V/0748/2011
Wassertemperaturen in städtischen Freibädern, Nachrüstoptionen für eine Zusatzheizung
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Anlage2
1432 Zeichen
2.2.0 BÜNDNIS 90 13.09.2011 | DIE GRUNEN ®®@ EEE AL VÜrSTE: Bündnis 90/Die Grünen/G Ratsfraktion Münster Sportausschuss j Windthorststr. 7 48143 Münster Fon: 0251/89958 10 Fax:.0251/89958 15 „Wassertemperaturen- im DJK Sportbad Coburg“ an enster.d gruene-muensier.de www.gruene-muenster.de Der Sportausschuss möge beschließen: Die Verwaltung wird mit der Prüfung beauftragt, mit welchen Mitteln und zu welchen Kosten die Wassertemperatur im Freibad Coburg auf ein besucherfreundliches Minimum von 21 Grad Celsius verlässlich angehoben werden kann. Die Prüfung beinhaltet auch eine erste Schätzung der Kosten, die durch einen Anschluss des Bades ans Fernwärmenetz an der Grevener Straße entstehen würden. Begründung: Die Wassertemperaturen in der Freibadsaison 2011 lagen oftmals unter 20 Grad Celsius, so dass sich viele Schwimmer und.Schwimmerinnen im Freibad oder auch über die. lokalen Medien beschwerten. Viele StammschwimmerInnensind auf andere Freibäder ausgewichen (It. deren Aussage:, Greven, Senden und sogar.Dülmen). Um auf die Abwanderung zu reagieren und die Münsteraner Bürgern und Bürgerinnen - insbesondere in Münsters Norden und Mitte - wieder mit angenehmen Wassertemperaturen zu versorgen, soll geprüft werden, ob Alternativen/Ergänzungen zur derzeitigen Wärmetechnik gegeben sind. Der Prüfungsbericht.soll dann Grundlage einer weitergehenden Entscheidung sein. gez. Rosenau _ Tovar Kehr Dr. Schipmann
Anlage5
3835 Zeichen
Ana A ” Freibadsaison 2010 Dauer der Freibadsaison 2010 92 Tage (20089: 107, 2008: 105 Tage) 92 Tage (2009: 47, 2008: 119 Tage) 103 Tage (2009: 77, 2008: 113 Tage 287 Tage (2009: 231, 2008 337 Tage Freibad Hiltrup: 02.06. bis 01.09.2010 Freibad Stapelskotten: 02.06. bis 01.09.2010 22.05. bis 01.09.2010 Besucherzahlen Bad 2010 Durchschnitt | 2009 Durchschnitt | 2008 Durchschnitt Pro Tag pro Tag pro Tag | Hiltrup 82.636 | 898 94.847 | 886 | 84.824 | 808 | Stapelskotten | 57.231_| 622 32.321 688 | 49.529 1416 | Coburg 95.450 | 926 "81.325 | 1056 | 82.039 | 726 Summe 235.317 | 820 208.493 | 903 216.392 | 642 Im Jahr 2010 wurden damit 26.824 Besucher mehr gezählt, als im Vorjahr, allerdings lag der Besucherzahl eine um 56 Tage längere Öffnungsdauer (bezogen auf alle drei Freibä- der) zugrunde, da, anders als im Vorjahr, die Saison nicht durch Bautätigkeiten einge- schränkt war. Die Attraktivität des Freibades Hiltrup wird durch die erneut gestiegene Be- sucherzahl pro Tag verdeutlicht. Die beiden anderen Bäder konnten die Werte des letzten Jahres nicht halten. Das ist auch dadurch zu erklären, dass diese beiden Bäder im letzten Jahr erstmals nach Modernisierung wieder in Betrieb gegangen sind („Neuigkeitswert‘). Durch die schlechten Witterungsbedingungen im August (siehe Wetterlage) konnten die Erwartungen an eine sehr gute Gesamtsaison nicht gehalten werden. Der besucherstärkste Tag war der 10.07.2010. An diesem Tag besuchten insgesamt 12.366 Menschen die Freibäder, das waren 5,3 % aller Freibadbesucher der Saison .... (4832 in Hiltrup = 5,9 %, 3327 in Stapelskotten = 5,8 %, 4207 in der Coburg = 4,4 %). Wetterlage Die Besucherzahlen in Freibädern sind immer abhängig vom Wetter. Das kalte unbestän- dige Frühjahrswetter zog sich bis in den Juni hinein und begründete den späten Beginn der Freibadsaison. Der Sommer 2010 war gekennzeichnet durch eine über 4-wöchige hochsommerliche sehr gute Freibadwetter-Periode von Ende Juni bis in die zweite Juli- Hälfte hinein und versprach rekordverdächtige Besucherzahlen für die Saison 2010. Diese 30 - tägige Schönwetterperiode zog 169.064 Besucher an. Damit kamen 72 % aller Besu- cher in ca. einem Drittel der gesamten Freibadsaison (92, bzw. 103 Tage) in alle drei Frei- bäder. Arlay “ Das sich anschließende ungewöhnlich wechselhafte, regnerische und kühle Wetter hielt sich mit wenigen Ausnahmetagen den ganzen August über und führte zu einem. relativ frühen Ende der Freibadsaison 2010, so dass die hohen Erwartungen an die Besucher- zahlen am Ende nicht gehalten werden konnten. Wassertemperaturen: Die ausschließlich solargestützte Beckenwasserbeheizung führt zu witterungsbedingten Schwankungen der Wassertemperaturen. Mit zeitlicher Verzögerung kühlt das Wasser bei Lufttemperaturrückgang ab und erwärmt sich ebenfalls zeitversetzt wieder bei anziehen- den Lufttemperaturen. Kühle und sonnenarme Wetterlagen führen zu einem nur geringen “ Besucherandrang - und das unabhängig von der Wassertemperatur. Folgende Übersicht zeigt die Tage, an denen die Wassertemperatur von 20 Grad nicht oder nur im Laufe des Tages erreicht wurde. Bad Morgens % der | Mittags |% der | Abends % der unter 20 | Tage unter | Tage unter 20 | Tage Grad 20 Grad Hiltrup 19,6 % 15,2 % 11 Tage 12 % Stapelskotten 19,2 % Die Auswertung zeigt, dass die ausschließlich solargestützte Beheizung des Beckenwas- sers.an der weit überwiegenden Zahl der Öffnungstage zu zufriedenstellenden Wasser- temperaturen geführt hat. Lediglich an 12 % (Hiltrup), 4,4 % (Stapelskotten) und 13,6 % (Coburg) der Öffnungstage konnte eine Erwärmung des Wassers über 20 Grad auch im Laufe des Tages nicht erreicht werden. Die Witterungsperioden zu Anfang der Saison so- wie in der zweiten Augusthäffte, die dafür verantwortlich waren, waren eher untypisch kühl und relativ lang andauernd.
