V/0770/2010
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
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Beschlussvorlage
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V/0770/2010 DER OBERBÜRGERMEISTER Abfallwirtschaftsbetriebe Münster Betrifft Abfallwirtschaftsbetriebe Münster - Wirtschaftsplan 2011 - Finanzplan 2011 - 2015 Beratungsfolge 25.11.2010 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung Vorberatung 01.12.2010 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 02.12.2010 Werksausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe Vorberatung 08.12.2010 Hauptausschuss Vorberatung 08.12.2010 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der anliegende Wirtschaftsplan 2011 für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster wird beschlos- sen. a) Der Erfolgsplan 2011 weist Erträge in Höhe von 49.080.000 € und Aufwendungen in Höhe von 46.951.000 € auf. Der Erfolgsplan schließt mit einem Überschuss in Höhe von 2.129.000 € ab. b) Der Vermögensplan 2011 hat ein Gesamtvolumen von 5.218.000 €. c) Die Stellenübersicht 2011 weist 313,54 Arbeitnehmer/-innenstellen (zuzüglich 11 Aus- zubildende) aus. Darüber hinaus werden 6 Beamte beschäftigt. 2. Zur Überbrückung von kurzfristigen Liquiditätsengpässen können die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster Kassenkredite bis zu einer Höhe von 5.217.000 € aufnehmen. Vorlagen-Nr.: V/0770/2010 Auskunft erteilt: Herr Wedding Ruf: 60 52 42 E-Mail: WeddingC@awm.stadt-muenster.de Datum: 08.11.2010 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0770/2010 Begründung: Vorbemerkungen Hiermit wird der Wirtschaftsplan 2011 für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster vorgelegt. Ergän- zend zum Wirtschaftsplan ist ein Finanzplan erstellt worden. Er gibt einen fünfjährigen Überblick über die voraussichtlichen Investitionsausgaben und deren geplante Finanzierung. Der Finanzplan ist dem Wirtschaftsplan als Anlage beigefügt. Zu 1.: Für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster ist nach den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung ein Wirtschaftsplan, bestehend aus Erfolgs- und Vermögensplan sowie Stellenübersicht, aufzustel- len. Als Grundlage für die dort enthaltenen Wertansätze dienen: a) die Erfahrungen der bisherigen Tätigkeit der AWM b) das Rechnungsergebnis 2009 c) die bisherige Abwicklung des Wirtschaftsplanes 2010 d) das vom Rat der Stadt Münster beschlossene Abfallwirtschaftskonzept e) die Eigenbetriebsverordnung f) die handelsrechtlichen Vorschriften. Von diesem Wirtschaftsplan unabhängig ist die Er stellung der Gebührenbedarfsberechnung, die nach dem Kommunalabgabenrecht erfolgt. Der Erfolgsplan weist einen Überschuss in Höhe von 2.129.000 € aus. Er ergibt sich aus unter- schiedlichen gesetzlichen Kalkulationsansätzen im Wirtschaftsplan und in der Gebührenbedarfsbe- rechnung. Nähere Einzelheiten hierzu sind in den Erläuterungen des Wirtschaftsplanes Seite 18 dargestellt. Der Vermögensplan zeigt die notwendigen Investitionsmaßnahmen auf. In der Stellenübersicht sind für 2011 313,54 Stellen für Arbeitnehmer/-innen ausgewiesen. Zum Stellenmehrbedarf (s. S. 27 im Wirtschaftsplan) hierzu nähere Erläuterungen: Lfd. Nr. 1.: Bereits seit 2004 arbeiten 3 Vollzeitkräfte im Vertrieb der AWM. Unterstützt werden sie durch eine halbe Stelle Vertriebsinnendienst. Bislang war eine der drei Vertriebsstellen stets befristet. Nach- dem sich nunmehr 6 Jahre lang der Bedarf für drei Vertriebsmitarbeiter bestätigt hat, streben die AWM die Schaffung einer unbefristeten dritten Stelle im Vertrieb an. Die Stelle ist für die Betreuung gewerblicher Kunden der AWM sowie zur Sicherung des Kundenstammes unverzichtbar. Da diese Vollzeitstelle bislang nur über einen 0,5-Stellenanteil abgesichert war, aber ein dauerhafter Perso- naleinsatz zwingend erforderlich ist, wird in der Stellenübersicht 2011 nun eine Vermehrung um eine halbe Stelle ausgewiesen. - 3 - V/0770/2010 Lfd. Nrn. 2. und 3.: Reviervergrößerungen in den letzten Jahren Bedingt durch die Schaffung neuer Baugebiete wächst das zu reinigende Straßennetz stetig. Zur Bewältigung dieser zusätzlichen Reinigungsleistungen werden insgesamt 3.920 Stunden/a benö- tigt, was einem Stellenanteil von 2,37 entspricht (Basis 1.654 h/Mitarbeiter/a) Ausweitung der Samstagreinigung und der Sonntagsreinigung Zu Beginn des Jahres 2010 hat die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Münster in ihrem Ratsantrag „Wohnen, leben, arbeiten und feiern - Münsters Innenstadt muss für alle attraktiv bleiben“ u.a. be- antragt, die Samstagsreinigung und die Sonntagsreinigung auf zusätzliche Bereiche auszuweiten. Die AWM sind diesem Antrag nachgekommen und haben die Samstagsreinigung und die Sonn- tagsreinigung u.a. auch auf das sog. „Kuhviertel“ und andere am Wochenende stark frequentierte Bereiche ausgeweitet. Diese Ausweitung bedingt einen Mehraufwand von ca. 884 Stunden/a, was einem Stellenanteil von 0,52 Stellen entspricht. Reinigung der Aaseeterrassen und des Aaseeumfeldes inkl. Papierkorbentleerung Durch die Neuschaffung der Aaseeterrassen und der weiteren Attraktivitätssteigerung des Aasees als städtische Erholungszone sind die Ansprüche an die Reinigung und die Reinigungsintervalle weiter gestiegen. Diese Aufgaben schlagen mit 1.080 Stunden/a zu Buche, was einem Stellenan- teil von 0,64 Stellen entspricht. Zusätzliche und umfangreichere Eventreinigungen im Rahmen der Straßenreinigung Die Events in Münster nehmen ständig zu. Sowohl die zunehmende Zahl an Events als auch die immer größer werdende Ausstrahlung der Events auf das jeweilige Umfeld bedingen einen erhöh- ten Stundenaufwand in der Straßenreinigung. Während früher vereinzelte Reinigungsmaßnahmen im Rahmen