gleichzeitig dient sie aber auch dazu, Projekte der Zivilgesellschaft mit aufzunehmen und e i-
ner breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen. Das  Portal beschreibt und visualisiert die 
Projekte und lokalisiert diese - wo sinnvoll und mö glich - mit einer GIS-Anbindung in Münster. 
 
6.4 Klimaschutz-Grundlagen zielgruppengerecht aufbereit en und visual i-
sieren 
Der Fokus dieser Teilmaßnahme liegt auf der 
themenspezifischen und zielgruppengerechten 
Ansprache . Beispiele für Klimaschutz in den Sektoren Wohnen und Energie, Mobilität und 
Konsum und Ernährung werden aufbereitet und Akteure n der Stadt und Bürgergesellschaft 
bereitgestellt. Konkrete Beispiele aus verschiedene n Bereichen des Lebens und eine zie l-
gruppengerechte Ansprache sind wichtige Ansätze, um  Verhaltensänderungen zu beeinflu s-
sen. 
Hierzu gehören auch die bisherigen Initiativen und Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit der 
Stadt (z.B. die Klima-Mischpoke, die Klima-Tipps fü r den Alltag, die "Klimanews" zum Unte r-
nehmernetzwerk "Münsters Allianz für Klimaschutz", das "Gütesiegel Altbau", die Infovera n-
staltungen zu erneuerbaren Energien, etc.), welche weiter ausgedehnt werden sollten. 
 
6.5 Einsatz Social Media Plattformen ausbauen  
Gerade zur 
Erreichung jüngerer Zielgruppen gilt es, neue Entwicklungen in der Kommunikat i-
on aufzugreifen und neue Kommunikationskanäle und - methoden kontinuierlich einzubinden. 
Dies bedeutet auch, die Präsenz in den sozialen Med ien fortlaufend weiter zu entwickeln und 
Social Media Plattformen verstärkt zur Kommunikatio n einzusetzen. 
 
 
 
Projektträger  
 
KLENKO 
 
 
Akteure 
 
Unternehmen und Instit u-
tionen als Klimaschut z-
partner, Münster Mark e-
ting 
 
 
Zeitrahmen 
 
6.1) 2021 - 2030 
6.2) 2021 - 2030 
6.2) 2021 - 2030 
6.3) 2021 - 2030 
6.4) 2021 - 2030 
6.5) 2021 - 2030 
 
 
Gesamtkosten 
 
Insgesamt : 1.050.000 € 
6.1) 850.000 €  
6.2)   70.000 €  
6.3)   40.000 €  
6.4)   40.000 €  
6.5)   50.000 €  
 
 
THG-Einsparungen (t/a ) 
 
Insgesamt: 10.126 t/a  
 
 
Kriterienbewertung  
      Priorität  
     Hebelwirkung  
     CO2 - Minderungspotenzial  
     Kosten-Nutzen-Verhältnis  
 
 
Erfolgsindikatoren

• Anzahl der Aktionen nach 
Medien (Plakate, Zeitungen) 
• Anzahl der entwickelten pos i-
tiven Beispiele 
• Erreichte Wirkung ( -- > Moni-
toring) 
• Anzahl der Partner  
• Menge Pressemeldungen 
"Klimaschutz" 
• Anzahl Flyer, Aufsteller, 
Klimabücher 
• Entwicklung des Portals 
• Anzahl der vorgestellten Initi a-
tiven, Abrufe der Seite 
• Entwicklung Konzept (Zie l-
gruppe, Content, Auswahl Plat t-
formen) 
• Anzahl Präsenz Social-Media-
Plattformen 
• Anzahl Interaktionen (Fragen, 
Likes, Shares, Follower)

Beschlussvorlage

30928 Zeichen

V/0770/2019 
V/0770/2019 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Handlungsprogramm Klimaschutz 2030 für Münster 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   01.10.2019 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen Vorberatung 
   02.10.2019 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wo h-
nen 
Vorberatung 
   09.10.2019 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 
   09.10.2019 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Rat stimmt dem Handlungsprogramm Klimaschutz 2030 (Anlage 1) zur Umsetzung des 
Masterplans 100% Klimaschutz zu. 
 
2. Die Verwaltung wird beauftragt, die im Handlungsprogramm 2030 – Teil 1 (Anlage 2) genann-
ten Maßnahmen vorzubereiten und zeitnah in die Umsetzung zu bringen. 
Sie umfassen insbesondere Aufwendungen für die Koordination und fachliche Begleitung der 
Maßnahmenumsetzung, inkl. gutachterliche Begleitung und entsprechender Öff entlichkeits-
arbeit. 
 
3. Die Verwaltung wird beauftragt, für die im Handlungsprogramm 2030 – Teil 2 (Anlage 3) ge-
nannten Maßnahmen, die Voraussetzungen für die Entscheidungen in den zuständigen Gre-
mien zu schaffen und die entsprechenden Vorlagen zu fertigen. 
Bei den Maßnahmen in Teil 2 handelt es sich um Maßnahmen mit  zusätzlichen Investitions- 
und Personalaufwendungen, wie bspw. bei ganzheitlichen energetischen Sanierungen im Ge-
bäudebestand oder bei Entscheidungen, die im Rahmen anderer Prozesse, wie bspw. dem 
Masterplan Mobilität 2035+ herbeigeführt werden. 
 
