Mandari Insight

V/0469/2012

Feststellung des Jahresabschlusses von Münster Marketing für das Wirtschaftsjahr 2011

Vorlagen 30.05.2012

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Anlagenspiegel 2011

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Ansehen

Anlage 4 (Anhang)_1

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Ansehen

Bilanz und GuV Münster Marketing 2011

· application/pdf

Ansehen

Muenster Marketing_Geschaeftsbericht 2011

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Ansehen

Beschlussvorlage

· application/pdf

Ansehen

Anlagenspiegel 2011

748 Zeichen

Anlage 3
Münster Marketing, Münster
Entwicklung des Anlagevermögens 2011
Anschaffungs-/
Herstellungs-
kosten
1.1.2011 Zugänge Abgänge
Abschreibungen
kumuliert
Buchwerte
31.12.2011
Buchwerte
31.12.2010
Abschreibungen
2011
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Programme 5.951,45 3.500,00 0,00 6.437,45 3.014,00 0,00 486,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 44.872,67 0,00 0,00 14.166,01 30.706,66 33.698,17 2.991,51
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 62.824,06 2.161,16 0,00 53.270,28 11.714,94 14.712,53 5.158,75
107.696,73 2.161,16 0,00 67.436,29 42.421,60 48.410,70 8.150,26
113.648,18 5.661,16 0,00 73.873,74 45.435,60 48.410,70 8.636,26

Anlage 4 (Anhang)_1

4933 Zeichen

Münster Marketing, Münster 
Anhang für das Geschäftsjahr 2011 
 
 
 
I. Allgemeine Angaben 
 
Der vorliegende Jahresabschluss zum 31.12.2011 wurde nach den Vorschriften des HGB und 
den geltenden Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung (EigVO NRW) aufgestellt. 
 
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bilanz-
ansätze der Jahresabschlussbilanz zum 31.12.2010 wurden unverändert zum 1.1.2011 über-
nommen. 
 
 
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 
 
Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaf-
fungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung der Wirt-
schaftsgüter erfolgte grundsätzlich linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Gering-
wertige Anlagegüter mit einem Nettoanschaffungswert von bis zu € 410,00 werden im Zugangs-
jahr in vollem Umfang abgeschrieben. Für geringwertige Anlagegüter, die in den Jahren 2008 
und 2009 zugegangen sind und mit einem Nettobeschaffungswert über € 150,00 und unter 
€ 1.000,00 liegen, wurde ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre abgeschrieben wird. 
 
Die Vorräte wurden durch körperliche Bestandsaufnahme ermittelt und unter Beachtung des Nie-
derstwertprinzips bewertet. 
 
Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert unter Berücksich-
tigung des erkennbaren Ausfallrisikos bewertet. 
 
Die Rückstellungen für Pensionen sind zum versicherungsmathematisch ermittelten Teilwert un-
ter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G der Heubeck AG angesetzt; es wurde ein Rech-
nungszinsfuß von 5,0 % p.a. zugrunde gelegt. Besoldungs- und Gehaltssteigerungen wurden 
nicht berücksichtigt.

- 2 - 
 
 
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vernünfti-
ger kaufmännischer Beurteilung in angemessenem Umfang gebildet. Die Rückstellungen für Al-
tersteilzeit wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Als Rechnungs-
grundlage dienten die Generationstafeln der Heubeck AG, Köln 2005. Die Rückstellungen für 
Beihilfen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt; es wurde ein Rech-
nungszinsfuß von 5,0 % zu Grunde gelegt. Bei der Berechnung werden ebenfalls das Teilwert-
verfahren und ein durchschnittlicher Krankenhaustarif verwendet.  
 
Die Verbindlichkeiten sind zu Nominalwerten bzw. dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. 
 
 
III. Erläuterungen zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses 
 
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem als Anlage 3 beigefügtem Anlagespiegel zu 
entnehmen. 
 
Unter den sonstigen Rückstellungen sind ausgewiesen: 
 T€ 
Personalrückstellungen 183 
Ausstehende Projekte 85 
Ausstehende Kostenrechungen 18 
Archivierungskosten 11 
Sonstige 16 
  
 
Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sicherungsgeschäfte be-
standen nicht.

- 3 - 
 
 
IV. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 
 
Die Umsatzerlöse beinhalten im Wesentlichen Provisionen für Zimmervermittlungen, Eintrittsgel-
der Friedensaal, Erlöse aus Souvenirverkäufen sowie Erlöse aus Veranstaltungen. 
 
Die Zuschüsse erfolgen durch die Stadt Münster. 
 
Die ausgewiesenen Personalaufwendungen umfassen neben den in 2011 hinzuverdienten An-
sprüchen auch den Zinsaufwand aus der Aufzinsung der bereits zum 31.12.2010 bestehenden 
Pensions- und Beihilfeansprüche.  
 
 
V. Sonstige Angaben 
 
Die Werkleitung von Münster Marketing im Geschäftsjahr 2011 obliegt: 
 
  Frau Bernadette Spinnen 
 
Der Bilanzgewinn entwickelte sich im Geschäftsjahr 2011 wie folgt: 
 
   T€ 
Stand 1.1.2011  0 
Einstellung in die Rücklagen  0 
Jahresfehlbetrag  - 17 
Auflösung von Rücklagen  17 
Stand 31.12.2011  0 
 
 
Der Jahresfehlbetrag 2011 wurde entsprechend den Vorgaben des Managementkontraktes durch 
Auflösung von Rücklagen abgedeckt.

- 4 - 
 
Der Werkausschuss setzt sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen: 
 
Willi Elbert (SPD) (ab 21.3.2012)  
Heinrich Götting (FDP)  
Thomas Holz (SPD)  
Charlotte Nees (CDU)  
Ratsherr Robert Otte (CDU)  
Ratsherr Carsten Peters (Bündnis 90/Die Grünen/GAL)  
Bürgermeisterin Karin Reismann (CDU)  
Rüdiger Sagel  
Ratsherr Dr. Ludwig Schipmann (Bündnis 90/Die Grünen/GAL)  
Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson (SPD)  
Ratsfrau Helga Welker (CDU)  
Ratsherr Karl-Heinz Winter (SPD) (bis 21.3.2012)  
 
 
Die Mitglieder des Werkausschusses erhalten für ihre Tätigkeit von Münster Marketing keine Be-
züge. 
 
Im Geschäftsjahr 2011 wurden durchschnittlich beschäftigt: 
 
Angestellte 36 
Beamte  3 
 39 
 
 
Die Werksleiterin von Münster Marketing ist Frau Bernadette Spinnen. Die Gesamtbezüge der 
Werksleiterin betragen 2011 T€ 84. 
 
Das Honorar des Abschlussprüfers belief sich in 2011 auf T€ 8 (Vorjahr: T€ 8) und entfiel aus-
schließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. 
 
 
Münster, den 24. Mai 2012 
 
 
 
 
................................ 
Bernadette Spinnen

Bilanz und GuV Münster Marketing 2011

3183 Zeichen

AKTIVA

A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Programme
ll. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken

2. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung

3. Geschäftsfahrzeuge

B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Betriebsstoffe

2. Fertige Erzeugnisse und Waren

Il. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr € 0,00 Vj.: TEO

2. Forderungen gegenüber der Stadt Münster
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr € 0,00 V\i.: TEO

3. Sonstige Vermögensgegenstände

davon mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr € 0,00 Vj.: TEO

Ill. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

C. Rechnungsabgrenzungsposten

3.014,00
30.706,66
11.714,94
0,00
42.421,60
45.435,60
57.231,06
6.258,48
63.489,54
102.760,72
62.369,59
5.065,67
170.195,98
1.010.135,83
1.243.821,35
11.653,02

1.300.909,97

Anlage

Münster Marketing, Münster
Bilanz zum 31.12.2011

PASSIVA
Stand Stand
31.12.2010 31.12.2010
Te TE
A. Eigenkapital
1. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
Liu... 0 ll. Rücklagen 359.578,53 371
38457853... 402
B. Rückstellungen
34 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 319.013,00 285
2. Steuerrückstellungen 0,00 304
15
3. Sonstige Rückstellungen ___313,450,00 ____336
[) 632.463,00 __... 925
49
C. Verbindlichkeiten
4
u ® 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 100.305,39 187
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 100.305,39
Vj.: TE 187
2. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Münster 102.297,32 0
59 davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 102.297,32 Vj.: TEO
6 3. Sonstige Verbindlichkeiten 74.974,23 98
davon aus Steuern € 51.549,13 Vj.: TE 51
une 65 davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 4.814,81 Vj.: TE3
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 74.635,26 Vj.: TE 98
2775769  _.... 285
70 D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.291,50 __.... 12
412
5
aunan 487
1.008
Aunnnn 18
1.624 1.300.909,97 1.624

m onNnda

10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.

Münster Marketing, Münster
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.1. bis 31.12.2011

Umsatzerlöse 617.016,38
Zuweisungen und Zuschüsse 2.600.000,00
Sonstige betriebliche Erträge 93.774,34
Gesamtleistung 3.310.790,72
Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 37.996,80
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 363.200,13
401.196,93
Rohergebnis 2.909.593,79
Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.419.650,23
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 349.758,21
davon für Altersversorgung € 77.242,50 Vj.: TE 105

1.769.408,44
Abschreibungen 8.636,26
Sonstige betriebliche Aufwendungen __1.170.775,43
Betriebsergebnis -39.226,34
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22.544,13
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 330,66
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -17.012,87
Sonstige Steuern 128,70
Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss -17.141,57
Auflösung von Rücklagen 17.141,57

Bilanzgewinn 0,00

1.1. - 31.12.2010
TE

563
2.648
54
3.265

32

337

369
2.896

1.376

364

Anlage

Muenster Marketing_Geschaeftsbericht 2011

49336 Zeichen

Geschäftsbericht
2 011
Münster Marketing
Projekte. Partner. 
Ziele und Zahlen.

