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V/0885/2011

Feststellung des Jahresabschlusses 2010 der Stadt Münster

Vorlagen 18.11.2011

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 14.12.2011, TOP 30

Beschlussvorlage

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Ansehen

(Prüfbericht-JA-2010-Endg. Fassung)

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Ansehen

Beschlussvorlage

5465 Zeichen

V/0885/2011 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Wirtschaftlichkeitsprüfung und Revision 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Feststellung des Jahresabschlusses 2010 der Stadt Münster 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
07.12.2011 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 
14.12.2011 Hauptausschuss Vorberatung 
14.12.2011 Rat Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Rat stellt auf der Grundlage des als Anlage beigefügten Prüfungsberichtes des Rech-
nungsprüfungsausschusses den Jahresabschluss 2010 der Stadt Münster mit einer Bilanz-
summe von 3.558.123.339,06 € und einem Jahresfehlbetrag von 60.618.702,99 € fest (§ 
96 Abs. 1 Gemeindeordnung NRW – GO NRW). 
 
2. Der Jahresfehlbetrag von 60.618.702,99 € wird durch eine Inanspruchnahme der Aus-
gleichsrücklage gedeckt. 
 
3. Dem Oberbürgermeister wird durch die Ratsmitglieder für das Haushaltsjahr 2010 Entlas-
tung erteilt (§ 96 Abs. 1 GO NRW). 
 
 
Begründung: 
Örtliche Prüfung
 
 
Gemäß § 95 Abs. 1 GO NRW hat die Gemeinde zu m Schluss eines jeden Haushaltsjahres einen 
Jahresabschluss aufzustellen, in dem das Ergebnis der Haushaltswirtschaft des Haushaltsjahres 
nachzuweisen ist.  
 
Den mit Datum vom 30.06.2011 von der Stadtkämmerin aufgestellten und vom Oberbürgermeister 
bestätigten Entwurf des Jahresabschlusses 2010 einschließlich Lagebericht und Anhang hat der 
Rat in der Sitzung am 13.07.2011 (Vorlage Nr. V/0473/2011) zur Kenntnis genommen und zur Prü-
fung an den Rechnungsprüfungsausschuss verwiesen. Gem. § 101  Abs. 1 GO NRW prüft der 
Rechnungsprüfungsausschuss den Jahresabschluss, dabei bedient er sich nach § 101 Abs. 8 GO 
NRW der örtlichen Rechnungsprüfung. 
Vorlagen-Nr.: 
V/0885/2011 
Auskunft erteilt: 
Herr Frohne 
Ruf: 
492 1400 
E-Mail: 
FrohneK@stadt-muenster.de  
Datum: 
23.11.2011 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0885/2011 
 
Der Jahresabschluss war dahingehend zu prüfen, ob er unter Beachtung der Grundsätze ord-
nungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermö-
gens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzlage der Gemeinde vermittelt und ob die gesetzlichen Vor-
schriften und die sie ergänzenden Bestimmungen beachtet worden sind. Einzubeziehen waren die 
Buchführung, die Inventur, das Inventar und die Ü bersicht über die örtlich festgelegten Nutzungs-
dauern der Vermögensgegenstände sowie die Beurteilung, ob der Lagebericht mit dem Jahresab-
schluss in Einklang steht und insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Vermögens-, Schul-
den-, Ertrags- und Finanzlage der Gemeinde vermittelt (§  101 Abs. 1 GO NRW). 
 
Das Amt für Wirtschaftlichkeitsprüfung und Revision hat als örtliche Rechnungsprüfung mit diesen 
Maßgaben die Prüfung des Jahresabschlusses 2010 durchgeführt und über die Prüfung den als 
Anlage beigefügten Bericht erstellt. 
Die wesentlichen Feststellungen aus der Prüfung  wurden buch-
halterisch umgesetzt und bewirken Abweichungen des tatsächlich fe stzustellenden Jahresabschlusses 
von seiner Entwurfsfassung. Nach dem Ergebnis der  Prüfung beläuft sich der Jahresfehlbetrag 2010 
auf 60.618.702,99 € gegenüber 55.149.907,73 € im Entwurf. Einzelne Sachverhalte konnte die Verwal-
tung aus technischen Gründen nicht mehr im Jahr 2010 umsetzen. Dies e Sachverhalte waren für die 
Gesamtaussage des Jahresabschlusses allerdings  von untergeordneter Bedeutung und werden im 
nachfolgenden Haushaltsjahr 2011 in die laufende Buchhaltung eingearbeitet. All diese Ergebnisse 
schränken das insgesamt mit der Prüfung des Jahresabschlusses gewonnene positive Urteil nicht ein. 
Im Einzelnen wird dazu auf den als Anlage beigefügten Prüfungsbericht sowie ergänzend auf die 
bereits mit der Vorlage V/0473/2011 versandten Unterlagen zum Jahresabschluss 2010 verwie-
sen. 
 
Der Rechnungsprüfungsausschuss hat in seiner Sitzung am 17.11.2011 den Bericht über die Prü-
fung des Jahresabschlusses 2010 eingehend beraten, sich dabei dem durch das Amt für Wirt-
schaftlichkeitsprüfung und Revision formulierten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk ange-
schlossen und dem Rat empfohlen, den aufgestellten Jahresabschluss 2010 der Stadt Münster 
gemäß § 96 Abs. 1 GO NRW festzustellen. 
 
Nach § 101 Abs. 2 GO NRW ist dem Oberbürgermeister vor Abgabe des Prüfungsberichtes durch 
den Rechnungsprüfungsausschuss an den Rat Gelegenheit zu geben, zum Prüfungsergebnis Stel-
lung zu nehmen. Der Oberbürgermeister hat hierzu mitgeteilt, dass nach Durchsicht des Prüfungs-
berichtes die Abgabe einer Stellungnahme nicht erforderlich ist. 
 
Abdeckung des Jahresfehlbetrages
 
 
Nach § 96 Abs. 1 GO NRW beschließt der Rat zugleich mit der Feststellung des Jahresabschlus-
ses auch über die Behandlung des Jahresfehlbetrages. Im Hinblick auf die gesetzliche Ausgleichs-
verpflichtung des § 75 Abs. 2 GO NRW hat die Abdeckung des Jahresfehlbetrages von
 
60.618.702,99 € durch eine vorrangige Inanspruchnahme der Ausgleichsrücklage zu erfolgen. 
Entlastung des Oberbürgermeisters 
 
Die Ratsmitglieder entscheiden über die Entlastung des Oberbürgermeisters bezüglich der Aufstel-
lung des Jahresabschlusses (§ 96 Abs. 1 GO NRW). Die Entlastung ist eine Festlegung dahinge-
hend, dass auf Grund des vorgelegten Jahresabschlusses und der vorgenommenen Prüfung keine 
Einwendungen gegen die Haushaltsführung des Oberbürgermeisters erhoben werden. 
 
 
 
gez. 
Markus Lewe 
 
Anlage: Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010

- 3 - 
V/0885/2011

(Prüfbericht-JA-2010-Endg. Fassung)

316623 Zeichen

Entwurf  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Bericht  
 
 über die Prüfung des 
 
 Jahresabschlusses 
 
 der Stadt Münster zum 31.12.2010 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
RReecchhnnuunnggsspprrüüffuunnggssaauusssscchhuussss  //  
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Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  2 
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Amt für Wirtschaftlichkeitsprüfung 
und Revision der Stadt Münster 
Klemensstraße 10 
48143 Münster 
 
Telefon:  02 51 – 4 92 – 14 00      
Telefax: 02 51 – 4 92 – 77 13 
 
e-Mail:  revision@stadt-muenster.de

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  3 
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Inhaltsverzeichnis 
 
 
1 Vorbemerkungen........................................................................................................................... 4 
2 Prüfungsauftrag............................................................................................................................. 4 
3 Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung................................................................................. 5 
4 Grundsätze zur Berichterstattung ............................................................................................... 7 
5 Grundsätzliche Feststellungen zum Entwurf des Jahresabschlusses ................................... 7 
5.1 Stellungnahme zum Anhang des Jahresabschlusses 2010 ................................................... 8 
5.2 Stellungnahme zur Lagebeurteilung.............. ........................................................................ 13 
6 Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung..................................................... 13  
6.1 Organisation der Buchhaltung................... ............................................................................ 13 
6.2 Sicherheitsstandards und interne Aufsicht...... ...................................................................... 14 
6.3 Organisation der Aufstellung des Jahresabschlus ses .......................................................... 14 
6.4 Inventur / Inventar............................ ...................................................................................... 15 
6.5 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden .......... .................................................................. 15 
6.6 Örtlich festgelegte Nutzungsdauern der Vermögen sgegenstände .......................................16 
7 Feststellungen zur Bilanz zum 31.12.2010................................................................................ 16  
8 Feststellungen zur Ergebnisrechnung für den Zeitraum vom 01.01. – 31.12.2010 .............. 64  
9 Einhaltung gesetzlicher Vorgaben in Bezug auf die Haushaltsführung ............................... 65  
10 Feststellungen zur Finanzrechnung für den Zeitraum vom 01.01. – 31.1 2.2010 .................. 65 
11 Prüfung delegierter Aufgaben gemäß § 103 Abs. 1 Satz 2 GO.... ........................................... 66 
12 Bestätigungsvermerk................................. ................................................................................. 66 
 
 
 
Anlagen:  
 
- Bilanz zum 31.12.2010 
- Forderungsspiegel 
- Verbindlichkeitenspiegel 
- Anlagenspiegel  
- Ergebnisrechnung für den Zeitraum vom 01.01. – 31.12.2010  
- Teilergebnisrechnungen, in denen sich Bilanzberichtigungen auswirken 
- Finanzrechnung für den Zeitraum vom 01.01. – 31.12.2010 
- Lagebericht mit Angaben zu Organen und Kennzahlen

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  4 
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
 
1 Vorbemerkungen 
 
Die Stadt Münster hat gemäß § 95 GO NRW i.V.m § 37 GemHVO zum Schluss eines je- 
den Haushaltsjahres einen Jahresabschluss aufzustellen, in dem das Ergebnis der Haus- 
haltswirtschaft nachzuweisen ist. Der Jahresabschlu ss muss unter Beachtung der Grund- 
sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächli chen Verhältnissen entsprechen- 
des Bild der Vermögens-, Schulden, Ertrags- und Finanzlage der Gemeinde vermitteln. Er 
ist zu erläutern und besteht aus der Ergebnisrechnu ng, der Finanzrechnung, den Teil- 
rechnungen, der Bilanz und einem Anhang. Dem Jahres abschluss ist ein Lagebericht 
beizufügen. 
 
Der Jahresabschluss zum 31.12.2010 ist der dritte n ach den Vorgaben des NKF aufge- 
stellte Haushaltsabschluss. Er wurde dem Rat am 13. 07.2011 (Vorlage-Nr. V/0473/2011) 
mit einer Fristüberschreitung von mehr als drei Mon aten vorgelegt. Die Fristüberschrei- 
tung wird darauf zurückgeführt, dass die Erstellung  des Jahresabschlusses derzeit noch 
mit technischen und organisatorischen Schwierigkeit en verbunden ist und die Geschäfts- 
prozesse zur rationellen Aufstellung des Jahresabschlusses noch nicht ausgereift sind. 
 
Die im Jahresabschluss zusammengeführten Ergebnisse  des Haushaltsjahres 2010 ste- 
hen unter dem Vorbehalt einer abschließenden Stellu ngnahme der Aufsichtsbehörde zu 
den Prüfungsfeststellungen der Gemeindeprüfungsanst alt NRW (GPA) während der Prü- 
fung der Eröffnungsbilanz der Stadt Münster im Zeit raum vom 07.09. bis 18.09.2009. 
Wegen der Komplexität der diskutierten Sachverhalte  und der vielfach ungeklärten 
Rechtslage konnten bis zum heutigen Zeitpunkt noch nicht alle offenen Fragen in Bezug 
auf die Erstbewertung ausgeräumt werden. In den Fäl len, in denen zwischenzeitlich eine 
Klärung erreicht und Wertkorrekturen erforderlich wurden, sind die Veränderungen ergeb- 
nisneutral als Korrektur der Eröffnungsbilanz im Si nne des § 92 Abs. 7 GO erfasst wor- 
den. Die Korrekturen sind in den jeweiligen Jahresa bschlüssen kenntlich gemacht wor- 
den. Nach den Einschätzungen des AWR sind gravieren de Einflüsse auf die Haushaltsla- 
ge der Stadt Münster von den noch offenen Fragestel lungen nicht zu erwarten. Eine zu- 
sammenfassende Berichterstattung über die Prüfung d er Eröffnungsbilanz wird nach Be- 
endigung des Abstimmungsprozesses erfolgen.  
 
 
2 Prüfungsauftrag 
 
Der Jahresabschluss 2010 der Stadt Münster ist gemä ß § 101 GO vom Rechnungsprü- 
fungsausschuss dahingehend zu prüfen, ob er ein den  tatsächlichen Verhältnissen ent- 
sprechendes Bild der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzlage der Stadt Münster 
vermittelt. Der Rechnungsprüfungsausschuss bedient sich zur Durchführung der Prüfung 
der örtlichen Rechnungsprüfung, dem Amt für Wirtschaftlichkeitsprüfung und Revision der 
Stadt Münster (AWR). 
 
Die Prüfung nach § 101 GO hat sich auch darauf zu e rstrecken, ob die gesetzlichen Vor- 
schriften und die sie ergänzenden Satzungen und son stigen ortsrechtlichen Bestimmun- 
gen beachtet worden sind. Dies betrifft allerdings nur solche Regelungen, die sich unmit- 
telbar auf die Haushaltsführung der Stadt Münster beziehen. 
 
Im Übrigen ist die Prüfung der Rechtmäßigkeit, Ordn ungsmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit 
von Verwaltungstätigkeiten der Stadt Münster regelm äßig Gegenstand der unterjährigen 
Prüfungen des AWR in den städtischen Ämtern und Ein richtungen. Über die Ergebnisse 
der unterjährigen Prüfungen wird der Rechnungsprüfu ngsausschuss vom AWR mit sepa- 
raten Berichten informiert.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  5 
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Soweit nicht im Vorfeld schon berücksichtigt, sind die Buchführung, die Inventur, das In- 
ventar und die Übersicht über die örtlich festgeleg ten Nutzungsdauern der Vermögensge- 
genstände in die Prüfung des Jahresabschlusses einz ubeziehen. Ferner ist der Lagebe- 
richt darauf zu prüfen, ob er mit dem Jahresabschlu ss in Einklang steht und ob seine 
sonstigen Angaben eine zutreffende Vorstellung von der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- 
und Finanzlage der Stadt Münster vermitteln.  
 
Über Art und Umfang der Prüfung sowie über das Erge bnis der Prüfung ist ein Prüfungs- 
bericht zu erstellen, in den der Bestätigungsvermer k oder der Vermerk über seine Versa- 
gung aufzunehmen ist.  
 
 
3 Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung 
 
Das AWR prüfte den am 13.07.2011 dem Rat der Stadt Münster vorgelegten Entwurf des 
Jahresabschlusses 2010 (Vorlagen-Nr.: V/0473/2011) gemäß § 101 GO. 
 
Die Prüfung wurde in Anlehnung an die vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland 
e.V. (IDW) festgelegten Standards zur Prüfung des J ahresabschlusses und Lageberichts 
von Gebietskörperschaften durchgeführt. Auf der Gru ndlage des vom IDW entwickelten 
risikoorientierten Prüfungsansatzes wurde eine an d en Fehlermöglichkeiten ausgerichtete 
Prüfungsplanung vorgenommen. 
 
Der risikoorientierte Prüfungsansatz ist inzwischen  die gängige Prüfungsmethode für die 
kommunale Jahresabschlussprüfung wie auch für ander e typische Prüffelder der kommu- 
nalen Rechnungsprüfung. Als Grundsatz gilt hierbei,  dass die knappen Prüfungsressour- 
cen bestmöglich eingesetzt werden sollen, um die Wa hrscheinlichkeit der Entdeckung 
von besonders prüfrelevant-kritischen Vorgängen zu maximieren. Hierbei ist es erforder- 
lich, kritische Risiken zu identifizieren, zu analy sieren, zu bewerten und darauf basierend 
Entscheidungen für die Prüfungsplanung und die Durchführung der Prüfung zu treffen.  
 
