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V/0143/2022

Stärkung der Innenstadt: Zwischenbericht zum Zukunftsprozess Stadt. Raum. Leben. - Münsters Mitte machen

Vorlagen 22.02.2022

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Anlage_1_V_0143_2022_Auswertung Dialogtage 2021

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Berichtsvorlage

26181 Zeichen

V/0143/2022
V/0143/2022
Öffentliche Berichtsvorlage
Betrifft
Stärkung der Innenstadt: Zwischenbericht zum Innenstadt-Zukunftsprozess "Stadt. Raum. Leben.
- Münsters Mitte machen"
Beratungsfolge
15.03.2022 Betriebsausschuss Münster Marketing Bericht
22.03.2022 Bezirksvertretung Münster-Mitte Bericht
28.03.2022 Kommunale Seniorenvertretung Bericht
30.03.2022 Ausschuss für Verkehr und Mobilität Bericht
30.03.2022 Integrationsrat Bericht
31.03.2022 Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung Bericht
04.04.2022 Jugendrat Bericht
06.04.2022 Hauptausschuss Bericht
06.04.2022 Rat Bericht
Bericht:
Auf der Basis der Ergebnisse der Münster Zukünfte und der Grundlage des Ratsbeschlusses zur
Vorlage V/0672/2020 „Innenstadt stärken: Neue Städtebauförderprogramme nutzen“ vom
26.08.2020 wurde ein Innenstadtprozess mit verschiedenen Bausteinen gestartet. Das
Stadtplanungsamt, das Amt für Mobilität und Tiefbau und Münster Marketing arbeiten unter dem
Motto „Stadt. Raum. Leben. - Münsters Mitte machen“ gemeinsam an der Zukunftsentwicklung der
Innenstadt.
Im folgenden T extwird ein Zwischenbericht über die bisher erfolgten diesbezüglichen umfangreichen
Aktivitäten gegeben.
1. Erarbeitung eines Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes Münster-Innenstadt
(INSEK Münster-Innenstadt)
Als Rahmen der zukünftigen Innenstadtentwicklung und als Grundlage für die weitere
Städtebauförderung wird ein Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept erstellt. Mit der
Erstellung ist das Büro scheuvens + wachten plus beauftragt worden.
In einem ersten Arbeitsschritt wurde eine Bestandsaufnahme und eine Stärken-Schwächen-/Chan-
cen-Risiken-Analyse für die Themenfelder Mobilität und Erreichbarkeit, Umweltverbund, räumliche
Stadtplanungsamt
08.03.2022
Ihr/e Ansprechpartner/in:
Frau Thiesing
T elefon:492-6189
Thiesing@stadt-muenster.de

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Nutzungen, Handel, Innenstadt als Alltagsort (z. B. Wohnen, Bildung, Soziales, Kultur etc.),
Öffentlicher Raum und Stadtgestalt, Grünräume und Klima erarbeitet. Die Themen Barrierefreiheit,
Genderaspekte, Integration und Sicherheit werden als Querschnittsthemen ebenfalls in die Analyse
einbezogen. Hierzu wurden verschiedene Informations- und Partizipationsveranstaltungen
durchgeführt (s. auch Ziffer 6).
Innerhalb der Stadtverwaltung begleitet eine dezernatsübergreifende Projektgruppe den
Zukunftsprozess für die Innenstadt. Die Projektgruppenmitglieder bringen hier ihre Fachkompetenz,
Erfahrungen und Ideen mit ein, so dass eine integrierte ressortübergreifende Zukunftsentwicklung
der Innenstadt stattfindet.
Auf der Grundlage dieser Arbeiten werden aktuell zentrale Handlungsfelder mit konkreten
Entwicklungszielen für die zukünftige Entwicklung der Innenstadt abgeleitet. Der Entwurf der
Handlungsfelder und Ziele wird am 16.03.2022 dem interfraktionellen Arbeitskreis Innenstadt
vorgestellt und gemeinsam erörtert. Eine politische Beschlussfassung dazu soll dann im Mai 2022
erfolgen.
In einer Fachwerkstatt mit Verwaltungsvertreterinnen und -vertretern sowie Multiplikatoren und
Multiplikatorinnen der (Innen-)Stadtgesellschaft werden dann ebenfalls im Mai 2022 Maßnahmen
und Leitprojekte zu den Entwicklungszielen erarbeitet und gesammelt. Diese werden in Form eines
Maßnahmenkatalogs mit Zielhorizont 2032 Bestandteil des INSEK Münster-Innenstadt werden.
Eine Beschlussfassung zum INSEK Münster-Innenstadt ist für Ende 2022 vorgesehen.
2. Handlungskonzept „Barrierefreie Innenstadt“
Im INSEK Münster-Innenstadt ist auch das Thema „Barrierefreiheit“ darzustellen. Zur Vertiefung
dieses wichtigen Themas wird aktuell ein Handlungskonzept „Barrierefreie Innenstadt“ erarbeitet.
Ein Auftrag wurde an das Büro Neumann Consult aus Münster vergeben.
In dem Konzept wird die Erreichbarkeit, Zugänglichkeit und Nutzbarkeit der Innenstadt anhand einer
beispielhaft ausgewählten Referenzroute in der Innenstadt analysiert. Die Route ist so gewählt, dass
verschiedene an unterschiedlichen Orten in der Innenstadt immer wiederkehrende Raumelemente
(z. B. Bushaltestellen, Querung Promenade, Ausstattung mit Stadtmobiliar, Beleuchtung,
Leitsysteme) sowie bestimmte Wegetypen (Furt, Rampe, Fußgängerzone, Straße mit
Radweg/Bürgersteig, Treppen/Steigungen etc.) einbezogen werden und beispielhaft untersucht
werden können.
Auf der Basis der Analyseergebnisse wird ein Handlungskonzept „Barrierefreie Innenstadt Münster“
für diesen T eilbereicherarbeitet. Die dort enthaltenen Vorschläge und Maßnahmen sind beispielhaft
und können auf andere T eilräumeund Orte der Innenstadt übertragen werden. Die Ergebnisse des
Handlungskonzeptes fließen in das INSEK Münster-Innenstadt ein.
Beispielhaft ausgewählte Referenzroute für die Analyse (Quelle: Neumann Consult)