Das Jahr 2011 war ein ausgesprochen veranstaltungsreiches Jahr und noch keines war touristisch so er -
folgreich. Über 1,3 Mio. Übernachtungen – eine Steigerung um 6,1 % zum Vorjahr – dokumentieren, was 
in Münster alle spüren: Münster lebt nicht allein von den Münsteranerinnen und Münsteranern, sondern 
ist attraktiv für immer mehr Menschen von außen. Knapp 1 Milliarde Euro fließen allein durch auswärtige 
Gäste in die Stadt. Nicht zuletzt deshalb ist das professionelle Gästemanagement im Tourismus eine wichtige  
Facette unserer Arbeit. Aber die Gastfreundschaft unserer Stadt sollte sich nicht in der touristischen Kunden­
beziehung erschöpfen. Der Blick des Stadtmarketings richtet sich vielmehr auf die Gäste unserer Stadt  
im weiteren Sinne: auf Touristen, auf Tagesbesucher, auf die Gäste unserer Bürgerinnen und Bürger, auf  
Kongressveranstalter und ihre Teilnehmer/innen, aber auch auf ansiedlungswillige Unternehmen und auf 
Menschen, die für kürzere oder längere Zeit ihren Wohnsitz in der Stadt nehmen. 
Unsere Gäste sind uns wichtig, und nicht nur aus finanziellen Gründen: Sie fordern uns heraus, sie stellen An­
sprüche und bringen frischen Wind in die Stadt. Und aus einer solchen Form der Gastfreundschaft können 
neue Beziehungen wachsen, Empfehlungen und vielleicht auch neue Mitarbeiter, Bürger und Unternehmen 
am Standort.
Die Aufgabe der Stadt und des Stadtmarketings wird daher in diesem Sinne auch in Zukunft darin bestehen, 
weiter an der Gastfreundlichkeit und der Anziehungskraft der Stadt in diesem umfassenden Sinne zu arbeiten.  
Das erreichen wir auf sehr verschiedene Weise: 2011 u. a. durch neue und profilscharfe Großveranstaltun ­
gen, durch ein gezieltes Binnenmarketing und durch neue Elemente in der Willkommenskultur der Stadt.  
Exemplarisch dafür stehen:
+++ das Festival „Flurstücke“
+++ die Veranstaltung „Bettgeflüster – zu Gast in der eigenen Stadt“
+++ die Erstwohnsitzkampagne
+++ das Gästebuch im Friedenssaal 
Diese Arbeit im Querschnitt der Städtischen Ämter und Einrichtungen und der Fachpolitik, im Fokus der 
Öffentlichkeitsarbeit und in den Themenfeldern, die so vielfältig sind wie die Stadt selbst, wäre nicht möglich 
ohne unsere treuen Partner in Politik, Verwaltung und ganz besonders in den zahlreichen Netzwerken und 
Kooperationen. Ausgeschlossen wäre der Erfolg der Arbeit ohne die ungemein engagierten Mitarbeiterinnen 
und Mitarbeiter, denen nach zehn Jahren an dieser Stelle einmal ganz besonders gedankt sei.
Bernadette Spinnen 
Leiterin MÜNSTE r MArKETiNG

Veranstaltungsmanagement
Citymanagement
WirtsChaftli Che situation / 
ChanCen und risiken
organisation
Bilanz
ausBliCk und PersPektiVen
kongressmarketing
tourismusmarketing02
01
03
04
05
06
07
09
10
08
kommunikation und WerBung 
WissensChaftsmarketing

BundesWeite BeaChtung findet  
münsters „allianz für WissensChaft“, 
eine kooPeration Von WestfälisCher 
Wilhelms-uniVersität, faChhoChsChule  
münster und stadt münster.  
der stifterVerBand für die deutsChe 
WissensChaft hat dieses strate gisChe 
netzWerk im WettBeWerBs finale 
„stadt der WissensChaft“ als  
VorBild für eine erfolgreiChe 
Wissens Basierte stadtentWiCklung  
ausgezeiChnet.
Wissens Chaftsmarketing

WissensChaftsmarketing
Das CeNTech stand gleich zweimal im Mittelpunkt des öffent ­
lichen interesses:
+++ i m r ahmen der i nitiative „Fortschritt N rW“ zeichnete 
die nordrhein­westfälische Wissenschaftsministerin am 5. De ­
zember 2011 das Zentrum als „Ort des Fortschritts“ aus. Am  
13. Januar 2012 wurde die Erweiterung CeNTech ii feier ­
lich eröffnet. Am 11. Juli 2011 wurde der Grundstein für das  
Nano-Bioanalytik-Zentrum in Münsters Wissenschaftspark 
gelegt.
+++ Schwerpunkt der Allianz für Wissenschaft war in diesem 
Jahr das bundesweite Marketing  für den Nanobioanalytik ­
Standort Münster. Vom 11. bis 24. Oktober 2011 wurde auf 
300 Großwerbeflächen  im gesamten Bundesgebiet zwischen 
Hamburg und München sowie zusätzlich in Münsters Stadt ­
gebiet plakatiert. Auch konnten großformatige Farbanzeigen  
und/oder Advertorials in Sonderveröffentlichungen von  
Handelsblatt und Frankfurter Allgemeinen Zeitung sowie im 
Biotechnologie­Magazin Transkript platziert werden. Gemein ­
same Messeauftritte der Partner gab es bei der Hannover Messe 
industrie sowie auf der Biotechnica.
+++ Die N rW­Tour der i nitiative „B iOTechnikum: Leben  
erforschen – Zukunft gestalten“ wurde am 2. April 2011 auf 
Münsters Stubengasse durch die nordrhein ­westfälische 
Wissen schaftsministerin Svenja Schulze eröffnet. Die Gesell ­
schaft für Bioanalytik Münster organisierte spannende Vor­
träge über Biotechnologie „Made in Münster“.
Das Wissenschaftsbüro bei 
MÜNSTE r M ArKETiNG 
hat sich inzwischen zu einem 
bewährten und bekannten 
Partner für alle Belange von 
Wissenschaft und Hoch ­
schulen in der Stadt ent ­
wickelt. Es gilt auch bundesweit als ein Erfolgsmodell für die 
Organisation der Netzwerkarbeit in einer Wissenschaftsstadt. 
Der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft bewertet 
Münster als ein gelungenes Beispiel dafür, wie eine wissens­
basierte Stadtentwicklung erfolgreich betrieben werden kann –  
und dabei geht es um mehr als um die bekannten Formate zur 
Wissenschaftskommunikation. i n 2011 erschien die bundes ­
weit vielbeachtete Studie „Wissensbasierte Stadtentwicklung“ 
des Stifterverbandes, in der der Frage nachgegangen wird, wie 
Städte den Faktor Wissen und Wissenschaft optimal in ihre 
Zukunftsstrategien einbinden können. Das Wissenschaftsbüro 
ist im Herausgeberteam der Studie vertreten.
Fortsetzung der Allianz für Wissenschaft
im dritten Jahr der Kooperation zwischen der Stadt (Geschäfts­
führung MÜNSTE r M ArKETiNG und Wirtschaftsförde ­
rung Münster), den Hochschulen und der Wirtschaft, haben 
sich alle Partner zur Fortsetzung der Zusammenarbeit in  
dieser Struktur entschieden. Das Kommunikations ­Konzept 
der „Allianz für Wissenschaft“ setzt auf den wichtigsten i nfra­
strukturprojekten in den einzelnen Clustern auf.
Nanobioanalytik in Medizintechnik und Pharma  
2011 hat das Thema Nanobioanalytik in Münster eine sehr  
dynamische Entwicklung erfahren. Die wichtigsten Themen 
waren 2011:
+++  Die Gründung des Biomedizinischen Technologie -
zentrums der medizinischen Fakultät der WWU ,
+++ das Center von Nanotechnology (CeNTech) und
+++ das Nano-Bioanalytik-Zentrum (NBZ) .
01
NrW­Tour BiOTechnikum 2011