In der Risikoabschätzung berücksichtigte das AWR in sbesondere die geringe Erfahrung 
der Stadt Münster bei der Aufstellung eines an den Vorschriften des NKF ausgerichteten 
Jahresabschlusses, die noch nicht vollständig ausge reifte Organisation der Jahresab- 
schlussarbeiten sowie das begrenzte Interne Kontrol lsystem zur Absicherung der Jahres- 
abschlussdaten. Ferner waren Jahresabschlussarbeite n in Teilbereichen nicht in der 
Form dokumentiert, wie es für eine rationelle Prüfu ng erforderlich wäre. Nach pflichtge- 
mäßem Ermessen wurden daher in einzelnen Bereichen umfassendere und tiefer gehen- 
de Prüfungshandlungen vorgenommen, als es nach den üblichen Standards geboten wä- 
re. 
 
Insgesamt wurde die Prüfung so angelegt, dass Unric htigkeiten und Verstöße gegen die 
gesetzlichen Vorschriften, die sich auf die Darstel lung des den tatsächlichen Verhältnis- 
sen entsprechenden Bildes der Lage der Stadt Münste r wesentlich auswirken, hätten er- 
kannt und aufgedeckt werden können. 
 
Hierbei ging es nicht darum jeden einzelnen Fehler zu erkennen, sondern vielmehr dieje- 
nigen Sachverhalte zu ermitteln und auszuräumen, di e sich gravierend auf die Gesamt- 
aussage des Jahresabschlusses 2010 auswirken.  
 
Für die durchzuführenden Arbeiten bzw. die in Bezug  auf das jeweilige Prüffeld abzuar- 
beitenden Fragestellungen wurden neben den Prüfungs standards des IDW auch die Hin- 
weise des Deutschen Städtetages zur Prüfung von Jah resabschlüssen sowie die ein- 
schlägigen KGSt-Berichte berücksichtigt.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  6 
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Die Zielsetzung der Prüfung bestand darin, mit Hilf e geeigneter Prüfverfahren den not- 
wendigen Überblick zu folgenden Kernthemen zu erhalten: 
 
 Wahrheitsgehalt der Aussagen im Jahresabschluss, A nhang und Lagebericht 
 
 Einhaltung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführ ung und Bilanzierung 
 
 Bilanzierung des Sachanlagevermögens, hierbei im E inzelnen:  
 
- Vollständigkeit der Vermögenserfassung 
- Stetigkeit der Bewertungsmethoden  
- Zuordnung der Vermögensgegenstände zum wirtschaftlichen Eigentum der Stadt  
- Bilanzausweis und Bewertung von Zugängen 
- Einhaltung des gesetzlichen Rahmens für Nutzungsdauern von Anlagegütern 
- Überprüfung der Anlagenabgänge 
- Berechnung von Abschreibungen 
 
 Wertentwicklung der Finanzanlagen, hierbei im Einz elnen:  
- Einflüsse durch Kapitalzuführungen, Entnahmen und Verluste 
- Stetigkeit der Bewertungsmethoden  
- Zufluss der avisierten Ausschüttungen 
 
 Ordnungsmäßigkeit des Anlagenspiegels 
 
 Werthaltigkeit der im Jahresabschluss ausgewiesene n städtischen Forderungen 
und sonstigen Vermögensgegenstände sowie ihre Diffe renzierung nach Art und 
Fälligkeit im Forderungsspiegel 
 
 Entwicklung der Liquiditätsposten der Stadt Münste r und Abstimmung mit der Fi- 
nanzrechnung für den Zeitraum vom 01.01. – 31.12.2010 
 
 Veränderungen der aktiven und passiven Rechnungsab grenzungsposten 
 
 Fortschreibung der verschiedenen Eigenkapitalbestandteile, d.h.  
- Allgemeine Rücklage 
- Deckungsrücklage 
- Ausgleichsrücklage 
 
 Wertentwicklung der verschiedenen Sonderposten 
 
 Ansatzfähigkeit und Bewertung der Rückstellungen  
 
 
Die Prüftätigkeiten erstreckten sich über den Zeitraum von Juli bis September 2011.  
 
Vor Aufnahme der Prüftätigkeiten entwickelte das zu ständige Prüfteam für jedes einzelne 
Prüffeld eine passende Prüfstrategie und erstellte ein individuelles Konzept, um die 
Grundsätze der Wesentlichkeit und Wirtschaftlichkei t bei der Prüfung des Jahresab- 
schlusses einzuhalten. Sowohl die Prüfstrategie als  auch die Prüfungsergebnisse zu den 
verschiedenen Aufgabenstellungen wurden in einzelnen Vermerken dokumentiert.  
 
Die Prüfung der Bilanzpositionen „Liquide Mittel“, „Forderungen und sonstige Vermö- 
gensgegenstände“ und „Verbindlichkeiten“ wurde bereits unterjährig zusammen mit einer 
unvermuteten Kassenprüfung bei der Stadtkasse durch geführt (Bericht Nr. 20/2011 vom 
18.08.2011).

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  7 
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
4 Grundsätze zur Berichterstattung 
 
Die Berichterstattung über die Durchführung und die Ergebnisse der Jahresabschlussprü- 
fung erfolgt in Anlehnung an die vom IDW festgelegt en „Grundsätze ordnungsmäßiger 
Berichterstattung bei Abschlussprüfungen“ (IDW PS 4 50). Hierbei ist zu bedenken, dass 
das in § 95 GO festgelegte Verfahren  
 
- Aufstellung eines Entwurfes des Jahresabschlusses  
- Zuleitung des Entwurfes an den Rat 
- anschließende Prüfung durch den Rechnungsprüfungs ausschuss bzw. AWR  
- Berichterstattung des AWR an den Rechnungsprüfung sausschuss 
- Beschlussfassung des Rechnungsprüfungsausschusses  zur Bestätigung 
- Vorlage des bestätigten Jahresabschlusses im Rat der Stadt Münster 
 
ein ganz eigenständiges Format einer Berichterstatt ung über die Prüfung von kommuna- 
len Jahresabschlüssen erfordert. Die prüfende Stell e hat den Rechnungsprüfungsaus- 
schuss umfassend über die Prüfung, ihre Ergebnisse und die Auswirkungen auf den Jah- 
resabschluss zu informieren, damit der Ausschuss se ine Zustimmung zum Jahresab- 
schluss erteilen kann. 
 
Das AWR kommt den gestellten Anforderungen mit eine r ausführlichen Berichterstattung 
zu den einzelnen Prüfungsergebnissen und ihren Ausw irkungen auf den Aussagegehalt 
des Jahresabschlusses 2010 nach. Im Bemühen um eine  klare, problemorientierte Be- 
richterstattung wird hierbei eine Beschränkung auf das Wesentliche unumgänglich. 
 
Alle wesentlichen wertverändernden Feststellungen u nd Hinweise aus der Prüfung wur- 
den während der Prüfung von der Verwaltung aufgegri ffen und buchhalterisch umgesetzt. 
Dies hat zur Folge, dass sich die Bilanz, die Ergebnisrechnung und einzelne Teilergebnis- 
rechnungen gegenüber der Entwurfsfassung ändern. Es  verbleiben danach lediglich ein- 
zelne Feststellungen, bei denen eine zeitintensive Sachverhaltsaufklärung erforderlich ist 
und die endgültig erst im Jahresabschluss 2011 abgeschlossen werden können. 
 
In Abstimmung mit dem Amt für Finanzen und Beteilig ungen beinhaltet der vorliegende 
Bericht die vom Rat festzustellende, gegenüber der Entwurfsfassung geänderte Bilanz 
zum 31.12.2010 nebst Anlagen, Ergebnisrechnung, Fin anzrechnung sowie dem modifi- 
zierten Lagebericht mit allen wesentlichen Erläuterungen.  
 
In den Fällen, in denen Korrekturen einzelner Bilan zposten zu Veränderungen der Ergeb- 
nisse von Teilergebnisrechnungen führten, sind zur Vermeidung einer unwirtschaftlichen 
doppelten Berichterstattung nur die geänderten Teil ergebnisrechnungen diesem Bericht 
beigefügt.  
 
Auf eine Wiederholung von darüber hinaus gehenden E rläuterungen, Teilergebnisrech- 
nungen oder den aus der Entwurfsfassung des Jahresabschlusses bereits bekannten und 
durch die Prüfungsfeststellungen nicht veränderten Informationen wird aus Gründen der 
Wirtschaftlichkeit und Übersichtlichkeit der Berichterstattung verzichtet. 
 
 
5 Grundsätzliche Feststellungen zum Entwurf des Jah resabschlusses 
 
Der Jahresabschluss umfasst die gesetzlich geforder ten Bestandteile wie Bilanz, Ergeb- 
nisrechnung, Finanzrechnung, Teilergebnisrechnungen, Lagebericht und Anhang.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  8 
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
5.1 Stellungnahme zum Anhang des Jahresabschlusses 2010 
 
Der Anhang des Jahresabschlusses beinhaltet die ges etzlich geforderten Erläuterungen 
zur Bilanz und Ergebnisrechnung, den Anlagenspiegel , Forderungsspiegel und Verbind- 
lichkeitenspiegel.  
 
Neben den Formularsätzen des NKF gibt es keine weit eren Formvorschriften, wie eine 
Berichterstattung zum Jahresabschluss konkret auszu sehen hat. Es haben sich aber ins- 
besondere durch das IDW Standards zur Berichterstattung und zur Erläuterung der jewei- 
ligen wirtschaftlichen Entwicklung ausgeprägt. 
 
Die Fülle der Informationen verlangt eine grundlegende und stets gleichbleibende Struktu- 
rierung unter Beachtung der Grundsätze von Klarheit , Übersichtlichkeit, Wesentlich- und 
Vollständigkeit. Ferner sollten die maßgeblichen In formationen stets im sachlichen Zu- 
sammenhang mit den Teilen des Jahresabschlusses und seiner Gliederung stehen.  
 
Damit ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprech endes Bild der Vermögens-, Schul- 
den-, Ertrags- und Finanzlage der Stadt Münster ver mittelt werden kann, ist es erforder- 
lich, die Ergebnisrechnung, die einzelnen Bilanzpos itionen und ihre Veränderungen wäh- 
rend des Berichtsjahres sowie die Finanzrechnung im Jahresabschluss in nachvollziehba- 
rer Weise zu erläutern.  
 
Die Verwaltung der Stadt Münster konzentriert ihre Erläuterungen auf die Analyse der Er- 
gebnisrechnung, weil das Jahresergebnis und seine Verwendung für die Bestimmung des 
Haushaltsausgleiches maßgeblich sind.  
 
 
 Ergebnisrechnung 
 
Die Jahresabschlussprüfung zog Berichtigungen einzelner Bilanzpositionen nach sich, die 
sich auch auf die Ergebnisrechnung 2010 und die daz u gehörenden Teilergebnisrech- 
nungen einzelner Produktgruppen auswirkten. Danach schließt das Haushaltsjahr 2010 
endgültig mit einem Defizit i.H.v. -60.618.702,99 €  ab, das gegenüber der Entwurfsfas- 
sung des Jahresabschlusses per Saldo um 5.468.795,2 6 schlechter ausfällt. Neben wert- 
verändernden Korrekturen aus der Prüfung des Jahres abschlusses ist der Anstieg des 
Defizits im Wesentlichen auf eine Erhöhung der Rück stellungen für die Einstandsver- 
pflichtung gegenüber der AWM im Zusammenhang mit der Nachsorge der Deponien ZDM 
I und ZDM II zurückzuführen, deren Umfang dem Amt f ür Finanzen und Beteiligungen 
erst nach Aufstellung des Entwurfs des Jahresabschlusses bekannt wurde. 
 
Die Ergebniskorrekturen aus der Jahresabschlussprüf ung haben auf die Kernaussagen, 
die mit den umfangreichen Abweichungsanalysen und E rläuterungen zur Ergebnisrech- 
nung schon in der Entwurfsfassung des Jahresabschlu sses getroffen wurden, keinen 
durchgreifenden Einfluss. 
 
Im Vergleich mit der fortgeschriebenen Haushaltspla nung stellt das tatsächliche Jahres- 
ergebnis 2010 i.H.v. -60.618.702,99 € eine Ergebnis verbesserung von 28.206.142,01 € 
dar. Dies entspricht einer Abweichung vom Planergeb nis um rd. 36,7 %. Die Ergebnis- 
verbesserung lässt sich darauf zurückführen, dass i m Jahr 2010 erhebliche Mehrerträge 
zu verzeichnen waren, denen nicht im gleichen Ausma ß höhere Aufwendungen gegenü- 
berstanden.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  9 
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Ergebnis 2010 Haushaltsplan 
-fortgeschrieben- 
Euro 
Ergebnis nach 
Prüfung 
Euro 
Veränderung 
 
Euro 
Jahresfehlbetrag -88.824.845,00 -60.618.702,99 28.206.142,01 
 
Der fortgeschriebene Haushaltsansatz umfasst nach d er Handreichung des Innenministeriums (4. Auflage) nur das 
ursprüngliche Budget und die ins Jahr 2010 übertrag enen Haushaltsreste. Nicht dazu zählen über- und außerplanmä- 
ßige Mittel und sonstige auf Verfügungen der Verwaltung zurückzuführende Budgetveränderungen. 
 
In den nachfolgenden Übersichten zu den jeweiligen Ergebnisbestandteilen werden die 
bedeutsamen Planabweichungen (i.d.R. mehr als 1,0 M io. €) einzeln dargestellt, übrige 
Planabweichungen sind positionsweise unter „Sonstige“ zusammengefasst: 
 
Ordentliche Erträge Haushaltsplan 
-fortgeschrieben- 
Euro 
Ergebnis nach 
Prüfung 
Euro 
Veränderung 
 
Euro 
Grundsteuer B 44.350.000,00 45.783.576,86 1.433.576 ,86 
Gewerbesteuer 230.000.000,00 240.103.005,36 10.103. 005,36 
Gemeindeanteil ESt 93.000.000,00 94.788.140,00 1.788. 140,00 
Sonstige  36.518.000,00 37.931.056,17 1.413.056,17 
Steuern und ähnliche Abgaben 403.868.000,00 418.605. 778,39 14.737.778,39 
    
Schlüsselzuweisungen Land 9.660.130,00 13.394.380,00  3.734.250,00 
Allgemeine Zuweisungen Land 3.720.740,00 4.278.887,5 4 558.147,54 
Zuweisungen Land lfd. Zwecke 39.159.750,00 42.872.6 95,24 3.712.945,24 
Auflösung SoPo Land 23.200.310,00 24.488.970,03 1.288. 660,03 
Sonstige 21.163.310,00 22.697.306,87 1.533.996,87 
Zuwendungen u. allgem. Umlagen 96.904.240,00 107.73 2.239,68 10.827.999,68 
    
Sonstige Transfererträge  6.575.460,00 7.098.679,20 523.219,20 
    
Auflösung SoPo Beiträge 22.683.800,00 21.030.516,47 -1 .653.283,53 
Auflösung SoPo Gebührenausgleich 0,00 1.503.971,90 1.5 03.971,90 
Auflösung passive RAP 0,00 823.910,22 823.910,22 
Verwaltungs- /Benutzungsgebühren 79.878.360,00 80.009 .363,07 131.003,07 
Öffentlich-rechtl. Leistungsentgelte 102.562.160,00  103.367.761,66 805.601,66 
    
Privatrechtliche Leistungsentgelte 18.313.800,00 20. 307.675,21 1.993.875,21 
    
Kostenerstattungen und Umlagen 30.202.550,00 32.386 .708,82 2.184.158,82 
    
Veräußerung von Grundstücken 6.000.000,00 6.611.139, 83 611.139,83 
Verwarnungs- und Bußgelder 5.174.960,00 5.043.012,69 -131.947,31 
Konzessionsabgabe 17.200.000,00 17.700.000,00 500.00 0,00 
Zinsen Gewerbesteuernachforderung 2.000.000,00 6.88 2.641,49 4.882.641,49 
Auflösung Rückstellungen 1.657.000,00 4.644.519,91 2 .987.519,91 
Sonstige 4.178.360,00 7.125.111,65 2.946.751,65 
Sonstige ordentliche Erträge 36.210.320,00 48.006.425 ,57 11.796.105,57 
    
Aktivierte Eigenleistungen 973.000,00 3.286.422,74 2 .313.422,74 
    
Gewinnanteile verb. Unternehmen 7.401.580,00 11.353 .124,11 3.951.544,11 
Auflösung von Gewinnanteilen 2.056.790,00 1.900.702, 82 -156.087,18 
Sonstige  1.420.210,00 1.098.928,26 -321.281,74 
Finanzerträge 10.878.580,00 14.352.755,19 3.474.175 ,19 
    
Ordentliche Erträge 706.488.110,00 755.144.446,46 48 .656.336,46 
 
Die tatsächlich realisierten ordentlichen Erträge i .H.v. 755.144.446,46 € liegen um 
48.656.336,46 € (6,9 %) über dem fortgeschriebenen Haushaltsplan.  
 