von Stadtfesten und Stadtteilfesten erfolgten, ist die Straßenreinigung zwischenzeitlich in den Monaten April bis September an fast jedem Wochenende mit Eventreinigungen beschäftigt. Hinzu kommen die regelmäßigen Flohmarktreinigungen. Die zusätzlichen und erweiterten Eventreinigungen bedingen einen Mehraufwand von ca. 330 Stunden/a, was einem Stellenanteil von 0,20 Stellen entspricht. Insgesamt ergibt sich so ein Stellenanteil von 3,76 Stellen, was der Einrichtung von 4 Stellen (3 Handreiniger, 1 Kraftfahrer) entspricht. Lfd. Nrn. 4. und 5.: Die „Der Grüne Punkt – Duales System Deut schland GmbH“ hat die Erfassung von Leichtverpa- ckungen im Gebiet der Stadt Münster für die Kalenderjahre 2011 bis 2013 neu ausgeschrieben. Die AWM haben sich an dieser Ausschreibung beteiligt und den Zuschlag erhalten. In der zu Grunde liegenden Kalkulation ist ein Personaleinsatz von insgesamt 10,5 Stellen enthal- ten. Es handelt sich um jeweils 5 Kraftfahrer und Müllader für die Sammelreviere sowie um eine halbe Stelle für den Umschlag der eingesammelten Leichtverpackungen am Entsorgungszentrum in Coerde. Die Finanzierung ist über das DSD und die anderen 8 Systembetreiber (BellandVision, Eko-Punkt, Interseroh, Landbell, Redual, Veolia, Vfw und Zentek) gesichert. - 4 - V/0770/2010 Zu 2.: Um auch kurzfristige Liquiditätsengpässe überbrücken zu können, kann es erforderlich sein, in Abstimmung mit dem Amt für Finanzen und Beteiligungen Kassenkredite bis zu einer max. Höhe von 5.217.000 € aufzunehmen. I. V. gez. Bickeböller Stadtkämmerin Anlage: Wirtschaftsplan 2011 der AWM
Anlage
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Wirtschaftsplan 2011 Saubere Lösung Inhaltsverzeichnis 1 1. Vorbemerkungen zum Wirtschaftsplan 2011 2 der AWM 2. Die Unternehmensleitlinien und Ziele 4 der AWM 3. Die Betriebsbereiche und Leistungen 7 der AWM 4. Erfolgsplan 2011 [Gesamt- und Einzelplan] 14 der AWM Erläuterungen zum Erfolgsplan 2011 15 Anlage: Mittelfristiger Erfolgsplan 20 5. Vermögensplan 2011 21 der AWM Erläuterungen zum Vermögensplan 2011 22 Anlage: Mittelfristiger Finanzplan 24 6. Stellenübersicht 2011 25 der AWM Impressum 28 Wirtschaftsplan 2011 | 1 Inhaltsverzeichnis Wirtschaftsplan 2011 Saubere Lösung Rechtsgrundlage für die Erstellung des Wirtschafts- planes 2011 ist die Eigenbetriebsverordnung (EigVO NW) in der Fassung vom 16.11.2004. Der hier vorgelegte Wirtschaftsplan stellt die vom Ei- genbetrieb für das Wirtschaftsjahr 2011 zu erbringen- den Dienstleistungsprodukte und die zur Leistungs- erbringung erforderlichen Ressourcen dar. Gem. § 14 EigVO besteht der Wirtschaftsplan aus dem Erfolgsplan, dem Vermögensplan und der Stellen- übersicht. Darüber hinaus werden im vorliegenden Wirtschaftsplan die Unternehmensleitlinien sowie die Ziele und Leistungen der AWM dargestellt. Der Erfolgsplan des Eigenbetriebes enthält alle voraus- sehbaren Erträge und Aufwendungen des Wirtschafts- planes. Er basiert auf den erzielten Ergebnissen des Wirtschaftsjahres 2009 und auf den heute bekannten und sich bereits abzeichnenden Tendenzen und Trends des laufenden Wirtschaftsjahres 2010. Der Erfolgsplan 2011 zeigt neben den Wirtschaftsplan- ansätzen 2010 und 2011 auch das Rechnungsergebnis 2009. Der Vermögensplan enthält alle voraussehbaren ver- mögenswirksamen Einnahmen und Ausgaben aus An- lageänderungen und aus der Kreditwirtschaft, die not- wendigen Verpflichtungsermächtigungen sowie auf der Einnahmeseite die vorhandenen oder zu beschaffenden Deckungsmittel. Die Stellenübersicht hat gem. § 17 EigVO NW die im Wirtschaftsjahr erforderlichen Stellen für Angestellte und Arbeiter zu enthalten. Beamte, die bei dem Eigen- betrieb beschäftigt werden, sind im Stellenplan der Ge- meinde zu führen und in der Stellenübersicht des Eigen- betriebes nachrichtlich anzugeben. Zum Vergleich sind die Zahlen der im laufenden Wirtschaftsjahr vorgesehe- nen und der tatsächlich besetzten Stellen anzugeben. 1. Vorbemerkungen zum Wirtschaftsplan 2011 der AWM 2 | Wirtschaftsplan 2011 Saubere Lösung Wirtschaftsplan 2011 | 3 Erfolgsplan Erträge und Aufwendungen des Erfolgsplans gliedern sich wie folgt: Erträge Umsatzerlöse 47.777.000 € Sonstige betriebliche Erträge 601.000 € Sonstige Zinsen u. ä. Erträge 210.000 € Ertrag aus der Auflösung der 492.000 € Rückstellung Gebührenüberschüsse 49.080.000 € Aufwendungen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.769.000 € Aufwendungen für bezogene 19.716.000 € Leistungen Löhne und Gehälter 11.703.000 € Soziale Abgaben 3.598.000 € Abschreibungen abzüglich der Erträge 3.946.000 € aus der Auflösung des Sonderpostens aus Zuweisungen der öffentlichen Hand Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.126.000 € Zinsen u. ä. Aufwendungen 35.000 € Sonstige Steuern 58.000 € 46.951.000 € Jahresüberschuss 2.129.000 € Der Jahresüberschuss entsteht aus unterschiedlichen gesetzlichen Kalkulationsansätzen im Wirtschaftsplan und in der Gebührenbedarfsberechnung (vgl. S. 19 Er- läuterungen zum Jahresüberschuss). Vermögensplan Die Ausgaben und deren Deckungsmittel stellen sich im Vermögensplan folgendermaßen dar: Ausgaben Darlehnstilgungen 140.000 € Investitionen - Stadtreinigung 800.000 € - Abfall- und Wertstoffwirtschaft 3.970.000 € - Gemeinsame Anlagen 308.000 € 5.218.000 € Deckungsmittel Zuführungen zu Rückstellungen mit 1.272.000 € langfristigem Charakter Abschreibungen abzüglich der Erträge 3.946.000 € aus der Auflösung des Sonderpostens aus Zuweisungen der öffentlichen Hand Kredite 0 € Jahresüberschuss 0 € 5.218.000 € Münster, 08.12.2010 i. V. gez. Bickeböller Stadtkämmerin i. A. gez. Hasenkamp Werkleiter Saubere Lösung Das Unternehmen Die AWM sind ein kommunales Unternehmen der Ent- sorgungswirtschaft. Als Eigenbetrieb der Stadt Münster nehmen wir