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Beispielhafte Raumelemente auf der Referenzstrecke (Quelle: Neumann Consult)
Die Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen der Stadt Münster
(KIB) ist in die Erarbeitung des Konzeptes eng eingebunden. In der Sitzung der KIB am 02.03.22
erfolgte ein mündlicher Bericht zum Vorhaben. In der Sitzung der Arbeitsgruppe Stadtplanung und
Verkehr (AG 5) der KIB am 15.03.2022 wird das Vorhaben nähergehend vorgestellt. Eine Begleitung
des Vorhabens durch eine Fokusrunde mit Mitgliedern der KIB sowie eine Begehung der
Beispielroute mit ausgewählten Mitgliedern der KIB und weiteren relevanten Akteure und
Akteurinnen (z. B. Eltern mit Kinderwagen) ist Bestandteil der Konzepterstellung.
3. Zentrenmanagement
Im Rahmen des Innenstadtprozesses wird gemeinsam von Münster Marketing, der
Wirtschaftsförderung Münster (WFM) und dem privaten Partner Initiative starke Innenstadt (ISI) e. V.
ein Zentrenmanagement für Münsters Innenstadt etabliert (vgl. V/0202/2021). Hierfür konnten
Städtebaufördermittel aus dem Sofortprogramm Innenstadt des Landes NRW eingeworben werden.
Neben der Erhebung von zentrenrelevanten Grundlagendaten (Passantenfrequenzen,
Leerstandsentwicklungen etc.) wurden in der Corona-Krisenzeit Akut-Maßnahmen und -unter-
stützungen für die Akteurinnen und Akteure in der Innenstadt realisiert und angeboten (z. B.
Vermittlung von Zwischennutzungen für Pop-up-Stores, kleine Kulturformate in Ladenlokalen,
Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes zeitweilig leerstehender Ladenlokale).
Um eine weitergehende Profilierung der einzelnen Quartiere der Innenstadt gemeinsam mit den
Quartiersakteuren und -akteurinnen anstoßen zu können, wurde zunächst eine Einteilung der
Innenstadt in Quartiere vom Büro scheuvens + wachten plus im Rahmen der Arbeiten zum INSEK
Münster-Innenstadt (s. Ziffer 1) vorgenommen (s. Abbildung unten). Für die jeweiligen Quartiere
wurden Quartierssteckbriefe mit Aussagen zu historischer Entwicklung, prägenden Straßenzügen
und Gebäuden, der funktionalen Prägung, dem städtebaulichen und baukulturellen Charakter,

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quartiersbezogenen Stärken und Schwächen, Handlungspotenzialen und Handlungsbedarfen
erstellt.
Auf dieser Basis wurden mit Hilfe eines Kriterienkataloges gemeinsam mit der WFM und der ISI
erste Start-Quartiere für das Zentrenmanagement ausgewählt. Kriterien für die Auswahl waren z. B.
das Vorhandensein von aktiven Stakeholdern, grundsätzlich erkennbare
Charaktereigenschaften/DNA des Quartiers, benannte Konflikte sowie die derzeitige
Nutzungsstruktur.
Einteilung der Innenstadt in Quartiere (Quelle: scheuvens + wachten plus)
Ausgewählt wurden zunächst die Quartiere Kuhviertel mit Überwasserviertel (Frauenstraße),
Kiepenkerlviertel mit der Fläche Parkplatz Neubrückenstraße/Apostelkirche (Arbeitstitel
„Apostelgarten“) und Salzstraße mit Altem Steinweg. Hier werden nun Eigentümerinnen und
Eigentümer sowie Quartiers- und Straßengemeinschaften zu Gesprächen eingeladen, um
gemeinsam die Frage zu erörtern, welcher Besatz und welches Profil für die verschiedenen Lagen
zukunftsträchtig sein könnten und wie eine weitere positive Entwicklung des Quartiers gemeinsam
befördert werden könnte. Weitere Quartiere werden im weiteren Projektverlauf hinzukommen.
Parallel zu den Arbeiten in und mit den Innenstadtquartieren sowie -akteurinnen und -akteuren wird
am Aufbau eines dauerhaft operationalisierten Zentrenmanagements (in Fortsetzung und
Erweiterung des bereits bestehenden Citymanagements) gearbeitet.
Weitere Informationen hierzu unter
https://www.stadt-muenster.de/muenstersmittemachen/zentrenmanagement
4. Zentrenfonds
Mit Ratsbeschluss vom 19.05.2021 wurde die Einrichtung eines Zentrenfonds zur Stabilisierung der
Zentren und zur Unterstützung des lokalen Einzelhandels bis Ende 2022 beschlossen und dieser mit

