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0396/2026

46. und 47. Bericht zur Situation Geflüchteter in Köln

Mitteilung Ausschuss 23.02.2026

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47. Bericht zur Situation Geflüchteter in Köln

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46. Bericht zur Situation Geflüchteter in Köln

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47. Bericht zur Situation Geflüchteter in Köln

39430 Zeichen

Situation Geflüchteter in Köln 
 
 
 
47. Bericht 
 
  (II. und III. Quartal 2025) 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Oberbürgermeister    
Dezernat für Soziales, Gesundheit und 
Wohnen 
Amt für Wohnungswesen 
 
 
Stand 30.09.2025

1 
 
47. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30. September 2025 
Inhalt 
Einleitung ............................................................................................................................................... 2 
1. Zahlen und Daten ............................................................................................................................. 2 
1.1. Gesamtzahlen ..................................................................................................................... 2 
1.2. Alters- / Familienstruktur und Herkunft ........................................................................... 4 
1.3. Verteilung der Unterbringung nach Unterkunftsart........................................................ 8 
1.4. Verteilung der Objekte je Stadtbezirk ............................................................................ 10 
2. Ressourcenmanagement .............................................................................................................. 12 
2.1. Sachstand .......................................................................................................................... 13 
3. Geflüchtete aus Afrika ................................................................................................................... 14

2 
 
47. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30. September 2025 
Einleitung 
Die Stadt Köln erfüllt ihren gesetzlichen Auftrag gemäß dem Flüchtlingsaufnahmegesetz 
(FlüAG NRW) sowie dem Ordnungsbehördengesetz NRW (OBG NRW) durch die 
Unterbringung und soziale Betreuung von Geflüchteten. Sie gewährleistet die Unterbringung 
aller Geflüchteten, die ihr von der Bezirksregierung Arnsberg zugewiesen werden sowie 
unerlaubt Eingereister, die Köln unmittelbar ansteuern. 
Hierfür verfügt die Stadt Köln über eine Vielzahl eigener Unterkünfte im gesamten 
Stadtgebiet und hat darüber hinaus Gebäude zur Unterbringung Geflüchteter angemietet. 
Zusätzlich wurden Vereinbarungen mit Beherbergungsbetrieben über die Unterbringung von 
Geflüchteten abgeschlossen. Die soziale Betreuung der Geflüchteten wird von Fachkräften 
der sozialen Arbeit sowohl vom Amt für Wohnungswesen als auch von beauftragten sozialen 
Trägern gewährleistet, wobei viele ehrenamtliche Helfer*innen unterstützend tätig sind. 
Der Bericht zur Situation Geflüchteter wird künftig halbjährlich jeweils zum 30. Juni und 
31. Dezember eines Jahres veröffentlicht. Der aktuelle Bericht bezieht sich auf den Zeitraum 
1. April 2025 bis 30. September 2025. Es besteht daher die Möglichkeit, dass zu bestimmten 
Punkten bereits aktualisierte Informationen vorliegen. 
1. Zahlen und Daten 
1.1. Gesamtzahlen 
Seit Anfang 2019 entwickelte sich die Anzahl der städtisch untergebrachten Geflüchteten 
nach der Hochphase der Jahre 2015 bis 2018 zunächst rückläufig. Dieser Trend änderte sich 
jedoch mit dem Überfall der Russischen Föderation auf die Ukraine. Ab Mitte März 2022 
stieg die Zahl der untergebrachten Geflüchteten innerhalb eines Monats von 5.759 auf 
9.184 Personen sprunghaft an. Danach kam es bis März 2023 zu einem weiteren 
kontinuierlichen Anstieg bis zu einem Höchststand von 11.388. Im Jahr 2023 stabilisierte 
sich die Zahl der untergebrachten Geflüchteten zwischen 11.350 und 10.450 Menschen auf 
einem hohen Niveau. Die Höchststände des Jahres 2023 mit rund 11.400 Untergebrachten 
waren jedoch nicht mehr auf Kriegsgeflüchtete aus der Ukraine, sondern auf eine hohe Zahl 
an unerlaubt Eingereisten aus den Westbalkanstaaten zurückzuführen.  
In der ersten Jahreshälfte 2024 waren leicht sinkende Unterbringungszahlen zu beobachten 
(10.427 am 1. Januar 2024 auf 8.624 am 15. Juni 2024). Ab der zweiten Jahreshälfte 2024 
zeigte sich ein erneuter leichter, aber kontinuierlicher monatlicher Anstieg bis zum 
31. Dezember 2024 auf 9.327 Personen. Über die erste Jahreshälfte 2025 hinaus 
stabilisierten sich die Zahlen mit kleineren Schwankungen (15. Januar 2025 - 9.323 / 
31. März 2025 - 9.199 / 30. April - 9.306 / 30. September 2025 - 9.083).  
Zusammenfassend bewegt sich die Zahl der städtisch unterzubringenden Geflüchteten in 
Köln von September 2024 bis September 2025 stabil zwischen 9.100 und 9.300 Menschen. 
Zum Vergleich bewegten sich die Zahlen der Unterzubringenden in den Jahren 2015 
bis 2018 bei um die 10.000 untergebrachten Personen, also nicht weit von den derzeitigen 
Zahlen entfernt.  
Dem geringen Zugang an neu unterzubringenden Geflüchteten in Folge verschärfter 
Grenzkontrollen steht ein geringer Abfluss aus dem Unterbringungssystem gegenüber, da 
viele untergebrachte Geflüchtete mit Bleiberecht und Arbeitserlaubnis keine Wohnung 
finden. Sie werden daher weiter untergebracht werden, um Obdachlosigkeit zu vermeiden. 
Dies betrifft aktuell einen Personenkreis von rund 3.500 Menschen. Darüber hinaus wird eine 
hohe Zahl von in den Vorjahren aufgenommenen Geflüchteten während ihres laufenden 
aufenthaltsrechtlichen Verfahrens weiter untergebracht. 
Die Landeszuweisungen von Asylbewerber*innen nach Köln durch die Bezirksregierung 
Arnsberg erfolgten seit Anfang des Jahres 2025 vorwiegend im Rahmen von 
Familienzusammenführungen und beliefen sich durchschnittlich auf 50 bis 60 Personen pro 
Woche.

3 
 
47. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30. September 2025 
Die Erfüllung der vom Land NRW wöchentlich neu festgelegten Aufnahmequote für 
Geflüchtete lag am 26. September 2025 bei 96,71 Prozent. Damit musste sich Köln auf 
Landeszuweisungen von bis zu 590 Personen einrichten. Im September 2025 wurden 
122 Personen zugewiesen.  
Jahreswerte 2010 – 2025*: 
*Stand 30.09.2025 
Monatliche Entwicklung  der Gesamtzahlen seit September 2024 in Kombination mit der 
monatlichen Veränderung: 
 
 
 
1.638 1.949 2.196
3.072
5.141
10.153
13.258
10.18910.216
7.460
6.176 5.764
10.83910.427
9.327 9.083
0
2.000
4.000
6.000
8.000
10.000
12.000
14.000
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025*
Anzahl untergebrachter Geflüchteter (Stichtag 30.09.)*
173 156 21 31
-85 -88
45 107
-161
14
-11 -31 -34
9.119 9.275 9.296 9.327 9.242 9.154 9.199 9.306 9.145 9.159 9.148 9.117 9.083
-1.000
0
1.000
2.000
3.000
4.000
5.000
6.000
7.000
8.000
9.000
10.000
11.000
12.000
Sep 24 Okt 24 Nov 24 Dez 24 Jan 25 Feb 25 Mrz 25 Apr 25 Mai 25 Jun 25 Jul 25 Aug 25 Sep 25
monatliche Entwicklung der Unterbringung
Veränderung zum Vormonat Bestand

4 
 
47. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30. September 2025 
1.2. Alters- / Familienstruktur und Herkunft 
Der Soziale Dienst des Amtes für Wohnungswesen, welcher die städtisch untergebrachten 
Geflüchteten betreut, analysiert jeweils zum 30. Juni und 31. Dezember eines Jahres die 
Aspekte Alter, Familienstruktur und Herkunft der städtisch untergebrachten Geflüchteten.  
Die folgenden Diagramme „Altersstruktur“, „Familienstruktur“ und „Herkunftsländer“ zeigen die 
Zusammensetzung der zum Stichtag 30.  Juni 2025 untergebrachten 9.159  Geflüchteten. 
Dargestellt werden dabei die Verteilung nach Altersgruppen, nach Haushaltsformen sowie 
nach Herkunftsländern. 
Ein direkter Vergleich der prozentualen Verteilungen mit der letzten Auswertung im 45. Bericht 
vom 31. Dezember 2024 (9.327 Geflüchtete) ist nicht sinnvoll, da sich die Anteile jeweils au f 
unterschiedliche Gesamtzahlen beziehen. Diese Werte zeigen Veränderungen in der 
Zusammensetzung der untergebrachten Geflüchteten. 
Um dennoch eine Vergleichbarkeit zu ermöglichen, werden die sich aus den Anteilsangaben 
ergebenden absoluten Zahlen zum Stand 31.  Dezember 2024 und 30.  Juni 2025 in den 
folgenden Grafiken gegenübergestellt. 
 
Unter 3 Jahre; 
4,68%
3 bis 5 Jahre; 
5,14%
6 bis 10 Jahre; 
10,24%
11 bis 16 Jahre; 
12,99%
17 Jahre; 
2,25%
18 bis 25 Jahre; 
15,10%
26 bis 65 Jahre; 
45,60%
Ab 66 Jahre; 
4,00%
Altersstruktur Stand 30.06.2025

5 
 
47. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30. September 2025 
 
 
441 493
986 1.182
212
1.389
4.251
373
9.327
429 471
938
1.190
206
1.383
4.177
366
9.159
0
1.000
2.000
3.000
4.000
5.000
6.000
7.000
8.000
9.000
10.000
Unter
3 Jahre
3 bis
5 Jahre
6 bis
10 Jahre
11 bis
16 Jahre
17 Jahre 18 bis
25 Jahre
26 bis
65 Jahre
Ab
66 Jahre
städtisch
untergebrachte
Geflüchtete
insgesamt
Vergleich der Unterbringungszahlen Geflüchteter nach  
Altersstruktur
städtisch untergebrachte Geflüchtete Stand 31.12.2024 städtisch untergebrachte Geflüchtete Stand 30.06.2025
alleinreisende Männer; 
14,42%
alleinerziehende Männer; 
0,93%
alleinreisende Frauen; 
6,61%
alleinerziehende Frauen; 
5,46%
Familien; 
72,58%
Familienstruktur Stand 30.06.2025

6 
 
47. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30. September 2025 
 
Die vorstehende Graphik umfasst nicht den Personenkreis der unbegleiteten minderjährigen 
Geflüchteten. Diese werden nicht durch das Amt für Wohnungswesen untergebracht und 
betreut, sondern durch das Amt für Kinder, Jugend und Familie. 
  
