V/0677/2013
Bürgerumfrage 2013: Ergebnisse der Fragen zum "Bürgerhaushalt"
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Bürgerumfrage 2013
Mögliche Art der Beteiligung am Bürgerhaushalt 2014
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50
26
25
19
33
22
19
35
15
11
6
0% 20% 40% 60% 80% 100%
c) Kommentare
abgeben
b) Vorschläge
bewerten
a) Eigene Vorschläge
machen
JA NEIN weiß (noch) nicht ohne Angabe
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Bürgerumfrage 2013
Gründe für (teilweise) Nicht-Beteiligung
am Bürgerhaushalt 2014*
9 %
5 %
6 %
17 %
18 %
19 %
60 %
0 % 10 % 20 % 30 % 40 % 50 % 60 % 70 %
Sonstiger Grund (offene Frage)
Interessiert mich nicht
Halte ich nicht für notwendig
Ich sehe keine Erfolgsaussichten
Ist mir zu aufwändig, zu kompliziert
Ich weiß nicht, wie ich das machen soll
Hierzu fehlen mir noch Informationen
*) Ø 1,35 Nennungen pro Befragten (n= 947)
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Berichtsvorlage
8947 Zeichen
V/0677/2013 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Betrifft Bürgerumfrage 2013: Ergebnisse zum "Bürgerhaushalt" Beratungsfolge 19.09.2013 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Bericht 24.09.2013 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Bericht 25.09.2013 Hauptausschuss Bericht 25.09.2013 Rat Bericht Bericht: 1. Fragestellung, Methodik und Übertragbarkeit der Ergebnisse In der Bürgerumfrage 2013 wurden vom 04.06. bis zum 05.07.2013 5.251 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger zu aktuellen Themen der Stadtentwicklung befragt (vgl. Anlage, Folie 1). Dabei bildete der „Bürgerhaushalt in Münster“ ein Schwerpunktthema. Weitere thematische Schwerpunkte waren „Verkehr in Münster“, „Wohnen in Münster“ und „Münster als Stadt des Friedens“. Im Rahmen der kontinuierlichen Befragung wurden darüber hinaus auch die Einschät- zungen zu den „Angeboten und Einrichtungen in Münster (Zufriedenheit und Wichtigkeit)“ erh o- ben. Um die Ergebnisse der Umfrage frühzeitig in die Überlegungen zur Weiterentwicklung des Ve r- fahrens zum Bürgerhaushalt 2014 einbringen zu können, erfolgt für diesen thematischen Teilb e- reich eine Vorabauswertung der Umfrage. Die weiteren Themen folgen in den nächsten Monaten. Die Fragen zum Bürgerhaushalt, die mit dem „Beirat Bürgerhaushalt“ abgestimmt wurden, the- matisieren dessen Bekanntheit, die Beteiligungsberei tschaft beim Bürgerhaushalt 2014 sowie Gründe für eine mögliche Nichtbeteiligung. Darüber hinaus konnten in einer sog. offenen Frage Hinweise zum Verfahren des Bürgerhaushalts gegeben werden. Eine Diskussion der Ergebnisse ist für die Sitzung des „Beirats Bürgerhaushalt“ am 19.09.2013 vorgesehen, mit dieser Bericht s- vorlage werden sie auch den parlamentarischen Gremien zur Kenntnis gegeben. An der Umfrage haben sich insgesamt 1.718 Bürgerinnen und Bürger beteiligt, das entspricht unter Berücksichtigung der Adressausfälle einer Rücklaufquote von 33,8 % (Frauen 34,2 %, Männer 32,9 %). Mit diesem Wert wurde die Rücklaufquote der letzten Mehr -Themen- Bürgerumfrage aus dem Jahr 2010 (31,2 %) noch leicht übertroffen. Vorlagen-Nr.: V/0677/2013 Auskunft erteilt: Herr Dr. Hauff Ruf: 492-6135 E-Mail: HauffTho@stadt-muenster.de Datum: 30.08.2013 Öffentliche Berichtsvorlage 2 