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3401/2025

Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln

Beschlussvorlage Ausschuss 13.01.2026

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Anlage 4 Konzept_SNW_Köln_Stand_2020

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Anlage 2.3 Karte SNW_2026-01

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Anlage 2.1 Historie_der_SNW

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Anlage 4 Konzept_SNW_Köln_Stand_2020

31449 Zeichen

Anlage 2 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
 
 
 
 
SeniorenNetzwerke 
K
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(Stand 13.02.2020) 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
            
                      
[Anlage 4 zu 3401/2025]

SeniorenNetzwerke Köln 
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Konzeption für SeniorenNetzwerke in Köln 
 
 
Präambel 
 
Dieses Konzept bezieht sich auf die SeniorenNetzwerke, die durch Initiative der 
Stadt Köln, der Kölner Wohlfahrtsverbände, der Sozial-Betriebe-Köln und der 
Seniorenvertretung der Stadt Köln entstanden sind und in Zukunft noch entstehen 
werden. 
 
Die SeniorenNetzwerkarbeit einschließlich der Unterstützungsstrukturen wird vom 
Amt für Soziales, Arbeit und Senioren durch Fördermittel bezuschusst. Die 
jährliche Verteilung dieser Mittel wird im Ausschuss für Soziales und Senioren 
beschlossen.  
 
Grundlage für politische Beschlüsse ist § 71 SGB XII „Altenhilfe“. Der Gesetzgeber 
bringt in § 71 SGB XII zum Ausdruck, dass alte Menschen neben der 
„Grundsicherung“ vielfältige Angebote erhalten können, die helfen, die 
Schwierigkeiten des Alters zu überwinden, und zwar ohne Rücksicht auf 
vorhandenes Einkommen oder Vermögen.  
 
SeniorenNetzwerke sind für alle Menschen in Köln offen, unabhängig von Alter, 
Bildung, Einkommen, ethnischer Herkunft, geistiger und körperlicher Verfassung, 
Geschlecht, Hautfarbe, Identität, Nationalität, Religion, sexueller Orientierung und 
Weltanschauung. Fehlende technische Ausstattung darf kein Hinderungsgrund 
sein. 
 
In erster Linie spricht das Programm „SeniorenNetzwerke Köln“ Menschen mit 
Selbsthilfepotential an. Letztlich können und sollen alle Menschen in Köln 
Nutzerinnen und Nutzer der SeniorenNetzwerke sein. 
 
 
1. Begriffsbestimmung 
 
In einem SeniorenNetzwerk treffen sich Seniorinnen und Senioren (ohne 
Altersgrenzen) aus einem Stadtteil . Das Ziel dieser Treffen ist, dass sich die 
Menschen im Stadtteil begegnen und für sich und andere aktiv werden. 
 
Wer sich in ein SeniorenNetzwerk einbringt, wird als Netzwerkerin bzw. 
Netzwerker bezeichnet. Jeder, der an der Umsetzung der Idee mitwirken will, ist 
dazu eingeladen. Die Mitwirkung ist an keinerlei Voraussetzungen geknüpft; 
vielmehr ist die Philosophie, dass jeder Mensch seine Fähigkeiten und 
Kompetenzen zur Entwicklung eines Netzwerkes einbringen kann. 
 
Auch Vertreterinnen und Vertreter von Institutionen, Vereinen u.ä., sowie Akteure 
im Stadtteil, deren Zielgruppen nicht vorrangig Seniorinnen und Senioren sind (z.B. 
Betreiberinnen und Betreiber von Kiosken, Bäckereien, Apotheken etc.) können 
Teil des SeniorenNetzwerkes werden. Durch die SeniorenNetzwerke entstehen im

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Stadtteil Interessen- und Aktivitätsgruppen, Projekte und Prozesse, die den 
Stadtteil lebenswert machen; insbesondere für ältere Menschen. 
 
 
2. Ziele und Strategien 
 
Die SeniorenNetzwerke Köln sind durch folgende Ziele und Strategien gekennzeichnet: 
 
• Die Seniorinnen und Senioren werden zur Selbstorga nisation angeleitet. 
Selbstbestimmung, Selbsthilfe und Teilhabe auf persönlicher, institutioneller 
und politischer Ebene werden gefördert (Sprecherrat, Stadtteilkonferenz etc.). 
• Die Seniorinnen und Senioren haben vielfältige Ent scheidungsmöglichkeiten, 
um die eigenen Interessen zu verwirklichen. Es bestehen keine inhaltlichen 
Vorgaben. 
• Die unterstützende, hauptamtliche Netzwerkkoordina tion hat insbesondere die 
Stärkung vorhandener Potenziale und die Aktivierung weiterer Ressourcen im 
Blick. 
• Die SeniorenNetzwerke sollen eine Strahlkraft über  die jeweiligen Stadtteile 
hinaus haben und sind so ein gutes Beispiel für ein seniorenfreundliches Köln. 
Sie sind dynamisch und passen sich an die sozialen und gesellschaftlichen 
Veränderungen an.  
• Es besteht eine intensive Kooperation zwischen den Trägern, mit der Sozial- 
verwaltung und der Seniorenvertretung der Stadt Köln. Die Träger nehmen 
eine besondere Verantwortung für das Programm der SeniorenNetzwerke 
Köln wahr.  
 
Ziel ist es, in allen 86 Kölner Stadtteilen jeweils ein SeniorenNetzwerk aufzubauen, 
damit möglichst viele Seniorinnen und Senioren erreicht werden – unabhängig von 
Alter, Bildung, Einkommen, ethnischer Herkunft, geistiger und körperlicher 
Verfassung, Geschlecht, Hautfarbe, Identität, Nationalität, Religion, sexueller 
Orientierung und Weltanschauung. Die Arbeit der SeniorenNetzwerke basiert auf 
der Stärkung der Ressourcen und Kompetenzen der Menschen (Konzept des 
Empowerment). Die Netzwerkerinnen und Netzwerker im jeweiligen 
SeniorenNetzwerk bestimmen ihre Aktivitäten selbst. Die genaue Ausgestaltung ist 
dabei je nach den handelnden Menschen, ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten und 
den Gegebenheiten im Stadtteil unterschiedlich. Zielgruppe sind Menschen, die 
über Selbsthilfefähigkeiten verfügen bzw. deren Selbsthilfefähigkeit durch die 
professionelle Koordination angeregt werden kann.  
 
 
Durch die SeniorenNetzwerkarbeit soll Folgendes erreicht werden:  
 
• Ältere Menschen begegnen sich im Stadtteil, lernen  sich kennen und 
entwickeln gemeinsame Aktivitäten. 
 
• Ältere Menschen und auch jüngere Menschen helfen u nd unterstützen sich 
gegenseitig.

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• Sie entwickeln Möglichkeiten zu ehrenamtlichem und  bürgerschaftlichem 
Engagement. 
 
• Ältere Menschen beteiligen sich am Leben und der G estaltung im Stadtteil. 
 
• Es sollen auch ältere Menschen angesprochen werden , die sonst von den 
Angeboten der offenen Seniorenarbeit nicht erreicht werden. 
 
• Durch Vernetzung, Kooperation und Initiative vor O rt soll der Stadtteil 
seniorenfreundlich(er) werden. 
 
• Seniorenspezifische Belange im Stadtteil sollen er kannt und auch mit Hilfe 
anderer zum Thema werden. 
 
• Einem umfassenden Inklusionsgedanken folgend soll die 
SeniorenNetzwerkarbeit den vielfältigen Belangen spezifischer 
Seniorengruppen Geltung verschaffen. Genannt seien hier die Themen 
interkultureller Ansatz, Menschen mit Handicap, Menschen mit 
unterschiedlichen sexuellen Orientierungen und geschlechtlicher Identität. 
 
 
Für die Umsetzung der Ziele schaffen die Wohlfahrtsverbände/SBK/Träger der 
Netzwerkarbeit Rahmenbedingungen mit Angeboten der Begleitung und 
Fortbildung. 
 
Die Möglichkeiten und Angebote in den SeniorenNetzwerken steigern die 
Lebensqualität älterer Menschen im Stadtteil und vermitteln ein positives Altersbild. 
Sie verhindern bzw. verzögern altersbedingte physische und psychische 
Krankheiten und deren Folgeerscheinungen. Im Hinblick auf die Pflegebedürftigkeit 
wirken Angebote der offenen Seniorenarbeit präventiv und bedarfssenkend. 
 
Die SeniorenNetzwerke stehen allen offen. 
 
 
3. Typen der SeniorenNetzwerke 
 
Seit 2002 ist die Netzwerkidee an mehreren Standorten und in verschiedenen 
Varianten erprobt worden. Dabei hat sich herausgestellt, dass die 
SeniorenNetzwerke mindestens hinsichtlich der Ausgangslage und der Phase ihrer 
Entwicklung unterschieden werden können.  
 
Im Folgenden sollen unterschieden werden: 
 
• SeniorenNetzwerke im Aufbau = SeniorenNetzwerke, d ie von einer 
hauptamtlichen Netzwerkkoordination - vom Amt für Soziales, Arbeit und 
Senioren bezuschusst - aufgebaut und unterstützt werden,  
 
• Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke = SeniorenNet zwerke, die 
selbstständig, ohne hauptamtliche Netzwerkkoordination im Stadtteil wirken

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und durch die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter 
SeniorenNetzwerke begleitet werden, 
 
• Standortgebundene SeniorenNetzwerke = SeniorenNetz werke, die eigene 
Räume haben und sich z.B. aus einer ehemaligen Altentagesstätte/einem 
Begegnungszentrum mit hauptamtlicher SeniorenNetzwerkkoordination 
heraus entwickelt haben. 
 
 
 
 
3.1 SeniorenNetzwerke im Aufbau 
 
SeniorenNetzwerke, die auf Initiative des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren, 
der Wohlfahrtsverbände, den Sozial-Betrieben-Köln und der Seniorenvertretung 
der Stadt Köln entstehen, erhalten in der Anschubphase die Finanzierung für eine 
Netzwerkkoordination im Umfang einer halben Stelle (Diplom-Sozialpädagogik/-
Sozialarbeit oder vergleichbare Hochschulqualifikation), angestellt bei einem der 
Wohlfahrtsverbände bzw. den Sozial-Betrieben-Köln. 
 
 
Die Auswahl der Stadtteile, in denen die Netzwerkkoordinatorin bzw. der 
Netzwerkkoordinator tätig ist, richtet sich nach folgenden Kriterien: 
  
• Altenhilfebedarf  
 
• absolute Zahl an Einwohnerinnen und Einwohnern übe r 60 Jahre 
 
Bewährt hat sich, die Entscheidung über den (nächsten) Stadtteil in einem 
gemeinsamen Gespräch zwischen dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren, 
dem jeweiligen Trägerverband, der Netzwerkkoordinatorin oder dem 
Netzwerkkoordinator und der bezirklichen Seniorenvertretung der Stadt Köln zu 
treffen. Anregungen der Bezirksarbeitsgemeinschaften Seniorenpolitik und 
Beschlüsse der Bezirksvertretungen werden von der bezirklichen 
Seniorenvertretung mit ins Gespräch eingebracht. 
 
 
Weitere Merkmale der SeniorenNetzwerke im Aufbau: 
 
• Die Netzwerkkoordination ist zeitlich begrenzt und  bleibt ca. vier Jahre im 
gleichen Stadtteil. Der genaue Zeitraum wird zwischen dem Amt für 
Soziales, Arbeit und Senioren, dem Träger des SeniorenNetzwerkes, der 
Netzwerkkoordination, dem Spitzenverband des Trägers des 
SeniorenNetzwerkes, der Seniorenvertretung der Stadt Köln und den 
Netzwerkerinnen und Netzwerkern des betreffenden SeniorenNetzwerkes 
abgestimmt. 
 
• Ein wesentliches Strukturmerkmal der Netzwerkarbei t ist von Anfang an, die 
Selbstorganisation der Netzwerkerinnen und Netzwerker im Stadtteil zu 
fördern und zu stärken. Nach Ausscheiden der Netzwerkkoordination wird 
das SeniorenNetzwerk selbstständig (selbstorganisiertes

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SeniorenNetzwerk). Die Selbstorganisation wird fachlich durch die 
Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke 
begleitet (weiteres siehe 3.2.3). 
 
• Die Netzwerkkoordination verfügt in der Regel über  keine eigenen Räume 
für Aktivitäten des SeniorenNetzwerkes. Diese „Raumlosigkeit“ ist Teil des 
Konzeptes. In der Folge können neue Räume für ältere Menschen im 
Stadtteil entstehen bzw. werden bestehende Räume für Seniorinnen und 
Senioren zugänglich gemacht. Nach Möglichkeit sollte die 
Netzwerkkoordination ab Beginn des Netzwerkaufbaus durch einen Büro-/ 
Besprechungsraum im Stadtteil verortet sein. 
 
• Eine wesentliche Aufgabe der Netzwerkkoordination ist die Schaffung eines 
Forums für Personen und Institutionen, die an einem seniorenfreundlichen 
Stadtteil interessiert sind (z.B. interessierte Einzelpersonen, Geschäftsleute, 
Mitglieder von Vereinen, etc.). Bewährt hat sich die Einberufung einer 
Stadtteilkonferenz. Sollte bereits eine vergleichbare Struktur oder ein 
vergleichbares Gremium im Stadtteil vorhanden sein, sind die Themen des 
SeniorenNetzwerkes dort einzubringen. 
 
• Die hauptamtliche Koordination hat, aufgeteilt in verschiedene Phasen, u.a. 
folgende Aufgaben (weiteres siehe 4.3 dieses Konzeptes) 
 
 
• Stadtteilerkundung und Stadtteilanalyse 
 
• Menschen und Institutionen mit der Netzwerkidee ve rtraut 
machen und für die (aktive) Teilnahme/Mitarbeit gewinnen 
 
• Begleitung und Unterstützung der Netzwerkerinnen u nd 
Netzwerker (Einzelpersonen, Gruppen und Projekte) 
 
• Initiierung und Begleitung der Stadtteilkonferenz 
 
• Stärkung von Personen und Institutionen zur 
Selbstorganisation 
 
 
3.2 Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke 
 
 
3.2.1 Begriffsdefinition 
 
SeniorenNetzwerke dieses Typs können nach bisherigen Erfahrungen wie folgt 
beschrieben werden: 
 
Gruppen von Seniorinnen und Senioren, Einzelpersonen, Institutionen oder 
Geschäftsleute, die durch die Netzwerkkoordination in einer Aufbauphase 
zusammengefunden haben und die Netzwerkidee befürworten und mittragen,

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bilden das SeniorenNetzwerk in einem bestimmten Stadtteil und entwickeln das 
SeniorenNetzwerk selbstorganisiert weiter. 
 
 
3.2.2 Vorraussetzung für die Selbstorganisation  
 
Ein SeniorenNetzwerk geht in die Phase der Selbstorganisation, wenn folgende 
Rahmenbedingungen erfüllt sind: 
 
• Das SeniorenNetzwerk wurde ca. vier Jahre kontinui erlich durch eine 
Netzwerkkoordination begleitet. Dabei sollte in den letzten beiden Jahre vor 
der Selbstorganisation die Person der Koordination nicht gewechselt haben. 
 
• Das SeniorenNetzwerk hat sich eine tragfähige, das  SeniorenNetzwerk in 
der Selbstorganisation weiterführende Struktur gegeben. Die 
Netzwerkerinnen und Netzwerker haben den Willen bekundet, die 
entstandenen Aktivitäten und Angebote weiter zu verantworten und zu 
gestalten, auch wenn sich die hauptamtliche Netzwerkkoordination aus dem 
Stadtteil zurückziehen wird.  
 
• Die Koordinationsstruktur eines Sprecherrates wird  aus den Reihen der 
Netzwerkerinnen und Netzwerker gebildet und dieser bekundet, das 
SeniorenNetzwerk selbstorganisiert weiter zu steuern und zu entwickeln.  
 
• In der Regel gibt es eine „Patenorganisation“ im S tadtteil, die das 
selbstorganisierte SeniorenNetzwerk unterstützt. Es soll sich dabei um eine 
gemeinnützige Organisation handeln, eine Kirchengemeinde oder eine 
Stiftung. Die Kooperation kann unterschiedliche Formen haben - ideelle, 
finanzielle, räumliche oder personelle Unterstützung – und sollte in einer 
Vereinbarung festgehalten werden.  
 
• Die Themen “ältere Menschen“ und „demographischer Wandel“ werden für 
den jeweiligen Stadtteil verantwortlich und nachhaltig in einem (Stadtteil-) 
Gremium, z.B. einer Stadtteilkonferenz, vertreten und bearbeitet. Dieses 
Gremium hat auch ohne Netzwerkkoordination weiter Bestand. 
 
 
3.2.3 Unterstützungsstruktur für selbstorganisierte  SeniorenNetzwerke 
 
Die Befähigung zur Selbstorganisation und bürgerschaftlichem Engagement sind 
zentrale Merkmale der SeniorenNetzwerkarbeit. Menschen, die sich engagieren, 
brauchen professionelle Unterstützung und Begleitung, auf die sie zurückgreifen 
können.  
 
 
Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke 
 
Die wesentliche Begleitung erfolgt durch die Servicestellen zur Unterstützung 
selbstorganisierter SeniorenNetzwerke. Diese Stellen haben zum Ziel, die 
bestehenden selbstorganisierten SeniorenNetzwerke und ihre Netzwerkerinnen 
und Netzwerker zu stärken, zu unterstützen und miteinander zu vernetzen. Als

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Arbeitsprinzip gilt die „Hilfe zur Selbsthilfe“. Die Servicestellen zur Unterstützung 
selbstorganisierter SeniorenNetzwerke übernehmen durch regelmäßigen Kontakt 
beratende, helfende und begleitende Funktionen und tragen so dazu bei, dass die 
Entwicklung eines selbstorganisierten SeniorenNetzwerkes einen positiven Verlauf 
nimmt. Für das selbstorganisierte SeniorenNetzwerk sind letztendlich die 
Netzwerkerinnen und Netzwerker im Stadtteil selbst verantwortlich. 
 
Die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke 
verstehen sich als Prozessbegleitung für die selbstorganisierten Netzwerkerinnen 
und Netzwerker und haben im einzelnen folgende Aufgaben: 
 
• Organisation und Durchführung stadtweiter oder bez irksorientierter 
Netzwerktreffen (Zusammenschluss und Austausch der Netzwerkerinnen 
und Netzwerker) 
 
• Informationsplattform zu Fortbildungsmöglichkeiten , Fachtagungen und 
Veranstaltungen 
 
• Unterstützung bei Fundraising, Öffentlichkeitsarbe it und bei 
organisatorischen Fragen 
 
• Beratung und Krisenintervention 
 
• Einbindung in die Kölner Seniorenarbeit 
 
• Sicherung des Kontakts zur Verwaltung, den Wohlfah rtsverbänden, dem 
Förderkreis SeniorenNetzwerke e.V. und der Seniorenvertretung der Stadt 
Köln 
 
 
Die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke sind 
bei den Trägern angesiedelt, die im Programm beteiligt sind. Die vorhandenen 
Servicestellen umfassen halbe Stellen, die mit Fachkräften (Diplom-
Sozialpädagogik oder -Sozialarbeit) besetzt sind. Der personelle Umfang der 
Servicestellen ist stetig der steigenden Anzahl der selbstorganisierten 
SeniorenNetzwerke anzupassen. D.h.: In den Stadtbezirken, die flächendeckend 
mit SeniorenNetzwerken ausgestattet sind, sind bezirklich orientierte 
Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke 
einzurichten. Die Stellenbesetzung erfolgt kostenneutral aus dem Kontingent der 
vorhandenen Koordinationsstellen der SeniorenNetzwerke im Aufbau. 
 
 
Finanzielle Zuwendungen 
 
Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke erhalten einen Sachmittelzuschuss, den sie 
für ihre Arbeit vor Ort einsetzen können. Höhe und Dauer dieser finanziellen 
Zuwendung sind abhängig von den vorhandenen Haushaltsmitteln und werden 
zwischen dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren, den Wohlfahrtsverbänden 
und den Sozial-Betrieben-Köln abgestimmt und durch den Ausschuss für Soziales 
und Senioren beschlossen.

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3.3 Standortgebundene SeniorenNetzwerke  
 
Diese SeniorenNetzwerke sind aus den früheren Altentagesstätten 
/Begegnungszentren hervorgegangen (vgl. Anlage Historie). Sie verfügen über 
hauptamtliches Personal (Diplom-Sozialpädagogik, -Sozialarbeit oder 
vergleichbare Hochschulqualifikation), eigene Räumlichkeiten und eine 
bestehende Büroausstattung. 
 
Ziel ist es, dass in den Räumen des jeweiligen Trägers sowohl Angebote 
wahrgenommen werden können, als auch diese Räume als Ausgangspunkt von 
selbstorganisierten Aktivitäten zu nutzen. Diese SeniorenNetzwerke erfüllen also 
eine doppelte Funktion: 
 
Verpflichtend für alle ist, ein Grundangebot für ältere Menschen im Stadtteil zu 
sichern. Damit ist ein Angebot gemeint, an dem auch hochaltrige und/oder 
gesundheitlich eingeschränkte und/oder behinderte ältere Menschen teilnehmen 
können. In der Regel handelt es sich dabei um Angebote, die einen betreuenden 
oder geselligen Charakter haben (z. B. Spielenachmittage, Frückstückstreffen, 
Gedächtnistraining). Die Angebote sind möglichst kostenfrei anzubieten und offen 
für alle Interessierte. Idealerweise wird das Grundangebot von engagierten 
Ehrenamtlichen übernommen. Aufgabe der hauptamtlichen 
SeniorenNetzwerkkoordination ist es, Menschen für diese Aufgabe zu finden, zu 
qualifizieren und zu begleiten. 
 
Neben der Steuerung dieses Grundangebots hat die Leitung der ehemaligen 
Altentagesstätte/des Begegnungszentrums die Aufgabe, ein SeniorenNetzwerk 
aufzubauen. Hier gelten die Ziele wie unter Abschnitt 2. 
 
