V/0758/2010
Wirtschaftsplan 2011 der citeq
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Wirtschaftsplan 2011 der citeq
45280 Zeichen
1
Wirtschaftsplan 2011
1. Einleitung ......................................................................................................................................................2
1.1 Vorbemerkung zum Wirtschaftsplan.........................................................................................................2
1.2 Rechtsgrundlagen.....................................................................................................................................4
2. Erfolgsplan citeq ...........................................................................................................................................7
2.1 Teilerfolgsplan – Bereich Stadt Münster ..................................................................................................8
2.2 Teilerfolgsplan – Bereich Medienentwicklungsplan (MEP) ......................................................................9
2.3 Teilerfolgsplan – Bereich Öffentlich-rechtliche Vereinbarung (ÖrV) ......................................................10
3. Finanz- und Vermögensplan citeq ..............................................................................................................15
3.1 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich Stadt Münster.................................................................16
3.2 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich MEP ...............................................................................17
3.3 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich ÖrV.................................................................................18
4. Stellenübersicht 2011 der citeq...................................................................................................................24
5. Organigramm ..............................................................................................................................................27
2
1. Einleitung
1.1 Vorbemerkung zum Wirtschaftsplan
Der Erfolgsplan der citeq ist zur besseren Differen zierung der Kundenbereiche – Stadt Münster,
MEP sowie ÖrV – in drei Erfolgspläne aufgeteilt. De r hier vorgelegte Wirtschaftsplan 2011 stellt die
von der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung citeq zu erbringenden Leistungen und die notwendigen
Ressourcen dar.
Erlöse
Der Bereich Münster
erstellt Dienstleistungen für die Ämter und Einric htungen der Stadt Münster.
Außerhalb der Haushaltsansätze für die Ämter der St adt Münster erzielt dieser Bereich im Wesentli-
chen Erträge mit den eigenbetriebsähnlichen Einrich tungen und der Wirtschaftsförderung Münster
GmbH.
Der Bereich MEP
erstellt Dienstleistungen für die Schulen der Stad t Münster. Nach erfolgter Umset-
zung der Erstausstattung werden die Ersatzinvestiti onen im Zusammenhang mit den bisherigen Er-
fahrungen mit den Schulen neu konzipiert und führen zu veränderten Abnahmen, die mitunter
schwer vorhersehbar sind.
Der Bereich ÖrV
hat die Aufgabe, IT-Dienstleistungen für die Koope rationspartner zu erbringen. Die-
se Leistungen werden gemäß Preiskatalog im Wesentli chen quartalsweise gegenüber der Kund-
schaft abgerechnet.
Ein Schwerpunkt im ÖrV-Bereich wird der weitere Aus bau der personalwirtschaftlichen Anwendun-
gen unter SAP HCM sein.
Aufwendungen
Den Erlösen der einzelnen Bereiche stehen Aufwendun gen gegenüber, die entweder direkt oder
indirekt die Ergebnisse der Bereiche beeinflussen.
Personalaufwendungen
werden über Arbeitszeitaufzeichnungen auf die einz elnen citeq-Bereiche
verrechnet und bilden neben den Materialaufwendunge n den größten Aufwandsbereich. Die Hoch-
rechnungen für die Personalaufwendungen der citeq - dazu zählen auch die Berechnungen für die
Pensions-, Beihilfe– und Altersteilzeitrückstellung en - erfolgen in Zusammenarbeit mit dem Perso-
nal- und Organisationsamt der Stadt Münster.
Die Materialaufwendungen
haben vor allem durch Wartungs- und Unterhaltungsa ufwendungen so-
wie eingekaufte Dienstleistungen einen wesentlichen Einfluss auf die Einzelergebnisse der Bereiche.
Im Rahmen des Datenschutzes und der Datensicherheit wird der citeq-Standort Scheibenstraße 109
neben dem neuen IT-Systemraum im Gebäude der Feuerwehr am York-Ring (Fertigstellung in 2013)
ausgebaut. Dabei werden Server, Sicherungstechnik und Netztechnik aus den jetzigen Schwerpunk-
ten des Stadthauses I und III teilweise auf die Scheibenstraße 109 verlagert. Die dafür erforderlichen
Beratungen, baulichen und technischen Maßnahmen wer den planmäßig bereits in 2010 erfolgt sein.
Weitere Anpassungen werden ggf. in späteren Jahren folgen. Der durch die Umstellungen notwen-
dige Mehrbedarf an Energie ist im vorliegenden Wirtschaftsplan berücksichtigt.
3
Die Abrechnung der Datenleitungen zu den Schulen - Anbindung an das städtische LWL-Netz oder
über MPLS-Datenverbindungen - erfolgt direkt gegenü ber dem MEP-Bereich und nicht mehr, wie
bisher, gegenüber dem Schulamt der Stadt Münster. D ie notwendigen Mittel stehen im Teilwirt-
schaftsplan des MEP-Bereichs zur Verfügung.
Weitere Material- und sonstige betriebliche Aufwand spositionen
haben indirekten Einfluss auf die
Einzelergebnisse. Dazu zählen insbesondere Mietaufw endungen sowie die Aufwendungen für die
Querschnittsleistungen der Ämter und Einrichtungen der Stadt Münster für die citeq.
Die Abschreibungen und Zinsen
folgen den Investitionen in den Bereichen. Einflus s auf alle citeq-
Bereiche wird der Ausbau des IT-Systemraumes in der Scheibenstraße haben.
Im Bereich Münster sind es vor allem die Ersatz- un d Erweiterungsinvestitionen für Hard- und Soft-
ware, die für die Höhe der Abschreibungen verantwor tlich sind. Weitere Schwerpunkte im Bereich
Münster sind
weitere Planungen und Anbindungen der Schulen an d as Lichtwellennetz der Stadt Münster,
Investitionen in Voice over IP (VoIP), die aus ein em Projekt heraus resultieren könnten,
der Ersatz einer neuen Infrastrukturdatenbank,
Investitionen in Software-Anwendungen wie BIBLIOTH ECA.net, Umweltmanagement, ALKIS
sowie die Ablösung der Anwendung Mikropro, der sukz essive Umstieg auf eine neue Office-
Version, E-Government-Anwendungen, sowie
der dringende Ersatz der LWL-Kabelkanalmodule in d en Gebäude-Standorten, allen voran in
den Stadthäusern 1 und 3 und im Gebäude Scheibenstraße.
Im Bereich MEP sind es vor allem die Ersatzinvestit ionen für Hardware, die für die Höhe der Ab-
schreibungen verantwortlich sind. Da es hier in ein igen Fällen keine 1:1-Ersatzinvestition geben
wird, sind die tatsächlichen Investitionen und dami t die Höhe der tatsächlichen Abschreibungen und
Zinsen nur schwer zu berechnen.
Im Bereich ÖrV sind es Neu-, Ersatz- und Folgeinves titionen für Hard- und Software, die für die Hö-
he der Abschreibungen verantwortlich sind. Investitionen sind vor allem im Zusammenhang mit
der weiteren Einführung personalwirtschaftlicher A nwendungen,
Folgeinvestitionen für den weiteren Ausbau bzw. Er satz des SAN-Systems und des Networkers,
Erweiterungen im SAP- und Infoma-Umfeld,
der weiteren Einführung von Dokumentenmanagementsy stemen,
einzuplanen.
