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V/0554/2023

Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide: Jahresbericht 2022

Vorlagen 19.10.2023

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Berichtsvorlage

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Ansehen

Anlage A

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Ansehen

Anlage 2 - Jahresbericht 2022, Kontextdatenmonitoring und Niederschrift Workshop

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Ansehen

Anlage 1 - Förderung im Jahr 2022

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Ansehen

Berichtsvorlage

3164 Zeichen

V/0554/2023 
V/0554/2023 
 
 
Öffentliche Berichtsvorlage 
Betrifft 
 
Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide: Jahresbericht 2022 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   14.11.2023 Bezirksvertretung Münster-Nord Bericht 
   22.11.2023 Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Verbraucherschutz und  
Arbeitsförderung 
Bericht 
   23.11.2023 Ausschuss für Gleichstellung Bericht 
   29.11.2023 Integrationsrat Bericht 
   30.11.2023 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht 
   30.11.2023 Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung Bericht 
   06.12.2023 Ausschuss für Wohnen, Liegenschaften, Finanzen und Wirtschaft Bericht 
   13.12.2023 Hauptausschuss Bericht 
   13.12.2023 Rat Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Das Maßnahmeprogramm Kinderhaus-Brüningheide startete 2007 zunächst im Rahmen des Bund -
Länder-Programms „Soziale Stadt“ und wird seit 2011 aus kommunalen Mitteln finanziert. Wie in den 
vergangenen Jahren berichtet die Verwaltung mit dieser Vorlage über die  Durchführung des Pro-
gramms. Der vorliegende Jahresbericht 2022 enthält die Ergebnisdarstellung und -auswertung des 
Programms und seiner Einzelprojekte sowie die für die Programmdurchführung wichtigen Rahmenbe-
dingungen (Kontextindikatoren) und weist auf aktuelle Entwicklungen im Wohngebiet hin. 
 
Wie die Ausgaben in den Vorjahren folgt der Aufbau des Berichts der Systematik des integrierten 
Handlungskonzepts, das dem Programm mit seinen 8 Themenfeldern und gut 20 Projekten zugrun-
de liegt. Das im Rahmen des Teilprojekts 8.01 (Prozessbegleitende Selbstevaluation) erarbeitete 
Dokumentations- und Zielsystem bildet mit den sowohl themenfeldübergreifenden Programmzie-
len als auch den projektspezifischen Zielen die Basis für die Auswertung und Darstellung der Er-
gebnisse. 
Anlage 1 informiert über die Verteilung des Budgets in Höhe von 168.210 € auf die verschiedenen 
Projekte. 
Sozialamt 
Stadtplanungsamt 
 
08.11.2023  
 
Ihr/e Ansprechpartner/in:  
Frau Weinlich 
Frau Peuling-Heerstraß 
Telefon: 492-5594 
Weinlich@stadt-muenster.de

- 2 - 
V/0554/2023 
Der Jahresbericht enthält eine gebündelte Querauswertung und wurde auf der Grundlage der von den 
Projektakteuren gefertigten tabellarischen Berichten und Monitoringbögen federführend durch das 
Stadtplanungsamt erstellt - Anlage 2. 
Die Einzeldaten des Kontextdatenmonitors 2022 in Anlage 2 enthalten Informationen über relevante 
demographische und sozioökonomische Rahmenbedingungen des Gebiets. Im Rahmen der 
Programmsteuerung können daraus wichtige Orientierungspunkte und Handlungsbedarfe im Gebiet 
abgeleitet werden. Aus den Kontextdaten kann allerdings keine Aussage über das Erzielen oder Ver-
fehlen von Programm- bzw. Projektzielen begründet werden. 
Über den Jahresworkshop am 16. August 2022 informiert das beigefügte Protokoll in Anlage 2. 
 
 
  
In Vertretung 
 
gez. 
 
Cornelia Wilkens 
Stadträtin 
 
 
 
 
 
 
Anlagen: 
 
Anlage A 
 
Anlage 1: Finanzierungsübersicht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet  
Kinderhaus-Brüningheide 
 
Anlage 2: Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-
Brüningheide, Kontextdatenmonitor 2022 und Niederschrift Jahresworkshop

Anlage A

1263 Zeichen

Anlage A zur V/0554/2023 
Kurzüberblick 
Die Vorlage berichtet für das Jahr 2022 über die Ergebnisse des Maßnahmenprogramms Kinder-
haus-Brüningheide. Darüber hinaus werden für die Programmdurchführung relevanten Kontextin-
dikatoren und Entwicklungen im Wohngebiet dargestellt. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
 Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität weiterentwi-
ckeln: 
 mit hoher Umwelt- und Naturqualität 
 mit breitem Freizeit- und Sportangebot 
 mit hohem Wohnwert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft 
 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 0503 Sicherung besonderer sozialer Bedarfe 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja x Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja x Nein   
Im beschlossenen Haushaltsplan 2023 enthalten? x Ja  Nein  teilw. 
Im Entwurf des Haushaltsplan 2024 enthalten? x Ja  Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? x Ja  Nein   
Bereits veranschlagt? x Ja  Nein   
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
x überwiegend 
freiwillig 
 vollständig 
freiwillig 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Keine

Anlage 2 - Jahresbericht 2022, Kontextdatenmonitoring und Niederschrift Workshop

206138 Zeichen

Jahresbericht 2022  
für das Wohngebiet 
„Münster/Kinderhaus-Brüningheide“ 
- Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“ - 
- September 2023 - 
 
Quelle: Stadtplanungsamt; Vermessungs - u. Katasteramt 
 
Anlage 2 zur Vorlage V/0554/2023

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
ii 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt   
 
 
 
 
 
 
Stadt Münster 
 Stadtplanungsamt 
                                                                                          Simone Peuling-Heerstraß  
48127 Münster 
stadtplanung@stadt-muenster.de 
 
 
 
Unter Verwendung der Projektberichte 
 der Projektverantwortlichen  
des „Maßnahmeprogramms Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt 
 
 iii 
Gliederung 
0 Vorwort ................................ ................................ ................................ ...................... 4 
1 Das Maßnahmeprogramm „Wohngebiet Kinderhaus – Brüningheide“ .................... 5 
1.1 Grundlagen und Ziele ................................ ................................ .......................... 5 
1.2 Prozessbegleitende Selbstevaluation ................................ ................................ ...5 
2 Rahmenbedingungen 2022: Kontextdaten, stadtteilbezogene Aktivitäten ............... 7 
2.1 Kontextdaten: Sozio-demografische Rahmenbedingungen ................................ ...8 
2.2 Bauliche und wohnungswirtschaftliche Entwicklungen im Programmgebiet.......... 10 
2.3 Städtebauliche Aufwertung Sprickmannplatz ................................ ......................  11 
2.4 Wohngebiet Langebusch (ehemaliges „Quartier Moldrickx“) ...............................  12 
3 Zielerreichung - Eine Querauswertung der Projektberichte ................................ .... 13 
3.1 Zielerreichung 2022 unter Berücksichtigung der Projektziele...............................  14 
3.2 Zielerreichung 2022 unter Berücksichtigung der Programmziele .........................  16 
3.3 Ergebnisse 2022 mit Blick auf die Zielgruppen ................................ ...................  21 
4 Ergänzende Informationen zu außerhalb des Maßnahmeprogramms ver-     
stetigten Projekten in 2022 ................................ ................................ ......................  23 
5 Fazit 2022 und Ausblick auf die weitere Projektdurchführung 2023 .......................  25 
6 Anhang ................................ ................................ ................................ ....................  29 
 
Anhang 1: Zielsystem  
Anhang 2: Programmphasen und Meilensteine 
Anhang 3: Projektberichte 2022 
Anhang 4: Kontextdatenmonitor 2022 (inklusive Grafiken zur Entwicklung ausgewählter    
Kontextdaten der Stadtteilentwicklung) 
Anhang 5: Protokoll zum Reflexionsworkshop 2022

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt    4 
0 Vorwort 
Die Projektarbeit der Jahre 2020/21 war pandemiebedingt bestimmt durch neue Prioritäten-
setzungen. Herkömmliche Arbeitsweisen und Kommunikationsformate funktionierten viel-
fach nicht mehr. Flexibilität war gefragt. Im Berichtsjahr 2022 ging die Corona-Pandemie in 
das dritte Jahr. Während die Pandemie zum Jahresbeginn noch eine große Rolle spielte, 
erfolgten nach und nach Öffnungsschritte und im Laufe des Jahres liefen die meisten staat-
lichen Alltagsbeschränkungen aus. Diese Ausgangssituation machte wieder eine intensi-
vere Projektarbeit möglich. Ein „weiter so“ wie vor der Pandemie und ein Anknüpfen an vor-
handene Gruppen und Strukturen war jedoch oftmals nicht ohne weiteres möglich. Über 
lange Zeit hieß es für Bewohnerinnen und Bewohner, Abstand zueinander zu halten und 
die sozialen Kontakte zu beschränken. Entsprechend haben sich viele Bewohnerinnen und 
Bewohner ins private Umfeld zurückgezogen. Aus notwendiger physischer Distanz hat sich 
vielfach soziale Distanz aufgebaut. 
So bestand für das Jahr 2022 die große Herausforderung darin, im Zusammenwirken aller 
Projektakteurinnen und -akteure, die Bürgerschaft wieder zur Teilnahme am gesellschaftli-
chen Leben und an den Angeboten im Programmgebiet zu aktivieren und dem Programm 
neue Impulse zu geben. Die Förderung sozialen Miteinanders und Zusammenhalts war 
nach dem längeren Wegfall alltagsstrukturierender und entlastender Angebote wichtiger 
denn je. Beim Start in die Projektarbeit 2022 sahen sich die Projektträgerinnen und -träger 
mit folgenden wesentlichen Herausforderungen auf inhaltlicher Ebene konfrontiert: 
• Zunehmende soziale Isolation und Kontaktverarmung von Bevölkerungsgruppen v. a.  
­ ältere und alleinlebende Menschen: Zunahme psychosozialer Auffälligkeiten  
­ Jugendliche: Strukturverlust im Tagesablauf und Frustration, Desinteresse an „norma-
len“ Freizeit- und Sportangeboten wie Kicken, Basketball 
- Personen mit Migrationsvorgeschichte: Rückschritte beim Erlernen der deutschen 
Sprache durch den Wegfall von persönlichen Kontakten 
• Wachsende finanzielle Anspannungen der Haushalte (v.a. Familien, Altersarmut)  
• Zunahme häuslichen Stresses 
• Problematik des häuslichen Lernumfelds (viele Personen auf wenig Raum, Kinder ha-
ben häufig keine eigenen Zimmer), damit verbunden Einschnitte in Lernprozesse  
Neben der allgemeinen Reaktivierung standen im Jahr 2022 vorrangig der Abbau pande-
miebedingter Defizite, insbesondere im Bereich der Kinder- und Jugendförderung und der 
Seniorenarbeit, sowie die Themen Erwachsenenbildung und Integration im inhaltlichen Fo-
kus der Projektarbeit. Von den Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie 
waren bekanntlich besonders kinderreiche Familien und Alleinerziehende, alleinstehende 
Seniorinnen und Senioren ohne familiäre Unterstützung, Kinder und Jugendliche betroffen. 
Dieser Jahresbericht führt die wichtigsten Arbeitsergebnisse des Jahres 2022 in einer 
Querauswertung zusammen und gibt zugleich einen Ausblick auf die Herausforderungen 
und Schwerpunktaktivitäten der Folgejahre.

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  5 
1 Das Maßnahmeprogramm „Wohngebiet Kinderhaus – Brüningheide“  
1.1 Grundlagen und Ziele  
Das träger- und aufgabenfeldübergreifende Maßnahmeprogramm für das Wohngebiet Kin-
derhaus-Brüningheide arbeitet seit seinem Start 2007 auf der Grundlage eines integrierten 
Handlungs- und nachfolgenden Verstetigungskonzeptes an folgenden zentralen Zielen: 
• die Verbesserung der Wohnsituation und Wohnumfeldsituation, 
• die Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen im Wohngebiet, 
• die Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche.  
Handlungsleitende Grundlage für die Programmsteuerung und konzeptioneller Rahmen für 
die verpflichtende prozessbegleitende Selbstevaluation ist das im Anhang 1 dargestellte, in 
einem kooperativen Verfahren mit den Projektakteurinnen und -akteuren entwickelte Ziel-
system. Anhang 2 skizziert die Organisationsstruktur sowie wesentliche Programmphasen 
und Meilensteine. 
1.2 Prozessbegleitende Selbstevaluation   
Das strategisch ausgerichtete Themenfeld 8 „Prozessbegleitende Selbstevaluation“ unter-
stützt die anderen Themenfelder und Projekte durch die Beobachtung und Querauswertung 
der erzielten Wirkungen sowie durch jährlich aktualisierte Informationen zur Stadtteil- und 
Programmgebietsentwicklung. Die transparente Darstellung des Projektverlaufs und der 
notwendigen Anpassungserfordernisse gibt eine wichtige Orientierungsgrundlage für die 
Programmsteuerung und Projektdurchführung. Politische Entscheidungsfindung soll unter-
stützt werden. Da das Themenfeld inhaltlich keinen direkten Einfluss auf die Zielerreichung 
hat, ist es nicht Teil der Ergebnisdarstellung des Kapitels 3, sondern an dieser Stelle ge-
sondert mit den jeweiligen themenfeldbezogenen Aktivitäten in 2022 aufgeführt.  
 
Jahresbericht 2022 
Der vorliegende Bericht ist Bestandteil des Projektes 8.01 „Zielentwicklung und Beobach-
tung Zielerreichung“, welches eine regelmäßige Berichterstattung über die Projektdurchfüh-
rung auf der Grundlage des Ratsbeschlusses V/0533/2013/1.Erg. vorsieht. Nach der pan-
demiebedingten Doppelausgabe für die Jahre 2020/2021 erfolgt die verbindliche Berichter-
stattung über den Programmverlauf und die Zielerreichung in den einzelnen Projekten 2022 
wieder im üblichen Jahresturnus.  
Wie die Ausgaben der Vorjahre folgt der Aufbau des Berichts der Systematik des integrier-
ten Handlungskonzepts, das dem Programm mit seinen acht Themenfeldern und gut 20 
Projekten zugrunde liegt.

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  6 
Themenfelder 
• Themenfeld 1: Wohnen  
• Themenfeld 2: Öffentlicher Raum  
• Themenfeld 3: Lokale Ökonomie (nicht Bestandteil der Messung der Zielerreichung; 
Projekte verstetigt, aber nicht aus dem Maßnahmeprogramm gefördert) 
• Themenfeld 4: Integration zugewanderter Menschen fördern 
• Themenfeld 5: Bewältigung der Herausforderungen für das Bildungswesen 
• Themenfeld 6: Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten knapper öffentli-
cher Haushalte  
• Themenfeld 7: Quartiersmanagement 
• Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation (strategische Funktion, inhaltlich 
keinen direkten Einfluss auf die Zielerreichung, siehe Kapitel 1.2) 
 
Das im Rahmen des Teilprojekts 8.01erarbeitete Dokumentations- und Zielsystem (Anhang 
1) bildet mit den themenfeldübergreifenden Programmzielen sowie auch den projektspezifi-
schen Zielen die Basis für die Auswertung und Darstellung der Ergebnisse. Der Jahresbe-
richt enthält eine gebündelte Querauswertung der Projektergebnisse und wurde auf der 
Grundlage der von den Projektakteurinnen und -akteuren gefertigten tabellarischen Be-
richte (Anhang 3) und Monitoringbögen erstellt.  
Die Bewertung der Zielerreichung konzentriert sich auch in 2022 auf die Projekte, die aus 
dem Maßnahmeprogramm gefördert wurden und auf die inhaltliche Zielebene hin ausge-
richtet sind (14 Projekte). Der Bewertungsmaßstab für die Dokumentation der Zielerrei-
chung hat sich im Vergleich zu den Vorjahren nicht geändert, um die weitere Programm-
durchführung auch künftig zu begründen und nachvollziehbar zu machen. Für die Zielerrei-
chung gilt die Skala „erreicht – annähernd erreicht –  teilweise erreicht - nicht erreicht“. Pro-
jekte, die auch im Jahr 2022 noch pandemiebedingt beeinflusst waren und in angepasster 
oder geänderter Form stattfanden, enthalten entsprechende Hinweise. Somit sind Verglei-
che zu den Ergebnissen der Vorjahre aufgrund einer Anpassung der Programmziele und 
der verstetigten Projekte an die geänderten Rahmenbedingungen nicht bzw. nur sehr ein-
geschränkt möglich. 
 
Kontextdaten 2022 
Durch die Aufbereitung demografischer und sozioökonomischer Indikatoren liefert der Kon-
textdatenmonitor für alle Beteiligten Hinweise zum Umfeld der Projektdurchführung und zur 
Einordnung der zu beobachtenden Veränderungen (Themenfeld 8.02). Der Kontextdaten-
monitor misst aber nicht, inwieweit die Programm- und Projektziele erreicht worden sind.

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  7 
Aktuell umfasst der Kontextdatenmonitor 49 Einzelmerkmale aus acht Themenbereichen1 
(Kapitel 2.1, Anhang 4). 
 
Reflexionsworkshop 2022 
Nachdem die jährlichen internen Reflexions-Workshops mit den Projektträgerinnen und -
trägern coronabedingt 2020 und 2021 ausfallen mussten, fand am 16.08.2022 wieder ein 
Workshop in der Agora im Bürgerhaus Kinderhaus statt (Anhang 5). Neben dem Austausch 
über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Durchführung der Projekte stand das 
Thema „Übergang Schule und Beruf bei Frauen und Mädchen in Kinderhaus“ im Mittel-
punkt der Veranstaltung. Vertreterinnen des Amtes für Gleichstellung und des Jobcenters 
waren als Gäste und Unterstützerinnen der Veranstaltung über den gesamten Workshop 
hinweg als Netzwerkerin und Ideengeberin dabei. Die Vertreterinnen vom Jobcenter refe-
rierten über das Thema „Chancengleichheit von Frauen und Mädchen auf dem Arbeits-
markt“ (u.a. Unterschiede bei der Berufswahl, Überblick über den Ausbildungsmarkt) und 
gaben einen Einblick in das operative Alltagsgeschäft. Zudem wurden folgende Themen im 
Rahmen des Workshops vertieft: 
 Möglichkeiten der Digitalisierung von Beratung und Angeboten bzw. Nutzung digitaler 
Angebote, fehlende Ausstattung des Stadtteils mit öffentlichem W-LAN  
 Fehlende Plätze/ Aufenthaltsräume für Jugendliche 
 Problem Personalschlüssel/ knappe Ressourcen insbesondere bei Beratungsleistun-
gen und offener Kinder- und Jugendarbeit 
 Hohe Aktualität des Themenschwerpunkts ´Energiekosten´ (Schuldnerberatung) 
Festgehalten wurde, dass das Thema einer geschlechterdifferenzierten Angebotskonzep-
tion weiterverfolgt wird. Aus Sicht der Programmkoordination stellt es sich als Dauerauf-
gabe dar. Weiterhin ist auch das Thema Digitalisierung bei der Konzeption von Angeboten 
im Blick zu behalten. So ist zur Vertiefung des Themas der für Herbst 2023 vorgesehene 
Workshop unter dem Hauptthema ´Digitalisierung und Vernetzung´ geplant. 
 
2 Rahmenbedingungen 2022: Kontextdaten, stadtteilbezogene Aktivitä-
ten 
Das Kapitel 2 gibt einen Überblick über wesentliche rahmensetzende Faktoren und Ent-
wicklungen für die Projektdurchführung. Dargestellt sind ausgewählte Kontextdaten des 
Monitorings, die die sozio-demografischen Rahmenbedingungen für die Projektdurchfüh-
rung verdeutlichen (vgl. Anhang 4). Mit einem Blick über das Programmgebiet hinaus fin-
den hier stadtteilbezogene Aktivitäten und Planungen in Kinderhaus Erwähnung, die einen 
                                              
1  Erarbeitet in Anlehnung an die Indikatorenliste des Städtenetzes Soziale Stadt NRW / MBV NRW / ILS NRW 
(2008) und in den Folgejahren sukzessive angepasst und weiterentwickelt.

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  8 
Einfluss auf das Programm und die bauliche und infrastrukturelle Weiterentwicklung des 
Quartiers sowie die Integration der dort ansässigen Bevölkerung in den Stadtteil Kinder-
haus haben. 
 
2.1 Kontextdaten: Sozio-demografische Rahmenbedingungen  
Bevölkerung 
• Im Jahr 2022 wird nach 2020 der zweithöchste Bevölkerungsstand seit dem Programm-
start 2007 erreicht. Der Bevölkerungsbestand liegt seit 2020 auf einem stabilen Niveau. 
Im Vergleich zum Jahre 2021 nahm die Bevölkerung lediglich um +0,2 %-Punkte auf ins-
gesamt 2.931 Einwohner/innen zu. 
• Die kleinräumige Bevölkerungsprognose 2019 - 2030 der Stadt Münster weist für Kinder-
haus West eine Stabilisierung des Bevölkerungsbestands aus. 
• Die demografische Alterung zeichnet sich von Jahr zu Jahr deutlicher ab. Das Quartier 
ist im gesamtstädtischen Vergleich immer noch jung, aber es ist eine deutliche Ver-
schiebung in der Altersstruktur hin zu mehr älteren und weniger jüngeren Menschen zu 
erkennen. Ein Blick auf den Anteil der unter 18-Jährigen zeigt, dass dieser in der 
Brüningheide mehr als doppelt so hoch ist wie in Münster, sich aber stetig rückläufig 
entwickelt. In Münster verbleibt der Anteil seit Jahren in etwa auf einem Niveau. Der 
Anteil der 65-Jährigen und älter steigt seit 2015 in der Brüningheide deutlich an. In 
Münster gesamt ist der Anstieg der Altersgruppe 65+ hingegen wesentlich weniger aus-
geprägt. Zu Programmbeginn lag der Altenquotient bei 13,1%, 2022 beträgt der Alten-
quotient 17,3%, der Jugendquotient 2007 lag bei 54,0%, 2022 bei 38,8%. 
Soziale Lage 
In Bezug auf die Entwicklung der einzelnen sozialen Indikatoren zeigt sich 2022 kein ein-
heitliches Bild: 
• Nachdem der Anteil der Arbeitslosen an der Hauptwohnsitzbevölkerung 18-65 Jahre 
2021 mit 8,8% den niedrigsten Wert seit Programmbeginn (Höhepunkt 2008: 22,6%) 
erreicht hatte, ist der Anteil 2022 wieder angestiegen auf 11,5%. Damit wird das Niveau 
der Vorpandemiephase erreicht. Eine sich verschlechternde Entwicklung trifft auch die 
meisten anderen Vergleichsräume (Coerde, Toppheide, Berg Fidel), jedoch nicht in der 
gleichen Ausprägung. Auch im Vergleich zu den Teilräumen von Kinderhaus ist die 
Brüningheide besonders von dieser negativen Entwicklung betroffen. Das Programm-
gebiet lag 2022 beim Thema Arbeitslosigkeit wieder an erster Stelle der Vergleichsge-
biete, nachdem es im Vorjahr an dritter Stelle stand. 
• Der Anteil der Empfänger/innen von Grundsicherung (Bürgergeld) ist hingegen im Ver-
gleich zu den Vorjahren weiterhin rückläufig. Seit 2007 ist damit in 2022 der niedrigste 
Wert mit 24,9% erreicht. Der positive Trend verstetigt sich damit.

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  9 
• Der Anteil der Empfänger/innen von existenzsichernden Leistungen liegt bei 28,1%. 
Auch hier wird seit Programmbeginn der niedrigste Wert erreicht. Hier ist die positive 
Entwicklung sogar gegen den gesamtstädtischen Trend feststellbar, doch bewegen 
sich die Zahlen immer noch auf hohem Niveau. 
• Ein Blick auf die Ausprägung der Kinderarmut zeigt eine geringfügige Verschlechterung 
zu 2021 um 0,4 %-Punkte. Dennoch wird 2022 mit 35,6% nach 2021 der niedrigste 
Wert seit Programmbeginn erreicht. Dieser für die Brüningheide relativ niedrige Wert ist 
dennoch im stadtweiten Vergleich ein hoher Wert (MS = 14,7%). Im teilräumlichen Ver-
gleich liegt das Programmgebiet wie im Vorjahr an vierter Stelle.  
Wanderung/ Fluktuation 
• Während das Jahr 2021 noch ein Wanderungssaldo von -1,0% der wohnberechtigten 
Bevölkerung (WBV) verzeichnete, stellte sich das Wanderungssaldo in 2022 wieder 
leicht positiv dar. Der Wanderungssaldo lag bei +0,2 %-Punkten. Insgesamt ist über die 
Jahre kein Trend auszumachen, das Wanderungssaldo zeigt sich wechselhaft. 
• Der Anteil der Bewohnerinnen und Bewohner, die ihre Adresse durch Fort-, Zu- oder 
Umzug geändert haben, entwickelt sich seit Jahren rückläufig. Er liegt mit 24,4% in 
2022 auf dem niedrigsten Niveau seit 2007 (ca. 40%).  
• Die ehemals hohe Fluktuation ist mittlerweile im stadtweiten Vergleich als durchschnitt-
lich einzustufen. 
• Ein Umzugsgeschehen innerhalb des Quartiers ist kaum noch auszumachen. Umzüge 
sind stetig rückläufig, seit dem ersten Berichtsjahr 2007 gab es noch nie so wenige Um-
züge im Quartier wie im Jahr 2022. Sehr geringe Umzugsraten in 2022 sind jedoch 
auch in den Vergleichsräumen zu beobachten. 
• Zuzüge in das Programgebiet erfolgen mehrheitlich von außerhalb der Stadt Münster. 
Auch ist feststellbar, dass die Fortzüge mehrheitlich über die Stadtgrenze Münsters hin-
ausführen und nicht mehr so sehr wie in früheren Jahren (2007-2015) eine Umvertei-
lung innerhalb der Stadt stattfindet (Brüningheide als Zwischenstation/“Durchlauferhit-
zer“ in Münster). 
Haushalte 
• 2022 wohnten durchschnittlich 2,35 Personen in einem Haushalt (Münster = 1,91). 
• In der Brüningheide setzt sich damit der seit 2014 feststellbare Trend zur Verkleinerung 
der Haushalte fort, während in den anderen Teilräumen von Kinderhaus und der Ge-
samtstadt erstmalig nach vielen Jahren eine gegenteilige Entwicklung feststellbar ist. 
• Insbesondere der Anteil an großen Haushalten mit 4 oder 5 und mehr Personen ist in 
der Brüningheide stetig rückläufig. 
• Der Anteil an Single-Haushalten stieg über viele Jahren stetig an, stagniert aber aktuell 
(37,8%); er liegt dabei deutlich unter dem Niveau der anderen Teilräume und MS ge-
samt.

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  10 
Wohnungsmarkt 
• Im Jahr 2022 zeigt sich der Wohnungsmarkt in der Zusammenschau verschiedener 
Kontextdaten noch angespannter als zuvor (Bevölkerungswachstum, Vollvermietung 
der Bestände, in den letzten Jahren Auslaufen eines hohen Anteils an Sozialbindungen 
und aktuell stagnierender Anteil öffentlich geförderter Wohnungen), was insbesondere 
für einkommensschwache Haushalte besonders erschwerend ist. Der angespannte 
Wohnungsmarkt könnte – neben der Pandemie – eine (Teil) Erklärung für die zurück-
gehenden Bewegungen im Quartier sein. Zu berücksichtigen ist, dass Erklärungsmus-
ter von Wanderungsbewegungen meist sehr komplex und von dem Zusammenspiel 
mehrerer Faktoren abhängig sind.  
 
2.2 Bauliche und wohnungswirtschaftliche Entwicklungen im Programm-
gebiet   
Das Quartier Kinderhaus-Brüningheide entwickelte sich in der 
Vergangenheit mit Blick auf die baulichen Maßnahmen aller Woh-
nungsunternehmen (Modernisierung, Sanierung, Neubau) grund-
sätzlich positiv.  
Der letzte Abschnitt der Gebäudesanierung Sprickmannstraße 11 
- 21 der WohnSieGer GbR wurde im Jahr 2022 fertiggestellt und 
ist damit beendet. 
Im gesamten Mietwohnungsbestand der Fa. Sahle Wohnen gibt 
es seit dem Neubau und Bezug der Wohnanlage Paulinum 2016 
keine weiteren energetischen Maßnahmen. 
Auch im Wohnungsbestand der Wohn+Stadtbau GmbH 
(Josef-Beckmann-Straße) wurden keine weiteren Investitionen für energetische 
Verbesserungen in 2022 durchgeführt. Es sind bis dato keine weiteren energetischen 
Maßnahmen am Bestand geplant. Die Wohn+Stadtbau weist darauf hin, dass vor dem 
Hintergrund der guten bauphysikalischen Konstruktion (Außenhülle zu Volumen), im 
Verhältnis zu anderen Gebäuden kein dringender Handlungsbedarf zur energetischen 
Sanierung der Gebäude gesehen wird. 
Im Mietwohnungsbestand von ZBI/ZBVV folgten nach Ende der Modernisierungsmaß-
nahme Sprickmannstraße 31 - 41 (Heizung, Fenster, Fassadendämmung, Dach) durch 
BGP in 2018 keine weiteren wesentlichen Investitionen. Der neue Eigentümer ZBI/ZBVV 
hatte einen Sanierungsplan für 2021 und die darauffolgenden Jahre vorbereitet. Hierbei 
handelte es sich im Wesentlichen um Gehweginstandsetzungen, Spielplatzerneuerungen, 
Reaktivierung von Tiefgaragen, Sanierung von Hauseingangsbereichen, Treppenhäusern, 
Laubengängen, Aufzugsanlagen und die Sanierung der Heizungsanlage. Von der Vielzahl 
der geplanten Maßnahmen konnten in den vergangenen Jahren bereits einige umgesetzt 
werden. Gleichwohl zeigt sich die Heizungsanlage weiterhin als anfällig bis hin zum mehrtä-
Foto: Stadt Münster

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  11 
gigen, gänzlichem Ausfall in 2022. Hemmnisse hinsichtlich der Planbarkeit von Maßnah-
men werden mit der Materialknappheit, dem Fachkräftemangel und dem Anstieg der Zinsen 
von Seiten ZBI angegeben. Das Unternehmen berichtete zum zweiten Mal nach 2021 in 
der Bezirksvertretung Nord am 31.05.2022 zu den Sanierungen, was von der BV sehr be-
grüßt wurde. Es wurde ein Überblick gegeben über die Sanierungsmaßnahmen, die in 2021 
abgeschlossen wurden und die für das laufende Jahr und die für die nächsten Jahre ge-
planten Maßnahmen. 
Durchgeführte Maßnahmen 2022: 
- Killingstr. 15-31: Kesseleinbau, hydraulische Aufschaltung  
- Erneuerung von 6 Aufzügen sowi e Modernisierung von 4 Aufzügen in verschiedenen 
Aufgängen 
- Sanierung von Hauseingangsbereichen und Optimierung der Beleuchtung – Killingstraße 
16-20/Brüningheide 111 – 121 
- Sanierung der Laubengänge und Treppenhäuser sowie Optimierung der Beleuchtung – 
Killingstraße 15 – 31 
- Prüfung respektive Angebotseinholung zur Reaktivierung weiterer Tiefgaragen und Park-
decks 
- Dachsanierung nach EnEV – Killingstraße 16-20/Brüningheide 111 – 121 
- Angebotseinholung Sanierung der Hauseingangsbereiche – Sprickmannstraße 31 – 41 
- Bestandsaufnahme zur Sanierung weiterer Balkone  
- Trennung der Feuerlösch- von den Trinkwasserleitungen 
- Sanierung von weiteren Aufzugsanlagen 
- Start der Objektmodernisierung Killingstraße 15 – 31; das Sanierungskonzept umfasst: 
Fassaden- und Fenstermodernisierung, Erneuerung der Wohnungslüftungsanlagen mit 
Wärmerückgewinnung, Aufwertung der Außenanlagen 
Mängelanzeigen sind mittlerweile rückläufig, da ZBI Beratungen und Hilfen anbietet. In der 
BV wurde die Wahrnehmung gestützt, dass es vorangehe und Veränderungen zu sehen 
seien.  
 
