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V/0613/2013

Bericht über die Beteiligungen der Stadt Münster im Jahr 2012 (Beteiligungsbericht 2012)

Vorlagen 15.08.2013

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Berichtsvorlage

2830 Zeichen

V/0613/2013 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Finanzen und Beteiligungen 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Bericht über die Beteiligungen der Stadt Münster im Jahr 2012 (Beteiligungsbericht 2012) 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
24.09.2013 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Bericht 
25.09.2013 Hauptausschuss Bericht 
25.09.2013 Rat Bericht 
 
 
 
 
Bericht: 
 
 
 
Die Gemeinde ist gemäß § 117 Abs. 1 Gemeindeordnung NRW (GO) verpflichtet, einen Beteil i-
gungsbericht, in dem ihre wirtschaftliche und nichtwirtschaftliche Betätigung im Sinne der §§ 107, 
107 a GO zu erläutern ist, zu erstellen. Der Bericht ist jährlich, bezogen auf de n Abschlussstich-
tag des Gesamtabschlusses, fortzuschreiben und dem Gesamtabschluss beizufügen. Ferner ist 
der Bericht nach § 117 Abs. 2 GO dem Rat und den Einwohnern/ -innen zur Kenntnis zu bringen 
und zu diesem Zweck zur Einsichtnahme verfügbar zu halten. Auf die Möglichkeit zur Einsich t-
nahme ist in geeigneter Weise öffentlich hinzuweisen. 
 
 
Mit der Vorlage des neunzehnten Beteiligungsberichts (Anlage) kommt die Verwaltung den v.g. 
gesetzlichen Vorgaben nach. Wie in den Jahren zuvor enthält der Bericht als wesentlichen Inhalt 
eine Darstellung der wirtschaftlichen Situation der einzelnen Beteiligungen sowie ihre Bedeutung 
für den städtischen Haushalt und den „Konzern Stadt Münster“. Darüber hinaus wurden für alle – 
vom Rat der Stadt Münster als steuerungsrele vant eingestuften – Beteiligungen Angaben zu den 
„reinen“ Finanz - und Beteiligungserträgen/ -aufwendungen (Bruttoausschüttungen an die Stadt 
Münster bzw. „Zuschusszahlungen“ der Stadt Münster) sowie ein betriebswirtschaftliches Ken n-
zahlenset aufgenommen. 
 
Mit dem Beteiligungsbericht wird den Ratsmitgliedern, der Verwaltung und der interessierten Ö f-
fentlichkeit die Möglichkeit gegeben, sich mit einem wichtigen Teil des kommunalen Haushalts 
vertraut zu machen. Die regelmäßige Aktualisierung der Jahresabschluss daten (Bilanz, Gewinn- 
und Verlustrechnung) der einzelnen Beteiligungen trägt dazu bei, deren mittelfristige Geschäft s-
entwicklung aufzuzeigen und damit die notwendige Transparenz zu vermitteln. 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0613/2013 
Auskunft erteilt: 
Herr Scholz 
Ruf: 
492 20 43 
E-Mail: 
ScholzT@stadt-muenster.de 
Datum: 
15.08.2013 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0613/2013 
 
 
 
 
Auf die Möglichkeit zur Einsichtnahme wird durch öffentlic he Bekanntmachung hingewiesen. Es 
wird wieder die Möglichkeit bestehen, den Beteiligungsbericht gegen eine Schutzgebühr von 1 € 
bei der „Münster Information“ (Bürgerberatungsstelle) zu erwerben. Darüber hinaus wird der B e-
teiligungsbericht über die Internetpräsenz der Stadt Münster abrufbar bzw. einsehbar sein. 
 
 
 
 
 
In Vertretung 
 
 
gez. 
Reinkemeier 
Stadtkämmerer 
 
 
 
 
Anlage: 
Beteiligungsbericht 2012

BB2012_Druckfassung

447871 Zeichen

Beteiligungsbericht 2012

Herausgeber: Stadt Münster  
 Amt für Finanzen und Beteiligungen  
 Abteilung Beteiligungsmanagement  
 48127 Münster 
Druck: Eigendruck 
Auflage: 300, September 2013

Vorwort 
Die Stadt Münster hat neben den Tätigkeiten der kla ssischen Verwaltung einige 
Aufgabenbereiche auf Einrichtungen und Unternehmen mit öffentlich-rechtlichen oder 
privatrechtlichen Rechtsformen übertragen. Diese we rden unter dem Begriff 
„Beteiligungen“ zusammengefasst. 
Das an die Beteiligungen übertragene Aufgabenspektrum gestaltet sich dabei vielfältig. 
Beginnend mit der Bereitstellung von Gütern und Die nstleistungen über den Betrieb 
kultureller Einrichtungen bis hin zur Wohnraumgesta ltung und Stadtentwicklung tragen 
die Beteiligungen den hohen Ansprüchen an Münster a ls weltoffene und 
zukunftsorientierte Stadt Rechnung.     
Das Beteiligungsmanagement bildet dabei die Schnitt stelle zwischen den städtischen 
Einrichtungen und Unternehmen, dem Rat und der Verw altung. Der Weg hin zu einem 
modernen Beteiligungsmanagement, weg von der bloßen  Beteiligungsverwaltung hat 
sich in den vergangenen Jahren als erfolgreich und wichtig herausgestellt. 
Seit nunmehr über zehn Jahren trägt das im Amt für Finanzen und Beteiligungen als 
eigene Abteilung angesiedelte Beteiligungsmanagemen t zur Steuerung der 
Beteiligungen bei und verfolgt das Ziel, die wirtsc haftliche Betätigung der Stadt 
Münster zu dokumentieren, weiter zu entwickeln und transparent zu gestalten. 
Diesem Zweck dient auch der im Jahr 2012 bereits zu m 19. Mal vorgelegte 
Beteiligungsbericht. Die wirtschaftlichen Eckdaten der einzelnen Gesellschaften 
werden auf Grundlage der geprüften Abschlüsse 2012 aufbereitet und um einen 
Ausblick auf den voraussichtlichen Geschäftsverlauf  für das Jahr 2013 ergänzt. Mit 
Hilfe von Kennzahlen werden die Leistungen der einz elnen Gesellschaften dargestellt. 
Zudem werden die wesentlichen Finanz- und Leistungs beziehungen ausgewählter 
Beteiligungen abgebildet sowie die aktuellen Veränd erungen in der städtischen 
Beteiligungsstruktur. 
An dieser Stelle möchten wir den Mitarbeiter/innen des Beteiligungsmanagements für 
die umfangreichen Arbeiten bei der Zusammenstellung  der Daten und Fakten und für 
die Erstellung des Beteiligungsberichtes danken. 
 
  
Münster, im September 2013 
 
 
 
     Markus Lewe    Alfons Reinkemeier 
     Oberbürgermeister             Stadtkämmerer

Beteiligungsbericht 2012   
 
 
Inhaltsverzeichnis  
 
1      Die wirtschaftliche Betätigung der Kommunen ............................................................. 1 
1.1 Gegenstand des Beteiligungsberichtes der Stadt Münster 1 
1.2 Wirtschaftliche Unternehmen und Beteiligungen 1  
1.3 Rechtsformen kommunaler Unternehmen 3 
1.3.1 Öffentlich-rechtliche Unternehmensformen 3 
1.3.2 Privatrechtliche Unternehmensformen 4 
1.3.3 Wahl der Unternehmensform 5 
1.4 Steuerung der Beteiligungen der Stadt Münster 6  
1.4.1 Beteiligungsmanagement 6 
1.4.2 Steuerung über die Gesellschaftsorgane 6 
 
2      Die Beteiligungen der Stadt Münster .............................................................................. 7 
2.1 Veränderungen in der Beteiligungsstruktur 2012,  Ausblick auf 2013 7 
2.2 Bestand an Beteiligungen und Eigengesellschafte n zum 31.12.2012                          8 
2.3 Bedeutung der Beteiligungen für die Stadt Münst er 9 
 
3    Die unmittelbaren Beteiligungen der Stadt Münster ..................................................... 11 
3.1 Stadtwerke Münster GmbH 11 
3.1.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 11 
3.1.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 13 
3.1.3 Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. 3. 1.4) 17 
3.1.4 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen  17 
3.1.5 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 17 
3.1.6 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 17 
3.2 Wohn + Stadtbau  Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 19 
3.2.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 19 
3.2.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 20 
3.2.3 Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. 3. 2.4) 23 
3.2.4 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen  23 
3.2.5 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 23 
3.2.6 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 23 
3.3 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland Gm bH 25 
3.3.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 25 
3.3.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 26 
3.3.3 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen  28 
3.3.4 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 28 
3.3.5 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 28 
3.4 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 29 
3.4.1  Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 29 
3.4.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 30 
3.4.3 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen  33 
3.4.4 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 33 
3.4.5 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 33 
3.5 Regionalverkehr Münsterland GmbH 34 
3.5.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 34 
3.5.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 36 
3.5.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 38 
3.6 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 39 
3.6.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 39 
3.6.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 40

Beteiligungsbericht 2012   
 
 
3.6.3 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen  42 
3.6.4 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 42 
 
3.7 GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 43 
3.7.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 43 
3.7.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 44 
3.7.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 45 
3.8 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 46 
3.8.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 46 
3.8.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 47 
3.8.3 Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. 3. 8.4) 50 
3.8.4 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen  50 
3.8.5 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 50 
3.8.6 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 50 
3.9 Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 52 
3.9.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 52 
3.9.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 53 
3.9.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 54 
3.10 citeq 55 
3.10.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 55 
3.10.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 56 
3.10.3 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendunge n 58 
3.10.4 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 58 
3.10.5 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 58 
3.11 Münster Marketing 60 
3.11.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 60 
3.11.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 61 
3.11.3 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendunge n 63 
3.11.4 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 63 
3.11.5 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 63 
3.12 Wirtschaftsförderung Münster GmbH 64 
3.12.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 64 
3.12.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 65 
3.12.3 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendunge n 67 
3.12.4 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 67 
3.12.5 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 67 
3.13  AirportPark FMO GmbH 68 
3.13.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 68 
3.13.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 68 
3.13.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 70 
3.14 IStG gGmbH 71 
3.14.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 71 
3.14.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 72 
3.14.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 74 
3.15 Städtische Bühnen Münster 75 
3.15.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 75 
3.15.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 76 
3.15.3 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendunge n 78 
3.15.4 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 78 
3.15.5 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 78 
3.16 RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kul tur GmbH 80 
3.16.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 80 
3.16.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 81

Beteiligungsbericht 2012   
 
 
 
4      Die mittelbaren Beteiligungen über die Stadtwerke Münster GmbH ......................... 82 
4.1  Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH 82 
4.1.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 82 
4.1.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 83 
4.1.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 84 
4.2 Westfälische Bauindustrie GmbH 85 
4.2.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 85 
4.2.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 86 
4.2.3 Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. 4. 2.4) 89 
4.2.4 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen  90 
4.2.5 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 90 
4.2.6 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 90 
4.3 Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 91 
4.3.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 91 
4.3.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 92 
4.3.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 93 
4.4    Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 94 
4.4.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 94 
4.4.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 94 
4.5    FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 96 
4.5.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 96 
4.5.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 97 
4.5.3 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 100 
4.5.4 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 101 
4.6 FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 102 
4.6.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 102 
4.6.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 103 
4.7 FMO Parking Services GmbH 105 
4.7.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 105 
4.7.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 105 
4.7.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 107 
4.8 WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 108 
4.8.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 108 
4.8.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 108 
4.9 FMO Passenger Services GmbH 110 
4.9.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 110 
4.9.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 110 
4.9.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 112 
4.10 FMO Airport Services GmbH 113 
4.10.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 113 
4.10.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 113 
4.10.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 115 
4.11 FMO Security Services GmbH 116 
4.11.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 116 
4.11.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 116 
4.11.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 118 
4.12 AHS Aviation Handling Services GmbH 119 
4.12.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 119 
4.12.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 120 
4.12.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 121 
4.13 items GmbH 122 
4.13.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 122 
4.13.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 123

Beteiligungsbericht 2012   
 
 
4.13.3 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 125 
4.13.4 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 125 
 
4.14 items project GmbH 126 
4.14.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 126 
4.14.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 127 
4.14.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 128 
 
4.15 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 129 
4.15.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 129 
4.15.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 130 
4.15.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 132 
4.16 WLE-Spedition GmbH 133 
4.16.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 133 
4.16.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 133 
4.16.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 135 
4.17 Energiehandelsgesellschaft West mbH 136 
4.17.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 136 
4.17.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 137 
4.17.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 138 
4.18 Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 139 
4.18.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 139 
4.18.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 139 
4.18.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 141 
4.19 NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Ex change B.V. 142 
4.19.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 142 
4.19.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 143 
4.19.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 144 
4.20 Stadtwerke Münster Neue Energie GmbH 145 
4.20.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 145 
4.20.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 145 
4.20.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 147 
4.21  smart OPTIMO GmbH & Co. KG 148 
4.21.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 148 
4.21.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 149 
4.21.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 151 
4.22  smart OPTIMO Verwaltungs-GmbH 152 
4.22.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 152 
4.22.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 152 
4.22.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 153 
4.23 Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG 154 
4.23.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 154 
4.23.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 155 
4.23.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 157 
4.24  GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co . KG 158 
4.24.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 158 
4.24.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 159 
4.24.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 160 
4.25  GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltu ngs GmbH 162 
4.25.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 162 
4.25.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 163 
4.25.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 164 
 
5     Die mittelbaren Beteiligungen über die Regionalverkehr Münsterland GmbH ........ 165

Beteiligungsbericht 2012   
 
 
5.1 RVM Verkehrsdienst GmbH 165 
5.1.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 165 
5.1.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 166 
5.1.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 167 
5.2 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 168 
5.2.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 168 
5.2.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 168 
5.2.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 170 
5.3 Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 171 
5.3.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 171 
5.3.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 172 
5.3.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 173 
 
6      Die mittelbaren Beteiligungen über die Wirtschaftsförderung Münster GmbH ...... 174 
6.1 Technologieförderung Münster GmbH 174 
6.1.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 174 
6.1.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 175 
6.1.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 177 
6.2 CeNTech GmbH 178 
6.2.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 178 
6.2.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 179 
6.2.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 180 
6.3 NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 181 
6.3.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2011 181 
6.3.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 182 
6.3.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 183 
 
7     Die mittelbaren Beteiligungen über die Wohn + Stadtbau, Wohnungsunternehmen  
      der Stadt Münster GmbH................................................................................................ 184 
7.1 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 184 
7.1.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 184 
7.1.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 185 
7.1.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 186 
 
8      Sonstiges................................... .................................................................................... 187 
8.1 Gewährträgerschaft für die Sparkasse Münsterlan d Ost 187 
8.1.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2011 187 
8.1.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 188 
8.1.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 192 
8.2 Mitgliedschaften bei eingetragenen Genossenscha ften 193 
8.2.1 Volksbank Münster eG 193 
8.3 Die sonstigen städtischen Mitgliedschaften 194 
8.4 Die sonstigen Mitgliedschaften des Oberbürgerme isters 197 
 
Anhang................................................................................................................................... 198 
Anlage 1: Begriffserläuterungen 198 
Anlage 2:     Auszug aus der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen 201 
Anlage 3:     Auszug aus dem Haushaltsgrundsätzegesetz 209 
Anlage 4:     Zuständigkeiten im Beteiligungsmanagement der Stadt Münster 210 
Alphabetische Beteiligungsübersicht 211

Beteiligungsbericht 2012   
1 
1 Die wirtschaftliche Betätigung der Kommunen 
1.1 Gegenstand des Beteiligungsberichtes der Stadt Münster 
Gemäß § 117 Abs. 1 GO NRW sind die Gemeinden verpfl ichtet, „einen Beteiligungsbericht zu 
erstellen, in dem ihre wirtschaftliche und nichtwir tschaftliche Betätigung, unabhängig davon, ob 
verselbständigte Aufgabenbereiche dem Konsolidierun gskreis des Gesamtabschlusses 
angehören, zu erläutern ist.“ Als Adressaten des Be teiligungsberichtes werden der Rat und die 
Einwohner der Gemeinde genannt. 
Der Beteiligungsbericht der Stadt Münster umfasst u nmittel- und mittelbare städtische 
Gesellschaften und Beteiligungen. Neben den genannt en gesetzlichen "Pflichtinformationen" als 
wesentlichem Inhalt wird ein Abriss der wirtschaftl ichen Situation der einzelnen Gesellschaften 
gegeben. Die Angaben zu finanzwirtschaftlichen Ausw irkungen der Beteiligungen waren bereits 
in den vergangenen Jahren teilweise in den Kapiteln  “Finanzielle Verflechtung mit dem 
Haushaltsplan” Gegenstand des Beteiligungsberichtes. 
Die wirtschaftlichen Daten der Gesellschaften basie ren auf den Jahresergebnissen für das 
Geschäftsjahr 2012. Die Zeitreihenvergleiche umfassen die Jahre 200 bis 2012. 
1.2 Wirtschaftliche Unternehmen und Beteiligungen 
Die Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen unterscheidet zwischen wirtschaftlicher 
und nicht-wirtschaftlicher Betätigung der Gemeinde. 
Als wirtschaftliche Betätigung definiert § 107 Abs. 1 GO NRW den Betrieb von Unternehmen, "die 
als Hersteller, Anbieter oder Verteiler von Gütern oder Dienstleistungen am Markt tätig werden, 
sofern die Leistung ihrer Art nach auch von einem P rivaten mit der Absicht der Gewinnerzielung 
erbracht werden könnte." 
Voraussetzung für die wirtschaftliche Betätigung der Gemeinde ist demnach, dass  
„1. ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfordert ,  
2. die Betätigung nach Art und Umfang in einem ange messenen Verhältnis zu der 
Leistungsfähigkeit der Gemeinde steht und  
3. bei einem Tätigwerden außerhalb der Wasserversor gung, des öffentlichen Verkehrs sowie 
des Betriebes von Telekommunikationsleitungsnetzen einschließlich der 
Telefondienstleistungen der öffentliche Zweck durch  andere Unternehmen nicht besser 
und wirtschaftlicher erfüllt werden kann.“ 
Als nicht-wirtschaftliche Betätigung definiert § 10 7 Abs. 2 GO NRW unter anderem die 
Einrichtungen für die soziale und kulturelle Betreu ung der Einwohner sowie Einrichtungen zum 
Umweltschutz (insbesondere die Abwasserbeseitigung und Abfallentsorgung). 
Für die Zulässigkeit einer wirtschaftlichen Betätig ung in den Bereichen der Strom-, Gas- und 
Wasserversorgung hat der Gesetzgeber in § 107 a GO gesonderte Regelungen geschaffen. 
Während sich § 107 GO NRW auf die Gesamtheit aller kommunalen Aktivitäten unabhängig von 
der wirtschaftlichen Zielsetzung und der Organisati onsform bezieht, wird die für diesen 
Beteiligungsbericht wesentliche privatrechtliche Be tätigungsform gesondert in § 108 GO NRW 
geregelt.

Beteiligungsbericht 2012   
2 
Danach gelten als Voraussetzungen für die Gründung einer kommunalen Eigengesellschaft bzw. 
eines Unternehmens oder die Beteiligung an einem Unternehmen, dass 
• ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfordert un d dieser im Gesellschaftsvertrag der 
Satzung oder einem sonstigen Organisationsstatut festgeschrieben wird, 
• die Wahl der Rechtsform die Begrenzung der Haftung  der Gemeinde auf einen 
bestimmten Betrag gewährleistet, 
• die Einzahlungsverpflichtung der Gemeinde in einem  angemessenen Verhältnis zu ihrer 
Leistungsfähigkeit steht, 
• die Gemeinde sich nicht zur Übernahme von Verluste n in unbestimmter oder 
unangemessener Höhe verpflichtet, 
• die Gemeinde einen angemessenen Einfluss, insbeson dere in einem 
Überwachungsorgan, erhält und dieser durch Gesellsc haftsvertrag, Satzung oder in 
anderer Weise gesichert wird, 
• das Unternehmen oder die Einrichtung durch Gesells chaftsvertrag, Satzung oder 
sonstiges Organisationsstatut auf den öffentlichen Zweck ausgerichtet wird, 
• der Jahresabschluss und der Lagebericht entspreche nd den Vorschriften des 
Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften  bzw. entsprechend den 
Vorschriften für Eigenbetriebe aufgestellt und geprüft wird und 
• bei Unternehmen und Einrichtungen in Gesellschafts form durch Gesellschaftsvertrag oder 
Satzung gewährleistet ist, dass die für die Tätigke it im Geschäftsjahr gewährten 
Gesamtbezüge im Sinne des Handelsgesetzbuches im An hang zum Jahresabschluss 
jeweils für jede Personengruppe (Geschäftsführung, Aufsichtsrat, Beirat o.ä.) unter 
Namensnennung die Bezüge angegeben werden, 
• bei Unternehmen der Telekommunikation im Gesellsch aftsvertrag die Haftung der 
Gemeinde bzw. des kommunalen Unternehmens auf den A nteil der Gemeinde am 
Stammkapital beschränkt ist und die Gemeinde für di ese Unternehmen weder Kredite 
nach Maßgabe kommunalwirtschaftlicher Vorzugskondit ionen in Anspruch nehmen noch 
Bürgschaften und Sicherheiten leisten darf. 
Die Beteiligung einer Gesellschaft mit über 25 % ko mmunalem Geschäftsanteil an einer anderen 
Gesellschaft (sog. "Unterbeteiligung") erfordert na ch § 108 Abs. 6 GO NRW unter anderem die 
ausdrückliche Zustimmung des Rates. 
Die Erfüllung eines öffentlichen Zwecks stellt eine  Hauptvoraussetzung kommunaler 
wirtschaftlicher Betätigung dar, jedoch wird auch e ine betriebswirtschaftliche Zielsetzung in den 
"Wirtschaftsgrundsätzen" des § 109 GO NRW definiert . Demnach ist die Führung, Steuerung und 
Kontrolle der Unternehmen und Einrichtungen so ausz urichten, dass diese "einen Ertrag für den 
Haushalt abwerfen, soweit dadurch die Erfüllung des  öffentlichen Zwecks nicht beeinträchtigt 
wird“. Angestrebt wird dabei ein Jahresgewinn des U nternehmens, der neben der für die 
technische und wirtschaftliche Entwicklung des Unte rnehmens notwendigen Rücklagenbildung 
auch eine marktübliche Verzinsung des Eigenkapitals  ermöglicht. Die Erwirtschaftung eines 
Ertrages für den städtischen Haushalt wird somit zw ar angestrebt, ist aber der öffentlichen 
Zwecksetzung stets nachgeordnet.

Beteiligungsbericht 2012   
3 
1.3 Rechtsformen kommunaler Unternehmen 
1.3.1 Öffentlich-rechtliche Unternehmensformen 
Regiebetrieb 
Der Regiebetrieb ist ein rechtlich und wirtschaftli ch unselbständiger Betriebszweig der 
öffentlichen Verwaltung. Er besitzt kein eigenes Ve rmögen. Die rechtlichen Rahmenregelungen 
für den Regiebetrieb finden sich in der Gemeindeord nung. Die Rechnungslegung erfolgt seit 
Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements ( NKF) mit Hilfe der doppelten 
Buchführung. Bei einem Regiebetrieb besteht eine Bi ndung an den Haushaltsplan der 
betreffenden Gebietskörperschaft und daher sind die  dem Regiebetrieb zuzuordnenden Erträge 
und Aufwendungen sowie die kassenmäßigen Zahlungen im Ergebnisplan bzw. im Finanzplan 
des gemeindlichen Haushaltsplans enthalten. Beispie le für Regiebetriebe der Stadt Münster sind 
die Abwasserbeseitigung, das Friedhofswesen und der  Rettungsdienst. Es handelt sich zugleich 
um kostenrechnende Einrichtungen, die eine jährlich e Gebührenkalkulation und 
Betriebsabrechnung mit Hilfe eines ausgebauten betr iebswirtschaftlichen 
Kostenrechnungssystems vorlegen. Regiebetriebe unterliegen aufgrund ihrer direkten Einbindung 
in die Verwaltung der ständigen direkten Einflussnahme und Kontrolle. 
Eigenbetrieb und eigenbetriebsähnliche Einrichtung 
Bei einem Eigenbetrieb handelt es sich um einen ver mögensmäßig verselbständigten Betrieb mit 
eigener Verfassung (Betriebssatzung) und eigenem Re chnungswesen (kaufmännisches 
Rechnungswesen), jedoch ohne eigene Rechtspersönlic hkeit. Der Eigenbetrieb ist wirtschaftlich 
aus dem Vermögen der Gemeinde ausgegliedert. Der Ei genbetrieb verfügt einerseits über 
besondere Leitungs- und Kontrollorgane (Werkleitung  und Werksausschuss), untersteht 
andererseits dem Rat und dem/r Oberbürgermeister/in als Verwaltungschef/in. 
Der Eigenbetrieb kommt als Betriebsform für öffentl iche Einrichtungen in Betracht, die nach 
kommunalem Wirtschaftsrecht als wirtschaftliche Unt ernehmen gelten. Unternehmen, die sich 
nicht-wirtschaftlich i. S. d. § 107 Abs. 2 GO NRW b etätigen, können als eigenbetriebs-ähnliche 
Einrichtungen geführt werden. Die Stadt Münster bes itzt keine Eigenbetriebe, die 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster, Münster Marketin g, die Städtischen Bühnen Münster und die 
citeq sind eigenbetriebsähnliche Einrichtungen, die  entsprechend den Vorschriften über 
Eigenbetriebe geführt werden. 
Anstalt des öffentlichen Rechts  
§ 114 a GO NRW eröffnet die Möglichkeit der Gründun g einer Anstalt des öffentlichen Rechts 
(AöR). Hierbei handelt es sich um eine Mischform au s Eigenbetrieb und GmbH. Die 
Rechtsverhältnisse der AöR werden gemäß GO NRW durc h eine Satzung geregelt, die die 
Gemeinde aufstellt. 
Die Organe der AöR sind der Vorstand und der Verwal tungsrat. Die Leitung der AöR obliegt dem 
Vorstand in eigener Zuständigkeit, soweit nicht ges etzlich oder durch die Satzung etwas anderes 
bestimmt ist. Der Verwaltungsrat ist für Entscheidungen des Aufgabenkataloges aus § 114 a Abs. 
7 GO NRW zuständig, unterliegt jedoch bei bestimmte n Entscheidungen (Erlass von Satzungen, 
Beteiligungen) den Weisungen des Rates der Stadt. D ie Weisungsverpflichtung kann durch die 
Satzung ausgeweitet werden. Die Gemeinde haftet als  Gewährträgerin für die Verbindlichkeiten 
der AöR unbeschränkt, soweit nicht Befriedigung aus  deren Vermögen zu erlangen ist. Die

Beteiligungsbericht 2012   
 
4 
Einflussmöglichkeiten des Rates der Stadt sind insb esondere durch die Satzungsaufstellung 
definiert. 
Betrieb gewerblicher Art / Hoheitsbetrieb 
Die Begriffe “Betrieb gewerblicher Art (BgA)” und " Hoheitsbetrieb" sind inhaltlich von den zuvor 
dargestellten juristischen Ausgestaltungen der wirtschaftlichen Betätigungsformen zu trennen und 
haben in diesem Zusammenhang nur steuerrechtliche B edeutung. Während die privatrechtlichen 
Unternehmensformen kraft Rechtsform steuerpflichtig  sind, greift die Steuerpflicht für Regie- und 
Eigenbetriebe nur insoweit, als diese nicht überwie gend der Ausübung der öffentlichen Gewalt 
dienen (Hoheitsbetriebe). Solche Betriebe werden st euerrechtlich als Betriebe gewerblicher Art 
bezeichnet, wenn sie weitere Merkmale (z.B. Umsatzgrenzen) erfüllen. 
1.3.2 Privatrechtliche Unternehmensformen 
Aufgrund der Vorschriften über die Begrenzung der kommunalen Haftung nach § 108 Abs. 1 Nr. 3 
GO NRW ist die Wahl der privatrechtlichen Organisat ionsform eingeschränkt. Geeignete 
Rechtsformen sind vorrangig die Kapitalgesellschaft en wie die Gesellschaft mit beschränkter 
Haftung (GmbH), die Aktiengesellschaft (AG) oder di e eingetragene Genossenschaft (eG). 
Zusätzlich kann sich eine Kommune als Kommanditisti n an einer Kommanditgesellschaft (KG) 
oder GmbH & Co. KG beteiligen. 
Ist die Gemeinde im Besitz aller Geschäftsanteile einer Gesellschaft, so ist diese eine kommunale 
Eigengesellschaft. Sind weitere Körperschaften oder  auch Private an der Gesellschaft beteiligt, 
so spricht man von einer Beteiligungsgesellschaft. Die Stadt Münster ist u.a. über die 
Eigengesellschaft "Stadtwerke Münster GmbH" an weiteren Gesellschaften mittelbar beteiligt. 
Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) is t eine mit eigener Rechtspersönlichkeit 
ausgestattete Gesellschaft, an der sich die Gesells chafter mit Einlagen auf das Stammkapital 
beteiligen, ohne persönlich für die Schulden der Ge sellschaft zu haften. Die Gesellschafter 
können die innere Struktur der Gesellschaft ohne wesentliche Einschränkungen frei regeln. 
Als Organe besitzt die GmbH die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung. Es kann 
ein Aufsichtsrat gebildet werden, bei großen Untern ehmen mit über 500 Beschäftigten ist die 
Bildung eines Aufsichtsrates zwingend vorgeschrieben (z.B. Stadtwerke Münster GmbH). 
Aktiengesellschaft 
Ebenso wie die GmbH besitzt auch die Aktiengesellsc haft (AG) eine eigene Rechtspersönlichkeit. 
Die Gesellschafter (Aktionäre) erwerben ihre Rechte  durch die Übernahme von Anteilen des in 
Aktien zerlegten Grundkapitals. Für Schulden der Ge sellschaft haftet auch hier nur das 
Gesellschaftsvermögen. Im Gegensatz zur freien Gest altung des Gesellschaftsverhältnisses in 
der GmbH enthält das Aktiengesetz umfangreiche bind ende Regelungen und Formvorschriften, 
so dass für ergänzende Ausgestaltungen des Vertrags verhältnisses der Aktionäre untereinander 
wenig Raum bleibt.  
Als Organe der AG fungieren die Hauptversammlung, d er Vorstand und der Aufsichtsrat. Die 
Beteiligung einer Gemeinde an einer AG ist gem. § 1 08 Abs. 4 GO NRW nur eingeschränkt 
möglich.

Beteiligungsbericht 2012   
5 
Eingetragene Genossenschaft 
Die eingetragene Genossenschaft (eG) ist eine juris tische Person und hat als solche Rechte und 
Pflichten. Sie ist nach § 1 Abs. 1 GenG eine Gesell schaft von nicht geschlossener Mitgliederzahl, 
welche die Förderung des Erwerbes oder der Wirtscha ft ihrer Mitglieder mittels 
gemeinschaftlichen Geschäftsbetriebes bezweckt. Ein e unmittelbare Inanspruchnahme der 
Genossenschaftsmitglieder für Verbindlichkeiten der  Genossenschaft gibt es nicht, wobei 
allerdings durch Satzung Nachschusspflichten verein bart werden können. Die Genossenschaft 
handelt durch die Organe Vorstand, Aufsichtsrat und Generalversammlung. 
Personengesellschaften 
Personengesellschaften wie Offene Handelsgesellscha ften (OHG) oder 
Kommanditgesellschaften (KG) eignen sich grundsätzl ich nicht als Rechtsform eines 
kommunalen Unternehmens, da die Gesellschafter entg egen der Regelung des § 108 Abs. 1 Nr. 
3 GO NRW unbeschränkt für die Verbindlichkeiten der  Gesellschaft haften. Möglich ist aber die 
Beteiligung als Kommanditistin an einer KG oder die  Rechtsform der GmbH & Co. KG. Bei der 
Kommanditistin ist die Haftung auf eine bestimmte K apitaleinlage beschränkt. Die GmbH & Co. 
KG ist eine KG, bei der der persönlich haftende Ges ellschafter eine GmbH ist, deren 
Gesellschafter in der Regel zugleich Kommanditisten  der KG sind. Auf diese Weise wird die 
Haftung der Kommune als Gesellschafterin beschränkt. 
1.3.3 Wahl der Unternehmensform  
Die wirtschaftliche Betätigung der Gemeinden in der  Form rechtlich selbständiger Gesellschaften 
wird dann gewählt, wenn aus organisatorischen, wirt schaftlichen oder steuerrechtlichen 
Überlegungen die Verselbständigung einer Verwaltung seinheit vorteilhaft ist. Wesentliche 
Entscheidungskriterien für die privatrechtliche Organisationsform sind: 
• Beschleunigung der Entscheidungsprozesse, 
• Markt- bzw. Kundenorientierung, 
• flexiblere Personalwirtschaft, 
• Entlastung des städtischen Haushalts, 
• Beteiligung Dritter, 
• Verbesserung des Rechnungswesens, 
• steuerrechtliche Aspekte. 
Die Stadt Münster hat für ihre privatrechtlich-wirt schaftliche Betätigung weitgehend die Form der 
Gesellschaft mit beschränkter Haftung gewählt. Das GmbH-Gesetz räumt den Gesellschaftern im 
Gegensatz zum Aktienrecht eine weitgehende Gestaltu ngsfreiheit und somit die Möglichkeit der 
Wahrnehmung umfassender Rechte gegenüber der Gesell schaft ein.

Beteiligungsbericht 2012   
 
6 
1.4 Steuerung der Beteiligungen der Stadt Münster 
1.4.1 Beteiligungsmanagement 
Zum derzeitigen Aufgabenspektrum der Abteilung „Bet eiligungsmanagement“ gehört die 
Betreuung der städtischen Gesellschaften bei der Ei nhaltung gesellschaftsrechtlicher und 
kommunalrechtlicher Bestimmungen, die Begleitung be i steuer- und finanzwirtschaftlichen 
Fragestellungen und die Koordination der finanzwirt schaftlichen Auswirkungen der geschäftlichen 
Aktivitäten der einzelnen Gesellschaften auf den st ädtischen Haushalt. Daneben stellt die 
Betreuung/Information der städtischen Vertreter in den Organen der Gesellschaften einen 
Schwerpunkt des Beteiligungsmanagements dar. 
Aus gesamtstädtischer Sicht übernimmt das Beteiligu ngsmanagement die Aufgabe, über die 
jeweilige Einzelgesellschaft hinaus Transparenz für  den gesamten Dienstleistungsverbund Stadt 
Münster zu schaffen. 
Die Weiterentwicklung der früheren „Beteiligungsver waltung“ in Richtung eines umfassenden 
Beteiligungsmanagements und -controllings war nicht  zuletzt aufgrund der fortschreitenden 
Verlagerung "klassischer" städtischer Aufgaben in p rivatrechtliche Organisationsformen dringend 
geboten. Zur Optimierung der Steuerung ihrer Beteil igungen und zur Sicherung eines 
verbesserten Beteiligungscontrollings hat die Stadt  Münster auf gutachterlicher Basis ein 
Konzern-Berichtswesen implementiert. Nach Einführun g des Konzern-Berichtswesens wurden 
Zielvereinbarungen mit ausgewählten Gesellschaften,  in sogenannten „Management-Kontrakten“, 
abgeschlossen. Für mehrere Beteiligungen stehen aktuell neue Abschlüsse an. 
1.4.2 Steuerung über die Gesellschaftsorgane 
Der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung sind die Steuerungs- und Kontrollgremien 
der Gesellschaften. Hier wird insbesondere über die  Beratung und Genehmigung der 
Wirtschaftspläne und der Investitions- und Finanzpl äne Einfluss auf die jeweiligen 
Leistungsprogramme der Gesellschaften genommen. Dan eben gibt es je nach Spezifizierung im 
Gesellschaftsvertrag weitere Zustimmungsvorbehalte durch den Aufsichtsrat bzw. die 
Gesellschafterversammlung. 
Bei dem kommunalen Gesellschafter "Stadt Münster" e rfolgt die Willensbildung hinsichtlich der 
Frage, welche Haltung der städtische Vertreter in d er Gesellschafterversammlung einnehmen 
soll, durch den Rat der Stadt Münster.

Beteiligungsbericht 2012   
7 
2      Die Beteiligungen der Stadt Münster 
2.1 Veränderungen in der Beteiligungsstruktur 2012,  Ausblick auf 
2013 
Der Beteiligungsbericht 2012 basiert auf den Abschl üssen der städtischen Gesellschaften bzw. 
Beteiligungen für das Geschäftsjahr 2012. Im Folgen den werden die seit Jahresbeginn 
vollzogenen bzw. eingeleiteten Veränderungen unter dem Aspekt einer möglichst aktuellen 
Berichterstattung dargestellt. 
 
• An der in 2009 von der Stadtwerke Münster GmbH und  der Stadtwerke Osnabrück AG 
gegründeten smartOPTIMO GmbH & Co. KG, die alle Die nstleistungen im 
Zusammenhang mit dem Zähl- und Messwesen in den Ver sorgungsgebieten ihrer 
Gesellschafter erbringt, wollen sich die als weitere Kommanditisten die Stadtwerke Emden 
GmbH sowie die Stadtwerke Nortorf AöR beteiligen. D ie v.g. Gesellschaften 
beabsichtigen dazu jeweils einen 1%-igen Kommandita nteil an der smartOPTIMO GmbH 
& Co. KG zu erwerben. 
 
• Die Stadtwerke Münster GmbH beabsichtigt, ihre Bet eiligung an der 
Energiehandelsgesellschaft West mbH mit Ablauf des Jahres 2013 zu beenden. Dazu 
werden die bislang von der Stadtwerke Münster GmbH gehaltenen Gesellschaftsanteile 
an der Energiehandelsgesellschaft West mbH auf diese übertragen.

Beteiligungsbericht 2012   
 8 
2.2 Bestand an Beteiligungen und Eigengesellschafte n zum 31.12.2012 graphische 
Darstellung: 
 
Wohn + Stadtbau, 
Wohnungsunternehmen der Stadt 
Münster GmbH  
Westfälischer Zoologischer Garten 
Münster GmbH  
Messe und Congress Centrum Halle 
Münsterland GmbH  
Regionalverkehr Münsterland GmbH 
AirportPark FMO GmbH 
Sparkasse Münsterland Ost (1)  
GML Gewerbepark Münster 
Loddenheide GmbH  
RVM Verkehrs-
dienst GmbH  
Stadtwerke Münster GmbH  
Technologieförder-
ung Münster GmbH 
100 % 
 
92,09% 
100 % 
45,41% 
4,02 % 
33,33 % 
 
33,33% 
 
100% 
33,33 % 
Energiehandels-
gesellschaft West mbH  
Windkraft Nordrdsee-
heil bad Borkum GmbH  
Westfälische 
Bauindustrie GmbH 
Westfälische Fern-
wärmeversorgung  
27,83 % 
49,90 % 
50 % 
99 % 
GREEN GECCO 
Beteiligungsgesellschaft- 
Verwaltungs GmbH  
Westfälische Landes-
eisenbahn GmbH 
items GmbH 
FMO Flughafen 
Münster/Osnabrück GmbH 
35,06 % 
14,13 % 
7,75 % 
32,19 % 
WLE-Spedition 
GmbH  
FMO Parking 
Services GmbH  
FMO Luftfahrt-
förderung GmbH  
WISAG FMO 
Cargo Service 
GmbH & Co. KG  
33,33% 
 100 % 
 5,9 % 
(1)  Beteiligung über den Sparkassenzweckverband 
 
 
 
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 
100 % 
FMO Passenger 
Services GmbH  
FMO Airport 
Services GmbH  
  100 % 
 100 % 
33,33% 
100 % 
NDIX GmbH    50 % 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 100 % 
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH   1 % 
   
Münster Marketing (Eigenbetrieb) 100 %  
CeNTech 
GmbH  
79 % 
20 % 
Verkehrsservice Ge-
sellschaft Münster mbH  100 % FMO Security 
Services GmbH 100 %  
citeq (Eigenbetrieb)  100%  
AHS Aviation 
Handling 
Services GmbH  
10 % 
Wirtschaftsförderung Münster 
GmbH 
15 % 
85 % 
Wohnungsgesellschaft  100 % 
94 % 
  1 % 
IStG gGmbH 
Stadtwerke Münster Netz-
gesellschaft mbH  
Stadtwerke Münster Neue 
Energie GmbH 
100 % 
100 % 
items project 
GmbH 
100% 
10 % 
 
Städtische Bühnen Münster 
(Eigenbetrieb)  100 % 
smartOPTIMO GmbH 
& Co. KG 
48,5% 
NBZ- Nano-
Bioanalytik-
Zentrum GmbH 
 100 % 
Gemeinschaftskraftwerk 
Steinkohle 
1,96 % 
smartOPTIMO 
Verwaltungs-GmbH 
50 % 
RELiGIO Westfälisches Museum für 
religiöse Kultur GmbH 
  10 % 
Westfälische 
Verkehrsgesell-
schaft mbH 
10 % 
 
Verkehrsbetrieb 
Kipp GmbH 
100 % 
47,14 % 
GREEN GECCO 
Beteiligungsgesellschaft 
mbH & Co. KG 
7,75 % 
Stadt Münster

Beteiligungsbericht 2012   
 9 
Bedeutung der Beteiligungen für die Stadt Münster 
Die städtischen Gesellschaften nehmen eine Vielzahl  von Aufgaben wahr. Diese reichen von der 
Versorgung der Bevölkerung mit Energie, der Entsorg ung von Abfällen über die Bereitstellung 
des Öffentlichen Personennahverkehrs bis hin zu Ang eboten im Kultur- und Freizeitsektor sowie 
den Bau von Wohnungen, Parkhäusern und die Bereitst ellung von Gewerbeflächen und 
Büroräumen für Existenzgründer. 
Um einen Eindruck über die Größenordnung der städtischen Gesellschaften und Beteiligungen zu 
erhalten, werden im Folgenden einige Unternehmensda ten der großen und wirtschaftlich 
bedeutenden städtischen Beteiligungen zum Stichtag 31.12.2012 vorgestellt: 
Organisationseinheit 
Bilanz-
volumen 
in T € 
Anlage-
vermögen 
in T € 
Eigen-
kapital 
in T € 
Betriebs-
aufwand 
in T € 
Anzahl der 
Beschäf-
tigten 
Stadtwerke Münster GmbH 470.254 331.867 148.791  553.406 990 
Wohn + Stadtbau GmbH 227.364 187.237 45.288 43.497 63 
Messe und Congress Centrum 
Halle Münsterland GmbH  10.072 4.040 7.980 10.655 48 
Westfälischer Zoologischer Garten 
Münster GmbH  22.067 16.708 18.063 11.625 91 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 
62.482 34.201 13.027 49.257 364 
Summe Gesellschaften 792.239 574.053 233.149  658.470 1.556 
 
Diese wenigen Zahlen verdeutlichen die Wichtigkeit der Einbeziehung der städtischen 
Beteiligungen in das gesamtstädtische Leistungsspek trum als "Dienstleistungsunternehmen 
Stadt".

Beteiligungsbericht 2012  
 10  
Dem Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liege nschaften der Stadt Münster wird seitens 
des Beteiligungsmanagements regelmäßig über die unterjährige Entwicklung des Jahreserfolgs in 
den städtischen Beteiligungen berichtet. Dabei bezi eht sich dieses sog. „Konzernberichtswesen“ 
auf die vom Rat als besonders steuerungsrelevant eingestuften Gesellschaften. Die nachfolgende 
Tabelle gibt exemplarisch für den 31.12.2012 eine entsprechende Übersicht wieder. 
Jahreserfolg 2012 (Stand: 31.12.2012, in T €) 
Beteiligung Kapitalanteile 
in % 
Jahresüber-
schuss Ist 
2012 
Jahresüber-
schuss 
Plan 2012 
Ab-
weichungen  
Stadtwerke Münster GmbH 100,00 2.760 2.580 +180 
Items GmbH* 32,20 764 769 -5 
Flughafen Münster/Osnabrück 
GmbH* 35,06 -5.430 -3.392 -2.038 
Westfälische Bauindustrie GmbH 1,00 2.540 2.289 +25 1 
Wohn- und Stadtbau GmbH 100,00 6.144 5.329 +815 
Messe und Congress Centrum 
Halle Münsterland GmbH 92,09 -1.420 -1.700 +289 
Westfälischer Zoologischer Garten 
Münster GmbH 45,41 -4.759 -4.939 +180 
Wirtschaftsförderung Münster 
GmbH 85,00 -1.497 -2.360 +863 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 100,00 2.297 2.34 3 -46 
Citeq 100,00 1.190 889 +301 
Münster Marketing 100,00 -62 0 -62 
Theater Münster 100,00 -192 -115 -77 
 
* Anteile werden über die Stadtwerke Münster GmbH gehalten 
 
In den älteren Beteiligungsberichten wurden bisher die Verflechtungen mit dem städtischen 
Haushalt in Form von Einnahmen und Ausgaben dargest ellt. Seit 2010 werden die finanziellen 
Verflechtungen mit dem städtischen Haushalt für die  Gesellschaften, deren Abschlüsse im 
Rahmen des städt. Gesamtabschlusses konsolidiert we rden, in einer neu eingefügten Tabelle als 
„Finanz- und Leistungsbeziehungen“ abgebildet. Für die übrigen – vom Rat der Stadt Münster als 
steuerungsrelevant eingestuften – Beteiligungen wer den die Ausschüttungen an die Stadt 
Münster bzw. die „Zuschussaufwendungen“ (Zuführunge n zur jeweiligen Kapitalrücklage der 
Beteiligung) der Stadt Münster in einem ebenfalls n euen Kapitel „Finanz – und 
Beteiligungserträge/-aufwendungen“ dargestellt.

Beteiligungsbericht 2012   
11 
3 Die unmittelbaren Beteiligungen der Stadt Münster  
3.1 Stadtwerke Münster GmbH 
3.1.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
Stadtwerke Münster GmbH 
Hafenplatz 1 
48155 Münster 
Telefon: (02 51) 6 94 – 0 
Gründungsjahr:  1967 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 in T €
 in %  
Stadt Münster 51.200  100,00  
   
Beteiligungen der Gesellschaft:   
Westfälische Bauindustrie GmbH 21.630  99,00  
FMO Flughafen Münster-Osnabrück GmbH 22.664  35,00  
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 800  50,00  
items GmbH 1.237  32,00  
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co KG 256  25,00  
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 110  49,90  
Energiehandelsgesellschaft West mbH 3.350  28,00  
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 26  100,00  
NDIX B. V., Enschede 400  50,00  
Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH 100  100,00  
Stadtwerke Münster Neue Energie GmbH 200  100,00  
Energiepark Detmold GmbH & Co. WP DT KG 1.946  100,00  
smartOPTIMO GmbH & Co. KG, Osnabrück 402  47,00  
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH, Lippstadt 3.907  14,00  
Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co.KG Essen  50.000  2,00  
Green Gecco Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 2 0.515  8,00

Beteiligungsbericht 2012   
12 
Gegenstand des Unternehmens  
Der Stadtwerke Münster GmbH obliegt gemäß § 2 ihres  Gesellschaftsvertrages die Versorgung 
der Bevölkerung – vornehmlich der Stadt Münster – m it Energie und Wasser, der öffentliche 
Personennahverkehr, der Hafenbetrieb, die Betriebsf ührung der Straßenbeleuchtung, die 
Beteiligung an Unternehmen der Versorgungs- und Ver kehrswirtschaft sowie die Beteiligung an 
sonstigen Unternehmen, insbesondere insoweit, als d iese geeignet sind, den Gesellschaftszweck 
zu fördern, sowie die Telekommunikation und damit i m Zusammenhang stehende 
Dienstleistungen sowie Geschäfte jeder Art, die der  Erreichung des Gesellschaftszwecks 
mittelbar oder unmittelbar dienen. 
Bei der Versorgung mit Energie und Wasser sollen vo rhandene Ressourcen, insbesondere die 
natürlichen Vorräte an Energieträgern und an Wasser , so weit als möglich geschont und die 
Belastung der Umwelt durch Emissionen so gering wie  möglich gehalten werden. Die Versorgung 
mit Energie und Wasser umfasst auch die Beratung de r Kunden und der Bevölkerung mit dem 
Ziel, den Verbrauch an Energie und Wasser zu reduzi eren. Außerdem soll die Bereitschaft zum 
Einsatz regenerativer Energieträger gefördert werden. 
Im Geschäftsjahr 2012 hat die Stadtwerke Münster Gm bH ausschließlich diese satzungsmäßigen 
wirtschaftlichen Tätigkeiten ausgeübt. Sie erfüllt damit die ihr von der Alleingesellschafterin Stadt 
Münster übertragenen kommunalen Aufgaben der Daseinsvorsorge für ihre Bevölkerung. 
Der Rat der Stadt Münster hat mit Beschluss vom 13. 07.2011 einen Managementkontrakt mit der 
Stadtwerke Münster GmbH beschlossen. Mit dem Abschl uss des Managementkontraktes ist eine 
jährliche Mindestausschüttung der Stadtwerke Münste r GmbH in Höhe von 6,5 Mio. € brutto 
(zuzüglich der Westfälische Bauindustrie GmbH aus M ehrerlösen gem. 
Konsolidierungsprogramm in Höhe von 1,2 Mio. €) an die Stadt Münster verbunden. Die Laufzeit 
des Managementkontraktes beträgt 5 Jahre für die Kalenderjahre 2011 bis einschließlich 2015. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Dr. Henning Müller-Tengelmann 
Dr. Andreas Hoffknecht 
Aufsichtsrat:  
von der Gesellschafterversammlung gewählte Mitglieder: 
Ratsherr Stefan Weber (Vorsitzender) 
Ratsherr Dr. Michael Jung (2. stellv. Vorsitzender) 
Ratsherr Frank Baumann 
Herr Wilhelm Breitenbach 
Herr Manfred Engelmann 
Ratsherr Gerhard Joksch (bis 12.12.2012) 
Ratsherr Dr. Thorsten Kornblum 
Herr Dieter Maager 
Ratsherr Andreas Nicklas 
Ratsherr Heribert Klas (ab 13.12.2012) 
Ratsherr Hans Varnhagen 
Herr Theodor Knetzger  
 
vom Oberbürgermeister entsandter Vertreter: 
Herr Alfons Reinkemeier, Stadtkämmerer 
 
Belegschaftsmitglieder: 
Herr Heinz Röhricht, Arbeitnehmervertreter (1. stellv. Vorsitzender) 
Herr Klaus Langebröker, Arbeitnehmervertreter

Beteiligungsbericht 2012 Stadtwerke Münster GmbH  
 13  
Herr Antonio Machado, Arbeitnehmervertreter 
Herr Michael Weidekamp, Arbeitnehmervertreter 
Herr Rolf Wischer, Arbeitnehmervertreter 
Herr Günther Kronberg, Arbeitnehmervertreter 
 
Gesellschafterversammlung: 
Städtischer Vertreter: Oberbürgermeister Markus Lewe 
3.1.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
In der Aufgabenerfüllung ist die Stadtwerke Münster  GmbH kommunal-, energie-, verkehrs- und 
umweltpolitischen Zielen verpflichtet. Des Weiteren  sind ihre unternehmerischen Tätigkeiten 
gemäß der Unternehmensleitlinie an den Zielen Kunde n- und Mitarbeiterorientierung, 
Versorgungssicherheit, Qualitätsbewusstsein, innova tive Lösungen und Wirtschaftlichkeit 
ausgerichtet. 
Die Finanzkrise einzelner Staaten im Euro-Wirtschaf ts- und Währungsraum hat zwar die 
Diskussion im Geschäftsjahr geprägt, die wirtschaftliche Entwicklung trotz der damit verbundenen 
Unsicherheiten jedoch nicht entscheidend eintrüben können. Sowohl die Binnenkonjunktur als 
auch die Exportwirtschaft zeigten sich stabil. Da d ie Stadtwerke Münster GmbH stark vom 
Handel- und Dienstleistungssektor sowie von Privatk unden abhängig ist, wirkte sich die 
konjunkturelle Entwicklung nur begrenzt auf die Ges chäftsentwicklung aus. Lediglich der Absatz 
an die Industriekunden zeigte eine stärkere Abhängigkeit von der Konjunkturentwicklung.  
Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2012  mi t einem Jahresüberschuss in Höhe von 2,8 
Mio. € ab. Dieses Ergebnis entsprach den Erwartunge n des Wirtschaftsplans. Das Geschäftsfeld 
Energie- und Wasservertrieb entwickelte sich in ein zelnen Segmenten sehr differenziert. Im 
Strommarkt konnte insgesamt eine Stabilisierung erreicht werden.  
Bedingt durch die Witterung und den Zugewinn neuer Kunden konnten im Gasvertrieb sowie im 
Wärmevertrieb die abgesetzten Mengen im Vergleich z um Vorjahr jeweils gesteigert werden. 
Demgegenüber ging die abgesetzte Menge im Wasserver trieb leicht zurück, was jedoch durch 
eine Preiserhöhung zu Beginn des Jahres 2012 kompensiert werden konnte.  
Insgesamt konnten die Umsatzerlöse um rund 31,5 Mio . € auf 502,7 Mio. € gesteigert werden. 
Nach Abzug der Energiesteuern ergaben sich bereinigte Umsatzerlöse in Höhe von 472,1 Mio. €. 
Die Stadtwerke Münster GmbH investierte im abgelauf enen Geschäftsjahr 9,7 Mio. € in 
Leitungsnetze, Hausanschlüsse und zugehörige Anlage n und trieb damit den Ausbau der 
Versorgungsnetze weiter voran. Im Geschäftsfeld Erz eugung wurden zwei Windenergieprojekte 
in Betrieb genommen, welche mit einem Investitionsv olumen von 10,2 Mio. € den Schwerpunkt 
der Investitionen im Sachanlagevermögen bildeten. Z udem wurden für den Erwerb von 
Beteiligungen an drei Windparks 11,2 Mio. € investiert. 
Der positive Trend des Vorjahres im Geschäftsfeld V erkehr konnte fortgesetzt werden. Die Zahl 
der Fahrgäste erreichte einen neuen Spitzenwert von 38 Mio. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der Stadtwerke Münster 
GmbH. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Gesc häftsjahr 2012 ist anhand der 
wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2012   
14 
Leistungsdaten der einzelnen Betriebsbereiche 
Betriebs- 
bereich Leistung 2009 2010 2011 2012 Veränd. 
ggü. 2011 
Strom- 
Stromabgabe 
in 
Mio. kWh 
1.241,6   1.206,0 985,0 992,0 0,7% 
versorgung Umsatz in 
Mio. € 248,5   233,4 229,9 233,3 1,5% 
Gas- Gasabgabe in 
Mio. kWh 2.199,0   2.416,0 1.969,0 2.188,0 11,1% 
versorgung Umsatz in 
Mio. € 96,0   100,2 89,4 105,3 17,8% 
Fernwärme- 
Fernwärmeab- 
gabe in Mio. 
kWh 
607,4   684,2 570,0 624,0 9,5% 
versorgung Umsatz in 
Mio. € 43,7   37,7 39,3 47,5 20,9% 
Wasser- Wasserabgabe 
in Mio. m³ 
15,8   15,9 16,3 16,1 -1,2% 
versorgung Umsatz in 
Mio. € 45,0   43,9 44,3 45,3 2,2% 
Verkehrs- Fahrgäste in 
Mio. 31,9   32,2 35,0 38,0 8,6% 
betriebe Umsatz in 
Mio. € 21,4   23,8 25,7 26,7 4,0% 
Sonstige 
Aktivitäten *  
Umsatz in 
Mio. € 11,5   12,6 13,3 14,0 4,9% 
Gesamtumsatz in Mio. € 466,1 451,6 441,9 472,1 6,8% 
 
* Sonstige Aktivitäten beinhalten Immobilien/Liegen schaften, Beteiligungen, Straßenbeleuchtung, 
Telekommunikation und Nebengeschäfte.

Beteiligungsbericht 2012 Stadtwerke Münster GmbH  
 15  
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Immaterielle                 
Vermögensgegenstände 1.792.191  0,4  1.691.258  0,4  2.037.097  0,5  2.056.845  0,4  
Sachanlagevermögen 224.770.562  49,8  226.009.845  48,3  222.046.358  52,1  235.253.823  50,0  
Finanzanlagevermögen 60.552.927  13,4  69.704.999  14,9  77.821.704  18,3  94.556.229  20,1  
 =Anlagevermögen 287.115.680  63,6  297.406.102  63,5  301.905.159  70,8  331.866.897  70,6  
Vorräte 6.657.304  1,5  6.339.642  1,4  6.454.835  1,5  6.135.450  1,3  
Forderungen/ Sonstige                 
Vermögensgegenstände 66.841.106  14,8  88.191.010  18,8  76.077.020  17,8  65.208.083  13,9  
Flüssige Mittel 11.815.863  2,6  6.039.679  1,3  21.630.565  5,1  60.889.543  12,9  
Wertpapiere 76.908.000  17,0  69.900.600  14,9  19.995.580  4,7  6.002.400  1,3  
 =Umlaufvermögen 162.222.273  35,9  170.470.931  36,4  124.158.000  29,1  138.235.476  29,4  
Rechnungsabgrenzungsposten  2.138.381  0,5  276.037  0,1  247.839  0,1  151.814  0,0  
Aktiva 451.476.334  100,0  468.153.070  100,0  426.310.998  100,0  470.254.187  100,0  
Gezeichnetes Kapital 51.200.000  11,3  51.200.000  10,9  51.200.000  12,0  51.200.000  10,9  
Rücklagen 72.944.329  16,2  72.972.795  15,6  72.994.648  17,1  73.016.392  15,5  
Gewinnrücklagen 35.480.000  7,9  45.712.000  9,8  48.037.000  11,3  18.074.657  3,8  
Bilanzgewinn/-verlust 1.100.000  0,2  1.450.000  0,3  2.275.000  0,5  6.500.000  1,4  
 =Eigenkapital 160.724.329  35,6  171.334.795  36,6  174.506.648  40,9  148.791.049  31,6  
                Sonderposten mit  
Rücklageanteil 1.412.841 
 0,3  305.447  0,1  305.447  0,1  305.447  0,1  
                Empfangene  
Ertragszuschüsse 27.674.572 
 6,1  23.812.546  5,1  20.167.698  4,7  16.780.263  3,6  
Rückstellungen 142.145.454  31,5  141.349.542  30,2  106.689.677  25,0  114.012.882  24,2  
Verbindlichkeiten 108.612.566  24,1  112.717.320  24,1  106.350.982  24,9  171.995.122  36,6  
Rechnungsabgrenzungsposten  10.906.571  2,4  18.633.420  4,0  18.290.546  4,3  18.369.424  3,9  
Passiva 451.476.334  100,0  468.153.070  100,0  426.310.998  100,0  470.254.187  100,0

Beteiligungsbericht 2012 Stadtwerke Münster GmbH  
 16  
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 498.997.954  451.603.400  441.913.557  472.099.183  
Veränderung des Bestands an unfertigen 
Leistungen 525.274 
 0 0 0 
Andere aktivierte Eigenleistungen 2.859.957  3.571.718  2.913.245  3.480.646  
Sonstige betriebliche Erträge 90.502.737  110.582.192  85.439.039  77.041.699  
Erträge aus Beteiligungen 10.026.265  7.185.869  5.912.592  10.374.693  
Sonstige Zinsen/Finanzerträge 2.390.235  2.402.826  2.688.626  2.573.295  
Erträge 605.302.421  575.346.005  538.867.059  565.569.516  
Materialaufwand 405.470.203  398.362.836  386.898.271  416.646.914  
Personalaufwand 60.307.353  65.022.192  54.640.575  57.790.292  
Abschreibungen 27.876.100  31.825.763  26.369.084  26.462.756  
Sonstige betriebliche Aufwendungen 46.902.856  45.924.964  49.622.705  52.877.744  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.674.915  4.623.898  7.347.899  4.653.248  
Aufwendungen aus Verlustübernahme 1.122.195  1.907.114  1.355.908  2.142.056  
Aufwendungen 546.353.621  547.666.767  526.234.442  560.573.010  
Erträge 605.302.421  575.346.005  538.867.059  565.569.516  
Außerordentliche Erträge 0 191.487  0 0 
Aufwendungen 546.353.621  547.666.767  526.234.442  560.573.011  
außerordentliche Aufwendungen 0  1.590.752  0 -149.582  
Steuern 48.848.799  14.529.973  2.982.616  2.086.925  
Jahresergebnis 10.100.000  11.750.000  9.650.000  2.760.000 
Entnahme aus Gewinnrücklagen 0  0 0 29.962.343  
Entnahme aus Kapitalrücklage 0  0 0 0 
Vorabgewinnausschüttung -6.000.000  -5.400.000  -5.050.000  -26.222.343  
Einstellung in Gewinnrücklagen -3.000.000  -4.900.000  -2.325.000  0 
Bilanzgewinn/-verlust 1.100.000  1.450.000  2.275.000  6.500.000  
 
 
Anzahl der Beschäftigten 
 2011
 2012  
Männlich 711 724 
Weiblich 260 266 
Insgesamt 971 990 
Davon schwerbehinderte Personen 79,5 82,33

Beteiligungsbericht 2012 Stadtwerke Münster GmbH  
 17  
3.1.3 Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. 3. 1.4) 
 2010  2011  2012  * 
Erträge 30.421.636,75 € 26.716.107,16 € 
Aufwendungen 22.937.606,40 € 26.926.031,76 € 
 
*Die Daten für 2012 liegen noch nicht vor. 
 
3.1.4 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen  
Die Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen s tellen die Ausschüttungen der 
Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. d ie Zuschussaufwendungen (Zuführungen zur 
Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 
 2009  2010  2011  2012  
Erträge des städtischen Haushalts 6.850 T€ 6.500 T€  6.500 T€ 28.497 T€ 
Aufwendungen des städtischen Haushalts  2.246,5 T€ 2.278 T€ 2.656 T€ 7.516 T€ 
3.1.5 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 
 Eigenkapitalquote 
(%) 
Liquidität 
2. Grades 
Umsatzrentabilität 
(%) 
Zinslastquote 
(%) 
Personalintensität 
(%) 
2010 36,6 0,4 2,4 0,8 11,6 
2011 40,9 1,7 2,0 1,4 10,4 
2012 31,6 0,7 0,6 0,8 10,3 
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
3.1.6 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Im Geschäftsjahr 2013 wird weiterhin die Umsetzung der „Strategie 2020“ verfolgt werden. Diese 
beinhaltet regelmäßige Investitionen in die Versorg ungsnetze, eine kontinuierliche 
Modernisierung der Busflotte, signifikante Beträge zur Errichtung von Anlagen zur regenerativen 
Energieerzeugung und den Ausbau des GuD-Kraftwerks.  Zudem sollen in den kommenden 
Jahren an dezentralen Standorten im Stadtgebiet Mün ster bis zu vier Blockheizkraftwerke 
entstehen, die sich flexibel einsetzen lassen und w irtschaftliche Vorteile in der Auslastung des 
Fernwärmenetzes bieten.  
Es wird mit einem Jahresergebnis in Höhe von 3,4 Mi o. € gerechnet. Nach der aktuellen 
mittelfristigen Planung werden die Folgejahre auf d em gleichen Niveau liegen. Die Ergebnisse 
der „Strategie 2020“ ermöglichen diese stabile Entw icklung, die gegenläufig zum weiter 
intensiven Wettbewerb im Energievertrieb und den de utlichen Belastungen aus der 
konventionellen Stromerzeugung ist.

Beteiligungsbericht 2012 Stadtwerke Münster GmbH  
 18  
Angesichts der außergewöhnlich lange andauernden Kä lteperiode bis Ende März 2013 geht die 
Gesellschaft von gegenüber dem Jahr 2012 steigenden  Absatzmengen in den Wärmemärkten 
aus. 
Preissteigerungen werden im Bereich Fernwärme (2,6 %) sowie aufgrund steigender Dieselpreise 
bei den Fahrpreisen (2,9 %) vorgenommen. Demgegenüb er ist geplant, die Absatzpreise für 
Erdgas sowie die Wasserpreise konstant zu halten.