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1.2 Rechtsgrundlagen
Rechtsgrundlage für die Erstellung des Wirtschaftsp lanes 2011 ist die Eigenbetriebsverordnung
(EigVO NRW) in der Fassung vom 16.11.2004.
Gemäß § 14 EigVO hat der Eigenbetrieb vor Beginn ei nes jeden Wirtschaftsjahres einen Wirt-
schaftsplan aufzustellen. Dieser besteht aus dem Er folgsplan, dem Vermögensplan und der Stellen-
übersicht.
Der Erfolgsplan gem. § 15 EigVO enthält sämtliche voraussehbaren E rträge (werden mit führen-
dem "-"Zeichen dargestellt) und Aufwendungen des Wi rtschaftsjahres und basiert auf den erzielten
Ergebnissen des Jahres 2009 und den laufenden Rechn ungsergebnissen des Jahres 2010. Ferner
wurden die heute bekannten und sich bereits abzeich nenden Tendenzen der kommenden Jahre im
vorliegenden Wirtschaftsplan berücksichtigt.
Der Erfolgsplan zeigt neben den Planansätzen 2011 a uch die mittelfristigen Ansätze für die Jahre
2012 bis 2015.
Der Vermögensplan enthält gem. § 16 EigVO:
alle voraussehbaren Ein- und Auszahlungen des Wirt schaftsjahres, die sich aus Investitionen
(Erneuerung, Erweiterung, Neubau, Veräußerung) und aus der Kreditwirtschaft der eigenbe-
triebsähnlichen Einrichtung ergeben und
die notwendigen Verpflichtungsermächtigungen.
Auf der Einnahmenseite des Vermögensplans sind die vorhandenen oder zu beschaffenden De-
ckungsmittel nachzuweisen. Deckungsmittel, die aus dem Haushalt der Gemeinde stammen, müs-
sen mit den Ansätzen im Haushaltsplan der Gemeinde übereinstimmen.
Die Stellenübersicht enthält gem. § 17 EigVO die im Wirtschaftsjahr erf orderlichen Stellen für tarif-
lichen Beschäftigten einschließlich der Angaben zur Stellenbewertung und Eingruppierung der Stel-
leninhaber. Beamte, die bei der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung beschäftigt werden, sind im Stel-
lenplan der Gemeinde zu führen und in der Stellenüb ersicht der citeq nur nachrichtlich anzugeben.
Zum Vergleich sind die Zahlen der im laufenden Wirt schaftsjahr vorgesehenen und der tatsächlich
besetzten Stellen angegeben.
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Erfolgsplan 2011 der citeq
Erträge EURO
Umsatzerlöse -21.110.520
Sonstige betriebliche Erträge -155.010
Zinsen und ähnliche Erträge -371.200
-21.636.730
Aufwendungen EURO
Materialaufwand 6.637.760
Personalaufwand 7.889.630
Abschreibungen 4.386.960
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.559.910
Zinsen und ähnliche Aufwendungen (Kreditmarkt) 59.1 60
Steuern 70.860
20.604.280
Planmäßiger Jahresüberschuss -1.032.450
6
Vermögensplan 2011 der citeq
Die Auszahlungen und deren Deckungsmittel stellen s ich im Vermögensplan
folgendermaßen dar:
Auszahlungen EURO
Investitionen (aus Investitionsplan - Mittelbedarf) 6.423.540
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 2.431.440
Ausschüttung an die Stadt Münster 585.960
Einzahlungen in einen Fonds (Zuführung Pensionsrückstellung -
Plan Vorjahr) 907.350
10.348.290
Deckungsmittel EURO
Jahresüberschuss (Erlöse > Aufwendungen) 1.032.450
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 2.431.440
Zuführung zu Pensionsrückstellungen 596.780
Investitionszuschüsse 0
Darlehnsauszahlungen (Fremdmittelaufnahme) 6.287.62 0
10.348.290
Liquiditätsänderung 0
Veränderung Liquidität 0
0
Münster, den 30.09.2010
gez.
Schoenfelder
Betriebsleiter
gez.
Dr. Heinrichs
Stadtrat
gez.
Bickeböller
Stadtkämmerin
7
2. Erfolgsplan citeq
Gesellschaft: citeq citeq
Nr. Angaben in EURO Plan
2010
Plan
2011
Plan
2012
Plan
2013
Plan
2014
Plan
2015
1 Umsatzerlöse -20.737.140 -21.110.520 -21.103.920 -21.143.050 -21.495.180 -21.119.260
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigen-
leistungen 0
0 0 0 0 0
3 sonstige betriebliche Erträge -20.000 -155.010 -247.060 -190.120 -190.120 -190.120
4 Gesamtleistung -20.757.140 -21.265.530 -21.350.980 -21.333.170 -21.685.300 -21.309.380
5 Materialaufwand 5.512.110 6.637.760 6.600.710 6.617.940 6.650.550 6.605.330
6 Personalaufwand 8.353.630 7.889.630 7.878.880 8.016.840 8.085.130 8.238.320
7 Abschreibungen 4.293.910 4.386.960 4.403.510 4.207.830 3.753.750 3.146.030
8 sonstige betriebl. Aufwendungen 1.752.180 1.559.910 1.623.280 1.580.940 1.946.740 1.580.930
9 Ergebnis vor Zinsen u. Steuern -845.310 -791.270 -844.600 -909.620 -1.249.130 -1.738.770
10 sonstige Zinsen und ähnliche Er-
träge
-377.030 -371.200 -371.200 -371.200 -371.200 -371.200
11 Zinsen und ähnliche Aufwendun-
gen 149.160
59.160 148.310 158.200 137.060 130.450
12 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit
-1.073.180 -1.103.310 -1.067.490 -1.122.620 -1.483.270 -1.979.520
13 außerordentliche Erträge 0 0 0 0 0 0
14 außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 0 0 0
15 außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0
16 Ergebnis vor Steuern (EBT) -1.073.180 -1.103.310 -1.067.490 -1.122.620 -1.483.270 -1.979.520
17 Steuern vom Einkommen und vom
Ertrag 49.580
69.620 69.620 69.620 69.620 69.620
18 sonstige Steuern 1.190 1.240 1.240 1.240 1.240 1.240
19 Jahresüberschuss -1.022.410 -1.032.450 -996.630 -1.051.760 -1.412.410 -1.908.660
8
2.1 Teilerfolgsplan – Bereich Stadt Münster
Gesellschaft: citeq citeq: Bereich Münster
Nr. Angaben in EURO Plan
2010
Plan
2011
Plan
2012
Plan
2013
Plan
2014
Plan
2015
1 Umsatzerlöse -7.666.370 -7.909.450 -7.929.250 -7.929.250 -7.929.250 -7.929.250
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigen-
leistungen 0
0 0 0 0 0
3 sonstige betriebliche Erträge -20.000 -155.010 -247.060 -190.120 -190.120 -190.120
