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2197/2026

Beantwortung einer Anfrage (AN/0839/2026) von Pinar Wege und Sigita Gelbach, SPD-Liste zum Thema: Arbeitsmarkt- und Teilhabechancen geflüchteter Frauen in Köln – Qualifizierung, Kinderbetreuung und kultursensible Begleitung

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 27.08.2026

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Nächste Beratung: Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren, Sitzung am 17.09.2026, TOP 12.2.5

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

16824 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
OB/16/162 
 
Vorlagen-Nummer 27.08.2026 
 2197/2026 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration 15.09.2026 
Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren 17.09.2026 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 05.10.2026 
 
Beantwortung einer Anfrage (AN/0839/2026) von Pinar Wege und Sigita Gelbach, SPD-
Liste zum Thema: Arbeitsmarkt- und Teilhabechancen geflüchteter Frauen in Köln – 
Qualifizierung, Kinderbetreuung und kultursensible Begleitung 
Pinar Wege und Sigita Gelbach der SPD-Liste haben für die Sitzung des Ausschusses für 
Chancengerechtigkeit und Integration am 09.06.2026 unter AN/0839/2026 zum Thema: „Ar-
beitsmarkt- und Teilhabechancen geflüchteter Frauen in Köln – Qualifizierung, Kinderbetreu-
ung und kultursensible Begleitung“ um die Beantwortung folgender Fragen gebeten. 
Zusammenfassung in einfacher Sprache: 
Was tut die Stadt Köln für geflüchtete Frauen? 
Die Stadt Köln hilft geflüchteten Frauen dabei, besser Deutsch zu lernen, eine Arbeitsstelle zu 
finden und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Dafür gibt es verschiedene Angebote: 
1. Deutsch lernen 
 An der Volkshochschule (VHS) gibt es viele verschiedene Deutschkurse in ganz Köln 
– von ganz einfachen Kursen zum Lesen und Schreiben lernen (Alphabetisierung) bis 
zu fortgeschrittenen Kursen (Stufen A1 bis C1). Dazu gehören auch offizielle Integrati-
onskurse und Berufs-Sprachkurse. 
2. Beratung und Unterstützung 
 Das Kommunale Integrationsmanagement (KIM) hilft zugewanderten Menschen per-
sönlich dabei, sich in Köln zurechtzufinden. Beratende unterstützen zum Beispiel da-
bei, Angebote für Sprache und Arbeit zu finden und Hindernisse zu überwinden. 
 Beim „Neuen Konzept für die Arbeit“ arbeiten verschiedene Ämter und Stellen in Köln 
zurzeit an einem neuen Plan. Damit soll die Hilfe bei der Arbeitsuche noch besser auf 
die Bedürfnisse von geflüchteten Frauen und Männern angepasst werden. 
3. Hilfe für den Berufseinstieg 
 Das Programm „MENTEGRA“ hilft gut ausgebildeten Frauen mit Fluchtgeschichte, die 
bisher keine Arbeit gefunden haben. Jede Frau bekommt für ein Jahr eine erfahrene

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Fach- oder Führungskraft als persönliche Begleitung (das nennt man Mentoring). Ge-
meinsam schreibt man Bewerbungen und knüpft Kontakte zu Unternehmen. 
 Schon während des Sprachkurses hilft das Projekt „Start & Go“ dabei, Zeugnisse aus 
der Heimat anerkennen zu lassen und sich auf dem Arbeitsmarkt zu orientieren. 
 Beim Projekt „Women Connect“ entwickeln Teilnehmerinnen zusammen berufliche 
Pläne, bauen Netzwerke auf und knüpfen neue Kontakte. 
4. Hilfe für Mütter 
 Wenn Mütter eine Ausbildung oder eine Weiterbildung machen, kümmert sich das Pro-
jekt „Sonne, Mond und Sterne“ um die Betreuung der Kinder – besonders auch zu un-
gewöhnlichen Arbeitszeiten („Randzeitenbetreuung“). 
5. Allgemeine Beratung bei Arbeitslosigkeit 
 Verschiedene Vereine bieten im Programm „BOREA“ Beratungen für Menschen an, 
die arbeitslos sind oder ihre Arbeit verlieren könnten. Viele dieser Vereine haben sehr 
viel Erfahrung darin, speziell geflüchtete Frauen zu unterstützen. 
 