2.3 Städtebauliche Aufwertung Sprickmannplatz   
Die Verwaltung wurde in einem fraktionsübergrei-
fenden Antrag zur Weiterführung des Programms 
„Soziale Stadt Kinderhaus“ (A-N/0018/2019) ge-
beten, das unter der Ziff. 2.1 beschriebene Pro-
jekt „Sprickmannplatz - belebte Mitte“ mit Priorität 
zu bearbeiten und dazu noch im Jahr 2019 ein 
Werkstattverfahren unter Beteiligung aller rele-
vanten örtlichen Akteurinnen und Akteure durch-
zuführen und die dafür erforderlichen Mittel in 
Höhe von ca. 15.000 Euro bereit zu stellen. Das 
  Foto: Greenbox Landschaftsarchitekten

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Stadt Münster – Stadtplanungsamt  12 
beteiligungsorientierte Werkstattverfahren konnte aufgrund der Corona-Pandemie aller-
dings nicht durchgeführt werden. 
Im Haushaltsjahr 2022 standen dem Stadtplanungsamt noch Mittel von 20.000 € zur Verfü-
gung, die für ein Werkstattverfahren zur Neugestaltung des Sprickmannplatzes verwendet 
wurden. In der Sitzung des Rates vom 14.06.2022 wurde auf der Grundlage der Vorlage 
V/0201/2022/2 „Sanierungskonzept städtischer Brunnen und Wasserspiele“ beschlossen, 
dass „die Verwaltung prüft, ob ein kindgerechtes Wasserspiel mit Bodenfontänen errichtet 
werden kann, das besonders den vielen dort lebenden, nicht selten sozial benachteiligten 
Kindern zugutekommt. Diese Prüfung fließt in das ausstehende Werkstattverfahren zur 
Neugestaltung des Sprickmannplatzes mit ein“. 
Im Dezember 2022 wurde das Planungsbüro Greenbox Landschaftsarchitekten aus Biele-
feld durch das Stadtplanungsamt mit der Durchführung eines Beteiligungsverfahrens zur 
Neugestaltung des Sprickmannplatzes beauftragt. In einem ersten Schritt wurden im Jahr 
2023 in drei Beteiligungsrunden Stärken und Schwächen, aber auch Ideen und Anregun-
gen für eine Umgestaltung des Sprickmannplatzes gesammelt. Der erste Termin im März 
hat die Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Akteurinnen und Akteure vor Ort (Vereine, 
Institutionen, Geschäftsinhaber/innen) eingebunden. Anschließend wurden alle weiteren in-
teressierten Bürgerinnen und Bürger, sowie abschließend Kinder und Jugendliche, beteiligt. 
Eine Abschlusspräsentation mit der Vorstellung der Beteiligungsergebnisse fand im August 
2023 statt. Der zweite Schritt des Werkstattverfahrens „Neugestaltung Sprickmannplatz“ 
wird, aufbauend auf den Beteiligungsergebnissen, zwischen der Verwaltung und der Politik 
zeitnah abgestimmt. 
 
2.4 Wohngebiet Langebusch (ehemaliges „ Quartier Moldrickx“) 
Um neuen Wohnraum zu schaffen, hatte die Stadt Müns-
ter etwa drei Viertel des ehemaligen Gärtnerei-Geländes 
Moldrickx in Kinderhaus nach den Richtlinien der Sozial-
gerechten Bodennutzung Münster (SoBoMü) angekauft. 
Die Erschließungsarbeiten des Amtes für Mobilität und 
Tiefbau befinden sich in den letzten Zügen. Das Ver-
marktungskonzept des Amtes für Immobilienmanage-
ment wurde im September 2022 beschlossen 
(V/0417/2022).  
Ein vielfältiges, durchmischtes und sozialverträgliches 
Quartier mit insgesamt 195 Wohneinheiten zu bezahlba-
ren Preisen soll in den kommenden Jahren entstehen. 
Öffentlich geförderter Wohnraum, Wohnungen für Stu-
dierende, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen 
mit Behinderungen, gemeinschaftliches Wohnen, barri-
erefreie Eigentumswohnungen, Baugrundstücke für Reihenhäuser, Kita, Tagespflege und 
  Foto: Stadt Münster/ MünsterView

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  13 
Gewerbe – all das ist geplant auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Moldrickx. Bei al-
len Gebäuden werden der Energiestandard „Effizienzhaus/ -gebäude 40“ sowie Installation 
von Photovoltaikanlage Pflicht sein. Mit der anstehenden Realisierung des Wohnquartiers 
in integrierter Lage können für den Stadtteil Kinderhaus und das Programmgebiet Wachs-
tums- und Entwicklungspotenziale eröffnet werden.  
Neun Baugrundstücke für Mehrfamilienhäuser wurden an die Wohn + Stadtbau (W + S) 
übertragen, darunter auch die fünf Mehrfamilienhäuser mit öffentlich geförderten Wohnun-
gen. Die weiteren Grundstücke vergibt die Stadt Münster nach der niedrigsten Startmiete 
(frei finanzierte Mehrfamilienhäuser), dem besten Konzept (gemeinschaftliche Wohnfor-
men) sowie sozialen Kriterien (Reihenhausgrundstücke). Die Vermarktung der Grundstücke 
für den freifinanzierten Wohnungsbau startete im Juli 2023. Die Baugrundstücke für die 
Reihenhäuser sollen nach den neuen städtischen Vergaberichtlinien im letzten Quartal die-
ses Jahres ausgeschrieben werden.  
Der Bau der Kita hat bereits im Juni 2023 begonnen. Die W + S hat bereits für einige 
Wohngebäude einen Architektenwettbewerb durchgeführt und Bauanträge gestellt. Der 
Baustart der Wohngebäude ist für Anfang 2024 im Südwesten des Baugebietes geplant.   
 
3 Zielerreichung - Eine Querauswertung der Projektberichte 
Das Kapitel 3 gibt einen bilanzierenden Überblick zur Erreichung der gesetzten Projektziele 
in 2022 unter Berücksichtigung des integrierten Programmgebietsansatzes.  
Nach den ersten beiden Jahren der Corona-Pandemie, in denen es vor allem galt, innova-
tive Lösungen für die Projektarbeit zu finden und Angebote zu kreieren, die sich mit den je-
weilig geltenden Schutzmaßnahmen vereinbaren ließen, stellte sich die Situation 2022 von 
den Rahmenbedingungen für eine überwiegend gemeinwesenbezogene Projektarbeit 
schon wieder deutlich besser dar. Nach der anfänglichen Unsicherheit seitens der Projekt-
trägerinnen und -träger haben sich im dritten Pandemiejahr neue „Routinen“ entwickelt. 
Und ganz wesentlich: durch wegfallende Kontaktbeschränkungen waren die Weichen für 
eine (schrittweise) Rückkehr des gesellschaftlichen Lebens gelegt.  
Die Ausgangslage stellte sich nach Schilderung der meisten Projektberichte anfänglich so 
dar, dass sich viele Bewohnerinnen und Bewohner aufgrund der erforderlichen Kontaktbe-
schränkungen zurückgezogen haben und sich der Zugang zu vielen Zielgruppen erschwert 
hat. Die Einschränkungen durch die Pandemie haben das soziale Miteinander in der 
Brüningheide deutlich beeinflusst und Spuren hinterlassen, sodass ein Anknüpfen an vor-
handene Gruppen und Strukturen sich deshalb nicht immer ohne Weiteres realisieren ließ. 
Neben der Aufrechterhaltung der immens wichtigen alltagsbezogenen Unterstützungsarbeit 
von Hilfesuchenden (z.B. bei der Alltagsorganisation, im Umgang mit Jobsuche, Mietrück-
ständen, Schulproblemen oder psychologischen Problemen) war das Hauptziel der Projekt-
arbeit 2022 somit die (Wieder-)Belebung des sozialen Miteinanders. Es ging insbesondere

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„Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  14 
um gegenseitiges Kennenlernen, um nachbarschaftlichen Austausch und Vernetzung. So-
mit waren 2022 vordringlich Maßnahmen zur allgemeinen Reaktivierung der Bevölkerung 
geplant. Bekannte und beliebte gemeinschaftliche Aktionen, Feste, Ausflüge und Sport- 
und Bildungsangebote sollten wieder ermöglicht und das Interesse zur Teilnahme geweckt 
werden. Diese Angebote übernehmen für die genannten Personengruppen eine wichtige 
alltagsstrukturierende, rahmengebende und entlastende Funktion. 
Die nachfolgende gebündelte Querauswertung wurde auf der Grundlage der von den Pro-
jektträger/innen gefertigten Berichte und Monitoringbögen erstellt. Die Einzelergebnisse der 
verstetigten Projekte sind in tabellarischer Form im Anhang 3 dargestellt.  
 
3.1 Zielerreichung 2022 unter Berücksichtigung der Projektziele  
Projektanzahl 
Umsetzung von jeweils 23 Projekten aus acht Themenfeldern (wie in 2020/2021): 
• 14 Projekte werden über das Maßnahmeprogramm finanziert bzw. sind ohne Finan-
zierungsbedarf, diese sind Gegenstand der Berichterstattung, 
• 7 Projekte erhalten eine anderweitige Förderung bzw. sind Bestandteil der laufenden 
Verwaltungsarbeit geworden, und 
• 2 strategisch ausgerichtete Projekte im Themenfeld „Selbstevaluation“ (Beobachtung 
Zielerreichung, Erstellung Kontextdaten). 
• Insgesamt 38 formulierte Projektziele. 
 
Wie viele Projektziele wurden erreicht? 
Die ersten beiden durch Corona beeinflussten Jahre stellten einen deutlichen Einschnitt 
in Bezug auf die Zielerreichung dar. Die Kategorie „Projektziel nicht erreicht“ hatte sich 
verzehnfacht. Nur ein Viertel (2020) bzw. ein Drittel (2021) der Ziele wurden vollständig 
oder annähernd erreicht. 
2022 wurden von den 38 inhaltlich ausgerichteten Projektzielen schon wieder Zweidrit-
tel, nämlich 66% vollständig bzw. annähernd erreicht (2019: 81%, 2020: 26%, 2021: 
32%), 18% teilweise (2019: 17%, 2020: 45%, 2021: 37%) und 16% nicht erreicht (2019: 
3%, 2020: 29%, 2021: 32%). Ein Anknüpfen an die Werte aus 2019 war somit noch nicht 
möglich, aber es ist eine deutliche Verbesserung ablesbar. 
Auf eine Aussage zur Anzahl der insgesamt erreichten Personen wird bewusst verzichtet, 
da die mit den Pandemiejahren verbundenen Kontaktbeschränkungen und die Umstruk-
turierung der Projekte keine aussagekräftigen Angaben für den Berichtszeitraum zulas-
sen.

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Stadt Münster – Stadtplanungsamt    15 
Zielerreichung der verstetigten Projekte, die über das Maßnahmeprogramm finanziert werden bzw. ohne Finanzierungsbedarf sind (14 
von insgesamt 23) 
 
   
61 % = 23  
Ziele abs.
5 % = 2 
Ziel abs.
18 % = 7 
Ziele abs.
16 % = 6 
Ziele abs.
Zielerreichung 2022
insg. 38 Projektziele
21 % = 8  
Ziele abs.
5 % = 2 
Ziele abs.
45 % = 17 
Ziele abs.
29 % = 11 
Ziele abs.
Zielerreichung 2020
insg. 38 Projektziele
21 % = 8 Ziele 
abs.
11 % = 4 
Ziele abs.
37 % = 14 
Ziele abs.
32 % =12 
Ziele abs.
Zielerreichung 2021
insg. 38 Projektziele

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Stadt Münster – Stadtplanungsamt    16 
3.2 Zielerreichung 2022 unter Berücksichtigung der Programmziele 2  
Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen im Wohngebiet 
• Im Vordergrund der Projektarbeit 2022 stand das Ziel der Neubelebung des Miteinan-
ders mit kleineren Aktionen, die Begegnung, Kommunikation und Gemeinschaft för-
dern wie z.B. gemeinschaftliches Kochen und Essen (Grillen Sprickmannplatz, Spargel 
essen), Kinderkarneval, Halloweenparty für Kinder, Ausstellung „Zwischen Farbe und 
Migration“ mit Bildern von Gamal Kalil im Begegnungszentrum und Atrium im Rahmen 
der interkulturellen Woche. Auch Fahrten und Museumsbesuche waren nach einem 
kompletten Wegfall ab März 2020 in 2022 wieder möglich (z.B. Besuch Zeche Zollver-
ein, Aachen, Christmas Garden Zoo Münster, Xanten).  
• Ebenso konnten auch größere öffentliche interkulturelle Aktionen und Feste 2022 
wieder stattfinden, so z.B. der Weihnachtsmarkt vor dem BGZ, das Sommer- und Fami-
lienfest auf dem Sprickmannplatz, die Projekttage der Grünschleife, Aktionen wie Clean 
Kinderhaus, Parkdeck-Flohmarkt und erstmalig ein Bouleturnier. Die Feste waren teil-
weise besser als zuvor besucht. Bei Aktionen, die Mitwirkung und Eigenengagement 
erforderten, war die Resonanz gut, aber noch nicht ganz auf früherem Niveau. 
• Die interkulturellen Gruppentreffen im BGZ fanden wieder regelmäßig statt. Einige 
der Gruppen zeigten sich noch aktiver und mobiler als vor der Pandemie. Es wurde ein 
Nachholbedarf festgestellt.  
• Ebenso wurden wieder viele bewährte Kursangebote und Bildungsmaßnahmen der 
interkulturellen Zusammenarbeit durchgeführt wie z.B. Gymnastik- und Schwimm-
kurse, Gesund Leben im Alter, Fahrradkurs, Bewerbungstraining. Diese wurden am An-
fang des Jahres 2022 erst noch zögerlich angenommen, aber zum Ende des Jahres 
konnte man einen deutlich größeren Zulauf und gestiegenes Interesse beobachten. 
• Der Quartiersfonds in Höhe von 2.400 Euro pro Jahr wurde in 2022 noch zurückhal-
tend in Anspruch genommen. Es fanden nur zwei Fahrten statt (Aachen und der Christ-
mas Garden im Allwetterzoo Münster). 
• Die ehrenamtlich arbeitende Gebietsmoderation konnte personell erweitert werden. 
Als neues sechstes Mitglied verstärkt Frau Bruns von der Parea gGmbH die Gebiets-
moderation. Parea, die als gemeinnützige Gesellschaft für soziale Dienstleistungen die 
Betreuung der Seniorenwohnanlage Paulinum übernommen hat, zielt mit ihren Tätig-
keiten darauf ab, den Zusammenhalt in der Wohnsiedlung und gute Nachbarschaften 
zu fördern. Mit den regelmäßigen aber nicht mit dem Maßnahmeprogramm in Verbin-
dung stehenden Veranstaltungen wie Nachbarschaftscafé, Bewegungsangebote, Spiel-
treffen etc. spricht Parea nicht nur eigene Bewohnerinnen und Bewohner an, sondern 
auch die Nachbarschaft. Im Rahmen der Mitarbeit in der Gebietsmoderation werden 
                                              
2 Zu berücksichtigen ist, dass die Ziele der einzelnen Themenfelder in der Regel auf mehrere Programmziele in 
je unterschiedlicher Weise wirken (integrative Programmausrichtung).

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Stadt Münster – Stadtplanungsamt  17 
gezielt neue Angebote innerhalb des Maßnahmeprogramms entwickelt und neue Ziel-
gruppen erreicht, insbesondere Seniorinnen und Senioren. So konnte Anfang 2023 
eine Mediensprechstunde und ein Tanzangebot für Mädchen in Kooperation mit Move 
& Meet angeboten werden. 
• 2022 konnte endlich die durch Corona zuvor ausgebremste neue Kooperation mit 
dem Verein Anti-Rost Münster e.V. zur Etablierung einer „Fähigkeitenbörse im Quar-
tier“ starten. Kontakte werden aktiv über die Gebietsmoderatorinnen hergestellt. 
• In Bezug auf das ehrenamtliche Engagement von Einzelpersonen und Gruppen 
wurden sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht: Im Atrium 6.02 konnten neue und 
sogar mehr Ehrenamtliche gewonnen werden. Dies ermöglichte sogar eine Verlänge-
rung der Öffnungszeiten bis 22 Uhr. Ebenso gelang es, einen neuen Vorstand vollstän-
dig zu besetzen. Die inhaltliche Entwicklung der Angebote wird somit von deutlich mehr 
Personen mitgetragen als zuvor. Allerdings wird berichtet, dass insbesondere das eh-
renamtliche Engagement bei Personen mit Migrationsvorgeschichte seit Pandemiebe-
ginn rückläufig ist. Im Rahmen des Projektes 4.02 „Integrationsarbeit“ engagieren sich 
im Vergleich zu den Jahren vor Corona noch gut die Hälfte der Personen ehrenamtlich.  
• Neu zugezogene Familien wurden auch 2022 weiterhin im Rahmen des Projektes 
4.02 begleitet und über Hilfsangebote im Stadtteil informiert. Neben der Verteilung der 
Broschüre „Mein Kinderhaus“ werden gezielt die Kontakte zu bestehenden Gruppen 
und Beratungsstellen hergestellt. Ebenso wurden mehrsprachige Informationen des In-
tegrationsrats im Stadtteil bekannt gemacht. 
• Während das Teilprojekt „Interkulturelle Stadtteilmütter“ (4.02) 2021 coronabedingt 
nur eine eingeschränkte telefonische Erreichbarkeit gewährleisten konnte, wurde es 
2022 wieder in gewohntem Umfang weitergeführt, allerdings noch nicht wieder in voller 
Besetzung. Es waren nur zwei Frauen über AGH-Stellen im BGZ und dem Wohngebiet 
tätig (2020/2021 = 4, 2019 = 6). Die Anzahl der durch die Stadtteilmütter erreichten 
Frauen lag dennoch auf dem Niveau der beiden Vorjahre. In den Jahren vor Corona 
konnten mit besserer personeller Besetzung etwa doppelt so viele Frauen erreicht wer-
den.  
• Einen wichtigen Beitrag für die Integration leistet der Sprachunterricht von KAI (5.01). 
Dieser konnte ganzjährig in Präsenz angeboten werden. Die Nachfrage für die 
Deutsch-Sprachkurse sowie die sehr gute Akzeptanz seitens der Kooperationspartne-
rinnen und -partner blieb auch im Jahr 2022 beständig. Als Schutzmaßnahme und we-
gen des coronabedingt zurückgeworfenen Lernstandes fanden die Kurse weiterhin in 
verringerter Teilnehmendenzahl statt. Die Sprachkursteilnehmenden konnten durch die 
Kurse befähigt werden, sich ihre Arbeitsstellen selbst zu suchen. Ab September wurde 
ein neuer Sprachkurs mit der Zielgruppe bereits berufstätiger Männer mit geringen 
Deutschkenntnissen angeboten und gut angenommen.  
• Der durch die Pandemie initiierte neue Aufgabenbereich der Nachbarschaftshilfe in 
Form von Fahrdiensten und Einkaufshilfen wurde fortgeführt.

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Stadt Münster – Stadtplanungsamt  18 
• Jugendliche unterschiedlicher Herkunft, die aus verschiedenen Gründen allgemeine of-
fene Jugendangebote oder vereinsgebundene Angebote nicht nutzen können/wol-
len/dürfen, wurden gezielt über die Projekte 4.01„Mädchenprojekt“, 6.04 „Jungenpro-
jekt“, 6.07 „Sport und Bewegung“ angesprochen. Das Erlernen und Erfahren sozialer 
Kompetenzen ist über den interkulturellen Austausch, gemeinsame Freizeitaktionen 
und das Spiel hinaus primäres Ziel dieser Projekte. Nach 2 Jahren pandemiebedingter 
„Zwangspause“ in 2020/21 und dem Kontaktverlust zu vielen Jugendlichen spielte die 
Reaktivierung der Jugendsportangebote (6.04, 6.07) eine wichtige Rolle. So konnten 
2022 wieder einzelne Aktionen initiiert werden. Es zeigte sich, dass Jugendliche über 
die bisher bewährten Angebote im Sport- und Freizeitbereich (Fußball, Basketball) nur 
noch schwer zu erreichen waren. Als Grund wurde ein verändertes Freizeitverhalten 
hin zu digitaler Freizeitgestaltung (E-Sports am PC/ Playstation) bzw. hin zu einem ge-
steigerten Konsum sozialer Medien angegeben. Zudem sind aus vielen Jungen, die in 
dem Projekt starteten, junge Männer geworden. Es galt, neue Angebote zu entwickeln, 
über die man die Jugendlichen /jungen Männer „abholen“ kann. Als Ergebnis einer vom 
Jugendsalon gestarteten Umfrage unter Jugendlichen zum Freizeitangebot kristalli-
sierte sich u.a. der Boxsport als nachgefragt heraus. Die Übungsleiter des Sportpro-
jekts 6.04 starteten den Versuch, an das Projekt "Boxen am Block", welches über die 
Jugendstiftung von Wohn & Stadtbau finanziert wird, anzudocken und die beiden Berei-
che zu verknüpfen. Ziel ist es, bei den Jugendlichen gegenseitiges Interesse für die je-
weiligen Sportangebote zu wecken. Boxen dient der Förderung der Selbstbehauptung 
und dem Abbau von Aggression und unterstützt damit das Projektziel, Konflikt- und 
Teamfähigkeit, Rücksichtnahme, Übernahme von Verantwortung zu fördern. Die alters-
mäßig gestaffelten Gruppen des Projekts „Interkulturelle Mädchenarbeit“ des Begeg-
nungszentrums trafen sich in gewohnter Form einmal die Woche im Jugendsalon. Ne-
ben dem Austausch konnten auch wieder gemeinsame, teilweise auch unterstützende 
ehrenamtliche Aktionen und Ausflüge stattfinden. 
• Der Umgang mit offenen Beratungssprechstunden (ohne Terminvergabe) wurde 
2022 weiterhin sehr unterschiedlich gehandhabt. In der Beratung des Projektes 4.02 
wurde die 2020/21 eingeführte 1:1 Beratung mit Terminvergabe beibehalten, da sich 
diese Regelung in den Jahren 2020/21 gut bewährt hat. Zusätzlich wurden die Möglich-
keiten der Beratung per E-Mail und Telefon ausgeweitet. Im Projekt 5.04 „Gesundheits-
vorsorge“ entfiel die offene Sprechstunde in Kitas nach wie vor. Gleiches gilt für das 
Projekt 6.01 „Schuldnerberatung“. Diese wurden durch eine telefonische Beratung er-
setzt. Im Rahmen der telefonischen Beratung konnte jedoch eine ganzheitliche Prob-
lemlösung nicht zuletzt wegen erheblicher Sprachprobleme der Klienten nur selten voll-
umfänglich erreicht werden. Beratungsprozesse dauerten in der Folge länger. 
• Durch den Rückzug vieler Personen ins Private gewinnen mobile Beratungsangebote 
(Hausbesuche, Streetwork) 2022 noch mehr an Bedeutung. Sie ermöglichen weiterhin 
Teilhabe und das Aufrechterhalten von Kontakten. Insbesondere in der Sozialberatung, 
der Gesundheitsvorsorge und in der Drogenberatung ist die aufsuchende Arbeit unver-
zichtbar und wurde deshalb in vielen Projekten auch unter schwierigen Bedingungen

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Stadt Münster – Stadtplanungsamt  19 
aufrechterhalten oder sogar ausgeweitet (4.02 „Integrationsarbeit“, 5.04 „Gesundheits-
vorsorge“, 6.07 „Sport und Bewegung“, 6.08 „Drogenprävention“). Bei der Schuldnerbe-
ratung fanden Hausbesuche nur in Ausnahmefällen statt. 
Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche / Stärkung der Chan-
cengleichheit 
• Im Bereich der Gesundheitsvorsorge (5.04) fielen auch noch 2022 pandemiebedingt 
viele Angebote (Sprechstunden, Müttercafés) weiterhin aus. Die Sure-Start Gruppe traf 
sich im späteren Jahr wieder, jedoch insgesamt nur vier Mal. Positiv war, dass im Ver-
gleich zur Vorpandemiezeit sehr viel mehr Hausbesuche durchgeführt werden konnten.  
• Aufgrund feststellbarer Rückschritte in Lernprozessen war es sehr wichtig, dass das 
Angebot der Hausaufgabenhilfe von KAI (5.01) im Rahmen der Corona-Schutzver-
ordnungen regulär und in Präsenz stattfinden konnte. Es war entsprechend stark nach-
gefragt. Neu ist der gezielte Ansatz, migrationsbetroffene und/ oder marginalisierte 
Gruppen besonders zu fördern. So wurden Schülerinnen und Schüler, die seit weniger 
als 18 Monaten in Deutschland waren, im Rahmen des Nachhilfeprojekts im Erwerb der 
deutschen Sprache gefördert und begleitet. Die Nachhilfe fand hierbei mit ausgewähl-
tem DaZ/DaF-Lehrmaterial (DaF = Deutsch als Fremdsprache / DaZ = Deutsch als 
Zweitsprache) statt. Es zeigt sich ein insgesamt erhöhter Betreuungsaufwand der Kin-
der und Jugendlichen im Nachhilfeprojekt, da sich in immer mehr Familien eine Anhäu-
fung von Problemen zeigt. Die Einhaltung von verbindlichen Regeln und Pünktlichkeit 
hat sich verschlechtert. Eltern erscheinen häufig nicht zu den regelmäßig vorgesehe-
nen Elterngesprächen.  
• Die Drogenprävention (6.08) hat ihre offene Sprechstunde über die gesamten Pande-
miejahre aufrechterhalten, so auch 2022. Weitere Angebote liefen 2022 wieder an und 
wurden gut angenommen. So konnten drei Aktionstage durchgeführt werden. Die Teil-
nehmendenzahlen bewegten sich wieder in Richtung Vor-Corona-Niveau.  
• Auch bei der Mobilen Jugendsozialarbeit (6.06) fanden die offenen Sprechstunden 
statt. Das Kooperationsangebot mit dem U25 Team des Jobcenters konnte pandemie-
bedingt eingeschränkt (vier Mal) durchgeführt werden. Es gelang, viele Kontakte auf-
recht zu erhalten. Im Vordergrund der Arbeit standen pandemiebedingte Probleme bei 
Jugendlichen (zunehmend aggressives Verhalten im familiären Umfeld, Isolation, Kon-
taktverluste im privaten Umfeld, als auch zu Fachstellen/Ämtern, Einschränkungen im 
Freizeitbereich/der Freizeitangebote etc). Verweisende Hilfen im Rahmen der Sozialar-
beit zu anderen qualifizierten Fachstellen und Präventionsangeboten im Bereich Sucht, 
Medien und Straffälligkeit wurden gut angenommen. 
• Eine Auseinandersetzung mit dem Thema Berufswahl und Berufsorientierung fand 
im Rahmen des „Mädchen-Projekts“ (4.01) und im Projekt 6.06 „Mobile Jugendsozialar-
beit“ statt. Hier fanden Jugendliche Unterstützung in Fragen rund um Schule und Aus-

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Stadt Münster – Stadtplanungsamt  20 
bildung/Beruf sowie praktische Hilfestellungen bei der Gestaltung von Bewerbungs-
mappen, die Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche sowie die Vermittlung an entspre-
chende hauptamtliche Beratungsstellen.  
• Aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit kam die Rückmeldung, dass der Perso-
nalschlüssel bei Beratungsleistungen nicht ausreicht: v.a. sind Stellen oft nicht ge-
schlechtsbezogen besetzbar (Frauen für Mädchenprojekte, Männer für Jungenpro-
jekte). Auch ist die Besetzung von Abend- und Nachtstunden ein Problem für die offene 
Kinder- und Jugendarbeit. 
Verbesserung der Wohnsituation und der Wohnumfeldsituation 
• Ein Teil der Netzwerktreffen (1.04) ist noch aufgrund der Corona-Pandemie und ihrer 
Nachwirkungen ausgefallen. Gleichwohl konnte in einigen Gesprächsrunden ein inhalt-
licher Austausch erreicht werden. Die anfänglich wenigen Veranstaltungen und telefo-
nischen Kontakte wurden im zweiten Halbjahr 2022 wieder durch den bekannten per-
sönlichen Austausch ersetzt. 
• Die beliebte Blumenaktion der Wohnungswirtschaft als Event zur Verschönerung 
des Wohnumfeldes konnte im Mai 2022 erneut an den Start gehen. 
• Es hat sich gezeigt, dass die Mieterschaft weiterhin Interesse daran hat, in ihren Anlie-
gen unterstützt zu werden. Die Sitzungen des Mieterrates (1.05) fanden aufgrund der 
Corona-Pandemie erst wieder ab der zweiten Jahreshälfte statt. Die Teilnehmenden-
zahl lag mit 14 Personen sogar höher als noch 2019, aber noch unter den Zahlen der 
Vorjahre (2019 = 9, 2018 je Sitzung = 15 und 24). Im ersten Halbjahr war eine Zusam-
menkunft über Videokonferenz o. ä. nicht umsetzbar, da den meisten Beteiligten die 
technischen Voraussetzungen hierfür fehlten. In Einzelfällen fand in dieser Zeit ein In-
formationsaustausch telefonisch statt.   
• 2022 wurde der letzte Abschnitt der Gebäudesanierung Sprickmannstraße 11- 21 im 
Bestand WohnSieGer GbR fertiggestellt. Im Wohnungsbestand der anderen kommuna-
len und regionalen Wohnungsunternehmen gab es keine weiteren größeren energeti-
schen bzw. investiven Maßnahmen, da diese in den Vorjahren abgeschlossen wurden. 
Im Bestand ZBI konnten von der Vielzahl der geplanten Maßnahmen einige umgesetzt 
werden. Bauliche Maßnahmen laufen nach Angaben ZBI jedoch u.a. aufgrund von Ma-
terialknappheit insgesamt nicht so schnell wie geplant. Insbesondere die Mietsituation 
des Wohnungsbestandes ZBI/ZBVV (Heizungsausfall Winterzeit 2022, Maßnahmen 
am Wohnungsbestand ZBI, Sperrung eines Teils der Tiefgaragen) war auch ein we-
sentliches Thema im Projekt 1.4. Positiv hervorzuheben ist, dass Mängelanzeigen im 
ZBI-Bestand rückläufig sind, da ZBI der Mieterschaft Beratungen und Hilfen anbietet.  
• Im Rahmen des von Bewohnerinnen und Bewohnern getragenen Projekts Grün-
schleife (2.02) konnten 2022 wieder zwei erfolgreiche Aktionstage durchgeführt wer-
den. Das Interesse war mit Teilnehmendenzahlen von je 40-50 Personen hoch, wenn 
auch noch geringer als vor der Pandemie (2019: 60-70). Durch die Bereitschaft einer 
Gruppe aus der Bewohnerschaft zur aktiven Mitwirkung an Pflege und Gestaltung der

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Stadt Münster – Stadtplanungsamt  21 
Grünschleife befindet sich die Parkanlage wieder in einem guten gepflegten Zustand. 
Dies sah noch 2020/21 anders aus, das Erscheinungsbild der Grünanlage hatte sehr 
gelitten.   
• Die Neugestaltung des Sprickmannplatzes ist unter Beteiligung der Bürgerinnen und 
Bürger, insbesondere auch Jugendlicher, gestartet. Anfang Mai 2023 hatte das Pla-
nungsamt Anwohnende und Interessierte zum gemeinsamen Ideensammeln aufgeru-
fen. Im August wurden dann gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekturbüro Greenbox 
die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung im Bürgerhaus Kinderhaus vorgestellt. 
• Der in den beiden Vorjahren stattgefundene Vandalismus am Sprickmannplatz durch 
eine Gruppe Jugendlicher war nach Rückmeldung der Projektbeteiligten 2022 kein so 
großes Thema mehr wie im Vorjahr. Aus dem Projekt Drogenprävention wird jedoch in 
Bezug auf den Spritzenautomaten von Beschmutzung, Zündeleien und Aufbruchsver-
suchen berichtet.  
• Die öffentlichen Flächen der Großwohnanlage werden nach wie vor im Rahmen des 
verstetigten Projekt 3.01 „Wertstoffe / Sperrgut“ durch einen unbefristet beschäftigten 
Mitarbeiter der AWM gereinigt.  
 