4 Gesamtleistung -7.686.370 -8.064.460 -8.176.310 -8.119.370 -8.119.370 -8.119.370
5 Materialaufwand 1.455.780 2.090.650 2.004.140 2.000.480 2.001.230 1.990.730
6 Personalaufwand 3.079.450 2.875.630 2.885.500 2.946.080 2.983.790 3.036.120
7 Abschreibungen 1.972.120 2.279.410 2.292.560 2.068.270 2.061.590 1.809.970
8 sonstige betriebl. Aufwendungen 438.070 406.210 407.960 407.960 407.960 407.960
9 Ergebnis vor Zinsen u. Steuern -740.950 -412.560 -586.150 -696.580 -664.800 -874.590
10 sonstige Zinsen und ähnliche Er-
träge
-335.030 -331.200 -331.200 -331.200 -331.200 -331.200
11 Zinsen und ähnliche Aufwendun-
gen 64.450
36.590 93.670 104.260 89.820 71.020
12 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit
-1.011.530 -707.170 -823.680 -923.520 -906.180 -1.134.770
13 außerordentliche Erträge 0 0 0 0 0 0
14 außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 0 0 0
15 außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0
16 Ergebnis vor Steuern (EBT) -1.011.530 -707.170 -823.680 -923.520 -906.180 -1.134.770
17 Steuern vom Einkommen und vom
Ertrag 24.790
30.070 30.070 30.070 30.070 30.070
18 sonstige Steuern 750 800 800 800 800 800
19 Jahresüberschuss -985.990 -676.300 -792.810 -892.650 -875.310 -1.103.900
9
2.2 Teilerfolgsplan – Bereich Medienentwicklungsplan (MEP)
Gesellschaft: citeq citeq: Bereich MEP
Nr. Angaben in EURO Plan
2010
Plan
2011
Plan
2012
Plan
2013
Plan
2014
Plan
2015
1 Umsatzerlöse -2.492.150 -2.413.680 -2.433.300 -2.438.410 -2.438.410 -2.438.410
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigen-
leistungen 0
0 0 0 0 0
3 sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 0 0 0
4 Gesamtleistung -2.492.150 -2.413.680 -2.433.300 -2.438.410 -2.438.410 -2.438.410
5 Materialaufwand 529.420 430.460 429.800 445.260 450.410 442.200
6 Personalaufwand 963.410 935.110 934.040 949.950 959.400 976.400
7 Abschreibungen 769.750 671.470 658.160 682.740 680.930 687.400
8 sonstige betriebl. Aufwendungen 203.760 175.550 194.870 194.830 194.830 194.820
9 Ergebnis vor Zinsen u. Steuern -25.810 -201.090 -216.430 -165.630 -152.840 -137.590
10 sonstige Zinsen und ähnliche Er-
träge 0
0 0 0 0 0
11 Zinsen und ähnliche Aufwendun-
gen 22.120
4.100 12.630 20.020 27.640 30.510
12 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit
-3.690 -196.990 -203.800 -145.610 -125.200 -107.080
13 außerordentliche Erträge 0 0 0 0 0 0
14 außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 0 0 0
15 außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0
16 Ergebnis vor Steuern (EBT) -3.690 -196.990 -203.800 -145.610 -125.200 -107.080
17 Steuern vom Einkommen und vom
Ertrag 0
0 0 0 0 0
18 sonstige Steuern 210 240 240 240 240 240
19 Jahresüberschuss -3.480 -196.750 -203.560 -145.370 -124.960 -106.840
10
2.3 Teilerfolgsplan – Bereich Öffentlich-rechtliche Vereinbarung (ÖrV)
Gesellschaft: citeq citeq: Bereich ÖrV
Nr. Angaben in EURO Plan
2010
Plan
2011
Plan
2012
Plan
2013
Plan
2014
Plan
2015
1 Umsatzerlöse -10.578.620 -10.787.390 -10.741.370 -10.775.390 -11.127.520 -10.751.600
2 Bestandsveränd., aktivierte Eigen-
leistungen 0
0 0 0 0 0
3 sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 0 0 0
4 Gesamtleistung -10.578.620 -10.787.390 -10.741.370 -10.775.390 -11.127.520 -10.751.600
5 Materialaufwand 3.526.910 4.116.650 4.166.770 4.172.200 4.198.910 4.172.400
6 Personalaufwand 4.310.770 4.078.890 4.059.340 4.120.810 4.141.940 4.225.800
7 Abschreibungen 1.552.040 1.436.080 1.452.790 1.456.820 1.011.230 648.660
8 sonstige betriebl. Aufwendungen 1.110.350 978.150 1.020.450 978.150 1.343.950 978.150
9 Ergebnis vor Zinsen u. Steuern -78.550 -177.620 -42.020 -47.410 -431.490 -726.590
10 sonstige Zinsen und ähnliche Er-
träge
-42.000 -40.000 -40.000 -40.000 -40.000 -40.000
11 Zinsen und ähnliche Aufwendun-
gen 62.590
18.470 42.010 33.920 19.600 28.920
12 Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit
-57.960 -199.150 -40.010 -53.490 -451.890 -737.670
13 außerordentliche Erträge 0 0 0 0 0 0
14 außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 0 0 0
15 außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0
16 Ergebnis vor Steuern (EBT) -57.960 -199.150 -40.010 -53.490 -451.890 -737.670
17 Steuern vom Einkommen und vom
Ertrag 24.790
39.550 39.550 39.550 39.550 39.550
18 sonstige Steuern 230 200 200 200 200 200
19 Jahresüberschuss/
Jahresfehlbetrag (2012/2013)
-32.940 -159.400 -260 -13.740 -412.140 -697.920
11
Umsatzerlöse
Im Vergleich zum Plan 2010 erhöhen sich die Umsatzerlöse um ca. 373 T€.
Die Umsatzerlöse im Bereich Münster erhöhen sich im Vergleich zum Plan 2010 um ca. 243 T€.
Diese resultieren u. a. aus neu hinzugekommenen ode r der Erweiterung bestehender Anwendun-
gen. Weitere Erlöse ergeben sich aus der Bereitstel lung von LWL-Leitungen für Schulen des MEP-
Bereichs.
Im MEP-Bereich sind es vor allem die neuen MPLS-Dat enleitungen, die künftig einerseits zu weite-
ren Erträgen und andererseits zu erhöhten Materiala ufwendungen führen. Insgesamt sinken die
Umsatzerlöse gegenüber dem Plan 2010 um 78 T€.
Im ÖrV-Bereich steigen die Umsatzerlöse um ca. 209 T€ gegenüber dem Plan 2010, da mit Mehrer-
lösen in den Bereichen personalwirtschaftliche Anwe ndungen und Netztechnik gerechnet wird. Bei
den personalwirtschaftlichen Anwendungen wird das L eistungsspektrum vergrößert und die Stadt
Wuppertal wird mit einer Vielzahl von Abrechnungsfällen als zusätzlicher Kunde die Erlöse in diesem
Bereich erhöhen.