Auf der Einnahmeseite trugen höhere Gewerbesteuerei nnahmen und Zinserträge aus 
Gewerbesteuernachforderungen, unvorhergesehene Land eszuweisungen aus dem Kon- 
junkturpaket II, Zuweisungen zur Förderung von Kind ern in Tagesbetreuung, in der Pla-

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  10  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
nung nicht berücksichtigte Auflösungen der in der E röffnungsbilanz gebildeten Sonder- 
posten sowie weitere einmalige Effekte z.B. aus der  Auflösung nicht mehr benötigter 
Rückstellungen zur Ergebnisverbesserung bei. 
 
Auf der Seite der Aufwendungen kam es in folgenden Bereichen zu bedeutsamen Abwei- 
chungen vom Haushaltsplan: 
 
Ordentliche Aufwendungen Haushaltsplan 
-fortgeschrieben- 
Euro 
Ergebnis nach 
Prüfung 
Euro 
Veränderung 
 
Euro 
Personalaufwendungen 178.176.290,00 177.846.269,10 - 330.020,90 
    
Versorgungsaufwendungen 14.535.730,00 14.464.666,98 -71.063,02 
    
Strom 6.438.130,00 9.334.673,98 2.896.543,98 
Wärme  4.854.500,00 5.072.693,68 218.193,68 
Entwässerung 6.758.660,00 6.496.264,80 -262.395,20 
Abfallbeseitigung 1.778.800,00 2.589.308,54 810.508, 54 
Unterhaltung unbebaute Grundstücke 4.388.053,95 2.9 35.490,90 -1.452.563,05 
Unterhaltung bebaute Grundstücke 17.773.881,63 14.6 67.752,85 -3.106.128,78 
Unterhaltung Infrastruktur 15.430.880,00 9.580.297, 68 -5.850.582,32 
Bauliche Unterhaltung Infrastruktur 0,00 3.657.608,4 9 3.657.608,49 
Gebäudebewirtschaftung 2.596.460,00 484.254,41 -2.1 12.205,59 
Reinigung 5.482.144,60 5.385.878,43 -96.266,17 
Straßenreinigung 3.500.000,00 3.955.906,11 455.906,1 1 
Schülerbeförderungskosten 8.003.200,00 7.287.478,54 -715.721,46 
IT-Dienstleistungen 9.844.080,00 9.857.130,33 13.05 0,33 
Lehr- und Lernmittel 3.694.064,57 2.461.362,72 -1.2 32.701,85 
Sonstige  21.246.193,78 22.390.855,93 1.144.662,15 
Aufw. für Sach- u. 
Dienstleistungen 111.789.048,53 106.156.957,39 -5.632.091,14 
    
Bilanzielle Abschreibungen 75.252.390,00 79.826.279 ,69 4.573.889,69 
    
Zuschüsse an verb. Unternehmen 31.650.150,00 29.793 .375,18 -1.856.774,82 
Zuschüsse an private Unternehmen 12.785.460,67 7.19 9.244,39 -5.586.216,28 
Zuschüsse an übrige Bereiche 66.939.540,47 61.957.83 5,13 -4.981.705,34 
Sozialhilfe a.v.E. 23.159.700,00 24.595.139,80 1.435. 439,80 
Jugendhilfe a.v.E. 10.229.550,00 13.694.565,48 3.465 .015,48 
Jugendhilfe in Einrichtungen 18.760.800,00 20.241.54 8,81 1.480.748,81 
Kosten der Unternkunft  47.615.000,00 48.204.739,77 589.739,77 
Leistungen an Asylbewerber 8.092.136,46 9.382.817,70  1.290.681,24 
Gewerbesteuerumlage 18.300.000,00 17.206.626,00 -1. 093.374,00 
Finanzierungsbeteiligung Fonds D.E. 18.800.000,00 17 .698.240,00 -1.101.760,00 
Landschaftsumlage 56.800.000,00 55.003.332,71 -1.79 6.667,29 
Krankenhausumlage 3.100.000,00 2.993.325,62 -106.674 ,38 
Sonstige 19.575.505,10 18.677.678,08 -897.827,02 
Transferaufwendungen 335.807.842,70 326.648.468,67 -9.159.374,03 
    
Mieten 11.538.667,00 11.227.433,13 -311.233,87 
Ehrenamtliche und sonstige Tätigk. 2.067.270,00 2.13 8.327,66 71.057,66 
Honorare 6.697.416,84 6.111.379,51 -586.037,33 
Verluste aus Kursschwankungen 0,00 19.154.413,89 19.1 54.413,89 
Verluste Anlagenabgänge 300.000,00 1.235.264,01 935.2 64,01 
Zuschreibungen zu Sonderposten 0,00 2.034.593,00 2.0 34.593,00 
Zuführungen zu Rückstellungen 39.610,00 10.418.104, 18 10.378.494,18 
Einzelwertberichtigungen 7.500,00 2.557.189,31 2.549 .689,31 
Zuschreibungen Verbindlichkeiten 0,00 2.494.862,11 2 .494.862,11 
Sonstige  26.031.189,90 26.538.511,30 507.321,40 
Sonstige ordentl. Aufwendungen 46.681.653,74 83.910. 078,10 37.228.424,36 
    
Ordentliche Aufwendungen 762.242.954,97 788.852.719 ,93 26.609.764,96

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  11  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Der für ordentliche Aufwendungen gebildete Haushalt sansatz von 762.242.954,97 € wur- 
de um 26.609.764,96 € (3,5 %) überschritten. 
 
Im Jahr 2010 blieben besonders die Aufwendungen für  die Unterhaltung von Grundstü- 
cken und Gebäuden, die Infrastruktur, die Gebäudebe wirtschaftung sowie Transferauf- 
wendungen hinter den Planwerten zurück. Demgegenübe r waren Abschreibungen, Auf- 
wendungen in Form von Einzelwertberichtigungen städ tischer Forderungen, antizipierte 
Kursverluste und Rückstellungen nicht ausreichend hoch veranschlagt. 
 
Das Finanzergebnis trug mit 9.633.745,67 € (43,4 %)  zu einer Ergebnisverbesserung bei, 
weil insbesondere die Zinsaufwendungen unterhalb des veranschlagten Niveaus blieben:  
 
Finanzergebnis Haushaltsplan 
-fortgeschrieben- 
Euro 
Ergebnis nach 
Prüfung 
Euro 
Veränderung 
 
Euro 
Finanzerträge 10.878.580,00 14.352.755,19 3.474.175 ,19 
    
Zinsen u. s. Finanzaufwendungen 33.070.000,00 26.91 0.429,52 -6.159.570,48 
    
Finanzergebnis -22.191.420,00 -12.557.674,33 9.633. 745,67 
 
 
 Erläuterungen der Bilanz 
 
Das Amt für Finanzen und Beteiligungen hatte im Rah men der letzten Jahresabschluss- 
prüfung zugesagt, ab dem Jahr 2010 die Vermögens- u nd Schuldenrechnung der Stadt 
Münster umfangreicher als zuvor zu erläutern. Für j ede Bilanzposition sollte eine Über- 
sicht erstellt werden, aus der der Anschluss an das  Vorjahr, Zugänge, Abgänge Umbu- 
chungen und ggf. Abschreibungen bzw. Auflösungen ersichtlich sind.  
 
Daneben war zugesichert, dass die maßgeblichen Einf lussfaktoren für signifikante Verän- 
derungen umfassender beschrieben und dargestellt we rden. Hierdurch sollte sicher ge- 
stellt werden, dass sich Rat, Bürger und andere Adr essaten mit Hilfe des Jahresab- 
schlusses einen vollständigen Eindruck über die Ver mögens-, Schulden- und Finanzlage 
verschaffen können.  
 
Wie die aktuelle Prüfung zeigt, sind nicht zu allen  Bilanzposten erklärende Übersichten 
angelegt worden. Bisweilen reichen die vorhandenen Ausführungen nicht aus, um insbe- 
sondere beim ungeübten Adressaten Verständnis für d ie wirtschaftliche Situation herzu- 
stellen.  
 
Aus Sicht des AWR ist es weiterhin unverzichtbar, d en Erläuterungsteil zu verbessern, 
um dem Rat und den Bürgern der Stadt Münster dauerhaft einen klaren und vollständigen 
Eindruck der Vermögens-, Schulden- und Finanzlage zu verschaffen.  
 
 
 Forderungsspiegel, Verbindlichkeitenspiegel 
 
Der Forderungsspiegel entspricht den Vorschriften der GemHVO. Die ausgewiesenen Be- 
träge sind mit der Bilanzübersicht sowie der Buchha ltung abgestimmt. Die Überprüfung 
der Differenzierung der städtischen Forderungen nac h ihrer Fälligkeit führte zu keinen 
Feststellungen. Versehentlich wurde im Forderungssp iegel nicht der zu Vergleichszwe- 
cken geforderte Vorjahresbestand zum 31.12.2009 son dern der des Jahres 2008 aufge- 
führt. In der Version, die diesem Prüfbericht beige fügt ist, wurde eine entsprechende Kor- 
rektur vorgenommen.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  12  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Der Verbindlichkeitenspiegel war ebenfalls nicht zu  beanstanden. Hierbei ist zu berück- 
sichtigen, dass im Jahr 2010 Verbindlichkeiten auf Grund von statistischen Anforderun- 
gen umgruppiert wurden, so dass der Vorjahresvergleich einmalig verzerrt wird.  
 
 
 Anlagenspiegel 
 
Der Anlagenspiegel in der Entwurfsfassung des Jahre sabschlusses 2010 enthält alle 
Pflichtangaben und ist sachgerecht nach Bilanzpositionen gegliedert.  
 
Der Vorjahresbestand der Vermögensgegenstände wurde  zutreffend als Vortrag über- 
nommen und korrekt fortgeschrieben. Neuzugänge wurd en mit ihren Anschaffungs- bzw. 
Herstellungskosten auf der Grundlage von Eingangsre chnungen in die Anlagenbuchhal- 
tung aufgenommen.  
 
Der Anlagenspiegel ist in sich konsistent und stimm t mit den Hauptbuchkonten des Sach- 
anlagevermögens überein. Er gewährt einen tiefen Ei nblick in die Vermögensstruktur der 
Stadt Münster und den Erwerb, die Wertminderung und Abgang von Anlagevermögen.  
 
In den Fällen, in denen von der Gemeinde im Haushal tsjahr Vermögensgegenstände ver- 
äußert bzw. ausgemustert werden, sind deren histori sche Anschaffungs- oder Herstel- 
lungskosten bzw. deren Wertansatz aus dem Anlagensp iegel herauszunehmen. In sol- 
chen Fällen müssen auch die Abschreibungen, die auf  diese Vermögensgegenstände 
entfallen, aus der Anlagenrechnung entfernt werden.  Die Handreichung lässt dabei offen, 
wie bzw. an welcher Stelle - unter Berücksichtigung  des verbindlichen Musters eines An- 
lagenspiegels – die Abschreibungen auf Vermögensabg änge im Anlagespiegel darzustel- 
len sind, denn eine gesonderte Spalte ist dafür nic ht vorgesehen Die Verwaltung der 
Stadt Münster hat im Jahr 2010 eine Verrechnung mit den laufenden Abschreibungen des 
Jahres 2010 vorgenommen. Aus diesem Grunde stimmt i n der Entwurfsfassung, anders 
als im Vorjahr, die im Anlagenspiegel dargestellte Abschreibung nicht mit der Ergebnis- 
rechnung überein. 
 
Da die Beträge jedoch sowohl mit der Bilanz als auc h mit der Ergebnisrechnung in Ein- 
klang stehen sollten, fügt das AWR diesem Bericht e inen Anlagenspiegel bei, der nach 
der Bruttomethode (HGB § 286) aufgebaut ist und dah er anders als das NKF-Muster 
deutlich mehr Transparenz aufweist.  
 
In dem modifizierten Anlagenspiegel fanden auch ver schiedene Bilanzkorrekturen ihren 
Niederschlag. 
 
 
 Sonstige Pflichtbestandteile des Anhangs 
 
In der Entwurfsfassung des Jahresabschlusses fehlen  im Anhang folgende Pflichtanga- 
ben, die gemäß § 44 GemHVO gesetzlich vorgesehen sind:  
 
° Die von der Stadt Münster übernommenen Bürgschafte n i. H. v. 93.577.654,33 € wer- 
den weder vereinzelt noch erläutert 
 
° Die Stadt Münster kommt nur unvollständig der Anga bepflicht von Leasingverträgen 
nach  
 
Der Rechnungsprüfungsausschuss und das AWR weisen d ie Verwaltung darauf hin, zu- 
künftig sämtliche gesetzlichen Anforderungen an den Jahresabschluss zu erfüllen, um die 
Rechtmäßigkeit des Jahresabschlusses in allen Belangen sicherzustellen.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  13  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
5.2 Stellungnahme zur Lagebeurteilung  
 
Der Lagebericht beschreibt die aktuelle wirtschaftl iche Lage der Stadt Münster, indem die 
im Jahresabschluss enthaltenen Analysen zur Entwick lung von Vermögen und Schulden, 
zur Ergebnissituation und zum Finanzstatus zusammengefasst und erörtert werden.  
 
Das vom Innenministerium des Landes NRW geforderte Kennzahlenset mit kurzen Be- 
schreibungen ergänzt den Überblick über die Gesamtl age der Stadt Münster, den der 
Jahresabschluss vermittelt. 
 
Mit einem Ausblick auf die sich abzeichnenden Defiz ite in den kommenden Haushaltsjah- 
ren und die nicht mehr ausgeglichenen Haushaltsplän e der Jahre 2012 bis 2014 wird das 
Risiko, dass sich das zu erhaltende Eigenkapital de r Stadt Münster drastisch verringert 
und die Eigenständigkeit der Haushaltsführung verloren geht, zutreffend beschrieben.  
 
Es wird darauf hingewiesen, dass trotz der umfangre ichen Konsolidierungsbemühungen 
weiterhin ein strukturelles Defizit in der Ergebnis rechnung besteht. Das Grundprinzip des 
Neuen Kommunalen Finanzmanagements, die intergenera tive Gerechtigkeit bei der 
Haushaltsführung zu beachten, wird in Münster auf S icht so nicht eingehalten werden 
können, denn nach der aktuellen Haushaltsplanung werden ab dem Jahr 2013 weite Teile 
des Eigenkapitals verbraucht sein. 
 
Im weiteren Verlauf präzisierte die Verwaltung denk bare Möglichkeiten zur Haushaltskon- 
solidierung und unterbreitete dem Rat der Stadt Mün ster Vorschläge zur weiteren Verfah- 
rensweise (Vorlage Nr.: V/0438/2010). Diese Vorschl äge sind in großen Teilen in die am 
08.12.2010 vom Rat der Stadt Münster beschlossene H aushaltssatzung für das Jahr 
2011 (Vorlage Nr: V/0893/2010) eingeflossen. Es ble iben die weitere Entwicklung und die 
Disziplin bei der Einhaltung der zukünftigen Sparhaushalte abzuwarten.  
 
