Mandari Insight

V/0471/2013

Feststellung des Jahresabschlusses von Münster Marketing für das Wirtschaftsjahr 2012

Vorlagen 12.06.2013

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 10.07.2013, TOP 23

Anlage I.1 Bilanz

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anhang

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Ansehen

Geschaeftsbericht 2012

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Ansehen

Anlage I. 2 Gewinn- und Verlustrechnung

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Ansehen

Anlage I.1 Bilanz

2667 Zeichen

Bilanz zum 31. Dezember 2012 
Münster Marketing, Münster 
Anlage I.1 
AKTIVA PASSIVA 
 31.12.2012  31.12.2011  31.12.2012  31.12.2011 
€ € € € € €
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital 
   I. Immaterielle  Vermögensgegenstände 1.847,33 3.0 14,00      I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00 
   II. Sachanlagen      II. Rücklagen 298.027,17 359.578,53 
       1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und 323.027,17 384.578,53 
            Bauten einschließlich der Bauten auf fremden 27.715,15 30.706,66 
            Grundstücken B. Rückstellungen 
       2. Andere Anlagen, Betriebs- und 
           Geschäftsausstattung 10.883,65 11.714,94      1. Rückstellungen für Pensio nen und ähnliche 
38.598,80 42.421,60           Verpflichtungen 355.619,00 319.013,00 
40.446,13 45.435,60      2. Steuerrückstellungen 41.575,30 0,00 
      3. Sonstige Rückstellungen 261.918,40 313.450,00 
B. Umlaufvermögen 659.112,70 632.463,00 
      I. Vorräte 
          1. Betriebsstoffe 47.917,26 57.231,06 C. Verbindlichkeiten 
          2. Fertige Erzeugnisse und Waren 6.118,56 6 .258,48 
54.035,82 63.489,54      1. Verbindlichkeiten aus Lie ferungen und Leistungen 87.792,86 100.305,39 
         davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem 
      II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände          Jahr € 87.792,86 (Vorjahr: € 100.305,39) 
          1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 177.992,11 102.760,72      2. Verbindlichkeiten g egenüber der Stadt Münster 15.611,31 102.297,32 
              davon mit einer Restlaufzeit von mehr als          davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem 
              einem Jahr € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)          Jahr € 15.611,31 (Vorjahr: € 102.297,32) 
          2. Forderungen gegen die Stadt Münster 76. 982,56 62.369,59      3. Sonstige Verbindlichkeiten 301.860,87 74.974,23 
              davon mit einer Restlaufzeit von mehr als          davon aus Steuern  € 69.746,27 (Vorjahr: € 51.549,13) 
              einem Jahr € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)          davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 
          3. Sonstige Vermögensgegenstände 5.962,93 5 .065,67          € 9.774,47 (Vorjahr: € 4.814,81) 
              davon mit einer Restlaufzeit von mehr als          davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem 
              einem Jahr € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)          Jahr € 301.860,87 (Vorjahr: € 74.974,23) 
260.937,60 170.195,98 405.265,04 277.576,94 
     III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.021.584,05 
 1.010.135,83 D. Rechnungsabgrenzungsposten  3.792,50 6.291,50 
1.336.557,47 1.243.821,35 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.193,81 11.653,02 
1.391.197,41 1.300.909,97 1.391.197,41 283.868,44

Beschlussvorlage

3128 Zeichen

V/0471/2013 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Münster Marketing 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Feststellung des Jahresabschlusses von Münster Marketing für das Wirtschaftsjahr 2012 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
03.07.2013 Werksausschuss Münster Marketing Vorberatung 
09.07.2013 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 
10.07.2013 Hauptausschuss Vorberatung 
10.07.2013 Rat Entscheidung 
 
 
 
Beschlussvorschlag: 
 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Jahresabschluss 2012 von Münster Marketing (Anlage) mit einer Bilanzsumme von 
1.391.197,41 € wird festgestellt. 
 
2. Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 2012 weist ein en Jahresfehlbe-
trag von 61.551,36 € aus. Der Jahresfehlbetrag wird aus der Rücklage entnommen. 
 
3. Die Werkleitung Münster Marketing wird für das Wirtschaftsjahr 2012 entlastet. 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Es entstehen keine Kosten und keine Folgekosten.  
 
 
 
 
Begründung: 
 
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Concunia GmbH aus Münster, vertreten durch Herrn Jü rgens, 
hat im Auftrag von Münster Marketing den Jahresabschluss und den Lagebericht des Wirtschaft s-
jahres 2012 geprüft. Die geprüften Unterlagen sind gemäß der Betriebssatzung von Münster Ma r-
keting dem Werksausschuss und dem Rat vorzulegen. Ferner wird der Beirat von Münster Mark e-
ting über den Jahresabschluss und den Lagebericht informiert. 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0471/2013 
Auskunft erteilt: 
Frau Wilken 
Ruf: 
492 27 32 
E-Mail: 
Wilken@stadt-muenster.de  
Datum: 
12.06.2013 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0471/2013 
 
Zu 1. 
Jahresabschluss 
 
Der Jahresabschluss ist nach den Vorsch riften des HGB und den geltenden Vorschriften der E i-
genbetriebsverordnung (EigVo NW) aufgestellt. 
Lagebericht 
 
Zum Lagebericht (Geschäftsbericht) wurde seitens der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Curaco n 
festgestellt, dass dieser insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Vermögens-, Finanz-, und 
Ertragslage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung vermittelt und die wesentlichen Chancen und 
Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend darstellt. 
Prüfungsergebnis 
 
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Cura con erteilt Münster Marketing  für das Wirtschaft sjahr 
2012 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. 
 
Die weiteren Einzelheiten zum Jahresabschluss sowie zum Lagebericht können den beigefügten 
Unterlagen entnommen werden. Darüber hinaus werden die Absch lussergebnisse von  Herrn 
Jürgens (Curacon) in der Werksausschusssitzung am 03.07.2013 im Einzelnen erläutert. 
 
Zu 2. 
 
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Jahres-
fehlbetrag 2012 in Höhe von 61.551,36 € wird aus der Rücklage entnommen. 
 
Der Verlust ist im wesentlichen durch tariflich bedingte Mehraufwendungen für Personalkosten 
angefallen und auf Grund zu erwartender Ertragssteuernachzahlungen für die letzten Jahre. 
 
In analoger Anwendung des Gesellschaftsrechtes (§ 120 AktG) sollte auch über die Entlastung der 
Werkleitung entschieden werden. 
 
 
I.V. 
gez. Schultheiß 
Stadtdirektor 
 
Anlagen: 
Jahresabschluss 
Geschäftsbericht

Anhang

6220 Zeichen

Münster Marketing, Münster 
Anhang für das Geschäftsjahr 2012 
 
 
 
I. Allgemeine Angaben 
 
Der vorliegende Jahresabschluss zum 31.12.2012 wurde nach den Vorschriften des HGB und 
den geltenden Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung (EigVO NRW) aufgestellt. 
 
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bilanz- 
ansätze der Jahresabschlussbilanz zum 31.12.2011 wurden unverändert zum 1.1.2012 über- 
nommen. 
 
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 
 
Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaf- 
fungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung der Wirt- 
schaftsgüter erfolgte grundsätzlich linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer.  Für ge- 
ringwertige Anlagegüter die im Geschäftsjahr sowie in den Jahren 2008 und 2009 zugegangen 
sind und mit einem Nettoanschaffungswert von über  € 150,00 und unter € 1.000,00 liegen, wur- 
de ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre abgeschrieben wird. Geringwertige Anlagegü- 
ter mit einem Nettoanschaffungswert von bis zu € 410,00 wurden in den Jahren 2010 und 2011 
im vollem Umfang abgeschrieben. 
 
Die Vorräte wurden durch körperliche Bestandsaufnahme ermittelt und unter Beachtung des Nie- 
derstwertprinzips bewertet. 
 
Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert unter Berücksich- 
tigung des erkennbaren Ausfallrisikos bewertet. 
 
Die Rückstellungen für Pensionen sind zum versicherungsmathematisch ermittelten Teilwert un- 
ter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G der Heubeck AG angesetzt; es wurde ein Rech- 
nungszinsfuß von 5,0 % p.a. zugrunde gelegt. Besoldungs- und Gehaltssteigerungen wurden 
nicht berücksichtigt.

- 2 - 
 
 
 
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vernünfti- 
ger kaufmännischer Beurteilung in angemessenem Umfang gebildet. Die Rückstellungen für Bei- 
hilfen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt; es wurde ein Rech- 
nungszinsfuß von 5,0 % zu Grunde gelegt. Bei der Berechnung werden ebenfalls das Teilwert- 
verfahren und ein durchschnittlicher Krankenhaustarif verwendet.  
 
Die Verbindlichkeiten sind zu Nominalwerten bzw. dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. 
 
III. Erläuterungen zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses 
 
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem als beigefügtem Anlagespiegel zu  
entnehmen. 
 
Das Eigenkapital entwickelte sich wie folgt: 
Stand 01.01.2012  385 T€ 
(Stammkapital 25 T€, Rücklagen 360 T€) 
Entnahmen 2012 (Verlust 2012)                                      62 T€ 
Stand 31.12.2012                                                                                                  323 T€  
 
  
Die Entwicklung der Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:   
Stand 01.01.2012      632 T€ 
Zugänge 2012                                     128 T€ 
Entnahmen 2012                                     101 T€ 
Stand 31.12.2012                                                                                                  659 T€ 
 
Unter den sonstigen Rückstellungen sind ausgewiesen: 
Personalrückstellungen 180 T€
 
Ausstehende Projekte 23 T€ 
Ausstehende Kostenrechungen 18 T€  
Archivierungskosten 11 T€ 
Prüfung und Beratung 9 T€ 
Sonstige 22 T€

- 3 - 
 
Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sicherungsgeschäfte be- 
standen nicht. 
 