die hoheitlichen Aufgaben in den Bereichen Abfallwirtschaft und Stadtreinigung in Münster wahr. Im Rahmen der Daseinsvorsorge garantieren wir Ent- sorgungssicherheit. Innerhalb dieser Geschäftsfelder erbringen die AWM in Verbindung mit ihren Partnern qualifizierte Dienstleistungen für Münster. Unsere Kernkompetenzen decken das gesamte Spektrum die- ser Aufgaben – Logistik, Lagerung, Verwertung, Beseiti- gung, Stadtreinigung und Winterdienst – ab. Die AWM sind zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb für das Einsammeln, Befördern, Lagern, Behandeln, Ver- werten und Beseitigen von Abfällen. Darüber hinaus ist der gesamte Betrieb, inklusive der Leistungsbereiche Straßenreinigung, Winterdienst sowie Wartung und Instandhaltung kommunaler Fahrzeuge gem. DIN EN ISO 9001:2008 (Qualitätsmanagement), DIN EN ISO 14001:2004 (Umweltmanagement) und OHSAS 18001 2007(Arbeitsschutzmanagement) zertifiziert. 2. Die Unternehmensleitlinien und Ziele der AWM 4 | Wirtschaftsplan 2011 Saubere Lösung Rechtsform Eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster Beschäftigte 320 Mitarbeiter Werkleitung Patrick Hasenkamp Gründung 1996 [davor: Amt für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft] Entsorgungsfläche 302 km 2 Stadtfläche 280.000 Einwohner Betriebsbereiche Straßenreinigung Winterdienst Entsorgungswirtschaft [Logistik, Lagerung, Verwertung, Beseitigung] für Privathaushalte und gewerbliche Bereiche Containerdienst Betriebsstandorte Hauptverwaltung und Betriebshof für Abfallwirtschaft und Straßenreinigung 10 Recyclinghöfe Entsorgungszentrum mit Deponiefläche und Anlagen: · mechanisch-biologische Restabfallbehandlungsanlage [Betreiber Remondis] · Blockheizkraftwerk [Stadtwerke Münster] · Sickerwasserbehandlungsanlage · Bioabfallvergärungsanlage [Stadtwerke Münster] · Grünkompostierungsanlage · Zentraldeponie I und II · Lebensmittelverwertungsanlage [Reefood GmbH] · Wertstoffsortieranlage [MS-Recycling] Abfallwirtschaftsbetriebe Münster Die Vision: Premium-Dienstleister Ausgehend von der Ausgangslage der AWM als kom- munales Entsorgungsunternehmen in dieser besonde- ren Stadt Münster und als Betrieb mit hochwertigen und ökologisch orientierten Prozessen und Dienst- leistungen haben die AWM eine herausfordernde Vision für die Zukunft formuliert: Bis 2020 werden die AWM von allen Bürgern und Kunden als Premium-Dienstleister wahrgenommen und nachgefragt. Die AWM bieten erstklassige Dienst- leistungen in der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung an, mit deren Inanspruchnahme der Bürger einen Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt leisten kann und Lebensqualität für sich und Folgegenerationen sichert. Dies erreichen die AWM als Qualitäts- und Innovationsführer in den Bereichen Umwelt, Service und Logistik. AWM 2020 Als kommunales Unternehmen verfolgen die AWM nicht vorrangig wirtschaftliche Ziele. Daseinsvorsorge und Gemeinwohl sind die entscheidenden Maßstäbe bei der Planung einer nachhaltigen Abfallwirtschaft und Stadtreinigung. Dem Zukunftsprogramm AWM 2020 liegt daher eine gemeinwohlorientierte Balanced Scorecard in den drei Dimensionen Ökonomie, Ökologie und Soziales/Gesellschaft zugrunde. Wirtschaftsplan 2011 | 5 Saubere Lösung Ökonomische Ziele: geringe finanzielle Belastung der Bürger Beitrag zum Gemeinwohl Gesellschaftliche Ziele: sozialverträgliches Handeln Ökologische Ziele: Beitrag zum Klima- und Umweltschutz Quelle: BSL Management Consultants Die Ziele: 12 Handlungsfelder für die Zukunft Die AWM haben sich mit der Vision AWM 2020 ein ehr- geiziges, aber auch inspirierendes Bild für die Zukunft geschaffen. Um dieses auch Realität werden zu lassen, müssen in Zukunft alle Entscheidungen daran gemessen werden. Dazu ist es notwendig konkrete Ziele zu formu- lieren. Auf Basis des Konzeptes der gemeinwohlorientierten Balanced Scorecard wurden Ziele für die vier Perspektiven Eigentümer, Kunden, Prozesse und Mitarbeiter in den drei Dimensionen Wirtschaft, Ökologie, Gesellschaft entwickelt. Daraus ergibt sich eine Zielmatrix. Alle Ziele sind darauf ausgerichtet für die Stadt Münster eine hochwertige, ökologische und gemeinwohlorientierte Abfallwirtschaft und Straßenreinigung in einem angemessenen Preis-/ Leistungsverhältnis sicher zu stellen. Die Zielerreichung wird jährlich anhand von Kenn- zahlen überprüft. 6 | Wirtschaftsplan 2011 Saubere Lösung wirtschaftlich Angemessenheit Angemessenheit Effizienz Leistung der Gebühren für der Gebühren und Innovation Effektivität qualitativ hochwertige Preise für qualitativ Kundenorientierung Engagement Leistung hochwertige Leistung Kompetenz ökologisch Ökologische Umweltnutzen der Umweltschonende Umweltschonendes Ausrichtung der AWM Produkte und Prozesse Handeln in der weiterführen Dienstleistungen täglichen Arbeit gesellschaftlich/ AWM ist Garant Beitrag zur Erweiterung der AWM als sozial für eine Lebensqualität Geschäftstätigkeiten hochwertiger gemeinwohlorientierte und nachhaltigen zum Wohle der Bürger Arbeitgeber Abfallwirtschaft Entwicklung der und der Stadt Münster und erstklassige Stadt Münster Mitarbeiter Dienstleistung kollegial und sozial verantwortlich Eigentümer Kunden Prozesse Mitarbeiter Gemeinwohl (Politik, Verwaltung, (Bürger als Kunde Bürger als Eigentümer) und Gewerbekunden) Wirtschaftsplan 2011 | 7 3. Die Betriebsbereiche und Leistungen der AWM Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster gliedern sich in die originären Betriebsbereiche „Stadtreinigung“ und „Abfallwirtschaft“ . Zur Erfüllung der originären Betriebs- aufgaben werden die allgemeinen und zentralen Be- triebe benötigt. Dargestellt sind die Leistungen aller Betriebsbereiche gem. dem Leistungskatalog der AWM. Leistungen Stadtreinigung Leistungen Abfallwirtschaft