Anlage1
1566 Zeichen
Alp A Antrag SPD-Fraktion für den Sportausschuss Im Rat der Stadt Münster Münzstr. 15 48143 Münster Telefon: 0251/ 45 314 Fax: 0251/ 511 750 spdfrak@muenster.de www.spd-müenster.de 09.09.2011 Prüfauftrag an die Verwaltung . Benutzerfreundliche Wassertemperaturen in Münsters Freibädern Die Wassertemperaturen in den Freibädern der Stadt Münster haben im abgelaufenen Sommer zu zahlreichen, auch öffentlichen Protesten der Freibadbesucher geführt. Das Wasser wurde generell als zu kalt empfunden. Ein Vergleich mit den Bädern der umliegenden Gemeinden verdeutlicht, dass dort die Wassertemperaturen durchschnittlich wesentlich höher und damit für die Gäste angenehmer waren mit der Folge, dass viele Münsteranerinnen und Münsteraner auf Freibäder in der Umgebung auswichen. Offensichtlich ist eine Beheizung der Münsteraner Freibäder ausschließlich durch Sonnenenergie nicht ausreichend, um für den größten Teil der Nutzer der städtischen Bäder als angenehm empfunden zu werden. “ Die Verwaltung der Stadt Münster wird deshalb um Prüfung gebeten, wie die Wassererwärmung in den Bädern der Stadt in der kommenden Freibadsaison durch zusätzliche Wärmeerzeuger deutlich verbessert werden kann. Dabei sind verschiedene Möglichkeiten mit Vor- und Nachteilen sowie die damit verbundenen Kosten aufzuzeigen. gez. Gaby Kubig-Steltig Kurt Pölling Ralf Hubert um Elke Kraut-Kleinschmidt Hedwig Liekefedt SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster Münzstraße 15 48143 Münster Telefon: (0251) 45 314 ° Fax: (0251) 511 750 Mail: fraktion@spd-muenster.de www.spd-muenster.de
Anlage8
7117 Zeichen
sraor [ENSIE] Presseausschnittäienst des Dezernates/Amtes R Münstersche Zeitung vom: Abdrucke anı " Westfälische Nachrichten vom: 40.08 ı L 118/07.06 7 Hochbetrieb trotz retrieb | Wassers -u+ MÜNSTER. Am Freitag zur Eröffnung waren es keine 15 Grad: im Wasser des. Freiba- des.Hiltup. Gestern morgen zeigte, laut Sportamt das Tliermometer immerhin schon 19,2 Gräd. Trotz der käschen Temperaturen herrschte am. Wochenende Hochbetrieb. in.den Bädern, in Hiltrup zählte die Stadt. ründ 2000, An'Stapelskötten 1135 Gäste. Im BJK-Bad C6- burg:ari der Grevener Straße plämpsten am Erölfnungs- Wochenende rund 1500 'Ba- degäste. Die Coburg. veröf- tentlicht.ebenso wie das Ver- einsfreibad Sudmühle täg- lich: die aktuelle Wassertem- Herätur im Internet Ein Ser- Yice, den die-Stadt. nun-auch für ihre Bäder Hiltrup und Stapelskotten einführen will, hieß es gestern im Sportamnt. ZucKanınnisnahme ung zum Werblalb. LT: Sirsjg || MÜNSTER: U] Münstersche Zeitung vom: 2] Presseausschnitidienst des Dezernates/Amtes U] Westfälische Nächrichten vom: | Abdrucke an: Zur Konnislsnähme und zan Wertnalte, AT Warten auf die Besucher Wersepark Sudmühle hatte im Juli erheblich weniger Badegäste als im Vorjahr SUDMÜHLE. Esist ein Tag ah- te Haktik. Die Werse'schlän- galt sich gemächlich am Aus- Aügstokal „ Schöne Aussich- ten“ vorkei,und.auch Im.he- hachbarten Schwimmbad Wer- separk:ist.an diesem Morgen von ‚ertriebenar Geschäftig- ! äine Spur. Eigentlich: eine Idylle, in der man beiischönem Wetter ‚die Patien yerbringen’känn. Nicht nur im Schwinmbecken. ‚Auch: Speckhreit- und Tennis- plätze, eine Petangue-Anlage, ein Beachvolleybäll-Feld und eiri Mehreweickspielplatz. fin den,sich auf.dem 40.000 Qua- dratmeter ‚großen Gelände: Mit einem gewaliisen Schüleranstusm rechnet Fol-- ker Zeidler, der Präsident der Schwinmvereinigung Müns- ter von: 1891, in den Ferien Die!SV' Münster 91 be- treibt. das ‘Bad, ‚das derzeit m ner Wassertemperikur von. 29 Grad unter dem durchwachsenen Temperatu- ten.leidet, „im vergangenen Jalir lief der Juli super, Ich hoffe, dass das Werter im Au- gust besser wird®, sagt Zeid- ler. Während in diesern Jahr bis.Mitte Juligerade malrund 10188 Besucher-(Stand: 19. Juli): das: gemauerte Kassan- . häuschen passierten, waren es'im vergangenen Jahr bis _Ende Juli15000 Besucher. küftwärmepumpe Für die-angenehme Baderem- perätur ist eine Lufrwätrne- pumpe . mityeräntwortlich. Diese läuft mit Nachtstrom und. springt automadsch an, sobald die Temperatur im Schwimmbecken unter 21 Gräd.sinkt. Früher hatte die Schwimmvereinigung große Wasserverluste zu verzeich- nen, tlenn die Betönwänne war aufgrund van Dehnungs- fügen recht durchlässig. Seit rund sechs Jahren Ist das. Be- ‚kan mit eier Bodentolie ge- schützt, Folker .Zeidier hofft für den August auf besseres Wetter. Der 68-jährige ist seit-Ende der 90er Jahre Präsident der SY Münster 91, die dan Wersepark betreibt. “ Die meisten Badegäste, 'so Zeidlers Erfahrung, konmen aus dem XKreuzviertel oder aus Coerde in däs Freibad an der Dyckburgstraße 468, Aus der unmittelbaren Nachbar- sehaft ist der Strom in den Wersepark eher ‚schwächer. „Ja .Mandorf ist der TSY als Sportverein sehr stark“, sagt Bitte eintreten: Kassenhäus- chen aus Klinker. der 68-Jährige, Die: dortigen Einwohner treiben daher lie- ber Sport vor der eigenen Haustür, Auf dem Gelände ist an eini- gen Stellen auch noch der Charme vergangener Tage sichtbar. Die Umkleidekabi- nen befinden sich hinter eine ‚lange Reihe von roten und Die Umkleidekabinen stehen inter Denkmalschutz. M2:Fatos (3) Jarıkawlak weißen Hälzrüren,. „Das Ge- bäude steht dank seiner be- sonderen Konstruktion unter Denkmalschutz", sagt Zeidler. Er schätzt, dass die Umklei- den, die an ein Strandbäd er- innern, aus den 