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V/0933/2015

Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide: Jahresbericht 2014

Vorlagen 05.11.2015

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Anlagen 2 und 3

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Anlage 1

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Anlagen 2 und 3

196915 Zeichen

Jahresbericht 2014  
für das Wohngebiet 
„Münster/Kinderhaus-Brüningheide“ 
- Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ - 
- Juli 2015 - 
 
 
Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung; Vermessungs- u. Katasteramt 
 
Anlage 2 zur Vorlage V/0933/2015

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
 
 
 
 
 
 
Stadt Münster 
- Amt für Stadtentwicklung, 
Stadtplanung, Verkehrsplanung, 
                                                                                          Simone Peuling-Heerstraß  
48127 Münster 
stadtplanung@stadt-muenster.de 
 
 
 
Unter Verwendung der Projektberichte 
  der Projektverantwortlichen  
des „Maßnahmeprogramms Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“ 
 
 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung   ii

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
Gliederung 
1 Das Maßnahmeprogramm „Wohngebiet Kinderhaus – Brüningheide“ ..................... 5 
1.1  Programm „Soziale Stadt - Kinderhaus Brüningheide“ / Förderphase                  
2007 - 2010 ............................................................................................................ 5 
1.2  „Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase I (2011 – 2013) ............................................................................................  6 
1.3 „Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II (ab 2014) .................................................................................................. 7 
2 Zielstellung und Grundlagen des Berichts ................................................................ 10 
2.1 Zielstellung des Berichts: Ergebnisübersicht 2014 ................................................ 10 
2.2 Kontextdaten zur Entwicklung des Wohngebiets „Kinderhaus-Brüningheide“ ....... 11 
2.3 Aufbau des Jahresberichts 2014 .......................................................................... 11 
3 Kinderhaus-Brüningheide: Rahmensetzende Aktivitäten und Projekte in 2014 ..... 12 
3.1 Perspektivgutachten für das Gebiet „Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide ...... 12 
3.2 Stadtteilentwicklungskonzept für den Stadtteil Kinderhaus ................................... 14 
3.3 Fertigstellung Zentrumserweiterung Idenbrockplatz.............................................. 15 
4 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 1: „Verbesserung der 
Wohnsituation“ ............................................................................................................ 16 
5 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 2: „Öffentlicher Raum“ ....................... 20 
6 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 3: „Lokale Ökonomie“ ........................ 22 
7 Ergebnisse und Wirkungen Themenfeld 4: „Integration zugewanderter 
Menschen fördern“ ...................................................................................................... 23 
8 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 5: „Bewältigung der 
Herausforderungen für das Bildungs-wesen“ ........................................................... 28 
9 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 6: „Sicherung sozialer Netze und 
Infrastrukturen in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte“ ....................................... 35 
10 
Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 7: „Gebietsmoderation“ ...................... 50 
11 „Prozessbegleitende Selbstevaluation“ (Themenfeld 8) .......................................... 52 
11.1 Beobachtung der Zielerreichung ........................................................................... 52 
11.2 Kontextdatenmonitor „Kinderhaus Brüningheide 2014“ ......................................... 52 
12 Resümee und Ausblick ............................................................................................... 55 
12.1 Zielerreichung 2014 unter Berücksichtigung der Projektziele ................................ 55 
12.2 Zielerreichung 2014 unter Berücksichtigung der Programmziele .......................... 60 
12.3 Ausblick auf  das „Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-        
Brüningheide“ 2015 (Verstetigungsphase II) ......................................................... 63 
13 Anhang ......................................................................................................................... 64 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung   iii

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
• Anhang 1: Karte „Projektstandorte Kinderhaus Brüningheide - Verstetigungskonzept II / 
2014“ 
• Anhang 2: Karte „Projektstandorte Kinderhaus Brüningheide Verstetigungskonzept II / 
2015“ 
• Darüber hinaus ist die Anlage 3 zur Vorlage V/0933/2015 „Kontextdatenmonitor 2014“ Be-
standteil des Berichts (inklusive Grafiken zur Entwicklung ausgewählter Kontextdaten der 
Stadtteilentwicklung) 
 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung   iv

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
1 Das Maßnahmeprogramm „Wohngebiet Kinderhaus – Brüningheide“  
Die Ende 2006 gestartete Programmdurchführung für das Wohngebiet Kinderhaus - 
Brüningheide kann mittlerweile auf eine achtjährige Erfahrung in der Durchführung eines 
träger- und aufgabenfeldübergreifenden (= integrativen) Programms mit Wohngebietsbezug 
zurückblicken. Wenngleich sich der Status und der Name des Programms während dieser 
Zeit verändert haben und zwischenzeitlich auf der Grundlage des von den Programmbeteilig-
ten entwickelten Zielsystems notwendige inhaltliche Anpassungen vollzogen wurden, blieben 
die Zielstellungen jedoch vom Grundsatz her über den gesamten Zeitraum gleich: 
• die Verbesserung der Wohnsituation und Wohnumfeldsituation 
• die Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen im Wohngebiet 
• die Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche. 
Das mittlerweile etablierte Programm und seine Einzelmaßnahmen sind heute weithin akzep-
tiert, werden rege nachgefragt und im Wohngebiet als reguläre Angebote wahrgenommen.  
 
1.1  Programm „Soziale Stadt - Kinderhaus Brüningheide“ / Förderphase 2007 - 
2010 
Mit Beschluss vom 13.12.2006 hat der Rat der Stadt Münster die Verwaltung beauftragt, das 
Programm „Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide“ auf der Grundlage eines integrierten 
Handlungskonzepts in den Jahren 2007 bis 2010 umzusetzen (vgl. Vorlage V/0927/2006, 
V/0927/2006 E1). Das Integrierte Handlungskonzept war Kernelement der Programmdurch-
führung und bündelte als strategisches Planungs- und Steuerungsinstrument der (sozialen) 
Stadtentwicklung gebietsbezogen Aktivitäten, Projekte und Maßnahmen unterschiedlicher 
Akteure aus verschiedenen Handlungsfeldern, um Ressourcen möglichst effektiv einzuset-
zen und Aktivitäten so aufeinander abzustimmen, dass sie synergetische Wirkung entfalten. 
Bereits ab Beginn der Förderphase wurde ein konsistentes System messbarer Ziele auf Pro-
gramm-, Handlungsfeld- und Projektebene entwickelt und umgesetzt (vgl. Vorlage 
V/0877/2007). So wurde von den beteiligten lokalen Projektakteuren der „Sozialen Stadt“ die 
Grundlage geschaffen, die Umsetzung der eigenen Projekte im Sinne der Selbstevaluation 
systematisch und datenbasiert zu bewerten und in den jährlichen Projektberichten der Pro-
jektträger bzw. der Handlungsfeldverantwortlichen zu dokumentieren (vgl. Jahresberichte 
2007- 2010), und so die Programmsteuerung instrumentell zu unterstützen und die Erfolge 
des Programms identifizieren zu können. 
Insgesamt wurden im Förderzeitraum zwischen 2007 und Ende 2010 im Wohngebiet Kinder-
haus-Brüningheide im Rahmen des Programms „Soziale Stadt NRW“ über 30 Projekte in 8 
Handlungsfeldern mit Zuwendungen des Bundes und des Landes zur Stadterneuerung und  
einem städtischen Eigenanteil umgesetzt. Hierüber wurde dem Rat der Stadt Münster mit 
den Jahresberichten 2007/2008, 2008, 2009 und 2010 berichtet (vgl. Vorlagen V/0347/2008, 
V/0297/2009, V/0291/2010, V/0601/2011).  
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  5

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
HF 1 „Wohnen“
Projekt 1.01 Energetische Gebäudesanierung
Projekt 1.02 Marktanpassung des Wohnbestandes
Projekt 1.03 Wohnzukunft für ältere und behinderte 
Menschen
Projekt 1.04 Weiterentwicklung der 
Kooperationsvereinbarung
Projekt 1.05 Nachbarschaftsstärkung und 
Mieter/innenschulung
Projekt 1.06 Das Quartier spart Strom
Projekt 1.07 Solares Kinderhaus
Projekt 1.08 Alternative Flächennutzung - baulich und 
sozial
HF 2 „Öffentlicher Raum“
Projekt 2.01 Städtebauliches und 
lokales Maßnahmenkonzept
Projekt 2.02 Spiel- und Freizeitzone
(Umsetzung ab 2009)
HF 3 „Lokale Ökonomie“
Projekt 3.01 Wertstoffe/Sperrgut
Projekt 3.02 Expertise „Lokale Ökonomie“
Projekt 3.03 Projektfamilie „Stärken vor Ort“
(Umsetzung ab 2009)
HF 4 „Integration zugewanderter Menschen 
fördern“
Projekt 4.01 Mädchenprojekt `Unser Alltag -
unsere Sorgen´
Projekt 4.02 Integrationsarbeit vor Ort: Anlauf-, 
Beratungs- und Koordinationsstelle
Projekt 4.03 Gewaltprävention
HF 5 „Bewältigung der Herausforderungen für das 
Bildungswesen“
Projekt 5.01 Wir verstehen uns (zusammengeführt mit 
Projekt 5.03 Stadtteileltern in KiTas)
Projekt 5.02 Elternkompetenz stärken
Projekt 5.04 Gesund aufwachsen in Kinderhaus
Projekt 5.06 Kontinuierliche Praxistage zum Übergang 
Schule-Beruf
Projekt 5.07 Kinderhauser Jugendkultur
HF 6 „Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in 
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte“
Projekt 6.01 Schuldnerberatung vor Ort
Projekt 6.02 Interkulturelle Veranstaltungsreihe ATRIUM 
e.V.
Projekt 6.03 Bürgerbeteiligung / Moderation
Projekt 6.04 Jungenprojekt / Sport gegen Gewalt
Projekt 6.05 Integrative Jugendsozialarbeit
Projekt 6.06 Mobile Jugendarbeit
Projekt 6.07 Sport und Bewegung
Projekt 6.08 Drogenprävention
HF 7 „Gebietsmoderation“
Projekt 7.01 Quartiersmanagement 
Projekt 7.02 Quartiersfonds
HF 8 „Selbstevaluation“
Projekt 8.01 Zielentwicklung und 
Beobachtung Zielerreichung
Projekt 8.02 Entwicklung und Auswertung 
von Kontextindikatoren
Programmsystematik 2007- 2010
Integriertes Handlungsprogramm
33 Projekte in 8 Handlungsfeldern
 
Die Handlungsfelder 1-7 (ab 2014 Themenfelder) haben einen direkten Einfluss auf die in-
haltliche Zielerreichung. Das Handlungsfeld 8 „Selbstevaluation“ dient der strategischen Pro-
gramm- und Projektunterstützung.  
In der Gesamtbilanz zur Förderphase hält der Jahresbericht 2010 fest, dass innerhalb des 
Förderzeitraumes eine solide Ausgangslage für eine weiterhin erfolgversprechende Umset-
zung ausgewählter Projekte in der Verstetigung erreicht wurde (V/0601/2011, Anlage 2). Das 
zuständige Ministerium für Bauen und Verkehr (MBV) des Landes NRW wertete das bis dato 
umgesetzte Maßnahmekonzept als ausfinanziert, erwartete jedoch eine Verstetigung des 
Programms. Im Mittelpunkt der Verstetigungsüberlegungen stand die Frage, wie die erreich-
ten positiven Veränderungen (Erfolge) und die für die Funktionsfähigkeit des Quartiers rele-
vanten aufgebauten Angebots- und Vernetzungsstrukturen im Programmgebiet angesichts 
weiter bestehender Handlungsbedarfe auch über das Ende der Förderung hinaus zu stabili-
sieren und zu sichern sind.  
 
1.2  „Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase I (2011 – 2013) 
Das Verstetigungsprogramm der „Sozialen Stadt“, nun „Maßnahmeprogramm Wohngebiet 
Kinderhaus-Brüningheide“ genannt, wurde gemäß Verstetigungskonzept seit dem 
01.01.2011 zunächst befristet für drei Jahre mit einer städtischen Förderung in Höhe von 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  6

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
150.000,- € im Jahr umgesetzt, sodass Kernprojekte des Programms Soziale Stadt ohne 
wesentliche Substanzänderung zunächst bis Ende 2013 fortgeführt werden konnten (vgl. 
Vorlagen V/0291/2010, V/0291/2010/1, Ratsbeschluss vom 08.12.2010).  
Um die integrative Ausrichtung des Programms beizubehalten (V/0291/2010), erfolgte die 
Verstetigung weiterhin auf der Grundlage des in der Förderphase entwickelten und umge-
setzten Programmprofils sowie des Zielsystems mit seinen Einzelzielen auf Programm-, 
Handlungsfeld- und Projektebene inklusive Indikatorenbildung (Teilprojekt Prozessbegleiten-
de Selbstevaluation). Ebenso fortgesetzt wurden die bewährten im Rahmen des Programms 
Soziale Stadt aufgebauten Entscheidungsstrukturen und netzförmigen Kooperationsbezie-
hungen zwischen den an der Durchführung Beteiligten. Die Verstetigung führte teilweise zu 
Modifizierungen in Bezug auf Inhalt und Anzahl der Projekte. Im ersten Jahr der Verstetigung 
(2011) wurden 25 Projekte, im Jahr 2012 23 Projekte, im dritten Jahr der Verstetigung (2013) 
insgesamt 24 Projekte mit unterschiedlichen finanziellen Dotierungen und zum Teil auch aus 
Mitteln außerhalb des Verstetigungsbudgets weiter fortgeführt. 
Wenngleich auch ein Teil der Projekte außerhalb des Maßnahmeprogramms fortgeführt wur-
de und die Netzanbindung für diese Projekte seit Anfang 2011 insoweit lockerer geworden 
ist, lag das Bemühen nach wie vor darin, das Programm in der Verstetigung weiterhin als ein 
integratives Programm umzusetzen.  
 
1.3 „Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungs-
phase II (ab 2014) 
Mit der Vorlage V/0562/2013 beauftragte der Hauptausschuss am 25.09.2013 eine Fortset-
zung des Maßnahmeprogramms über das Jahr 2013 hinaus sowie weitere Einzelanliegen. 
Konkret sollten die Ausrichtung der Jugendarbeit im Wohngebiet sowie die Leistungen der 
Träger im Bereich der Prävention und frühen Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien 
geprüft werden, um dem Rat auf der Grundlage der Prüfergebnisse Entscheidungsempfeh-
lungen vorzulegen.   
Da die meisten der auf soziale Ungleichheit verweisenden Strukturmerkmale des Gebiets 
Ausprägungen aufweisen, die von den gesamtstädtischen Werten stark abweichen (vgl. Kon-
textdatenmonitor, Anlage 3) und eine weitere Verstetigung der bis dato umgesetzten Maß-
nahmen sowie zentraler Elemente des Programms weiterhin erforderlich schien, beschloss 
der Rat der Stadt Münster am 11.12.2013 die Fortführung des Maßnahmeprogramms 
Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide ab dem 01.01.2014 (V/0533/2013, V/0533/2013/1 
Erg.), um die Wohn- und Lebensbedingungen der Bewohnerschaft zu stabilisieren. Zur Fi-
nanzierung des Programms ab 2014 stand ein Budgetrahmen von jährlich 150.000 € zur 
Verfügung.  
Mit diesem Beschluss waren Anpassungen der Programmorganisation an aktuelle Rahmen-
bedingungen sowie eine inhaltliche Schwerpunktsetzung und Neujustierung im Bereich der 
Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit verbunden (V/0533/2013, V/0533/2013/1 Erg.). Zentrale 
Elemente und Vorgehensweisen der Programmsteuerung wie der wohngebietsbezogene 
Ansatz (Stadtzelle 631), die integrative Programmausrichtung, die an Zielen orientierte Pro-
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  7

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
gramm- und Maßnahmesteuerung sowie die Gebietsmoderation wurden beibehalten, um die 
Erfolge der bisherigen Programmdurchführung abzusichern.  
In Kontinuität der bisherigen Vorgehensweise und Umsetzung des Ratsbeschlusses 
V/0533/2013/1 Erg. wird die Verwaltung auch in Zukunft dem Rat jährliche Berichte über 
Umsetzung und Ergebnisse der Maßnahmen sowie über die Entwicklung der Rahmenbedin-
gungen zur Verfügung stellen, die zuvor der Bezirksvertretung Münster-Nord, den beteiligten 
Fachausschüssen und Gremien des Rates einschließlich des Integrationsrates vorgelegt 
werden. Die Erstellung des vorliegenden Berichts über die Verstetigung im Jahr 2014 erfolgt 
auf dieser Grundlage.  
Neben der Anpassung inhaltlicher Aspekte sollten die Organisation und das Verfahren der 
Programmdurchführung vereinfacht und möglichst ressourcenschonend gestaltet werden:   
• Der Beirat „Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“ wurde in der Ratsperiode ab 2014 
nicht erneut eingerichtet. In der Phase der Programmentwicklung und -erprobung hat er 
wertvolle Beiträge und Anregungen zur Realisierung des Programms und zu seiner Pro-
filentwicklung beigesteuert (u.a. Beteiligung an Feinplanung von Einzelprojekten,  For-
mulierung handlungsfeldübergreifender Ziele) und somit wesentlich zur Verankerung 
des Programms im Quartier beigetragen. Diese Funktion hat der Beirat ebenso bestens 
wie abschließend erfüllt. 
• Eine formell organisierte, zwischen Programm- und Maßnahmeebene liegende Hand-
lungsfeldebene wurde ab 2014 aufgegeben; die Zuordnung von Einzelmaßnahmen zu 
Themenfeldern ist im Rahmen der Zielsystematik jedoch weiterhin relevant.  
• Es wurde keine Unterscheidung mehr in Impuls- und Schlüsselprojekte vorgenommen. 
• Ab 2014 sollte wieder - wie bereits in den Anfangsjahren - mit allen Akteuren, die an der 
Programmdurchführung beteiligt sind, jährlich ein Planungsworkshop durchgeführt wer-
den, in dessen Rahmen die Jahresberichte, Anpassungen des Zielsystems, der Kon-
textdatenmonitor sowie ggf. wesentliche Bedarfe einer Programm- oder Maßnahmean-
passung erörtert werden. Der Auftaktworkshop fand am 11.09.2014 statt, vgl. Pkt. 11.1. 
 
Sowohl handlungsleitende Grundlage für die Programmsteuerung als auch konzeptioneller 
Rahmen für die verpflichtende prozessbegleitende Selbstevaluation ist das auf der nächsten 
Seite dargestellte Zielsystem, das in seinen Grundzügen in einem kooperativen Verfahren 
mit den Projektakteuren und mit Unterstützung von Univation - Institut für Evaluation (Köln) 
im Rahmen des Teilprojekts 8.01 „Prozessbegleitende Selbstevaluation“ bereits im Jahre 
2008 erarbeitet und seither sukzessive weiterentwickelt wurde.  
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  8

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  II „Soziale Stadt NRW“ 
 
 Programmziele
 Münster-Kinder-
haus/Brüningheide
Programm-
maßnahmen
   �
  
 
Verstetigte Projekte 
mit anderweitiger 
Förderung
3.02
Aktiv für Arbeit
4.03
Gewaltprävention
5.02
Elternkompetenz stärken
5.06
Kontinuierliche Praxistage zum 
Übergang Schule-Beruf
7.01 Quartiersmanagement: Information und Vernetzung
7.02 Quartierfonds:Aktivierung und Beteiligung
1.06
Das Quarier spart Strom
3.01
Wertstoffe/Sperrgut
 Leitzielbereiche Themenfeld 3 : 
Stärkung der lokalen Ökonomie und 
der Beschäftigungssituation
Themenfeld 1 :  
Verbesserung der 
Wohnsituation
 �1.05
Nachbarschaftsstärkung und 
Mieter/innenschulung
5.01
Wir verstehen uns 
 �
4.01
Mädchenprojekt "Unser Alltag - 
unsere Sorgen" (bis 03/14)
1.04 
Weiterentwicklung der 
Kooperationsvereinbarung
5.04
Gesund aufwachsen in Kinderhaus
4.02
Integrationsarbeit vor Ort: Anlauf-, 
Beratungs- und 
Koordinationsstelle 
Themenfeld 6 : 
Sicherung sozialer Netze und 
Infrastrukturen in Zeiten 
knapper öffentlicher 
Haushalte
Maßnahmeprogramm Münster-Kinderhaus/Brüningheide, Programmziele und Maßnahmeübersicht (Stand Mai 2015)
Verbesserung der Wohnsituation und Wohnumfeldsituation
Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen im Wohngebiet
Soziale Sicherung und Förderung gesellschaftlicher Teilhabe
Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche
 Themenfeld 4 : 
 Integration zugewanderter 
 Menschen fördern
Themenfeld 2 : 
Gestaltung des öffentlichen 
Raums  für einen sicheren und 
lebendigen Stadtteil
 2.02
Spiel- und Freizeitzone 
(Grünschleife)
 Themenfeld 5 : 
 Bewältigung der Herausforderungen
 für das Bildungswesen
6.05/6.06 
Integrative Jugendsozialarbeit 
/ Mobile Jugendarbeit
6.07 
Sport und Bewegung
6.08
Drogenprävention
Themenfeld 7:  Quartiersmanagement
6. 01 
Schuldnerberatung vor Ort
6.02
Interkulturelle 
Veranstaltungsreihe ATRIUM 
e.V
6.04 
Jungenprojekt / Sport gegen 
Gewalt
Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation
8.01 Zielentwicklung, Beobachtung Zielereichung
8.02 Entwicklung u. Auswertung Kontextindikatoren
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  9

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
Im vierten Jahr der Verstetigung (2014) wurden wie im Vorjahr insgesamt 24 Projekte1 um-
gesetzt. Davon wurden 18 Projekte über das Maßnahmeprogramm finanziert  bzw. waren 
ohne Finanzierungsbedarf (laut Ratsbeschluss vom 11.12.2013, V/0533/2013 auf der Grund-
lage des Ratsbeschlusses vom 07.07.2010, V/0291/2010). Inbegriffen sind hier auch die 
Projekte der „Prozessbegleitenden Selbstevaluation“ zur Steuerungsunterstützung (Themen-
feld 8). Einen Überblick über die einzelnen Projektstandorte des Verstetigungsjahres 2014 
gibt Anlage 2, Anhang 1 zur Vorlage V/0933/2015. Sechs Projekte haben eine anderweitige 
Förderung erhalten bzw. sind mittlerweile Bestandteil der laufenden Verwaltungsarbeit ge-
worden. 
Inhaltlich betrachtet kommt bei der Fortsetzung des Maßnahmeprogramms im Wohngebiet 
Kinderhaus-Brüningheide ab 2014 der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit eine besondere Auf-
gabe zu. Diese wurde inhaltlich und konzeptionell - insbesondere im Hinblick auf präventive 
Angebote - überprüft, qualifiziert und neu ausgerichtet. Ziel war es, die bestehenden Ange-
bote deutlicher auf die besondere Situation der Kinder und Jugendlichen zu fokussieren, 
frühzeitiger auf ihre Problemlagen einzugehen und präventive und fördernde Unterstüt-
zungsangebote auszubauen bzw. weiter zu entwickeln und Jugendliche bei Bedarf zielge-
richtet weiterzuvermitteln. In diesem Zusammenhang sollten insbesondere die originären 
Leistungen der offenen Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit und hier insbesondere die 
Angebote der Jugendberufs- und Jugendgerichtshilfe bzw. der sozialen Gruppenarbeit ge-
bündelt und besser aufeinander abgestimmt werden. Der Ausschuss für Kinder, Jugendliche 
und Familien hat die von der Verwaltung hierzu erarbeiteten Prüfergebnisse und Empfehlun-
gen am 19.03.2014 (V/0126/2014) einstimmig beschlossen. 
 
2 Zielstellung und Grundlagen des Berichts 
2.1 Zielstellung des Berichts: Ergebnisübersicht 2014 
Die Verwaltung ist auch für die zweite Verstetigungsphase gehalten, der Bezirksvertretung 
Münster-Nord, den beteiligten Fachausschüssen, den Gremien des Rates einschließlich dem 
Integrationsrat sowie dem Rat jährlich über Verlauf und Ergebnisse der im Wohngebiet Kin-
derhaus-Brüningheide durchgeführten Maßnahmen und Projekte zu berichten. Der vorlie-
gende Jahresbericht zum Maßnahmeprogramm „Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“ 
(ehemals „Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide“, 2007-2010) kommt dem Ratsauftrag 
nach (vgl. V/0533/2013).  
Der Bericht skizziert den Projektverlauf und die Projektergebnisse des vierten Verstetigungs-
jahres 2014. Er steht grundsätzlich in der Kontinuität der vorherigen Jahresberichte, lässt 
jedoch aufgrund eines in Teilen modifizierten und angepassten Programms sowie einer Re-
duzierung der verstetigten Projekte nur eingeschränkt Vergleiche zu den Ergebnissen der 
Vorjahre zu.  
1  Im letzten Förderjahr 2010 des Programms „Soziale Stadt“ = 33 Projekte, im ersten Jahr der Verstetigung 2011 = 25 Projek-
te, 2012 = 23 Projekte, 2013 = 24 Projekte 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  10

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
Die Inhalte des Jahresberichts, insbesondere die Aussagen zur Zielerreichung, stellen wich-
tige Orientierungsgrundlagen für die Programmsteuerung und Projektdurchführung bereit 
und sollen die Entscheidungen der politischen Gremien zur weiteren Programmgestaltung 
unterstützen. Die Darstellung der Projektergebnisse des Jahres 2014 erfolgt in tabellarischer 
Übersicht, die eine ergebnisorientierte, konzentrierte und lesefreundliche Form der Bericht-
erstattung darstellt.  
Die Ergebnisdarstellung in den Kapiteln 4 - 10 umfasst alle 24 Projekte, die laut des Ratsbe-
schlusses vom 11.12.2013 im Jahre 2014 verstetigt werden sollten. Sie konzentriert sich 
jedoch bei der Bewertung der Zielerreichung auf die 16 Projekte, die im Jahr 2014 aus dem 
Maßnahmenprogramm gefördert wurden und mit einem direkten Einfluss auf die inhaltliche 
Zielerreichung sind, d.h. die zwei Projekte zur prozessbegleitenden Selbstevaluation (The-
menfeld 8) fließen hier nicht mit ein. Die sechs Projekte, die 2014 anderweitig gefördert wur-
den bzw. Bestandteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden sind, werden somit lediglich 
nachrichtlich aufgeführt. Die Berichterstattung erfolgt auf der Basis der von den Projektträ-
gern im Rahmen der Selbstevaluation verfassten Projektberichte und anschließenden Quer-
auswertung der Berichte.  
 
2.2 Kontextdaten zur Entwicklung des Wohngebiets „Kinderhaus-Brüningheide“ 
Von Programmbeginn an hat das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
zur Unterstützung der Selbstevaluation in Anlehnung an die Indikatorenliste des Städtenet-
zes Soziale Stadt NRW / MBV NRW/ ILS NRW (2008) in einem „Kontextdatenmonitor“ we-
sentliche Daten zur Stadtteilentwicklung bereitgestellt. Die Kontextdatenmonitore, die neben 
den Daten auch Karten mit Projektstandorten umfassen, sind fester Bestandteil der Jahres-
berichte. Mit der Vorlage V/0533/2013 wurde die Fortsetzung der Aufbereitung von Kontext-
daten als Bestandteil der prozessbegleitenden Selbstevaluation auch für die Jahre ab 2014 
beschlossen.  
Die Kontextdatenmonitore verdeutlichen, unter welchen demographischen und sozioökono-
mischen Rahmenbedingungen die Projekte der Sozialen Stadt durchgeführt wurden. Sie sind 
jedoch ausdrücklich keine Wirkungsanalyse der Projekte, sondern stellen vielmehr Rahmen-
daten zur Stadtteilentwicklung dar. Die Konzeption, die Inhalte und die Verwendung des 
Kontextdatenmonitors werden in Kapitel 11 erläutert. Die Daten des Kontextdatenmonitors 
für das Projektjahr 2014 sind in Anlage 3 zur Vorlage V/0933/2015 zu finden. Ausgewählte 
Kontextdaten der Jahre 2007-2013 wurden in den jeweiligen Sitzungen des Beirats „Wohn-
gebiet Kinderhaus-Brüningheide“ (bis Frühjahr 2014) und im Rahmen des Auftakt-
Workshops „Verstetigungsphase 2 - Ziele, Projektinhalte, Berichterstattung“ (11.09.2014) 
vorgestellt und dort als sehr hilfreich zur Einschätzung der Quartiersentwicklung angesehen. 
 