Allgemeine und zentrale Leistungen Saubere Lösung Leistungen Stadtreinigung Grundlage für die Durchführung der Straßenreinigung ist das Straßenreinigungsgesetz – StrReinG NW – vom 18.12.1975 und die dazu erlassene Straßenreinigungs- satzung der Stadt Münster in der jeweils gültigen Fassung. Hieraus ergibt sich der Umfang der Straßen- reinigung. Die Abfallwirtschaftsbetriebe haben nach den gesetzlichen Vorgaben die Reinigung und die Win- terwartung auf öffentlichen Verkehrsflächen, Wegen und öffentlichen Plätzen innerhalb des Stadtgebietes durchzuführen. Allg. Straßenreinigung · Fahrbahnreinigung · Vollreinigung Winterdienst · Winterdienst auf Fahrbahnen · Winterdienst auf Geh- und Überwegen Sonderleistungen der Straßenreinigung · Außergewöhnliche Reinigung · Reinigung von Radwegen außerhalb geschlossener Ortslagen · Reinigung von Grundstücken für das Amt für Immobilienmanagement und das Amt für Schule und Weiterbildung · Reinigung von öffentlichkeitsrelevanten Veranstaltungen · Reinigung von Gewerbeflächen Sonderleistungen im Winterdienst · Winterdienst an Bushaltestellen · Winterdienst vor städt. Grundstücken · Winterdienst auf Schulhöfen 8 | Wirtschaftsplan 2011 Saubere Lösung Leistungen Abfallwirtschaft Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster erfüllen für das Gebiet der Stadt Münster die Aufgaben des öffentlich- rechtlichen Entsorgungsträgers im Sinne des Kreislauf- wirtschafts- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG). Die Sicherstellung einer geordneten Abfallwirtschaft bildet die Grundlage für eine langfristige Entsorgungs- sicherheit in der Stadt Münster. Neben den gesetzlichen Vorgaben von KrW-/AbfG und Landesabfallgesetz wurde zur Entwicklung und Umsetzung der kommunalen abfallwirtschaftlichen Ziele bereits 1986 ein Abfall- wirtschaftskonzept (AWK) erarbeitet. Das AWK wird regelmäßig fortgeschrieben. Betrieb der abfallwirtschaftlichen Anlagen · 10 Recyclinghöfe · Problemabfallzwischenlager · Entsorgungszentrum Münster Restabfallbeseitigung · Restabfall aus 35-l-Abfallbehältern bis 1.100-l-Abfallbehältern · Restabfall aus Restabfallsäcken · Restabfall aus Sperrgutabfuhr · Restabfall aus Straßenpapierkörben · Restabfall von Recyclinghöfen · Gewerbeabfälle · Asbesthaltige Abfälle · Sonstige Abfälle Bioabfallverwertung · Bioabfall aus 35-l-Biotonnen bis 240-l-Biotonnen Grünabfallverwertung · Grünabfall von Recyclinghöfen · Grünabfall aus Sperrgutabfuhr (Gartenabfallsäcke, Bündelsammlung) Papierverwertung · Papier aus Papiertonnen (Gewerbe) · Papier aus Papiertonnen (Haushalt) · Papier von Recyclinghöfen Papier Duale Systeme · Papier aus Papiertonnen, Gewerbe · Papier aus Papiertonnen, Haushalte · Papier von Recyclinghöfen Leichtverpackungen (LVP)/Duale Systeme · LVP aus Gelben Säcken · LVP aus Gelben 1.100-l-MGB · LVP aus Presscontainern Wirtschaftsplan 2011 | 9 Saubere Lösung Containerdienst · Umleerbehälter 2,5 cbm bis 7,0 cbm · Kleinbehälter 1,25 cbm bis 2,2 cbm · Absetzbehälter 5 cbm bis 7 cbm · Abrollbehälter 18 cbm bis 34 cbm · Presscontainer 10 cbm (Absetzverfahren) · Presscontainer 22 cbm (Abrollverfahren) · Entsorgung von Großveranstaltungen Sonderleistungen Abfallabfuhr · Abholung von ölhaltigen Abfällen · Sonderleerungen 120-l-Behälter bis 1.100-l-Behälter · Sonderabholung sonstiger Abfall (z. B. Sperrgut) · Behälterreinigung · Sonstige Sonderleistungen Altholzverwertung · Holz von Recyclinghöfen Sammlung von Kühlgeräten und Elektronikschrott · Kühlgeräte/Elektronikschrott von Recyclinghöfen · Kühlgeräte/Elektronikschrott aus der Sperrgutabfuhr Verwertung von Altmetallen · Metalle von Recyclinghöfen Verwertung und Beseitigung von Problemabfällen · Problemabfälle aus Haushalten Verwertung sonstiger Abfälle · Styropor von Recyclinghöfen · Altreifen von Recyclinghöfen · Sonstige Wertstoffe von Recyclinghöfen Aktenvernichtung · 240-l-Behälter bis 660-l-Behälter · 5-cbm-Absetzbehälter bis 7-cbm-Absetzbehälter 10 | Wirtschaftsplan 2011 Saubere Lösung Sonderleistungen der Entsorgungsanlagen · Problemabfallbeseitigung aus Kleingewerbebetrieben · Annahme von Inertstoffen · Sickerwasserbehandlung für Dritte · Grünabfall Direktanlieferung EZM · Wertstoffgemisch Direktanlieferung EZM · Annahme von artenreinen verwertbaren Abfällen EZM · Annahme von Bauschutt EZM · Annahme von nicht sortierten Baustellenabfällen EZM · Papier Direktanlieferung EZM · Holz Direktanlieferung EZM · Kühlgeräte und Elektronikschrott Direktanlieferung EZM · Annahme von Mineralfaserabfällen · Sonstige Sonderleistungen Werkstätten (externe Fahrzeuge) · Reparaturwerkstatt · Tankstelle Bereitschaftsdienst (für andere Ämter) · Bereitschaftsdienst gem. StrWG · Bereitschaftsdienst gem. OBG · sonstiger Bereitschaftsdienst Wirtschaftsplan 2011 | 11 Saubere Lösung Allgemeine und zentrale Leistungen Zur Erfüllung der originären Betriebsaufgaben im Bereich der Stadtreinigung und der Abfallwirtschaft werden die internen Leistungen der AWM benötigt. Folgende interne Leistungen werden erbracht. Verwaltung · Werkleitung · Werksausschussbetreuung · Allgemeine Verwaltung · Beschaffungs- und Lagerwesen · Personaleinsatz, Personalbetreuung · Vermarktung von Recyclingprodukten · Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung · Finanzbuchhaltung · Kostenrechnung · Kreditwesen · Wirtschaftsplanung/Controlling · DV-Organisation Ausbildung · Kfz-Mechatroniker · Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft · Berufskraftfahrer/-in Betriebsmarketing/Öffentlichkeitsarbeit/ Abfallwirtschaftberatung · Kundenservice für Bürger und Gewerbe · Abfallwirtschaftsberatung von Privathaushalten (einschließlich Wohnbaugesellschaften und Hausverwaltungen) und Gewerbebetrieben · Erarbeitung und Umsetzung zielgruppenspezifischer Vermeidungs- und