Beteiligungsbericht 2012  Wohn + Stadtbau Wohnungsu nternehmen der Stadt Münster GmbH  
 19  
3.2 Wohn + Stadtbau 
 Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 
3.2.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
Wohn + Stadtbau  
Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH  
Steinfurter Straße 60  
48149 Münster  
Telefon: (02 51) 70 08-01 
Gründungsjahr:  1928 (als Deutsches Heim GmbH, Wohnungsunternehmen der Stadt Münster) 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Stadt Münster 7.000.000  100,00  
Beteiligungen der Gesellschaft:   
LEG GmbH (Landesentwicklungsgesellschaft Nordrhein-Westfalen 
mbH) 
1.846  0,001  
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 25.000  100,00  
 
Gegenstand des Unternehmens 
Gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages ist der Gegenstand der Gesellschaft wie folgt festgelegt:  
„Der Zweck der Gesellschaft ist vorrangig eine sich ere und sozial verantwortbare 
Wohnungsversorgung der breiten Schichten der Bevölk erung. Die Gesellschaft errichtet, betreut, 
bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts - und Nutzungsformen. Sie kann Grundstücke 
erwerben, belasten, veräußern, Erbbaurechte ausgebe n und erwerben sowie 
Gemeinschaftsanlagen, Läden und Gewerbebauten erric hten und auch als Dienstleistungen 
betreuen. Zur Erreichung des genannten Zwecks kann die Gesellschaft alle Geschäfte betreiben, 
die dem Gesellschaftszweck dienen. Sie ist berechti gt, andere Unternehmen zu erwerben oder 
sich an solchen zu beteiligen. Die Gesellschaft füh rt ihre Geschäfte nach wirtschaftlichen 
Grundsätzen unter Wahrung der sozialen Belange im Sinne dieses Gesellschaftsvertrages.“ 
Die Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt M ünster GmbH versorgt vorrangig breite 
Bevölkerungsschichten mit Wohnraum; dabei werden au ch die Anliegen von sozial und 
wirtschaftlich benachteiligter Personengruppen berücksichtigt. 
Ein Managementkontrakt mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2015 wurde vom Rat der Stadt Münster 
am 21.09.2011 beschlossen. Mit dem Abschluss des Ma nagementkontraktes ist eine jährliche 
Ausschüttung der Wohn+Stadtbau GmbH in Höhe von 2,5  Mio. € brutto an die Stadt Münster 
verbunden.

Beteiligungsbericht 2012 Wohn + Stadtbau Wohnungsun ternehmen der Stadt Münster GmbH  
20 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Herr Klemens Nottenkemper (Geschäftsführer)  
Aufsichtsrat:  
Ratsfrau Helga Bennink (Vorsitzende)  
Ratsherr Karl-Heinz Winter (stellv. Vorsitzender) (bis 08.02.2012) 
Ratsfrau Beanke Ganser (stellv. Vorsitzende) 
Ratsherr Meik Bolte  
Herr Michael Dauskardt 
Ratsherr Edgar Drüge 
Ratsherr Wolfhard Ediger 
Ratsherr Thomas Fastermann (ab 08.02.2012) 
Herr Olaf Götze 
Herr Thomas Marczinkowski 
Ratsherr Jürgen Reuter 
Herr Peter Sartison  
 
Von der Mitarbeiterschaft entsandter Vertreter mit beratender Funktion: 
Herr Stefan Wismann 
Vom Oberbürgermeister entsandter Vertreter:  
Stadtdirektor Hartwig Schultheiß  
Gesellschafterversammlung:  
Der Rat der Stadt Münster als Organ der Gesellschafterin Stadt Münster 
3.2.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Im Bereich der Vermietung konnte die Wohn+Stadtbau im abgelaufenen Geschäftsjahr 
insbesondere durch die gestiegene Nachfrage nach Mi etwohnungen im preisgünstigen Segment 
ein gutes Ergebnis erzielen. Die Kündigungsquote sa nk von 8,3 % auf 7,5 %, gleichzeitig stieg 
die Zahl der Wohnungsbewerber und –bewerberinnen.  
Auch die Entwicklung im Bereich der Gewerbevermietu ng ist positiv. Im Vergleich zu Städten 
gleicher Größenordnung ist die Leerstandsquote in M ünster relativ gering. Zum Ende des 
abgelaufenen Geschäftsjahres gab es bei W+S keine L eerstände. Gleichzeitig erwiesen sich die 
Mietpreise als stabil, Preisveränderungen hielten sich in Grenzen.  
Die wirtschaftliche Situation der Beteiligung ermög lichte es, notwendige Instandhaltungs- und 
Modernisierungsarbeiten durchzuführen. Insgesamt si nd für die Instandhaltung 19,26 € pro 
Quadratmeter aufgewendet worden. 
Im Bereich Wohnungsverwaltung erfolgte der Neubau v on 72 Wohnungseinheiten, fünf 
gewerblichen Einheiten und 63 Tiefgaragenstellplätz en. Zwei Wohnungen, zwei Garagen, drei 
unbebaute Grundstücke und zwei Erbbaugrundstücke wurden aus dem Bestand verkauft.

Beteiligungsbericht 2012  Wohn + Stadtbau Wohnungsu nternehmen der Stadt Münster GmbH  
 21  
Der zum Bilanzstichtag von der Gesellschaft insgesa mt verwaltete Bestand gliedert sich wie im 
Folgenden dargestellt: 
  Eigener Bestand Fremdverwaltete 
Wohnungen Insgesamt 
  31.12.2012  31.12.2011 31.12.2012  31.12.2011  31.12.2012  31.12.2011  
Mietwohnungen 5.192  5.122  990  1002  6.182  6.124  
gewerbliche Einheiten 120  115  56  58  176  173  
Garagen 1.315  1.254  241  249  1.556  1.503  
Wohn-/Nutzfläche (in 
m²) 399.797 
 393.062  63.176  64.034  462.973  457.096  
 
Die Ertragslage der Gesellschaft kann als zufrieden stellend bis gut bezeichnet werden. Das 
Jahresergebnis erhöhte sich im Vergleich zum Vorjah r um 629 T€ auf 6.144 T€. Trotz der hohen 
Zahl von Investitionen ist die Finanz- und Liquiditätslage ausgeglichen. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist a nhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Immaterielle                 
Vermögensgegenstände 45.521  0,0  23.655  0,0  16.572  0,0  528.178  0,2  
Sachanlagevermögen 160.730.426  80,1  166.537.732  77,8  172.865.440  78,4  183.016.901  80,5  
Finanzanlagevermögen 1.344.402  0,7  1.544.147  0,7  2.641.846  1,2  3.691.846  1,6  
Anlagevermögen 162.120.349  80,8  168.105.533  78,6  175.523.858  79,6  187.236.925  82,3 
                Zum Verkauf bestimmte 
Grundstücke und andere 
Vorräte 34.487.277 
 17,2  38.033.646  17,8  33.769.265  15,3  33.565.142  14,8  
Forderungen / sonstige                 
Vermögensgegenstände 2.785.198  1,4  2.179.693  1,0  2.831.027  1,3  2.475.459  1,1  
Flüssige Mittel 543.686  0,3  5.056.354  2,4  7.688.171  3,5  3.421.832  1,5  
Umlaufvermögen 37.816.161  18,9  45.269.693  21,2  44.288.463  20,1  39.462.433  17,4  
Rechnungsabgrenzungsposten 614.023  0,3  627.965  0,3  640.435  0,3  665.106  0,3  
Aktiva 200.550.533  100,0  214.003.191  100,0  220.452.756  100,0  227.364.464  100,0  
Gezeichnetes Kapital 7.000.000  3,5  7.000.000  3,3  7.000.000  3,2  7.000.000  3,1  
Rücklagen 31.669.168  15,8  34.669.168  16,2  36.669.167  16,6  38.269.168  16,8  
Bilanzgewinn/-verlust 59.955  0,0  22.623  0,0  1.538.112  0,7  18.389  0,0  
Eigenkapital 38.729.123  19,3  41.691.791  19,5  45.207.280  20,5  45.287.557  19,9  
                Sonderposten mit 
Rücklagenanteil 0
 0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Rückstellungen 1.677.994  0,8  3.857.062  1,8  4.186.961  1,9  4.290.062  1,9  
Verbindlichkeiten 159.246.693  79,4  167.822.132  78,4  170.482.299  77,3  177.245.748  78,0  
Rechnungsabgrenzungsposten 896.723  0,4  632.207  0,3  576.216  0,3  541.097  0,2  
Passiva 200.550.533  100,0  214.003.191  100,0  220.452.756  100,0  227.364.464  100,0

Beteiligungsbericht 2012  Wohn + Stadtbau Wohnungsu nternehmen der Stadt Münster GmbH  
 22  
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 40.868.693  40.430.242  52.489.281  49.041.424  
Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen 2 .359.974  9.265.566  -875.045  1.469.184  
Andere aktivierte Eigenleistungen 404.600  380.100  313.000  394.900  
Sonstige betriebliche Erträge 1.247.400  787.762  1.177.867  1.363.926  
Sonstige Zinsen/Finanzerträge 20.872  25.295  94.719  43.479  
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 0 
Erträge aus anderen Wertpapieren/Finanzvermögen 36.3 35  27.393  13  0 
Erträge 44.937.874  50.916.358  53.199.835  52.312.913  
Aufwendungen für bezogene Lieferungen u. 
Leistungen 24.753.513 
 29.323.457  30.459.075  29.102.935  
Personalaufwand 3.598.520  3.378.280  3.696.258  3.962.464  
Abschreibungen 5.916.619  5.514.633  5.707.036  5.721.955  
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.868.158  1.366.786  1.540.657  1.234.552  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.939.278  4.115.419  4.028.308  3.822.726  
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0  70.394  43.825  96.039  
Aufwendungen 40.076.088  43.768.969  45.475.159  43.940.671  
Erträge 44.937.874  50.916.358  53.199.835  52.312.913  
Aufwendungen 40.076.088  43.768.969  45.475.159  43.940.671  
Außerordentliche Aufwendungen 0  212.916  0 0 
Steuern/Erstattungen (-) 1.157.220  1.971.804  2.209.186  2.227.965  
Jahresergebnis 3.704.566  4.962.668  5.515.490  6.144.277  
Gewinnvortrag 55.390  59.955  22.623  1.538.112  
Vorabgewinnausschüttung -2.000.000  -2.000.000  -2.000.000  -6.064.000  
Einstellung in andere Gewinnrücklagen -1.700.000  -3.000.000  -2.000.000  -1.600.000  
Bilanzgewinn/-verlust 59.955  22.623  1.538.112  18.389  
 
Anzahl der Beschäftigten 
 2011
 2012  
Männlich 36 33 
Weiblich 25 30 
Insgesamt 61 63 
Davon schwerbehinderte Personen 4 4

Beteiligungsbericht 2012  Wohn + Stadtbau Wohnungsu nternehmen der Stadt Münster GmbH  
 23  
3.2.3 Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. 3. 2.4) 
 2010 2011  2012  * 
Erträge 4.388.670,11 € 5.583.365,94 € 
Aufwendungen 2.867.702,53 € 2.581.620,16 € 
* Die Daten für 2012 noch nicht vor. 
3.2.4 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen  
Die Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen s tellen die Ausschüttungen der 
Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. d ie Zuschussaufwendungen (Zuführungen zur 
Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 
 2010  2011  2012  
Erträge des städtischen Haushalts 2.000.000,00 €  2.000.000,00 € 6.064.000.00 € 
Aufwendungen des städtischen Haushalts  316.500,00 € 316.500,00 € 959.628,00 € 
3.2.5 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 
 Eigenkapitalquote 
(%) 
Liquidität 
2. Grades 
Umsatzrentabilität 
(%) 
Zinslastquote 
(%) 
Personalintensität 
(%) 
2010 19,5 0,9 12,3 9,0 7,4 
2011 20,5 0,3 10,5 8,9 8,1 
2012 19,9 0,1 12,5 8,7 9,0 
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
3.2.6 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Der Schwerpunkt der baulichen Tätigkeiten wird in 2 013 insbesondere auf dem 
Mietwohnungsbau liegen. Es ist fest geplant, in 201 3 mit dem Bau von 259 Wohnungen zu 
beginnen. Außerdem trifft die Gesellschaft Vorberei tungen zum Bau einer weiteren Kita, die, 
neben den vier sich bereits im Bau befindlichen, er richtet werden soll. Damit leistet die 
Wohn+Stadtbau einen Beitrag dazu, die Quote von 35 % für U3 Kinder in Münster zu erfüllen.  
Zudem soll neues Bauland erschlossen sowie der Verk auf bereits vollständig erschlossener 
Grundstücke vorangebracht werden.  
Ebenfalls weitergeführt werden die seit 1998 anhalt enden Modernisierungen und Sanierungen. 
Durch die kontinuierliche Fortführung dieser Maßnah men ist es möglich, einen 
Instandhaltungsstau zu vermeiden sowie die allgemei nen Anforderungen, z.B. bezüglich des 
Klimaschutzes zu erfüllen.

Beteiligungsbericht 2012  Wohn + Stadtbau Wohnungsu nternehmen der Stadt Münster GmbH  
 24  
Für 2013 erwartet die Gesellschaft wiederum ein bef riedigendes Ergebnis. Die anhaltend große 
Nachfrage nach Mietwohnungen wird dazu führen, dass  eine Vollvermietung erreicht werden 
kann. Die potentiellen Risiken des Bauträgergeschäf tes werden von der Gesellschaft begrenzt. 
Im gewerblichen Bau bestehen aktuell keine Bauabsichten.

Beteiligungsbericht 2012                    Messe u nd Congress Centrum Halle Münsterland GmbH  
 25  
3.3 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland Gm bH 
3.3.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH  
Albersloher Weg 32  
48155 Münster  
Telefon: (02 51) 66 00-0  
Gründungsjahr:  1926  
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Stadt Münster 1.191.350  92,09  
Rinder-Union West eG 51.150  3,95  
Westf. Pferdestammbuch e.V. 25.600  1,98  
Schweinezüchterverband Nord-West e. V. 25.600  1,98  
Gesamt: 1.293.700  100,00  
 
Gegenstand des Unternehmens 
Die Gesellschaft führt im Interesse der Stadt Münst er und der Gemeinden des Münsterlandes 
und deren Bürger und Bürgerinnen Veranstaltungen al ler Art im eigenen und fremden Namen 
durch. Sie betreibt insbesondere das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland. 
Zu den Veranstaltungsaufgaben gehören insbesondere Tagungen und Kongresse, öffentliche 
Versammlungen und Feste sowie kulturelle, gesellsch aftliche, sportliche und unterhaltende 
Veranstaltungen, landwirtschaftliche Veranstaltunge n und Märkte sowie Ausstellungen und 
Messen. 
Außerhalb der Stadt Münster wird die Gesellschaft i n größerem Umfang (z.B. Ausstellungen und 
Messen) nur im Einvernehmen mit der jeweiligen Geme inde oder der zuständigen Organisation 
tätig. 
Die Messe und Congress Centrum Halle Münsterland Gm bH ist eine reine Betriebsgesellschaft. 
Sie hat kein eigenes Grundeigentum, sondern nutzt G rund und Boden und Gebäude im Rahmen 
eines Pachtvertrages mit der Stadt Münster. 
Das Geschäft der Gesellschaft ist in die drei Berei che Gastveranstaltungen, 
Eigenveranstaltungen und Gastronomie gegliedert. 
Für die Zeit vom 01.01.2011 bis 31.12.2015 wurde zw ischen der Messe und Congress Centrum 
Halle Münsterland GmbH und der Stadt Münster ein Ma nagementkontrakt abgeschlossen.

Beteiligungsbericht 2012                    Messe u nd Congress Centrum Halle Münsterland GmbH  
 26  
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Frau Dr. Ursula Paschke  
Aufsichtsrat:  
Ratsfrau Helga Welker (Vorsitzende)  
Ratsfrau Gabriele Kubig-Steltig (1. stellv. Vorsitzende) 
Herr Werner Wilkes (2. stellv. Vorsitzender) 
Herr Jürgen Siekmann 
Ratsherr Heinz-Georg Buddenbäumer 
Herr Dr. Jürgen Hartmann 
Herr Ludger Overhues  
Ratsherr Heribert Klas 
Herr Gustav Meyer zu Hartum (bis 11.06.2012)                                                                            
Herr Ralf Johanshon (ab 12.06.2012)  
Ratsherr Fritz Pfau 
Herr Josef Rickfelder  
Herr Dipl.-Ing. Rüdiger Sagel  
Ratsherr Dr. Ludwig Schipmann  
Herr Stadtdirektor Hartwig Schultheiß 
Herr Oliver Teuteberg  
Ratsherr Hans Varnhagen 
Gesellschafterversammlung:  
Städtischer Vertreter: Herr Michael Schetter 
3.3.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Trotz einer eher schwachen Wirtschaftssituation kon nte die Gesellschaft im Jahr 2012 eine 
insgesamt positive Tendenz verbuchen. Dies galt ins besondere für den Bereich der Tagungen 
und Kongresse. Die Entwicklung im Entertainment-, K onzert und Musikmarkt hin zu mehr Live-
Auftritten setzte sich im abgeschlossenen Geschäfts jahr fort. Bei den Fachmessen ist eine 
Verringerung der Ausstellerzahlen spürbar. Sie verz eichnen aufgrund ausgeweiteter 
Öffnungszeiten im Einzelhandel und des stetig wachs enden Onlinehandels zudem 
Besucherrückgänge.  
Dennoch konnte das Messe und Congress Centrum Halle  Münsterland seine Planzahlen 
insgesamt erreichen und sogar noch übertreffen. Vor  allem die Veranstaltungen im 1. und 4. 
Quartal des Jahres wiesen überdurchschnittliche Erlöse auf.  
Die Gesellschaft erzielte in 2012 eine Umsatzsteige rung von 852 T€ gegenüber dem Vorjahr. 
Diese Entwicklung resultierte aus der positiven Kon junkturentwicklung in 2011 bis einschließlich 
des ersten Halbjahres 2012 und sorgte für eine gute  Buchungslage. Insgesamt fanden im Messe 
und Congress Centrum Halle Münsterland 251 Veranstaltungen statt.  
Eine weitere Ursache für die positive Entwicklung l iegt in den niedrig gehaltenen 
Produktionskosten, insbesondere die Ausgaben für Ba uunterhaltung waren gering. Es konnte 
trotz einer massiven Personalkostenerhöhung um 249 T€ (9,2 %), die der Einführung des TVöD 
zu schulden ist, eine Kostendeckung von 93 % erzielt werden.  
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung  aufgeführten 
Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorges chriebenen öffentlichen Zweck der 
Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks  im Geschäftsjahr 2012 ist anhand der 
wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2012                    Messe u nd Congress Centrum Halle Münsterland GmbH  
 27  
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009    2010    2011    2012    
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Immaterielle                 
Vermögensgegenstände 51.641  0,6  55.031  0,6  31.272  0,3  26.844  0,3  
Sachanlagen 5.512.139  60,3  4.883.565  54,4  4.312.024  46,3  4.013.183  39,8  
Anlagevermögen 5.563.780  60,8  4.938.596  55,0  4.343.296  46,7  4.040.027  40,1  
Vorräte 128.736  1,4  123.929  1,4  103.227  1,1  108.171  1,1  
Forderungen / sonstige                 
Vermögensgegenstände 669.391  7,3  603.593  6,7  490.956  5,3  956.357  9,5  
Flüssige Mittel 2.745.036  30,0  3.282.460  36,6  4.343.305  46,7  4.943.149  49,1  
Umlaufvermögen 3.543.163  38,7  4.009.982  44,7  4.937.488  53,0  6.007.677  59,6  
Rechnungsabgrenzungsposten 39.693  0,4  27.699  0,3  27.576  0,3  24.028  0,2  
Aktiva 9.146.636  100,0  8.976.277  100,0  9.308.360  100,0  10.071.731  100,0  
Gezeichnetes Kapital 1.293.700  14,1  1.293.700  14,4  1.293.700  13,9  1.293.700  12,8  
Kapitalrücklage 6.004.228  65,6  5.868.057  65,4  6.201.814  66,6  6.708.505  66,6  
Bilanzgewinn/-verlust -22.751  -0,2  -22.751  -0,3  -22.751  -0,2  -22.751  -0,2  
Eigenkapital 7.275.177  79,5  7.139.006  79,5  7.472.763  80,3  7.979.454  79,2  
Rückstellungen 137.600  1,5  166.250  1,9  273.771  2,9  306.839  3,0  
Verbindlichkeiten 1.409.613  15,4  1.509.596  16,8  1.355.188  14,6  1.670.498  16,6  
Rechnungsabgrenzungsposten 324.246  3,5  161.425  1,8  206.638  2,2  114.940  1,1  
Passiva 9.146.636  100,0  8.976.277  100,0  9.308.360  100,0  10.071.731  100,0  
 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 9.571.519  8.568.042  8.268.237  9.120.421  
Sonstige betriebliche Erträge 135.920  98.790  120.120  94.856  
Sonstige Zinsen/Finanzerträge 53.971  23.602  32.113  30.150  
Außerordentliche Erträge 0  0 0 0 
Erträge 9.761.410  8.690.433  8.420.470  9.245.427  
Herstellungskosten 10.370.516  10.108.892  9.269.530  9.946.146  
Vertriebskosten 552.680  194.140  209.694  180.326  
Allgemeine Verwaltungskosten 529.685  502.649  464.275  488.703  
Sonstige betriebliche Aufwendungen 68.992  61.493  61.110  41.474  
Außerordentliche Aufwendungen 0  0 0 0 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 248  63  78  69  
Aufwendungen 11.522.121  10.867.238  10.004.687  10.656.718  
Erträge 9.761.410  8.690.433  8.420.470  9.245.427  
Aufwendungen 11.522.121  10.867.238  10.004.687  10.656.718  
Steuern/Erstattungen (-) 9.405  9.366  9.025  9.016  
Jahresergebnis -1.770.116  -2.186.171  -1.593.243  -1.411.292  
Verlustvortrag 22.751  22.751  22.751  22.750  
Entnahmen aus der Kapitalrücklage 1.770.116  2.186.171  1.593.243  1.420.308  
Bilanzgewinn/-verlust -22.751  -22.751  -22.751  -22.751

Beteiligungsbericht 2012                    Messe u nd Congress Centrum Halle Münsterland GmbH  
 28  
Anzahl der Beschäftigten (inkl. Auszubildende): 
 2011
 2012  
Männlich 33 30 
Weiblich 27 26 
Insgesamt 60 56 
Davon schwerbehinderte Personen 0 1 
3.3.3 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen  
Die Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen s tellen die Ausschüttungen der 
Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. d ie Zuschussaufwendungen (Zuführungen zur 
Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 
 2009  2010  2011  2012  
Erträge des städtischen Haushalts 0,00 € 0,00 € 0,0 0 T€ 0,00 T€ 
Aufwendungen des städtischen Haushalts  1.850 T€ 2.050 T€ 1.927 T€ 1.927 T€ 
 
3.3.4 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 
 Eigenkapitalquote 
(%) 
Liquidität        
2. Grades 
Umsatzrentabilität 
(%) 
Zinslastquote 
(%) 
Personalintensität 
(%) 
2010 79,5 2,6 - 25,5 0,0 32,1 
2011 80,3 3,6 -19,3 0,0 32,7 
2012 79,2 3,5 - 15,6 0,0 32,5 
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
3.3.5 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland ha t sich trotz eines schwierigen 
Marktumfeldes sowohl von der Veranstaltungsqualität  als auch von der –quantität positiv 
entwickelt. Das Ziel für die Zukunft ist es, diesen Trend dauerhaft aufrecht zu erhalten.  
Mit den sich etablierenden Eigenveranstaltungen im Messebereich konnte bereits eine gute 
Ausgangssituation geschaffen werden. Um diese konti nuierlich zu verbessern, werden die 
Messekonzepte ständig optimiert und an die Branchen- und Besucherbedürfnisse angepasst.  
Ein weiteres Ziel ist es, Geschäftsfelder auszubaue n. Attraktive Serviceleistungen mit hoher 
Qualität stehen weiterhin im Fokus, um langfristig Kunden zu begeistern und zu binden. Damit will 
sich die Gesellschaft als modernes Veranstaltungszentrum national und international etablieren.

Beteiligungsbericht 2012                              Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH  
 29  
3.4 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
3.4.1  Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH  
Sentruper Str. 315  
48161 Münster  
Telefon: (02 51) 89 04 - 0 
Gründungsjahr:  1874, seit 1985 als GmbH 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Stadt Münster 6.507.650  45,41  
Westfälischer Zoologischer Garten e.V. 7.824.050  54,59  
Gesamt 14.331.700  100,00  
 
Gegenstand des Unternehmens 
Der Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Zoologischen Gartens in Münster.  
Die Gesellschaft soll die Liebe zum Tier und zur Na tur und die Kenntnis von ihnen wecken und 
fördern. Es gehört deshalb zu ihren Aufgaben, die Z ootiere nach dem neuesten Stand 
tiergärtnerischer Kenntnisse zu halten und Arterhal tung zu betreiben. Ihre Einrichtungen sollen 
der naturwissenschaftlichen Belehrung und der zoolo gischen Forschung dienen (§ 2 des 
Gesellschaftsvertrages). 
Die Gesellschaft ist ein gemeinnütziges Unternehmen im Sinne der §§ 51 ff. der Abgabenordnung 
und hat daher keine Gewinnerzielungsabsicht. Sie is t bestrebt, die notwendigen Ausgaben durch 
Eintrittsgelder, Spenden und sonstige Zuschüsse Dri tter zu decken (§ 3 des 
Gesellschaftsvertrages). 
Der Zoologische Garten wurde am jetzigen Standort a uf der Sentruper Höhe am 2. Mai 1974 
eröffnet. Die Gesellschaft verfügt über Grundbesitz  in Höhe von knapp 30 Hektar. Die 
Wärmeversorgung erfolgt über ein zooeigenes Heizkra ftwerk, das mit Erdgas bzw. Heizöl 
betrieben wird. Zusätzlich wird von einem auf dem Z oogelände auf Erdgasbasis von der 
Stadtwerke Münster GmbH betriebenen Blockheizkraftw erk Wärme bezogen. Das benötigte 
Brauchwasser wird aus zooeigenen Brunnen in den Aa-Niederungen gefördert. 
Zur Steigerung der Attraktivität des Zoos und Einha ltung der europäischen Haltungsrichtlinien für 
Elefanten und zur Verbesserung der Arbeitssicherhei t, wird mit einem Investitionsvolumen in 
Höhe von 4,94 Mio. € ein moderner Elefantenpark err ichtet. Dieser ermöglicht eine separate 
Bullenhaltung, eine tiergärtnerisch optimale Tierha ltung und Zuchtmöglichkeiten, ein Badebecken 
sowie eine Erweiterung der Außenfläche von jetzt ca . 1.500 qm auf  ca. 5.000 qm für die Haltung 
der Elefanten.

Beteiligungsbericht 2012                              Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH  
 30  
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Herr Werner Schmitz, kaufmännischer Geschäftsführer (bis 30.09.2012) 
Herr Hans Jörg Adler, zoologisch-technischer Geschäftsführer  
Aufsichtsrat:  
Vertreter der Stadt Münster:  
Ratsfrau Sybille Benning (stellv. Vorsitzende)  
Ratsfrau Petra Seyfferth                                                                                                                
Frau Sybille Schulemann-Adlhoch (ab 18.01.2012) 
Ratsfrau Maria-Elisabeth Kosmider  
Ratsherr Jörn Möltgen  
Ratsfrau Carola Möllemann-Appelhoff 
Herr Manuel Tomm 
vom Oberbürgermeister entsandter Vertreter:  
Stadtkämmerer Alfons Reinkemeier (ab 14.05.2012) 
Vertreter des Westf. Zoologischer Garten e.V.:  
Herr Rainer Knoche (Vorsitzender)  
Herr Rainer Berg  
Herr Dirk Hambloch (bis 18.01.2012) 
Herr Dr. Karl Kaiser  
Frau Dr. Katharina Krüger  
Herr Stephan Pahl 
Herr Dr. Klaus Schüling (bis 11.09.2012)                                                             
Herr Helge Peters  
Herr Dr. Wolf Heinrichs (ab 11.09.2012) 
 
Gesellschafterversammlung:  
Städtischer Vertreter: Herr Michael Schetter 
3.4.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Der Fehlbetrag des abgelaufenen Geschäftsjahres ist  gegenüber dem des Vorjahres um 769 T€ 
auf 4.759 T€ gestiegen (19,3 %). 
Durch die erstmals vom Allwetterzoo umgesetzte Akti on „Zahlen Sie, was Sie wollen“ konnte ein 
unverhältnismäßig hoher Umsatzrückgang abgewendet w erden, dennoch sanken die 
Umsatzerlöse insgesamt um 88 T€ (1,4 %). Die Besuch erzahlen der zahlenden Besucher gingen 
bei unveränderten Eintritts- und Parkplatzpreisen u m 0,8 % zurück. Infolgedessen reduzierte sich 
der Durchschnittserlös je zahlender Besucher auf 5,97 € (Vorjahr 6,05 €).  
Aufgrund der im Vergleich zum Vorjahr günstigen Pre isentwicklung bei Erdöl konnte die 
Gesellschaft ihre Energiekosten um 45 T€ senken.  
Die um 470 T€ gestiegenen Personalaufwendungen resu ltierten in erster Linie aus der tariflich 
bedingten Erhöhung der Gehälter um 3,5 % und zwei z usätzlich genehmigten Stellen 
(Elefantenpfleger / Fundraiser). Infolge eines höhe ren Aufwands im Instandhaltungsbereich sind 
die sonstigen betrieblichen Aufwendungen leicht um 5,1 % auf 235 T€ angestiegen. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung

Beteiligungsbericht 2012                              Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH  
 31  
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist a nhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich.  
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Immaterielle                 
Vermögensgegenstände 21.778  0,1  60.058  0,3  49.044  0,2  36.079  0,2  
Sachanlagen 13.325.913  60,6  13.377.889  64,3  13.756.846  61,7  16.708.251  75,7  
 =Anlagevermögen 13.347.690  60,7  13.437.948  64,6  13.805.890  62,0  16.744.330  75,9  
Vorräte 184.312  0,8  156.123  0,8  154.523  0,7  144.646  0,7  
Forderungen / sonstige                 
Vermögensgegenstände 1.156.594  5,3  330.731  1,6  196.021  0,9  292.891  1,3  
Sonstige Wertpapiere 0  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Flüssige Mittel 7.294.047  33,2  6.865.021  33,0  8.128.949  36,5  4.885.266  22,1  
 =Umlaufvermögen 8.634.953  39,3  7.351.875  35,4  8.479.493  38,0  5.322.803  24,1  
Aktiva 21.982.643  100,0  20.789.822  100,0  22.285.383  100,0  22.067.133  100,0  
Gezeichnetes Kapital 14.331.700  65,2  14.331.700  68,9  14.331.700  64,3  14.331.700  64,9  
Rücklagen 8.690.794  39,5  9.308.995  44,8  8.344.267  37,4  8.490.626  38,5  
Jahresfehlbetrag -3.781.798  -17,2  -5.100.728  -24,5  -3.989.641  -17,9  -4.759.108  -21,6  
Verlustvortrag 0  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
 =Eigenkapital 19.240.695  87,5  18.539.967  89,2  18.686.326  83,9  18.063.218  81,9  
Sonderposten 0  0,0  0 0,0  1.417.526  6,4  1.713.449  7,8  
Rückstellungen 1.544.469  7,0  1.143.504  5,5  1.153.840  5,2  1.219.296  5,5  
Verbindlichkeiten 829.009  3,8  771.305  3,7  691.903  3,1  773.665  3,5  
Rechnungsabgrenzungsposten  368.470  1,7  335.045  1,6  335.788  1,5  297.505  1,3  
Passiva 21.982.643  100,0  20.789.822  100,0  22.285.383  100,0  22.067.133  100,0  
 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 6.348.141  5.720.350  6.363.695  6.275.842  
Sonstige betriebliche Erträge 739.309  406.610  483.355  550.086  
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 145.617  93.898  113.991  94.035  
Erträge aus Zuschüssen 6.900  6.900  6.900  6.900  
Erträge aus der Auflösung von 
Sonderposten 0
 0 0 0 
Erträge 7.239.967  6.227.758  6.967.941  6.926.863  
Materialaufwand 1.056.983  1.107.814  1.167.804  1.127.272  
Personalaufwand 4.080.091  3.908.544  4.030.078  4.500.181  
Abschreibungen 983.521  995.127  1.051.412  1.109.804  
Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.852.842  5.161.180  4.608.335  4.824.333  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.761  45.690  46.504  63.288  
Aufwendungen 10.975.199  11.218.355  10.904.133  11.624.878  
Erträge 7.239.967  6.227.758  6.967.941  6.926.863  
Aufwendungen 10.975.199  11.218.355  10.904.133  11.624.878  
außerordentliche Aufwendungen 0  106.266  0 0 
Steuern 46.567  3.865  53.449  61.094  
Jahresergebnis -3.781.798  -5.100.728  -3.989.641  -4.759.109

Beteiligungsbericht 2012                              Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH  
 32  
Angaben zu Besucherzahlen und Eintrittspreisen 
Besucherzahlen 2009 2010 2011 2012 
Tageskarten 490.421  389.262  429.959  449.133  
Jahreskarten 320.440  296.260  324.740  305.040  
Mitglieder-Jahreskarten 167.000  174.280  169.240  171.160  
Jahresfreikarten 5.520  4.940  4.580  5.200  
Kinderzuschlag 8.609  6.685  7.399  7.827  
(3 % der Anzahl der erwachsenen 
Einzelbesucher)         
Gesamtzahl der Besucher 991.990  871.427  935.918  938.360  
Anzahl der nichtzahlenden Besucher 30.946  24.872  29.377  39.067  
Anzahl der zahlenden Besucher 961.044  846.555  906.541  899.293  
 
Eintrittspreise  
Robbenhaven und das Pferdemuseum sind ohne zusätzlichen Eintritt geöffnet. 
Tageskarten  
Erwachsene 14,00 €  
Kinder und Jugendliche bis einschl. 17 Jahre 7,00 €   
Tageskarten für Gruppen  
Erwachsene 11,90 €  
Kinder und Jugendliche von 3 bis einschl. 17 Jahren 5,90 €  
Kindergärten, Schulklassen 5,90 €  
Jahreskarten   
Familienjahreskarte für Eltern und Kinder von 3 bis einschl. 
17 Jahren 145,00 €  
Jahreskarte für Erwachsene 70,00 €  
Jahreskarte für Kinder und Jugendliche bis einschl. 17 Jahre 35,00 €  
 
Jahreskarten Mitglieder Zooverein   
Familienjahreskarte 145,00 €  
Jahreskarte für Erwachsene 75,00 €  
Jahreskarte für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre 35,00 €  
Anzahl der Beschäftigten 
 2011
 2012  
Männlich 56 55 
Weiblich 36 36 
Insgesamt 92 91 
Davon schwerbehinderte Personen 7 5

Beteiligungsbericht 2012                              Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH  
 33  
3.4.3 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen  
Die Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen s tellen die Ausschüttungen der 
Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. d ie Zuschussaufwendungen (Zuführungen zur 
Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 
 2009  2010  2011  2012  
Erträge des städtischen Haushalts 0,00 € 0,00 € 0,0 0 € 0,00 € 
Aufwendungen des städtischen 
Haushalts 4.630 T€ 4.400 T€ 4.136.T€ 4.136 T€ 
3.4.4 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 
 Eigenkapitalquote 
(%) 
Liquidität 
2. Grades 
Umsatzrentabilität 
(%) 
Zinslastquote 
(%) 
Personalintensität 
(%) 
2010 89,2 12,8 - 89,7 0,4 35,5 
2011 83,9 12,4 - 62,7 0,4 37,0 
2012 81,9 6,8 - 73,1 0,5 38,7 
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
3.4.5 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Trotz eines langen und intensiven Winters liegen di e Besucherzahlen im 1. Quartal 2013 um gut 
40.000 Besucher (28 %) über dem des Vorjahreswertes . Das ist in Anbetracht hoher Einbußen 
beim Besucheraufkommen in umliegenden Zoos beachtli ch. Einen großen Anteil an dieser 
positiven Entwicklung trägt die zweite Aktion „Zahlen Sie, was Sie wollen“.  
Mit der Eröffnung des neuen Elefanten-Parks im Juni  2013 wird eines der wichtigsten Projekte 
des Allwetterzoos abgeschlossen. Dessen Bau stellt mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 
4.940 T€ eine Investition in die langfristige Attraktivität des Zoos dar. Ohne derartige Maßnahmen 
wäre auf Dauer mit rückläufigen Besucherzahlen und daraus resultierenden Umsatzeinbußen zu 
rechnen. Eine Überschreitung der genehmigten Investitionssumme wird dennoch nicht erwartet. 
Das ehemalige Delphinarium des Allwetterzoos wird n ach der endgültigen Abgabe der Delphine 
Anfang 2013 in Robbenhaven umbenannt. In Zukunft wi rd die Anlage für die Haltung 
kalifornischer Seelöwen umgebaut. Durch die Neugest altung der Besucherhalle und die Planung 
eines ansprechenden Showprogramms soll die Attrakti vität der bisherigen Einrichtung langfristig 
erhalten bleiben. Dennoch sind negative Auswirkunge n auf die Besucherentwicklung durch den 
Wegfall des Delphinariums als Attraktion nicht ganz auszuschließen.  
Ein Wechsel könnte in der Führung des Zoorestaurant s erfolgen. Der Pachtvertrag mit dem 
derzeitigen Pächter läuft zum Ende des Jahres 2013 aus. Gemäß den Vergaberichtlinien des 
Zoos ist die Gastronomieverpachtung des Zoos neu au sgeschrieben worden. Mit einem 
Abschluss wird im zweiten Quartal 2013 gerechnet.  
Ferner geht die Gesellschaft auch für das kommende Geschäftsjahr von tarifbedingten 
Mehraufwendungen beim Personal sowie allgemeinen Ko stensteigerungen im Energiebereich 
aus.

Beteiligungsbericht 2012  Regionalverkehr Münsterla nd GmbH  
 34  
3.5 Regionalverkehr Münsterland GmbH 
3.5.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
Regionalverkehr Münsterland GmbH  
Geschäftsführung:  
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH  
Krögerweg 11  
48155 Münster  
Telefon: (02 51) 62 70 - 0 
Gründungsjahr:  1979 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Stadt Münster 308.300  4,02  
Kreis Coesfeld 2.078.010  27,09  
Kreis Steinfurt 2.146.440  27,98  
Kreis Warendorf 1.441.570  18,80  
Kreis Borken 1.351.220  17,62  
6 weitere Städte und Gemeinden der Region 
(Geschäft santeile jeweils unter 2 %)  
343.860  4,49  
Gesamt 7.669.400  100,00  
Beteiligungen der Gesellschaft:    
RVM-Verkehrsdienst GmbH  25.600  100,00  
Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 21.019  100,00  
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 2.214.500  47,14  
 
Gegenstand des Unternehmens 
Zweck des Unternehmens ist nach § 2 des Gesellschaf tsvertrages die Förderung und 
Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Kreise n Borken, Coesfeld, Steinfurt, Warendorf 
und in der Stadt Münster sowie in angrenzenden Verk ehrsgebieten, insbesondere durch 
Einrichtung und Betrieb von Linien- und Freistellun gsverkehr, die Durchführung von 
Gelegenheitsverkehr mit Kraftfahrzeugen sowie Güter verkehr auf Schiene und Straße, ferner die 
Beteiligung an Unternehmen, die diese Zwecke fördern.

Beteiligungsbericht 2012  Regionalverkehr Münsterla nd GmbH  
 35  
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Die Geschäfts- und Betriebsführung wird von der Wes tfälischen Verkehrsgesellschaft mbH, 
Münster (WVG) wahrgenommen, die ihrerseits im Rahmen ihrer gesellschaftsrechtlichen Aufgabe 
die Förderung und Verbesserung der Verkehrsverhältn isse in den in ihrem Einzugsgebiet 
liegenden Verkehrsräumen sowie die Koordinierung un d Rationalisierung der angeschlossenen 
Verkehrsbetriebe verfolgt. 
Geschäftsführer: 
Herr Dipl.-Wirt.-Ing. André Pieperjohanns 
Herr Dipl.-Geograph Werner Linnenbrink 
 
Aufsichtsrat:  
Kreisdirektor Joachim L. Gilbeau, Coesfeld (Vorsitzender) 
Ltd. Kreisrechtsdirektor Dr. Hermann Paßlick, Bocholt (1. stellv. Vorsitzender) 
Herr Peter Schwerbrock, Ennigerloh (2. stellv. Vorsitzender) 
Herr Jürgen Barlach, Selm 
Herr Franz-Josef Buschkamp, Ahlen 
Herr Dietmar Eisele, Ahaus 
Herr Herbert Geesink, Südlohn 
Herr Manfred Giese, Recke 
Ltd. Kreisbaudirektor Friedrich Gnerlich, Warendorf 
Herr Wilfried Grunendahl, Tecklenburg 
Frau Anneli Hegerfeld-Reckert, Nordwalde  
Bürgermeister Alfred Holz, Senden 
Herr Heinz Horstmann, Lüdinghausen 
Herr Paul Lensing, Borken  
Herr Udo Lindemann, Hopsten 
Herr Dr. Henning Müller-Tengelmann, Münster 
Ltd. Kreisbaudirektor Franz Niederau, Steinfurt 
Bürgermeister Benedikt Ruhmöller, Ahlen  
Reiner Schäl, Recke 
Stadtdirektor Hartwig Schultheiß, Münster 
Herr Gottfried Suntrup, Senden  
Beirat: 
Kreisdirektor Joachim L. Gilbeau, Coesfeld (Vorsitzender) 
Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Srothmann, Beckum (stellv. Vorsitzender) 
Bürgermeister Ludger Banken, Everswinkel 
Bürgermeister Dietmar Bergmann, Nordkirchen 
Bürgermeister Felix Büter, Ahaus 
Ltd. Kreisbaudirektor Friedrich Gnerlich, Warendorf 
Herr Heinz Horstmann, Lüdinghausen 
Bürgermeister Rolf Lührmann, Borken 
Bürgermeister Georg Moenikes, Emsdetten 
Bürgermeister Peter Nebelo, Bocholt 
Ltd. Kreisbaudirektor Franz Niederau, Steinfurt 
Bürgermeister Franz-Josef Niehues, Rosendahl 
Ltd. Kreisrechtsdirektor Dr. Hermann Paßlick, Bocholt 
Bürgermeister Friedrich Prigge, Lengerich 
Bürgermeister Heinz Steingröver, Ibbenbüren  
Bürgermeister Berthold Streffing, Sendenhorst 
Kreistagsabgeordneter Heinrich Terwort, Havixbeck,

Beteiligungsbericht 2012  Regionalverkehr Münsterla nd GmbH  
 36  
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
3.5.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Leistungsdaten der RVM im Personenverkehr entwickelten sich wie folgt:  
Personenverkehr 2009 2010 2011 2012 
Linienlänge in km 9.452  9.866  10.022  9.255  
Omnibusse  - gesamt 606  617  610  563  
  - eigene der RVM 111  101  102  101  
  - eigene der VBK*  28  39  37  
  - angemietete Leistung 495  488  469  462  
Wagen-km Omnibus gesamt in Tsd. 25.415  23.926  24.188  22.644  
  - eigene Leistung der RVM  8.306  8.059  7.642  7.336  
  
- eigene Leistung der 
VBK*   263 
 1.684  1.693  
  - angemietete Leistung 17.109  15.867  14.862  15.308  
beförderte Personen gesamt in Tsd. 29.843  29.040  28.783  26.322  
 
Die Regionalverkehr Münsterland GmbH hat die planer ischen Erwartungen im Jahr 2012 
übertroffen. Das Jahresergebnis der Personenverkehr ssparte lag um rund 450 T€ höher als 
prognostiziert. Ursächlich hierfür waren höhere Erlöse im Jedermannverkehr.  
Die Gesellschaft transportierte insgesamt 26,3 Mio.  Fahrgäste auf rund 22,6 Mio. km  
Strecke. Resultierend aus der Abgabe von Linienleis tungen reduzierte sich die Kilometeranzahl 
um 6,4 % (rund 1,6 Mio. km). Bei den Kosten der Fah rleistungen wirkte sich der im 
Jahresvergleich um durchschnittlich rund 6 % gestie gene Dieselpreis ebenso negativ aus wie die 
Tariferhöhungen für Mitarbeiterentgelte und Vergütu ngsanhebungen für eingekaufte 
Fahrleistungen. Die RVM erzielte im Personenverkehr  einen Kostendeckungsgrad von 91,3 %. 
Es ist ein Fehlbetrag von rund 3,3 Mio. € ausgewiesen.  
Im Bereich Güterverkehr wurden die Planerwartungen 2012 erfüllt. Die anhaltend gute 
konjunkturelle Lage wirkte sich positiv auf die Ent wicklung aus. Insgesamt transportierte die RVM 
rund 488 t. Die Mengen lagen damit, mit Ausnahme de r Kerosintransporte, über den Mengen des 
Vorjahres. Der Güterverkehr schließt mit einem Defi zit von rund 353 T€ vor Ausgleichsleistungen 
ab.   
Insgesamt erzielte die RVM einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 352 T€. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist a nhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2012  Regionalverkehr Münsterla nd GmbH  
 37  
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Immaterielle                 
Vermögensgegenstände 98.902  0,4  77.933  0,3  175.586  0,6  154.312  0,5  
Sachanlagen 14.620.853  58,9  13.889.282  50,6  15.740.645  51,7  14.754.818  48,8  
Finanzanlagen 49.870  0,2  483.756  1,8  1.114.164  3,7  2.061.396  6,8  
 =Anlagevermögen 14.769.625  59,5  14.450.971  52,6  17.030.395  55,9  16.970.526  56,1  
Vorräte 347.128  1,4  417.537  1,5  368.050  1,2  415.435  1,4  
Forderungen / sonstige                 
Vermögensgegenstände 9.202.637  37,1  12.331.602  44,9  12.746.961  41,9  11.240.480  37,2  
Flüssige Mittel 487.131  2,0  231.081  0,8  278.449  0,9  1.605.183  5,3  
 =Umlaufvermögen 10.036.896  40,4  12.980.220  47,3  13.393.460  44,0  13.261.098  43,8  
Rechnungsabgrenzungsposten  18.675  0,1  18.920  0,1  18.111  0,1  14.686  0,0  
Aktiva 24.825.196  100,0  27.450.111  100,0  30.441.966  100,0  30.246.310  100,0  
Gezeichnetes Kapital 7.669.400  30,9  7.669.400  27,9  7.669.400  25,2  7.669.400  25,4  
Rücklagen 485.533  2,0  485.533  1,8  1.105.613  3,6  1.321.821  4,4  
Verlustvortrag -777.168  -3,1  -777.168  -2,8  -1.212.865  -4,0  -1.212.865  -4,0  
Jahresüberschuss 0  0,0  -435.697  -1,6  0 0,0  -352.635  0,0  
 =Eigenkapital 7.377.765  29,7  6.942.068  25,3  7.562.148  24,8  7.425.721  24,6  
Sonderposten 6.700  0,0  6.700  0,0  0 0,0  0 0,0  
Rückstellungen 6.033.384  24,3  5.405.388  19,7  5.954.127  19,6  5.331.893  17,6  
Verbindlichkeiten 11.391.326  45,9  15.079.675  54,9  16.909.659  55,5  17.477.235  57,8  
Rechnungsabgrenzungsposten  16.020  0,1  16.280  0,1  16.032  0,1  11.461  0,0  
Passiva 24.825.196  100,0  27.450.111  100,0  30.441.966  100,0  30.246.310  100,0  
 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 55.026.636  54.943.332  51.213.119  49.536.300  
Andere aktivierte Eigenleistungen 16.441  3.018  0 18.313  
Sonstige betriebliche Erträge 3.015.681  2.077.831  5.808.302  6.135.113  
Erträge aus Beteiligungen 300  150  0 0 
Erträge aus 
Gewinnabführungsverträgen 0
 0 303.338  42.982  
Erträge aus Wertpapieren 0  0 0 26.602  
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 67.304  68.970  67.476  40.660  
Erträge aus Verlustübernahme 0  0 0 0 
Erträge 58.126.362  57.093.301  57.392.235  55.799.970  
Materialaufwand 39.607.913  38.238.339  39.410.552  38.211.406  
Personalaufwand 11.572.828  11.024.552  10.534.357  10.348.875  
Abschreibungen 2.264.758  2.904.835  2.323.215  2.478.409  
Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.483.999  4.683.298  4.730.376  4.643.467  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 178.290  374.729  376.292  403.531  
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0  98.362  0 0 
Aufwendungen 58.107.788  57.324.116  57.374.792  56.085.688  
Erträge 58.126.362  57.093.301  57.392.235  55.799.970  
Aufwendungen 58.107.788  57.324.116  57.374.792  56.085.688  
Außerordentliche Aufwendungen 0  186.125  0 0 
Steuern 18.574  18.757  17.444  66.918  
Jahresergebnis 0  -435.697  0 -352.636

Beteiligungsbericht 2012  Regionalverkehr Münsterla nd GmbH  
 38  
Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten 
Betriebsbereich 2009 2010 2011 2012 
Personenverkehr 281  277  257  257  
davon Auszubildende 11  9 13  9 
Güterverkehr 11  10  8 10  
Insgesamt 303  296  278  276  
3.5.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Durch die Anpassung des Personenbeförderungsgesetzt es mit Wirkung zum 01.01.2013 ist die 
Zulässigkeit von Direktvergaben an einen internen B etreiber und die Vergabe von 
ausschließlichen Rechten rechtssicher verankert. Fü r Verunsicherung sorgt hingegen das im Mai 
2012  in Kraft getretene Tariftreue- und Vergabeges etz (TVgG). Insbesondere die 
Partnerunternehmen der RVM könnten davon betroffen sein. In diesem Fall könnten auch 
zusätzliche Belastungen auf die RVM zukommen. 
Problematisch stellt sich auch die demografische En twicklung im Bedienungsgebiet dar. Die 
Verringerungen und Veränderungen der Schülerströme könnten negative Auswirkungen auf das 
Geschäftsfeld „Ausbildungsverkehr“ nach sich ziehen. Die konkreten Effekte sind jedoch derzeit 
nicht ermittelbar.  
In ähnlicher Weise entwickeln sich die unternehmens internen Personalstrukturen. Durch 
zahlreiche Pensionierungen in den kommenden Jahren und den Mangel an Fachkräften, ist die 
Gesellschaft gefordert, rechtzeitig für angemessene  und wirtschaftliche Neubesetzungen von 
Stellen sowie die Einarbeitung neuer Mitarbeiter zu  sorgen. Anderenfalls könnte die 
Aufrechterhaltung des ordentlichen Geschäftsbetriebs gefährdet sein.

Beteiligungsbericht 2012  Theaterhaus Pumpenhaus gG mbH  
 39  
3.6 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 
3.6.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH  
Gartenstraße 123  
48147 Münster  
Telefon: (02 51) 20 13 80  
Fax: (02 51) 2 30 23 78 
Gründungsjahr:  1998 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Stadt Münster 50.000  100,00  
Gegenstand des Unternehmens  
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Theaters im ehemaligen Pumpenhaus zur 
Förderung von Kunst und Kultur. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Herr Ludger Schnieder 
Beirat:  
Herr Philipp Gabriel (Vorsitzender) 
Herr Dr. Dietmar Erber (stellvertr. Vorsitzender) 
Herr Lorenz Müller-Morenius 
Stadträtin Dr. Andrea-Katharina Hanke  
Herr Christoph Jauch 
Herr Dr. Ulrich Schäfer  
Frau Frauke Schnell 
Herr Hartmut Viehoff (bis 27.06.2012) 
Gesellschafterversammlung:  
Städtischer Vertreter: Herr Michael Schetter

Beteiligungsbericht 2012  Theaterhaus Pumpenhaus gG mbH  
 40  
3.6.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH ist eingebettet in  das Gesamtsystem der städtischen 
Förderung „Freien Theaters“ und spielt neben der Pr oduktionsförderung für „Freie Gruppen“ als 
„intelligenter Dienstleister“ eine zentrale Rolle. 
Mit dem Theaterzentrum soll ein Aufführungs- und Pr oduktionsort, d.h. ein Zentrum geschaffen 
werden, in dem intensiv gearbeitet werden kann und in dem ständig die Auseinandersetzung um 
die aktuellen künstlerischen Fragen auf der Höhe de s nationalen und internationalen Diskurses 
stattfindet. Die Aufgabenstellung eines solchen Hau ses ergibt sich aus folgenden Bereichen des 
freien Theaters:  
• qualifiziertes und deutliches Engagement für die besten Produktionen des freien Theaters  
• Präsentation von nationalem und internationalem f reien Theater in der Stadt  
• Kooperation mit Institutionen anderer Kunstsparte n  
• Entwicklung interdisziplinärer Programme  
• Gastgeber für wichtige Künstler und Künstlerinnen  aus dem In- und Ausland  
• Forum für wissenschaftliche, theaterästhetische u nd theaterpädagogische Auseinander-
 setzung  
• Adresse für qualifizierte Aus- und Fortbildung vo n Künstlern  
• Erprobung neuer Arbeitsfelder und -strukturen für  Künstler und Künstlerinnen  
Die Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH hat sich diesen Au fgaben in ihrem vierzehnten 
Geschäftsjahr erfolgreich gestellt. 
Der Jahresabschluss zum 31.12.2012 weist einen Jahr esfehlbetrag in Höhe von 64 € aus. Die 
finanzielle Lage der Beteiligung gestaltete sich un sicher. Aufgrund fehlender Fördermittel des 
Landes NRW entwickelte die Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH ein Notfall-Szenario.  
Auf Grundlage dessen reduzierte die Gesellschaft da s Programmangebot um rund 16 % von 192 
auf 162 Veranstaltungen. Als Konsequenz daraus sank  die Zuschauerzahl um 21 % auf 16.908 
Zuschauer. Die Gesamteinnahmen beliefen sich in 201 2 auf 142.348 € und machten ein Minus 
von 8,52 % aus  
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist a nhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2012  Theaterhaus Pumpenhaus gG mbH  
 41  
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Immaterielle                 
Vermögensgegenstände 0  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Sachanlagen 45.622  19,2  54.737  35,0  66.388  43,3  60.690  30,2  
 =Anlagevermögen 45.622  19,2  54.737  35,0  66.388  43,3  60.690  43,3  
Vorräte 2.099  0,9  1.273  0,8  402  0,3  1.603  0,8  
Forderungen / sonstige                 
Vermögensgegenstände 61.799  25,9  11.353  7,3  43.757  28,5  22.128  11,0  
Flüssige Mittel 123.185  51,7  86.950  55,6  38.399  25,0  116.395  58,0  
 =Umlaufvermögen 187.082  78,5  99.576  63,7  82.558  53,8  140.126  69,8  
Rechnungsabgrenzungsposten  5.509  2,3  1.986  1,3  4.473  2,9  0 0,0  
Aktiva 238.213  100,0  156.299  100,0  153.419  100,0  200.816  113,1  
Gezeichnetes Kapital 50.000  21,0  50.000  32,0  50.000  32,6  50.000  24,9  
Rücklagen 1.129  0,5  1.129  0,7  1.129  0,7  1.129  0,6  
Gewinn-/Verlustvortrag -31.973  -13,4  -31.973  -20,5  -31.980  -20,8  -32.622  -16,2  
Jahresfehlbetrag /-überschuss 0  0,0  -6 0,0  -642  -0,4  -64  0,0  
 =Eigenkapital 19.156  8,0  19.150  12,3  18.507  12,1  18.443  9,2  
Rückstellungen 51.590  21,7  71.369  45,7  48.535  31,6  57.718  28,7  
Verbindlichkeiten 86.300  36,2  64.280  41,1  85.278  55,6  64.029  31,9  
Rechnungsabgrenzungsposten  81.168  34,1  1.500  1,0  1.098  0,7  60.626  30,2  
Passiva 238.213  100,0  156.299  100,0  153.419  100,0  200.816  100,0  
 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 177.089  180.775  155.603  142.348  
Sonstige betriebliche Erträge 567.954  879.071  752.425  701.289  
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.039  1.025  817  529  
Erträge 746.082  1.060.872  908.846  844.166  
Aufwendungen für bezogene Leistungen 172.582  429.202  231.719  184.225  
Personalaufwand 130.308  151.634  166.148  170.971  
Abschreibungen 12.374  12.560  15.469  18.083  
Sonstige betriebliche Aufwendungen (einschl. 
Zinsen) 430.817 
 467.482  496.152  470.949  
Aufwendungen 746.082  1.060.878  909.488  844.228  
Erträge 746.082  1.060.872  908.846  844.166  
Aufwendungen 746.082  1.060.878  909.488  844.228  
Jahresergebnis 0 -6 -642  -62

Beteiligungsbericht 2012  Theaterhaus Pumpenhaus gG mbH  
 42  
3.6.3 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen  
Die Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen s tellen die Bruttoausschüttungen der 
Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. d ie Zuschussaufwendungen (Zuführungen zur 
Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar.  
 2009  2010  2011  2012  
Erträge des städtischen Haushalts 0 €  0 € 0 € 0 € 
Aufwendungen des städtischen Haushalts  354.410 € 354.410 € 354.410 € 351.570 € 
3.6.4 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Der finanzielle Handlungsspielraum der Gesellschaft  schrumpft durch den Wegfall von 
Finanzmitteln des Landes NRW weiter.  Interne Einsp armöglichkeiten sind vollständig 
ausgeschöpft, daher können negative Entwicklungen z ukünftig nur durch Einsparungen im 
Programmbereich aufgefangen werden. Das Aufgabenpro fil der Theaterhaus Pumpenhaus 
gGmbH kann außerdem nur dann weiterhin positiv erfü llt werden, insofern die personelle 
Ausstattung verbessert wird.  
Ein dem Aufgabenprofil des Theaters angemessener Ge samtetat ist nur durch stabile öffentliche 
Mittel sicherzustellen. Ohne ein angemessenes finanzielles Fördervolumen kann die Existenz des 
Theaterhauses in der gegenwärtigen  Form nicht gewährleistet werden.

Beteiligungsbericht 2012  GML Gewerbepark Münster-L oddenheide GmbH  
 43  
3.7 GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 
3.7.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 
Weseler Straße 230 
48151 Münster 
Telefon: (02 51) 5 98 - 2 14 46 
Gründungsjahr:  1996 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Stadt Münster 204.517  33,33  
Zwei Unternehmen aus dem Finanzbereich 409.033  66,67  
Gesamt 613.550  100,00  
Gegenstand des Unternehmens 
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb des Grun dstücks Münster-Loddenheide, Flur 178, 
Flurstücke 309, 310 und 388 (ehem. Stützpunkt der b ritischen Rheinarmee) sowie dessen 
Baureifmachung, Bebauung, Veräußerung und Verwaltun g. Darüber hinaus darf die Gesellschaft 
alle Arten von Grundstücksentwicklungen und städteb aulichen Maßnahmen durchführen, die der 
Verbesserung der Wirtschaftsstruktur in Münster dienen. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung: 
Herr Dr. Thomas Robbers 
Herr Frank Knura 
Frau Anne Santen 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter

Beteiligungsbericht 2012  GML Gewerbepark Münster-L oddenheide GmbH  
 44  
3.7.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Erschließungsmaßnahmen wurden im Jahr 2012 fort gesetzt und sind nahezu abgeschlossen. 
Die Höhe der Investitionen in diesem Bereich belief sich auf rund 12,5 T€. 
Die Gesellschaft erwirtschaftete Umsatzerlöse in Hö he von 4.154 T€, dies entspricht einer 
Steigerung um 891 T€ gegenüber dem Vorjahr. Da auch  für die bereits verkauften Grundstücke 
weitere Erschließungsmaßnahmen anfallen werden, wur den für den handelsrechtlich 
periodengerechten Ergebnisausweis eine Rückstellung  wie in den vergangenen Jahren 
Rückstellungen gebildet. Durch den fortschreitenden  Herstellungsprozess baut sich diese 
Rückstellung kontinuierlich ab. Zum Ende des Geschä ftsjahres 2012 betrug sie noch rund 231,3 
T€. 
Insgesamt erzielte das Unternehmen einen Jahresüberschuss von 760,7 T€.  
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist a nhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Sachanlagen 0  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
 =Anlagevermögen 0  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Vorräte 14.451.661  98,2  13.854.732  93,5  11.904.226  78,1  9.045.032  64,3  
Forderungen / sonstige                 
Vermögensgegenstände 9.627  0,1  955.536  6,5  1.300.529  8,5  54.547  0,4  
Flüssige Mittel 252.422  1,7  16  0,0  2.029.830  13,3  4.967.638  35,3  
 =Umlaufvermögen 14.713.710  100,0  14.810.284  100,0  15.234.585  100,0  14.067.217  100,0  
Rechnungsabgrenzungsposten  0 0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Aktiva 14.713.710  100,0  14.810.284  100,0  15.234.585  100,0  14.067.217  100,0  
Gezeichnetes Kapital 613.550  4,2  613.550  4,1  613.550  4,0  613.550  4,4  
Bilanzgewinn            87.858    
Gewinn- /Verlustvortrag -152.546  -1,0  505.120  3,4  1127193  7,4  0 0,0  
Kapitalrücklage 12.750.000  86,7  12.750.000  86,1  12.750.000  83,7  12.750.000  90,6  
nicht durch Eigenkapital                  
gedeckter Fehlbetrag 0  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
 =Eigenkapital 13.211.004  89,8  13.868.670  93,6  14.490.743  95,1  13.451.408  95,6  
Rückstellungen 1.371.169  9,3  711.836  4,8  487.094  3,2  277.849  2,0  
Verbindlichkeiten 131.537  0,9  229.778  1,6  256.749  1,7  337.960  2,4  
Passiva 14.713.710  100,0  14.810.284  100,0  15.234.585  100,0  14.067.217  100,0

Beteiligungsbericht 2012  GML Gewerbepark Münster-L oddenheide GmbH  
 45  
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 6.243.837  1.735.965  3.263.231  4.154.307  
sonstige betriebliche Erträge 10.435  142.886  3.632  1.414  
sonstige Zinsen/Finanzerträge 3.817  389  2.188  5.891  
Erträge 6.258.089  1.879.240  3.269.051  4.161.612  
Materialaufwand 2.183.691  1.000.331  2.088.273  2.682.317  
Sonstige betriebliche 
Aufwendungen 463.502 
 208.903  441.175  290.427  
Zinsen und ähnliche 
Aufwendungen 124.137 
 12.341  1.589  83.990  
Aufwendungen 2.771.330  1.221.575  2.531.037  3.056.734  
Erträge 6.258.089  1.879.240  3.269.051  4.161.612  
Aufwendungen 2.771.330  1.221.575  2.531.037  3.056.734  
Steuern/-Erstattungen 307.578  1 115.941  344.213  
Jahresergebnis 3.179.182  657.666  622.073  760.665  
Gewinn-/Verlustvortrag -3.331.728  -152.546  505.120  1.127.193  
Gewinnausschüttung 0  0 0 -1.127.193  
Vorabgewinnausschüttung 0  0 0 -672.807  
Bilanzgewinn/-verlust -152.546  505.120  1.127.193  87.858  
 
3.7.3 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen  
Die Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen s tellen die Ausschüttungen der 
Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. d ie Zuschussaufwendungen (Zuführungen zur 
Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 
 2009  2010  2011  2012  
Erträge des städtischen Haushalts 0,00 € 0,00 € 0,0 0 € 600.000 € 
Aufwendungen des städtischen 
Haushalts 0,00 € 0,00 € 0,00 € 158.250 € 
 
3.7.4 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Zu Beginn des Jahres 2013 konnte die GML bereits ei n ca. 17.000 m² großes Grundstück für die 
Neuansiedlung eines öffentlichen Dienstleisters sow ie eine Fläche zur Ansiedlung eines 
ortsansässigen Handwerksunternehmens veräußern. 
Darüber hinaus konkretisieren sich Verhandlungen fü r den Verkauf von 
Erweiterungsgrundstücken im Gewerbe- und Industrieb ereich für bereits in der Loddenheide 
ansässige Unternehmen.