1.312
99
622 534
6.759
9.327
1.321
85
605 500
6.648
9.159
0
1.000
2.000
3.000
4.000
5.000
6.000
7.000
8.000
9.000
alleinreisende
Männer
alleinerziehende
Männer
alleinreisende
Frauen
alleinerziehende
Frauen
Familien städtisch
untergebrachte
Geflüchtete
insgesamt
Vergleich der Unterbringungszahlen Geflüchteter nach 
Familienstruktur 
städtisch untergebrachte Geflüchtete Stand 31.12.2024
städtisch untergebrachte Geflüchtete Stand 30.06.2025

7 
 
47. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30. September 2025 
Die untergebrachten Geflüchteten stammen zum Stichtag 30. Juni 2025 aus den folgenden 
Herkunftsländern:  
 
*Ägypten, China, Israel, Myanmar, Philippinen, Sri Lanka, Venezuela, Vietnam sowie staatenlose beziehungsweise Menschen 
mit ungeklärter Nationalität. 
Westbalkanstaaten 
(ehem. Jugoslawien 
und 
Kosovo, Albanien; 
18,40%
Türkei; 
3,40%
sonstige*; 
3,49%
Eritrea, Somalia, 
Sudan, 
Äthiopien, 
Nigeria, Ghana, 
Guinea ; 8,60%
Libyen, Marokko, 
Tunesien, Algerien; 
0,90%
Pakistan, 
Indien; 
1,10%
Ukraine; 
23,61%
Russland; 
3,40%
Armenien, 
Aserbeidschan, 
Georgien, 
Tadschikistan, 
Weißrussland, 
Kasachstan, 
Usbeskistan; 
3,20%
Afghanistan; 
10,80%
Irak, Iran, 
Jordanien 
Libanon; Syrien; 
23,10%
Herkunftsländer Stichtag 30.06.2025

8 
 
47. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30. September 2025 
 
Die nächste Analyse der Personenstruktur sowie Vergleich der absoluten Zahlen werden im 
48. Bericht mit dem Stichtag 31. Dezember 2025 veröffentlicht.  
1.3. Verteilung der Unterbringung nach Unterkunftsart 
Zum Stichtag 30. September 2025 lebten 68,65 Prozent der durch städtische Ressourcen 
versorgten Geflüchteten – das entspricht 5.036 von insgesamt 7.336 Personen (ohne 
Berücksichtigung der Notaufnahme Herkulesstraße und der Beherbergungsbetriebe) – in 
Unterkünften mit abgeschlossenen Wohneinheiten, eigenen Sanitäranlagen und Küchen. 
84
65
280
261
205
298
783
858
1.931
2.490
2.071
9.327
82
101
293
311
311
320
788
989
1.685
2.162
2.116
9.159
0 2.000 4.000 6.000 8.000 10.000
Libyen, Marokko,
Tunesien, Algerien
Pakistan, Indien
Armenien, Aserbeidschan, Georgien,
Tadschikistan, Weißrussland,
Kasachstan, Usbeskistan
Russland
Türkei
sonstige*
Eritrea, Somalia, Sudan, Äthiopien,
Nigeria, Ghana, Guinea
Afghanistan
Westbalkanstaaten
(ehem. Jugoslawien und
Kosovo, Albanien
Ukraine
Irak, Iran,
Jordanien Libanon; Syrien
städtisch untergebrachte
Geflüchtete insgesamt
Vergleich der Unterbringungszahlen Geflüchteter nach 
Herkunftsländer
städtisch untergebrachte Geflüchtete Stand 30.06.2025 städtisch untergebrachte Geflüchtete Stand 31.12.2024
*Ägypten, China, Israel, Myanmar, Philippinen, Sri Lanka, Venezuela, Vietnam sowie staatenlose beziehungsweise Menschen mit 
ungeklärter Nationalität

9 
 
47. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30. September 2025 
Zur Unterbringung geflüchteter Menschen werden unterschiedliche Unterkunftsarten genutzt, 
die sich hinsichtlich der Privatsphäre für die Menschen erheblich unterscheiden 
(Unterbringungsqualität). 
Differenziert wird in: 
• Notaufnahme (zur 24/7–Aufnahme von Geflüchteten bestimmt, ärztliche Untersuchung)  
• Notunterkunft (Zentralverpflegung, Gemeinschaftssanitär)  
• Beherbergungsbetrieb (Hotels, Apartmenthäuser, Hostels, Pensionen) 
• Leichtbauhalle 
• Wohnheim (mit Gemeinschaftssanitär und / oder Gemeinschaftsküchen) 
• Mobile Wohneinheit (Wohncontainer) 
• Systembau 
• Systembau Holz 
• Wohnung (Ein- und Mehrfamilienhäuser, Einzelwohnungen) 
Tatsächliche Belegung je Unterkunftsart jeweils zum Ende des Monats im Jahr 2025: 
Stichtag 30. April  31. Mai  30. Juni  31. Juli  31. August  30. September  
Notaufnahme 498 449 464 479 465  477 
Notunterkünfte 1.034 982 852 802 790  817 
Beherbergungsbetriebe 1.361 1.323 1.307 1.305 1.284  1.270 
Leichtbauhallen 64 71 72 68 71  28 
Mobile Wohneinheiten 859 863 861 882 872  859 
Systembauten 1.756 1.750 1.756 1.761 1.778  1.725 
Systembauten, Holz 110 119 119 117 116  118 
Wohnungen 2.591 2.572 2.565 2.558 2.568  2.552 
Wohnheime 1.033 1.016 1.163 1.176 1.173  1.237 
Summe 9.306 9.145 9.159 9.148 9.117 9.083 
 
Grafische Darstellung der Verteilung der der Unterbrinungunsarten zum 
30. September 2025:

10 
 
47. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30. September 2025 
 
1.4. Verteilung der Objekte je Stadtbezirk 
Die Verteildichte gibt das Verhältnis von städtisch untergebrachten geflüchteten Menschen 
zu den Einwohner*innen eines Stadtbezirks an, basierend auf der tatsächlichen Belegung 
zum Stichtag. Die Zahlen unterliegen einer ständigen dynamischen Entwicklung durch Aus- 
und Umzüge sowie Verlegungen in andere Unterkünfte, durch Schließung und Neueröffnung 
von Unterbringungsstandorten. 
Die Darstellung umfasst die reale Belegung der Unterkünfte sowie den Anteil geflüchteter 
Menschen im Stadtbezirk zum Ende des dritten Quartals 2025. 
Beherbergungsbetriebe; 
1.270; 14%
Leichtbauhallen; 
28; 0%
Mobile 
Wohneinheiten; 
859; 10%
Notaufnahme; 
477; 5%
Notunterkünfte; 
817; 9%
Systembauten; 
1.725; 19%
Systembau Holz; 
118; 1%
Wohnheime; 
1.237; 14%
Wohnungen; 
2.552; 28%
Verteilung der Unterbringungsarten 30.09.2025

11 
 
47. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30. September 2025 
Die Veränderung der Verteildichte wird zudem von der Entwicklung der Gesamtzahl 
Geflüchteter beeinflusst. Sinkt die Gesamtfallzahl, so reduziert sich auch die Verteildichte. 
 
Insgesamt beträgt der Anteil der untergebrachten Geflüchteten im gesamten Stadtgebiet im 
dritten Quartal etwa 0,83 Prozent der Gesamtbevölkerung.  
Der Stadtbezirk Chorweiler weist mit 1,15 Prozent den höchsten Anteil auf. Maßgeblich 
hierfür sind die große Notunterkunft mit mobilen Wohneinheiten in der Merianstraße 
(Parkplatz P5) sowie mehrere Systembauten in den einzelnen Stadtteilen. Zum Stichtag 
30. September 2025 wurden 967 geflüchtete Menschen untergebracht. Der Standort 
Merianstraße (Parkplatz P5) wird voraussichtlich im Frühjahr 2026 aufgegeben, so dass sich 
der Anteil für Chorweiler reduzieren wird.  
Der Stadtbezirk Rodenkirchen folgt mit einem Anteil von 1,11 Prozent. Diese vergleichbar 
hohe Quote erklärt sich durch größere Notunterkünfte in der Ringstraße (ehemalige Volvo-
Zentrale) und der Vorgebirgstraße neben dem Südstadion. Zum 30. September 2025 wurden 
1.254 geflüchtete Menschen im Stadtbezirk untergebracht.  
Im Stadtbezirk Porz liegt die Quote bei 0,98 Prozent. Wesentlich zur Unterbringung tragen 
der Beherbergungsbetrieb in der Theodor-Heuss-Straße sowie Standorte mit mobilen 
Wohneinheiten wie Aloys-Boecker-Straße und Josef-Broicher-Straße bei. Auch 
0,48%
0,64%
0,73%
0,78%
0,87%
0,94%
0,98%
1,11%
1,15%
0,83%
0,49%
0,64%
0,76%
0,72%
0,91%
0,92%
0,96%
1,13%
1,19%
0,83%
0,51%
0,65%
0,76%
0,77%
0,95%
0,91%
0,97%
1,13%
1,07%
0,84%
0,00% 0,20% 0,40% 0,60% 0,80% 1,00% 1,20% 1,40%
Lindenthal
Kalk
Nippes
Innenstadt
Mülheim
Ehrenfeld
Porz
Rodenkirchen
Chorweiler
Gesamt
Verteildichte in den Stadtbezirken
Anteil I. Quartal 2025
Anteil II. Quartal 2025
Anteil III. Quartal 2025