Diese Aufgabenerfüllung erfordert ein völlig neues Rollenverständnis der 
Leitungskraft. War die Leitung einer Altentagesstätte/eines Begegnungszentrums 
vorher „Macherin bzw. Macher“ oder „Gestalterin bzw. Gestalter“, so ist sie jetzt 
„Ermöglicherin bzw. Ermöglicher“ und „Begleiterin bzw. Begleiter“ von Prozessen 
und Menschen. Hat die Leitung vorher ein Programm für  andere entwickelt, 
entwickelt sie jetzt ein Programm mit den Menschen  gemeinsam. War vorher ein 
Ziel, dass viele Menschen das Haus nutzen oder besuchen und die Angebote 
„ausgebucht“ sind, muss jetzt Ziel sein, dass möglichst viele Menschen eigene 
Initiativen entwickeln. Die Koordination fördert die Nutzerinnen und Nutzer mit 
ihren Ressourcen und Potentialen. 
 
In Stadtteilen, in denen es keine Stadtteilkonferenz gibt, richtet die 
SeniorenNetzwerkkoordination eine solche ein und stellt sicher, dass diese 
Konferenz mindestens zweimal im Jahr tagt. In Stadtteilen, in denen es bereits 
bestehende und gut funktionierende Vernetzungsstrukturen gibt, muss keine 
Parallelstruktur aufgebaut werden. Bestehende Strukturen müssen jedoch 
nachweisbar für Seniorenthemen und –belange sensibilisiert werden. Auf die 
Erweiterung des Kreises (gemäß Konzept) muss aktiv hingewirkt werden.

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4. Handlungsebenen 
 
Damit sich das Konzept der SeniorenNetzwerke Köln in allen Stadtteilen (86) 
ausbreiten kann und somit möglichst viele Seniorinnen und Senioren an das 
SeniorenNetzwerk in ihrem Stadtteil angeschlossen werden, ist die 
Zusammenarbeit folgender vier Handlungsebenen erforderlich: 
 
 
4.1 Amt für Soziales, Arbeit und Senioren 
 
Das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren hat gemeinsam mit den 
Wohlfahrtsverbänden, den Sozial-Betrieben-Köln und der Seniorenvertretung das 
Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln aus 2001/2002 weiter entwickelt. Dieses 
Konzept beschreitet Neuland, indem erstmalig in der Kölner Seniorenarbeit das 
Ziel formuliert wird, dass ältere Bürgerinnen und Bürger sich im Stadtteil selbst 
organisieren sollen. Zur Umsetzung dieses Zieles gewährt das Amt für Soziales, 
Arbeit und Senioren entsprechend der aktuellen Haushaltslage auf Beschluss des 
Ausschusses für Soziales und Senioren jährliche Zuschüsse zu Personal- und 
Sachkosten einer SeniorenNetzwerkkoordination an die Wohlfahrtsverbände, ihre 
Mitglieder oder die Sozial-Betriebe-Köln für SeniorenNetzwerke im Aufbau, 
standortgebundene SeniorenNetzwerke und die Servicestellen zur Unterstützung 
selbstorganisierter SeniorenNetzwerke sowie Sachkostenzuschüsse an 
selbstorganisierte SeniorenNetzwerke.  
 
Zusammenfassend obliegt dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren die 
Steuerung und Evaluation des gesamten Programms in Kooperation mit den 
Wohlfahrtsverbänden, den Sozial-Betrieben-Köln und der Seniorenvertretung, 
einschließlich eventueller Modifikationen des Programms. 
 
Konkret begleitet und unterstützt es die Anstellungsträger der 
SeniorenNetzwerkkoordination fachlich, und zwar sowohl bezogen auf das 
gesamte Programm (a), als auch bezogen auf das jeweilige SeniorenNetzwerk (b). 
 
 
Beispielhaft sei genannt: 
 
zu a) Entwicklung und Abstimmung von Kriterien, ab wann ein 
SeniorenNetzwerk verselbständigt werden kann und in welchem Stadtteil 
die SeniorenNetzwerkkoordination das nächste SeniorenNetzwerk 
entwickelt. 
zu b) Abstimmung von stadtteilspezifischen Zielen. 
 
 
4.2 Träger (Wohlfahrtsverbände, ihre Mitglieder und Sozial-Betriebe-Köln ) 
 
• Die Träger entwickeln zusammen mit dem Amt für Soz iales, Arbeit und 
Senioren, der Seniorenvertretung der Stadt Köln und dem Förderkreis 
Kölner SeniorenNetzwerke e.V. das Konzept für die SeniorenNetzwerke 
fortlaufend weiter. Anregungen von Netzwerkerinnen und Netzwerkern

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werden aufgenommen. 
 
• Die Träger sind Anstellungsträger der SeniorenNetz werkkoordinationen und 
der Mitarbeitenden der Servicestellen zur Unterstützung der 
selbstorganisierten SeniorenNetzwerke mit Dienst- und Fachaufsicht. 
 
• Bei den standortgebundenen SeniorenNetzwerken sind  sie Träger der 
Einrichtungen. Während die SeniorenNetzwerke im Aufbau überwiegend 
aus städtischen Zuschüssen finanziert werden, fließen bei den 
standortgebundenen SeniorenNetzwerken Trägermittel ein. 
 
• Die Träger stellen ihr spezifisches Profil als woh lfahrtsverbandlicher bzw. 
kommunaler Träger zugunsten einer trägerübergreifenden Struktur mit 
verteilten Zuständigkeiten je nach Stadtteilen zurück. Ehrenamt, 
Bürgerschaftliches Engagement und Selbsthilfe begleiten und unterstützen 
sie gemeinsam auf der Basis dieser Konzeption. 
 
• Die Träger praktizieren eine intensive Kooperation  auf der Ebene der 
Abteilungsleitungen/Fachberatungen und Netzwerkkoordination. 
Beispielhaft seien genannt: stadtweite Treffen, Fortbildungen, Publikationen, 
Internet-Auftritt etc. 
 
• Die Träger sind verantwortlich für die Umsetzung d ieses Konzeptes und die 
mit dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren abgestimmten 
stadtteilspezifischen Ziele. Zur Unterstützung dieser Arbeit ist im Rahmen 
der Fachberatungsförderung ein entsprechender Anteil vorgesehen. 
 
• Die Träger laden unter Beteiligung der Stadt Köln mehrmals jährlich die 
hauptamtlichen SeniorenNetzwerkkoordinationen zu einer 
Netzwerkkonferenz ein. Die Netzwerkkonferenzen dienen dem Austausch, 
der Koordination, Entwicklung und Qualitätssicherung des 
SeniorenNetzwerkprogramms. 
 
• Die Träger laden unter Beteiligung der Stadt Köln zweimal jährlich die 
Vertreterinnen und Vertreter der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke 
zum Austausch ein. 
 
 
4.3 SeniorenNetzwerkkoordination 
 
Ihre Aufgaben sind vielfältig und verändern sich im Laufe der Zeit, da es sich bei 
der Netzwerkarbeit um eine prozessorientierte Arbeit handelt. So sind die 
Aufgaben einer SeniorenNetzwerkkoordination in der Anfangszeit andere als in der 
Phase des Rückzugs. Die genauen Ziele für die Arbeit der 
SeniorenNetzwerkkoordination werden zwischen dem Amt für Soziales, Arbeit und 
Senioren, dem Träger und der SeniorenNetzwerkkoordination jährlich abgestimmt. 
Die Seniorenvertretung der Stadt Köln kann die Teilnehmerinnen und Teilnehmer 
des Gesprächs im Vorfeld beraten.

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A  Analyse 
 
Im Wesentlichen handelt es sich um zwei Aufgabenbereiche: 
 
Stadtteilanalyse 
Den Stadtteil mit seinen Besonderheiten, Stärken und Schwächen 
kennenlernen. 
 
• Stadtteildaten in ihrer Diversität erfassen und de uten. 
 
• Angebotsstruktur für Seniorinnen und Senioren im S tadtteil erfassen. 
 
• Wichtige Schlüsselpersonen und Knotenpunkte im Sta dtteil kennenlernen. 
 
• Institutionen im Stadtteil kennenlernen. 
 
• Vernetzungsstrukturen (formelle und informelle) ke nnenlernen. 
 
• „Probleme“, Defizite, Lücken im Hilfesystem im Sta dtteil identifizieren. 
 
• Die besonderen Potentiale und Ressourcen im Stadtt eil ermitteln. 
 
 
Kooperation 
Die SeniorenNetzwerkkoordinationen machen die Menschen und Institutionen 
mit der Netzwerkidee vertraut und gewinnen sie für die Zusammenarbeit. Hier 
ist besonderer Wert darauf zu legen, dass Personengruppen, die bisher in den 
SeniorenNetzwerken unterrepräsentiert sind (z.B. Migrantinnen und Migranten, 
ältere Lesben und Schwule, Seniorinnen und Senioren mit Behinderung, 
Seniorinnen und Senioren mit geringem Einkommen und Bildungsniveau) 
stärker eingebunden werden.  
 
Dabei sind Kenntnisse und Erfahrungen von zentralen Akteuren im 
Bezirk/Stadtteil zu nutzen und Kooperationen im Bezirk/ Stadtteil aufzubauen 
und weiterzuentwickeln (z.B. Seniorenvertretung, Seniorenkoordination, 
Seniorenberatung, Sozialraumkoordination, 
Migrationsstützpunkte/Interkulturelle Zentren, Vereine etc.). 
 
• Durchführung von Informationsveranstaltungen für i nteressierte 
Einwohnerinnen und Einwohner. 
 
• Einführung der Idee der SeniorenNetzwerke durch di e Gründung von 
Stadtteilkonferenzen oder Platzierung des Themas in bestehenden 
Gremien/Strukturen. 
 
B. Aufbau 
 
In dieser Phase geht es darum, die Gruppenbildung unter den Seniorinnen und 
Senioren zu fördern, Institutionen und Geschäftsleute zur kontinuierlichen 
Unterstützung zu gewinnen, die Stadtteilkonferenz sowie eventuell weitere

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gemeinsame Projekte anzugehen und tragfähige und selbstorganisierte 
Strukturen zu schaffen (siehe 3.2.2). Die SeniorenNetzwerkkoordination 
sensibilisiert die Netzwerkerinnen und Netzwerker für die Diversität ihres 
Stadtteils und ihrer Einwohnerinnen und Einwohner. 
 
Als Orientierung dienen die zwischen dem Amt für Soziales, Arbeit und 
Senioren, dem Träger und der SeniorenNetzwerkkoordination abgestimmten 
Ziele. 
 
 
Die Phasen C und D treffen nur auf die SeniorenNetzwerke im Aufbau zu. 
 
 
C.  Überleitung in die Selbstorganisation 
 
Die Aufgaben der hauptamtlichen Koordination stehen unter dem Zeichen der 
Übergabe der Verantwortung für das SeniorenNetzwerk an die Menschen „vor 
Ort“ (Netzwerkerinnen und Netzwerker).  
 
Der Schritt in die Selbstorganisation wird durch einen Workshop der Träger 
zum Thema „Selbstorganisation“ vorbereitet. Dabei erfolgt eine Überleitung in 
die Begleitung durch die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter 
SeniorenNetzwerke, die den Prozess der Selbstorganisation unterstützen. 
 
 
D. Stabilisierung und Unterstützung der Selbstorgan isation 
 
Der SeniorenNetzwerkkoordination stehen in dieser Phase ein Jahr lang bis zu 
30 % der Arbeitszeit für den Ablösungsprozess von ihrem bisherigen 
SeniorenNetzwerk zur Verfügung. 
 
Parallel zur Verselbstständigung des „alten“ SeniorenNetzwerkes sollen die 
Erkundung und der schrittweise Aufbau eines „neuen“ SeniorenNetzwerkes in 
einem anderen Stadtteil beginnen.  
 
 
4.4 Seniorenvertretung der Stadt Köln 
 
Die Seniorenvertretung der Stadt Köln hat seit Beginn das 
SeniorenNetzwerkkonzept und den Aufbau der SeniorenNetzwerke begleitet und 
mitgestaltet. Viele Mitglieder der Seniorenvertretung haben sich in 
unterschiedlichen SeniorenNetzwerken vor Ort aktiv eingebracht.  
 
Die Seniorenvertretungen der Stadtbezirke wollen den weiteren Ausbau der 
SeniorenNetzwerke unterstützen und beratend begleiten. Dabei bringen sie ihre 
Erfahrungen, ihr Wissen über die sozialen Erfordernisse und ihre Ortskenntnisse 
ein. Dies gilt auch bei der Beratung, in welchem Stadtteil ein neues 
SeniorenNetzwerk aufgebaut oder ein altes SeniorenNetzwerk reaktiviert wird 
(siehe 4.3).

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14 
 
Schlussbemerkung und Ausblick 
 
Seit Beginn der SeniorenNetzwerkarbeit hat die Konzeption wie auch die 
Umsetzung vor Ort viele positive Rückmeldungen erhalten. Die Verleihung des 
Deutschen Präventionspreises 2005 und die Nennung der SeniorenNetzwerke im 
Leitbild 2020 der Stadt Köln seien hier als Beispiel genannt.  
 
Ziel ist es, in allen Kölner Stadtteilen SeniorenNetzwerke aufzubauen. 
 
Die Umsetzung des Konzeptes lebt von der guten und produktiven Kooperation 
der beteiligten Partner - Amt für Soziales, Arbeit und Senioren der Stadt Köln, 
Wohlfahrtsverbände, Sozial-Betriebe-Köln, Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke 
e.V. und Seniorenvertretung der Stadt Köln. Sie steht nach wie vor für die 
gemeinsame Begeisterung an einer innovativen Art der Seniorenpolitik . 
 
Die Weiterentwicklung des Konzeptes der Kölner SeniorenNetzwerke ist 
prozesshaft angelegt, d.h. aus Erfahrungen lernen, Betroffene zu Beteiligten 
machen und nötige Veränderungen in die laufende Arbeit einbringen. Dabei sind 
die Möglichkeiten der Digitalisierung einzubeziehen. 
 
Um einen noch höheren Wirkungsgrad der SeniorenNetzwerkarbeit zu erreichen, 
soll regelmäßig eine Fachveranstaltung der SeniorenNetzwerke Köln stattfinden. 
Hierzu sollen Politik, Seniorenvertretung, Verwaltung, Verbände, Träger, der 
Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke e.V., Netzwerkerinnen und Netzwerker, 
Mitarbeitende aus dem Programm der SeniorenNetzwerkarbeit und 
themenspezifisch relevante Akteure zum Austausch und zur Weiterentwicklung 
zusammenkommen. 
 
Die Arbeit der SeniorenNetzwerke soll stadtweit abhängig von finanziellen und 
personellen Ressourcen nach einheitlichen Kriterien evaluiert werden. 
 
Ergänzend ist ein Konzept zur öffentlichkeitswirksamen Darstellung der 
SeniorenNetzwerkarbeit zu erarbeiten und sukzessive umzusetzen. Hierzu kann 
weiterhin neben den Servicestellen im Bezirk eine zentrale Servicestelle für alle 
SeniorenNetzwerke notwendig sein. 
 
Nicht zuletzt steht weiterhin als wichtige Zukunftsaufgabe an, die bisher bewusst 
parallel laufende Entwicklung der verschiedenen Typen von SeniorenNetzwerken 
auch strukturell zusammenzuführen und den Ausbau der Servicestellen zur 
Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke in den Bezirken weiter 
fortzuführen. 
 
 
 
Anlage:   
 
Anlage 1: Historie 
Anlage 2: Aktuelle Übersicht der SeniorenNetzwerke 
Anlage 3: Aktuelle Stadtkarte der SeniorenNetzwerke

Anlage 8 - Auszug Beschlussprotokoll ACI 21.04.26 zu 3401 2025

3044 Zeichen

Geschäftsführung  
Ausschuss für 
Chancengerechtigkeit und 
Integration 
Leyla Bachtiosin 
Telefon: (0221) 022122129725 
E-Mail: leyla.bachtiosin@stadt-
koeln.de 
Datum: 22.04.2026 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des Ausschusses für 
Chancengerechtigkeit und Integration vom 21.04.2026 
öffentlich 
6.5 Änderungsantrag von Prof. Aria Adli und Grün Offene Liste zur Be-
schlussvorlage 3401/2025 "Konzept für die Senior*innen Netzwerke 
Köln" 
AN/0634/2026 
Die Mitglieder empfehlen folgenden geänderten Beschluss: 
Beschluss 
Der Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren beschließt, das 
Konzept SeniorenNetzwerke Köln (Anlage 2 zur Vorlage 3401/2025) um folgende Er-
gänzungen zu erweitern: 
1. In Abschnitt 4.1 „Verwaltung“ werden Satz 1 und 2 ergänzt um „Träger, die einen 
besonderen Beitrag zur interkulturellen Öffnung der Seniorenarbeit leisten – wie 
Interkulturelle Zentren und andere diversitätsorientierte Organisationen.“ 
2. In Abschnitt 3.1 „SeniorenNetzwerke im (Wieder -)Aufbau“ wird nach den 
Auswahlkriterien für Stadtteile folgender Satz eingefügt: „In Stadtteilen mit einem 
hohen Anteil älterer Menschen mit internationaler Familiengeschichte sollen bei 
der Trägerauswahl bevorzugt diversitätsorientierte Träger – wie Interkulturelle 
Zentren – einbezogen werden.“ 
3. Die Beschlüsse von StadtAG Behindertenpolitik und BV 4 werden berücksichtigt 
 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig beschlossen

Geschäftsführung  
Ausschuss für 
Chancengerechtigkeit und 
Integration 
Leyla Bachtiosin 
Telefon: (0221) 022122129725 
E-Mail: leyla.bachtiosin@stadt-
koeln.de 
Datum: 22.04.2026 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des Ausschusses für 
Chancengerechtigkeit und Integration vom 21.04.2026 
öffentlich 
8.7 Konzept für die Senior*innen Netzwerke Köln 
3401/2025 
Die Mitglieder empfehlen folgenden geänderten Beschluss: 
Beschluss: 
Der Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren beschließt das vor-
gelegte Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Kon-
zept (Anlage 2 zur Vorlage 3401/2025) um folgende Ergänzungen zu erweitern: 
4. In Abschnitt 4.1 „Verwaltung“ werden Satz 1 und 2 ergänzt um „Träger, die 
einen besonderen Beitrag zur interkulturellen Öffnung der Seniorenarbeit 
leisten – wie Interkulturelle Zentren und andere diversitätsorientierte 
Organisationen.“ 
5. In Abschnitt 3.1 „SeniorenNetzwerke im (Wieder -)Aufbau“ wird nach den 
Auswahlkriterien für Stadtteile folgender Satz eingefügt: „In Stadtteilen mit 
einem hohen Anteil älterer Menschen mit internationaler 
Familiengeschichte sollen bei der Trägerauswahl bevorzugt 
diversitätsorientierte Träger – wie Interkulturelle Zentren – einbezogen 
werden.“ 
6. Die Beschlüsse von StadtAG Behindertenpolitik und BV 4 werden 
berücksichtigt 
Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept in der Folgezeit bei Än-
derungen zu aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlusses 
bedarf. 
 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig beschlossen

Beschlussvorlage Ausschuss

10030 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
V/503/1 
 
Vorlagen-Nummer 
 3401/2025 
Freigabedatum 
13.01.2026  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln  
Beschlussorgan 
Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren beschließt das vorgelegte 
Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Konzept. 
 
Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept in der Folgezeit bei Änderun-
gen zu aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlusses bedarf. 
 
Stadtarbeitsgemeinschaft Queerpolitik 09.02.2026 
Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik 23.02.2026 
Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik 02.03.2026 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 09.03.2026 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 10.03.2026 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 12.03.2026 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 12.03.2026 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 12.03.2026 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 12.03.2026 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 16.03.2026 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 16.03.2026 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 16.03.2026 
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration 21.04.2026 
Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren 23.04.2026

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
 
In den 1990er Jahren gab es bei traditionellen Einrichtungen wie Altentagesstätten einen 
Rückgang der Besucher*innen. Sie waren für junge Senior*innen weniger attraktiv (s. Anlage 
Historie). Ab 1997 begann deshalb eine Diskussion zur Neuausrichtung der Angebote der Köl-
ner Seniorenarbeit. Von Beginn an wurden die Gespräche zwischen Verwaltung, Politik, Köl-
ner Wohlfahrtsverbänden und Seniorenvertretung Köln geführt. 2002 wurden die ersten Seni-
orenNetzwerke (SNW) in Köln gebildet. Sie knüpften an den Wünschen zunehmend aktiver 
Senior*innen an und zielten auf gemeinschaftliches Handeln, Selbstorganisation und Auswei-
tung der Teilhabe. Zuletzt wurde das SeniorenNetzwerk-Konzept 2020 überarbeitet 
(0586/2020). 
 
Am 13.09.2022 fand eine Fachveranstaltung der SNW mit den genannten Akteur*innen sowie 
dem Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke e.V., Netzwerker*innen, Mitarbeitenden aus dem 
Programm der SNW-Arbeit und themenspezifisch relevanten Akteur*innen statt. Unter ande-
rem wurden aktuelle Themen und Visionen abgefragt. 
Bei einem weiteren Treffen wurden die Ergebnisse ausgewertet. Themenschwerpunkte waren 
die schwierige Raumsituation der Netzwerke, das Gewinnen neuer Netzwerker*innen, die in-
tensivere Unterstützung der selbstorganisierten Netzwerke durch beispielsweise Qualifizierun-
gen von Netzwerker*innen und die Frage, ob vor dem Aufbau neuer Netzwerke aus Gründen 
der Nachhaltigkeit zunächst nicht ausreichend starke Netzwerke gestützt werden sollten. In 
einer Arbeitsgruppe zur Weiterentwicklung des Konzepts der SNW, bestehend aus Mitgliedern 
der Seniorenvertretung, der Verwaltung, den Kölner Wohlfahrtsverbänden sowie den Sozial-
Betrieben-Köln, dem Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke e.V. und Netzwerker*innen 
wurde mit dem Austausch zu diesen Themenschwerpunkten begonnen. 
 