Beteiligungsbericht 2012  Abfallwirtschaftsbetriebe  Münster  
 46  
3.8 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 
3.8.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster  
Rösnerstraße 10  
48155 Münster  
Telefon: (02 51) 60 52-0 
Gründungsjahr : 1996 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Stadt Münster 500.000  100,00  
 
Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
Die Abfallwirtschaftsbetriebe sind eine eigenbetrie bsähnliche Einrichtung der Stadt Münster. Sie 
entsprechen den Vorschriften der Gemeindeordnung fü r das Land Nordrhein-Westfalen und 
werden gemäß der Eigenbetriebsverordnung sowie nach den Bestimmungen der Betriebssatzung 
für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster geführt. Dem Eigenbetrieb einschließlich etwaiger Hilfs- 
und Nebenbetriebe obliegen die Stadtreinigung inklu sive Winterdienst und Abfallwirtschaft 
(Sammlung, Transport, Verwertung und Entsorgung von  Abfällen im Sinne des 
Kreislaufwirtschaftsgesetzes, Aufstellung und Umset zung des kommunalen 
Abfallwirtschaftskonzeptes) im gesamten Stadtgebiet. 
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
Werkleitung:  
Herr Patrick Hasenkamp 
Werksausschuss:  
Ratsherr Gerhard Joksch (Vorsitzender)  
Ratsherr Hans Varnhagen (stellv. Vorsitzender)  
Ratsherr Dr. Dietmar Erber  
Ratsherr Gilbert Hartmann  
Ratsherr Frank Baumann  
Ratsherr Horst Kisnat 
Ratsherr Lars Wieneke (bis 31.01.2012) 
Ratsfrau Maria Winkel 
Ratsfrau Dr. Rita Stein-Redent  
Ratsfrau Iris Toulas  
Ratsherr Ralf Hubert (ab 08.02.2012) 
Herr Burckhard Schmitz  
Herr Ludger Albacht 
Herr Hugo Tork (Beschäftigtenvertreter)  
Herr Rolf Kuschel (Beschäftigtenvertreter)  
Herr Karsten Markfort (Beschäftigtenvertreter)  
Herr Rainer Eisen (Beschäftigtenvertreter)  
Herr Thomas Giesbert (Beschäftigtenvertreter)  
Herr Gregor Koprowski (Beschäftigtenvertreter)

Beteiligungsbericht 2012  Abfallwirtschaftsbetriebe  Münster  
 47  
3.8.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die AWM erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsja hr einen Jahresüberschuss in Höhe von 
2.297 T€. Der Überschuss fiel damit um 236 T€ gerin ger aus als in 2011. Im Bereich 
Regelreinigung der Grundstücke konnte eine deutlich e Erlössteigerung in Höhe von 11,1 % auf 
391 T€ verzeichnet werden, welche durch die Gebühre nerhöhung bedingt ist. Insgesamt wurden 
im Jahr 2012 Umsatzerlöse in Höhe von rund 50.000 T€ erzielt.  
Die Bilanzsumme der Beteiligung stieg um 706 T€. Wä hrend sich auf der Aktivseite das 
Anlagevermögen um 1.376 T€ erhöhte, sank das Umlauf vermögen um 562 T€. Der Rückgang 
des Umlaufvermögens war durch die Verringerung von saldierten Forderungen sowie die 
Abnahme der liquiden Mittel bedingt.  
Das Gesamtinvestitionsvolumen betrug 5.201 T€. Davo n wurden 442 T€ in Anlagen der 
Stadtreinigung, 2.016 T€ im Bereich der Abfallwirts chaft und 1.484 T€ in Grundstücke mit 
Betriebs- und anderen Bauten investiert. Die verble ibenden 1.259 T€ entfielen auf Betriebs- und 
Geschäftsausstattung sowie auf geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau.  
Die AWM waren jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.  
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung  aufgeführten 
Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorges chriebenen öffentlichen Zweck der 
Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks  im Geschäftsjahr 2012 ist anhand der 
wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2012  Abfallwirtschaftsbetriebe  Münster  
 48  
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Immat. 
Vermögensgegenstände 61.791 
 0,1  52.452  0,1  35.021  0,1  7.053  0,0  
Sachanlagen 23.273.952  32,1  22.381.019  37,2  22.296.909  36,1  23.700.638  37,9  
Finanzanlagen 8.992.118  12,4  10.492.118  17,4  10.493.693  17,0  10.493.693  16,8  
 =Anlagevermögen 32.327.861  44,5  32.925.590  54,7  32.825.623  53,1  34.201.384  54,7  
Vorräte 567.258  0,8  573.864  1,0  996.389  1,6  1.073.194  1,7  
                Forderungen / Sonstige 
Vermögensgegenstände 22.662.326 
 31,2  8.825.407  14,7  6.058.596  9,8  5.760.966  9,2  
Flüssige Mittel 17.024.403  23,4  17.774.898  29,5  21.737.271  35,2  21.395.879  34,2  
 =Umlaufvermögen 40.253.987  55,4  27.174.168  45,1  28.792.256  46,6  28.230.039  45,2  
Rechnungsabgrenzungsposten  23.036  0,0  120.404  0,2  158.144  0,3  50.267  0,1  
Aktiva 72.604.884  100,0  60.220.162  100,0  61.776.023  100,0  62.481.690  100,0  
Gezeichnetes Kapital 500.000  0,7  500.000  0,8  500.000  0,8  500.000  0,8  
Rücklagen 8.900.880  12,3  9.504.692  15,8  10.627.832  17,2  10.230.335  16,4  
Bilanzgewinn/-verlust 937.125  1,3  2.131.472  3,5  2.532.923  4,1  2.296.619  3,7  
 =Eigenkapital 10.338.005  14,2  12.136.164  20,2  13.660.755  22,1  13.026.954  20,8  
                Sonderposten aus 
Überschüssen 748.808 
 1,0  813.182  1,4  862.373  1,4  893.445  1,4  
Sonderposten aus Zuweisung 0  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Sonderposten aus 
Photovoltaik-Überschüssen 23.439 
 0,0  36.109  0,1  44.860  0,1  59.351  0,1  
Rückstellungen 51.438.687  70,8  36.284.180  60,3  35.682.073  57,8  36.664.695  58,7  
                Rückstellungen für 
Gebührenüberschüsse 5.266.702 
 7,3  7.644.081  12,7  9.043.393  14,6 4.271.828  6,8  
Verbindlichkeiten 4.789.242  6,6  3.306.446  5,5  2.482.568  4,0  7.565.417  12,1  
Rechnungsabgrenzungsposten  0 0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Passiva 72.604.884  100,0  60.220.162  100,0  61.776.023  100,0  62.481.690  100,0

Beteiligungsbericht 2012  Abfallwirtschaftsbetriebe  Münster  
 49  
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 43.836.869  50.091.165  49.878.897  49.997.559  
Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 1.8 73  -737  1.147  -1.466  
Andere aktivierte Eigenleistungen 12.325  0 0 6.994  
Sonstige betriebliche Erträge 1.317.418  2.134.411  2.164.447  1.210.694  
davon Inanspruchnahme der Rückstellungen für 
Gebührenüberschüsse 3.766.748 
 462.639  502.931  15.507  
Auflösung Sonderposten Gebühren-/DSD-
Überschüsse 0
 0 0 0 
Auflösung Sonderposten Zuweisung d. öffentl. Hand 0  0 0 0 
Sonstige Zinsen/Finanzerträge 283.902  414.961  541.662  419.572  
Erträge 49.219.135  53.102.439  52.586.152  51.648.860  
Materialaufwand 22.998.180  23.910.202  22.676.584  22.747.981  
Personalaufwand 14.578.849  14.847.857  15.637.502  16.200.496  
Abschreibungen 3.882.680  3.861.090  3.748.111  3.825.202  
Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.170.046  6.869.707  4.775.220  4.547.941  
       Zuführung zu Rückstellungen für  
Gebührenüberschüsse 506.253 
 0 1.899.541  0 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 46.063  1.395.873  1.218.827  1.935.528  
Aufwendungen 48.182.070  50.884.729  49.955.785  49.257.148  
Erträge 49.219.135  53.102.439  52.586.152  51.648.860  
Aufwendungen 48.182.070  50.884.729  49.955.785  49.257.148  
Steuern 99.939  86.239  97.445  79.586  
Jahresergebnis 937.125  2.131.472  2.532.922  2.296.619  
 
 
Anzahl der Beschäftigten 
 2011 
 2012  
Männlich 303 335 
Weiblich 31 33 
Insgesamt 334 368 
Davon schwerbehinderte Personen 18 20

Beteiligungsbericht 2012  Abfallwirtschaftsbetriebe  Münster  
 50  
3.8.3 Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. 3. 8.4) 
 2010  2011  2012  * 
Erträge 4.943.753,30 €  5.088.869,55 € 
Aufwendungen 12.400.045,15 €  4.697.315,95 € 
* Die Daten für 2012 liegen noch nicht vor.  
 
3.8.4 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen  
Die Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen s tellen die Ausschüttungen der 
Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. d ie Zuschussaufwendungen (Zuführungen zur 
Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 
 2009  2010  2011  2012  
Erträge des städtischen Haushalts 250 T€  250 T€ 918 T€ 2883 T€ 
Aufwendungen des städtischen Haushalts  0 € 0 € 0 € 0 € 
 
3.8.5 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 
 Eigenkapitalquote 
(%) 
Liquidität  
2. Grades 
Umsatzrentabilität 
(%) 
Zinslastquote 
(%) 
Personalintensität 
(%) 
2010 20,2 8,3 4,3 2,7 29,1 
2011 22,1 12,0 5,1 2,4 31,3 
2012 20,8 6,5 4,6 3,9 32,9 
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
3.8.6 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Die AWM rechnen für das Jahr 2013 insgesamt mit ein em Jahresüberschuss in Höhe von 2.197 
T€. Neben der Auszahlung der geplanten Überschüsse in Höhe von rund 638 T€ jährlich sind für 
die Jahre 2013 bis 2018 weitere Konsolidierungsbeit räge von 550 T€ pro Jahr aus Überschüssen 
sonstiger Nebengeschäfte und kalkulatorischer Verzi nsung an den städtischen Haushalt 
abzuführen. 
Die Beteiligung verfolgt das Ziel, ein Konzept zur Optimierung der Wertstofferfassung zu 
erarbeiten. Als Grundlage dafür dienen unter andere m die Erfahrungen und Ergebnisse aus der 
im September 2012 gestarteten Modellphase, in der i n Münster-Hiltrup und im nördlichen 
Stadtgebiet die Wertstofftonne eingeführt wurde.

Beteiligungsbericht 2012  Abfallwirtschaftsbetriebe  Münster  
 51  
Die AWM werden zum Zweck der energetischen Verwertu ng von Deponie- und Biogasen im 
Entsorgungszentrum sowie der Klärgase des Tiefbauam tes das neue zentrale Blockheizkraftwerk 
nunmehr vorfinanzieren und realisieren. Die Genehmi gung für den Bau und Betrieb der Anlage 
wurde bereits bei der Bezirksregierung Münster beantragt.

Beteiligungsbericht 2012  Westfälisches Pferdemuseu m Münster gGmbH  
 52  
3.9 Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 
3.9.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH  
Sentruper Str. 311  
48161 Münster  
Telefon: (02 51) 48 42 7 - 0 
Gründungsjahr:  2000 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Verein zur Förderung des Westfälischen Pferdemuseums 
in Münster e. V.  
49.500  99,00  
Stadt Münster 500  1,00  
Gesamt 50.000  100,00  
Gegenstand des Unternehmens  
Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung, die Einrichtung und der Betrieb des 
Westfälischen Pferdemuseums in Münster. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Herr Peter Weeke  
Frau Sybill Ebers  
Beirat:  
Stadtkämmerer Alfons Reinkemeier  
Herr J. Adler  
Herr Dr. H. Knirim  
Frau M. Wehling  
Herr Michael Stoffregen-Büller 
Gesellschafterversammlung:  
Städtischer Vertreter: Herr Michael Schetter

Beteiligungsbericht 2012  Westfälisches Pferdemuseu m Münster gGmbH  
 53  
3.9.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Gesellschaft verfügte zum 31.12.2012 über Eigen kapital in Höhe von 153 T€. Das entspricht 
einer Erhöhung um 12 T€ im Vergleich zum Vorjahr. Z u beachten ist, dass die in einem 
Sonderposten passivierten Zuschüsse zum Anlagevermö gen (1.453 T€) ebenfalls zum 
überwiegenden Teil Eigenkapitalcharakter haben.  
Die Umsatzerlöse sind um 10 T€ gestiegen. Die Zunah me des Personalaufwandes ist auf 
befristete Neueinstellungen als Folge des erhöhten Personalbedarfs im Jubiläumsjahr 
zurückzuführen. Außerdem stiegen die sonstigen betr ieblichen Aufwendungen um 160 T€ 
aufgrund höherer Kosten für Sonderausstellungen sowie für Betriebskosten.  
Insgesamt konnte ein im Vergleich zum Vorjahr um 40  T€ vermindertes Jahresergebnis in Höhe 
eines Jahresüberschusses von 12 T€ erwirtschaftet werden.  
Die Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH beschä ftigte durchschnittlich 18 Angestellte, 
wovon fünf Vollzeitkräfte, eine Teilzeitkraft sowie 13 geringfügig Beschäftigte waren.  
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist a nhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Immaterielle 
Vermögensgegenstände 3.137 
 0,1  2.693  0,1  3.720  0,1  3.308  0,1  
Sachanlagen 3.450.559  95,0  3.180.571  95,1  2.925.682  93,1  2.728.674  93,8  
Anlagevermögen 3.453.696  95,1  3.183.264  95,2  2.929.402  92,2  2.731.982  92,2  
Vorräte 6.799  0,2  5.815  0,2  7.896  0,3  12.095  0,4  
Forderungen / sonstige                 
Vermögensgegenstände 79.397  2,2  63.951  1,9  94.335  3,0  90.564  3,1  
Flüssige Mittel 90.973  2,5  90.549  2,7  108.973  3,5  74.131  2,5  
Umlaufvermögen 177.169  4,9  160.315  4,8  211.204  6,7  176.790  6,1  
Rechnungsabgrenzungsposten 2.324  0,1  1.688  0,1  1.347  0,0  1.100  0,0  
nicht durch Eigenkapital gedeckter                
Fehlbetrag 0 0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Aktiva 3.633.189  100,0  3.345.267  100,0  3.141.953  100,0  2.909.872  100,0  
Gezeichnetes Kapital 50.000  1,4  50.000  1,5  50.000  1,6  50.000  1,7  
Gewinnücklagen 25.000  0,7  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Gewinn-/Verlustvortrag 0  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Bilanzgewinn 33.628  0,9  39.012  1,2  91.069  2,9  103.256  3,5  
Eigenkapital 108.628  3,0  89.012  2,7  141.069  4,5  153.256  5,3  
Sonderposten f. 
Investitionszuschüsse 1.967.867 
 54,2  1.779.596  53,2  1.610.601  51,3  1.452.515  49,9  
Rückstellungen 21.990  0,6  34.600  1,0  28.019  0,9  31.200  1,1  
Verbindlichkeiten 1.534.703  42,2  1.442.059  43,1  1.362.264  43,4  1.272.901  43,7  
Passiva 3.633.189  100,0  3.345.267  100,0  3.141.953  100,0  2.909.872  100,0

Beteiligungsbericht 2012  Westfälisches Pferdemuseu m Münster gGmbH  
54 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 743.375  719.800  754.760  909.415  
Sonstige betriebliche Erträge 194.006  223.556  180.779  166.397  
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.011  328  937  901  
Erhöhung des Bestandes an fertigen & unfertigen 
Erzeugnissen 0
 -1 2.081  4.199  
Erträge 939.393  943.683 936.476  1.080.912  
Materialaufwand 22.212  17.768  19.473  27.457  
Personalaufwand 244.118  270.670  277.547  308.953  
Abschreibungen 297.374  292.915  276.177  263.809  
Sonstige betriebliche Aufwendungen 282.568  308.526  243.496  403.192  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen (einschl. Steuern) 77.205  73.422  69.807  65.314  
Aufwendungen 923.477  963.300  886.500  1.068.725  
Erträge 939.393  943.683  936.476  1.080.912  
Aufwendungen 923.477  963.300  886.500  1.068.725  
Jahresergebnis 15.916  -19.617  49.976  12.187  
 
3.9.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Die Gesellschaft geht von einer grundsätzlich posit iven Entwicklung aus. Nach derzeitiger 
Planung werden in den kommenden Geschäftsjahren lei cht positive Jahresergebnisse erzielt. 
Endgültige Prognosen gestalten sich jedoch schwieri g, da sowohl die Besucherzahlen als auch 
die Spendeneinnahmen nur schwer vorhersehbar sind. 
Die Einnahmen der Beteiligung hängen wesentlich von  der Gesamtbesucherzahl des 
Allwetterzoos ab, dementsprechend liegt ein grundsä tzliches Risiko in abnehmenden 
Besucherzahlen. Derzeit gibt es jedoch keine Hinwei se darauf, dass die den Kalkulationen zu 
Grunde liegenden Zahlen unterschritten werden.  
Weiterhin wird versucht, durch eventuelle Umgestaltungen zu Kostenminimierungen zu kommen.

Beteiligungsbericht 2012  citeq  
 55  
3.10 citeq 
3.10.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
citeq  
Scheibenstraße 109  
48153 Münster  
Tel.: (02 51) 4 92-18 01 
Gründungsjahr : 2001 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Stadt Münster 200.000  100,00  
 
Beteiligungen der Gesellschaft: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Public Konsortium d-NRW 8.596  < 1  
 
 
Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
Die citeq ist eine eigenbetriebsähnliche Einrichtun g der Stadt Münster. Sie entspricht den 
Vorschriften der Gemeindeordnung für das Land Nordr hein-Westfalen und wird gemäß der 
Eigenbetriebsverordnung (EigVO) sowie nach den Best immungen der Betriebssatzung für die 
citeq geführt. Der eigenbetriebsähnlichen Einrichtu ng obliegt die Erbringung von Dienstleistungen 
im Bereich der Informationstechnologie (IT) einschl ießlich der Kommunikationstechnologie für die 
Stadt Münster, die übrigen Kooperationspartner der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung 
(Öffentlich-rechtliche Vereinbarung über die gemein same Inanspruchnahme der 
eigenbetriebsähnlichen Einrichtung citeq der Stadt Münster) und sonstige Kunden im Rahmen 
des § 107 der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen. 
Mit der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung citeq wu rde kein Managementkontrakt 
abgeschlossen. Die citeq erbringt IT-Leistungen an die Stadt Münster, andere Kommunen, 
öffentliche Verwaltungen und deren Einrichtungen. 
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
Betriebsleitung:  
Herr Stefan Schoenfelder  
 
Werksausschuss:  
Ratsfrau Marliese Kosmider (Vorsitzende)  
Ratsfrau Anne Schulze Wintzler (stellv. Vorsitzende)  
Ratsherr Stefan-Alexander Roth  
Herr Markus Schiermann 
Herr Sebastian Kroos

Beteiligungsbericht 2012  citeq  
 56  
Ratsherr Otto Reiners 
Herr Markus Barenhoff 
Ratsherr Jens-Ulrich Lenski 
Beratendes Mitglied gem. § 58 Abs. 1 S. 7 GO NRW: 
Herr Andreas Laug 
 
3.10.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die citeq erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2012 Umsatzerlöse in Höhe von 21.030 T€. Sie stiegen 
um 159 T€ im Vergleich zum Vorjahr an. Als Ergebnis  konnte ein Überschuss von 1.190 T€ 
erzielt werden, welcher jedoch 447 T€ unter dem von 2011 liegt.  
Die Gesellschaft tätigte Investitionen in Höhe von rund 4.889 T€. Diese umfassten hauptsächlich 
Software- und Ersatzinvestitionen für PCs, Monitore , Drucker, Server und Netztechnik, jedoch 
auch Investitionen in Finanzanlagen, die ausschließ lich zur Rückdeckung der Pensions- und 
Beihilfeverpflichtungen erworben wurden.  
Das unternehmerische Risiko stufte die citeq als ge ring ein. Durch ein entsprechendes 
Risikomanagement bemüht sich die Gesellschaft, pote ntielle Gefährdungen frühzeitig zu 
erkennen und ihnen entgegen zu wirken.  
Durch die Intensivierung der Zusammenarbeit mit and eren Kommunen und IT-Unternehmen 
profitierte die Gesellschaft von besseren Einkaufsk onditionen. Überdies arbeitete die citeq an der 
bereits in 2010 von Oberbürgermeister Lewe initiier ten Städte-Kooperation zur Interkommunalen 
Zusammenarbeit der Großstädte in NRW mit, mit dem Z iel, Aufgaben wirtschaftlicher und 
effektiver wahrnehmen sowie Leistungen für die Bürg er schneller und besser erbringen zu 
können.  
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung  aufgeführten 
Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorges chriebenen öffentlichen Zweck der 
Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks  im Geschäftsjahr 2012 ist anhand der 
wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2012  citeq  
 57  
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
                Immaterielle 
Vermögensgegenstände 3.102.443 
 9,3  2.565.623  7,5  2.602.907  7,1  2.430.527  6,3  
Sachanlagen 4.018.035  12,1  4.167.687  12,2  4.560.490  12,4  4.352.989  11,4  
Finanzanlagen 11.354.327  34,1  12.766.307  37,4  14.345.470  39,0  15.988.692  41,7  
 =Anlagevermögen 18.474.805  55,4  19.499.617  57,1  21.508.867  58,5  22.772.208  59,4  
Vorräte 73.028  0,2  66.488  0,2  58.296  0,2  46.796  0,1  
Forderungen / sonst.                 
Vermögensgegenstände 13.975.772  41,9  13.879.986  40,6  13.968.815  38,0  14.545.961  37,9  
Flüssige Mittel 0  0,0  0 0,0  0 0,0  1.923  0,0  
 =Umlaufvermögen 14.048.800  42,1  13.946.475  40,8  14.027.111  38,1  14.594.680 38,1  
Rechnungsabgrenzungsposten  819.429  2,5  700.739  2,1  1.258.875  3,4  969.386  2,5  
Aktiva 33.343.034  100,0  34.146.831  100,0  36.794.853  100,0  38.336.274  100,0  
Gezeichnetes Kapital 200.000  0,6  200.000  0,6  200.000  0,5  200.000  0,5  
Rücklagen 4.241.528  12,7  4.527.756  13,3 4.924.304  13,4  5.320.852  13,9  
Jahresgewinn/ -verlust 2.223.287  6,7  1.913.611  5,6  1.637.123  4,4  1.189.568  3,1  
 =Eigenkapital 6.664.815  20,0  6.641.367  19,4  6.761.427  18,4  6.710.420  17,5  
Sonderposten aus Zuschüssen                  
öffentlicher Hand 2.174  0,0  3.362  0,0  4.353  0,0  3.614  0,0  
Rückstellungen 17.059.470  51,2  17.779.153  52,1  19.114.583  51,9  20.114.162  52,5  
Verbindlichkeiten 9.616.575  28,8  9.722.949  28,5  10.914.491  29,7  11.508.078  30,0  
Rechnungsabgrenzungsposten  0 0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Passiva 33.343.034  100,0  34.146.831  100,0  36.794.853  100,0  38.336.274  100,0  
 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 20.077.259  19.669.305  20.871.288  21.030.049  
Sonstige betriebliche Erträge 212.366  204.451  175.051  91.972  
Sonstige Zinsen und ähnliche 
Erträge 371.683 
 356.064  373.517  351.765  
Erträge 20.661.308  20.229.820  21.419.856  21.473.786  
Materialaufwand 5.385.157  5.384.967  5.990.235  6.351.812  
Personalaufwand 7.575.361  7.795.766  8.550.303  7.570.560  
Abschreibungen 3.337.182  3.369.160  3.474.187  3.602.946  
Sonstige betriebliche 
Aufwendungen 2.024.966 
 1.750.737  1.717.338  1.832.582  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen  25.743  5.751  11.263  909.904  
Aufwendungen 18.348.409  18.306.380  19.743.326  20.267.804  
Erträge 20.661.308  20.229.820  21.419.856  21.473.786  
Aufwendungen 18.348.409  18.306.380  19.743.326  20.267.804  
Steuern/-Erstattungen 89.611  9.829  39.409  16.415  
Jahresergebnis 2.223.287  1.913.611  1.637.121  1.189.568

Beteiligungsbericht 2012  citeq  
 58  
Anzahl der Beschäftigten 
 
 
3.10.3 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen s tellen die Ausschüttungen der 
Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. d ie Zuschussaufwendungen (Zuführungen zur 
Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 
 2009  2010  2011  2012  
Erträge des städtischen Haushalts 1.747 T€ 2.222 T € 1.776 T€ 1.695 T€ 
Aufwendungen des städtischen Haushalts  0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 
 
3.10.4 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 
 Eigenkapitalquote 
(%) 
Liquidität 
2. Grades 
Umsatzrentabilität 
(%) 
Zinslastquote 
(%) 
Personalintensität 
(%) 
2010 19,5 2,1 9,7 0,0 42,6 
2011 18,4 0,7 7,8 0,1 43,3 
2012 17,5 1,3 5,7 0,1 37,4 
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
3.10.5 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Der Schwerpunkt der Arbeit der citeq wird in den ko mmenden Jahren auf der zwingend 
erforderlichen Aktualisierung der IT-Infrastruktur der Stadt Münster liegen. So bedürfen die 
Gebäudenetze und Lichtwellenverbindungen zwischen d en städtischen Gebäuden eines 
Ausbaus, eine neue Telefontechnik mit erweiterten F unktionen soll eingerichtet werden. 
Unaufschiebbar ist zudem die Migration des Serverbe triebssystems Novell und des Mail- und 
Terminverwaltungssystems Groupwise in die Microsoft -Welt. Auch der Wechsel des PC-
Betriebssystems und der Microsoft-Office-Version sowie – in dessen Folge – auch ein erheblicher 
Teil der derzeit eingesetzten Softwareprodukte steh t an. Eine Verschiebung dieser 
Aktualisierungsmaßnahmen ist aufgrund der Marktentw icklung, des Alters der eingesetzten 
Komponenten und der Aufkündigung eingesetzter Softwareversionen nicht möglich.  
Durch diese Maßnahmen soll auch der Gefährdung eine s Ausfalls des IT-Systems Rechnung 
getragen werden. Da immer weniger Verwaltungsaufgab en manuell erledigt werden können, ist 
es erforderlich, die Arbeitsfähigkeit durch höherwertige IT-Systeme zu gewährleisten. 
 2011
 2012  
Männlich 109 108 
Weiblich 30 31 
Insgesamt 139 139 
Davon schwerbehinderte Personen 5 5

Beteiligungsbericht 2012  citeq  
 59  
Ein weiteres Ziel für das Geschäftsjahr 2013 stellt  die Neugestaltung des Intranets mit wesentlich 
erweiterten Funktionen (z.B. Foren, Selbstbedienung sfunktionen, verbesserte Kommunikation) 
dar. Ebenso setzt die citeq auf die Verbesserung de s Bürgerservices (elektronisches 
Antragsverfahren) und auf Lösungen zur besseren Ein beziehung der Bürgerinnen und Bürger 
(Partizipationsplattform, Mängelmelder).  
Entsprechend der schwierigen Haushaltslage nutzt di e Gesellschaft alle Möglichkeiten zur 
Kostensenkung im eigenen Betrieb. Hierzu zählt auch  eine effiziente Leistungserbringung durch 
interkommunale Kooperationen, die auch in 2013 weit erhin beibehalten und ausgeweitet werden 
sollen.

Beteiligungsbericht 2012  Münster Marketing  
 60  
3.11 Münster Marketing 
3.11.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
Münster Marketing  
Klemensstraße 10  
48143 Münster 
Gründungsjahr:  2001 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Stadt Münster 25.000  100,00  
 
Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
Zweck der Einrichtung einschließlich etwaiger Hilfs - und Nebenbetriebe ist die Profilierung und 
Stärkung von Münster im Wettbewerb der Städte und R egionen durch Instrumente des 
Stadtmarketings und alle den Betriebszweck fördernd en Geschäfte. Münster Marketing kann zur 
Erfüllung des Betriebszwecks sowohl eigene Leistung en erstellen, als auch die Bestrebungen 
und Aktivitäten Dritter unterstützen. Der Betriebsz weck ist im Rahmen der gesamtstädtischen 
Zielsetzung der Stadt Münster und individueller Zie lvereinbarungen sowie unter Beachtung einer 
wirtschaftlichen Leistungserbringung zu erfüllen. 
Die Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtu ng bestehen in den wesentlichen Sparten,  
Wissenschaftsbüro, Tourismusmarketing, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, Citymanagement, 
Veranstaltungsmanagement und Kongressbüro. Mit 1,3 Mio. Übernachtungen hat Münster ein 
sehr gutes Ergebnis erzielt, das auf den Anstieg de r Übernachtungsgäste iHv. 6,1% 
zurückzuführen ist. Die Steigerung ist insbesondere  auf die Aktivitäten von Münster Marketing im 
Bereich des Tourismusmarketings zurückzuführen. Im Rahmen der Sparte Werbung und 
Kommunikation wurde der Internetauftritt weiterentw ickelt. Auf der Homepage von Münster 
Marketing wurden neue Seiten zum Thema „Münster für  Krimifans“ erstellt, die dem hohen 
Interesse der Gäste und Journalisten an dem ZDF Wil sberg-Krimi und dem ARD-Tatort 
geschuldet sind. Dies dient einer weiteren Profilie rung Münsters als Krimistadt. Zudem wurde 
Münster Marketing auch bei Facebook aktiv, wodurch neue Zielgruppen erschlossen werden.  
Der zwischen Münster Marketing und der Stadt Münste r abgeschlossene Managementkontrakt 
lief zum 31.12.2011 aus. Mit Beschluss des Rates vo m 19.11.2011 wurde ein neuer 
Managementkontrakt mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2015 beschlossen. 
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung 
Werksleitung:  
Frau Bernadette Spinnen  
Herr Fritz Schmücker (stellv. Werksleiter) 
Werkausschuss:  
Herr Heinrich Götting 
Herr Thomas Holz  
Frau Charlotte Nees  
Ratsherr Robert Otte

Beteiligungsbericht 2012  Münster Marketing  
 61  
Ratsherr Carsten Peters 
Bürgermeisterin Karin Reismann 
Rüdiger Sagel 
Ratsherr Dr. Ludwig Schipmann 
Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson 
Ratsfrau Helga Welker  
Herr Willi Elbert 
 
3.11.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Münster Marketing hat im Geschäftsjahr 2012 Erträge  in Höhe von 3.513 T€ erwirtschaftet. Diese 
bestehen neben den Umsatzerlösen in Höhe von 772 T€  aus dem Zuschuss der Stadt Münster 
mit 2.728 T€ (davon als Verbindlichkeit ausgewiesen : 195 T€), Landesmitteln in Höhe von 134 
T€, sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 55  T€ sowie 19 T€ Zinsen und ähnlichen 
Erträgen. Dem gegenüber stehen die Aufwendungen in Höhe von 3.575 T€. 
So ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von 62 T€. Dies er liegt um 45 T€ höher als im Vorjahr. Die 
Bilanzsumme beträgt 1.391 T€ (Vorjahr: 1.301 T€). I nvestitionen wurden in Höhe von 4T€ 
getätigt. Die Finanzierung erfolgte aus eigenen Mitteln.  
Die Finanzlage der Beteiligung kann als solide beze ichnet werden. Verbindlichkeiten werden 
innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt.    
Insgesamt war die Arbeit von Münster Marketing trot z schwieriger Rahmenbedingungen, 
beispielsweise resultierend aus der durch die Tarif steigerung entstandene Mehrbelastung von 
rund 135 T€, erfolgreich.  
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung  aufgeführten 
Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorges chriebenen öffentlichen Zweck der 
Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks  im Geschäftsjahr 2012 ist anhand der 
wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2012  Münster Marketing  
 62  
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
                Immaterielle  
Vermögensgegenstände 0
 0,0  0 0,0  3.014  0,2  1.847  0,1  
Sachanlagen 50.316  3,3  48.411  3,0  42.422  3,3  38.599  2,8  
 =Anlagevermögen 50.316  3,3  48.411  3,0  45.436  3,5  40.446  2,9  
Vorräte 59.554  3,9  65.518  4,0  63.490  4,9  54.036  3,9  
Forderungen / sonstige                  
Vermögensgegenstände 106.506  6,9  486.671  30,0  170.196  13,1  260.938  18,8  
Liquide Mittel 1.316.829  85,4  1.008.104  62,1  1.010.136  77,6  1.021.584  73,4  
 =Umlaufvermögen 1.482.889  96,1  1.560.294  96,1  1.243.821  95,6  1.336.558  96,1  
Rechnungsabgrenzungsposten  9.397  0,6  15.241  0,9  11.653  0,9  14.194  1,0  
Aktiva 1.542.602  100,0  1.623.946  100,0  1.300.910  100,0  1.391.198  100,0  
Gezeichnetes Kapital 25.000  1,6  25.000  1,5  25.000  1,9  25.000  1,8  
Rücklagen 341.263  22,1  376.720  23,2  359.579  27,6  298.027  21,4  
Jahresüberschuss 38.808  2,5  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Verlustvortrag 0  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
 =Eigenkapital 405.071  26,3  401.720  24,7  384.579  29,6  323.027  23,2  
Rückstellungen 897.743  58,2  925.651  57,0  632.463  48,6  659.113  47,4  
Verbindlichkeiten 224.988  14,6  284.809  17,5  277.577  21,3  405.265  29,1  
Rechnungsabgrenzungsposten  14.800  1,0  11.766  0,7  6.292  0,5  3.793  0,3  
Passiva 1.542.602  100,0  1.623.946  100,0  1.300.910  100,0  1.391.198  100,0  
 
 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 697.388  563.004  617.016  771.979  
Zuweisungen und Zuschüsse 2.727.000  2.648.000  2.600.000  2.667.392  
Sonstige betriebliche Erträge 67.295  54.051  93.774  54.606  
Sonstige Zinsen und ähnliche 
Erträge 24.760 
 15.190  22.544  18.861  
Erträge 3.516.443  3.280.245  3.333.334  3.512.838  
Materialaufwand 427.752  369.371  401.197  409.194  
Personalaufwand 1.767.456  1.740.408  1.769.408  1.822.338  
Abschreibungen 9.545  7.419  8.636  8.755  
Sonstige betriebliche 
Aufwendungen 1.272.149 
 1.165.916  1.170.775  1.290.495  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen  732  483  331  378  
Aufwendungen 3.477.634  3.283.596  3.350.347  3.531.160  
Erträge 3.516.443  3.280.245  3.333.334  3.512.838  
Aufwendungen 3.477.634  3.283.596  3.350.347  3.531.160  
Steuern/-Erstattungen 0  0 129  43.229  
Jahresergebnis 38.808  -3.351  -17.142  -61.551  
Auflösung von Rücklagen 0  3.351  17.142  61.551  
Bilanzgewinn/-verlust 38.808  0 0 0

Beteiligungsbericht 2012  Münster Marketing  
63 
Anzahl der Beschäftigten 
 2011
 2012  
Männlich 7 7 
Weiblich 32 32 
Insgesamt 39 39 
Davon schwerbehinderte Personen 2 2 
3.11.3 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen s tellen die Ausschüttungen der 
Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. d ie Zuschussaufwendungen (Zuführungen zur 
Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 
 2009  2010  2011  2012  
Erträge des städtischen Haushalts 0,00 € 0,00 € 0,0 0 € 0,00 € 
Aufwendungen des städtischen Haushalts  2.648 T€ 2.648 T€ 2.600 T€ 2.728,4 T€ 
3.11.4 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 
 Eigenkapitalquote 
(%) 
Liquidität  
2. Grades 
Umsatzrentabilität 
(%) 
Zinslastquote 
(%) 
Personalintensität 
(%) 
2010 24,8 5,8 -0,1 0,0 53,0 
2011 29,6 4,3 -2,8 0,0 52,8 
2012 23,2 3,2 -8,0 0,0 51,6 
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
3.11.5 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Die Arbeit der Beteiligung ist auf Langfristigkeit und Kontinuität ausgelegt, dementsprechend wird 
die bisherige Arbeit der Beteiligung in den kommenden Jahren fortgeschrieben. 
Zum ersten Mal werden das LWL-Museum für Kunst und Kultur, die Kunsthalle Münster, die 
Kunstakademie und der Westfälische Kunstverein eine  langfristige Marketingkooperation 
eingehen, die von Münster Marketing organisiert und koordiniert wird.  
Daneben arbeiten die drei bestehenden Facharbeitskr eise der Allianz für Wissenschaft an einer 
strategischen Justierung ihrer Arbeit mit Blick auf  aktuelle Stärken und zukünftige Anforderungen 
an Münster als Wissenschaftsstadt.

Beteiligungsbericht 2012  Wirtschaftsförderung Müns ter GmbH  
 64  
3.12 Wirtschaftsförderung Münster GmbH 
3.12.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
Steinfurter Straße 60 A  
48149 Münster  
Tel.: (02 51) 6 86 42-0 
Gründungsjahr:  2004 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Stadt Münster 425.000  85,00  
Sparkasse Münsterland Ost 75.000  15,00  
Gesamt 500.000  100,00  
Beteiligungen der Gesellschaft   
Technologieförderung Münster GmbH 4.086.000  93,99  
NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH Münster 25.000  100,00  
 
Gegenstand des Unternehmens  
Die WFM verfolgt eine öffentliche Zwecksetzung. Geg enstand und Zweck der Gesellschaft ist die 
Sicherung und Ausweitung der Attraktivität des Wirt schaftsstandortes Münster. Mit der Begleitung 
von Existenzgründern, der Beratung von örtlichen un d auswärtigen Unternehmen, der 
Vermarktung von Gewerbegrundstücken und Gewerbeimmo bilien, der Erarbeitung von 
Entwicklungskonzepten sowie dem Einsatz von Marketi ng-Instrumenten begegnet die WFM 
ihrem Auftrag. 
So ist die Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM) ein auf die Gründungs-, Entwicklungs- und 
Standortberatung von Firmen spezialisiertes Unterne hmen. Die Betreuung von Investitions-
Projekten ist das Kerngeschäft. Strategisches Ziel ist die Positionierung Münsters als einer der 
führenden Wirtschaftsstandorte in Nordrhein-Westfal en. Dieses Ziel wird durch eine konsequente 
Kundenorientierung erreicht.

Beteiligungsbericht 2012  Wirtschaftsförderung Müns ter GmbH  
 65  
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Herr Dr. Thomas Robbers  
Aufsichtsrat:  
Ratsherr Dr. Thorsten Kornblum (Vorsitzender) 
Ratsherr Georg Berding (stellv. Vorsitzender) 
Ratsherr Dr. Dietmar Erber 
Ratsherr Walter von Göwels 
Herr Dr. Ralf Henrichs 
Ratsherr Heribert Klas 
Ratsfrau Marianne Koch 
Ratsherr Franziskus-Pius Graf von Merveldt 
Ratsfrau Carola Möllemann-Appelhoff 
Ratsherr Robert Otte 
Ratsherr Carsten Peters 
Ratsherr Otto Reiners 
Herr Klaus Richter 
Herr Markus Rietkötter 
Ratsherr Friedhelm Schade 
Stadtdirektor Hartwig Schultheiß 
Gesellschafterversammlung:                                                                                                        
Vertreter der einzelnen Gesellschaften 
3.12.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Wirtschaftsförderung Münster GmbH erzielte im a bgelaufenen Geschäftsjahr einen 
Fehlbetrag in Höhe von 1.497 T€. Er unterschreitet das im Wirtschaftsplan 2012 prognostizierte 
Defizit um 863 T€, im Vergleich zum Vorjahr verbess erte sich das Ergebnis um 306 T€. Diese 
Entwicklung liegt darin begründet, dass die Erlöse aus Grundstücksverkäufen und das 
Beteiligungsergebnis deutlich besser ausfielen als erwartet.  
Die Gesellschaft verkaufte in 2012 neun Grundstücke  aus eigenem Bestand mit einer 
Gesamtfläche von 73.119 m² (Vorjahr: 11.617 m²). Di e Umsätze lagen mit 3.579 T€ um 1.354 T€ 
über dem Niveau der Planzahlen. Insgesamt gelang es  der Wirtschaftsförderung Münster GmbH 
15,1 ha Gewerbefläche und 67 Gewerbeimmobilien zu verkaufen oder zu vermitteln.  
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist a nhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2012  Wirtschaftsförderung Müns ter GmbH  
66 
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
                Immaterielle 
Vermögensgegenstände 14.018 
 0,1  2.825  0,0  5 0,0  2.341  0,0  
Sachanlagevermögen 638.386  2,7  1.738.592  5,4  1.731.747  5,0  2.215.882  6,2  
Finanzanlagen 2.965.000  12,6  6.465.000  20,1  6.586.000  18,9  6.928.000  19,5  
 =Anlagevermögen 3.617.404  15,4  8.206.417  25,5  8.317.752  23,9  9.146.223  25,7  
Vorräte 16.200.303  69,1  20.247.085  63,0  24.328.795  69,8  24.705.463  69,5  
                Forderungen / Sonstige 
Vermögensgegenstände 3.584.407 
 15,3  2.929.294  9,1  1.600.007  4,6  941.808  2,6  
Flüssige Mittel 32.402  0,1  749.676  2,3  605.132  1,7  743.768  2,1  
 =Umlaufvermögen 19.817.112  84,5  23.926.055  74,5  26.533.934  76,1  26.391.039  74,2  
Rechnungsabgrenzungsposten  10.219  0,0  833  0,0  757  0,0  11.943  0,0  
Aktiva 23.444.735  100,0  32.133.305  100,0  34.852.443  100,0  35.549.205  100,0  
Gezeichnetes Kapital 500.000  2,1  500.000  1,6  500.000  1,4  500.000  1,4  
Rücklagen 22.646.504  96,6  22.983.561  71,5  22.513.787  64,6  22.308.299  62,8  
Bilanzgewinn/-verlust 0  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
 =Eigenkapital 23.146.504  98,7  23.483.561  73,1  23.013.787  66,0  22.808.299  64,2  
Rückstellungen 149.231  0,6  191.832  0,6  181.441  0,5  231.631  0,7  
Verbindlichkeiten 123.001  0,5  8.453.564  26,3  11.652.868  33,4  12.499.393  35,2  
Rechnungsabgrenzungsposten  26.000  0,1  4.348  0,0  4.348  0,0  9.882  0,0  
Passiva 23.444.735  100,0  32.133.305  100,0  34.852.443  100,0  35.549.205  100,0  
 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 870.921  5.439.689  760.667  3.579.298  
Erhöhung des 
Grundstücksbestands -126.278 
 4.046.782  4.081.710  376.668  
Sonstige betriebliche Erträge 538.886  629.268  630.460  620.179  
Sonstige Zinsen und ähnliche 
Erträge 112.105 
 11.350  6.256  269  
Erträge 1.395.635  10.127.089  5.479.093  4.576.414  
Materialaufwand 627.203  8.510.826  4.946.765  3.620.698  
Personalaufwand 993.824  1.071.877  1.200.444  1.240.322  
Abschreibungen 664.069  664.911  219.759  360.499  
Sonstige betriebliche 
Aufwendungen 927.009 
 864.632  760.182  721.587  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen  11  57.832  147.698  129.696  
Aufwendungen 3.212.115  11.170.078  7.274.848  6.072.802  
Erträge 1.395.635  10.127.089  5.479.093  4.576.414  
Aufwendungen 3.212.115  11.170.078  7.274.848  6.072.802  
Außerordentliche Erträge 0  2.852  0 0 
Steuern/Erstattung (-) 766  84.240  7.633  517  
Jahresergebnis -1.817.246  -1.124.377  -1.803.388  -1.496.905  
Verlustvortrag aus Vorjahr 0  0 0 0 
Entnahme aus der Kapitalrücklage 1.817.246  1.124.377  1.803.388  1.496.905  
Bilanzgewinn/-verlust 0  0 0 0

Beteiligungsbericht 2012  Wirtschaftsförderung Müns ter GmbH  
 67  
Anzahl der Beschäftigten 
 2011
 2012  
Männlich 10 10 
Weiblich 5 5 
Insgesamt 15 15 
Davon schwerbehinderte Personen 0 0 
3.12.3 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen s tellen die Ausschüttungen der 
Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. d ie Zuschussaufwendungen (Zuführungen zur 
Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 
 2009  2010  2011  2012  
Erträge des städtischen Haushalts 0,00 0,00 0,00 0, 00 
Aufwendungen des städtischen Haushalts 2.500 T€ 2.5 00 T€ 2.350 T€ 2.350 T€ 
 
3.12.4 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 
 Eigenkapitalquote 
(%) 
Liquidität 
2. Grades 
Umsatzrentabilität 
(%) 
Zinslastquote 
(%) 
Personalintensität 
(%) 
2010 73,1 1,7 -20,7 2,0 9,6 
2011 66,0 0,9 -236,9 2,0 16,5 
2012 64,2 0,5 -41,8 2,1 20,4 
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
3.12.5 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Unter der Voraussetzung einer weiterhin positiven g esamtwirtschaftlichen Lage erwartet die 
Gesellschaft, dass sich ihr Umsatz aus dem Verkauf eigener Gewerbeflächen auf einem 
auskömmlichen Niveau stabilisieren wird. Der für 20 13 geplante Verkauf von 30.000 m² 
Grundstücksfläche, mit dem ein Umsatz von 2.500 T€ einhergehen soll, wird als realistisch 
eingestuft.  
Das auf Grundlage dessen erwartete betriebliche Erg ebnis in Höhe von -1.205 T€ wird durch die 
Fremdkapitalzinsen und die Bürgschaftsprovision zur  Baureifmachung des Hansa-BusinessParks 
(200 T€) sowie durch das voraussichtliche Beteiligu ngsergebnis (-850 T€) belastet. Das 
Jahresergebnis wird demnach bei rund -2.260 T€ liegen.

Beteiligungsbericht 2012  AirportPark FMO GmbH  
 68  
3.13  AirportPark FMO GmbH 
3.13.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
AirportPark FMO GmbH  
Airportallee 1  
48268 Greven  
Tel. (02571) 94 47 80 
Gründungsjahr:  2004 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Stadt Münster 100.000  33,33  
Stadt Greven 100.000  33,33  
Kreis Steinfurt 100.000  33,33  
Gesamt 300.000  100,00  
Gegenstand des Unternehmens  
Gegenstand der Gesellschaft ist die Vorbereitung, E rreichung und Umsetzung aller planerischen 
Voraussetzungen für das regionale Gewerbegebiet am Flughafen Münster/Osnabrück sowie die 
Entwicklung, Erschließung und Vermarktung dieses Ge werbegebietes zur Stärkung der 
regionalen Wirtschaftskraft. 
Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Rechtsgeschäf te und -handlungen vorzunehmen, die dem 
Gesellschaftszweck zu dienen geeignet sind.  
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Herr Udo Schröer 
Aufsichtsrat:  
Bürgermeister Peter Vennemeyer, Greven (Vorsitzender)  
Stadtdirektor Hartwig Schultheiß, Münster (stellv. Vorsitzender)  
Herr Johannes Hennigfeld, Greven  
Herr Jürgen Mußmann, Greven  
Herr Wolfgang Hoppe, Greven  
Herr Karl Kleine-Wilke, Münster                                                                                                        
Herr Holger Wigger, Münster  
Herr Carsten Peters, Münster  
Landrat Thomas Kubendorff, Steinfurt  
Herr Wilfried Grunendahl, Steinfurt  
Herr Manfred Kleimeyer, Steinfurt  
Frau Gitta Martin, Steinfurt 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter

Beteiligungsbericht 2012  AirportPark FMO GmbH  
 69  
3.13.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die AirportPark FMO GmbH schließt das Geschäftsjahr  2012 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe 
von 757,7 T€ ab. Das Defizit liegt damit um 131,7 T€ höher als im Vorjahr.  
Positiv zu bewerten ist der bereits beurkundete Kau fvertrag eines Investors für ein Grundstück 
von bis zu 150.000 m² Größe. Ebenso liegt ein weite rer Kaufvertrag über ein 1.200 m² großes 
Grundstück unterschriftsreif vor. 
Im Berichtsjahr konnten keine Umsatzerlöse erwirtsc haftet werden. Die Aufwandsseite entsprach 
den Plandaten des Wirtschaftsplans für 2012. Aufgru nd der bislang getätigten Investitionskosten 
in Höhe von rund 10,7 Mio. € ergeben sich bei einem  Grundstücksverkauf im gewerblichen 
Bereich bzw. bei Grundstücken, die nicht in direkte r Nähe zur Airportallee liegen, in Relation zum 
Grundstückspreis Bestandsveränderungen, die den Ver kaufserlös deutlich mindern. 
Infolgedessen führt dies in der Gewinn- und Verlust rechnung zu relativ geringen 
erfolgswirksamen Erträgen.  
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist a nhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Immaterielle 
Vermögensgegenstände 69.878 
 0,7  71.212  0,7  50.367  0,5  19.915  0,2  
Sachanlagen 10.948  0,1  21.104  0,2  18.259  0,2  15.357  0,1  
Finanzanlagen 150  0,0  150  0,0  150  0,0  150  0,0  
 =Anlagevermögen 80.976  0,8  92.466  0,9  68.776  0,7  35.422  0,3  
Vorräte 9.129.998  88,9  10.112.229  97,1  10.129.366  97,1  10.470.514  98,5  
Forderungen / sonstige 
Vermögensgegenstände 18.547 
 0,2  5.426  0,1  12.867  0,1  52.524  0,5  
Flüssige Mittel 977.383  9,5  141.194  1,4  176.721  1,7  37.967  0,4  
 =Umlaufvermögen 10.125.928  98,6  10.258.850  98,5  10.318.954  98,9  10.561.005  99,4  
Rechnungsabgrenzungsposten  67.000  0,6  61.086  0,6  43.333  0,4  29.564  0,3  
Aktiva 10.273.904  100,0  10.412.402  100,0  10.431.064  100,0  10.625.991  100,0  
Gezeichnetes Kapital 300.000  2,9  300.000  2,9  300.000  2,9  300.000  2,8  
Rücklagen 3.900.000  38,0 4.200.000  40,3  4.500.000  43,1  4.800.000  45,2  
Verlustvortrag -835.696  -8,1  -1.619.850  -15,6  -2.333.452  -22,4  -2.959.457  -27,9  
Jahresergebnis -784.154  -7,6  -713.602  -6,9  -626.005  -6,0  -757.659  -7,1  
 =Eigenkapital 2.580.150  25,1  2.166.548  20,8  1.840.543  17,6  1.382.884  13,0  
Rückstellungen 13.800  0,1  21.407  0,2  107.574  1,0  63.498  0,6  
Verbindlichkeiten 7.679.953  74,8  8.224.447  79,0  8.482.947  81,3  9.179.609  86,4  
Rechnungsabgrenzungsposten  0 0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Passiva 10.273.904  100,0  10.412.402  100,0  10.431.064  100,0  10.625.991  100,0

Beteiligungsbericht 2010  AirportPark FMO GmbH  
70 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 12.000  0 338.470  0 
Bestandsveränderung Grundstücke 2.799.611  982.231  15.040  341.807  
Sonstige betriebliche Erträge 14.299  25.534  43.804  30.223  
Sonstige Zinsen und ähnliche 
Erträge 13.258 
 1.718  1.657  1.174  
Erträge aus 
Genossenschaftsanteilen 0
 8 8 8 
Erträge 2.839.168  1.009.490  398.979  373.212  
Materialaufwand 2.802.611  982.231  254.050  295.283  
Personalaufwand 162.383  186.420  156.921  149.740  
Abschreibungen 23.156  31.204  38.600  39.891  
Sonstige betriebliche 
Aufwendungen 378.035 
 210.141  234.964  294.212  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen  235.644  291.603  317.911  326.713  
Aufwendungen 3.601.828  1.701.599  1.002.446  1.105.839  
Erträge 2.839.168  1.009.490  398.979  373.212  
Aufwendungen 3.601.828  1.701.599  1.002.446  1.105.839  
Steuern 21.494  21.494  22.536  25.032  
Jahresergebnis -784.154  -713.602  -626.004  -757.659  
 
3.13.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Die Gesellschaft geht davon aus, dass sich bis Ende  des Geschäftsjahres 2017 weitere jährliche 
Fehlbeträge ergeben. Eine Umkehr zeichnet sich erst  ab, wenn bei weiteren Verkäufen keine 
zusätzlichen Erschließungs- und Ausgleichsmaßnahmen  mehr notwendig werden und 
Grundstücksverkäufe im höheren Preissegment an der Airportallee realisiert werden können.  
Die AirportPark FMO GmbH rechnet für die kommenden Jahre mit jährlichen 
Grundstücksverkäufen über rund 15.000 m² Fläche. Ei n Risiko sieht die Gesellschaft darin, dass 
die Grundstücke nicht in dem geplanten Zeitraum ver marktet werden können, was zu einem 
zusätzlichen Liquiditätsbedarf führen könnte.  
Insgesamt geht die Geschäftsführung jedoch davon au s, dass sie die AirportPark FMO GmbH 
langfristig positiv entwickeln wird.

Beteiligungsbericht 2012  IStG gGmbH  
 71  
3.14 IStG gGmbH 
3.14.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
Institut für vergleichende Städtegeschichte – IStG – gGmbH  
Königsstr. 46  
48143 Münster  
Tel.: (0251) 83-275-12 
Gründungsjahr:  2005 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Kuratorium für vergleichende Städtegeschichte e.V. 10.000  40,0  
Westfälische Wilhelms-Universität 5.000  20,0  
Landschaftsverband Westfalen-Lippe 5.000  20,0  
Deutscher Städtetag 2.500  10,0  
Stadt Münster 2.500  10,0  
Gesamt 25.000  100,00  
Gegenstand des Unternehmens  
Forschung 
Das Institut fördert und betreibt Wissenschaft und Forschung im Bereich der vergleichenden 
Städtegeschichte, insbesondere durch  
• Forschungsprojekte, 
• Entwicklung und Erprobung methodischer Ansätze 
• Publikationen, 
• Tagungen, 
• Lehrveranstaltungen und Vorträge, 
• Bereitstellung von stadtgeschichtlicher Literatur,  Karten-, Bild- und weiterem 
Forschungsmaterial. 
Ausgehend vom westfälischen Raum bildet die Geschic hte der deutschen und der europäischen 
Stadt den Schwerpunkt der wissenschaftlichen Forsch ung des Instituts, wobei in vergleichender 
Perspektive auch der außereuropäische Raum Gegensta nd der Forschung sein kann.

Beteiligungsbericht 2012  IStG gGmbH  
 72  
Bibliothek 
Das Institut  
- betreut und erweitert nach Maßgabe der ihm zur Ve rfügung stehenden Mittel treuhänderisch 
und in alleiniger Verwaltung und wissenschaftlicher  Verantwortung Bibliotheksbestände zur 
vergleichenden Stadtgeschichtsforschung. Diese sind  im Eigentum des Landes Nordrhein-
Westfalen, vertreten durch die Universität Münster,  und bislang vom Kuratorium für 
vergleichende Städtegeschichte e.V., Münster, treuhänderisch verwaltet worden. 
- kann - soweit die Finanzierung gesichert ist - na ch Maßgabe näherer vertraglicher 
Absprache mit der Universität Münster und ggf. weit erer Einrichtungen die vom Kuratorium 
für vergleichende Städtegeschichte e.V. übernommene  Fachbibliothek zu einer 
Spezialbibliothek zur vergleichenden Stadtgeschichtsforschung entwickeln. 
Allgemeine Förderung 
Das Institut ist berechtigt, sämtliche Geschäfte vo rzunehmen, die geeignet sind, den 
Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fö rdern. Insbesondere kann das Institut 
gleichgerichtete Unternehmen und/oder Projekte erri chten, erwerben, sich an ihnen beteiligen 
und/oder materiell unterstützen, soweit diese Maßnahmen und Projekte gemeinnützig sind.  
Organe der Gesellschaft  
Geschäftsführung:  
Prof. Dr. Werner Freitag, Gütersloh  
Matthias Löb, Erster Landesrat, Senden  
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
3.14.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die IStG gGmbH weist im Geschäftsjahr 2012 einen Ja hresfehlbetrag von 318 T€ auf. Ein 
Großteil in Höhe von 297 T€ wurde durch die Einlage n der Gesellschafter Westfälische Wilhelms-
Universität und LWL in die Kapitalrücklage abgedeck t. Diese Einlagen haben die 
Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft gestärkt u nd wirken der Insolvenzgefahr entgegen. Der 
darüber hinausgehende Teil von 21 T€ wurde der Kapitalrücklage entnommen.  
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung  aufgeführten 
Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorges chriebenen öffentlichen Zweck der 
Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks  im Geschäftsjahr 2012 ist anhand der 
wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2010  IStG gGmbH  
73 
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
immaterielle                  
Vermögensgegenstände 0  0 0 0 464  0,2  398  0,2  
Sachanlagen 10.359  3,4  9.090  2,3  6.956  2,1  3.944  1,4  
=Anlagevermögen 10.359  3,4  9.090  2,3  7.420  2,3  4.342  1,6  
Forderungen / sonstige                 
Vermögensgegenstände 269.740  89,8  333.973  85,5  258.680  78,9  246.317  88,4  
Flüssige Mittel 20.279  6,8  47.623  12,2  61.611  18,8  28.098  10,1  
=Umlaufvermögen 290.018  96,6  381.596  97,7  320.291  97,7  274.415  98,4  
Rechnungsabgrenzungsposten  0 0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Aktiva 300.377  100,0  390.686  100,0  327.711  100,0  278.757  100,0  
Gezeichnetes Kapital 25.000  8,3  25.000  6,4  25.000  7,6  25.000  9,0  
Kapitalrücklage 203.381  67,7  250.024  64,0  194.132  59,2  173.183  62,1  
Verlustvortrag 0  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Jahresfehlbetrag 0  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
=Eigenkapital 228.381  76,0  275.024  70,4  219.132  66,9  198.183  71,1  
Rückstellungen 18.800  6,3  25.400  6,5  17.700  5,4  25.800  9,3  
Verbindlichkeiten 53.197  17,7  90.262  23,1  90.879  27,7  54.774  19,6  
Rechnungsabgrenzungsposten  0 0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Passiva 300.377  100,0  390.686  100,0  327.711  100,0  278.757  100,0  
 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Sonstige betriebliche Erträge 470.250  385.642  258.256  393.810  
Sonstige Zinsen und ähnliche 
Erträge 2.281 
 1.240  2.659  1.237  
Erträge aus Wertpapieren 26  29  30  35  
Erträge 472.557  386.910  260.946  395.082  
Personalaufwand 507.788  474.294  411.888  519.498  
Abschreibungen 3.896  3.642  4.532  4.498  
Sonstige betriebliche 
Aufwendungen 220.300 
 239.728  180.509  189.504  
Zinsaufwendungen 0  0 0 25  
Aufwendungen 731.984  717.663  596.929  713.525  
Erträge 472.557  386.910  260.946  395.082  
Aufwendungen 731.984  717.663  596.929  713.525  
Jahresergebnis -259.427  -330.753  -335.983  -318.443  
Gewinn-/Verlustvortrag 0  0 0 0 
Auflösung Kapitalrücklage 259.427  330.753  335.983  318.443  
Bilanzgewinn-/Verlust 0  0 0 0

Beteiligungsbericht 2012  IStG gGmbH  
 74  
3.14.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Ziel der IstG gGmbH ist es, in 2013 weiterhin eine erhöhte Projekttätigkeit zu erreichen. Nur so 
können angemessene Erträge erwirtschaftet werden, d ie die Gesellschaft vor einem möglichen 
Insolvenzrisiko schützen.  
Durch die bisherigen Bemühungen der Geschäftsführun g zur Sicherstellung der 
Geschäftstätigkeit der IStG gGmbH und die zusätzlich vereinbarte finanzielle Unterstützung durch 
die Westfälische Wilhelms-Universität Münster ist d er Fortbestand der Gesellschaft zunächst 
gesichert.  
Sollten weitere Förderungen durch die Gesellschafte r in Zukunft ausfallen, müssen zusätzliche 
Maßnahmen ergriffen werden, um die finanzielle Lage  der Gesellschaft zu verbessern und eine 
Überschuldung zu vermeiden.