12 
 
47. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30. September 2025 
Systembauten wie am Urbacher Weg spielen eine Rolle. Zum Stichtag 30. September 2025 
wurden 1.138 geflüchtete Menschen untergebracht. 
Im Stadtbezirk Ehrenfeld beträgt die Quote 0,94 Prozent. Insbesondere die kommunale 
Einrichtung für Asylsuchende (KEA) in der Herkulesstraße, die Notunterkunft in der Mathias-
Brüggen-Straße sowie ein großer Beherbergungsbetrieb in der Vogelsanger Straße tragen 
zur Gesamtzahl bei. Zum Stichtag 30. September 2025 wurden 1.051 geflüchtete Menschen 
untergebracht. 
Der Stadtbezirk Mülheim verzeichnet einen Anteil von 0,87 Prozent. Die Unterbringung 
erfolgt hier überwiegend in mobilen Wohncontainern und größeren Beherbergungsbetrieben. 
Zum Stichtag 30. September 2025 wurden 1.305 geflüchtete Menschen untergebracht. 
Im Stadtbezirk Innenstadt beträgt der Anteil bei 0,78 Prozent. Die Geflüchteten sind dort 
überwiegend in zwölf über den gesamten Stadtbezirk verteilt, und in 
Beherbergungsbetrieben sowie in den Wohnheimen am Blaubach, Hansaring und 
Severinswall untergebracht. Durch Abbau der Unterbringung in Beherbergungsbetrieben 
2024/2025 ist auch der Anteil untergebrachter Geflüchteter in der Innenstadt gesunken. Zum 
Stichtag 30. September 2025 wurden 991 geflüchtete Menschen untergebracht.  
Im Stadtbezirk Nippes liegt der Anteil bei 0,73 Prozent. Einen wesentlichen Beitrag zur 
Gesamtzahl leisten die Wohnheime in der Boltensternstraße und Neusser Landstraße sowie 
der Systembau in der Pastor-Wolff-Straße. Zum Stichtag 30. September 2025 wurden 
859 geflüchtete Menschen untergebracht.  
Im Stadtbezirk Kalk beträgt die Quote 0,64 Prozent. Der Großteil der Unterbringung erfolgt 
hier in einem größeren Beherbergungsbetrieb in der Solinger Straße, dem Wohnheim in der 
Broichstraße sowie dem Systembau am Rather Kirchweg. Zum Stichtag 30. September 2025 
wurden 778 geflüchtete Menschen untergebracht. 
Mit einem Anteil von 0,48 Prozent weist der Stadtbezirk Lindenthal den niedrigsten Wert 
auf. Grund hierfür ist die begrenzte Verfügbarkeit geeigneter Flächen für Wohncontainer 
oder Systembauten. Im Zuge der Notwendigkeit, kurzfristige Unterbringungskapazitäten zu 
schaffen, wurden jedoch im Jahr 2022 bereits aufgegebene Wohncontainer-Standorte 
(Kronstädter Straße, Nikolausstraße und Hermann-Heinrich-Gossen-Straße) in Lindenthal 
reaktiviert und erneut belegt. Zum 30. September 2025 wurden 740 geflüchtete Menschen 
untergebracht. 
2. Ressourcenmanagement 
Das Ressourcenmanagement wurde entwickelt, um sowohl den erheblichen – nicht durch 
die Kommune beeinflussbaren - Schwankungen in der Anzahl unterzubringender 
geflüchteter Menschen gerecht zu werden als auch, um die Qualität der Unterkünfte 
kontinuierlich zu verbessern, insbesondere im Blick auf die Privatsphäre für die geflüchteten 
Menschen. Ressourcenmanagement bedeutet auch, die Zahl der Unterbringungsplätze im 
Interesse des städtischen Haushalts regelmäßig dem tatsächlichen Bedarf aufgrund der 
aktuellen und prognostizierten Zahl unterzubringender Geflüchteter anzupassen.  
Mit Beschluss des Rates vom 3. Juli 2025 wurde eine neue Bedarfsfeststellung zur 
städtischen Unterbringung Geflüchteter (Vorlage 1093/2025) beschlossen. Damit ist die 
Verwaltung bis 31. Juli 2026 ermächtigt, die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um bis zu 
10.900 Geflüchtete (Stichtag 30. September 2025: 9.083 Personen) unterzubringen. Diese 
Ermächtigung ist mit einer halbjährlichen Berichtspflicht verbunden.  
Die derzeitigen Neuanmietungen dienen vor allem dazu, den Bestand an Unterkünften 
angesichts wegfallender Unterbringungsressourcen zu sichern und so die gesetzliche 
Verpflichtung der Kommune gemäß § 1 Flüchtlingsaufnahmegesetz NRW weiterhin zu 
erfüllen. Dabei orientieren sich Anmietungen stets am tatsächlichen Bedarf und nicht an 
abstrakten Zahlenvorgaben.  
Angesicht der angespannten Haushaltslage wurde die 2024 neu aufgebaute Reserve von 
200 freien Plätzen zum 1. August 2025 aufgelöst und zur regulären Belegung freigegeben.

13 
 
47. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30. September 2025 
Kosten für die Vorhaltung freier Plätze werden weder durch das Land NRW noch durch den 
Bund finanziell erstattet, sodass eine Aufrechterhaltung finanziell nicht mehr darstellbar war. 
Vor Beginn des Ukraine-Krieges bestand eine Reserve von rund 1.500 Plätzen, die im 
Jahr 2022 vollständig belegt wurde. 
2.1. Sachstand 
Eine Erhaltung oder Steigerung der Unterbringungsqualität hängt von vielfältigen 
Einflussfaktoren ab.  
Die Verbesserung der Unterbringungsqualität für Geflüchtete wird dabei auch mit dem 
Neubau sowie Neuanmietung von Unterkünften und der Sanierung bestehender 
Einrichtungen verfolgt. Dadurch soll die überwiegende Mehrheit der untergebrachten 
Geflüchteten in abgeschlossenen Wohneinheiten versorgt werden können. Dennoch kann es 
notwendig sein, abgeschlossene Wohneinheiten aufzugeben, wenn das Objekt 
renovierungsbedürftig ist oder die Vertragslaufzeit für die Anmietung endet.  
Verlängerung von Bestandsunterkünften 
Folgende Mietverträge für Unterkünfte mit abgeschlossenen Wohneinheiten wurden im 
zweiten und dritten Quartal 2025 verlängert:  
Projekt belegbare  
Wohneinheiten 
Unterkunfts- 
art Bezirk  Stadtteil maximale  
Belegung 
Plan- 
belegung Belegart 
Aachener Straße  21 Wohnungen Lindenthal Weiden 66 64 Familien 
Von-Sparr-Straße  5 Wohnungen Mülheim Mülheim 24 21 Familien 
Beherbergungsbetriebe  
Beherbergungsbetriebe sind das flexibelste Element und damit nach wie vor ein wichtiger 
Baustein des Unterbringungssystems. Insbesondere zur schnellen Unterbringung von 
besonders vulnerablen Personen, die eine Einzelunterbringung und Ruhe benötigen, sind 
Beherbergungsbetriebe noch unverzichtbar.  
Mit verschiedenen Betreibern von Beherbergungsbetrieben konnten an folgenden 
Standorten Vertragsverlängerungen abgeschlossen werden: 
Projekt Unterbringungs- 
art Bezirk Stadtteil Plan- 
belegung Belegart 
Aachener Straße  Beherbergungsbetriebe Lindenthal Braunsfeld 51 überwiegend Familien 
Aachener Straße  Beherbergungsbetriebe Lindenthal Weiden 54 Familien 
Appellhofplatz  Beherbergungsbetriebe Innenstadt Altstadt-Nord 55 Familien 
Blaubach Beherbergungsbetriebe Innenstadt Altstadt-Süd 60 Frauen 
Christophstraße  Beherbergungsbetriebe Innenstadt Altstadt-Nord 47 überwiegend Familien 
Deutz-Mülheimer Straße  Beherbergungsbetriebe Mülheim Mülheim 350 Familien 
Deutz-Mülheimer Straße  Beherbergungsbetriebe Mülheim Mülheim 27 Familien 
Engelbertstraße  Beherbergungsbetriebe Innenstadt Neustadt-Süd 93 Familien 
Hohe Straße  Beherbergungsbetriebe Innenstadt Altstadt-Nord 64 Familien 
Im Stavenhof Beherbergungsbetriebe Innenstadt Altstadt-Nord 32 Familien 
Kalker Hauptstraße  Beherbergungsbetriebe Kalk Kalk 27 überwiegend Familien 
Komödienstraße  Beherbergungsbetriebe Innenstadt Altstadt-Nord 21 Familien 
Neusser Straße  Beherbergungsbetriebe Nippes Weidenpesch 26 Familien 
Niehler Damm Beherbergungsbetriebe Nippes Niehl 19 Familien 
Solinger Straße  Beherbergungsbetriebe Kalk Kalk 154 überwiegend Familien 
Steinfelder Gasse  Beherbergungsbetriebe Innenstadt Altstadt-Nord 13 Familien 
Tempelstraße  Beherbergungsbetriebe Innenstadt Deutz 24 Familien 
Tempelstraße  Beherbergungsbetriebe Innenstadt Deutz 20 Familien 
Theodor-Heuss-Straße  Beherbergungsbetriebe Porz Eil 137 Familien 
Ursulastraße  Beherbergungsbetriebe Innenstadt Altstadt-Nord 64 Familien 
Vogelsanger Straße   Beherbergungsbetriebe Ehrenfeld Ehrenfeld 167 Familien 
Gleichzeitig wurde die Gesamtzahl der Beherbergungsbetriebe zur Unterbringung 
Geflüchteter weiter reduziert:

14 
 
47. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30. September 2025 
 
Zum 1. April 2024 bestanden noch 42 Beherbergungsbetriebe mit 2.650 Plätzen zur 
Unterbringung Geflüchteter. Zum 30. September 2025 sind es nur noch 
25 Beherbergungsbetriebe mit 1.659 Plätzen. Durch die Aufgabe von 
Beherbergungsbetrieben konnten Übernachtungskosten in Höhe von über einer Millionen 
Euro zur Entlastung des Haushalts eingespart werden. 
Soziale Betreuung  
Die Betreuung der Geflüchteten durch den Sozialen Dienst wird regelmäßig an die sich 
verändernden Bedarfe angepasst. Vor dem Hintergrund des Rückgangs der Geflüchteten 
aus der Ukraine sowie des damit verbundenen Wegfalls speziell für diesen Personenkreis 
eingerichteter Stellen wurde im Jahr 2025 eines der fünf Betreuungsteams auch im Hinblick 
auf Haushaltseinsparungen aufgelöst. Die Sicherstellung der notwendigen 
Betreuungsleistungen ist weiterhin gewährleistet. 
Ehrenamt  
Die neun halben Stellen zur Koordination der ehrenamtlich in der Geflüchtetenbetreuung 
tätigen Bürger*innen in den Stadtbezirken bestehen nach wie vor.  
Die 13 Stellen zur Ehrenamtskoordination bei freien Trägern wurden durch Ratsbeschluss 
vom 3. April 2025 (Vorlage 0239/2025) nochmals bis zum 31. Dezember 2026 verlängert.  
3. Geflüchtete aus Afrika 
Die städtisch untergebrachten Geflüchteten, die von dem afrikanischen Kontinent stammen, 
lassen sich grob in Geflüchtete aus den folgenden fünf größeren Regionen einteilen:  
• nordafrikanischen Maghreb-Staaten (Marokko, Tunesien, Algerien)  
• Nordostafrika (Libyen, Ägypten)  
• Horn von Afrika in Ostafrika (Somalia, Eritrea, Südsudan)  
• Westafrika (Nigeria, Ghana, Guinea, Niger)  
• Zentralafrika  
Verteilung Geflüchteten auf die einzelnen afrikanischen Länder: 
2.650 
2.495 2.448 
2.329 
2.082 
2.011 
1.930 
1.824 1.804 1.804 1.796 1.770 1.780 
1.720 1.711 1.721 
1.659 1.6591.704 
1.552 1.544 1.596 
1.525 1.477 1.427 1.410 1.405 1.391 1.366 1.386 1.361 1.323 1.307 1.305 1.284 1.270 
 1.200
 1.400
 1.600
 1.800
 2.000
 2.200
 2.400
 2.600
 2.800
Apr 24 Mai 24 Jun 24 Jul 24 Aug 24 Sep 24 Okt 24 Nov 24 Dez 24 Jan 25 Feb 25 Mrz 25 Apr 25 Mai 25 Jun 25 Jul 25 Aug 25 Sep 25
monatliche Entwicklung der Unterbringungsplätze in 
Beherbergungsbetrieben vom Stichtag 1. April 2024 bis 
30. September 2025 
Anzahl der verfübaren Untebringungsplätze Anzahl der belegten Unterbringungsplätze

