Mandari Insight

V/0671/2010

Bürgerumfrage 2010: Ergebnisse der Fragenkomplexe "Einsparmöglichkeiten und Mehreinnahmen", "Ziele der Stadtentwicklung"

Vorlagen 03.09.2010

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Bitte geben Sie für jeden Aufgabenbereich an, ob die 
Stadt "weniger", "gleich viel" oder "mehr" ausgeben soll 
- sortiert nach "weniger Geld ausgeben" - 
Ausbau des Straßennetzes 
Entwicklung neuer Wohngebiete 
Entwicklung von Gewerbe- und Industriegebieten 
Gestaltung von Plätzen / Freiräumen 
Kulturförderung ( Zuschüsse Vereine / Verbände ) 
Stadttheater 
Stadtmuseum 
Ausbau des Radwegenetzes 
Sportförderung ( Zuschüsse Vereine/ Verbände ) 
Förderung Umweltschutz ( Zuschüsse Ver./ Verb. ) 
Förderung stadtteilorientierter Seniorenarbeit 
Förderung des Ehrenamtes 
Unterhaltung von Schwimmbädern 
Bau und Unterhaltung von Sportanlagen 
Soziale Leistungen 
Begegnungsstätten für Seniorinnen / Senioren 
Stadtbücherei / Stadtteilbüchereien 
Volkshochschule 
Pflege und Instandhaltung der Grünanlagen 
Instandhaltung des Straßennetzes 
Öffentlicher Personennahverkehr ( ÖPNV ) 
Instandhaltung des Radwegenetzes 
Pflege und Ausstattung von Spielplätzen 
Soziale Dienste 
Öffentliche Sicherheit und Ordnung 
Freizeitangebote / Treffpunkte für Jugendliche 
Betreuungsangebote an den Schulen 
Sauberkeit in der Stadt 
Unterhaltung / Ausstattung der Kindergärten 
Unterhaltung / Ausstattung der Schulen 
0% 20% 40% 60% 80% 100% 
 Die Stadt soll hier weniger Geld ausgeben 
 Die Stadt soll hier gleich viel Geld ausgeben 
 Die Stadt soll hier mehr Geld ausgeben 
 kann ich nicht beurteilen 
n = 1.614 
          52 
        43 
       37 
    27 
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          46 
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74% 
72% 
66% 
63% 
62% 
62% 
61% 
60% 
59% 
58% 
55% 
53% 
53% 
53% 
53% 
52% 
51% 
49% 
49% 
46% 
46% 
46% 
46% 
45% 
42% 
37% 
35% 
33% 
33% 
32% 
Sauberkeit in der Stadt 
Pflege und Instandhaltung der Grünanlagen 
Instandhaltung des Radwegenetzes 
Stadtbücherei / Stadtteilbüchereien 
Pflege und Ausstattung von Spielplätzen 
Volkshochschule 
Instandhaltung des Straßennetzes 
Öffentlicher Personennahverkehr ( ÖPNV ) 
Stadtmuseum 
Öffentliche Sicherheit und Ordnung 
Bau und Unterhaltung von Sportanlagen 
Soziale Leistungen 
Begegnungsstätten für Seniorinnen / Senioren 
Gestaltung von Plätzen / Freiräumen 
Stadttheater 
Soziale Dienste 
Förderung Umweltschutz ( Zuschüsse Ver./ Verb. ) 
Ausbau des Radwegenetzes 
Sportförderung ( Zuschüsse Vereine/ Verbände ) 
Förderung des Ehrenamtes 
Kulturförderung ( Zuschüsse Vereine / Verbände ) 
Unterhaltung von Schwimmbädern 
Förderung stadtteilorientierter Seniorenarbeit 
Unterhaltung / Ausstattung der Kindergärten 
Freizeitangebote / Treffpunkte für Jugendliche 
Entwicklung von Gewerbe- und Industriegebieten 
Entwicklung neuer Wohngebiete 
Unterhaltung / Ausstattung der Schulen 
Betreuungsangebote an den Schulen 
Ausbau des Straßennetzes 
 Die Stadt soll hier gleich viel Geld ausgeben 
Bitte geben Sie für jeden Aufgabenbereich an, ob die 
Stadt "weniger", "gleich viel" oder "mehr" ausgeben soll 
- sortiert nach "gleich viel Geld ausgeben" - 
	