Beteiligungsbericht 2012  Theater Münster  
 75  
3.15 Theater Münster 
3.15.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
Theater Münster  
Neubrückenstraße 63  
48143 Münster  
Telefon: (02 51) 59 09 - 110  
Fax: (02 51) 59 09 - 435 
Gründungsjahr:  1954 (seit 01.09.2008 eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster) 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Stadt Münster 50.000  100,00  
 
Gegenstand der Einrichtung  
Zweck und Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Ein richtung ist die Förderung des kulturellen 
Lebens. Das Sinfonieorchester ist Bestandteil des B etriebes. Die Einrichtung kann zur Erfüllung 
des Betriebszwecks sowohl eigene Leistungen erstell en, als auch die Bestrebungen und 
Aktivitäten Dritter unterstützen. Weiterhin verfolg t die Einrichtung ausschließlich und unmittelbar 
gemeinnützige Zwecke. 
Das Theater Münster vereint am Standort Neubrückens traße mit dem Musiktheater, Schauspiel, 
Tanztheater, Kinder- und Jugendtheater sowie dem Si nfonieorchester fünf Sparten unter einem 
Dach. 
Zwischen dem Theater Münster und der Stadt Münster besteht ein Managementkontrakt für die 
Spielzeiten 2011/12 bis einschließlich 2013/14 (vgl. Kapitel 3.15.5). 
Organe der Gesellschaft 
Betriebsleitung:  
Verwaltungsdirektorin Rita Feldmann  
Generalintendant Wolfgang Quetes                           bis Ende der Spielzeit 2011 / 2012 
Generalintendant Dr. Ulrich Peters                            ab Beginn der Spielzeit 2012 / 2013 
Betriebsausschuss:  
Ratsherr Dr. Dietmar Erber 
Ratherr Franz-Pius Graf von Merveldt 
Ratsfrau Helga Welker 
Ratsherr Jürgen Ohm 
Ratsfrau Dr. Renate Düttmann-Braun 
Herr Berthold Socha 
Herr Alfred Holtmann 
Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson 
Ratsherr Philipp Gabriel 
Ratsherr Robert von Olberg  
Frau Renate Weidenfeller

Beteiligungsbericht 2012  Theater Münster  
 76  
Herr Dr. Michael Werner 
Ratsherr Tim Rohleder 
Herr Dr. Ludwig Schipmann 
Herr Martin Schulte 
Ratsfrau Anne Maria Naegels 
Ratsherr Hartmut Viehoff 
Herr Christoph Jauch 
Herr Lorenz Müller-Morenius 
3.15.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Das Wirtschaftsjahr (01.09. – 31.08.) entspricht de r Spielzeit der Städtischen Bühnen Münster. 
Der Jahresabschluss erfolgte daher zum 31.08.2012. 
Die Gesellschaft schloss das abgelaufene Geschäftsj ahr mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 
192 T€ ab. Gründe für diese Entwicklung sind Preiss teigerungen im Sachkostenbereich, Kosten 
für externes Personal, das aufgrund krankheitsbedin gter Ausfälle eingesetzt werden musste, 
sowie einmalige Aufwendungen durch den Intendantenwechsel.  
Die Umsatzerlöse sind leicht gestiegen, was insbeso ndere der besseren Auslastungen der 
Platzkategorien im höheren Preissegment zuzurechnen ist.  
Durch die erstmalige Bewertung des Maskenfundus kon nten im Vergleich zum Vorjahr höhere 
sonstige betriebliche Erträge erzielt werden. Aller dings handelt es sich hierbei um einen 
einmaligen Effekt.  
Infolge einer dreistufigen Erhöhung der Personalkos ten in den Spielzeiten 2011/2012 bis 
2013/2014 kam es zu Mehraufwendungen beim Personal,  die durch eine Erhöhung des 
Zuschusses der Stadt Münster berücksichtigt wurden,  sodass der Etat für die 
Personalbewirtschaftung für die Spielzeit 2011/2012 ausreichend ist.  
Das Besucheraufkommen sank gegenüber der Vorsaison um 13.665. Die Anzahl der 
Aufführungen hat sich mit 541 im Vergleich zur vorh erigen Spielzeit um 89 Vorstellungen 
verringert.  
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung  aufgeführten 
Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorges chriebenen öffentlichen Zweck der 
Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks  im Geschäftsjahr 2012 ist anhand der 
wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2012  Theater Münster  
77 
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  31.08.2009 31.08.2010 31.08.2011 31.08.2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Immaterielle                 
Vermögensgegenstände 1.486  0,0  9.149  0,1  13.367  0,2  22.727  0,2  
Sachanlagen 4.202.789  50,8  4.311.676  49,6  4.855.041  55,4  5.843.539  58,4  
Finanzanlagen 14.862  0,2  136.922  1,6  131.438  1,5  345.090  3,4  
 =Anlagevermögen 4.219.137  51,0  4.457.747  51,3  4.999.846  57,1  6.211.356  62,0  
Vorräte 112.673  1,4  113.935  1,3  67.263  0,8  97.079  1,0  
Forderungen / sonstige                 
Vermögensgegenstände 3.798.875  45,9  4.012.110  46,1  2.087.549  23,8  2.229.639  22,3  
Flüssige Mittel 56.639  0,7  21.493  0,2  1.518.614  17,3  1.344.927  13,4  
 =Umlaufvermögen 3.968.186  48,0  4.147.537  47,7  3.673.426  41,9  3.671.645  36,7  
Rechnungsabgrenzungsposten  82.482  1,0  88.696  1,0  85.116  1,0  129.763  1,3  
Aktiva 8.269.806  100,0  8.693.980  100,0  8.758.389 100,0  10.012.764  100,0  
Gezeichnetes Kapital 50.000  0,6  50.000  0,6  50.000  0,6  50.000  0,5  
Rücklagen 4.244.894  51,3  4.284.773  49,3  4.289.602  49,0  4.292.951  42,9  
Gewinn-/Verlustvortrag 0  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Jahresfehlbetrag /-überschuss 39.879  0,5  4.829 0,1  3.349  0,0  -192.379  -1,9  
 =Eigenkapital 4.334.773  52,4  4.339.602  49,9  4.342.951  49,6  4.150.572  41,5  
Sonderposten f. Zuwendungen  183.910  2,2  157.157  1,8  130.404  1,5  102.058  1,0  
Rückstellungen 2.626.377  31,8  2.711.197  31,2  2.921.999  33,4  3.072.527  30,7  
Verbindlichkeiten 638.816  7,7  1.111.281  12,8  1.232.767  14,1  2.359.265  23,6  
Rechnungsabgrenzungsposten  485.930  5,9  374.744  4,3  130.268  1,5  328.342  3,3  
Passiva 8.269.806  100,0  8.693.980  100,0  8.758.389  100,0  10.012.764  100,0  
 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2008/2009 2009/2010 2010/2011 2011/2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 2.729.837  2.453.374  2.630.507  2.657.583  
Betriebskostenzuschüsse 18.776.077  19.371.242  20.054.013  19.629.787  
aktivierte Eigenleistungen 0 0 249.295  9.357  
Sonstige betriebliche Erträge 1.097.343  817.085  1.089.625  1.887.664  
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 39.400  28.994  22.146  27.686  
Erträge 22.642.656  22.670.695  24.045.586  24.212.077  
Materialaufwand 4.453.071  4.093.585  4.622.869  4.968.308  
Personalaufwand 15.572.321  15.939.007  16.345.138  16.795.363  
Abschreibungen 717.104  740.242  709.135  750.163  
Sonstige betriebliche Aufwendungen (einschl. 
Zinsen) 1.858.660 
 1.886.986  2.358.362  1.883.992  
Aufwendungen 22.601.156  22.659.820  24.035.504  24.397.826  
Erträge 22.642.656  22.670.695  24.045.586  24.212.077  
Aufwendungen 22.601.156  22.659.820  24.035.504  24.397.826  
Steuern 1.621  6.046  6.734    
Jahresergebnis 39.879  4.829  3.348  -192.379

Beteiligungsbericht 2012  Theater Münster  
78 
Anzahl der Beschäftigten 
 2011
 2012  
Männlich 207,5 207 
Weiblich 102,5 101,5 
Insgesamt 310,0 308,5 
Davon schwerbehinderte Personen 12 12 
3.15.3 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 
Die Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen s tellen die Ausschüttungen der 
Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. d ie Zuschussaufwendungen (Zuführungen zur 
Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 
 2009  2010  2011  2012  
Erträge des städtischen Haushalts 63,6 T€  4,2 T€ 25 T€ 0 € 
Aufwendungen des städtischen 
Haushalts 
19.003 T€
 19.164 T€ 18.989 T€ 19.166 T€ 
3.15.4 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 
 Eigenkapitalquote 
(%) 
Liquidität 
2. Grades 
Umsatzrentabilität 
(%) 
Zinslastquote 
(%) 
Personalintensität 
(%) 
31.08.2010 49,9 2,4 0,2 0,0 70,3 
31.08.2011 49,6 1,8 0,1 0,0 68,0 
31.08.2012 41,5 1,0 - 7,2 0,0 68,8 
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
3.15.5 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2012 / 2013 
Die 5. Finanzformel ist noch bis zur Spielzeit 2013 /2014 gültig und garantiert dem Theater 
Münster eine finanzielle Planungssicherheit.  
Für die tarifbedingten Mehraufwendungen für das Ber ichtsjahr 2011/2012 und das derzeit 
laufende Wirtschafsjahr 2012/2013 hat der Rat der S tadt Münster mit der Vorlage V/0434/2012 
eine Zuschusserhöhung zur Übernahme der Tarifsteigerungen beschlossen.  
Mit der Vorlage V0702/2012/1. Ergänzung hat der Rat  der Stadt Münster das 
Handlungsprogramm 2012 bis 2017 beschlossen, welche s für das Theater Münster folgende 
Einzelmaßnahme festgelegt hat: 
„Das Theater Münster leistet im Rahmen des Handlung sprogramms 2012 bis 2017 einen 
Konsolidierungsbeitrag, der bis zu Spielzeit 2016/2 017 eine Gesamthöhe von 700.000 € in der 
Ergebnisrechnung erreicht. Dieser setzt sich zusamm en aus zurzeit noch nicht finanzierten 
Tarifsteigerungen der Spielzeit 2013/2014 in Höhe v on 563.000 € sowie einem zusätzlichen

Beteiligungsbericht 2012  Theater Münster  
 79  
Konsolidierungsbeitrag in Höhe von 137.000 €. Dazu sind Ertragssteigerungen sowie 
Aufwandsreduzierungen bis zur geforderten Höhe stufenweise umzusetzen.“ 
Der finanzielle Handlungsspielraum ist infolgedesse n weiter eingeschränkt. Die Beteiligung sieht 
daher die Zielsetzung, ein künstlerisch leistungsfä higes und anspruchsvolles 
Mehrspartenprogramm anzubieten, als gefährdet an.  
Überdies belasten Preissteigerungen, insbesondere i m Energiesektor, den wirtschaftlichen 
Handlungsspielraum der Gesellschaft.  
Weitere Risiken liegen in möglichen Kürzungen von Z uwendungen durch die Stadt Münster und 
das Land NRW. Ob alle Sparten des Theaters auf Daue r aufrecht erhalten werden können, ist 
daher fraglich.

Beteiligungsbericht 2012                      RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH  
 80  
3.16 RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kul tur GmbH  
3.16.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH  
Herrenstraße 2  
48291 Telgte  
Gründungsjahr:  1974 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Stadt Münster 2.556  10,00  
Kreis Warendorf 7.669  30,00  
Stadt Telgte 5.113  20,00  
Handwerkskammer Münster 5.113  20,00  
Bistum Münster 5.113  20,00  
Gesamt 25.565  100,00  
Gegenstand des Unternehmens  
Gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages verfolgt die G esellschaft ausschließlich gemeinnützige 
Zwecke durch Trägerschaft, Unterhaltung, Förderung und Ausgestaltung des Museums 
Heimathaus Münsterland sowie den Betrieb des Krippe nmuseums im Gebäude der Nordrhein-
Westfalen-Stiftung in Telgte. 
Die Gesellschaft übernimmt insbesondere folgende Aufgaben: 
 Sammlung und Darbietungen von Zeugnissen zur relig iösen Volkskunde des 
Münsterlandes, des Bistums Münster und Westfalens. 
 Sammlung und Darstellung von Zeugnissen des Themen kreises „Handwerke im 
Münsterland“ unter besonderer Berücksichtigung der Handwerksgeschichte. 
 Betrieb des Krippenmuseums im Gebäude der Nordrhei n-Westfalen-Stiftung. 
Organe der Gesellschaft  
Geschäftsführung:  
Die Geschäftsführung wird durch den Bürgermeister der Stadt Telgte wahrgenommen. 
Verwaltungsrat:  
Dem Verwaltungsrat gehört ein von jedem Gesellschafter entsandtes Mitglied an. 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter

Beteiligungsbericht 2012                      RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH  
 81  
3.16.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Sollten Aufwendungen der Gesellschaft nicht durch E rträge gedeckt werden können, ist der 
Verlust – nach Beschlussfassung der Gesellschafterv ersammlung – nach folgenden Quoten 
abzudecken: 
Kreis Warendorf  42,86 % 
Bistum Münster  28,57 % 
Stadt Telgte   28,57 % 
Die Stadt Münster nimmt an der Verlustabdeckung nicht teil. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft.

Beteiligungsbericht 2012  Stadtwerke Münster Netzge sellschaft mbH  
 82  
4 Die mittelbaren Beteiligungen über die Stadtwerke  
Münster GmbH 
4.1  Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH 
4.1.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH  
Hafenplatz 1  
48155 Münster  
Telefon: (02 51) 6 94 - 0 
Gründungsjahr:  2005 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Stadtwerke Münster GmbH 100.000  100,00  
 
Gegenstand des Unternehmens 
Zweck der Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH, Münster, ist der Betrieb, die Wartung und 
der Ausbau der Energie- und Wassernetze der öffentl ichen Energie- und Wasserversorgung, 
insbesondere in Münster. Die Stadtwerke Münster Net zgesellschaft mbH ist der Netzbetreiber in 
den Konzessionsgebieten der Stadtwerke Münster GmbH. 
Das für den Geschäftsbetrieb notwendige Versorgungs netz hat die Gesellschaft im Zuge von 
Pacht- und Betriebsführungsverträgen von der Stadtw erke Münster GmbH gepachtet. Die 
Gesellschaft verfügt über keinen eigenen Grundbesit z und betreibt ihr Unternehmen in 
angemieteten Büroräumen am Standort Münster. 
Im Geschäftsjahr 2012 hat die Stadtwerke Münster Ne tzgesellschaft mbH ausschließlich diese 
satzungsmäßigen wirtschaftlichen Tätigkeiten ausgeü bt. Sie erfüllt damit die ihr von der 
mittelbaren Alleingesellschafterin Stadt Münster üb ertragenen kommunalen Aufgaben der 
Daseinsvorsorge für die Bevölkerung. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Herr Dipl.-Ing. Andreas Wunderer 
Gesellschafterversammlung:  
Gesellschafterin Stadtwerke Münster GmbH

Beteiligungsbericht 2012   Stadtwerke Münster Netzg esellschaft mbH  
83 
4.1.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Gesellschaft erwirtschaftete im abgelaufenen Ge schäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von 
148.740 T€. Davon resultierten 115.091 T€ aus Netze ntgelten in den regulierten Sparten Strom 
(87.560 T€) und Gas (27.531 T€). Aus den nicht regu lierten Sparten Wasser (20.459 T€) und 
Fernwärme (12.190 T€) ergaben sich 32.649 T€. 
Demgegenüber schlugen auf der Aufwandsseite insbeso ndere Pachtentgelte für die 
Versorgungsnetze sowie die Netzdienstleistungen zu Planung, Bau und Betrieb der Netze zu 
Buche.  
Das Jahresergebnis beurteilte die Stadtwerke Münste r Netzgesellschaft mbH als 
zufriedenstellend. Der gesamte Betrag wurde aufgrun d des bestehenden 
Ergebnisabführungsvertrages an die Stadtwerke Münster abgeführt. 
Die Liquidität der Gesellschaft war in 2012 durch d ie Zugehörigkeit zum Stadtwerke-Münster-
Konzern jederzeit gesichert.  
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem vorgeschriebenen öffentlichen Zweck  der Gesellschaft. Die Erfüllung des 
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten 
ersichtlich. 
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009   2010   2011   2012   
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Immaterielle                 
Vermögensgegenstände 7.864  0,0  56.516  0,1  117.774  0,3  109.375  0,4  
Sachanlagen 6.748  0,0  10.587  0,0  23.059  0,1  29.952  0,1  
Finanzanlagen 45.962  0,1  56.107  0,1  50.231  0,1  44.213  0,2  
=Anlagevermögen 60.574  0,2  123.210  0,2  191.064  0,5  183.540  0,7  
Forderungen/ Sonstige                 
Vermögensgegenstände 11.033.880  35,2  21.212.484  39,4  6.781.904  15,6  4.851.830  16,7  
Wertpapiere 10.000.000  31,9  16.002.100  29,7  10.000.320  23,0  0 0,0  
Flüssige Mittel 2.097.728  6,7  2.742.216  5,1  11.053.315  25,4  6.544.953  22,5  
 =Umlaufvermögen 23.131.608  73,8  39.956.800  74,1  27.835.540  64,0  11.396.783  39,1  
Rechnungsabgrenzungsposten  8.132.812  26,0  13.816.282  25,6  15.495.788  35,6  17.546.228  60,2  
Aktiva 31.324.994  100,0  53.896.293  100,0  43.522.392  100,1  29.126.551  100,1  
Gezeichnetes Kapital 100.000  0,3  100.000  0,2  100.000  0,2  100.000  0,3  
 =Eigenkapital 100.000  0,3  100.000  0,2  100.000  0,2  100.000  0,3  
Rückstellungen 10.721.287  34,2  14.909.042  27,7  16.353.238  37,6  7.485.203  25,7  
Verbindlichkeiten 12.376.982  39,5  25.861.405  48,0  12.417.984  28,5  4.796.239  16,5  
Rechnungsabgrenzungsposten  8.126.725  25,9  13.025.846  24,2  14.651.169  33,7  16.745.109  57,5  
Passiva 31.324.994  100,0  53.896.293  100,0  43.522.392  100,0  29.126.551  100,0

Beteiligungsbericht 2012  Stadtwerke Münster Netzge sellschaft mbH  
 84  
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 123.727.926  135.688.807  139.776.642  147.740.265  
Sonstige betriebliche Erträge 13.828.332  9.985.305  2.859.960  1.226.337  
        Erträge aus anderen Wertpapieren und 
Ausleihungen des 
Finanzanlagevermögens 1.148 
 1.174  1.278  1.137  
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 44.119  117.936  300.910  27.647  
Erträge aus Verlustübernahme 0  0 0 0 
Erträge 137.601.525  145.793.221  142.938.790  148.995.386  
Materialaufwand 117.399.114  127.173.524  132.966.901  135.817.942  
Personalaufwand 1.237.673  1.990.911  2.432.032  2.442.079  
Abschreibungen 7.178  11.085  22.380  41.205  
Sonstige betriebliche Aufwendungen 11.424.207  12.527.741  3.479.733  4.848.442  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.507  5.509  6.290  6.392  
Aufwand aus Ergebnisabführung 7.422.968  3.925.045  3.888.053  5.691.972  
Aufwendungen 137.494.648  145.633.815  142.795.389  148.848.032  
Erträge 137.601.525  145.793.221  142.938.790  148.995.386  
Aufwendungen 137.494.648  145.633.815  142.795.389  148.848.032  
außerordentliche Aufwendungen 0  33.012  0 0 
Steuern 106.877  126.394  143.400  147.354  
Jahresergebnis 0 0 0 0 
Bilanzgewinn/-verlust 0  0 0 0 
 
4.1.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Durch sich stetig ändernde rechtliche Rahmenbedingu ngen und die weitere Marktentwicklung 
entstehen für die Stadtwerke Münster Netzgesellscha ft mbH zukünftig neue Chancen und 
Risiken. 
Bezüglich der Erlösobergrenze Strom besteht die Cha nce, dass im Rahmen des 
Beschwerdeverfahrens vor dem Oberlandesgericht Düss eldorf noch strittige Punkte anerkannt 
werden. Ferner könnten aus dem bisherigen Anhörungs verfahren für die 2. Regulierungsperiode 
Strom erhebliche Kostenkürzungen resultieren.  
Zusätzlichen Aufwand erwartet die Gesellschaft aufg rund des Energiewirtschaftsgesetzes, 
welches vorsieht, dass in vielen Fällen elektronisc he Zähler eingesetzt werden müssen. Wann 
genau diese Messsysteme marktgängig sind, ist noch nicht absehbar. 
Für 2013 rechnet die Netzgesellschaft mit einem Jah resergebnis leicht über dem des 
Berichtsjahres.

Beteiligungsbericht 2012  Westfälische Bauindustrie  GmbH  
 85  
4.2 Westfälische Bauindustrie GmbH 
4.2.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
Westfälische Bauindustrie GmbH  
Engelstraße 49  
48143 Münster  
Telefon: (02 51) 9 72 32 - 0 
Gründungsjahr:  1924 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
  in € in %  
Stadtwerke Münster GmbH 21.413.700  99,00  
Stadt Münster 216.300  1,00  
Gesamt 21.630.000  100,00  
 
Gegenstand des Unternehmens 
Gegenstand des Unternehmens ist gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages: 
(1) die umfassende Bewirtschaftung des ruhenden Ver kehrs in der Stadt Münster. Das 
Unternehmen baut und betreibt Parkhäuser, Umsteigea nlagen zur Vernetzung von MIV 
(Motorisierter Individualverkehr) und ÖPNV (Öffentl icher Personennahverkehr), Park and 
Ride-Anlagen, Fahrradparkanlagen, etc. 
(2) die Vermarktung des Spezialwissens durch Überna hme von Beratungs- und 
Planungsaufträgen für den Bau von Parkhäusern und -anlagen für Dritte, 
(3) die Errichtung von gewerblichen Bauten im eigen en oder fremden Namen, insbesondere 
in solchen Bereichen, die strukturell zur Stadtentwicklung beitragen, 
(4) die Verwaltung von Eigentümergemeinschaften, so weit die Gesellschaft Miteigentümerin 
ist oder dies auf Veranlassung eines Gesellschafters erfolgt, 
(5) die Betreibung aller in den vorstehenden Absätz en genannten Geschäfte, die dem 
Gesellschaftszweck dienen. Die Gesellschaft ist ber echtigt, andere Unternehmen zu 
erwerben oder sich an solchen zu beteiligen. 
(6) die Führung der Geschäfte nach wirtschaftlichen  Grundsätzen 
(7) Die Gesellschaft bewirtschaftet das eigene Grun dvermögen. Sie kann Grundstücke 
erwerben, belasten und veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben und erwerben. 
Am 21.06.2010 beschloss der Rat der Stadt Münster b ereits den zweiten Managementkontrakt 
mit einer Laufzeit von 2011 bis 2015. Die Hauptleis tung der Westfälischen Bauindustrie GmbH 
besteht in der Bewirtschaftung des ruhenden Verkehrs.

Beteiligungsbericht 2012   Westfälische Bauindustri e GmbH  
86 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Herr Klaus Kötterheinrich  
Aufsichtsrat:  
Ratsherr Jörn Möltgen (Vorsitzender) 
Bürgermeister Holger Wigger (stellv. Vorsitzender) 
Herr Joachim Bruns 
Ratsherr Jens-Ulrich Lenski 
Frau Dr. Anna Mazulewitsch-Boos  
Ratsherr Kurt Pölling 
Herr Reinhard Scholz  
Ratsfrau Barbara Stober 
Ratsherr Stefan Weber 
Ratsfrau Simone Wendland 
Ratsherr Peter Wolfgarten 
Herr Dr. Henning Müller-Tengelmann (in beratender Funktion) 
Stadtdirektor Hartwig Schultheiß 
 
Gesellschafterversammlung:  
Die Gesellschafterversammlung besteht aus einem Ver treter der Stadtwerke Münster GmbH und 
dem Oberbürgermeister der Stadt Münster oder einem von ihm benannten Stellvertreter. 
Angelegenheiten, die der Beratung und der Beschluss fassung der Gesellschafterversammlung 
bedürfen, sind vorher dem zuständigen Gremium der S tadt Münster zur Entscheidung 
vorzulegen. 
4.2.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Westfälische Bauindustrie GmbH erzielte im Gesc häftsjahr 2012 Umsatzerlöse in Höhe von 
11,4 Mio. €. Auf den Kerngeschäftsbereich Parken en tfielen dabei mit 9,1 Mio. € 79,8 % des 
Gesamtbetrages. Die Erlösentwicklung zeigte sich ko nstant: Während bei den Kurzparkern ein 
Erlösrückgang um 1 % verzeichnet wurde, stieg der Umsatz bei Dauerparkern um 8 %. 
Eine positive Entwicklung ergab sich auch im Geschä ftsbereich Vermietung von gewerblichen 
Objekten und Wohnungen. Bedingt durch die Vollvermi etung des Wohn- und Geschäftshauses 
Stubengasse und den Kauf der Ladenzeile Salzhof erh öhten sich die Mieterlöse um rund 17 % 
auf etwa 1,62 Mio. €, die Gesamterlöse dieser Betri ebssparte beliefen sich auf 2,185 Mio. €, was 
einer Steigerung um 26 % gleichkommt.  
Die Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leist ungen haben sich im Berichtsjahr um 
etwa 2,3 % auf rund 5,3 Mio. € vermindert. Haupturs ächlich hierfür sind geringere 
Instandhaltungsaufwendungen, denen aber höhere Bewi rtschaftungskosten, insbesondere auch 
aus der neu erworbenen Ladenzeile Salzhof, gegenüberstehen.  
Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2012 beträgt 2,54 Mio. €. Er liegt damit um 13 % höher 
als der des Vorjahres.  
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der WBI. Die Erfüllung des 
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten 
ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2012  Westfälische Bauindustrie  GmbH  
 87  
Zusammenstellung der von der WBI bewirtschafteten bzw. verwalteten Objekte:  
A. Parkeinrichtungen im Eigentum der WBI 
  Anzahl der  Jährliche Kurzparkungen 
  Einstellplätze  2009 2010 2011 2012 
Parkhaus Aegidiimarkt 780 532.110  532.069  492.194  460.753  
Parkhaus Theater 793 398.912  248.259  263.865  268.029  
Parkhaus Bremer Platz  416 211.829  202.155  192.630  190.331  
Parkhaus Bahnhofstraße 336 150.507  141.661  139.510  128.315  
Parkhaus Engelenschanze 480 264.634  234.588  243.018  233.024  
Parkhaus Münster Arkaden 250 238.757  208.170  211.547  217.744  
Parkhaus Stubengasse (bis 
19.01.2009) 234 7.359 
 0 0  0 
Parkhaus Stubengasse (ab 01.09.2009)  318 87.261  302.429  320.514  322.355  
Parkhaus Alter Steinweg (ab 
06.11.2009) 390 40.544 
 276.318  313.829  323.399  
Summe der Kurzparkungen   1.931.913  2.145.649  2.177.107  2.143.950  
 
Im Eigentum der Westfälische Bauindustrie GmbH befi nden sich die Parkhäuser Aegidiimarkt, 
Theater, Bremer Platz, Bahnhofstraße und Engelensch anze. Die Parkhäuser Münster Arkaden, 
Stubengasse und Alter Steinweg sind angepachtet. 
B. Verwaltung von Eigentümergemeinschaften und Verm ietung der WBI-eigenen 
Objekte 
  Anzahl der Objekte 
  
WBI-
eigen 
e 
Objekt 
e 
Fremdeigentum  
Gewerbliche 
Objekte 
Fremd- 
eigentum 
Wohnungen  
Eigentümergemeinschaft 
Aaseemarkt 
26 7 40 
Eigentümergemeinschaft 
Hamannplatz 1-29 (im Ein- 
kaufszentrum Coerdemarkt) 
2 28 - 
Eigentümergemeinschaft 
Hamannplatz 30-40 (im Ein- 
kaufszentrum Coerdemarkt) 
- 12 - 
Eigentümergemeinschaft 
Aegidiimarkt 10 22 56 
Summe 38 69 96 
 
Die WBI ist auch Verwalter der Eigentümergemeinschaft Stadtmuseum / Salzhof (Eigentümer: 
Stadt Münster / Stadtmuseum / Westfälische Bauindustrie GmbH / Ladenpassage Salzhof). 
Außerdem werden Wohnungen in dem Wohn- und Geschäftsgebäude Stubengasse sowie 
Gewerbeflächen in der Gewerbehalle Loddenheide und im Wohn- und Geschäftsgebäude 
Stubengasse vermietet.

Beteiligungsbericht 2012   Westfälische Bauindustri e GmbH  
88 
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Immaterielle                 
Vermögensgegenstände 7.448  0,0  3.281  0,0  380  0,0  8 0,0  
Sachanlagen 26.256.647  78,6  29.791.312  87,9  29.567.738  82,9  32.636.370  88,9  
Finanzanlagen 5.113  0,0  5.113  0,0  5.113  0,0  0 0,0  
 =Anlagevermögen 26.269.208  78,6  29.799.706  88,0  29.573.231  82,9  32.636.378  88,9  
Forderungen / sonstige                 
Vermögensgegenstände 432.489  1,4  627.462  1,9  315.711  0,9  814.329  2,2  
Flüssige Mittel 6.694.866  20,0  3.447.790  10,2  5.764.974  16,2  3.250.510  8,9  
 =Umlaufvermögen 7.127.355  21,4  4.075.253  12,0  6.080.685  17,1  4.064.839  11,1  
Rechnungsabgrenzungsposten  16.053  0,0  7.793  0,0  0 0,0    0,0  
Aktiva 33.412.616  100,0  33.882.751  100,0  35.653.917  100,0  36.701.217  100,0  
Gezeichnetes Kapital 21.630.000  64,7  21.630.000  63,8  21.630.000  60,7  21.630.000  58,9  
Rücklagen 8.644.703  25,9  8.794.703  26,0  3.312.709  9,3  3.312.708  9,0  
Bilanzgewinn/-verlust 1.691.460  5,1  1.159.417  3,4  7.755.598  21,8  6.222.589  17,0  
 =Eigenkapital 31.966.163  95,7  31.584.120  93,2  32.698.307  91,7  31.165.297  84,9  
Rückstellungen 510.949  1,5  839.972  2,5  223.747  0,6  315.939  0,9  
Verbindlichkeiten 799.214  2,4  1.003.139  3,0  2.290.122  6,4  4.791.950  13,1  
Rechnungsabgrenzungsposten  136.290  0 408.520  1,2  395.450  1,1  382.680  1,0  
Passive latente Steuern 0  0,0  47.000  0,1  46.291  0,1  45.351  0,1  
Passiva 33.412.616  100,0  33.882.751  100,0  35.653.917  100,0  36.701.217  100,0

Beteiligungsbericht 2012  Westfälische Bauindustrie  GmbH  
 89  
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 8.161.634  9.463.466  11.096.211  11.435.081  
Andere aktivierte Eigenleistungen 25.000  10.000  0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 714.610  248.523  346.018  444.081  
Sonstige Zinsen und ähnliche 
Erträge 144.614 
 27.402  69.442  47.130  
Erträge aus Ausleihungen des  
Finanzanlagevermögens   26 
 26  13  
Erträge 9.045.858  9.749.417  11.511.697  11.926.305  
Materialaufwand/ bezogene          
Lieferungen und Leistungen 3.342.482  5.512.165  5.416.682  5.292.107  
Personalaufwand 816.018  831.053  771.497  820.817  
Abschreibungen 1.561.386  1.325.205  1.489.762  1.516.140  
Sonstige betriebliche 
Aufwendungen 285.251 
 278.960  277.286  278.006  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen  355  549  57.892  68.445  
Aufwendungen 6.005.492  7.947.932  8.013.119  7.975.515  
Erträge 9.045.858  9.749.417  11.511.697  11.926.305  
Aufwendungen 6.005.492  7.947.932  8.013.119  7.975.515  
Steuern/-Erstattungen 1.080.395  683.527  1.259.392 1.410.799  
Jahresergebnis 1.959.971  1.117.958  2.239.186  2.539.991  
Gewinn-/Verlustvortrag 81.489  191.590 34.417  3.682.598  
Entnahme aus Kapitalrücklage 0  0 2.081.995  0 
Entnahme aus Gewinnrücklage   0  3.400.000  0 
Einstellung in die Gewinnrücklagen -350.000  -150.000  0 0 
Bilanzgewinn/-verlust 1.691.460  1.159.417  7.755.598  6.222.589  
 
 
Anzahl der Beschäftigten 
 2011
 2012  
Männlich 11 11 
Weiblich 3 3 
Insgesamt 14 14 
Davon schwerbehinderte Personen 1 1 
 
4.2.3 Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. 4. 2.4) 
 2010  2011  2012  * 
Erträge 888.764,76 € 964.965.,87 € 
Aufwendungen 523.895,67 € 520.345,14 € 
   
*Die Daten für 2012 liegen noch nicht vor.

Beteiligungsbericht 2012  Westfälische Bauindustrie  GmbH  
 90  
4.2.4 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen  
Die Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen s tellen die Ausschüttungen der 
Beteiligungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. d ie Zuschussaufwendungen (Zuführungen zur 
Kapitalrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar. 
 2009  2010  2011  2012  
Erträge des städtischen Haushalts 19.000,00 €  15.000,00 € 11.250,00 € 40.730 € 
Aufwendungen des städtischen 
Haushalts 3.006,75 €
 3.956,25  € 2.967,19  € 10.462,54 € 
 
4.2.5 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 
 Eigenkapitalquote 
(%) 
Liquidität  
2. Grades 
Umsatzrentabilität 
(%) 
Zinslastquote 
(%) 
Personalintensität 
(%) 
2010 93,2 4,1 11,8 0,0 9,6 
2011 91,7 5,6 20,2 0,7 9,6 
2012 84,9 2,7 22,2 0,9 10,3 
Die Definitionen sowie Berechnungen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
 
4.2.6 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Der Geschäftsschwerpunkt der Gesellschaft wird auch  zukünftig im Bereich Parken liegen. Die 
acht innerstädtischen Parkhäuser fungieren als Basi s einer konstanten wirtschaftlichen 
Entwicklung. Bedrohliche Einschnitte durch äußere U mstände wie Straßensperrungen, 
Konjunkturschwankungen oder Mitbewerber sind nicht zu erwarten.  
Im Geschäftsbereich Vermietung und Verpachtung wurde die Verlängerung des Mietvertrages mit 
der Volkshochschule Münster im Aegidiimarkt über da s Jahr 2013 hinaus genehmigt. Damit 
einher geht eine Flächenerweiterung um rund 770 m²,  die jedoch noch baulich angepasst werden 
muss.  
Um ihre Liquidität langfristig zu stärken, schließt  die Gesellschaft Immobilienverkäufe nicht aus. 
Insbesondere die Gewerbehalle in Münster-Loddenheid e eignet sich als mögliches 
Verkaufsobjekt.  
Die Westfälische Bauindustrie GmbH geht davon aus, dass sie auch zukünftig in der Lage sein 
wird, die im Gesellschaftsvertrag geregelten Aufgaben zu tätigen.

Beteiligungsbericht 2012  Westfälische Fernwärmever sorgung GmbH  
 91  
4.3 Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH  
4.3.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH  
Hafenplatz 1  
48155 Münster  
Telefon: (02 51) 6 94 – 0 
Gründungsjahr:  1968 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Stadtwerke Münster GmbH 400.000  50,00  
Stadtwerke Dinslaken GmbH 400.000  50,00  
Gesamt 800.000  100,00  
 
Gegenstand des Unternehmens  
Gegenstand des Unternehmens ist der Bau und der Bet rieb von Fernheizwerken (§ 2 des 
Gesellschaftsvertrages). 
Die Versorgungsbereiche sind entsprechend den Verbu ndleitungen mit dem Heizkraftwerk Hafen 
der Stadtwerke Münster GmbH in die Bereiche Nord (H eizwerk Coerde einschließlich 
Verbundnetz Nord), Süd (Heizwerk Angelmodde einschl ießlich Verbundnetz Süd) und West 
(Heizwerk Echelmeyerstraße) gegliedert. Die Wärmeve rsorgung aus dem Heizkraftwerk der 
Stadtwerke Münster GmbH ist durch Bezugsverträge ge regelt. Weiterhin ist seit dem 01.01.1996 
die Durchleitung von Wärme zur Versorgung der Stadt werke-Kunden im Neubaugebiet 
Mecklenbeck-Mitte gestattet.  
Mit Ausnahme der eigenen Wärmeerzeugung im Spitzenb etrieb wird die Wärme ganzjährig aus 
dem Heizkraftwerk der Stadtwerke Münster GmbH bezogen. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Markus Manderfeld, Geschäftsführer der STEAG Fernwärme GmbH, Essen (bis 05.07.2012) 
Thomas Döking, Prokurist Fernwärmeversorgung Niederrhein GmbH, Dinslaken (ab 5.07.2012) 
Arnim Schneidereit, Abteilungsleiter Stadtwerke Münster GmbH 
Beirat:  
Herr Dieter Maager (Vorsitzender)  
Bürgermeister Dr. Michael Heidinger (stellv. Vorsitzender) 
Ratsherr Gerrit Dieckmann 
Herr Dr. Thomas Götz, Geschäftsführer Stadtwerke Dinslaken GmbH  
Herr Dr. Andreas Hoffknecht, Geschäftsführer Stadtwerke Münster GmbH 
Herr Heinz Röhricht, Aufsichtsratsmitglied Stadtwerke Münster GmbH  
 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter

Beteiligungsbericht 2012  Westfälische Fernwärmever sorgung GmbH  
 92  
4.3.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH zeigt sic h mit dem Verlauf des abgelaufenen 
Geschäftsjahres zufrieden. Sie erzielte einen Jahre süberschuss in Höhe von 560 T€, der um 119 
T€ über dem Vorjahresergebnis und um 170 T€ über dem Ergebnis des Wirtschaftsplanes liegt.  
Die Gesellschaft sieht vor, 160 T€ des Jahresübersc husses in die Gewinnrücklage einzustellen 
und die verbleibenden 400 T€ jeweils zur Hälfte an die Gesellschafter Stadtwerke Münster GmbH 
und Stadtwerke Dinslaken GmbH auszuschütten.  
Die abgegebene Wärmemenge konnte in 2012 um 5,6 % a uf 110.709 MWh gesteigert werden. 
Resultierend aus dieser positiven Entwicklung und d er Preiserhöhung zum Jahresanfang stiegen 
die Umsatzerlöse auf 8.721 T€ und lagen damit deutl ich über dem Vorjahreswert. Den größten 
Aufwandsposten mit 6.839 T€ stellte der Materialauf wand dar. Er entwickelte sich analog zu den 
Umsatzerlösen und war insbesondere geprägt von den Bezugskosten für Fernwärme. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem vorgeschriebenen öffentlichen Zweck  der Gesellschaft. Die Erfüllung des 
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten 
ersichtlich. 
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Sachanlagen 1.476.492  23,1  1.345.118  16,8  1.258.990  21,8  1.452.211  23,9  
Finanzanlagen 6.648  0,1  1.350.887  16,9  4.867  0,1  3.943  0,1  
 =Anlagevermögen 1.483.140  23,2  2.696.006  33,6  1.263.857  21,9  1.456.154  23,9  
Vorräte 193.914  3,0  141.546  1,8  138.885  2,4  161.835  2,7  
Forderungen / sonstige                 
Vermögensgegenstände 2.817.156  44,1  4.921.669  61,4  3.353.456  58,1  3.696.190  60,8  
Flüssige Mittel 1.896.055  29,7  253.956  3,2  1.018.073  17,6  770.003  12,7  
 =Umlaufvermögen 4.907.125  76,8  5.317.171  66,4  4.510.414  78,1  4.628.028  76,1  
Aktiva 6.390.265  100,0  8.013.177  100,0  5.774.272  100,0  6.084.182  100,0  
Gezeichnetes Kapital 800.000  12,5  800.000  12,0  800.000  13,9  800.000  13,1  
Rücklagen 1.332.657  20,9  1.332.657  20,0  1.332.657  23,1  1.492.657  24,5  
Bilanzgewinn/-verlust 406.000  6,4  339.500  5,1  440.700  7,6  400.430  6,6  
 =Eigenkapital 2.538.657  39,7  2.472.157  37,1  2.573.357  44,6  2.693.087  44,3  
Empfangene 
Ertragszuschüsse 1.335.303 
 20,9  1.164.728  17,5  998.248  17,3  837.437  13,8  
Rückstellungen 342.914  5,4  52.771  0,8  117.751  2,0  148.541  2,4  
Verbindlichkeiten 2.173.391  34,0  2.978.403  44,7  2.084.916  36,1  2.405.117  39,5  
Rechnungsabgrenzungsposten  0 0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Passiva 6.390.265  100,0  6.668.058  100,0  5.774.272  100,0  6.084.182  100,0

Beteiligungsbericht 2012  Westfälische Fernwärmever sorgung GmbH  
 93  
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 8.063.337  7.743.092  7.713.180  8.720.704  
Sonstige betriebliche Erträge 343.130  197.445  220.667  195.103  
Erträge aus Ausleihungen         
des Finanzanlagevermögens 182  161  139  116  
Sonstige Zinsen und ähnliche 
Erträge 81.766 
 70.796  66.978  55.381  
Erträge 8.488.416  8.011.494  8.000.964  8.971.304  
Materialaufwand 6.501.768  6.219.012  6.021.361  6.839.449  
Personalaufwand 492.148  495.692  487.413  520.500  
Abschreibungen 254.686  247.929  211.261  168.583  
Sonstige betriebliche 
Aufwendungen 612.331 
 592.172  622.745  610.204  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen  605  20.465  2.275  560  
Aufwendungen 7.861.539  7.575.270  7.345.055  8.139.296  
Erträge 8.488.416  8.011.494  8.000.964  8.971.304  
Aufwendungen 7.861.539  7.575.270  7.345.055  8.139.296  
Steuern/-Erstattungen 220.877  96.724  215.209  271.578  
Jahresergebnis 406.000  339.500  440.700  560.430  
Bilanzgewinn/-verlust 406.000  339.500  440.700  400.430  
 
4.3.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Die Absatzpreise wurden zum 01.01.2013 um 2,6 % erh öht. Einhergehend mit tendenziell 
sinkendem Wärmeabsatz rechnet die Gesellschaft mit einem Jahresüberschuss, der unter dem 
Niveau des Berichtsjahres liegt.  
Die Verdichtungsmaßnahmen im bestehenden Netz der W estfälischen Fernwärmeversorgung 
werden fortgesetzt. Dennoch gelingt es dadurch nich t, die Reduzierung von Anschlusswerten 
durch Energiesparmaßnahmen von Gebäuden im Bestand zu kompensieren. Auf lange Sicht ist 
daher von einer Reduzierung der Anschlusswerte auszugehen.  
Geplante Investitionen, insbesondere der erste Bauabschnitt der Erneuerung der Transportleitung 
von der Übernahmestation Ostmarkstraße zum Heizwerk  Coerde, werden aus eigenen Mitteln 
finanziert.

Beteiligungsbericht 2012  Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH  
 94  
4.4 Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 
4.4.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2011 
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH  
Hindenburgstraße 110  
26757 Borkum 
Der geprüfte Jahresabschluss 2012 lag zum Redaktion sschluss noch nicht vor. An dieser Stelle 
werden daher die Daten des Vorjahres wiedergegeben. 
Gründungsjahr:  1991 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Stadtwerke Münster GmbH 54.890  49,90  
Wirtschaftsbetriebe der Stadt NSHB Borkum GmbH 55.1 10  50,10  
Gesamt 110.000  100,00  
 
Gegenstand des Unternehmens 
Gegenstand des Unternehmens ist die Erzeugung elektrischer Energie aus Windkraftanlagen. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Herr Axel Held  
Herr Andreas Kovermann  
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
4.4.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die in 2002 errichtete Windkraftanlage Enercon-E66 erzeugte im Geschäftsjahr 2011 rund 5,632 
Mio. kWh Strom. Damit lag sie zwar um 496.000 Mio. kWh über dem Vorjahreswert, konnte den 
Planansatz von 6 Mio. kWh jedoch nicht erfüllen. Di es ist hauptsächlich auf längere 
Stillstandszeiten, bedingt durch die Vereisung der Rotorblätter, zurückzuführen. 
Trotz der Stillstandszeiten verbesserten sich die U msatzerlöse in Folge der Direktvermarktung 
der gesamten Strommenge um 190 T€. Im ersten Halbja hr wurde eine Vergütung von 7,2 ct/kWh, 
im zweiten Halbjahr von 8,0 ct/kWh erzielt. Der Net zbetreiber erteilte eine einmalige Gutschrift für 
vermiedene Netzentgelte (77 T€). 
Nach einer fast zehnjährigen Betriebsdauer wurden i n 2011 erstmals größere Reparaturarbeiten 
fällig. Der Materialaufwand verdoppelte sich infolgedessen auf 66 T€.

Beteiligungsbericht 2012  Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH  
 95  
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem vorgeschriebenen öffentlichen Zweck  der Gesellschaft. Die Erfüllung des 
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2011 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten 
ersichtlich. 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2012 
Bilanz – Position € % € % € % 
Sachanlagen 666.959  85,8  583.668  89,5  505.799  74,2  
=Anlagevermögen 666.959  85,8  583.668  89,5  505.799  89,5  
Forderungen/ Sonstige             
Vermögensgegenstände 98.754  12,7  37.749  5,8  141.380  20,7  
Flüssige Mittel 11.444  1,5  30.806  4,7  34.292  5,0  
 =Umlaufvermögen 110.198  14,2  68.555  10,5  175.672  25,8  
Aktiva 777.157  100,0  652.223  100,0  681.471  100,0  
Stammkapital 110.000  14,2  110.000  16,9  110.000  16,1  
 =Eigenkapital 110.000  14,2  110.000  16,9  110.000  16,1  
Rückstellungen 78.313  10,1  88.187  13,5  89.523  13,1  
Verbindlichkeiten 588.844  75,8  454.036  69,6  481.948  70,7  
Passiva 777.157  100,0  652.223  100,0  681.471  100,8  
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 
GuV -Positionen € € € 
Umsatzerlöse 358.155  313.294  502.567  
Sonstige betriebliche Erträge 1 0 0 
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 330  266  669  
Erträge 358.486  313.560  503.236  
Materialaufwand 34.155  31.956  65.919  
Abschreibungen 94.866  83.291  77.869  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 22.963  16.785  10.606  
Sonstige betriebliche Aufwendungen 51.897  53.565  55.083  
Aufwendungen 203.881  185.597  209.477  
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 154.605  127.963  293.759  
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 10.321  8.543  19.877  
Garantiedividende 55.350  45.888  106.765  
aufgrund eines Gewinnabführungsvertrag abgeführte 
Gewinne 88.934 
 73.532  167.117  
Jahresergebnis 0 0 0

Beteiligungsbericht 2012  FMO Flughafen Münster/Osn abrück GmbH  
 96  
4.5 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 
4.5.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH  
Airportallee 1 
48268 Greven  
Tel. (0 25 71) 94-0 
Gründungsjahr:  1966  
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Stadtwerke Münster GmbH 7.945.800  35,06  
Beteiligungsgesellschaft des Kreises Steinfurt mbH 6.862.400  30,28  
OBG Osnabrücker Beteiligungs- und 
Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH 
3.897.650 
 17,20  
Grevener Verkehrs GmbH 1.334.800  5,89  
BEVOS Beteiligungs- und Vermögensgesellschaft mbH, 
Landkreis Osnabrück 
1.150.700 
 5,08  
Kreis Warendorf 552.800  2,44  
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 464.000  2,05  
Kreis Borken 102.300  0,45  
Kreis Coesfeld 102.300  0,45  
Landkreis Grafschaft Bentheim 102.300  0,45  
Landkreis Emsland 102.300  0,45  
IHK Nord Westfalen 15.350  0,08  
IHK Osnabrück/Emsland/Grafschaft Bentheim 7.700  0,03  
HWK Münster 7.700 0,03  
HWK Osnabrück/Emsland 7.700  0,03  
Kamer van Koophandel Oost Nederland 7.700  0,03  
 
Beteiligungen der Gesellschaft: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
FMO Airport Services GmbH 250.000  100,00  
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 26.000  100,00  
FMO Parking Services GmbH 51.500  100,00  
FMO Security Services GmbH 300.000  100,00  
WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 307.000  33,33  
WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 27.000  33,33  
FMO Passenger Services GmbH 245.700  33,33  
AHS Aviation Handling Services GmbH 500.000  10,00

Beteiligungsbericht 2012  FMO Flughafen Münster/Osn abrück GmbH  
 97  
Gegenstand des Unternehmens 
Gegenstand des Unternehmens ist die Einrichtung und  der Betrieb des Verkehrsflughafens 
Münster/Osnabrück, die Förderung der zivilen Luftfa hrt und des Flugsports sowie aller im 
Zusammenhang mit Vermietung und Verpachtung stehend er Geschäfte, einschließlich der 
Versorgung Dritter mit elektrischer Energie für den Bereich des Flughafens Münster/Osnabrück (§ 
2 des Gesellschaftsvertrages). 
Inhaltlich steht ein attraktives, weltweites Flugan gebot im Fokus sowie kompetenter und 
freundlicher Service. Der Mix aus einem umfangreich en Touristikprogramm, schnellen Business-
Zielen und günstigen Low-Cost-Flügen wird ständig a ktualisiert und mit dem besten 
Dienstleistungspaket abgerundet. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Herr Prof. Dipl.-Ing. Gerd Stöwer, Geschäftsführer  
Herr Dipl.-Kfm. Thorsten Brockmeyer, stellv. Geschäftsführer  
Aufsichtsrat:  
Oberbürgermeister Markus Lewe, Stadtwerke Münster GmbH (Vorsitzender)  
Landrat Thomas Kubendorff, Beteiligungsgesellschaft des Kreises Steinfurt mbH 
                                                                                                  (1. stellv. Vorsitzender)  
Oberbürgermeister Boris Pistorius, OBG-Osnabrücker Beteiligungs- und 
Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH (2. stellv. Vorsitzender) (bis 06.12.2012) 
Ratsherr Dr. Fritz Baur, Stadtwerke Münster GmbH 
Ratsherr Georg Berding, Stadtwerke Münster GmbH 
Ratsherr Carsten Peters, Stadtwerke Münster GmbH 
MdL Ratsherr Frank Henning, OBG-Osnabrücker Beteiligungs- und 
Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH 
Ratsherr Michael Hagedorn, OBG-Osnabrücker Beteiligungs- und 
Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH 
Herr Finanzvorstand Thomas Fillep, OBG-Osnabrücker Beteiligungs- und 
Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH  (seit 27. Februar 2013) 
MdL Wilfried Grunendahl, Beteiligungsgesellschaft des Kreises Steinfurt mbH 
MdL Elisabeth Veldhues, Beteiligungsgesellschaft des Kreises Steinfurt mbH 
Bürgermeister Peter Vennemeyer, Grevener Verkehrs GmbH 
Landrat Dr. Olaf Gericke, Kreis Warendorf 
Landrat Dr. Michael Lübbersmann, BEVOS Beteiligungs-
 und Vermögensgesellschaft mbH                                
Landkreis Osnabrück  
Herr Jürgen Obladen, Luftfahrtvereinigung Greven e.V. 
Herr Bodo Strototte, Luftfahrtvereinigung Greven e.V. (bis 27.02.2013) 
Herr Dominik Danczewitz, Luftfahrtvereinigung Greven e.V. (seit 27.02.2013) 
 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
4.5.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Das Geschäftsjahr 2012 nahm für die Flughafengesell schaft einen sehr schwierigen Verlauf. 
Aufgrund von Konsolidierungsmaßnahmen und strategis chen Änderungen des Hauptkunden 
airberlin verzeichnete die FMO Flughafen Münster/Os nabrück GmbH sowohl verkehrlich als auch 
ergebnistechnisch massive Einbrüche.

Beteiligungsbericht 2012  FMO Flughafen Münster/Osn abrück GmbH  
 98  
Von den 302.000 Passagieren, die in 2012 weniger ab gefertigt wurden, waren alleine 251 Tsd. 
Kunden der airberlin. Der Umsatz ging parallel dazu  um 14,7 % von ca. 19,8 Mio. € auf ca. 16,9 
Mio. € zurück. Diese Einbußen konnten auch durch di e Weiterführung intensiver Sparprogramme 
nicht kompensiert werden. Die Gesellschaft schließt  das vergangene Geschäftsjahr mit einem 
Jahresfehlbetrag in Höhe von 5,43 Mio. € ab.  
Vor dem Hintergrund, dass frei werdende Stellen in der Regel nicht neu besetzt wurden, ist der 
Personalbestand in der Flughafengesellschaft rücklä ufig. Dementsprechend sank der 
Personalaufwand trotz der üblichen Tarifsteigerunge n um mehr als 100 T€ gegenüber dem 
Vorjahr. 
Die durchgeführte Eigenkapitalerhöhung hat den notw endig gewordenen Verlustvortrag nahezu 
kompensiert, so dass die Flughafengesellschaft mit einem aktuellen Eigenkapital von 26,4 Mio. € 
nur unwesentlich unter dem Wert des Vorjahres von 26,9 Mio. € liegt. 
Die Gesellschaft konnte die langfristigen Darlehens verbindlichkeiten von ca. 90,7 Mio. € auf ca. 
88,5 Mio. € senken, damit setzte sie den eingeschla genen Weg der Entschuldung in 2012 
weiterhin fort.  
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem vorgeschriebenen öffentlichen Zweck  der Gesellschaft. Die Erfüllung des 
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten 
ersichtlich.   
 
Entwicklung der Verkehrsergebnisse 
Verkehrsart 2009 2010 2011 2012 Veränderung 
ggü. 2011 
Linienverkehr 655.655  580.004  554.110  431.917  -22,05%  
Touristik 738.636  762.012  775.964  593.758  -23,48%  
Sonstige (u.a. nichtgewerblicher Verkehr 
und sonstige Touristik) 
7.067 
 6.728  6.702  8.135  21,38%  
Fluggäste gesamt 1.401.358  1.348.744  1.336.776  1.033.810  -22,66%  
Linienverkehr 13.868  12.011  11.372  8.397  -26,16%  
Touristik 7.656  7.601  6.656  4.801  -27,87%  
Sonstige (u.a. nichtgewerblicher Verkehr 
und sonstige Touristik) 
19.424 
 20.919  26.281  23.213  -11,67%  
Flugbewegungen gesamt 40.948  40.531  44.309  36.411  -17,82%  
Luftfrachtaufkommen gesamt in t 11.957  16.527  15.863  13.607  -14,22%  
 
Aufgrund einer Datenbereinigung kommt es bei den Fl ugbewegungen im Vergleich zu den  
Vorjahreswerten zu Abweichungen, da nicht mehr alle Verkehrsarten berücksichtigt werden.

Beteiligungsbericht 2012  FMO Flughafen Münster/Osn abrück GmbH  
 99  
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr 2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Immaterielle                 
Vermögensgegenstände 148.263  0,1  59.857  0,0  128.227  0,1  246.574  0,2  
Sachanlagen 106.695.157  81,8  103.364.897  81,5 100.448.457  81,2  97.474.911  80,3  
Finanzanlagen 16.866.768  12,9  17.070.381  13,4  17.277.269  13,9  17.038.045  14,0  
 =Anlagevermögen 123.710.188  94,8  120.495.134  94,9  117.853.953  95,2  114.759.530  94,6  
Vorräte 412.081  0,3  418.004  0,3  492.121  0,4  369.886  0,3  
Forderungen / sonstige                 
Vermögensgegenstände 5.795.151  4,4  5.454.319  4,3  4.296.385  3,5  3.926.511  3,2  
Flüssige Mittel 464.509  0,4  543.276  0,4  1.053.052  0,8  2.464.744  2,0  
 =Umlaufvermögen 6.671.740  5,1  6.415.598  5,0  5.841.557  4,7  6.391.255  5,3  
Rechnungsabgrenzungsposten  91.429  0,1  101.620  0,1 161.852  0,1  185.842  0,2  
Aktiva 130.473.357  100,0  127.012.353  100,0  123.857.362  100,0  121.336.627  100,0  
Gezeichnetes Kapital 22.663.500  17,3  22.663.500  17,8  22.663.500  18,3  22.663.500  18,7  
Rücklagen 18.223.105  14,0  18.223.105  14,3  18.223.105  14,7  23.119.038  19,1  
Jahresergebnis -13.043.733  -10,0  -13.990.651  -11,0  -13.978.532  -11,3  -19.408.585  -16,0  
 =Eigenkapital 27.842.873  21,3  26.895.955  21,2  26.908.073  21,7  26.373.953  21,7  
Rückstellungen 3.989.316  3,1  6.323.693  5,0  3.735.453  3,1  3.551.523  2,9  
Verbindlichkeiten 98.628.871  75,6  93.764.874  73,8  93.202.021  75,2  91.395.636  75,4 
Rechnungsabgrenzungsposten  12.298  0,0  27.831  0,0  11.814  0,0  15.515  0,0  
Passiva 130.473.357  100,0  127.012.353  100,0  123.857.362  100,0  121.336.627  100,0

Beteiligungsbericht 2012  FMO Flughafen Münster/Osn abrück GmbH  
 100  
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 22.676.938  22.868.344  19.790.069  16.887.396  
Erträge aus 
Ergebnisabführungsverträgen 2.978.940 
 3.542.746  2.482.713  1.454.021  
Sonstige betriebliche Erträge 6.384.991  6.525.602  6.142.253  4.044.340  
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 73.179  51.183  66.439  50.500  
Erträge aus Beteiligungen 0  24.466  25.026  60.000  
Erträge 32.114.048  33.012.340  28.506.499  22.496.257  
Materialaufwand 5.860.582  5.242.400  3.338.721  3.463.929  
Personalaufwand 10.699.100  10.755.060  10.521.911  10.414.373  
Abschreibungen 4.273.270  4.130.243  4.075.232  3.943.467  
Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.654.117  8.566.853  5.809.193  5.111.034  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.890.972  4.651.326  4.077.608  3.759.381  
Aufwendungen aus Verlustübernahme 79.159  309.750  379.359  814.455  
Aufwendungen 34.457.202  33.655.632  28.202.024  27.506.639  
Erträge 32.114.048  33.012.340  28.506.499  22.496.257  
Aufwendungen 34.457.202  33.655.632  28.202.024  27.506.639  
außerordentliche Aufwendungen 0  37.612  25.368  157.133  
Steuern/-Erstattungen 346.619  266.014  266.989  262.538  
Jahresergebnis -2.689.773  -946.918  12.118  -5.430.053  
Gewinn-/Verlustvortrag 
-
10.353.959  
-
13.043.733  
-
13.990.651  0 
Einstellung in die Gewinnrücklagen 0  0 0 0 
Entnahme aus der Gewinnrücklage 0  0 0 0 
Bilanzgewinn/-verlust 
-
13.043.733  
-
13.990.651  
-
13.978.532  -5.430.053  
 
Anzahl der Beschäftigten 
 2011 
 2012  
Männlich 153 150 
Weiblich 31 30 
Insgesamt 180 178 
Davon schwerbehinderte Personen 8 10 
4.5.3 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 
 Eigenkapitalquote 
(%) 
Liquidität  
2. Grades 
Umsatzrentabilität 
(%) 
Zinslastquote 
(%) 
Personalintensität 
(%) 
2010 21,1 0,4 - 3,2 13,8 32,0 
2011 21,7 0,5 0,1 14,5 37,3 
2012 21,7 0,6 -0,32 13,7 37,9 
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.

Beteiligungsbericht 2012  FMO Flughafen Münster/Osn abrück GmbH  
 101  
4.5.4 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Das Geschäftsjahr 2013 wird erneut durch Konsolidie rungsmaßnahmen der Airlines 
gekennzeichnet sein. Da sich Fluggesellschaften wie  airberlin auf größere Flughäfen fokussieren, 
wird sich der FMO zukünftig um alternative Fluganbieter bemühen müssen. 
Einen ersten Erfolg konnte die Flughafengesellschaf t jedoch durch die Gewinnung der Ryanair 
verbuchen. Sie nimmt im Sommer 2013 den Flugbetrieb  ab FMO auf und steuert zunächst zwei 
Destinationen an.

Beteiligungsbericht 2012  FMO Luftfahrtförderungs-G mbH  
 102  
4.6 FMO Luftfahrtförderungs-GmbH  
4.6.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH  
Airportallee 1 
48268 Greven  
Tel. (0 25 71) 94-0 
Gründungsjahr:  1985 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 26.000  100,00  
 
Gegenstand des Unternehmens  
Gegenstand der Gesellschaft ist die Förderung der z ivilen Luftfahrt. Außerdem bezuschusst  die 
Gesellschaft den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zum Flughafen. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Herr Thorsten Brockmeyer 
Beirat:  
Landrat Thomas Kubendorff, Beteiligungsgesellschaft des Kreises Steinfurt mbH  
Herr Dr. Henning Müller-Tengelmann, Stadtwerke Münster GmbH  
Oberbürgermeister Boris Pistorius, Osnabrück  
Kreisdirektor Dr. Heinz Böger, Kreis Warendorf  
Landrat Dr. Michael Lübbersmann, BEVOS Beteiligungs- und Vermögensgesellschaft mbH, 
Landkreis Osnabrück 
 
Gesellschafterversammlung:  
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH

Beteiligungsbericht 2012  FMO Luftfahrtförderungs-G mbH  
 103  
4.6.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Vermögenslage der Gesellschaft veränderte sich nur unwesentlich. Die sonstigen 
betrieblichen Erträge in Höhe von 142 T€ sind in er ster Linie auf die Weiterberechnung von 
Aufwendungen zum Zwecke der Förderung der Mutterges ellschaft FMO zurückzuführen. 
Demgegenüber stehen durch einen Mitarbeiterwechsel zum FMO um 40 T€ auf 8 T€ verringerte 
Personalaufwendungen und im Vergleich zum Vorjahr m it 131 T€ in gleicher Höhe verringerte 
sonstige betriebliche Aufwendungen. 
Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrage s wurden 3 T€ an die Muttergesellschaft 
FMO abgeführt.  
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem vorgeschriebenen öffentlichen Zweck  der Gesellschaft. Die Erfüllung des 
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten 
ersichtlich.   
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Anteile an verbundenen                  
Unternehmen 0  0,0  0 0,0  0 0,0  1 0,0  
 =Anlagevermögen 0  0,0  0 0,0  0 0,0  1 0,0  
Forderungen gegen 
verbundene    
             
Unternehmen 80.294  85,5  59.823  62,2  13.228  14,1  11.846  13,1  
                Sonstige  
Vermögensgegenstände 1
 0,0  1 0,0  1 0,0  0 0,0  
Flüssige Mittel 13.656  14,5  36.386  37,8  80.339  85,9  78.683  86,9  
 =Umlaufvermögen 93.951  100,0  96.210  100,0  93.568  100,0  90.530  100,0  
Aktiva 93.951  100,0  96.210  100,0  93.568  100,0  90.530  100,0  
Gezeichnetes Kapital 26.000  27,7  26.000  27,0  26.000  27,8  26.000  28,7  
Rücklagen für eigene Anteile 1  0,0  1 0,0  1 0,0  1 0,0  
 =Eigenkapital 26.001  27,7  26.001  27,0  26.001  27,8  26.001  28,7  
Rückstellungen 3.812  4,1  4.033  4,2  4.300  4,6  2.625  2,9  
Verbindlichkeiten 64.138  68,3  66.176  68,8  63.267  67,6  61.904  68,3 
Passiva 93.951  100,0  96.210  100,0  93.568  100,0  90.530  100,0

Beteiligungsbericht 2012  FMO Luftfahrtförderungs-G mbH  
 104  
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Sonstige betriebliche Erträge 185.245  179.604  181.644  142.216  
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0  0 0 0 
Erträge aus Verlustübernahme 0  0 0 0 
Erträge 185.245  179.604  181.644  142.216  
Personalkosten 39.808  45.595  47.891  8.094  
Sonstige betriebliche Aufwendungen 141.469  131.112  130.819  131.159  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0  0 0 0 
Einstellung in Rücklage für eigene 
Anteile 0
 0 0 0 
Aufwendungen aus Ergebnisabführung 3.968  2.897  2.934  2.963  
Aufwendungen 185.245  179.604  181.644  142.216  
Erträge 185.245  179.604  181.644  142.216  
Aufwendungen 185.245  179.604  181.644  142.216  
Jahresergebnis 0  0 0 0

Beteiligungsbericht 2012  FMO Parking Services GmbH  
 105  
4.7 FMO Parking Services GmbH 
4.7.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
FMO Parking Services GmbH  
Airportallee 1  
48268 Greven 
Gründungsjahr:  1995 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 51.500  100,00  
 
Gegenstand des Unternehmens  
Gegenstand des Unternehmens ist die Schaffung, die Unterhaltung, die Verwaltung und die 
Vergabe von Parkflächen am Flughafen Münster/Osnabrück für den ruhenden Verkehr. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Herr Thorsten Brockmeyer 
Beirat:  
Oberbürgermeister Markus Lewe, Münster  
Bürgermeister Peter Vennemeyer, Greven 
Oberbürgermeister Boris Pistorius, Osnabrück  
MdL Wilfried Grunendahl, Tecklenburg  
MdL Elisabeth Veldhues, Rheine 
Landrat Dr. Michael Lübbersmann, Osnabrück 
 
 
Gesellschafterversammlung:  
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 
4.7.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2012 (vo r Gewinnabführung) ein positives 
Jahresergebnis in Höhe von 1,45 Mio. €. Es fiel um ca. 1 Mio. € geringer aus als im Vorjahr, was 
hauptsächlich auf den Rückgang der Passagierzahlen und den damit verbundenen geringeren 
Parkumsätzen zurückzuführen ist.  
Während die Anzahl der Passagiere um 22,8 % zurückg ing, sanken die Parkumsätze parallel 
dazu von 5,15 auf 4,07 Mio. € (21 %). 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem vorgeschriebenen öffentlichen Zweck  der Gesellschaft. Die Erfüllung des 
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten 
ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2012  FMO Parking Services GmbH  
 106  
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Immaterielle 
Vermögensgegenstände 16.624 
 0,1  7.124  0,0  0 0,0  0 0,0  
Sachanlagen 1.405.843  8,1  1.237.213  7,2  15.402.955  89,3  14.985.100  92,0  
Finanzanlagen 1.669.228  9,7  4.723.076  27,4  0 0,0  0 0,0  
=Anlagevermögen 3.091.695  17,9  5.967.413  34,6  15.402.955  89,3  14.985.100  92,0  
Vorräte 17.229  0,1  18.066  0,1  16.473  0,1  14.169  0,1  
Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 55.322 
 0,3  34.303  0,2  41.347  0,2  41.174  0,3  
sonstige Wertpapiere 504.691  2,9  503.818  2,9  0 0,0  0 0,0  
Flüssige Mittel 13.617.486  78,8  10.699.195  62,2  1.772.571  10,3  1.227.759  7,5  
=Umlaufvermögen 14.194.728  82,1  11.255.382  65,4  1.830.391  10,6  1.283.101 7,9  
Rechnungsabgrenzungsposten  0 0,0  0 0,0  22.088  0,1  24.086  0,1  
Aktiva 17.286.422  100,0  17.222.795  100,0  17.255.434  100,0  16.292.287  100,0  
Gezeichnetes Kapital 51.500  0,3  51.500  0,3  51.500  0,3  51.500  0,3  
Kapitalrücklage 14.505.954  83,9  14.505.954  84,2  14.505.954  84,1  14.505.954  89,1  
=Eigenkapital 14.557.454  84,2  14.557.454  84,5  14.557.454  84,4  14.557.454  89,4  
Rückstellungen 34.201  0,2  32.902  0,2  18.167  0,1  8.450  0,1  
Verbindlichkeiten 2.591.595  15,0  2.527.487  14,7  2.571.691  14,9  1.615.758  9,8  
Rechnungsabgrenzungsposten  103.172  0,6  104.953  0,6  108.122  0,6  110.625  0,7  
Passiva 17.286.422  100,0  17.222.795  100,0  17.255.434  100,0  16.292.287  100,0  
 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 5.263.966  5.060.662  5.151.188  4.066.364  
Sonstige betriebliche Erträge 26.756  12.659  36.443  20.687  
Erträge aus Wertpapieren 33.698  165.537  116.890  0 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 221.911  164.164  94.298  3.385  
Erträge 5.546.332 5.403.022  5.398.819  4.090.436  
Materialaufwand 2.206.145  2.244.245  2.011.930  1.651.014  
Abschreibungen 186.322  182.738  227.415  417.855  
Sonstige betriebliche Aufwendungen 658.324  600.535  679.695  530.955  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0  0 0 0 
Aufwendungen 3.050.792  3.027.518  2.919.040  2.599.824  
Erträge 5.546.332  5.403.022  5.398.819  4.090.436  
Aufwendungen 3.050.792  3.027.518  2.919.040  2.599.824  
Ergebnis der gewöhnlichen 
Geschäftstätigkeit 2.495.540 
 2.375.505  2.479.779  1.490.612  
Sonstige Steuern 0 0 0 39.554  
Aufwendungen aus Ergebnisabführungsvertrag 2.495.54 0  2.375.505  2.479.779  1.451.058  
Jahresüberschuss 0 0 0 0

Beteiligungsbericht 2012  FMO Parking Services GmbH  
 107  
4.7.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Die nahezu parallele Entwicklung der Parkumsätze un d der Passagieranzahl zeigt deutlich den 
engen Zusammenhang zwischen der FMO Parking Service s GmbH und ihrer Muttergesellschaft, 
der FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH. 
Aufgrund der zu erwartenden Passagierrückgänge werd en die Parkerlöse auch in 2013 unter 
denen des Vorjahres liegen. Konkret rechnet die Ges ellschaft mit einem Jahresüberschuss in 
Höhe von 767 T€.