2.3 Aufbau des Jahresberichts 2014 
Nach einem Überblick über die Entwicklung der Programmsystematik und die Zielstellung 
des Berichts in den einführenden Kapiteln 1 und 2 gibt das Kapitel 3 einen Einblick in weitere 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  11

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
das Programm bzw. das Programmgebiet beeinflussende Aktivitäten und Planungen in Kin-
derhaus-Brüningheide sowie darüber hinaus auch im gesamten Stadtteil Kinderhaus. 
Kernstück der Berichterstattung sind die Kapitel 4 - 10, in denen die Projektergebnisse 2014 
nach Themenfeldern in tabellarischen Übersichten aufgeführt werden. Die Darstellung der 
Ergebnisse berücksichtigt die Bedeutung einer geschlechterdifferenzierten Betrachtung (vgl. 
Vorlage V/0927/2006). Die Übersichten sind folgendermaßen aufgebaut: 
• Projektträger  
• Projekt-Nummer und Projektname  
• Projekt-Ziele 
• Indikatoren 
• Ergebnisse 2014 (auf Basis der Projektberichte der Projektakteure, vgl. Quellenangaben) 
• Zielerreichung   
Ergänzend zu den in den Kapiteln 4 -10 dargestellten tabellarischen Übersichten der Pro-
jektergebnisse 2014 werden in Kapitel 11 Hinweise zu den Aktivitäten im Rahmen der „Pro-
zessbegleitenden Selbstevaluation“ sowie die Konzeption und Inhalte des Kontextdatenmo-
nitors erläutert. Grafiken zur Entwicklung ausgewählter Kontextdaten sowie eine Karte mit 
den Projektstandorten in 2014 /2015 sind in Anlage 2, Anhang 1 und 2 zur Vorlage 
V/0933/2015 dokumentiert. 
 
In einem bilanzierenden Kapitel 12 wird zum einen ein Überblick zur Erreichung der gesetz-
ten Projektziele in 2014 gegeben. Darüber hinaus werden die Ergebnisse des Jahres 2014 
noch einmal in knapper Form unter Berücksichtigung des integrierten Programmgebietsan-
satzes zusammengefasst. Abschließend gibt das Kapitel einen Ausblick auf die bereits be-
gonnenen bzw. geplanten Aktivitäten des Verstetigungsjahres 2015. 
 
3 Kinderhaus-Brüningheide: Rahmensetzende Aktivitäten und Projekte in 
2014  
Dieses Kapitel gibt einen Einblick in weitere Aktivitäten und Planungen in Kinderhaus, die  
einen Einfluss auf die bauliche und infrastrukturelle Weiterentwicklung des Quartiers sowie 
die Integration der dort ansässigen Bevölkerung in den Stadtteil Kinderhaus haben. Bewusst 
wird der Fokus dabei nicht nur auf das Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide gelegt, son-
dern - wenn zielführend - der gesamte Stadtteil betrachtet.  
 
3.1 Perspektivgutachten für das Gebiet „Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide“   
Mit dem Ziel, die Zukunftsperspektiven des Wohngebietes Kinderhaus-Brüningheide insbe-
sondere unter wohnungswirtschaftlichen und städtebaulichen Gesichtspunkten zu prüfen und 
geeignete Handlungsempfehlungen zu entwickeln, wurde unter der Federführung des Amtes 
für Wohnungswesen ab 2010 zunächst ein Perspektivgutachten für das Wohngebiet 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  12

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
Brüningheide (V/0422/2010), ab 2011 dann ein darauf aufbauendes „städtebauliches und 
wohnungswirtschaftliche Realisierungskonzept“ (Büro Prof. Huke-Schubert Berge Architek-
ten) erarbeitet: 
2010: Untersuchung von Gebäudebestand, wohnungswirtschaftlichen und finanziellen Rah-
menbedingungen sowie Qualität der Wohnungen in Bezug auf zukünftige gesellschaftliche 
Herausforderungen und Aufbereitung in verschiedenen Entwicklungsvarianten. 
2011:  Auftrag an die Stadt Münster durch das zuständige Fachministerium, ein städtebauli-
ches und wohnungswirtschaftliches Realisierungskonzept zu erstellen.  
2012:  Ergebnisse hierzu sollten dem Ministerium für Wirtschaft, Energie, Wohnen, Bauen 
und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen ursprünglich im Herbst 2012 vorgestellt wer-
den, verzögerten sich jedoch aufgrund der Zwangsversteigerung einer „Schlüsselimmobilie“ 
im Rahmen der quartiersbezogenen Fortentwicklung. Die Arbeiten am Realisierungskonzept 
fanden ihre Fortsetzung zum Ende des Jahres 2012. 
2013:  Durchführung eines Workshops (04/2013) mit Vertreterinnen und Vertretern der betei-
ligten Eigentümer, der Fachverwaltung und dem beauftragten Büro Prof. Huke-Schubert 
Berge Architekten aus Hamburg zur gemeinsamen Zielfindung für die zukünftige Entwicklung 
des Wohnquartiers sowie Definition und Begründung im städtebaulichen und wohnungswirt-
schaftlichen Kontext. Die abgestimmten Ergebnisse aller Beteiligten flossen in das Gutach-
ten ein. Im September 2013 legte das von BGP beauftragte Architekturbüro seine Planungen 
vor. Sie wurden in das Realisierungskonzept übernommen.  
Das Jahr 2014 stand nach intensiver Recherchearbeit und dem Zusammentragen der Er-
gebnisse zum anstehenden baulichen und wohnungswirtschaftlichen Realisierungskonzept 
insbesondere unter den Aspekten, eine realistische Perspektive für das Quartier zu entwi-
ckeln und gleichzeitig nochmals intensive Gespräche mit dem städtischen Konzern, der 
Wohn+Stadtbau GmbH, aufzunehmen. Im Rahmen von mehreren Gesprächen konnte ein 
Konsens mit der neuen Geschäftsführerin zu den zukünftigen Planungen für den Gebäude-
bestand erreicht werden, der ebenfalls in das noch vorzustellende Konzept einfließen soll. 
Geplant ist eine umfassende, energieeffiziente Gebäudemodernisierung für den Bestand an 
der Josef-Beckmann-Straße. Dabei soll ein sogenanntes TES-Fassadensystem in Holzbau-
weise, vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrates, zum Zuge kommen, sprich eine 
Fassade mit einem hohen Vorfertigungsgrad.  
Ebenfalls konnte die Entmietung der Wohnungsbestände auf dem ehemaligen Grundstück 
„Nau“ zum 30.06.2014 durch die Firma Sahle Wohnen erreicht werden. Mehrere städtische 
Ämter (Jobcenter, Sozialamt, Amt für Wohnungswesen) haben im Rahmen ihrer Aufgaben-
stellungen und Möglichkeiten den Auszug der bisherigen Mieter und zum Teil den Bezug 
ihrer neuen Wohnung unterstützt. Mit dem Abriss der Gebäude wurde im Spätsommer 2014 
begonnen. Am 10.11.2014 fand die Grundsteinlegung für die neuen Gebäude statt, an der 
der Bauminister des Landes NRW teilnahm.  
An dem Bestand der Wohnsieger GbR wurde die begonnene Fassadendämmung weiter 
fortgesetzt und die Heizungsanlage von einem Einrohrheizungssystem auf ein Zweirohrhei-
zungssystem umgebaut, was zu einer erheblichen Energieeinsparung geführt hat. 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  13

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
Zum 01.11.2014 übernahm die Penta Property GmbH als vollintegriertes Mitglied im Immobi-
lienkonzern BGP die Wohnungsverwaltung von der Hermes Hausverwaltung.  
 
3.2 Stadtteilentwicklungskonzept für den Stadtteil Kinderhaus   
Im Auftrag des Rates der Stadt Münster hat das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, 
Verkehrsplanung im Jahr 2012 ein Verfahren eingeleitet, um ein Stadtteilentwicklungskon-
zept für ganz Kinderhaus zu erarbeiten (vgl. Vorlagen V/0139/2011, V/0017/2012 und 
V/0017/2012 /1, 21.03.2012 Rat). Mit diesem Konzept sollen Entwicklungspotenziale des 
Stadtteils für die Zukunft aufgezeigt und Impulse für eine bürgernahe Entwicklung gesetzt 
werden.  
Die intensive Beteiligung der Kinderhauser Bürge rschaft an einem breitgefächerten Angebot 
zur Mitgestaltung fand vom September 2012 bis Dezember 2013 statt. Mehr als 200 Pers o-
nen hatten ihr Interesse bekundet, sich regelmäßig an dem Prozess zur Erarbeitung des 
Entwicklungskonzeptes beteiligen zu wollen. Dementsprechend engagiert verliefen die sehr 
unterschiedlich strukturierten Diskussionsrunden im Rahmen dieses Beteiligungsprozesses. 
Gemeinsam mit der Stadtteilbevölkerung wurden räumliche Entwicklungsschwerpunkte und 
für die Zukunft des Stadtteils bedeutende Themen herausgearbeitet und mit konkreten Maß-
nahmenvorschlägen versehen. Im Frühjahr 2014 konnte eine Zusammenstellung aller Bür-
geranregungen gefertigt und der Politik und der  Bürgerschaft zur Kenntnis gegeben werden. 
In der folgenden Projektphase wurden die Anregungen von den zuständigen Fachämtern der 
Verwaltung geprüft; dabei wurden vor allem grundsätzliche Realisierungschancen eing e-
schätzt.  
Die Erarbeitung eines Maßnahmenkonzeptes stand im Jahr 2014 im Mittelpunkt. Hier galt es, 
die Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens vollständig und dezidiert auf ihre Umsetzbar keit 
zu prüfen. Dabei spielten neben aktuellen Beschlusslagen und gesetzlichen Vor gaben auch 
die Abwägung unterschiedlicher Belange, die Finanzierung der Maßnahmen und der Zeitho-
rizont für deren Umsetzung eine Rolle.  
In einer tabellarischen Übersicht wurden sowohl Anregungen, für die Prüfaufträge von den 
parlamentarischen Gremien an die Verwaltung erfolgen müssen, als auch  Anregungen, die 
nach der ersten Einschätzung nicht realisierbar sind, aufgelistet. Die ablehnenden Stellung-
nahmen des jeweilig zuständigen Fachamtes sollen den Bürgern die mangelnden Realisi e-
rungschancen einzelner Anregungen nachvollziehbar verdeutlichen. 
Diese tabellarische Übersicht enthält eine Prioritätenliste der zu realisierenden Maß nahmen, 
in der auch Informationen über Zuständigkeiten, zu erwartende Kosten und Kostenträger, 
Umsetzungszeitraum und mögliche Förderungen enthalten sein werden.  
Das Stadtteilentwicklungskonzept einschließlich der Prioritätenliste wird in einem noch fol-
genden Schritt mit dem Interfraktionellen Arbeitskreis „Stadtteilentwicklungskonzept Münster-
Kinderhaus“ abgestimmt und im Anschluss den parlamentarischen Gremien zur Beschluss-
fassung vorgelegt. 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  14

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
Abschließend sollen die Kinderhauser Bürgerinnen und Bürger über das Stadtteilentwic k-
lungskonzept, das bei allen künftigen Planungen und Maßnahmen zu Grunde zu legen sein 
wird, noch einmal - auch in Form einer Broschüre -  informiert werden. Das erarbeitete Maß-
nahmenkonzept stellt einen Leitfaden für die Politik, Verwaltung und Bürgerschaft dar, um 
die Lebensqualität im Stadtteil Kinderhaus als attraktiven Wohnstandort nachhaltig zu ver-
bessern. 
 
3.3 Fertigstellung Zentrumserweiterung Idenbrockplatz 
In seiner Sitzung am 24.06.2009 hat der Rat der Stadt Münster die notwendigen Beschlüsse 
gefasst, damit Kinderhaus im Zentrum neue Einzelhandelsflächen und Wohnungen bekom-
men kann. Mit der Erweiterung des Zentrums Kinderhaus sollte sowohl eine leistungsfähige 
Ergänzung der bestehenden Einzelhandelsstruktur geschaffen werden als auch ein attrakti-
ver Standort für barrierefreies Wohnen.  
Das neue Zentrum auf einer Grundstücksfläche von rund 10.000 Quadratmeter mit mehreren 
Ladenlokalen und 95 barrierefreien Wohnungen wurde Mitte 2014 fertig gestellt. Im Zusam-
menhang mit der Zentrumserweiterung Kinderhaus wurden außerdem Pläne für die Gestal-
tung des an den Idenbrockplatz angrenzenden Platzes entwickelt und zeitgleich mit der Zen-
trumserweiterung realisiert.  
Aus Anlass des 30-jährigen Bestehens des Zentrums Kinderhaus und seiner Erweiterung 
fand vom 29. bis 31. August 2014 ein Fest unter dem Motto „Münsters Norden feiert“ statt. 
Diese Kooperationsveranstaltung organisierten die Stadt Münster, die Werbegemeinschaft 
Kinderhaus e. V. und Akteure aus dem Quartier Brüningheide wie die Imagewerkstatt-
Schleife und das WUDDI in Zusammenarbeit mit weiteren diversen Kooperationspartnern 
aus Wirtschaft, Kultur und Politik. Das vielfältige Programm bezog bewusst das Quartier 
Brüningheide durch Aktionen wie z.B. eine Stadtteilrundfahrt mit dem „roten Bus“, und „Blick 
auf Kinderhaus vom Hochhaus am Sprickmannplatz“ mit ein.    
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  15

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  II „Soziale Stadt NRW“ 
 
4 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 1: „Verbesserung der Wohnsituation“ 
Projektträger Projekt 1.04, 1.05: Amt für Wohnungswesen (64), Ansprechpartner: Rainer Leskow 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
 
1.04 
Weiterentwicklung 
der Kooperation 
zur Verbesserung 
der Wohnverhält-
nisse im Quartier 
Nordwestschleife 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1.3.1 Das bestehende 
Netzwerk "Wohnen in 
Kinderhaus/Brüningheide" 
arbeitet regelmäßig. 
 
Anzahl und Inhalte un-
terschiedlicher Netz-
werktreffen 
- 16 Netzwerktreffen in 2014 mit unterschiedlichen Inhalten und Intentio-
nen (2013 = 24 Treffen, 2012 = 21, 2011 = 25 Treffen, 2010 = 22 Tref-
fen, 2009 = 12 Treffen). Die Anzahl der Netzwerktreffen musste reduziert 
werden, da der Zeitaufwand und das Arbeitspensum der ehrenamtlich 
arbeitenden Imagewerkstatt Schleife das Limit der einzelnen Teilneh-
menden überstieg. Dauerhaft werden etwa 12 Netzwerktreffen im Jahr 
angestrebt, da sie ausreichen, um die aufgeführten Ziele im Rahmen 
des etablierten und funktionierenden Netzwerkes zu erreichen. 
- Weitere zahlreiche Kontakte per Telefon und Email ergänzen den Infor-
mationsfluss während des Jahres. 
-  Wichtigste Themen und Aktionen der Netzwerktreffen waren 2014: 
Öffentliche Vorstellung der Broschüre „Mein Kinderhaus“, Planung Jubi-
läum „30 Jahre Zentrum Kinderhaus“, Arbeit des Kulturvereins Atrium e. 
V., Fahrt der Mieterschaft nach Papenburg, Vermietungssituation im 
Quartier, Parkplatzzuordnung auf den Parkplätzen des BGP-Bestandes, 
Wohnungsnotfälle des Sozialamtes, angemessene Unterkunftskosten, 
Abfallproblematik, Einführung der Wertstofftonne, Sauberkeit im Quar-
tier, Nebenkosten (-abrechnung), Reinigung von Treppenhäusern und 
Fluren, Kabelfernsehen, Ameisenbefall, Technischer Notdienst am Wo-
chenende, Blumenaktion, Wechsel der Hausverwaltung im Bestand 
BGP, Weihnachtsmarkt, Gründung „Offensive Kinderhaus“. 
Projektziel erreicht 
 
 
 
 
 
Ergebnisse der Aktivitä-
ten des Netzwerks 
Die Netzwerktreffen sorgen für einen stetigen Informationsaustausch auf 
unterschiedlichen Ebenen mit unterschiedlichen Akteuren, so dass trotz 
der räumlichen Trennung zwischen dem Amt für Wohnungswesen und 
den beteiligten Personen und Institutionen überwiegend aktuelle Informa-
tionen zum Gebäudebestand und den Wohnverhältnissen vorliegen, um 
beispielsweise Kontakt zur Wohnungswirtschaft aufzunehmen und um die 
Beseitigung von Problemlagen einzufordern. 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  16

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
 
 
 
1.05 
Nachbarschafts-
stärkung und 
Mieter/-innen-
schulung 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1.3.2 Bei Bedarf soll eine Ver-
anstaltungsreihe zur rechtli-
chen Schulung der örtlichen 
Mieterschaft in 2014 angeboten 
werden. 
Anzahl der Mieterhaus-
halte 
Ein Bedarf an einer rechtlichen Schulung war in 2014 nicht gegeben.   
Aushang in allen Miet-
reihenhäusern 
1.3.3  Den Bewohnern wird die 
Möglichkeiten geben, sich aktiv 
an der Verbesserung der 
Wohnsituation zu beteiligen 
und/oder sich vor Ort hierzu 
auszutauschen 
Anzahl der öffentlichen 
Veranstaltungen, an 
denen Vertrauensmieter 
teilnehmen  
- Derzeit sind 38 Personen/Haushalte im Adressenverzeichnis aufgeführt, 
die zu den Sitzungen eingeladen werden wollen, um sich  zu den Be-
langen der Mieter austauschen (2011 = 30, 2012 = 35, 2013 = ca. 40). 
Etwa die Hälfte der Personen nimmt regelmäßig teil. 
- Auf Einladung des Amtes für Wohnungswesen fand am 03.04.2014 eine 
Sitzung des Mieterrates statt, mit 21 Mietern/innen,  3 Vertretern aus der 
Wohnungswirtschaft (Fa. Sahle Wohnen, Hermes Hausverwaltung AG 
und Immobilien Service Deutschland). Themen: 
- Fa. Sahle Wohnen: Wohnungsbestand Killingstr. 1 - 7, Vermietungs-
stand, Vorbereitung Abriss, Neubau und anschließende Neuvermie-
tung;  
- BGP: Parkplatzzuordnung, Nebenkostenabrechnungen, Reinigung 
von Treppenhäusern und Fluren, Kabelfernsehanschlüsse, Amei-
senbefall, Technischer Notdienst am Wochenende, Einsatz und Ab-
rechnung, Müllproblematik (Sperrgut, Abfalltrennung, Aufkommen 
insgesamt), Dachsanierung;  
- Sonstiges: Fahrt der Mieterschaft 
- Eine für Ende 11/2014 geplante Sitzung wurde auf Bitten der neu ein-
gesetzten Verwaltungsgesellschaft Penta Property GmbH (Wohnungs-
bestand BGP) in die erste Jahreshälfte 2015 verlegt. Gründe: Die IT-
Umstellungsarbeiten waren nicht abgeschlossen, so dass keine aktuel-
len Auskünfte aus der Mieterdatei gegeben werden konnten. Auch fehl-
te es noch an Strategieabsprachen zwischen Wohnungsverwaltung und 
Eigentümerin.  
- Im Rahmen der Mieterfahrt nach Papenburg am 19.11.2014 wurde die 
Gelegenheit genutzt, sich intensiv zwischen der Mieterschaft sowie den 
anwesenden Vertretern von Wohnungswirtschaft und Amt für Woh-
nungswesen auszutauschen. 
- Anteil der Personen mit Migrationsvorgeschichte: bei größeren Veran-
staltungen ca. 60 %, im AK Vertrauensmieter bei ca. 33 % (2013 = 25 %, 
Projektziel  erreicht 
 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  17

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
2012 = 30 %) 
- Frauenanteil bei größeren Veranstaltungen 50-60 %, beim Mieterrat ca. 
75 % (2013 = ca. 67 %,  2012 = 75 %. 211 = 70%) 
Quelle: Projektberichte Amt für Wohnungswesen (64): Projekte 1.04, 1.05 
Ergänzende Informationen zu Projektaktivitäten 2014 für verstetigte Projekte, die außerhalb des Maßnahmenprogramms gefördert werden bzw. Be-
standteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden sind und bei der Messung der Zielerreichung nicht berücksichtigt werden:  
Projekt 1.06 „Das Quartier spart Strom“: Das außerhalb des Maßnahmenprogramms verstetigte Projekt wird nach wie vor vom Amt für Grünflächen und Um-
weltschutz (67) betreut. Mit dem Projektziel, einkommensschwache Haushalte zum Thema Stromsparen und Energieeinsparhilfen zu beraten, gibt es jährlich - so 
auch in 2014 - zum Sommerfest und Weihnachtsmarkt einen Infostand zum Thema Strom sparen und Stromsparcheck in Kooperation mit der gemeinnützigen 
SKM GmbH Münster.  
(Quelle: Amt für Grünflächen und Umweltschutz, 67) 
 
Ergänzende Informationen zu dem nicht innerhalb des Maßnahmeprogramms verstetigten Projekt 1.01 „Energetische Gebäudesanierung“ (Förderpha-
se 2007-2010):  
Das Projekt gehört seit 2011 (Beiratsbeschluss 16.11.2010) nicht mehr zu den verstetigten Projekten innerhalb des Maßnahmeprogramms, wird  aber nach wie 
vor vom Amt für Wohnungswesen betreut. Folgende Aktivitäten zu dem Projektziel “Fortführung und Abschluss von energetischen Dämmmaßnahmen am Woh-
nungsbestand der WohnSieGer GbR (Mindestziel) / Übertragung von energetischen Maßnahmen auf die bisher nicht sanierten Gebäudebestände ehemals Nau 
und BGP (Maximalziel)“ wurden in 2014 weitergeführt: 
-  Die Gebäudesanierung des Wohnungsbestandes der WohnSieGer GbR wurde  in Anlehnung an ein in 2008 vorgestelltes energetisches Gebäudesanierungs-
gutachten fortgeführt: weiterhin Anbringung eines Dämmputzes, Fortführung der neuen Farbgestaltung der Außenfassade an der rechten Seite der Spric k-
mannstraße 19 und der linken Seite der Sprickmannstraße 21, Ausstattung einer 4 Zimmer Wohnung mit "feuchtegeführten Ablüftungen" in Badezimmer und 
Gäste WC in der Sprickmannstraße 15 (nur rechte Seite), Badtüren wurden mit Schlitzen ausgestattet. 
- Im Wohnungsbestand der Wohn+Stadtbau GmbH folgten nach erheblichen Investitionen in 2013 (Modernisierung aller Bäder, Einbau neuer Wohnungsei n-
gangstüren, insg. rd. 1. Mio €.)  keine weiteren baulichen Maßnahmen in 2014 die über Kleininstandhaltungen hinausgehen.  
- Der von Sahle Wohnen im Frühjahr 2012 erworbene Wohnungsbestand Killingstraße 1 -  7 wurde leergezogen und abgerissen, so dass bereits im November 
2014 der Grundstein für 81 barrierefreie Seniorenwohnungen gelegt werden konnte. Für den übrigen Wohnungsbestand bestehen keine größeren Investitions-
notwendigkeiten. 
- Die Hermes Hausverwaltung bzw. ab November 2014 die Penta Property GmbH veranlassten im Auftrag von BGP notwendige Instandhaltungs- bzw. kleinere 
Renovierungsmaßnahmen. 5 Treppenhäuser wurden gestrichen und 3 Treppenhäuser erhielten eine verbesserte Beleuchtung. C a. 35 weitere Wohnungen 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  18

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
wurden vor einer Neuvermietung renoviert (Tapeten und Bodenbeläge, teilweise auch neue Sanitärobjekte und Zimmertüren). In der Killingstr. 21 und Brüning-
heide 73 wurde die Dachdämmung erneuert. 2013 und 2014 erhielten zudem die Aufzugsanlagen neue Steuerungen. 
Das Gesamtfazit der Projekte des Themenfeldes 1 ist für 2014 als positiv zu bewerten, insbesondere da die vor Ort vermietende Wohnungswirtschaft ver stärkt in 
den Wohnungsbestand investierte. Jedoch relativiert die weiterhin gering ausgeprägte Investitionsbereitschaft von BGP das Gesamtergebnis . 
(Quelle: Amt für Wohnungswesen, 64) 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  19

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
5 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 2: „Öffentlicher Raum“ 
Projektträger Projekt 2.02: Amt für Grünflächen und Umweltschutz (67), Ansprechpartner: Wolfram Goldbeck 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Ergebnis 2014 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
 
 
2.02   
Spiel- und Freizeitzone 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
2.1.1 Bis zum Projektende hat sich eine Gruppe von Bewohnern/-innen 
etabliert, die auch in Zukunft Aktionen in der Schleife organisiert. Die 
Mitglieder der Gruppe sollten unterschiedlichen Gruppierungen angehö-
ren, um eine breite Akzeptanz für die Aktivitäten zu erreichen. 
 