Humanitäre Hilfe
in diesem Jahr gelang der Fachhochschule Münster  mit ihrem 
Kompetenzzentrum „Humanitäre Hilfe“  ein weiterer Schritt 
zur Profilierung und Positionierung des Themas in der Öffent ­
lichkeit:
Am 20. Mai 2011 fand der 1. Münsterische Kongress zur Hu ­
manitären Hilfe unter dem Titel „ internationale Soforthilfe –  
eine Gratwanderung“ im r athausfestsaal statt. 250 Teil­
nehmerinnen und Teilnehmer aus 26 deutschen Hochschulen, 
30 Hilfsorganisationen und fünf Einheiten der Streitkräfte hat ­
ten dabei Gelegenheit, mit Experten und prominenten referen­
ten, darunter roméo Dallaire, ehemaliger Kommandant der 
United Nations Assistance Mission for r wanda, über zentrale 
völkerrechtliche Fragestellungen anhand konkreter Beispiele 
der humanitären Nothilfe in aller Welt zu diskutieren. 
1648 – Dialoge zum Frieden
Das Thema „Völkerrecht“ stand auch im Vordergrund der jähr­
lichen Veranstaltungsreihe „Dialoge zum Frieden“ (Oktober 
2011) – dieses Mal in Kooperation mit dem Exzellenzcluster 
religion und Politik der WWU. Expertinnen und Experten 
aus Wissenschaft, Politik und Praxis diskutierten im r athaus­
festsaal über das Spannungsfeld zwischen Menschen ­ und  
Völkerrecht.
Ergänzt wurde die Veranstaltung durch die Schülerakademie  
im Franz Hitze Haus, in der sich 50 Schülerinnen und Schüler 
aller münsterischer Gymnasien gemeinsam mit referenten aus 
Wissenschaft aus dem Exzellenzcluster und Politik ebenfalls 
mit Fragen des Völkerrechtes auseinandersetzten.
Eine Übersetzung der Thematik der „Dialoge zum Frieden“ 
in die Praxis von Jugendlichen leistete der 1. Streitschlichter-
Tag (06.10.2011), der in Kooperation mit der r egionalgruppe 
Münster des Bundesverbandes Mediation ausgerichtet wurde. 
250 Schülerinnen und Schüler, die als Streitschlichter an müns ­
terischen Schulen tätig sind, erfuhren hier Weiterbildung und 
Wertschätzung gleichermaßen.
Medizinische Prävention
Unter der r egie des Universitätsklinikums Münster werden 
zwei Projekte der Allianz für Wissenschaft umgesetzt: i m 
Aufbau befindet sich das Präventionsportal Münsterland . 
Auf dieser i nternetplattform wird künftig Wissenswertes 
über Medizinische Prävention im Münsterland abrufbar sein. 
Auch wurde mit einer Studie zur Erhebung des Risikoprofils  
der Münsteraner Bevölkerung bei den Herz-Kreislauf -
erkrankungen  begonnen, an der sich bis Februar 2012 rund 
3.000 Münsteranerinnen und Münsteraner beteiligten.
CeNTech
WissensChaftsmarketing

zum Thema „Erneuerbare Energien“. +++ Die Bürgerstiftung ,  
die 2011 bürgerschaftliches Engagement im Bereich der  Koope­
rationen zwischen Hochschulen und Stadt ausgezeichnet hat.  
(Unter den Preisträgern  sind der Science Slam und das Kom -
petenzzentrum Humanitäre Hilfe  an der Fachhochschule 
Münster.) +++ Das 7. Münsterische Sicherheitsgespräch am 
29. März 2011 auf i nitiative der Deutschen Hochschule der  
Polizei und der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung 
zum Thema: „Wo Gewalt und Kinder zu Hause sind“ +++ 
Alumni Meet CONNECTA (23. bis 26. November 2011): Auf 
Einladung von Universität und Stadt wurden etwa 20 Alumni  
der Universität aus der ganzen Welt nach Münster eingeladen.  
Sie kehrten zurück an den Ort ihres Studiums und ihnen  
wurden die aktuellen Entwicklungen in der Wissenschafts ­
stadt Münster gezeigt. Sie sind internationale Botschafter der 
Wissenschaftsstadt Münster. +++ „ALTERnativ – Wissen er -
leben“ am 15. Juni 2011: Mehr als 500 Neugierige ab 50 kamen 
zum dritten Aktionstag „ALTE rnativ – Wissen erleben“, der 
gemeinsam von der Kontaktstelle Studium im Alter der Univer­
sität und von MÜNSTE r M ArKETiNG veranstaltet wurde.  
Highlight war der Festvortrag „Sagenumwoben, spektakulär, 
mysteriös? Die ‚Geheimnisse’ der Vatikanischen Archive und 
ihre Entschlüsselung“ von Prof. Dr. Hubert Wolf, Kirchen­
historiker an der WWU Münster.
WissensChaftsmarketing
Veranstaltungen im Fokus der Medinzinischen Prävention:
+++ Welthypertonietag 28.05.2011:  rund 250 Teilnehmer/ 
innen (Universitätsklinikum Münster) +++ Wie gesund ist 
gutes Essen? Ist genießen auch erlaubt? Vor trag und Ver ­
kostung am 14.11.2011, ca. 130 Teilnehmer/innen (Fachhoch ­
schule Münster) +++ Forschung für das Leben: Tag der  
Medizinischen Fakultät , 9. Juli 2011, etwa 200 Teilnehmer/ 
innen (Universität Münster) +++ Gesund leben in Münster –  
ein informativer Gesundheitstag , 17. September 2011, etwa 
250 Teilnehmer/innen (Universitätsklinikum, Hausärztever ­
bund u. a.)
Kooperationen und Unterstützungen
Das Wissenschaftsbüro ist nicht nur als Veranstalter im  
Bereich der Wissenschaftskommunikation selbst aktiv. Es  
fungiert auch als Unterstützer von Projekten Dritter. in 2011 
waren dies u. a.:
+++ Die MS Wissenschaft 2011 – unter dem Titel „Neue Wege 
in der Medizinforschung“ mit über 1.000 Besucherinnen und 
Besuchern. +++ Der Science Slam XXL (10. Juni 2011) mit 
über 1.000 Besucherinnen und Besuchern. +++ Der Hoch -
schultag mit allen münsterischen Hochschulen und über 
20.000 studieninteressierten Schülerinnen und Schülern. +++  
Das Hafenfest mit der Ausstellung der Fachhochschule Münster  
Gesund leben in Münster Humanitäre Hilfe

mehr als 1, 3 millionen üBernaCh-
tungen hat es in den münstersChen 
BeherBergungsBetrieBen gegeBen.  
das Bedeutet eine steigerung Von  
6,1 % zu 2010, somit liegt münster  
1 % üBer dem nrW-landessChnitt. 
108.000 gäste, darunter 21.000 inter-
nationale BesuCher aus 83 nationen 
BesuChten den friedenssaal  
im historisChen rathaus. das ist das  
Beste ergeBnis seit zehn Jahren.
tourismusmarketing

tourismusmarketing
Münster profitiert dabei einerseits von ansteigenden Zahlen im 
Städtetourismus insgesamt. Der Stadt gelingt es aber zudem, 
ihre Attraktivität einer größer werdenden Zielgruppe bekannt 
zu machen. i n 2011 ist das durch folgende Marketingmaß­
nahmen erreicht worden:
Ansprache touristischer Zielgruppen auf Messen 
und Workshops
+++ Präsentation auf der Vakantiebeurs in Utrecht (10. – 16. 
Januar 2011) +++ Teilnahme am DZT ­Workshop in den Nie ­
derlanden (Nijkerk) am 16. Februar 2011 mit niederländischen  
reiseveranstaltern und Journalisten +++ Präsentation auf 
der i TB in Berlin (9. – 13. März 2011) mit dem Thema „Spar ­
kassen Münsterland Giro“ +++ Teilnahme am Tourismus 
NrW Workshop in Brüssel am 5. April 2011 mit belgischen 
reiseveranstaltern und Journalisten +++ Promo  tiontouren 
in den Niederlanden mit der Euregio +++ German Travel 
Mart in Kooperation mit HHOG (8. – 10. Mai 2011) +++ DB 
und Deutsche Zentrale für Tourismus (August/September 
2011) Promotiontour mit HHOG: „ iCE Summerspectacle“ in 
den Städten: Kolding, Kopenhagen, Warschau, Prag, Brno,  
Bratislava, Budapest +++ Teilnahme am Tourismus N rW 
Workshop in London am 13. September 2011 mit r eiseveran­
staltern und Journalisten aus Großbritannien
Intensive Zusammenarbeit in den Netzwerken mit 
den touristischen Leistungsträgern vor Ort
+++ „Dem r unden Tisch der Hoteliers“, der organisierten  
Zusammenarbeit mit den Sales ­Mitarbeiterinnen und Sales ­ 
Mitarbeitern in den Hotels und mit der KONGrESS -  
iNi TiATiVE
MS.
in gemeinsamer Marktbeobachtung und Angebotsentwick ­
lung entstanden zudem:
Marktbearbeitungsstrategien für buchungsschwache Monate
+++ Bettgeflüster! Münster (Zu Gast in der eigenen Stadt) vom 
13. bis 15. August 2011. 22 Münsteraner Hotels beteiligten sich 
an der Aktion. +++ Zum zweiten Mal: „im Hotel ist die Tante die 
bessere Verwandte“. Der Aktionszeitraum war vom 23. Dezem­
ber 2011 bis zum 29. Februar 2012 und wird durch Marketing ­
maßnahmen sowie Gewinnspiel in der WN, auf den i nternet­
seiten der WN, mit Plakaten im Münsteraner Stadtgebiet und 
durch Auslage an prominenten Stellen begleitet. Zielgruppe sind  
die Gäste der Bewohnerinnen und Bewohner von Stadt und 
region. Die resonanz: Alleine in der Zeit vom vom 23. bis zum 
31. Dezember 2011 wurden bereits 63 Übernachtungen getä ­
tigt und 48 Zimmer für diese Aktion verkauft. +++ Gezielte  
Arrangements und Angebote zu Sonderpreisen: Der Angebots ­
katalog 2012/2013 bietet den Gästen der Stadt in den Ferien­
zeiten zu jedem Arrangement besonders günstige Sonderpreise. 
„Münster Kompakt“: Zukünftig wird es auch ein Arrangement 
mit nur einer Nacht geben. Darin enthalten ist eine Übernach ­
tung / Frühstück / eine Fahrt mit dem „Münster Bus“ oder mit 
den „Münsteraner Stadtrundfahrten“.
Verbesserung der Infrastruktur vor Ort
in Zusammenarbeit mit der Gastronomie und der Hotellerie 
sind 30 Lademöglichkeiten für E ­Bikes im öffentlichen r aum 
sowie an den radwanderwegen im Münsterland entstanden.
02
Mit 1,312 Millionen Über ­
nachtungen kann Münster 
2011 auf ein überragendes 
touristisches Ergebnis stolz 
sein. Das bedeutet eine Stei ­
gerung von 6,1 % im Ver ­
gleich zum Vorjahr und 
damit noch 1 % mehr als im 
NrW­Landesdurchschnitt 
erzielt wurden.
Auch die Zahl der ausländischen Gäste hat sich im Vergleich 
zum Vorjahr erhöht. Die Niederländer bleiben mit rund 41.000 
Übernachtungen wichtigster ausländischer Quellmarkt. An  
2. Stelle der ausländischen Gäste stehen die Briten gefolgt von 
den Gästen aus der Schweiz.
Ausländische Gäste Stadt Münster insgesamt
Ankünfte und Übernachtungen Stadt Münster insgesamt
Ankünfte       Übernachtungen
1.400.000
1.200.000
1.000.000
800.000
600.000
400.000
200.000
0
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
140.000
120.000
100.000
80.000
60.000
40.000
20.000
0 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
1.085.130
1.092.624
1.128.299
1.109.711
1.145.934
1.237.913
1.312.936
478.291
497.104
514.022
513.947
522.937
564.099
605.907
93.320
105.970
122.864
111.093 109.817
121.769 126.104
47.204
53.911
63.227
56.394 56.352 61.874 62.599