Am 10.02.2025 wurden Kölner Fachpolitiker*innen durch die Fachverwaltung und die Kölner 
Wohlfahrtsverbände im Rahmen eines Fachgesprächs Überarbeitungsvorschläge zum Senio-
rennetzwerkkonzept vorgestellt. Diese fanden allgemeine Zustimmung. Insbesondere wurden 
folgende Schwerpunktthemen erörtert: 
 
Seit 2002 wird der Name des Programms „SeniorenNetzwerke Köln“ von Senior* innen in-
ner- und außerhalb der SNW kritisch hinterfragt: Viele Menschen fühlten sich nicht ausrei-
chend angesprochen, weil sie sich noch nicht als Senior*innen begriffen. Auch fehle beispiels-
weise die weibliche Form. 2023 und 2024 wurden Nutzer*innen und Interessierte durch ehren-
amtliche Netzwerker*innen und Mitarbeiter*innen der Träger in Konferenzen der Senioren-
Netzwerke und in Online- und analogen Umfragen befragt. Es gab neue Ideen, aber keinen 
allgemein akzeptierten Vorschlag. 74% der Menschen in den Netzwerken wollten am vertrau-
ten Namen festhalten. Dieser wurde somit beibehalten, die Diskussion jedoch weitergeführt, 
weil zu wenige Daten von Menschen vorlagen, die das Programm noch nicht kannten und po-
tenzielle künftige Nutzer*innen waren. Die Diskussion hält bis heute an. 
 
Bislang war die „Raumlosigkeit“ zentraler Bestandteil des SNW-Konzepts. Räume sind eine 
wichtige Voraussetzung für einen gelingenden Netzwerkaufbau. Punkt 3.1 des Konzeptes un-

3 
terstreicht deren Bedeutung. Es gibt Netzwerke, die kostenfrei Räume nutzen können. In man-
chen Stadtteilen gibt es jedoch große Schwierigkeiten. Deshalb ist es ab 2025 möglich, dass 
in Härtefällen Anträge für ein Jahr auf Mittel aus einem haushaltsabhängigen Sonderbudget 
für Kosten, die im Zusammenhang mit Räumen entstehen, gestellt werden können. In den An-
trägen sollen unter anderem die bisherigen Bemühungen um Räume dargestellt werden. Die 
Anträge werden nach einem vereinbarten Konzept von der Verwaltung geprüft, unter Einbe-
ziehung von Servicestellen beziehungsweise Fachberater*innen von Verbänden und den So-
zial-Betrieben-Köln (SBK). 
 
„Weiße Flecken“: Ging bislang ein SNW in die Phase der Selbstorganisation, baute die Netz-
werkkoordination mit ihrer halben Stelle ein neues SNW in einem sogenannten „weißen Fleck“ 
auf, also in einem Stadtteil ohne SNW. Künftig gibt es für freiwerdende Kapazitäten neben 
dem Aufbau eines SeniorenNetzwerkes in einem neuen Stadtteil zusätzlich die folgenden Op-
tionen: 
 
1) Aus Nachhaltigkeitsgründen besteht die Möglichkeit, dass langjährig bestehende ge-
schwächte selbstorganisierte SNW, die kurz vor der Auflösung stehen, wiederaufgebaut wer-
den. Denn es lässt sich auf noch bestehenden Reststrukturen aufbauen. Im Stadtteil Kalk, in 
dem viele Menschen mit internationaler Familiengeschichte leben, geschieht dies seit 
01.08.2024 und im Stadtteil Meschenich seit 01.01.2025. 
 
2) Seit Ende 2025 werden Schritt für Schritt die bislang vier Servicestellen zur Unterstützung 
selbstorganisierter SNW (je eine 0,5-Stelle) weiter ausgebaut auf acht Stellen zu Beginn 2026, 
um die größer werdende Zahl der selbstorganisierten SNW nachhaltig begleiten und unterstüt-
zen zu können. Die Finanzierung erfolgt entsprechend den Vorgaben des SNW-Konzepts kos-
tenneutral durch Umschichtungen im Budget für das Programm SNW, durch entsprechende 
Reduzierung der SNW im Aufbau. 
 
Sprach das Konzept bislang von dem Ziel, in jedem Stadtteil ein SNW aufzubauen, wird nun 
angestrebt, in allen Stadtteilen SeniorenNetzwerkstrukturen aufzubauen. Dies bedeutet, dass 
zwar ein SNW je Stadtteil als Regel angestrebt wird, es aber begründete Ausnahmen davon 
geben kann. Beispielsweise kann es ein SNW über zwei Stadtteile hinweg geben (bereits um-
gesetzt in Ensen-Westhoven, Sülz-Klettenberg und Eil-Finkenberg). Mittelfristig kann auch die 
Zusammenfassung mehrerer Außenstadtteile mit jeweils nur einer geringen Anzahl an Se-
nior*innen sinnvoll sein. 
Die Entscheidung über den Aufbau neuer SNW, den Wiederaufbau geschwächter selbstorga-
nisierter SNW und den Ausbau der bezirklichen Servicestellen wird in der Arbeitsgruppe (AG) 
Weiterentwicklung in einem dialogischen Verfahren unter Beteiligung von Stadt, Trägern, För-
derkreis SNW sowie Seniorenvertretung getroffen. Die Kriterien zur Auswahl der neuen Stadt-
eile, formuliert in Abschnitt 3.1, werden mit aktuellen Daten hinterlegt. 
 
Interkulturelle Öffnung: Interkulturalität wurde von Anfang an in der Präambel des Konzep-
tes mitgedacht. Es gibt seit Jahren SNW in Stadtteilen mit hohem Anteil an Menschen mit in-
ternationaler Familiengeschichte. Diese sprechen die Zielgruppe direkt an.  
So zum Beispiel: 
- die standortgebundenen SNW in Porz und Mülheim, 
- die SNW (im Aufbau) in Ehrenfeld und Porz-Eil (mit SNW-Koordinator*innen mit internationa-
ler Familiengeschichte), 
- das SNW in Seeberg mit dem Deutsch-Türkischen Verein Köln e.V. (DTVK e.V.) als Träger. 
 
Auch andere Stadteile wie Altstadt-Süd und Sülz gehen stärker auf diese Zielgruppe ein. Je 
nach Stadtteil gibt es unterschiedliche Herausforderungen. 
 
Das überarbeitete Konzept setzt daher neue Akzente: 
- Internationale Familiengeschichte als Kriterium für die Auswahl der Stadtteile (Punkt. 3.1), 
- Interkulturelle Kompetenz und Diversitätssensibilität der Mitarbeitenden (Punkt 4.2, Fortbil-
dungen und Supervision). 
In der Alltagspraxis sind Interkulturalität und Diversitätssensibilität in SNW-Konferenzen und in 
der AG zur Weiterentwicklung des SNW-Konzepts regelmäßig wiederkehrende Themen. So

4 
wurden 2024 die Erfahrungen der vier SNW-Koordinator*innen mit internationaler Familienge-
schichte in die Weiterentwicklung des Konzepts einbezogen. In der AG arbeitet seit Juni 2025 
das Amt für Integration und Vielfalt mit. 
 
In Abschnitt 6 des Konzepts werden Themen wie interkulturelle Öffnung, Digitalisierung und 
Qualitätssicherung aufgeführt, die in der AG Weiterentwicklung weiterbearbeitet werden. 
 
In den letzten Monaten wurden folgende Entscheidungen getroffen, die in der Praxis Berück-
sichtigung finden, die jedoch noch nicht in das SNW-Konzept eingeflossen sind:  
- die vierfach stärkere Gewichtung des prozentualen Anteils von Menschen mit internationaler 
Familiengeschichte bei der Entscheidung über neue Stadtteile,  
- der Grundsatz „Wiederaufbau vor Neuaufbau“ aus den genannten Gründen. 
 
Ausgehend von den Erfordernissen der Praxis wird das Konzept auch zukünftig weiterentwi-
ckelt werden. 
 
 
Anlagen: 
1. Öffentlichkeitsbeteiligung 
2. Konzept_SNW_Köln_Stand_2025 
2.1. Historie_der_SNW (Anlage 1 zum Konzept) 
2.2. Adressliste_SNW_Köln (Anlage 2 zum Konzept) 
2.3. Karte_SNW_2026-01 (Anlage 3 zum Konzept) 
3. Synopse_Konzept_SNW_alt-neu 
4. Konzept_SNW_Köln_Stand_2020

Anlage 3 Synopse alt - neu

21587 Zeichen

Anlage 3 zu 3401/2025 
 
1 
 
Synopse SNW-Konzept:  
Textvorschläge neu 2025 – Alt-Passagen 2020                           Stand: 07.11.2025  
 
Text alt – Konzept SNW 2020 
 
Textvorschlag neu 2025 
(Änderung fett  gedruckt)  
 
 Generelle Anpassung  
- des Textes an eine gendergerechte 
Sprache, 
- des Ausschussnamens auf 
Ausschuss für Soziales, Gesundheit, 
Seniorinnen und Senioren, 
- von Amt für Soziales, Arbeit und 
Senioren auf „Verwaltung“: mit 
Ausnahme der nachfolgenden 
Erläuterung zur Federführung. 
 
Seite 2  Inhaltsverzeichnis  (neu)  
Seite 3, Abschnitt 1 (Punkt 3) 
 
2. Ziele und Strategien 
 
Die unterstützende, hauptamtliche 
Netzwerkkoordination hat insbesondere 
die Stärkung vorhandener Potentiale 
und die Aktivierung weiterer Ressourcen 
im Blick. 
 
 
 
Es besteht eine intensive Kooperation 
zwischen den Trägern, mit der 
Sozialverwaltung und der 
Seniorenvertretung der Stadt Köln. (…) 
Seite 4, Abschnitt 1 (Punkte 3 und 5) 
 
2. Ziele und Strategien 
 
Die unterstützenden, hauptamtlichen 
Mitarbeitenden in den 
SeniorenNetzwerken und den 
Servicestellen haben  insbesondere die 
Stärkung vorhandener Potentiale und 
die Aktivierung weiterer Ressourcen im 
Blick. 
 
Es besteht eine intensive Kooperation 
zwischen den Trägern, mit der 
Verwaltung  und der Seniorenvertretung 
der Stadt Köln. Das Amt für Soziales, 
Arbeit und Senioren ist hier 
federführend tätig . (…)  
Seite 3, Abschnitt 2  
 
Ziel ist es, in allen 86 Kölner Statteilen 
jeweils ein SeniorenNetzwerk 
au fzuba uen,  (… ).  
Seite 4, Abschnitt 2  
 
Ziel ist es, in allen 86 Kölner Stadteilen 
SeniorenNetzwerk strukturen  
au fzubauen , (…).  
Seite 5  
 
3.1 SeniorenNetzwerke im Aufbau  
 
 
SeniorenNetzwerke, die auf Initiative 
des Amtes für Soziales, Arbeit und 
Senioren, der Wohlfahrtsverbände, den 
Sozial-Betrieben-Köln und der 
Seniorenvertretung der Stadt Köln 
Seite 6 
 
3.1 SeniorenNetzwerke im (Wieder-) 
Aufbau  
 
SeniorenNetzwerke, die auf Initiative 
der Verwaltung , der 
Wohlfahrtsverbände, der Sozial-
Betriebe-Köln, gegebenenfalls weiterer 
Träger  und der Seniorenvertretung der

Anlage 3 zu 3401/2025 
 
2 
 
entstehen, erhalten in der 
Anschubphase die Finanzierung für eine 
Netzwerkkoordination im Umfang einer 
halben Stelle (Diplom-Sozialpädagogik/- 
Sozialarbeit oder vergleichbare 
Hochschulqualifikation), angestellt bei 
einem der Wohlfahrtsverbände bzw. den 
Sozial-Betrieben-Köln.  
 
Die Auswahl der Stadtteile, in denen die 
Netzwerkkoordinatorin bzw. der 
Netzwerkkoordinator tätig ist, richtet sich 
nach folgenden Kriterien: 
 
 • Altenhilfebedarf  
 
• absolute Zahl an Einwohnerinnen und 
Einwohnern über 60 Jahre  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bewährt hat sich, die Entscheidung über 
den (nächsten) Stadtteil in einem 
gemeinsamen Gespräch zwischen dem 
Amt für Soziales, Arbeit und Senioren, 
dem jeweiligen Trägerverband, der 
Netzwerkkoordinatorin oder dem 
Netzwerkkoordinator und der 
bezirklichen Seniorenvertretung der 
Stadt Köln zu treffen. Anregungen der 
Bezirksarbeitsgemeinschaften 
Seniorenpolitik und Beschlüsse der 
Bezirksvertretungen werden von der 
Stadt Köln entstehen, erhalten in der 
Anschubphase die Finanzierung für eine 
Netzwerkkoordination im Umfang einer 
halben Stelle (s. 4.2), angestellt bei 
einem der Wohlfahrtsverbände, oder 
deren Mitgliedsorganisationen bzw. den 
Sozial-Betrieben-Köln.  
 
 
Die Auswahl der Stadtteile, in denen die 
Netzwerkkoordinatorin bzw. der 
Netzwerkkoordinator tätig ist, richtet sich 
nach folgenden Kriterien: 
 
• absolute Zahl an Einwohner*innen 
über 60 Jahre  
 
• absolute Zahl an Einwohner*innen 
über 60 Jahren mit internationaler 
Familiengeschichte 
 
• absolute Zahl an Einwohner*innen 
mit Bezug von Grundsicherung im 
Alter 
 
• absolute Zahl an Einwohner*innen 
über 60 Jahre die alleine leben 
• Bewertungen der 
Seniorenvertretungen, Servicestellen, 
Träger im Bezirk und der Verwaltung 
 
• Stadtteile mit sehr hohem Bedarf 
und bestehenden SeniorenNetzwerk-
strukturen, die aus unterschiedlichen 
Gründen Unterstützung benötigen, 
können seit 2024 wiederaufgebaut 
werden. 
 
Bewährt hat sich, die Entscheidung für 
den Aufbau eines neues 
SeniorenNetzwerks oder für den 
Wiederaufbau eines bislang 
selbstorganisierten Netzwerks  in 
einem gemeinsamen Gespräch 
zwischen der Verwaltung , dem 
jeweiligen Trägerverband, der 
Netzwerkkoordinatorin oder dem 
Netzwerkkoordinator und der 
bezirklichen Seniorenvertretung der 
Stadt Köln zu treffen.

Anlage 3 zu 3401/2025 
 
3 
 
bezirklichen Seniorenvertretung mit ins 
Gespräch eingebracht. 
 
 
 
 
 
 
Weitere Merkmale der 
SeniorenNetzwerke Aufbau (…)  
 
In einem nächsten Schritt ist die 
Bezirksarbeitsgemeinschaft 
Seniorenpolitik zu informieren.  
Beschlüsse der Bezirksvertretungen 
werden von der bezirklichen 
Seniorenvertretung mit ins Gespräch 
eingebracht. 
 
Weitere Merkmale der 
SeniorenNetzwerke (Wieder-) Aufbau 
(…)  
Seite 6, 3.1 
 
Die Netzwerkkoordination verfügt in der 
Regel über keine eigenen Räume für 
Aktivitäten des SeniorenNetzwerkes. 
Diese „Raumlosigkeit“ ist Teil des 
Konzeptes. In der Folge können neue 
Räume für ältere Menschen im Stadtteil 
entstehen bzw. werden bestehende 
Räume für Seniorinnen und Senioren 
zugänglich gemacht. Nach Möglichkeit 
sollte die Netzwerkkoordination ab 
Beginn des Netzwerkaufbaus durch 
einen Büro-/ Besprechungsraum im 
Stadtteil verortet sein. 
 
Seite 7, 3.1 
 
Die Netzwerkkoordination verfügt in der 
Regel zu Beginn über keine eigenen 
Räume. Vorrangiges Ziel ist die 
Erschließung von Räumen im 
Stadtteil für die Aktivitäten des 
SeniorenNetzwerks. In der Folge 
können neue Räume im Stadtteil 
entstehen bzw. werden bestehende 
Räume für Seniorinnen und Senioren 
zugänglich gemacht. Dazu können 
und sollen Kooperationen 
eingegangen und Schlüsselpersonen 
im Stadtteil identifiziert werden. 
Wichtige Partner hierbei sind 
städtische Institutionen, 
Kirchengemeinden, örtliche Vereine, 
Wohnungsbaugesellschaften und 
ortsansässige Dienstleister. 
Nach Möglichkeit sollte die 
Netzwerkkoordination ab Beginn des 
Netzwerkaufbaus im Stadtteil verortet 
sein. 
 
Stellt sich die Suche nach Räumen in 
einzelnen Stadtteilen als besondere 
Herausforderung im Netzwerkaufbau 
dar, wird diese Information über die 
jeweilige Fachberatung an die AG 
Senior*innen Liga/SBK und an die 
Fachplanung des Amtes für Soziales, 
Arbeit und Senioren weitergegeben, 
um stadtteilbezogene Lösungen zu 
finden. 
 
Seite 7, 3.2.2   
 
In der Regel gibt es eine 
„Patenorganisation“ im Stadtteil, die das 
Seite 8, 3.2.1 (Punkt 4) 
 
Es gibt eine „Patenorganisation“ im 
Stadtteil, die das selbstorganisierte

Anlage 3 zu 3401/2025 
 
4 
 
selbstorganisierte SeniorenNetzwerk 
unterstützt. Es soll sich dabei um eine 
gemeinnützige Organisation handeln, … 
 
SeniorenNetzwerk unterstützt. Es soll 
sich dabei in der Regel  um eine 
gemeinnützige Organisation handeln, … 
 
Seite 8, 3.2.3 
 
(Aufgaben der Servicestelle) 
 
• Beratung und Krisenintervention 
 
Seite 9, 3.2.2 
 
(Aufgaben der Servicestelle) 
 
• Beratung (u.a. auch zum Thema 
Räume) 
 und Krisenintervention 
 
 
 
Seite 8, 3.2.3 
 
D.h.: In den Stadtbezirken, die 
flächendeckend mit 
SeniorenNetzwerken ausgestattet sind, 
sind bezirklich orientierte Servicestellen 
zur Unterstützung selbstorganisierter 
SeniorenNetzwerke einzurichten. 
 
Seite 9, 3.2.2 (letzter Satz) 
 
Die Entscheidung, ob eine bezirkliche 
Servicestelle eingerichtet wird oder 
ein Stadtteil-SeniorenNetzwerk 
wieder- oder neu aufgebaut wird, 
treffen die unter Punkt 3.1 genannten 
Akteure. 
 
Seite 8, 3.2.3 
 
Finanzielle Zuwendungen 
 
Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke 
erhalten einen Sachmittelzuschuss, den 
sie für ihre Arbeit vor Ort einsetzen 
können. Höhe und Dauer dieser 
finanziellen Zuwendung sind abhängig 
von den vorhandenen Haushaltsmitteln 
und werden zwischen dem Amt für 
Soziales, Arbeit und Senioren, den 
Wohlfahrtsverbänden und den Sozial-
Betrieben-Köln abgestimmt und durch 
den Ausschuss für Soziales und 
Senioren beschlossen. 
S. 10, 3.2.2 
 
Finanzielle Zuwendungen 
 
Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke 
erhalten eine Sachmittel zuwendung , 
den sie für ihre Arbeit vor Ort einsetzen 
können. Höhe und Dauer dieser 
finanziellen Zuwendung sind abhängig 
von den vorhandenen Haushaltsmitteln 
und werden zwischen der Verwaltung , 
den Wohlfahrtsverbänden, den Sozial-
Betrieben-Köln und gegebenenfalls 
weiteren Trägern  abgestimmt und 
durch den Ausschuss Soziales, 
Gesundheit, Seniorinnen und 
Senioren  beschlossen.  
 
Seite 10, 4.1  
 
4.1 Amt für Soziales, Arbeit und 
Senioren 
 
Das Amt für Soziales, Arbeit und 
Senioren hat gemeinsam mit den 
Wohlfahrtsverbänden, den Sozial-
Betrieben-Köln und der 
Seniorenvertretung das Konzept für 
Seite 11, 4.1  
 
4.1 Verwaltung  
 
Die Verwaltung  entwickelt gemeinsam 
mit den Wohlfahrtsverbänden, den 
Sozial-Betrieben-Köln, weiteren 
Trägern , dem Förderkreis 
SeniorenNetzwerke und der

Anlage 3 zu 3401/2025 
 
5 
 
die SeniorenNetzwerke Köln aus 
2001/2002 weiter entwickelt. Dieses 
Konzept beschreitet Neuland, indem 
erstmalig in der Kölner 
Seniorenarbeit das Ziel formuliert 
wird, dass ältere Bürgerinnen und 
Bürger sich im Stadtteil selbst 
organisieren sollen. Zur Umsetzung 
dieses Zieles gewährt das Amt für 
Soziales, Arbeit und Senioren 
entsprechend der aktuellen 
Haushaltslage auf Beschluss des 
Ausschusses für Soziales und 
Senioren jährliche Zuschüsse zu 
Personal- und Sachkosten einer 
SeniorenNetzwerkkoordination an 
die Wohlfahrtsverbände, ihre 
Mitglieder oder die Sozial-Betriebe-
Köln für SeniorenNetzwerke im 
Aufbau, standortgebundene 
SeniorenNetzwerke und die 
Servicestellen zur Unterstützung 
selbstorganisierter 
SeniorenNetzwerke sowie 
Sachkostenzuschüsse an 
selbstorganisierte 
SeniorenNetzwerke.  
 
 
 
 
 
 
Seniorenvertretung das Konzept für die 
SeniorenNetzwerke fortlaufend weiter. 
 
 
 
 
 
Um die unter 2. genannten Ziele 
zu erreichen , gewährt die 
Verwaltung  entsprechend der 
aktuellen Haushaltslage auf 
Beschluss des Ausschusses für 
Soziales, Gesundheit,  Seniorinnen 
und Senioren jährliche 
Zuwendungen  zu Personal- und 
Sachkosten einer 
SeniorenNetzwerkkoordination an 
die Wohlfahrtsverbände, ihre 
Mitglieder, die Sozial-Betriebe-Köln 
oder weitere Träger  für 
SeniorenNetzwerke im Aufbau, 
standortgebundene 
SeniorenNetzwerke und die 
Servicestellen zur Unterstützung 
selbstorganisierter 
SeniorenNetzwerke sowie 
Sachkosten zuwendungen an 
selbstorganisierte 
SeniorenNetzwerke.  
Haushaltsabhängig sollen vom Amt 
für Soziales, Arbeit und Senioren 
antragsabhängige Mittel bereitgestellt 
werden für SeniorenNetzwerke, die 
besondere Bedarfe im Themenfeld 
„Räume“ haben. Hiervon können 
Gelder für z.B. Miete, 
Öffentlichkeitsarbeit im Kontext 
Räume, Reinigungskosten, etc. 
abgerufen werden.  
Seite 11, 4.2 
 
Die Träger sind Anstellungsträger der 
SeniorenNetzwerkkoordinationen und 
der Mitarbeitenden der Servicestellen 
zur Unterstützung der 
selbstorganisierten SeniorenNetzwerke 
mit Dienst- und Fachaufsicht. 
Seite 11/12, 4.2.  
 