3.3 Ergebnisse 2022 mit Blick auf die Zielgruppen  
Bei der Evaluierung wurde von Anfang an Wert auf eine geschlechterdifferenzierte und ziel-
gruppenbezogene Auswertung gelegt (vgl. Vorlage V/0927/2006). 
Geschlecht 
• Frauen sind über fast alle Projekte hinweg deutlich aktiver bei der Bewältigung persönli-
cher Alltagsherausforderungen und Lebenskrisen. Insbesondere die Erstkontakte zu 
Beratungseinrichtungen gehen meist von Frauen aus. Auch das gemeinwohlorientierte 
Engagement ist auf Seiten der Frauen deutlich ausgeprägter.  
• Unterrepräsentiert sind Frauen immer noch bei der Inanspruchnahme der sportlichen 
Angebote ohne Zielgruppenbezug. Auch die Drogenberatung wird von deutlich mehr 
Männern als Frauen in Anspruch genommen. Bei Sprachkursen sind Männer hingegen 
weniger vertreten.  
• Einige Beispiele aktueller geschlechtsspezifischer Angebote: Männersprachkurs, Ge-
sundheitsprophylaxe jeweils für Männer und Frauen, MIMI Gesund Leben im Alter für 
Männer, Gymnastik-, Fahrrad-, PC-Kurs für Frauen, Jungensportprojekt, „Interkulturelle 
Mädchenarbeit“. 
• Der interne Reflexions-Workshop 2022 befasste sich schwerpunktmäßig mit dem 
Thema „Übergang Schule und Beruf bei Frauen und Mädchen in Kinderhaus“.

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Migrationsvorgeschichte 
• Wie schon in den Vorjahren ist der durchschnittliche Anteil von Teilnehmenden mit Mig-
rationsvorgeschichte auf einem hohen Niveau. Der Anteil lag 2022 über alle Projekte 
hinweg bei ca. 75%, damit etwas niedriger als in den Anfangsjahren.  
• In Bezug auf das ehrenamtliche Engagement zeigen sich Personen mit Migrationsvor-
geschichte 2022 deutlich zurückhaltender (6.02 „Lebenswelten“, 4.02 „Integrationsar-
beit“). 
• Aus der interkulturellen Beratung (4.02) wird berichtet, dass die Anzahl der hilfesuchen-
den Seniorinnen und Senioren mit Migrationsvorgeschichte in 2022 um 10% zugenom-
men hat.  
Ältere (65 Jahre +)  
• Nachdem in der politischen Beratung 2021 die Inanspruchnahme von Angeboten durch 
ältere Personen erfragt und hierzu im Nachgang Schätzwerte übermittelt wurden, 
wurde 2022 erstmalig der Anteil der Teilnehmenden ab 65 Jahre in den in Frage kom-
menden Projekten erhoben und in die Berichterstattung aufgenommen. Eine zeitliche 
Entwicklung in Bezug auf die Inanspruchnahme von Angeboten lässt sich somit noch 
nicht darstellen, lediglich eine Momentaufnahme ist darstellbar. Dennoch können die 
Projektträgerinnen und Projektträger teilweise aufgrund ihrer Erfahrung Entwicklungen 
ablesen und Einschätzungen zu Veränderungen liefern. 
• Schlaglicht auf aktuelles Teilnahmeverhalten Älterer an Kursen ohne Zielgruppenbe-
zug: In Sprachkursen sind Ältere 2022 zu 13% vertreten, bei der Schuldnerberatung mit 
10,5% (was als sehr niedrig eingestuft wird), der Anteil ehrenamtlich engagierter Perso-
nen mit Migrationsvorgeschichte über 65 Jahre liegt im Projekt 4.02 bei 33%, Bildungs-
maßnahmen werden zu 17% von über 65-Jährigen mit Migrationsvorgeschichte in An-
spruch genommen. Zur Einordnung gegenübergestellt sei der Anteil 65-Jähriger und 
älter an der Gesamtbevölkerung mit 11,1% sowie der Anteil über 65-Jähriger und älter 
mit Migrationsvorgeschichte an der wohnberechtigten Bevölkerung mit 7,4%. 
• Einige Beispiele aktueller Angebote speziell für Ältere: MIMI Gesund Leben im Alter, 
bei dem Migrantinnen und Migranten als Gesundheitslotsen geschult werden; interkul-
turelle Seniorenarbeit/Unterstützung älterer Menschen (Projekt 4.02 „Integrationsar-
beit“). 
• Die Isolation älterer alleinstehender Menschen, die sich mit Beginn der Corona-Pande-
mie noch verstärkt hat, war für die Projektbeteiligten im Jahr 2022 eine noch größere 
Herausforderung. Dort, wo Hausbesuche möglich waren und angeboten wurden, konn-
ten Kontakte vielfach gehalten oder ausgebaut werden (4.02), auch war hier die aktive 
Nachfrage nach Unterstützung vielfach gegeben. In Projekten mit wenigen möglichen 
Hausbesuchen wie z.B. bei der Schuldnerberatung waren ältere Menschen trotz der 
schwierigen Ausgangslage weniger sichtbar als in den Jahren vor Corona.

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Jugendliche 
• Jugendliche waren im öffentlichen Raum trotz des unterjährigen Auslaufens der 
Corona-Beschränkungen nach wie vor wenig anzutreffen und nur schwer zu erreichen.  
• Dennoch konnten im Rahmen der mobilen Jugendhilfe viele Jugendliche erreicht und 
an entsprechende Hilfsangebote verwiesen werden.  
• Die Wiederkehr zu zuvor beliebten Sportangeboten setzte vielfach nicht ein, was sich in 
deutlich niedrigeren Teilnehmendenzahlen zeigt. 
• Durch die erfolgreiche Wiederbesetzung des BGZ-Vorstandes mit zwei jungen Migran-
ten/innen, konnte in die interkulturelle Interessenvertretung die Sichtweise von jungen 
Menschen mit Migrationsvorgeschichte eingebracht werden.  
4 Ergänzende Informationen zu außerhalb des Maßnahmeprogramms 
verstetigten Projekten in 2022 
Während die Ergebnisdarstellung im Kapitel 3 die Projekte umfasst, die laut Ratsbeschluss 
vom 11.12.2013 im Jahr 2022 verstetigt sind und aus dem Maßnahmeprogramm gefördert 
werden, werden in diesem Kapitel vier verstetigte Projekte nachrichtlich aufgeführt, welche 
Bestandteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden sind (Projekte 3.02, 4.03, 5.02, 
5.06) sowie drei verstetigte Projekte, welche anderweitig gefördert wurden (Projekte 1.06, 
3.01, 4.01). Obwohl diese Projekte bei der Messung der Zielerreichung nicht berücksichtigt 
werden, finden sie dennoch Erwähnung, da sie im Gesamtkontext zur Stabilisierung der 
Quartiersstrukturen beitragen.        
       
Projekt 1.06 „Das Quartier spart Strom“ (verstetigt, aber anderweitig gefördert):  
Im Rahmen der Kampagne „Unser Klima 2030“ wurden 2022 bis auf kleinere Aktionen, wie 
die Verteilung des Unser-Klima-2030-Flyers und der Aushängung von Plakaten in Geschäf-
ten und Werbeflächen in Kinderhaus, keine Aktionen durch die Stabsstelle Klima durchge-
führt, die explizit auf Kinderhaus-Brüningheide oder andere Stadtteile ausgerichtet waren. 
Die Kampagne "Unser Klima 2030" stellt den Klimaschutz im Alltag in den Mittelpunkt und 
setzt dabei besondere Schwerpunkte auf die Entwicklung und Stärkung eines Gemein-
schaftsgefühls. Die Kampagne wird schwerpunktmäßig durch Print- und digitale Medien 
kommuniziert und an zentralen Orten in der Innenstadt durch Infostände vorgestellt. Zudem 
verteilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Aktion Stromsparcheck die Flyer in den Haus-
halten, in denen sie beratend unterwegs sind (Quelle: Stabsstelle Klima, Ansprechpartne-
rin: Caroline König).

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Stadt Münster – Stadtplanungsamt  24 
Projekt 3.01 „Wertstoffe / Sperrgut“ (verstetigt, aber anderweitig gefördert):  
Während der Corona-Pandemie hat sich nichts am Leistungsspektrum dieses Projektes ge-
ändert. Mit dem Projektziel, die berufliche Integration von Langzeitarbeitslosen zu unterstüt-
zen, reinigt ein seit 2011 unbefristet beschäftigter Mitarbeiter der AWM im Bereich der 
Großwohnanlage die öffentlichen Flächen. Hierbei wurden auch in 2022 Restabfälle und 
falsches oder zum falschen Zeitpunkt herausgestelltes Sperrgut beseitigt. Darüber hinaus 
wurden Wertstoffe erfasst und Problemabfälle einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuge-
führt. Das Projekt hat auf das Stadtbild im Bereich Kinderhaus eine äußerst positive Wir-
kung (Quelle: Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM), Ansprechpartner: Gregor Walter-
busch). 
 
Projekt 3.02 „Aktiv für Arbeit im Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“ (verstetigt, 
Bestandteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden):  
Das ehemals aus ESF-Mitteln (Europäischer Sozialfonds) und Mitteln aus der Gewinnaus-
schüttung der Sparkasse Münsterland-Ost geförderte Programm (Laufzeit: 15.05.2013 – 
14.05.2015) wird seit Mitte Mai 2015 vom Sozialamt betreut. 
In den gemeinsamen Gesprächen zwischen Jobcenter und Sozialamt stellte sich heraus, 
dass einige der Handlungsempfehlungen, die in den Netzwerken erarbeitet wurden, bereits 
umgesetzt sind. So ist das Jobcenter nun dezentral aufgestellt und berät in den JiJ (Job-
center im Jobcenter) ihre Kunden vor Ort. Außerdem wurde auch die Netzwerkarbeit des 
Jobcenters in den letzten Jahren ausgebaut: das Jobcenter ist Mitglied im Arbeitskreis Kin-
derhaus und nimmt anlassbezogen an den Treffen der Gebietsmoderation teil. Seit 2016 
wurde beispielsweise auch die Zusammenarbeit zwischen den U25-Jobcoaches und den 
Streetworkern intensiviert. Die offene Sprechstunde und die gemeinsamen Rundgänge ha-
ben sich etabliert (Quelle: Sozialamt (50), Ansprechpartnerin: Daniela Stemmer). 
 
Projekt 4.01 „Interkulturelle Mädchenarbeit“ (verstetigt, aber anderweitig gefördert: 
kind- und jugendbezogene Armutsprävention in Münster): 
Die interkulturelle Mädchenarbeit im Jugendsalon des Begegnungszentrums wurde in ge-
wohnter Form einmal die Woche durchgeführt. Beschränkungen in Bezug auf die Gruppen-
größe entfielen. Ziel des geschlechterspezifischen Angebots ist es, die Mädchen aus unter-
schiedlichen Kulturkreisen an außerschulische sportliche, kulturelle, medienpädagogische 
und kreativ-künstlerische Aktivitäten heranzuführen und somit den interkulturellen Aus-
tausch zu fördern und Selbständigkeit und die Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen. 
Viele gehören Elternhäusern an, denen die Teilnahme an offenen Jugendangeboten fremd 
ist. 
Im Rahmen des Projektes finden sich regelmäßig feste Gruppen ein und sind sicherer Zu-
fluchtsort und Schutzraum für die Mädchen. Die Kerngruppen bestehen aus 15 Mädchen/ 
Frauen im Alter von zwischen 16 und 22 Jahren, weitere nehmen unregelmäßig teil. Eine 
weitere Kleingruppe von etwas jüngeren Mädchen traf sich wöchentlich zu musikalischen

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Angeboten mit einer Musiklehrerin. Die Mädchen sind nach wie vor hoch motiviert, die 
Treffs zu besuchen und diese aktiv mitzugestalten. Die Gruppenleiterinnen waren bereits in 
den Coronajahren 2020/21 wichtige Bezugsperson für die Mädchen. 2022 waren sie in ihrer 
Funktion der Ratgeberin noch mehr gefragt, Beratungskontexte nahmen deutlich zu. 
Regelmäßige gemeinsame Aktionen sind der Kernbestandteil dieser Gruppe und stärken 
den guten Zusammenhalt. Gemeinsam wurden 2022 Ausflüge unternommen, so u.a. zum 
Moviepark und Kinobesuche zum Cineplex. Ebenfalls nahmen die Mädchen/ jungen Frauen 
an den Stadtteilfesten (u.a. mit dem Angebot Kinderschminken) und Gemeinschaftsaktio-
nen (Clean Kinderhaus/ Aktionstag Bewohnerpark Grünschleife) teil. Mehrere Mädchen 
konnten im Rahmen der Beratung zur Berufswahl und Berufsorientierung zudem erfolgreich 
an das Beratungsangebot der hauptamtlichen Jugendsozialarbeiterin im Jugendsalon ver-
mittelt werden.  
Die Planung für Aktivitäten in 2023 sehen Bewegungsangebote mit Move & Meet und den 
Austausch/Kontakt mit der Taschengeldbörse vor (Quelle: Begegnungszentrum Kinderhaus 
e.V., Ansprechpartnerin: Nebahat Bugday). 
 
Zu den Projekten 4.03 „Gewaltprävention“ (Amt für Kinder, Jugendliche und Familien), 
5.02 „Elternkompetenz stärken“ sowie 5.06 „Kontinuierliche Praxistage zum Über-
gang Schule-Beruf“ (Amt für Schule und Weiterbildung), die alle als verstetigt gelten und 
Bestandteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden sind, liegen keine Projektberichte 
vor3. 
 
5 Fazit 2022 und Ausblick auf die weitere Projektdurchführung 2023 
Im dritten Pandemiejahr stand insbesondere 
die Neubelebung des Miteinanders, das 
Aufbrechen sozialer Isolation und die Ab-
milderung von sozialen Härten im Vorder-
grund der Projektarbeit. Viele bewährte und in 
der Vergangenheit nachgefragte Angebote 
konnten wieder stattfinden. Mit der Durchfüh-
rung von öffentlichen Festen und Aktionen wie 
z.B. Sommerfest, Grünschleifenaktion sowie 
partizipativen Angeboten wie z.B. Mieterbeirat, 
Integrationsrat, Bildungs- und Sportangeboten 
wurden Raum und Gelegenheit für Begegnung der Bewohnerinnen und Bewohner geschaf-
fen. Gerade bei größeren Festen und Aktionen war ein Nachholbedarf feststellbar. Bil-
dungsangebote hingegen wurden zu Beginn des Jahres noch zögerlich wahrgenommen, 
                                              
3 Ein Sachstandsbericht ist für Projekte, die Bestandteil der laufenden Verwaltungsarbeit geworden sind, nicht 
mehr verpflichtend. 
Foto: Stadt Münster

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Stadt Münster – Stadtplanungsamt  26 
doch im Laufe des Jahres war ein zunehmendes Interesse feststellbar. 2022 konnten wie-
der Zweidrittel der Projektziele vollständig bzw. annähernd erreicht werden (2020 = 26%, 
2021 = 32%). 
Insgesamt war der Wiederaufbruch für die Trägerinnen und Träger vor Ort herausfordernd 
und ressourcenaufwändig. Bereits erfahrene Personen, die als Multiplikatorinnen und Multi-
plikatoren hilfreich waren, fielen vielfach als Projektunterstützung weg. Aufgrund des Rück-
zuges vieler Personen erwies sich die aufsuchende Arbeit in Form von Streetwork und 
Hausbesuchen als wichtiger denn je, damit Kontakte nicht wegbrechen bzw. neue ange-
bahnt werden können. Der Wiederaufbruch bietet aber auch Chancen für die Projekte und 
das Programm. Mit teilweise neuen Leuten sind auch neue Ideen, neue Tatkraft und neue 
Lebendigkeit verbunden. Neben den vielen bewährten Angeboten zur allgemeinen Reakti-
vierung der Bewohnerschaft wurden auch neue zielgruppenspezifische Angebote in die 
Wege geleitet bzw. erprobt. Eine wichtige Rolle spielte hierbei der erfolgte Ausbau des 
Netzwerkes der vor Ort kooperativ tätigen Akteurinnen und Akteure, der eine Bereicherung 
für die Gestaltung des Maßnahmeprogramms war. So ließen sich in einigen Projekten viel-
fältige Ressourcen effektiv bündeln, neue Fördermittel für die Projektarbeit generieren und 
somit inhaltlich neue Impulse setzen (u.a. Anti-Rost e.V., Move & Meet e.V., Parea gGmbH 
als neues Mitglied der Gebietsmoderation, „Boxen am Block“, Taschengeldbörse).   
Für die weitere erfolgreiche Projektarbeit wird im Vordergrund stehen, inwieweit es weiter-
hin gelingt, Angebote zur Abmilderung pandemiebedingter existenzieller Einschränkungen 
aufrecht zu erhalten und auszubauen und Rahmenbedingungen für verbesserte Teilha-
bechancen zu schaffen. Das heißt runtergebrochen auf die Programmziele:  
Herausforderungen in Bezug auf Wohnen und Wohnumfeld 
• Eine der größten Herausforderungen ist mehr als je zuvor die Sicherung und der Erhalt 
von gesundem und bezahlbarem Wohnraum. Weiterhin im Fokus liegt dabei insbe-
sondere der Wohnungsbestand der ZBI. Hier gilt es, in enger Zusammenarbeit zwi-
schen der Bewohnerschaft, den örtlichen Einrichtungen, der örtlich vermietenden Woh-
nungswirtschaft, den Wohnungsverwaltungen und dem Amt für Wohnungswesen und 
Quartiersentwicklung, die zukünftige Umsetzung der geplanten Investitionen durch ZBI 
eng zu begleiten, damit die positiven Ansätze aus 2022 fortgeführt werden können. 
• Die Gestaltung und Belebung des Sprickmannplatzes als öffentlicher Ort der Be-
gegnung ist ein vordringliches Anliegen, welches weiterhin kooperativ voranzubringen 
ist. Die Auseinandersetzung mit den im Rahmen der Bürgerbeteiligung eingebrachten 
Ideen und ihrer Umsetzung wird eine wichtige Aufgabe im kommenden Jahr sein. 
• Unter dem Vorzeichen der angespannten finanziellen Situation vieler Haushalte einer-
seits und der grundsätzlichen Notwendigkeit Energie einzusparen, wird der Ausbau ei-
ner Beratungsinfrastruktur zum Themenschwerpunkt ´Energiekosten´ wichtiger 
werden. Denkbar wäre eine Verknüpfung mit Themen wie „Ressourcenschonendes

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Stadt Münster – Stadtplanungsamt  27 
Verhalten“ und „Klimaschutz und -anpassung“ mit dem Blickpunkt Großwohnsiedlung 
(Hitzeinseln, Starkregen etc.) sowie „Gesundheit“. 
… in Bezug auf Integration und Engagement der Bewohnerschaft 
• Auch wenn die Folgen von Corona noch nicht abschließend beurteilt werden können, 
zeichnet sich schon jetzt in den Beratungsgesprächen ein zunehmender Bedarf an um-
fassender Hilfestellung ab. Diese Einschätzung wird durch die Kontextdaten gestützt. 
Vor allem die längerfristig absehbaren sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen 
bereiten Sorge. Armutsbedrohte Familien haben besonders schwer unter dem Wegfall 
von tagesstrukturierenden Angeboten gelitten. 
• Eine zunehmend wichtige Aufgabe ist es, die sich in 2022 noch verstärkte Isolation al-
leinstehender (älterer) Menschen aufzubrechen und Hilfestellung zu geben. 
• Unter dem Stichwort Rückzug und Isolation ist die aufsuchende Quartiersarbeit für 
die Bewohnerinnen und Bewohner besonders wichtig. 
• Bei der Evaluierung und Konzipierung von Beratungs-, Bildungs- und Qualifizierungs-
angeboten sind der demografische Wandel und die Anpassung der Angebote im Blick 
zu halten.  
• Um mehr Chancengleichheit zu schaffen, ist die Schaffung digitaler Teilhabemöglich-
keiten, die Digitalisierung von Beratung, die Ausstattung des Stadtteils mit öffentlichem 
W-LAN wichtig.  
• Der Bedarf zum Abbau pandemiebedingter Bildungslücken bei den Deutsch-
Sprachkursen und bei der Einzelnachhilfe wird sich voraussichtlich sogar noch steigern. 
… in Bezug auf Bildungschancen und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen  
• Die Einbindung und Aktivierung der Eltern ist zur Verbesserung der Bildungschan-
cen unabdingbar.  
• Wesentlich wird es sein, Versäumtes aufholen und nachholen zu können. Die gilt in 
Bezug auf den Lernstoff, aber auch in Bezug auf das soziale Leben: Kinder und Ju-
gendliche sollen Zeit haben für Freunde, Sport und Freizeit und die Unterstützung be-
kommen, die sie und ihre Familien jetzt brauchen. 
• Die Sicherung und Schaffung von Plätzen/ Aufenthaltsräumen ohne Konsumzwang 
für Jugendliche muss weiterhin ein Anliegen sein. 
… in Bezug auf Ressourcen, Projektkonzeptionierung 
• Die Erfahrungen und die Rückmeldung verschiedener Projektträger zeigten insgesamt 
auch für 2022, dass die vorhandenen Betreuungskapazitäten zu knapp sind:  
- Erwartete erhöhte Nachfrage nach Beratungsleistungen (s.o.). 
- Höhere erforderliche Betreuungsintensität und -dauer (u.a. durch ältere alleinste-
hende Personen, schwierige Familienkonstellationen).

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- Die Notwendigkeit aufsuchender Arbeit in Form von Streetwork und Hausbesuchen 
nimmt zu (personalintensiv).  
Vor diesem Hintergrund bedarf es einer regelmäßigen Aushandlung und Sicherung 
der erforderlichen materiellen, personellen und finanziellen Ressourcen für die 
Projektträgerinnen und -träger. 
• Bei der Angebotskonzeption sind weiterhin geschlechterdifferenzierte bzw. zielgrup-
penorientierte Bedarfe zu beachten, um die teilweise verfestigten Strukturen auszu-
brechen.   
• Kooperationen mit neuen strategischen Bündnispartnerinnen und -partnern sind auszu-
bauen.  
 
Von ihrer grundsätzlichen Zielausrichtung haben sich die unterschiedlichen Arbeits- und 
Handlungsansätze im Rahmen der 23 Projekte und der vielfältigen entstandenen Projektko-
operationen 2022 wiederholt bewährt. In keinem Projekt wird eine grundsätzliche Neuaus-
richtung als erforderlich angesehen. Kein Projekt entfällt.  
Aber natürlich muss hier und da an Stellschrauben gedreht werden. Die einzelnen Ziele 
sind immer wieder in Bezug auf ihre Passgenauigkeit zu hinterfragen und bei Bedarf umzu-
steuern.  
Zwei inhaltliche Ziele werden 2023 geändert bzw. präzisiert: 
- Im Projekt 7.1 „Quartiersmanagement“ entfällt das Ziel „Schaukästen im Stadtteil aktu-
alisieren“, da dieses sich etabliert hat. Neu aufgenommen wird stattdessen das Ziel: 
Intensivierung der Kooperation mit „Freiraum“, „Obolus“ und der „Kleiderkammer“ in 
der Diesterwegstr. in Kinderhaus.  
- Im Projekt 6.01 „Schuldnerberatung“ ist hinsichtlich der Durchführung präventiver Ver-
anstaltungen für Kinder und Jugendliche eine Anpassung der Zielformulierung erforder-
lich. Die ursprünglich angedachte Kooperation mit Schulen ist nicht zielführend. Hier 
gilt es, neue Wege und Formate zu suchen, wie man Kinder und Jugendliche für das 
Thema „Vermeidung von Verschuldung“ sensibilisieren kann. Die Notwendigkeit ist un-
bedingt gegeben. Voraussetzung für eine weitere Verfolgung des Ziels ist die Vernet-
zung und Abstimmung mit örtlichen (neuen) Kooperationspartnerinnen und -partnern. 
Für 2023 sind bereits verschiedene geschlechterdifferenzierte und zielgruppenspezifische 
Projekte in Vorbereitung bzw. in Umsetzung z.B. bei Parea ein Mädchentanzkurs und eine 
Mediensprechstunde für ältere Menschen. Bei KAI soll der neue Sprachkurs für Männer 
fortgeführt werden. Im Atrium möchte man das Thema „interkulturelle Veranstaltungen“ ver-
stärkt in den Blick nehmen und ausbauen. Dazu wird es im Jahr 2023 sicher neue inhaltli-
che Impulse geben. In Bezug auf die Teilnehmendenzahlen erwarten viele Projektverant-
wortliche einen vorpandemischen bzw. normalisierten Zustand im Jahr 2023.

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Stadt Münster – Stadtplanungsamt  29 
In Kontinuität der bisherigen Vorgehensweise wird die Verwaltung auch in Zukunft dem Rat 
jährliche Berichte über Umsetzung und Ergebnisse der Maßnahmen sowie über die Ent-
wicklung der Rahmenbedingungen zur Verfügung stellen, die zuvor der Bezirksvertretung 
Münster-Nord, den zuständigen Fachausschüssen und Gremien des Rates einschließlich 
des Integrationsrates vorgelegt werden. 
 
