3401/2025
Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln
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Anlage 4 Konzept_SNW_Köln_Stand_2020
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Anlage 2 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020
SeniorenNetzwerke
K
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(Stand 13.02.2020)
[Anlage 4 zu 3401/2025]
SeniorenNetzwerke Köln
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Konzeption für SeniorenNetzwerke in Köln
Präambel
Dieses Konzept bezieht sich auf die SeniorenNetzwerke, die durch Initiative der
Stadt Köln, der Kölner Wohlfahrtsverbände, der Sozial-Betriebe-Köln und der
Seniorenvertretung der Stadt Köln entstanden sind und in Zukunft noch entstehen
werden.
Die SeniorenNetzwerkarbeit einschließlich der Unterstützungsstrukturen wird vom
Amt für Soziales, Arbeit und Senioren durch Fördermittel bezuschusst. Die
jährliche Verteilung dieser Mittel wird im Ausschuss für Soziales und Senioren
beschlossen.
Grundlage für politische Beschlüsse ist § 71 SGB XII „Altenhilfe“. Der Gesetzgeber
bringt in § 71 SGB XII zum Ausdruck, dass alte Menschen neben der
„Grundsicherung“ vielfältige Angebote erhalten können, die helfen, die
Schwierigkeiten des Alters zu überwinden, und zwar ohne Rücksicht auf
vorhandenes Einkommen oder Vermögen.
SeniorenNetzwerke sind für alle Menschen in Köln offen, unabhängig von Alter,
Bildung, Einkommen, ethnischer Herkunft, geistiger und körperlicher Verfassung,
Geschlecht, Hautfarbe, Identität, Nationalität, Religion, sexueller Orientierung und
Weltanschauung. Fehlende technische Ausstattung darf kein Hinderungsgrund
sein.
In erster Linie spricht das Programm „SeniorenNetzwerke Köln“ Menschen mit
Selbsthilfepotential an. Letztlich können und sollen alle Menschen in Köln
Nutzerinnen und Nutzer der SeniorenNetzwerke sein.
1. Begriffsbestimmung
In einem SeniorenNetzwerk treffen sich Seniorinnen und Senioren (ohne
Altersgrenzen) aus einem Stadtteil . Das Ziel dieser Treffen ist, dass sich die
Menschen im Stadtteil begegnen und für sich und andere aktiv werden.
Wer sich in ein SeniorenNetzwerk einbringt, wird als Netzwerkerin bzw.
Netzwerker bezeichnet. Jeder, der an der Umsetzung der Idee mitwirken will, ist
dazu eingeladen. Die Mitwirkung ist an keinerlei Voraussetzungen geknüpft;
vielmehr ist die Philosophie, dass jeder Mensch seine Fähigkeiten und
Kompetenzen zur Entwicklung eines Netzwerkes einbringen kann.
Auch Vertreterinnen und Vertreter von Institutionen, Vereinen u.ä., sowie Akteure
im Stadtteil, deren Zielgruppen nicht vorrangig Seniorinnen und Senioren sind (z.B.
Betreiberinnen und Betreiber von Kiosken, Bäckereien, Apotheken etc.) können
Teil des SeniorenNetzwerkes werden. Durch die SeniorenNetzwerke entstehen im
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Stadtteil Interessen- und Aktivitätsgruppen, Projekte und Prozesse, die den
Stadtteil lebenswert machen; insbesondere für ältere Menschen.
2. Ziele und Strategien
Die SeniorenNetzwerke Köln sind durch folgende Ziele und Strategien gekennzeichnet:
• Die Seniorinnen und Senioren werden zur Selbstorga nisation angeleitet.
Selbstbestimmung, Selbsthilfe und Teilhabe auf persönlicher, institutioneller
und politischer Ebene werden gefördert (Sprecherrat, Stadtteilkonferenz etc.).
• Die Seniorinnen und Senioren haben vielfältige Ent scheidungsmöglichkeiten,
um die eigenen Interessen zu verwirklichen. Es bestehen keine inhaltlichen
Vorgaben.
• Die unterstützende, hauptamtliche Netzwerkkoordina tion hat insbesondere die
Stärkung vorhandener Potenziale und die Aktivierung weiterer Ressourcen im
Blick.
• Die SeniorenNetzwerke sollen eine Strahlkraft über die jeweiligen Stadtteile
hinaus haben und sind so ein gutes Beispiel für ein seniorenfreundliches Köln.
Sie sind dynamisch und passen sich an die sozialen und gesellschaftlichen
Veränderungen an.
• Es besteht eine intensive Kooperation zwischen den Trägern, mit der Sozial-
verwaltung und der Seniorenvertretung der Stadt Köln. Die Träger nehmen
eine besondere Verantwortung für das Programm der SeniorenNetzwerke
Köln wahr.
Ziel ist es, in allen 86 Kölner Stadtteilen jeweils ein SeniorenNetzwerk aufzubauen,
damit möglichst viele Seniorinnen und Senioren erreicht werden – unabhängig von
Alter, Bildung, Einkommen, ethnischer Herkunft, geistiger und körperlicher
Verfassung, Geschlecht, Hautfarbe, Identität, Nationalität, Religion, sexueller
Orientierung und Weltanschauung. Die Arbeit der SeniorenNetzwerke basiert auf
der Stärkung der Ressourcen und Kompetenzen der Menschen (Konzept des
Empowerment). Die Netzwerkerinnen und Netzwerker im jeweiligen
SeniorenNetzwerk bestimmen ihre Aktivitäten selbst. Die genaue Ausgestaltung ist
dabei je nach den handelnden Menschen, ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten und
den Gegebenheiten im Stadtteil unterschiedlich. Zielgruppe sind Menschen, die
über Selbsthilfefähigkeiten verfügen bzw. deren Selbsthilfefähigkeit durch die
professionelle Koordination angeregt werden kann.
Durch die SeniorenNetzwerkarbeit soll Folgendes erreicht werden:
• Ältere Menschen begegnen sich im Stadtteil, lernen sich kennen und
entwickeln gemeinsame Aktivitäten.
• Ältere Menschen und auch jüngere Menschen helfen u nd unterstützen sich
gegenseitig.
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• Sie entwickeln Möglichkeiten zu ehrenamtlichem und bürgerschaftlichem
Engagement.
• Ältere Menschen beteiligen sich am Leben und der G estaltung im Stadtteil.
• Es sollen auch ältere Menschen angesprochen werden , die sonst von den
Angeboten der offenen Seniorenarbeit nicht erreicht werden.
• Durch Vernetzung, Kooperation und Initiative vor O rt soll der Stadtteil
seniorenfreundlich(er) werden.
• Seniorenspezifische Belange im Stadtteil sollen er kannt und auch mit Hilfe
anderer zum Thema werden.
• Einem umfassenden Inklusionsgedanken folgend soll die
SeniorenNetzwerkarbeit den vielfältigen Belangen spezifischer
Seniorengruppen Geltung verschaffen. Genannt seien hier die Themen
interkultureller Ansatz, Menschen mit Handicap, Menschen mit
unterschiedlichen sexuellen Orientierungen und geschlechtlicher Identität.
Für die Umsetzung der Ziele schaffen die Wohlfahrtsverbände/SBK/Träger der
Netzwerkarbeit Rahmenbedingungen mit Angeboten der Begleitung und
Fortbildung.
Die Möglichkeiten und Angebote in den SeniorenNetzwerken steigern die
Lebensqualität älterer Menschen im Stadtteil und vermitteln ein positives Altersbild.
Sie verhindern bzw. verzögern altersbedingte physische und psychische
Krankheiten und deren Folgeerscheinungen. Im Hinblick auf die Pflegebedürftigkeit
wirken Angebote der offenen Seniorenarbeit präventiv und bedarfssenkend.
Die SeniorenNetzwerke stehen allen offen.
3. Typen der SeniorenNetzwerke
Seit 2002 ist die Netzwerkidee an mehreren Standorten und in verschiedenen
Varianten erprobt worden. Dabei hat sich herausgestellt, dass die
SeniorenNetzwerke mindestens hinsichtlich der Ausgangslage und der Phase ihrer
Entwicklung unterschieden werden können.
Im Folgenden sollen unterschieden werden:
• SeniorenNetzwerke im Aufbau = SeniorenNetzwerke, d ie von einer
hauptamtlichen Netzwerkkoordination - vom Amt für Soziales, Arbeit und
Senioren bezuschusst - aufgebaut und unterstützt werden,
• Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke = SeniorenNet zwerke, die
selbstständig, ohne hauptamtliche Netzwerkkoordination im Stadtteil wirken
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und durch die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter
SeniorenNetzwerke begleitet werden,
• Standortgebundene SeniorenNetzwerke = SeniorenNetz werke, die eigene
Räume haben und sich z.B. aus einer ehemaligen Altentagesstätte/einem
Begegnungszentrum mit hauptamtlicher SeniorenNetzwerkkoordination
heraus entwickelt haben.
3.1 SeniorenNetzwerke im Aufbau
SeniorenNetzwerke, die auf Initiative des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren,
der Wohlfahrtsverbände, den Sozial-Betrieben-Köln und der Seniorenvertretung
der Stadt Köln entstehen, erhalten in der Anschubphase die Finanzierung für eine
Netzwerkkoordination im Umfang einer halben Stelle (Diplom-Sozialpädagogik/-
Sozialarbeit oder vergleichbare Hochschulqualifikation), angestellt bei einem der
Wohlfahrtsverbände bzw. den Sozial-Betrieben-Köln.
Die Auswahl der Stadtteile, in denen die Netzwerkkoordinatorin bzw. der
Netzwerkkoordinator tätig ist, richtet sich nach folgenden Kriterien:
• Altenhilfebedarf
• absolute Zahl an Einwohnerinnen und Einwohnern übe r 60 Jahre
Bewährt hat sich, die Entscheidung über den (nächsten) Stadtteil in einem
gemeinsamen Gespräch zwischen dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren,
dem jeweiligen Trägerverband, der Netzwerkkoordinatorin oder dem
Netzwerkkoordinator und der bezirklichen Seniorenvertretung der Stadt Köln zu
treffen. Anregungen der Bezirksarbeitsgemeinschaften Seniorenpolitik und
Beschlüsse der Bezirksvertretungen werden von der bezirklichen
Seniorenvertretung mit ins Gespräch eingebracht.
Weitere Merkmale der SeniorenNetzwerke im Aufbau:
• Die Netzwerkkoordination ist zeitlich begrenzt und bleibt ca. vier Jahre im
gleichen Stadtteil. Der genaue Zeitraum wird zwischen dem Amt für
Soziales, Arbeit und Senioren, dem Träger des SeniorenNetzwerkes, der
Netzwerkkoordination, dem Spitzenverband des Trägers des
SeniorenNetzwerkes, der Seniorenvertretung der Stadt Köln und den
Netzwerkerinnen und Netzwerkern des betreffenden SeniorenNetzwerkes
abgestimmt.
• Ein wesentliches Strukturmerkmal der Netzwerkarbei t ist von Anfang an, die
Selbstorganisation der Netzwerkerinnen und Netzwerker im Stadtteil zu
fördern und zu stärken. Nach Ausscheiden der Netzwerkkoordination wird
das SeniorenNetzwerk selbstständig (selbstorganisiertes
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SeniorenNetzwerk). Die Selbstorganisation wird fachlich durch die
Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke
begleitet (weiteres siehe 3.2.3).
• Die Netzwerkkoordination verfügt in der Regel über keine eigenen Räume
für Aktivitäten des SeniorenNetzwerkes. Diese „Raumlosigkeit“ ist Teil des
Konzeptes. In der Folge können neue Räume für ältere Menschen im
Stadtteil entstehen bzw. werden bestehende Räume für Seniorinnen und
Senioren zugänglich gemacht. Nach Möglichkeit sollte die
Netzwerkkoordination ab Beginn des Netzwerkaufbaus durch einen Büro-/
Besprechungsraum im Stadtteil verortet sein.
• Eine wesentliche Aufgabe der Netzwerkkoordination ist die Schaffung eines
Forums für Personen und Institutionen, die an einem seniorenfreundlichen
Stadtteil interessiert sind (z.B. interessierte Einzelpersonen, Geschäftsleute,
Mitglieder von Vereinen, etc.). Bewährt hat sich die Einberufung einer
Stadtteilkonferenz. Sollte bereits eine vergleichbare Struktur oder ein
vergleichbares Gremium im Stadtteil vorhanden sein, sind die Themen des
SeniorenNetzwerkes dort einzubringen.
• Die hauptamtliche Koordination hat, aufgeteilt in verschiedene Phasen, u.a.
folgende Aufgaben (weiteres siehe 4.3 dieses Konzeptes)
• Stadtteilerkundung und Stadtteilanalyse
• Menschen und Institutionen mit der Netzwerkidee ve rtraut
machen und für die (aktive) Teilnahme/Mitarbeit gewinnen
• Begleitung und Unterstützung der Netzwerkerinnen u nd
Netzwerker (Einzelpersonen, Gruppen und Projekte)
• Initiierung und Begleitung der Stadtteilkonferenz
• Stärkung von Personen und Institutionen zur
Selbstorganisation
3.2 Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke
3.2.1 Begriffsdefinition
SeniorenNetzwerke dieses Typs können nach bisherigen Erfahrungen wie folgt
beschrieben werden:
Gruppen von Seniorinnen und Senioren, Einzelpersonen, Institutionen oder
Geschäftsleute, die durch die Netzwerkkoordination in einer Aufbauphase
zusammengefunden haben und die Netzwerkidee befürworten und mittragen,
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bilden das SeniorenNetzwerk in einem bestimmten Stadtteil und entwickeln das
SeniorenNetzwerk selbstorganisiert weiter.
3.2.2 Vorraussetzung für die Selbstorganisation
Ein SeniorenNetzwerk geht in die Phase der Selbstorganisation, wenn folgende
Rahmenbedingungen erfüllt sind:
• Das SeniorenNetzwerk wurde ca. vier Jahre kontinui erlich durch eine
Netzwerkkoordination begleitet. Dabei sollte in den letzten beiden Jahre vor
der Selbstorganisation die Person der Koordination nicht gewechselt haben.
• Das SeniorenNetzwerk hat sich eine tragfähige, das SeniorenNetzwerk in
der Selbstorganisation weiterführende Struktur gegeben. Die
Netzwerkerinnen und Netzwerker haben den Willen bekundet, die
entstandenen Aktivitäten und Angebote weiter zu verantworten und zu
gestalten, auch wenn sich die hauptamtliche Netzwerkkoordination aus dem
Stadtteil zurückziehen wird.
• Die Koordinationsstruktur eines Sprecherrates wird aus den Reihen der
Netzwerkerinnen und Netzwerker gebildet und dieser bekundet, das
SeniorenNetzwerk selbstorganisiert weiter zu steuern und zu entwickeln.
• In der Regel gibt es eine „Patenorganisation“ im S tadtteil, die das
selbstorganisierte SeniorenNetzwerk unterstützt. Es soll sich dabei um eine
gemeinnützige Organisation handeln, eine Kirchengemeinde oder eine
Stiftung. Die Kooperation kann unterschiedliche Formen haben - ideelle,
finanzielle, räumliche oder personelle Unterstützung – und sollte in einer
Vereinbarung festgehalten werden.
• Die Themen “ältere Menschen“ und „demographischer Wandel“ werden für
den jeweiligen Stadtteil verantwortlich und nachhaltig in einem (Stadtteil-)
Gremium, z.B. einer Stadtteilkonferenz, vertreten und bearbeitet. Dieses
Gremium hat auch ohne Netzwerkkoordination weiter Bestand.
3.2.3 Unterstützungsstruktur für selbstorganisierte SeniorenNetzwerke
Die Befähigung zur Selbstorganisation und bürgerschaftlichem Engagement sind
zentrale Merkmale der SeniorenNetzwerkarbeit. Menschen, die sich engagieren,
brauchen professionelle Unterstützung und Begleitung, auf die sie zurückgreifen
können.
Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke
Die wesentliche Begleitung erfolgt durch die Servicestellen zur Unterstützung
selbstorganisierter SeniorenNetzwerke. Diese Stellen haben zum Ziel, die
bestehenden selbstorganisierten SeniorenNetzwerke und ihre Netzwerkerinnen
und Netzwerker zu stärken, zu unterstützen und miteinander zu vernetzen. Als
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Arbeitsprinzip gilt die „Hilfe zur Selbsthilfe“. Die Servicestellen zur Unterstützung
selbstorganisierter SeniorenNetzwerke übernehmen durch regelmäßigen Kontakt
beratende, helfende und begleitende Funktionen und tragen so dazu bei, dass die
Entwicklung eines selbstorganisierten SeniorenNetzwerkes einen positiven Verlauf
nimmt. Für das selbstorganisierte SeniorenNetzwerk sind letztendlich die
Netzwerkerinnen und Netzwerker im Stadtteil selbst verantwortlich.
Die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke
verstehen sich als Prozessbegleitung für die selbstorganisierten Netzwerkerinnen
und Netzwerker und haben im einzelnen folgende Aufgaben:
• Organisation und Durchführung stadtweiter oder bez irksorientierter
Netzwerktreffen (Zusammenschluss und Austausch der Netzwerkerinnen
und Netzwerker)
• Informationsplattform zu Fortbildungsmöglichkeiten , Fachtagungen und
Veranstaltungen
• Unterstützung bei Fundraising, Öffentlichkeitsarbe it und bei
organisatorischen Fragen
• Beratung und Krisenintervention
• Einbindung in die Kölner Seniorenarbeit
• Sicherung des Kontakts zur Verwaltung, den Wohlfah rtsverbänden, dem
Förderkreis SeniorenNetzwerke e.V. und der Seniorenvertretung der Stadt
Köln
Die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke sind
bei den Trägern angesiedelt, die im Programm beteiligt sind. Die vorhandenen
Servicestellen umfassen halbe Stellen, die mit Fachkräften (Diplom-
Sozialpädagogik oder -Sozialarbeit) besetzt sind. Der personelle Umfang der
Servicestellen ist stetig der steigenden Anzahl der selbstorganisierten
SeniorenNetzwerke anzupassen. D.h.: In den Stadtbezirken, die flächendeckend
mit SeniorenNetzwerken ausgestattet sind, sind bezirklich orientierte
Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke
einzurichten. Die Stellenbesetzung erfolgt kostenneutral aus dem Kontingent der
vorhandenen Koordinationsstellen der SeniorenNetzwerke im Aufbau.
Finanzielle Zuwendungen
Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke erhalten einen Sachmittelzuschuss, den sie
für ihre Arbeit vor Ort einsetzen können. Höhe und Dauer dieser finanziellen
Zuwendung sind abhängig von den vorhandenen Haushaltsmitteln und werden
zwischen dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren, den Wohlfahrtsverbänden
und den Sozial-Betrieben-Köln abgestimmt und durch den Ausschuss für Soziales
und Senioren beschlossen.
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3.3 Standortgebundene SeniorenNetzwerke
Diese SeniorenNetzwerke sind aus den früheren Altentagesstätten
/Begegnungszentren hervorgegangen (vgl. Anlage Historie). Sie verfügen über
hauptamtliches Personal (Diplom-Sozialpädagogik, -Sozialarbeit oder
vergleichbare Hochschulqualifikation), eigene Räumlichkeiten und eine
bestehende Büroausstattung.