15 
 
47. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30. September 2025 
Westafrika / Sahel-Zone 338 Personen 
• Nigeria   157 Personen 
• Guinea  104 Personen 
• Ghana   45 Personen  
• Senegal  8 Personen  
• Benin    5 Personen  
• Kamerun   5 Personen  
• Togo   4 Personen 
• Elfenbeinküste  4 Personen 
• Guinea-Bissau  4 Personen 
• Mali    2 Personen 
Maghrebstaaten  68 Personen 
• Marokko   40 Personen 
• Algerien   16 Personen 
• Tunesien   12 Personen 
Nordostafrika   23 Personen 
• Libyen   8 Personen 
• Ägypten   15 Personen 
Ostafrika / Horn von Afrika 356 Personen 
• Somalia   168 Personen  
• Eritrea   133 Personen  
• Sudan   38 Personen  
(inklusive Südsudan)  
• Äthiopien  7 Personen 
• Dschibuti   6 Personen  
• Kenia    4 Personen 
Zentralafrika   66 Personen 
• Angola   33 Personen  
• Kongo   22 Personen  
• Burundi   9 Personen  
• Malawi   2 Personen  
• Madagaskar  2 Personen 
Nicht mitgezählt wurden folgende Länder mit nur einer Person: Ruanda, Tansania, Gambia 
Tschad, Mauretanien, Niger, Burkina Faso, Sierra Leone. 
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass sich die in Köln untergebrachten Geflüchteten 
aus Afrika fast über den gesamten Kontinent verteilen. Es gibt aber eine Ausnahme: So ist 
der gesamte Süden Afrikas (Südafrika, Namibia, Mozambique, Botsuana, Simbabwe) nicht 
vertreten. Es gibt jedoch Herkunftsschwerpunkte der Geflüchteten mit zwei- und dreistelligen 
Zahlen, die in Rot gekennzeichnet sind. Die Fluchtursachen in einigen dieser Länder sollen 
kurz näher betrachtet werden. 
Die Magrebstaaten – Algerien, Tunesien, Marokko 
Auf die Maghrebstaaten richteten sich in Europa nach dem Arabischen Frühling 2011 viele 
Hoffnungen auf einen demokratischen Wandel. Inzwischen werden diese Länder trotz 
demokratischer Parlamente wieder eher autoritär mit teilweise erstarkenden islamistischen 
Tendenzen regiert. Trotzdem handelt es sich nicht um Diktaturen, weswegen 
Asylanerkennungsquoten gering sind:  
Im ersten Halbjahr 2025 betrug die Anerkennungsquote bei Geflüchteten aus Algerien 
1,5 Prozent, bei Geflüchteten aus Marokko 2,1 Prozent und bei Menschen aus Tunesien

16 
 
47. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30. September 2025 
1,6 Prozent (Quelle Bundestag-Drucksache 21/1710, Seite 4). Es gibt insbesondere nach 
wie vor eine religiös motivierte Verfolgung von LGBTIQ*-Personen sowie wirtschaftliche 
Probleme, insbesondere eine massive Jugendarbeitslosigkeit, die teilweise 50 Prozent 
erreicht. Viele Geflüchtete aus dem Subsahara-Raum stranden in den Maghreb-Staaten und 
werden dort teilweise gewaltsam von einer Weiterreise nach Europa abgehalten. Mehrere 
Versuche, die Maghrebstaaten zu sicheren Herkunftsstaaten im Sinne des 
Artikel 16 a Absatz 3 Grundgesetz (GG) in Verbindung mit § 29a Absatz 2 Asylgesetz 
(AsylG) zu erklären, was schnellere Asylverfahren zur Folge hätte, sind bisher stets politisch 
gescheitert. Der Bundestag hatte zuletzt am 18. Januar 2019 die Einstufung als sichere 
Herkunftsstaaten beschlossen. Tunis ist eine Partnerstadt der Stadt Köln.  
Der Magrebstaat mit den meisten untergebrachten Geflüchteten in Köln ist Marokko. 
Insgesamt sind in Köln 2.349 Marokkaner*innen registriert. Davon 1.241 männliche und 
1.107 weibliche Personen. 1.646 Geflüchtete haben eine Aufenthaltserlaubnis, 56 eine 
Gestattung/Duldung und 647 eine Fiktions- oder andere Bescheinigung 
Die größte Gruppe der Geflüchteten aus Afrika stammt aus Westafrika mit Schwerpunkt 
Nigeria.  
Nigeria – das Hauptherkunftsland in Westafrika 
Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas (circa 
230 Millionen Einwohner*innen 2025) und regionale Wirtschaftsmacht, jedoch leiden die 
nördlichen und zentralen Landesteile unter anhaltender Gewalt durch Islamisten. Seit 2009 
führt die islamistische Miliz Boko Haram einen Aufstand im Nordosten (Bundesstaat Borno) 
mit terroristischen Überfällen einschließlich der Entführung von ganzen Schulklassen. 
Splittergruppen wie ISWAP terrorisieren zusätzlich die Bevölkerung. In Zentral-Nigeria 
(Middle Belt) kommt es zu ethnisch-sozialen Konflikten zwischen Hirten (Fulani) und Bauern 
(Hausa) um Land und Ressourcen, was tausende Todesopfer forderte. Die Folge sind über 
3 Millionen Binnenvertriebene in Nigeria und mehr als 324.000 nigerianische Geflüchtete in 
den Nachbarländern Kamerun, Niger und Tschad. 
Gleichzeitig herrscht im Nordwesten eine hohe Kriminalität durch bewaffnete Banden 
(Entführungen, Erpressungen, Raub). Ende Mai 2025 führten schwere Regenfälle im 
Nordosten Nigerias zum Bruch eines Staudammes mit Hunderten von Toten und Tausenden 
Obdachlosen. In Nigeria kommt es häufig zu jahreszeitbedingten Überschwemmungen. 
2022 kamen dabei mehr als 600 Menschen ums Leben, mehr als eine Million Menschen 
wurden obdachlos. Diese Faktoren sind mitursächlich für eine schwere, seit 2023 
andauernde Wirtschaftskrise mit Teuerungsraten bei Lebensmitteln von über 35 Prozent 
Viele Nigerianer*innen fliehen ins Ausland, um der Perspektivlosigkeit zu entkommen. 
Es sind 1.344 Staatsangehörige aus Nigeria in Köln registriert (742 männliche und 
602 weibliche Personen), wovon 826 über eine Aufenthaltserlaubnis verfügen, 117 über eine 
Duldung/Gestattung und 401 über eine Fiktions- oder andere Aufenthaltsbescheinigung. 
Somalia – ein failed state als neues Hauptherkunftsland von Geflüchteten 
Seit dem Sturz des Diktators Siad Barre 1991 kämpfen in Somalia die 13 größten Stämme 
um die Macht. Es gibt im gesamten Land keine von allen Somalier*innen anerkannte 
nationale Regierung. Somalia wird daher als „failed state“ bezeichnet. Im Norden streben 
Teile des Landes offen in Anlehnung an Äthiopien nach Unabhängigkeit (Somaliland) oder 
haben sich zu autonomen Teilstaaten Somalias erklärt (Puntland und Galmudug). Im Süden 
und Zentrum von Somalia herrschen lokale Clans, Warlords mit ihren Milizen und 
islamistische Gruppen.  
Knapp die Hälfte der rund 19 Millionen Einwohner*innen Somalias leidet unter dem 
Wechselspiel von ausgedehnten Dürreperioden ohne Regenfälle und anschließenden 
Starkregen und Überflutungen, die zu einer andauernden Hungerskrise führen. Die 
weltweiten Kürzungen von Geldern für Entwicklungszusammenarbeit drohen, die Situation 
weiter zu verschärfen. Im Juni 2025 befanden sich rund 4,4 Millionen Menschen in einer 
kritischen Ernährungssituation – etwa ein Viertel der Gesamtbevölkerung. Der Anteil der