1

Unterhaltung / Ausstattung der Schulen 
Betreuungsangebote an den Schulen 
Unterhaltung / Ausstattung der Kindergärten 
Freizeitangebote / Treffpunkte für Jugendliche 
Öffentliche Sicherheit und Ordnung 
Soziale Dienste 
Unterhaltung von Schwimmbädern 
Ausbau des Radwegenetzes 
Instandhaltung des Straßennetzes 
Soziale Leistungen 
Instandhaltung des Radwegenetzes 
Öffentlicher Personennahverkehr ( ÖPNV ) 
Pflege und Ausstattung von Spielplätzen 
Förderung Umweltschutz ( Zuschüsse Ver./ Verb. ) 
Sauberkeit in der Stadt 
Förderung des Ehrenamtes 
Bau und Unterhaltung von Sportanlagen 
Sportförderung ( Zuschüsse Vereine/ Verbände ) 
Begegnungsstätten für Seniorinnen / Senioren 
Stadtbücherei / Stadtteilbüchereien 
Förderung stadtteilorientierter Seniorenarbeit 
Entwicklung von Gewerbe- und Industriegebieten 
Kulturförderung ( Zuschüsse Vereine / Verbände ) 
Volkshochschule 
Stadttheater 
Gestaltung von Plätzen / Freiräumen 
Pflege und Instandhaltung der Grünanlagen 
Entwicklung neuer Wohngebiete 
Stadtmuseum 
Ausbau des Straßennetzes 
0% 20% 40% 60% 80% 100% 
 Die Stadt soll hier mehr Geld ausgeben 
 Die Stadt soll hier gleich viel Geld ausgeben 
 Die Stadt soll hier weniger Geld ausgeben 
 kann ich nicht beurteilen 
n = 1.614 
           55 
         48 
       41 
       40 
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 20 
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14 
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                         33 
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                    42 
                      58 
                   52 
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               49 
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                   66 
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        46 
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       46 
           62 
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Bitte geben Sie für jeden Aufgabenbereich an, ob die 
Stadt "weniger", "gleich viel" oder "mehr" ausgeben soll 
- sortiert nach "mehr Geld ausgeben" - 
	




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7% 
13% 
14% 
13% 
9% 
14% 
14% 
18% 
16% 
24% 
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20% 
19% 
18% 
17% 
23% 
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21% 
30% 
23% 
20% 
31% 
32% 
40% 
41% 
48% 
55% 
52% 
43% 
37% 
27% 
23% 
27% 
25% 
22% 
19% 
23% 
20% 
13% 
12% 
18% 
16% 
15% 
13% 
15% 
11% 
10% 
9% 
17% 
9% 
6% 
8% 
8% 
7% 
4% 
7% 
3% 
Ausbau des Straßennetzes 
Entwicklung neuer Wohngebiete 
Entwicklung von Gewerbe- und Industriegebieten 
Gestaltung von Plätzen / Freiräumen 
Stadtmuseum 
Kulturförderung ( Zuschüsse Vereine / Verbände ) 
Stadttheater 
Sportförderung ( Zuschüsse Vereine/ Verbände ) 
Förderung stadtteilorientierter Seniorenarbeit 
Ausbau des Radwegenetzes 
Förderung Umweltschutz ( Zuschüsse Ver./ Verb. ) 
Volkshochschule 
Pflege und Instandhaltung der Grünanlagen 
Förderung des Ehrenamtes 
Bau und Unterhaltung von Sportanlagen 
Begegnungsstätten für Seniorinnen / Senioren 
Stadtbücherei / Stadtteilbüchereien 
Soziale Leistungen 
Instandhaltung des Straßennetzes 
Öffentlicher Personennahverkehr ( ÖPNV ) 
Pflege und Ausstattung von Spielplätzen 
Unterhaltung von Schwimmbädern 
Instandhaltung des Radwegenetzes 
Sauberkeit in der Stadt 
Soziale Dienste 
Öffentliche Sicherheit und Ordnung 
Freizeitangebote / Treffpunkte für Jugendliche 
Unterhaltung / Ausstattung der Kindergärten 
Betreuungsangebote an den Schulen 
Unterhaltung / Ausstattung der Schulen 
"weniger ausgeben" Saldo* "mehr ausgeben"  
+45 
a
+30 
a
+23 
a
+14 
a
+14 
a
+13 
a
+11 
+
+4 
a
+3 
a
 -1 
a
-1 
a
-1 
a
-1 
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-3 
a
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-4 
a
-8 
a
-12 
a
-12 
a
-12 
a
-13 
a
-14 
a
-14 
a
-23 
a
-24 
a
-33 
a
-37 
a
-41 
a
-52 
	