Ziel ist es, dass in den Räumen des jeweiligen Trägers sowohl Angebote
wahrgenommen werden können, als auch diese Räume als Ausgangspunkt von
selbstorganisierten Aktivitäten zu nutzen. Diese SeniorenNetzwerke erfüllen also
eine doppelte Funktion:
Verpflichtend für alle ist, ein Grundangebot für ältere Menschen im Stadtteil zu
sichern. Damit ist ein Angebot gemeint, an dem auch hochaltrige und/oder
gesundheitlich eingeschränkte und/oder behinderte ältere Menschen teilnehmen
können. In der Regel handelt es sich dabei um Angebote, die einen betreuenden
oder geselligen Charakter haben (z. B. Spielenachmittage, Frückstückstreffen,
Gedächtnistraining). Die Angebote sind möglichst kostenfrei anzubieten und offen
für alle Interessierte. Idealerweise wird das Grundangebot von engagierten
Ehrenamtlichen übernommen. Aufgabe der hauptamtlichen
SeniorenNetzwerkkoordination ist es, Menschen für diese Aufgabe zu finden, zu
qualifizieren und zu begleiten.
Neben der Steuerung dieses Grundangebots hat die Leitung der ehemaligen
Altentagesstätte/des Begegnungszentrums die Aufgabe, ein SeniorenNetzwerk
aufzubauen. Hier gelten die Ziele wie unter Abschnitt 2.
Diese Aufgabenerfüllung erfordert ein völlig neues Rollenverständnis der
Leitungskraft. War die Leitung einer Altentagesstätte/eines Begegnungszentrums
vorher „Macherin bzw. Macher“ oder „Gestalterin bzw. Gestalter“, so ist sie jetzt
„Ermöglicherin bzw. Ermöglicher“ und „Begleiterin bzw. Begleiter“ von Prozessen
und Menschen. Hat die Leitung vorher ein Programm für andere entwickelt,
entwickelt sie jetzt ein Programm mit den Menschen gemeinsam. War vorher ein
Ziel, dass viele Menschen das Haus nutzen oder besuchen und die Angebote
„ausgebucht“ sind, muss jetzt Ziel sein, dass möglichst viele Menschen eigene
Initiativen entwickeln. Die Koordination fördert die Nutzerinnen und Nutzer mit
ihren Ressourcen und Potentialen.
In Stadtteilen, in denen es keine Stadtteilkonferenz gibt, richtet die
SeniorenNetzwerkkoordination eine solche ein und stellt sicher, dass diese
Konferenz mindestens zweimal im Jahr tagt. In Stadtteilen, in denen es bereits
bestehende und gut funktionierende Vernetzungsstrukturen gibt, muss keine
Parallelstruktur aufgebaut werden. Bestehende Strukturen müssen jedoch
nachweisbar für Seniorenthemen und –belange sensibilisiert werden. Auf die
Erweiterung des Kreises (gemäß Konzept) muss aktiv hingewirkt werden.
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4. Handlungsebenen
Damit sich das Konzept der SeniorenNetzwerke Köln in allen Stadtteilen (86)
ausbreiten kann und somit möglichst viele Seniorinnen und Senioren an das
SeniorenNetzwerk in ihrem Stadtteil angeschlossen werden, ist die
Zusammenarbeit folgender vier Handlungsebenen erforderlich:
4.1 Amt für Soziales, Arbeit und Senioren
Das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren hat gemeinsam mit den
Wohlfahrtsverbänden, den Sozial-Betrieben-Köln und der Seniorenvertretung das
Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln aus 2001/2002 weiter entwickelt. Dieses
Konzept beschreitet Neuland, indem erstmalig in der Kölner Seniorenarbeit das
Ziel formuliert wird, dass ältere Bürgerinnen und Bürger sich im Stadtteil selbst
organisieren sollen. Zur Umsetzung dieses Zieles gewährt das Amt für Soziales,
Arbeit und Senioren entsprechend der aktuellen Haushaltslage auf Beschluss des
Ausschusses für Soziales und Senioren jährliche Zuschüsse zu Personal- und
Sachkosten einer SeniorenNetzwerkkoordination an die Wohlfahrtsverbände, ihre
Mitglieder oder die Sozial-Betriebe-Köln für SeniorenNetzwerke im Aufbau,
standortgebundene SeniorenNetzwerke und die Servicestellen zur Unterstützung
selbstorganisierter SeniorenNetzwerke sowie Sachkostenzuschüsse an
selbstorganisierte SeniorenNetzwerke.
Zusammenfassend obliegt dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren die
Steuerung und Evaluation des gesamten Programms in Kooperation mit den
Wohlfahrtsverbänden, den Sozial-Betrieben-Köln und der Seniorenvertretung,
einschließlich eventueller Modifikationen des Programms.
Konkret begleitet und unterstützt es die Anstellungsträger der
SeniorenNetzwerkkoordination fachlich, und zwar sowohl bezogen auf das
gesamte Programm (a), als auch bezogen auf das jeweilige SeniorenNetzwerk (b).
Beispielhaft sei genannt:
zu a) Entwicklung und Abstimmung von Kriterien, ab wann ein
SeniorenNetzwerk verselbständigt werden kann und in welchem Stadtteil
die SeniorenNetzwerkkoordination das nächste SeniorenNetzwerk
entwickelt.
zu b) Abstimmung von stadtteilspezifischen Zielen.
4.2 Träger (Wohlfahrtsverbände, ihre Mitglieder und Sozial-Betriebe-Köln )
• Die Träger entwickeln zusammen mit dem Amt für Soz iales, Arbeit und
Senioren, der Seniorenvertretung der Stadt Köln und dem Förderkreis
Kölner SeniorenNetzwerke e.V. das Konzept für die SeniorenNetzwerke
fortlaufend weiter. Anregungen von Netzwerkerinnen und Netzwerkern
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werden aufgenommen.
• Die Träger sind Anstellungsträger der SeniorenNetz werkkoordinationen und
der Mitarbeitenden der Servicestellen zur Unterstützung der
selbstorganisierten SeniorenNetzwerke mit Dienst- und Fachaufsicht.
• Bei den standortgebundenen SeniorenNetzwerken sind sie Träger der
Einrichtungen. Während die SeniorenNetzwerke im Aufbau überwiegend
aus städtischen Zuschüssen finanziert werden, fließen bei den
standortgebundenen SeniorenNetzwerken Trägermittel ein.
• Die Träger stellen ihr spezifisches Profil als woh lfahrtsverbandlicher bzw.
kommunaler Träger zugunsten einer trägerübergreifenden Struktur mit
verteilten Zuständigkeiten je nach Stadtteilen zurück. Ehrenamt,
Bürgerschaftliches Engagement und Selbsthilfe begleiten und unterstützen
sie gemeinsam auf der Basis dieser Konzeption.
• Die Träger praktizieren eine intensive Kooperation auf der Ebene der
Abteilungsleitungen/Fachberatungen und Netzwerkkoordination.
Beispielhaft seien genannt: stadtweite Treffen, Fortbildungen, Publikationen,
Internet-Auftritt etc.
• Die Träger sind verantwortlich für die Umsetzung d ieses Konzeptes und die
mit dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren abgestimmten
stadtteilspezifischen Ziele. Zur Unterstützung dieser Arbeit ist im Rahmen
der Fachberatungsförderung ein entsprechender Anteil vorgesehen.
• Die Träger laden unter Beteiligung der Stadt Köln mehrmals jährlich die
hauptamtlichen SeniorenNetzwerkkoordinationen zu einer
Netzwerkkonferenz ein. Die Netzwerkkonferenzen dienen dem Austausch,
der Koordination, Entwicklung und Qualitätssicherung des
SeniorenNetzwerkprogramms.
• Die Träger laden unter Beteiligung der Stadt Köln zweimal jährlich die
Vertreterinnen und Vertreter der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke
zum Austausch ein.
4.3 SeniorenNetzwerkkoordination
Ihre Aufgaben sind vielfältig und verändern sich im Laufe der Zeit, da es sich bei
der Netzwerkarbeit um eine prozessorientierte Arbeit handelt. So sind die
Aufgaben einer SeniorenNetzwerkkoordination in der Anfangszeit andere als in der
Phase des Rückzugs. Die genauen Ziele für die Arbeit der
SeniorenNetzwerkkoordination werden zwischen dem Amt für Soziales, Arbeit und
Senioren, dem Träger und der SeniorenNetzwerkkoordination jährlich abgestimmt.
Die Seniorenvertretung der Stadt Köln kann die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
des Gesprächs im Vorfeld beraten.
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A Analyse
Im Wesentlichen handelt es sich um zwei Aufgabenbereiche:
Stadtteilanalyse
Den Stadtteil mit seinen Besonderheiten, Stärken und Schwächen
kennenlernen.
• Stadtteildaten in ihrer Diversität erfassen und de uten.
• Angebotsstruktur für Seniorinnen und Senioren im S tadtteil erfassen.
• Wichtige Schlüsselpersonen und Knotenpunkte im Sta dtteil kennenlernen.
• Institutionen im Stadtteil kennenlernen.
• Vernetzungsstrukturen (formelle und informelle) ke nnenlernen.
• „Probleme“, Defizite, Lücken im Hilfesystem im Sta dtteil identifizieren.
• Die besonderen Potentiale und Ressourcen im Stadtt eil ermitteln.
Kooperation
Die SeniorenNetzwerkkoordinationen machen die Menschen und Institutionen
mit der Netzwerkidee vertraut und gewinnen sie für die Zusammenarbeit. Hier
ist besonderer Wert darauf zu legen, dass Personengruppen, die bisher in den
SeniorenNetzwerken unterrepräsentiert sind (z.B. Migrantinnen und Migranten,
ältere Lesben und Schwule, Seniorinnen und Senioren mit Behinderung,
Seniorinnen und Senioren mit geringem Einkommen und Bildungsniveau)
stärker eingebunden werden.
Dabei sind Kenntnisse und Erfahrungen von zentralen Akteuren im
Bezirk/Stadtteil zu nutzen und Kooperationen im Bezirk/ Stadtteil aufzubauen
und weiterzuentwickeln (z.B. Seniorenvertretung, Seniorenkoordination,
Seniorenberatung, Sozialraumkoordination,
Migrationsstützpunkte/Interkulturelle Zentren, Vereine etc.).
• Durchführung von Informationsveranstaltungen für i nteressierte
Einwohnerinnen und Einwohner.
• Einführung der Idee der SeniorenNetzwerke durch di e Gründung von
Stadtteilkonferenzen oder Platzierung des Themas in bestehenden
Gremien/Strukturen.
B. Aufbau
In dieser Phase geht es darum, die Gruppenbildung unter den Seniorinnen und
Senioren zu fördern, Institutionen und Geschäftsleute zur kontinuierlichen
Unterstützung zu gewinnen, die Stadtteilkonferenz sowie eventuell weitere
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gemeinsame Projekte anzugehen und tragfähige und selbstorganisierte
Strukturen zu schaffen (siehe 3.2.2). Die SeniorenNetzwerkkoordination
sensibilisiert die Netzwerkerinnen und Netzwerker für die Diversität ihres
Stadtteils und ihrer Einwohnerinnen und Einwohner.
Als Orientierung dienen die zwischen dem Amt für Soziales, Arbeit und
Senioren, dem Träger und der SeniorenNetzwerkkoordination abgestimmten
Ziele.
Die Phasen C und D treffen nur auf die SeniorenNetzwerke im Aufbau zu.
C. Überleitung in die Selbstorganisation
Die Aufgaben der hauptamtlichen Koordination stehen unter dem Zeichen der
Übergabe der Verantwortung für das SeniorenNetzwerk an die Menschen „vor
Ort“ (Netzwerkerinnen und Netzwerker).
Der Schritt in die Selbstorganisation wird durch einen Workshop der Träger
zum Thema „Selbstorganisation“ vorbereitet. Dabei erfolgt eine Überleitung in
die Begleitung durch die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter
SeniorenNetzwerke, die den Prozess der Selbstorganisation unterstützen.
D. Stabilisierung und Unterstützung der Selbstorgan isation
Der SeniorenNetzwerkkoordination stehen in dieser Phase ein Jahr lang bis zu
30 % der Arbeitszeit für den Ablösungsprozess von ihrem bisherigen
SeniorenNetzwerk zur Verfügung.
Parallel zur Verselbstständigung des „alten“ SeniorenNetzwerkes sollen die
Erkundung und der schrittweise Aufbau eines „neuen“ SeniorenNetzwerkes in
einem anderen Stadtteil beginnen.
4.4 Seniorenvertretung der Stadt Köln
Die Seniorenvertretung der Stadt Köln hat seit Beginn das
SeniorenNetzwerkkonzept und den Aufbau der SeniorenNetzwerke begleitet und
mitgestaltet. Viele Mitglieder der Seniorenvertretung haben sich in
unterschiedlichen SeniorenNetzwerken vor Ort aktiv eingebracht.
Die Seniorenvertretungen der Stadtbezirke wollen den weiteren Ausbau der
SeniorenNetzwerke unterstützen und beratend begleiten. Dabei bringen sie ihre
Erfahrungen, ihr Wissen über die sozialen Erfordernisse und ihre Ortskenntnisse
ein. Dies gilt auch bei der Beratung, in welchem Stadtteil ein neues
SeniorenNetzwerk aufgebaut oder ein altes SeniorenNetzwerk reaktiviert wird
(siehe 4.3).
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Schlussbemerkung und Ausblick
Seit Beginn der SeniorenNetzwerkarbeit hat die Konzeption wie auch die
Umsetzung vor Ort viele positive Rückmeldungen erhalten. Die Verleihung des
Deutschen Präventionspreises 2005 und die Nennung der SeniorenNetzwerke im
Leitbild 2020 der Stadt Köln seien hier als Beispiel genannt.
Ziel ist es, in allen Kölner Stadtteilen SeniorenNetzwerke aufzubauen.
Die Umsetzung des Konzeptes lebt von der guten und produktiven Kooperation
der beteiligten Partner - Amt für Soziales, Arbeit und Senioren der Stadt Köln,
Wohlfahrtsverbände, Sozial-Betriebe-Köln, Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke
e.V. und Seniorenvertretung der Stadt Köln. Sie steht nach wie vor für die
gemeinsame Begeisterung an einer innovativen Art der Seniorenpolitik .
Die Weiterentwicklung des Konzeptes der Kölner SeniorenNetzwerke ist
prozesshaft angelegt, d.h. aus Erfahrungen lernen, Betroffene zu Beteiligten
machen und nötige Veränderungen in die laufende Arbeit einbringen. Dabei sind
die Möglichkeiten der Digitalisierung einzubeziehen.
Um einen noch höheren Wirkungsgrad der SeniorenNetzwerkarbeit zu erreichen,
soll regelmäßig eine Fachveranstaltung der SeniorenNetzwerke Köln stattfinden.
Hierzu sollen Politik, Seniorenvertretung, Verwaltung, Verbände, Träger, der
Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke e.V., Netzwerkerinnen und Netzwerker,
Mitarbeitende aus dem Programm der SeniorenNetzwerkarbeit und
themenspezifisch relevante Akteure zum Austausch und zur Weiterentwicklung
zusammenkommen.
Die Arbeit der SeniorenNetzwerke soll stadtweit abhängig von finanziellen und
personellen Ressourcen nach einheitlichen Kriterien evaluiert werden.
Ergänzend ist ein Konzept zur öffentlichkeitswirksamen Darstellung der
SeniorenNetzwerkarbeit zu erarbeiten und sukzessive umzusetzen. Hierzu kann
weiterhin neben den Servicestellen im Bezirk eine zentrale Servicestelle für alle
SeniorenNetzwerke notwendig sein.
Nicht zuletzt steht weiterhin als wichtige Zukunftsaufgabe an, die bisher bewusst
parallel laufende Entwicklung der verschiedenen Typen von SeniorenNetzwerken
auch strukturell zusammenzuführen und den Ausbau der Servicestellen zur
Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke in den Bezirken weiter
fortzuführen.