6 Anhang 
Anhang 1: Zielsystem  
Anhang 2: Programmphasen und Meilensteine 
Anhang 3: Projektberichte 2022 
Anhang 4: Kontextdatenmonitor 2022 (inklusive Grafiken zur Entwicklung ausgewählter 
Kontextdaten der Stadtteilentwicklung) 
Anhang 5: Protokoll zum Reflexionsworkshop 2022

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Stadt Münster – Stadtplanungsamt  
Anhang 1: Zielsystem 
 
 Programmziele
 Münster-Kinder-
haus/Brüningheide
Programm-
maßnahmen
   
  
 
Verstetigt, mit 
anderweitiger 
Förderung / Bestandteil 
laufender 
Verwaltungsarbeit
* ohne Finanzierungsbedarf
3.02
Aktiv für Arbeit
4.01
Interkulturelle Mädchenarbeit
5.02
Elternkompetenz stärken
5.06
Kontinuierliche Praxistage zum 
Übergang Schule-Beruf
4.03
Gewaltprävention
7.01 Quartiersmanagement: Information und Vernetzung
7.02 Quartierfonds:Aktivierung und Beteiligung
1.06
Das Quartier spart Strom
3.01
Wertstoffe/Sperrgut
 Leitzielbereiche Themenfeld 3 : 
Stärkung der lokalen Ökonomie 
und der Beschäftigungssituation
Themenfeld 1 :  
Verbesserung der 
Wohnsituation
 
1.05
Stärkung und Unterstützung 
der Mieterschaft
5.01
Wir verstehen uns 
 
4.02
Integrationsarbeit vor Ort:                    
Anlauf-, Beratungs- und 
Koordinationsstelle 
1.04 
Weiterentwicklung der Ko-
operation zur Verbessserung 
der Wohnverhältnisse
5.04
Gesund aufwachsen in Kinderhaus
Themenfeld 6 : 
Sicherung sozialer Netze und 
Infrastrukturen in Zeiten knapper 
öffentlicher Haushalte
Maßnahmeprogramm Münster-Kinderhaus/Brüningheide, Programmziele und Maßnahmeübersicht (Stand: Dezember 2022)
Verbesserung der Wohnsituation und Wohnumfeldsituation
Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen im Wohngebiet
Soziale Sicherung und Förderung gesellschaftlicher Teilhabe
Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche
 Themenfeld 4 : 
 Integration zugewanderter 
 Menschen fördern
Themenfeld 2 : 
Gestaltung des öffentlichen 
Raums  für einen sicheren und 
lebendigen Stadtteil
 2.02
Spiel- und Freizeitzone 
(Grünschleife)
 Themenfeld 5 : 
 Bewältigung der Herausforderungen
 für das Bildungswesen
6.06                                                                        
Mobile Jugend(sozial)arbeit
6.07 
Sport und Bewegung
6.08
Drogenprävention
Themenfeld 7:  Gebietsmoderation
6.01 
Schuldnerberatung vor Ort
6.02
Interkulturelle Veranstaltungsreihe 
"Lebenswelten kennenlernen"
6.04 
Jungenprojekt "Sport gegen 
Gewalt"
Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation
8.01 Zielentwicklung, Beobachtung Zielereichung
80.2 Entwicklung u. Auswertung Kontextindikatoren

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NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  
Anhang 2:  Organisation, Programmphasen und Meilensteine  
Organisatorisch getragen wird die Programmdurchführung wie folgt: 
• Programmverantwortung/-koordination Dezernat V, Sozialamt 
• Themenfeldverantwortliche mit fachlicher Verantwortung für die jeweiligen Themenfelder/Projekte 
• Einrichtung eines Quartiersmanagements (Gebietsmoderation), bestehend aus einem fünfköpfigen 
unentgeltlich arbeitenden Team mit beruflichem Bezug zum Wohngebiet  
• Kooperationspartner/innen vor Ort (Wohnungsunternehmen, kulturelle, kirchliche und soziale Ein-
richtungen, Bildungsträger, etc.) 
 
Seit seinem Start 2007 durchlief das Maßnahmeprogramm folgende Phasen: 
• 2007-2010: Förderzeitraum Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt Kinderhaus – Brüningheide“; 
Fördersumme 1.371.350 Millionen Euro (davon Bund/Land 823.000 €, Beteiligung Dritter 51.100 
Euro, Beteiligung d. Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus 52.000 Euro, städtische Eigenleistungen 
445.250 Euro), Umsetzung von über 30 Projekten in 8 Handlungsfeldern, 
• 2011-2013: Verstetigungsphase I „Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus – Brüningheide“; 
mit einer städtischen Förderung in Höhe von 150.000 Euro im Jahr; Umsetzung von über 20 Pro-
jekten in 8 Themenfeldern zur Verstetigung der Ansätze im Programm,  
• ab 2014: Verstetigungsphase II; unbefristet; weiterhin mit einer städtischen Förderung in Höhe von 
150.000 Euro im Jahr, seit 2019 zuzüglich dynamisierter Anpassung der Personalkostenanteile 
(Gesamtbudget 2021: 167.060 €). 
 
Als Meilensteine hervorzuheben sind: 
• 2007: Benennung von Gebietsmoderatorinnen und -moderatoren (ehrenamtlich tätige Personen, 
die hauptberuflich für das Quartier tätig sind) 
• 2009: Programmverlängerung bis 2010 
• 2012/2013: Umweltpreis Gold 2012 der Bürgerstiftung/ Stadt Münster sowie Sparda-Umweltpreis 
2013 für das Projekt „Grünschleife“; Anerkennungsurkunde beim Bundeswettbewerb Soziale Stadt 
2012 
• 2014: Verschlankung der Binnenorganisation; Schwerpunktsetzung und Neujustierung im Bereich 
der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit 
• 2015/2016: wohnungswirtschaftliche Höhepunkte (25 öffentlich geförderte, barrierefreie Wohnun-
gen plus 4-gruppige Kita am Carlo-Schmidt-Weg, Seniorenwohnanlage Paulinum mit 5 Wohnge-
bäuden und 81 barrierefreien Wohneinheiten plus Begegnungsstätte) 
• 2017: 10 Jahre „Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide“; öffentliche Veranstaltung (16.11.2017) 
und extern moderierter Reflexionsworkshop zur Erarbeitung von Vorschlägen zur Weiterentwick-
lung des Programms 
• 2020: Fortführung des Programms unter den Bedingungen der Corona-Pandemie ab März 2020

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Sozia le Stadt 
NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  
Anhang 3: Projektberichte 2022  
(verantwortlich für die Inhalte sind die Projektträgerinnen und Proj ektträger)

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Sozia le Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt  
Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 1: „Verbesserung der Wohnsituation“ 
Projektname Weiterentwicklung der Kooperation zur Verbesserung der Wohnverhältnisse im Quartier Nordwest-
schleife 
Projekt-Nr.  1.04 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung 
Kontakt Jost Bartkowiak, 492-6462, BartkowiakJ@stadt-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung 
Ein Netzwerk zwischen den örtlichen Wohnungsunternehmen, der Mieterschaft und der Stadt Münster ist zu erstellen und zu sichern 
mit den Zielen 
 der langfristigen Zusammenarbeit 
 der Verbesserung der Wohnverhältnisse 
 der Schaffung und Erhalt von sozial stabilen Bewohnerstrukturen 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2022 Zielerreichung 
Das bestehende Netzwerk 
"Wohnen in Kinderhaus/ 
Brüningheide" arbeitet regel-
mäßig im Sinne der aufgeführ-
ten Ziele, mindestens 12 Ver-
anstaltungen, Sitzungen o. ä. 
sind im Jahr abzuhalten. 
Anzahl Netzwerktreffen und  
Veranstaltungen in 2022 
8 Netzwerktreffen und Veranstaltungen in 2022 
 
Ein Teil der Netzwerktreffen ist auch noch aufgrund der Corona -Pandemie/Nachwirkungen aus-
gefallen. Gleichwohl konnte in einigen Gesprächsrunden ein inhaltlicher Austausch erreicht wer-
den.  
 
Die wichtigsten Ergebnisse/Inhalte waren dabei: 
 
- Organisation und Durchführung einer Blumenaktion der Wohnungswirtschaft   
- Zukünftige Gestaltung des Sprickmannplatzes, Federführung Amt 61 
- Weitere Maßnahmen von ZBI im Gebäudebestand, aber auch im Umfeld  
- Organisation und Durchführung des Sommerfestes 2022 auf dem Sprickmannplatz 
- Organisation und Durchführung des Weihnachtsmarktes 2022 auf dem Sprickmannplatz  
- Ausfälle der Heizungsanlage im Wohnungsbestand ZBI/ZBVV im Winter 2022 
Projektziele teil-
weise erreicht 
 
Gesamtfazit Die bisherige Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen der Bewohnerschaft, den örtlichen Einrichtungen, der örtlich vermietenden Wohnungs-
wirtschaft und dem Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung wurden noch zum Teil durch die Corona-Pandemie eingeschränkt. Anfänglich 
wenige Veranstaltungen und telefonische Kontakte wurden im zweiten Halbjahr durch einen bekannten persönlichen Austausch wieder ersetzt. 
Ausblick 2023 Nach der Coronapandemie kann verstärkt wieder auf persönliche Treffen und Veranstaltungen zurückgegriffen werden.  
weiterführende Informatio-
nen  
BV-Sitzung Juni 2022 mit der Jahresberichterstattung von ZBI; Zeitungsartikel in der WN zum Heizungsausfall im Dez. 2022

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt   
Projektname Stärkung und Unterstützung der Mieterschaft Projekt-Nr.  1.05 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung 
Kontakt Jost Bartkowiak, 492-6462, BartkowiakJ@stadt-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung 
Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Sitzungen des örtlichen Mieterrates, Organisation von Mieterschulungen und 
sonstigen Treffen bei Bedarf 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2022 Zielerreichung 
Den Bewohnern wird die Mög-
lichkeit gegeben, sich aktiv an 
der Verbesserung der Wohnsi-
tuation zu beteiligen und/oder 
sich vor Ort hierzu auszutau-
schen. Mindestens zwei Sitzun-
gen des Mieterrates sollen im 
Jahr stattfinden und mindestens 
10 Personen sollten daran teil-
nehmen. 
Anzahl der öff. Sitzungen des 
Arbeitskreises der Vertrau-
ensmieter 
 
 
Anzahl der teilnehmenden 
Mieter-/innen 
 
Anzahl der öff. Sitzungen des Arbeitskreises der Vertrauensmieter: 1 
Die Sitzungen des Mieterrates sind in 2022 aufgrund der Nachwirkungen der Corona -
Pandemie noch bis zur Jahreshälfte ausgefallen. Eine Zusammenkunft über Videokon-
ferenz o. ä. war nicht umsetzbar, da den meisten Beteiligten ein EDV-Zugang in jeglicher 
Hinsicht fehlt. 
 
Anzahl der teilnehmenden Mieter: 14 
Zahlreiche Telefonate im Laufe des Jahres mit verschiedenen Vertretern/innen des Mie-
terrates konnten zumindest in Einzelfällen für einen Informationsaustausch sorgen, ins-
besondere zur Mietsituation des Wohnungsbestandes ZBI/ZBVV. Ferner ging es um: 
 Heizungsausfall ZBI in der Winterzeit 2022 
 Maßnahmen am Wohnungsbestand ZBI 
 Sperrung eines Teils der Tiefgaragen 
 Bebauung des benachbarten Moldrickx - Geländes 
 Ergebnisse aus den Sitzungen der BV-Nord 
Projektziel teilweise er-
reicht 
 
Gesamtfazit Mit dem Arbeitskreis des Mieterrates wird unter der Leitung des Amtes für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung der örtlichen Mieterschaft 
die Möglichkeit gegeben, sich mit weiteren Mietern/innen auszutauschen und zu vernetzen sowie sich bei Bedarf auch mit Vertretern/innen der 
ansässigen Wohnungsunternehmen und -verwaltungen oder weiteren Fachleuten über die Wohnsituation und die unterschiedlichen Problemla-
gen zu besprechen und Rat zu erhalten.  
Zahlreiche Telefonate im Laufe des Jahres mit unterschiedlichen Vertretern/innen des Mieterrates konnten zumindest in Einzelfällen für einen 
Informationsaustausch sorgen. Anregungen und Hinweise wurden aufgenommen und bei Bedarf mit der Wohnungswirtschaft ausgetauscht. 
Der Mieterrat konnte seine ehrenamtliche Arbeit in der zweiten Jahreshälfte wiederaufnehmen und städtischer Seite begleitet werden, um die 
Sitzungen jeweils vorzubereiten, durchzuführen und nachzubereiten, einschließlich Gespräche zu moderieren. Es hat sich gezeigt, dass die 
Mieterschaft weiterhin Interesse daran hat, in ihren Anliegen unterstützt zu werden.  
Ausblick 2023 Eine weitere Anpassung oder wesentliche Veränderung der Ziele oder Indikatoren ist vorerst nicht notwendig.

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Sozia le Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt   
Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 2: „Öffentlicher Raum“ 
Projektname Grünschleife  -  Gestaltung und Pflege einer öffentlichen Grünanlage Projekt-Nr.  2.02 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit 
Kontakt Wolfram Goldbeck, 4926762, goldbeck@stadt-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung Gestaltung und Pflege einer öffentlichen Grünanlage mit Anwohnern 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2022  Zielerreichung 
Durchführung von zwei 
bewohner-aktivierenden 
Veranstaltungen zur 
Gestaltung der Grünschleife 
mit jeweils mindestens 50 
Personen aus dem Quartier 
Projekttage / Teilnehmende Die Projekttage konnten in 2022 wieder stattfinden. Im Jahr 2022 fanden die Projekttage 
am 21. Mai und am 24. September statt. 
In der Regel waren dort immer 40 -50 Teilnehmer. Dreiviertel von Ihnen haben eine Mig-
rationsvorgeschichte. Geschlechterspezifisch herrschte eine Ausgeglichenheit. Der Anteil 
der über 65-Jährigen lag bei knapp 20%. 
Die Fläche der Boulebahn wurde noch einmal überarbeitet, so dass in diesem Jahr erst-
mals ein Bouleturnier auf der Fläche stattfand. Boulekugeln können weiterhin gegen Pfand 
im Begegnungszentrum Sprickmannstraße ausgeliehen werden. Des Weiteren wurden 
die Blumenbeete mit Narzissen und Tulpen bepflanzt, so das im Frühjahr 2023 wieder die 
Möglichkeit besteht, dort kostenlos selber zu pflücken. Darüber hinaus sind die R osen,- 
und Staudenbeete zurückgeschnitten worden, sowie einige neue Beerenobststräucher 
eingepflanzt worden. Im Arbeitscontainer w urden neue Halterungen und Regale für Ar-
beitsgeräte angebracht. Im Anschluss wurde zusammen gegrillt. 
Projektziel erreicht 
 
Bereitschaft der 
Bewohnerschaft zur aktiven 
Mitwirkung an Pflege und 
Gestaltung des Wohnumfeldes 
ist weiter gestärkt worden 
Ganzjährige Arbeiten Im gesamten Jahr pflegt täglich eine Gruppe zwischen 2 und 4 Personen die Grünanlage, 
sowie die Blumen- und Gemüsebeete. Des Weiteren fielen pflegerische Arbeiten wie Lau-
bentfernung, Reinigung des Teiches, Säuberung der Nistkästen sowie der Gehölzschnitt 
an. Ein Standrohr der Stadtwerke Münster erleichterte in den Sommermonaten das Gie-
ßen der Beete. In der gesamten Anlage wurden neue Hundetütenspender und neue Müll-
eimer installiert. Die Gehölzsäume um die Parkanlage wurden kräftig zurückgeschnitten. 
Am Sprickmannplatz werden vor allem die grünen Hecken und Gebüschstreifen regelmä-
ßig von Laub und von Müll gereinigt. Einen neuen Schub gab auch die Errichtung der 
neuen Boulebahn im Jahr zuvor. Die Kontrolle und der Austausch zwischen der Pflege-
gruppe und des Projektträgers fand regelmäßig statt. 
Projektziel teilweise er-
reicht

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt   
Gesamtfazit Durch die Installation von neuen Hundetütenspendern und Mülleimern ist das Erscheinungsbild in der Grünschleife nochmals aufgewertet wor-
den. Die Parkanlage befindet sich in einem guten gepflegten Zustand. Im Stadtteil Kinderhaus hat sich die ehrenamtlich arbeitende Gruppe 
gefestigt und pflegt die Baumscheiben im Zentrum und die beiden Verkehrskreisel auf einem hohen Niveau. Durch den sehr trockenen Som-
mer 2022 hat das Amt für Grünflächen die Kosten für das eingesetzte Gießwasser übernommen, hierfür haben die Helfer ein eigenes Stan-
drohr mit Wasseruhr bekommen.  Durch kräftigen Rückschnitt der großen Weiden in der Parkanlage ist es an vielen Stellen heller und freundli-
cher geworden. Der absolute Höhepunkt ist sicherlich immer noch die im letzten Jahr errichtete Boulebahn im Bereich der Obstwiese. Das 
Gesamtfazit ist aber, dass Teilziele erreicht worden sind. 
Ausblick 2023 Durch ein neues Arbeits- und Qualifizierungsprogramm, Maßnahmenprogramm gem. §16i SGBII Teilhabe am Arbeitsmarkt beim Jobcenter, 
sind nun zwei feste Personen dort beschäftigt, die das Ganze auch mit Herzblut angehen. Dies tut dem Projekt sicherlich sehr gut um auch 
langfristige Aktionen und Planungen in der Parkanlage zu gewährleisten. Wichtig ist aber, dass die Projekttage in 2023 stattfinden können, da 
sie das Miteinander und die Kommunikation der Quartiersbewohner fördern.

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt   
Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 4: „Integration zugewanderter Menschen fördern“ 
Projektname Integrationsarbeit vor Ort  Projekt-Nr.  4.02 
Projektträger Begegnungszentrum Kinderhaus e.V. 
Kontakt Olga Stolz, 0251/3 90 96 97, olga.stolz@bgz-kinderhaus.de  
Projektkurzbeschreibung Ausgangslage, Zielgruppe: Menschen mit Migrationshintergrund, Projektinhalte 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2022 Zielerreichung 
Die Zahl der Personen mit Mig-
rationsvorgeschichte, die sich 
gesellschaftlich engagieren 
bleibt konstant, nimmt zu (+5%) 
Anzahl engagierter Perso-
nen mit Migrationsvorge-
schichte 
Die bestehenden Gruppen konnten sich im Jahr 2022 wieder wie gewohnt treffen. Alle Grup-
pen sind mit den regelmäßigen Treffs, nach der Aufhebung der Corona-Auflagen, gestartet. 
Alle freuen sich langsam zur Normalität zurück zu kehren. 
63 engagierte Personen mit Migrationsvorgeschichte (2019 = 117) 
davon weiblich 47 (=75%), männlich 17(= 25%), 21 Personen über 65 Jahre (= 33%) 
Projektziel erreicht 
 
Die Zahl der durch die Konflikt-
moderation bearbeiteten Fälle 
bleibt konstant bzw. soll mög-
lichst sinken  
Anzahl der durch die Kon-
fliktmoderation bearbeiteten 
Fälle 
4 durch die Konfliktmoderation bearbeitete Fälle. Projektziel erreicht 
Der Anteil von Personen mit 
Migrationsvorgeschichte, die an 
Bildungsmaßnahmen teilneh-
men, steigt jährlich um 10% an 
Anzahl der Personen mit 
Migrationsvorgeschichte an 
Bildungsangeboten 
2022 sind wieder einige Bildungsmaßnahmen  im BGZ gestartet, diese wurden am Anfang 
des Jahres zwar nur zögerlich angenommen, aber zu m Ende des Jahres konnte man die 
Interessenssteigerung beobachten.  
Anzahl Teilnehmende: 180 (weiblich 130, männlich 50), davon 30 Personen über 65 Jahre 
(= 17%) 
Projektziel teilweise 
erreicht 
Die Zusammenarbeit mit beste-
henden Gruppen im Wohngebiet 
(BGZ, KAI u.a.) wird intensiviert 
Anzahl, Art, Dauer des Be-
stehens der Gruppe 
Die Zusammenarbeit mit schon bestehenden Gruppen ist weiterhin sehr gut. Ab 2022 treffen 
sie sich alle wieder regelmäßig (wöchentlich) im Begegnungszentrum. Einige der Gruppen 
sind noch aktiver und mobiler geworden. Es besteht ein Nachholbedarf. Sie unternehme n 
Ausflüge und besuchen Veranstaltungen nicht nur im Raum Münster, sondern auch außer-
halb der Stadtgrenzen.  
Im Begegnungszentrum treffen sich zurzeit 35 interkulturelle Gruppen. Pro Woche gibt es 
mehr als 40 Angebote. 
Projektziel erreicht

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt   
Projektname Integrationsarbeit vor Ort  Projekt-Nr.  4.02 
Projektträger Begegnungszentrum Kinderhaus e.V. 
Kontakt Olga Stolz, 0251/3 90 96 97, olga.stolz@bgz-kinderhaus.de  
Projektkurzbeschreibung Ausgangslage, Zielgruppe: Menschen mit Migrationshintergrund, Projektinhalte 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2022 Zielerreichung 
Die interkulturelle Interessenver-
tretung in der Stadtteilarbeit soll 
in Kooperation mit dem neuen 
Integrationsrat gestärkt werden, 
insbesondere auch im Bereich 
der jungen Erwachsenen 
Absicherung der TN von 
jungen Migranten/innen im 
Vorstand BGZ 
 
Anzahl der Veranstaltungen 
mit dem Integrationsrat 
2 junge Erwachsene sind im Vorstand des BGZ vertreten und arbeiten aktiv mit.  
 
 
Die Veranstaltung (interkulturelle Woche) mit dem Integrationsrat fand großes Interesse. 
Es wurden mehrsprachige Informationen des Integrationsrats im Stadtteil bekannt ge-
macht und besprochen. 
Projektziel erreicht 
Die interkulturelle Seniorenarbeit 
soll verstetigt werden und jähr-
lich um 10% steigen. 
Anzahl der Senioren mit 
Migrationsvorgeschichte 
Die Isolation älterer Menschen aufgrund der vorhergehenden Corona-Situation ist auch im 
Jahr 2022 eher noch hoch. Es sind weiterhin viele Hausbesuche notwendig (ca. 4/Woche). 
Diese nehmen auch weiterhin längere Zeit in Anspruch. Erfreulich ist, dass Senior/innen 
sich auch weiterhin nicht scheuen, um Hilfe zu bitten. 
Anzahl der Senioren/innen mit Migrationsvorgeschichte : 125 Senior/innen. Die Anzahl hat 
in 2022 um 10 % zugenommen. 
Projektziel erreicht 
Das Projekt “Interkulturelle 
Stadtteilmütter” soll verstetigt 
werden und neben dem Be-
schäftigungssektor auch im Ge-
sundheitsbereich wirken. 
Anzahl der über die interkul-
turellen Stadtteilmütter er-
reichten Frauen 
Projekt „Die Interkulturellen Stadtteilmütter“ wurde in 2022 weitergeführt. 2 Frauen waren 
2022 über AGH-Stellen als Stadtteilmütter im BGZ und dem Wohngebiet tätig.  
Anzahl der erreichten Frauen 2022 = 40 Frauen (2018 = 93 Frauen, 2019 = 95 Frauen, 2020 
= 43 Frauen, 2021 = 40 Frauen) 
Projektziel teilweise 
wieder erreicht 
Für neu zugezogene Familien 
soll eine abgesicherte Willkom-
menskultur im Wohngebiet her-
gestellt werden 
Informationsmaterialien 
über die Angebote im Stadt-
teil werden verteilt und Kon-
takte zu den bestehenden 
Gruppen werden hergestellt 
Neu zugezogene Familien werden auch weiterhin begleitet. Sie werden über Hilfsangebote 
im Stadtteil informiert  (u.a. Broschüre „mein Kinderhaus“). Ansprechpartner/innen der ge-
wünschten Gruppe werden angesprochen und der Kontakt zu der Gruppe hergestellt.  
 
Projektziel erreicht

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt   
Gesamtfazit Die Projektziele wurden erreicht, bzw. teilweise erreicht. Die offenen Sprechstunden fielen aus. Im Jahr 2022 wurde nur noch 1:1 mit Termin-
vergabe gearbeitet. Das hat sich gut bewährt und wird auch im Jahr 2023 so weitergeführt. Durch 1:1 Beratung entsteht weniger Stress für beide 
Seiten (Berater/in-Klient/in). Es fanden verstärkt Hausbesuche statt.  
Ausblick 2023 In der Verstetigungsphase 2023 soll sich das Projekt 4.02. Integrationsarbeit vor Ort auch weiterhin auf die festgelegten Ziele ausrichten.

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt   
Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 5: „Bewältigung der Herausforderungen für das Bildungswesen“ 
 
Projektname „Wir verstehen uns“  Projekt-Nr.  5.01 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51) 
Kontakt 
Kinderhauser Arbeitslosen Initiative - KAI e.V. 
Kai Weyer, Josef-Beckmann-Straße 5, 48159 Münster, Tel: 02871-2807894, Mail: kai-muenster2@t-online.de 
Projektkurzbeschreibung 
KAI e.V. führt als Projektträger gemeinsam mit dem Kooperationspartner „Haus der Familie“ und weiteren Kooperationspartnern 
- Deutschsprachkurse für Eltern zur Stärkung ihrer Aufgaben im Lernprozess der Kinder 
- Alphabetisierungs- und Sprachkurse für Erwachsene zur sozialen Integration, zur Integration in den Arbeitsmarkt bzw. zur Schu-
lung deutsch- und muttersprachlicher Fähigkeiten für verschiedene Bereiche des alltäglichen Lebens 
- Einzelnachhilfe für Kinder und Jugendliche sowie 
- erforderliche Begleitmaßnahmen (Weiterbildung, Kinderbetreuung usw.) durch 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2022 Zielerreichung 
Erhöhung der 
Bildungsbeteiligung für 
Familien mit Sprachdefiziten  
 
Zieldimension: 
Verbesserung der 
Sprachfähigkeit der 
Erwachsenen 
 
 
 
 
 
Anzahl der Erwachsenen-
kurse und Anzahl der er-
wachsenen Sprachkursteil-
nehmenden 
 
 
 
 
 
 
 
Vermittlung Sprachkursteil-
nehmende in weiterfüh-
rende Kurse bzw. in Arbeit 
Sprachkurse für Erwachsene: Alphabetisierungskurse und Deutsch als Fremdsprache:     
1. Halbjahr 2022: Vier Projektgruppen mit insgesamt 28 UStd pro Woche. Ohne 
Einbezug externer Räumlichkeiten konnten alle Kurse in Präsenz stattfinden. 
2. Halbjahr 2022: Fünf Projektgruppen mit insgesamt 30 UStd pro Woche. Ohne Einbezug ex-
terner Räumlichkeiten konnten alle Kurse in Präsenz stattfinden. Neuhinzugekommen ist ein 
Sprachkurs „Männer lernen deutsch“ der 1x wöchentlich mit 2 UStd nachmittags stattgefun-
den hat. 
Anzahl Erwachsene: 39, davon 30 Frauen (76,9%), 100% Migrationsvorgeschichte 
(2021 = 42 Erwachsene: davon 39 Frauen (92,8%), 100% Migrationsvorgeschichte). 
Der Anteil über 65-Jähriger lag bei 5 Personen (12,8%). 
 
Vermittlung in weiterführende Sprachkurse/ Integrationskurse: in 2022 insgesamt 3 Teilneh-
mende = 7,6% (2021 = 1 Teilnehmende 2,3%). 5 Teilnehmende haben in 2021 eine Arbeit 
aufgenommen. Der Aufgabenbereich „Vermittlung in Arbeit“ ist seit 2020 kein explizites Ange-
bot/Aufgabenfeld der KAI e.V. mehr, sondern wird von der Caritas Sozialberatung übernom-
men. Die 5 Teilnehmenden konnten durch die Kurse befähigt werden, sich ihre Arbeitsstellen 
selbst zu suchen. In 2021 erfolgten (teilbedingt durch die Pandemie) keine Arbeitsaufnahmen 
von Sprachkursteilnehmenden. 
Projektziel erreicht

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt   
Projektname „Wir verstehen uns“  Projekt-Nr.  5.01 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51) 
Kontakt 
Kinderhauser Arbeitslosen Initiative - KAI e.V. 
Kai Weyer, Josef-Beckmann-Straße 5, 48159 Münster, Tel: 02871-2807894, Mail: kai-muenster2@t-online.de 
Projektkurzbeschreibung 
KAI e.V. führt als Projektträger gemeinsam mit dem Kooperationspartner „Haus der Familie“ und weiteren Kooperationspartnern 
- Deutschsprachkurse für Eltern zur Stärkung ihrer Aufgaben im Lernprozess der Kinder 
- Alphabetisierungs- und Sprachkurse für Erwachsene zur sozialen Integration, zur Integration in den Arbeitsmarkt bzw. zur Schu-
lung deutsch- und muttersprachlicher Fähigkeiten für verschiedene Bereiche des alltäglichen Lebens 
- Einzelnachhilfe für Kinder und Jugendliche sowie 
- erforderliche Begleitmaßnahmen (Weiterbildung, Kinderbetreuung usw.) durch 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2022 Zielerreichung 
Erhöhung der 
Chancengleichheit der 
Kinder und Jugendlichen 
 
Zieldimension: 
 
 
 
Verbesserung/ Stabilisierung 
der schulischen Leistungen 
der Schüler/innen 
 
Anzahl der durchgeführten 
Einzelnachhilfe für Schü-
ler/innen sowie Anzahl Teil-
nehmende 
 
 
 
Neu: Überwiegende Förde-
rung migrationsbetroffener 
und/ oder marginalisierter 
Gruppen 
 
 
 
Noten in den Nachhilfefä-
chern der teilnehmenden 
Schüler/ innen 
Einzelnachhilfe für Schüler/innen aller Schulformen und Klassen mit Wohnsitz in Kinderhaus.  
In 2022 wurden bei KAI e.V. im Projekt Einzelnachhilfe insgesamt 46 Schüler/innen von 13 
Nachhilfelehrer/innen betreut (2021 = 34 Schüler/innen; 2021 = 13 Nachhilfelehrer/innen), 
Geschlechterverteilung unter den Schüler/innen: 26 männlich = 56% (2021: 25 = 70%), 20 
weilblich = 44% (2021: 10 = 30%), Umfang ca. 1 Std./Woche/Schüler 
 
Der Anteil der Schüler/innen mit Migrationsvorgeschichte lag 2022 bei 82,6%, also 38 von 46 
Schüler/innen (2021 = 83%). 3 Schüler/innen sind seit weniger als 18 Monaten in Deutschland 
und konnten in der Nachhilfe im Erwerb der deutschen Sprache gefördert und begleitet werden. 
Die Nachhilfe fand hierbei mit ausgewähltem DaZ/DaF -Lehrmaterial (DaF = Deutsch als 
Fremdsprache / DaZ = Deutsch als Zweitsprache) statt, das von den Klassenlehrern/innen zur 
individuellen Förderung ausgegeben wurde. Das entspricht 6%. In 2021 waren es 0. 
 