Beteiligungsbericht 2012  WISAG FMO Cargo Service G mbH & Co. KG  
 108  
4.8 WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 
4.8.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
WISAG FMO Cargo Service GmbH & Co. KG 
Airportallee 1  
48268 Greven 
Gründungsjahr:  1998 
Kommanditisten: Kommanditkapitalanteil 
 
 in € in %  
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 102.258  33,33  
WISAG Cargo Service Holding GmbH & Co.KG 204.517  66,67  
Gesamt 306.775  100,00  
 
Gegenstand des Unternehmens  
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Abfertigungsleistungen auf dem 
Luftfrachtsektor und sonstiger zur Förderung dieser  Zwecke erforderlicher Geschäfte am 
Flughafen Münster/Osnabrück. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Frau Margot Kriege 
Geschäftsführende Komplementärin: 
WISAG FMO Cargo Service Beteiligungs GmbH 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
4.8.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2012 ein en Jahresüberschuss in Höhe von 63 T€. Er 
lag um 44 T€ niedriger als im Vorjahr. Vorrangiger Grund hierfür waren erhöhte 
Ertragssteueraufwendungen. 
Die Umsatzerlöse im Bereich Luftfrachthandling fiel en ebenso wie die Erlöse beim Frachtkontor 
geringer als in 2011 aus. Die Erträge im Bereich Ge fahrgut konnten demgegenüber gesteigert 
werden. Insgesamt sank der Umsatz um 406 T€ auf 2.928 T€. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist a nhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2012  WISAG FMO Cargo Service G mbH & Co. KG  
 109  
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Immaterielle                 
Vermögensgegenstände 39.727  4,4 14.993  1,2  19.226  1,5  32.671  2,6  
Sachanlagen 265.594  30,0  240.389  19,6  248.325  18,8  237.237  19,1  
 =Anlagevermögen 305.321  34,4  255.382  20,8  267.551  20,3  269.908  21,7  
Vorräte 14.538  1,6  16.140  1,3  17.700  1,3  19.459  1,6  
Forderungen / sonstige                 
Vermögensgegenstände 317.342  35,8  354.487  28,9  389.848  29,5  323.724  26,0  
Flüssige Mittel 234.592  26,5  593.372  48,4  640.193  48,5  618.710  49,8  
 =Umlaufvermögen 566.472  63,9  964.000  78,6  1.047.742  79,3  961.893  77,4  
Rechnungsabgrenzungsposten 14.816  1,7  6.920  0,6  5.279  0,4  11.166  0,9  
Aktiva 886.608  100,0  1.226.302  100,0  1.320.572  100,0  1.242.967  100,0  
Gezeichnetes Kapital 306.775  34,6  306.775  25,0  0 0,0  0 0,0  
Kapitalanteile der 
Kommandisten 0
 0,0  0 0,0  306.775  23,2  306.775  24,6 
Gewinn-/Verlustvortrag 197.805  22,3  176.558  14,4  209.597  15,9  136.146  11,0  
Bilanzgewinn/-verlust -21.247  -2,4  108.124  8,8  106.549  8,1  63.235  5,1  
Kapitalrücklage 0  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
 =Eigenkapital 483.333  54,5  591.457  48,2  622.922  47,2  506.156  40,7  
Rückstellungen 290.516  32,8  490.845  40,1  521.902  39,5  569.141  45,8  
Verbindlichkeiten 112.572  12,7  143.999  11,7  175.748  13,3  167.670  13,5  
Rechnungsabgrenzungsposten 186  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Passiva 886.608  100,0  1.226.302  100,0  1.320.572  100,0  1.242.967  100,0  
 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 2.321.921  3.128.278  3.334.364  2.927.992  
Sonstige betriebliche Erträge 38.163  46.737  50.019  85.650  
Sonstige Zinsen und ähnliche 
Erträge 1.596 
 2.131  6.131  2.201  
Erträge 2.361.680  3.177.146  3.390.514  3.015.843  
Materialaufwand 493.828  706.952  955.158  688.072  
Personalaufwand 1.047.482  1.143.865  1.267.616  1.200.541  
Abschreibungen 83.448  80.062  78.530  72.500  
Sonstige betriebliche 
Aufwendungen 755.634 
 891.023  940.625  910.287  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen  500  19.900  22.042  24.469  
Aufwendungen 2.380.892  2.841.802  3.263.971  2.895.869  
Erträge 2.361.680  3.177.146  3.390.514  3.015.843  
Aufwendungen 2.380.892  2.841.802  3.263.971  2.895.869  
außerordentliche Aufwendungen 0  122.495  0 0 
Steuern 2.035  104.725  19.994  56.739  
Jahresergebnis -21.247  108.124  106.549  63.235  
Bilanzgewinn/-verlust -21.247  108.124  106.549  63.235

Beteiligungsbericht 2012  FMO Passenger Services Gm bH  
 110  
4.9 FMO Passenger Services GmbH 
4.9.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
FMO Passenger Services GmbH  
Airportallee 1  
48268 Greven  
Tel.: (0 25 71) 9 43 30 
Gründungsjahr: 1998 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 81.900  33,33  
AHS Aviation Handling Services GmbH 81.900  33,33  
GGG Service for Airlines GmbH 81.900  33,33  
Gesamt 245.700  100,00  
 
Gegenstand des Unternehmens  
Gegenstand der FMO Passenger Services GmbH ist die Erbringung landseitiger 
Abfertigungsleistungen auf dem Sektor der Passagier abfertigung inklusive Lost & Found, der 
dokumentarischen Abfertigung eines Fluges (Operatio ns), der Vermittlung und dem Verkauf von 
Reise- und Transportleistungen (Linien- und Tourist ikverkauf) sowie sonstiger zur Förderung 
dieser Zwecke erforderlicher Geschäfte am Flughafen Münster/Osnabrück.  
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Herr Dieter Faßold  
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
4.9.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Im Geschäftsjahr 2012 erzielte die FMO Passenger Se rvices GmbH wie bereits im Vorjahr ein 
negatives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigk eit in Höhe von 102 T€. Aufgrund des 
Forderungsverzichts gegen Besserungsschein durch de n Gesellschafter FMO Flughafen 
Münster/Osnabrück GmbH ergaben sich außerordentlich e Erträge in Höhe von 132 T€, so dass 
insgesamt ein Jahresüberschuss in Höhe von 23 T€ erreicht wurde. 
Die Zahl der abgefertigten Flüge sank um etwa 400 a uf 3.695, was auf die deutliche Reduzierung 
im Flugprogramm der airberlin zurückzuführen ist. Z war nahmen mit OLT Express und Cityjet im 
Oktober neue Gesellschaften den Betrieb auf, diese konnten die Einbußen jedoch nicht 
vollständig kompensieren.  
Die Gesellschaft tätigte Investitionen in Höhe von rund 30 T€, die ausschließlich in die Betriebs- 
und Geschäftsausstattung flossen.

Beteiligungsbericht 2012  FMO Passenger Services Gm bH  
 111  
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist a nhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Immaterielle                 
Vermögensgegenstände 0  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Sachanlagen 53.996  5,1  49.606  5,2  44.026  5,3  45.274  5,9  
Finanzanlagen 2.556  0,2  2.556  0,3  2.556  0,3  2.556  0,3  
 =Anlagevermögen 56.552  5,3  52.162  5,5  46.582  5,6  47.830  6,2  
Forderungen / sonstige                
Vermögensgegenstände 225.524  21,2  205.057  21,5  324.978  39,0  294.935  38,2  
Flüssige Mittel 782.085  73,4  695.104  72,8 460.070  55,2  427.735  55,4  
 =Umlaufvermögen 1.007.609  94,6  900.161  94,3  785.048  94,2  722.670  93,6  
Rechnungsabgrenzungsposten  1.466  0,1  1.775  0,2  1.343 0,2  1.830  0,2  
Aktiva 1.065.628  100,0  954.098  100,0  832.973  100,0  772.330  100,0  
Gezeichnetes Kapital 245.700  23,1  245.700  25,8  245.700  37,6  245.700  31,8  
Gewinnrücklagen 116.239  10,9  100.002  10,5  101.371  15,5  0 0,0  
Gewinn-/Verlustvortrag 2  0,0  2 0,0  2 0,0  -49.366  6,4  
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 57.161  5,4  1.369  0,1  -150.739  -18,1  23.456  3,0  
 =Eigenkapital 419.102  39,3  347.073  36,4  196.334  30,0  219.790  28,4  
Rückstellungen 517.195  48,5  440.250  46,1  457.639  70,0  418.673  54,2  
Verbindlichkeiten 129.331  12,1  166.774  17,5  179.000  21,5  124.067  16,1  
Rechnungsabgrenzungsposten  0 0,0  0 0,0  0 0,0  9.800  1,3  
Passiva 1.065.628  100,0  954.098  100,0  832.973  100,0  772.330  100,0

Beteiligungsbericht 2012  FMO Passenger Services Gm bH  
 112  
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 3.007.274  2.792.798  2.838.338  2.742.041  
Sonstige betriebliche Erträge 58.212  79.092  102.140  181.953  
Sonstige Zinsen und ähnliche 
Erträge 5.736 
 2.985  4.517  978  
Außerordentliche Erträge 0  0 0 131.765  
Erträge 3.071.223  2.874.874  2.944.995  3.056.737  
Materialaufwand 115.496  145.726  88.580  53.470  
Personalaufwand 2.213.576  2.025.136  2.272.916  2.259.281  
Abschreibungen 11.939  12.776  15.267  14.622  
Sonstige betriebliche 
Aufwendungen 643.997 
 646.143  690.987  669.693  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen  690  27.741  21.233  29.529  
Aufwendungen 2.985.699  2.857.522  3.088.983  3.026.595  
Erträge 3.071.223  2.874.874  2.944.995  3.056.737  
Aufwendungen 2.985.699  2.857.522  3.088.983  3.026.595  
außerordentliche Aufwendungen 0  7.051  6.405  6.405  
Steuern 28.363  8.932  346  280  
Jahresergebnis 57.161  1.370  -150.739  23.457  
 
4.9.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Die Gesellschaft erwartet für das kommende Wirtscha ftsjahr erneut leicht rückläufige 
Verkehrszahlen. Der Einstieg der Ryanair im Juni 20 13 erfolgt zunächst noch auf der Basis von 
sechs Flügen pro Woche und mittelfristig wird mit H ilfe der Ryanair mit einer Steigerung bei den 
Verkehrszahlen gerechnet. 
Außerdem ist es erforderlich, die bereits in den Vo rjahren eingeleiteten Sparmaßnahmen 
fortzuführen, um dem weiteren Passagierrückgang und  den damit einhergehenden 
Umsatzeinbußen zu begegnen.

Beteiligungsbericht 2012  FMO Airport Services GmbH  
 113  
4.10 FMO Airport Services GmbH 
4.10.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
FMO Airport Services GmbH  
Airportallee 1  
48268 Greven  
Tel.: (02571) 9 43 30 
Gründungsjahr:  1999 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 250.000  100,00  
 
Gegenstand des Unternehmens  
Gegenstand der FMO Airport Services GmbH ist die Er bringung land- und luftseitiger 
Abfertigungsleistungen mit dem Schwerpunkt der Flug zeugabfertigung sowie sonstiger zur 
Förderung dieser Zwecke erforderlicher Dienstleistungen. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Herr Klaus Stender  
Gesellschafterversammlung:  
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 
4.10.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Im Geschäftsjahr 2012 sank die Zahl der Flugbewegun gen um 11,8 % auf 35.773. Dieser 
Rückgang resultiert in erster Linie aus den Konsoli dierungsmaßnahmen der airberlin die neben 
den verkehrlichen Auswirkungen auch erhebliche Umsatzverluste mit sich brachten. 
Insgesamt erwirtschaftete die Gesellschaft Umsatzer löse in Höhe von 5.161 T€. Die Erlöse aus 
Grund- und Sonderleistungen sowie Starthilfen des B odenverkehrsdienstes fielen um 743 T€ auf 
3.624 T€. Außerdem wurden, bedingt durch einen durc hschnittlichen Winter, Enteisungserlöse in 
Höhe von 428 T€ erzielt, was in etwa dem Niveau des  Vorjahres entspricht. Aus der Bedienung 
der zentralen Infrastruktur und Durchführung allgem einer Flughafen- und Terminaldienste 
konnten durch vertragskonforme Entgeltanpassungen u nd Neugestaltungen Mehrerlöse in Höhe 
von 314 T€ erzielt werden. 
Parallel zu dieser Entwicklung, konnten in allen Au fwandsbereichen Reduzierungen erreicht 
werden, was den vorgenannten Ertragsrückgang mehr als kompensieren konnte.  
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist a nhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2012  FMO Airport Services GmbH  
 114  
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Immaterielle 
Vermögensgegenstände 0
 0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Sachanlagen 1.232.537  48,1  1.123.082  48,4  936.515  45,5  680.594  50,0  
 =Anlagevermögen 1.232.537  48,1  1.123.082  48,4  936.515  45,5  680.594  50,0  
Vorräte 72.688  2,8  79.960  3,4  106.296  5,2  71.852  5,3  
Forderungen / sonst.                 
Vermögensgegenstände 427.037  16,7  806.986  34,9 466.182  22,6 382.207  28,1  
Flüssige Mittel 828.013  32,3  306.682  13,2  546.611  26,6  223.920  16,5  
 =Umlaufvermögen 1.327.738  51,8  1.193.628  51,5  1.119.088  54,4  678.079  49,9  
Rechnungsabgrenzungsposten 1.982  0,1  1.982  0,1  1.703  0,1  1.703  0,1  
Aktiva 2.562.258  100,0  2.318.693  100,0  2.057.306  100,0  1.360.376  100,0  
Gezeichnetes Kapital 250.000  9,8  250.000  10,8  250.000  12,2  250.000  18,4  
Bilanzgewinn/-verlust 0  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
 =Eigenkapital 250.000  9,8  250.000  10,8  250.000  12,2  250.000  18,4  
Rückstellungen 39.447  1,5  56.829  2,5  47.904  2,3  26.441  1,9  
Verbindlichkeiten 2.272.810  88,7  2.011.863  86,8  1.759.402  85,5  1.083.935  79,7  
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Passiva 2.562.258  100,0  2.318.693  100,0  2.057.306  100,0  1.360.376  100,0  
 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 6.324.893  7.399.978  5.561.261  5.161.272  
Sonstige betriebliche Erträge 29.116  28.907  48.647  22.433  
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge  3.864  1.495  3.915  983  
Erträge 6.357.873  7.430.380  5.613.823  5.184.688  
Materialaufwand 3.244.777  3.433.333  3.248.873  2.809.681  
Personalaufwand 1.203.264  1.313.791  1.370.584  1.353.975  
Abschreibungen 338.786  307.756  277.434  262.910  
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.040.594  1.174.388  1.012.890  924.248  
Aufwendungen aus 
Ergebnisabführung 479.432 
 1.164.344  0 0 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 49.875  35.625  29.577  30.028  
Aufwendungen 6.356.728  7.429.236  5.939.358  5.380.842  
Erträge 6.357.873  7.430.380  5.613.823  5.184.688  
Aufwendungen 6.356.728  7.429.236  5.939.358  5.380.842  
Steuern/Erstattung (-) 1.144  1.144  1.305  1.078  
Erträge aus Verlustübernahme 0  0 326.840  197.232  
Jahresergebnis 0  0 0 0

Beteiligungsbericht 2012  FMO Airport Services GmbH  
 115  
4.10.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Die Chancen und Risiken der FMO Airport Services Gm bH sind eng verknüpft mit der 
Entwicklung ihrer Muttergesellschaft, der FMO Flugh afen Münster/Osnabrück GmbH und hängen 
somit von der Anzahl der Flugbewegungen ab. 
Aufgrund des Konsolidierungsprozesses im Airlineber eich – insbesondere der airberlin – sind 
Ausweitungen des Flugplanangebots für 2013 nicht zu  erwarten. Die Ansiedlung der Ryanair am 
Flughafen Münster/Osnabrück wird zunächst nur einen  geringen Teil des reduzierten 
Flugangebotes auffangen können. 
Dementsprechend geht die Gesellschaft davon aus, da ss die Umsatzerlöse sich im kommenden 
Geschäftsjahr noch einmal deutlich unter dem Vorjah resniveau bewegen werden, da keine 
ausreichenden Kompensationsmöglichkeiten gegeben sind.

Beteiligungsbericht 2012  FMO Security Services Gmb H  
 116  
4.11 FMO Security Services GmbH 
4.11.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
FMO Security Services GmbH  
Airportallee 1  
48268 Greven 
Gründungsjahr:  2001 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 300.000  100,00  
 
Gegenstand des Unternehmens  
Gegenstand der FMO Security Services GmbH ist die E rbringung von Dienstleistungen auf dem 
Sektor des Fluggastkontrolldienstes gemäß § 5 Lufts icherheitsgesetz (LuftSiG) am Flughafen 
Münster/Osnabrück sowie sonstiger zur Förderung dieses Zwecks erforderlicher Geschäfte. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Herr Franz-Josef Thiery, Greven 
Gesellschafterversammlung:  
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 
4.11.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Hauptsächlich durch die massiven Flugstreichungen d er airberlin bedingt, verzeichnete der FMO 
im Geschäftsjahr einen Passagierrückgang um 23 %.  
Infolgedessen waren die passagierabhängigen Erlöse der FMO Security Services GmbH 
erheblich geringer als im Wirtschaftsplan veranschl agt. Von den geplanten 3.140 T€ konnten 
lediglich 2.775 T€ realisiert werden. Im Vergleich zu 2011 ergaben sich insgesamt Mindererlöse 
(Umsatzerlöse plus sonstige betriebliche Erträge) in Höhe von 757 T€ (18,7%).  
Die Personalkosten lagen in etwa auf dem Vorjahresn iveau, während die sonstigen betrieblichen 
Aufwendungen um 23,3 % reduziert werden konnten.  
Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages ist durch die Gesellschafterin ein Verlust in Höhe von 
617 T€ auszugleichen (Vorjahr: 53 T€). 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem vorgeschriebenen öffentlichen Zweck  der Gesellschaft. Die Erfüllung des 
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten 
ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2012  FMO Security Services Gmb H  
 117  
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Immaterielle                 
Vermögensgegenstände 270  0,0  141  0,0  10  0,0  0 0,0  
Sachanlagen 37.348  5,4  27.426  3,1  33.671  4,9  25.106  2,8  
 =Anlagevermögen 37.618  5,4  27.567  3,1  33.681  4,9  25.106  2,8  
Forderungen / sonstige                 
Vermögensgegenstände 320.632  46,0  313.835  35,7 60.759  8,8  619.297  68,9  
Flüssige Mittel 339.480  48,6  539.149  61,2  596.555  86,3  254.347  28,3  
 =Umlaufvermögen 660.113  94,6  852.984  96,9  657.314  95,1  873.644  97,2  
Rechnungsabgrenzungsposten  0 0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Aktiva 697.731  100,0  880.551  100,0  690.995  100,0  898.750  100,0  
Gezeichnetes Kapital 300.000  43,0  300.000  34,1  300.000  43,4  300.000  33,4  
Bilanzgewinn/-verlust 0  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
 =Eigenkapital 300.000  43,0  300.000  34,1  300.000  43,4  300.000  33,4  
Rückstellungen 236.828  33,9  317.390  36,0  247.789  35,9  340.711  37,9  
Verbindlichkeiten 160.903  23,1  263.161  29,9  143.206  20,7  258.039  28,7  
Passiva 697.731  100,0  880.551  100,0  690.995  100,0  898.750  100,0  
 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 3.851.804  3.763.741  4.016.525  3.249.746  
Sonstige betriebliche Erträge 70.023  36.609  28.055  37.578  
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge  3.823  1.571  3.815  731  
Erträge aus Verlustübernahme 79.159  309.750  52.519  617.222  
Erträge 4.004.809  4.111.671  4.100.914  3.905.277  
Materialaufwand 13.168  19.108  22.874  32.338  
Personalaufwand 3.152.350  3.241.943  3.198.045  3.195.433  
Abschreibungen 10.710  10.250  12.493  13.322  
Sonstige betriebliche Aufwendungen 828.459  832.761  863.464  662.531  
Aufwendungen aus 
Ergebnisabführung 0
 0 0 0 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0  4.552  3.917  1.532  
Aufwendungen 4.004.688  4.108.614  4.100.793  3.905.156  
Erträge 4.004.809  4.111.671  4.100.914  3.905.277  
Auwendungen 4.004.688  4.108.614  4.100.793  3.905.156  
außerordentliche Aufwendungen 0  2.936  0 0 
Steuern/Erstattung (-) 121  121  121  121  
Jahresergebnis 0  0 0 0

Beteiligungsbericht 2012  FMO Security Services Gmb H  
 118  
4.11.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Aufgrund massiver Streichungen der airberlin auch im ersten Quartal 2013 und der Insolvenz der 
OLT sowie der mäßigen gesamtwirtschaftlichen Wachstumsprognose wird sich der Trend zu 
rückläufigen Passagierzahlen wahrscheinlich fortsetzen. Der Einstieg der Ryanair am FMO im 
Sommer 2013 wird den Negativtrend bei den Passagierzahlen nur bedingt auffangen können. 
Wobei für 2014 mit einer deutlichen Erholung der Passagierzahlen gerechnet wird.  
Positiv auf die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft könnten sich bereits eingeleitete 
Optimierungsmaßnahmen im Bereich der Dienstpläne sowie die geplante Zusammenlegung der 
Personal- und Warenkontrollstellen und weitere Optimierungen auswirken.  
Die FMO Security Services GmbH rechnet damit, dass durch die Gesellschafterin aufgrund des 
Ergebnisabführungsvertrages 1.159 T€ in 2013 auszugleichen sind.

Beteiligungsbericht 2012  AHS Aviation Handling Ser vices GmbH  
119 
4.12 AHS Aviation Handling Services GmbH 
4.12.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
AHS Aviation Handling Services GmbH  
Airport Terminal 1  
22335 Hamburg  
Tel.: (0 40) 50 75-24 81 
Gründungsjahr:  1951 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven 50.000  10,00  
Flughafen Hamburg GmbH, Hamburg 161.250  32,25 
Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH, Langenhangen 1 73.750  34,75  
Flughafen Bremen GmbH, Bremen 60.000  12,00  
AirPart GmbH, Nürnberg 5.000  1,00  
Flughafen Stuttgart GmbH 50.000  10,00  
Gesamt 500.000  100,00  
 
Gegenstand des Unternehmens  
Die Gesellschaft betreibt Bodenverkehrsdienstleistungen für Fluggesellschaften. Die AHS-Gruppe 
bietet ihre Dienstleistungen an den Flughäfen Berli n-Tegel, Berlin-Schönefeld, Köln/Bonn, 
Leipzig, Dresden, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Ha mburg, Hannover, München, 
Münster/Osnabrück, Stuttgart sowie Nürnberg direkt oder indirekt an. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Herr Dr. Martin Roll 
Frau Amélie Charisius 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter

Beteiligungsbericht 2012  AHS Aviation Handling Ser vices GmbH  
 120  
4.12.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Luftverkehrsbranche folgte im Geschäftsjahr 201 2 insgesamt dem positiven Trend der 
deutschen Gesamtwirtschaft. Zwar wurde in Deutschla nd ein Rückgang der gewerblichen 
Flugbewegungen um 3,1 % verzeichnet, gleichzeitig s tieg das Passagieraufkommen jedoch um 
1,1 % an.  
Die AHS erwirtschaftete in 2012 Umsatzerlöse in Höh e von 12.962 T€. Sie liegen damit um 846 
T€ niedriger als im Jahr 2011.   
Der auszuweisende Jahresfehlbetrag beläuft sich auf  278 T€. Insgesamt weist die Gesellschaft 
zum 31.12.2012 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 1.936 T€ aus.  
Die Zahlungsfähigkeit der AHS war durch vorhandene Liquidität und von den Gesellschaftern 
gewährte Darlehen mit einem Umfang von 5.492 T€ sic hergestellt. Die Gesellschaft war jederzeit 
in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.  
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist a nhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
                Immaterielle  
Vermögensgegenstände 10.217 
 0,1  4.871  0,0  1.203  0,0  158.872  1,2  
Sachanlagevermögen 147.372  1,5 113.658  1,0  114.702  0,9  359.473  2,8  
Finanzanlagen 3.742.945  39,5  3.742.945  34,6  3.511.138  28,5  3.511.138  27,1  
 =Anlagevermögen 3.900.534  41,1  3.861.474  35,6  3.627.043  29,4  4.029.483  31,1  
Vorräte 17.653  0,2  13.143  0,1  12.482  0,1  17.241  0,1  
                Forderungen/ 
sonst.Vermögensgegenstände 4.785.159 
 50,4  3.511.685  32,4  4.023.541  32,6  5.215.789  40,3  
Flüssige Mittel 766.475  8,1  2.686.764  24,7  3.029.806  24,5  1.697.585  13,1  
 =Umlaufvermögen 5.569.286  58,7  6.211.592  57,2  7.065.829  57,2  6.930.615  53,5  
Rechnungsabgrenzungsposten  11.305  0,2  11.305  0,1  0 0,0  46.223  0,0  
Nicht gedeckter Fehlbetrag 0  0,0  773.658  7,1  1.658.429  13,4  1.936.253  15,0  
Aktiva 9.481.126  100,0  10.858.029  100,0  12.351.301  100,0  12.942.574  100,0  
Gezeichnetes Kapital 500.000  5,3  500.000  4,6  500.000  4,0  500.000  3,9  
Kapitalrücklagen 2.475.000  26,1  2.475.000  22,8  2.475.000  20,0  2.475.000  19,1  
Gewinnrücklagen 50.000  0,5  50.000  0,5  50.000  0,4  50.000  0,4  
Gewinn-/Verlustvortrag 507.366  5,4  841.073  7,7  -3.798.658  -30,8  -4.683.429  -36,2  
Jahresüberschuss 333.707  3,5  -4.639.731  -42,7  -884.770  -7,2  -277.824  -2,1  
 =Eigenkapital 3.866.073  40,8  -773.658 -7,1  -1.658.428  -13,4  -1.936.253  -15,0  
Nicht gedeckter Fehlbetrag 0  0,0  773.658  7,1  1.658.428  13,4  1.936.253  15,0  
Rückstellungen 1.281.022  13,5  3.549.643  32,7  2.149.263  17,4  2.282.402  17,6  
Verbindlichkeiten 4.334.030  45,7  7.308.386  67,3  10.202.038  82,6 10.660.172  82,4  
Passiva 9.481.126  100,0  10.858.029  100,0  12.351.301  100,0  12.942.574  100,0

Beteiligungsbericht 2012  AHS Aviation Handling Ser vices GmbH  
 121  
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 10.950.063  11.824.130  13.807.834  12.961.720  
Sonstige betriebliche Erträge 7.474.585  7.350.906  8.087.762  5.973.621  
Sonstige Zinsen und ähnliche 
Erträge 22.664 
 105.755  38.189  36.935  
Erträge aus Beteiligungen 975.695  945.894  1.306.717  1.535.344  
Erträge 19.423.007  20.226.684  23.240.502  20.507.620  
Materialaufwand 3.588.392  4.802.310  4.653.286  3.338.263  
Personalaufwand 7.050.089  7.759.568  9.582.206  10.266.236  
Abschreibungen 104.104  2.031.791  2.525.786  285.755  
Sonstige betriebliche 
Aufwendungen 8.225.458 
 10.088.263  7.161.439  6.618.565  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen  117.007  179.520  249.381  281.667  
Aufwendungen 19.085.049  24.861.450  24.172.098  20.790.486  
Erträge 19.423.007  20.226.684  23.240.502  20.507.620  
Auwendungen 19.085.049  24.861.450  24.172.098  20.790.486  
Steuern/Erstattung (-) -4.250  4.965  46.826  5.042  
Jahresergebnis 333.707  -4.639.731  -884.770  -277.824  
 
4.12.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
In 2013 werden bereits eingeleitete und noch geplan te Restrukturierungsmaßnahmen weiter 
verfolgt. Im Fokus steht die nachhaltige Sanierung derzeit noch defizitärer Standorte. 
Die Geschäftsführung der Gesellschaft plant zudem e rstmals wieder ein positives 
Jahresergebnis. Ab 2014 soll auf Basis der mittelfr istigen Unternehmensplanung für die AHS eine 
nachhaltig positive Ergebnisentwicklung erreicht werden.

Beteiligungsbericht 2012  items GmbH  
 122  
4.13 items GmbH 
4.13.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
items GmbH  
Hafenplatz 1  
48155 Münster  
Tel.: (02 51) 69 45 - 6000 
Gründungsjahr:  1999 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Stadtwerke Münster GmbH 398.316  32,19  
Kasseler Verkehrs- und Versorgungs GmbH 286.073  23,12  
Stadtwerke Lübeck Holding GmbH 238.315  19,26  
BEW Bocholt GmbH 59.300  4,79  
Energie AG Menden 65.921  5,33  
ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH 77.059  6,23  
Stadtwerke Osnabrück AG 112.346  9,08  
Gesamt 1.237.330  100,00  
 
Beteiligungen der Gesellschaft: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
items project GmbH 1.237.330  100  
 
Gegenstand des Unternehmens  
Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung, die Beschaffung, die Einführung und der Betrieb 
von Systemen der Informationsverarbeitung und Kommu nikationstechnik sowie der damit 
zusammenhängenden Tätigkeiten in Organisationsfrage n für die Gesellschafter und sonstige 
Unternehmen, an denen eine der an der items GmbH unmittelbar oder mittelbar beteiligten Städte 
Anteile hat, sowie für andere Kommunen und deren Ei nrichtungen und Unternehmen, soweit dies 
gemeinderechtlich zulässig ist.

Beteiligungsbericht 2012  items GmbH  
 123  
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Herr Dipl.-Ing. Ludger Hemker, Münster 
Beirat:  
Dr. Henning Müller-Tengelmann, Münster (Vorsitzender)  
Herr Willi Nibbe, Lübeck (stellv. Vorsitzender) 
Herr Jürgen Elmer, Bocholt  
Herr Dipl.-Kfm. Andreas Helbig, Kassel 
Herr Stadtkämmerer Herr Alfons Reinkemeier, Münster 
Stadtrat Wolfgang Heuer, Münster 
Herr Dr. Andreas Hoffknecht, Münster 
Herr Dipl.-Ing. Manfred Hülsmann, Osnabrück 
Herr Dr. Klaus Weimer, Menden 
 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
4.13.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Entwicklung der Gesellschaft nahm in 2012 einen  zufriedenstellenden Verlauf. Das 
Geschäftsjahr wurde mit einem Jahresüberschuss in H öhe von 764 T€ abgeschlossen. Unter 
Berücksichtung eines Verlustvortrages in Höhe von 1 19 T€ ergibt sich ein Bilanzgewinn von 645 
T€. Der Umsatz der Gesellschaft wurde zu 88,7 % von den Gesellschaftern erzielt.  
Der Materialaufwand in Höhe von 19.232 T€ sank im V ergleich zum Vorjahr um 557 T€. Dem 
gegenüber ergab sich eine leichte Steigerung des Pe rsonalaufwandes. Diese ist vorrangig der 
Tariferhöhung um 3,5 % zuzuschreiben.  
Wie bereits in den Geschäftsjahren zuvor war 2012 g ekennzeichnet von Projekten zur 
Umsetzung der Anforderungen des Unbundlings, insbes ondere Mandantentrennungen. Diese 
stellten sich als sehr umfangreich dar und erzielten nicht das geplante Ergebnis.  
Um den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Ent wicklungen frühzeitig zu erkennen, hat die 
Gesellschaft ein Risikomanagement, angelehnt an jen es der Stadtwerke Münster GmbH, 
eingerichtet. Das Risikomanagement sieht kontinuier liche Risikoidentifikation, -klassifizierung und 
–bewertung sowie aktive Risikosteuerungsmaßnahmen v or. Durch die Weiterentwicklung des 
Controllings sowie die Qualifizierung der Mitarbeit er wird möglichen Risiken zusätzlich 
entgegengewirkt. 
Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 169 Mitarb eiter zuzüglich 13 Auszubildender 
beschäftigt. Das starke personelle Wachstum, das si ch ändernde oder neu entstehende 
Aufgaben mit sich brachte, machte eine Weiterentwicklung der Aufbauorganisation erforderlich.  
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist a nhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2012  items GmbH  
 124  
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Immaterielle                 
Vermögensgegenstände 636.247  4,4  1.181.116  7,7  1.286.067  8,4  1.104.948  7,7  
Sachanlagen 1.802.183  12,4  2.120.123  13,9  1.970.698  12,9  1.885.026  13,1  
Finanzanlagen 236.672  1,6  234.812  1,5  211.939  1,4  196.603  1,4 
=Anlagevermögen 2.675.102  18,4  3.536.051  23,1  3.468.704  22,7  3.186.577  22,2  
Vorräte 997.568  6,9  987.067  6,5  263.670  1,7  410.144  2,9  
Forderungen / sonstige                 
Vermögensgegenstände 5.304.443  36,6  8.173.874  53,4  10.957.685  71,7  10.291.957  71,7  
Wertpapiere (eigene Anteile) 0  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Flüssige Mittel 5.237.259  36,1  1.971.536  12,9  33.789  0,2  24.525  0,2  
=Umlaufvermögen 11.539.271  79,6  11.132.478  72,8  11.255.144  73,7  10.726.626  74,8  
Rechnungsabgrenzungsposten  286.963  2,0  628.369  4,1  549.559  3,6  432.013  3,0  
Aktiva 14.501.335  100,0  15.296.898  100,0  15.273.407  100,0  14.345.216  100,0  
Gezeichnetes Kapital 1.237.330  8,5  1.237.330  8,1  1.237.330  8,1  1.237.330  8,6  
Kapitalrücklage 1.627.584  11,2  1.627.584  10,6  1.627.584  10,7  1.627.584  11,3  
Rücklagen 1.606.450  11,1  1.606.450  10,5  1.606.450  10,5  1.606.450  11,2  
Bilanzgewinn/-verlust 984.900  6,8  427.700  2,8  -118.700  -0,8  645.300  4,5  
=Eigenkapital 5.456.264  37,6  4.899.064  32,0  4.352.664  28,5  5.116.664  35,7  
Rückstellungen 6.043.100  41,7  5.959.969  39,0  6.100.320  39,9  5.500.576  38,3  
Verbindlichkeiten 3.001.972  20,7  4.422.905  28,9  4.811.073  31,5  3.724.236  26,0  
Rechnungsabgrenzungsposten  0 0,0  14.960  0,1  9.350  0,1  3.740  0,0  
Passiva 14.501.335  100,0  15.296.898  100,0  15.273.407  100,0  14.345.216  100,0  
 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 25.309.682  30.740.784  35.274.060  34.414.231  
Erhöhung oder Verminderung des 
Bestands           
an in Arbeit befindlichen Aufträgen 407.841  537.466  -357.191  194.828  
Sonstige betriebliche Erträge 1.110.742  1.844.330  2.782.093  3.311.117 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 68.806  15.817  15.145  3.973  
Erträge aus Beteiligungen 105.789  107.400  141.200  5.800  
Erträge 27.002.860  33.245.796  37.855.306  37.929.949  
Materialaufwand 9.589.221  15.164.053  19.788.519  19.232.363  
Personalaufwand 12.082.032  12.809.797  12.912.158  13.072.002  
Abschreibungen 1.007.737  1.485.701  1.849.429  1.430.923  
Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.961.871  2.846.831  3.329.552  3.283.662  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.730  143.748  133.820  140.528  
Aufwendungen 25.643.591  32.450.130  38.013.478  37.159.478  
Erträge 27.002.860  33.245.796  37.855.306  37.929.949  
Aufwendungen 25.643.591  32.450.130  38.013.478  37.159.478  
außerordentliche Aufwendungen 0  62.668  0 0 
Steuern 374.370  305.298  -39.471  6.472  
Jahresergebnis 984.900  427.700  -118.700  764.000

Beteiligungsbericht 2012  items GmbH  
 125  
Anzahl der Beschäftigten 
 2011
 2012  
Männlich 142 137 
Weiblich 42 44 
insgesamt 184 181 
davon schwerbehinderte Personen 9 10 
 
4.13.3 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 
 Eigenkapitalquote 
(%) 
Liquidität 
2. Grades 
Umsatzrentabilität 
(%) 
Zinslastquote 
(%) 
Personalintensität 
(%) 
2010 32,0 1,1 1,4 0,4 41,0 
2011 28,5 2,1 -0,3 0,4 34,0 
2012 35,7 2,6 2,2 0,4 35,2 
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt. 
4.13.4 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Angesichts umfassender gesetzlicher Anforderungen z ur Gewährleistung eines 
diskriminierungsfreien Netzzugangs ist damit zu rec hnen, dass Projekte im Bereich des 
Unbundlings weiterhin den Schwerpunkt der Arbeit der Gesellschaft bilden werden.  
Erfolgreiche Auftragsabschlüsse und der daraus resu ltierende Imagegewinn werden sich positiv 
auf die weitere Geschäftsentwicklung auswirken. Die ses belegen ernsthafte Anfragen aus dem 
Gesellschafterkreis sowie weiterer Unternehmen der Versorgungsbranche.  
Für das Jahr 2013 rechnet die Gesellschaft mit eine r planmäßig stabilen Umsatzentwicklung und 
einem positiven Jahresergebnis in Höhe von 578 T€. Das Unternehmen wird sich sowohl 
strategisch als auch organisatorisch auf die künftigen Herausforderungen ausrichten.

Beteiligungsbericht 2012  items project GmbH  
 126  
4.14 items project GmbH 
4.14.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
items project GmbH  
Joachimastaler Str. 20 
10719 Berlin  
Tel.: (02 51) 69 45 - 6000 
Gründungsjahr:  2007 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
items GmbH 50.000,00  100,00  
 
Gegenstand des Unternehmens  
Gegenstand des Unternehmens ist die Wahrnehmung von  Aufgaben im Bereich der 
Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnik sowie der damit zusammenhängenden 
Tätigkeiten in Organisationsfragen. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Herr Dipl.-Ing. Ludger Hemker, Münster 
Beirat:  
Dr. Henning Müller-Tengelmann, Münster (Vorsitzender) 
Herr Willi Nibbe (stellv. Vorsitzender), Lübeck 
Herr Jürgen Elmer, Bocholt  
Herr Stadtkämmerer Alfons Reinkemeier, Münster 
Stadtrat Wolfgang Heuer, Münster 
Herr Dipl.-Kfm. Andreas Helbig, Kassel 
Herr Dr. Andreas Hoffknecht, Münster 
Herr Dipl.-Ing. Manfred Hülsmann, Osnabrück 
Herr Dr. Klaus Weimer, Menden 
Gesellschafterversammlung:  
Gesellschafterin items GmbH

Beteiligungsbericht 2012  items project GmbH  
 127  
4.14.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Im Geschäftsjahr 2012 ergaben sich Umsatzerlöse in Höhe von 7.124 T€. Diese resultieren 
ausschließlich aus Dienstleistungen mit der Mutterg esellschaft, der items. Mit den steigenden 
Umsatzerlösen (2011: 5.167 T€) hat sich auch der Pe rsonalaufwand um 1.554 T€ im Vergleich 
zum Vorjahr erhöht. Die Mehraufwendungen bei den so nstigen betrieblichen Aufwendungen sind 
im Wesentlichen auf erhöhte Dienstleistungsentgelte der items zurückzuführen.  
Der erzielte Jahresüberschuss in Höhe von 11 T€ sol l an die Muttergesellschaft ausgeschüttet 
werden. 
Das Geschäftsjahr ist insgesamt zufriedenstellend v erlaufen. Es zeichnete sich insbesondere 
dadurch aus, dass Mitarbeiter gewonnen wurden und d ie Geschäftstätigkeit weiter ausgebaut 
wurde. Die Akquistionsaktivitäten wurden in 2012 hingegen nicht ausgeweitet.  
Die Eigenkapitalquote von 5,3 Prozent wird als noch  ausreichend angesehen. Im abgelaufenen 
Geschäftsjahr war die Gesellschaft in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.  
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist a nhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Finanzanlagen 12.927  1,7  12.198  3,5  11.449,73  1,4  23.358,00  2 
=Anlagevermögen 12.927  1,7  12.198  3,5  11.449,70  1,4  23.358,00  2 
Forderungen / sonstige                 
Vermögensgegenstände  257.420  33,5  326.785  94,8  771.087,59  96,9  1.133.466,00  97,7  
Flüssige Mittel 497.451  64,8  5.751  1,7  12.984,85  1,6  2.969,00  0,3  
=Umlaufvermögen 754.872  98,3  332.536  96,5  784.072,47  98,6  1.136.435,00  98  
Aktiva 767.799  100,0  344.734  100,0  795.522,20  100  1.159.793,00  100  
Gezeichnetes Kapital 50.000  6,5  50.000  14,5  50.000  6,2  50.000  4,3  
Gewinn-/Verlustvortrag 0  0,0  0 0,0  0 0 0 0 
Jahresüberschuss 27.400  3,6  11.700  3,4  5.800  0,7  10.670  0,9  
=Eigenkapital 77.400  10,1  61.700  17,9  55.800  7 60.670  5,2  
Rückstellungen 177.536  23,1  259.568  75,3  284.043,20  35,7  385.798,00  33,3  
Verbindlichkeiten 512.863  66,8  23.466  6,8  455.679  57,3  713.325  61,5  
Passiva 767.799  100,0  344.734  100,0  795.522  100  1.159.793  100

Beteiligungsbericht 2012  items project GmbH  
 128  
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 1.260.138  2.879.358  5.167.321  7.123.952  
Sonstige betriebliche Erträge 4.579  11.331  90.517  18.463  
Sonstige Zinsen und ähnliche 
Erträge 826 
 1.918  1.117  6 
Erträge aus Ausleihungen des 
Finanzanlagevermögens 101 
 315  296  472  
Erträge 1.265.645  2.892.922  5.259.252  7.142.893  
Materialaufwand 29.145  0 0 0 
Personalaufwand 789.149  1.768.594  3.131.209  4.684.923  
Sonstige betriebliche 
Aufwendungen 407.532 
 1.105.332  2.119.602  2.440.397  
Aufwendungen 1.225.826  2.873.927  5.250.812  7.125.320  
Erträge 1.265.645  2.892.922  5.259.252  7.142.893  
Aufwendungen 1.225.826  2.873.927  5.250.812  7.125.320  
außerordentliche Aufwendungen 0  438  0 0 
Steuern 12.419  6.858  2640  6.903  
Jahresergebnis 27.400  11.700  5.800  10.670  
 
4.14.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Für das Jahr 2013 wird mit einer Ausweitung des Ums atzes – leicht über dem des Jahres 2012 -- 
und einem damit einhergehenden Anstieg des Personal aufwandes gerechnet. Außerdem sollen 
die Akquisitionsbemühungen weiter auf- bzw. ausgebaut werden.  
Die Gesellschaft geht davon aus, dass im Geschäftsj ahr 2013 erstmals Aufträge eingehen, die 
nicht von der Muttergesellschaft vergeben wurden. D urch die Gewinnung von Drittkunden 
erwachsen der Gesellschaft Chancen für ihre weitere Geschäftsentwicklung.  
Das Risikomanagement erfolgt, wie auch das Controll ing, im Rahmen der Tätigkeiten der 
Muttergesellschaft. Es ist nicht von Risiken, die d en Fortbestand der Gesellschaft gefährden 
könnten, auszugehen.

Beteiligungsbericht 2012  Westfälische Landes-Eisen bahn GmbH  
 129  
4.15 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 
4.15.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH, Lippstadt  
Geschäftsführung:  
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH  
Krögerweg 11  
48155 Münster 
Gründungsjahr:  1979 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Kreis Soest 1.229.960  31,48  
Kreis Warendorf 1.047.840  26,82  
Stadtwerke Münster GmbH  552.090  14,13  
Stadt Warstein  262.340  6,71  
Stadt Beckum  255.490  6,54  
Stadt Ennigerloh  18.0180  4,61  
Stadt Lippstadt 171.130  4,38  
Gemeinde Wadersloh 67.600 1,73  
Stadt Rüthen 71.940  1,84  
Stadt Sendenhorst 68.620  1,76  
Gesamt 3.907.190  100,00  
 
Beteiligungen der Gesellschaft: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
WLE-Spedition GmbH, Lippstadt 25.600  100,00  
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH, Münster 221. 500  10,00  
 
Gegenstand des Unternehmens  
Gesellschaftszweck ist die Förderung und Verbesseru ng der Verkehrsverhältnisse in Westfalen 
nach kaufmännischen, wirtschaftlichen und gemeinnüt zigen Grundsätzen, insbesondere durch 
den Betrieb von Eisenbahn- und Güterverkehr einschl ießlich Spedition, ferner die Beteiligung an 
Unternehmen, die diese Zwecke fördern. Es besteht e in Geschäfts- und Betriebsführungsvertrag 
mit der Westfälischen Verkehrsgesellschaft mbH (WVG).

Beteiligungsbericht 2012  Westfälische Landes-Eisen bahn GmbH  
 130  
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Herr Dipl.-Wirt.-Ing. André Pieperjohanns  
Herr Dipl.-Verw.-Betriebsw. Manfred Ries 
Herr Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.Ing. Marcel Frank 
 
Aufsichtsrat:  
Kreisdirektor Dirk Lönnecke (Vorsitzender) 
Herr Ltd. Kreisbaudirektor Friedrich Gnerlich, Warendorf (1. stellv. Vorsitzender) 
Herr Bernd Lingemann, Bestwig (2. stellv. Vorsitzender)  
Herr Stadtdirektor Hartwig Schultheiß, Münster (3. stellv. Vorsitzender) 
Herr Bernhard Bartscher, Lippstadt 
Herr Ulrich Bösl, Wadersloh 
Herr Ulrich Brülle, Lippstadt 
Herr Anton Grüne, Rüthen-Oestereiden  
Herr Matthias Hesse, Lippstadt 
Herr Wolfgang Landfester, Warstein 
Herr Bürgermeister Berthold Lülf, Ennigerloh  
Herr Josef Schmedding, Sendenhorst 
Herr Bürgermeister Peter Weiken, Rüthen 
Herr Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann, Beckum 
 
Beirat:  
Herr Hans-Joachim Kayser, Lippstadt 
Herr Bürgermeister Berthold Lülf, Ennigerloh 
Herr Josef Schmedding, Sendenhorst 
Herr Bürgermeister Christian Thegelkamp, Wadersloh 
Herr Bürgermeister Peter Weiken, Rüthen 
 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
4.15.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2012 mi t einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 2.050 
T€ ab. Das finanzielle Defizit fiel damit um 257 T€  höher aus als im Vorjahr. Wesentlicher Grund 
dafür ist der Umsatz- und Mengenrückgang im Eigen- und Kooperationsverkehr. Während in 
2011 noch 1.182.109 t befördert wurden, ging die Za hl der transportierten Mengen im 
abgelaufenen Geschäftsjahr um 110.234 t zurück. Auc h die Erweiterung des Zementverkehrs 
konnte die Verluste nicht kompensieren.  
Demgegenüber konnten die Umsätze im Werkstattdrittg eschäft um 34 % gesteigert werden, so 
dass insgesamt ein leichter Umsatzanstieg zu verzeichnen war.  
Aufgrund von Tarifanhebungen, Zuführungen zur Alter steilzeitrückstellung und einer stark 
angestiegenen Zuführung im Bereich Urlaubs- und Übe rstundenrückstellungen stiegen die Löhne 
und Gehälter einschließlich Sozialabgaben um 361 T€ . Ebenfalls erhöhten sich die 
Aufwendungen für die Altersversorgung um 1.002 T€. Einsparungen in Höhe von 623 T€ konnten 
demgegenüber beim Materialaufwand erreicht werden.  
Der Fachkräftemangel im Schienengüterverkehr führte  bei der Westfälischen Landes-Eisenbahn 
GmbH zu personellen Engpässen, speziell im Bereich Lokführer. Aus diesem Grund wurde in 
2012 in die Ausbildung von eigenem Personal investiert.

Beteiligungsbericht 2012  Westfälische Landes-Eisen bahn GmbH  
 131  
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist a nhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich  
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Immaterielle                 
Vermögensgegenstände 14.567  0,1  18.900  0,1  11.680  0,0  6.933  0,0  
Sachanlagen 14.627.841  64,2  20.747.187  79,1  20.896.181  67,1  20.491.633  70,3  
Finanzanlagen 245.908  1,1  462.148  1,8  456.590  1,5  453.411  1,6  
=Anlagevermögen 14.888.315  65,3  21.228.235  80,9  21.364.451  68,6  20.951.977  71,9  
Vorräte 1.249.437  5,5  1.372.203  5,2  1.521.554  4,9  1.619.875  5,6  
Forderungen / sonstige                 
Vermögensgegenstände 6.184.552  27,1  3.033.171  11,6  8.029.316  25,8  6.346.454 21,8  
Flüssige Mittel 329.410  1,4  473.445  1,8  101.369  0,3  125.319  0,4  
=Umlaufvermögen 7.763.399  34,1  4.878.819  18,6  9.652.239  31,0  8.091.648  27,8  
Rechnungsabgrenzungsposten  136.159  0,6  120.369  0,5  109.719  0,4  109.059  0,4  
Aktiva 22.787.873  100,0  26.227.422  100,0  31.126.409  100,0  29.152.684  100,0  
Gezeichnetes Kapital 3.907.190  17,1  3.907.190  14,9  3.907.190  12,6  3.907.190  13,4  
Kapitalrücklage 1.706.777  7,5  1.706.777  6,5  1.706.777  5,5  1.706.777  5,9  
Bilanzgewinn/ -verlust -5.428.748  -23,8  -5.307.191  -20,2 -4.745.428  -15,2  -4.688.597  -16,1  
=Eigenkapital 185.218  0,8  306.776  1,2  868.538  2,8  925.370  3,2  
Sonderposten 1.181.264  5,2  886.919  3,4  569.586  1,8  569.586  2,0  
Rückstellungen 12.241.206  53,7  10.625.650  40,5  11.432.564  36,7  11.892.319  40,8  
Verbindlichkeiten 9.068.935  39,8  14.300.894  54,5  18.160.532  58,3  15.674.817  53,8  
Rechnungsabgrenzungsposten  111.249  0,5  107.183  0,4  95.189  0,3  90.592  0,3  
Passiva 22.787.873  100,0  26.227.422  100,0  31.126.409  100,0  29.152.684  100,0

Beteiligungsbericht 2012  Westfälische Landes-Eisen bahn GmbH  
 132  
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 13.173.953  12.792.363  13.955.825  14.003.061  
Bestand an unfertigen Erzeugnissen 0  0 0 0 
Andere aktivierte Eigenleistungen 8.343  50.511  26.672  64.710  
sonstige betriebliche Erträge 3.630.313  2.764.305  3.693.344  3.024.728  
Erträge aus Beteiligungen 30  15  0 0 
Erträge aus 
Gewinnabführungsverträgen 146.899 
 48.513  8.722  0 
sonstige Zinsen/Finanzerträge 187.176  39.522  61.498  61.209  
Erträge 17.146.714  15.695.229  17.746.061  17.153.708  
Materialaufwand 9.563.442  8.568.134  9.103.405  8.480.458  
Personalaufwand 6.599.197  6.204.436  5.884.634  7.247.470  
Abschreibungen 1.782.294  995.044  1.552.199  1.155.234  
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.450.091  1.478.530  1.730.502  1.634.593  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 213.575  545.410  621.216  638.525  
Verlust aus 
Gewinnabführungsverträgen 0
 0 0 31.407  
Aufwendungen 19.608.599  17.791.554  18.891.956  19.187.687  
Erträge 17.146.714  15.695.229  17.746.061  17.153.708  
Aufwendungen 19.608.599  17.791.554  18.891.956  19.187.687  
außerordentliche Aufwendungen 0  240.181  630.986  0 
Steuern/-Erstattungen 14.601  18.423  16.287  16.164  
Jahresergebnis -2.476.486  -2.354.928  -1.793.166  -2.050.143  
Gewinn-/Verlustvortrag 5.199.797  5.428.748  5.307.191  4.745.428  
Entnahme aus Kapitalrücklage 2.247.535  2.476.486  2.354.929   2.106.674  
Bilanzgewinn/-verlust -5.428.748  -5.307.191  -4.745.428   2.638.754  
 
4.15.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Für das Wirtschaftsjahr 2013 geht die Gesellschaft von einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 
2,247 Mio. € aus.  
Mögliche Risiken werden in erster Linie im Einkauf von Diesel und Material für Gleisanlagen 
gesehen. Bedingt durch den Wegfall der Kalksandsteintransporte ist es des Weiteren erforderlich, 
Maßnahmen einzuleiten, die wirtschaftliche Konsequenzen für das Unternehmen abschwächen.  
Auf bestandsgefährdende Risiken gibt es nach Auffas sung der Geschäftsführung derzeit keine 
Hinweise.

Beteiligungsbericht 2012                                                                          WLE-Spedition GmbH  
133 
 
4.16 WLE-Spedition GmbH 
4.16.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
WLE-Spedition GmbH  
Beckumer Str. 70  
59555 Lippstadt 
Gründungsjahr:  1988 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH, Lippstadt 25.60 0  100,00  
Gegenstand des Unternehmens  
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb der Spe dition, insbesondere für Schiene und 
Straße, einschließlich Güterkraftverkehr und aller damit verbundenen Aktivitäten. Ferner kann es 
sich an Unternehmen, die diese Zwecke fördern, bete iligen. Es verfolgt insbesondere das 
vorrangige Ziel, den Schienengüterverkehr der Westf älischen Landes-Eisenbahn GmbH als 
wesentliche Infrastruktureinrichtung ihres Verkehrs gebietes und Dienstleistungsunternehmen im 
Bereich öffentlicher Daseinsvorsorge zu stützen und zu fördern. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Herr Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) André Pieperjohanns  
Herr Dipl.-Verw.-Betriebsw. Manfred Ries 
 
Gesellschafterversammlung:  
Gesellschafterin Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 
4.16.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die WLE-Spedition GmbH schloss das Geschäftsjahr 20 12 mit einem Verlust in Höhe von 31 T€ 
ab. Neuverkehre im Vermittlungsbereich und Ausweitung der Transporte mit eigenen Fahrzeugen 
konnten das Ergebnis nicht kompensieren. Der Verlus t wird in voller Höhe von der Westfälische 
Landes-Eisenbahn GmbH übernommen.  
Die Umsatzerlöse waren mit 1.446 T€ um 564 T€ niedr iger als 2011. Korrespondierend hierzu 
entwickelte sich der Materialaufwand. Die Bilanzsumme verringerte sich auf rund 350 T€.  
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist a nhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2012                                                                          WLE-Spedition GmbH  
134 
 
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Immaterielle                
Vermögensgegenstände 0 0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Sachanlagen 144.423  18,9  111.177  21,8  90.643  19,4  81.329  23,3  
=Anlagevermögen 144.423  18,9  111.177  21,8  90.643  19,4  81.329  19,4  
Forderungen / sonstige                
Vermögensgegenstände  551.912  72,3  377.377  74,1  356.388  76,3  230.331  65,9  
Flüssige Mittel 66.940  8,8  20.845  4,1  20.327  4,3  37.885  10,8  
=Umlaufvermögen 618.852  81,1  398.222  78,2  376.716  80,6  268.216  76,7  
Aktiva 763.275  100,0  509.399  100,0  467.359  100,0  349.545  96,1  
Gezeichnetes Kapital 25.600  3,4  25.600  5,0  25.600 5,5  25.600  7,3  
Rücklagen 181.597  23,8  181.597  35,6  181.597  38,9  181.597  52,0  
Bilanzgewinn/-verlust 0  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
=Eigenkapital 207.197  27,1  207.197  40,7  207.197  44,3  207.197  59,3  
Rückstellungen 22.063  2,9  21.000  4,1  18.004  3,9  16.147  4,6  
Verbindlichkeiten 534.014  70,0  281.202  55,2  242.157  51,8  126.201  36,1  
Passiva 763.275  100,0  509.399  100,0  467.359  100,0  349.545  100,0  
 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 3.987.594  2.658.102  2.009.805  1.445.552  
Sonstige betriebliche Erträge 3.213  5.976  7.083  2.332  
Sonstige Zinsen und ähnliche 
Erträge 5.322 
 1.501  888  863  
Erträge 3.996.129  2.665.578  2.017.776  1.448.747  
Materialaufwand 3.637.169  2.371.512  1.778.992  1.236.045  
Personalaufwand 66.610  91.510  95.764  95.169  
Abschreibungen 40.567  35.153  34.755  35.572  
Sonstige betriebliche Aufwendungen  102.682  116.549  97.423  111.251  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12  57  3 1 
Aufwendungen 3.847.040  2.614.781  2.006.937  1.478.038  
Erträge 3.996.129  2.665.578  2.017.776  1.448.747  
Aufwendungen 3.847.040  2.614.781  2.006.937  1.478.038  
Steuern 2.190  2.284  2.116  2.116  
abgeführter Gewinn aufgrund         
eines Gewinnabführungsvertrages 146.899  48.513  8.722  0 
aufgrund eines Gewinnabführungs-         
vertrages erhaltene Erträge aus         
Verlustübernahme 0  0 0 31.407  
Jahresergebnis 0  0 0 0

Beteiligungsbericht 2012                                                                          WLE-Spedition GmbH  
135 
 
4.16.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Die Gesellschaft rechnet für 2013 mit einer Verbess erung des Jahresergebnisses auf 9 T€. 
Annahmen hierfür sind geplante Neuverkehre im Güterkraftverkehr sowie im Speditionsbereich.

Beteiligungsbericht 2012  Energiehandelsgesellschaf t West mbH  
136 
 
4.17 Energiehandelsgesellschaft West mbH 
4.17.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
Energiehandelsgesellschaft West mbH  
Hafenplatz 1  
48155 Münster  
Telefon: (02 51) 6 94-29 01  
Gründungsjahr:  1998 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Stadtwerke Münster GmbH 932.500  27,83  
Stadtwerke Hamm GmbH 501.500  14,97  
GWS Gemeinschaftsstadtwerke GmbH Kamen - Bönen - 
Bergkamen  
313.500  9,36  
Energie- und Wasserversorgung Rheine GmbH 274.400  8,19  
Hertener Energiehandelsgesellschaft mbH 180.200  5,38  
Stadtwerke Ahlen GmbH 172.500  5,15  
Stadtwerke Fröndenberg GmbH 141.000  4,21  
Stadtwerke Haltern am See GmbH 101.920  3,04  
Eigene Anteile ehw 732.940  21,87  
Gesamt 3.350.460  100,00  
 
Gegenstand des Unternehmens 
Gegenstand des Unternehmens sind der Handel mit und  die Erzeugung von Energie, die 
Erbringung von beratenden Dienstleistungen im unmit telbaren Bereich der Energieversorgung 
und die Erbringung von sonstigen Dienstleistungen g egenüber den Gesellschaftern, mit dem Ziel, 
die örtliche Energieversorgung zu stärken. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Herr Dietmar Bernhardi 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter

Beteiligungsbericht 2012  Energiehandelsgesellschaf t West mbH  
137 
 
4.17.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Energie handelsgesellschaft West mbH zeigte sich 
im Geschäftsjahr 2012 weiterhin stabil. Nach Steuern verbleibt ein Jahresüberschuss in Höhe von 
755 T€. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jeder Zeit gesichert. 
Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr u m 5 % auf 882 Mio. €. Diese positive 
Entwicklung ist in erster Linie auf die Gewinnung n euer Kunden und die damit verbundenen 
erhöhten Absatzmengen zurückzuführen.  
Nach wie vor stellen der Handel mit elektrischer En ergie und die Erbringung energienaher 
Dienstleistungen das Kerngeschäft der Gesellschaft dar. 73 % ihres Umsatzes erwirtschaftete die 
ehw im Geschäftsfeld Strom, die verbleibenden 27 % entfielen auf den Gashandel. Der gesamte 
Stromabsatz betrug im Jahr 2012 11,8 TWh (Vorjahr 1 1,7 TWh), den Gasabsatz baute die 
Gesellschaft um rund 58 % gegenüber dem Vorjahr auf 8,2 TWh aus (Vorjahr 5,2 TWh). 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist a nhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Ausstehende Einlagen 0  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
                Immaterielle 
Vermögensgegenstände 583.802 
 0,5  523.374  0,5  430.237  0,3  132.018  0,1  
Sachanlagen 2.621  0,0  69.224  0,1  68.835  0,1  61.472  0,0  
Finanzanlagen 0  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0 
 =Anlagevermögen 586.423  0,5  592.598  0,5  499.072  0,4  193.490  0,1  
Vorräte 0  0,0  0 0,0  124.200  0,1  242.850  0,2  
Forderungen / sonstige                 
Vermögensgegenstände 99.604.207  81,2  93.498.672  81,3  98.010.739  71,9  119.977.567  78,6  
Flüssige Mittel 22.414.674  18,3  20.707.525  18,0  37.517.809  27,5  32.243.567  21,1  
 =Umlaufvermögen 122.018.881  99,5  114.206.196  99,3  135.652.748  99,5  152.463.984  99,8  
Rechnungsabgrenzungsposten  19.412  0,0  170.480  0,1  209.219  0,2  78.542  0,1  
Aktiva 122.624.716  100,0  114.969.275  100,0  136.361.039  100,0  152.736.016  100,0  
Gezeichnetes Kapital 3.350.460  2,7  2.617.520  2,3  2.758.640  2,0  2.907.600  1,9  
Rücklagen 3.367.930  2,7  3.958.041  3,4  4.210.221  3,1  4.998.851  3,3  
Bilanzgewinn/ -verlust 1.028.500  0,8  1.252.400  1,1  987.500  0,7 755.000  0,5  
 =Eigenkapital 7.746.890  6,3  7.827.961  6,8  7.956.361  5,8  8.661.451  5,7  
Rückstellungen 1.795.223  1,5  3.710.289  3,2  6.185.338  4,5  6.533.374  4,3  
Verbindlichkeiten 113.082.603  92,2  100.549.621  87,5  122.219.340  89,6  137.541.191  90,1  
Rechnungsabgrenzungsposten  0 0,0  2.881.403  2,5  0 0,0  0 0,0  
Passiva 122.624.716  100,0  114.969.275  100,0  136.361.039  100,0  152.736.016  100,0

Beteiligungsbericht 2012  Energiehandelsgesellschaf t West mbH  
138 
 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 983.793.338  710.854.720  839.556.752  881.677.668  
Sonstige betriebliche Erträge 313.996  285.766  91.704  1.148.829  
Sonstige Zinsen und ähnliche 
Erträge 63.707 
 23.304  151.818  28.371  
Erträge 984.171.041  711.163.790  839.800.274  882.854.868  
Materialaufwand 979.682.462  705.627.682  833.728.464  876.866.426  
Personalaufwand 1.551.762  1.833.419  2.011.215  2.207.747  
Abschreibungen 119.589  151.154  306.001  348.459  
Sonstige betriebliche 
Aufwendungen 1.067.491 
 1.303.855  1.622.834  1.986.252  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen  285.833  408.736  480.015 382.604  
Aufwendungen 982.707.137  709.324.846  838.148.529  881.791.488  
Erträge 984.171.041  711.163.790  839.800.274  882.854.868  
Aufwendungen 982.707.137  709.324.846  838.148.529  881.791.488  
Steuern/-Erstattungen 435.404  586.543  664.245  308.380  
Jahresergebnis 1.028.500  1.252.400  987.500  755.000  
 
 
4.17.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Im Fokus der Geschäftstätigkeit im Jahr 2013 steht unter anderem die Direktvermarktung von 
erneuerbaren Energie. Zudem sollen im Versorgungsge schäft neue Kunden gewonnen werden, 
um den Ausbau des Gasgeschäfts voranzutreiben. Eben falls wird der Bereich der 
Ökostromprodukte weiter ausgebaut, um die steigende Nachfrage zu bedienen. 
Für die kommenden zwei Geschäftsjahre rechnet die G esellschaft mit einer konstanten 
Mengenentwicklung im Bereich Strom und weiter steig enden Mengen im Geschäftsfeld Gas.