IV. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 
 
Die Umsatzerlöse beinhalten im Wesentlichen Provisionen für Zimmervermittlungen (150 T€), 
Eintrittsgelder Friedenssaal (123 T€), Erlöse aus Werbemaßnahmen (165 T€), Erlöse aus Sou- 
venirverkäufen (94 T€), Erlöse aus Veranstaltungen (109 T€) sowie Erlöse aus Kooperationen 
(80 T€). 
 
Die Provisionserlöse für Souvenirverkauf entfallen auf die Geschäftsjahre 2010 (16 T€) und 2011 
(49 T€). 
 
Die Zuschüsse erfolgen durch die Stadt Münster (2.533 T€). Darüber hinaus werden Fördermittel 
(Bund (11 T€), Land NRW (54 T€) und Sparkasse Münsterland Ost (70 T€)) ausgewiesen. 
 
Die ausgewiesenen Personalaufwendungen in Höhe von 1.822 T€ umfassen neben den in 2012 
hinzuverdienten Ansprüchen auch den Zinsaufwand aus der Aufzinsung der bereits zum 
31.12.2011 bestehenden Pensions- und Beihilfeansprüche.  
Einzelaufstellung Personalaufwand: 
Löhne und Gehälter        1.453 T€ 
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung     369 T€ 
Davon für Altersversorgung               94 T€ 
 
V. Sonstige Angaben 
 
Die Werkleitung von Münster Marketing im Geschäftsjahr 2012 obliegt: 
 
  Frau Bernadette Spinnen 
 
Der Bilanzgewinn  entwickelte sich im Geschäftsjahr 2012 wie folgt: 
 
Stand 1.1.2012  0 T€
 
Einstellung in die Rücklagen  0 T€  
Jahresfehlbetrag  -62 T€  
Auflösung von Rücklagen  62 T€  
Stand 31.12.2012  0 T€

- 4 - 
 
 
Der Jahresfehlbetrag 2012 wurde entsprechend den Vorgaben des Managementkontraktes durch 
Auflösung von Rücklagen abgedeckt. 
 
Der Werkausschuss setzt sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen: 
 
Willi Elbert (SPD), Fraktionsgeschäftsführer  
Heinrich Götting (FDP), Kaufmann 
Thomas Holz (SPD) 
Charlotte Nees (CDU), Diplom-Kauffrau, Assistentin der Geschäftsleitung 
Ratsherr Robert Otte (CDU), Finanzmakler 
Ratsherr Carsten Peters (Bündnis 90/Die Grünen/GAL), Geschäftsführer 
Bürgermeisterin Karin Reismann (CDU), Rentnerin 
Rüdiger Sagel (DIE LINKE), Dipl.-Ingenieur 
Ratsherr Dr. Ludwig Schipmann (Bündnis 90/Die Grünen/GAL), Angestellter/Dozent 
 
Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson (SPD), Lehrerin i.R. 
Ratsfrau Helga Welker (CDU), Bürovorsteherin 
 
 
 
Die Mitglieder des Werkausschusses erhalten für ihre Tätigkeit von Münster Marketing keine Be- 
züge. 
 
Im Geschäftsjahr 2012 wurden durchschnittlich beschäftigt: 
 
Angestellte 36 
Beamte  3 
 39 
 
 
Die Werksleiterin von Münster Marketing ist Frau Bernadette Spinnen. Die Gesamtbezüge der 
Werksleiterin betragen 2012 86 T€ Brutto (2011: 84 T€). 
 
Das Honorar des Abschlussprüfers belief sich in 2012 auf T€ 6 (Vorjahr: T€ 8) und entfiel aus- 
schließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. 
 
 
Münster, den 23. Mai 2013 
 
................................ 
Bernadette Spinnen

Geschaeftsbericht 2012

52035 Zeichen

Geschäftsbericht
2012
Münster Marketing
Projekte. Partner.  
Ziele und Zahlen.

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Veranstaltungs Manage Ment
City ManageM ent
Wirts Chaftli Che s ituation /  
Chan Cen und r isiken
organisation
ausbli Ck und PersP ekti Ven
kongress Marketing
koMM unikation und Werbung 
Wissens Chafts Marketing
Münsters Stadtmarketing ist es auch in diesem Jahr gelungen, mit vielen Partnern aus allen Be -
reichen der Stadtgesellschaft das Profil der Stadt Münster weiter zu entwickeln, es zu übersetzen 
und nach innen und außen zu kommunizieren. 
Die hohe Beteiligung ist ein Garant dafür, dass unsere Außenkommunikation an die relevanten 
Stadtthemen gekoppelt bleibt. Große und profilbildende Ereignisse in Stadtgesellschaft, Wirt -
schaft, Wissenschaft und Kultur sind die Basis für effiziente Stadtkommunikation. Ihre Initiato -
ren müssen daher sicher sein, dass überregional wirkende Themen und Ereignisse auch in die 
Kommunikation der Stadt und insbesondere des Stadtmarketings eingehen. Das gilt für große  
Ausstellungen, wie in diesem Jahr die Barlach-Ausstellung oder die Chagall-Ausstellung im  
Picasso-Museum, die allein über 80.000 Besucher nach Münster gebracht hat. Ein effektives 
Kunstmarketing im Schulterschluss mit den Museen und Ausstellungsorten in der Stadt, aber 
auch im Blick auf Münsters Kompetenzen im Themenfeld Kunst und Öffentlichkeit, unterstützt 
hier die beachtlichen Programme der verschiedenen Institutionen. Aber die Partnerschaft gilt 
nicht nur für das, was überregional strahlt. Auch die verschiedenen und vielfältigen „Stadtbilder“ 
der Bürgerinnen und Bürger bilden den Boden für das Münster-Bild nach außen. Ich freue mich 
daher auch über neue Partner, wie z. B. die Social Media-Plattform „Münster 4 Life“, die inzwi -
schen über 25.000 Münsterfans hat und deren frische Münsterfilme wir gerne auf unserer offi -
ziellen Website verlinken. Und ich bin froh, dass die notwendigerweise starke Innenstadtfokus -
sierung des Citymanagements durch die intensive Arbeit in einigen Stadtteilen, wie Kinderhaus, 
Coerde, Gremmendorf und Wolbeck, ergänzt und bereichert, auch manchmal korrigiert wird.
Gutes und effizientes Stadtmarketing ist nicht „City in der Tüte“, ist keine schicke Verpackung 
für egal welchen Inhalt, sondern ist – wenn es erfolgreich sein soll – organisierter Gemeinsinn. 
In diesem Sinne danke ich allen Münsteranerinnen und Münsteranern, ganz besonders allen 
Partnerinstitutionen und den Kolleginnen und Kollegen unseres Eigenbetriebs für ihre lebendige 
und tatkräftige Beteiligung an einem kraftvollen und wirksamen Stadtmarketing.
Bernadette Spinnen 
Leiterin MünSTEr MArKETInG
bilan Z
tourisM usM arketing
2

5
Wissens Chafts Marketing
projekte in Münsters „Allianz für Wissenschaft“. Auf große  
resonanz stieß auch der Stand des n anobioanalytik-Stand-
ortes Münsters auf der Hannover Messe Industrie 2012  
(23. bis 27. April 2012). Wichtiger Schwerpunkt der Arbeit ist 
derzeit die strategische Weiterentwicklung des Themenfeldes 
nanobioanalytik, welche im Frühjahr 2013 in einem Strategie-
workshop münden wird.
Medizinische Prävention 
Auch 2012 ist es wieder gelungen, über attraktive Veranstal -
tungsformate Wissenschaft zu den Menschen zu bringen. Der 
Fachbereich Oecotrophologie der Fachhochschule Münster  
lud am 23. Mai 2012 zu einem Aktionstag „Tag der gesunden 
Ernährung“ in die Münster Arkaden. Am 19. n ovember 2012 
standen unter dem Motto „Wie gesund ist gutes Essen? Ist 
genießen auch erlaubt?“ Theorie und Verkostung von Bal -
samicoessig, Parmesan und Schokoladenkreationen auf der 
Agenda. Am 15. n ovember 2012 diskutierten Prof. Dr. Ulrich 
Keil (Universität Münster) und Prof. Dr. Heinz rothgang (Uni-
versität Bremen): „Deutschland 2050: Alt – krank – teuer?“, 
ein hochaktuelles Thema! Der Welthypertonietag sorgte am 
2. Juni 2012 wieder für einen bis auf den letzten Platz besetz -
ten Erbdrostenhof.
1648 – Dialoge zum Frieden
In der Programmwoche „1648 – Dialoge zum Frieden“ 
(23.10.–26.10) war die Uraufführung der Sinfonie „Die religi -
onen“ von Prof. Dr. n orbert Ammermann im Anschluss an 
das Treffen der religionsgemeinschaften und Konfessionen 
ein Höhe punkt der Veranstaltungswoche.
Weitere Bausteine: Podiumsdiskussion des Exzellenzclusters 
„religion und Politik“ der WWU zu „Blasphemie und Be -
schneidung – religion im öffentlichen r aum“. Schülerakade-
mie in Kooperation mit dem Franz Hitze Haus zum Thema 
„Friedenspolitik zwischen Vision und Wirklichkeit“, in Anleh -
nung an die Verleihung des Preis des Westfälischen Friedens, 
den die Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen-Lippe an 
Helmut Schmidt und die Jugendorganisation „Children for a 
better World“ verliehen hat. 
Rückenwind für die 
Wissenschaftsstadt
Im fünften Jahr ihres Beste -
hens konnte sich Münsters 
Allianz für Wissenschaft – ein  
gemeinsam von Universität, 
Fachhochschule und Stadt 
getragenes strategisches 
netz  werk – über sehr viel 
rückenwind für die drei thematischen Schwerpunkte freuen. 
Die Bereiche Medizin und n anobioanalytik erhalten zusätz -
lichen Schub durch das neue Exzellenzcluster „Cells in Motion“  
(CIM) der Universität und durch die Entscheidung des Landes 
nordrhein-Westfalen, in Münster den Aufbau des „Center for  
Advanced regenerative Engineering“ (CArE) zu unterstützen. 
Auch wurde der erste deutsch-chinesische Sonderforschungs-
bereich „Multilevel Molecular Assemblies“ von der Deutschen  
Forschungsgemeinschaft um weitere vier Jahre verlängert,  
das Center for n anotechnology (Ce nTech) hat für weitere  
zweieinhalb Jahre den Zuschlag als Konsortialführer im Landes-
cluster „nanoMikroWerkstoffePhotonik.nrW“ erhalten. 
Dieselbe Dynamik gibt es auch im Fokus „1648 – Dialoge zum 
Frieden“. Für das Exzellenzcluster „religion und Politik“ wurde 
eine zweite Förderphase bis 2017 bewilligt. Die offizielle Eröff-
nung des Zentrums für Islamische Theologie der Universitäten  
Münster und Osnabrück am 30. Oktober 2012 sorgte bundes-
weit für Aufmerksamkeit. Es ist eines von vier Zentren, die 
das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert.
Allianz für Wissenschaft Münster
In ihrem fünften Jahr seit Be -
stehen arbeiten in der Allianz 
für Wissenschaft Münster mehr als 50 Wissenschaftlerinnen 
und Wissenschaftler in drei Facharbeitskreisen und im über -
geordneten Strategieausschuss daran, Münster als Stadt der 
Wissenschaft gegenüber der Öffentlichkeit lokal, regional, na-
tional und international noch sichtbarer zu machen.
Die drei Facharbeitskreise nanobioanalytik, Medizinische 
Prävention und Dialoge zum Frieden unterstützen den Strate-
gieausschuss darin, die Schwerpunkte, profilschärfende Vor -
haben und Entwicklungen zu identifizieren und zu befördern. 
Dazu gehören auch Vorschläge für entsprechende Kommuni -
kationsmaßnahmen.
Nanobioanalytik 
Sehr viel öffentliche Beachtung fand die offizielle Eröffnung 
des CenTech II am 13. Januar 2012 – eines der Leuchtturm -
01
4
doPPelter s ieg für die s tadt der Wissens Chaft 
 