Bundesverbandstag 2011 des Schornsteinfegerhandwerks
186 tagungen mit 39.711 teilnehmern 
Wurden in 2011 üBer das kongress-
Büro münster marketing aBgeWiCkelt. 
 34,70 euro lässt Jeder tagesgast 
durChsChnittliCh in der stadt. 
138,60 euro lässt Jeder üBer-
naChtungsgast durChsChnittliCh  
in der stadt. (Quelle dWif)  
daraus ergiBt siCh ein gesamtumsatz 
Von 6.810.044,82 euro.
kongressmarketing

kongressmarketing
im Jahr 2011 sind 186 Ta ­
gungen mit insgesamt 39.711 
Teilnehmerinnen und Teil ­
nehmern über das Kon ­
gressbüro bei MÜNSTE r 
MArKET iNG abgewickelt 
worden. Dabei hat sich die 
Anzahl der mehrtägigen  
Tagungen und die Anzahl 
der Teilnehmer im Vergleich 
zum Vorjahr erhöht (Vergleich 2010: 32.077 Teilnehmer).  
Das Kongressbüro mit seinen 2,5 Personalstellen konnte 2011 
insgesamt 139 Festbuchungen für die Jahre 2011 bis 2014  
bilanzieren. Somit sind das 34 Kongresse mehr als im Vorjahr, 
die an Münster gebunden werden konnten.
Das Kongressbüro arbeitet eng mit dem Messe und Congress 
Centrum Halle Münsterland zusammen und versteht sich als 
operative Basis. Gemeinsam mit den Partnern und im Auftrag 
der KONGrESSiNiTiATiVE
MS wurden diverse Maßnahmen 
zur Optimierung der Kongresswerbung durchgeführt.
Marktanalysen
Das Kongressbüro stellt immer wieder die Transparenz der 
Märkte her und veranschaulicht den Leistungspartnern (vor 
allem den Hotels) die Wettbewerbssituation, z. B. durch einen 
permanenten Preis ­/Leistungsvergleich mit Hotels in anderen 
Städten.
Stärken – Schwächen – Analyse zum Thema 
Kongress-Stadt Münster
in der wissenschaftlichen Untersuchung „Kongress ­ und  
Tagungstourismus in einer Wissenschaftsstadt – empirische 
Untersuchung und strategische Empfehlungen zum Standort 
Münster“ ist die rolle der Wissenschaft für den Tagungsstand ­
ort Münster beleuchtet worden.
Ergebnisse:
Die Zufriedenheit der Tagungs ­ und Kongressveranstalter 
mit dem Kongress ­Standort liegt bei 1,9 (Schulnotensystem) –  
das ist erfreulich hoch. Beste Noten gibt es für die konsequente  
Netzwerk­ und Partnerarbeit am Standort, ebenso für das 
ganzheitliche Stadtmarketing und das zukunftsorientierte 
Stadtprofil „Wissenschaft und Lebensart“. Die FAM ­Trips für 
Entscheider und die Workshops für die Hochschulmitarbeite ­
rinnen und –mitarbeiter werden ebenfalls positiv bewertet.
Anregungen: 
Die Standortstärken sind noch zu unbekannt und es wird 
eine stärkere Öffentlichkeitsarbeit empfohlen. Ebenso ist die 
Erreichbarkeit der Stadt insgesamt suboptimal; dies gilt aller ­
dings für alle Standorte, die nicht über einen internationalen 
Flughafen verfügen.
03
Informationsveranstaltungen für Tagungsplaner
Für Professorinnen und Professoren wie für Mitarbeiterinnen 
und Mitarbeiter der Hochschulen organisiert das Kongress ­
marketing mit der KONGrESSiNiTiATiVE
MS regelmäßige 
informationsveranstaltungen, die alle bestens besucht werden  
und aus denen sich regelmäßig feste Kongressbuchungen  
ergeben. Dazu gehören der zweimal jährlich stattfindende  
Erfa ­Stammtisch mit insgesamt 60 Tagungsplanerinnen  
und –planern der WWU und der Fachhochschule sowie der 
FAM­Trip für Professorinnen und Professoren (17.06.2011) mit 
65 Teilnehmern.
Überregionale Kooperationen
German Convention Bureau
Der Verband vermarktet Deutschland international und na ­
tional als Standort für Kongresse, Tagungen und Events. Das 
GCB ist der zentrale Ansprechpartner für alle Kunden, die in 
Deutschland Veranstaltungen planen. Durch diese Mitglied ­
schaft profitiert das Kongressbüro MÜNSTE r MArKETiNG 
von vielen Synergien, dem „Know How“ des Verbandes, aber 
auch von diversen Marketingmaßnahmen, an denen sich das 
Kongressbüro MÜNSTE r MArKETiNG beteiligen kann.
Tourismus NRW e. V.
Mitgliedschaft im landesweiten Kompetenz­Netzwerk „Business“:
Dieses ist eines der fünf thematischen Netzwerke, die der Tou ­
rismus N rW e. V. zur Umsetzung des Masterplans Tourismus 
Nordrhein­Westfalen aufgestellt hat. i m Kompetenznetzwerk 
„Business“ wird zurzeit ein Online ­Tagungsplaner entwickelt. 
Dazu sind zahlreiche Marketing ­ und Vertriebsaktionen ge ­
plant. 
Fazit
Das Kongressbüro MÜNSTE r M ArKETiNG ist eine ausge ­
sprochen wichtige und effektive Einrichtung des Eigenbetriebs. 
in diesem Feld sind im Gegensatz zum allgemeinen touristi ­
schen Geschäft die meisten Buchungsprovisionen für die Stadt 
zu generieren. Die buchungsstarken Jahre sind daher immer 
solche, in denen auch das Kongressgeschäft intensiv war. Für 
die refinanzierung des Eigenbetriebs wird daher die Ausstat ­
tung und die investition in eben dieses Arbeitsfeld zunehmend 
wichtiger.
Der zentrale Baustein des Kongressmarketings ist die KON-
GrESSiNiTiATiVE
MS. Ein problematischer Aspekt ist hier 
der nach wie vor enge Budgetrahmen, der der erforderlichen 
Ausweitung der Akquisitions ­ und Marketingsmaßnahmen 
enge Grenzen setzt. 
2012 ist daher ein umfangreiches Programm zur Partner­
werbung geplant, das die Budgetsituation der KONGrESS-
iNiTiATiVEMS verbessern soll.

oB Plakatkam Pagne, anzeigenserie, 
PrintProdukte oder Pr und Öffent-
liChkeitsarBeit – es giBt nahezu kein 
marketinginstrument, das im ge-
sChäftsBereiCh kommunikation und 
WerBung niCht genutzt Wird. 
zunehmend WiChtiger Wird das  
onlinemarketing: internetauftritt 
und soCial media aktiVitäten  
haBen 2011 im marketing-mix an  
Bedeutung zugenommen. 
kommunikation und WerBung

kommunikation und WerBung 
Der Geschäftsbereich Kom ­
munikation und Werbung 
hat die Aufgabe, durch 
kommunikative Konzepte 
die Profilierung der Marke  
„Wissenschaft und Lebensart“  
voranzubringen. Dabei wer ­
den Marketingmaßnahmen  
konsequent an der Weiter ­
entwicklung dieses Marken ­
leitbildes entwickelt und umgesetzt. Neben Printprodukten 
für touristische Zielgruppen sind dies auch Werbemaß  nahmen 
für profilbildende Veranstaltungsformate, Anzeigen, Adver­
torials und redaktionelle Berichterstattung, internet und  
Wissenschaftsmarketing.
Die regelmäßigen Publikationen der Werbung wie der Ange -
botskatalog , das Hotelverzeichnis  und der Stadtführer  sowie 
Stadtpläne bilden das Basissortiment der touristischen Ar ­
beit und werden in hohen Auflagen produziert, mehrsprachig 
aufgelegt und über ausgewählte Vertriebswege an die jeweili ­
gen Zielgruppen verteilt (Messen, Workshops, Auslage in der 
Münster information, Versand). 
04
Neben diesen  Basisprodukten sind der Radtourenflyer , der 
Veranstaltungsflyer Feste feiern , der Friedenssaalflyer  sowie 
„Skulpturen in Münster“  bei Touristen beliebte i nformati­
onsquellen. Ergänzend zu den Printprodukten ist die Veran -
staltungsdatenbank eine der wichtigsten i nformations quellen 
für Touristen und Bürger. Diese wird täglich aktualisiert und 
überarbeitet.
intensiv gearbeitet wurde an der permanenten Optimie ­
rung des im Jahr 2009 neu gestalteten Internetauftritts  von 
MÜNSTE r M ArKETiNG. Dabei sind besonders die neuen 
Seiten zum Thema „Münster für Krimifans“ zu nennen, die 
dem hohen interesse der Gäste und Journalisten an dem ZDF ­
Wilsberg­Krimi und dem A rD­Tatort geschuldet sind und der 
weiteren Profilierung Münsters als Krimistadt dienen.
Seit 2011 ist MÜNSTE r MArKETiNG auch im Bereich Social  
Media aktiv. Mit einem eigenen Facebook ­Auftritt werden 
neue Zielgruppen erschlossen, die mit den herkömmlichen 
Medien in der r egel nur schwer erreicht werden. Die Themen ­
schwerpunkte dieses Kommunikationsweges unterscheiden 
sich durchaus von anderen i nhalten und werden wöchentlich 
aktuell definiert. Die Zahl der Fans wächst seit Beginn stetig an.

