Prüfauftrag zur Linie 630
Mitteilungsvorlage 201713 vom 29.09.2020
Stand: Am 24.02.2021 in der Bezirksvertretung Beuel zur Kenntnis genommen.
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Mitteilungsvorlage öffentlich 201713 Der Oberbürgermeister —— Federführung: 61 Stadtplanungsamt Dezernat: Dez. III Prüfauftrag zur Linie 630 Beratungsfolge Bezirksvertretung Beuel 09.12.2020 Kenntnisnahme Mitteilung: Die Verwaltung wurde in der Sitzung des Ausschusses für Planung, Verkehr und Denkmalschutz am 20.06.2018 mit der Prüfung beauftragt, ob und wie die Leistungsfähigkeit der Linie 630 verbessert werden kann (vgl. DS 1811546EB12). Dazu sollte eine Aufgliederung der Linie in drei Teillinien geprüft werden: 1) die Buslinie 630 fährt unverändert zwischen Tannenbusch und Uniklinikum Nord; 2) eine zusätzliche Buslinie 630a übernimmt die Kapazität von Uniklinikum Nord bis UN-Campus; 3) eine weitere Linie übernimmt die Kapazität von UN-Campus durch das Bundesviertel über die Südbrücke nach Beuel. Die Ergebnisse dieser Prüfung wurden bereits in die Augustsitzungen der Bezirksvertretungen Hardtberg und Bonn, des Ausschusses für Verkehr, Planung und Denkmalschutz sowie in die Ratssitzung am 01.09.2020 eingebracht. Die Verwaltung hat die Trennung der Linie 630 am Uniklinikum Süd vorgeschlagen (vgl. DS 201445), welche vom Rat am 01.09.2020 beschlossen wurde. Da die Bezirksvertretung Beuel aufgrund der Abgabefristen mit der Beschlussvorlage im August nicht mehr erreicht werden konnte, soll mit dieser nachlaufenden Mitteilungsvorlage sichergestellt werden, dass die Informationen ebenfalls den Mitgliedern der Bezirksvertretung Beuel zur Kenntnis gebracht werden: Die Linie 630 verkehrt an Schultagen zwölf Mal täglich zwischen den Haltestellen Uniklinikum Süd und Fritz-Erler-Straße in beide Richtungen, die meisten Kurse verkehren allerdings nur zwischen den Haltestellen Uniklinikum Süd und Agnetendorfer Straße. Die Verspätungen auf der Linie summieren sich derzeit hauptsächlich wegen der Länge der Linie zum Ende des jeweiligen Kurses beträchtlich. Die Verwaltung und SWB erarbeiten bereits Maßnahmen zur Beschleunigung, um diesen Verspätungen entgegenzuwirken (vgl. DS 1810600EB4). Ein Hauptgrund für Verzögerungen sind die Schrankenschließungen am Bahnübergang in Dottendorf, die nicht planbar sind. Eine Trennung der Buslinie würde diese weniger störanfällig machen, sodass zumindest der Ast zwischen Tannenbusch und Uniklinikum Süd stabiler betrieben werden kann. Da am Uniklinikum Süd bereits eine Endhaltestelle besteht, hat die Verwaltung dort eine Teilung der Linie empfohlen. Hierfür sind die Beschaffung und der Betrieb eines zusätzlichen Busses notwendig, was zu Mehrkosten von ca. 180.000 € jährlich führt. Dabei werden die Abfahrtszeiten angepasst, um eine günstigere Verteilung der Wendezeiten zu erreichen, Seite 1 von 2 Seite 2 —— wodurch die direkte Umsteigemöglichkeit zwischen den neuen Teillinien am Uniklinikum Süd entfällt. Laut SWBV bleiben allerdings nur wenige Fahrgäste über diese Haltestelle hinaus im Bus sitzen. Eine weitere Unterteilung in zwei kurze Linien am UN-Campus (vgl. Prüfauftrag, Punkt 2 und 3) ist trotz der oft entstehenden Wartezeiten am Bahnübergang Dottendorf nicht sinnvoll, weil so z.B. ein Umstieg notwendig wäre, um von Kessenich aus die Arbeitsschwerpunkte im Bundesviertel zu erreichen. Ebenfalls wird keine Weiterführung der Linie über die Südbrücke nach Beuel (vgl. Prüfauftrag, Punkt 2 und 3) empfohlen: So entstünde Parallelverkehr zu den Stadtbahnen, die die Strecke auf eigener Trasse schneller zurücklegen können als Busse im Mischverkehr. An der Haltestelle Heussallee/Museumsmeile besteht eine Umsteigemöglichkeit zwischen Stadtbahnlinie 66 und Buslinie 630. Die Verlängerung nur der heutigen zwölf Fahrtenpaare nach Beuel würde zusätzliche Betriebskosten von ca. 110.000 € jährlich verursachen. Anlage/n Keine Seite 2 von 2
Beratungsverlauf
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09.12.2020
TOP 12.5, Kenntnisnahme. Ergebnis: wg. Sitzungsabbruch nicht behandelt (vertagt)
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