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V/0083/2025

Grundsatzbeschluss integrierte gesamtstädtische Sportentwicklungsplanung Münster

Vorlagen 08.04.2025

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Anlage A

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Ansehen

Anlage 5 Ratsantrag A-R/0060/2022 - "CDU-Fraktion - Nightsport-Angebot möglich machen"

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Ansehen

Anlage 2 - Integrierte gesamtstädt. Sportentwicklungsplanung Münster - Teil 2 Bezirkssteckbriefe

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Ansehen

Anlage 1 - Korrigierte Fassung,Stand 29.4.25 - Integrierte gesamtstädt. Sportentwicklungsplanung Münster - Teil 1 Analysebericht

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Ansehen

Anlage 3 - Integrierte gesamtstädt. Sportentwicklungsplanung Münster - Teil 3 Leitbild, Ziele, Empfehlungen

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Ansehen

Anlage 6 Ratsantrag A-R/0058/2017 - "SPD-Fraktion - Bewegung fördern: Vereinsungebundener Sport in Münster"

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage 4 - Integrierte gesamtstädt. Sportentwicklungsplanung Münster - Teil 4 Maßnahmenkonzept

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Ansehen

Anlage A

1107 Zeichen

Anlage A zur V/0083/2025 
Kurzüberblick 
Implementierung einer integrierten gesamtstädtischen Sportentwicklungsplanung in die Stadtent-
wicklungsprozesse der Stadt Münster.  
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Mit der Vorlage wird das Ziel „Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Er-
lebnisqualität mit breitem Freizeit- und Sportangebot weiterentwickeln“ verfolgt. 
 
Das Teilziel lautet „Integrierte gesamtstädtische Sportentwicklungsplanung Münster“. 
 
Zielerreichung: Das Projekt ist ein dynamischer und kontinuierlicher Prozess, der für die nächsten 
Jahre angelegt ist. 
 
 
 
 
 
Finanzierung  
Produktgruppe: 0801 Sportinfrastruktur, Sportförderung, Sportveranstaltun-
gen 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja X Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja X Nein   
Im beschlossenen Haushaltsplan 2025 enthalten?  Ja  X Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja  Nein X ggfls. 
Bereits veranschlagt?  Ja X Nein   
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
x überwiegend 
freiwillig 
 vollständig 
freiwillig

Anlage 5 Ratsantrag A-R/0060/2022 - "CDU-Fraktion - Nightsport-Angebot möglich machen"

1949 Zeichen

Antrag an den Rat Nr. A-R/0060/2022 
 
 
 Münster, 10. November 2022 
RATSANTRAG  
 
„Nightsport“-Angebote möglich machen 
 
Die Verwaltung prüft im Rahmen der Sportentwicklungsplanung, an welchen Orten 
Nightsport-Angebote realisiert werden können. Dazu soll auch die Bereitschaft von Vereinen 
und Jugendeinrichtungen abgefragt werden, solche Angebote zu begleiten. 
 
Begründung 
Nightsport-Angebote können eine attraktive Ergänzung des Sportangebots in Münster 
werden. Die Veranstaltungen können sowohl Ballspielarten, ein übliches Fitnessprogramm 
als auch Treffpunkt und Freizeitbeschäftigung sein und bieten damit eine willkommene 
Variante von Sporttreiben.  
Die sich wandelnde Arbeitswelt lässt eine Nachfrage nach solchen Angeboten steigen. 
Insbesondere kann es eine gute Alternative für Freizeitsportler sein, die sonst durch ihre 
Arbeitszeiten nur außerhalb von gewöhnlichen Öffnungszeiten Sportanlagen nutzen können. 
Auch könnten dadurch terminliche Kollisionen mit den Schulen und Sportvereinen vermindert 
werden, die Sportanlagen tagsüber belegen. Eine Beleuchtung ist als Voraussetzung 
vorzusehen, nachbarschaftliche Belange sind angemessen zu berücksichtigen. 
Auch ist zu prüfen, ob besonders attraktive Sportveranstaltungen in regelmäßigen 
Abständen angeboten werden können. 
In Bielefeld beispielsweise organisiert eine breite Trägergemeinschaft von Einrichtungen 
bereits seit 1998 verschiedene Nachtsportveranstaltungen an geeigneten Standorten in der 
Stadt. Eine der dort angebotenen Sportarten ist die Streetball-Soccer-Nights, die sich gezielt 
an Jugendliche richtet und neben der Sportjugend von den Jugendeinrichtungen sowie der 
Bezirksjugendpflege und dem Sozial- und Kriminalpräventiven Rat der Stadt Bielefeld 
(SKPR) unterstützt wird. 
Angebote für Münster sollen auf einer Website mit allen relevanten Informationen (Ort, 
Ansprechpartner, Zeiten) zusammengetragen werden. 
 
Gez. Stefan Weber und Fraktion

Anlage 2 - Integrierte gesamtstädt. Sportentwicklungsplanung Münster - Teil 2 Bezirkssteckbriefe

74335 Zeichen

Sport und Bewegung in Münster 2035 
2 - Bezirkssteckbriefe

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
2 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Impressum 
Sport und Bewegung in Münster 2035 – Berichtsteil 2 - Bezirkssteckbriefe 
Stuttgart, Februar 2025 
 
Verfasser 
Dr. Stefan Eckl, Dr. Julia Thurn 
Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung GbR 
Reinsburgstraße 169, 70197 Stuttgart  
Telefon 07 11/ 553 79 55 
E-Mail: info@kooperative-planung.de 
Internet: www.kooperative-planung.de 
 
Heinz Tibbe, Anja Seegert, Marleen Lamnek, Philipp Theißen, Torsten Henning 
GP Planwerk GmbH 
Uhlandstraße 97 
10715 Berlin 
Telefon 030 / 8891 6390 
E-Mail: mail@gruppeplanwerk.de 
Internet: www.gruppeplanwerk.de 
 
 
Alle Rechte vorbehalten 
Vervielfältigung, auch auszugsweise nur mit schriftlicher Genehmigung der Autoren gestattet. 
Für gewerbliche Zwecke ist es grundsätzlich nicht gestattet, diese Veröffentlichung oder 
Teile daraus zu vervielfältigen, auf Mikrofilm/-fiche zu verfilmen 
 
Im Sinne einer besseren Lesbarkeit haben wir meist die männliche Form der Bezeichnung gewählt.  
Gemeint sind alle Geschlechter und Identitäten.

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Bezirkssteckbriefe 
3 
Inhaltsverzeichnis 
 
1. Bezirkssteckbrief Mitte ............................................................................................................... 5 
1.1 Grunddaten zum Bezirk................................................................................................................. 5 
1.2 Städtebauliche Vorhaben und Entwicklungsperspektiven ............................................................ 5 
1.3 Sportvereinsentwicklung ............................................................................................................... 6 
1.4 Sportanlagen für den Schul- und Vereinssport ............................................................................. 6 
1.5 Sport- und Bewegungsräume für die Schulen .............................................................................. 8 
1.6 Sport- und Bewegungsräume im öffentlichen Raum .................................................................... 8 
1.7 Sport- und Bewegungsangebote ................................................................................................... 8 
1.8 Bewertung / Einschätzung ............................................................................................................ 9 
1.9 Stadtbezirkskarten ....................................................................................................................... 10 
2. Bezirkssteckbrief Münster-West .............................................................................................. 12 
2.1 Grunddaten zum Bezirk............................................................................................................... 12 
2.2 Städtebauliche Vorhaben und Entwicklungsperspektiven .......................................................... 12 
2.3 Sportvereinsentwicklung ............................................................................................................. 13 
2.4 Sportanlagen für den Schul- und Vereinssport ........................................................................... 13 
2.5 Sport- und Bewegungsräume für die Schulen ............................................................................ 16 
2.6 Sport- und Bewegungsräume im öffentlichen Raum .................................................................. 16 
2.7 Sport- und Bewegungsangebote ................................................................................................. 16 
2.8 Bewertung / Einschätzung .......................................................................................................... 17 
2.9 Stadtbezirkskarten ....................................................................................................................... 18 
3. Bezirkssteckbrief Münster-Nord .............................................................................................. 20 
3.1 Grunddaten zum Bezirk............................................................................................................... 20 
3.2 Städtebauliche Vorhaben und Entwicklungsperspektiven .......................................................... 20 
3.3 Sportvereinsentwicklung ............................................................................................................. 20 
3.4 Sportanlagen für den Schul- und Vereinssport ........................................................................... 21 
3.5 Sport- und Bewegungsräume für die Schulen ............................................................................ 23 
3.6 Sport- und Bewegungsräume im öffentlichen Raum .................................................................. 23 
3.7 Sport- und Bewegungsangebote ................................................................................................. 23 
3.8 Bewertung / Einschätzung .......................................................................................................... 24 
3.9 Stadtbezirkskarten ....................................................................................................................... 25 
4. Bezirkssteckbrief Münster-Ost ................................................................................................ 27 
4.1 Grunddaten zum Bezirk............................................................................................................... 27 
4.2 Städtebauliche Vorhaben und Entwicklungsperspektiven .......................................................... 27 
4.3 Sportvereinsentwicklung ............................................................................................................. 27

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
4 
4.4 Sportanlagen für den Schul- und Vereinssport ........................................................................... 28 
4.5 Sport- und Bewegungsräume für die Schulen ............................................................................ 30 
4.6 Sport- und Bewegungsräume im öffentlichen Raum .................................................................. 30 
4.7 Sport- und Bewegungsangebote ................................................................................................. 30 
4.8 Bewertung / Einschätzung .......................................................................................................... 31 
4.9 Stadtbezirkskarten ....................................................................................................................... 32 
5. Bezirkssteckbrief Münster-Südost .......................................................................................... 34 
5.1 Grunddaten zum Bezirk............................................................................................................... 34 
5.2 Städtebauliche Vorhaben und Entwicklungsperspektiven .......................................................... 34 
5.3 Sportvereinsentwicklung ............................................................................................................. 35 
5.4 Sportanlagen für den Schul- und Vereinssport ........................................................................... 35 
5.5 Sport- und Bewegungsräume für die Schulen ............................................................................ 37 
5.6 Sport- und Bewegungsräume im öffentlichen Raum .................................................................. 37 
5.7 Sport- und Bewegungsangebote ................................................................................................. 37 
5.8 Bewertung / Einschätzung .......................................................................................................... 38 
5.9 Stadtbezirkskarten ....................................................................................................................... 39 
6. Bezirkssteckbrief Münster-Hiltrup ........................................................................................... 41 
6.1 Grunddaten zum Bezirk............................................................................................................... 41 
6.2 Städtebauliche Vorhaben und Entwicklungsperspektiven .......................................................... 41 
6.3 Sportvereinsentwicklung ............................................................................................................. 41 
6.4 Sportanlagen für den Schul- und Vereinssport ........................................................................... 42 
6.5 Sport- und Bewegungsräume für die Schulen ............................................................................ 44 
6.6 Sport- und Bewegungsräume im öffentlichen Raum .................................................................. 44 
6.7 Sport- und Bewegungsangebote ................................................................................................. 44 
6.8 Bewertung / Einschätzung .......................................................................................................... 45 
6.9 Stadtbezirkskarten ....................................................................................................................... 46 
7. Anhang ....................................................................................................................................... 48

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Bezirkssteckbriefe 
5 
1. Bezirkssteckbrief Mitte 
1.1 Grunddaten zum Bezirk 
Einwohner (Stand 31.12.2022): 131.734 
Bevölkerungsstand 2033 nach Kleinräumiger Bevölkerungsprognose (KBP): 127.600 
Erläuterung: In der KBP 2033 sind die Entwicklungen laut Baulandprogramm 2022-2030 bereits enthalten.  
 
 
Kennzahlen zum Bezirk (Stand: 2023): 
 Anteil Migrationsge-
schichte 
Bevölkerungsdichte 
(durchschnittliche 
Anzahl an Personen 
je ha) 
Anteil SGB II-Emp-
fänger 15-64 Jahre 
Anteil SGB II-Emp-
fänger 0-14 Jahre 
Mitte 17,8 53,84 4,18 9,45 
Münster 24,3 10,41 6,25 13,72 
 
Quellen: 
https://opendata.stadt-muenster.de/dataset/bev%C3%B6lkerungsindikatoren-migration 
https://opendata.stadt-muenster.de/dataset/bev%C3%B6lkerungsindikatoren-soziales 
https://opendata.stadt-muenster.de/dataset/bev%C3%B6lkerungsindikatoren-dichte 
 
1.2 Städtebauliche Vorhaben und Entwicklungsperspektiven 
Das Münster Modell Quartier 5 Am Hawerkamp / Stadthafen II (MMQ5) befindet sich zwischen dem 
Dortmund-Ems-Kanal und der Schleife einer Nebenbahntrasse nach Neubeckum und Ennigerloh. Es 
bildet einen Zusammenhang mit den östlich des Dortmund-Ems-Kanals geplanten Modellquartieren 
MMQ3 und MMQ4 im Stadtbezirk Münster Südost. Das ca. 25 Hektar umfassende Areal des MMQ5 soll 
neben einer gewerblichen Weiterentwicklung auch Funktionen der Kultur und Freizeit aufnehmen. Eine 
Wohnbebauung wird in diesem Modellquartier aufgrund der vornehmlich intendierten 
Gewerbeentwicklung und benachbarter Industrie nicht umgesetzt werden. Es soll aber ein attraktives 
Freiraumsystem mit Wegeverbindungen entlang der Wasserkanten geschaffen werden. Aufgrund der 
Nachbarschaftsverträglichkeit von Sport und Gewerbe könnte auch eine sportbezogene 
Standortentwicklung, ggf. mit kommerziellen Sportangeboten, mitgedacht werden. Die zeitliche 
Entwicklungsperspektive für das MMQ5 kann zum derzeitigen Zeitpunkt allerdings noch nicht näher 
gefasst werden. 
Zwischen Stadthafen I und Schillerstraße wird ein weiteres Quartier mit ca. 770 neuen Wohnungen (ca. 
1.925 Personen bei 2,5 Personen pro Wohneinheit) geschaffen. Dieses Quartier soll „Wohnen, Arbeiten, 
Leben“ vereinen. Unmittelbar angrenzend an den Stadthafen I ist der sogenannte HafenMarkt 
entstanden, mit dem zwischen Hafenweg und Hansaring ein nutzungsgemischtes Quartier mit

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
6 
Einkaufszentrum, einzelnen Wohnungen und Flächen für Gastronomie und Dienstleistungen sowie 
einer Quartiersgarage entwickelt wurde.  
Laut Baulandprogramm 2024-2032 wird angestrebt, im Stadtbezirk Mitte bis zum Jahr 2032 Baugebiete 
mit einer Kapazität von insgesamt 1.330 bis 1.340 Wohneinheiten zur Baureife zu entwickeln. 
 
1.3 Sportvereinsentwicklung 
Anteil der Sportvereine, die ausschließlich im Stadtbezirk tätig sind: 39 Prozent 
Sportanlagen als Problem der Vereinsentwicklung:  
Mitte: Mittelwert 3,8 | Münster: Mittelwert 3,6 (Wertebereich von (1) kein Problem bis (5) großes Problem) 
 
1.4 Sportanlagen für den Schul- und Vereinssport 
Eine detaillierte Übersicht zur Versorgung mit Sportanlagen und zu den Versorgungswerten der Stadt-
bezirke und Stadtteile findet sich in Anhang 1. 
 
Versorgungsgrad mit Sportanlagen: 
  Sportplatzanlagen 
Versorgungsgrad 
qm/EW 
Sportplatzanlagen 
Jahresstunden / EW 
Hallen und Räume 
Versorgungsgrad 
qm/EW 
Jahr 2023 
Mitte  0,45 0,11 0,23 
Münster 1,80 0,40 0,25 
Jahr 2033 
Mitte 0,46 0,11 0,23 
Münster 1,73 0,38 0,24 
 
Quelle: Bestandsaufnahme ikps und Kleinräumige Bevölkerungsprognose (KBP) 2033. Es wird unterstellt, dass bis 2033 keine Erweiterung der 
Sportinfrastruktur stattfindet. 
 
Abdeckungsgrad Sportanlagen: 
 Zielwert Münster 
(2023) 
Abdeckung in % in Mitte 
2023 2033 
Sportplatzanlagen  
Versorgungsgrad qm/EW 1,80 25 26 
Sportplatzanlagen 
Jahresstunden / EW 0,40 27 27 
Hallen und Räume  
Versorgungsgrad qm/EW 0,25 91 93 
 
Erläuterung: Der Zielwert ist ein normativer Wert. Wir unterstellen, dass bei der dynamischen Bevölkerungsentwicklung zumindest der gesamtstäd-
tische Versorgungsgrad aus dem Jahr 2023 gehalten werden soll.

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Bezirkssteckbriefe 
7 
Bilanz Sportanlagen (in qm) im Jahr 2033: 
Sportplatzanlagen -171.031 qm 
Hallen und Räume -2.344 qm 
 
Erläuterung: Der Wert zeigt, welche rechnerischen Überschüsse / Defizite sich im Bezirk ergeben, wenn die Bevölkerungsprognose 2033 sowie die 
Zielwerte als Maßstab angelegt werden. 
 
 
 
Bewertung Sportanlagen: 
 aus 
Sicht 
der 
Schu-
len 
aus 
Sicht 
der 
Sport-
vereine 
aus Sicht der Bevölkerung 
Anzahl 
Sporthal-
len / 
Räume 
Anzahl 
Sport-
plätze 
baulicher 
Zustand 
Sporthal-
len / 
Räume 
baulicher 
Zustand 
Sport-
plätze 
Versorgung 
mit Hallen-
bädern 
Versor-
gung mit 
Freibä-
dern 
Mitte 3,5 3,9 2,29 2,12 3,14 2,57 2,62 3,27 
Münster  3,0 3,4 2,28 2,14 3,05 2,55 2,62 3,32 
 
Erläuterung: Mittelwerte im Wertebereich von (1) sehr gut bis (5) schlecht 
Quellen: Schulbefragung, Sportvereinsbefragung, Bevölkerungsbefragung 
 
Bewertung der zur Verfügung stehenden Trainingszeiten (Sportvereine) 
 Anteil Vereine mit genügend Hallenzei-
ten Sommer | Winter für das Training 
Anteil Vereine mit genügend Sportplatz-
zeiten Sommer | Winter für das Training 
Mitte 22 | 20 56 | 25 
Münster  38 | 23 53 | 31 
 
Quelle: Sportvereinsbefragung (Angaben in Prozent)

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8 
1.5 Sport- und Bewegungsräume für die Schulen 
Ergebnis Bilanzierung Hallenbedarf der Schulen (Angaben in Anlageneinheiten Einzelhalle): 
Mitte: -16,3 Anlageneinheiten (Münster: -8,3 Anlageneinheiten) 
 
Anteil der Schulen, die ihren Schulhof „bewegungsfreundlich“ einschätzen: 
Mitte: 56 Prozent (Münster: 48 Prozent) 
 
1.6 Sport- und Bewegungsräume im öffentlichen Raum 
 Freizeitspielfelder Strecken und Wege 
für Laufsport 
Fahrradwege Spiel- und Bewe-
gungsflächen für 
Kinder im Wohnum-
feld 
Mitte 2,75 3,08 2,70 3,41 
Münster  2,70 2,99 2,63 3,33 
 
Erläuterung: Mittelwerte im Wertebereich von (1) sehr gut bis (5) schlecht  
Quelle: Bevölkerungsbefragung 
 
1.7 Sport- und Bewegungsangebote 
 Informationen über 
Angebot 
Angebot  
Sportvereine 
Angebot kommerzi-
elle Anbieter 
Angebot andere 
Anbieter 
Mitte 2,72 2,15 2,74 2,07 
Münster  2,67 2,13 2,65 2,11 
 
Erläuterung: Mittelwerte im Wertebereich von (1) sehr gut bis (5) schlecht 
Quelle: Bevölkerungsbefragung

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Bezirkssteckbriefe 
9 
1.8 Bewertung / Einschätzung 
Der Bezirk ist analog zur innerstädtischen Siedlungsstruktur durch eine hohe Bevölkerungsdichte 
gekennzeichnet und lässt eine leicht rückläufige Einwohnerzahl bis 2033 erwarten.  
Die Sportanlagenversorgung weist für den Bezirk deutlich unterdurchschnittliche Werte auf, 
insbesonders bei der Versorgung mit Sportaußenanlagen für den Schul- und Vereinssport. Die Schulen 
und die Sportvereine des Bezirks urteilen über die Sportanlagenversorgung des Bezirks deutlich 
kritischer als im gesamtstädtischen Mittel. Die Sportvereine benennen häufiger den Mangel an 
Sportanlagen als Hemmnis für die Vereinsentwicklung. Problematisch scheint vor allem die Versorgung 
mit Hallen für das Vereinstraining zu sein.  
Aus schulischer Sicht gibt es eine massive Unterversorgung mit Hallen (rund -16 Anlageneinheiten 
Einzelhalle) und somit Handlungsbedarf die Hallenkapazitäten zu erweitern. Bei einer kleinräumigen 
Betrachtung nach Stadtteilen besteht die rechnerisch größte Unterdeckung in Aegidii, Kreuz und 
Hansaplatz. Die Schulhöfe werden von den Schulen des Bezirks häufiger als bewegungsfreundlich 
bezeichnet. 
Die Quantität und Beschaffenheit der Sport- und Bewegungsräume im öffentlichen Raum werden von 
der Bevölkerung durchgängig schlechter beurteilt als im gesamtstädtischen Mittel. In der Tendenz gilt 
dies auch für die Sportangebote der verschiedenen Anbieter. 
Es besteht quantitativer Handlungsbedarf sowohl bei den Sportaußenanlagen als auch bei den Hallen 
und Räumen. Dies betrifft alle Stadtteile des Bezirks Münster-Mitte.

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
10 
1.9 Stadtbezirkskarten 
Standortübersicht Sportanlagen

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Bezirkssteckbriefe 
11 
Vorschläge Sport- und Bewegungsraum aus Bevölkerungsbefragung

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
12 
2. Bezirkssteckbrief Münster-West 
2.1 Grunddaten zum Bezirk 
Einwohner (Stand 31.12.2022): 62.795 
Bevölkerungsstand 2033 nach Kleinräumiger Bevölkerungsprognose (KBP): 70.922 
Erläuterung: In der KBP 2033 sind die Entwicklungen laut Baulandprogramm 2022-2030 bereits enthalten.  
 
 
Kennzahlen zum Bezirk (Stand: 2023): 
 Anteil Migrations- 
geschichte 
Bevölkerungsdichte 
(durchschnittliche 
Anzahl an Personen 
je ha) 
Anteil SGB II-Emp-
fänger 15-64 Jahre 
Anteil SGB II-Emp-
fänger 0-14 Jahre 
Münster-West 26,4 7,49 5,68 12,44 
Münster 24,3 10,40 6,25 13,72 
 
Quellen: 
https://opendata.stadt-muenster.de/dataset/bev%C3%B6lkerungsindikatoren-migration 
https://opendata.stadt-muenster.de/dataset/bev%C3%B6lkerungsindikatoren-soziales 
https://opendata.stadt-muenster.de/dataset/bev%C3%B6lkerungsindikatoren-dichte 
 
2.2 Städtebauliche Vorhaben und Entwicklungsperspektiven 
Derzeit wird die Konversionsfläche am Oxford-Quartier aufgesiedelt, das ehemalige Kasernengelände. 
Der dort seit 2019 sukzessiv erfolgende Wohnungsneubau soll im Endstadium 4.000 Menschen 
aufnehmen. Im Kontext des Wohnungsneubaus sind Einrichtungen der sozialen Infrastruktur sowie 
Sportanlagen auch für den informellen Sport und Bewegung im öffenlichen Raum („Grüner Finger“) 
geschaffen worden und werden weiter ausgebaut. 
Weiterhin sind im Bezirk zwei neue Münster Modell Quartiere (MMQ) geplant. Das MMQ1 an der 
Steinfurter Straße soll mit einer Nutzungsmischung („Leben, Wohnen, Arbeiten/Technologie“) auf einer 
Fläche von ca. 48,5 Hektar im Endausbau (bei 2,5 EW/WE) und je nach Umsetzung einer 
weiterführenden Schule im Gebiet zwischen 5.000 und 6.000 Personen in 1.700 bis 2.100 Wohnungen 
aufnehmen (zuzüglich 1.000 Apartements für Studierende und Auszubildende). Zugleich sollen im 
MMQ1 ca. 4.700 Arbeitsplätze entstehen.1 
                                                      
1  Angaben gem. Auslobung zum städtebaulich-landschaftsplanerischen Wettbewerb (Ratsbeschluss 
V/0272/2024)

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Bezirkssteckbriefe 
13 
Das MMQ2 Busso-Preus-Straße setzt den Schwerpunkt auf „Leben, Wohnen und Wissenschaft“ auf ca. 
18 Hektar. Es sollen ca. 700 neue Wohnungen für etwa 1.750 Personen entstehen, zudem ca. 2.000 
Arbeitsplätze. 
In Nienberge sollen südlich der Feldstiege rund 350 bis 500 Wohneinheiten (bei 3 EW/WE für ca. 1.050 
bis 1.500 Personen unterschiedlicher Zielgruppen) sowie eine Grundschule und Kindergärten 
entstehen. 
Laut Baulandprogramm 2024-2032 wird angestrebt, im Stadtbezirk West bis zum Jahr 2032 Baugebiete 
mit einer Kapazität von insgesamt 5.280 bis 5.955 Wohneinheiten zur Baureife zu entwickeln. 
 
2.3 Sportvereinsentwicklung 
Anteil der Sportvereine, die ausschließlich im Stadtbezirk tätig sind: 16 Prozent 
Sportanlagen als Problem der Vereinsentwicklung:  
Münster-West: Mittelwert 4,2 | Münster: Mittelwert 3,6 (Wertebereich von (1) kein Problem bis (5) großes Problem) 
 
2.4 Sportanlagen für den Schul- und Vereinssport 
Eine detaillierte Übersicht zur Versorgung mit Sportanlagen und zu den Versorgungswerten der Stadt-
bezirke und Stadtteile findet sich in Anhang 1. 
 
Versorgungsgrad mit Sportanlagen: 
  Sportplatzanlagen 
Versorgungsgrad 
qm/EW 
Sportplatzanlagen 
Jahresstunden / EW 
Hallen und Räume 
Versorgungsgrad 
qm/EW 
Jahr 2023 
Münster-West  2,82 0,61 0,33 
Münster 1,80 0,40 0,25 
Jahr 2033 
Münster-West 2,53 0,54 0,29 
Münster 1,73 0,38 0,24 
 
Quelle: Bestandsaufnahme ikps und Kleinräumige Bevölkerungsprognose (KBP) 2033. Es wird unterstellt, dass bis 2033 (mit Ausnahme von Er-
gänzungen westlich der Gievenbecker Reihe) keine Erweiterung der Sportinfrastruktur stattfindet.

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
14 
Abdeckungsgrad Sportanlagen: 
 Zielwert Münster 
(2023) 
Abdeckung in % in Münster-West 
2023 2033 
Sportplatzanlagen  
Versorgungsgrad qm/EW 1,80 157 140 
Sportplatzanlagen 
Jahresstunden / EW 0,40 152 136 
Hallen und Räume  
Versorgungsgrad qm/EW 0,25 131 117 
 
Erläuterung: Der Zielwert ist ein normativer Wert. Wir unterstellen, dass bei der dynamischen Bevölkerungsentwicklung zumindest der gesamtstäd-
tische Versorgungsgrad aus dem Jahr 2023 gehalten werden soll.

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Bezirkssteckbriefe 
15 
Bilanz Sportanlagen (in qm) im Jahr 2033: 
Sportplatzanlagen +51.540 qm 
Hallen und Räume +3.069 qm 
 
Erläuterung: Der Wert zeigt, welche rechnerischen Überschüsse / Defizite sich im Bezirk ergeben, wenn die Bevölkerungsprognose 2033 sowie die 
Zielwerte als Maßstab angelegt werden. 
 
Bewertung Sportanlagen: 
 aus 
Sicht 
der 
Schu-
len 
aus 
Sicht 
der 
Sport-
vereine 
aus Sicht der Bevölkerung 
Anzahl 
Sporthal-
len / 
Räume 
Anzahl 
Sport-
plätze 
baulicher 
Zustand 
Sporthal-
len / 
Räume 
baulicher 
Zustand 
Sport-
plätze 
Versorgung 
mit Hallen-
bädern 
Versor-
gung mit 
Freibä-
dern 
Münster-
West 2,9 3,5 2,26 2,17 3,00 2,45 2,58 3,62 
Münster  3,0 3,4 2,28 2,14 3,05 2,55 2,62 3,32 
 
Erläuterung: Mittelwerte im Wertebereich von (1) sehr gut bis (5) schlecht 
Quellen: Schulbefragung, Sportvereinsbefragung, Bevölkerungsbefragung 
 
Bewertung der zur Verfügung stehenden Trainingszeiten (Sportvereine) 
 Anteil Vereine mit genügend Hallenzei-
ten Sommer | Winter für das Training 
Anteil Vereine mit genügend Sportplatz-
zeiten Sommer | Winter für das Training 
Münster-West 57 | 25 63 | 13 
Münster  38 | 23 53 | 31 
 
Quelle: Sportvereinsbefragung (Angaben in Prozent)

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
16 
2.5 Sport- und Bewegungsräume für die Schulen 
Ergebnis Bilanzierung Hallenbedarf der Schulen (Angaben in Anlageneinheiten Einzelhalle): 
Münster-West: +7,2 Anlageneinheiten (Münster: -8,3 Anlageneinheiten) 
 
Anteil der Schulen, die ihren Schulhof „bewegungsfreundlich“ einschätzen: 
Münster-West: 57 Prozent (Münster: 48 Prozent) 
 
2.6 Sport- und Bewegungsräume im öffentlichen Raum 
 Freizeitspielfelder Strecken und Wege 
für Laufsport 
Fahrradwege Spiel- und Bewe-
gungsflächen für 
Kinder im Wohnum-
feld 
Münster-West 2,67 2,88 2,52 3,69 
Münster  2,70 2,99 2,63 3,33 
 
Erläuterung: Mittelwerte im Wertebereich von (1) sehr gut bis (5) schlecht  
Quelle: Bevölkerungsbefragung 
 
2.7 Sport- und Bewegungsangebote 
 Informationen über 
Angebot 
Angebot  
Sportvereine 
Angebot kommerzi-
elle Anbieter 
Angebot andere 
Anbieter 
Münster-West 2,66 2,06 2,48 2,16 
Münster  2,67 2,13 2,65 2,11 
 
Erläuterung: Mittelwerte im Wertebereich von (1) sehr gut bis (5) schlecht 
Quelle: Bevölkerungsbefragung

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Bezirkssteckbriefe 
17 
2.8 Bewertung / Einschätzung 
Der Bezirk ist durch eine, gemessen an der Gesamtstadt, unterdurchschnittliche Bevölkerungsdichte 
gekennzeichnet, lässt jedoch insbesondere durch die beiden Modellquartiere eine stark steigende 
Einwohnerzahl bis 2033 erwarten.  
Die Sportanlagenversorgung weist für den Bezirk für die Sportaußenanlagen und für die Hallen und 
Räume deutlich überdurchschnittliche Werte auf. Die Schulen und die Sportvereine des Bezirks urteilen 
über die Sportanlagenversorgung im Bereich des gesamtstädtischen Mittels. Die Sportvereine sagen 
häufiger als im gesamtstädtischen Mittel, dass im Sommer genügend Hallenzeiten vorhanden seien. 
Auch der Winterwert liegt geringfügig über dem gesamtstädtischen Mittelwert. Ein Defizit besteht laut 
Sportvereinen bei den Trainingsmöglichkeiten auf Sportaußenanlagen im Winter. Die Sportvereine 
benennen häufiger die Quantität der Sportanlagen als Hemmnis der Vereinsentwicklung. 
Aus schulischer Sicht kann der vorhandene Bestand an Hallen den Bedarf der Schulen gut decken (+7,2 
Anlageneinheiten Einzelhalle). Die Schulhöfe werden von den Schulen des Bezirks häufiger als 
bewegungsfreundlich bezeichnet. 
Die Sport- und Bewegungsräume im öffentlichen Raum werden von der Bevölkerung in nahezu allen 
Punkt etwas besser bewertet als im gesamtstädtischen Mittel. Einzig die Spiel- und Bewegungsflächen 
für Kinder im Wohnumfeld werden im Bezirk schlechter bewertet. Die Sportangebote der Sportvereine 
und der gewerblichen Anbieter werden im Bezirk besser bewertet. 
Bezüglich der Sportanlagen besteht im Bezirk Münster-West aktuell und perspektivisch kein 
quantitativer Handlungsbedarf. Bei einer kleinräumigen Betrachtung nach Stadtteilen und unter 
Berücksichtigung der anvisierten Zielwerte und der Einwohnerentwicklung zeigt sich im Stadtteil 
Gievenbeck eine rechnerische Unterversorgung bei den Sportplatzanlagen, die bei Realisierung der 
beiden Modellquartiere MMQ1 und MMQ2 noch zunehmen wird. Bei den Hallen und Räumen weisen 
die Stadtteile Albachten und Nienberge eine rechnerische Unterversorgung auf. 
Anmerkung: Im Bezirk liegt die Universitätssportanlage, die verschiedene Sportanlagen, Flächen und 
Gebäude umfasst und die in den letzten Jahrzehnten punktuell erweitert und ergänzt wurde, jedoch 
ohne sich an einem Gesamtkonzept zu orientieren. Der Hochschulsport hat für die künftige 
Weiterentwicklung konkrete Vorstellungen und eine Art Masterplan entwickelt. Die Umsetzung wird 
jedoch durch die verschiedenen Zuständigkeiten und Abhängigkeiten (Stadt Münster, Land NRW) 
erschwert. Der Hochschulsport signalisiert, seine Anlagen den Münsteraner Schulen und Sportvereinen 
zur Verfügung stellen zu wollen, jedoch spricht das EU-Beihilferecht gegen eine kontinuierliche und auf 
Dauer angelegte Zusammenarbeit.

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
18 
2.9 Stadtbezirkskarten 
Standortübersicht Sportanlagen

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Bezirkssteckbriefe 
19 
Vorschläge Sport- und Bewegungsraum aus Bevölkerungsbefragung

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
20 
3. Bezirkssteckbrief Münster-Nord 
3.1 Grunddaten zum Bezirk 
Einwohner (Stand 31.12.2022): 30.909 
Bevölkerungsstand 2033 nach Kleinräumiger Bevölkerungsprognose (KBP): 31.168 
Erläuterung: In der KBP 2033 sind die Entwicklungen laut Baulandprogramm 2022-2030 bereits enthalten.  
 
 
Kennzahlen zum Bezirk (Stand: 2023): 
 Anteil Migrations- 
geschichte 
Bevölkerungsdichte 
(durchschnittliche 
Anzahl an Personen 
je ha) 
Anteil SGB II-Emp-
fänger 15-64 Jahre 
Anteil SGB II-Emp-
fänger 0-14 Jahre 
Münster-Nord 42,2 8,51 13,86 25,95 
Münster 24,3 10,40 6,25 13,72 
 
Quellen: 
https://opendata.stadt-muenster.de/dataset/bev%C3%B6lkerungsindikatoren-migration 
https://opendata.stadt-muenster.de/dataset/bev%C3%B6lkerungsindikatoren-soziales 
https://opendata.stadt-muenster.de/dataset/bev%C3%B6lkerungsindikatoren-dichte 
 
3.2 Städtebauliche Vorhaben und Entwicklungsperspektiven 
Laut Baulandprogramm 2024-2032 wird angestrebt, im Stadtbezirk Nord bis zum Jahr 2032 Baugebiete 
mit einer Kapazität von insgesamt 280 bis 290 Wohneinheiten zur Baureife zu entwickeln. 
 
3.3 Sportvereinsentwicklung 
Anteil der Sportvereine, die ausschließlich im Stadtbezirk tätig sind: 7 Prozent 
Sportanlagen als Problem der Vereinsentwicklung:  
Münster-Nord: Mittelwert 3,6 | Münster: Mittelwert 3,6 (Wertebereich von (1) kein Problem bis (5) großes Problem)

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Bezirkssteckbriefe 
21 
3.4 Sportanlagen für den Schul- und Vereinssport 
Eine detaillierte Übersicht zur Versorgung mit Sportanlagen und zu den Versorgungswerten der Stadt-
bezirke und Stadtteile findet sich in Anhang 1. 
 
Versorgungsgrad mit Sportanlagen: 
  Sportplatzanlagen 
Versorgungsgrad 
qm/EW 
Sportplatzanlagen 
Jahresstunden / EW 
Hallen und Räume 
Versorgungsgrad 
qm/EW 
Jahr 2023 
Münster-Nord  2,33 0,51 0,26 
Münster 1,80 0,40 0,25 
Jahr 2033 
Münster-Nord 2,32 0,51 0,25 
Münster 1,73 0,38 0,24 
 
Quelle: Bestandsaufnahme ikps und Kleinräumige Bevölkerungsprognose (KBP) 2033. Es wird unterstellt, dass bis 2033 keine Erweiterung der 
Sportinfrastruktur stattfindet (lediglich Ersatzneubau eines Großspielfeldes am Standort Kinderhaus) 
 
Abdeckungsgrad Sportanlagen: 
 Zielwert Münster 
(2023) 
Abdeckung in % in Münster-Nord 
2023 2033 
Sportplatzanlagen  
Versorgungsgrad qm/EW 1,80 129 129 
Sportplatzanlagen 
Jahresstunden / EW 0,40 127 126 
Hallen und Räume  
Versorgungsgrad qm/EW 0,25 102 102 
 
Erläuterung: Der Zielwert ist ein normativer Wert. Wir unterstellen, dass bei der dynamischen Bevölkerungsentwicklung zumindest der gesamtstäd-
tische Versorgungsgrad aus dem Jahr 2023 erreicht werden soll. 
 
Bilanz Sportanlagen (in qm) im Jahr 2033: 
Sportplatzanlagen +16.138 qm 
Hallen und Räume +144 qm 
 
Erläuterung: Der Wert zeigt, welche rechnerischen Überschüsse / Defizite sich im Bezirk ergeben, wenn die Bevölkerungsprognose 2033 sowie die 
Zielwerte als Maßstab angelegt werden.

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
22 
Bewertung Sportanlagen: 
 aus 
Sicht 
der 
Schu-
len 
aus 
Sicht 
der 
Sport-
vereine 
aus Sicht der Bevölkerung 
Anzahl 
Sporthal-
len / 
Räume 
Anzahl 
Sport-
plätze 
baulicher 
Zustand 
Sporthal-
len / 
Räume 
baulicher 
Zustand 
Sport-
plätze 
Versorgung 
mit Hallen-
bädern 
Versor-
gung mit 
Freibä-
dern 
Münster-
Nord 2,1 2,6 2,33 2,10 2,98 2,61 2,61 3,13 
Münster  3,0 3,4 2,28 2,14 3,05 2,55 2,62 3,32 
 
Erläuterung: Mittelwerte im Wertebereich von (1) sehr gut bis (5) schlecht 
Quellen: Schulbefragung, Sportvereinsbefragung, Bevölkerungsbefragung 
 
Bewertung der zur Verfügung stehenden Trainingszeiten (Sportvereine) 
 Anteil Vereine mit genügend Hallenzei-
ten Sommer | Winter für das Training 
Anteil Vereine mit genügend Sportplatz-
zeiten Sommer | Winter für das Training 
Münster-Nord 0 | 0 50 | 50 
Münster  38 | 23 53 | 31 
 
Quelle: Sportvereinsbefragung (Angaben in Prozent)

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Bezirkssteckbriefe 
23 
3.5 Sport- und Bewegungsräume für die Schulen 
Ergebnis Bilanzierung Hallenbedarf der Schulen (Angaben in Anlageneinheiten Einzelhalle): 
Münster-Nord: -1,9 Anlageneinheiten (Münster: -8,3 Anlageneinheiten) 
 
Anteil der Schulen, die ihren Schulhof „bewegungsfreundlich“ einschätzen: 
Münster-Nord: 40 Prozent (Münster: 48 Prozent) 
 
3.6 Sport- und Bewegungsräume im öffentlichen Raum 
 Freizeitspielfelder Strecken und Wege 
für Laufsport 
Fahrradwege Spiel- und Bewe-
gungsflächen für 
Kinder im Wohnum-
feld 
Münster-Nord 2,65 2,92 2,62 3,19 
Münster  2,70 2,99 2,63 3,33 
 
Erläuterung: Mittelwerte im Wertebereich von (1) sehr gut bis (5) schlecht  
Quelle: Bevölkerungsbefragung 
 
3.7 Sport- und Bewegungsangebote 
 Informationen über 
Angebot 
Angebot  
Sportvereine 
Angebot kommerzi-
elle Anbieter 
Angebot andere 
Anbieter 
Münster-Nord 2,70 2,12 2,63 2,04 
Münster  2,67 2,13 2,65 2,11 
 
Erläuterung: Mittelwerte im Wertebereich von (1) sehr gut bis (5) schlecht 
Quelle: Bevölkerungsbefragung

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
24 
3.8 Bewertung / Einschätzung 
Der Bezirk ist durch eine im gesamtstädtischen Vergleich geringere Bevölkerungsdichte 
gekennzeichnet und lässt nur eine leicht steigende Einwohnerzahl bis 2033 erwarten.  
Die Sportanlagenversorgung weist für den Bezirk bei den Sportaußenanlagen quantitativ 
unterdurchschnittliche Werte auf (unter Berücksichtigung der Jahresstunden jedoch eine deutlich 
überdurschschnittliche Versorgung), bei den Hallen und Räumen liegt der Bezirk im gesamtstädtischen 
Mittel. Die Schulen und die Sportvereine des Bezirks urteilen über die Sportanlagenversorgung des 
Bezirks deutlich besser als im gesamtstädtischen Mittel. Die Sportvereine benennen die Sportanlagen 
nicht häufiger als Problem der Vereinsentwicklung als die Vereine in der Gesamtstadt. Jedoch gibt kein 
Verein des Bezirks an, im Sommer und im Winter über genügend Hallenzeiten für das Training zu 
verfügen.  
Aus schulischer Sicht kann der vorhandene Bestand an Hallen den Bedarf der Schulen nicht decken, 
es liegt eine Unterversorgung von -1,9 Anlageneinheit Einzelhalle vor. Bei einer kleinräumigen 
Betrachtung nach Stadtteilen besteht Handlungsbedarf in Kinderhaus-West und Kinderhaus-Ost. Die 
Schulhöfe werden von den Schulen des Bezirks häufiger als nicht bewegungsfreundlich bezeichnet. 
Die Sport- und Bewegungsräume im öffentlichen Raum werden von der Bevölkerung durchgängig 
besser beurteilt als im gesamtstädtischen Mittel. Die Bewertung für die Sportangebote der 
verschiedenen Anbieter bewegt sich im gesamtstädtischen Mittel. 
Hinsichtlich der Sportanlagen besteht aus heutiger Perspektive im Bezirk Münster-Nord (abgesehen 
von dem geplanten Ersatzneubau eines Großspielfeldes südlich des Gutes Kinderhaus) ein eher 
geringer Handlungsbedarf. Bei einer kleinräumigen Betrachtung nach Stadtteilen und unter 
Berücksichtigung der anvisierten Zielwerte und der Einwohnerentwicklung zeigt sich in Coerde eine 
rechnerische Unterversorgung bei den Sportplatzanlagen. Bei den Hallen und Räumen weist Coerde 
ebenfalls eine rechnerische Unterversorgung auf.

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Bezirkssteckbriefe 
25 
3.9 Stadtbezirkskarten 
Standortübersicht Sportanlagen

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
26 
Vorschläge Sport- und Bewegungsraum aus Bevölkerungsbefragung

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Bezirkssteckbriefe 
27 
4. Bezirkssteckbrief Münster-Ost 
4.1 Grunddaten zum Bezirk 
Einwohner (Stand 31.12.2022): 23.748 
Bevölkerungsstand 2033 nach Kleinräumiger Bevölkerungsprognose (KBP): 24.207 
Erläuterung: In der KBP 2033 sind die Entwicklungen laut Baulandprogramm 2022-2030 bereits enthalten.  
 
 
Kennzahlen zum Bezirk (Stand: 2023): 
 Anteil Migrations- 
geschichte 
Bevölkerungsdichte 
(durchschnittliche 
Anzahl an Personen 
je ha) 
Anteil SGB II-Emp-
fänger 15-64 Jahre 
Anteil SGB II-Emp-
fänger 0-14 Jahre 
Münster-Ost 19,9 4,31 5,67 9,15 
Münster 24,3 10,40 6,25 13,72 
 
Quellen: 
https://opendata.stadt-muenster.de/dataset/bev%C3%B6lkerungsindikatoren-migration 
https://opendata.stadt-muenster.de/dataset/bev%C3%B6lkerungsindikatoren-soziales 
https://opendata.stadt-muenster.de/dataset/bev%C3%B6lkerungsindikatoren-dichte 
 
4.2 Städtebauliche Vorhaben und Entwicklungsperspektiven 
Laut Baulandprogramm 2024-2032 wird angestrebt, im Stadtbezirk Ost bis zum Jahr 2032 Baugebiete 
mit einer Kapazität von insgesamt 675 bis 725 Wohneinheiten zu entwickeln. 
 
4.3 Sportvereinsentwicklung 
Anteil der Sportvereine, die ausschließlich im Stadtbezirk tätig sind: 12 Prozent 
Sportanlagen als Problem der Vereinsentwicklung:  
Münster-Ost: Mittelwert 3,3 | Münster: Mittelwert 3,6 (Wertebereich von (1) kein Problem bis (5) großes Problem)

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
28 
4.4 Sportanlagen für den Schul- und Vereinssport 
Eine detaillierte Übersicht zur Versorgung mit Sportanlagen und zu den Versorgungswerten der Stadt-
bezirke und Stadtteile findet sich in Anhang 1. 
 
Versorgungsgrad mit Sportanlagen: 
  Sportplatzanlagen 
Versorgungsgrad 
qm/EW 
Sportplatzanlagen 
Jahresstunden / EW 
Hallen und Räume 
Versorgungsgrad 
qm/EW 
Jahr 2023 
Münster-Ost  4,39 0,99 0,19 
Münster 1,80 0,40 0,25 
Jahr 2033 
Münster-Ost 4,30 0,97 0,19 
Münster 1,73 0,38 0,24 
 
Quelle: Bestandsaufnahme ikps und Kleinräumige Bevölkerungsprognose (KBP) 2033. Es wird unterstellt, dass unter Berücksichtigung des Hand-
lungsverbundes zur neuen Sportstätte in Handorf Ost und der Schulstandortentwicklung keine Erweiterung der Sportinfrastruktur bis 2033 stattfindet. 
 
Abdeckungsgrad Sportanlagen: 
 Zielwert Münster 
(2023) 
Abdeckung in % in Münster-Ost 
2023 2033 
Sportplatzanlagen  
Versorgungsgrad qm/EW 1,80 244 239 
Sportplatzanlagen 
Jahresstunden / EW 0,40 247 242 
Hallen und Räume  
Versorgungsgrad qm/EW 0,25 77 75 
 
Erläuterung: Der Zielwert ist ein normativer Wert. Wir unterstellen, dass auch bei künftiger Bevölkerungsentwicklung der gesamtstädtische Versor-
gungsgrad aus dem Jahr 2023 weit überschritten wird. 
 
Bilanz Sportanlagen (in qm) im Jahr 2033: 
Sportplatzanlagen +60.559 qm 
Hallen und Räume -1.495 qm 
 
Erläuterung: Der Wert zeigt, welche rechnerischen Überschüsse / Defizite sich im Bezirk ergeben, wenn die Bevölkerungsprognose 2033 sowie die 
Zielwerte als Maßstab angelegt werden.

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Bezirkssteckbriefe 
29 
Bewertung Sportanlagen: 
 aus 
Sicht 
der 
Schu-
len 
aus 
Sicht 
der 
Sport-
vereine 
aus Sicht der Bevölkerung 
Anzahl 
Sporthal-
len / 
Räume 
Anzahl 
Sport-
plätze 
baulicher 
Zustand 
Sporthal-
len / 
Räume 
baulicher 
Zustand 
Sport-
plätze 
Versorgung 
mit Hallen-
bädern 
Versor-
gung mit 
Freibä-
dern 
Münster-
Ost 3,6 2,6 2,28 2,17 3,13 2,67 2,62 3,23 
Münster  3,0 3,4 2,28 2,14 3,05 2,55 2,62 3,32 
 
Erläuterung: Mittelwerte im Wertebereich von (1) sehr gut bis (5) schlecht 
Quellen: Schulbefragung, Sportvereinsbefragung, Bevölkerungsbefragung 
 
Bewertung der zur Verfügung stehenden Trainingszeiten (Sportvereine) 
 Anteil Vereine mit genügend Hallenzei-
ten Sommer | Winter für das Training 
Anteil Vereine mit genügend Sportplatz-
zeiten Sommer | Winter für das Training 
Münster-Ost 68 | 0 33 | 0 
Münster  38 | 23 53 | 31 
 
Quelle: Sportvereinsbefragung (Angaben in Prozent)

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
30 
4.5 Sport- und Bewegungsräume für die Schulen 
Ergebnis Bilanzierung Hallenbedarf der Schulen (Angaben in Anlageneinheiten Einzelhalle): 
Münster-Ost: +1,3 Anlageneinheiten (Münster: -8,3 Anlageneinheiten) 
 
Anteil der Schulen, die ihren Schulhof „bewegungsfreundlich“ einschätzen: 
Münster-Ost: 33 Prozent (Münster: 48 Prozent) 
 
4.6 Sport- und Bewegungsräume im öffentlichen Raum 
 Freizeitspielfelder Strecken und Wege 
für Laufsport 
Fahrradwege Spiel- und Bewe-
gungsflächen für 
Kinder im Wohnum-
feld 
Münster-Ost 2,68 3,04 2,64 3,28 
Münster  2,70 2,99 2,63 3,33 
 
Erläuterung: Mittelwerte im Wertebereich von (1) sehr gut bis (5) schlecht  
Quelle: Bevölkerungsbefragung 
 
4.7 Sport- und Bewegungsangebote 
 Informationen über 
Angebot 
Angebot  
Sportvereine 
Angebot kommerzi-
elle Anbieter 
Angebot andere 
Anbieter 
Münster-Ost 2,67 2,19 2,74 2,24 
Münster  2,67 2,13 2,65 2,11 
 
Erläuterung: Mittelwerte im Wertebereich von (1) sehr gut bis (5) schlecht 
Quelle: Bevölkerungsbefragung

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Bezirkssteckbriefe 
31 
4.8 Bewertung / Einschätzung 
Der Bezirk ist durch eine im gesamtstädtischen Vergleich deutlich geringere Bevölkerungsdichte 
gekennzeichnet und lässt eine leicht steigende Einwohnerzahl bis 2033 erwarten.  
Die Sportanlagenversorgung weist für den Bezirk bei den Sportaußenanlagen weit 
überdurchschnittliche Werte auf (bester Wert in Münster), bei den Hallen und Räumen liegt der 
Versorgungsgrad hingegen deutlich unter dem gesamtstädtischen Mittel. Die Schulen urteilen über die 
Sportanlagenversorgung kritischer, die Sportvereine jedoch positiver als im gesamtstädtischen Mittel. 
Die Sportvereine benennen weniger häufig die Sportanlagen als Hemmnis der Vereinsentwicklung. 
Problematisch scheint vor allem im Winter die Versorgung mit Hallen für das Vereinstraining zu sein. Im 
Hinblick auf die zur Verfügung stehenden Trainingszeiten auf Außenanlagen urteilen die Sportvereine 
kritischer als im gesamtstädtischen Mittel. 
Aus schulischer Sicht liegt eine gute Versorgung mit Hallen vor (+1,3 Anlageneinheiten Einzelhalle). Die 
Schulhöfe werden von den Schulen des Bezirks deutlich häufiger als nicht bewegungsfreundlich 
bezeichnet. 
Die Sport- und Bewegungsräume im öffentlichen Raum werden von der Bevölkerung durchgängig wie 
im gesamtstädtischen Mittel bewertet. In der Tendenz gilt dies auch für die Sportangebote der 
verschiedenen Anbieter. 
Es besteht im Bezirk Münster-Ost aktuell ein quantitativer Handlungsbedarf bei der Abdeckung mit 
Hallen und Räumen. Bei einer kleinräumigen Betrachtung nach Stadtteilen und unter Berücksichtigung 
der anvisierten Zielwerte und der Einwohnerentwicklung zeigt sich in Mauritz-Ost und in Handorf eine 
rechnerische Unterversorgung bei den Hallen und Räumen.

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
32 
4.9 Stadtbezirkskarten 
Standortübersicht Sportanlagen

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Bezirkssteckbriefe 
33 
Vorschläge Sport- und Bewegungsraum aus Bevölkerungsbefragung

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
34 
5. Bezirkssteckbrief Münster-Südost 
5.1 Grunddaten zum Bezirk 
Einwohner (Stand 31.12.2022): 32.113 
Bevölkerungsstand 2033 nach kleinräumiger Bevölkerungsprognose (KBP): 38.713 
Erläuterung: In der KBP 2033 sind die Entwicklungen laut Baulandprogramm 2022-2030 bereits enthalten.  
 
 
Kennzahlen zum Bezirk (Stand: 2023): 
 Anteil Migrations- 
geschichte 
Bevölkerungsdichte 
(durchschnittliche 
Anzahl an Personen 
je ha) 
Anteil SGB II-Emp-
fänger 15-64 Jahre 
Anteil SGB II-Emp-
fänger 0-14 Jahre 
Münster-Südost 27,3 8,60 7,29 12,41 
Münster 24,3 10,40 6,25 13,72 
 
Quellen: 
https://opendata.stadt-muenster.de/dataset/bev%C3%B6lkerungsindikatoren-migration 
https://opendata.stadt-muenster.de/dataset/bev%C3%B6lkerungsindikatoren-soziales 
https://opendata.stadt-muenster.de/dataset/bev%C3%B6lkerungsindikatoren-dichte 
 
5.2 Städtebauliche Vorhaben und Entwicklungsperspektiven 
Das Areal der ehemaligen York-Kaserne wird seit dem Jahr 2019 als Konversionsfläche überwiegend 
für Wohnbebauung vermarktet. Auf ca. 50 Hektar sollen ca. 1.800 Wohneinheiten entstehen, die bei 
einer durchschnittlichen Wohnungsbelegung von 2,5 Personen pro Wohneinheit ca. 4.750 Personen 
aufnehmen werden. Mit der Konversion wurden ehemalige, von der Kaserne genutzte 
Sportaußenanlagen aufgegeben. Dafür entstehen jedoch neue Bewegungsangebote im 
Landschaftspark wie z.B. eine Dirtbike-Strecke und ein Streetballfeld. 
Als MMQ3 Theodor-Scheiwe-Straße östlich des Dortmund-Ems-Kanals wird ein Quartier für Leben, 
Kultur, Freizeit und Arbeiten auf ca. 10 Hektar entwickelt. Hier sollen 1.350 Wohnungen für etwa 3.400 
Personen errichtet werden, darüber hinaus gewerbliche Bauflächen für rechnerisch 1.600 Arbeitsplätze. 
In direkter Nachbarschaft soll im Bereich der Nieberdingstraße ein weiteres Quartier (MMQ4) 
edntstehen. Geplant ist in dem Quartier eine Weiterentwicklung und Ansiedlung gewerblicher und 
dienstleistungsorientierter Strukturen z.B. in Form eines neuen Innovations-Campus, kleinteiliger 
Gewerbe- und Handelshöfe, urbaner Produktionsstätten; ggf. Flächen für soziale Infrastrukturen, 
Gastronomiebetriebe und Veranstaltungsnutzungen sowie Freizeitsport-Angebote. Die vorhandene 
Wohnnutzung soll gesichert aber nicht ausgeweitet werden..

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Bezirkssteckbriefe 
35 
Laut Baulandprogramm 2024-2032 wird angestrebt, im Stadtbezirk Südost bis zum Jahr 2032 
Baugebiete mit einer Kapazität von insgesamt 2.990 bis 3.080 Wohneinheiten zu entwickeln. 
 
5.3 Sportvereinsentwicklung 
Anteil der Sportvereine, die ausschließlich im Stadtbezirk tätig sind: 8 Prozent 
Sportanlagen als Problem der Vereinsentwicklung:  
Münster-Südost: Mittelwert 3,0 | Münster: Mittelwert 3,6 (Wertebereich von (1) kein Problem bis (5) großes Problem) 
 
5.4 Sportanlagen für den Schul- und Vereinssport 
Eine detaillierte Übersicht zur Versorgung mit Sportanlagen und zu den Versorgungswerten der Stadt-
bezirke und Stadtteile findet sich in Anhang 1. 
 
Versorgungsgrad mit Sportanlagen: 
  Sportplatzanlagen 
Versorgungsgrad 
qm/EW 
Sportplatzanlagen 
Jahresstunden / EW 
Hallen und Räume 
Versorgungsgrad 
qm/EW 
Jahr 2023 
Münster-Südost  1,46 0,34 0,23 
Münster 1,80 0,40 0,25 
Jahr 2033 
Münster-Südost 1,20 0,28 0,19 
Münster 1,73 0,38 0,24 
 
Quelle: Bestandsaufnahme ikps und Kleinräumige Bevölkerungsprognose (KBP) 2033. Es wird unterstellt, dass bis 2033 keine Erweiterung der 
Sportinfrastruktur stattfindet (Ausbau Sportstätte Wolbeck bleibt hier noch unberücksichtigt). 
 
Abdeckungsgrad Sportanlagen: 
 Zielwert Münster 
(2023) 
Abdeckung in % in Münster-Südost 
2023 2033 
Sportplatzanlagen  
Versorgungsgrad qm/EW 1,80 81 67 
Sportplatzanlagen 
Jahresstunden / EW 0,40 85 70 
Hallen und Räume  
Versorgungsgrad qm/EW 0,25 92 76 
 
Erläuterung: Der Zielwert ist ein normativer Wert. Wir unterstellen, dass bei der sehr dynamischen Bevölkerungsentwicklung zumindest der gesamt-
städtische Versorgungsgrad aus dem Jahr 2023 erreicht werden soll.

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
36 
Bilanz Sportanlagen (in qm) im Jahr 2033: 
Sportplatzanlagen -23.108 qm 
Hallen und Räume -2.360 qm 
 
Erläuterung: Der Wert zeigt, welche rechnerischen Überschüsse / Defizite sich im Bezirk ergeben, wenn die Bevölkerungsprognose 2033 sowie die 
Zielwerte als Maßstab angelegt werden. 
 
Bewertung Sportanlagen: 
 aus 
Sicht 
der 
Schu-
len 
aus 
Sicht 
der 
Sport-
vereine 
aus Sicht der Bevölkerung 
Anzahl 
Sporthal-
len / 
Räume 
Anzahl 
Sport-
plätze 
baulicher 
Zustand 
Sporthal-
len / 
Räume 
baulicher 
Zustand 
Sport-
plätze 
Versorgung 
mit Hallen-
bädern 
Versor-
gung mit 
Freibä-
dern 
Münster-
Südost 2,5 2,3 2,24 2,16 3,01 2,51 2,67 3,39 
Münster  3,0 3,4 2,28 2,14 3,05 2,55 2,62 3,32 
 
Erläuterung: Mittelwerte im Wertebereich von (1) sehr gut bis (5) schlecht 
Quellen: Schulbefragung, Sportvereinsbefragung, Bevölkerungsbefragung 
 
Bewertung der zur Verfügung stehenden Trainingszeiten (Sportvereine) 
 Anteil Vereine mit genügend Hallenzei-
ten Sommer | Winter für das Training 
Anteil Vereine mit genügend Sportplatz-
zeiten Sommer | Winter für das Training 
Münster-Südost 100 | 67 100 | 100 
Münster  38 | 23 53 | 31 
 
Quelle: Sportvereinsbefragung (Angaben in Prozent)

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Bezirkssteckbriefe 
37 
5.5 Sport- und Bewegungsräume für die Schulen 
Ergebnis Bilanzierung Hallenbedarf der Schulen (Angaben in Anlageneinheiten Einzelhalle): 
Münster-Südost: -0,4 Anlageneinheiten (Münster: -8,3 Anlageneinheiten) 
 
Anteil der Schulen, die ihren Schulhof „bewegungsfreundlich“ einschätzen: 
Münster-Südost: 67 Prozent (Münster: 48 Prozent) 
 
5.6 Sport- und Bewegungsräume im öffentlichen Raum 
 Freizeitspielfelder Strecken und Wege 
für Laufsport 
Fahrradwege Spiel- und Bewe-
gungsflächen für 
Kinder im Wohnum-
feld 
Münster-Südost 2,66 2,95 2,58 3,22 
Münster  2,70 2,99 2,63 3,33 
 
Erläuterung: Mittelwerte im Wertebereich von (1) sehr gut bis (5) schlecht  
Quelle: Bevölkerungsbefragung 
 
5.7 Sport- und Bewegungsangebote 
 Informationen über 
Angebot 
Angebot  
Sportvereine 
Angebot kommerzi-
elle Anbieter 
Angebot andere 
Anbieter 
Münster-Südost 2,6 2,14 2,54 2,10 
Münster  2,67 2,13 2,65 2,11 
 
Erläuterung: Mittelwerte im Wertebereich von (1) sehr gut bis (5) schlecht 
Quelle: Bevölkerungsbefragung

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
38 
5.8 Bewertung / Einschätzung 
Der Bezirk ist durch eine im Vergleich zum gesamtstädtischen Mittel leicht geringere 
Bevölkerungsdichte gekennzeichnet, erwartet jedoch eine deutlich steigende Bevölkerungsanzahl bis 
2033.  
Die Sportanlagenversorgung weist für den Bezirk eine unterdurchschnittliche Versorgung auf. Die 
Schulen und die Sportvereine des Bezirks urteilen über die Sportanlagenversorgung des Bezirks 
deutlich besser als im gesamtstädtischen Mittel. Die Sportvereine benennen weniger häufig die 
Sportanlagen als Problem der Vereinsentwicklung. Aus Vereinssicht stehen sowohl im Sommer als 
auch im Winter für das Training genügend Zeiten auf Sportanlagen zur Verfügung.  
Aus schulischer Sicht besteht eine geringe Unterversorgung mit Hallen (-0,4 Anlageneinheiten 
Einzelhalle). Bei einer kleinräumigen Betrachtung nach Stadtteilen besteht Handlungsbedarf v.a. in 
Wolbeck. Die Schulhöfe werden von den Schulen des Bezirks häufiger als bewegungsfreundlich 
bezeichnet. 
Die Sport- und Bewegungsräume im öffentlichen Raum werden von der Bevölkerung etwas besser 
beurteilt als im gesamtstädtischen Mittel. In der Tendenz gilt dies auch für die Sportangebote der 
gewerblichen Anbieter, die Angebote der Sportvereine werden wie im gesamtstädtischen Mittel beurteilt. 
Für den Bezirk Münster-Südost ist ein Handlungsbedarf im quantitativen Ausbau der 
Sportanlagenkapazitäten festzuhalten. Bei einer kleinräumigen Betrachtung nach Stadtteilen und unter 
Berücksichtigung der anvisierten Zielwerte und der Einwohnerentwicklung zeigt sich in Gremmendorf-
West, Gremmendorf-Ost und in Wolbeck eine rechnerische Unterversorgung bei den 
Sportplatzanlagen. Bei den Hallen und Räumen weisen Gremmendorf-West und Angelmodde eine 
rechnerische Unterversorgung auf.

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Bezirkssteckbriefe 
39 
5.9 Stadtbezirkskarten 
Standortübersicht Sportanlagen

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
40 
Vorschläge Sport- und Bewegungsraum aus Bevölkerungsbefragung

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Bezirkssteckbriefe 
41 
6. Bezirkssteckbrief Münster-Hiltrup 
6.1 Grunddaten zum Bezirk 
Einwohner (Stand 31.12.2022): 38.832 
Bevölkerungsstand 2033 nach Kleinräumiger Bevölkerungsprognose (KBP): 40.791 
Erläuterung: In der KBP 2033 sind die Entwicklungen laut Baulandprogramm 2022-2030 bereits enthalten.  
 
 
Kennzahlen zum Bezirk (Stand: 2023): 
 Anteil Migrations- 
geschichte 
Bevölkerungsdichte 
(durchschnittliche 
Anzahl an Personen 
je ha) 
Anteil SGB II-Emp-
fänger 15-64 Jahre 
Anteil SGB II-Emp-
fänger 0-14 Jahre 
Münster-Hiltrup 28,4 5,48 8,61 16,18 
Münster 24,3 10,40 6,25 13,72 
 
Quellen: 
https://opendata.stadt-muenster.de/dataset/bev%C3%B6lkerungsindikatoren-migration 
https://opendata.stadt-muenster.de/dataset/bev%C3%B6lkerungsindikatoren-soziales 
https://opendata.stadt-muenster.de/dataset/bev%C3%B6lkerungsindikatoren-dichte 
 
6.2 Städtebauliche Vorhaben und Entwicklungsperspektiven 
Laut Baulandprogramm 2024-2032 wird angestrebt, im Stadtbezirk Hiltrup bis zum Jahr 2032 
Baugebiete mit einer Kapazität von insgesamt 1.250 bis 1.450 Wohneinheiten zu entwickeln. Dabei 
sollen im Baugebiet Hiltrup-Ost zusätzliche Sportflächen entstehen. 
 
6.3 Sportvereinsentwicklung 
Anteil der Sportvereine, die ausschließlich im Stadtbezirk tätig sind: 12 Prozent 
Sportanlagen als Problem der Vereinsentwicklung:  
Münster-Hiltrup: Mittelwert 2,9 | Münster: Mittelwert 3,6 (Wertebereich von (1) kein Problem bis (5) großes Problem)

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
42 
6.4 Sportanlagen für den Schul- und Vereinssport 
Eine detaillierte Übersicht zur Versorgung mit Sportanlagen und zu den Versorgungswerten der Stadt-
bezirke und Stadtteile findet sich in Anhang 1. 
 
Versorgungsgrad mit Sportanlagen: 
  Sportplatzanlagen 
Versorgungsgrad 
qm/EW 
Sportplatzanlagen 
Jahresstunden / EW 
Hallen und Räume 
Versorgungsgrad 
qm/EW 
Jahr 2023 
Münster-Hiltrup  3,00 0,64 0,24 
Münster 1,80 0,40 0,25 
Jahr 2033 
Münster-Hiltrup 2,84 0,61 0,23 
Münster 1,73 0,38 0,24 
 
Quelle: Bestandsaufnahme ikps und Kleinräumige Bevölkerungsprognose (KBP) 2033. Es wird unterstellt, dass bis 2033 keine Erweiterung der 
Sportinfrastruktur stattfindet (Ausbau Hiltrup Osttor bleibt hier noch unberücksichtigt). 
 
Abdeckungsgrad Sportanlagen: 
 Zielwert Münster 
(2023) 
Abdeckung in % in Münster-Hiltrup 
2023 2033 
Sportplatzanlagen  
Versorgungsgrad qm/EW 1,80 166 158 
Sportplatzanlagen 
Jahresstunden / EW 0,40 161 152 
Hallen und Räume  
Versorgungsgrad qm/EW 0,25 98 93 
 
Erläuterung: Der Zielwert ist ein normativer Wert. Wir unterstellen, dass bei der dynamischen Bevölkerungsentwicklung zumindest der gesamtstäd-
tische Versorgungsgrad aus dem Jahr 2023 gehalten werden soll. 
 
Bilanz Sportanlagen (in qm) im Jahr 2033: 
Sportplatzanlagen +42.306 qm 
Hallen und Räume -758 qm 
 
Erläuterung: Der Wert zeigt, welche rechnerischen Überschüsse / Defizite sich im Bezirk ergeben, wenn die Bevölkerungsprognose 2033 sowie die 
Zielwerte als Maßstab angelegt werden.

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Bezirkssteckbriefe 
43 
Bewertung Sportanlagen: 
 aus 
Sicht 
der 
Schu-
len 
aus 
Sicht 
der 
Sport-
vereine 
aus Sicht der Bevölkerung 
Anzahl 
Sporthal-
len / 
Räume 
Anzahl 
Sport-
plätze 
baulicher 
Zustand 
Sporthal-
len / 
Räume 
baulicher 
Zustand 
Sport-
plätze 
Versorgung 
mit Hallen-
bädern 
Versor-
gung mit 
Freibä-
dern 
Münster-
Hiltrup 2,3 2,9 2,15 2,04 2,81 2,35 2,55 3,30 
Münster  3,0 3,4 2,28 2,14 3,05 2,55 2,62 3,32 
 
Erläuterung: Mittelwerte im Wertebereich von (1) sehr gut bis (5) schlecht 
Quellen: Schulbefragung, Sportvereinsbefragung, Bevölkerungsbefragung 
 
Bewertung der zur Verfügung stehenden Trainingszeiten (Sportvereine) 
 Anteil Vereine mit genügend Hallenzei-
ten Sommer | Winter für das Training 
Anteil Vereine mit genügend Sportplatz-
zeiten Sommer | Winter für das Training 
Münster-Hiltrup 40 | 60, 25 | 50 
Münster  38 | 23 53 | 31 
 
Quelle: Sportvereinsbefragung (Angaben in Prozent)

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
44 
6.5 Sport- und Bewegungsräume für die Schulen 
Ergebnis Bilanzierung Hallenbedarf der Schulen (Angaben in Anlageneinheiten Einzelhalle): 
Münster-Hiltrup: +1,8 Anlageneinheiten (Münster: -8,3 Anlageneinheiten) 
 
Anteil der Schulen, die ihren Schulhof „bewegungsfreundlich“ einschätzen: 
Münster-Hiltrup: 25 Prozent (Münster: 48 Prozent) 
 
6.6 Sport- und Bewegungsräume im öffentlichen Raum 
 Freizeitspielfelder Strecken und Wege 
für Laufsport 
Fahrradwege Spiel- und Bewe-
gungsflächen für 
Kinder im Wohnum-
feld 
Münster-Hiltrup 2,58 2,9 2,48 2,84 
Münster  2,70 2,99 2,63 3,33 
 
Erläuterung: Mittelwerte im Wertebereich von (1) sehr gut bis (5) schlecht  
Quelle: Bevölkerungsbefragung 
 
6.7 Sport- und Bewegungsangebote 
 Informationen über 
Angebot 
Angebot  
Sportvereine 
Angebot kommerzi-
elle Anbieter 
Angebot andere 
Anbieter 
Münster-Hiltrup 2,51 2,10 2,56 2,06 
Münster  2,67 2,13 2,65 2,11 
 
Erläuterung: Mittelwerte im Wertebereich von (1) sehr gut bis (5) schlecht 
Quelle: Bevölkerungsbefragung

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Bezirkssteckbriefe 
45 
6.8 Bewertung / Einschätzung 
Der Bezirk ist durch eine im Vergleich zum gesamtstädtischen Mittel deutlich geringere 
Bevölkerungsdichte gekennzeichnet und erwartet eine leicht steigende Einwohnerzahl bis 2033.  
Die Sportanlagenversorgung weist für den Bezirk deutlich überdurchschnittliche Werte bei den 
Sportaußenlagen auf. Der Versorgungsgrad bei den Hallen und Räumen liegt im gesamtstädtischen 
Mittel. Die Schulen und die Sportvereine des Bezirks urteilen über die Sportanlagenversorgung des 
Bezirks deutlich besser als im gesamtstädtischen Mittel. Auch aus Sicht der Bevölkerung werden 
verschiedene Aspekte der Sportanlagenversorgung besser bewertet als im gesamtstädtischen Mittel. 
Die Sportvereine benennen die Sportanlagen weniger häufig als Problem der Vereinsentwicklung. 
Hinsichtlich der zur Verfügung stehenden Zeiten für das Vereinstraining scheinen die Sportplatzzeiten 
im Sommer von besonderer Bedeutung zu sein.  
Aus schulischer Sicht ist der vorhandene Bestand an Hallen ausreichend für den Bedarf der Schulen 
(+1,8 Anlageneinheiten Einzelhalle). Es gibt jedoch Unterschiede zwischen den Stadtteilen. Ein Defizit 
gibt es in Berg Fidel und Amelsbüren. Die Schulhöfe werden von den Schulen des Bezirks seltener als 
bewegungsfreundlich bezeichnet. 
Die Sport- und Bewegungsräume im öffentlichen Raum werden von der Bevölkerung durchgängig 
besser beurteilt als im gesamtstädtischen Mittel. In der Tendenz gilt dies auch für die Sportangebote 
der verschiedenen Anbieter. 
Für den Stadtbezirk Hiltrup ergibt sich aktuell kein Bedarf im quantitativen Ausbau der 
Sportanlagenkapazitäten. Bei einer kleinräumigen Betrachtung nach Stadtteilen und unter 
Berücksichtigung der anvisierten Zielwerte und der Einwohnerentwicklung zeigt sich in Hiltrup-Mitte und 
Hiltrup-West eine rechnerische Unterversorgung bei den Sportplatzanlagen. Bei den Hallen und 
Räumen weisen Hiltrup-Ost, Hiltrup-West und Amelsbüren eine rechnerische Unterversorgung auf.