3




 
 
 
 
 
 
 
Bitte geben Sie für jeden Aufgabenbereich an, ob die 
Stadt "weniger", "gleich viel" oder "mehr" ausgeben soll 
- Saldo: "weniger Geld ausgeben" minus "mehr Geld a usgeben"- 
*) Differenz in Prozentpunkten

	




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  Beide Möglichkeiten sollten genutzt werden 
  Schwerpunkt sollte auf Einsparungen liegen  
  Schwerpunkt sollte auf Steuererhöhungen liegen 
  Weder noch. Dann lieber weitere Schulden aufnehmen 
  kann ich nicht beurteilen 
Um nicht nur Einsparungen und Leistungskürzungen 
vornehmen zu müssen, besteht auch die Möglichkeit, 
die städtischen Steuern zu erhöhen 
( z.B. Gewerbesteuer, Grundsteuer ). 
a
Wie sehen Sie das Verhältnis von 
Einsparungen zu Mehreinnahmen? 
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31
11 
44 
44 
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  "soll unbedingt erreicht werden"      "ist wünsch enswert"   
 "ist nicht so wichtig"  "soll auf keinen Fall ange strebt werden"   
  "weiß nicht"   
durch Bildung und Wissenschaft 
attraktiv sein 
a
Stadt sein, die die Belange von Kindern, Jugend- 
lichen und Familien besonders berücksichtigt 
a
Stadt mit hohen Qualitäten im 
Umwelt-, Natur- und Klimaschutz sein 
a
atttraktives Zentrum für das Münsterland sein 
a
besucherfreundliche Stadt mit 
internationaler Atmosphäre sein 
a
durch Kultur- und Freizeitangebote 
attraktiv sein 
a
ein attraktiver Wohnstandort sein 
a
seinen jetzigen Charakter bewahren 
a
attraktiver Standort für Forschungsein- 
richtungen und Technologieunternehmen sein 
a
attraktive Einkaufsstadt sein 
a
Stadt sein, die sich für gleiche Chancen 
von Frauen und Männern besonders einsetzt 
a
Stadt sein, die sich besonders für die Belange 
 von älteren Menschen einsetzt 
a
Stadt der guten Nachbarschaft für Deutsche 
und Ausländer/-innen sein 
a
seine Funktion als Verwaltungs- und Dienst- 
leistungszentrum festigen und ausbauen 
a
Stadt des bürgerschaftlichen Engagements und 
vielfältiger Mitwirkungsmöglichkeiten sein 
a
industriefreundlicher Standort sein 
          53 
 
          53 
         50 
        48 
 
       45 
       43 
      42 
      41 
     37 
    33 
    30 
    29 
    29 
   25 
  23 
13 
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               40 
              42 
              42 
             44 
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Berichtsvorlage

9636 Zeichen

V/0671/2010 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Bürgerumfrage 2010: Ergebnisse der Fragenkomplexe "Einsparmöglichkeiten und 
Mehreinnahmen", "Ziele der Stadtentwicklung" 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
23.09.2010 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Bericht
28.09.2010 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Bericht
29.09.2010 Hauptausschuss Bericht
29.09.2010 Rat Bericht 
 
 
Bericht: 
 