Anlage:
Anlage 1: Historie
Anlage 2: Aktuelle Übersicht der SeniorenNetzwerke
Anlage 3: Aktuelle Stadtkarte der SeniorenNetzwerke
Anlage 8 - Auszug Beschlussprotokoll ACI 21.04.26 zu 3401 2025
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Geschäftsführung Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration Leyla Bachtiosin Telefon: (0221) 022122129725 E-Mail: leyla.bachtiosin@stadt- koeln.de Datum: 22.04.2026 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration vom 21.04.2026 öffentlich 6.5 Änderungsantrag von Prof. Aria Adli und Grün Offene Liste zur Be- schlussvorlage 3401/2025 "Konzept für die Senior*innen Netzwerke Köln" AN/0634/2026 Die Mitglieder empfehlen folgenden geänderten Beschluss: Beschluss Der Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren beschließt, das Konzept SeniorenNetzwerke Köln (Anlage 2 zur Vorlage 3401/2025) um folgende Er- gänzungen zu erweitern: 1. In Abschnitt 4.1 „Verwaltung“ werden Satz 1 und 2 ergänzt um „Träger, die einen besonderen Beitrag zur interkulturellen Öffnung der Seniorenarbeit leisten – wie Interkulturelle Zentren und andere diversitätsorientierte Organisationen.“ 2. In Abschnitt 3.1 „SeniorenNetzwerke im (Wieder -)Aufbau“ wird nach den Auswahlkriterien für Stadtteile folgender Satz eingefügt: „In Stadtteilen mit einem hohen Anteil älterer Menschen mit internationaler Familiengeschichte sollen bei der Trägerauswahl bevorzugt diversitätsorientierte Träger – wie Interkulturelle Zentren – einbezogen werden.“ 3. Die Beschlüsse von StadtAG Behindertenpolitik und BV 4 werden berücksichtigt Abstimmungsergebnis: Einstimmig beschlossen Geschäftsführung Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration Leyla Bachtiosin Telefon: (0221) 022122129725 E-Mail: leyla.bachtiosin@stadt- koeln.de Datum: 22.04.2026 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration vom 21.04.2026 öffentlich 8.7 Konzept für die Senior*innen Netzwerke Köln 3401/2025 Die Mitglieder empfehlen folgenden geänderten Beschluss: Beschluss: Der Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren beschließt das vor- gelegte Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Kon- zept (Anlage 2 zur Vorlage 3401/2025) um folgende Ergänzungen zu erweitern: 4. In Abschnitt 4.1 „Verwaltung“ werden Satz 1 und 2 ergänzt um „Träger, die einen besonderen Beitrag zur interkulturellen Öffnung der Seniorenarbeit leisten – wie Interkulturelle Zentren und andere diversitätsorientierte Organisationen.“ 5. In Abschnitt 3.1 „SeniorenNetzwerke im (Wieder -)Aufbau“ wird nach den Auswahlkriterien für Stadtteile folgender Satz eingefügt: „In Stadtteilen mit einem hohen Anteil älterer Menschen mit internationaler Familiengeschichte sollen bei der Trägerauswahl bevorzugt diversitätsorientierte Träger – wie Interkulturelle Zentren – einbezogen werden.“ 6. Die Beschlüsse von StadtAG Behindertenpolitik und BV 4 werden berücksichtigt Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept in der Folgezeit bei Än- derungen zu aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlusses bedarf. Abstimmungsergebnis: Einstimmig beschlossen
Beschlussvorlage Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle V/503/1 Vorlagen-Nummer 3401/2025 Freigabedatum 13.01.2026 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln Beschlussorgan Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren Gremium Datum Beschluss: Der Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Konzept. Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept in der Folgezeit bei Änderun- gen zu aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlusses bedarf. Stadtarbeitsgemeinschaft Queerpolitik 09.02.2026 Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik 23.02.2026 Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik 02.03.2026 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 09.03.2026 Bezirksvertretung 7 (Porz) 10.03.2026 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 12.03.2026 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 12.03.2026 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 12.03.2026 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 12.03.2026 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 16.03.2026 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 16.03.2026 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 16.03.2026 Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration 21.04.2026 Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren 23.04.2026 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: In den 1990er Jahren gab es bei traditionellen Einrichtungen wie Altentagesstätten einen Rückgang der Besucher*innen. Sie waren für junge Senior*innen weniger attraktiv (s. Anlage Historie). Ab 1997 begann deshalb eine Diskussion zur Neuausrichtung der Angebote der Köl- ner Seniorenarbeit. Von Beginn an wurden die Gespräche zwischen Verwaltung, Politik, Köl- ner Wohlfahrtsverbänden und Seniorenvertretung Köln geführt. 2002 wurden die ersten Seni- orenNetzwerke (SNW) in Köln gebildet. Sie knüpften an den Wünschen zunehmend aktiver Senior*innen an und zielten auf gemeinschaftliches Handeln, Selbstorganisation und Auswei- tung der Teilhabe. Zuletzt wurde das SeniorenNetzwerk-Konzept 2020 überarbeitet (0586/2020). Am 13.09.2022 fand eine Fachveranstaltung der SNW mit den genannten Akteur*innen sowie dem Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke e.V., Netzwerker*innen, Mitarbeitenden aus dem Programm der SNW-Arbeit und themenspezifisch relevanten Akteur*innen statt. Unter ande- rem wurden aktuelle Themen und Visionen abgefragt. Bei einem weiteren Treffen wurden die Ergebnisse ausgewertet. Themenschwerpunkte waren die schwierige Raumsituation der Netzwerke, das Gewinnen neuer Netzwerker*innen, die in- tensivere Unterstützung der selbstorganisierten Netzwerke durch beispielsweise Qualifizierun- gen von Netzwerker*innen und die Frage, ob vor dem Aufbau neuer Netzwerke aus Gründen der Nachhaltigkeit zunächst nicht ausreichend starke Netzwerke gestützt werden sollten. In einer Arbeitsgruppe zur Weiterentwicklung des Konzepts der SNW, bestehend aus Mitgliedern der Seniorenvertretung, der Verwaltung, den Kölner Wohlfahrtsverbänden sowie den Sozial- Betrieben-Köln, dem Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke e.V. und Netzwerker*innen wurde mit dem Austausch zu diesen Themenschwerpunkten begonnen. Am 10.02.2025 wurden Kölner Fachpolitiker*innen durch die Fachverwaltung und die Kölner Wohlfahrtsverbände im Rahmen eines Fachgesprächs Überarbeitungsvorschläge zum Senio- rennetzwerkkonzept vorgestellt. Diese fanden allgemeine Zustimmung. Insbesondere wurden folgende Schwerpunktthemen erörtert: Seit 2002 wird der Name des Programms „SeniorenNetzwerke Köln“ von Senior* innen in- ner- und außerhalb der SNW kritisch hinterfragt: Viele Menschen fühlten sich nicht ausrei- chend angesprochen, weil sie sich noch nicht als Senior*innen begriffen. Auch fehle beispiels- weise die weibliche Form. 2023 und 2024 wurden Nutzer*innen und Interessierte durch ehren- amtliche Netzwerker*innen und Mitarbeiter*innen der Träger in Konferenzen der Senioren- Netzwerke und in Online- und analogen Umfragen befragt. Es gab neue Ideen, aber keinen allgemein akzeptierten Vorschlag. 74% der Menschen in den Netzwerken wollten am vertrau- ten Namen festhalten. Dieser wurde somit beibehalten, die Diskussion jedoch weitergeführt, weil zu wenige Daten von Menschen vorlagen, die das Programm noch nicht kannten und po- tenzielle künftige Nutzer*innen waren. Die Diskussion hält bis heute an. Bislang war die „Raumlosigkeit“ zentraler Bestandteil des SNW-Konzepts. Räume sind eine wichtige Voraussetzung für einen gelingenden Netzwerkaufbau. Punkt 3.1 des Konzeptes un- 3 terstreicht deren Bedeutung. Es gibt Netzwerke, die kostenfrei Räume nutzen können. In man- chen Stadtteilen gibt es jedoch große Schwierigkeiten. Deshalb ist es ab 2025 möglich, dass in Härtefällen Anträge für ein Jahr auf Mittel aus einem haushaltsabhängigen Sonderbudget für Kosten, die im Zusammenhang mit Räumen entstehen, gestellt werden können. In den An- trägen sollen unter anderem die bisherigen Bemühungen um Räume dargestellt werden. Die Anträge werden nach einem vereinbarten Konzept von der Verwaltung geprüft, unter Einbe- ziehung von Servicestellen beziehungsweise Fachberater*innen von Verbänden und den So- zial-Betrieben-Köln (SBK). „Weiße Flecken“: Ging bislang ein SNW in die Phase der Selbstorganisation, baute die Netz- werkkoordination mit ihrer halben Stelle ein neues SNW in einem sogenannten „weißen Fleck“ auf, also in einem Stadtteil ohne SNW. Künftig gibt es für freiwerdende Kapazitäten neben dem Aufbau eines SeniorenNetzwerkes in einem neuen Stadtteil zusätzlich die folgenden Op- tionen: 1) Aus Nachhaltigkeitsgründen besteht die Möglichkeit, dass langjährig bestehende ge- schwächte selbstorganisierte SNW, die kurz vor der Auflösung stehen, wiederaufgebaut wer- den. Denn es lässt sich auf noch bestehenden Reststrukturen aufbauen. Im Stadtteil Kalk, in dem viele Menschen mit internationaler Familiengeschichte leben, geschieht dies seit 01.08.2024 und im Stadtteil Meschenich seit 01.01.2025. 2) Seit Ende 2025 werden Schritt für Schritt die bislang vier Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SNW (je eine 0,5-Stelle) weiter ausgebaut auf acht Stellen zu Beginn 2026, um die größer werdende Zahl der selbstorganisierten SNW nachhaltig begleiten und unterstüt- zen zu können. Die Finanzierung erfolgt entsprechend den Vorgaben des SNW-Konzepts kos- tenneutral durch Umschichtungen im Budget für das Programm SNW, durch entsprechende Reduzierung der SNW im Aufbau. Sprach das Konzept bislang von dem Ziel, in jedem Stadtteil ein SNW aufzubauen, wird nun angestrebt, in allen Stadtteilen SeniorenNetzwerkstrukturen aufzubauen. Dies bedeutet, dass zwar ein SNW je Stadtteil als Regel angestrebt wird, es aber begründete Ausnahmen davon geben kann. Beispielsweise kann es ein SNW über zwei Stadtteile hinweg geben (bereits um- gesetzt in Ensen-Westhoven, Sülz-Klettenberg und Eil-Finkenberg). Mittelfristig kann auch die Zusammenfassung mehrerer Außenstadtteile mit jeweils nur einer geringen Anzahl an Se- nior*innen sinnvoll sein. Die Entscheidung über den Aufbau neuer SNW, den Wiederaufbau geschwächter selbstorga- nisierter SNW und den Ausbau der bezirklichen Servicestellen wird in der Arbeitsgruppe (AG) Weiterentwicklung in einem dialogischen Verfahren unter Beteiligung von Stadt, Trägern, För- derkreis SNW sowie Seniorenvertretung getroffen. Die Kriterien zur Auswahl der neuen Stadt- eile, formuliert in Abschnitt 3.1, werden mit aktuellen Daten hinterlegt. Interkulturelle Öffnung: Interkulturalität wurde von Anfang an in der Präambel des Konzep- tes mitgedacht. Es gibt seit Jahren SNW in Stadtteilen mit hohem Anteil an Menschen mit in- ternationaler Familiengeschichte. Diese sprechen die Zielgruppe direkt an. So zum Beispiel: - die standortgebundenen SNW in Porz und Mülheim, - die SNW (im Aufbau) in Ehrenfeld und Porz-Eil (mit SNW-Koordinator*innen mit internationa- ler Familiengeschichte), - das SNW in Seeberg mit dem Deutsch-Türkischen Verein Köln e.V. (DTVK e.V.) als Träger. Auch andere Stadteile wie Altstadt-Süd und Sülz gehen stärker auf diese Zielgruppe ein. Je nach Stadtteil gibt es unterschiedliche Herausforderungen. Das überarbeitete Konzept setzt daher neue Akzente: - Internationale Familiengeschichte als Kriterium für die Auswahl der Stadtteile (Punkt. 3.1), - Interkulturelle Kompetenz und Diversitätssensibilität der Mitarbeitenden (Punkt 4.2, Fortbil- dungen und Supervision). In der Alltagspraxis sind Interkulturalität und Diversitätssensibilität in SNW-Konferenzen und in der AG zur Weiterentwicklung des SNW-Konzepts regelmäßig wiederkehrende Themen. So 4 wurden 2024 die Erfahrungen der vier SNW-Koordinator*innen mit internationaler Familienge- schichte in die Weiterentwicklung des Konzepts einbezogen. In der AG arbeitet seit Juni 2025 das Amt für Integration und Vielfalt mit. In Abschnitt 6 des Konzepts werden Themen wie interkulturelle Öffnung, Digitalisierung und Qualitätssicherung aufgeführt, die in der AG Weiterentwicklung weiterbearbeitet werden. In den letzten Monaten wurden folgende Entscheidungen getroffen, die in der Praxis Berück- sichtigung finden, die jedoch noch nicht in das SNW-Konzept eingeflossen sind: - die vierfach stärkere Gewichtung des prozentualen Anteils von Menschen mit internationaler Familiengeschichte bei der Entscheidung über neue Stadtteile, - der Grundsatz „Wiederaufbau vor Neuaufbau“ aus den genannten Gründen. Ausgehend von den Erfordernissen der Praxis wird das Konzept auch zukünftig weiterentwi- ckelt werden. Anlagen: 1. Öffentlichkeitsbeteiligung 2. Konzept_SNW_Köln_Stand_2025 2.1. Historie_der_SNW (Anlage 1 zum Konzept) 2.2. Adressliste_SNW_Köln (Anlage 2 zum Konzept) 2.3. Karte_SNW_2026-01 (Anlage 3 zum Konzept) 3. Synopse_Konzept_SNW_alt-neu 4. Konzept_SNW_Köln_Stand_2020
Anlage 3 Synopse alt - neu
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Anlage 3 zu 3401/2025 1 Synopse SNW-Konzept: Textvorschläge neu 2025 – Alt-Passagen 2020 Stand: 07.11.2025 Text alt – Konzept SNW 2020 Textvorschlag neu 2025 (Änderung fett gedruckt) Generelle Anpassung - des Textes an eine gendergerechte Sprache, - des Ausschussnamens auf Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren, - von Amt für Soziales, Arbeit und Senioren auf „Verwaltung“: mit Ausnahme der nachfolgenden Erläuterung zur Federführung. Seite 2 Inhaltsverzeichnis (neu) Seite 3, Abschnitt 1 (Punkt 3) 2. Ziele und Strategien Die unterstützende, hauptamtliche Netzwerkkoordination hat insbesondere die Stärkung vorhandener Potentiale und die Aktivierung weiterer Ressourcen im Blick. Es besteht eine intensive Kooperation zwischen den Trägern, mit der Sozialverwaltung und der Seniorenvertretung der Stadt Köln. (…) Seite 4, Abschnitt 1 (Punkte 3 und 5) 2. Ziele und Strategien Die unterstützenden, hauptamtlichen Mitarbeitenden in den SeniorenNetzwerken und den Servicestellen haben insbesondere die Stärkung vorhandener Potentiale und die Aktivierung weiterer Ressourcen im Blick. Es besteht eine intensive Kooperation zwischen den Trägern, mit der Verwaltung und der Seniorenvertretung der Stadt Köln. Das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren ist hier federführend tätig . (…) Seite 3, Abschnitt 2 Ziel ist es, in allen 86 Kölner Statteilen jeweils ein SeniorenNetzwerk au fzuba uen, (… ). Seite 4, Abschnitt 2 Ziel ist es, in allen 86 Kölner Stadteilen SeniorenNetzwerk strukturen au fzubauen , (…). Seite 5 3.1 SeniorenNetzwerke im Aufbau SeniorenNetzwerke, die auf Initiative des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren, der Wohlfahrtsverbände, den Sozial-Betrieben-Köln und der Seniorenvertretung der Stadt Köln Seite 6 3.1 SeniorenNetzwerke im (Wieder-) Aufbau SeniorenNetzwerke, die auf Initiative der Verwaltung , der Wohlfahrtsverbände, der Sozial- Betriebe-Köln, gegebenenfalls weiterer Träger und der Seniorenvertretung der Anlage 3 zu 3401/2025 2 entstehen, erhalten in der Anschubphase die Finanzierung für eine Netzwerkkoordination im Umfang einer halben Stelle (Diplom-Sozialpädagogik/- Sozialarbeit oder vergleichbare Hochschulqualifikation), angestellt bei einem der Wohlfahrtsverbände bzw. den Sozial-Betrieben-Köln. Die Auswahl der Stadtteile, in denen die Netzwerkkoordinatorin bzw. der Netzwerkkoordinator tätig ist, richtet sich nach folgenden Kriterien: • Altenhilfebedarf • absolute Zahl an Einwohnerinnen und Einwohnern über 60 Jahre Bewährt hat sich, die Entscheidung über den (nächsten) Stadtteil in einem gemeinsamen Gespräch zwischen dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren, dem jeweiligen Trägerverband, der Netzwerkkoordinatorin oder dem Netzwerkkoordinator und der bezirklichen Seniorenvertretung der Stadt Köln zu treffen. Anregungen der Bezirksarbeitsgemeinschaften Seniorenpolitik und Beschlüsse der Bezirksvertretungen werden von der Stadt Köln entstehen, erhalten in der Anschubphase die Finanzierung für eine Netzwerkkoordination im Umfang einer halben Stelle (s. 4.2), angestellt bei einem der Wohlfahrtsverbände, oder deren Mitgliedsorganisationen bzw. den Sozial-Betrieben-Köln. Die Auswahl der Stadtteile, in denen die Netzwerkkoordinatorin bzw. der Netzwerkkoordinator tätig ist, richtet sich nach folgenden Kriterien: • absolute Zahl an Einwohner*innen über 60 Jahre • absolute Zahl an Einwohner*innen über 60 Jahren mit internationaler Familiengeschichte • absolute Zahl an Einwohner*innen mit Bezug von Grundsicherung im Alter • absolute Zahl an Einwohner*innen über 60 Jahre die alleine leben • Bewertungen der Seniorenvertretungen, Servicestellen, Träger im Bezirk und der Verwaltung • Stadtteile mit sehr hohem Bedarf und bestehenden SeniorenNetzwerk- strukturen, die aus unterschiedlichen Gründen Unterstützung benötigen, können seit 2024 wiederaufgebaut werden. Bewährt hat sich, die Entscheidung für den Aufbau eines neues SeniorenNetzwerks oder für den Wiederaufbau eines bislang selbstorganisierten Netzwerks in einem gemeinsamen Gespräch zwischen der Verwaltung , dem jeweiligen Trägerverband, der Netzwerkkoordinatorin oder dem Netzwerkkoordinator und der bezirklichen Seniorenvertretung der Stadt Köln zu treffen. Anlage 3 zu 3401/2025 3 bezirklichen Seniorenvertretung mit ins Gespräch eingebracht. Weitere Merkmale der SeniorenNetzwerke Aufbau (…) In einem