Die Träger sind Anstellungsträger der 
SeniorenNetzwerkkoordinationen und 
der Mitarbeitenden der Servicestellen 
zur Unterstützung der 
selbstorganisierten SeniorenNetzwerke 
mit Dienst- und Fachaufsicht.  
Die hauptamtlichen Stellen werden im 
Programm SeniorenNetzwerke mit 
fachlich qualifiziertem Personal mit 
abgeschlossenem Hochschulstudium

Anlage 3 zu 3401/2025 
 
6 
 
in Sozialer Arbeit oder vergleichbarer 
Hochschulqualifikation besetzt. Die 
Träger sorgen im Rahmen der vom 
Kostenträger zur Verfügung 
gestellten Ressourcen für die nötigen 
Fortbildungen und für Supervision, 
z.B. wird im Rahmen der 
Qualitätssicherung auch die 
interkulturelle Kompetenz und die 
Diversitätssensibilität kontinuierlich 
weiterentwickelt. 
 
 
Seiten 7, 8, 10, 11, 14 
 
 
 
 
 
 
 
S. 10, 4.1 
Zusammenfassend obliegt dem Amt für 
Soziales, Arbeit und Senioren die 
Steuerung und Evaluation des 
gesamten Programms in Kooperation 
mit den Wohlfahrtsverbänden, den 
Sozial-Betrieben-Köln und der 
Seniorenvertretung, einschließlich 
eventueller Modifikationen des 
Programms. 
 
 
 
 
S. 14, Schlussbemerkung… 
 
Die Umsetzung des Konzeptes lebt von 
der guten und produktiven Kooperation 
der beteiligten Partner - Amt für 
Soziales, Arbeit und Senioren der Stadt 
Köln, Wohlfahrtsverbände, Sozial-
Betriebe-Köln, Förderkreis Kölner 
SeniorenNetzwerke e.V. und 
Seniorenvertretung der Stadt Köln. Sie 
steht nach wie vor für die gemeinsame 
Begeisterung an einer innovativen Art 
der Seniorenpolitik . 
Die Weiterentwicklung des Konzeptes 
der Kölner SeniorenNetzwerke ist 
prozesshaft angelegt, d.h. (…) 
 
Seiten 15-16, 
(Zusammenfassung aller Aspekte zum 
Thema Qualitätssicherung und 
Evaluation in einem Kapitel) 
5. Qualitätssicherung und Evaluation  
 
Der Verwaltung  obliegt die Steuerung 
und Evaluation des gesamten 
Programms in Zusammenarbeit mit den 
Wohlfahrtsverbänden, den Sozial-
Betrieben-Köln, gegebenenfalls 
weiteren Trägern,  dem Förderkreis 
SeniorenNetzwerke e.V.  und der 
Seniorenvertretung, einschließlich 
eventueller Modifikationen des 
Programms. 
 
 
 
 
 
5.1 Strukturqualität stadtweit 
 
Die Umsetzung des Konzeptes lebt von 
der guten und produktiven Kooperation 
der beteiligten Partner (s. 4.1). 
Getragen wird diese nach wie vor  
durch die gemeinsame Begeisterung an 
einer innovativen Art der Seniorenpolitik. 
 
 
 
 
 
 
Die Weiterentwicklung des Konzeptes 
der Kölner SeniorenNetzwerke ist 
prozesshaft angelegt, d.h. (…)

Anlage 3 zu 3401/2025 
 
7 
 
 
 
S.11, 4.2 
Die Träger laden unter Beteiligung der 
Stadt Köln mehrmals jährlich die 
hauptamtlichen SeniorenNetzwerkkoor-
dinationen zu einer Netzwerkkonferenz 
ein. Die Netzwerkkonferenzen dienen 
dem Austausch, der Koordination, 
Entwicklung und Qualitätssicherung des 
SeniorenNetzwerkprogramms. 
Die Träger laden unter Beteiligung der 
Stadt Köln zweimal jährlich die 
Vertreterinnen und Vertreter der 
selbstorganisierten SeniorenNetzwerke 
zum Austausch ein. 
 
S. 14, Schlussbemerkung 
 
Um einen noch höheren Wirkungsgrad 
der SeniorenNetzwerkarbeit zu 
erreichen, soll (…) zusammenkommen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
S. 11, 4.2 
 
 
 
 
 
S. 10, 4.1 
 
 
 
 
 
 
S. 10, 4.1 
 
 
 
 
Zur Umsetzung des Konzepts hat 
sich eine mehrgliederige 
Konferenzstruktur herausgebildet, so 
dass alle Akteure und Ebenen 
fortlaufend informiert und 
einbezogen sind. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Um einen noch höheren Wirkungsgrad 
der SeniorenNetzwerkarbeit zu 
erreichen, soll regelmäßig eine 
Fachveranstaltung der 
SeniorenNetzwerke Köln stattfinden. 
Hierzu sollen Politik, 
Seniorenvertretung, Verwaltung, 
Verbände, Träger, der Förderkreis 
Kölner SeniorenNetzwerke e.V., 
Netzwerker*innen , Mitarbeitende aus 
dem Programm der SeniorenNetzwerke 
und themenspezifisch relevante Akteure 
zum Austausch und zur 
Weiterentwicklung zusammenkommen. 
 
5. 2 Strukturqualität der Netzwerke 
 
Für die Sicherstellung der Qualität je 
SeniorenNetzwerk ist der mit dem 
Aufbau beauftragte Träger zuständig 
oder der Träger des 
standortgebundenen Netzwerks (vgl. 
4.2.).  
Konkret begleitet und unterstützt die 
Stadt Köln  die Anstellungsträger der 
SeniorenNetzwerkkoordination fachlich, 
und zwar sowohl bezogen auf das 
gesamte Programm, als auch bezogen 
auf das jeweilige SeniorenNetzwerk. 
 
Beispielhaft sei genannt:

Anlage 3 zu 3401/2025 
 
8 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
S. 7/8, 3.2.3 
 
 
 
 
 
 
 
 
S. 14, Schlussbemerkung… 
 
Die Arbeit der SeniorenNetzwerke soll 
stadtweit abhängig von finanziellen und 
personellen Ressourcen nach 
einheitlichen Kriterien evaluiert werden. 
 
- Entwicklung und Abstimmung von 
Kriterien, ab wann ein 
SeniorenNetzwerk verselbständigt 
werden kann und in welchem Stadtteil 
die SeniorenNetzwerkkoordination das 
nächste SeniorenNetzwerk aufbaut. 
 
- Abstimmung von stadtteilspezifischen 
Zielen. 
 
Auf Basis jährlicher Sachberichte 
werden mit der Stadt Köln 
gemeinsame Ziele für das Folgejahr 
vereinbart und in einem 
gemeinsamen Wirksamkeitsdialog 
überprüft. Hierbei richtet sich die 
Berichtsstruktur nach den mit Stadt 
und Trägern entwickelten Kriterien 
und Kennzahlen. 
 
Bei den selbstorganisierten 
SeniorenNetzwerken kommt den 
Servicestellen eine wichtige Aufgabe 
in der Qualitätssicherung zu. Die 
Servicestelle verfasst ebenfalls einen 
jährlichen Sachbericht, der auch die 
selbstorganisierten 
SeniorenNetzwerke in Zuständigkeit 
der Servicestelle mit einschließt. 
 
5.3 Evaluation 
 
Die Arbeit der SeniorenNetzwerke soll 
stadtweit abhängig von finanziellen und 
personellen Ressourcen nach 
einheitlichen Kriterien evaluiert werden. 
Die bislang erfolgten Evaluationen 
sind der Programmhistorie in Anlage 
1 zu entnehmen. 
 
Seite 14, Schlussbemerkung… 
 
 
Seit Beginn der SeniorenNetzwerkarbeit 
hat die Konzeption wie auch die 
Umsetzung vor Ort viele positive 
Rückmeldungen erhalten. Die 
Verleihung des Deutschen 
Präventionspreises 2005 und die 
Nennung der SeniorenNetzwerke im 
Seite 16/17,  
6. Schlussbemerkung und Ausblick 
 
Die SeniorenNetzwerke Köln sind seit 
ihrem Beginn im Jahr 2002 in 67 
Stadtteilen vertreten: 20 
SeniorenNetzwerke im Aufbau, 11 
standortgebundene Netzwerke und 
35 selbstorganisierte Netzwerke (s. 
Anlage 3, Karte der

Anlage 3 zu 3401/2025 
 
9 
 
Leitbild 2020 der Stadt Köln seien hier 
als Beispiel genannt. 
 
Ziel ist es, in allen Kölner Stadtteilen 
SeniorenNetzwerke aufzubauen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Umsetzung des Konzeptes lebt von 
der guten und produktiven Kooperation 
der beteiligten Partner – Amt für 
Soziales, Arbeit und Senioren der Stadt 
Köln, Wohlfahrtsverbände, Sozial-
Betriebe-Köln, Förderkreis Kölner 
SeniorenNetzwerke e.V. und 
Seniorenvertretung der Stadt Köln. (…) 
 
 
Die Weiterentwicklung des Konzeptes 
der Kölner SeniorenNetzwerke ist 
prozesshaft angelegt, d.h. (…). 
 
Um einen noch höheren Wirkungsgrad 
der SeniorenNetzwerkarbeit zu 
erreichen, soll regelmäßig eine 
Fachveranstaltung der 
SeniorenNetzwerke Köln stattfinden. 
Hierzu sollen (…). 
 
Die Arbeit der SeniorenNetzwerke soll 
stadtweit abhängig von finanziellen und 
personellen Ressourcen nach 
einheitlichen Kriterien evaluiert werden. 
 
 
 
SeniorenNetzwerke Köln, Stand: 
Januar 2026).  
 
Ziel ist es, in allen Kölner Stadtteilen 
SeniorenNetzwerk-Strukturen  
aufzubauen.  
 
Durch eine breite 
Öffentlichkeitsarbeit – auch über 
digitale Wege, wie die überarbeitete 
Homepage - vor allem aber durch das 
Engagement der Netzwerker*innen 
und Nutzer*innen ist das Programm 
mittlerweile einem Großteil der 
Kölner Stadtgesellschaft bekannter. 
Die SeniorenNetzwerke sind für diese 
Arbeit über die Jahre mit 
verschiedenen Preisen 
ausgezeichnet worden, zuletzt 2021 
(siehe Anlage 1: Historie der 
SeniorenNetzwerke Köln). 
 
Die Umsetzung des Konzeptes lebt von 
der guten und produktiven Kooperation 
der beteiligten Partner *innen  – 
Verwaltung , Wohlfahrtsverbände, 
Sozial-Betriebe-Köln, gegebenenfalls 
weitere Träger , Förderkreis Kölner 
SeniorenNetzwerke e.V. und 
Seniorenvertretung der Stadt Köln. (…) 
 
 
 
(siehe neues Kapitel 5, 5.1) 
 
 
 
(siehe neues Kapitel 5) 
 
 
 
 
 
 
 
(s. neues Kapitel 5)

Anlage 3 zu 3401/2025 
 
10 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nicht zuletzt steht weiterhin als wichtige 
Zukunftsaufgabe an, die bisher bewusst 
parallel laufende Entwicklung der 
verschiedenen Typen von 
SeniorenNetzwerken auch strukturell 
zusammenzuführen und den Ausbau 
der Servicestellen zur Unterstützung 
Die Diskussion zur 
Weiterentwicklung des 
SeniorenNetzwerkkonzepts ist mit 
dieser Überarbeitung des Konzeptes 
nicht abgeschlossen, sondern wird 
auch zukünftig in der AG 
Weiterentwicklung fortgeführt. 
Für die Herausforderung, bezahlbare 
Räume in Stadtteilen zu erschließen, 
wurde mit dem neu eingerichteten 
Budget für Raumkosten, eine 
Handlungsoption für 
SeniorenNetzwerke neu erschlossen, 
die an vielen Stellen die Arbeit – 
gerade in den selbstorganisierten 
SeniorenNetzwerken – erleichtern 
kann.  
Insbesondere Themen wie 
interkulturelle Öffnung, 
Qualitätssicherung und 
Qualifizierung der Mitarbeiter*innen 
wurden berücksichtigt und werden 
auch in den zukünftigen 
Weiterentwicklungsprozess mit 
einfließen.  
 
Darüber hinaus beschäftigen alle am 
Programm Beteiligten weitere 
Herausforderungen, wie  
• die Frage nach attraktiver 
Gestaltung und Ansprache 
auch für jüngere Senior*innen 
und ihre Bedürfnisse,  
• der Name des Programms,  
• die Frage, wie der Überalterung 
in langjährig verselbständigten 
SNW entgegengearbeitet 
werden kann,  
• die Herausforderung digitale 
Teilhabe zu ermöglichen und 
ausbauen und dabei 
gleichzeitig das Recht auf 
analoge Teilhabe zu 
respektieren. 
 
Um die SeniorenNetzwerke auch 
langfristig zukunftsfähig aufzustellen, 
besteht die Notwendigkeit einer 
kontinuierlichen Weiterentwicklung. 
Die bestehende Struktur einer

Anlage 3 zu 3401/2025 
 
11 
 
selbstorganisierter SeniorenNetzwerke 
in den Bezirken weiter fortzuführen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Arbeitsgruppe mit Vertreter*innen der 
Stadtverwaltung, der Träger, der 
SeniorenNetzwerke, der 
Seniorenvertretung und des 
Förderkreises hat sich hierzu 
bewährt. 
Diese kann auch zukünftig die 
Gestaltung der 
Unterstützungsstrukturen bei einer 
immer weiter wachsenden Zahl von 
selbstorganisierten 
SeniorenNetzwerken mit Blick auf 
einen qualitativen und quantitativen 
Ausbau der Servicestellen, im Blick 
haben.

Anlage 7, Auszug BV 4 (Ehrenfeld) 16.03.2026

1341 Zeichen

Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 
Andreas Schmitz (02-4) 
Telefon: (0221) 221-94313 
E-Mail: Andreas.Schmitz2@stadt -
koeln.de 
Datum: 17.03.2026 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der 4. Sitzung der Bezirksvertretung 
Ehrenfeld vom 16.03.2026  
öffentlich 
10.3 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 
3401/2025 
Beschluss: 
 
Die Bezirksvertretung Ehrenfeld empfiehlt dem Ausschuss für Soziales, Gesundheit, 
Seniorinnen und Senioren folgenden geänderten Beschluss zu fassen: 
 
1. Der Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren beschließt das 
vorgelegte Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum 
Konzept. 
 
2. Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept in der Folgezeit bei 
Änderungen zu aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlus-
ses bedarf.  
 
3. Bei Aktualisierungen ist eine klarere Berücksichtigung von Menschen mit Be-
hinderung als Zielgruppe notwendig. In der Steuerung des Programms ist eine 
grundsätzliche Verankerung von Barrierefreiheit als konzeptionellem Grundsatz 
vorzunehmen.  
 
4. Die Stärkung der fachlichen Kompetenz der hauptamtlichen Koordination zu 
den Themen Behinderung und Barrierefreiheit ist bei einer Überarbeitung zu 
verankern. 
 
Abstimmungsergebnis: 
 
Einstimmig mit Änderungen zugestimmt.

Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung

1110 Zeichen

Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung 
Die Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung ist allen Beschlussvorlagen der Verwaltung beizufügen. Kreuzen Sie 
bitte eine der folgenden drei Varianten an und machen Sie entsprechende Angaben dazu. 
 
Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen. 
Warum wird keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschlagen? 
- Sonstiges 
Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung (Begründung zwingend erforderlich): 
Das Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln wurde mit Fachpolitiker*innen, der 
Seniorenvertretung Köln, den Kölner Wohlfahrtsverbänden sowie Sozial-Betrieben Köln, 
Hauptamtlichen und ehrenamtlichen Senior*innen aus dem SeniorenNetzwerk-Programm 
weiterentwickelt. Eine darüber hinausgehende Beteiligung der Öffentlichkeit im Sinne der 
Leitlinien für Öffentlichkeitsbeteiligung war nicht notwendig. 
 
 
Kontakt 
OB/1 Büro des Oberbürgermeisters 
OB/12 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 
Brückenstraße 5-11 
50667 Köln 
Telefon: 0221 – 221 31122 
E-M ail: oeffentlichkeitsbeteiligung@stadt-koeln.de 
Intranetauftritt: Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung

Anlage 2 Konzept SNW Köln

37761 Zeichen

Anlage 2 zur Beschlussvorlage 3401/2025 
 
 
 
SeniorenNetzwerke 
Köln 
 
Konzept 
 
(Stand 07.11.2025)

SeniorenNetzwerke Köln 
 Seite 2 von 17 
2 
 
Inhalt 
 
Präambel  .................................................................................................................................. 3 
1 Begriffsbestimmung  ..................................................................................................... 3 
2 Ziele und Strategien  ...................................................................................................... 4 
3 Typen der SeniorenNetzwerke  ................................................................................... 5 
3.1  SeniorenNetzwerke im (Wieder-) Aufbau  ......................................................... 6 
3.2  Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke  ............................................................ 7 
3.2.1  Vorraussetzung für die Selbstorganisation  ............................................. 8 
3.2.2  Unterstützungsstruktur für selbstorganisierte SeniorenNetzwerke  . 9 
3.3  Standortgebundene SeniorenNetzwerke  ....................................................... 10  
4 Handlungsebenen  ....................................................................................................... 11  
4.1  Verwaltung   ............................................................................................................. 11  
4.2  Träger (Wohlfahrtsverbände, ihre Mitglieder & Sozial-Betriebe-Köln )  . 11  
4.3  SeniorenNetzwerkkoordination  ........................................................................ 12  
5 Qualitätssicherung und Evaluation  ............................................................... 15  
5.1  Strukturqualität stadtweit  ................................................................................... 15  
5.2  Strukturqualität der Netzwerke  ......................................................................... 15  
5.3  Evaluation  ............................................................................................................... 16  
6 Schlussbemerkung und Ausblick  ........................................................................... 16

SeniorenNetzwerke Köln 
 Seite 3 von 17 
3 
 
Konzeption für SeniorenNetzwerke in Köln 
 
 
Präambel 
 
Dieses Konzept bezieht sich auf die SeniorenNetzwerke, die durch Initiative der Stadt 
Köln, der Kölner Wohlfahrtsverbände, der Sozial-Betriebe-Köln und der 
Seniorenvertretung der Stadt Köln entstanden sind und in Zukunft noch entstehen 
werden. 
 
Die SeniorenNetzwerkarbeit einschließlich der Unterstützungsstrukturen wird von der 
Verwaltung durch Fördermittel bezuschusst. Die jährliche Verteilung dieser Mittel 
wird im Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren beschlossen. 
 
Grundlage für politische Beschlüsse ist § 71 SGB XII „Altenhilfe“. Der Gesetzgeber 
bringt in § 71 SGB XII zum Ausdruck, dass alte Menschen neben der 
„Grundsicherung“ vielfältige Angebote erhalten können, die helfen, die 
Schwierigkeiten des Alters zu überwinden, und zwar ohne Rücksicht auf 
vorhandenes Einkommen oder Vermögen.  
 
SeniorenNetzwerke sind für alle Menschen in Köln offen, unabhängig von Alter, 
Bildung, Einkommen, ethnischer Herkunft, geistiger und körperlicher Verfassung, 
Geschlecht, Hautfarbe, Identität, Nationalität, Religion, sexueller Orientierung und 
Weltanschauung. Fehlende technische Ausstattung darf kein Hinderungsgrund sein. 
 
In erster Linie spricht das Programm „SeniorenNetzwerke Köln“ Menschen mit 
Selbsthilfepotential an. Letztlich können und sollen alle Menschen in Köln 
Nutzer*innen der SeniorenNetzwerke sein. 
 
 
1 Begriffsbestimmung 
 
In einem SeniorenNetzwerk treffen sich Senior*innen (ohne Altersgrenzen) aus 
einem Stadtteil . Das Ziel dieser Treffen ist, dass sich die Menschen im Stadtteil 
begegnen und für sich und andere aktiv werden. 
 
Wer sich in ein SeniorenNetzwerk einbringt, wird als Netzwerker*in bezeichnet. 
Jeder, der an der Umsetzung der Idee mitwirken will, ist dazu eingeladen. Die 
Mitwirkung ist an keinerlei Voraussetzungen geknüpft; vielmehr ist die Philosophie, 
dass jeder Mensch seine Fähigkeiten und Kompetenzen zur Entwicklung eines 
Netzwerkes einbringen kann. 
 
Auch Vertreter*innen von Institutionen, Vereinen u.ä., sowie Akteure im Stadtteil, 
deren Zielgruppen nicht vorrangig Senior*innen sind (z.B. Betreiber*innen von 
Kiosken, Bäckereien, Apotheken etc.) können Teil des SeniorenNetzwerkes werden. 
Durch die SeniorenNetzwerke entstehen im Stadtteil Interessen- und 
Aktivitätsgruppen, Projekte und Prozesse, die den Stadtteil lebenswert machen; 
insbesondere für ältere Menschen.

SeniorenNetzwerke Köln 
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4 
 
2  Ziele und Strategien 
 
Die SeniorenNetzwerke Köln sind durch folgende Ziele und Strategien 
gekennzeichnet: 
 
• Die Senior*innen werden zur Selbstorganisation ang eleitet. Selbstbestim- 
mung, Selbsthilfe und Teilhabe auf persönlicher, institutioneller und politischer 
Ebene werden gefördert (Sprecherrat, Stadtteilkonferenz etc.). 
• Die Senior*innen haben vielfältige Entscheidungsmö glichkeiten, um die eige- 
nen Interessen zu verwirklichen. Es bestehen keine inhaltlichen Vorgaben. 
• Die unterstützenden, hauptamtlich Mitarbeitenden i n den SeniorenNetzwerken 
und den Servicestellen haben insbesondere die Stärkung vorhandener Poten- 
ziale und die Aktivierung weiterer Ressourcen im Blick. 
• Die SeniorenNetzwerke sollen eine Strahlkraft über  die jeweiligen Stadtteile 
hinaus haben und sind so ein gutes Beispiel für ein seniorenfreundliches Köln. 
Sie sind dynamisch und passen sich an die sozialen und gesellschaftlichen 
Veränderungen an.  
• Es besteht eine intensive Kooperation zwischen den Trägern, mit der Verwal- 
tung und der Seniorenvertretung der Stadt Köln. Das Amt für Soziales, Arbeit 
und Senioren ist hier federführend tätig. Die Träger nehmen eine besondere 
Verantwortung für das Programm der SeniorenNetzwerke Köln wahr.  
 