Ausführliche Beantwortung: 
1. Welche zentralen Maßnahmen, Programme oder Projekte der Stadt Köln richten 
sich gezielt an geflüchtete Frauen, um deren Zugang zu Sprachförderung, Quali-
fizierung, Ausbildung, Arbeit und gesellschaftlicher Teilhabe zu verbessern? 
Antwort der Verwaltung: 
Die Volkshochschule (VHS) bietet eine Vielzahl von Deutschkursen an, an denen geflüchtete 
Frauen teilnehmen können. Neben den vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) 
geförderten Integrationskursen und Berufssprachkursen, die mit einer Zulassung etwa durch 
das BAMF, das Amt für Integration und Vielfalt oder das Jobcenter oder – bei Vorhandensein 
entsprechender finanzieller Mittel – als Selbstzahlende besucht werden können, werden an 
der VHS Deutschkurse mit den Sprachzielen A1 bis C1, Alphabetisierungskurse sowie 
Deutsch-Grundbildungskurse stadtweit angeboten. 
Das Kommunale Integrationsmanagement (KIM) Köln unterstützt zugewanderte Menschen 
durch ein individuelles Case-Management bei ihrer Integration. Auch zugewanderte Frauen 
werden dabei begleitet, Zugangsbarrieren abzubauen und passende Angebote zu Sprachför-
derung, Qualifizierung, Ausbildung und Arbeit zu finden. Durch die Vernetzung mit Behörden, 
Bildungseinrichtungen und sozialen Beratungsstellen fördert KIM ihre gesellschaftliche Teil-
habe, stärkt ihre Selbstständigkeit und verbessert ihre Chancen auf eine nachhaltige Integra-
tion. Das Angebot richtet sich nicht gezielt an geflüchtete Frauen, sondern generell an Men-
schen mit internationaler Familiengeschichte. 
 
Aktuell entwickelt die KIM-Koordination im Rahmen des Landesprogramms „NRW.integrativ“ 
gemeinsam mit dem KIM-Case-Management, der Abteilung Arbeitsmarktförderung des Amtes 
für Soziales, Arbeit und Senioren, der Stabsstelle Fachkoordination EU-Zuwanderung, dem 
Jobcenter, der Agentur für Arbeit und dem Kompetenzzentrum Bildung und Arbeit für Migran-
tinnen und Migranten in Köln (KoBAM) ein Konzept zur Spezialisierung einzelner KIM-Case-
Manager*innen im Bereich der Arbeitsmarktintegration. Dabei werden die spezifischen Be-
darfe geflüchteter Menschen, auch geflüchteter Frauen, in den Blick genommen und in die 
konzeptionelle Ausgestaltung einbezogen. Ziel ist es, mehr Menschen mit internationaler Fa-
miliengeschichte nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren und ihre Beschäftigungsver-
hältnisse langfristig zu sichern und zu stabilisieren. 
 
Das Mentoring-Programm „MENTEGRA“ des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Region 
Köln unterstützt gezielt qualifizierte Frauen mit Fluchtgeschichte, die auf Grund unterschiedli-
cher Hürden bisher keinen Zugang zum Arbeitsmarkt gefunden haben, beim Einstieg in den

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deutschen Arbeitsmarkt. Im Mittelpunkt stehen dabei sogenannte Tandems, bei denen diese 
Frauen als Mentees für rund ein Jahr eine erfahrene Fach- oder Führungskraft aus kleinen 
und mittleren Unternehmen (KMU) als persönliche Mentor*in an die Seite gestellt bekommen. 
Gemeinsam arbeiten sie an Bewerbungen, dem Aufbau von Netzwerken und dem gegenseiti-
gen Austausch, um den Mentees den Weg in passende Fachpositionen zu ebnen. Das Mento-
ring-Programm leistet einen aktiven Beitrag zur Frauenförderung und stärkt die Wettbewerbs-
fähigkeit von KMU durch den Zugang zu neuen Talenten. Zudem entstehen intensive persönli-
che und berufliche Kontakte, die weit über die Projektlaufzeit hinauswirken.  
 
