V/0469/2012
Feststellung des Jahresabschlusses von Münster Marketing für das Wirtschaftsjahr 2011
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Anlagenspiegel 2011
748 Zeichen
Anlage 3 Münster Marketing, Münster Entwicklung des Anlagevermögens 2011 Anschaffungs-/ Herstellungs- kosten 1.1.2011 Zugänge Abgänge Abschreibungen kumuliert Buchwerte 31.12.2011 Buchwerte 31.12.2010 Abschreibungen 2011 I. Immaterielle Vermögensgegenstände EDV-Programme 5.951,45 3.500,00 0,00 6.437,45 3.014,00 0,00 486,00 II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 44.872,67 0,00 0,00 14.166,01 30.706,66 33.698,17 2.991,51 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 62.824,06 2.161,16 0,00 53.270,28 11.714,94 14.712,53 5.158,75 107.696,73 2.161,16 0,00 67.436,29 42.421,60 48.410,70 8.150,26 113.648,18 5.661,16 0,00 73.873,74 45.435,60 48.410,70 8.636,26
Anlage 4 (Anhang)_1
4933 Zeichen
Münster Marketing, Münster Anhang für das Geschäftsjahr 2011 I. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss zum 31.12.2011 wurde nach den Vorschriften des HGB und den geltenden Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung (EigVO NRW) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bilanz- ansätze der Jahresabschlussbilanz zum 31.12.2010 wurden unverändert zum 1.1.2011 über- nommen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaf- fungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung der Wirt- schaftsgüter erfolgte grundsätzlich linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Gering- wertige Anlagegüter mit einem Nettoanschaffungswert von bis zu € 410,00 werden im Zugangs- jahr in vollem Umfang abgeschrieben. Für geringwertige Anlagegüter, die in den Jahren 2008 und 2009 zugegangen sind und mit einem Nettobeschaffungswert über € 150,00 und unter € 1.000,00 liegen, wurde ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre abgeschrieben wird. Die Vorräte wurden durch körperliche Bestandsaufnahme ermittelt und unter Beachtung des Nie- derstwertprinzips bewertet. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert unter Berücksich- tigung des erkennbaren Ausfallrisikos bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen sind zum versicherungsmathematisch ermittelten Teilwert un- ter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G der Heubeck AG angesetzt; es wurde ein Rech- nungszinsfuß von 5,0 % p.a. zugrunde gelegt. Besoldungs- und Gehaltssteigerungen wurden nicht berücksichtigt. - 2 - Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vernünfti- ger kaufmännischer Beurteilung in angemessenem Umfang gebildet. Die Rückstellungen für Al- tersteilzeit wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Als Rechnungs- grundlage dienten die Generationstafeln der Heubeck AG, Köln 2005. Die Rückstellungen für Beihilfen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt; es wurde ein Rech- nungszinsfuß von 5,0 % zu Grunde gelegt. Bei der Berechnung werden ebenfalls das Teilwert- verfahren und ein durchschnittlicher Krankenhaustarif verwendet. Die Verbindlichkeiten sind zu Nominalwerten bzw. dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem als Anlage 3 beigefügtem Anlagespiegel zu entnehmen. Unter den sonstigen Rückstellungen sind ausgewiesen: T€ Personalrückstellungen 183 Ausstehende Projekte 85 Ausstehende Kostenrechungen 18 Archivierungskosten 11 Sonstige 16 Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sicherungsgeschäfte be- standen nicht. - 3 - IV. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse beinhalten im Wesentlichen Provisionen für Zimmervermittlungen, Eintrittsgel- der Friedensaal, Erlöse aus Souvenirverkäufen sowie Erlöse aus Veranstaltungen. Die Zuschüsse erfolgen durch die Stadt Münster. Die ausgewiesenen Personalaufwendungen umfassen neben den in 2011 hinzuverdienten An- sprüchen auch den Zinsaufwand aus der Aufzinsung der bereits zum 31.12.2010 bestehenden Pensions- und Beihilfeansprüche. V. Sonstige Angaben Die Werkleitung von Münster Marketing im Geschäftsjahr 2011 obliegt: Frau Bernadette Spinnen Der Bilanzgewinn entwickelte sich im Geschäftsjahr 2011 wie folgt: T€ Stand 1.1.2011 0 Einstellung in die Rücklagen 0 Jahresfehlbetrag - 17 Auflösung von Rücklagen 17 Stand 31.12.2011 0 Der Jahresfehlbetrag 2011 wurde entsprechend den Vorgaben des Managementkontraktes durch Auflösung von Rücklagen abgedeckt. - 4 - Der Werkausschuss setzt sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen: Willi Elbert (SPD) (ab 21.3.2012) Heinrich Götting (FDP) Thomas Holz (SPD) Charlotte Nees (CDU) Ratsherr Robert Otte (CDU) Ratsherr Carsten Peters (Bündnis 90/Die Grünen/GAL) Bürgermeisterin Karin Reismann (CDU) Rüdiger Sagel Ratsherr Dr. Ludwig Schipmann (Bündnis 90/Die Grünen/GAL) Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson (SPD) Ratsfrau Helga Welker (CDU) Ratsherr Karl-Heinz Winter (SPD) (bis 21.3.2012) Die Mitglieder des Werkausschusses erhalten für ihre Tätigkeit von Münster Marketing keine Be- züge. Im Geschäftsjahr 2011 wurden durchschnittlich beschäftigt: Angestellte 36 Beamte 3 39 Die Werksleiterin von Münster Marketing ist Frau Bernadette Spinnen. Die Gesamtbezüge der Werksleiterin betragen 2011 T€ 84. Das Honorar des Abschlussprüfers belief sich in 2011 auf T€ 8 (Vorjahr: T€ 8) und entfiel aus- schließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Münster, den 24. Mai 2012 ................................ Bernadette Spinnen
Bilanz und GuV Münster Marketing 2011
3183 Zeichen
AKTIVA A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände EDV-Programme ll. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3. Geschäftsfahrzeuge B. Umlaufvermögen I. Vorräte 1. Betriebsstoffe 2. Fertige Erzeugnisse und Waren Il. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 0,00 Vj.: TEO 2. Forderungen gegenüber der Stadt Münster davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 0,00 V\i.: TEO 3. Sonstige Vermögensgegenstände davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 0,00 Vj.: TEO Ill. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.014,00 30.706,66 11.714,94 0,00 42.421,60 45.435,60 57.231,06 6.258,48 63.489,54 102.760,72 62.369,59 5.065,67 170.195,98 1.010.135,83 1.243.821,35 11.653,02 1.300.909,97 Anlage Münster Marketing, Münster Bilanz zum 31.12.2011 PASSIVA Stand Stand 31.12.2010 31.12.2010 Te TE A. Eigenkapital 1. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25 Liu... 0 ll. Rücklagen 359.578,53 371 38457853... 402 B. Rückstellungen 34 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 319.013,00 285 2. Steuerrückstellungen 0,00 304 15 3. Sonstige Rückstellungen ___313,450,00 ____336 [) 632.463,00 __... 925 49 C. Verbindlichkeiten 4 u ® 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 100.305,39 187 davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 100.305,39 Vj.: TE 187 2. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Münster 102.297,32 0 59 davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 102.297,32 Vj.: TEO 6 3. Sonstige Verbindlichkeiten 74.974,23 98 davon aus Steuern € 51.549,13 Vj.: TE 51 une 65 davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 4.814,81 Vj.: TE3 davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 74.635,26 Vj.: TE 98 2775769 _.... 285 70 D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.291,50 __.... 12 412 5 aunan 487 1.008 Aunnnn 18 1.624 1.300.909,97 1.624 m onNnda 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. Münster Marketing, Münster Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.1. bis 31.12.2011 Umsatzerlöse 617.016,38 Zuweisungen und Zuschüsse 2.600.000,00 Sonstige betriebliche Erträge 93.774,34 Gesamtleistung 3.310.790,72 Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 37.996,80 b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 363.200,13 401.196,93 Rohergebnis 2.909.593,79 Personalaufwand a) Löhne und Gehälter 1.419.650,23 b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 349.758,21 davon für Altersversorgung € 77.242,50 Vj.: TE 105 1.769.408,44 Abschreibungen 8.636,26 Sonstige betriebliche Aufwendungen __1.170.775,43 Betriebsergebnis -39.226,34 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22.544,13 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 330,66 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -17.012,87 Sonstige Steuern 128,70 Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss -17.141,57 Auflösung von Rücklagen 17.141,57 Bilanzgewinn 0,00 1.1. - 31.12.2010 TE 563 2.648 54 3.265 32 337 369 2.896 1.376 364 Anlage
Muenster Marketing_Geschaeftsbericht 2011
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Geschäftsbericht
2 011
Münster Marketing
Projekte. Partner.
Ziele und Zahlen.