17 
 
47. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30. September 2025 
Kinder, die innerhalb der ersten fünf Jahre ihres Lebens sterben, lag im Bericht von 2024 bei 
10,6 Prozent und ist einer der höchsten der Welt. 
Das Land steht 2025 an fünfter Stelle der Asyl-Herkunftsländer in Deutschland mit 
3.063 Asylanträgen von Januar bis August 2025. Es ist damit auch das afrikanische Land 
mit den meisten Asylanträgen. Die Anerkennungsquote bei den Asylanträgen lag im ersten 
Halbjahr 2025 bei 60,2 Prozent (Bundestags-Drucksache 21/1710, Seite 4). Auch die 
meisten neuen unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten in Köln stammen aus Somalia.  
Insgesamt sind 453 Staatsangehörige aus Somalia in Köln registriert (271 männliche und 
182 weibliche Personen), wobei 299 eine Aufenthaltserlaubnis haben, 38 eine 
Gestattung/Duldung und 115 eine Fiktionsbescheinigung. 
Eritrea – ein kleines Land am Horn von Afrika 
An achter Stelle der Asyl-Herkunftsländer steht Eritrea, ein kleineres ostafrikanisches Land 
mit 1.790 Asylanträgen. Die Anerkennungsquote liegt bei 70,6 Prozent. 
Das repressive politische System ist gekennzeichnet durch systematische schwerwiegende 
Menschenrechtsverletzungen wie willkürliche Verhaftungen, Folter und Tötungen in 
Internierungslagern und Militärgefängnissen sowie Einberufungen zu zeitlich nicht begrenzter 
Zwangsarbeit (Bezeichnung als „Polizeistaat“ und „Nordkorea Afrikas“). Der Mangel an 
Religionsfreiheit betrifft insbesondere verfolgte Christ*innen. Hinzu kommt die schwierige 
Wirtschaftslage. Etwa ein Fünftel der Bevölkerung Eritreas lebt deshalb im Ausland. 
Insgesamt sind 1.302 eriträische Staatsbürger*innen in Köln registriert, von denen 
766 männliche und 534 weibliche Personen sind. 1.039 haben eine Aufenthaltserlaubnis, 20 
eine Gestattung/Duldung und 253 eine Fiktions- oder andere Aufenthaltsbescheinigung.  
Angola 
Die ehemalige portugiesische Kolonie leidet immer noch unter den Langzeitfolgen eines bis 
2002 andauernden 27 jährigen Bürgerkrieges, der die staatliche Infrastruktur in allen 
Bereichen – Bildung, Krankenversorgung, Verwaltung – nachhaltig zerstört oder zumindest 
stark beeinträchtigt hat. Die politische Lage ist durch Gewalt und Korruption im Alltag, einen 
autoritären Präsidenten und politischer Unterdrückung der Opposition gekennzeichnet. 
Angola gehört zudem zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Asyl-Schutzquote / 
Anerkennungsquote liegt bei nur circa 3,7 Prozent.  
Sichere afrikanische Herkunftsländer im Sinne § 29 a AsylG sind Ghana und Senegal. 
Verteilung der Geschlechter und Alterstufen 
Von den 870 städtisch untergebrachten Geflüchteten aus Afrika in Köln zum Stichtag 
30. Juni 2025 waren 470 männliche und 400 weibliche Personen, also ein relativ 
ausgewogenes Verhältnis. Es sind nicht überwiegend alleinreisende Männer gekommen, 
sondern insbesondere viele Familien.  
Von den untergebrachten Menschen aus Afrika sind 563 erwachsene Personen zwischen 18 
und 64 Jahren alt. Hinzu kommen 294 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Dies ist ein 
relativ hoher Anteil. Auch dies weist darauf hin, dass der Anteil der Familien bei den 
afrikanischen Geflüchteten hoch ist. Im Alter über 65 Jahren sind nur vier Personen. 
Geflüchtete aus Somalia stellen Grenzrückweisung in Frage  
Am 9. Mai 2025 reisten drei Somalier nach mehreren erfolglosen Versuchen, bei denen sie 
jeweils von der Bundespolizei zurückgewiesen wurden, über die polnische Grenze nach 
Deutschland ein und beantragten hier Asyl. Mit Unterstützung von PRO ASYL haben diese 
vor dem Verwaltungsgericht Berlin gegen ihre Zurückweisung an der deutsch-polnischen 
Grenze geklagt. Das Gericht hielt in seinen Urteilen vom 2. Juni 2025 die Zurückweisung von 
Asylsuchenden an einer EU-Binnengrenze für europarechtswidrig, eine Notlage bestehe 
nicht. 
Afrika in Köln – eine Anregung

18 
 
47. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30. September 2025 
• MitAfrika-Festival am Rheinauhafen im August – dreitägiges Festival - Musik, 
handgemachte Kunstwerke, Kleidung, Kosmetik und Kulinarisches – Workshops – 
19. Ausgabe 2025  
• 23. Afrika Film Festival Köln, 17. bis 27. September 2026, FilmInitiativ Köln e.V., 
Heidemannstraße 76a, 50825 Köln, http://www.filme-aus-afrika.de/  
Restaurants (Auswahl) 
• Selam Restaurant - Das älteste äthiopische Restaurant in Köln seit 1999 
• Shaka Zulu, südafrikanische Gerichte, Limburger Str. 29, 50672 Köln 
• Injera, eritreische und äthiopische Gerichte, Lindenstraße 86, 50674 Köln 
• Just Try West Afro Soulfood, nigerianische Gerichte/Streetfood, Venloer Str. 567, 
50825 Köln 
Interkulturelle Zentren, Vereine, Treffpunkte 
• Mama Afrika – westafrikanische Band, Kurt-Weill-Str. 9, 51503 Rösrath (info@mama-
afrika.de) 
• DAKO e.V. - Deutsch-Afrikanische Kooperation - Melchiorstr. 3, 50670 Köln 
www.dako-ev.de / info@dako-ev.de – Interkulturelles Zentrum Köln 
• Migrafrica gGmbH, Abraham Nida und Amanuel Amare (Geschäftsführer) Goebenstr. 
10-12, 50672 Köln, Interkulturelles Zentrum Köln 
• Allerweltshaus Köln e.V., Geisselstraße 3-5, 50823 Köln 
stimmenafrikas@allerweltshaus.de;  https://www.stimmenafrikas.de/ 
• BaoBab afrikanisch deutscher Kulturverein, Taunustraße 12a, 51105 Köln 
Afrika an der Kölner Universität 
• Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität zu Köln - Forschungsstelle 
Afrika - Jennerstraße 8, 50823 Köln (beschäftigt sich mit Afrika als Wiege der 
Menschheit), ufg.phil-fak.uni-koeln.de 
• Sprachen und Kulturen Afrikas, Bachelor of Arts an der Uni Köln  
• Abteilung Afrikanistik der Philosophischen Fakultät an der Universität Köln  
• Institut für Afrikanistik und Ägyptologie, Meister-Ekkehart-Straße 7, 50937 Köln 
Literatur über Afrika und afrikanische Geschichte 
Beitrag zum Black History Month Köln Programm 
• Bartholomeo Grill:    Ach Afrika, Berichte aus dem Inneren eines  
Kontinents, Pantheon 2012 
• Stève Hiobi:    All about Africa. Was Du über den Kontinent  
wissen solltest, Droemer 2024 
• Dipo Faloyin / Jessica Agoku: Afrika ist kein Land, Suhrkamp Nova  
• Mia Mirillia:    Unnützes Wissen über Afrika: Erstaunliche  
Fakten über Kultur, Tierwelt, Politik und  
Wirtschaft Afrikas 
• Howard W. French:   Afrika und die Entstehung der modernen Welt:  
Eine Globalgeschichte, Klett Cotta 2023  
• Zeinab Badawi:   Eine afrikanische Geschichte Afrikas: Vom  
Ursprung der Menschheit bis zur 
Unabhängigkeit, Piper 2025 (auch bei bpb 
erhältlich) 
• Amat Levin:    Black History: Die vergessene Geschichte  
Afrikas. Von den Schwarzen Pharaonen bis  
heute, C.H.Beck, 2026  
• Abidemi Babalola:   Afrika: Die visuelle Geschichte eines  
Kontinents.DK Kulturgeschichte, 2025

19 
 
47. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 30. September 2025 
Der IV. Quartalsbericht 2025 zur Situation Geflüchteter in Köln mit Stichtag 
31. Dezember 2025 wird vom Amt für Wohnungswesen zum Ende des I. Quartals 2026 
erstellt.

Mitteilung Ausschuss

1893 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
V/56 
 
Vorlagen-Nummer 23.02.2026 
 0396/2026 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration 24.02.2026 
Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren 26.02.2026 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 02.03.2026 
Runder Tisch für Flüchtlingsfragen 06.03.2026 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 09.03.2026 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 10.03.2026 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 12.03.2026 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 12.03.2026 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 12.03.2026 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 12.03.2026 
Finanzausschuss 16.03.2026 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 16.03.2026 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 16.03.2026 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 16.03.2026 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 16.03.2026 
 
46. und 47. Bericht zur Situation Geflüchteter in Köln 
Die Verwaltung stellt den Fachgremien und der Öffentlichkeit den 46. Bericht (I. Quartal 2025, 
Stand 31.03.2025) sowie den 47. Bericht (II. und III. Quartal 2025, Stand 30. September 2025) 
zur Situation Geflüchteter in Köln zur Verfügung. 
Aufgrund der im Zuge der Kommunalwahl reduzierten Anzahl regulärer Ausschusssitzungen 
konnten die Mitteilungen nicht wie üblich zeitnah vorgelegt werden. Beide Berichte werden da-
her gemeinsam eingebracht. 
Die vorliegenden Berichte umfassen den Zeitraum vom 1. Januar 2025 bis zum 30. Septem-
ber 2025. Der Jahresbericht 2025 zur Situation Geflüchteter in Köln befindet sich derzeit in

2 
 
Vorbereitung und wird den Gremien voraussichtlich bis zum Ende des ersten Quartals 2026 
vorgelegt. 
Künftig wird der Bericht zur Situation Geflüchteter halbjährlich jeweils mit Stand vom 30. Juni 
und 31. Dezember eines Jahres veröffentlicht. 
 
Gez. Dr. Rau 
 
 
 
Anlage 
46. Bericht zur Situation Geflüchteter in Köln  
47. Bericht zur Situation Geflüchteter in Köln

46. Bericht zur Situation Geflüchteter in Köln

27452 Zeichen

Situation Geflüchteter in Köln 
 
 
 
46. Bericht 
 
  (I. Quartal 2025) 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Oberbürgermeister    
Dezernat für Soziales, Gesundheit und 
Wohnen 
Amt für Wohnungswesen 
 
 
Stand 31.03.2025

1 
 
46. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 31. März 2025 
Inhalt 
Einleitung ............................................................................................................................................... 2 
1. Zahlen und Daten ............................................................................................................................. 2 
1.1. Gesamtzahlen ..................................................................................................................... 2 
1.2. Alters- / Familienstruktur und Herkunft ........................................................................... 3 
1.3. Verteilung der Unterbringung nach Unterkunftsart........................................................ 4 
1.4. Verteilung der Objekte je Stadtbezirk .............................................................................. 5 
2. Ressourcenmanagement ................................................................................................................ 7 
2.1. Entwicklungen I. Quartal 2025 ......................................................................................... 7 
2.2. Sachstand ............................................................................................................................ 7 
3. Syrien und syrische Geflüchtete in Deutschland und Köln ........................................................ 8

2 
 
46. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 31. März 2025 
Einleitung 
 