nächsten Schritt ist die Bezirksarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik zu informieren. Beschlüsse der Bezirksvertretungen werden von der bezirklichen Seniorenvertretung mit ins Gespräch eingebracht. Weitere Merkmale der SeniorenNetzwerke (Wieder-) Aufbau (…) Seite 6, 3.1 Die Netzwerkkoordination verfügt in der Regel über keine eigenen Räume für Aktivitäten des SeniorenNetzwerkes. Diese „Raumlosigkeit“ ist Teil des Konzeptes. In der Folge können neue Räume für ältere Menschen im Stadtteil entstehen bzw. werden bestehende Räume für Seniorinnen und Senioren zugänglich gemacht. Nach Möglichkeit sollte die Netzwerkkoordination ab Beginn des Netzwerkaufbaus durch einen Büro-/ Besprechungsraum im Stadtteil verortet sein. Seite 7, 3.1 Die Netzwerkkoordination verfügt in der Regel zu Beginn über keine eigenen Räume. Vorrangiges Ziel ist die Erschließung von Räumen im Stadtteil für die Aktivitäten des SeniorenNetzwerks. In der Folge können neue Räume im Stadtteil entstehen bzw. werden bestehende Räume für Seniorinnen und Senioren zugänglich gemacht. Dazu können und sollen Kooperationen eingegangen und Schlüsselpersonen im Stadtteil identifiziert werden. Wichtige Partner hierbei sind städtische Institutionen, Kirchengemeinden, örtliche Vereine, Wohnungsbaugesellschaften und ortsansässige Dienstleister. Nach Möglichkeit sollte die Netzwerkkoordination ab Beginn des Netzwerkaufbaus im Stadtteil verortet sein. Stellt sich die Suche nach Räumen in einzelnen Stadtteilen als besondere Herausforderung im Netzwerkaufbau dar, wird diese Information über die jeweilige Fachberatung an die AG Senior*innen Liga/SBK und an die Fachplanung des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren weitergegeben, um stadtteilbezogene Lösungen zu finden. Seite 7, 3.2.2 In der Regel gibt es eine „Patenorganisation“ im Stadtteil, die das Seite 8, 3.2.1 (Punkt 4) Es gibt eine „Patenorganisation“ im Stadtteil, die das selbstorganisierte Anlage 3 zu 3401/2025 4 selbstorganisierte SeniorenNetzwerk unterstützt. Es soll sich dabei um eine gemeinnützige Organisation handeln, … SeniorenNetzwerk unterstützt. Es soll sich dabei in der Regel um eine gemeinnützige Organisation handeln, … Seite 8, 3.2.3 (Aufgaben der Servicestelle) • Beratung und Krisenintervention Seite 9, 3.2.2 (Aufgaben der Servicestelle) • Beratung (u.a. auch zum Thema Räume) und Krisenintervention Seite 8, 3.2.3 D.h.: In den Stadtbezirken, die flächendeckend mit SeniorenNetzwerken ausgestattet sind, sind bezirklich orientierte Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke einzurichten. Seite 9, 3.2.2 (letzter Satz) Die Entscheidung, ob eine bezirkliche Servicestelle eingerichtet wird oder ein Stadtteil-SeniorenNetzwerk wieder- oder neu aufgebaut wird, treffen die unter Punkt 3.1 genannten Akteure. Seite 8, 3.2.3 Finanzielle Zuwendungen Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke erhalten einen Sachmittelzuschuss, den sie für ihre Arbeit vor Ort einsetzen können. Höhe und Dauer dieser finanziellen Zuwendung sind abhängig von den vorhandenen Haushaltsmitteln und werden zwischen dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren, den Wohlfahrtsverbänden und den Sozial- Betrieben-Köln abgestimmt und durch den Ausschuss für Soziales und Senioren beschlossen. S. 10, 3.2.2 Finanzielle Zuwendungen Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke erhalten eine Sachmittel zuwendung , den sie für ihre Arbeit vor Ort einsetzen können. Höhe und Dauer dieser finanziellen Zuwendung sind abhängig von den vorhandenen Haushaltsmitteln und werden zwischen der Verwaltung , den Wohlfahrtsverbänden, den Sozial- Betrieben-Köln und gegebenenfalls weiteren Trägern abgestimmt und durch den Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren beschlossen. Seite 10, 4.1 4.1 Amt für Soziales, Arbeit und Senioren Das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren hat gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden, den Sozial- Betrieben-Köln und der Seniorenvertretung das Konzept für Seite 11, 4.1 4.1 Verwaltung Die Verwaltung entwickelt gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden, den Sozial-Betrieben-Köln, weiteren Trägern , dem Förderkreis SeniorenNetzwerke und der Anlage 3 zu 3401/2025 5 die SeniorenNetzwerke Köln aus 2001/2002 weiter entwickelt. Dieses Konzept beschreitet Neuland, indem erstmalig in der Kölner Seniorenarbeit das Ziel formuliert wird, dass ältere Bürgerinnen und Bürger sich im Stadtteil selbst organisieren sollen. Zur Umsetzung dieses Zieles gewährt das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren entsprechend der aktuellen Haushaltslage auf Beschluss des Ausschusses für Soziales und Senioren jährliche Zuschüsse zu Personal- und Sachkosten einer SeniorenNetzwerkkoordination an die Wohlfahrtsverbände, ihre Mitglieder oder die Sozial-Betriebe- Köln für SeniorenNetzwerke im Aufbau, standortgebundene SeniorenNetzwerke und die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke sowie Sachkostenzuschüsse an selbstorganisierte SeniorenNetzwerke. Seniorenvertretung das Konzept für die SeniorenNetzwerke fortlaufend weiter. Um die unter 2. genannten Ziele zu erreichen , gewährt die Verwaltung entsprechend der aktuellen Haushaltslage auf Beschluss des Ausschusses für Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren jährliche Zuwendungen zu Personal- und Sachkosten einer SeniorenNetzwerkkoordination an die Wohlfahrtsverbände, ihre Mitglieder, die Sozial-Betriebe-Köln oder weitere Träger für SeniorenNetzwerke im Aufbau, standortgebundene SeniorenNetzwerke und die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke sowie Sachkosten zuwendungen an selbstorganisierte SeniorenNetzwerke. Haushaltsabhängig sollen vom Amt für Soziales, Arbeit und Senioren antragsabhängige Mittel bereitgestellt werden für SeniorenNetzwerke, die besondere Bedarfe im Themenfeld „Räume“ haben. Hiervon können Gelder für z.B. Miete, Öffentlichkeitsarbeit im Kontext Räume, Reinigungskosten, etc. abgerufen werden. Seite 11, 4.2 Die Träger sind Anstellungsträger der SeniorenNetzwerkkoordinationen und der Mitarbeitenden der Servicestellen zur Unterstützung der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke mit Dienst- und Fachaufsicht. Seite 11/12, 4.2. Die Träger sind Anstellungsträger der SeniorenNetzwerkkoordinationen und der Mitarbeitenden der Servicestellen zur Unterstützung der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke mit Dienst- und Fachaufsicht. Die hauptamtlichen Stellen werden im Programm SeniorenNetzwerke mit fachlich qualifiziertem Personal mit abgeschlossenem Hochschulstudium Anlage 3 zu 3401/2025 6 in Sozialer Arbeit oder vergleichbarer Hochschulqualifikation besetzt. Die Träger sorgen im Rahmen der vom Kostenträger zur Verfügung gestellten Ressourcen für die nötigen Fortbildungen und für Supervision, z.B. wird im Rahmen der Qualitätssicherung auch die interkulturelle Kompetenz und die Diversitätssensibilität kontinuierlich weiterentwickelt. Seiten 7, 8, 10, 11, 14 S. 10, 4.1 Zusammenfassend obliegt dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren die Steuerung und Evaluation des gesamten Programms in Kooperation mit den Wohlfahrtsverbänden, den Sozial-Betrieben-Köln und der Seniorenvertretung, einschließlich eventueller Modifikationen des Programms. S. 14, Schlussbemerkung… Die Umsetzung des Konzeptes lebt von der guten und produktiven Kooperation der beteiligten Partner - Amt für Soziales, Arbeit und Senioren der Stadt Köln, Wohlfahrtsverbände, Sozial- Betriebe-Köln, Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke e.V. und Seniorenvertretung der Stadt Köln. Sie steht nach wie vor für die gemeinsame Begeisterung an einer innovativen Art der Seniorenpolitik . Die Weiterentwicklung des Konzeptes der Kölner SeniorenNetzwerke ist prozesshaft angelegt, d.h. (…) Seiten 15-16, (Zusammenfassung aller Aspekte zum Thema Qualitätssicherung und Evaluation in einem Kapitel) 5. Qualitätssicherung und Evaluation Der Verwaltung obliegt die Steuerung und Evaluation des gesamten Programms in Zusammenarbeit mit den Wohlfahrtsverbänden, den Sozial- Betrieben-Köln, gegebenenfalls weiteren Trägern, dem Förderkreis SeniorenNetzwerke e.V. und der Seniorenvertretung, einschließlich eventueller Modifikationen des Programms. 5.1 Strukturqualität stadtweit Die Umsetzung des Konzeptes lebt von der guten und produktiven Kooperation der beteiligten Partner (s. 4.1). Getragen wird diese nach wie vor durch die gemeinsame Begeisterung an einer innovativen Art der Seniorenpolitik. Die Weiterentwicklung des Konzeptes der Kölner SeniorenNetzwerke ist prozesshaft angelegt, d.h. (…) Anlage 3 zu 3401/2025 7 S.11, 4.2 Die Träger laden unter Beteiligung der Stadt Köln mehrmals jährlich die hauptamtlichen SeniorenNetzwerkkoor- dinationen zu einer Netzwerkkonferenz ein. Die Netzwerkkonferenzen dienen dem Austausch, der Koordination, Entwicklung und Qualitätssicherung des SeniorenNetzwerkprogramms. Die Träger laden unter Beteiligung der Stadt Köln zweimal jährlich die Vertreterinnen und Vertreter der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke zum Austausch ein. S. 14, Schlussbemerkung Um einen noch höheren Wirkungsgrad der SeniorenNetzwerkarbeit zu erreichen, soll (…) zusammenkommen. S. 11, 4.2 S. 10, 4.1 S. 10, 4.1 Zur Umsetzung des Konzepts hat sich eine mehrgliederige Konferenzstruktur herausgebildet, so dass alle Akteure und Ebenen fortlaufend informiert und einbezogen sind. Um einen noch höheren Wirkungsgrad der SeniorenNetzwerkarbeit zu erreichen, soll regelmäßig eine Fachveranstaltung der SeniorenNetzwerke Köln stattfinden. Hierzu sollen Politik, Seniorenvertretung, Verwaltung, Verbände, Träger, der Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke e.V., Netzwerker*innen , Mitarbeitende aus dem Programm der SeniorenNetzwerke und themenspezifisch relevante Akteure zum Austausch und zur Weiterentwicklung zusammenkommen. 5. 2 Strukturqualität der Netzwerke Für die Sicherstellung der Qualität je SeniorenNetzwerk ist der mit dem Aufbau beauftragte Träger zuständig oder der Träger des standortgebundenen Netzwerks (vgl. 4.2.). Konkret begleitet und unterstützt die Stadt Köln die Anstellungsträger der SeniorenNetzwerkkoordination fachlich, und zwar sowohl bezogen auf das gesamte Programm, als auch bezogen auf das jeweilige SeniorenNetzwerk. Beispielhaft sei genannt: Anlage 3 zu 3401/2025 8 S. 7/8, 3.2.3 S. 14, Schlussbemerkung… Die Arbeit der SeniorenNetzwerke soll stadtweit abhängig von finanziellen und personellen Ressourcen nach einheitlichen Kriterien evaluiert werden. - Entwicklung und Abstimmung von Kriterien, ab wann ein SeniorenNetzwerk verselbständigt werden kann und in welchem Stadtteil die SeniorenNetzwerkkoordination das nächste SeniorenNetzwerk aufbaut. - Abstimmung von stadtteilspezifischen Zielen. Auf Basis jährlicher Sachberichte werden mit der Stadt Köln gemeinsame Ziele für das Folgejahr vereinbart und in einem gemeinsamen Wirksamkeitsdialog überprüft. Hierbei richtet sich die Berichtsstruktur nach den mit Stadt und Trägern entwickelten Kriterien und Kennzahlen. Bei den selbstorganisierten SeniorenNetzwerken kommt den Servicestellen eine wichtige Aufgabe in der Qualitätssicherung zu. Die Servicestelle verfasst ebenfalls einen jährlichen Sachbericht, der auch die selbstorganisierten SeniorenNetzwerke in Zuständigkeit der Servicestelle mit einschließt. 5.3 Evaluation Die Arbeit der SeniorenNetzwerke soll stadtweit abhängig von finanziellen und personellen Ressourcen nach einheitlichen Kriterien evaluiert werden. Die bislang erfolgten Evaluationen sind der Programmhistorie in Anlage 1 zu entnehmen. Seite 14, Schlussbemerkung… Seit Beginn der SeniorenNetzwerkarbeit hat die Konzeption wie auch die Umsetzung vor Ort viele positive Rückmeldungen erhalten. Die Verleihung des Deutschen Präventionspreises 2005 und die Nennung der SeniorenNetzwerke im Seite 16/17, 6. Schlussbemerkung und Ausblick Die SeniorenNetzwerke Köln sind seit ihrem Beginn im Jahr 2002 in 67 Stadtteilen vertreten: 20 SeniorenNetzwerke im Aufbau, 11 standortgebundene Netzwerke und 35 selbstorganisierte Netzwerke (s. Anlage 3, Karte der Anlage 3 zu 3401/2025 9 Leitbild 2020 der Stadt Köln seien hier als Beispiel genannt. Ziel ist es, in allen Kölner Stadtteilen SeniorenNetzwerke aufzubauen. Die Umsetzung des Konzeptes lebt von der guten und produktiven Kooperation der beteiligten Partner – Amt für Soziales, Arbeit und Senioren der Stadt Köln, Wohlfahrtsverbände, Sozial- Betriebe-Köln, Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke e.V. und Seniorenvertretung der Stadt Köln. (…) Die Weiterentwicklung des Konzeptes der Kölner SeniorenNetzwerke ist prozesshaft angelegt, d.h. (…). Um einen noch höheren Wirkungsgrad der SeniorenNetzwerkarbeit zu erreichen, soll regelmäßig eine Fachveranstaltung der SeniorenNetzwerke Köln stattfinden. Hierzu sollen (…). Die Arbeit der SeniorenNetzwerke soll stadtweit abhängig von finanziellen und personellen Ressourcen nach einheitlichen Kriterien evaluiert werden. SeniorenNetzwerke Köln, Stand: Januar 2026). Ziel ist es, in allen Kölner Stadtteilen SeniorenNetzwerk-Strukturen aufzubauen. Durch eine breite Öffentlichkeitsarbeit – auch über digitale Wege, wie die überarbeitete Homepage - vor allem aber durch das Engagement der Netzwerker*innen und Nutzer*innen ist das Programm mittlerweile einem Großteil der Kölner Stadtgesellschaft bekannter. Die SeniorenNetzwerke sind für diese Arbeit über die Jahre mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet worden, zuletzt 2021 (siehe Anlage 1: Historie der SeniorenNetzwerke Köln). Die Umsetzung des Konzeptes lebt von der guten und produktiven Kooperation der beteiligten Partner *innen – Verwaltung , Wohlfahrtsverbände, Sozial-Betriebe-Köln, gegebenenfalls weitere Träger , Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke e.V. und Seniorenvertretung der Stadt Köln. (…) (siehe neues Kapitel 5, 5.1) (siehe neues Kapitel 5) (s. neues Kapitel 5) Anlage 3 zu 3401/2025 10 Nicht zuletzt steht weiterhin als wichtige Zukunftsaufgabe an, die bisher bewusst parallel laufende Entwicklung der verschiedenen Typen von SeniorenNetzwerken auch strukturell zusammenzuführen und den Ausbau der Servicestellen zur Unterstützung Die Diskussion zur Weiterentwicklung des SeniorenNetzwerkkonzepts ist mit dieser Überarbeitung des Konzeptes nicht abgeschlossen, sondern wird auch zukünftig in der AG Weiterentwicklung fortgeführt. Für die Herausforderung, bezahlbare Räume in Stadtteilen zu erschließen, wurde mit dem neu eingerichteten Budget für Raumkosten, eine Handlungsoption für SeniorenNetzwerke neu erschlossen, die an vielen Stellen die Arbeit – gerade in den selbstorganisierten SeniorenNetzwerken – erleichtern kann. Insbesondere Themen wie interkulturelle Öffnung, Qualitätssicherung und Qualifizierung der Mitarbeiter*innen wurden berücksichtigt und werden auch in den zukünftigen Weiterentwicklungsprozess mit einfließen. Darüber hinaus beschäftigen alle am Programm Beteiligten weitere Herausforderungen, wie • die Frage nach attraktiver Gestaltung und Ansprache auch für jüngere Senior*innen und ihre Bedürfnisse, • der Name des Programms, • die Frage, wie der Überalterung in langjährig verselbständigten SNW entgegengearbeitet werden kann, • die Herausforderung digitale Teilhabe zu ermöglichen und ausbauen und dabei gleichzeitig das Recht auf analoge Teilhabe zu respektieren. Um die SeniorenNetzwerke auch langfristig zukunftsfähig aufzustellen, besteht die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Weiterentwicklung. Die bestehende Struktur einer Anlage 3 zu 3401/2025 11 selbstorganisierter SeniorenNetzwerke in den Bezirken weiter fortzuführen. Arbeitsgruppe mit Vertreter*innen der Stadtverwaltung, der Träger, der SeniorenNetzwerke, der Seniorenvertretung und des Förderkreises hat sich hierzu bewährt. Diese kann auch zukünftig die Gestaltung der Unterstützungsstrukturen bei einer immer weiter wachsenden Zahl von selbstorganisierten SeniorenNetzwerken mit Blick auf einen qualitativen und quantitativen Ausbau der Servicestellen, im Blick haben.
Anlage 7, Auszug BV 4 (Ehrenfeld) 16.03.2026
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Geschäftsführung Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) Andreas Schmitz (02-4) Telefon: (0221) 221-94313 E-Mail: Andreas.Schmitz2@stadt - koeln.de Datum: 17.03.2026 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der 4. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld vom 16.03.2026 öffentlich 10.3 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 3401/2025 Beschluss: Die Bezirksvertretung Ehrenfeld empfiehlt dem Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren folgenden geänderten Beschluss zu fassen: 1. Der Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Konzept. 2. Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept in der Folgezeit bei Änderungen zu aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlus- ses bedarf. 3. Bei Aktualisierungen ist eine klarere Berücksichtigung von Menschen mit Be- hinderung als Zielgruppe notwendig. In der Steuerung des Programms ist eine grundsätzliche Verankerung von Barrierefreiheit als konzeptionellem Grundsatz vorzunehmen. 4. Die Stärkung der fachlichen Kompetenz der hauptamtlichen Koordination zu den Themen Behinderung und Barrierefreiheit ist bei einer Überarbeitung zu verankern. Abstimmungsergebnis: Einstimmig mit Änderungen zugestimmt.
Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung
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Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung Die Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung ist allen Beschlussvorlagen der Verwaltung beizufügen. Kreuzen Sie bitte eine der folgenden drei Varianten an und machen Sie entsprechende Angaben dazu. Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen. Warum wird keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschlagen? - Sonstiges Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung (Begründung zwingend erforderlich): Das Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln wurde mit Fachpolitiker*innen, der Seniorenvertretung Köln, den Kölner Wohlfahrtsverbänden sowie Sozial-Betrieben Köln, Hauptamtlichen und ehrenamtlichen Senior*innen aus dem SeniorenNetzwerk-Programm weiterentwickelt. Eine darüber hinausgehende Beteiligung der Öffentlichkeit im Sinne der Leitlinien für Öffentlichkeitsbeteiligung war nicht notwendig. Kontakt OB/1 Büro des Oberbürgermeisters OB/12 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Brückenstraße 5-11 50667 Köln Telefon: 0221 – 221 31122 E-M ail: oeffentlichkeitsbeteiligung@stadt-koeln.de Intranetauftritt: Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung
Anlage 2 Konzept SNW Köln
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Anlage 2 zur Beschlussvorlage 3401/2025 SeniorenNetzwerke Köln Konzept (Stand 07.11.2025) SeniorenNetzwerke Köln Seite 2 von 17 2 Inhalt Präambel .................................................................................................................................. 3 1 Begriffsbestimmung ..................................................................................................... 3 2 Ziele und Strategien ...................................................................................................... 4 3 Typen der SeniorenNetzwerke ................................................................................... 5 3.1 SeniorenNetzwerke im (Wieder-) Aufbau ......................................................... 6 3.2 Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke ............................................................ 7 3.2.1 Vorraussetzung für die Selbstorganisation ............................................. 8 3.2.2 Unterstützungsstruktur für selbstorganisierte SeniorenNetzwerke . 9 3.3 Standortgebundene SeniorenNetzwerke ....................................................... 10 4 Handlungsebenen ....................................................................................................... 11 4.1 Verwaltung ............................................................................................................. 11 4.2 Träger (Wohlfahrtsverbände, ihre Mitglieder & Sozial-Betriebe-Köln ) . 11 4.3 SeniorenNetzwerkkoordination ........................................................................ 12 5 Qualitätssicherung und Evaluation ............................................................... 15 5.1 Strukturqualität stadtweit ................................................................................... 15 5.2 Strukturqualität der Netzwerke ......................................................................... 15 5.3 Evaluation ............................................................................................................... 16 6 Schlussbemerkung und Ausblick ........................................................................... 16 SeniorenNetzwerke Köln Seite 3 von 17 3 Konzeption für SeniorenNetzwerke in Köln Präambel Dieses Konzept bezieht sich auf die SeniorenNetzwerke, die durch Initiative der Stadt Köln, der Kölner Wohlfahrtsverbände, der Sozial-Betriebe-Köln und der Seniorenvertretung der Stadt Köln entstanden sind und in Zukunft noch entstehen werden. Die SeniorenNetzwerkarbeit einschließlich der Unterstützungsstrukturen wird von der Verwaltung durch Fördermittel bezuschusst. Die jährliche Verteilung dieser Mittel wird im Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren beschlossen. Grundlage für politische Beschlüsse ist § 71 SGB XII „Altenhilfe“. Der Gesetzgeber bringt in § 71 SGB XII zum Ausdruck, dass alte Menschen neben der „Grundsicherung“ vielfältige Angebote erhalten können, die helfen, die Schwierigkeiten des Alters zu überwinden, und zwar ohne Rücksicht auf vorhandenes Einkommen oder Vermögen. SeniorenNetzwerke sind für alle Menschen in Köln offen, unabhängig von Alter, Bildung, Einkommen, ethnischer Herkunft, geistiger und körperlicher Verfassung, Geschlecht, Hautfarbe, Identität, Nationalität, Religion, sexueller Orientierung und Weltanschauung. Fehlende technische Ausstattung darf kein Hinderungsgrund sein. In erster Linie spricht das Programm „SeniorenNetzwerke Köln“ Menschen mit Selbsthilfepotential an. Letztlich können und sollen alle Menschen in Köln Nutzer*innen der SeniorenNetzwerke sein. 1 Begriffsbestimmung In einem SeniorenNetzwerk treffen sich Senior*innen (ohne Altersgrenzen) aus einem Stadtteil . Das Ziel dieser Treffen ist, dass sich die Menschen im Stadtteil begegnen und für sich und andere aktiv werden. Wer sich in ein SeniorenNetzwerk einbringt, wird als Netzwerker*in bezeichnet. Jeder, der an der Umsetzung der Idee mitwirken will, ist dazu eingeladen. Die Mitwirkung ist an keinerlei Voraussetzungen geknüpft; vielmehr ist die Philosophie, dass jeder Mensch seine Fähigkeiten und Kompetenzen zur Entwicklung eines Netzwerkes einbringen kann. Auch Vertreter*innen von Institutionen, Vereinen u.ä., sowie Akteure im Stadtteil, deren Zielgruppen nicht vorrangig Senior*innen sind (z.B. Betreiber*innen von Kiosken, Bäckereien, Apotheken etc.) können Teil des SeniorenNetzwerkes werden. Durch die SeniorenNetzwerke entstehen im Stadtteil Interessen- und Aktivitätsgruppen, Projekte und Prozesse, die den Stadtteil lebenswert machen; insbesondere für ältere Menschen. SeniorenNetzwerke Köln Seite 4 von 17 4 2 Ziele und Strategien Die SeniorenNetzwerke Köln sind durch folgende Ziele und Strategien gekennzeichnet: • Die Senior*innen werden zur Selbstorganisation ang eleitet. Selbstbestim- mung, Selbsthilfe und Teilhabe auf persönlicher, institutioneller und politischer Ebene werden gefördert (Sprecherrat, Stadtteilkonferenz etc.). • Die Senior*innen haben vielfältige Entscheidungsmö glichkeiten, um die eige- nen Interessen zu verwirklichen. Es bestehen keine inhaltlichen Vorgaben. • Die unterstützenden, hauptamtlich Mitarbeitenden i n den SeniorenNetzwerken und den Servicestellen haben insbesondere die Stärkung vorhandener Poten- ziale und die Aktivierung weiterer Ressourcen im Blick. • Die SeniorenNetzwerke sollen eine Strahlkraft über die jeweiligen Stadtteile hinaus haben und sind so ein gutes Beispiel für ein seniorenfreundliches Köln. Sie sind dynamisch und passen sich an die sozialen und gesellschaftlichen Veränderungen an. • Es besteht eine intensive Kooperation zwischen den Trägern, mit der Verwal- tung und der Seniorenvertretung der Stadt Köln. Das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren ist hier federführend tätig. Die Träger nehmen eine besondere Verantwortung für das Programm der SeniorenNetzwerke Köln wahr. Ziel ist es, in allen 86 Kölner Stadtteilen SeniorenNetzwerkstrukturen aufzubauen, damit möglichst viele Senior*innen erreicht werden – unabhängig von Alter, Bildung, Einkommen, ethnischer Herkunft, geistiger und körperlicher Verfassung, Geschlecht, Hautfarbe, Identität, Nationalität, Religion, sexueller Orientierung und Weltanschauung. Die Arbeit der SeniorenNetzwerke basiert auf der Stärkung der Ressourcen und Kompetenzen der Menschen (Konzept des Empowerment). Die Netzwerker*innen im jeweiligen SeniorenNetzwerk bestimmen ihre Aktivitäten selbst. Die genaue Ausgestaltung ist dabei je nach den handelnden Menschen, ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten und den Gegebenheiten im Stadtteil unterschiedlich. Zielgruppe sind Menschen, die über Selbsthilfefähigkeiten verfügen bzw. deren Selbsthilfefähigkeit durch die professionelle Koordination angeregt werden kann. Durch die SeniorenNetzwerkarbeit soll Folgendes erreicht werden: • Ältere Menschen begegnen sich im Stadtteil, lernen sich kennen und entwickeln gemeinsame Aktivitäten. • Ältere Menschen und auch jüngere Menschen helfen u nd unterstützen sich gegenseitig. • Sie entwickeln Möglichkeiten zu ehrenamtlichem und bürgerschaftlichem Engagement. • Ältere Menschen beteiligen sich am Leben und der G estaltung im Stadtteil. SeniorenNetzwerke Köln Seite 5 von 17 5 • Es sollen auch ältere Menschen angesprochen werden , die sonst von den Angeboten der offenen Seniorenarbeit nicht erreicht werden. • Durch Vernetzung, Kooperation und Initiative vor O rt soll der Stadtteil seniorenfreundlich(er) werden. • Seniorenspezifische Belange im Stadtteil sollen er kannt und auch mit Hilfe anderer zum Thema werden. • Einem umfassenden Inklusionsgedanken folgend soll die SeniorenNetzwerkarbeit den vielfältigen Belangen spezifischer Seniorengruppen Geltung verschaffen. Genannt seien hier die Themen interkultureller Ansatz, Menschen mit Handicap, Menschen mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen und geschlechtlicher Identität. Für die Umsetzung der Ziele schaffen die Wohlfahrtsverbände/SBK/Träger der Netzwerkarbeit Rahmenbedingungen mit Angeboten der Begleitung und Fortbildung. Die Möglichkeiten und Angebote in den SeniorenNetzwerken steigern die Lebensqualität älterer Menschen im Stadtteil und vermitteln ein positives Altersbild. Sie verhindern bzw. verzögern altersbedingte physische und psychische Krankheiten und deren Folgeerscheinungen. Im Hinblick auf die Pflegebedürftigkeit wirken Angebote der offenen Seniorenarbeit präventiv und bedarfssenkend. Die SeniorenNetzwerke stehen allen offen. 3 Typen der SeniorenNetzwerke Seit 2002 ist die Netzwerkidee an mehreren Standorten und in verschiedenen Varianten erprobt worden. Dabei hat sich herausgestellt, dass die SeniorenNetzwerke mindestens hinsichtlich der Ausgangslage und der Phase ihrer Entwicklung unterschieden werden können. Im Folgenden sollen unterschieden werden: • SeniorenNetzwerke im Aufbau = SeniorenNetzwerke, d ie von einer hauptamtlichen Netzwerkkoordination – von der Verwaltung bezuschusst - aufgebaut und unterstützt werden, • Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke = SeniorenNet zwerke, die selbstständig, ohne hauptamtliche Netzwerkkoordination im Stadtteil wirken und durch die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke begleitet werden, • Standortgebundene SeniorenNetzwerke = SeniorenNetz werke, die eigene Räume haben und sich z.B. aus einer ehemaligen Altentagesstätte/einem Begegnungszentrum mit hauptamtlicher SeniorenNetzwerkkoordination heraus entwickelt haben. SeniorenNetzwerke Köln Seite 6 von 17 6 3.1 SeniorenNetzwerke im (Wieder-) Aufbau SeniorenNetzwerke, die auf Initiative der Verwaltung, der Wohlfahrtsverbände, der Sozial-Betriebe-Köln, gegebenenfalls weiterer Träger und der Seniorenvertretung der Stadt Köln entstehen, erhalten in der Anschubphase die Finanzierung für eine Netzwerkkoordination im Umfang einer halben Stelle (s. 4.2), angestellt bei einem der Wohlfahrtsverbände oder deren Mitgliedsorganisationen bzw. den Sozial- Betrieben-Köln. Die Auswahl der Stadtteile, in denen die Netzwerkkoordinator*in bzw tätig ist, richtet sich nach folgenden Kriterien: • absolute Zahl an Einwohner*innen über 60 Jahre • absolute Zahl an Einwohner*innen über 60 Jahren mi t internationaler Familiengeschichte • absolute Zahl an Einwohner*innen mit Bezug von Gru ndsicherung im Alter • absolute Zahl an Einwohner*innen über 60 Jahre die alleine leben • Bewertungen der Seniorenvertretungen, Servicestell en, Träger im Bezirk und der Verwaltung • Stadtteile mit sehr hohem Bedarf und bestehenden SeniorenNetzwerkstrukturen, die aus unterschiedlichen Gründen Unterstützung benötigen, können seit 2024 wiederaufgebaut werden. Bewährt hat sich, die Entscheidung für den Aufbau eines neues SeniorenNetzwerks oder für den Wiederaufbau eines bislang selbstorganisierten Netzwerks in einem gemeinsamen Gespräch zwischen der Verwaltung, dem jeweiligen Trägerverband, der Netzwerkkoordination und der bezirklichen Seniorenvertretung der Stadt Köln zu treffen. In einem nächsten Schritt ist die Bezirksarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik zu informieren. Beschlüsse der Bezirksvertretungen werden von der bezirklichen Seniorenvertretung mit ins Gespräch eingebracht. Weitere Merkmale der SeniorenNetzwerke im (Wieder-) Aufbau: • Die Netzwerkkoordination ist zeitlich begrenzt und bleibt ca. vier Jahre im gleichen Stadtteil. Der genaue Zeitraum wird zwischen der Verwaltung, dem Träger des SeniorenNetzwerkes, der Netzwerkkoordination, dem Spitzenverband des Trägers des SeniorenNetzwerkes, der Seniorenvertretung der Stadt Köln und den Netzwerker*innen des betreffenden SeniorenNetzwerkes abgestimmt. SeniorenNetzwerke Köln Seite 7 von 17 7 • Ein wesentliches Strukturmerkmal der Netzwerkarbei t ist von Anfang an, die Selbstorganisation der Netzwerker*innen im Stadtteil zu fördern und zu stärken. Nach Ausscheiden der Netzwerkkoordination wird das SeniorenNetzwerk selbstständig (selbstorganisiertes SeniorenNetzwerk). Die Selbstorganisation wird fachlich durch die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke begleitet (weiteres siehe 3.2.3). • Die Netzwerkkoordination verfügt in der Regel zu B eginn über keine eigenen Räume. Vorrangiges Ziel ist die Erschließung von Räumen im Stadtteil für die Aktivitäten des SeniorenNetzwerks. In der Folge können neue Räume im Stadtteil entstehen bzw. werden bestehende Räume für Senior*innen zugänglich gemacht. Dazu können und sollen Kooperationen eingegangen und Schlüsselpersonen im Stadtteil identifiziert werden. Wichtige Partner hierbei sind städtische Institutionen, Kirchengemeinden, örtliche Vereine, Wohnungsbaugesellschaften und ortsansässige Dienstleister. Nach Möglichkeit sollte die Netzwerkkoordination ab Beginn des Netzwerkaufbaus im Stadtteil verortet sein. Stellt sich die Suche nach Räumen in einzelnen Stadtteilen als besondere Herausforderung im Netzwerkaufbau dar, wird diese Information über die jeweilige Fachberatung an die AG Senior*innen Liga/SBK und an die Fachplanung des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren weitergegeben, um stadtteilbezogene Lösungen zu finden. • Eine wesentliche Aufgabe der Netzwerkkoordination ist die Schaffung eines Forums für Personen und Institutionen, die an einem seniorenfreundlichen Stadtteil interessiert sind (z.B. interessierte Einzelpersonen, Geschäftsleute, Mitglieder von Vereinen, etc.). Bewährt hat sich die Einberufung einer Stadtteilkonferenz. Sollte bereits eine vergleichbare Struktur oder ein vergleichbares Gremium im Stadtteil vorhanden sein, sind die Themen des SeniorenNetzwerkes dort einzubringen. • Die hauptamtliche Koordination hat, aufgeteilt in verschiedene Phasen, u.a. folgende Aufgaben (weiteres siehe 4.3 dieses Konzeptes) • Stadtteilerkundung und Stadtteilanalyse • Menschen und Institutionen mit der Netzwerkidee ve rtraut machen und für die (aktive) Teilnahme/Mitarbeit gewinnen • Begleitung und Unterstützung der Netzwerker*innen (Einzelpersonen, Gruppen und Projekte) • Initiierung und Begleitung der Stadtteilkonferenz • Stärkung von Personen und Institutionen zur Selbst organisation 3.2 Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke SeniorenNetzwerke Köln Seite 8 von 17 8 SeniorenNetzwerke dieses Typs können nach bisherigen Erfahrungen wie folgt beschrieben werden: Gruppen von Senior*innen, Einzelpersonen, Institutionen oder Geschäftsleute, die durch die Netzwerkkoordination in einer Aufbauphase zusammengefunden haben und die Netzwerkidee befürworten und mittragen, bilden das SeniorenNetzwerk in einem bestimmten Stadtteil und entwickeln das SeniorenNetzwerk selbstorganisiert weiter. 3.2.1 Vorraussetzung für die Selbstorganisation Ein SeniorenNetzwerk geht in die Phase der Selbstorganisation, wenn folgende Rahmenbedingungen erfüllt sind: • Das SeniorenNetzwerk wurde ca. vier Jahre kontinui erlich durch eine Netzwerkkoordination begleitet. Dabei sollte in den letzten beiden Jahre vor der Selbstorganisation die Person der Koordination nicht gewechselt haben. • Das SeniorenNetzwerk hat sich eine tragfähige, das SeniorenNetzwerk in der Selbstorganisation weiterführende Struktur gegeben. Die Netzwerker*innen haben den Willen bekundet, die entstandenen Aktivitäten und Angebote weiter zu verantworten und zu gestalten, auch wenn sich die hauptamtliche Netzwerkkoordination aus dem Stadtteil zurückziehen wird. • Die Koordinationsstruktur eines Sprecherrates wird aus den Reihen der Netzwerker*innen gebildet und dieser bekundet, das SeniorenNetzwerk selbstorganisiert weiter zu steuern und zu entwickeln. • Es gibt eine „Patenorganisation“ im Stadtteil, die das selbstorganisierte SeniorenNetzwerk unterstützt. Es soll sich dabei in der Regel um eine gemeinnützige Organisation handeln, eine Kirchengemeinde oder eine Stiftung. Die Kooperation kann unterschiedliche Formen haben - ideelle, finanzielle, räumliche oder personelle Unterstützung – und sollte in einer Vereinbarung festgehalten werden. • Die Themen “ältere Menschen“ und „demographischer Wandel“ werden für den jeweiligen Stadtteil verantwortlich und nachhaltig in einem (Stadtteil-) Gremium, z.B. einer Stadtteilkonferenz, vertreten und bearbeitet. Dieses Gremium hat auch ohne Netzwerkkoordination weiter Bestand. SeniorenNetzwerke Köln Seite 9 von 17 9 3.2.2 Unterstützungsstruktur für selbstorganisierte SeniorenNetzwerke Die Befähigung zur Selbstorganisation und bürgerschaftlichem Engagement sind zentrale Merkmale der SeniorenNetzwerkarbeit. Menschen, die sich engagieren, brauchen professionelle Unterstützung und Begleitung, auf die sie zurückgreifen können. Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke Die wesentliche Begleitung erfolgt durch die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke. Diese Stellen haben zum Ziel, die bestehenden selbstorganisierten SeniorenNetzwerke und ihre Netzwerker*innen zu stärken, zu unterstützen und miteinander zu vernetzen. Als Arbeitsprinzip gilt die „Hilfe zur Selbsthilfe“. Die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke übernehmen durch regelmäßigen Kontakt beratende, helfende und begleitende Funktionen und tragen so dazu bei, dass die Entwicklung eines selbstorganisierten SeniorenNetzwerkes einen positiven Verlauf nimmt. Für das selbstorganisierte SeniorenNetzwerk sind letztendlich die Netzwerker*innen im Stadtteil selbst verantwortlich. Die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke verstehen sich als Prozessbegleitung für die selbstorganisierten Netzwerker*innen und haben im einzelnen folgende Aufgaben: • Organisation und Durchführung stadtweiter oder bez irksorientierter Netzwerktreffen (Zusammenschluss und Austausch der Netzwerker*innen) • Informationsplattform zu Fortbildungsmöglichkeiten , Fachtagungen und Veranstaltungen • Unterstützung bei Fundraising, Öffentlichkeitsarbe it und bei organisatorischen Fragen • Beratung (u.a. auch zum Thema Räume) und Krisenint ervention • Einbindung in die Kölner Seniorenarbeit • Sicherung des Kontakts zur Verwaltung, den Wohlfah rtsverbänden, dem Förderkreis SeniorenNetzwerke e.V. und der Seniorenvertretung der Stadt Köln Die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke sind bei den Trägern angesiedelt, die im Programm beteiligt sind. Die vorhandenen Servicestellen umfassen halbe Stellen, die mit Fachkräften (s.4.2) besetzt sind. Der personelle Umfang der Servicestellen ist stetig der steigenden Anzahl der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke anzupassen. Die Entscheidung, ob eine bezirkliche Servicestelle eingerichtet wird oder ein Stadtteil-SeniorenNetzwerk wieder- oder neu aufgebaut wird, treffen die unter Punkt 3.1 genannten Akteure. SeniorenNetzwerke Köln Seite 10 von 17 10 Die Stellenbesetzung erfolgt kostenneutral aus dem Kontingent der vorhandenen Koordinationsstellen der SeniorenNetzwerke im Aufbau. Finanzielle Zuwendungen Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke erhalten einen Sachmittelzuwendung, den sie für ihre Arbeit vor Ort einsetzen können. Höhe und Dauer dieser finanziellen Zuwendung sind abhängig von den vorhandenen Haushaltsmitteln und werden zwischen der Verwaltung, den Wohlfahrtsverbänden, den Sozial-Betrieben-Köln und gegebenenfalls weiteren Trägern abgestimmt und durch den Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren beschlossen. 