Das Jahr 2011 war ein ausgesprochen veranstaltungsreiches Jahr und noch keines war touristisch so er -
folgreich. Über 1,3 Mio. Übernachtungen – eine Steigerung um 6,1 % zum Vorjahr – dokumentieren, was
in Münster alle spüren: Münster lebt nicht allein von den Münsteranerinnen und Münsteranern, sondern
ist attraktiv für immer mehr Menschen von außen. Knapp 1 Milliarde Euro fließen allein durch auswärtige
Gäste in die Stadt. Nicht zuletzt deshalb ist das professionelle Gästemanagement im Tourismus eine wichtige
Facette unserer Arbeit. Aber die Gastfreundschaft unserer Stadt sollte sich nicht in der touristischen Kunden
beziehung erschöpfen. Der Blick des Stadtmarketings richtet sich vielmehr auf die Gäste unserer Stadt
im weiteren Sinne: auf Touristen, auf Tagesbesucher, auf die Gäste unserer Bürgerinnen und Bürger, auf
Kongressveranstalter und ihre Teilnehmer/innen, aber auch auf ansiedlungswillige Unternehmen und auf
Menschen, die für kürzere oder längere Zeit ihren Wohnsitz in der Stadt nehmen.
Unsere Gäste sind uns wichtig, und nicht nur aus finanziellen Gründen: Sie fordern uns heraus, sie stellen An
sprüche und bringen frischen Wind in die Stadt. Und aus einer solchen Form der Gastfreundschaft können
neue Beziehungen wachsen, Empfehlungen und vielleicht auch neue Mitarbeiter, Bürger und Unternehmen
am Standort.
Die Aufgabe der Stadt und des Stadtmarketings wird daher in diesem Sinne auch in Zukunft darin bestehen,
weiter an der Gastfreundlichkeit und der Anziehungskraft der Stadt in diesem umfassenden Sinne zu arbeiten.
Das erreichen wir auf sehr verschiedene Weise: 2011 u. a. durch neue und profilscharfe Großveranstaltun
gen, durch ein gezieltes Binnenmarketing und durch neue Elemente in der Willkommenskultur der Stadt.
Exemplarisch dafür stehen:
+++ das Festival „Flurstücke“
+++ die Veranstaltung „Bettgeflüster – zu Gast in der eigenen Stadt“
+++ die Erstwohnsitzkampagne
+++ das Gästebuch im Friedenssaal
Diese Arbeit im Querschnitt der Städtischen Ämter und Einrichtungen und der Fachpolitik, im Fokus der
Öffentlichkeitsarbeit und in den Themenfeldern, die so vielfältig sind wie die Stadt selbst, wäre nicht möglich
ohne unsere treuen Partner in Politik, Verwaltung und ganz besonders in den zahlreichen Netzwerken und
Kooperationen. Ausgeschlossen wäre der Erfolg der Arbeit ohne die ungemein engagierten Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter, denen nach zehn Jahren an dieser Stelle einmal ganz besonders gedankt sei.
Bernadette Spinnen
Leiterin MÜNSTE r MArKETiNG
Veranstaltungsmanagement
Citymanagement
WirtsChaftli Che situation /
ChanCen und risiken
organisation
Bilanz
ausBliCk und PersPektiVen
kongressmarketing
tourismusmarketing02
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kommunikation und WerBung
WissensChaftsmarketing
BundesWeite BeaChtung findet
münsters „allianz für WissensChaft“,
eine kooPeration Von WestfälisCher
Wilhelms-uniVersität, faChhoChsChule
münster und stadt münster.
der stifterVerBand für die deutsChe
WissensChaft hat dieses strate gisChe
netzWerk im WettBeWerBs finale
„stadt der WissensChaft“ als
VorBild für eine erfolgreiChe
Wissens Basierte stadtentWiCklung
ausgezeiChnet.
Wissens Chaftsmarketing
WissensChaftsmarketing
Das CeNTech stand gleich zweimal im Mittelpunkt des öffent
lichen interesses:
+++ i m r ahmen der i nitiative „Fortschritt N rW“ zeichnete
die nordrheinwestfälische Wissenschaftsministerin am 5. De
zember 2011 das Zentrum als „Ort des Fortschritts“ aus. Am
13. Januar 2012 wurde die Erweiterung CeNTech ii feier
lich eröffnet. Am 11. Juli 2011 wurde der Grundstein für das
Nano-Bioanalytik-Zentrum in Münsters Wissenschaftspark
gelegt.
+++ Schwerpunkt der Allianz für Wissenschaft war in diesem
Jahr das bundesweite Marketing für den Nanobioanalytik
Standort Münster. Vom 11. bis 24. Oktober 2011 wurde auf
300 Großwerbeflächen im gesamten Bundesgebiet zwischen
Hamburg und München sowie zusätzlich in Münsters Stadt
gebiet plakatiert. Auch konnten großformatige Farbanzeigen
und/oder Advertorials in Sonderveröffentlichungen von
Handelsblatt und Frankfurter Allgemeinen Zeitung sowie im
BiotechnologieMagazin Transkript platziert werden. Gemein
same Messeauftritte der Partner gab es bei der Hannover Messe
industrie sowie auf der Biotechnica.
+++ Die N rWTour der i nitiative „B iOTechnikum: Leben
erforschen – Zukunft gestalten“ wurde am 2. April 2011 auf
Münsters Stubengasse durch die nordrhein westfälische
Wissen schaftsministerin Svenja Schulze eröffnet. Die Gesell
schaft für Bioanalytik Münster organisierte spannende Vor
träge über Biotechnologie „Made in Münster“.
Das Wissenschaftsbüro bei
MÜNSTE r M ArKETiNG
hat sich inzwischen zu einem
bewährten und bekannten
Partner für alle Belange von
Wissenschaft und Hoch
schulen in der Stadt ent
wickelt. Es gilt auch bundesweit als ein Erfolgsmodell für die
Organisation der Netzwerkarbeit in einer Wissenschaftsstadt.
Der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft bewertet
Münster als ein gelungenes Beispiel dafür, wie eine wissens
basierte Stadtentwicklung erfolgreich betrieben werden kann –
und dabei geht es um mehr als um die bekannten Formate zur
Wissenschaftskommunikation. i n 2011 erschien die bundes
weit vielbeachtete Studie „Wissensbasierte Stadtentwicklung“
des Stifterverbandes, in der der Frage nachgegangen wird, wie
Städte den Faktor Wissen und Wissenschaft optimal in ihre
Zukunftsstrategien einbinden können. Das Wissenschaftsbüro
ist im Herausgeberteam der Studie vertreten.
Fortsetzung der Allianz für Wissenschaft
im dritten Jahr der Kooperation zwischen der Stadt (Geschäfts
führung MÜNSTE r M ArKETiNG und Wirtschaftsförde
rung Münster), den Hochschulen und der Wirtschaft, haben
sich alle Partner zur Fortsetzung der Zusammenarbeit in
dieser Struktur entschieden. Das Kommunikations Konzept
der „Allianz für Wissenschaft“ setzt auf den wichtigsten i nfra
strukturprojekten in den einzelnen Clustern auf.
Nanobioanalytik in Medizintechnik und Pharma
2011 hat das Thema Nanobioanalytik in Münster eine sehr
dynamische Entwicklung erfahren. Die wichtigsten Themen
waren 2011:
+++ Die Gründung des Biomedizinischen Technologie -
zentrums der medizinischen Fakultät der WWU ,
+++ das Center von Nanotechnology (CeNTech) und
+++ das Nano-Bioanalytik-Zentrum (NBZ) .
01
NrWTour BiOTechnikum 2011
Humanitäre Hilfe
in diesem Jahr gelang der Fachhochschule Münster mit ihrem
Kompetenzzentrum „Humanitäre Hilfe“ ein weiterer Schritt
zur Profilierung und Positionierung des Themas in der Öffent
lichkeit:
Am 20. Mai 2011 fand der 1. Münsterische Kongress zur Hu
manitären Hilfe unter dem Titel „ internationale Soforthilfe –
eine Gratwanderung“ im r athausfestsaal statt. 250 Teil
nehmerinnen und Teilnehmer aus 26 deutschen Hochschulen,
30 Hilfsorganisationen und fünf Einheiten der Streitkräfte hat
ten dabei Gelegenheit, mit Experten und prominenten referen
ten, darunter roméo Dallaire, ehemaliger Kommandant der
United Nations Assistance Mission for r wanda, über zentrale
völkerrechtliche Fragestellungen anhand konkreter Beispiele
der humanitären Nothilfe in aller Welt zu diskutieren.
1648 – Dialoge zum Frieden
Das Thema „Völkerrecht“ stand auch im Vordergrund der jähr
lichen Veranstaltungsreihe „Dialoge zum Frieden“ (Oktober
2011) – dieses Mal in Kooperation mit dem Exzellenzcluster
religion und Politik der WWU. Expertinnen und Experten
aus Wissenschaft, Politik und Praxis diskutierten im r athaus
festsaal über das Spannungsfeld zwischen Menschen und
Völkerrecht.