4. Die Verwaltung wird beauftragt, einen Sachstandsbericht zur Umsetzung des Handlungspro-
gramms 2030 alle 2 Jahre vorzulegen. 
 
5. Die Anregung gem. §24 GO NRW 0043/2016 (Anlage 4) ist in die Erarbeitung des Handlungs-
programms 2030 eingeflossen und wird – soweit fachlich und finanziell möglich - bei der Um-
setzung berücksichtigt und umgesetzt. 
Amt für Grünflächen, Umwelt 
und Nachhaltigkeit 
 
18.09.2019 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Herr Schütte 
Telefon: 492-6851 
SchuetteJ@stadt-
muenster.de

- 2 - 
V/0770/2019 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Die für die Umsetzung der in Teil 1 (Anlage 2) genannten Maßnahmen des Handlungsprogramms 
2030 erforderlichen zusätzlichen Haushaltsmittel sind von der Verwaltung zu ermitteln und in den 
Haushaltsplan-Entwurf 2021 aufzunehmen. 
 
 
Begründung: 
 
Vorbemerkung: 
 
Der Rat hat mit Beschluss vom  13.12.2017 (V/0689/2017) die Verwaltung beauftragt,  auf Basis des 
Masterplan 100% Klimaschutz ein konkretes Handlungsprogramm für den Klimaschutz 2020 bis 2030 
in Münster zu erarbeiten und 2019 zum Beschluss vorzulegen. Dieses erfolgt mit dieser Vorlage  und 
dem damit vorgelegten Handlungsprogramm Klimaschutz 2030 . Mit dem entwickelten Handlungspro-
gramm wird die Klimaschutzstrategie des Masterplans mit einem konkreten Maßnahmenpaket unte r-
mauert und bringt damit die Strategie in die Umsetzung. 
 
Mit der Verabschiedung des Masterplan 100% Klimaschutz hat die Stadt 2017 auch die städtischen 
Zielsetzungen zur 95% -igen CO 2-Reduktion und Halbierung des Endenergieverbrauchs bis 2050 
nochmals bestätigt. Dabei wurde auch deutlich gemacht, dass die Ziele nur unter optimalen externen 
Rahmenbedingungen erreichbar sind  und, dass die europa -, bundes -, und landesweite Politik und 
Gesetzgebung, der aktuelle Stand der Technik sowie der gesellschaftliche Lebens - und Konsumstil 
einen großen Einfluss auf die Zielerreichung ha ben. Deswegen müssen alle städtischen Akteure aus 
Wirtschaft, Politik, Institutionen, Verbänden und Bürgerschaft dem Klimaschutz einen hohen Stelle n-
wert sowohl in ihrem planerischen, strategischen als auch in ihrem tagtäglichen Handeln beimessen. 
 
Nicht zuletzt durch die Fridays  for Future Bewegung ist das Thema Klimaschutz auch aktuell wieder 
verstärkt in den öffentlichen Diskurs gerückt. Die Stadt Münster hat am 22.05.2019 u.a. mit dem Be-
schluss zur Ausrufung des Klimanotstandes ( V/0482/2019) auf die Drin glichkeit hingewiesen und 
festgestellt, dass der anthropogene Klimawandel in der städtischen Politik eine hohe Priorität besitzt 
und bei allen Entscheidungen grundsätzlich zu beachten ist. 
 
Die Stadt Münster hat im Bereich des Klimaschutzes in den letzten Jahren und Jahrzehnten schon 
einiges auf den Weg gebracht. Vor ca. 25 Jahren wurde mit dem Klimaschutzkonzept 1995 die Au f-
gabe in der Verwaltung erstmalig institutionalisiert und dabei ein umfassendes Handlungskonzept, 
das zuletzt 2010 aktualisiert wurde, erarbeitet und Schritt für Schritt umgesetzt. Die vielfältigen Ma ß-
nahmen umfassen alle Handlungsbereiche, wie beispielsweise das Gesamtkonzept Altbausanierung 
mit einem Förderprogramm von knapp 9,5 Mio. Euro Fördervolumen, Münsters Allianz für Klim a-
schutz, ein Netzwerk aus mittlerweile mehr als 100 Unternehmen, welches sich den Klimaschutzzi e-
len der Stadt Münster verschrieben hat, eine intensive und zielgruppenspezifische Öffentlichkeitsa r-
beit, die die Bürgerinnen und Bürger informiert, sensibilisiert und u nterstützt, einen klimaschonende-
ren Alltag zu leben, der intensive Ausbau der erneuerbaren Energien sowie eine über Jahre gewac h-
sene und sehr gut etablierte Fahrradkultur. Auch die Stadt geht als Vorbild voran, bspw. bei den eige-
nen Gebäuden mit hohen ener getischen Standards und im Bereich der Mobilität mit einer wachse n-
den Flotte an Elektrofahrzeugen, um die ambitionierten Klimaschutzziele und Herausforderungen zu 
bewältigen. 
 
Doch all dieses ist nicht ausreichend. Trotz intensiver Bemühungen konnten die g esteckten Ziele 
noch nicht erreicht werden. Die ausgebliebene Weiterentwicklung externer, sich positiv auf die Bilanz 
auswirkender, Rahmenbedingungen spielt dabei eine wichtige Rolle. Hinzu kommt das starke Wachs-
tum der Stadt seit dem Jahr 2010 in allen Bereichen (wohnberechtigte Bevölkerung +9%, Wohnfläche 
+17%, Steigerung der Bruttowertschöpfung +9%, sozialversicherungspflichtig Beschäftigte +12%, 
gemeldete PKW +12%), das zu einem höheren Energieverbrauch und einem damit einhergehenden 
höheren Treibhausgasausstoß führt.