Ziel ist es, in allen 86 Kölner Stadtteilen SeniorenNetzwerkstrukturen aufzubauen, 
damit möglichst viele Senior*innen erreicht werden – unabhängig von Alter, Bildung, 
Einkommen, ethnischer Herkunft, geistiger und körperlicher Verfassung, Geschlecht, 
Hautfarbe, Identität, Nationalität, Religion, sexueller Orientierung und 
Weltanschauung. Die Arbeit der SeniorenNetzwerke basiert auf der Stärkung der 
Ressourcen und Kompetenzen der Menschen (Konzept des Empowerment). Die 
Netzwerker*innen im jeweiligen SeniorenNetzwerk bestimmen ihre Aktivitäten selbst. 
Die genaue Ausgestaltung ist dabei je nach den handelnden Menschen, ihren 
Bedürfnissen und Fähigkeiten und den Gegebenheiten im Stadtteil unterschiedlich. 
Zielgruppe sind Menschen, die über Selbsthilfefähigkeiten verfügen bzw. deren 
Selbsthilfefähigkeit durch die professionelle Koordination angeregt werden kann.  
 
Durch die SeniorenNetzwerkarbeit soll Folgendes erreicht werden:  
 
• Ältere Menschen begegnen sich im Stadtteil, lernen  sich kennen und 
entwickeln gemeinsame Aktivitäten. 
 
• Ältere Menschen und auch jüngere Menschen helfen u nd unterstützen sich 
gegenseitig. 
 
• Sie entwickeln Möglichkeiten zu ehrenamtlichem und  bürgerschaftlichem 
Engagement. 
 
• Ältere Menschen beteiligen sich am Leben und der G estaltung im Stadtteil.

SeniorenNetzwerke Köln 
 Seite 5 von 17 
5 
 
• Es sollen auch ältere Menschen angesprochen werden , die sonst von den 
Angeboten der offenen Seniorenarbeit nicht erreicht werden. 
 
• Durch Vernetzung, Kooperation und Initiative vor O rt soll der Stadtteil 
seniorenfreundlich(er) werden. 
 
• Seniorenspezifische Belange im Stadtteil sollen er kannt und auch mit Hilfe 
anderer zum Thema werden. 
 
• Einem umfassenden Inklusionsgedanken folgend soll die 
SeniorenNetzwerkarbeit den vielfältigen Belangen spezifischer 
Seniorengruppen Geltung verschaffen. Genannt seien hier die Themen 
interkultureller Ansatz, Menschen mit Handicap, Menschen mit 
unterschiedlichen sexuellen Orientierungen und geschlechtlicher Identität. 
 
Für die Umsetzung der Ziele schaffen die Wohlfahrtsverbände/SBK/Träger der 
Netzwerkarbeit Rahmenbedingungen mit Angeboten der Begleitung und Fortbildung. 
 
Die Möglichkeiten und Angebote in den SeniorenNetzwerken steigern die 
Lebensqualität älterer Menschen im Stadtteil und vermitteln ein positives Altersbild. 
Sie verhindern bzw. verzögern altersbedingte physische und psychische Krankheiten 
und deren Folgeerscheinungen. Im Hinblick auf die Pflegebedürftigkeit wirken 
Angebote der offenen Seniorenarbeit präventiv und bedarfssenkend. 
 
Die SeniorenNetzwerke stehen allen offen. 
 
 
3 Typen der SeniorenNetzwerke 
 
Seit 2002 ist die Netzwerkidee an mehreren Standorten und in verschiedenen 
Varianten erprobt worden. Dabei hat sich herausgestellt, dass die 
SeniorenNetzwerke mindestens hinsichtlich der Ausgangslage und der Phase ihrer 
Entwicklung unterschieden werden können.  
 
Im Folgenden sollen unterschieden werden: 
 
• SeniorenNetzwerke im Aufbau = SeniorenNetzwerke, d ie von einer 
hauptamtlichen Netzwerkkoordination – von der Verwaltung bezuschusst - 
aufgebaut und unterstützt werden,  
 
• Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke = SeniorenNet zwerke, die 
selbstständig, ohne hauptamtliche Netzwerkkoordination im Stadtteil wirken 
und durch die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter 
SeniorenNetzwerke begleitet werden, 
 
• Standortgebundene SeniorenNetzwerke = SeniorenNetz werke, die eigene 
Räume haben und sich z.B. aus einer ehemaligen Altentagesstätte/einem 
Begegnungszentrum mit hauptamtlicher SeniorenNetzwerkkoordination 
heraus entwickelt haben.

SeniorenNetzwerke Köln 
 Seite 6 von 17 
6 
 
 
 
3.1 SeniorenNetzwerke im (Wieder-) Aufbau 
 
SeniorenNetzwerke, die auf Initiative der Verwaltung, der Wohlfahrtsverbände, der 
Sozial-Betriebe-Köln, gegebenenfalls weiterer Träger und der Seniorenvertretung der 
Stadt Köln entstehen, erhalten in der Anschubphase die Finanzierung für eine 
Netzwerkkoordination im Umfang einer halben Stelle (s. 4.2), angestellt bei einem 
der Wohlfahrtsverbände oder deren Mitgliedsorganisationen bzw. den Sozial-
Betrieben-Köln. 
 
Die Auswahl der Stadtteile, in denen die Netzwerkkoordinator*in bzw tätig ist, richtet 
sich nach folgenden Kriterien: 
 
• absolute Zahl an Einwohner*innen über 60 Jahre 
 
• absolute Zahl an Einwohner*innen über 60 Jahren mi t internationaler 
Familiengeschichte 
 
• absolute Zahl an Einwohner*innen mit Bezug von Gru ndsicherung im Alter 
 
• absolute Zahl an Einwohner*innen über 60 Jahre die  alleine leben 
 
• Bewertungen der Seniorenvertretungen, Servicestell en, Träger im Bezirk und 
der Verwaltung 
 
• Stadtteile mit sehr hohem Bedarf und bestehenden 
SeniorenNetzwerkstrukturen, die aus unterschiedlichen Gründen 
Unterstützung benötigen, können seit 2024 wiederaufgebaut werden. 
 
 
Bewährt hat sich, die Entscheidung für den Aufbau eines neues SeniorenNetzwerks 
oder für den Wiederaufbau eines bislang selbstorganisierten Netzwerks in einem 
gemeinsamen Gespräch zwischen der Verwaltung, dem jeweiligen Trägerverband, 
der Netzwerkkoordination und der bezirklichen Seniorenvertretung der Stadt Köln zu 
treffen.  
In einem nächsten Schritt ist die Bezirksarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik zu 
informieren. Beschlüsse der Bezirksvertretungen werden von der bezirklichen 
Seniorenvertretung mit ins Gespräch eingebracht. 
 
 
Weitere Merkmale der SeniorenNetzwerke im (Wieder-) Aufbau: 
 
• Die Netzwerkkoordination ist zeitlich begrenzt und  bleibt ca. vier Jahre im 
gleichen Stadtteil. Der genaue Zeitraum wird zwischen der Verwaltung, dem 
Träger des SeniorenNetzwerkes, der Netzwerkkoordination, dem 
Spitzenverband des Trägers des SeniorenNetzwerkes, der Seniorenvertretung 
der Stadt Köln und den Netzwerker*innen des betreffenden 
SeniorenNetzwerkes abgestimmt.

SeniorenNetzwerke Köln 
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7 
 
• Ein wesentliches Strukturmerkmal der Netzwerkarbei t ist von Anfang an, die 
Selbstorganisation der Netzwerker*innen im Stadtteil zu fördern und zu 
stärken. Nach Ausscheiden der Netzwerkkoordination wird das 
SeniorenNetzwerk selbstständig (selbstorganisiertes SeniorenNetzwerk). Die 
Selbstorganisation wird fachlich durch die Servicestellen zur Unterstützung 
selbstorganisierter SeniorenNetzwerke begleitet (weiteres siehe 3.2.3). 
 
• Die Netzwerkkoordination verfügt in der Regel zu B eginn über keine eigenen 
Räume. Vorrangiges Ziel ist die Erschließung von Räumen im Stadtteil für die 
Aktivitäten des SeniorenNetzwerks. In der Folge können neue Räume im 
Stadtteil entstehen bzw. werden bestehende Räume für Senior*innen 
zugänglich gemacht. Dazu können und sollen Kooperationen eingegangen 
und Schlüsselpersonen im Stadtteil identifiziert werden. Wichtige Partner 
hierbei sind städtische Institutionen, Kirchengemeinden, örtliche Vereine, 
Wohnungsbaugesellschaften und ortsansässige Dienstleister. 
Nach Möglichkeit sollte die Netzwerkkoordination ab Beginn des 
Netzwerkaufbaus im Stadtteil verortet sein. 
 
Stellt sich die Suche nach Räumen in einzelnen Stadtteilen als besondere 
Herausforderung im Netzwerkaufbau dar, wird diese Information über die 
jeweilige Fachberatung an die AG Senior*innen Liga/SBK und an die 
Fachplanung des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren weitergegeben, um 
stadtteilbezogene Lösungen zu finden. 
 
• Eine wesentliche Aufgabe der Netzwerkkoordination ist die Schaffung eines 
Forums für Personen und Institutionen, die an einem seniorenfreundlichen 
Stadtteil interessiert sind (z.B. interessierte Einzelpersonen, Geschäftsleute, 
Mitglieder von Vereinen, etc.). Bewährt hat sich die Einberufung einer 
Stadtteilkonferenz. Sollte bereits eine vergleichbare Struktur oder ein 
vergleichbares Gremium im Stadtteil vorhanden sein, sind die Themen des 
SeniorenNetzwerkes dort einzubringen. 
 
• Die hauptamtliche Koordination hat, aufgeteilt in verschiedene Phasen, u.a. 
folgende Aufgaben (weiteres siehe 4.3 dieses Konzeptes) 
 
• Stadtteilerkundung und Stadtteilanalyse 
 
• Menschen und Institutionen mit der Netzwerkidee ve rtraut 
machen und für die (aktive) Teilnahme/Mitarbeit gewinnen 
 
• Begleitung und Unterstützung der Netzwerker*innen 
(Einzelpersonen, Gruppen und Projekte) 
 
• Initiierung und Begleitung der Stadtteilkonferenz 
 
• Stärkung von Personen und Institutionen zur Selbst organisation 
 
3.2 Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke

SeniorenNetzwerke Köln 
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8 
 
SeniorenNetzwerke dieses Typs können nach bisherigen Erfahrungen wie folgt 
beschrieben werden: 
 
Gruppen von Senior*innen, Einzelpersonen, Institutionen oder Geschäftsleute, die 
durch die Netzwerkkoordination in einer Aufbauphase zusammengefunden haben 
und die Netzwerkidee befürworten und mittragen, bilden das SeniorenNetzwerk in 
einem bestimmten Stadtteil und entwickeln das SeniorenNetzwerk selbstorganisiert 
weiter. 
 
 
3.2.1 Vorraussetzung für die Selbstorganisation  
 
Ein SeniorenNetzwerk geht in die Phase der Selbstorganisation, wenn folgende 
Rahmenbedingungen erfüllt sind: 
 
• Das SeniorenNetzwerk wurde ca. vier Jahre kontinui erlich durch eine 
Netzwerkkoordination begleitet. Dabei sollte in den letzten beiden Jahre vor 
der Selbstorganisation die Person der Koordination nicht gewechselt haben. 
 
• Das SeniorenNetzwerk hat sich eine tragfähige, das  SeniorenNetzwerk in der 
Selbstorganisation weiterführende Struktur gegeben. Die Netzwerker*innen 
haben den Willen bekundet, die entstandenen Aktivitäten und Angebote weiter 
zu verantworten und zu gestalten, auch wenn sich die hauptamtliche 
Netzwerkkoordination aus dem Stadtteil zurückziehen wird.  
 
• Die Koordinationsstruktur eines Sprecherrates wird  aus den Reihen der 
Netzwerker*innen gebildet und dieser bekundet, das SeniorenNetzwerk 
selbstorganisiert weiter zu steuern und zu entwickeln.  
 
• Es gibt eine „Patenorganisation“ im Stadtteil, die  das selbstorganisierte 
SeniorenNetzwerk unterstützt. Es soll sich dabei in der Regel um eine 
gemeinnützige Organisation handeln, eine Kirchengemeinde oder eine 
Stiftung. Die Kooperation kann unterschiedliche Formen haben - ideelle, 
finanzielle, räumliche oder personelle Unterstützung – und sollte in einer 
Vereinbarung festgehalten werden.  
 
• Die Themen “ältere Menschen“ und „demographischer Wandel“ werden für 
den jeweiligen Stadtteil verantwortlich und nachhaltig in einem (Stadtteil-) 
Gremium, z.B. einer Stadtteilkonferenz, vertreten und bearbeitet. Dieses 
Gremium hat auch ohne Netzwerkkoordination weiter Bestand.

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3.2.2 Unterstützungsstruktur für selbstorganisierte  SeniorenNetzwerke 
 
Die Befähigung zur Selbstorganisation und bürgerschaftlichem Engagement sind 
zentrale Merkmale der SeniorenNetzwerkarbeit. Menschen, die sich engagieren, 
brauchen professionelle Unterstützung und Begleitung, auf die sie zurückgreifen 
können.  
 
 
Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke 
 
Die wesentliche Begleitung erfolgt durch die Servicestellen zur Unterstützung 
selbstorganisierter SeniorenNetzwerke. Diese Stellen haben zum Ziel, die 
bestehenden selbstorganisierten SeniorenNetzwerke und ihre Netzwerker*innen zu 
stärken, zu unterstützen und miteinander zu vernetzen. Als Arbeitsprinzip gilt die 
„Hilfe zur Selbsthilfe“. Die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter 
SeniorenNetzwerke übernehmen durch regelmäßigen Kontakt beratende, helfende 
und begleitende Funktionen und tragen so dazu bei, dass die Entwicklung eines 
selbstorganisierten SeniorenNetzwerkes einen positiven Verlauf nimmt. Für das 
selbstorganisierte SeniorenNetzwerk sind letztendlich die Netzwerker*innen im 
Stadtteil selbst verantwortlich. 
 
Die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke 
verstehen sich als Prozessbegleitung für die selbstorganisierten Netzwerker*innen 
und haben im einzelnen folgende Aufgaben: 
 
• Organisation und Durchführung stadtweiter oder bez irksorientierter 
Netzwerktreffen (Zusammenschluss und Austausch der Netzwerker*innen) 
 
• Informationsplattform zu Fortbildungsmöglichkeiten , Fachtagungen und 
Veranstaltungen 
 
• Unterstützung bei Fundraising, Öffentlichkeitsarbe it und bei organisatorischen 
Fragen 
 
• Beratung (u.a. auch zum Thema Räume) und Krisenint ervention 
 
• Einbindung in die Kölner Seniorenarbeit 
 
• Sicherung des Kontakts zur Verwaltung, den Wohlfah rtsverbänden, dem 
Förderkreis SeniorenNetzwerke e.V. und der Seniorenvertretung der Stadt 
Köln 
 
Die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke sind bei 
den Trägern angesiedelt, die im Programm beteiligt sind. Die vorhandenen 
Servicestellen umfassen halbe Stellen, die mit Fachkräften (s.4.2) besetzt sind. Der 
personelle Umfang der Servicestellen ist stetig der steigenden Anzahl der 
selbstorganisierten SeniorenNetzwerke anzupassen. Die Entscheidung, ob eine 
bezirkliche Servicestelle eingerichtet wird oder ein Stadtteil-SeniorenNetzwerk 
wieder- oder neu aufgebaut wird, treffen die unter Punkt 3.1 genannten Akteure.

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10 
 
Die Stellenbesetzung erfolgt kostenneutral aus dem Kontingent der vorhandenen 
Koordinationsstellen der SeniorenNetzwerke im Aufbau. 
 
 
Finanzielle Zuwendungen 
 
Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke erhalten einen Sachmittelzuwendung, den sie 
für ihre Arbeit vor Ort einsetzen können. Höhe und Dauer dieser finanziellen 
Zuwendung sind abhängig von den vorhandenen Haushaltsmitteln und werden 
zwischen der Verwaltung, den Wohlfahrtsverbänden, den Sozial-Betrieben-Köln und 
gegebenenfalls weiteren Trägern abgestimmt und durch den Ausschuss für Soziales, 
Gesundheit, Seniorinnen und Senioren beschlossen.  
 
 
3.3 Standortgebundene SeniorenNetzwerke  
 
Diese SeniorenNetzwerke sind aus den früheren Altentagesstätten 
/Begegnungszentren hervorgegangen (vgl. Anlage Historie). Sie verfügen über 
hauptamtliches Personal (s. 4.2), eigene Räumlichkeiten und eine bestehende 
Büroausstattung. 
 
Ziel ist es, dass in den Räumen des jeweiligen Trägers sowohl Angebote 
wahrgenommen werden können, als auch diese Räume als Ausgangspunkt von 
selbstorganisierten Aktivitäten zu nutzen. Diese SeniorenNetzwerke erfüllen also 
eine doppelte Funktion: 
 
Verpflichtend für alle ist, ein Grundangebot für ältere Menschen im Stadtteil zu 
sichern. Damit ist ein Angebot gemeint, an dem auch hochaltrige und/oder 
gesundheitlich eingeschränkte und/oder behinderte ältere Menschen teilnehmen 
können. In der Regel handelt es sich dabei um Angebote, die einen betreuenden 
oder geselligen Charakter haben (z. B. Spielenachmittage, Frückstückstreffen, 
Gedächtnistraining). Die Angebote sind möglichst kostenfrei anzubieten und offen für 
alle Interessierte. Idealerweise wird das Grundangebot von engagierten 
Ehrenamtlichen übernommen. Aufgabe der hauptamtlichen 
SeniorenNetzwerkkoordination ist es, Menschen für diese Aufgabe zu finden, zu 
qualifizieren und zu begleiten. 
 
Neben der Steuerung dieses Grundangebots hat die Leitung der ehemaligen 
Altentagesstätte/des Begegnungszentrums die Aufgabe, ein SeniorenNetzwerk 
aufzubauen. Hier gelten die Ziele wie unter Abschnitt 2. 
 
Diese Aufgabenerfüllung erfordert ein völlig neues Rollenverständnis der 
Leitungskraft. War die Leitung einer Altentagesstätte/eines Begegnungszentrums 
vorher „Macher*in“ oder „Gestalter*in“, so ist sie jetzt „Ermöglicher*in“ und 
„Begleiter*in“ von Prozessen und Menschen. Hat die Leitung vorher ein Programm 
für  andere entwickelt, entwickelt sie jetzt ein Programm mit den Menschen  
gemeinsam. War vorher ein Ziel, dass viele Menschen das Haus nutzen oder 
besuchen und die Angebote „ausgebucht“ sind, muss jetzt Ziel sein, dass möglichst 
viele Menschen eigene Initiativen entwickeln. Die Koordination fördert die 
Nutzer*innen mit ihren Ressourcen und Potentialen.

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In Stadtteilen, in denen es keine Stadtteilkonferenz gibt, richtet die 
SeniorenNetzwerkkoordination eine solche ein und stellt sicher, dass diese 
Konferenz mindestens zweimal im Jahr tagt. In Stadtteilen, in denen es bereits 
bestehende und gut funktionierende Vernetzungsstrukturen gibt, muss keine 
Parallelstruktur aufgebaut werden. Bestehende Strukturen müssen jedoch 
nachweisbar für Seniorenthemen und –belange sensibilisiert werden. Auf die 
Erweiterung des Kreises (gemäß Konzept) muss aktiv hingewirkt werden. 
 
 
4 Handlungsebenen 
 
Damit sich das Konzept der SeniorenNetzwerke Köln in allen Stadtteilen (86) 
ausbreiten kann und somit möglichst viele Senior*innen an das SeniorenNetzwerk in 
ihrem Stadtteil angeschlossen werden, ist die Zusammenarbeit folgender vier 
Handlungsebenen erforderlich: 
 
 
4.1 Verwaltung 
 
Die Verwaltung entwickelt gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden, den Sozial-
Betrieben-Köln, weiteren Trägern, dem Förderkreis SeniorenNetzwerke und der 
Seniorenvertretung das Konzept für die SeniorenNetzwerke fortlaufend weiter. 
Um die unter 2. genannten Ziele zu erreichen, gewährt die Verwaltung entsprechend 
der aktuellen Haushaltslage auf Beschluss des Ausschusses für Soziales, 
Gesundheit, Seniorinnen und Senioren jährliche Zuwendungen zu Personal- und 
Sachkosten einer SeniorenNetzwerkkoordination an die Wohlfahrtsverbände, ihre 
Mitglieder, die Sozial-Betriebe-Köln oder weitere Träger für SeniorenNetzwerke im 
Aufbau, standortgebundene SeniorenNetzwerke und die Servicestellen zur 
Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke sowie 
Sachkostenzuwendungen an selbstorganisierte SeniorenNetzwerke.  
Haushaltsabhängig sollen vom Amt für Soziales, Arbeit und Senioren 
antragsabhängige Mittel bereitgestellt werden für SeniorenNetzwerke, die besondere 
Bedarfe im Themenfeld „Räume“ haben. Hiervon können Gelder für z.B. Miete, 
Öffentlichkeitsarbeit im Kontext Räume, Reinigungskosten, etc. abgerufen werden. 
 
4.2 Träger 
 
• Die Träger entwickeln zusammen mit der Verwaltung,  der Seniorenvertretung 
der Stadt Köln und dem Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke e.V. das 
Konzept für die SeniorenNetzwerke fortlaufend weiter. Anregungen von 
Netzwerker*innen werden aufgenommen. 
 