2022 war bei 17 Schüler/innen keine Angabe zur Leistungsentwicklung möglich, da sie weni-
ger als ein Schulhalbjahr lang Nachhilfe oder keine quantifizierbaren Noten bekommen haben 
(2021 = 9%). Von den auswertbaren Fällen haben sich 58% der Schüler/innen verbessert 
(2021 = 65%), 31% wurden befähigt, ihre Noten zu stabilisieren (2021 = 15%). 7% haben sich 
verschlechtert (2021 nicht erhoben). 
Projektziel erreicht 
 
Gesamtfazit Zu den Sprachkursen: Die Nachfrage der Bewohner/innen des Stadtteils für die Deutsch-Sprachkurse sowie die sehr gute Akzeptanz seitens 
der Kooperationspartner und auch des Jobcenters Nord blieb auch im Jahr 2022 beständig. Der Sprachunterricht konnte ganzjährig in Präsenz 
angeboten werden. Als Corona-Schutzmaßnahme und wegen des coronabedingt zurückgeworfenen Lernstandes fanden die Kurse weiterhin in

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt   
verringerter Teilnehmendenzahl statt. Deshalb konnten weiterhin keine mit 2019 vergleichbar hohen Zahlen erreicht werden. Die Teilnehmenden 
aus den Kursen aus 2020 und 2021 sind zum Großteil übernommen worden, da aufgrund der Isolation ein merklicher Rückschritt in den Deutsch-
sprachkenntnissen der Teilnehmer/innen aufgetreten ist und Lernziele trotz stattfindender Kurse nicht immer erreicht werden konnten. 8 leis-
tungsstärkere Teilnehmerinnen konnten in weiterführende Sprachkurse oder Arbeit vermittelt werden. Die Teilnehmer/innen gaben an, weiterhin 
abseits der Sprachkurse keinen Sprachkontakt zu Deutsch-Muttersprachler/innen zu haben und weiterhin nur reduzierte soziale Kontakte zu 
haben. Durch Quarantänen der Teilnehmer/innen oder Haushaltsangehörigen kam es häufig zu Verhinderungen des Kursbesuchs. Eine Fortfüh-
rung der Sprachkurse in 2023 und den Folgejahren ist dringend notwendig, um die Corona-bedingten Bildungsdefizite und ausgebliebenen 
Sprachkontakte zu kompensieren. Zudem verdeutlichte sich die entlastende Funktion der Sprachkurse: Die Teilnehmer/innen freuten sich merk-
lich über die Möglichkeit mit haushaltsfremden Personen sprechen zu können und Freundschaften zu knüpfen sowie zu pflegen. Die Reorganisa-
tion der Kursstruktur und die Rückkehr zu verbindlichen Regeln (Pünktlichkeit, Abmeldung bei Fehltagen) die bereits im Vorjahr angegangen 
wurde, hat sich in allen Kursen verbessert. Es mussten weniger Mahnungen und Einzelgespräche geführt werden, um die Einhaltung von Regeln 
zu gewährleisten. Die Bereitschaft zur Einhaltung von AHA-Regeln in den Sprachkursen war wie bereits 2021 sehr hoch. Über die Sprachkurse 
kam es zu keiner Ansteckung unter Teilnehmer/innen oder Dozentinnen. Ab September wurde ein neuer Sprachkurs mit der Zielgruppe bereits 
berufstätiger Männer mit geringen Deutschkenntnissen angeboten. Dieser fand immer donnerstags nachmittags für 2 UStd statt und wurde mit 7 
Teilnehmern gut angenommen: Der Kurs wird 2023 fortgeführt. 
Zur Nachhilfe: Die Nachhilfe konnte im Rahmen der Corona-Schutzverordnungen regulär und in Präsenz stattfinden. Digitale Nachhilfe wurde in 
Einzelfällen wie Quarantänen weiter durchgeführt, Nachhilfe in Präsenz wurde jedoch lehrer- und schülerseitig bevorzugt. Viele Schüler/innen 
beklagten Lernrückstände und von der Schule nicht ausreichend nachbereitete Unterrichtsinhalte aus den home-schooling-Phasen der Pande-
mie. Die Problematik des häuslichen Lernumfelds hatte weiterhin Bestand (viele Personen auf wenig Raum, Kinder haben häufig keine eigenen 
Zimmer). Hinzugekommen sind vermehrte Anfragen durch die Schulen, einzelne Schüler/innen, die erst seit weniger als 18 Monaten in Deutsch-
land leben, in unserem Nachhilfeprojekt beim Spracherwerb zu fördern. Die KAI konnte 3 Schüler/innen im Umfang von 2 Std. pro Woche för-
dern. Die AHA-Regeln wurden von den Schülern/innen und Lehrer/innen weiterhin gewissenhaft eingehalten und es kam über die Nachhilfe zu 
keiner Corona-Ansteckung.  
Ausblick 2023 Der Bedarf sowohl bei den Deutsch-Sprachkursen als auch bei der Einzelnachhilfe wird sich in der Bereinigung pandemiebedingter Bildungslü-
cken voraussichtlich sogar noch steigern; es zeigt sich zudem, dass armutsbedrohte Familien besonders schwer unter dem Wegfall von tages-
strukturierendem Präsenzunterricht gelitten haben. Diese Auswirkungen dauern an und zeigen sich in ihren Folgen weiterhin. Zudem zeigt sich 
ein erhöhter Betreuungsaufwand der Kinder und Jugendlichen im Nachhilfeprojekt, da vermehrt „Multi-Problem-Familien“ auftauchen; Einbindung 
der Eltern muss noch intensiver verfolgt werden, da diese zu den regelmäßig vorgesehenen Elterngesprächen häufig nicht erscheinen. Erhöhung 
der Chancengleichheit bei den Kindern u. Jugendlichen sowie der Bildungsbeteiligung bei den Familien bleibt daher auch in 2023 das Ziel des 
Projekts.

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt   
 
Projektname Gesund aufwachsen in Kinderhaus  Projekt-Nr.  5.04 
Projektträger Stadt Münster, Gesundheits- und Veterinäramt 
Kontakt Dr. Dagmar Schwarte, Tel. 492 54 34, schwartedagmar@stadt-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung 
Durch Hebammensprechstunden in Kitas soll die Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen für Schwangere und Kinder gestei-
gert werden. Eltern sollen dabei unterstützt werden, ihren Kindern ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2022  Zielerreichung 
Die Inanspruchnahme von 
Schwangerschaftsvorsorgen 
und Hebammenhilfe nimmt zu. 
Anzahl der Hebammensprech-
stunden/der Mütter in Hebam-
menbetreuung 
- Pandemiebedingt waren Sprechstunden in Kitas nicht möglich. 
- Die Mitarbeiterinnen der aufsuchenden Hilfen der Beratungsstelle (Hebamme und 
Kinderkrankenschwestern) Frühe Hilfen im Gesundheitsamt haben aber über 170 
Hausbesuche im Stadtteil durchgeführt.  
- 2 Kitas im Gebiet bieten 1 -2x/Monat eine durch eigene Mittel finanzierte Hebammen-
sprechstunde an. 
Projektziel teilweise er-
reicht 
 
Die Fertigkeiten der Eltern mit 
geringem Einkommen, eine 
gesunde Lebensweise ihrer 
Kinder zu fördern, werden 
gestärkt. 
Anteil positiver Rückmeldun-
gen bei Befragung der Teil-
nehmenden. 
- Pandemiebedingt fielen diese Angebote (Sure-Start-Gruppe, Müttercafés) größtenteils 
aus. Die Sure-Start Gruppe traf sich vier Mal. 
Projektziel nicht er-
reicht 
 
Gesamtfazit Pandemiebedingt konnten die Ziele nur teilweise erreicht werden. Immerhin gelang es, über 170 Hausbesuche durchzuführen. 
Ausblick 2023 Die Ziele bleiben. Es gestaltet sich weiterhin schwierig, Hebammen für diese Aufgabe zu gewinnen. Deshalb werden die Stellen im Gesundheits-
amt aufgestockt, um selbst Angebote in den Kitas machen zu können.

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt   
Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 6: „Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte“ 
Projektname Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte - Schuldnerbera-
tung vor Ort  
Projekt-Nr.  6.01 
Projektträger Bildungs-und BeratungsCentrum Diakonie Münster (Schuldnerberatung) 
Kontakt Bettina Krämer, Josef Beckmannstraße 5, 48159 Münster, b.kraemer@diakonie-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung Kinderhaus ist der Stadtteil in Münster mit der höchsten Verschuldungsquote; hoher Anteil an Migrantinnen und Migranten, hohe Ar-
beitslosigkeit, unzureichende Ausbildungs- und Arbeitsplätze vor Ort, Langzeitarbeitslosigkeit, Armut, Verschuldung, Abhängigkeit 
von staatlichen Transferleistungen. Das Angebot richtet sich an verschuldete Haushalte und Einzelpersonen in Kinderhaus/Brüning-
heide; Hilfestellung unterschiedlicher Art zur Lösung der Schuldenproblematik und Präventionsarbeit wird geleistet. 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2022 Zielerreichung 
Umfassende Hilfestellung für 
Ratsuchende mit einer 
Verschuldungsproblematik 
(junge Menschen, 
Erwachsene, Migranten) in 
mindestens 20 Neufällen 
Anzahl von Neufällen, wel-
che 2022 zusätzlich zu den 
30 aus den Vorjahren wei-
terbetreuten Fällen hinzu-
kommen 
38 neu hinzukommende Fälle in 2022 (Ziel: 20 Fälle) neben noch offenen 31 Fällen aus den 
Vorjahren; Beratungsintensität b leibt hoch; Erfolgsquote liegt bei 89,2% (= 33 von 37 abge-
schlossenen Fällen; 4 abgebrochene Fälle); 31 Fälle aus 2021 und 2022 werden mit allerdings 
etwas geringerer Beratungsintensität in 2023 weitergeführt; bei Langläufern handelt es sich 
zumeist um Familien mit Migrationshintergrund. Insgesamt liegt bei den 38 Neufällen in 25 Fäl-
len (66%) ein Migrationshintergrund vor (davon eingebürgert: 6 Fälle). 21 (55%) der neuen 
Fälle sind weiblich und 17 (45%) männlich. Der Anteil älterer Menschen liegt mit 10,5% (4 von 
38) aktuell eher gering. Grund könnte sein, dass auch in 2022 Hausbesuche nur eingeschränkt 
möglich waren. Mit 89% der in 2022 neu hinzugekommenen Klienten hat wie in den Vorjahren 
ein hoher Anteil aktiv an der Problemlösung mitgewirkt. Die vorhandenen Betreuungskapazitä-
ten erscheinen weiterhin zu knapp. Diese Aussage gilt unabhängig von der als Folge von 
Corona möglicherweise noch weiter zunehmenden Anzahl der Fälle in 2023. 
Projektziel erreicht 
(deutlich übertroffen) 
Durchführung von 8 
präventiven Aufklärungs-
veranstaltungen im Jahr mit 
insgesamt mind. 80 
Teilnehmenden   
Anzahl der Veranstaltungen 
 
Anzahl Gesamteilnahmen 
Insgesamt konnten wie in 2022 keine präventiven Veranstaltungen durchgeführt werden. 
Schon in 2019 kamen trotz aktiver Ansprache und mehrfachen Hinweisen weder im KAI noch 
in den Schulen Veranstaltungen zustande. Corona -bedingt gab die weitere Verfolgung des 
Ziels in 2020 bis 2022 keinen Sinn. Zumindest für Veranstaltungen im KAI scheint eine Fort-
führung von präventiven Veranstaltun gen grundsätzlich für die Zukunft weiterhin sinnvoll und 
möglich. Für Schulen (lehrplanbedingte Gründe) werden die Aussichten auf Fortführung wei-
terhin sehr skeptisch gesehen. Diese Problematik wurde bereits im Workshop „Soziale Stadt“ 
2019 mit den verantw ortlichen Kollegen/innen der Stadt Münster diskutiert. Eine Neuausrich-
tung der Ziele hinsichtlich der präventiven Veranstaltungen wurde von allen Beteiligten als sinn-
voll angesehen. Unabhängig davon wurden für 2023 wieder Aufklärungsveranstaltungen (z.B. 
in Kirchengemeinde, Sozialbüros, etc.) angestrebt. 
Projektziel nicht er-
reicht

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Stadt Münster – Stadtplanungsamt   
Projektname Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte - Schuldnerbera-
tung vor Ort  
Projekt-Nr.  6.01 
Projektträger Bildungs-und BeratungsCentrum Diakonie Münster (Schuldnerberatung) 
Kontakt Bettina Krämer, Josef Beckmannstraße 5, 48159 Münster, b.kraemer@diakonie-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung Kinderhaus ist der Stadtteil in Münster mit der höchsten Verschuldungsquote; hoher Anteil an Migrantinnen und Migranten, hohe Ar-
beitslosigkeit, unzureichende Ausbildungs- und Arbeitsplätze vor Ort, Langzeitarbeitslosigkeit, Armut, Verschuldung, Abhängigkeit 
von staatlichen Transferleistungen. Das Angebot richtet sich an verschuldete Haushalte und Einzelpersonen in Kinderhaus/Brüning-
heide; Hilfestellung unterschiedlicher Art zur Lösung der Schuldenproblematik und Präventionsarbeit wird geleistet. 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2022 Zielerreichung 
Wöchentlich (nicht in den 
Schulferien) eine offene 
Sprechstunde im Zeitumfang 
von 2 Stunden mit im 
Durchschnitt wenigstens 4 
Personen 
Anzahl Sprechstunden au-
ßerhalb der Schulferien 
 
Durchschnittliche Besucher-
zahl in den Sprechstunden 
Konnten im Jahr 2020 im ersten Quartal (vor Corona) noch 8 offene Sprechstunden durchge-
führt werden, so war das in 2021 und 2022 pandemiebedingt nicht mehr möglich;  
Sprechstunden decken eine Vielzahl von Themen rund um Finanzen und Verschuldung ab; es 
ergeben sich häufig Folgetermine und/oder langfristige Beratungen. An Stelle der Sprechstun-
den trat eine Vielzahl von Telefonaten, in welchen allerdings eine ganzheitliche Problemlösung 
nicht zuletzt wegen erheblicher Sprachprobleme der Klienten sehr schwer möglich ist und den 
Beratungsprozess verlängert haben. Auf Wunsch der Stadt Münster wurde die Anzahl der Te-
lefonate dokumentiert; beginnend ab 2023 werden Sprechstunden wieder fortgeführt, um im 
persönlichen Kontakt eine Bündelung von Aktivitäten sicherzustellen. 
Projektziel nicht er-
reicht 
Wöchentlich mindestens 1 
Hausbesuch 
Anzahl Hausbesuche pro 
Jahr 
Corona-bedingt konnte das Ziel zur Anzahl der Hausbesuche nicht erreicht werden. Es wurden 
nur aufgrund hoher Dringlichkeit  in 2022 insgesamt noch 9 Hausbesuche durchgeführt. Ziel-
gruppe von Hausbesuche n sind Personen, die aufgrund von Mobilitätseinschränkungen nur 
eingeschränkten Zugang zu bestehenden alternativen Hilfsangeboten haben (z.B. kinderrei-
che, ältere/kranke Mitbürger). Die grundsätzliche Sinnhaftigkeit von Hausbesuchen bleibt somit 
weiter erhalten und soll in 2023 aufgrund geänderter Rahmenbedingungen wieder forciert wer-
den. 
Projektziel nicht er-
reicht 
 
Gesamtfazit Sprechstunden und Hausbesuche wurden seit dem 2. Quartal 2020 bis Mitte/Ende 2022 faktisch nicht mehr bzw. kaum noch durchgeführt. Das 
Beratungskonzept wurde den pandemiebedingten Erlassen und Vorgaben entsprechend angepasst (mit einer verstärkten telefonischen Bera-
tungspräsenz und schriftlicher Korrespondenz mit Klienten versus persönlichem Kontakt). Schuldnerberatung war grundsätzlich zwar auch unter 
Corona weiterhin vollumfänglich möglich, gestaltete sich aber inhaltlich und mit Blick auf institutionsübergreifende Zusammenarbeit aber umständ-
licher und langwieriger als früher.  
Das Projekt ist seit Jahren am Standort Kinderhaus etabliert, was sich in der hohen Klientelfrequentierung zeigt. Ein Bedarf ist deutlich zu erken-
nen.

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Stadt Münster – Stadtplanungsamt   
Präventive Veranstaltungen sind grundsätzlich ebenfalls, weiterhin sinnvoll (Veranstaltungen im KAI, Kirchengemeinde, Sozialbüro, etc.). Für eine 
weitere Verfolgung des Ziels ist eine enge Zusammenarbeit und Vernetzung mit örtlichen Kooperationspartnerinnen notwendig. 
Ausblick 2023 Ziele der Vorjahre können für 2023 grundsätzlich beibehalten bleiben.  
Die grundlegenden Zielrichtungen des Teilprojekts sind nach wie vor sinnvoll. Die Ziele zur umfassenden Hilfestellung für Ratsuchende mit einer 
Verschuldungsproblematik, Durchführung von Sprechstunden und Hausbesuchen sind auch in der quantitativen Ausformulierung weiterhin sinnvoll 
und sollen sich nach Ende der Corona-Pandemie in 2023 wieder in Richtung des früheren Niveaus bewegen. Die Durchführung präventiver Veran-
staltungen wird weiterhin als sinnvoll angesehen und bei entsprechendem Bedarf angeboten. Für Angebote an Kinder und Jugendliche fehlt je-
doch die Nachfrage. Mit Blick auf die Beratung älterer Menschen (Stichwort: Leben mit und Vermeidung von Altersarmut) und der wieder beste-
henden Möglichkeit der Durchführung von Hausbesuchen wird der in 2022 mit 10,5% eher geringe Anteil älterer Menschen in 2023 voraussichtlich 
wieder ansteigen. Vor diesem Hintergrund und zusammen mit den existenzbedrohenden Folgewirkungen der Corona-Pandemie erscheint eine 
Ausweitung der personellen Kapazitäten sinnvoll. Es ist mit einer Zunahme von Mitbürgern/innen mit einer Verschuldungsproblematik und einer 
Ausweitung über den bisherigen Kreis der Betroffenen auszugehen. 
Auch wenn die Folgen von Corona noch nicht abschließend beurteilt werden können, zeichnet sich schon jetzt in den telefonisch durchgeführten 
Beratungsgesprächen ein latent vorhandener und zunehmender Bedarf an umfassender Hilfestellung bei Verschuldungsproblemen ab. Grundsätz-
lich erscheint die Durchführung von Sprechstunden und Hausbesuchen innerhalb des Gesamtpakets der Schuldnerberatung vor Ort weiter sinn-
voll.

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Stadt Münster – Stadtplanungsamt   
Projektname Lebenswelten kennen lernen Projekt-Nr.  6.02 
Projektträger Internationaler Kulturverein Atrium e.V. 
Kontakt Adelgund Schmitz und Nicole Berner, Sprickmannplatz 1, 48159 Münster, atrium-kulturverein@gmx.de 
Projektkurzbeschreibung Kulturprojekte, interkulturelle Veranstaltungen zwecks wechselseitigem Kennenlernen 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2022 Zielerreichung 
Das Interesse der 
Bewohnerinnen und Bewohner 
an Eigenaktivitäten nimmt zu 
Es findet monatlich mindes-
tens eine kulturelle Veran-
staltung im Atrium bzw. 
durch den Atrium e.V. orga-
nisiert statt. 
Nach Ende der Pandemie wurden wieder verstärkt Veranstaltungen durchgeführt. Aufgrund 
der gedämpften Wiederaufbruchstimmung handelte es sich weniger um Besuch von Museen, 
Ausstellungen oder Konzerten außerhalb von Kinderhaus, sondern eher um die Neubelebung 
des „Alltagsbetriebs“ mit Aktionen wie z.B. Grillen, Spargel essen, Kinderkarneval, Strickkreis. 
Projektziel erreicht 
 
 
 
 
An jeder Veranstaltung neh-
men durchschnittlich min-
destens 15 Personen teil. 
Bei den durchgeführten Veranstaltungen wurde dieses Ziel erreicht.  
Der Anteil der über 65-jährigen teilnehmenden Personen liegt bei knapp 30%. 
Das Interese der 
Wohnbevölkerung am 
Kennenlernen anderer Kulturen 
wächst 
Der Anteil der Menschen 
mit Migrationsvorgeschichte 
an den teilnehmenden Per-
sonen beträgt im Mittel 35 
%. 
Von 1.249 an Veranstaltungen teilnehmenden Personen (ohne Frühstück und Mittagstisch) 
besaßen 605 eine Migrationsvorgeschichte  (48,4%). Bezieht man die Frühstücks - und Mit-
tagstischangebote in die Betrachtung mit ein, so liegt der Anteil bei 27,1 %. Inhaltlich erscheint 
es uns allerdings logisch, den Wert auf die durchgeführten Veranstaltungen zu be ziehen, da 
es hier ja um das Kennenlernen anderer Menschen und Kulturen geht, während die Essens-
angebote eher einen sozialen Zweck erfüllen (und natürlich trotzdem als „Eintritts“ -Event 
wichtig sind).  
Projektziel erreicht. 
Die Motivation der 
Wohnbevölkerung, eine 
Verstetigung kultureller inkl. 
künstlerischer Aktivitäten im 
Wohngebiet zu unterstützen 
nimmt zu 
Anzahl der ehrenamtlich Tä-
tigen wächst 
Dieses Ziel wurde auf jeden Fall erreicht, es ist sogar gelungen einen neuen Vo rstand voll-
ständig zu besetzen und auch die inhaltlich/konzeptionelle Entwicklung der weiteren Ange-
bote wird von deutlich mehr Personen mitgetragen. An dieser Stelle wirkt sich die Erleichte-
rung über ein Stück Normalität nach Corona deutlich positiv aus. 
Projektziel erreicht 
 
Gesamtfazit Das Kalenderjahr 2022 ist durch die Gewinnung neuer und mehr Ehrenamtlicher nach einer kurzen Aufwärmphase geprägt von Tatendrang 
und Motivation und dadurch einer deutlichen Ausweitung der Aktivitäten im Vergleich zu 2021. Es ist ein spürbarer Zuwachs an Zusammenhalt 
untereinander (und damit auch bei praktischer Unterstützung) sowie Wertschätzung des Atriums als Ort feststellbar. Auch wenn die Zahlen von 
2019 als Bezugspunkt aus der Vor-Corona-Zeit noch nicht wieder erreicht werden konnten, so handelt es sich zwischen 2021 und 2022 um 
deutlich mehr als eine Verdoppelung der Teilnehmenden. Wermutstropfen ist nach wie vor die eher geringe Bereitschaft von Menschen mit

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Stadt Münster – Stadtplanungsamt   
Migrationsvorgeschichte, sich hier ebenfalls einzubringen. Bei der Vermietung der Räumlichkeiten für private Feiern sind diese Menschen aller-
dings zahlenmäßig deutlich stärker vertreten als Menschen ohne Migrationsvorgeschichte. 
Ausblick 2023 Der im Dezember 2022 neu gewählte Vorstand hat sich das Thema kultureller Veranstaltungen insbesondere für Menschen aus anderen Kultu-
ren auf die Agenda gesetzt. Daher wird es in 2023 sicher diesbezüglich neue Impulse geben.

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Stadt Münster – Stadtplanungsamt   
Projektname Jungenprojekt  „Sport gegen Gewalt“ Projekt-Nr.  6.04 
Projektträger Begegnungszentrum Kinderhaus e.V. 
Kontakt Roland Erfurt, roland.erfurt@bgz-kinderhaus.de  /  Benjamin Bunzel, benjamin.bunzel@bgz-kinderhaus.de 
Projektkurzbeschreibung 
Ziel der Sportveranstaltung ist die Zusammenführung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen unterschiedlicher Nationalität 
und Kulturen, die gerne Fußball spielen. Alle Teilnehmer sollen die Bereitschaft mitbringen, auftretende Konflikte ohne den Einsatz 
körperlicher Gewalt zu lösen. Aber auch die Vermittlung sozialer Kompetenzen (Teamfähigkeit einüben, Rücksichtnahme, Über-
nahme von Verantwortung etc.) ist Ziel dieses Projekts. 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2022 Zielerreichung 
Das Projekt findet regelmäßig 
einmal wöchentlich statt 
Anzahl der Treffen 
 
Regelmäßige Teilnahme an den 
Sportveranstaltungen 
Grundsätzlich bleibt festzustellen, dass die Teilnehmerzahl während und nach der Pan-
demie erheblich zurückgegangen ist. 
Gesamtzahl der Treffen im Kalenderjahr 2022: 29 (2021= 0, 2020 = 13, 2019 = 40) 
Teilnehmerzahl: 36, davon 85% mit Migrationsvorgeschichte 
Anzahl der Jungen, die an weniger als 50 % der Termine teilgenommen hat: 23 
Anzahl der Jungen, die an mehr als 50 % der Termine teilgenommen hat: 13 
Projektziel annä-
hernd erreicht  
Unterschiedliche Nationalitä-
ten werden über das Sportan-
gebot zusammengeführt 
Sozialverhalten und die Bewälti-
gung von Konflikten während der 
Sportveranstaltung 
Die grundlegenden Ziele der Veranstaltung (Friedliches Miteinand er unterschiedlicher 
Nationalitäten, das gewaltfreie Austragen von Konflikten sowie das Erlernen von Team-
fähigkeit etc.) konnte erreicht werden. 
Projektziel erreicht  
 
Gesamtfazit Das inhaltliche Ziel der Sportveranstaltung wurde erreicht!  Die Teilnehmerzahl ist aber zu gering und ausbaufähig. Aus diesem Grund haben wir 
Anfang dieses Jahres den Kontakt zu den Jugendlichen unserer Boxsportgruppe hergestellt. Unsere Übungsleiter aus den Bereichen Fußball / 
Boxsport versuchen nun, die Bereiche zu verknüpfen, um neue Teilnehmer für das Fußballspiel zu gewinnen.  
Ausblick 2023 Alle grundsätzlichen Ziele dieses Projekt sollen unverändert beibehalten werden. Die Verknüpfung der beiden Sportangebote soll intensiviert 
werden.

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Stadt Münster – Stadtplanungsamt   
Projektname Mobile Jugend (-sozial)arbeit Projekt-Nr.  6.06 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51) 
Kontakt Dieter Schmitz, SchmitzD@stadt-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung Mobiles Beratungsangebot für Jugendliche 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2022  Zielerreichung 
Bislang durch die 
Jugendsozialarbeit nicht 
erreichte Jugendliche sollen 
angesprochen und erreicht 
werden 
Anzahl/Struktur der Nutzer/-in-
nen des offenen Angebots: 
Anzahl, Geschlecht, schuli-
scher oder beruflicher Hinter-
grund, bisherige Anbindung 
an Jugend- und Freizeitein-
richtungen der Nutzer/-innen 
des offenen Angebots 
 
Teilnahme an Angeboten der 
Mobilen Jugendarbeit und Zu-
friedenheit mit den Angeboten 
 
Im Jahr 2022 wurden 390 Kontakte zu Jugendlichen durch die Mobile Jugend(-sozial) arbeit 
hergestellt. (Anmerkung: Es handelt sich um vielfach um Mehrfachkontakte, Höhe des An-
teils lässt sich nicht abschätzen)  
-Von den 390 Kontakten fanden 244 (63%) zu Jungen/Männern und 146 (37%) zu Mäd-
chen/Frauen statt.  
-Anzahl der Kontakte bis einschließlich 13 Jahre: 126 , davon fanden 113 (61%) zu Jun-
gen//Männern und 72 (39%) zu Mädchen/Frauen statt.  
-Anzahl der Kontakte 14 bis einschl. 17 Jahre: 185 Kontakte, davon 113 zu Jungen/Männern 
(61%) und 72 (39%) zu Mädchen/Frauen statt 
-Anzahl der Kontakte ab 18 Jahre: 79 Kontakte, davon fanden 39 (49%) zu Jungen/Män-
nern, 40 (51%) zu Mädchen/Frauen statt.  
-Anzahl Kontakte, die eine Haupt - oder Förderschule besuchen: 188, davon fanden 121 
(64%) zu Jungen/Männern und 67 (36%) zu Mädchen/Frauen statt.  
-Anzahl Kontakte, die eine Realschule oder ein Gymnasium besuchen: 56, davon fanden 
31 zu Jungen/Männern (55%), und 25 (45%) zu Mädchen/Frauen statt. 
-Anzahl Kontakte, die sich in einer beruflichen Ausbildung befinden : 33, davon fanden 17 
(52%) zu Jungen/Männern und 16 (48%) zu Mädchen/Frauen statt. 
-Anzahl Kontakte, die bisher gelegentlich oder regelmäßig Angebote der offenen Jugendar-
beit o.ä. wahrgenommen haben: 153 
Das Kooperationsangebot mit dem U25 Team des Jobcenters fand –auch hier pandemie-
bedingt- nur 4x statt. Die allgemeine Sozialberatung (bzw. verweisende Arbeit zu anderen 
qualifizierten Fachstellen) und Präventionsangebote im Bereich Sucht, Medien und Straffäl-
ligkeit werden nachgefragt. 
 Projektziel erreicht

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt   
Projektname Mobile Jugend (-sozial)arbeit Projekt-Nr.  6.06 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51) 
Kontakt Dieter Schmitz, SchmitzD@stadt-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung Mobiles Beratungsangebot für Jugendliche 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2022  Zielerreichung 
Wege zur Lösung persönlicher 
und sozialer Probleme sollen 
aufgezeigt und genutzt werden 
Anzahl der Nutzer/-innen, die 
an realistischen Lösungen ar-
beiten. Realistische Lösungen 
sind zum Beispiel die Teil-
nahme an Angeboten der Ju-
gendarbeit/Jugendsozialar-
beit, Besuche von Freizeitein-
richtungen, Kontaktaufnah-
men zu anderen Beratungsan-
geboten 
Anzahl Beratene, die an realistischen Lösungen arbeiten: 88 
Es soll hier noch angefügt werden, dass eine durchaus erfolgreiche Vermittlung in Koope-
ration mit dem U25 Job Center Team stattgefunden hat (möglicherweise auch statistisch für 
den Stadtteil feststellbar). Selbst „schwierigere Fälle“ fanden den Weg (zurück ) in den Ar-
beitsmarkt. 
Projektziel erreicht 
 
Gesamtfazit Viele Kontakte konnten bei der Mobilen Jugendsozialarbeit aufrechterhalten werden. Pandemiebedingte Probleme bei Jugendlichen (zuneh-
mend aggressives Verhalten im familiären Umfeld, Isolation, Kontaktverluste (im priv. Umfeld als auch zu Fachstellen/Ämtern), Einschränkun-
gen im Freizeitbereich/der Freizeitangebote etc.) standen im Vordergrund. Verweisende Hilfen wurden ebenfalls gut angenommen. 
Ausblick 2023 Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem U25 Job Center. Die z.T. abgebrochenen Kontakte zu den Jugendlichen müssen kontinuierlich 
nach der Pandemie wiederaufgebaut werden.