- 3 - 
V/0770/2019 
Regelmäßig werden die Berichte der Klimaforscher zum Fortschreiten des anthropogenen Klimawa n-
dels deutlicher und auch die Auswirkungen werden immer stärker spürbar. Anfang August 2019 veröf-
fentlichte der Weltklimarat (IPCC) zuletzt einen S onderbericht zum Klimawandel und machte dabei 
deutlich, wie wichtig u.a. eine nachhaltige Landnutzung und der Schutz von Ökosystemen s ind. Der 
Klimawandel bedroht mit immer häufigeren und längeren Hitzewellen und Dürreperioden die globale 
Nahrungsmittelproduktion: Ganze Regionen könnten zu Wüsten werden oder versteppen. Die Ernä h-
rung einer halben Milliarde Menschen sei davon betroffen.  Auch wenn wir in Münster in absehbarer 
Zeit nicht Hunger leiden werden, sind die Hitzeperioden und ausbleibender Regen im v ergangenen 
und in diesem Sommer insbesondere den Landwirten, aufgrund der anhaltenden Trockenzeiten, aber 
auch den Menschen, für die die Hitze gesundheitlich eine Gefahr darstellt, noch sehr präsent. Auch 
volkswirtschaftlich sind die Schäden massiv, die du rch den Klimawandel hervorgerufen wurden. Ju n-
ge Menschen weltweit und auch in Münster machen seit Monaten darauf aufmerksam, dass Klim a-
schutz die wesentliche Grundlage für die Zukunft der Menschen auf diesem Planeten ist. Die jungen 
Menschen der Fridays for Future Bewegung senden hier ein klares Signal und machen deutlich, dass 
die bisherigen Aktivitäten nicht ausreichend sind und schnellstmöglich um ein vielfaches intensiviert 
werden müssen, um die Grundlage für ein gutes Leben für ihre Zukunft zu erhalten. 
 
Insbesondere die Stadt Münster fühlt sich hierdurch angesprochen. So hat die Stadt unter dem Motto 
„Lebenswert in die Zukunft - Wir gestalten Münster enkeltauglich“ 2019 den deutschen Nachhalti g-
keitspreis gewonnen und daraus eine besondere Verpflichtung abgeleitet, sich intensiv für den Klima-
schutz einzusetzen. Entscheidungen müssen so getroffen werden, dass sie zukünftigen Generationen 
mindestens die gleichen Entscheidungsmöglichkeiten einräumen, wie wir sie heute haben - sie müs-
sen enkeltauglich sein. 
 
Klimaschutz ist damit ein Aspekt der Enkeltauglichkeit und daher in engem Zusammenhang mit der 
Entwicklung einer nachhaltigen Stadt zu betrachten. Deswegen ist die Erarbeitung des Handlung s-
programms Klimaschutz 2030 eines der Schlüsselprojekte im Maßnahme nprogramm 2019-2022 zur 
„Global Nachhaltige Kommune in NRW (GNK)“ (V/0669/2019). Die beiden Prozesse, hin zu mehr 
Klimaschutz und mehr Nachhaltigkeit, sind darüber eng miteinander verknüpft, wobei der GNK -
Prozess die übergeordnete Klammer bildet. Eine Klam mer, die neben dem Klimaschutz auch das 
Thema der Klimaanpassung mit einbindet und unter dem Grundsatz „ Je effektiver die Minderung der 
Treibhausgasemissionen im Rahmen des Klimaschutzes, umso weniger müssen Maßnahmen zur 
Anpassung an den Klimawandel ergri ffen werden.“, Klimaschutz und Klimawandelanpassung mite i-
nander verknüpft. Dieser Grundsatz ist auch als Leitlinie in die E rarbeitung des Handlungskonzepts 
Klimaanpassung 2030 (V/0799/2019) eingeflossen. 
 
Auch wenn Münster sich bereits stark im Klimaschutz  engagiert und in Zukunft noch stärker engagie-
ren wird, die ambitionierten kommunalen Klimaschutzziele des Masterplans 100% Klimaschutz kann 
Münster alleine durch eine konsequente Umsetzung der strategischen Handlungspfade und der la u-
fenden Maßnahmenplanung nicht erreichen. Die deutliche Unterstützung des Landes, des Bundes 
und der Europäischen Union sind zwingend erforderlich. Trotz dieses nicht vollumfänglichen Hand-
lungs- und Wirkungsspielraums ist es von hoher Bedeutung, dass die Stadt Münster im Klimaschutz 
als gutes Beispiel weiter vorangeht und alle Möglichkeiten nutzt, die ihr zur Verfügung stehen. 
 
 
zu 1. 
 
Neben der festgelegten Zielsetzung und der erarbeiteten Strategie stellt seit 2010 das Handlungskon-
zept zur Umsetzung des Klimaschutzkonzep tes 2020 (im Folgenden: Handlungskonzept 2020) die 
inhaltliche und finanzielle Grundlage für die städtischen Klimaschutzaktivitäten (V/0592/2010 + 
V/0592/2010/1. Erg.) der letzten Jahre dar . Dieses Programm läuft zum Ende des Jahres 2020 aus, 
so dass auf Basis der Strategie aus dem Masterplan 100% Klimaschutz  mit dieser Vorlage nun das 
Folgeprogramm vorgelegt wird, welches die maßnahmenorientierte, inhaltliche und finanzielle Basis 
für die kommende Dekade darstellen soll.