30er Jahren stammen. Mächdge Robinien, gepflanzt 1933, ienzien Frei- gelände und Tennisplätze. Zeidler erinnerm die Bäume vor ‚allem an seinen Vater, über den er zur SV Münster 91 gekommen war. ‚Milter- weile ist er'seit 57 Jahren im Verein und seit. 1997 dessen Präsident, Mit Schnuppecangeböten sollen neue Gäste angelöcke werden. Während der Som- merferien Iıletet der Verein in dieser Woche Sport- und Abentexercamps für Kinder im Alter von neun bis 13 und von acht bis zwälf Jahren 4 an. Aniditeas Jankowiak&mdhid ww schwinimvereinigung, hal # : > a E Mn = [3 & o. e 7 8 B 7 ..E 1. = Abdrücke an: MÜNSTER stadt] Westfälische Nachrichten vom: Prasseausschnittdienst des-Dezörnates/Amtäs Zir Kumminlsnghran und zum Veihleib:. ‚OOlBARDPF STE ypne ep gan Ayas-upr "usp SUSALE-AREGOYETEAION SEAL PLAYS SSnur UERT ONE STnET BO UmS AP USPTÄUFULRUDM. SID ref: ste‘ Derd.'ge man wseReradurn] Yeyisnep PEN 2WUOR. Para ur Japan wägjorshaw: Ip -dalıyıaı ur BeIuop Don wogpitde 332 PR YOU: NAUnSOg DS ssrıkı. duef. ade, ieed ung „degeqiazups ep anppeg.'sep\ss ung lag" Wezemps nz ara ap: Ünenn SURERDS Goygea Hiraäferaax "rer un PA SEI. UF ep [TRCeS] uses 3ssey Isp ur-präss pa. am Bad sim pur uospag: Harpaog iles “Anus: 9032 Is} .ytaısgeog sein a MET Rz I TR TTRBTIPETT- vap ap ist gepusg Aa YSseH:aip TENE-UAENUON: muep Usuas' ;sLnos ap. IM Tamas 2 16 a "Rutuor ans] op yöLygasd Besmpartiege sädug my -DUSRZ THEM Ders) [E UoA. APR ÄNSHaSSEM DIg aseH- SJUpF-anuog BUNG IRUHSOg Pr BERURPEE ass “AUS SINE JÄENTDS TORaM: -Uofmagiag unA -Anzueunsd 5 IRIE DÄRSATEOL TOR -suods "Ujgy Sopeauoip BIS Sp maPpag Um Benmid OA Ure SYS SUN: ImIH mpg Inpz- Ing wüsies. 3103 ‚SiN3''s[e. S1apue: Safe SEP: 2512 IOpegesiı ma "NOr-AEt HgyBzuEImOg OP IHRIS FEsZeiid BE [EURER Spen2 mg Spas umdargsd Vofuniemsgupp rm op -tnsp 2ifep' UOPEUSURUUDS sjp'ssep 'ISB07-Uapoy-äf -pa-URem SReL aaa pp TpEgO spe award SHEHLT- SIRUOW ap: IPUg.IOA- SUL -agf-s2 Jet 'nzeg Adrepegn wasser. uap nz. Io Be vadunmystszzuy: 159 wog "HSISURMIOS ABU IRH UBÄOSLOSA N DEM ROM sa ApSpugupmgysossert sur UpIsUmW BUS INT SHaIDjaJA Y>7F UDBeRs pegUNBEIS TON Un 185 euhon Se ey pain CI. 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Anlage3
1047 Zeichen
Anlage 3 Wassertemperaturen in. den Freibädern 2008 20.10.2008 1. Hiltrup Unter 20 Grad Becken Mai (ab 21.) Juni Juli August Summe Mehrzweck 4 Tage 2 Tage 4 Tage 1 Tag 11 Tage _. %-Anteil 36,4 % 6,7% 12,9% 3,2% 10,7% Erlebnis 5 Tage 2 Tage 3 Tage 3 Tage 13 Tage %-Anteil 45,5 % 6,7% 9,7% 9,7% 12,6 % Unter 21 Grad [Becken Mai (ab 21.) | Juni [Juli August Summe | Mehrzweck | 7 Tage 5 Tage | 7 Tage 6 Tage 25 Tage | %-Anteil | 63,6 % 16,67 % | 226% 19,4% 24,3% | Erlebnis | 8 Tage 7 Tage | 10 Tage 8 Tage 33 Tage | %-Anteil | 72,7% 23,3% | 32,3 % 25,8 % 32,0 % Hinweis: Zu Beginn der Badesaison 2008 war die Absorberanlage defekt. 2. Stapelskotten Unter 20 Grad Becken Mai (ab 08.) | Juni Juli August Summe Mehrzweck | ./. d. J. d. d. %-Anteil d. d. d. d. d. Nichtschw. |9 Tage 2 Tage 3 tage 1Tag 15 Tage %-Anteil 375% 6,7% 9,7% 32% 12,9% ‚Unter 21 Grad Becken Mai (ab 08.) | Juni Juli August Summe Mehrzweck | .. d. d. d. d. %-Anteil d. d d. d. d. Nichtschw. | 13 Tage - 5 Tage 5 Tage 12 Tage 35 Tage %-Anteil 54,2 % 16,7 % 16,1% 38,7 % 30,2 %
Beschlussvorlage
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V/0748/2011
DER OBERBÜRGERMEISTER
Amt für Immobilienmanagement
Sportamt
Betrifft
Wassertemperaturen in städtischen Freibädern, Nachrüstoptionen für eine Zusatzheizung
Beratungsfolge
05.10.2011 Sportausschuss Einbringung
15.11.2011 Bezirksvertretung Münster-Mitte Vorberatung
17.11.2011 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup Vorberatung
17.11.2011 Bezirksvertretung Münster-Ost Vorberatung
29.11.2011 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Vorberatung
30.11.2011 Sportausschuss Vorberatung
07.12.2011 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung
14.12.2011 Hauptausschuss Vorberatung
14.12.2011 Rat Entscheidung
Beschlussvorschlag:
1. Der Rat nimmt zur Kenntnis,
a. dass die Stadtverwaltung mit mindestens zwei in den Sommermonaten geöffneten
Hallenbädern ein witterungsunabhängiges Ganzjahresangebot vorhält;
b. dass die Nachrüstung eines
Freibades mit einer Gaskesselanlage zur Beckenwas-
sererwärmung mit Investitionskosten von zirka 100.000 Euro einher geht;
c. dass darüber hinaus der zusätzliche jährliche Energieaufwand bei zirka 50.000 Euro
liegen wird und die Beckenwassererwärmung eines Freibades die CO 2-Emission
um zirka 120 Tonnen jährlich erhöht.
d. dass die Nachrüstung eines Freibades mit einer Beckenabdeckung zu Investitions-
kosten von zirka 200 000 Euro führt und zu einer Reduzierung des jährlichen zu-
sätzlichen Energieaufwandes führt.
Vorlagen-Nr.:
V/0748/2011
Auskunft erteilt:
Herr Werner
Herr Reher
Ruf:
492-2370
492-5220
E-Mail:
WernerT@stadt-muenster.de
Reher@stadt-muenster.de
Datum:
28.09.2011
Öffentliche Beschlussvorlage
- 2 -
V/0748/2011
2. Vor diesem Hintergrund beschließt der Rat, dass die Beckenwassererwärmung in den städ-
tischen Freibädern Hiltrup und Stapelskotten sowie im Vereinsbad der DJK Coburg weiter-
hin ausschließlich durch die in den Bädern installierten Solarabsorberanlagen erfolgt.
3. Der Antrag der SPD-Fraktion vom 09.09.2011 und der Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die
Grünen/GAL vom 13.09.2011 sind damit erledigt.