Der Lagebericht wurde überarbeitet und an die Ergeb nisse der Jahresabschlussprüfung 
angepasst. In seinen Kernaussagen blieb er durch di e vorgenommenen Bilanz- und Er- 
gebniskorrekturen unverändert. Aus Sicht des AWR st eht der modifizierte Lagebericht 
damit insgesamt im Einklang mit dem Jahresabschluss  und vermittelt ein den tatsächli- 
chen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögen s-, Schulden-, Ertrags- und Fi- 
nanzlage der Stadt Münster.  
 
Der überarbeitete Lagebericht ist diesem Prüfbericht als Anlage beigefügt.  
 
 
6 Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungsleg ung 
 
6.1 Organisation der Buchhaltung 
 
Die Organisation der Buchführung, der Datenfluss un d das Belegwesen ermöglichen eine 
vollständige, zeitnahe, sachlich und zeitlich geordnete Erfassung der Geschäftsvorfälle.  
 
Das von der Stadt Münster für die Buchführung einge setzte Programm des Herstellers 
SAP ist zertifiziert. Vor dem Systemstart sowie bei  allen Releasewechseln wurde es aus- 
führlich getestet und bildet gemeinsam mit den ange bundenen Vorverfahren die Grundla- 
ge für eine ordnungsgemäße Buchführung. Bei den unt erjährigen Prüfungen des AWR in 
den verschiedenen Produkthaushalten ergaben sich ke ine Hinweise, die die Tauglichkeit 
des Buchhaltungsprogramms in Frage stellen.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  14  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Die Rechnungsbelege zu den städtischen Ausgaben wer den durch Einscannen im SAP-
System hinterlegt. Die Buchungen von Einnahmen hing egen erhalten eine nach Teilvor- 
gängen, d.h. sachlich differenzierte, Vertragsnummer, so dass auch in diesem Bereich ei- 
ne Rückführung zum Ursprungsbeleg bzw. dem jeweilig en Verwaltungsvorgang jederzeit 
gewährleistet ist.  
 
Die Nebenbuchhaltungen wie Anlagenrechnung, Debitor en- und Kreditorenbuchhaltung 
sorgen für eine gesetzeskonforme, systematische Fortschreibung und Auswertbarkeit von 
Einzelwerten, die in der Hauptbuchhaltung sachgerecht zusammengefasst werden. 
 
Gleichwohl stellte das AWR bei den routinemäßigen P rüfungen von Ämtern und Einrich- 
tungen sowie bei der Prüfung des Jahresabschlusses noch Verbesserungsbedarfe fest. 
Hiervon betroffen sind in erster Linie die  
 
° internen Leistungsverrechnungen innerhalb der Fina nzbuchhaltung 
 
° Organisation der Jahresabschlussarbeiten im Bereic h der Abstimmung von Finanz- 
anlagen 
 
Bei der Bewirtschaftung von Ausgaben ist gewährleis tet, dass die von den Fachämtern 
vorkontierten Geschäftsvorfälle auf der Grundlage e ines Kontenplanes einheitlich in der 
Geschäftsbuchführung erfasst werden. Aufgrund des h ohen Finanzvolumens in den Äm- 
tern für Immobilienmanagement, Tiefbau sowie Grünfl achen und Umweltschutz richtete 
die Stadt Münster in diesen Aufgabenbereichen Nebenstellen der Buchhaltung ein. 
 
Die Trennung von Geschäftsbuchführung und Zahlungsa bwicklung im Sinne des 
§ 93 Abs. 4 GO ist in allen Bereichen gewährleistet. 
 
 
6.2 Sicherheitsstandards und interne Aufsicht 
 
Gemäß § 31 GemHVO sind vom Oberbürgermeister unter Berücksichtigung der örtlichen 
Gegebenheiten nähere Vorschriften zu Sicherheitssta ndards und interner Aufsicht zu er- 
lassen, um die ordnungsgemäße Erledigung der Aufgab en der Finanzbuchhaltung unter 
besonderer Berücksichtigung des Umgangs mit Zahlung smitteln sowie die Verwahrung 
und Verwaltung von Wertgegenständen sicherzustellen. 
 
Am 14.09.2011 ist die Geschäftsanweisung gem. § 31 Gemeindehaushaltsverordnung 
NRW zur Regelung der Finanzbuchhaltung für die Stad t Münster (kurz: GA Finanzbuch- 
haltung) in Kraft getreten und löste die vorläufige  GA Finanzbuchhaltung vom 15.03.2006 
ab. Sie ersetzt sicherheitsrelevante Regelungen, die vor der Einführung des NKF von Ge- 
setzen und Rechtsverordnungen getroffen wurden und nach der Umstellung durch örtli- 
che Vorschriften zu ersetzen sind. 
 
Das AWR weist in dieser Stelle jedoch darauf hin, d ass ein nachvollziehbares SAP-
Berechtigungskonzept derzeit noch nicht vorliegt.  
 
 
6.3 Organisation der Aufstellung des Jahresabschlus ses 
 
Die Organisation der Jahresabschlussarbeiten wird u . a. über eine Checkliste gesteuert. 
Die Liste enthält alle auf Seiten der Abteilung Fin anzservice relevanten, manuellen Tätig- 
keiten. Sie orientiert sich an der Struktur der Bil anz, mit klaren Verantwortlichkeiten, dem 
jeweiligen Status der Tätigkeit und weiteren Informationen.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  15  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Zudem wurden einzelne, dezentrale Bearbeitungsschri tte zur Aufstellung des Jahresab- 
schlusses mit Terminvorgaben in ein Rundschreiben a n alle Ämter aufgenommen. Das 
Rundschreiben enthält alle notwendigen Informatione n, die für den Empfängerkreis all- 
gemein gültig sind. Anregungen des AWR wurden in das Rundschreiben aufgenommen.  
 
Das AWR regt an, nach weiteren Rationalisierungsmög lichkeiten zu suchen, die zu einer 
deutlichen Verkürzung des Bearbeitungszeitraumes fü r die Aufstellung des Jahresab- 
schlusses beitragen. Bisher wird im Prozess der Auf stellung des städtischen Jahresab- 
schlusses der Tatsache zu wenig Beachtung geschenkt , dass die Prüfung, Abstimmung 
und Umsetzung von Feststellungen erhebliche Zeit bindet. Gleiches gilt für die Terminket- 
te zur Vorstellung des Prüfungsberichtes im Rechnun gsprüfungsausschuss, der Bestäti- 
gung sowie der endgültigen Feststellung im Rat der Stadt Münster. 
 
 
6.4 Inventur / Inventar 
 
Eine körperliche Bestandsaufnahme der Vermögensgege nstände ist mindestens alle drei 
Jahre durchzuführen. Demnach wäre eine erste Bestan dskontrolle nach der Erstbewer- 
tung vom 01.01.2008 zum 31.12.2010 vorzunehmen gewesen.  
 
Die Inventur wurde aus organisatorischen Erwägungen  heraus nicht durchgeführt. Statt- 
dessen plant die Verwaltung, eine Inventur zum Ende des Jahres 2011 vorzunehmen und 
diese entsprechend organisiert anzugehen.  
 
 
6.5 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 
 
Vermögensgegenstände und Schulden wurden grundsätzl ich einzeln bewertet. Soweit 
das NKF Vereinfachungsmöglichkeiten eröffnet, fasst e die Verwaltung im Rahmen der 
Erstbewertung bereits Vermögensgegenstände zu Festw erten und Gruppen zusammen 
und führte diese Werte nach dem Grundsatz der Bewer tungsstetigkeit im Jahresab- 
schluss 2010 fort. 
 
Es wurde vorsichtig bewertet. Vorhersehbare Verlust e und Risiken sind im Jahresab- 
schluss 2010 berücksichtigt und finden in Form von Wertberichtigungen und Rückstellun- 
gen ihren Niederschlag. Es sind hierbei sämtliche b is zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung 
bekannt gewordenen Sachverhalte berücksichtigt worden. 
 
Neuzugänge wurden mit ihren Anschaffungs- bzw. Hers tellungskosten auf der Grundlage 
von Eingangsrechnungen ermittelt. Hierbei wurden zu lässige Bewertungswahlrechte bei 
der Aktivierung von Eigenleistungen grundsätzlich z u Gunsten einer unmittelbaren Er- 
gebnisverbesserung genutzt.  
 
Die bilanzierten Vermögensstände stehen, soweit die  Prüfung dies feststellen konnte, al- 
lesamt im wirtschaftlichen Eigentum der Stadt Münster.  
 
In den Geschäftsbereichen, in denen sich die Stadt Münster als Unternehmerin im um- 
satzsteuerlichen Sinne betätigt, sind die Geschäfts vorfälle unter Berücksichtigung der 
Verrechenbarkeit der in den Rechnungsbeträgen entha ltenen Vorsteuern bzw. Mehrwert- 
steuern erfasst worden. In den Geschäftsbereichen m it hoheitlicher Betätigung hingegen 
wurden die Bruttobeträge verbucht.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  16  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Abschreibungen wurden grundsätzlich linear vorgenommen, um eine gleichmäßige Belas- 
tung für den städtischen Haushalt zu bewirken. Verm ögensgegenstände des Anlagever- 
mögens, deren Anschaffungs- und Herstellungskosten wertmäßig den Betrag von 410 € 
ohne Umsatzsteuer nicht überschreiten, die selbständig genutzt werden können und einer 
Abnutzung unterliegen, sind als geringwertige Vermö gensgegenstände erfasst und im 
Monat des Zugangs vollständig abgeschrieben worden. 
 
Aufwendungen und Erträge wurden im Jahresabschluss 2010 mit ihren Rechnungsbeträ- 
gen und unabhängig vom Zeitpunkt der entsprechenden Zahlung erfasst. 
 
 
6.6 Örtlich festgelegte Nutzungsdauern der Vermögen sgegenstände 
 
Die vom Innenministerium NRW bekannt gegebene Absch reibungsrahmentabelle zur Be- 
urteilung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer von ab nutzbaren Vermögensposten wurde 
eingehalten.  
 
Bei den Neuzugängen setzte die Verwaltung vorrangig  die maximal zulässige Anzahl von 
Nutzungsjahren aus der Rahmentabelle des Innenminis teriums an, damit die zeitanteili- 
gen Abschreibungen aus den Investitionen der vergan genen Jahre auf die höchste zuläs- 
sige Anzahl von Nutzungsjahren verteilt werden.  
 
 
7 Feststellungen zur Bilanz zum 31.12.2010 
 
Die Bilanz der Stadt Münster zum 31.12.2010 entspri cht der in § 41 GemHVO festgeleg- 
ten Mindestgliederung. Sie wurde ordnungsgemäß unte r Fortführung der Eröffnungsbi- 
lanzwerte aus den Konten der SAP-Buchhaltung entwickelt.  
 
Die nachstehenden Erläuterungen der einzelnen Posit ionen aus der Bilanz zum 
31.12.2010 greifen das Gliederungsschema des § 41 G emHVO auf, so dass an dieser 
Stelle das Schema des Berichtes durchbrochen wird. 
 
 
 
I Aktiva 
 
 
1. Anlagevermögen  3.419.047.632,54 € 
  Vorjahr: 3.433.195.525,23 € 
 
Zum Anlagevermögen der Stadt Münster zählen alle Ve rmögensgegenstände, die dazu 
bestimmt sind, dauerhaft von der Kommune genutzt zu werden.  
 
Merkmale der Dauerhaftigkeit sind, dass die Vermöge nsgegenstände nicht zur Veräuße- 
rung bestimmt sind und die Zweckbestimmung der Verm ögenswerte darin besteht, der 
Stadt Münster bei der Ausführung ihrer Aufgaben über mehrere Jahre zu dienen.  
 
Das Anlagevermögen der Stadt Münster zum 31.12.2010 setzt sich wie folgt zusammen:  
 
 
 Immaterielle Vermögensgegenstände 245.529,57 € 
 Sachanlagen 2.938.569.126,17 € 
 Finanzanlagen    480.232.976,80 €
 
Summe 3.419.047.632,54 € 
 
1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände  245.529,57 €

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  17  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 Vorjahr: 220.004,26 € 
 
Bestand  
01.01.2010  
Euro 
Zugänge 
 
Euro  
Abgänge 
 
Euro  
AfA 
 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
 
220.004,26 
 
102.683,60 
 
4.462,50 
 
72.695,79 
 
245.529,57 
 
Die Bilanzposition „Immaterielle Vermögensgegenstän de“ beinhaltet die entgeltlich von 
der Stadt Münster erworbenen Lizenzen und DV-Softwa re, die nicht der zentralen Be- 
schaffung durch die citeq unterliegen. Der Buchwert  wurde unter Fortführung der histori- 
schen Anschaffungskosten und Abzug von planmäßigen Abschreibungen ermittelt. Er 
stimmt in Haupt- und Nebenbuchhaltung überein.  
 
Im Jahr 2010 erhöhte sich der Bilanzposten von 220. 004,26 € auf 245.529,57 €, weil die 
Anschaffungen i. H. v. 102.683,60 € etwas höher als  die planmäßigen Abschreibungen 
i. H. v. 72.695,79 € und Anlagenabgänge i. H. v. 4.462,50 € waren. 
 
Das AWR prüfte die Bestandsveränderungen des Jahres 2010 und stellte dabei fest, dass 
ein Zugang i. H. v. 77.509,13 € auf Herstellungskos ten einer LAN-Verbindung der Feuer- 
wehr entfällt und aus den immateriellen Vermögensge genständen auszusondern bzw. als 
technische Ausstattung den BGA zuzuordnen ist.  
 
Dem gegenüber fiel bei der Durchsicht von Sach- und  Dienstleistungen auf, dass Ausga- 
ben für eine Netzwerklizenz i. H. v. 448,85 € zu aktivieren waren.  
 
Die Verwaltung stellte die beiden Sachverhalte währ end der Jahresabschlussprüfung 
richtig, was unter Berücksichtigung der zu den Umbu chungen gehörenden Abschreibun- 
gen zu folgender Änderung des Bilanzwertes gegenüber der Entwurfsfassung führte:  
 
Bilanzposition Wert lt.  
Entwurf in € 
Korrektur  
in € 
festzustellen- 
der Wert in € 
Immaterielle Vermögensgegenstände 320.449,19 74.919,62 245.529,57 
 
 
1.2 Sachanlagen 
 2.938.569.126,17 € 
 Vorjahr: 2.959.282.500,99 € 
 
Unter Sachanlagen werden die materiellen Vermögensgegenstände der Stadt Münster er- 
fasst, die für Zwecke der Herstellung und Lieferung  von Dienstleistungen und Wirt- 
schaftsgütern, zur Überlassung an Dritte oder für e igene Verwaltungszwecke vorhanden 
sind und von der Stadt Münster länger als ein Haushaltsjahr genutzt werden.  
 
Das Sachanlagevermögen der Stadt Münster setzt sich  am 31.12.2010 aus folgenden 
Vermögensgruppen zusammen:  
 
 Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Recht e 247.873.617,90 € 
 Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 755.477.285,28 € 
 Infrastrukturvermögen 1.735.071.151,11 € 
 Bauten auf fremdem Grund und Boden 861.883,53 € 
 Kunstgegenstände, Kulturdenkmäler 13.850.663,32 € 
 Masch. u. technische Anlagen, Fahrzeuge 24.594.335 ,44 € 
 Betriebs- und Geschäftsausstattung 60.125.476,63 €  
 Geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau     100.714 .712,96 € 
Summe 2.938.569.126,17 €

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  18  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Das Sachanlagevermögen des Rettungsdienstes, Sporta mtes, Stadtmuseums sowie 
Markt- und Sendwesen war Gegenstand von unterjährig en, turnusmäßigen Prüfungen 
einzelner Produktgruppen des AWR. Bei den Prüfungen  kam es zu einzelnen Hinweisen, 
die einzelne Umbuchungen nach sich zogen. Sie waren  jedoch allesamt nicht von gravie- 
render Bedeutung. Gleichwohl war eine Prüfung, die von den Jahresabschlusswerten 
ausgeht, wegen der großen Datenmengen des städtischen Anlagevermögens unumgäng- 
lich.  
 