Die Stadt Köln erfüllt ihren gesetzlichen Auftrag gemäß dem Flüchtlingsaufnahmegesetz 
(FlüAG NRW) sowie dem Ordnungsbehördengesetz NRW (OBG NRW) durch die 
Unterbringung und soziale Betreuung von Geflüchteten. Sie gewährleistet die Unterbringung 
aller Personen, die ihr von der Bezirksregierung Arnsberg zugewiesen werden sowie 
unerlaubt Eingereister, die Köln unmittelbar ansteuern. 
Hierfür verfügt die Stadt Köln über eine Vielzahl eigener Unterkünfte im gesamten 
Stadtgebiet und hat darüber hinaus Gebäude zur Unterbringung Geflüchteter angemietet. 
Zusätzlich wurden Vereinbarungen mit Beherbergungsbetrieben über die Unterbringung von 
Geflüchteten abgeschlossen. Die soziale Betreuung der Geflüchteten wird von Fachkräften 
der sozialen Arbeit sowohl vom Amt für Wohnungswesen als auch von beauftragten sozialen 
Trägern gewährleistet, wobei eine bedeutende Anzahl von ehrenamtlichen Helfer*innen 
unterstützend tätig ist. 
Der Bericht zur Situation Geflüchteter wird quartalsweise veröffentlicht. Der aktuelle Bericht 
bezieht sich auf den Zeitraum 1. Januar 2025 bis 31. März 2025. Es besteht daher die 
Möglichkeit, dass zu bestimmten Punkten bereits aktualisierte Informationen vorliegen. 
1. Zahlen und Daten 
1.1. Gesamtzahlen 
Seit Anfang 2019 entwickelte sich die Anzahl der städtisch untergebrachten Geflüchteten 
nach der Hochphase der Jahre 2015 bis 2018 rückläufig. Dieser Trend änderte sich jedoch 
mit dem Überfall der Russischen Föderation auf die Ukraine. Besonders ab Mitte März 2022 
stieg die Zahl der untergebrachten Geflüchteten innerhalb eines Monats von 5.759 auf 
9.184 Personen sprunghaft an. Danach kam es bis März 2023 zu einem weiteren 
kontinuierlichen Anstieg bis zu einem Höchststand von 11.388. In 2023 stabilisierte sich die 
Zahl der untergebrachten Geflüchteten auf einem hohen Niveau, schwankend zwischen 
11.350 und 10.450 Menschen und verbunden mit einer hohen Fluktuation. Die Höchststände 
des Jahres 2023 waren jedoch nicht mehr auf Kriegsgeflüchtete aus der Ukraine, sondern 
auf eine hohe Zahl an unerlaubt Eingereisten aus den Westbalkanstaaten zurückzuführen.  
In der ersten Jahreshälfte 2024 waren leicht sinkende Unterbringungszahlen zu beobachten, 
und zwar von 10.427 am 1. Januar 2024 bis zu einem Tiefststand zum Stichtag 
15. Juni 2024 von 8.624 Personen. Ab der zweiten Jahreshälfte 2024 zeigte sich ein 
erneuter leichter, aber kontinuierlicher monatlicher Anstieg bis zum 31. Dezember 2024 auf 
9.327 Personen. Zu Beginn des Jahres 2025 sanken die Zahlen erneut leicht. Zum Stichtag 
31. März 2025 waren 9.199 geflüchtete Menschen untergebracht.  
Die Landeszuweisungen von Asylbewerber*innen nach Köln durch die Bezirksregierung 
Arnsberg erfolgten seit Anfang des Jahres 2025 vorwiegend im Rahmen von 
Familienzusammenführungen und beliefen sich durchschnittlich auf 59 bis 69 Personen pro 
Woche. 
Die Erfüllung der vom Land NRW wöchentlich neu festgelegten Aufnahmequote für 
Geflüchtete lag am 28. März 2025 bei 97,33 Prozent und damit weiterhin unter 100 Prozent. 
Dadurch musste sich Köln auf größere Landeszuweisungen von bis zu 470 Personen 
einrichten. Im März 2025 wurden 178 Personen zugewiesen.

3 
 
46. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 31. März 2025 
 
Jahreswerte 2010 – 2025*: 
*Stand 31.03.2025 
 
Monatliche Entwicklung der Gesamtzahlen seit März 2024 in Kombination mit der monatlichen 
Veränderung: 
 
 
1.2. Alters- / Familienstruktur und Herkunft 
Der Soziale Dienst des Amtes für Wohnungswesen, welcher die städtisch untergebrachten 
Geflüchteten betreut, analysiert zum 30. Juni und 31. Dezember eines Jahres die Aspekte 
Alter, Familienstruktur und Herkunft der untergebrachten Menschen. Im 45. Bericht zur 
Situation Geflüchteter sind die statistischen Merkmale zum Stichtag 31. Dezember 2024 
1.638 1.949 2.196
3.072
5.141
10.153
13.258
10.18910.216
7.460
6.176 5.764
10.83910.427
9.327 9.199
0
2.000
4.000
6.000
8.000
10.000
12.000
14.000
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025*
Anzahl untergebrachter Geflüchteter (Stichtag 31.03.)*
-441 -126 -112
56 105 141 173 156 21 31
-85 -88
45
8.882 8.756 8.644 8.700 8.805 8.946 9.119 9.275 9.296 9.327 9.242 9.154 9.199
-1.000
0
1.000
2.000
3.000
4.000
5.000
6.000
7.000
8.000
9.000
10.000
11.000
12.000
Mrz 24 Apr 24 Mai 24 Jun 24 Jul 24 Aug 24 Sep 24 Okt 24 Nov 24 Dez 24 Jan 25 Feb 25 Mrz 25
monatliche Entwicklung der Unterbringung
Veränderung zum Vormonat Bestand

4 
 
46. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 31. März 2025 
ausführlich dargestellt. Die nächste Analyse wird im 47. Bericht mit dem Stichtag 
30. Juni 2025 erfolgen. 
1.3. Verteilung der Unterbringung nach Unterkunftsart 
Zur Unterbringung geflüchteter Menschen werden unterschiedliche Unterkunftsarten genutzt, 
die sich hinsichtlich der Privatsphäre für die Menschen erheblich unterscheiden 
(Unterbringungsqualität). 
Differenziert wird in: 
• Notaufnahme (zur 24/7–Aufnahme von Geflüchteten bestimmt)  
• Notunterkunft 
• Beherbergungsbetrieb (Hotels, Apartmenthäuser, Hostels, Pensionen) 
• Leichtbauhalle 
• Wohnheim (mit Gemeinschaftssanitär) 
• Mobile Wohneinheit (Wohncontainer) 
• Systembau 
• Systembau Holz 
• Wohnung (Ein- und Mehrfamilienhäuser, Einzelwohnungen) 
 
Tatsächliche Belegung je Unterkunftsart jeweils zum Ende des Monats 2025: 
Stichtag 31. Dezember 2024 31. Januar 2025 28. Februar 2025 31. März 2025 
Notaufnahme 356 404 434 441 
Notunterkünfte 1.048 969 931 930 
Leichtbauhallen 77 81 92 98 
Beherbergungsbetriebe 1.405 1.391 1.366 1.386 
Mobile Wohneinheiten 916 885 866 861 
Systembauten 1.729 1.733 1.745 1.753 
Systembauten, Holz 120 116 110 111 
Wohnungen 2.593 2.587 2.579 2.583 
Wohnheime 1.083 1.076 1.031 1.036 
Summe 9.327 9.242 9.154 9.199

5 
 
46. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 31. März 2025 
 
Grafische Darstellung der Verteilung der Unterbringungsarten zum 31. März 2025: 
 
 
1.4. Verteilung der Objekte je Stadtbezirk 
Die Verteildichte gibt das Verhältnis von städtisch untergebrachten geflüchteten Menschen 
zu den Einwohner*innen eines Stadtbezirks an, basierend auf der tatsächlichen Belegung 
zum Stichtag. Die Zahlen unterliegen einer ständigen dynamischen Entwicklung durch Aus- 
und Umzüge sowie Verlegungen in andere Unterkünfte, durch Schließung und Neueröffnung 
von Unterbringungsstandorten. 
Die Darstellung umfasst die reale Belegung der Unterkünfte sowie den Anteil geflüchteter 
Menschen im Stadtbezirk zum ersten Quartalsende 2025. 
Die Veränderung der Verteildichte wird zudem von der Entwicklung der Gesamtzahl 
Geflüchteter beeinflusst. Sinkt die Gesamtfallzahl, so reduziert sich auch die Verteildichte. 
Beherbergungsbetriebe; 
1.386; 15%
Leichtbauhallen; 
98; 1%
Mobile 
Wohneinheiten; 
861; 10%
Notaufnahme; 
441; 5%
Notunterkünfte; 
930; 10%
Systembauten; 
1.753; 19%
Systembau Holz; 
111; 1%
Wohnheime; 
1.036; 11%
Wohnungen; 
2.583; 28%
Verteilung der Unterbringungsarten 31.03.2025

6 
 
46. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 31. März 2025 
 
Insgesamt beträgt der Anteil der untergebrachten Geflüchteten im gesamten Stadtgebiet im 
I. Quartal etwa 0,84 Prozent der Gesamtbevölkerung.  
Der Stadtbezirk Rodenkirchen weist mit 1,13 Prozent den höchsten Anteil auf. Diese hohe 
Quote erklärt sich durch größere Notunterkünfte in der Ringstraße (ehemalige Volvo-
Zentrale) und der Vorgebirgstraße neben dem Südstadion. Zum Stichtag 31. März 2025 
wurden 1.274 geflüchtete Menschen untergebracht.  
Der Stadtbezirk Chorweiler folgt mit einem Anteil von 1,07 Prozent. Maßgeblich hierfür sind 
die Notunterkunft und mobilen Wohneinheiten in der Merianstraße sowie mehrere 
Systembauten in den einzelnen Stadtteilen. Zum Stichtag 31. März 2025 wurden 
900 geflüchtete Menschen untergebracht. 
Im Stadtbezirk Porz liegt die Quote bei 0,97 Prozent. Wesentlich zur Unterbringung tragen 
der Beherbergungsbetrieb in der Theodor-Heuss-Straße sowie Standorte mit mobilen 
Wohneinheiten wie Aloys-Boecker-Straße und Josef-Broicher-Straße bei. Auch 
Systembauten wie am Urbacher Weg spielen eine Rolle. Zum Stichtag 31. März 2025 
wurden 1.127 geflüchtete Menschen untergebracht. 
Der Stadtbezirk Mülheim verzeichnet einen Anteil von 0,95 Prozent. Die Unterbringung 
erfolgt hier überwiegend in mobilen Wohncontainern, Leichtbauhallen und größeren 
Beherbergungsbetrieben. Zum Stichtag 31. März 2025 wurden 1.433 geflüchtete Menschen 
untergebracht. 
Im Stadtbezirk Ehrenfeld beträgt die Quote 0,91 Prozent. Insbesondere die kommunale 
Einrichtung für Asylsuchende (KEA) in der Herkulesstraße, die Notunterkunft in der Mathias-
Brüggen-Straße sowie ein großer Beherbergungsbetrieb in der Vogelsanger Straße tragen 
zur Gesamtzahl bei. Zum Stichtag 31. März 2025 wurden 1.013 geflüchtete Menschen 
untergebracht. 
Im Stadtbezirk Innenstadt liegt der Anteil bei 0,77 Prozent, der damit stark gesunken ist. 
Die Geflüchteten in der Innenstadt sind vorwiegend in dreizehn über das gesamte 
0,95%
0,65%
0,97%
1,07%
0,76%
0,91%
0,51%
1,13%
0,77%
0,84%
0,00% 0,20% 0,40% 0,60% 0,80% 1,00% 1,20%
Mülheim
Kalk
Porz
Chorweiler
Nippes
Ehrenfeld
Lindenthal
Rodenkirchen
Innenstadt
Gesamt
Verteildichte in den Stadtbezirken
Anteil 1. Quartal 2025