3.3 Standortgebundene SeniorenNetzwerke Diese SeniorenNetzwerke sind aus den früheren Altentagesstätten /Begegnungszentren hervorgegangen (vgl. Anlage Historie). Sie verfügen über hauptamtliches Personal (s. 4.2), eigene Räumlichkeiten und eine bestehende Büroausstattung. Ziel ist es, dass in den Räumen des jeweiligen Trägers sowohl Angebote wahrgenommen werden können, als auch diese Räume als Ausgangspunkt von selbstorganisierten Aktivitäten zu nutzen. Diese SeniorenNetzwerke erfüllen also eine doppelte Funktion: Verpflichtend für alle ist, ein Grundangebot für ältere Menschen im Stadtteil zu sichern. Damit ist ein Angebot gemeint, an dem auch hochaltrige und/oder gesundheitlich eingeschränkte und/oder behinderte ältere Menschen teilnehmen können. In der Regel handelt es sich dabei um Angebote, die einen betreuenden oder geselligen Charakter haben (z. B. Spielenachmittage, Frückstückstreffen, Gedächtnistraining). Die Angebote sind möglichst kostenfrei anzubieten und offen für alle Interessierte. Idealerweise wird das Grundangebot von engagierten Ehrenamtlichen übernommen. Aufgabe der hauptamtlichen SeniorenNetzwerkkoordination ist es, Menschen für diese Aufgabe zu finden, zu qualifizieren und zu begleiten. Neben der Steuerung dieses Grundangebots hat die Leitung der ehemaligen Altentagesstätte/des Begegnungszentrums die Aufgabe, ein SeniorenNetzwerk aufzubauen. Hier gelten die Ziele wie unter Abschnitt 2. Diese Aufgabenerfüllung erfordert ein völlig neues Rollenverständnis der Leitungskraft. War die Leitung einer Altentagesstätte/eines Begegnungszentrums vorher „Macher*in“ oder „Gestalter*in“, so ist sie jetzt „Ermöglicher*in“ und „Begleiter*in“ von Prozessen und Menschen. Hat die Leitung vorher ein Programm für andere entwickelt, entwickelt sie jetzt ein Programm mit den Menschen gemeinsam. War vorher ein Ziel, dass viele Menschen das Haus nutzen oder besuchen und die Angebote „ausgebucht“ sind, muss jetzt Ziel sein, dass möglichst viele Menschen eigene Initiativen entwickeln. Die Koordination fördert die Nutzer*innen mit ihren Ressourcen und Potentialen. SeniorenNetzwerke Köln Seite 11 von 17 11 In Stadtteilen, in denen es keine Stadtteilkonferenz gibt, richtet die SeniorenNetzwerkkoordination eine solche ein und stellt sicher, dass diese Konferenz mindestens zweimal im Jahr tagt. In Stadtteilen, in denen es bereits bestehende und gut funktionierende Vernetzungsstrukturen gibt, muss keine Parallelstruktur aufgebaut werden. Bestehende Strukturen müssen jedoch nachweisbar für Seniorenthemen und –belange sensibilisiert werden. Auf die Erweiterung des Kreises (gemäß Konzept) muss aktiv hingewirkt werden. 4 Handlungsebenen Damit sich das Konzept der SeniorenNetzwerke Köln in allen Stadtteilen (86) ausbreiten kann und somit möglichst viele Senior*innen an das SeniorenNetzwerk in ihrem Stadtteil angeschlossen werden, ist die Zusammenarbeit folgender vier Handlungsebenen erforderlich: 4.1 Verwaltung Die Verwaltung entwickelt gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden, den Sozial- Betrieben-Köln, weiteren Trägern, dem Förderkreis SeniorenNetzwerke und der Seniorenvertretung das Konzept für die SeniorenNetzwerke fortlaufend weiter. Um die unter 2. genannten Ziele zu erreichen, gewährt die Verwaltung entsprechend der aktuellen Haushaltslage auf Beschluss des Ausschusses für Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren jährliche Zuwendungen zu Personal- und Sachkosten einer SeniorenNetzwerkkoordination an die Wohlfahrtsverbände, ihre Mitglieder, die Sozial-Betriebe-Köln oder weitere Träger für SeniorenNetzwerke im Aufbau, standortgebundene SeniorenNetzwerke und die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke sowie Sachkostenzuwendungen an selbstorganisierte SeniorenNetzwerke. Haushaltsabhängig sollen vom Amt für Soziales, Arbeit und Senioren antragsabhängige Mittel bereitgestellt werden für SeniorenNetzwerke, die besondere Bedarfe im Themenfeld „Räume“ haben. Hiervon können Gelder für z.B. Miete, Öffentlichkeitsarbeit im Kontext Räume, Reinigungskosten, etc. abgerufen werden. 4.2 Träger • Die Träger entwickeln zusammen mit der Verwaltung, der Seniorenvertretung der Stadt Köln und dem Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke e.V. das Konzept für die SeniorenNetzwerke fortlaufend weiter. Anregungen von Netzwerker*innen werden aufgenommen. • Die Träger sind Anstellungsträger der SeniorenNetz werkkoordinationen und der Mitarbeitenden der Servicestellen zur Unterstützung der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke mit Dienst- und Fachaufsicht. Die hauptamtlichen Stellen werden im Programm SeniorenNetzwerke mit fachlich qualifiziertem Personal mit abgeschlossenem Hochschulstudium in Sozialer Arbeit oder vergleichbarer Hochschulqualifikation besetzt. Die Träger sorgen im Rahmen der vom Kostenträger zur Verfügung gestellten SeniorenNetzwerke Köln Seite 12 von 17 12 Ressourcen für die nötigen Fortbildungen und für Supervision, z.B. wird im Rahmen der Qualitätssicherung auch die interkulturelle Kompetenz und die Diversitätssensibilität kontinuierlich weiterentwickelt. • Bei den standortgebundenen SeniorenNetzwerken sind sie Träger der Einrichtungen. Während die SeniorenNetzwerke im Aufbau überwiegend aus städtischen Zuschüssen finanziert werden, fließen bei den standortgebundenen SeniorenNetzwerken Trägermittel ein. • Die Träger stellen ihr spezifisches Profil als woh lfahrtsverbandlicher bzw. kommunaler Träger zugunsten einer trägerübergreifenden Struktur mit verteilten Zuständigkeiten je nach Stadtteilen zurück. Ehrenamt, Bürgerschaftliches Engagement und Selbsthilfe begleiten und unterstützen sie gemeinsam auf der Basis dieser Konzeption. • Die Träger praktizieren eine intensive Kooperation auf der Ebene der Abteilungsleitungen/Fachberatungen und Netzwerkkoordination. Beispielhaft seien genannt: stadtweite Treffen, Fortbildungen, Publikationen, Internet- Auftritt etc. • Die Träger sind verantwortlich für die Umsetzung d ieses Konzeptes und die mit der Verwaltung abgestimmten stadtteilspezifischen Ziele. Zur Unterstützung dieser Arbeit ist im Rahmen der Fachberatungsförderung ein entsprechender Anteil vorgesehen. • Die Träger laden unter Beteiligung der Stadt Köln mehrmals jährlich die hauptamtlichen SeniorenNetzwerkkoordinationen zu einer Netzwerkkonferenz ein. Die Netzwerkkonferenzen dienen dem Austausch, der Koordination, Entwicklung und Qualitätssicherung des SeniorenNetzwerkprogramms. • Die Träger laden unter Beteiligung der Stadt Köln zweimal jährlich die Vertreter*innen der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke zum Austausch ein. 4.3 SeniorenNetzwerkkoordination Ihre Aufgaben sind vielfältig und verändern sich im Laufe der Zeit, da es sich bei der Netzwerkarbeit um eine prozessorientierte Arbeit handelt. So sind die Aufgaben einer SeniorenNetzwerkkoordination in der Anfangszeit andere als in der Phase des Rückzugs. Die genauen Ziele für die Arbeit der SeniorenNetzwerkkoordination werden zwischen der Verwaltung, dem Träger und der SeniorenNetzwerkkoordination jährlich abgestimmt. Die Seniorenvertretung der Stadt Köln kann die Teilnehmer*innen des Gesprächs im Vorfeld beraten. SeniorenNetzwerke Köln Seite 13 von 17 13 A Analyse Im Wesentlichen handelt es sich um zwei Aufgabenbereiche: Stadtteilanalyse Den Stadtteil mit seinen Besonderheiten, Stärken und Schwächen kennenlernen. • Stadtteildaten in ihrer Diversität erfassen und de uten. • Angebotsstruktur für Senior*innen im Stadtteil erf assen. • Wichtige Schlüsselpersonen und Knotenpunkte im Sta dtteil kennenlernen. • Institutionen im Stadtteil kennenlernen. • Vernetzungsstrukturen (formelle und informelle) ke nnenlernen. • „Probleme“, Defizite, Lücken im Hilfesystem im Sta dtteil identifizieren. • Die besonderen Potentiale und Ressourcen im Stadtt eil ermitteln. Kooperation Die SeniorenNetzwerkkoordinationen machen die Menschen und Institutionen mit der Netzwerkidee vertraut und gewinnen sie für die Zusammenarbeit. Hier ist besonderer Wert darauf zu legen, dass Personengruppen, die bisher in den SeniorenNetzwerken unterrepräsentiert sind (z.B. Migrant*innen, ältere Lesben und Schwule, Senior*innen mit Behinderung, Senior*innen mit geringem Einkommen und Bildungsniveau) stärker eingebunden werden. Dabei sind Kenntnisse und Erfahrungen von zentralen Akteuren im Bezirk/Stadtteil zu nutzen und Kooperationen im Bezirk/ Stadtteil aufzubauen und weiterzuentwickeln (z.B. Seniorenvertretung, Seniorenkoordination, Seniorenberatung, Sozialraumkoordination, Migrationsstützpunkte/Interkulturelle Zentren, Vereine etc.). • Durchführung von Informationsveranstaltungen für i nteressierte Einwohnerinnen und Einwohner. • Einführung der Idee der SeniorenNetzwerke durch di e Gründung von Stadtteilkonferenzen oder Platzierung des Themas in bestehenden Gremien/Strukturen. B. Aufbau In dieser Phase geht es darum, die Gruppenbildung unter den Senior*innen zu fördern, Institutionen und Geschäftsleute zur kontinuierlichen Unterstützung zu gewinnen, die Stadtteilkonferenz sowie eventuell weitere gemeinsame Projekte anzugehen und tragfähige und selbstorganisierte Strukturen zu schaffen (siehe SeniorenNetzwerke Köln Seite 14 von 17 14 3.2.2). Die SeniorenNetzwerkkoordination sensibilisiert die Netzwerker*innen für die Diversität ihres Stadtteils und ihrer Einwohnerinnen und Einwohner. Als Orientierung dienen die zwischen der Verwaltung, dem Träger und der SeniorenNetzwerkkoordination abgestimmten Ziele. Die Phasen C und D treffen nur auf die SeniorenNetzwerke im Aufbau zu. C. Überleitung in die Selbstorganisation Die Aufgaben der hauptamtlichen Koordination stehen unter dem Zeichen der Übergabe der Verantwortung für das SeniorenNetzwerk an die Menschen „vor Ort“ (Netzwerker*innen). Der Schritt in die Selbstorganisation wird durch einen Workshop der Träger zum Thema „Selbstorganisation“ vorbereitet. Dabei erfolgt eine Überleitung in die Begleitung durch die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke, die den Prozess der Selbstorganisation unterstützen. D. Stabilisierung und Unterstützung der Selbstorgan isation Der SeniorenNetzwerkkoordination stehen in dieser Phase ein Jahr lang bis zu 30 % der Arbeitszeit für den Ablösungsprozess von ihrem bisherigen SeniorenNetzwerk zur Verfügung. Parallel zur Verselbstständigung des „alten“ SeniorenNetzwerkes sollen die Erkundung und der schrittweise Aufbau eines „neuen“ SeniorenNetzwerkes in einem anderen Stadtteil beginnen. 4.4 Seniorenvertretung der Stadt Köln Die Seniorenvertretung der Stadt Köln hat seit Beginn das SeniorenNetzwerkkonzept und den Aufbau der SeniorenNetzwerke begleitet und mitgestaltet. Viele Mitglieder der Seniorenvertretung haben sich in unterschiedlichen SeniorenNetzwerken vor Ort aktiv eingebracht. Die Seniorenvertretungen der Stadtbezirke wollen den weiteren Ausbau der SeniorenNetzwerke unterstützen und beratend begleiten. Dabei bringen sie ihre Erfahrungen, ihr Wissen über die sozialen Erfordernisse und ihre Ortskenntnisse ein. Dies gilt auch bei der Beratung, in welchem Stadtteil ein neues SeniorenNetzwerk aufgebaut oder ein altes SeniorenNetzwerk reaktiviert wird (siehe 4.3). SeniorenNetzwerke Köln Seite 15 von 17 15 5 Qualitätssicherung und Evaluation Der Verwaltung obliegt die Steuerung und Evaluation des gesamten Programms in Zusammenarbeit mit den Wohlfahrtsverbänden, den Sozial-Betrieben-Köln, gegebenenfalls weiteren Trägern, dem Förderkreis SeniorenNetzwerke e.V. und der Seniorenvertretung, einschließlich eventueller Modifikationen des Programms. 5.1 Strukturqualität stadtweit Die Umsetzung des Konzeptes lebt von der guten und produktiven Kooperation der beteiligten Partner (s. 4.1). Getragen wird diese nach wie vor durch die gemeinsame Begeisterung an einer innovativen Art der Seniorenpolitik. Die Weiterentwicklung des Konzeptes der Kölner SeniorenNetzwerke ist prozesshaft angelegt, d.h. aus Erfahrungen lernen, Betroffene zu Beteiligten machen und nötige Veränderungen in die laufende Arbeit einbringen. Zur Umsetzung des Konzepts hat sich eine mehrgliederige Konferenzstruktur herausgebildet, so dass alle Akteure und Ebenen fortlaufend informiert und einbezogen sind. Um einen noch höheren Wirkungsgrad der SeniorenNetzwerkarbeit zu erreichen, soll regelmäßig eine Fachveranstaltung der SeniorenNetzwerke Köln stattfinden. Hierzu sollen Politik, Seniorenvertretung, Verwaltung, Verbände, Träger, der Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke e.V., Netzwerker*innen, Mitarbeitende aus dem Programm der SeniorenNetzwerke und themenspezifisch relevante Akteure zum Austausch und zur Weiterentwicklung zusammenkommen. 5.2 Strukturqualität der Netzwerke Für die Sicherstellung der Qualität je SeniorenNetzwerk ist der mit dem Aufbau beauftragte Träger zuständig oder der Träger des standortgebundenen Netzwerks (vgl. 4.2.). Konkret begleitet und unterstützt die Stadt Köln die Anstellungsträger der SeniorenNetzwerkkoordination fachlich, und zwar sowohl bezogen auf das gesamte Programm, als auch bezogen auf das jeweilige SeniorenNetzwerk. Beispielhaft sei genannt: - Entwicklung und Abstimmung von Kriterien, ab wann ein SeniorenNetzwerk verselbständigt werden kann und in welchem Stadtteil die SeniorenNetzwerkkoordination das nächste SeniorenNetzwerk aufbaut. - Abstimmung von stadtteilspezifischen Zielen. Auf Basis jährlicher Sachberichte werden mit der Stadt Köln gemeinsame Ziele für das Folgejahr vereinbart und in einem gemeinsamen Wirksamkeitsdialog überprüft. Hierbei richtet sich die Berichtsstruktur nach den mit Stadt und Trägern entwickelten Kriterien und Kennzahlen. SeniorenNetzwerke Köln Seite 16 von 17 16 Bei den selbstorganisierten SeniorenNetzwerken kommt den Servicestellen eine wichtige Aufgabe in der Qualitätssicherung zu. Die Servicestelle verfasst ebenfalls einen jährlichen Sachbericht, der auch die selbstorganisierten SeniorenNetzwerke in Zuständigkeit der Servicestelle mit einschließt. 5.3 Evaluation Die Arbeit der SeniorenNetzwerke soll stadtweit abhängig von finanziellen und personellen Ressourcen nach einheitlichen Kriterien evaluiert werden. Die bislang erfolgten Evaluationen sind der Programmhistorie in Anlage 1 zu entnehmen. 6 Schlussbemerkung und Ausblick Die SeniorenNetzwerke Köln sind seit ihrem Beginn im Jahr 2002 in 67 Stadtteilen vertreten: 20 SeniorenNetzwerke im Aufbau, 11 standortgebundene Netzwerke und 35 selbstorganisierte Netzwerke (s. Anlage 3, Karte der SeniorenNetzwerke Köln, Stand: Januar 2026). Ziel ist es, in allen Kölner Stadtteilen SeniorenNetzwerk- Strukturen aufzubauen. Durch eine breite Öffentlichkeitsarbeit – auch über digitale Wege, wie die überarbeitete Homepage - vor allem aber durch das Engagement der Netzwerker*innen und Nutzer*innen ist das Programm mittlerweile einem Großteil der Kölner Stadtgesellschaft bekannter. Die SeniorenNetzwerke sind für diese Arbeit über die Jahre mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet worden, zuletzt 2021 (siehe Anlage 1: Historie der SeniorenNetzwerke Köln). Die Umsetzung des Konzeptes lebt weiter von der guten und produktiven Kooperation der beteiligten Partner*innen – Verwaltung, Wohlfahrtsverbände, Sozial- Betriebe-Köln, gegebenenfalls weitere Träger, Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke e.V. und Seniorenvertretung der Stadt Köln. Sie steht nach wie vor für die gemeinsame Begeisterung an einer innovativen Art der Seniorenpolitik. Die Diskussion zur Weiterentwicklung des SeniorenNetzwerkkonzepts ist mit dieser Überarbeitung des Konzeptes nicht abgeschlossen, sondern wird auch zukünftig in der AG Weiterentwicklung fortgeführt. Für die Herausforderung, bezahlbare Räume in Stadtteilen zu erschließen, wurde mit dem neu eingerichteten Budget für Raumkosten, eine Handlungsoption für SeniorenNetzwerke neu erschlossen, die an vielen Stellen die Arbeit – gerade in den selbstorganisierten SeniorenNetzwerken – erleichtern kann. Insbesondere Themen wie interkulturelle Öffnung, Qualitätssicherung und Qualifizierung der Mitarbeiter*innen wurden berücksichtigt und werden auch in den zukünftigen Weiterentwicklungsprozess mit einfließen. Darüber hinaus beschäftigen alle am Programm Beteiligten weitere Herausforderungen, wie • die Frage nach attraktiver Gestaltung und Ansprach e auch für jüngere Senior*innen und ihre Bedürfnisse, SeniorenNetzwerke Köln Seite 17 von 17 17 • der Name des Programms, • die Frage, wie der Überalterung in langjährig vers elbständigten SNW entgegengearbeitet werden kann, • die Herausforderung digitale Teilhabe zu ermöglich en und ausbauen und dabei gleichzeitig das Recht auf analoge Teilhabe zu respektieren. Um die SeniorenNetzwerke auch langfristig zukunftsfähig aufzustellen, besteht die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Weiterentwicklung. Die bestehende Struktur einer Arbeitsgruppe mit Vertreter*innen der Stadtverwaltung, der Träger, der SeniorenNetzwerke, der Seniorenvertretung und des Förderkreises hat sich hierzu bewährt. Diese kann auch zukünftig die Gestaltung der Unterstützungsstrukturen bei einer immer weiter wachsenden Zahl von selbstorganisierten SeniorenNetzwerken mit Blick auf einen qualitativen und quantitativen Ausbau der Servicestellen, im Blick haben. Ergänzend ist ein Konzept zur öffentlichkeitswirksamen Darstellung der SeniorenNetzwerkarbeit zu erarbeiten und sukzessive umzusetzen. Hierzu kann weiterhin neben den Servicestellen im Bezirk eine zentrale Servicestelle für alle SeniorenNetzwerke notwendig sein. Anlage: Anlage 1: Historie der SeniorenNetzwerke Anlage 2: Aktuelle Übersicht der SeniorenNetzwerke Anlage 3: Aktuelle Stadtkarte der SeniorenNetzwerke
Anlage 5, Auszug Beschlussprotokoll Sitzung StadtAG Behindertenpolitik 23.02.2026 zur Vorlage 3401_2025
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Geschäftsführung Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik Thiemo Burghof-Parkin Telefon: (0221) 221-22822 E-Mail: thiemo.burghof-parkin@stadt- koeln.de Datum: 24.02.2026 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der 1. Sitzung der Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik vom 23.02.2026 öffentlich 3.1 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 3401/2025 Ergänzungsantrag der Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik zur Vorlage 3401/2025 hier: Antrag der stimmberechtigten Mitglieder Juliane Passavanti und Paul Intveen I. Abstimmung über den Ergänzungsantrag der Stadtarbeitsgemeinschaft Behin- dertenpolitik Beschluss: Die Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik empfiehlt dem Rat der Stadt Köln wie folgt ergänzend zu beschließen: 3. Bei Aktualisierungen ist eine klarere Berücksichtigung von Menschen mit Behinde- rung als Zielgruppe notwendig. In der Steuerung des Programms ist eine grundsätzli- che Verankerung von Barrierefreiheit als konzeptionellem Grundsatz vorzunehmen. 4. Die Stärkung der fachlichen Kompetenz der hauptamtlichen Koordination zu den Themen Behinderung und Barrierefreiheit ist bei einer Überarbeitung zu verankern. Abstimmungsergebnis: mehrheitlich bei Enthaltung der Vertreter*innen der Wohlfahrtsverbände beschlossen. II. Abstimmung über die Vorlage in der Fassung des geänderten Beschlusses: Beschluss: Die Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik empfiehlt dem Rat der Stadt Köln wie folgt zu beschließen: 1. Der Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Konzept. 2. Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept in der Folgezeit bei Änderungen zu aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlus- ses bedarf. 3. Bei Aktualisierungen ist eine klarere Berücksichtigung von Menschen mit Be- hinderung als Zielgruppe notwendig. In der Steuerung des Programms ist eine grundsätzliche Verankerung von Barrierefreiheit als konzeptionellem Grundsatz vorzunehmen. 4. Die Stärkung der fachlichen Kompetenz der hauptamtlichen Koordination zu den Themen Behinderung und Barrierefreiheit ist bei einer Überarbeitung zu verankern. Abstimmungsergebnis: mehrheitlich bei Enthaltung der Vertreter*innen der Wohlfahrtsverbände empfohlen.