Verwertungskonzepte · Konzepterstellung zur abfallwirtschaftlichen Beratung von Multiplikatorengruppen (Abfallpädagogik, Arbeit mit Verbänden und Interessenvertretungen) · Systemberatung und Kundenbetreuung · Beschwerdemanagement · Abfallberatung gem. KrW-/AbfG 12 | Wirtschaftsplan 2011 Saubere Lösung Planung und Entwicklung · Fortschreibung des kommunalen Abfallwirtschafts- konzeptes · Entwicklung, Konzeption abfallwirtschaftlich erforderlicher Behandlungs-, Verwertungs- und Entsorgungsanlagen, einschließlich Recyclinghöfe u. a. Zwischenläger · Rekultivierung von Teilabschnitten der Zentraldeponie Münster II · Stellungnahme zu abfallwirtschaftlichen Planungs- vorhaben im öffentlichen und privaten Bereich · Stoffstrommanagement (Wertstoffe und Abfälle) · Organisation von Abfallabfuhr und Stadtreinigung · Entwicklung und Konzeption von Sammelsystemen und Transportlogistik · Revier- und Tourenplanung · Disposition Abfallwirtschaft und Stadtreinigung · Betriebsdatenerfassung/Rapportierung Betrieb · Überwachung der im Auftrag von Dritten betriebenen Anlagen, insbesondere der Restabfallbehandlungs- anlage, dem Blockheizkraftwerk und der Bioabfallver- gärungsanlage. · Betrieb der Recyclinghöfe der Problemabfallzwischen- läger und der Anlagen am Entsorgungszentrum · Organisation des Betriebes und Organisation der Verwertung der getrennt erfassten Wertstoffe und Problemabfälle · Personalplanung und Personalbetreuung · Abfallstatistik · Betrieb der Werkstätten (Rösnerstraße, Deponie) · Betrieb der Tankstelle und der Waschanlage · Betrieb der Photovoltaikanlage Wirtschaftsplan 2011 | 13 Saubere Lösung 1. Umsatzerlöse 47.777.000 46.042.000 43.836.869 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen Erzeugnissen 0 0 14.197 3. Sonstige betriebliche Erträge 1.093.000 975.000 5.084.165 davon Inanspruchnahme der Rückstellung für Gebührenüberschüsse 492.000 445.000 3.766.747 4. Ertrag aus der Auflösung des Sonderpostens Duale Systeme 0 00 5. Materialaufwendungen a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.769.000 3.466.000 3.451.386 b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 19.716.000 18.404.000 19.546.793 6. Personalaufwendungen a) Löhne und Gehälter 11.703.000 11.136.000 11.274.925 b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und 3.598.000 3.413.000 3.303.923 Unterstützung 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des 3.946.000 3.973.000 3.882.680 Anlagevermögens und Sachanlagen 8. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens aus Zuweisungen 0 00 der öffentlichen Hand 9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.126.000 5.161.000 6.676.298 10. Sonstige Zinsen u. ä. Erträge 210.000 200.000 283.902 11. Zinsen u. ä. Aufwendungen 35.000 35.000 46.063 12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.187.000 1.629.000 1.037.064 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 6.700 14. Sonstige Steuern 58.000 57.000 93.238 15. Jahresergebnis 2.129.000 1.572.000 937.125 14 | Wirtschaftsplan 2011 Planansatz Planansatz Rechnungs- 2011 2010 ergebnis 2009 EUR EUR EUR Saubere Lösung 4. Erfolgsplan 2011 der AWM Erläuterungen zum Erfolgsplan 2011 1. Umsatzerlöse 47.777.000 € Inhalt dieser Position sind die Einnahmen aus der Stra- ßenreinigung und der Abfallwirtschaft. Im Einzelnen gliedern sich die Umsatzerlöse wie folgt: · Straßenreinigungsgebühren 3.420.000 € · Straßenreinigungsentgelt Stadtanteil 1.272.000 € · Umsatzerlöse Winterdienst 1.315.000 € · Umsatzerlöse Abfallwirtschaft/ 39.328.000 € Duale Systeme · Umsatzerlöse Nebengeschäfte 2.442.000 € 1.1 Straßenreinigung Den Umsatzerlösen aus der Straßenreinigung liegen die vom Rat beschlossenen Straßenreinigungsgebühren zugrunde. Der Anteil des Allg. Haushaltes basiert auf gesetzlichen Vorgaben. Die Kosten des Winterdienstes werden zugunsten einer rechtssicheren Straßenreinigungssatzung aus der Ge- bührenkalkulation abgegrenzt und aus allgemeinen Haushaltsmitteln der Stadt getragen. Die Gebühr der Straßenreinigung bleibt 2011 konstant (s. auch Vorlage Nr. V/0768/2010). Die Gebühren betragen für die regelmäßige wöchentliche Reinigung je Frontmeter: Wirtschaftsplan 2011 | 15 Saubere Lösung Vollreinigung der Anliegerstraßen 3,96 1 x wöchentliche Reinigung Vollreinigung der Durchgangsstraßen 3,48 1 x wöchentliche Reinigung Fahrbahnreinigung der Anliegerstraßen 1,92 1 x wöchentliche Reinigung Fahrbahnreinigung der Durchgangsstraßen 1,68 1 x wöchentliche Reinigung Gebührensatz EUR 1.2 Abfallwirtschaft Die folgenden vom Rat der Stadt Münster zu beschlie- ßenden Abfallbeseitigungs-, Abfallverwertungs- und Deponiegebühren bilden die Grundlage der Umsatz- erlöse aus der Abfallwirtschaft. Die Gebühren basieren auf einem Gebührenmodell bestehend aus einer haus- haltsbezogenen Grundgebühr und einer Leistungsge- bühr. Zum Jahr 2011 bleiben die Gebührensätze für die Restabfall- und Bioabfallabfuhr konstant (s. im Einzelnen Vorlage V/0767/2010). Die wesentlichen Gebührensätze betragen: 1. je Nutzungseinheit 36,00 Euro. 2. für das regelmäßige Einsammeln, Befördern und Annehmen von Abfällen 35 l 59,40 94,44 60 l 102,00 162,00 90 l 153,00 243,00 120 l 204,00 324,00 240 l 408,00 648,00 660 l 1.122,00 770 l 1.308.96 1100 l 1.869.96 nutzbarer Rauminhalt je Restabfallbehälter je Biotonne (§ 7 Abs. 2 Ziff. 1 Abfallsatzung) (§ 7 Abs. 2 Ziff. 2 Abfallsatzung) 14-tägliche Abfuhr wöchentliche Abfuhr EUR/a EUR/a 16 | Wirtschaftsplan 2011 Saubere Lösung Für den Bereich Beseitigung/Verwertung liegen die Gebührensätze je nach Art bzw. Verwertungs- oder Be- seitigungsaufwand der Abfälle zwischen 140,00 EUR/t und 230,00 EUR/t. Basis für die Umsatzerlöse der privaten Abfuhr sind die privatrechtlichen Tarife der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (s. Vorlage V/0769/2010). Wirtschaftsplan 2011 | 17 Saubere Lösung 2. Erhöhung oder Verminderung des 0 € Bestandes an fertigen Erzeugnissen Zum Bilanzstichtag sind keine Veränderungen der Kom- postbestände absehbar. 