7 
 
46. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 31. März 2025 
Stadtbezirksgebiet verteilte, angemietete Beherbergungsbetriebe untergebracht. Zum 
Stichtag 31. März 2025 wurden 981 geflüchtete Menschen untergebracht.  
Im Stadtbezirk Kalk beträgt die Quote 0,65 Prozent. Der Großteil der Unterbringung erfolgt 
hier in einem größeren Beherbergungsbetrieb in der Solinger Straße, dem Wohnheim in der 
Broichstraße sowie dem Systembau am Rather Kirchweg. Zum Stichtag 31. März 2025 
wurden 796 geflüchtete Menschen untergebracht. 
Mit einem Anteil von 0,51 Prozent weist der Stadtbezirk Lindenthal den niedrigsten Wert 
auf. Grund hierfür ist die begrenzte Verfügbarkeit geeigneter Flächen für Wohncontainer 
oder Systembauten. Im Zuge der Notwendigkeit, kurzfristige Unterbringungskapazitäten zu 
schaffen, wurden jedoch in 2022 bereits aufgegebene Wohncontainer-Standorte 
(Kronstädter Straße, Nikolausstraße und Hermann-Heinrich-Gossen-Straße) in Lindenthal 
reaktiviert und erneut belegt. Zum Stichtag 31. März 2025 wurden 782 geflüchtete Menschen 
untergebracht. 
2. Ressourcenmanagement 
Das Ressourcenmanagement wurde entwickelt, um sowohl den erheblichen – nicht durch 
die Kommune beeinflussbaren - Schwankungen in der Anzahl unterzubringender 
geflüchteter Menschen gerecht zu werden als auch um die Qualität der Unterkünfte 
kontinuierlich zu verbessern, insbesondere im Blick auf die Privatsphäre für die geflüchteten 
Menschen. Ressourcenmanagement bedeutet auch, die Zahl der Unterbringungsplätze im 
Interesse des städtischen Haushalts regelmäßig entsprechend dem Prinzip des atmenden 
Systems dem tatsächlichen Bedarf aufgrund der aktuellen und prognostizierten Zahl 
unterzubringender Geflüchteter anzupassen.  
Neben der Unterbringungsqualität liegt der Fokus auf den Zielen der Kölner Leitlinien zur 
Unterbringung und Betreuung von Geflüchteten. Diese Ziele sollen mittelfristig, sobald sich 
die Situation entspannt, wieder konsequenter umgesetzt werden.  
2.1. Entwicklungen I. Quartal 2025 
Zum Stichtag 31. März 2025 lebten 69,56 Prozent der durch städtische Ressourcen 
versorgten Geflüchteten – das entspricht 5.060 von insgesamt 7.274 Personen (ohne 
Berücksichtigung der Notaufnahme Herkulesstraße und der Beherbergungsbetriebe) – in 
Unterkünften mit abgeschlossenen Wohneinheiten, eigenen Sanitäranlagen und Küchen. 
Im Vergleich zum letzten Quartal 2024 bedeutet dies einen Anstieg um 1,09 Prozent. Die 
Verwaltung verfolgt damit nach wie vor den Ratsauftrag vom 4. Februar 2021, den Anteil an 
Geflüchteten in abgeschlossenen Wohneinheiten jährlich zu steigern. Der Stand zum 
31. März 2025 zeigt, dass die Mehrheit der untergebrachten Geflüchteten in qualitativ 
angemessenen Wohnverhältnissen versorgt werden kann.  
2.2. Sachstand 
Eine Erhaltung oder Steigerung der Unterbringungsqualität hängt von vielfältigen 
Einflussfaktoren ab.  
Die Verbesserung der Unterbringungsqualität für Geflüchtete wird dabei auch mit dem 
Neubau sowie Neuanmietung von Unterkünften und der Sanierung bestehender 
Einrichtungen verfolgt. Dadurch soll die überwiegende Mehrheit der untergebrachten 
Geflüchteten in abgeschlossenen Wohneinheiten versorgt werden können. Dennoch kann es 
notwendig sein, abgeschlossene Wohneinheiten aufzugeben, wenn das Objekt 
renovierungsbedürftig ist oder die Vertragslaufzeit für die Anmietung endet.

8 
 
46. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 31. März 2025 
Folgende Mietverträge für Unterkünfte mit abgeschlossenen Wohneinheiten wurden im 
1. Quartal 2025 verlängert:  
Projekt belegbare  
Wohneinheiten 
Unterkunfts- 
art Bezirk  Stadtteil max.  
Belegung 
Plan- 
belegung Belegart 
Bergerstraße 4 Wohnungen Porz Eil 9 9 Familien 
Bonner Straße.  2 Wohnungen Rodenkirchen Marienburg 11 10 Familien 
Jesuitengasse 4 Wohnungen Nippes Weidenpesch 15 15 Familien 
Mertener Straße 1 Wohnungen Rodenkirchen Marienburg 6 6 Familien 
Pallenbergstraße 2 Wohnungen Nippes Weidenpesch 8 8 Familien 
Beherbergungsbetriebe sind das flexibelste Element und damit nach wie vor ein wichtiger 
Baustein des Unterbringungssystems. Insbesondere zur schnellen Unterbringung von 
besonders vulnerablen Personen, die eine Einzelunterbringung und Ruhe benötigen, sind 
Beherbergungsbetriebe noch unverzichtbar. Es konnten mit den Betreibern von 
Beherbergungsbetrieben an folgenden Standorten Vertragsverlängerungen abgeschlossen 
werden: 
Projekt Unterbringungs- 
art Bezirk Stadtteil max.  
Belegung 
Plan- 
belegung Belegart 
Appellhofplatz  Beherbergungsbetrieb Innenstadt Altstadt-Nord 55 55 Familien 
Christophstraße  Beherbergungsbetrieb Innenstadt Altstadt-Nord 47 47 überwieg. Familien 
Deutz-Mülheimer Straße  Beherbergungsbetrieb Mülheim Mülheim 400 350 Familien 
Engelbertstraße  Beherbergungsbetrieb Innenstadt Neustadt-Süd 93 93 Familien 
Im Stavenhof Beherbergungsbetrieb Innenstadt Altstadt-Nord 32 32 Familien 
Kalker Hauptstraße  Beherbergungsbetrieb Kalk Kalk 27 27 überwieg. Familien 
Solinger Straße  Beherbergungsbetrieb Kalk Kalk  162 154 überwieg. Familien 
Theodor-Heuss-Straße  Beherbergungsbetrieb Porz Eil 137 137 Familien 
3. Syrien und syrische Geflüchtete in Deutschland und Köln  
Kleine Geschichte Syriens  
Mit der muslimischen Eroberung der byzantinischen Provinz Syria 634/635 nach Christus 
begann die schrittweise Islamisierung und Arabisierung des Landes. Das arabische al-
Scham stand nun für "das Gebiet im Norden" (von der arabischen Halbinsel, der Heimat der 
Eroberer, gesehen), das im alltäglichen Sprachgebrauch bis heute auch für die Stadt 
Damaskus verwendet wird. Bilad al-Scham ("das syrische Land") bezeichnete die 
besiedelten Gebiete zwischen Taurus und Sinai. Während der Herrschaft der Omayyaden 
(661 bis 750) stieg Damaskus zur Hauptstadt des islamischen Reiches auf, verlor diesen 
Rang aber mit dem Machtwechsel zu den Abbasiden an Bagdad.  
1516 wurde Syrien Teil des Osmanischen Reiches. Dieses verbündete sich während des 
Ersten Weltkrieges mit dem Deutschen Reich. Das osmanische Syrien wurde nach 
Kriegsende im geheimen Sykes-Picot-Abkommen vom 16. Mai 1916 unter den 
Siegermächten Großbritannien und Frankreich aufgeteilt. Im April 1920 einigten sie sich auf 
der Konferenz von San Remo auf Interessengebiete in Form von Völkerbundmandaten 
(Libanon und Syrien fielen an Frankreich; Irak, Palästina und Transjordanien an 
Großbritannien). Frankreich vertrieb den von der arabischen Halbinsel stammenden König 
Faisal, der mit seinen Truppen Syrien von den Osmanen befreit hatte, in einer Schlacht am 
24. Juni 1920. Faisal floh zunächst nach Palästina und wurde 1921 mit britischer 
Unterstützung zum König des Irak gekrönt. 
Am 17. April 1946 erlangte der syrische Staat seine vollständige Unabhängigkeit von der 
Kolonialmacht Frankreich.  
Obwohl die Alawiten mit 13 Prozent der Bevölkerung eine Minderheit darstellen, wird das 
Land seit 1971 von der alawitischen Familie Assad beherrscht. Der relative wirtschaftliche 
Wohlstand der 1970er Jahre, die Verwirklichung symbolischer Projekte wie der Bau des 
Euphrat-Staudamms und die syrische Haltung im arabisch-israelischen Konflikt und das als

9 
 
46. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 31. März 2025 
Sieg gefeierte Ergebnis des Oktoberkrieges 1973 machten Hafiz al-Assad zunächst populär. 
Die ersten Jahre nutzte er zur systematischen Konsolidierung seiner Macht. 
Nach dem Tod von Hafiz al-Assads am 10. Juni 2000 wurde das Präsidentenamt ohne 
erkennbaren Widerstand auf seinen Sohn Baschar al-Assad übertragen, der am 
17. Juli 2000 in sein Amt eingeführt wurde. 
Ab März 2011 kam es im Rahmen des Arabischen Frühlings zu Straßenprotesten gegen die 
Regierung Assads, die sich im Laufe weniger Monate zu einem Bürgerkrieg entwickelten. 
Seit Beginn des Krieges wurden 400.000 Menschen getötet, schätzte im April 2016 der 
Sondergesandte der Vereinten Nationen (UN) für Syrien, Staffan de Mistura. Rund 
12,9 Millionen Syrer*innen waren innerhalb oder außerhalb Syriens auf der Flucht. Dabei 
wurden mehrere Massaker, gleichermaßen an der oppositionellen wie auch der 
regierungstreuen Zivilbevölkerung und an Bediensteten öffentlicher Einrichtungen verübt. Die 
verschiedenen Oppositionsgruppen bekämpfen sich auch gegenseitig. Großes Aufsehen 
erregte Ende Mai 2012 das Massaker in der Region Hula. 
2015 forderte der UN-Sicherheitsrat in seiner Resolution 2254 zu einem Waffenstillstand im 
Bürgerkrieg und zu einer politischen Lösung auf. In dem Bürgerkrieg konnten sich neben der 
offiziellen syrischen Regierung von Assads Gnaden drei Parteien etablieren: 
• die kurdische Selbstverwaltung im Nordosten des Landes 
• die islamistischen Milizen im nordwestlichen Idlib 
• die von der Türkei unterstützte "Syrische Nationale Armee" (SNA) in den von der 
Türkei besetzten Gebieten nahe der türkischen Grenze. 
 