die starke t ea Mleistung V on Westfälis Cher  
Wilhel Ms-uni Versität Münster, f aChho ChsChule  
Münster und Münster Marketing M ündete  
in der f inalrunde „ stadt der Wissens Chaft“  
in eine M doPPelerfolg:  
der s tifter Verband für die d euts Che Wissen -
sChaft W ählte das k onZePt „Münsters o riginale“ 
und insgesa Mt neun W eitere Wettbe Werbsbeiträge  
als s ieger Projekte aus – V erbunden M it eine M 
Preisgeld V on je Weils 50.000 € . Zusät ZliCh konnte 
das t ea M aus Münster den M it 10.000 € dotierten 
Publiku MsPreis erringen. iM  jahr 2013 W ird  
das Wettbe Werbskon ZePt u. a. M it der Veran -
staltungssequenZ  „sChlaurau M“ u Mgeset Zt.

76
Humanitäre Hilfe
Der Fokus der Podiumsveranstaltung zur Humanitären Hilfe 
lag im Jahr 2012 auf den Helferinnen und Helfern selbst und 
dem Spannungsfeld zwischen freiwilligem Engagement und 
Professionalität. „Helfer: Dringend gesucht!?“ (01.06.2012) 
greift eine Thematik auf, der sich alle Organisationen der 
humanitären n othilfe zunehmend stellen müssen. Manfred 
Erdenberger führte durch die u. a. mit r upert n eudeck und 
Präses Manfred Kock prominent besetzte Diskussionsrunde.
Das Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe an der Fachhoch -
schule Münster unter der Leitung von Prof. Dr. Joachim Gar -
demann ist das Zentrum von „Wissen schafft Hilfe – n etz-
werk der Humanitären Hilfe Münster“ und Ansprechpartner 
für internationale Hilfsorganisationen zu wissenschaftlichen 
und anwendungsnahen Fragen der n othilfe. Vertreter von 
Hilfsorganisationen wie Deutsches r otes Kreuz, Ärzte ohne 
Grenzen e.V., Ingenieure ohne Grenzen e.V., THW sowie von 
Politik, Stadt und Wissenschaft trafen sich am 01.06.2012, um 
über gemeinsame Themen und Lösungen für Probleme und 
Herausforderungen der humanitären Hilfe zu beraten. Ein 
weiteres netzwerktreffen zum Thema „Logistik in der Huma -
nitären Hilfe“ fand unter Beteiligung von Hilfsorganisationen, 
Bundeswehr und Logistikunternehmen am 15.11.2012 in der 
Fachhochschule Münster statt.
Hochschultag am 08.11.2012
Mit 580 Veranstaltungen bot der 15. Hochschultag der Müns-
terschen Hochschulen Orientierung für ca. 22.000 Schülerin -
nen und Schülern. 
MUIMUN vom 26. – 30.03.2012 
VI. Konferenz der „Münster University International Model 
United nations“ mit dem Thema „Societies in Transition – 
Shifts in the Balance of Power“: ein Planspiel, bei dem über 
200 Studierende aus mehr als 30 Ländern die r olle von di -
plomatischen U n-Abgeordneten übernehmen, über aktuelle 
weltpolitische Themen diskutieren und gemeinsam Lösungs -
ansätze zu globalen Problemen erarbeiten.
MS Wissenschaft vom 13. – 15.07.2012 im Hafen
Das Wissenschaftsschiff des Bundesministeriums für  
Bildung und Forschung (BMBF) legte auch im Jahr 2012  
wieder in Münsters Hafen an. Im Wissenschaftsjahr 2012 – 
„Zukunftsprojekt Erde“ zeigte die Ausstellung zur Forschung 
für nachhaltige Entwicklung faszinierende Einblicke in viel -
fältige Forschungsergebnisse und lud insbesondere Familien, 
Kinder und Jugendliche zum Ausprobieren und Mitmachen ein.
8. Münstersches Sicherheitsgespräch vom 23.10.2012 
„Leben im netz – Chancen und risiken von Facebook, Twitter 
und Co.!?“ In der von Klaus n eidhardt, Präsident der Deut -
schen Hochschule der Polizei, moderierten Podiumsdiskus -
sion diskutierten Marina Weisband, ehemalige Geschäfts -
führerin und Mitglied im Bundesvorstand der Piratenpartei 
Deutschland; Wolfgang Huß, Landesamt für Ausbildung der 
Polizei nr W und Marco Höhn von der Universität Bremen 
kontrovers über die Gefahren des Internets insbesondere für 
Kinder und Jugendliche.
Münster Lectures vom 15. – 16.05.2012
Die Graduate School‚ „Practices of Literature“ Germanis -
tisches Institut, WWU Münster hat die Münster Lectures –  
Literatur und Theorie im Dialog erstmals veranstaltet. Mit  
richard Sennett und Dietmar Dath ist ein grandioser Auftakt 
der Gespräche zwischen einem bekannten Theoretiker und 
einem renommierten Schriftsteller gelungen.
Projekte zur Profilierung der Wissenschaftsstadt 
Das Wissenschaftsbüro bei Mün STEr M ArKETInG unter -
stützt ganz unterschiedliche Veranstaltungen und Projekte 
verschiedenster Träger aus der Wissenschaft und integriert 
auf diese Weise die Wissenschaft in die Stadtkommunikation. 
Die Beteiligungsformen reichen von der Mitveranstalterschaft  
(Elternalarm, Connecta, Sicherheitsgespräche, Hochschultag)  
bis zur finanziellen und / oder personell fachlichen Unterstüt -
zung (MUIMUn, Münster Lectures, MS-Wissenschaft …).
Wissens Chafts Marketing
Wissens Chafts Marketing
Elternalarm vom 09. – 11.11.2012
Beim 6. Elternalarm traf Bewährtes aus den vergangenen 
Jahren auf neu ausgeklügelte Höhepunkte. n eben den Hoch-
schulen öffneten auch die Stadtwerke Münster als neuer 
Partner ihre Tore und zeigten den Eltern das hochmoderne 
Heizkraftwerk und luden zum Hafenrundgang ein. nach zahl-
reichen Führungen durch die Institute, spannenden Vorträgen  
oder beim „Medizinstudium kompakt“ konnten die Eltern 
beim ersten Science Slam Wissenschaft auf besonders unter -
haltsame Art erleben.
CONNTECTA International Münster
Bereits zum fünften Mal hat am 24. Mai 2012 diese gemeinsam 
von Universität und Stadt organisierte Informationsmesse für 
internationale Studierende und Absolventen stattgefunden: 
mehr als 1.000 Studierende informierten sich an diesem Tag 
bei Vorträgen, Workshops aber auch an den Ständen von rund 
30 Ausstellern über eine mögliche berufliche Perspektive in 
Deutschland. Auch fand am 16. november 2012 wieder die of-
fizielle gemeinsame Begrüßung der Erstsemester und neuen 
Doktoranden aus aller Welt durch Universität und Stadt statt.