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
46 
6.9 Stadtbezirkskarten 
Standortübersicht Sportanlagen

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Bezirkssteckbriefe 
47 
Vorschläge Sport- und Bewegungsraum aus Bevölkerungsbefragung

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
48 
7. Anhang 
 
Anhang 1: Überblick Bestand Sportfreianlagen nach Bezirken und Stadtteilen ................................... 49 
Anhang 2: Überblick Bestand Hallen und Räume nach Bezirken und Stadtteilen ................................ 51 
Anhang 3: Bilanzierung Sporthallenbedarf der städtischen Schulen – Bezirk Mitte ............................. 53 
Anhang 4: Bilanzierung Sporthallenbedarf der städtischen Schulen – Bezirk Münster-Ost ................. 53 
Anhang 5: Bilanzierung Sporthallenbedarf der städtischen Schulen – Bezirk Münster-West .............. 53 
Anhang 6: Bilanzierung Sporthallenbedarf der städtischen Schulen – Bezirk Münster-Südost ........... 54 
Anhang 7: Bilanzierung Sporthallenbedarf der städtischen Schulen – Bezirk Münster-Nord ............... 54 
Anhang 8: Bilanzierung Sporthallenbedarf der städtischen Schulen – Bezirk Münster-Hiltrup ............ 54 
Anhang 9: Versorgungsradien Pumptracks / Dirtparks ......................................................................... 55 
Anhang 10: Versorgungsradien Calisthenics/Fitnessgeräte ................................................................. 56

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Bezirkssteckbriefe 
49 
Anhang 1: Überblick Bestand Sportfreianlagen nach Bezirken und Stadtteilen 
 
 
Einwoh-
ner 2022 
Bestand 
Einwoh-
ner 2033 
Prog-
nose 
Sport-
platzan-
lagen Be-
stand qm 
(Stand: 
2023) 
Sport-
platzan-
lagen Be-
stand 
Jahres-
stunden  
(Stand: 
2023) 
Hallen 
und 
Räume 
Bestand 
qm  
(Stand: 
2023) 
Sport-
platzan-
lagen 
Versor-
gungs-
grad 
qm/EW 
2023 
Sport-
platzan-
lagen 
Jahres-
stunden / 
EW 2023 
Hallen 
und 
Räume 
Versor-
gungs-
grad 
qm/EW 
2023 
Zielwert 
Sport-
platzan-
lagen 
2023 
(1,80qm/
EW) in % 
Zielwert 
Sport-
platzan-
lagen 
2023 
(0,40h/E
W) in % 
Zielwert 
Hallen 
und 
Räume 
2023 
(0,25qm/
EW) in % 
Sport-
platzan-
lagen 
Versor-
gungs-
grad 
qm/EW 
PROG-
NOSE 
auf 
Grund-
lage KBP 
2033 
Sport-
platzan-
lagen 
Jahres-
stunden / 
EW 
PROG-
NOSE 
auf 
Grund-
lage KBP 
2033 
Hallen 
und 
Räume 
Versor-
gungs-
grad 
qm/EW 
PROG-
NOSE 
auf 
Grund-
lage KBP 
2033 
Zielwert 
Sport-
platzan-
lagen 
2033 
(1,80qm/
EW) in % 
Zielwert 
Sport-
platzan-
lagen 
2033 
(0,40h/E
W) in % 
Zielwert 
Hallen 
und 
Räume 
2033 
(0,25qm/
EW) in % 
Sport-
platzan-
lagen 
2033 
Über-
schuss / 
Defizit in 
qm 
Hallen 
und 
Räume 
2033 
Über-
schuss / 
Defizit in 
qm 
11 Aegidii 1.449 1.484 0 0 597 0,00 0,00 0,41 0% 0% 165% 0,00 0,00 0,40 0% 0% 161% -2.671 226 
12 Überwasser 1.377 1.338 0 0 1.759 0,00 0,00 1,28 0% 0% 511% 0,00 0,00 1,31 0% 0% 526% -2.408 1.425 
13 Dom 2.348 2.166 0 0 0 0,00 0,00 0,00 0% 0% 0% 0,00 0,00 0,00 0% 0% 0% -3.899 -542 
14 Buddenturm 2.542 2.402 0 0 0 0,00 0,00 0,00 0% 0% 0% 0,00 0,00 0,00 0% 0% 0% -4.324 -601 
15 Martini 1.319 1.215 0 0 2.201 0,00 0,00 1,67 0% 0% 667% 0,00 0,00 1,81 0% 0% 725% -2.187 1.897 
Altstadt 9.035 8.604 0 0 4.557 0,00 0,00 0,50 0% 0% 202% 0,00 0,00 0,53 0% 0% 212% -15.487 2.406 
21 Pluggendorf 4.618 5.446 0 0 1.344 0,00 0,00 0,29 0% 0% 116% 0,00 0,00 0,25 0% 0% 99% -9.803 -18 
22 Josef 8.678 8.095 0 0 1.021 0,00 0,00 0,12 0% 0% 47% 0,00 0,00 0,13 0% 0% 50% -14.571 -1.003 
23 Bahnhof 1.700 1.609 0 0 0 0,00 0,00 0,00 0% 0% 0% 0,00 0,00 0,00 0% 0% 0% -2.896 -402 
24 Hansaplatz 7.227 6.636 0 0 0 0,00 0,00 0,00 0% 0% 0% 0,00 0,00 0,00 0% 0% 0% -11.945 -1.659 
25 Mauritz-West 6.431 6.013 0 0 995 0,00 0,00 0,15 0% 0% 62% 0,00 0,00 0,17 0% 0% 66% -10.823 -508 
26 Schlachthof 6.035 5.739 0 0 969 0,00 0,00 0,16 0% 0% 64% 0,00 0,00 0,17 0% 0% 68% -10.330 -466 
27 Kreuz 12.703 11.926 0 0 1.774 0,00 0,00 0,14 0% 0% 56% 0,00 0,00 0,15 0% 0% 60% -21.467 -1.208 
28 Neutor 5.506 5.323 0 0 0 0,00 0,00 0,00 0% 0% 0% 0,00 0,00 0,00 0% 0% 0% -9.581 -1.331 
29 Schloss 2.502 2.375 0 0 648 0,00 0,00 0,26 0% 0% 104% 0,00 0,00 0,27 0% 0% 109% -4.275 54 
Innenstadtring 55.400 53.160 0 0 6.751 0,00 0,00 0,12 0% 0% 49% 0,00 0,00 0,13 0% 0% 51% -95.688 -6.539 
31 Aaseestadt 5.989 5.887 9.065 3.750 1.444 1,51 0,63 0,24 84% 157% 96% 1,54 0,64 0,25 86% 159% 98% -1.532 -28 
32 Geist 9.279 8.853 12.540 3.300 3.476 1,35 0,36 0,37 75% 89% 150% 1,42 0,37 0,39 79% 93% 157% -3.395 1.263 
33 Schützenhof 8.196 8.696 0 0 756 0,00 0,00 0,09 0% 0% 37% 0,00 0,00 0,09 0% 0% 35% -15.653 -1.418 
34 Düesberg 7.144 7.139 0 0 1.055 0,00 0,00 0,15 0% 0% 59% 0,00 0,00 0,15 0% 0% 59% -12.850 -730 
Mitte-Süd 30.608 30.575 21.605 7.050 6.731 0,71 0,23 0,22 39% 58% 88% 0,71 0,23 0,22 39% 58% 88% -33.430 -913 
43 Hafen 1.114 2.401 0 0 0 0,00 0,00 0,00 0% 0% 0% 0,00 0,00 0,00 0% 0% 0% -4.322 -600 
44 Herz-Jesu 5.306 4.948 20.019 4.800 7.517 3,77 0,90 1,42 210% 226% 567% 4,05 0,97 1,52 225% 243% 608% 11.113 6.280 
45 Mauritz-Mitte 10.543 9.678 0 0 650 0,00 0,00 0,06 0% 0% 25% 0,00 0,00 0,07 0% 0% 27% -17.420 -1.770 
46 Rumphorst 9.476 9.246 0 0 405 0,00 0,00 0,04 0% 0% 17% 0,00 0,00 0,04 0% 0% 18% -16.643 -1.907 
47 Uppenberg 9.145 8.987 17.025 2.000 2.945 1,86 0,22 0,32 103% 55% 129% 1,89 0,22 0,33 105% 56% 131% 848 698 
Mitte-Nordost 35.584 35.260 37.044 6.800 11.517 1,04 0,19 0,32 58% 48% 129% 1,05 0,19 0,33 58% 48% 131% -26.424 2.702 
Stadtbezirk Mitte 130.627 127.600 58.649 13.850 29.556 0,45 0,11 0,23 25% 27% 91% 0,46 0,11 0,23 26% 27% 93% -171.031 -2.344 
51 Gievenbeck 21.768 27.309 44.242 9.900 7.219 2,03 0,45 0,33 113% 114% 133% 1,62 0,36 0,26 90% 91% 106% -4.914 392 
52 Sentrup 8.081 8.024 34.718 6.800 5.307 4,30 0,84 0,66 239% 210% 263% 4,33 0,85 0,66 240% 212% 265% 20.275 3.301 
54 Mecklenbeck 10.714 10.825 37.300 7.850 2.997 3,48 0,73 0,28 193% 183% 112% 3,45 0,73 0,28 191% 181% 111% 17.815 291 
56 Albachten 6.508 8.056 14.280 3.300 1.215 2,19 0,51 0,19 122% 127% 75% 1,77 0,41 0,15 98% 102% 60% -221 -799 
57 Roxel 9.386 8.757 27.880 6.600 2.521 2,97 0,70 0,27 165% 176% 107% 3,18 0,75 0,29 177% 188% 115% 12.117 332 
58 Nienberge 7.040 7.951 20.780 4.100 1.540 2,95 0,58 0,22 164% 146% 88% 2,61 0,52 0,19 145% 129% 77% 6.468 -448 
Stadtbezirk West 63.497 70.922 179.200 38.550 20.799 2,82 0,61 0,33 157% 152% 131% 2,53 0,54 0,29 140% 136% 117% 51.540 3.069 
61 Coerde 11.177 11.655 14.280 3.300 1.432 1,28 0,30 0,13 71% 74% 51% 1,23 0,28 0,12 68% 71% 49% -6.699 -1.482 
62 Kinderhaus-Ost 5.374 5.025 12.628 2.300 2.184 2,35 0,43 0,41 131% 107% 163% 2,51 0,46 0,43 140% 114% 174% 3.583 928 
63 Kinderhaus-West 10.767 10.519 31.052 6.850 3.232 2,88 0,64 0,30 160% 159% 120% 2,95 0,65 0,31 164% 163% 123% 12.118 602 
68 Sprakel 3.680 3.970 14.280 3.300 1.088 3,88 0,90 0,30 216% 224% 118% 3,60 0,83 0,27 200% 208% 110% 7.134 96 
Stadtbezirk Nord 30.998 31.168 72.240 15.750 7.936 2,33 0,51 0,26 129% 127% 102% 2,32 0,51 0,25 129% 126% 102% 16.138 144

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
50 
 Einwoh-
ner 2022 
Bestand 
Einwoh-
ner 2033 
Prog-
nose 
Sport-
platzan-
lagen Be-
stand qm 
(Stand: 
2023) 
Sport-
platzan-
lagen Be-
stand 
Jahres-
stunden  
(Stand: 
2023) 
Hallen 
und 
Räume 
Bestand 
qm  
(Stand: 
2023) 
Sport-
platzan-
lagen 
Versor-
gungs-
grad 
qm/EW 
2023 
Sport-
platzan-
lagen 
Jahres-
stunden / 
EW 2023 
Hallen 
und 
Räume 
Versor-
gungs-
grad 
qm/EW 
2023 
Zielwert 
Sport-
platzan-
lagen 
2023 
(1,80qm/
EW) in % 
Zielwert 
Sport-
platzan-
lagen 
2023 
(0,40h/E
W) in % 
Zielwert 
Hallen 
und 
Räume 
2023 
(0,25qm/
EW) in % 
Sport-
platzan-
lagen 
Versor-
gungs-
grad 
qm/EW 
PROG-
NOSE 
auf 
Grund-
lage KBP 
2033 
Sport-
platzan-
lagen 
Jahres-
stunden / 
EW 
PROG-
NOSE 
auf 
Grund-
lage KBP 
2033 
Hallen 
und 
Räume 
Versor-
gungs-
grad 
qm/EW 
PROG-
NOSE 
auf 
Grund-
lage KBP 
2033 
Zielwert 
Sport-
platzan-
lagen 
2033 
(1,80qm/
EW) in % 
Zielwert 
Sport-
platzan-
lagen 
2033 
(0,40h/E
W) in % 
Zielwert 
Hallen 
und 
Räume 
2033 
(0,25qm/
EW) in % 
Sport-
platzan-
lagen 
2033 
Über-
schuss / 
Defizit in 
qm 
Hallen 
und 
Räume 
2033 
Über-
schuss / 
Defizit in 
qm 
71 Mauritz-Ost 11.507 11.633 28.560 6.600 650 2,48 0,57 0,06 138% 143% 23% 2,46 0,57 0,06 136% 142% 22% 7.621 -2.258 
76 Gelmer-Dyck-
burg 4.063 3.723 35.500 6.950 2.435 8,74 1,71 0,60 485% 428% 240% 9,54 1,87 0,65 530% 467% 262% 28.799 1.504 
77 Handorf 8.163 8.851 40.072 9.900 1.472 4,91 1,21 0,18 273% 303% 72% 4,53 1,12 0,17 252% 280% 67% 24.140 -741 
Stadtbezirk Ost 23.733 24.207 104.132 23.450 4.557 4,39 0,99 0,19 244% 247% 77% 4,30 0,97 0,19 239% 242% 75% 60.559 -1.495 
81 Gremmendorf-
West 6.012 11.762 16.205 4.550 1.373 2,70 0,76 0,23 150% 189% 91% 1,38 0,39 0,12 77% 97% 47% -4.967 -1.568 
82 Gremmendorf-
Ost 6.537 5.953 0 0 1.540 0,00 0,00 0,24 0% 0% 94% 0,00 0,00 0,26 0% 0% 103% -10.715 52 
86 Angelmodde 8.751 10.037 30.370 6.300 1.342 3,47 0,72 0,15 193% 180% 61% 3,03 0,63 0,13 168% 157% 53% 12.303 -1.167 
87 Wolbeck 10.646 10.961 0 0 3.063 0,00 0,00 0,29 0% 0% 115% 0,00 0,00 0,28 0% 0% 112% -19.730 323 
Stadtbezirk Südost 31.946 38.713 46.575 10.850 7.318 1,46 0,34 0,23 81% 85% 92% 1,20 0,28 0,19 67% 70% 76% -23.108 -2.360 
91 Berg Fidel 5.857 5.802 59.460 12.200 1.503 10,15 2,08 0,26 564% 521% 103% 10,25 2,10 0,26 569% 526% 104% 49.016 53 
95 Hiltrup-Ost 6.172 8.421 25.250 5.350 0 4,09 0,87 0,00 227% 217% 0% 3,00 0,64 0,00 167% 159% 0% 10.092 -2.105 
96 Hiltrup-Mitte 10.250 9.893 0 0 6.632 0,00 0,00 0,65 0% 0% 259% 0,00 0,00 0,67 0% 0% 268% -17.807 4.159 
97 Hiltrup-West 9.493 8.812 10.340 2.500 648 1,09 0,26 0,07 61% 66% 27% 1,17 0,28 0,07 65% 71% 29% -5.522 -1.555 
98 Amelsbüren 6.868 7.862 20.680 4.800 657 3,01 0,70 0,10 167% 175% 38% 2,63 0,61 0,08 146% 153% 33% 6.528 -1.309 
Stadtbezirk Hiltrup 38.640 40.791 115.730 24.850 9.440 3,00 0,64 0,24 166% 161% 98% 2,84 0,61 0,23 158% 152% 93% 42.306 -758 
Stadt Münster 319.441 333.401 576.526 127.300 79.606 1,80 0,40 0,25 100% 100% 100% 1,73 0,38 0,24 96% 95% 96% -23.596 -3.744

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Bezirkssteckbriefe 
51 
Anhang 2: Überblick Bestand Hallen und Räume nach Bezirken und Stadtteilen 
  Einwohner 2022 GR Anzahl GR qm EH Anzahl EH qm ZH Anzahl ZH qm DrH Anzahl DrH qm VH und Son-
der Anzahl 
VH und Son-
der qm 
Gesamt-qm qm pro EW 
11 Aegidii 1.449 2 247 1 350             597 0,4 
12 Überwasser 1.377 2 503 3 1.256             1.759 1,3 
13 Dom 2.348                     0 0,0 
14 Buddenturm 2.542                     0 0,0 
15 Martini 1.319 1   3 979     1 1.222     2.201 1,7 
Altstadt 9.035 5 750 7 2.585 0 0 1 1.222 0 0 4.557 0,50 
21 Pluggendorf 4.618     1 351 1 993         1.344 0,3 
22 Josef 8.678 1 210 2 811             1.021 0,1 
23 Bahnhof 1.700                     0 0,0 
24 Hansaplatz 7.227                     0 0,0 
25 Mauritz-West 6.431     3 995             995 0,2 
26 Schlachthof 6.035     2 969             969 0,2 
27 Kreuz 12.703     4 1.774             1.774 0,1 
28 Neutor 5.506                     0 0,0 
29 Schloss 2.502         1 648         648 0,3 
Innenstadtring 55.400 1 210 12 4.900 2 1.641 0 0 0 0 6.751 0,12 
31 Aaseestadt 5.989     1 229     1 1.215     1.444 0,2 
32 Geist 9.279 1 136 4 1.432 1 693 1 1.215     3.476 0,4 
33 Schützenhof 8.196 2 351 1 405             756 0,1 
34 Düesberg 7.144     3 1.055             1.055 0,1 
Mitte-Süd 30.608 3 487 9 3.121 1 693 2 2.430 0 0 6.731 0,22 
43 Hafen 1.114                     0 0,0 
44 Herz-Jesu 5.306   340 1 288 2 1.616 3 3.645 1 1.628 7.517 1,4 
45 Mauritz-Mitte 10.543     2 650             650 0,1 
46 Rumphorst 9.476     1 405             405 0,0 
47 Uppenberg 9.145 1 190 1 325     2 2.430     2.945 0,3 
Mitte-Nordost 35.584 1 530 5 1.668 2 1.616 5 6.075 1 1.628 11.517 0,32 
Stadtbezirk Mitte 130.627 10 1.977 33 12.274 5 3.950 8 9.727 1 1.628 29.556 0,23 
51 Gievenbeck 21.768 2 267 3 1.118 1 968 1 1.215 2 3.651 7.219 0,3 
52 Sentrup 8.081 1 140 2 4.243 1 924         5.307 0,7 
54 Mecklenbeck 10.714     2 810 1 972 1 1.215     2.997 0,3 
56 Albachten 6.508 1           1 1.215     1.215 0,2 
57 Roxel 9.386 1 36 1 325     2 2.160     2.521 0,3 
58 Nienberge 7.040     1 325     1 1.215     1.540 0,2 
Stadtbezirk West 63.497 5 443 9 6.821 3 2.864 6 7.020 2 3.651 20.799 0,33 
61 Coerde 11.177 1 54 1 730 1 648         1.432 0,1 
62 Kinderhaus-Ost 5.374     6 2.184             2.184 0,4 
63 Kinderhaus-West 10.767 2 174 1 325 2 1.518 1 1.215     3.232 0,3 
68 Sprakel 3.680 1 120     1 968         1.088 0,3 
Stadtbezirk Nord 30.998 4 348 8 3.239 4 3.134 1 1.215 0 0 7.936 0,26 
71 Mauritz-Ost 11.507     2 650             650 0,1 
76 Gelmer-Dyckburg 4.063 1 183 4 1.037     1 1.215     2.435 0,6 
77 Handorf 8.163     1 392 1 1.080         1.472 0,2 
Stadtbezirk Ost 23.733 1 183 7 2.079 1 1.080 1 1.215 0 0 4.557 0,19 
81 Gremmendorf-West 6.012     1 405 1 968         1.373 0,2 
82 Gremmendorf-Ost 6.537     1 325     1 1.215     1.540 0,2 
86 Angelmodde 8.751     3 1.342             1.342 0,2 
87 Wolbeck 10.646 1 128 2 730 1 945 1 1.260     3.063 0,3 
Stadtbezirk Südost 31.946 1 128 7 2.802 2 1.913 2 2.475 0 0 7.318 0,23 
91 Berg Fidel 5.857     1 288     1 1.215     1.503 0,3 
95 Hiltrup-Ost 6.172                     0 0,0 
96 Hiltrup-Mitte 10.250 3 493 4 1.755 2 1.887 2 2.497     6.632 0,6 
97 Hiltrup-West 9.493         1 648         648 0,1 
98 Amelsbüren 6.868 2 392 1 265             657 0,1 
Stadtbezirk Hiltrup 38.640 5 885 6 2.308 3 2.535 3 3.712 0 0 9.440 0,24 
Stadt Münster 319.441 26 3.964 70 29.523 18 15.476 21 25.364 3 5.279 79.606 0,25

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
52 
 
Legende: 
GR: Gymnastikraum 
EH: Einfachhalle 
ZH: Doppelhalle 
DrH: Dreifachhalle 
VH und Sonder: Vierfachhalle und Halle mit Sondermaßen

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Bezirkssteckbriefe 
53 
Anhang 3: Bilanzierung Sporthallenbedarf der städtischen Schulen – Bezirk Mitte 
MS Bezirk Stadtteil Bedarf Bestand Bilanz faktisch 
1 Altstadt 
11 Aegidii 5,7 1 -4,7 
12 Überwasser 2,6 2 -0,6 
15 Martini 5,7 4 -1,7 
2 Innenstadtring 
21 Pluggendorf 2,9 3 0,1 
22 Josef 0,9 2 1,1 
24 Hansaplatz 4,3 1 -3,3 
25 Mauritz-West 0,9 1 0,1 
26 Schlachthof 2,5 2 -0,5 
27 Kreuz 7,8 4 -3,8 
29 Schloss 2,1 2 -0,1 
3 Mitte-Süd 
31 Aaseestadt 0,9 3 2,1 
32 Geist 9,3 9 -0,3 
33 Schützenhof 0,9 1 0,1 
34 Düesberg 3,6 3 -0,6 
4 Mitte-Nordost 
44 Herz-Jesu 18,2 17 -1,2 
45 Mauritz-Mitte 3,0 2 -1,0 
46 Rumphorst 1,8 1 -0,8 
47 Uppenberg 5,4 4 -1,4 
  gesamt 78,3 62 -16,3 
Hinweis: Rundungsdifferenzen möglich 
 
 
Anhang 4: Bilanzierung Sporthallenbedarf der städtischen Schulen – Bezirk Münster-Ost 
Stadtteil Bedarf Bestand Bilanz faktisch 
71 Mauritz-Ost 1,8 2 0,2 
76 Gelmer-Dyckburg 0,8 1 0,2 
77 Handorf 2,2 3 0,8 
gesamt 4,7 6 1,3 
Hinweis: Rundungsdifferenzen möglich 
 
 
Anhang 5: Bilanzierung Sporthallenbedarf der städtischen Schulen – Bezirk Münster-West 
Stadtteil Bedarf Bestand Bilanz faktisch 
51 Gievenbeck 8,8 9 0,2 
52 Sentrup 1,7 2 0,4 
54 Mecklenbeck 1,7 2 0,4 
56 Albachten 1,3 3 1,7 
57 Roxel 2,2 7 4,8 
58 Nienberge 1,1 1 -0,1 
gesamt 16,8 24 7,2 
Hinweis: Rundungsdifferenzen möglich

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
54 
Anhang 6: Bilanzierung Sporthallenbedarf der städtischen Schulen – Bezirk Münster-Südost 
Stadtteil Bedarf Bestand Bilanz faktisch 
81 Gremmendorf-West 0,0 0 0,0 
82 Gremmendorf-Ost 1,8 4 2,2 
86 Angelmodde 2,2 2 -0,2 
87 Wolbeck 9,4 7 -2,4 
gesamt 13,4 13 -0,4 
Hinweis: Rundungsdifferenzen möglich 
 
 
Anhang 7: Bilanzierung Sporthallenbedarf der städtischen Schulen – Bezirk Münster-Nord 
Stadtteil Bedarf Bestand Bilanz faktisch 
61 Coerde 4,0 4 0,0 
62 Kinderhaus-Ost 2,2 1 -1,2 
63 Kinderhaus-West 8,9 7 -1,9 
68 Sprakel 0,9 2 1,1 
gesamt 15,9 14 -1,9 
Hinweis: Rundungsdifferenzen möglich 
 
 
Anhang 8: Bilanzierung Sporthallenbedarf der städtischen Schulen – Bezirk Münster-Hiltrup  
Stadtteil Bedarf Bestand Bilanz faktisch 
91 Berg Fidel 0,9 0 -0,9 
95 Hiltrup-Ost 0,9 1 0,1 
96 Hiltrup-Mitte  6,8 10 3,2 
97 Hiltrup-West 1,9 2 0,1 
98 Amelsbüren 1,7 1 -0,7 
gesamt 12,2 14 1,8 
Hinweis: Rundungsdifferenzen möglich

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Bezirkssteckbriefe 
55 
Anhang 9: Versorgungsradien Pumptracks / Dirtparks 
 
 
 
Versorgungsradius: 2.000 Meter 
blau: vorhandener Bestand 
orange: Anträge

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
56 
Anhang 10: Versorgungsradien Calisthenics/Fitnessgeräte 
 
 
 
Versorgungsradius: 2.000 Meter 
blau: vorhandener Bestand 
orange: Antrag

Anlage 1 - Korrigierte Fassung,Stand 29.4.25 - Integrierte gesamtstädt. Sportentwicklungsplanung Münster - Teil 1 Analysebericht

268007 Zeichen

Sport und Bewegung in Münster 2035 
1 – Analysebericht

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
2 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Impressum 
Sport und Bewegung in Münster 2035 – Berichtsteil 1 - Analysebericht 
Stuttgart, Februar 2025 
 
Verfasser 
Dr. Stefan Eckl, Dr. Julia Thurn 
Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung GbR 
Reinsburgstraße 169, 70197 Stuttgart  
Telefon 07 11/ 553 79 55 
E-Mail: info@kooperative-planung.de 
Internet: www.kooperative-planung.de 
 
Heinz Tibbe, Anja Seegert, Marleen Lamnek, Philipp Theißen, Torsten Henning 
GP Planwerk GmbH 
Uhlandstraße 97 
10715 Berlin 
Telefon 030 / 8891 6390 
E-Mail: mail@gruppeplanwerk.de 
Internet: www.gruppeplanwerk.de 
 
Alle Rechte vorbehalten 
Vervielfältigung, auch auszugsweise nur mit schriftlicher Genehmigung der Autoren gestattet. 
Für gewerbliche Zwecke ist es grundsätzlich nicht gestattet, diese Veröffentlichung oder 
Teile daraus zu vervielfältigen, auf Mikrofilm/-fiche zu verfilmen 
 
Im Sinne einer besseren Lesbarkeit haben wir meist die männliche Form der Bezeichnung gewählt.  
Gemeint sind alle Geschlechter und Identitäten.

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
3 
Inhaltsverzeichnis 
1 Sportentwicklungsplanung für Münster ................................................................................... 5 
2 Bestandsaufnahmen .................................................................................................................. 7 
2.1 Bevölkerungsprognose ................................................................................................................. 7 
2.2 Sportvereine in Münster .............................................................................................................. 10 
2.2.1 Anzahl und Größe der Sportvereine ........................................................................................... 10 
2.2.2 Mitgliederstruktur ........................................................................................................................ 11 
2.2.3 Organisationsgrad ...................................................................................................................... 11 
2.2.4 Entwicklung der Mitgliederzahlen ............................................................................................... 13 
2.3 Bestand an Sportanlagen für den Schul- und Vereinssport ....................................................... 15 
2.3.1 Klein- und Großspielfelder und leichtathletische Anlagen .......................................................... 15 
2.3.2 Bestand an Hallen und Räumen für Sport und Bewegung ......................................................... 18 
3 Befragung der Kindertageseinrichtungen ............................................................................. 22 
3.1 Einführung................................................................................................................................... 22 
3.2 Bewegungsförderung .................................................................................................................. 23 
3.3 Kooperationen ............................................................................................................................ 27 
3.4 Wassergewöhnung ..................................................................................................................... 28 
3.5 Bewegungsräume ....................................................................................................................... 29 
4 Befragung der Schulen ............................................................................................................ 31 
4.1 Einführung................................................................................................................................... 31 
4.2 Sportanlagensituation ................................................................................................................. 32 
4.3 Bilanzierung des Hallenbedarfs der Schulen.............................................................................. 35 
4.3.1 Aktueller Bedarf der städtischen Schulen ................................................................................... 35 
4.3.2 Prognostischer Bedarf ................................................................................................................ 38 
4.4 Bewegungsraum Schulhof .......................................................................................................... 39 
4.5 Sport- und Bewegungsangebote ................................................................................................ 41 
4.5.1 Außerunterrichtliche Sportangebote ........................................................................................... 41 
4.5.2 Schwimmen ................................................................................................................................ 44 
4.6 Bewegungsförderung in der Schule ........................................................................................... 45 
4.7 Verbesserungsvorschläge .......................................................................................................... 46 
5 Befragung der Sportvereine .................................................................................................... 47 
5.1 Einführung................................................................................................................................... 47 
5.2 Probleme der Vereinsarbeit ........................................................................................................ 49 
5.3 Mitarbeit im Verein ...................................................................................................................... 52 
5.4 Kooperationen und Netzwerke ................................................................................................... 54 
5.4.1 Stand der Kooperationen ............................................................................................................ 54 
5.4.2 Kooperationspartner ................................................................................................................... 55 
5.5 Vereinsentwicklung ..................................................................................................................... 58 
5.6 Sportanlagen .............................................................................................................................. 63 
5.7 Unterstützung durch den Stadtsportbund Münster ..................................................................... 70 
5.8 Bewertung der Stadt Münster ..................................................................................................... 72

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
4 
6 Befragung anderer Einrichtungen .......................................................................................... 74 
6.1 Einführung................................................................................................................................... 74 
6.2 Sport- und Bewegungsangebote ................................................................................................ 74 
6.3 Sportanlagen .............................................................................................................................. 76 
6.4 Verbesserungsvorschläge .......................................................................................................... 76 
7 Befragung der Bevölkerung .................................................................................................... 77 
7.1 Grunddaten zum Sport- und Bewegungsverhalten .................................................................... 77 
7.1.1 Der Grad der sportlichen Aktivität ............................................................................................... 77 
7.1.2 Gründe für Inaktivität .................................................................................................................. 81 
7.1.3 Einordnung der sportlichen Aktivität ........................................................................................... 82 
7.2 Die Sport- und Bewegungsaktivitäten in Münster....................................................................... 83 
7.2.1 Ausgeübte Sport- und Bewegungsaktivitäten............................................................................. 83 
7.2.2 Orte der Ausübung von sportlichen Aktivitäten .......................................................................... 92 
7.2.3 Organisatorischer Rahmen der sportlichen Aktivitäten .............................................................. 93 
7.2.4 Exkurs: Gewerbliche Sportanbieter ............................................................................................ 94 
7.3 Meinungen und Einstellungen zum Sportleben in Münster ........................................................ 96 
7.4 Planung und Gestaltung von Bewegungsräumen im öffentlichen Raum ................................. 100 
7.5 Verbesserungen, Vorschläge und Wünsche ............................................................................ 102 
7.6 Sport- und Bewegungsangebote .............................................................................................. 103 
7.7 Sportvereine im Spiegel der Meinungen .................................................................................. 104 
7.8 Sportveranstaltungen ................................................................................................................ 105 
7.9 Ausgaben für Sport und Bewegung .......................................................................................... 107 
7.10 Sport- und bewegungsfreundliches Münster ............................................................................ 109 
8 Stärken-Schwächen-Analyse................................................................................................. 111 
9 Literaturverzeichnis ................................................................................................................ 116 
10 Anhang ..................................................................................................................................... 117

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
5 
1 Sportentwicklungsplanung für Münster 
Sport in unserer Gesellschaft entwickelt sich dynamisch und weist mittlerw eile sehr viele unterschiedli-
che Facetten auf, die auch die Landkreise, Städte und Gemeinden vor immer neue Herausforderungen 
stellen. Der gesellschaftliche Wandel, die veränderte Sportnachfrage und die Finanzen der Kommunen 
lassen es heute mehr denn je notwendig erscheinen, sich auch planerisch inte nsiv mit dem System 
„Sport“ auseinanderzusetzen.  
Zentral ist dabei die Frage, welche Prioritäten im Bereich von Sport und Bewegung in der Kommune 
gesetzt werden müssen, um auch mittel- bis langfristig den Sportvereinen sowie allen Bürgerinnen und 
Bürgern ein attraktives sportliches Angebot unterbreiten zu können. Dazu zählen Aspekte der Angebote, 
der Organisation von Sport und Bewegung sowie der verschiedenen Sport- und Bewegungsräume und 
nicht zuletzt auch der kommunalen Sportförderung. 
Die lokale Sportpolitik steht somit heute angesichts des tiefgreifenden Wandels des Sports, auch in der 
Stadt Münster vor neuen Herausforderungen. Die kooperative Sportentwicklungsplanung stellt sich die-
sen neuen Herausforderungen und hat sich als zukunftsweisend für die Planung komm unalpolitischer 
Veränderungsprozesse erwiesen. 
 
Abbildung 1: Planungskonzeption für die kommunale Sportentwicklungsplanung in Münster

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
6 
Die Stadt Münster hat sich im Bewusstsein dieser Veränderungen in der Sportlands chaft und der Not-
wendigkeit, steuernd und lenkend darauf einzuwirken, auf die Erstellung einer bedarfs- und zukunftsori-
entierten und integrierten Sportentwicklungsplanung verständigt. Die Planungskonzeption zur Sportent-
wicklungsplanung für Münster ist in Abbildung 1 dargestellt.  
Als erste Säule der kommunalen Sportentwicklungsplanung wurde der Bestand an Sportangeboten, 
Sportanbietern sowie Sport- und Bewegungsräumen detailliert erhoben (vgl. Kapitel 2). Als zweite Säule 
dienten Befragungen der Kindertageseinrichtungen (vgl. Kapitel 3), der Schulen (vgl. Kapitel 4), der 
lokalen Sportvereine (vgl. Kapitel 5) und anderer Einrichtungen (vgl. Kapitel 6), in denen deren Prob-
lembereiche und Bedarfe detailliert erhoben und analysiert wurden. Abgerundet wurde di e Bedarfser-
hebung durch eine repräsentative Befragung der Bevölkerung zum Sportverhalten und z ur Bewertung 
der Bedingungen für Sport und Bewegung (vgl. Kapitel 7). Die Ergebnisse der Bestands- und Bedarfs-
analysen wurden im Rahmen einer Stärken-Schwächen-Analyse verdichtet (vgl. Kapitel 8). Für die 
Stadtbezirke wurden zudem eigenständige Steckbriefe erstellt (siehe Berichtsteil 2). 
In der Folge haben wir in Abstimmung mit einer Steuerungsgruppe und basierend auf den Ergebnissen 
der Bestands- und Bedarfsanalysen ein Leitbild für Bewegung und Sport in Müns ter erarbeitet und mit 
einem Ziel- und Maßnahmenkatalog hinterlegt (siehe Berichtsteile 3 und 4). Weiterh in haben wir für 
ausgewählte Standorte denkbare Entwicklungsperspektiven konkretisiert und zeigen exemplarisch auf, 
wie einige der übergreifenden Ziele und Empfehlungen auf zukünftige Infrastr ukturprojekte der Stadt 
Münster angewandt werden können (siehe Berichtsteil 5).

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
7 
2 Bestandsaufnahmen 
2.1 Bevölkerungsprognose 
Für die langfristige Prognose der Bedarfsentwicklung im Freizeit- und  Gesundheitssport, aber auch im 
Wettkampfsport (Nachwuchsförderung) und für die darauf beruhenden Planungen ist di e Kenntnis der 
demographischen Entwicklung eine wichtige Grundlage.  
Die Bevölkerungszahl der Bundesrepublik Deutschland wird in den kommenden Jahren nicht - wie lange 
Zeit angenommen - schrumpfen, sondern weitestgehend stabil bleiben (Berlin-Insti tut, 2019). Es gibt 
allerdings starke regionale Unterschiede. In attraktiven Städten und Metropolregione n ist mit Zugewin-
nen zu rechnen, während ländliche Gebiete teilweise von einem weiteren Bev ölkerungsrückgang aus-
gehen müssen. Die Zunahme des Durchschnittsalters und die Verrentung der Babyboomer können nur 
in wirtschaftsstarken Regionen durch weiteren Zuzug kompensiert werden (ebd., S. 14). 
 
Abbildung 2: Bevölkerungsprognose für Münster 
Quelle: Stadt Münster; Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2022-2033 
Für Münster liegt eine Kleinräumige Bevölkerungsprognose (KBP) bis zum Jahr 2033 vor. Demnach 
wird die Bevölkerungszahl bis zum Jahr 2033 im Vergleich zum Basisjahr 202 2 um etwa 4,4 Prozent 
oder um ca. 13.960 Personen wachsen (vgl. Abbildung 2). 
Von besonderem Interesse ist die Entwicklung der verschiedenen Altersgruppen. Die Z ahlen zeigen, 
dass nicht alle Bevölkerungsgruppen einen Zuwachs erfahren werden. Bevölkerungsrückgänge werden 
bei Kindern zwischen drei bis unter zehn Jahren, den 21- bis 29-Jährigen und bei de n 45- bis 64-Jähri-
gen erwartet, während alle anderen Altersgruppen wachsen werden, wenngleich auf teilweise unter-
schiedlichem Niveau. Prozentual besonders stark wird die Altersgruppe der 65- bis 79-Jährigen an-
wachsen (+35,1 Prozent) (vgl. 
Abbildung 3). 
319.441 321.566 322.434 323.416 323.724 324.612 326.103 327.493 329.033 330.516 331.962 333.401
0
50.000
100.000
150.000
200.000
250.000
300.000
350.000
Jahr
2022
Jahr
2023
Jahr
2024
Jahr
2025
Jahr
2026
Jahr
2027
Jahr
2028
Jahr
2029
Jahr
2030
Jahr
2031
Jahr
2032
Jahr
2033

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
8 
 
Abbildung 3: Bevölkerungsprognose für Münster nach Altersgruppen (2033 im Vergleich zu 2022) 
Quelle: Stadt Münster; Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2022-2033, eigene Berechnungen, Angaben in Pro-
zent. 
Die kleinräumige Betrachtung nach Stadtbezirken zeigt für die verschiedenen Stadtb ezirke durchaus 
unterschiedliche Entwicklungspfade. Für den Bezirk Mitte wird von einer eher rückläufigen Bevölke-
rungszahl ausgegangen (-2,3 Prozent), der prozentual höchste Zuwachs wird für den Stadtbezirk Müns-
ter-Südost mit 21,2 Prozent erwartet (vgl. Abbildung 4). Auch für Münster-West wird ein deutlich über-
durchschnittlicher Bevölkerungszuwachs erwartet (+11,7 Prozent), gleichfalls für Münster-Hiltrup (+5,6 
Prozent). 
7,8
-1,6
-4,7
4,5
12,5
8,6
-4,8
-0,9
6,8
-6,2 -6,9
35,1
2,5
-10,0
-5,0
0,0
5,0
10,0
15,0
20,0
25,0
30,0
35,0
40,0
unter 3
J.
3 - <6 J. 6 - <10
J.
10 - <16
J.
16 - <18
J.
18 - <21
J.
21 - <25
J.
25 - <30
J.
30 - <45
J.
45 - <60
J.
60 - <65
J.
65 - <80
J.
80 J.
u.ä.

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
9 
 
Abbildung 4: Bevölkerungsprognose für Münster nach Stadtbezirken (2033 im Vergleich zu 2022) 
Quelle: Stadt Münster; Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2022-2033, eigene Berechnungen, Angaben in Pro-
zent. 
Die im Dezember 2022 eingeleitete Fortschreibung des Regionalplans Münsterland und die damit ver-
bundene Stellungnahme der Stadt Münster zu den künftigen Siedlungsflächendarstellung en im Regio-
nalplan waren u.a. Anlass dafür, mithilfe eines umfangreichen Erarbeitungsprozesses eine fachlich fun-
dierte Grundlage für die weitere räumliche Stadtentwicklung in Form eines integrierten räumlichen Ge-
samtkonzeptes aufzustellen. Die Erarbeitung des sog. "Integrierten Flächenkonzepts Mü nster: Sied-
lung, Freiraum und erneuerbare Energien in der Balance", kurz IFM, wurde durch einen kooperativen 
Werkstattprozess im Jahr 2023 begleitet. Am 11. September 2024 beschloss der Rat der Stadt Münster 
das Konzept (vgl. V/0192/2024).

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
10 
2.2 Sportvereine in Münster 
2.2.1 Anzahl und Größe der Sportvereine  
Die jährlichen Bestandserhebungen des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen aus den Jahren 2019 
und 2023 zu den Mitgliederzahlen in den Sportvereinen liefern wichtige D aten und Informationen zur 
aktuellen Lage des vereinsorgansierten Sports in Münster. Zum 01.01.2023 sind 287 S portvereine mit 
insgesamt 96.642 Mitgliedschaften registriert. Die Spannbreite der Sportvereine reicht von drei bis 6.441 
Mitgliedern.  
Abbildung 5 zeigt, in welche Vereinsgrößenklassen die Sportvereine unterteilt werden können und wie 
viele Mitgliedschaften in der jeweiligen Größenklasse zu verorten sind. Die Mehrzahl der Sportvereine 
sind Kleinstvereine mit bis zu 100 Mitgliedern (52 Prozent aller Sportverei ne) sowie Kleinvereine zwi-
schen 100 und 300 Mitgliedern (21 Prozent aller Sportvereine). Etwa 17 Prozen t der Sportvereine sind 
den Mittelvereinen (zwischen 301 und 1.000 Mitgliedern) zuzuordnen, Großvereine m it mehr als 1.000 
Mitglieder stellen zehn Prozent aller Sportvereine dar. In den Großvereinen si nd 59 Prozent der Mit-
gliedschaften registriert, in den Mittelvereinen 24 Prozent und bei den Kleins t- und Kleinvereinen zu-
sammen 17 Prozent. 
 
Abbildung 5: Vereinsgrößenklassen und Anteil an Mitgliedschaften 
Quelle: Mitgliederstatistik Stadtsportbund Münster vom 01.01.2023; Angaben in Prozent. 
  
52
21
17
10
6
11
24
59
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
Kleinstvereine (bis 100
Mitglieder)
Kleinvereine (101 – 300 
Mitglieder)
Mittelvereine (301 – 1.000 
Mitglieder)
Großvereine (mehr als 1.000
Mitglieder)
Prozent Anzahl der Vereine Prozent Anzahl der Mitglieder

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
11 
2.2.2 Mitgliederstruktur 
Die Mitgliederzahlen der Sportvereine weisen ein deutliches Übergewicht an männli chen Mitgliedern 
auf – insgesamt stellen Jungen und Männer 61 Prozent aller Mitgliedschaften, Mädche n und Frauen 
nur 39 Prozent. Die Überrepräsentanz von Jungen und Männern ist in allen Altersgruppen zu beobach-
ten (vgl. Abbildung 6). 
 
Abbildung 6: Mitgliedschaft in den Sportvereinen nach Geschlecht 
Quelle: Mitgliederstatistik Stadtsportbund Münster vom 01.01.2023; Angaben in Prozent. 
 
2.2.3 Organisationsgrad 
Der Organisationsgrad beschreibt die Relation von Mitgliedschaften in Bezug auf  die Gesamtbevölke-
rung einer Kommune. Er gibt also an, wie viel Prozent der Bevölkerung Mitgl ied in einem Sportverein 
sind. Nicht berücksichtigt sind dabei Mehrfachmitgliedschaften sowie „Sportvereinspendler“ (Mitglieder, 
die nicht im Münster wohnen). 
Setzt man die Anzahl der Mitgliedschaften in den Sportvereinen (96.642) mit der Einwohnerzahl von 
319.117 Personen in Relation, ergibt dies einen Organisationsgrad von 30 Proz ent. Wie Abbildung 7 
zeigt, ist der Organisationsgrad vom Alter abhängig. Der höchste Organisationsgrad wird mit 77 Prozent 
bei den 7- bis 14-jährigen Kindern erreicht. Mit zunehmendem Alter fäl lt der Organisationsgrad dann 
stetig ab und pendelt bei den Erwachsenen zwischen 20 und 33 Prozent. Den nied rigsten Organisati-
onsgrad weisen die 19- bis 26-Jährigen mit 20 Prozent auf.  
56 60 62 59 62 61 62 61
44 40 38 41 38 39 38 39
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
bis 6 Jahre 7 bis 14
Jahre
15 bis 18
Jahre
19 bis 26
Jahre
27 bis 40
Jahre
41 bis 60
Jahre
über 60
Jahre
Gesamt
männlich weiblich

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
12 
 
Abbildung 7: Organisationsgrad 
Quelle: Mitgliederstatistik Stadtsportbund Münster vom 01.01.2023; Bevölkerung Stadt Münster 31.12.2022, An-
gaben in Prozent. 
Der Organisationsgrad der Mädchen ab sieben Jahren sowie der Frauen liegt deutl ich unter dem der 
Jungen und der Männer der gleichen Altersgruppe. Den Sportvereinen gelingt es offenbar nicht, Mäd-
chen und Frauen für den Vereinssport in gleichem Maße zu begeistern wie die Jungen oder Männer. 
Teilweise liegen die Werte um 26 Prozentpunkte auseinander. 
 
 
  
27
90
70
27 29
41
33 38
23
64
46
15
18
26
16
2325
77
58
20
24
33
24
30
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
bis 6 Jahre 7 bis 14
Jahre
15 bis 18
Jahre
19 bis 26
Jahre
27 bis 40
Jahre
41 bis 60
Jahre
über 60
Jahre
gesamt
Organisationsgrad männlich Organisationsgrad weiblich Organisationsgrad gesamt

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
13 
2.2.4 Entwicklung der Mitgliederzahlen 
Ein besonderes Augenmerk soll auf die Entwicklung der Mitgliederzahlen in den Sportvereinen gelegt 
werden. Hierzu haben wir die Mitgliederzahlen zwischen den Jahren 2019 und 202 3 untersucht. Die 
Anzahl der Mitgliedschaften ist von 91.089 auf 96.642 um sechs Prozent angestiegen. Selbst in der 
Corona-Zeit sind die Mitgliederzahlen der Münsteraner Sportvereine nur leicht gesun ken (Jahr 2021), 
um im Folgejahr wieder an die Vor-Corona-Zeit anzuschließen und weiterzuwachsen. 
 
Abbildung 8: Entwicklung der Mitgliedschaften in den Sportvereinen von 2019 zu 2023 
Quelle: Mitgliederstatistik Stadtsportbund Münster vom 01.01.2019 und 01.01.2023; absolute Angaben.  
Abbildung 9 zeigt bei der Entwicklung der Mitgliederzahlen deutliche Unterschiede zwischen den Alters-
gruppen. Deutliche Zuwächse gibt es bei den Kindern bis sechs Jahren, bei de n 19- bis 26-Jährigen 
und bei den Mitgliedern über 60 Jahren. Zuwächse sind weiterhin bei den Kindern (7 bis 14 Jahre) und 
bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen (15 bis 26 Jahre) zu beobac hten. Lediglich in der 
Gruppe der 41- bis 60-Jährigen sind die Mitgliederzahlen rückläufig. 
Im Vergleich zu den Mitgliederzahlen im Land Nordrhein-Westfalen sind ebenfalls  deutliche Unter-
schiede in der Entwicklung abzulesen (vgl. Abbildung 10). Die Münsteraner Sportvereine entwickelten 
sich insgesamt deutlich besser als die Sportvereine im Rest des Landes.  
 
0
10.000
20.000
30.000
40.000
50.000
60.000
Jahr 2019 Jahr 2020 Jahr 2021 Jahr 2022 Jahr 2023
Kinder bis 14 Jahre Jugendliche
Erwachsene 19-60 Jahre Erwachsene älter 60 Jahre

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
14 
 
Abbildung 9: Prozentuale Entwicklung der Mitgliedschaften in den Sportvereinen von 2019 zu 2023 
Quelle: Mitgliederstatistik Stadtsportbund Münster vom 01.01.2019 und 01.01.2023; Angaben in Prozent.  
 
 
Abbildung 10: Prozentuale Entwicklung der Mitgliederzahlen in den Münsteraner Sportvereinen und der Mitglie-
derzahlen im Landessportbund Nordrhein-Westfalen zwischen 2019 und 2023 
(Quelle: Mitgliederstatistik des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen vom 01.01.2019 und vom 01.01.2023). 
15
6
4
8
13
1
12
7
16
5
-3
11
9
-4
9
4
16
6
1
9
11
-1
11
6
-5
0
5
10
15
20
bis 6 Jahre 7 bis 14
Jahre
15 bis 18
Jahre
19 bis 26
Jahre
27 bis 40
Jahre
41 bis 60
Jahre
über 60
Jahre
gesamt
männlich weiblich gesamt
6
1
-7
-1
6
-5
5
0
16
6
1
9
11
-1
11
6
-10
-5
0
5
10
15
20
bis 6 Jahre 7 bis 14
Jahre
15 bis 18
Jahre
19 bis 26
Jahre
27 bis 40
Jahre
41 bis 60
Jahre
über 60
Jahre
gesamt
Entwicklung LSB NRW (2019-2023) Entwicklung MS (2019-2023)

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
15 
2.3 Bestand an Sportanlagen für den Schul- und Vereinssport 
Grundlage der im Folgenden vorgestellten Daten sind die Angaben der Stadt Mün ster zur Struktur der 
Sportanlagen. Bei den folgenden Ausführungen zum Bestand konzentrieren wir uns z unächst auf die 
Sportaußenanlagen und auf die Hallen und Räume. Das komplette Kataster ist online  unter 
https://www.kooperative-planung.de/sportatlas/ abrufbar. In die Bestandsaufnahmen und -auswertun-
gen sind die kommunalen und vereinseigenen Sportanlagen eingeflossen – Sportinfrastrukturen ande-
rer Träger (z.B. gewerbliche Anbieter, Land Nordrhein-Westfalen) werden ausgeklammert. 
 
2.3.1 Klein- und Großspielfelder und leichtathletische Anlagen 
Die Sportstättendatenbank weist insgesamt 34 Kleinspielfelder (KSF; unter 4.500qm) s owie 78 Groß-
spielfelder aus. Ein erster Einblick in die Versorgungslage der Stadt Münster mit Sportplätzen ergibt sich 
durch einen interkommunalen Vergleich, der sicherlich aufgrund der Spezifika jeder Kommune vorsich-
tig zu interpretieren ist. Insgesamt stehen in Münster 576.526 Quadratmeter an Sportpla tzflächen zur 
Verfügung. Somit stehen rein rechnerisch pro Einwohner 1,80 Quadratmeter auf Klei n- und Großspiel-
feldern zur Verfügung. Im interkommunalen Vergleich liegt der Versorgungsgrad bei ca. 2,0 5 Quadrat-
metern pro Einwohner.  
Tabelle 1: Versorgungsgrad mit Klein- und Großspielfeldern im interkommunalen Vergleich 
  Stadt Münster Interkommunaler Vergleichswert 
(12 Städte >100.000 EW) 
Einwohner 319.441 2.639.056 
        
 
Großspielfelder (inkl. LA) 78 719 
qm (nur Spielfelder) 537.888 4.656.286 
qm pro Einwohner 1,68 1,76 
         
Kleinspielfelder 34 352 
qm 38.638 741.607 
qm pro Einwohner 0,12 0,28 
         
Gesamt-qm 576.526 5.397.892 
qm pro Einwohner 1,80 2,05 
 
Der Versorgungsgrad der Münsteraner Stadtbezirke ist unterschiedlich und variiert zwisc hen 0,45 
Quadratmeter pro Einwohner in Mitte und 4,39 Quadratmeter pro Einwohner in Münster-Ost (vgl. Abbil-
dung 11).

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
16 
 
Abbildung 11: Versorgungsgrad Klein- und Großspielfelder 
Angabe in qm/Einwohner. 
Der Vergleich des Versorgungsgrades ist nicht unproblematisch, da hier die Eignung d es Belages und 
die daraus resultierenden Nutzungszeiten nicht berücksichtigt werden. Daher haben wir einen weiteren 
Vergleich vorgenommen, der auf der jährlichen Nutzungsdauer, differenziert nach Ober flächenbelag, 
basiert (vgl. Abbildung 12). Dabei berücksichtigen wir nur die Spielfelder, die auch für den Trainings- 
und Spielbetrieb tauglich sind. 
Tabelle 2: Versorgungsgrad Jahresstunden mit Klein- und Großspielfeldern im interkommunalen Vergleich 
  Stadt Münster Interkommunaler Vergleichswert 
(12 Städte >100.000 EW) 
Einwohner 319.441 2.639.056 
angerechnete KSF / GSF 83 815,00 
Jahresstunden Naturrasen 32.800 436.800 
Jahresstunden Kunstrasen 78.750 500.000 
Jahresstunden Hybridrasen 0 1.000 
Jahresstunden Tennenbelag 15.750 153.750 
Jahresstunden Kunststoff 0 0 
Jahresstunden Ricoten 0 0 
         
Jahresstunden gesamt 127.300 1.091.550 
Jahresstunden pro Einwohner 0,40 0,41

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
17 
Der Durchschnittswert liegt in Münster bei 0,40 Jahresstunden pro Einwohner (der interkommunale Ver-
gleichswert liegt bei 0,41 Jahresstunden pro Einwohner). Innerhalb der Stadt Münster haben  wir eine 
Spannbreite zwischen 0,11 (Mitte) und 0,99 (Münster-Ost) Jahresstunden pro Ei nwohner ermittelt. 
 
Abbildung 12: Versorgungsgrad Klein- und Großspielfelder (Jahresstunden) 
Angabe in Jahresstunden/Einwohner.

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
18 
2.3.2 Bestand an Hallen und Räumen für Sport und Bewegung  
Analog zu den Sportplätzen werden auch die überdachten Sporträume einer näheren Betrachtung un-
terzogen. Im Mittelpunkt stehen dabei zunächst die kommunalen und vereinseigenen Sporträume sowie 
Räume, die von den Sportvereinen genutzt werden. Hallen und Räume gewerblicher Anbiete r sowie 
universitäre Hallen und Räume werden im Folgenden nicht betrachtet. Die Bestandsaufnahme weist 70 
Einfachhallen, 18 Zweifachhallen, 21 Dreifachhallen, drei Vierfachhallen und Hallen mit Sondermaßen 
und 26 Gymnastikräume aus.  
Tabelle 3: Versorgungsgrad mit Hallen und Räumen im interkommunalen Vergleich 
  Stadt Münster Interkommunaler Ver-
gleichswert (10 Städte 
>100.000 EW) 
Einwohner 319.441 2.455.563    
 
Sportfläche in qm (Hallen und Gymnastikräume) 79.606 506.785    
 
Nutzbare Sportfläche in qm pro Einwohner 0,25 0,21    
 
Gymnastikräume Bestand faktisch 26 22 
Bestand rechnerisch 39,6 28,0 
Nutzbare Sportfläche in qm 3.964 2.799 
Einfachhallen Bestand faktisch 70 55 
Bestand rechnerisch 72,9 49,6 
Nutzbare Sportfläche in qm 29.523 20.108 
Zweifachhallen Bestand faktisch 18 10 
Bestand rechnerisch 16,0 8,8 
Nutzbare Sportfläche in qm 15.476 8.415 
Dreifachhallen Bestand faktisch 21 12 
Bestand rechnerisch 20,9 11,6 
Nutzbare Sportfläche in qm 25.364 14.106 
Vierfachhallen 
und Hallen mit 
Sondermaßen 
Bestand faktisch 3 0 
Bestand rechnerisch 3,3 0,4 
Nutzbare Sportfläche in qm 5.279 644 
 
Rein rechnerisch stehen in Münster pro Einwohner 0,25 Quadratmeter in Hallen und Räu men zur Ver-
fügung. Der interkommunale Vergleichswert beträgt bei Kommunen über 100.000 Einwohnern 0,21  
Quadratmeter. 
Innerhalb von Münster liegt der Versorgungsgrad zwischen 0,19 Quadratmeter pro Einwohner in Müns-
ter-Ost und 0,33 Quadratmeter pro Einwohner in Münster-West. 
In Tabelle 4 ist eine detaillierte Aufschlüsselung nach Stadtteilen und Stadtbezirken nachlesbar.

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
19 
 
Abbildung 13: Versorgungsgrad Hallen und Räume 
Angabe in qm/Einwohner.

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
20 
Tabelle 4: Hallen und Räume nach Stadtteilen 
  Einwohner 2022 GR An-
zahl 
GR qm EH An-
zahl 
EH qm ZH An-
zahl 
ZH qm DrH An-
zahl 
DrH qm VH und 
Sonder 
Anzahl 
VH und 
Sonder 
qm 
Gesamt-
qm 
qm pro 
EW 
11 Aegidii 1.449 2 247 1 350             597 0,4 
12 Überwasser 1.377 2 503 3 1.256             1.759 1,3 
13 Dom 2.348                     0 0,0 
14 Buddenturm 2.542                     0 0,0 
15 Martini 1.319 1   3 979     1 1.222     2.201 1,7 
Altstadt 9.035 5 750 7 2.585 0 0 1 1.222 0 0 4.557 0,50 
21 Pluggendorf 4.618     1 351 1 993         1.344 0,3 
22 Josef 8.678 1 210 2 811             1.021 0,1 
23 Bahnhof 1.700                     0 0,0 
24 Hansaplatz 7.227                     0 0,0 
25 Mauritz-West 6.431     3 995             995 0,2 
26 Schlachthof 6.035     2 969             969 0,2 
27 Kreuz 12.703     4 1.774             1.774 0,1 
28 Neutor 5.506                     0 0,0 
29 Schloss 2.502         1 648         648 0,3 
Innenstadtring 55.400 1 210 12 4.900 2 1.641 0 0 0 0 6.751 0,12 
31 Aaseestadt 5.989     1 229     1 1.215     1.444 0,2 
32 Geist 9.279 1 136 4 1.432 1 693 1 1.215     3.476 0,4 
33 Schützenhof 8.196 2 351 1 405             756 0,1 
34 Düesberg 7.144     3 1.055             1.055 0,1 
Mitte-Süd 30.608 3 487 9 3.121 1 693 2 2.430 0 0 6.731 0,22 
43 Hafen 1.114                     0 0,0 
44 Herz-Jesu 5.306   340 1 288 2 1.616 3 3.645 1 1.628 7.517 1,4 
45 Mauritz-Mitte 10.543     2 650             650 0,1 
46 Rumphorst 9.476     1 405             405 0,0 
47 Uppenberg 9.145 1 190 1 325     2 2.430     2.945 0,3 
Mitte-Nordost 35.584 1 530 5 1.668 2 1.616 5 6.075 1 1.628 11.517 0,32 
Stadtbezirk Mitte 130.627 10 1.977 33 12.274 5 3.950 8 9.727 1 1.628 29.556 0,23 
51 Gievenbeck 21.768 2 267 3 1.118 1 968 1 1.215 2 3.651 7.219 0,3 
52 Sentrup 8.081 1 140 2 4.243 1 924         5.307 0,7 
54 Mecklenbeck 10.714     2 810 1 972 1 1.215     2.997 0,3 
56 Albachten 6.508 1           1 1.215     1.215 0,2 
57 Roxel 9.386 1 36 1 325     2 2.160     2.521 0,3 
58 Nienberge 7.040     1 325     1 1.215     1.540 0,2 
Stadtbezirk West 63.497 5 443 9 6.821 3 2.864 6 7.020 2 3.651 20.799 0,33

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
21 
  Einwohner 2022 GR An-
zahl 
GR qm EH An-
zahl 
EH qm ZH An-
zahl 
ZH qm DrH An-
zahl 
DrH qm VH und 
Sonder 
Anzahl 
VH und 
Sonder 
qm 
Gesamt-
qm 
qm pro 
EW 
61 Coerde 11.177 1 54 1 730 1 648         1.432 0,1 
62 Kinderhaus-Ost 5.374     6 2.184             2.184 0,4 
63 Kinderhaus-West 10.767 2 174 1 325 2 1.518 1 1.215     3.232 0,3 
68 Sprakel 3.680 1 120     1 968         1.088 0,3 
Stadtbezirk Nord 30.998 4 348 8 3.239 4 3.134 1 1.215 0 0 7.936 0,26 
71 Mauritz-Ost 11.507     2 650             650 0,1 
76 Gelmer-Dyckburg 4.063 1 183 4 1.037     1 1.215     2.435 0,6 
77 Handorf 8.163     1 392 1 1.080         1.472 0,2 
Stadtbezirk Ost 23.733 1 183 7 2.079 1 1.080 1 1.215 0 0 4.557 0,19 
81 Gremmendorf-West 6.012     1 405 1 968         1.373 0,2 
82 Gremmendorf-Ost 6.537     1 325     1 1.215     1.540 0,2 
86 Angelmodde 8.751     3 1.342             1.342 0,2 
87 Wolbeck 10.646 1 128 2 730 1 945 1 1.260     3.063 0,3 
Stadtbezirk Südost 31.946 1 128 7 2.802 2 1.913 2 2.475 0 0 7.318 0,23 
91 Berg Fidel 5.857     1 288     1 1.215     1.503 0,3 
95 Hiltrup-Ost 6.172                     0 0,0 
96 Hiltrup-Mitte 10.250 3 493 4 1.755 2 1.887 2 2.497     6.632 0,6 
97 Hiltrup-West 9.493         1 648         648 0,1 
98 Amelsbüren 6.868 2 392 1 265             657 0,1 
Stadtbezirk Hiltrup 38.640 5 885 6 2.308 3 2.535 3 3.712 0 0 9.440 0,24 
Stadt Münster 319.441 26 3.964 70 29.523 18 15.476 21 25.364 3 5.279 79.606 0,25 
 
Legende: 
GR: Gymnastikraum 
EH: Einfachhalle 
ZH: Doppelhalle 
DrH: Dreifachhalle 
VH und Sonder: Vierfachhalle und Halle mit Sondermaßen

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22 
3 Befragung der Kindertageseinrichtungen 
3.1 Einführung 
Im Rahmen der Sportentwicklungsplanung wurden im Sommer 2023 alle Kindertageseinric htungen in 
Münster angeschrieben. An der Befragung haben sich 68 der 206 Einrichtungen betei ligt, so dass die 
Rücklaufquote 33 Prozent beträgt (siehe Anhang 1). Davon waren 19 Einrichtungen in kirchlicher Trä-
gerschaft, neun in städtischer Trägerschaft und 40 mit einer anderen Trägerschaf t. Abbildung 14 zeigt 
die Zusammensetzung der Stichprobe nach Bezirken. 
 
Abbildung 14: Zusammensetzung der Stichprobe nach Bezirken 
Angaben in Prozent; Anzahl der gültigen Fälle: N=68. 
  
  
Mitte
26
Münster-Ost
13
Münster-West
21
Münster-Südost
9
Münster-Nord
13
Münster-Hiltrup
7
anderer Ort / weiß nicht
10

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
23 
3.2 Bewegungsförderung 
Fast alle der antwortenden Einrichtungen geben an, dass Bewegungsförderung einen ( eher) hohen 
Stellenwert in ihren Einrichtungen hat (vgl. Abbildung 15). Nur fünf Einrichtungen geben einen mittleren 
Stellenwert an. Für eine Einrichtung ist Bewegungsförderung nur eher wenig wichtig. Bei rund einem 
Drittel der Einrichtungen gibt es eine feste Ansprechperson für Bewegungsangebote (ohne tabellari-
schen Nachweis).  
 
Abbildung 15: Stellenwert der Bewegungsförderung 
„Welchen Stellenwert hat der Bereich Bewegungsförderung in Ihrer Einrichtung?“; Angaben in Prozent; Anzahl 
der gültigen Fälle N=68. 
91
95
83
89
8
5
11
11
2
0
6
0
0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100
gesamt
andere
kirchlich
kommunal
(eher) hoch mittel (eher) gering

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
24 
 
Abbildung 16: Aspekte der Bewegungsförderung 
„Wie wichtig sind die folgenden Punkte der Förderung von Sport und Bewegung im Kindesalter für Ihre Einrich-
tung und wie bewerten Sie die momentane Umsetzung?“; Mittelwerte; Anzahl der gültigen Fälle N=58-61. 
Abbildung 16 zeigt unterschiedliche Aspekte der Bewegungsförderung, wie wichtig die Einrichtungen  
diese im Mittel bewerten und wie sie die Umsetzung einschätzen. Als besond ers wichtig wird die Aus-
stattung der Bewegungsräume außen und innen bewertet. Ebenso werden die Förderung von motorisch 
schwachen Kindern und die Gesundheits- und Ernährungsberatung von Kindern und Eltern als über-
wiegend wichtig eingestuft. Die aktuelle Umsetzung weicht teilweise deutlich von der E inschätzung zur 
Wichtigkeit ab. Im Folgenden gehen wir auf einzelne Punkte noch näher ein. 
45 Prozent der Einrichtungen bieten ein täglich angeleitetes Bewegungsangebot im Sommer und Winter 
für Kinder an (vgl. Abbildung 17). Vor allem für die kommunalen Einrichtungen scheint die täglich ange-
leitete Bewegungszeit ein wichtiger Baustein der Bewegungsförderung zu sein.  
 
2,8
2,8
3,1
3,5
3,8
4,0
4,0
4,0
4,1
4,3
4,7
4,8
2,1
2,2
2,2
2,4
2,7
3,5
2,5
2,6
3,0
2,9
3,4
3,6
1 2 3 4 5
Kooperation mit anderen Institutionen
Einrichtung von Bewegungskindergärten mit Qualitätssiegel
Nutzung von (klein-)kindgerechten Angeboten in den
Bädern
Kooperation mit Sportvereinen
Sonderqualifikationen der Erzieher*innen
(Bewegungsförderung)
tägliches angeleitetes Bewegungsangebot
Nutzung von Sporthallen
Teilnahme an Fortbildungen (Bewegungsförderung)
Gesundheits- und Ernährungsberatung für Kinder und
Eltern
Förderung motorisch schwacher Kinder
Ausstattung Bewegungsräume Innen
Ausstattung Bewegungsräume Außen
Umsetzung (1=schlecht bis 5=sehr gut) Wichtigkeit (1=gering bis 5=hoch)

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
25 
 
Abbildung 17: Täglich angeleitetes Bewegungsangebot 
„Haben Sie eine angeleitete tägliche Bewegungszeit für Kinder (Sommer und Winter)?“; Angaben in Prozent; An-
zahl der gültigen Fälle N=62. 
Fast zwei Drittel der Einrichtungen kennen das Förderprogramm des Landessportbundes Nordrhein-
Westfalen „NRW bewegt seine Kinder“ , wobei das Programm bei kirchlichen Einrichtungen weniger 
bekannt ist. Mit dem Programm soll Kindern mehr Bewegung, Spiel und Sport ermöglicht werden. Bau-
steine des Programms sind beispielsweise anerkannte Bewegungskindergärten mit dem Gütesiegel des 
Landessportbundes NRW und Kooperationen von Sportvereinen mit Kindertageseinrichtungen. 17 Ein-
richtungen zeigen Interesse mehr über das Förderprogramm zu erfahren und 18 Einrichtu ngen hätten 
Interesse am Programm teilzunehmen (Anhang 2). 
 
Abbildung 18: Kenntnisse zum Förderprogramm „NRW bewegt seine Kinder!“ 
„Kennen Sie das Förderprogramm „NRW bewegt seine Kinder!“ des Landessportbund NRW e.V. (z.B. anerkann-
ter Bewegungskindergarten, Kinderbewegungsabzeichen Kibaz)?“; Angaben in Prozent; Anzahl der gültigen Fälle 
N=64. 
45
75
39 42
55
25
61 58
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
gesamt kommunal kirchlich andere
ja nein
63
75
44
68
38
25
56
32
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
gesamt kommunal kirchlich andere
ja nein

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
26 
12 Einrichtungen beschäftigen insgesamt 51 Personen mit einer Weiterbildung im Bereich Bewegungs-
förderung („Bewegungsförderung in Verein und Kita“ bzw. gleichwertige Qualifikation), in 19 Einrichtun-
gen arbeiten 32 Personen mit einem Trainerschein im Kinderbereich (z.B. Trainer*in C „Breitensport: 
Kinderturnen“, psychomotorische Zusatzqualifizierung, Motopädagogik). Im Verhältnis zur A nzahl der 
Beschäftigten hat rund 10 Prozent des Personals eine entsprechende Weiterbildung od er einen Trai-
nerschein im Kinderbereich. Eine Auflistung der Einrichtungen ist in (Anhang 3) zu finden.  
 
Abbildung 19: Bedarf für Zusatzqualifikationen und Fortbildungen im Bereich Bewegungsförderung 
„Wie hoch schätzen Sie den Bedarf Ihrer Institution nach Zusatzqualifikationen und Fortbildungsmöglichkeiten im 
Bereich der Bewegungsförderung ein?“; Angaben in Prozent; Anzahl der gültigen Fälle N=62. 
Abbildung 19 zeigt den Bedarf der Einrichtungen für Zusatzqualifikationen und Fortbildungen im Bereich 
Bewegungsförderung. Demnach haben 21 Einrichtungen einen hohen und 34 Einrichtungen einen mitt-
leren Bedarf an Fort- oder Weiterbildungsmaßnahmen im Bereich Bewegungsförderung. 
  
8 11 6 9
55
67
50
54
34
22
44 31
3 0 0 6
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
gesamt kommunal kirchlich andere
gering mittel hoch weiß nicht

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
27 
3.3 Kooperationen 
37 Prozent der Kindertageseinrichtungen kooperieren derzeit mit einem Sportverein (vgl. Abbildung 19). 
Bei den kommunalen Einrichtungen gibt es am häufigsten Kooperationen, bei de n kirchlichen Einrich-
tungen fallen diese aktuell am geringsten aus. 40 Prozent der Einrichtungen b enennen einen Bedarf, 
eine Kooperation mit einem Sportverein auf- oder auszubauen (vgl. Abbildung 20). Der zukünftige Be-
darf wird v.a. von den kirchlichen Einrichtungen benannt (ohne tabellarischen Nachweis). Die aktuellen 
Kooperationen und zukünftigen Bedarfe der Einrichtungen sind in Anhang 4 dokumentiert.  
 
Abbildung 20: Vorhandene Kooperationen und Kooperationsbedarf im Bereich Bewegungsförderung 
„Kooperieren Sie im Bereich der Bewegungsförderung mit Sportvereinen oder anderen Partnern?“, „ Besteht aus 
Ihrer Sicht ein Bedarf im Aufbau / Ausbau einer Zusammenarbeit mit Sportvereinen oder anderen Partnern?“; An-
gaben in Prozent; Anzahl der gültigen Fälle N=57-58. 
  
40
37
60
63
0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100
Bedarf im Ausbau/ Aufbau einer Kooperation
Kooperation aktuell vorhanden
ja nein

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
28 
3.4 Wassergewöhnung 
13 von 60 Kindertageseinrichtungen (22 Prozent) bieten Aktivitäten zur Wassergewöhnung an (vgl. Ab-
bildung 21). Bei den kommunalen Einrichtungen fällt das Angebot zur Wassergewöhnung m it 44 Pro-
zent am größten aus. Diejenigen Einrichtungen, die keine Aktivitäten anbieten, nennen als Grün de v.a. 
fehlendes Personal, zu großer Zeitaufwand und fehlende Badkapazitäten (ohne tab ellarischen Nach-
weis). 
 
Abbildung 21: Angebote zur Wassergewöhnung 
„Bieten Sie in Ihrer Einrichtung Aktivitäten zur Wassergewöhnung an?“; Angaben in Prozent; Anzahl der gültigen 
Fälle N=60. 
  
22
44
6
24
78
56
94
76
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
gesamt kommunal kirchlich andere
ja nein

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
29 
3.5 Bewegungsräume 
Insgesamt wird die Größe der Bewegungsfläche im Außengelände am besten bewertet. (vgl. Abbildung 
22). Die bauliche Qualität der Bewegungsflächen im Außengelände sowie die Auss tattung der Einrich-
tung mit Spiel- und Sportgeräten werden jeweils im Mittel mit 2,5 bewertet. Im Innenbereich werden die 
Größe der Bewegungsräume durchschnittlich mit 2,6 und die bauliche Qualität mit  2,7 bewertet. 
 
Abbildung 22: Bewertung der Bewegungsräume 
„Wie bewerten Sie die zur Verfügung stehenden Bewegungsräume in Ihrer Einrichtung?“; Mittelwerte im Wertebe-
reich von (1) sehr gut bis (5) schlecht; Anzahl der gültigen Fälle N=60-61. 
75 Prozent der Einrichtungen nutzen ihren Bewegungsraum ausschließli ch für Bewegung (ohne tabel-
larischen Nachweis). 
Derzeit nutzen 24 von 61 Einrichtungen (39 Prozent) regelmäßig Turnhallen oder Sporthallen für Bewe-
gungsangebote (vgl. Abbildung 23 und Tabelle 5). Die Umfänge variieren von 1,5 Wochenstunden (Be-
zirk Münster-Südost) bis 31 Wochenstunden im Bezirk Münster-Ost. Die Gründe, warum keine Turn- 
und Sporthallen genutzt werden, liegen v.a. in der Entfernung der Turn- und Sporthall en, fehlenden 
Kapazitäten oder keiner Notwendigkeit aufgrund der eigenen Möglichkeiten (siehe Anhang 5). Der Be-
darf für die Nutzung von Turn- und Sporthallen ist jedenfalls vorhanden. Rund die Hälfte der Einrichtun-
gen gibt einen zusätzlichen Bedarf von insgesamt 104 Wochenstunden an (vgl. Abbildung 23 und Ta-
belle 5). 
 
2,7
2,6
2,5
2,5
1,7
1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 3,5 4,0 4,5 5,0
Bauliche Qualität der Bewegungsräume im Innenbereich
Größe der Bewegungsräume im Innenbereich
Ausstattung der Einrichtung mit Spiel- und Sportgeräten
Bauliche Qualität der Bewegungsflächen im Außengelände
Größe der Bewegungsfläche im Außengelände

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
30 
 
Abbildung 23: Aktuelle Nutzung und Bedarf von anderen sportlichen Einrichtungen  
„Nutzen Sie im Rahmen Ihres Betreuungskonzeptes / Profil Ihrer Einrichtung regelmäßig andere sportliche Ein-
richtungen (z.B. Sporthalle, Turnhalle)?“; Angaben in Prozent; Anzahl der gültigen Fälle N=60-61. 
 
 
Tabelle 5: Umfang der wöchentlichen Nutzung und zusätzlicher Bedarf von Turn- und Sporthallen durch Kinderta-
geseinrichtungen in Stunden pro Woche nach Bezirken  
Bezirk aktuelle Nutzung  
in Wochenstunden 
zusätzlicher Bedarf  
in Wochenstunden 
Mitte 13,5 15 
Münster-Ost 31 24 
Münster-West 7 16 
Münster-Südost 1,5 16 
Münster-Nord 6 13 
Münster-Hiltrup 3,5 20 
      
Gesamt 62,5 104 
 
  
52
39
48
61
0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100
haben Bedarf an Nutzung von Turnhallen
nutzen Turnhallen
ja nein

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
31 
4 Befragung der Schulen 
4.1 Einführung 
Im Rahmen der Sportentwicklungsplanung erfolgte im Sommer 2023 eine online-Befragung aller Schu-
len in Münster. 58 von 88 angeschriebenen Schulen haben sich an der Befragung beteiligt, der Rücklauf 
liegt somit bei 66 Prozent. Tabelle 6 und Tabelle 7 zeigen den Rücklauf und die Zusammensetzung der 
Stichprobe, differenziert nach Bezirken und Schulform. Eine Auflistung aller beteiligten Schulen ist An-
hang 7 zu entnehmen. 
Tabelle 6: Rücklauf der angeschriebenen Schulen nach Bezirk 
Bezirk Rücklauf Anteil der Stichprobe 
Mitte 20 34,5 
Münster-Ost 10 17,2 
Münster-West 8 13,8 
Münster-Südost 5 8,6 
Münster-Nord 10 17,2 
Münster-Hiltrup 5 8,6 
Gesamt 58 100 
 
Tabelle 7: Rücklauf der angeschriebenen Schulen nach Schulform 
Schulform Rücklauf Rücklauf-Quote Anteil der Stichprobe 
Grundschule 26 von 45 58 45,0 
Gesamtschule 1 von 2 50 2,0 
Sekundarschule 0 von 1 0 0,0 
Hauptschule 3 von 4 75 5,0 
Realschule 5 von 6 83 9,0 
Gymnasium 12 von 14 86 21,0 
Förderschule 4 von 5  80 7,0 
Berufskolleg 6 von 7 86 10,0 
Sonstige Schule 1   2 
Gesamt 58 von 88 66 100 
 
21 von 58 Schulen (36 Prozent) geben an, einen sport- und bewegungserzieherischen Schwerpunkt zu 
haben (ohne tabellarischen Nachweis). Insgesamt unterrichten 85 von 530 Lehrerinnen und Lehrer (16 
Prozent) das Fach Sport fachfremd, das heißt ohne qualifizierten Studienabschluss im Fac h Sport.

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32 
4.2 Sportanlagensituation 
Eine Übersicht zu den von den Schulen genutzten Sportanlagen ist in Anhang 8 dokumentiert. In einer 
ersten Frage wurde die Entfernung zu den Sportanlagen abgefragt (vgl. Abbildung 24). Fast alle Schulen 
verfügen über Turn- und Sporthallen, die maximal fünf Minuten fußläufig entfernt s ind. Bei den Sport-
außenanlagen haben nur 43 Prozent der Schulen eine schulnahe Anlage. Bei  den Schwimmmöglich-
keiten (Lehrschwimmbecken und Schwimmerbecken) geben rund 20 Prozent der S chulen an, über 
schulnahe Schwimmmöglichkeiten zu verfügen. 
 
Abbildung 24: Schulnahe Sportanlagen 
„Stehen Ihnen in Schulnähe (max. 5 Min. Fußweg) Sportanlagen zur Verfügung?“; Angaben in Prozent; Anzahl 
der gültigen Fälle: N=42-47. 
Um eine differenziertere Einschätzung der Sportsanlagensituation zu erhalten, wur den in der nachfol-
genden Frage die vorhandenen Kapazitäten in unterschiedlichen Sportstättentyp en abgefragt. Die Er-
gebnisse sind in Abbildung 25 dargestellt. Bei den Turn- und Sporthallen sowie den Sportaußenanlagen 
bewerten 63 Prozent der Schulen die vorhandenen Kapazitäten als ausreichend. Bei der Bädersituation 
zeigt sich ein ähnliches Bild: 57 bzw. 65 Prozent der Schulen gebe n an, dass die Kapazitäten in Lehr-
schwimmbecken bzw. im Sportbecken ausreichend sind. Die Angaben der Schulen zum zusätzlichen 
Bedarf in unterschiedlichen Sportanlagen sind in Anhang 9 dargestellt. Demnach gibt es bei den Turn- 
und Sporthallen einen zusätzlichen Bedarf an 230 Wochenstunden für den Pflichtsportunterricht und 69 
Wochenstunden für freiwillige Angebote (AGs und Ganztag). Bei den Sporta ußenanlagen werden für 
die Gesamtstadt ein zusätzlicher Bedarf von 40 Wochenstunden für den Pflichts portunterricht und 36 
Wochenstunden für freiwillige Angebote angegeben. Bei den Bädern haben die Sc hulen einen zusätz-
lichen Bedarf von 29 Wochenstunden (Pflichtsportunterricht) und zehn Wochenstunden (freiwillige An-
gebote) in Lehrschwimmbecken und 242 Bahnenstunden (Pflichtsportunterricht) bzw. 49 Bahnenstun-
den (freiwillige Angebote) im Schwimmerbecken. 
20
21
43
85
80
79
57
15
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
Schwimmerbecken
Lehrschwimmbecken
Sportaußenanlage
Turn- und Sporthalle
schulnah nicht schulnah

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
33 
 
Abbildung 25: Bewertung der Sportanlagenkapazitäten 
„Sind die für Ihre Schule zur Verfügung stehenden Zeiten in Sportanlagen derzeit ausreichend?“; Prozentanga-
ben; Anzahl der gültigen Fälle: N=14-43. 
Im interkommunalen Vergleich (vgl. Abbildung 26) werden die Kapazitäten in Turn- und Sporthallen von 
den Schulen in Münster ähnlich wie in anderen Städten bewertet, die Sportauß enanlagenkapazitäten 
werden von Schulen in anderen Städten besser eingestuft. 
 