• Die Träger sind Anstellungsträger der SeniorenNetz werkkoordinationen und 
der Mitarbeitenden der Servicestellen zur Unterstützung der 
selbstorganisierten SeniorenNetzwerke mit Dienst- und Fachaufsicht. 
Die hauptamtlichen Stellen werden im Programm SeniorenNetzwerke mit 
fachlich qualifiziertem Personal mit abgeschlossenem Hochschulstudium in 
Sozialer Arbeit oder vergleichbarer Hochschulqualifikation besetzt. Die Träger 
sorgen im Rahmen der vom Kostenträger zur Verfügung gestellten

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Ressourcen für die nötigen Fortbildungen und für Supervision, z.B. wird im 
Rahmen der Qualitätssicherung auch die interkulturelle Kompetenz und die 
Diversitätssensibilität kontinuierlich weiterentwickelt. 
 
• Bei den standortgebundenen SeniorenNetzwerken sind  sie Träger der 
Einrichtungen. Während die SeniorenNetzwerke im Aufbau überwiegend aus 
städtischen Zuschüssen finanziert werden, fließen bei den 
standortgebundenen SeniorenNetzwerken Trägermittel ein. 
 
• Die Träger stellen ihr spezifisches Profil als woh lfahrtsverbandlicher bzw. 
kommunaler Träger zugunsten einer trägerübergreifenden Struktur mit 
verteilten Zuständigkeiten je nach Stadtteilen zurück. Ehrenamt, 
Bürgerschaftliches Engagement und Selbsthilfe begleiten und unterstützen sie 
gemeinsam auf der Basis dieser Konzeption. 
 
• Die Träger praktizieren eine intensive Kooperation  auf der Ebene der 
Abteilungsleitungen/Fachberatungen und Netzwerkkoordination. Beispielhaft 
seien genannt: stadtweite Treffen, Fortbildungen, Publikationen, Internet-
Auftritt etc. 
 
• Die Träger sind verantwortlich für die Umsetzung d ieses Konzeptes und die 
mit der Verwaltung abgestimmten stadtteilspezifischen Ziele. Zur 
Unterstützung dieser Arbeit ist im Rahmen der Fachberatungsförderung ein 
entsprechender Anteil vorgesehen. 
 
• Die Träger laden unter Beteiligung der Stadt Köln mehrmals jährlich die 
hauptamtlichen SeniorenNetzwerkkoordinationen zu einer Netzwerkkonferenz 
ein. Die Netzwerkkonferenzen dienen dem Austausch, der Koordination, 
Entwicklung und Qualitätssicherung des SeniorenNetzwerkprogramms. 
 
• Die Träger laden unter Beteiligung der Stadt Köln zweimal jährlich die 
Vertreter*innen der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke zum Austausch 
ein. 
 
 
4.3 SeniorenNetzwerkkoordination 
 
Ihre Aufgaben sind vielfältig und verändern sich im Laufe der Zeit, da es sich bei der 
Netzwerkarbeit um eine prozessorientierte Arbeit handelt. So sind die Aufgaben einer 
SeniorenNetzwerkkoordination in der Anfangszeit andere als in der Phase des 
Rückzugs. Die genauen Ziele für die Arbeit der SeniorenNetzwerkkoordination 
werden zwischen der Verwaltung, dem Träger und der 
SeniorenNetzwerkkoordination jährlich abgestimmt. Die Seniorenvertretung der Stadt 
Köln kann die Teilnehmer*innen des Gesprächs im Vorfeld beraten.

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13 
 
A  Analyse 
 
Im Wesentlichen handelt es sich um zwei Aufgabenbereiche: 
 
Stadtteilanalyse 
Den Stadtteil mit seinen Besonderheiten, Stärken und Schwächen kennenlernen. 
 
• Stadtteildaten in ihrer Diversität erfassen und de uten. 
 
• Angebotsstruktur für Senior*innen im Stadtteil erf assen. 
 
• Wichtige Schlüsselpersonen und Knotenpunkte im Sta dtteil kennenlernen. 
 
• Institutionen im Stadtteil kennenlernen. 
 
• Vernetzungsstrukturen (formelle und informelle) ke nnenlernen. 
 
• „Probleme“, Defizite, Lücken im Hilfesystem im Sta dtteil identifizieren. 
 
• Die besonderen Potentiale und Ressourcen im Stadtt eil ermitteln. 
 
 
Kooperation 
Die SeniorenNetzwerkkoordinationen machen die Menschen und Institutionen mit 
der Netzwerkidee vertraut und gewinnen sie für die Zusammenarbeit. Hier ist 
besonderer Wert darauf zu legen, dass Personengruppen, die bisher in den 
SeniorenNetzwerken unterrepräsentiert sind (z.B. Migrant*innen, ältere Lesben 
und Schwule, Senior*innen mit Behinderung, Senior*innen mit geringem 
Einkommen und Bildungsniveau) stärker eingebunden werden.  
 
Dabei sind Kenntnisse und Erfahrungen von zentralen Akteuren im 
Bezirk/Stadtteil zu nutzen und Kooperationen im Bezirk/ Stadtteil aufzubauen und 
weiterzuentwickeln (z.B. Seniorenvertretung, Seniorenkoordination, 
Seniorenberatung, Sozialraumkoordination, Migrationsstützpunkte/Interkulturelle 
Zentren, Vereine etc.). 
 
• Durchführung von Informationsveranstaltungen für i nteressierte 
Einwohnerinnen und Einwohner. 
 
• Einführung der Idee der SeniorenNetzwerke durch di e Gründung von 
Stadtteilkonferenzen oder Platzierung des Themas in bestehenden 
Gremien/Strukturen. 
 
B. Aufbau 
 
In dieser Phase geht es darum, die Gruppenbildung unter den Senior*innen zu 
fördern, Institutionen und Geschäftsleute zur kontinuierlichen Unterstützung zu 
gewinnen, die Stadtteilkonferenz sowie eventuell weitere gemeinsame Projekte 
anzugehen und tragfähige und selbstorganisierte Strukturen zu schaffen (siehe

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14 
 
3.2.2). Die SeniorenNetzwerkkoordination sensibilisiert die Netzwerker*innen für 
die Diversität ihres Stadtteils und ihrer Einwohnerinnen und Einwohner. 
 
Als Orientierung dienen die zwischen der Verwaltung, dem Träger und der 
SeniorenNetzwerkkoordination abgestimmten Ziele. 
 
 
Die Phasen C und D treffen nur auf die SeniorenNetzwerke im Aufbau zu. 
 
 
C.  Überleitung in die Selbstorganisation 
 
Die Aufgaben der hauptamtlichen Koordination stehen unter dem Zeichen der 
Übergabe der Verantwortung für das SeniorenNetzwerk an die Menschen „vor 
Ort“ (Netzwerker*innen).  
 
Der Schritt in die Selbstorganisation wird durch einen Workshop der Träger zum 
Thema „Selbstorganisation“ vorbereitet. Dabei erfolgt eine Überleitung in die 
Begleitung durch die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter 
SeniorenNetzwerke, die den Prozess der Selbstorganisation unterstützen. 
 
 
D. Stabilisierung und Unterstützung der Selbstorgan isation 
 
Der SeniorenNetzwerkkoordination stehen in dieser Phase ein Jahr lang bis zu 
30 % der Arbeitszeit für den Ablösungsprozess von ihrem bisherigen 
SeniorenNetzwerk zur Verfügung. 
 
Parallel zur Verselbstständigung des „alten“ SeniorenNetzwerkes sollen die 
Erkundung und der schrittweise Aufbau eines „neuen“ SeniorenNetzwerkes in 
einem anderen Stadtteil beginnen.  
 
 
4.4 Seniorenvertretung der Stadt Köln 
 
Die Seniorenvertretung der Stadt Köln hat seit Beginn das SeniorenNetzwerkkonzept 
und den Aufbau der SeniorenNetzwerke begleitet und mitgestaltet. Viele Mitglieder 
der Seniorenvertretung haben sich in unterschiedlichen SeniorenNetzwerken vor Ort 
aktiv eingebracht.  
 
Die Seniorenvertretungen der Stadtbezirke wollen den weiteren Ausbau der 
SeniorenNetzwerke unterstützen und beratend begleiten. Dabei bringen sie ihre 
Erfahrungen, ihr Wissen über die sozialen Erfordernisse und ihre Ortskenntnisse ein. 
Dies gilt auch bei der Beratung, in welchem Stadtteil ein neues SeniorenNetzwerk 
aufgebaut oder ein altes SeniorenNetzwerk reaktiviert wird (siehe 4.3).

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5 Qualitätssicherung und Evaluation 
 
Der Verwaltung obliegt die Steuerung und Evaluation des gesamten Programms in 
Zusammenarbeit mit den Wohlfahrtsverbänden, den Sozial-Betrieben-Köln, 
gegebenenfalls weiteren Trägern, dem Förderkreis SeniorenNetzwerke e.V. und der 
Seniorenvertretung, einschließlich eventueller Modifikationen des Programms. 
 
 
5.1 Strukturqualität stadtweit 
 
Die Umsetzung des Konzeptes lebt von der guten und produktiven Kooperation der 
beteiligten Partner (s. 4.1). Getragen wird diese nach wie vor durch die gemeinsame 
Begeisterung an einer innovativen Art der Seniorenpolitik. Die Weiterentwicklung des 
Konzeptes der Kölner SeniorenNetzwerke ist prozesshaft angelegt, d.h. aus 
Erfahrungen lernen, Betroffene zu Beteiligten machen und nötige Veränderungen in 
die laufende Arbeit einbringen.  
 
Zur Umsetzung des Konzepts hat sich eine mehrgliederige Konferenzstruktur 
herausgebildet, so dass alle Akteure und Ebenen fortlaufend informiert und 
einbezogen sind. 
 
Um einen noch höheren Wirkungsgrad der SeniorenNetzwerkarbeit zu erreichen, soll 
regelmäßig eine Fachveranstaltung der SeniorenNetzwerke Köln stattfinden. Hierzu 
sollen Politik, Seniorenvertretung, Verwaltung, Verbände, Träger, der Förderkreis 
Kölner SeniorenNetzwerke e.V., Netzwerker*innen, Mitarbeitende aus dem 
Programm der SeniorenNetzwerke und themenspezifisch relevante Akteure zum 
Austausch und zur Weiterentwicklung zusammenkommen. 
 
 
5.2 Strukturqualität der Netzwerke 
 
Für die Sicherstellung der Qualität je SeniorenNetzwerk ist der mit dem Aufbau 
beauftragte Träger zuständig oder der Träger des standortgebundenen Netzwerks 
(vgl. 4.2.).  
 
Konkret begleitet und unterstützt die Stadt Köln die Anstellungsträger der 
SeniorenNetzwerkkoordination fachlich, und zwar sowohl bezogen auf das gesamte 
Programm, als auch bezogen auf das jeweilige SeniorenNetzwerk. 
 
Beispielhaft sei genannt: 
 
- Entwicklung und Abstimmung von Kriterien, ab wann  ein SeniorenNetzwerk 
verselbständigt werden kann und in welchem Stadtteil die 
SeniorenNetzwerkkoordination das nächste SeniorenNetzwerk aufbaut. 
 
- Abstimmung von stadtteilspezifischen Zielen. 
Auf Basis jährlicher Sachberichte werden mit der Stadt Köln gemeinsame 
Ziele für das Folgejahr vereinbart und in einem gemeinsamen 
Wirksamkeitsdialog überprüft. Hierbei richtet sich die Berichtsstruktur nach 
den mit Stadt und Trägern entwickelten Kriterien und Kennzahlen.

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Bei den selbstorganisierten SeniorenNetzwerken kommt den Servicestellen eine 
wichtige Aufgabe in der Qualitätssicherung zu. Die Servicestelle verfasst ebenfalls 
einen jährlichen Sachbericht, der auch die selbstorganisierten SeniorenNetzwerke in 
Zuständigkeit der Servicestelle mit einschließt. 
 
 
5.3 Evaluation 
 
Die Arbeit der SeniorenNetzwerke soll stadtweit abhängig von finanziellen und 
personellen Ressourcen nach einheitlichen Kriterien evaluiert werden. 
Die bislang erfolgten Evaluationen sind der Programmhistorie in Anlage 1 zu 
entnehmen. 
 
 
6 Schlussbemerkung und Ausblick 
 
Die SeniorenNetzwerke Köln sind seit ihrem Beginn im Jahr 2002 in 67 Stadtteilen 
vertreten: 20 SeniorenNetzwerke im Aufbau, 11 standortgebundene Netzwerke und 
35 selbstorganisierte Netzwerke (s. Anlage 3, Karte der SeniorenNetzwerke Köln, 
Stand: Januar 2026). Ziel ist es, in allen Kölner Stadtteilen SeniorenNetzwerk-
Strukturen aufzubauen. 
 
Durch eine breite Öffentlichkeitsarbeit – auch über digitale Wege, wie die 
überarbeitete Homepage - vor allem aber durch das Engagement der 
Netzwerker*innen und Nutzer*innen ist das Programm mittlerweile einem Großteil 
der Kölner Stadtgesellschaft bekannter. Die SeniorenNetzwerke sind für diese Arbeit 
über die Jahre mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet worden, zuletzt 2021 (siehe 
Anlage 1: Historie der SeniorenNetzwerke Köln). 
 
Die Umsetzung des Konzeptes lebt weiter von der guten und produktiven 
Kooperation der beteiligten Partner*innen – Verwaltung, Wohlfahrtsverbände, Sozial-
Betriebe-Köln, gegebenenfalls weitere Träger, Förderkreis Kölner 
SeniorenNetzwerke e.V. und Seniorenvertretung der Stadt Köln. Sie steht nach wie 
vor für die gemeinsame Begeisterung an einer innovativen Art der Seniorenpolitik. 
 
Die Diskussion zur Weiterentwicklung des SeniorenNetzwerkkonzepts ist mit dieser 
Überarbeitung des Konzeptes nicht abgeschlossen, sondern wird auch zukünftig in 
der AG Weiterentwicklung fortgeführt. 
Für die Herausforderung, bezahlbare Räume in Stadtteilen zu erschließen, wurde mit 
dem neu eingerichteten Budget für Raumkosten, eine Handlungsoption für 
SeniorenNetzwerke neu erschlossen, die an vielen Stellen die Arbeit – gerade in den 
selbstorganisierten SeniorenNetzwerken – erleichtern kann.  
Insbesondere Themen wie interkulturelle Öffnung, Qualitätssicherung und 
Qualifizierung der Mitarbeiter*innen wurden berücksichtigt und werden auch in den 
zukünftigen Weiterentwicklungsprozess mit einfließen. 
 
Darüber hinaus beschäftigen alle am Programm Beteiligten weitere 
Herausforderungen, wie  
• die Frage nach attraktiver Gestaltung und Ansprach e auch für jüngere 
Senior*innen und ihre Bedürfnisse,

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• der Name des Programms,  
• die Frage, wie der Überalterung in langjährig vers elbständigten SNW 
entgegengearbeitet werden kann,  
• die Herausforderung digitale Teilhabe zu ermöglich en und ausbauen und 
dabei gleichzeitig das Recht auf analoge Teilhabe zu respektieren. 
 
Um die SeniorenNetzwerke auch langfristig zukunftsfähig aufzustellen, besteht die 
Notwendigkeit einer kontinuierlichen Weiterentwicklung. Die bestehende Struktur 
einer Arbeitsgruppe mit Vertreter*innen der Stadtverwaltung, der Träger, der 
SeniorenNetzwerke, der Seniorenvertretung und des Förderkreises hat sich hierzu 
bewährt. 
Diese kann auch zukünftig die Gestaltung der Unterstützungsstrukturen bei einer 
immer weiter wachsenden Zahl von selbstorganisierten SeniorenNetzwerken mit 
Blick auf einen qualitativen und quantitativen Ausbau der Servicestellen, im Blick 
haben. 
 
Ergänzend ist ein Konzept zur öffentlichkeitswirksamen Darstellung der 
SeniorenNetzwerkarbeit zu erarbeiten und sukzessive umzusetzen. Hierzu kann 
weiterhin neben den Servicestellen im Bezirk eine zentrale Servicestelle für alle 
SeniorenNetzwerke notwendig sein. 
 
 
 
 
 
 
Anlage:   
 
Anlage 1: Historie der SeniorenNetzwerke 
Anlage 2: Aktuelle Übersicht der SeniorenNetzwerke 
Anlage 3: Aktuelle Stadtkarte der SeniorenNetzwerke

Anlage 5, Auszug Beschlussprotokoll Sitzung StadtAG Behindertenpolitik 23.02.2026 zur Vorlage 3401_2025

2370 Zeichen

Geschäftsführung  
Stadtarbeitsgemeinschaft 
Behindertenpolitik 
Thiemo Burghof-Parkin 
Telefon: (0221) 221-22822 
E-Mail: thiemo.burghof-parkin@stadt-
koeln.de 
Datum: 24.02.2026 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der 1. Sitzung der 
Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik vom 23.02.2026 
öffentlich 
3.1 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 
3401/2025 
 Ergänzungsantrag der Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik zur 
Vorlage 3401/2025  
hier: Antrag der stimmberechtigten Mitglieder Juliane Passavanti und 
Paul Intveen 
 
 
I. Abstimmung über den Ergänzungsantrag der Stadtarbeitsgemeinschaft Behin-
dertenpolitik 
 
Beschluss: 
Die Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik empfiehlt dem Rat der Stadt Köln wie 
folgt ergänzend zu beschließen: 
 
3. Bei Aktualisierungen ist eine klarere Berücksichtigung von Menschen mit Behinde-
rung als Zielgruppe notwendig. In der Steuerung des Programms ist eine grundsätzli-
che Verankerung von Barrierefreiheit als konzeptionellem Grundsatz vorzunehmen. 
4. Die Stärkung der fachlichen Kompetenz der hauptamtlichen Koordination zu den 
Themen Behinderung und Barrierefreiheit ist bei einer Überarbeitung zu verankern. 
 
Abstimmungsergebnis:  
mehrheitlich bei Enthaltung der Vertreter*innen der Wohlfahrtsverbände beschlossen. 
 
 
II. Abstimmung über die Vorlage in der Fassung des geänderten Beschlusses: 
 
Beschluss: 
Die Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik empfiehlt dem Rat der Stadt Köln wie 
folgt zu beschließen:

1. Der Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren beschließt das 
vorgelegte Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum 
Konzept. 
2. Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept in der Folgezeit bei 
Änderungen zu aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlus-
ses bedarf. 
3. Bei Aktualisierungen ist eine klarere Berücksichtigung von Menschen mit Be-
hinderung als Zielgruppe notwendig. In der Steuerung des Programms ist eine 
grundsätzliche Verankerung von Barrierefreiheit als konzeptionellem Grundsatz 
vorzunehmen. 
4. Die Stärkung der fachlichen Kompetenz der hauptamtlichen Koordination zu 
den Themen Behinderung und Barrierefreiheit ist bei einer Überarbeitung zu 
verankern. 
 
Abstimmungsergebnis:  
mehrheitlich bei Enthaltung der Vertreter*innen der Wohlfahrtsverbände empfohlen.

Anlage 6, Auszug BV 1 (Innenstadt) vom 12.03.2026

2072 Zeichen

Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 
Andrea Brohl 
Telefon:  (0221) 221-91709 
E-Mail:  Andrea.brohl@stadt-koeln.de 
Datum: 16.03.2026 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der 4. Sitzung der 
Bezirksvertretung Innenstadt  vom 12.03.2026  
öffentlich 
3.6 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 
3401/2025 
Herr Meurers, Seniorenvertretung Innenstadt, würdigt die bessere Darstellung der 
Raumsituation. Man habe jedoch nicht verstanden, warum eine akademische Vorbil-
dung der Seniorenkoordination erforderlich sei, um die Seniorenarbeit voranzubrin-
gen.  
 
Herr Nüsser, FDP, nimmt die Anregung der Seniorenvertretung auf und stellt folgen-
den Änderungsantrag: „Die Bezirksvertretung Innenstadt beschließt bei Weiterent-
wicklung des Konzepts zur Seniorenarbeit zu prüfen, ob tatsächlich eine akademische 
Vorbildung (wie in Anlage 4 S. 11 beschrieben) erforderlich ist.“ 
 
Frau Stolle, Die Linke, kann die Prüfung unterstützen. Grundsätzlich gehe es in den 
sozialen Bereichen darum, dass es zu einer Akademisierung komme, um die Professi-
onalisierung voranzutreiben. 
 
Frau Roggenbrodt, B90/Die Grünen, unterstützt die Ausführungen von Frau Stolle für 
diese hauptamtliche Tätigkeit.  
 
Mündlicher Ergänzungsantrag:  
Die Bezirksvertretung Innenstadt beschließt bei Weiterentwicklung des Konzepts zur 
Seniorenarbeit zu prüfen, ob tatsächlich eine akademische Vorbildung (wie in Anlage 
4 S. 11 beschrieben) erforderlich ist. 
 
Abstimmungsergebnis Mündlicher Ergänzungsantrag: Mit Stimmenmehrheit von 
B90/Die Grünen, Die Linke, SPD und Volt gegen die Stimmen von CDU, FDP und AfD 
abgelehnt 
Beschluss: 
Der Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren beschließt das 
vorgelegte Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum 
Konzept. 
 
Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept in der Folgezeit bei

Änderungen zu aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlus-
ses bedarf. 
 