Ergänzt wurde die Veranstaltung durch die Schülerakademie
im Franz Hitze Haus, in der sich 50 Schülerinnen und Schüler
aller münsterischer Gymnasien gemeinsam mit referenten aus
Wissenschaft aus dem Exzellenzcluster und Politik ebenfalls
mit Fragen des Völkerrechtes auseinandersetzten.
Eine Übersetzung der Thematik der „Dialoge zum Frieden“
in die Praxis von Jugendlichen leistete der 1. Streitschlichter-
Tag (06.10.2011), der in Kooperation mit der r egionalgruppe
Münster des Bundesverbandes Mediation ausgerichtet wurde.
250 Schülerinnen und Schüler, die als Streitschlichter an müns
terischen Schulen tätig sind, erfuhren hier Weiterbildung und
Wertschätzung gleichermaßen.
Medizinische Prävention
Unter der r egie des Universitätsklinikums Münster werden
zwei Projekte der Allianz für Wissenschaft umgesetzt: i m
Aufbau befindet sich das Präventionsportal Münsterland .
Auf dieser i nternetplattform wird künftig Wissenswertes
über Medizinische Prävention im Münsterland abrufbar sein.
Auch wurde mit einer Studie zur Erhebung des Risikoprofils
der Münsteraner Bevölkerung bei den Herz-Kreislauf -
erkrankungen begonnen, an der sich bis Februar 2012 rund
3.000 Münsteranerinnen und Münsteraner beteiligten.
CeNTech
WissensChaftsmarketing
zum Thema „Erneuerbare Energien“. +++ Die Bürgerstiftung ,
die 2011 bürgerschaftliches Engagement im Bereich der Koope
rationen zwischen Hochschulen und Stadt ausgezeichnet hat.
(Unter den Preisträgern sind der Science Slam und das Kom -
petenzzentrum Humanitäre Hilfe an der Fachhochschule
Münster.) +++ Das 7. Münsterische Sicherheitsgespräch am
29. März 2011 auf i nitiative der Deutschen Hochschule der
Polizei und der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung
zum Thema: „Wo Gewalt und Kinder zu Hause sind“ +++
Alumni Meet CONNECTA (23. bis 26. November 2011): Auf
Einladung von Universität und Stadt wurden etwa 20 Alumni
der Universität aus der ganzen Welt nach Münster eingeladen.
Sie kehrten zurück an den Ort ihres Studiums und ihnen
wurden die aktuellen Entwicklungen in der Wissenschafts
stadt Münster gezeigt. Sie sind internationale Botschafter der
Wissenschaftsstadt Münster. +++ „ALTERnativ – Wissen er -
leben“ am 15. Juni 2011: Mehr als 500 Neugierige ab 50 kamen
zum dritten Aktionstag „ALTE rnativ – Wissen erleben“, der
gemeinsam von der Kontaktstelle Studium im Alter der Univer
sität und von MÜNSTE r M ArKETiNG veranstaltet wurde.
Highlight war der Festvortrag „Sagenumwoben, spektakulär,
mysteriös? Die ‚Geheimnisse’ der Vatikanischen Archive und
ihre Entschlüsselung“ von Prof. Dr. Hubert Wolf, Kirchen
historiker an der WWU Münster.
WissensChaftsmarketing
Veranstaltungen im Fokus der Medinzinischen Prävention:
+++ Welthypertonietag 28.05.2011: rund 250 Teilnehmer/
innen (Universitätsklinikum Münster) +++ Wie gesund ist
gutes Essen? Ist genießen auch erlaubt? Vor trag und Ver
kostung am 14.11.2011, ca. 130 Teilnehmer/innen (Fachhoch
schule Münster) +++ Forschung für das Leben: Tag der
Medizinischen Fakultät , 9. Juli 2011, etwa 200 Teilnehmer/
innen (Universität Münster) +++ Gesund leben in Münster –
ein informativer Gesundheitstag , 17. September 2011, etwa
250 Teilnehmer/innen (Universitätsklinikum, Hausärztever
bund u. a.)
Kooperationen und Unterstützungen
Das Wissenschaftsbüro ist nicht nur als Veranstalter im
Bereich der Wissenschaftskommunikation selbst aktiv. Es
fungiert auch als Unterstützer von Projekten Dritter. in 2011
waren dies u. a.:
+++ Die MS Wissenschaft 2011 – unter dem Titel „Neue Wege
in der Medizinforschung“ mit über 1.000 Besucherinnen und
Besuchern. +++ Der Science Slam XXL (10. Juni 2011) mit
über 1.000 Besucherinnen und Besuchern. +++ Der Hoch -
schultag mit allen münsterischen Hochschulen und über
20.000 studieninteressierten Schülerinnen und Schülern. +++
Das Hafenfest mit der Ausstellung der Fachhochschule Münster
Gesund leben in Münster Humanitäre Hilfe
mehr als 1, 3 millionen üBernaCh-
tungen hat es in den münstersChen
BeherBergungsBetrieBen gegeBen.
das Bedeutet eine steigerung Von
6,1 % zu 2010, somit liegt münster
1 % üBer dem nrW-landessChnitt.
108.000 gäste, darunter 21.000 inter-
nationale BesuCher aus 83 nationen
BesuChten den friedenssaal
im historisChen rathaus. das ist das
Beste ergeBnis seit zehn Jahren.
tourismusmarketing
tourismusmarketing
Münster profitiert dabei einerseits von ansteigenden Zahlen im
Städtetourismus insgesamt. Der Stadt gelingt es aber zudem,
ihre Attraktivität einer größer werdenden Zielgruppe bekannt
zu machen. i n 2011 ist das durch folgende Marketingmaß
nahmen erreicht worden:
Ansprache touristischer Zielgruppen auf Messen
und Workshops
+++ Präsentation auf der Vakantiebeurs in Utrecht (10. – 16.
Januar 2011) +++ Teilnahme am DZT Workshop in den Nie
derlanden (Nijkerk) am 16. Februar 2011 mit niederländischen
reiseveranstaltern und Journalisten +++ Präsentation auf
der i TB in Berlin (9. – 13. März 2011) mit dem Thema „Spar
kassen Münsterland Giro“ +++ Teilnahme am Tourismus
NrW Workshop in Brüssel am 5. April 2011 mit belgischen
reiseveranstaltern und Journalisten +++ Promo tiontouren
in den Niederlanden mit der Euregio +++ German Travel
Mart in Kooperation mit HHOG (8. – 10. Mai 2011) +++ DB
und Deutsche Zentrale für Tourismus (August/September
2011) Promotiontour mit HHOG: „ iCE Summerspectacle“ in
den Städten: Kolding, Kopenhagen, Warschau, Prag, Brno,
Bratislava, Budapest +++ Teilnahme am Tourismus N rW
Workshop in London am 13. September 2011 mit r eiseveran
staltern und Journalisten aus Großbritannien
Intensive Zusammenarbeit in den Netzwerken mit
den touristischen Leistungsträgern vor Ort
+++ „Dem r unden Tisch der Hoteliers“, der organisierten
Zusammenarbeit mit den Sales Mitarbeiterinnen und Sales
Mitarbeitern in den Hotels und mit der KONGrESS -
iNi TiATiVE
MS.
in gemeinsamer Marktbeobachtung und Angebotsentwick
lung entstanden zudem:
Marktbearbeitungsstrategien für buchungsschwache Monate
+++ Bettgeflüster! Münster (Zu Gast in der eigenen Stadt) vom
13. bis 15. August 2011. 22 Münsteraner Hotels beteiligten sich
an der Aktion. +++ Zum zweiten Mal: „im Hotel ist die Tante die
bessere Verwandte“. Der Aktionszeitraum war vom 23. Dezem
ber 2011 bis zum 29. Februar 2012 und wird durch Marketing
maßnahmen sowie Gewinnspiel in der WN, auf den i nternet
seiten der WN, mit Plakaten im Münsteraner Stadtgebiet und
durch Auslage an prominenten Stellen begleitet. Zielgruppe sind
die Gäste der Bewohnerinnen und Bewohner von Stadt und
region. Die resonanz: Alleine in der Zeit vom vom 23. bis zum
31. Dezember 2011 wurden bereits 63 Übernachtungen getä
tigt und 48 Zimmer für diese Aktion verkauft. +++ Gezielte
Arrangements und Angebote zu Sonderpreisen: Der Angebots
katalog 2012/2013 bietet den Gästen der Stadt in den Ferien
zeiten zu jedem Arrangement besonders günstige Sonderpreise.
„Münster Kompakt“: Zukünftig wird es auch ein Arrangement
mit nur einer Nacht geben. Darin enthalten ist eine Übernach
tung / Frühstück / eine Fahrt mit dem „Münster Bus“ oder mit
den „Münsteraner Stadtrundfahrten“.
Verbesserung der Infrastruktur vor Ort
in Zusammenarbeit mit der Gastronomie und der Hotellerie
sind 30 Lademöglichkeiten für E Bikes im öffentlichen r aum
sowie an den radwanderwegen im Münsterland entstanden.