Abbildung 26: Bewertung der Sportanlagenkapazitäten im interkommunalen Vergleich 
Insgesamt bewerten die Münsteraner Schulen die Sportanlagensituation im Mittel mit 3,0. Abbildung 27 
zeigt die Bewertung differenziert nach Schulformen. Bis auf die berufsbildenden Schulen bzw. Berufs-
kollegs sowie sonstige Schulen gibt es keine großen Unterschiede in der Be wertung nach Schulform. 
Die Einschätzung der berufsbildenden Schulen, Berufskollegs und sonstigen Schulen fällt hingegen kri-
tischer aus. Eine differenzierte Auswertung nach Bezirken ist den Bezirks steckbriefen zu entnehmen. 
Im interkommunalen Vergleich (Mittelwert = 2,8) bewerten die Münsteraner die Sportanlage nsituation 
etwas schlechter. 
63 63 57
65
35
27 34
30
2
10 9 4
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
Turn- und Sporthallen Sportplätze Lehrschwimmbecken Sportbecken
Zeiten sind ausreichend Zeiten sind nicht ausreichend weiß nicht
66
67
69
80
34
33
31
20
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
Münster
Interkommunaler Vergleich
Münster
Interkommunaler Vergleich
Turn- und
Sporthallen Sportplätze
ausreichend nicht ausreichend

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34 
 
Abbildung 27: Bewertung der Sportanlagensituation 
„Wie bewerten Sie insgesamt die Sportanlagensituation für Ihre Schule?“; Mittelwerte von (1) sehr gut bis (5) 
schlecht; Anzahl der gültigen Fälle: N=48. 
  
5,0
4,0
3,0
3,0
2,8
2,7
2,9
3,0
1 2 3 4 5
sonstige Schule
Berufsbildende Schule / Berufskolleg
Förderschule
Gymnasium
Realschule
Hauptschule
Grundschule
Gesamt

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
35 
4.3 Bilanzierung des Hallenbedarfs der Schulen 
4.3.1 Aktueller Bedarf der städtischen Schulen 
Im vorherigen Kapitel wurde bereits die Einschätzung der Schulen zu den Sporth allenkapazitäten auf-
gezeigt sowie deren zusätzliche Bedarfe. Im Folgenden soll der Hallenbedar f der städtischen Schulen 
objektiviert werden. Auf Basis der von den Schulen gemachten Angaben zur Anzahl der Sportgruppen, 
zu den Soll-Sportstunden für den Pflichtsportunterricht und den Angaben zu den genutzten Hallenzeiten 
für außerunterrichtliche Sportangebote kann der Bedarf an Anlageneinheiten Einzelhalle berechnet wer-
den. Eine Anlageneinheit entspricht in der Regel einer Fläche von 405 Quadratm etern mit den Maßen 
15x27 Metern. 
Nachfolgend berechnen wir den Bedarf für den Pflichtsportunterricht und den Bedarf für freiwillige Sport-
angebote (Sport-AGs, Angebote in der Ganztagsbetreuung). Die Nutzungen von Frei flächen und der 
Bäder wird nicht vom Bedarf abgezogen, um den Schulen eine ausreichende Flexibilität zu ermöglichen. 
Der für jede Schule ermittelte Gesamtbedarf wird mit dem Faktor 1,10 multipliziert (10% Reserve, Dis-
position und Puffer). 1 Wir gehen davon aus, dass die freiwilligen Angebote am Nachmittag in eine m 
Zeitraum zwischen der 7. und 10. Stunde stattfinden können. Für den Gesamtbedarf an Hall en über-
nehmen wir bei den Schulen, die lediglich am Vormittag Pflichtunterricht ha ben (i.d.R. Grundschulen) 
nach einem Vergleich der Bedarfswerte für den Pflichtsport und für die freiwilligen Angebote den höhe-
ren Wert. Bei Schulen, die auch am Nachmittag Pflichtunterricht abhalten, addieren wir die Bedarfswerte 
für den Pflichtsportunterricht und für die freiwilligen Angebote. Die Bedarfswerte werden in Anlagenein-
heiten Einzelhalle (AE) angegeben. Bei Schulen, die keinen Fragebogen abgegeben haben, wurde der 
Bedarf auf Grundlage der Klassenzahlen (Quelle: Schulstatistik der Sta dt Münster, Schuljahr 23/24) 
berechnet. Dabei wurden drei Schulstunden Sportunterricht pro Klasse als Annahme zu Grunde gelegt. 
Bei fehlenden Angaben der Berufskollegs wurde der Bedarf auf der Grundlage der  städtischen Erhe-
bung zum Schulsportbedarf Berufskollegs Innenstadt und Ost (Quelle: Stadt Münster, Frühjahr, 2023 & 
2025) ergänzt. 
In Kapitel 2.3.2 ist der derzeitige Bestand an Turn- und Sporthallen und anderen Räumli chkeiten in 
Münster dargestellt. Für die Bedarfsberechnung des Hallenbedarfs der städtischen Schulen bilden diese 
Daten die Grundlage. Jedoch nehmen wir nur die Hallen in den Bestand auf, di e auch tatsächlich von 
den städtischen Schulen genutzt werden. Außerdem werden nur Turn- und Sporthall en mit einer Min-
destgröße von 325 qm berücksichtigt. Gymnastikräume sowie Hallen in Trägerschaft von Vereinen, der 
                                                      
1  Die Gründe für die Annahme eines Puffers sind vielfältig. Ein Grund sind unterschiedliche organisatorische 
Regelungen wie z.B. Teilungen von Klassen (eine Gruppe macht Werken, die andere Sport / Bewegung), was 
zu einem erhöhten Bedarf führt. Teilweise wird der 45-Minuten-Takt aufgehoben (Doppelstunden, Zeitstunden 
etc.), so dass die kontinuierliche Belegung von Sporthallen erschwert wird. Sport in den „Mittelstunden“ (3./4. 
Stunde) wird von manchen Schulleitungen als problematisch erachtet, wenn danach z.B. Kernfächer wie Ma-
thematik unterrichtet werden müssten. Auch durch das Kurssystem  in der gymnasialen Oberstufe wird eine 
besondere Nachfragesituation geschaffen. In manchen Schulen gibt es mehrere Stundenpläne in einem Halb-
jahr, z.B. nach Entlassung der Abschlussjahrgänge oder Ende der Abiturprüfungen. Einsatz der Lehrkräfte: 
Verfügbarkeit von Sportlehrern ist nicht immer gegeben, da diese oft auch ein zweites / drittes Fach unterrich-
ten, krankheitsbedingter Ausfall. Kooperationen / Projekte mit Sportanbietern wie Vereinen müssen oft in einem 
engen zeitlichen Korridor erfolgen. Teilweise unterschied liche Unterrichtszeiten mehrerer Schulen, die sich 
eine Halle teilen. Auch der Wunsch, Ballspiele auf größeren Flä chen zu spielen, werden über diesen Puffer 
berücksichtigt. Auch ist davon auszugehen, dass zu bestimmten Zeiten (z.B. Montag Vormittag, Freitag Nach-
mittag) nur eingeschränkt Sportunterricht erteilt wird.

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36 
Universität sowie kommerziellen Anbietern wurden ebenfalls nicht berücksichtigt. Gesamtstädtisch ste-
hen den städtischen Schulen faktisch 133 Anlageneinheiten Einzelhalle zur Verfügung. Nachfolgend ist 
in Tabelle 8 das Bilanzierungsergebnis für jeden Stadtteil dargestellt sowie in Tabelle 9 der Bedarf der 
Schulen, der anrechenbare Bestand an Hallen sowie das Bilanzierungsergebni s für jeden Bezirk und 
für die Gesamtstadt in Anlageneinheiten Einzelhalle (faktisch) dargestellt.  
Tabelle 8: Bilanzierung des Hallenbedarfs der städtischen Schulen nach Stadtteilen (Angaben in Anlageneinheiten 
Einzelhalle; faktisch; Rundungsdifferenzen möglich) 
Bezirk Stadtteil aktuelle Bilanz faktisch 
1 Mitte 
11 Aegidii -4,7 
12 Überwasser -0,6 
15 Martini -1,7 
21 Pluggendorf 0,1 
22 Josef 1,1 
24 Hansaplatz -3,3 
25 Mauritz-West 0,1 
26 Schlachthof -0,5 
27 Kreuz -3,8 
29 Schloss -0,1 
31 Aaseestadt 2,1 
32 Geist -0,3 
33 Schützenhof 0,1 
34 Düesberg -0,6 
44 Herz-Jesu -1,2 
45 Mauritz-Mitte -1,0 
46 Rumphorst -0,8 
47 Uppenberg -1,4 
2 Münster-Ost 
71 Mauritz-Ost 0,2 
76 Gelmer-Dyckburg 0,2 
77 Handorf 0,8 
3 Münster-West 
51 Gievenbeck 0,2 
52 Sentrup 0,4 
54 Mecklenbeck 0,4 
56 Albachten 1,7 
57 Roxel 4,8 
58 Nienberge -0,1 
4 Münster-Südost 
81 Gremmendorf-West 0,0 
82 Gremmendorf-Ost 2,2 
86 Angelmodde -0,2 
87 Wolbeck -2,4 
5 Münster-Nord 
61 Coerde 0,0 
62 Kinderhaus-Ost -1,2 
63 Kinderhaus-West -1,9 
68 Sprakel 1,1 
6 Münster-Hiltrup 
91 Berg Fidel -0,9 
95 Hiltrup-Ost 0,1 
96 Hiltrup-Mitte  3,2 
97 Hiltrup-West 0,1 
98 Amelsbüren -0,7 
 Gesamt -8,3

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
37 
Tabelle 9: Bilanzierung des Hallenbedarfs der städtischen Sc hulen nach Bezirken (Angaben in Anlageneinheiten 
Einzelhalle; faktisch; Rundungsdifferenzen möglich) 
Bezirk Bedarf Schulen Bestand Hallen Bilanz faktisch 
Mitte 78,3 62 -16,3 
Münster-Ost 4,7 6 1,3 
Münster-West 16,8 24 7,2 
Münster-Südost 13,4 13 -0,4 
Münster-Nord 15,9 14 -1,9 
Münster-Hiltrup 12,2 14 1,8 
Gesamt 141,3 133 -8,3 
 
Die Bilanzierung zeigt gesamtstädtisch einen Bedarf von rund 141,3 Anlageneinheiten Einzelhalle, dem 
ein Bestand von 133 Anlageneinheiten gegenübersteht. Somit ergibt sich ein Defiz it von -8,3 Anlagen-
einheiten Einzelhalle für die Gesamtstadt. Differenziert nach Bezirken ( vgl. Abbildung 28) zeigt die Bi-
lanzierung eine massive Unterversorgung mit Hallen im Bezirk Mitte (-16,3 Anlageneinheiten Einzelhalle 
(AE) und eine (geringe) Unterversorgung in den Bezirken Münster-Nord (-1,9 AE)  und Münster-Südost 
(-0,4 AE). Alle anderen Bezirke sind rechnerisch ausreichend mit Turn-  und Sporthallen versorgt. Auf 
Stadtteilebene weisen 20 der 42 Stadtteile ein Defizit bei den Sporthalle n auf (vgl. Tabelle 8). Diese 
können ggf. durch Sporthallen benachbarter Stadtteile ausgeglichen werden. Eine ausführliche Darstel-
lung der Bilanzierung nach Bezirken, Stadtteilen und Schulen ist in Anhang 10 dargestellt. 
 
Abbildung 28: Aktuelle Bilanz zum Hallenbedarf der städtischen Schulen nach Bezirken (Angaben in Anlagenein-
heiten Einzelhalle, faktisch; Rundungsdifferenzen möglich)

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38 
4.3.2 Prognostischer Bedarf 
Aufgrund der starken Dynamik in der Schülerentwicklung liegen dem ikps keine prognostischen Schüler- 
und Klassenzahlen vor (die Neuauflage des Schulentwicklungsplanes bis zum Schuljahr 2033/2034 war 
noch nicht abgeschlossen). Deshalb nehmen wir in der Prognose die aktuellen Bedarfe der städtischen 
Schulen an und berücksichtigen, soweit bekannt, die Schulerweiterungen, insbesonder e der Grund-
schulen, die G9-Erweiterungen der Gymnasien 2, die geplanten neuen Schulen sowie die geplanten 
Neubauten an Turn- und Sporthallen (Quelle: Stadt Münster; vgl. Anhang 10). Der prognostische Bedarf 
für jede Schule wurde entsprechend dem Verfahren zur Ermittlung des Bedarfs an schuli schen Sport-
hallen in Berichtsteil 4 (Maßnahmenkonzept; Kapitel 1.2.2) ermittelt. 
Tabelle 10: Aktuelle und prognostische Bilanzierung des Hallenbedarfs der städtischen Schulen  
(Angaben in Anlageneinheiten Einzelhalle; faktisch) 
  aktuelle Bilanz prognostische Bilanz 
Mitte -16,3 -20,0 
Münster-Ost 1,3 2,8 
Münster-West 7,2 0,1 
Münster-Südost -0,4 -0,6 
Münster-Nord -1,9 0,9 
Münster-Hiltrup 1,8 0,8 
Gesamt -8,3 -16,0 
 
In Tabelle 10  haben wir das aktuelle sowie prognostische Bilanzierungsergebnis zusammengefass t. 
Durch die Erweiterungen der Schulen und neuen Schulen wird sich das Defizit gesamtstädtisch, trotz 
geplanter Erweiterungsbauten und Neubauten, vergrößern. Auf Bezirksebene zeigt sic h für den Bezirk 
Mitte immer noch eine deutliche Unterversorgung. Auf Ebene der Stadtteile weisen 20  Stadtteile ein 
Defizit auf. Eine ausführliche Darstellung der prognostischen Bilanzierung nach Bezirken und Stadttei-
len ist in Anhang 10 dargestellt. 
 
  
                                                      
2  Aufgrund des zusätzlichen 9. Jahrgangs wird von einer Steigeru ng von 12,5 % des aktuellen Bedarfs ausge-
gangen (Quelle: Schulamt Stadt Münster).

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
39 
4.4 Bewegungsraum Schulhof 
Neben den Sportanlagen spielen auch die Schulhöfe und deren Gestaltung eine wichtige Ro lle für die 
Versorgung der Schulen mit Bewegungsräumen. Dies bestätigt sich auch in Münster. 59 Prozent der 
Schulen geben an, dass sie den Schulhof für Sport- und Bewegungsangebote nutzen. Unabhängig von 
der Schulform werden die Schulhöfe in Münster sowohl für den Pflichtsport (4 4 Prozent der Schulen) 
als auch für freiwillige Angebote im Ganztag oder in AGs (59 Prozent der Schulen) genutzt. Der Großteil 
der Schulhöfe ist nach Schulende uneingeschränkt (57 Prozent) oder eingeschränk t (29 Prozent) öf-
fentlich zugänglich. Nur bei 14 Prozent der Schulen ist der Schulhof nac h Schulende nicht öffentlich 
zugänglich.  
Abbildung 29 zeigt, dass rund die Hälfte der Schulen ihren Schulhof als bewegungsfreundlich einschät-
zen. Im interkommunalen Vergleich zeigen sich keine relevanten Unterschiede. Deutliche Unterschiede 
gibt es teilweise bei einer differenzierten Auswertung nach Schulform und Bezirk . Mehrheitlich bewe-
gungsfreundlich werden die Schulhöfe von den Förderschulen, sonstigen Schulen und Realschulen ein-
gestuft. Kritisch wird die Schulhofsituation v.a. von den Hauptschulen und beru fsbildenden Schulen/ 
Berufskollegs bewertet. Hier geben alle Schulen eine negative Bewertung ab. Die differenzierte Ein-
schätzung in den Bezirken ist den Steckbriefen zu entnehmen. Handlungsbedarf gi bt es demnach v.a. 
in den Bezirken Münster-Hiltrup, Münster-Ost und Münster-Nord.  
 
Abbildung 29: Bewegungsfreundliche Schulhöfe in Münster 
„Würden Sie Ihren Schulhof als „bewegungsfreundlich“ bezeichnen?“; Prozentangaben; Anzahl der gültigen Fälle: 
N=47, N (interkommunaler Vergleich) =42; (Jahre 2019-2023). 
53
0
67
55
100
0
100
50 47
47
100
33
46
0
100
0
50 53
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
ja, bewegungsfreundlich nein, nicht bewegungsfreundlich

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
40 
Bei der bewegungsfreundlichen Umgestaltung der Schulhöfe sehen 13 Schulen ei nen Bedarf für eine  
qualitative Verbesserung, vier Schulen geben einen zusätzlichen Bedarf an Flächen an und sechs Schu-
len wünschen sich sowohl eine qualitative Verbesserung als auch zusätzliche F lächen (siehe Anhang 
10).

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
41 
4.5 Sport- und Bewegungsangebote 
4.5.1 Außerunterrichtliche Sportangebote 
Fast alle Schulen (90 Prozent) geben an, dass sie außerunterrichtliche Sportangebote machen können. 
13 Schulen davon können dies uneingeschränkt machen. Fünf Schulen (10 Pro zent) geben an, dass 
sie aufgrund der räumlichen und personellen Ressourcen keinen Sport außerhalb de s Unterrichts an-
bieten können. Gründe für fehlende oder eingeschränkte Sportangebote im Ganztag liegen v.a. bei den 
eingeschränkten Hallenkapazitäten (24 Schulen), aber auch bei eingeschränkten Persona lkapazitäten 
(16 Schulen). 11 Schulen geben darüber hinaus sonstige Gründe an. 
 
Abbildung 30: Außerunterrichtliche Sportangebote 
„Können Sie unter den bestehenden räumlichen und personalen Bedingungen auch außerunterrichtliche Sportan-
gebote (z.B. Sport-AGs) machen?“; Prozentangaben; Anzahl der gültigen Fälle: N=48. 
Abbildung 31 zeigt, in welchen Bereichen Sport- und Bewegungsangebote an den Schulen stattfinden . 
An 72 Prozent der Schulen finden diese im Rahmen des Ganztags und in Form von freiwilligen Ange-
boten (70 Prozent) statt. Bei 35 Prozent der Schulen gibt es eine täglich angeleitete Bewegungszeit. 
Eine gezielte Förderung bei motorischen Defiziten wird an 30 Prozent der Schulen angeboten. Weniger 
im Fokus steht die Talentförderung. Als weitere offene Nennungen werden zum Beispi el heilpädagogi-
sches Reiten, Motopädie oder Pausensport genannt. 
nein
10%
ja, eingeschränkt
63%
ja, uneingeschränkt
27%

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42 
 
Abbildung 31: Sport- und Bewegungsangebote und -programme 
„Welche besonderen Sport- und Bewegungsangebote und -programme gibt es an Ihrer Schule?“ Mehrfachant-
worten möglich; Prozent der Fälle; Anzahl der gültigen Fälle: N=43. Anzahl der Nennungen: n=99. 
Fast alle Schulen bieten Sport- und Bewegungsangebote im Ganztag an. Et wa die Hälfte der Schulen 
organisiert die Sport- und Bewegungsangebote im Ganztag schulintern. 29 Prozent der Schulen haben 
einen externen Träger (vgl. Tabelle 11). 17 Schulen arbeiten mit Sportvereinen im Rahmen des Ganz-
tagesangebots zusammen, 18 Schulen mit anderen Partnern (ohne tabellarischen Nachweis). 
Tabelle 11: Externe Träger, die Sport- und Bewegungsangebote an Münsteraner Schulen anbieten 
Externe Träger für Sport- und Bewegungsangebote im Ganztag  
Schule, Jugend, Kids & Co 
Diakonie Münster 
Jugendamt der Stadt Münster 
Kreativhaus 
Kreisel e.V. 
Outlaw GmbH 
SEHT Münster e.V. 
Sporthelfer 
ÜMB-Kräfte 
SV Teutonia 
 
Wie Abbildung 32 zeigt, haben 62 Prozent der Schulen einen Bedarf, Sport- und Be wegungsangebote 
im Ganztag auf- oder auszubauen. Differenziert nach Schulform ist der Bedarf bei den Grundschulen 
am größten. 
72
70
35
30
16
7
0
10
20
30
40
50
60
70
80
Sport / Bewegung
im Ganztag
freiwillige Angebote
(z.B. Sport-AG)
angeleitete tägliche
Bewegungszeit
Förderung bei
motorischen
Defiziten
andere Talentförderung

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
43 
 
Abbildung 32: Bedarf für den Auf- oder Ausbau von Sport- und Bewegungsangeboten im Ganztag 
„Haben Sie Bedarf für einen Auf- oder Ausbau von Sport- und Bewegungsangeboten im Ganztag?“ Angaben in 
Prozent; Anzahl der gültigen Fälle: N=42. 
  
82
50
75 70
50
0 0
58 62
18
50
25 30
50
100 100
42 38
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
ja nein

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44 
4.5.2 Schwimmen 
Erfreulicherweise wird an 91 Prozent der Schulen Schwimmsportunterricht erteil t. Lediglich an vier 
Schulen (darunter drei Berufskollegs und die Helen-Keller-Schule) findet kei n Schwimmsportunterricht 
statt. Als Gründe wird angegeben, dass Schwimmsportunterricht im Lehrplan ni cht vorgesehen ist, der 
Schwimmsportunterricht sich schlecht mit den Unterrichtsabläufen vereinbaren läs st, fehlende Bele-
gungszeiten in den Bädern und zu lange Wegezeiten zum Schwimmbad. 
Die Schulen sollten auch das Niveau der Schwimmfähigkeit ihrer Schülerinnen und Schüler beim Über-
gang von der vierten zur fünften Klasse einschätzen. Demnach können geschätzt 47 Prozent der Schü-
lerinnen und Schüler auf dem Niveau des Deutschen Schwimmabzeichen Bronze sc hwimmen und 42 
Prozent auf dem Niveau „Seepferdchen“. Geschätzt sind 12 Prozent der Schülerin nen und Schüler 
Nichtschwimmer (vgl. Abbildung 33). 
 
Abbildung 33: Einschätzung der Schwimmfähigkeit 
„Bitte schätzen Sie, welches Niveau Ihre Schülerinnen und Schüler im Übergang von der 4. zur 5. Klasse in Be-
zug auf die Schwimmfähigkeiten3 haben.“ Mittelwerte der Prozentangaben; Anzahl der gültigen Fälle: N=35. 
  
                                                      
3  Seepferdchen: Sprung vom Beckenrand mit anschließendem 25  m Schwimmen in einer Schwimmart in Bauch- 
oder Rückenlage (Grobform, während des Schwimmens in Bauchlage erkennbar ins Wasser ausatmen); Her-
aufholen eines Gegenstandes mit den Händen aus schultertiefem Wasser (Schultertiefe bezogen auf den Prüf-
ling).  
Deutsches Schwimmabzeichen Bronze: Sprung kopfwärts vom Beckenra nd und 15 Minuten Schwimmen. In 
dieser Zeit sind mindestens 200 m zurückzulegen, davon 150 m in Bauch- oder Rückenlage in einer erkenn-
baren Schwimmart und 50 m in der anderen Körperlage (Wechsel der Körperlage während des Schwimmens 
auf der Schwimmbahn ohne Festhalten); einmal ca. 2 m Tieftauchen von der Wasseroberfläche mit Heraufho-
len eines Gegenstandes (z.B.: kleiner Tauchring); ein Paketsprung vom Startblock oder 1 m-Brett. 
12
42
47
Nichtschwimmer Niveau Seepferdchen Niveau Deutsches Schwimmabzeichen Bronze

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
45 
4.6 Bewegungsförderung in der Schule 
Um einen abschließenden Eindruck von der aktuellen Praxis der Bewegungsförderung an den Schulen 
zu erhalten, wurden alle Schulen um eine Bewertung unterschiedlicher Aspekte der  Bewegungsförde-
rung gebeten. Dabei konnte zum einen die Wichtigkeit einer bestimmten Maßnahme bewer tet werden 
und zum anderen die aktuelle Umsetzung (vgl. Abbildung 34). Als besonders wichtig werden von den 
Münsteraner Schulen v.a. infrastrukturelle Aspekte (für den Schulsport geeignete S porthallen, ausrei-
chende Zeiten in Bädern und kurze Anreise, für den Schulsport geeignete Sportaußenanlagen u nd be-
wegungsfreundliche Schulhofgestaltung) genannt. Daneben wird die Integration von Be wegung in den 
Schulalltag, Gesundheits- und Ernährungsberatung, Kooperationen mit Sportverei nen und die Förde-
rung von motorisch schwachen Kindern ebenso als sehr wichtig bewertet. 
Die aktuelle Umsetzung wird in fast allen Bereichen schlechter als die Wichti gkeit bewertet. Am deut-
lichsten unterscheiden sich die Umsetzung und die Wichtigkeit bei geeigneten Sporthal len und Sport-
außenanlagen sowie der bewegungsfreundlichen Gestaltung der Schulhöfe. 
 
Abbildung 34: Bewegungsförderung aus der Sicht der Münsteraner Schulen 
„Wie wichtig sind die folgenden Punkte der Förderung von Sport und Bewegung für Ihre Schule und wie bewerten 
Sie die momentane Umsetzung?“; Mittelwerte; Anzahl der gültigen Fälle N=39-42. 
  
2,8
2,9
3,1
3,3
3,4
3,5
3,6
3,6
3,7
3,8
3,8
3,9
3,9
4,1
3,4
3,3
3,2
3,0
2,8
3,1
3,2
3,1
3,1
3,0
3,0
3,3
3,5
3,0
1 2 3 4 5
Öffnung des Schulhofs
Talentförderung
Inklusive Sport- und Bewegungsgruppen
Aufbau/ Nutzung von Netzwerken
tägliche angeleitete Bewegungszeit
Förderung motorisch schwacher Kinder
Kooperation mit Sportvereinen
Gesundheits- und Ernährungsberatung
Integration von Bewegung in den Schulalltag
Sportaußenanlagen
bewegungsfreundliche Gestaltung des Schulhofs
ausreichende Zeiten in Bädern
kurze Anreisezeit zu Hallenbädern
Sporthallen
Umsetzung (1=schlecht bis 5=sehr gut) Wichtigkeit (1=gering bis 5=hoch)

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
46 
4.7 Verbesserungsvorschläge 
Abschließend konnte jede Schule Verbesserungsvorschläge zum Thema „Sport und Bewegun g in 
Münster“ abgeben. Eine Zusammenfassung der Verbesserungsvorschläge, differenziert nach S chul-
form und Bezirk, zeigt Tabelle 12 . Alle Hinweise und Vorschläge sind unkommentiert in Anhang 12  
dokumentiert. 
Tabelle 12: Clusterung der Verbesserungsvorschläge nach Schulform und Bezirk  
Grundschulen 
Mitte Bedarf an schulnaher Sportaußenanlage (n=3) 
Münster-Ost 
Umbau Außenanlagen 
Hallenbadzeiten 
bewegungsfreundlicher Schulhof 
Finanzierung für Kooperationen 
mehr Sportfachkräfte (n=2) 
Fortbildungen/ Input Bewegungsförderung 
Münster-West 
Sport-Lehrkräfte  
Unterstützung beim Schwimmen  
wohnortnahe Schwimmmöglichkeiten 
Bewegungsanreize auf dem Schulgelände 
Münster-Südost Kooperation mit Sportvereinen 
Münster-Nord inklusives Sportfest mit Mitmach-Gedanke 
Hallenbadzeiten 
Weiterführende Schulen 
Mitte 
Schwimmbadzeiten (n=3) 
innenstadtnahe Sporthalle (n=2) 
kostenfreier Transport zu außerschulischen Sportanlagen 
Münster-Südost 
Erhalt und Ausbau Bädern 
Erhaltung der Sportinfrastruktur 
Kooperation mit Sportvereinen 
Münster-Hiltrup 
Freigabe Sportanlagen für Sportfeste mit externen Anbietern 
Schulhofverbesserung 
Sporthalle 
Münster-Nord 
Turnhallenneubau 
Eintrittspreise Sport (v.a. Bäder) zu hoch 
Ausbau Angebote Mädchen 
Sporthalle Coerde ist zu klein/ niedrig 
Schulhofumgestaltung 
Förderschulen 
Münster-Ost Zugang Sporthalle 
Berufsbildende Schule/ Berufskolleg 
Mitte 
Transparenz bei der Hallenvergabe 
Anerkennung von staatlich anerkannten Schulen als gleichwertige Partner Bewe-
gungsangebote außerhalb der klassischen 
Münster-Ost zusätzliches Personal 
Sonstige Schule 
Münster-West Ausbau der Sporthallenkapazitäten

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
47 
5 Befragung der Sportvereine 
5.1 Einführung 
Die Münsteraner Sportvereine und deren Abteilungen erhielten im Frühjahr 2023 ei ne Einladung zu 
einer online-Befragung. Daran haben sich 75 Sportvereine und 12 Abteilungen beteiligt. Bezogen auf 
die beim Landessportbund Nordrhein-Westfalen gemeldeten Sportvereine ergibt dies eine Rücklauf-
quote von 25,8 Prozent, was als eher enttäuschend zu bezeichnen ist. Dennoch repr äsentieren diese 
75 Sportvereine insgesamt 52.244 Mitglieder, was einem Anteil von 54,1 Prozent aller beim LSB NRW 
gemeldeten Mitglieder entspricht. 
Die Mehrheit der antwortenden Sportvereine sind Einspartenvereine, d.h. in 52 P rozent der antworten-
den Vereine wird nur eine Sportart ausgeübt. 34 Prozent der Sportvereine verfügen über mehrere Spar-
ten und sind Mehrspartenvereine. 14 Prozent der Antwortenden entfallen auf eine Abte ilung (ohne ta-
bellarischen Nachweis).  
In unserer Stichprobe haben 29 Prozent der Sportvereine weniger als 100 Mitglie der (Kleinstvereine), 
29 Prozent haben zwischen 101 und 300 Mitglieder (Kleinvereine), während 16 Prozent als Mittelvereine 
mit 301 bis 1.000 Mitglieder zu bezeichnen sind. 26 Prozent der antwortenden Vereine sind Großvereine 
mit mehr als 1.000 Mitglieder, wobei 19 Prozentpunkte auf Vereine mit 1.000 bis 2.5 00 Mitglieder ent-
fallen, sieben Prozentpunkte auf Vereine mit mehr als 2.500 Mitglieder (vgl. Abbildung 35).  
 
Abbildung 35: Vereinsgröße  
Angaben in Prozent; Anzahl der gültigen Fälle N=75. 
Die meisten antwortenden Vereine sind im Stadtbezirk Mitte tätig (39 Proz ent), 16 Prozent in Münster-
West und 12 Prozent in Münster-Ost bzw. in Münster-Hiltrup. Acht Prozent der Sportvereine arbeiten 
überwiegend in Münster-Südost und sieben Prozent in Münster-Nord (vgl. Abbildung 36). 
bis 100 Mitglieder 
(Kleinstverein)
29%
101 bis 300 Mitglieder 
(Kleinverein)
29%
301 bis 1.000 
Mitglieder (Mittelverein)
16%
1.001 bis 2.500 
Mitglieder (Großverein 
Kat. I)
19%
mehr als 2.500 
Mitglieder (Großverein 
Kat. II)
7%

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
48 
 
Abbildung 36: Schwerpunkt der Vereinstätigkeit  
Angaben in Prozent; Anzahl der gültigen Fälle N=75.

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
49 
5.2 Probleme der Vereinsarbeit 
Nicht erst seit der Corona-Pandemie stehen die Sportvereine vor zahlreichen Herausforderungen. Folgt 
man den Antworten der Vereine, sind die größten Probleme der Vereinsarbeit die Verfügbarkei t von 
Sportanlagen, die Bindung und Gewinnung von Trainern, die Besetzung von Vorstands posten und die 
Unklarheit über die zukünftige Vereinsentwicklung (vgl. Abbildung 37). Von eher untergeordneter Prob-
lematik scheint die Konkurrenz durch die Volkshochschule und durch gewerbliche Anbieter zu sein.  
 
Abbildung 37: Probleme der Vereinsarbeit  
Mittelwerte im Wertebereich von (1) kein Problem bis (5) großes Problem; Anzahl der gültigen Fälle N=52-55. 
Im Vergleich zu anderen Sportvereinsbefragungen scheinen die Sportvereine in Münster vor allem  im 
Hinblick auf die Sportanlagen und die Unklarheit der Vereinsentwicklung größere Probleme zu sehen. 
Positiver als in anderen Städten werden jedoch die Themen Mitgliederbindung, Überalterung der Mit-
gliederstruktur, der demographische Wandel und die bürokratischen Anforderungen gesehen  (vgl. Ab-
bildung 38). 
 
1,2
1,6
2,0
2,2
2,3
2,3
2,3
2,4
2,4
2,6
2,7
2,8
2,9
3,0
3,3
3,6
1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 3,5 4,0 4,5 5,0
Konkurrenz VHS
Konkurrenz durch Gewerbliche
Konkurrenz durch Sportvereine
demografischer Wandel
Ganztagsbetrieb an Schulen
überalterte Mitgliederstruktur
Mitgliederbindung
Verwaltungstätigkeiten
Finanzen
Gewinnung Mitglieder
nachlassendes Gemeinschaftsgefühl
bürokratische Anforderungen
Unklarheit Vereinsentwicklung
Besetzung Vorstandsposten
Gewinnung / Bindung Trainer
Sportanlagen

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
50 
  
  
Abbildung 38: Probleme der Vereinsarbeit im interkommunalen Vergleich 
Mittelwerte im Wertebereich von (1) kein Problem bis (5) großes Problem; Anzahl der gültigen Fälle N=52-55; 
Vergleichswerte: ikps (24 Vereinsbefragungen 2018-2023). 
 
Mitglieder-
bindung 
Gewinnung 
Mitglieder
Gewinnung / 
Bindung 
Trainer
Besetzung 
Vorstands-
posten
1,0
1,5
2,0
2,5
3,0
3,5
4,0
4,5
5,0
interkommunaler Vergleichswert Münster
Konkurrenz 
durch 
Sportvereine Konkurrenz 
durch 
Gewerbliche Konkurrenz 
VHS
1,0
1,5
2,0
2,5
3,0
3,5
4,0
4,5
5,0
interkommunaler Vergleichswert Münster
Unklarheit 
Vereins-
entwicklung
überalterte 
Mitglieder-
struktur
nach-
lassendes 
Gemeinschaft
s-
gefühl
1,0
1,5
2,0
2,5
3,0
3,5
4,0
4,5
5,0
interkommunaler Vergleichswert Münster
Finanzen
Sportanlagen
demo-
grafischer 
Wandel
Ganztags-
betrieb an 
SchulenVerwaltungs-
tätigkeiten
bürokratische 
Anforderunge
n
1,0
1,5
2,0
2,5
3,0
3,5
4,0
4,5
5,0
interkommunaler Vergleichswert Münster

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
51 
 
Abbildung 39: Probleme der Vereinsarbeit – Sportanlagen  
Mittelwerte im Wertebereich von (1) kein Problem bis (5) großes Problem; Anzahl der gültigen Fälle N=52-55 
Bezogen auf den Problembereich „Sportanlagen“ zeigt sich, dass vor allem die Kleinstvereine und die 
Mittelvereine dies als problematischer werten als die anderen Vereine (ohne tabellarischen Nachwei s). 
Bei einer regionalen Betrachtung urteilen die Sportvereine, die überwiegend in Münster-West tätig sind, 
deutlich kritischer als die anderen Vereine (Mittelwert 4,2). Gleiches gi lt für die Sportvereine, die über-
wiegend in der Mitte tätig sind (Mittelwert 3,8). Deutlich positiver urteilen die Sportvereine, die überwie-
gend in Münster-Hiltrup (Mittelwert 2,9) oder in Münster-Südost (Mittelwert 3,0) tätig sind (vgl. Abbildung 
39).

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
52 
5.3 Mitarbeit im Verein 
Gerade das Thema der Mitarbeit im Verein scheint für viele Sportvereine ein existenziel les Problem zu 
sein. Daher soll in diesem Abschnitt ein vertiefter Blick auf die Mitarbeit in den Sportverei nen geworfen 
werden. Die meisten Vereine arbeiten nach wie vor ausschließlich mit ehrenamtlic hen Kräften, jedoch 
geben 42 Prozent der Vereine an, auch sozialversicherungspflichtige Personen zu beschäftigen. Be-
sonders bei den Vereinen ab 300 Mitglieder sind sozialversicherungspflic htig Beschäftigte gang und 
gäbe (vgl. Abbildung 40). 
 
Abbildung 40: Mitarbeit im Verein  
Angaben in Prozent; Anzahl der gültigen Fälle N=66.  
Vor allem 520-Euro-Kräfte sind weit verbreitet: 22 Vereine beschäftigen hier nach eigenen Angaben 109 
Personen. 14 Vereine beschäftigen 43 Teilzeitkräfte und 16 Vereine beschäftigen 33 Vollzeitkräfte. Da-
mit sind die Sportvereine ein wichtiger Faktor bei der Schaffung von sozialvers icherungspflichtigen Ar-
beitsplätzen. 
Tabelle 13: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 
  Anzahl der Vereine Anzahl Personen 
520-Euro-Kräfte  22 109 
Teilzeitkräfte  14 43 
Vollzeitkräfte  16 33 
 
Fast zwei Drittel der Vereine geben an, in den letzten fünf Jahren einen Mangel  an Bereitschaft zur 
ehrenamtlichen Mitarbeit gehabt zu haben. Davon sind vor allem die Mittel- und Großvereine betroffen, 
etwas weniger die Kleinst- und Kleinvereine (vgl. Abbildung 41).  
58
85 85
27
9
0
42
15 15
73
91
100
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
gesamt Kleinstverein Kleinverein Mittelverein Großverein Kat.
I
Großverein Kat.
II
ja, wir haben sozialversicherungspflichtige Beschäftigte
nein, wir arbeiten ausschließlich mit ehrenamtlichen Kräften

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
53 
 
Abbildung 41: Mangel an ehrenamtlicher Mitarbeit  
Angaben in Prozent; Anzahl der gültigen Fälle N=69.  
Vor allem die Mitarbeit im Wahlamt, im Trainingsbetrieb und die Hilfe bei der O rganisation und Durch-
führung von Veranstaltungen sind von diesem Mangel an ehrenamtlicher Mitarbeit betroffen (vgl. Abbil-
dung 42).  
 
Abbildung 42: Mangel an ehrenamtlicher Mitarbeit - Bereiche  
Mehrfachantworten möglich (n=116); Prozentwerte bezogen auf die Anzahl der Fälle (N=43).  
  
62
50
57
83
67
75
38
50
43
17
33
25
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
gesamt Kleinstverein Kleinverein Mittelverein Großverein Kat.
I
Großverein Kat.
II
ja, Mangel vorhanden nein, kein Mangel vorhanden
40
51
54
58
67
0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100
bei der Pflege und Wartung des Vereinseigentums
gelegentliches Engagement (z.B. Helferinnen und Helfer)
bei der Organisation und Durchführung von
Veranstaltungen
im Trainingsbetrieb
Mitarbeit im Wahlamt / bei der Besetzung der
Vorstandspositionen

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
54 
5.4 Kooperationen und Netzwerke 
5.4.1 Stand der Kooperationen 
In der Grundtendenz, so lassen die Antworten in Abbildung 43 vermuten, gibt es zwischen den Sport-
vereinen bereits einige Berührungspunkte, vor allem wohl bei der Durchführung von gemeinsamen Ver-
anstaltungen. Auch die Absprache gegenüber der Stadt bzw. den politischen Gremien wird von vielen 
Vereinen praktiziert. Dennoch sagt ein ähnlich hoher Anteil, mit anderen Vereinen weni g zu tun zu ha-
ben, zudem stünde man in Konkurrenz um Mitglieder.  
 
Abbildung 43: Kooperation und Zusammenarbeit  
Mehrfachantworten möglich (n=144); Prozentwerte bezogen auf die Anzahl der Fälle N=68. 
  
4
10
25
28
31
37
38
38
0 5 10 15 20 25 30 35 40
Wir haben mit einem oder mehreren Sportvereinen
traditionsbedingte Differenzen, die nicht ausgeräumt sind.
Wir stehen mit anderen Sportvereinen in Konkurrenz um
ältere Mitglieder (Senioren).
Wir stehen mit anderen Sportvereinen in Konkurrenz um
Kinder und Jugendliche.
Wir haben mit einem oder mehreren Sportvereinen ein
gemeinsames Angebot (z.B. gemeinsame Gruppen,
Spielgemeinschaft).
Wir stehen mit anderen Sportvereinen in Konkurrenz um
erwachsene Mitglieder.
Wir sprechen uns mit anderen Sportvereinen bei Fragen
gegenüber der Gemeindeverwaltung und den politischen
Gremien ab.
Wir haben mit anderen Sportvereinen wenig zu tun.
Wir führen mit anderen Sportvereinen gemeinsame
Veranstaltungen durch.

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
55 
5.4.2 Kooperationspartner 
Die Kooperationsbemühungen sind mit Schulen noch am größten, gefolgt Sportvereinen, an deren Ein-
richtungen und Kindertageseinrichtungen (vgl. Abbildung 44). Die Mittelwerte zwischen 0,8 und 1,5 zei-
gen jedoch, dass die Kooperationen weniger eng und intensiv sind. Weitere Kooperati onen, beispiels-
weise mit Ärzten, Krankenkassen und anderen Partnern, sind im Mittel nur auf einem sehr niedrigen 
Niveau und nur daher von untergeordneter Bedeutung.   
 
Abbildung 44: Kooperationspartner und Intensität der Kooperation 
Mittelwerte im Wertebereich von (0) keine Kooperation bis (4) enge Kooperation; Anzahl der gültigen Fälle N=63-
65. 
 
Abbildung 45: Kooperationspartner und Intensität der Kooperation nach Vereinsgröße 
Mittelwerte im Wertebereich von (0) keine Kooperation bis (4 enge Kooperation; Anzahl der gültigen Fälle N=63-
65. 
In der Tendenz steigen die Kooperationsbemühungen mit der Größe des Vereins, insbesondere bei den 
Kooperationen mit Schulen und Kitas (vgl. Abbildung 45). Die Kooperationen mit Schulen, Kitas und 
Sportvereinen ist in den jeweiligen Stadtbezirken von unterschiedlicher Intensität (vgl. Abbildung 46). 
0,3
0,3
0,4
0,5
0,5
0,5
0,5
0,8
1,0
1,1
1,5
0,0 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 3,5 4,0
Altenheim / Seniorenstift
Volkshochschule / Erwachsenenbildung
Kirchen / kirchliche Träger
Ärzte / Rehabilitationseinrichtungen
Krankenkassen
Jugendheim /-haus
Kulturvereine
Kindertageseinrichtungen / Kindertagesstätten
andere Einrichtungen / Organisationen
Sportvereine
Schulen
Schulen
Kitas
Krankenkassen
Sportvereine
Kulturvereine
Jugendhaus
kirchliche Träger
Erwachsenenbildung
Ärzte / Reha
Altenheim
andere 
Organisationen
0,0
0,5
1,0
1,5
2,0
2,5
3,0
3,5
4,0
Kleinstverein Kleinverein Mittelverein Großverein Kat. I Großverein Kat. II

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
56 
Demnach ist beispielsweise die Intensität der Kooperation mit Schulen in Münster -Ost und Münster-
Südost besonders hoch, in Münster-Nord jedoch eher niedrig.  
 
Abbildung 46: Ausgewählte Kooperationspartner und Intensität der Kooperation nach Stadtbezirk 
Mittelwerte im Wertebereich von (0) keine Kooperation bis (4 enge Kooperation; Anzahl der gültigen Fälle N=63-
65. 
Abbildung 47 zeigt, dass 55 Prozent der Vereine eine Vertiefung und einen Aufbau einer Kooperati on 
und der Zusammenarbeit mit anderen Vereinen oder Einrichtungen für notwendig halten . Der Wunsch 
nach Kooperationen ist vor allem bei Kleinst- und Mittelvereinen etwas stärker ausgeprägt sowie bei 
Vereinen, die ihren Tätigkeitsschwerpunkt überwiegend in Münster-Nord, Münster-Südost und in Müns-
ter-Hiltrup haben (ohne tabellarischen Nachweis). Im interkommunalen Vergleich is t die Kooperations-
bereitschaft in Münster größer als üblich (ohne tabellarischen Nachweis)  
Hinsichtlich der potenziellen Kooperationspartner stehen Schulen, Jugendhäuser/Jugen dheime sowie 
andere Sport- und Schützenvereine ganz oben auf der Liste (vgl. Abbildung 48), eher nachrangig sind 
kirchliche Träger, Kulturvereine sowie die Volkshochschule/Erwachsenenbildung. 
  
Mitte
Münster-West
Münster-Nord
Münster-Ost Münster-Südost
Münster-Hiltrup
0,0
0,5
1,0
1,5
2,0
2,5
3,0
3,5
4,0
Schulen Kitas Sportvereine

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
57 
 
Abbildung 47: Kooperationsbedarf 
Angaben in Prozent; Anzahl der gültigen Fälle gesamt N=65. 
 
Abbildung 48: Potenzielle Kooperationspartner 
Mehrfachantworten möglich (n=107); Prozentwerte bezogen auf die Anzahl der Fälle N=36. 
  
55 58 55 58 55
33
45 42 45 42 45
67
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
gesamt Kleinstverein Kleinverein Mittelverein Großverein Kat.
I
Großverein Kat.
II
ja, Bedarf vorhanden nein,kein Bedarf
8
14
17
19
25
25
31
31
31
33
64
0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100
Kirchen / kirchliche Träger
Kulturvereine
Volkshochschule / Erwachsenenbildung
Altenheime / Seniorenstifte
Ärzte / Rehabilitationseinrichtungen
Unternehmen (Betriebliche Gesundheitsförderung)
Kindertageseinrichtungen / Kindertagesstätten
Krankenkassen
Sport-/Schützenvereine
Jugendheime /-häuser
Schulen

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
58 
5.5 Vereinsentwicklung 
Auf die Probleme der täglichen Vereinsarbeit sind wir bereits eingegangen (vgl . Kapitel 5.2). Trotz der 
teilweise vorhandenen Schwierigkeiten und Herausforderungen in der Vereinsentwickl ung blicken die 
meisten Vereine positiv in die Zukunft (vgl. Abbildung 49). 84 Prozent der Vereine sehen die Zukunft 
positiv. 
 
Abbildung 49: Zukunft des eigenen Vereins 
Angaben in Prozent; Anzahl der gültigen Fälle N=70. 
Bezüglich der Struktur der Vereine gibt es keine Unterschiede zwischen Einsparten - und 
Mehrspartenvereine. Jedoch scheint die Vereinsgröße ein unterscheidendes Merkmal zu sein – Kleinst- 
und Kleinvereine blicken deutlich kritischer in die Zukunft als die größeren Verein e (vgl. Abbildung 50). 
Bei einer geographischen Betrachtung fällt vor allem der Wert für Münster-Südost auf – hier liegt der 
Mittelwert mit 0,5 deutlich unter dem gesamtstädtischen Mittelwert von 0,8 (ohne tabellaris chen 
Nachweis). 
 
sehr negativ
0% eher negativ
16%
eher positiv
70%
sehr positiv
14%

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
59 
 
Abbildung 50: Zukunft des eigenen Vereins  
Mittelwerte im Wertebereich von (-2) sehr negativ bis (+2) sehr positiv; Anzahl der gültigen Fälle gesamt N=70. 
Mit Blick in die Zukunft sollten die Vereine einschätzen, in welchen Bereichen sie Schwerpunkte setzen 
möchten und sie ihre inhaltliche und organisatorische Ausrichtung sehen.  Abbildung 51 zeigt die zu-
künftigen Schwerpunkte auf der Organisationsebene. Am wichtigsten wird von den Verein en die Quali-
fikation von Übungsleitern und Übungsleiterinnen bewertet. Ebenso sieht ein Großteil der Vereine einen 
zukünftigen Schwerpunkt in der Kooperation mit Kindertageseinrichtungen und in der Zusammenarbeit 
mit anderen Sportvereinen. Wichtiger als in vergleichbaren Untersuchungen urteilen die Münsteraner 
Sportvereine über die Beschäftigung von hauptamtlichem Personal. 
 
Abbildung 51: Zukünftige Schwerpunkte in der Sportvereinsarbeit – Organisation 
Mittelwerte im Wertebereich von (-2) völlig unwichtig bis (+2) sehr wichtig; Anzahl der gültigen Fälle gesamt 
N=61-69. 
0,8
0,8
0,8
0,6
0,6
1,3
1,2
1,5
-2,0 -1,5 -1,0 -0,5 0,0 0,5 1,0 1,5 2,0
gesamt
Einspartenverein
Mehrspartenverein
Kleinstverein
Kleinverein
Mittelverein
Großverein Kat. I
Großverein Kat. II
-2,0 -1,5 -1,0 -0,5 0,0 0,5 1,0 1,5 2,0
gemeinsame Geschäftsstelle mit anderen Vereinen
Zusammenschlüsse von Sportvereinen
Beschäftigung von Hauptamtlichen
Ausbau der Zusammenarbeit mit anderen Organisationen
(z.B. Krankenkassen etc.)
Zusammenarbeit zwischen Sportvereinen
Kooperation mit Kindertageseinrichtungen
Qualifikation der ÜL
Münster interkommunaler Vergleichswert

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
60 
In Abbildung 52 und Abbildung 53 ist dargestellt, wie wichtig den Sportvereinen zukünftig allgemeine 
Angebote und Angebote für unterschiedliche Zielgruppen sind.  
Bei den allgemeinen Angeboten stehen Freizeit- und Breitensportangebote sowie Sportangebote ohne 
Leistungs- und Wettkampforientierung ganz oben auf der Liste, gefolgt von Ange boten im Gesund-
heitssport. 
 
Abbildung 52: Zukünftige Schwerpunkte in der Sportvereinsarbeit – Angebote  
Mittelwerte im Wertebereich von (-2) völlig unwichtig bis (+2) sehr wichtig; Anzahl der gültigen Fälle gesamt 
N=61-69. 
Fast alle Vereine sehen in der Kinder- und Jugendarbeit einen sehr wichtigen Schwerpunkt und damit 
eine Kernaufgabe der Vereinsarbeit. Daneben sehen auch viele Vereine einen Schwerpunkt be i Ange-
boten für Familien, für Migranten und für Menschen mit Behinderung.  
 
-2,0 -1,5 -1,0 -0,5 0,0 0,5 1,0 1,5 2,0
Angebote am Vormittag / frühen Nachmittag
Integration von neuen Sportarten
Angebote, an denen man als Nichtmitglied teilnehmen
kann
Angebote im Wettkampf- und Spitzensport
Kursangebote
Gesundheitssport
Angebote, bei denen der Spaß im Vordergrund steht und
nicht der Leistungs- und Wettkampfgedanke
Freizeit- und Breitensport
Münster interkommunalere Vergleichswert

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
61 
 
Abbildung 53: Zukünftige Schwerpunkte in der Sportvereinsarbeit – Angebote für bestimmte Zielgruppen 
Mittelwerte im Wertebereich von (-2) völlig unwichtig bis (+2) sehr wichtig; Anzahl der gültigen Fälle gesamt 
N=61-69. 
Konkret wollten wir von den Vereinen wissen, ob sie gerne weitere Zielgruppen a nsprechen und in der 
Folge ihr Sportangebot erweitern möchten. Eine deutliche Mehrheit (72 Prozent) der Vereine würde 
gerne weitere Zielgruppen ansprechen, v.a. die Kleinstvereine und die Großvereine ( ohne tabellari-
schen Nachweis). Dabei stehen Jugendliche, Kinder zwischen sieben und 12 Ja hren sowie junge Er-
wachsene bis 30 Jahren im Fokus (vgl. Abbildung 54). Hauptgründe, die gegen einen Ausbau des An-
gebots sprechen, sind fehlende Sportanlagen und / oder fehlendes Personal. Andere G ründe wie z.B. 
fehlende Nachfrage oder fehlende finanzielle Mittel spielen eine eher un tergeordnete Rolle (vgl. Abbil-
dung 55). 
 
 
  
-2,0 -1,5 -1,0 -0,5 0,0 0,5 1,0 1,5 2,0
Angebote für queere Menschen
Angebote für Jungen und Männer
Talent- und Nachwuchsförderung
Angebote für Mädchen und Frauen
Angebote für Seniorinnen und Senioren
Sport- und Bewegungsangebote für behinderte oder von
Behinderung bedrohten Personen
Angebote für Migranten
Angebote für Familien
Kinder- und Jugendarbeit
Münster interkommunalere Vergleichswert

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
62 
 
Abbildung 54: Ausbau Angebote – Zielgruppen 
Mehrfachantworten möglich (n=190); Prozentwerte bezogen auf die Anzahl der Fälle (N=55). 
 
 
Abbildung 55: Ausbau Angebote – Hinderungsgründe 
Mehrfachantworten möglich (n=325); Prozentwerte bezogen auf die Anzahl der Nennungen; Anzahl der gültigen 
Fälle N=52. 
  
7
11
17
19
19
22
26
30
30
44
50
74
0 10 20 30 40 50 60 70 80
Jungen / Männer
Ältere ab 70 Jahre
Mädchen / Frauen
Erwachsene 50 bis 70 Jahre
Personen mit Migrations-/Fluchthintergrund
Personen mit wenig Geld
Kinder bis 6 Jahre
Erwachsene 30 bis 50 Jahre
Personen mit Behinderung
junge Erwachsene bis 30 Jahre
Kinder 7 bis 12 Jahren
Jugendliche
15
16
33
36
0
5
10
15
20
25
30
35
40
fehlende finanzielle Mittel aktuell fehlende Nachfrage fehlendes Personal (z.B.
Trainer)
fehlende
Sportanlagenkapazitäten

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
63 
5.6 Sportanlagen 
In einer ersten Frage zum Themenbereich Sportanlagen wurden die Sportvereine um ei ne allgemeine 
Einschätzung der Sportanlagensituation für ihren Verein / ihre Abteilung gebeten. Insgesamt bewertet 
ca. ein Viertel der Vereine und Abteilungen die Sportanlagen positiv. 27 Proz ent urteilen mit „befriedi-
gend“ und 47 Prozent mit „ausreichend“ oder „schlecht“. Im interkommunalen Vergleich wird die Sport-
anlagensituation in Münster deutlich kritischer bewertet (ohne tabellarischen Nachweis). 
Zwischen Einsparten- und Mehrspartenvereine gibt es keine größeren Unterschiede in der B ewertung 
(Mittelwerte 3,3 bzw. 3,4), jedoch urteilen die Abteilungen mit einem Mittelwert von 4,0 deutlich kritischer 
(ohne tabellarischen Nachweis). Besonders kritische Einschätzungen geben auc h die Kleinstvereine 
und die Großvereine mit mehr als 2.500 Mitglieder ab (vgl. Abbildung 56).  
 
Abbildung 56: Bewertung der Sportanlagensituation  
Mittelwerte im Wertebereich von (1) sehr gut bis (5) schlecht; Anzahl der gültigen Fälle N=81 / 70. 
Sehr kritisch wird die Sportanlagensituation von den Sportvereinen, die überwie gend im Stadtbezirk 
Mitte arbeiten, eingeschätzt (Mittelwert 3,9). Auch die Vereine, die überwiegend in Münster -West tätig 
sind, urteilen hier mit mit einem Mittelwert von 3,5, während alle anderen Stadtbezirke Werte zwi schen 
2,3 (Münster-Südost) und 2,9 (Münster-Hiltrup) ausfweisen (vgl. Abbildung 57). Damit bestätigen sich 
die bereits in Kapitel 5.2 getroffenen Aussagen zu den Sportanlagen. 
 
3,4
3,6
3,3
3,0
3,2
3,5
1,0
1,5
2,0
2,5
3,0
3,5
4,0
4,5
5,0
gesamt Kleinstverein Kleinverein Mittelverein Großverein Kat.
I
Großverein Kat.
II

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
64 
 
Abbildung 57: Bewertung der Sportanlagensituation nach Stadtbezirken 
Mittelwerte im Wertebereich von (1) sehr gut bis (5) schlecht; Anzahl der gültigen Fälle N=81 / 70. 
Im Folgenden stellen wir überblicksartig die Bewertung der Belegungszeiten e inzelner 
Sportanlagentypen näher vor.  
Es zeichnet sich ab, dass die Hallenkapazitäten insgesamt für nicht ausreichend eingeschätzt werden. 
Eine Mehrzahl der Vereine gibt an, dass die zur Verfügung stehenden Hallenze iten weder unter der 
Woche für den Trainingsbetrieb noch für den Wettkampfbetrieb genügen. Auch im inte rkommunalen 
Vergleich urteilen die Münsteraner Vereine deutlich kritischer als Vereine in anderen Städten. Wiederum 
sind die regionalen Unterschiede sehr deutlich: Während in Münster-Nord  kein Verein angibt, dass die 
Hallenzeiten genügen, liegt der Anteil in Münster-Südost im Sommer bei 100 Prozent, im Winter bei 67 
Prozent (vgl. Abbildung 58 bis Abbildung 60). 
Die Sportplatzkapazitäten werden durchweg positiver bewertet als die Hallenkpazitäten – 53 Prozent 
der Vereine sagen, dass im Sommer genügend Trainingszeiten zur Verfügung steh en, im Winter sind 
es aber nur noch 31 Prozent. Wiederum liegen die Münsteraner Werte deutlich unter denen aus anderen 
Städten. Besonders gut scheint die Versorgung mit Trainingszeiten in Münster-Südost z u sein, jedoch 
gibt es offenbar deutlichen Handlungsbedarf in allen anderen Stadtbezirken, i m Winter vor allem in 
Münster-Ost, Münster-West und in Mitte (vgl. Abbildung 61 bis Abbildung 63).

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
65 
Bei den Tennisanlagen zeigt sich ebenfalls ein Handlungsbedarf im Winter (nur 13 Prozent urteilen , 
dass es im Winter genügend Belegungszeiten auf Tennisanlagen gebe). Bei den Bädern ist durchgängig 
davon auszugehen, dass es nicht genügend Belegungszeiten für die Sportverei ne gibt (vgl. Abbildung 
64). 
In Anhang 13dokumentieren wir die Bedarfsnennungen der Sportvereine bezüglich der Sportanlagen.

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
66 
 
Abbildung 58: Belegungszeiten in Turn- und Sporthallen  
Prozentwerte der Antwort „genügend Belegungszeiten vorhanden“; Anzahl der gültigen Fälle N=24-48. 
 
Abbildung 59: Belegungszeiten für den Trainingsbetrieb in Turn- und Sporthallen – interkommunaler Vergleich 
Prozentwerte der Antwort „genügend Belegungszeiten vorhanden“; Anzahl der gültigen Fälle N=24-48. 
  
38
23
33
41
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45
Hallenzeiten für den
Trainingsbetrieb (Mo-Fr) im
Sommer
Hallenzeiten für den
Trainingsbetrieb (Mo-Fr) im
Winter
Hallenzeiten für den
Wettkampfbetrieb (Mo-Fr)
Hallenzeiten für den
Wettkampfbetrieb
(Wochenende)
67
33
48
52
38
62
23
77
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
genügend Zeiten nicht genügend Zeiten genügend Zeiten nicht genügend Zeiten
Sommer Winter
interkommunaler Vergleichswert Münster

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
67 
 
Abbildung 60: Belegungszeiten in Turn- und Sporthallen nach Stadtbezirken 
Prozentwerte der Antwort „genügend Belegungszeiten für den Trainingsbetrieb im Sommer | Winter vorhanden“; 
Anzahl der gültigen Fälle N=24-48.

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
68 
 
Abbildung 61: Belegungszeiten auf Sportplätzen 
Prozentwerte der Antwort „genügend Belegungszeiten vorhanden“; Anzahl der gültigen Fälle N=22-32. 
 
Abbildung 62: Belegungszeiten für den Trainingsbetrieb auf Sportplätzen – interkommunaler Vergleich 
Prozentwerte der Antwort „genügend Belegungszeiten vorhanden“; Anzahl der gültigen Fälle N=22-32. 
  
53
31
58
46
0
10
20
30
40
50
60
70
Sportplatzzeiten für den
Trainingsbetrieb im Sommer
Sportplatzzeiten für den
Trainingsbetrieb im Winter
Sportplatzzeiten für den
Wettkampfbetrieb im
Sommer
Sportplatzzeiten für den
Wettkampfbetrieb im Winter
77
23
59
41
53
47
31
69
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
genügend Zeiten nicht genügend Zeiten genügend Zeiten nicht genügend Zeiten
Sommer Winter
interkommunaler Vergleichswert Münster

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
69 
 
Abbildung 63: Belegungszeiten auf Sportplätzen nach Stadtbezirken 
Prozentwerte der Antwort „genügend Belegungszeiten für den Trainingsbetrieb im Sommer | Winter vorhanden“; 
Anzahl der gültigen Fälle N=22-32. 
 
 
Abbildung 64: Belegungszeiten auf Tennisanlagen und in Bädern 
Prozentwerte der Antwort „genügend Belegungszeiten vorhanden“; Anzahl der gültigen Fälle N=12-24. 
  
69
17
23 25
0
10
20
30
40
50
60
70
80
Tennisanlagen im
Sommer
Tennisanlagen im Winter Zeiten in Bädern Sommer Zeiten in Bädern Winter

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
70 
5.7 Unterstützung durch den Stadtsportbund Münster 
Abbildung 68 zeigt die Angaben der Sportvereine im Hinblick auf die Wichtigkeit einze lner Dienstleis-
tungen des Stadtsportbundes Münster (SSB) und die Zufriedenheit der Sportvereine mit den Unterstüt-
zungsleistungen durch den SSB. Als besonders wichtig werden von den Sportv ereinen die Beratung 
und Unterstützung der Vereine sowie die Förderung und Unterstützung des Ehrenamts an gesehen. 
Auch die politische Lobbyarbeit durch den SSB wird als wichtige Aufgabe angesehen. Besonders zu-
frieden sind die Sportvereine im Hinblick auf die Aus-/ Fortbildungsangebote und die Platzierung gesell-
schaftsrelevanter Themen im Sport. Auch die beiden am wichtigsten bewerteten Punkte weisen eine 
hohe Zufriedenheit auf.  
 
Abbildung 65: Unterstützung durch den Stadtsportbund Münster 
Mittelwerte im Wertebereich von (-1) unwichtig bzw. unzufrieden bis (+1) wichtig bzw. zufrieden; Anzahl der 
gültigen Fälle gesamt N=67. 
 
  
-1,0
-0,5
0,0
0,5
1,0
Beratung / Unterstützung der
Vereine
Politische Lobbyarbeit
Hilfestellung bei Kooperationen
Kita/ Schule - Verein
Platzierung
gesellschaftsrelevanter Themen
im Sport
Förderung der Kooperation
zwischen den Vereinen
Aus-/ Fortbildungsangebote
Förderung / Unterstützung
Ehrenamt im Sport
Wichtigkeit Zufriedenheit

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
71 
 
Abbildung 66: Unterstützung durch den Stadtsportbund Münster – Wichtigkeit nach Vereinsgröße 
Mittelwerte im Wertebereich von (-1) unwichtig bis (+1) wichtig; Anzahl der gültigen Fälle gesamt N=67. 
 
 
Abbildung 67: Unterstützung durch den Stadtsportbund Münster – Zufriedenheit nach Vereinsgröße 
Mittelwerte im Wertebereich von (-1) unzufrieden bis (+1) zufrieden; Anzahl der gültigen Fälle gesamt N=67. 
 
 
  
Beratung / Unterstützung der 
Vereine
Politische Lobbyarbeit
Hilfestellung bei 
Kooperationen Kita/ 
Schule - Verein
Platzierung 
gesellschaftsrelevanter 
Themen im Sport
Förderung der Kooperation 
zwischen den Vereinen
Aus-/ Fortbildungsangebote
Förderung / Unterstützung 
Ehrenamt im Sport
-1,0
-0,8
-0,6
-0,4
-0,2
0,0
0,2
0,4
0,6
0,8
1,0
Kleinstverein Kleinverein Mittelverein Großverein Kat. I Großverein Kat. II
Beratung / Unterstützung der 
Vereine
Politische Lobbyarbeit
Hilfestellung bei Kooperationen 
Kita/ Schule - Verein
Platzierung 
gesellschaftsrelevanter 
Themen im Sport
Förderung der Kooperation 
zwischen den Vereinen
Aus-/ 
Fortbildungsangebote
Förderung / Unterstützung 
Ehrenamt im Sport
-1,0
-0,8
-0,6
-0,4
-0,2
0,0
0,2
0,4
0,6
0,8
1,0
Kleinstverein Kleinverein Mittelverein Großverein Kat. I Großverein Kat. II

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
72 
5.8 Bewertung der Stadt Münster 
Abbildung 68 zeigt die mittlere Bewertung der Sportvereine von unterschiedlichen Leistungen der Stadt 
Münster. Mit einem Mittelwert von 2,3 wird die Ehrung erfolgreicher Sportlerinnen und Sportler am bes-
ten bewertet. Auch die Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements wird noch besser als „befrie-
digend“ bewertet. Alle anderen Punkte rangieren zwischen „befriedigend“ und „ausreichend“, wobei vor 
allem die Gleichbehandlung der Sportvereine, die Hilfen zum Erhalt vereinseige ner Sportanlagen und 
die Nachvollziehbarkeit sportpolitischer Entscheidungen am schlechtesten beurteilt werden.  
 
Abbildung 68: Leistungen der Stadt Münster 
Mittelwerte von (1) sehr gut bis (5) schlecht; Anzahl der gültigen Fälle: N=38-62. 
 
 
  
3,7
3,6
3,6
3,5
3,5
3,4
3,4
3,4
3,3
3,3
3,2
3,2
3,1
3,1
3,1
3,0
2,9
2,3
1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 3,5 4,0 4,5 5,0
Gleichbehandlung Sportvereine
Hilfen zum Erhalt vereinseigener Sportanlagen
Nachvollziehbarkeit sportpolitischer Entscheidungen
Anzahl an städtischen Sportstätten
Regelung der Belegung von Sportanlagen
Unterstützung bei Genehmigungs- und…
finanzielle Unterstützung der Sportvereine
Information und Beratung der Vereine
Förderung des Ehrenamtes im Sport
Erhalt städtischer Sportanlagen
Qualität städtische Turn- und Sporthallen
Barrierefreiheit städtische Sportanlagen für Zuschauer
Unterstützung überregionaler Sportveranstaltungen
Transparenz Sportförderung
Barrierefreiheit städtische Sportanlagen für Sportler
Vermittlung Konkurrenz Sportanlagen
Wertschätzung ehrenamtliches Engagement
Ehrung erfolgreicher Sportlerinnen und Sportler

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
73 
  
  
Abbildung 69: Leistungen der Stadt Münster – interkommunaler Vergleich 
Mittelwerte von (1) sehr gut bis (5) schlecht. 
 
  
1,0 2,0 3,0 4,0 5,0
Förderung des
Ehrenamtes im Sport
Wertschätzung
ehrenamtliches
Engagement
Ehrung erfolgreicher
Sportlerinnen und Sportler
Münster interkommunaler Vergleichswert
1,0 2,0 3,0 4,0 5,0
Gleichbehandlung
Sportvereine
Nachvollziehbarkeit
sportpolitischer
Entscheidungen
finanzielle Unterstützung
der Sportvereine
Transparenz
Sportförderung
Münster interkommunaler Vergleichswert
1,0 2,0 3,0 4,0 5,0
Hilfen zum Erhalt
vereinseigener
Sportanlagen
Anzahl an städtischen
Sportstätten
Regelung der Belegung
von Sportanlagen
Erhalt städtischer
Sportanlagen
Qualität städtische Turn-
und Sporthallen
Barrierefreiheit städtische
Sportanlagen für
Zuschauer
Barrierefreiheit städtische
Sportanlagen für Sportler
Münster interkommunaler Vergleichswert
1,0 2,0 3,0 4,0 5,0
Unterstützung bei
Genehmigungs- und
Verwaltungsverfahren
Information und Beratung
der Vereine
Unterstützung
überregionaler
Sportveranstaltungen
Vermittlung Konkurrenz
Sportanlagen
Münster interkommunaler Vergleichswert

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
74 
6 Befragung anderer Einrichtungen 
6.1 Einführung 
Neben den beim Landessportbund Nordrhein-Westfalen als Mitglied der gemeldeten Sportvereine sollte 
auch anderen Einrichtungen 4 die Chance gegeben werden, ihre Einschätzungen zu den 
Rahmenbedingungen für Bewegung und Sport in Münster zu artikulieren. Daher haben wir eine online-
Befragung konzipiert, die im Juni/Juli 2023 freigeschaltet war. Über das Amt für Gleichstellung und über 
das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (Jugendhilfeplanung) haben w ir die anderen 
Einrichtungen auf die Befragung aufmerksam gemacht.  
Ingesamt haben sich 19 Einrichtungen beteiligt. Ein Drittel der Einrichtungen ist vor allem im Stadtbezirk 
Mitte tätig, die anderen Einrichtungen verteilen sich nahezu gleichmäßig auf die andere n Stadtbezirke. 
Drei Einrichtungen geben an, in mehreren Stadtbezirken bzw. stadtweit zu arbeiten (ohne tabellarischen 
Nachweis). 
 
6.2 Sport- und Bewegungsangebote 
Von den 19 Einrichtungen bieten aktuell 15 Einrichtungen Sport- und Bewegungsangebo te an, drei 
Einrichtungen haben keine Angebote und eine Einrichtung hat derzeit keine Angeb ote, plant aber die 
Einführung (ohne tabellarischen Nachweis). 
 
Abbildung 70: Sport- und Bewegungsangebot 
absolute Angaben; Mehrfachantworten möglich (n=27); Anzahl der gültigen Fälle N=14. 
Bei den 15 Einrichtungen gibt es vort allem Angebote aus dem Bereich „Ballsport“  (10 Einrichtingen 
haben ein Ballsportangebot), vier Anbieter haben ein sportartübergreifendes Angebot, jew eils drei 
                                                      
4  Unter „andere Einrichtungen“ fassen wir Vereine ohne Mitgliedschaft im Landessportbund Nordrhein-Westfa-
len, Institutionen, freie Träger, Selbsthilfegruppen und andere (nicht gewerbliche) Anbieter zusammen. 
0
1
1
1
3
3
4
4
10
0 2 4 6 8 10 12
Gesundheitspräventive Angebote (z.B. Rückenschule)
Fitnesssport allgemein
Sport für Rehabilitation und Nachsorge (z.B.
Koronarsportgruppen, Sport nach Krebs)
Kampfsport
Entspannung / Körpererfahrung
Tanz
Sportartübergreifende Angebote
anderes Angebot
Ballsport

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
75 
Anbieter sind im Bereich „Tanz“ und „Entspannung/Körpererfahrung“ tätig. Jeweils eine Ei nrichtung 
bietet Kampfsport, Sport für Rehabilitation und Nachsorge sowie Fitnesssport an. Ke ine der 
Einrichtungen hat ein gesundheitspräventives Angebot. 
 
Abbildung 71: Zielgruppen 
absolute Angaben; Mehrfachantworten möglich (n=47); Anzahl der gültigen Fälle N=14. 
Die meisten Einrichtungen benennen ältere Kinder (7 bis 13 Jahre) sowie Jugendl iche als Zielgruppe. 
Auch die Gruppe der jungen Erwachsenen (19 bis 40 Jahre) wird häufig als Z ielgruppe genannt. Alle 
anderen Zielgruppen sind offenbar von eher untergeordneter Bedeutung bzw. werden nur von einzelnen 
Einrichtungen als spezifische Zielgruppe angesprochen (vgl. Abbildung 71). 
Die Einrichtungen sollten auch abschätzen, wie viele Personen sie mit ihrem Sport - und 
Bewegungsangebot erreichen. Hier haben die meisten Einrichtungen entweder keine oder nur 
lückenhafte Angaben gemacht, so dass die Zahlen in Tabelle 14 vorsichtig zu interpretieren sind. 
Tabelle 14: Anzahl der teilnehmenden Personen 
  männlich weiblich divers ohne Angabe gesamt 
bis 6 Jahre 3 4 0 0 7 
7-14 Jahre 133 63 0 10 206 
15-18 Jahre 47 19 2 0 68 
19-26 Jahre 83 35 2 0 120 
27-40 Jahre 180 70 0 0 250 
41-60 Jahre 100 0 0 0 100 
über 60 Jahre 0 0 0 0 0 
insgesamt 546 191 4 10 751 
 
Zum einen bestätigen sich die Angaben zu den anvisierten Zielgruppen – ältere Kinder, Jugendliche 
und Erwachsene bis 40 Jahren machen den Großteil der Teilnehmenden aus. Zum anderen f ällt auf, 
dass an den Angeboten offenbar vor allem Jungen und Männer teilnehmen, Mädchen und Frauen sowie 
andere Gruppen deutlich unterrepräsentiert sind. 
0
0
0
1
1
1
2
2
2
3
3
3
3
4
5
8
9
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Kinder im Babyalter (z.B. Eltern-Kind-Turnen)
Familien
andere Zielgruppen
Kinder im Vorschulalter (3 – 6 Jahre)
Erwachsene (75 Jahre und älter)
LSBTIQ*
Erwachsene (60 bis 75 Jahre)
Menschen mit Beeinträchtigungen
Migrantinnen / Migranten
Erwachsene (40 bis 60 Jahre)
Mädchen / Frauen
Geflüchtete
Sport für Gruppen mit besonderen sozialen Problemen
Jungen / Männer
Erwachsene (19 bis 40 Jahre)
Jugendliche (14 bis 18 Jahre)
ältere Kinder (7 bis 13 Jahre)

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
76 
6.3 Sportanlagen 
Hinsichtlich der Sportanlagensituation urteilen die Einrichtungen mit einem Mittelwert von 3,2 in einem 
ähnlichen Bereich wie die Sportvereine (vgl. Kapitel 5.6) (ohne tabellarischen Nachweis). Sechs 
Einrichtungen nutzen für ihr Sport- und Bewegungsangebot eigene Räumlichk eiten und Flächen, drei 
Einrchtungen verfügen über keine eigenen Räume oder Flächen. Darüber hinaus nutzen sieben  
Einrichtungen den öffentlichen Raum für ihre Sport- und Bewegungsangebote (ohne tab ellarischen 
Nachweis). 
 
6.4 Verbesserungsvorschläge 
Zum Abschluss der Befragung konnten die Einrichtungen Verbesserungsvorschläge und K ommentare 
abgeben, die wir in Tabelle 15 dokumentieren.  
Tabelle 15: Verbesserungsvorschläge und Kommentare (anonymisiert) 
Verein  Verbesserungsvorschläge und Kommentare 
 Es sollte in Albachten einen Multifunktionsplatz mit Möglichkeiten zum Fußball 
und Basketball spielen geben. Die Plätze die vorhanden sind gehören entweder 
zur Schule oder zum Sportverein. 
 Neugestaltung des Bolzplatzes gegenüber vom Jugendzentrum (im Moment ist 
es nur ein Acker) unter Einbeziehung der Kinder und Jugendlichen aus der Nach-
barschaft 
 Basketball- und Fußballfelder sind größtenteils auf Schotter oder Asphalt. Auf 
Hartgummi wäre der Sport verletzungsfreier möglich und würde vielen Kindern 
mehr Spaß bereiten. Zudem fehlt es an Beleuchtung. Mehr Speckbrettplätze, da 
diese im Sommer ab dem frühen Nachmittag belegt sind. Fußball und Basketball-
plätze bitte mit Hartgummibelag ausstatten und die Möglichkeit einer Beleuchtung 
in Betracht ziehen. Generell fehlt es im Winter an Hallen und Indoorsporträumen. 
Bitte auch mit den sportlichen Trends mitgehen und diese nicht nur den privaten 
Betrieben überlassen. Z.B. Outdoor-Paddeltennisplätze. 
 Alle Plätze sind stark renovierungsbedürftig. Eine Ausnahme stellen nur die 
Plätze im Südpark da, die seit der Renovierung aber völlig überlaufen sind. Es 
besteht ein großer Bedarf an weiteren Plätzen im Innenstadtbereich. An den Plät-
zen am Südpark, an denen an der Sentruper Höhe und am Ostbad, kommt es zu 
langen Wartezeiten.  
 