Der MPLS-Dienst für den ÖrV- und Münster-Bereich wi rd vom ÖrV-Bereich angeboten. Da bereits
viele Standorte in Münster auf MPLS umgestellt sind , fallen höhere Erträge im ÖrV-Bereich an. Die-
sen Mehrerlösen stehen Materialaufwendungen gegenüber.
Den Mehrerlösen stehen durch Plananpassungen, Preis anpassungen und durch den Wegfall bzw.
durch sinkende Fallzahlen begründet (ELV, ePR, Pers onalverwaltung und Dienstpläne, TAB-BV,
Tifosy, Portalserver und Rathaus 21) Mindererlöse g egenüber. Zudem sind die wesentlichen Anpas-
sungen für die NKF-Anwendungen unter SAP und Infoma weitgehend abgeschlossen. Diesen gerin-
geren Erlösen stehen teilweise auch geringere Mater ialaufwendungen gegenüber. Es werden deut-
lich geringere Portoaufwendungen anfallen, da planmäßig keine Wahlen stattfinden werden.
Sonstige betriebliche Erträge
Sonstige betriebliche Erträge erhöhen sich gegenüber dem Plan 2010 um ca. 135 T€ und fallen aus-
schließlich planmäßig im Bereich Münster an.
Bestandteil dieser Position sind u. a. die Veräußer ungserlöse aus dem Verkauf von Anlagevermö-
gen. Ferner die Aufwendungen für den Aufbau von SAP Netweaver, Rathaus 21 und anderen An-
wendungen im Bereich des E-Governments. Hierzu stehen Mittel im Bereich Münster zur Verfügung.
Den geplanten Aufwendungen stehen Erträge in gleicher Höhe gegenüber. Sollten Kunden des ÖrV-
Bereichs diese E-Government-Anwendungen nachfragen, werden sowohl die Aufwendungen als
auch die Erträge zum ÖrV-Bereich gerechnet.
Materialaufwand
Der Materialaufwand setzt sich zusammen aus:
Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren, z. B.: Hilfsstoffe, Strom,
Treibstoffe sowie
Aufwendungen für bezogene Leistungen: Aufwendungen der Fahrzeugunterhaltung, Wartung,
Miete und Aufwendungen für die Unterhaltung immater ieller Vermögensgegenstände und der
Betriebs- und Geschäftsausstattung, Entsorgungs- un d Leasingaufwendungen sowie Aufwen-
dungen für Datenleitungen.
12
Der Materialaufwand erhöht sich gegenüber dem Plan 2010 um ca. 1.126 T€. Ausschlaggebend sind
im Wesentlichen Aufwendungen für Dienstleistungs-, Unterhaltungs- und Wartungsaufwendungen
betreffend
die neue Personalabrechnungssoftware unter SAP mit neuen Kunden,
das Berichtswesen für die im Einsatz befindlichen SAP-Module,
die Einführung weiterer Infoma-Module,
den Bereich E-Government mit SAP-Netweaver und Rat haus 21,
die Umstellung der Stadt Münster auf Typo3,
den Bereich des Datenschutzes und Datensicherheit (Anpassung der Systemräume) und
die Konzeptleistungen im Bereich der künftigen Spr achkommunikation (VoIP) sowie
die zentrale Abrechnung und Verrechnung der mobile n und stationären Telefonie im Bereich
Münster.
Personalaufwand
Der Personalaufwand setzt sich zusammen aus:
Löhne und Gehälter: Regelzahlungen, Sonderzuwendun gen, Urlaubsgeld, vermögenswirksame
Leistungen sowie geldwerte Sachaufwendungen für Bea mte und tariflich Beschäftigte. Ferner
Dienstaufwendungen für sonstige Beschäftigte und pauschalierte Steuern.
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorg ung und Unterstützung: Beiträge zu Ver-
sorgungskassen und zur gesetzlichen Sozialversicher ung als auch Beihilfen und Zuführung zu
den Beihilferückstellungen, Unterstützungsleistungen für Beamte, tariflich Beschäftigte sowie die
Zuführung zu den Pensions- und Beihilferückstellung en, Versorgungsaufwendungen, Sonderzu-
wendungen und Beihilfen für Ruhestandsbeamte, sowie die Beiträge zur Unfallversicherung für
tariflich Beschäftigte.
Die Personalaufwendungen der citeq werden durch das Personal- und Organisationsamt der Stadt
Münster hochgerechnet. In der Hochrechnung berücksichtigt wurde:
Eine lineare Erhöhung für die tariflich Beschäftig ten. Ab 2012 wird jährlich von einer Steigerung
in Höhe von 1,5 % ausgegangen.
Eine lineare Erhöhung für die Beamten wurde ab 201 2 in Höhe von jährlich 1,0 % angenommen.
Aktuelle Besoldungs- und Tarifvorschriften und Bei tragssätze in der Zusatzversorgung und Sozi-
alversicherung.
Demnach sinkt der Personalaufwand in der citeq gege nüber dem Plan 2010 um planmäßig 464 T€.
Die Löhne und Gehälter reduzieren sich geringfügig. Die Summe der Sozialabgaben und Altersver-
sorgung sinkt dagegen deutlicher, da die Anpassung der Verzinsung der Rückstellungen vorgezo-
gen werden konnte.
Ebenfalls berücksichtigt wurden zusätzliche Stelle n im Bereich ÖrV für SAP-HCM und SAP-NKF.
In den Sozialabgaben und Aufwendungen für die Alte rsversorgung sind die Rückstellungen für
Pensionen und Beihilfen enthalten. Sie wurden zum J ahresabschluss 2009 der citeq jeweils un-
ter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 5,0 % berechnet. Die Rückstellungen haben damit die
geplante Verzinsung von 5,0 % erreicht.
13
Die Verteilung des Personalaufwands auf die Teilpläne der Bereiche Münster, MEP und ÖrV ist nach
einer Gewichtung der Anteile zum 31.12.2009 und dem Quartalsergebnis zum 30.06.2010 erfolgt.
Durch die Verlagerung von Arbeitsschwerpunkten sind jedoch deutliche Verschiebungen möglich.
Abschreibungen
Bestandteil dieser Position sind die Abschreibungen auf immaterielles Vermögen (Software), Fahr-
zeuge, Betriebs- und Geschäftsausstattung (u. a. Hardware) und geringwertige Wirtschaftsgüter.
Die Abschreibungen werden voraussichtlich um ca. 93 T€ gegenüber dem Planansatz 2010 steigen.
Im Münster-Bereich sind es neben den Ersatzinvestit ionen – vor allem für den Ersatz der bisher im
Einsatz befindlichen Office-Version – auch Neuinves titionen für das E-Government, für Anwendun-
gen im Umwelt- und Grafikbereich sowie der Netztech nik und Sprachkommunikation welche die Ab-
schreibungen über den Plan 2010 heben.
Im MEP-Bereich sind die planmäßigen Abschreibungen geringer als für 2010 geplant, da die not-
wendigen Komponenten günstiger als geplant eingekauft werden konnten.