9
tourisM usM arketing
+++ Anstieg bei Gruppenanfragen
  Viele Klassen- und Studientreffen finden in Münster statt;  
Familien-, Betriebsausflüge und Gruppenbuchungen 
bauen auf das Know How und Detailwissen unserer Mit-
arbeiterinnen und Mitarbeiter in der Touristik und Münster 
Information
+++ Eine Steigerung der gebuchten Arrangements
  Gäste buchen gerne mit Sightseeing-Programm – davon 
profitieren vor allem die Arrangements „Langes Wochen-
ende“ (+ 220 % mehr Gäste als im Vorjahr), „Münster für  
Einsteiger“ (+ 82 %) und das „Krimi-Arrangement“ (+ 88 %)
+++ NRW-Tourismus
  ü ber die Plattform www.nrw.tourismus.de  wurde das 
Shopping-Arrangement „Langes Wochenende: 3 für 2“ 
beworben. Es erhielt eine zusätzliche Wahrnehmung 
durch eine Platzierung im nrW-Magazin, als Beileger in 
der Welt am Sonntag (Auflage 150.000) und erreichte auf 
der nrW-Seite die besten Klickzahlen
+++ Mehr als 130.000 BesucherInnen in 7.700 Führungen
   Diese Zahlen erreichten die drei mit Mün STEr M Ar-
KETInG kooperierenden Stadtführungsorganisationen 
Stadt Lupe, Statt reisen und k3. Der M ünSTErBUS 
und Münsteraner Stadtrundfahrten zählten insgesamt 
75.000 Gäste
  Immer mehr Anbieter begeben sich auf den Markt 
der touristisch attraktiver werdenden Stadt Münster. 
Zur Qualitätssicherung des Stadtführungs-Angebots  
privater Partner sind Qualitätskriterien erarbeitet wor -
den, die die Grundlage für eine Zusammenarbeit mit 
dem Tourismusmarketing der Stadt bei Mün STEr  
MArKETInG darstellen.
Destinations-Marketing ist 
Netzwerkarbeit
Die Werbung um Gäste in 
Münster aus dem In- und 
Ausland ist als Destinations-
Marketing organisiert. Das 
bedeutet, dass alle Leis -
tungsträger vor Ort von den 
Hotels, über die Gastro -
nomie, dem ÖP nV, den Hochschulen bis zu den Tagungs -
häusern, dem Einzelhandel und dem Messe und Congress 
Centrum gemeinsam für den Standort werben. Diese Arbeit 
wird moderiert und umgesetzt von Mün STEr MArKETInG 
in entsprechenden n etzwerken, wie etwa dem r unden Tisch 
der Hoteliers, der Arbeitsgruppe der Sales-Mitarbeiterinnen 
und –mitarbeiter der Hotels, dem Marketingverbund der  
Top-Hotels und im Kongressgeschäft mit der KOnGrESS-
InITIATIVE
MS. 
neben der Kooperation mit den Partnern vor Ort gewähr -
leistet die Zusammenarbeit mit dem Münsterland e.V., dem 
Tourismus nrW, der EUrEGIO und den Historic Highlights 
of Germany eine überregionale Bewerbung der Stadt.
Die Attraktivität der Stadt für Gäste steigt weiter
Wir verzeichnen im Jahr 2012:
+++  113.000 BesucherInnen im Friedenssaal  
(2011 –> 2012: + 22 %)
+++  2.600 persönliche Beratungen und Detailplanungen (u.a.  
von radrouten) alleine in den Monaten Mai bis Septem -
ber in der Münster Information und der Touristik
3 Pro Zent 
Mehr ü berna Ch tungen in Münster
19,5 Millionen t agesreisen
990 Millionen e uro brutto-uM satZ 
aus de M touris Mus 
niederlande W iChtigster 
ausländis Cher q uellM arkt
Ankünfte       ü bernachtungen                 Quelle: Information und Technik nr W
02
8
Ankünfte und Übernachtungen Stadt Münster insgesamt
1.400.000
1.200.000
1.000.000
800.000
600.000
400.000
200.000
0
2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
1.092.624
1.128.299
1.109.711
1.145.934 1.237.913
1.312.936 1.351.225
497.104
514.022
513.947
522.937
564.099
605.907
632.706
Ausländische Gäste Stadt Münster insgesamt
140.000
120.000
100.000
80.000
60.000
40.000
20.000
0
2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
105.970
122.864
109.817 121.769
126.104
127.646
53.911
63.227
56.394
56.352
61.874
62.599
62.820
111.093

1110
Im Jahr 2012 sind 148 Ta -
gungen mit 37.050 Teilneh -
merinnen und Teilnehmern 
über das Kongressbüro 
Müns  ter Marketing erfolgreich 
abgewickelt worden. Dies 
entspricht einem Gesamt -
umsatz von 11.515.438 € – 
und das, obwohl die geraden 
Jahre auf Grund des Biennale- 
rhythmus, vor allem der großen Messen und Kongresse etwa 
der IAF, traditionell eher schwache Kongressjahre sind.
Das Kongressbüro nutzte 
diese Zeit und organisierte 
gemeinsam mit der KOnGrESSInITIATIVE
MS acht Informati-
onsveranstaltungen mit 140 potentiellen Tagungsplanerinnen 
und –planern aus ganz Deutschland. Aus diesen Veranstal -
tungen ließen sich pro Veranstaltung jeweils zwei bis drei 
Festbuchungen für die Folgejahre generieren – darunter die 
Jahrestagung der CDA (Christlich Demokratische Arbeitneh -
merschaft, erwartete 600 Teilnehmer) sowie der Kongress der 
Gefäßchirurgen im Jahr 2015 (erwartete 1.200 Teilnehmer).
Bewerbungen gemeinsam mit der KONGRESSINITIATIvE
MS
Informationsveranstaltungen: u.a.
Tagungsorganisation bis 30 Personen
22.03.2012 | Teilnehmer: Mitarbeiter der WWU / FH / UKM
13.09.2012 | Teilnehmer: Mitarbeiter der WWU / FH / UKM
Erfa-Stammtisch
 26.04.2012 | Teilnehmer: TagungsplanerInnen der WWU und 
FH; Thema „Grün Tagen“: u.a. geführte Fahrradtour durch die 
grünen Zonen der Stadt
27.09.2012 | Teilnehmer: TagungsplanerInnen der WWU und 
FH; Programm: Best Western Premier Hotel Krautkrämer;  
rahmenprogramm: Golfen in Hiltrup, k3 Stadtführungen
Mediziner Fam-Trip (gemeinsam mit dem UKM und der Medi-
zinischen Fakultät)
19.01.2012 | Messe und Congress Centrum Halle Münster -
land, Kunsthalle Münster, Heaven, Bürogolf;
Teilnehmer: Medizin-Professorinnen und –Professoren von 
UKM und der Medizinischen Fakultät der WWU
Educational Trip 
03. – 05.05.2012 | in Kooperation mit dem German Convention 
Bureau und anschließender mehrseitiger Berichterstattung im 
Verbändereport (Fachinformationsdienst für Führungskräfte 
von Verbänden), Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet
Professoren-Treff
22.06.2012 | Thema „Münster grün und urban“: 
Aasee, Mühlenhof, Skulpturenführung, A2, Solaaris, Stadt -
hotel Münster
Offener Fam-Trip / Bewerbung über eine Landingpage 
30.08. – 01.09.2012 | Gemeinsam mit dem MCC Halle Müns-  
 ter   land und den Top Hotels; Teilnehmer aus Wirtschaft und 
Verbänden deutschlandweit
verbands- und vereinsarbeit: 
German Convention Bureau (GCB)
Der Verband vermarktet Deutschland international und natio-
nal als Standort für Kongresse, Tagungen und Events. Das 
GCB ist der zentrale Ansprechpartner für alle Kunden, die in 
Deutschland Veranstaltungen planen. Durch diese Mitglied -
schaft profitiert die Stadt von vielen Synergien, vom „Know 
How“ des Verbandes, aber auch von diversen Marketingmaß-
nahmen an denen sich das Kongressbüro Münster Marketing 
beteiligen kann. 
NRW Tourismus e.v.
MünSTEr MArKETInG ist für die K OnGrESSInITIATIVE
MS 
Mitglied im landesweiten Kompetenz- netzwerk „Business“. 
Dieses ist eines der fünf thematischen n etzwerke, die der 
Tourismus nrW e.V. zur Umsetzung des Masterplans Tou -
rismus n ordrhein Westfalen aufgestellt hat. Seit Juni 2012 
wird Münster über einen Online Kongressplaner beworben. 
neben dem Kongressbüro Münster Marketing sind auch die 
Angebote des Messe und Congress Centrum sowie weitere  
5 Hotels enthalten.
Zitatauswahl der GCB Teilnehmer: Münster hat mich zusätzlich zu der an sich 
schon schönen Stadt durch die tolle Zusammenarbeit 
der Hotels untereinander und mit dem 
Münster Stadtmarketing sehr beeindruckt.
»
«
Ich überlege jetzt schon, welche Seminare ich 
nach Münster verschieben kann … 
Es war eine ausgezeichnete Vorstellung 
der Stadt Münster, 
die für mich sehr wichtig war.
geMeinsa M für die k ongress- stadt Münster 
und die r egion
förderer :
Messe und Congress Centru M halle Münsterland, 
dehoga  Westfalen,  
faChho Chs Chule Münster,  
Westfälis Che Wilhel Ms-uni Versität Münster,  
ihk  nord Westfalen, 
Wirts Chaftsförderung Münster,  
stadt Werke Münster, Münsterland e.V., 
flughafen Münster o snabrü Ck
ein Projekt V on: 
Münster Marketing
03
«» »
«
kongress Marketing

13
koMM unikation und Werbung 
Die regelmäßigen Publika -
tionen der Werbung bilden 
das Basissortiment der tou -
ristischen Arbeit und wer -
den über ausgewählte Ver -
triebswege an die jeweiligen 
Zielgruppen verteilt. 2012 
wurden drei der zentralen Ba-
sisprodukte neu konzipiert 
und umfassend überarbeitet:
Hotelführer
Der Hotelführer erscheint nun in moderner, 
neuer Optik mit übersichtlichen Informatio -
nen zu den einzelnen Gastgebern und bietet 
einen Lageplan.
Auflage: 12.225 Stück
Umfang: 40 Seiten
Sprachen: Deutsch
Stadtführer
Auch der Stadtführer wurde vollständig neu gestaltet und ist 
mit der detaillierten Beschreibung aller Sehenswürdigkeiten, 
Vorschlägen für Stadtrundgänge auf eigene Faust und wei -
teren Tipps für Gäste der Stadt deutlich kundenfreundlicher 
geworden.
Auflage:  125.000 Stück
Umfang: 60 Seiten
Sprachen: Deutsch, Englisch und n iederländisch
Münster feiert
Der Flyer „Münster feiert“ wurde einem umfangreichen 
„Facelifting“ unterzogen. Alle Open-Air-Veranstaltungen im 
Jahr 2012 sind übersichtlicher dargestellt, einfach auffindbar 
und machen Lust auf die bewährten Klassiker und neue Ver -
anstaltungsformate.
Auflage: 40.000 Stück
Umfang: 20 Seiten
Sprache: Deutsch
04
12