Anlage 6, Auszug BV 1 (Innenstadt) vom 12.03.2026
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Geschäftsführung Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) Andrea Brohl Telefon: (0221) 221-91709 E-Mail: Andrea.brohl@stadt-koeln.de Datum: 16.03.2026 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 4. Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt vom 12.03.2026 öffentlich 3.6 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 3401/2025 Herr Meurers, Seniorenvertretung Innenstadt, würdigt die bessere Darstellung der Raumsituation. Man habe jedoch nicht verstanden, warum eine akademische Vorbil- dung der Seniorenkoordination erforderlich sei, um die Seniorenarbeit voranzubrin- gen. Herr Nüsser, FDP, nimmt die Anregung der Seniorenvertretung auf und stellt folgen- den Änderungsantrag: „Die Bezirksvertretung Innenstadt beschließt bei Weiterent- wicklung des Konzepts zur Seniorenarbeit zu prüfen, ob tatsächlich eine akademische Vorbildung (wie in Anlage 4 S. 11 beschrieben) erforderlich ist.“ Frau Stolle, Die Linke, kann die Prüfung unterstützen. Grundsätzlich gehe es in den sozialen Bereichen darum, dass es zu einer Akademisierung komme, um die Professi- onalisierung voranzutreiben. Frau Roggenbrodt, B90/Die Grünen, unterstützt die Ausführungen von Frau Stolle für diese hauptamtliche Tätigkeit. Mündlicher Ergänzungsantrag: Die Bezirksvertretung Innenstadt beschließt bei Weiterentwicklung des Konzepts zur Seniorenarbeit zu prüfen, ob tatsächlich eine akademische Vorbildung (wie in Anlage 4 S. 11 beschrieben) erforderlich ist. Abstimmungsergebnis Mündlicher Ergänzungsantrag: Mit Stimmenmehrheit von B90/Die Grünen, Die Linke, SPD und Volt gegen die Stimmen von CDU, FDP und AfD abgelehnt Beschluss: Der Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Konzept. Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept in der Folgezeit bei Änderungen zu aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlus- ses bedarf. Abstimmungsergebnis Beschlussvorlage: Einstimmig zugestimmt bei Enthaltung AfD
Anlage 2.2 Adressliste_SNW_Köln
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www.seniorennetzwerke-koeln.de Seite 1 Stand: 26.11.2025 Stadtbezirk 1 Innenstadt Kontaktadressen Ansprech- partner *in Tel. Nr. E-Mail 1 SeniorenNetzwerk Altstadt/Nord Selbstorganisiert c/o Kölsch Hätz Krefelder Str. 57 50670 Köln Sprecher*innen- rat Über die Servicestelle 0157-77918134 seniorennetzwerk.nord@gmail.com www.veedelnetz.de 1 SeniorenNetzwerk Altstadt/Süd Vringsveedel Selbstorganisiert Karl-Berbuer-Platz 1 50678 Köln Sprecher*innen- rat 0151/ 675 790 54 snw-altstadt-sued@gmx.de 1 SeniorenNetzwerk Altstadt/Süd Apostelnkloster Standort Caritasverband für die Stadt Köln e.V. Apostelnkloster 2, 50672 Köln (Post: Neumarkt 30 50 677 Köln ) Sonja Schwarzenbacher 0178-9094710 seniorennetzwerk-altstadt- sued@caritas-koeln.de 1 SeniorenNetzwerk Deutz Standort Ceno & Die Paten e.V. Gebrüder-Coblenz-Str. 10 50679 Köln Sarah Est 99 59 980 0178 6050791 est@ceno-koeln.de 1 SeniorenNetzwerk Neustadt/Nord Selbstorganisiert GAG-Seniorenwohnhaus Brabanterstraße 32 50672 Köln Sprecher*innen- rat Über die Servicestellen 0157-77918134 snw-nn@freenet.de 1 SeniorenNetzwerk Neustadt/Süd Im Aufbau DRK An der Bottmühle 2+15 50678 Köln Margret Schürmann 93 19 032 0151 42265577 seniorennetzwerk.neustadt@gmail.com www.seniorennetzwerke-koeln.de Seite 2 Stand: 26.11.2025 Stadtbezirk 2 Rodenkirchen Kontaktadressen Ansprech- partner *in Tel. Nr. E-Mail 2 SeniorenNetzwerk Bayenthal Selbstorganisiert c/o St. Antonius Krankenhaus Schillerstraße 23 50968 Köln Sprecher*innen- rat/Netzwerk- Team 379 317 65 SNW-Bayenthal@web.de 2 SeniorenNetzwerk Meschenich Im Wiederaufbau (Stiftungsfinanziert: Johann-Heinrich- Claren -Stiftung) c/o Caritaszentrum Brühler Landstraße 425 50997 Köln Johanna Ferstl 01520 4895910 seniorennetzwerk-meschenich@caritas- koeln.de 2 SeniorenNetzwerk Raderberg Im Aufbau c/o Kath. Kirchengemeinde St. Mariä Empfängnis, Raderberger Str. 199, Büroadresse: Gemeindehaus, Raderberger Str. 205 50968 Köln Heike Wagner 0163- 161 35 65 seniorennetzwerk.raderberg@web.de 2 SeniorenNetzwerk Raderthal Im Aufbau c/o AWO Kreisverband Köln e.V. Rubensstr. 7-13 50676 Köln Inna Achmatow 20 40 790 01520 9092612 seniorennetzwerk.raderthal@gmx.de achmatow@awo-koeln.de 2 SeniorenNetzwerk Rodenkirchen Selbstorganisiert c/o Bürgeramt Industriestr. 161 Haus 1, Zimmer 1.01.031 5099 9 Köln Sprecher*innenrat Marlies Marks 0173-3136009 Seniorennetzwerk- rodenkirchen@web.de marl.marks@t -online.de 2 SeniorenNetzwerk Sürth Im Aufbau c/o Offene Kunstwerkstatt Köln Süd Sürther Hauptstraße 56 50999 Köln Tanja Gast 0173 – 61 44 794 seniorennetzwerk-suerth@caritas- koeln.de 2 SeniorenNetzwerk Zollstock Standort AWO Kreisverband Köln e.V. Rosenzweigweg 1 50969 Köln Marita Scheeres 379 68 03 0152 090 59 807 awo.seniorennetz.zollstock@gmx.de www.seniorennetzwerke-koeln.de Seite 3 Stand: 26.11.2025 Stadtbezirk 3 Lindenthal Kontaktadressen Ansprech- partner *in Tel. Nr. E-Mail 3 SeniorenNetzwerk Braunsfeld Selbstorganisiert SeniorenNetzwerk Braunsfeld Wiethasestr. 54 50933 Köln Sprecher*innen- rat Nur über Mail seniorenbraunsfeld@gmx.de 3 SeniorenNetzwerk Junkersdorf Im Aufbau Diakonisches Werk Köln und Region gGmbH Kartäusergasse 9 - 11 50678 Köln Nina Morgenstern 0176 – 23279923 nina.morgenstern@diakonie- koeln.de 3 SeniorenNetzwerk Lindenthal Selbstorganisiert c/o Palanterstraße 13 50937 Köln Über die Servicestellen 0157-77918134 servicestelle- selbstorganisierte@seniorennetzw erke-koeln.de 3 SeniorenNetzwerk Müngersdorf Standort Altentagesstätte Dr. Schaefer- Ismer Sozialwerk der Ev. Clarenbach-Kirchengemeinde Brauweiler Weg 8 50933 Köln Achim Schüler 48 60 85 atb@clarenbachstift.de 3 SeniorenNetzwerk Sülz / Klettenberg Im Aufbau Koordination SeniorenNetzwerk Sülz, ASB Alten- und Pflegeheime Köln GmbH /Gottesweg 85a 50969 Köln Finny Breitbach 66 00 71 92 0151-59023406 finny.breitbach@asb-koeln.de 3 SeniorenNetzwerk Weiden Selbstorganisiert c/o Dagmar Freye An der Alten Post 17 50858 Köln Dagmar Freye, Ernst Theis 02234-72 464 02234-6882878 seniorennetzwerk.weiden@live.de 3 SeniorenNetzwerk Widdersdorf Im Aufbau Diakonisches Werk Köln und Region gGmbH Kartäusergasse 9 - 11 50678 Köln Nina Morgenstern 0176 – 23279923 nina.morgenstern@diakonie- koeln.de www.seniorennetzwerke-koeln.de Seite 4 Stand: 26.11.2025 Stadtbezirk 4 Ehrenfeld Kontaktadressen Ansprech- partner *in Tel. Nr. E-Mail 4 SeniorenNetzwerk Bickendorf Selbstorganisiert Treffpunkt am Rosengarten Am Rosengarten 87 50827 Köln Maria Vauda Über die Servicestellen Siehe Seite 10 servicestelle- selbstorganisierte@seniorennetzwerke- koeln.de 4 SeniorenNetzwerk Bocklemünd/Mengenich Selbstorganisiert c/o Bürgerschaftshaus Görlinger Zentrum 11-15 50829 Köln Margot Gehrmann 500 22 59 margot.gehrmann@gmail.com 4 SeniorenNetzwerk Ehrenfeld Im Aufbau Deutsches Rotes Kreuz Oskar-Jäger-Straße 42 50825 Köln Yaylagül Gönen 54 87 391 oder 0175- 11 79 561 seniorennetzwerk-ehrenfeld@drk- koeln.de 4 SeniorenNetzwerk Neuehrenfeld Im Aufbau c/o AWO Zentrum für Senioren Theo-Burauen-Haus Peter Bauer Straße 2 50823 Köln Eingang Büro Myliusstr aße 26 Christine Tillmann 57 33 257 0152 09059603 tillmann-snw@awo-koeln.de 4 SeniorenNetzwerk Vogelsang Standort Goldammerweg 42a 50829 Köln Johanna Gottschling 99 20 39 77 snw-vogelsang@quaeker-nbh.de 4 SeniorenNetzwerk Ossendorf Im Aufbau Postadresse: Quäker Nachbarschaftsheim e.V. Kreutzer Straße 5-9 50672 Köln Treffen in Ossendorf Peter Franzen 9 Jörg Paschke 95 15 40 49 drh@quaeker-nbh.de www.seniorennetzwerke-koeln.de Seite 5 Stand: 26.11.2025 Stadtbezirk 5 Nippes Kontaktadressen Ansprech- partner *in Tel. Nr. E-Mail 5 SeniorenNetzwerk Bilderstöckchen Selbstorganisiert c/o Familie Nürnberg Geldernstraße 55 50739 Köln Familie Nürnberg 17 29 98 bilderstoeckchen-aktiv@gmx.de 5 SeniorenNetzwerk Longerich Selbstorganisiert c/o Caritasverband für die Stadt Köln e.V. Caritas Zentrum Kalk Bertramstr. 12-22 5110 3 Köln Über die Servicestellen Seite 10 servicestelle- selbstorganisierte@seniorennetzwerke- koeln.de bis 01.01.2026, dann Wiederaufbau SBK 5 SeniorenNetzwerk Niehl Standort Deutsches Rotes Kreuz Pohlmanstr. 13 50735 Köln Christoph Tacken 0221 9711461 seniorennetzwerk-niehl@drk-koeln.de 5 SeniorenNetzwerk Nippes Selbstorganisiert c/o Bürgerzentrum Nippes Mauenheimer Str. 92 50733 Köln Zukunftsteam 01575- 5718091 seniorennetzwerknippes@web.de 5 SeniorenNetzwerk Mauenheim Selbstorganisiert SBK Sozial-Betriebe-Köln Städtisches Seniorenzentrum Köln-Riehl Boltensternstraße 16 50735 Köln snw.mauenheim@sbk-koeln.de 5 SeniorenNetzwerk Riehl Standort SBK Sozial-Betriebe-Köln Städtisches Seniorenzentrum Köln-Riehl Boltensternstraße 16 50735 Köln Brigitte Wojtinneck-Pick & Lisa Langhammer 7775 8531 riehlertreff@sbk-koeln.de 5 SeniorenNetzwerk Weidenpesch Selbstorganisiert c/o Haus Mobile e.V. Hohenfriedbergstr. 9 50737 Köln Planungsteam seniorennetzwerk- weidenpesch@gmx.de www.seniorennetzwerke-koeln.de Seite 6 Stand: 26.11.2025 Stadtbezirk 6 Chorweiler Kontaktadressen Ansprech- partner *in Tel. Nr. E-Mail 6 SeniorenNetzwerk Blumenberg Im Aufbau (Stiftungsfinanziert: Johann-Heinrich- Claren-Stiftung ) c/o Kulturbrücke des Bürgerzentrums Chorweiler Athener Ring 34 50765 Köln Kateryna Chernokur 01520 4895607 Seniorennetzwerk- blumenberg@caritas-koeln.de 6 SeniorenNetzwerk Chorweiler Im Aufbau c/o Kulturbrücke des Bürgerzentrums Chorweiler Athener Ring 34 50765 Köln Marie Floride 0173- 61 44 842 seniorennetzwerk- chorweiler@caritas-koeln.de 6 SeniorenNetzwerk Heimersdorf Selbstorganisiert c/o Johanniter Stift Gut Heuserhof Giershausener Weg 21 50767 Köln Planungsteam 0178- 936 11 43 snw-heimersdorf@web.de 6 SeniorenNetzwerk Lindweiler Selbstorganisiert Lindweiler Treff Marienberger Weg 17b 50767 Köln Wilfriede Kremp 0221-9912388 lindweilertreff@diakonie-koeln.de 6 SeniorenNetzwerk Pesch Im Aufbau c/o Caritasverband für die Stadt Köln e.V. Caritas Zentrum Kalk Bertramstr. 12-22 5110 3 Köln Sara Wiesemann 0178-9094856 seniorennetzwerk-pesch@caritas- koeln.de 6 SeniorenNetzwerk Seeberg Standort DTVK e.V. (Deutsch-Türkischer Verein Köln e.V.) Abendrothstraße 20 50769 Köln Jennifer Suckow 126 137 11 j.suckow@dtvk.de 6 SeniorenNetzwerk Worringen Im Aufbau Diakonisches Werk Köln und Region gGmbH Kartäusergasse 9 - 11 50678 Köln Hartmut Emme 0176 – 23 27 99 17 hartmut.emme@diakonie-koeln.de www.seniorennetzwerke-koeln.de Seite 7 Stand: 26.11.2025 Stadtbezirk 7 Porz Kontaktadressen Ansprech- partner *in Tel. Nr. E-Mail 7 SeniorenNetzwerk Eil- Finkenberg Im Aufbau Begegnungszentrum (BGZ) Porz der Synagogen-Gemeinde Köln Theodor-Heuss-Straße 43-45 51149 Köln Anna Ainbinder 02203- 20 15 54 seniorennetz.porz-eil@sgk.de 7 SeniorenNetzwerk Ensen-Westhoven Im Aufbau Postadresse c/o Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Frankfurter Str. 666 51107 Köln Charitini Petridou-Nitzsche 890 09 - 356 charitini.petridou@johanniter.de 7 SeniorenNetzwerk Gremberghoven Selbstorganisiert Bürgertreffpunkt „Zur alten Bäckerei“ Talweg 2a 51149 Köln Sprecher*innenrat Heidi Esser Kontakt über Servicestelle Klaus.karaschewski@unitybox.de esser@vodafone.de 7 SeniorenNetzwerk Poll Selbstorganisiert c/o Hannelore Renn Salmstraße 13 51105 Köln Hannelore Renn 9833621 Hannelore.renn@outlook.de 7 SeniorenNetzwerk Porz Standort AWO Kreisverband Köln e.V. c/o Jugend- und Gemeinschaftszentrum Glashütte Glashüttenstraße 20 51143 Köln Bagnu Yazici 02203-183 55 38 0178 9338613 seniorennetz-porz@awo-koeln.de 7 SeniorenNetzwerk Urbach Selbstorganisiert c/o Altenzentrum Porz-Urbach Tiergartenstrraße 47 51145 Köln Gerda Fabera 0176-51 71 41 66 urbach.snw@gmail.com 7 SeniorenNetzwerk Zündorf Selbstorganisiert Postfach 903170 51124 Köln Sprecher*innenrat Hans Buchmüller Margret Hummel- Viol 0163 8034906 snw-zuendorf@gmx.de viol5@yahoo.de 7 SeniorenNetzwerk Wahnheide Im Aufbau Postadresse c/o Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Frankfurter Str. 666 51107 Köln Nadja Mühlhäuser 0221 89 009 314 nadja.muehlhaeuser@johanniter.de www.seniorennetzwerke-koeln.de Seite 8 Stand: 26.11.2025 Stadtbezirk 8 Kalk Kontaktadressen Ansprech- partner *in Tel. Nr. E-Mail 8 SeniorenNetzwerk Brück Selbstorganisiert c/o St. Vinzenzhaus Olpener Straße 863 51109 Köln Sprecher* innen-Team seniorennetzwerk-brueck@gmx.de 8 SeniorenNetzwerk Höhenberg Standort c/o Paul-Schwellenbach-Haus PariSozial Köln Weimarer Straße 15 51103 Köln Andrea Skroch 872 110 01590 618 2094 skroch@parisozial-koeln.de 8 SeniorenNetzwerk Humboldt/Gremberg Im Aufbau SBK Sozial-Betriebe-Köln Köln-Riehl Boltensternstraße 16 50735 Köln Piotr Falke 77 75 51 06 piotr.falke@sbk-koeln.de 8 SeniorenNetzwerk Kalk Im Wiederaufbau c/o AWO-Kreisverband Köln e.V. Rubensstrasse 7-13 50676 Köln Tao Villarroya Theisen 20 40 742 0152 090 50 427 theisen@awo-koeln.de 8 SeniorenNetzwerk Merheim Selbstorganisiert c/o Büro SeniorenNetzwerk Detmolder Str. 4 51109 Köln Henriette Bornheim Rolf Beuth 686165 393932 henny-peter@netcologne.de rolfbeuth@gmx.de 8 SeniorenNetzwerk Neubrück Selbstorganisiert Käthe-Schlechter Str. 25 51109 Köln Gabi Peters Sylvia Schrage 01525 3398675 0172 28 50 277 seniorennetzwerk-neubrueck@web.de buergerverein.neubrueck@web.de 8 SeniorenNetzwerk Ostheim Selbstorganisiert c/o Veedel e.V. Buchheimer Weg 9 51107 Köln Dr. Martin Theisohn 89 12 47 und 228780 martin.theisohn@gmail.com und info@veedel.de 8 SeniorenNetzwerk Rath-Heumar Selbstorganisiert SeniorenNetzwerk Rath-Heumar c/o Ev. Kirchengemeinde Köln- Rath, Im Wasserblech 1b, 51107 Köln Sprecherteam 0178 2945007 snw-rath-heumar@gmx.de 8 SeniorenNetzwerk Vingst Selbstorganisiert c/o Bürgerzentrum Vingst Würzburger Str. 11 a 51103 Köln Julia Althof 0221 875485 aktivinvingst@soziales-koeln.de www.seniorennetzwerke-koeln.de Seite 9 Stand: 26.11.2025 Stadtbezirk 9 Mülheim Kontaktadressen Ansprech- partner *in Tel. Nr. E-Mail 9 SeniorenNetzwerk Buchforst Im Aufbau c/o AWO-Kreisverband Köln e.V. Rubensstrasse 7-13 50676 Köln Tao Villarroya Theisen 20 40 742 0152 090 50 427 theisen@awo-koeln.de 9 SeniorenNetzwerk Buchheim Selbstorganisiert c/o GAG Gemeinschaftsraum Caumannsstraße 21 51065 Köln Sprecher*innen- rat / Liesel Plum 0221 69 61 51 handyliesel@gmx.de 9 SeniorenNetzwerk Dellbrück Selbstorganisiert c/o Städtisches Seniorenzentrum Von-Quadt-Straße 74 51069 Köln Sprecher*innen- rat 96 39 316 und 62 01 221 snw-dellbrueck@gmx.de 9 SeniorenNetzwerk Dünnwald Im Aufbau c/o Christliche Sozialhilfe Köln e. V. Knauffstraße 1 51063 Köln Nicole Scherer 64 70 924 0163 333 10 22 nicole.scherer@csh-koeln.de 9 SeniorenNetzwerk Flittard Selbstorganisiert Georg-Zapf-Str.4 51061 Köln-Flittard Sprecher*innen- rat 0157 52304948 flittardsnw@gmail.com 9 SeniorenNetzwerk Höhenhaus Selbstorganisiert c/o ASG (Antoniter Siedlungsgesellschaft mbH) Dreisamweg 16 , 51061 Köln Sprecher*innen- rat Inge Ullendahl 93 12 11 99 63 64 14 frank.nieder@asg.koeln 9 SeniorenNetzwerk Holweide e.V. Selbstorganisiert Bergisch Gladbacher Straße 499 51067 Köln Vorstand 69 14 58 oder montags 26 13 93 63 ulrichkirfel@t-online.de 9 SeniorenNetzwerk Mülheim Selbstorganisiert c/o Norbert Burger Seniorenhaus Keupstraße 2-4, 51063 Mülheim Elvira Börsch Helga Kellershoff Kontakt über Servicestelle, Seite 10 Kontakt über Servicestelle Mülheim, Seite 10 9 SeniorenNetzwerk Mülheim Standort AWO Kreisverband Köln e.V. c/o August-Bebel-Haus Krahnenstraße 1 / 51063 Köln Bagnu Yazici 64 54 05 0178 9338613 seniorennetz-muelheim@awo-koeln.de 9 SeniorenNetzwerk Stammheim Selbstorganisiert c/o Stadtteilbüro Bonhoefferstraße 13 51061 Köln Sprecher*innen 0160- 91 70 57 37 seniorennetzwerk-stammheim@web.de www.seniorennetzwerke-koeln.de Seite 10 Stand: 26.11.2025 Servicestellen selbstorganisierte SeniorenNetzwerke Köln Kontaktadresse Ansprechpartner*innen Tel. Nr. E-Mail Servicestelle selbstorganisierte SeniorenNetzwerke Köln In den Bezirken: 1 Innenstadt 2 Rodenkirchen 3 Lindenthal 4 Ehrenfeld Marsilstein 4-6 50676 Köln Allgemein 1 und 2 Golnessa Kaune 3 Finny Breitbach 4 Andrea Skroch 0157- 77918134 servicestelle- selbstorganisierte@seniorennetzwerke- koeln.de kaune@parisozial-koeln.de breitbach@parisozial-koeln.de skroch@parisozial -koeln.de Servicestelle selbstorganisierte SeniorenNetzwerke Köln in den Bezirken: 5 Nippes 6 Chorweiler 7 Porz c/o Caritasverband für die Stadt Köln e.V. Bertramstr. 