Die Arbeitsmarktförderung finanziert zudem über das Kommunale Programm für Arbeit und 
Beschäftigungsfähigkeit (KomProArBeit) unter anderem das Projekt „Start & Go“ beim Träger 
Begegnungs- und Fortbildungszentrum muslimischer Frauen e.V. (BFmF e.V.). Hier erhalten 
die Teilnehmenden bereits mit Beginn ihres Sprachkurses Unterstützung bei der Anerkennung 
ihrer Bildungsabschlüsse aus dem Heimatland sowie Orientierung auf dem deutschen Arbeits-
markt.  
Ferner werden aus KomProArBeit folgende weitere Projekte gefördert, die sich nicht aus-
schließlich an geflüchtete Frauen richten. Die Personengruppe partizipiert stark von den An-
geboten. Zu den Projekten im Einzelnen:  
 
Mit „Women Connect“ des Träger MA.i e.V. entwickeln Teilnehmerinnen gemeinsam berufli-
che Perspektiven, bauen Netzwerke auf und bringen sich aktiv in Gesellschaft und Arbeitsle-
ben ein. 
 
Der Träger Zug um Zug e.V. unterstützt mit dem Projekt „Sonne, Mond und Sterne“ die Rand-
zeitenbetreuung der Kinder von erziehenden Frauen, die eine Ausbildung oder Qualifizierung 
absolvieren. 
 
Das Förderprogramm BOREA fördert bei sechs Trägern Beratungsangebote für erwerbslose 
oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen. Die durchführenden Träger haben viel Erfah-
rung in der Arbeit mit der Personengruppe der geflüchteten Frauen, insbesondere sind hier 
erneut die Träger BFmF e.V. sowie Frauen gegen Erwerbslosigkeit e.V. zu nennen.  
2. Welche wesentlichen strukturellen Hürden identifiziert die Verwaltung für ge-
flüchtete Frauen beim Zugang zu Sprachkursen, Arbeitsmarkt, Qualifizierung 
und gesellschaftlicher Teilhabe in Köln? 
Antwort der Verwaltung: 
Zu nennen sind hier insbesondere: 
a) finanzielle Hürden: 
 Nicht alle geflüchteten Frauen haben einen kostenfreien Zugang zu Integrationskur-
sen. Der Aufenthaltsstatus ist auch hier entscheidend. 
 Teilnehmende, die nach Abschluss des Integrationskurses das Sprachziellevel B1 
nicht erreicht haben, erhalten keinen kostenbefreiten Zugang zu den weiterführenden 
Berufssprachkursen des BAMF. 
 Die Anzahl der allgemeinen Berufssprachkurse, in welchen die deutsche Sprache sys-
tematisch weiter erlernt werden kann, wurde durch das BAMF kontingentiert. 
b) Kinderbetreuung: 
 -Die Kinderbetreuung muss sichergestellt sein, um an einem Sprachkurs teilnehmen 
zu können. Die VHS kann keine Kinderbetreuung ermöglichen. Auch andere Sprach-
kurs-Träger können dies nicht ermöglichen. 
c) Infrastruktur: 
 -Nicht zuverlässige oder zeitaufwändige Verbindungen des ÖPNV (Beispiel abgele-
gene Stadtteile), die u.a. nicht mit der Kinderbetreuung bzw. Bring- und Abholzeiten 
korrespondieren.

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d) Barrieren durch fehlende digitale Grundlagen: 
 -Die Kommunikation mit Verwaltung/Behörden per E-Mail ist teilweise nur mit Unter-
stützung möglich. Zusätzlich zu vorhandenen Sprachbarrieren sind nicht alle Frauen 
im Besitz eines Smartphones 
 
e) Die prekäre Wohnsituation bei Personen, die in Unterkünften leben, erschwert das Lernen 
der Sprache begleitend zum Sprachkurs, z.B. die Unterrichtsvor- und nachbereitung. 
 