1514
Internet und Social Media 
MünSTEr MArKETInG arbeitet permanent an der Optimie -
rung des Internetauftritts. Dabei sind beispielhaft besonders 
die neuen Seiten zum Thema „Schlösser und Burgen“ zu 
nennen. 
Seit 2011 ist Mün STEr M ArKETInG im Bereich Social  
Media aktiv. Mit einem eigenen Facebook-Auftritt werden 
neue Zielgruppen erschlossen. Die Themenschwerpunkte 
dieses Kommunikationswegs unterscheiden sich durchaus 
von anderen Inhalten und werden in wöchentlichen redak-
tionssitzungen aktuell definiert. Die Zahl der Fans ist von 
Beginn an stetig gewachsen. 2012 wurde auch ein eigener 
You-Tube-Kanal eingerichtet, in dem regelmäßig Imagefilme 
oder auch kleine Filmbeiträge von Veranstaltungen sowie 
Münster-Filme von Dritten eingestellt werden.
Im Jahr 2012 gab es zum sechsten Mal den im 2-jähri -
gen rhythmus stattfindenden „Elternalarm“. Dieses in 
Münster entwickelte Veranstaltungsformat hat seit der 
Premiere im Jahr 2005 zahlreiche n achahmer in ganz 
Deutschland gefunden. Der Elternalarm-Internetauftritt 
wurde vollständig neu entwickelt, um Interessierten neben  
wichtigen Tipps und Informationen zum Gesamtprojekt 
auch das Anmeldeverfahren deutlich optimierter anbieten 
zu können. Ergebnis ist ein moderner, zeitgemäßer Inter -
netauftritt und ein rekordteilnehmerergebnis für 2012.
koMM unikation und Werbung koMM unikation und Werbung 
Kurzurlaub in Münster
Ergänzend zum Katalog wurden für 
Veranstalter großer kultureller Ausstel -
lungen Internetseiten entwickelt. Gäste  
können nun sehr komfortabel ü ber-
nachtungen buchen. Mit der „Goldenen 
Pracht“, der Barlach- und der Chagall-
Ausstellung haben 2012 bereits erste große 
Veranstalter dieses Angebot genutzt 
Auflage: 10.000 Stück
Umfang: 48 Seiten
Sprache: Deutsch und Englisch
Stadtplan „Münster – Willkommen“
Kostenloser Stadtplan für Gäste mit Infos zu 
12 Sehenswürdigkeiten in der Altstadt
Auflage: 40.000 Stück
Sprache: Deutsch und Englisch
Radtouren um Münster
4 Faltkarten im Maßstab 1:30.000 mit 
Touren zu romantischen Wasser  burgen, 
stattlichen Herrensitzen, historischen 
Kirchen und verträumten Dörfern. 
Start und Ziel jeweils am Hauptbahn -
hof Münster.
Sprache: Deutsch
Stadtspiel Münster
 
20 Fragen zu den Besonderheiten 
Münsters für Schulklassen, Fami -
lien und Entdecker ab neun Jahren
Sprache: Deutsch und Englisch
Friedenssaalflyer „Münster – Historisch “
Informationen zum Historischen r athaus 
mit der Bürger  halle und dem Friedenssaal
Auflage: 40.000 Stück
Sprache: Deutsch, Englisch und 
 n iederländisch
Fotoprojekt
Die Bildsprache ist in hohem Maße entscheidend für den 
Erfolg eines (touristischen) Printproduktes. 2012 wurde zum 
dritten Mal ein Fotoprojekt mit Studierenden der FH Müns -
ter (Fachbereich Design / Fotografie) durchgeführt. 13 Stu -
dierende haben unter Anleitung von Herrn Prof. Dornhege 
ein Semester lang nach thematischen Vorgaben fotografiert. 
Ergebnis ist ein beeindruckendes Portfolio von Bildern, das 
unter anderem dadurch besticht, dass die jungen Fotografen 
Münster erfrischend anders in Szene setzen. 
Audioguide Münster
Ein neues Produkt ist der Audioguide Münster. Die multi -
mediale Stadtführung bietet eine Fülle von Informationen 
und lädt zu einer individuellen Entdeckungstour ein. Von 
Münsteraner Studierenden des Vereins Q Media Services 
in Kooperation mit Mün STEr MArKETInG entwickelt, prä -
sentiert sich die Audioguide-App als neuer Baustein im tou -
ristischen Serviceangebot, mit dem auch ein jüngeres Publi -
kum angesprochen werden soll.

1716
koMM unikation und Werbung koMM unikation und Werbung 
neben Printprodukten für touristische Zielgruppen sind auch 
Werbemaßnahmen für profilbildende Veranstaltungsformate, 
Anzeigen, Advertorials und redaktionelle Berichterstattun -
gen, Internet und Wissenschaftsmarketing die Aufgabe der 
Kommunikation und Werbung.
Die Ansprache der speziellen Zielgruppe „Busfahrer“ ist 
besonders in der Adventzeit eine wichtige Aufgabe. n eben 
einem seit vielen Jahren versandten Busfahrermailing zur Ad -
ventszeit und den Gutscheinen für Busfahrer, wurde 2012 nun 
ein eigener „Busflyer zur Weihnachtszeit“ entwickelt. 
Plakate und Flyer zur Podiumsdiskussion „Helfer. Dringend 
gesucht“ (Humanitäre Hilfe)
Flyer und Plakate zum Veran -
staltungsprogramm „1648 – 
Dialoge zum Frieden“
Wandgrafik Messestand und Autogrammkarten zur ITB in 
Berlin vom 07. – 11.03.2012. Thema: „Krimistadt Münster“
Postkarten, Plakate und r adiospots zur Kooperationsak -
tion mit den örtlichen Hotels für Einwohner von Münster.  
Thema: „Im Hotel ist die Tante die bessere Verwandte“
Plakate, Aufkleber und r adiospots zu Verkaufsoffenen 
Sonntagen im Mai und Oktober
Siegerprojekt der Cityoffensive des Landes nr W „Ab in die 
Mitte“ – Plakate, City Light, Programmheft und Postkarte zur 
Veranstaltungsreihe „1 Aa – Münster im Fluss“
Fotoshooting auf dem Prinzipalmarkt für die Titelseite des  
Kataloges „übernachten in Münster“

1918
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kommunikation und Werbung basieren auf einer fundierten 
strategischen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Durch sie 
erreichen die Themen des Münster-Profils eine Glaubwürdig-
keit, die durch schlichte Werbung nicht zu erzielen ist. Aus 
diesem Grund richtet sich die Strategie der Öffentlichkeits- 
und Pressearbeit bei Mün STEr MArKETInG gezielt darauf, 
im netzwerk mit den Partnern aus der Stadt eine größere 
Präsenz und eine klare Fokussierung auf die Profilthemen zu 
erreichen.
Arbeitsschwerpunkte 2012
+++  Öffentlichkeitsarbeit zum „Ab in die Mitte“-Projekt 1 Aa 
– Münster im Fluss
+++  Pressearbeit für die großen Wissenschaftsveranstaltungen 
„Dialoge zum Frieden“ und „Elternalarm“
+++  neukonzeption der Medieninformation von M ünSTEr 
MArKETInG
+++  überregionale Öffentlichkeitsarbeit mit Präsenz u.a. in 
Zeitreisen, Prisma, DB Mobil, SIMS, Welt am Sonntag, 
etc. zur Platzierung von Events und Münster-Themen
  Über 60 Berichte, Reportagen und Advertorials über 
Münster in unterschiedlichsten überregionalen Medien –  
von der Illustrierten bis hin zum Fachmagazin
  Über 30 Berichte, Reportagen und Advertorials in inter -
nationalen Medien  – schwerpunktmäßig in den n ieder-
landen, darunter aber auch GB, Belgien, Italien, Kanada 
und den USA
  Alleine zum Advent rund 40 Beiträge, Anzeigen und Ad -
vertorials in nationalen und internationalen Medien  –  
von Illustrierten, speziellen Weihnachtsmarktmagazinen  
bis hin zu Busreisemagazinen
+++  Kontaktstelle für überregionale und internationale Me -
dien, Agenturen und Informationsdienste, die über 
Münster berichten möchten. Themen und Inhalte mit 
überregionaler Bedeutung werden aufbereitet und über 
diverse Kommunikationskanäle weitergeleitet, bzw. die 
redaktionen bei ihrer Berichterstattung vor Ort betreut. 
+++  recherche und Zusammenstellung von individuellen 
Informationspaketen bei gezielten Anfragen ebenso wie 
die Bedienung von jährlich rund 600 überregionalen 
und internationalen Kontaktadressen mit Informatio -
nen zu Münsteraner Top-Themen.
Allgemeine Aufgaben
+++  Pressearbeit für alle Veranstaltungen/Themen und Pro -
jekte von Mün STEr M ArKETInG sowie begleitende 
Anzeigenkampagnen (print + online).
+++   Betreuung von Journalisten- und Agentenreisen:
  24 reisen – 16 Journalistenreisen und 6 reiseagenten -
touren aus Deutschland, n iederlande, Großbritannien, 
Belgien, Spanien, Dänemark, Schweiz, Ungarn, russland,  
Japan, USA. Zunehmend kommen auch reiseblogger 
nach Münster, die ihre Artikel ins n etz einspeisen und 
damit auch ein jüngeres Publikum erreichen.
+++  Kontaktpflege zu den Pressediensten und Pressestellen 
der Verbände und Institutionen, bei denen Mün STEr 
MArKETInG Mitglied ist bzw. mit denen Mün STEr 
MArKETInG zusammenarbeitet: z. B. die nr W-Tour-
news als touristischer Medieninformationsdienst des 
Tourismus nrW e. V., das Pressebüro der Historic High-
lights of Germany, die Kontaktstelle der Hanse oder die 
Organe der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT).
Das Markenprofil „Wissenschaft und Lebensart“ auf Print -
produkten und im öffentlichen r aum erlebbar zu machen, 
war die Aufgabe eines gemeinsamen Projektes von Presse -
amt und MünSTEr MArKETInG. Parallel zum relaunch des 
städtischen CDs wurde ein Logo entwickelt, das nicht nur 
auf städtischen Veröffentlichungen zum Einsatz kommen, 
sondern auch der Wirtschaft und Wissenschaft Münsters 
zur Verfügung stehen soll. Seine Premiere hat dieser 
Auftritt seit Ende des Jahres am FMO, 
wo auf Deckenbannern, in Leuchtdis -
plays und auf Drehtüren mit dem neu -
en Logo in einer Imagekampagne für 
Münsters Markenprofil geworben wird.
koMM unikation und Werbung koMM unikation und Werbung