V/0677/2013 Mit dem Rücklauf von über 1.700 Fragebögen ist eine gute quantitative Grundlage vorhanden, die differenzierte Auswertungen nach Alter und weiteren Merkmalen ermöglicht. Der Rücklauf zeigt darüber hinaus hinsichtlich wichtiger Strukturmerk male (Geschlecht, Alter, Wohnort nach Stadtbezirken) eine hohe Übereinstimmung mit der Struktur der Münsteraner Bevölkerung, was eine wichtige Voraussetzung für die Verallgemeinerbarkeit der Ergebnisse ist. Etwas stärker vertreten sind Haushalte mit Kindern unter 18 Jahren mit einem Anteil von 23 % in der Umfrage; Personen mit Migrationsvorgeschichte sind mit einem Anteil von 13,6 % unterre - präsentiert. Diese Abweichungen des Rücklaufs von der Struktur der Gesamtbevölkerung Mün s- ters sind tolerabel. Damit lassen sich die Ergebnisse der Umfrage grundsätzlich auf die Münst er- aner Bevölkerung übertragen. 2. Ergebnisse zum „Bürgerhaushalt in Münster“ 2.1 Bekanntheit des Bürgerhaushalts der Stadt Münster Vor dem Hintergrund der beiden bisherigen Bürgerhaushalte 2011 und 2012 und der anstehe n- den Gestaltung des Verfahrens für den Bürgerhaushalt 2014 wurde einleitend die Frage gestellt: „Kennen Sie den Bürgerhaushalt der Stadt Münster?“. Dabei ergaben sich folgende Ergebnisse (vgl. Folie 2): Ja, ist mir bekannt: 20 % Ja, schon einmal davon gehört: 38 % Nein, noch nie davon gehört: 37 % Weiß nicht: 3 % Ohne Angabe: 3 % Ein Blick in die Altersgruppen zeigt deutliche Unterschiede im Bekanntheitsgrad (vgl. Folie 3). Dabei wird deutlich, dass in der Altersgruppe 18 – 29 Jahre die Bekanntheit des Bürgerhaushalts sehr gering ausgeprägt ist („Ja, ist mir bekannt: 6 %“; „Nein, noch nie davon gehört: 62 %“). Dies liegt vor allem an den Studierenden, bei denen die Bekanntheit lediglich bei 5 % liegt, 66 % h a- ben noch nie vom B ürgerhaushalt gehört. Auch in der Altersgruppe 30 – 39 Jahre ist die B e- kanntheit unterdurchschnittlich ausgeprägt, liegt aber deutlich höher als bei den 18 – 29 - Jähri- gen („Ja, ist mir bekannt: 14 %“; „Nein, noch nie davon gehört: 44 %“). Eine überdurchschnittliche Bekanntheit ist in den Altersgruppen 50 – 59 Jahre und 60 – 69 Jahre zu verzeichnen (vgl. Folie 3). 2.2 Mögliche Beteiligung beim Bürgerhaushalt 2014 Im Hinblick auf den bevorstehenden Bürgerhaushalt 2014 wurde nach einer knappen Erläuterung zum Verfahren des Bürgerhaushalts mit dessen grundsätzlichen Beteiligungsmöglichkeiten die Frage formuliert: „Können Sie sich vorstellen, sich beim nächsten Bürgerhaushalt 2014 zu bete i- ligen?“. Entsprechend den gegebenen Antworten zeigt sich nachfolgendes Antwortprofil für die einzelnen Beteiligungsmöglichkeiten (vgl. Folie 4): Eigene Vorschläge machen: 26 % „Ja“, 33 % „Nein“, 35 % „weiß (noch) nicht“, 6 % „ohne A n- gabe“ 3 V/0677/2013 Vorschläge bewerten: 50 % „Ja“, 19 % „Nein“, 19 % „weiß (noch) nicht“, 11 % „ohne Angabe“ Kommentare abgeben: 38 % „Ja“, 25 % „Nein“, 22 % „weiß (noch) nicht“, 15 % „ohne Angabe“ Auch hier zeigen sich interessante altersgruppenspezifische Differenzierungen der Ergebnisse: Eigene Vorschläge machen: Hier ist die Bereitschaft bei den Altersgru ppen 30 – 39 Jahre (31 % „Ja“), 40 – 49 Jahre (36 % „Ja“) und 50 – 59 Jahre (32 % „Ja“) überdurchschnittlich hoch. Vorschläge bewerten: Hier ist eine besonders hohe Bereitschaft in den Altersgruppen 18 – 29 Jahre (59 % „Ja“), 30 – 39 Jahre (60 % „Ja“) und 40 – 49 Jahre (55 % „Ja“) zu verzeichnen. Kommentare abgeben: Auch hier artikulieren die Altersgruppen unter 50 Jahren die höchste grundsätzliche Beteiligungsbereitschaft: 18 – 29 Jahre (49 % „Ja“), 30 – 39 Jahre (42 % „Ja“) und 40 – 49 Jahre (46 % „Ja“). 