3. Sonstige betriebliche Erträge 1.093.000 € In Höhe von 492.000 Euro ist hier die Auflösung der Rückstellung für Gebührenüberschüsse im Bereich der Straßenreinigung dargestellt. Ansonsten handelt es sich um Erträge aus der laufenden Betriebsführung, die nicht zu den Umsatzerlösen zählen. Hierunter fallen u. a. die Entgelte für den Bereitschaftsdienst, Einnahmen aus dem Betrieb der Kantine, Erträge der Werkstatt, Erträge aus dem Betrieb der Photovoltaikanlage und Erträge aus Mieten und Pachten. 4. Ertrag aus der Auflösung des Sonderpostens 0 € aus Überschüssen der Duale Systeme Hierunter fallen die Entnahmen aus dem Sonderposten Überschuss Duale Systeme. Für 2011 ist keine Ent- nahme geplant. 6. Personalaufwendungen a) Löhne und Gehälter 11.703.000 € b) Soziale Abgaben und Aufwen- 3.598.000 € dungen für Altersversorgung und für Unterstützung Inhalt dieser Position sind die Arbeitgeberanteile zu den Sozialabgaben. Weiterhin sind hier die Gemeindeunfall- versicherungsbeiträge, Beihilfen, Zusatzversorgungs- aufwendungen und Zuführungen zu Pensionsrückstel- lungen zu nennen. 7. Abschreibungen auf immaterielle 3.946.000 € Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Es wurde die lineare Abschreibungsmethode unter Zu- grundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungs- dauer angewendet. 5. Materialaufwendungen a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- 3.769.000 € und Betriebsstoffe und für bezogene Waren Es handelt sich hier um den Materialverbrauch für In- standhaltungsarbeiten und Aufwendungen für den lau- fenden Betrieb der Straßenreinigung und der Abfall- wirtschaft. Weitere Aufwandsposten sind die Treib- stoffverbräuche der Fahrzeuge. b) Aufwendungen für bezogene 19.716.000 € Leistungen Inhalt dieser Position ist hauptsächlich die Inanspruch- nahme von Fremdleistungen für die Beseitigung und Behandlung von Wertstoffen und Abfällen. Es handelt sich hier insbesondere um den Aufwand für den Betrieb der mechanisch-biologischen Restabfallbe- handlungsanlage, den Betrieb der Bioabfallvergärungs- anlage, den Betrieb der Wertstoffsortieranlage, die Kosten für die Beseitigung wilder Müllablagerungen und die Entsorgung von Problemabfällen. Beamte 6 6 Arbeitnehmer 313,54 298,54 Auszubildende 11 11 330,54 315,54 [vgl. Stellenübersicht] Plan 2011 Plan 2010 18 | Wirtschaftsplan 2011 Saubere Lösung 8. Erträge aus der Auflösung des 0 € Sonderpostens aus Zuweisungen der öffentlichen Hand Die Investitionszuschüsse werden anteilig entspre- chend der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermö- gensgegenstände ertragswirksam aufgelöst. Für das Jahr 2011 sind keine Zuschüsse aufzulösen. 9. Sonstige betriebliche 4.126.000 € Aufwendungen Hauptposten bei dieser Position bilden die Aufwendun- gen zur weiteren Dotierung der Rückstellungen für Re- kultivierung und Nachsorge der ZDM I und II mit 1.238.000 Euro. Weiterhin handelt es sich hierbei um Aufwendungen für die Inanspruchnahme städt. Ämter (924.000 Euro). Ebenfalls im Ansatz enthalten sind Sachaufwendungen der Abfallwirtschaftsberatung, Aufwendungen für Öffentlichkeitsarbeit, Leistungen der Kantine, Fernmelde- und Postgebühren, EDV- Leistungen Dritter, Ingenieur- und Gutachteraufwen- dungen sowie sämtliche Gebäudeaufwendungen. 10. Sonstige Zinsen und 210.000 € ähnliche Erträge Hierbei handelt es sich um zu erwartende Zinserträge aus der Anlage liquider Mittel. 11. Zinsen u. ä. Aufwendungen 35.000 € Dieser Ansatz beinhaltet die planmäßigen Zinsen für Fremddarlehen. 12. Ergebnis der gewöhnlichen 2.187.000 € Geschäftstätigkeit Wirtschaftsplan 2011 | 19 Saubere Lösung 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 € Für das Wirtschaftsjahr 2011 werden keine Steuerauf- wendungen aus gewerblicher Tätigkeit erwartet. 14. Sonstige Steuern 58.000 € Es handelt sich hier um die Grundsteuer und die Kfz- Steuer. 15. Jahresüberschuss 2.129.000 € Der Jahresüberschuss ergibt sich wie folgt: Der positive Betrag resultiert aus unterschiedlichen gesetzlichen Kalkulationsansätzen im Wirtschaftsplan und in der Gebührenbedarfsberechnung: · Im Bereich der Abschreibungen wird in der Gebühren- kalkulation auf Basis von Wiederbeschaffungswerten und im Wirtschaftsplan auf Basis von Anschaffungs- werten kalkuliert. Hieraus ergibt sich ein Unter- schiedsbetrag von 420.000 Euro. · Die AWM berücksichtigen auch auf Empfehlung der Gemeindeprüfungsanstalt NRW in der Gebühren- kalkulation eine kalkulatorische Verzinsung des be- triebsnotwendigen Kapitals und im Wirtschaftsplan die Ist-Verzinsung des jeweiligen Wirtschaftsjahres. Hieraus ergibt sich ein Unterschiedsbeitrag von 1.488.000 Euro. Beide Positionen führen zu einem gegenüber dem Wirt- schaftsplanansatz erhöhten Aufwand in der Gebühren- kalkulation. Der Aufwand spiegelt sich in den im Wirt- schaftsplan dargestellten Umsatzerlösen wider. Die Gewinne aus Nebengeschäften der AWM werden in Höhe von 221.000 € prognostiziert. 1. Umsatzerlöse 47.777.000 48.509.000 50.383.000 51.162.000 52.046.000 2. Bestandsveränderung 0 0 0 0 0 3. Gesamtleistung 47.777.000 48.509.000 50.383.000 51.162.000 52.046.000 4. Materialaufwand 23.485.000 23.917.000 24.360.000 24.813.000 25.276.000 5. Personalaufwand 15.301.000 15.531.000 15.764.000 16.000.000 16.240.000 6. sonst. betr. Aufwendungen 4.126.000 4.190.000 4.751.000 4.816.000 4.972.000 7. sonst. betr. Erträge 1.093.000 1.112.000 500.000 500.000 500.0000 8. Ergebnis vor Zinsen, Steuern 5.958.000 5.983.000 6.008.000 6.033.000 6.058.000 und AfA 9. Abschreibungen 3.946.000 3.946.000 3.946.000 3.946.000 3.946.000 10. Betriebliches Ergebnis 2.012.000 2.037.000 2.062.000 2.087.000 2.112.000 11. Zinsergebnis (Aufwand) - 175.000 - 150.000 - 125.000 - 100.000 - 75.000 12. Beteiligungsergebnis 0 0 0 0 0 13. sonstiges Finanzergebnis 0 0 0 0 0 14. Finanzergebnis - 175.000 - 150.000 - 125.000 - 100.000 - 75.000 15. Ergebnis der gewöhnlichen 2.187.000 2.187.000 2.187.000 2.187.000 2.187.000 Geschäftstätigkeit 16. Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 17. Ergebnis vor Steuern 2.187.000 2.187.000 2.187.000 2.187.000 2.187.000 18. Steuern 58.000 58.000 58.000 58.000 58.000 19. Jahresüberschuss 2.129.000 2.129.000 2.129.000 2.129.000 2.129.000 20 | Wirtschaftsplan 2011 Saubere Lösung Plan 2011 Plan 2012 Plan 2013 Plan 2014 Plan 2015 EUR EUR EUR EUR EUR Anlage: Mittelfristiger Erfolgsplan 2011 – 2015 der AWM I. Einnahmen 5.218.000 3.614.000 1. Zuführungen zu Rückstellungen mit langfristigem Charakter 1.272.000 164.000 2. Abschreibungen abzgl. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens 3.946.000 3.450.000 aus Zuweisungen der öffentlichen Hand 3. Aufnahme von Krediten 00 4. Jahresüberschuss 00 II. Ausgaben 5.218.000 3.614.000 1. Darlehnstilgungen 140.000 270.000 2. Investitionen 5.078.000 3.344.000 a) Stadtreinigung 800.000 931.000 a1) Straßenreinigung 540.000 625.000 a2) Winterdienst 242.000 288.000 a3) Sonstiges 18.000 18.000 b) Abfallwirtschaft 3.970.000 1.895.000 b1) Abfallabfuhr 2.390.000 1.520.000 b1.1) Abfall- und Wertstoffbehälter 565.000 515.000 b1.2) Fahrzeuge 1.710.000 890.000 b1.3) Sonstiges 15.000 15.000 b1.4) Errichtung von Annahmestellen 100.000 100.000 b2) Abfallverwertung/-entsorgung 1.580.000 375.000 b2.1) Fahrzeuge/Geräte 30.000 25.000 b2.2) Baukosten Infrastruktur EZM 1.500.000 300.000 nachr. VE 2010/2011 [1.500.000] b2.3) Errichtung von abfallwirtschaftlichen Anlagen 0 0 b2.4) Sonstiges 50.000 50.000 c) Gemeinsame Anlagen 308.000 518.000 c1) Fahrzeuge 00 c2) Maschinen/Geräte 78.000 283.000 c3) Geringwertige Wirtschaftsgüter 5.000 5.000 c4) Baumaßnahmen 50.000 100.000 c5) Sonstiges 175.000 130.000 Nachrichtlich: Vermögensplan 2011 Vermögensplan 2010 EUR EUR 5. Vermögensplan 2011 der AWM Wirtschaftsplan 2011 | 21 Saubere Lösung 22 | Wirtschaftsplan 2011 Saubere Lösung Erläuterungen zum Vermögensplan 2011 [Investitionen] a) Stadtreinigung 800.000 € a1) Straßenreinigung 540.000 € In dieser Position werden die Mittel für die Ersatzbe- schaffung von 4 Kehrmaschinen veranschlagt. a2) Winterdienst 242.000 € Die Mittel werden für die Beschaffung von 3 Aufbau- streuern, 2 Radwegebetreuungsgeräten und 2 Vorbau- besen benötigt. a3) Sonstiges 18.000 € Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung von diversen Ma- schinen und Geräten. Der Ansatz beinhaltet ebenfalls die Beschaffung von Wirtschaftsgütern gem. § 6 Abs. 2 EStG. b) Abfallwirtschaft 3.970.000 € b1) Abfallabfuhr 2.390.000 € b1.1) Abfall- und Wertstoffbehälter 565.000 € Der Ansatz ist vorgesehen für die Ersatzbeschaffung von Abfallgefäßen, Großbehältern, Papierkörben sowie Containern und Presscontainern. b1.2) Fahrzeuge 1.710.000 € Die Mittel sind für die Ersatzbeschaffung von 5 Abfall- sammelfahrzeugen mit unterschiedlichen Aufbauten, 1 Lkw mit Kipper und Ladekran und 1 Behälterreini- gungsfahrzeug vorgesehen. b1.3) Sonstiges 15.000 € Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung von diversen Ma- schinen und Geräten. Der Ansatz beinhaltet ebenfalls die Beschaffung von Wirtschaftsgütern gem. § 6 Abs. 2 EStG. b1.4) Errichtung von Annahmestellen 100.000 € Die Mittel sind vorgesehen für die Ersatzbeschaffung des Schadstoffcontainers am Recyclinghof „Entsor- gungszentrum“ . c) Gemeinsame Anlagen 308.000 € c1) Fahrzeuge 0 € c2) Maschinen/Geräte 78.000 € Im Ansatz enthalten ist die Ersatzbeschaffung von Maschinen und Geräten für die Zentralwerkstatt, die Fahrzeughallen und die Kantine. c3) Geringwertige Wirtschaftsgüter 5.000 € Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung von diversen Ma- schinen und Geräten. Der Ansatz beinhaltet ebenfalls die Beschaffung von Wirtschaftsgütern gem. § 6 Abs. 2 EStG. c4) Baumaßnahmen 50.000 € Die Mittel sind vorgesehen für eine Schmutzwasser- rückgewinnung und Vorratsbecken. c5) Sonstiges 175.000 € Die Mittel sind vorgesehen für Ersatzbeschaffungen von Kleiderspinden für den Sozialtrakt und die Be- schaffung von Büromöbeln. Weitere Mittel sind vorge- sehen für Ersatzbeschaffungen im Bereich von EDV- Hardware und Software. Wirtschaftsplan 2011 | 23 Saubere Lösung b2) Abfallverwertung/-entsorgung 1.580.000 € b2.1) Fahrzeuge/Geräte 30.000 € Die Mittel sind vorgesehen für die Ersatzbeschaffung von Abwasserpumpen am Entsorgungszentrum. b2.2) Baukosten Infrastruktur 1.500.000 € Entsorgungszentrum Zur Optimierung der Verwertung der Gasmengen der Hauptkläranlage, der Bioabfallvergärungsanlage und der Deponien ist die Erneuerung der technischen Einrichtung des bestehenden Blockheizkraftwerkes am Entsorgungszentrum Münster erforderlich. Die notwendigen Investitionen werden anteilig durch das Tiefbauamt der Stadt Münster und die Abfallwirt- schaftsbetriebe Münster erbracht. Die Stadtwerke Münster werden mit der Planung und dem späteren Anlagenbetrieb beauftragt. Die Verpflichtungser- mächtigung stammt aus dem Wirtschaftsjahr 2010. Für die anteilige Investition sind Mittel in Höhe von 1.500.000 € erforderlich. b2.3) Errichtung von abfallwirtschaft- 0 € lichen Anlagen b2.4) Sonstiges 50.000 € Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung von diversen Ma- schinen und Geräten. Der Ansatz beinhaltet ebenfalls die Beschaffung von Wirtschaftsgütern gem. § 6 Abs. 2 EStG. 24 | Wirtschaftsplan 2011 Saubere Lösung Anlage: Mittelfristiger Finanzplan 2011 – 2015 der AWM Investitionen a) Stadtreinigung 