Der Beschluss des Sportausschusses vom Juni 2021 zur Stärkung des Speck-
brettsports zeigt bisher noch keine sichtbaren Fortschritte. In den Bezirken Ost, 
Nord und Hiltrup gibt es nach wie vor keine öffentlichen Speckbrettplätze. Das 
ungenutzte Marketing-Potenzial einer Sportart, die ausschließlich in einer Stadt 
betrieben wird, ist ein weiteres Problem. 
 ... reichen nicht aus, mindestens ein Bolzplatz und ein Multifunktionsplatz fehlt. In 
Berg Fidel sind viele Sportstätten für den Profibereich geblockt. Daher fehlt es an 
ausreichenden Hallenzeiten für den Breitensport. Eine neue Sporthalle wäre not-
wendig. Die Schuleingangsuntersuchungen zeigen deutlich, dass die Berg Fideler 
Kinder einen sehr hohen Bedarf in diesem Bereich haben. 
 Sport- und Kletterangebote für Jugendliche - Nachtsportangebote; Flexible Hal-
lenzeiten - Bewegungslandschaften in der Halle - Generationsübergreifende An-
gebote - Bewegungslandschaften/-parks im öffentlichen Raum - Calisthenics An-
gebote

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
77 
7 Befragung der Bevölkerung 
Im März / April 2023 wurde eine repräsentative Online-Bevölkerungsbefragung zum Sportverhalten und 
zur Bewertung der Rahmenbedingungen für Sport und durchgeführt. Von 12.648 zufällig ausgewählten 
Personen ab 10 Jahren haben sich 3.405 Personen an dieser Befragung beteiligt (Ant wortquote 26,9 
Prozent). Die Stichprobe ist repräsentativ für Münster. Nähere Ausführungen zur Methodik der Befra-
gung und zur Datenqualität finden sich in Anhang 14. 
 
7.1 Grunddaten zum Sport- und Bewegungsverhalten 
7.1.1 Der Grad der sportlichen Aktivität 
In einer ersten allgemeinen Einschätzung wollten wir von den Befragten wissen,  ob sie sportlich aktiv 
sind. Es handelt sich also um eine Selbsteinschätzung der Befragten, was im Folgenden zu berücksich-
tigen ist. 
Aus anderen sozialwissenschaftlichen Studien ist der Effekt der sozi alen Erwünschtheit bekannt, der 
besagt, dass eine allgemein anerkannte und gesellschaftlich erwünschte Verhal tensweise oftmals von 
den Befragten genannt wird, ohne dass sie tatsächlich dieses Verhalten in ihrem täglichen Leben aus-
üben (vgl. Holm, 1986, S. 67/82; Schnell, Hill & Esser, 1993, S. 393). Ob dieser Eff ekt auch bei Sport-
verhaltensuntersuchungen zum Tragen kommt, ist bisher in der Sportwissenschaft noch kaum themati-
siert worden. „Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass es sich bei der The matik Sport um einen ge-
sellschaftlich positiv besetzen Begriff handelt [...] Demzufolge kann angenommen werden, dass bei der 
Frage nach der jeweiligen Sportaktivität die Tendenz zu überhöhten Werten dadurch gegeben ist, dass 
im Sinne des sozial Erwünschten geantwortet wird“ (Schwark, 1994, S. 281) . Durch entspre chende 
Kontrollfragen und differenzierte Angaben wird die Aktivenquote im Verlauf diese s Berichtes überprüft 
und relativiert. 
Mittels mehrerer Kontrollfragen kann die Aktivenquote der Personen, die regelmäßi g (mindestens ein-
mal pro Woche) aktiv sind, ermittelt werden. Diese Aktivenquote, mit der im Folgenden weitergearbeitet 
wird, ergibt sich aus der Kombination der Frage zur sportlichen Aktivität, de r Aktivität in den vergange-
nen vier Wochen sowie aus der Zuordnung zu einer Sportlergruppe. Personen, die sich selbst als unre-
gelmäßige Freizeitsportler (weniger als 1x pro Woche aktiv) einstufen sowie Befragte,  die diese Frage 
nicht beantwortet haben, werden im Folgenden als nicht sportlich aktiv gewertet. Daraus ergibt sich eine 
recodierte, regelmäßige Aktivenquote von 72 Prozent (vgl. Abbildung 72).  
Keine Unterschiede bei der Sportaktivität gibt es bei der Betrachtung der Antworten von Mä nnern und 
Frauen (ohne tabellarischen Nachweis). In den verschiedenen Altersgruppen variiert d ie Aktivenquote 
leicht, die geringste Aktivität weisen die über 70-Jährigen auf (Aktivenquote von 5 7 Prozent).

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
78 
 
Abbildung 72: Regelmäßige sportliche Aktivität – differenziert nach Alter  
Angaben in Prozent; Anzahl der gültigen Fälle gesamt N=3.405; Altersgruppen N=3.405. 
Im interkommunalen Vergleich ist die Münsteraner Bevölkerung etwas sportlich aktiver. 
 
Abbildung 73: Regelmäßige sportliche Aktivität – interkommunaler Vergleich  
Angaben in Prozent. 
  
28
17 22 22
29 29 29 34
43
72
83 78 78
71 71 71 66
57
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
gesamt 10 bis 15
Jahre
16 bis 20
Jahre
21 bis 30
Jahre
31 bis 40
Jahre
41 bis 50
Jahre
51 bis 60
Jahre
61 bis 70
Jahre
71 Jahre
und älter
nicht aktiv sportlich aktiv
28
31
72
69
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
Münster interkommunaler Vergleichswert
nicht sportlich aktiv sportlich aktiv

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
79 
 
Abbildung 74: Regelmäßige sportliche Aktivität – Bezirke im Vergleich  
Angaben in Prozent.

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
80 
 
Abbildung 75: Regelmäßige sportliche Aktivität – differenziert nach Behinderung 
Angaben in Prozent; Anzahl der gültigen Fälle gesamt N=3.405; Behinderung N=3.405. 
Personen, die angeben, von einer Behinderung bedroht zu sein oder bereits über eine Behinderung zu 
verfügen, sind deutlich seltener sportlich aktiv als Personen ohne Behinderung (vgl. 
Abbildung 75). Den-
noch geben immer noch 60 Prozent der Personen mit Behinderung an, sportlich  aktiv zu sein. Damit 
liegt der Anteil der sportaktiven Personen mit Behinderung deutlich über dem bu ndesweiten Wert von 
45 Prozent (vgl. Maetzel et al., 2021, S. 627). 
 
Für die Stadt Münster liegen nunmehr fünf Bevölkerungsbefragungen zum Sportverhalten vor, so dass  
das Sportverhalten seit 1991 nachvollzogen werden kann. Auch wenn die Erhebungs instrumente vari-
ieren, zeigt sich eine konstant hohe Sportaktivenquote. 
Tabelle 16: Aktivitätsquote in Münster – Längsschnitt (mind. 1x pro Woche aktiv) (Angaben in Prozent)5 
 Münster 2023 Münster 2013/14 Münster 2003 Münster 1997 Münster 1991 
nicht sportlich aktiv 28 19 22 31 25 
sportlich aktiv 72 81 78 69 75 
 
  
                                                      
5  Quellen: Münster 1991: zitiert nach Hübner & Kirschbaum (199 8); Münster 1997: Hübner & Kirschbaum (1998); 
Münster 2003: Hübner & Kirschbaum (2004); Münster 2013/14: Hübner & Wulf (2016). 
28
40
27
72
60
73
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
gesamt ja, mit Behinderung nein, ohne Behinderung
nicht aktiv sportlich aktiv

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
81 
7.1.2 Gründe für Inaktivität 
Von den Personen, die derzeit nicht regelmäßig aktiv sind, wollten wir die Grün de für die Inaktivität 
erfahren. Aus einer vorgegebenen Liste mit möglichen Hinderungsgründen konnten die Befragten meh-
rere passende Antworten auswählen. Die Haupthinderungsgründe wie „habe keine Zeit“ und „kenne 
niemanden“ sind eher persönlicher Natur, jedoch scheinen auch einige struk turelle Gründe wie  z.B. 
fehlende Informationen über das Sportangebot vorhanden zu sein. 
 
Abbildung 76: Gründe für Inaktivität 
Angaben in Prozent bezogen auf die Anzahl der Fälle (N=291); Mehrfachantworten möglich (n=805). 
0
0
2
2
3
4
5
7
7
8
9
9
9
11
12
12
14
18
18
19
20
20
32
34
0 5 10 15 20 25 30 35 40
Ich komme mit dem Rollstuhl nicht auf die Sportstätte.
Ich benötige einen Gebärdensprachdolmetscher.
Niemand kann mich hinbringen.
Ich brauche Unterstützung beim Anziehen und Sport
treiben.
Aufgrund meiner Beeinträchtigung benötige ich eine
besondere Ausstattung.
Ich benötige geschulte Übungsleiter, die Angebote für
Menschen mit Beeinträchtigungen anleiten können.
Es gibt in Münster nicht das passende Angebot.
Das Verletzungsrisiko ist mir zu hoch.
Ich habe schlechte Erfahrungen beim Sporttreiben
gemacht.
Der Weg zum Sport ist zu weit.
Meine gewünschte Sportart wird nicht angeboten.
Ich fühle mich beim Sport nicht willkommen.
Kinderbetreuung ist nicht sichergestellt
Sport ist zu schwierig für mich.
Ich fühle mich zu alt.
Meine Einschränkungen hindern mich am Sporttreiben.
Mein Gesundheitszustand lässt Sport- und
Bewegungsaktivitäten nicht zu.
Ich habe kein Interesse an der Ausübung von Sport- und
Bewegungsaktivitäten.
Ich habe zu wenig Geld.
Ich scheue den Leistungsvergleich mit anderen.
Es fehlen offen zugängliche und kostenfreie Sport- und
Bewegungsmöglichkeiten.
Ich weiß nicht, welche Sportangebote es gibt.
Ich kenne niemanden, der mitmacht; alleine möchte ich
nicht mit einer sportlichen Aktivität beginnen.
Ich habe keine Zeit.

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
82 
7.1.3 Einordnung der sportlichen Aktivität 
Bei der Betrachtung der Sportaktivitäten ist es erforderlich, eine Ausdifferenzierung der Aktivi täten vor-
zunehmen. In der Sportwissenschaft gibt es z.T. kontroverse Diskussionen, wie man da s Sportsystem 
in seiner Gesamtheit in verschiedene Subsysteme unterteilen kann (vgl. hierzu u.a. Hav erkamp & 
Willimczik, 2005; Willimczik, 2007). Im Folgenden wird bei der sportli chen Aktivität zwischen „bewe-
gungsaktiver Erholung“ und „Sporttreiben“ differenziert. Dabei stützen wir uns auf di e Selbsteinschät-
zung der Befragten. Diese Unterscheidung zwischen „Sporttreiben“ und „bewegungsak tive Erholung“ 
gilt momentan als Standard bei der Erhebung des Sportverhaltens (vgl. Hübner, P fitzner & Wulf, 2002, 
S. 31ff.).  
 
Abbildung 77: Einordnung der sportlichen Aktivität 
Angaben in Prozent; Anzahl der gültigen Fälle N=2.452; Geschlecht N=2.452; Altersgruppen N=2.452. 
Unter bewegungsaktiver Erholung verstehen wir Tätigkeiten wie Baden, gemütliches Sch wimmen, ge-
mütliches Rad fahren oder gemütliches Wandern. Unter Sporttreiben verstehen wir Aktivitäten, die eher 
planmäßig, mit höherer Intensität, Anstrengung und Regelmäßigkeit durchgeführt werden. Dies e kön-
nen sowohl mit als auch ohne Wettkampfteilnahme ausgeführt werden. 
Aus Abbildung 77 ist ersichtlich, dass 55 Prozent der regelmäßig sportlich Aktiven ang eben, Sport zu 
treiben. Dem gegenüber stehen 45 Prozent der regelmäßig sportlich Aktiven, die überwiegend bewe-
gungsaktiv sind. Besonders deutlich fallen hier die geschlechtsspezifischen Unter schiede auf. Frauen 
üben mit einem Anteil von 52 Prozent überdurchschnittlich häufiger bewegung saktive Erholung aus. 
Nur 48 Prozent der aktiven Frauen schätzen ihre Aktivitäten als Sporttreiben ein. Im Vergleich dazu 
bezeichnen 64 Prozent der Männer ihre Bewegungsaktivitäten als „Sporttreiben“.  
Untersucht man die Frage nach der Einordnung der sportlichen Aktivität nach Altersgruppen, fällt sofort 
der Anstieg des Anteils der bewegungsaktiven Erholung von 19 Prozent bei den 10- bis 15-Jährigen auf 
85 Prozent bei den ältesten Befragten auf. Der Anteil des Sporttreibens geht entsprechend zurück. 
45
85
75
57
53
39
28
26
19
52
36
55
15
25
43
47
61
72
74
81
48
64
0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100
gesamt
71 Jahre und älter
61 bis 70 Jahre
51 bis 60 Jahre
41 bis 50 Jahre
31 bis 40 Jahre
21 bis 30 Jahre
16 bis 20 Jahre
10 bis 15 Jahre
weiblich
männlich
bewegungsaktive Erholung Sporttreiben

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
83 
7.2 Die Sport- und Bewegungsaktivitäten in Münster 
7.2.1 Ausgeübte Sport- und Bewegungsaktivitäten 
Es werden insgesamt mehr als 137 verschiedene Sport- und Bewegungsaktivit äten benannt, die von 
den Befragten ausgeübt werden. Im Rahmen der Befragung hatte jeder Teilnehmer die Möglichkeit, bis 
zu drei Sport- und Bewegungsaktivitäten anzugeben.  
In Abbildung 78 sind die häufigsten Nennungen mit den jeweiligen Prozentanteilen dargestellt. Radfah-
ren (ohne Mountainbiken) (42 Prozent aller Sportaktiven betreiben diese Sportart), Jogging / Laufen (32 
Prozent), Fitnesstraining (25 Prozent) und Schwimmen (19 Prozent) do minieren demnach die Sportar-
tenliste. Auch Spazierengehen, Yoga, Krafttraining und Fußball finden sich unter den häufigsten Sport- 
und Bewegungsaktivitäten. Eine Übersichtsliste mit allen Sport- und Bewegungsaktiv itäten findet sich 
in Anhang 15. 
 
Abbildung 78: Die am häufigsten ausgeübten Sport- und Bewegungsaktivitäten  
Mehrfachantworten möglich (n=7.081); Prozentwerte bezogen auf Anzahl der Fälle (N=2.450; Angabe von bis zu 
drei Sportarten möglich). 
Verwandte Sport- und Bewegungsaktivitäten können nach der Einteilung des „Leitfadens für die Sport-
stättenentwicklungsplanung“ zu Sportartengruppen zusammengefasst werden (vgl. BISP - Bundesinsti-
tut für Sportwissenschaft, 2000, S. 67ff.). Ausschlaggebend ist dabei die Frage, welche Sportarten ähn-
liche oder gleiche Sporträume benötigen. So werden beispielsweise alle Formen des Joggings, (Nordic) 
Walking und Gehen der Sportartengruppe „Laufsport“ zugeordnet (vgl. Abbildung 79). Dabei wird deut-
lich, dass Gymnastik bzw. Fitnesstraining, Radsport, Laufsport sowie Schwimms port die Hauptaktivitä-
ten der Münsteraner Bevölkerung darstellen. Auch eine Gruppierung der Sport- und Bewegungsaktivi-
täten nach Sinnrichtungen zeigt eine ähnliche Reihenfolge (vgl. Abbildung 80). 
5
5
5
6
6
7
8
9
10
11
12
19
25
32
42
0 5 10 15 20 25 30 35 40 45
Walking
Basketball
Tanzsport
Gymnastik
Tennis
Rennrad (ohne Mountainbiken)
Wandern / Bergwandern
Fußball
Krafttraining
Yoga
Spazierengehen
Schwimmen
Fitnesstraining
Jogging / Laufen
Radfahren (ohne Mountainbiken)

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
84 
 
Abbildung 79: Die 10 am häufigsten genannten Sportartengruppen (nach BISp) (orientiert am Sportanlagenbe-
darf); Mehrfachantworten möglich (n=7.081); Prozentwerte bezogen auf Anzahl der Fälle (N=2.450; Angabe von 
bis zu drei Sportarten möglich). 
 
Abbildung 80: Die 12 am häufigsten genannten Sportartengruppen (nach ikps) (orientiert nach Sinnrichtungen) 
Mehrfachantworten möglich (n=7.081); Prozentwerte bezogen auf Anzahl der Fälle (N=2.450; Angabe von bis zu 
drei Sportarten möglich). 
 
5
6
6
9
10
12
22
40
51
74
0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100
Basketball
Tanzsport
Tennis
Wandern
Fußball
Spazierengehen
Schwimmsport
Laufsport
Radsport
Gymnastik/Fitnesstraining
6
6
6
9
10
12
12
15
19
40
51
54
0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100
Tanzsport
Tennis
Volleyball
Wandern
Fußball
Entspannung/Körpererfahrung
Spazierengehen
Krafttraining
Schwimmsport
Laufsport
Radsport
Gymnastik/Fitnesstraining

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
85 
Im Längsschnitt zeigen sich nur bei wenigen Sport- und Bewegungsaktivitäten deutliche Veränderungen 
in der Nachfrage. Beispielsweise gewinnen die Aktivitäten, die dem Bereich Gymnas tik/Fitnesstraining 
zugeordnet werden können, deutlich an Nachfrage. In den letzten 20 Jahren hat sic h der Anteil mehr 
als vervierfacht. Zugewinne können auch die Aktivitäten „Laufsport+Wandern“, Basketball, Klettersport, 
Wassersport, Tischtennis und Beachsport verzeichnen. Konstant in der Nachfragen bl eibt beispiels-
weise die Sportart Fußball, während Schwimmsport, Spazierengehen und Rollsport rückläufig sind.  
Tabelle 17: Sportartengruppen – Längsschnitt (Top 20 im Jahr 2023) (Angaben in Prozent)6 
  Münster 2023 Münster 2013/14 Münster 2003 
Gymnastik/Fitnesstraining 74 40 18 
Radsport 51 45 57 
Laufsport+Wandern 49 45 35 
Schwimmsport 22 28 33 
Spazierengehen 12 13 16 
Fußball 10 10 10 
Tanzsport 6 6 3 
Tennis 6 5 7 
Basketball 5 2 3 
Klettersport 4 1 1 
Rollsport 4 3 11 
Schwerathletik 4 4 3 
Volleyball 4 4 4 
Wassersport 4 2 2 
Badminton 3 3 4 
Reit- und Fahrsport 3 3 3 
Tischtennis 3 1 1 
Beach-Sport 2 1  
Budo-/Kampfsport 2 2 2 
Golf 2 2 2 
 
 
                                                      
6  Quellen: Münster 1991: zitiert nach Hübner & Kirschbaum (19 98); Münster 1997: Hübner & Kirschbaum (1998); 
Münster 2003: Hübner & Kirschbaum (2004); Münster 2013/14: Hübner & Wulf (2016).

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
86 
 
Abbildung 81: Sport- und Bewegungsaktivitäten im interkommunalen Vergleich 
Abweichung in Prozentpunkten; Quelle: Sportverhaltensstudien ikps aus den Jahren 2019 bis 2023. 
Schießsport
Kampfsport (inkl. 
Boxen und Ringen)
Turnsport
Leichtathletik
Schwimmsport
Eissport
Handball
Wintersport
Spazierengehen
Radsport
Wandern
-10 -8 -6 -4 -2 0 2 4 6 8 10
Gymnastik/Fitnesstraining
Krafttraining
Entspannung/Körpererfahrung
Volleyball
Basketball
Klettersport
Tischtennis
Rollsport
Tennis
Wassersport
Tanzsport
Hockey
Badminton
Golf
Fußball
Laufsport
Reitsport
Angelsächsische Spiele
stärkere Präferenz 
in Münster 
geringere Präferenz 
in Münster

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
87 
Im interkommunalen Vergleich zeigt sich für Münster ein eigenständiges Profil in der Sportnachfrage. 
Beispielsweise werden Gymnastik/Fitnesstraining, Krafttraining und Aktivitäten im Bereich der Entspan-
nung/Körpererfahrung sowie Volleyball häufiger als in anderen Kommunen betrie ben, Wandern, Rad-
sport, Spazierengehen und Wintersport hingegen seltener (vgl. Abbildung 81).  
Die Sportpräferenzen werden nachfolgend detaillierter für Männer und für Frauen analysiert. Wie Abbil-
dung 82 zeigt, dominieren sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern die Aktivitäte n Gymnas-
tik/Fitnesstraining, Radsport und Laufsport, wenn auch in unterschiedlicher Gewichtung. Beispielsweise 
geben 65 Prozent der Frauen an, Gymnastik- und Fitnesssport zu betreiben, be i den Männern sind es 
nur 42 Prozent. Ab dem vierten Rang ergeben sich dann deutliche geschlec htsspezifische Unter-
schiede. So ist der Fußballsport bei den Frauen nur eine nachrangige Sportart, während 17 Prozent der 
Männer angeben, Fußball zu spielen. 
 
Abbildung 82: Die Top 10/11 der ausgeübten Sport- und Bewegungsaktivitäten der Frauen und der Männer 
Mehrfachantworten möglich (n=7.081); Prozentwerte bezogen auf Anzahl der Fälle (N=2.450; Angabe von bis zu 
drei Sportarten möglich). 
Eine vollständige Übersicht über die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Sportnachfrage zeigt 
Abbildung 83. 
  
7
8
9
10
17
18
21
38
42
52
6
8
9
10
14
20
21
42
49
65
0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100
Tennis
Basketball
Spazierengehen
Wandern
Fußball
Schwimmsport
Krafttraining
Laufsport
Gymnastik/Fitnesstraining
Radsport
Volleyball
Wandern
Tanzsport
Krafttraining
Spazierengehen
Entspannung/Körpererfahrung
Schwimmsport
Laufsport
Radsport
Gymnastik/Fitnesstraining
Männer Frauen

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
88 
 
Abbildung 83: Sportartengruppen nach Geschlecht 
Mehrfachantworten möglich (n=7.081); Prozentwerte bezogen auf Anzahl der Fälle (N=2.450; Angabe von bis zu 
drei Sportarten möglich). 
Eissport
Handball
Leichtathletik
Turnsport
Rollsport
Schwimmsport
Laufsport
Reitsport
Spazierengehen
Tanzsport
Entspannung/Körpererf
ahrung
-30 -25 -20 -15 -10 -5 0 5 10 15 20 25 30 35
Fußball
Krafttraining
Basketball
Tischtennis
Kampfsport (inkl. Boxen und Ringen)
Klettersport
Radsport
Wassersport
Wandern
Golf
Tennis
Angelsächsische Spiele
Badminton
Wintersport
Hockey
Schießsport
Volleyball
stärkere Präferenz
von Frauen
stärkere Präferenz 
von Männern

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
89 
Es ist anzunehmen, dass sich die Sportpräferenzen im Laufe des Lebens verändern und Kinder, Ju-
gendliche und Erwachsene teilweise unterschiedliche Vorlieben aufzeigen. Anha nd von sechs Sport- 
und Bewegungsaktivitäten soll aufgezeigt werden, wie diese Aktivitäten in unterschiedlichen Altersgrup-
pen nachgefragt werden (vgl. Abbildung 84).  
So zeigt sich beispielsweise, dass Fußball eindeutig eine Sportart der Jüngeren ist. In der Altersgruppe 
der 10- bis 15-Jährigen wird die höchste Präferenzquote erzielt, danach fällt d ie Nachfrage nach Fuß-
ballsport sehr stark ab. Im Gegensatz dazu wächst die Nachfrage beispielsweise nac h Laufsport, Rad-
sport und Gymnastik- und Fitnesstraining mit zunehmendem Alter an. Dennoch gibt es auch hier alters-
spezifische Unterschiede, wonach insbesondere bei Laufsport und Radsport ab der Altersgruppe der 
61-Jährigen und älter ein Rückgang der Nachfrage erkennbar ist.  
 
Abbildung 84: Verschiedene Sportpräferenzen nach Altersgruppen 
Mehrfachantworten möglich (n=7.081); Prozentwerte bezogen auf Anzahl der Fälle (N=2.450; Angabe von bis zu 
drei Sportarten möglich). 
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
10 bis 15
Jahre
16 bis 20
Jahre
21 bis 30
Jahre
31 bis 40
Jahre
41 bis 50
Jahre
51 bis 60
Jahre
61 bis 70
Jahre
71 Jahre und
älter
Entspannung / Körpererfahrung Fußball
Gymnastik / Fitnesstraining Laufsport
Radsport Schwimmsport

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
90 
 
Abbildung 85: Die Top 10 der ausgeübten Sport- und Bewegungsaktivitäten von Personen mit und ohne Behinde-
rung 
Mehrfachantworten möglich (n=7.081); Prozentwerte bezogen auf Anzahl der Fälle (N=2.450; Angabe von bis zu 
drei Sportarten möglich). 
Zwischen Personen mit und ohne Behinderung gibt es in der Rangreihenfolge der vi er am häufigsten 
genannten Aktivitäten eine große Übereinstimmung (vgl. Abbildung 85). Im Vergleich werden von Per-
sonen mit Behinderung Gymnastik/Fitnesstraining, Spazierengehen, Radsport, Wandern, Sc hwimm-
sport, Turnen, Tischtennis und Wassersport häufiger betrieben (vgl. Abbildung 86). 
 
4
5
7
10
14
23
23
29
61
66
7
8
10
11
12
16
19
40
50
53
0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100
Wassersport
Tischtennis
Entspannung/Körpererfahrung
Krafttraining
Wandern
Spazierengehen
Schwimmsport
Laufsport
Radsport
Gymnastik/Fitnesstraining
Tennis
Wandern
Fußball
Spazierengehen
Entspannung/Körpererfahrung
Krafttraining
Schwimmsport
Laufsport
Radsport
Gymnastik/Fitnesstraining
mit Behinderung ohne Behinderung

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
91 
 
Abbildung 86: Sportartengruppen nach Behinderung 
Mehrfachantworten möglich (n=7.081); Prozentwerte bezogen auf Anzahl der Fälle (N=2.450; Angabe von bis zu 
drei Sportarten möglich).  
Hockey
Golf
Eissport
Angelsächsische Spiele
Schießsport
Handball
Reitsport
Kampfsport (inkl. 
Boxen und Ringen)
Leichtathletik
Wintersport
Tanzsport
Badminton
Rollsport
Klettersport
Basketball
Tennis
Entspannung/Körpererf
ahrung
Krafttraining
Volleyball
Fußball
Laufsport
-15 -10 -5 0 5 10 15 20
Gymnastik/Fitnesstraining
Spazierengehen
Radsport
Wandern
Schwimmsport
Turnsport
Tischtennis
Wassersport
stärkere Präferenz 
von Personen  
mit Behinderung 
stärkere Präferenz 
von Personen  
ohne Behinderung

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
92 
7.2.2 Orte der Ausübung von sportlichen Aktivitäten 
Ein entscheidendes Ergebnis für die Sportentwicklung ist die tatsächliche Nu tzung der vorhandenen 
Sportstätten und Bewegungsräume (vgl. Abbildung 87). Bei den genutzten Räumen für Sport und Be-
wegung dominiert der öffentliche Raum (Park, Wald, Wege, freie Natur), gefolgt von den Straßen. Hat 
man die beliebtesten Sport- und Bewegungsaktivitäten vor Augen, überrascht dieses Erge bnis nicht. 
Die meisten der favorisierten Sport- und Bewegungsaktivitäten benötigen nicht zwangsläufig  normierte 
und vordefinierte Anlagen, sondern sie werden vielmehr im öffentlichen Raum ausgeüb t, so dass es 
daher gerechtfertigt ist, vom „Bewegungsraum Stadt“ zu sprechen. 
 
Abbildung 87: Orte der Sport- und Bewegungsaktivitäten 
Angaben in Prozent bezogen auf die Anzahl der Nennungen (n=10.336); Mehrfachantworten möglich. 
Der „Sportort“ Zuhause, die Fitness-Studios und die Turn- und Sporthallen folgen auf den weiteren Rän-
gen. Während in den heimischen vier Wänden und in Fitness-Studios jeweils etwa 12 Prozent aller 
Aktivitäten ausgeübt werden, liegt der Anteil der ausgeübten Aktivitäten in Turn- und Sporthallen bei ca. 
acht Prozent und auf Sportplätzen bei insgesamt etwa fünf Prozent. 
Die Befragten sollten auch Angaben dazu machen, ob sie ihre Sport- und Beweg ungsaktivitäten über-
wiegend im eigenen Bezirk oder überwiegend außerhalb ihres Bezirks ausüb en. Etwa 62 Prozent aller 
Sport- und Bewegungsaktivitäten werden im eigenen Bezirk ausgeübt, was die N otwendigkeit von de-
zentralen Sport- und Bewegungsräumen unterstreicht. Etwa 24 Prozent aller Sport- und Bewegungsak-
tivitäten werden überwiegend außerhalb des eigenen Bezirks, aber in Münster betrieb en, 14 Prozent 
der Aktivitäten werden außerhalb von Münster ausgeübt (ohne tabellarischen Nachweis).  
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass bereits heute sog. Sportgelegenheit en im Woh-
numfeld eine wichtige Versorgungsfunktion für die sportlich aktive Bevölkerung übernehmen und gleich-
berechtigt neben den klassischen Sportanlagen für den Schul- und Vereinssport stehen.  
2
2
3
4
4
5
5
8
12
12
19
25
0 5 10 15 20 25 30
Freizeitspielfeld
Freibad
Offenes Gewässer, Fluss, Badesee
Hallenbad
Sondersportanlage
Gymnastikraum
Sportplatz
Turn- und Sporthalle
Fitness-Studio
Zuhause
Straße
Park, Wald, Wege, freie Natur

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
93 
7.2.3 Organisatorischer Rahmen der sportlichen Aktivitäten 
Die meisten Sport- und Bewegungsaktivitäten werden selbstorganisiert und ohne Anb indung an einen 
Sportverein oder an eine andere Organisation betrieben. Etwa 63 Prozent a ller Aktivitäten werden 
selbstorganisiert (auf frei zugänglichen Anlagen, gegen Entgelt) betrieben. Von den Sportvereinen wer-
den ca. 12 Prozent aller Aktivitäten organisiert, von den gewerblich-kommerziellen Anbietern jedoch 16 
Prozent. Bei den Sportanbietern in anderer Trägerschaft (Schulen, Betriebe, Volk shochschulen, Kran-
kenkassen etc.) werden insgesamt rund zehn Prozent aller sportlichen Aktivitäten ausgeübt (vgl. Abbil-
dung 88).  
 
Abbildung 88: Organisatorischer Rahmen der Sport- und Bewegungsaktivitäten 
Angaben in Prozent bezogen auf die Anzahl der Nennungen (n=7.788); Mehrfachantworten möglich. 
Im Längsschnitt wird der allmähliche Bedeutungsverlust der Sportvereine deutlich – konnten sie im Jahr 
1991 noch 21 Prozent aller Aktivitäten organisieren, sind es im Jahr 2023 f ast nur noch die Hälfte (12 
Prozent). Das selbstorganisierte Sporttreiben ist relativ konstant, Zuwachs zeigt  sich vor allem bei den 
gewerblichen Anbietern (vgl. Tabelle 18). 
Tabelle 18: Organisatorischer Rahmen – Längsschnitt (Angaben in Prozent)7 
 
Münster 2023 Münster 
2013/14 
Münster 2003 Münster 1997 Münster 1991 
Sportverein 12 14 14 20 21 
selbst organisiert 63 66 66 60 63 
kommerzieller Anbieter 16 12 8 8 6 
Sonstiger Anbieter 9 9 12 12 10 
 
  
                                                      
7  Quellen: Münster 1991: zitiert nach Hübner & Kirschbaum (199 8); Münster 1997: Hübner & Kirschbaum (1998); 
Münster 2003: Hübner & Kirschbaum (2004); Münster 2013/14: Hübner & Wulf (2016). 
7
1
1
1
11
12
16
52
0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100
Sonstige Organisation
Volkshochschule
Schule (AG, Ganztag)
Krankenkasse
selbst organisiert (gegen Entgelt)
Sportverein
kommerzieller Anbieter
selbst organisiert (frei zugängliche Anlage)

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94 
7.2.4 Exkurs: Gewerbliche Sportanbieter 
Gewerbliche Sportanbieter bilden mittlerweile eine signifikante Grundlage bei d er Bereitstellung von 
Sport- und Bewegungsangeboten. Wie Abbildung 89 zeigt, sind derzeit ca. 43 Prozent der Befragten 
Kunde bei einem gewerblichen Sportanbieter. Die Kommerziellen haben einen besonder s guten Stand 
bei den 16- bis 40-Jährigen – hier sind zwischen 41 und 58 Prozent der Befragten Kunden bei ein em 
gewerblichen Anbieter. Ebenso sind Frauen etwas häufiger Kunden bei einem gewerbliche n Anbieter. 
 
Abbildung 89: Kunde/Kundin bei einem gewerblichen Sportanbieter 
Angaben in Prozent; gesamt: N=3.405; Geschlecht N=3.405; Altersgruppen N=3.405; zu 100% fehlende Werte: 
keine Angabe. 
Gewerbliche Anbieter haben in nahezu allen Altersgruppen eine höhere Bindekraft als die Sportvereine 
(vgl. Abbildung 90). Die Sportvereine dominieren nur noch bei den Kindern zwischen 10 und 15 Jahren, 
in allen anderen Altersgruppen haben die gewerblichen Anbieter die Nase vorne. 
57
72
42 46
59 65 65 62 62 60
54
43
27
58 54
41 35 35 38 37 40
46
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
gesamt 10 bis 15
Jahre
16 bis 20
Jahre
21 bis 30
Jahre
31 bis 40
Jahre
41 bis 50
Jahre
51 bis 60
Jahre
61 bis 70
Jahre
71 Jahre
und älter
männlich weiblich
nein, bin kein Kunde ja, bin Kunde

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
95 
 
Abbildung 90: Sportvereinsmitglied / Kunde bei gewerblichen Anbietern 
Angaben in Prozent. 
  
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
10 bis 15
Jahre
16 bis 20
Jahre
21 bis 30
Jahre
31 bis 40
Jahre
41 bis 50
Jahre
51 bis 60
Jahre
61 bis 70
Jahre
71 Jahre und
älter
Sportvereinsmitglied Kunde bei einem gewerblichen Anbieter

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
96 
7.3 Meinungen und Einstellungen zum Sportleben in Münster 
Ohne Sport- und Bewegungsräume sind Sport- und Bewegungsaktivitäten nur sch wer ausführbar. Der 
Strukturzusammenhang zwischen einer bewegungsförderlichen Umwelt und der tatsächli chen Sport- 
und Bewegungsaktivität ist gut dokumentiert (BZgA, 2016). Gleiches gilt für die Angebote – je mehr und 
je attraktiver das Sport- und Bewegungsangebot ist, desto größer ist die Wahrsche inlichkeit, dass es 
von der Bevölkerung angenommen wird. Daher kommt der Bewertung der Rahmen bedingungen für 
Bewegung und Sport eine wichtige Bedeutung zu. 
 
Abbildung 91: Bewertung der Rahmenbedingungen - Überblick 
Mittelwerte im Wertebereich von (1) sehr gut bis (5) schlecht; Anzahl der gültigen Fälle N=2.022-3.307 
Um die Rahmenbedingungen in Münster besser einschätzen zu können, haben wir den Befragten ei ne 
Reihe von denkbaren Aspekten des Sportlebens zur Bewertung vorgelegt. Auf einer Skala von (1) sehr 
gut bis (5) schlecht sollten die Befragten jeden einzelnen Punkt beurteilen. 
Beurteilung der Sport- und Bewegungsangebote: 
 Die Angebote der anderen Anbieter und die der Sportvereine werden am besten bewertet.  
 Die Informationen über die Sport- und Bewegungsangebote erreichen einen Mittelwert von 2,7 
(gut bis befriedigend). 
 
Sport- und Bewegungsräume im öffentlichen Raum: 
 Am besten (Mittelwert 2,6; gut bis befriedigend) urteilen die Befragten über di e Fahrradwege, 
knapp dahinter folgen die Freizeitspielfelder (Mittelwert 2,7). 
 Die Strecken und Wege für den Laufsport werden mit befriedigend beurteilt. 
 Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für Kinder werden mit dem Mittelwert 3,3 beurteilt – dies 
ist in dieser Aufstellung der schlechteste Wert. 
 
3,3
3,3
3,1
3,0
2,7
2,7
2,7
2,6
2,6
2,6
2,3
2,1
2,1
2,1
1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 3,5 4,0 4,5 5,0
Spiel- und Bewegungsfächen für Kinder im Wohnumfeld
Versorgung mit Freibädern
baulicher Zustand Sporthallen / Räume
Strecken und Wege für Laufsport
Freizeitspielfelder
Informationen über Angebot
Angebot kommerzieller Anbieter
Fahrradwege
Versorgung mit Hallenbädern
baulicher Zustand Sportplätze
Anzahl Sporthallen / Räume
Anzahl Sportplätze
Angebot Sportvereine
Angebot andere Anbieter

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
97 
Sportanlagen: 
 Am besten werden die Anzahl der Sportplätze (Mittelwert 2,1) und die Anzahl der Sport hallen / 
Räume (Mittelwert 2,3) bewertet.  
 Während die Beurteilung des baulichen Zustands der Sportplätze mit gut bis befriedigend (Mit-
telwert 2,6) bewertet wird, wird der bauliche Zustand der Sporthallen etwas schlechter mit be-
friedigend (Mittelwert 3,1) eingeschätzt. 
 Bei den Bädern schneidet die Versorgung mit Hallenbädern am besten ab (Mittelwert 2,6), di e 
Versorgung mit Freibädern wird mit einem Mittelwert von 3,3 schlechter beurteilt.   
 
Im interkommunalen Vergleich, der aufgrund der Besonderheiten jeder Kommune vorsichtig z u inter-
pretieren ist, zeigen sich für Münster fast durchgängig bessere Werte. Vor a llem die Anzahl der Sport-
hallen und der Sportplätze, der bauliche Zustand der Sportplätze, die  Angebote der Sportvereine und 
der anderen Anbieter, die Freizeitspielfelder, die Fahrradwege und die Versorgu ng mit Hallenbädern 
werden überdurchschnittlich gut beurteilt. Im interkommunalen Vergleich schlechter urteilen die Müns-
teraner über die Versorgung mit Freibädern, die Spiel- und Bewegungsflächen für Kinder im Wohnum-
feld und über die Strecken und Wege für den Laufsport.  
 
Abbildung 92: Bewertung der Rahmenbedingungen – interkommunaler Vergleich 
Mittelwerte im Wertebereich von (1) sehr gut bis (5) schlecht; Vergleichswerte: ikps (28 Kommunen 2019 bis 
2023). 
 
  
Informationen über Angebot
Anzahl Sporthallen / Räume
Anzahl Sportplätze
baulicher Zustand Sporthallen / 
Räume
baulicher Zustand 
Sportplätze
Angebot Sportvereine
Angebot kommerzielle Anbieter
Angebot andere Anbieter
Freizeitspielfelder
Strecken und Wege 
für Laufsport
Fahrradwege
Versorgung mit 
Hallenbädern
Versorgung mit 
Freibädern
Spiel- und 
Bewegungsfächen für 
Kinder im Wohnumfeld
1,0
1,5
2,0
2,5
3,0
3,5
4,0
4,5
5,0
interkommunaler Vergleichswert Münster

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
98 
 
Abbildung 93: Bewertung der Rahmenbedingungen – Angebote (intrakommunaler Vergleich) 
Mittelwerte im Wertebereich von (1) sehr gut bis (5) schlecht. 
 
Abbildung 94: Bewertung der Rahmenbedingungen – öffentlicher Raum (intrakommunaler Vergleich) 
Mittelwerte im Wertebereich von (1) sehr gut bis (5) schlecht. 
Mitte Münster-West Münster-Nord Münster-Ost Münster-Südost Münster-Hiltrup
1,0
1,5
2,0
2,5
3,0
3,5
4,0
4,5
5,0
Informationen über Angebot Angebot Sportvereine
Angebot kommerzieller Anbieter Angebot andere Anbieter
Mitte
Münster-West Münster-Nord Münster-Ost Münster-Südost Münster-Hiltrup
1,0
1,5
2,0
2,5
3,0
3,5
4,0
4,5
5,0
Freizeitspielfelder
Strecken und Wege für Laufsport
Fahrradwege
Spiel- und Bewegungsfächen für Kinder im Wohnumfeld

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
99 
 
Abbildung 95: Bewertung der Rahmenbedingungen – Sportanlagen (intrakommunaler Vergleich) 
Mittelwerte im Wertebereich von (1) sehr gut bis (5) schlecht. 
  
Mitte Münster-West Münster-Nord Münster-Ost Münster-Südost Münster-Hiltrup
1,0
1,5
2,0
2,5
3,0
3,5
4,0
4,5
5,0
Anzahl der Sporthallen / Räume baulicher Zustand der Sporthallen / Räume
Anzahl der  Sportplätze baulicher Zustand der Sportplätze

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
100 
 
7.4 Planung und Gestaltung von Bewegungsräumen im öffentlichen Raum 
Bei der Planung und Gestaltung von Bewegungsräumen im öffentlichen Raum sind  nach Ansicht der 
Befragten vor allem die Erreichbarkeit mit dem Fahrrad, die Sauberkeit und T oiletten am wichtigsten. 
Auch Sicherheitsaspekte, eine ökologische / naturnahe Gestaltung, generationsübergrei fende Ange-
bote sowie eine Beleuchtung für die ganzjährige Nutzbarkeit spielen eine wi chtige Rolle. Abbildung 96 
zeigt die vollständige Liste. 
 
Abbildung 96: Wichtige Aspekte bei Bewegungsräumen 
Angaben in Prozent bezogen auf die Anzahl der Fälle (N=1.155); Mehrfachantworten möglich (n=15.937). 
4
5
8
8
8
9
10
10
13
14
14
17
18
19
19
29
30
33
34
35
45
52
57
0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100
Erreichbarkeit mit dem Auto
Duschen
Umkleidemöglichkeit
Spielmöglichkeiten / Spielgeräte für Kinder (bis 6 Jahre)
Sport- und Bewegungsangebote für Erwachsene ab 65
Jahren
Geräte und Ausstattung für Kinder zwischen 6 und 12
Jahren
Klein- und Spielgeräte zum Ausleihen (z.B. Hanteln, Tubes,
Tischtennisschläger, Hüpfseile)
Erreichbarkeit mit Bus und Bahn
Sport- und Bewegungsangebote für Jugendliche zwischen
13 und 18 Jahren
Trinkbrunnen
sichere Aufbewahrungsmöglichkeit für Wertsachen
Erreichbarkeit zu Fuß
Überdachung (z.B. als Sonnen- oder Regenschutz)
Ruhezonen / Sitzbänke
Barrierefreiheit
Sport- und Bewegungsangebote für Erwachsene zwischen
19 und 64 Jahren
Beleuchtung (ganzjährige Nutzbarkeit)
generationsübergreifende Angebote für alle Altersgruppen /
für die ganze Familie
ökologische, naturnahe Gestaltung
Sicherheit / Schutz vor Kriminalität
Toiletten
Sauberkeit
Erreichbarkeit mit dem Fahrrad

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
101 
Neben einer Einschätzung der Wichtigkeit der verschiedenen Aspekte sollten die Befragten auch ange-
ben, wie sie jeden Aspekt derzeit bewerten. Dabei war eine Abstufung zwischen (1) sehr gut und (5) 
schlecht möglich. Tabelle 19 zeigt die Ergebnisse der Auswertung. 
Tabelle 19: Bewertung der Umsetzung verschiedener Aspekte 
Bewertung als Mittelwerte im Wertebereich von (1) sehr gut bis (5) schlecht; Anzahl der Nennungen n=4.892. 
Aspekt Rang Bewer-
tung 
Erreichbarkeit mit dem Fahrrad 1 1,9 
Sauberkeit 2 2,9 
Toiletten 3 4,1 
Sicherheit / Schutz vor Kriminalität 4 3,1 
ökologische, naturnahe Gestaltung 5 2,9 
generationsübergreifende Angebote für alle Altersgruppen / für die ganze Familie 6 3,5 
Beleuchtung (ganzjährige Nutzbarkeit) 7 3,7 
Sport- und Bewegungsangebote für Erwachsene zwischen 19 und 64 Jahren 8 3,2 
Ruhezonen / Sitzbänke 9 3,2 
Barrierefreiheit 10 3,1 
Überdachung (z.B. als Sonnen- oder Regenschutz) 11 4,0 
Erreichbarkeit zu Fuß 12 2,7 
Trinkbrunnen 13 4,7 
sichere Aufbewahrungsmöglichkeit für Wertsachen 14 4,1 
Sport- und Bewegungsangebote für Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren 15 3,2 
Klein- und Spielgeräte zum Ausleihen (z.B. Hanteln, Tubes, Tischtennisschläger, 
Hüpfseile) 16 4,5 
Erreichbarkeit mit Bus und Bahn 17 2,8 
Geräte und Ausstattung für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren 18 3,2 
Umkleidemöglichkeit 19 3,1 
Spielmöglichkeiten / Spielgeräte für Kinder (bis 6 Jahre) 20 2,8 
Sport- und Bewegungsangebote für Erwachsene ab 65 Jahren 21 3,6 
Duschen 22 3,5 
Erreichbarkeit mit dem Auto 23 2,8 
 
Nur ein Aspekt (Erreichbarkeit mit dem Fahrrad) wird heute mit „gut“ bewertet, die meisten Punkte ran-
gieren zwischen „gut“ und „befriedigend“. Besonders kritisch werden Trinkbrunnen, Klein- und Spielge-
räte zum Ausleihen, Toiletten, Aufbewahrungsmöglichkeiten für Wertsachen sowie Überdachungen ein-
geschätzt.

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
102 
7.5 Verbesserungen, Vorschläge und Wünsche 
Die Befragten hatten die Möglichkeit, Vorschläge für Verbesserungen sowie Wünsche be i den Sport- 
und Bewegungsräumen anzugeben. Bis zu drei Vorschläge konnten auf einer Karte standortge nau  
(georeferenziert) angegeben und um eine Erläuterung ergänzt werden. Insgesamt wurden 3.666 V or-
schläge gemacht, davon 1.984 georeferenziert.  
 
Abbildung 97: Übersicht Vorschläge 
Die Vorschläge wurden für die Auswertung in 55 Kategorien eingeordnet. Die meisten Nennungen ent-
fallen auf die Kategorie „Freizeitsportflächen“ – hier wurden 300 Vorschläge gemacht, was einem Anteil 
von acht Prozent entspricht. Es folgen die Kategorien „Fitnessgeräte“ (6,8 Prozent), Sportangebot (6,2 
Prozent), „Laufwege/Trimm-Dich-Pfad“ (5,9 Prozent) und „Ballspielflächen“ (5,0 Prozent). Die vollstän-
dige Liste findet sich in 
Anhang 16. 
Die georeferenzierten Vorschläge wurden anschließend in einem GIS-System um gesetzt. Unter 
https://www.kooperative-planung.de/sportatlas/ kann die Karte abgerufen werden.

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
103 
7.6 Sport- und Bewegungsangebote 
Neben den Sportanlagen und Bewegungsräumen sollten die Befragten auch Auskunft über die persön-
liche Bedeutung verschiedener Sport- und Bewegungsangebote geben. Die Mittelwerte in Abbildung 98 
zeigen die große Bedeutung von kostenlosen Sportangeboten in Grünflächen / Parks, von Angeboten 
in Wohnungsnähe und von Sport- und Bewegungsangeboten in den Bildungseinrichtu ngen (Kinderta-
geseinrichtungen, Schulen). Aus Sicht der Befragten ergeben sich hier Schwerpunkte. Eine n hohen 
Stellenwert haben auch Angebote für chronisch kranke Menschen, Breitensp ortangebote ohne Wett-
kampfteilnahme, Angebote speziell für Menschen mit Behinderung sowie i nklusive Angebote. Am an-
deren Ende der Skala stehen spezielle Angebote für Männer oder Frauen sowie A ngebote mit Teil-
nahme an Wettkämpfen. 
 
Abbildung 98: Wichtigkeit von Sport- und Bewegungsangeboten  
Mittelwerte im Wertebereich von (-2) völlig unwichtig bis (+2) sehr wichtig; Anzahl der gültigen Fälle N=1.889-
2.2996.  
-0,8
-0,4
-0,3
0,1
0,3
0,6
0,8
0,9
0,9
0,9
1,1
1,1
1,1
1,1
1,3
1,3
1,4
1,5
-2,0 -1,5 -1,0 -0,5 0,0 0,5 1,0 1,5 2,0
spezielle Angebote nur für Männer
Angebote mit Teilnahme an Wettkämpfen
spezielle Angeboite für queere Menschen
spezielle Angebote nur für Frauen
Angebote für neue («Trend»-)Sportarten
generationengemischte Angebote
spezielle Angebote für Erwachsene ab 65 Jahren
Gesundheitspräventive Angebote (z.B. Sturzprophylaxe)
Sport- und Bewegungsangebote mit Kinderbetreuung
Eltern-Kind-Turnen bzw. Mutter-/Vater-Kind-Turnen
Sportangebote, an den Menschen mit und ohne
Behinderung teilnehmen können (inklusive Angebote)
Angebote speziell für Menschen mit Beeinträchtigungen
Breitensportangebote ohne Wettkampfteilnahme (z.B.
Freizeitgruppe Volleyball, Lauftreff)
Angebote für chronisch kranke Menschen (z.B. Herzsport,
Diabetes, Krebsnachsorge)
freiwillige Sportangebote in den Schulen
Bewegungsangebote in Kindertageseinrichtungen
Angebote in Wohnungsnähe / im Quartier
kostenloses Sportangebot in Grünflächen und Parks

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
104 
7.7 Sportvereine im Spiegel der Meinungen 
Die Sportvereine sind in den letzten Jahren verstärkt Modernisierungsprozes sen und -anforderungen 
ausgesetzt, was sich zum einen bei manchen Vereinen durch schwindende Mitgli ederzahlen, fehlende 
Übungsleiter oder durch eine geringere Bereitschaft zur Übernahme ehrenamtlicher Aufgaben äußert. 
Andererseits sollen die Sportvereine aber immer mehr gesamtgesellschaftliche Aufgaben übernehmen, 
beispielsweise Kinder- und Jugendarbeit, Gewalt- und Kriminalitätsprävention, Gesundheitsprävention 
sowie weitere soziale Aufgaben. Wir wollten von den Befragten wissen, wie sie die Münsteraner Sport-
vereine einschätzen. Hierzu haben wir einige Punkte zur Bewertung vorgelegt, die sow ohl positive als 
auch negative Aspekte umfassen (vgl. Abbildung 99).  
 
Abbildung 99: Bewertung der Münsteraner Sportvereine 
Mittelwerte im Wertebereich von (-2) trifft überhaupt nicht zu bis (2) trifft voll und ganz zu: Anzahl der gültigen 
Fälle N=1.509-2.760. 
Besonders positiv werden von den Befragten der Spaß am gemeinsamen Sporttrei ben, die Förderung 
von Kindern und Jugendlichen und die Integrationsleistungen der Sportvereine eingeschätzt. Ein Groß-
teil der Befragten sieht es jedoch als Nachteil an, auf bestimmte Übungszeiten fes tgelegt zu sein. We-
niger überzeugt sind die Befragten von den Aussagen, Sportvereine seien modern und fortsc hrittlich. 
Ebenfalls zurückhaltend werden die Informationen über die eigenen Angebote beurteilt. Auf der Ange-
botsebene scheint der Eindruck vorhanden zu sein, die Sportvereine hätten kein attraktives Angebot für 
ältere Menschen oder würden sich nicht so stark um weniger sportliche Menschen kümmern. Allerdings 
scheinen die Sportvereine kein Auslaufmodell zu sein – eine Mehrheit der Befragten lehnt die These 
ab, Sportvereine seien überholt und würden in Zukunft immer weniger gebraucht werden.  
  
-1,3
-0,1
0,1
0,1
0,1
0,4
0,7
0,7
0,7
0,8
1,2
1,2
-2,0 -1,5 -1,0 -0,5 0,0 0,5 1,0 1,5 2,0
sind überholt und werden in Zukunft weniger gebraucht
kümmern sich auch um weniger sportliche Menschen
haben attraktives Angebot für ältere Menschen
informieren gut über ihre Angebote
sind modern und fortschrittlich
Sporttreiben im Verein ist preiswert
Übungsleiter sind gut qualifiziert
Nachteil ist Festlegung auf bestimmte Übungszeiten
vielseitiges Angebot
Integration aller Bevölkerungsgruppen
Kinder und Jugendliche werden gefördert
macht Spaß, im Verein Sport zu treiben

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
105 
7.8 Sportveranstaltungen 
Münster bezeichnet sich selbst als „Sportstadt“ und begründet dies unter ander em mit einer großen 
Bandbreite an Spitzen- und Leistungssport (z.B. SC Preußen 06 e.V. Müns ter; USC Münster; Ruder-
sport; UBC Münster; Münster-Mammuts; SC Westfalia Kinderhaus 1920 e.V.) oder durch Sportgroßver-
anstaltungen (z.B. siena GARDEN Straßen- und Firmenlauf, ZFS Münster- City-Run, Internationaler 
LSF-Silvesterlauf, Münster-Marathon, Eintagesradrennen Sparkassen Münsterland GIRO). Vor diesem 
Hintergrund wollten wir wissen, in wie weit die Bevölkerung große Sportveranstaltungen besucht und 
welche Anforderungen an diese Veranstaltungen gestellt werden. 
 
Abbildung 100: Besuch von großen Sportveranstaltungen? 
Angaben in Prozent; Anzahl der gültigen Fälle gesamt N=2.598; Altersgruppen N=2.598. 
Einerseits, so zeigen die Antworten, besucht etwa ein Drittel der Befragten große Sportveranstaltungen 
mit mindestens 1.000 Zuschauern. Vor allem die Befragten zwischen zehn und 60 Jahren geben dabei 
häufiger an, große Sportveranstaltungen zu besuchen als ältere Befragte. Das g leiche gilt für Männer, 
die häufiger als Frauen entsprechende Veranstaltungen aufsuchen.  
Die Personen, die keine Sportveranstaltungen besuchen, geben als Gründe dafür Desinte resse (54 
Prozent), fehlende interessante große Sportveranstaltungen (29 Prozent), fehlende Information en (23 
Prozent), Unwohlsein in großen Menschengruppen (23 Prozent), zu hohe Preis e für Ticket (6 Prozent) 
oder fehlende Barrierefreiheit (1 Prozent) an (Mehrfachantworten möglich; ohne tabe llarischen Nach-
weis). 
Bestimmte Aspekte sind für die Befragten ausschlaggebend, um große Sportveranstaltung en zu besu-
chen (vgl. Abbildung 101). In erster Linie trägt der Eventcharakter mit vielfältigen Angeboten dazu bei, 
Zuschauerinnen und Zuschauer zu gewinnen. Weniger wichtig ist vielen Befragten das Sehen bekann-
ter Sportlerinnen und Sportler. 
35
50
40 38 35 37 38
22
15
65
50
60 62 65 63 62
78
85
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
gesamt 10 bis 15
Jahre
16 bis 20
Jahre
21 bis 30
Jahre
31 bis 40
Jahre
41 bis 50
Jahre
51 bis 60
Jahre
61 bis 70
Jahre
71 Jahre
und älter
ja, besuche große Sportveranstaltungen nein, besuche keine großen Sportveranstaltungen

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
106 
 
 
Abbildung 101: Wichtige Aspekte für den Besuch von großen Sportveranstaltungen 
Mittelwerte im Wertebereich von (-2) völlig unwichtig bis (2) sehr wichtig: Anzahl der gültigen Fälle N=2.537-
2.620. 
 
Abbildung 102: Aussagen zu Sportveranstaltungen 
Mittelwerte im Wertebereich von (-2) trifft gar nicht zu bis (2) trifft völlig zu: Anzahl der gültigen Fälle N=2.205-
2.400. 
Am häufigsten wird der Aussage zugestimmt, dass es in Münster für Sportinteres sierte bereits genü-
gend Sportveranstaltungen gibt – dies sehen sowohl Besucher als auch Nichtbesucher von großen 
-0,7
-0,1
-0,1
0,5
-2,0 -1,5 -1,0 -0,5 0,0 0,5 1,0 1,5 2,0
Sehen bekannter Spitzensportlerinnen und -sportler
Hoher Stellenwert der Veranstaltung zur Stärkung des
Ansehens der Stadt Münster
Mitmachmöglichkeit bei Freizeitsportveranstaltungen
Gestaltung der Veranstaltung als Event mit vielfältigen
Angeboten (z.B. Musik, Gastronomie)
-2,0 -1,5 -1,0 -0,5 0,0 0,5 1,0 1,5 2,0
In Münster gibt es für Sportinteressierte genügend
Sportveranstaltungen.
In Münster fehlen große Sportveranstaltungen, die von
überregionaler Bedeutung sind.
In Münster sollten die Veranstaltungen und Events für
Freizeitsportler (z.B. Halbmarathon, Triathlon, Firmenlauf)
ausgebaut werden.
Die Sportveranstaltungen in Münster sollten besser
beworben werden.
nein, kein Besucher ja, Besucher

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
107 
Sportveranstaltungen so. Verbesserungsbedarf scheint es bei der Bewerbung von Sportveransta ltun-
gen zu geben – hier stimmt ein sehr großer Teil der Befragten zu (vgl. Abbildung 102). Eine hohe Zu-
stimmung erfährt auch die Aussage, Veranstaltungen und Events für Freizeitsportlerinnen und Freizeit-
sportler auszubauen – was vor allem Besucher von Sportveranstaltungen bejahen. 
 
7.9 Ausgaben für Sport und Bewegung 
Aufschlussreich ist die Abfrage der jährlichen Ausgaben für Sport und Bewegu ng. Im Schnitt wenden 
die Befragten jährlich 720 Euro auf, die sich wie in Abbildung 103 dargestellt auf verschiedene Bereiche 
verteilen. Am meisten geben die Befragten für Schuhe, Bekleidung u.ä. aus (2 62 Euro), gefolgt von 
Mitgliedsbeiträgen (227 Euro). Deutlich weniger Mittel werden für Eintritte (83 Euro) und für Fahrten 
zum Sport (78 Euro) aufgewendet. Von den 720 Euro werden durchschnittlich 420 E uro und damit 58 
Prozent in Münster ausgegeben (ohne tabellarischen Nachweis) 
 
Abbildung 103: Jährliche Ausgaben für Sport 
Mittelwerte in Euro: Anzahl der gültigen Fälle N=2.809. 
  
Schuhe, Bekleidung 
u.ä.; 262,04 € 
Aufwendungen für die 
Fahrten zum Sport; 
77,52 € Eintritte u.ä.; 82,89 € 
Mitgliedsbeiträge; 
226,87 € 
Sonstiges; 70,93 €

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
108 
Tabelle 20: Durchschnittliche jährliche Ausgaben für Sport 
  
Schuhe, 
Bekleidung 
u.ä. 
Aufwen-
dungen für 
die Fahrten 
zum Sport 
Eintritte 
u.ä. 
Mitglieds-
beiträge 
Sonstiges Summe 
Ausgaben 
 
davon in 
Münster 
Anteil in % 
gesamt 262,04 €  77,52 €  82,89 €  226,87 €  70,93 €  720,25 €   420,32 € 58 
              
Sportlich aktiv 
nicht aktiv 144,55 €  52,62 €  59,05 €  102,31 €  46,83 €  405,36 €   243,26 € 60 
aktiv 286,13 €  82,62 €  87,78 €  252,41 €  75,87 €  784,81 €   457,47 € 58 
             
Behinderung  
ja, mit Behinderung 152,71 €  80,73 €  89,15 €  141,05 €  98,92 €  562,56 €   352,20 € 63 
nein, ohne Behinderung 270,51 €  77,27 €  82,41 €  233,51 €  68,76 €  732,46 €   425,73 € 58 
             
Geschlecht  
männlich 227,34 €  94,92 €  88,17 €  219,68 €  80,80 €  710,91 €   426,70 € 60 
weiblich 295,58 €  61,99 €  78,20 €  234,89 €  62,39 €  733,05 €   416,30 € 57 
divers 55,00 €  30,00 €  45,00 €   -   €   -   €  130,00 €   99,50 € 77 
ohne Angabe 100,00 €  26,67 €  68,33 €  92,50 €  17,50 €  305,00 €   247,42 € 81 
              
Altersgruppen 
10 bis 15 Jahre 214,41 €  150,49 €  85,66 €  189,93 €  67,05 €  707,54 €   474,02 € 67 
16 bis 20 Jahre 194,94 €  77,42 €  45,82 €  215,41 €  73,01 €  606,60 €   399,97 € 66 
21 bis 30 Jahre 190,02 €  67,63 €  87,69 €  211,00 €  64,24 €  620,58 €   370,32 € 60 
31 bis 40 Jahre 255,24 €  93,88 €  95,60 €  230,12 €  63,53 €  738,37 €   444,70 € 60 
41 bis 50 Jahre 226,66 €  83,13 €  90,96 €  252,16 €  68,27 €  721,18 €   457,17 € 63 
51 bis 60 Jahre 218,63 €  67,04 €  83,86 €  233,38 €  105,74 €  708,65 €   461,95 € 65 
61 bis 70 Jahre 678,61 €  73,72 €  64,80 €  238,48 €  60,83 €  1.116,44 €   434,40 € 39 
71 Jahre und älter 136,31 €   57,63 €  61,97 €  229,01 €  67,13 €   552,05 €   364,21 € 66 
              
Sportvereinsmitglied 
kein Sportvereinsmit-
glied in Münster 
262,37 €  60,99 €  75,51 €  190,63 €  58,98 €  648,48 €   354,65 € 55 
Sportvereinsmitglied in 
Münster 
262,29 €  123,12 €  102,98 €  325,01 €  104,48 €  917,88 €   600,07 € 65 
ohne Angabe 200,36 €  57,86 €  89,29 €  281,29 €  25,71 €  654,51 €   493,43 € 75 
              
Kunde gewerblicher Anbieter  
kein Kunde bei gewerb-
lichem Anbieter 
200,70 €  77,87 €  75,17 €  115,39 €  60,98 €  530,11 €   302,08 € 57 
Kunde bei gewerbli-
chem Anbieter 
337,69 €  77,23 €  92,09 €  363,77 €  83,33 €  954,11 €   566,38 € 59 
ohne Angabe 197,14 €  50,00 €  133,57 €  211,43 €  37,86 €   630,00 €   482,86 € 77 
              
Bezirk  
Mitte 356,53 €  63,41 €  81,90 €  241,32 €  74,31 €  817,47 €   413,06 € 51 
Münster-West 188,07 €  80,78 €  86,81 €  217,74 €  70,43 €  643,83 €   436,39 € 68 
Münster-Nord 197,91 €  74,27 €  70,61 €  200,45 €  75,76 €  619,00 €   390,47 € 63 
Münster-Ost 199,87 €  72,26 €  83,38 €  236,90 €  88,42 €  680,83 €   442,60 € 65 
Münster-Südost 236,27 €  114,81 €  90,97 €  214,97 €  60,57 €  717,59 €   436,75 € 61 
Münster-Hiltrup 208,70 €  98,80 €  88,99 €  234,93 €  40,53 €  671,95 €   445,61 € 66 
anderer Ort / weiß nicht 
/ keine Angabe 
174,30 €  72,98 €  84,48 €  185,78 €  43,51 €  561,05 €   334,27 € 60

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
109 
7.10 Sport- und bewegungsfreundliches Münster 
Abschließend sollten die Befragten beurteilen, ob Münster bzw. der Stadtbezirk sport- und bewegungs-
freundlich ist. 82 Prozent der Befragten stimmen der These zu, Münster sei sport- und bewegungs-
freundlich, nur zwei Prozent lehnen die Aussage ab und 17 Prozent sind unentschlossen (vgl. Abbildung 
104). 
 
Abbildung 104: Münster – eine sport- und bewegungsfreundliche Stadt 
Angaben in Prozent; Anzahl der gültigen Fälle N=2.932 Vergleichswerte: ikps; 33 Bevölkerungsbefragung 2019-
2023. 
Im interkommunalen Vergleich ist dies ein besonders guter und überdurchschnittlic her Wert, der von 
der großen grundsätzlichen Zufriedenheit der Bevölkerung mit den Sport- und Bewegungsmöglichkeiten 
zeugt. Diese gute Beurteilung zieht sich durch alle Altersgruppen, wobei vor allem  die Personen zwi-
schen 16 und 30 Jahren überdurchschnittlich häufiger das Prädikat der „Sport - und Bewegungsfreund-
lichkeit“ vergeben (vgl. Abbildung 105).  
Nicht nur Stadt Münster wird von den allermeisten Befragten als sport- und bewegung sfreundlich ein-
geschätzt, auch die jeweiligen Stadtbezirke haben größtenteils positive Be wertungen. Diese liegen je-
doch in der Regel unterhalb der gesamtstädtischen Bewertung. So wird beispielswe ise für den Stadt-
bezirk Mitte ein Mittelwert von 0,5 erreicht, für die Stadtbezirke Münster-Hiltr up bzw. Münster-West ein 
Mittelwert von jeweils 0,8 (vgl. Abbildung 106). 
 
9
41
36
11
2
20
62
17
2 0
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
trifft voll und ganz zu trifft eher zu teils/teils trifft eher nicht zu trifft überhaupt nicht zu
interkommunaler Vergleichswert Münster

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
110 
 
Abbildung 105: Mein Wohnort ist sport- und bewegungsfreundlich - nach Altersgruppen 
Mittelwerte im Wertebereich von (-2) trifft überhaupt nicht zu bis (2) trifft voll und ganz zu; Anzahl der gültigen 
Fälle N=2.932. 
 
Abbildung 106: Sport- und bewegungsfreundliche Stadt bzw. Stadtbezirk 
Mittelwerte im Wertebereich von (-2) trifft überhaupt nicht zu bis (2) trifft voll und ganz zu; Anzahl der gültigen 
Fälle N=2.932.  
1,0
1,0
1,0
0,9
0,9
1,0
1,0
1,1
0,9
-2,0 -1,5 -1,0 -0,5 0,0 0,5 1,0 1,5 2,0
gesamt
71 Jahre und älter
61 bis 70 Jahre
51 bis 60 Jahre
41 bis 50 Jahre
31 bis 40 Jahre
21 bis 30 Jahre
16 bis 20 Jahre
10 bis 15 Jahre

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
111 
8 Stärken-Schwächen-Analyse 
Aus den Bestands- und Bedarfsanalysen sowie den Bilanzierungen lässt sich ein Stärken -Schwächen-
Profil aus externer Sicht ableiten (siehe Tabelle 21). Bei den Stärken fällt vor allem die breite Förderung 
des vereinsorganisierten Sports und in Teilen auch des nicht in Vereinen organisierten S ports auf. Ins-
besondere die kostenlose Überlassung der städtischen Sportanlagen an Sportvereine k ann als große 
Stärke gewertet werden, jedoch wird diese Praxis der Sportstättenvergabe auch von den Sportvereinen 
in Teilen kritisiert (siehe Schwächen). Als weitere Stärke werden aus Sicht der Bevölkerung nahezu alle 
Rahmenbedingungen für Bewegung und Sport besser bewertet als im interkommunalen Vergleich. Dies 
führt u.a. zu einer leicht überdurchschnittlichen Aktivenquote in der Bevöl kerung und einer starken Zu-
stimmung zur Aussage, Münster sei eine sport- und bewegungsfreundliche Stadt. 
Bei den Schwächen fällt auf, dass die Stadt Münster kein eigenständiges sportpolitisches Le itbild hat, 
welches den Rahmen der (sport-)politischen Entscheidungen vorgibt. Ebenfalls  nicht vorhanden sind 
sportpolitische Leitziele zur Förderung von Bewegung und Sport jeglicher Coul eur. Dies wirkt sich auf 
die perspektivische Stadtentwicklung aus, da bei den Stadtentwicklungsprozessen und Aufsiedelungen 
Sport und Bewegung sowie die dafür notwendige Infrastruktur eine eher untergeordnete Rolle spielten. 
Die ohnehin schon eng begrenzten Ressourcen an Sport- und Bewegungsräumen werden o hne ein 
Gegensteuern perspektivisch einem steigenden Nutzungsdruck ausgesetzt. Bereits heu te melden die 
Sportvereine, dass die Vergabe und Belegung der städtischen Sportanlagen offenb ar nicht immer zur 
Zufriedenheit der Sportvereine ausfallen, da die heutige Belegungspraxis keiner lei Steuerungsmecha-
nismen beinhaltet und damit Fehlbelegungen möglich sind.