21
Münsters starkes Funda -
ment im City  management 
sind die erfolgreichen Part -
nerschaften zwischen der 
Stadt und privaten Bündnis -
sen. Sowohl die „Initiative 
starke Innenstadt Münster 
e.V.“ (ISI) als auch die „Im -
mobilien- und Standortge -
meinschaft Bahnhofsviertel 
e.V.“ (ISG) arbeiten kontinuierlich für den starken Standort 
Münster und in engem Schulterschluss mit der Stadt an der 
Weiterentwicklung der Innenstadt. 
Ausgewählte Projekte 2012
Initiative starke Innenstadt Münster e.V. (ISI)
Die Initiative wurde im Jahre 2006 gegründet und hat bis -
her über 200 Unterstützer gefunden. Die Mitgliedsbeiträge 
werden ausschließlich zur Aufwertung der innerstädtischen 
Infrastruktur und für Innenstadtprojekte mit Handelsschwer -
punkt genutzt. Ohne die Kooperation von Stadt und ISI wären 
Projekte und Veranstaltungen wie Schauraum, Tag der Hanse 
oder Werbemaßnahmen zu verkaufsoffenen Sonntagen nicht 
möglich. 
Innenstadtforum
In Kooperation mit der ISI praktiziert die Stadt Münster 
den Dialog über die Inwertsetzung, Weiterentwicklung und 
Vermarktung der Innenstadt. Hierfür ist der Austausch zwi -
schen der Stadt einerseits und den Bürgerinnen und Bür -
gern andererseits unverzichtbar. Daher findet alljährlich das 
„Innenstadtforum“ statt, das sich mit aktuellen Themen der 
Stadtentwicklung befasst. In 2012 referierte Karl Jasper vom 
nrW-Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen 
und Verkehr über den „Verfügungsfonds“, eine neue Form der 
Städtebauförderung, die das Engagement der privaten Seite 
auch mit Entscheidungsrechten versieht.
Kooperation der Weihnachtsmarktbetreiber 
Stets darum bemüht, in der Adventszeit den Besuch in Müns-
ters Innenstadt so attraktiv wie möglich zu gestalten, koope -
riert MünSTEr MArKETInG seit Jahren mit den Betreibern 
der fünf Weihnachtsmärkte. In 2012 wurde das gemeinsame 
Werbebudget um rund 20 % angehoben, um eine noch ef -
fektivere überregionale Kommunikation zu finanzieren. Der 
Anteil der fünf Betreiber am Werbebudget beläuft sich auf 
mittlerweile knapp 20.000 Euro pro Saison. 
Bürgerbänke
Durch unterschiedliche Maßnahmen wie die gemeinsame 
Erarbeitung eines Qualitätspaktes für die Gestaltung der  
Außengastronomie wie auch die starke Zunahme an Sitzmög-
lichkeiten im Außenraum der Gastronomiebetriebe wurde der 
Innenstadtraum spürbar belebt und in Wert gesetzt. 
Vor diesem Hintergrund ergreifen Stadt und ISI die Initiati -
ve, Sitzbänke „ohne Verzehrzwang“ dauerhaft in der Innen -
stadt zu platzieren. So konnten auch in 2012 wieder drei neue 
Sponsoren gefunden werden, die das Aufstellen von „Bürger -
bänken“ in der Innenstadt ermöglichten.
verfügungsfonds
„Wege und Plätze – neue Wegeführungen, Schaffen von Ver -
weilqualität“ – unter dieses Oberthema wurde der in diesem 
Jahr eingerichtete Verfügungsfonds gestellt. Der Beirat als 
Vergabegremium hat sich konstituiert, um über die Umset -
zung von geeigneten Maßnahmen zu entscheiden. 
Immobilien- und Standortgemeinschaft Bahnhofsviertel e. v. 
(ISG)
Ein neuer Service im Quartier ist der Einsatz von „Service -
kräften“, die dazu beitragen, dass die öffentlichen Plätze und 
Straßenzüge im Bahnhofsviertel Münster von der Bevölke -
rung, Kunden und Passanten besser genutzt werden kön -
nen. Information und Hilfestellung für Passanten, weniger 
Schmutz, Entfernen wilder Plakatierung, Auffinden und Mel -
den von Beschädigungen im öffentlichen r aum, ordentliche 
Spielflächen sowie eine bessere Aufenthaltsqualität sind die 
Ziele des Projektes, dass nachhaltig zur Verbesserung der 
Aufenthalts- und Verweilqualität beitragen soll. 
Stadtteilmarketing
Im Sinne eines ganzheitlichen Stadtmarketing engagiert 
sich MünSTEr M ArKETInG auch in den Stadtteilen. In 
Wolbeck hat sich ein Kreis engagierter Bürgerinnen und Bür -
gern vereins- und parteiübergreifend zur Aufgabe gemacht, 
die geplante Fertigstellung der Umgehungsstraße sowie das 
Stadtteilentwicklungskonzept als Startpunkt für eine Kommu-
nikationskampagne zu nutzen. Auch in Kinderhaus hat sich 
eine Gruppe zusammengefunden, die sich mit der Außen -
wahrnehmung des Stadtteils befasst.
City ManageM entCity ManageM ent
05
20

23
Veranstaltungs Manage MentVeranstaltungs Manage Ment
veranstaltungsmanagement /  
Service
Die Aufgabe, Münsters 
Stadtqualitäten zu kommu -
nizieren, lässt sich nicht 
allein über klassische Maß -
nahmen von Werbung und 
Pressearbeit erreichen. noch 
eindrucksvoller und vor allem 
erlebbarer werden sie durch Veranstaltungen vermittelt, die
+++  den öffentlichen r aum zeitweise verändern und seine 
Qualitäten unterstreichen
+++  Stadtqualitäten, wie z. B. die Vielfalt und Angebotsdich -
te von Kunst und Kultur in der Stadt sichtbar machen
+++  regelmäßig bestimmte Aspekte und Themen des 
Münster-Profils herausstellen.
Impulse für die Stadtentwicklung
Dass Marketing und Stadtentwicklung zwei Seiten einer Me -
daille sind, ist in Münster keine Worthülse. „1Aa – Münster 
im Fluss“ hat durch die Vielfalt der Projekte und seine Dra -
maturgie viele Menschen erreicht. Der ‚frei rAUM’ Aa mit 
seiner Qualität und seinen Chancen wurde zum Stadtthema 
und soll es auch bleiben. Das Konzept der Programmgruppe 
aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadt, der Innenstadt -
kaufleute, der Viertelgemeinschaften, der Hochschulen, der 
Initiative Starke Innenstadt, des Vereins Münster Modell, des 
BDA und freien Architekten ist aufgegangen. Ergebnisse und 
resonanz bieten eine gute Grundlage für den weiteren Um -
gang mit dem Innenstadtfluss. Schließlich hatte nicht zuletzt 
Münsters Stadtrat den Auftrag formuliert, mit einem zukünf -
tigen Aa-Gesamtkonzept Antworten auf wichtige Fragen der 
Stadtentwicklung zu geben. 
1 Aa – Münster im Fluss 
(14. – 22.09.2012)
Elternalarm
(09. – 11.11.2012)
Schauraum –  
Das Fest der Museen und 
Galerien in Münster 
(30.08. – 02.09.2012)
vIP-Zelt zum Sparkassen 
Münsterland Giro
(03.10.2012)
Besondere Aufmerksamkeit in jeder Hinsicht erreichte die Ver-
anstaltungsreihe „1Aa – Münster im Fluss“, ein Sieger  projekt 
der Cityoffensive des Landes nr W „Ab in die Mitte“. Im Mit-
telpunkt der Veranstaltungssequenz stand die münsterische 
Aa, der kaum wahr  genommene Gründungsfluss Münsters,  
der die Innenstadt durchfließt. Mit rund 20 Einzelprojekten in  
neun Septembertagen wurden der Fluss und seine Anrainer 
in die Öffentlichkeit gerückt und zugleich wichtige Zukunfts -
fragen gestellt.
Sieben Brücken – Sieben Denkanstöße
+++  Ein provisorischer Steg ermöglichte unterhalb der 
Hauptverkehrsstraße „Am Stadtgraben“ für kurze Zeit 
einen Spaziergang entlang der Aa.
+++  An zwei Stellen wurde im Aa-Verlauf das Flussbett der Aa, 
das in der Innenstadt fast ausschließlich aus einer Be -
tonsohle besteht, naturnah verändert bzw. rückgebaut. 
Dieses Experiment wird nun auf zwei Jahre ausgedehnt 
mit dem Ziel, nach der Auswertung wissenschaftlicher 
Erkenntnisse das Flussbett dauerhaft umzugestalten.
+++  Die sieben wichtigsten Aa-Brücken wurden mit Mar -
kierungen und Hinweisen zu ihrer geschichtlichen und 
städtebaulichen Bedeutung ausgestattet.
+++  Eine Brücke stand besonders im Fokus: Die Kaufleute 
des Kiepenkerlviertels vermittelten mit einem Brücken -
fest ihre Vorstellung davon, wie durch eine Umgestal -
tung der Spiekerhofbrücke die Aa erlebbarer und damit 
die Qualität ihres Handels-Quartiers als Viertel am Was -
ser aufgewertet werden könnte.
+++  Die Probeillumination am Zwinger zeigte eine Mög-
lichkeit der Sichtbarmachung des Flusses, auch in den 
nachtstunden.
06
22