02
Mit 1,312 Millionen Über
nachtungen kann Münster
2011 auf ein überragendes
touristisches Ergebnis stolz
sein. Das bedeutet eine Stei
gerung von 6,1 % im Ver
gleich zum Vorjahr und
damit noch 1 % mehr als im
NrWLandesdurchschnitt
erzielt wurden.
Auch die Zahl der ausländischen Gäste hat sich im Vergleich
zum Vorjahr erhöht. Die Niederländer bleiben mit rund 41.000
Übernachtungen wichtigster ausländischer Quellmarkt. An
2. Stelle der ausländischen Gäste stehen die Briten gefolgt von
den Gästen aus der Schweiz.
Ausländische Gäste Stadt Münster insgesamt
Ankünfte und Übernachtungen Stadt Münster insgesamt
Ankünfte Übernachtungen
1.400.000
1.200.000
1.000.000
800.000
600.000
400.000
200.000
0
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
140.000
120.000
100.000
80.000
60.000
40.000
20.000
0 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
1.085.130
1.092.624
1.128.299
1.109.711
1.145.934
1.237.913
1.312.936
478.291
497.104
514.022
513.947
522.937
564.099
605.907
93.320
105.970
122.864
111.093 109.817
121.769 126.104
47.204
53.911
63.227
56.394 56.352 61.874 62.599
Bundesverbandstag 2011 des Schornsteinfegerhandwerks
186 tagungen mit 39.711 teilnehmern
Wurden in 2011 üBer das kongress-
Büro münster marketing aBgeWiCkelt.
34,70 euro lässt Jeder tagesgast
durChsChnittliCh in der stadt.
138,60 euro lässt Jeder üBer-
naChtungsgast durChsChnittliCh
in der stadt. (Quelle dWif)
daraus ergiBt siCh ein gesamtumsatz
Von 6.810.044,82 euro.
kongressmarketing
kongressmarketing
im Jahr 2011 sind 186 Ta
gungen mit insgesamt 39.711
Teilnehmerinnen und Teil
nehmern über das Kon
gressbüro bei MÜNSTE r
MArKET iNG abgewickelt
worden. Dabei hat sich die
Anzahl der mehrtägigen
Tagungen und die Anzahl
der Teilnehmer im Vergleich
zum Vorjahr erhöht (Vergleich 2010: 32.077 Teilnehmer).
Das Kongressbüro mit seinen 2,5 Personalstellen konnte 2011
insgesamt 139 Festbuchungen für die Jahre 2011 bis 2014
bilanzieren. Somit sind das 34 Kongresse mehr als im Vorjahr,
die an Münster gebunden werden konnten.
Das Kongressbüro arbeitet eng mit dem Messe und Congress
Centrum Halle Münsterland zusammen und versteht sich als
operative Basis. Gemeinsam mit den Partnern und im Auftrag
der KONGrESSiNiTiATiVE
MS wurden diverse Maßnahmen
zur Optimierung der Kongresswerbung durchgeführt.
Marktanalysen
Das Kongressbüro stellt immer wieder die Transparenz der
Märkte her und veranschaulicht den Leistungspartnern (vor
allem den Hotels) die Wettbewerbssituation, z. B. durch einen
permanenten Preis /Leistungsvergleich mit Hotels in anderen
Städten.
Stärken – Schwächen – Analyse zum Thema
Kongress-Stadt Münster
in der wissenschaftlichen Untersuchung „Kongress und
Tagungstourismus in einer Wissenschaftsstadt – empirische
Untersuchung und strategische Empfehlungen zum Standort
Münster“ ist die rolle der Wissenschaft für den Tagungsstand
ort Münster beleuchtet worden.
Ergebnisse:
Die Zufriedenheit der Tagungs und Kongressveranstalter
mit dem Kongress Standort liegt bei 1,9 (Schulnotensystem) –
das ist erfreulich hoch. Beste Noten gibt es für die konsequente
Netzwerk und Partnerarbeit am Standort, ebenso für das
ganzheitliche Stadtmarketing und das zukunftsorientierte
Stadtprofil „Wissenschaft und Lebensart“. Die FAM Trips für
Entscheider und die Workshops für die Hochschulmitarbeite
rinnen und –mitarbeiter werden ebenfalls positiv bewertet.
Anregungen:
Die Standortstärken sind noch zu unbekannt und es wird
eine stärkere Öffentlichkeitsarbeit empfohlen. Ebenso ist die
Erreichbarkeit der Stadt insgesamt suboptimal; dies gilt aller
dings für alle Standorte, die nicht über einen internationalen
Flughafen verfügen.
03
Informationsveranstaltungen für Tagungsplaner
Für Professorinnen und Professoren wie für Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter der Hochschulen organisiert das Kongress
marketing mit der KONGrESSiNiTiATiVE
MS regelmäßige
informationsveranstaltungen, die alle bestens besucht werden
und aus denen sich regelmäßig feste Kongressbuchungen
ergeben. Dazu gehören der zweimal jährlich stattfindende
Erfa Stammtisch mit insgesamt 60 Tagungsplanerinnen
und –planern der WWU und der Fachhochschule sowie der
FAMTrip für Professorinnen und Professoren (17.06.2011) mit
65 Teilnehmern.
Überregionale Kooperationen
German Convention Bureau
Der Verband vermarktet Deutschland international und na
tional als Standort für Kongresse, Tagungen und Events. Das
GCB ist der zentrale Ansprechpartner für alle Kunden, die in
Deutschland Veranstaltungen planen. Durch diese Mitglied
schaft profitiert das Kongressbüro MÜNSTE r MArKETiNG
von vielen Synergien, dem „Know How“ des Verbandes, aber
auch von diversen Marketingmaßnahmen, an denen sich das
Kongressbüro MÜNSTE r MArKETiNG beteiligen kann.
Tourismus NRW e. V.
Mitgliedschaft im landesweiten KompetenzNetzwerk „Business“:
Dieses ist eines der fünf thematischen Netzwerke, die der Tou
rismus N rW e. V. zur Umsetzung des Masterplans Tourismus
NordrheinWestfalen aufgestellt hat. i m Kompetenznetzwerk
„Business“ wird zurzeit ein Online Tagungsplaner entwickelt.
Dazu sind zahlreiche Marketing und Vertriebsaktionen ge
plant.
Fazit
Das Kongressbüro MÜNSTE r M ArKETiNG ist eine ausge
sprochen wichtige und effektive Einrichtung des Eigenbetriebs.
in diesem Feld sind im Gegensatz zum allgemeinen touristi
schen Geschäft die meisten Buchungsprovisionen für die Stadt
zu generieren. Die buchungsstarken Jahre sind daher immer
solche, in denen auch das Kongressgeschäft intensiv war. Für
die refinanzierung des Eigenbetriebs wird daher die Ausstat
tung und die investition in eben dieses Arbeitsfeld zunehmend
wichtiger.
Der zentrale Baustein des Kongressmarketings ist die KON-
GrESSiNiTiATiVE
MS. Ein problematischer Aspekt ist hier
der nach wie vor enge Budgetrahmen, der der erforderlichen
Ausweitung der Akquisitions und Marketingsmaßnahmen
enge Grenzen setzt.
2012 ist daher ein umfangreiches Programm zur Partner
werbung geplant, das die Budgetsituation der KONGrESS-
iNiTiATiVEMS verbessern soll.
oB Plakatkam Pagne, anzeigenserie,
PrintProdukte oder Pr und Öffent-
liChkeitsarBeit – es giBt nahezu kein
marketinginstrument, das im ge-
sChäftsBereiCh kommunikation und
WerBung niCht genutzt Wird.
zunehmend WiChtiger Wird das
onlinemarketing: internetauftritt
und soCial media aktiVitäten
haBen 2011 im marketing-mix an
Bedeutung zugenommen.
kommunikation und WerBung
kommunikation und WerBung
Der Geschäftsbereich Kom
munikation und Werbung
hat die Aufgabe, durch
kommunikative Konzepte
die Profilierung der Marke
„Wissenschaft und Lebensart“
voranzubringen. Dabei wer
den Marketingmaßnahmen
konsequent an der Weiter
entwicklung dieses Marken
leitbildes entwickelt und umgesetzt. Neben Printprodukten
für touristische Zielgruppen sind dies auch Werbemaß nahmen
für profilbildende Veranstaltungsformate, Anzeigen, Adver
torials und redaktionelle Berichterstattung, internet und
Wissenschaftsmarketing.
Die regelmäßigen Publikationen der Werbung wie der Ange -
botskatalog , das Hotelverzeichnis und der Stadtführer sowie
Stadtpläne bilden das Basissortiment der touristischen Ar
beit und werden in hohen Auflagen produziert, mehrsprachig
aufgelegt und über ausgewählte Vertriebswege an die jeweili
gen Zielgruppen verteilt (Messen, Workshops, Auslage in der
Münster information, Versand).