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
112 
Tabelle 21: Stärken-Schwächen-Analyse  
 Stärken Schwächen 
Sportpolitik 
  kein eigenständiges sportpolitisches 
Leitbild / keine ausformulierten 
sportpolitischen Leitziele vorhanden 
 
Sportförderung 
 Sportförderrichtlinie vorhanden 
 vereinsgebundener Sport als auch 
vereinsungebundener Sport werden 
gefördert 
 Gender Mainstreaming zumindest 
nominell in Sportförderrichtlinie ver-
ankert 
 kostenlose Überlassung der städti-
schen Sportanlagen an Sportvereine 
 gute Förderung von sportvereinseige-
nen Sportanlagen (Baukosten, Be-
triebskosten) 
 Fördertatbestand Photovoltaik und 
Batteriespeicher in Förderrichtlinie 
enthalten 
 vereinfachte Handhabung der Sport-
förderrichtlinie für Teilübertragung 
von Mitteln an den SSB zur eigenver-
antwortlichen Nutzung 
 
 kostenlose Überlassung der städti-
schen Sportanlagen an Sportvereine 
 im Prinzip wird nur Infrastruktur ge-
fördert, jedoch keine Initiativen oder 
Programme zur Sport- und Bewe-
gungsförderung oder zur Vereins-
entwicklung 
 Stadt gibt durch Teilübertragung von 
Mitteln an den SSB zur eigenverant-
wortlichen Nutzung potenzielle Steu-
erungsmöglichkeiten aus der Hand 
 
 Sportvereine bewerten Sportpolitik 
der Stadt Münster (Sportförderung, 
finanzielle Unterstützung, Nachvoll-
ziehbarkeit sportpolitischer Entschei-
dungen, Gleichbehandlung Sport-
vereine) im interkommunalen Ver-
gleich kritischer 
 Förderung des Ehrenamtes durch 
die Stadt Münster wird von Sportver-
einen im interkommunalen Vergleich 
kritischer bewertet 
 
 
Sportstättenma-
nagement / Bele-
gung 
 Belegungskriterien sind Teil der 
Sportförderrichtlinie 
 weitgehend unentgeltliche Nutzung 
der städtischen Sportanlagen durch 
Sportvereine und andere gemeinnüt-
zige Einrichtungen 
 Kriterien zur Vergabe von Benut-
zungszeiten vorhanden 
 freie Hallenzeiten können auf Home-
page der Stadt abgerufen / recher-
chiert werden 
 
 keine Regelung zur regelmäßigen 
Kontrolle der Belegung  
 Sanktionsmechanismen fehlen 
 Anreize zur Rückgabe von Bele-
gungszeiten fehlen 
 keine Einsicht in die Sportstättenbe-
legung möglich (z.B. über Home-
page der Stadt Münster) 
 
 aus Befragung der Sportvereine: 
fehlende Hallenkapazitäten und Ver-
besserung der Belegung der städti-
schen Sportanlagen 
 Regelung der Belegung von Sport-
anlagen, Erhalt von vereinseigenen 
Sportanlagen und Anzahl der städti-
schen Sportanlagen werden von 
Sportvereinen im interkommunalen 
Vergleich deutlich kritischer beurteilt 
  
Bewegung und 
Sport in der Stadt-
entwicklung 
  Bewegung und Sport spielen in di-
versen kommunalen Strategien und 
Entwicklungsplänen keine oder nur 
eine sehr untergeordnete Rolle 
 Nachhaltigkeitsstrategie Münster 
2030 geht nur schemenhaft auf Be-
wegungsräume im öffentlichen 
Raum ein 
 ISEK 2030 ignoriert Bewegung und 
Sport 
 bei der Planung von neuen urbanen 
Stadtquartieren (Münster Modell 
Quartiere) spielen Sportanlagen und 
Bewegungsräume nur eine unterge-
ordnete Rolle

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
113 
 Stärken Schwächen 
Bewegungsräume 
 Bevölkerungsbefragung: nahezu alle 
Rahmenbedingungen für Bewegung 
und Sport werden im interkommuna-
len Vergleich in Münster besser be-
wertet 
Erreichbarkeit von Bewegungsräumen 
mit Fahrrad hat höchste Wichtigkeit und 
wird mit „gut“ bewertet 
 86 Prozent der Schulhöfe sind nach 
Schulende öffentlich zugänglich 
 
 Bevölkerungsbefragung: Bewertung 
der Strecken und Wege für Lauf-
sport, Spiel- und Bewegungsmög-
lichkeiten für Kinder und Versorgung 
mit Freibädern werden im interkom-
munalen Vergleich schlechter beur-
teilt 
 Kritikpunkt bei Planung und Gestal-
tung von Bewegungsräumen sind 
fehlende Trinkbrunnen, fehlende 
Ausleihmöglichkeiten von Klein- und 
Spielgeräten und fehlende Toiletten 
 großer Wunsch der Bevölkerung 
nach Verbesserung und Ausbau der 
Sport- und Bewegungsmöglichkei-
ten im öffentlichen Raum, v.a. Frei-
zeitsportflächen für unterschiedliche 
Altersgruppen, Fitnessgeräte, Lauf-
wege/Trimm-Dich-Pfade, Ballspiel-
flächen, ganzjährige Nutzbarkeit von 
Anlagen

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
114 
 Stärken Schwächen 
Sportanlagen für 
den Schul- und Ver-
einssport 
 flächendeckende Versorgung der 
Stadt und der Bezirke mit Sportplatz-
anlagen 
 relativ hoher Anteil an Großspielfel-
dern mit Kunststoffrasen (ganzjährige 
Nutzbarkeit) 
 große Anzahl an Hallen und Räumen 
für den Schul- und Vereinssport 
 im interkommunalen Vergleich quan-
titativ überdurchschnittlicher Versor-
gungsgrad mit Hallen und Räumen 
 weitere Hallen in der Pipeline 
 
 85 Prozent der Sporthallen sind für 
die Schulen fußläufig erreichbar 
 
 
 quantitativ eher unterdurchschnittli-
cher Versorgungsgrad mit Groß- 
und Kleinspielfeldern 
 Bezirke Mitte und Münster-Südost 
quantitativ unterversorgt 
 Bezirke Münster-Ost und Münster-
Südost weisen bei Hallen und Räu-
men einen unterdurchschnittlichen 
quantitativen Versorgungsgrad auf 
 
 fast die Hälfte der Sportvereine 
schätzt die Sportanlagensituation 
negativ ein, besonders Sportver-
eine, die in Mitte und Münster-West 
ihren Schwerpunkt haben 
 nur eine Minderheit der Sportvereine 
gibt an, über genügend Belegungs-
zeiten in Hallen zu verfügen 
 große Anzahl an Sportvereinen gibt 
an, über nicht genügend Zeiten auf 
Sportaußenanlagen zu verfügen 
(v.a. im Winter) 
 
 rund ein Drittel der Schulen bewertet 
die Sportanlagensituation negativ 
 deutliches Defizit an Hallenkapazitä-
ten, v.a. im Bezirk Mitte 
 die Hälfte der Schulen verfügt nicht 
über einen bewegungsfreundlichen 
Schulhof 
 
 perspektivisch wird sich der quanti-
tative Versorgungsgrad mit Sport-
platzanlagen weiter verschlechtern; 
davon besonders betroffen ist der 
stark wachsende Bezirk Münster-
Südost 
 trotz aktuell quantitativ überdurch-
schnittlicher Versorgung mit Hallen 
und Räumen wird sich die Versor-
gung aufgrund steigender Bevölke-
rungszahlen deutlich verschlechtern, 
vor allem in Münster-West, Münster-
Südost 
 
Sportleben in Müns-
ter 
 leicht überdurchschnittliche Sportakti-
vität der Bevölkerung 
 hohe Sportaktivenquote in allen Al-
tersgruppen 
 nahezu alle Rahmenbedingungen für 
Bewegung und Sport werden im in-
terkommunalen Vergleich in Münster 
besser bewertet 
 deutlich überdurchschnittliche gute 
Beurteilung der Sport- und Bewe-
gungsfreundlichkeit der Stadt Müns-
ter durch die Bevölkerung – quer 
durch alle Bevölkerungsgruppen 
 
 Menschen mit Behinderung in gerin-
gerem Maße sportlich aktiv 
 rückläufiger Anteil der von Sportver-
einen organisierten Sportaktivitäten

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
115 
 Stärken Schwächen 
Bewegungsförde-
rung in Bildungsein-
richtungen 
 hoher Stellenwert von Bewegungsför-
derung in den Kindertageseinrichtun-
gen 
 
 Sport und Bewegung wird an fast al-
len Schulen im Rahmen von Ganz-
tagsangeboten angeboten  
 91 Prozent der Schulen erteilen 
Schwimmunterricht 
 hohe Bereitschaft der Lehrerschaft 
für Fortbildungen im Bereich Bewe-
gungsförderung 
 1/3 der Kindertageseinrichtungen hat 
einen hohen Bedarf an Fortbildungs-
möglichkeiten im Bereich Bewe-
gungsförderung 
 nur 1/4 der Kindertageseinrichtun-
gen nutzen ihren Bewegungsraum 
ausschließlich für Bewegung 
 
 62 Prozent der Schulen haben einen 
Bedarf, Sportangebote im Ganztag 
auszubauen 
Sportvereine 
 großes Angebot an Sportvereinen 
 für Großstadt ein sehr guter Organi-
sationsgrad in den Sportvereinen 
 Mitgliederzahlen sind trotz Corona 
gestiegen 
 Mitgliederentwicklung deutlich positi-
ver als im Land NRW 
 
 Mitgliederbindung, demographischer 
Wandel, überalterte Mitgliederstruktur 
werden von Sportvereinen deutlich 
seltener als Probleme der Vereinsar-
beit benannt 
 fast ¾ der Vereine schätzen eigene 
Zukunft positiv ein 
 große Offenheit der Vereine gegen-
über organisatorischen Anpassungen 
(z.B. Hauptamt, gemeinsame Ge-
schäftsstelle, Kooperation) 
 Bereitschaft zum Ausbau des Sport-
angebots bei den meisten Vereinen 
vorhanden, v.a. Angebote für Ju-
gendliche, Kinder und junge Erwach-
sene 
 
 Bevölkerungsbefragung: gute Bewer-
tung der Sportvereine und Betonung 
ihrer Wichtigkeit 
 
 deutliche Differenzen im Organisati-
onsgrad von Männern und Frauen – 
Mädchen/Frauen weisen durchgän-
gig einen niedrigeren Organisations-
grad auf 
 geringer Organisationsgrad von 19- 
bis 26-Jährigen 
 
 Sportanlagen und Unklarheit über 
Vereinsentwicklung werden von 
Sportvereinen deutlich häufiger als 
Probleme der Vereinsarbeit benannt 
 bestimmte Zielgruppen nicht so sehr 
im Fokus, z.B. Angebote für ältere 
Erwachsene oder speziell für Mäd-
chen/Frauen 
 fehlende Sporthallenkapazitäten 
werden als Hauptgrund für die Ver-
hinderung des Ausbaus von Sport-
angeboten benannt 
 
 Bevölkerungsbefragung: Einschät-
zung, dass Sportvereine sich nicht 
um weniger sportliche Menschen 
kümmern und eher neutrale Ein-
schätzung im Hinblick auf attraktives 
Angebot für ältere Menschen

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
116 
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Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
117 
10 Anhang 
 
Anhang 1: Befragung Kindertageseinrichtungen – Rücklauf ...................................................... 118 
Anhang 2: Interesse am Förderprogramm „NRW bewegt seine Kinder“ (LSB NRW)  ............... 120 
Anhang 3: Personal mit Weiterbildung/ Trainerschein im Bereich Bewegungsförderung ...... 121 
Anhang 4: Aktuelle Kooperationen der Kitas mit Sportvereinen und zukünftiger Bedarf ....... 122 
Anhang 5: keine Nutzung von Turn- und Sporthallen – Gründe ................................................. 124 
Anhang 6: Abschließende Kommentare zur Sport und Bewegung in Münster ......................... 126 
Anhang 7: Befragung Schulen – Rücklauf ..................................................................................... 128 
Anhang 8: Angaben der Schulen zu den genutzten Sportanlagen ............................................. 129 
Anhang 9: Zusätzlicher Bedarf an Sportanlagen der Schulen (Selbstauskunft) ....................... 131 
Anhang 10: Bestand, Bedarf und Bilanz zum Hallenbedarf der Schulen nach Bezirken und 
Stadtteilen ................................................................................................................................ 132 
Anhang 11: Bedarf der Schulen für eine bewegungsfreundliche Umgestaltung des Schulhofs
 .................................................................................................................................................. 140 
Anhang 12: Verbesserungsvorschläge der Schulen .................................................................... 141 
Anhang 13: Befragung Sportvereine – Bedarfe Sportanlagen .................................................... 143 
Anhang 14: Bevölkerungsbefragung – Datengrundlage und Repräsentativität ........................ 145 
Anhang 15: Übersicht Sportaktivitäten der Bevölkerung ............................................................ 147 
Anhang 16: Auswertung Bedarfe und Wünsche (Kategorien) ..................................................... 150

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
118 
Anhang 1: Befragung Kindertageseinrichtungen – Rücklauf 
Einrichtung Stadtbezirk Trägerschaft 
AWO Kita An der Aa - Lublinring Mitte andere Trägerschaft 
DER KOTTEN - Kita 71 e.V. Mitte andere Trägerschaft 
Dickmadame und Zappelmann Mitte andere Trägerschaft 
Die kleinen Strolche e.V. Mitte andere Trägerschaft 
Die Krümelmonster e.V. Mitte andere Trägerschaft 
Die Zwerge e.V. Mitte andere Trägerschaft 
Ev. Kindertageseinrichtung "An der Apostelkirche" Mitte kirchliche Trägerschaft 
Kita "Die Knirpse" e.V. Mitte andere Trägerschaft 
Kita Kinderhäuschen e.V. Mitte andere Trägerschaft 
Kita Kinderwerkstatt e.V. Mitte andere Trägerschaft 
Kita Regenbogenkinder e.V. Mitte andere Trägerschaft 
Kita Rumphorst Mitte städtische Trägerschaft 
Kita St. Martini Mitte kirchliche Trägerschaft 
Kita St. Nikolaus, Wilhelmstraße in Münster Mitte kirchliche Trägerschaft 
Klaras Kinderhaus Mitte andere Trägerschaft 
Outlaw Kita Uppenberg Mitte andere Trägerschaft 
Pastor Höing-Kindergarten Mitte kirchliche Trägerschaft 
Regenbogenkinder e.V. Mitte andere Trägerschaft 
Die Hiltruper Strolche Münster-Hiltrup andere Trägerschaft 
Kita Burgwall Münster-Hiltrup städtische Trägerschaft 
St. Martin Münster-Hiltrup kirchliche Trägerschaft 
städt. Kita Sonnentau und Familienzentrum Amelsb Münster-Hiltrup städtische Trägerschaft 
Städt.Kita Emmerbachtal Münster-Hiltrup städtische Trägerschaft 
ASB Familienzentrum Grünschleife Münster-Nord andere Trägerschaft 
FRÖBEL Kindergarten Emmy-Herzog-Platz Münster-Nord andere Trägerschaft 
Hengst Kinderland Münster-Nord andere Trägerschaft 
Kath. Kindertagesstätte St. Marien Münster-Nord kirchliche Trägerschaft 
Kindergruppe 13 e.V. Münster-Nord andere Trägerschaft 
Kita Am Edelbach Münster-Nord städtische Trägerschaft 
Kita Killingstraße Münster-Nord städtische Trägerschaft 
Kita Kinderhaus Münster-Nord städtische Trägerschaft 
Kita Krokodile Münster-West andere Trägerschaft 
Outlaw Kita Sprakel Münster-Nord andere Trägerschaft 
Inklusiver Montessori-Kindergarten Münster-Ost andere Trägerschaft 
Johannes-Busch-Haus Münster-Ost andere Trägerschaft 
Kath. Kita St. Mariä Himmelfahrt Münster-Ost kirchliche Trägerschaft 
Katholische Kindertageseinrichtung St. Josef, Gel Münster-Ost kirchliche Trägerschaft 
Kindergruppe Rasselbande Münster-Ost andere Trägerschaft 
Kindertagesstätte St. Mauritz Münster-Ost kirchliche Trägerschaft 
Kita St. Petronilla Münster-Ost kirchliche Trägerschaft 
KITA Sterntaler Guter Hirte MünstergGmbH Münster-Ost kirchliche Trägerschaft 
Kita Wersepiraten Münster-Ost andere Trägerschaft 
ASB Gustav Dietrich Kita Münster-Südost andere Trägerschaft 
Die Angelstrolche e.V. Münster-Südost andere Trägerschaft 
Familienzentrum Kita Miriam Münster-Südost andere Trägerschaft 
FamZ Kita Miriam Münster-Südost andere Trägerschaft 
Kindergruppe Sonnenschein Münster-Südost andere Trägerschaft 
Kindertageseinrichtung St. Gottfried Münster-Südost kirchliche Trägerschaft 
Anne-Jakobi-Haus Münster-West andere Trägerschaft 
DRK Bewegungskita Hand in Hand Münster-West andere Trägerschaft 
Kath. KiTa St. Ursula Münster-West kirchliche Trägerschaft 
Kath. Kita St.Josef Münster-West kirchliche Trägerschaft 
Kindertageseinrichtung Wolkenburg Münster-West andere Trägerschaft 
Kita Albachten Münster-West städtische Trägerschaft 
Kita Auf dem Dorn Münster-West andere Trägerschaft 
Kita Gronowskistraße Münster-West andere Trägerschaft 
Kita Hensenstraße Münster-West andere Trägerschaft 
Kita Niki de Saint Phalle Münster-West andere Trägerschaft 
Kita St. Michael III Münster-West kirchliche Trägerschaft 
Kita St.Michael 1 Münster-West kirchliche Trägerschaft 
Städtische Kita "In der Alten Schule" Münster-West städtische Trägerschaft 
Familienzentrum St. Maximilian Kolbe anderer Ort/ weiß nicht kirchliche Trägerschaft

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
119 
Einrichtung Stadtbezirk Trägerschaft 
Kita Chamäleon anderer Ort/ weiß nicht andere Trägerschaft 
Kita Kindertraum anderer Ort/ weiß nicht andere Trägerschaft 
Kita Pezzettino anderer Ort/ weiß nicht kirchliche Trägerschaft 
Kita Tausendfüßler anderer Ort/ weiß nicht andere Trägerschaft 
Outlaw Kita Nottulner Landweg anderer Ort/ weiß nicht andere Trägerschaft 
St. Sebastian anderer Ort/ weiß nicht kirchliche Trägerschaft

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
120 
Anhang 2: Interesse am Förderprogramm „NRW bewegt seine Kinder“ (LSB NRW)  
 
anonymisiert

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
121 
Anhang 3: Personal mit Weiterbildung/ Trainerschein im Bereich Bewegungsförderung 
 
anonymisiert

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
122 
Anhang 4: Aktuelle Kooperationen der Kitas mit Sportvereinen und zukünftiger Bedarf (anonymisiert) 
Einrichtung  Aktuelle Kooperation  
 Ev. Familienbildungsstätte Münster 
 
Im Rahmen des Familienzentrums gibt es eine Kooperation mit 
dem VSE, der in jedem Jahr die sogenannten Kampfesspiele für 
unsere Vorschulkinder anbietet. 
 
TSC Gievenbeck Verein für Mototherapie und Psychomotorische 
Entwicklungsförderung e.V. 
 SC Münster 08 Impulswerk (schwimmen) 
 
CVJM Münster e.V.: Offenes Bewegungsangebot jeden Mittwoch-
Nachmittag in Kooperation mit der Kita (außerhalb der Schulfe-
rien), gemeinsame Feste mit Bewegungsangeboten 
 
Mit dem Sportamt. Momentan aber (! seit Jahren) besteht leider 
keine Möglichkeit die benachbarte Turnhalle zu nutzen. 
 Borussia Münster / sporadischer Kontakt und Angebote 
 Jugendkunstschule (Tanzkurse etc.) 
 Concordia Albachten Fußballevent für Vorschulkinder 
 Verein für Motopädie Münster 
 Verein für Motopädie Münster e.V. 
 Westfalia Kinderhaus, Sporteln und Fußball 
 
Sportverein Nienberge Kibaz Weiterleitung von Angeboten des 
Sportvereins 
 Schwimmbad Kinderhaus Sporthalle SportsPlace 
 
Über das Familienzentrum: Partner: Anna-Krückmann-Haus, An-
gebote: Turnen und Toben, Yoga für Erwachsene, 
 
TSV Handorf   Kibaz momentaner Versuch mit dem TC Handorf 
Talentino 
 Stadt-Sport-Bund/ Bildungswerk 
 SC Sprakel  Verein für Mototherapie 
 grün weiß Marathon  Jana Moldenhauer 
 Grün Weiß Amelsbüren 
 
Der Verein Grün-Weiß-Amelsbüren ist für das Familienzentrum A-
melbüren Kooperationspartner. Wir vermitteln Familien an die be-
stehenden Angebote des Vereins durch die Weitergabe von Fly-
ern, das Herstellen von Kontakten zu Gruppen / Mannschaften 
des Vereines, gemeinsame Feste auf der Anlage des Vereines 
usw. 
 
Zukünftiger Bedarf für eine Kooperation 
 
eventuell gemeinsame Bewegungsangebote für Eltern und Kin-
der, gern im Rahmen eines Angebotes des Familienzentrums An-
sonsten fällt mir aktuell nichts ein. Ein freies "Sporteln" und Tur-
nen bietet die Stadt Münster regelmäßig an und die Familien nut-
zen diese rege. 
 Wassergewöhnung, Verkehrsgarten 
 
Attraktivität von Bewegung vermitteln Diversität der Angebote/ 
Sportarten darstellen 
 Bewegung allgemein 
 Kinderturnen Betreute Angebote für Kinder Mutter-Kind turnen 
 Sportvereine, Turnhallenmitnutzung 
 
Nutzung de Sportgeländes, Austausch Wissen und Erfahrung - 
Team tut sich allerdings aktuell ein wenig schwer damit - es gibt 
viele andere Themen 
 
Bereitstellen von Bewegungsraum mit entsprechenden Geräten/ 
Materialien 
 
Da wir nicht so viele Bewegungsräumlichkeiten haben, sind wir 
auf externe Turnhallen angewiesen. 
 
Gute Platz- und Materialverhältnisse, die eine Kita nicht bieten 
kann. Ideengeber! 
 Körperkontrolle (Judo, Karate, Yoga...) 
 Motopädie, Psychomotorik, Yoga, Bewegungsbaustellen 
 
Evtl. für dadurch mögliche Hallennutzungen oder auch Kooperati-
onen 
  
 
einfacherer und kostenloser Zugang zu Sportmöglichkeiten 
(Sporthallen)

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
123 
 
Unterstützung beim Aufbau für Bewegungsstunde  Mehr Materia-
lien die für uns zur Verfügung stehen 
 Motopädie  Turnangebote für Kinder im Alter von - Jahren 
 Im Nachmittagsbereich können unsere Räume genutzt werden. 
 Ausbildung Bewegungspädagoge 
 Turnen, Fußball o. ä. 
  
 Ausbau aktuellen Kooperation 
 
Erste Kontakte der Kinder zu Sportvereinen könnten geknüpft 
werden

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
124 
Anhang 5: keine Nutzung von Turn- und Sporthallen – Gründe (anonymisiert) 
Einrichtung  Gründe 
 
Die Turnhalle der Grundschule hat leider keine zeitlichen Kapazitäten 
mehr, so dass die ursprüngliche Nutzung durch uns nicht mehr mög-
lich war. 
 kein Personal 
 
Wir haben einen eigenen Bewegungsraum und ein, für die Zahl der 
zu betreuenden Kinder großzügiges Außengelände. Daher nutzen wir 
keine der Kapazitäten der Sporthallen in der Umgebung der Kita. Ei-
nen weiteren Teil der Bewegung der Kinder decken wir über zahlrei-
che Ausflüge ab. Da unsere Kita innenstadtnah liegt haben wir die 
Möglichkeit die vielen Angebote, sowie Spielplätze, Parks und die 
Promenade fußläufig zu erreichen. 
 
keine externen Möglichkeiten, keine Hallenzeiten im Stadtteil verfüg-
bar 
 
Leider wurde uns die jahrzehntelange Nutzung der naheliegenden 
Turnhalle vor 3 Jahren gekündigt. Alle Bemühungen um Ersatz zu 
bekommen scheiterten bisher. Auch die Stadt ist da wenig hilfsbereit. 
So wäre m.E. eine gerechtere Verteilung der städtischen Hallenzeiten 
ein Anfang.! 
 Umbau der Turnhalle 
 
Räumliche Distanz, Zeiten in städt. Turnhallen oft während der Be-
treuungszeiten überbucht. 
 Es gibt keine . ( Berg Fidel) 
 Wir haben eine eigene Turnhalle. 
 
Die Zeiten, in denen die nächste Sporthalle für uns zur Verfügung 
stehen würde, ist nicht mit dem Tagesablauf der Kita zu vereinbaren. 
 Aufwand des Weges 
 
Wir haben keinen (!) eigenen Bewegungsraum. Für die örtliche Turn-
halle stehen uns momentan leider keine Hallenzeiten zur Verfügung. 
 Keine Verkehrsanbindung 
 
Die Turnhalle, die wir im Südviertel seit Jahren jede Woche sehr 
gerne genutzt haben, wird seit Jahren saniert. Viele Einrichtungen, 
die die Josefhalle besucht haben, sind auch davon betroffen. Statt-
dessen gehen wir jeden Tag mit den Kindern in den Südpark. Das er-
setzt leider nicht die Gymnastikstunden in der Turnhalle. 
 
Die Turnhalle der Grundschule kann aufgrund von Eigenbedarf nicht 
mehr genutzt werden (Ganztagsbetreuung der Schulkinder) 
 
Keine Notwendigkeit, da eigene Bewegungsflächen zur Verfügung 
stehen. 
 
Weil wir damals das Sporteck im Wuddi (Kinderhaus) für wöchentli-
che, angeleitete Bewegungsangebote genutzt haben und das mit und 
nach Corona nicht mehr möglich war 
 Die Hallenzeiten sind im Vormittag bereits belegt 
 
Aus personellen Engpässen heraus würde dies zur Zeit nicht angebo-
ten werden können 
 Fehlendes Personal zur Begleitung des Weges im Straßenverkehr. 
 
Wir haben einen eigenen Turnraum und einen großen Außenspielbe-
reich. 
 es gibt keinen Bedarf 
 
Wir hatten Jahrelang eine Kooperation mit dem BWZ, die eine eigene 
Sporthalle fußläufig haben. Die Zeiten können wir aber nicht mehr be-
kommen. 
 
Wir haben noch bis vor einem Jahr wöchentlich die Turnhalle, die 
sich ehemals in Trägerschaft der DRK befand,  nutzen können. Seit 
der Übernahme der Halle durch die ZaR sind die Übungsstunden-
sätze fast verdreifacht worden und somit würde uns die Halle pro Wo-
che - die Ferienzeiten und nicht genutzte Hallenzeiten müssten eben-
falls bezahlt werden- 60 Euro Kosten. Der Betrag davor lag bei 16 
Euro. Wir bemühen uns seit längerer Zeit beim Sportamt um eine 
Hallenzeit in einer nahegelegenen Schule, dieses ist leider auch aus-
sichtslos. Gerne würden wir unser Bewegungsangebot wieder durch 
Hallenzeiten erweitern und haben unser Problem auch schon auf re-
gional politscher Ebene formuliert. 
 zu weite Entfernung 
 
Wir nutzen den Sportplatz im Ort zwischendurch, aber nicht die Turn-
halle der Schule (belegt).

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
125 
Einrichtung  Gründe 
 es steht kein weiteres Angebot zur Verfügung 
 keine Möglichkeit, (Hallenzeiten) 
 
Es steht keine freie Turnhalle zu unseren Betreuungszeiten in der 
Nähe zur Verfügung. 
 
Wir sind erst neu im Stadtteil und müssen uns noch etablieren, haben 
aber ein großes Außengelände und eine Turnhalle, die sehr gut aus-
gestattet ist. 
 
wir haben unsere eigene Turnhalle, die täglich genutzt wird.  Für Ko-
operationen bzw. Ausflüge fehlt meist das nötige personal 
 Bekommen keinen Zeiten in anderen Turnhallen 
 Kita verfügt über einen eigenen Bewegungsraum 
 Personalsituation

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
126 
Anhang 6: Abschließende Kommentare zu Sport und Bewegung in Münster (anonymisiert) 
Einrichtung  Kommentar 
 
Wünsche: - Schwimmbad Süd fertigbauen - Schwimmbad Amelsbüren wieder zum 
Schwimmbad zurückbauen - das Sportamt könnte aktiv auf die Kindergärten zugehen und 
ihnen Übungszeiten in Turnhallen anbieten 
 
Leider ist die Qualifikation der Fachkräfte und die Umsetzung von Angeboten. gerade wenn 
diese außer Haus geschehen (z.B. Turnhalle), personell sehr schwierig umzusetzen. Zur Zeit 
ganz besonders, aber es ist ist auch mit einem ganz normalen Personalschlüssel schwierig, 
da das gesetzlich vorgeschriebene Personal immer bei den Kindern gebraucht wird und we-
der Zeit bleibt für besondere Fortbildungen noch Personalkraft für besondere Angebote. Wir 
haben zudem schon seit langer Zeit ein Zeitfenster in einer großen Turnhalle, werden aber 
von der planenden Schule regelmäßig in den unbeliebten Mitteltrakt geschoben, wo es deut-
lich weniger reizvolle Möglichkeiten für Aufbauten gibt. Materialschränke sind verschlossen, 
uns bleibt nur, aufwändig Materialien im Bus mitzunehmen (neben der Aufsicht der Kinder im 
Straßenverkehr schwierig) oder eigenes Material in verschließbaren Behältnissen in der Halle 
zu lagern. Dafür reicht die finanzielle Ausstattung jedoch nicht. So sind in der Regel lediglich 
Bewegungsspiele möglich, die sich im Wald um die Ecke eigentlich einfacher und natürlicher 
umsetzen lassen. 
 Wünschenswert wäre es aus unserer Sicht ausreichend Kapazitäten anzubieten, die gerade 
auch den kleinen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden könnten. 
 
Wir sind eine alte Kita und in einem Reihenhaus untergebracht. Dementsprechend haben wir 
zwei zusammengeschlossene WOhnungen pro Gruppe aufzuweisen. - spezielles Konzept 
und Auftreten. 2024 bekommen wir endlich ein neues Gebäude und haben dann auch einen 
Mehrzweckraum/Bewegungsraum, dazu wollen wir neu starten und haben schon Kontakt auf-
genommen um uns eventuell zum Bewegungskindergarten zu entwickeln. 
 
Im Stadtteil Berg Fidel fehlen Möglichkeiten zur  Nutzung von Sporthallen. Zudem gibt es kei-
nen Sportverein in Berg Fidel. Gerade hier leben die Kinder sehr beengt in oft zu kleinen 
Wohnungen. Den Eltern ist dies jedoch  nicht bewusst und Sportangebote außerhalb des 
Stadtteils werden oft nicht wahrgenommen. 
 Es stehen uns zu wenig Hallenzeiten zur Verfügung. Gerade, weil wir keinen eigenen Bewe-
gungsraum haben, wäre dies vor allem in den Wintermonaten wichtig! 
 
Leider haben wir zur Zeit nur einen Yogaraum zur Verfügung, in dem es keine Materialien 
gibt. Der Raum ist zwar füßläufig zu erreichen, bietet aber wenig Reize. Wir bemühen uns 
schon sehr lange wieder um eine Turnhalle, die uns seitens der Stadt gestrichen wurde. In 
Zeiten des Bewegungsmangels ein sehr bedauerlicher Umstand. 
 
Bemühungen der Kontaktaufnahme  des Sportvereins sind da, aber die nötigen Gelder für 
eine regelmäßige Zusammenarbeit fehlen. Wir würden gerne enger zusammenarbeiten da 
der Sportverein für die Kinder (4 - 6 J.) fußläufig zu erreichen ist. 
 
Angeleitete Bewegungsangebote müssen nicht immer besser sein, als unangeleitete. Die 
Freispielzeit im Garten, die täglich stattfindet kann genauso effektiv sein, wie angeleitete Be-
wegungsspiele. 
 Der Stadtteil ist sehr weit vom Centrum entfernt und gestaltet eher isoliert 
 
geschultes Personal von außen einbinden, der Personalmängel lässt vieles nicht zu. Aber 
auch ein unterstützen von geschulten Personal durch Kitakräfte im Alltag ist wie eine Fortbil-
dung und schult. 
 
Das Thema „Bewegungsförderung in Kindertageseinrichtungen" bewegt und begleitet mich in 
meinem Berufsleben.  Durch die Veränderten Arbeitsbedingungen bzw. Arbeitsbelastungen 
hat die Motivation an des Themas nachgelassen, obwohl es nicht an Wichtigkeit verloren hat.  
Ich erlebe ein interessiertes Team, welches wirken möchte, jedoch wortwörtlich durch den 
Kitaalltag "auf der Strecke bleibt".   Mir ist bewusst, dass es ein Teufelskreis ist, der unterbro-
chen werden muss. Mögen Maßnahmen eintreffen, die dieses ermöglichen! 
 Zunächst einmal sollten die Kinder die Möglichkeiten bekommen, sich frei zu bewegen. Dazu 
werden verschiedene Materialien für drinnen und draußen benötigt. 
 
Nicht zwingend aus der Sicht der Kitas. Ich finde generell eine Wassergewöhnung und 
Schwimmkurse als Angebot für Familien extrem wichtig. Die Wartelisten sind sehr lang. Ich 
habe meinen 3 jährigen Sohn jetzt schon vormelden müssen um einen Schwimmkurs zu be-
kommen kurz vor der Einschulung. Das braucht eine Menge Energie. Ich frage mich wie Fa-
milien das schaffen sollen wenn dazu noch eine Sprachbarriere kommt. 
 
Kinder aus benachteiligten Familien haben wenig Zugang zu Sportvereinen. Es gibt auch fi-
nanzielle Hürden. In unserem Stadtteil ist es immer wieder zu beobachten, dass (sportliche) 
Talente von Kindern vom Elternhaus nicht unterstützt werden. Manchmal gelingt dies mittels 
Brückenpersonen. In einigen Kulturen wird Sport eher als Nebensache betrachte. 
 
Eine Ausrichtung darauf, dass möglichst viele Kitas das Siegel anerkannte Bewegungskita 
erlangen empfinde ich als nicht sehr hilfreich. Der personelle Aufwand und die Kosten für 
Fortbildungen sind enorm. Ein regelmäßiges Fortbildungsangebot für den Bewegungsbereich 
und die Nutzung von Sporthallen als Ergänzung - wir haben leider einen kleinen Mehrzweck-
raum für unsere Bewegungsangebote-  halte ich zumindest für unsere Einrichtung als Sinn-
voll.  Die Kitas, die sich in prekären Lagen befinden, könnten z.B. durch geförderte Maßnah-
men, auch durch zusätzliches qualifiziertes Personal, in ihrer präventiven Arbeit unterstützt 
werden. 
 
Wir bekommen ein zu kleines Fenster für unsere Turnangebote von der Stadt zur Verfügung 
gestellt. Gerne würden wir 4 Stunden aus 2 Tage verteilt nutzen wollen, aber das Ratsgymna-
sium, welches uns zugeteilt ist bietet nur 1nen 1,5 stündigen Zeitraum für uns an. Darüber

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
127 
Einrichtung  Kommentar 
hinaus stehen uns in den Schulferien, in denen wir geöffnet haben keine Hallennutzungen 
frei. 
 Wir sind ein anerkannter Bewegungskindergarten mit dem Pluspunkt Ernährung und würden 
uns sehr über mehr Fortbildungsangebote freuen 
 einfacherer und kostenloser Zugang zu verschiedenen Sportangeboten 
 
Bis vor einigen Jahren war der Bewegungsraum der Kita Rumphorst gut ausgestattet. Es 
wurden dann bedenkliche Mängel an Deckenbalken und Wänden ausgemacht, die dazu führ-
ten, dass Hängende Elemente wie z.B. Schaukelsysteme, Seile, Schwebeteppiche, Schau-
kelrollen, Sprossenwand... verboten wurden und nicht mehr benutzt werden konnten. Trotz 
mehrfacher Nachfrage wurden keine Reparaturen angeboten und durchgeführt.  Ein weiteres 
Thema sind die Leuchtmittel. Sehr häufig fallen Lampen und Spots aus. Diese dürfen nur 
nach Auftrag von einem Elektriker ausgewechselt werden. Selbst wenn diese dann ihrem 
Auftrag nachgehen, stellen sie fest das nicht die zu wechselnden Leuchtmittel vorhanden sind 
und ein Austausch zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden soll. Leider kommen sie dann erst 
gar nicht mehr wieder. Zur dunkleren Jahreszeit ist dann der Bewegungsraum meistens ein 
dunkler Ort. Nach 27 Jahren erleben wir, dass der Turnhallenboden immer "rutschiger" wird. 
Obwohl eine Überprüfung durch eine Fachfirma dieser Boden als turntauglich abgesegnet 
wurde, erleben wir im Alltag eine erhebliche Rutschgefahr. Viele Turnschläppchen, die vor 
Jahren noch zum rutschfesten Turnen geeignet waren, sind mit dem Turnhallenbelag nicht 
mehr kompatibel. Um unsere Turnangebote auch zukünftig pädagogisch sinnvoll und qualita-
tiv hochwertig gestalten zu können, wäre es wünschenswert und sinnvoll di 
 Keine Bewegungsflächen in der Innen Stadt wo man mit den Kindern Fahrrad fahren kann o-
der Ähnliches 
 zu wenig Zeiten in Turnhallen 
 
Ich würde mir wünschen jede Erzieherin käme in dem Genuss einer Ausbildung zur Bewe-
gungspädagogin. Kitas sollten entsprechend in der Ausgestaltung und Einrichtung ausgestat-
tet sein. 
 Die Qualifikationen für anerkannte Bewegungskindergärten ist sehr hoch. Da man bei "höhe-
ren" Personalausfall oder Wechsel, immer wieder Mitarbeiter/innen neu Qualifizieren muss. 
 
Spaß an Bewegung ist so wichtig, daher ist uns ein abwechslungsreiches Angebot für Kinder 
gerade oder schon in der Kita so wichtig. Ein Bewegungsangebot welches nicht unser Team 
anbieten muss, aber trotzdem hier in der Einrichtung stattfindet wäre eine tolle Möglichkeit für 
Eltern niederschwellig mit ihren Kindern was zu machen.  Ein Turnangebot wie das von 
"Mach' mit bei Felix Fit - Bewegte Kinder" wäre eine tolle Sache. 
 
Für unsere Kita ist die Bewegung ein wesentlicher Teil des Konzeptes. Tägliche Bewegungs-
angebote auch in den frühen Betreuungsstunden für Kinder mit besonderen Unterstützungs-
bedarfen (motorisch, sozial, sprachlich) sind uns genauso wichtig, wie das wöchentlich statt-
findende Vorschulkinderturnen in der Turnhalle der Davertschule, das tägliche Spiel im Au-
ßengelände mit Bewegungsangeboten durch die pädag. Fachkräfte, Bewegungsangebote für 
die Gruppen an festen Turntagen, ausgedehnte Spaziergänge in die nahegelegenen Wälder 
und Spielplätze in Amelsbüren. Leider sind diese Angebote nur sehr schlecht umzusetzen, 
wenn nicht genügend Personal zum Einsatz kommen kann. 
 Wir versuchen täglich, allen Kindern verschiedenste Bewegungsmöglichkeiten, innen und au-
ßen anzubieten. Eine Zusammenarbeit mit Sportvereinen wäre wünschenswert.

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
128 
Anhang 7: Befragung Schulen – Rücklauf 
Nr. Schule Schulart 
1 Albert-Schweitzer-Schule Förderschule 
2 Anne-Frank-Berufskolleg Berufsbildende Schule/ Berufskolleg 
3 Annette-von-Droste-Hülshoff Schule Grundschule 
4 Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium Gymnasium 
5 Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule Nienberge Grundschule 
6 Astrid-Lindgren-Schule Grundschule 
7 Bodelschwingschule Grundschule 
8 Clemensschule Grundschule 
9 Dietrich-Bonhoeffer-Schule Grundschule 
10 Dreifaltigkeitsschule Grundschule 
11 Eichendorffschule Angelmodde Grundschule 
12 EKS Münster (Erich-Klausener-Schule) Realschule 
13 Erna-de-Vries-Realschule Realschule 
14 Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Gymnasium 
15 Geschwister-Scholl-Gymnasium Münster Gymnasium 
16 Geschwister-Scholl-Realschule Realschule 
17 Grundschule am Kinderbach Grundschule 
18 GY Paulinum Gymnasium 
19 Gymnasium St. Mauritz Gymnasium 
20 Hans-Böckler-Berufskolleg Berufsbildende Schule/ Berufskolleg 
21 Hansa-Berufskolleg Berufsbildende Schule/ Berufskolleg 
22 Hauptschule Coerde Hauptschule 
23 Hauptschule Hiltrup Hauptschule 
24 Helen-Keller-Schule Sonstige Schule 
25 Hermannschule Grundschule 
26 Hildegardisschule Münster Berufsbildende Schule/ Berufskolleg 
27 Immanuel Kant Gymnasium Gymnasium 
28 Johann Conrad Schlaun Gymnasium Gymnasium 
29 Kardinal-von-Galen-Gymnasium Gymnasium 
30 Kompass-Schule Förderschule 
31 Kreuzschule Grundschule 
32 Ludgerusschule Albachten Grundschule 
33 Ludwig-Erhard-Berufskolleg Berufsbildende Schule/ Berufskolleg 
34 Margaretenschule Grundschule 
35 Marienschule Hiltrup Grundschule 
36 Marienschule, Roxel Grundschule 
37 Martin-Luther-Schule Grundschule 
38 Martinischule Grundschule 
39 Mathilde Anneke Gesamtschule Gesamtschule 
40 Matthias-Claudius-Schule Grundschule 
41 Melanchthonschule Grundschule 
42 Michaelschule Grundschule 
43 Montessori-Grundschule Münster Grundschule 
44 Mosaik-Schule Grundschule 
45 Münsterlandschule Förderschule 
46 Nikolaischule Wolbeck Grundschule 
47 Overbergschule Grundschule 
48 Papst-Johannes-Schule Förderschule 
49 Pascal-Gymnasium Gymnasium 
50 Pleisterschule Grundschule 
51 Ratsgymnasium Münster Gymnasium 
52 Realschule im Kreuzviertel Realschule 
53 Realschule Wolbeck Realschule 
54 Schillergymnasium Gymnasium 
55 Thomas-Morus-Schule Grundschule 
56 W. E. v. Ketteler-BK Berufsbildende Schule/ Berufskolleg 
57 Waldschule Kinderhaus Hauptschule 
58 Wilhelm-Hittorf-Gymnasium Münster Gymnasium

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
129 
Anhang 8: Angaben der Schulen zu den genutzten Sportanlagen (anonymisiert) 
Schule Hallen Sportaußenanlage Bäder 
 
Sporthalle der Mathilde-Anneke-
Schule, Manfred-von-Richthofen-Str. 
  Ostbad (Mauritz-Lindenweg) 
 
Dreifachhalle Ost, Halle ZAR, Greve-
ner Str. 
Rasenplatz 08, Kunstrasen-
platz 08, Manfred von Richth-
ofen-Str, Rasenplatz DJK, Wi-
enburgstr. 
Hallenbad Ost 
    
Hallenbad Wolbeck, Brandhove-
weg 101 48167 Münster 
 
Annette-Gymnasium, Halle Berg Fidel, 
Aaseesporthalle Sentruper Höhe, Halle 
Sentruper Höhe 
Außenanlagen Stadtbad Mitte, Ostbad 
   SC Nienberge Sportplatz 
Feldstiege  Lehrschwimmbecken 
der UNI Münster; Horstmarer 
Landweg Schwimmbad Roxel; Til-
becker Str. 
 
Mehrzweckhalle Gelmer, Westerheide 
3 
Sportplatz Grün-Weiß Gel-
mer, Hakenesheide 39 
  
 
Sporthalle Scharnhorststraße, Bonho-
efferhalle, Halle Sentruper Höhe 
  
demnächst eigene Halle 
Schwimmbad Mitte 
  Sportanlage Borussia Münster  Hallenhad Hiltrup 
 
Sporthalle (2-fach und 3-fach Halle) 
Schulzentrum Kinderhaus 
Sportanlagen Westfalia Kin-
derhaus 
Hallenbad Kinderhaus 
 
Sporthallen Schulgelände, Von-Hum-
boldt-Straße 14, 48159/Bernd-Feld-
haus-Platz1, 48159 Münster 
Sportanlage Große Wiese, 
Große Wiese 14, 48159 
Münster 
Schwimmen: Hallenbad Kinder-
haus, Idenbrockplatz 8, 48159 
Münster 
 
Sporthalle A1 im Schulzentrum Kinder-
haus, Von-Humboldt-Straße, 48159 
Münster 
  
Hallenbad Kinderhaus, Idenbrock-
platz, 48159 MS 
 eigene Sporthalle 
ggf. vereinzelt Sentruper 
Höhe 
Stadtbad Mitte 
 
Sporthalle der Schule, Wersebeck-
mannweg 81, 48155 Münster 
  Bürgerbad Handorf 
 
Sporthalle Hans-Böckler-Berufskolleg, 
Hoffschultestrasse 25, 48155 Münster 
Sportanlage 08, Manfred-von-
Richthoven Strasse 56, 48155 
Münster 
Hallenbad Ost, Mauritz-Lindenweg 
101, 48145 Münster 
 Osthalle Gelände des TUS Saxonia   
 
Coerde 60 e.V. , Coerheide 46 48157 
Münster 
  
Hallenbad Kinderhaus , Idenbrock-
platz 8 48159 Münster  
 
Dreifachhalle am Schwimmbad Hiltrup 
(Westfalenstr. 199, 48165 Münster)  
Sportanlage Hiltrup Süd 
(Westfalenstr. 240, 48165 
Münster) 
Schwimmbad Hiltrup (Westfa-
lenstr. 201, 48165 Münster) 
 
Die Stadt kann uns seit dem Wegfall 
der Wartburgsporthalle keine Sport-
halle zur Verfügung stellen. 
    
   Sportplatz Borussia Münster Hallenbad Wolbeck 
 
Turnhalle der Adolph-Kolpingschule, 
Kleine Sporthalle Turnhalle der Hilde-
gardisschule 
Sportanlage Wienburgstr. Pl. 
1 (Rasen) ZaR Münster Gre-
venerstr. 
  
 
Sporthalle Immanuel Kant Gymnasium 
Sporthalle Schulzentrum 
Sportplatz Hiltrup Süd Hallen-
bad Hiltrup 
  
 Zwei eigene Einfachhallen   
Bürgerbad Handorf Sentruper 
Höhe 
 
Schuleigene Halle (zum Roten Berge 
25)  
schuleigene Aussenanlagen, 
Sportanlagen Hiltrup Süd an 
der Westfalenstraße 
Hallenbad Hilturp 
   
Sportanlage Wienburgpark 
(Wienburgstraße 141, 48147 
Münster) 
Schwimmbad Kinderhaus (Iden-
brockplatz 8, 48159 Münster) 
 Turnhalle an der Kreuzschule     
 Gut Insel 41     
    Hallenbad Münster Ost 
 
Sporthalle Marienschule, TUS Hiltrup 
Ost 
  Hiltrup Hallenbad 
 Dreifach Turnhalle 
Sportanlage Tilbecker Straße 
(BSV Roxel) 
Schwimmbad Roxel 
 
Turnhalle der Martin-Luther-Schule, 
Coerdestr. 8, 48147 Münster 
Sportaußenanlage Marathon 
Platz, Wienburgpark, Münster 
Hallenbad der Stadt Münster, Ba-
destr. 
    Hallenbad Ost, Hallenbad Mitte 
 Turnhalle Matthias-Claudius-Schule Sportanlage BW-Aasee 
Schwimmbad Roxel, hoffentlich 
sehr bald Südbad 
 Halle Melanchthonschule 
Außenanlage Teutonia Co-
erde 
Hallenbad Kinderhaus und Han-
dorf 
 
Gievenbecker Weg Sportanlage Stein 
Gymnasium, Dieckmannstraße 
Außenanlage Michaelschule, 
Sportanlage TFC Gievenbeck Schwimmbad Roxel 
 Turnhale Mosaik-Schulen  
Sportanlage Gievenbecker 
Reihe 
Hallenbad Roxel 
   
Sportplatz o8, Manfred-von-
Richthofenstr.   
Hallenbad Ost 
     Ostbad Marathon Platz 
 
Turnhalle der Pleisterschule (derzeit 
nur eingeschränkt nutzbar) 
Sportfest auf dem Platz von 
Münster 08 an der Manfred-
von-Richthofen-Straße 
Hallenbad Handorf

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
130 
Schule Hallen Sportaußenanlage Bäder 
 
2 eigene Sporthallen/ Ratsgymnasium 
Bohlweg 7 
Außensportanlage an der 
Sentruper Höhe (aufgrund der 
Anfahrt nur für die Oberstufe 
nutzbar) Bürgerbad Handorf 
 eigene Sporthallen (2x Einfachhalle) 
Sportanlagen des Grün-Weiß 
Marathon 
Stadtbad Mitte 
 
Dreifachhalle Schulzentrum Wolbeck, 
Zweifachhalle Schulzentrum Wolbeck 
Bezirkssportanlage Wolbeck  Hallenbad Wolbeck 
    Hallenbad Mitte  
    
Hallenbad Handorf/Schulschwim-
men Wienburg 
 
Mindener Str. 11, 48145 MS, Einfach-
turnhalle Manfred-von Richthofen, 
Sporthalle Ost Zweifach Mauritz-Lin-
denweg 101,48145 Münster; Einfach-
halle (steht fast nie zur Verfügung!) 
Außensportanlage Bonhoeffer 
Straße (Münster)  
Schwimmbad, Bonhoeffer Straße 
(Münster)  
 
Turnhalle Waldschule, Turnhallen 
Schulzentrum Kinderhaus 
  Hallenbad Kinderhaus 
 
Sentruper Höhe, BW Aasee, Hallen-
bad Roxel

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
131 
Anhang 9: Zusätzlicher Bedarf an Sportanlagen der Schulen (Selbstauskunft) 
 
Sporthallen  
(Wochen-Std.) 
Sportaußenanlagen 
(Wochen-Std.) 
Lehrschwimmbe-
cken (Wochen-Std.) 
Schwimmerbecken 
(Bahnen-Std.) 
Schule 
Pflicht-
sportun-
terricht 
(PSU) 
 freiwillige 
Angebote/ 
Ganztag 
(f.A./ GT) PSU (f.A./ GT) PSU (f.A./ GT) PSU (f.A./ GT) 
Albert-Schweitzer-Schule       3  
Anne-Frank-Berufskolleg 16           10 2  
Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymna-
sium Münst       4  
Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymna-
sium 6 6         6   
Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule 
Nienberge       4  
Astrid-Lindgren-Schule         1   3   
Eichendorffschule Angelmodde 6 3             
EKS Münster (Erich-Klausener-
Schule) 
        2   8   
Erna-de-Vries-Realschule       3  
Freiherr-vom-Stein-Gymnasium       4  
Grundschule am Kinderbach       4 2 
GY Paulinum 10 8         24 4 
Hans-Böckler-Berufskolleg 50       8    2   
Hansa-Berufskolleg 10               
Hauptschule Coerde 5 8         16   
Hauptschule Hiltrup       3  
Helen-Keller-Schule 4               
Hildegardisschule Münster 18 6 6 4      2 4  
Immanuel Kant Gymnasium       4  
Johann Conrad Schlaun Gymnasium       4  
Kardinal-von-Galen-Gymnasium       4  
Kompass-Schule       2 2 
Kreuzschule       3 2 
Ludwig-Erhard-Berufskolleg     1   1   3   
Margaretenschule       6 4 2 16 4 
Marienschule Hiltrup       4  
Marienschule, Roxel       5 5 
Martinischule     4        2   
Matthias-Claudius-Schule 6 10     3 4 9 24 
Melanchthonschule           2   4 
Michaelschule       5  
Mosaik-Schule       5  
Nikolaischule Wolbeck 14            4   
Pleisterschule     7 6      4   
Ratsgymnasium Münster 12 11 12   4 2 24 4 
Realschule Wolbeck 8           4   
Schillergymnasium 20 20 10 20 4   32 4  
Thomas-Morus-Schule 11            4   
W. E. v. Ketteler-BK 30            4   
Waldschule Kinderhaus 4       2   4

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
132 
Anhang 10: Bestand, Bedarf und Bilanz zum Hallenbedarf der Schulen nach Bezirken und Stadtteilen 
Bezirk Mitte 
Schule 
MS Bezirk MS Stadtteil Bedarf in 
AE 
Bedarf AE 
Stadtteil 
Aegidii-Ludgeri-Schule 1 Altstadt 11 Aegidii 0,6   
Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium Münst 1 Altstadt 11 Aegidii 5,2 5,7 
Gesamtschule Münster-Mitte 1 Altstadt 12 Überwasser 2,6 2,6 
Adolph-Kolping-Berufskolleg 1 Altstadt 15 Martini 2,8   
Martinischule 1 Altstadt 15 Martini 0,9   
Johann Conrad Schlaun Gymnasium 1 Altstadt 15 Martini 2,0 5,7 
EKS Münster 2 Innenstadtring 21 Pluggendorf 2,9 2,9 
Johannisschule 2 Innenstadtring 22 Josef 0,9 0,9 
Hansa-Berufskolleg 2 Innenstadtring 24 Hansaplatz 3,5   
Overbergschule 2 Innenstadtring 24 Hansaplatz 0,8 4,3 
Bodelschwingschule 2 Innenstadtring 25 Mauritz-West 0,9 0,9 
Ratsgymnasium Münster 2 Innenstadtring 26 Schlachthof 2,5 2,5 
Kreuzschule 2 Innenstadtring 27 Kreuz 0,9   
Martin-Luther-Schule 2 Innenstadtring 27 Kreuz 0,9   
Schillergymnasium 2 Innenstadtring 27 Kreuz 3,3   
Realschule im Kreuzviertel 2 Innenstadtring 27 Kreuz 2,7 7,8 
GY Paulinum 2 Innenstadtring 29 Schloss 2,1 2,1 
Dietrich-Bonhoeffer-Schule 3 Mitte Süd 31 Aaaseestadt 0,9 0,9 
Matthias-Claudius-Schule 3 Mitte Süd 32 Geist 1,2   
Wilhelm-Hittorf-Gymnasium Münster 3 Mitte Süd 32 Geist 2,4   
PRIMUS Schule 3 Mitte Süd 32 Geist 1,7   
Ludwig-Erhard-Berufskolleg 3 Mitte Süd 32 Geist 3,9 9,3 
Hermannschule 3 Mitte Süd 33 Schützenhof 0,9 0,9 
Erna-de-Vries-Realschule 3 Mitte Süd 34 Düesberg 2,3   
Gottfried-von-Cappenberg-Schule 3 Mitte Süd 34 Düseberg 1,3 3,6 
Anne-Frank-Berufskolleg 4 Mitte Nordost 44 Herz-Jesu 5,0   
Hans-Böckler-Berufskolleg 4 Mitte Nordost 44 Herz-Jesu 5,0   
W. E. v. Ketteler-BK 4 Mitte Nordost 44 Herz-Jesu 4,0   
Albert-Schweitzer-Schule 4 Mitte Nordost 44 Herz-Jesu 1,1   
Mathilde Anneke Gesamtschule 4 Mitte Nordost 44 Herz-Jesu 3,1 18,2 
Erich Kästner-Schule 4 Mitte Nordost 45 Mauritz-Mitte 1,0   
Mauritzschule 4 Mitte Nordost 45 Mauritz-Mitte 1,1   
Pötterhoekschule 4 Mitte Nordost 45 Mauritz-Mitte 0,9 3,0 
Thomas-Morus-Schule 4 Mitte Nordost 46 Rumphorst 1,8 1,8 
Dreifaltigkeitsschule 4 Mitte Nordost 47 Uppenberg 1,3   
Pascal-Gymnasium 4 Mitte Nordost 47 Uppenberg 4,1 5,4 
  
  
    
Hildegardisschule Münster 1 Altstadt 13 Dom 2,1   
Marienschule 2 Innenstadtring 22 Josef 3,5   
Montessori-Grundschule Münster 4 Mitte Nordost 46 Rumphorst 1,3   
  
  
    
SUMME     78,3   
Hinweis: Rundungsdifferenzen möglich 
 
Erläuterung: 
Schulischer Bedarf/ Bestand in nicht-städtischer Trägerschaft (in Gesamtbilanz für den Bezirk NICHT berücksichtigt)

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
133 
 
     
Bestand Hallen Größe 
in qm 
MS Bezirk MS Stadtteil Anzahl 
AE fak-
tisch 
Anzahl AE 
Stadtteil 
Aegidii-Ludgeri-Schule 98 1 Altstadt 11 Aegidii 0   
Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium 350 1 Altstadt 11 Aegidii 1   
Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium 149 1 Altstadt 11 Aegidii 0 1 
Aikikai Münster 235 1 Altstadt 12 Überwasser 0   
Gesamtschule Münster Mitte 572 1 Altstadt 12 Überwasser 1   
Gesamtschule Münster Mitte (Paul-Gerhardt-Realschule) 378 1 Altstadt 12 Überwasser 1   
Gesamtschule Münster Mitte (Überwasserschule) 306 1 Altstadt 12 Überwasser 0   
Turngemeinde Münster 268 1 Altstadt 12 Überwasser 0 2 
Adolph-Kolping-Berufskolleg 1.222 1 Altstadt 15 Martini 3   
Adolph-Kolping-Berufskolleg 0 1 Altstadt 15 Martini 0   
Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasium 286 1 Altstadt 15 Martini 0   
Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasium 288 1 Altstadt 15 Martini 0   
Martinischule 405 1 Altstadt 15 Martini 1 4 
Erich-Klausener-Schule 993 2 Innenstadtring 21 Pluggendorf 2   
Universitätssporthalle Scharnhorststraße 351 2 Innenstadtring 21 Pluggendorf 1 3 
Johannisschule 405 2 Innenstadtring 22 Josef 1   
Marienschule/Mädchengymnasium 406 2 Innenstadtring 22 Josef 1   
Marienschule/Mädchengymnasium 210 2 Innenstadtring 22 Josef 0 2 
Overbergschule 405 2 Innenstadtring 24 Hansaplatz 1 1 
Adolph-Kolping-Berufskolleg / Erphohalle 252 2 Innenstadtring 25 Mauritz-West 0   
Bodelschwinghschule 338 2 Innenstadtring 25 Mauritz-West 1 1 
Ratsgymnasium 375 2 Innenstadtring 26 Schlachthof 1   
Ratsgymnasium 594 2 Innenstadtring 26 Schlachthof 1 2 
Kreuzschule 405 2 Innenstadtring 27 Kreuz 1   
Realschule im Kreuzviertel 325 2 Innenstadtring 27 Kreuz 1   
Realschule im Kreuzviertel 378 2 Innenstadtring 27 Kreuz 1   
Schillergymnasium 378 2 Innenstadtring 27 Kreuz 1   
Schillergymnasium 288 2 Innenstadtring 27 Kreuz 0 4 
Gymnasium Paulinum 648 2 Innenstadtring 29 Schloss 2 2 
Aaseesporthalle 1.215 3 Mitte-Süd 31 Aeseestadt 3   
SV BW Aasee 229 3 Mitte-Süd 31 Aeseestadt 0 3 
Ludwig-Erhard-Berufskolleg 1.215 3 Mitte-Süd 32 Geist 3   
Matthias-Claudius-Schule (Mitte) 325 3 Mitte-Süd 32 Geist 1   
Primusschule, Geistschule 351 3 Mitte-Süd 32 Geist 1   
Primusschule, Geistschule 378 3 Mitte-Süd 32 Geist 1   
Wilhelm-Hittorf-Gymnasium 378 3 Mitte-Süd 32 Geist 1   
Wilhelm-Hittorf-Gymnasium 136 3 Mitte-Süd 32 Geist 0   
Wilhelm-Hittorf-Gymnasium 693 3 Mitte-Süd 32 Geist 2 9 
Frauen- und Mädchen-Selbstverteidigung 151 3 Mitte-Süd 33 Schützenhof 0   
Hermannschule 405 3 Mitte-Süd 33 Schützenhof 1   
Kempo Karate Münster 200 3 Mitte-Süd 33 Schützenhof 0 1 
Erna-de-Vries-Schule, alte Halle 325 3 Mitte-Süd 34 Düesberg 1   
Erna-de-Vries-Schule, neue Halle 405 3 Mitte-Süd 34 Düesberg 1   
Gottfried-von-Cappenberg-Schule 325 3 Mitte-Süd 34 Düesberg 1 3 
Anne-Frank-Berufskolleg 220 4 Mitte-Nordost 44 Herz-Jesu 0   
Hansa-Berufkolleg 1.215 4 Mitte-Nordost 44 Herz-Jesu 3   
Hans-Böckler-Berufskolleg 1.215 4 Mitte-Nordost 44 Herz-Jesu 3   
Hans-Böckler-Berufskolleg 111 4 Mitte-Nordost 44 Herz-Jesu 0   
Mathilde-Anneke-Gesamtschule 1.628 4 Mitte-Nordost 44 Herz-Jesu 4   
Mathilde-Anneke-Schule (ehem. Fürstin-von-Gallitzin-Schule) 648 4 Mitte-Nordost 44 Herz-Jesu 2   
Shotokan-Karate-Dojo Münster 0 4 Mitte-Nordost 44 Herz-Jesu 0   
Shotokan-Karate-Dojo Münster 260 4 Mitte-Nordost 44 Herz-Jesu 0   
Sporthalle Münster Ost 1.215 4 Mitte-Nordost 44 Herz-Jesu 3   
Sporthalle Münster Ost 968 4 Mitte-Nordost 44 Herz-Jesu 2   
Sportzentrum Ost 120 4 Mitte-Nordost 44 Herz-Jesu 0   
Wilhelm-Emanuel-von-Ketteler-Berufskolleg 288 4 Mitte-Nordost 44 Herz-Jesu 0 17 
Erich-Kästner-Schule 325 4 Mitte-Nordost 45 Mauritz-Mitte 1   
Mauritzschule 325 4 Mitte-Nordost 45 Mauritz-Mitte 1 2 
Thomas-Morus-Schule 405 4 Mitte-Nordost 46 Rumphorst 1 1 
Dreifaltigkeitsschule 325 4 Mitte-Nordost 47 Uppenberg 1   
Pascalgymnasium 1.215 4 Mitte-Nordost 47 Uppenberg 3   
Pascalgymnasium 190 4 Mitte-Nordost 47 Uppenberg 0   
Pascalgymnasium 120 4 Mitte-Nordost 47 Uppenberg 0   
Pascalgymnasium (Leistungssporthalle) 1.215 4 Mitte-Nordost 47 Uppenberg 0 4 
Marienschule/Mädchengymnasium 406     1   
Marienschule/Mädchengymnasium 210     0   
  
   
    
SUMME       62 62

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
134 
 
Prognose (NEU / Schulerweiterungen / Änderungen) 
Schule Bedarf 
in AE  Bestand Hallen Anzahl 
in AE 
Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium 6,5  1-Feldhalle Annette-von-Droste-Hülsdorf-Gym. (abgängig) -1 
Johann Conrad Schlaun Gymnasium 2,5  2-Feldhalle Annette-von-Droste-Hülsdorf-Gym. (NEU) 2 
Bodelschwingschule 1,3  3-Feldhalle Hans-Böckler-Berufskolleg (abgängig) -3 
Ratsgymnasium 3,1  6-Feldhalle Stadtteil Herz-Jesu (NEU) 6 
Schillergymnasium 4,1  1-Feldhalle Thomas-Morus-Schule (NEU) 1 
GY Paulinum 2,6    
Wilhelm-Hittorf-Gymnasium 3,0    
Hermannschule 0,9    
Mathilde Anneke Gesamtschule 5,9    
Thomas-Morus-Schule 1,8    
Pascal-Gymnasium 5,1    
     
     
     
SUMME NEU 87,0  SUMME NEU 67

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
135 
Bezirk Münster-Ost 
Bedarf Schule  MS Stadtteil Bedarf in AE Bedarf AE Stadtteil 
Margaretenschule  71 Mauritz-Ost 0,9  
Pleisterschule  71 Mauritz-Ost 0,9 1,8 
Astrid-Lindgren-Schule  76 Gelmer-Dyckburg 0,8 0,8 
Kardinal-von-Galen-Schule Handorf  77 Handorf 0,9  
Matthias-Claudius-Schule Handorf  77 Handorf 1,3 2,2 
    
 
 
Gymnasium St. Mauritz  76 Gelmer-Dyckburg 2,8  
       
SUMME     4,7 4,7      
Hinweis: Rundungsdifferenzen möglich 
 
     
Bestand Hallen Größe in qm MS Stadtteil Anzahl AE faktisch Anzahl AE Stadtteil 
Margaretenschule 325 71 Mauritz-Ost 1  
Pleisterschule 325 71 Mauritz-Ost 1 2 
Astrid-Lindgren-Schule 240 76 Gelmer-Dyckburg 0  
CVJM 405 76 Gelmer-Dyckburg 0  
Telekom-Post-Münster 183 76 Gelmer-Dyckburg 0  
Telekom-Post-Münster Boxraum 0 76 Gelmer-Dyckburg 0  
Turnhalle Dyckburg 392 76 Gelmer-Dyckburg 1 1 
Matthias-Claudius-Schule Handorf 392 77 Handorf 1  
Turnhalle Middelfeld 1080 77 Handorf 2 3  
     
Gymnasium St. Mauritz 1215 76 Gelmer-Dyckburg 3  
       
SUMME     6 6 
 
Erläuterung: 
Schulischer Bedarf/ Bestand in nicht-städtischer Trägerschaft (in Gesamtbilanz für den Bezirk NICHT berücksichtigt) 
 
 
Prognose (NEU / Schulerweiterungen / Änderungen) 
Schule Bedarf in 
AE  Bestand Hallen  Anzahl 
in AE 
Margaretenschule 1,3  1-Feldhalle Matthias-Claudius-Schule (abgängig)  -1 
   3-Feldhalle Matthias-Claudius-Schule (NEU)  3 
      
SUMME NEU 5,2  SUMME NEU  8

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
136 
Bezirk Münster-West 
Bedarf Schule MS Stadtteil Bedarf in AE Bedarf AE Stadtteil 
Michaelschule 51 Gievenbeck 1,3   
Mosaik-Schule 51 Gievenbeck 1,7   
Wartburgschule 51 Gievenbeck 1,8   
Freiherr-vom-Stein-Gymnasium 51 Gievenbeck 4,1 8,8 
Theresienschule 52 Sentrup 0,8   
Helen-Keller-Schule 52 Sentrup 0,9 1,7 
Peter-Wulst-Schule 54 Mecklenbeck 1,7 1,7 
Ludgerusschule Albachten 56 Albachten 1,3 1,3 
Marienschule, Roxel 57 Roxel 1,8  
Friedensreich-Hundertwasser-Schule 57 Roxel 0,4 2,2 
Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule 58 Nienberge 1,1 1,1 
       
Friedensschule 54 Mecklenbeck 2,9   
Waldorfschule 51 Gievenbeck 0,6   
       
SUMME   16,8  16,8 
Hinweis: Rundungsdifferenzen möglich 
 
Bestand Hallen Größe in 
qm 
MS Stadtteil Anzahl AE 
faktisch 
Anzahl AE Stadtteil 
FC Gievenbeck 173 51 Gievenbeck 0   
FC Gievenbeck 2031 51 Gievenbeck 0   
Freiherr-vom-Stein-Gymnasium 94 51 Gievenbeck 0   
Freiherr-vom-Stein-Gymnasium 1620 51 Gievenbeck 4   
Michaelschule 325 51 Gievenbeck 1   
Michaelschule 405 51 Gievenbeck 1   
Mosaikschule 1215 51 Gievenbeck 3 9 
Ballsporthalle (Universität) 1215 52 Sentrup 0   
Leichtathletikhalle 0 52 Sentrup 0   
Leichtathletikhalle 3955 52 Sentrup 0   
Sportpark Sentruper Höhe 140 52 Sentrup 0   
Sportpark Sentruper Höhe 924 52 Sentrup 2   
Universitätssportanlage 968 52 Sentrup 0   
Universitätssportanlage 133 52 Sentrup 0   
Universitätssporthalle 1075 52 Sentrup 0   
Universitätssporthalle 153 52 Sentrup 0   
Universitätssporthalle 244 52 Sentrup 0   
Universitätssporthalle Fechtraum 126 52 Sentrup 0   
Universitätssporthalle Fliednerstr. 406 52 Sentrup 0   
Universitätssporthalle Fliednerstr. 285 52 Sentrup 0   
Wartburgschule 288 52 Sentrup 0 2 
DJK Wacker Mecklenbeck 432 54 Mecklenbeck 0   
Peter-Wust-Schule 972 54 Mecklenbeck 2 2 
Ludgerusschule Albachten 0 56 Albachten 0   
Sporthalle Albachten 1215 56 Albachten 3 3 
BSV Roxel 36 57 Roxel 0   
Hauptschule Roxel 945 57 Roxel 3   
Marienschule Roxel 325 57 Roxel 1   
Schulzentrum Roxel Halle 2 1215 57 Roxel 3 7 
Annette-von-Droste-Hülshoff 325 58 Nienberge 1   
DJK SC Nienberge 1215 58 Nienberge 0 1 
        
Bundesfinanzschule 968 51 Gievenbeck 2   
Waldorfschule 378 51 Gievenbeck 1   
Friedensschule 1215 54 Mecklenbeck 3   
Friedensschule 378 54 Mecklenbeck 1   
        
SUMME     24 24 
Erläuterung: 
Schulischer Bedarf/ Bestand in nicht-städtischer Trägerschaft (in Gesamtbilanz für den Bezirk NICHT berücksichtigt) 
 
Prognose (NEU / Schulerweiterungen / Änderungen) 
Bedarf Schule Bedarf in AE  Bestand Hallen  Anzahl in AE 
Mosaik-Schule 1,8     
Freiherr-vom-Stein-Gymnasium 5,1     
Peter-Wulst-Schule 1,8     
Grundschule (Albachten) NEU 1,3  Keine Angaben   
Friedensreich-Hundertwasser-Schule 0,0     
Marienschule 2,2     
Gesamtschule Münster West (Roxel) NEU 4,3     
Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule Nienberge 1,3     
SUMME NEU 23,9  SUMME   24

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
137 
Bezirk Münster-Südost 
Schule MS Stadtteil Bedarf in AE Bedarf AE Stadtteil 
Idaschule 82 Gremmendorf-Ost 1,8 1,8 
Annette-von-Droste-Hülshoff Schule 86 Angelmodde 1,0  
Eichendorffschule Angelmodde 86 Angelmodde 1,2 2,2 
Nikolaischule Wolbeck 87 Wolbeck 1,6  
Städt. Grundschule Wolbeck-Nord 87 Wolbeck 1,3  
Gymnasium Wolbeck 87 Wolbeck 3,1  
Hauptschule Wolbeck 87 Wolbeck 0,9  
Realschule Wolbeck 87 Wolbeck 2,6 9,4 
      
SUMME   13,4 13,4 
Hinweis: Rundungsdifferenzen möglich 
 
Bestand Hallen Größe in 
qm 
MS Stadtteil Anzahl AE fak-
tisch 
Anzahl AE Stadtteil 
Dreifachsporthalle Gremmendorf 1215 82 Gremmendorf-Ost 3  
Idaschule 325 82 Gremmendorf-Ost 1 4 
Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule 392 86 Angelmodde 1  
Eichendorffschule 378 86 Angelmodde 1  
TV Wolbeck 572 86 Angelmodde 0 2 
Grundschule Wolbeck-Nord 405 87 Wolbeck 1  
Nikolaischule Wolbeck 325 87 Wolbeck 1  
Schulzentrum Wolbeck 1260 87 Wolbeck 3  
Schulzentrum Wolbeck 945 87 Wolbeck 2  
TV Wolbeck 128 87 Wolbeck 0 7 
       
SUMME     13 13 
 
Erläuterung: 
Schulischer Bedarf/ Bestand in nicht-städtischer Trägerschaft (in Gesamtbilanz für den Bezirk NICHT berücksichtigt) 
 
Prognose (NEU / Schulerweiterungen / Änderungen) 
Bedarf Schule Bedarf 
in AE  Bestand Hallen  Anzahl 
in AE 
Grundschule York (Gremmendorf West) NEU 1,8  2-Feldhalle Grundschule York (NEU)  2 
Idaschule 1,8  4-Feldhalle Gesamtschule (Westfalengel.) (NEU)  4 
Gesamtschule (Westfalengelände, Gremmendorf-Ost) NEU 4,4  Nikolaischule Wolbeck (abgängig)  -1 
Annette-von-Droste-Hülshoff Schule 1,3  2-Feldhalle Stadtteil Wolbeck (NEU)  2 
Grundschule Wolbeck 1,3     
Gymnasium Wolbeck 3,9     
      
SUMME NEU 20,6  SUMME NEU  20

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
138 
Bezirk Münster-Nord 
Münster-Nord    
Bedarf Schule 
MS Stadtteil Bedarf in AE Bedarf AE 
Stadtteil 
Melanchthonschule 61 Coerde 1,2  
Norbertschule   61 Coerde 1,4  
Hauptschule Coerde 61 Coerde 1,4 4,0 
Kompass-Schule 62 Kinderhaus-Ost 0,9  
Paul-Schneider-Schule 62 Kinderhaus-Ost 1,3 2,2 
Grundschule am Kinderbach 63 Kinderhaus-West 1,0  
Grundschule Kinderhaus-West 63 Kinderhaus-West 1,2  
Geschwister-Scholl-Gymnasium Münster 63 Kinderhaus-West 3,4  
Waldschule Kinderhaus 63 Kinderhaus-West 2,0  
Geschwister-Scholl-Realschule 63 Kinderhaus-West 1,2 8,9 
Grundschule Sprakel 68 Sprakel 0,9 0,9 
      
Westfälisches Sonderschulzentrum 62 Kinderhaus-Ost k.A.  
Münsterlandschule 62 Kinderhaus-Ost 0,4  
Papst-Johannes-Schule 63 Kinderhaus-West 0,1  
      
SUMME   15,9 15,9 
Hinweis: Rundungsdifferenzen möglich 
 
Bestand Hallen Größe in 
qm 
MS Stadtteil Anzahl AE 
faktisch 
Anzahl AE 
Stadtteil 
Hauptschule Coerde 325 61 Coerde 1 
 
Melanchthonschule 405 61 Coerde 1 
 
Norbert-Grundschule 54 61 Coerde 0 
 
Norbert-Grundschule 684 61 Coerde 2 4 
Kompass-Schule (ehem. Uppenbergschule) 405 62 Kinderhaus-Ost 1  
Paul-Schneider-Schule Kinderhaus 288 62 Kinderhaus-Ost 0 1 
Grundschule Kinderhaus-West 552 63 Kinderhaus-West 1  
SC Westfalia Kinderhaus 230 63 Kinderhaus-West 0  
SC Westfalia Kinderhaus Gymnastikraum 1 104 63 Kinderhaus-West 0  
SC Westfalia Kinderhaus Gymnastikraum 2 70 63 Kinderhaus-West 0  
SZ Kinderhaus (Geschwister-Scholl-Gymnasium TH 1) 1215 63 Kinderhaus-West 3  
SZ Kinderhaus (Geschwister-Scholl-Gymnasium TH 2) 966 63 Kinderhaus-West 2  
Waldschule 325 63 Kinderhaus-West 1 7 
Grundschule Sprakel 968 68 Sprakel 2  
SC Sprakel 120 68 Sprakel 0 2 
       
Westfälisches Sonderschulzentrum 648 62 Kinderhaus-Ost 1  
Westfälisches Sonderschulzentrum 405 62 Kinderhaus-Ost 1  
Westfälisches Sonderschulzentrum 198 62 Kinderhaus-Ost 0  
       
SUMME     14 14 
 
Erläuterung: 
Schulischer Bedarf/ Bestand in nicht-städtischer Trägerschaft (in Gesamtbilanz für den Bezirk NICHT berücksichtigt) 
 
Prognose (NEU / Schulerweiterungen / Änderungen) 
Bedarf Schule NEU Bedarf in 
AE  Bestand Hallen  Anzahl 
in AE 
Norbertschule 1,8  1-Feldhalle Hauptschule (abgängig)  -1 
Geschwister-Scholl-Gymnasium 4,3  2-Feldhalle Hauptschule (NEU)  2 
   1-Feldhalle Melanchthonschule (abgängig)   -1 
   1-Feldhalle Melanchthonschule (NEU)   1 
   Waldschule (abgängig)  -1 
   Sportanlage Große Wiese (NEU)  4 
SUMME 17,1  SUMME NEU  18

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
139 
Bezirk Münster-Hiltrup 
Schule MS Stadtteil Bedarf in AE Bedarf AE Stadtteil 
PRIMUS Schule Münster 91 Berg Fidel 0,9 0,9 
Marienschule Hiltrup 95 Hiltrup-Ost 0,9 0,9 
Johannes-Gutenberg-Realschule Hiltrup 96 Hiltrup Mitte  1,6   
Clemensschule 96 Hiltrup-Mitte 0,7   
Paul-Gerhardt-Schule Hiltrup 96 Hiltrup-Mitte 1,0   
Immanuel Kant Gymnasium 96 Hiltrup-Mitte 2,0   
Hauptschule Hiltrup 96 Hiltrup-Mitte 1,5 6,8 
Ludgerusschule Hiltrup 97 Hiltrup-West 1,9 1,9 
Davertschule Amelsbüren 98 Amelsbüren 1,3   
Grundschule Loevelingloh 98 Amelsbüren 0,4 1,7 
 
  
  
Kardinal-von-Galen-Gymnasium 96 Hiltrup-Mitte 0,9   
  
  
  
SUMME   12,2  12,2 
Hinweis: Rundungsdifferenzen möglich 
 
Bestand Hallen Größe in qm MS Stadtteil Anzahl AE 
faktisch 
Anzahl AE Stadtteil 
Gemeinschaftsgrundschule Berg Fidel 288 91 Berg Fidel 0   
Soccerhalle Münster Rummenigge 0 91 Berg Fidel 0   
Sporthalle Berg Fidel (Leistungssporthalle) 1.215 91 Berg Fidel 0   
Sporthalle Berg Fidel (Kraftraum) 120 91 Berg Fidel 0 0 
Marienschule Hiltrup 594 95 Hiltrup-Ost 1 1 
Dreifachsporthalle Hiltrup-Mitte 1.215 96 Hiltrup-Mitte 3   
Dreifachhalle Hallenbad Hiltrup 1.282 96 Hiltrup-Mitte 3   
Paul-Gerhardt-Schule Hiltrup 378 96 Hiltrup-Mitte 1   
Paul-Gerhardt-Schule Hiltrup 140 96 Hiltrup-Mitte 0   
Schulzentrum Hiltrup (Immanuel-Kant-Gymnasium) 942 96 Hiltrup-Mitte 2   
Turnhalle Hiltrup-Mitte 378 96 Hiltrup-Mitte 1   
Turnhalle Hiltrup-Mitte 140 96 Hiltrup-Mitte 0   
TuS Hiltrup 213 96 Hiltrup-Mitte 0 10 
Die Residenz-Tanzsportclub 578 97 Hiltrup-West 0   
Ludgerusschule Hiltrup 648 97 Hiltrup-West 2   
Roccos Soccer Arena 0 97 Hiltrup-West 0 2 
Davertschule 265 98 Amelsbüren 0   
Davertschule 392 98 Amelsbüren 1   
DJK GW Amelsbüren 0 98 Amelsbüren 0   
DJK GW Amelsbüren (Umkleidegebäude) 110 98 Amelsbüren 0   
DJK GW Amelsbüren (Umkleidegebäude) 48 98 Amelsbüren 0 1 
        
Kardinal-von-Galen-Gymnasium 405 96 Hiltrup-Mitte 1   
Kardinal-von-Galen-Gymnasium 945 96 Hiltrup-Mitte 2   
  
  
    
SUMME     14 14  
 
Erläuterung: 
Schulischer Bedarf/ Bestand in nicht-städtischer Trägerschaft (in Gesamtbilanz für den Bezirk NICHT berücksichtigt) 
 
Prognose (NEU / Schulerweiterungen / Änderungen) 
Schule NEU Bedarf in 
AE  Bestand Hallen  Anzahl 
in AE 
Primus Schule Münster 2,5  3-Feldhalle Schulzentrum (NEU)  3 
Johannes-Gutenberg-Realschule Hiltrup 3,2     
Paul-Gerhardt-Schule Hiltrup 1,8  3-Feldhalle Sportanlage zum Häpper (NEU)  3 
Immanuel Kant Gymnasium 4,7     
Hauptschule Hiltrup 2,0     
Ludgerusschule Hiltrup 1,8     
Davertschule Amelsbüren 1,3     
SUMME NEU 19,2  SUMME NEU  20

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
140 
Anhang 11: Bedarf der Schulen für eine bewegungsfreundliche Umgestaltung des Schulhofs 
 
anonymisiert

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
141 
Anhang 12: Verbesserungsvorschläge der Schulen (anonymisiert) 
Schule Verbesserungsvorschlag 
 
Es wäre sehr wichtig und sinnvoll für unsere Schule, dass wir langfristig eine n dauerhaften, unbefristeten 
Zugang zu einer Sporthalle hätten. Aufgrund unserer besonderen und vielfältigen Schülerschaft (offiziell: 
Förderschule mit den Förderschwerpunkten Lernen und Emotionale u nd soziale Entwicklung; inoffiziell: 
Auch SuS mit körperlicher und motorischer sowie geistiger Entwicklung) w äre eine eigene Sporthalle not-
wendig. 
 
Eine große Sporthalle in der Innenstadtnähe, die z.B. für das Paulin um und das Annette Gymnasium fußläu-
fig erreichbar  => Georgskommende 
 Wir benötigen wohnortnahe ganzjährige Schwimmmöglichkeiten. 
 Kooperation mit Sportvereinen stadtteilorientierte Bewegungsangebote erm öglichen 
 
Schwimmunterricht sollte wieder im Südbad stattfinden, damit mehr Zeit zum  Schwimmen bleibt und die 
Busfahrt nach Hiltrup entfällt; der Weg kann dann zu Fuß erledigt werden. Die Wasserzeiten erhöhen sich, 
da Hin- und Rückweg in den großen Pausen erledigt werden kann. Kosten f ür Busse entfallen. 
 
Es gibt zahlreiche Schulsport-Wettkämpfe für die verschiedenen Sportarten . Aus meiner Sicht fehlt ein inklu-
sives Sportfest, bei dem der Mitmach-Gedanke und nicht der Leistungsge danke im Mittelpunkt steht. Eine 
mögliche Form wäre ein Tanz-Sportfest, wie es in Bottrop durchgeführt w ird: 
https://www.bottrop.de/sport/aktuelles/tanzfest-der-grundschulen.php 
 
Die Kapazitäten in Sporthalle und Schwimmbad müssen dringend ausge baut werden! Wir kürzen bereits 1h 
Sport in Jahrgang 7 und erteilen zudem 1h Sport per Skifreizeit als Bl ockunterricht in Jahrgang 10. Im Nach-
mittagsbereich wären dringend weitere Schwimmzeiten Mo-Do notwendig, um  Sportprofilkurse mit Schwer-
punkt Schwimmen in der Oberstufe anzubieten. Die Schüler:innen äußern imme r wieder diesen Wunsch. 
Die zu knappen Turnhallenkapazitäten wirken sich massiv auf die Stun denplanung aus. AG-Angebote, Ta-
lentförderung oder Training für Schulmannschaften können gar nicht ge macht werden. 
 
Die Eintrittspreise für Familien in unserem Umfeld sind viel zu hoch. Dies betrifft beson ders die Freibäder 
und Hallenbäder. Schwimmkurse sind zu teuer sowie Eltern- Kind Turn angebote. Insbesondere die Mäd-
chen sind bewegungsarm. Eventuell müssen Tanzkurse für sie angeboten  werden. Einige SchülerInnen ler-
nen kein Fahrradfahren. Die Sporthalle Coerde ist zu klein und zu niedr ig, z.B. für Badminton. Auf dem 
Schulhof wären eingelassene Trampoline eine Bewegungsanregung. In Coe rde wäre ein Angebot ähnlich 
dem Sportbereich am Ostbad evt. mit Beachvolleyballfeld angebracht. D er Waldspielplatz in Coerde hat eine 
gute Ausstattung für viele Altersgruppen und ist beliebt. 
 vollständige und zeitnahe Freigabe von Sportanlagen auf für Sportf este mit externen Anbietern (TRIXITT) 
 Dringend notwendiger Ausbau der Sporthallenkapazitäten. 
 Wir benötigen eine Sportanlage draußen, die viel besser und schneller erreichbar ist! 
 
