0852/2026
Bericht der Fachstelle für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und intergeschlechtliche Menschen - 02/2026
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle OB/16/161/3 Vorlagen-Nummer 12.05.2026 0852/2026 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik 26.05.2026 Stadtarbeitsgemeinschaft Queerpolitik 28.05.2026 Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration 09.06.2026 Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren 11.06.2026 Ausschuss Schule und Weiterbildung 15.06.2026 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 22.06.2026 Jugendhilfeausschuss 23.06.2026 Sportausschuss 25.06.2026 Ausschuss Kunst und Kultur 25.06.2026 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 29.06.2026 Bericht der Fachstelle für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und intergeschlechtliche Menschen - 02/2026 Zusammenfassung in einfacher Sprache Die Fachstelle für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und intergeschlechtliche Menschen (Fachstelle LSBTI) berichtet, was sie in den letzten Monaten gemacht hat und weiterhin vorhat: 1. Neubesetzung der StadtAG Queerpolitik Nach Entscheidung des Rates über die neue Besetzung der Stadtarbeitsgemeinschaft (StadtAG) hat sich diese im Februar zur ersten Sitzung getroffen. Die Mitglieder küm- mern sich um Themen für queere Menschen und beraten Ausschüsse der Stadt und die Verwaltung. Im April und im Mai planten die neuen Mitglieder ihre Ziele oder richte- ten den Internationalen Tag gegen Homophobie, Bi -/Trans- und Asexuellenfeindlichkeit (im englischen: IDAHOBITA) 2026 aus. 2 2. LSBTI-Förderprogramm Die Stadt Köln gibt seit 2022 über das LSBTI -Förderprogramm Gelder an Projekte im Bereich LSBTI. Das Ziel dieser Projekte ist es, etwas gegen Ungleichbehandlung oder Gewalt gegenüber queeren Menschen zu tun. 3. CSD/ColognePride 2025 2026 wird „Buntwerk – Netzwerk der LSBTI-Mitarbeitenden der Kölner Stadtverwaltung“ wieder mit Kolleg*innen, Freund*innen und Familien an der CSD -Parade teilnehmen. Es ist dabei egal, ob Menschen selbst queer sind. Es wird auch Fahrradrikschas geben. Das Motto ist: „Für QUEER-RECHTE- Viele.Gemeinsam.Stark!“ Auch Oberbürgermeis- ter Burmester wird dabei sein. Es ist geplant, dass a m Rathaus, an den Bez irksrathäusern, an anderen städtischen Gebäuden und auf der Deutzer Brücke Regenbogenfahnen aufgehängt werden. Zudem sollen Plakate mit dem CSD-Motto überall in der Stadt zu sehen sein. 4. Kölner Lesbian Visibility Weeks 2026 Rund um den „Internationalen Tag der lesbischen Sichtbarkeit“ haben vom 22. April bis zum 17. Mai 2026 viele verschiedene Veranstaltungen stattgefunden. Die Idee dazu hatte ein Arbeitskreis aus der StadtAG Queerpolitik. 5. Kampagne „Anzeigen statt Aushalten“ Die Stadt Köln möchte, dass mehr Menschen Gewalt gegen queere Menschen bei der Polizei anzeigen. Zum IDAHOBITA am 17. Mai 2026 wurde für die Kampagne „Anzei- gen statt Aushalten“ erneut in Köln viel Werbung auf Postern oder Postkarten gemacht. Zum Coming Out Day am 11. Oktober 2026 soll nochmal Werbung gemacht werden. 6. Sister Cities Stand Together: Städtepartnerschaftlicher Austausch 2026 Seit 2017 werden jedes Jahr zum CSD Menschen aus Kölns Partnerstädten eingela- den. Dieses Austauschprogramm heißt „Sister Cities Stand Together“ (Üb ersetztung: „Partnerstädte halten zusammen“). 2026 sollen auch wieder Gäste eingeladen werden, um sich zu queeren Themen auszutauschen. 7. TIN*-Sauna Seit September 2025 gibt es das Projekt „TIN*-Sauna“ für trans*, inter* und nicht-binäre Menschen (TIN*). Für die Personen ist es oft schwierig, schwimmen zu gehen oder in die Sauna zu gehen. Aus dem Projekt wurde ein festes Angebot der KölnBäder, weil so viele Menschen das Angebot nutzen. 8. Familienwochenende „Selbstbestimmt Familie“ Vom 1. bis 3. Mai 2026 richtete die Fachstelle Regenbogenfamilien NRW das Wochen- ende „Selbstbestimmt Familie“ aus. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Stadt Köln statt und setzte eine Maßnahme des LSBTI -Aktionsplans um. Regenbogenfami- lien konnten an Aktivitäten, wie ein em Picknick, teilnehmen und sich austauschen. Es war ein Erfolg und zeigte, wie wichtig Angebote für die Stärkung queerer Familien sind. 9. Bundesnetzwerktreffen Queer.Kommunal in Heidelberg Die Fachstelle LSBTI ist in verschiedenen Netzwerken. Eines davon hat Mitglieder aus Städten in ganz Deutschland (Queer.Kommunal). Auch 2026 findet eine Konferenz statt - in Heidelberg. Die Fachstelle LSBTI der Stadt Köln wird auch teilnehmen, um sich zu queeren Themen auszutauschen. 3 Bericht der Fachstelle für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und interge- schlechtliche Menschen - 01/2026 1. Neukonstituierung der StadtAG Queerpolitik Die StadtAG tagte konstituierend am 09.02.2026 unter der Leitung von Bettina Baum, Amtsleiterin des Amts für Integration und Vielfalt, in Vertretung des Vorsitzenden, Ober- bürgermeister Burmester. Die StadtAG Queerpolitik hat unter anderem eine mehrtägige interne Klausur beschlossen, die ihr Grundlage für die Zielsetzung in der aktuellen Le- gislatur bot und sie in der neuen Konstellation zusammenwachsen ließ. Außerdem rich- teten verschiedene Mitgliedsorganisationen der StadtAG erneut den IDAHOBITA am 17.05.2026 aus. 2. LSBTI-Förderprogramm zur Gewaltprävention und Antidiskriminierung Seit 2022 fördert die Stadt Köln mit dem LSBTI-Förderprogramm Projekte, die den Ab- bau von Diskriminierung und Gewalt gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (kurz: „LSBTI“ oder „queer“) zum Ziel haben. Das Förderprogramm 2024 ist abgeschlossen. 13 Projekte wurden erfolgreich durchgeführt. Bei zwei Projekten wurden die Fördergelder nicht vollständig ausgegeben und zurück- gefordert. Die für das Förderprogramm 2025 bewilligten 20 Projekte (Vorlage 1524/2025) befinden sich momentan in der Durchführung und enden spätestens zum 31.08.2026. Besonde- rer Fokus bei der Fördermittelvergabe 2025 wurde auf Projekte gelegt, die Queerfeind- lichkeit an Schulen zum Thema haben. Für 2026 hat die Stadt Köln Projektfördermittel in Höhe von 70.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Antragsfrist endete am 13. Mai 2026. Der Projektzeitraum beläuft sich vom 1. November 2026 bis spätestens 31. Oktober 2027. 3. CSD/ColognePride 2025 Am 05.07.2026 wird die Stadt Köln erneut mit „Buntwerk – Netzwerk der LSBTI-Mitar- beitenden der Kölner Stadtverwaltung“, den Bühnen der Stadt Köln, den Stadtentwäs- serungsbetrieben (SteB), Kölner Kliniken und KölnBusiness, sowie Kolleg*innen und Familien am Kölner CSD teilnehmen. Das Motto lautet wie in den vergangenen Jahren: „Für QUEER-RECHTE- Viele.Gemeinsam.Stark!“. Eingeladen sind alle Menschen des Kollegiums, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität. Er- neut wird durch Fahrra drikschas eine barrierefreie Teilnahme möglich sein. Oberbür- germeister Torsten Burmester führt die Tradition der letzten Jahre fort und wird eben- falls an der städtischen Fußgruppe teilnehmen. Neben der Parade gibt es ein vielfältiges Programm des Cologne Pride. Zusätzlich sind, wie in den Vorjahren, folgende Maßnahmen zum CSD geplant: Das Rathaus, die Bezirksrathäuser und andere städtische Gebäude sowie die Deutzer Brü- cke werden mit der Regenbogenfahne, teils mit der Progressive -Pride-Flag, beflaggt. Plakate mit dem Motto des ColognePride werden stadtweit an 260 Citylight -Werbeflä- chen zu sehen sein. Am Freitag, 05.07.2026, lädt Oberbürgermeister Burmester zum CSD-Empfang ins Historischen Rathaus ein. 4. Kölner Lesbian Visibility Weeks 2026 Anlässlich des Internationalen Tages der lesbischen Sichtbarkeit, dem 26. April, fanden in Köln vom 22. April bis zum 17. Mai 2026 die „Kölner Lesbian Visibility Weeks 2026“ mit einer Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungen statt ( Lesbian Visibility Weeks ). Das Programm umfasste mehr als 30 Veranstaltungen, die von verschiedensten Initia- tiven, Vereinen und Gruppierungen der Kölner LSBTI*-Communitys initiiert und mit Er- folg durchgeführt wurden. Die Veranstaltungen reichen von Netzwerk-Treffen über Kul- tur und Wanderungen bis hin zu Partys. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, lesbische 4 Vielfalt, Kultur und Geschichte sichtbar zu machen und zu wü rdigen. Die Veranstal- tungsreihe ist eine Initiative des Arbeitskreises "Sichtbarkeit und Vernetzung von Les- ben und queeren FLINTA in Köln" der StadtAG Queerpolitik, die in Kooperation mit der Fachstelle LSBTI umgesetzt wird. 5. Kampagne „Anzeigen statt Aushalten“ Anlässlich des Internationalen Tags gegen Homo -, Bi -, Inter-, Trans - und Asexuellen- feindlichkeit (IDAHOBITA) am 17. Mai 2026 wurde erneut die mehrjährig angelegte Kampagne („Anzeigen statt Aushalten – Gemeinsam gegen Queerfeindlichkeit“ mit öf- fentlichkeitswirksamen Maßnahmen (u.a. Citylight -Poster, Postkarten) ausgespielt. Eine erneute Ausspielung ist für den Coming Out Day am 11. Oktober 2026 vorgese- hen. 6. Sister Cities Stand Together: Städtepartnerschaftlicher Austausch 2025 Unter dem Motto "Sister Cities Stand Together – LGBTI Rights are Human Rights" setzt sich die Stadt Köln seit 2017 für die Rechte von LSBTI-Menschen in Kölns Partnerstäd- ten ein. Sie folgt damit dem Auftrag des Stadtrates, im Rahmen der städtepartnerschaft- lichen Beziehungen Menschenrechte verstärkt den Fokus zu nehmen. Zum CSD wer- den Gäste der Partnerstädten Turin, Barcelona, Esch-sur-Alzette und Rotterdam einge- laden (mehr dazu im nächsten Bericht). 7. TIN*-Sauna Zusätzlich zum Trans -Inter-Schwimmens im städtischen Genovevabad hat die Stadt Köln in Kooperation rubicon e.V. von September 2025 bis Februar 2026 das Pilotprojekt „TIN*-Sauna“ durchgeführt. Die KölnBäder GmbH stellten hierfür einmal monatlich den Saunabereich des Stadionbads während des regulären Badebetriebs zur Verfügung. Dieses Angebot wurde aufgrund der starken Nachfrage fest in das Regelangebot der KölnBäder aufgenommen. 8. Familienwochenende „Selbstbestimmt Familie“ Zur Umsetzung der Maßnahme 5.5 (Unterstützung kulturpolitischer LSBTI -Veranstal- tungen und -Projekte) im LSBTI-Aktionsplan kooperierte die Stadt Köln mit der Fach- stelle Regenbogenfamilien NRW für das Wochenende „Selbstbestimmt Familie“ vom 1. bis 3. Mai 2026. Das Programm bot trans*, nicht -binären und cis Kindern sowie deren Eltern und Bezugspersonen pädagogische Angebote, Workshops und wertschätzende Austauschräume. Die Veranstaltung endete erfolg reich mit einem queeren Familien - Picknick zum International Family Equality Day. Rund 250 Kinder, Jugendliche und Er- wachsene aus Regenbogenfamilien kamen zum Picknick. Insgesamt unterstrich das Wochenende den hohen Bedarf an spezifischem Empowerment für Re genbogenfami- lien. 9. Bundesnetzwerktreffen Queer.Kommunal in Heidelberg Das Bundesnetzwerk Queer.Kommunal trifft sich jährlich mehrtägig zu einer Klausur. Nachdem die Stadt Köln im März 2025 das Treffen ausgerichtet hat, hat die diesjährige Klausur vom 06.-09.05.2026 unter Teilnahme der Fachstelle LSBTI in Heidelberg statt- gefunden. LSBTI-Beauftragte, Vertreter*innen von LSBTI-Fachstellen und mit queeren Themen in Kommunen betraute Verantwortliche aus ganz Deutschland trafen sich zum gemeinsamen Austausch und berieten aktuell Fachthemen. Es wurden unter anderem lokale Projekte als good-practise Beispiele vorgestellt und es gab einen Austausch mit der Queerbeauftragten der Bundesregierung Sophie Koch. Gez. Burmester
Beratungsverlauf (10)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: vertagt
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
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Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0852/2026
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 12.05.2026
- Erstellt
- 23.03.2026 13:45