Kosten: keine
Begründung:
1. Ausgangslage:
Die Freibäder Hiltrup, Stapelskotten und DJK Coburg werden seit ihrer Wiederinbetriebnahme
nach Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen im Ra hmen des Bäderkonzeptes ohne ergänzende
Beheizung des Beckenwassers betrieben
Dem liegen folgende Gremienbeschlüsse zugrunde:
- Baubeschluss zur Sanierung des Freibades Hiltrup (Vorlage V/0232/2007 vom
29.03.2007):
„Durch die vorhandene Absorberfläche von ca. 1.200 m² ist auch die Beheizung des Frei-
bades sichergestellt. Eine Zusatzheizung über Gas erfolgt, wie auch bisher, nicht. Bei ei-
nem rein solar betriebenen Freibad kann unter diesen Rahmenbedingungen auf eine kos-
tenintensive Beckenabdeckung verzichtet werden. … Witterungsbedingt kann eine Mindest-
temperatur von 20 Grad zu Saisonbeginn, wie auch bisher, nicht garantiert werden. Die
gewünschte Temperatur des Badewassers wird jedoch schneller als bisher sichergestellt.“
- Baubeschluss zur Sanierung des Freibades Stapelskotten (Vorlage V/0377/2008 vom
15.05.2008):
„Die Beckenwassererwärmung erfolgt aussc hließlich über eine Solarabsorberanlage auf
den Flachdächern.“ (Anlage 7 zur Beschlussvorlage)
- Vorlage V/0221/2008 zur Genehmigungsplanung der Sanierung und Modernisierung Frei-
bad DJK Coburg vom 24.04.008:
„Die Beheizung des Beckenwassers erfolgt ausschließlich über die neu installierten Absor-
berflächen (ca. 700 m²) auf den Gebäudeflächen.“ (Anlage 4 zur Vorlage)
Durch die ausschließliche solare Beckenwassererwärmung kann eine Mindesttemperatur des Be-
ckenwassers nicht garantiert werden. Das hat zur Folge, dass besonders zu Beginn der jeweiligen
Freibadsaison, aber auch während länger andauernder Schlechtwetterphasen während des Som-
mers, das Wasser eine „Wohlfühltemperatur“ nicht immer erreicht. Diese Situation führt immer
wieder zu kritischen Äußerungen von Badegästen, die auch von den Medien aufgegriffen werden.
Insbesondere wird die Frage aufgeworfen, ob und ggfls. welche Auswirkungen nicht befriedigende
Wassertemperaturen auf die Besucherzahlen in den Freibädern haben. Mit Blick auf die negativ
herausragende Wetter- und Temperaturlage im Juli 2011 ist diese Diskussion in der gerade zu
Ende gegangenen Freibadsaison aktuell gewesen.
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V/0748/2011
Die stetig wiederkehrenden Diskussionen über schwankende Wassertemperaturen und deren
mutmaßliche Auswirkungen auf den Besucherandrang in den Freibädern, die das Stimmungsbild
zumindest eines Teils der Bürgerinnen und Bürger als potenzielle Nutzerinnen und Nutzer der
Freibäder widerspiegeln, ist daher Anlass, die Erfahrungen im Freibadbetrieb noch einmal darzu-
stellen und Optionen für eine ergänzende Beckenwasserbeheizung oder Beckenabdeckungen
aufzuzeigen.
Des Weiteren liegen folgende politische Anträge vor, die als Anlagen beigefügt sind:
- Antrag der SPD-Fraktion vom 09.09.2011 auf Prüfung von Möglichkeiten einer Wassererwär-
mung in den Freibädern der Stadt durch zusätzliche Wärmeerzeuger mit Nennung von Vor- und
Nachteilen sowie der damit verbundenen Kosten
- Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 13.09.2011 zur Prüfung, mit welchen Mitteln und
zu welchen Kosten die Wassertemperaturen im Freibad Coburg auf ein besucherfreundliches Ni-
veau von 21 Grad verlässlich angehoben werden kann, und die eine erste Kostenschätzung für
einen Anschluss an das Fernwärmenetz beinhalten soll
2. Freibadbetrieb aus bäderfachlicher Sicht:
Das Sportamt hatte den Sportausschuss bereits in verschiedenen Sitzungen über die Verläufe der
jeweiligen Freibadsaison unterrichtet. Die Berichte sind dieser Vorlage beigefügt (Anlagen 3 bis 6
dieser Vorlage). Ein direkter Zusammenhang zwischen kühlen Wassertemperaturen und geringen
Besucherzahlen konnte nicht festgestellt werden.
Die folgende Tabelle fasst noch einmal die Erkenntnisse über erzielte Wassertemperaturen in ei-
ner jahresbezogenen Übersicht zusammen. Es werden die Anzahl der Tage, an denen das Be-
ckenwasser keine 20 Grad erreichte, sowie der prozentuale Anteil an den Gesamtöffnungstagen
dargestellt:
2009 2010 2011
Tage %-Anteil an Öff-
nungstagen*
Tage %-Anteil an Öff-
nungstagen
Tage %-Anteil an Öff-
nungstagen
Freibad
Hiltrup
6 5,6 % 11 12 % 36 28,1 %
Freibad
Sta-
pelskotten
./. ./. 4 4,4 % 11 8,6 %
Freibad
DJK Co-
burg
6 7,8 % 14 13,6 % 35 29,7 %
* Die Anzahl der Öffnungstage kann von Bad zu Bad variieren.
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V/0748/2011
Ein Blick auf die Besucherzahlen der vergangenen Jahre zeigt Folgendes:
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Hiltrup 69.770 77.034 40.188 84.824 94.847 82.636 38.809
Stapelsk. 57.205 70.331 38.742 49.529 32.321 57.231 32.207
Coburg 88.430 109.471 61.689 82.039 81.325 95.450 49.410
Handorf 26.766 30.406 ./. ./. ./. ./. ./.
Nienberge 27.751 31.431 ./. ./. ./. ./. ./.
Summe 269.922 318.673 140.619 216.392 208.493 235.317 120.426
Hinweise zur Tabelle:
- Die Freibäder Handorf und Nienberge wurden mit Abschluss der Saison 2006 geschlossen.
- 2008: Für das Freibad Hiltrup die erste Saison nach der Modernisierung (1. Bauabschnitt)
- 2009: Für die Freibäder Stapelskotten und DJK Coburg die erste Saison nach der Moderni-
sierung; Saisonbeginn Stapelskotten zum 11.07.2009, DJK Coburg 19.06.2009
- 2010: Bis zum 31.07.2010 waren 210.306 Besucher in den Freibädern.
Die Freibadsaison 2011 in Münster dauerte vom 06.05. bis 10.09.2011; die Coburg beendete
bereits am 31.08.2011 die Saison. Die Zahlen zu den Wassertemperaturen und den Besuchern bis
Juni 2011 ergeben sich aus der Anlage 5. Ergänzend hierzu ergeben sich für die Zeit danach bis
zum Ende der Saison folgende Besucherzahlen:
Mai
2011
Juni
2011
Juli 2010 Juli 2011 Aug. 2010 Aug. 2011 Sept.
2011
Hiltrup 6.184 12.972 49.019 4.902 7.743 11.237 3.514
Stapelsk. 4.041 10.279 32.933 4.714 4.922 10.073 3.100
Coburg 8.483 16.552 52.113 9.473 11.108 14.902 ./.
Summe 18.708 39.803 134.065 19.089 23.773 36.212 6.614
Die Besucherzahlen in der Freibadsaison 2011 sind gegenüber dem Vorjahr um 48,8 % zurückge-
gangen.
2.1 Erfahrungen anderer Betreiber öffentlicher Bäder mit der Freibadsaison 2011:
- Freibadumfrage der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen e.V. (Anlage 7):
Im Folgenden ein Vergleich der Freibäder in Münster mit denen, die von der Deutschen
Gesellschaft für das Badewesen untersucht worden sind. Erhoben wurden hier Zahlen bis
zum 31.07.2011.
- 5 -
V/0748/2011
Besonders auffällig ist der Juli 2011: Bezogen nur auf diesen Monat lagen die Besucher-
zahlen bundesweit um ca. 74 % unter denen des Vorjahresmonats. In Münster gingen die
Besucherzahlen im Juli 2011 um 85,76 % zurück.