04
Neben diesen Basisprodukten sind der Radtourenflyer , der
Veranstaltungsflyer Feste feiern , der Friedenssaalflyer sowie
„Skulpturen in Münster“ bei Touristen beliebte i nformati
onsquellen. Ergänzend zu den Printprodukten ist die Veran -
staltungsdatenbank eine der wichtigsten i nformations quellen
für Touristen und Bürger. Diese wird täglich aktualisiert und
überarbeitet.
intensiv gearbeitet wurde an der permanenten Optimie
rung des im Jahr 2009 neu gestalteten Internetauftritts von
MÜNSTE r M ArKETiNG. Dabei sind besonders die neuen
Seiten zum Thema „Münster für Krimifans“ zu nennen, die
dem hohen interesse der Gäste und Journalisten an dem ZDF
WilsbergKrimi und dem A rDTatort geschuldet sind und der
weiteren Profilierung Münsters als Krimistadt dienen.
Seit 2011 ist MÜNSTE r MArKETiNG auch im Bereich Social
Media aktiv. Mit einem eigenen Facebook Auftritt werden
neue Zielgruppen erschlossen, die mit den herkömmlichen
Medien in der r egel nur schwer erreicht werden. Die Themen
schwerpunkte dieses Kommunikationsweges unterscheiden
sich durchaus von anderen i nhalten und werden wöchentlich
aktuell definiert. Die Zahl der Fans wächst seit Beginn stetig an.
kommunikation und WerBung
im r ahmen der Positionierung Münsters als Wissenschafts
stadt wurde in einem der definierten Schwerpunktbereiche,
der Nanotechnologie, eine bundesweite Plakatkampagne in
ausgewiesenen „Nano Schwerpunktstädten“ durchgeführt.
Zielgruppen waren die interessierte Fachöffentlichkeit, Wissen
schaftler aus der Nanotechnologieszene / den Naturwissen
schaften sowie Unternehmen. Der r espons auf diese Form der
Kommunikation war ausgesprochen hoch.
Erstwohnsitzkampagne
Mit r atsbeschluss vom 8.12.2010 hat der r at MÜNSTE r
MArKET iNG beauftragt, eine vor allem auf Studierende
zugeschnittene Erstwohnsitzkampagne zu entwickeln. Ein
vordringliches Ziel war es, Studierende zur Anmeldung ihres
Erstwohnsitzes in Münster zu animieren. Die Kampagne hatte
darüber hinaus aber vor allem eine Funktion im Zusammen
hang mit der Profilierung Münsters als Wissenschaftsstadt. Sie
fungierte hier als Baustein einer Willkommenskultur für Stu
dierende. Weitere Elemente waren neben der Plakatkampagne
die temporäre Einrichtung eines „Deinwohnermeldeamtes“ im
Stadthaus i und in Gievenbeck, eine große Verlosungs aktion
und eine Jackpot Party unter dem Titel „Du bist Münster“.
Die Kampagne war in jeder Hinsicht ein großer Erfolg: Neben
der direkten Ansprache der Studierenden, die von diesen in
hohem Maße wertgeschätzt wurde, hat sich die Einwohner
zahl unserer Stadt im Kampagnenzeitraum um gut 11.000
erhöht und liegt inzwischen bei mehr als 296.000.
Überregionale Öffentlichkeitsarbeit
/ PR
Ein zentraler Baustein der Kommunikation und Werbung bei
MÜNSTE r MArKETiNG sind Öffentlichkeitsarbeit und P r.
Mehr als jede klassische Werbemaßnahme ist die gut platzierte
redaktionelle Berichterstattung in relevanten Medien außer
halb der Stadt dazu geeignet, das Stadtimage zu verstärken
und die Stadt bekannter zu machen. Jährlich werden hier über
600 nationale wie internationale Kontaktadressen mit i nfor
mationen zu den Topthemen des Jahres versorgt.
20 Journalistenreisen mit insgesamt 26 Personen aus Deutsch
land, den Niederlanden, Großbritannien, Kanada und Japan
sowie 2 Studienreisen für r eiseagenten aus den USA und Polen
(12 Personen) haben entsprechenden Niederschlag in der
überregionalen Berichterstattung über die touristische Des
tination gefunden. Die Kooperation mit den Pressediensten
und Pressestellen unserer Marketingpartner auf Landes und
auf Bundesebene trägt das ihre dazu bei, unsere Stadt im i n
und Ausland sichtbar zu machen. Schließlich wird es nur über
mehr Bekanntheit gelingen, die Zahl der Besucherinnen und
Besucher und der interessenten für Münster weiter zu erhöhen.
kommunikation und WerBung
Mit der P r / Öffentlichkeitsarbeit bei MÜNSTE r M ArKE-
TiNG verfügt die Stadt über eine Kommunikationsplattform,
die nicht nur die überregionale P r für städtisch verantwortete
Themen und Veranstaltungen im Fokus hat. Hier werden viel
mehr in zum Teil strategischen und langfristigen Kooperati
onen, auch mit Einrichtungen anderer Träger, alle relevanten
Standortthemen aufbereitet und gemeinsam kommuniziert.
Egal, ob es sich dabei um große Ausstellungsprojekte, wie die
„Goldene Pracht“ handelt oder um Wissenschaftsthemen. Die
Öffentlichkeitsarbeit von MÜNSTE r M ArKETiNG wertet
unabhängig von Trägern und Veranstaltern, aber in Abspra
che mit ihnen, Themen aus, identifiziert ihr überregionales
Kommunikationspotential und platziert die i nformationen an
geeigneten Stellen. in Zeiten großer informationsfülle ist die
Sichtbarkeit des Standortes nur in einer so abgestimmten Ge
meinschaftsarbeit zu erreichen.
münsters Citymanagement ist immer
dann gefragt, Wenn es um themen der
innenstadt geht – zunehmend auCh
in fragen der integrierten, üBer-
sektoralen arBeit in den stadtteilen.
seine stärke ist es, dass es Quasi
als „generalist“, niCht als Vertreter
einzelner ämterBelange koordi-
nierend und moderierend dort
eingesetzt Wird, Wo es um die Weiter-
entWiCklung der innenstadt und
einzelner stadtteile als ganzes geht.
Citymanagement
Konstitutiv für das Cityma
nagement ist neben seinem
integrativen Ansatz auch
seine Kooperationsstruktur,
die immer auch die priva
ten Akteure mit einbezieht.
insofern gibt es kaum ein
innenstadtthema, in das das
Citymanagement nicht ein
gebunden ist: Von verkaufs
offenen Sonntagen über die Organisation des jährlichen i nnen
stadtforums, von der Umsetzung des Beleuchtungskonzeptes
(in 2011 die Ludgerikirche, für 2012 in Planung der Erbdros
tenhof und die Clemenskirche) bis zur Weihnachtsbeleuchtung
und der Marketingkooperation mit den Weihnachtsmarkt
betreibern. Alle Fragen der Sondernutzung im öffentlichen
raum gehören ebenso dazu wie die geschäftsführende Beglei
tung von iSi und iSG.
in 2011 hat sich die Arbeit in einigen Themenfeldern intensiviert:
Schaltschränke
Die i SG Bahnhofsviertel hat gemeinsam mit der Kunsthalle
Münster, MÜNSTE r M ArKETiNG und dem Planungsamt
ein Kunstprojekt auf den Weg gebracht, das sich an der Schnitt
stelle zwischen Kunst und Stadtgestaltung bewegt. i n dessen
Zentrum stehen die Schaltschränke, die den öffentlichen r aum
in jeder Stadt ästhetisch mitbestimmen. Sie sind bestenfalls
unauffällig, schlimmstenfalls besprüht und mit Werbeplaka
ten beklebt und sind ein Thema in jeder Debatte um eine gute
Stadtgestaltung. Die idee des Projektes im Bahnhofsviertel ist
es, diese Schaltschränke zum Ausgangspunkt einer künstle
rischen Auseinandersetzung auf internationalem Niveau mit
dem Bahnhofsviertel zu machen. Für die künstlerische Um
setzung konnte der renommierte Künstler Tobias r ehberger
gewonnen werden. Er zeichnet sich durch seine Erfahrungen
mit Arbeiten im Spannungsfeld von Kunst, Funktionalität und
Design aus. i n Münster ist er bekannt durch seine Arbeit auf
dem Dach des H1 im rahmen der Skulpturprojekte 1997.
Das Projekt ist das erste, das nach den r egeln des Verfügungs
fonds in Kooperation von privater i nitiative und öffentlicher
Hand organisiert wird (siehe Punkt 08 Ausblick).
Verfügungsfonds
Der Verfügungsfonds, in 2012 vom r at eingerichtet, wurde
2011 von MÜNSTE r MArKETiNG und dem Planungsamt in
Zusammenarbeit mit der i Si und der iSG konzipiert.
05
Stadtteilmarketing
Einen immer größeren Stellenwert nimmt das Stadtteilmarke
ting ein. Eine Entwicklung, die gleichermaßen ausgesprochen
erfreulich ist und leider ebenso bedenklich, was die dafür be
reitstehenden ressourcen betrifft.