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200.000 € ausgestattet (vgl. V/0201/2021). Gefördert werden Ideen und Projekte, die die Innenstadt
und/oder die Stadtteilzentren attraktiver, vielfältiger und zukunftsfähig machen können.
Zwischenzeitlich wurde der Zentrenfonds eingerichtet und ein Beirat dafür einberufen, der über die
Vergabe der Mittel berät und entscheidet. Erste Projektanträge wurden eingereicht und konnten
erfolgreich mit Mitteln aus dem Zentrenfonds gefördert werden. So wurde beispielsweise eine Pop-
up Digitalwerkstatt in einem seit längerer Zeit leerstehenden Ladenlokal am Picassoplatz gefördert,
bei dem in Schulworkshops Lernformate mit Robotersystemen und Grundlagen der Programmierung
für Kinder im Alter von 6-12 Jahren angeboten bzw. vermittelt wurden. Weitere geförderte Vorhaben
sind die Gestaltung eines Innenhofes als Ort der Begegnung, des Miteinanders und des
Austausches im Hansaviertel, die Etablierung eines „Digital Guide“ (Beratungsangebot für
Händlerinnen und Händler in Fragen digitaler Unterstützung), ein Kochfahrrad (Kochen mit „fairen“
Produkten in Stadtquartieren), die Einführung der „Netten T oilette“im Stadtteil Hiltrup, ein Pop-up-
Store im Kiepenkerlviertel für Anbieter/Hersteller von Manufakturprodukten aus Münster und dem
Münsterland sowie die Anschaffung einer mobilen Bühne für Vereine, Künstlerinnen und Künstler
etc. im Stadtbezirk Südost. Zentrenfondsmittel in Höhe von rd. 35.000 € konnten somit bereits
erfolgreich für innovative Projekte zur Stärkung der Innenstadt und der Stadtteile eingesetzt werden.
Weitere Anträge liegen bereits zur Beratung vor.
Weitere Informationen hierzu unter
https://www.stadt-muenster.de/muenstersmittemachen/zentrenfonds
5. Betrachtung und Entwicklung räumlicher Teilbereiche in der Innenstadt
Neben der Gesamtbetrachtung der Zukunftsentwicklung der Innenstadt beim INSEK Münster-
Innenstadt und beim Zentrenmanagement werden einzelne T eilräumeder Innenstadt bereits jetzt
parallel vertiefend weiterentwickelt. Um folgende T eilräumehandelt es sich: Domplatz-/quartier,
Apostelgarten, Hörster Parkplatz und Hörsterstraße mit dem Parkplatz am Bült. Die Stadt Münster
hat sich hierfür bei zwei Fördermittelaufrufen zur Zukunftsentwicklung von Innenstädten beworben.
Folgend wird der aktuelle Sachstand zu diesen Vorhaben kurz dargelegt.
Landeswettbewerb „Zukunft StadtRaum“ mit Hörsterstraße und Parkplatz am Bült
Gemäß Beschlussfassung des Rates vom 15.12.2021 hat sich die Stadt Münster mit dem Beitrag
„MikroKiez Martiniviertel“ an der zweiten Stufe des Landeswettbewerbs „Zukunft StadtRaum“
beteiligt und dafür den in der Ratssitzung vorgelegten Wettbewerbsentwurf weiter ausgearbeitet (vgl.
V/0826/2021). Mit dem Wettbewerbsbeitrag wird für den Raum Hörsterstraße, Parkplatz am Bült und
Martinistraße folgendes Zukunftsbild angestrebt:
MIV und Busse prägen heute das Martiniviertel. Durch die Neugestaltung von Straßen und Plätzen
und die Neuorganisation der Verkehre werden qualitätsvolle Stadtgestaltung, Sicherheit und Komfort
für Aufenthalt und Mobilität, Barrierefreiheit und Praktikabilität das Bild eines lebendigen Mikro-Kiezes
mit hoher Nutzungsvielfalt prägen. Anwohnerinnen und Anwohner sowie Besucherinnen und
Besucher profitieren gleichermaßen. Ohne Durchgangsverkehre erhält die Hörsterstraße hohe
Aufenthaltsqualität und Raum für neue Quartiersplätze. Der Platz am Bült lädt zum Verweilen ein und
verknüpft Mobilitätsformen. Anwohnerverkehre werden reduziert, Parkende nutzen das benachbarte
Parkhaus. Busse umfahren den Mikro-Kiez. Fahrrädern wird mehr Fläche gegeben. Intelligentes
Stadtgrün und in offenen Rinnen geführtes und zur Bewässerung genutztes Regenwasser
ermöglichen Wasserspeicherung/-verdunstung, stabilisieren den Wasserkreislauf und beseitigen
Hitzeinseln. Asphalt weicht hellem Material, Fläche wird entsiegelt und die Klimaresilienz erhöht.
Der Wettbewerbsbeitrag wurde zum 18.01.2022 beim Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau
und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen eingereicht. Die Auszeichnung der
Wettbewerbsgewinner soll in der zweiten Märzwoche erfolgen, so dass in der Sitzung des
Betriebsausschusses Münster Marketing bereits über das Wettbewerbsergebnis berichtet werden
kann.
Im Falle eines Wettbewerbsgewinns ist bis Ende September ein Entwurf gemäß Leistungsphase 3
HOAI zu erarbeiten und ein Städtebauförderantrag beim Land NRW einzureichen. Eine Förderung
des Vorhabens erfolgt dann priorisiert im Rahmen der Städtebauförderung.