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V/0770/2019 
Grundlage für die Erstellung des n euen Handlungsprogramms Klimaschutz 2030 für Münster (im Fol-
genden: Handlungsprogramm 2030)  bilden die von  externen Gutachtern ( GERTEC GmbH – Essen, 
Jung Stadtkonzepte – Köln, IFEU - Heidelberg) in einem gemeinsamen Prozess mit  der Koordinie-
rungsstelle für  Klima und Energie (KLENKO)  und den beteiligten Fachämtern und Tochtergesel l-
schaften der Stadt Münster entwickelten Maßnahmen. In die Entwicklung eingeflossen sind zu m ei-
nem eine Weiterentwicklung aller bisherigen Aktivitäten, Projekte und Konzepte aus de m vorherigen 
Handlungskonzept 2020, und weiterer im Verlauf der letzten Jahre erstellte n Konzepte und Studien, 
zum anderen insbesondere auch neue Ansätze. Dabei haben verschiedene Fachämter und Tochte r-
gesellschaften eigene Maßnahmen mit eingebracht oder vo n den Gutachtern eingebrachte Maßna h-
men mitentwickelt und bewertet. Darüber hinaus wurde der Stand zur Erarbeitung des Handlungspro-
gramms 2030 dem Beirat für Klimaschutz in der Sitzung am 18.06.19 vorgestellt und diskutiert. 
Grundsätzliche Leitplanken stel lten bei dem gesamten Erarbeitungsprozess stets die strategischen 
Handlungspfade dar, die im Masterplan 100% Klimaschutz entwickelt wurden.  Die Methodik und die 
konzeptionelle Grundlage zur Erarbeitung des Handlungsprogramms  2030, sowie eine ausführliche 
Beschreibungen aller Maßnahmen in Form von Steckbriefen (mitsamt einer CO2-
Einsparungsermittlung) können dem beigefügten Bericht (Anlage 1) entnommen werden. 
 
Insgesamt ist das Handlungsprogramm 2030 - wie bereits das Handlungs konzept 2020 – nicht sta-
tisch festgeschrieben, sondern es ist als eine Grundlage für einen Prozess zu verstehen, in dem das  
Programm fortlaufend weiterentwickelt und fortgeschrieben wird, um auch über die Empfehlungen 
hinaus weitere Entwicklungen und Erkenntnisse in den kommenden Jahre n zuzulassen und aufz u-
nehmen und damit auf die sich stets ändernden Rahmenbedingungen, sowohl stadtintern er als auch 
externer Herkunft, reagieren zu können. 
 
Analog zum Masterplan 100% Klimaschutz sind die Maßnahmen den thematischen Handlungsfeldern 
zugeordnet: 
 Arbeiten und Wirtschaft 
 Bauen und Sanieren 
 Energieversorgung und Erneuerbare Energien 
 Klimafreundliche Entscheidungen 
 Mobilität 
 Übergreifende Projekte 
Für das Jahr 2030 wurde für die Stadt Münster auf Basis des Masterplan s 100 % Klimaschutz da s 
Zwischenziel zur Zielerreichung abgeleitet. Demnach müssen bis 2030 die Treibhausgasemissionen 
um 45 % auf ca. 1.300 Tausend Tonnen CO2 pro Jahr reduziert werden (verglichen mit dem Basisjahr 
1990). Die derzeitigen Empfehlungen auf Basis des Weltklimarat es lauten, diese Reduktion bis 2030 
in Umfang und Geschwindigkeit sogar noch deutlich zu erhöhen. Diese Zielsetzung des Masterplans 
100% Klimaschutz ist daher als Mindestziel zu betrachten. 
 
Gemäß der aktuellen Bilanzierung 2017 liegt die CO2-Reduktion der Stadt Münster  bei 23% 
(V/0021/2019). Die Gutachter haben im Rahmen einer Quantifizierung zur Abschätzung der durch 
das Handlungsprogramm  2030 eingesparten Treibhausgasemissionen ermittelt, dass bei  alleiniger 
konsequenter Umsetzung aller Maßnahmen im Rahmen der städtischen Handlungsmöglichkeiten bis 
zum Jahr 2030 eine CO2- Reduzierung von ca. 38 % gegenüber 1990 erreicht werden kann. Das ent-
spricht, auf Basis der Berechnungen der Gutachter, einer Reduktion um ca. 250 Tausend Tonnen 
CO2 pro Jahr im Jahr 2030. Die Einsparungen durch die Maßnahmen, sortiert nach Handlungsfeldern, 
sind im Bericht zum Handlungsprogramm 2030 (Anlage 1, Seite 23, 29, 33, 37, 42 und 45) darg e-
stellt. Demnach entfällt in etwa die Hälfte des Handlungsspielraums zu r Zielerreichung in die Veran t-
wortung der Stadt. Allerdings muss hierbei auch klar berücksichtigt werden, dass die Grenze des 
Handlungsspielraums fließend ist und städtische und externe Rahmenbedingungen und Effekte stets 
im Zusammenhang wirken. Die verble ibenden notwendigen Einsparungen zur Erreichung des 45 % 
Zieles 2030 (ca. 240 Tausend Tonnen CO 2) können mit dem vorgelegten Handlungsprogramm nur 
erreicht werden, wenn die Aktivitäten aller Akteure dieser Stadt (Unternehmen, Institutionen, Bürg e-

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V/0770/2019 
rinnen und Bürger) sowie die Rahmenbedingungen auf Landes -, Bundes- und Europaebene weiter 
deutlich verstärkt werden. 
 