 
-  Auch 2014 betreute ein fester Kern von Personen mit 
Migrationshintergrund auch außerhalb der Projekttage 
die Parkanlage und fühlte sich für die Grünschleife ver-
antwortlich.  
-  Nach wie vor wird eine „abgespeckte“ Betreuung durch 
das Amt für Grünflächen und Umweltschutz zur Erhal-
tung des Engagements als notwendig erachtet.   
Projektziel er-
reicht    
 
 
2.1.2 Die Bereitschaft der Bewohnerschaft, an der Pflege und Gestaltung 
des Wohnumfeldes aktiv mitzuwirken, ist bis zum Projektende weiter 
gestärkt worden. 
-  Wie in den Vorjahren hat das Amt für Grünflächen und 
Umweltschutz auch in 2014 mit vielen Aktiven im Stadt-
teil Kinderhaus eine weitere Offensive zur Pflege der 
Parkanlage gestartet. 
-  Im Ergebnis hat sich das Gesicht der Parkanlage deut-
lich geändert. Es ist eine attraktive umweltnahe Grünan-
lage entstanden, in der es kaum Müllablagerungen oder 
irgendeine Form von Vandalismus gibt. Die Anlage wird 
von den Anwohnern, insbesondere Familien und Kin-
dern, als neuer Erholungsraum in einem stark urbani-
sierten Raum genutzt (öffentlich nutzbares Gemüse-
beet, Kräutergarten und  Obstbäume, neu geschaffene 
Sitzbänke um den Naturteich, installierte Schachtische 
etc.). Die Grünanlage zeigt sich als ein Ort sozialer Ge-
meinschaft. 
Projektziel er-
reicht   
 
 
 
2.2. In 2014 haben zwei weitere Projekttage mit jeweils mindestens 50 
Personen aus dem Quartier stattgefunden. 
-  Die mittlerweile etablierten Projekttage fanden 2014 am 
24. Mai und 19. September statt. Es erschienen insge-
samt ca. 110 Kinder, Jugendliche und Erwachsene, um 
tatkräftig mit anzupacken (2013: 150, 2012: 100-120). 
-  Im Mittelpunkt stand 2014 der Bau eines neuen mehr-
stöckigen Staudenhochbeetes mit über 120 verschiede-
nen Staudenarten. 
-   Entlang der Liegewiesen wurden neue Rosen und Stau-
denbeete gebaut. Die Kinder ergänzten die bereits be-
stehende Trockenmauer mit der Pflanzung von weiteren 
Kräutern und Stauden, die teilweise von in Kinderhaus 
Projektziel er-
reicht   
 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  20

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Ergebnis 2014 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
 
2.02   
Spiel- und Freizeitzone 
 
 
beheimateten Gärtnereien zur Verfügung gestellt wur-
den. 
- Der neue Umweltparcours aus zahlreichen farbigen 
Tafeln und Bildern  erklärt den Besuchern Naturzusam-
menhänge und gibt Informationen über dort lebende 
Tiere und Pflanzen. 
-   Im Bereich des Gemüsebeetes wurde zusätzlich ein 
Beerenobst-Nachgarten angelegt. 
-   Neben Arbeiten während der Projekttage wurden im 
gesamten Jahresverlauf fast täglich Arbeiten in der 
Grünschleife durchgeführt (z.B. Ränder der wasserge-
bundenen Wege wurden sauber abgestochen, Vertei-
lung von 15 cbm Holzhäckseln auf allen Baumscheiben 
und unter den Strauchbereichen, Entfernung von Laub 
Oktober bis Dezember, Auffüllen der Dogstationen).  
-   Im November wurden nochmals größere Mengen an 
Narzissen- und Tulpenzwiebeln gepflanzt. 
Quelle: Projektbericht Amt für Grünflächen und Umweltschutz (67) - Projekt 2.02 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  21

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  II „Soziale Stadt NRW“ 
 
6 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 3: „Lokale Ökonomie“ 
 
Informationen zu Projektaktivitäten 2014 für verstetigte Projekte, die außerhalb des Maßnahmenprogramms gefördert werden bzw. Bestandteil der 
laufenden Verwaltungsarbeit geworden sind und bei der Messung der Zielerreichung nicht berücksichtigt werden: 
Projekt 3.01 „Wertstoffe / Sperrgut“: 
Mit dem Projektziel, die berufliche Integration von Langzeitarbeitslosen zu unterstützen, reinigt ein seit 2011 unbefristet beschäftigter Mitarbeiter der AWM im 
Bereich der Großwohnanlage die öffentlichen Flächen. Hierbei wurden auch 2014 Restabfälle, falsches oder zum falschen Zeitpunkt herausgestelltes Sperrgut 
beseitigt. Darüber hinaus wurden Wertstoffe erfasst und Problemabfälle einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt. Das Projekt hat auf das Stadtbild im B e-
reich Kinderhaus eine äußerst positive Wirkung. 
Quelle: Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM), Ansprechpartner: Gregor Walterbusch. 
Projekt 3.02 „Aktiv für Arbeit im Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“:  
Projektziel ist die Erschließung und Bündelung von Angeboten und Maßnahmen zur Heranführung arbei tsmarktferner, erwerbsfähiger Menschen in Kinderhaus-
Brüningheide an den Arbeitsmarkt durch netzwerkförmige Kooperationen in 3 Netzwerken. Institutionen und Personen im Lebensumf eld der Zielgruppe sollen in 
die Vermittlung in Richtung Erwerbsbeteiligung systematisch eingezogen werden (Laufzeit: 15.05.13 – 14.05.15). 
 
• Projektziel „regelmäßige Netzwerktreffen“: Pro Quartal und Netzwerk fand ein Treffen statt (insgesamt 12 Treffen; NE I: 4 Treffen, NE II: 4 Treffen, NE III: 4 
Treffen) 
• Netzwerkspezifische Ziele 2014: 
- NE I „ zusätzlicher Sprachkurs im Quartier“: Seit dem 02.06.2014 fand im Atrium am Sprickmannplatz zusätzlich zu den niedrigschwelligen Sprachkur sen in 
Zusammenarbeit mit der Werkstatt für Bildung und Kultur e.V. und der BAMF ein Elternintegrationsk urs „Deutsch als Zweitsprache“ statt (sechs Teilneh-
mende). 
- NE II „Jugendliche oder junge Erwachsene aus Kinderhaus werden in Ausbildung vermittelt “: Es konnten zwei junge, männliche Erwachsene in Ausbi l-
dungsplätze vermittelt werden. 
- NE III „Vermittlung von Erwerbslosen in Maßnahmen, Qualifizierungsangeboten oder Arbeitsstellen“: Warum sich ein Erwerbsloser/ eine Erwerbslose ent-
schieden hat, an einer Maßnahme / einem Qualifizierungsangebot teil- oder wieder eine Arbeit aufzunehmen, kann letztendlich selten nur an einem Impuls 
festgemacht werden. Insofern ist es schwierig, einzelne Personen zu benennen, die nur aufgrund des Netzwerkes an einer Maßnahme / einem Qualifizi e-
rungsprogramm teilnehmen oder wieder Arbeit aufgenommen haben.  
 
Das Gesamtfazit für 2014 ist positiv, da die relevanten Netzwerkakteure ermittelt und mit ihnen tragfähige Netzwerke aufgebaut werden konnten.  
Quelle: Amt für Bürger- und Ratsservice (33), Ansprechpartnerin: Rita Peters 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  22

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
7 Ergebnisse und Wirkungen Themenfeld 4: „Integration zugewanderter Menschen fördern“ 
Projektträger Projekt 4.01 / Projekt 4.02: Begegnungszentrum Sprickmannstraße e.V. (BGZ), Ansprechpartner: Thomas Kollmann 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektbericht) Zielerreichung 
4.01 
Mädchenprojekt `Unser 
Alltag - unsere Sorgen´ 
 
 
4.2.1 Das interkulturelle Zusam-
menleben wird gefördert und der 
Gemeinsinn gestärkt 
Umfang der Beteiligung an den 
Freizeitaktivitäten der Gruppe 
Die Mädchengruppe „Unser Alltag – Unsere Sorgen“ wurde 
2008 im Rahme n des Projekts „Soziale Stadt“ ins Leben 
gerufen. Bis 2011 wurde sie aus diesen Fördermitteln, d a-
nach von 2012 bis März 2013 mit Hilfe von Sparkassenmi t-
teln weiter finanziert. Eine weitere Förderung bis März 2014 
wurde über das Verstetigungsprogramm ab gesichert. Die 
Treffen der Mäd chen fanden wöchentlich, überwiegend in 
den Räumen des Begegnungszentrums statt und dauerten 
jeweils drei Stunden. Die Gruppe wurde von einer langjährig 
erfahrenen Honorarkraft geleitet, die selbst eine Migrations-
vorgeschichte hat  und somit mit den besonderen Probl e-
men der jungen Mädchen vertraut war. Sie wurde fachlich 
von den Mitarbeitern des Begegnungszentrums flankiert. 
Projektziel erreicht 
4.3.1. Die Mädchen entwickeln 
neue Interessen und sind offen 
gegenüber anderen Formen der 
Freizeitgestaltung 
Art und Umfang der Freizeitak-
tivitäten in der Gruppe unter 
Berücksichtigung von Wün-
schen der Mädchen 
Häufig gestalteten die Mädchen ihre Treffen so, dass sie 
bastelten oder international kochten und dieses Ambiente 
dafür nutzten, um  sich auszutauschen und gegenseitig zu 
unterstützen. Weiterhin unternahmen sie Ausflüge in Mus e-
en, Freizeitparks oder die Eishalle, gingen ins Kino oder 
organisierten Stadtbesichtigungen. Die Mädchen tr afen in 
der Gruppe Gleichgesinnte unterschiedlicher Herkunftslä n-
der und Kulturen und waren so mit ihren Problemen weni-
ger isoliert. Während der gemeinsamen U nternehmungen 
wurden für die Altersgruppe relevante Probleme bespr o-
chen. Zu Beginn ging es dabei beson ders um Themen wie 
Liebe und Freundschaft oder Prob leme im Elternhaus, in 
der Schule und mit Lehrern. Je äl ter die Mädchen wurden, 
je mehr trat der Austausch über Praktika und Berufswahl 
sowie Persönlichkeitsentwic klung und Lebenswegplanung 
in den Vordergrund. 
Projektziel erreicht 
4.3.2 Bereitschaft der Mädchen, 
Altersgenossinnen bei der Bewäl-
tigung von Alltagskonflikten zu 
Art und Umfang des Sozialver-
haltens (z.B. Fragen nach 
Gründen für Alltagskonflikte, 
Besonders wichtig war en den Mädchen di e vertrauensvolle 
Atmosphäre in der Gruppe, der Zusammenhalt und die 
gegenseitige Unterstützung. Sie lernten vielseitige Perspe k-
Projektziel erreicht 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  23

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektbericht) Zielerreichung 
helfen, steigt. zeigen Interesse, bringen Ideen 
zur Lösung) 
tiven und unterschiedliche Möglichkeiten für die Z ukunft 
kennen und haben sowohl berufliche als auch fam iliäre 
Ziele entwickelt und erreicht. Am 19.04.14 fand eine ge-
meinsame Abschlussfahrt nach Köln statt (Stadtbesicht i-
gung, Kölner Dom etc. 
 
4.02 
Integrationsarbeit vor 
Ort: Anlauf-, Beratungs- 
und Koordinationsstelle 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
4.1.1 Die Zahl der Personen mit 
Migrationsvorgeschichte, die im 
Wohngebiet Brüningheide oder in 
unmittelbarer Nachbarschaft 
wohnen und sich gesellschaftlich 
engagieren, nimmt zu. 
 
Anzahl engagierter Personen 
mit Migrationsvorgeschichte 
- Seit Projektbeginn nimmt die Zahl engagierter Personen 
mit Migrationsvorgeschichte kontinuierlich zu: 89 Perso-
nen in 201 4  (2013 = 80, 2012 = 72,  2011 = 65, Steige-
rung seit Projektbeginn um 450 %. 
- 70 % der Engagierten sind weiblich.  
Projektziel erreicht  
 
 
4.1.2 Gemeinschaftlich initiierte 
Aktivitäten wie Veranstaltungen, 
Seminare, Feste zwischen inter-
kulturellen Gruppen und Men-
schen mit unterschiedlicher Mig-
rationsvorgeschichte nehmen zu. 
 
 
Anzahl, Art, Dauer des Beste-
hens der initiierenden Organisa-
tion und TN-Zahlen interkulturel-
ler / nachbarschaftlicher Aktivi-
täten in Eigeninitiative 
-  Die Anzahl der selbstorganisierten interkulturellen Initiati-
ven liegt in 2014 wie im Vorjahr bei 33 (2012 = 27, 2011 = 
25). 
-  Die Zusammenarbeit mit schon bestehen den Gruppen, 
die sich wöchentlich im Begegnungszentrum  treffen, ist 
auch in 2014 weiter hin sehr gut. Einige der Gruppen sind 
im Vergleich zu 2013 noch aktiver und mobiler geworden       
(z.B. Ausflüge und Besuche von V eranstaltungen auch 
außerhalb der Stadtgrenzen). 
-  Die Anzahl der vom BGZ (tlw. in Kooperation) in 2014 
durchgeführten Veranstaltungen lag  wieder wie bereits im 
Vorjahr bei 35 Aktionen (2012 u.  2011 = je 31, 2010 = 
21).  Hiervon waren 15 Angebote kultureller, freizeitbezo-
gener Art (z.B. Buddhistisches Neujahresfest, Intern. 
Frauenfest,  Friedensgebet der Religionen, Weihnachts-
markt etc.). und 20 Informations- und Bildungsveranstal-
tungen (z.B. PC Kurs, Bewerbungstraining, Gesundheits-
prophylaxe, Rhetorikkurs etc.). 
-  Ca. 885 Einzelpersonen nahmen an den vom Begeg-
nungszentrum Sprickmannstraße e.V. (BGZ) organisierten  
bzw. initiierten Veranstaltungen teil. Anmerkung: Diese 
Teilnehmendenzahl 2014 ist nicht mit den Vorjahreszah-
len zu vergleichen, da das BGZ der Bitte des Beirats 
„Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“ (Beiratssitzung 
06.11.13) an alle Projektakteure nachgekommen ist, die 
Teilnehmendenzahlen zu qualifizieren (möglichst Teil-
nehmende und nicht Mehrfachkontakte, Konzentration auf 
Projektziel erreicht  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  24

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektbericht) Zielerreichung 
 
 
4.02 
Integrationsarbeit vor 
Ort: Anlauf-, Beratungs- 
und Koordinationsstelle 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Eigenveranstaltungen). Die 2014er-Zahl bezieht sich nun 
auf die Teilnehmenden an den BGZ-Veranstaltungen  
(ohne Berücksichtigung der vielfältigen Kooperationsver-
anstaltungen, hierzu siehe nachfolgende Ausführungen). 
- Unter Einbeziehung aller selbstorganisierten Aktivitäten 
der einzelnen Gruppen unter dem Dach des BGZ und der 
Kooperationsveranstaltungen (u.a. mit dem Familienzen-
trum KiTa Killingstraße, der Schuldnerberatung, KAI, der 
Gebietsmoderation, den Mieterschutzvereinen und dem 
IKA e.V) liegt die Anzahl der Teilnehmenden wie in den 
Vorjahren bei ca. 3.900 Personen.  
-  Von den insgesamt ca. 900 Teilnehmenden an den Ange-
boten kultureller, freizeitbezogener Art waren ca. 70 % mit 
Migrationsvorgeschichte (2013 = ca. 65 %, 2012 = 67 %, 
2011 = 65 %), geschätzter Frauenanteil aller Teilnehmen-
den ca. 75 %.  
4.2.3 Die Zahl der durch die Kon-
fliktmoderation bearbeiteten Fälle 
bleibt konstant bzw. sinkt.  
.  
 
Anzahl der durch die Konflikt-
moderation bearbeiteten Fälle 
- Die Zahl der durch die Konfliktmode ration bearbeiteten 
Fälle ist mit 55 bearbeiteten Fällen in 201 4 leicht zurück-
gegangen (2013 = 60, 2012 = 63, 2011 = 55). Ein hier-
durch zum Ausdruck k ommender stagnierender bzw. 
rückläufiger Hilfebedarf ist in diesem Fall als positiv zu 
werten. 
 - Das Hauptberatungsthema im Jahr 2014 war die teilweise 
schlechte Wohnsituation in den Wohnungsbeständen ei-
nes überregional tätigen Wohnungsunternehmens 
(Schimmel   und Ameisenbefall von Wohnungen). Be-
schwerden bei der entsprechenden Hausverwaltung und 
Mietminderungen führten nicht zur Behebung der Mängel. 
-  Weitere Beratungsthemen waren: ALG II, GEZ, hohe 
Verschuldung (in  sehr guter Kooperation mit der Schuld-
nerberatung, Ev. Beratungsdienste gGmbH), Schule, Ar-
beitsplatzsuche.  
- Als Reaktion auf die in 2013 zunehmende Inanspruch-
nahme der Sprechstunde durch jüngere Erwachsene auf 
der Suche nach einer Lehrstelle konnte in der zweiten 
Jahreshälfte 2014 zusätzlich eine Fachkraft zur Unterstüt-
zung Jugendlicher in Fragen Schule und Ausbildung/Beruf 
im Jugendsalon eingesetzt werden.  
Projektziel  erreicht  
 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  25

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektbericht) Zielerreichung 
4.02 
Integrationsarbeit vor 
Ort: Anlauf-, Beratungs- 
und Koordinationsstelle 
 
- Die Altersstruktur der Sprechstundenbesucher hat sich im 
Vergleich zum Jahr 2013 nicht geän dert (bis 25 J. = ca. 3 
%, 25-49 J. = ca. 54 %, ab 50 J. = ca. 43 %).Die Zahl älte-
rer an der Armutsgrenze lebender Menschen, die Probl e-
me haben, ist nach wie vor sehr hoch. 
- Nach Angaben der Bewohner/innen wird die Möglichkeit, 
täglich feste interkulturelle Ansprechpersonen erre ichen 
zu können, als sehr positiv und hilfreich empfunden. 
4.5.1 Es werden 15 Bildungsan-
gebote für Menschen mit Migrati-
onsvorgeschichte umgesetzt. 
 
Anzahl/Art von Angeboten für 
die Unterstützung von Personen 
mit Migrationsvorgeschichte 
- Durchführung von 20 Informations- und Bildungsveranstal-
tungen in 2014 (2013 = 19, 2012 u. 2011 = je 16, 2010 = 
8): Gesundheitsprophylaxe, PC Kurs für Anfänger Modul I 
u. II, MIMI Gesund Leben im Alter, Bewerbungstraining, 
Rhetorik Kurs, Intern. Streitschlichter, Schwimmkurs, 
Fahrradkurs, Nähkurs, Deutsche Sprache erlernen, Inter-
nationaler Kreis (Themenabende), Weiterbildung Ge-
sundheitsmediatorinnen, Deutsche Gesellschaft kennen-
lernen. 
-  An den Informations- und Bildungsveranstaltungen nah-
men 2014 insgesamt 302 Personen teil (2013 = 297, 2012 
= 290, 2011 = 276, 2010 = 220), hiervon waren 80 % 
weiblich. 
- Nach wie vor die beste Resonanz finden niederschwell ige 
Angebote:  
- Sehr gut wurde in 2014 der Kurs „Fahrradlernen“ ange-
nommen, der in Mauritz statt fand. Die Teilnehmeri nnen 
haben so die Grenze ihrer gewohnten Umgebung ver-
lassen und sich neuen Herausforderungen gestellt. 
- Der aus der Initiative der Bürgerinnen aus  Kinderhaus 
entstandene Schwimmkurs ist immer noch sehr ge fragt. 
Wegen der hohen Nachfrage sucht das BGZ immer 
noch nach Möglichkeiten, einen zweiten Kurs zu initii e-
ren.  
-  Das Kooperationsprojekt „Interkulturelle Stadtteilmütter“ 
wurde sehr gut angenommen und wird nach Möglichkeit 
2015 weitergeführt.  
Projektziel erreicht 
 
 
4.5.2 Der Anteil von Personen mit 
Migrationsvorgeschichte, die an 
Bildungsmaßnahmen teilnehmen, 
Anzahl der Personen mit Migra-
tionsvorgeschichte an Bildungs-
angeboten 
Die Anzahl der teilnehmenden Personen mit Migrationsvor-
geschichte an Bildungsangeboten konnte wiederum mit 302 
Personen in 2014 gesteigert werden (2013 = 297, 2012 = 
Projektziel annä-
hernd erreicht 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  26

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektbericht) Zielerreichung 
steigt jährlich um 10% an 290, 2011 = 276), Steigerung um 1,7 %, 80 % weiblich.  
Quelle: Projektbericht Begegnungszentrum Sprickmannstraße (BGZ), Projekt:  4.02  
 
Ergänzende Informationen zu Projektaktivitäten 2014 für verstetigte Projekte, die außerhalb des Maßnahmenprogramms gefördert werden bzw. Be-
standteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden sind und bei der Messung der Zielerreichung nicht berücksichtigt werden: 
Projekt 4.03 „Gewaltprävention“: Für das vom Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51) betreute Projekt liegt kein Projektbericht vor. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  27

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
8 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 5: „Bewältigung der Herausforderungen für das Bildungswesen“ 
Projektträger 
 
Projekt 5.01: Kinderhauser Arbeitslosen Initiative - KAI e.V., Ansprechpartnerin: Julia Jehnen 
Projekt 5.04: Amt für Gesundheit, Veterinär- und Lebensmittelangelegenheiten (53), Ansprechpartnerin: Dr. Dagmar Schwarte 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektbericht) Zielerrei-
chung 
5.1    
Wir verstehen uns 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
5.a.1  
Erhöhung der Chancengleichheit durch 
eine Erhöhung der Bildungsbeteiligung 
für Familien mit Sprachdefiziten. 
(Verbesserung der Sprachfähigkeit der 
Erwachsenen und der Kinder) 
 
- Anzahl der Erwachsenenkurse und An-
zahl Sprachkursteilnehmende 
- Anzahl der Sprach- und Nachhilfekurse 
für Schüler/innen und Anzahl Teilneh-
mende  
- Zusammenarbeit mit Kooperationspart-
nern 
Die Anzahl der Neuaufnahmen 
in den Sprach-
kursen als auch bei der Einzelnachhilfe im Jahr 
2014 unterstreicht den konstant hohen Bedarf und 
das Interesse der Teilnehmenden an diesen Bil-
dungsveranstaltungen. 
 
Sprachkurse für Erwachsene: Alphabetisierungs-
kurse und Deutsch als Fremdsprache 
- In 2014 pro Halbjahr jeweils vier Projektgruppen, 
angepasst an die individuellen Sprach- und Bil-
dungsniveaus der Teilnehmer/innen, mit insge-
samt 30UStd wöchentlich (2013 = 24Std. wö-
chentlich/3 Projektgruppen) 
- Interessierten konnte häufig nicht sofort ein Teil-
nehmerplatz angeboten werden und entspre-
chende Wartelisten mussten geführt werden.  
- Anzahl und Zusammensetzung der Teilnehmen-
den:  
-  Anzahl Erwachsene: 152 (2013 = 96, 2012 = 
79, 2011 = 79, 2010 = 59), davon 91 % Frauen,  
-  99 % der Teilnehmenden haben eine Migrati-
onsvorgeschichte (2013 = 100 %, 2012 = 87 %) 
  
- Sprach- und Nachhilfekurse für Schüler/innen: 
Stärkung der Sozial- und Sprachkompetenz für 
Schüler/innen der Sekundarstufen 1 + 2, vor-
wiegend Schüler der weiterführenden Schulen 
von der 5. bis zur  10. Klassenstufe  
-  Ende 2014 wurden 60 Schüler/innen (2013 = 50, 
2012 = 91, 2011 = 86, 2010 = 101) über die 
Hausaufgaben- und  Nachhilfe bei KAI e.V. von 
Projektziel  
erreicht 
 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  28

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektbericht) Zielerrei-
chung 
 
 
 
 
 
 
 
5.01    
Wir verstehen uns 
25 Nachhilfelehrer/innen betreut (2013 = 34).  
-  Die Betreuung erfolgte  in einem Umfang von 
ca. 2 Std./Wo/Schüler/in. 
-  60 % der  Schüler/innen haben eine Migrations-
vorgeschichte (2013 = 78 %, 2012 = 89%, 2011 
= 95%). 
-  Aufgrund der begrenzten Fördermittel konnten 
bedauerlicherweise nicht alle Nachfragen be-
rücksichtigt werden.  
 - Wie im Jahresbericht 2013 angekündigt, wurden 
die Sprachkurse inhaltlich und konzeptionell 
überarbeitet, so dass sie inhaltlich aufeinander 
aufbauen und eine bessere Verzahnung der 
einzelnen Kurse und Abstimmung der Dozentin-
nen untereinander erzielt wurde. 
 
Zusammenarbeit mit Kooperationpartnern 
- Die bewährten Kooperationen mit den Schulen 
wurden kontinuierlich weiter entwickelt.  
- Regelmäßiger Austausch mit den Schulsozialar-
beiter/ innen der Schulen im Stadtteil durch Teil-
nahme an den Teamsitzungen mit den Klassen-
lehrer/innen, Sozialpädagoginnen, die für die 
Umsetzung des BuT in den Schulen eingesetzt 
sind. 
-  Die Schulen vermitteln in Ergänzung zum Bil-
dungs- und Teilhabepaket (BuT) verstärkt zu den 
Angeboten von KAI. 
Einbeziehung und Beteiligung der Eltern 
bei den Sprachförder- und Nachhilfean-
geboten der Kinder 
 
- Die kontinuierliche Elternarbeit unterstützt die 
Angebote der wöchentlichen Einzelnachhilfe. 
- Kontakte zu den Eltern wurden weiter ausge-
baut; sie wenden sich zum Teil auch in allgemei-
nen Erziehungsfragen oder bei Problemen an 
KAI. 
- Die Eltern werden bei der Anmeldung, der Zeug-
nisvergabe und bei Auffälligkeiten konsequent 
miteinbezogen, regelmäßig informiert und nach 
Erfahrungen und Bedürfnissen gefragt.  
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  29

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektbericht) Zielerrei-
chung 
- Zusätzlich finden telefonische Kontaktgespräche 
statt. Ansonsten wird bei Klärungsbedarf Kontakt 
aufgenommen.  
- Bei Elterngesprächen in der Schule wird Unter-
stützung angeboten. 
Anzahl der Eltern, die Angebote in An-
spruch genommen haben 
Entsprechend der Anzahl der teilnehmenden 
Schüler/innen =  60 Eltern (2013 = 50, 2012 = 91, 
2011 = 86) 
Umfang der Bereitschaft unter den Eltern, 
weitere Angebote anzunehmen 
- Insgesamt entwickeln viele Eltern eine größere 
Einsicht in die Bedeutung von Lernen. 
- Die Eltern der Schüler/innen nehmen das Ange-
bot weiterhin sehr gut an und motivieren auch 
andere, sich anzumelden.  
- Aufgrund der vielen Elterngespräche hat sich  
teilweise auch das Sprachvermögen der Eltern 
verbessert.  
 
5.b.1  
Fast alle Teilnehmenden verbessern ihr 
Sprachvermögen in Deutsch und ihre 
Alltagskompetenzen 
 
Zieldimension:  
Verbesserung/Stabilisierung der schuli-
schen Leistungen 
 
Verbesserung der sozialen Integration 
Umfang der Fehlzeiten von Schüler/innen 
-  Kaum unentschuldigte Fehlzeiten, Absprachen 
zwischen Lehrern und Schülern funktionieren 
und werden eingehalten. Entschuldigte Fehlzei-
ten wg. Krankheit, Schulveranstaltung o.ä. wer-
den rechtzeitig mitgeteilt. 
Projektziel  
erreicht 
 
 
Anzahl der positiven Rückmeldungen von 
/ zu teilnehmenden Kindern 
 
- Das Interesse an der Stärkung der Sprach- und 
Sozialkompetenz der Kinder und Jugendlichen in 
Form der gezielten Einzelnachhilfe nach wie vor 
sehr hoch. 
- Die Schüler/innen nehmen das Angebot sehr gut 
an und motivieren auch andere, sich anzumel-
den. 
- Der Übergang in weiterführende Schulen ist 
gelungen. So konnten durch die intensive indivi-
duelle Förderung 7 Grundschüler erfolgreich 
beim Schulwechsel auf  die weiterführende Schu-
le begleitet werden (ein Wechsel auf das Gym-
nasium, fünf Wechsel auf eine Realschule und 
ein Wechsel auf die Hauptschule). 
- 7 Nachhilfeschüler/innen, die 2014 die 10. Klas-
se der Realschule beendeten, erlangten auf-
grund ihrer guten Leistungen außerdem eine Be-
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  30

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektbericht) Zielerrei-
chung 
rechtigung für die gymnasiale Oberstufe und 
wechselten auf das Gymnasium. 
- Insgesamt Erhöhung der Chancengleichheit 
durch: verbessertes  Lern- und Sozialverhalten 
der Schüler/innen, Stabilisierung bzw. Verbesse-
rung der schulischen Leistungen, Verbesserung 
der soziale Integration durch Förderung von To-
leranz und Akzeptanz  bei den Kindern und Ju-
gendlichen. 
Förderung der Nachhilfelehrer, Abbau von 
Vorurteilen und Stärkung der Sozialkom-
petenz 
 
- Pro Halbjahr findet jeweils eine Fortbildungsver-
anstaltung mit den Nachhilfelehrern statt. 
- Das Projekt fördert die gegenseitige Akzeptanz 
in Bezug auf Kultur, Religion und Lebensge-
wohnheiten, erweitert den kulturellen Horizont, 
schult Lehr- und Vermittlungsqualitäten und trägt 
insgesamt zur Verbesserung der Allgemeinbil-
dung und zur Integration aller Beteiligten bei. 
- Eine Bescheinigung über das soziale Engage-
ment ist bei der Bewerbung um einen Ausbil-
dungs- oder Studienplatz hilfreich.  
Noten der Nachhilfefächer jedes/r Schü-
lers/in 
- Bei 54 % der Nachhilfeschüler/innen haben sich 
die schulischen Noten in den Nachhilfefächern 
verbessert, 38 % der Schüler/innen wurden be-
fähigt, ihre Leistungen in den Nachhilfefächern 
konstant zu halten. 
 