 
1.2.1 Unbebaute Grundstücke und 
 
grundstücksgleiche Rechte  247.873.617,90 € 
 Vorjahr: 251.390.288,16 € 
 
Bestand  
01.01.2010  
Euro  
Zugänge 
 
Euro  
Abgänge 
 
Euro  
Umbuchung 
 
Euro 
AfA 
 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
Grünflächen 
120.805.125,36  
 
Ackerland 
33.704.466,46 
 
 
Wald, Forste 
5.006.658,00 
 
 
Sonstige 
   91.874.038.34 
 
 
251.390.288,16  
 
730.469,37 
 
 
355.210,88 
 
 
1.348,60 
 
 
1.596.599,53 
 
 
2.683.628,38 
 
543.391,08 
 
 
500.969,22 
 
 
24.270,91 
 
 
4.459.735,94 
 
 
5.528.367,15 
 
713.283,36 
 
 
252.848,44 
 
 
484.200,71 
 
 
1.323.114,65 
 
 
2.773.447,16 
 
3.445.378,65 
 
 
0,00 
 
 
0,00 
 
 
             0,00 
 
 
3.445.378,65 
 
118.260.108,36 
 
 
33.811.556,56 
 
 
5.467.936,40 
 
 
  90.334.016,58 
 
 
247.873.617,90 
 
Unbebaute Grundstücke sind Grundstücke, auf denen s ich keine benutzbaren Gebäude 
oder Teile der städtischen Infrastruktur befinden.  
 
Die Stadt Münster untergliedert ihre unbebauten Gru ndstücke gemäß den gesetzlichen 
Anforderungen hinsichtlich der Nutzung als Grünfläc he, Ackerland, Wald und Forst sowie 
sonstige unbebaute Grundstücke. Grundstücksgleiche Rechte betreffen insbesondere 
Erbbaurechte. 
 
Der Vermögenswert aller unbebauten Grundstücke verr ingerte sich im Jahr 2010 weiter 
von 251.390.288,16 € um 3.516.670,26 € (1,4 %) auf 247.873.617,90 €.  
 
Die Bestandsveränderungen des Jahres 2010 ließen si ch allesamt auf der Grundlage der 
Anlagenbuchhaltung nachvollziehen.  
 
Die Abschreibungen des Jahres 2010 beziehen sich au f Aufbauten und Spielgeräte von 
Spielplätzen. Ansonsten erklären sich die Bestandsv eränderungen durch die städtischen 
Kauf- und Verkaufsaktivitäten. Neben diesen transak tionsbedingten Veränderungen er- 
gaben sich Bestandsbewegungen u. a. durch 
 
- Rücknahme einer pauschalen Wertreduzierung von Ba ulandgrundstücken, die auf Ver- 
anlassung der Gemeindprüfungsanstalt NRW erforderlich wurde (rd. 1,8 Mio. €), 
 
- Neubewertung von Grundstücken in Folge neuerer Erkenntnisse (rd. 4,0 Mo. €), 
 
- Nutzungsänderungen, die zu Umgruppierungen in andere Anlagenklassen führten. 
 
Das AWR prüfte die Bestandsveränderungen in Stichpr oben hinsichtlich ihrer Plausibilität 
und ordnungsmäßigen Erfassung in der Buchhaltung. H ierbei ergaben sich keine weite- 
ren Feststellungen.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  19  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Die Veränderung der Bilanzposition gegenüber der En twurfsfassung des Jahresabschlus- 
ses erklärt sich dadurch, dass ein Teil der im Jahr  2010 vorgenommenen Wertreduzie- 
rung i. H. v. 249.520,82 € wieder zurückgenommen wu rde. Die Verrechnung erfolgte kor- 
rekterweise erfolgsneutral, d.h. sie wurde als Eröf fnungsbilanzkorrektur zu Gunsten der 
„Allgemeinen Rücklage“ verrechnet. 
 
Bilanzposition Wert lt.  
Entwurf in € 
Korrektur  
in € 
festzustellen- 
der Wert in € 
Unbebaute Grundstücke und 
grundstückgleiche Rechte 248.123.138,72 249.520,82 247.873.617,90 
 
 
 
1.2.2 Bebaute Grundstücke und 
 
grundstücksgleiche Rechte  755.477.285,28 € 
 Vorjahr: 762.762.219,45  € 
 
Bestand  
01.01.2010  
Euro  
Zugänge 
 
Euro  
Abgänge 
 
Euro  
Umbuchung 
 
Euro 
AfA 
 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
Kitas 
43.987.660,30  
 
Schulen 
352.207.494,07 
 
 
Wohngebäude 
3.982.602,67 
 
Sonstige 
362.584.462,41 
 
 
762.762.219,45  
 
3.012.988,83 
 
 
2.484.393,20 
 
 
0,00 
 
 
   516.823,42 
 
 
6.014.205,45 
 
310.175,00 
 
 
623.664,83 
 
 
296.852,00 
 
 
7.649.434,08 
 
 
8.880.125,91 
 
-186.628,28 
 
 
5.773.629,44 
 
 
109.884,22 
 
 
6.179.100,13 
 
 
11.875.985,51 
 
600.464,49 
 
 
8.363.941,54 
 
 
52.733,11 
 
 
7.277.860,08 
 
 
16.294.999,22 
 
45.903.381,36 
 
 
351.477.910,34 
 
 
3.742.901,78 
 
 
354.353.091,80 
 
 
755.477.285,28 
 
In der Position „Bebaute Grundstücke und grundstück gleiche Rechte“ werden Grundstü- 
cke mit den darauf stehenden Gebäuden bilanziert. D as diesbezügliche Vermögen der 
Stadt Münster umfasst Kinder- und Jugendeinrichtung en, Schulgebäude, Wohnbauten 
und sonstige Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäud e. Sie wurden in der Bilanz der 
Stadt Münster gemäß den gesetzlichen Vorschriften differenziert dargestellt.  
 
Der Wert der städtischen Immobilien sank weiter von  762.762.219,45 € um 
7.284.934,17 € (1,0 %) auf 755.477.285,28 €.  
 
Der Endbestand zum 31.12.2010 ließ sich aus der Anl agenrechnung herleiten und bestä- 
tigen.  
 
Die Bestandsveränderungen im Bereich der bebauten G rundstücke resultieren aus 36 
Zugängen, 15 Abgängen und 1.168 Umbuchungen. Die ho he Anzahl der Umbuchungen 
hatte ihre Ursache vor allem in internen Umgliederungen der bebauten Grundstücke.  
 
Bei der stichprobenartigen Überprüfung der Bestands veränderungen ergaben sich keine 
weiteren Hinweise. Die Neuzugänge wurden ordnungsge mäß mit Anschaffungs- bzw. 
Herstellungskosten bewertet, die dabei berücksichti gten Abschreibungsdauern stimmten 
mit den Vorgaben der stadtinternen Abschreibungstabelle überein.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  20  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
1.2.3 Infrastrukturvermögen  1.735.071.151,11 € 
  Vorjahr: 1.759.351.382,51 € 
 
Als Infrastrukturvermögen werden Einrichtungen beze ichnet, die ihrer Funktion oder 
Bauweise nach der örtlichen Versorgung dienen. Es s etzt sich zusammen aus den Ver- 
mögenswerten für Grund- und Boden, Brücken, Tunnel,  Gleisanlagen, Entwässerungs- 
und Abwasserbeseitigungsanlagen, dem Straßennetz mit Wegen, Plätzen sowie diversen 
sonstigen Bauten, die dem Infrastrukturvermögen zuzurechnen sind.  
 
Mit einem Volumen von 1,735 Mrd. € umfasst das Infr astrukturvermögen etwa die Hälfte 
aller Vermögenswerte der Stadt Münster.  
 
Wegen der Eigenart des Infrastrukturvermögens und d er sich daraus ergebenden einge- 
schränkten Verwendungsmöglichkeit ist das Infrastru kturvermögen in der Bilanz geson- 
dert auszuweisen.  
 
Der Wert des Infrastrukturvermögens verringerte sic h von 1.759.351.382,51 € um 
24.280.231,40 € (1,4 %) auf 1.735.071.151,11 €, da die Abschreibungen in diesem Be- 
reich regelmäßig höher sind als die Neuzugänge. 
 
Das Infrastrukturvermögen der Stadt Münster setzt s ich am 31.12.2010 aus folgenden 
Posten zusammen:  
 
 Grund- und Boden des Infrastrukturvermögens 316.81 6.609,65 € 
 Brücken und Tunnel 41.632.204,38 € 
 Gleisanlagen mit Streckenausrüstung u. Sicherheits anlagen 2.500,00 € 
 Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen 721 .357.764,13 € 
 Straßennetz mit Wegen, Plätzen u. Verkehrslenkungs anlagen 632.638.129,00 € 
 Sonstige Bauten des Infrastrukturvermögens      22 .623.943,95 €
 
Summe 1.735.071.151,11 € 
 
 
1.2.3.1 Grund und Boden des Infrastrukturvermögens 
 316.816.609,65 € 
  Vorjahr: 317.102.043,43 € 
 
Bestand  
01.01.2010  
Euro  
Zugänge 
 
Euro  
Abgänge 
 
Euro  
Umbuchung 
 
Euro 
AfA 
 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
 
317.102.043,43 
 
141.071.98  
 
1.428.733,73  
 
1.002.227,97  
 
0,00  
 
316.816.609,65  
 
Unter der Bilanzposition „Grund und Boden des Infra strukturvermögens“ erfasste die 
Verwaltung alle Grundstücke mit Straßen, Kanalisati on oder sonstigen Verkehrs- bzw. 
Versorgungseinrichtungen.  
 
Der Wert verringerte sich im Laufe des Jahres 2010 geringfügig um 285.433,78 € (0,1 %) 
auf 316.816.609,65 € 
 
Die Bestandsbewegungen resultieren aus 47 Zugängen,  66 Abgängen und 863 Umbu- 
chungen. Das AWR prüfte diese Bestandsveränderungen  in Stichproben. Die Buchungen 
waren überwiegend auf bilanzaufhellende Sachverhalte zurückzuführen, die im Jahr 2010 
zu Korrekturen führten. Daneben zogen Grundstückszu sammenführungen oder Teilver- 
messungen Bestandsveränderungen im Anlagevermögen nach sich. Die Änderungen wa- 
ren nachvollziehbar und sachlich begründet. Die Prü fung führte ansonsten zu keinen wei- 
teren Feststellungen.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  21  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
1.2.3.2 Brücken und Tunnel  41.632.204,38 € 
  Vorjahr: 42.777.583,93 € 
 
Bestand  
01.01.2010  
Euro  
Zugänge 
 
Euro  
Abgänge 
 
Euro  
Umbuchung 
 
Euro 
AfA 
 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
 
42.777.583,93 
 
0,00  
 
0,00  
 
0,00  
 
1.145.379,55  
 
41.632.204,38  
 
In der Bilanzposition „Brücken und Tunnel“ werden d ie im Besitz der Stadt Münster be- 
findlichen Brückenbauwerke des Infrastrukturvermöge ns zusammengefasst. Hierzu zäh- 
len Brücken aus Beton, Stahlbeton, Stahl und Holz. Die Stadt Münster besitzt am 
31.12.2010 insgesamt 238 Anlagen.  
 
Der Wert der Brücken verringerte sich in Folge der planmäßigen Abschreibungen um 
1.145.379,55 € (2,6 %) auf 41.632.204,38 €. Neuzugä nge waren im Jahr 2010 nicht zu 
verzeichnen.  
 
Das AWR überprüfte in Stichproben die Berechnung de r Abschreibungen. Die Prüfung 
bestätigte, dass die Werte aus dem Vorjahresabschlu ss korrekt in das Jahr 2010 über- 
nommen und fortgeschrieben wurden.  
 
Bei der Prüfung fiel allerdings auf, dass die Fests tellungen aus der letzten Jahresab- 
schlussprüfung 2009 im Jahr 2010 noch nicht nachgeb essert wurden. Es handelte sich 
dabei um  
 
- den Neubau einer Holzbrücke Schonebeck / Krummer Bach als Ersatz für die alte, ab- 
gängige Brücke, Investitionssumme rd. 10.000 € 
 
- die erstmalige Installation eine Anstrahlung der Torminbrücke, Investitionssumme rd. 
10.000 € 
 
Es wurde mit dem Amt für Finanzen und Beteiligungen  vereinbart, die Anlagezugänge im 
Jahr 2011 zu erfassen.  
 
 
1.2.3.3 Gleisanlagen mit Streckenausrüstung 
 
und Sicherheitsanlagen  2.500,00 € 
  Vorjahr: 0,00 € 
 
Die im Eigentum der Stadt Münster stehende Gleisanl age Robert-Bosch-Straße wurde im 
Jahr 2010 richtigerweise von den „sonstigen Bauten des Infrastrukturvermögens“ zur Po- 
sition „Gleisanlagen mit Streckenausrüstung und Sic herheitsanlagen“ umgebucht und 
bewirkt den Anlagenzugang an dieser Stelle.  
 
 
1.2.3.4 Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanla gen 
 721.357.764,13 € 
  Vorjahr: 724.939.131,18 € 
 
Bestand  
01.01.2010  
Euro  
Zugänge 
 
Euro  
Abgänge 
 
Euro  
Umbuchung 
 
Euro 
AfA 
 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
 
   724.939.131,18  
 
6.880.541,86 
 
0,00 
 
7.937.695,40 
 
18.399.604,31 
 
721.357.764,13  
 
Die Position „Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen“ besteht aus den Anla- 
gen zur Sammlung (Kanäle), zum Transport (Pumpwerke ) und zur Reinigung von

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  22  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Schmutz- und Regenwasser. Daneben beinhaltet sie au ch Regenrückhalte- und Regen- 
reinigungsbecken, Abscheider sowie das Vermögen an Gewässerläufen.  
 
Der überwiegende Teil der „Entwässerungs- und Abwas serbeseitigungsanlagen“ wird in 
einer Nebenbuchhaltung KANDIS / WERT geführt. Der B estandswert wird dabei jährlich 
auf der Grundlage eines externen Gutachtens fortges chrieben. Die Bestandsveränderun- 
gen der Nebenbuchhaltung werden in SAP regelmäßig nachgepflegt. 
 
Demgegenüber wird das Vermögen, das den Kläranlagen  zuzurechnen ist, unmittelbar 
mit Einzelwerten in SAP nachgehalten.  
 
Der Bilanzwert der Entwässerungs- und Abwasserbesei tigungsanlagen reduzierte sich 
von 724.939.131,18 € um 3.581.367,05 € (0,5 %) auf 721.357.764,13 €, weil der nut- 
zungsbedingte Werteverzehr nicht in vollem Umfang d urch Ersatz- und Erweiterungsin- 
vestitionen ausgeglichen wurde. Er setzt sich am En de des Jahres 2010 aus folgenden 
Einzelposten zusammen:  
 
Anlagen-
nummer 
Bezeichnung SAP 
Buchwert 
31.12.2010 
Euro 
SAP Klärbecken, Maschinentechnik, Rohrleitungen Kläranlagen 37.576.650,13 
   
KANDIS   
20014230 Regenwasserkanäle 291.957.002,00 
20014231r Abscheider 717.115,00 
20014232 Regenrückhaltebecken 11.559.173,00 
20014233 Regenklärbecken konstr. 1.368.853,00 
20014234 Regenklärbecken naturnah 846.693,00 
20014235 Schmutzwasserkanäle 266.230.792,00 
20014236 Mischwasserkanäle 85.722.646,00 
20014237 Druckrohrleitungen 22.864.576,00 
20014238 Kleinpumpwerke 2.514.264,00 
Summe der in Kandis geführten Werte  683.781.114,00 
  
Entwässerungs- und Abwasseranlagen gesamt 721.357.764,13 
 
In Stichproben überprüfte das AWR die Anlagenzugäng e, insbesondere die Aktivierung 
der Herstellungskosten von Hausanschlüssen im Stadt gebiet. Hierbei wurde auch auf die 
Einhaltung der örtlich festgelegten Nutzungsdauern geachtet.  
 
Das AWR verglich ferner die gutachterlich festgeste llten Buchwerte für das leitungsge- 
bundene Vermögen aus dem System KANDIS und die in S AP dargestellten Werte zum 
31.12.2010. Zur Prüfung der Vollständigkeit der Bil anzposition überprüfte das AWR zu- 
dem die Endmeldungen von Baumaßnahmen mit den aktivierten Maßnahmen.  
 