Aber auch die Gesamtzahlen, die sich vom Beginn der Saison bis zum 31.07.2011 erga-
ben, weichen erheblich vom Vorjahr ab: Sie sind bundesweit gegenüber dem Vorjahr um
51,61 %, in Nordrhein-Westfalen um 58,8 % und im Postleitzahlenbereich 4 um 59,1 % zu-
rückgegangen. Demgegenüber ging die Besucherzahl in Münster in diesem Zeitraum um
63,1 % zurück (von 210.306 in 2010 auf 77.600 in 2011).
Die Ursachen für die starken Schwankungen bei den Freibadbesuchern werden von der
Deutschen Gesellschaft für das Badewesen in erster Linie beim schlechten Sommerwetter
gesehen.
Hinweis zur Umfrage: Eine Unterscheidung zwischen Bädern, die das Beckenwasser zu-
sätzlich heizen und solchen, in denen das nicht passiert, wurde nicht vorgenommen.
- Umfrage des Sportamtes:
Das Sportamt hat bei umliegenden Betreibern öffentlicher Freibäder den Verlauf der Freibad-
saison 2011 erfragt und weitere
Informationen der Presse aufgegriffen. Folgendes Bild zeigt
sich:
Stadt
Besucher
2010
Besucher
2011
Rückgang
in %
Garantierte Was-
sertemperatur
Tecklenburg 44.000 21.000 52 % 23 Grad
Gronau 79.902 46.744 42 % 23 Grad
Warendorf 98.000 61.300 37 % 23,5 Grad
Nottuln 54.181 34.725 36 % Ja
Drensteinfurt 105.334 69743 34 % 24 Grad
Emsdetten 137.287 92.000 * 33 % 24 Grad
Greven 57.000 40.000 30 % 24 Grad
Telgte 73.350 51.739 30 % 24 Grad
Münster Sud-
mühle
21.000 15.000 29 % 23 Grad
Nachrichtlich:
Moers 83.000 21.700 74 % ?
Issum 33.000 12.000 63 % ?
* Zum Zeitpunkt der Anfrage lagen nur Zahlen bis zum 29.08.2011 vor; die Saison endete in Emsdetten am 11.09.2011
- Der insgesamt unbefriedigende Verlauf der Freibadsaison spiegelt sich auch in ei-
ner Vielzahl von Presseartikeln wider. Eine kleine Auswahl ist beigefügt (Anlage 8).
2.2 Gesamtsituation in Münster:
Aus bisherigen Erfahrungen im Freibadbetrieb der letzten Jahre kann der Schluss gezogen wer-
den, dass in erster Linie einige sog. Frühschwimmer, also Stammgäste und Sportler, die regelmä-
ßig, teilweise sogar täglich morgens schwimmen gehen, an Tagen mit zu kühlem Wasser die Frei-
bäder nicht aufsuchen. Das Potenzial dieses Besucherkreises schätzt das Sportamt auf insgesamt
maximal etwa 500 Personen. Es kann davon ausgegangen werden, dass bei diesem Kreis der
Badbesucher vordringlich eine geringe Wassertemperatur ausschlaggebend für den Verzicht auf
- 6 -
V/0748/2011
einen Freibadbesuch ist, weil diese Klientel grundsät zlich auch bei schlechterem Wetter das Frei-
bad aufsucht.
Die Schwimm- und Badeangebote stellen sich, anders als z.B. in kleineren Kommunen, vielfältig
dar: Neben den drei Freibädern sind im Sommerhalbjahr mindestens zwei der sechs städtischen
Hallenbäder durchgehend geöffnet. In den übrigen werden erforderliche Unterhaltungsarbeiten
durchgeführt. Dadurch hält die Stadt Münster auch in Schlechtwetterphasen ein witterungsunab-
hängiges Ganzjahresangebot für die Bürgerinnen und Bürger vor.
2.3 Auswirkungen auf Kartenverkäufe und die Ertragssituation:
Der Besucherrückgang in den Freibädern hat Auswirkungen auf die Ertragssituation in der Pro-
duktgruppe 0802, Bäder. Es kann davon ausgegangen werden, dass der Rückgang bei den Ein-
trittsgeldern (Haushaltsansatz 2011 für privatrechtliche Leistungsentgelte 1.256.300,00 €)
geringer ausfallen wird, als der Besucherrückgang in den Freibädern, weil:
- nur ein Teil der Freibadbesucher über speziell in den Freibädern geltende Saison- oder
Einzelkarten ins Freibad gelangt
- unter ihnen viele im Besitz einer in allen städtischen Bädern und dem Sportbad der DJK
Coburg geltenden Jahres- oder Bonuskarte sind
- wegbleibende Freibadbesucher mit Jahres- oder Bonuskarte nicht zu einem Einnahmever-
lust führen
- der überwiegende Anteil der Erträge aus Eintrittsgeldern im Hallenbadbetrieb erwirtschaftet
wird.
2.4 Zusammenfassung aus bäderfachlicher Sicht:
- Für die Freibadsaison 2011 ist ein deutlicher Besucherrückgang in den Freibädern Hiltrup,
Stapelskotten und in der Coburg festzustellen. Diese Entwicklung ist bundesweit festzustel-
len und ist auf die schlechte Witterungslage des Sommers 2011 zurückzuführen.
- Auch wenn der Besucherrückgang in den münsterschen Freibädern etwas über dem
Durchschnitt anderer Freibäder liegt, ist ein nennenswerter negativer Effekt einer zu niedri-
gen Wassertemperatur auf die Besucherzahlen nicht anzunehmen oder gar nachweisbar.
- Es kann davon ausgegangen werden, dass sog. Frühschwimmer, die in aller Regel über
Jahres- oder Bonuskarten verfügen, zum Teil auf einen Besuch im Freibad verzichten,
wenn das Wasser zu kühl ist.
- Es können keine Aussagen darüber getroffen werden, ob und ggfls. wie viele Badegäste
ein Freibad mit garantierter Wassertemperatur auch außerhalb Münsters aufgesucht ha-
ben.
3. Technische Lösungsansätze zur Erhöhung der Beckenwassertemperaturen
3.1 Optionen zur Temperaturerhöhung, bzw. zum Erhalt einer Mindesttemperatur in der Saison
Zum Erhalt einer Mindesttemperatur über Schlechtwetterperioden hinweg gibt es keine Alternati-
ven zum Bau und Betrieb einer Beckenwasserheizung. Die nachfolgende Tabelle stellt die erfor-
derlichen Wärmemengen für eine Garantietemperatur von 23°C beispielhaft für das Schwim-
merbecken des Freibades Hiltrup dar. Zusätzlich sind die Kosten ausgewiesen die eine Behei-
zung bei heutigen Energiepreisen nur für den Monat Juli verursacht hätte.
- 7 -
V/0748/2011
Datum Luft
Wassertemp.