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Programm des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat (BMI, jetzt BWSB)
„Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ mit Domplatz-/quartier, Apostelgarten und Hörster
Parkplatz
Im September 2021 hat sich die Stadt Münster mit einem Beitrag am BMI-Fördermittelaufruf
„Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ (ZIZ) beteiligt. Mit dem Wettbewerbsbeitrag wird folgendes
Zukunftsbild für die drei Innenstadtteilräume Domplatz/-quartier, Apostelgarten und Hörster
Parkplatz angestrebt:
Aus drei Innenstadt-Fokusräumen werden zukunftsresiliente Orte mit neuer Vielfalt für alle.
Innovative Lösungen für individuelle Zukunftsherausforderungen der Orte werden partizipativ und
kokreativ erdacht und in Reallaboren erprobt: Im historischen Domquartier mit funktionalen und
städtebaulichen Defiziten erarbeiten Stadt, Kirche und Innenstadtakteurinnen und -akteure
gemeinsam Ideen für eine Neuorientierung dieses identitätsstiftenden Ortes in Sachen Klimawandel,
Mobilität und städtebaulicher Verknüpfung. Der Hörster Parkplatz im Martiniviertel bietet als
städtebauliche Kriegswunde ein großes Potenzial, bedarf jedoch einer grundsätzlichen funktionalen
und gestalterischen Neuprogrammierung. Grüne Oase, Wohn-, Arbeits-, Kultur- oder Bildungsort:
Alles ist vorstellbar. Gemeinsam wird die zukünftige DNA für diesen Raum bestimmt. Die
Akteurskonstellation hier: Menschen aus dem Quartier aber auch Interessierte der gesamten
Stadtgesellschaft. Der kleinere Apostelgarten im Kiepenkerlviertel tritt als Rückseite zwischen
Blockrandbebauung und Kirche mit Parkplatz kaum in Erscheinung und bietet Platz für mehr
Quartiersidentität. Hier entstehen gemeinsam mit der Viertelsgemeinschaft neue Nutzungsentwürfe.
Nach erfolgreicher Bewerbung in der ersten Wettbewerbsstufe wurde entsprechend des
Ratsbeschlusses vom 10.11.2021 (vgl. V/0723/2021) ein Bewerbungsbeitrag für die zweite
Wettbewerbsstufe ausgearbeitet und fristgerecht zum 28.02.2022 beim Ministerium eingereicht.
Gemäß der geänderten Beschlussfassung zu V/0723/2021 wurde geprüft, ob mit dem Projekt
Hörster Parkplatz verbunden werden kann, versuchsweise eine Durchfahrsperre für den
Durchgangsverkehr am Bült für einen Zeitraum von mindestens drei Monaten zu erproben. Die
Durchfahrt für öffentliche Verkehre, Lieferverkehre und die Verkehre des Umweltverbundes soll
dabei erhalten bleiben.
Gemäß Vorgaben des Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ ist die
Grundlage des Zuwendungsantrages - neben den im Projektaufruf genannten Zielen des
Programms - der in der Interessenbekundung genannte Zuwendungszweck. Dieser kann nicht mehr
grundsätzlich verändert werden. Zulässig sind die weitere Ausgestaltung und im Ausnahmefall die
Ergänzung einzelner Maßnahmen im Rahmen dieses Zuwendungszwecks (Quelle: Handreichung
für die Zuwendungsempfänger im Antragsverfahren, Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte
und Zentren“, BMI). In der Interessenbekundung wurde für den Hörster Parkplatz dessen
grundsätzliche (funktionale) Neuprogrammierung (Welche Nutzung(en) soll der Platz bekommen?)
sowie die Erarbeitung eines Vorentwurfs für die zukünftige Gestaltung des Platzes in einer
städtebaulichen, freiraum-/verkehrsplanerischen Ideenwerkstatt mit partizipativen Elementen
vorgesehen. Der Zuwendungszweck bezieht sich auf die Vorbereitung einer Nutzungsänderung und
städtebaulichen Umgestaltung dieses Platzes. Verkehrsplanerische Aspekte in dem
Ideenwettbewerb beziehen sich ausschließlich auf die Lösungserarbeitung bzgl. des Umgangs mit
dem derzeitig dort vorhandenen ruhenden Verkehr. Eine Betrachtung des räumlichen Bereichs Bült
inklusive der dort vorhandenen verkehrlichen und städtebaulichen Problemstellungen
(Barrierewirkung zur „engeren“ Altstadt, Umleitung/Verminderung des fließenden Individualverkehrs)
sind im in der Interessenbekundung dargestellten Zuwendungszweck nicht enthalten.
Auch die gemäß der Finanzierungsplanung der Interessenbekundung in Aussicht gestellten
Bundesmittel sind seitens des Fördermittelgebers fest vorgegeben.