1. Fragestellungen, Methodik und Übertragbarkeit der Ergebnisse
 
In der Bürgerumfrage wurden vom 17.05. bis zum 18.06.2010 über 5.200 zufällig ausgewählte 
Bürgerinnen und Bürger zu aktuellen Themen der Stadtentwicklung befragt (Anlage, Folie 1). 
Schwerpunktthemen waren der „städtische Haushalt (Einsparmöglichkeiten und Mehreinnah-
men)“, die „Ziele der Stadtentwicklung“, die „Nutzung des Aasees – heute und morgen“ und die 
„Nutzung des Internets für städtische Dienstleistungen“. Im Rahmen der kontinuierlichen Beo-
bachtung wurden darüber hinaus auch die Einschätzungen zu den „Angeboten und Einrichtungen 
in Münster (Zufriedenheit und Wichtigkeit)“ erhoben. 
 
Wie in der Vorlage V/0438/2010 („Eckwerte für den Haushaltsplan 2011 und Konzept zur Haus-
haltskonsolidierung“) ausgeführt wird, soll die Meinung der Bürgerinnen und Bürger in die Bera-
tungen zum Haushaltsplan 2011 und zur Haushaltskonsolidierung einbezogen werden. Mit dieser 
Berichtsvorlage werden die entsprechenden Umfrageergebnisse zu den „Einsparmöglichkeiten 
und Mehreinnahmen“ und zu den „Zielen der Stadtentwicklung“ dokumentiert und für die Haus-
haltsplanberatungen zur Verfügung gestellt. 
 
An der Umfrage haben sich insgesamt 1.632 Bürgerinnen und Bürger beteiligt. Damit liegt der 
Rücklauf bei 31,2 % (Männer 32,7 %, Frauen 29,9 %). Der Rücklauf zeigt hinsichtlich wichtiger 
Strukturmerkmale (z. B. Geschlecht, Alter, Herkunft nach Stadtbezirken) nur geringe Abweichun-
gen von der Struktur der Münsteraner Bevölkerung, was eine wichtige Voraussetzung für eine 
Verallgemeinerung der Ergebnisse ist. 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0671/2010 
Auskunft erteilt: 
Herr Hauff 
Ruf: 
492 6135 
E-Mail: 
HauffTho@stadt-muenster.de 
Datum: 
02.09.2010 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0671/2010 
 
Haushalte mit Kindern unter 18 Jahren sind mit einem Anteil von 23 % in der Umfrage etwas 
stärker vertreten, Befragte mit Migrationsvorgeschichte sind mit einem Anteil von ca. 13 % unter-
repräsentiert. Diese Abweichungen des Rücklaufs von der Struktur der Gesamtbevölkerung 
Münsters sind tolerabel. Ohne diese Abweichungen würden sich die Ergebnisse lediglich um ma-
ximal bis zu 2 %-Punkte verändern. Damit lassen sich die Ergebnisse der Umfrage grundsätzlich 
auf die Münsteraner Bevölkerung übertragen. 
 
 
2. Fragenkomplex „Einsparmöglichkeiten und Mehreinnahmen“
 
2.1 „Einsparmöglichkeiten, Beibehaltung der Ausgaben, Mehrausgaben“ 
Unter Verweis darauf, dass sich die Stadt Münster nicht alles gleichzeitig leisten kann und ihre 
Sparbemühungen fortsetzen muss, wurden die Befragten für 30 Aufgabenbereiche um ihre Ein-
schätzung gebeten, ob die Stadt hier „weniger“, „gleich viel“ oder „mehr“ ausgeben soll 
(V/0438/2010, S. 12). Die Ergebnisse sind in den Folien 2, 3 und 4 in der Anlage dokumentiert. 
Die Folien 6a und 6b enthalten die geschlechterdifferenzierte Aufbereitung der Antworten.  
 
Als Überblick werden im Folgenden jeweils die sechs Aufgabenbereiche mit dem höchsten Anteil 
an Nennungen für „weniger“, „gleich viel“ oder „mehr“ Geld ausgeben aufgeführt. 
 