Es ergaben sich hierbei keine Feststellungen, die V ermögenswerte wurden sachgerecht 
fortgeschrieben. 
 
 
1.2.3.5 Straßennetz mit Wegen, Plätzen 
 
und Verkehrslenkungsanlagen  632.638.129,00 € 
 Vorjahr: 651.961.867,26 € 
 
Bestand  
01.01.2010  
Euro  
Zugänge 
 
Euro  
Abgänge 
 
Euro  
Umbuchung 
 
Euro 
AfA 
 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
 
651.961.867,26 
 
1.582.123,79 
 
1.011.889,36 
 
7.256.777,41 
 
27.150.750,10 
 
632.638.129,00

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  23  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Unter der Bilanzposition „Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrslenkungsanlagen“ 
werden Verkehrsflächen und die dazu gehörenden wese ntlichen technischen Einrichtun- 
gen wie Lichtsignalanlagen, Parkleitsystem oder die  Einrichtungen der Parkraumbewirt- 
schaftung erfasst. Hierzu zählen ferner Rad- u. Wan derwege sowie Wege, die sich auf 
den Entwässerungs- u. Abwasserbeseitigungsanlagen befinden.  
 
Die Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen des Jahres 2010 reichten nicht aus, um die ab- 
schreibungsbedingten Wertverminderungen im Bereich des Straßennetzes auszuglei- 
chen. In Folge der planmäßigen Abschreibungen verringerte sich der Vermögenswert von 
651.961.867,26 € um 19.323.738,26 € (3,0 %) auf 632.638.129,00 €.  
 
Während der Prüfung der Anlagen im Bau stellte das AWR fest, dass der Hinweis aus der 
Vorjahresprüfung, diverse fertig gestellte Anlagen zu aktivieren und mit den Abschreibun- 
gen zu beginnen, im Jahr 2010 nicht aufgegriffen wu rde. Daher waren 23 Lichtsignalanla- 
gen sowie diverse Erweiterungen am Parkleitsystem d er Parkhäuser Stubengasse und 
Alter Steinweg nicht umgebucht und wurden folglich bei den Abschreibungsläufen nicht 
berücksichtigt. 
 
Das Amt für Finanzen und Beteiligungen wird ab dem Jahr 2011 zusammen mit dem 
Tiefbauamt und dem Amt für Immobilienmanagement mit  einer systematischen Überprü- 
fung und Auflösung der Sammelposten „Anlagen im Bau “ beginnen, um fertig gestellte 
Anlagen sachgerecht zu bilanzieren. 
 
 
1.2.3.6 Sonstige Bauten des Infrastrukturvermögens 
 22.623.943,95 € 
  Vorjahr: 22.570.756,71 € 
 
Bestand  
01.01.2010 
Euro  
Zugänge 
 
Euro  
Abgänge 
 
Euro  
Umbuchung 
 
Euro 
AfA 
 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
 
22.570.756,71 
 
275.571,28 
 
0,00 
 
819.249,17 
 
1.041.633,21 
 
22.623.943,95 
 
Die Bilanzposition „Sonstige Bauten des Infrastrukt urvermögens“ umfasst ca. 200 Anla- 
gen. Es handelt sich um Parkmöglichkeiten, Lärmschu tz- und Stützwände, Fahrradüber- 
dachungen, Verkehrszeichen, Rampen, Wartehallen, Pumpwerke und ähnliche Gebäude. 
 
Der Buchwert der Bilanzposition reduzierte sich im Jahr 2010 von 22.570.756,71 € um 
53.187,24 (0,2 %) auf 22.623.943,95 €. 
 
Das AWR überprüfte die Aktivierung der Neuzugänge u nd die Bewertungsstetigkeit im 
Altbestand. Es kam hierbei zu keinen Feststellungen.  
 
 
1.2.4 Bauten auf fremdem Grund und Boden 
 861.883,53 € 
  Vorjahr: 216.839,83 € 
 
Bestand  
01.01.2010  
Euro  
Zugänge 
 
Euro  
Abgänge 
 
Euro  
Umbuchung 
 
Euro 
AfA 
 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
 
216.839,83 
 
520.057,53 
 
0,00 
 
155.522,40 
 
30.536,23 
 
861.883,53 
 
Bauwerke der Stadt Münster auf Grundstücken, die ni cht dem wirtschaftlichen Eigentum 
der Stadt Münster zuzurechnen sind, werden in der B ilanz gesondert unter der Position 
„Bauten auf fremdem Grund und Boden“ ausgewiesen. D abei handelt es sich beispiels-

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  24  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
weise um Brunnenanlagen und Aufbauten der Spielplät ze, die sich auf kirchlichen 
Grundstücken befinden. Ihre Nutzung ist vertraglich gesichert.  
 
Der Bilanzwert der Bauten auf fremdem Grund und Bod en erhöhte sich um 645.043,70 € 
(297,5 %) auf 861.883,53 €. Die Wertzunahme erklärt  sich vornehmlich durch die Um- 
baukosten für die neue Feuerwache 3, die in einer a ngemieteten Lagerhalle unterge- 
bracht wird.  
 
Die Bestandsveränderungen ließen sich mit Hilfe der  Anlagenrechnung vollständig nach- 
vollziehen, sie waren ordnungsgemäß.  
 
 
1.2.5 Kunstgegenstände, Kulturdenkmäler  13.850.663,32 € 
  Vorjahr: 13.781.991,28 € 
 
Bestand  
01.01.2010 
Euro 
Zugänge 
 
Euro  
Abgänge 
 
Euro  
AfA 
 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
 
13.781.991,28 
 
68.672,04 
 
0,00 
 
0,00 
 
13.850.663,32 
 
Vermögensgegenstände, deren Erhaltung wegen ihrer k ulturellen und geschichtlichen 
Bedeutung im Interesse der Stadt Münster liegen, we rden unter der Bilanzposition 1.2.5 
„Kunstgegenstände, Kulturdenkmäler“ erfasst. Neben Gemälden, Skulpturen, historischen 
Sammlungen und Antiquitäten werden unter dieser Bil anzposition auch Denkmäler bilan- 
ziert. 
 
Das Gesetz unterstellt, dass Kunstgegenstände und K ulturdenkmäler keinem Wertever- 
zehr unterliegen, so dass bei diesen Vermögensgegen ständen keine Abschreibungen 
vorgesehen sind.  
 
Durch Ankäufe erhöhte sich der Wert der städtischen  Kunstgegenstände und Kultur- 
denkmäler gegenüber dem Anfangsbestand um 68.672,04 € (0,5 %) auf 13.850.663,32 €.  
 
Der Bestand am 31.12.2010 setzt sich wie folgt zusammen:  
 
Amt / 
Einrichtung  
Vermögensart 
 
 
Bestand  
01.01.2009 
Euro  
Bestand  
31.12.2010 
Euro 
Veränderung 
 
Euro  
Stadtmuseum Kunstgegenstände, 
Gemälde, Konvolute 7.719.364,86 7.781.390,96 62.026,10 
Stadtarchiv 
Sammlungen, Urkunden, 
Ratsprotokolle, historische 
Aufzeichnungen 
4.343.614,70 4.348.540,64 4.925,94 
Kulturamt Kunstgegenstände, 
Gemälde, Skulpturen 868.808,96 870.108,96 1.300,00 
Villa  
ten Hompel Sammlungen 845.289,60 845.709,60 420,00 
Übrige Bereiche Kunstgegenstände, 
Gemälde 4.913,16 4.913,16 0,00 
Summe 13.781.991,28 13.850.663,32 68.672,04 
 
Die größte Bestandsveränderung ergab sich mit einem  Zugang von 62.026,10 € beim 
Stadtmuseum. Die Anlagenzugänge in diesem Bereich s ind im Wesentlichen auf Sach- 
spenden zurückzuführen.  
 
Das Stadtmuseum war Gegenstand einer turnusmäßigen Prüfung des Stadtmuseums im 
zweiten Quartal 2011. Hierbei wurde auch die Anlage nrechnung intensiv überprüft, es 
kam dabei zu keinen Feststellungen.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  25  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
1.2.6 Maschinen und technische Anlagen, Fahrzeuge  24.594.335,44 € 
  Vorjahr: 21.969.260,45 € 
 
Bestand  
01.01.2010  
Euro  
Zugänge 
 
Euro  
Abgänge 
 
Euro  
Umbuchung 
 
Euro 
AfA 
 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
 
21.969.260,45 
 
3.374.472,79 
 
122.401,04 
 
1.645.737,31 
 
2.272.734,07 
 
24.594.335,44 
 
Bewegliche technische Vermögensgegenstände werden u nter der Bilanzposition „Ma- 
schinen und technische Anlagen, Fahrzeuge“ erfasst. Sie beinhaltet alle Maschinen, tech- 
nischen Anlagen, Betriebsvorrichtungen, Betriebsanlagen und Fahrzeuge. 
 
Die größten Anteile der Bilanzposition entfallen be i der Stadt Münster auf die technischen 
Anlagen und Fahrzeuge der Feuerwehr, des Bauhofes u nd des Amtes für Grünflächen 
und Umweltschutz. 
 
Die Vermögenswerte der Stadt Münster erhöhten sich im Jahr 2010 um 2.625.074,99 € 
(11,9 %) auf 24.594.335,44 €, weil die Zugänge größ er waren als die Abgänge und plan- 
mäßigen Abschreibungen.  
 
Der Bestand am 31.12.2010 setzt sich wie folgt zusammen:  
 
Anlagenart Bestand  
01.01.2010  
Euro  
Zugang / 
Umbuchung 
Euro  
Abgang 
 
Euro 
AfA 
 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
 
Maschinen 
 
740.328,35 
 
123.954,13 
 
7.229,15 
 
159.929,83 
 
697.123,50 
Technische 
Anlagen 
 
3.132.182,67 
 
147.780,32 
 
0,00 
 
186.496,66 
 
3.093.466,33 
Betriebs- 
Vorrichtungen 
 
5.128.131,10 
 
1.509.164,93 
 
64.318,70 
 
246.285,65 
 
6.326.691,68 
Sonstige Be- 
triebsanlagen 
 
171.036,10 
 
7.565,19 
 
0,00 
 
10.480,52 
 
168.120,77 
Maschinen 
GWG 
 
0,00 
 
8.801,38 
 
0,00 
 
8.801,38 
 
0,00 
 
PKW 
 
960.624,26 
 
303.486,71 
 
2.269,60 
 
250.209,70 
 
1.011.631,67 
 
Nutzfahrzeuge 
 
2.875.066,56 
 
648.574,24 
 
48.583,59 
 
412.041,25 
 
3.063.015,96 
Spezial- 
fahrzeuge 
 
8.960.190,11 
 
2.270.883,20 
 
0,00 
 
998.063,20 
 
10.233.010,11 
Fahrzeuge 
< 410 € 
 
568,40 
 
0,00 
 
0,00 
 
155,51 
 
412,89 
Tech. Anlagen 
< 1.000 € 
 
1.132,90 
 
0,00 
 
0,00 
 
270,37 
 
862,53 
Summe 21.969.260,45 5.020.210,10 122.401,04 2.272.7 34,07 24.594.335,44 
 
Im Rahmen der Jahresabschlussprüfung wurden die Erf assung und Bewertung von Neu- 
anschaffungen, die Anlagenabgänge und Umbuchungen s owie die mit diesen Anlagen 
korrespondierenden Abschreibungen in Stichproben nachvollzogen. Die Stichproben kon- 
zentrierten sich im Jahr 2010 wegen überdurchschnit tlich hoher Bewegungen auf die Be- 
standsveränderungen des/der 
 
-Amtes für Immobilienmanagement, 
-Amte für Schule und Weiterbildung, 
-Amtes für Grünflächen und Umweltschutz, 
-Feuerwehr und des 
-Tiefbauamtes.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  26  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Die Anschaffungswerte der Vorjahre wurden im Jahr 2 010 sachgerecht fortgeschrieben 
und bei allen geprüften Zugängen war die Stadt Münster wirtschaftliche Eigentümerin. Die 
Anlagenzugänge des Jahres 2010 wurden einheitlich b ewertet, dabei wurde die höchst 
mögliche Nutzungsdauer angesetzt. 
 
Anlagenabgänge ließen sich im Wesentlichen nachvoll ziehen, in Einzelfällen fehlten aber 
die buchungsbegründenden Unterlagen. Die in der Erg ebnisrechnung bzw. Finanzrech- 
nung zu den Abgängen erfassten Einnahmen waren nicht zu beanstanden.  
 
Das AWR stellte allerdings fest, dass Investitionen für Schulhofgestaltungen im Jahr 2010 
nicht korrekt verbucht wurden, denn eine Zuordnung zur Bilanzposition „Maschinen, tech- 
nische Anlagen, Fahrzeuge“, wie in diesen Fällen vo rgefunden, ist sachlich nicht begrün- 
det. Die Verwaltung wird den Hinweis aus der Jahres abschlussprüfung aufgreifen und ab 
2011 die Investitionen unter der Anlagenklasse 313 „Schulen, Aufwuchs / Aufbauten“ in- 
ventarisieren. Von einer Korrektur des Altbestandes  wurde im gegenseitigen Einverneh- 
men abgesehen. 
 
 
1.2.7 Betriebs- und Geschäftsausstattung 
 60.125.476,63 € 
 Vorjahr: 58.225.859,17 € 
 
Bestand  
01.01.2010  
Euro  
Zugänge 
 
Euro  
Abgänge 
 
Euro  
Umbuchung 
 
Euro 
AfA 
 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
 
58.225.859,17 
 
6.160.161,90 
 
10.743,74 
 
3.892.866,48 
 
8.142.667,18 
 
60.125.476,63 
 
Neben dem Büromobiliar gehört die aufgabenspezifisc he Ausstattung der Ämter wie 
Spielsachen, Werkzeuge, Sportgeräte, Lehr- und Lern mittel zur Bilanzposition „Betriebs- 
und Geschäftssausstattung“.  
 
Der Buchwert der „Betriebs- und Geschäftsausstattung“ erhöhte sich gegenüber dem Vor- 
jahr um 1.899.617,46 € auf 60.125.476,63 €, weil de r Wert der Neuanschaffungen höher 
war als die Abschreibungen und die Restbuchwerte de r ausgemusterten Ausstattungsge- 
genstände.  
 
Der Bestand stimmt in der Haupt- und Anlagenbuchhal tung überein. Er setzt sich zum 
Jahresende 2010 aus folgenden Posten zusammen: 
 
 Technische Ausstattung 3.235.128,30 € 
 Mobiliar für Verwaltung 4.026.698,32 € 
 Sonstiges Mobiliar 16.170.059,50 € 
 Sonstiges Inventar 22.680.362,80 € 
 Rechnersysteme 1.258.860,34 € 
 Monitore 68.391,02 € 
 Sonstige DV-Peripherie 153.466,33 € 
 GWG in steuerrelevanten Bereichen 
(410,01 – 1.000,00 €)  35.104,50 € 
 Festwerte für Bücher und Medien der 
Stadtbücherei, Feuerwehrschläuche und 
Lehrmittel an städtischen Schulen 12.497.405,52 €
 
Summe 60.125.476,63  €

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  27  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
Nach einer stichprobenartigen Prüfung der „Betriebs- und Geschäftsausstattung“ im Rah- 
men der Jahresabschlussprüfung kann das AWR bestäti gen, dass im Jahr 2010 die An- 
schaffungswerte der Vorjahre korrekt fortgeschriebe n wurden. Bei allen geprüften Zugän- 
gen war die Stadt Münster wirtschaftliche Eigentüme rin. Die Anlagenzugänge des Jahres 
2010 wurden einheitlich bewertet, dabei wurde gleic hermaßen die höchst mögliche Nut- 
zungsdauer angesetzt. Anlagenabgänge ließen sich mi t wenigen Ausnahmen nachvoll- 
ziehen und die in der Ergebnisrechnung bzw. Finanzr echnung dazu erfassten Einnahmen 
aus Anlagenabgängen waren nicht zu beanstanden.  
 