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In Rücksprache mit der beratenden Begleitagentur zum ZIZ-Programm wurde aus den dargestellten
Gründen davon abgesehen, einen zusätzlichen Baustein „Durchfahrsperre Bült“ in diesen
Förderantrag aufzunehmen. Diese Thematik soll stattdessen in andere Prozesse integrierte werden.
Ein Vorschlag hierzu wird erarbeitet.
Beantragt werden - entsprechend der erfolgreichen Interessenbekundung - Fördermittel für die
Durchführung von städtebaulichen, freiraum- und verkehrsplanerischen Ideenwettbewerben mit
begleitenden Partizipationsveranstaltungen und Online-Beteiligungsverfahren für Domplatz/-quartier,
Apostelgarten und Hörster Parkplatz, die Durchführung von Reallaboren auf den drei Plätzen sowie
Maßnahmen für die begleitende Öffentlichkeitsarbeit.
Eine Bewilligung der für dieses Vorhaben beantragen Fördermittel wurde seitens des Ministeriums
frühestens für den Sommer 2022 in Aussicht gestellt. Bis dahin werden vorbereitende Arbeiten für
die beantragten Arbeitsbausteine ausgeführt (z. B. Vorbereitung Vergabeverfahren, Vorgespräche
mit Innenstadtakteurinnen und -akteuren).
6. Partizipation und Öffentlichkeitsbeteiligung zum Innenstadtprozess
Begleitet wird der gesamte Innenstadtprozess von umfangreichen Partizipationsmaßnahmen. Mit
der modellhaft neu erstellten stadteigenen Projektwebsite www.muensters-mitte-machen.de steht
eine Plattform für eine fortlaufende digitale Information und Beteiligung zur Verfügung. Die website
wird fortlaufend um neue Projektbausteine und Aktuelles ergänzt und wächst somit parallel zum
Prozess weiter an. Über die Mailadresse mmm@stadt-muenster.de können Bürgerinnen und Bürger
und auch das interessierte Fachpublikum jederzeit mit den Kolleginnen und Kollegen in der
Verwaltung zum Innenstadtprozess in Kontakt treten.
Eindrücke vom Multiplikatorenabend am 30.09.2021 (Fotos: P .Leßmann)
Bei einem Multiplikatorenabend, der am 30.9.2021 im Rathaus stattfand, wurden rd. 80 geladene
Innenstadtakteurinnen und -akteure aus verschiedensten Lebensfeldern, Institutionen und
Interessenvertretungen (von A wie Apostelkirchengemeinde über F wie Fridays for future bis W wie
WWU) über den beginnenden Zukunftsprozess für die Innenstadt informiert. Mit einer
Mentimeterabfrage wurden die T eilnehmendengebeten, ihre Ideen zu ausgewählten Fragen zur
Innenstadt Münsters per Smartphone einzubringen (z. B. „Was gefällt Ihnen besonders gut bzw.
nicht?“, „Was braucht die Innenstadt der Zukunft?“).
Am darauffolgenden Samstag fand mit dem Dialogtag, Vol. 1, eine große Beteiligungsveranstaltung
auf dem Prinzipalmarkt statt. Dort konnten alle Bürgerinnen und Bürger und Besucherinnen und
Besucher der Stadt ihre Anregungen für und Vorstellungen von der Innenstadt der Zukunft
aufschreiben, Kinder konnten zeichnen und Ideen konnten auf einem Luftbild verortet werden.
Neun bewusst etwas provokant formulierte Thesen sollten zur Diskussion und zum Nachdenken
anregen: „Kopfsteinpflaster oder grüne Oase?“, „Idylle oder Großstadt?“, „Autoarm oder gut
erreichbar?“, „Neues ausprobieren oder alles bleibt wie es ist?“, „Immer herausgeputzt oder Mut zur
Lücke?“, „Gute Stube oder Alltagsort?“, „Exklusiver Charakter oder offen für alle?“, „Typisch
Innenstadt oder mehr Vielfalt?“, „Innenstadtinsel oder neue Verbindungen?“.

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Bei geführten Spaziergängen zu „101 Ideenorten“ haben Interessierte zusammen mit Stadtplaner
Prof. Wachten (scheuvens + wachten plus) versteckte aber auch ganz offensichtliche Orte in der
Innenstadt erkundet, die in Zukunft schöner oder anders genutzt und gestaltet werden könnten und
kamen gemeinsam ins Gespräch.
Zusätzlich zur Vor-Ort-Beteiligung konnten Interessierte in einem begleitenden Instagram-Voting ihre
Einstellungen zu den neun Thesen abgeben.
Eindrücke vom Dialogtag am 02.10.2021
Weitere Informationen hierzu unter
https://www.stadt-muenster.de/muenstersmittemachen/dialogtage-vol-1
Im Nachgang zu den Dialogtagen bestand die Möglichkeit, Anregungen und Ideen in einer Online-
Beteiligungskarte auf der Website www.muensters-mitte-machen.de bis Ende November 2021
einzutragen. Hierbei wurden über 400 Eintragungen zu den Themenfeldern „Handel, Gastronomie“,
„Öffentlicher Raum und Grün“, „Wohnen“, „Dienstleistungen/Handwerk“, „Familienfreundlichkeit,
Barrierefreiheit, Integration“, „Kultur, Freizeit, Bildung“ und „Erreichbarkeit, Verkehr“ vorgenommen.
Zahlreiche T eilnehmendehaben die Einträge zudem positiv oder negativ bewertet oder kommentiert.

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V/0143/2022
Online-Beteiligungskarte zum Innenstadtprozess
Weitere Informationen hierzu unter
https://www.stadt-muenster.de/muenstersmittemachen/ideen-karte
Insgesamt konnten über die verschiedenen Beteiligungsmöglichkeiten rund 1.700 Vorschläge
gesammelt werden. Diese sind bereits in den Entwurf zu den Handlungsfeldern und
Entwicklungszielen sowie in eine Maßnahmen- und Projektsammlung zum INSEK Münster-
Innenstadt eingeflossen und werden auch bei der Bearbeitung der Projekte für die Innenstadt-
T eilräumenberücksichtigt. Aufgrund der thematischen Vielfalt der Rückmeldungen wurden die
Anmerkungen zudem an zuständige Fachämter in der Stadtverwaltung weitergegeben.
Im Fokus stand bei allen Einbringungen das Thema Verkehr und Mobilität (autoarm UND
erreichbar), gefolgt von Anregungen rund um Unordnung und Regelverstöße (Fahrräder-/Pkw-/E-
Rollerparken, Abfall/Unsauberkeit etc.). Viele Menschen wünschen sich mehr konsumunabhängige
Orte und grüne Oasen, mehr Grünflächen und Bäume in den Straßen, Flächen und Angebote für
Sport, Spiel und Kultur. Auch eine Verbesserung der Barrierefreiheit, mehr „bezahlbare“ Angebote in
Handel und Gastronomie, eine Vermeidung von Gentrifizierungstendenzen sowie bezahlbares
Wohnen wurden gewünscht. Eine weitergehende Darstellung der Ergebnisse der
Beteiligungsformate ist der Anlage 1 zu entnehmen.
7. Smart City: Projekt „Werkraum Innenstadt“
Ein weiterer Baustein des Innenstadtprozesses ist das Projekt „Werkraum Innenstadt“ (Arbeitstitel).
Dieses Projekt ist Bestandteil der dritten Staffel des Förderprogramms „Modellprojekte Smart Cities“
des BMI, in die die Stadt Münster im Sommer 2021 aufgenommen wurde. Das Förderprogramm
gliedert sich in die Förderphase A (2022) und Förderphase B (2023-2026). Das Projekt Werkraum
Innenstadt ordnet sich in die Förderphase A ein und hat einen Umsetzungszeitraum von Januar bis
Ende Dezember 2022 (s. V/0059/2022).
Das Projekt besteht aktuell aus zwei T eilbausteinen,die entscheidende Vorarbeiten für das Phase B-
Projekt „Ganzheitliche City-Logistik durch klimaneutrale Lieferung“, das ab Januar 2023 startet, liefern
sollen. Zugleich werden damit politische Anträge aufgegriffen, die das verstärkte Einbinden digitaler
Lösungen für die Innenstadt zum Ziel haben (z.B. Antrag der CDU Ratsfraktion AR/0010/2021 „Den
Strukturwandel in der Innenstadt smart gestalten“ sowie Haushaltsbegleitantrag 2021 von Bündnis
90/Die Grünen Ratsfraktion, SPD Ratsfraktion und Volt „Startschuss für eine Innenstadt 4.0“).
Zum einen sollen im Rahmen einer Machbarkeitsstudie zum Thema „Innerstädtische Lieferverkehre“
Rahmenbedingungen, Chancen und Herausforderungen für einen ganzheitlichen City Logistik-Ansatz
erforscht und identifiziert werden. Da der öffentliche Raum eine begrenzte Ressource ist und der
Onlinehandel signifikant an Relevanz gewinnt und den urbanen Lieferverkehr in den nächsten Jahren