2524
Aufwendungen für Personalkostensteigerungen nur einmalig 
aus der rücklage erfolgen kann, wenn die Solvenz des Unter -
nehmens nicht gefährdet werden soll. 
Diese finanziellen Probleme gehen gleichzeitig einher mit 
deutlich gestiegenen Ansprüchen der Partner und der Gäste 
an Professionalität und Umfang des Engagements. Die Be -
lastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat bereits jetzt 
ein Maß erreicht, das keinesfalls auf Dauer zu verantworten 
ist und auch realistischer Weise nicht zu erwarten sein wird. 
Es drohen Engpässe und damit Qualitäts- und Imageverluste, 
wenn Informations- und Betreuungswünsche nicht mehr be -
dient werden können.
Zudem hängt die Professionalität, vor allem des überregiona -
len Marketings, davon ab, ob es gelingt, Finanzmittel anzu -
sparen, um so groß angelegte Projekte durchführen zu kön -
nen. Dazu bedarf es vor allem der r ückendeckung und des 
klar artikulierten Votums der politisch Handelnden.
Einnahmen 2011 Einnahmen 2012
24 %
76 %
22 %
78 %
Wirts Chaftli Che s ituation / Chan Cen und r isiken ausbli Ck und PersP ekti Ven
Die Arbeit des städtischen 
Eigenbetriebs MünSTEr 
MArKETInG ist auf Konti -
nuität und Langfristigkeit 
angelegt, niemals auf kurz -
fristige Effekte, sondern auf 
langfristige Effektivität. In -
sofern ist der Ausblick auf 
das Geschäftsjahr 2013 als 
eine Fortschreibung der Ar -
beit der vergangenen Jahre zu verstehen:
In der Allianz für Wissenschaft arbeiten alle drei bestehenden 
Facharbeitskreise an einer strategischen Justierung ihrer Ar -
beit mit Blick auf aktuelle Stärken und zukünftige Anforderun-
gen an die Wissenschaftsstadt.
Die Allianz für Wissenschaft  wird um den Facharbeitskreis 
„Bildung und Wissenschaft“ als drittes Profil erweitert.
+++  Das Ergebnis des erfolgreichen Wettbewerbsbeitrags 
zum Finale „Stadt der Wissenschaft“ wird in Kooperation 
mit den Hochschulen in Form eines Wissenschaftsfes -
tivals „Münsters Wissen schafft“ umgesetzt, in dessen 
zeitlicher Mitte die Veranstaltungsreihe „Schlauraum“ 
steht.
+++  Als einzige Stadt in nr W ist es in Münster gelungen, 
mit allen Partnern der Wissenschaftsstadt ein Bündnis 
zu entwickeln, das sich frühzeitig und effektiv um eine 
Verbesserung der Wohnraumsituation für Studierende 
bemüht. In einer groß angelegten Wohnraumkampagne  
sollen Informationen für Studierende gebündelt, Zugän -
ge vereinfacht und Münsters Bürgerinnen und Bürger 
dazu angestiftet werden, mehr Wohnraum zur Verfü -
gung zu stellen.
Ebenfalls zum ersten Mal gehen das LWL-Museum für Kunst 
und Kultur, die Kunsthalle Münster, die Kunstakademie und 
der Westfälische Kunstverein eine langfristige Marketingko -
operation ein, die von Mün STEr M ArKETInG organsiert 
und koordiniert wird. „Münster I Kunst und Öffentlichkeit
 / 
Art and Public“ heißt die neue Klammer für das überregiona -
le Kunstmarketing, das bis zum Jahr 2017 die Wahrnehmung 
Münsters auf diesem Kompetenzfeld verstärken soll. Zwei 
Symposien und das Projekt „The moon in Alabama“ von To -
bias rehberger sind erste Bausteine des Konzepts, das durch 
gezielte Kommunikationsaktivitäten gestützt wird. Dass das 
Kulturmarketing die Eröffnung des neuen LWL-Museums für 
Kunst und Kultur im Jahr 2014 mit einer überregionalen Kam-
pagne und einer Vielzahl von Aktivitäten in der Stadt beglei -
ten wird, liegt auf der Hand.
Touristisch steht die Internationale Tourismusbörse Berlin 
2013 im Zeichen der „Krimistadt Münster“ mit einer Au -
togrammstunde der Schauspieler und Autoren: ChrisTine 
Urspruch („Alberich“ im Tatort), Leonard Lansink („Privat -
detektiv Wilsberg“), Heinrich Schafmeister („Manni“ in Wils -
berg-reihe) und Jürgen Kehrer (Krimi- und Drehbuchautor).
Zur Optimierung des Internetauftritts von M ünSTEr MAr-
KETInG sind diverse Themen geplant:
+++ Stadtteile Münster: Erstellung neuer Seiten
+++  Menschen mit Behinderungen: ü berprüfung der Infor -
mationen auf den Internetseiten MM auf Barrierefreiheit 
+++  Internetseiten für Busplaner: n eukonzeption und Auf -
bau mit Informationen
+++  Net Hotels: verbesserte Darstellung des Buchungssys -
tems 
Gemeinsam mit den politischen Parteien setzen wir die Ar -
beit an einem neuen Konzept für Münsters Stadtfest  fort.
In bewährter Zusammenarbeit von Land nr W, Stadt und pri-
vaten Partnern – hier den Kaufleuten der Salzstraße – werden 
der Erbdrostenhof und die Klemenskirche  in Münsters Licht -
konzept integriert.
Gemeinsam mit der ISG Bahnhof wird im Jahr 2013 das am -
bitionierte Kunstprojekt „The moon in Alabama“ mit zahlrei -
chen Begleitveranstaltungen realisiert. Die fachliche Leitung 
hat die Kunsthalle Münster übernommen. Das Projekt ist Teil 
des überregionalen Kunstmarketings.
Der Beirat Mün STEr M ArKETInG legt im Jahr 2013 seine 
Ergebnisse der ü bersetzung der Leitbildkomponente „Le -
bensart“ den politischen Gremien zur Beschlussfassung vor. 
Damit ist der ISM-Prozess und eine Voraussetzung für seine 
Weiterentwicklung gegeben.
Dem Eigenbetrieb Mün S-
TEr M ArKETInG wird sei -
tens des Wirtschaftsprüfers 
erneut eine unter den gege -
benen finanziellen r ahmen-
bedingungen erfolgreiche 
Arbeit attestiert. Zu den 
schwierigen r ahmenbedin-
gungen gehörte von Beginn 
an die Budgetstruktur, die 
dem Betrieb kaum Spielräume einräumt und die zudem über-
aus hohe Anforderungen an die Budgetsteuerung und das 
Finanzcontrolling stellt. 
Dies und die Tatsache, dass der Betrieb 2013 die durch die Ta-
rifsteigerung entstandene Mehrbelastung in Höhe von rund 
135.000 Euro zunächst ohne Zuschusserhöhung tragen muss, 
stellen das städtische Marketing vor enorme Herausforderun-
gen. Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass die Entnahme der 
07 08
Einnahmen 2011
Erträge MünSTEr MArKETInG 
................................  733.334 €
Zuweisungen und Zuschüsse ..................................  2.600.000  €
Gesamt ...................................................................................  3.333.334 €
Einnahmen 2012
Erträge MünSTEr MArKETInG 
..............................  845.446 €
Zuweisungen und Zuschüsse ................................  2.667.392 €
Gesamt ...................................................................................  3.512.838 €
Budgetstruktur Ertrag 2012 
Umsatzerlöse 
............................................................................  771.979 €
Sonstige betriebliche Erträge .........................................  54.606 €
Zinsen und ähnliche Erträge .........................................  18.861  €
Zuschüsse ..............................................................................  2.667.392 €
Gesamt ................................................................................  3.512.838 €
Budgetstruktur Aufwand 2012 
Personalkosten 
....................................................................  1.882.338 €
Leistungsverrechnungen  / Mieten ...........................  329.541 €
Beiträge / Zuschüsse ........................................................  300.379  €
Sonstige Betriebskosten ....................................................  66.434  €
freies Budget .........................................................................  995.696  €
Gesamt ................................................................................  3.574.389  €
53 %2 %
28 %
9 %
8 %
22 %
75 %
2 %
1 %
Bei einem Budget von 3,57 
Mio. Euro sind 2,51 Mio. Euro 
bereits durch Fixkosten ge -
bunden (Personalkosten, Leis -
tungsverrechnungen, Mieten, 
Beiträge
 / Zuschüsse, sonstige 
Betriebskosten). Mit dem ver -
bleibenden Budget in Höhe von 
nur rd. 995.000 Euro wurden 
sämtliche Marketingaktivitäten 
von MünSTEr M ArKETInG 
finanziert. Dieses Budget wird 
zu 85 % aus den erwirtschafte -
ten Erträgen und nur zu 15 % 
aus dem städtischen Zuschuss 
finanziert.

2726
deZernat für Planung, bau, Wirts Chaft  
und Marketing
Stadtdirektor Hartwig Schultheiß 
 
Münster Marketing
30,2 Stellen 
3,5 Mio. Umsatz (2,5 Mio. Stadt), davon ca. 996 T € freies Budget
Aufgabenbereiche:  
Kommunikation, Kooperation und Strategieentwicklung
  g esChäftsfelder  
 
Citymanagement
Veranstaltungsmanagement
Wissenschaftsbüro
Kommunikation und Werbung
Tourismusmarketing
Kongressmarketing
Betriebswirtschaft
Münster Information  / Friedenssaal 
 
 
  Mitglieds Chaften  
 
Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing 
Deutschland e. V.
German Convention Bureau
Gesellschaft für Bioanalytik Münster e. V.
Gesellschaft zur Förderung der WWU  
zu Münster e. V.
Historic Highlights of Germany e. V.
Münsterland e. V.
Städtebund „Die Hanse“
Tourismus nrW e. V.
netzwerke Innenstadt / ISI 
Das Münsterland – Die Gärten und Parks e. V. 
 