 
Abstimmungsergebnis Beschlussvorlage: Einstimmig zugestimmt bei Enthaltung 
AfD

Anlage 2.2 Adressliste_SNW_Köln

20180 Zeichen

www.seniorennetzwerke-koeln.de                                               Seite 1                                                                 Stand:  26.11.2025 
  
 
 
  
Stadtbezirk 1 
Innenstadt  
Kontaktadressen Ansprech-
partner *in  
Tel. Nr. E-Mail 
 
1 
SeniorenNetzwerk 
Altstadt/Nord 
Selbstorganisiert 
 
c/o Kölsch Hätz 
Krefelder Str. 57 
50670 Köln 
 
Sprecher*innen-
rat 
Über die 
Servicestelle 
0157-77918134 
 
seniorennetzwerk.nord@gmail.com 
www.veedelnetz.de  
 
 
1 
SeniorenNetzwerk 
Altstadt/Süd 
Vringsveedel 
Selbstorganisiert 
 
Karl-Berbuer-Platz 1 
50678 Köln 
Sprecher*innen-
rat 
 
 
0151/ 675 790 
54  
snw-altstadt-sued@gmx.de  
 
1 SeniorenNetzwerk 
Altstadt/Süd 
Apostelnkloster 
Standort   
 
Caritasverband für die Stadt 
Köln e.V. 
Apostelnkloster 2, 50672 Köln 
(Post: Neumarkt 30 
50 677  Köln ) 
Sonja 
Schwarzenbacher 
 
 
0178-9094710  seniorennetzwerk-altstadt-
sued@caritas-koeln.de  
 
 
 
1 
SeniorenNetzwerk 
Deutz 
Standort 
Ceno & Die Paten e.V. 
Gebrüder-Coblenz-Str. 10 
50679 Köln 
 
Sarah Est 99 59 980 
0178 6050791 
est@ceno-koeln.de  
 
 
 
1 
SeniorenNetzwerk 
Neustadt/Nord 
Selbstorganisiert 
 
GAG-Seniorenwohnhaus 
Brabanterstraße 32 
50672 Köln 
Sprecher*innen-
rat 
Über die 
Servicestellen 
0157-77918134 
  
snw-nn@freenet.de  
 
 
1 
SeniorenNetzwerk 
Neustadt/Süd 
Im Aufbau 
 
DRK 
An der Bottmühle 2+15 
50678 Köln 
 
Margret 
Schürmann 
93 19 032 
0151 42265577 
seniorennetzwerk.neustadt@gmail.com

www.seniorennetzwerke-koeln.de                                               Seite 2                                                                 Stand:  26.11.2025 
  
 
Stadtbezirk 2 
Rodenkirchen  
Kontaktadressen Ansprech-
partner *in  
Tel. Nr. E-Mail 
 
2 
SeniorenNetzwerk 
Bayenthal 
Selbstorganisiert 
c/o St. Antonius Krankenhaus 
Schillerstraße 23 
50968 Köln  
 
Sprecher*innen-
rat/Netzwerk-
Team 
379 317 65  
SNW-Bayenthal@web.de  
 
 
2 
SeniorenNetzwerk 
Meschenich 
Im Wiederaufbau 
(Stiftungsfinanziert: 
Johann-Heinrich-
Claren -Stiftung)  
c/o Caritaszentrum 
Brühler Landstraße 425 
50997 Köln  
 
Johanna Ferstl 01520 4895910 
seniorennetzwerk-meschenich@caritas-
koeln.de   
 
2 
SeniorenNetzwerk 
Raderberg 
Im Aufbau 
c/o Kath. Kirchengemeinde St. 
Mariä Empfängnis, 
Raderberger Str. 199, 
Büroadresse: Gemeindehaus, 
Raderberger Str. 205 
50968 Köln  
Heike Wagner 0163- 
161 35 65  
seniorennetzwerk.raderberg@web.de  
 
 
2 
SeniorenNetzwerk 
Raderthal 
Im Aufbau 
 
c/o AWO Kreisverband Köln 
e.V. 
Rubensstr. 7-13 
50676 Köln  
Inna Achmatow 20 40 790 
 
01520 9092612 
seniorennetzwerk.raderthal@gmx.de 
 
achmatow@awo-koeln.de   
 
 
2 
SeniorenNetzwerk 
Rodenkirchen 
Selbstorganisiert 
 
c/o Bürgeramt 
Industriestr. 161 
Haus 1, Zimmer 1.01.031 
5099 9 Köln  
Sprecher*innenrat  
 
Marlies Marks 
0173-3136009  
Seniorennetzwerk-
rodenkirchen@web.de  
 
marl.marks@t -online.de  
 
2 
SeniorenNetzwerk 
Sürth 
Im Aufbau 
 
c/o Offene Kunstwerkstatt Köln 
Süd 
Sürther Hauptstraße 56 
50999 Köln  
Tanja Gast 0173 –  
61 44 794 
seniorennetzwerk-suerth@caritas-
koeln.de  
 
 
 
2 
SeniorenNetzwerk 
Zollstock 
Standort  
AWO Kreisverband Köln e.V. 
Rosenzweigweg 1 
50969 Köln  
Marita Scheeres 
 
379 68 03 
0152 090 59 
807  
awo.seniorennetz.zollstock@gmx.de

www.seniorennetzwerke-koeln.de                                               Seite 3                                                                 Stand:  26.11.2025 
  
 
Stadtbezirk 3 
Lindenthal  
Kontaktadressen Ansprech-
partner *in  
Tel. Nr. E-Mail 
 
3 
SeniorenNetzwerk 
Braunsfeld 
Selbstorganisiert 
SeniorenNetzwerk 
Braunsfeld 
Wiethasestr. 54 
50933 Köln  
Sprecher*innen-
rat 
Nur über Mail 
seniorenbraunsfeld@gmx.de  
 
 
 
3 
SeniorenNetzwerk 
Junkersdorf 
Im Aufbau 
 
Diakonisches Werk Köln und 
Region gGmbH 
Kartäusergasse 9 - 11 
50678 Köln  
Nina 
Morgenstern 
 0176 – 
23279923 
nina.morgenstern@diakonie-
koeln.de  
 
3 
SeniorenNetzwerk 
Lindenthal 
Selbstorganisiert  
c/o  
Palanterstraße 13 
50937 Köln 
 Über die 
Servicestellen 
0157-77918134 
 
servicestelle-
selbstorganisierte@seniorennetzw 
erke-koeln.de  
 
 
3 
SeniorenNetzwerk 
Müngersdorf 
Standort 
 
Altentagesstätte Dr. Schaefer-
Ismer Sozialwerk der Ev. 
Clarenbach-Kirchengemeinde 
Brauweiler Weg 8 
50933 Köln  
Achim Schüler 48 60 85 atb@clarenbachstift.de  
 
 
 
 
3 
SeniorenNetzwerk 
Sülz / Klettenberg 
Im Aufbau 
 
Koordination SeniorenNetzwerk 
Sülz, ASB Alten- und Pflegeheime 
Köln GmbH /Gottesweg 85a 
50969 Köln  
Finny Breitbach 66 00 71 92 
0151-59023406 
finny.breitbach@asb-koeln.de  
 
 
3 
SeniorenNetzwerk 
Weiden 
Selbstorganisiert  
c/o Dagmar Freye 
An der Alten Post 17 
50858  Köln  
Dagmar Freye, 
Ernst Theis 
02234-72 464 
02234-6882878 
seniorennetzwerk.weiden@live.de  
 
 
3 
SeniorenNetzwerk 
Widdersdorf 
Im Aufbau 
 
Diakonisches Werk Köln und 
Region gGmbH 
Kartäusergasse 9 - 11 
50678 Köln  
Nina 
Morgenstern 
 0176 – 
23279923 
nina.morgenstern@diakonie-
koeln.de

www.seniorennetzwerke-koeln.de                                               Seite 4                                                                 Stand:  26.11.2025 
  
 
Stadtbezirk 4 
Ehrenfeld  
Kontaktadressen Ansprech-
partner *in  
Tel. Nr. E-Mail 
 
4 
SeniorenNetzwerk 
Bickendorf 
Selbstorganisiert   
Treffpunkt am Rosengarten 
Am Rosengarten 87 
50827 Köln 
Maria Vauda 
 
 
Über die 
Servicestellen 
 
Siehe Seite 
10  
servicestelle-
selbstorganisierte@seniorennetzwerke-
koeln.de  
 
 
4 
SeniorenNetzwerk 
Bocklemünd/Mengenich 
 
Selbstorganisiert 
 
c/o Bürgerschaftshaus 
Görlinger Zentrum 11-15 
50829 Köln  
Margot 
Gehrmann 
500 22 59 
margot.gehrmann@gmail.com  
 
 
4 
 
SeniorenNetzwerk 
Ehrenfeld 
Im Aufbau 
 
Deutsches Rotes Kreuz 
Oskar-Jäger-Straße 42 
50825 Köln 
Yaylagül 
Gönen 
 
54 87 391 
oder 
0175- 
11 79 561  
seniorennetzwerk-ehrenfeld@drk-
koeln.de  
 
 
4 
 
SeniorenNetzwerk 
Neuehrenfeld 
Im Aufbau 
 
c/o AWO Zentrum für Senioren 
Theo-Burauen-Haus 
Peter Bauer Straße 2 
50823 Köln 
Eingang Büro Myliusstr aße  26  
Christine 
Tillmann 
57 33 257 
 
0152 
09059603 
 
tillmann-snw@awo-koeln.de  
 
 
4 
SeniorenNetzwerk 
Vogelsang 
Standort 
 
Goldammerweg 42a 
50829 Köln 
Johanna 
Gottschling 
99 20 39 77 
 
snw-vogelsang@quaeker-nbh.de  
 
 
 
 
4 
 
SeniorenNetzwerk 
Ossendorf 
Im Aufbau 
 
Postadresse: Quäker 
Nachbarschaftsheim 
e.V. Kreutzer Straße 
5-9 50672 Köln 
Treffen in Ossendorf 
Peter Franzen 9 
Jörg 
Paschke 
95 15 40 49 
drh@quaeker-nbh.de

www.seniorennetzwerke-koeln.de                                               Seite 5                                                                 Stand:  26.11.2025 
  
 
Stadtbezirk 5 
Nippes  
Kontaktadressen Ansprech-
partner *in  
Tel. Nr. E-Mail 
 
5 
SeniorenNetzwerk 
Bilderstöckchen 
Selbstorganisiert  
c/o Familie Nürnberg 
Geldernstraße 55 
50739 Köln 
 
Familie 
Nürnberg 
17 29 98 
bilderstoeckchen-aktiv@gmx.de  
 
 
5 
SeniorenNetzwerk 
Longerich 
Selbstorganisiert  
c/o Caritasverband für die Stadt 
Köln e.V. 
Caritas Zentrum Kalk 
Bertramstr. 12-22 
5110 3 Köln  
 Über die 
Servicestellen 
Seite 10 
servicestelle-
selbstorganisierte@seniorennetzwerke-
koeln.de   
bis 01.01.2026, dann Wiederaufbau 
SBK  
 
5 
 
SeniorenNetzwerk 
Niehl 
Standort 
Deutsches Rotes Kreuz 
Pohlmanstr. 13 
50735 Köln 
Christoph 
Tacken 
0221 
9711461 
seniorennetzwerk-niehl@drk-koeln.de 
 
 
 
 
5 
SeniorenNetzwerk 
Nippes 
Selbstorganisiert  
c/o Bürgerzentrum Nippes 
Mauenheimer Str. 92 
50733 Köln  
Zukunftsteam 01575-
5718091 
seniorennetzwerknippes@web.de 
 
 
5 
SeniorenNetzwerk 
Mauenheim 
Selbstorganisiert 
SBK Sozial-Betriebe-Köln 
Städtisches Seniorenzentrum 
Köln-Riehl 
Boltensternstraße 16 
50735 Köln  
  snw.mauenheim@sbk-koeln.de  
 
5 
SeniorenNetzwerk  
Riehl 
Standort  
SBK Sozial-Betriebe-Köln 
Städtisches Seniorenzentrum 
Köln-Riehl 
Boltensternstraße 16 
50735 Köln  
Brigitte 
Wojtinneck-Pick 
& Lisa 
Langhammer 
7775 8531 
riehlertreff@sbk-koeln.de  
 
5 
 
SeniorenNetzwerk 
Weidenpesch 
Selbstorganisiert  
c/o Haus Mobile e.V. 
Hohenfriedbergstr. 9 
50737 Köln  
Planungsteam  seniorennetzwerk-
weidenpesch@gmx.de

www.seniorennetzwerke-koeln.de                                               Seite 6                                                                 Stand:  26.11.2025 
  
 
Stadtbezirk 6 
Chorweiler  
Kontaktadressen Ansprech-
partner *in  
Tel. Nr. E-Mail 
6 SeniorenNetzwerk  
Blumenberg 
Im Aufbau 
(Stiftungsfinanziert: 
Johann-Heinrich-
Claren-Stiftung 
) 
c/o Kulturbrücke des 
Bürgerzentrums Chorweiler 
Athener Ring 34 
50765 Köln 
Kateryna 
Chernokur 
01520 
4895607 
Seniorennetzwerk-
blumenberg@caritas-koeln.de  
 
 
6 
SeniorenNetzwerk 
Chorweiler 
Im Aufbau 
 
c/o Kulturbrücke des 
Bürgerzentrums Chorweiler 
Athener Ring 34 
50765 Köln 
 
Marie Floride 0173- 
61 44 842 
 
seniorennetzwerk-
chorweiler@caritas-koeln.de  
 
6 
SeniorenNetzwerk 
Heimersdorf 
Selbstorganisiert 
 
c/o Johanniter Stift Gut Heuserhof 
Giershausener Weg 21 
50767 Köln 
 
Planungsteam 0178- 
936 11 43 
snw-heimersdorf@web.de 
 
 
6 
SeniorenNetzwerk 
Lindweiler 
Selbstorganisiert 
 
Lindweiler Treff  
Marienberger Weg 17b 
50767 Köln 
 
Wilfriede Kremp 0221-9912388 
 
lindweilertreff@diakonie-koeln.de  
 
 
6 SeniorenNetzwerk 
Pesch 
Im Aufbau 
 
c/o Caritasverband für die Stadt 
Köln e.V. 
Caritas Zentrum Kalk 
Bertramstr. 12-22 
5110 3 Köln  
Sara 
Wiesemann  
0178-9094856  seniorennetzwerk-pesch@caritas-
koeln.de  
 
 
6 
SeniorenNetzwerk 
Seeberg  
Standort  
DTVK e.V. (Deutsch-Türkischer 
Verein Köln e.V.) 
Abendrothstraße 20 
50769 Köln  
Jennifer 
Suckow 
126 137 11 
j.suckow@dtvk.de  
 
 
6 
SeniorenNetzwerk 
Worringen 
Im Aufbau 
 
Diakonisches Werk Köln und 
Region gGmbH 
Kartäusergasse 9 - 11 
50678 Köln  
Hartmut Emme 0176 – 23 27 
99 17 
hartmut.emme@diakonie-koeln.de

www.seniorennetzwerke-koeln.de                                               Seite 7                                                                 Stand:  26.11.2025 
  
 
 
Stadtbezirk 7 
Porz  
Kontaktadressen Ansprech-
partner *in  
Tel. Nr. E-Mail 
 
7 
SeniorenNetzwerk 
Eil- Finkenberg 
Im Aufbau 
 
Begegnungszentrum (BGZ) Porz 
der Synagogen-Gemeinde Köln 
Theodor-Heuss-Straße 43-45 
51149 Köln  
Anna Ainbinder 02203- 
20 15 54 
 
seniorennetz.porz-eil@sgk.de  
 
 
7 
SeniorenNetzwerk 
Ensen-Westhoven 
Im Aufbau 
 
Postadresse 
c/o Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. 
 Frankfurter Str. 666 
51107 Köln  
Charitini 
Petridou-Nitzsche 
890 09 - 356 
 
charitini.petridou@johanniter.de  
 
 
7 
SeniorenNetzwerk 
Gremberghoven 
Selbstorganisiert  
Bürgertreffpunkt 
„Zur alten Bäckerei“  
Talweg 2a 
51149 Köln  
Sprecher*innenrat  
Heidi Esser 
Kontakt über 
Servicestelle 
Klaus.karaschewski@unitybox.de  
 
esser@vodafone.de   
 
 
7 
SeniorenNetzwerk 
Poll 
Selbstorganisiert  
c/o Hannelore Renn 
Salmstraße 13 
51105 Köln  
Hannelore Renn  9833621 
 
Hannelore.renn@outlook.de  
 
 
 
7 
SeniorenNetzwerk 
Porz 
Standort  
AWO Kreisverband Köln e.V. 
c/o Jugend- und 
Gemeinschaftszentrum Glashütte 
Glashüttenstraße 20 
51143 Köln  
Bagnu Yazici 
 
02203-183 55 
38 
 
0178 9338613  
 
seniorennetz-porz@awo-koeln.de  
 
 
7 
SeniorenNetzwerk 
Urbach 
Selbstorganisiert   
c/o Altenzentrum Porz-Urbach 
Tiergartenstrraße 47 
51145 Köln  
Gerda Fabera 0176-51 71 41 
66  
urbach.snw@gmail.com  
 
 
7 
SeniorenNetzwerk 
Zündorf 
Selbstorganisiert 
Postfach 903170 
51124 Köln  
Sprecher*innenrat 
 
Hans Buchmüller 
Margret Hummel-
Viol  
0163 8034906 snw-zuendorf@gmx.de 
 
viol5@yahoo.de   
 
7 SeniorenNetzwerk 
Wahnheide 
Im Aufbau 
Postadresse 
c/o Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. 
 Frankfurter Str. 666 
51107 Köln  
Nadja 
Mühlhäuser 
0221 89 009 
314 
nadja.muehlhaeuser@johanniter.de

www.seniorennetzwerke-koeln.de                                               Seite 8                                                                 Stand:  26.11.2025 
  
 
Stadtbezirk 8 
Kalk  
Kontaktadressen Ansprech-
partner *in  
Tel. Nr. E-Mail 
 
8 
SeniorenNetzwerk 
Brück 
Selbstorganisiert  
c/o St. Vinzenzhaus 
Olpener Straße 863 
51109  Köln  
Sprecher* 
innen-Team 
 
 seniorennetzwerk-brueck@gmx.de  
 
 
 
8 
SeniorenNetzwerk 
Höhenberg 
Standort 
 
c/o Paul-Schwellenbach-Haus  
PariSozial Köln 
Weimarer Straße 15 
51103 Köln  
Andrea Skroch 872 110 
 
01590 
618 2094  
skroch@parisozial-koeln.de  
 
 
8 
SeniorenNetzwerk  
Humboldt/Gremberg 
Im Aufbau   
SBK Sozial-Betriebe-Köln 
Köln-Riehl Boltensternstraße 16 
50735 Köln  
Piotr Falke  77 75 51 06 piotr.falke@sbk-koeln.de  
 
8 
SeniorenNetzwerk 
Kalk 
Im Wiederaufbau   
c/o AWO-Kreisverband Köln e.V. 
Rubensstrasse 7-13 
50676 Köln 
 
Tao Villarroya 
Theisen 
20 40 742 
 
0152 090 50 
427  
theisen@awo-koeln.de   
 
 
 
8 
SeniorenNetzwerk 
Merheim 
Selbstorganisiert  
c/o Büro SeniorenNetzwerk  
Detmolder Str. 4 
51109 Köln  
Henriette 
Bornheim 
Rolf Beuth  
686165 
 
393932  
henny-peter@netcologne.de  
 
rolfbeuth@gmx.de  
 
8 
SeniorenNetzwerk 
Neubrück 
Selbstorganisiert  
Käthe-Schlechter Str. 25 
51109 Köln 
Gabi Peters 
 
Sylvia Schrage 
 
01525 
3398675 
0172 
28 50 277  
seniorennetzwerk-neubrueck@web.de  
buergerverein.neubrueck@web.de  
 
 
8 
SeniorenNetzwerk 
Ostheim 
Selbstorganisiert 
c/o Veedel e.V. 
Buchheimer Weg 9 
51107 Köln 
Dr. Martin 
Theisohn 
89 12 47 
und  
228780 
martin.theisohn@gmail.com 
und  
info@veedel.de  
 
 
8 
SeniorenNetzwerk 
Rath-Heumar 
Selbstorganisiert  
SeniorenNetzwerk Rath-Heumar 
c/o Ev. Kirchengemeinde Köln-
Rath, Im Wasserblech 1b, 51107 
Köln  
Sprecherteam 0178 
2945007 
snw-rath-heumar@gmx.de  
 
 
 
 
8 
SeniorenNetzwerk 
Vingst 
Selbstorganisiert  
c/o Bürgerzentrum Vingst 
Würzburger Str. 11 a 
51103 Köln  
Julia Althof  0221 
875485 
aktivinvingst@soziales-koeln.de

www.seniorennetzwerke-koeln.de                                               Seite 9                                                                 Stand:  26.11.2025 
  
 
Stadtbezirk 9 
Mülheim  
Kontaktadressen Ansprech-
partner *in  
Tel. Nr. E-Mail 
 
9 
SeniorenNetzwerk 
Buchforst 
Im Aufbau 
c/o AWO-Kreisverband Köln e.V. 
Rubensstrasse 7-13 
50676 Köln 
 
Tao Villarroya 
Theisen 
 
20 40 742 
 
0152 090 50 
427  
theisen@awo-koeln.de  
  
 
 
9 
SeniorenNetzwerk 
Buchheim 
Selbstorganisiert  
c/o GAG Gemeinschaftsraum  
Caumannsstraße 21  
51065 Köln  
Sprecher*innen-
rat / Liesel Plum 
0221 69 61 
51 
handyliesel@gmx.de   
 
 
9 
SeniorenNetzwerk 
Dellbrück 
Selbstorganisiert  
c/o Städtisches Seniorenzentrum 
Von-Quadt-Straße 74 
51069 Köln  
Sprecher*innen-
rat 
96 39 316  
und 
62  01  221  
snw-dellbrueck@gmx.de  
 
 
9 
SeniorenNetzwerk 
Dünnwald 
Im Aufbau  
c/o Christliche Sozialhilfe Köln  
e. V. Knauffstraße 1 
51063 Köln  
Nicole Scherer 64 70 924 
0163 333 10 
22  
nicole.scherer@csh-koeln.de   
 
9 
SeniorenNetzwerk 
Flittard 
Selbstorganisiert  
Georg-Zapf-Str.4 
51061 Köln-Flittard  
 
Sprecher*innen-
rat 
0157 
52304948 
flittardsnw@gmail.com  
 
 
9 
SeniorenNetzwerk 
Höhenhaus 
Selbstorganisiert  
c/o ASG (Antoniter 
Siedlungsgesellschaft mbH) 
Dreisamweg 16 , 51061 Köln  
Sprecher*innen-
rat 
Inge Ullendahl  
93 12 11 99 
 
63 64 14  
frank.nieder@asg.koeln  
 
 
 
9 
SeniorenNetzwerk 
Holweide e.V. 
Selbstorganisiert 
Bergisch Gladbacher Straße 499 
51067 Köln 
Vorstand 69 14 58 
oder montags 
 