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt   
Projektname Sport und Bewegung Projekt-Nr.  6.07 
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51) 
Kontakt Dieter Schmitz, SchmitzD@stadt-muenster.de 
Projektkurzbeschreibung 
Das Wuddi wird mobile Sportangebote im Stadtteil weiter verankern. Zum Beispiel: Soccer Cage, Boule, Tischtennis und Basket-
ball. Die Angebote sind niedrigschwellig, um Jugendliche an die Angebote der Jugendarbeit im Stadtteil und den Sportverein SC 
Westfalia anzubinden. 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2022 Zielerreichung 
Kinder und Jugendliche über 
Sportangebote für Sport und 
Bewegung zu begeistern 
Wöchentlich 10 Jugendliche 
an den mobilen, z.T. trendigen 
Kleinsportangeboten der auf-
suchenden Jugendsozialarbeit 
zu beteiligen 
 
 
Anzahl von 25 Jugendlichen, 
die außerhalb der Schule wö-
chentlich an den Sportange-
boten des Wuddi teilnehmen 
Nach Ende der Corona-Pandemie noch nicht entsprechend wieder angelaufen. Lediglich 
einzelne Aktionen bereits initiiert. Folgende Kleinsportangebote im Viertel wurden wahrge-
nommen: Tischtennis, Basketball, Street Fußball. 
Zu den Sportangeboten auf dem Gelände des Wuddi ist anzumerken, dass die Jugendli-
chen (möglicherweise pandemiebedingt) vorerst nicht mehr für diese Form der Angebote 
zu begeistern waren. Nach Angabe der Jugendlichen, hat sich ihr Fokus hin zu digitaler 
Freizeitgestaltung, d.h. E-Sports am PC oder der Playstation bzw. gesteigerter Konsum 
sozialer Medien in digitaler Form verschoben. Die Sportangebote werden natürlich weiter-
hin angeboten und es bleibt aus pädagogischer Sicht zu hoffen, dass sich die Jugendli-
chen für Sport- und Bewegungsangebote wieder begeistern lassen. 
Randnotiz: Die Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse verdeutlicht, dass sich 
(pandemiebedingt?) die psychische und physische Verfassung bzw. Leistungsfähigkeit 
und -bereitschaft verschlechtert hat. Zusätzlich ist ein genereller Wandel hin zu mehr digi-
taler Freizeitgestaltung zu erkennen. 
Projektziel nicht er-
reicht 
 
 
 
 
 
Teilnahme von Kindern und 
Jugendlichen an 
Sportangeboten und –
veranstaltungen außerhalb des 
Stadtteils 
 
Anzahl von 60 Jugendlichen, 
die an Aktionen zur Soccer-
Halle teilnehmen. 
 
Es wurden aufgrund einer geänderten Nachfrage Fahrten zu verschiedenen Sport-Events 
durchgeführt: 
­ Besuch des NINFLY- Trampolinparks, Minigolf, Pool Soccer, Kegeln, Kanufahren, Paint-
ball 
­ Insgesamt konnten 122 Teilnehmende erreicht werden, davon 79% männlich, 21 % weib-
lich (2021 = 104) 
Projektziel erreicht 
 
 
Gesamtfazit Das Interesse an sportlichen Aktionen hat offensichtlich unter den Jugendlichen stark abgenommen. 
Ausblick 2023 Ziel ist es, sportliche Aktivitäten wieder mehr in den Fokus zu rücken.

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt   
Projektname Drogenprävention Projekt-Nr. 6.08 
Projektträger INDRO e.V. 
Kontakt Marlene Kamolz, 0157-37255060, indro.kamolz@posteo.de 
Projektkurzbeschreibung 
Wöchentliche Beratungssprechstunde & Cannabissprechstunde im Jugendsalon; Aufsuchenden Arbeit; Aktionstage Sucht; Sprit-
zentausch & -entsorgung / Spritzenautomat 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2022 Zielerreichung 
Die Drogenproblematik ent-
spannt sich aus Sicht der 
Fachkräfte vor Ort 
Entwicklung Drogenproble-
matik 
 
Kontinuierliche Nutzung des      
Spritzenautomaten (ca. 30 
PA-Packs/Woche) 
Der Automat wurde an seinem neuen Standort im Jahr 2022 gut angenommen, dies musste 
sich das Jahr hinweg etwas einpendeln und der neue Ort bekannt gemacht werden. Vanda-
lismus blieb nach wie vor jedoch nicht aus (Beschmutzung, Zündeleien, Aufbruchsversuche, 
verstopfter Geldeinwurf), so kam es auch in diesem Berichtsjahr zu einigen Ausfällen und 
Reparaturen.  
Dies schlägt sich auch auf die Zahlen der verkaufen Spritzenpäckchen nieder. Im Jahr 2022 
wurden 1.345 Päckchen verkauft. 
Projektziel nicht er-
reicht 
 
 
Bewohner*innen verschiede-
nen Alters & verschiedener 
Herkunft setzen sich mit dem 
Thema Drogenkonsum ausei-
nander 
T eilnahme an den Aktionsta-
gen 
An den Aktionstagen neh-
men durchschnittlich 15 An-
wohner unterschiedlichen 
Alters & unterschiedlicher 
Herkunft teil 
Im Jahr 2022 wurden 3 Aktionstage mit insgesamt 23 Teilnehmenden durchgeführt. 
Inhalt der Aktionstage war ein Methodenkoffer mit dem Schwerpunkt Sucht. 
­ TN: 23, davon 16 (70%) TN männlich, 7 (30%) weibliche TN  
­ 17 (74%) TN mit Migrationsvorgeschichte  
­ 2 (9%) TN bis einschließlich 13 Jahre, 10 (4 4%) TN bis einschließlich 17 Jahre und 11 
(48%) TN über 18 Jahre 
Projektziel annä-
hernd erreicht 
Drogengebrauchende kennen 
Safer-Use-Maßnahmen 
 
 
 
 
Es finden jährlich mindes-
tens 10 Beratungsgesprä-
che zu Safer-Use-Themen 
im Wohnquartier statt. Der 
Spritzentausch in Kinder-
haus wird weiterhin angebo-
ten. 
 
 
Die Beratung findet nach wie vor in Form einer offenen Sprechstunde und in der aufsuchen-
den Arbeit statt. Vorrangige Themen bei den Jugendlichen waren der Konsum vo n Canna-
bis, Alkohol und Shisha rauchen, hinzu kamen nun auch vermehrt E-Zigaretten.  
2022 wurden 17 Personen beraten:  
15 (88%) der TN waren männlich und 2 (12%) weiblich. 14 (82%) Personen mit Migrations-
hintergrund, davon 12 (86%) männlich und 2 (14%) weiblich. 1 (6%) TN war bis einschl. 13 
Jahre, 5 (29%) der TN waren zwischen 14 und 17 J ahre alt. 11 (66%) TN waren über 18 
Jahre alt. 
Das Spritzentauschangebot in Kinderhaus wurde nicht frequentiert. 
Projektziel erreicht

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt   
Projektname Drogenprävention Projekt-Nr. 6.08 
Projektträger INDRO e.V. 
Kontakt Marlene Kamolz, 0157-37255060, indro.kamolz@posteo.de 
Projektkurzbeschreibung 
Wöchentliche Beratungssprechstunde & Cannabissprechstunde im Jugendsalon; Aufsuchenden Arbeit; Aktionstage Sucht; Sprit-
zentausch & -entsorgung / Spritzenautomat 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2022 Zielerreichung 
Drogengebrauchende kennen 
Beratungs- und Ausstiegshilfen 
Es finden jährlich mindes-
tens 8 Beratungs- und Ver-
mittlungsgespräche zu wei-
terführenden Hilfen (Bera-
tungs- und Ausstiegshilfen) 
statt. 
2022 wurden insgesamt 9 Personen zu weiterführenden Hilfen vermittelt (städtische Dro-
genberatungsstelle). Davon 1 (11,1%) Person weiblich, die anderen 8 (88,9%) männlich. 7 
(77,8%) Personen mit Migrationshintergrund, davon 1 (14,3%) weiblich, die anderen 6 
(85,7%) männlich. Alle vermittelten Personen (100%) waren 18 Jahre oder älter. 
Projektziel erreicht 
 
Gesamtfazit Die Angebote laufen langsam wieder an und werden gut angenommen, somit ist ein vorpandemischer/normalisierter Zustand im folgenden 
Jahr zu erwarten. 
Ausblick 2023 Ziele und Indikatoren können beibehalten werden.

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt   
Ergebnisse und Wirkungen im Themenfeld 7: „Gebietsmoderation“ 
 
Projektname Quartiersmanagement Projekt-Nr.  7.1 
Projektträger Gebietsmoderation 
Kontakt Weinlich, Karin, Stadt Münster, Sozialamt, 0251 492 5594 
Projektkurzbeschreibung Information, Aktivierung, Beteiligung, Austausch 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2022 Zielerreichung 
Gebietsmoderation ist bei Veranstaltungen 
präsent 
Anwesenheit mindestens eines Mitglie-
des der Gebietsmoderation 
- Weihnachtsmarkt vor dem BGZ 
- Bouleturnier 
- Sommerfest 
- Tag der offenen Tür - Nordmark  
Projektziel erreicht 
An drei Standorten im Stadtteil sind Schau-
kästen vorhanden, deren Aushänge regel-
mäßig gesichtet und ggf. aktualisiert wer-
den. 
Sichten und aktualisieren der Aus-
hänge 
Die Kernprojekte haben sich laufend in den Schaukästen präsentiert. 
Die regelmäßige Aktualisierung der Schaukästen mit Inhalten zu den 
Projekten hat sich etabliert. 
Projektziel erreicht 
Die Gebietsmoderation tauscht mit allen 
Projektträgern mindestens einmal pro Jahr 
sowie mit allen Handlungsverantwortlichen 
mindestens einmal jährlich mündlich Infor-
mationen, Bewertungen und weitere Per-
spektiven aus 
Anzahl der Gespräche Gespräche mit den meisten Projektträgern finden im „laufenden Be-
trieb“ des BGZ und des KAI statt. Eine genaue Anzahl von Gesprä-
chen kann insoweit nicht angegeben werden. Im Rahmen einer Sit-
zung der Gebietsmoderation findet ein gemeinsamer Austausch über 
die laufenden Projekte statt. Vorbereitend dazu wird jeweils ein geziel-
tes Gespräch mit den Projektverantwortlichen geführt. 
Projektziel erreicht 
Etablierung einer Fähigkeitenbörse im 
Quartier 
Erarbeitung einer Kooperationsverein-
barung mit einem „Träger“ bzw. einem 
Verein/einer Initiative 
Der Verein Anti-Rost Münster e.V. ist im Stadtteil aktiv und wird u.a. 
durch die Kontakte der Gebietsmoderation bekannt. 
Projektziel erreicht

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt   
Gesamtfazit Die Gebietsmoderation ist durch die Vernetzung ihrer einzelnen Mitglieder über viele Prozesse im Quartier informiert und tauscht die 
Erfahrungen regelmäßig aus. Abhängig vom jeweiligen hauptamtlichen Arbeitsauftrag werden die Informationen an die Bewohner/in-
nen weitergegeben. Der niedrigschwellige Zugang der im Quartier verorteten Mitglieder (Frau Stolz, Frau Stroe, Frau Özdemir, Frau 
Bruns) bewährt sich.  
Ausblick 2023 Parea bietet in 2023 eine offene Mediensprechstunde an. Zudem wurde in Kooperation mit dem Träger „move & meet“ ein Mädchen-
sportprojekt initiiert. Geplant sind von Seiten des BGZ außerdem in diesem Jahr die Frühlingsaktion „Clean – Kinderhaus“, ein Som-
merfest und der Weihnachtsmarkt, außerdem ein Open-Air-Theater in der Grünschleife.  
Für 2023 soll Ziel Nr. 2 „Schaukästen im Stadtteil“ in folgendes Ziel/Indikator verändert werden: 
Ziel: Intensivierung der Kooperation mit „Freiraum“, „Obolus“ und der „Kleiderkammer“ in der Diesterwegstr. Kinderhaus 
Indikator: Anzahl der Verweise an diese Anbieter

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II „Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt   
Projektname Quartiersfonds Projekt-Nr.  7.2 
Projektträger Gebietsmoderation 
Kontakt Weinlich, Karin, Stadt Münster, Sozialamt, 0251 492 5594 
Projektkurzbeschreibung Information, Aktivierung, Beteiligung, Austausch 
Ziele Indikatoren/Kennwerte Ergebnisse 2022  Zielerreichung 
Vergabe von Mitteln aus dem Quartiersfond 
nach den entwickelten Kriterien 
Zahl der Aktionen, Zahl der TN je Ak-
tion 
- Fahrt nach Aachen (55 Personen) 
- Besuch Christmas Garden (10 Personen) 
Projektziel teilweise 
erreicht 
 
Gesamtfazit Es ist festzustellen, dass es für die Aktivierung der Bewohnerschaft viel Engagement bedarf und „soziales Verhalten“ neu angesto-
ßen und wieder „gelernt“ werden muss. An- und Nachfragen zeigen aber, dass das Interesse an sozialen Kontakten bei einem Groß-
teil der Bewohnerschaft langsam wieder steigt. Auch das ehrenamtliche Engagement muss wieder neu beworben und aufgebaut 
werden, da durch die Pandemiezeit alte Kontakte weggebrochen sind und sich neues Ehrenamt erst wieder finden muss. 
Ausblick 2023 Es ist zu erkennen, dass wieder Fahrten, Ausflüge und Aktionen geplant und durchgeführt werden und dies auch ausgebaut werden 
wird.

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“  
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt   
Anhang 4: Kontextdatenmonitor 202 2 
Themenfeld `Prozessbegleitende Selbstevaluation` (inklusive Grafiken zur Entwicklung 
ausgewählter Kontextdaten der Stadtteilentwicklung)

lfd.
Nr. Übersicht Indikatoren
Bevölkerungszusammensetzung
1 wohnberechtigte Bevölkerung 
2 wohnberechtigte Bevölkerung unter 6 Jahren 
3 wohnberechtigte Bevölkerung 14 bis unter 18 Jahren 
4 wohnberechtigte Bevölkerung unter 18 Jahren
5 wohnberechtigte Bevölkerung 18 bis unter 25 Jahren 
6 wohnberechtigte Bevölkerung 65 Jahre und älter
7 Jugendquotient
8 Altenquotient
9 Personen mit Migrationsvorgeschichte
10 Personen mit Migrationsvorgeschichte unter 6 Jahren 
11 Personen mit Migrationsvorgeschichte 14 bis unter 18 Jahren 
12 Personen mit Migrationsvorgeschichte unter 18 Jahren
13 Personen mit Migrationsvorgeschichte 65 Jahre und älter
14 Wohnbevölkerung ohne deutsche Staatsangehörigkeit 
15 Größte Gruppe ohne deutsche Staatsangehörigkeit/Herkunftsland  
16 Zweitgrößte Gruppe ohne deutsche Staatsangehörigkeit/Herkunftsland  
17 Drittgrößte Gruppe ohne deutsche Staatsangehörigkeit/Herkunftsland  
18 Anzahl Nationalitäten
19 Einwohnerdichte
Bevölkerungsentwicklung/-fluktuation
20 Geburten
21 Sterbefälle
22 Umzüge im Quartier
23 Zuzüge aus anderen Stadtzellen von MS
24 Zuzüge von außerhalb
25 Fortzüge in andere Stadtzelle von MS
26 Fortzüge außerhalb MS
27 Saldo der Zu- u. Fortgezogenen (Programmgebiet)
28 Wanderungsvolumen
29 Wohndauer
Haushalte
30 Haushalte mit 5 und mehr Personen
31 Haushalte mit Kindern 
32 Paare mit 3 und mehr Kindern
33 Alleinerziehende ("Ein-Eltern-Familie")
Wohnen
34 Sozialwohnungen
35 Leerstand  im Mietwohnungsbestand der Wohnungsunternehmen in Kinderhaus-Brüningheide 
(überwiegend öffentlich gefördert)
Transferleistungen u. Arbeitsmarkt
36 Arbeitslose (SGB II und III)
37 Nichtdeutsche Arbeitslose (SGB II und III)
38 Arbeitslose 15 -u. 20 Jahre (Jugendarbeitslosigkeit) (SGB II und III)
39 Hilfebedürftige mit Bezug von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGBII): 
"Bürgergeld"
40 Nichtdeutsche Hilfebedürftige mit Bezug von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende 
(SGBII)
41 Hilfebedürftige unter 15 Jahren mit Bezug von Leistungen nach dem SGB II  (Sozialgeld): 
"Kinderarmut"
42
Soziale Leistungen zur Existenzsicherung (Grundsicherung SGB II, Grundsicherung im 
Alter/Erwerbsminderung, Hilfen z. Lebensunterhalt, Leistungen Asylbewerberleistungsgesetz)
Bildung und Betreuung
43 Schulübergangsquote Grundschule - Hauptschule
44 Schulübergangsquote Grundschule - Realschule
45 Schulübergangsquote Grundschule - Gymnasium
46 Schulübergangsquote Grundschule - Gesamtschule
Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2022                                       
(Stadtzelle 631)
Kontextdaten_ Übersicht Indikatoren_2022

lfd.
Nr. Übersicht Indikatoren
47 Versorgungsquoten Kinderbetreuungsangebote 0 - unter 3 Jahre und 3 - unter 6 Jahre
Gesundheit
48 Übergewicht / Adipositasquote bei Kindern
Bürgerbeteiligung / politische Partizipation
49 Wahlbeteiligung bei kommunalen Abstimmungen
Kontextdaten_ Übersicht Indikatoren_2022

Indikatoren absolut relativ / Bezugsgröße
Bevölkerungszusammensetzung
wohnberechtigte Bevölkerung (WBV) 2931 davon              
1456 weiblich                  
1475 männlich 
49,7 weiblich                                    
50,3 männlich / in % WBV 
wohnberechtigte Bevölkerung unter 6 Jahren 249                          
113 weiblich                             
136 männlich              
8,5 / in % WBV                 
wohnberechtigte Bevölkerung unter 18 Jahren 729                         
344 weiblich                             
385 männlich                  
24,9 / in % WBV
wohnberechtigte Bevölkerung 65 Jahre u. älter 324                        
178 weiblich                            
146 männlich                  
11,1 / in % WBV
Personen mit Migrationsvorgeschichte 2092                        
1041 weiblich                       
1051 männlich         
71,4 /  in % WBV
Wohnbevölkerung ohne deutsche 
Staatsangehörigkeit (Nichtdeutsche)
1233                                 
601 weiblich                
632 männlich       
41,2 /  in % WBV
Anzahl Nationalitäten 74
Bevölkerungsentwicklung/-fluktuation
Geburten 33 11,3 / je 1000 EW 
Sterbefälle 23 7,8 / je 1000 EW
Umzüge im Quartier 22 0,8 / in % WBV 
Zuzüge aus anderen Stadtzellen von MS 98 3,3 / in % WBV 
Zuzüge von außerhalb MS 236 8,1 / in % WBV 
Fortzüge in andere Stadtzellen von MS 149 5,1 / in % WBV 
Fortzüge nach außerhalb MS 178 6,1 / in % WBV 
Saldo der Zu- u. Fortgezogenen (Programmgebiet / 
Quartier)
+ 7 + 0,2 / in % WBV 
Wanderungsvolumen 683 23,3 / Summe der Zu, Fort- u. 
Umzüge in % der WBV
Wohndauer 9,0 / Jahre durchschnittliche 
Wohndauer 
Haushalte
Haushalte mit Kindern 
345 28,6 / Haushalte mit Kindern   
< 18 J. in % aller Haushalte 
Paare mit 3 und mehr Kindern 84 33,1/ in % der Paare mit 
Kindern
Wohnen
Sozialwohnungen 334
Transferleistungen u. Arbeitsmarkt
Arbeitslose  (SGB II und III)   215                            
104 weiblich                 
111 männlich           
11,5 / in % der HW 
Bevölkerung 18 - u. 65 J. 
Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2022 (Stadtzelle 631)                                        
Die Kontextdaten verdeutlichen die Rahmenbedingungen, unter denen die
Stadtteilentwicklung bzw. die Projekte der "Sozialen Stadt" ablaufen. Der
Kontextdatenmonitor dient der Schaffung von Transparenz der sozialen und räumlichen
Struktur und gibt als Teil der prozessbegleitenden Evaluation Orientierung für die an der
Programmdurchführung der "Sozialen Stadt" Beteiligten. Er ist keine Wirkungsanalyse 
der "Sozialen Stadt".
    Ausgewählte Daten in der Übersicht (31.12.2022)
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2022

Indikatoren absolut relativ / Bezugsgröße
Nichtdeutsche Arbeitslose  (SGB II und III)
109
12,4 / in % der nicht-
deutschen HW Bevölkerung  18-
u. 65 J.
Hilfebedürftige mit Bezug von Leistungen der 
Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGBII): 
"Bürgergeld"
644 24,9 / in % der HW-
Bevölkerung < 65 J. 
Hilfebedürftige unter 15 Jahren mit Bezug von 
Leistungen nach SGBII (Sozialgeld):"Kinderarmut"
212 35,6 / in % der WBV 0-14 
Jahren
Gesundheit
Übergewicht / Adipositasquote bei Kindern 12,5 (Übergewicht),                   
9,4 (Adipositas) / in % der 
untersuchten Kinder der 
Schuleingangsuntersuchung 
Bürgerbeteiligung / politische Partizipation
Wahlbeteiligung bei kommunalen Abstimmungen 
(Kommunalwahl 2020) 401 Wähler/innen
23,9 / in % aller Wahl-
berechtigten des Stimm-
bezirks ohne Sperrvermerk 
(Urnenwähler/-innen)
Hinweis: Die Daten werden fortlaufend zum 31.12. eines Jahres aktualisiert. Eine erweiterte Darstellung der
Daten nach Geschlecht wird unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Aspekte angestrebt. 
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2022

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Bevölkerungszusammen-
setzung
1
wohnberechtigte Bevölkerung 
(WBV) 2931                
davon              
1456 weiblich      
1475 männlich 
49,7 weiblich   
50,3 männlich      
/ in % WBV 
WBV= wohnberechtigte 
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS ge-
meldet sind, unab-
hängig davon, ob es sich 
um eine Haupt- o. 
Nebenwohnung handelt
52,0 weiblich        
48,0  männlich                 
/ in % WBV 
Stadtplanungsamt
2
wohnberechtigte Bevölkerung 
unter 6 Jahren 249                   
davon            
113 weiblich    
(= 45,4 %)           
136 männlich    
(= 54,6 %)
8,5  / in % WBV                 
WBV= wohnberechtigte 
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS ge-
meldet sind, unab-
hängig davon, ob es sich 
um eine Haupt- o. 
Nebenwohnung handelt
5,2 / in % WBV
Stadtplanungsamt
3
wohnberechtigte Bevölkerung 
14 bis unter 18 Jahren 170                 
davon             
83 weiblich      
(= 48,8 %)          
87 männlich         
(= 51,2 %)
5,8  / in % WBV
WBV= wohnberechtigte 
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS ge-
meldet sind, unab-
hängig davon, ob es sich 
um eine Haupt- o. 
Nebenwohnung handelt
3,2 / in % WBV 
Stadtplanungsamt
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2022  (31.12.2022, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2022

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2022  (31.12.2022, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
4
wohnberechtigte Bevölkerung 
unter 18 Jahren 729           
davon               
344 weiblich      
(= 47,2 %)           
385 männlich      
(= 52,8 %)
24,9 / in % WBV
WBV= wohnberechtigte 
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS ge-
meldet sind, unab-
hängig davon, ob es sich 
um eine Haupt- o. 
Nebenwohnung handelt
15,2 / in % WBV
Stadtplanungsamt
5
wohnberechtigte Bevölkerung 
18 bis unter 25 Jahre 433            
davon             
203 weiblich      
(= 46,9 %)              
230 männlich      
(= 53,1 %)
14,8 / in % WBV
WBV= wohnberechtigte 
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS ge-
meldet sind, unab-
hängig davon, ob es sich 
um eine Haupt- o. 
Nebenwohnung handelt
12,5 / in % WBV
Stadtplanungsamt
6
wohnberechtigte Bevölkerung 
65 Jahre und älter 324              
davon             
178 weiblich     
(= 55,9 %)             
146 männlich        
(= 45,1 %)
11,1 / in % WBV
WBV= wohnberechtigte 
Bevölkerung: alle Per-
sonen, die in MS ge-
meldet sind, unab-
hängig davon, ob es sich 
um eine Haupt- o. 
Nebenwohnung handelt
17,9 / in % WBV
Stadtplanungsamt
7
Jugendquotient 38,8 / in %, 
Personen bis < 18 
J. bezogen auf 100 
Pers. von 18 bis < 
65 J.
Anteil der unter 18-
Jährigen an den 18- bis 
unter 65-Jährigen
22,7 /  in %, Personen 
bis < 18 J. bezogen 
auf 100 Pers. von 18 
bis < 65 J.
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2022

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2022  (31.12.2022, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
8
Altenquotient 17,3 / in %, 
Personen  65 J. u. 
ä. bezogen auf 100 
Pers. 18 bis < 65 J.
Anteil der 65-Jährigen 
und Älteren an den 18- 
bis unter 65-Jährigen
26,7 / in %,        
Personen  65 J. und 
älter bezogen auf 100 
Pers. 18 bis < 65 J.
Stadtplanungsamt
9
Personen mit 
Migrationsvorgeschichte
2092              
davon              
1041 weiblich     
(= 49,8 %)           
1051 männlich   
(= 50,2 %)
71,4 / in % WBV
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte = 
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler/ Aussiedler, 
weitere Eingebürgerte 
sowie Kinder ohne 
persönliche, aber mit 
vererbter Migrations-
vorgeschichte
24,3 / in % WBV
Stadtplanungsamt
10
Personen mit 
Migrationsvorgeschichte unter 6 
Jahren 211               
davon              
101 weiblich      
(= 47,9 %)            
110 männlich      
(= 52,1 %)
84,7 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung 
gleichen Alters                 
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte = 
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler/ Aussiedler, 
weitere Eingebürgerte 
sowie Kinder ohne 
persönliche, aber mit 
vererbter Migrations-
vorgeschichte
37,9 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung gleichen 
Alters
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2022

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2022  (31.12.2022, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
11
Personen mit 
Migrationsvorgeschichte 14 bis 
unter 18 Jahren 140                  
davon              
67 weiblich           
(= 47,9 %)              
73 männlich        
(= 52,1 %)
82,4 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung 
gleichen Alters 
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte = 
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler/ Aussiedler, 
weitere Eingebürgerte 
sowie Kinder ohne 
persönliche, aber mit 
vererbter Migrations-
vorgeschichte
41,6 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung gleichen 
Alters
Stadtplanungsamt
12
Personen mit 
Migrationsvorgeschichte unter 
18 Jahren 609             
davon           
297 weiblich    
(= 48,8 %)            
312 männlich     
(= 51,2 %)
83,5 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung 
gleichen Alters 
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte = 
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler, 
weitere Eingebürgerte 
sowie Kinder ohne 
persönliche, aber mit 
vererbter Migrations-
vorgeschichte
40,5 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung gleichen 
Alters
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2022

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2022  (31.12.2022, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
13
Personen mit 
Migrationsvorgeschichte 65 
Jahre und älter 216              
davon                
114 weiblich        
(= 52,8 %)           
102 männlich       
(= 47,2 %)
66,2 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung 
gleichen Alters 
mit persönlicher Migra-
tionsvorgeschichte = 
Ausländer, Heimatver-
triebene, Spätaus-
siedler / Aussiedler, 
weitere Eingebürgerte 
sowie Kinder ohne 
persönliche, aber mit 
vererbter Migrations-
vorgeschichte
18,3 / in % der 
wohnberechtigten 
Bevölkerung gleichen 
Alters
Stadtplanungsamt
14
Wohnbevölkerung ohne 
deutsche Staatsangehörigkeit 
(Nichtdeutsche)
1233                    
davon           
601 weiblich    
(= 48,7 %)           
632 männlich       
(= 51,3 %)
41,2 /  in % WBV
Personen mit auslän-
discher Staatsangehör-
igkeit
12,4 / in % WBV
Stadtplanungsamt
15
Größte Gruppe ohne deutsche 
Staatsangehörigkeit/Herkunfts-
land  
Rumänien:              
183                        
davon                
87 weiblich            
(= 47,5 %)                  
96 männlich           
(= 52,5 %)
6,2 / in % WBV 
Personen mit rumäni-
scher Staatsange-
hörigkeit
Rumänien: 0,3 / in % 
WBV 
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2022

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2022  (31.12.2022, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
16
Zweitgrößte Gruppe ohne 
deutsche Staatsange-
hörigkeit/Herkunftsland  Polen:             
161                         
davon                     
89 weiblich            
(= 55,3 %)                  
72 männlich           
(= 44,7 %)
5,5 / in % WBV 
Personen mit polnischer 
Staatsangehörigkeit 
Polen: 0,7  / in % 
WBV
Stadtplanungsamt
17
Drittgrößte Gruppe ohne 
deutsche Staatsange-
hörigkeit/Herkunftsland  Serbien:                
136                      
davon                     
61 weiblich             
(= 44,9 %)          
75 männlich         
(= 55,1 %)
4,6 /  in % WBV 
Im Melderegister gab es 
zum Stichtag 31. 12. 
2022 verschiedene 
Staatsangehörigkeiten 
aus dem ehemaligen 
Jugoslawien, durch Um-
kodierungen im Melde-
register sind Jahres-
vergleiche nur bedingt 
möglich 
Serbien: 0,5 / in % 
WBV
Stadtplanungsamt
18
Anzahl Nationalitäten
74
berücksichtigt wurden 
Nationalitäten mit 
mindestens 10 
Personen, Angabe 
beinhaltet auch die 
deutsche Nationalität
Stadtplanungsamt
19
Einwohnerdichte
189 / EW je ha
Einwohner auf 1 Hektar
11 / EW je ha
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2022