 
 
  a usge Wählte k ooP erationen  
 
Allianz für Wissenschaft Münster
DEHOGA Westfalen
Deutscher Tourismusverband
Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT)
Initiative Starke Innenstadt (ISI)
Immobilien- und Standortgemeinschaft Bahn -
hofsviertel e. V. (ISG)
Konferenz Tourismus beim Deutschen Städtetag
KOnGrESSInITIATIVE
MS
runder Tisch der Hoteliers
runder Tisch der Innenstadtkaufleute
Schaustellerverband Münsterland 
Weihnachtsmarktbetreiber
  organe / g reMien 
 
OBM / verwaltungsvorstand  
Aufsicht und Steuerung 
 
 
Werksausschuss MÜNSTER  MARKETING 
Politische Steuerung und Aufsicht 
Mitglieder (Stand 31.12.2012): 
Willi Elbert (SPD) 
Heinrich Götting (FDP)  
Thomas Holz (SPD) 
Charlotte n ees (CDU) 
ratsherr robert Otte (CDU), Vorsitzender
ratsherr Carsten Peters (Bündnis 90 / 
Die Grünen / GAL)
Bürgermeisterin Karin r eismann (CDU)
rüdiger Sagel (DIE LI nKE)
ratsherr Dr. Ludwig Schipmann (Bündnis 90 / 
Die Grünen / GAL)
Bürgermeisterin Beate Vilhjalmsson (SPD)
ratsfrau Helga Welker (CDU)
 
 
Beirat MÜNSTER  MARKETING 
Begleitung der Prozesse und Projekte 
Mitglieder (Stand 31.12.2012): 
Jörg Adler
Dr. Hermann Arnhold
Prof. Dr. Klaus Backhaus
Klaus Ehling
Hermann Eiling
Christian Göcking
Markus Lewe
Matthias Lückertz
Prof. Dr. Ute von Lojewski
Martin Mustroph
Prof. Dr. Ursula nelles
Prof. Dr. Klaus niederdrenk, Vorsitzender
robert Otte
Heinz rittermeier
Prof. Dr. Ulrike röttger 
Uwe rotermund 
Markus Schabel
Ludger Schnieder
Karl-Friedrich Schulte-Uebbing
Sabine Terhaar
Tobias Viehoff
Wilhelm Weischer
  net ZW erke  & gesChäftsberei Che
WISSEnSCHAFT
Moderation: Mün STEr MArKETInG  
(Wissenschaftsbüro)
Partner: Die Brücke, Ce nTech, Hochschulen, 
Leibniz-Institut, Max-Planck-Institut, n ano- 
Bioanalytik-Zentrum Münster, Studentenwerk, 
Technologieförderung, Universitätsklinikum 
Münster, Wirtschafts  förderung Münster,  
Wirtschaft u. a.
WIrTSCHAFT
Moderation: Wirtschaftsförderung Münster
Partner: HWK, IHK n ord Westfalen, Mitglieder 
WIn, Münsterland e. V., regionalausschuss 
Wirtschaft u. a.
TOUrISTIK / KOnGrESSE
Moderation: Mün STEr MArKETInG
Partner: DEHOGA Westfalen, FMO, Hochschulen, 
Hotels, IHK nord Westfalen, Messe und Congress  
Centrum Halle Münsterland, Münsterland e. V., 
Stadtwerke Münster, Wirtschaftsförderung 
Münster, weitere Verbände und Organisationen u. a.
KOMMUnIKATIOn UnD WErBUnG
Moderation: Mün STEr MArKETInG
Partner: Allwetterzoo Münster, DZT, Einzelhandel,  
FMO, Historical Highlights of Germany, Hoch -
schulen, Hotels, ISI, Kulturein richtungen, Museen,  
Theater, Tourismus nrW e. V., Weihnachtsmarkt-
betreiber, weitere Verbände und Organisationen u. a.
VErAnSTALTUnGEn
Moderation: Mün STEr MArKETInG
Partner: Freie Träger / Organisatoren, Städtische 
Ämter / Einrichtungen insbesondere aus Kultur, 
Sport und Jugend; Hochschulen und Institute, 
Festveranstalter u. a.
CITY / STADTTEILE
Moderation: MünSTEr MArKETInG und Partner
Partner: Kaufleute, Immobilieneigentümer,
IHK nord Westfalen, Interessengemeinschaft 
der Marktbeschicker Münster Westf. e.V., 
Einzelhandelsverband, DEHOGA Westfalen, ISI, 
ISG Bahnhofsviertel, Quartiersgemeinschaften, 
Stadtteilinitiative, Städtische Ämter  / Einrichtun-
gen, Stadtwerke Münster, Wirtschaftsförderung 
Münster u. a.
organisation bilan Z
Die Bilanz zum 31.12.2012 und die 
Gewinn- und Verlustrechnung für  
das Geschäftsjahr vom 1.1. – 31.12.2012 
stellen einen Auszug aus dem Jahresab-
schluss zum 31.12.2012 von MünSTEr  
MArKETInG dar. Der vollständige  
Jahresabschluss zum 31.12.2012 und 
der Lagebericht für das Geschäftsjahr 
2012 von M ünSTEr MA rKETInG  
wurden von der Wirtschaftsprüfungs -
gesellschaft Concunia GmbH mit ei -
nem uneingeschränkten Bestätigungs -
vermerk versehen.
Münster  Marketing 
bilan Z Z uM 31. d eZeMber 2012
Passi Vseite
 A.  Anlagevermögen
 I.  Sachanlagen 40.446,13 €
B.  Umlaufvermögen
 I.  Vorräte 54.035,82 €
 II.  Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 260.937,60 €  
 III.  Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.021.584,05 € 
   1.336.557,47 € 
 C.  rechnungsabgrenzungsposten 14.193,81 € 
   1.391.197,41 € 
akti Vseite
 1.  Umsatzerlöse 771.979,39 € 
 2.  Zuweisungen und Zuschüsse 2.667.391,50 € 
 3.  Sonstige betriebliche Erträge 54.606,29 € 
   3.493.977,18 € 
 4.  Materialaufwand 409.194,37 € 
 5.  Personalaufwand 1.822.337,80 € 
 6.  Abschreibungen 8.754,78 € 
 7.  Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.290.494,61 € 
 8.  Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.860,87 € 
 9.  Zinsen und ähnliche Aufwendungen 378,47 € 
 10.  Sonstige Steuern 43.229,38 € 
 11.  Jahresfehlbetrag -61.551,36 € 
Münster  Marketing  
geWinn- und Verlustre Chnung  
1. januar bis 31. d eZeMber 2012
 A.  Eigenkapital
 I.  Stammkapital  25.000,00  € 
 II.  rücklagen 298.027,17 €  
   323.027,17 €  
 B.  rückstellungen  659.112,70 € 
 C.  Verbindlichkeiten 405.265,04 € 
 D.  rechnungsabgrenzungsposten 3.792,50 € 
    1.391.197,41 € 
09 10

Impressum:
Herausgeber:
Stadt Münster
MünSTEr MArKETInG
Telefon: 0251 492-2701
Telefax: 0251 492-7954
marketing@stadt-muenster.de
www.marketing.muenster.de
Konzept und Gestaltung:
B&S Werbeagentur GmbH & Co. KG
www.werbeagentur.ms
Fotonachweis:
air-klick, B&S Werbeagentur, FH Münster:  
Gabriele Welsch, T. Gabriel
 / studio grau – Berlin,  
Gute Botschafter, Claas König, MünSTEr 
MArKE TInG: B. Kappenberg / M. Liesegang / 
r. Müller-Wienbergen / J. Unkelbach, Presseamt 
Münster: Tilmann rossmöller, Pressestelle DHPol, 
Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und 
Lippe e.V., WWU Münster , Fachbereich Philologie –  
n. naumann (WWU Münster)

Anlage I. 2 Gewinn- und Verlustrechnung

1722 Zeichen

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012 
Münster Marketing, Münster 
Anlage I.2 
2012 2011 
€ € €
   1. Umsatzerlöse 771.979,39      617.016,38      
   2. Zuweisungen und Zuschüsse 2.667.391,50   2.600.000,00   
   3. Sonstige betriebliche Erträge 54.606,29        93.774,34        
   4. Materialaufwand 
       a) Aufwendungen  für Roh-, Hilfs- und Betriebs- 41.007,36        37.996,80        
           stoffe und für bezogene Waren 
       b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 368.18 7,01      363.200,13      
409.194,37      401.196,93      
   5. Personalaufwand 
       a) Löhne und Gehälter 1.453.241,85   1.419.650,23   
       b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für 
           Altersversorgung, 369.095,95      349.758,21      
          davon für Altersversorgung € 94233,86 1.822.337,80   1.769.408,44   
         (Vorjahr € 77.242,50) 
  6. Abschreibungen 
       a)  des Anlagevermögens und Sachanlagen 8.754,78          8.636,26          
  7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.290.494,61   1.170.775,43   
  8. Betriebsergebnis 36.804,38 -       39.226,34 -       
  9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge, 18.860,87        22.544,13        
  10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen, 378,47             330,66             
  11. Finanzergebnis 18.482,40        22.213,47        
  12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 18 .321,98 -       17.012,87 -       
  13. Steuern von Einkommen und Ertrag 41.575,30 -       
  14. Sonstige Steuern 1.654,08 -         128,70             
  15. Jahresfehlbetrag 61.551,36 -       17.141,57 -       
  16. Auflösung von Rücklagen 61.551,36        17.141,57        
  17. Bilanzgewinn -                    -

Beratungsverlauf (4)

03.07.2013 Werksausschuss Münster Marketing
TOP 4 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
09.07.2013 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften
TOP 4.3 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
10.07.2013 Hauptausschuss
TOP 21 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
10.07.2013 Rat
TOP 23 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (5)

  • Am Stadtgraben
  • Umgehungsstraße
  • Prinzipalmarkt
  • Salzstraße
  • Kinderhaus

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0471/2013
Typ
Vorlagen
Datum
12.06.2013
Erstellt
06.10.2020 14:37