Im ÖrV-Bereich sind die planmäßigen Abschreibungen ebenfalls geringer als für 2010 geplant. Die
Investitionen in das E-Government wurden in 2010 no ch schwerpunktmäßig im ÖrV-Bereich veran-
schlagt. Diese sind in 2011 dem Bereich Münster zug eordnet worden, weil die Investitionen zu-
nächst ausschließlich den Münster-Bereich betreffen.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Der sonstige betriebliche Aufwand ist im Wesentlichen geprägt durch:
Portoaufwendungen,
Miete für das Gebäude Scheibenstraße,
Aufwendungen für Aus- und Fortbildung der Mitarbei terinnen und Mitarbeiter der citeq und
durch sonstige Geschäftsaufwendungen, die durch Ko operation mit Querschnittsämtern der
Stadtverwaltung Münster entstehen.
Die Mietaufwendungen wurden angepasst, da mit einer geringfügigen Erweiterung auf Grund zu-
sätzlichen Personals zu rechnen ist. Insgesamt fall en die sonstigen betrieblichen Aufwendungen
gegenüber 2010 um 192 T€ geringer aus, da vor allem die Portoaufwendungen – es finden planmä-
ßig keine Wahlen statt - geringer ausfallen werden.
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Zinsen und ähnliche Erträge ergeben sich, wie berei ts in den Vorjahren, aus der Verzinsung der
Forderung für die Pensionsrückstellungen. Diese wer den im Bereich Münster vereinnahmt. Im Rah-
men der Abwicklung der Lohn- und Gehaltsabrechnunge n einschließlich der diesbezüglichen Zah-
lungen für verschiedene Kommunen erhält die citeq v on den Kooperationspartnern des ÖrV-
Bereichs unterjährige Vorauszahlungen. Aus der Anla ge der kurzfristigen Vorauszahlungen werden
Zinserträge erzielt, die dem ÖrV-Bereich gut geschr ieben werden. Auf Grund des niedrigen Zinsni-
veaus werden die Zinserträge von privaten Unternehm en wahrscheinlich geringer als in 2010 ge-
plant, ausfallen. Die Verzinsung der Forderung für Pensionsbeträge beträgt seit dem Jahresab-
schluss 2009 5,0 %.
14
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Der Zinsaufwand wird voraussichtlich sinken. Grund dafür sind die zurzeit geringen Zinsen am Kapi-
talmarkt. Da Investitionen durch Kassenkredite fina nziert werden, ist die citeq von dieser Entwick-
lung positiv betroffen. Die citeq rechnet ab 2012 mit Zinsen von 3,5 % auf Fremdkapital.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag / sonstige Steuern
Diese Position beinhaltet die Steuern vom Einkommen und Ertrag für Umsätze mit den Betrieben
gewerblicher Art sowie Kfz-Steuern.
Jahresüberschuss
Die Erweiterung und Ergänzung der Produktpalette einerseits und die zentrale Abrechnung von Leis-
tungen andererseits führt innerhalb der citeq zu hö heren Erlösen denen höhere Aufwendungen ge-
genüber stehen. Dennoch wird der Jahresüberschuss i m Plan 2011 insgesamt 10 T€ höher ausfal-
len als im Plan 2010.
15
3. Finanz- und Vermögensplan citeq
Auszahlungen (Angaben in €) 2011 2012 2013 2014 201 5
Jahresfehlbetrag
(Erlöse < Aufwendungen) 0
0 0 0 0
Investitionen
(aus Investitionsplan - Mittelbedarf) 6.423.540
3.873.350 3.614.680 2.552.760 2.696.620
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 2.431.440 4.400.110 4.179.220 4.225.040 3.502.130
Ausschüttung an die Stadt Münster 585.960 0 0 0 0
Einzahlungen in einen Fonds (Zufüh-
rung Pensionsrückstellung - Plan
Vorjahr)
907.350
596.780 555.980 576.360 565.990
Entnahmen 0 0 0 0 0
Summe (Auszahlungen) 10.348.290 8.870.240 8.349.880 7.354.160 6.764.740
Deckungsmittel (Angaben in €) 2011 2012 2013 2014 2 015
Jahresüberschuss
(Erlöse > Aufwendungen) 1.032.450
996.630 1.051.760 1.412.410 1.908.660
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 2.431.440 4.400.110 4.179.220 4.201.150 3.502.130
Zuführung zu
Pensionsrückstellungen 596.780
555.980 576.360 565.990 625.100
Investitionszuschüsse 0 0 0 0 0
Darlehnsauszahlungen
(Fremdmittelaufnahme) 6.287.620
2.917.520 2.542.540 1.174.610 728.850
Einlagen 0 0 0 0 0
Summe (Deckung) 10.348.290 8.870.240 8.349.880 7.354.160 6.764.740
Veränderung Liquidität 0 0 0 0 0
Kumulierter Mittelbedarf / Mittel-
freisetzung 0 0 0 0 0
16
3.1 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich Stad t Münster
Auszahlungen (Angaben in €) 2011 2012 2013 2014 201 5
Jahresfehlbetrag
(Erlöse < Aufwendungen) 0
0 0 0 0
Investitionen
(aus Investitionsplan - Mittelbedarf) 4.168.310
2.651.240 2.332.710 1.278.230 954.050
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 2.279.410 2.292.560 2.068.270 2.061.590 1.809.970
Ausschüttung an die Stadt Münster 585.960 0 0 0 0
Einzahlungen in einen Fonds (Zufüh-
rung Pensionsrückstellung - Plan
Vorjahr)
267.670
163.520 152.340 157.920 155.080
Entnahmen 0 0 0 0 0
Summe (Auszahlungen) 7.301.350 5.107.320 4.553.320 3.497.740 2.919.100
Deckungsmittel (Angaben in €) 2011 2012 2013 2014 2 015
Jahresüberschuss
(Erlöse > Aufwendungen) 676.300
792.810 892.650 875.310 1.103.900
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 2.279.410 2.292.560 2.068.270 2.061.590 1.809.970
Zuführung zu
Pensionsrückstellungen 163.520
152.340 157.920 155.080 171.280
Investitionszuschüsse 0 0 0 0 0
Darlehnsauszahlungen
(Fremdmittelaufnahme) 4.182.120
1.869.610 1.434.480 405.760 -166.050
Einlagen 0 0 0 0 0
Summe (Deckung) 7.301.350 5.107.320 4.553.320 3.497.740 2.919.100
Veränderung Liquidität 0 0 0 0 0
Kumulierter Mittelbedarf / Mittel-
freisetzung 0 0 0 0 0
17
3.2 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich MEP
Auszahlungen (Angaben in €) 2011 2012 2013 2014 201 5
Jahresfehlbetrag
(Erlöse < Aufwendungen) 0
0 0 0 0
Investitionen
(aus Investitionsplan - Mittelbedarf) 509.900
482.900 729.480 892.880 787.510
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 92.270 671.470 658.160 682.740 680.930