(Mittag)
Wärmebedarf 23°C
(kWh)
Kosten Beheizung
Schwimmerbecken
29.06.2011 25 24,9
30.06.2011 21 22,9 144,0 13,68 €
01.07.2011 15,5 21,8 1728,0 164,16 €
02.07.2011 16,5 20,9 3024,0 287,28 €
03.07.2011 14 19,4 5184,0 492,48 €
04.07.2011 17 18,6 6336,0 601,92 €
05.07.2011 26,8 19,3 5328,0 506,16 €
06.07.2011 22 21,2 2592,0 246,24 €
07.07.2011 23 21,1 2736,0 259,92 €
08.07.2011 23,3 22,0 1440,0 136,80 €
09.07.2011 23 21,1 2736,0 259,92 €
10.07.2011 24,9 21,5 2160,0 205,20 €
11.07.2011 23 21,5 2160,0 205,20 €
12.07.2011 30 22,8 288,0 27,36 €
13.07.2011 17 21,8 1728,0 164,16 €
14.07.2011 16 19,2 5472,0 519,84 €
15.07.2011 16 17,7 7632,0 725,04 €
16.07.2011 21 18,1 7056,0 670,32 €
17.07.2011 20 19,8 4608,0 437,76 €
18.07.2011 16 19,6 4896,0 465,12 €
19.07.2011 19 20,0 4320,0 410,40 €
20.07.2011 18 20,7 3312,0 314,64 €
21.07.2011 16 20,2 4032,0 383,04 €
22.07.2011 13 20,0 4320,0 410,40 €
23.07.2011 12 19,4 5184,0 492,48 €
24.07.2011 13 18,1 7056,0 670,32 €
25.07.2011 11,5 17,8 7488,0 711,36 €
26.07.2011 18,2 19,1 5616,0 533,52 €
27.07.2011 12,7 19,9 4464,0 424,08 €
28.07.2011 16 20,8 3168,0 300,96 €
29.07.2011 15,8 21,3 2448,0 232,56 €
30.07.2011 13 20,1 4176,0 396,72 €
31.07.2011 14 19,2 5472,0 519,84 €
Juli 12.6432,0 12.188,88 €
Die Gesamtkosten für eine Nachheizung des Beckenwassers ohne Beckenabdeckung für
die Monate Mai - August 2011 hätten für das gesamte Freibad Hiltrup ca. 50.000,- €
betragen.
Dieses deckt sich mit den Erfahrungen anderer Kommunen, die Bäder mit Garantietemperaturen
betreiben.
Mit dem Energieverbrauch in Höhe von ca. 600.000 kWh wären zudem CO
2-Emissionen in Höhe
- 8 -
V/0748/2011
von ca. 120 t entstanden. Verbrauch und Emissionen entsprechen dem jährlichen Energie-
verbrauch eines vierzügigen Gymnasiums.
Die Energiekosten eines beheizten Freibades lassen sich nur mit einer wirksamen Becken-
abdeckung reduzieren. Ohne eine solche Abdeckung is t ein Betrieb wirtschaftlich und ökologisch
nicht vertretbar. Die laufenden Energiekosten ließen sich über eine Abdeckung der Wasserflächen
je nach Länge der Schlechtwetterperioden um bis zu 80% reduzieren.
Neben den laufenden Energiekosten sind je nach Bad unterschiedliche Investitionen erforderlich.
1. Freibad Hiltrup
Gaskesselanlage mit einer Wärmeleistung von 350 KW 60.000,-
(Alternative: Luft –Wärmepumpe 2 x 140KW 120.000,-)
Wärmetauscher, Regelung und hydraulische Einbindung 30.000,-
Beckenabdeckung des Schwimmer- und Springerbeckens
sowie eines Teilbereiches des Nichtschwimmerbeckens 200.000,-
2. Freibad Stapelskotten
Gaskesselanlage mit einer Wärmeleistung von 350 KW 60.000,-
Flüssiggasbehälter und Kaminanlage 20.000,-
(Alternative: Luft –Wärmepumpe 2 x 140KW ,Trafostation! 190.000,-)
Wärmetauscher, Regelung und hydraulische Einbindung 30.000,-
Beckenabdeckung Schwimmer- und Nichtschwimmerbeckens 200.000,-
3. Freibad Coburg
Die Kosten für die Heizungsanlage und die Beckenabdeckung sind in Größenordnung der
Investitionen für das Freibad Hiltrup anzusetzen.
Die Kosten für einen Fernwärmeanschluss werden z.Zt. von den Stadtwerken Münster er-
mittelt, ein Egebnis steht noch aus.
3.1.1 Alternative Energiesysteme
:
Eine Beckenwassererwärmung mit einer Holzhackschnitzel- oder Pelletsheizung ist an allen
Standorten nur mit erheblichem baulichem Aufwand möglich. Durch die geringe Jahres-
nutzungsdauer ergibt sich auch langfristig keine Wirtschaftlichkeit, dies gilt aufgrund der hohen
Investitionskosten auch bei steigenden Energiepreisen.
3.2 Option zur Temperaturerhöhung ohne Mindesttemperatur in der Saison
Eine Nachrüstung von Beckenabdeckungen würde die Auskühlung des Beckenwassers
um 50 -70% verringern. Der Temperaturverlauf würde erheblich geglättet und Schlechtwetterperio-
den von mehreren Tagen könnten ohne Unterschreitung einer Temperatur von 21°C überbrückt
werden. Eine Mindesttemperatur lässt sich auf diese Weise aber nicht garantieren.
Die nachfolgenden Grafiken zeigen eine Prognose des Temperaturverlaufes auf Grundlage der
Messwerte am Freibad Hiltrup und Freibad Coburg im Juli 2011.
- 9 -
V/0748/2011
Schwimmerbecken FB Hiltrup
0
7
14
21
28
35
29.06.20
11
30.06.2011
01.07.201102.07.201103.07.20
11
04.07.20
11
05.07.2011
06.07.2011
07.07.201108.07.201109.07.201110.07.20
11
11.07.2011
12.07.2
011
13.07.2011
14.07.201115.07.20
11
16.07.20
11
17.07.2
0
11
18.07.2011
19.07.201120.07.201121.07.20
11
22.07.20
11
23.07.2011
24.07.2011
25.07.201126.07.201127.07.201128.07.20
11
29.07.2011
30.07.2
011
°C Schwimmerbecken Prognose mit Abdeckung Lufttemperatur
Schwimmerbecken DJK Coburg
0
7
14
21
28
35
29.06.20
11
30.06.2011
01.07.201102.07.201103.07.20
11
04.07.20
11
05.07.2011
06.07.2011
07.07.201108.07.201109.07.201110.07.20
11
11.07.2011
12.07.2
011
13.07.2011
14.07.201115.07.20
11
16.07.20
11
17.07.2
0
11
18.07.2011
19.07.201120.07.201121.07.20
11
22.07.20
11
23.07.2011
24.07.2011
25.07.201126.07.201127.07.201128.07.20
11
29.07.2011
30.07.2
011
°C Schwimmerbecken Prognose mit Abdeckung Lufttemperatur
Die Thematik der Beckenabdeckungen mit Investitionskosten von bis zu 100.000,-€ je Becken
waren bereits in der Planungsphase zur Sanierung der Bäder umfassend diskutiert worden.
Eine Wirtschaftlichkeit dieser Systeme ergibt sich nur bei Zuheizung des Beckenwassers.
Der Komfortgewinn durch eine längere Einspeicherung solarer Gewinne ist gegeben, eine
Wirtschaftlichkeit ergibt sich nicht, weil weder Betriebskosteneinsparungen noch Mehreinnah-
men über Eintrittsgelder erzielt werden können.
- 10 -
V/0748/2011
4. Schlussbetrachtung:
• Der witterungsbedingte Rückgang der Besucherzahlen liegt auf ähnlichem Niveau wie
bei Bädern mit Zuheizung in den Umlandgemeinden.
• Für die Zuheizung der Freibäder entstehen hohe Investitions- und Folgekosten.
• Ohne Beckenabdeckungen ist ein Zuheizen mit fossilen Brennstoffen ökologisch und
ökonomisch nicht vertretbar.