12-22 51103 Köln Sara Wiesemann 0178 – 909 48 56 servicestelle- selbstorganisierte@seniorennetzwerke- koeln.de sara.wiesemann@caritas-koeln.de Servicestelle selbstorganisierte SeniorenNetzwerke Köln im Bezirk 8 Kalk c/o PariSozial Paul-Schwellenbach-Haus Weimarer Str. 15 51103 Köln Julia Althof 872 110 servicestelle-snw-kalk@parisozial- koeln.de Servicestelle selbstorganisierte SeniorenNetzwerke Köln im Bezirk 8 Kalk Caritas-Zentrum Köln Kalk Bertramstr. 12-22 51103 Köln Julius Lang 0178 9094686 Servicestelle-snw-kalk@caritas- koeln.de Servicestelle selbstorganisierte SeniorenNetzwerke Köln im Bezirk 9 Mülheim Adamsstraße 21 51063 Köln Cilli Brandt 0172- 13 97 507 cilli.brandt@caritas-koeln.de servicestelle-snw-muelheim@caritas- koeln.de www.seniorennetzwerke-koeln.de Seite 11 Stand: 26.11.2025 Servicestelle selbstorganisierte SeniorenNetzwerke Köln im Bezirk 9 Mülheim Deutsches Rotes Kreuz Oskar-Jäger-Str. 42 50825 Köln Marion Frings 0151- 52860770 servicestelle-snw-muelheim@drk- koeln.de www.seniorennetzwerke-koeln.de Seite 12 Stand: 26.11.2025 Verbände / Stadt Köln/ Förderkreis Kontaktadresse Ansprechpartner/in Tel. Nr. E-Mail AWO Kreisverband Köln e.V. Peter-Bauer-Straße 2 50 823 Köln Verena Rech 5733-255 rech@awo-koeln.de Caritasverband für die Stadt Köln e.V. Bertramstr.12-22 5110 3 Köln Sabrina Exler 98577-601 sabrina.exler@caritas-koeln.de Bertramstr. 12-22 51103 Köln Kerstin Bienek 98577-602 kerstin.bienek@caritas-koeln.de Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Köln e.V. An der Bottmühle 2+15 50678 Köln Katharina Pucher 93 190 33 seniorenarbeit@drk-koeln.de Oskar-Jäger-Straße 42 50825 Köln Carsten Weyand 5487-300 Fax: 5487 -109 leitung.fb3@drk-koeln.de Diakonisches Werk Köln und Region gGmbH Kartäusergasse 9 - 11 50678 Köln Claudia Lautner 160 38 - 90 claudia.lautner@diakonie-koeln.de Kartäusergasse 9 - 11 50678 Köln Hartmut Emme 0176 – 23 27 99 17 hartmut.emme@diakonie-koeln.de Paritätischer Wohlfahrtsverband Kreisgruppe Köln Marsilstein 4-6 50676 Köln Christof Wild 95 15 42-38 wild@paritaet-nrw.org Sozial-Betriebe-Köln gemeinnützige GmbH Städtisches Senioren- zentrum Köln-Riehl Boltensternstraße 16 50735 Köln Natascha Mark 77 75 51 01 natascha.mark@sbk-koeln.de Synagogen-Gemeinde Köln Ottostraße 85 50823 Köln Tatjana Puris 71 66 25 23 t.puris@sgk.de Ottostraße 85 50823 Köln Alina Sallmon 71 66 25 25 a.sallmon@sgk.de Amt für Soziales, Arbeit und Senioren Ottmar-Pohl-Platz 1 51103 Köln Rainer Holtmann 221-27408 rainer.holtmann@stadt-koeln.de Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke e.V. c/o Marsilstein 4-6 50676 Köln Rainer Kreke Vorstand 87 01 006 rainer.kreke@gmx.de c/o Robert-Koch-Straße 54 50931 Köln Günter Gerharz Anträge 0160-93330878 guentergerharz@web.de Änderungen zur Liste bitte stets senden an servicestelle-selbstorganisierte@seniorennetzwerke-koeln.de
Anlage 2.3 Karte SNW_2026-01
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Amt für Soziales, Arbeit und Senioren Fachplanung für Senior*innen und Menschen mit Behinderung SeniorenNetzwerke (SNW) in Köln Stand: Januar 2026 * Altstadt-Süd und Mülheim haben je ein selbstorganisiertes und ein standortgebundenes SNW. ** Das SNW im Aufbau Klettenberg, das die Selbstorganisation nicht aus eigener Kraft erreichen kann, wurde mit dem SNW Sülz zu dem SNW Sülz-Klettenberg im Aufbau zusammengelegt. Stadtteil mit standortgebundenem SNW Stadtteil mit selbstorganisiertem SNW Stadtteil mit SNW im Aufbau Stadtteil ohne SNW Stadtteil mit SNW im Aufbau mit interkulturellem Schwerpunkt finanziert von der Johann-Heinrich-Claren-Stiftung [Anlage 2.3 zu 3401/2025]
Anlage 2.1 Historie_der_SNW
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Anlage 2.1 zur Vorlage 3401/2025 (Anlage 1 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln) Historie der SeniorenNetzwerke Köln 1997 - 2000 Folgende Fakten und Einsichten leiten einen Veränderungsprozess der Seniorenarbeit der 1990er Jahre ein: • der stetige Rückgang der Besucher*innenzahlen bzw. die mangelnde Bekanntheit der Einrichtungen der offenen Seniorenarbeit bei Menschen über 60 Jahren (siehe Studie „Leben in Köln“, Seite 147ff im Plan für ein seniorenfreundliches Köln 2001/02) • die mangelnde „Attraktivität“ der bestehenden Einr ichtungen für bestimmte Zielgruppen (z. B. für junge Senior*innen, die aktiv mitgestalten wollen) • die fehlende „Bandbreite“ der Einrichtungen für be stimmte Zielgruppen (z. B. ältere Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderungen) • die Einsicht, dass die Aktivitäts- und Engagementp otentiale älterer Menschen gezielt gefördert und unterstützt werden müssen, damit sie sowohl der Gemeinschaft zu Gute kommen, aber auch ihren präventiven Charakter für die Individuen entfalten können (Erhaltung der individuellen Gesundheit und längeres selbständiges Leben in der eigenen Häuslichkeit) • die Zunahme der Gruppe der Älteren innerhalb der Stadtgesellschaft, aber auch die sozialstrukturellen Veränderungen innerhalb dieser Gruppe Gewünscht war eine Neuausrichtung der offenen Seniorenarbeit mit einer Orientierung an Leitsätzen, die wie folgt zusammengefasst werden konnten: Prävention und Selbstvorsorge im Alter „lohnen“ sich! Wer „vernetzt“ lebt, ist zufriedener und muss seltener auf professionelle Dienstleistungen zurückgreifen. Ältere Menschen wollen sich selbst helfen, so lange es geht. Selbsthilfe und -organisation sind deswegen anzuregen, zu fördern und zu unterstützen. Ältere Menschen wollen beteiligt werden und teilhaben. Sie wollen nicht (mehr) nur Nutzer*innen bestehender Programme der offenen Seniorenarbeit sein. Anlage 2.1 zur Vorlage 3401/2025 (Anlage 1 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln) Die Generation der über 60-Jährigen verfügt über enorme Ressourcen (Erfahrungswissen, Zeit und soziale Kompetenzen). Diese gilt es zu stärken und sowohl dem Gemeinwesen zugänglich zu machen, als auch für den Einzelnen zu nutzen. Alter, der Dialog der Generationen und der demografische Wandel sind nicht nur Themen für Sozialarbeit und Pflege. Es gilt, möglichst viele Akteur*innen für dieses Thema zu sensibilisieren! 2000 - 2001 Das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren erstellt den Plan für ein seniorenfreundliches Köln 2001/2002. Darin sind die Ziele für eine zukunftsorientierte Seniorenarbeit in Köln dokumentiert. Das erste Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln ist Inhalt des Plans. 28.11.2001 In einer Sondersitzung der Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik im Kolpinghaus wird der Entwurf des Plans für ein seniorenfreundliches Köln 2001/2002 vorgestellt und mit allen Beteiligten abgestimmt. Mit der Endfassung des Plans beginnt der Prozess, die offene Seniorenarbeit in Köln zu modernisieren. Neben dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren sind die seniorenpolitischen Sprecher*innen der Fraktionen im Rat, die Kölner Wohlfahrtsverbände, die Sozial-Betriebe-Köln (SBK) sowie die Seniorenvertretung der Stadt Köln an der Weiterentwicklung der offenen Seniorenarbeit beteiligt. 18.04.2002 Der Rat der Stadt Köln beschließt den Aufbau der ersten 12 SeniorenNetzwerke in Köln. 01.10.2002 Die ersten beiden SeniorenNetzwerke werden in den Stadtteilen Meschenich und Kalk aufgebaut. Bis Ende des Jahres folgen 10 weitere SeniorenNetzwerke in den Stadtteilen Altstadt Süd, Lindenthal, Ehrenfeld, Niehl, Seeberg, Poll, Ostheim, Humboldt- Gremberg, Mülheim und Holweide. Anlage 2.1 zur Vorlage 3401/2025 (Anlage 1 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln) 2005 Umwandlung der bestehenden Altentagesstätten/Begegnungszentren in standortgebundene SeniorenNetzwerke: Altentagesstätten/Begegnungszentren waren Einrichtungen der sogenannten offenen Seniorenarbeit in Trägerschaft der Wohlfahrtsverbände und ihrer Mitgliedsverbände sowie der Sozial- Betriebe-Köln. Sie waren hinsichtlich Struktur, Größe, Zielgruppen, Angebote und Verortung im Stadtteil nicht miteinander zu vergleichen. Sie • bewirtschafteten Räumlichkeiten in einer Größe von 60 m² bis 650 m², • wendeten sich an Hochaltrige oder an vornehmlich j unge Senior*innen, • lagen im Herzen eines Stadtteils oder am Rande, • lagen in bürgerlichen Stadtteilen oder in benachte iligten Vierteln. Alle Einrichtungen hatten einen mehr oder weniger großen Kreis an Nutzer*innen und ein bestehendes Angebot, das in die SeniorenNetzwerkarbeit übernommen wurde. 22.06.2005 Verleihung des Deutschen Präventionspreis zum Thema: „Gesund in der zweiten Lebenshälfte“ durch die Bertelsmann Stiftung. 2006 Die ersten SeniorenNetzwerke im Aufbau gehen in die Selbstorganisation. 2007 Einrichtung der ersten Servicestelle zur Unterstützung der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke (0,5 Personalstelle). Anlage 2.1 zur Vorlage 3401/2025 (Anlage 1 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln) 2008 Zur Konkretisierung der Konzeption „SeniorenNetzwerke“ im Plan für ein seniorenfreundliches Köln wird das Konzept überarbeitet. 2009 Ein Fortbildungsprogramm für die SeniorenNetzwerke wird durchgeführt. Der Workshop Selbstorganisation wird eingeführt. Fachberatungen der Verbände gehen mit den SeniorenNetzwerken vor der Selbstorganisation in einen Workshop mit dem Thema: Wie kann die Selbstorganisation gelingen? 2011 Das SeniorenNetzwerk Holweide erhält den Kölner Ehrenamtspreis stellvertretend für alle SeniorenNetzwerke in Köln. 2012 Einrichtung der zweiten Servicestelle zur Unterstützung der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke (0,5 Personalstelle). 2013 Gründung des Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke e.V. 2014 - 2015 Für das Haushaltsjahr 2014 erfolgt eine Kürzung der Fördermittel. Die Fachebene des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren und der LIGA der Wohlfahrtsverbände erstellt das Konzept „Seniorenfreundliches Köln – Weiterentwicklung 2015 – 2025“, um mit den Kürzungen umgehen zu können. Anlage 2.1 zur Vorlage 3401/2025 (Anlage 1 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln) 2017 Das Konzept „Seniorenfreundliches Köln – Weiterentwicklung 2015 – 2025“ wird in einem Fachgespräch, initiiert durch den Ausschuss für Soziales und Senioren, unter Beteiligung der Wohlfahrtsverbände, der Sozial-Betriebe-Köln und der Seniorenvertretung der Stadt Köln abgestimmt und ist Auslöser und Grundlage für eine weitere Überarbeitung und Anpassung des Konzeptes „SeniorenNetzwerke Köln“ im Jahr 2017. 2018 Im Rahmen des Leitprojektes „Weiterentwicklung des Seniorenpakets vor dem Hintergrund des demographischen Wandels“ werden zusätzliche Mittel für den Ausbau der SeniorenNetzwerke zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig wird ein Strategiepapier erstellt, das vom Ausschuss für Soziales und Senioren im November 2018 beschlossen wird. Damit verbunden ist der Auftrag, das bestehende Konzept für die SeniorenNetzwerk-Arbeit zu überarbeiten und die im vorgelegten Strategiepapier formulierten Handlungsfelder aufzunehmen, um die SeniorenNetzwerke in den nächsten Jahren qualitativ und quantitativ weiter zu entwickeln. 2019 Erhöhung der Maßnahmenmittel für die selbstorganisierten SeniorenNetzwerke von 1.000 € auf 1.500 €. Quantitative Entwicklung: 15 neue SeniorenNetzwerke kommen aus Mitteln des Leitprojektes „Weiterentwicklung des Seniorenpakets vor dem Hintergrund des demographischen Wandels“ hinzu. Qualitative Entwicklung: Die ersten beiden bezirksbezogenen Servicestellen zur Unterstützung der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke in den Bezirken Kalk und Mülheim werden eingerichtet. Das Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln wird überarbeitet. 2020 – 2021 Begleitung der SeniorenNetzwerke in der Coronazeit durch die Träger der SeniorenNetzwerke und Servicestellen in Kooperation mit der Stadt und der Seniorenvertretung Köln. Anlage 2.1 zur Vorlage 3401/2025 (Anlage 1 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln) 2021 Juni: Auszeichnung der SeniorenNetzwerke Köln als Leuchtturmprojekt im Landeswettbewerb „Nordrhein-Westfalen - hier hat Alt werden Zukunft“. Als Teil des Preises wird ein Imagefilm für die SeniorenNetzwerke erstellt. 2021-2023 Überarbeitung der Sachberichtsstruktur unter Einbindung der (Zwischen-)Ergebnisse aus dem Projekt Guter Lebensabend NRW. 2022 Fachveranstaltung mit Politik, Verwaltung, ehrenamtlichen Netzwerker*innen, SeniorenNetzwerk-Koordinator*innen und Kooperationspartnern anlässlich der Feier zum 20jährigen Bestehen der SeniorenNetzwerke. In der Fachveranstaltung werden Themen und Visionen hinsichtlich der Weiterentwicklung des Programms gesammelt. Evaluation des SeniorenNetzwerksprogramms im Rahmen des Berichtes „Evaluation der kommunalen Seniorenprogramme der Stadt Köln“ durch das ISG - Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH. 2023 – 2025 Das Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln wird in einer Arbeitsgruppe „AG Weiterentwicklung“, bestehend aus Fachverwaltung, Trägern, Seniorenvertretung, Förderkreis SeniorenNetzwerke, Haupt- und Ehrenamtlichen aus dem Programm, überarbeitet. Ausgangspunkt sind die in der Fachveranstaltung „20 Jahre SeniorenNetzwerke“ benannten Themen: Qualitätsstandards, Räume, Name, interkulturelle Senior*innenarbeit und „weiße Flecken“ (Stadtteile ohne SNW- Struktur). 2023 Erhöhung der Maßnahmenmittel für die SeniorenNetzwerke von 1.500 € auf 1.650 €. Qualitative Entwicklung: Zusammenlegung der SeniorenNetzwerke Ensen und Westhoven, in gemeinsamer Entscheidung aller Akteur*innen. In begründeten Einzelfällen kann es Ausnahmen von dem Ziel geben, in jedem Stadtteil ein eigenes SeniorenNetzwerk aufzubauen. Anlage 2.1 zur Vorlage 3401/2025 (Anlage 1 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln) 2024 Qualitative Entwicklung: Wiederaufbau des selbstorganisierten SeniorenNetzwerkes Kalk, das 2006 als erstes Netzwerk verselbständigt wurde. Die in 2024 nur noch wenigen Netzwerker*innen konnten die Netzwerkstrukturen alleine nicht mehr aufrecht erhalten. Es wird deutlich, dass eine intensivere Begleitung der langjährig bestehenden, selbstorganisierten SeniorenNetzwerke durch die Servicestellen notwendig ist (u. a. Einführung eines Auffrischungs- Workshops). 2025 Wiederaufbau des SeniorenNetzwerks Meschenich, welches ebenfalls zu den ersten verselbständigten SeniorenNetzwerken gehörte. Die Ergebnisse aus der AG Weiterentwicklung werden in einem Fachgespräch der Politik vorgestellt.
Beratungsverlauf (14)
Beschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: mit Änderungen empfohlen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3401/2025
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 13.01.2026
- Erstellt
- 27.11.2025 13:18