Beteiligungsbericht 2012                        Ver kehrsservice Gesellschaft Münster mbH  
139 
4.18 Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 
4.18.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
Verkehrsservice Münster GmbH  
Hafenplatz 1  
48155 Münster 
Gründungsjahr:  1985 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Stadtwerke Münster GmbH 26.000  100,00  
 
Gegenstand des Unternehmens  
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Verkehrsleistungen im Linienverkehr für 
die Stadtwerke Münster GmbH, sowie Schulverkehre im  beauftragten Schülerverkehr für die 
Stadt Münster. 
Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Geschäf ten berechtigt, durch die der genannte 
Gesellschaftszweck gefördert werden kann. Sie kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer 
Unternehmen bedienen, sich an anderen Unternehmen b eteiligen oder Unternehmen erwerben, 
errichten oder pachten. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Herr Eckhard Schläfke, Münster 
Gesellschafterversammlung:  
Gesellschafterin Stadtwerke Münster GmbH 
4.18.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH setzte  im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt 
8.328 T€ um, was einer Erhöhung von 16 % gegenüber dem Vorjahr gleichkommt. Diese positive 
Entwicklung ist in erster Linie das Ergebnis zusätz licher Fahrplanangebote in 2012. Die Erträge 
resultieren zum überwiegenden Teil aus Linienverkeh ren für die Stadtwerke Münster GmbH  
(92 %) sowie aus sonstigen Busverkehren innerhalb d es Stadtgebiets für andere 
Kundengruppen. 
Analog zur Umsatzerhöhung stieg auch der Personalau fwand um 33 % auf 3.929 T€. Gleiches 
gilt für die Materialaufwendungen, die mit insgesam t 3.810 T€ eine Erhöhung um 12 % 
aufweisen. Der Mehraufwand beim Material ergibt sic h überwiegend aus der Anmietung von 
Bussen zur Erbringung der Fahrdienstleistungen. In Bezug auf die sonstigen betrieblichen 
Aufwendungen führten Aufwendungen für erbrachte Die nstleistungen der Stadtwerke Münster 
GmbH für das Personal- und Rechnungswesen sowie für  Werkstattleistungen für eine Steigerung 
in Höhe von 259 T€ in 2011 auf aktuell 301 T€.

Beteiligungsbericht 2012  Verkehrsservice Gesellsch aft Münster mbH  
140 
 
Es ergab sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von rund  164 T€. Das Eigenkapital reduzierte sich 
von 730 T€ auf 565 T€. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist a nhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
 =Anlagevermögen 41.937  3,3  8.750  0,6  10.324  0,8  6.562  0,5  
Forderungen / sonstige                 
Vermögensgegenstände  587.118  46,4  627.805  46,1  668.150  50,7  903.013  69,5  
Flüssige Mittel 636.889  50,3  724.837  53,2  638.357  48,5  389.934  30,0  
 =Umlaufvermögen 1.224.007  96,7  1.352.641  99,4  1.306.507  99,2  1.292.947  99,5  
Aktiva 1.265.944  100,0  1.361.391  100,0  1.316.831  100,0  1.299.509  100,0  
Gezeichnetes Kapital 26.000  2,2  26.000  1,9  26.000  2,0  26.000  2,0  
Gewinn-/Verlustvortrag 442.793  38,1  545.193  40,0  605.993  46,0  679.873  52,3  
Jahresüberschuss                 
/ -fehlbetrag 102.400  8,1  60.800  4,5  73.880  5,6  -164.110  -12,6  
Kapitalrücklage 23.709  2,0  23.709  1,7  23.709  1,8  23.709  1,8  
 =Eigenkapital 492.502  42,3  655.702  48,2  729.582  55,4  565.472  43,5  
Rückstellungen 164.515  14,1  123.067  9,0  103.013  7,8  217.344  16,7  
Verbindlichkeiten 506.527  43,5  582.622  42,8  484.236  36,8  516.693  39,8  
Passiva 1.163.544  100,0  1.361.391  100,0  1.316.831  100,0  1.299.509  100,0  
 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 6.248.667  6.816.273  7.174.705  8.327.601  
Sonstige betriebliche Erträge 24.648  13.591  190  7.425  
Sonstige Zinsen und ähnliche 
Erträge 7.331 
 1.982  5.933  953  
Erträge aus Zuschüssen 0  0 0 0 
Erträge 6.280.646  6.831.847  7.180.828  8.335.979 
Materialaufwand 3.355.035  3.596.205  3.809.865  4.284.595  
Personalaufwand 2.497.541  2.842.959  2.962.518  3.929.280  
Abschreibungen 15.250  11.834  5.000  3.850  
Sonstige betriebliche 
Aufwendungen 238.478 
 262.741  258.848  301.769  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen  28  44  13  2 
Aufwendungen 6.106.332  6.713.783  7.036.244  8.519.496  
Erträge 6.280.646  6.831.847  7.180.828  8.335.979  
Aufwendungen 6.106.332  6.713.783  7.036.244  8.519.496  
Steuern 71.914  57.264  70.704  -19.408  
Jahresergebnis 102.400  60.800  73.880  -164.109

Beteiligungsbericht 2012  Verkehrsservice Gesellsch aft Münster mbH  
141 
 
4.18.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Für das Geschäftsjahr 2013 erwartet die Gesellschaf t einen Jahresüberschuss zwischen etwa 5 
T€ bis 45 T€. Durch die gesicherten Leistungserbrin gungsverträge mit der Stadtwerke Münster 
GmbH wird mit einem Wachstum von 5 % gerechnet.  
Angesichts der Klimavorgaben des Bundes und zunehme nder Umweltzonen in den Innenstädten 
wird der öffentliche Personennahverkehr zukünftig w eiter an Bedeutung gewinnen. Um die 
ökologischen Auflagen zu erfüllen, beteiligt sich d ie Gesellschaft an Prozessen zur 
Weiterentwicklung von elektro- und wasserstoffbetriebenen Bussen. 
Langfristig verfolgt die Gesellschaft das Ziel, ein  nachhaltiges Wachstum in allen Bereichen der 
Verkehrsserviceleistungen für den lokalen Markt in Münster zu erreichen.

Beteiligungsbericht 2012 NDIX GmbH Niederländisch D eutscher Internet Exchange B.V.  
142 
 
4.19 NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Ex change B.V. 
4.19.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V.  
Brouwerijstraat 1  
Enschede  
N-7523 XC  
Zweigniederlassung bei den Stadtwerken Münster GmbH, Hafenplatz 1 
Gründungsjahr:  2001 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Stadtwerke Münster GmbH 200.000  50,00  
HTT Holding Technopolis Twente B.V. 100.000  25,00  
PPM Oost Nederland N.V. 100.000  25,00  
Gesamt 400.000  100,00  
Gegenstand des Unternehmens  
Das Ziel der Gesellschaft ist die Betreuung sämtlic her anfallender Dienste im Bereich des 
Internet-Verkehrs. Weiteres Ziel des Unternehmens i st es, als nonprofitorientierter 
Infrastrukturdienstleister eine hochleistungsfähige  Glasfaserverbindung zur Internet-
Datenübertragung (Internet Exchange) zwischen den W irtschaftsräumen Münster und 
Enschede zu installieren. NDIX stellt in Europa den  ersten grenzüberschreitenden Internet-
Knotenpunkt zum kostengünstigen Austausch großer Da tenmengen dar. Dadurch werden 
die Standortfaktoren erheblich verbessert, denn die  Knotenpunkte tragen zur Entwicklung 
neuer Dienste und Innovationen bei. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung: 
Herr Jeroen van de Lagemaat 
Herr Jan Bellers 
Aufsichtsrat:  
Dr. G.K.H. Twenhöven (Vorsitzender) 
ir. G. van Houweninge 
ir. J.W.J. van Till 
Dr. T. Robbers 
Dr. A. Hoffknecht 
Gesellschafterversammlung:  
Herr Dr. Hoffknecht für die Stadtwerke Münster GmbH 
Herr Dipl.-Ing. C.J.M. Eijkel für HTT Holding Technopolis B.V. 
Herr Mag. T.J. Markus für PPM Oost NV

Beteiligungsbericht 2012 NDIX GmbH Niederländisch D eutscher Internet Exchange B.V.  
143 
 
4.19.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die NDIX GmbH schließt das Geschäftsjahr 2012 mit e inem Jahresergebnis in Höhe von 
rund 257 T€ ab. Das entspricht einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 13 T€. Damit  
ist es der Gesellschaft gelungen, die Anlaufverluste in den Anfangsjahren zu kompensieren. 
Die getätigten Investitionen in Höhe von 431 T€ wur den allesamt aus dem Cash-Flow 
finanziert, so dass hierfür kein Fremdvermögen benötigt wurde. Gleichzeitig verringerten sich 
die langfristigen Schulden um gut 370 T€. 
Aufgrund der höheren Umsätzen und positiven Entwick lungen der Gesellschaft ergibt sich 
zudem eine Verbesserung der Liquiditätslage. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Sachanlagen 3.079.387  81,0  2.495.080  75,9  2.245.811  73,2  2.278.890  72,2  
 
=Anlagevermögen 
 3.079.387  81,0  2.495.080  75,9  2.245.811  73,2  2.278.890  72,2  
Forderungen 222.406  5,9  198.031  6,0  95.744  3,1  98.406  3,1  
Flüssige Mittel 498.434  13,1  592.682  18,0  728.298  23,7  777.178  24,6  
 
=Umlaufvermögen 
 720.840  19,0  790.713  24,1  824.042  26,8  875.584  27,8  
Aktiva 3.800.227  100,0  3.285.793  100,0  3.069.853  100,0  3.154.474  100,0  
gezeichnetes 
Kapital 400.000 
 10,5  400.000  12,2  400.000  13,0  400.000  12,7  
sonstige Reserven -836.833  -22,0  -671.968  -20,5  -427.537  -13,9  -124.526  -3,9  
Eigenes Kapital -436.833  -11,5  -271.968  -8,3  -27.536  -0,9  275.474  8,7  
Verbindlichkeiten 4.237.060  111,5  3.557.761  108,3  3.097.389  100,9  2.879.000  91,3  
Passiva 3.800.227  100,0  3.285.793  100,0  3.069.853  100,0  3.154.474  100,0

Beteiligungsbericht 2012 NDIX GmbH Niederländisch D eutscher Internet Exchange B.V.  
144 
 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 2.116.611  2.573.922  3.136.006  3.592.188  
Fördermittel 11.753  0 92.688  0 
Erträge 2.128.364  2.573.922  3.228.694  3.592.188  
Mietkosten 930.562  1.212.531  1.695.197  2.059.927  
Betriebskosten 221.734  242.379  316.237  228.734  
Abschreibungskosten 335.679  375.240  381.248  406.867  
Personalkosten 480.815  495.127  537.096  596.249  
Aufwendungen 1.968.790  2.325.277  2.929.778  3.291.777  
Finanzielle Einnahmen und 
Ausgaben -98.097 
 -83.780  -54.484  -43.589  
Steuern 0 0 0 46.189  
Jahresergebnis 159.574  248.645  298.916  303.011  
 
4.19.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Durch die verbesserte Liquidität wird NDIX weiterhi n seinen Zahlungs- und 
Tilgungsverpflichtungen nachkommen können. Für das Jahr 2013 sind weitere Investitionen 
geplant.  
Ziel der Gesellschaft ist es, dauerhaft eine unverz ichtbare Schnittstelle zwischen 
Infrastrukturen, Dienstleistern und Kunden auf Grun dlage eines strukturellen, organischen, 
nachhaltigen Wachstums zu sein.

Beteiligungsbericht 2012  Stadtwerke Münster Neue E nergie GmbH  
145 
 
4.20 Stadtwerke Münster Neue Energie GmbH 
4.20.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2011 
Stadtwerke Münster Neue Energie GmbH  
Hafenplatz 1  
48155 Münster  
Telefon: (02 51) 6 94-29 00  
Gründungsjahr:  2007 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Stadtwerke Münster GmbH 200.000  100,00  
Gegenstand des Unternehmens  
Gegenstand des Unternehmens ist die Erzeugung von E nergie mittels regenerativer Technik 
sowie der Bau und der Betrieb von entsprechenden Ei nrichtungen zur Erzeugung solcher 
Energie, insbesondere in Münster. Der Bau von solchen Anlagen erfolgt durch Dritte. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Herr Dirk Gersonde (kaufmännischer Geschäftsführer) 
Herr Bernhard Recker (technischer Geschäftsführer) (bis 23.07.2012) 
 
Gesellschafterversammlung:  
Gesellschafterin Stadtwerke Münster GmbH 
4.20.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Stadtwerke Münster Neue Energie GmbH erfuhr im Geschäftsjahr 2012 einen starken 
Aufschwung. Die steigende Akzeptanz erneuerbarer En ergieanlagen, einhergehend mit zunächst 
attraktiven Einspeisevergütungen und gesunkenen Ans chaffungskosten der Photovoltaikanlagen, 
bescherten der Gesellschaft eine insgesamt positive Entwicklung. 
Obwohl sich das Jahr 2012 als nicht besonders sonne nreich herausstellte, erwirtschafteten die 
Anlagen des Betriebs den geplanten Ertrag. Die Umsa tzerlöse in Höhe von 968 T€ beinhalten 
ausschließlich Einspeisevergütungen aus den Photovoltaikanlagen.  
Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt mit einem Ergebnis der gewöhnlichen 
Geschäftstätigkeit in Höhe von 104 T€ ab. Ein Verlu stvortrag in Höhe von 25,4 T€ wurde mit dem 
Ergebnis verrechnet. Der Jahresüberschuss in Höhe v on 78,6 T€ wird dem 
Ergebnisabführungsvertrag entsprechend an die Gesel lschafterin Stadtwerke Münster GmbH 
ausgeschüttet.

Beteiligungsbericht 2012  Stadtwerke Münster Neue E nergie GmbH  
146 
 
Insgesamt wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr  Pro jekte mit einer Gesamtleistung von über 
1.100 kWp vertraglich vereinbart und realisiert. Di e Anlagen wurden auf den Dächern der 
Konzernmutter Stadt Münster und auf Dächern externer Partner errichtet, bzw. gekauft.  
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist a nhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Technische Anlagen und Maschinen 865.145  91,3  6.814.490  72,3  7.283.614  96,0  9.218.863  99,4  
Geleistete Anzahlungen/Anzahl.im 
Bau 2.009 
 0,2  3.981  0,0  5.687  0,1  0 0,0  
 =Anlagevermögen 867.154  91,5  6.818.471  72,3  7.289.301  96,1  9.218.863  99,4  
Forderungen / sonstige                 
Vermögensgegenstände 44.771  4,7  60.061  0,6  170.501  2,2  19.976  0,2  
Flüssige Mittel 6.674  0,7  2.521.153  26,7  100.474  1,3  10.076 0,1  
 =Umlaufvermögen 51.446  5,4  2.581.214  27,4  270.975  3,6  30.052  0,3  
Rechnungsabgrenzungsposten 28.800  3,0  27.600  0,3  26.400  0,3  25.200  0,3  
Aktiva 947.400  100,0  9.427.285  100,0  7.586.676  100,0  9.274.115  100,0  
Gezeichnetes Kapital 200.000  21,1  200.000 2,1  200.000  2,6  200.000  2,2  
Gewinn-/Verlustvortrag 25.404  2,7  25.404  0,3  25.404  0,3  25.404  0,3  
Jahresüberschuss                 
/-fehlbetrag 0 0,0  0 0,0  0 0,0  25.404  12,7  
 =Eigenkapital 174.596  18,4  174.596  1,9  174.596  2,3  200.000  2,2  
Rückstellungen 3.400  0,4  5.249  0,1  64.831  0,9  51.494  0,6  
Verbindlichkeiten 705.973  74,5  9.187.449  97,5  7.290.699  96,1  8.969.512  96,7  
Rechnungsabgrenzungsposten 63.431  6,7  59.990  0,6  56.550  0,7  53.109  0,6  
Passiva 947.400  100,0  9.427.285  100,0  7.586.676  100,0  9.274.115  100,0  
 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 58.083  264.836  745.139  967.695  
Sonstige betriebliche Erträge 3.441  3.441  3.441  29.547  
Sonstige Zinsen und ähnliche 
Erträge 0
 242  4.870  0 
Erträge aus Verlustübernahme 37.399  5.361  62.152  0 
Erträge 98.923  273.880  815.602  997.242  
Materialaufwand 1  743  38.049  23.578  
Abschreibungen 30.519  142.937  382.112  464.958  
Sonstige betriebliche 
Aufwendungen 52.309 
 69.814  114.157  90.159  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen  16.094  60.386  281.290  314.517  
Aufwendungen 98.923  273.881  815.608  893.212  
Durch Gewinnabführungsvertrag         
abgeführter Gewinn 0  0 0 78.625  
Steuern/-Erstattungen 0  -1 -5 0 
Jahresergebnis 0  0 0 25.405

Beteiligungsbericht 2012  Stadtwerke Münster Neue E nergie GmbH  
147 
 
4.20.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Der Schwerpunkt der Arbeit für die Stadtwerke Münst er Neue Energie GmbH wird in 2013 darin 
liegen, geeignete Dach- und Freiflächen für weitere  Projekte zu akquirieren. Durch die 
Reduzierung der Einspeisevergütung im EEG – speziel l bei Photovoltaikanlagen – gestaltet sich 
dies für die Gesellschaft zusehends schwieriger. Ne ben dem Kaufpreis der Anlage müsste sich 
auch die Höhe des Pachtzinses deutlich reduzieren. 
Die Gesellschaft geht jedoch davon aus, dass sie di ese Herausforderung erfolgreich bestehen 
und zukünftig ihren Anlagenbestand weiter ausdehnen kann. 
Die Neue Energie GmbH wird in den kommenden Jahren den Ausbau von regenerativen 
Anlagen, durch Photovoltaikanlagen sowie auch weite re Technologien, vorantreiben und ist 
bestrebt, neue Produkte sowie Dienstleistungen zu entwickeln.  
Für 2013 rechnet die Gesellschaft mit steigenden Um satzerlösen in Höhe von 2.656 T€. Das 
Jahresergebnis wird etwa auf dem Niveau des Jahres 2012 liegen.

Beteiligungsbericht 2012  smart OPTIMO GmbH & Co. K G  
148 
 
4.21  smart OPTIMO GmbH & Co. KG 
4.21.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
smart OPTIMO GmbH & Co. KG  
Goethering 3-5  
49074 Osnabrück  
Telefon: (05 41) 600 680 - 10 
Gründungsjahr:  2008 
Kommanditisten: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Stadtwerke Münster GmbH 188.940  47,00  
Stadtwerke Osnabrück AG 188.940  47,00  
Stadtwerke Bramsche GmbH 4.020  1,00  
Stadtwerke Geesthacht GmbH 4.020  1,00  
Stadtwerke Böhmetal  GmbH 4.020  1,00  
Stadtwerke Werl GmbH 4.020  1,00  
Nordhorner Versorgungsbetriebe GmbH 4.020  1,00  
Stadtwerke Neumünster GmbH 4.020  1,00  
Gesamt 414.060  100,00  
 
Gegenstand des Unternehmens  
Gegenstand des Unternehmens ist die marktgerechte E rbringung von Dienstleistungen im 
Bereich des Zähler- und Messwesens ausschließlich i n den kommunalen Versorgungsgebieten 
und den Versorgungssektoren der Gesellschaft sowie die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben 
zur flächendeckenden Einführung von intelligenten Z ählern. Die smart OPTIMO GmbH & Co. KG 
trat bis zum Ablauf des Geschäftsjahres 2011 grunds ätzlich nur als Dienstleister in dem Bereich 
Zähler- und Messwesen auf. Im Jahr 2012 ist die Ges ellschaft jedoch erstmalig auch als 
Messstellenbetreiber und Messdienstleister am Markt tätig geworden.  
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführende Komplementärin:  
smart OPTIMO Verwaltungs-GmbH  
Geschäftsführung:  
Herr Dr. Fritz Wengeler, Osnabrück 
Beirat: 
Herr Dr. Andreas Hoffknecht (Vorsitzender)  
Herr Manfred Hülsmann (stellv. Vorsitzender)  
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter

Beteiligungsbericht 2012  smart OPTIMO GmbH & Co. K G  
149 
 
4.21.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Branche des Zähl- und Messwesens ist durch gese tzliche Änderungen sowie den Willen der 
Europäischen Union und der Bundesregierung, CO2-Emi ssionen einzusparen, großen 
Veränderungen unterworfen. So ergeben sich unter an derem neue Anforderungen an 
Messeinrichtungen und Messdienstleistungen.  
Im Zuge der Erweiterungen der Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft haben die Stadtwerke Werl 
GmbH, die Nordhorner Versorgungsbetriebe GmbH sowie  die Stadtwerke Neumünster GmbH  
jeweils 0,5 % der Anteile der Stadtwerke Münster Gm bH und der Stadtwerke Osnabrück GmbH 
erworben. Damit hat die Gesellschaft nunmehr insgesamt acht Kommanditisten.  
Im Jahr 2012 wurden in Osnabrück und Münster nahezu  alle Messstellen durch die smart 
OPTIMO GmbH & Co. KG betrieben. Die Gesellschaft re chnet mit Einführung der digitalen 
Messtechnik und den damit verbundenen Möglichkeiten  jedoch mit dem Eintritt neuer 
Marktteilnehmer.  
Bezogen auf das zu messende Medium teilt sich der Z ählerbestand der Gesellschaft anhand der 
Zählerzahlen wie folgt auf: Strom (rund 60 %), Gas (rund 22 %) und Wasser/Wärme (rund 18 %). 
Der Zählerbestand gliedert sich zu rund 61,8 % der Zähler auf den Standort Münster und zu rund 
38,2 % auf den Standort Osnabrück. 
Insgesamt hat die Gesellschaft im abgelaufenen Gesc häftsjahr rund 1.140 T€ investiert. Im 
Wesentlichen erfolgten Investitionen für die Dienstleistungen im Messstellenbetrieb.  
Ferner konnte für das Jahr eine Umsatzsteigerung vo n rund 392 T€ auf 12.281 T€ erreicht 
werden. Der Umsatz setzt sich aus Tätigkeiten für d en Messstellenbetrieb und 
Messdienstleistungen sowie Dienstleistungen im Bere ich Vertrieb zusammen. Hierbei entfiel der 
größte Anteil von 70,5 % des Umsatzes auf die Stadt werke Münster GmbH, 28,3 % auf die 
Stadtwerke Osnabrück GmbH und 1,2 % auf die übrigen Kommanditisten 
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung  aufgeführten 
Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorges chriebenen öffentlichen Zweck der 
Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks  im Geschäftsjahr 2012 ist anhand der 
wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2012  smart OPTIMO GmbH & Co. K G  
150 
 
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position €   € % € % € % 
Immaterielle                 
Vermögensgegenstände 267.148  3,1  294.065  2,7  276.796  2,3  256.079  1,8  
Sachanlagen 3.505.687  40,2  3.874.415  35,3  3.702.175  30,6  3.536.904  25,2  
=Anlagevermögen 3.772.835  43,3  4.168.480  38,0  3.978.971  32,9  3.792.983  27,0  
Vorräte 0  0,0  0 0,0  25.139  0,2 281.626  2,0  
Forderungen/ Sonstige                 
Vermögensgegenstände 1.766.653  20,3  984.455  9,0  4.112.046  34,0  1.007.527  7,2  
Flüssige Mittel 3.149.359  36,2  5.799.055  52,8  3.941.195  32,6  8.973.362  63,8  
 =Umlaufvermögen 4.916.012  56,4  6.783.509  61,8  8.078.380  66,9  10.262.514  73,0  
Rechnungsabgrenzungsposten  0 0,0  4.209  0,0  4.339  0,0  2.799  0,0  
Nicht durch Vermögenseinlage 
gedeckte Entnahme des 
Kommandisten 21.827 
 0,3  21.827  0,2  21.827  0,2  0   
Aktiva 8.710.674  100,0  10.978.025  100,0  12.083.516  100,0  14.058.296  100,0  
Kapitalanteile 402.000  4,6  402.000  3,7  401.375  3,3  400.756  2,9  
Rücklagen 3.666.847  42,1  4.741.802  43,2  6.388.201  52,9  6.387.190  45,4  
Verlustvortrag 4.637  0,1  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Jahresergebnis 1.079.593  12,4  1.645.774  15,0  1.825.850  15,1  1.851.602  13,2  
 =Eigenkapital 5.143.802  59,1  6.789.576  61,8  8.615.426  71,3  8.639.548  61,5  
Rückstellungen 2.003.425  23,0  2.702.152  24,6  3.077.327  25,5  3.006.928  21,4  
Verbindlichkeiten 1.563.446  17,9  1.486.297  13,5  390.763  3,2  2.411.820  17,2  
Passiva 8.710.674  100,0  10.978.025  100,0  12.083.516  100,0  14.058.296  100,0  
 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 11.109.028  11.317.206  11.889.203  12.280.812  
Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00  0,00  0,00  276.962  
Sonstige betriebliche Erträge 58.613  205.155  148.013  21.827  
Sonstige Zinsen und ähnliche 
Erträge 938 
 28.482  42.127  62.288  
Erträge 11.168.579  11.550.843  12.079.343  13.001.887  
Materialaufwand 4.879.752  3.247.080  3.072.719  3.262.822  
Personalaufwand 2.357.992  3.701.873  3.772.486  4.251.562  
Abschreibungen 975.385  950.697  1.185.055  1.304.419  
Sonstige betriebliche 
Aufwendungen 1.630.762 
 1.605.260  1.797.774  1.921.951  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen  0 56.115  92.010  122.941  
Aufwendungen 9.843.891  9.561.025  9.920.044  10.863.695  
Erträge 11.168.579  11.550.843  12.079.343  13.001.887  
Aufwendungen 9.843.891  9.561.025  9.920.044  10.863.695  
außerordentliche Aufwendungen 0  39.677  0 0 
Steuern 245.096  304.367  333.450  286.589  
Jahresergebnis 1.079.593  1.645.774  1.825.850  1.851.603

Beteiligungsbericht 2012  smart OPTIMO GmbH & Co. K G  
151 
 
4.21.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Die smart OPTIMO GmbH & Co. KG wird sich im Laufe d es Jahres 2013 weiter auf den Ausbau 
der Tätigkeiten rund um das Zähler- und Messwesen konzentrieren.  
Das Ergebnis der Kosten-/Nutzenanalyse des Bundeswi rtschaftsministeriums und die daraus 
hervorgehenden Verordnungen in den kommenden Jahren  werden erheblichen Einfluss auf das 
laufende Geschäft haben. Demzufolge wird die Gesell schaft auch weiterhin in innovative 
Betätigungsfelder im Umfeld des Zähler- und Messwesens investieren.  
Es wird davon ausgegangen, dass möglichen Umsatzein bußen aufgrund von 
Anreizregulierungen mit der Gewinnung von Neukunden  und der größeren Verbreitung neuer 
Produkte entgegengewirkt werden kann.  
Die Gesellschaft geht daher für die kommenden zwei Geschäftsjahre jeweils von positiven 
Jahresergebnissen aus.

Beteiligungsbericht 2012  smart OPTIMO Verwaltungs- GmbH  
152 
 
4.22  smart OPTIMO Verwaltungs-GmbH  
4.22.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
smart OPTIMO Verwaltungs-GmbH  
Alte Poststraße 9 
49074 Osnabrück 
Telefon: (05 41) 600 680 - 10 
Gründungsjahr:  2008 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Stadtwerke Münster GmbH 12.500  50,00  
Stadtwerke Osnabrück AG 12.500  50,00  
 
Gegenstand des Unternehmens  
Gegenstand des Unternehmens ist die marktgerechte E rbringung von Dienstleistungen im 
Bereich des Stadtwerke-eigenen Zähler- und Messwese ns ausschließlich in den kommunalen 
Versorgungsgebieten und den Versorgungssektoren der  Gesellschafter: Hinzu kommt die 
Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende Gesellschafterin an der smartOPTIMO 
GmbH & Co. KG sowie die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zur flächendeckenden 
Einführung von intelligenten Zählern. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung: 
Herr Dr. Fritz Wengeler 
Gesellschafterversammlung: 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
4.22.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
In 2012 erwirtschaftete die smart OPTIMO Verwaltung s-GmbH ein Jahresergebnis in Höhe von 
23.642 €. Dies entspricht einem Rückgang von 12.692 € im Vergleich zum Vorjahr.  
 
Die Betriebserträge betrugen für das Jahr 2012 rund  262 T€. Rund 80 % dieser Betriebserträge 
(208 T€) wurden für Personal aufgewendet. Durchschn ittlich beschäftigte die Gesellschaft 4,75 
Mitarbeiter. Die Bilanzsumme betrug 171 T€, was einer Zunahme von 16 T€ im Vergleich zu 2011 
gleichkommt.  
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung  aufgeführten 
Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorges chriebenen öffentlichen Zweck der 
Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks  im Geschäftsjahr 2012 ist anhand der 
wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2012  smart OPTIMO Verwaltungs- GmbH  
153 
 
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position €   € % € % € % 
Forderungen/ Sonstige                 
Vermögensgegenstände 95.636  92,4  4.910  5,4  105.897  68,5  104.608  61,3  
Flüssige Mittel 7.895  7,6  86.382  94,6  48.650  31,5  66.055  38,7  
 =Umlaufvermögen 103.531  100,0  91.292  100,0  154.547  100,0  170.663  100,0  
Aktiva 103.531  100,0  91.292  100,0  154.547  100,0  170.663  100,0  
gezeichnetes Kapital 25.000  24,1  25.000  27,4  25.000  16,2  25.000  14,6  
Gewinnvortrag 409  0,4  1.722  1,9  6.698  4,3  43.032  25,2  
Jahresergebnis 1.313  1,3  4.976  5,5  36.334  23,5  23.642  13,9  
 =Eigenkapital 26.722  25,8  31.698  34,7  68.032  44,0  91.674  53,7  
Rückstellungen 56.433  54,4  52.968  58,0  69.958  45,3  57.313  33,6  
Verbindlichkeiten 20.377  19,7  6.626  7,3  16.558  10,7  21.676  12,7  
Passiva 103.531  100,0  91.292  100,0  154.547  100,0  170.663  100,0  
 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 31.312  8.435  81.893  80.259  
Sonstige betriebliche Erträge 166.532  181.253  181.609  181.250  
Sonstige Zinsen und ähnliche 
Erträge 23 
 0 0 0 
Erträge 197.868  189.688  263.501  261.509  
Personalaufwand 178.843  165.287  193.933  208.419  
Sonstige betriebliche 
Aufwendungen 17.375 
 17.496  15.996  20.390  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen  0 13  0 0 
Aufwendungen 196.218  182.796  209.929  228.809  
Erträge 197.868  189.688  263.501  261.509  
Aufwendungen 196.218  182.796  209.929  228.809  
Steuern 337  1.916  17.239  9.058  
Jahresergebnis 1.313  4.976  36.333  23.642  
 
4.22.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2012 
Das wirtschaftliche Ergebnis der smart OPTIMO Verwa ltungs-GmbH steht in enger Beziehung zu 
dem der smart OPTIMO GmbH & Co. KG.  
Die Gesellschaft rechnet in den nächsten zwei Jahre n mit einem positiven Jahresergebnis. 
Risiken, die ihren Bestand gefährden können, sind auf absehbare Zeit nicht erkennbar.

Beteiligungsbericht 2012             Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG  
154 
 
4.23  Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG 
4.23.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG  
Huyssenallee 2 
45128 Essen 
Telefon: (02 01) 12 - 27421 
Gründungsjahr:  2008 
Kommanditisten: Kommanditanteil 
 
 in T€ in %  
RWE Power AG 38.562  77,11  
Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH 2.778  5,56  
GEKKO Vorschaltgesellschaft mbH & Co. KG 2.680  5,36  
Stadtwerke Bochum GmbH 1.079  2,16  
Stadtwerke Münster GmbH 981  1,96  
Stadtwerke Hamm GmbH 817  1,63  
Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG 686  1,37  
Niederrheinische Versorgung und Verkehr AG 490  0,98  
Stadtwerke Troisdorf GmbH 425  0,85  
Stadtwerke Herne AG 392  0,78  
SWT Stadtwerke Trier Versorgungs-GmbH 327  0,65  
Energie Nordeifel GmbH & Co. KG 163  0,33  
Energieversorgung Limburg GmbH 163  0,33  
Stadtwerke Coesfeld GmbH 163  0,33  
Stadtwerke Emmerich GmbH 163  0,33  
Energieversorgung Beckum GmbH & Co. KG 98  0,20  
Stadtwerke Attendorn GmbH 33  0,07  
Gesamt 50.000  100,00  
Gegenstand des Unternehmens 
Gegenstand der Gesellschaft ist der Bau und der Bet rieb des Gemeinschaftskraftwerks, die 
dafür notwendige Projektentwicklung sowie die Erbri ngung standortbezogener 
Dienstleistungen für Dritte.

Beteiligungsbericht 2012             Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG  
155 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführende Komplementärin:  
Steinkohlendoppelblock Verwaltungs-GmbH, Essen 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
4.23.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Im Jahr 2012 bildete die Montage der Apparatetechni k einen Schwerpunkt in der Errichtung 
des Gemeinschaftskraftwerks. Zahlreiche für die Inb etriebnahme der Doppelblockanlage 
unerlässliche Maßnahmen konnten abgeschlossen werde n, wie beispielsweise die Montage 
zweier Kühltürme und die Fertigstellung der Gleisan lagen. Zudem erfolgten bereits erste 
erfolgreiche Druckproben und Zündversuche. 
Die Bilanzsumme der Gesellschaft stieg um 310 Mio. € auf 1.969 Mio. €. Die Investitionen in 
das Anlagevermögen betrugen 325,6 Mio. €.  
Die Gesellschaft erzielte im abgelaufenen Geschäfts jahr einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 
726 T€. Er wird mit dem Gewinnvortrag in gleicher H öhe verrechnet. Die Erträge aus 
Verlustübernahme der Gesellschafter aufgrund vertra glicher Regelungen belaufen sich auf 
109.478 T€.  
Mögliche Risiken sieht die Gemeinschaftskraftwerk S teinkohle Hamm GmbH & Co. KG in 
Investitionssteigerungen und Bauzeitverzögerungen. Zu berücksichtigen ist diesbezüglich 
auch das Kreditrisiko der beteiligten Kommanditiste n sowie allgemeine Marktrisiken. Um 
diesen vorzubeugen, hat die Gesellschaft ein Risiko management installiert, dessen 
Aussagen in die unternehmerischen Entscheidungsprozesse einbezogen werden.  
Bestandsgefährdende Risiken sind nicht zu erkennen.  
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung  aufgeführten 
Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorges chriebenen öffentlichen Zweck der 
Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks  im Geschäftsjahr 2012 ist anhand der 
wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2012             Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG  
156 
 
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position T€ % T€ % T€ % T€ % 
Sachanlagen 1.034.124  92,4  1.378.648  97,2  1.640.188  98,9  1.953.680  99,2  
=Anlagevermögen 1.034.124  92,4  1.378.648  97,2  1.640.188  98,9  1.953.680  98,9  
Forderungen/ Sonstige                 
Vermögensgegenstände 7.884  0,7  10.001  0,7  16.822  1,0  6.929  0,4  
Wertpapiere 0  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Flüssige Mittel 76.193  6,8  28.690  2,0  945  0,1  7.906  0,4  
 =Umlaufvermögen 84.077  7,5  38.691  2,7  17.767  1,1  14.835  0,8  
Rechnungsabgrenzungsposten 726  0,1  1.151  0,1  690  0,0  0 0,0  
Aktiva 1.118.927  100,0  1.418.490  100,0  1.658.645  100,0  1.968.515  99,7  
Kapitalanteile der Kommanditisten 50.000  4,5  50.000  3,5  50.000  3,0  50.000  2,5  
Gewinn- /Verlustvortrag 157  0,0  0 0,0  193  0,0  726  0,0  
Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss  -157  0,0  193  0,0  533  0,0  -726  0,0  
 =Eigenkapital 50.000  4,5  50.193  3,5  50.726  3,1  50.000  2,5  
Rückstellungen 17  0,0  17  0,0  1.215  0,1  1.306  0,1  
Verbindlichkeiten 1.068.910  95,5  1.368.280  96,5  1.606.704  96,9  1.917.209  97,4  
Passiva 1.118.927  100,0  1.418.490  100,0  1.658.645  100,0  1.968.515  100,0  
 
 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen T € T € T € T € 
Umsatzerlöse 0 193  188  159  
Sonstige betriebliche Erträge 0  0 51.137  20.938  
Erträge 0 193  51.325  21.097  
Materialaufwand -3.694  -14.406  -14.348  -7.447  
Abschreibungen -5.555  -8.997  -10.330  -12.089  
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.945  -3.181  -2.956  -5.496  
Aufwendungen -12.194  -26.584  -27.634  -25.032  
Finanzergebnis -43.287  -70.416  -87.835  -106.179  
Ergebnis der gewöhnlichen 
Geschäftstätigkeit -55.481 
 -96.807  -64.144  -110.114  
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0  0 -1.198  -90  
Erträge aus Verlustübernahme 55.324  97.000  65.875  109.478  
Jahresergebnis -157  193  533  -726

Beteiligungsbericht 2012             Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG  
157 
 
4.23.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Der Wettbewerb auf dem Energiemarkt ist von hohen I nvestitionen der Stromwirtschaft in 
Modernisierung und Erneuerung geprägt, um so den An forderungen an Energieeffizienz und 
Klimaschutz gerecht werden zu können. Mit der Erric htung des neuen Doppelblocks in 
Hamm stellt sich die Gesellschaft dieser Herausford erung, um zukünftig im Wettbewerb zu 
bestehen zu können. 
Im Jahre 2013 wird der Schwerpunkt auf weiteren Inb etriebsetzungsaktivitäten des 
Gemeinschaftskraftwerks liegen. Ein erster Probebet rieb ist für 2014 vorgesehen, 
entsprechend der Planungen soll mit dem kommerziell en Betrieb des Blocks E ab Mitte März 
2014 begonnen werden.

Beteiligungsbericht 2012  GREEN GECCO Beteiligungsg esellschaft mbH & Co. KG  
158 
 
4.24  GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG  
4.24.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG  
Poststraße 105  
53840 Troisdorf 
Telefon: (0 22 41) 888 - 0 
Gründungsjahr:  2010 
Gesellschafter-Kommanditisten: Kapitalanteile 
 
 in € in %  
Stadtwerke Osnabrück AG  3.064,00  10,07  
Stadtwerke Duisburg AG 2.427,00  7,98  
Stadtwerke Münster GmbH 2.357,00  7,75  
AVU Aktiengesellschaft für Versorgungsunternehmen  2.357,00  7,75  
EWV Energie- und Wasserversorgung GmbH, Stolberg 2. 003,00  6,58  
ELE Emscher Lippe Energie GmbH, Gelsenkirchen 1.885 ,00  6,20  
Stadtwerke Troisdorf 1.650,00  5,42  
EWR GmbH 1.612,50  5,30  
Stadtwerke Iserlohn GmbH 1.227,00  4,03  
Stadtwerke Düren GmbH 1.225,00  4,03  
Rhenag Rheinische Energie AG, Köln 1.178,00  3,87  
Stadtwerke Detmold GmbH 1.119,00  3,68  
Stadtwerke Willich 1.022,00  3,36  
Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH 942,0 0  3,10  
Energie Wasser Niederrhein GmbH, Moers 942,00  3,10  
Stadtwerke Hamm GmbH 942,00  3,10  
SWK Energie GmbH 942,00  3,10  
Energie Nordeifel GmbH & Co. KG 525,00  1,73  
Stadtwerke Neuss Energie und Wasser GmbH 471,00  1,55  
Stadtwerke Geldern GmbH 447,00  1,47  
9 weitere Stadtwerke der Region (Geschäftsanteile jeweils 
unter 1 %) 
2.083,00  6,83  
Gesamt 30.420,00  100,00  
Beteiligungen der Gesellschaft:   
Green GECCO GmbH & Co. KG, Essen,                               
Green GECCO Verwaltungs GmbH, Essen 
   507.000  
. 
49,00

Beteiligungsbericht 2012  GREEN GECCO Beteiligungsg esellschaft mbH & Co. KG  
159 
 
Gegenstand des Unternehmens  
Gegenstand des Unternehmens ist eine mittelbare Bet eiligung der Kommanditisten an 
gemeinsam mit Dritten betriebenen Projekten der reg enerativen Energieerzeugung zur 
Absicherung und Stärkung der Energieversorgung der Kommanditisten, insbesondere 
- die Beteiligung an einem Gemeinschaftsunternehmen , welches sämtliche Aktivitäten 
auf dem Gebiet der Erzeugung und Bereitstellung von  Energie aus regenerativen 
Energieträgern in Deutschland und den weiteren EU-M itgliedstaaten zum Gegenstand 
hat, sowie 
- die Finanzierung der Beteiligung an der Green GEC CO GmbH & Co. KG, Essen, auch 
unter Inanspruchnahme einer Fremdfinanzierung. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Dr.-Ing. Norbert Ohlms 
Komplementär: 
GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltungs GmbH, Troisdorf 
4.24.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2012 ins gesamt einen Jahresüberschuss in Höhe von 
986 T€. Aufgrund der um 313 T€ gestiegenen Beteilig ungserträge der Green GECCO GmbH & 
Co. KG Essen sowie der Erträge aus einem Vergleich konnte diese positive Entwicklung 
verzeichnet werden.  
Am 21.06.2012 hat die Gesellschafterversammlung der GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft 
mbH & Co. KG dem mittelbaren Erwerb der WINKRA Höru p Windparkbetriebsgesellschaft mbH 
(Windpark Hörup), der RWE Innogy Windpark GmbH (Win dpark Titz) und der RWE Innogy 
Lüneburger Heide Windparkbetriebsgesellschaft mbH (Windpark Düshorner Heide) zugestimmt. 
Außerdem hat die GREEN GECCO Beteiligungsgesellscha ft mbH & Co. KG einen saldierten 
Betrag in Höhe von 22,2 Mio. € Einlagen in die Gree n GECCO GmbH & Co. KG Essen getätigt. 
Die Einlagen waren für die Beteiligungen an den Onshore-Windparks Titz und Hörup bestimmt.  
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist a nhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2012  GREEN GECCO Beteiligungsg esellschaft mbH & Co. KG  
160 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr  2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % 
Finanzanlagen 19.408.463  96,2  23.780.561  93,1  44.483.061  91,3  
=Anlagevermögen 19.408.463  96,2  23.780.561  93,1  44.483.061  93,1  
Forderungen  657  0,0  627.775  2,5  969.763  2,0  
Flüssige Mittel 774.183  3,8  1.127.130  4,4  3.273.578  6,7  
 =Umlaufvermögen 774.840  3,8  1.754.905  6,9  4.243.341  8,7  
Rechnungsabgrenzungsposten 1.545  0,0  1.545  0,0  1.548  0,0  
Aktiva 20.184.848  100,0  25.537.011  100,0  48.727.950  100,0  
Kapitalanteile 20.514.960  101,6  24.707.417  96,8  46.919.117  96,3  
Rücklagen 0  0,0  689.788  2,7  689.788  1,4  
Gewinn- / Verlustvortrag 0  0,0  -423.234  -1,7  59.954  0,1  
Jahresüberschuss / -fehlbetrag -423.234  -2,1  483.188  1,9  985.753  2,0  
 =Eigenkapital 20.091.726  99,5  25.457.159  99,7  48.654.612  99,8  
Rückstellungen 37.800  0,2  15.794  0,0  23.624  0,0  
Verbindlichkeiten 55.322  0,3  64.058  0,3  49.714  0,1  
Passiva 20.184.848  100,0  25.537.011  100,0  48.727.950  100,0  
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr  2010 2011 2011 
GuV -Positionen € € 2012 
Umsatzerlöse 5.000  5.000  15.000  
Sonstige betriebliche Erträge 189.255  141.324  600.607  
Sonstige Zinsen und ähnliche 
Erträge 2.490 
 129.976  42.497  
Erträge aus Beteiligungen 0  620.933  934.255  
Erträge 196.745  897.232  1.592.359  
Personalaufwand 0  0 0 
Sonstige betriebliche 
Aufwendungen 619.979 
 414.044  578.393  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen  0 0 19.112  
Aufwendungen 619.979  414.044  597.505  
Erträge 196.745  897.232  1.592.359  
Aufwendungen 619.979  414.044  597.505  
Steuern 0 0 9.100  
Jahresergebnis -423.234  483.188  985.754  
 
4.24.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Zukünftige Chancen und Risiken hängen eng mit der F inanz- und Ertragslage der 
Projektgesellschaften „An Suidhe“, „Süderdeich“, „Hörup“, „Titz“ und „Düshorner Heide“, an 
denen die GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG mittelbar beteiligt ist, 
zusammen. Chancen und Risiken ergeben sich bei den Windparks grundsätzich aus dem 
Wind, bzw. Energieertrag und den rechtlichen Rahmenbedingungen.

Beteiligungsbericht 2012  GREEN GECCO Beteiligungsg esellschaft mbH & Co. KG  
161 
 
Bezüglich des Windparks Düshorner Heide ist unmitte lbar nach Inbetriebnahme, die laut 
Plan im Herbst 2013 erfolgen soll, der Kaufpreis fä llig. Dieser wird vollständig durch eine 
Einlage der Gesellschafter finanziert.  
Der Wirtschaftsplan sieht für das kommende Geschäft sjahr einen Jahresüberschuss in Höhe 
von 1.440 T€ vor. Für die Folgejahre erwartet die Gesellschaft weiterhin positive Ergebnisse.

Beteiligungsbericht 2012  GREEN GECCO Beteiligungsg esellschaft-Verwaltungs GmbH  
162 
 
4.25  GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH 
4.25.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH 
Poststraße 105  
53840 Troisdorf 
Telefon: (0 22 41) 888 - 0 
Gründungsjahr:  2010 
Gesellschafter: Kapitalanteile 
 
 in € in %  
Stadtwerke Osnabrück AG  3.064,00  10,07  
Stadtwerke Duisburg AG 2.427,00  7,98  
Stadtwerke Münster GmbH 2.357,00  7,75  
AVU Aktiengesellschaft für Versorgungsunternehmen  2.357,00  7,75  
EWV Energie- und Wasserversorgung GmbH, Stolberg 2. 003,00  6,58  
ELE Emscher Lippe Energie GmbH, Gelsenkirchen 1.885 ,00  6,20  
Stadtwerke Troisdorf 1.650,00  5,42  
EWR GmbH 1.612,50  5,30  
Stadtwerke Iserlohn GmbH 1.227,00  4,03  
Stadtwerke Düren GmbH 1.225,00  4,03  
Rhenag Rheinische Energie AG, Köln 1.178,00  3,87  
Stadtwerke Detmold GmbH 1.119,00  3,68  
Stadtwerke Willich 1.022,00  3,36  
Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH 942,0 0  3,10  
Energie Wasser Niederrhein GmbH, Moers 942,00  3,10  
Stadtwerke Hamm GmbH 942,00  3,10  
SWK Energie GmbH 942,00  3,10  
Energie Nordeifel GmbH & Co. KG 525,00  1,73  
Stadtwerke Neuss Energie und Wasser GmbH 471,00  1,55  
Stadtwerke Geldern GmbH 447,00  1,47  
9 weitere Stadtwerke der Region (Geschäftsanteile jeweils 
unter 1 %) 
2.083,00  6,83  
Gesamt 30.420,00  100,00  
 
Komplementärin der GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG

Beteiligungsbericht 2012  GREEN GECCO Beteiligungsg esellschaft-Verwaltungs GmbH  
163 
 
Gegenstand des Unternehmens  
Die GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltung s GmbH, Troisdorf ist die einzige 
persönlich haftende Gesellschafterin der GREEN GECC O Beteiligungsgesellschaft mbH & 
Co. KG. Somit ist sie geschäftsführende Gesellschaf terin, am Vermögen der GREEN 
GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG nicht b eteiligt und daher zur Leistung von 
Einlagen weder berechtigt noch verpflichtet. 
Die GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbh & Co. KG beteiligt sich an Projekten der 
regenerativen Energieerzeugung. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Dr.-Ing. Norbert Ohlms 
 
4.25.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltung s GmbH erzielte im Geschäftsjahr 
2012 einen Jahresüberschuss in Höhe von 1.309 €, we lcher im Wesentlichen aus der 
Haftungsvergütung resultiert. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr  2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % 
Sachanlagen 0  0,0  453  1,0  1.029 2,2  
=Anlagevermögen 0  0,0  453  1,0  1.029  1,0  
Forderungen  25.864  67,3  22.545  50,2  25.915  55,2  
Flüssige Mittel 12.567  32,7  21.953  48,8  19.981  42,6  
 =Umlaufvermögen 38.431  100,0  44.498  99,0  45.896  97,8  
Aktiva 38.431  100,0  44.951  100,0  46.925  100,0  
gezeichnetes Kapital 25.000  65,1  30.420  67,7  30.420  64,8  
Gewinn- / Verlustvortrag -1.002  -2,6  -98  -0,2  1.458  3,1  
Jahresüberschuss 904  2,4  1.557  3,5  1.309  2,8  
 =Eigenkapital 24.902  64,8  31.879  70,9  33.187  70,7  
Rückstellungen 5.410  14,1  4.578  10,2  4.737  10,1 
Verbindlichkeiten 8.120  21,1  8.495  18,9  9.001  19,2  
Passiva 38.431  100,0  44.951  100,0  46.925  100,0

Beteiligungsbericht 2012  GREEN GECCO Beteiligungsg esellschaft-Verwaltungs GmbH  
164 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr  2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € 
Umsatzerlöse 141.837  161.021  0 
Sonstige betriebliche Erträge 6  1.001  163.850  
Sonstige Zinsen und ähnliche 
Erträge 64 
 188  33  
Erträge 141.907  162.210  163.883  
Personalaufwand 101.437  116.836  116.954  
Sonstige betriebliche 
Aufwendungen 39.156 
 43.902  45.054  
Abschreibungen 0  33  321  
Aufwendungen 140.593  160.771  162.329  
Erträge 141.907  162.210  163.883  
Aufwendungen 140.593  160.771  162.329  
Steuern 410  -118  245  
Jahresergebnis 904  1.557  1.309  
 
4.25.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Die Chancen und Risiken der GREEN GECCO Beteiligungs-Verwaltungs GmbH sind eng mit 
der Rolle der Gesellschaft als persönlich haftende, geschäftsführende Gesellschafterin der 
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG verknüpft. 
Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft wird sich in den kommenden Jahren weiterhin auf die 
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG beschränken. Folglich werden die 
Erträge in erster Linie die Geschäftsführungsvergütung beinhalten. 
Es wird in den kommenden beiden Geschäftsjahren jeweils mit einem geringen positiven 
Jahresergebnis gerechnet.

Beteiligungsbericht 2012  RVM Verkehrsdienst GmbH  
165 
 
5 Die mittelbaren Beteiligungen über die Regionalve rkehr 
Münsterland GmbH 
5.1 RVM Verkehrsdienst GmbH 
5.1.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
RVM Verkehrsdienst GmbH  
c/o Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH  
Krögerweg 11  
48155 Münster  
Telefon: (02 51) 62 70-0 
Gründungsjahr:  1993 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Regionalverkehr Münsterland GmbH 25.600  100,00  
Gegenstand des Unternehmens  
Die RVM-Verkehrsdienst GmbH ist ein Tochterunterneh men der Regionalverkehr Münsterland 
GmbH. Gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages ist der Zweck der Gesellschaft der Betrieb von 
öffentlichem Personen- und Güterverkehr, ferner die  Beteiligung an Unternehmen, die diese 
Zwecke fördern.  
Organe der Gesellschaft 
Die Geschäfts- und Betriebsführung wird von der Wes tfälischen Verkehrsgesellschaft mbH, 
Münster (WVG) wahrgenommen, die ihrerseits im Rahmen ihrer gesellschaftsrechtlichen Aufgabe 
die Förderung und Verbesserung der Verkehrsverhältn isse in den in ihrem Einzugsgebiet 
liegenden Verkehrsräumen sowie die Koordinierung un d Rationalisierung der angeschlossenen 
Verkehrsbetriebe verfolgt. 
Geschäftsführung:  
Herr Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Andre Pieperjohanns, Wildeshausen  
Herr Dipl.-Geograph Werner Linnenbrink, Münster  
 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der Regionalverkehr Münsterland GmbH

Beteiligungsbericht 2012  RVM Verkehrsdienst GmbH  
166 
 
5.1.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Aktivitäten der Gesellschaft beschränken sich z urzeit auf Personalgestellungen für die 
Muttergesellschaft. Die Leistungen werden gegenüber  der RVM zu den um sonstige Erträge 
geminderten Selbstkosten abgerechnet, wodurch das Jahresergebnis ausgeglichen ist.  
Zum Ende des Berichtsjahres beschäftigte die RVM Ve rkehrsdienst GmbH 90 Mitarbeiter, 
wovon 16 Teilzeitkräfte und 25 geringfügig Beschäftigte waren.  
Die Bilanzsumme betrug 207 T€ in 2012. Sie ergibt s ich im Wesentlichen aus dem 
Verrechnungsverkehr mit der Muttergesellschaft. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der Gesellschaft. Die 
Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist anhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Anlagevermögen 3.681  1,0  3.068  1,0  2.454  1,3  1.840  1,3  
Vorräte 0  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Forderungen / sonst.                  
Vermögensgegenstände 359.896  97,9  212.171  97,9  194.658  98,2  201.630  98,2  
Flüssige Mittel 3.963  1,1  3.442  1,1  1.192  0,6  3.344  0,6  
 =Umlaufvermögen 363.859  99,0  215.613  99,0  195.850  98,8  204.974  98,8  
Rechnungsabgrenzungsposten  0 0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Aktiva 367.540  100,0  218.680  100,0  198.304  100,0  206.814  100,0  
Gezeichnetes Kapital 25.600  7,0  25.600  7,0  25.600  12,9  25.600  12,9  
Rückstellungen 321.222  87,4  168.713  87,4  159.445  80,4  162.439  80,4  
Verbindlichkeiten 20.718  5,6  24.367  5,6  13.259  6,7  18.775  6,7  
Passiva 367.540  100,0  218.680  100,0  198.304  100,0  206.814  100,0

Beteiligungsbericht 2012  RVM Verkehrsdienst GmbH  
167 
 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 2.826.493  2.828.292  2.508.117  2.697.796  
Sonstige betriebliche Erträge 25.621  58.449  23.969  7.441  
Sonstige Zinsen und ähnliche 
Erträge 27 
 39  43  5 
Erträge 2.852.141  2.886.780  2.532.129  2.705.242  
Materialaufwand 0  0 0 0 
Personalaufwand 2.788.419  2.816.820  2.452.886  2.638.980  
Abschreibungen 0  0 0 0 
Sonstige betriebliche 
Aufwendungen 63.720 
 65.875  76.708  63.841  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen  2 2.313  2.535  2.421  
Aufwendungen 2.852.141  2.885.007  2.532.129  2.705.242  
Erträge 2.852.141  2.886.780  2.532.129  2.705.242  
Aufwendungen 2.852.141  2.885.007  2.532.129  2.705.242  
außerordentliche Aufwendungen 0  1.773  0 0 
Jahresergebnis 0  0 0 0 
 
5.1.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Die Geschäftstätigkeit wird entsprechend der Fluktu ation von Fahrdienstmitarbeitern bei der 
Muttergesellschaft weiterhin ausgeweitet. Die Gesel lschaft rechnet aufgrund der 
kostendeckenden Verrechnung für die nächsten beiden  Geschäftsjahre mit einem stabilen 
Ergebnis.  
Die Geschäftsführung sieht für die Zukunft keine besonderen Risiken.

Beteiligungsbericht 2012  Verkehrsbetrieb Kipp GmbH  
168 
 
5.2 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 
5.2.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 
Münsterstraße 58 a 
48525 Lengerich 
Telefon: (0 54 81) 84 75 57-0 
Gründungsjahr:  2009 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Regionalverkehr Münsterland GmbH 25.000  100,00  
Gegenstand des Unternehmens  
Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung und V erbesserung des öffentlichen Verkehrs 
im Sinne des § 107 Abs. 1 GO NRW in den Kreisen Bor ken, Coesfeld, Steinfurt, Warendorf und 
in der Stadt Münster einschließlich grenzüberschrei tender Verkehre in benachbarte 
Verkehrgebiete, insbesondere durch Einrichtung und Betrieb von Linien- und 
Freistellungsverkehren, sowie die Förderung und Ver besserung von Güterverkehr auf Schiene 
und Straße, ferner die Beteiligung an Unternehmungen, die diese Zwecke fördern. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Herr André Pieperjohanns, Wildeshausen  
Herr Werner Linnenbrink, Münster 
5.2.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die Verkehrsbetrieb Kipp GmbH leistete im Geschäfts jahr 2012 insgesamt 3.253 tsd-km für ihre 
Auftraggeber und erzielte dadurch Umsatzerlöse in H öhe von 5,1 Mio. €. Auf die Kosten der 
Fahrleistung wirkten sich dabei um rund 5 % gestiegene Treibstoffpreise aus.  
Das Unternehmen tätigte Investitionen in Höhe von 1 ,4 Mio Euro, die in Omnibusse sowie in 
Betriebs- und Geschäftsausstattung flossen.  
Der Jahresüberschuss in Höhe von 43 T€ wurde entspr echend des Ergebnisabführungsvertrages 
vollständig an die Muttergesellschaft RVM abgeführt. 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist a nhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2012                                                                 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH  
169 
 
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr  2010 2011 2011 
Bilanz - Position € % € % € % 
immaterielle             
Vermögensgegenstände 590  0,0  387  0,0  184  0,0  
Sachanlagen 1.151.936  83,9  2.379.233  88,8  2.853.073  88,8  
=Anlagevermögen 1.152.526  83,9  2.379.620  88,8  2.853.257  88,8  
Vorräte 34.461  2,5  39.798  1,5  62.182  1,5  
Forderungen / sonst.              
Vermögensgegenstände 165.499  12,1  242.075  9,0  248.217  9,0  
Flüssige Mittel 55.210  4,0  17.208  0,6  19.102  0,6  
 =Umlaufvermögen 220.709  16,1  299.080  11,1  329.501  11,1  
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0,0  0 0,0  0 0,0  
Aktiva 1.373.235  100,0  2.678.700  100,0  3.182.758  100,0  
Gezeichnetes Kapital 25.000  1,8  25.000  0,9  25.000  0,9  
nicht eingeforderte ausstehende             
Einlage auf das gezeichnete 
Kapital 12.500 
 0,9  0 0,0  0 0,0  
Verlustvortrag -1.313  -0,1  -3.981  -0,1  -3.981  -0,1  
Jahresfehlbetrag -2.667  -0,2  0 0,0  0 0,0  
=Eigenkapital 8.519  0,6  21.019  0,8  21.019  0,8  
Rückstellungen 45.196  3,3  74.426  2,8  115.546  2,8  
Verbindlichkeiten 1.319.520  96,1  2.583.255  96,4  3.046.193  96,4  
Passiva 1.373.235  100,0  2.678.700  100,0  3.182.758  100,0  
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr  2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € 
Umsatzerlöse 683.368  4.875.156  5.121.719  
Sonstige betriebliche Erträge 20.380  28.559  55.250  
Sonstige Zinsen und ähnliche 
Erträge 0
 0 0 
Erträge aus Verlustübernahme 98.362  0 0 
Erträge 802.110  4.903.714  5.176.969  
Materialaufwand 266.017  2.284.777  2.366.717  
Personalaufwand 348.808  1.538.823  1.756.457  
Abschreibungen 94.601  373.983  486.107  
Sonstige betriebliche 
Aufwendungen 85.697 
 383.223  489.705  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen  8.471  17.797  34.249  
Aufwendungen 803.593  4.598.602  5.133.235  
Erträge 802.110  4.903.714  5.176.969  
Aufwendungen 803.593  4.598.602  5.133.235  
Steuern 1.184  1.774  751  
abgeführte Gewinne 0  303.338  42.983  
Jahresergebnis -2.667  0 0

Beteiligungsbericht 2012                                                                 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH  
170 
 
5.2.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Die Gesellschaft rechnet für das Jahr 2013 mit eine m positiven Jahresergebnis in Höhe von 
rund 20 T€ vor Ergebnisabführung. Die Betriebserträ ge und Ergebnisse der Folgejahre 
werden sich voraussichtlich auf dem Niveau des Berichtsjahres 2012 einpendeln. 
 
Die langfristig ausgelegten Beschäftigungsverträge mit RVM, LWL und Weilke stellen eine 
solide Geschäftsgrundlage für das Unternehmen dar. Durch die abgeschlossene Umsetzung 
der im Jahr 2010 beschlossenen Direktvergabe bei de r RVM gestaltet sich die Auftragslage 
grundsätzlich positiv. 
 
Ein Risikofaktor besteht insbesondere im Hinblick a uf steigende Personalkosten. Das seit 
Mai 2012 geltende Tariftreue- und Vergabegesetz (TV gG) sorgt in Nordrhein-Westfalen für 
Unsicherheit. Die Gesellschaft muss sich zukünftig auf härtere Rahmenbedingungen der 
Vergütung einstellen. Aufgrund des hohen Anteils de r Personalkosten an den Gesamtkosten 
würde sich eine Steigerung des Tarifniveaus negativ  auf das Unternehmensergebnis 
auswirken.