Die Stadt soll weniger
 Geld ausgeben (Folie 2): 
- Ausbau des Straßennetzes: 52 % 
- Entwicklung neuer Wohngebiete: 43 % 
- Entwicklung von Gewerbe- und Industriegebieten: 37 % 
- Gestaltung von Plätzen/Freiräumen: 27 % 
- Kulturförderung (Zuschüsse Vereine/Verbände): 27 % 
- Stadttheater: 25 % 
 
Die Stadt soll gleich viel
 Geld ausgeben (Folie 3): 
- Sauberkeit in der Stadt: 74 % 
- Pflege und Instandhaltung der Grünanlagen: 72 % 
- Instandhaltung des Radwegenetzes: 66 % 
- Stadtbücherei/Stadtteilbüchereien: 63 % 
- Pflege und Ausstattung von Spielplätzen: 62 % 
- Volkshochschule: 62 % 
 
Die Stadt soll mehr
 Geld ausgeben (Folie 4): 
- Unterhaltung/Ausstattung der Schulen: 55 % 
- Betreuungsangebote an den Schulen: 48 % 
- Unterhaltung/Ausstattung der Kindergärten: 41 % 
- Freizeitangebote/Treffpunkte für Jugendliche: 40 % 
- Öffentliche Sicherheit und Ordnung: 32 % 
- Soziale Dienste (soziale, gesundheitliche, familienbezogene Beratung/Hilfe): 31 % 
 
Bei allen Aufgabenbereichen sind Antworten sowohl auf „weniger Geld ausgeben“ als auch auf 
„mehr Geld ausgeben“ entfallen. Um die Tendenz der Antworten zu verdeutlichen, werden daher 
bei den einzelnen Aufgabenbereichen die Antwortanteile für „mehr Geld ausgeben“ von den Ant-

3 
V/0671/2010 
 
wortanteilen für „weniger Geld ausgeben“ abgezogen. Für folgende Aufgabenbereiche ergibt sich 
dabei ein Übergewicht an Antworten in der Kategorie „weniger Geld ausgeben“ (Folie 5):  
- Ausbau des Straßennetzes: + 45 %-Punkte  
- Entwicklung neuer Wohngebiete: + 30 %-Punkte 
- Entwicklung von Gewerbe- und Industriegebieten: + 23 %-Punkte 
- Gestaltung von Plätzen/Freiräumen: + 14 %-Punkte 
- Stadtmuseum: + 14 %-Punkte 
- Kulturförderung (Zuschüsse Vereine/Verbände): + 13 %-Punkte 
- Stadttheater: + 11 %-Punkte 
- Sportförderung (Zuschüsse Vereine/Verbände): + 4 %-Punkte 
- Förderung stadtteilorientierter Seniorenarbeit: + 3 %-Punkte 
 
222 Personen (14 %) haben darüber hinaus die Möglichkeit des offenen Antwortfeldes genutzt, 
um weitere Aufgabenbereiche zu benennen, bei denen „gespart“, „gleich viel“ oder „mehr ausge-
geben“ werden soll. Von den 288 Nennungen entfielen 83 Nennungen auf „weniger Geld ausge-
ben“, 14 Nennungen auf „gleich viel Geld ausgeben“ und 178 Nennungen auf „mehr Geld ausge-
ben“. Hinzu kamen 13 Nennungen ohne Angaben zu den vorstehenden Kategorien. Die Nennun-
gen wiesen eine große thematische Breite auf und waren teilweise sehr detailliert. Mehr als 10 
Nennungen entfielen auf den Bereich „Verwaltung“ in der Kategorie „weniger Geld ausgeben“ (18 
Nennungen) und auf den Bereich „Verkehrssicherheit/-beruhigung“ in der Kategorie „mehr Geld 
ausgeben“ (12 Nennungen). 
 
2.2 „Verhältnis von Einsparungen zu Mehreinnahmen“
 
In der Umfrage wurde darüber hinaus thematisiert, dass neben Einsparungen und damit verbun-
denen Leistungskürzungen auch die Möglichkeit besteht, die städtischen Steuern (z.B. Gewerbe-
steuer, Grundsteuer) zu erhöhen, um den Haushalt zu stabilisieren (V/0438/2010, S. 13). Die 
Befragten wurden daher gebeten, das „Verhältnis von Einsparungen zu Mehreinnahmen“ einzu-
schätzen. Dabei ergaben sich folgende Ergebnisse (Folie 7): 
- 45 %: „Beide Möglichkeiten sollten genutzt werden“, d.h. Einsparungen und Mehreinnahmen 
z.B. durch Steuererhöhungen 
- 41 %: „Schwerpunkt sollte auf Einsparungen liegen“ 
- 4 %: „Schwerpunkt sollte auf Steuererhöhungen liegen“ 
- 1 %: „Weder noch. Dann lieber weitere Schulden aufnehmen, auch wenn die Stadt Münster 
dann nicht mehr alleine über ihre Ausgaben entscheiden kann“ 
- 9 %: „kann ich nicht beurteilen“  
 