Ursprünglich hatte das Citymanagement in Münster aus
schließlich die innenstadt im Fokus. Das ist auch in den anderen
Städten gängige Praxis. Gleichwohl kann man diese Beschrän
kung nur schwer nachvollziehen, wenn man aus Stadtteilsicht
argumentiert. Dazu, dass Münster eine der lebenswertesten
Städte der Welt ist, trägt nicht nur die i nnenstadt bei, sondern
in sehr hohem Maße auch die Stadtteile. Aus diesem Grund hat
MÜNSTE r M ArKETiNG 2006 aus Eigenmitteln (30.000 €)
einen Förderwettbewerb „Stadtteilmarketing“ initiiert. Dieser
war so erfolgreich, dass die geförderten Stadtteile größtenteils
noch heute aktiv sind. Die Mittel sind im Zuge der Konsoli
dierung eingespart worden. Die Stadtteile beklagen dies sehr.
Zudem wird die Begleitung von imagekampagnen und größe
ren Stadtteilentwicklungsprozessen durch MÜNSTE r M Ar-
KETiNG – aktuell in Wolbeck und in Kinderhaus angefragt –
und auch in Gremmendorf
/AngelmoddeWest nachdrücklich
eingefordert. Mit dem vorhandenen Personal – maximal 15 %
einer halben Personalstelle – und ohne finanzielle r essourcen
ist dieser Anspruch schlichtweg nicht zu erfüllen. i n absehba
rer Zeit sollte für dieses Problem in Absprache mit dem Werks
ausschuss MÜNSTE r M ArKETiNG eine Lösung gefunden
werden.
Citymanagement
oB hansemahl, sChauraum,
sParkassen münsterland giro oder
WestfälisCher friede:
zur aufgaBe Von münster marketing
gehÖrt die durChführung,
organisation und unterstützung
ProfilBildender Veranstaltungen.
Veranstaltungsmanagement
Veranstaltungsmanagement
Das Veranstaltungsmanage
ment bei MÜNSTE r M Ar-
KET iNG hat im Jahr 2011
mit zwei neuen profilbilden
den und durchaus spektaku
lären Veranstaltungen die
Profilierung der Stadt vor
angetrieben:
Flurstücke 011
Vom 20. – 22.07.2011 haben rund 20.000 Besucherinnen und
Besucher an den 24 Veranstaltungen des Projektes „Flurstücke
011“ teilgenommen. Künstlerische i dee und Ausgestaltung la
gen bei den ideengebern und Kuratoren des Theaters Titanick,
der Filmwerkstatt Münster, des Theaters im Pumpenhaus und
der Kunsthalle Münster. MÜNSTE r M ArKETiNG hat ge
meinsam mit dem Kulturamt der Stadt dieses ambitionierte
Festival der Performance Kunst in Münster umgesetzt. Für
die i dee, Münster als Stadt der internationalen Open Air
Performance im Stadtraum zu profilieren, ist mit dem zunächst
einmaligen Projekt eine Grundlage geschaffen. Aus Sicht des
Stadtmarketings wäre eine Fortsetzung im Biennale oder
Triennalerhythmus durchaus wünschenswert – die Kuratoren
teilen diese Auffassung.
Bettgeflüster
Am 13. und 14.08.2011 fand zum ersten Mal die Veranstaltung
„Bettgeflüster“ statt. Das Programm, das in enger Kooperation
mit den münsterischen Hoteliers entwickelt wurde, zielte dar
auf ab, die Münsteranerinnen und Münsteraner ihre Stadt aus
der Sicht der Gäste erleben zu lassen. 22 Hotels stellten dazu in
Eurocityfest
(03. – 05.06.2011)
Tag der Internationalen
Hanse / Hansemahl
(21.05.2011)
Schauraum – Das Fest
der Museen und Galerien
in Münster
(01. – 04.09.2011)
VIP-Zelt zum Sparkassen
Münsterland Giro
(03.10.2011)
2 Tagen und Nächten über 1.000 Betten für 10,00 € pro Stern
zur Verfügung. Mit Gratistickets für über 50 verschiedene
Stadtführungen für die Münsteranerinnen und Münsteraner
wurde das Programm ergänzt.
Die r esonanz auf das Angebot war überaus positiv. Der
Wunsch der Bevölkerung ist es, dass das Angebot auch künftig
unterbreitet wird, was allerdings ohne zusätzliche Beteiligung
von Sponsoren kaum zu realisieren sein wird.
Stadtfest
2011 fand zum letzten Mal das „Eurocityfest“ statt. Gleich zeitig
begannen gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern
der politischen Parteien die Vorarbeiten zur bundesweiten
Ausschreibung für ein neues Stadtfest, das 2013 erstmals statt
finden soll. Der klar erkennbare Stadtbezug und die hohe ge
stalterische wie inhaltliche Qualität sind dafür maßgebliche
Kriterien.
06
07
Zudem ist MÜNSTE r MArKETiNG verpflichtet, die Leistun
gen anderer Ämter und Einrichtungen der Stadt in Anspruch
zu nehmen und zu begleichen, kann aber seinerseits nicht um
gekehrt erbrachte Leistungen in r echnung stellen. i nsofern ist
es nicht verwunderlich, dass die nachweislich erfolgreiche Ar
beit zwar vom wirtschaftlichen Erfolg in der Stadt insgesamt,
nicht aber des Eigenbetriebs begleitet wird. Erfolgreich ist der
Eigenbetrieb dann, wenn es ihm gelingt aus eigener Kraft die
hohen Ansprüche an seine Arbeit zu erfüllen.
in diesem Sinne war das Jahr 2011 wirtschaftlich erfolgreich
unter schwierigen Bedingungen. Ein funktionierendes r isiko
management und ein engmaschiges Finanzcontrolling haben
auch in diesem Jahr zu einem akzeptablen Ergebnis geführt.
Zwar konnte der r ückgang der Umsatzerlöse aus dem Vor
jahr teilweise kompensiert werden, dennoch fiel der Verlust
mit 17.142 Euro höher aus als im Wirtschaftsplan vorgesehen
(11.000 Euro).
Die bereits 2011 wirksam gewordene Zuschusskürzung im
Zuge der Hauhaltskonsolidierung in Höhe von 42.000 Euro
musste durch die Auflösung von r ückstellungen für die Um
satzsteuer (25.000 Euro) und weitere r ückstellungen gedeckt
werden.
3.333.334 €
Einnahmen 2011
3.280.245 €
Einnahmen 2010
19 %
81 %
632.245 €
2.648.000 €
22 %
78 %
733.334 €
2.600.000 €
Erträge MÜNSTE r MArKET iNG Zuweisungen und Zuschüsse
Budgetstruktur Ertrag 2011
Umsatzerlöse ............................................... 617.016 €
Sonstige betriebliche Erträge ................ 93.774 €
Zinsen und ähnliche Erträge ............... 22.544 €
Zuschuss Stadt Münster ................... 2.600.000 €
Gesamt ..................................................... 3.333.334 €
Budgetstruktur Aufwand 2011
Personalkosten ....................................... 1.769.408 €
Leistungsverrechnungen /Mieten .... 353.374 €
Beiträge /Zuschüsse ............................... 273.320 €
Sonstige Betriebskosten .......................... 76.731 €
freies Budget .............................................. 877.643 €
Gesamt ................................................... 3.350.476 €
53 %2 %
26 %
11 %
8 %
19 %
77 %
3 %
1 %
Bei einem Budget von 3,35 Mio. Euro sind 2,47 Mio.
Euro bereits durch Fixkosten gebunden (Personal
kosten, Leistungsverrechnungen, Mieten, Beiträge /
Zuschüsse, sonstige Betriebskosten). Mit dem verblei
benden Budget in Höhe von nur rd. 877.000 Euro wur
den sämtliche Marketingaktivitäten von MÜNSTE r
MArKET iNG finanziert. Dieses Budget wird zu 84 %
aus den erwirtschafteten Erträgen und nur zu 16 % aus
dem städtischen Zuschuss finanziert.
WirtsChaftliChe situation / ChanCen und risiken
ausBliCk und PersPektiVen
08
Mit Wirkung zum 01.01.2012
hat der rat der Stadt Münster
den städtischen Zuschuss
zum Eigenbetrieb MÜNSTEr
MArKET iNG um 142.000 €
reduziert. Dies entspricht
ei ner Kürzung von 6 % und
ist nicht ohne gravierende
Einsparungen zu erreichen.
Unter diesem Diktat sind die
strategischen Planungen in den einzelnen Arbeitsfeldern zu
betrachten, von denen an dieser Stelle nur ausgewählte Projekte
aufgeführt sind:
Die Allianz für Wissenschaft kann mit Hilfe einer Fremd
finanzierung auch in den folgenden drei Jahren ihre Arbeit in
der strategischen Kommunikation fortsetzen. Der Strategie
ausschuss Wissenschaft begleitet die Arbeit in den einzelnen
Clustern und justiert sie gegebenenfalls neu.