 
 
Abbildung 1  Zielerreichung durch das Handlungsprogramm bis 2030 (vgl. Anlage 1, S. 50) 
 
Die Zielsetzungen aus dem Masterplan 100% Klimaschutz b asieren auf der vom Projektträger (Bu n-
desumweltministerium) vorgegebenen Berechnungsmethodik und Bilanzierungssystematik, die die 
Stadt Münster bereits seit mehr als 10 Jahren anwendet. Dabei muss berücksichtigt werden, dass 
eine CO 2-Bilanz nicht als maßna hmenscharfes Instrument zur Erfolgsbewertung einzelner Maßna h-
men eingesetzt werden kann. Sie gibt einen Überblick über die Gesamtzielerreichung in der auch die 
Reduktionsbeiträge externer Faktoren, wie beispielsweise des bundesweiten Stromfaktors, mit ei n-
fließen. Gleiches gilt für den Reduktionsbeitrag des Handlungsprogramms 2030, so dass dieser nicht 
auf die Tonne genau berechnet werden kann, sondern, durch die zwangsläufige Zuhilfenahme von 
Annahmen bedingt, eine Größenordnung darstellen soll. 
 
 
zu 2. 
 
Handlungsprogramm 2030 - Teil 1 
 
Im Handlungsprogramm 2030 (Anlage 1) werden  86 Maßnahmen (inkl. Teilmaßnahmen) dargestellt, 
die die bisherige Klimaschutzarbeit der Stadt ausbauen und strategisch weiterentwickeln. Um eine 
fortlaufende und dauerhafte Wirkung zu erzielen, müssen die vorgeschlagenen Maßnahmen zeitnah 
in Angriff genommen werden. 
 
Das Handlungsprogramm 2030 ist in zwei Teile aufgeteilt. Teil 1 (Anlage 2) beinhaltet alle Maßna h-
men, die zeitnah in die Umsetzung zu bringen sind. Hierzu gehören insbesondere die Klimaschutzak-
tivitäten, Dienstleistungen und Angebote der Stadt Münster, die fortgeführt, intensiviert und stetig wei-
terentwickelt werden sollen sowie neue Ansätze und Maßnahmen. Im Folgenden sind die Maßna h-
men aus Teil 1 in einer Kurzübersicht zusammengefasst:

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Tabelle 1  Übersicht zu Maßnahmen (ohne Teilmaßnahmen), die zeitnah umgesetzt werden können 
 
  Maßnahme 
Handlungsfeld: Arbeit und Wirtschaften 
AW 1 Klimaneutrales Gewerbegebiet 
AW 2 Klimaschutz in bestehenden Gewerbegebieten 
AW 3 Weiterentwicklung von Münsters Allianz für Klimaschutz 2020 – 2030 
AW 4 Dienstleistungsangebote der Stadtwerke 
AW 5 Initiativen zur Ansprache und Unterstützung homogener Zielgruppen 
AW6 Themenspezifische Sensibilisierungs - und Informationskampagne für Unternehmen 
 Handlungsfeld: Bauen und Sanieren 
BS 1 Energetische Qualität von neuen Wohn- und Nicht-Wohngebäuden 
BS 2 Zukunftsfähige, nutzungsflexible Bestandsgebäude 
BS 3 Stadtweite, integrierte energetische Quartiersentwicklung  
BS 4 Energetische Modernisierungsoffensive für den privaten Eigentümer 2020 – 2030 
BS 5 Förderprogramm „Energieeinsparung und Altbausanierung" 
BS 6 Projekte zur energetischen Sanierung mit ausgewählten homogenen Zielgruppen 
BS 8 Vom energieoptimierten zum ökologischen Bauen 
BS 9 Bauspezifische Schwerpunktthemen im Neubau und der Altbausanierung kooperativ voranbri n-
gen 
 Handlungsfeld: Energieversorgung und erneuerbare Energien 
EE 1 Den Einsatz Erneuerbare Energien bei privaten Haushalten fördern 
EE 2 Erneuerbare Energien in der Immobilienwirtschaft, Industrie und Gewerbe aktivieren und fö r-
dern 
EE 3 Vernetzung der für erneuerbare Energien relevanten Akteure in Münster und im Umland stä r-
ken 
EE 4 PV Freiflächen Strategie 
EE 5 Ausbau der Fernwärme in der Fläche und Transformation auf Erneuerbare Energien und Low -
Ex-Systeme 
EE 6 Systemintegration Erneuerbare Energien in die städtische Energieversorgung mit Power to X  
EE 7 Urbane Energielösungen für die Münsteraner Quartiere (Bestand und Neubau)  
EE 8 Dezentraler Energiepark 
  Handlungsfeld Klimaschonende Entscheidungen 
KE 1 Prinzip der klimafreundlichen Entscheidungen in der Verwaltung verankern  
KE 2 Bedürfnisse und Anforderungen der Bürger aufnehmen 
KE 3 Klimamischpoke als Rahmenkampagne für klimaschonende Entscheidungen ausbauen   
KE 4 Veränderungsbereite und Multiplikatoren als Vorreiter für den Klimaschutz gewinnen  
KE 5 Reallabor klimafreundliche Entscheidungen verstetigen 
KE 6 Das Umfeld für klimaschonende Entscheidungen aktiv gestalten 
KE 7 Den Nachwuchs erreichen 
 Handlungsfeld Mobilität 
MOB 2 Klimaschonende Mobilität in der Stadtverwaltung fördern 
MOB 3 Umstellung des ÖPNV auf Elektro- und Wasserstoffmobilität 
MOB 4 Ausbau von Förderstrukturen für den Umweltverbund   
MOB 6 Aufbau einer Ladeinfrastruktur für den Endnutzer 
MOB 7 Öffentlichkeitsarbeit für Klimafreundliche Mobilität: Zielgruppengerechte Kommunikation ko n-
kreter und innovativer Mobilitätsangebote