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2022  (31.12.2022, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
Bevölkerungsentwicklung/-
fluktuation
20
Geburten 33               
davon              
20 weiblich                  
(= 60,6 %)            
13 männlich               
(= 39,4%)
11,3 / je 1000 EW 
WBV
rohe Geburtenziffer
8,8 / je 1000 EW WBV
Stadtplanungsamt
21
Sterbefälle 23                 
davon                      
11 weiblich               
(= 47,8 %)          
12 männlich             
(= 52,2 %)
7,8 / je 1000 EW 
WBV 
rohe Sterbeziffer; 
Hinweis: maßgeblich von 
der Altersstruktur 
beeinflusst 9,3 / je 1000 EW WBV
Stadtplanungsamt
22
Umzüge im Quartier 
22 0,8 / in % WBV
ohne Umzüge innerhalb 
eines Hauses, ohne 
"Abmeldungen von Amts 
wegen", inklusive 
unterjähriger Mehrfach-
umzüge
7,3 / in % WBV 
(Umzüge MS gesamt)
Stadtplanungsamt
23
Zuzüge aus anderen Stadtzellen 
von Münster 98 3,3 / in % WBV
inklusive unterjähriger 
Mehrfachumzüge
Stadtplanungsamt
24
Zuzüge von außerhalb Münsters
236 8,1 / in % WBV
inklusive unterjähriger 
Mehrfachumzüge 8,3 / in % WBV
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2022

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2022  (31.12.2022, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
25
Fortzüge in andere Stadtzellen 
von Münster
149 5,1 / in % WBV
ohne "Abmeldungen von 
Amts wegen", inklusive 
unterjähriger 
Mehrfachumzüge
Stadtplanungsamt
26
Fortzüge nach außerhalb 
Münsters 178 6,1 / in % WBV
ohne "Abmeldungen von 
Amts wegen", inklusive 
unterjähriger Mehr-
fachumzüge
6,0 / in % WBV
Stadtplanungsamt
27
Saldo der Zu- u. Fortge-
zogenen +7
+0,2 
(Quartiersgrenze) /  
in % WBV    
ohne "Abmeldungen von 
Amts wegen", inklusive 
unterjähriger Mehr-
fachumzüge
+2,3 (Stadtgrenze) / 
in % WBV
Stadtplanungsamt
28
Wanderungsvolumen 
683
23,3  / Summe der 
Zu-, Fort- u. 
Umzüge in % der 
WBV
Wanderungsvolumen = 
Gesamtmobilität; ohne 
"Abmeldungen von Amts 
wegen", inklusive 
unterjähriger Mehrfach-
umzüge
21,6 / Summe der    
Zu-, Fort- u. Umzüge 
in % der WBV
Stadtplanungsamt
29
Wohndauer
9,0 Jahre / durch-
schnittliche Wohn-
dauer 
Wohndauer von 
Personen im Alter von 
18 und mehr Jahren an 
der Adresse 
12,9 Jahre / durch-
schnittliche Wohn-
dauer
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2022

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2022  (31.12.2022, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
Haushalte
30
Haushalte mit 5 und mehr 
Personen
140 11,6 / in % aller 
Haushalte 
Haushalt: Verstanden 
als "Personen, die 
aufgrund von Indizien, 
die aus dem Melde-
register gewonnen 
wurden, zusammen 
wohnen und leben" 
(Wohnhaushalt). 
Gemeinsames Wirt-
schaften kann nicht 
unterstellt werden; 
basierend auf neuer 
Haushaltegenerierung, 
daher eingeschränkte 
Vergleichbarkeit mit 
Daten aus Vorjahren
3,9 / in % aller 
Haushalte 
Stadtplanungsamt
31
Haushalte mit Kindern 
345
28,6 / Haushalte 
mit Kindern < 18 J. 
in % aller Haus-
halte 
basierend auf neuer 
Haushaltegenerierung, 
daher eingeschränkte 
Vergleichbarkeit mit 
Daten aus Vorjahren
18,7 / Haushalte mit 
Kindern < 18 J. in % 
aller Haushalte 
Stadtplanungsamt
32
Paare mit 3 und mehr Kindern
84 33,1 / in % der 
Paare mit Kindern
basierend auf neuer 
Haushaltegenerierung, 
daher eingeschränkte 
Vergleichbarkeit mit 
Daten aus Vorjahren
16,5 / in % der Paare 
mit Kindern
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2022

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2022  (31.12.2022, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
33
Alleinerziehende ("Ein-Eltern-
Familie")
91
26,4 / in % der 
Haushalte mit 
Kindern < 18 J.  
basierend auf neuer 
Haushaltegenerierung, 
daher eingeschränkte 
Vergleichbarkeit mit 
Daten aus Vorjahren
22,3 / in % der 
Haushalte mit Kindern 
< 18 J.  
Stadtplanungsamt
Wohnen
34
Sozialwohnungen
334 _ / in % aller 
Wohnungen
Die Anzahl aller 
Wohnungen insgesamt 
wird seit 2012 nicht 
mehr ausgewiesen, 
womit die relative 
Bezugsgröße nicht 
berechnet werden kann
_ / in % aller 
Wohnungen
Amt für Wohnungswesen 
und Quartiersentwicklung
35
Leerstand  im Mietwohnungs-
bestand der Wohnungs-
unternehmen in Kinderhaus-
Brüningheide (überwiegend 
öffentlich gefördert)
0,3 / in % an allen 
Wohnungen;              
im Einzelnen: ZBI 
0,2 %, Wohn + 
Stadtbau 1,1 %, 
Sahle Wohnen 0,0 
%, WohnSieGer 0,0 
%                                                                                           
Leerstand = länger als 3 
Monate leerstehend;  
Hinweis: Wohnungen, 
die als Leerstand 
angegeben sind, 
befinden sich zum Teil in 
einer Sanierungs-
maßnahme,  kein 
stuktureller Leerstand 
Amt für Wohnungswesen 
und Quartiersentwicklung
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2022

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2022  (31.12.2022, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
Transferleistungen u. 
Arbeitsmarkt
36
Arbeitslose  (SGB II und III)                     
215             
davon                
104 weiblich        
(= 48,4 %)             
111 männlich         
(= 51,6 %)
11,5 / in % der 
HW Bevölkerung 18 
- u. 65 J. 
HW-Bevölkerung = Be-
völkerung am Ort der 
Hauptwohnung; die hier 
berechnete Arbeitslosen-
rate ermöglicht Ver-
gleiche mit Veröffent-
lichungen des 
Städtenetzwerkes 
"Soziale Stadt NRW" und 
ist mit der offiziellen 
Arbeitslosenquote 
(Anteil der bei der 
Agentur für Arbeit 
gemeldeten Arbeits-
losen an den Erwerbs-
personen) nicht ver-
gleichbar; Stichtag: 
15.12.2022
3,9 / in % der 
Bevölkerung 18 - u. 
65 J.
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2022

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2022  (31.12.2022, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
37
Nichtdeutsche Arbeitslose  (SGB 
II und III)
109
12,4 / in % der 
nicht-deutschen 
HW Bevölkerung  
18-u. 65 J.
Erfasst sind alle 
Personen, die eine 
ausländische 1. Staats-
angehörigkeit haben, 
staatenlos sind oder 
deren Staatsange-
hörigkeit ungeklärt ist; 
HW-Bevölkerung = Be-
völkerung am Ort der 
Hauptwohnung; die hier 
berechnete Arbeitslosen-
rate ist mit der offizi-
ellen Arbeitslosenquote 
(Anteil der bei der Agen-
tur für Arbeit gemel-
deten Arbeitslosen an 
den Erwerbspersonen) 
nicht vergleichbar; 
Stichtag: 15.12.2022
9,5 / in % der nicht-
deutschen Bevölker-
ung 18-u. 65 J.
Stadtplanungsamt
38
Arbeitslose 15 -u. 25 Jahre 
(Jugendarbeitslosigkeit) (SGB II 
und III)       
37
6,7 / in % der 
gleichaltrigen HW-
Bevölkerung
Bis 2018 wurden die 
Arbeitslosen unter 20 
Jahren durch die Bun-
desanstalt für Arbeit 
(BA) aufgeführt; daher 
keine Vergleiche mit 
Werten vor 2018 
möglich; Stichtag: 
15.12.2022
1,2 /  in % der 
gleichaltrigen HW-
Bevölkerung
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2022

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2022  (31.12.2022, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
39
Hilfebedürftige mit Bezug von 
Leistungen der Grundsicherung 
für Arbeitssuchende (SGBII): 
"Bürgergeld" 644               
davon                
332 weiblich          
(= 51,6 %)                   
312 männlich               
(= 48,4 %)
24,9 / in % der 
HW-Bevölkerung < 
65 J. 
HW-Bevölkerung = Be-
völkerung am Ort der 
Hauptwohnung; 
Anmerkung: durch 
Revision der Statistik 
der Grundsicherung für 
Arbeitssuchende am 
28.04.2016 sind ältere 
Daten nicht direkt 
vergleichbar; Stichtag: 
15.12.2022
7,9 / in % der HW-
Bevölkerung < 65 J. 
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2022

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2022  (31.12.2022, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
40
Nichtdeutsche Hilfebedürftige 
mit Bezug von Leistungen der 
Grundsicherung für Arbeits-
suchende (SGBII)
252                             
davon              
weiblich 130      
(= 51,6 %)                
männlich 122        
(= 48,4 %)
21,3 / in % der 
nichtdeutschen HW-
Bevölkerung    < 
65 J. 
Doppelte Staatsange-
hörigkeiten werden nicht 
erfasst. Sollte eine der 
Mehrfachstaats-
angehörigkeiten die 
Deutsche sein, soll 
deutsch eingetragen 
werden. Personen, deren 
Staatsangehörigkeit 
unbekannt, ungeklärt 
oder staatenlos sind, 
sind in dieser 
Auswertung nicht 
ausgewertet; HW-
Bevölkerung = 
Bevölkerung am Ort der 
Hauptwohnung; durch 
Revision der Statistik 
der Grundsicherung für 
Arbeitssuchende am 
28.04.2016 sind ältere 
Daten nicht direkt 
vergleichbar; Stichtag: 
15.12.2022
24,3 / in % der 
nichtdeutschen HW-
Bevölkerung < 65 J. 
Stadtplanungsamt
41
Hilfebedürftige unter 15 Jahren 
mit Bezug von Leistungen nach 
dem SGB II (Sozialgeld) 212 35,6 / in % der 
WBV 0 - 14 Jahren
Indikator bildet Kinder-
armut ab, Stichtag: 
15.12.2022
14,7 / in % der WBV    
0 - 14 Jahren
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2022

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2022  (31.12.2022, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
42
Soziale Leistungen zur Exi-
stenzsicherung (Grund-
sicherung SGB II, Grund-
sicherung im Alter/Erwerbs-
minderung, Hilfe z. Lebens-
unterhalt, Leistungen Asyl-
bewerberleistungsgesetz)
825                     
davon            
424 weiblich                     
(= 51,4 %)                
401 männlich              
(= 48,6 %)
28,1 / in % WBV
Indikator bildet 
Einkommensarmut ab, 
Achtung: während sich 
die lfd. Nr. 36 - 41 auf 
die HW-Bevölkerung 
beziehen, ist hier der 
Anteil an der wohn-
berechtigten 
Bevölkerung (WBV) 
dargestellt; durch 
Revision der Statistik 
der Grundsicherung für 
Arbeitssuchende am 
28.04.2016 sind ältere 
Daten nicht direkt 
vergleichbar
8,5 / in % WBV
Sozialamt und 
Stadtplanungsamt
Bildung und Betreuung
43
Schulübergangsquote 
Grundschule in den 5. Jahrgang 
einer Hauptschule in Nordrhein-
Westfalen                                   
(Bezirk Nord)            
35              
davon               
15 weiblich      
(=  42,9 %),             
20 männlich         
(=  57,1%)
11,9 / in % aller 
Übergänge
Daten beziehen sich auf 
Stadtbezirk MS-Nord,  
kleinräumiger nicht 
sinnvoll darzustellen, 
mit Daten vor 2020 nur 
bedingt vergleichbar, da 
seit 2020 Schulen 
außerhalb Münsters 
berücksichtigt sind; 
Schuljahresbeginn 
2022/2023
4,8 / in % aller 
Übergänge
Amt für Schule und 
Weiterbildung (IT.NRW, 
Schuldatensatz)
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2022

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2022  (31.12.2022, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
44
Schulübergangsquote 
Grundschule in den 5. Jahrgang 
einer Realschule in Nordrhein-
Westfalen                       
(Bezirk Nord)
115                   
davon              
62 weiblich      
(= 53,9 %),             
53 männlich         
(= 46,1 %)
39,0 / in % aller 
Übergänge 
Daten beziehen sich auf 
Stadtbezirk MS-Nord,  
kleinräumiger nicht 
sinnvoll darzustellen, 
mit Daten vor 2020 nur 
bedingt vergleichbar, da 
seit 2020 Schulen 
außerhalb Münsters 
berücksichtigt sind; 
Schuljahresbeginn 
2022/2023
19,8 / in % aller 
Übergänge 
Amt für Schule und 
Weiterbildung (IT.NRW, 
Schuldatensatz)
45
Schulübergangsquote 
Grundschule in den 5. Jahrgang 
eines Gymnasiums in Nordrhein-
Westfalen                           
(Bezirk Nord)
114 davon            
56 weiblich      
(=  49,1%),             
58 männlich         
(=  50,9%)
38,6 / in % aller 
Übergänge
Daten beziehen sich auf 
Stadtbezirk MS-Nord,  
kleinräumiger nicht 
sinnvoll darzustellen, 
mit Daten vor 2020 nur 
bedingt vergleichbar, da 
seit 2020 Schulen 
außerhalb Münsters 
berücksichtigt sind; 
Schuljahresbeginn 
2022/2023
55,0 / in % aller 
Übergänge
Amt für Schule und 
Weiterbildung (IT.NRW, 
Schuldatensatz)
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2022

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2022  (31.12.2022, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
46
Schulübergangsquote 
Grundschule in den 5. Jahrgang 
einer Gesamtschule in 
Nordrhein-Westfalen                              
(Bezirk Nord)
24 davon            
13 weiblich      
(=  54,2 %),             
11 männlich         
(= 45,8 %)
8,1 / in % aller 
Übergänge
Daten beziehen sich auf 
Stadtbezirk MS-Nord,  
kleinräumiger nicht 
sinnvoll darzustellen, 
mit Daten vor 2020 nur 
bedingt vergleichbar, da 
seit 2020 Schulen 
außerhalb Münsters 
berücksichtigt sind; 
Schuljahresbeginn 
2022/2023
17,9 / in % aller 
Übergänge
Amt für Schule und 
Weiterbildung (IT.NRW, 
Schuldatensatz)
47
Versorgungsquoten Kinder-
betreuungsangebote 0 - unter 3 
Jahre, 3 - unter 6 Jahre
37,2 (0 - u. 3 
Jahre, Kita + KTP)             
107,0 (3 - u. 6 
Jahre) / in % nach 
statistischem 
Bezirk
Daten beziehen sich auf 
die statistischen Bezirke 
62 und 63, 
kleinräumiger sind die 
Werte nicht sinnvoll 
darzustellen; Kinder-
gartenjahr 2022/2023  
49,5 (0 - u. 3 Jahre, 
Kita + KTP)         
105,8 (3 - u. 6 Jahre) 
/ in % Gesamtstadt
Amt für Kinder, 
Jugendliche und Familien
48
Übergewicht / Adipositasquote 
bei Kindern 12,5 
(Übergewicht),   
9,4 (Adipositas) / 
in % der unter-
suchten Kinder der 
Schuleingangs-
untersuchung 
Adipositas: Körperfett-
anteil im Körper patho-
logisch erhöht (Fett-
leibigkeit, Fettsucht); 
Durchschnittswerte der 
Schuleingangsunter-
suchung 2021 und 2022 
5,4 (Übergewicht)       
5,4 (Adipositas)            
/ in % der 
untersuchten Kinder 
der Schuleingangs-
untersuchung 
Gesundheits- und 
Veterinäramt
Gesundheit
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2022

*
lfd.
Nr.
Indikatoren absolut relativ / 
Bezugsgröße Erläuterungen
Vergleichswert 
(relativ) 
Gesamtstadt 
Münster 
Quelle 
Kontextdatenmonitor               
Kinderhaus-Brüningheide              
(Stadtzelle 631*) Indikatoren 2022  (31.12.2022, wenn nicht anders vermerkt)
in enger funktionaler Verknüpfung zur Stadtzelle 631 liegen die Wohnungen Josef-Beckmann-Str. 1-31, die ebenfalls Projektstandorte des Maßnahmeprogramms 
Kinderhaus-Brüningheide sind
Bürgerbeteiligung / 
politische Partizipation
49
Wahlbeteiligung bei 
kommunalen Abstimmungen 
(Kommunalwahl 2020)
401 
Wähler/innen                  
23,9  / in % aller 
Wahlberechtigten 
des Stimmbezirks 
ohne Sperrver-
merk (Urnen-
wähler/-innen)
Näherungswert für 
Stadtzelle 631: Stimm-
bezirk und statistische 
Gebietsgliederung 
stimmen nicht überein; 
Hinweis: geänderte 
Berechnungsgrundlage, 
sodass Vergleiche mit 
ausgewiesenen Werten 
der Vorjahre nicht 
möglich sind; nach 
aktueller Berechnungs-
methode Werte der 
Vorjahre wie folgt: für 
631: 2009 = 28,3%, 
2014 = 23,7%; für MS: 
2009 = 50,7%, 2014 = 
50,5%
50,0 / in % aller 
Wahlberechtigten des 
Stimmbezirks ohne 
Sperrvermerk 
(Urnenwähler/innen)
Stadtplanungsamt
 61-1-1 Kontextdatenmonitor Kinderhaus-Brüningheide 2022

Themenfeld 8 1
„Maßnahmeprogramm Kinderhaus-Brüningheide“
Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation
Entwicklung des Wohngebietes Kinderhaus-Brüningheide –
Was sagen die Kontextindikatoren?
Ein Rückblick auf ausgewählte Kontextindikatoren 
der Verstetigungsphase II – Berichtsjahr 2022

2
Kontextindikatoren 2022
Programmbeginn
Themenfeld 8
322631653140
29232855
2712
28022862
2958
30492996
2879
2744
26262603
2755
2845278327682785
2655
2838287629062835
294829242931
0
500
1000
1500
2000
2500
3000
3500
Personen
Bevölkerungsentwicklung in Kinderhaus-Brüningheide
1995 - 2022 (je 31.12. des Jahres)
Quelle: Stadtplanungsamt 
Programmbeginn

3
Kontextindikatoren 2022
Themenfeld 8
32,3 32,8 32,7 32,2 31,4 30,6 30,2 30,7
29,7
27,1 26,4 25,7 25,9 26,2
25,2 24,9
15,6 15,5 15,4 15,3 15,0 15,0 14,9 15,0 15,1 15,2 15,2 15,1 15,1 15,1 15,1 15,2
7,8 8,0 7,7 7,2 7,0 7,0 6,9 7,1 7,6
9,0 9,1 9,4 9,8 9,5 10,0
11,1
17,4 17,6 17,6 17,4 16,9 17,0 17,0 17,0 16,9 17,0 17,1 17,2 17,4 17,7 17,9 17,9
5,0
10,0
15,0
20,0
25,0
30,0
35,0
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022
Anteil in % der wohnberechtigter Bevälkerung
Entwicklung der Altersverteilung in ausgewählten Altersgruppen 
2007 - 2022
631: unter 18 Jahren  MS: unter 18 Jahren 631: 65 Jahre und älter MS: 65 Jahre und älter
Quelle: Stadtplanungsamt

4
Kontextindikatoren 2022
Themenfeld 8
1,87 1,88 1,89 1,87 1,86 1,86 1,87 1,89 1,88 1,89 1,87
1,91
2,14 2,13 2,12 2,12 2,09 2,08 2,06 2,05 2,05 2,04 2,03 2,06
2,65
2,61
2,57
2,65
2,60
2,52
2,43
2,39 2,40 2,38 2,37 2,35
1,82 1,82 1,81 1,80 1,80 1,81 1,80 1,81 1,81 1,80 1,79
1,91
1,70
1,80
1,90
2,00
2,10
2,20
2,30
2,40
2,50
2,60
2,70
2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022
Personen
Kinderhaus-Brüningheide: Durchschnittliche Haushaltegröße 
2011 - 2022
62 Kinderhaus-Ost 63 Kinderhaus-West 631 Brüningheide MS gesamt
Quelle: Stadtplanungsamt

5
Kontextindikatoren 2020/2021
Themenfeld 8
-3,3
-4,2
-0,8
+ 3,7
+ 3,1
-0,6 -0,9
+ 1,1
-5,0
+ 5,1
+ 3,0
+ 2,1
-2,5
+ 2,5
-1,0
+ 0,2
-6,0
-4,0
-2,0
0,0
+ 2,0
+ 4,0
+ 6,0in % der wohnberechtigter Bevölkerung
1
Kinderhaus-Brüningheide: Wanderungssaldo 2007 - 2022
2007 2008    2009    2010 2011    2012    2013     2014    2015    2016    2017     2018   2019     2020     2021    2022
Quelle: Stadtplanungsamt

6
Kontextindikatoren 2022
Themenfeld 8
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022
60,4 64,8 63,7 61,3 58,2 62,8 60,2 56,9 58,9 63,4
70,1 71,7 70,7 73,9 72,0 76,6
5,3
5,3 6,5 5,8
3,8
3,0 4,5
3,1 2,3
3,0
1,3 1,9 2,0 1,1 1,2
0,8
5,5
5,3 8,1 8,3
6,1
5,4 5,2
6,2 7,6
8,6 4,2 4,6 5,3 5,8 4,1
3,310,0 7,6 6,4 10,0
14,4 11,4 12,0 14,4 9,3
10,7 10,3 8,8 7,1
8,0
8,8 8,112,3 8,9 10,3 8,4 9,1 9,6 9,4 11,0 13,6
7,4 6,7 6,3 9,2 6,0 7,3 5,1
6,5 8,1 5,0 6,2 8,3 7,8 8,7 8,4 8,3 6,9 7,4 6,7 5,7 5,2 6,6 6,1
in % der wohnberechtigten Bevölkerung 
Brüningheide: Umzüge, Zuzüge, Fortzüge 2007-2022*
keine Bewegung Umzug in 631 Zuzug aus MS Zuzug von außerhalb Fortzug in andere Stadtzelle MS Fortzug außerhalb MS
*ohne "Abmeldung von Amts wegen", inklusive unterjähriger Mehrfachumzüge Quelle: Stadtplanungsamt

7
Kontextindikatoren 2022
Themenfeld 8
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
76,6 77,6 82,5 79,7
67,1
82,8
73,9 77,0 78,4
0,8 0,9
1,4 0,6
1,0
1,4
1,5 0,9
7,33,3 5,5
3,4 4,0
7,2
6,5 5,2
8,1 5,5 5,1 6,1
9,6
4,5
6,4 6,8 8,3
6,1 4,9 3,9 4,7 8,0 3,8 5,3 3,9 6,0
Brüningheide: Umzüge, Zuzüge, Fortzüge 2022 im räumlichen Vergleich*
in % der wohnberechtigten Bevölkerung
keine Bewegung Umzug im Quartier Zuzug aus MS
Zuzug von außerhalb Fortzug in andere Stadtzelle MS Fortzug außerhalb MS
Quelle: Stadtplanungsamt*ohne "Abmeldung von Amts wegen", inklusive unterjähriger Mehrfachumzüge

8
Kontextindikatoren 2020/2021
Themenfeld 8
0
100
200
300
400
500
600
700
800
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022
800 800 800 799 799 799 799
744
225
306
333 333 333 333 333 334
Anzahl
Entwicklung des öffentlich geförderten Mietwohnungsbestandes in 
Kinderhaus Brüningheide 2007- 2022 (A/WoFG, 1. Förderweg/II. WoBauG)
Quelle: Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung, Bearbeitung: Stadtplanungsamt

9
Kontextindikatoren 2022
Themenfeld 8
*
*Von den wenigen leerstehenden Wohnungen 
befinden sich fast alle in einer Sanierungs-
maßnahme. Insofern kein struktureller Leerstand
11,1%
10,3%
8,0%
2,7% 2,5%
3,7%
6,0%
1,9% 1,7%
0,5% 0,3% 0,5% 0,5% 0,7% 0,3%
0%
2%
4%
6%
8%
10%
12%
Feb. 09 Okt. 09 Mrz. 10 Mrz. 11 Mrz. 12 Dez. 12 Dez. 13 Dez. 14 Dez. 15 Dez. 16 Dez. 17 Dez. 18 k.A Dez. 20 Dez. 21 Dez. 22
in %  des Mietwohnungsbestandes
Entwicklung der Leerstandsquoten im Mietwohnungsbestand der 
Wohnungsunternehmen in Kinderhaus-Brüningheide 2009 - 2022
Bearbeitung 61.1; Quelle: Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung

10
Kontextindikatoren 2022
Themenfeld 8
20,6
22,6
18,8 18,7 19,0 19,1
18,0
16,0
14,7
13,0 12,5 11,6 10,9
12,2
8,8
11,5
5,0 4,7 4,7 4,5 4,3 4,6 4,5 4,4 4,4 4,3 4,0 3,7 3,6 4,2 3,6 3,9
0
5
10
15
20
25
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022
in % d. HW-Bevölkerung 18-u. 65 Jahre
Kinderhaus-Brüningheide: Arbeitslose (SGB II/III)*, 2007-2022
Kinderhaus-Brüningheide MS gesamt
Quelle: Stadtplanungsamt
*nicht vergleichbar mit der offiziellen Arbeitslosenquote: Anteil der bei der Agentur für 
Arbeit gemeldeten Arbeitslosen an Erwerbspersonen (= Erwerbstätige + Arbeitslose)

Themenfeld 8 11
Kontextindikatoren 2022
11,5
5,2
7,9
5,3
3,5
9,1
10,7 10,6
3,9
0
2
4
6
8
10
12
14
16in % der HW-Bevölkerung  18-65 Jahre
*nicht vergleichbar mit der offiziellen Arbeitslosenquote
Arbeitslose (SGB II/III)* 2022 im räumlichen Vergleich
Quelle: Stadtplanungsamt

12
Kontextindikatoren 2022
Themenfeld 8
45,6 45,2
38,9
35,5
30,0 31,1
28,4
25,8 24,9
8,5 8,7 9,0 8,9 8,5 8,2 8,1 7,7 7,9
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022
in % der HW-Bevölkerung < 65 Jahre
Kinderhaus-Brüningheide: Personen mit Bezug von Leistungen der 
Grundsicherung (SGB II) 2014 - 2022
 Kinderhaus Brüningheide Münster gesamt
Quelle: Stadtplanungsamt

Themenfeld 8 13
Kontextindikatoren 2022
24,9
12,3
17,6
12,5
8,3
24,6 25,1
26,7
7,9
0
5
10
15
20
25
30in % d. HW-Bevölkerung < 65 Jahre
Anteil Personen mit Bezug von Leistungen der 
Grundsicherung (SGB II) im räumlichen Vergleich 2022
Quelle: Stadtplanungsamt

Themenfeld 8 14
Kontextindikatoren 2022
47,1 47,3
41,8
38,5
33,1 34,3
31,9
29,3 28,1
8,9 9,9 9,7 9,4 9,1 8,7 8,7 8,2 8,5
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022
in % der WBV
Empfängerinnen und Empfänger sozialer Leistungen zur Existenzsicherung 
2014 - 2022 (Grundsicherung SGB II, im Alter u. bei Erwerbsminderung, Hilfen zum Lebensunterhalt, 
Leistungen nach Asylbewerberleistungsgesetz)
 Kinderhaus Brüningheide Münster gesamt
Quelle: Stadtplanungsamt

Themenfeld 8 15
Kontextindikatoren 2022
28,1
17,8
12,7
15,3
9,3
25,7 25,2 26,2
8,5
0
5
10
15
20
25
30in % der wohnberechtigten Bevölkerung 
Anteil von Personen mit Bezug von Sozialen Leistungen zur 
Existenzsicherung im räumlichen Vergleich 2022
Quelle: Stadtplanungsamt

16
Kontextindikatoren 2022
Themenfeld 8
59,1 59,2
53,5
50,6
38,1 38,4 37,5
35,2 35,6
0,0
10,0
20,0
30,0
40,0
50,0
60,0
70,0
2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022
Anteil an WBV 0-14 Jahre 
Kinderhaus-Brüningheide: Kinderarmut 2014 - 2022 
(SGBII - Beziehende 0 -14 Jahre)
Quelle: Stadtplanungsamt

Themenfeld 8 17
Kontextindikatoren 2022
35,6
18,6
26,2
22,7
20,0
39,3
37,3
40,9
14,7
0,0
5,0
10,0
15,0
20,0
25,0
30,0
35,0
40,0
45,0Anteil an WBV 0-14 Jahre
Kinderarmut 2022 im räumlichen Vergleich
(SGB II - Beziehende 0 -14 Jahre )
Quelle: Stadtplanungsamt

Jahresbericht 2022 für das Maßnahmeprogramm Wohngebiet „Münster / Kinderhaus -Brüningheide“ – Verstetigungsphase II 
„Soziale Stadt NRW“ 
 
Stadt Münster – Stadtplanungsamt   
 
Anhang 5: Protokoll zum Reflexionsworkshop 2022

1 
 
61.1 19.10.2022 
 
 
Ergebnisniederschrift  
zum Workshop Selbstevaluation „Maßnahmeprogramm Kinderhaus Brüning-
heide“ vom 16.08.2022  
 
Veranstaltungsort: AGORA im Bürgerhaus Kinderhaus, Idenbrockplatz 8, 48159 
Münster 
 
Teilnehmende: siehe Anlage 1  
 
 
1. Begrüßung 
Herr Treutler begrüßt die Teilnehmenden, die erstmalig nach zwei Jahren coronabe-
dingter Pause wieder in einem Reflexionsworkshop persönlich zusammenkommen 
und führte in die Veranstaltung ein. Neben dem Austausch über die Auswirkungen 
der Corona-Pandemie auf die Durchführung der Projekte steht das Thema „Über-
gang Schule und Beruf bei Frauen und Mädchen in Kinderhaus“ im Mittelpunkt der 
Veranstaltung.  
 