Transparenz bei der Vergabe von Hallenzeiten, Anerkennung von st aatlich Anerkannten Schulen als gleich-
wertige Partner Bewegungsangebote außerhalb der klassischen Sportarten  - Dirt bike, Skateanlagen, Par-
cour etc. 
 Verbesserung der Schulhofsituation weitere Sporthalle 
 
Ich möchte Ihnen an dieser Stelle eine kurze Zusatz-Information zu dieser Umfrage geben: wir sind ein 
schulischer Lernort, an dem SuS in den Jg. 1-10 intensivpädagogisch im em otionalen und sozialen Bereich 
gefördert werden. Unsere Lerngruppen sind sehr klein und unsere Unt errichtssituation ist mit anderen Schu-
len nicht vergleichbar. 
 Der Fragebogen war teilweise kaum zu beantworten, weil die Struktur nic ht auf das Berufskolleg passt. 
 
mehr Hallenbadzeiten, mehr Schulhöfe, die bewegungsfreundlich gest altet sind, mehr Gelder, um auch zu 
Kooperationspartner mit Bustransfer o.ä. zu gelangen, mehr Sportfach kräfte, mehr Input/Fortbildungen zur 
Etablierung von Bewegung in den Unterrichts-/Schulalltag 
 
Wir sind eine Innenstadtschule. Der nächst gelegender Sportplatz ist 2 km entfernt, so dass Leichtathletik 
ausschließlich in der Halle gemacht werden kann. Kosten für Bustransfer zum Sportplatz -z.B. für Sportfest- 
werden NICHT übernommen. 
 
Im Bereich Stadtmitte gibt es keine nahen Außenanlagen für den Spor tunterricht. Es ist immer mit einem 
Gang zum Sportplatz verbunden. Damit entfällt wertvolle Unterrichtszeit. 
 
Wir wünschen uns mehr Hallenbadzeiten, damit möglichst alle SchülerInne n als SchwimmerInnen in die wei-
terführenden Schulen gehen können. 
 mehr Bewegungsanreize auf dem Schulgelände 
 
In den nächsten 2 Jahren verliert die Schule durch Abordnung un d Ruhestand 5 Sport-Lehrkräfte; es ist 
fraglich ob dieser Aderlass ersetzt werden kann 
Zu Beginn des Schuljahres konnten wir noch Sportförderunterr icht anbieten; wegen der angespannten Per-
sonaldecke ist das nicht mehr möglich. Es ist damit zu rechnen, dass diese Problematik  noch länger beste-
hen bleibt. 
Gerade für den Bereich Schwimmen wäre es sehr hilfreich, wenn zusätzliche K räfte (z.B. StundentInnen) 
möglichst einfach mitgenommen werden könnte. So haben wir z.B. 2 S tudentInnen dieses Jahr über das 
zusätzliche Geld "Aufholen nach Corona" bezahlen können. Diese Möglic hkeit entfällt natürlich ab nächstem 
Schuljahr. Ansonsten großer Applaus für die zusätzlichen Schwim mzeiten in den Ferien bzw. zum Sommer 
hin. 
Gerne nehmen wir Kooperationen mit Vereinen war (z.B. Handballve rein gestalte einen Vormittag für einen 
bis zwei Jahrgänge). Leider konnte das Judoprojekt nicht mehr stattfinden . Das wurde früher sehr gerne an-
genommen. Grundsätzlich könnten sich Vereine auch jenseits der üblich en Sportarten (z.B. Fußball) so in 
den Schulen präsentieren. Wichtig ist dabei nur ein gut durchdachtes, alter sangepasste Programm mit Leu-
ten, die schon mit Kindern im Grundschalter gearbeitet haben. 
Die Ausbildung von noch mehr älteren SchülerInnen zu SporthelferIn nen wäre sicherlich hilfreich, um das 
nachlassende Potential von Helfer-Eltern im Rahmen von Sportfesten aufzufan gen. 
Die besonderen Sport-Wettbewerbe der Stadt MS nehmen wir nur seh r selten war. Wegen der angespann-
ten Personaldecke ist es oft schwer L-Begleiter dafür freizustellen. Teilweise  wurde das durch sehr aktive 
Eltern ersetzt. Ehrlicherweise gibt es aber auch unterschiedlicher Einschätzun gen im Kollegium über die pä-
dagogische Sinnhaftigkeit solcher Veranstaltungen aufgrund schlechter Erfa hrungen. (Übermotivierte Zu-
schauer; Letzte Plätze, da keine Bestenauslese, sondern gemischte Gruppe n) 
 
Uns fehlt die Expertise von ausgebildeten Sport-Lehrkräften. Aktuell  beginnt bei uns eine Lehramtsanwärte-
rin mit u.a. dem Fach Sport. Wir lassen uns überraschen! 
 
Es muss der Umbau unserer Außenanlagen durchgeführt und abgesch lossen werden, dann sind wir sehr 
gut versorgt, derzeit ist nichts nutzbar. 
 
Wir benötigen mehr externe Hallenkapazitäten sowie einen kostenfre ien Transport zu außerschulischen 
Sportanlagen (Sportanlage Sentruper Höhe). Zudem benötigen wir mehr Schwimmzeiten, optimalerweise in 
näherliegenden Schwimmbädern. 
 
Erhalt und Ausbau von Frei- und Hallenbädern Erhaltung der Sp ortinfrastruktur (z.B. Sanitäre Anlagen) Ko-
operation mit Sportvereinen

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
142 
Schule Verbesserungsvorschlag 
 
...da wir ein BK sind, konnte die Frage nach dem Sportunterricht in de n einzelnen Klassen nicht beantwortet 
werden. Erteilt werden insgesamt 75 Wochenstunden Sport an unserem  BK - das Soll liegt jedoch bei ca. 
180 Stunden. ...zusätzliches Personal für verschiedene Angebote. 
 
Die Waldschule Kinderhaus benötigt dringend einen Turnhallenneubau, d a die alte Halle marode ist. Im 
Zuge dieses Neubaus ist auch dringend ein Erweiterungsbau notwendig, u m die Erfordernisse des Gemein-
samen Lernens (Inklusion) umsetzen zu können.

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
143 
Anhang 13: Befragung Sportvereine – Bedarfe Sportanlagen (anonymisiert) 
Verein Abteilung  Vorschlag 
   Es wird dringend eine sportspezifische Anlage für American Football  benötigt mit dauerhaften Lini-
enzeichnungen auf Kunstrasen, ausreichenden Trainingszeiten auf Kunst-  und Naturrasen, aus-
reichend großen Umkleiden, Zuschauerraum und Vereinsheim mit Lagerra um. Und alles an einem 
Ort (nicht über die gesamte Stadt verteilt) zur Vereinsbindung. Unse re Cheerleadingabteilung 
braucht dringend EINE zugewiesene Halle für alle Trainingseinheiten (trainiert momentan in 6 ver-
schiedenen Hallen!), weil bestimmte Matten benötigt werden, die in der Halle g elagert werden 
müssen und nicht mobil einsetzbar sind. Leistungssportförderung mit In ternatsanbindung ist wich-
tig und sollte in Kooperation mit mehreren Vereinen örtlich gebündelt werde n - Berg Fidel / Preu-
ssen Anlage 
   Beleuchtung von Naturrasenflächen, Anpassung der Umkleidemöglichkeiten an d ie Größe der 
Sportanlagen und die Anzahl der Mannschaften 
   Wir brauchen für den Vereinssport eigene Bowlinghallen 
   Ausbau Erneuerung des Beachvolleyball Feldes zu einem Spielfeld welches für den Ligabetrieb 
taugliche ist. Sanierung des bestehenden Kunstrasenplatzes, Sanierung d es Hauptplatzes samt 
Zuschauertribünen. Austausch der Lautsprecher auf dem Hauptplat z   Austausch der Hauptein-
gangstür der neuen Sporthalle, da diese jedes Jahr mindestens 5 M al defekt ist und Jährlich fast 
5000-7000 Euro an Reparaturkosten benötigt. 
   Unterstützung bei Bauvorhaben 
   Es fehlt an einer Mehrfachhalle 
  Freizeitsportgeräte auf der Sportanlage (Sportbox, Trimmgeräte)  Tennishallenplätze im Winter 
fehlen, und Hallenzeiten für die Fußballjugend im Winter in der Halle, klein er Räume für Gymnas-
tik und Kurse für Angebote für Familien und Senioren fehlen. 
  Wir benötigen in Münster und vor allem in der Region Nienberge m ehr Hallenplätze für den Win-
ter, aktuell können wir nicht allen Vereinsmitgliedern und vor allem au ch nicht allen Kindern und 
Jugendlichen aufgrund mangelnder Hallenkapazitäten Training anbiet en. 
    
  Modernisierung und Neuschaffung von Sporträumen für Gesundheitsk urse, Rehakurse, senioren-
gerechten Sport, Sport für Hochbetagte, Eltern-Kind-Turnen, Kleinkind u nd Kinderturnen. Schu-
lungsräume für Weiterbildungsmöglichkeiten/ Qualifizierungsmöglichk eiten. Dazu sollten Barriere-
freiheit und Wickelmöglichkeiten geschaffen werden. Technische Voraussetzu ngen für einen In-
ternetzugang, aber auch Möglichkeiten für Individualsport im Outdoorb ereich. 
  Schlüsselgewalt im Schwimmbad für Schwimmsparten 
   Ein Kunstrasenfußballplatz statt eines Ascheplatzes 
   Wir benötigen DRINGEND eine Kunstrasenplatz in der Sportanlage Wienburgstra ße, wir sind der 
letzte Fußballverein ohne einen Kunstrasenplatz. Im Winter müssen un sere Jugendmannschaften 
auf die Sentruper Höhe zum Training ausweichen. Daher verlieren  wir regelmäßig und in großer 
Zahl Jugendliche bis hin zu kompletten Mannschaften an Vereine mit Kunstr asenplatz. Das 
schmerzt sehr nach der guten und engagierten Grundausbildung, die w ir den Kindern angedeihen 
lassen. Ebenso benötigen wir DRINGEND ein Vereinshaus/Sportfunktionsgebäu de. Die Contai-
ner, die seit 2010 als Provisorium an der Sportanlage Wienburgstraße ge nutzt werden, sind mehr 
als abgängig und genügen den baulichen, räumlichen und hygienis chen Anforderungen eines 
Vereins mit mehr als 700 Mitgliedern und den Anforderungen der m itnutzenden Schulen schon 
seit langem in keinster Weise. 
   Mögliche Partnerschaften für eine Hauptsporthalle – dafür entsprechend gesicherte Hallenzeiten – 
dafür kümmert sich der Verein in enger Absprache mit dem Sporta mt und der Schule um die 
Halle. Klare Zielsetzung der kommune Nutzungssatzung z.B. Gesundhe itsförderung für Kinder 
und Jugend / bis 18:30 Uhr ausschließlich Kinderangebote danach bis 20:0 0 Uhr Jugend und da-
nach erst nachrangig Erwachsene. Enge Vernetzung zwischen Schule  Kita und Ganztag bis 15:00 
Uhr oder Unterstützung für Kooperationsangebote mit Vereinen (Rahmen bedingungen hierfür 
Schaffen). 
   Schwimmbadflächen für Vereinssport (auch für andere Wassersportart en) 
   Mehr Lagerraum für vereinseigenes Equipment. Ist im Hittorf leider ü berhaupt nicht vorhanden 
   Der Boule- und Pétanque-Sport kann in Münster nur im Freien ausg eübt werden. Viele andere 
Städte, wie Ratingen, Ibbenbüren, Düsseldorf, Essen oder Aachen verf ügen über Boule-Hallen, in 
denen ganzjährig trainiert werden kann. Der Klub für Kugelsport M ünster e.V. ist der drittgrößte 
Pétanque-Verein in NRW. Es ist sehr schade, dass wir hier nicht auch über eine Boule-Halle ver-
fügen können, die unsere Mitgliederwerbung, den Sportbetri eb und überregionale Wettbewerbe in 
Münster erheblich unterstützen würden. 
   konkret nachvollziehen, ob die Hallenzeiten genutzt werden und ans onsten umverteilen (bereitlie-
gende Listen werden nicht geführt bzw. nicht kontrolliert) auch kleinere n Vereinen mehr Chancen 
auf Hallenzeiten einräumen 
   Mehr Schwimmzeiten wären großartig. Auch die Möglichkeiten zur Buchung  von zusätzlichen Hal-
lenzeiten wäre wünschenswert. Evtl. kann hier die Kontrolle bzgl. nicht genu tzter Hallenzeiten ver-
stärkt werden, damit diese Zeiten weitervergeben werden können. 
   Ein allgemeines Problem ist die Tatsache, dass viele Vereine/Abteilunge n eisern auf den ihnen 
zugewiesenen Kapazitäten beharren und auf "Reserve" behalten, ob wohl in der Realität z.T. seit 
Jahren (!) entweder gar kein Bedarf besteht oder die Kapazitäten nur f ür einen gewissen Zeitraum 
bzw. an einer Hand voll Terminen (vor Spieltagen) überhaupt benutzt werden.   Die Sportanlage 
Wangerooge befindet sich in einem absolut katastrophalen Zustand un d es grenzt an ein Wunder, 
dass es aufgrund der Platzverhältnisse noch keine schweren Verletzunge n gegeben hat. Die Sa-
nitäranlagen sind de facto nicht nutzbar und der Platz ist ständig ve rmüllt bzw. durch Hundekot 
verschmutzt. Wir wissen das die Anlage nicht weitergeführt werden soll und k önnen dementspre-
chend auch nachvollziehen, dass die Wartung der Anlage in der städtischen  Priorisierung ganz 
weit unten steht. Dennoch ist ein regelmäßiger Trainingsbetrieb auf der Anla ge eine Zumutung.   
Bezüglich der geplanten Neuplanung/Erweiterung der Sportanlage Hil trup-Ost gibt es seit Mona-
ten keinerlei Informationen/Beteiligung der betroffenen Vereine. Es  wäre schön, wenn die Verwal-
tung hier wieder aktiver auf die Vereine zugehen könnte. 
   Münster braucht einen innenstadtnahen Skatepark nach aktuellem Stand , der auch der Größe der 
Stadt und der Zahl der Aktiven gerecht wird (>1000m²). Deutlich klein ere Städte im Umland haben 
größere moderne Skateparks (Olfen, Ibbenbüren). Münster als Geburt sort des Skateboardens in 
Europa sollte gute Trainingsmöglichkeiten für Skateboarder:innen au ch im Bereich der Innenstadt 
bieten. Ein moderner kleiner Park in Hiltrup und demnächst vielleicht noch Coe rde reicht da nicht. 
   Mehr öffentliche und Innenstadtnähere Sportanlagen

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
144 
Verein Abteilung  Vorschlag 
   Arnheimweg wieder öffnen oder sehr schnell renovieren. Es ist ein Unding, dass de r Platz über 
ein Jahr gesperrt ist, obwohl er gut bespielbar ist. 
  - regelmäßige Gesamtüberprüfung der Hallenzeiten, um Fehlbelegung en oder Unterbelegungen 
zu vermeiden.  - Einhaltung der Sportförderrichtlinie der Stadt Münste r bei der Hallenbelegung 
(Sportvereine vor Freizeitangeboten) - Umwandlung von Ascheplätzen  in Kunstrasenplätze 
  Bessere Planung seitens der Schule um auch Hallennutzungen vor 18 Uhr zu  nutzen. Mehr Sport-
hallen, mehr Außensportflächen damit Fußballer in der Zeit von de n Herbstferien und Osterferien, 
Ortsteil gebundenen Vereinen Vorrang bei Hallenbelegungen zu g eben. 
  Grundsätzlich mehr Zeiten, bei Bädern künftig auch Wassergymna stik mitdenken (alternde Bevöl-
kerung). Es ist immer ausgesprochen ärgerlich, wenn Schulen ma ssiv Zeiten blocken, aber dann 
nie genutzt werden. Vor dem Hintergrund sind auch Zeitenblockad en unverständlich, wenn nur 
alle paar Wochen ein Spiel bspw. einer Betriebssportmannschaft zu  bester Kinderturnzeit stattfin-
det. Die Stadt kann nicht jammern, dass zu wenige Kinder sportlich aktiv sind, aber nix dafür tun! 
Und warum bekommen nicht die ortsteilgebundenen Vereine Vorrang bei der  Hallenvergabe? Ich 
kann die Lütten und auch die Älteren nicht drei Stadtteile weiter schicken , um eine Stunde zu Tur-
nen! 
  Mehr Wasserzeiten für Sportvereine. Stadtteilvereine sollten Vorra ng bei der Schwimmzeiten-
vergabe bekommen. 
  Den Bau von mindestens einer weiteren Dreifachhalle am Vereinsgelände des  SC Westfalia Kin-
derhaus- mit Zugriff auf Trainingszeiten von Montag-Freitag für de n Vereinssport ab spätestens 
16:30Uhr. Sowie die Bevorzugung von Stadtteilvereinen bei der Hallen vergabe der "eigenen" 
Halle. Im Schulzentrum Kinderhaus trainiert beispielsweise auch 2x die W oche die Rollstuhlbas-
ketballabteilung des UBC Münster. Diese könnte man ans Pascalgymnasium verlag ern, wo der 
UBC Münster eigentlich beheimatet ist. 
   Konkret für Schachvereine : geeignete Räumlichkeiten zu finden ist sehr s ehr schwierig 
   Es sollte unbedingt mal geprüft werden, ob alle Vereine die angegebene n Hallenzeiten auch nut-
zen 
   Wir nutzen die Asche-Speckbrettplätze! Wir sind schon seit Jahren ge hindert aktiv weitere Mitglie-
der zu gewinnen, da wir mit über 200 Mitglieder und vier Plätze n (die leider nicht zusammenhän-
gend sind) und der gemeinsamen Nutzung der Anlage mit der Betriebs sportgruppe die Kapazitä-
ten der Anlage schon deutlich überschreiten. Gerne würden wir einen Tra inings- und Wettkampf-
betrieb anbieten, was aber die Kapazitäten überschreitet. Die Platzpfleg e übernehmen wir als 
Mieter teilweise selbst, da das Herrichten der Anlage durch die städtischen  Mitarbeiter leider noch 
viel Luft nach oben lässt. Fremdspieler ohne Spielberechtigung mit falschem  Schuhwerk sind lei-
der auch ein sehr großes Problem. 
   Öffnung der Hallen und Bäder auch während der Schulferien 
   seit Jahren geplante Maßnahmen endlich zu realisieren in unserem Fall e 
   Insbesondere im Winter stehen nicht genügend Hallen zur Verfügung b ei denen auch kleine Ver-
eine die Möglichkeit haben an eine Hallenzeit zu kommen, da viele Zeiten b ereits dauerhaft durch 
große Vereine blockiert sind. Die aktuelle Seite der Stadt Münster zur  Sportstättensuche ist leider 
wenig komfortabel, sodass es schwierig ist, eine passende Halle zu finden. De r Prozess zur Ab-
stimmung einer möglichen Hallennutzung mit dem zuständigen Sachbearb eiter für die Sportstät-
tenverwaltung war sehr langwierig und zäh. Die Antworten kamen häufig nu r nach mehrmaligem 
Nachfragen. Es wäre schön, wenn einzelne Beachanlagen der Stadt für Wettkä mpfe am Wochen-
ende gebucht werden könnten. 
   Hallenbäder häufig dreckig, vor allem Ostbad. Wasser oft trüb wegen mangel nder Reinigung. V 
Haare und Pflaster treiben im Wasser, muss oft von uns entfernt werden. 
   Wir benötigen dringend eine Erweiterung der Tennishalle mit derzeit nur  2 Courts. 800 Mitglieder 
haben im Sommer schon mit 9 Außencourts zu wenig Spielmöglichkeiten. Im W inter wollen dann 
die 800 und nun auch noch die Spieler der geschlossenen Sportlinehalle  bei uns auf 2 Courts 
spielen. Somit können über 60% der Mitglieder im Winter kein Tennis spi elen. 
   Eine Gleichbehandlung von Sportarten in Bezug auf die Unterstützung b ei der Sportanlagennut-
zung. Als Tennisverein sind wir im Winter auf gewerbliche Anbieter angewie sen, anders als viele 
andere Sportarten, die städtische Sportanlage kostenfrei nutze n können. Der Bau/Kauf einer Ten-
nishalle ist für einen Verein ohne Förderungsmöglichkeiten nicht möglich. F ördertöpfe stehen aber 
nur von Zeit zu Zeit zur Verfügung. 
   Aufgrund eines sehr starken Mitgliederzuwachses benötigen wir mehr  Tennisplätze und eine ei-
gene Tennishalle oder zumindest mehr frei verfügbare Tennishallen 
   Als großer Sportverein in Hiltrup stoßen wir, trotz Nutzung sämtlicher verfü gbarer Sporthallen und 
-plätze im Stadtteil jetzt schon an Kapazitätsgrenzen. Teilweise müssen wir Aufnahmestopps für 
bestimme Angebote verhängen, weil die Nachfrage das Platzangebot massi v übersteigt. Das be-
trifft im Hallensport vor allem den Kinder- und Jugendbereich. Beim Outdoor sport vor allem Fuß-
ball. Die Anzahl der Jugendmannschaften erfordert jetzt schon Trai ningsbetrieb mit 3 Mannschaf-
ten pro Normalspielfeld. Gleichzeitig herrscht, vor allem in Hiltrup, ein massive r Zuzug und viele 
neue Hiltruper:innen möchten Sport machen, gerade Kinder. Noch gar n icht berücksichtigt ist hier-
bei das riesige Neubaugebiet in Hiltrup-Ost welches direkt an unsere Sportanlag e grenzt. Hier 
müssen die Kapazitäten bei der Neuplanung der Sportanlage Hiltrup Ost de utlich größer werden, 
auch was Hallenkapazitäten angeht. 
   Gerade im Winter fehlen Hallenzeiten. Für den Status Quo reicht es. Für d ie Entwicklung von 
Sportarten fehlen Zeiten, sowie eine Sporthalle mit Tribüne. Gleichzeitig stößt unser Vereinsge-
bäude seit längerem an seine Kapazitätsgrenzen. Hier wird ein Neubau ge plant. 
   Gerechtere Verteilung. Verhindern des "Blockierens" der Hallen von Vere inen, die sie nur im Win-
ter nutzen. Z.B. Fußballvereine, die üblicherweise auf Sportplätzen / Fu ßballplätzen spielen (müs-
sen). Nutzungsentgelte einführen, um das "Bunkern" von ungenutz ten Hallenzeiten zu vermeiden. 
Mehr Hallen bauen. Darauf schauen, mit welchem Aufwand welche Vereine i hre Ziele erreichen 
(Mitglieder, Angebote, Wettkampfergebnisse) 
   konkrete Belegungsbestätigung von den Vereinen (halbjährlich) ggfs.  Zeitenkürzung da die Hallen 
nicht genutzt werden eventuell Tauschbörse für Hallenzeiten 
   Es könnten in vielen Kita-Neubauten etwas größere Bewegungsräume ge schaffen werden, die 
nach den Öffnungszeiten für Sportangebote zur Verfügung stehen. Es könnten in neuen Stadttei-
len Sporthallen/ Bewegungsräume (ca. 100qm) mitgeplant werden. Einige  Sportangebote benöti-
gen keine große Halle und kämen mit einem Bewegungsraum aus. Sponsoren für  Bewegungs-
räume finden (z.B. Brilluxhalle etc.) 
 Triathlon Schwimmbecken mit 50 Meter Bahn. Neubau oder Traglufthalle Cobur g

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
145 
Anhang 14: Bevölkerungsbefragung – Datengrundlage und Repräsentativität 
 
Ausgangspunkt der Studie waren Überlegungen, repräsentative statistische Aussagen zum  Sportver-
halten zu erhalten. Auf Basis der aktuellen amtlichen Einwohnerstatistik der Stadt Münster mit Stand 
vom 31.12.2022 wurde eine Zufallsstichprobe von 12.648 Personen gezogen. Adr essat der Befragung 
war die Wohnbevölkerung ab 10 Jahren. Der Befragungszeitraum erstreckte sich von Mä rz bis April 
2023. Insgesamt lagen am Ende 3.405 Antworten vor, was einem Rücklauf von 26,9 Prozent entspricht. 
Die Güte einer realisierten Stichprobe wird anhand vorliegender soziodemographischer Merkmale über-
prüft. Dabei vergleicht man die Werte der Netto-Stichprobe mit denen der Gesamtpopulation. Ziel der 
Befragung ist es, ein kleines Abbild der Bevölkerungsstruktur zu erhalten, um so repräsentative Aussa-
gen treffen zu können. Es soll keine Gruppe überdurchschnittlich vertreten sein. Param eter zur Über-
prüfung der Repräsentativität der Stichprobe bilden hierbei die Variablen Alter,  Geschlecht, Bezirk, 
Staatsangehörigkeit und Sportvereinsmitgliedschaft. Als Verfahren wurde jewei ls ein Chi² - Test ange-
wandt. 
Die Altersverteilungen in der Grundgesamtheit und in der Nettostichprobe weisen k eine statistisch sig-
nifikanten Unterschiede auf und können daher als weitgehend übereinstimmend beschrieb en werden 
(vgl. Tabelle 22). Gleiches gilt für die Verteilung von Männern und Frauen (vgl. Tabelle 23). Ebenfalls 
eine gute Übereinstimmung gibt es im Hinblick auf die Wohnorte der Befragten (vgl. Tabelle 24). 
Tabelle 22: Repräsentativität der Stichprobe nach Altersgruppen 
  
Nettostichprobe Ist Bevölkerung ab 10 Jahren 
N % N % 
10 bis 15 Jahre 72 2,1 33.154 11,4 
16 bis 20 Jahre 215 6,3 18.221 6,2 
21 bis 30 Jahre 930 27,4 62.871 21,6 
31 bis 40 Jahre 665 19,6 44.254 15,2 
41 bis 50 Jahre 421 12,4 35.498 12,2 
51 bis 60 Jahre 474 13,9 42.629 14,6 
61 bis 70 Jahre 393 11,6 34.108 11,7 
71 Jahre und älter 230 6,8 20.894 7,2 
Gesamt 3.400 100 291.629 100,0 
         
Chi-Quadrattest über Stichprobe versus Bevölkerungsstatistik (wohnberechtigte Bevölkerung ab 10 Jahren) der Stadt Münster 
mit Stand vom 31.12.2022; Chi²=2,883; df=7; nicht signifikant 
 
Tabelle 23: Repräsentativität der Stichprobe nach Geschlecht 
  
Nettostichprobe Ist Bevölkerung ab 10 Jahren 
N % N % 
männlich 1.601 47,3 138.872 47,6 
weiblich 1.782 52,6 152.757 52,4 
divers 3 0,1     
Gesamt 3.386 100,0 291.629 100,0 
         
Chi-Quadrattest über Stichprobe versus Bevölkerungsstatistik (wohnberechtigte Bevölkerung ab 10 Jahren) der Stadt Münster 
mit Stand vom 31.12.2022; Chi²=0,004; df=1; nicht signifikant

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
146 
Tabelle 24: Repräsentativität der Stichprobe nach Wohnorten 
  
Nettostichprobe Ist Bevölkerung ab 10 Jahren 
N % N % 
Mitte 1282 37,7 121.935 41,9 
Münster-West 479 14,1 57.889 19,9 
Münster-Nord 461 13,5 27.333 9,4 
Münster-Ost 435 12,8 21.308 7,3 
Münster-Südost 420 12,3 28.291 9,7 
Münster-Hiltrup 240 7,0 34.873 12,0 
weiß nicht / ohne Zuordnung 88 2,6 -272 -0,1 
Gesamt 3.405 100,0 291.357 100,0 
     
Chi-Quadrattest über Stichprobe versus Bevölkerungsstatistik (wohnberechtigte Bevölkerung ab 10 Jahren) der Stadt Münster 
mit Stand vom 31.12.2022; Chi²=10,770; df=5; nicht signifikant 
 
Im Hinblick auf die Staatsangehörigkeit weist die Stichprobe eine statistisch signifikante Unterrepräsen-
tanz von Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit auf. 
Tabelle 25: Repräsentativität der Stichprobe nach Staatsangehörigkeit 
  
Nettostichprobe Ist Bevölkerung ab 10 Jahren 
N % N % 
deutsch 3.242 95,3 256.076 87,8 
andere 161 4,7 35.553 12,2 
Gesamt 3.403 100,0 291.629 100,0 
     
Chi-Quadrattest über Stichprobe versus Bevölkerungsstatistik (wohnberechtigte Bevölkerung ab 10 Jahren) der Stadt Münster 
mit Stand vom 31.12.2022; Chi²=5,199; df=1;  signifikant auf 1%-Fehlerniveau; Personen mit doppelter Staatsbürgerschaft 
(N=90) wurden der Kategorie "deutsch" zugeordnet 
 
Der letzte Faktor, welcher als Indikator für die Repräsentativität der Stichprobe gi lt, ist die formale Mit-
gliedschaft in einem Sportverein. Referenzquelle ist die offizielle Mitgliederstatistik (A-Zahlen) des Lan-
dessportbundes Nordrhein-Westfalen mit Stand vom 01.01.2023 und den Angabe n für die Altersgrup-
pen ab 10 Jahren. Laut dieser Zahlen sind in den Münsteraner Sportvereinen etwa 29 ,4 Prozent der 
Bevölkerung ab 10 Jahren organisiert (vgl. Tabelle 26). Ein Vergleich der Zahlen der Nettostichprobe 
mit denen der Mitgliederstatistik zeigt keine statistisch signifikante Überrep räsentanz der Mitglieder in 
einem Sportverein.  
Tabelle 26: Repräsentativität der Stichprobe nach Sportvereinsmitgliedschaft 
  
Nettostichprobe LSB-Mitgliederstatistik 
N % N % 
kein Mitglied in Münster 2.520 74,5 206.018 70,6 
Mitglied in Münster 863 25,5 85.611 29,4 
Gesamt 3.383 100,0 291.629 100,0 
         
Chi-Quadrattest über Stichprobe versus Bevölkerungsstatistik (wohnberechtigte Bevölkerung ab 10 Jahren) der Stadt Münster 
mit Stand vom 31.12.2022; Mitgliederzahlen des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen vom 01.01.2023; Chi²=0,713; df=1; 
nicht signifikant 
 
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Stichprobe eine hohe Übereinstimmung mit der Grundge-
samtheit aufweist und damit eine gute Grundlage für repräsentative Aussagen für Münster darstel lt.

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
147 
Anhang 15: Übersicht Sportaktivitäten der Bevölkerung 
Rang Sport-/Bewegungsaktivität Nennungen Prozentanteil 
an Nennungen 
Prozentanteil 
an Fällen 
1 Radfahren (ohne Mountainbiken) 1022 14,0 42,0 
2 Jogging / Laufen 780 11,0 32,0 
3 Fitnesstraining 607 9,0 25,0 
4 Schwimmen 464 7,0 19,0 
5 Spazierengehen 290 4,0 12,0 
6 Yoga 265 4,0 11,0 
7 Krafttraining 235 3,0 10,0 
8 Fußball 228 3,0 9,0 
9 Wandern / Bergwandern 195 3,0 8,0 
10 Rennrad (ohne Mountainbiken) 177 2,0 7,0 
11 Gymnastik 153 2,0 6,0 
12 Tennis 150 2,0 6,0 
13 Walking 121 2,0 5,0 
14 Basketball 117 2,0 5,0 
15 Tanzsport 113 2,0 5,0 
16 andere 107 2,0 4,0 
17 Bouldern 93 1,0 4,0 
18 Pilates 91 1,0 4,0 
19 Gesundheitssport 90 1,0 4,0 
20 Volleyball 88 1,0 4,0 
21 Tischtennis 73 1,0 3,0 
22 Inline-Skating 72 1,0 3,0 
23 Badminton 68 1,0 3,0 
24 Aqua-Fitness 63 1,0 3,0 
25 Nordic Walking 62 1,0 3,0 
26 Reiten, Pferdesport 61 1,0 2,0 
27 Beach-Volleyball 57 1,0 2,0 
28 Bodybuilding 54 1,0 2,0 
29 HIIT 49 1,0 2,0 
30 Golf 48 1,0 2,0 
31 Bodyforming 47 1,0 2,0 
32 Aerobic 42 1,0 2,0 
33 Mountainbiken 40 1,0 2,0 
34 Konditionstraining 39 1,0 2,0 
35 Rudern 39 1,0 2,0 
36 Gewichtheben 36 1,0 1,0 
37 Crosstraining 35 0,0 1,0 
38 Calisthenics 34 0,0 1,0 
39 Leichtathletik 34 0,0 1,0 
40 Spinning 34 0,0 1,0 
41 Handball 33 0,0 1,0 
42 Functional Training 30 0,0 1,0 
43 Skifahren (ohne Touren) 25 0,0 1,0 
44 Skateboarden 23 0,0 1,0 
45 Ballett 22 0,0 1,0 
46 E-Sport 22 0,0 1,0 
47 Zumba 22 0,0 1,0 
48 Boxen 20 0,0 1,0 
49 Bergsteigen 19 0,0 1,0 
50 Segeln 19 0,0 1,0 
51 Klettern 17 0,0 1,0 
52 Speckbrett 16 0,0 1,0 
53 Angeln 14 0,0 1,0 
54 Hockey 13 0,0 1,0 
55 Squash 13 0,0 1,0 
56 Karate 12 0,0 0,0 
57 Langhanteltraining 12 0,0 0,0 
58 Schach 12 0,0 0,0 
59 Triathlon 12 0,0 0,0 
60 Turnen 12 0,0 0,0 
61 Billard / Poolbillard 11 0,0 0,0 
62 Bogenschießen 11 0,0 0,0

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
148 
Rang Sport-/Bewegungsaktivität Nennungen Prozentanteil 
an Nennungen 
Prozentanteil 
an Fällen 
63 Motorsport (Kart, Motocross, Speedway etc.) 11 0,0 0,0 
64 EMS 11 0,0 0,0 
65 American Football 10 0,0 0,0 
66 Boccia / Boule (Pétanque) 10 0,0 0,0 
67 Frisbee (Ultimate, Disc Golf) 10 0,0 0,0 
68 Kegeln 10 0,0 0,0 
69 Kickboxen 10 0,0 0,0 
70 Kampfsport 9 0,0 0,0 
71 Kanusport 8 0,0 0,0 
72 Stand-Up-Paddle (SUP) 8 0,0 0,0 
73 Trampolinspringen 8 0,0 0,0 
74 Akrobatik 7 0,0 0,0 
75 Bowling 7 0,0 0,0 
76 Fechten 7 0,0 0,0 
77 Football 7 0,0 0,0 
78 Jugger 7 0,0 0,0 
79 Tai-Chi 7 0,0 0,0 
80 Yogilates 7 0,0 0,0 
81 Berglauf 6 0,0 0,0 
82 Freeletics 6 0,0 0,0 
83 Futsal 6 0,0 0,0 
84 Minigolf 6 0,0 0,0 
85 Ski- und Snowboardtouren 6 0,0 0,0 
86 Snowboard (ohne Touren) 6 0,0 0,0 
87 Aikido 5 0,0 0,0 
88 Federball 5 0,0 0,0 
89 Freerunning 5 0,0 0,0 
90 Judo 5 0,0 0,0 
91 Kitesurfen 5 0,0 0,0 
92 Qi Gong 5 0,0 0,0 
93 Tauchen 5 0,0 0,0 
94 Baseball / Softball 4 0,0 0,0 
95 Body Mind 4 0,0 0,0 
96 Cheerleading 4 0,0 0,0 
97 Gerätturnen 4 0,0 0,0 
98 Kung Fu 4 0,0 0,0 
99 Parkour 4 0,0 0,0 
100 Rhythmische Sportgymnasitk 4 0,0 0,0 
101 Taek Won Do 4 0,0 0,0 
102 Chi Gong 3 0,0 0,0 
103 Eislauf / Schlittschuhlauf 3 0,0 0,0 
104 Faustball 3 0,0 0,0 
105 Kajak / Kanadier 3 0,0 0,0 
106 Rugby 3 0,0 0,0 
107 Schießen 3 0,0 0,0 
108 Slacklinen 3 0,0 0,0 
109 Jumping Fitness 3 0,0 0,0 
110 Body Combat 2 0,0 0,0 
111 Flag Football 2 0,0 0,0 
112 Floorball 2 0,0 0,0 
113 Kettlebell-Training 2 0,0 0,0 
114 Padel-Tennis 2 0,0 0,0 
115 Rhönrad 2 0,0 0,0 
116 Schwertkampf 2 0,0 0,0 
117 Wasserball 2 0,0 0,0 
118 Windsurfen 2 0,0 0,0 
119 Bikepolo 1 0,0 0,0 
120 Cricket 1 0,0 0,0 
121 Einrad 1 0,0 0,0 
122 Eishockey 1 0,0 0,0 
123 Eiskunstlauf 1 0,0 0,0 
124 Krav Maga 1 0,0 0,0 
125 Lacross 1 0,0 0,0

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
149 
Rang Sport-/Bewegungsaktivität Nennungen Prozentanteil 
an Nennungen 
Prozentanteil 
an Fällen 
126 
Luftsport (Ballon, Drachenfl., Fallschirmsp., Segel-, 
Motor- etc.) 
1 0,0 0,0 
127 Orientierungslauf 1 0,0 0,0 
128 Prellball 1 0,0 0,0 
129 Radball 1 0,0 0,0 
130 Skilanglauf 1 0,0 0,0 
131 Tae-Bo 1 0,0 0,0 
132 Trailrunning 1 0,0 0,0 
133 Voltigieren 1 0,0 0,0 
134 Wasserski 1 0,0 0,0 
135 Wellenreiten 1 0,0 0,0 
136 Boßeln 1 0,0 0,0 
137 Klootschießen 1 0,0 0,0 
  gesamt 7081,0 100 289

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
150 
Anhang 16: Auswertung Bedarfe und Wünsche (Kategorien) 
Kategorie Anzahl Prozent 
Freizeitsportfläche 300 8,2 
Fitnessgerät 248 6,8 
Sportangebot 226 6,2 
Laufweg/Trimm-Dich-Pfad 216 5,9 
Ballspielfläche 185 5,0 
Beleuchtung 178 4,9 
Spielplatz 162 4,4 
Toilette 147 4,0 
Schwimmbad 123 3,4 
Radweg 118 3,2 
Sauberkeit 115 3,1 
Grünfläche/Park 85 2,3 
Zugänglichkeit 82 2 
Weg allgemein 74 2 
Trinkbrunnen 71 1,9 
Skateanlage 69 1,9 
Sitzmöglichkeiten 66 1,8 
Schwimmbad - Schwimmzeiten 64 1,7 
Turn-/Sporthalle / Sportraum 64 1,7 
Sportplatz 63 1,7 
Sanierung/Modernisierung 60 1,6 
Speckbrettplatz 60 1,6 
Schwimmbad - Freibad 59 1,6 
Sonnen-/Regenschutz/Überdachung 54 1,5 
Ausschilderung/Beschilderung/Information 50 1,4 
Bouleanlage 49 1,3 
Schwimmbad - Hallenbad 49 1,3 
Geräteverleih 41 1,1 
Beachanlage 36 1,0 
Pflege/Instandhaltung 36 1,0 
Sicherheit 34 0,9 
Umkleiden/Schließfächer 29 0,8 
Inline-/Rollerstrecke 26 0,7 
Gewässer 23 0,6 
Pumptrack 21 0,6 
Fahrradständer 14 0,4 
Radsport-Trainingsstrecke 14 0,4 
Anbindung ÖPNV 12 0,3 
Eissportanlage 12 0,3 
Kletter-/Boulderanlage 12 0,3 
barrierefreie Gestaltung 11 0,3 
Tennisanlage 11 0,3 
Leichtathletikanlage 9 0,2 
MTB-Trail 8 0,2 
Parkour-Anlage 8 0,2 
Hundeanlage 7 0,2 
Bikepark 6 0,2 
Wanderweg 6 0,2 
Schwimmbad - Kombibad 5 0,1 
Ninja-Parcours 3 0,1 
Bogen-/Schießsportanlage 1 0,0 
Freilufthalle 1 0,0 
Reitweg 1 0,0 
Stehende Welle 1 0,0 
Sonstiges 241 6,6

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Analysebericht 
151

Anlage 3 - Integrierte gesamtstädt. Sportentwicklungsplanung Münster - Teil 3 Leitbild, Ziele, Empfehlungen

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Sport und Bewegung in Münster 2035 
3 – Leitbild, Ziele, Empfehlungen

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
2 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Impressum 
Sport und Bewegung in Münster 2035 – Berichtsteil 3 – Leitbild, Ziele, Empfehlungen 
Stuttgart, Februar 2025 
 
Verfasser 
Dr. Stefan Eckl, Dr. Julia Thurn 
Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung GbR 
Reinsburgstraße 169, 70197 Stuttgart  
Telefon 07 11/ 553 79 55 
E-Mail: info@kooperative-planung.de 
Internet: www.kooperative-planung.de 
 
Heinz Tibbe, Anja Seegert, Marleen Lamnek, Philipp Theißen, Torsten Henning 
GP Planwerk GmbH 
Uhlandstraße 97 
10715 Berlin 
Telefon 030 / 8891 6390 
E-Mail: mail@gruppeplanwerk.de 
Internet: www.gruppeplanwerk.de 
 
 
Alle Rechte vorbehalten 
Vervielfältigung, auch auszugsweise nur mit schriftlicher Genehmigung der Autoren gestattet. 
Für gewerbliche Zwecke ist es grundsätzlich nicht gestattet, diese Veröffentlichung oder 
Teile daraus zu vervielfältigen, auf Mikrofilm/-fiche zu verfilmen 
 
Im Sinne einer besseren Lesbarkeit haben wir meist die männliche Form der Bezeichnung gewählt.  
Gemeint sind alle Geschlechter und Identitäten.

Sport und Bewegung in Münster 2035 – Leitbild, Ziele, Empfehlungen 
3 
Inhaltsverzeichnis 
1 Leitbild zur Entwicklung und Förderung von Sport und Bewegung in Münster ................. 4 
1.1 Präambel....................................................................................................................................... 4 
1.2 Sport und Bewegung für Alle ........................................................................................................ 4 
1.3 Nachhaltigkeit und Bewegung und Sport ..................................................................................... 5 
1.4 Sport und Bewegung zur Förderung der Gesundheit ................................................................... 5 
1.5 Sport und Bewegung als Katalysator für den sozialen Zusammenhalt ........................................ 5 
1.6 Erziehung und Bildung mit und durch Bewegung und Sport ........................................................ 5 
1.7 Sport- und Bewegungsräume als wichtige Grundlage ................................................................. 6 
1.8 Stadtentwicklung und Sport .......................................................................................................... 6 
1.9 Bürgerschaftliches Engagement im Sport .................................................................................... 7 
1.10 Leistungsorientierter Sport und Sportevents ................................................................................ 7 
2 Ziele und Empfehlungen für die Sport- und Bewegungsangebote ....................................... 8 
2.1 Bewegungsförderung in den Kitas und Schulen........................................................................... 8 
2.2 „Bewegte“ Rahmenbedingungen in Bildungseinrichtungen ......................................................... 9 
2.3 Sport- und Bewegungsangebote der Vereine und Gruppierungen ............................................ 10 
3 Ziele und Empfehlungen für die Sportvereinsentwicklung .................................................. 12 
4 Ziele und Empfehlungen für die Vernetzung und Kommunikation ..................................... 14 
4.1 Vernetzung.................................................................................................................................. 14 
4.2 Information .................................................................................................................................. 15 
5 Ziele und Empfehlungen für den Leistungssport ................................................................. 16 
6 Ziele und Empfehlungen für die Sport- und Bewegungsräume .......................................... 17 
6.1 Übergreifende Aspekte zu den Sport- und Bewegungsräumen ................................................. 17 
6.2 Sport- und Bewegung im öffentlichen Raum und in der Natur ................................................... 19 
6.3 Schulfreiräume (Außenflächen von Schulstandorten) ................................................................ 21 
6.4 Sportplätze und leichtathletische Anlagen (Sportaußenanlagen) .............................................. 22 
6.5 Hallen und Räume für den Schul- und Vereinssport - organisatorische Maßnahmen ............... 23 
6.6 Hallen und Räume für den Schul- und Vereinssport – bauliche Maßnahmen ........................... 24 
7 Ziele und Empfehlungen für die Münsteraner Stadtverwaltung .......................................... 25 
8 Ziele und Empfehlungen für die Umsetzung und Evaluation des integrierten 
Sportentwicklungskonzeptes .................................................................................................. 27 
9 Ziele und Empfehlungen für die Förderung von Bewegung und Sport durch die Stadt 
Münster ...................................................................................................................................... 28

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
4 
1 Leitbild zur Entwicklung und Förderung von Sport und Bewe-
gung in Münster 
1.1 Präambel 
Die Bevölkerungsbefragung zu Sport und Bewegung in Münster weist eine hohe Aktivenquote sowie 
eine hohe Zufriedenheit der Bevölkerung mit den Rahmenbedingungen für Bewegung und Sport auf. 
Münster ist eine „sport- und bewegungsaktive Stadt“ – darunter verstehen wir ein Sport- und Bewe-
gungsverhalten mit unterschiedlichen Motiven, Organisationsformen, Intensitäten und Ausprägungen, 
Bewegung und Sport innerhalb und außerhalb von Vereinen und Gruppierungen ebenso wie leistungs-
orientierter Sport oder große Sportveranstaltungen.  
Die Stadt Münster setzt sich zum Ziel, die Rahmenbedingungen für Bewegung und Sport zu erhalten 
und weiter zu verbessern, um so weiterhin allen Bevölkerungsgruppen einen Zugang zu Bewegung und 
Sport zu ermöglichen. Das Integrierte Sportentwicklungskonzept trägt dazu bei, durch Attraktivierung 
der Sport- und Bewegungsinfrastruktur sowie einer guten Förderung, eine noch größere Anzahl der in 
Münster wohnenden und arbeitenden Menschen für sportliche und gesundheitsförderliche Bewegungs-
aktivitäten zu gewinnen und zu begeistern. 
In Politik und Verwaltung wird das Integrierte Sportentwicklungskonzept als ämterübergreifende, um-
setzungsorientierte und selbstverpflichtende Handlungsleitlinie verstanden und bei anderen kommunal-
politischen Planungs- und Entscheidungsprozessen einbezogen. Das Integrierte Sportentwicklungskon-
zept wird regelmäßig evaluiert, auf veränderte Rahmenbedingungen und auf sich ändernde Bedarfe im 
Sinne einer strategischen Planung und Steuerung angepasst. 
 
1.2 Sport und Bewegung für Alle 
Sport und Bewegung leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Lebensqualität der Menschen. Dies gilt 
für Menschen aller Geschlechter und aller Altersstufen, mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, 
aus allen sozialen Schichten und mit unterschiedlichen körperlichen Fähigkeiten und Bedarfen.  
Ob jung oder alt, Menschen mit oder ohne Behinderung, ob im Sportverein, bei anderen Anbietern oder 
selbstorganisiert: Wie die Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung zum Sportverhalten zeigen, sind Be-
wegung und Sport wichtige Elemente der Lebensgestaltung – und zwar für alle Bevölkerungsgruppen. 
Die Stadt Münster fördert die Sport- und Bewegungsaktivitäten der Bevölkerung in all ihren Facetten. 
Dazu zählt auch das Bestreben, bisher nicht sportaktive Menschen zu mehr körperlicher Bewegung und 
Sport zu motivieren und damit einen Beitrag zur Gesundheitsförderung zu leisten. Barrieren und Hemm-
schwellen, die den Zugang zu Bewegung und Sport erschweren oder verhindern, werden sukzessive 
abgebaut. 
Ziel der Stadt Münster ist es, allen Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu Sport und Bewegung 
zu ermöglichen und bei Bedarf Maßnahmen für besondere Zielgruppen zu fördern. Ausdrücklich setzt

Sport und Bewegung in Münster 2035 – Leitbild, Ziele, Empfehlungen 
5 
sich die Stadt Münster das Ziel, die Teilhabe von bisher unterrepräsentierten Gruppen auf allen Ebenen 
des Sport- und Bewegungslebens zu fördern. 
Besondere Berücksichtigung erfahren die jeweiligen sozialräumlichen Eigenidentitäten und Bedarfs-
strukturen der Stadtteile und Quartiere. 
 
1.3 Nachhaltigkeit und Bewegung und Sport 
Die Stadt Münster entwickelt und fördert Bewegung und Sport im Kontext der Nachhaltigkeitsstrategie 
der Stadt Münster und unterstützt im besonderen Maße Aspekte der Gesundheitsvorsorge, der chan-
cengerechten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, des gesellschaftlichen Zusammenhalts, des scho-
nenden Umgangs mit Umwelt, Natur und Flächen und des verantwortungsbewussten Einsatzes finan-
zieller und personeller Ressourcen. 
 
1.4 Sport und Bewegung zur Förderung der Gesundheit 
Sport und Bewegung tragen maßgeblich zur Lebensqualität, zum Erhalt und zur Förderung der Gesund-
heit bei. Die Stadt Münster fördert die Bedingungen und Möglichkeiten für alle, sich ausreichend zu 
bewegen. Sie unterstützt vulnerable Gruppen, die gesundheitsförderlichen Chancen zu ergreifen und 
durch Sport und Bewegung zur Gesundheitserhaltung beizutragen. 
 
1.5 Sport und Bewegung als Katalysator für den sozialen Zusammenhalt 
Nirgendwo kommen Menschen aus unterschiedlichen sozialen Gruppen und Schichten so einfach zu-
sammen wie im Sport. Bewegung und Sport stiften Identität und festigen den sozialen Zusammenhalt 
in der Stadtgesellschaft. Die Stadt Münster unterstützt Vereine, für Fairness und Menschenwürde im 
Sport einzustehen und entschieden gegen menschenfeindliche Einstellungen und alle Formen der Dis-
kriminierung handeln zu können. Unterstützt werden gemeinschaftsbildende, inklusive und integrative 
Maßnahmen durch Spiel, Sport und Bewegung für alle Bevölkerungsgruppen.  
Die Stadt Münster unterstützt Vereine und Gruppierungen, die eine Teilhabe an Bewegung und Sport 
ermöglichen und Zugangshürden abbauen. 
 
1.6 Erziehung und Bildung mit und durch Bewegung und Sport 
Bewegung und Sport sind ein unverzichtbares Bildungsgut. Die Stadt Münster fördert die Bewegungs-
erziehung und die Ausbildung eines gesunden Lebensstils in allen städtischen Bildungseinrichtungen 
und im Zusammenwirken mit den Bildungseinrichtungen anderer Träger. Freude an Bewegung und 
Sport sollen bereits in den Kindertageseinrichtungen vermittelt und in den Schulen fortgeführt werden.

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
6 
Die Sportvereine sind dabei für die Stadt Münster wichtige Bildungspartner, vor allem in Hinblick auf die 
nachschulische Betreuung und die Kooperation mit den Schulen. Darüber hinaus unterstützt die Stadt 
Münster Sport und Bewegung in den Einrichtungen und Angeboten der Jugend- und Erwachsenenbil-
dung und kooperiert mit Institutionen der Berufsausbildung und den Hochschulen. 
 
1.7 Sport- und Bewegungsräume als wichtige Grundlage 
Sportliche Aktivitäten und die räumlichen Bedingungen stehen in einem engen Wechselbezug. Ohne 
Raum keine Bewegung, ohne Bewegung keine Raumaneignung. Aus diesem Grund fördert die Stadt 
Münster Bewegung und Sport in seinen vielseitigen Facetten durch die bedarfsorientierte Bereitstellung 
von Sport- und Bewegungsräumen unterschiedlichster Art. Bewegungs- und Sportgelegenheiten im öf-
fentlichen Raum und in der Natur sollen dabei gleichrangig zu den Sportanlagen für den Schul- und 
Vereinssport behandelt werden. Die Stadt Münster unterstützt die öffentliche Zugänglichkeit und Nutz-
barkeit der Schul- und Vereinssportanlagen ebenso wie den Erhalt und die Weiterentwicklung vorhan-
dener Sport- und Bewegungsräume im öffentlichen Raum und in der Natur sowie die Anpassung der 
Sportanlagen an veränderte Bedarfe. 
Als wachsende Stadt strebt die Stadt Münster an, die Versorgung der Bevölkerung mit Sport- und Be-
wegungsräumen auf einem konstanten, bedarfsorientierten quantitativen und qualitativen Niveau zu 
halten und dabei zugleich Disparitäten unter den Stadtbezirken und Ortsteilen abzubauen. Daher wird 
das Einbeziehen und Berücksichtigen von Flächenansprüchen für Sport- und Bewegungsräume in der 
integrierten Stadtentwicklung als immanent angesehen. 
 
1.8 Stadtentwicklung und Sport 
Bewegung und Sport sind elementare Bestandteile der integrierten Stadtentwicklung. Die Sportentwick-
lungsplanung ist gleichrangig neben den anderen Fachplanungen Teil der ressortübergreifenden Stadt-
entwicklungsplanung in der Stadt Münster. Die Stadt Münster versteht Bewegung und Sport als kom-
munale Querschnittsaufgabe, für die eine kontinuierliche und verbindliche Berücksichtigung sportfach-
licher Belange in den unterschiedlichen Ressorts und eine Integration in deren Fachplanungen obliga-
torisch ist, insbesondere in der Baulandentwicklung, der Schulentwicklungs-, der Freiraum- und der 
Verkehrsplanung. Entsprechend wird die Sportentwicklungsplanung in die bestehenden und frühzeitig 
in die künftigen städtischen Konzepte für die Gesamtstadt, für die Stadtbezirke und Stadtteile, die neuen 
urbanen Stadtquartiere und bei Einzelvorhaben eingebracht. 
Aufgrund der begrenzten Flächenressourcen und der immanenten Flächenkonkurrenzen entwickelt die 
Stadt Münster kreative Lösungen für die Verortung, Profilierung, Zugänglichkeit und Erreichbarkeit von 
zentralen sowie von dezentralen Sport- und Bewegungsräumen.

Sport und Bewegung in Münster 2035 – Leitbild, Ziele, Empfehlungen 
7 
1.9 Bürgerschaftliches Engagement im Sport 
Den Münsteraner Vereinen und Gruppierungen kommt eine besondere Bedeutung bei der Vermittlung 
von Bewegung und Sport zu. Gerade im Kinder- und Jugendbereich ist der vereinsorganisierte Sport 
unverzichtbarer Bestandteil der sport- und bewegungsaktiven Stadt Münster.  
In den meisten Vereinen und Gruppierungen sind Personen aktiv, die sich ehrenamtlich für die Stadt-
gesellschaft engagieren. Die Stadt Münster unterstützt die Vereine und Gruppierungen bei der Verbes-
serung der Bedingungen für ehrenamtliches Handeln, fördert und honoriert die Freiwilligenarbeit und 
stärkt damit das bürgerschaftliche Engagement. Zudem unterstützt die Stadt Münster die Vereine und 
Gruppierungen in ihren strukturellen Bemühungen, sich zukunftsorientiert aufzustellen. 
 
1.10 Leistungsorientierter Sport und Sportevents 
Leistungs- und Spitzensport der Amateur- und Profisportvereine sowie Freizeitsportveranstaltungen ha-
ben in Münster eine lange Tradition und tragen zum positiven Image der Stadt bei. Die Stadt Münster 
fördert den leistungsorientierten Sport und freizeitsportliche Events durch die Schaffung der geeigneten 
räumlichen Rahmenbedingungen und unterstützt administrativ und organisatorisch.

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2 Ziele und Empfehlungen für die Sport- und Bewegungsange-
bote 
2.1 Bewegungsförderung in den Kitas und Schulen 
Die Grundlagen eines aktiven Lebensstils werden bereits im frühen Kindesalter gelegt. In Kindertages-
einrichtungen und v.a. Schulen werden zudem alle Kinder erreicht. Aus diesem Grund kommt der früh-
kindlichen Bewegungsförderung ein großer Stellenwert zu. Aus Sicht der Münsteraner Bevölkerung ist 
der Ausbau von Sport- und Bewegungsangeboten in Kindertageseinrichtungen und Schulen einer der 
wichtigsten Punkte bei der künftigen Angebotsentwicklung. 
 
Leitziele: 
Jede Kindertageseinrichtung verfügt über Strukturen und Rahmenbedingungen, durch die Sport 
und Bewegung aktiv gefördert werden. 
Jede Schule bietet freiwillige Sport- und Bewegungsangebote (insbesondere im Rahmen der 
Ganztagsbetreuung) an. 
 
Empfehlungen: 
 [EMPFEHLUNG 1] QUALIFIZIERUNG VON ERZIEHERINNEN UND ERZIEHERN: Ein Ausbau der Bewe-
gungsförderung in Kindertageseinrichtungen hängt stark von der Qualifikation des Personals 
ab. Es soll ein Qualifizierungsprogramm für Erzieherinnen und Erzieher aufgelegt werden, wel-
ches inhouse und begleitend zum Berufsalltag durchgeführt werden kann. Bei der Erstellung 
des Qualifizierungsprogramms kann auf bestehende Qualifizierungsmaßnahmen sowie Erfah-
rungen aus anderen Großstädten aufgebaut werden (z.B. Mülheim an der Ruhr).  
 [EMPFEHLUNG 2] (ANERKANNTE) BEWEGUNGSKINDERGÄRTEN: Es wird angestrebt, dass es in je-
dem Stadtbezirk mindestens eine Kindertageseinrichtung gibt, die mit dem pädagogischen Pro-
fil auf Bewegungsförderung ausgerichtet ist. Eine praxiserprobte Unterstützung könnte durch 
das Modell der „Anerkannten Bewegungskita“ des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen er-
folgen. Der aktuellen Personalsituation der Kindertageseinrichtungen Rechnung tragend, soll 
vom Stadtsportbund ein Bewegungs-Kita-Light (Arbeitstitel) Modell entwickelt werden, dessen 
Anforderungen insbesondere im Aus- und Weiterbildungssegment reduziert sein sollen. Min-
destens eine Kooperation mit einem lokalen Sportverein soll dabei Voraussetzung sein.  
 [EMPFEHLUNG 3] NUTZUNG VON TURN- UND SPORTHALLEN DURCH KINDERTAGESEINRICHTUNGEN: 
Den Kindertageseinrichtungen und den Akteuren der Tagespflege soll es stärker als bisher er-
möglicht werden, regelmäßig Zeiten in Turn- und Sporthallen zu nutzen, insbesondere Einrich-
tungen, die über keinen eigenen Bewegungsraum verfügen. Hier sind regionale Absprachen 
mit Schulen und Sportvereinen zu treffen (z.B. im Rahmen der quartiers- oder stadtbezirksbe-
zogenen Netzwerke zur Sportentwicklung vgl. Kapitel 8), um Kitas die Nutzung von Schulsport-
hallen und anderen für Bewegungsförderung geeigneten Räumen zu ermöglichen. 
 [EMPFEHLUNG 4] BEWEGUNG UND SPORT IM GANZTAG: Die Rahmenbedingungen für den verbind-
lichen Ausbau der Ganztagsbetreuung ab dem Schuljahr 2026 stehen noch nicht fest. Es wird 
angeregt, einen ämterübergreifenden Arbeitskreis zur Koordinierung der Bewegungsangebote 
im Ganztag einzuberufen und in einem strukturierten Prozess die Anforderungen und Möglich-
keiten für Bewegungsangebote im Ganztag zu prüfen. Dabei sollen der Ausbau von Kooperati-
onen zwischen organisiertem Sport und Schulen, die Qualifizierung des Personals sowie die 
wissenschaftliche Begleitung angestrebt werden. Dieser „Ganztagsgipfel“ soll einen Münstera-
ner Lösungsweg ausarbeiten, welcher ggfs. eine landesweite Vorbildrolle übernehmen könnte.

Sport und Bewegung in Münster 2035 – Leitbild, Ziele, Empfehlungen 
9 
 
2.2 „Bewegte“ Rahmenbedingungen in Bildungseinrichtungen 
Bewegung wird künftig selbstverständlicher Teil des Alltags sein und bedarf daher sowohl spezifischer 
Räume und Flächen (siehe oben) als auch bewegungsaktivierender Strukturen in Gebäuden.  
 
Leitziel: 
Die Münsteraner Kita- und Schulgebäude sind bewegungsaktivierend gestaltet. 
 
Empfehlungen: 
 [EMPFEHLUNG 5] BEWEGUNGSAKTIVIERENDE GESTALTUNG: Bei Sanierungen, Modernisierungen 
und Neubauten sollen verstärkt Elemente der Bewegungsförderung bzw. der Bewegungsakti-
vierung in die Gestaltung einfließen (z.B. Flure, Foyers, Treppen, Klassen-, Gruppenräume und 
flexible Räume nach Vorbild der Compartment-Foren 1). Damit soll die Aufenthaltsqualität ge-
steigert und die Kinder bzw. die Schülerinnen und Schüler zur Bewegung animiert werden.  
 [EMPFEHLUNG 6] AUSSTATTUNG DER KITAS MIT BEWEGUNGSRÄUMEN: Angesichts der Bedeutung 
der Bewegungsförderung sollte es in jeder Kita einen eigenen Bewegungsraum geben, der aus-
schließlich zur Bewegungsförderung genutzt wird. Zu prüfen ist, ob die Bewegungsräume au-
ßerhalb der Öffnungszeiten der Kita von Vereinen und anderen Gruppen für Bewegungsange-
bote genutzt werden könnten.  
 [EMPFEHLUNG 7] AUSSTATTUNG DER KITAS MIT MATERIAL: Die Kitas sollen insgesamt mit entspre-
chenden Materialien zur Bewegungsförderung ausgestattet sein und ein jährliches Budget für 
die Anschaffung von Spiel- und Bewegungsgeräten haben.  
 [EMPFEHLUNG 8] BEWEGUNGSRÄUME IN SCHULEN: An Schulen (v.a. Schulen mit Ganztagsbetreu-
ung) sollen sukzessive Bewegungsräume für freiwillige Sportangebote sowie für einzelne Sport-
einheiten (z.B. Tanz, Gymnastik) ergänzt werden. Diese Räume sollen bei Bedarf auch den 
Kindertageseinrichtungen sowie Angeboten umliegender Vereine und Institutionen zur Verfü-
gung stehen. 
 
  
                                                      
1  zur Definition siehe auch https://www.berlin.de/schulbau/massnahmen/neubau/compartmentschulen/

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2.3 Sport- und Bewegungsangebote der Vereine und Gruppierungen 
Die Bevölkerung bewertet die Sport- und Bewegungsangebote äußerst positiv. Jedoch bestehen offen-
bar noch Handlungsbedarfe im Hinblick auf inklusive und integrative Sport- und Bewegungsangebote.  
 
Leitziel: 
In Münster gibt es ein breites Sport- und Bewegungsangebot, das alle Bevölkerungs- und Alters-
gruppen anspricht. 
 
Empfehlungen: 
 [EMPFEHLUNG 9] NIEDERSCHWELLIGE SPORT- UND BEWEGUNGSANGEBOTE: Das Angebot an nie-
derschwelligen, kostenlosen und frei zugänglichen Sport- und Bewegungsangeboten, wie z.B. 
Sport-im-Park, soll erhalten und weiter ausgebaut werden. Beispielsweise könnte das vom 
Stadtsportbund organisierte Sport-im-Park-Angebot zeitlich auf Frühjahr/Herbst ausgedehnt o-
der zu einem ganzjährigen Angebot mit städtischer Unterstützung weiterentwickelt werden. 
Sportamt, Gesundheitsamt, Stadtsportbund und Grünflächenamt arbeiten hier heute schon zu-
sammen und sollen gemeinsam das niederschwellige Angebote ausbauen.  
 [EMPFEHLUNG 10] ANGEBOTE FÜR MENSCHEN MIT BEHINDERUNG: Unklar ist, welche Sport- und 
Bewegungsangebote es in Münster für Personen mit Behinderung und Einschränkungen gibt – 
eine strukturierte Übersicht fehlt. In einem ersten Schritt soll daher die KIB (Kommission zur 
Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderung) in Zusammenarbeit mit dem Stadt-
sportbund und dem Gesundheitsamt ermitteln, welche Angebote es bisher für Menschen mit 
Behinderung gibt (auch: dezidiert inklusive Angebote). Die Bestandsaufnahme soll aufbereitet 
und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, z.B. im Rahmen des avisierten Sportportals 
(vgl. Kapitel 4.2). In einem zweiten Schritt soll eine Bedarfsermittlung durchgeführt werden, die 
sich unmittelbar an Personen mit Behinderung bzw. deren Angehörige richtet. Damit kann ein 
Abgleich von Bedarf und Bestand vorgenommen und es können ggfs. neue Angebote konzipiert 
werden. Eine entsprechende Darstellung grundsätzlicher Angebote soll auf dem angedachten 
Sportportal (vgl. Kapitel 4.2) digital abrufbar sein. 
 [EMPFEHLUNG 11] ANGEBOTE FÜR ÄLTERE: Das Angebot für Ältere und Hochaltrige soll quartiers-
bezogen vor Ort ausgebaut werden. Dabei sollen orientiert an den Erfahrungen des in Münster 
bereits durch den organisierten Sport punktuell angewandten Programms „Bewegt älter werden 
in NRW“ sowie orientiert am Alltagstrainingsprogramm (ATP) Konzepte weiterentwickelt und 
auf Quartiere übertragen werden, die bisher über kein entsprechendes Programm verfügen. 
Eine entsprechende Darstellung grundsätzlicher Angebote soll auf dem angedachten Sportpor-
tal (vgl. Kapitel 4.2) digital abrufbar sein. 
 [EMPFEHLUNG 12] SPEZIFISCHE ANGEBOTE: Angesichts der Diversität der Bevölkerung sind ne-
ben inklusiven und integrativen auch spezifische Angebote wünschenswert. Dies betrifft vor al-
lem Personen, die bisher in den oftmals auf Männer und Frauen angelegten Angeboten keine 
Berücksichtigung ihrer besonderen Bedarfe und Anforderungen finden. Daher sollen unter Mo-
deration des Sportamtes und dem Amt für Gleichstellung zusammen mit dem Stadtsportbund 
mögliche Bedarfe ermittelt und entsprechende Angebote konzipiert werden.  
 [EMPFEHLUNG 13] NACHTSPORTANGEBOT FÜR JUGENDLICHE / JUNGE ERWACHSENE: Vor allem in 
sozial benachteiligten Quartieren mit hohem Jugendanteil soll ein Nachtsportprogramm weiter-
entwickelt werden, welches z.B. einmal im Monat am Freitag- oder Samstagabend ein breites 
kostenloses Sportangebot anbietet (z.B. Streetball, HipHop, Soccer). Dabei soll sichergestellt 
werden, dass neben der qualitativen Sicherheit der sportlichen Angebote über den organisierten 
Sport ebenfalls die quartiersansässige Jugendsozialarbeit vertreten ist und gemeinsam das An-
gebot für die Jugendlichen gestaltet und begleitet. Außerdem sollen die räumlichen Ressourcen 
zur Verfügung gestellt werden. Zu prüfen ist, ob einzelne Veranstaltungen z.B. nur für Mädchen/ 
junge Frauen konzipiert werden. Die Jugendlichen sollen bei der Konzeption des Angebots be-
teiligt werden.

Sport und Bewegung in Münster 2035 – Leitbild, Ziele, Empfehlungen 
11 
 [EMPFEHLUNG 14] SPORT-PATEN: Um den Zugang von vulnerablen Gruppen zum Sport zu ver-
bessern, soll das Modell der Münsteraner Sport-Paten2 (derzeit in MS-Mitte, Münster-West und 
Coerde) auf alle Stadtbezirke übertragen werden.  
 [EMPFEHLUNG 15] AUSBILDUNG VON JUGENDLICHEN ZUM SPORT-COACH: In Anlehnung an die 
Sport-Paten sollen auch Jugendliche zum Sport-Coach ausgebildet werden, um mit Kindern 
und Jugendlichen im öffentlichen Raum Sport zu treiben. Dadurch sollen Kinder und Jugendli-
che direkt in ihrem Umfeld / Peergroup erreicht werden. Vorbild könnte dabei das dänische 
Projekt GAME (https://game.ngo) sein. Dort werden Jugendliche ausgebildet, um Kindern und 
Jugendlichen über Straßensport sozial und sportlich zu erreichen. Ziel ist es, mit und durch 
Straßensport Kinder und Jugendliche individuell und sozial weiterzubilden und ihre Bewegung 
und Gesundheit zu fördern. Insbesondere Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Fami-
lien sollen über Straßensport einen barrierefreien Zugang zu Sport und Bewegung erhalten, der 
über die Peer-Group vermittelt wird. Als erster Schritt soll ein Austausch zur NPO GAME in 
Dänemark erfolgen. 
 
 
  
                                                      
2  siehe auch https://www.sportpaten.com/

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3 Ziele und Empfehlungen für die Sportvereinsentwicklung 
Die Münsteraner Sportvereine benennen in der Vereinsbefragung neben den Sportanlagen die Gewin-
nung / Bindung von Trainerinnen und Trainern, die Besetzung von Vorstandsposten und die Unklarheit 
über die eigene Vereinsentwicklung als zentrale Herausforderungen der Vereinsentwicklung. 
 
Leitziel: 
Die Münsteraner Sportvereine sind gut für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet. 
 
Empfehlungen: 
 [EMPFEHLUNG 16] WERBEN FÜR FREIWILLIGES ENGAGEMENT: Die Münsteraner Sportvereine sind 
auf der einen Seite auf Freiwillige angewiesen, die sich entweder dauerhaft oder auch nur punk-
tuell und projektbezogen für den Verein engagieren. Auf der anderen Seite stehen Personen, 
die sich freiwillig einbringen möchten, jedoch oft keinen direkten Zugang zu den Vereinen fin-
den. Die Freiwilligenagentur sowie das Amt für Migration und Integration / Kommunales Integ-
rationszentrum könnten auch für den Sportbereich wichtige Mittler sein. Daher sollen der Stadt-
sportbund, die Freiwilligenagentur Münster und das Amt für Migration und Integration / Kommu-
nales Integrationszentrum über eine engere Zusammenarbeit beraten und neben einem auf die 
spezifischen Anforderungen der Sportvereine abgestimmtes Herangehen auch eine themen-
übergreifende Engagementstrategie vereinbaren.  
 [EMPFEHLUNG 17] KOOPERATION VON VEREINEN IM BUNDESFREIWILLIGENDIENST UND FREIWILLIGEN 
SOZIALEN JAHR IM SPORT (FSJ): In vielen Münsteraner Vereinen sind heute schon Personen im 
Bundesfreiwilligendienst und im Freiwilligen Sozialen Jahr im Sport tätig. Angesichts der stei-
genden Nachfrage nach Angeboten am Vormittag/frühen Nachmittag, die von ehrenamtlich Tä-
tigen oftmals nicht abgedeckt werden können, sollen die Beschäftigungsmöglichkeiten von Bun-
desfreiwilligendienst und Freiwilligen Sozialen Jahr ausgebaut werden. Für einen möglichst ef-
fizienten Einsatz dieser wertvollen Kräfte soll verstärkt das Modell in Beratungsprozesse einge-
bunden werden, in dem diese Personen auch in mehreren Vereinen tätig sein können (Vereins-
kooperation und gemeinsame Beschäftigung). 
 [EMPFEHLUNG 18] AUSBAU VON BUNDESFREIWILLIGENDIENST UND FREIWILLIGES SOZIALES JAHR IM 
SPORT (FSJ): Darüber hinaus sollen unter den gegebenen Rahmenbedingungen die Beschäfti-
gungsmöglichkeiten von Bundesfreiwilligendienst und Freiwilligem Sozialen Jahr ausgebaut 
werden.  
 [EMPFEHLUNG 19] VERBERUFLICHTE STRUKTUREN IN DEN SPORTVEREINEN: Angesichts der wach-
senden Anforderungen an die Vereinsführung (rechtliche Vorgaben, Steuerrecht, Verordnun-
gen und Vorgaben) haben viele Sportvereine Probleme, Personen für einen ehrenamtlichen 
Vorstandsposten zu finden. Auch im Übungsbetrieb wird es zunehmend schwieriger, Personen 
zu finden, die ehrenamtlich und auf Dauer angelegt, die Funktion eines Trainers / einer Trainerin 
übernehmen. Den Sportvereinen wird empfohlen, verstärkt auf verberuflichte Strukturen im 
Rahmen von sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zu setzen. Zur Erreichung dieser Struk-
turen wird es nötig sein, dass neben dem klassischen Sportbetrieb alternative Beschäftigungs- 
und Refinanzierungsoptionen angestoßen werden (so etwa die Modelle Geld-statt-Stelle im 
Ganztagsbetrieb) die auch eine trägerseitige und politische Unterstützung erfahren.  
 [EMPFEHLUNG 20] GEMEINSAME GESCHÄFTSSTELLEN: Kleinere Vereine, die alleine nicht in der 
Lage sind, eine Geschäftsstelle mit verberuflichten Strukturen zu führen, sollen über Koopera-
tionen gemeinsame Geschäftsstellen einrichten. Dabei könnte eine gemeinsame und anteilige 
Finanzierung der Geschäftsstelle durch alle angeschlossenen Vereine erfolgen.  
 [EMPFEHLUNG 21] BERATUNGEN FÜR SPORTVEREINE: Angesichts der großen Unsicherheit vieler 
Münsteraner Sportvereine über die zukünftige Vereinsentwicklung sollen Beratungsprozesse 
(etwa über VIBSS des LSB NRW) stärker beworben werden oder an geeigneten Stellen auch 
über Zukunftswerkstätten und Perspektivworkshops kollegiale Beratungsprozesse angestoßen 
werden.

Sport und Bewegung in Münster 2035 – Leitbild, Ziele, Empfehlungen 
13 
 [EMPFEHLUNG 22] SELBSTVERSTÄNDNIS DES ORGANISIERTEN SPORTS: Das Selbstverständnis der 
Sportvereine steht vor Veränderungen. Zukünftig soll sich der organisierte Sport verstärkt als 
Fürsprecher von Sport und Bewegung unabhängig einer konkreten Vereinsmitgliedschaft ver-
stehen, sich stärker in die Quartiersarbeit einbringen und auch als Lotsen zu sozialen Unter-
stützungssystemen im Quartier verstehen. Dieser Veränderungsprozess soll auch zu einer ver-
änderten Aufgabenstruktur in den Quartieren und den Finanzierungsmustern der Akteure füh-
ren, da diese Aufgaben rein ehrenamtlich nicht zu stemmen sein werden. Der Stadtsportbund 
soll dabei als Partner den Vereinen zur Seite stehen und sie aktiv begleiten und unterstützen.

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14 
4 Ziele und Empfehlungen für die Vernetzung und Kommunika-
tion 
4.1 Vernetzung 
Ein Handlungsfeld der Sportentwicklung in Münster ist die verstärkte Kooperation und Vernetzung der 
verschiedenen Akteure, die mit Sport und Bewegung in Berührung kommen.  
 
Leitziel: 
Die Akteure im Sport- und Bewegungsleben der Stadt Münster sind aktiv miteinander vernetzt.  
 
Empfehlungen: 
 [EMPFEHLUNG 23] SPORTFORUM MÜNSTER: Das Sportamt der Stadt Münster und der Stadtsport-
bund sollen jährlich oder zweijährlich ein Sportforum organisieren, welches dem Austausch zwi-
schen den verschiedenen Akteuren des Sport- und Bewegungslebens dient. Das Sportforum 
könnte beispielsweise zu besonderen Themen (z.B. Ganztag, Bewegungsförderung im Vor-
schulalter, Vereinsentwicklung) fachliche Inputs und einen moderierten Austausch zum Inhalt 
haben. 
 [EMPFEHLUNG 24] QUARTIERSNETZWERKE ZU BEWEGUNG UND SPORT: Viele der Empfehlungen zur 
Angebots- und Organisationsentwicklung lassen sich nur in netzwerkartigen Strukturen bear-
beiten, bei denen eine Reihe von Akteuren eingebunden werden. Aufgrund der Größe, der ge-
ografischen und sozialräumlichen Struktur der Stadt Münster ist es sinnvoll, Netzwerke auf 
Quartiers- oder Stadtteilebene ins Leben zu rufen und spezifische Themen, wie z.B. Bewe-
gungsförderung in Kitas, Ganztagsschule, Seniorensportangebote, Angebote für vulnerable 
Gruppen, in diesem Zusammenhang zu diskutieren (Vorbild: „Coerde in Bewegung“). Dabei soll 
eine Abstimmung mit den bereits vorhandenen Strukturen (Stadtteilkümmerer, Quartiersmana-
ger) vorgenommen werden, wobei der Fokus kleinräumig auf Quartieren oder Stadtteilen liegen 
sollte. Der Stadtsportbund soll dabei als Schnittstelle zwischen verschiedenen Akteuren, Insti-
tutionen und Bewohnern im Stadtteil in Sachen Bewegung und Sport  fungieren. Seine Rolle 
könnte ein träger-, themen- und ämterübergreifendes Handeln ermöglichen und eine synerge-
tische Zusammenarbeit fördern.