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 Handlungsfeld Koordination und übergreifende Projekte 
KP1 Regionale und überregionale interkommunale Zusammenarbeit im Bereich Klimaschutz au s-
bauen 
KP2 Dezernatsübergreifende Organisationsstruktur für integrierte Zusammenarbeit im Klimaschutz 
KP3 Konzeption für eine „Klimaneutrale Verwaltung“ entwickeln 
KP4 Machbarkeitsstudie Digitalisierung und Klimaschutz 
KP6 Kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit „Positives Entscheidungsklima für Klimaschutz in Münster“  
 
In der Anlage 2 sind die Maßnahmen kurz erläutert und anhand von Kriterien (Priorität, Hebelwirkung, 
CO2-Minderung, Kosten- Nutzenverhältnis) bewertet zusammengestellt. Darüber hinaus ist der gu t-
achterliche Kostenansatz für jede Maßnahme dargestellt, der sich aus Aufwendungen für die Unte r-
stützung bei Durchführung städtischer Angebote und Dienstleistungen durch Dritte, gutachterliche 
Begleitung oder begleitende Öffentlichkeitsarbeit sowie Koordin ation und fachliche Begleitung der 
Maßnahmenumsetzung zusammensetzt. Daneben ist in der Spalte „Kosten Handlungsprogramm“ der 
aus dem gutachterlichen Kostenansatz abgeleitete haushaltswirksame Kostenansatz für das Han d-
lungsprogramm 2030 dargestellt, wobei unter Berücksichtigung der angespannten Haushaltslage und 
der begrenzten personelle n Ressourcen die Aufwendungen durch die Verwaltung reduziert worden 
sind.  
 
Die Gutachter haben für die Umsetzung des Handlungsprogramms 2030 insgesamt ca. 18 Mio. Euro 
veranschlagt. Die Verwaltung hat - wie oben dargestellt - nach Prüfung der Maßnahmen und unter Be-
rücksichtigung der angespannten Haushaltslage, sowie des bereits ausgelasteten Personals die Au f-
wendungen einzelner Maßnahmen auf das Notwendigste und damit auf insgesamt ca. 4 Mio. Euro  re-
duziert. Hiervon kann ein Großteil über die im Haushaltsplan im Teilplan 1401 veranschlagte Basisfinan-
zierung für den Klimaschutz in Höhe von 250.000 Euro pro Jahr abgedeckt werden. Die zusätzlichen 
Mittel in Höhe von etwa 1,5 Mio. Euro müssen zusätzlich in den Haushalt 2021 ff. eingestellt werden. Die 
Mittel sind vorgesehen, um die Maßnahmen konzeptionell vorzubereiten und anzuschieben. Es handelt 
sich um Aufwendungen für die Unterstützung bei der Durchführung städtischer Angebote, Dienstlei s-
tungen durch Dritte, gutachterliche Begleitung sowie begleitende Öffen tlichkeitsarbeit. Mit dem ange-
setzten Haushaltsrahmen kann die Klimaschutzarbeit unter deutlicher Ausweitung der Aktivitäten aller 
städtischer Akteure sowie der Bürgerschaft fortgeführt und in Richtung der von den Gutachtern ang e-
strebten Zielerreichung von 38 % (vgl. S.5 zu 1.) geführt werden. Hierzu ist das o.g. Budget, für die An-
schubfinanzierung der Maßnahmen, unbedingt erforderlich. 
 
Für eine Zielerreichung der im Masterplan 100% Klimaschutz für 2030 angestrebten CO2-Reduzierung 
von 45 % bedarf es jedoch - wie auch von den Gutachtern dargestellt - deutlich höherer Mittel in Höhe 
von bis zu ca. 1,5 Mio. Euro  jährlich, sowie mindestens zwei zusätzliche Personalstellen im Amt für 
Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit (KLENKO) und einer zusätzlichen Personalstelle im Amt für 
Immobilienmanagement (Energiemanagement). 
Darüber hinaus bedarf es neben den o.g. Mitteln auch in den Etats der anderen Fachämter und Tochter-
gesellschaften weiterer Mittel für die notwendigen Investitionen für infrastrukturelle und bauliche Maß-
nahmen in Höhe von mehreren Millionen Euro jährlich, sowie weiterer personeller Mittel, – bspw. für den 
Ausbau der Radverkehrs- und ÖPNV-Infrastruktur, oder die ganzheitliche Sanierung städtischer Liegen-
schaften sowie deren flächendeckender Ausrüstung mit PV-Anlagen. Auch der Aus- und Umbau hin zu 
einer klimafreundlichen Energieversorgungsinfrastruktur bedarf der Investition von mehreren Millionen 
Euro jährlich. Hierfür müssen weiterführende und zusätzliche Beschlüsse herbeigeführt werden. Diese 
zusätzlichen Mittel für Finanzen und Personal bedarf es insbesondere dann, wenn die Ziele, wie es der 
Weltklimarat und die Fridays for Future Bewegung fordern, deutlich schneller erreicht werden sollen.  
 
Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Mittel im Klimaschutz gut investiert sind. Jeder ausgegebene Euro 
für Altbausanierung, eine PV-Anlage oder ein Fahrrad vom städtischen Händler kurbelt die lokale Wirt-
schaft an und schafft oder sichert Arbeitsplätze in Münster und der Region.

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V/0770/2019 
zu 3. 
 
Handlungsprogramm 2030 - Teil 2 
 
In Teil 2 des Handlungsprogramms 2030 sind die Maßnahmen dargestellt, für deren Umsetzung es 
zusätzlicher und weiterführender politischer Entscheidungen bedarf. Die Entscheidungen sollen durch 
die Verwaltung in den entsprechenden Gremien vor bereitet werden, damit die Maßnahmen in den 
kommenden Jahren ebenfalls in Angriff genommen werden können. 
 
Die Maßnahmenübersicht zu Teil 2 (Anlage 3) ist identisch aufgebaut wie in Teil 1 des Handlung s-
programms 2030. Bei den Maßnahmen in Teil 2 handelt es  sich jedoch um Maßnahmen mit zusätzli-
chen Investitions- und Personalaufwendungen, wie bspw. bei ganzheitlichen energetischen Sanie-
rungen im Gebäudebestand (bspw. BS 3.1 oder BS 7.1), kommunikativen Prozessen und Kampa g-
nen in die Zivilgesellschaft (bspw. KE 4.2) oder bei Entscheidungen, die im Rahmen anderer Prozes-
se, wie bspw. dem Masterplan Mobilität 2035+ (bspw. MOB1 oder MOB 5) herbeigeführt werden. 
Im Folgenden sind die Maßnahmen aus Teil 2 in einer Kurzübersicht zusammengefasst: 
 
Tabelle 2  Übersicht zu Maßnahmen bzw. Teilmaßnahmen für deren Umsetzung jeweils weiterfüh-
rende und zusätzliche Beschlüsse benötigt werden 
 
  Maßnahmen bzw. Teilmaßnahmen 
Handlungsfeld: Arbeit und Wirtschaften 
AW 2.1 Modellprojekt zu Beratung und Unterstützung von Einzelbetrieben 
durch Gewerbegebietsmanagement 
 Handlungsfeld: Bauen und Sanieren 
BS 3.1 Synergieeffekte erzielen: Klimaschutz, Klimaanpassung, Gesundheit  
und Städtebau in energetischen Quartierskonzepten (KfW 432) verknüpfen  
BS 5.1 Förderprogramm fortführen und ausbauen 
BS 7.1 Ganzheitliche energetische Sanierungen im Gebäudebestand 
BS 7.2 Minimierung des Zuwachses beim Stromverbrauch 
BS 7.3 Ausbau der Photovoltaik 
BS 7.4 „Grüne Wärme“ – Ausbau erneuerbarer Energien in der Wärmeversorgung 
BS 7.5 Sommerlicher Wärmeschutz 
  Handlungsfeld: Klimaschonende Entscheidungen 
KE 4.2 Inkubator Energie- und Klimaschutz (Gründerzentrum Energie- und Klimaschutz) 
mit Angeboten zur Gründungs- und Entwicklungsförderung klimaschonender Angebote 
 Handlungsfeld: Mobilität 
MOB 1 Einbindung der strategischen Schwerpunkte aus dem  
Masterplan Klimaschutz in den Masterplan Mobilität 
MOB 4.1 Städtisches Förderprogramm für Lastenräder 
MOB 5 Integriertes regionales ÖPNV-SPNV-System 
 Handlungsfeld: Koordination und übergreifende Projekte 
KP5 Klimaverträglichkeitsprüfung für Ratsbeschlüsse 
 
 
zu 4. 
 
Das vorgelegte Handlungsprogramm ist bis 20 30 angelegt und soll kontinuierlich umgesetzt werden, 
wobei neue Entwicklungen und Erkenntnisse in einem fortlaufenden Prozess berücksichtigt und ei n-
gebunden werden müssen. Das Handlungsprogramm 2030 ist somit wie bereits oben angeführt nicht 
statisch, sondern als Grundlage für einen kontinuierlichen, dynamischen Prozess zu verstehen.

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Um die kontinuierliche Klimaschutzarbeit zu dokumentieren und bewerten zu können, soll  weiterhin 
alle zwei Jahre ein Sachstandsbericht erarbeitet werden, damit frühzeitig Änderungen der kommun a-
len Klimaschutzpolitik eingeleitet werden können. 
 
 
zu 5. 
 
Die Anregung gem. §24 GO NRW 0043/2016 (Anlage 4) – Kompensation der durch Dienstreisen der 
Stadtverwaltung verursachten Treibhausgasemissionen ist im Rahmen de r Erarbeitung des Han d-
lungsprogramms 2030 geprüft worden und wird bei der Umsetzung der Maßnahme  KP3 (Konzeption 
für eine „ Klimaneutrale Verwaltung“ entwickeln ) soweit fachlich und finanziell möglich berücksichtigt 
und eingearbeitet. 
 