In Stichproben wurden auch diverse Teilergebnisrech nungen des Jahres 2010 darauf hin 
durchgesehen, ob sich im laufenden Aufwand aktivier ungspflichtige Ausgaben befinden. 
Hierbei kam es zu keinen Feststellungen.  
 
Daneben ergaben sich bei der Prüfung der Bilanzposi tion lediglich Hinweise mit geringfü- 
gigen Auswirkungen auf den Jahresabschluss. So ware n bei neu angeschafften PC`s irr- 
tümlicherweise Serviceleistungen im Wert von 5.569, 20 € aktiviert worden, die richtiger- 
weise dem laufenden Aufwand des Jahres 2010 zuzuord nen waren. Im Bereich der „Be- 
triebs- und Geschäftsausstattung“ wirkt sich überdies die Korrektur der irrtümlich als „im- 
materielles Vermögen“ erfassten LAN-Verbindungen der Feuerwachen 3 und 1 aus.   
 
Ferner erkannte das AWR bei einer unterjährigen Prü fung der Produktgruppe „0801 
Sportentwicklung, Sportanlagen und -stätten“ (Beric ht-Nr. 13/11 vom 01.06.2011) die 
Notwendigkeit, die Länge der Nutzungsdauern im Bere ich von Betriebs- und Geschäfts- 
ausstattungen zu überdenken. Es gab Hinweise dafür,  dass die tatsächliche Verwertbar- 
keit einzelner Wirtschaftsgüter deutlich unterhalb der kalkulierten Dauer ist. Das Sportamt 
wurde daher angehalten, die Nutzungsdauern zusammen  mit dem Amt für Finanzen und 
Beteiligungen zu überdenken und anzupassen.  
 
Die Korrekturen des Jahresabschlusses führen im Ber eich der Bilanzposition „Betriebs- 
und Geschäftsausstattung“ zu einer geringfügigen Änderung gegenüber der Entwurfsfas- 
sung: 
 
Bilanzposition Wert lt.  
Entwurf in € 
Korrektur  
in € 
festzustellen- 
der Wert in € 
Betriebs- und Geschäftsausstattung 60.047.323,41 78.153,22 60.125.476,63 
 
 
1.2.8 Geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau   100.714.712,96 € 
   Vorjahr: 91.584.660,14 € 
 
Bestand  
01.01.2010  
Euro  
Zugänge 
 
Euro  
Abgänge 
 
Euro  
Umbuchung 
 
Euro 
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
AIB Grundstücke 
2.674.608,80  
 
1.516.817,14 
 
0,00 
 
1.097.456,11 
 
3.093.969,83 
AIB Hochbau 
24.770.931,28  
 
21.242.042,93 
 
0,00 
 
11.604.016,48 
 
34.408.957,73 
AIB Tiefbau 
56.473.203,62  
 
19.963.717,01 
 
0,00 
 
19.754.027,56 
 
56.682.893,07 
AIB sonstige 
Baumaßnahmen 
5.895.455,96 
 
 
1.597.018,03 
 
 
4.707,50 
 
 
2.446.533,30 
 
 
5.041.233,19 
AIB bewegliches 
Vermögen 
 1.770.460,48 
 
 
921.924,04 
 
 
0,00 
 
 
1.204.725,38 
 
 
1.487.659,14 
Summe 
91.584.660,14  
 
45.241.519,15 
 
4.707,50 
 
36.106.758,83 
 
100.714.712,96 
 
Die Bilanzposition „Geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau“ beinhaltet Ausgaben für bis 
zum Jahresende nicht fertig gestellte Anlagen / Bau maßnahmen bzw. finanzielle Vorleis-

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  28  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
tungen für noch zu erhaltende Sachanlagen wie Grund stücke, Gebäude, technische An- 
lagen, Fahrzeuge und Betriebs- und Geschäftsausstattungen. 
 
Erst wenn Anlagen in Betrieb genommen werden können  bzw. die Stadt Münster die Ver- 
fügungsgewalt über gekaufte Sachwerte erhält, werde n die bis dahin auf Unterkonten ge- 
sammelten Ausgaben zu Investitionen zusammengestell t und in die Anlagenrechnung 
übernommen, so dass ab dem Moment Abschreibungen berechnet werden.  
 
Im Jahr 2010 wurden Anzahlungen i.H.v. 45.241.519,15 € für Investitionsmaßnahmen ge- 
leistet und Maßnahmen in einem Volumen von 36.106.7 58,83 € abgeschlossen. Diese 
wurden dem Sachanlagevermögen zugeordnet. Der Rest i.H.v. 9.130.052,82 € (9,7 %) 
bewirkte eine Erhöhung der Bilanzposition auf 100.714.712,96 €.  
 
Die Zugänge und Umbuchungen des Jahres 2010 wurden mit wenigen Ausnahmen in der 
Buchhaltung korrekt zugeordnet. 
 
Wie im Vorjahr zeigte auch die diesmalige Prüfung, dass zahlreiche Anlagen im Bau be- 
reits seit längerer Zeit nicht bebucht wurden, was auf eine Inbetriebnahme hindeutet und 
einen Einbezug in die Anlagenrechnung zur Ermittlun g von Abschreibungen erforderlich 
macht. Die Verwaltung wurde mit Nachdruck auf die b etreffenden Sachverhalte hingewie- 
sen, um eine Richtigstellung der Buchhaltung zu veranlassen.  
 
Der Schlussbilanzwert i. H. v. 100.745.712,95 € verteilt sich wie folgt:  
 
 Wert zum 01.01.2010  Wert zum 31.12.2010  
 Euro in %  Euro  in %  
Amt 23 26.355.242,28 28,8 38.503.662,54 38,2 
Amt 37 778.858,84 0,9 108.235,62 0,1 
Amt 40 44.030,37 0,1 102,47 0,0 
Amt 51 336.272,53 0,4 336.272,53 0,4 
Amt 52 3.234.239,71 3,5 243.897,50 0,2 
Amt 61 12.500,00 0,0 12.500,00 0,0 
Amt 66 56.473.203,62 61,6 56.745.715,95 56,4 
Amt 67 4.350.312,79 4,7 4.764.326,35 4,7 
Summe 91.584.660,14  100,0 100.714.712,95 100,0 
 
Große Anteile des Bestandes entfallen auf das Amt f ür Immobilienmanagement (38,3 %) 
und das Tiefbauamt (56,4 %).  
 
 
 
1.3 Finanzanlagen 
 480.232.976,80 € 
  Vorjahr: 473.693.019,98 € 
 
Von Finanzanlagen spricht man, wenn die Stadt Münst er einem Dritten oder einem Son- 
dervermögen mit Sonderrechnung finanzielle Mittel in Form von Fremd- oder Eigenkapital 
überlässt und diese Mittel nicht als Zuschuss oder Zuwendung zu beurteilen sind. Aus der 
Zuordnung zum Anlagevermögen ergibt sich, dass dies e Anlagen langfristig, d.h. grund- 
sätzlich länger als ein Jahr den Zwecken der Stadt Münster dienen.  
 
Die im Jahresabschluss 2010 bilanzierten Finanzanla gen setzen sich aus Anteilen an 
verbundenen Unternehmen, Beteiligungen, Sondervermö gen, Wertpapieren und Auslei- 
hungen zusammen.  
 
Im Laufe des Jahres 2010 erhöhte sich der Wert des Finanzanlagevermögens von 
473.693.019,98 € um 6.539.956,82 € (1,38 %) auf 480.232.976,80 €.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  29  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Der Bilanzposten lässt sich wie folgt strukturieren: 
 
 Anteile an verbundenen Unternehmen 426.105.792,14 € 
 Beteiligungen 16.153.841,81 € 
 Sondervermögen 21.313.938,08 € 
 Wertpapiere des Anlagevermögens 10.537.321,92 € 
 Ausleihungen     6.122.082,85 €
 
Summe 480.232.976,80  € 
 
 
1.3.1 Anteile an verbundenen Unternehmen 
 426.105.792,14 € 
  Vorjahr: 420.943.184,03 € 
 
Anteile an  
verbundenen  
Unternehmen 
Bestand  
01.01.2010 
Euro 
Zugänge/ 
Zuschreibung 
Euro  
Abgänge 
Abschreibung 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
 
Stadtwerke Münster GmbH 
Wohn- und Stadtbau GmbH 
MCC Halle Münsterland GmbH 
Wirtschaftsförderung MS GmbH 
Theaterhaus Pumpenhaus GmbH 
Westfälischer Zool. Garten GmbH 
AirportPark FMO GmbH 
Gewerbep. MS Loddenh. GmbH 
Summe  
 
275.342.000,00 
120.365.000,00 
6.667.954,18 
18.540.802,85 
27.427,00 
0,00 
0,00 
                  0,00 
 
420.943.184,03 
 
0,00 
0,00 
470.406,15 
6.899.524,30 
0,00 
0,00 
0,00 
              0,00 
 
7.369.930,45 
 
0,00 
0,00 
101.704,23 
2.097.340,70 
8.277,41 
 
 
              0,00 
 
2.207.322,34 
 
275.342.000,00 
120.365.000,00 
7.036.656,10 
23.342.986,45 
19.149,59 
0,00 
0,00 
                  0,00 
 
426.105.792,14 
 
Unter dieser Position wurden Anteile an privatrecht lichen Organisationen angesetzt, die 
von der Stadt Münster in der Absicht gehalten werde n, eine dauernde Verbindung zu die- 
sen Organisationseinheiten herzustellen und die unter beherrschendem Einfluss der Stadt 
Münster stehen. Ein beherrschender Einfluss wird i.  d. R. dann angenommen, wenn eine 
Beteiligung mehr als 50 % des Stammkapitals der Gesellschaft beträgt. 
 
Die für die Eröffnungsbilanz festgestellten Werte f ür „Anteile an verbundenen Unterneh- 
men“ sind in den nachfolgenden Jahren i. d. R. als Anschaffungskosten fortzuführen. Sie 
bilden eine Wertobergrenze. Sofern Anteile zugekauf t oder verkauft werden, verändern 
diese Bestandsveränderungen den fortzuschreibenden Beteiligungswert. 
 
Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen können sich aber auch wesentliche Kapi- 
talentnahmen bzw. Kapitaleinlagen auf die Höhe des fortzuschreibenden Bilanzwertes 
auswirken. 
 
Im Fall von voraussichtlich dauernden Wertminderung en ist zu beachten, dass die Fi- 
nanzanlagen außerplanmäßig abzuschreiben sind, um d iese mit dem niedrigeren Wert 
anzusetzen, der den Finanzanlagen am Abschlussstich tag beizulegen ist. Dies ist der 
Fall, wenn Zuführungen der Stadt Münster in die Kapitalrücklage bei strukturell defizitären 
Gesellschaften gezahlt werden und die Einlage gleic hzeitig durch die jährlichen Verluste 
aufgezehrt werden. 
 
Die Finanzanlagen, d. h. die Anteile an verbundenen  Unternehmen sowie die Beteiligun- 
gen sind daher regelmäßig daraufhin zu überprüfen, ob und wie sich Eigenkapitalverän- 
derungen auf Seiten der Gesellschaft im Rechnungskr eis der Stadt Münster auswirken. 
Die Überprüfung ist für jeden Einzelfall durchzufüh ren und zu dokumentieren. Derartige

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  30  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
Überprüfungen sind im Rahmen der Jahresabschlussarb eiten bisher nicht vorgesehen 
und nicht organisiert, so dass der Entwurf des Jahresabschlusses 2010 in diesem Bereich 
einige Schwächen hinsichtlich einer ordnungsgemäßen Bilanzierung aufwies. 
 
Das AWR nahm dies zum Anlass, sich intensiv mit den  Finanzanlagen auseinanderzuset- 
zen.  
 
Dabei ergaben sich Hinweise, die bei den Anteilen a n verbundenen Unternehmen zum 
31.12.2010 erhebliche Wertkorrekturen nach sich zogen: 
 
 Euro 
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH  
Die Korrektur ist im Wesentlichen darauf zurückzufü hren, dass bei der Erstbewer- 
tung der Finanzanlage die Kapitalrücklagen nicht zu  100 % sondern nur zu 92,09 % 
berücksichtigt wurden Hierauf entfällt ein Betrag v on 470.406,15 €, der im Rahmen 
der gesetzlich vorgesehenen Eröffnungsbilanzkorrekt ur unmittelbar zu Gunsten des 
städtischen Eigenkapitals gebucht wurde.  
 
Eine weitere Anpassung i.H.v. 101.704,23 € ergab si ch dadurch, dass Zuführungen 
in die Kapitalrücklage und Abschreibungen der Finanzanlage auf Grund der Verluste 
der Gesellschaft jährlich nicht deckungsgleich sind . Dieser Betrag wurde zu Lasten 
des Jahresergebnisses 2010 verbucht.  
368.701,92 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 
Die Zuführungen der Stadt Münster in die Kapitalrüc klage (765.000 € + 1.500.000 €) 
während des Jahres 2010 sowie übrige, wertmindernde  Geschäftsvorfälle wie 
Grundstücksverkäufe oder die vollständige Übernahme  des Jahresfehlbetrages 
wurden bei der Bewertung der Finanzanlage nicht ber ücksichtigt. Das AWR 
veranlasste, dass die Geschäftsvorfälle während der  Prüfung des Jahresabschlus- 
ses erfasst wurden. Dies führte zu einer ergebniswi rksamen Werterhöhung von 
2.145.269,05 €. 
2.145.269,05 
Theaterhaus Pumpenhaus GmbH 
Das Eigenkapital der Gesellschaft ist in Folge von Verlusten dauerhaft gesunken. -8.277,41 
Auswirkungen auf die Anteile an verbundenen Unternehmen 2.505.693,56 
 
Das Amt für Finanzen und Beteiligungen sicherte zu,  dass die organisatorischen Struktu- 
ren für eine regelmäßige Überprüfung und korrekte F ortschreibung der Beteiligungswerte 
eingerichtet und die erforderlichen Abstimmungserge bnisse ab dem Jahr 2011 sachge- 
recht dokumentiert werden. 
 
Im Zusammenhang mit der Wertfortschreibung der Fina nzanlagen überprüfte das AWR 
auch, ob die Beschlüsse zu den Ausschüttungen des J ahres 2010 umgesetzt und die Er- 
träge korrekt in der Finanzbuchhaltung erfasst wurden.  
 
Hierbei konnte festgestellt werden, dass die Aussch üttungsbeschlüsse des Rates alle 
ordnungsgemäß umgesetzt wurden und im Bereich der A nteile an verbundenen Unter- 
nehmen zu folgenden Erträgen führten:  
 
 Stadtwerke Münster GmbH 
 - Ausschüttung Rest 2009 1.100.000,00 €  Vorlagen-Nr.: V/0494/2010 
 - Vorabausschüttung 2010 5.400.000,00 €  Vorlagen-Nr.: V/0877/2010 
 
 Wohn + Stadtbau GmbH 
 - Vorabausschüttung 2010 2.000.000,00 €  Vorlagen-Nr.: V/0679/20109 
 
Summe 8.500.000,00 € 
 
Der festzustellende Bilanzwert ist auf Grund der Pr üfungsergebnisse im Bereich der An- 
teile an verbundenen Unternehmen um 2.505.693,56 € höher als in der Entwurfsfassung 
des Jahresabschlusses.  
 
Bilanzposition Wert lt.  
Entwurf in € 
Korrektur  
in € 
festzustellen- 
der Wert in € 
Anteile an verbundenen Unternehmen 423.600.098,58 2.505.693,56 426.105.792,14

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  31  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
1.3.2 Beteiligungen  16.153.841,81 € 
  Vorjahr:   13.987.073,42 € 
 
 
Beteiligungen  
Bestand  
01.01.2010 
Euro 
Zugänge 
Zuschreibung 
Euro  
Abgänge 
Abschrei- 
bung 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
 
Anteile an Kapitalgesellschaften 
Westfälische Bauindustrie GmbH 
Museum Heimathaus MS GmbH 
Regionalverkehr Münsterl. GmbH 
Westf. Pferdemuseum GmbH 
ISTG GmbH 
West. Zool. Garten GmbH 
AirportPark FMO GmbH 
Gewerbep. MS Loddenh. GmbH 
 
Anstalten öffentlichen Rechtes 
Chemisches Landes- und Staat- 
liches Veterinäruntersuchungsamt 
 
Anteile an sonstigen jur. 
Personen 
Zweckverb. SPNV Münsterland 
Mitglied. im Spark.-Zweckverband 
Mitglied. Zweckverb. Studieninst. 
 