• Mehreinnahmen zur Gegenfinanzierung der Investitions- und Betriebskosten lassen
sich nicht erzielen.
Die Verwaltung empfiehlt aus vorgenannten Gründen den Beschlusspunkten 1-3 der Vorlage
zu folgen.
I.V. I. V.
gez. gez.
Bickeböller Dr. Hanke
Stadtkämmerin Stadträtin
Anlagen:
1. Antrag der SPD-Fraktion
2. Antrag der Fraktion der Bündnis 90/Die Grünen/GAL
3. – 6. Berichte des Sportamtes
7. Bericht der Gesellschaft für das Badewesen e.V.
8. Presseberichte
Anlage6
3563 Zeichen
Wasser- und Lufttemperaturen in den Freibädern zur Mitte der Freibadsaison 2011 Die städtischen Freibäder Hiltrup und Stapelskotten sowie das Freibad der DJK Coburg sind seit dem 06.05.2011 für die Öffentlichkeit geöffnet. Die ausschließlich solargestützte Beckenwasserbeheizung führt wegen der Abhängigkeit von der Wetterlage-und den Luft- temperaturen besonders im Frühjahr dazu, dass das Beckenwasser sich nur zögerlich er- wärmt. Eine Temperaturgarantie kann nicht gegeben werden. Deshalb werden im Folgen- den eine Übersicht über die bisherigen Luft- und Wassertemperaturen gegeben sowie ein Blick auf die Besucherzahlen geworfen. 1. Wassertemperaturen Die ausschließlich solargestützte Beckenwasserbeheizung führt zu witterungsbedingten Schwankungen der Wassertemperaturen. Mit zeitlicher Verzögerung kühlt das Wasser bei Lufttemperaturrückgang ab und erwärmt sich ebenfalls zeitversetzt wieder bei anziehen- den Lufttemperaturen. . . Folgende Übersicht zeigt für den Zeitraum bis 30.06.2011 (56 Betriebstage) die Tage, an denen die Wassertemperatur von 20 Grad nicht oder erst im Laufe des Tages erreicht wurde. Morgens % der | Mittags |% der | Abends unter 20 | Tage Tage unter 20 Grad Grad Hiltrup 64,6 %* 50 % 37,5% Stapelskotten | 11 229%* |8 1,3% |5 8,9% | Coburg [36 64,3% |27 482% |21 375% | * von 48 Tagen (montags in Stapelskotten, dienstags in Hiltrup erst ab 12.00 Uhr geöffnet) Die Auswertung zeigt, dass die ausschließlich solargestützte Beheizung des Beckenwas- sers an der überwiegenden Zahl der Öffnungstage. zumindest im Laufe des Tages zu zu- friedenstellenden Wassertemperaturen geführt hat — und das, obwohl die Freibäder so früh geöffnet wurden, wie seit Jahren nicht mehr und das Erreichen und Halten höherer Wassertemperaturen gerade im Frühjahr schwierig ist. An 8,9 % (Stapelskotten) und 37,5 % (Hiltrup und Coburg) der Öffnungstage konnte eine Erwärmung des Wassers über 20 -Grad-auch-im Laufe des Tages nicht erreicht werden. 2. Lufttemperaturen An 23 von 56 Tagen (41 %) lag die max. Lufttemperatur unter oder bei 20.Grad. Darüber lag sie. an 33 Tagen (59 %). Es zeigt sich, dass in Phasen der Abkühlung nach einer wär- meren Phase die Wassertemperatur für mehrere Tage relativ hoch bleibt. So lagen an 16 dieser kühlen Tage, also knapp 70 % (Stapelskotten), an 7 Tagen, also gut 26 % (Hiltrup und Coburg) die Wassertemperaturen ganztägig.bei mindestens 20 Grad. 3. Besucherzahlen Sie sehen wie folgt aus: Freibad Mai Juni Hiltrup 6.127 12.972 Stapelskotten 4.041 10.279 Coburg 8.483 16.552 Summe 18.651 39.803 Bei einer taggenauen Betrachtung der Besucherzahlen und einem Abgleich mit den je- weils erreichten Wassertemperaturen wird deutlich, dass kühle Wetterlagen zu einem nur geringen Besucherandrang führen. 4. Auswirkungen auf die Besucherzahlen An allen Tagen, an denen es mit höchstens 20 Grad Lufttemperatur kühl war, kamen nur wenige Besucher. Die folgende Tabelle zeigt die durchschnittlichen Besucherzahlen an den Tagen, an denen die Lufttemperatur max. 20 Grad erreichte: Wassertemperatur unter 20 Grad Stapelskotten 218 Wassertemperatur mind. al SS Die Besucherquote lag an Tagen mit wärmerem Wasser zwar über den Tagen mit kälte- rem Wasser. Die Differenz ist jedoch relativ gering. Vor allem zeigen die erreichten absolu- ten Zahlen, dass auch mit höherer Wassertemperatur bei kühlem Wetter. keine befriedi- genden Besucherzahlen erreicht werden können. Fazit: Nicht die Wassertemperatur, sondern das Wetter/die Lufttemperaturen sind vorrangig ausschlaggebend für einen Freibadbesuch.
Anlage4
3555 Zeichen
Freibadsaison 2009 ‘Dauer der Freibadsaison 2009 Freibad Hiltrup: 20.05.2009 bis 03.09.2009 = 107 Tage (2008: 105 Tage) Freibad Stapelskotten: 19.07.2009 bis 03.09.2009 = 47 Tage (2008: 119 Tage) Sportbad DJK Coburg: 19.06.2009 bis 03.09.2009 77 Tage (2008: 113Tage) Besucherzahlen Bad 2009 Durchschnitt Durchschnitt pro Tag : pro Tag Hiltrup 94.847 886 84.824 49.529 82.039 216.392 62 3 | Im Jahr 2009 wurden damit 7899 Besucher weniger gezählt, als im Vorjahr. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang, dass die Öffnungsdauer der Freibäder Stapelskotten und Coburg in 2009 baubedingt verkürzt war. Es ist gelungen, die Besucherzahlen der Freibä- der gegenüber dem Vorjahr im Verhältnis zu den Öffnungstagen zu steigern. Das Freibad in Hiltrup konnte noch einmal einen absoluten Besucherzuwachs verzeichnen, obwohl die Modernisierungsmaßnahme zumindest hinsichtlich der Beckengestaltung schon zur letz- ten Saison fertig gestellt war. Die Neugestaltung des Freibades Stapelskotten führte zu einer auffälligen Steigerung der täglichen Besucherzahl. Das DJK Sportbad Coburg hat den größten Besucherzuwachs zu verzeichnen. _ Stapelskotten Der besucherstärkste Tag war der 20.08.2009. An diesem Tag besuchten insgesamt 9737 Menschen die Freibäder (3732 in Hiltrup, 2256 in Stapelskotten, 3749 in der Coburg). Wetterlage Die Besucherzahlen in Freibädern sind immer abhängig vom Wetter. Der Sommer 2009 war gekennzeichnet durch Kälteeinbrüche sowie kühle sonnenarme Phasen in der ersten Junihälfte und in der zweiten Juliwoche sowie durch insgesamt warmes, freundliches, aber nicht immer stabiles Sommerwetter im August. mel Arnlapı 4 Besonderheiten Nachdem die Beckenlandschaft im Freibad Hiltrup bereits in der letzten Saison fertig ge- stellt war, wurde dort zu beginn der diesjährigen Saison der Eingangs- und Umkleidebe- _ reich sowie der Kiosk neu fertig gestellt. Die Freibäder Stapelskotten und Coburg sind am 19.07. bzw. 19.06. nach umfassenden Modernisierungsmaßnahmen wieder in Betrieb ge- nommen