 
Schlussbetrachtung 
 
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Umsetzung des Masterplans 100% Klimaschutz und die 
Bewältigung des Klimanotstand es für die Stadt Münster eine große Herausforderung darstell en, die 
die Stadt nur gemeinsam mit allen Akteuren aus Wirtschaft, Politik, Institutionen, Verbänden und n a-
türlich den Bürgerinnen und Bürgern bewältigen kann. Dieser Prozess soll auch weiterhin d urch den 
Beirat für Klimaschutz begleitet werden, der auf diesem Weg durch seine Expertise grundsätzliche 
und strategische Empfehlungen in Richtung der städtischen Politik beisteuern soll. Gleichzeitig bedarf 
es einer deutlichen Veränderung der externen Ra hmenbedingungen auf Europa-, Bundes-, und Lan-
desebene, da Politik und Gesetzgebung, der aktuelle Stand der Technik sowie der gesellschaftliche 
Lebens- und Konsumstil einen großen Einfluss auf die Erreichung der übergeordneten, gesamtstädt i-
schen Ziele haben. 
 
Nur mit vereinten Kräften kann das Handlungsprogramm 2030 angegangen und damit die langjährige 
Klimaschutzarbeit der Stadt fortgeführt werden. Dies geschieht vor dem Hintergrund der weiterhin 
angespannten Haushaltslage. Mit einer Anschubfinanzierung für die einzelnen Maßnahmen und ei-
nem daraus resultierenden Kostenansatz von ca. 1,5 Mio. Euro für den Zeitraum von 2021 bis 2030 
können nach Einschätzung der Verwaltung das Handlungsprogramm 2030 und die damit gesetzten Ziele 
unter höchsten Anstrengungen angeschoben und teilweise erreicht werden. Die Mittel der Anschubfi-
nanzierung umfassen insbesondere Aufwendungen für die Unterstützung bei  der Durchführung städ-
tischer Angebote und Dienstleistungen durch Dritte, gutachterliche Beg leitung oder begleitende Ö f-
fentlichkeitsarbeit sowie die Koordination und fachliche Begleitung der Maßn ahmenumsetzung. Die 
genannten Haushaltsmittel müssen dafür zusätzlich in den Haushalt eingestellt werden. Die Verwa l-
tung wird sich weiterhin aktiv bemühe n, die Fördermittellandschaft zu sondieren und Mittel für die 
Umsetzung der Maßnahmen zu akquirieren. 
 
Um jedoch die angestrebten Klimaschutzziele des Masterplans 100 % Klimaschutz zu erreichen, 
müssen die Anstrengungen nochmal deutlich erhöht werden und d ie Haushaltsmittel zur Anschubf i-
nanzierung auf bis zu ca. 1,5 Mio. Euro jährlich aufgestockt werden und das für die Umsetzung erfo r-
derliche Personal bereitgestellt werden. 
Darüber hinaus bedarf es neben den o.g. Mitteln auch in den Etats der anderen Fachämter weiterer Mit-
tel für die notwendigen Investitionen für bauliche und infrastrukturelle Maßnahmen in Höhe von mehre-
ren Millionen Euro jährlich, sowie weiterer personeller Mittel. Hierfür müssen weiterführende und zusätz-
liche Beschlüsse herbeigeführt werden. Diese zusätzlichen Mittel für Finanzen und Personal bedarf es 
insbesondere dann, wenn die Ziele, wie es der Weltklimarat und die Fridays for Future Bewegung for-
dern, deutlich schneller erreicht werden sollen.

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V/0770/2019 
Klimaschutz ist nicht nur die wichtigste gesellschaftliche Herausforderung zur Bewältigung des globa-
len Klimawandels, sondern stellt auch eine große Chance für die lokale Wirtschaft dar, da Klim a-
schutz auch Wirtschaftsförderung bedeutet, wie beispielsweise die Bereiche Altbausanierung oder 
erneuerbare Energien eindrucksvoll zeigen. Jeder ausgegebene Euro erhöht die lokale Wertschö p-
fung und schafft oder sichert Arbeitsplätze in Münster und der Region. 
 
 
i.V. 
 
 
gez. 
Matthias Peck 
Stadtrat 
 
 
Anlage 1: Handlungsprogramm 2030 zur Umsetzung des Masterplans 100% Klimaschutz für 
die Stadt Münster   
Anlage 2: Teil 1 – Handlungsprogramm 2030  
Anlage 3: Teil 2 – Handlungsprogramm 2030 
Anlage 4: Anregung gem. §24 GO NRW 0043/2016

Beratungsverlauf (4)

19.11.2019 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen
TOP 5.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich geändert beschlossen

Zur Sitzung
21.11.2019 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen
TOP 7.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich geändert beschlossen

Zur Sitzung
04.12.2019 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 22.1 Vorberatung
Zur Sitzung
11.12.2019 Rat
TOP 26.1.1 Entscheidung
Zur Sitzung

Orte (3)

  • Kaiser-Wilhelm-Ring 34
  • Albersloher Weg 450
  • Kinderhaus

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0770/2019
Typ
Vorlagen
Datum
29.08.2019
Erstellt
06.10.2020 14:37