kommunikation und WerBung 
im r ahmen der Positionierung Münsters als Wissenschafts ­
stadt wurde in einem der definierten Schwerpunktbereiche, 
der Nanotechnologie, eine bundesweite Plakatkampagne in 
ausgewiesenen „Nano ­Schwerpunktstädten“ durchgeführt.  
Zielgruppen waren die interessierte Fachöffentlichkeit, Wissen­
schaftler aus der Nanotechnologieszene  / den Naturwissen ­
schaften sowie Unternehmen. Der r espons auf diese Form der 
Kommunikation war ausgesprochen hoch.
Erstwohnsitzkampagne
Mit r atsbeschluss vom 8.12.2010 hat der r at MÜNSTE r 
MArKET iNG beauftragt, eine vor allem auf Studierende 
zugeschnittene Erstwohnsitzkampagne zu entwickeln. Ein 
vordringliches Ziel war es, Studierende zur Anmeldung ihres 
Erstwohnsitzes in Münster zu animieren. Die Kampagne hatte 
darüber hinaus aber vor allem eine Funktion im Zusammen ­
hang mit der Profilierung Münsters als Wissenschaftsstadt. Sie 
fungierte hier als Baustein einer Willkommenskultur für Stu ­
dierende. Weitere Elemente waren neben der Plakatkampagne 
die temporäre Einrichtung eines „Deinwohnermeldeamtes“ im 
Stadthaus i und in Gievenbeck, eine große Verlosungs  aktion 
und eine Jackpot ­Party unter dem Titel „Du bist Münster“.  
Die Kampagne war in jeder Hinsicht ein großer Erfolg: Neben 
der direkten Ansprache der Studierenden, die von diesen in 
hohem Maße wertgeschätzt wurde, hat sich die Einwohner ­
zahl unserer Stadt im Kampagnenzeitraum um gut 11.000  
erhöht und liegt inzwischen bei mehr als 296.000. 
Überregionale Öffentlichkeitsarbeit
 / PR
Ein zentraler Baustein der Kommunikation und Werbung bei 
MÜNSTE r MArKETiNG sind Öffentlichkeitsarbeit und P r. 
Mehr als jede klassische Werbemaßnahme ist die gut platzierte 
redaktionelle Berichterstattung in relevanten Medien außer­
halb der Stadt dazu geeignet, das Stadtimage zu verstärken  
und die Stadt bekannter zu machen. Jährlich werden hier über 
600 nationale wie internationale Kontaktadressen mit i nfor­
mationen zu den Topthemen des Jahres versorgt.
20 Journalistenreisen mit insgesamt 26 Personen aus Deutsch ­
land, den Niederlanden, Großbritannien, Kanada und Japan 
sowie 2 Studienreisen für r eiseagenten aus den USA und Polen  
(12 Personen) haben entsprechenden Niederschlag in der 
überregionalen Berichterstattung über die touristische Des ­
tination gefunden. Die Kooperation mit den Pressediensten 
und Pressestellen unserer Marketingpartner auf Landes ­ und 
auf Bundesebene trägt das ihre dazu bei, unsere Stadt im i n­ 
und Ausland sichtbar zu machen. Schließlich wird es nur über 
mehr Bekanntheit gelingen, die Zahl der Besucherinnen und 
Besucher und der interessenten für Münster weiter zu erhöhen.

kommunikation und WerBung 
Mit der P r­ / Öffentlichkeitsarbeit bei MÜNSTE r M ArKE-
TiNG verfügt die Stadt über eine Kommunikationsplattform, 
die nicht nur die überregionale P r für städtisch verantwortete 
Themen und Veranstaltungen im Fokus hat. Hier werden viel ­
mehr in zum Teil strategischen und langfristigen Kooperati ­
onen, auch mit Einrichtungen anderer Träger, alle relevanten 
Standortthemen aufbereitet und gemeinsam kommuniziert. 
Egal, ob es sich dabei um große Ausstellungsprojekte, wie die 
„Goldene Pracht“ handelt oder um Wissenschaftsthemen. Die 
Öffentlichkeitsarbeit von MÜNSTE r M ArKETiNG wertet 
unabhängig von Trägern und Veranstaltern, aber in Abspra ­
che mit ihnen, Themen aus, identifiziert ihr überregionales 
Kommunikationspotential und platziert die i nformationen an 
geeigneten Stellen. in Zeiten großer informationsfülle ist die 
Sichtbarkeit des Standortes nur in einer so abgestimmten Ge ­
meinschaftsarbeit zu erreichen.

münsters Citymanagement ist immer 
dann gefragt, Wenn es um themen der 
innenstadt geht – zunehmend auCh  
in fragen der integrierten, üBer-
sektoralen arBeit in den stadtteilen. 
seine stärke ist es, dass es Quasi  
als „generalist“, niCht als Vertreter  
einzelner ämterBelange koordi-
nierend und moderierend dort  
eingesetzt Wird, Wo es um die Weiter-
entWiCklung der innenstadt und  
einzelner stadtteile als ganzes geht. 
Citymanagement

Konstitutiv für das Cityma ­
nagement ist neben seinem 
integrativen Ansatz auch 
seine Kooperationsstruktur, 
die immer auch die priva ­
ten Akteure mit einbezieht. 
insofern gibt es kaum ein 
innenstadtthema, in das das 
Citymanagement nicht ein ­
gebunden ist: Von verkaufs ­
offenen Sonntagen über die Organisation des jährlichen i nnen­
stadtforums, von der Umsetzung des Beleuchtungskonzeptes 
(in 2011 die Ludgerikirche, für 2012 in Planung der Erbdros ­
tenhof und die Clemenskirche) bis zur Weihnachtsbeleuchtung 
und der Marketingkooperation mit den Weihnachtsmarkt­
betreibern. Alle Fragen der Sondernutzung im öffentlichen 
raum gehören ebenso dazu wie die geschäftsführende Beglei ­
tung von iSi und iSG.
in 2011 hat sich die Arbeit in einigen Themenfeldern intensiviert:
Schaltschränke
Die i SG Bahnhofsviertel hat gemeinsam mit der Kunsthalle 
Münster, MÜNSTE r M ArKETiNG und dem Planungsamt 
ein Kunstprojekt auf den Weg gebracht, das sich an der Schnitt­
stelle zwischen Kunst ­ und Stadtgestaltung bewegt. i n dessen 
Zentrum stehen die Schaltschränke, die den öffentlichen r aum 
in jeder Stadt ästhetisch mitbestimmen. Sie sind bestenfalls 
unauffällig, schlimmstenfalls besprüht und mit Werbeplaka ­
ten beklebt und sind ein Thema in jeder Debatte um eine gute 
Stadtgestaltung. Die idee des Projektes im Bahnhofsviertel ist 
es, diese Schaltschränke zum Ausgangspunkt einer künstle ­
rischen Auseinandersetzung auf internationalem Niveau mit 
dem Bahnhofsviertel zu machen. Für die künstlerische Um ­
setzung konnte der renommierte Künstler Tobias r ehberger 
gewonnen werden. Er zeichnet sich durch seine Erfahrungen 
mit Arbeiten im Spannungsfeld von Kunst, Funktionalität und 
Design aus. i n Münster ist er bekannt durch seine Arbeit auf 
dem Dach des H1 im rahmen der Skulpturprojekte 1997.
Das Projekt ist das erste, das nach den r egeln des Verfügungs ­
fonds in Kooperation von privater i nitiative und öffentlicher 
Hand organisiert wird (siehe Punkt 08 Ausblick).
Verfügungsfonds
Der Verfügungsfonds, in 2012 vom r at eingerichtet, wurde 
2011 von MÜNSTE r MArKETiNG und dem Planungsamt in 
Zusammenarbeit mit der i Si und der iSG konzipiert.
05
Stadtteilmarketing
Einen immer größeren Stellenwert nimmt das Stadtteilmarke ­
ting ein. Eine Entwicklung, die gleichermaßen ausgesprochen 
erfreulich ist und leider ebenso bedenklich, was die dafür be ­
reitstehenden ressourcen betrifft.
Ursprünglich hatte das Citymanagement in Münster aus ­
schließlich die innenstadt im Fokus. Das ist auch in den anderen 
Städten gängige Praxis. Gleichwohl kann man diese Beschrän ­
kung nur schwer nachvollziehen, wenn man aus Stadtteilsicht 
argumentiert. Dazu, dass Münster eine der lebenswertesten 
Städte der Welt ist, trägt nicht nur die i nnenstadt bei, sondern 
in sehr hohem Maße auch die Stadtteile. Aus diesem Grund hat 
MÜNSTE r M ArKETiNG 2006 aus Eigenmitteln (30.000 €) 
einen Förderwettbewerb „Stadtteilmarketing“ initiiert. Dieser 
war so erfolgreich, dass die geförderten Stadtteile größtenteils 
noch heute aktiv sind. Die Mittel sind im Zuge der Konsoli ­
dierung eingespart worden. Die Stadtteile beklagen dies sehr. 
Zudem wird die Begleitung von imagekampagnen und größe ­
ren Stadtteilentwicklungsprozessen durch MÜNSTE r M Ar-
KETiNG – aktuell in Wolbeck und in Kinderhaus angefragt – 
und auch in Gremmendorf
 /Angelmodde­West nachdrücklich 
eingefordert. Mit dem vorhandenen Personal – maximal 15 % 
einer halben Personalstelle – und ohne finanzielle r essourcen 
ist dieser Anspruch schlichtweg nicht zu erfüllen. i n absehba­
rer Zeit sollte für dieses Problem in Absprache mit dem Werks­
ausschuss MÜNSTE r M ArKETiNG eine Lösung gefunden 
werden.
Citymanagement