Schon seit Bestehen der ei gen
betriebsähnlichen Ein rich tung
MÜNSTE r M ArKE TiNG
weisen die Wirtschaftsprüfer
und die Betriebsleitung regel
mäßig darauf hin, dass die
Budgetstruktur des Betriebs
erkennbare r isiken in sich
trägt. Sie liegen zu einem
nicht unbeträchtlichen Teil
in den erwartbaren Einnahmeverlusten begründet, die auf
grund des veränderten Buchungsverhaltens der Menschen
künftig noch stärker rückläufig sein werden.
ausBliCk und PersPektiVen
Seine Aufgabe ist es auch, neue Cluster für eine gemeinsame
Kommunikation vorzuschlagen und sie im r ahmen der vor
gegebenen Struktur in neu strukturierten Facharbeitskreisen
entwickeln zu lassen.
Für den dynamischen Bereich der Nanotechnologie ist für
2012 eine stärkere Orientierung auf den Transfer von Wissen
schaft zur Anwendung in der Wirtschaft vorgesehen mit dem
Ziel, den Technologiestandort Münster weiter zu profilieren
und sichtbar zu machen.
Der Schwerpunkt Humanitäre Hilfe bei der Fachhochschule
wird durch die Gründung eines Netzwerkes mit den wichtigsten
internationalen Organisationen der Nothilfe weiter ausgebaut.
im Veranstaltungsmanagement wird neben den bekannten
und beliebten Veranstaltungen das große Ab indieMitte
Projekt „1Aa – Münster im Fluss“ konzipiert und vom 14. –
22.09.2012 mit 19 Projekten an 9 Tagen umgesetzt. Mit zahlrei
chen Partnern wird es auf ganz unterschiedliche Weise darum
gehen, ideen für die Sichtbarmachung der Aa in unserer Stadt
zu entwickeln und auszuprobieren. Die Veranstaltung ist im
Landeswettbewerb „Ab in die Mitte“ prämiert und mit 70.000 €
Fördergeld ausgestattet worden.
Ebenfalls im Veranstaltungsmanagement ressortieren die Vor
bereitungen für die Ausschreibung eines zukünftigen Stadt
festes. Der r at soll darüber spätestens nach der Sommerpause
entscheiden.
in Tourismus und Werbung stehen künftig neben den be
währten Produkten Formate von Social Media, die Entwick
lung einer Stadt App mit der Wall AG und die Einführung ei
nes Multimedia Guides – einer Stadtführung für iPhones und
AndroidHandys – auf dem Programm.
Nach mehreren Jahren der inhaltlichen Arbeit am Stadtprofil
„Wissenschaft und Lebensart“ soll 2012 auf Wunsch vieler
Partner, besonders der Hochschulen und nach einem einstim
migen Votum des Beirates MÜNSTE r M ArKET iNG die
Übersetzung in ein graphisches Zeichen erfolgen. 2013 soll
dieses eingeführt und mit einer Kampagne begleitet werden.
Parallel wird der Beirat MÜNSTE r M ArKETiNG seine Er
gebnisse der Übersetzung der Leitbildkomponente „Lebens
art“ den politischen Gremien zur Beschlussfassung ebenso
vorlegen, wie er dies für die Profilkomponente „Wissenschaft“
2006 getan hat. Mit diesen Maßnahmen ist der i SMPrOZESS
komplett umgesetzt und eine Voraussetzung für seine Weiter
entwicklung gegeben.
Das Kongressmarketing erarbeitet gemeinsam mit der
KONGrESSiNiTiATiVE
MS ein neues Programm zur Partner
Werbung. Dessen i dee ist es, Leistungsträger im Kongress
bereich vom Caterer über gastronomische Partner, vom Taxi
Unternehmen bis zu einzelnen Tagungshäusern dafür zu ge
winnen, gegen eine Beteiligungsgebühr in einem gemeinsamen
Tagungsplaner von der Standortvermarktung zu profitieren.
Mit den Erlösen sollen weitere Marketingmaßnahmen der
KONGrESSiNiTiATiVE
MS ermöglicht werden.
Das Citymanagement steht ebenfalls vor einer größeren An
zahl von Projekten. 2012 soll gemeinsam mit den Kaufleuten
der Salzstraße und – von ihnen maßgeblich mitfinanziert – die
Beleuchtung des Erbdrostenhofes umgesetzt werden. Sie wird
ergänzt um die Beleuchtung der städtischen Clemenskirche
nach dem Lichtkonzept von Michael Batz und auf der Basis des
Beleuchtungskonzeptes der Stadt Münster.
in der iSG wird das große Kunstprojekt mit Tobias r ehberger
realisiert, in dessen Zentrum die Schaltschränke stehen. Ein
begleitendes Symposium und rahmenveranstaltungen für die
breite Öffentlichkeit werden in Kooperation mit der Kunsthalle
Münster entwickelt und Ende 2012/Anfang 2013 durchgeführt.
Verfügungsfonds
2012 werden die vorbereitenden Arbeiten zur Konzeption eines
Verfügungsfonds mit einer r atsvorlage beschlussreif gemacht;
erste Projekte sollen umgesetzt werden.
Der Verfügungsfonds ist ein i nstrument, mit dem das Land
NordrheinWestfalen einen Teil seiner Städtebauförderungs
mittel in die Verantwortung der Stadt gibt unter der Bedin
gung, dass die Stadt komplementär zu den öffentlichen Mitteln
in gleicher Höhe privates Geld für städtebauliche Maßnahmen
sowie für Projekte zu deren Vorbereitungen oder Kommuni
kation aktiviert. iSG und iSi haben sich bereit erklärt, ihre
Finanzmittel projektbezogen in diesen Fonds einzuzahlen.
Münster ist eine der ersten Städte in Nordrhein Westfalen, die
dieses neue i nstrument partnerschaftlicher Stadtentwicklung
umsetzt und ausprobiert.
Die Anforderungen aus den Stadtteilen müssen konzeptionell
geordnet und für alle Seiten zufriedenstellend beantwortet
werden. Dazu wird MÜNSTE r M ArKETiNG den zuständi
gen politischen Gremien einen Vorschlag unterbreiten, der sich
letztlich nach den bestehenden r essourcen richten muss.
Das Jahr 2012 wird auf Grund der massiven Einsparvorgaben
kein Wirtschaftsjahr mit positivem Jahresabschluss sein kön
nen. Dies ist darin begründet und mit den politischen Gremien
auch so vereinbart, dass die Einsparvorgaben so spät definiert
wurden, dass der Eigenbetrieb eine Umsetzung nur zum Teil
noch realisieren konnte. Das Defizit soll aus der rücklage aus
geglichen werden.
dezernat für Planung, Bau und marketing
Stadtdirektor Hartwig Schultheiß
münster marketing
30,2 Stellen
3,3 Mio Umsatz (2,6 Mio Stadt)
davon ca. 878 T € freies Budget
Aufgabenbereiche:
Kommunikation, Kooperation und Strategieentwicklung
09
gesChäftsfelder
Citymanagement
Veranstaltungsmanagement
Wissenschaftsbüro
Werbung und Öffentlichkeitsarbeit
Tourismusmarketing
Kongressmarketing
Betriebswirtschaft
Münster information / Friedenssaal
mitglieds Chaften
Bundesvereinigung City und Stadtmarketing
Deutschland e. V.
German Convention Bureau
Gesellschaft für Bioanalytik Münster e. V.
Gesellschaft zur Förderung der WWU
zu Münster e. V.
Historic Highlights of Germany e. V.
Münsterland e. V.
Städtebund „Die Hanse“
Tourismus NrW e. V.
Netzwerke innenstadt / iSi
Das Münsterland – Die Gärten und Parks e. V.
ausge Wählte koo Perationen
Allianz für Wissenschaft Münster
DEHOGA
Deutscher Tourismusverband
Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT)
initiative Starke i nnenstadt ( iSi)
iSG Bahnhofsviertel
Konferenz Tourismus beim Deutschen Städtetag
KONGrESSiNiTiATiVE
MS
runder Tisch der Hoteliers
runder Tisch der i nnenstadtkaufleute
Schaustellerverband Münsterland
Weihnachtsmarktbetreiber
organe / gremien
OBM / Verwaltungsvorstand
Aufsicht und Steuerung
Werksausschuss MÜNSTER MARKETING
Politische Steuerung und Aufsicht 2011
Mitglieder:
Heinrich Götting (FDP)
Thomas Holz (SPD)
Andreas Laug (D iE LiNKE)
Charlotte Nees (CDU)
ratsherr robert Otte (CDU), Vorsitzender
ratsherr Carsten Peters (Bündnis 90 /
Die Grünen / GAL)
Bürgermeisterin Karin reismann (CDU)
ratsherr Dr. Ludwig Schipmann (Bündnis 90 /
Die Grünen / GAL)
Bürgermeisterin Beate Vilhjalmsson (SPD)
ratsfrau Helga Welker (CDU)
rathsherr Karl Heinz Winter (SPD)
Beirat MÜNSTER MARKETING
Begleitung der Prozesse und Projekte
Mitglieder :
Jörg Adler
Dr. Hermann Arnhold
Prof. Dr. Klaus Backhaus
Klaus Ehling
Hermann Eiling
Christian Göcking
Markus Lewe
Matthias Lückertz
Prof. Dr. Ute von Lojewski
Martin Mustroph
Prof. Dr. Ursula Nelles
Prof. Dr. Klaus Niederdrenk, Vorsitzender
robert Otte
Heinz r ittermeier
Prof. Dr. Ulrike r öttger
Uwe rotermund
Markus Schabel
Ludger Schnieder
KarlFriedrich Schulte Uebbing
Sabine Terhaar
Tobias Viehoff
Wilhelm Weischer
netz Werke & gesChäftsB ereiChe
WiSSENSCHAFT
Moderation: MÜNSTE r MArKET iNG
(Wissenschaftsbüro)
Partner: Hochschulen, CeNTech, Leibniz institut,
NanoBioanalytik Zentrum Münster,
MaxPlanckinstitut, Technologieförderung,
Universitätsklinikum Münster, Wirtschafts
förderung Münster, Wirtschaft, Studentenwerk,
Die Brücke u. a.