 
Regelmäßige Teilnahme an Sprachkursen 
für Erwachsene 
-  Auch in 2014 waren regelmäßige Aufnahmege-
spräche, Abschlussgespräche, regelmäßige 
Teilnahme an den Kursen und regelmäßige be-
gleitende Sozialarbeit obligatorisch. 
- In Absprache mit dem Jobcenter wurden Einglie-
derungsvereinbarungen über den regelmäßigen 
Besuch der Kurse getroffen. Es erfolgt eine 
halbjährliche Rückmeldung zum Leistungsstand 
der vom Jobcenter zugewiesenen Teilnehmen-
den an die jeweiligen Jobcoaches.
  
 Anzahl der positiven Rückmeldungen von 
/ zu teilnehmenden Erwachsenen 
-  Aufgrund der zielgruppenbezogenen Themen, 
Materialien und Medien gelang eine sehr gute 
methodische Aufarbeitung und dadurch eine gu-
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  31

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektbericht) Zielerrei-
chung 
te Mitarbeit und Eigeninitiative der Teilnehmen-
den. 
-  Durch das Kennenlernen des Stadtteils und der 
wichtigen Institutionen und seiner Ansprechpart-
ner, die Unterstützung bei der Stellensuche, die 
Verbesserung des Sprachniveaus und der Kon-
takte untereinander sowie die Stärkung der All-
tagskompetenzen erhöht sich die Chancen-
gleichheit in unserer Gesellschaft.  
-  Insbesondere Frauen mit Migrationsvorge-
schichte aus dem Stadtteil, die meist nie eine 
Schule besucht haben, nehmen das niedrig-
schwellige, wohnortnahe und ihnen zeitlich ent-
gegenkommende Angebot sehr gut an.   
Weitervermittlung in weiterführende Kurse 
(mindestens 1%) 
- Eine Weitervermittlung in weiterführende Kurse, 
z.B. Integrationskurse, erfolgte bei  6 Teilneh-
menden (= 4 %) (2013 = 3 %, 2012 = 21 %). 
- 2 Teilnehmende nahmen erfreulicherweise eine 
sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf 
(13 %). 
-  Viele Teilnehmende kommen mit sehr geringen 
Vorkenntnissen in die Kurse und brauchen häu-
fig längere Zeit, Alltagssprachkompetenzen zu 
entwickeln. Insbesondere bei  Frauen, die nie 
eine Schule besucht haben und mehrere Kinder 
haben, kann der Besuch eines Integrationskur-
ses nur auf lange Sicht angestrebt werden. 
 
 
5.04   
Gesund aufwachsen in 
Kinderhaus 
 
 
 
 
 
 
5.d.1  
Die regelmäßige Inanspruchnahme der 
Schwangerschaftsvorsorgen nimmt zu 
Anzahl der Mütter in Hebammenbetreu-
ung 
- Durch die angebotenen Sprechstunden der 
Beratungsstelle Frühe Hilfen des Amtes für 
Gesundheit, Veterinär- und Lebensmittelange-
legenheiten in den Kitas vor Ort wird Beratung 
niedrigschwellig möglich.  
- In 2014 wurden in den beteiligten Kitas 109 
Sprechstunden angeboten (2013 = 116, 2012 = 
86, 2011 = 110, 2010 = 117). Pro Sprechstun-
de wurden 3-5 Frauen erreicht. 
-  Zusätzlich erfolgten in 2014 172 Hausbesuche 
(2013 = 159, 2012 = 180, 2011/2010 = je 120). 
Projektziel 
erreicht 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  32

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektbericht) Zielerrei-
chung 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
5.04   
Gesund aufwachsen in 
Kinderhaus 
 
 
 
 
 
 
-   Die Hebammen sind im Stadtteil gut bekannt, 
die Angebote werden von den Eltern geschätzt 
und gerne nachgefragt.  
 
5.d.2  
Der Vorsorgestatus der Kinder im ersten 
Lebensjahr verbessert sich 
 
Anzahl der Vorsorgeuntersuchungen bei 
Kindern bis Schuleintritt 
 
- Die lückenhafte Inanspruchnahme der Vorsor-
geuntersuchungen bleibt in diesem Gebiet  auf-
fällig. 
- In 2014 hatten 68 % der Kinder 8 oder 9 Vor-
sorgeuntersuchungen (2013 = 79 %, 2012 =  
90 %, 2011 = 91 %, 2010 = 67 %), 32 % der  
Einschulungskinder hatten weniger als 8 Vor-
sorgen (2013 = 21 %, 2012 = 10 %, 2011 = 8 
%, 2010 = 33 %).  
- Trotz Landesprogramm und intensiver Bemü-
hungen vor Ort bleiben drei bis sieben Kinder 
über die Jahre, die Vorsorgelücken aufweisen, 
obwohl ihnen bzw. den Eltern das Vorsorge-
programm offen stand. Hier gilt es im Einzelfall 
zu schauen, da sicher viele Gründe zusam-
menspielen. Aufgrund der hohen Fluktuation im 
Gebiet wird man diese Situation weiterhin be-
obachten können. Um in Einzelfällen die Inan-
spruchnahme der Vorsorgeuntersuchungen 
verstärkt  zu ermöglichen, ist es vorgesehen, 
mit den Stadtteilmüttern vor Ort zu kooperieren, 
um die Zielgruppe noch besser zu verstehen, 
erreichen und unterstützen zu können.  
- Anmerkung zur Interpretation der Daten: Unbe-
rücksichtigt bleibt bei dieser Auswertung, wie 
viel der Lebenszeit ein Kind unter dem Präven-
tionsprogramm gelebt  und davon profitiert ha-
ben und wie oft ein Kind evtl. vor der Schulein-
gangsuntersuchung wieder aus dem Quartier 
herausgezogen ist. 
Projektziel 
teilweise er-
reicht 
 
5.d.4  
Die Fertigkeiten der Eltern mit geringem 
Einkommen, eine gesunde Lebensweise 
ihrer Kinder zu fördern, werden gestärkt. 
Anteil positiver Rückmeldungen bei TN-
Befragungen 
- In Sprachkursen / Frauengruppen wurde 6 x zu 
speziellen Themen, wie Familienplanung, 
Brustkrebs und Wechseljahre informiert und  
rege diskutiert. Die Veranstaltungen fanden in 
Kooperation mit  KAI, dem Begegnungszent-
Projektziel 
erreicht 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  33

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektbericht) Zielerrei-
chung 
rum und den Familienzentren Killingstr. und 
Brüningheide statt.  
- Die Rückmeldungen sind sehr positiv. Die 
Frauen schätzen besonders, dass ihre The-
menwünsche zeitnah berücksichtigt werden 
und Fragen individuell gestellt werden können.  
Quelle: Kinderhauser Arbeitslosen Initiative - KAI e.V.: Projekt 5.01; Amt für Gesundheit, Veterinär- und Lebensmittelangelegenheiten (53): Projekt 5.04  
Ergänzende Informationen zu Projektaktivitäten 2014 für verstetigte Projekte, die außerhalb des Maßnahmenprogramms gefördert werden bzw. Be-
standteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden sind und bei der Messung der Zielerreichung nicht berücksichtigt werden: 
Projekte 5.02  „Elternkompetenz stärken“ und 5.06  „Kontinuierliche Praxistage zum Übergang Schule-Beruf“: Für die vom Amt für Schule und Weiterbil-
dung (40) betreuten und außerhalb des Maßnahmeprogramms verstetigten Projekte liegt kein Projektbericht vor. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  34

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
9 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 6: „Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten knapper 
öffentlicher Haushalte“ 
Projektträger 
 
Projekt 6.01: Ev. Beratungsdienste gGmbH (Schuldnerberatung), Ansprechpartnerin: Bettina Krämer 
Projekt 6.02: Internationaler Kulturverein ATRIUM e.V. (IKA e.V.), Ansprechpartnerin: Nicole Berner 
Projekt 6.04: Begegnungszentrum Sprickmannstraße e.V. (BGZ), Ansprechpartner: Roland Erfurt 
Projekte 6.05/6.06, 6.07: Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51), Ansprechpartner: Michael Boße 
Projekt 6.08: INDRO e.V., Ansprechpartnerin: Eva Gesigora 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektbericht) Zielerreichung 
6.01 
Schuldnerberatung  
vor Ort 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
6.1.1 Umfassende Hilfestellung für Ratsu-
chende mit einer Verschuldungsproblema-
tik (junge Menschen, Erwachsene, Mig-
ranten/-innen) wird gegeben in mindes-
tens 20 neuen Fällen 
 
 
 
 
 
Anzahl der Beratungen unterteilt 
nach Beratungsformen (z.B. Insol-
venz, allg. Schuldnerberatung, 
Kurzberatung zu spez. Themen, 
präventive Beratung) 
- Mit 47 in 2014 neu hinzukommenden Fällen 
(2013 = 49, 2012 = 50, 2011= 42, 2010 = 47) 
wurde eine umfassende Hilfestellung zur Ver-
schuldensproblematik auf ähnlich hohem Ni-
veau wie im Vorjahr gegeben. Weiterhin wur-
den noch 29 Einzelpersonen bzw. Familien-
systeme aus den Vorjahren weiter betreut.  
- Durch intensive Beratung und engmaschige 
Betreuung wurden in 2014 insgesamt 44 Fälle 
(6 aus 2012; 15 aus 2013 und 23 aus 2014) 
erfolgreich beendet.  
- 2 Fälle aus 2012 und 6 Fälle aus 2013 mus s-
ten aus unterschiedlichen Gründen abgebro-
chen bzw. beendet werden.  
- 20 Fälle aus 2014 müssen in 2015, allerdings 
mit geringerer Bearbeitungsintensität als bei 
Neufällen, abschließend bearbeitet werden.  
- Insgesamt sind  Ende 2014 noch 26 Familien 
bzw. Einzelpersonen in laufender Betreuung 
(2013: 29, 2012: 36). 
- Bei den „Langläufern“ aus 2012 und 2013 
handelt es sich wie zuvor weitgehend um Fa-
milien mit Migrationshintergrund, bei denen 
mangels fehlender Deutschkenntnisse zur Si-
cherung der Nachhaltigkeit eine deutlich län-
gere Betreuung erforderlich ist.  
Projektziel  er-
reicht   
 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  35

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektbericht) Zielerreichung 
 
 
6.01 
Schuldnerberatung  
vor Ort 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
- Anzahl Beratungen Insolvenz = 28 (2013 = 35, 
2012 = 38, 2011 = 15), Anzahl allg. Schuld-
nerberatung = 45  (2013 = 40, 2012 = 39, 
2011 = 34), Anzahl Kurzberatung spezielle 
Themen = 0 (2013 = 0, 2012 = 0, 2011 = 0), 
Anzahl präventive Beratung = 42  (2013 = 46, 
2012 = 40, 2011 = 39), Anzahl sonstige Bera-
tungen = 13 (2013 = 11, 2012 = 12, 2011 = 
14). 
- Der Anteil weiblicher Ratsuchender betrug 
2014  ca.  63 %, (2013 = 52 %, 2012 = 55 %, 
2011 = 52 %).  
- Im Laufe der letzten Jahre konnte sehr vielen 
Familien nachhaltig geholfen werden. Da die 
Bevölkerungsfluktuation hoch ist und immer 
neue Einzelpersonen und Familiensysteme mit 
Verschuldungsproblemen in den Stadtteil zie-
hen, scheint  der Bedarf an umfassender Be-
treuung immer noch sehr hoch zu sein.  
Anzahl erfolgreicher Fälle unterteilt 
nach - Problemverständnis kognitiv 
vorhanden, - Problemerkenntnis 
i.S.v. Handlungsbereitschaft vor-
handen, - akt. Mitwirken im laufen-
den Beratungsprozess, - Schulden-
problematik wird gelöst 
-  In 2014 wurden 44 Fälle erfolgreich beendet 
(vgl. Pkt. 6.1.1). Eine Beendigung der Bera-
tung in den erfolgreichen Fällen bedeutet nicht 
immer, dass das Schuldenproblem gänzlich 
gelöst ist. Es konnten aber einvernehmliche 
Regelungen bezüglich der Regulierung getrof-
fen werden. 
-  Bei ca. 55 % der Klientel ist ein Problemver-
ständnis kognitiv vorhanden (2013 = 65 %, 
2012 = 66 %, 2011 = 62%, 2010 = 53 %, 2009 
= 78 %). 
-  Ca. 94 % wirken aktiv im lfd. Beratungspro-
zess mit (2013 = 90 %, 2012 = 96 %, 2011 = 
88%, 2010 = 94 %, 2009 = 80 %). 
- Von Gesamtanzahl der beendeten Fälle wird in 
88 % der Fälle die Schuldenproblematik gelöst 
(2013 = 89 %, 2012 = 8 5%, 2011 = 85 %, 
2010 = 90 %, 2009 = 77 %). 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  36

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektbericht) Zielerreichung 
 
 
 
6.01 
Schuldnerberatung  
vor Ort 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
6.1.2 Es werden 8 präventive Aufklä-
rungsveranstaltungen im Jahr durchge-
führt, an denen insgesamt mindestens 80 
Personen teilnehmen (insbesondere Per-
sonen mit Migrationshintergrund und Ju-
gendliche). 
Anzahl/ Art, Ergebnis der Aufklä-
rungsveranstaltungen 
- In 2014 fanden aus personellen Kapazitäts-
gründen 8 Aufklärungsveranstaltungen (2013 
= 13,  2012 = 19, 2011 = 7, 2010 = 6) mit 81 
Teilnahmen statt (2013 = 138, 2012 = 134 
Teilnahmen). 
- 4 Veranstaltungen im KAI mit den Themen 
Taschengeld in der Familie, Ferienjob bei 
SGB II - Bezug, Lesen SGB II - Bescheid, 
Eingliederungsvereinbarung, Sanktionen 
Jobcenter, Mietvertrag, Betriebskosten-
abrechnungen, Kautionen, Wohngeld. Die 
KAI-Veranstaltungen liefen im üblichen 
Rahmen ab. Die Inhalte für bestimmte Ziel-
gruppen müssen weiterhin niederschwellig 
präsentiert werden. 
- Weitere 4 Veranstaltungen in der Uppen-
bergschule zum Thema Komsumkompetenz. 
Hier wurden die Präventionsunterlagen 
(MOKI) eingesetzt. Die Resonanz war bei 
Lehrern und Schülern sehr positiv. Für Ja-
nuar/Februar 2015 wurden schon weiterfüh-
rende Termine vereinbart.    
Projektziel er-
reicht 
 
 
 
Anzahl der verschiedenen Zielgrup-
pen in den Aufklärungsveranstal-
tungen 
- Insgesamt: 81 Teilnahmen an 8 Veranstaltun-
gen, 
- Teilnehmende aus Alphabetisierungskursen: 
ausländische Frauengruppen, Migranten,  
- Teilnehmende aus Uppenbergschule: 4. 
Schuljahr (3 Jungen und 5 Mädchen). 
6.1.3 Es wird wöchentlich (nicht in den 
Schulferien) eine offene Sprechstunde im 
Zeitumfang von 2 Stunden angeboten, die 
im Durchschnitt von wenigstens 4 Perso-
nen nachgefragt werden soll.  
 
Anzahl der offenen allgemeinen und 
der zielgruppenspezifischen 
Sprechstunden 
- Durchführung von insgesamt 41 wöchentlich 
stattfindenden offenen Sprechstunden, (2013 = 
40, 2012 = 39, 2011 = 37, 2010 = 38).  
- Durchschnittlich mehr als 8 Besucher  pro 
Sprechstunde (insgesamt 337 Personen, 
(2013 = 341), pro Einzelfall bleibt immer weni-
ger Zeit,   
- 71 % (= 239 Personen) der Ratsuchenden 
waren weiblich (2013 = 71 %,  2012 und 2011 
= je 67 %). 
Projektziel er-
reicht   
 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  37

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektbericht) Zielerreichung 
- 83 % der Ratsuchenden hatten eine Migrati-
onsvorgeschichte (2013 = 77 %),  
- Wie im Vorjahr ergab sich aus den Sprech-
stundenterminen oft Folgetermine, die in eine 
langfristige Beratung mündeten. 
- Zielgruppenspezifischen Sprechstunden fan-
den wie in den Vorjahren aufgrund  der Aus-
weitung der offenen Sprechstunde nicht statt. 
6.1.4. Es wird wöchentlich mindestens 1 
Hausbesuch durchgeführt. 
Anzahl der durchgeführten Hausbe-
suche 
- Durchführung eines wöchentlichen Hausbe-
suchs (insgesamt 45) (2013 = 46, 2012 = 47, 
2011 = 43, 2010 = 51). 
- Hausbesuche stellen in bestimmten Fällen 
eine gute, sinnvolle und unabdingbare Ergän-
zung zu den sonstigen Angeboten dar, sollten 
allerdings aus Effizienzgründen auf die not-
wendigen Fälle beschränkt werden.  
- In 2014 lag der Anteil von älteren, oftmals 
alleinstehenden Personen weiterhin auf ho-
hem Niveau. Hinzu kommen vermehrt Perso-
nen mit psychischen Erkrankungen.   
Projektziel er-
reicht 
6.02 
Kulturprojekte:  
Interkulturelle Veran-
staltungsreihe  
ATRIUM e.V.  
 
 
 
 
 
 
 
 
6.2.1 NEU: Das Interesse der 
Bewohnerinnen und Bewohner an 
Eigenaktiviten in musisch-künstlerischen 
Bereichen nimmt zu 
Es findet monatlich mindestens eine 
kulturelle Veranstaltung im Atrium 
bzw. durch den Atrium e.V. organi-
siert statt. 
 
 
 
-  In 2014 fanden 24 kulturelle Veranstaltungen 
statt, von denen 6 als Veranstaltungsreihe 
durchgeführt wurden,  d.h. sie fanden an meh-
reren Tagen statt (z.B. Bandworkshop, Thea-
terworkshop). 
- Die kulturellen Veranstaltungen waren auf das 
ganze Jahr verteilt, so dass es  Monate mit 
mehr Veranstaltungen gab und im Februar 
z.B. keine konkrete Veranstaltung stattfand, 
wohl aber Vorbereitungstreffen für die Folg e-
monate. 
- Das Atrium ist mittlerweile täglich vormi ttags 
geöffnet und entwickelt sich stetig weiter zu 
einem Treffpunkt für BewohnerInnen der 
„Schleife“. Mit den Essensangeboten zieht es 
auch Menschen aus anderen Teilen von Ki n-
derhaus an. 
- Das ehemals bereits bis April 2013 bestehe n-
de Angebot „Von Nachbarn für Nachbarn“ 
Projektziel er-
reicht 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  38

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektbericht) Zielerreichung 
wurde ab April 2014 wieder neu aufgeno m-
men und erwei tert, indem dienstags und frei-
tags ein Mittagstisch stattfindet.  
- Seit Oktober 2014 gibt es zudem täglich ein 
Frühstück im Atrium, welches an 4 Tagen vom 
Verein selbst und einmal vom BGZ orga nisiert 
wird.   
An jeder Veranstaltung nehmen 
durchschnittlich mindestens 15 
Personen teil. 
 
- Im Jahr 2014 wurden etwa 2.800 Teilnahmen 
an interkulturellen Veranstaltungen des Atrium 
e.V. gezählt (= Summe aller Teilnehmenden 
an Veranstaltungen wie z.B. Mittagstisch, 
Frühstück, Fastenbrechen, Karaoke, Konzer-
te, Fahrten, Winterlesen etc.) (2013 = 2.050, 
2012 = ca. 2.000, 2011 = ca. 1.100). 
-  Hinzu kamen rd. 1.250  Teilnehmende (2013 
= 1.600, 2012 =1.250, 2011 = 2.100) bei offe-
nen Festen und anderen Kooperationsaktivitä-
ten auf dem Sprickmannplatz (z.B. Blumenak-
tion, Clean Kinderhaus, Weihnachtsmarkt). 
-  Das Sommerfest, jährlicher Publikumsmagnet, 
ist bei der Angabe der Teilnehmendenzahlen 
nicht berücksichtigt. Mit dem Ziel, das Quartier  
Brüningheide mit dem übrigen Stadtteil besser 
zu verzahnen und zu öffnen, nutzte der Atrium 
e.V. in Kooperation mit der Kaufmannschaft 
und dem WUDDI den Anlass "30jähriges Jubi-
läum Zentrum Kinderhaus" und veranstaltete 
in 2014 erstmalig ein gemeinsames Fest auf 
dem Idenbrockplatz (statt auf dem Sprick-
mannplatz). Die Teilnehmendenzahlen waren 
aufgrund des größeren Rahmens und der vie-
len Aktionen in 2014 nicht belastbar einzu-
schätzen. Dennoch erreichte der ATRIUM e.V.  
- auch ohne Einbeziehung des Sommerfestes 
- fast die  Teilnehmendenzahl der Vorjahre. 
-  Bei den meisten Veranstaltungen waren 
durchschnittlich mehr als 15 Teilnehmende. 
-  Ca. 61 % der Teilnehmenden war weiblich 
(2013 = 57 %, 2012 = 57 %, 2011 = 54 %),  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  39

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektbericht) Zielerreichung 
-  Aus der Brüningheide kamen ca. 70 % 
(2013 = 70 %, 2012 = 80 %, 2011 = 58,5 %). 
- Die Kooperationen mit anderen Projektträgern 
und Institutionen aus Kinderhaus wurden in 
2014 ausgeweitet, so dass ein noch breit eres 
Publikum erreicht werden konnte (Kooperati o-
nen z.B. mit Parea, BGZ, Jugendsalon, 
Imagewerkstatt).  
Der Anteil der Menschen mit Migra-
tionsvorgeschichte an den teilneh-
menden Personen beträgt im Mittel 
mindestens 25 % 
Ca. 38 % der Teilnehmenden hatten eine Migra-
tionsvorgeschichte (2013 = 37 %, 2012 = 53 %, 
2011 = 49 %). 
 
6.2.2 Das Interesse der Wohnbevölkerung 
am Kennenlernen anderer Kulturen 
wächst. 
 
 
Grad der Veränderung des Interes-
ses für  andere Kulturen und Zu-
sammensetzung der Teilneh-
mer/innen (z.B. nat. Herkunft) 
- Dadurch, dass die Anzahl der Nationalitäten 
bei den Ehrenamtlichen gestiegen ist (russ-
landdeutsche, türkische, aserbeidschanische, 
irakische) und die im Atrium angebotenen 
Speisen nachweislich "halal" sind, sind die Be-
rührungsängste gesunken. So ist es in 2014  
u.a. gelungen, eine Ausstellungsführung spe-
ziell für Frauen mit Migrationsvorgeschichte zu 
organisieren und ein gemeinsames öffentli-
ches Fastenbrechen auf dem Sprickmannplatz 
zu gestalten. Diese Aktivitäten sollen fortge-
setzt und intensiviert werden. 
- Deutlich besser gelungen als im Vorjahr  ist 
die Einbeziehung von  Menschen aus Afrika, 
hauptsächlich bezieht sich dies allerdings auf 
die Einbeziehung von Frauen. Durch die 
Gründungsveranstaltung des Vereins IRIBA 
e.V. in den Räumen des Atriums und durch 
die Tatsache, dass täglich während der 
Schulzeit ein Sprachkurs für Mütter mit Migra-
tionshintergrund  im Atrium stattfindet, konn-
ten ihnen die Räumlichkeiten und das dortige 
Angebot nahe gebracht werden.  
- Eine Herausforderung für die nächsten Jahre 
ist insbesondere  der Ausbau der aktiven U n-
terstützung der Wohnbevölkerung an der Ver-
stetigung kultureller Veranstaltungen. 
Projektziel er-
reicht 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  40

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektbericht) Zielerreichung 
 
6.04 
Jungenprojekt „Sport 
gegen Gewalt“ 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
6.4.1 Fortführung einer Sportgruppe mit 
Jugendlichen und jungen Erwachsenen 
unterschiedlicher Nationalität, die regel-
mäßig Fußball spielen und Spaß an sport-
lichen Aktivitäten haben (Interkultureller 
Ansatz) 
 
 
Regelmäßigkeit der Teilnahme 
- Regelmäßiges wöchentliches Fußballspielen 
mit Unterstützung durch drei Übungsleiter, 
Gesamtanzahl der Treffen in 2014: 39 (2013 = 
41, 2012 = 40, 2011 = 49). 
-  Anzahl Jungen, die mind.  einmal  an einer 
Aktivität teilgenommen hat: 63 (2013 = 59). 
- 39 Jungen nehmen mehr als 50 % der Termi-
ne wahr (2013 = 31). 
- Die durchschnittliche Teilnahmezahl pro Ter-
min lag bei 23 Jugendlichen (2013 = 20, 2012 
= 25, 2011 = 20).   
- Die Sportgruppe ist multikulturell zusammen-
gesetzt. 73 % haben eine Migrationsvorge-
schichte. Regelmäßig vertreten sind Personen 
aus Afghanistan, Serbien, Pakistan, Arabien, 
Türkei, Iran, Somalia. 
- Die teilnehmenden Jugendlichen und jungen 
Erwachsenen sind 16 bis 30 Jahre alt.  
-  Das Sportprojekt ist ein gut angenommenes 
Angebot der Freizeitgestaltung an Wochenen-
den. Die kleine Turnhalle der Waldschule 
reicht bei weitem nicht aus, die Nachfrage 
vollends zu decken, vor allem in den Winter-
monaten. Durch die bekannten Hochwasser-
schäden war die Sporthalle der Waldschule ab 
Sommer 2014 nicht mehr nutzbar. Die Sport-
gruppe ist den Rest des Jahres auf vorhande-
ne Außensportanlagen ausgewichen. 
Projektziel er-
reicht 
 
 
6.5.1 Die Bereitschaft der teilnehmenden 
Jungen, gegenüber Schwächeren Rück-
sicht zu nehmen und Konflikte gewaltfrei 
auszutragen, ist gestiegen.  
Art und Umfang des Sozialverhal-
tens  
- Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen 
haben Spaß am Fußballspielen und bringen 
die Bereitschaft mit, Konflikte ohne den Ein-
satz körperlicher Gewalt zu lösen. 
- Mit dem Angebot werden überschüssige Kräf-
te sinnvoll kanalisiert und soziale Kompeten-
zen spielerisch erlernt und gefestigt 
- Selten kam es in 2014 zu Handgreiflichkeiten 
oder verbalen Ausrutschern unter den Teil-
Projektziel er-
reicht 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  41

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektbericht) Zielerreichung 
 
 
 
6.04 
Jungenprojekt „Sport 
gegen Gewalt“ 
 
nehmern. 
- Durch das Aufzeigen fairer und alternativer 
Handlungsstrategien gelang es immer wieder, 
während des Spiels entstehende Gewaltbe-
reitschaft zu vermeiden, Jugendliche unter-
schiedlicher Nationalität zusammen zu führen 
und so das soziale Miteinander im Stadtteil zu 
fördern. 
 
6.05 
Integrative Jugendso-
zialarbeit 
 
 
 
 6.6.2 Zahl der Jugendlichen, die an Ange-
boten der Jugendsozialarbeit sowie weite-
ren Bildungs- und Freizeitangeboten teil-
nehmen, ist gestiegen. 
Anzahl an Vereinbarungen mit Trä-
gern 
Als einziger Träger in diesem Segment hat das 
Wuddi noch ein Angebot durchgeführt (Verein-
barungen 2013 u. 2012 = 2, 2011 = 3, 2010 = 4, 
2009 = 8). 
Projektziel nicht 
erreicht  
 
Dieses Projekt 
entfällt ab 2015. 
 