oB hansemahl, sChauraum,  
sParkassen münsterland giro oder 
WestfälisCher friede: 
zur aufgaBe Von münster marketing 
gehÖrt die durChführung,  
organisation und unterstützung  
ProfilBildender Veranstaltungen.
Veranstaltungsmanagement

Veranstaltungsmanagement
Das Veranstaltungsmanage ­
ment bei MÜNSTE r M Ar-
KET iNG hat im Jahr 2011 
mit zwei neuen profilbilden ­
den und durchaus spektaku ­
lären Veranstaltungen die 
Profilierung der Stadt vor ­
angetrieben:
Flurstücke 011
Vom 20. – 22.07.2011 haben rund 20.000 Besucherinnen und 
Besucher an den 24 Veranstaltungen des Projektes „Flurstücke 
011“ teilgenommen. Künstlerische i dee und Ausgestaltung la ­
gen bei den ideengebern und Kuratoren des Theaters Titanick, 
der Filmwerkstatt Münster, des Theaters im Pumpenhaus und 
der Kunsthalle Münster. MÜNSTE r M ArKETiNG hat ge ­
meinsam mit dem Kulturamt der Stadt dieses ambitionierte 
Festival der Performance ­Kunst in Münster umgesetzt. Für 
die i dee, Münster als Stadt der internationalen Open ­Air­ 
Performance im Stadtraum zu profilieren, ist mit dem zunächst 
einmaligen Projekt eine Grundlage geschaffen. Aus Sicht des 
Stadtmarketings wäre eine Fortsetzung im Biennale ­ oder  
Triennale­rhythmus durchaus wünschenswert – die Kuratoren  
teilen diese Auffassung.
Bettgeflüster
Am 13. und 14.08.2011 fand zum ersten Mal die Veranstaltung 
„Bettgeflüster“ statt. Das Programm, das in enger Kooperation 
mit den münsterischen Hoteliers entwickelt wurde, zielte dar ­
auf ab, die Münsteranerinnen und Münsteraner ihre Stadt aus 
der Sicht der Gäste erleben zu lassen. 22 Hotels stellten dazu in 
Eurocityfest  
(03. – 05.06.2011)
Tag der Internationalen  
Hanse / Hansemahl 
(21.05.2011)
Schauraum – Das Fest  
der Museen und Galerien 
in Münster  
(01. – 04.09.2011)
VIP-Zelt zum Sparkassen  
Münsterland Giro 
(03.10.2011)
2 Tagen und Nächten über 1.000 Betten für 10,00 € pro Stern 
zur Verfügung. Mit Gratistickets für über 50 verschiedene 
Stadtführungen für die Münsteranerinnen und Münsteraner 
wurde das Programm ergänzt.
Die r esonanz auf das Angebot war überaus positiv. Der 
Wunsch der Bevölkerung ist es, dass das Angebot auch künftig 
unterbreitet wird, was allerdings ohne zusätzliche Beteiligung 
von Sponsoren kaum zu realisieren sein wird.
Stadtfest
2011 fand zum letzten Mal das „Eurocityfest“ statt. Gleich  zeitig 
begannen gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern 
der politischen Parteien die Vorarbeiten zur bundesweiten 
Ausschreibung für ein neues Stadtfest, das 2013 erstmals statt ­
finden soll. Der klar erkennbare Stadtbezug und die hohe ge ­
stalterische wie inhaltliche Qualität sind dafür maßgebliche 
Kriterien. 
06

07
Zudem ist MÜNSTE r MArKETiNG verpflichtet, die Leistun­
gen anderer Ämter und Einrichtungen der Stadt in Anspruch 
zu nehmen und zu begleichen, kann aber seinerseits nicht um ­
gekehrt erbrachte Leistungen in r echnung stellen. i nsofern ist 
es nicht verwunderlich, dass die nachweislich erfolgreiche Ar ­
beit zwar vom wirtschaftlichen Erfolg in der Stadt insgesamt, 
nicht aber des Eigenbetriebs begleitet wird. Erfolgreich ist der 
Eigenbetrieb dann, wenn es ihm gelingt aus eigener Kraft die 
hohen Ansprüche an seine Arbeit zu erfüllen. 
in diesem Sinne war das Jahr 2011 wirtschaftlich erfolgreich 
unter schwierigen Bedingungen. Ein funktionierendes r isiko­
management und ein engmaschiges Finanzcontrolling haben 
auch in diesem Jahr zu einem akzeptablen Ergebnis geführt. 
Zwar konnte der r ückgang der Umsatzerlöse aus dem Vor ­
jahr teilweise kompensiert werden, dennoch fiel der Verlust 
mit 17.142 Euro höher aus als im Wirtschaftsplan vorgesehen 
(11.000 Euro).
Die bereits 2011 wirksam gewordene Zuschusskürzung im 
Zuge der Hauhaltskonsolidierung in Höhe von 42.000 Euro 
musste durch die Auflösung von r ückstellungen für die Um ­
satzsteuer (25.000 Euro) und weitere r ückstellungen gedeckt 
werden. 
3.333.334  €
Einnahmen 2011
3.280.245  €
Einnahmen 2010
19 %
81 %
632.245 €
2.648.000  €
22 %
78 %
733.334 €
2.600.000  €
Erträge MÜNSTE r MArKET iNG           Zuweisungen und Zuschüsse
Budgetstruktur Ertrag 2011
Umsatzerlöse ...............................................  617.016 €
Sonstige betriebliche Erträge ................  93.774 €
Zinsen und ähnliche Erträge ............... 22.544 €
Zuschuss Stadt Münster ................... 2.600.000  €
Gesamt ..................................................... 3.333.334  €
Budgetstruktur Aufwand 2011
Personalkosten .......................................  1.769.408 €
Leistungsverrechnungen  /Mieten ....  353.374 €
Beiträge  /Zuschüsse ............................... 273.320  €
Sonstige Betriebskosten .......................... 76.731  €
freies Budget .............................................. 877.643  €
Gesamt ................................................... 3.350.476  €
53 %2 %
26 %
11 %
8 %
19 %
77 %
3 %
1 %
Bei einem Budget von 3,35 Mio. Euro sind 2,47 Mio. 
Euro bereits durch Fixkosten gebunden (Personal ­
kosten, Leistungsverrechnungen, Mieten, Beiträge  /
Zuschüsse, sonstige Betriebskosten). Mit dem verblei ­
benden Budget in Höhe von nur rd. 877.000 Euro wur ­
den sämtliche Marketingaktivitäten von MÜNSTE r 
MArKET iNG finanziert. Dieses Budget wird zu 84 % 
aus den erwirtschafteten Erträgen und nur zu 16 % aus 
dem städtischen Zuschuss finanziert.
WirtsChaftliChe situation / ChanCen und risiken
ausBliCk und PersPektiVen
08
Mit Wirkung zum 01.01.2012 
hat der rat der Stadt Münster  
den städtischen Zuschuss  
zum Eigenbetrieb MÜNSTEr  
MArKET iNG um 142.000 €  
reduziert. Dies entspricht 
ei ner Kürzung von 6 % und 
ist nicht ohne gravierende 
Einsparungen zu erreichen. 
Unter diesem Diktat sind die 
strategischen Planungen in den einzelnen Arbeitsfeldern zu  
betrachten, von denen an dieser Stelle nur ausgewählte Projekte  
aufgeführt sind:
Die Allianz für Wissenschaft kann mit Hilfe einer Fremd­
finanzierung auch in den folgenden drei Jahren ihre Arbeit in 
der strategischen Kommunikation fortsetzen. Der Strategie ­
ausschuss Wissenschaft begleitet die Arbeit in den einzelnen 
Clustern und justiert sie gegebenenfalls neu.
Schon seit Bestehen der ei gen­ 
 betriebsähnlichen Ein rich tung  
MÜNSTE r M ArKE  TiNG 
weisen die Wirtschaftsprüfer  
und die Betriebsleitung regel­
mäßig darauf hin, dass die 
Budgetstruktur des Betriebs 
erkennbare r isiken in sich 
trägt. Sie liegen zu einem  
nicht unbeträchtlichen Teil 
in den erwartbaren Einnahmeverlusten begründet, die auf ­
grund des veränderten Buchungsverhaltens der Menschen 
künftig noch stärker rückläufig sein werden.