26 13 93 63  
ulrichkirfel@t-online.de  
 
 
9 
SeniorenNetzwerk 
Mülheim 
Selbstorganisiert   
c/o Norbert Burger Seniorenhaus 
Keupstraße 2-4, 
51063 Mülheim  
Elvira Börsch 
Helga Kellershoff 
Kontakt über 
Servicestelle, 
Seite 10  
Kontakt über Servicestelle Mülheim, 
Seite 10 
 
9 
SeniorenNetzwerk 
Mülheim 
Standort  
AWO Kreisverband Köln e.V.  
c/o August-Bebel-Haus  
Krahnenstraße 1  / 51063 Köln  
Bagnu Yazici 64 54 05 
0178 
9338613  
seniorennetz-muelheim@awo-koeln.de  
 
9 
SeniorenNetzwerk 
Stammheim 
Selbstorganisiert  
c/o Stadtteilbüro 
Bonhoefferstraße 13 
51061 Köln  
Sprecher*innen  0160- 
91 70 57 37 
seniorennetzwerk-stammheim@web.de

www.seniorennetzwerke-koeln.de                                               Seite 10                                                                 Stand:  26.11.2025 
  
 
Servicestellen 
selbstorganisierte 
SeniorenNetzwerke 
Köln  
Kontaktadresse 
 
Ansprechpartner*innen 
 Tel. Nr. E-Mail 
Servicestelle 
selbstorganisierte 
SeniorenNetzwerke Köln 
In den Bezirken: 
1 Innenstadt 
2 Rodenkirchen 
3 Lindenthal 
4 Ehrenfeld  
Marsilstein 4-6 
50676 Köln 
Allgemein  
1 und 2  
Golnessa Kaune 
 
 
 
3 Finny Breitbach 
4 Andrea Skroch  
0157-
77918134 
 
servicestelle-
selbstorganisierte@seniorennetzwerke-
koeln.de  
 
kaune@parisozial-koeln.de 
 
breitbach@parisozial-koeln.de  
skroch@parisozial -koeln.de  
Servicestelle 
selbstorganisierte 
SeniorenNetzwerke Köln 
in den Bezirken: 
5 Nippes 
6 Chorweiler 
7 Porz  
c/o Caritasverband für die 
Stadt Köln e.V. 
Bertramstr. 12-22 
51103 Köln 
Sara Wiesemann 
 
0178 – 
909 48 56 
servicestelle-
selbstorganisierte@seniorennetzwerke-
koeln.de 
 
sara.wiesemann@caritas-koeln.de 
 
Servicestelle 
selbstorganisierte 
SeniorenNetzwerke Köln 
im Bezirk  
8 Kalk  
c/o PariSozial 
Paul-Schwellenbach-Haus 
Weimarer Str. 15 
51103 Köln 
Julia Althof 
 
872 110 
servicestelle-snw-kalk@parisozial-
koeln.de  
 
Servicestelle 
selbstorganisierte 
SeniorenNetzwerke Köln 
im Bezirk  
8 Kalk  
Caritas-Zentrum Köln Kalk 
Bertramstr. 12-22 
51103 Köln 
Julius Lang 0178 
9094686 
Servicestelle-snw-kalk@caritas-
koeln.de  
 
Servicestelle 
selbstorganisierte 
SeniorenNetzwerke Köln 
im Bezirk  
9 Mülheim  
Adamsstraße 21 
51063 Köln 
Cilli Brandt 0172- 
13 97 507 
cilli.brandt@caritas-koeln.de  
 
servicestelle-snw-muelheim@caritas-
koeln.de

www.seniorennetzwerke-koeln.de                                               Seite 11                                                                 Stand:  26.11.2025 
  
 
Servicestelle 
selbstorganisierte 
SeniorenNetzwerke Köln 
im Bezirk  
9 Mülheim  
Deutsches Rotes Kreuz 
Oskar-Jäger-Str. 42  
50825 Köln  
 
Marion Frings 
 
0151- 
52860770 
servicestelle-snw-muelheim@drk-
koeln.de

www.seniorennetzwerke-koeln.de                                               Seite 12                                                                 Stand:  26.11.2025 
  
 
Verbände / Stadt Köln/ 
Förderkreis  
Kontaktadresse 
 
Ansprechpartner/in Tel. Nr. E-Mail 
AWO Kreisverband Köln 
e.V.  
Peter-Bauer-Straße 2 
50 823  Köln  
Verena Rech 
 
5733-255 
 
rech@awo-koeln.de  
 
Caritasverband für die 
Stadt Köln e.V. 
 
Bertramstr.12-22 
5110 3 Köln  
Sabrina Exler 98577-601 
 
sabrina.exler@caritas-koeln.de  
 
Bertramstr. 12-22 
51103  Köln  
Kerstin Bienek 98577-602 
 
kerstin.bienek@caritas-koeln.de  
 
Deutsches Rotes Kreuz  
Kreisverband Köln e.V. 
An der Bottmühle 2+15 
50678 Köln  
Katharina Pucher 93 190 33 seniorenarbeit@drk-koeln.de  
 
Oskar-Jäger-Straße 42 
50825 Köln  
Carsten Weyand 5487-300 
Fax: 5487 -109  
leitung.fb3@drk-koeln.de  
 
Diakonisches Werk Köln 
und Region gGmbH 
Kartäusergasse 9 - 11 
50678 Köln 
Claudia Lautner 160 38 - 90 
 
claudia.lautner@diakonie-koeln.de 
 
Kartäusergasse 9 - 11 
50678 Köln 
Hartmut Emme 0176 – 23 27 99 
17 
hartmut.emme@diakonie-koeln.de  
Paritätischer 
Wohlfahrtsverband 
Kreisgruppe Köln  
Marsilstein 4-6 
50676 Köln 
Christof Wild 95 15 42-38 
 
wild@paritaet-nrw.org  
 
Sozial-Betriebe-Köln  
gemeinnützige GmbH 
Städtisches Senioren-
zentrum Köln-Riehl 
Boltensternstraße 16 
50735 Köln  
Natascha Mark 
 
77 75 51 01 
 
 
natascha.mark@sbk-koeln.de  
 
Synagogen-Gemeinde 
Köln 
 
Ottostraße 85 
50823 Köln  
Tatjana Puris 
 
71 66 25 23 
 
t.puris@sgk.de  
 
Ottostraße 85 
50823 Köln  
Alina Sallmon 71 66 25 25 
 
a.sallmon@sgk.de  
 
Amt für Soziales, Arbeit 
und Senioren  
Ottmar-Pohl-Platz 1 
51103 Köln  
Rainer Holtmann 221-27408 rainer.holtmann@stadt-koeln.de  
 
Förderkreis Kölner 
SeniorenNetzwerke e.V.  
 
c/o Marsilstein 4-6 
50676 Köln  
Rainer Kreke 
Vorstand  
87 01 006 rainer.kreke@gmx.de  
 
c/o Robert-Koch-Straße 
54  50931 Köln  
Günter Gerharz 
Anträge  
0160-93330878 guentergerharz@web.de  
 
Änderungen zur Liste bitte stets senden an servicestelle-selbstorganisierte@seniorennetzwerke-koeln.de

Anlage 2.3 Karte SNW_2026-01

679 Zeichen

Amt für Soziales, Arbeit und Senioren
Fachplanung für Senior*innen und Menschen mit Behinderung
SeniorenNetzwerke 
(SNW) in Köln
Stand: Januar 2026
* Altstadt-Süd und Mülheim haben je ein selbstorganisiertes und ein standortgebundenes SNW.
** Das SNW im Aufbau Klettenberg, das die Selbstorganisation nicht aus eigener Kraft erreichen kann, 
wurde mit dem SNW Sülz zu dem SNW Sülz-Klettenberg im Aufbau zusammengelegt. 
Stadtteil mit standortgebundenem SNW Stadtteil mit selbstorganisiertem SNW
Stadtteil mit SNW im Aufbau Stadtteil ohne SNW
Stadtteil mit SNW im Aufbau mit interkulturellem Schwerpunkt
finanziert von der Johann-Heinrich-Claren-Stiftung
[Anlage 2.3 zu 3401/2025]

Anlage 2.1 Historie_der_SNW

10900 Zeichen

Anlage 2.1 zur Vorlage 3401/2025  (Anlage 1 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln) 
Historie der SeniorenNetzwerke Köln 
 
 
1997 - 2000 
 
Folgende Fakten und Einsichten leiten einen Veränderungsprozess 
der Seniorenarbeit der 1990er Jahre ein: 
 
• der stetige Rückgang der Besucher*innenzahlen bzw.  die 
mangelnde Bekanntheit der Einrichtungen der offenen 
Seniorenarbeit bei Menschen über 60 Jahren (siehe Studie 
„Leben in Köln“, Seite 147ff im Plan für ein 
seniorenfreundliches Köln 2001/02) 
 
• die mangelnde „Attraktivität“ der bestehenden Einr ichtungen 
für bestimmte Zielgruppen (z. B. für junge Senior*innen, die 
aktiv mitgestalten wollen) 
 
• die fehlende „Bandbreite“ der Einrichtungen für be stimmte 
Zielgruppen (z. B. ältere Menschen mit Migrationshintergrund, 
Menschen mit Behinderungen) 
 
• die Einsicht, dass die Aktivitäts- und Engagementp otentiale 
älterer Menschen gezielt gefördert und unterstützt werden 
müssen, damit sie sowohl der Gemeinschaft zu Gute kommen, 
aber auch ihren präventiven Charakter für die Individuen 
entfalten können (Erhaltung der individuellen Gesundheit und 
längeres selbständiges Leben in der eigenen Häuslichkeit) 
 
• die Zunahme der Gruppe der Älteren innerhalb der 
Stadtgesellschaft, aber auch die sozialstrukturellen 
Veränderungen innerhalb dieser Gruppe 
 
Gewünscht war eine Neuausrichtung der offenen Seniorenarbeit mit 
einer Orientierung an Leitsätzen, die wie folgt zusammengefasst 
werden konnten: 
 
Prävention und Selbstvorsorge im Alter „lohnen“ sich!  Wer 
„vernetzt“ lebt, ist zufriedener und muss seltener auf professionelle 
Dienstleistungen zurückgreifen. 
 
 
Ältere Menschen wollen sich selbst helfen, so lange es geht. 
Selbsthilfe und -organisation sind deswegen anzuregen, zu fördern 
und zu unterstützen. 
 
 
Ältere Menschen wollen beteiligt werden und teilhaben. Sie 
wollen nicht (mehr) nur Nutzer*innen bestehender Programme der 
offenen Seniorenarbeit sein.

Anlage 2.1 zur Vorlage 3401/2025  (Anlage 1 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln) 
Die Generation der über 60-Jährigen verfügt über enorme 
Ressourcen (Erfahrungswissen, Zeit und soziale Kompetenzen). 
Diese gilt es zu stärken und sowohl dem Gemeinwesen zugänglich 
zu machen, als auch für den Einzelnen zu nutzen. 
 
 
Alter, der Dialog der Generationen und der demografische 
Wandel sind nicht nur Themen für Sozialarbeit und Pflege. Es 
gilt, möglichst viele Akteur*innen für dieses Thema zu sensibilisieren! 
 
 
 
2000 - 2001 
 
Das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren erstellt den Plan für ein 
seniorenfreundliches Köln 2001/2002. Darin sind die Ziele für eine 
zukunftsorientierte Seniorenarbeit in Köln dokumentiert. Das erste 
Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln ist Inhalt des Plans. 
 
 
 
28.11.2001 
 
In einer Sondersitzung der Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik 
im Kolpinghaus wird der Entwurf des Plans für ein 
seniorenfreundliches Köln 2001/2002 vorgestellt und mit allen 
Beteiligten abgestimmt. Mit der Endfassung des Plans beginnt der 
Prozess, die offene Seniorenarbeit in Köln zu modernisieren.  
 
Neben dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren sind die 
seniorenpolitischen Sprecher*innen der Fraktionen im Rat, die Kölner 
Wohlfahrtsverbände, die Sozial-Betriebe-Köln (SBK) sowie die 
Seniorenvertretung der Stadt Köln an der Weiterentwicklung der 
offenen Seniorenarbeit beteiligt. 
 
 
 
18.04.2002 
 
Der Rat der Stadt Köln beschließt den Aufbau der ersten 12 
SeniorenNetzwerke in Köln. 
 
 
 
01.10.2002 
 
Die ersten beiden SeniorenNetzwerke werden in den Stadtteilen 
Meschenich und Kalk aufgebaut. Bis Ende des Jahres folgen 10 
weitere SeniorenNetzwerke in den Stadtteilen Altstadt Süd, 
Lindenthal, Ehrenfeld, Niehl, Seeberg, Poll, Ostheim, Humboldt-
Gremberg, Mülheim und Holweide.

Anlage 2.1 zur Vorlage 3401/2025  (Anlage 1 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln) 
 
2005 
 
Umwandlung der bestehenden Altentagesstätten/Begegnungszentren 
in standortgebundene SeniorenNetzwerke: 
 
Altentagesstätten/Begegnungszentren waren Einrichtungen der 
sogenannten offenen Seniorenarbeit in Trägerschaft der 
Wohlfahrtsverbände und ihrer Mitgliedsverbände sowie der Sozial-
Betriebe-Köln. 
 
Sie waren hinsichtlich Struktur, Größe, Zielgruppen, Angebote und 
Verortung im Stadtteil nicht miteinander zu vergleichen. Sie 
 
• bewirtschafteten Räumlichkeiten in einer Größe von  60 m² bis 
650 m², 
 
• wendeten sich an Hochaltrige oder an vornehmlich j unge 
Senior*innen, 
 
• lagen im Herzen eines Stadtteils oder am Rande, 
 
• lagen in bürgerlichen Stadtteilen oder in benachte iligten 
Vierteln. 
 
 
Alle Einrichtungen hatten einen mehr oder weniger großen Kreis an 
Nutzer*innen und ein bestehendes Angebot, das in die 
SeniorenNetzwerkarbeit übernommen wurde.  
 
 
 
22.06.2005 
 
Verleihung des Deutschen Präventionspreis zum Thema: „Gesund in 
der zweiten Lebenshälfte“ durch die Bertelsmann Stiftung. 
 
 
 
2006 
 
Die ersten SeniorenNetzwerke im Aufbau gehen in die 
Selbstorganisation. 
 
 
 
2007 
 
Einrichtung der ersten Servicestelle zur Unterstützung der 
selbstorganisierten SeniorenNetzwerke (0,5 Personalstelle).

Anlage 2.1 zur Vorlage 3401/2025  (Anlage 1 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln) 
 
2008 
 
Zur Konkretisierung der Konzeption „SeniorenNetzwerke“ im Plan für 
ein seniorenfreundliches Köln wird das Konzept überarbeitet. 
 
 
 
2009 
 
Ein Fortbildungsprogramm für die SeniorenNetzwerke wird 
durchgeführt. 
 
Der Workshop Selbstorganisation wird eingeführt. Fachberatungen 
der Verbände gehen mit den SeniorenNetzwerken vor der 
Selbstorganisation in einen Workshop mit dem Thema: Wie kann die 
Selbstorganisation gelingen? 
 
 
 
2011 
 
Das SeniorenNetzwerk Holweide erhält den Kölner Ehrenamtspreis 
stellvertretend für alle SeniorenNetzwerke in Köln. 
 
 
 
2012 
 
Einrichtung der zweiten Servicestelle zur Unterstützung der 
selbstorganisierten SeniorenNetzwerke (0,5 Personalstelle). 
 
 
 
2013 
 
Gründung des Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke e.V. 
 
 
 
2014 - 2015 
 
Für das Haushaltsjahr 2014 erfolgt eine Kürzung der Fördermittel. Die 
Fachebene des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren und der 
LIGA der Wohlfahrtsverbände erstellt das Konzept 
„Seniorenfreundliches Köln – Weiterentwicklung 2015 – 2025“, um 
mit den Kürzungen umgehen zu können.

Anlage 2.1 zur Vorlage 3401/2025  (Anlage 1 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln) 
 
2017 
 
Das Konzept „Seniorenfreundliches Köln – Weiterentwicklung 2015 – 
2025“ wird in einem Fachgespräch, initiiert durch den Ausschuss für 
Soziales und Senioren, unter Beteiligung der Wohlfahrtsverbände, 
der Sozial-Betriebe-Köln und der Seniorenvertretung der Stadt Köln 
abgestimmt und ist Auslöser und Grundlage für eine weitere 
Überarbeitung und Anpassung des Konzeptes „SeniorenNetzwerke 
Köln“ im Jahr 2017. 
 
 
2018 
 
Im Rahmen des Leitprojektes „Weiterentwicklung des Seniorenpakets 
vor dem Hintergrund des demographischen Wandels“ werden 
zusätzliche Mittel für den Ausbau der SeniorenNetzwerke zur 
Verfügung gestellt.  
 
Gleichzeitig wird ein Strategiepapier erstellt, das vom Ausschuss für 
Soziales und Senioren im November 2018 beschlossen wird. Damit 
verbunden ist der Auftrag, das bestehende Konzept für die 
SeniorenNetzwerk-Arbeit zu überarbeiten und die im vorgelegten 
Strategiepapier formulierten Handlungsfelder aufzunehmen, um die 
SeniorenNetzwerke in den nächsten Jahren qualitativ und quantitativ 
weiter zu entwickeln. 
 
 
2019 
 
Erhöhung der Maßnahmenmittel für die selbstorganisierten 
SeniorenNetzwerke von 1.000 € auf 1.500 €.  
 
Quantitative Entwicklung:  
15 neue SeniorenNetzwerke kommen aus Mitteln des Leitprojektes 
„Weiterentwicklung des Seniorenpakets vor dem Hintergrund des 
demographischen Wandels“ hinzu.  
 
Qualitative Entwicklung: 
Die ersten beiden bezirksbezogenen Servicestellen zur Unterstützung 
der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke in den Bezirken Kalk und 
Mülheim werden eingerichtet. 
 
Das Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln wird überarbeitet. 
 
 
2020 – 2021 
 
Begleitung der SeniorenNetzwerke in der Coronazeit durch die 
Träger der SeniorenNetzwerke und Servicestellen in Kooperation mit 
der Stadt und der Seniorenvertretung Köln.

Anlage 2.1 zur Vorlage 3401/2025  (Anlage 1 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln) 
2021  
 
Juni: Auszeichnung der SeniorenNetzwerke Köln als 
Leuchtturmprojekt im Landeswettbewerb „Nordrhein-Westfalen - hier 
hat Alt werden Zukunft“. Als Teil des Preises wird ein Imagefilm für 
die SeniorenNetzwerke erstellt. 
 
 
 
2021-2023 
 
Überarbeitung der Sachberichtsstruktur unter Einbindung der 
(Zwischen-)Ergebnisse aus dem Projekt Guter Lebensabend NRW. 
 
 
 
2022 
 
Fachveranstaltung mit Politik, Verwaltung, ehrenamtlichen Netzwerker*innen, 
SeniorenNetzwerk-Koordinator*innen und Kooperationspartnern anlässlich der Feier 
zum 20jährigen Bestehen der SeniorenNetzwerke.  
In der Fachveranstaltung werden Themen und Visionen hinsichtlich der 
Weiterentwicklung des Programms gesammelt. 
 
Evaluation des SeniorenNetzwerksprogramms im Rahmen des Berichtes „Evaluation 
der kommunalen Seniorenprogramme der Stadt Köln“ durch das ISG - Institut für 
Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH.  
 
 
 
2023 – 2025 
 
Das Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln wird in einer Arbeitsgruppe „AG 
Weiterentwicklung“, bestehend aus Fachverwaltung, Trägern, Seniorenvertretung, 
Förderkreis SeniorenNetzwerke, Haupt- und Ehrenamtlichen aus dem Programm, 
überarbeitet. Ausgangspunkt sind die in der Fachveranstaltung „20 Jahre 
SeniorenNetzwerke“ benannten Themen: Qualitätsstandards, Räume, Name, 
interkulturelle Senior*innenarbeit und „weiße Flecken“ (Stadtteile ohne SNW-
Struktur). 
 
 
 
2023 
 
Erhöhung der Maßnahmenmittel für die SeniorenNetzwerke von 1.500 € auf 1.650 €. 
 
Qualitative Entwicklung:  
Zusammenlegung der SeniorenNetzwerke Ensen und Westhoven, in 
gemeinsamer Entscheidung aller Akteur*innen. In begründeten 
Einzelfällen kann es Ausnahmen von dem Ziel geben, in jedem 
Stadtteil ein eigenes SeniorenNetzwerk aufzubauen.

Anlage 2.1 zur Vorlage 3401/2025  (Anlage 1 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln) 
 
2024 
 
Qualitative Entwicklung:  
Wiederaufbau des selbstorganisierten SeniorenNetzwerkes Kalk, das 
2006 als erstes Netzwerk verselbständigt wurde.  
Die in 2024 nur noch wenigen Netzwerker*innen konnten die 
Netzwerkstrukturen alleine nicht mehr aufrecht erhalten.  
 
Es wird deutlich, dass eine intensivere Begleitung der langjährig 
bestehenden, selbstorganisierten SeniorenNetzwerke durch die 
Servicestellen notwendig ist (u. a. Einführung eines Auffrischungs-
Workshops). 
 
 
 
2025 
 
Wiederaufbau des SeniorenNetzwerks Meschenich, welches 
ebenfalls zu den ersten verselbständigten SeniorenNetzwerken 
gehörte. 
 
Die Ergebnisse aus der AG Weiterentwicklung werden in einem 
Fachgespräch der Politik vorgestellt.

Beratungsverlauf (14)

09.02.2026 Stadtarbeitsgemeinschaft Queerpolitik
TOP 3.3 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
23.02.2026 Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik
TOP 3.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: mit Änderungen empfohlen

Zur Sitzung
02.03.2026 Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik
TOP 5.1.1 Vorberatung (Fachausschuss)

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
09.03.2026 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 9.2.2 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
10.03.2026 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 7.1 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
12.03.2026 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 3.6 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
12.03.2026 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 8.2.3 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
12.03.2026 Bezirksvertretung 5 (Nippes)
TOP 9.2.5 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
16.03.2026 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 9.2.4 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
16.03.2026 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 10.3 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
16.03.2026 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 9.2.2 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
16.04.2026 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 9.2.2 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
21.04.2026 Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
TOP 8.7 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
23.04.2026 Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren
TOP 9.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3401/2025
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
13.01.2026
Erstellt
27.11.2025 13:18