WirTSCHAFT
Moderation: Wirtschaftsförderung Münster
Partner: Mitglieder W iN, iHK, HWK, Münster
land e. V., regionalausschuss Wirtschaft u. a.
TOUriSTiK / KONGrESSE
Moderation: MÜNSTE r MArKET iNG
Partner: DEHOGA, FMO, Hochschulen, Hotels,
iHK, Messe und Congress Centrum Halle
Münsterland, Münsterland e. V., Stadtwerke
Münster, Wirtschaftsförderung Münster,
weitere Verbände und Organisationen u. a.
WErBUNG
Moderation: MÜNSTE r MArKET iNG
Partner: Hotels, Einzelhandel, i Si, Kulturein
richtungen, Museen, Weihnachtsmarktbetreiber,
Schaustellerverband, FMO, Hochschulen, Theater,
weitere Verbände und Organisationen u. a.
VErANSTALTUNGEN
Moderation: MÜNSTE r MArKET iNG
Partner: Freie Träger / Organisatoren, Städtische
Ämter / Einrichtungen insbesondere aus Kultur,
Sport und Jugend; Hochschulen und i nstitute,
Festveranstalter u. a.
CiTY / STADTTE iLE
Moderation: MÜNSTE r MArKET iNG
und Partner
Partner: Kaufleute, i mmobilieneigentümer,
iHK, Einzelhandelsverband, DEHOGA, i Si,
iSG Bahnhofsviertel, Quartiersgemeinschaft
innenstadt, Stadtteilinitiative, Städtische
Ämter / Einrichtungen, Stadtwerke Münster,
Wirtschaftsförderung Münster u. a.
organisation
Bilanz
Die Bilanz zum 31.12.2011 und die Ge
winn und Verlustrechnung für das Ge
schäftsjahr vom 1.1. – 31.12.2011 stellen
einen Auszug aus dem Jahresabschluss
zum 31.12.2011 von MÜNSTE r M Ar-
KETiNG dar.
Der vollständige Jahresabschluss zum
31.12.2011 und der Lagebericht für das
Geschäftsjahr 2011 von MÜNSTE r
MArKET iNG wurden von der Wirt
schaftsprüfungsgesellschaft Dr. von der
Hardt & Partner mit einem unein
geschränkten Bestätigungsvermerk ver
sehen.
10
münster marketing
Bilanz zum 31. dezemBer 2011
PassiVseite
A. Anlagevermögen
i. Sachanlagen 45.435,60 €
B. Umlaufvermögen
i . Vorräte 63.489,54 €
ii. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 170.195,98 €
iii. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.010.135,83 €
1.243.821,35 €
C. rechnungsabgrenzungsposten 11.653,02 €
1.300.909,97 €
aktiVseite
1. Umsatzerlöse 617.016,38 €
2. Zuweisungen und Zuschüsse 2.600.000,00 €
3. Sonstige betriebliche Erträge 93.774,34 €
3.310.790,72 €
4. Materialaufwand 401.196,93 €
5. Personalaufwand 1.769.408,44 €
6. Abschreibungen 8.636,26 €
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.170.775,43 €
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22.544,13 €
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 330,66 €
10. Steuern 128,70 €
11. Jahresfehlbetrag 17.141,57 €
münster marketing
geWinn- und VerlustreChnung
1. Januar Bis 31. dezemBer 2011
A. Eigenkapital
i . Stammkapital 25.000,00 €
ii. rücklagen 376.720,10 €
iii. Bilanzverlust/ gewinn 17.141,57 €
384.578,53 €
B. rückstellungen 632.463,00 €
C. Verbindlichkeiten 277.576,94 €
D. rechnungsabgrenzungsposten 6.291,50 €
1.300.909,97 €
Impressum:
Herausgeber:
Stadt Münster
MÜNSTE r MArKETiNG
Telefon: 0251 4922731
Telefax: 0251 4927742
marketing@stadt muenster.de
www.marketing.muenster.de
Konzept und Gestaltung:
B&S Werbeagentur GmbH & Co. KG
www.werbeagentur.ms
Fotonachweis:
airklick, © Bundesministerium für Bildung und
Forschung, Pamela Burbank, Joachim Busch,
ralf Emmerich, WWU / Peter Grewer,
Hermann Köhler, Claas König, David Lederer,
MÜNSTEr MArKETiNG:
r. MüllerWienbergen
/ J. Unkelbach / U. Zerfowski,
Schillers & Oberleithner, i nstitut für Physiologie ii ,
Medizinische Fakultät der WWU Münster,
Sabine Stermann, Pressestelle FH Münster
Beschlussvorlage
3326 Zeichen
V/0469/2012 DER OBERBÜRGERMEISTER Münster Marketing Betrifft Feststellung des Jahresabschlusses von Münster Marketing für das Wirtschaftsjahr 2011 Beratungsfolge 19.06.2012 Werksausschuss Münster Marketing Vorberatung 21.06.2012 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 27.06.2012 Hauptausschuss Vorberatung 27.06.2012 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der Jahresabschluss 2011 von Münster Marketing (Anlage) mit einer Bilanzsumme von 1.300.909,97 € wird festgestellt. 2. Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 2011 weist ein en Jahresfehlbe- trag von 17.141,57 € aus. Der Jahresfehlbetrag wird aus der Rücklage entnommen. 3. Die Werkleitung Münster Marketing wird für das Wirtschaftsjahr 2011 entlastet. II. Finanzielle Auswirkungen: Es entstehen keine Kosten und keine Folgekosten. Begründung: Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr. von der Hardt & Partner aus Münster, vertreten durch Herrn Dr. Troost, hat im Auftrag von Münster Marketing den Jahresabschluss und den L agebericht des Wirtschaftsjahres 2011 geprüft. Die geprüften Unterlagen sind gemäß der Betriebssatzung von Münster Marketing dem Werksausschuss und dem Rat vorzulegen. Ferner wird der Beirat von Münster Marketing über den Jahresabschluss und den Lagebericht informiert. Vorlagen-Nr.: V/0469/2012 Auskunft erteilt: Frau Wilken Ruf: 492 27 32 E-Mail: Wilken@stadt-muenster.de Datum: 30.05.2012 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0469/2012 Zu 1. Jahresabschluss Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des HGB und den geltenden Vorschriften der E i- genbetriebsverordnung (EigVo NW) aufgestellt. Lagebericht Zum Lagebericht (Geschäftsbericht) wurde seitens der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr. von der Hardt & Partner festgestellt, dass dieser insgesamt ein zutreffende s Bild von der Lage de s Eigen- betriebs vermittelt und die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Prüfungsergebnis Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr. von der Hardt & Partner erteilt Münster Marketing für das Wirtschaftsjahr 2011 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Die weiteren Einzelheiten zum Jahresabschluss sowie zum Lagebericht können den beigefügten Unterlagen entnommen werden. Darüber hinaus werden die Abschlussergebnisse vo n Herrn Dr. Troost (von der Hardt & Partner) in der Werksausschusssitzung am 05.07.2011 im Einzelnen e r- läutert. Zu 2. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Jahres- fehlbetrag 2011 in Höhe von 17.141,57 € wird aus der Rücklage entnommen. Der Rückgang der Umsatzerlöse aus dem Vorjahr konnte teilweise kompensiert werden, dennoch fiel der Verlust höher aus als im Wirtschaftsplan vorgesehen (11.000 €). Die bereits 2011 wirksam gewordene Zuschusskürzung im Zuge der Haushalskonsolidierung in Höhe von 42.000 € musste durch die Auflösung von Rückstellungen für die Umsatzsteuer und weitere Rückstellungen gedeckt werden. In analoger Anwendung des Gesellschaftsrechtes (§ 120 AktG) sollte auch über die Entlastung der Werkleitung entschieden werden. I.V. gez. Schultheiß Stadtdirektor Anlagen: Jahresabschluss Geschäftsbericht
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (3)
- Salzstraße
- Stubengasse
- Kinderhaus
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0469/2012
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 30.05.2012
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37