ausBliCk und PersPektiVen
Seine Aufgabe ist es auch, neue Cluster für eine gemeinsame 
Kommunikation vorzuschlagen und sie im r ahmen der vor ­
gegebenen Struktur in neu strukturierten Facharbeitskreisen 
entwickeln zu lassen.
Für den dynamischen Bereich der Nanotechnologie ist für 
2012 eine stärkere Orientierung auf den Transfer von Wissen ­
schaft zur Anwendung in der Wirtschaft vorgesehen mit dem 
Ziel, den Technologiestandort Münster weiter zu profilieren 
und sichtbar zu machen. 
Der Schwerpunkt Humanitäre Hilfe  bei der Fachhochschule 
wird durch die Gründung eines Netzwerkes mit den wichtigsten  
internationalen Organisationen der Nothilfe weiter ausgebaut. 
im Veranstaltungsmanagement  wird neben den bekannten 
und beliebten Veranstaltungen das große Ab ­in­die­Mitte­
Projekt  „1Aa – Münster im Fluss“ konzipiert und vom 14. – 
22.09.2012 mit 19 Projekten an 9 Tagen umgesetzt. Mit zahlrei ­
chen Partnern wird es auf ganz unterschiedliche Weise darum 
gehen, ideen für die Sichtbarmachung der Aa in unserer Stadt 
zu entwickeln und auszuprobieren. Die Veranstaltung ist im 
Landeswettbewerb „Ab in die Mitte“ prämiert und mit 70.000 €  
Fördergeld ausgestattet worden. 
Ebenfalls im Veranstaltungsmanagement ressortieren die Vor ­
bereitungen für die Ausschreibung eines zukünftigen Stadt ­
festes. Der r at soll darüber spätestens nach der Sommerpause 
entscheiden.
in Tourismus und Werbung  stehen künftig neben den be ­
währten Produkten Formate von Social Media, die Entwick ­
lung einer Stadt ­App mit der Wall ­AG und die Einführung ei ­
nes Multimedia ­Guides – einer Stadtführung für iPhones und 
Android­Handys – auf dem Programm.
Nach mehreren Jahren der inhaltlichen Arbeit am Stadtprofil  
„Wissenschaft und Lebensart“ soll 2012 auf Wunsch vieler 
Partner, besonders der Hochschulen und nach einem einstim ­
migen Votum des Beirates MÜNSTE r M ArKET iNG die 
Übersetzung in ein graphisches Zeichen erfolgen. 2013 soll 
dieses eingeführt und mit einer Kampagne begleitet werden.
Parallel wird der Beirat MÜNSTE r M ArKETiNG seine Er ­
gebnisse der Übersetzung der Leitbildkomponente „Lebens ­
art“ den politischen Gremien zur Beschlussfassung ebenso 
vorlegen, wie er dies für die Profilkomponente „Wissenschaft“ 
2006 getan hat. Mit diesen Maßnahmen ist der i SM­PrOZESS 
komplett umgesetzt und eine Voraussetzung für seine Weiter ­
entwicklung gegeben.
Das Kongressmarketing  erarbeitet gemeinsam mit der  
KONGrESSiNiTiATiVE
MS ein neues Programm zur Partner ­ 
Werbung. Dessen i dee ist es, Leistungsträger im Kongress­
bereich vom Caterer über gastronomische Partner, vom Taxi ­
Unternehmen bis zu einzelnen Tagungshäusern dafür zu ge ­
winnen, gegen eine Beteiligungsgebühr in einem gemeinsamen 
Tagungsplaner von der Standortvermarktung zu profitieren. 
Mit den Erlösen sollen weitere Marketingmaßnahmen der  
KONGrESSiNiTiATiVE
MS ermöglicht werden.
Das Citymanagement steht ebenfalls vor einer größeren An ­
zahl von Projekten. 2012 soll gemeinsam mit den Kaufleuten 
der Salzstraße und – von ihnen maßgeblich mitfinanziert – die 
Beleuchtung des Erbdrostenhofes umgesetzt werden. Sie wird 
ergänzt um die Beleuchtung der städtischen Clemenskirche 
nach dem Lichtkonzept von Michael Batz und auf der Basis des 
Beleuchtungskonzeptes der Stadt Münster.
in der iSG wird das große Kunstprojekt mit Tobias r ehberger 
realisiert, in dessen Zentrum die Schaltschränke  stehen. Ein 
begleitendes Symposium und rahmenveranstaltungen für die 
breite Öffentlichkeit werden in Kooperation mit der Kunsthalle 
Münster entwickelt und Ende 2012/Anfang 2013 durchgeführt.
Verfügungsfonds
2012 werden die vorbereitenden Arbeiten zur Konzeption eines 
Verfügungsfonds mit einer r atsvorlage beschlussreif gemacht; 
erste Projekte sollen umgesetzt werden. 
Der Verfügungsfonds ist ein i nstrument, mit dem das Land 
Nordrhein­Westfalen einen Teil seiner Städtebauförderungs ­
mittel in die Verantwortung der Stadt gibt unter der Bedin ­
gung, dass die Stadt komplementär zu den öffentlichen Mitteln 
in gleicher Höhe privates Geld für städtebauliche Maßnahmen 
sowie für Projekte zu deren Vorbereitungen oder Kommuni ­
kation aktiviert. iSG und iSi haben sich bereit erklärt, ihre 
Finanzmittel projektbezogen in diesen Fonds einzuzahlen. 
Münster ist eine der ersten Städte in Nordrhein ­Westfalen, die 
dieses neue i nstrument partnerschaftlicher Stadtentwicklung 
umsetzt und ausprobiert.
Die Anforderungen aus den Stadtteilen müssen konzeptionell 
geordnet und für alle Seiten zufriedenstellend beantwortet 
werden. Dazu wird MÜNSTE r M ArKETiNG den zuständi ­
gen politischen Gremien einen Vorschlag unterbreiten, der sich 
letztlich nach den bestehenden r essourcen richten muss.
Das Jahr 2012 wird auf Grund der massiven Einsparvorgaben 
kein Wirtschaftsjahr mit positivem Jahresabschluss sein kön ­
nen. Dies ist darin begründet und mit den politischen Gremien 
auch so vereinbart, dass die Einsparvorgaben so spät definiert 
wurden, dass der Eigenbetrieb eine Umsetzung nur zum Teil 
noch realisieren konnte. Das Defizit soll aus der rücklage aus ­
geglichen werden.

dezernat für Planung, Bau und marketing
Stadtdirektor Hartwig Schultheiß  
 
münster marketing
30,2 Stellen 
3,3 Mio Umsatz (2,6 Mio Stadt) 
davon ca. 878 T € freies Budget
Aufgabenbereiche:  
Kommunikation, Kooperation und Strategieentwicklung
09
   gesChäftsfelder  
 
Citymanagement
Veranstaltungsmanagement
Wissenschaftsbüro
Werbung und Öffentlichkeitsarbeit
Tourismusmarketing
Kongressmarketing
Betriebswirtschaft
Münster information / Friedenssaal 
 
 
 
   mitglieds Chaften  
 
Bundesvereinigung City ­ und Stadtmarketing 
Deutschland e. V.
German Convention Bureau
Gesellschaft für Bioanalytik Münster e. V.
Gesellschaft zur Förderung der WWU  
zu Münster e. V.
Historic Highlights of Germany e. V.
Münsterland e. V.
Städtebund „Die Hanse“
Tourismus NrW e. V.
Netzwerke innenstadt / iSi 
Das Münsterland – Die Gärten und Parks e. V. 
 
 
 
   ausge Wählte koo Perationen  
 
Allianz für Wissenschaft Münster
DEHOGA
Deutscher Tourismusverband
Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT)
initiative Starke i nnenstadt ( iSi)
iSG Bahnhofsviertel
Konferenz Tourismus beim Deutschen Städtetag
KONGrESSiNiTiATiVE
MS
runder Tisch der Hoteliers
runder Tisch der i nnenstadtkaufleute
Schaustellerverband Münsterland 
Weihnachtsmarktbetreiber
   organe / gremien 
 
OBM / Verwaltungsvorstand 
Aufsicht und Steuerung  
 
 
Werksausschuss MÜNSTER  MARKETING  
Politische Steuerung und Aufsicht 2011 
Mitglieder:  
Heinrich Götting (FDP) 
Thomas Holz (SPD) 
Andreas Laug (D iE LiNKE) 
Charlotte Nees (CDU) 
ratsherr robert Otte (CDU), Vorsitzender
ratsherr Carsten Peters (Bündnis 90 / 
Die Grünen / GAL)
Bürgermeisterin Karin reismann (CDU)
ratsherr Dr. Ludwig Schipmann (Bündnis 90 / 
Die Grünen / GAL)
Bürgermeisterin Beate Vilhjalmsson (SPD)
ratsfrau Helga Welker (CDU)
rathsherr Karl ­Heinz Winter (SPD) 
 
