V/0784/2012
Wirtschaftsplan 2013 der citeq
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Beschlussvorlage
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V/0784/2012 DER OBERBÜRGERMEISTER citeq Betrifft Wirtschaftsplan 2013 der citeq Beratungsfolge 13.11.2012 Werksausschuss der citeq Vorberatung 29.11.2012 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung Vorberatung 05.12.2012 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 12.12.2012 Hauptausschuss Vorberatung 12.12.2012 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: Der als Anlage 1 beigefügte Wirtschaftsplan der citeq für das Jahr 2013 wird genehmigt. II. Finanzielle Auswirkungen: Es wird zur Kenntnis genommen, dass keine Kosten und Folgekosten entstehen. Begründung: Der als Anlage vorgelegte Wirtschaftsplan der citeq, bestehend aus dem Erfolgsplan, dem Finanz - und Vermögensplan sowie dem Stellenplan, basiert auf den Ergebnissen 2011 und den laufenden Rechnungsergebnissen des Jahres 2012. Ferner wurden die heute b ekannten und sich bereits abzeichnenden Tendenzen der kommenden Jahre berücksichtigt. Wesentliche Veränderungen gegenüber 2012 haben sich in folgenden Positionen ergeben: Umsatzerlöse, Materialaufwendungen, Personalaufwendungen, Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen und Zinsergebnis und sind im Wirtschaftsplan detailliert erläutert. Vorlagen-Nr.: V/0784/2012 Auskunft erteilt: Herr Boenigk Ruf: 492 18 11 E-Mail: Boenigk@citeq.de Datum: 23.10.2012 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0784/2012 In der mittelfristigen Betrachtung weist der Wirtschaftsp lan der citeq in den Jahren 2013 bis 2017 noch ein positives Ergebnis aus. In den vergangenen Jahren w urden viele städt. IT -Komponenten weit über das Abschreibungse n- de hinaus genutzt. Dadurch konnten über die Jahre Millionenbeträge an Investiti o- nen/Abschreibungen eingespart werden. Hierdurch ist es aber zu einem Investitionsstau geko m- men. Nach einiger Zeit des Sparens wird der B etrieb von Alt -Systemen aber unbefriedigend, weil zunehmende Störungen die Kosten in die Höhe treiben und die Produktivität der Anwender he m- men. Um für die Stadt Münster mittel - bis langfristig eine moderne und leistungsfähige IT -Infrastruktur gewährleisten zu können, werden in den kommenden Jahren neben den alltäglichen Aufgaben der citeq für den laufenden IT -Betrieb u. a. die folgenden umfangreichen Infrastrukturprojekte umz u- setzen sein: Ablösung von Novell (File- und Printservices sowie Groupware) : Das Novell Betriebssy stem und das zugehörige GroupWise verliert seit Jahren Marktanteile und Kunden. Diese Entwicklung setzt sich weiter fort und ist nicht umkehrbar . Viele Behörden in Deutschland haben ihre Novell - Systeme bereits abg elöst. Um für den technischen Wandel gerüstet zu sein, wird die citeq eine Migration von Novell und Grou pware hin zu den entsprechenden Microsoft -Produkten vornehmen. Weil b ereits fast alle citeq -Partnerverwaltungen und Mitglieder des Zweckverbands Kommunal e Datenzentralen in NRW (KDN) mittlerweile auf Microsoft setzen, bleiben ansonsten mögliche S y- nergien aus interkommunalen Kooperationen unerschlossen. Voice over IP: Die Stadt Münster nutzt seit ca. 20 Jahren eine zentrale Tel efonanlage der Fa. Siemens, d ie vom Hersteller nicht mehr unterstützt wird. Um die telefonische Erreichbarkeit der Stadt Münster in der zentralen Telefonnummer 492-0 auch weiterhin sicherzustellen, ist die Erneu- erung der veralteten Telefontechnik dringend erforderlich. Mit der Umstellung auf IP-basierte Tele- fonie werden eine bessere Funktionalität für die Nutzer/innen und Synergien in der Verschmelzung der klassischen DV-Netztechnik, der Telefonie und den Anwendungen angest rebt. Die Ausschrei- bung und anschließende Umstellung beginnt in 2013 und wird sich über mehrere Jahre erstrecken. PC-Betriebssystem: Aktuell wird als PC-Betriebssystem Microsoft Windows XP Professional ei n- gesetzt. Die Fa. Microsoft hat das Ende der Supportunterstützung dieser Version auf 2014 festg e- legt. Ab diesem Ze itpunkt werden von Microsoft keine Updates, Patches oder ServicePacks mehr zur Verfügung gestellt, und auch kein Support mehr geleistet. Gravierender ist noch, dass bereits heute verschiedene neue Softwar eprodukte auf diesem Betriebssystem nicht mehr ablau ffähig sind. Die Ablösung ist dringend erforderlich. Daher plant die citeq den Umstieg auf das aktuelle Betriebssystem Windows 7 Professi onal für die PC-Systeme in den kommenden Jahren. Office: Die Stadt Münster setzt aktuell Office 2003 ein. Die Fa. Mirc osoft beendet ebenfalls für Office 2003 in 2014 die Supportunterstützung. Aus Gründen des Datenschutzes und der Datensi- cherheit ist eine Umstellung auf Office-Standards 2010 bzw. 2012 erforderlich. Neben der Aktualisierung der IT -Infrastruktur ist die c iteq als Einrichtung mit Querschnittsfunktion eingebunden in die Umsetzung der Maßnahmen aus dem Handlungsprogramm 2012 bis 2017. Aus E-Government entstehen für die citeq weitere Aufgaben in der Entwicklung und Bereitstellung von eID-basierten Diensten und intelligenten Formularen. Auch die angestrebte verwaltungsinterne Prozessoptimierung mit der Einbi ndung des Dokumentenmanagements (DMS), die Realisierung einer zentralen digitalen Rechnungseingangsbearbeitung und die Intensivierung der alternierenden Telearbeit werden in den kommenden Jahren bei der citeq umfangreiche zusätzliche Re ssourcen erfordern. - 3 - V/0784/2012 Für diese Vorhaben der Organisationsentwicklung ist die Unterstützung durch eine leistungsstarke citeq erforderlich. Neben der Berei tstellung der entsprechenden Ressourcen kommt vor allem der strategischen Ausrichtung an den gesamtstädtischen Handlungszielen eine hohe Bedeutung zu. I. V. gez. Heuer Stadtrat Anlagen: Wirtschaftsplan 2013 der citeq
Beratungsverlauf (5)
Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungDetails
- Vorlagen-Nr.
- V/0784/2012
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 08.10.2012
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37