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V/0143/2022
vor neue Herausforderungen stellt, müssen nachhaltige umweltschonende Lösungen entwickelt
werden, etwa durch Nutzung und Weiterentwicklung von Lastenrad-Lieferverkehren und Mikrodepots.
Im Mittelpunkt der Machbarkeitsstudie stehen u.a. die Fragen: „Wie kann die „letzte“ Meile in Münster
anders und nachhaltiger gestaltet werden und welche Potentiale haben Maßnahmen wie Mikrodepots
und Lieferungen durch Lastenräder?“, „Welche Standorte sind in Münster für Mikrodepots und
Lastenradlogistiker geeignet und realisierbar?“, „Wo liegen die Schwierigkeiten in der praktischen
Umsetzung, etwa bei der Bündelung von Akteuren, der Flächensuche und der Verortung in
Stadtteilen?“.
Zum anderen wird parallel zur Machbarkeitsstudie die Umsetzung eines T estbetriebsvon Mikrodepots
an geeigneten Standorten in der Innenstadt und in Stadtteilen geprüft. Diese Depots sollen in einem
T estbetriebdurch Fahrradkuriere bedient werden und für den Versand von Waren aus der Innenstadt
sowie von Einzelhändlern aus dem jeweiligen Stadtteil genutzt werden können. Auch hiermit werden
die o.g. Fragen adressiert und bewusst Antworten aus der Praxis gesucht. Die Standorte der
Paketstationen müssen im Laufe der Projektkonkretisierung noch genau festgelegt werden.
Mit einem Schreiben der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) vom 10. Dezember 2021 hat die Stadt
Münster auch den Förderbescheid für die Phase B-Projekte erhalten. Eine Förderzusage erfolgte u. a.
für die Projekte „Ganzheitliche City-Logistik“ sowie „Funkhaus 2.0/Digitallabor“. Die inhaltliche
Schärfung und Konkretisierung dieser Projekte erfolgt in den kommenden Monaten parallel zur
Erstellung der Smart City-Strategie für Münster.
i.V.
gez. Robin Denstorff
Stadtbaurat
Anlagen:
Anlage 1 Auswertung Dialogtage

Anlage A

2483 Zeichen

Anlage A zur V/0143/2022
Kurzüberblick
Ein aktuelle Sachstandsbericht zum Zukunftsprozess für die Innenstadt wird gegeben:
Erarbeitung Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept, Handlungskonzept Barrierefreie
Innenstadt, Zentrenmanagement, Zentrenfonds, Entwicklung räumlicher Teilbereich (Domplatz-
/quartier, Hörsterstraße/Parkplatz am Bült/Martinistraße, Hörster Parkplatz, Apostelgarten),
durchgeführte Partizipation/Öffentlichkeitsbeteiligung, Smart City-Projekt „Werkraum Innenstadt“.
Ziele/Teilziele/Zielerreichung
Zielerreichung:
Das Projekt ist T eildes laufenden Innenstadtprozesses (s. V/0672/2020). Der Zukunftsprozess für
die Innenstadt verfolgt grundsätzlich das Ziel, eine zukunftsresiliente Innenstadt zu gestalten.
Folgende T eilzielesind zu nennen:
 Wir werden das unverwechselbare Stadtbild bewahren und die City als Ort der Begegnung,
als Marktplatz und als Motor der Stadtentwicklung stärken
 Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität
weiterentwickeln:
 mit hoher Umwelt- und Naturqualität
 mit breitem Freizeit- und Sportangebot
 mit hohem Wohnwert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft
 Wir werden Münster auf der Basis unserer Geschichte und des Prinzips von „Toleranz durch
Dialog“ zu einer weltoffenen Stadt weiterentwickeln
Pflichtigkeitsgrad
Die Maßnahme/Leistung ist vollständig
pflichtig
überwiegend
pflichtig
überwiegend
freiwillig
vollständig
freiwillig
Die Maßnahmen stellen einen wichtigen Baustein zur Stärkung der Innenstadt dar (s.
Ratsbeschluss vom 26.08.2021 „Innenstadt stärken - Neue Städtebauförderprogramme nutzen)
und tragen dazu bei, die Transformation der Innenstadt hin zu einer zukunftsresilienten Innenstadt
zu bewerkstelligen. Mit der Durchführung der genannten Maßnahmen werden verschiedene
Ratsanträge aufgegriffen und in T eilenbearbeitet. Weiterhin dienen die Arbeiten zur Vorbereitung
einer späteren Inanspruchnahme von Städtebaufördermitteln für die Umsetzung städtebaulicher
Maßnahmen.
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration)
Bei der Erarbeitung dieses Vorhaben werden die Querschnittsthemen „Demographie“,
„Gleichstellung“, „Inklusion“, „Klimaschutz“ und „Migration“ grundsätzlich inhaltlich und prozessual
einbezogen. Die breiten Beteiligungsformate dienen dazu, die gesamte Stadtgesellschaft an den
Ideenwerkstätten und Planungsverfahren teilhaben zu lassen.