2.3 Gründe für eine Nicht-Beteiligung am Bürgerhaushalt 2014 Um Hinweise auf mögliche Hemmnisse für eine Beteiligung am Bürgerhaushalt 2014 zu erhalten, wurde anhand vorgegebener Kategorien abgefragt: „Falls Sie sich in 2014 nicht beteiligen wollen: Warum nicht?“. Zu dieser Frage haben 947 Befragte, d. h. 55 % Angaben gemacht. Dabei ergeben die Antwo r- ten, bei denen Mehrfachnennungen möglich waren, folgendes Bild (vgl. Folie 5): 60 %: Hierzu fehlen mir noch Informationen 19 %: Ich weiß nicht, wie ich das machen soll 18 %: Ist mir zu aufwändig, zu kompliziert 17 %: Ich sehe keine Erfolgsaussichten 6 %: Halte ich nicht für notwendig 5 %: Interessiert mich nicht 9 %: Sonstiger Grund (offene Frage) Bei der offenen Frage nach sonstigen Gründen für eine Nicht -Beteiligung am Bürgerhaushalt 2014 wurden 89 Antworten abgegeben. Gründe, auf die mehr als 10 Nennungen entfielen, waren (vgl. Folie 6): 28%: Zeitmangel 24 %: zu alt/zu krank 17 %: ziehe weg 13 %: Politiker sollen entscheiden Die vollständige Liste der genannten Gründe ist in Folie 6 dokumentiert. 2.4 Hinweise und Anmerkungen zum Verfahren des Bürgerhaushalts in Münster Der Fragenkomplex zum Bürgerhaushalt wurde mit folgender offenen Frage abgeschlossen: „Haben Sie Hinweise oder Anmerkungen zum Verfahren des Bürgerhaushalts in Münster?“. Hier- zu wurden in den 1.718 zurückgesandten Fragebögen insgesamt 150 Antworten abgegeben. Folie 7 verdeutlicht die Hinweisschwerpunkte, die mehr als 10 Nennungen umfassen: 17 %: Ablauf (des Bürgerhaushalts) unklar 15 %: mehr Werbung/Öffentlichkeitsarbeit 4 V/0677/2013 11 %: Themen vorgeben 10 %: Bisherige Sparvorschläge nicht umgesetzt/Umsetzung fraglich 9 %: Lob für die Durchführung des Bürgerhaushalts Die sonstigen Antworten, auf die weniger als 10 Nennungen entfielen, und Antworten, die nicht kategorisiert werden konnten, sind in Folie 8 aufgeführt. 3. Zusätzliche Aufbereitungen der Umfrageergebnisse Im Internetangebot des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung werden u n- ter „Bürgerumfrage 2013“ weitere tabellarische Aufbereitungen der Umfrageergebnisse zum Bür- gerhaushalt nach soziodemografischen Strukturmerkmalen zum Download bereitgestellt (www. muenster.de/stadt/stadtplanung). Insgesamt wird mit den Ergebnissen der Bürgerumfrage 2013 eine zusätzliche Informationsquelle für die Gestaltung des Verfahrens zum Bürgerhaushalt 2014 zur Verfügung gestellt, die in den Diskussionen des „Beirats Bürgerhaushalt“ und in den abschließenden parlamentarischen Ber a- tungen zum Verfahren des Bürgerhaushalts genutzt werden kann. I. V. gez. Schultheiß Stadtdirektor Anlagen: Bürgerumfrage 2013: Grafische und tabellarische Aufbereitung der Ergebnisse zu dem Fragen- komplex „Bürgerhaushalt“
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Vorlagen-Nr.
- V/0677/2013
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 30.08.2013
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37