f) psychologische Betreuung: 
 Insbesondere bei traumatisierten Menschen und Menschen mit psychischen Erkran-
kungen wird bedingt durch die begrenzten Therapieplätze und lange Wartezeiten das 
Lernen und eine kontinuierliche Kursteilnahme deutlich erschwert. 
Zu den wesentlichen strukturellen Hürden zählen fehlende oder unzureichende Kinderbetreu-
ungsangebote, Sprachbarrieren, lange Wartezeiten für Sprach- und Integrationskurse und 
mangelnde Transparenz und Kenntnis der bestehenden Unterstützungsangebote. Hinzu kom-
men Schwierigkeiten bei der Anerkennung ausländischer Bildungs- und Berufsabschlüsse, 
aufenthaltsrechtliche Einschränkungen sowie fehlende Kenntnisse über das deutsche Bil-
dungs-, Sozial- und Arbeitsmarktsystem. Darüber hinaus erschweren eingeschränkte Mobili-
tät, familiäre Verantwortung und fehlende niedrigschwellige Informations- und Beratungsange-
bote den Zugang zu Qualifizierung, Erwerbsarbeit und gesellschaftlicher Teilhabe. Um diese 
Hürden abzubauen, sind eine stärkere Vernetzung der Akteur*innen, bedarfsgerechte Förder-
strukturen sowie eine zielgruppenspezifische und aufsuchende Beratung erforderlich. 
Im Rahmen von MENTEGRA- wurde in Bezug auf die Arbeitsmarktintegration sichtbar, dass 
die Bewilligung von Praktika für Leistungsempfängerinnen lediglich für drei Monate nicht dem 
Wunsch der Unternehmen nach längeren Praktikumszeiträumen entspricht. 
3. Wie werden bestehende Angebote inhaltlich so ausgestaltet, dass sie die spezifi-
schen Lebenslagen geflüchteter Frauen berücksichtigen, insbesondere im Hin-
blick auf Kinderbetreuung, familiäre Verantwortung, Bildungsbiografien und un-
terschiedliche Zugänge zum Thema Erwerbsarbeit? 
Antwort der Verwaltung 
Die VHS stellt ein stabiles und vielfältiges Angebot in der Innenstadt und in den Sozialräumen. 
Hierzu gehören 
- kostenfreie Grundbildungsangebote, die sich inhaltlich an der Lebenswelt der Lernenden ori-
entieren 
- Deutschangebote am Vormittag zur Vereinbarung von Familie/Kinderbetreuung und Kursteil-
nahme 
- Lebenswelt und erwerbsweltbezogene Inhalte:  
->Integrationskurse beinhalten Themen zum Leben in Deutschland 
->Berufssprachkurse beinhalten das Arbeiten und den Arbeitsmarkt in Deutschland 
->Berufssprachkurse thematisieren spezifische Arbeitsfelder (Pflege u. a.) 
->Alphabetisierungs- und Grundbildungskurse orientieren sich an Themen, welche die 
Lernenden beschäftigen und direkt angewendet werden können. 
Bestehende Angebote werden bedarfsgerecht ausgestaltet, indem sie die spezifischen Le-
benslagen geflüchteter Frauen berücksichtigen. Dazu gehören flexible Beratungs- und Kurs-
zeiten, eine individuelle Begleitung unter Berücksichtigung familiärer Verantwortung sowie die