Anzahl/ Art der Nutzerinnen und 
Nutzer der finanziellen Hilfen 
- Durch die Verschiebung der Fördermöglich-
keiten auf das Bildungs- und Teilhabepaket 
(BuT) und Mitmachkinder wurden 2014 nur 
noch 3 Jugendliche für Kurs- bzw. Ferienpro-
grammteilnahmen gefördert  (2010 = 50, 2011 
= 51, 2012 = 97, 2013 = 217). 
- Die 3 Teilnehmenden kamen  ausschließlich 
aus der geförderten Gruppe der „bis 13 Jähri-
gen“ (2013 = 77 %, 2012 = 94 %, 2011 = 96 
%).  
- Es handelt sich ausnahmslos um Jungen 
(2013 = 59 %, 2012 = 60 %, 2011 = 63 %, 
2010 = 80 %) mit Migrationshintergrund (2013 
= 76 %, 2012 =  85 %, 2011= 82 %, 2010 = 60 
%).  
 
6.06 
Mobile Jugendarbeit 
 
 
 
 
 
6.6.1 Bislang durch die Jugendsozialarbeit 
nicht erreichte Jugendliche werden ange-
sprochen und erreicht.  
Anzahl/Struktur der Nutzer/-innen 
des offenen Angebots: Anzahl, 
Geschlecht, schulischer oder beruf-
licher Hintergrund, bisherige Anbin-
dung an Jugend- und Freizeitein-
richtungen der Nutzer/-innen des 
offenen Angebots  
- Im Jahr 2014 wurden 1.731 Kontakte zu Ju-
gendlichen durch die Mobile Jugendsozialar-
beit hergestellt (2013 = 1.925, 2012 = 2332, 
2011 = 2.588, 2010 = 2.100). (Anmerkung: 
hierbei handelt es sich vielfach um Mehrfach-
kontakte, Höhe des Anteils lässt sich nicht ab-
schätzen).  
-  Weitere 416 Kontakte zu Jugendlichen konn-
ten durch sportpädagogische Angebote er-
reicht werden (2013 = 257).  
 
Projektziel er-
reicht  
 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  42

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektbericht) Zielerreichung 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
6.06 
Mobile Jugendarbeit 
 
 
-  Von den 1.731 Kontakten fanden 1.106 Kon-
takte (= 64 %) zu Jungen / Männern (2013 = 
60 %, 2012 = 63 %, 2011 = 60 %) und 625 (= 
36 %) zu  Mädchen / Frauen statt (2013 = 40 
%, 2012 = 37 %, 2011 = 40 %), 
- Anzahl Kontakte bis einschl. 13 Jahre: 875  
(2013 = 1.000, 2012 = 1008 , 2011 = 724, 
2010 = 1.026 ), 
- Anzahl Kontakte ab 14 bis einschl. 17 Jahre: 
774 (2013 = 864, 2012 = 863, 2011 = 1.133 , 
2010 = 1.008), 
- Anzahl Kontakte ab 18 Jahre: 82 (2013 = 103, 
2012 = 73, 2011 = 115, 2010 = 66), 
- Der Großteil der Jugendlichen besucht die 
Waldschule und Uppenbergschule, ein gerin-
ger Teil die Geschwister Scholl Realschule 
und das hiesige Gymnasium. 
- Anzahl Kontakte zu Personen, die eine 
Haupt- oder Förderschule besuchen: 1.168 
(2013 = 1781, 2012 =1.455, 2011 = 1.630, 
2010 = 1.916), 
- Anzahl Kontakte zu Personen, die eine Re-
alschule oder ein Gymnasium besuchen: 
256 (2013 = 144, 2012 = 60, 2011 = 61, 
2010 = 62), 
-  Anzahl Kontakte zu Personen, die sich in 
einer beruflichen Ausbildung befinden: 128 
(2013 = 136, 2012 = 198 , 2011 = 78, 2010 = 
277), 
-  Anzahl Kontakte zu Personen auf der Suche 
nach einer Ausbildung/einem Job: 179 (2013 = 
291, 2012 = 136, 2011 = 245 ), 
- Anzahl Kontakte zu Personen, die bisher 
gelegentlich oder regelmäßig Angebote der 
offenen Jugendarbeit o.ä. wahrgenommen ha-
ben: 1.209, was 70 % aller Kontakte ausmacht  
(2013 = 1.474, 2012 = 1.529, 2011 = ca. 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  43

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektbericht) Zielerreichung 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
6.06 
Mobile Jugendarbeit 
2.500, 2010 = 1.568). 
Teilnahme an Angeboten der Ju-
gendarbeit und Zufriedenheit mit 
Angeboten 
- Das Unwetter in Münster verhinderte, das 
Sportangebot wie zuvor aufrecht zu erhalten. 
Die langfristig geschädigten Sportanlagen und 
die Umbaumaßnahmen bei Westfalia Kinder-
haus haben die sportpädagogischen Maß-
nahmen 2014 eingeschränkt. Das Sportange-
bot verlagerte sich stärker auf zusätzliche An-
gebote in „Roccos Soccer Arena“ (s. 6.07). 
- Das kontinuierliche Angebot in 2014 verfestig-
te das Vertrauens- und Beziehungsverhältnis 
zu den Mitarbeitern der mobilen Jugendarbeit.  
- Auch weiterhin konnten 90 % der Jugendl i-
chen die der mobilen Jugendarbeit be kannt 
sind, durch diverse Hilfsangebote erreicht 
werden.  
- Die Straftaten in Kinderhaus sind weiter rü ck-
läufig. Durch intensive Netzwerkarbeit hat eine 
gute Betreuung der sog. Intensivtäter stattg e-
funden. Diese konnten in 2014 in verschied e-
nen Maßnahmen untergebracht werden.  
- Der subjektive Eindruck der mobilen Jugend-
arbeit, dass im Stadtteil ein ruhigeres  „Klima“ 
herrscht, hat sich weiter bestätigt. 
- Das mobile Bulli-Angebot (Kontaktaufnahme 
und Beratung direkt im Stadtteil) findet weiter-
hin 1x wöchentlich statt.  
 
6.6.4 Wege zur Lösung persönlicher und 
sozialer Probleme sind bekannt und wer-
den genutzt.  
Anzahl der Nutzer/-innen, die an 
realistischen Lösungen arbeiten. 
Realistische Lösungen sind zum 
Beispiel die Teilnahme an Angebo-
ten der Jugendarbeit/Jugend-
sozialarbeit, Besuche von Freizeit-
einrichtungen, Kontaktaufnahmen 
zu anderen Beratungsangeboten 
Anzahl Beratene, die an realistischen Lösungen 
arbeiten: 131 (2013 = 148, 2012 = 127, 2011= 
46 Personen, 2010=110 Personen), davon 37 % 
weiblich (2013 = 39 %, 2012 =43 %) 
Projektziel er-
reicht 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  44

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektbericht) Zielerreichung 
 
6.07 
Sport und Bewegung 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kinder und Jugendliche über trendige 
Sportangebote für Sport und Bewegung 
zu begeistern  (zum Beispiel: Fußballten-
nis, Streetball, Volleyball) 
Wöchentlich 10 teilnehmende Ju-
gendliche an den mobilen, z.T. 
trendigen Kleinsportangeboten der 
aufsuchenden Jugendsozialarbeit  
- Hier konnten durchschnittlich 11 Wochenteil-
nahmen erreicht werden, davon 9 regelmäßig 
(Angebote über 32 Wochen). 
- 74% der Teilnehmenden sind männlich 
Projektziel er-
reicht 
Anzahl von 25 Jugendlichen, die 
außerhalb der Schule wöchentlich 
an den Sportangeboten des Wuddi 
teilnehmen. 
- Durchschnittlich haben 34 Jugendliche regel-
mäßig wöchentlich teilgenommen. Einige Wo-
chen nach dem Starkregenereignis sind etli-
che Sportangebote in den Hallen ausgefallen 
(Angebote über 21 Wochen).  
- 71 % der Teilnehmenden sind männlich. 
Teilnahme von Kindern und Jugendlichen 
an Sportangeboten und -veranstaltungen 
außerhalb des Stadtteils. 
Anzahl von 30 Jugendl ichen, die an 
1 – 3 Fahrten zu Bu ndesliga- oder 
Länderspielen teilnehmen. 
-  Insgesamt haben 48 Jugendliche mit Migrati-
onshintergrund an drei Fahrten zum Fußball-
bundesliga- bzw. Länderspiel teilgenommen 
-   88 % der Teilnehmenden sind männlich.  
Projektziel er-
reicht  
 
Anzahl von 60 Jugendl ichen, die an 
Aktionen zur Soccer -Halle teilne h-
men. 
- An drei Aktionen in der Soccer-Halle haben 
104 Jugendliche teilgenommen 
- 80 % der Teilnehmenden sind männlich. 
Kinder und Jugendliche in Sportangebote 
im Stadtteil integrieren. 
Anzahl von 5 Jugendlichen, die eine 
Vereinszugehörigkeit bei Westfalia 
Kinderhaus oder einem anderen 
sportlich orientierten Verein erhal-
ten. 
- Es konnten fünf Jungen bei Westfalia Kinder-
haus angemeldet werden. Leider nimmt aber 
nur ein Kind langfristig an den Sportangeboten 
des Sportvereins teil. 
- Ein Problem für den vereinsungebundenen 
Sport sind die weggefallenen Sportanlagen an 
der Großen Wiese, nachdem der SC Westfalia 
die Gesamtanlage vom Sportamt in Eigenver-
antwortung übertragen bekommen hat. Die 
Entwicklung von Alternativstandorten ist not-
wendig. Ferner ist die kontinuierliche Beglei-
tung und Betreuung bei der Integration in den 
Sportverein nicht sicher gestellt, um entspre-
chend langfristige Erfolge zu erzielen. 
Projektziel er-
reicht  
6.08 
Drogenprävention 
 
 
6.8.1 Aus Sicht der Fachkräfte wird die 
Drogenproblematik im öffentlichen Raum 
als entspannter wahrgenommen Entwicklung Drogenproblematik 
- Die Frequentierung des Spritzenautomaten in 
Kinderhaus blieb im Berichtszeitraum 2014 
weitestgehend konstant. Er wurde regelmäßig 
genutzt. 
Projektziel annä-
hernd erreicht 
 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  45

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektbericht) Zielerreichung 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
- Von Spri tzenfunden wurde  nichts bericht et, 
auch hat d er INDRO e.V. selbst keine Funde 
verzeichnen können.  
- Der öffentliche Konsum soge nannter weicher 
Drogen fand weiterhin statt.  
-  Die Fluktuation im Wohngebiet ist hoch, 
wodurch immer wieder neue Aufklärungsarbeit 
notwendig wird. Diese funktioniert jedoch in-
nerhalb der Szene meist sehr gut. Mittels auf-
suchender Arbeit und die Anbindung an den 
INDRO e.V. konnten Konsumenten sogenann-
ter harter Drogen gut versorgt und ggf. weiter-
vermittelt werde. 
6.8.2 Bewohner/innen verschiedenen 
Alters und unterschiedlicher Herkunft 
setzen sich mit dem Thema Drogenkon-
sum auseinander 
 
Teilnahme an den Aktionstagen 
Teilziel Kinder und Jugendliche erwerben 
Wissen über Gefahren des Gebrauchs von 
Drogen sowie über Präventionsstrategien und 
-hilfen 
- Bedingt durch einen Personalwechsel im 
Jugendsalon und krankheitsbedingte Ausfall-
zeiten konnte die Anzahl der Aktionstage in 
2014 entgegen der ursprünglichen Planung 
leider nicht erhöht werden. Es fanden zwei Ak-
tionstage zum Thema Sucht in Kooperation 
mit anderen Trägern (Jugendsalon des BGZ, 
Drogenberatung der Stadt Münster, Mobile 
Jugendarbeit des Wuddi) statt, die beide gut 
angenommen wurden:  
- Ein Aktionstag für die Besucher des Ju-
gendsalon & der Mobilen Jugendarbeit 
Wuddi: Der Aktionstag für die älteren und 
überwiegend männlichen Jugendlichen 
(13-21 Jahre) wurde in Form einer „Schnit-
zeljagd“. Thematisiert wurden die Sucht-
mittel - Alkohol, Nikotin und Cannabis. 
- Ein Aktionstag im Rahmen der suchtprä-
ventiven offenen Mädchengruppen, Thema 
Nikotin. Die Aktion wurde als Staffellauf mit 
mehreren zu durchlaufenden Stationen or-
ganisiert. 
Projektziel annä-
hernd erreicht 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  46

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektbericht) Zielerreichung 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
- Insgesamt ist in 2014 mit 29 Teilnehmenden 
ein deutlicher Rückgang der Teilnehmerzah-
len der Aktionstage zu verzeichnen (2013 = 
128 an 5 Tagen, 2012 = 410 an 6 Tagen, 
2011 = 53 an 3 Tagen). Dieser hängt mit den 
Ausfallzeiten zusammen; so konnte auch die 
jährliche Aktion beim Sommerfest (normaler-
weise 50-70 Teilnehmende) aufgrund eines 
Krankheitsausfalls leider nicht stattfinden. 
- Anteil weiblicher Teilnehmender 59 %, 
- Anzahl Teilnehmende mit Migrationshinter-
grund:  100 % (2013 = 88 %, 2012 = 76 %, 
2011: 79 %), Herkunftsländer der Teilneh-
menden: Türkei, Polen, Iran, Rumänien, Syri-
en, Somalia etc., 
- Anzahl Teilnehmende bis einschl. 13 Jahre: 
17 Personen = 59 % (2013 = 66 %, 2012 = 16 
%, 2011 = 25 %) 
- Anzahl Teilnehmende 14 bis einschl. 17 Jah-
re: 9 Personen = 31 % (2013 = 34 %, 2012 = 
84 %, 2011= 49 %), 
- Anzahl Teilnehmende ab 18 Jahre: 3  = 10 % 
(2013 u. 2012 = 0, 2011 = 26 %), 
- Die Teilnahme an der Mädchengruppe, die 
von durchschnittlich 7 Mädchen im Alter von 
6-13 Jahren besucht wird, schwankt von Wo-
che zu Woche, während einmal kein Mädchen 
kommt, sind in der folgenden Woche oftmals 
zwölf Mädchen da. Die Mädchen sind über-
wiegend in Deutschland geboren worden, ihr 
familiärer kultureller Hintergrund gestaltet sich 
jedoch international (serbisch, türkisch, Sinti & 
Roma, etc.).  
- Anfang 2014 nahm eine neue Kollegin ihre 
Arbeit bei der Mädchengruppe auf und konnte 
eine vertrauensvolle Basis zur Gruppe auf-
bauen. Seit Oktober 2014 findet das Gruppen-
treffen immer mittwochs von 16-18 Uhr statt. 
- Für 2015 wird seitens des neuen Kollegen des 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  47

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektbericht) Zielerreichung 
Jugendsalon ein neues Präventionskonzept 
entwickelt, in dessen Rahmen zukünftig auch 
die Aktionstage eingegliedert werden sollen. 
 
Teilziel: Die Sensibilität von Eltern, Drogenpro-
blematiken im familiären Zusammenhang zu 
erkennen, wird gestärkt. 
 - Aufgrund der ausgefallenen Aktion im Rah-
men des Sommerfestes war der Zugang zu 
den Eltern in 2014 kaum zu erreichen. Es be-
stand zwar vereinzelt Kontakt zu den Eltern 
der Teilnehmerinnen der Mädchengruppe, da-
bei ging es jedoch eher um die Thematisie-
rung gruppeninterner Aktionen und Themen 
und nicht um eine Beratung. 
6.8.3 Drogengebrauchende kennen Safer-
Use-Maßnahmen.  
 
Teilnahme an Beratungsangeboten 
zu Safer-Use 
-  Sowohl im Rahmen der offenen Sprechstun-
de, primär aber auch im Rahmen der aufsu-
chenden Arbeit, fanden Safer-Use-Beratungen 
statt.   
-  Die Anzahl beratener Personen lag 2014 bei 
insgesamt 14 Personen  (2013 = 12; 2012 = 
11, 2011 = 22),  
-  93 % der beratenen Personen waren männ-
lich (2013 = 92 %, 2012 = 90 %),  
- Anzahl mit Migrationshintergrund: 9 Personen 
(2013 = 11, 2012 = 10, 2011 = 12), Herkunfts-
länder: Türkei, Russland, Polen, Iran, Irak, Al-
banien, Somalia etc., 
- Anzahl bis einschl. 13 Jahre: wie in den Vor-
jahren 0 Personen, 
- Anzahl 14 bis einschl. 17 J.: 5 Personen (2013 
= 4, 2012 = 5, 2011 = 8),  
- Anzahl ab 18 Jahre: 9 Person (2013 = 8, 2012 
= 6, 2011 = 14). 
- Ein wesentlicher Erfolg des Projekts ist die 
frühzeitige Anbindung von Konsumenten an 
die Drogenhilfe-Angebote in Münster, was un-
ter anderem eine Verbesserung des Gesund-
heitsniveaus  zur Folge hat, wie auch die Ver-
Projektziel er-
reicht   
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  48

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektbericht) Zielerreichung 
breitung von Wissen über Infektionskrankhei-
ten, Safer-Use-Maßnahmen etc.  
Vermehrte Nutzung der Möglichkei-
ten des Spritzentauschs in Kinder-
haus 
Anzahl getauschte Spritzen: 0 (2013 und 2012 = 
0, 2011 = 4, 2010 = 7, 2009 =11).  
6.8.4 Drogengebrauchende kennen Bera-
tungs- und Ausstiegshilfen. 
Anzahl bekannter Beratungs- und 
Ausstiegshilfen in Westfalen-Lippe 
 
 
- Bekanntheitsgrad der  Beratungs- und 
Ausstiegshilfen: 
- Drogenberatung: Vielen bekannt, 
- Einrichtungen des qualifizierten Entzugs: 
Vielen bekannt, 
- Substitutionstherapie: Vielen bekannt,  
- Elternkreis: sehr wenigen bekannt, 
- Entwöhnungseinrichtungen: Vielen bekannt.  
- Die Drogenhilfe-Angebote (Drogenberatungs-
stelle, stationäre Entzugs- und Entwöhnungs-
behandlungen, Substitutionsärzte und INDRO 
e.V.) wurden zur Zufriedenheit angenommen.  
- Durch die gemeinsame Arbeit im Netzwerk 
kann die Entwicklung der Drogenproblematik 
in Kinderhaus sehr gut beobachtet werden. 
- Durch die frühzeitige Anbindung von Konsu-
menten an die passenden Drogenhilfe-
Angebote in Münster wird ein wesentlicher 
Beitrag zur Verbesserung des Gesundheits-
niveaus und des Wissens über Infektions-
krankheiten, Safer-Use-Maßnahmen etc. 
geleistet. 
- Die Präventionsangebote für Kinder und Ju-
gendliche werden sehr gut angenommen. 
Projektziel er-
reicht 
Quelle: Projektberichte Ev. Beratungsdienste gGmbH (Schuldnerberatung): Projekt 6.01; Internationaler Kulturverein ATRIUM e.V.: Projekt 6.02, Begegnungszentrum Sprickmann-
straße (BGZ): Projekt 6.04; Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51): Projekte 6.05, 6.06, 6.07; INDRO e.V.: Projekt 6.08 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  49

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
10 Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 7: „Gebietsmoderation“ 
Projektträger 
 
Projekt 7.01 - 7.03: Amt für Bürger- und Ratsservice (33), Bezirksverwaltung Nord, Ansprechpartner: André Gunsthövel 
 
Projekt-Nr. und -
Name Projektziel Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
 
 
 
7.01 
Quartiersmanage-
ment: Information 
und Vernetzung 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
7.1.1 Die Gebietsmoderation ist bei relevanten 
Veranstaltungen im Quartier präsent. 
Zahl der anlassbezogenen 
Präsenzen 
- Die Gebietsmoderation ist als Ansprechpartner für 
die Bürger/innen im Quartier bekannt.  
- Auf den traditionellen Veranstaltungen (z.B. Som-
merfest, Weihnachtsmarkt, Grünschleife, internatio-
nales Frauenfest, Veranstaltungen im Atrium etc.) 
war die Gebietsmoderation anwesend.  
- Auch außerhalb solcher Termine wurden die Ge-
bietsmoderatoren/innen auf Anliegen im Rahmen 
des Programms Wohngebiet Kinderhaus-Brüning-
heide angesprochen. 
Projektziel erreicht 
 
7.1.2  Es wird eine aktuelle Internetpräsenz des 
Programms bereitgestellt. 
Funktionstüchtiger und aktuel-
ler Internetauftritt 
-  Internetauftritt wurde durch die Einbettung in die 
Internetseite des Begegnungszentrums in 2009 si-
chergestellt und auch in 2014 aktualisiert. 
Projektziel erreicht  
7.1.3 An vier Standorten im Stadtteil sind Schau-
kästen vorhanden, deren Aushänge regelmäßig 
aktualisiert werden.  
Sichten der Aushänge 
- Die Sichtung der Aushänge ist überwiegend erfolgt. 
Regelmäßige Aktualisierung an den Standorten KAI, 
BGZ und Familienzentrum Killingstraße. 
Projektziel annä-
hernd erreicht    
7.1.4 Alle im Programmzusammenhang geför-
derten laufenden Projekte präsentieren sich mit 
eigenen Informationen in den Info-Kästen wäh-
rend ihrer Laufzeit mindestens einmal pro Halb-
jahr.  
Informationen der Projektträger 
in den Info-Kästen 
- Die „ehemaligen Schlüsselprojekte“ haben sich 
durchgehend präsentiert. 
Projektziel erreicht 
7.1.5 Die Gebietsmoderation tauscht mit allen 
Projektträgern mindestens einmal pro Halbjahr 
mündlich Informationen, Bewertungen und weite-
re Perspektiven aus. 
Anzahl der Gespräche 
Die Gebietsmoderation hatte in 2014 einen Austausch 
in Form eines Gespräches mit den Projektträgern/-
verantwortlichen.  
 
Projektziel annä-
hernd erreicht 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  50

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ 
 
Projekt-Nr. und -
Name Projektziel Indikator Ergebnis 2014 (laut Projektberichten) Zielerreichung 
7.02 
Quartiersfonds: 
Aktivierung und 
Beteiligung 
 
 
 
 
7.2.1 Die Gebietsmoderation sorgt für mindes-
tens drei Aktionen der Bewohnerinnen und Be-
wohner des Gebietes. 
Zahl der Aktionen, Zahl der TN 
je Aktion 
Mit Hilfe der finanziellen Ausstattung des Quartiers-
fonds konnten auch in 2014 wieder einige kleinere 
Veranstaltungen durchgeführt werden, die sich positiv 
auf das nachbarschaftliche Verhalten ausgewirkt ha-
ben. Folgende Aktivitäten wurden aus dem Fonds 
gefördert  und von der Gebietsmoderation organisiert: 
- Theaterbesuch „Die deutsche Ayse“ 
- Familiensommerfest 
- Nachbarschaftshilfe im Rahmen des Starkregens 
- 30 Jahre Zentrum Kinderhaus – Ballonaktion 
Projektziel erreicht  
 
  
7.03 Die Gebietsmoderation entwickelt Kriterien 
und Verfahrensgrundsätze zur Vergabe der 
Mittel aus dem Quartiersfonds 
 
Das genannte Ziel wurde bereits 2008 erreicht, 
wobei die Kriterien und Grundsätze im Projekt-
verlauf überarbeitet wurden. 
 
Zahl der Aktionen, Zahl der TN 
je Aktion 
Folgende Aktivitäten wurden aus dem Fonds der Ge-
bietsmoderation gefördert und teilweise in Kooperation 
mit anderen Trägern durchgeführt: 
- Tanz- und Benimmkurs (22 Teilnehmer (11 m / 11 
w), davon 14 mit Migrationshintergrund 
- Roma-Museum (10 Frauen, alle mit Migrations-
vorgeschichte),  
- Dortmund/Stadtbesichtigung (10 Frauen alle mit 
Migrationsvorgeschichte),  
- Ochtrup/Puppenmuseum (10 Frauen, alle mit Mig-
rationsvorgeschichte),  
- Recklinghausen/Ikonenmuseum (15 Frauen, alle 
mit Migrationsvorgeschichte),  
- Weihnachtsfest auf dem Sprickmannplatz (150 
Besucher, 90 mit Migrationsvorgeschichte),  
- Felix-Nussbaum-Museum (12 Personen, davon 3 
Männer, 9 Frauen; 9 Personen mit Migrationsvor-
geschichte)   
 
Eine volle Ausschöpfung der Mittel konnte auch in 2014 
nicht erreicht werden. 
Projektziel erreicht  
 
 
Quelle: Projektberichte Amt für Bürger- und Ratsservice (33), Bezirksverwaltung Nord
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  51

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase  II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
11 „Prozessbegleitende Selbstevaluation“ (Themenfeld 8) 
Das strategisch orientierte Themenfeld 8 „Prozessbegleitende Selbstevaluation“ dient der 
Programm- und Projektunterstützung u.a. durch die Aufbereitung und Bereitstellung aussa-
gekräftiger Informationsgrundlagen. Die Selbstevaluation dient insgesamt einem verbesser-
ten Zusammenwirken und der Koordination zwischen den Aktivitäten im Programmzusam-
menhang, schafft Transparenz über den Projektverlauf, verdeutlicht die Projektfortschritte 
sowie Anpassungserfordernisse und ermöglicht somit eine optimierte Steuerung. 
Da das Themenfeld keinen direkten Einfluss auf die Zielerreichung hat, ist es nicht in der 
tabellarischen Ergebnisübersicht des Kapitels 10 beinhaltet. Es wird an dieser Stelle ge-
sondert mit den jeweiligen themenfeldbezogenen Aktivitäten in 2014 aufgeführt. 
 
11.1 Beobachtung der Zielerreichung  
Jährlich wird im Rahmen einer verbindlichen Berichterstattung  über den Programmverlauf 
und die Zielerreichung in den einzelnen Projekten informiert. Die Konzeption, Abstimmung 
und Erstellung des Jahresberichts im Rahmen des Projektes 8.1 „Zielentwicklung und Be-
obachtung Zielerreichung“  erfolgte wie in den Vorjahren auf der Grundlage der von den 
Projektakteuren entwickelten projektbezogenen Indikatoren, Monitoringbögen und Projekt-
berichte2.   
Um diese den inhaltlichen und organisatorischen Änderungen einzelner Projekte  in der 2.  
Verstetigungsphase entsprechend anzupassen, fand am 11.09.2014 ein Auftakt-Workshop 
„Verstetigungsphase 2 – Ziele, Projektinhalte, Berichterstattung “ statt. Im Mittelpunkt des 
Workshops standen folgende Inhalte: 
1. Standortbestimmung zur inhaltlichen und organisatorischen Neuausrichtung des Pro-
gramms,  
2. Reflexion und Weiterentwicklung der Projektziele und -inhalte sowie der verwendeten 
Indikatoren zur Berichterstattung,  
3. Abstimmung des Berichtsrasters und der Projektblätter für die zukünftige Berichterstat-
tung (gemäß Ratsauftrag). 
Die Arbeitsergebnisse des Workshops fließen in die Jahresberichterstattung 2015 ein. 
 