Beteiligungsbericht 2012  Westfälische Verkehrsgese llschaft mbH  
171 
 
5.3 Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 
5.3.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 
Krögerweg 11 
48155 Münster 
Telefon: (02 51) 62 70-0 
Gründungsjahr:  1969 
Gesellschafter Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Regionalverkehr Münsterland GmbH 1.043.980  47,14  
Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH 632.710  28,57  
Verkehrsgesellschaft Kreis Unna GmbH 316.360  14,29  
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 221.450  10,00  
Gesamt 2.214.500  100,00  
Beteiligungen der Gesellschaft in 2011   
beka Einkaufs- und Wirtschaftsgesellschaft für 
Verkehrsunternehmen mbh, Köln 
600 
 - 
 
Gegenstand des Unternehmens  
Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung und V erbesserung des öffentlichen Verkehrs 
im Sinne des § 107 Abs. 1 GO NRW in den Verkehrsgeb ieten der Gesellschafter sowie die 
Koordinierung und Rationalisierung der operativ tätigen Verkehrsunternehmen.  
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Herr Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Andre Pieperjohanns, Wildeshausen 
Herr Dipl.-Geograph Werner Linnenbrink, Münster 
 
 
Aufsichtsrat: 
Landrat Michael Makiolla (Vorsitzender) 
Kreisdirektor Joachim L. Gilbeau (1. stellv. Vorsitzender) 
Herr Thomas Rissiek (2. stellv. Vorsitzender) 
Kreisdirektor Dr. Klaus Drathen (ab 18.04.2012) 
Ltd. Kreisbaudirektor Friedrich Gnerlich 
Herr Anton Grüne 
Herr Roland Henrichs 
Herr Heinz Horstmann 
Bürgermeister Werner Kolter 
Kreisdirektor Dirk Lönnecke

Beteiligungsbericht 2012  Westfälische Verkehrsgese llschaft mbH  
172 
 
Ltd. Kreisbaudirektor Franz Niederau 
Ltd. Kreisrechtsdirektor Dr. Hermann Paßlick 
Herr Franz-Josef Teuber 
Bürgermeister Hans-Josef Vogel  
Gesellschafterversammlung: 
Vertreter der einzelnen Gesellschafter der Westfälischen Verkehrsgesellschaft mbH 
5.3.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die betreuten Verkehrsunternehmen leisten der Westf älischen Verkehrsgesellschaft mbH durch 
eine Umlage Aufwendungsersatz für die der Gesellsch aft im Rahmen der Geschäfts- und 
Betriebsführungstätigkeit entstehenden Aufwendungen  abzüglich Erträge, so dass die 
Gesellschaft ein ausgeglichenes Jahresergebnis ausweist. 
Die Gesellschaft erwirtschaftete im Jahr 2012 Umsat zerlöse – bestehend aus der Betriebs- und 
Geschäftsführungsumlage – in Höhe von 4,23 Mio. €. Die Bilanzsumme verringerte sich um 4.904 
T€ auf 12.274 T€ 
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist a nhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Immaterielle 
Vermögensgegenstände 91.000 
 0,5  137.456  1,0  111.935  0,7  74.239  0,6  
Sachanlagen 1.905.000  10,7  1.883.813  13,4  1.886.616  11,0  1.866.383  15,2  
Finanzanlagen 4.690.000  26,4  6.303  0,0  5.409  0,0  4.514  0,0  
=Anlagevermögen 6.686.000  37,7  2.027.572  14,4  2.003.960  11,7  1.945.136  15,8  
Vorräte 0 0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Forderungen / sonst.                  
Vermögensgegenstände 11.024.000  62,2  6.141.205  43,6  2.861.669  16,7  3.719.908  30,3  
Flüssige Mittel 17.000  0,1  5.920.192  42,0  12.305.638  71,6  6.602.306  53,8  
 =Umlaufvermögen 11.041.000  62,3  12.061.397  85,6  15.167.307  88,3  10.322.214  84,1  
Rechnungsabgrenzungsposten 8.000  0,0  5.861  0,0  5.871  0,0  6.175  0,1  
Aktiva 17.735.000  100,0  14.094.830  100,0  17.177.138  100,0  12.273.525  100,0  
Gezeichnetes Kapital 2.214.000  12,5  2.214.500  15,7  2.214.500  12,9  2.214.500  18,0  
Kapitalrücklage 4.676.000  26,4  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
=Eigenkapital 6.890.000  38,8  2.214.500  15,7  2.214.500  12,9  2.214.500  18,0  
Rückstellungen 2.773.000  15,6  2.931.472  20,8  2.830.162  16,5  2.761.226  22,5  
Verbindlichkeiten 8.064.000  45,5  8.943.012  63,4  12.126.616  70,6  7.291.725  59,4  
Rechnungsabgrenzungsposten 8.000  0,0  5.846  0,0  5.860  0,0  6.074  0,0  
Passiva 17.735.000  100,0  14.094.830  100,0  17.177.138  100,0  12.273.525  100,0

Beteiligungsbericht 2012  Westfälische Verkehrsgese llschaft mbH  
173 
 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 3.901.000  4.327.722  4.306.804  4.233.091  
Sonstige betriebliche Erträge 2.275.000  2.292.819  2.486.185  2.220.427  
Sonstige Zinsen und ähnliche 
Erträge 549.000 
 205.861  178.592  156.685  
Erträge aus Beteiligungen 0  30  0 0 
Erträge 6.725.000  6.826.431  6.971.581  6.610.203  
Materialaufwand 0  0 0 0 
Personalaufwand 4.255.000  4.059.663  4.290.339  4.174.816  
Abschreibungen 120.000  160.124  192.406  215.289  
Sonstige betriebliche 
Aufwendungen 1.908.000 
 2.145.768  2.160.124  1.907.327  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen  434.000  332.048  287.659  271.407  
Aufwendungen 6.717.000  6.697.603  6.930.528  6.568.839  
Erträge 6.725.000  6.826.431  6.971.581  6.610.203  
Aufwendungen 6.717.000  6.697.603  6.930.528  6.568.839  
außerordentliche Aufwendungen 0  120.746  32.318  32.318  
Steuern 8.000  8.082  8.734  9.046  
Jahresergebnis 0  0 0 0 
 
 
5.3.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Die Gesellschaft rechnet für das Jahr 2013 mit Umsatzerlösen in Höhe von rund 4,2 Mio. €. 
Problematisch stellt sich die demografische Entwicklung dar, die zu starken Verringerungen und 
Veränderungen der Schülerströme führen wird. Dadurch könnten sich zukünftig deutliche 
Auswirkungen auf das Geschäftsfeld „Ausbildungsverkehr“ ergeben.  
Ebenso stellt der Fachkräftemangel sowie die in den nächsten zehn Jahren erfolgende 
Pensionierung zahlreicher Fach- und Führungskräfte die Gesellschaft vor eine Herausforderung, 
der sie mit rechtzeitiger, angemessener  und wirtschaftlicher Neubesetzung und Einarbeitung 
entgegenzuwirken versucht.

Beteiligungsbericht 2012  Technologieförderung Müns ter GmbH  
174 
 
6 Die mittelbaren Beteiligungen über die 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
6.1 Technologieförderung Münster GmbH 
6.1.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
Technologieförderung Münster GmbH  
Mendelstraße 11  
48149 Münster  
Telefon: (02 51) 9 80 11 04 
Gründungsjahr:  1985 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Wirtschaftsförderung Münster 4.086.000  93,99  
Sparkasse Münsterland Ost 256.000  5,89  
Westfälische Wilhelms-Universität Münster 5.000  0,12  
Gesamt 4.347.000  100,00  
 
Beteiligungen der Gesellschaft: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
CeNTech GmbH 395.000  79,00  
 
Gegenstand des Unternehmens  
Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung von I nnovationen und Technologietransfer. 
Hierzu gehört insbesondere der Betrieb eines Techno logiehofes und eines 
Biotechnologiezentrums in Münster. Darüber hinaus w erden bei der Technologieförderung 
Münster GmbH die Clusteraktivitäten gebündelt. Auße rdem bietet die Technologieförderung 
Münster GmbH ein vollständiges Angebot für die Sens ibilisierung, Qualifizierung und das 
Coaching von Gründern aus den Hochschulen.

Beteiligungsbericht 2012  Technologieförderung Müns ter GmbH  
175 
 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Herr Dr. Thomas Robbers, Münster 
Aufsichtsrat:  
Ratsherr Dr. Dietmar Erber (Vorsitzender)  
Ratsherr Thomas Fastermann (stellv. Vorsitzender) (bis 08.02.2012) 
Ratsherr Friedhelm Schade (stellv. Vorsitzender) (ab 08.02 bis 19.09.2012) 
Ratsherr Matthias Kersting (stellv. Vorsitzender) (ab 19.09.2012) 
Stadtkämmerin Helga Bickeböller a. D. (bis 09.05.2012) 
Stadtkämmerer Hartwig Schultheiß (ab 09.05.2012)  
Ratsherr Walter von Göwels 
Ratsherr Carsten Peters 
Ratsherr Jürgen Reuter (bis 08.02.2012) 
Herr Klaus Richter  
Ratsherr Jens-Ulrich Lenski (ab 08.02.2012) 
Herr Dr. Hubert Sanetra 
Herr Matthias Schwarte 
 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter 
6.1.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Das Geschäftsjahr 2012 verlief für die Technologief örderung Münster GmbH sehr erfolgreich. Im 
Vermietungsgeschäft knüpften die Auslastungsquoten im Technologiehof und im 
Biotechnologiezentrum an das hohe Niveau des Vorjahres an und stabilisierten sich zusehends.  
Zu Ende des Jahres lag die Auslastungsquote des Tec hnologiehofes bei 96,8 % und die des 
Deilmann-Hauses bei 94 %. Das Biotechnologiezentrum war mit 100 % voll ausgelastet.  
Es wurden 15 neue bzw. ergänzende Mietverträge mit einer Gesamtfläche von 1036 m² 
abgeschlossen, denen vier Vertragskündigungen und d rei Flächenreduzierungen mit 597 m² 
sowie 65 m² gegenüber standen.  
Der Jahresfehlbetrag in Höhe von 374 T€ lag um 396 T€ unter dem im Wirtschaftsplan 2012 
prognostizierten Ergebnis (396 T€). Im Vergleich zu m Vorjahr  hat sich das Defizit jedoch um 100 
T€ vergrößert. Negativ bemerkbar machte sich dabei die erfolgswirksame Bilanzierung einer 
möglichen Rückzahlungsverpflichtung für noch nicht verbrauchte Festbetragseinlagen (128 T€). 
Außerdem sanken die Erträge aus dem Clustermanageme nt. Positiv wirkten sich geringere 
Zinsaufwendungen sowie höhere Erträge aus dem Vermi etungsgeschäft und niedrigere 
Ausgaben für externe Projekt- und Beratungsleistungen aus. 
Darüber hinaus begleitete die Gesellschaft in 2012 zahlreiche Projekte und Veranstaltungen zu 
Gründung, Wachstum und Ansiedlung technologieorientierter Unternehmen in der Stadt Münster.  
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der Technologieförderung 
Münster GmbH. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks  im Geschäftsjahr 2012 ist anhand der 
wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.

Beteiligungsbericht 2012  Technologieförderung Müns ter GmbH  
176 
 
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Immaterielle 
Vermögensgegenstände 0
 0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Sachanlagen 9.706.481  70,7  8.862.165  66,9  8.005.041  64,3  7.182.925  59,2  
Finanzanlagen 2.489.193  18,1  3.036.020  22,9  2.842.039  22,8  2.695.420  22,2  
Anlagevermögen 12.195.674  88,8  11.898.185  89,9  10.847.080  87,2  9.878.345  81,5  
Vorräte 3.600  0,0  4.200  0,0  5.400  0,0  4.300  0,0  
Forderungen / sonstige                 
Vermögensgegenstände 1.032.543  7,5  575.154  4,3  796.434  6,4  1.238.481  10,2  
Flüssige Mittel 501.228  3,6  763.432  5,8  791.747  6,4  1.000.958  8,3  
Umlaufvermögen 1.537.372  11,2  1.342.786  10,1  1.593.581  12,8  2.243.739  18,5  
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0,0  0 0,0  1.816  0,0  1.329  0,0  
Aktiva 13.733.046  100,0  13.240.971  100,0  12.442.477  100,0  12.123.413  100,0  
Gezeichnetes Kapital 4.347.000  31,7  4.347.000  32,8  4.347.000  34,9  4.347.000  35,9  
Rücklagen 1.009.200  7,3  798.363  6,0  854.106  6,9  1.139.830  9,4  
Bilanzgewinn/ -verlust -3.654.218  -26,6  -2.945.902  -22,2  -2.945.902  -23,7  -2.945.902  -24,3  
Eigenkapital 1.701.982  12,4  2.199.460  16,6  2.255.204  18,1  2.540.928  21,0  
Sonderposten f. 
Investitionszuschüsse 4.517.363 
 32,9  3.938.633  29,7  3.420.751  27,5  2.902.869  23,9  
Rückstellungen 149.600  1,1  62.200  0,5  65.500  0,5  168.350  1,4  
Verbindlichkeiten 7.359.190  53,6  7.026.423  53,1  6.696.522  53,8  6.477.051  53,4  
Rechnungsabgrenzungsposten 4.910  0,0  14.255  0,1  4.500  0,0  34.215  0,3  
Passiva 13.733.046  100,0  13.240.971  100,0  12.442.477  100,0  12.123.413  100,0  
 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 1.627.920  1.727.469  1.786.109  1.799.781  
Sonstige betriebliche Erträge 152.832  322.743  661.726  465.981  
Sonstige Zinsen und ähnliche 
Erträge 10.551 
 16.360  24.389  20.445  
Außerordentliche Erträge 524.437  517.882  517.882  517.882  
Erträge 2.315.740  2.584.454  2.990.106  2.804.089  
Materialaufwand 0  0 0 0 
Personalaufwand 342.247  440.862  526.855  538.343  
Abschreibungen 1.053.635  1.089.060  1.033.547  1.013.694  
Sonstige betriebliche Aufwendungen  1.199.311  1.249.386  1.297.755  1.271.669  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 382.076  371.891  354.964  303.419  
Aufwendungen aus 
Verlustübernahme 0
 0 0 0 
Aufwendungen 2.977.269  3.151.199  3.213.121  3.127.125  
Erträge 2.315.740  2.584.454  2.990.106  2.804.089  
Aufwendungen 2.977.269  3.151.199  3.213.121  3.127.125 
Steuern/-Erstattungen 46.786  80.777  51.241  51.241  
Jahresergebnis -708.315  -647.522  -274.256  -374.277  
Gewinn-/Verlustvortrag -2.945.902  0 0 0 
Entnahmen aus der Kapitalrücklage 0  647.522  274.256  374.277  
Bilanzgewinn/-verlust -3.654.218  0 0 0

Beteiligungsbericht 2012  Technologieförderung Müns ter GmbH  
177 
 
6.1.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
In 2013 rechnet die Gesellschaft mit dem Auszug ein es größeren Mieters, wodurch 600 m² 
Bürofläche frei würden. Dies würde der Technologief örderung Münster GmbH Spielraum 
schaffen, neue innovative Unternehmen an den Standort Münster zu binden.  
Allerdings würde eine mögliche Reduzierung der Ausl astung auch zu geringeren Mieteinnahmen 
führen. Demgegenüber wird für das Biotechnologiezen trum jedoch weiterhin von einer 
Auslastung von 100 % ausgegangen. 
Als Folge ebenfalls geringerer Einnahmen aus dem Cl ustermanagement und weiterer 
Förderprojekte wird für das Geschäftsjahr 2013 mit 580 T€ ein höherer Jahresfehlbetrag als in 
2012 erwartet. Davon entfallen 208 T€ auf die Beteiligung an der CeNTech GmbH.

Beteiligungsbericht 2012  CeNTech GmbH  
178 
 
6.2 CeNTech GmbH 
6.2.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
CeNTech GmbH  
Heisenbergstraße 11 
48149 Münster  
Telefon (02 51) 5 34 06 - 1 01 
Gründungsjahr:  2001 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Technologieförderung Münster GmbH 395.000  79,00  
Sparkasse Münsterland Ost 100.000  20,00  
Westfälische Wilhelms-Universität Münster 5.000  1,00  
Gesamt 500.000  100,00  
Gegenstand des Unternehmens  
Gegenstand des Unternehmens ist der Bau und der Bet rieb des interdisziplinären Zentrums für 
Nanotechnologie mit dem besonderen Ziel der Förderu ng des Technologietransfers auf diesem 
Gebiet. Im Zusammenhang damit werden auch Dienstlei stungen für Unternehmen, 
Forschungseinrichtungen sowie andere Institutionen erbracht werden, sofern ein unmittelbarer 
Zusammenhang mit dem Unternehmenszweck besteht.  
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung: 
Herr Dr. Thomas Robbers 
Aufsichtsrat:  
Ratsherr Dr. Dietmar Erber (Vorsitzender)  
Ratsherr Thomas Fastermann (stellv. Vorsitzender) (bis 08.02.2012)  
Ratsherr Friedhelm Schade (stellv. Vorsitzender) (vom 08.02.2012 – 19.09.2012) 
Ratsherr Matthias Kersting (stellv. Vorsitzender) (ab 19.09.2012) 
Frau Stadtkämmerin Helga Bickeböller (bis 09.05.2012)    
Stadtdirektor Hartmut Schultheiß (ab 09.05.2012)        
Herr Klaus Richter 
Herr Matthias Schwarte 
Gesellschafterversammlung:  
Vertreter der einzelnen Gesellschafter

Beteiligungsbericht 2012  CeNTech GmbH  
179 
 
6.2.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Die CeNTech GmbH entwickelte sich im Geschäftsjahr 2012 positiv. Zwar erzielte die 
Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 153  T€, blieb damit jedoch 92 T€ unter dem im 
Wirtschaftsplan prognostizierten Defizit. Vergliche n mit dem Jahr 2011 hat sich der 
Jahresfehlbetrag um 26 T€ verringert.  Diese positi ve Entwicklung resultiert aus dem Projekt 
„COPT.NRW“, dessen Erträge die deutlich geringeren Aufwendungen überstiegen.  
Das CeNTech I war erneut vollvermietet, das CeNTech  II wurde termingerecht der Universität 
Münster zu Nutzung übergeben.  
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist a nhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich. 
 
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich  
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
                Immaterielle 
Vermögensgegenstände 2
 0,0  4.246  0,0  2.654  0,0  1.062  0,0  
Sachanlagevermögen 6.072.562  82,9  7.811.298  84,4  12.972.441  94,0  12.504.955  95,2  
Anlagevermögen 6.072.564  82,9  7.815.544  84,4  12.975.095  94,1  12.506.017  95,2  
Forderungen / sonst.                  
Vermögensgegenstände 204.983  2,8  515.485  5,6  222.621  1,6  125.048  1,0  
Flüssige Mittel 1.042.471  14,2  924.260  10,0  595.349  4,3  503.532  3,8  
Umlaufvermögen 1.247.453  17,0  1.439.746  15,6  817.970  5,9  628.580  4,8  
Rechnungsabgrenzungsposten 5657,27  0,1  2.657  0,0  2.439  0,0  2.072  0,0  
Aktiva 7.325.675  100,0  9.257.947  100,0  13.795.504  100,0  13.136.669  100,0  
Gezeichnetes Kapital 500.000  6,8  500.000  5,4  500.000  3,6  500.000  3,8  
Kapitalrücklage 2.852.673  38,9  2.655.783  28,7  2.557.252  18,5  2.564.064  19,5  
Verlustvortrag 0  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Jahresfehlbetrag -201.796  -2,8  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Entnahme aus der 
Kapitalrücklage 0
 0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Eigenkapital 3.150.877  43,0  3.155.783  34,1  3.057.252  22,2  3.064.064  23,3  
                Sonderposten für 
Investitionszuschüsse 3.821.959 
 52,2  4.921.724  53,2  9.854.509  71,4  9.496.199  72,3  
Rückstellungen 163.440  2,2  128.508  1,4  81.710  0,6  133.667  1,0  
Verbindlichkeiten 128.262  1,8  992.315  10,7  739.253  5,4 376.930  2,9  
Rechnungsabgrenzungsposten 61.137  0,8  59.617  0,6  62.780  0,5  65.809  0,5  
Passiva 7.325.675  100,0  9.257.947  100,0  13.795.504  100,0  13.136.669  100,0

Beteiligungsbericht 2012  CeNTech GmbH  
180 
 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 155.982  132.834  387.055  209.343  
Sonstige betriebliche Erträge 255.444  478.647  499.663  356.274  
Sonstige Zinsen/Finanzerträge 44.018  9.873  7.382  5.034  
Erträge aus Zuschüssen 160.218  160.218  209.745  358.310  
Erträge  615.661  781.572  1.103.845  928.961  
Personalaufwand 145.238  165.291  136.285  194.456  
Abschreibungen 256.251  256.551  306.600  455.333  
Sonstige betriebliche 
Aufwendungen 410.546 
 560.118  813.004  399.574  
Zinsen und ähnliche 
Aufwendungen 23 
 9.975  13.910  11.271  
Aufwendungen 812.058  991.934  1.269.800  1.060.634  
Erträge 615.661  781.572  1.103.845  928.961  
Aufwendungen 812.058  991.934  1.269.800  1.060.634  
Steuern/Erstattungen 5.399  34.732  12.576  21.514  
Jahresergebnis -201.796  -245.094  -178.531  -153.187  
 
6.2.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Die Gesellschaft erwartet für 2013 erneut eine nahe zu vollständige Vermietung des Gebäudes 
und geht dementsprechend davon aus, dass die Umsatz erlöse stabil bleiben. Gleiches gilt für die 
Einwerbung von Fördermitteln. Demgegenüber sind Spi elräume zur Erhöhung der 
Gesamtleistung bei der Patentverwertung möglich. 
Im Wirtschaftsplan für 2013 wird ein Jahresfehlbetr ag in Höhe von 208 T€ ausgewiesen, welcher 
um 55 T€ höher liegt als das Ergebnis des Abschluss es 2012. Dieser Trend ist in erster Linie 
erhöhten Betriebsaufwendungen und eher vorsichtig k alkulierten Erträgen aus Fördermitteln 
zuzuschreiben.

Beteiligungsbericht 2012  NBZ – Nano-Bioanalytik-Ze ntrum GmbH  
181 
 
6.3 NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 
6.3.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 
Mendelstraße 11 
48149 Münster 
Gründungsjahr:  2009 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 25.000  100,00  
Gegenstand des Unternehmens  
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der B etrieb eines Nano-Bioanalytik-Zentrums in 
Münster zur Ansiedlung und Förderung von kleinen un d mittelständischen Unternehmen im 
Umfeld der Nano- und Bioanalytik. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung:  
Herr Dr. Thomas Robbers 
Gesellschafterversammlung:  
Gesellschafterin Wirtschaftsförderung Münster GmbH

Beteiligungsbericht 2012  NBZ – Nano-Bioanalytik-Ze ntrum GmbH  
182 
 
6.3.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Das Nano-Bioanalytik-Zentrum wurde im Verlauf des J ahres weiter ausgebaut und Ende 2012 
fertiggestellt. Parallel zur Errichtung des Gebäude s startete die Gesellschaft mit der Vermarktung 
des Zentrums.  
Fünf Mietverträge über insgesamt 1.910 m² Fläche wa ren zum Ende des vergangenen 
Geschäftsjahres bereits abgeschlossen. Dies entspri cht einer Vermietungsquote von rund 64 %. 
Ursprünglich gerechnet hatte die NBZ GmbH mit einer Auslastung von 40 % im 1. Betriebsjahr.  
Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit ein em Fehlbetrag von 41 T€ ab und liegt damit 
54 T€ unter dem im Wirtschaftsplan prognostizierten Defizit.  
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens  aufgeführten Unternehmensziele 
entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentl ichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2012 ist a nhand der wirtschaftlichen 
Unternehmensdaten ersichtlich.  
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich 
Jahr  2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % 
Immaterielle 
Vermögensgegenstände 1.386 
 0,0  3.721  0,0  2.181  0,0  
Sachanlagevermögen 1.028.403  25,5  4.837.839  60,2  10.059.077  77,9  
Anlagevermögen 1.029.789  25,5  4.841.560  60,3  10.061.258  78,0  
Forderungen / sonst.              
Vermögensgegenstände 243.984  6,0  1.160.333  14,4  1.089.504  8,4  
Flüssige Mittel 2.763.280  68,4  2.023.453  25,2  1.752.589  13,6  
Umlaufvermögen 3.007.263  74,5  3.183.786  39,6  2.842.093  22,0  
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0,0  5926  0,1  1.482  0,0  
Aktiva 4.037.053  100,0  8.031.272  100,0  12.904.833  100,0  
Gezeichnetes Kapital 25.000  0,6  25.000  0,3  25.000  0,2  
Kapitalrücklage 3.000.000  74,3  2.933.790  36,5  2.893.224  22,4  
Verlustvortrag 0  0,0  0 0,0  0 0,0  
Jahresfehlbetrag -29.916  -0,7  0 0,0  0 0,0  
Entnahme aus der 
Kapitalrücklage 0
 0,0  0 0,0  0 0,0  
Eigenkapital 2.995.084  74,2  2.958.790  36,8  2.918.224  22,6  
            Sonderposten für 
Investitionszuschüsse 757.402 
 18,8  3.631.101  45,2  7.634.826  59,2  
Rückstellungen 271.500  6,7  260.300  3,2  9.900  0,1  
Verbindlichkeiten 13.066  0,3  1.181.080  14,7  2.340.877  18,1  
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0,0  0 0,0  1.006  0,0  
Passiva 4.037.053  100,0  8.031.272  100,0  12.904.833  100,0

Beteiligungsbericht 2012  NBZ – Nano-Bioanalytik-Ze ntrum GmbH  
183 
 
Ertragslage im 3-Jahresvergleich 
Jahr  2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € 
Umsatzerlöse 0  0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0  0 4.298  
Sonstige Zinsen/Finanzerträge 8.775  29.811  25.185 
Erträge aus Zuschüssen 0  0 916  
Erträge  8.775  29.811  30.399  
Personalaufwand 0  0 0 
Abschreibungen 0  1.668  2.715  
Sonstige betriebliche 
Aufwendungen 38.691 
 63.077  66.748  
Zinsen und ähnliche 
Aufwendungen 0
 0 141  
Aufwendungen 38.691  64.745  69.604  
Erträge 8.775  29.811  30.399  
Aufwendungen 38.691  64.745  69.604  
Steuern/Erstattungen 0  1.360  1.361  
Jahresergebnis -29.916  -36.294  -40.566  
Verlustvortrag aus dem Vorjahr 0  -29916  0 
Entnahmen aus Kapitalrücklage  0  66.210  40.566  
Bilanzgewinn 0 0 0 
 
6.3.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Mit der Aufnahme der Vermietungsleistung zu Beginn des Jahres 2013 erzielt die NBZ GmbH 
erste Einnahmen. Diesen gegenüber stehen Aufwendung en für den Betrieb des Gebäudes sowie 
für Fremdkapitalzinsen und Abschreibungen. Im Ergeb nis wird dies laut Wirtschaftsplan zu einem 
Jahresfehlbetrag in Höhe von etwa 270 T€ in 2013 führen.  
Die Gesellschaft geht davon aus, dass das Ziel eine r 75 %-igen Vermietung im zweiten 
Betriebsjahr durch die positive Entwicklung in 2012 frühzeitig erreicht wird.  
Mit zunehmender Auslastung des Gebäudes in den komm enden Jahren wird sich auch das 
Jahresergebnis verbessern.

Beteiligungsbericht 2012  Wohnungsgesellschaft Groß e Lodden mbH  
184 
 
7 Die mittelbaren Beteiligungen über die Wohn + Sta dtbau, 
Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 
7.1 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 
7.1.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 
Steinfurter Staße 60 
48149 Münster 
Gründungsjahr:  2005 
Gesellschafter: Stammkapitalanteil 
 
 in € in %  
Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt 
Münster GmbH 
25.000 
 100,00  
Gegenstand des Unternehmens  
Zweck der Gesellschaft ist die Verbesserung der Woh nraumsituation in dem Wohngebiet 
„Osthuesheide“ in Münster. Dies soll insbesondere durch folgende Maßnahmen erreicht werden: 
• Instandhaltung und gegebenenfalls Modernisierung v on Wohneinheiten bzw. Gebäuden, 
• Wirtschaftlich vertretbare Mieten für Mieter und V ermieter 
• Schaffung eines zeitlich längerfristig stabilen Ei gentümer- und Mietermixes 
Zu diesem Zweck erwirbt, veräußert, betreut, bewirt schaftet und verwaltet die Gesellschaft 
Wohneinheiten in dem Gebiet „Osthuesheide“. 
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung: 
Herr Klemens Nottenkemper 
Aufsichtsrat: 
Ratsfrau Helga Bennink (Vorsitzende) 
Ratsherr Karl-Heinz Winter (bis 08.02.2012) 
Ratsfrau Beanka Ganser (stellv. Vorsitzende) (ab 08.02.2012) 
Ratsherr Meik Bolte 
Herr Michael Dauskardt 
Ratsherr Edgar Drüge 
Ratsherr Wolfhard Ediger  
Ratsherr Thomas Fastermann (ab 08.02.2012)    
Herr Olaf Götze 
Herr Thomas Marczinkowski 
Ratsherr Jürgen Reuter 
Herr Peter Sartison

Beteiligungsbericht 2012  Wohnungsgesellschaft Groß e Lodden mbH  
185 
 
     
Stadtdirektor Hartwig Schultheiß 
Herr Stefan Wismann (Arbeitnehmervertreter) 
 
Gesellschafterversammlung: 
Gesellschafterin Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 
7.1.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Der Bestand von bisher 84 im Eigentum der Gesellsch aft stehenden Wohnungen im Bereich 
Osthuesheide wurde durch den Zukauf von insgesamt 3 Einheiten auf nunmehr 87 von insgesamt 
128 Einheiten erhöht.  
Zur Finanzierung des Ankaufs wurde bei der Wohnungs gesellschaft Große Lodden mbH eine 
weitere Kapitalerhöhung von 1.050.000 € durchgeführt. 
Im Jahre 2012 wurden umfangreiche Sanierungsarbeite n im Gemeinschafts- und 
Sondereigentum durchgeführt. Dadurch wurde die Wohn situation verbessert und eine bessere 
Vermietbarkeit erreicht. 
Das Geschäftsjahr 2012 schließt mit einem negativen  Ergebnis der gewöhnlichen 
Geschäftstätigkeit in Höhe von 96.039 € ab. Dieses ergibt sich im Wesentlichen aus fehlenden 
Mieterlösen sowie aufgrund nicht gedeckter Betriebs - und Heizkosten für leer stehende 
Wohnungen. Von den 87 Eigentumswohnungen waren am 3 1. Dezember 2012 17 nicht 
vermietet.   
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung  aufgeführten 
Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorges chriebenen öffentlichen Zweck der 
Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks  im Geschäftsjahr 2012 ist anhand der 
wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich. 
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position € % € % € % € % 
Sachanlagen 1.144.559  83,2  1.354.950  88,1  1.905.583  84  6.667.481  93  
geleistete Anzahlungen 235  0 0 0 0 0 0 0 
 =Anlagevermögen 1.144.794  83,2  1.354.950  88,1  1.905.583  84  6.667.481  93  
Unfertige Leistungen 77.900  5,7  79.500  5,2  117.800  5,2  146.700  2 
Forderungen /                 
sonstige 
Vermögensgegenstände 153.103 
 11,1  103.930  6,8  244.770  10,8  351.010  4,9  
Flüssige Mittel 0  0 0 0 0 0 695  0,1  
 =Umlaufvermögen 231.003  16,8  183.430  11,9  362.570  16  498.405    7,0  
Aktiva 1.375.797  100  1.538.380  100  2.268.153  100  7.165.886  100  
Gezeichnetes Kapital 25.000  1,8  25.000  1,6  25.000  1,1  25.000  0,3  
Kapitalrücklage 200.000  14,5  1.410.357  91,7  2.010.357  88,6  3.060.357  42,7  
Gewinn-/Verlustvortrag 24.462  1,8  0 0 0 0 0 0 
Jahresergebnis -80.181  -5,8  0 0 0 0 0 0 
 =Eigenkapital 120.357  8,8  1.435.357  93,3  2.035.357  89,8  3.085.357  43  
Rückstellungen 3.000  0,2  3.000  0,2  3.000  0,1  3.000  0,1  
Verbindlichkeiten 1.252.440  91  100.023  6,5  229.796  10,1  4.077.529  56,9  
Passiva 1.375.797  100  1.538.380  100  2.268.153  100  7.165.886  100

Beteiligungsbericht 2012  Wohnungsgesellschaft Groß e Lodden mbH  
186 
 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen € € € € 
Umsatzerlöse 208.037  250.068  303.001  354.142  
Bestandsveränderung unfertige Leistungen 32.200  1.600  38.300  28.900  
Sonstige betriebliche Erträge 1.727  1.459  14.952  163.156  
Sonstige Zinsen/Finanzerträge 144  110  419  118  
Erträge 242.108  253.237  356.673  546.316  
Aufwendungen für Lieferungen und 
Leistungen 220.104 
 246.982  320.105  425.147  
Abschreibungen 13.881  16.970  20.927  80.243  
Sonstige betriebliche Aufwendungen 52.036  32.311  59.005  28.488  
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 36.310  27.368  460  108.477 
Aufwendungen 322.330  323.631  400.498  642.355  
Erträge 242.108  253.237  356.673  546.316  
Erträge aus Gewinnabführungsvertrag 0  70.394  43.826  96.039  
Aufwendungen 322.330  323.631  400.498  642.355  
Steuern 41  0 0 0 
Jahresergebnis -80.181  0 0 0 
Gewinn-/Verlustvortrag -24.462  0 0 0 
Bilanzgewinn/-verlust -104.643  0 0 0 
 
7.1.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens  
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Zum Halbjahr 2013 werden die umfassenden Sanierungs arbeiten abgeschlossen. Von den 
baulichen Maßnahmen erhofft sich die Gesellschaft e ine deutliche Imagesteigerung der Siedlung, 
die zukünftig eine bessere Vermietbarkeit der Wohnungen sichern soll.  
Ab dem 3. Quartal 2013 wird vermutlich die Vollverm ietung erreicht. Dennoch wird auch in 2013 
erneut mit einem negativen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gerechnet.  
Die Gesellschaft geht davon aus, dass sich positive  Ergebnisse ab dem Geschäftsjahr 2014 
einstellen.

Beteiligungsbericht 2012  Sparkasse Münsterland Ost  
187 
 
8 Sonstiges 
8.1 Gewährträgerschaft für die Sparkasse Münsterlan d Ost 
8.1.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2012 
Sparkasse Münsterland Ost 
Hauptstellen: 
Münster, Weseler Straße 230 
Ahlen, Moltkestraße 38 
Oelde, Bahnhofstraße 29 
Warendorf, Münsterstraße 21 
Fernruf–Sammel-Nr.: (02 51) 5 98 - 0 
Gründungsjahr:  1829 (2001) 
Gegenstand des Unternehmens  
Die Sparkassen sind Wirtschaftsunternehmen der Geme inden und Gemeindeverbände mit der 
Aufgabe, der geld- und kreditwirtschaftlichen Verso rgung der Bevölkerung und der Wirtschaft, 
insbesondere innerhalb ihres Geschäftsgebietes, zu dienen. 
Die Sparkassen stärken den Wettbewerb im Kreditgewe rbe. Sie fördern den Sparsinn und die 
Vermögensbildung sowie das eigenverantwortliche Han deln der Jugend in wirtschaftlichen 
Angelegenheiten. Die Kreditversorgung dient vornehm lich der Kreditausstattung des 
Mittelstandes sowie der wirtschaftlich schwächeren Bevölkerungskreise (Auszug aus § 3 
Sparkassengesetz des Landes Nordrhein-Westfalen in der Fassung vom 01.01.1995). 
Die Sparkasse Münsterland Ost ist nach § 1 Abs. 1 ihrer Satzung in der Fassung vom 01.07.2002 
eine mündelsichere, dem gemeinen Nutzen dienende re chtsfähige Anstalt des öffentlichen 
Rechts. Sie führt ihre Geschäfte nach kaufmännischen Grundsätzen. 
Die Sparkasse ist über den Westfälisch-Lippischen S parkassen- und Giroverband in Münster 
dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband e.V. in Berlin angeschlossen. 
Gewährträger ist der Sparkassenzweckverband der Sta dt Münster, des Kreises Warendorf sowie 
der Städte und Gemeinden Ahlen, Beelen, Drensteinfu rt, Ennigerloh, Everswinkel, Oelde, 
Ostbevern, Sassenberg, Sendenhorst, Telgte und Ware ndorf. Der Gewährträger haftet für die 
Verbindlichkeiten der Sparkasse unbeschränkt. Die G läubiger der Sparkasse können den 
Gewährträger nur in Anspruch nehmen, soweit sie aus  dem Vermögen der Sparkasse nicht 
befriedigt werden. 
Die Sparkasse Münsterland Ost betreibt neben den Hauptstellen 76 Filialen.

Beteiligungsbericht 2012  Sparkasse Münsterland Ost  
188 
 
Organe der Gesellschaft 
Verwaltungsrat: 
Landrat Dr. Olaf Gericke (Vorsitzender) 
Oberbürgermeister Markus Lewe (1. stellv. Vorsitzender) 
Herr Norbert Bing (2. stellv. Vorsitzende) 
Herr Wolfgang Heuer (3. stellv. Vorsitzender, bis 18.01.2012) 
Herr Holger Wigger (seit 26.06.2012) 
Herr Dr. Dietmar Erber 
Herr Karl-Wilhelm Hild 
Herr Heribert Klas 
Frau Carola Möllemann-Appelhoff 
Herr Dr. Hans Moormann 
Herr Theo Sträßer 
Herr Lothar Austermann 
Herr Kai Engels 
Herr Klaus Oortmann 
Frau Christel Overhaus 
Herr Norbert Afhüppe  
 
Beratende Teilnahme: 
Bürgermeister Ludger Banken 
Bürgermeister Berthold Lülf 
Bürgermeister Paul Berlage 
Bürgermeister Benedikt Ruhmöller 
Bürgermeister Jochen Walter 
Vorstand: 
Herr Markus Schabel (Vorsitzender) 
Herr Wolfram Gerling 
Herr Klaus Richter 
Herr Peter Scholz 
8.1.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 
Im Geschäftsjahr 2012 stieg die Bilanzstumme um 218,6 Mio. € (2,6 %) auf 8.482,6 Mio. €. 
Kreditgeschäft: 
Die Entwicklung des Kreditgeschäfts verlief mit ein em Zugang von 3,8 % oberhalb der Planung. 
Die Darlehensauszahlungen beliefen sich insgesamt a uf 1.043,4 Mio. €. Aufgrund der 
anhaltenden Nachfrage nach langfristigen Darlehen s tiegen die Forderungen gegenüber 
Privatpersonen um 120,3 Mio. €. Die an private Haus halte ausgezahlten Darlehensmittel 
erhöhten sich um 477,3 Mio. Die Darlehensauszahlung en an Unternehmer und Selbstständige 
reduzierten sich auf 477,6 Mio. €.    
Wertpapiere: 
Der Bestand an Wertpapiereigenanlagen sank gegenübe r dem Jahr 2011 um 275,4 Mio. € auf 
1.179,4 Mio. €. Maßgeblich für diese Entwicklung wa r insbesondere der Rückgang der 
Schuldverschreibungen und anderer festverzinslicher  Wertpapiere von 261,8 Mio. €. Die 
Bestände von Aktien und anderen nicht festverzinsli chen Wertpapieren verminderten sich um 
13,6 Mio. €. 
Beteiligungen: 
Der Anteilsbesitz der Sparkasse per 31.12.2012 von 152 Mio. € (Vorjahr 159,8 Mio. €) entfiel mit 
92,9 Mio. € auf die Beteiligung am Sparkassenverban d Westfalen-Lippe, Münster und mit 27,5 
Mio. € auf die Erwerbsgesellschaft der S-Finanzgrup pe mbH & Co. KG. In dieser Gesellschaft

Beteiligungsbericht 2012  Sparkasse Münsterland Ost  
189 
 
wird das Engagement der Sparkassen-Finanzgruppe im Zusammenhang mit der Landesbank 
Berlin Holding AG gebündelt.  
Einlagengeschäft: 
Das erwartete Wachstum bei den Geldanlagen von 2,0 % wurde mit einem tatsächlichen 
Wachstum von 4,9 % deutlich übertroffen. Die Verbin dlichkeiten gegenüber Kunden 
einschließlich der begebenen Schuldverschreibungen fielen gegenüber dem Vorjahr um 476,6 
Mio. € (8,1%) höher aus. 
 
Interbankengeschäft: 
Durch die Anlage freier liquider Mittel aus fällige n Schuldverschreibungen und anderen 
festverzinslichen Wertpapieren stiegen die Forderun gen an Kreditinstitute um 259,9 Mio. € 
(40,7%) auf 898,9 Mio. €. Demgegenüber verringerten  sich die Verbindlichkeiten um 278,1 Mio. € 
auf 1.196,9 Mio. €. 
Dienstleistungsgeschäfte: 
Insgesamt wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 5.92 6 Bausparverträge mit einem 
Vertragsvolumen von 136,2 Mio. € abgeschlossen. Der  Wert blieb damit ungefähr auf 
Vorjahresniveau. Im Kundenwertpapiergeschäft ging d er Umsatz um 20,6 % zurück, was der 
Verunsicherung der Anleger infolge der europäischen  Schuldenkrise zuzuschreiben ist. Der 
Absatz von Sach- sowie Personenversicherungen konnt e sich am Markt behaupten und teilweise 
ausgeweitet werden. Besonders positiv verlief aufgr und der großen Nachfrage bei der 
Vermarktung von Bauträgermaßnahmen und Gebrauchtimm obilien die Entwicklung der S 
Immobilien GmbH. 
 
Investitionen: 
Neben zahlreichen Investitionen zur Optimierung der  Sicherheit und zur energetischen 
Optimierung diverser Sparkassen-Filialen, wurden gr undlegende Modernisierungen an der 
Hauptstelle Ahlen vorgenommen. Darüber hinaus fande n Umbaumaßnahmen an der Filiale 
Rinkerode statt. Die münsterischen SB-Standorte Mün zstraße und Hoher Heckenweg wurden in 
neue Räumlichkeiten verlegt.

Beteiligungsbericht 2012  Sparkasse Münsterland Ost  
190 
 
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
Bilanz - Position Tsd. € % Tsd. € % Tsd.€ % Tsd.€ % 
Barreserve 295.758  3,7  228.801  2,8  175.199  2,1  193.418  2,3  
Öffentl. Schuldtitel und Wechsel 0  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Forderungen 5.833.824  73,3  6.487.394  79,5  6.441.023  77,9  6.922.199  81,6  
Schuldverschreibungen und andere                   
festverzinsliche Wertpapiere 979.038  12,3  634.220  7,8  865.470  10,5  603.677  7,1  
Aktien und andere nicht                 
festverzinsliche Wertpapiere 631.279  7,9  611.559  7,5  589.337  7,1  575.720  6,8  
Beteiligungen 147.014  1,8  145.010  1,8  139.781  1,7  133.617  1,6  
Anteile an verbundenen Unternehmen  20.599  0,3  20.599  0,3  20.027  0,2  18.349  0,2  
Treuhandvermögen 2.940  0,0  1.879  0,0  1.316  0,0  909.849  10,7  
                Ausgleichförderungen  
gegen öffentliche Hand 0
 0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Immaterielle Anlagewerte 559  0,0  441  0,0  365  0,0  348.795  4,1  
Sachanlagen 19.254  0,2  17.941  0,2  19.173  0,2  20.801  0,2  
Sonstige Vermögensgegenstände 17.501  0,2  6.627  0,1  4.607  0,1  8.595  0,1  
Rechnungsabgrenzungsposten 10.669  0,1  9.030  0,1  7.747  0,1  4.983  0,1  
Aktiva 7.958.437  100,0  8.163.502  100,0  8.264.045  100,0  8.482.618  100,0  
                Verbindlichkeiten  
gegenüber Kreditinstituten 1.783.365 
 22,4  1.611.493  19,7  1.474.998  17,8  1.196.910  14,1  
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 5.226.836  65,7  5.638.849  69,1  5.742.322  69,5  6.282.161  74,1  
Verbriefte Verbindlichkeiten 276.481  3,5  208.941  2,6  139.592  1,7  74.318  0,9  
Treuhandverbindlichkeiten 2.940  0,0  1.879  0,0  1.316  0,0  909.849  10,7  
Sonstige Verbindlichkeiten 33.459  0,4  33.247  0,4  44.305  0,5  31.303  0,4  
Rechnungsabgrenzungsposten 14.868  0,2  12.350  0,2  10.000  0,1  6.833  0,1  
Rückstellungen 126.085  1,6  135.254  1,7  113.028  1,4  88.386  1,0  
Sonderposten mit Rücklagenanteil 0  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Nachrangige Verbindlichkeiten 106.182  1,3  104.072  1,3  101.023  1,2  101.025  1,2  
Genussrechtskapital 0  0,0  0 0,0  0 0,0  0 0,0  
Fonds für allgemeine Bankrisiken 0  0,0  16.000  0,2  221.000  2,7  270.000  3,2  
Eigenkapital 388.222  4,9  401.415  4,9  416.461  5,0  430.772  5,1  
Passiva 7.958.437  100,0  8.163.502  100,0  8.264.045  100,0 8.482.618  110,7

Beteiligungsbericht 2012  Sparkasse Münsterland Ost  
191 
 
Ertragslage im 4-Jahresvergleich 
Jahr  2009 2010 2011 2012 
GuV -Positionen Tsd. € Tsd. € Tsd.€ Tsd.€ 
Zinserträge 335.900  325.456  305.438  290.951  
Laufende Erträge aus Aktien, Beteiligungen, 
Anteilen 19.690 
 24.410  27.761  33.840  
Erträge aus Gewinngemeinschaften,           
Gewinn- oder Teilgewinnabführungsverträgen 0  0 0 0 
Provisionserträge 51.196  53.345  57.036  51.888  
Sonstige betriebliche Erträge 10.236  9.780  6.574  23.504  
Erträge aus der Auflösung von         
Sonderposten mit Rücklagenanteil 0  0 0 0 
Nettoerträge aus Finanzgeschäften 1.970  0 0 0 
Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0  0 0 0 
Erträge aus Zuschreibungen  0  0 176.276  10.678  
Erträge 418.992  412.990  573.085  410.861  
Zinsaufwendungen 193.627  161.274  155.998  143.841  
Provisionsaufwendungen 6.303  6.977  6.111  4.178  
Nettoaufwand aus Finanzgeschäften 0  186  131  0 
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 124.380  126.788  129.479  133.814  
Abschreibungen 35.501  26.135  13.279  30.298  
Sonstige betriebliche Aufwendungen 19.526  5.270  9.259  6.119  
Aufwendungen aus Verlustübernahme 39  39  39  39  
Einstellung in Sonderposten mit Rücklagenanteil 0  0 0 0 
Zuführung zu dem Fonds für allgemeine 
Bankrisiken 0
 16.000  205.000  49.000  
Aufwendungen 379.375  342.669  519.296  367.289  
Erträge 418.992  412.990  573.085  410.861  
Außerordentliche Erträge 0 780  0 0 
Aufwendungen 379.375  342.669  519.296  367.289  
Außerordentliche Aufwendungen 0  3.023  0 0 
Steuern 24.518  52.042  34.733  24.497  
Jahresergebnis 15.098  16.036  19.055  19.075  
Einstellung in Gewinnrücklagen 0  0 0 0 
Bilanzgewinn/-verlust 15.098  16.036  19.055  19.075  
 
Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten 
  2009 2010 2011 2012 
Vollzeitkräfte 958  939  912  894  
Teilzeit- und 
Ultimokräfte 406 
 420  431  469  
Auszubildende 98  107  121  124  
Insgesamt 1.462  1.466  1.464  1.487

Beteiligungsbericht 2012  Sparkasse Münsterland Ost  
192 
 
8.1.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 
Die Sparkasse Münsterland Ost geht für das Jahr 201 3 von einer moderaten Abwärtsbewegung 
der Gesamtwirtschaft aus. Sie rechnet damit, dass d ie Kreditnachfrage weiterhin wächst. Sowohl 
im gewerblichen als auch im Kreditgeschäft mit Priv atkunden wird von einem Wachstum von 
jeweils 2 % ausgegangen.  
Im Einlagengeschäft wird sich der über Konditionen geführte Wettbewerb fortsetzen. 
Entsprechend der prognostizierten konjunkturellen E ntwicklung wird die Sparquote 
voraussichtlich konstant bleiben. Insgesamt wird ei n Wachstum der Kundengeldanlagen in Höhe 
von 1,5 % erwartet. 
Im Dienstleistungsgeschäft geht die Sparkasse Münst erland Ost von nahezu unveränderten 
Rahmenbedingungen aus. Bezüglich der Bilanzsumme wi rd in 2013 ein Anstieg auf ca. 8.650 
Mio. € erwartet, für 2014 ist eine weitere Erhöhung auf 8.750 Mio. € geplant.

Beteiligungsbericht 2012  Mitgliedschaften  
193 
 
8.2 Mitgliedschaften bei eingetragenen Genossenscha ften  
8.2.1 Volksbank Münster eG  
Neubrückenstraße 66  
48143 Münster 
Die Stadt Münster hält 4 Anteile zu je 150 €. 
In 2012 wurde eine Dividende in Höhe von 36 € eingenommen.

Beteiligungsbericht 2012    Mitgliedschaften  
194 
 
8.3 Die sonstigen städtischen Mitgliedschaften 
Lfd.  
Nr. 
Verein / Institution Beitrag p.a.  
in € 
1.  AGFS - Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Städte 2.500,00 € 
2.  AGOT-NRW 0,00 € 
3.  Aldegrever Gesellschaft 125,00 € 
4.  Altlastensanierungs- und Altlastenaufbereitungsverband NRW (AAV), Hattingen 8.778,39 € 
5.  Annette-von-Droste-Gesellschaft e.V., Münster 75,00 € 
6.  AÖW Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e.V . 10.000 € 
7.  Arbeitsgemeinschaft "Stoffspezifische Abfallbehandlung" (ASA), Bardowick 2.500,00 € 
8.  Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehr Bund 20,45 € 
9.  Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehr in NW 16,00 € 
10.  Arbeitsgemeinschaft Deutscher Sportämter, Ratingen 55,00 € 
11.  Arbeitsgemeinschaft für Erziehungshilfe e.V., Hannover 60,00 € 
12.  Archiv der Zukunft Netzwerk e.V. 250,00 € 
13. ASSITEJ Internationaler Verein Kinder und Jugendlicher 135,00 € 
14. Betriebssportverband Münster 493,88 € 
15. bioanalytik-muenster 87,00 € 
16. Bund Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen, Bochum 1.065,00 € 
17. Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V., Köln 3.537,64 € 
18. Bundesverband der Alphabetisierung e.V. 150,00 € 
19.  Bundesverband mittelständische Wirtschaft e.V. 1.785,00 € 
20. Bundesverband Museumspädagogik 100,00 € 
21. Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. 750,00 € 
22. Bündnis gegen Depression e.V. 50,00 € 
23. CID-UNESCO Sektion Münster 165,00 € 
24. Das Münsterland - Die Gärten und Parks e.V. 500,00 € 
25. Deutsche Feuerwehr Sportförderationen 171,05 € 
26. Deutsche Fußballroute NRW e.V., Duisburg 500,00 € 
27.  Deutsche Gesellschaft für das Bäderwesen e.V., Essen 510,00 € 
28. Deutsche SAP Anwendergruppe e.V. 500,00 € 
29. Deutscher Bühnenverein 26.486,00 € 
30. Deutscher Juristentag e.V., Bonn   300,00 € 
31. Deutscher Museumsbund 110,00 € 
32. Deutscher Städtetag 146.393,00 € 
33. Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V., Frankfurt 1.007,29 € 
34. Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. - DIJuF 2.722,00 € 
35. Deutsches Institut für Urbanistik 20.005,91 € 
36. Deutsches Jugendherbergswerk 25,00 € 
37. Deutsches Volksheimstättenwerk e.V., Düsseldorf 570,00 € 
38. Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V., Bonn 550,00 € 
39. Deutsch-Niederländische Gesellschaft 50,00 € 
40. Droste Gesellschaft Münster 40,00 € 
41. DWA - Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. 550,00 € 
42. Entsorgergemeinschaft der Deutschen Entsorgungswirtschaft e.V., Köln 1.041,25 €

Beteiligungsbericht 2012    Mitgliedschaften  
195 
 
43. EUREGIO Forum  69.950,75 € 
44. Europäisches Städtenetzwerk Eurocities 15.820,00 € 
45. Europa-Union, Düsseldorf 43,00 € 
46. European Garden Heritage Network (EGHN) 0,00 € 
47. Fachklinik Hornheide e.V., Münster 5.110,00 € 
48. Fachverband der Kommunalkassenverwalter e.V., Köln 50,00 € 
49. Fachverband der Standesbeamten Westfalen-Lippe e.V., Hamm 300,00 € 
50. Fachverband für Desinfektoren 0,00 € 
51. Fördergesellschaft Kunstakademie, Münster 0,00 € 
52. Förderverein NRW Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege 1.329,00 € 
53. Forschungsgesellschaft für das Straßenwesen e.V., Köln 169,00 € 
54. Forum European Energy Award (EEA) 1.000,00 € 
55. Freiherr-vom-Stein-Gesellschaft e.V. 51,13 € 
56. Freundeskreis des Westf. Landesmuseums für Kunst- und Kulturgeschichte 300,00 € 
57. Gesellschaft für Arteriosklerose-Forschung 260,00 € 
58. Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V., Münster 260,00 € 
59. Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Wilhelms-Universität zu Münster e.V. 900,00 € 
60. Güteschutz Kanalbau 155,00 € 
61. Hansischer Geschichtsverein 30,00 € 
62. Historic Highlights of Germany e.V. 18.100,00 € 
63. Historischer Verein von Osnabrück 25,00 € 
64. ICOM Deutschland 90,00 € 
65.  Innung des Kraftfahrzeuggewerbes (Gastmitgliedschaft) 560,00 € 
66. Interessengemeinschaft Nordrhein-Westfälischer Deponiebetreiber über 
Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH  577,82 € 
67. International Council for Local Environmental Initiatives 2.250,00 € 
68. International Federation of Park and Recreation Administration 208,96 € 
69. Jeunesses Musicales Deutschland e.V. 122,00 € 
70. KDN Zweckverband 20.103,75 € 
71. Klimabündnis 1.760,50 € 
72. Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfachung, Köln 15.046,51 € 
73. Kommunaler Arbeitgeberverband NW, Wuppertal 20.925,00 € 
74. Kulturpolitische Gesellschaft 3.121,60 € 
75. Landesverband der Volkshochschulen e.V. 8921,58 € 
76. Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft für die Waldflächen 4.302,02 € 
77. Max-Planck-Gesellschaft e.V., München 500,00 € 
78. Münster Modell e.V. 100,00 € 
79.  NRW Kultursekretariat 19.816,03 € 
80. NRW Tourismus e.V. 1.000,00 € 
81. Partnerprogramm Governikus 2.356,20 € 
82. Reiterverein St. Georg Münster 105,00 € 
83. Ring der Abendgymnasien NW 210,00 € 
84. Ring der Abendrealschulen NW 140,00 € 
85. Städtenetzwerk Innenstadt 3.000 € 
86. Tierschutzverein Münster und Umgegend e.V.  22,00 € 
87. UVP-Gesellschaft e.V. 300,00 € 
88. VDSt - Verband Deutscher Städtestatistiker 120,00 € 
89. Verband der Bibliotheken des Landes NW, Bochum 1.210,00 €

Beteiligungsbericht 2012    Mitgliedschaften  
196 
 
90. Verband der Feuerwehr Stadt Münster e.V. 1132,00 € 
92. Verband der nordrhein-westfälischen Humus und Erdenwirtschaft e. V. 1999 4.212,03 € 
92. Verband der Restauratoren e.V. 126,00 € 
93. Verband Deutscher Musikschulen e.V., Bonn 2.973,60  
94. Verband Deutscher Radrennveranstalter e.V., Bad Vilbel 250,00 € 
95. Verband Deutscher Sicherheitsingenieure 120,00 € 
96. Verband kommunale Abfallwirtschaft und Städtereinigung e.V., Köln 4.802,40 € 
97. Verein Creditreform Münster 803,25 € 
98. Verein für Geschichte und Altertumskunde 55,00 € 
99. Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Münster 55,00 € 
100. Verein für jüdische Geschichte und Religion e.V. 260,00 € 
101. Verein für Westfälische Kirchengeschichte 0,00 € 
102. Verein Münsterland e.V. 223.842,40 € 
103. Verein Westf. Verwaltungs-Akademie Münster e.V. 11.774,00 € 
104. Verein zur Förderung der Abteilung Münster der Fachhochschule für 
öffentliche Verwaltung  153,00 € 
105. Vereinigung Westfälischer Museen 30,00 € 
106. Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V., Köln 80,00 € 
107. Verkehrswacht Münster e.V. 20,00 € 
108. VITAKO  13.000,00 € 
109. Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge 520,00 € 
110. Waldbesitzerverband der Gemeinden, Gemeindeverbände und öffentl.-rechtl. 
Körperschaften, Arnsberg 101,66 € 
111. Westf. Zoologischer Garten e.V., Münster 145,00 € 
112. Westfälische Gesellschaft für Genealogie Münster 32,00 € 
113. Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung, Münster 32,00 € 
114. Westfälische Reit- und Fahrschule e.V., Münster 350,00 € 
115. Westfälischer Heimatbund, Münster 76,69 € 
116. West-Ost-Forum Münster e.V. 72,00 € 
117.  Wissenschaftliche Buchgesellschaft 11,00 €

Beteiligungsbericht 2012    Mitgliedschaften  
197 
 
8.4 Die sonstigen Mitgliedschaften des Oberbürgerme isters 
Lfd. 
Nr.  
Verein / Institution  Beitrag p.a. 
in € 
1. Beirat des Westf. Kunstvereins 0,00  
2. Deutsch-Niederländische Gesellschaft 0,00  
3. Förderverein Fresno e.V. 0,00  
4. Förderverein Münster-Lublin 0,00  
5. Förderverein „Neue Wände“ 0,00  
6. Förderverein Niederlande Zentrum 65,00  
7. Förderverein Rjasan 0,00  
8. Gesellschaft der Förderer der Fachhochschule Münst er e.V. 150,00  
9. Mühlenhof-Freilichtmuseum Münster Verein „De Boc kwindmuel e.V.“ 50,00  
10. Tierschutzverein 0,00  
11. Verein „Freunde für Rishon le Zion“ 0,00  
12. Verein zur Förderung des Leistungssports in Mün ster 50,00  
13. Verwaltungsrat der Gesellschaft zur Förderung der Forschung auf dem Gebiet des 
Siedlungs- und Wohnungswesens 
0,00  
14. Westfalen-Initiative 25,00  
15. Westfälischer Reiterverein e.V. 0,00

Beteiligungsbericht 2012   
198 
 
Anhang  
Anlage 1: Begriffserläuterungen 
Abschreibungen        Mit der Abschreibung werden Wertminderungen im Vermö gen oder an 
Vermögensgegenständen ergebnismindernd erfasst. Dies  erfolg, indem eine 
erwartete Wertminderung im Voraus auf die entspreche nden Rechnungsperioden 
verteilt wird (nominale Abschreibung) oder eine uner wartete Wertminderung zum 
Zeitpunkt ihres Eintrittes gebucht wird (außergewöhnliche Abschreibung). 
Aktiva  Auf der Aktivseite sind die Wirtschaftsgüter nach  An lage- und  Umlaufvermögen 
erfasst. Die Aktivseite zeigt, wohin die Mittel gefl ossen sind (auch: 
Mittelverwendungsseite). Die Summe aller Aktiva, die gleich der Summe aller  
Passiva ist, ergibt die Bilanzsumme. 
Anlagevermögen  Wirtschaftsgüter, die dem Unternehmen auf Dauer di enen und längere Zeit im 
Vermögen verbleiben oder über längere Zeiträume genu tzt werden. Ausgewiesen 
auf der Aktivseite der Bilanz umfasst es Sachanlagen ( Immobilien, Maschinen, 
Fuhrpark, etc.), Finanzanlagen (Beteiligungen, Wertp apiere, etc.) und immaterielle 
Vermögensgegenstände (Patente, Lizenzen). 
Aufwendungen  Vermögensminderungen innerhalb eines Unternehmens, die durch eine 
gleichzeitige Verringerung des Ergebnisses zum Ausdruc k kommen. 
Aufwendungen sind allerdings nicht zwangsläufig Mitt elabflüsse (z.B. 
Abschreibungen). 
Betriebsergebnis  Differenz zwischen gewöhnlichen Erträgen und Aufwend ungen, die sich aus der 
betrieblichen Leistungserstellung ergeben. 
Bilanz  Bestandteil des Jahresabschlusses. Ist die Gegenübe rstellung des Vermögens 
(Anlage- und Umlaufvermögen) und des Kapitals (Eigen-  und Fremdkapital) eines 
Unternehmens zu einem bestimmten Stichtag (Ende des Wirtschaftsjahres). 
Bilanzgewinn/-verlust  Bestandteil des Eigenkapitals nach dem handelsrechtl ichen Gliederungsschema. 
Errechnet sich aus dem Jahresüberschuss/Jahresfehlbe trag zuzüglich 
Gewinnvortrag und Entnahmen aus den Kapital-/Gewinnrü cklagen abzüglich 
Verlustvortrag und den Einstellungen in die Gewinnrücklage. 
Eigenkapital  Alle von den Eigentümern unbefristet zur Verfügung ge stellten Mittel, die 
unbeschränkt haften. Das Eigenkapital ist Bestandteil  der Passivseite. Es setzt sich 
zusammen aus dem gezeichneten Kapital (auch: Haftun gskapital oder 
Stammkapital), den Kapitalrücklagen, den Gewinnrückla gen und dem 
vorgetragenen Bilanzgewinn/-verlust. Das in der Bilan z ausgewiesene Eigenkapital 
gibt den Buchwert des Unternehmens an. 
Eigenkapitalquote                          Eigenkapital / Bilanzsumme x 100                                                                                              
Gibt den Eigenkapitalanteil am Gesamtkapital an. 
Erträge  Geschäftsvorfälle, die das Jahresergebnis eines Un ternehmens erhöhen. Sie 
bedeuten somit einen Wertzuwachs im Vermögen des Un ternehmens. Erträge 
dürfen allerdings nicht zwangsläufig als Mittelzufl üsse gesehen werden (z.B. 
Wertsteigerungen). 
Fremdkapital  Das Fremdkapital wird umgangssprachlich auch mit Sc hulden bezeichnet und ist 
auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen. Es setzt sich aus den kurz- und 
langfristigen Verbindlichkeiten und den Rückstellun gen zusammen und steht dem 
Unternehmen in der Regel nur befristet und zu einem  bestimmten Zinssatz zur 
Verfügung. Ausgewiesenes Vermögen abzüglich Fremdkapital ergibt das bilanzielle 
Eigenkapital. 
Gesellschafterversammlung  Ist das Entscheidungsgremium der Anteilseigner (Gese llschafter). Sie beschließt 
über Änderungen im Gesellschaftsverhältnis, im Gesel lschaftsvertrag und in der 
Unternehmensstrukturierung. Sie stellt den Jahresabschluss fest und beschließt die 
Gewinnverwendung. Weiter bestellt sie den Aufsichtsrat.