Am 27. November 2024 gab die islamistischen Miliz Hajat Tahrir al-Scham (HTS) bekannt, 
dass sie eine Offensive gegen die Regierungskräfte der Syrischen Arabische Armee im 
westlichen Gouvernement Aleppo gestartet habe. An ihr beteiligten sich neben der HTS auch 
die von der Türkei geförderte Syrischen Nationalen Armee (SNA); auch zahlreiche weitere 
Gruppen, darunter die Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) der Kurden.  
Am 8. Dezember 2024 teilte die Führung der syrischen Armee mit, dass die Regierung von 
Baschar al-Assad beendet sei. Dieser hatte sich bereits mit seiner Familie nach Moskau 
abgesetzt. Die letzten beiden regionalen Hauptstädte unter Regierungskontrolle, Tartus und 
Latakia, wurden noch am selben Tag kampflos von den Rebellen eingenommen. 
Der Anführer der Rebellen Ahmed al-Scharaa ist seit Ende Januar 2025 Interimspräsident 
der Arabischen Republik Syrien und versucht seitdem, das Land trotz der verfeindeten 
Volksgruppen und Religionen unter seine Kontrolle zu bringen.  
Syrische Geflüchtete weltweit 
Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR lebten Ende 2024 rund fünf Millionen 
Syrer*innen außerhalb ihres Landes, wobei sich die Zahl bis Juni 2025 auf 4,4 Millionen 
verringerte. Die meisten von ihnen befinden sich in den angrenzenden Nachbarstaaten:  
• Türkei (2,7 Millionen, Ende 2024 noch 3,1 Millionen),  
• Libanon (722.200, Ende 2024 noch 783.000),  
• Jordanien (534.700, Ende 2024 noch 631.600),  
• Irak (287.400 Ende 2024 noch 301.400)  
• Ägypten (157.700, Ende 2024 noch 134.100) 
Mehr als 1,6 Millionen syrische Kriegsflüchtlinge haben zwischen 2011 und Ende 2024 einen 
Asylantrag in der Europäischen Union gestellt.

10 
 
46. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 31. März 2025 
Syrische Geflüchtete und ihre Asylanträge in Deutschland  
Seit 2014 stellen Syrer*innen die größte Gruppe unter den Schutzsuchenden in der 
Bundesrepublik Deutschland. Laut Statistischem Bundesamt lebten in Deutschland zum 
31. Dezember 2023 rund 972.000 Syrer*innen in Deutschland, davon rund 
712.000 "Schutzsuchende". Sie machen damit 22 Prozent der insgesamt 3,17 Millionen 
Schutzsuchenden aus und waren nach ukrainischen Staatsangehörigen die zweitgrößte 
Gruppe. Etwa zwei Prozent der syrischen Schutzsuchenden sind in Deutschland geboren. 
Ende Dezember 2024 lebten dann rund 975.100 syrische Staatsbürger*innen in 
Deutschland.  
2024 haben laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) rund 76.800 Syrer*innen 
einen Asyl-Erstantrag in Deutschland gestellt. Im ersten Quartal 2025 waren es weitere 
9.861 Personen. 
Die Gesamtzahl der syrischen Staatsangehörigen hat sich von 2023 auf 2024 trotz der vielen 
neuen Asylbewerber*innen aus diesem Land kaum gesteigert, weil viele eingebürgert 
wurden (siehe weiter unten). 
Nach dem Sturz des Assad-Regimes im Dezember 2024 hat das BAMF die Bearbeitung der 
Asylanträge von Syrer*innen vorübergehend eingestellt. Seit Mai 2025 werden wieder 
vereinzelt Anhörungen von syrischen Asylbewerber*innen durchgeführt. Entscheidungen 
sind allerdings noch ausgesetzt. Betroffen sind nach BAMF-Angaben rund 52.300 Anträge. 
Deutsche Einbürgerungen von syrischen Geflüchteten  
Seit 2021 hatten viele syrische Geflüchtete, die zwischen 2015 und 2016 nach Deutschland 
gekommen sind, die Möglichkeit, sich einbürgern zu lassen. Die Syrer*innen sind die größte 
Gruppe unter den Neu-Eingebürgerten. Insgesamt haben zwischen 2016 und 2023 rund 
161.000 syrische Staatsangehörige den deutschen Pass erhalten – knapp 90 Prozent von 
ihnen in den letzten zwei Jahren. Auch unter den Personen, die eine Einbürgerung beantragt 
haben, sind Syrer*innen am ersten Platz. 
Syrische Staatsangehörige in der Stadt Köln (Stand 31. Dezember 2024)  
Anfang Dezember 2024 hielten sich 7.813 syrische Staatsangehörige im Stadtgebiet Köln 
auf, davon 4.476 männlich und 332 weiblich.  
Davon verfügten  
• 5.234 über eine gültige befristete Aufenthaltserlaubnis (davon 
4.489 Aufenthaltserlaubnisse aus humanitären Gründen, davon die meisten wegen 
der Anerkennung als Flüchtling oder aufgrund von subsidiärem Schutz),  
• 686 über eine Niederlassungserlaubnis,  
• 141 über eine Aufenthaltsgestattung wegen eines laufenden Asylverfahrens,  
• 1.533 über eine Fiktionsbescheinigung wegen eines laufenden anderen 
aufenthaltsrechtlichen Verfahrens,  
• 49 über eine Duldung und acht über ein EU-Aufenthaltsrecht.  
Ohne gültigen Aufenthaltstitel waren 152 registriert.  
Diese syrischen Staatsangehörigen sind nicht alle 2015 bis 2017 nach Köln gekommen, 
sondern teilweise auch schon früher, insbesondere nach dem Ausbruch des 
Bürgerkriegs 2011.  
An den grundsätzlichen Zahlen dürften sich im ersten Quartal 2025 keine wesentlichen 
Veränderungen ergeben haben.

11 
 
46. Bericht zur Situation Geflüchteter  Stand 31. März 2025 
Städtisch untergebrachte syrische Geflüchtete in Köln (Stand 31. Dezember 2024)  
Zum Ende des Jahres 2024 wurden 1.125 syrische Geflüchtete von der Stadt Köln gemäß 
§§ 1 und 2 FlüAG NRW untergebracht. Diese sind in der Gesamtzahl der oben aufgeführten 
Gesamtzahl der syrischen Staatsangehörigen in Köln enthalten.  
Davon waren 687 männlich und 438 weiblich. Im Kindesalter von null bis zwölf Jahren waren 
288, im Jugendlichen- und Heranwachsenden-Alter (13 bis 21) waren 233, der Rest 
Erwachsene (604)  
Erwerbstätigkeit von syrischen Geflüchteten in Deutschland  
a) Syrische Ärzt*innen im deutschen Gesundheitssystem  
Rund 6.120 syrische Ärzt*innen arbeiten in Deutschland (Statistik Deutsche Ärztekammer 
31. Dezember 2023) - die meisten von ihnen in Kliniken - bei 430.000 Ärzt*innen in 
Deutschland insgesamt.   
Nach Ansicht der syrischen Gesellschaft für Ärzt*innen und Apotheker*innen in Deutschland 
haben viele Fachkräfte aus Syrien grundsätzlich den Wunsch, in ihre Heimat 
zurückzukehren. In einer Facebook-Gruppe syrischer Ärzt*innen habe man eine Umfrage 
gemacht, bei der 900 von 1.200 teilnehmenden Medizinern gesagt hätten, es sei der Wunsch 
nach Syrien zurückzukehren da. 
Ein schlagartiger Weggang aller syrischen Ärzt*innen ist angesichts einer vielfach 
gesicherten wirtschaftlichen Existenz in Deutschland wenig wahrscheinlich und würde auch 
nicht zu einem Zusammenbruch des deutschen Gesundheitssystems führen.  
b) Erwerbstätige und arbeitssuchende syrische Staatsangehörige  
Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit sind von den 972.000 syrischen 
Staatsangehörigen etwa 226.600 Syrer*innen sozialversicherungspflichtig beschäftigt 
(Stand: Mai 2024). Dies sind 23 Prozent. Bezogen auf die 712.000 schutzsuchenden Syrer 
wären dies 31,8 Prozent.  
Rund 279.600 Syrer*innen waren bei der Arbeitsagentur zu Ende November 2024 als 
"arbeitssuchend" gemeldet. Von ihnen gelten 155.100 als "arbeitslos" – das heißt sie stehen 
dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Die Arbeitslosenquote von syrischen Staatsangehörigen 
liegt bei 37 Prozent (Durchschnitt bei Personen aus Asylherkunftsländern: 29,9 Prozent). Ein 
Grund für die relativ hohe Arbeitslosenquote ist, dass syrische Frauen oftmals nicht 
berufstätig sind, sondern sich traditionell dem Haushalt und der Kinderbetreuung widmen: 
Ihre Beschäftigungsquote liegt unter 19 Prozent. Bei Männern liegt sie hingegen bei rund 52 
Prozent. 
Literatur zum Thema „Syrien“  
• Kapitel „Syrien“, Seite 404-408 in: Kosmos Weltalmanach und Atlas 2025,  
• Michael Lüders: Die den Sturm ernten: Wie der Westen Syrien ins Chaos stürzte. 
C.H.Beck, München 2019 
• Michael Sommer: Syria. Geschichte einer zerstörten Welt. Klett-Cotta-Verlag, 
Stuttgart 2016 
• Gerhard Schweizer: Syrien verstehen, Klett-Cotta-Verlag, 12. Auflage 2024 
• Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ), Ausgabe Nr. 24-26/2025 „Syrien“ (Zeitschrift 
der Bundeszentrale für Politische Bildung)

Beratungsverlauf (15)

02.03.2026 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 8.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
06.03.2026 Runder Tisch für Flüchtlingsfragen
TOP 6.4 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung
09.03.2026 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 11.1.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
10.03.2026 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 10.2.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
12.03.2026 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 8.8 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
12.03.2026 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 10.2.12 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
12.03.2026 Bezirksvertretung 5 (Nippes)
TOP 10.2.13 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
16.03.2026 Finanzausschuss
TOP 2.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
16.03.2026 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern
TOP 4.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

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16.03.2026 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 12.10 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

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16.03.2026 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 10.2.15 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

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16.03.2026 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 10.2.13 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

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16.04.2026 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 10.2.14 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

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21.04.2026 Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
TOP 5.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

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23.04.2026 Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren
TOP 6.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

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Details

Aktenzeichen
0396/2026
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
23.02.2026
Erstellt
09.02.2026 09:25