11.2 Kontextdatenmonitor „Kinderhaus Brüningheide 2014“  
Weiterhin umfasst die prozessbegleitende Selbstevaluation die jährliche Aufbereitung und 
Bereitstellung aktualisierter Daten („sog. Kontextindikatoren“), über die sozio-demo-
grafischen Rahmenbedingungen des Programmgebiets. Diese werden für alle Beteiligten 
2   Im Förderzeitraum 2007-2010 erbrachte „Univation - Institut für Evaluation (Köln)“ unterstützende Leistungen 
bei der Durchführung der prozessbegleitenden Evaluation (u.a. Erstellung Jahresberichte 2007-2009).  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  52

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
bereitgestellt, um somit zur Einordnung der zu beobachtbaren Veränderungen einen Bei-
trag zu leisten (Projekt 8.2).  
Der Erfolg der Projekte des „Maßnahmeprogramms Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“ 
hängt wesentlich davon ab, unter welchen demografischen, sozialen, ökonomischen und 
infrastrukturellen Rahmenbedingungen die Projekte durchgeführt werden.  Die Kontextda-
ten stellen objektivierte Daten über die Stadtteilentwicklung dar, auf die sich die Projekte 
einstellen müssen (z.B. Zuzüge und Fortzüge der Bewohnerinnen/Bewohner). Sie sind da-
mit ausdrücklich keine Wirkungsanalyse der Projekte des Maßnahmeprogramms. Das Pro-
grammgebiet des „Maßnahmeprogramms Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“ deckt 
sich mit der Stadtzelle 631, so dass für den Datenmonitor diese Gebietsabgrenzung (vgl. 
nachfolgende Abbildung) zugrunde gelegt wurde.  
 
Abb.: Programmgebietsabgrenzung Kinderhaus-Brüningheide (Stadtzelle 631) 
 
Grundlage für die Erhebung und Auswertung der Kontextdaten ist ein Datenkatalog, der im 
Auftrag des „Städtenetz Soziale Stadt NRW“ in Kooperation mit dem Ministerium für Bauen 
und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Institut für Landes- und Stadtent-
wicklungsforschung NRW erstellt und im Mai 2008 veröffentlicht worden ist. Diese Indikato-
ren aus wesentlichen Themenfeldern der Stadtteilentwicklung (z.B. Bevölkerung, Wohnen, 
Ökonomie, Bildung, Gesundheit) wurden im Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Ver-
kehrsplanung vor dem Hintergrund der kleinräumigen Datenverfügbarkeit und der spezifi-
schen Aussagefähigkeit für Kinderhaus-Brüningheide bewertet und während der Pro-
grammlaufzeit weiterentwickelt und -qualifiziert. 
Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung; Vermessungs- u. Katasteramt 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  53

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
Hieraus wurde ein Katalog von mittlerweile 50 Einzelmerkmalen (Daten) abgeleitet, die 
nach Möglichkeit geschlechterdifferenziert und unter Berücksichtigung der Migrationsvorge-
schichte bearbeitet werden. Der Kontextdatenmonitor umfasst die folgenden Themenberei-
che, wobei die Schwerpunkte im Bereich der demografischen Daten liegen: 
• Bevölkerungszusammensetzung 
• Bevölkerungsentwicklung/-fluktuation 
• Haushalte 
• Wohnen 
• Transferleistungen und Arbeitsmarkt 
• Bildung und Kinderbetreuung 
• Gesundheit 
• Bürgerschaftliche Beteiligung/politische Partizipation 
Als Ergebnis liegt ein Kontextdatenmonitor vor, der  
• die absoluten und relativen Werte – nach Möglichkeit geschlechterdifferenziert – für 
das Programmgebiet benennt, 
• die Definition und die Aussagekraft des Indikators erläutert, 
• den Vergleichswert für die Gesamtstadt darstellt, 
• eine jährliche Fortschreibung ermöglicht, 
• die Datenquelle ausweist. 
Ergänzend zu der Erhebung und Aufbereitung von Daten und statistischen Informationen  
wurden zudem thematische Karten zu Projekt- und Infrastrukturstandorten entwickelt, um 
diese wichtigen Projektinformationen für alle Projektbeteiligten sichtbar zu verorten und 
transparent zu veröffentlichen. Auch der vorliegende Bericht enthält eine entsprechende 
aktualisierte Darstellung in der Anlage der Projektstandorte für das Berichtsjahr 2014 sowie 
in der Vorausschau auf 2015 (Anlage 2, Anhang 1 und 2 zur V/0933/2015).  
Wenn möglich, werden zudem anhand der bereits aufbereiteten Kontextdaten aus den Vor-
jahren Zeitreihen erstellt, um Entwicklungstrends aufzuzeigen. Ebenso wird die Entwicklung 
in Kinderhaus-Brüningheide zu städtebaulich oder soziodemografisch ähnlich strukturierten 
Teilräumen in Münster auf der Grundlage der HFA-Vorlage V/37/2004 in Beziehung ge-
setzt. Für ausgewählte Kontextdaten ist in Anlage 3 die Entwicklung in Zeitreihen darge-
stellt. 
Über ausgewählte Kontextindikatoren und Entwicklungstrends wurde im Rahmen der 
Workshops der Projektakteure „Soziale Stadt - Kinderhaus Brüningheide“ zur Selbstevalua-
tion (31.03.09, 01.12.09, 25.03.10, 11.09.14) sowie der Beiratssitzungen (19.05.09, 
23.02.10, 17.05.2011, 26.04.2012, 06.11.2012, 30.04.2013, 06.11.2013) berichtet. Die Kon-
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  54

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
textdatenmonitore der Jahre 2007 bis 2013 bildeten jeweils eigenständige Anlagen der 
Ratsvorlagen zu den „Jahresberichten der Sozialen Stadt“ der Jahre 2008 bis 20133.  
Die Kontextdaten wurden von Projektbeteiligten, Politik, Verwaltung sowie engagierten Bür-
gerinnen und Bürgern als wertvolle Hilfe zur Einschätzung der Programmgebietsentwick-
lung bewertet. 
 
12 Resümee und Ausblick  
12.1 Zielerreichung 2014 unter Berücksichtigung der Projektziele   
An einem Zielfortschritt im Programm wurde in 2014 weiterhin in insgesamt acht Themen-
feldern (bis 2014 Handlungsfelder) und 24 Projekten4 gearbeitet. Sieben dieser Themenfel-
der haben mit den ihnen zugeordneten Projekten einen direkten Einfluss auf die Zielerrei-
chung:  
 Themenfeld 1: Wohnen  
 Themenfeld 2: Öffentlicher Raum  
 Themenfeld 3: Lokale Ökonomie  
 Themenfeld 4: Integration zugewanderter Menschen fördern 
 Themenfeld 5: Bewältigung der Herausforderungen für das Bildungswesen 
 Themenfeld 6: Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten knapper öf-
fentlicher Haushalte  
 Themenfeld 7: Quartiersmanagement. 
Das Themenfeld 8 „Selbstevaluation“ hat die anderen Themenfelder durch die Beobach-
tung und Querauswertung der Zielerreichung sowie durch Informationen zur Stadtteilent-
wicklung in Form der Fortführung und Auswertung der Kontextindikatoren, die Hinweise 
zum Umfeld der Projektdurchführung liefern, unterstützt. 
Ab 2014 wurden neben organisatorischen (vgl. Punkt 1.3) auch inhaltliche Anpassungen an 
aktuelle Rahmenbedingungen erforderlich, die sowohl Änderungen bezüglich der Pro-
grammgestalt als auch in Bezug auf inhaltliche Schwerpunksetzungen im Bereich der Ju-
gendarbeit/Jugendsozialarbeit vorsahen. Eine besondere Aufgabe bei der Fortsetzung des 
Maßnahmenprogramms im Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide kam der Jugendar-
3 Jahresbericht 2008 (Vorlage V/0297/2009; Rat der Stadt Münster 24.06.2009), Jahresbericht 2009 (Vorlage 
V/0291/2010; Rat der Stadt Münster 07.07.2010), Jahresbericht 2010 (Vorlage V/0601/2011, Rat der Stadt 
Münster 19.10.2011), Jahresbericht 2011 (Vorlage V/0287/2012, Rat der Stadt Münster 27.06.2012, Jahresbe-
richt 2012 (Vorlage V/0533/2013, Rat der Stadt Münster 11.12.2013), Jahresbericht  2013 (Vorlage 
V/0729/2014, Rat der Stadt Münster 10.12.2014) 
4  Projekte meint in dieser Zusammenfassung die Projekte der Themenfelder 1, 2, 3, 4, 5 und 6 wie auch die  
Aktionen der Gebietsmoderation im Themenfeld 7 sowie die prozessbegleitende Selbstevaluation (Themen-
feld 8). 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  55

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
beit/Jugendsozialarbeit insbesondere im Hinblick auf präventive Angebote zu. Bestehende 
Angebote sollten deutlicher auf die besondere Situation der Kinder und Jugendlichen fo-
kussiert werden und frühzeitiger auf ihre Problemlagen eingehen. Präventive und fördernde 
Unterstützungsangebote sollten ausgebaut bzw. weiter entwickelt werden.   
Nach Auswertung der vorliegenden Projektberichte für das Jahr 2014 ist insgesamt festzu-
halten, dass der Kreis der mit den Projektaktivitäten aller Handlungsfelder Erreichten bei 
rund 10.500 liegt.  
Zur Einordnung der genannten Anzahl der „Erreichten“ sei angemerkt, dass diese eine sehr 
unscharfe Messgröße darstellen, die je nach Projekt unterschiedlich definiert wird und eine 
sehr unterschiedliche Kontaktintensität aufweist. So gibt es bei einigen Projekten, insbe-
sondere bei regelmäßigen verbindlichen Kursangeboten wie z.B. den Sprachkursen von 
KAI „Teilnehmende“, die gezählt werden. Bei anderen Projekten, wie der Schuldnerbera-
tung, werden „betreute Fälle“ gezählt, hinter denen eine hohe Beratungsintensität für den 
Einzelnen steht. Bei beiden Beispielen handelt es sich um klar benenn- und zählbare Ein-
zelpersonen.  
In Bereichen oder bei Angeboten mit viel Publikumsverkehr, telefonischem Kontakt oder mit 
unverbindlichem offenem Angebot wie Sprechstunden wiederum gibt es häufig „Kontakte“, 
die von kürzerer Dauer sind. Oftmals wird es sich sicherlich auch um Mehrfachkontakte 
handeln, da eine Reihe von Bewohnerinnen und Bewohnern an mehreren Veranstaltungen 
teilgenommen hat bzw. mehrere Feste besucht hat. Wie hoch dieser Anteil ist, lässt sich 
nicht seriös abschätzen. Um die Nachvollziehbarkeit der Teilnehmendenzahlen zu erhöhen, 
hat der Beirat „Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“ deshalb ab 2013 die Projektakteure 
gebeten, für die Jahresberichterstattung die Zahlen der Teilnehmenden noch stärker zu 
qualifizieren. Vereinbart wurde, dass sich die Berichterstattung in der Regel auf Teilneh-
mende beziehen soll, ergänzend können auch weitere Kenngrößen angeführt werden (z. B. 
Zahl der Kontakte) (Beiratssitzung 06.11.13). Dennoch wird sich bei allem Bemühen der 
Projektträger um eine Qualifizierung der Angaben und die Erhöhung der Genauigkeit eine 
unterschiedliche Aussagequalität nicht verhindern lassen. Zu berücksichtigen ist weiterhin, 
dass die genannten Zahlen aufgrund einer Modifizierung bzw. Veränderung der Projektan-
zahl von Jahr zu Jahr nicht mit denen der vorhergehenden Jahre vergleichbar sind. 
Von den insgesamt ca. 10. 500 Erreichten sind ca. 3.000 beratend und betreuend begleitet 
worden (z.B. Hausaufgabenbetreuung, Schuldnerberatung, Hebammensprechstunde, in-
tegrative Jugendarbeit), ungefähr 5.100 sind im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen und 
Feste (z.B. Sommerfest, internationales Herbstfest, Projekttage „Grünschleife“) sowie offe-
ner Angebote/Aktionen kultureller u. freizeitbezogener Art (z.B. Konzerte, Ausflüge) erreicht 
worden und ca. 2.400 haben aktiv an regelmäßigen Kursangeboten teilgenommen (z.B. 
Sprach- und Nachhilfekurse, Bildungsangebote, Sportangebote). 
Um die Zahlen zum Kreis der Erreichten weiter zu differenzieren, sind nachfolgend die teil-
nehmerstärksten Aktionen und  Projekte mit mehr als über 300 Teilnehmenden bzw. er-
reichten  Kontakten / Fällen/ Haushalten für das Jahr 2014 dargestellt: 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  56

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
Maßnahme (Projekt-Nr.) Anzahl Kontakte / Teilnehmende/ Fälle / 
Haushalte (laut Projektberichten) 
Sprechstunde Schuldnerberatung (6.01) Ca. 340  
Hebammensprechstunde Kitas (5.04) Ca. 500  
Öffentliche Feste* (z.B. Weihnachtsmarkt, Internati-
onales Herbstfest) (z.B. 1.04, 4.02, 6.02) 
 
Ca. 1.250 *(Das Sommerfest, jährlicher Publi-
kumsmagnet, ist bei der Angabe der Teilnehmen-
denzahlen nicht berücksichtigt. Die Teilnehmen-
denzahlen 2014 waren aufgrund des größeren 
Rahmens auf dem Idenbrockplatz zum 30-jährigen 
Jubiläum mit vielen Aktionen nicht belastbar einzu-
schätzen) 
Angebote kultureller freizeitbezogener Art (4.02 u. 
Kooperationspartner) 
Ca. 900  
Bildungsangebote für Migranten/innen (4.02 u. Ko-
operationspartner) 
Ca. 300  
Beratungskontakte mobile Jugendarbeit (6.06) Ca. 1.730  
Sportpädagogische Angebote (6.06) Ca. 415  
Interkulturelle Aktivitäten Atrium (6.02) Ca. 2.800 (= Summe aller Teilnehmenden an  
Veranstaltungen des Atrium e.V. wie z.B. Mittags-
tisch, Frühstück, Fastenbrechen, Winterlesen, 
Karaoke, Konzerte, Fahrten) 
Trendige Sportangebote der aufsuchenden Ju-
gendarbeit (6.07) 
Ca. 345  
Sportangebote Wuddi (6.07) Ca. 714 
Quelle: Projektberichte und Monitoringbögen der Projektträger 
 
Zugang einzelner Zielgruppen zu den Angeboten:  
Die Teilnehmenden an den verschiedenen öffentlichen Angeboten haben mehrheitlich ei-
nen Migrationshintergrund. Insgesamt zeigt sich jedoch eine Verstetigung auf einem Niveau 
von ca.  80 - 85 %, wenn sich auch in einigen Projekten der Anteil von Personen mit Migra-
tionsvorgeschichte leicht erhöht hat (z.B. Projekt 6.01). Positiv zu werten ist, dass sich der 
Anteil der Personen mit Migrationsvorgeschichte, die sich aktiv im Quartier engagieren, 
vielfach erhöht hat (1.05, 4,02, 6.02).  
Auch in 2014 zeigte sich deutlich, dass Frauen, die seit Jahren in einer durchschnittlichen  
Größenordnung von ca. 60 - 65 % an den diversen Angeboten teilnahmen, insbesondere 
bei den Bildungs- und Beratungsangeboten und den Aktivitäten mit erhöhtem Eigenenga-
gement ( z.B. Mieterrat 1.05, 4.02, 6.02) überproportional stark vertreten waren (teilweise 
80 - 90 %). Bei den Projekten im Sportbereich und der Integrativen Jugendsozialarbeit des 
Themenfeldes 6 überwogen hingegen männliche Teilnehmende mit einem durchschnittli-
chen Anteil von ca. 80%. 
Wie schon in den beiden Vorjahren haben auch in 2014 zunehmend ältere, oftmals allein-
stehende Menschen die Beratungsangebote in Anspruch genommen (Schuldnerberatung, 
6.01; Konfliktberatung, 4.02). Auch Jugendliche und jüngere Erwachsene suchten 2014 wie 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  57

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
bereits im Vorjahr verstärkt die Sprechstunden der Konfliktberatung auf, um Hilfestellung 
bei der Suche nach einer Lehrstelle zu erhalten (Projekt 4.02). Um dieser, sich bereits 2013 
abzeichnenden Nachfrage zu entsprechen, konnte in der zweiten Jahreshälfte 2014 zusätz-
lich eine Fachkraft zur Unterstützung Jugendlicher in Fragen Schule und Ausbildung/Beruf 
im Jugendsalon eingesetzt werden5. Neben diesen beiden Zielgruppen (ältere Personen, 
Jugendliche) suchten  2014 vermehrt psychisch erkrankte Personen Hilfestellung bei der 
Bewältigung ihrer Schuldenproblematik (6.01). 
Als erfolgreiche Wege zur Überwindung vielfach vorhandener Zugangshemmnisse erwie-
sen sich im Berichtszeitraum 2014 insbesondere niedrigschwellige Ansätze wie die Arbeit in 
Kleingruppen (Projekt 6.01), die Durchführung mehrerer kleiner überschaubarer Veranstal-
tungen sowie der Einsatz fester interkultureller Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner 
(4.02, Gebietsmoderation 7.01), so dass vielfach ein zeitnahes und individuelles Eingehen 
auf die verschiedenen Anliegen der Bewohnerinnen und  Bewohner möglich wurde.  Wei-
terhin war ein präventiver Ansatz durch die intensive Kooperation mit Schulen und Kitas 
(z.B. Schuldnerberatung, 6.01; Drogenprävention, 6.08; Frühe Hilfen 5.04) sowie aufsu-
chende Angebote (Hausbesuche 5.04, 6.01, Bulli-Angebot 6.06) ein erfolgreicher Weg, 
frühzeitig entsprechende Zielgruppen zu erreichen. 
Bezüglich der Kooperation und Abstimmung mit den Förderbereichen des Bildungs- und 
Teilhabepaketes (BuT) zeigten sich 2014 unterschiedliche Auswirkungen. Einerseits sind 
durch verstärkte Kooperation deutliche Synergieeffekte ausgebildet worden: z.B. vermitteln 
die Schulen verstärkt als Ergänzung zum Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) zu verschie-
denen Angeboten des Maßnahmeprogramms (Projekt 5.01). Im Bereich der Sportprojekte 
des Handlungsfeldes 6 hat sich durch die Verschiebung der Fördermöglichkeiten auf das 
Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) und „Mitmachkinder“ die Nachfrage nach einer Förde-
rung von Jugendlichen für Kurs- bzw. Ferienprogrammteilnahmen dermaßen verringert, 
dass das Projekt 6.05 in der Folge 2015 eingestellt wird.    
 
Gesamtauswertung Programmziele 
Hinsichtlich der Gesamtauswertung der Zielerreichung ist zu berücksichtigen, dass die Ziele 
der einzelnen Themenfelder ausdrücklich nicht nur einem Programmziel zugeordnet wur-
den. Sie wirken in der Regel auf mehrere Programmziele in je unterschiedlicher Weise. Da-
her ist es nicht möglich, die auf Themenfeldebene festgestellten Zielfortschritte ausschließ-
lich dem einen oder anderen Programmziel direkt zuzuordnen. Insgesamt wurden 24 Pro-
jekte in acht Handlungsfeldern durchgeführt, davon 
• 16 Projekte, die über das Maßnahmeprogramm finanziert werden bzw. ohne Finanzie-
rungsbedarf sind (Gegenstand der Berichterstattung), 
• 6 Projekte, die eine anderweitige Förderung erhalten bzw. Bestandteil der laufenden 
Verwaltungsarbeit geworden sind, 
5 Bereits im Vorjahr wurde eine wöchentliche Sprechstunde für Jugendliche durch die Kooperation mit dem 
Jobcenter (Team U 25) angeboten (Projekt 6.06). 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  58

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
• 2 Projekte im Themenfeld „Selbstevaluation“ (Beobachtung Zielerreichung, Erstellung 
Kontextdaten). 
Unter Bezugnahme auf die insgesamt 16 verstetigten Projekte, die über das Maßnahme-
programm  finanziert werden bzw. ohne Finanzierungsbedarf sind, lässt sich hinsichtlich der 
Zielerreichung für das Jahr 2014 Folgendes feststellen (vgl. Tabelle und Grafik): von den 44 
Projektzielen der Themenfelder 1 - 7 konnten 36 Ziele vollständig erreicht werden, 5 weitere 
Ziele sind annähernd erreicht worden, bei einem Ziel ist ein erkennbarer Zielfortschritt  zu 
verzeichnen (Teilerfolg) und ein Ziel konnte nicht erreicht werden. Ein weiteres Ziel wurde 
in 2014 nicht weiter verfolgt. In 93 % der Fälle wurden die Ziele damit vollständig bzw. an-
nähernd erreicht (2013 = 96 %, 2012 = 79 %). 
 
Projektzielerreichung der verstetigten Projekte 2014, die über das Maßnahmeprogramm  finanziert wer-
den bzw. ohne Finanzierungsbedarf sind 
 Ziel erreicht Ziel annähernd 
erreicht 
Teiler-
folg 
Ziel nicht 
erreicht 
Ziel nicht 
zu beurtei-
len / nicht 
weiter ver-
folgt 
insge-
samt 
HF 1 „Wohnen“ 2 - - - 1 3 
HF 2 „Öffentlicher 
Raum“ 
3 - - - - 2 
HF 4 „Integration“ 7 1 - - - 8 
HF 5 „Bildung“ 4 - 1 - - 5 
HF 6 „Soziale Net-
ze“ 
15 2 - 1 - 18 
HF 7 „Gebietsmo-
deration“ 
5 2 - - - 7 
Insgesamt  36 5 1 1 1 44 
 
 
 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  59

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
 
Als Bilanz des Themenfeldes 8 „Prozessbegleitende Selbstevaluation“ bleibt festzuhalten, 
dass die erarbeiteten Projektberichte sowie die Aufbereitung der Kontextindikatoren 2014 
wiederum Transparenz über die Durchführung der Projekte geschaffen haben, was sowohl 
der Steuerungsunterstützung gedient als auch die Kommunikation der Projektergebnisse 
und deren Legitimation gefördert hat.  
 
12.2 Zielerreichung 2014 unter Berücksichtigung der Programmziele 
Das Maßnahmeprogramm „Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“ konzentrierte sich auch 
im dritten Jahr der Verstetigungsphase gemäß der Vorlage V/0927/2006 auf drei zentrale 
Programmziele: 
 die Verbesserung der Wohnsituation und Wohnumfeldsituation 
 die Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen im Wohngebiet 
 die Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche. 
 
Im Hinblick auf diese Programmziele hat das Maßnahmeprogramm im Jahre 2014 zusam-
mengefasst folgende Zielfortschritte erreicht: 
 Verbesserung der Wohnsituation: Die Vernetzungsarbeit zwischen Bewohnerschaft, 
Wohnungswirtschaft und städtischer Verwaltung wurde weiterhin konsequent fortgesetzt, 
es fand  eine regelmäßige Zusammenarbeit mit allen Wohnungsunternehmen statt. Der 
Kreis der Vertrauensmieter konnte in 2014 in Folge ausgeweitet werden. Vielfältige ge-
meinsame Aktionen wie u.a. die Blumenaktion der Wohnungswirtschaft, die Planungen 
zum Jubiläum „30 Jahre Zentrum Kinderhaus“ sowie die öffentliche Vorstellung der Bro-
schüre „Mein Kinderhaus“ trugen zu einer Willkommenskultur im Quartier bei. Schwer-
punktmäßig die lokal und regional ansässige Wohnungswirtschaft investierte wieder ver-
insg. 44 Projektziele 
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  60

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
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stärkt in den Wohnungsbestand (Fassadendämmung / Farbgestaltung, Dachdämmung, 
Abluftanlagen, Badtüren etc.). Dennoch war das Hauptthema verschiedener Beratungs-
angebote und auch Treffen des Mieterrates trotz dieser sich seit Jahren verbessernden 
Ausgangslage die schlechte Wohnsituation, wobei es sich hier ausnahmslos um die 
Wohnungsbestände eines überregional tätigen Wohnungsunternehmens handelt. Neue 
Perspektiven für das Wohnquartier eröffnet die im November 2014 erfolgte Grundstein-
legung  für 81 barrierefreie Seniorenwohnungen (Killingstraße 1 - 7) durch Sahle Woh-
nen.  
 Förderung der Kooperationen zwischen den Akteuren im Stadtteil: Die Vernetzung 
zwischen Mieterschaft und örtlichen Institutionen wurde weiter ausgebaut, im Ergebnis 
boten vielfältige gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen, wie die gemeinsame Mie-
terfahrt nach Papenburg, eine Plattform des persönlichen Austausches und Kennenler-
nens. Eine intensivierte Netzwerkarbeit und die Gewinnung neuer Kooperationspartner 
gab es in vielen Projekten zu verzeichnen z.B. durch den Aufbau eines tragfähigen ar-
beitsmarktpolitischen Netzwerkes zur Heranführung Erwerbsloser an den Arbeitsmarkt 
(Projekt 3.02), die Integration des Themas Gesundheit in Sprachkurse und offene Grup-
penangebote und Kitas (Projekte 5.04, 5.01). Im Bereich der Jugendhilfe (Projekt 6.06, 
6.08) wurden durch eine verbesserte Kooperation die Betreuung von Intensivtäten ver-
bessert und damit auch rückläufige Straftaten erreicht. Weiterhin zeugen die Gründung 
der Offensive Kinderhaus  sowie die Spendenbereitschaft von in Kinderhaus ansässigen 
Gärtnereien zur Unterstützung des Projektes Grünschleife von Engagement und koope-
rativem Zusammenwirken.  
 Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche: Der bereits in 2013 in-
tensivierten Kooperation mit den in Kinderhaus ansässigen Schulen folgte 2014 eine in-
haltliche und konzeptionelle Überarbeitung der Sprachkurse, so dass sie inhaltlich aufei-
nander aufbauen und eine bessere Verzahnung der einzelnen Kurse und Abstimmung 
der Dozentinnen untereinander erzielt wurde (Projekte 5.01). Weiterhin konnte als Reak-
tion auf die verstärkte Beratungsnachfrage zum Thema „Schule und Ausbildung/Beruf“  
in der zweiten Jahreshälfte 2014 zusätzlich eine Fachkraft zur Unterstützung Jugendli-
cher in im Jugendsalon eingesetzt werden (Projekt 4.02). Durch die intensive individuelle 
Förderung von Schülerinnen und Schülern der Grundschule ist eine Verbesserungen 
bzw. eine Stabilisierung der Noten feststellbar, so dass in einigen Fällen der Übergang in 
weiterführende Schulen gelang. Weitere Nachhilfeschüler/innen, die 2014 die 10. Klasse 
der Realschule beendeten, erlangten aufgrund ihrer guten Leistungen außerdem eine 
Berechtigung für die gymnasiale Oberstufe und wechselten auf das Gymnasium (Projekt 
5.01). Zudem ließ sich als Erfolg verbuchen, dass bei Einzelnen die Vermittlung in Aus-
bildungsplätze (Projekt 3.02) und in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ge-
lang (Projekte 3.02, 5.01). Insgesamt verbesserte sich die Sprach-, Sozial- und Alltags-
kompetenz der Bewohnerschaft. 
 Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen im Wohngebiet als Quer-
schnittsziel für fast alle Projektaktivitäten: Wiederum in Folge stieg die Zahl der  sich 
aktiv engagierenden Personen mit Migrationsvorgeschichte an, sei es in Form eines E n-
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  61

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
gagements für den Stadtteil, durch Mitarbeit in interkulturellen Initiativen oder auch durch 
die Teilnahme an Bildungsveranstaltungen. So waren 2014 noch mehr Personen z.B. im 
AK Vertrauensmieter (Projekt 1.05) sowie in interkulturellen Initiativen (Projekt 4.02) ak-
tiv. Feststellbar ist nicht nur eine erhöhte Aktivität, sondern auch eine erhöhte Mobilität.  
Zunehmend „trauen“ sich die Teilnehmenden zu, die Grenze der gewohnten Umgebung 
zu verlassen und sich neuen Herausforderungen zu stellen (Projekte 1.05, 4.02). Auch 
findet eine fortschreitende Öffnung des Quartiers „nach außen“ durch z.B. Essensange-
bote im Atrium (Pro jekt 6.02), Informations- und Bildungsveranstaltungen wie ein Fahr-
radkurs in Mauritz ( Projekt 4.02), Fahrten und Ausflüge oder auch das gemeinsam initi-
ierte S ommerfest auf dem Idenbrockplatz statt. D urch vielfältige Aktionen wurden so 
Einblicke in andere K ulturen und Gebräuche gegeben. Zunehmend werden A ktionen 
selbständig geplant und mit finanzieller Unterstützung durch die Gebietsmoderation 
durchgeführt (Projekt 7.03). Dies zeigt sich auch in der wiederum angestiegenen Nac h-
frage nach Mitteln aus dem Quart iersfonds als wichtiges Instrument zur Förderung der 
Nachbarschaftsstärkung. Dennoch werden die zur Verfügung stehenden Mittel nach wie 
vor nicht voll ausgeschöpft. Eine  für die Integration wesentliche Voraussetzung  ist das 
Erlernen der deutschen Sprache. Hier hatten die Sprachkurse für Erwachsene wiederum 
eine sehr hohe Nachfrage . Zusätzlich zu den stark nachgefragten niedrigschwelligen 
Sprachkursen des Projektes 5.01 fand in 2014 im Rahmen des Projektes 3.02 ein Eltern-
integrationskurs „Deutsch als Zweitsprache“ statt. Die Inanspruchnahme von Beratungs- 
und Bildungsangeboten verweist auf eine insgesamt gestiegene Eigeninitiative und das 
Bemühen, die persönliche Lebenssituation zu verbessern. 
 