Anlage_1_V_0143_2022_Auswertung Dialogtage 2021

6740 Zeichen

1
Auswertung Dialogtage - Herbst 2021 
Zukunftsprozess Innenstadt, Stand: 01.03.2022

2
Dialogtage, Vol. 1 im Herbst 2021 
• Dialogtage, Vol. 1: große Partizipationsaktion im Rahmen des 
Zukunftsprozesses für die Innenstadt im Herbst 2021
• Multiplikatorenabend mit geladenen Innenstadtakteur en mit 
Mentimeterabfrage am 30.09.21 
• Dialogtag auf dem Prinzipalmarkt mit Beteiligungsb ox, Infomobil und 
Instagram-Voting am 02.10.2021 
• Online-Beteiligungs-Karte vom 29.09.-24.11.2021 
• insgesamt rd. qualitative 1.700 Einbringungen von Bürger*innen und 
Besucher*innen der Stadt 
• Hinweis: die Aussagen sind nicht statistisch reprä sentativ sondern als 
Stimmungsbild zu verstehen

9 Thesen zur Diskussionsanregung 
3

Beteiligung vor Ort am Dialogtag 02.10.2021 
4
Mobiler Infostand 
Hier konnten zu den 9 Thesen Anregungen 
notiert werden, Kinder konnten Ideen malen 
Beteiligungsbox 
Hier konnten Ideen und 
Anregungen auf 
Postkarten und post its 
geschrieben und auf 
Luftbildern verortet 
werden 
Innenstadtspaziergänge 
Rundgänge mit Prof. Wachten zu 101 Ideenorten 
in der Innenstadt 
Fotos: Peter Leßmann, 
Stadt Münster

Impressionen vom Dialogtag 02.10.2021 
5
Fotos: Peter Leßmann, Stadt Münster

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Digitale Beteiligungsformate 
Mentimeter-Abfrage beim 
Multiplikatorenabend am 
30.09.2021 
Die Teilnehmenden konnten 
mit dem Smartphone an der 
Abfrage teilnehmen und 
Begriffe eintippen, die 
Eingaben erschienen direkt in 
der Präsentation und sind hier 
abgebildet

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Digitale Beteiligungsformate 
Mentimeter-Abfrage beim 
Multiplikatorenabend am 
30.09.2021 
Die Teilnehmenden konnten 
mit dem Smartphone an der 
Abfrage teilnehmen und 
Begriffe eintippen, die 
Eingaben erschienen direkt in 
der Präsentation und sind hier 
abgebildet

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Digitale Beteiligungsformate 
Mentimeter-Abfrage beim 
Multiplikatorenabend am 
30.09.2021 
Die Teilnehmenden konnten 
mit dem Smartphone an der 
Abfrage teilnehmen und 
Begriffe eintippen, die 
Eingaben erschienen direkt in 
der Präsentation und sind hier 
abgebildet

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Digitale Beteiligungsformate 
Mentimeter-Abfrage beim 
Multiplikatorenabend am 
30.09.2021 
Die Teilnehmenden konnten 
mit dem Smartphone an der 
Abfrage teilnehmen und 
Begriffe eintippen, die 
Eingaben erschienen direkt in 
der Präsentation und sind hier 
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Digitale Beteiligungsformate 
Mentimeter-Abfrage beim 
Multiplikatorenabend am 
30.09.2021 
Die Teilnehmenden konnten 
mit dem Smartphone an der 
Abfrage teilnehmen und 
Begriffe eintippen, die 
Eingaben erschienen direkt in 
der Präsentation und sind hier 
abgebildet

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Digitale Beteiligungsformate 
Instagram-Umfrage am 02.10.2021 
Die Teilnehmenden konnten auf Instagram zu 
den 9 Zukunftsthesen ein Votum abgeben

12 
Digitale Beteiligungsformate 
Interaktive Online-Beteiligungskarte 
Auf der Website www.muensters-mitte-machen.de konnten alle Interessierten vom 30.09.-24.11.21 Ideen und Anregungen in eine Online-Karte 
eintragen und dort verorten. Die jeweiligen Einträge konnten bewertet und kommentiert werden.

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Top-Themen 
der Dialogtage 
Verkehr und 
Mobilität, 
Erreichbarkeit 
Unordnung, 
Regelverstöße 
attraktive 
Aufenthalts-
orte 
Grün und 
Umwelt 
Neues aus-
probieren, 
Vielfalt 
Barrierefreiheit 
Handel 
Historisches, 
Stadtgestalt 
Gentrifizierung, 
Wohnen 
Auswertung: Die Top-Themen 
Hinweis: je dunkler die Farbe desto häufiger genannt