worden. Das Freibad Stapelskotten erhielt dabei ein verbessertes und attraktives Angebot für die Besucher mit einem Schwerpunkt für Familien. Wassertemperaturen: Die ausschließlich solargestützte Beckenwasserbeheizung führt zu witterungsbedingten Schwankungen der Wassertemperaturen. Mit zeitlicher Verzögerung kühlt das Wasser bei Lufttemperaturrückgang ab und erwärmt sich ebenfalls zeitversetzt wieder bei anziehen- den Lufttemperaturen. Kühle und sonnenarme Wetterlagen führen zu einem nur geringen Besucherandrang — und das unabhängig von der Wassertemperatur. Folgende Übersicht zeigt zusätzlich, dass nur in wenigen Zeiten eine Wassertemperatur von unter 20 Grad zu verzeichnen war: Bad Morgens % der | Mittags Abends % der unter 20 Tage unter | Tage unter 20 | Tage Grad 20 Grad Grad Hiltrup 18 Tage 75% 6 Tage 5,6% (von 107) 'Stapelskotten | Kein Tag 0,0% Kein 0,0% Kein Tag 0,0% Tag Coburg 12 Tage 156% |8Tage | 104% 6 Tage 78% (von 77) Die Auswertung zeigt, dass die ausschließlich solargestützte Beheizung des Beckenwas- sers an der weit überwiegenden Zahl der Öffnungstage zu zufriedenstellenden Wasser- temperaturen geführt hat. An nur 5,6 % der Öffnungstage konnte im Freibad Hiltrup, im - Sportbad’ Coburg an lediglich 7,8 5 der Tage eine Erwärmung des Wassers über 20. Grad: auch im Laufe des Tages nicht erreicht werden. Die Witterungsperioden, die dafür verant- wortlich waren, waren eher untypisch kühl und relativ lang andauernd. Im Freibad Sta- pelskotten war das Wasser ausnahmslos zufriedenstellend warm.
Anlage7
7352 Zeichen
Afyı #
‚Presseinformation
Deutsche Gesellschaft für das Badewesen e. V.
Alfredstraße 73, 45130 Essen
Postfach 34 02 01, 45074 Essen
Telefon: 02. 01/8 79 69-0
Telefax: 02 01 / 8.79 69-20
E-Mail: info@baederportal.com
Internet: www.baederportal.com
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Verantworttich: Dr. Joachim Heuser
Telefon: 02 01 / 8 79 69-12
Telefax: 02 01 / 8 79 69 21
E-Mail: j.heuser@baederportal.com
Essen, den 26. August 2011
Ergebnis der bundesweiten Befragung von über 220 Bädern zu
den Freibad-Besuchen bis einschließlich 31. Juli:
Bis Ende Juli Rückgang der Besuchszahlen von über
50 Prozent gegenüber der auch nicht guten Saison
2010 '
Von April bis Ende Juli haben nur rund 86,5 Mio. Menschen die
deutschen Freibäder besucht, über 50 Prozent weniger als im glei-
chen Zeitraum der auch nicht herausragenden Saison 2010 (ca.
172,8 Mio. Besuche).
So lautet das Zwischenergebnis der von der Deutschen Gesell-
schaft für das Badewesen e. V. (DGfdB), Essen, jährlich durchge-
führten, bundesweiten Befragung der öffentlichen Badbetreiber
zur Freibad-Saison bis einschließlich 31. Juli, an der in diesem
Jahr mehr als 220 der 3200 Freibäder teilgenommen haben.
DGfdB-Geschäftsführer Dr. Christian Ochsenbauer, der das Ergeb-
nis.als „niederschmetternd” und „für den Freibadbereich als nicht
mehr. aufholbar“ bezeichnet, hofft jetzt, dass zumindest die breit
aufgestellten Bäderbetriebe mit weit gefächerten Angeboten in
Hallen- und Freizeitbädern immer noch zuversichtlich sein kön-
nen, ihre Jahresplanungen zu erfüllen oder die Einbußen zumin-
dest teilweise zu kompensieren.
Nach dem voraussichtlichen Saisonende Mitte September wird die
DGfdB eine abschließende Befragung zur Freibad-Saison 2011
durchführen und veröffentlichen.
Aula 1.
Schlechtes Soemmerwetter für diesjährige Rückgänge „verant-
wortlich“
Die Ursachen für die Jahr für Jahr zum Teil stark schwankenden
Zahlen bei den Freibad-Besuchen sind - wie die Analyse der Wet-
terdaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Offenbach, zeigt
(siehe angehängte Tabellen) - in erster Linie beim unterschiedli-
chen Sommerwetter zu finden: Gab es in diesem Jahr im April we-
der beim Wetter noch bei der Anzahl der Freibad-Besuche große
Abweichungen gegenüber dem Vorjahr, kam es parallel zum über-
durchschnittlich trockenen, warmen und sonnigen Monat Mai auch
zu einem erheblichen Anstieg der Besucherzahlen: ca. 159 Prozent
mehr als in der Saison 2010.
Für das Minus der bisherigen Freibad-Saison „verantwortlich” sind
zum Teil der Monat Juni und in besonderem Maße der Monat Juli:
Während im Juni - durchschnittlich warm, aber wesentlich feuch-
ter und mit merklich weniger Sonnenstunden - „nur“ ein Rück-
gang der Besuche von rund 33 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu
verzeichnen ist, verursachte der deutlich zu kühle, stark verregne-
te und an Sonnenstunden arme Juli bundesweit gravierende Besu-
cherrückgänge: ca. 74 Prozent gegenüber der Saison 2010.
Beim Blick auf die Bundesländer (siehe angehängte Tabellen) fällt
auf, dass es beim durchschnittlichen Rückgang der Besuchszahlen
von exakt 51,61 Prozent (gestutzter Mittelwert aller Bäder) zwi-
schen den Bundesländern durchaus Unterschiede gibt: So sind die
Rückgänge der Besucherzahlen in Bremen mit 72,4, Hamburg mit
68,3 und Thüringen mit 64,2 Prozent überdurchschnittlich hoch,
während die Rückgänge in Schleswig-Holstein und im Saarland
(bei allerdings geringerer Datenbasis) mit 26,1 und 32,3 Prozent
deutlich niedriger sind. Alle anderen Bundesländer finden sich in
der Nähe des gestutzten Mittelwerts von 51,61 Prozent.
Hinweis an die Redaktionen:
Detaillierte Zahlen und Fakten zur bisherigen Freibad-Saison 2011
können Sie den angehängten Tabellen entnehmen, die auch auf
der DGfdB-Homepage „Bäderportal” (www.baederportal.com) zu-
gänglich sind.
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105,6] 100,1] 66,5
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August
Juli
Es handelt sich hierbei um gestutzte Mittelwerte, bei denen
5/5
Deutsche Gesellschaft für das Badewesen e. V., Alfredstraße 73, 45130 Essen
Copyright:
Beratungsverlauf (9)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich beschlossen
Zur SitzungOrte (5)
- Windthorststraße 7
- Grevener Straße
- Münzstraße 15
- Dyckburgstraße 468
- Werse
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0748/2011
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 28.09.2011
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37