Das soziale Miteinander und die Integration innerhalb des Quartiers verbesserten sich von 
Jahr zu Jahr kontinuierlich. Die Einschätzung, dass das Klima insgesamt friedfertiger ge-
worden ist, wird auch in 2014 aus mehreren Projekten übermittelt (u.a. Projekte 6.04, 6.06).  
Besonders erfreulich sind eine zunehmende Öffnung des Wohngebietes und die verbesser-
te Integration in den gesamten Stadtteil. Hierzu trugen stadtteilweite gemeinsam initiierte 
Aktivitäten wie z.B. das Sommerfest zum Jubiläum „30 Jahre Zentrum Kinderhaus“ oder die 
Bildung der „Offensive Kinderhaus“ bei.  
Auch die Wohnsituation verbesserte sich durch Investitionen insbesondere der lokal und 
regional ansässigen Wohnungswirtschaft in die energetische Gebäudesanierung zuse-
hends. Eine Auflockerung der baulichen Strukturen wird durch den in 2014 erfolgten Abriss 
der ehemaligen Nau-Wohnungen und den Neubau von  81 barrierefreien Seniorenwohnun-
gen erzielt. Damit einher geht auch eine kontinuierliche Verbesserung der Aufenthaltsquali-
tät, wie z.B. das Bewohnerprojekt Grünschleife (Projekt 2.02) und das Projekt Wertstof-
fe/Sperrgut (Projekt 3.01) sowie auch die AG „Verbesserung der Sauberkeit in Kinderhaus“ 
der Offensive Kinderhaus belegen.  
Doch trotz dieser vielen nachhaltigen Erfolge bestehen nach wie vor erhebliche Handlungs-
bedarfe zur Stabilisierung des Wohngebiets und zur Verbesserung der Lebensqualität sei-
ner Bewohnerschaft, insbesondere der dort lebenden Kinder und Jugendlichen. Dies wird 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  62

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
auch eindrücklich durch die Kontextdaten untermauert. Besonders deutliche Unterschiede 
gegenüber den gesamtstädtischen Werten weisen nach wie vor die Anteile Arbeitsloser 
sowie der Menschen auf, die Leistungen zur Existenzsicherung erhalten, wenngleich hier 
eine  leicht rückläufige Tendenz - allerdings auf hohem Niveau – verzeichnet wird. Auch 
erweist sich die im gesamtstädtischen Vergleich hohe Fluktuation im Wohngebiet seit Pro-
jektbeginn an als erschwerende Rahmenbedingung für einige Projekte (vgl. auch Anlage 3, 
lfd. Nr. 22 - 28 sowie 37- 43 des Kontextdatenmonitors). Es wird immer wieder eine erneute 
Annäherung an bestimmte Zielgruppen notwendig, worunter die Kontinuität der Projektar-
beit leiden kann und der Ressourceneinsatz aufwändig ist.   
Eine Herausforderung für die weitere Verstetigung ist insbesondere, die aktive Mitarbeit der 
Bewohnerinnen und Bewohner und den Ausbau der Verstetigung von Angeboten zu unter-
stützen. Das Eigenengagement ist hier deutlich wachsend, bedarf aber in vielen Fällen 
noch der begleitenden Anleitung und Anstoßfunktion (u.a. Projekte 2.02, 6.02).   
 
12.3 Ausblick auf  das „Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-
Brüningheide“ 2015 (Verstetigungsphase II) 
Um die Wohn- und Lebensbedingungen der Bewohnerschaft weiterhin zu stabilisieren und 
zu verbessern, sind Maßnahmen, wie sie in den letzten Jahren entwickelt und eingesetzt 
worden sind, auch zukünftig erforderlich. Untermauert wird dies auch durch die Ausprägung 
einiger im Kontextdatenmonitor abgebildeten, auf soziale Ungleichheit verweisenden Struk-
turmerkmale des Gebiets, die nach wie vor von den gesamtstädtischen Werten stark ab-
weichen. 
Das bisher im Rahmen des Maßnahmeprogramms verstetigte Projekt 6.05 „Integrative Ju-
gendsozialarbeit“ wird im Jahr 2015 durch die geänderte Schwerpunktsetzung im Bereich 
der Jugendsozialarbeit und die in 2014 weggebrochene Nachfrage nach Förderungen 
durch Verschiebung der Fördermöglichkeiten auf das Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) 
und „Mitmachkinder“ entfallen. Ende März 2014 lief zudem die Förderung für das Mäd-
chenprojekt 4.01 „Unser Alltag – unsere Sorgen“ aus. 
So können in 2015 insgesamt 22 Projekte bzw. Teilprojekte des Programms aus dem Jahr 
2014 im fünften Jahr der Verstetigung ohne wesentlichen Substanzverlust mit unterschied-
lichen finanziellen Dotierungen und zum Teil auch aus Mitteln außerhalb des Versteti-
gungsbudgets fortgesetzt werden. Einen Überblick über die Projektstandorte des Versteti-
gungsjahres 2015 gibt Anlage 2, Anhang 2 zur Vorlage. 
Zusätzlich zu diesen inhaltlichen Anpassungen und Änderungen wird die Form der Bericht-
erstattung angepasst. Um die jährliche Projektberichterstattung noch kompakter, transpa-
renter und ressourcenschonender zu gestalten, ist in 2014 ein neues Berichtsraster entwi-
ckelt worden. Das Raster ist wie bisher durch die Projektakteure auszufüllen und wird zu-
künftig die bisherigen tabellarischen Darstellungen im Jahresbericht ersetzen. Die bündeln-
de Querauswertung erfolgt weiterhin durch das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und 
Verkehrsplanung im Rahmen der prozessbegleitenden Erfolgskontrolle. 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  63

Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus-Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
13 Anhang 
• Anhang 1: Karte „Projektstandorte Kinderhaus Brüningheide - Verstetigungskonzept II / 
2014“ 
• Anhang 2: Karte „Projektstandorte Kinderhaus Brüningheide Verstetigungskonzept II / 
2015“ 
• Darüber hinaus ist die Anlage 3 zur Vorlage V/0933/2015 „Kontextdatenmonitor 2014“ 
Bestandteil des Berichts (inklusive Grafiken zur Entwicklung ausgewählter Kontextdaten 
der Stadtteilentwicklung) 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  64

Anlage 3 zur Vorlage V/0933/2015 
 
 
Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ – Kinderhaus-Brüningheide“ 
 
Themenfeld: Prozessbegleitende Selbstevaluation 
 
 
Kontextdatenmonitor 2014   
 (inklusive Grafiken zur Entwicklung ausgewählter Kontextdaten der 
Stadtteilentwicklung; Stadtzelle 631) 
Bearbeitung: 61-1-1, Stand: Juli 2015

lfd. 
Nr. Übersicht Indikatoren 
Bevölkerungszusammensetzung 
1 wohnberechtigte Bevölkerung 
2 wohnberechtigte Bevölkerung unter 6 Jahren 
3 wohnberechtigte Bevölkerung 14 bis unter 18 Jahren 
4 wohnberechtigte Bevölkerung unter 18 Jahren 
5 wohnberechtigte Bevölkerung 18 bis unter 25 Jahren 
6 wohnberechtigte Bevölkerung 65 Jahre und älter 
7 Jugendquotient 
8 Altenquotient 
9 Personen mit Migrationsvorgeschichte 
10 Personen mit Migrationsvorgeschichte unter 6 Jahren 
11 Personen mit Migrationsvorgeschichte 14 bis unter 18 Jahren 
12 Personen mit Migrationsvorgeschichte unter 18 Jahren 
13 Personen mit Migrationsvorgeschichte 65 Jahre und älter 
14 Wohnbevölkerung ohne deutsche Staatsangehörigkeit 
15 Größte Gruppe ohne deutsche Staatsangehörigkeit/Herkunftsland  
16 Zweitgrößte Gruppe ohne deutsche Staatsangehörigkeit/Herkunftsland  
17 Drittgrößte Gruppe ohne deutsche Staatsangehörigkeit/Herkunftsland  
18 Anzahl Nationalitäten 
19 Einwohnerdichte 
Bevölkerungsentwicklung/-fluktuation 
20 Geburten 
21 Sterbefälle 
22 Umzüge im Quartier 
23 Zuzüge aus anderen Stadtzellen von MS 
24 Zuzüge von außerhalb 
25 Fortzüge in andere Stadtzelle von MS 
26 Fortzüge außerhalb MS 
27 Saldo der Zu- u. Fortgezogenen (Programmgebiet) 
28 Wanderungsvolumen 
29 Wohndauer 
Haushalte 
30 Haushalte mit 5 und mehr Personen 
31 Haushalte mit Kindern 
32 Paare mit 3 und mehr Kindern 
33 Alleinerziehende ("Ein-Eltern-Familie") 
Wohnen 
34 Belegungsdichte 
35 Sozialwohnungen 
36 Leerstand  im Mietwohnungsbestand der Wohnungsunternehmen in Kinderhaus-Brüningheide 
(überwiegend öffentlich gefördert) 
Transferleistungen u. Arbeitsmarkt 
37 Arbeitslose (SGB II und III) 
38 Nichtdeutsche Arbeitslose (SGB II und III) 
39 Langzeitarbeitslose  (SGB II und III) 
40 Arbeitslose 15 -u. 20 Jahre (Jugendarbeitslosigkeit) (SGB II und III) 
41 Hilfebedürftige mit Bezug von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGBII): "Hartz IV" 
42a Nichtdeutsche Hilfebedürftige mit Bezug von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende 
(SGBII): "Hartz IV" 
42b 
Nichtdeutsche erwerbsfähige  Hilfebedürftige mit Bezug von Leistungen der Grundsicherung für 
Arbeitssuchende (SGBII): "Hartz IV" 
43 
Soziale Leistungen zur Existenzsicherung (Grundsicherung SGB II, Grundsicherung im 
Alter/Erwerbsminderung, Hilfen z. Lebensunterhalt, Leistungen Asylbewerberleistungsgesetz) 
Bildung und Betreuung 
44 Schulübergangsquote Grundschule - Hauptschule 
45 Schulübergangsquote Grundschule - Realschule 
Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2014                          
(Stadtzelle 631) 
  61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2014

lfd. 
Nr. Übersicht Indikatoren 
46 Schulübergangsquote Grundschule - Gymnasium 
47 Schulübergangsquote Grundschule - Gesamtschule 
48 Versorgungsquoten Kinderbetreuungsangebote 0 - unter 3 Jahre und 3 - unter 6 Jahre 
Gesundheit 
49 Übergewicht / Adipositasquote bei Kindern 
Bürgerbeteiligung / politische Partizipation 
50 Wahlbeteiligung bei kommunalen Abstimmungen 
  61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2014

Indikatoren absolut relativ / Bezugsgröße 
Bevölkerungszusammensetzung 
wohnberechtigte Bevölkerung (WBV) 2785 davon              
1388 weiblich                  
1397 männlich 
49,8  weiblich                                    
50,2 männlich / in % WBV 
wohnberechtigte Bevölkerung unter 6 Jahren 269                          
129 weiblich                             
140 männlich              
9,7 / in % WBV                 
wohnberechtigte Bevölkerung unter 18 Jahren 854                         
394 weiblich                             
443 männlich                  
30,7  / in % WBV 
wohnberechtigte Bevölkerung 65 Jahre u. älter 199                        
113 weiblich                            
86 männlich                  
7,1 / in % WBV 
Personen mit Migrationsvorgeschichte 1936                        
965 weiblich                       
971  männlich         
69,5  /  in % WBV 
Wohnbevölkerung ohne deutsche 
Staatsangehörigkeit (Nichtdeutsche) 
915                                 
453 weiblich                
462  männlich       
32,9  /  in % WBV 
Anzahl Nationalitäten 67 
Bevölkerungsentwicklung/-fluktuation 
Geburten 54 19,4 / je 1000 EW 
Sterbefälle 13 4,7  / je 1000 EW 
Umzüge im Quartier 86 3,1  / in % WBV 
Zuzüge aus anderen Stadtzellen von MS 172 6,2  / in % WBV 
Zuzüge von außerhalb MS 400 14,4  / in % WBV 
Fortzüge in andere Stadtzellen von MS 307 11,0  / in % WBV 
Fortzüge nach außerhalb MS 235 8,4  / in % WBV 
Saldo der Zu- u. Fortgezogenen (Programmgebiet / 
Quartier) 
+30 +1,1  / in % WBV 
Wanderungsvolumen 1201 43,1  / Summe der Zu, Fort- u. 
Umzüge in % der WBV 
Wohndauer 7,8  / Jahre durchschnittliche 
Wohndauer 
Haushalte 
Haushalte mit Kindern 
390 37,1  / Haushalte mit Kindern   
< 18 J. in % aller Haushalte 
Paare mit 3 und mehr Kindern 107 38,8  / in % der Paare mit 
Kindern 
Wohnen 
Sozialwohnungen 744 
Transferleistungen u. Arbeitsmarkt 
Arbeitslose  (SGB II und III)   276                                
140 weiblich                  
136 männlich           
16,0 / in % der HW 
Bevölkerung 18 - u. 65 J. 
Nichtdeutsche Arbeitslose  (SGB II und III) 
93 
14,8 / in % der nicht- 
deutschen HW Bevölkerung     
18-u. 65 J. 
Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2014 (Stadtzelle 631)                                        
Die Kontextdaten verdeutlichen die Rahmenbedingungen, unter denen die 
Stadtteilentwicklung bzw. die Projekte der "Sozialen Stad t" ablaufen. Der 
Kontextdatenmonitor dient der Schaffung von Transparenz der sozialen und räumlichen 
Struktur und gibt als Teil der prozessbegleitenden Evaluation Orientierung für die an der 
Programmdurchführung der "Sozialen Stadt" Beteiligten. Er ist keine Wirkungsanalyse 
der "Sozialen Stadt". 
    Ausgewählte Daten in der Übersicht (31.12.2014) 
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2014

Indikatoren absolut relativ / Bezugsgröße 
Hilfebedürftige mit Bezug von Leistungen der 
Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGBII): "Hartz 
IV" 
1174 
45,6 / in % der HW- 
Bevölkerung < 65 J. 
Gesundheit 
Übergewicht / Adipositasquote bei Kindern 11,6  (Übergewicht),                   
7,4  (Adipositas) / in % der 
untersuchten Kinder der 
Schuleingangsuntersuchung 
Bürgerbeteiligung / politische Partizipation 
Wahlbeteiligung bei kommunalen Abstimmungen 
(Kommunalwahl 2014) 408 
21,9  / in % aller Wahl- 
berechtigten des Stimm- 
bezirks ohne Briefwähler 
Hinweis: Die Daten werden fortl 
aufend zum 31.12. eines Jahres aktualisiert. Eine erweiter te Darstellung der 
Daten nach Geschlecht wird unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Aspekte angestrebt. 
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2014

*
lfd. 
Nr. 
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen 
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ) 
Quelle 
Bevölkerungszusammen- 
setzung 
1
wohnberechtigte Bevölkerung 
(WBV) 2785                
davon              
1388 weiblich      
1397 männlich 
49,8 weiblich   
50,2 männlich      
/ in % WBV 
WBV= wohnberechtigte 
Bevölkerung: alle Per- 
sonen, die in MS eine 
Wohnung haben, unab- 
hängig davon, ob es sich 
um eine Haupt- o. 
Nebenwohnung handelt 
52,3 weiblich        
47,7  männlich                 
/ in % WBV 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
2
wohnberechtigte Bevölkerung 
unter 6 Jahren 269                   
davon            
129 weiblich    
(= 48,0 %)           
140 männlich    
(= 52,0%) 
9,7  
/ in % WBV                 
WBV= wohnberechtigte 
Bevölkerung: alle Per- 
sonen, die in MS eine 
Wohnung haben, unab- 
hängig davon, ob es sich 
um eine Haupt- o. 
Nebenwohnung handelt 
5,1 / in % WBV 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
3
wohnberechtigte Bevölkerung 
14 bis unter 18 Jahren 195                  
davon             
87 weiblich      
(= 48,9 %)            
108 männlich         
(= 55,4 %) 
7,0  / in % WBV 
WBV= wohnberechtigte 
Bevölkerung: alle Per- 
sonen, die in MS eine 
Wohnung haben, unab- 
hängig davon, ob es sich 
um eine Haupt- o. 
Nebenwohnung handelt 
3,4 / in % WBV 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2014  (31.12.2014, wenn nicht anders vermerkt) 
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind 
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2014

*
lfd. 
Nr. 
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen 
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ) 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2014  (31.12.2014, wenn nicht anders vermerkt) 
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind 
4
wohnberechtigte Bevölkerung 
unter 18 Jahren 854            
davon               
394 weiblich      
(= 47,1%)            
443 männlich      
(= 52,9 %) 
30,7  / in % WBV 
WBV= wohnberechtigte 
Bevölkerung: alle Per- 
sonen, die in MS eine 
Wohnung haben, unab- 
hängig davon, ob es sich 
um eine Haupt- o. 
Nebenwohnung handelt 
15,0 / in % WBV 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
5
wohnberechtigte Bevölkerung 
18 bis unter 25 Jahre 394           
davon              
113 weiblich      
(= 47,7%)              
206 männlich      
(= 52,3 %) 
14,1  / in % WBV 
Neu aufgenommen zur 
besseren Erfassung der 
Struktur der Bewohner 
durch geänderte 
Zielgruppenansprache 
Wohnungsvermietung, 
hier Studierende 
12,4 / in % WBV 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
6
wohnberechtigte Bevölkerung 
65 Jahre und älter 199              
davon             
113 weiblich     
(= 56,8 %)             
86 männlich        
(= 43,2 %) 
7,1 / in % WBV 
WBV= wohnberechtigte 
Bevölkerung: alle Per- 
sonen, die in MS eine 
Wohnung haben, unab- 
hängig davon, ob es sich 
um eine Haupt- o. 
Nebenwohnung handelt 
17,0 / in % WBV 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
7
Jugendquotient 49,3  / in %, 
Personen bis < 18 
J. bezogen auf 100 
Pers. von 18 bis < 
65 J. 
Anteil der unter 18- 
Jährigen an den 18- bis 
unter 65-Jährigen 
22,0 /  in %, 
Personen bis < 18 J. 
bezogen auf 100 
Pers. von 18 bis < 65 
J. 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2014

*
lfd. 
Nr. 
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen 
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ) 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2014  (31.12.2014, wenn nicht anders vermerkt) 
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind 
8
Altenquotient 11,5 / in %, 
Personen  65 J. u. 
ä. bezogen auf 100 
Pers. 18 bis < 65 J. 
Anteil der 65-Jährigen 
und Älteren an den 18- 
bis unter 65-Jährigen 
25,1 / in %,        
Personen  65 J. und 
älter bezogen auf 100 
Pers. 18 bis < 65 J. 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
9
Personen mit 
Migrationsvorgeschichte 
1936              
davon               
965 weiblich     
(= 49,8 %)           
971 männlich   
(= 50,2 %) 
69,5  / in % WBV 
mit persönlicher Migra- 
tionsvorgeschichte = 
Ausländer, Heimatver- 
triebene, Spätaus- 
siedler / Aussiedler, 
weitere Eingebürgerte 
sowie Kinder ohne 
persönliche, aber mit 
vererbter Migrations- 
vorgeschichte 
21,7 / in % WBV 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
10 
Personen mit 
Migrationsvorgeschichte unter 6 
Jahren 202                 
davon              
100 weiblich      
(= 49,5 %)            
102 männlich      
(= 50,5 %) 
75,1 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung 
gleichen Alters                 
mit persönlicher Migra- 
tionsvorgeschichte = 
Ausländer, Heimatver- 
triebene, Spätaus- 
siedler / Aussiedler, 
weitere Eingebürgerte 
sowie Kinder ohne 
persönliche, aber mit 
vererbter Migrations- 
vorgeschichte 
38,1 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung gleichen 
Alters 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2014

*
lfd. 
Nr. 
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen 
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ) 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2014  (31.12.2014, wenn nicht anders vermerkt) 
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind 
11 
Personen mit 
Migrationsvorgeschichte 14 bis 
unter 18 Jahren 159                  
davon              
73  weiblich           
(= 45,9 %)              
86 männlich        
(= 54,1 %) 
81,5 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung 
gleichen Alters 
mit persönlicher Migra- 
tionsvorgeschichte = 
Ausländer, Heimatver- 
triebene, Spätaus- 
siedler / Aussiedler, 
weitere Eingebürgerte 
sowie Kinder ohne 
persönliche, aber mit 
vererbter Migrations- 
vorgeschichte 
30.4 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung gleichen 
Alters 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
12 
Personen mit 
Migrationsvorgeschichte unter 
18 Jahren 659             
davon           
317 weiblich    
(= 48,1 %)            
342 männlich     
(= 51,9 %) 
77,2  / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung 
gleichen Alters 
mit persönlicher Migra- 
tionsvorgeschichte = 
Ausländer, Heimatver- 
triebene, Spätaus- 
siedler / Aussiedler, 
weitere Eingebürgerte 
sowie Kinder ohne 
persönliche, aber mit 
vererbter Migrations- 
vorgeschichte 
35,4 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung gleichen 
Alters 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
13 
Personen mit 
Migrationsvorgeschichte 65 
Jahre und älter 124              
davon                
71 weiblich        
(= 57,3 %)            
53 männlich       
(= 42,7 %) 
62,3 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung 
gleichen Alters 
mit persönlicher Migra- 
tionsvorgeschichte = 
Ausländer, Heimatver- 
triebene, Spätaus- 
siedler / Aussiedler, 
weitere Eingebürgerte 
sowie Kinder ohne 
persönliche, aber mit 
vererbter Migrations- 
vorgeschichte 
18,9 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung gleichen 
Alters 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2014

*
lfd. 
Nr. 
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen 
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ) 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2014  (31.12.2014, wenn nicht anders vermerkt) 
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind 
14 
Wohnbevölkerung ohne 
deutsche Staatsangehörigkeit 
(Nichtdeutsche) 
915                    
davon           
453 weiblich    
(= 49,5 %)           
462 männlich       
(= 50,5 %) 
32,9 /  in % WBV 
Personen mit auslän- 
discher Staatsangehör- 
igkeit 
8,6 / in % WBV 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
15 
Größte Gruppe ohne deutsche 
Staatsangehörigkeit/Herkunfts- 
land  Polen:          
147                         
davon                 
76 weiblich            
(=  51,7 %)                  
71 männlich           
(= 48,3 %) 
5,3 / in % WBV 
Personen mit polnischer 
Staatsangehörigkeit 
Polen: 0,7 / in % 
WBV 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
16 
Zweitgrößte Gruppe ohne 
deutsche Staatsange- 
hörigkeit/Herkunftsland  
Serbien:              
131                         
davon                     
57  weiblich            
(= 43,5 %)                  
74  männlich           
(= 56,5 %) 
4,7  / in % WBV 
Im Melderegister gab es 
zum Stichtag 31. 12. 
2014 verschiedene 
Staatsangehörigkeiten 
aus dem ehemaligen 
Jugoslawien, durch Um- 
kodierungen im Melde- 
register sind keine 
hen/Jahresvergleiche 
möglich 
Serbien: 0,6  / in % 
WBV 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2014

*
lfd. 
Nr. 
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen 
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ) 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2014  (31.12.2014, wenn nicht anders vermerkt) 
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind 
17 
Drittgrößte Gruppe ohne 
deutsche Staatsange- 
hörigkeit/Herkunftsland  
Türkei:           
128                      
davon                     
67 weiblich             
(=  52,4 %)          
61 männlich         
(=  47,7 %) 
4,6  /  in % WBV 
Personen mit türkischer 
Staatsangehörigkeit 
Türkei: 0,6 / in % 
WBV 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
18 
Anzahl Nationalitäten 
67 
Angabe beinhaltet auch 
die deutsche Nation- 
alität 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
19 
Einwohnerdichte 
180  / EW je ha 
Einwohner auf 1 Hektar 
10 / EW je ha 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
Bevölkerungsentwicklung/- 
fluktuation 
20 
Geburten 54               
davon              
31 weiblich                  
(= 57,4 %)            
23 männlich               
(= 42,6 %) 
19,4 / je 1000 EW 
WBV 
rohe Geburtenziffer 
9,7 / je 1000 EW 
WBV 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
21 
Sterbefälle 13                   
davon                        
7 weiblich               
(= 53,8 %)              
6 männlich             
(= 46,2 %) 
4,7 / je 1000 EW 
WBV 
rohe Sterbeziffer 
8,6 / je 1000 EW 
WBV 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2014

*
lfd. 
Nr. 
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen 
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ) 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2014  (31.12.2014, wenn nicht anders vermerkt) 
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind 
22 
Umzüge im Quartier 
86 3,1  / in % WBV 
ohne Umzüge innerhalb 
eines Hauses, ohne 
"Abmeldungen von Amts 
wegen", inklusive 
unterjähriger Mehrfach- 
umzüge 
8,2 / in % WBV 
(Umzüge MS gesamt) 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
23 
Zuzüge aus anderen Stadtzellen 
von Münster 172 6,2  / in % WBV 
inklusive unterjähriger 
Mehrfachumzüge 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
24 
Zuzüge von außerhalb Münsters 
400 14,4  / in % WBV 
inklusive unterjähriger 
Mehrfachumzüge 7,3 / in % WBV 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
25 
Fortzüge in andere Stadtzellen 
von Münster 
307 11,0 / in % WBV 
ohne "Abmeldungen von 
Amts wegen", inklusive 
unterjähriger 
Mehrfachumzüge 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
26 
Fortzüge nach außerhalb 
Münsters 235 8,4 / in % WBV 
ohne "Abmeldungen von 
Amts wegen", inklusive 
unterjähriger Mehrfach- 
umzüge 
6,5 / in % WBV 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
27 
Saldo der Zu- u. Fortge- 
zogenen +30 
+1,1 
(Quartiersgrenze) /  
in % WBV 
ohne "Abmeldungen von 
Amts wegen", inklusive 
unterjähriger 
Mehrfachumzüge 
+0,8 (Stadtgrenze) / 
in % WBV 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
28 
Wanderungsvolumen 
1201 
43,1 
 / Summe der 
Zu-, Fort- u. 
Umzüge in % der 
WBV 
Wanderungsvolumen = 
Gesamtmobilität; ohne 
"Abmeldungen von Amts 
wegen", inklusive 
unterjähriger Mehrfach- 
umzüge 
22,0 / Summe der    
Zu-, Fort- u. Umzüge 
in % der WBV 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2014