Frau Weinlich, seit Februar 2021 Fachstellenleiterin der Sozialplanung im Amt 50, 
begrüßt Frau Schmidt-Schleicher vom Amt für Gleichstellung und Frau Spahn und 
Frau Vohrmann vom Jobcenter als Gäste und Unterstützerinnen der heutigen Veran-
staltung. Frau Schmidt-Schleicher wird über den gesamten Workshop hinweg als 
Netzwerkerin und Ideengeberin agieren. Frau Spahn und Frau Vohrmann unterstüt-
zen die Veranstaltung durch einen Beitrag zum Thema Chancengleichheit von Frau-
en und Mädchen im Übergang Schule und Beruf. 
 
Ablauf des Workshops: 
14:00 Uhr Begrüßung und Einführung 
14:10 Uhr Vortrag zum Thema Übergang Schule und Beruf bei Frauen und Mäd-
chen in Kinderhaus 
14:30 Uhr Nachfragen und kurze Diskussion  
14:45 Uhr Pause für Kaffee und Austausch 
15:00 Uhr Vorstellung der Kartenabfrage durch die Projektakteure/innen 
17:00 Uhr Ende 
 
Die Darstellung der Projekte wird in diesem Jahr durch eine im Vorfeld versandte 
Abfrage von vier Fragestellungen zu den letzten beiden pandemiegeprägten Arbeits-
jahren erfolgen.   
1. Was waren die größten (Pandemie bedingten) Herausforderungen der letzten 
zwei Jahre? 
2. Was ist in Ihrem Arbeitsbereich besonders gut gelaufen? Was haben Sie aus 
der Pandemie gelernt? 
3. Was ist zur Reaktivierung der Bevölkerung geplant? 
4. Welche speziellen Angebote für Frauen und Mädchen sind geplant?  
 
Die Antworten der einzelnen Projektträger und Projektträgerinnen werden von den 
Teilnehmenden im weiteren Verlauf an vorbereiteten Pinnwänden angeheftet, vorge-
stellt und diskutiert.

2 
 
2. Vortrag zum Thema Übergang Schule und Beruf bei Frauen und Mäd-
chen in Kinderhaus (Anlage 2) 
Frau Spahn referiert über das Thema Chancengleichheit von Frauen und Mädchen 
auf dem Arbeitsmarkt (u.a. Unterschiede bei der Berufswahl, Überblick über den 
Ausbildungsmarkt). 
Anschließend gibt Frau Vohrmann einen Einblick in das operative Alltaggeschäft. Sie 
erläutert Organisation, Zuständigkeiten, Angebotsportfolio des Jobcenters sowie die 
individuelle Fallbearbeitung, indem sie ein anonymisiertes Beispiel aus der Bera-
tungspraxis mit Darstellung der Schul- und Erwerbsbiografie einer jungen Frau schil-
dert.   
 
Im Anschluss an den Vortrag gibt es Raum für Fragen und Anregungen. Der Vortrag 
wird sehr positiv aufgenommen. Aufgrund verschiedener Zuständigkeiten in der Be-
ratung (Jobcenter, KSD und weiterer Anbieter/innen) wird als Ergebnis der Diskussi-
on besonders die Notwendigkeit einer intensivierten Netzwerkarbeit als wichtig her-
ausgestellt, um zunehmend eine integrierte fallspezifische Bearbeitung und dauer-
hafte Begleitung zu ermöglichen.  
 
Vorstellung der Kartenabfrage durch die Projektakteure/innen 
Folgende Projektakteure/innen berichteten über ihre Arbeit in 2020/2021: 
Projekt-
Nr.  
Projekte  Berichtende 
Person  
Projektträger/in  
1.04/1.05  Weiterentwicklung der 
Kooperation zur Verbes-
serung der Wohnverhält-
nisse / Stärkung und Un-
terstützung der Mieter-
schaft   
Rainer Leskow  
 
Amt für Woh-
nungswesen und 
Quartiersentwick-
lung  
4.02  Integrationsarbeit vor Ort  Thomas Koll-
mann stellvertre-
tend für Frau 
Stolz 
Begegnungszent-
rum Kinderhaus 
e.V.  
5.01 Wir verstehen uns Kai Weyer Kinderhauser Ar-
beitsloseninitiative 
e.V. 
5.04  Gesund aufwachsen in 
Kinderhaus  
Dr. Dagmar 
Schwarte  
Amt für Gesund-
heit, Veterinär- und 
Lebensmittelange-
legenheiten  
6.01  Schuldnerberatung vor 
Ort  
Bettina Krämer  Diakonie Münster  
6.02 Lebenswelten kennen 
lernen 
Daniela Stemmer 
stellvertretend für 
Nicole Berner, 
Adelgund 
Schmitz 
Internationaler Kul-
turverein ATRIUM 
e.V. 
6.04  Jungenprojekt / Sport 
gegen Gewalt  
Benjamin Bunzel  Begegnungszent-
rum Kinderhaus 
e.V., Jugendsalon  
6.05/6.06  Integrative Jugendsozial-
arbeit 
Dieter Schmitz  Amt für Kinder, 
Jugendliche und

3 
 
Familien 
6.08 Drogenprävention Marlene Kamolz INDRO e.V. 
7.1/7.2 Quartiersmanage-
ment/Quartiersfonds 
Stefanie Rem-
mers, Lavinia 
Stroe 
Gebietsmoderation 
 
Die nachfolgende Übersicht gibt die auf Stelltafeln gesammelten Antworten der Pro-
jektträger/innen auf die Kartenabfrage wieder (geordnet nach Projektnummern): 
 
Was waren die größten (Pandemie bedingten) Herausforderungen der letz-
ten zwei Jahre? 
1.04: Kontakt halten zu den Beteiligten (Mieterschaft und Wohnungsunterneh-
men); gemeinsame Aktionen planen und umsetzen; Imagewerkstatt Schlei-
fe: werben für die Teilnahme von Mieter/innen 
1.05: Kontakt halten zur Mieterschaft; weitere zentrale Ansprechpartner/innen 
finden; den Wünschen und Bedürfnissen der Menschen nicht gerecht zu 
werden 
4.02: Gratwanderung zwischen Gesundheitsschutz und notwendiger Hilfe; Auf-
fangen von `Nach-Corona-Depressionen´! 
5.01: die Nicht-Digitalisierbarkeit von Nachhilfe und Sprachkursangeboten; Weg-
fall entlastender und betreuender Angebote sorgte für hohe Abwesenheiten 
erziehender Sprachkursteilnehmer/innen; zu Anfang der Pandemie: hohe 
Unsicherheiten und Ängste der Klienten/innen 
5.04: Bearbeitung der zahlreichen Infektionsfälle; Kitas und Schulen teilweise 
geschlossen; Kinder /Familien mit hohen Bedarfen nur eingeschränkt er-
reichbar; viele Anlaufstellen waren geschlossen 
6.01: hohe Nachfrage, viele Termine; bedarfsgerechte Beratung nicht in allen 
Fällen möglich; Durchführung telefonischer Beratung oftmals mit Sprach-
schwierigkeiten verbunden; lange „Wege“, die die betroffenen in Kauf 
nehmen müssen; schnelle Absprache vor Ort nicht möglich; eingeschränk-
te Erreichbarkeit von Behörden und Gläubigern; Zunahme psychisch er-
krankter Personen (Einsamkeitstendenzen); keine Digitalisierung in der Be-
ratung möglich, da Klienten/innen oft die Möglichkeiten fehlen; „Neues“ Kli-
entel: mehr Gewerbetreibende aus dem Kleingewerbe, Angestellte mit Ge-
haltseinbußen 
6.02: (Eigen)motivation; keine Fahrten; Schließung 
6.04: keine Planungssicherheit; Kontakt zu den Besuchern halten; Umsetzung 
wechselnder Coronamaßnahmen; das Projekt Sport gegen Gewalt konnte 
in seiner eigentlichen Form nicht stattfinden 
6.06: Kontakte zu pflegen bzw. neue aufzubauen 
6.07: Angebotsverbote – Sport war untersagt; Desinteresse der Zielgruppe 
6.08: keine Jugendlichen angetroffen (weder auf der Straße, noch in Jugend-
zentren); keine Gruppen/keine geschlossenen Räume; Problematik Sprit-
zenautomat 
7.1/7.2: Neue Kommunikationswege finden und etablieren; weniger persönlicher

4 
 
Kontakt zu Akteuren/innen, Bewohnerschaft und untereinander; Ver-
schiebung der Prioritäten; Ausschluss von Personen ohne Technik; kei-
ne Feste, Gruppenfahrten  keine Fördermöglichkeiten der Gebietsmo-
deration 
Was ist in Ihrem Arbeitsbereich besonders gut gelaufen? Was haben Sie 
aus der Pandemie gelernt? 
1.04: Austausch per Telefon und E-Mail ist wichtiger geworden und funktionierte; 
persönliche Treffen teilweise durchgeführt 
1.05: Austausch per Telefon und E-Mail ist wichtiger geworden 
4.02: Solidarität und Nachbarschaftshilfe; Impfquote im BGZ sehr hoch; Neu: 
Homeoffice und digitale Angebote 
5.01: hohe Bereitschaft zur Einhaltung von Hygieneregeln; hohe Flexibilität von 
ehrenamtlichen, die soziale Komponente unserer Angebote ist nicht digita-
lisierbar 
5.04: gute Zusammenarbeit mit Kitas /Schulen in Infektionsfällen; die aufsu-
chende Hilfe (Hebammen/Kinderkrankenschwester) konnte durchgehend 
gewährleistet werden! 
6.01: Netzwerkarbeit mit Kooperationspartnern war gut; Klienten/innen haben die 
erforderlichen Schutzmaßnahmen gut angenommen; geduldig zu sein und 
abwarten zu müssen; dass die Digitalisierung besser fortschreiten muss 
6.02: mehr Ehrenamtliche  Verlängerung der Öffnungszeiten (bis 22Uhr) 
6.04: Kooperation bezüglich neuer Sportanlage (Umfrage, Treffen mit Jugendrat) 
6.06: kaum komplette Unterbrechung der aufsuchenden Jugend(sozial)arbeit; 
Vieles geht halt doch! 
6.07: Bewegung war in der Pandemie nicht oben auf der To Do-Liste 
6.08: mehr Digitalisierung und Netzwerkarbeit; Umstrukturierung geteilter Ar-
beitszeit; Sportprojekt: mehr attraktive Flächen für Jugendliche im öffentli-
chen Raum im Stadtteil 
7.1/7.2: Neue und kreative Wege der Zusammenarbeit; Flexibilisierung der Ar-
beit durch Homeoffice, Erhöhung der Effizienz (Fahrzeiten, spontan Zu-
sammenschalten durch Videokonferenzen) 
Welche speziellen Angebote für Frauen und Mädchen sind geplant? 
 
4.02: Kurse Gesundheitsprävention/Gymnastik, Schwimmen und Ernährungsbe-
ratung 
5.01: Keine, da die Sprachkurse 2021 93% Frauenanteil hatten und der Bedarf 
nach Nachhilfe bei Mädchen in 2021 nur gering war (30%) 
6.01: Aktuell keine; Angebot, mit einem gewünschten Thema „rund ums Geld“ in 
spezielle Gruppen zu gehen 
6.04: Weiterführung interkultureller Mädchenarbeit; Tanzangebot in Kooperation 
mit dem Sozialpalast; Etat-Antrag 2023 gestellt! 
6.02: Stricktreff im Atrium im Herbst/Winter

5 
 
6.06: Keine 
6.07: Keine 
6.08: Keine, da zurzeit keine Nachfrage 
7.1/7.2: Zusammenarbeit mit dem Frauenprojekt von FREIRAUM; erste Ideen 
bei Parea zu Themenreihe für junge Frauen; Förderung für spezielle 
Projekte durch die Gebietsmoderation möglich 
Was ist zur Reaktivierung der Bevölkerung geplant? 
1.04: Neue gemeinsame Maßnahmen organisieren (Imagewerkstatt, BGZ, Atri-
um Kultur): Int. Sommerfest, Weihnachtsmarkt, Blumenaktion, Ausflüge; 
die Menschen müssen sich angesprochen fühlen 
1.05: nächste Sitzung des Mieterrates im Herbst 2022; Teilnahme am Workshop 
„Gestaltung Sprickmannplatz“ 
4.02: Bewohnerschaft ist bereits reaktiviert – zusätzliche Ausflüge und Aktivitä-
ten 
5.01: Bewerbung der Projekte in der Lokalpresse, Internet und Schulen, insbe-
sondere um neue Ehrenamtliche zu gewinnen; Klienten/innenseitig besteht 
bereits guter Kontakt 
5.04: Termine der Beratungsstelle Frühe Hilfen in Sure Start Gruppe und Kitas; 
Schulsprechstunden durch Schulärztin 
6.01: Eine Reaktivierung ist nicht nötig, denn die Nachfrage ist hoch; das Ange-
bot der offenen Sprechstunde muss nochmals kommuniziert werde, even-
tuell noch einmal Mitteilung über Presse 
6.02: Fahrten sobald möglich 
6.04: Regelmäßige Vorhaltung unserer Angebote!; Umsetzung eines neuen An-
gebots (Tanzen, HipHop); Angebote der aufsuchenden Jugendsozialarbeit 
laufen regulär und „Boxen am Block“ (neues Angebot Selbstbehauptung) 
6.06: keine größeren Bemühungen; der soziale Raum wird wieder zum beliebten 
Aufenthaltsbereich  Klimaveränderung wirkt positiv verstärkend (bei zu 
großer Hitze nicht!) 
6.07: Fehlanzeige  fehlende Finanzmittel, fehlendes Personal; vielfältige An-
gebote: SC Westfalia 
6.08: Aufsuchende Arbeit; Teilnahme an Veranstaltungen im Stadtteil; Wieder-
aufnahme regelmäßiger Aktionstage im Wuddi 
7.1/7.2: Parea als neues Mitglied der Gebietsmoderation spricht neue Zielgrup-
pen an; kleine Projekte organsiert von der allgemeinen Sozialberatung 
um Bedarfe zu ermitteln; „alte“ Projekte (Sommerfest, Weihnachtsmarkt 
etc.) evaluieren und bei positiver Evaluation wieder fördern; mehr „Wer-
bung“ für Fördermöglichkeiten 
 
Nach dem Vortrag folgte eine ausführliche Diskussion, in der verschiedene inhaltli-
che Punkte vertieft wurden.

6 
 
- Möglichkeiten der Digitalisierung von Beratung und Angeboten bzw. Nutzung 
digitaler Angebote, Ausstattung des Stadtteils mit öffentlichem W-LAN wichtig! 
- Fehlende Plätze /Aufenthaltsräume für Jugendliche  
- Problem Personalschlüssel/ knappe Ressourcen insbesondere bei Beratungs-
leistungen und offener Kinder- und Jugendarbeit; Stellen oft nicht geschlechtsbe-
zogen besetztbar (Frauen für Mädchenprojekte, Männer für Jungenprojekte), Be-
setzung Abend- und Nachtstunden als Problem für offene Kinder- und Jugendar-
beit, aktuelle Vergütung kein großer Anreiz 
- hohe Aktualität des Themenschwerpunkts ´Energiekosten´ bei der Schuldnerbe-
ratung 
 
Frau Schmidt-Schleicher bietet den Anwesenden die Unterstützung des Amtes für 
Gleichstellung bei der Konzipierung von Mädchenprojekten an und verweist auf das 
Vorhandensein von Fördertöpfen. Sie regt konkret eine mögliche Kooperation mit 
dem gemeinnützigen Sport- und Bildungsverein Move & Meet e.V.an. Das Ziel bei 
Move & Meet e.V. ist es, kostengünstige oder kostenlose, bedarfsorientierte Sport-, 
Begegnungs- und Bildungsangebote zu schaffen. Dabei richten sich die Angebote 
besonders an Frauen und Mädchen mit Migrations- und Fluchterfahrung sowie an 
Personen, die unterschiedliche Formen von Diskriminierung erfahren und im organi-
sierten Sport unterrepräsentiert sind. 
 
Ausblick 
Herr Treutler bedankt sich abschließend bei allen Teilnehmenden und gibt einen 
Ausblick auf das weitere Vorgehen. Das Thema einer geschlechterdifferenzierten 
Angebotskonzeption wird weiterverfolgt und stellt sich aus Sicht der Programmkoor-
dination als Daueraufgabe dar. Diesbezüglich bittet er die Anwesenden um kritische 
Überprüfung, Modifizierung der Projekte und Schaffung neuer Angebote bei Bedarf. 
Weiterhin ist auch das Thema Digitalisierung bei der Konzeption von Angeboten im 
Blick zu behalten.  
 
Zum weiteren Vorgehen wird vereinbart, dass das Sozialamt und das Stadtpla-
nungsamt als Ausrichter des Workshops die Ergebnisse der Veranstaltung dokumen-
tieren und in Bezug auf die Weiterentwicklung des Programms auswerten. Die Nie-
derschrift wird an die Teilnehmenden verschickt. Die Kontextdaten werden bereits 
zeitnah vorab versandt (per Mail am 09.09.2022 erfolgt).  
 
gez. 
 
Simone Peuling-Heerstraß 
Stadtplanungsamt 
 
 
 
Anlagen 
­ Teilnehmendenliste 
­ Vortrag ´Chancengleichheit - Übergang Schule und Beruf, Fokus: Frauen und 
Mädchen´

Institution Name
Amt für Bürger- und Ratsservice Milena Burkert
Amt für Bürger- und Ratsservice Stefanie Remmers
Amt für Gleichstellung Antje Schmidt-Schleicher
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit Wolfram Goldbeck
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Dieter Schmitz
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Gordon Müller
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Edeltraud Wiefel
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Katharina Grützmacher
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Nadine Lohmann
Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung Gabriele Regenitter
Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung Jost Bartkowiak 
Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung Rainer Leskow
Begegnungszentrum Kinderhaus e.V. Benjamin Bunzel
Begegnungszentrum Kinderhaus e.V. Irina Rosin
Begegnungszentrum Kinderhaus e.V. Lothar Esser
Begegnungszentrum Kinderhaus e.V. Olga Stolz
Begegnungszentrum Kinderhaus e.V. Roland Erfurt
Begegnungszentrum Kinderhaus e.V. Thomas Kollmann
Caritasverband für die Stadt Münster Lavinia Stroe
Diakonie Münster Beratungs- und Bildungszentrum Bettina Krämer
Diakonie Münster Beratungs- und Bildungszentrum Markus Hopp
Gesundheits- und Veterinäramt Dr. Dagmar Schwarte
INDRO e.V. Marlene Kamolz
Internationaler Kulturverein ATRIUM e.V. Adelgund Schmitz
Workshop Maßnahmeprogramm Kinderhaus Brüningheide 2022 - 
16.08.2022 - Anwesenheitsliste

Institution Name
Workshop Maßnahmeprogramm Kinderhaus Brüningheide 2022 - 
16.08.2022 - Anwesenheitsliste
Internationaler Kulturverein ATRIUM e.V. Nicole Berner
Jobcenter Anita Vohrmann
Jobcenter Nina Spahn
Kinderhauser Arbeitsloseninitiative e.V. Kai Weyer
Kita Killingstraße Fatma Özdemir
Parea gGmbH Eva Bruns
Sozialamt Daniela Stemmer
Sozialamt Frank Treutler
Sozialamt Karin Weinlich
Sozialamt Maren Sophie 
Danebrock
Stadtplanungsamt Dr. Grit Müller
Stadtplanungsamt Simone Peuling-
Heerstraß
Wohnungsgesellschaft WohnSieGer GbR Heike Siemann

1
Chancengleichheit  
Fokus: Frauen und Mädchen

2
Chancengleichheit | Arbeitsmarkt 
Frauen erzielen über den gesamten Lebensverlauf durchschnittlich
rund 50 % weniger Einkommen als Männer – was sind die Gründe?
Frauen…
 …haben mehr und längere Erwerbspausen
 …arbeiten häufiger und länger in Teilzeit
 ...arbeiten häufiger in Berufen mit geringerer Bezahlung
oder fehlenden Aufstiegsoptionen
 …werden häufig für gleichwertige Arbeitsleistung geringer bezahlt
 …sind seltener in Führungspositionen tätig

3
Chancengleichheit | Arbeitsmarkt 
Herausforderungen und Gefahren:
 Berufsorientierung und Berufswahl
 Übergang Schule – Beruf
 Vereinbarkeit von Familie und Beruf (Erziehung, Pflege)
 Erwerbslosigkeit
 Altersarmut
 Soziale Teilhabe
 Arbeitsmarkt

4
Chancengleichheit | Berufswahl
Berufswahl
• Rund 65 % der Berufe sind überproportional männlich besetzt
• Rund 25 % der Berufe werden überwiegend von Frauen ausgeübt
 Geschlechterverhältnis ausgewogen?
Nur in jedem zehnten Berufsfeld!

5
Chancengleichheit | Berufswahl
Betriebliche
 Ausbildungen
Unter 100 Auszubildenden sind…
62 Männer + 38 Frauen
Berufsbildende
 Schulen
Unter 100 Auszubildenden sind…
72 Frauen + 28 Männer
Schulen des Gesundheitswesens in Münster (2020): 76 % Frauen

6
Chancengleichheit | Berufswahl
Überblick: Berufswahl in Münster
Datenquelle: Statistik Bundesagentur für Arbeit, Juli 2022.
Mit einem Anteil von 36 % sind Frauen in der Gesamtgruppe der
Bewerbenden aus Münster unterrepräsentiert. Dies entspricht dem
landesweiten Trend.
Bewerbende 2021/2022
Gesamt 1.167  
Männer 747 64 %
Frauen 420 36 %

7
Chancengleichheit | Berufswahl
TOP 10 der Berufswünsche – Sicht der Bewerber*innen - Männer
Datenquelle: Statistik Bundesagentur für Arbeit, Juli 2022.
0 10 20 30 40 50 60
Koch
Maler/ Lackierer
Automobilkaufmann
Industriekaufmann
Elektroniker/ Energie-/Gebäudetechnik
Verkäufer
Tischler
Fachinformatiker
Kaufmann Einzelhandel
KfZ-Mechaniker/ PKW-Technik
39 %

8
Chancengleichheit | Berufswahl
TOP 10 der Berufswünsche – Sicht der Bewerber*innen - Frauen
Datenquelle: Statistik Bundesagentur für Arbeit, Juli 2022.
0 10 20 30 40 50 60 70 80
Industriekauffrau
Tiermedizinische Fachangestellte
Immobilienkauffrau
Veranstaltungskauffrau
Verkäuferin
Friseurin
Zahnmedizinische Fachangestellte
Kauffrau Einzelhandel
Kauffrau Büromanagement
Medizinische Fachangestellte
53 %

9
Chancengleichheit | Ausbildungsmarkt
Überblick: Ausbildungsmarkt in Münster
Datenquelle: Statistik Bundesagentur für Arbeit, Juli 2022.
Hinweis: Das Ausbildungs- und Berichtsjahr umfasst den Zeitraum vom 01.10. bis 30.09.
des Folgejahres – ist also noch nicht beendet!
Bewerbende 2021/2022 2020/2021 2019/2020
Gesamt 1.167  1.139 1.190
Davon: „Versorgt“
(ggf. mit Alternative) 899 890 843
Gemeldete Stellen 2.380 2.165 2.026
Stellen je Bewerber/in 2,0 1,9 1,7

10
Chancengleichheit | Ausbildungsmarkt
Überblick: Ausbildungsmarkt in Münster
Datenquelle: Statistik Bundesagentur für Arbeit, Juli 2022.
Hinweis: Das Ausbildungs- und Berichtsjahr umfasst den Zeitraum vom 01.10. bis 30.09.
des Folgejahres – ist also noch nicht beendet!
Bewerbende 2021/2022 2020/2021 2019/2020
Gesamt 1.167  1.139 1.190
Davon: „Unversorgt“
(keine Alternative) 268 249 347
Unbesetzte Stellen 770 583 643
Unbesetzte Stellen je
unversorgte/r Bewerber/in 2,9 2,3 1,9

11
Chancengleichheit | Ausbildungsmarkt
Nachfrage und Versorgungslücken in Münster
Problem: Missverhältnis heute – Fachkräftemangel morgen
Datenquelle: Statistik Bundesagentur für Arbeit, Juli 2022.
Ausbildungsstellen (betrieblich) Nachfrage 
(Stellen)
Nicht 
besetzt
Kaufmann/-frau Büromanagement 144  43
Bankkaufmann/-frau 144 0
Medizinische/r Fachangestellte/r 140 59
Kaufmann/-frau Einzelhandel 129 53
Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r 89 41
Verkäufer/in 85 42

12
Einblicke in den operativen Bereich….
Wie arbeiten wir mit den jungen Frauen?
 Das Jobcenter Münster arbeitet sozialraumorientiert; am Standort 
Idenbrockplatz arbeiten wir für die Stadtteile Kinderhaus, Coerde
und Sprakel
 Spezialisierte Jobcoaches; Zuständigkeit ab Zugang mit 15 Jahren 
bis max. 28 Jahre, danach weitere Betreuung im gleichen Team 
damit eine „warme Übergabe“ erfolgt (am Standort Kinderhaus 4 
Jobcoaches)
 Zusammenarbeit mit den vor Ort tätigen Streetworkern und 
Mitarbeitern des Jugendsalons im Rahmen der Arbeit zum       
§16h SGB II
 Beteiligung an „kein Abschluss ohne Anschluss“
 Mitarbeit in der Jugendberufskooperation

13
Auszüge aus unserem Angebotsportfolio
 Clearingstelle U25 (aufsuchende Sozialarbeit zur 
Kontaktwiederherstellung)
 „gemma!“ (vorrangig für junge Frauen zwischen 16 und 27 Jahren; 
Berufsorientierung und Qualifizierung in Hauswirtschaft und 
Floristik)
 Weitere Angebote, um die Berufsschulpflicht zu erfüllen 
(Kombination aus Besuch der Berufsschule und beruflicher 
Qualifizierung, auch Vorbereitung auf den Hauptschulabschluss 
möglich)
 Alle Maßnahmen sind in Kombination mit sozialpädagogischer 
Begleitung möglich

14
Beispiele aus der Praxis
Wir möchten Ihnen unsere Zusammenarbeit 
mit den jungen Frauen aus der Brüningheide
anhand von exemplarischen Beispielen 
aus den letzten Jahren näher bringen!

Vielen Dank 
für Ihre 
Aufmerksamkeit!

Anlage 1 - Förderung im Jahr 2022

1679 Zeichen

Anlage 1 zur Vorlage V/0554/2023
Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide
              168.210,00 € 
Projekt-Nr. Projekte Projektträger Städtische 
Förderung
1.05 Nachbarschaftsstärkung und 
Mieter/innen-Schulung Amt für Wohnungswesen 1.000,00 €                  
2.02 Spiel- und Freizeitzone Amt für Grünflächen und Umweltschutz 6.000,00 €                  
4.02 Integrationsarbeit vor Ort Begegnungszentrum Sprickmannstraße 
e.V. 47.130,00 €                
5.01 / 5.03 Wir verstehen uns Kinderhauser Arbeitslosen Initiative KAI 
e.V. 30.000,00 €                
5.04 Gesund Aufwachsen in Kinderhaus Amt für Gesundheit, Veterinär- und 
Lebensmittelangelegenheiten 10.000,00 €                
6.01 Schuldnerberatung vor Ort Diakonie Münster e.V. 43.080,00 €                
6.02 Kulturprojekte: Interkulturelle 
Veranstaltungsreihe ATRIUM e.V.
Internationaler Kulturverein ATRIUM 
e.V. 2.000,00 €                  
7.01 Quartiersmanagement 1.200,00 €                  
7.02 Quartiersfond 1.200,00 €                  
GESAMT 141.610,00 €              
Projekt-Nr. Projekte Projektträger Städtische 
Förderung
6.04 Jungenprojekt / Sport gegen Gewalt Begegnungszentrum Sprickmannstraße 
e.V. 1.100,00 €                  
6.05 / 6.06 Integrative Jugendsozialarbeit / 
Mobile Jugend(sozial)arbeit
Amt für Kinder, Jugendliche und 
Familien 19.450,00 €                
6.07 Sport und Bewegung Amt für Kinder, Jugendliche und 
Familien 3.300,00 €                  
6.08 Drogenprävention INDRO e.V. 2.750,00 €                  
GESAMT 26.600,00 €                
Sozialamt
Förderung im Jahr 2022 - Gesamt
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
Gebietsmoderation / Sozialamt

Beratungsverlauf (9)

14.11.2023 Bezirksvertretung Münster-Nord
TOP 4.4 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
22.11.2023 Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförderung
TOP 6 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
23.11.2023 Ausschuss für Gleichstellung
TOP 6 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
29.11.2023 Integrationsrat
TOP 5.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
30.11.2023 Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung
TOP 6.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
30.11.2023 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 6 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
06.12.2023 Ausschuss für Wohnen, Liegenschaften, Finanzen und Wirtschaft
TOP 5.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
13.12.2023 Hauptausschuss
TOP 24 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
13.12.2023 Rat
TOP 31 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (10)

  • Josef-Beckmann-Straße 5
  • Sprickmannstraße 31
  • Killingstraße 15
  • Diesterwegstraße
  • Sprickmannplatz 1
  • Idenbrockplatz 8
  • Brüningheide 168
  • Kinderhaus 52
  • Langebusch
  • Nordmark

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Details

Aktenzeichen
V/0554/2023
Typ
Vorlagen
Datum
19.10.2023
Erstellt
14.09.2023 17:50