14 
Auswertung: Verkehr und Mobilität, Unordnung 
Verkehr 
und 
Mobilität 
weniger Pkw-
Parken, 
gegen Falsch-
parker 
vorgehen 
 Parkhäuser 
umnutzen oder 
erhalten 
Promenade nicht 
zum 
promenieren 
geeignet, Renn-
strecke f. Räder 
Busangebot 
verbessern, 
günstigere 
Tarife, 
P+R-Ausbau 
fehlende 
Rücksicht-
nahme 
allgemein, 
Fahrrad-
raser 
mehr 
Fahrrad-
parkplätze 
autoarm/-frei 
UND 
erreichbar 
Hinweise zu 
Verkehrs-
regeln, Tempo, 
Ampeln, 
Infrastruktur 
E-Roller- und 
Fahrradparker-
Chaos 
Unordnung 
Hamburger 
Tunnel als 
Angstraum, 
unsauber, 
stinkend 
Drogenkonsum: 
Südpark, Park 
am Buddenturm, 
Bremer Platz, 
Achtermannstr. 
Probleme an 
Gesamtschule 
Mitte und 
Kuhviertel: 
Ruhestörung, 
Müll, Angstraum 
mehr 
Polizeipräsenz 
und 
-kontrollen 
Abfall und 
Unsauberkeit 
mehr 
barrierefreie 
(kostenlose) 
Toiletten 
mehr 
Beleuchtung 
Aasee, Pro-
menade, Aa-
Seitenweg, 
Hotelquartier 
Pkw-Parken auf 
Gehwegen 
E-Roller- und 
Fahrrad-
Abstell-Chaos 
Hinweis: je dunkler die Farbe desto häufiger genannt

15 
Auswertung: Aufenthaltsorte, Grün und Umwelt 
Grün 
und 
Umwelt 
grüne Räume, 
Grünflächen, 
Straßen 
begrünen 
Blumen, 
bienenfreund-
liche 
Bepflanzung, 
Wildwiesen 
mehr Bäume 
Aa sichtbar, 
erlebbar 
machen 
natürliche 
Wasser-
elemente 
schaffen, 
Brunnen in 
Betrieb nehmen 
Dach- und 
Fassaden-
begrünung 
Klimaschutz-
maßnahmen, 
regenerative 
Energie 
Wasserspender 
Flächen 
entsiegeln 
attraktive 
Aufenthalts-
orte 
mehr grüne 
Oasen 
mehr Bänke 
Spielflächen-
und Angebote 
für alle Alters-
gruppen 
öffentliche 
nicht-
kommerzielle 
Orte zum 
Treffen 
Ruheinseln 
Picknickorte 
Maxisand als 
Dauer-
einrichtung 
nicht-
kommerzielle 
Begegnungs-
räume 
(innen), 
Dritte Orte 
Hinweis: je dunkler die Farbe desto häufiger genannt

16 16 
Neues 
ausprobieren, 
Vielfalt 
Angebote im 
Bereich 
Nachhaltigkeit 
Lebensmittel-
geschäfte 
in Handel und 
Gastronomie: 
Vielfalt statt 
Ketten 
(geförderter) 
Mix an kleinen 
individuellen 
Läden 
temporäre 
Pop-up-stores 
nicht-
kommerzielle 
Orte für alle 
auch 
Handwerk/ 
Manufakturen 
Flächen und 
Räume für 
Sport, Kunst 
und Musik 
Auswertung: Neues ausprobieren/Vielfalt, 
Fokusräume 
Fokus-
räume 
Domplatz 
Prinzipal-
markt 
Stuben-
gassen-
platz 
Schloss-
platz 
Hörster 
Parkplatz, 
Hörster-
straße 
Bahnhof 
Alter 
Steinweg 
Königs-
straße 
Verspoel 
Frauen-
straße 
Aegidii-
straße und 
-kirchplatz 
Kuhviertel 
Ludgeri-
platz 
Promenade 
Hinweis: je dunkler die Farbe desto häufiger genannt

17 
Auswertung: Barrierefreiheit, Handel, Stadt-
gestalt, Wohnen 
Kopftstein-
pflaster nicht 
barrierefrei 
Barriere 
-freiheit 
Erreichbar-
keit 
Innenstadt 
für alle 
sicherstellen 
barrierefreie 
Toiletten 
Hindernisse 
auf 
Gehwegen 
Ampelphasen 
zu kurz, 
Wege zu 
holprig 
inhaber-
geführte 
kleine 
Geschäfte 
statt Ketten 
Handel 
Ladenlokale 
anders 
nutzen, pop-
up-stores 
mehr Alltags-
angebote 
Service 
verbessern 
mehr 
bezahlbare 
Angebote 
Stadt-
gestalt 
Kopfstein-
pflaster, 
historische 
Atmosphäre 
erhalten, 
erinnerbar 
bleiben 
Gestaltung 
Schlossplatz 
Wohnen, 
Gentrifi-
zierung 
bezahl-
bares, 
inklusives 
Wohnen 
Gentrifizie-
rung 
entgegen-
wirken

18 18 
Kontakt, Informationen 
Simone Thiesing 
Stadtplanungsamt 
Stabsstelle Strategische Stadtentwicklung, Wissenschaftsstadt 
Tel.: +49 251 492-6189 
Mail: thiesing@stadt-muenster.de

Beratungsverlauf (9)

15.03.2022 Betriebsausschuss Münster Marketing
TOP 3 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
22.03.2022 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 7.3 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
28.03.2022 Kommunale Seniorenvertretung
TOP 3 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
30.03.2022 Ausschuss für Verkehr und Mobilität
TOP 5 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
30.03.2022 Integrationsrat
TOP 4.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
31.03.2022 Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung
TOP 5.6 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
04.04.2022 Jugendrat
TOP 1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
06.04.2022 Hauptausschuss
TOP 11 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
06.04.2022 Rat
TOP 18 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (15)

  • Achtermannstraße
  • Hörsterstraße
  • Frauenstraße
  • Salzstraße
  • Bremer Platz
  • Schlossplatz
  • Picassoplatz
  • Neubrückenstraße
  • Prinzipalmarkt
  • Alter Steinweg
  • Martinistraße
  • Aa-Seitenweg
  • Promenade
  • Verspoel
  • Kirchplatz

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0143/2022
Typ
Vorlagen
Datum
22.02.2022
Erstellt
22.02.2022 13:11