Ausschüttung an die Stadt Münster 0 0 0 0 0
Einzahlungen in einen Fonds (Zufüh-
rung Pensionsrückstellung - Plan
Vorjahr)
81.660
53.110 49.480 51.300 50.370
Entnahmen 0 0 0 0 0
Summe (Auszahlungen) 683.830 1.207.480 1.437.120 1.626.920 1.518.810
Deckungsmittel (Angaben in €) 2011 2012 2013 2014 2 015
Jahresüberschuss
(Erlöse > Aufwendungen) 196.750
203.560 145.370 124.960 106.840
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 92.270 671.470 658.160 682.740 680.930
Zuführung zu
Pensionsrückstellungen 53.110
49.480 51.300 50.370 55.630
Investitionszuschüsse 0 0 0 0 0
Darlehnsauszahlungen
(Fremdmittelaufnahme) 341.700
282.970 582.290 768.850 675.410
Einlagen 0 0 0 0 0
Summe (Deckung) 683.830 1.207.480 1.437.120 1.626.920 1.518.810
Veränderung Liquidität 0 0 0 0 0
Kumulierter Mittelbedarf / Mittel-
freisetzung 0 0 0 0 0
18
3.3 Teilfinanz- und Teilvermögensplan – Bereich ÖrV
Auszahlungen (Angaben in €) 2011 2012 2013 2014 201 5
Jahresfehlbetrag
(Erlöse < Aufwendungen) 0
0 0 0 0
Investitionen
(aus Investitionsplan - Mittelbedarf) 1.745.330
739.210 552.490 381.650 955.060
Tilgung Darlehn (Fremdmittel) 59.760 1.436.080 1.452.790 1.480.710 1.011.230
Ausschüttung an die Stadt Münster 0 0 0 0 0
Einzahlungen in einen Fonds (Zufüh-
rung Pensionsrückstellung - Plan
Vorjahr)
558.020
380.150 354.160 367.140 360.540
Entnahmen 0 0 0 0 0
Summe (Auszahlungen) 2.363.110 2.555.440 2.359.440 2.229.500 2.326.830
Deckungsmittel (Angaben in €) 2011 2012 2013 2014 2 015
Jahresüberschuss
(Erlöse > Aufwendungen) 159.400
260 13.740 412.140 697.920
Abschreibungen (Mittelfreisetzung) 59.760 1.436.080 1.452.790 1.456.820 1.011.230
Zuführung zu
Pensionsrückstellungen 380.150
354.160 367.140 360.540 398.190
Investitionszuschüsse 0 0 0 0 0
Darlehnsauszahlungen
(Fremdmittelaufnahme) 1.763.800
764.940 525.770 0 219.490
Einlagen 0 0 0 0 0
Summe (Deckung) 2.363.110 2.555.440 2.359.440 2.229.500 2.326.830
Veränderung Liquidität 0 0 0 0 0
Kumulierter Mittelbedarf / Mittel-
freisetzung 0 0 0 0 0
19
Folgende Vorhaben werden im Wirtschaftsplanzeitraum einen wesentlichen Stellenwert einnehmen:
Systemraum
Die komplexen Strukturen und wachsenden Anforderung en an Sicherheit und Kapazität im IT-
Umfeld erfordern kontinuierliche Optimierungen und Anpassungen. Deshalb werden die System-
räume am Standort Scheibenstraße 109 angepasst und durch den Neubau eines Rechenzentrums
an der Leitstelle der Feuerwehr am York-Ring durch die Stadt Münster für die citeq realisiert.
Der Standort Scheibenstraße wird ab 2010 sukzessive aufgebaut und seinen Betrieb mit einem der
neuen SAN-Türme aufnehmen. In einem weiteren Schrit t sollen Rechnerkapazitäten aus den übri-
gen Rechnerräumen in der Stadt Münster auf diesen S tandort verlagert werden. Der Standort York-
Ring soll 2013 in Betrieb genommen werden. Für die systemgerechte Ausstattung sind in 2011 und
2012 noch nicht genau festgelegte Investitionen zu tätigen.
SAP-HCM
Neben der Einführung weiterer Module, wie Zeitwirts chaft und Personalmanagement ist die Einfüh-
rung der Personalabrechnung bei weiteren, auch größ eren, Kunden geplant. Hierzu sind neben wei-
terem Personal auch Investitionen in Software und weitere Beratungsleistungen erforderlich.
E-Government
Bürgerinnen und Bürger fragen zunehmend Online-Dien stleistungen bei den Kommunen nach. Ein
zusätzlicher Treiber wird hierbei der ab 01.11.2010 ausgegebene Neue Personalausweis mit Elekt-
ronischer Identität sein. Die Stadt Münster möchte dieser Erwartungshaltung nachkommen, ihre On-
linedienste ausbauen und gleichzeitig auch ihre Ver waltungsprozesse effizienter gestalten. Hierzu
baut sie auf der Basis von SAP Netweaver mit der vo n der Stadt Hagen entwickelten Anwendung
„Rathaus 21“ im Rahmen einer Kooperation eine Basis portallösung auf, die Grundlage für alle ge-
planten E-Government-Anwendungen sein wird.
Über die Plattform sollen möglichst viele Onlinedie nste und Antragsverfahren verfügbar gemacht
werden. Zum Tragen kommen dabei zentral bereit gest ellte Funktionen (Formualare, E-Payment,
Terminvereinbarung etc.). Zur Erzielung rascher Ergebnisse werden hierbei
• Antragsformulare intelligent gestaltet, indem mögl ichst viele Bürger-Eingaben in die Formulare
durch geeignete Automatismen ersetzt werden (z. B. Auslesen der Daten aus dem Neuen Per-
sonalausweis)
• Komplette Verwaltungsprozesse einer kritischen Wür digung unterzogen und neu modelliert
Die Nutzungsintensität der E-Governmentdienste wird durch Ausgabe von kostenlosen Kartenlese-
geräten gefördert.
Dokumentenmangagement
Im Rahmen von E-Government/Verwaltungsmodernisierun g ist der Einsatz eines Dokumenten-
Management-Systems (neuer Begriff: Enterprise Conte nt Management System -ECM-) von großer
Bedeutung. Hierunter versteht man aufeinander abges timmte organisatorische und technisches-
Maßnahmen und Werkzeuge, welche die Erzeugung, die Verwaltung, die Vertei-
20
lung/Vorgangsbearbeitung (workflow) und die Archivi erung von Dokumenten wirkungsvoll unterstüt-
zen.
Nachdem viele Jahre lediglich die Funktion Archivie rung (Grundbesitzabgabenbescheide) genutzt
wurde, wurden die weiteren ECM-Funktionen in einem Pilotprojekt für die Gemeinde Wadersloh ein-
gerichtet. Das umfassende System ging in 2010 produ ktiv. Nach dem technischen Konzept werden
die Funktionen auf Serverleistungen verteilt, die ö rtlich und zentral bei der citeq geleistet werden,
genutzt. Dieses Konzept ist offen für eine Unterstützung weiterer Verwaltungen.
SAP Business Information Warehouse (BW)
SAP definiert die Applikation Business Information Warehouse als ein System zur analytischen Auf-
bereitung der Unternehmensdaten und zur Entscheidungsunterstützung.