*
lfd. 
Nr. 
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen 
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ) 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2014  (31.12.2014, wenn nicht anders vermerkt) 
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind 
29 
Wohndauer 7,8 Jahre  / durch- 
schnittliche Wohn- 
dauer 
Wohndauer von 
Personen im Alter von 
18 und mehr Jahren an 
der Adresse 
13,1 Jahre / durch- 
schnittliche Wohn- 
dauer 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
Haushalte 
30 
Haushalte mit 5 und mehr 
Personen 
161 15,3  / in % aller 
Haushalte 
Haushalt: Einzelperson 
o. Personengruppe, die 
allein o. gemeinsam 
wohnt u. wirtschaftet 
(Finanzierung Lebens- 
unterhalt); basierend 
auf neuer Haushalte- 
generierung, daher 
eingeschränkte Ver- 
gleichbarkeit mit Daten 
aus Vorjahren 
3,1 / in % aller 
Haushalte 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
31 
Haushalte mit Kindern 
390 
37,1  / Haushalte 
mit Kindern < 18 J. 
in % aller Haus- 
halte 
Haushalt: Einzelperson 
o. Personengruppe, die 
allein o. gemeinsam 
wohnt u. wirtschaftet 
(Finanzierung Lebens- 
unterhalt); basierend 
auf neuer Haushalte- 
generierung, daher 
eingeschränkte Ver- 
gleichbarkeit mit Daten 
aus Vorjahren 
16,3 / Haushalte mit 
Kindern < 18 J. in % 
aller Haushalte 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2014

*
lfd. 
Nr. 
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen 
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ) 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2014  (31.12.2014, wenn nicht anders vermerkt) 
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind 
32 
Paare mit 3 und mehr Kindern 
107 38,8 / in % der 
Paare mit Kindern 
basierend auf neuer 
Haushaltegenerierung, 
daher eingeschränkte 
Vergleichbarkeit mit 
Daten aus Vorjahren 
14,1 / in % der Paare 
mit Kindern 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
33 
Alleinerziehende ("Ein-Eltern- 
Familie") 
114 
39,2  / in % der 
Haushalte mit 
Kindern < 18 J.  
basierend auf neuer 
Haushaltegenerierung, 
daher eingeschränkte 
Vergleichbarkeit mit 
Daten aus Vorjahren 
21,8 / in % der 
Haushalte mit 
Kindern < 18 J.  
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
Wohnen 
34 
Belegungsdichte _ / Personen je 
Wohnung 
Die Anzahl der 
Wohnungen wird seit 
2012 nicht mehr 
ausgewiesen 
_ / Personen je 
Wohnung 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
35 
Sozialwohnungen 
744 _ / in % aller 
Wohnungen 
Die Anzahl der 
Wohnungen wird seit 
2012 nicht mehr 
ausgewiesen 
_ / in % aller 
Wohnungen 
Amt für Wohnungswesen 
36 
Leerstand  im 
Mietwohnungsbestand der 
Wohnungsunternehmen in 
Kinderhaus-Brüningheide 
(überwiegend öffentlich 
gefördert) 
1,9 / in % an allen 
Wohnungen;              
im Einzelnen: BGP 
3,2 %, Wohn + 
Stadtbau 0,0 %, 
Sahle Wohnen 0,0 
%, WohnSieGer 0,0 
%                                                                                           
Leerstand = länger als 3 
Monate leerstehend 
Amt für Wohnungswesen 
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2014

*
lfd. 
Nr. 
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen 
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ) 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2014  (31.12.2014, wenn nicht anders vermerkt) 
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind 
Transferleistungen u. 
Arbeitsmarkt 
37 
Arbeitslose  (SGB II und III)                     
276             
davon           
140 weiblich        
(= 50,7 %)             
136 männlich         
(= 49,3 %) 
16,0  / in % der 
HW Bevölkerung 18 
- u. 65 J. 
HW-Bevölkerung = Be- 
völkerung am Ort der 
Hauptwohnung; die hier 
berechnete 
Arbeitslosenrate 
ermöglicht Vergleiche 
mit Veröffentlichungen 
des Städtenetzwerkes 
"Soziale Stadt NRW" und 
ist mit der offiziellen 
Arbeitslosenquote 
(Anteil der bei der 
Agentur für Arbeit 
gemeldeten Arbeitslosen 
an den Erwerbs- 
personen) nicht 
vergleichbar; Stichtag: 
15.12.2014 
4,4 / in % der 
Bevölkerung 18 - u. 
65 J. 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2014

*
lfd. 
Nr. 
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen 
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ) 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2014  (31.12.2014, wenn nicht anders vermerkt) 
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind 
38 
Nichtdeutsche Arbeitslose  (SGB 
II und III) 
93 
14,8 / in % der 
nicht-deutschen 
HW Bevölkerung  
18-u. 65 J. 
Hinweis: Erfasst sind 
alle Personen, die eine 
ausländische 1. Staats- 
angehörigkeit haben, 
staatenlos sind oder 
deren Staatsange- 
hörigkeit ungeklärt ist; 
HW-Bevölkerung = Be- 
völkerung am Ort der 
Hauptwohnung; die hier 
berechnete Arbeitslosen- 
rate ist mit der offizi- 
ellen Arbeitslosenquote 
(Anteil der bei der Agen- 
tur für Arbeit gemel- 
deten Arbeitslosen an 
den Erwerbspersonen) 
nicht vergleichbar; 
Stichtag: 15.12.2014 
8,3 / in % der nicht- 
deutschen Bevölker- 
ung 18-u. 65 J. 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
39 
Langzeitarbeitslose  (SGB II 
und III)           
134 48,6 /  in % aller 
Arbeitslosen 
Langzeitarbeitslose = 
Personen, die ein Jahr 
und länger als arbeitslos 
gemeldet sind; Stichtag: 
15.12.2014 
41,5 /  in % aller 
Arbeitslosen 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2014

*
lfd. 
Nr. 
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen 
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ) 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2014  (31.12.2014, wenn nicht anders vermerkt) 
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind 
40 
Arbeitslose 15 -u. 20 Jahre 
(Jugendarbeitslosigkeit) (SGB II 
und III)       
4
1,7  / in % der 
gleichaltrigen HW- 
Bevölkerung 
HW-Bevölkerung = Be- 
völkerung am Ort der 
Hauptwohnung; die hier 
berechnete Arbeits- 
losenrate ist mit der 
offiziellen Arbeitslosen- 
quote (Anteil der bei der 
Agentur für Arbeit 
gemeldeten Arbeits- 
losen an den Erwerbs- 
personen) nicht ver- 
gleichbar; Stichtag: 
15.12.2014 
0,8 / in % der 
gleichaltrigen Bevöl- 
kerung 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
41 
Hilfebedürftige mit Bezug von 
Leistungen der Grundsicherung 
für Arbeitssuchende (SGBII): 
"Hartz IV" 
1174               
davon                
633 weiblich          
(= 53,9%)                    
541 männlich               
(= 46,1 %) 
45,6 / in % der 
HW-Bevölkerung < 
65 J. 
HW-Bevölkerung = Be- 
völkerung am Ort der 
Hauptwohnung 
8,5 / in % der HW- 
Bevölkerung < 65 J. 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2014

*
lfd. 
Nr. 
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen 
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ) 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2014  (31.12.2014, wenn nicht anders vermerkt) 
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind 
42a 
Nichtdeutsche Hilfebedürftige 
mit Bezug von Leistungen der 
Grundsicherung für Arbeits- 
suchende (SGBII): "Hartz IV" 
383                             
davon              
weiblich 209       
(= 54,6 %)                
männlich 174        
(= 45,4 %) 
42,9 / in % der 
nichtdeutschen HW- 
Bevölkerung < 65 
J. 
Indikator für Vergleiche 
von Teilräumen inner- 
halb Münsters sinnvoll; 
Hinweis: Doppelte 
Staatsangehörigkeiten 
werden nicht erfasst. 
Sollte eine der Mehr- 
fachstaatsangehörigkeit- 
en die Deutsche sein, 
soll deutsch eingetra- 
gen werden. Personen, 
deren Staatsange- 
hörigkeit unbekannt, 
ungeklärt oder staaten- 
los sind, sind in dieser 
Auswertung NICHT aus- 
gewertet; HW-Bevöl- 
kerung = Bevölkerung 
am Ort der Hauptwohn- 
ung 
19,0 / in % der 
nichtdeutschen HW- 
Bevölkerung < 65 J. 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2014

*
lfd. 
Nr. 
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen 
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ) 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2014  (31.12.2014, wenn nicht anders vermerkt) 
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind 
42b 
Nichtdeutsche erwerbsfähige 
Hilfebedürftige mit Bezug von 
Leistungen der Grundsicherung 
für Arbeitssuchende (SGBII): 
"Hartz IV" 
265                              
davon                 
144 weiblich                     
(= 54,3 %)                
121 männlich              
(= 45,7 %) 
29,7  / in % der 
nichtdeutschen HW- 
Bevölkerung < 65 
J. 
Indikator ermöglicht 
Vergleiche mit Ver- 
öffentlichungen des 
Städtenetzwerkes 
"Soziale Stadt NRW"; 
Hinweis: Doppelte 
Staatsangehörigkeiten 
werden nicht erfasst. 
Sollte eine der Mehr- 
fachstaatsangehörigkeit- 
en die Deutsche sein, 
soll deutsch eingetra- 
gen werden. Personen, 
deren Staatsange- 
hörigkeit unbekannt, 
ungeklärt oder 
staatenlos sind, sind in 
dieser Auswertung 
NICHT ausgewertet;  HW- 
Bevölkerung = Be- 
völkerung am Ort der 
Hauptwohnung 
15,0 / in % der 
nichtdeutschen HW- 
Bevölkerung < 65 J. 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2014

*
lfd. 
Nr. 
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen 
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ) 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2014  (31.12.2014, wenn nicht anders vermerkt) 
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind 
43 
Soziale Leistungen zur Exi- 
stenzsicherung (Grund- 
sicherung SGB II, Grund- 
sicherung im Alter/Erwerbs- 
minderung, Hilfe z. Lebens- 
unterhalt, Leistungen Asyl- 
bewerberleistungsgesetz) 
1312                      
davon             
700 weiblich                     
(=53,4 %)                 
612 männlich              
(= 46,6 %) 
47,1 / in % WBV 
Indikator bildet 
Einkommensarmut ab, 
Achtung : während sich 
die lfd. Nr. 37 , 38, 40- 
42 auf die HW- 
Bevölkerung beziehen, 
ist hier der Anteil an der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung (WBV) 
dargestellt 
8,9 / in % WBV 
Sozialamt und Amt f. 
Stadtentwicklung, Stadt- 
u.Verkehrsplanung 
Bildung und Betreuung 
44 
Schulübergangsquote 
Grundschule - Hauptschule 
(Bezirk Nord) 
39 17,3  / in % aller 
Übergänge 
Daten beziehen sich auf 
Stadtbezirk MS-Nord,  
kleinräumiger sind die 
Werte nicht sinnvoll 
darzustellen; 
Schuljahresbeginn 
2013/2014 
4,2 / in % aller 
Übergänge 
Amt für Schule und 
Weiterbildung 
45 
Schulübergangsquote 
Grundschule - Realschule 
(Bezirk Nord) 
73 32,4  / in % aller 
Übergänge 
Daten beziehen sich auf 
Stadtbezirk MS-Nord,  
kleinräumiger sind die 
Werte nicht sinnvoll 
darzustellen; Schul- 
jahresbeginn 2013/2014 
22,6 / in % aller 
Übergänge 
Amt für Schule und 
Weiterbildung 
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2014

*
lfd. 
Nr. 
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen 
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ) 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2014  (31.12.2014, wenn nicht anders vermerkt) 
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind 
46 
Schulübergangsquote 
Grundschule - Gymnasium 
(Bezirk Nord) 
99 44,0 / in % aller 
Übergänge 
Daten beziehen sich auf 
Stadtbezirk MS-Nord,  
kleinräumiger sind die 
Werte nicht sinnvoll 
darzustellen; 
Schuljahresbeginn 
2013/2014 
56,4 / in % aller 
Übergänge 
Amt für Schule und 
Weiterbildung 
47 
Schulübergangsquote 
Grundschule - Gesamtschule 
(Bezirk Nord) 
9 4,0 / in % aller 
Übergänge 
Daten beziehen sich auf 
Stadtbezirk MS-Nord,  
kleinräumiger sind die 
Werte nicht sinnvoll 
darzustellen; 
Schuljahresbeginn 
2013/2014 
11,0 / in % aller 
Übergänge 
Amt für Schule und 
Weiterbildung 
48 
Versorgungsquoten Kinder- 
betreuungsangebote 0 - unter 3 
Jahre, 3 - unter 6 Jahre 
40,1 (0 - u. 3 
Jahre)               
109,7 (3 - u. 6 
Jahre) / in % nach 
statistischem 
Bezirk 
Daten beziehen sich auf 
die statistischen Bezirke 
62 und 63, klein- 
räumiger sind die Werte 
nicht sinnvoll darzu- 
stellen; Kindergarten- 
jahr 2014/2015 
45,1 (0 - u. 3 Jahre)  
103,8 (3 - u. 6 Jahre) 
/ in % Gesamtstadt 
Amt für Kinder, 
Jugendliche und Familien 
49 
Übergewicht / Adipositasquote 
bei Kindern 
11,6 
(Übergewicht),   
7,4 (Adipositas) / 
in % der unter- 
suchten Kinder der 
Schuleingangs- 
untersuchung 
Adipositas:Körperfett- 
anteil im Körper patho- 
logisch erhöht (Fett- 
leibigkeit, Fettsucht); 
Durchschnittswerte der 
Schuleingangsunter- 
suchung 2013/2014 
5,6 (Übergewicht)  
3,6 (Adipositas)            
/ in % der 
untersuchten Kinder 
der Schuleingangs- 
untersuchung 
Gesundheitsamt 
Gesundheit 
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2014

*
lfd. 
Nr. 
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen 
Vergleichswert 
Gesamtstadt 
Münster (relativ) 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2014  (31.12.2014, wenn nicht anders vermerkt) 
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind 
Bürgerbeteiligung / 
politische Partizipation 
50 
Wahlbeteiligung bei 
kommunalen Abstimmungen 
(Kommunalwahl 2014) 408 
21,9  / in % aller 
Wahlberechtigten 
des Stimmbezirks 
ohne Briefwähler/- 
innen 
Näherungswert für 
Stadtzelle 631: Stimm- 
bezirk und statistische 
Gebietsgliederung 
stimmen nicht überein 
39,5 / in % aller 
Wahlberechtigten des 
Stimmbezirks ohne 
Briefwähler/-innen 
Amt f. Stadtentwicklung, 
Stadt- u.Verkehrsplanung 
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2014

Workshop am 24.09.2015 „Standortbestimmung, Auftragslage und Zielstellung“ 61-1-1 
Maßnahmeprogramm „Wohngebiet Kinderhaus/Brüningheide“ 
Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation 
 
Entwicklung des Wohngebietes  
Kinderhaus-Brüningheide –  
Was sagen die Kontextindikatoren?  
 
 
Ein Rückblick auf ausgewählte Kontextindikatoren  
 Verstetigungsphase II -  2014

Workshop am 24.09.2015 „Standortbestimmung, Auftragslage und Zielstellung“ 
 
61-1-1 
Der Kontextdatenmonitor 
Themenfelder 
(1) Bevölkerungszusammensetzung 
(2) Bevölkerungsentwicklung/-fluktuation 
(3) Haushalte 
(4) Wohnen 
(5) Transferleistungen und Arbeitsmarkt 
(6) Bildung und Kinderbetreuung 
(7) Gesundheit 
(8) Bürgerschaftliche Beteiligung/politische Partizipation 
• thematische Karten zu Projekt- und Infrastrukturstandorten als Ergänzung 
 
Daten 
• Ableitung von 50 aussagekräftigen Indikatoren, die nach Möglichkeit geschlechter-
differenziert dargestellt werden 
• Darstellung von Entwicklungstrends durch Bildung von Zeitreihen  
• Vergleich zu städtebaulich oder soziodemografisch ähnlich strukturierten Teilräumen 
in Münster auf der Grundlage der HFA-Vorlage 37/2004

Workshop am 24.09.2015 „Standortbestimmung, Auftragslage und Zielstellung“ 
 
61-1-1 
Kontextindikatoren 2014

Workshop am 24.09.2015 „Standortbestimmung, Auftragslage und Zielstellung“ 
 
61-1-1 
Kontextindikatoren 2014 
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
66,4 
57,6 61,2 60,4 64,8 63,7 61,3 58,2 62,8 60,2 56,9 
4,8 
5,7 
4,9 5,3 
5,3 6,5 5,8 
3,8 
3,0 4,5 
3,1 
8,1 
7,4 5,9 5,5 
5,3 8,1 8,3 
6,1 
5,4 5,2 
6,2 
7,7 
10,0 9,1 10,0 7,6 6,4 10,0 
14,4 11,4 12,0 14,4 
8,9 
13,0 10,1 12,3 8,9 10,3 8,4 9,1 9,6 9,4 11,0 
4,1 6,3 8,8 6,5 8,1 5,0 6,2 8,3 7,8 8,7 8,4 
Brüningheide: Umzüge, Zuzüge, Fortzüge 2004-2014*  
in % der wohnberechtigten Bevölkerung 
keine Bewegung Umzug in 631 Zuzug aus MS Zuzug von außerhalb Fortzug in andere Stadtzelle MS Fortzug außerhalb MS
*ohne "Abmeldung von Amts wegen", inklusive unterjähriger Mehrfachumzüge Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung

Workshop am 24.09.2015 „Standortbestimmung, Auftragslage und Zielstellung“ 61-1-1 
Kontextindikatoren 2014 
39,6 32,3 
31,9 
28,0 
20,6 
18,5 
8,0 
21,2 
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
Brüningheide 2014 MS 2014
in % der gleichaltrigen Bevölkerung 
Wohndauer der über 17-Jährigen in Vergleich Kinderhaus-
Brüningheide und MS 2014 
weniger als 3 Jahre 3 bis unter 10 Jahren 10 bis unter 20 Jahren 20 und mehr Jahre

Workshop am 24.09.2015 „Standortbestimmung, Auftragslage und Zielstellung“ 
 
61-1-1 
Kontextindikatoren 2014 
* Die erhöhte Leerstandsquote ist auf den von Fa. Sahle 
Wohnen erworbenen Wohnungsbestand von Nau/Berlin (55 
WE) zurückzuführen, der seit Mitte 2013 bis zum Sommer 
2014 leer gezogen wurde, um den Abbruch und einen an-
schließenden Neubau auf dem gleichen Areal zu ermög-
lichen. Unter Herausnahme der 55 WE, die dem Woh-
nungsmarkt faktisch nicht zur Verfügung stehen, beträgt die 
Leerstandsquote Ende 2013 = 3,4%! 
* Die erhöhte Leerstandsquote in 2013 ist auf den von Fa. Sahle 
Wohnen erworbenen Wohnungsbestand von Nau/Berlin (55 WE) 
zurückzuführen, der seit Mitte 2013 bis zum Sommer 2014 leer 
gezogen wurde, um den Abbruch und einen anschließenden 
Neubau auf dem gleichen Areal zu ermöglichen. Unter 
Herausnahme der 55 WE, die dem Wohnungsmarkt faktisch 
nicht zur Verfügung standen, betrug die Leerstandsquote Ende 
2013 = 3,4%!

Workshop am 24.09.2015 „Standortbestimmung, Auftragslage und Zielstellung“ 61-1-1 
Kontextindikatoren 2014 
22,6 
18,8 18,7 19,0 19,1 
18,0 
16,0 
4,7 4,7 4,5 4,3 4,6 4,5 4,4 
0
5
10
15
20
25
2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
in % d. HW-Bevölkerung 18-u. 65 Jahre 
Kinderhaus-Brüningheide: Arbeitslose (SGB II/III) in % der                     
HW-Bevölkerung im Alter von 18 bis unter 65 Jahre*, 2008-2014 
Kinderhaus-Brüningheide MS gesamt
Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
*nicht vergleichbar mit der Arbeitslosenquote (Anteil der bei der Agentur für 
Arbeit gemeldeten Arbeitslosen an Erwerbspersonen + Arbeitslose)

Workshop am 24.09.2015 „Standortbestimmung, Auftragslage und Zielstellung“ 61-1-1 
Kontextindikatoren 2014 
 Vergleichsgebiete laut HFA-Vorlage 37/2004

Workshop am 24.09.2015 „Standortbestimmung, Auftragslage und Zielstellung“ 
 
61-1-1 
Kontextindikatoren 2014

Workshop am 24.09.2015 „Standortbestimmung, Auftragslage und Zielstellung“ 
 
61-1-1 
Kontextindikatoren 2014 
45,6 
25,2 
12,7 
9,6 
27,6 
26,3 
28,1 
8,5 
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
in % d. HW-Bevölkerung < 65 Jahre 
Anteil Personen mit Bezug von Leistungen der Grundsicherung (SGB II) im 
räumlichen Vergleich 2014* 
Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung * Vergleichsgebiete laut HFA-Vorlage 37/2004

Berichtsvorlage

3326 Zeichen

V/0933/2015 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Sozialamt 
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide: Jahresbericht 2014 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
19.01.2016 Bezirksvertretung Münster-Nord Bericht 
20.01.2016 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz  
und Arbeitsförderung Bericht 
20.01.2016 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht 
27.01.2016 Integrationsrat Bericht 
11.02.2016 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen Bericht 
17.02.2016 Haupt- und Finanzausschuss Bericht 
17.02.2016 Rat Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Der vorliegende Bericht bildet Verlauf und Ergebnisse des Maßnahmeprogramms und seiner 
Einzelprojekte im ersten Jahr der zweiten Verstetigungsphase des Programms ab; mit seinem 
Beschluss vom 11.12.2013 zur Vorlage V/0533/2013/1 hatte der Rat beschlossen, das Pr o-
gramm über 2013 hinaus bis auf Weiteres fortzuführen. In dem Zusammenhang wurden zuglei ch 
die Programmorganisation vereinfacht und die wohngebietsbezogene Jugenda r-
beit/Jugendsozialarbeit im Programm inhaltlich überarbeitet. 
 
Wie in den Vorjahren orientiert sich der Aufbau des Jahresberichts an dem Integrierten Han d-
lungskonzept des Programms mit seinen 8 Handlungsfeldern und gut 20 Projekten. Darstellung 
und Auswertung der Ergebnisse folgen dem im Rahmen des Teilprojekts 8.01 (Prozessbeglei-
tende Selbstevaluation) erarbeiteten Dokumentations- und Zielsystem, das neben handlungs-
feldübergreifenden Programmzielen Leitzielbereiche für die einzelnen Themenfelder und die pro-
jektspezifischen Ziele umfasst.  
 
Anhand der von den Projektakteuren angefertigten Berichte und Monitoringbögen für das Jahr 
2014 wurde der Jahresbericht federführend vom Amt für S tadtentwicklung, Stadtplanung, Ve r-
kehrsplanung erstellt, der die Projektergebnisse in tabellarischen Übersichten abbildet (Anlage 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0933/2015 
Auskunft erteilen: 
Herr Treutler 
Herr Prof. Dr. Hauff 
Frau Simone Peuling-Heerstraß 
Ruf: 
492 50 26; 492 61 35; 492 61 78 
E-Mail: 
Treutler@stadt-muenster.de 
HauffTho@stadt-muenster.de  
Peuling-Heerstrass@stadt-
muenster.de 
Datum: 
05.11.2015 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0933/2015 
 
2). Für die Umsetzung des Programms und seiner Einzelmaßnahmen  stand im Jahr 2014  ein 
Budget von 150.000 € zur Verfügung (Anlage 1). 
 
Dem Jahresbericht beigefügt ist der Kontextdatenmonitor 2013 (Anlage 3). Die aufgeführten Wer-
te der Kontextindikatoren zeigen, unter welchen demographischen und sozioökonomischen 
Rahmenbedingungen die Projekte durchgeführt wurden. Kontextindikatoren zeigen weder unmi t-
telbar noch indirekt das Erreichen von Programm- oder Modulzielen an, sondern zeichnen für die 
Programmdurchführung relevante Rahmenbedingungen des Gebiets, geben Orientierung für die 
Steuerung des Programms vor Ort und verweisen auf Handlungsbedarfe im Gebiet.  
 
Die Verwaltung wird die jährliche Berichterstattung fortsetzen. 
 
 
In Vertretung 
 
 
gez. 
Cornelia Wilkens 
Stadträtin 
 
Anlagen: 
 
   Anlage 1: Finanzierungsübersicht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinder-
haus-Brüningheide  
 Anlage 2: Jahresbericht 2014 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus- 
Brüningheide  
 Anlage 3: Kontextdatenmonitor 2014

Anlage 1

1573 Zeichen

Anlage 1 zur Vorlage V/0933/2015 
Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide 
150.000,00 €
Projekt-Nr. Projekte Projektträger Städtische 
Förderung 
1.05 Nachbarschaftsstärkung und 
Mieter/innen-Schulung Amt für Wohnungswesen 1.000,00 €            
2.02 Spiel- und Freizeitzone Amt für Grünflächen und Umweltschutz 6.000,00 €           
4.02 Integrationsarbeit vor Ort 
Begegnungszentrum Sprickmannstraße 
e.V. 36.000,00 €         
5.01 / 5.03 Wir verstehen uns Kinderhauser Arbeitslosen Initiative KAI 
e.V. 30.000,00 €         
5.04 Gesund Aufwachsen in Kinderhaus Amt für Gesundheit, Veterinär- und 
Lebensmittelangelegenheiten 10.000,00 €         
6.01 Schuldnerberatung vor Ort Diakonie Münster e.V. 3 6.000,00 €         
6.02 Kulturprojekte: Interkulturelle 
Veranstaltungsreihe ATRIUM e.V. 
Internationaler Kulturverein ATRIUM 
e.V. 2.000,00 €           
7.01 Quartiersmanagement 1.200,00 €           
7.02 Quartiersfonds 1.200,00 €           
GESAMT 123.400,00 €       
Projekt-Nr. Projekte Projektträger Städtische 
Förderung 
6.04 Jungenprojekt / Sport gegen Gewalt 
Begegnungszentrum Sprickmannstraße 
e.V. 1.100,00 €           
6.05 / 6.06 Integrative Jugendsozialarbeit / 
Mobile Jugend(sozial)arbeit 
Amt für Kinder, Jugendliche und 
Familien 19.450,00 €         
6.07 Sport und Bewegung Amt für Kinder, Jugendliche und 
Familien 3.300,00 €           
6.08 Drogenprävention INDRO e.V. 2.750,00 €           
GESAMT 26.600,00 €         
Sozialamt 
Förderung im Jahr 2014 - Gesamt 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
Gebietsmoderation / Sozialamt

Beratungsverlauf (7)

19.01.2016 Bezirksvertretung Münster-Nord
TOP 3.3 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
20.01.2016 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 8 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
20.01.2016 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförderung
TOP 10 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
27.01.2016 Integrationsrat
TOP 4.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
11.02.2016 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen
TOP 5.2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
17.02.2016 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 19 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
17.02.2016 Rat
TOP 26 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (7)

  • Josef-Beckmann-Straße 1
  • Sprickmannstraße 15
  • Killingstraße 21
  • Idenbrockplatz
  • Sprickmannplatz
  • Brüningheide 2014
  • Kinderhaus 4

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0933/2015
Typ
Vorlagen
Datum
05.11.2015
Erstellt
06.10.2020 14:37