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Anerkennung unterschiedlicher Bildungs- und Berufsbiografien. Darüber hinaus werden nied-
rigschwellige, kultursensible und mehrsprachige Beratungsangebote geschaffen, die an die 
unterschiedlichen Voraussetzungen und Erfahrungen der Frauen anknüpfen. Durch eine enge 
Verzahnung von Sprachförderung, Qualifizierung, psychosozialer Beratung und arbeitsmarkt-
bezogenen Angeboten wird ein schrittweiser Zugang zu Ausbildung, Beschäftigung und ge-
sellschaftlicher Teilhabe ermöglicht. 
Das MENTEGRA-Mentoring wurde bedarfsorientiert ausgearbeitet: Unterstützungsmaßnah-
men (z.B. Bewerbungstraining) und Veranstaltungszeiten wurden nach den Bedarfen und be-
ruflichen und familiären Situationen der teilnehmenden Frauen ausgerichtet. Bei fehlender 
Kinderbetreuung besteht die Möglichkeit der Mitnahme von Kindern zu den MENTEGRA-Ver-
anstaltungen. 
4. Wie werden geflüchtete Frauen niedrigschwellig erreicht und angesprochen, und 
welche Rolle spielen dabei insbesondere städtische Unterkünfte als Orte direk-
ter Information, Beratung und Unterstützung? 
Antwort der Verwaltung: 
Die VHS bietet offene Sprechzeiten für Deutschsprachangebote an den VHS-Standorten In-
nenstadt/Neumarkt, Mülheim/Wiener Platz, Chorweiler und Porz. 
Sie bewirbt ihre Bildungsveranstaltungen über die entsprechenden fachlichen Netzwerke, bei 
Beratungsstellen (Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte u .a.), Vereinen und Akti-
onen bei Stadtteilfesten u. a. 
Geflüchtete Frauen werden durch niedrigschwellige, aufsuchende und kultursensible Ange-
bote erreicht. Eine zentrale Rolle spielen dabei städtische Unterkünfte, da sie den direkten Zu-
gang zur Zielgruppe ermöglichen. Durch regelmäßige Sprechstunden, Gruppenangebote so-
wie die enge Zusammenarbeit der Sozialarbeitenden des Sozialen Dienstes des Amtes für 
Wohnungswesen mit den Vereinen und Institutionen, die entsprechende Angebote anbieten 
(unter Frage 1 genannt) können Frauen frühzeitig über Sprachförderung, Bildungs- und Quali-
fizierungsangebote, Kinderbetreuung sowie Möglichkeiten der Arbeitsmarktintegration infor-
miert und an passende Unterstützungsangebote vermittelt werden. 
Im Rahmen des MENTEGRA-Mentorings werden qualifizierte geflüchtete Frauen u.a. über di-
gitale Aufrufe sowie Vorstellungen in Vereinen und Institutionen, die einen direkten Zugang zu 
der Zielgruppe haben, erreicht. Hierzu gehören insbesondere das Jobcenter, der Arbeitskreis 
Willkommenskultur sowie MA.i e.V. Auch die Bewerbung des Programms durch die teilneh-
menden Frauen selbst und die Weiterempfehlung an Competentia Region Köln gewährleisten 
einen niedrigschwelligen Zugang zum Mentoring-Angebot. 
5. Welche strategischen Ansätze oder konkreten Planungen verfolgt die Verwal-
tung, um die Arbeitsmarkt- und Teilhabechancen geflüchteter Frauen in Köln 
nachhaltig zu verbessern? 
Antwort der Verwaltung: 
Das breite Bildungsangebot der VHS verbessert die Arbeitsmarkt- und Teilhabechancen ge-
flüchteter Frauen in Köln über das Sprachangebot hinaus. 
Ein weiterer zentraler strategischer Ansatz der Verwaltung besteht darin, die Zusammenarbeit 
mit Vereinen, Trägern und Institutionen zu stärken, die über langjährige Expertise in der Arbeit 
mit geflüchteten Frauen sowie in den Bereichen gesellschaftliche Teilhabe und Arbeits-
marktintegration verfügen. Ziel ist es, bestehende Angebote besser miteinander zu vernetzen, 
Doppelstrukturen zu vermeiden und Versorgungslücken frühzeitig zu identifizieren. Gleichzei-
tig sollen Fachkräfte, insbesondere in städtischen Unterkünften, Beratungsstellen und ande-
ren niedrigschwelligen Anlaufstellen, regelmäßig über die bestehende Angebotslandschaft in-
formiert und für die besonderen Bedarfe geflüchteter Frauen sensibilisiert werden, damit sie 
gezielt an passende Unterstützungsangebote vermitteln können.

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Eine kontinuierliche Abstimmung zwischen Verwaltung, Jobcenter, Agentur für Arbeit und 
freien Trägern kann dazu beitragen, Übergänge zu erleichtern und die Arbeitsmarkt- sowie 
Teilhabechancen geflüchteter Frauen nachhaltig zu verbessern. Einen wichtigen Beitrag 
hierzu soll zukünftig die Umsetzung des Landesprogramms „NRW.integrativ“ in Köln durch 
das Kommunale Integrationsmanagement leisten. Ziel hierbei ist, die Zusammenarbeit der re-
levanten Akteur*innen zu stärken und die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit internati-
onaler Familiengeschichte nachhaltig zu fördern. 
 
Gez. Prof. Dr. Diemert

Beratungsverlauf (2)

15.09.2026 Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
TOP 3.4 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung
17.09.2026 Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren
TOP 12.2.5 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung

Orte (3)

  • Wiener Platz
  • Markt
  • Neumarkt

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Details

Vorlagen-Nr.
2197/2026
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
27.08.2026
Erstellt
29.07.2026 17:08