 
3. „Welche Ziele soll Münster in den nächsten Jahren erreichen?“
 
Im Rahmen der strategischen Haushaltsentwicklung und Haushaltssteuerung ist die Identifikation 
von steuerungsrelevanten Zielen von großer Bedeutung (V/0743/2009, V/0161/2010). Die Um-
frage unterstützt dieses Anliegen mit den Ergebnissen zu der Frage „Welche Ziele soll Münster in 
den nächsten Jahren erreichen?“ Bei der Entwicklung des Fragerasters konnte auf Bürgerumfra-
gen aufgebaut werden, die im Kontext des Integrierten Stadtentwicklungs- und Stadtmarketing-
prozesses (ISM) durchgeführt wurden.

4 
V/0671/2010 
 
Wie die grafische Aufbereitung der Ergebnisse in Folie 8 zeigt, liegt bei folgenden Zielen der 
Stadtentwicklung der Schwerpunkt der Nennungen in der Kategorie „soll unbedingt erreicht wer-
den“:  
- 53 %: „Durch Bildung und Wissenschaft attraktiv sein“  
- 53 %: „Stadt sein, die die Belange von Kindern, Jugendlichen und Familien 
          besonders berücksichtigt“ 
- 50 %: „Stadt mit hohen Qualitäten im Umwelt-, Natur- und Klimaschutz sein“ 
- 48 %: „Attraktives Zentrum für das Münsterland sein“ 
- 45 %: „Besucherfreundliche Stadt mit internationaler Atmosphäre sein“ 
 
Für alle anderen abgefragten Zielvorgaben liegt der Schwerpunkt der Nennungen in der Katego-
rie „ist wünschenswert“. In den Folien 9a und 9b sind die Ergebnisse nach Zielvorgaben und 
Antwortkategorien geschlechterdifferenziert dargestellt. 
 
 
4. Zusätzliche Aufbereitungen der Ergebnisse
 
Eine zusätzliche farbige Version der Grafiken aus der Anlage ist im Internetangebot des Amtes 
für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung unter „Bürgerumfrage 2010“ zum Download 
bereitgestellt. Diese kann unter www.muenster.de/stadt/stadtplanung“ abgerufen werden. Ebenso 
werden hier weitergehende tabellarische Aufbereitungen der Ergebnisse zu den Fragenkomple-
xen „Einsparmöglichkeiten und Mehreinnahmen“ und „Ziele der Stadtentwicklung“ nach demogra-
fischen Strukturmerkmalen angeboten.  
 
Insgesamt wird mit den grundsätzlich übertragbaren Ergebnissen der Bürgerumfrage 2010 die 
Einbeziehung der Bürgermeinung in die Haushaltsplanberatungen weiter gestärkt und eine zu-
sätzliche Informationsquelle für politische Schwerpunktsetzungen zur Verfügung gestellt. 
 
 
 
 
I.V. 
 
gez. 
 
Schultheiß 
Stadtdirektor 
 
 
 
Anlagen: 
Bürgerumfrage 2010: Grafische und tabellarische Aufbereitung der Ergebnisse zu den Fragen-
komplexen „Einsparmöglichkeiten und Mehreinnahmen“, „Ziele der Stadtentwicklung“

Beratungsverlauf (4)

23.09.2010 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft
TOP 5.2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
28.09.2010 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften
TOP 4.4 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
29.09.2010 Hauptausschuss
TOP 22 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
29.09.2010 Rat
TOP 9.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
V/0671/2010
Typ
Vorlagen
Datum
03.09.2010
Erstellt
06.10.2020 14:37