Sport und Bewegung in Münster 2035 – Leitbild, Ziele, Empfehlungen 
15 
4.2 Information 
Die Analysen zur Sportentwicklung in Münster haben deutlich gemacht, dass es bereits heute ein breites 
und vielfältiges Sportangebot von verschiedenen Anbietern gibt. Ein Manko besteht in der fehlenden 
zentralen Information. 
 
Leitziel: 
Alle sportlichen Angebote im Stadtgebiet sind auf einer zentralen Informationsplattform darge-
stellt. 
 
Empfehlungen: 
 [EMPFEHLUNG 25] SPORTPORTAL FÜR MÜNSTER: Für die Stadt Münster soll ein zentrales Portal 
für Bewegung und Sport aufgebaut werden, welches Informationen zu den Sport- und Bewe-
gungsräumen (Standorte, Ausstattung, Zugänglichkeit), zu den Sport- und Bewegungsangebo-
ten der verschiedenen Anbieter, eine Suchfunktion, ein Belegungs- und Reservationssystem, 
Informationen zu Sportveranstaltungen sowie ein Forum zur Sportpartnersuche umfasst. Im 
Idealfall ist ein Redaktionssystem hinterlegt, zu dem die einzelnen Anbieter Zugang haben und 
ihre Informationen selbstständig einpflegen können.  
 [EMPFEHLUNG 26] BERICHTERSTATTUNG ÜBER SPORTENTWICKLUNG: Die Stadt Münster soll regel-
mäßig über den Umsetzungsstand der Sportentwicklung berichten, z.B. über das oben ange-
sprochene Sportportal.

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5 Ziele und Empfehlungen für den Leistungssport 
Neben dem Freizeit- und Breitensport ist auch der Leistungs- und Spitzensport eine wichtige Säule der 
Sportstadt Münster. Die Stadt Münster und der Stadtsportbund unterstützen bereits heute den Leis-
tungs- und Spitzensport auf unterschiedlichen Ebenen (z.B. Verbundsystem Schule - Leistungssport, 
Sportförderung, Bereitstellung der Sportinfrastruktur).  
 
Leitziel: 
Die Stadt Münster fördert den Leistungssport und die Nachwuchsförderung auf unterschiedli-
chen Ebenen. 
 
Empfehlungen: 
 [EMPFEHLUNG 27] ZUKUNFTSSTRATEGIE LEISTUNGSSPORT: Es soll ein Konzept zur Förderung des 
Leistungssports erstellt werden. Die aktuellen Förderinstrumente des Leistungssports in Müns-
ter sollen evaluiert werden und zukünftige Strategien zur Förderung des Leistungssports disku-
tiert werden. Dabei sollen Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten, Trainings- und Wettkampf-
stätten, Trainersituation, Talentsichtung und Rahmenbedingungen thematisiert werden. Insge-
samt soll auch die Frage der Ausrichtung und Priorisierung (z.B. Fokussierung von Sportarten, 
Nachwuchsförderung vs. Spitzensportförderung) diskutiert werden.  
 [EMPFEHLUNG 28] LEISTUNGSSPORTORIENTIERTE STRUKTUREN: Nach einer politischen Entschei-
dung sollen die notwendigen strukturellen Voraussetzungen geschaffen oder erhalten werden, 
um die Leistungssportförderung zu gewährleisten (z.B. die Förderung und den Erhalt der rele-
vanten Landesleistungszentren oder Bundesstützpunkte, das Sportinternat und die NRW Sport-
schule).  
 [EMPFEHLUNG 29] SCHAFFUNG GEEIGNETER INFRASTRUKTUR FÜR GROßSPORTEREIGNISSE: Es soll 
eine geeignete Halle für größere (Sport-)Veranstaltungen entwickelt werden, um die Attraktivität 
für Meisterschaften und Wettkämpfe (z.B. Ligaspiele, Länderspiele, Europameisterschaften) zu 
erhöhen bzw. den Betrieb zu entzerren.

Sport und Bewegung in Münster 2035 – Leitbild, Ziele, Empfehlungen 
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6 Ziele und Empfehlungen für die Sport- und Bewegungsräume 
Sport- und Bewegungsräume und Sportverhalten bilden eine Wechselbeziehung und beeinflussen sich 
gegenseitig. Ohne Flächen und Räume sind keine Sport- und Bewegungsaktivitäten möglich – Sport- 
und Bewegungsaktivitäten und deren spezifischen Anforderungen haben Einfluss auf die Gestaltung 
von Flächen und Räumen. Für die Stadt Münster ist der Erhalt, die Anpassung an gewandelte Bedarfe 
und der bedarfsorientierte Ausbau der Infrastruktur ein zentrales Handlungsfeld der Integrierten Sport-
entwicklungsplanung. 
 
6.1 Übergreifende Aspekte zu den Sport- und Bewegungsräumen 
Für die Planung und Gestaltung von Sport- und Bewegungsräumen gelten – wie bei anderen Planungen 
im öffentlichen Bereich auch – bestimmte Planungs- und Gestaltungsprinzipien.  
 
Leitziel: 
Bei der Planung und Gestaltung von Sport- und Bewegungsräumen orientiert sich die Stadt 
Münster an grundlegenden Prinzipien und Handlungsanleitungen. 
 
Empfehlungen: 
 [EMPFEHLUNG 30] FÖRDERUNG DER ALLTAGSBEWEGUNG: Als besonders niederschwellige Form 
der Bewegungsförderung soll die Stadt Münster die Förderung der Alltagsbewegung bewusst 
bei Planungen berücksichtigen. Elementar ist dabei die Förderung des Fuß- und Radwegever-
kehrs sowie die punktuelle Gestaltung des öffentlichen Raums mit Spiel- und Bewegungsgele-
genheiten. 
 [EMPFEHLUNG 31] BETEILIGUNG BEI PLANUNGSPROZESSEN: Grundsätzlich gilt, bei der Planung 
von Sportflächen und Sportanlagen (egal ob Neubauten, Sanierungen, Modernisierungen, Er-
weiterungen) die betreffenden Zielgruppen und Ressorts von Anfang an in den Planungspro-
zess einzubinden. Das vorhandene oftmals sehr spezifische KnowHow und die Expertenkennt-
nis, z.B. zur sinnvollen Geräteausstattung, sollte bewusst genutzt werden, um Planungsfehler 
zu minimieren und nutzer- und bedarfsgerechte Flächen zu entwickeln. In diesem Zusammen-
hang sollen auch die Stadtgesellschaft und interessierte Anwohnerinnen und Anwohner in die 
Planungsgespräche frühzeitig einbezogen werden. 
 [EMPFEHLUNG 32] NACHHALTIGKEIT DER PLANUNG: Die Planung und Gestaltung von Sport- und 
Bewegungsräumen soll unter Beachtung der einschlägigen Kriterien für eine ökologische, sozi-
ale und ökonomische Nachhaltigkeit geschehen, wie z.B. schonender Umgang mit Ressourcen, 
Schutz der Biodiversität und Zugänglichkeit für alle Bevölkerungsgruppen.  
 [EMPFEHLUNG 33] BARRIEREFREIHEIT VON SPORT- UND BEWEGUNGSRÄUMEN: Die Sport- und Be-
wegungsräume sollen barrierefrei bzw. barrierereduziert gestaltet werden (sowohl für Aktive als 
auch für Zuschauende). Bei der Konzeption von Sport- und Bewegungsräumen sind Expertin-
nen und Experten und Betroffene hinsichtlich der Barrierefreiheit einzubeziehen. Auf eine bar-
rierefreie und sichere Erreichbar- und Zugänglichkeit der Sport- und Bewegungsräume und -
flächen soll geachtet werden. 
 [EMPFEHLUNG 34] DVIERSITÄTSSENSIBLE PLANUNG: Angesichts der unterschiedlichen Ansprüche 
verschiedener Bevölkerungsgruppen an die Gestaltung von Sport- und Bewegungsräumen inkl. 
der Umkleide-, Sanitär- und Toilettenanlagen ist es wünschenswert, die Infrastruktur verstärkt 
diversitätssensibel zu planen. Dabei soll bei Bedarf das Amt für Gleichstellung in die Planungs-
phase einbezogen werden.

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18 
 [EMPFEHLUNG 35] MULTICODIERUNG VON SPORT- UND BEWEGUNGSRÄUMEN: Angesichts der viel-
fältigen Nutzungsansprüchen an Flächen und Räumen (auch außerhalb des Sports) sowie einer 
eingeschränkten Verfügbarkeit neuer, bisher nicht für Sport- und Bewegung genutzter Flächen 
soll die Multicodierung zur Mehrfachnutzung von Flächen und Anlagen verstärkt in den Mittel-
punkt rücken. 
 [EMPFEHLUNG 36] GANZJÄHRIGE NUTZBARKEIT VON SPORT- UND BEWEGUNGSRÄUMEN: Angesichts 
des Klimawandels und der sich wandelnden Nachfrage nach Outdoor-Sport- und Bewegungs-
möglichkeiten zu allen Jahreszeiten soll in Abstimmung mit den rechtlichen Grundlagen zum 
Immissionsschutz verstärkt auf die ganzjährige Nutzung von Sport- und Bewegungsräumen im 
Außenbereich geachtet werden. Dies betrifft vor allem in Abstimmung mit der Unteren Natur-
schutzbehörde die Installation einer Orientierungsbeleuchtung, eines adäquaten Witterungs-
schutzes (Sonnen-/Regenschutz) sowie in Abstimmung mit den Stadtwerken die Installation 
von Trinkbrunnen. 
 [EMPFEHLUNG 37] KENNZAHLENWERTE ALS GRUNDLAGE JEDER RÄUMLICHEN UND STADTENTWICK-
LUNGSSTRATEGISCHEN PLANUNG: Vor allem bei größeren Vorhaben der Stadtentwicklung sind 
die durch den Bevölkerungszuwachs erwarteten zusätzlichen Bedarfe an gedeckten und unge-
deckten Sportflächen frühzeitig zu ermitteln und diese Bedarfskennzahlen in die Stadtplanung, 
insbesondere in die Flächen- und Standortplanung einzubeziehen, damit entsprechende Flä-
chen und Standorte für zukünftige Sportnutzungen gesichert werden können.  
 [EMPFEHLUNG 38] MUSTERRAUM- UND MUSTERFREIFLÄCHENPROGRAMME: Bei der Planung der Sa-
nierung/Modernisierung von Sportanlagen für den Schul- und Vereinssport und bei der Erstel-
lung der Raum- und Freiflächenprogramme für neue Schulstandorte sollen landesseitige oder 
eigens für die Stadt Münster geltende Musterraum- und Musterfreiflächenkennwerte zur An-
wendung kommen. Insbesondere für die Schulsportflächen sollen abhängig von der Schulform 
Musterraumprogramme für Sport und Bewegung entwickelt werden, wobei auf andere Muster-
raumprogramme (z.B. Berlin, München) zurückgegriffen werden kann. Diese Musterraumpro-
gramme für die Schulsportflächen sollen verbindlich in die Standards für Raumprogramme für 
Schulen integriert werden.

Sport und Bewegung in Münster 2035 – Leitbild, Ziele, Empfehlungen 
19 
6.2 Sport- und Bewegung im öffentlichen Raum und in der Natur 
Der öffentliche Raum mit den frei zugänglichen Sport- und Bewegungsmöglichkeiten ist der wichtigste 
Ort für die Sport- und Bewegungsaktivitäten auch der nicht sportvereinsgebundenen Bevölkerung aller 
Altersgruppen. Dies bezieht sich auf die Bewegungsmöglichkeiten in Grünflächen und Parks, auf zent-
rale generationsübergreifende Räume (Motorikparks), die Freizeitspielfelder in den Stadtbezirken, aber 
auch auf kleinere und dezentrale Bewegungsmöglichkeiten im Wohnumfeld.  
 
Leitziel: 
In Münster gibt es ein attraktives Angebot an frei zugänglichen Sport- und Bewegungsmöglich-
keiten im öffentlichen Raum und in der Natur. 
 
Empfehlungen: 
 [EMPFEHLUNG 39] ORIENTIERUNGSWERT FÜR DIE VERSORGUNG MIT SPORT- UND BEWEGUNGSMÖG-
LICHKEITEN IM ÖFFENTLICHEN RAUM: Auch für die frei zugänglichen Sport- und Bewegungsmög-
lichkeiten (hierzu zählen die für Bewegung und Sport ausgewiesenen Flächen (z.B. Freizeit-
spielfelder) als auch eigenständige Sportgeräte (z.B. Tischtennisplatte)) sollen Orientierungs-
werte zur Einschätzung der Versorgung und des Bedarfs als Maßstab gelten. Ausgehend von 
einem vorgeschlagenen Versorgungswert von 1,0 qm/EW soll ein münsterspezifischer Wert 
festgelegt werden. Hierzu sollen die vorhandenen Daten der verschiedenen Fachbereiche zu-
sammengeführt, eine Handlungsanweisung zur Bemessung von Flächen definiert und die tat-
sächlichen Flächen vor Ort ermittelt werden. Die ermittelten Daten sollen so aufbereitet werden, 
dass sie über das GIS-System der Stadt Münster kontinuierlich fortgeschrieben und aktualisiert 
werden. Die Orientierungswerte sollen möglichst kleinräumig (z.B. auf Ebene der Stadtteile) 
ermittelt und über ein GIS-System aufbereitet werden. Im Idealfall sollen die Werte in Relation 
zur Einwohnerzahl / -dichte und zu Erreichbarkeitsradien gesetzt werden.  
 [EMPFEHLUNG 40] ERHALT UND AUSBAU DER FREI ZUGÄNGLICHEN SPORT- UND BEWEGUNGSRÄUME: 
Eine der Kernaufgaben für die Stadt Münster soll der Erhalt, die Pflege und qualitative Aufwer-
tung der frei zugänglichen Sport- und Bewegungsräume sein. Eine Orientierung zu den Ent-
wicklungsmöglichkeiten einzelner Standorte sowie nachgefragten Ausstattungen bieten die 
Vorschläge aus der repräsentativen Bevölkerungsbefragung. 
 [EMPFEHLUNG 41] GRÜNFLÄCHEN UND PARKS ALS SPORT- UND BEWEGUNGSRÄUME: In diesem Zu-
sammenhang sollen auch die städtischen Grünflächen und Parks verstärkt unter dem Gesichts-
punkt der Bewegungs- und Gesundheitsförderung betrachtet und die Einrichtungen für den Frei-
zeitsport deutlich erweitert werden. Zudem soll die Nutzung von Grünflächen und Parkanlagen 
für niederschwellige Angebote wie Sport-im-Park, wie in anderen Städten üblich, möglich sein, 
sofern keine festen Installationen und Umbauten notwendig sind.  
 [EMPFEHLUNG 42] SPORT- UND BEWEGUNGSRÄUME IM QUARTIER: Insgesamt sollen die zur Verfü-
gung stehenden, offen zugänglichen und für alle nutzbaren Outdoor-Sport- und Bewegungs-
räume an jeweils dafür geeigneten Standorten erweitert und um zusätzliche Angebote ergänzt 
werden. Dabei soll ein breit gefächertes Ausstattungsspektrum für verschiedene Alters- und 
Zielgruppen Berücksichtigung finden. Es sollen nicht nur Ballspielflächen (z.B. Fußball, Basket-
ball, Rückschlagspiele wie Beach-Volleyball, Speckbrettsport oder Padel-Tennis) vorgehalten 
werden, sondern auch andere Ausstattungen, wie z.B. Boulebahnen, Bodentrampoline oder 
Fitnessgeräte für unterschiedliche Zielgruppen oder Laufsport- und Rollsportmöglichkeiten. Zu-
dem wird angestrebt, dass das gesamte Stadtgebiet bei entsprechender Nachfrage mit Sport- 
und Bewegungsmöglichkeiten ausgestattet wird (z.B. Calisthenics-Anlagen, Pumptracks), je-
doch Angebotsdoppelungen in einem Stadtgebiet vermieden werden sollten. 
In jedem Stadtteil sollen entsprechende Outdoor-Sport- und Bewegungsmöglichkeiten vorhan-
den sein, wobei sowohl größere und multifunktional nutzbare Anlagen mit einer gewissen Zent-
ralitätsfunktion als auch kleinere Flächen denkbar sind.

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
20 
Die Ausweisung und Attraktivierung von Sport- und Bewegungsausstattungen im Quartier ist 
unter Vermeidung von Konflikten mit anderen Nutzungen zu betrachten.  
 [EMPFEHLUNG 43] GENERATIONSÜBERGREIFENDE FREIZEITSPORTFLÄCHEN: Die vorhandenen Frei-
zeitsportflächen bzw. die neu zu planenden Flächen sollen künftig vermehrt Angebote für alle 
Altersgruppen und für viele verschiedene Sport- und Bewegungsaktivitäten umfassen. Einzelne 
zentrale Flächen sollen dabei generationsübergreifend gestaltet werden, einzelne Flächen 
könnten auch spezifische Angebote für eine bestimmte Nutzergruppe umfassen. Zu achten ist 
auf einen barrierefreien Zugang und eine inklusive Nutzbarkeit. 
 [EMPFEHLUNG 44] INKLUSIVE BZW. BARRIEREFREIE NUTZUNG DER VORHANDENEN FREIZEITSPORT-
MÖGLICHKEITEN: Im Sinne der inklusiven Nutzbarkeit von Bewegungs- und Freizeitsportangebo-
ten sollen einzelne Anlagen mit Tafeln in Blindenschrift und/oder mit QR-Codes, die zu Erklär-
videos führen, ergänzt werden. Insbesondere Sportlerinnen und Sportler, die wenig Erfahrung 
zum Beispiel mit Geräten haben, sollen sich über die Nutzungsmöglichkeiten informieren kön-
nen. 
 [EMPFEHLUNG 45] FITNESSGERÄTE: Von der Bevölkerung stark nachgefragt sind Outdoor-Fit-
nessgeräte, die dezentral in den jeweiligen Stadtteilen (u.a. in städtischen Grünflächen und 
Parks) errichtet werden sollten. Dabei ist die Geräteausstattung auf die nutzende Zielgruppe 
auszurichten (Beteiligung der Nutzerinnen und Nutzer bei der Planung), um sowohl Anlagen für 
Ältere/Familien als auch für sportlich Ambitionierte (Calisthenics) zu realisieren. 
 [EMPFEHLUNG 46] MOTORIKPARCOURS: An geeigneten Standorten sollen über das gesamte 
Stadtgebiet verteilt mehrere generationsübergreifende Motorikparcours entwickelt werden. Be-
vorzugte Standorte könnten Grünflächen und Parks sowie Flächen in Nähe von Familien-/Se-
niorenzentren sein. 
 [EMPFEHLUNG 47] SPORTGERÄTE ZUM AUSLEIHEN: An ausgesuchten Standorten wie z.B. städti-
sche Grünflächen, Parks oder Sportanlagen sollen Ausleihmöglichkeiten für Kleingeräte (z.B. 
„Sport-Box“) erprobt und bei Bedarf auf weitere Standorte angewendet werden. Diese Ausleih-
möglichkeit soll zudem auch Vereinen ermöglichen, offene Angebote im Stadtteil durchzuführen 
und ihrem beschriebenen neuen Selbstverständnis (siehe Kapitel 3) nachzukommen. 
 [EMPFEHLUNG 48] KOMPLEMENTÄRE AUSSTATTUNGEN: Zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität sol-
len in Abstimmung mit anderen Genehmigungsbehörden und den Stadtwerken ergänzende 
Ausstattungen, wie z.B. Sitzmöglichkeiten, Fahrradabstellanlagen, Beleuchtung und Trinkbrun-
nen, in räumlicher Nähe zu den Sport- und Bewegungsmöglichkeiten ergänzt werden.

Sport und Bewegung in Münster 2035 – Leitbild, Ziele, Empfehlungen 
21 
6.3 Schulfreiräume (Außenflächen von Schulstandorten) 
Der Schulfreiraum (Schulhof, Sportflächen auf Schulgrundstücken) ist ein wichtiger Raum für Bewegung 
und Gesundheitsförderung. Einerseits ist er Rückzugs-, Erholungs- und soweit vorhanden, Sportraum 
für die Schülerinnen und Schüler, andererseits kann er der Bevölkerung als wohnortnaher Bewegungs-
raum dienen. Die Zahl der Kinder, die einen Großteil ihrer Zeit in den Schulen verbringt, hat in den 
letzten Jahren stark zugenommen und wird voraussichtlich mit dem Anspruch auf Ganztagsbetreuung 
ab dem Schuljahr 2025/26 nochmals zunehmen. Hiermit steigt auch die Bedeutung bewegungsfreund-
lich gestalteter Pausenhöfe.    
 
Leitziel: 
Schulische Sportaußenanlagen und Pausenhöfe stehen der Bevölkerung außerhalb der Unter-
richtszeiten als quartiersbezogene Sport- und Bewegungsmöglichkeit zur Verfügung. Die Pau-
senhofflächen sind bewegungsfreundlich gestaltet. 
 
Empfehlungen: 
 [EMPFEHLUNG 49] BEWEGUNGSFREUNDLICHE SCHULHÖFE: Bei Sanierungen, Modernisierungen 
und Neubau schulischer Außenanlagen soll die bewegungsfreundliche sowie inklusive Gestal-
tung des Schulhofs berücksichtigt werden. Überwiegend asphaltierte und wenig bewegungsan-
regende Schulhöfe sollen sukzessiv umgestaltet und damit die Aufenthaltsqualität verbessert 
und die Bewegungsförderung erhöht werden. Insbesondere bei weiterführenden Schulen sollen 
auch Bewegungsausstattungen für Trendsport (z.B. Calisthenics, Parkour, Bouldern) und ins-
gesamt inklusive Bewegungsmöglichkeiten berücksichtigt werden.  
 [EMPFEHLUNG 50] PARTIZIPATIVE PLANUNG: Für die bewegungsfreundlich zu gestaltenden Schul-
höfe sollen unter Beteiligung der Schulgemeinde (Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrer-
schaft, Hausmeister, Anwohnerinnen und Anwohner) Freianlagenkonzepte entwickelt werden. 
 [EMPFEHLUNG 51] UMSETZUNGSPROGRAMM „BEWEGUNGSFREUNDLICHE SCHULHÖFE“: Die Stadt 
Münster soll ein Programm auflegen, welches ermöglicht, jedes Jahr eine noch näher zu be-
stimmende Anzahl an Planungen für bewegungsfreundliche Schulhöfe in Teilen oder in Gänze 
umzusetzen. 
 [EMPFEHLUNG 52] ANPASSUNG AN DEN KLIMAWANDEL: Die Objektplanungen sollen den Klima-
wandel und dessen Folgen beachten. Dies bedeutet z.B. die verstärkte Entsiegelung von Flä-
chen in Verbindung mit dezentralem Regenwassermanagement, die Überdachung (Sonnen- 
oder Regenschutz) von Flächen bzw. die Schaffung von Schattenflächen durch z.B. Bäume.  
 [EMPFEHLUNG 53] SCHULFREIRÄUME ALS QUARTIERSBEZOGENE SPORT- UND BEWEGUNGSRÄUME: 
Schulfreiräume sollen künftig grundsätzlich außerhalb der Unterrichtszeiten bzw. der schuli-
schen Betriebszeiten für die Bevölkerung entweder komplett oder in Teilen zugänglich und mit-
nutzbar sein. Über eine Schulhof-/Schulfreiraumsatzung soll die Zugänglichkeit verbindlich ge-
regelt werden. Weiterhin sollen die zugänglichen Schulfreiräume so gestaltet werden, dass sie, 
sofern sie noch nicht bereits als öffentlicher Kinderspielplatz genutzt werden, als quartiersbe-
zogene Sport- und Bewegungsräume genutzt werden und unterschiedlichen Altersgruppen ein 
attraktives Angebot bieten können. 
 [EMPFEHLUNG 54] SCHULHOFPATENGEWINNUNG: Vergleichbar zu den Spielplatzpaten wäre eine 
soziale Kontrolle und Reinigung der Schulaußenanlagen über eine Anwohnerpatenschaft oder 
eine Patenschaft seitens der Jugendsozialarbeit (Vorbild VSE in Coerde) eine mögliche Option, 
um Vandalismus und Ruhestörung vorzubeugen (ggf. lassen sich so Standorte bestimmen, um 
etwa Nachtsportangebote gezielter anzubieten vgl. Kapitel 2.3).

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
22 
6.4 Sportplätze und leichtathletische Anlagen (Sportaußenanlagen) 
Aus der Analyse der Versorgungswerte mit Sportplatzanlagen geht hervor, dass die Stadtbezirke eine 
unterschiedliche Versorgungsqualität aufweisen. Während die innere Stadt einen deutlich unterdurch-
schnittlichen Versorgungsgrad aufweist, sind die Versorgungswerte in den Randlagen der Stadt deutlich 
höher. Hier tritt vor allem die mangelnde Flächenverfügbarkeit in den geschlossen bebauten Stadtbe-
reichen zutage. Aus der Vereinsbefragung kann ein Bedarf an allwettertauglichen Spielfeldern abgelei-
tet werden, während die Bevölkerungsbefragung vor allem den Wunsch nach einer freien Zugänglich- 
und Nutzbarkeit der Sportplätze und leichtathletischen Anlagen aufzeigt. 
 
Leitziele: 
Für den Vereinssport und den schulischen Sport außerhalb von Schulstandorten stehen be-
darfsorientiert Flächen zu Verfügung, die ganzjährig genutzt werden können.  
Die Sportaußenanlagen können von der Bevölkerung kostenfrei genutzt werden, sofern diese 
nicht durch Schulen oder Sportvereine belegt sind. 
 
Empfehlungen: 
 [EMPFEHLUNG 55] ORIENTIERUNGSWERT FÜR DIE VERSORGUNG MIT SPORTPLATZANLAGEN: Als Ori-
entierungswert für die Versorgung mit Sportplatzanlagen in den Stadtteilen sollen mind. die ak-
tuellen gesamtstädtischen Bestands-Versorgungswerte (1,80 qm Nettosportfläche pro EW bzw. 
0,40 Jahresstunden/EW) als Maßstab gelten. 
 [EMPFEHLUNG 56] ORIENTIERUNGSWERTE FÜR TENNISSPORTANLAGEN UND SPECKBRETTANLAGEN: 
In Anlehnung an die Empfehlungen des Deutschen Tennisbundes aus dem Jahr 2002 wird ein 
Versorgungswert von 35 bis 45 Mitgliedern pro Tennis-Spielfeld (außen) als Orientierungswert 
empfohlen. Dieser ist im Einzelfall nochmals zu verifizieren, z.B. bei Standorten mit einer stark 
wettkampfsportlichen Ausrichtung. Dieser Orientierungswert soll auch für den vereinsorgani-
sierten Speckbrettsport übernommen werden. 
 [EMPFEHLUNG 57] WEITERENTWICKLUNG DER SPORTAUßENANLAGEN FÜR DEN VEREINSSPORT: Um 
die infrastrukturellen Voraussetzungen für den Vereinssport zu verbessern, sollen die Sportau-
ßenanlagen hinsichtlich Quantität und Qualität ausgebaut werden (Sanierung bestehender An-
lagen, bedarfsorientierte Ergänzung zusätzlicher Spielfelder und Ausstattungen). Wo möglich, 
sollen Sportaußenanlagen bzw. Sportanlagen für bestimmte Sportarten gebündelt werden.  
 [EMPFEHLUNG 58] ERGÄNZUNG VON SPORTAUßENANLAGEN: Sportaußenanlagen für den Schul- 
und Vereinssport sollen um Bewegungsausstattungen ergänzt werden, die auch durch nicht im 
Verein organisierte Sporttreibende genutzt werden können. Damit könnten bisher nicht- oder 
mindergenutzte Nebenflächen in Nutzung gebracht und aufwertet werden. Dies muss zwingend 
in Abstimmung mit den vorhandenen Angeboten im Umfeld der Sportanlage erfolgen, um An-
gebotsdoppelungen zu vermeiden. 
 [EMPFEHLUNG 59] ZUGÄNGLICHKEIT DER SPORTAUßENANLAGEN: Die Sportaußenanlagen von 
Stadt und Vereinen sind in der Regel für die Öffentlichkeit außerhalb der Nutzungszeiten von 
Schulen und Vereinen zugänglich und nutzbar. Diese Praxis soll beibehalten werden.  
 [EMPFEHLUNG 60] VERNETZUNG DER SPORT- UND BEWEGUNGSFLÄCHEN: Die Sportfreianlagen für 
den Schul- und Vereinssport sollen räumlich und nutzungsstrukturell mit den Sport- und Bewe-
gungsflächen im öffentlichen Raum und deren Umfeld vernetzt werden (z.B. öffentliche Wege 
durch die Sportstätten, separate, öffentlich nutzbare Toiletten in Sportfunktionsgebäuden).

Sport und Bewegung in Münster 2035 – Leitbild, Ziele, Empfehlungen 
23 
6.5 Hallen und Räume für den Schul- und Vereinssport - organisatorische 
Maßnahmen 
Die Vereinsbefragung zeigt einen hohen Bedarf an Hallenkapazitäten auf – und dies sowohl im Sommer 
als auch im Winter. Daher soll – vor dem Ausbau der Kapazitäten – zunächst die Optimierung der Be-
legung der vorhandenen Hallen und Räume im Mittelpunkt stehen.  
 
Leitziel: 
Die Turn- und Sporthallen, Sporträume und andere für Bewegungsaktivitäten geeignete Räume 
im Stadtgebiet werden optimal belegt. 
 
Empfehlungen: 
 [EMPFEHLUNG 61] SCHRIFTLICHE HALLENBELEGUNGSKRITERIEN: Angesichts der Mangelsituation 
bei den Hallen und Räumen soll die Stadt Münster schriftlich fixierte Belegungsrichtlinien erstel-
len und kommunizieren. Aus diesen soll hervorgehen, welche Sportgruppen Vorrang vor ande-
ren Nutzungen erhalten, welche sportartspezifischen Mindestbelegungen mit Sportlern und 
Sportlerinnen anzulegen sind (z.B. mindestens 10 Sporttreibende in einem Hallenteil) und wel-
cher Anspruch auf welche Anzahl von Trainingseinheiten differenziert nach Sportangebot (z.B. 
Breitensport versus Wettkampfsport) und nach Leistungsklasse besteht. 
 [EMPFEHLUNG 62] DIGITALISIERUNG DER SPORTSTÄTTENVERGABE: Die Vergabe der städtischen 
Hallen und Räume soll vollständig digitalisiert und flexibilisiert werden. Hierzu soll ein onlineba-
siertes, interaktives Buchungs- und Reservationssystem für die städtischen Sportanlagen ein-
geführt werden, welches den Nutzerinnen und Nutzern einen direkten Zugang zum Buchungs-
portal und dort eine direkte Buchung ermöglicht. Kurzfristige Absagen von Belegungen sollen 
ebenso möglich sein, so dass andere Gruppen die Chance erhalten, kurzfristig zusätzliche Zei-
ten anzumieten.  
 [EMPFEHLUNG 63] ELEKTRONISCHE ZUGANGSKONTROLLE: Der Zugang zu den städtischen Hallen 
und Räumen soll sukzessive digitalisiert werden. Über Transpondersysteme oder andere elekt-
ronische Methoden (z.B. via QR-Code) sollen nur registrierte Nutzende Zugang zu den Hallen 
und Räumen erhalten. Eine Verknüpfung mit dem Buchungs- und Reservationssystem ist dabei 
zwingend notwendig. Durch die Digitalisierung des Zugangs kann regelmäßig überprüft werden, 
ob gebuchte Hallenzeiten tatsächlich genutzt werden und freie Kapazitäten ermittelt werden.  
 [EMPFEHLUNG 64] PILOTPROJEKT PRÄSENZMELDER: In einer noch zu bestimmenden Sporthalle 
soll der Einsatz von Präsenzmeldern getestet werden. Das System erfasst datenschutzkonform 
die Anzahl von Personen in einem bestimmten Zeitraum und kann damit zur Ermittlung der 
Auslastung einer bestimmten Hallenzeit herangezogen werden. 
 [EMPFEHLUNG 65] NUTZUNGSENTGELTE ZUR STEUERUNG DER HALLENBELEGUNG: Es soll ergebnis-
offen die Einführung von Nutzungsentgelten zur Steuerung und effektiveren Auslastung der 
städtischen Hallen und Räume geprüft und mit dem Stadtsportbund diskutiert werden.  
 [EMPFEHLUNG 66] ERSTELLUNG EINES RAUMKATASTERS FÜR SPORT UND BEWEGUNG: Es sollen 
weitere Räume für Sport und Bewegung, insbesondere für kleinere Gruppen, erfasst und in 
einem GIS-basierten Raumkataster veröffentlicht werden (z.B. Bewegungsräume in Kitas, Ver-
einsheime, Kirchensäle etc.).

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
24 
6.6 Hallen und Räume für den Schul- und Vereinssport – bauliche Maßnah-
men 
Im interkommunalen Vergleich mit anderen Städten in ähnlicher Größe weist Münster einen höheren 
Versorgungsgrad mit Hallen- und Raumkapazitäten auf. Dennoch bemängeln die Schulen und Sport-
vereine fehlende Hallenkapazitäten. Daher sind die vorhandenen Hallenkapazitäten - auch angesichts 
des erwarteten Bevölkerungswachstums, vor allem im Kontext der Schulstandortentwicklung - zu er-
weitern. 
 
Leitziel: 
Für das Sport- und Bewegungsangebot der Schulen und der Vereine stehen bedarfsorientiert 
Turn- und Sporthallen sowie andere, multifunktional nutzbare Räume zur Verfügung. 
 
Empfehlungen: 
 [EMPFEHLUNG 67] ORIENTIERUNGSWERT FÜR DIE VERSORGUNG MIT HALLEN UND RÄUMEN: Als Ori-
entierungswert für die Versorgung mit Hallen und Räumen in den Stadtteilen soll mind. der 
aktuelle gesamtstädtische Versorgungswert (0,25qm Nettosportfläche pro EW) als Maßstab 
gelten. 
 [EMPFEHLUNG 68] AUSBAU DER HALLENKAPAZITÄTEN FÜR DEN SCHULSPORT: In Abstimmung mit 
der Schulentwicklung und der wachsenden Anzahl an Schülerinnen und Schülern ist die Anzahl 
an Sporthallen zu erweitern. Die Bilanzierung des Hallenbedarfs der Schulen zeigt eine aktuelle 
gesamtstädtische Unterversorgung von ca. acht Anlageneinheiten Einzelhalle. Bei einer diffe-
renzierten Betrachtung nach Stadtbezirken zeigt sich v.a. ein deutliches Defizit in Münster-Mitte 
mit rund -16 Anlageneinheiten Einzelhalle. Aus diesem Grund sollen in den kommenden Jahren 
die Hallenkapazitäten für den Schulsport insbesondere in Münster-Mitte deutlich ausgebaut 
werden. 
 [EMPFEHLUNG 69] AUSBAU DER HALLENKAPAZITÄTEN AUßERHALB DER SCHULISCHEN NUTZUNG: An-
gesichts des Defizits an Hallenkapazitäten auch für den Vereinssport soll das Angebot an Hal-
lenkapazitäten erweitert werden, vor allem in den wachsenden Stadtbezirken. Zu prüfen ist, ob 
die Stadt Münster Initiativen der Vereine für vereinseigenen Hallen und Räume gezielt fördern 
und unterstützen kann. 
 [EMPFEHLUNG 70] FLÄCHENSPARENDE, MULTIFUNKTIONALE KONZEPTIONEN: Bei Neubauten/Er-
satzbauten von Sporthallen sollen verstärkt flächensparende Konzeptionen wie z.B. doppelstö-
ckige Hallen sowie angegliederte, multifunktional nutzbare kleinere Bewegungsräume/Gymnas-
tikräume realisiert werden (maximale Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Grundstücks-
flächen). 
 [EMPFEHLUNG 71] MULTIFUNKTIONALE RÄUME: Bei der Sanierung, Erweiterung oder beim Neu-
bau von Räumlichkeiten soll die Multifunktionalität und eine potenzielle Mitnutzung durch Be-
wegungs- und Sportangebote frühzeitig mitgedacht werden (z.B. Bewegungsräume in Kitas, 
Differenzierungsräume in Schulen). 
 [EMPFEHLUNG 72] FREILUFTHALLEN: Zur Entlastung der Hallenkapazitäten im Winter und als kos-
tengünstige Ergänzung der Sporthallenkapazitäten sollen Freilufthallen geschaffen werden, von 
denen sowohl Schulen als auch Vereine profitieren können. Diese sind auf geeigneten Schul-
höfen (ausreichend bestehende Flächen) sowie angrenzend an Sporthallen und auf Sportplät-
zen denkbar.

Sport und Bewegung in Münster 2035 – Leitbild, Ziele, Empfehlungen 
25 
7 Ziele und Empfehlungen für die Münsteraner Stadtverwaltung  
Versteht man Sport, Bewegung und Bewegungsförderung als kommunale Querschnittsaufgabe der Da-
seinsvorsorge, soll sich das auch künftig in der internen Arbeit der Stadtverwaltung Münster widerspie-
geln. Dabei stehen die bessere Vernetzung der Fachbereiche sowie die Rolle des Sportamtes im Mit-
telpunkt. 
 
Leitziele: 
Die Bewegungsförderung wird als Querschnittsaufgabe für die gesamte Stadtverwaltung Müns-
ter betrachtet. 
Die Sportentwicklungsplanung ist als Querschnittsaufgabe in die Stadtentwicklungsplanung in-
tegriert. 
Die Sportentwicklungsplanung setzt auf die Entwicklung und Schaffung eines gesundheitsför-
dernden und bewegungsfreundlichen Sozialraums. 
 
Empfehlungen: 
 [EMPFEHLUNG 73] SPORTAMT ALS QUERSCHNITTSAMT: In allen Belangen von Bewegung und 
Sport soll das Sportamt das Querschnittsamt und damit erster Ansprechpartner sein. Das Sport-
amt soll von den anderen Fachbereichen bei sport- und bewegungsbezogenen Themen früh-
zeitig einbezogen und dessen Expertise abgefragt werden. Damit soll eine Verknüpfung mit 
anderen Fachplanungen und Leitbildern gewährleistet werden. 
 [EMPFEHLUNG 74] FACHAMTSÜBERGREIFENDES INFORMATIONSSYSTEM: Fachamtsübergreifend 
sollte das Sportamt GIS-basierte Daten (georeferenzierte Shape-Files) zur Verfügung stellen 
bzw. zudem in das WebGIS der Stadt Münster einbinden und laufend aktualisieren. Erforderlich 
sind u.a. punktuelle Verortungen von Sporthallen, Vereinsplätzen, Sportangeboten im öffentli-
chen Raum (z.B. Tischtennisplatten etc.). Durch die GIS-basierte Erfassung der Sportstruktur-
daten kann ein Abgleich mit den Einwohnerzahlen in den jeweiligen Stadtzellen / Stadtteilen / 
Stadtbezirken vorgenommen werden und es lassen sich Aussagen zum Bedarf an Sport- und 
Bewegungsräumen ableiten (z.B. in Form der angesprochenen Orientierungswerte).  
 [EMPFEHLUNG 75] INTERSEKTORALE PLANUNG: Sport- und bewegungsbezogene Vorhaben mit 
Beteiligung mehrerer Fachbereiche sollen gemeinsam bearbeitet und geplant werden. Das 
Sportamt soll frühzeitig die anderen Fachbereiche beteiligen und soll umgekehrt frühzeitig über 
die Vorhaben und Planungen der anderen Fachbereiche informiert werden. Es wird vorgeschla-
gen, dass es auf Amtsleitungsebene wenigstens 3x jährlich einen Austausch zu den die Sport- 
und Stadtplanung betreffenden Themen gibt und bei Bedarf eine fachbereichsübergreifende 
Projektstruktur mit eigenem Budget aufgebaut wird. 
 [EMPFEHLUNG 76] SYSTEMATISIERUNG UND AUFBAU VON STRUKTUREN IM BEREICH BEWEGUNG UND 
SPORT: Die Bewegungs- und Sportförderung im Sozialraum (u.a. in Kita, Schule und Orten der 
Sozialen Arbeit) soll unabhängig von individuellen Vorerfahrungen und der Sozialisierung des 
Personals in den Institutionen sein. So sollen Zufälligkeiten in den Kooperationen vermieden 
werden. Eine systematische Struktur soll gemeinsame Verantwortung schaffen. Die Umsetzung 
braucht starke Partnerschaften, in denen jeder seine Kompetenz einbringt und Verantwortlich-
keiten hat. 
 [EMPFEHLUNG 77] AUFBAU EINES MONITORING-SYSTEMS ZUR BEWEGUNGSFÖRDERUNG: In Abstim-
mung mit dem Gesundheitsamt soll das Sportamt der Stadt Münster ein Monitoring-System zur 
Bewegungsförderung aufbauen. Dieses Monitoring-System soll möglichst kleinräumig Aussa-
gen zum Umfang der Bewegungsaktivitäten und der für Bewegung notwendigen Rahmenbe-
dingungen treffen, um so frühzeitig Interventionen zu ermöglichen. Elemente eines Monitoring-
Systems können beispielsweise räumliche Kennzahlen (Versorgungswerte pro Einwohner und 
Einwohnerin) und Wirkungskennzahlen (z.B. Anteil der Schülerinnen und Schüler mit motori-

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
26 
schen Auffälligkeiten, Anteil sichere Schwimmerinnen und Schwimmer nach der 4. Klasse, An-
teil der sicheren Radfahrerinnen und Radfahrer in der Grundschule, Anzahl der Kindertages-
einrichtungen mit bewegungserzieherischem Schwerpunkt, Ergebnisse des Motoriktests) sein.

Sport und Bewegung in Münster 2035 – Leitbild, Ziele, Empfehlungen 
27 
8 Ziele und Empfehlungen für die Umsetzung und Evaluation 
des integrierten Sportentwicklungskonzeptes 
Das Integrierte Sportentwicklungskonzept der Stadt Münster bildet die Grundlage für sportpolitische 
Entscheidungen und gilt als Richtschnur für die anstehenden Maßnahmen im Sport- und Bewegungs-
bereich. Dem Sportamt und dem SSB kommen bei der Umsetzung, Begleitung, Evaluation und Fort-
schreibung eine zentrale Rolle zu. 
 
Leitziel: 
Das Sportamt begleitet, steuert und evaluiert die Sportentwicklung in Abstimmung mit dem 
Stadtsportbund. 
 
Empfehlungen: 
 [EMPFEHLUNG 78] REGELMÄßIGE BERICHTERSTATTUNG: Das Sportamt soll regelmäßig über den 
Umsetzungsstand der Sportentwicklung (z.B. zweijährlicher Sportbericht), über die Evaluation 
der umgesetzten Maßnahmen und zu möglichen Themen im Rahmen einer Aktualisierung / 
Fortschreibung der Sportentwicklungsplanung in den politischen Gremien berichten.  
 [EMPFEHLUNG 79] DURCHFÜHRUNG SPORTFORUM: Das Sportforum (vgl. Kapitel 4.1) soll zukünftig 
die zentrale Plattform für die Diskussion, Begleitung und Umsetzung der Sportentwicklungspla-
nung sein. Das Sportamt soll hier in Abstimmung mit dem Stadtsportbund die Federführung 
haben. 
 [EMPFEHLUNG 80] QUARTIERS- ODER STADTBEZIRKSBEZOGENE NETZWERKE: Das Sportamt soll ge-
meinsam mit dem Stadtsportbund quartiers- oder stadtbezirksbezogene Netzwerke zur Sport- 
und Bewegungsförderung initiieren, moderieren und steuern.  
 [EMPFEHLUNG 81] AUSBAU DER PERSONELLEN RESSOURCEN: Die Rolle des Sportamtes soll sich 
künftig weiter in die Richtung einer aktiv gestaltenden Stelle wandeln. Um dieser Rolle gerecht 
zu werden und vor allem die Vernetzung der Akteure im Sport- und Bewegungsleben der Stadt 
voranzutreiben, sollen die aktuellen personellen Ressourcen zur Umsetzung und dauerhaften 
Fortführung der Sportentwicklungsplanung kritisch geprüft und ggfs. die Aufgabenprofile inner-
halb des Sportamts modifiziert bzw. zusätzliche Personalkapazitäten geschaffen werden.  
 [EMPFEHLUNG 82] AUFGABENTEILUNG STADT MÜNSTER UND STADTSPORTBUND: Das Sportamt der 
Stadt Münster soll die zentrale Steuerungsinstanz zur Umsetzung der Integrierten Sportentwick-
lungsplanung (siehe oben) sein. Bei der Umsetzung soll der Stadtsportbund aktiv eingebunden 
und die Aufgabenteilung zwischen Stadt Münster und Stadtsportbund abgesprochen, die der-
zeitige Aufgabenteilung überprüft und ggfs. angepasst werden. Bei einer Anpassung der Auf-
gabenprofile ist auch die Förderung und Unterstützung zu diskutieren.

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
28 
9 Ziele und Empfehlungen für die Förderung von Bewegung und 
Sport durch die Stadt Münster 
Die Empfehlungen zur Integrierten Sportentwicklungsplanung zeigen einen Handlungs- und Unterstüt-
zungsbedarf auf, der die bisherigen Schwerpunkte der Sportförderung der Stadt übersteigt. Daher ist 
eine Anpassung der Sportförderrichtlinie und eine klare Abstimmung der Aufgabenteilung zwischen der 
Stadt Münster und dem Stadtsportbund notwendig. Zudem ist die Förderung von Bewegung und Sport 
auch jenseits der kommunalen Sportförderrichtlinie in den jeweiligen Budgets zu berücksichtigen. 
 
Leitziel: 
Die Förderung von Bewegung und Sport durch die Stadt Münster ist an die Ergebnisse des Inte-
grierten Sportentwicklungskonzeptes angepasst. 
 
Empfehlungen: 
 [EMPFEHLUNG 83] ANPASSUNG DER SPORTFÖRDERRICHTLINIE: Insbesondere im Hinblick auf För-
dermaßnahmen zur Vereinsentwicklung (z.B. Zukunftswerkstätten), Kooperation mit Bildungs-
einrichtungen, Projektförderung bei niederschwelligen Angeboten, Maßnahmen zur Bewe-
gungsförderung in Kindertageseinrichtungen usw. soll die aktuelle Sportförderrichtlinie der 
Stadt bzw. die Teilübertragung von Sportfördermittel auf den Stadtsportbund kritisch diskutiert 
werden. Die Sportförderrichtlinie soll in Abstimmung mit dem Stadtsportbund auf die Ergebnisse 
des Integrierten Sportentwicklungskonzept und der abgestimmten Aufgabenteilung zwischen 
der Stadt Münster und dem Stadtsportbund überarbeitet und angepasst werden.  
 [EMPFEHLUNG 84] BEWEGUNG UND SPORT ALS QUERSCHNITTSAUFGABE DER GESUNDHEITSFÖRDE-
RUNG UND DER SOZIALEN TEILHABE: In Anbetracht der vielfältigen Anforderungen der Sportent-
wicklung soll sichergestellt werden, dass dem Bereich Sport und Bewegung als Querschnitts-
aufgabe ämterübergreifend eine entsprechende Rolle zugeschrieben wird, die sich auch als 
Pendant zur Sportförderrichtlinie wiederfinden lässt. So stellen Aufgabenfelder wie Sport im 
Ganztag (bzw. auch Sport in der Schule) sowie Bewegungsförderung in Kindertageseinrichtun-
gen je pflichtige Teile der Daseinsfürsorge dar, die nicht aus dem klassischen Sportetat zu er-
halten sind. Auch eine verstärkte Präsenz in sozialen und gesundheitsfürsorglichen Bereichen 
erweitert die klassische Orientierung des gemeinnützigen Sports. Diese vier exemplarisch ge-
nannten Felder sollen strukturell von den je zuständigen Ämtern anerkannt und unterstützt wer-
den.

Anlage 6 Ratsantrag A-R/0058/2017 - "SPD-Fraktion - Bewegung fördern: Vereinsungebundener Sport in Münster"

3321 Zeichen

SPD -Fraktion  
im Rat der Stadt Münster 
 
Bahnhofstraße 9 
48143 Münster 
Tel. (0251) 45 314 
Fax (0251) 511 750 
www.spd-muenster.de 
 
Antrag an den Rat Nr. A-R/0058/2017 
 
„Bewegung fördern:  
Vereinsungebundener Sport in Münster“  
Antrag an den Rat der Stadt Münster  
 
 
 
 
 
 
Der Rat der Stadt Münster möge beschließen: 
 
1.  Die Verwaltung wird beauftragt, in einem Findungs- und  Machbarkeitsprozess freie Flä- 
chen für Angebote des vereinsungebundenen Freizeit-  und Outdoorfitness-Sports für 
Bürgerinnen und Bürger jeden Alters zu identifizieren un d ein entsprechendes Machbar- 
keitskonzept zu entwickeln, das den zuständigen Fachausschüssen zur Beratung und Be- 
schlussfassung vorgelegt wird.  
2.  Es sollen potentielle Flächen im gesamten Stadtgebi et identifiziert werden, die, je nach 
Fläche, für ein bestimmtes Angebot an vereinsungebun denem Sport genutzt werden 
können.  
3.  Zudem wird die Verwaltung beauftragt, aufzuzeigen, wo  im Stadtgebiet bereits Flächen 
bzw. Anlagen für vereinsungebundenen Sport vorhanden sind. 
4.  Damit es im Zuge einer weiteren Unterstützung des Freizeitsports nicht zu einer Benach- 
teiligung des Vereinssports, z. B. bei der Vergabe von  Trainingszeiten, kommt, sollen al- 
ternative Lösungen, wie die Errichtung eigener Anlagen  für den Freizeitsport, geprüft 
werden. 
5.  Es soll weiterhin geprüft werden, ob eine Förderung solc her Anlagen aus Mitteln des 
Landes bzw. Bundes möglich ist.  
 
Begründung:  
 
Münster ist eine „bewegte“ Stadt. Viele Münsteraneri nnen und Münsteraner treiben Sport, so- 
wohl individuell als auch organisiert in Vereinen. Zie l ist es, für alle Bürgerinnen und Bürger, die 
Sport und Outdoorfitness treiben bzw. betreiben möchten , ein breites und umfassendes Ange- 
bot in der Stadt vorzuhalten.  
 
07.09.2017

2 
 
Dabei setzt die Stadt in erster Linie auf den Vereins sport. Gleichzeitig sollen aber auch ausrei- 
chend Angebote für diejenigen Bürgerinnen und Bürger geschaffen werden, die ihre sportlichen 
Aktivitäten im Rahmen ihrer Freizeitmöglichkeiten gan z individuell gestalten möchten. Damit 
wird eine umfassende Förderung von Sport und Bewegung in unserer Stadt ermöglicht.  
Ziel ist es, insbesondere auch den sozialen Aspekt von Sport zu stärken. Ein Engagement für den 
Freizeitsport kann dabei vor allem auch als Angebot f ür Bürgerinnen und Bürger betrachtet 
werden, für die eine Mitgliedschaft in Sportvereinen a ufgrund ihres sozialen Hintergrunds eine 
zu große Hürde darstellt.  
Bei der Suche nach freien Flächen soll u. a. ein Sch werpunkt auf den Stadtteil Kinderhaus gelegt 
werden. Durch die Verlagerung des SC Westfalia Kinderhau s e. V. ist die bis dahin bestehende 
Bezirkssportanlage ersatzlos weggefallen. Seitdem fehl en hier gänzlich Sportflächen für Bürge- 
rinnen und Bürger, die vereinsungebundenen Freizeitsport betreiben möchten.  
 
 
Sozialdemokratische Partei Deutschlands 
Fraktion im Rat der Stadt Münster 
 
Dr. Michael Jung   Thomas Fastermann    Doris Feldmann  
Philipp Hagemann   Marius Herwig    Dr. Cornelia Jäger 
Mathias Kersting   Michael Kleyboldt   Marianne Koch 
Katharina Köhnke   Thomas Kollmann   Gaby Kubig-Stel tig 
Hedwig Liekefedt   Anne Schulze Wintzler  Petra Seyf ferth 
Ludger Steinmann   Beate Vilhjalmsson   Robert von O lberg 
     Maria Winkel

Beschlussvorlage

19721 Zeichen

V/0083/2025 
V/0083/2025 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Grundsatzbeschluss integrierte gesamtstädtische Sportentwicklungsplanung Münster 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   29.04.2025 Sportausschuss Einbringung 
   03.06.2025 Ausschuss für Gleichstellung Vorberatung 
   03.06.2025 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 
   03.06.2025 Bezirksvertretung Münster-Nord Anhörung 
   03.06.2025 Bezirksvertretung Münster-Südost Anhörung 
   05.06.2025 Bezirksvertretung Münster-West Anhörung 
   11.06.2025 Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Verbraucherschutz und Ar-
beitsförderung 
Vorberatung 
   12.06.2025 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup Anhörung 
   12.06.2025 Bezirksvertretung Münster-Ost Anhörung 
   17.06.2025 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Vorberatung 
   17.06.2025 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Be-
hinderungen 
Vorberatung 
   24.06.2025 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen Vorberatung 
   25.06.2025 Integrationsrat Vorberatung 
   26.06.2025 Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung Vorberatung 
   26.06.2025 Ausschuss für Wohnen, Liegenschaften, Finanzen und Wirtschaft Vorberatung 
   26.06.2025 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Vorberatung 
   01.07.2025 Sportausschuss Vorberatung 
   02.07.2025 Hauptausschuss Vorberatung 
   02.07.2025 Rat Entscheidung 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sportamt 
 
25.04.2025 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in:  
Frau Schleicher 
Telefon: 492-5233 
Schleicher@stadt-
muenster.de

- 2 - 
V/0083/2025 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Die Ergebnisse und Empfehlungen der integrierten gesamtstädtischen Sportentwicklungspla-
nung Münster (s. Anlagen 1 - 4) werden zur Kenntnis genommen. 
 
2. Das Leitbild, die Ziele und Empfehlungen sowie das Maßnahmenkonzept (s. Anlagen 3 und 4) 
dienen als Richtschnur der Sportentwicklung für die kommenden Jahre. 
 
3. Die ermittelten Kennwerte für Sport- und Bewegungsflächen (s. Anlage 4) bilden eine zu be-
rücksichtigende Orientierungs- und Abwägungsgrundlage bei städtebaulichen Vorhaben. 
 
4. Die Sportentwicklungsplanung wird als kontinuierlicher Prozess  unter Beteiligung der zentra-
len Akteure aktualisiert und fortgeschrieben. 
 
5. Das Sportamt wird beauftragt, ein priorisiertes Arbeitsprogramm für die nächsten Jahre zu er-
arbeiten. Es wird zur Kenntnis genommen, dass durch die Fortschreibung und Umsetzung der 
Sportentwicklungsplanung personelle und finanzielle Ressourcen gebunden werden.  
 
6. Durch den Beschluss gelten die Ratsanträge A-R/0060/2022 und A-R/0058/2017 als erledigt. 
 
 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen:  
 
Im Haushaltsplan 2025 sind in der Produktgruppe 08 01 „Sportinfrastruktur, Sportförderung, Sport-
veranstaltungen“ keine Ermächtigungen zur Finanzierung der Umsetzung von Projekten des Maß-
nahmenkonzeptes veranschlagt. Maßnahmen, die aus der Umsetzung der Sportentwicklungsplanung 
resultieren, stehen mit Blick auf die Haushaltslage der Stadt Münster unter Vorbehalt der Finanzier-
barkeit.  
 
 
 
 
Begründung: 
 
 
Zu Punkt 1 
 
Sport in unserer Gesellschaft entwickelt sich dynamisch und weist mittlerweile sehr viele unterschied-
liche Facetten auf, die auch die Landkreise, Städte und Gemeinden vor immer neue Herausforderun-
gen stellen. Der gesellschaftliche Wandel, die veränderte Sportnachfrage und die Finanzen der 
Kommunen lassen es heute mehr denn je notwendig erschein en, sich auch planerisch intensiv mit 
dem System „Sport“ auseinanderzusetzen. Die Stadt Münster hat im Bewusstsein dieser Verände-
rungen in der Sportlandschaft und der Notwendigkeit, steuernd und lenkend darauf einzuwirken, die 
Erstellung einer bedarfs- und zukunftsorientierten und integrierten gesamtstädtischen Sportentwick-
lungsplanung in Angriff genommen. Das grundlegende Ziel der integrierten Planung ist es, wie es 
schon in der Ausgangsvorlage (V/0150/2021) hieß, die zukünftige Sportentwicklung an den tatsächli-
chen lokalen Bedarfen auszurichten und in der gesamtstätischen Stadtentwicklung zu verorten. Der 
Prozess der Erstellung erfolgte von Beginn an (siehe Beschluss über die Vorlage V/0150/2021/1) in 
enger Abstimmung mit dem Stadtsportbund Münster e. V. (SSB). 
 
In einem knapp dreijährigen Prozess hat das Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung 
gemeinsam mit der Gruppe Planwerk das Sportleben in Münster umfassend analysiert und die Bedar-

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V/0083/2025 
fe der verschiedenen Akteure und Stakeholder ermittelt. Als erste Säule der kommunalen Sportent-
wicklungsplanung wurde der Bestand an Sportangeboten, Sportanbietern sowie Sport - und Bewe-
gungsräumen detailliert erhoben.  
 
Als zweite Säule dienten Befragungen der Kindertageseinrichtungen, der Schulen, der lokalen Sport-
vereine und anderer Einrichtungen, in denen deren Problembereiche und Bedarfe detailliert erhoben 
und analysiert wurden. Abgerundet wurde die Bedarfserhebung durch eine repräsentative Befragung 
der Bevölkerung zum Sportverhalten und zur Bewertung der B edingungen für Sport und Bewegung. 
Die Ergebnisse der Bestands - und Bedarfsanalysen wurden im Rahmen einer Stärken-Schwächen-
Analyse verdichtet (s. Anlage 1). 
 
Für die Stadtbezirke wurden zudem eigenständige Steckbriefe erstellt, in denen zu jedem der sechs 
Bezirke Grunddaten, städtebauliche Vorhaben und Entwicklungsperspektiven, Sportvereinsentwick-
lung, Sportanlagen für den Schul - und Vereinssport, Sport- und Bewegungsräume für die Schulen 
sowie im öffentlichen Raum, Sport- und Bewegungsangebote erörtert werden. Abschließend wird eine 
Bewertung / Einschätzung des jeweiligen Bezirks inklusive Stadtbezirkskarte dargestellt (s. Anlage 2). 
 
In der Folge wurde in Abstimmung mit einer Steuerungsgruppe bestehend aus Mitgliedern des Ar-
beitskreises Sport, des Sportausschusses, Mitarbeitenden des SSB und des Sportamtes sowie ande-
ren Fachämtern basierend auf den Ergebnissen der Bestands - und Bedarfsanalysen ein Leitbild für 
Bewegung und Sport in Münster erarbeitet und mit einem Ziel- und Maßnahmenkonzept hinterlegt (s. 
Anlagen 3 und 4). 
  
 
 
Zu Punkt 2 
 
Die Bevölkerungsbefragung zu Sport und Bewegung in Münster weist eine hohe Aktivenquote sowie 
eine hohe Zufriedenheit der Bevölkerung mit den Rahmenbedingungen für Bewegung und Sport auf. 
Münster ist eine „sport- und bewegungsaktive Stadt“ – darunter ist ein Sport- und Bewegungsverhal-
ten zu verstehen mit unterschiedlichen Motiven, Organisationsformen, Intensitäten und Ausprägun-
gen, Bewegung und Sport innerhalb und außerhalb von Vereinen und Gruppierungen ebenso wie 
leistungsorientierter Sport oder große Sportveranstaltungen. 
Die Stadt Münster setzt sich zum Ziel, die Rahmenbedingungen für Bewegung und Sport zu erhalten 
und weiter zu verbessern, um so weiterhin allen Bevölkerungsgruppen einen Zugang zu Bewegung 
und Sport zu ermöglichen. Die integrierte gesamtstädtische Sportentwicklungsplanung trägt dazu bei, 
durch Attraktivierung der Sport- und Bewegungsinfrastruktur sowie einer guten Förderung eine noch 
größere Anzahl der in Münster wohnenden und arbeitenden Menschen für sp ortliche und gesund-
heitsförderliche Bewegungsaktivitäten zu gewinnen und zu begeistern.  
Ziel der Stadt Münster ist es, allen Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu Sport und Bewe-
gung zu ermöglichen und bei Bedarf Maßnahmen für besondere Zielgruppen zu fördern. Ausdrücklich 
setzt sich die Stadt Münster das Ziel, die Teilhabe von bisher unterrepräsentierten Gruppen auf allen 
Ebenen des Sport- und Bewegungslebens zu fördern. Besondere Berücksichtigung erfahren die je-
weiligen sozialräumlichen Eigenidentitäten und Bedarfsstrukturen der Stadtteile und Quartiere. 
 
In einem Beteiligungsprozess hat das Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung (ikps) ein 
Leitbild, Ziele und Empfehlungen für Bewegung und Sport erarbeitet (s. Anlage 3) und in einem Maß-
nahmenkonzept konkretisiert (s. Anlage 4). Damit legt ikps einen Diskussionsvorschlag vor, der im 
Weiteren durch die Politik und die zuständigen Fachbereiche zu diskutieren und zu überprüfen ist. 
Der Maßnahmenkatalog beinhaltet 84 Einzelmaßnahmen, die bisher nicht priorisiert sind. In Abstim-
mung mit den an den jeweiligen Einzelmaßnahmen beteiligten Fachämtern wird in einem anschlie-
ßenden Prozess die Reihenfolge für die Umsetzung erarbeitet. Diese gibt in Abhängigkeit vom perso-
nell und finanziell Möglichen vor, welche und wie viele Maßnahmen pro Jahr umgesetzt werden kön-
nen. Mit Beschluss über diese Vorlage wird für das münstersche Sport - und Bewegungsleben ein 
verbindlicher Rahmen vorgegeben, an dem sich die Entscheidungen, die Sport und Bewegung betref-
fen, künftig orientieren. Dieser Rahmen soll jedoch so flexibel sein, dass auf Veränderungen oder

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V/0083/2025 
aktuelle Entwicklungen reagiert und bei Bedarf der Maßnahmenkatalog angepasst werden kann. Da-
mit ergibt sich die Chance, Bewegung und Sport in Münster über läng ere Zeiträume kontinuierlich 
weiterzuentwickeln. 
 
 
 
Zu Punkt 3 
 
Folgende valide und auf die münsterschen Verhältnisse adaptierte Kennwerte sollen als Basis bei 
Stadtentwicklungsprozessen eingebracht werden und eine zu berücksichtigende Orientierungs- und 
Abwägungsgrundlage bei städtebaulichen Vorhaben bilden. Abweichungen sind transparent zu ma-
chen. Soweit die Werte über die Erfüllung von Pflichtaufgaben (Schulsport) hinausweisen, stellen sie 
freiwillige Standards dar: 
 Ungedeckte Sportanlagen: 
o 2,32 m² pro Einwohner*in 
o 4,64 m² je Wohneinheit bei größeren Wohngebiets- bzw. -quartiersentwicklungen 
 
 Sport- und Bewegungsflächen in Grün- und Freiräumen: 
o 1 m² pro Einwohner*in 
o 2 m² je Wohneinheit bei größeren Wohngebiets- bzw. -quartiersentwicklungen 
 
 Gedeckte Sportflächen: 
Maßgeblich für den Sporthallen-Neubau ist der schulische Bedarf (Formel aus Schulform, An-
zahl Klassen, Pflichtstunden Sport (s. Anlage 4)) 
Bevölkerungsbezogener Bedarf: 
o 0,25 m² pro Einwohner*in 
o 0,50 m² je Wohneinheit bei größeren Wohngebiets- bzw. -quartiersentwicklungen 
 
Es folgt eine Erläuterung der Kennwerte: 
Die aktuellen quantitativen Pro-Kopf-Versorgungswerte der Stadt Münster mit gedeckten Sportflächen 
(Sporthallen sowie kleiner Indoor-Sporträume) und ungedeckten Sportflächen (auf Sportstätt en und 
Schulstandorten) liegen bei 0,25 m² gedeckter und 2,32 m² ungedeckter Nettosportfläche . (Wer-
den ausschließlich die Groß - und Kleinspielfelder betrachtet, liegt der gesamtstädtische Pro -Kopf-
Versorgungswert bei 1,80 m².) Insbesondere bei den Sportfreiflächen gibt es deutliche Unterschiede 
zwischen den einzelnen Stadtbezirken, die siedlungsstrukturell bedingt sind: Münster-Mitte, also der 
Innenstadtbereich, ist dichter bebaut als die Außenbezirke und verfügt daher über weniger ungedeck-
te Sportflächen. Insofern sollten innerhalb der gegenwärtigen siedlungsstrukturellen Gegebenheiten 
die äußeren, rechnerisch gut ausgestatteten Bezirke eine Mitversorgungsfunktion für die Innenstadt 
wahrnehmen, um einen Teil der innerstädtischen Flächendefizite auszugleichen. 
Zugleich sollte bei allen größeren Wohngebiets- bzw. -quartiersentwicklungen – unabhängig davon, in 
welchem Stadtbezirk – der lokal entstehende Sportflächenbedarf mindestens in Höhe des gesamt-
städtischen Ist-Versorgungsgrades (2023) berücksichtigt werden, um in der wachsenden Stadt Müns-
ter zumindest den gegenwärtigen Versorgungsgrad zu halten. In kleinen Quartieren entsteht ggf. nur 
ein geringer Bedarf an gedeckten und ungedeckten Sportanlagen. Hier kann es insofern erforderlich 
sein eine Bedarfsdeckung innerhalb des Stadtteils sicherzustellen und Sportangebote zu bündeln. 
 
Ebenso kann es bei innerstädtischen Wohngebiets - bzw. –quartiersentwicklungen erforderlich wer-
den, eine kompensatorische Bedarfsdeckung an anderer Stelle im Stadtgebiet vorzusehen und zu 
entwickeln.

- 5 - 
V/0083/2025 
 
Um den Bedarf an Sportflächen in Gebieten mit Wohnungsneubau von der in den Wohnungen zu-
künftig lebenden Bevölkerung und von im zeitlichen Verlauf schwankenden Haushaltsgrößen zu ent-
koppeln, empfiehlt sich, generell eine Belegung von 2 Pers onen je geplanter Wohneinheit (WE) an-
zunehmen. Entsprechend ergibt sich ein Wert von 4,64 m² je Wohneinheit, der zur Ermittlung der lo-
kalen Bedarfe an ungedeckten Sportflächen in Gebieten mit umfangreicherem Wohnungsneubau 
als Mindestwert herangezogen werden sollte. 
 
Bis 2033 gibt es aufgrund des prognostizierten Bevölkerungszuwachses einen zusätzlichen Bedarf an 
ungedeckten Netto-Sportflächen von mindestens 32.376 m², um den aktuellen gesamtstädtischen 
Pro-Kopf-Versorgungsgrad von 2,32 qm zu halten. 1 Der bei Realisierung des Wohnungsneubaus lo-
kal entstehende zusätzliche Bedarf an ungedeckten Netto -Sportflächen bis 2033 beträgt, unter An-
wendung des vorgeschlagenen Orientierungswertes von 4,64 m²/WE, 60.413 m².2 
 
Im Kontext bestimmter Beschaffenheiten und Ausstattungen sport- und bewegungsgeeigneter Teil-
flächen und Anlagen in öffentlichen Grün - und Freiräumen  (z. B. Bolzplätze, Outdoor -
Fitnessbereiche, Tischtennistische etc.) könnte ein gesamtstädtischer und teilräumlicher Ist-Pro-Kopf-
Flächenversorgungswert angesetzt und insbesondere in Quartiersentwicklungen mit umfangreiche-
rem Wohnungsneubau als Mindestbedarf erhoben werden. Empfohlen wird ein teilräumlicher bzw. 
quartiersbezogener Näherungswert von mindestens 1 m² sportlich nutzbare Fläche je Einwohner*in 
(EW) bzw. in Quartieren mit umfangreichem Wohnungsneubau 2 m² je Wohneinheit (WE). 
 
Der Bedarf an gedeckten Sportflächen  wird mittels unterschiedlicher, sich ergänzender Methoden 
bestimmt. Maßgeblich ist der schulische Bedarf, insbesondere an Sporthallen, der sich an schulbezo-
genen Parametern orientiert (u. a. Anzahl der Klassen, Pflichtsportstunden pro Woche) und bezogen 
auf einzelne Schulstandorte ermittelt wird. Der bevölkerungsbezogene Bedarf (0,25 m²/Person) wird 
auf Ebene der Gesamtstadt, ggf. auch auf Ebene der Bezirke, unter Verwendung des aktuellen Pro-
Kopf-Versorgungsgrades und der Bevölkerungsvorausschätzung ermittelt und schließt alle außer-
schulischen Zielgruppen ein. Für Gebiete/Stadtteile mit umfangreicherem Wohnungsneubau kann ein 
auf die Anzahl neugebauter Wohneinheiten bezogener Bedarf (0,50m²/WE) an gedeckten Sportflä-
chen ermittelt werden. Die unterschiedlichen räumlichen Bezugsrahmen (Schulstand-
ort/Schuleinzugsbereich, Gesamtstadt, Wohnungsneubaugebiet) und Berechnungsparameter führen 
zu unterschiedlichen, ggf. voneinander abweichenden Ergebnissen bei der Bedarfsermittlung. 
 
Die o.a. Orientierungswerte sollen in den entsprechenden informellen wie auch formellen Planungs-
verfahren (Bauleitplanung) im Rahmen der Abwägung öffentlicher und privater Belange berücksichtigt 
werden. Wie alle anderen Belange auch, sind sie jedoch Teil der Gesamt-Abwägung im Rahmen der 
Aufstellung von Bauleitplänen, so dass im begründeten Einzelfall auch davon abgewichen werden 
kann.  
 
 
 
Zu Punkt 4 
 
Integrierte Sportentwicklung fordert veränderte Prozesse innerhalb der Verwaltung, aber auch im Zu-
sammenspiel aller Beteiligter aus Sport, Politik und auch Öffentlichkeit. Zur Umsetzung der Sportent-
wicklungsplanung muss eine Struktur, die den Umsetzungsprozess zum einen gegenüber Politik und 
Öffentlichkeit transparent macht, zum anderen jedoch den Beteiligungsgedanken aufnimmt und ihn im 
Umsetzungsprozess fortführt, etabliert werden. Daher sollten die zentralen Akteure und Stakeholder 
von Sport und Bewegung bzw. Institutionen, die für die Umsetzung hilfreich sein könnten, aktiv und 
dauerhaft eingebunden werden. 
Die integrierte gesamtstädtische Sportentwicklungsplanung wird künftig regelmäßig evaluiert, auf ver-
änderte Rahmenbedingungen und auf sich ändernde Bedarfe im Sinne einer strategischen Planung 
                                                 
1 Quelle: Stadt Münster, Kleinräumige Bevölkerungsprognose 2022-2033 
2 Quelle: Fortschreibung des Baulandprogramms 2024-2032, Stand: 11.09.2024 nach Ratsbeschluss

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V/0083/2025 
und Steuerung angepasst. In diesem Sinne handelt es sich um eine kontinuierliche Sportentwick-
lungsplanung. 
 
Ein regelmäßiger Austausch aller Akteure zum Beispiel in Form von regelmäßigen Treffen, bei denen 
gemeinsam das Arbeitsprogramm, welches sich aus dem Maßnahmenkonzept ergibt, für die kom-
menden beiden Jahre definiert wird, sichert eine kontinuierliche Fortführung der Sportentwicklung. 
Berichte an die zuständigen städtischen Gremien gewährleisten Transparenz. Arbeitsprogramme 
erlangen durch Beschlüsse Verbindlichkeit. 
 
Aus der Sportentwicklungsplanung entwickelt sich damit ein dynamischer und kontinuierlicher Sport-
entwicklungsprozess, der die Fähigkeit besitzt, auf veränderte Rahmenbedingungen zu reagieren, 
neue Themenstellungen in die münsterschen Sportentwicklung einzubringen und über die Evaluation 
Erfahrungen zu sammeln, die sich bei der Umsetzung anderer Maßnahmen als hilfreich herausstellen 
könnten (institutionelles Lernen). Der Prozessgedanke mit seinen Feedbackschleifen löst damit ein-
malige und auf Dauer angelegte Planungen ab. 
 
 
 
Zu Punkt 5 
 
Basierend auf den Ergebnissen der integrierten gesamtstädtischen Sportentwicklungsplanung werden 
im nächsten Schritt für ausgewählte Vertiefungsstandorte Entwicklungsperspektiven konkretisiert und 
exemplarisch aufgezeigt, wie einige der übergreifenden Ziele und Empfehlungen auf zukünftige Infra-
strukturprojekte der Stadt Münster angewandt werden können. 
 
Zusätzlich wird ein Arbeitsprogramm des Sportamtes für die nächsten Jahre erarbeitet. Anhand ob-
jektiver Kriterien werden anstehende Baumaßnahmen, bei denen das Sportamt federführend ist, zur 
Errichtung und Weiterentwicklung von Sportinfrastruktur der Stadt Münster priorisiert und unter Be-
rücksichtigung finanzieller und personeller Ressourcen bewertet. Diese sogenannte „Prioritäten-Liste“ 
stellt dar, welches Projekt zu welchem Zeitpunkt umgesetzt werden kann. Das Arbeitsprogramm gibt 
ebenfalls vor, wie viele Projekte mit den zur Verfügung stehenden personellen und finanziellen Kapa-
zitäten in einem Jahr umgesetzt werden können. 
 
Denn mit der Einhaltung der Kennwerte, die eine Erweiterung der gedeckten und ungedeckten Sport-
flächen bedeutet, entstehen dauerhaft zusätzliche Personalbedarfe und Kosten für die Planung, den 
Bau, die Pflege und Unterhaltung. Die genauen Bedarfe können erst mit fortgeschrittener Planung 
und Priorisierung der jeweiligen Projekte benannt werden. Die Bereitstellung der erforderlichen per-
sonellen und finanziellen Ressourcen zur Fortschreibung der Sportentwicklungsplanung bzw. zur 
Umsetzung der Arbeitsprogramme steht unter dem Vorbehalt der Finanzierbarkeit im Sinne der Ge-
währleistung einer stetigen Aufgabenerfüllung. Zusätzliche Budgets werden zwangsläufig Kompensa-
tionen an anderer Stelle in den kommenden Haushalten erfordern und insofern im Rahmen einer ge-
samtstädtischen Priorisierung zu bewerten sein. 
 
 
 
In Vertretung 
gez. 
 
Thomas Paal 
Stadtdirektor

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V/0083/2025 
Anlagen: 
Anlage A  
Anlage 1 Integrierte gesamtstädt. Sportentwicklungsplanung Münster – Teil 1 Analysebericht 
Anlage 2 Integrierte gesamtstädt. Sportentwicklungsplanung Münster – Teil 2 Bezirkssteckbriefe 
Anlage 3 Integrierte gesamtstädt. Sportentwicklungsplanung Münster – Teil 3 Leitbild, Ziele, Empfeh-
lungen 
Anlage 4 Integrierte gesamtstädt. Sportentwicklungsplanung Münster – Teil 4 Maßnahmenkonzept 
Anlage 5 Ratsantrag A-R/0060/2022 – „CDU-Fraktion – Nightsport-Angebot möglich machen“ 
Anlage 6 Ratsantrag A-R/0058/2017 – „SPD-Fraktion – Bewegung fördern: Vereinsungebundener 
Sport in Münster“ 
 
 
Die Anlagen 1 bis 4 stehen nur in digitaler Form im Ratsinformationssystem Münster zur Verfügung.

Anlage 4 - Integrierte gesamtstädt. Sportentwicklungsplanung Münster - Teil 4 Maßnahmenkonzept

63895 Zeichen

Sport und Bewegung in Münster 2035 
4 – Maßnahmenkonzept

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
2 
Impressum
Sport und Bewegung in Münster 2035 – Berichtsteil 4 – Maßnahmenkatalog 
Stuttgart, April 2025
Verfasser 
Dr. Stefan Eckl, Dr. Julia Thurn 
Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung GbR
Reinsburgstraße 169, 70197 Stuttgart 
Telefon 07 11/ 553 79 55
E-Mail: info@kooperative-planung.de
Internet: www.kooperative-planung.de 
Heinz Tibbe, Anja Seegert, Marleen Lamnek, Philipp Theißen, Torsten Henning 
GP Planwerk GmbH 
Uhlandstraße 97 
10715 Berlin 
Telefon 030 / 8891 6390 
E-Mail: mail@gruppeplanwerk.de 
Internet: www.gruppeplanwerk.de
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung, auch auszugsweise nur mit schriftlicher Genehmigung der Autoren gestattet.
Für gewerbliche Zwecke ist es grundsätzlich nicht gestattet, diese Veröffentlichung oder
Teile daraus zu vervielfältigen, auf Mikrofilm/-fiche zu verfilmen 
Im Sinne einer besseren Lesbarkeit haben wir meist die männliche Form der Bezeichnung gewählt.  
Gemeint sind alle Geschlechter und Identitäten.