Beteiligungsbericht 2012   
199 
 
Gewinn- und Verlustrechnung  Neben der Bilanz ist die Gewinn- und Verlustrechnun g der wichtigste Bestandteil 
des Jahresabschlusses. In ihr wird der Erfolg des Un ternehmens einer 
Rechnungsperiode (in der Regel das Wirtschaftsjahr)  durch die Gegenüberstellung 
von Aufwand und Ertrag ermittelt. Übersteigen die Ertr äge die Aufwendungen, 
erwirtschaftet das Unternehmen einen Jahresüberschu ss (Gewinn), der das 
Eigenkapital erhöht. Übersteigen hingegen die Aufwen dungen die Erträge kommt 
es zu einem Jahresfehlbetrag (Verlust), der das Eigenkapital verringert. 
Gewinnrücklage  Ist der Teil des Jahresüberschusses, der nicht aus geschüttet und nicht als 
Gewinnvortrag auf das folgende Jahr vorgetragen wir d, sondern bei der 
Gewinnverwendung eine direkte Einstellung in eine eigens ausgewiesene Rücklage 
erfolgt. 
Gewinnvortrag  Der nach dem Gewinnverwendungsbeschluss in die näc hste Rechnungsperiode 
vorgetragene (übertragene) Gewinn. In der Folgeperi ode wird der Restbetrag dann 
mit dem aktuellen Ergebnis verrechnet, und es erfolg t ein erneuter 
Verwendungsbeschluss (siehe auch Verlustvortrag). 
Gezeichnetes Kapital  Bestandteil des Eigenkapitals in der Bilanz von Kapita lgesellschaften. Es weist das 
im Handelsregister eingetragene Haftungskapital der  Kapitalgesellschaft aus. Bei 
der Aktiengesellschaft wird es mit Nennkapital, bei der GmbH mit Stammkapital 
bezeichnet. 
Das Gezeichnete Kapital ist bei Kapitalgesellschafte n der Maximalbetrag, mit dem 
die Gesellschafter zum Ausgleich von Verbindlichkeit en und Verlusten 
herangezogen werden können (beschränkte Haftung), f alls die anderen 
Eigenkapitalanteile (Kapital- und Gewinnrücklage, Gew innvorträge) aufgebraucht 
sind. Nach dem Verhältnis der gehaltenen Anteile am Gezeichneten Kapital 
bestimmt sich auch die Beteiligungsquote. 
Investitionen  Bindung von Kapital in Wirtschaftsgütern, um daraus  Erträge zu erzielen. Es wird 
unterschieden zwischen Sach- und Finanzinvestitionen. 
Jahresergebnis  Ergebnis eines Unternehmens unter Berücksichtigung a ller Aufwendungen und 
Erträge, steht am Ende der Gewinnermittlung. (auch: J ahresüberschuss/-
fehlbetrag) 
Kapitalrücklage  In die Kapitalrücklage werden Beträge eingestellt, d ie bei einer Kapitaleinlage oder 
Einzahlung den Betrag des Gezeichneten Kapitals übersteigen. 
Liquidität  Fähigkeit eines Unternehmens, jederzeit seinen Zah lungsverpflichtungen 
nachkommen zu können (Zahlungsbereitschaft). Diese wird häufig an den 
Beständen des Vermögens gemessen, die sich innerhalb von unterschiedlichen 
Zeiträumen in flüssige Mittel umwandeln lassen (Fri stigkeit). Dieser Fristigkeit muss 
immer die Fälligkeit der einzelnen Fremdkapitalposi tionen (Verbindlichkeiten) 
gegenüber gestellt werden. 
Liquidität 2. Grades (Liquide Mittel + kurzfristige Forderungen) / kurzfristige Verbindlichkeiten  
 Gradmesser für die Ausstattung des Unternehmens mit  kurzfristiger Liquidität. 
Passiva  Auf der Passivseite der Bilanz wird das Kapital, getre nnt nach Eigen- und 
Fremdkapital, ausgewiesen. Die Passivseite gibt Ausku nft über die Herkunft der 
finanziellen Mittel des Unternehmens (Mittelherkunf tsseite). Die Summe aller 
Passiva, die gleich der Summe aller Aktiva ist, ergibt die Bilanzsumme. 
Personalintensität Personalaufwendungen / ordentliche Aufwendungen x 100 
 Gibt den Anteil der Personalaufwendungen an den gesa mten ordentlichen 
Aufwendungen an. 
Rechnungsabgrenzungsposten  Ausgaben (Aktivseite) oder Einnahmen (Passivseite) vo r dem Abschlussstichtag, 
soweit der Aufwand/Ertrag für eine bestimmte Zeit nac h dem Stichtag eintritt. 
Dienen der Abstimmung zwischen Bilanz und GuV zur Ermi ttlung eines 
periodengerechten Jahreserfolges in beiden Rechnungen. 
Rücklagen  Bestandteil des Eigenkapitals. Sie erhöhen und stärke n es und stehen zu 
längerfristigen Finanzierungszwecken zur Verfügung.  Nach der Entstehungsweise 
unterscheidet man zwischen Kapitalrücklage und Gewinnrücklage

Beteiligungsbericht 2012   
200 
 
Rückstellungen  Verpflichtungen gegenüber Dritten, die am jeweilige n Stichtag mit großer Sicherheit 
bestehen, deren Höhe und/oder Fälligkeitstermin abe r nicht genau bestimmbar ist. 
Typische Gründe für die Bildung von Rückstellungen sind: Garantieverpflichtungen, 
drohende Verluste aus laufenden Geschäften, noch zu leistende Steuerzahlungen 
und Pensionsverpflichtungen. Letztere haben aufgrun d ihrer extremen 
Langfristigkeit und einem in der Regel immer besteh enden Grundstocks in 
gewissem Maße eigenkapitalähnlichen Charakter. 
Stammkapital                             Gezeichnetes Kapital einer GmbH und somit das beschr änkt haftende Eigenkapital. 
Seine Höhe ist im Gesellschaftsvertrag und in der Sa tzung festgelegt. Es ist die 
Summe der von den Gesellschaftern bei der Gründung ü bernommenen 
Stammeinlagen. 
Umlaufvermögen  Umfasst die Wirtschaftsgüter, die in ihrer ursprün glichen und in verarbeiteter Form 
nur kurze Zeiträume im Unternehmen verbleiben. Ausge wiesen auf der Aktivseite 
der Bilanz umfasst es Vorräte, Wertpapiere, Forderungen und liquide Mittel. 
Umsatz  Wertmäßiger Ausdruck für die am Markt abgesetzten P rodukte. Der Umsatz ist 
gleich der verkauften/abgesetzten Menge multiplizie rt mit dem pro Einheit 
erhaltenen Verkaufs-/Absatzpreis. 
Umsatzrentabilität Jahresüberschuss / Umsatzerlöse x 100 
 Die „Gewinnspanne“ eines Unternehmens. 
Verlustvortrag/-rücktrag  Ist die Möglichkeit des steuerlich wirksamen Verlus tausgleiches. Verluste des 
entsprechenden Abrechnungszeitraumes können mit steu erpflichtigen Gewinnen 
dem vorangegangenen Jahr verrechnet bzw. auf unbegr enzte Zeit vorgetragen 
werden, damit die Verrechnung mit zukünftig möglich en Gewinnen erfolgen kann. 
Dies bildet die gesetzlich zulässige Möglichkeit, g ezahlte Steuern zurückzuerhalten 
bzw. die zukünftig mögliche Steuerschuld zu mindern. 
Zinslastquote Finanzaufwendungen / ordentliche Aufwendungen x 100 
Gibt den Anteil der Finanzaufwendungen (insbesondere  der Zinsen) an den 
gesamten ordentlichen Aufwendungen an.

Beteiligungsbericht 2012   
201 
 
Anlage 2: Auszug aus der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen 
11. Teil: Wirtschaftliche Betätigung und 
nichtwirtschaftliche Betätigung 
§ 107  
Zulässigkeit wirtschaftlicher Betätigung 
(1) Die Gemeinde darf sich zur Erfüllung ihrer Aufg aben 
wirtschaftlich betätigen, wenn 
1. ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfordert, 
2. die Betätigung nach Art und Umfang in einem 
angemessenen Verhältnis zu der Leistungsfähigkeit d er 
Gemeinde steht und 
3. bei einem Tätigwerden außerhalb der Wasserversorg ung, 
des öffentlichen Verkehrs sowie des Betriebes von 
Telekommunikationsleitungsnetzen einschließlich der  
Telekommunikationsdienstleistungen der öffentliche Zweck 
durch andere Unternehmen nicht besser und wirtschaf tlicher 
erfüllt werden kann.  
Das Betreiben eines Telekommunikationsnetzes umfass t 
nicht den Vertrieb und/oder die Installation von En dgeräten 
von Telekommunikationsanlagen. Als wirtschaftliche 
Betätigung ist der Betrieb von Unternehmen zu verstehen, die 
als Hersteller, Anbieter oder Verteiler von Gütern oder 
Dienstleistungen am Markt tätig werden, sofern die Leistung 
ihrer Art nach auch von einem Privaten mit der Absi cht der 
Gewinnerzielung erbracht werden könnte.  
(2) Als wirtschaftliche Betätigung im Sinne dieses Abschnitts 
gilt nicht der Betrieb von  
1. Einrichtungen, zu denen die Gemeinde gesetzlich 
verpflichtet ist,  
2. öffentlichen Einrichtungen, die für die soziale und 
kulturelle Betreuung der Einwohner erforderlich sin d, 
insbesondere Einrichtungen auf den Gebieten     
- Erziehung, Bildung oder Kultur (Schulen, 
Volkshochschulen, Tageseinrichtungen für Kinder 
und sonstige Einrichtungen der Jugendhilfe, 
Bibliotheken, Museen, Ausstellungen, Opern, 
Theater, Kinos, Bühnen, Orchester, Stadthallen, 
Begegnungsstätten),  
-  Sport oder Erholung (Sportanlagen, zoologische 
und botanische Gärten, Wald-, Park- und 
Gartenanlagen, Herbergen, Erholungsheime, 
Bäder, Einrichtungen zur Veranstaltung von 
Volksfesten),  
- Gesundheits- oder Sozialwesen (Krankenhäuser, 
Bestattungseinrichtungen, Sanatorien, Kurparks, 
Senioren  und Behindertenheime, Frauenhäuser, 
soziale und medizinische Beratungsstellen),  
3. Einrichtungen, die der Straßenreinigung, der   
Wirtschaftsförderung, der Fremdenverkehrsförderung 
oder der Wohnraumversorgung dienen, 
 
4. Einrichtungen des Umweltschutzes, insbesondere d er 
Abfallentsorgung oder Abwasserbeseitigung sowie des 
Messe- und Ausstellungswesens, 
 
5. Einrichtungen, die ausschließlich der Deckung de s 
Eigenbedarfs von Gemeinden und 
Gemeindeverbänden dienen.  
Auch diese Einrichtungen sind, soweit es mit ihrem 
öffentlichen Zweck vereinbar ist, nach wirtschaftli chen 
Gesichtspunkten zu verwalten und können entsprechen d 
den Vorschriften über die Eigenbetriebe geführt wer den. 
Das Innenministerium kann durch Rechtsverordnung 
bestimmen, dass Einrichtungen, die nach Art und Umf ang 
eine selbständige Betriebsführung erfordern, ganz o der 
teilweise nach den für die Eigenbetriebe geltenden 
Vorschriften zu führen sind; hierbei können auch 
Regelungen getroffen werden, die von einzelnen der für die 
Eigenbetriebe geltenden Vorschriften abweichen.  
(3) Die wirtschaftliche Betätigung außerhalb des 
Gemeindegebietes ist nur zulässig, wenn die 
Voraussetzungen des Absatzes 1 vorliegen und die 
berechtigten Interessen der betroffenen kommunalen 
Gebietskörperschaften gewahrt sind. Die Aufnahme ei ner 
wirtschaftlichen Betätigung auf ausländischen Märkt en ist 
nur zulässig, wenn die Voraussetzungen des Absatzes  1 
Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 vorliegen. Die Aufnahme eine r 
solchen Betätigung bedarf der Genehmigung. 
(4) Die nichtwirtschaftliche Betätigung außerhalb d es 
Gemeindegebiets ist nur zulässig, wenn die 
Voraussetzungen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr.  2 
vorliegen und die berechtigten Interessen der betro ffenen 
kommunalen Gebietskörperschaften gewahrt sind. Dies e 
Voraussetzungen gelten bei in den Krankenhausplan d es 
Landes aufgenommenen Krankenhäusern als erfüllt. 
 Die 
Aufnahme einer nichtwirtschaftlichen Betätigung auf  
ausländischen Märkten ist nur zulässig, wenn die 
Voraussetzungen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr.  2 
vorliegen. Die Aufnahme einer solchen Betätigung be darf 
der Genehmigung. 
(5) Vor der Entscheidung über die Gründung von bzw. die 
unmittelbare oder mittelbare Beteiligung an Unternehmen im 
Sinne des Absatzes 1 ist der Rat auf der Grundlage einer 
Marktanalyse über die Chancen und Risiken des beabsichtigten 
wirtschaftlichen Engagements und über die Auswirkungen auf 
das Handwerk und die mittelständische Wirtschaft zu 
unterrichten. Den örtlichen Selbstverwaltungsorganisationen 
von Handwerk, Industrie und Handel und der für die 
Beschäftigten der jeweiligen Branche handelnden 
Gewerkschaften ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu den 
Marktanalysen zu geben. 
 
(6) Bankunternehmen darf die Gemeinde nicht erricht en, 
übernehmen oder betreiben.  
(7) Für das öffentliche Sparkassenwesen gelten die dafür 
erlassenen besonderen Vorschriften.

Beteiligungsbericht 2012   
202 
 
§ 107 a 
Zulässigkeit energiewirtschaftlicher Betätigung 
(1) Die wirtschaftliche Betätigung in den Bereichen der Strom-
, Gas- und Wärmeversorgung dient einem öffentlichen Zweck 
und ist zulässig, wenn sie nach Art und Umfang in e inem 
angemessenen Verhältnis zu der Leistungsfähigkeit d er 
Gemeinde steht. 
(2) Mit den Bereichen Strom-, Gas- und Wärmeversorg ung 
unmittelbar verbundene Dienstleistungen sind zuläss ig, wenn 
sie den Hauptzweck fördern. Die Gemeinde stellt sic her, dass 
bei der Erbringung dieser Dienstleistungen die Bela nge 
kleinerer Unternehmen, insbesondere des Handwerks, 
berücksichtigt werden. 
(3) Die Aufnahme einer überörtlichen energiewirtsch aftlichen 
Betätigung ist zulässig, wenn die Voraussetzung des  
Absatzes 1 vorliegt und die berechtigten Interessen  der 
betroffenen kommunalen Gebietskörperschaften gewahr t 
sind. Bei der Versorgung mit Strom und Gas gelten n ur die 
Interessen als berechtigt, die nach den Vorschrifte n des 
Energiewirtschaftsgesetzes eine Einschränkung des 
Wettbewerbs zulassen. Die Aufnahme einer 
energiewirtschaftlichen Betätigung auf ausländischen Märkten 
ist zulässig, wenn die Voraussetzung des Absatzes 1  vorliegt. 
Die Aufnahme einer solchen Betätigung bedarf der 
Genehmigung. 
(4) Vor der Entscheidung über die Gründung von bzw.  die 
unmittelbare Beteiligung an Unternehmen im Sinne de s 
Absatzes 1 ist der Rat über die Chancen und Risiken  des 
beabsichtigten wirtschaftlichen Engagements zu unte rrichten. 
Den örtlichen Selbstverwaltungsorganisationen von 
Handwerk, Industrie und Handel und der für die Beschäftigten 
der jeweiligen Branche handelnden Gewerkschaften is t 
Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben, sofern die 
Entscheidung die Erbringung verbundener Dienstleist ungen 
betrifft. 
 
§ 108 
Unternehmen und Einrichtungen des privaten Rechts 
(1) Die Gemeinde darf Unternehmen und Einrichtungen  in 
einer Rechtsform des privaten Rechts nur gründen od er sich 
daran beteiligen, wenn  
1. bei Unternehmen (§ 107 Abs. 1) die Voraussetzung en 
des § 107 Abs. 1 Satz 1 gegeben sind und bei 
Unternehmen im Bereich der energiewirtschaftlichen 
Betätigung die Voraussetzung des § 107 a Abs. 1 
gegeben ist,  
2. bei Einrichtungen (§ 107 Abs. 2) ein wichtiges I nteresse 
der Gemeinde an der Gründung oder der Beteiligung 
vorliegt,  
3. eine Rechtsform gewählt wird, welche die Haftung  der 
Gemeinde auf einen bestimmten Betrag begrenzt,  
4. die Einzahlungsverpflichtung der Gemeinde in ein em 
angemessenen Verhältnis zu ihrer Leistungsfähigkeit  
steht,  
 
5. die Gemeinde sich nicht zur Übernahme von Verlus ten 
in unbestimmter oder unangemessener Höhe 
verpflichtet,  
6. die Gemeinde einen angemessenen Einfluss, 
insbesondere in einem Überwachungsorgan, erhält 
und dieser durch Gesellschaftsvertrag, Satzung oder  
in anderer Weise gesichert wird,  
7. das Unternehmen oder die Einrichtung durch 
Gesellschaftsvertrag, Satzung oder sonstiges 
Organisationsstatut auf den öffentlichen Zweck 
ausgerichtet wird,  
8. bei Unternehmen und Einrichtungen in 
Gesellschaftsform gewährleistet ist, dass der 
Jahresabschluss und der Lagebericht, soweit nicht 
weitergehende gesetzliche Vorschriften gelten oder 
andere gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, 
aufgrund des Gesellschaftsvertrages oder der Satzung 
in entsprechender Anwendung der Vorschriften des 
Dritten Buches des Handelsgesetzbuches für große 
Kapitalgesellschaften aufgestellt und ebenso oder i n 
entsprechender Anwendung der für Eigenbetriebe 
geltenden Vorschriften geprüft werden.  
9.     bei Unternehmen und Einrichtungen in 
Gesellschaftsform, vorbehaltlich weitergehender ode r 
entgegenstehender gesetzlicher Vorschriften, durch 
Gesellschaftsvertrag oder Satzung gewährleistet ist , 
dass die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährt en 
Gesamtbezüge im Sinne des § 285 Nummer 9 des 
Handeslgesetzbuches der Mitglieder der 
Geschäftsführung, des Aufsichtsrate, des Beirates 
oder einer ähnlichen Einrichtung im Anhang zum 
Jahresabschlussjeweils für jede Personengruppe 
sowie zusätzlich unter Namensnennung die Bezüge 
jedes einzelnen Mitglieds dieser Personengruppen 
unter Aufgliederung nach Komponenten im Sinne des 
§ 285 Nummer 9 Buchstabe a des 
Handelsgesetzbuches angegeben werden. Die 
individualisierte Ausweisungspflicht gilt auch für:  
 a)  Leistungen, die den genannten Mitgliedern für 
den Fall einer vorzeitigen Beendigung ihrer Tätigke it 
zugesagt worden sind, 
 b) Leistungen, die den genannten Mitgliedern für d en 
Fall der regulären Beendigung ihrer Tätigkeit zuges agt 
worden sind, mit ihrem Barwert sowie den von der 
Gesellschaft während des Geschäftsjahres hierfür 
aufgewandten oder zurückgestellten Betrag, 
 c) während des Geschäftsjahres vereinbarte 
Änderungen dieser Zusagen und 
 d) Leistungen, die einem früheren Mitglied, das se ine 
Tätigkeit im Laufe des Geschäftsjahres beendet hat, in 
diesem Zusammenhang zugesagt und im Laufe des 
Geschäftsjahres gewährt worden sind. 
Eine Gewährleistung für die individualisierte 
Ausweisung von Bezügen und Leistungszusagen ist 
im Falle der Beteiligung an einer bestehenden 
Gesellschaft auch dann gegeben, wenn in 
Gesellschaftsvertrag oder Satzung die erstmalige 
individualisierte Ausweisung spätestens für das zweite 
Geschäftsjahr nach Erwerb der Beteiligung festgelegt 
ist.

Beteiligungsbericht 2012   
203 
 
10.  bei Unternehmen der Telekommunikation einschließlic h 
von Telefondienstleistungen nach § 107 Abs. 1 Satz 1 
Nr. 3 im Gesellschaftsvertrag die unmittelbare oder  im 
Rahmen einer Schachtelbeteiligung die mittelbare 
Haftung der Gemeinde auf den Anteil der Gemeinde 
bzw. des kommunalen Unternehmens am Stammkapital 
beschränkt ist. Zur Wahrnehmung gleicher 
Wettbewerbschancen darf die Gemeinde für diese 
Unternehmen weder Kredite nach Maßgabe 
kommunalwirtschaftlicher Vorzugskonditionen in 
Anspruch nehmen noch Bürgschaften und Sicherheiten 
i. S. von § 87 leisten. 
Die Aufsichtsbehörde kann von den Vorschriften der 
Nummern 3, 5 und 8 in begründeten Fällen Ausnahmen 
zulassen. Wird von Satz 1 Nummer 8 eine Ausnahme 
zugelassen, kann auch von Satz 1 Nummer 9 eine Ausnahme 
zugelassen werden. 
(2) Absatz 1 Satz 1 Nummer 9 gilt für die erstmalig e 
unmittelbare oder mittelbare Beteiligung an einer Gesellschaft 
einschließlich der Gründung einer Gesellschaft, wen n den 
beteiligten Gemeinden oder Gemeindeverbänden alleine oder 
zusammen oder zusammen mit einer Beteiligung des La ndes 
mehr als 50 vom Hundert der Anteile gehören. Bei 
bestehenden Gesellschaften, an denen Gemeinden oder  
Gemeindeverbände unmittelbar oder mittelbar alleine  oder 
zusammen oder zusammen mit dem Land mit mehr als 50  
vom Hundert beteiligt sind, trifft die Gemeinden un d 
Gemeindeverbände eine Hinwirkungspflicht zur Anpass ung 
an die Vorgaben des Absatzes 1 Satz 1 Nummer 9. Die   
Hinwirkungspflicht nach Satz 2 bezieht sich sowohl auf die 
Anpassung von Gesellschaftsvertrag oder Satzung als  auch 
auf die mit Absatz 1 Satz 1 Nummer 9 verfolgte Ziel setzung 
der individualisierten Ausweisung der dort genannte n Bezüge 
und Leistungszusagen. 
(3) Gehören einer Gemeinde mehr als 50 vom Hundert der 
Anteile an einem Unternehmen oder einer Einrichtung  in 
Gesellschaftsform, muss sie darauf hinwirken, dass  
1. in sinngemäßer Anwendung der für die Eigenbetrie be 
geltenden Vorschriften  
a) für jedes Wirtschaftsjahr ein Wirtschaftsplan 
aufgestellt wird,  
b) der Wirtschaftsführung eine fünfjährige 
Finanzplanung zugrunde gelegt und der Gemeinde 
zur Kenntnis gebracht wird,  
c) die Feststellung des Jahresabschlusses, die 
Verwendung des Ergebnisses sowie das Ergebnis 
der Prüfung des Jahresabschlusses und des 
Lageberichts unbeschadet der bestehenden 
gesetzlichen Offenlegungspflichten öffentlich 
bekannt gemacht werden und der Jahresabschluss 
und der Lagebericht bis zur Feststellung des 
folgenden Jahresabschlusses zur Einsichtnahme 
verfügbar gehalten werden, 
2. in dem Lagebericht oder in Zusammenhang damit zu r 
Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung und zur 
Zweckerreichung Stellung genommen wird,  
3. nach den Wirtschaftsgrundsätzen (§ 109) verfahren  wird, 
wenn die Gesellschaft ein Unternehmen betreibt.  
 
Der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Bericht über die 
Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung sind dem 
Haushaltsplan als Anlage beizufügen. Gehört der Gemeinde 
zusammen mit anderen Gemeinden oder Gemeindeverbänden 
die Mehrheit der Anteile an einem Unternehmen oder an einer 
Einrichtung, soll sie auf eine Wirtschaftsführung nach Maßgabe 
des Satzes 1 Nr. 1 a) und b) sowie Nr. 2 und Nr. 3 hinwirken. 
 
(4) Die Gemeinde darf unbeschadet des Absatzes 1 
Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform einer 
Aktiengesellschaft nur gründen, übernehmen, wesentlich 
erweitern oder sich daran beteiligen, wenn der öffentliche 
Zweck nicht ebenso gut in einer anderen Rechtsform erfüllt 
wird oder erfüllt werden kann. 
 
(5) Die Gemeinde darf unbeschadet des Absatzes 1 
Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform 
einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung nur 
gründen oder sich daran beteiligen, wenn durch die 
Ausgestaltung des Gesellschaftervertrages 
sichergestellt ist, dass 
1. die Gesellschafterversammlung auch beschließt üb er 
 
a) den Abschluss und die Änderungen von 
Unternehmensverträgen im Sinne der §§ 291 und 
292 Abs. 1 des Aktiengesetzes, 
 
b) den Erwerb und die Veräußerung von 
Unternehmen und Beteiligungen, 
 
 
c) den Wirtschaftsplan, die Feststellung des 
Jahresabschlusses und die Verwendung des 
Ergebnisses sowie 
 
d) die Bestellung und die Abberufung der 
Geschäftsführer, soweit die nicht der Gemeinde 
vorbehalten ist, und 
 
2. der Rat den von der Gemeinde bestellten oder auf  
Vorschlag der Gemeinde gewählten Mitgliedern des 
Aufsichtsrats Weisungen erteilen kann, soweit die 
Bestellung eines Aufsichtsrates gesetzlich nicht 
vorgeschrieben ist. 
(6) Vertreter der Gemeinde in einer Gesellschaft, a n der 
Gemeinden, Gemeindeverbände oder Zweckverbände 
unmittelbar oder mittelbar mit mehr als 25 vom Hund ert 
beteiligt sind, dürfen 
a) der Gründung einer anderen Gesellschaft oder ein er 
anderen Vereinigung in einer Rechtsform des private n 
Rechts, 
 einer Beteiligung sowie der Erhöhung einer 
Beteiligung der Gesellschaft an einer anderen Gesel lschaft 
oder einer anderen Vereinigung in einer Rechtsform des 
privaten Rechts nur zustimmen, wenn 
- die vorherige Entscheidung des Rates vorliegt, 
- für die Gemeinde selbst die Gründungs- bzw. 
Beteiligungsvoraussetzungen vorliegen und 
- sowohl die Haftung der gründenden Gesellschaft al s auch 
die Haftung der zu gründenden Gesellschaft oder 
Vereinigung durch ihre Rechtsform auf einen bestimm ten 
Betrag begrenzt sind oder

Beteiligungsbericht 2012   
204 
 
- sowohl die Haftung der sich beteiligenden Gesellschaft als 
auch die Haftung der Gesellschaft oder Vereinigung, an der 
eine Beteiligung erfolgt, durch ihre Rechtsform auf einen 
bestimmten Betrag begrenzt sind; 
b) einem Beschluss der Gesellschaft zu einer wesent lichen 
Änderung des Gesellschaftszwecks oder sonstiger 
wesentlicher Änderungen des Gesellschaftsvertrages nur 
nach vorheriger Entscheidung des Rates zustimmen. 
In den Fällen von Satz 1 Buchstabe a) gilt Absatz 1  Satz 2 
und 3 entsprechend. Als Vertreter der Gemeinde im S inne 
von Satz 1 gelten auch Geschäftsführer, Vorstandsmi tglieder 
und Mitglieder von sonstigen Organen und ähnlichen Gremien 
der Gesellschaft, die von der Gemeinde oder auf ihr e 
Veranlassung oder ihren Vorschlag in das Organ oder  
Gremium entsandt oder gewählt worden sind. Beruht d ie 
Entsendung oder Wahl auf der Veranlassung oder dem 
Vorschlag mehrerer Gemeinden Gemeindeverbände oder 
Zweckverbände, so bedarf es der Entscheidung nur de s 
Organs, auf das sich die beteiligten Gemeinden und 
Gemeindeverbände oder Zweckverbände geeinigt haben. Die 
Sätze 1 bis 4 gelten nicht, soweit ihnen zwingende 
Vorschriften des Gesellschaftsrechts entgegenstehen.  
(7) Die Gemeinde kann einen einzelnen Geschäftsante il an 
einer eingetragenen Kreditgenossenschaft erwerben, wenn 
eine Nachschusspflicht ausgeschlossen oder die 
Haftungssumme auf einen bestimmten Betrag beschränkt ist. 
§ 108 a 
Arbeitnehmermitbestimmung in  
fakultativen Aufsichtsräten 
(1) Soweit im Gesellschaftsvertrag eines Unternehme ns (§ 
107 Abs. 1, § 107 a Abs. 1) oder einer Einrichtung (§ 107 
Abs. 2) in Privatrechtsform, an der die Gemeinde un mittelbar 
oder mittelbar mit mehr als 50 vom Hundert der Ante ile 
beteiligt ist, ein fakultativer Aufsichtsrat vorges ehen ist, 
können dem fakultativen Aufsichtsrat Arbeitnehmerve rtreter 
des Unternehmens oder der Einrichtung angehören. In  
diesem Fall ist ein angemessener Einfluss der Gemei nde im 
Sinne des § 108 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 gegeben, wenn b ei mehr 
als 2 von der Gemeinde in den Aufsichtsrat zu entse ndenden 
Vertretern nicht mehr als ein Drittel der Gesamtzah l der 
Aufsichtsratsmandate durch Arbeitnehmervertreter de s 
Unternehmens oder der Einrichtung nach Maßgabe der 
folgenden Absätze besetzt werden. 
(2) Der Rat der Gemeinde bestellt aus einer von der  
Betriebsversammlung des Unternehmens oder der 
Einrichtung zu erstellenden Vorschlagsliste die in den 
fakultativen Aufsichtsrat zu entsendenden 
Arbeitnehmervertreter. Die Bestellung bedarf eines 
Beschlusses der Mehrheit der gesetzlichen Zahl der 
Mitglieder des Rates. Die Vorschlagsliste muss mind estens 
die doppelte Zahl der zu entsendenden Arbeitnehmervertreter 
enthalten. Der Rat hat das Recht, mit der Mehrheit der 
gesetzlichen Zahl seiner Mitglieder sämtliche Vorsc hläge der 
Liste zurückzuweisen und eine Ergänzung zu verlange n. In 
diesem Fall kann eine Betriebsversammlung eine neue  
Vorschlagsliste erstellen; Sätze 1 bis 4 gelten ent sprechend. 
Im Falle einer erneuten Zurückweisung der Vorschläg e durch 
den Rat bleiben die für die Arbeitnehmervertreter 
vorgesehenen Aufsichtsratsmandate unbesetzt. 
(3) § 113 Abs. 1 Sätze 2 und 3 gelten für die nach Absatz 2 
für den fakultativen Aufsichtsrat vom Rat bestellte n 
Arbeitnehmervertreter entsprechend. Verliert ein vo m Rat 
bestellter Arbeitnehmervertreter die 
Beschäftigteneigenschaft in dem Unternehmen oder de r 
Einrichtung, muss der Rat ihn entsprechend § 113 Ab s. 1 
Satz 3 aus seinem Amt im fakultativen Aufsichtsrat 
abberufen. 
(4) In der Betriebsversammlung nach Absatz 2 sind a lle 
Beschäftigten des Unternehmens bzw. der Einrichtung  
wahlberechtigt, die am Tage der Betriebsversammlung  das 
18. Lebensjahr vollendet haben. Nicht wahlberechtig t sind 
Geschäftsführer und Vorstände des Unternehmens bzw.  
der Einrichtung. In die Vorschlagsliste können nur 
Wahlberechtigte aufgenommen werden. Die Einzelheiten  
für die Wahl der Arbeitnehmervertreter sind im 
Gesellschaftsvertrag, der Satzung oder einem sonsti gen 
Organisationsstatut des Unternehmens bzw. der 
Einrichtung zu regeln. Im Gesellschaftsvertrag, der  Satzung 
oder dem Organisationsstatut des Unternehmens bzw. der 
Einrichtung ist auch die Amtsdauer der 
Arbeitnehmervertreter zu regeln. Sie soll die regel mäßige 
Amtsdauer der nach § 113 Abs. 2 Satz 2 neben dem 
Bürgermeister oder dem von ihm benannten Bedienstet en 
der Gemeinde in den fakultativen Aufsichtsrat beste llten 
weiteren Vertreter nicht überschreiten. 
(5) Wird ein Arbeitnehmervertreter von seinem Amt ge mäß 
§ 113 Abs. 1 Satz 3 abberufen oder scheidet er aus 
anderen Gründen aus dem Aufsichtsrat aus, bestellt der Rat 
mit der Mehrheit der gesetzlichen Zahl seiner Mitglieder aus 
dem noch nicht in Anspruch genommenen Teil der 
Vorschlagsliste nach Absatz 2 einen Nachfolger. Kom mt 
eine solche Mehrheit nicht zustande, kann eine 
Betriebsversammlung den noch nicht in Anspruch 
genommenen Teil der Vorschlagsliste um neue Vorschl äge 
ergänzen. Kommt auch dann keine Mehrheit der 
gesetzlichen Zahl der Mitglieder des Rates für die 
Bestellung eines Nachfolgers zustande, bleibt das 
Aufsichtsratsmandat unbesetzt. 
(6) Die Absätze 1 bis 5 gelten mit folgenden Maßgab en 
entsprechend in den Fällen, in denen an einem 
Unternehmen oder einer Einrichtung in Privatrechtsf orm 
zwei oder mehr Gemeinden beteiligt sind. 
Die Bestellung der in den fakultativen Aufsichtsrat  zu 
entsendenden Arbeitnehmervertreter bedarf 
übereinstimmender, mit der Mehrheit der gesetzliche n Zahl 
der Mitglieder zustande gekommener Beschlüsse der R äte 
mindestens so vieler beteiligter Kommunen, dass hie rdurch 
insgesamt mehr als die Hälfte der kommunalen Beteil igung 
an dem Unternehmen oder der Einrichtung repräsentie rt 
wird. Kommen solche übereinstimmenden Beschlüsse ni cht 
oder nicht im erforderlichen Umfang zustande, kann eine 
Betriebsversammlung eine neue Vorschlagsliste erste llen. 
Kommen auch hierzu entsprechende übereinstimmende 
Beschlüsse der beteiligten Räte nicht oder nicht im  
erforderlichen Umfang zustande, bleiben die für die  
Arbeitnehmervertreter vorgesehenen Aufsichtsratsman date 
unbesetzt. 
Für die Bestellung eines Nachfolgers im Sinne des 
Absatzes 5 gilt Satz 2 entsprechend. Kommen danach 
übereinstimmende Beschlüsse der beteiligten Räte ni cht 
oder nicht im erforderlichen Umfang zustande, kann eine 
Betriebsversammlung den noch nicht in Anspruch 
genommenen Teil der Vorschlagsliste um neue Vorschl äge 
ergänzen. Kommen auch dann übereinstimmende 
Beschlüsse der beteiligten Räte nicht oder nicht im  
erforderlichen Umfang zustande, bleibt das 
Aufsichtsratsmandat unbesetzt. 
Für die nach § 113 Abs. 1 Sätze 2 und 3 zu treffend en 
Entscheidungen bedarf es übereinstimmender Beschlüs se 
der Räte mindestens so vieler beteiligter Kommunen,  dass

Beteiligungsbericht 2012   
205 
 
hierdurch insgesamt mehr als die Hälfte der kommuna len 
Beteiligung an dem Unternehmen oder der Einrichtung  
repräsentiert wird. 
§ 109 
Wirtschaftsgrundsätze 
(1) Die Unternehmen und Einrichtungen sind so zu fü hren, zu 
steuern und zu kontrollieren, dass der öffentliche Zweck 
nachhaltig erfüllt wird. Unternehmen sollen einen E rtrag für 
den Haushalt der Gemeinde abwerfen, soweit dadurch die 
Erfüllung des öffentlichen Zwecks nicht beeinträchtigt wird.  
(2) Der Jahresgewinn der wirtschaftlichen Unternehm en als 
Unterschied der Erträge und Aufwendungen soll so hoch sein, 
dass außer den für die technische und wirtschaftlic he 
Entwicklung des Unternehmens notwendigen Rücklagen 
mindestens eine marktübliche Verzinsung des Eigenka pitals 
erwirtschaftet wird.  
§ 110 
Verbot des Missbrauchs  
wir tschaftlicher Machtstellung 
Bei Unternehmen, für die kein Wettbewerb gleichartig er 
Unternehmen besteht, dürfen der Anschluss und die 
Belieferung nicht davon abhängig gemacht werden, da ss 
auch andere Leistungen oder Lieferungen abgenommen 
werden. 
§ 111 
Veräußerung von Unternehmen,  
Einrichtungen und Beteiligungen 
 
(1) Die teilweise oder vollständige Veräußerung ein es 
Unternehmens oder einer Einrichtung oder einer Bete iligung 
an einer Gesellschaft sowie andere Rechtsgeschäfte,  durch 
welche die Gemeinde ihren Einfluss auf das Unterneh men, 
die Einrichtung oder die Gesellschaft verliert oder  vermindert, 
sind nur zulässig, wenn die für die Betreuung der E inwohner 
erforderliche Erfüllung der Aufgaben der Gemeinde n icht 
beeinträchtigt wird.  
(2) Vertreter der Gemeinde in einer Gesellschaft, a n der 
Gemeinden, Gemeindeverbände oder Zweckverbände 
unmittelbar oder mittelbar mit mehr als 50 v.H. bet eiligt sind, 
dürfen Veräußerungen oder anderen Rechtsgeschäften i.S. 
des Absatzes 1 nur nach vorheriger Entscheidung des  Rates 
und nur dann zustimmen, wenn für die Gemeinde die 
Zulässigkeitsvoraussetzung des Absatzes 1 vorliegt. 
§ 112 
Informations- und Prüfungsrechte 
(1) Gehören einer Gemeinde unmittelbar oder mittelb ar 
Anteile an einem Unternehmen oder einer Einrichtung in einer 
Rechtsform des privaten Rechts in dem in § 53 des 
Haushaltsgrundsätzegesetzes bezeichneten Umfang, so  soll 
sie  
 
1. die Rechte nach § 53 Abs. 1 des 
Haushaltsgrundsätzegesetzes ausüben,  
2. darauf hinwirken, dass ihr die in § 54 des 
Haushaltsgrundsätzegesetzes vorgesehenen 
Befugnisse eingeräumt werden.  
(2) Ist eine Beteiligung der Gemeinde an einer Gese llschaft 
keine Mehrheitsbeteiligung im Sinne des § 53 des 
Haushaltsgrundsätzegesetzes, so soll die Gemeinde, 
soweit ihr Interesse dies erfordert, darauf hinwirk en, dass 
ihr im Gesellschaftsvertrag oder in der Satzung die  
Befugnisse nach § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetze s 
eingeräumt werden. Bei mittelbaren 
Minderheitsbeteiligungen gilt dies nur, wenn die Be teiligung 
den vierten Teil der Anteile übersteigt und einer 
Gesellschaft zusteht, an der die Gemeinde allein od er 
zusammen mit anderen Gebietskörperschaften mit Mehrheit 
im Sinne des § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes 
beteiligt ist.  
§ 113 
Vertretung der Gemeinde in Unternehmen oder 
Einrichtungen 
(1) Die Vertreter der Gemeinde in Beiräten, Ausschü ssen, 
Gesellschafterversammlungen, Aufsichtsräten oder 
entsprechenden Organen von juristischen Personen od er 
Personenvereinigungen, an denen die Gemeinde 
unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist, haben die  Interessen 
der Gemeinde zu verfolgen. Sie sind an die Beschlüs se des 
Rates und seiner Ausschüsse gebunden. Die vom Rat 
bestellten Vertreter haben ihr Amt auf Beschluss de s Rates 
jederzeit niederzulegen. Die Sätze 1 bis 3 gelten nur, soweit 
durch Gesetz nichts anderes bestimmt ist.  
(2) Bei unmittelbaren Beteiligungen vertritt ein vo m Rat 
bestellter Vertreter die Gemeinde in den in Absatz 1 
genannten Gremien. Sofern weitere Vertreter zu bene nnen 
sind, muss der Bürgermeister oder der von ihm 
vorgeschlagene Bedienstete der Gemeinde dazuzählen.  
Die Sätze 1 und 2 gelten für mittelbare Beteiligung en 
entsprechend, sofern nicht ähnlich wirksame Vorkehr ungen 
zur Sicherung hinreichender gemeindlicher Einfluss-  und 
Steuerungsmöglichkeiten getroffen werden. 
(3) Die Gemeinde ist verpflichtet, bei der Ausgestaltung des 
Gesellschaftsvertrages einer Kapitalgesellschaft darauf 
hinzuwirken, dass ihr das Recht eingeräumt wird, Mitglieder in 
den Aufsichtsrat zu entsenden. Über die Entsendung 
entscheidet der Rat. Zu den entsandten 
Aufsichtsratsmitgliedern muss der Bürgermeister oder der von 
ihm vorgeschlagene Bedienstete der Gemeinde zählen, wenn 
diese mit mehr als einem Mitglied im Aufsichtsrat vertreten ist. 
Dies gilt sowohl für unmittelbare als auch für mittelbare 
Beteiligungen. 
 
(4) Ist der Gemeinde das Recht eingeräumt worden, 
Mitglieder des Vorstandes oder eines gleichartigen Organs 
zu bestellen oder vorzuschlagen, entscheidet der Rat.  
(5) Die Vertreter der Gemeinde haben den Rat über a lle 
Angelegenheiten von besonderer Bedeutung frühzeitig  zu 
unterrichten. Die Unterrichtungspflicht besteht nur , soweit 
durch Gesetz nichts anderes bestimmt ist.

Beteiligungsbericht 2012   
206 
 
(6) Wird ein Vertreter der Gemeinde aus seiner Tätig keit in 
einem Organ haftbar gemacht, so hat ihm die Gemeind e den 
Schaden zu ersetzen, es sei denn, dass er ihn vorsä tzlich 
oder grob fahrlässig herbeigeführt hat. Auch in die sem Falle 
ist die Gemeinde schadensersatzpflichtig wenn ihr V ertreter 
nach Weisung des Rates oder eines Ausschusses gehan delt 
hat.  
§ 114  
Eigenbetriebe 
(1) Die gemeindlichen wirtschaftlichen Unternehmen ohne 
Rechtspersönlichkeit (Eigenbetriebe) werden nach de n 
Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung und der 
Betriebssatzung geführt.  
 
(2) In den Angelegenheiten des Eigenbetriebes ist d er 
Betriebsleitung  ausreichende Selbständigkeit der 
Entschließung einzuräumen. Die Zuständigkeiten des Rates 
sollen soweit wie möglich dem Betriebsausschuss übe rtragen 
werden. 
 
(3) Bei Eigenbetrieben mit mehr als 50 Beschäftigte n besteht 
der Betriebsausschuss  zu einem Drittel aus Beschäf tigten 
des Eigenbetriebes. Die Gesamtzahl der Ausschussmitglieder 
muss in diesem Fall durch drei teilbar sein. Bei 
Eigenbetrieben mit weniger als 51, aber mehr als ze hn 
Beschäftigten gehören dem Betriebsausschuss  zwei 
Beschäftigte des Eigenbetriebes an. Die dem 
Betriebsausschuss  angehörenden Beschäftigten werde n aus 
einem Vorschlag der Versammlung der Beschäftigten d es 
Eigenbetriebes gewählt, der mindestens die doppelte Zahl der 
zu wählenden Mitglieder und Stellvertreter enthält.  Wird für 
mehrere Eigenbetriebe ein gemeinsamer Betriebsaussc huss  
gebildet, ist die Gesamtzahl aller Beschäftigten di eser 
Eigenbetriebe maßgebend; Satz 4 gilt entsprechend. Die Zahl 
der sachkundigen Bürger darf zusammen mit der Zahl der 
Beschäftigten die der Ratsmitglieder im Betriebsaus schuss  
nicht erreichen. 
 
 
§ 114 a 
Rechtsfähige Anstalten des öffentlichen Rechts 
(1).Die Gemeinde kann Unternehmen und Einrichtungen  in 
der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts errichten 
oder bestehende Regie- und Eigenbetriebe sowie 
eigenbetriebsähnliche Einrichtungen im Wege der 
Gesamtrechtsnachfolge in rechtsfähige Anstalten des  
öffentlichen Rechts umwandeln. § 108 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 
und Nr. 2 gilt entsprechend. 
(2) Die Gemeinde regelt die Rechtsverhältnisse der Anstalt 
durch eine Satzung. Die Satzung muss Bestimmungen ü ber 
den Namen und die Aufgaben der Anstalt, die Zahl de r 
Mitglieder des Vorstands und des Verwaltungsrates, die Höhe 
des Stammkapitals, die Wirtschaftsführung, die 
Vermögensverwaltung und die Rechnungslegung enthalten. 
 
(3) Die Gemeinde kann der Anstalt einzelne oder all e mit 
einem bestimmten Zweck zusammenhängende Aufgaben 
ganz oder teilweise übertragen. Sie kann zugunsten der 
Anstalt unter der Voraussetzung des § 9 durch Satzu ng 
einen Anschluss- und Benutzungszwang vorschreiben u nd 
der Anstalt das Recht einräumen, an ihrer Stelle Sa tzungen 
für das übertragene Aufgabengebiet zu erlassen; § 7  gilt 
entsprechend. 
(4) Die Anstalt kann nach Maßgabe der Satzung ander e 
Unternehmen oder Einrichtungen gründen oder sich an  
solchen beteiligen oder eine bestehende Beteiligung  
erhöhen, wenn das dem Anstaltszweck dient. Für die 
Gründung von und die Beteiligung an anderen 
Unternehmen und Einrichtungen in einer Rechtsform d es 
privaten Rechts sowie deren Veräußerung und andere 
Rechtsgeschäfte im Sinne des § 111 gelten die §§ 10 8 bis 
113 entsprechend. Für die in Satz 2 genannten 
Gründungen und Beteiligungen muss ein besonders 
wichtiges Interesse vorliegen. 
(5) Die Gemeinde haftet für die Verbindlichkeiten d er 
Anstalt unbeschränkt, soweit nicht Befriedigung aus  deren 
Vermögen zu erlangen ist (Gewährträgerschaft). 
Rechtsgeschäfte im Sinne des § 87 dürfen von der An stalt 
nicht getätigt werden. 
(6) Die Anstalt wird von einem Vorstand in eigener 
Verantwortung geleitet, soweit nicht gesetzlich ode r durch 
die Satzung der Gemeinde etwas anderes bestimmt ist . Der 
Vorstand vertritt die Anstalt gerichtlich und außergerichtlich. 
(7) Die Geschäftsführung des Vorstands wird von ein em 
Verwaltungsrat überwacht. Der Verwaltungsrat bestel lt den 
Vorstand auf höchstens 5 Jahre; eine erneute Bestel lung ist 
zulässig. Er entscheidet außerdem über 
1. den Erlass von Satzungen gemäß Absatz 3 Satz 2, 
 
2. die Beteiligung oder Erhöhung einer Beteiligung der 
Anstalt an anderen Unternehmen oder Einrichtungen 
sowie deren Gründung, 
 
3. die Feststellung des Wirtschaftsplans und des 
Jahresabschlusses, 
 
4. die Festsetzung allgemein geltender Tarife und 
Entgelte für die Leistungsnehmer, 
 
5. die Bestellung des Abschlussprüfers, 
 
6. die Ergebnisverwendung 
 
7. Rechtsgeschäfte der Anstalt im Sinne des § 111. 
 
Im Fall der Nummer 1 unterliegt der Verwaltungsrat den 
Weisungen des Rates und berät und beschließt in 
öffentlicher Sitzung. In den Fällen der Nummern 2 u nd 7 
bedarf es der vorherigen Entscheidung des Rates. De m 
Verwaltungsrat obliegt außerdem die Entscheidung in  den 
durch die Satzung der Gemeinde bestimmten 
Angelegenheiten der Anstalt. In der Satzung kann fe rner 
vorgesehen werden, dass bei Entscheidungen der Orga ne

Beteiligungsbericht 2012   
207 
 
der Anstalt von grundsätzlicher Bedeutung die Zusti mmung 
des Rates erforderlich ist. 
(8) Der Verwaltungsrat besteht aus dem vorsitzenden Mitglied 
und den übrigen Mitgliedern. Den Vorsitz führt der 
Bürgermeister. Soweit Beigeordnete mit eigenem 
Geschäftsbereich bestellt sind, führt derjenige Bei geordnete 
den Vorsitz, zu dessen Geschäftsbereich die der Ans talt 
übertragenen Aufgaben gehören. Sind die übertragene n 
Aufgaben mehreren Geschäftsbereichen zuzuordnen, so  
entscheidet der Bürgermeister über den Vorsitz. Die  übrigen 
Mitglieder des Verwaltungsrats werden vom Rat für d ie Dauer 
von 5 Jahren gewählt; für die Wahl gilt § 50 Abs. 4 
sinngemäß. Die Amtszeit von Mitgliedern des 
Verwaltungsrats, die dem Rat angehören, endet mit d em 
Ende der Wahlzeit oder dem vorzeitigen Ausscheiden a us 
dem Rat. Die Mitglieder des Verwaltungsrats üben ih r Amt bis 
zum Amtsantritt der neuen Mitglieder weiter aus. Mi tglieder 
des Verwaltungsrats können nicht sein: 
1. Bedienstete der Anstalt, 
2. leitende Bedienstet von juristischen Personen od er 
sonstigen Organisationen des öffentlichen oder priv aten 
Rechts, an denen die Anstalt mit mehr als 50 v.H. 
beteiligt ist; eine Beteiligung am Stimmrecht genügt, 
3. Bedienstete der Aufsichtsbehörde, die unmittelba r mit 
Aufgaben der Aufsicht über die Anstalt befasst sind. 
 
(9) Die Anstalt hat das Recht, Dienstherr von Beamt en zu 
sein, wenn sie auf Grund einer Aufgabenübertragung nach 
Absatz 3 hoheitliche Befugnisse ausübt. Wird die Ans talt 
aufgelöst oder umgebildet, so gilt für die Rechtsst ellung der 
Beamten und der Versorgungsempfänger Kapitel II Abs chnitt 
III des Beamtenrechtsrahmengesetzes.  
(10) Der Jahresabschluss und der Lagebericht der An stalt 
werden nach den für große Kapitalgesellschaften gel tenden 
Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt un d 
geprüft, sofern nicht weitergehende gesetzliche Vor schriften 
gelten oder andere gesetzliche Vorschriften entgege nstehen. 
§ 285 Nummer 9 Buchstabe a des Handelsgesetzbuches ist 
mit der Maßgabe anzuwenden, dass die für die Tätigk eit im 
Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge der Mitglieder  des 
Vorstands sowie die für die Tätigkeit im Geschäftsj ahr 
gewährten Leistungen für die Mitglieder des Verwaltungsrates 
im Anhang des Jahresabschlusses für jede Personengr uppe 
sowie zusätzlich unter Namensnennung die Bezüge und  
Leistungen für jedes einzelne Mitglied dieser 
Personengruppen unter Aufgliederung nach Komponente n im 
Sinne des § 285 Nummer 9 Buchstabe a des 
Handelsgesetzbuches angegeben werden, soweit es sic h um 
Leistungen des Kommunalunternehmens handelt. Die 
individualisierte Ausweisungspflicht gilt auch für Leistungen 
entsprechend § 108 Absatz 1 Satz 1 Nummer 9 Satz 2. 
(11) § 14 Abs. 1, § 31, § 74, §75 Abs. 1, § 77, § 8 4 sowie die 
Bestimmungen des 13. Teils über die staatliche Aufs icht sind 
auf die Anstalt sinngemäß anzuwenden 
 
 
 
 
 
§ 115 
Anzeige 
(1) Entscheidungen der Gemeinde über 
a) die Gründung oder wesentliche Erweiterung einer 
Gesellschaft oder eine wesentliche Änderung des 
Gesellschaftszwecks oder sonstiger wesentlicher 
Änderungen des Gesellschaftsvertrages, 
b) die Beteiligung an einer Gesellschaft oder die 
Änderung der Beteiligung an einer Gesellschaft, 
c) die gänzliche oder teilweise Veräußerung einer 
Gesellschaft oder der Beteiligung an einer 
Gesellschaft, 
d) die Errichtung die Übernahme oder die wesentlich e 
Erweiterung eines Unternehmens, die Änderung der 
bisherigen Rechtsform oder eine wesentliche 
Änderung des Zwecks, 
e) den Abschluss von Rechtsgeschäften, die ihrer Ar t 
nach geeignet sind, den Einfluss der Gemeinde auf 
das Unternehmen oder die Einrichtung zu mindern 
oder zu beseitigen oder die Ausübung von Rechten 
aus einer Beteiligung zu beschränken, 
f) die Führung von Einrichtungen entsprechend den 
Vorschriften über die Eigenbetriebe, 
g) den Erwerb eines Geschäftsanteils an einer 
eingetragenen Genossenschaft 
 
h) die Errichtung, wesentliche Erweiterung oder 
Auflösung einer rechtsfähigen Anstalt des öffentlic hen 
Rechts gemäß § 114 a, die Beteiligung oder Erhöhung 
einer Beteiligung der Anstalt an anderen 
Unternehmen oder Einrichtungen oder deren 
Gründung sowie Rechtsgeschäfte der Anstalt im 
Sinne des § 111 sind der Aufsichtsbehörde 
unverzüglich, spätestens sechs Wochen vor Beginn 
des Vollzugs, schriftlich anzuzeigen. Aus der Anzei ge 
muss zu ersehen sein, ob die gesetzlichen 
Voraussetzungen erfüllt sind. Die Aufsichtsbehörde 
kann im Einzelfall aus besonderem Grund die Frist 
verkürzen oder verlängern. 
 
(2) Für die Entscheidung über die mittelbare Beteil igung an 
einer Gesellschaft gilt Entsprechendes, wenn ein Be schluss 
des Rates nach § 108 Abs. 6 oder § 111 Abs. 2 zu fa ssen 
ist.

Beteiligungsbericht 2012   
208 
 
12. Teil 
Gesamtabschluss 
 
§ 116 
Gesamtabschluss 
 
(1) Die Gemeinde hat in jedem Haushaltsjahr für den  
Abschlussstichtag 31. Dezember einen Gesamtabschlus s 
unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger 
Buchführung aufzustellen. Er besteht aus der 
Gesamtergebnisrechnung, der Gesamtbilanz und dem 
Gesamtanhang und ist um einen Gesamtlagebericht zu 
ergänzen. Der Rat bestätigt den geprüften Gesamtabs chluss 
durch Beschluss. § 96 findet entsprechende Anwendung.  
(2) Zu dem Gesamtabschluss hat die Gemeinde ihren 
Jahresabschluss nach § 95 und die Jahresabschlüsse des 
gleichen Geschäftsjahres aller verselbstständigten 
Aufgabenbereiche in öffentlich-rechtlicher oder 
privatrechtlicher Form zu konsolidieren. Auf den 
Gesamtabschluss sind, soweit seine Eigenart keine 
Abweichung erfordert, § 88 und § 91 Abs. 2 entsprec hend 
anzuwenden. 
(3) In den Gesamtabschluss müssen verselbstständigt e 
Aufgabenbereiche nach Absatz 2 nicht einbezogen wer den, 
wenn sie für die Verpflichtung, ein den tatsächlich en 
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, 
Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage der Gemein de zu 
vermitteln, von untergeordneter Bedeutung sind. Die s ist im 
Gesamtanhang darzustellen. 
(4) Am Schluss des Gesamtlageberichtes sind für die  
Mitglieder des Verwaltungsvorstands nach § 70, soweit dieser 
nicht zu bilden ist für den Bürgermeister und den K ämmerer, 
sowie für die Ratsmitglieder, auch wenn die Persone n im 
Haushaltsjahr ausgeschieden sind, anzugeben: 
1. der Familienname mit mindestens einem 
ausgeschriebenen Vornamen, 
 
2. der ausgeübte Beruf, 
 
3. die Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und ander en 
Kontrollgremien i.S.d. § 125 Abs. 1 Satz 3 des 
Aktiengesetzes, 
 
4. die Mitgliedschaft in Organen von verselbstständ igten 
Aufgabenbereichen der Gemeinde in öffentlich-
rechtlicher oder privatrechtlicher Form, 
 
5. die Mitgliedschaft in Organen sonstiger privatre chtlicher 
Unternehmen. 
 
(5) Der Gesamtabschluss ist innerhalb der ersten ne un 
Monate nach dem Abschlussstichtag aufzustellen. § 95 Abs. 3 
findet für die Aufstellung des Gesamtabschlusses 
entsprechende Anwendung. 
 
(6) Der Gesamtabschluss ist vom 
Rechnungsprüfungsausschuss dahingehend zu prüfen, o b 
er ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend es Bild 
der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und 
Finanzgesamtlage der Gemeinde unter Beachtung der 
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ergibt. Die 
Prüfung des Gesamtabschlusses erstreckt sich darauf , ob 
die gesetzlichen Vorschriften und die sie ergänzend en 
Satzungen und sonstigen ortsrechtlichen Bestimmunge n 
beachtet worden sind. Der Gesamtlagebericht ist dar auf zu 
prüfen, ob er mit dem Gesamtabschluss in Einklang s teht 
und ob seine sonstigen Angaben nicht eine falsche 
Vorstellung von der Vermögens-, Schulden-, Ertrags-  und 
Finanzgesamtlage der Gemeinde erwecken. § 101 Abs. 2 
bis 8 gilt entsprechend. 
 
(7) In die Prüfung nach Absatz 6 müssen die 
Jahresabschlüsse der verselbstständigten 
Aufgabenbereiche nicht einbezogen werden, wenn dies e 
nach gesetzlichen Vorschriften geprüft worden sind. 
§ 117 
Beteiligungsbericht 
(1) Die Gemeinde hat einen Beteiligungsbericht zu 
erstellen, in dem ihre wirtschaftliche und nichtwir tschaftliche 
Betätigung, unabhängig davon, ob verselbstständigte  
Aufgabenbereiche dem Konsolidierungskreis des 
Gesamtabschlusses angehören, zu erläutern ist. Dies er 
Bericht ist jährlich bezogen auf den Abschlussstich tag des 
Gesamtabschlusses fortzuschreiben und dem 
Gesamtabschluss beizufügen.  
(2) Der Beteiligungsbericht ist dem Rat und den Einwohnern 
zur Kenntnis zu bringen. Die Gemeinde hat zu diesem  
Zweck den Bericht zur Einsichtnahme verfügbar zu ha lten. 
Auf die Möglichkeit zur Einsichtnahme ist in geeign eter 
Weise öffentlich hinzuweisen.  
 
§ 118 
Vorlage- und Auskunftspflichten 
Die Gemeinde ist verpflichtet, bei der Ausgestaltun g von 
Gründungsverträgen oder Satzungen für die in § 116 
bezeichneten Organisationseinheiten darauf hinzuwir ken, 
dass ihr das Recht eingeräumt wird, von diesen Aufk lärung 
und Nachweise zu verlangen, die die Aufstellung des  
Gesamtabschlusses erfordert.

Beteiligungsbericht 2012   
209 
Anlage 3: Auszug aus dem Haushaltsgrundsätzegesetz 
§ 53 Rechte gegenüber privatrechtlichen Unternehmen  
(1) Gehört einer Gebietskörperschaft die Mehrheit der Anteile eines Unternehmens in einer 
Rechtsform des privaten Rechts oder gehört ihr mindestens der vierte Teil der Anteile und steht 
ihr zusammen mit anderen Gebietskörperschaften die Mehrheit der Anteile zu, so kann sie 
verlangen, dass das Unternehmen 
1. im Rahmen der Abschlussprüfung auch die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung 
prüfen lässt; 
2. die Abschlussprüfer beauftragt, in ihrem Bericht auch darzustellen 
a) die Entwicklung der Vermögens- und Ertragslage sowie die Liquidität und Rentabilität 
der Gesellschaft, 
b) verlustbringende Geschäfte und die Ursachen der Verluste, wenn diese Geschäfte und 
die Ursachen für die Vermögens- und Ertragslage von Bedeutung waren, 
c) die Ursachen eines in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen 
Jahresfehlbetrages; 
3. ihr den Prüfungsbericht der Abschlussprüfer und, wenn das Unternehmen einen 
Konzernabschluss aufzustellen hat, auch den Prüfungsbericht der Konzernabschlussprüfer 
unverzüglich nach Eingang übersendet. 
(2) Für die Anwendung des Absatzes 1 rechnen als Anteile der Gebietskörperschaften auch 
Anteile, die einem Sondervermögen der Gebietskörperschaft gehören. Als Anteile der 
Gebietskörperschaft gelten ferner Anteile, die Unternehmen gehören, bei denen die Rechte aus 
Absatz 1 der Gebietskörperschaft zustehen. 
§ 54 Unterrichtung der Rechnungsprüfungsbehörde 
(1) In den Fällen des § 53 kann in der Satzung (im Gesellschaftsvertrag) mit Dreiviertelmehrheit 
des vertretenen Kapitals bestimmt werden, dass sich die Rechnungsprüfungsbehörde der 
Gebietskörperschaft zur Klärung von Fragen, die bei der Prüfung nach § 44 (Prüfung staatlicher 
Betätigung bei privatrechtlichen Unternehmen) auftreten, unmittelbar unterrichten und zu diesem 
Zweck den Betrieb, die Bücher und die Schriften des Unternehmens einsehen kann 
(2) Ein vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes begründetes Recht der Rechnungsprüfungs-
behörde auf unmittelbare Unterrichtung bleibt unberührt.

Beteiligungsbericht 2012   
210 
 
Anlage 4:  Zuständigkeiten im Beteiligungsmanagement der Stadt 
Münster 
(Stand: Juli 2013) 
Abteilungsleiterin: 
 
Frau Dr. Janetzki - 20.60.0001  
Telefon: 2010; Zimmer: 209b 
(Vertreter: Herr Scholz) 
 
Konzernberichtswesen und Haushalt Beteiligungen  
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster  
Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM GmbH)  
RVM Verkehrsdienst GmbH 
Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE GmbH) 
WLE – Spedition GmbH 
items GmbH, items project GmbH 
Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH und Co. KG  
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH 
 
Herr Scholz – 20.60.0003  
Telefon: 2043; Zimmer: 212  
(Vertreterin: Frau Dr. Janetzki)  
 
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH  
Wohn+Stadtbau, Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH  
Städtische Bühnen Münster (Theater Münster) 
Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH  
Kreditinstitute  
RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH 
Betriebswirtschaftliche Betreuung der Stiftungsverwaltung  
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH  
Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH  
smartOPTIMO GmbH & Co. KG  
Windpark Detmold 
Fortschreibung Beteiligungsbericht (mit diesjähriger Unterstützung 
von Frau Jennifer Schulte) 
  
Frau Haubner – 20.60.00020   
Telefon 2032; Zimmer 211  
(Vertreter: Herr Scholz)  
 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
Technologieförderung Münster GmbH  
CeNTech GmbH  
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH (einschließlich der 
sieben Beteiligungsgesellschaften) 
GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH  
AirportPark FMO GmbH  
NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH  
Herr Deppe - 20.10.0002  
Telefon: 2020; Zimmer 203  
(Vertreterin: Frau Haubner)  
 
Stadtwerke Münster GmbH  
Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH  
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH  
Energiehandelsgesellschaft West mbH  
Stadtwerke Münster Neue Energie GmbH 
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH  
NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B. V.  
Herr Preuß – 20.60.0004  
Telefon: 2046; Zimmer: 213  
(Vertreterin: Frau Deiters)  
Steuerliche Beratung der Ämter und Einrichtungen  
Westfälische Bauindustrie GmbH  
Citeq 
Frau Deiters – 20.60.0006  
Telefon: 2049; Zimmer: 210  
(Vertreter: Herr Preuß)  
Steuerliche Beratung der Ämter und Einrichtungen  
Münster Marketing  
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH

Beteiligungsbericht 2012   
211 
 
Alphabetische Beteiligungsübersicht 
Beteiligung  
 
Seite  
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 46  
AHS Aviation Handling Services GmbH 119  
AirportPark FMO GmbH 67  
CeNTech GmbH 178  
citeq 55  
Energiehandelsgesellschaft West mbH 136  
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 96  
FMO Airport Services GmbH 113  
FMO Luftfahrtförderungs GmbH 102  
FMO Parking Services GmbH 105  
FMO Passenger Services GmbH 110  
FMO Security Services GmbH 116  
Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG 154  
GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 43  
Green Gecco Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 
Green Gecco Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs-GmbH 
158 
 
162  
IStG gGmbH 71  
items GmbH 122  
items projekct GmbH 126  
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 25  
Münster Marketing 60  
NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 181  
NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V. 142  
Regionalverkehr Münsterland GmbH 34  
RELiGIO Westfälisches Museum für religiöse Kultur GmbH 80  
RVM Verkehrsdienst GmbH 165  
smartOPTIMO GmbH & Co. KG 148  
smartOPTMO Verwaltungs-GmbH 152  
Sparkasse Münsterland Ost 187  
Stadtwerke Münster GmbH 11  
Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH 82  
Stadtwerke Münster Neue Energie GmbH 145  
Technologieförderung Münster GmbH 174  
Theater Münster 75  
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 39  
Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 168  
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 139  
Westfälische Bauindustrie GmbH 85  
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 91  
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 129  
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 171  
Westfälischer Zoologischer Garten GmbH 29  
Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 52  
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 94  
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 64  
WISAG FMO Cargo Services GmbH 108  
WLE-Spedition GmbH 133  
Wohn+Stadtbau, Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 19  
Wohungsgesllschaft Große Lodden mbH 184

Beteiligungsbericht 2012   
212

Beratungsverlauf (3)

24.09.2013 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften
TOP 4.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
25.09.2013 Hauptausschuss
TOP 12 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
25.09.2013 Rat
TOP 15 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (31)

  • Steinfurter Straße 60
  • Sentruper Straße 315
  • Gartenstraße 123
  • Weseler Straße 230
  • Rösnerstraße 10
  • Scheibenstraße 109
  • Klemensstraße 10
  • Königsstraße 46
  • Neubrückenstraße 63
  • Herrenstraße 2
  • Engelstraße 49
  • Stubengasse
  • Bahnhofstraße 29
  • Münsterstraße 58a
  • Mendelstraße 11
  • Heisenbergstraße 11
  • Moltkestraße 38
  • Hafenplatz 1
  • Albersloher Weg 32
  • Krögerweg 11
  • Bremer Platz 416
  • Hoher Heckenweg
  • Echelmeyerstraße
  • Sentruper Höhe
  • Engelenschanze 480
  • Alter Steinweg
  • Ostmarkstraße
  • Loddenheide
  • Aegidiimarkt 780
  • Buschkamp
  • Grafschaft

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0613/2013
Typ
Vorlagen
Datum
15.08.2013
Erstellt
06.10.2020 14:37