Anfang 2008 hat die citeq das BW-Testsystem und das BW-Produktivsystem installiert. Für die
Stadtkassen Münster und Hamm wurden gewünschte Berichte im Reporting-cockpit bereitgestellt.
Weitere Berichte werden in einem Strategiekonzept e rarbeitet. Um Synergieeffekte zu erzielen, soll
eine KDN-Berichtsstrategie abgestimmt und realisiert werden.
Ab 2010 wird zur Weiterentwicklung des Berichtswese ns der Stadt Münster gemeinsam mit der Fa.
SAP ein Produktbericht mit dem Modul BO CR auf Basi s des Services – BIBO-Langtextverwaltung –
eingeführt. Hierüber kann für die Haushaltsplanbera tungen und zur besseren Steuerung der städti-
schen Leistungen mit periodisch aktualisierten Kennzahlen ein Finanzberichtsplan erstellt werden.
Investitionen
Die Investitionen ergeben sich aus dem Investitionsplan der Bereiche Münster, MEP und ÖrV mit
den folgenden Schwerpunkten:
21
Bereich Münster
Leistung Wert in € Beschreibung
Software 1.136.810 Im Wesentlichen:
• Identity Management - Mitarbeiterportal,
• NetAlarm Pro,
• LAN-Verschlüsselung
• Software-Tools,
• Bibliotheca,
• Umweltdatenmanagement,
• ALKIS,
• Einbürgerungs- und Ausländer-Anwendung,
• Ablösung MikroPro,
• SAP-Portal
PKW 22.000 PKW
Technische Ausstat-
tung
538.700
• LWL-Anbindungen, z.B. der AWM, Schulen an das städ tische
Netz. Hieraus ergeben sich neben Bandbreitenvorteilen auch
wirtschaftliche Vorteile, da u. a. die angemieteten Leitungen ent-
fallen können.
• Systemraumtechnik inkl. Netzersatzanlage (anteilig )
• Lautsprecheranlage
Mobiliar 50.000 Ersatz und Ergänzung Büromobiliar, Systemraumausstattung
PC 201.370 Geplant ist der Ersatz von 544 PC-Systemen (u. a. auch citeq-
Bedarf), deren Standzeit von durchschnittlich 4,5 Jahren erreicht ist.
Notebooks 19.000 Geplant ist der Ersatz von ca. 25 Notebooks, deren Standzeit von
durchschnittlich 4,5 Jahren erreicht ist.
Sonstige Rechner 174.580 Geplant ist der Ersatz von portablen Rechnersysteme sowie Hard-
ware für die Zeitwirtschaft.
Server 45.330 Ersatz verschiedener Serversysteme mit unterschiedlichen Be-
triebssystemen.
Monitore 171.620 Geplant ist der Ersatz von 1.184 Monitoren, deren durchschnittliche
Standzeit von 4,5 Jahren erreicht ist.
Drucker, Plotter,
Scanner
53.250
Drucksysteme sind bereits in 2010 umfangreich getauscht worden.
In 2011 sollen planmäßig weitere 138 Systeme getauscht werden.
Ferner sind ca. 22 Scanner zu tauschen, die für eine reibungslose
Sachbearbeitung notwendig sind.
Sonstige Peripherie 6.740 Hierunter fallen vor allem Ersatzinvestitionen für Beamer und Diag-
nosewerkzeuge
Netztechnik 470.000 Investitionen in Netzkomponenten. Dabei werden zent rale Systeme
getauscht, die dringend ersetzt werden müssen.
TK-Anlagen 410.000 Im Wesentlichen Investitionen für ein VOIP Referenzprojekt und
kleinere TK-Anlagen
GWG 638.910 Für sog. Trivialsoftware, z. B. Betriebssysteme für die PC´s, Office-
Produkte, Blackberrys, Telefax-, Telefonendgeräte u nd USV-
Geräte.
Sonstiges 230.000 Hierunter werden die Investitionen für die Fraktionen und für die
Konzeption und Realisierung einer Infrastrukturdatenbank geführt.
Gesamtsumme 4.168.310
22
Bereich MEP
Leistung Wert in € Beschreibung
Technische Ausstat-
tung
5.500
Geplant ist die Installation einer Netzersatzanlage für den Bereich
der citeq. Angegeben ist der auf den MEP anfallenden Anteil.
IT-Systemschränke 15.000 An sechs Standorten werden neue Systemschränke benötigt.
PC 96.300 Geplant ist der Ersatz von 260 PC-Systemen, deren Standzeit von
durchschnittlich 4,5 Jahre erreicht ist.
Notebooks 65.360 Geplant ist der Ersatz von ca. 86 Notebooks, deren Standzeit von
durchschnittlich 4,5 Jahren erreicht ist .
Server 20.820 Die Server werden nach Ablauf der durchschnittlichen Standzeit von
ca. 4 Jahren regulär ersetzt, um den ordnungsgemäßen Betrieb
aufrecht zu erhalten. Für 2011 werden es voraussichtlich 7 sein.
Monitore 34.580 Geplant ist der Ersatz von 247 Monitoren, deren durchschnittliche
Standzeit von 4,5 Jahren erreicht ist.
Drucker, Plotter,
Scanner
136.420
Ersetzt und zusätzlich eingesetzt werden einerseits leistungsfähige
Farblaserdrucker und andererseits werden Tintenstrahldrucker
durch kleine s/w Laserdrucker ersetzt, die geringere laufende Kos-
ten verursachen und oft vernetzt betrieben werden (ca. 139 Stück).
Sonstige Peripherie 40.150 Ersatz von ca. 73 Beamern oder anderen innovativen Systemen
Netztechnik 5.000 Die Netztechnik im MEP-Bereich ist teilweise seit 2003 im Einsatz
und der Bedarf diese Technik in Teilen zu ersetzen steigt.
GWG 90.770 Für sog. Trivialsoftware, zu der auch die Betriebssysteme für die
PC´s zählen und sonstige gewöhnliche GWG, wie z.B. USV-
Einheiten für die Server sowie Netztechnik.
Gesamtsumme 509.900
23
Bereich ÖrV
Beschreibung Wert in € Beschreibung
Software 768.640 Im Wesentlichen Investitionen in die neue
• systemnahe Software (Serverbetriebssysteme, Tools) ,
• Archivierung, Dokumentenmanagementsystem (DMS)
• Drucksoftware,
• SAP-HCM-Module/Lizenzen,
• Infoma-Module,
• Ordnungswidrigkeiten,
• Einwohnerverfahren,
• DataClearing,
• E-Payment,
• E-Vergabe,
• DataClearing.
Technische Ausstat-
tung
63.800
Geplant ist die Installation einer Netzersatzanlage für den Bereich
der citeq. Angegeben ist der auf den ÖrV-Bereich anfallenden An-
teil.
Rechnersysteme 109.470 16 Server werden nach Ablauf der durchschnittlichen Standzeit von
ca. 4 Jahren regulär ersetzt, um den ordnungsgemäßen Betrieb
aufrecht zu erhalten; 12 weitere PC und 1 Notebook planmäßig im
Rahmen der Ersatzbeschaffung.