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Maßnahmenkatalog 
3 
Inhaltsverzeichnis 
1 Planungsgrundlagen für die Bedarfsermittlung von Sportflächen und 
Bewegungsmöglichkeiten in der Stadt Münster (und ihre stadtentwicklungsstrategischen 
Konsequenzen) ........................................................................................................................... 4
1.1 Bevölkerungsbezogene Versorgungswerte im Gebietsbezug und Erreichbarkeiten im 
Standortbezug............................................................................................................................... 4
1.1.1 Spektrum der Orientierungswerte für ungedeckte Sportflächen und Bedarf bis 2033 ................. 5
1.1.2 Spektrum der Orientierungswerte für gedeckte Sportflächen und Bedarf bis 2033 ..................... 7
1.2 Vorgaben für Sportanlagen an Schulstandorten .......................................................................... 9
1.2.1 Vorbemerkung .............................................................................................................................. 9
1.2.2 Vorgaben für die Ermittlung des Bedarfs an schulischen Sporthallen ......................................... 9
1.2.3 Vorgaben für Sportfreianlagen.................................................................................................... 11
1.2.4 Vereinssport und andere außerschulische Nutzende auf Schulsportanlagen ........................... 11
1.3 Orientierungswerte für Sport- und Bewegungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum und in der 
Natur ........................................................................................................................................... 13
1.4 Flächen und Ausstattungen für verschiedene niedrigschwellige Sport- und 
Bewegungsgelegenheiten in öffentlichen Grünräumen .............................................................. 14
2 Maßnahmenkatalog .................................................................................................................. 16
3 Zusammenfassung und Folgerungen .................................................................................... 23
3.1 Zusammenfassung ..................................................................................................................... 23
3.2 Folgerungen ................................................................................................................................ 25

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
4 
1 Planungsgrundlagen für die Bedarfsermittlung von Sportflä-
chen und Bewegungsmöglichkeiten in der Stadt Münster (und 
ihre stadtentwicklungsstrategischen Konsequenzen) 
1.1 Bevölkerungsbezogene Versorgungswerte im Gebietsbezug und Er-
reichbarkeiten im Standortbezug 
Die aktuellen quantitativen Pro-Kopf-Versorgungswerte der Stadt Münster mit gedeckten Sportflächen 
(Sporthallen sowie kleiner Indoor-Sporträume) und ungedeckten Sportflächen (auf Sportstätten und 
Schulstandorten) liegen bei 0,25 m² gedeckter und 2,32 m² ungedeckter Nettosportfläche. 1 Insbeson-
dere bei den Sportfreiflächen gibt es deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Stadtbezirken, die 
siedlungsstrukturell bedingt sind: Münster-Mitte, also der Innenstadtbereich, ist dichter bebaut als die 
Außenbezirke und verfügt daher über weniger ungedeckte Sportflächen, was in Relation zur Bevölke-
rungszahl zu einer unterdurchschnittlichen Pro-Kopf-Versorgung führt (0,62 m²/Person). Die Stadtbe-
zirke Münster-Hiltrup (3,79 m²/Person), Münster-West (3,84 m²/Person) und Münster-Ost (5,34 m²/Per-
son) weisen hingegen eine deutlich überdurchschnittliche Pro-Kopf-Versorgung auf.  
Insofern sollten innerhalb der gegenwärtigen siedlungsstrukturellen Gegebenheiten die äußeren, rech-
nerisch gut ausgestatteten Bezirke eine Mitversorgungsfunktion für die Innenstadt wahrnehmen, um 
einen Teil innerstädtischer Flächendefizite auszugleichen. Zugleich sollte bei jedweder größeren Wohn-
gebiets- bzw. -quartiersentwicklung – unabhängig davon, in welchem Stadtbezirk – der lokal entste-
hende Sportflächenbedarf mindestens in Höhe des gesamtstädtischen Ist-Versorgungsgrades (2023) 
berücksichtigt werden, um in der wachsenden Stadt zumindest den gegenwärtigen Versorgungsgrad zu 
halten. Prioritär verbessert werden sollten dabei die Sportinfrastrukturausstattungen innenstadtnaher 
Wohnungsneubaustandorte und die Erreichbarkeiten der Sport- und Bewegungsorte zu Fuß, per Fahr-
rad und mit dem ÖPNV von den innerstädtischen Wohnquartieren aus.  
Grundsätzlich sollte eine sichere und komfortable Erreichbarkeit der Sportstätten sowie der Sportanla-
gen auf Schulstandorten und der Sportgelegenheiten in öffentlichen Grün- und Freiräumen zu Fuß, per 
Fahrrad und mit dem ÖPNV sichergestellt werden. Insbesondere frei zugängliche Sportorte in öffentli-
chen Räumen und in der Natur sowie öffentlich nutzbare Schulhöfe sollten vom Wohnort möglichst in-
nerhalb einer fußläufigen Entfernung erreichbar sein. 
1  Werden ausschließlich die Groß- und Kleinspielfelder betrachtet, liegt der gesamtstädtische Pro-Kopf-Versor-
gungswert bei 1,80 m².

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Maßnahmenkatalog 
5 
1.1.1 Spektrum der Orientierungswerte für ungedeckte Sportflächen und Bedarf bis 2033 
Der aktuelle quantitative, gesamtstädtische Pro-Kopf-Versorgungsgrad der Stadt Münster mit unge-
deckten Netto-Sportflächen2 der Groß- und Kleinspielfelder (auf Sportstätten und Schulstandorten) liegt 
bei 1,80 m² (2023). Allein diesen Wert für die Abschätzung von Sportflächen im Kontext des Wohnungs-
neubaus zu verwenden, vernachlässigt, dass auch auf anderen schulischen, kommunalen und vereins-
betriebenen Sportflächen, wie Anlagen für Leichtathletik, Tennis, Speckbrett, Beachsport oder sonsti-
gen Kleinspielfeldern, Sportaktivitäten stattfinden und nachgefragt werden. Daher sollte als Orientie-
rungswert für die zukünftige gesamtstädtische Versorgung mit ungedeckten Sportflächen der aktuelle 
Gesamt-Ist-Versorgungsgrad von 2,32 m² Netto-Sportfläche je Person dienen, der alle genannten 
Sportflächen umfasst. Um den Bedarf an Sportflächen in Gebieten mit Wohngebiets- bzw. -quartiers-
entwicklung von der in den Wohnungen zukünftig lebenden Bevölkerung und von im zeitlichen Verlauf 
schwankenden Haushaltsgrößen zu entkoppeln, empfiehlt sich, generell eine Belegung von 2 Personen 
je geplanter Wohneinheit (WE) anzunehmen 3. Entsprechend ergibt sich ein Wert von 4,64 m² Netto-
Sportfläche je Wohneinheit, der zur Ermittlung der lokalen Bedarfe an ungedeckten Sportflächen in Ge-
bieten mit umfangreicheren Wohngebiets- bzw. -quartiersentwicklungen als Mindestwert herangezogen 
werden sollte. Der ermittelte Bedarf an ungedeckten Sportflächen kann auch außerhalb der betreffen-
den Wohngebiets- bzw. -quartiersentwicklung im Stadtteil errichtet und mit Sportflächenbedarfen ande-
rer Wohngebiets- bzw. -quartiersentwicklungen zusammengefasst werden. Eine gute Erreichbarkeit der 
Sportstätten, auch per Fahrrad und ÖPNV, ist stets sicherzustellen.  
Bis 2033 gibt es aufgrund des prognostizierten Bevölkerungszuwachses einen zusätzlichen Bedarf an 
ungedeckten Netto-Sportflächen von mindestens 32.376 m², um den aktuellen gesamtstädtischen Pro-
Kopf-Versorgungsgrad von 2,32 qm zu halten. (siehe Abbildung 1)  
2  Die Netto-Sportfläche ist die sportlich nutzbare Fläche. Bei Spielfeldern ist dies z. B. die Fläche innerhalb der 
Spielfeldlinierung. 
3  Je nach Bezugsgröße liegt der aktuelle Bestandsversorgungswert (2023) für die ungedeckte Netto-Sportflä-
che zwischen 4,16 m² je Haushalt (178.118 Haushalte der wohnberechtigten Bevölkerung 2023, 1,79 Perso-
nen/Haushalt) und 4,29 m² je Wohneinheit (172.584 Wohneinheiten, inkl. Wohneinheiten in Nichtwohngebäu-
den 2022, 1,85 Personen/WE).

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
6 
Abbildung 1: Bedarf an ungedeckten Sportflächen 2033 
Der bei Realisierung der Wohngebiets- bzw. -quartiersentwicklung lokal entstehende zusätzliche Bedarf 
an ungedeckten Netto-Sportflächen bis 2033 beträgt, unter Anwendung des vorgeschlagenen Orientie-
rungswertes von 4,64 m²/WE, 59.578 m². Den mit Abstand größten zusätzlichen Bedarf an Sportfreiflä-
chen gibt es im Stadtteil Gievenbeck (21.414 m²), gefolgt von Gremmendorf-West (9.698 m²) und 
Hiltrup-Ost (4.640 m²) (siehe Abbildung 2).  
Abbildung 2: Lokale Bedarfe an ungedeckten Sportflächen (in m²) im Kontext des nach Baulandprogramm erwar-
teten Wohnungsneubaus4
4  Quelle: Fortschreibung des Baulandprogramms 2024–2032, Stand: 11.09.2024 nach Ratsbeschluss.

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Maßnahmenkatalog 
7 
1.1.2 Spektrum der Orientierungswerte für gedeckte Sportflächen und Bedarf bis 2033 
Vorbemerkung: Der Bedarf an gedeckten Sportflächen wird mittels unterschiedlicher, sich ergänzender 
Methoden bestimmt. Maßgeblich ist der schulische Bedarf, insbesondere an Sporthallen, der sich an 
schulbezogenen Parametern orientiert (u.a. Anzahl der Klassen, Pflichtsportstunden pro Woche, siehe 
Kap. 1.2.2) und bezogen auf einzelne Schulstandorte ermittelt wird. Der bevölkerungsbezogene Bedarf 
(in m²/Person) wird auf Ebene der Gesamtstadt, ggf. auch auf Ebene der Bezirke, unter Verwendung 
des aktuellen Pro-Kopf-Versorgungsgrades und der Bevölkerungsvorausschätzung ermittelt und 
schließt alle außerschulischen Zielgruppen ein. Für Gebiete/Stadtteile mit umfangreicher Wohngebiets- 
bzw. -quartiersentwicklung kann ein auf die Anzahl neugebauter Wohneinheiten bezogener Bedarf an 
gedeckten Sportflächen ermittelt werden. Die unterschiedlichen räumlichen Bezugsrahmen (Schul-
standort/Schuleinzugsbereich, Gesamtstadt, Wohnungsneubaugebiet) und Berechnungsparameter 
führen zu unterschiedlichen, ggf. voneinander abweichenden Ergebnissen bei der Bedarfsermittlung.  
Der aktuelle quantitative, gesamtstädtische Pro-Kopf-Versorgungsgrad der Stadt Münster mit gedeck-
ten Netto-Sportflächen (Sporthallen sowie kleinere Indoor-Sporträume)5 liegt bei 0,25 m² (2023). Dieser 
Bestands-Versorgungsgrad soll als Orientierungswert für die zukünftige gesamtstädtische Versorgung 
mit gedeckten Sportflächen dienen. In Gebieten mit umfangreicher Wohngebiets- bzw. -quartiersent-
wicklung soll zur Ermittlung der lokalen Bedarfe an gedeckten Sportflächen der Orientierungswert von 
0,50 m²/WE (bei einer modellhaft angenommenen Belegung von 2 Personen je Wohneinheit) als Min-
destwert herangezogen werden. 
Bis 2033 gibt es aufgrund des prognostizierten Bevölkerungszuwachses einen zusätzlichen Bedarf an 
gedeckten Netto-Sportflächen von mindestens 3.479 m², um den aktuellen gesamtstädtischen Pro-
Kopf-Versorgungsgrad von 0,25 qm zu halten. (siehe Abbildung 3)  
Abbildung 3: Bedarf an ungedeckten Sportflächen 2033 
5  Einbezogen werden ausschließlich kommunale, vereinsbetriebene/-eigene und schulische gedeckte Sportan-
lagen. Einrichtungen der Universität Münster und der Hochschulen sowie kommerzielle Sporthallen und In-
door-Sporträume werden nicht berücksichtigt.

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
8 
Der aufgrund von Wohngebiets- bzw. -quartiersentwicklung lokal entstehende zusätzliche Bedarf an 
gedeckten Netto-Sportflächen bis 2033 beträgt, unter Anwendung des vorgeschlagenen Orientierungs-
wertes von 0,50 m²/WE, 6.420 m². Den mit Abstand größten zusätzlichen Bedarf an gedeckten Sport-
flächen gibt es im Stadtteil Gievenbeck (2.308 m², das entspricht etwa 2,4 Zweifeldhallen), gefolgt von 
Gremmendorf-West (1.045 m², das entspricht ca. 1 Einfeldhalle) und Hiltrup-Ost (500 m²). (siehe Abbil-
dung 4)  
Abbildung 4: Lokale Bedarfe an gedeckten Sportflächen (in m²) im Kontext des nach Baulandprogramm erwarte-
ten Wohnungsneubaus6
Bis 2033 ist, wie dargestellt, von einem bevölkerungsbezogenen Mindestbedarf an zusätzlichen ge-
deckten Sportflächen von 3.479 m² bzw. 6.420 m² bezogen auf die Wohngebiets- bzw. -quartiersent-
wicklungen auszugehen. Maßgeblich für den Bedarf gedeckter Sportflächen ist, wie in der Vorbemer-
kung erläutert, der schulische Sporthallenbedarf, da die Errichtung schulischer Sporthallen in den Be-
reich kommunaler Pflichtaufgaben fällt. Der schulische Sporthallenbedarf liegt gegenwärtig bei insge-
samt 33 zusätzlich erforderlichen Hallenteilen (ca. 13.400 m² gedeckte Sportfläche). (siehe Kapitel 1.2.2 
und Kapitel 4.3. in Berichtsteil 1) 
6  Quelle: Fortschreibung des Baulandprogramms 2024–2032, Stand: 11.09.2024 nach Ratsbeschluss.

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Maßnahmenkatalog 
9 
1.2 Vorgaben für Sportanlagen an Schulstandorten 
1.2.1 Vorbemerkung 
Nachfolgende Vorgaben beziehen sich vor allem auf den Schulneubau sowie Schulstandorte mit Er-
neuerungs-, Modernisierungs- und Erweiterungsbedarf. Bei Schulneubaustandorten sollten die potenti-
ellen Schulgemeinschaften in die Planung einbezogen werden. Im Rahmen von Partizipationsverfahren 
während der Erarbeitung der Bedarfsprogramme kann in Abstimmung mit den potentiellen Nutzenden 
von den unten genannten Vorgaben abgewichen werden, sofern sichergestellt ist, dass die infrastruk-
turellen Voraussetzungen zur Durchführung lehrplangemäßen Sportunterrichts anderweitig gegeben 
sind. 
Bestehende innerstädtische Schulstandorte verfügen aufgrund kleinerer Grundstücksgrößen häufig, 
wenn überhaupt, nur eingeschränkt über Sportfreianlagen auf den Standorten selbst. Eine Umsetzung 
der unten vorgeschlagenen Vorgaben ist daher auch bei Sanierung oder Neubau der Flächen kaum 
möglich. Bei den betreffenden Schulstandorten ist daher besonders wichtig, dass eine gute Erreichbar-
keit extern gelegener Sportstätten sichergestellt wird. 
1.2.2 Vorgaben für die Ermittlung des Bedarfs an schulischen Sporthallen 
Der Bedarf an Sporthallen bzw. Hallenteilen für den Sportunterricht wird standortbezogen anhand der 
Anzahl an Schüler*innen bzw. Klassen/Sportgruppen sowie der Anzahl an Pflichtsportstunden pro Wo-
che ermittelt. Für Grundschulen und die Sekundarstufe I wird von einer wöchentlichen Hallennutzungs-
zeit für den Pflichtsportunterricht von 30 Zeitstunden ausgegangen, für die Sekundarstufe II sowie Be-
rufskollegs von 40 Zeitstunden. Bei der Sekundarstufe 2 sowie Berufskollegs muss zudem berücksich-
tigt werden, dass im Sportunterricht zu einem gewissen Anteil die gesamte Hallenlänge und nicht nur 
ein Hallenteil benötigt wird, was den Bedarf an Hallenteilen erhöht; modellhaft angenommen wird hier 
ein Mehrbedarf von 30 %. Außerdem sollte auf den Gesamtbedarf ein Puffer bzw. eine Reserve von 
10 % addiert werden, um organisatorischen und personellen Herausforderungen bei der Hallenbele-
gung begegnen zu können.7
Für Grundschulen und Sekundarstufe I gilt folgende Formel: 
Anzahl Klassen/Sportgruppen x 3 Pflichtsportstunden pro Woche 
30 Wochenstunden je Hallenteil  x 1,1 
7  Organisatorische Gründe für eine Reserve: u. a. Teilung von Klassen (eine Gruppe macht z. B. Werken, die 
andere Sport/Bewegung), Erschwerung der kontinuierlichen Belegung von Sporthallen aufgrund der Aufhe-
bung des 45-Minuten-Taktes (Doppelstunden), Vermeidung von Sportunterrichtung in den „Mittelstunden“ 
(3./4. Stunde), wenn danach Kernfächer unterrichtet werden, Kurssystem in der gymnasialen Oberstufe, un-
terschiedliche Unterrichtszeiten mehrerer, eine gemeinsame Sporthalle nutzender Schulen, eingeschränkte 
Erteilung von Sportunterricht zu bestimmen Zeiten (z. B. Montagvormittag, Freitagnachmittag). Personelle 
Gründe für eine Reserve: u. a. eingeschränkte zeitliche Verfügbarkeit und krankheitsbedingter Ausfall von 
Sportlehrer*innen, Kooperationen und Projekte mit externen Sportanbieter*innen, wie z. B. Sportvereinen.

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
10 
Für die Sekundarstufe 2 gilt folgende Formel: 
Anzahl Klassen/Sportgruppen x 3 Pflichtsportstunden pro Woche 
40 Wochenstunden je Hallenteil  x 1,3 x 1,1 
Für Berufskollegs gilt folgende Formel: 
Anzahl Klassen/Sportgruppen x 2 Pflichtsportstunden pro Woche 
40 Wochenstunden je Hallenteil  x 1,3 x 1,1 
Der Sporthallenbedarf für fakultative schulische Sportangebote (z. B. Sport-Arbeitsgemeinschaften, Be-
wegungsangebote im Rahmen des Ganztags) ist abhängig von unterschiedlichen Faktoren, wie u. a. 
dem Schulprofil und dem Umfang der Ganztagsbetreuung, und kann daher nicht ohne weiteres ange-
geben werden. Für Schulneubaustandorte lässt sich der Sporthallenbedarf für freiwillige Sportangebote 
ebenfalls kaum ermitteln, da noch keine nutzende Schulgemeinschaft vorhanden ist. Eine Annäherung 
an entsprechende Bedarfe kann allerdings über die Anwendung eines pauschalen, auf Schulbefra-
gungsergebnissen8 basierenden Faktors erfolgen: 
Grundschulen: + 40 % des ermittelten Sporthallenbedarfs für Pflichtsportstunden (Faktor 1,4) 
Gymnasien: + 20 % des ermittelten Sporthallenbedarfs für Pflichtsportstunden (Faktor 1,2) 
Realschulen: + 10 % des ermittelten Sporthallenbedarfs für Pflichtsportstunden (Faktor 1,1) 
Hauptschulen: + 20 % des ermittelten Sporthallenbedarfs für Pflichtsportstunden (Faktor 1,2) 
Die Hallenräume der Sporthallen sowie geeignete Nebenräume sollten neben der Standardlinierung 
und -geräteausstattung zusätzlich mit besonderen immobilen und mobilen Ausstattungen versehen wer-
den, wie z. B. Kletterwänden und -netzen, bewegungsaktivierenden Wandgestaltungen, digitalen Wand-
panels, Bewegungs-/Motorikparcours. 
Um flächensparend zu bauen und möglichst wenig Fläche zu versiegeln, sollten Doppelsporthallen (ge-
stapelte Sporthallen) errichtet werden, wenn mehr als drei Hallenteile auf einem Schulstandort erforder-
lich sind. 
Die für die Münsteraner städtischen Schulen ermittelten gegenwärtigen und prognostischen Hallenbe-
darfe sind in Berichtsteil 1 in den Kapiteln 4.3.1 und 4.3.2 zu finden. 
8  Grundlage für die Ableitung des pauschalen Faktors für unterschiedliche Schultypen ist die im Rahmen der 
Sportentwicklungsplanung 2023 durchgeführte Befragung der Münsteraner Schulen und der dort ermittelten 
Anzahl an Pflichtsportstunden und Stunden für freiwillige Sportangebote. In den Faktor eingeflossen sind aus-
schließlich Angaben von Schulen, die sich an der Befragung beteiligt haben. Aufgrund unzureichender Daten 
kann für Gesamtschulen, Förderschulen sowie Berufsbildende Schulen/Berufskollegs kein Faktor angegeben 
werden. Die ermittelte Anzahl Stunden für freiwillige Sportangebote liegt hier jeweils bei null. Aufgrund der ab 
2026 vorhandenen Verpflichtung zum schulischen Ganztagsbetrieb kann davon ausgegangen werden, dass 
der Sporthallenbedarf für freiwillige Sportangebote, insbesondere im Rahmen des Ganztags, steigen wird.

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Maßnahmenkatalog 
11 
1.2.3 Vorgaben für Sportfreianlagen 
Folgende Sportfreianlagen sollten auf den Standorten allgemeinbildender Schulen für den verpflichten-
den curricularen Schulsport zur Verfügung stehen: 
Tabelle 1: Sportfreianlagen-Empfehlungen für allgemeinbildende Schulen 
Grundschulen Weiterführende Schulen9
Sekundarstufe 1 Sekundarstufe 2
Kleinspielfeld, netto mind. 27 x 45 m (30 x 45 m), 
Kunststoffbelag 1 Spielfeld 2 Spielfelder 
Großspielfeld, netto 60 x 90 m X 
50 m-Kurzstreckenlaufbahn, 3 Bahnen X 
100 m-Kurzstreckenlaufbahn, 4 Bahnen X 
400 m-Rundlaufbahn X 
Weitsprunganlage, 3 Anlaufbahnen X X 
Kugelstoßanlage X 
Hochsprunganlage X 
Gymnastikwiese 400 m² X X 
Einzelne Sportfreianlagen können, falls erforderlich, kombiniert werden. 
Es soll sichergestellt werden, dass die Sekundarschulen, insbesondere die mit einer Sekundarstufe II, 
Zugang zu einer 400m-Rundlaufbahn haben, entweder auf dem Schulgrundstück selbst oder auf extern 
gelegenen Sportstätten. Bei Restriktionen auf den Standorten oder erheblichen Wegeentfernungen zwi-
schen Schulstandort und Sportstätte wird empfohlen, auf den Schulstandorten der Sekundarschulen 
(Sek I/II) zumindest die Schaffung freigeometrischer Laufbahnen zu ermöglichen. 
Schulen, deren Grundstücke für die Errichtung von Sportfreianlagen zu klein bemessen sind, können 
zur Kompensation extern gelegene Sportstätten nutzen, sofern diese über eine geeignete Ausstattung 
verfügen und fußläufig, innerhalb eines Weges von maximal zehn Minuten, erreichbar sind. 10
1.2.4 Vereinssport und andere außerschulische Nutzende auf Schulsportanlagen 
Bei der Neuplanung von gedeckten und ungedeckten Sportanlagen auf bestehenden und neuen Schul-
standorten sollten die Anforderungen außerschulischer Sportanbieter*innen, insbesondere des Vereins-
sports, berücksichtigt werden.  
Sofern die Grundstücke der Schulstandorte ausreichend groß bemessen sind und vereinsseitig entspre-
chende Bedarfe bestehen, sollten an weiterführenden Schulen Großspielfelder (60 x 90 m netto, opti-
malerweise mit Kunststoffrasen und Trainingsbeleuchtung) und an Grundschulen geeignete Spielfelder 
für Kinder- und Jugendfußball (mit Kunststoffrasen und Trainingsbeleuchtung) errichtet werden. Sind 
9  Hat eine weiterführende Schule nur eine Sekundarstufe I, sollten die aufgelisteten Sportfreianlagen bereitge-
stellt werden, ist ebenfalls eine Sekundarstufe II vorhanden, zusätzlich eine 400 m-Rundlaufbahn sowie ein 
Großspielfeld. 
10  Aufgrund unterschiedlicher altersabhängiger Laufgeschwindigkeiten entspricht das für Grundschüler*innen 
einem Laufweg von etwa 500 m, bei Oberstufenschüler*innen von etwa 800 m.

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
12 
die Sportfreianlagen auf Schulstandorten durch Sportvereine mitnutzbar, müssen zusätzliche, den 
Sportfreianlagen zugeordnete Umkleide- und Sanitäreinheiten in ausreichender Anzahl ergänzt werden, 
außerdem zusätzliche Lagermöglichkeiten für Sportgeräte. 
Bei der Errichtung gedeckter Sportinfrastruktur an Schulstandorten sollten komplementäre Bewegungs-
räume insbesondere für Gymnastik-, Fitness- und Barfuß-Sportformen mit Flächengrößen von mindes-
tens 100 m², lichten Raumhöhen von mindestens 4,0 m und geeigneten Sportböden ergänzt werden. 
Im Gegensatz zum Bau von Sporthallen stellt die Errichtung kleiner ergänzender Bewegungsräume 
keine kommunale Pflichtaufgabe im Rahmen des Schulbaus dar. Dennoch kann vielfach ein schulischer 
sowie außerschulischer Bedarf begründet werden. Eine Doppelnutzung dieser Räume durch unter-
schiedliche Nutzende (schulische Kleinsportgruppen, Kitas, Senioren-/Gesundheitssportgruppen, Be-
wegungsangebote im Rahmen von Stadtteilarbeit, Sportvereine etc.) sollte ermöglicht werden. Im Rah-
men der Erarbeitung der Raumprogramme sollten die potentiellen Nutzer*innen in die Planungen ein-
bezogen werden, um die erforderliche Anzahl, Größe und Ausstattung der zusätzlichen Bewegungs-
räume abzustimmen.  
Zusätzlich zu den Bewegungsraum-Einheiten sind entsprechend ergänzende Umkleide- und Sanitärin-
frastruktur- sowie angemessene Geräteraumkapazitäten vorzusehen. Sofern die Räume auch als Mehr-
zweckräume mit Tischen und Stühlen ausgestattet sind, ist ein ausreichend bemessenes Lager für die 
Möblierung vorzusehen.

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Maßnahmenkatalog 
13 
1.3 Orientierungswerte für Sport- und Bewegungsmöglichkeiten im öffentli-
chen Raum und in der Natur 
Für den Bedarf an sport- und bewegungsgeeigneten Flächen in öffentlichen Grün- und Freiräumen kön-
nen nur bedingt quantitative Orientierungswerte im Gesamtstadt- und Stadtbezirksbezug vorgegeben 
werden. In öffentlichen Grün- und Freiräumen finden vor allem selbstorganisierte (informelle) Sport- und 
Bewegungsaktivitäten statt. Diese mit unterschiedlichsten Motiven und auf unterschiedlichsten Leis-
tungsniveaus durchgeführten vielfältigen Sport- und Bewegungsformen zeichnen sich durch eine hohe 
zeitliche und räumliche Flexibilität aus. Sie werden zumeist spontan, unregelmäßig, unterschiedlich häu-
fig und lange sowie an verschiedenen und vorher nur schwer bestimmbaren Orten durchgeführt. Damit 
lassen sich selbstorganisierte Bewegungs-, Spiel- und Sportaktivitäten nicht bestimmten Sportanlagen, 
Trainingszeiten und reglementierten Ausübungsformen zuordnen. Hinzu kommt, dass lineare Bewe-
gungsräume (Wegenetze), Gewässer, singuläre Ausstattungen oder Sportgelegenheiten in mehrfach-
genutzten, multicodierten oder überwiegend anderweitigen Nutzungszwecken dienenden öffentlichen 
Räumen (z. B. Verkehrsräume) nicht flächenbezogen quantifiziert werden können. 11
Näherungswerte für sport- und bewegungsgeeignete Flächen in öffentlichen Grün- und Freiräumen: 
 Im Kontext bestimmter Beschaffenheiten und Ausstattungen sport- und bewegungsgeeigneter 
Teilflächen und Anlagen in öffentlichen Grün- und Freiräumen (z. B. Bolzplätze, Outdoor-Fit-
nessbereiche, Tischtennistische etc.) könnte ein gesamtstädtischer und teilräumlicher Ist-Pro-
Kopf-Flächenversorgungswert angesetzt und insbesondere in Quartiersentwicklungen mit um-
fangreicherem Wohnungsneubau als Mindestbedarf erhoben werden. 
 Verbindlich empfohlen wird ein teilräumlicher bzw. quartiersbezogener Näherungswert von min-
destens 1 m² sportlich nutzbare Fläche je Einwohner*in (EW) bzw. in Quartieren mit umfangrei-
chem Wohnungsneubau 2 m² je Wohneinheit (WE). 12
 Die konkreten Verortungen und Standortbestimmungen bleiben diesbezüglich zu ergänzenden 
Aussagen innerhalb des Freiraumkonzeptes der Stadt Münster vorbehalten. 
 Empfohlen wird die Formulierung qualitativer Anforderungen für die Ausstattung mit Sport- und 
Bewegungsmöglichkeiten in öffentlichen Räumen, wie die Bereitstellung möglichst vielfältiger, 
niedrigschwelliger und bewegungsaktivierender Ausstattungen für unterschiedliche Alters- und 
Zielgruppen sowie Leistungsniveaus. 
11  Weitere Hinweise zur qualitativen Bedarfsermittlung von Sport- und Bewegungsausstattungen außerhalb 
klassischer Sportanlagen und Qualifizierungsmöglichkeiten finden sich z. B. in der 2021 erschienenen Bro-
schüre „Impulse für mehr Sport und Bewegung in der Stadt“ der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und 
Sport, online unter https://www.berlin.de/sen/inneres/sportmetropole-berlin/veroeffentlichungen-formulare-
rechtsvorschriften/211111_sport_und_bewegung_bericht.pdf?ts=1705051662, letzter Zugriff am 21.08.2024. 
12  1 m² sportlich nutzbare Fläche je Einwohner*in in den öffentlichen Grün- und Freiräumen ist zusätzlich zu 
den 2,32 m² ungedeckte Netto-Sportfläche (Kern-/Sondersportflächen) je Einwohner*in vorzuhalten.

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
14 
1.4 Flächen und Ausstattungen für verschiedene niedrigschwellige Sport- 
und Bewegungsgelegenheiten in öffentlichen Grünräumen 
Die nachfolgende Zusammenstellung bietet einen Überblick über ausgewählte sportliche Nutzungsmög-
lichkeiten öffentlicher Grünräume; ein Anspruch auf Vollständigkeit wird nicht erhoben. 
Tabelle 2: Sportbezogene Nutzungsmöglichkeiten öffentlicher Grünräume (Auswahl) 
Sportform Flächengröße Flächenart Ausstattung
ohne Geräte-Ausstattung vor Ort
BasicBalanceWorkouts 100 qm Rasen (Container)
Yoga 300 qm Rasen
Qi Gong < 500 qm Rasen Sitzgelegenheit
Tai Chi < 500 qm Rasen Sitzgelegenheit
Frisbee < 500 qm Rasen
Ultimate Frisbee 4.000 qm Rasen
Badminton 150 qm Rasen Sitzgelegenheit
Jugger 800 qm Rasen
Rasenboccia 100 qm Rasen Sitzgelegenheit
Petanque 100 qm WGD Sitzgelegenheit
Minirundlaufbahn 1.000 qm Holzhackschnitzel Finnbahn
mit besonderer bzw. Geräte-Ausstattung vor Ort
Bolzplatz < 400 qm Kunststoff, Tennenbelag,  
Rasen
Tore 
Volleyball 350 qm Rasen Netz
Beachvolleyball 300 qm Sandinsel Netz
DiscGolf ≤ 20.000 qm Rasen DisCatcher
Fußball-Golf ≤ 10.000 qm Rasen Tees, Hindernisse, Löcher
Croquet 1.000 qm gepflegter Rasen Sitzgelegenheit, Sonnenschutz
Cricket ≤ 15.000 qm Rasen Pitchfläche
Motorik-Park 300 qm* Rasen z. B. Holzgerüste
Bouldern 100 qm Sand, Kies, Holzhackschnitzel Kunstfelsen
Parkour > 100 qm* Fallschutzboden ggf. temporär
Calisthenicsanlage > 50 qm* Fallschutzboden z. B. Reckstangen, Hangellei-
tern, Sprossenwände
Outdoor-Fitnessgeräte > 100 qm* WGD, Rasen, Fallschutzoden unterschiedliche Fitnessgeräte
* Flächengröße ist abhängig von der Geräteausstattung 
Im Sinne der Multicodierung sind die genannten Flächengrößen nicht singulär und additiv zu verstehen, 
sondern je nach Örtlichkeit, örtlicher Beschaffenheit und zeitlicher Disposition diverser Mehrfachnutz-
barkeiten vorzuhalten. Um die Nutzbarkeit auch innerhalb der jahreszeitlich bedingten jährlichen 500 
Dunkelstunden zwischen 16:00 und 20:00 Uhr zu ermöglichen, ist an besonders hoch frequentierten 
Standorten die Ausstattung mit digital bewegungsgesteuerter oder taktiler, netzunabhängiger, umwelt-
verträglicher Beleuchtung in Betracht zu ziehen. 13
13 Je nach zur Verfügung stehenden finanziellen Ressourcen.

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Maßnahmenkatalog 
15 
Zur Vermeidung von Konflikten, einerseits hinsichtlich des Immissionsschutzes benachbarter Bauge-
biete und andererseits zwischen sportlichen und kontemplativen Nutzungen sowie Naturschutzbelan-
gen, könnten in Parks Flächen ausgewiesen werden, die prioritär für freie Bewegungsaktivitäten genutzt 
werden können. Dafür ist eine Untersuchung der Parks in Münster hinsichtlich geeigneter Flächen- und 
Ausstattungspotentiale durch die zuständigen Fachämter erforderlich. Die zu untersuchenden Nut-
zungseignungen könnten z. B. folgende Kategorien umfassen:  
 Gebrauchsrasenflächen mit Eignung für ruhige Bewegungsangebote wie beispielsweise Yoga, 
Gymnastik/Fitness, Tai-Chi, Feldenkrais, Zumba etc. 
 Gebrauchsrasenflächen mit Eignung für z. B. Federball, Volleyball 
 Gebrauchsrasenflächen mit Eignung für raumbeanspruchendere Aktivitäten z. B. Frisbee, Fuß-
ball 
 befestigte Wegenetze (Asphalt – ggf. feinkörnige Mischung zugunsten Inline-Skating, Pflaster 
– ggf. gesägt zugunsten Barrierefreiheit, wassergebundene Wegedecke regelgerecht mit durch-
lässiger Tragschicht) für Jogging, Nordic Walking (mit Gummipuffern) 
Eine Festlegung von Flächen und Standorten für Sport und Bewegung ist ebenfalls bei der organisato-
rischen Steuerung und Fachbegleitung von Bewegungsangeboten im Rahmen von Programmen wie 
„Sport im Park“ oder von kommerziell angebotenen Sportaktivitäten hilfreich. Bei Nachfrage kommerzi-
eller Sportnutzungen in öffentlichen Grünanlagen und um daraus potenziell resultierenden Konflikten 
entgegenzuwirken, können Nutzungsgebühren und ein standardisiertes Genehmigungsverfahren hilf-
reich sein.14
Eine Intensivierung der Nutzung in den öffentlichen Grün- und Freiflächen verursacht zwangsläufig ei-
nen höheren Pflegeaufwand, der mit dem vorhandenen Personal und bisheriger Budgetierung häufig 
nicht zu bewältigen ist. Eine Multicodierung und Mehrfachnutzung der Flächen dürfte und sollte deshalb 
mit einer Erhöhung des Pflegebudgets für betreffende Grün- und Freiflächen einhergehen.
14  Aufgrund der zunehmenden und teilweise konfliktbehafteten Nutzung öffentlicher Grün- und Freiflächen 
durch kommerzielle Sportanbieter*innen hat beispielsweise der Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ein 
standardisiertes Genehmigungsverfahren sowie Nutzungsgebühren für Sportkurse in Parks eingeführt. Nach 
Antragstellung (mit Angaben zu u. a. Art des Sportangebotes, Wochentag, Zeitfenster, gewünschter Grünan-
lage, erwarteter Teilnehmendenzahl) werden dort Sportkurse für eine Saison nach dem Windhundprinzip ge-
nehmigt. Die Höhe der zu entrichtenden Gebühr ist abhängig von der wöchentlichen Anzahl der Kurse 
(https://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/politik-und-verwaltung/aemter/strassen-und-gruenflae-
chenamt/oeffentlicher-raum/artikel.1215747.php, letzter Zugriff am 21.08.2024)

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16 
2 Maßnahmenkatalog 
Im Rahmen des Prozesses zur Sportentwicklung in Münster hat eine Planungsgruppe ein Leitbild für 
den Münsteraner Sport sowie Ziele und Empfehlungen zur Sportentwicklung abgeleitet (siehe Berichts-
teil 3). Aus den Zielen und Empfehlungen lässt sich der folgende Maßnahmenkatalog ableiten.

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Maßnahmenkatalog 
17 
Leitziel Maßnahme 
Nr. Maßnahme Text Teilmaßnahme verantwortlich /  
federführend 
zu beteiligende  
Akteure 
Jede Kindertageseinrichtung ver-
fügt über Strukturen und Rahmen-
bedingungen, durch die Sport und 
Bewegung aktiv gefördert werden.
Jede Schule bietet freiwillige 
Sport- und Bewegungsangebote 
(insbesondere im Rahmen der 
Ganztagsbetreuung) an. 
1 Qualifizierung von Erzieherinnen und 
Erziehern 
Qualifizierungsprogramm für Er-
zieherinnen und Erzieher  
SSB, 51 Träger der Kinderta-
geseinrichtungen, 
SSB, 51, 53 
2 (Anerkannte) Bewegungskindergärten Entwicklung Bewegungs-Kita-
Light 
SSB, 51 Träger der Kinderta-
geseinrichtungen, 52 
3 Nutzung von Turn- und Sporthallen 
durch Kindertageseinrichtungen 
52 
4 Bewegung und Sport im Ganztag ämterübergreifender Arbeits-
kreis 
40 51, 52, 53, SSB, Trä-
ger 
Die Münsteraner Kita- und Schul-
gebäude sind bewegungsaktivie-
rend gestaltet. 
5 Bewegungsaktivierende Gestaltung Träger 23 
6 Ausstattung der Kitas mit Bewegungs-
räumen 
Träger 23 
7 Ausstattung der Kitas mit Material Träger 
8 Bewegungsräume in Schulen Träger 23 
In Münster gibt es ein breites 
Sport- und Bewegungsangebot, 
das alle Bevölkerungs- und Alters-
gruppen anspricht. 
9 Niederschwellige Sport- und Bewe-
gungsangebote 
52 SSB, 53 
10 Angebote für Menschen mit Behinde-
rung 
Ermittlung vorhandener Ange-
bote; Durchführung Bedarfser-
mittlung; Angebotskonzeption 
KIB SSB, 52 
11 Angebote für Ältere SSB Seniorenbeirat, SSB, 
Senioreneinrichtun-
gen 
12 Spezifische Angebote SSB 17, SSB 
13 Nachtsportangebot für Jugendliche / 
junge Erwachsene 
51 36, 52, SSB 
14 Sport-Paten Universität Münster Mind and Move, SSB 
15 Ausbildung von Jugendlichen zum 
Sport-Coach 
Universität Münster Mind and Move, SSB, 
36, 52 
16 Werben für freiwilliges Engagement SSB 36, Freiwilligenagen-
tur

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
18 
Leitziel Maßnahme 
Nr. Maßnahme Text Teilmaßnahme verantwortlich /  
federführend 
zu beteiligende  
Akteure 
Die Münsteraner Sportvereine sind 
gut für die Herausforderungen der 
Zukunft gewappnet. 
17 Kooperation von Vereinen im Bundes-
freiwilligendienst und Freiwilligen Sozi-
alen Jahr im Sport (FSJ) 
SSB 
18 Ausbau von Bundesfreiwilligendienst 
und Freiwilliges Soziales Jahr im Sport 
(FSJ) 
SSB Politik 
19 Verberuflichte Strukturen in den Sport-
vereinen 
Sportvereine SSB, 52 
20 Gemeinsame Geschäftsstellen Sportvereine SSB 
21 Beratungen für Sportvereine SSB 
22 Selbstverständnis des organisierten 
Sports 
SSB Sportvereine, 61, MM, 
53, 52 
Die Akteure im Sport- und Bewe-
gungsleben der Stadt Münster sind 
aktiv miteinander vernetzt. 
23 Sportforum Münster SSB 52 
24 Quartiersnetzwerke zu Bewegung und 
Sport 
SSB 61, MM, 53, 52, 36 
Alle sportlichen Angebote im 
Stadtgebiet sind auf einer zentra-
len Informationsplattform darge-
stellt. 
25 Sportportal für Münster 52 67, 62 
26 Berichterstattung über Sportentwick-
lung 
52 
Die Stadt Münster fördert den 
Leistungssport und die Nach-
wuchsförderung auf unterschiedli-
chen Ebenen. 
27 Zukunftsstrategie Leistungssport Evaluation der Förderinstru-
mente des Leistungssports; Dis-
kussion künftige Strategie zur 
Förderung des Leistungssports 
52 SSB, Verein zur För-
derung des Leistungs-
sports 
28 Leistungssportorientierte Strukturen 52 SSB, Verein zur För-
derung des Leistungs-
sports, Sportvereine 
29 Schaffung geeigneter Infrastruktur für 
Großsportereignisse 
23, 52 23, 61 
Bei der Planung und Gestaltung 
von Sport- und Bewegungsräumen 
orientiert sich die Stadt Münster an 
grundlegenden Prinzipien und 
Handlungsanleitungen. 
30 Förderung der Alltagsbewegung 52 61, 67, 66, 53, 40 
31 Beteiligung bei Planungsprozessen 52 61, 67, 66, 53, 40, 36, 
23 
32 Nachhaltigkeit der Planung 52 61, 67, 66, 53, 40, 23

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Maßnahmenkatalog 
19 
Leitziel Maßnahme 
Nr. Maßnahme Text Teilmaßnahme verantwortlich /  
federführend 
zu beteiligende  
Akteure 
33 Barrierefreiheit von Sport- und Bewe-
gungsräumen 
52 61, 67, 66, 40, 23, KIB
34 Geschlechtersensible Planung 52 61, 67, 66, 40, 17, 23
35 Multicodierung von Sport- und Bewe-
gungsräumen 
52 61, 67, 66, 53, 40, 23
36 Ganzjährige Nutzbarkeit von Sport- und 
Bewegungsräumen 
52 61, 67, 66, 53, 40, 23, 
Stadtwerke 
37 Kennzahlenwerte als Grundlage jeder 
räumlichen und stadtentwicklungsstra-
tegischen Planung 
52 61, 67, 66, 53, 40 
38 Musterraum- und Musterfreiflächenpro-
gramme 
52 40, 23, 67, Bezirksre-
gierung 
In Münster gibt es ein attraktives 
Angebot an frei zugänglichen 
Sport- und Bewegungsmöglichkei-
ten im öffentlichen Raum und in 
der Natur. 
39 Orientierungswert für die Versorgung 
mit Sport- und Bewegungsmöglichkei-
ten im öffentlichen Raum 
52 61, 67, 23 
40 Erhalt und Ausbau der frei zugängli-
chen Sport- und Bewegungsräume 
52 61, 67, 23 
41 Grünflächen und Parks als Sport- und 
Bewegungsräume 
67 61, 52, 53 
42 Sport- und Bewegungsräume im Quar-
tier 
67, 52 61, 53, MM, 36 
43 Generationsübergreifende Freizeit-
sportflächen 
67, 52 61, 53, MM 
44 Inklusive bzw. barrierefreie Nutzung 
der vorhandenen Freizeitsportmöglich-
keiten 
67, 52 61, KIB 
45 Fitnessgeräte 67, 52 61 
46 Motorikparcours 67, 52 61 
47 Sportgeräte zum Ausleihen 52 61, 67 
48 Komplementäre Ausstattungen 52 61, 67, 53 
49 Bewegungsfreundliche Schulhöfe 67 40, 23, 52

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
20 
Leitziel Maßnahme 
Nr. Maßnahme Text Teilmaßnahme verantwortlich /  
federführend 
zu beteiligende  
Akteure 
Schulische Sportaußenanlagen 
und Pausenhöfe stehen der Bevöl-
kerung außerhalb der Unterrichts-
zeiten als quartiersbezogene 
Sport- und Bewegungsmöglichkeit 
zur Verfügung. Die Pausenhofflä-
chen sind bewegungsfreundlich 
gestaltet. 
50 Partizipative Planung 67 40, 23, 52 
51 Umsetzungsprogramm „bewegungs-
freundliche Schulhöfe“ 
67 40, 23, 52 
52 Anpassung an den Klimawandel 67 40, 23, 52 
53 Schulfreiräume als quartiersbezogene 
Sport- und Bewegungsräume 
67 40, 23, 61, MM, 52, 
36 
54 Schulhofpatengewinnung 40 MM, 51, 36 
Für den Vereinssport und den 
schulischen Sport außerhalb von 
Schulstandorten stehen bedarfs-
orientiert Flächen zu Verfügung, 
die ganzjährig genutzt werden 
können.  
Die Sportaußenanlagen können 
von der Bevölkerung kostenfrei ge-
nutzt werden, sofern diese nicht 
durch Schulen oder Sportvereine 
belegt sind. 
55 Orientierungswert für die Versorgung 
mit Sportplatzanlagen 
52 61, 67 
56 Orientierungswerte für Tennissportan-
lagen und Speckbrettanlagen 
52 SSB, 61, 67 
57 Weiterentwicklung der Sportaußenanla-
gen für den Vereinssport 
52 SSB, 61, 67 
58 Ergänzung von Sportaußenanlagen 52 SSB, 61, 67 
59 Zugänglichkeit der Sportaußenanlagen   52 SSB 
60 Vernetzung der Sport- und Bewe-
gungsflächen 
52 61, 67, 40 
Die Turn- und Sporthallen, Sport-
räume und andere für Bewegungs-
aktivitäten geeignete Räume im 
Stadtgebiet werden optimal belegt.
61 Schriftliche Hallenbelegungskriterien 52 
62 Digitalisierung der Sportstättenvergabe 52 
63 Elektronische Zugangskontrolle 52 23 
64 Pilotprojekt Präsenzmelder 52 23 
65 Nutzungsentgelte zur Steuerung der 
Hallenbelegung 
52 
66 Erstellung eines Raumkatasters für 
Sport und Bewegung 
52 
Für das Sport- und Bewegungsan-
gebot der Schulen und der Vereine 
stehen bedarfsorientiert Turn- und 
67 Orientierungswert für die Versorgung 
mit Hallen und Räumen 
52 61, 23 
68 Ausbau der Hallenkapazitäten für den 
Schulsport 
52 40, 61, 23

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Maßnahmenkatalog 
21 
Leitziel Maßnahme 
Nr. Maßnahme Text Teilmaßnahme verantwortlich /  
federführend 
zu beteiligende  
Akteure 
Sporthallen sowie andere, multi-
funktional nutzbare Räume zur 
Verfügung. 
69 Ausbau der Hallenkapazitäten außer-
halb der schulischen Nutzung 
52 SSB, 61, 23 
70 Flächensparende, multifunktionale 
Konzeptionen 
52 23, 51, 61, 40 
71 Multifunktionale Räume 52 23, 51, 61, 40, SSB 
72 Freilufthallen 52 40, 61, 23 
Die Bewegungsförderung wird als 
Querschnittsaufgabe für die ge-
samten Stadtverwaltung Münster 
betrachtet. 
Die Sportentwicklungsplanung ist 
als Querschnittsaufgabe in die 
Stadtentwicklungsplanung inte-
griert. 
Die Sportentwicklungsplanung 
setzt auf die Entwicklung und 
Schaffung eines gesundheitsför-
dernden und bewegungsfreundli-
chen Sozialraums. 
73 Sportamt als Querschnittsamt Einbezug des Sportamts durch 
andere Fachbereiche bei sport- 
und bewegungsbezogenen The-
men 
52 
74 Fachamtsübergreifendes Informations-
system 
52 62, 67 
75 Intersektorale Planung 3x jährlich Austausch auf Amts-
leitungsebene; Aufbau einer 
fachbereichsübergreifenden 
Projektstruktur mit eigenem 
Budget 
52 61, 67, 23, 40, 53, 51, 
MM, 36 
76 Systematisierung und Aufbau von 
Strukturen im Bereich Bewegung und 
Sport 
52 
77 Aufbau eines Monitoring-Systems zur 
Bewegungsförderung 
52 53 
Das Sportamt begleitet, steuert 
und evaluiert die Sportentwicklung 
in Abstimmung mit dem Stadt-
sportbund. 
78 Regelmäßige Berichterstattung 52 
79 Durchführung Sportforum SSB 52 
80 Quartiers- oder stadtbezirksbezogene 
Netzwerke 
52 SSB, 53 
81 Ausbau der personellen Ressourcen   52 
82 Aufgabenteilung Stadt Münster und 
Stadtsportbund 
Absprache Aufgabenteilung; Ab-
stimmung zu Förderung und Un-
terstützung 
52 SSB 
83 Anpassung der Sportförderrichtlinie 52

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
22 
Leitziel Maßnahme 
Nr. Maßnahme Text Teilmaßnahme verantwortlich /  
federführend 
zu beteiligende  
Akteure 
Die Förderung von Bewegung und 
Sport durch die Stadt Münster ist 
an die Ergebnisse des Integrierten 
Sportentwicklungskonzeptes ange-
passt. 
84 Bewegung und Sport als Querschnitts-
aufgabe der Gesundheitsförderung und 
der sozialen Teilhabe 
52, 53 40, 50, 51, SSB, 17, 
36

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Maßnahmenkatalog 
23 
3 Zusammenfassung und Folgerungen 
3.1 Zusammenfassung 
Aus den Bestands- und Bedarfsanalysen können folgende zentralen Ergebnisse abgeleitet werden 
(eine ausführliche Darstellung aller Ergebnisse findet sich im Berichtsteil 1). 
Zentrale Ergebnisse aus den Bestandsaufnahmen: 
 Münster ist eine wachsende Stadt: Die Bevölkerungsprognose geht bis zum Jahr 2033 von einer 
Zunahme der Bevölkerungszahl auf dann ca. 333.400 aus. Der größte prozentuale Zuwachs 
wird für den Stadtbezirk Münster-Südost erwartet. Die Altersstruktur der Bevölkerung wird sich 
verändern, da vor allem bei Kindern zwischen drei bis unter zehn Jahren, den 21- bis 29-Jähri-
gen und bei den 45- bis 64-Jährigen Bevölkerungsrückgänge erwartet werden, alle anderen 
Altersgruppen werden auf unterschiedlichem Niveau wachsen. 
 Münster ist eine Stadt der Sportvereine: Der Organisationsgrad der Bevölkerung in Sportverei-
nen liegt bei ca. 30 Prozent, was einen sehr guten Wert für eine Großstadt darstellt. Männliche 
Mitglieder sind überrepräsentiert. Zwischen den Jahren 2019 und 2023 ist die Anzahl der Mit-
gliedschaften in den 287 Sportvereinen insgesamt um sechs Prozent gestiegen (von 91.089 auf 
96.642 Mitgliedschaften).  
 Münster zeichnet sich durch eine große Anzahl an Sportanlagen aus: Sowohl bei den Sportfrei-
anlagen als auch bei den Hallen und Räumen zeichnet sich Münster mit einer guten stadtweiten 
Versorgungslage aus. Der Versorgungsgrad mit Klein- und Großspielfeldern ohne Berücksich-
tigung des Oberflächenbelags liegt bei ca. 1,80 qm pro Einwohnerin oder Einwohner (interkom-
munaler Vergleichswert: 2,05 qm/EW). Rechnet man auch die anderen ungedeckten Sport- und 
Bewegungsflächen mit ein, weist Münster einen Versorgungswert von 2,32qm/EW aus. Be-
trachtet man die Nutzungsdauern der Sportfreianlagen (nur Klein- und Großspielfelder, die für 
den Trainings- und Spielbetrieb der Vereine genutzt werden können), kommt Münster auf einen 
Jahreswert von 0,40 h pro Einwohnerin oder Einwohner (interkommunaler Vergleichswert: 0,41 
h/EW). Bei den Hallen und Räumen beträgt der Versorgungswert 0,25 qm pro Einwohnerin oder 
Einwohner (interkommunaler Vergleichswert: 0,21 qm/EW). Innerhalb der Stadt Münster variie-
ren die Versorgungswerte von Stadtbezirk zu Stadtbezirk.  
 Sport und Bewegung werden in der Münsteraner Stadtentwicklung nicht systematisch berück-
sichtigt: Bisher werden die Belange von Sport und Bewegung insbesondere im Hinblick auf 
Flächenbedarfe und Flächensicherung aufgrund bisher fehlender Orientierungswerte und Ziele 
nicht systematisch in der Stadtentwicklung bzw. in der Flächennutzungsplanung berücksichtigt. 
Zentrale Ergebnisse aus den Bedarfsanalysen: 
 In Münster fehlen Sporthallen für den Schulsport: Ein Drittel Schulen gibt an, die Kapazitäten in 
Turn- und Sporthallen seien nicht ausreichend. Gesamtstädtisch wird ein Defizit an Hallenka-
pazitäten für den Schulsport ermittelt, vor allem im Bezirk Mitte. Die meisten Schulhöfe sind 
nicht nur eine Pausenfläche, sondern werden von den Schulen auch für den Pflichtsportunter-
richt und im Ganztag genutzt und sind nach Schulende auch öffentlich zugänglich und damit 
ein potentieller Bewegungsraum für die Bevölkerung. Nur die Hälfte der Schulen bewertet ihren 
Schulhof als bewegungsfreundlich und sieht einen Handlungsbedarf in der Qualität und bewe-
gungsfreundlichen Gestaltung.  
 Die Münsteraner Vereine stehen vor großen Herausforderungen in der Vereinsentwicklung: Ei-
nes der Hauptprobleme der Münsteraner Sportvereine ist die Sportanlagensituation. Die Ver-
eine beurteilen diesen Aspekt deutlich kritischer als Vereine in vergleichbaren Städten. Vor al-
lem fehlende Hallenkapazitäten im Winter behindern den Trainings- und Spielbetrieb der Sport-
vereine. Neben den Sportanlagen benennen die Vereine verschiedene Aspekte der Mitarbeit 
im Verein sowie die Unklarheit über die eigene Vereinsentwicklung als Problemfelder. Trotz der 
vielfältigen Herausforderungen blicken über 80 Prozent der Vereine optimistisch in die Zukunft.

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
24 
 Bewegung und Sport spielen eine große Rolle in der Freizeitgestaltung der Münsteraner Bevöl-
kerung: Die Bevölkerungsbefragung zeigt den hohen Stellenwert von Bewegung und Sport in 
Münster auf. Die Münsteraner Bevölkerung ist dabei sportaktiver als die Bewohner vergleich-
barer Städte. Die in den letzten Jahrzehnten ermittelten Trends der Sport- und Bewegungsak-
tivität haben sich fortgesetzt, u.a. der Trend zum selbstorganisierten Sporttreiben, eine Hinwen-
dung zu gewerblichen Sportanbietern und ein schleichender Bedeutungsverlust des vereinsor-
ganisierten Sports. Einen großen Bedarf sieht die Bevölkerung in der Verbesserung und Auf-
wertung des öffentlichen Raums für Sport- und Bewegungsaktivitäten. Ebenfalls eingefordert 
wird eine Anpassung der Sportangebote in Richtung niederschwelliger und kostenfreier Ange-
bote in Grünflächen und Parks der Stadt, ein Ausbau der Bewegungs- und freiwilligen Sportan-
gebote in den Bildungseinrichtungen und Angebote für spezifische Zielgruppen.  
 Die Bewegungsförderung in den Kindertageseinrichtungen ist ausbaufähig: Für fast alle Kinder-
tageseinrichtungen, die sich an der Befragung beteiligt haben, hat Bewegungsförderung einen 
hohen Stellenwert. Etwa die Hälfte der Einrichtungen bietet täglich eine angeleitete Bewegungs-
zeit an. Allerdings hat nur ein Drittel der Kindertageseinrichtungen eine feste Ansprechperson 
für Bewegungsangebote. Es gibt sowohl einen Bedarf an Weiterbildung im Bereich Bewegungs-
förderung als auch den Bedarf, Kooperationen mit Sportvereinen und anderen Partnern auszu-
bauen. In allen Stadtbezirken wird außerdem der Wunsch geäußert, Turnhallen über das aktu-
elle Maß hinaus nutzen zu dürfen. 
 Vielfalt und Diversität prägen den Münsteraner Sport : Neben den Sportvereinen und gewerbli-
chen Anbietern werden Sport und Bewegung von weiteren Einrichtungen und Gruppen ange-
boten, die teilweise auf spezifische Gruppen konzentriert sind.  
 Münster ist eine sport- und bewegungsfreundliche Stadt : Über 80 Prozent und damit im inter-
kommunalen Vergleich deutlich mehr Befragte bewerten Münster als sport- und bewegungs-
freundliche Stadt – ein Spitzenwert in unseren Erhebungen.

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Maßnahmenkatalog 
25 
3.2 Folgerungen 
In einem rund zweijährigen Prozess haben wir das Sportleben in Münster umfassend analysiert und die 
Bedarfe der verschiedenen Akteure und Stakeholder ermittelt. Im folgenden Beteiligungsprozess haben 
wir ein Leitbild, Ziele und Empfehlungen für Bewegung und Sport erarbeitet und in einem Maßnahmen-
katalog konkretisiert. Abschließend möchten wir einige Anregungen zu den Ergebnissen und für die 
konkrete Umsetzung vor Ort geben. Dabei geht es uns weniger um eine gegenseitige Abwägung und 
Priorisierung der 84 Empfehlungen – das ist eine Aufgabe, die vornehmlich den politischen Gremien 
der Stadt Münster zukommt und im einen oder anderen Fall einen Aushandlungsprozess beinhaltet – 
sondern eher darum, unsere externe Sicht und Impulse einzubringen. 
1. Politische Verankerung 
Das Grundlegende ist damit schon angesprochen, nämlich die Einbindung der Münsteraner Politik und 
die verbindliche Festlegung, dass das Leitbild, die Ziele und Empfehlungen sowie der Maßnahmenka-
talog als Richtschnur für die Sportentwicklung der kommenden Jahre dienen. Sie geben die Richtung 
vor, ohne dogmatisch Veränderungen oder aktuelle Entwicklungen zu ignorieren und punktuell den 
Maßnahmenkatalog bei Bedarf anzupassen (siehe auch unten Punkt 4 „Beteiligungsorientierter Sport-
entwicklungsprozess“). Damit ergibt sich die Chance, Bewegung und Sport in Münster unabhängig von 
Legislaturperioden und unabhängig von politischen Mehrheiten im Rat kontinuierlich weiter zu entwi-
ckeln. 
Wir empfehlen die Entwicklung eines Berichtssystems, um über den Umsetzungsstand der Sportent-
wicklung zu berichten und auf notwendige Anpassungen, die sich z.B. durch neue Themen oder durch 
den Umsetzungsprozess ergeben, hinzuweisen. Dieser Bericht könnte z.B. alle zwei Jahre im Sport-
ausschuss oder im Rat der Stadt Münster erfolgen, so dass auch die Öffentlichkeit informiert ist.

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
26 
2. Kennzahlen für Sport- und Bewegungsräume 
Angesichts der dynamischen Stadt- und Bevölkerungsentwicklung sehen wir die dringende Notwendig-
keit, Flächen für Bewegung und Sport frühzeitig in die Entwicklungsplanungen zu integrieren. Bisher 
wurden zwar rudimentär Sport- und Bewegungsflächen im öffentlichen Raum bei entsprechenden Pla-
nungen berücksichtigt, jedoch die Flächenbedarfe des vereinsorganisierten Sports und teilweise auch 
des Schulsports ausgeblendet. Mit dem vorliegenden Sportentwicklungsplan werden erstmalig valide 
und auf die Münsteraner Verhältnisse adaptierte Kennwerte erhoben, die nunmehr als Basis bei Stadt-
entwicklungsprozessen eingebracht werden sollten. Folgende Kennwerte werden vorgeschlagen: 
 Sport- und Bewegungsräume im öffentlichen Raum: 1,0qm pro Einwohnerin/Einwohner 
 Sportplatzanlagen (Groß- und Kleinspielfelder): 1,80qm Nettosportfläche pro Einwohnerin/Ein-
wohner bzw. 0,40 Jahresstunden pro Einwohnerin/Einwohner 
 ungedeckte Sportflächen inkl. Groß- und Kleinspielfelder, Leichtathletik, Tennis, andere Spiel-
felder: 2,32qm Nettosportfläche pro Einwohnerin/Einwohner 
 Tennissportanlagen und Speckbrettanlagen: pro 35 bis 45 Mitglieder ein Spielfeld 
 Hallen und Räume: 0,25qm Nettosportfläche pro Einwohnerin/Einwohner 
3. Ressortübergreifender Blick auf Bewegung und Sport 
Unabhängig von der unten näher beschriebenen Abstimmung der Aufgaben und Zuständigkeiten sind 
innerhalb der Stadtverwaltung Münster unserer Meinung nach diverse organisatorische Anpassungen 
vorzunehmen, die vor allem die Kommunikation zwischen den Fachbereichen betreffen. Die Ziele und 
der Maßnahmenkatalog zeigen deutlich auf, dass Bewegung und Sport nicht in der klassischen 
Fachämterstruktur zu denken ist, da es zu viele Interdependenzen und Berührungspunkte gibt.  
Die in Münster (so haben wir es wahrgenommen) oftmals noch sehr stark sektorale Herangehensweise 
und das damit verbundene „Tunneldenken“ ist zugunsten eines neuen Blicks auf Sport und Bewegung 
und zugunsten einer neuen Kommunikationskultur aufzugeben. Zugegeben – diese Kulturveränderung 
wird nicht von heute auf morgen möglich sein, sondern benötigt Zeit und die Einsicht der Akteure und 
Fachämter. Mit der heutigen Arbeitsweise und Kommunikationskultur wird man aber den Anforderungen 
der Sportentwicklung und dem Anspruch, Bewegung und Sport als elementaren Bestandteil der Stadt-
entwicklung zu begreifen, nicht gerecht.  
Wir schlagen daher vor, sukzessive neue Formen der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen 
Fachbereichen der Stadt Münster zu etablieren. Feste Routinen sollten dabei die Struktur vorgeben, 
z.B. in Form regelmäßiger jour-fix auf Ebene der Fachamtsleitungen (z.B. 4x pro Jahr) sowie projektori-
entierter, ressortübergreifender Arbeits- und Projektgruppen. Begleitet und gesteuert könnte dies von 
einer Koordinationsstelle „Bewegung und Sport“ innerhalb der Stadtverwaltung werden. Diese Koordi-
nationsstelle, die federführend beim Sportamt verortet sein sollte, bindet alle notwendigen und betroffe-
nen Fachbereiche ein. Zugleich erkennen die anderen Fachbereiche die Koordinationsstelle als zentrale 
Anlaufstelle in allen Belangen von Bewegung und Sport an und binden sie frühzeitig ein. 
Im Idealfall werden nicht nur die Kommunikationskultur und die Formen der Zusammenarbeit ange-
passt, sondern projekt- oder aufgabenorientiert auch die Finanzierung neu gedacht. Ein Weg könnten

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Maßnahmenkatalog 
27 
gemeinsame Budgets für bestimmte Projekte oder Aufgaben sein, so dass auch hier der Ressortge-
danke weiter aufgebrochen wird.  
4. Beteiligungsorientierter Sportentwicklungsprozess 
Einen weiteren wichtigen Baustein bei der Umsetzung der Sportentwicklungsplanung sehen wir in der 
Etablierung einer Struktur, die den Umsetzungsprozess zum einen gegenüber Politik und Öffentlichkeit 
transparent macht, zum anderen jedoch den Beteiligungsgedanken aufnimmt und ihn im Umsetzungs-
prozess fortführt. Daher sollten die zentralen Akteure und Stakeholder von Sport und Bewegung bzw. 
Institutionen, die für die Umsetzung hilfreich sein könnten, aktiv und dauerhaft eingebunden werden. 
Dies gilt für die eigentliche Umsetzung gleichermaßen wie für die notwendige Evaluation (siehe unten). 
Wir schlagen vor, einen regelmäßigen Austausch der Akteure/Stakeholder zu organisieren, z.B. in Form 
von zweijährlichen Treffen, auf denen gemeinsam das Arbeitsprogramm, welches sich aus dem Maß-
nahmenkatalog ergibt, für die kommenden beiden Jahre definiert wird. Dies muss selbstredend u.a. 
abgestimmt sein auf die Aufgabenverteilung zwischen Stadtsportbund Münster und Stadt Münster 
(siehe unten). 
Aus der Sportentwicklungsplanung entwickelt sich damit ein dynamischer Sportentwicklungsprozess, 
der die Fähigkeit besitzt, auf veränderte Rahmenbedingungen zu reagieren, neue Themenstellungen in 
die Münsteraner Sportentwicklung einzubringen und über die Evaluation Erfahrungen zu sammeln, die 
sich bei der Umsetzung anderer Maßnahmen als hilfreich herausstellen könnten (institutionelles Ler-
nen). Der Prozessgedanke mit seinen Feedbackschleifen löst damit einmalige und auf Dauer angelegte 
Planungen ab. 
5. Sportförderung der Stadt Münster (Sportförderrichtlinie) 
Die Sportförderpraxis der Stadt Münster ist sehr umfangreich – ein Teil der Förderung ist in den „Sport-
förderrichtlinien der Stadt Münster“ ersichtlich, jedoch gibt es weitere Förderbereiche, die nicht über die 
Sportförderrichtlinie abgedeckt sind und nur lückenhaft nach außen kommuniziert werden. Daher ist 
unsere erste Empfehlung eine transparente und lückenlose Darstellung, wie die Stadt Münster Sport 
und Bewegung direkt und indirekt fördert und welcher finanzielle Aufwand hinter diesen Förderarten 
steckt. 
Geht man davon aus, dass die „Sportförderrichtlinien der Stadt Münster“ das zentrale Instrument der 
Förderpraxis darstellen, ergeben sich mehrere Fragen. So geht aus den Förderrichtlinien nicht hervor, 
warum gerade die in den Richtlinien benannten Fördertatbestände förderwürdig sind. Ebenso lässt sich, 
wie bei den meisten Sportförderungsrichtlinien der deutschen Städte und Gemeinden, nicht ablesen, ob 
eine konsequente Evaluation der Wirksamkeit erfolgt und welche Folgen es hat, wenn die Wirksamkeit 
nicht erreicht wird. Folgt man also der Prämisse, dass die Sportfördermittel einem übergeordneten 
Zweck dienen und damit sportpolitische Ziele erreicht werden sollen, sind die Ausführungen in den 
Münsteraner Sportförderungsrichtlinien eher lückenhaft. Möchte die Sportpolitik eine „strategiegerechte

Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung + GRUPPE PLANWERK 
28 
Sportförderung“ (Precht, 2017)15 verfolgen, sollten basierend auf der vorliegenden Sportentwicklungs-
planung durchgängig Ziele, beabsichtige Wirkungen und Evaluationskriterien (z.B. Kennzahlen) sowie 
Mechanismen bei Verfehlung der Ziele angedacht werden. Bisher gibt es in Deutschland unseres Wis-
sens nach nur sehr wenige Sportförderrichtlinien, die dies konsequent umsetzen – Münster könnte da-
her wichtige Pionierarbeit leisten.  
6. Aufgabenteilung zwischen Sportamt und Stadtsportbund  
Eine weitere Empfehlung betrifft die Aufgabenteilung zwischen der Stadt Münster (in der Regel das 
Sportamt) und dem Stadtsportbund Münster. Bereits heute erbringt der Stadtsportbund Münster Leis-
tungen, die über die Sportförderung der Stadt Münster gefördert werden. In den Zielen und Maßnahmen 
findet sich eine Reihe von Vorschlägen, das Sport- und Bewegungsangebot für verschiedene Bevölke-
rungsgruppen entweder auszubauen oder neu zu entwickeln, wobei der Stadtsportbund Münster in je-
dem Fall ein wichtiger Partner sein könnte.  
Zur Weiterentwicklung des Sport- und Bewegungsangebots bedarf es unserer Meinung nach, Zustän-
digkeiten und Aufgabenteilung zwischen der Stadt Münster und dem Stadtsportbund Münster kritisch 
zu diskutieren, da davon eine Reihe von grundlegenden Entwicklungen abhängig sind. Aus unserer 
Sicht könnten sich hier zwei Entwicklungspfade ergeben:  
 Ein erster Entwicklungspfad könnte sich in der Neuausrichtung des Sportamts ergeben, wobei 
hier dann die oben beschriebenen Aufgaben der Stadt Münster bzw. dem Sportamt zugeordnet 
sind. Das Sportamt wäre in diesem Fall die zentrale Koordinationsinstanz. In der Konsequenz 
würde dies eine inhaltliche und organisatorische Neuausrichtung des Sportamtes hin zu einem 
„Amt für Bewegung und Sport“ bedeuten. Bei diesem Entwicklungspfad wäre das Sportamt 
zwingend mit den notwendigen Ressourcen auszustatten. 
 Zum anderen könnte eine (weitere) Aufgabenübertragung an den Stadtsportbund Münster er-
folgen, z.B. im Hinblick auf den Ausbau der Bewegungsförderung in den Kindertageseinrichtun-
gen, dem Ausbau des freiwilligen Sportangebotes an Schulen, den Ausbau des niederschwel-
ligen Sport- und Bewegungsangebots, den Ausbau des Sport- und Bewegungsangebotes für 
Ältere oder der Etablierung und Betreuung von Quartiersnetzwerken für Bewegung und Sport. 
Dieser Entwicklungspfad wäre unmittelbar mit einem kontinuierlichen Personalaufwuchs ver-
bunden, der vom Stadtsportbund Münster ziel- und zweckgebunden eingesetzt wird. 
Beide Entwicklungspfade markieren die Extrempole. Sicherlich sind auch Lösungen vorstellbar, die Ele-
mente beider Pfade beinhalten. Daher erscheint es uns notwendig, dass sowohl die Stadt Münster 
(Sportamt) als auch der Stadtsportbund Münster zunächst für sich intern klären, wie die künftige Zu-
sammenarbeit und Aufgabenteilung aussehen könnte, bevor dann in gemeinsame Abstimmungsge-
spräche eingetreten wird. 
15  Precht, A. (2017). Strategiegerechte Sportförderung für kommunale Sportämter in deutschen Großstädten. 
Kassel: Universität Kassel.

Sport und Bewegung in Münster 2035 - Maßnahmenkatalog 
29 
7. Vertiefende Analysen 
Der nun vorliegende Bericht dokumentiert den Ist-Stands des Sport- und Bewegungslebens in Münster 
und gibt Hinweise und Empfehlungen zu dessen Weiterentwicklung. Der Fokus liegt dabei auf der Ge-
samtstadt, auch wenn einzelne Standorte vertieft betrachtet wurden. Die gesamtstädtische Betrachtung 
führt dazu, dass der Detaillierungsgrad für die Stadtbezirke, Stadtteile und Quartiere noch nicht die 
Tiefenschärfe erreicht, die teilweise von anderen Fachbereichen eingefordert wird. Daher schlagen wir 
vor, vor allem im Hinblick auf Sport und Bewegung im öffentlichen Raum entweder für einzelne Bezirke 
oder für einzelne Stadtteile Vertiefungen vorzunehmen, die auf den Empfehlungen 30 bis 48 des Maß-
nahmenkatalogs aufbauen. Diese Detaillierung sollte, wie im Maßnahmenkatalog bereits vorgeschla-
gen, fachamtsübergreifend erfolgen. 
8. Evaluation und Wirkungskontrolle 
Evaluation bedeutet die Überprüfung, ob ein intendiertes Ziel oder eine intendierte Wirkung eingetreten 
ist und ob die Maßnahme als erfolgreich bezeichnet werden kann. Dabei soll unterschieden werden 
zwischen der Wirksamkeit der Maßnahme (Effektivität) und der Effizienz einer Maßnahme (Kosten-Nut-
zen-Verhältnis).  
Folgt man diesem Verständnis von Evaluation, wird es für die Messbarkeit des Erfolgs/Misserfolgs zu-
nächst notwendig sein, Indikatoren und Kennwerte zu bilden. Im Idealfall werden die Indikatoren ohne 
größere Zusatzarbeit erfasst und für die Evaluation herangezogen. Wünschenswert sind in der Regel 
Indikatoren oder Kennwerte, die sich quantifizieren lassen. Jedoch wird die Definition von Indikatoren 
und Kennwerten nicht immer problemlos möglich sein. Daher sollten bei der Evaluation neben den 
quantitativen Methoden auch qualitative Methoden zum Einsatz kommen (z.B. Interviews mit Expertin-
nen und Experten), so dass durch den Methodenmix und durch Triangulation eine Aussage über die 
Effektivität und Effizienz möglich ist.  
Als Kondensat der bisherigen Ausführungen sind aus unserer Sicht folgende Punkte in die sportpo-
litische Diskussion einzubringen: 
1. Das Leitbild, die Ziele und Empfehlungen und der Maßnahmenkatalog bilden die Richtschnur 
der Sportentwicklung für die kommenden Jahre. 
2. Die ermittelten Kennwerte für die Sport- und Bewegungsflächen bilden eine zu berücksichti-
gende Orientierungs- und Abwägungsgrundlage bei städtebaulichen Vorhaben. 
3. Das Sportamt wird bei städtebaulichen Vorhaben aktiv in die Beratungen einbezogen. 
4. Die Sportentwicklung wird kontinuierlich unter Beteiligung der zentralen Akteure aktualisiert 
und fortgeschrieben. 
5. Das Sportamt wird auf Grundlage einer noch zu erarbeitenden Aufgabenmatrix personell und 
finanziell in die Lage versetzt, die ihm zugeschriebenen Aufgaben wahrzunehmen und um-
zusetzen. Mit der heutigen personellen und finanziellen Ausstattung werden die Ziele und 
Empfehlungen nur punktuell und damit lückenhaft erfüllbar sein.

Beratungsverlauf (19)

29.04.2025 Sportausschuss
TOP 5 Einbringung Entscheidung

Beschluss: Vorlage eingebracht

Zur Sitzung
03.06.2025 Bezirksvertretung Münster-Nord
TOP 4.8 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
03.06.2025 Ausschuss für Gleichstellung
TOP 9 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
03.06.2025 Bezirksvertretung Münster-Südost
TOP 4.7 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
03.06.2025 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 5.15 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
05.06.2025 Bezirksvertretung Münster-West
TOP 7.12 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
11.06.2025 Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförderung
TOP 10 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
12.06.2025 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup
TOP 5.10 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
12.06.2025 Bezirksvertretung Münster-Ost
TOP 5.6 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
17.06.2025 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen
TOP 4 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
17.06.2025 Ausschuss für Schule und Weiterbildung
TOP 8 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
24.06.2025 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen
TOP 6.8 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
25.06.2025 Integrationsrat
TOP 5.3 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
26.06.2025 Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung
TOP 5.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
26.06.2025 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 9 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
26.06.2025 Ausschuss für Wohnen, Liegenschaften, Finanzen und Wirtschaft
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TOP 8 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

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02.07.2025 Hauptausschuss
TOP 47 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

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TOP 48 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

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Details

Aktenzeichen
V/0083/2025
Typ
Vorlagen
Datum
08.04.2025
Erstellt
17.02.2025 11:26