 
Beirat MÜNSTER  MARKETING  
Begleitung der Prozesse und Projekte 
Mitglieder : 
Jörg Adler
Dr. Hermann Arnhold
Prof. Dr. Klaus Backhaus
Klaus Ehling
Hermann Eiling
Christian Göcking
Markus Lewe
Matthias Lückertz
Prof. Dr. Ute von Lojewski
Martin Mustroph
Prof. Dr. Ursula Nelles
Prof. Dr. Klaus Niederdrenk, Vorsitzender
robert Otte
Heinz r ittermeier
Prof. Dr. Ulrike r öttger 
Uwe rotermund 
Markus Schabel
Ludger Schnieder
Karl­Friedrich Schulte ­Uebbing
Sabine Terhaar
Tobias Viehoff
Wilhelm Weischer
   netz Werke & gesChäftsB ereiChe
WiSSENSCHAFT
Moderation: MÜNSTE r MArKET iNG  
(Wissenschaftsbüro)
Partner: Hochschulen, CeNTech, Leibniz ­institut, 
Nano­Bioanalytik ­Zentrum Münster,
Max­Planck­institut, Technologieförderung, 
Universitätsklinikum Münster, Wirtschafts­
förderung Münster, Wirtschaft, Studentenwerk, 
Die Brücke u. a.
WirTSCHAFT
Moderation: Wirtschaftsförderung Münster
Partner: Mitglieder W iN, iHK, HWK, Münster ­
land e. V., regionalausschuss Wirtschaft u. a.
TOUriSTiK / KONGrESSE
Moderation: MÜNSTE r MArKET iNG
Partner: DEHOGA, FMO, Hochschulen, Hotels,
iHK, Messe und Congress Centrum Halle
Münsterland, Münsterland e. V., Stadtwerke
Münster, Wirtschaftsförderung Münster,  
weitere Verbände und Organisationen u.  a.
WErBUNG
Moderation: MÜNSTE r MArKET iNG
Partner: Hotels, Einzelhandel, i Si, Kulturein­
richtungen, Museen, Weihnachtsmarktbetreiber,
Schaustellerverband, FMO, Hochschulen, Theater, 
weitere Verbände und Organisationen u.  a.
VErANSTALTUNGEN
Moderation: MÜNSTE r MArKET iNG
Partner: Freie Träger / Organisatoren, Städtische 
Ämter / Einrichtungen insbesondere aus Kultur, 
Sport und Jugend; Hochschulen und i nstitute, 
Festveranstalter u.  a.
CiTY / STADTTE iLE
Moderation: MÜNSTE r MArKET iNG  
und Partner
Partner: Kaufleute, i mmobilieneigentümer,
iHK, Einzelhandelsverband, DEHOGA, i Si, 
iSG Bahnhofsviertel, Quartiersgemeinschaft 
innenstadt, Stadtteilinitiative, Städtische  
Ämter / Einrichtungen, Stadtwerke Münster,  
Wirtschaftsförderung Münster u. a.
organisation

Bilanz
Die Bilanz zum 31.12.2011 und die Ge ­
winn­ und Verlustrechnung für das Ge ­
schäftsjahr vom 1.1. – 31.12.2011 stellen 
einen Auszug aus dem Jahresabschluss 
zum 31.12.2011 von MÜNSTE r M Ar-
KETiNG dar.
Der vollständige Jahresabschluss zum 
31.12.2011 und der Lagebericht für das  
Geschäftsjahr 2011 von MÜNSTE r  
MArKET iNG wurden von der Wirt ­
schaftsprüfungsgesellschaft Dr. von der  
Hardt & Partner mit einem unein­
geschränkten Bestätigungsvermerk ver­
sehen. 
10
münster marketing 
Bilanz zum 31. dezemBer 2011
PassiVseite
 A.  Anlagevermögen
 i.  Sachanlagen  45.435,60 €
B.  Umlaufvermögen
 i .  Vorräte  63.489,54 € 
 ii.  Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände  170.195,98 €  
 iii.  Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten  1.010.135,83 € 
   1.243.821,35 € 
 C.  rechnungsabgrenzungsposten  11.653,02 € 
   1.300.909,97 € 
aktiVseite
 1.  Umsatzerlöse 617.016,38 € 
 2.  Zuweisungen und Zuschüsse 2.600.000,00 € 
 3.  Sonstige betriebliche Erträge 93.774,34 € 
   3.310.790,72 € 
 4.  Materialaufwand 401.196,93 € 
 5.  Personalaufwand 1.769.408,44 € 
 6.  Abschreibungen 8.636,26 € 
 7.  Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.170.775,43 € 
 8.  Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22.544,13 € 
 9.  Zinsen und ähnliche Aufwendungen 330,66 € 
 10.  Steuern 128,70 € 
 11.  Jahresfehlbetrag ­17.141,57 € 
münster marketing 
geWinn- und VerlustreChnung 
1. Januar Bis 31. dezemBer 2011
 A.  Eigenkapital
 i .  Stammkapital  25.000,00  € 
 ii.  rücklagen 376.720,10 €  
 iii.  Bilanzverlust/ ­gewinn ­17.141,57 € 
   384.578,53 €  
 B.  rückstellungen   632.463,00 € 
 C.  Verbindlichkeiten 277.576,94 € 
 D.  rechnungsabgrenzungsposten  6.291,50 € 
    1.300.909,97 €

Impressum:
Herausgeber:
Stadt Münster
MÜNSTE r MArKETiNG
Telefon: 0251 492­2731
Telefax: 0251 492­7742
marketing@stadt ­muenster.de
www.marketing.muenster.de
Konzept und Gestaltung:
B&S Werbeagentur GmbH & Co. KG
www.werbeagentur.ms
Fotonachweis:
air­klick, © Bundesministerium für Bildung und 
Forschung, Pamela Burbank, Joachim Busch,  
ralf Emmerich, WWU  / Peter Grewer,  
Hermann Köhler, Claas König, David Lederer,  
MÜNSTEr MArKETiNG:  
r. Müller­Wienbergen
 / J. Unkelbach / U. Zerfowski,  
Schillers & Oberleithner, i nstitut für Physiologie ii , 
Medizinische Fakultät der WWU Münster,  
Sabine Stermann, Pressestelle FH Münster

Beschlussvorlage

3326 Zeichen

V/0469/2012 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Münster Marketing 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Feststellung des Jahresabschlusses von Münster Marketing für das Wirtschaftsjahr 2011 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
19.06.2012 Werksausschuss Münster Marketing Vorberatung 
21.06.2012 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 
27.06.2012 Hauptausschuss Vorberatung 
27.06.2012 Rat Entscheidung 
 
 
 
Beschlussvorschlag: 
 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Jahresabschluss 2011 von Münster Marketing (Anlage) mit einer Bilanzsumme von 
1.300.909,97 € wird festgestellt. 
 
2. Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 2011 weist ein en Jahresfehlbe-
trag von 17.141,57 € aus. Der Jahresfehlbetrag wird aus der Rücklage entnommen. 
 
3. Die Werkleitung Münster Marketing wird für das Wirtschaftsjahr 2011 entlastet. 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Es entstehen keine Kosten und keine Folgekosten.  
 
 
 
Begründung: 
 
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr. von der Hardt & Partner aus Münster, vertreten durch 
Herrn Dr. Troost, hat im Auftrag von Münster Marketing den Jahresabschluss und den L agebericht 
des Wirtschaftsjahres 2011 geprüft. Die geprüften Unterlagen sind gemäß der Betriebssatzung von 
Münster Marketing dem Werksausschuss und dem Rat vorzulegen. Ferner wird der Beirat von 
Münster Marketing über den Jahresabschluss und den Lagebericht informiert. 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0469/2012 
Auskunft erteilt: 
Frau Wilken 
Ruf: 
492 27 32 
E-Mail: 
Wilken@stadt-muenster.de  
Datum: 
30.05.2012 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0469/2012 
Zu 1. 
Jahresabschluss 
 
Der Jahresabschluss ist  nach den Vorschriften des HGB und den geltenden Vorschriften der E i-
genbetriebsverordnung (EigVo NW) aufgestellt. 
Lagebericht 
 
Zum Lagebericht (Geschäftsbericht) wurde seitens der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr. von der 
Hardt & Partner festgestellt, dass dieser insgesamt ein zutreffende s Bild von der Lage de s Eigen-
betriebs vermittelt und die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend darstellt. 
Prüfungsergebnis 
 
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr. von der Hardt & Partner  erteilt Münster Marketing für das 
Wirtschaftsjahr 2011 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. 
 
Die weiteren Einzelheiten zum Jahresabschluss sowie zum Lagebericht können den beigefügten 
Unterlagen entnommen werden. Darüber hinaus werden die Abschlussergebnisse vo n Herrn Dr. 
Troost (von der Hardt & Partner)  in der Werksausschusssitzung am 05.07.2011 im Einzelnen e r-
läutert. 
 
Zu 2. 
 
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Jahres-
fehlbetrag 2011 in Höhe von 17.141,57 € wird aus der Rücklage entnommen. 
Der Rückgang der Umsatzerlöse aus dem Vorjahr konnte teilweise kompensiert werden, dennoch 
fiel der Verlust höher aus als im Wirtschaftsplan vorgesehen (11.000 €). Die bereits 2011 wirksam 
gewordene Zuschusskürzung im Zuge der Haushalskonsolidierung in Höhe von 42.000 € musste 
durch die Auflösung von Rückstellungen für die Umsatzsteuer und weitere Rückstellungen gedeckt 
werden. 
 
In analoger Anwendung des Gesellschaftsrechtes (§ 120 AktG) sollte auch über die Entlastung der 
Werkleitung entschieden werden. 
 
 
I.V. 
gez. Schultheiß 
Stadtdirektor 
 
 
Anlagen: 
Jahresabschluss 
Geschäftsbericht

Beratungsverlauf (4)

19.06.2012 Werksausschuss Münster Marketing
TOP 3 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
21.06.2012 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften
TOP 4.3 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
27.06.2012 Hauptausschuss
TOP 37.3 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
27.06.2012 Rat
TOP 36.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Salzstraße
  • Stubengasse
  • Kinderhaus

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0469/2012
Typ
Vorlagen
Datum
30.05.2012
Erstellt
06.10.2020 14:37