Monitore 2.100 Interner citeq-Bedarf
Sonstige Peripherie 710.000 Neubeschaffung der SAN-Türme inkl. einer Erweiterung während
des Jahres 2011
Netztechnik 60.000 Ersatz für einen Firewall Checkpoint und eines WAN-MPLS-Routers
GWG 31.320 Trivialsoftware und gewöhnliche GWG
Gesamtsumme 1.745.330
24
4. Stellenübersicht 2011 der citeq
Der Gesamtstellenbestand der citeq stellt sich wie folgt dar:
2011 2010
Besetzte
Stellen am
30.06.2010
Beamte 48,99 50,49 47,49
Tariflich
Beschäftigte 60,28
57,28 53,28
insgesamt 109,27 107,77 100,77
Stellenübersicht der tariflich Beschäftigten
EntgGr Zahl der
Stellen 2011 Veränderung Zahl der
Stellen 2010
Besetzte
Stellen am
30.06.2010
SV 1,00 1,00
15 -1,00 1,00 1,00
12 2,00 2,00 2,00
11 18,50 18,50 17,50
10 26,78 3,00 23,78 20,78
9 1,00 1,00
8 7,00 7,00 7,00
7 3,00 3,00 2,00
5 1,00 1,00 1,00
Summe 60,28 3,00 57,28 51,28
25
Nachrichtlich: Übersicht der Stellen für Beamte/innen
Besoldungs-
gruppe
Zahl der
Stellen 2011 Veränderung Zahl der
Stellen 2010
Besetzte
Stellen am
30.06.2010
A16 -1,00 1,00
A15 1,00 1,00 1,00
A14 3,00 1,00 2,00 2,00
A13gD 12,00 12,00 12,00
A12 20,63 -0,50 21,13 19,13
A11 6,00 -1,00 7,00 7,00
A10 4,50 4,50 4,50
A09mD 0,86 0,86 0,86
A08 1,00 1,00 1,00
Summe 48,99 - 1,50 50,49 47,49
In der citeq befinden sich zurzeit sechs Mitarbeiter in der Ausbildung. In 2011 werden wieder drei
Auszubildende eingestellt. Die Auszubildenden werden bereichsübergreifend für die folgenden Be-
rufsbilder ausgebildet:
Informatikkauffrau/Informatikkaufmann
Fachinformatiker/-in Systemintegration
IT-Systemelektroniker/in
Einzelaufstellungen
Stellenumwandlung
Arbeitsplatz-Nr. Bewertung
bisher
Bewertung
künftig Stelle Aufgabengebiet
18.00.0001 A16 SV 1 1,00 Betriebsleiter/-in
18.20.0011 A12 G10 0,50 Sachbearbeiter
18.32.0004 A11 G10 1,00 Sachbearbeiter
18.40.0001 G15 A14 1,00 Bereichsleiter/-in
Technische Stellenhebung – Anpassung an die Ist-Eingruppierung
Arbeitsplatz-Nr. Bewertung
bisher
Bewertung
künftig Stelle Aufgabengebiet
18.33.0010 G09 G10 1,00 Sachbearbeiter
1
Sondervergütung (außertariflich)
26
Stellenvermehrung
Arbeitsplatz-Nr. Bewertung
bisher
Bewertung
künftig Stelle Aufgabengebiet
18.41.0008 G09 1,00 Sachbearbeiter/-in
18.20.0011 G10 0,50 Sachbearbeiter/-in
Zeitlich befristete Projekte – ohne Einrichtung von Stellen –
Projekt EntgGr/BesGr Umfang Befristung
bis Bemerkung
Infoma Datenbank und
Serverbetriebssystem G09 1,00 03.06.2012 Finanzierung durch ÖrV
KDV-Projekt G11 1,00 14.06.2011 Förderung durch das Land
NRW
Umstellung Redaktions-
system Stadt Hamm G09 0,41 01.04.2011 Finanzierung durch ÖrV
Umstellung Anwendun-
gen unter Coldfusion G09 1,00 30.09.2011 Finanzierung durch ÖrV
Beratung der Schulen
und Weiterentwicklung
MEP
G09 1,00 30.06.2012 Finanzierung durch MEP
Einführung IMSWare G09 1,00 30.06.2011 Finanzierung aus IMSWare
Umstellung Redaktions-
systeme auf Typo3 G09 1,00 31.03.2012
Finanzierung durch ÖrV und
E-Government (Vertretung für
Mutterschutz/Elternzeit und
krankheitsbedingtem Ausfall
27
5. Organigramm
Impressum
Herausgeberin
Stadt Münster
citeq
Redaktion
Peter Boenigk
Tel.: 0251/492-18 11
Fax: 0251/492-77 10
e-Mail: boenigk@citeq.de
http://www.citeq.de
Beschlussvorlage
2010 Zeichen
V/0758/2010 DER OBERBÜRGERMEISTER citeq Betrifft Wirtschaftsplan 2011 der citeq Beratungsfolge 17.11.2010 Werksausschuss der citeq Vorberatung 25.11.2010 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung Vorberatung 01.12.2010 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 08.12.2010 Hauptausschuss Vorberatung 08.12.2010 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: Der als Anlage 1 beigefügte Wirtschaftsplan der citeq für das Jahr 2011 wird genehmigt. II. Kosten/Folgekosten Es wird zur Kenntnis genommen, dass keine Kosten und Folgekosten entstehen. Begründung: Der in der Anlage vorgelegte Wirtschaftsplan der citeq, bestehend aus dem Erfolgsplan, dem Fi- nanz- und Vermögensplan sowie dem Stellenplan, basiert auf den Ergebnissen 2009 und den lau- fenden Rechnungsergebnissen des Jahres 2010. Ferner wurden die heute bekannten und sich bereits abzeichnenden Tendenzen der kommenden Jahre berücksichtigt. Wesentliche Veränderungen gegenüber 2010 haben sich in folgenden Positionen ergeben: - Umsatzerlöse, - Materialaufwendungen, - Personalaufwendungen, - Abschreibungen - Sonstige betriebliche Aufwendungen und - Zinsergebnis und sind im Wirtschaftsplan detailliert erläutert. Vorlagen-Nr.: V/0758/2010 Auskunft erteilt: Herr Boenigk Ruf: 492 18 11 E-Mail: Boenigk@citeq.de Datum: 12.10.2010 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0758/2010 In der mittelfristigen Betrachtung weist der Wirtschaftsplan der citeq in den Jahren 2011 bis 2015 ein positives Ergebnis aus. Das ist im Wesentlichen auf die Reduzierung bei den Personal- kosten ab 2011 und eine zurückhaltende Investitionsplanung zurückzuführen. Neben der zu erwirtschaftenden Verzinsung der Pensionsrückstellungen werden die notwendigen Investitionen im Hinblick auf das Kabel- und Telekommunikationsvermögen über den Planhorizont möglich sein. I. V. gez. Dr. Heinrichs Anlagen: Wirtschaftsplan 2011
Beratungsverlauf (5)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (2)
- Scheibenstraße 109
- York-Ring
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0758/2010
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 22.10.2010
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37