800.000 820.000 820.000 820.000 820.000 a1) Straßenreinigung 540.000 550.000 550.000 550.000 550.000 a2) Winterdienst 242.000 250.000 250.000 250.000 250.000 a3) Sonstiges 18.000 20.000 20.000 20.000 20.000 b) Abfallwirtschaft 3.970.000 2.820.000 2.820.000 2.820.000 2.820.000 b1) Abfallabfuhr 2.390.000 2.320.000 2.320.000 2.320.000 2.320.000 b1.1) Abfall- und Wertstoffbehälter 565.000 600.000 600.000 600.000 600.000 b1.2) Fahrzeuge 1.710.000 1.700.000 1.700.000 1.700.000 1.700.000 b1.3) Sonstiges 15.000 20.000 20.000 20.000 20.000 b1.4) Errichtung von Annahmestellen 100.000 0000 b2) Abfallverwertung/-entsorgung 1.580.000 500.000 500.000 500.000 500.000 b2.1) Fahrzeuge 30.000 250.000 250.000 250.000 250.000 b2.2) Baukosten Infrastruktur 1.500.000 100.000 100.000 100.000 100.000 b2.3) Erricht. abfallwirtsch. Anlagen 0 100.000 100.000 100.000 100.000 b2.4) Sonstiges 50.000 50.000 50.000 50.000 50.000 c) Gemeinsame Anlagen 308.000 320.000 320.000 320.000 320.000 c1) Fahrzeuge 0 25.000 25.000 25.000 25.000 c2) Maschinen/Geräte 78.000 100.000 100.000 100.000 100.000 c3) Geringwertige Wirtschaftsgüter 5.000 15.000 15.000 15.000 15.000 c4) Baumaßnahmen 50.000 50.000 50.000 50.000 50.000 c5) Sonstiges 175.000 130.000 130.000 130.000 130.000 Darlehenstilgung 140.000 140.000 140.000 140.000 140.000 Gesamt 5.218.000 4.100.000 4.100.000 4.100.000 4.100.000 1. Zuführungen zu Rückstellungen 1.272.000 150.000 150.000 150.000 150.000 2. Regelabschreibungen 3.946.000 3.950.000 3.950.000 3.950.000 3.950.000 3. Aufnahme von Krediten 00000 4. Jahresüberschuss 00000 Gesamt 5.218.000 4.100.000 4.100.000 4.100.000 4.100.000 Investitionen Plan 2011 Plan 2012 Plan 2013 Plan 2014 Plan 2015 EUR EUR EUR EUR EUR Deckungsmittel Plan 2011 Plan 2012 Plan 2013 Plan 2014 Plan 2015 EUR EUR EUR EUR EUR Stellenübersicht der Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer Wirtschaftsplan 2011 | 25 Saubere Lösung G 15 Ü 1,00 - 1,00 1,00 G 15 1,00 - 1,00 1,00 G 14 1,50 - 1,50 1,50 G 13 2,00 - 2,00 2,00 1 x ku G 12 G 12 3,00 - 3,00 3,00 G 11 2,00 - 2,00 1,50 G 10 5,00 + 0,50 4,50 4,27 G 09 9,00 - 9,00 8,80 G 09 V 1,00 - 1,00 1,00 G 08 6,00 - 6,00 5,77 G 07 12,00 - 12,00 11,80 G 06 133,78 + 6,50 127,28 125,83 G 05 6,00 - 6,00 6,00 G 04 130,00 + 8,00 122,00 120,00 G 03 0,26 - 0,26 0,26 Summe 313,54 + 15,00 298,54 293,73 nachrichtlich: Auszubildende 11,00 - 11,00 8,00 Entgeltgruppe Stellen Abweichungen Stellen Ist-Besetzung Vermerke/ 2011 gegenüber 2010 2010 30.06.2010 Erläuterungen 6. Stellenübersicht 2011 der AWM Nachrichtlich: Übersicht der Stellen für Beamtinnen/Beamte * Änderungen bei den Planstellen für Beamte werden über den Verwaltungsentwurf des Stellenplans 2011 eingebracht. A 13 gD 1,00 1,00 - 1,00 A 12 2,00 2,00 - 1,73 A 09 mD 1,00 1,00 - 1,00 A 08 1,00 1,00 - 1,00 A 07 1,00 1,00 - 1,00 insgesamt 6,00 6,00 - 5,73 26 | Wirtschaftsplan 2011 Saubere Lösung Besoldungsgruppen Stellen Stellen Abweichungen Ist-Besetzung Bemerkungen 2011* 2010 gegenüber 30.06.2010 2010* Einzelaufstellungen Stellenvermehrungen Nachrichtlich: Zeitlich befristete Projekte – ohne Einrichtung von Stellen 1. 0,50 G 10 Sachbearbeiter/in Betreuung gewerblicher Kunden der AWM, Abfallberatung Sicherung des Kundenstammes. Abdeckung Gewerbekunden des seit 2004 über Zeitverträge erfolgten Per- sonaleinsatzes durch eine Planstelle. Finanzierung über Abfallgebühren / Entgelte. 2. 1,00 G 06 Kraftfahrer/in Abdeckung zusätzlicher Aufgaben in der Straßenreinigung Straßenreinigung: Reinigung der Aaseeterrassen, Papierkorbentleerung Aasee, Ergänzung Sonntags- reinigung Innenstadt, Sonntagsreinigung Kuh- viertel, Reviervergrößerungen in 2009 und 2010; Finanzierung über Straßenreinigungsgebühren. 3. 3,00 G 04 Straßenreini- Abdeckung zusätzlicher Aufgaben in der gungsarbeiter /in Straßenreinigung: Reinigung der Aaseeterrassen, Papierkorbentleerung Aasee, Ergänzung Sonntags- reinigung Innenstadt, Sonntagsreinigung Kuh- viertel, Reviervergrößerungen in 2009 und 2010; Finanzierung über Straßenreinigungsgebühren. 4. 5,50 G 06 Kraftfahrer/in Erfassung von Leichtverpackungen für die Duale Systeme DSD GmbH und andere duale Systeme nach § 6 Abs. 3 Verpackungsverordnung; Finanzierung über die Systembetreiber. 5. 5,00 G 04 Mülllader/in Erfassung von Leichtverpackungen für die Duale Systeme DSD GmbH und andere duale Systeme nach § 6 Abs. 3 Verpackungsverordnung; Finanzierung über die Systembetreiber. Lfd.-Nr. Anzahl Bewertung Funktion / Begründung Aufgabengebiet „Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide“ G03 1,00 Anleiter der Reinigungsgruppe für Großwohnanlagen; Projektdauer: 2 Jahre; Finanzierung über einen Beschäftigungszuschuss nach § 16e SGB II „Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide“ G02 2,00 Reinigungsgruppe für Großwohnanlagen; Projektdauer: 2 Jahre; Finanzierung über einen Beschäftigungszuschuss nach § 16e SGB II Projekte/Programme Stellenwert Bemerkungen Wirtschaftsplan 2011 | 27 Saubere Lösung 28 | Wirtschaftsplan 2011 Saubere Lösung Impressum Stadt Münster, Der Oberbürgermeister Abfallwirtschaftsbetriebe Münster Dezember 2010 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster Rösnerstraße 10 48155 Münster Telefon: 0251/6052 - 53 Telefax: 0251/6052 - 48 awm@stadt-muenster.de www.awm.muenster.de Recyclingpapier aus 100 % Altpapier X&Y Design · Münster Saubere Lösung
Beratungsverlauf (5)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich beschlossen
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich beschlossen
Zur SitzungOrte (3)
- Rösnerstraße 10
- Brüningheide
- Kinderhaus
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0770/2010
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 14.10.2010
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37