Summe 
 
 
313.994,80 
75.740,64 
303.446,85 
1.275,65 
12.907,10 
8.236.641,54 
1.150.058,99 
3.459.440,97 
 
13.553.506,54 
 
 
16.000,00 
 
                        
0,00 
1,00 
    417.565,88 
 
    417.566,88  
13.987.073,42 
 
 
0,00 
0,00 
0,00 
0,00 
0,00 
2.479.650,68 
0,00 
              0,00 
 
2.479.650,68 
 
 
0,00 
 
                        
114.994,00 
0,00 
                0,00 
 
     114.994,00  
2.594.644,68 
 
 
0,00 
0,00 
0,00 
0,00 
0,00 
0,00 
427.876,29 
           0,00 
 
427.876,29 
 
 
0,00 
 
                        
0,00 
0,00 
           0,00 
 
           0,00  
427.876,29 
 
 
313.994,80 
75.740,64 
303.446,85 
1.275,65 
12.907,10 
10.716.292,22 
722.182,70 
  3.459.440,97 
 
15.605.280,93 
 
 
16.000,00 
 
                        
114.994,00 
1,00 
    417.565,88 
 
    532.560,88  
16.153.841,81 
 
Als „Beteiligungen“ gelten alle sonstigen Anteile der Stadt Münster, die als mitgliedschaft- 
liche Vermögens- und Verwaltungsrechte an Organisat ionseinheiten oder Anteile an pri- 
vatrechtlichen Unternehmen einzuordnen sind und in der Absicht gehalten werden, eine 
dauernde Verbindung zu diesen Organisationseinheite n sicherzustellen. Hinsichtlich der 
Bewertung von „Beteiligungen“ gelten grundsätzlich die gleichen Anforderungen wie bei 
„Anteilen an verbundenen Unternehmen“. 
 
Wie bei den „Anteilen an verbundenen Unternehmen“ gab es auch für die „Beteiligungen“ 
keine Dokumentation über die Vollständigkeit und An gemessenheit der Bewertung zum 
31.12.2010. Damit wurden die Grundsätze ordnungsmäß iger Bilanzierung in diesem Be- 
reich ebenfalls nicht ausreichend beachtet. Ausnahm e davon ist die Aktivierung der Mit- 
gliedschaft am Zweckverband SPNV Münsterland. Sie w urde erforderlich, weil die Beteili- 
gung in der Eröffnungsbilanz keine Berücksichtigung fand. 
 
Das AWR überprüfte die Werthaltigkeit der „Beteilig ungen“ auf der Grundlage der Wirt- 
schaftsprüfungsberichte der Gesellschaften.  
 
Dabei kam es zu Hinweisen, die das Amt für Finanzen  und Beteiligungen zu folgenden 
Wertkorrekturen veranlasste: 
 
 Euro 
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH  
Es wurde bei der Erstbewertung der Finanzanlage übe rsehen, dass nur die Stadt 
Münster an dem Zustandekommen der Kapitalrücklage b eteiligt war und dieser 
Posten nach der Kapitalspiegelbildmethode nicht nur  zu 45,41 % sondern zu 100 % 
2.479.650,68

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  32  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
der Stadt Münster zuzurechnen ist.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  33  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
 Euro 
Übertrag 2.479.650,68 
AirportPark FMO GmbH 
Die Anteile der Stadt Münster am Eigenkapital der G esellschaft liegen unter dem 
Buchwert der Finanzanlage, weil sich die Verluste d er Gesellschaft im Rechnungs- 
kreis bisher nicht auf den Wert der Finanzanlage ausgewirkt haben. 
-427.876,29 
Auswirkungen auf den Wert der Beteiligungen 2.051.774,39 
 
Bei den Beteiligungen kam es im Jahr 2010 zu folgenden Erträgen: 
 
 Westfälische Bauindustrie GmbH 
 Ausschüttung 2009 15.000,00 € 
Vorlagen-Nr.: V/0541/2010 
 
 Sparkasse Münsterland-Ost 
 Ausschüttung 2010 2.612.756,88 €  Zweckverbandsitzung am 24.06.2010 
 
Summe 2.627.756,88 € 
 
 
Der Wert der Beteiligungen erhöht sich auf Grund de r Feststellungen während der Jah- 
resabschlussprüfung um 2.051.781,69 € auf 16.153.849,11 €. 
 
Bilanzposition Wert lt.  
Entwurf in € 
Korrektur  
in € 
festzustellen- 
der Wert in € 
Beteiligungen 14.102.067,42 2.051.774,39 16.153.841,81 
 
Die Korrekturen wirkten sich ausschließlich in der Prodkuktgruppe PG 1501 „Anteile an 
Unternehmen“ aus und bewirken eine Ergebnisverbesserung.  
 
 
1.3.3 Sondervermögen 
 21.313.938,08 € 
  Vorjahr: 21.948.949,42 € 
 
 
Sondervermögen  
Bestand  
01.01.2010 
Euro 
Zugänge 
 
Euro  
Abgänge 
 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
Rechtlich unselbständige 
Stiftungen 
Stiftung Generalarmenfonds 
Hüfferstiftung 
F. u. I. Buschmann Stiftung 
Stiftung Wohnverbund Westffl. 
Stiftung Clemenshospital 
Zwischensumme 
 
Verselbständigte Einrichtungen 
ohne eigene  
Rechtspersönlichkeit 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 
citeq 
Münster Marketing 
Städtische Bühnen 
 
Summe  
 
 
693.952,55 
222.185,71 
2.695.060,24 
5.359,13 
               1,00 
 
3.616.558,63 
 
 
 
 
8.529.393,00 
5.339.459,00 
168.645,00 
4.294.893,79 
 
18.332.390,79  
21.948.949,42  
 
 
0,00 
0,00 
36.018,94 
46,00 
         0,00 
 
36.064,94 
 
 
 
 
0,00 
0,00 
150.000,00 
            0,00 
 
            0,00  
186.064,94  
 
 
18.027,75 
3.048,53 
0,00 
0,00 
          0,00 
 
21.076,28 
 
 
 
 
0,00 
800.000,00 
0,00 
          0,00 
 
800.000,00  
821.076,28 
 
 
675.924,80 
219.137,18 
2.731.079,18 
5.405,13 
               1,00 
 
3.631.547,29 
 
 
 
 
8.529.393,00 
4.539.459,00 
318.645,00 
4.294.893,79 
 
17.682.390,79  
21.313.938,08

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  34  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Die Bilanzposition „Sondervermögen“ umfasst die rec htlich unselbständigen Stiftungen 
sowie die organisatorisch verselbständigten Einrichtungen der Stadt Münster ohne eigene 
Rechtspersönlichkeit. 
 
 
 Rechtlich unselbständige Stiftungen 3.631.547,29 € 
  Vorjahr: 3.616.558,63€ 
 
Die rechtlich unselbständigen Stiftungen der Stadt Münster verfügen über eigene Rech- 
nungskreise und sind insoweit zwar verselbständigt.  Sie sind aber gem. § 97 GO Teil des 
städtischen Haushaltes, so dass der Ressourcenverbrauch bzw. Vermögenszuwachs des 
Sondervermögens auch im städtischen NKF-Haushalt seinen Niederschlag finden muss. 
 
Verluste der rechtlich unselbständigen Stiftungen w irken sich im Rechnungskreis der 
Stadt Münster als Wertminderung der Finanzanlagen a us. Demgegenüber führen Gewin- 
ne zu einer Erhöhung der für die unselbständigen Stiftungen geführten Finanzanlagen.  
 
Die Bestandsveränderungen des Jahres 2010 im Bereic h der rechtlich unselbständigen 
Stiftungen ließen sich nachvollziehen und entsprach en den wirtschaftlichen Gegebenhei- 
ten.  
 
 
 Verselbständigte Einrichtungen ohne eigene  17.682.390,79 € 
 Rechtspersönlichkeit Vorjahr: 18.332.390,79 € 
 
Verselbständigte Einrichtungen ohne eigene Rechtspe rsönlichkeit der Stadt Münster gel- 
ten nach der Eigenbetriebsverordnung als wirtschaft lich und verwaltungsmäßig selbstän- 
dig. Sie sind - anders als die rechtlich unselbstän digen Stiftungen – aber nicht integraler 
Bestandteil des städtischen Haushaltes. 
 
Wegen ihrer untergeordneten Bedeutung für den Gesam tabschluss (Konzernabschluss) 
werden diese Finanzanlagen nach der Kapitalspiegelb ildmethode bewertet. Jahresüber- 
schüsse dieser Sondervermögen führen allerdings nic ht unmittelbar zu Erträgen der 
Kernverwaltung sondern zu stillen Reserven. Sie wer den erst dann in der Ergebnisrech- 
nung der Stadt Münster als Finanzertrag erfasst, we nn Ausschüttungen bzw. Gewinnab- 
führungen vom Sondervermögen an die Kernverwaltung vorgenommen werden.  
 
Im Zeitpunkt der Erstbewertung der citeq wurde in d er allgemeinen Rücklage der Einrich- 
tung ein Betrag i. H. v. 800.000 € geführt, der auf  Überschüsse im Leistungsbereich der 
öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zurückzuführen ist und ausschließlich an die Koopera- 
tionspartner der citeq zurückgezahlt wird. Der Post en, der eher Fremdkapitalcharakter 
hat, wurde in der Eröffnungsbilanz der Stadt Münste r versehentlich dem Eigenkapital der 
citeq zugerechnet. Nach Hinweisen des AWR wurde im Laufe des Jahres 2010 eine An- 
passung vorgenommen, die ordnungsgemäß über das Erö ffnungsbilanzkorrekturkonto, 
d. h. ergebnisneutral verbucht wurde.  
 
Ferner wurde bei der eigenbetriebsähnlichen Einrich tung Münster Marketing bisher über- 
sehen, dass im Jahr 2008 auf der Grundlage des Mana gementkontraktes ein einmaliger 
Zuschuss in die Kapitalrücklage i.H.v. 150.000 € gezahlt wurde. Der Zuschuss erhöht den 
Wert der Finanzanlage im Rechnungskreis der Stadt M ünster. Der Sachverhalt fiel bisher 
nicht auf, weil die Verwaltung wichtige Abstimmungs arbeiten im Bereich der Finanzanla- 
gen nicht organisiert hat.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  35  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
Die erforderliche Korrektur der Bilanzposition wurd e im Rahmen der Jahresabschlussprü- 
fung umgesetzt und erklärt die Abweichung gegenüber  der Entwurfsfassung des Jahres- 
abschlusses. 
 
Bilanzposition Wert lt.  
Entwurf in € 
Korrektur  
in € 
festzustellen- 
der Wert in € 
Verselbständigte Einrichtungen ohne 
eigene Rechtspersönlichkeit 17.532.390,79 150.000,00 17.682.390,79 
 
Die Korrektur fand spiegelbildlich ihren Niederschl ag in der Produktgruppe 1502 „Stadt- 
marketing“ und bewirkt eine entsprechende Verbesserung des Jahresergebnisses 2010. 
 
Die Ausschüttungsbeschlüsse des Rates wurden korrek t umgesetzt und führten zu fol- 
genden Finanzerträgen: 
 
 AWM, 
Ausschüttung 2009 250.000,00 €  
Vorlagen-Nr.: V/0369/2010  
 
 Citeq, 
 Ausschüttung 2009 1.829.234,67 € Vorlagen-Nr.: V/0252/2010  
 Leistungsrückerstattung 2010 345.420,68 €  Vorlagen-Nr.: V/0338/2011  
Summe 2.424.655,35  € 
 
 
1.3.4 Wertpapiere des Anlagevermögens 
 10.537.321,92 € 
  Vorjahr: 10.536.390,86 € 
 
Wertpapiere des  
Anlagevermögens 
 
Bestand  
01.01.2010 
Euro 
Zugänge 
 
Euro  
Abgänge 
 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
 
WVR-Fonds 
VUS-Fonds 
 
 
3.663.137,80 
  6.873.253,06  
10.536.390,86 
 
931,06 
    0,00  
931,06 
 
0,00 
0,00 
 
0,00 
 
3.664.068,86 
  6.873.253,06  
10.537.321,92 
 
Die Stadt Münster legte Teile ihres Geldvermögens l angfristig in zwei Spezialfonds an. 
Einer davon ist der Westfälische-Versorgungs-Rückla ge-Fonds (WVR-Fonds). Er ist ein 
Zusammenschluss von 9 größeren Städten und verwalte t Gelder, die für die gesetzlich 
geforderte Pflichtrücklage zur Finanzierung von Beamtenpensionen aufgebracht werden. 
 
Daneben investierte die Verwaltung auf der Grundlag e des Ratsbeschlusses vom 
21.02.2000 freiwillig einen Teil ihrer Mittel für k ünftige Pensionszahlungen und für Sanie- 
rungskosten der Abfalldeponien in einen Versorgungs - und Sanierungsfonds (VUS-
Fonds), der zusammen für die Abfallwirtschaftsbetri ebe (Sanierungsrücklage) und die ci- 
teq (Pensionsrücklage) geführt wird.  
 
Die Wertentwicklung im Jahr 2010 ist in der nachfolgenden Übersicht dargestellt: 
 
 WVR-Fonds  VUS-Fonds  
   
Anfangsbestand 01.01.2010 3.663.137,80 € 6.873.253,0 6 € 
Anteile 01.01.2010 62.080 St 68.772 St 
Zugänge  13 à 71,62 € = 931,06 € 0,00 € 
Abgang  0,00 € 0,00 € 
Anteile 31.12.2010 62.093 St 68.772 St 
Endbestand 2010 3.664.068,86 € 6.873.253,06 € 
Kurswert 4.643.935,47 € 
74,7900 € / Anteil 
8.949.857,41 € 
130,1381 € / Anteil

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  36  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Der Zugang erklärt sich durch die Anlage von Steuer erstattungen. Der im Jahresab- 
schluss 2010 ausgewiesene Bestand von 10.537.321,92  € ist durch die Depotauszüge 
und Aufstellungen der Stadtkasse belegt.  
 
Bewertet mit den Kurswerten zum 31.12.2010 errechne t sich für den WVR-Fonds ein hö- 
herer Wert von 4.643.935,47 € und für den VUS-Fonds ein Wert i. H. v. 8.949.857,00 €. 
 
 
1.3.5 Ausleihungen 
 6.122.082,85 € 
  Vorjahr: 6.277.422,25 € 
 
Ausleihungen 
an…  
Bestand 
01.01.2010 
Euro  
Zugänge 
 
Euro  
Tilgungen 
Abgänge 
Euro 
Um-
buchungen 
Euro 
Wert  
31.12.2010 
Euro 
Verb. Unternehmen 
AirportPark FMO GmbH 
Wohn- u. Stadtbau/Kreuz. 
Wohn- u. Stadtbau/Projekte 
 
Beteiligungen 
AirportPark FMO GmbH 
 
 
Sondervermögen 
Darlehen citeq 
 
Sonstige Ausleihungen 
Mitgliedschaften 
- Volksbank Münster e.G 
- Münchener Hypobank e.G. 
 
 
 
Kleingartendarlehen  
 
Darlehn 
sozialer Wohnungsbau 
 -dinglich gesichert 
 -nicht gesichert 
 
Darlehn für junge und 
kinderreiche Familien 
 
Existenzgründerdarlehen 
 
Gemeindebaudarlehen 
 
 
Summe 
 
1.294.130,00  
3.105.322,07  
              0,00  
4.399.452,07  
 
0,00  
 
 
 
12.271,00  
 
 
 
0,00  
           0,00  
0,00  
 
 
42.818,22  
 
 
 
721.025,27  
595.552,76  
 
 
305.948,95  
 
6.131,83  
 
194.222,15  
1.865.699,18  
 
6.277.422,25  
 
0,00  
0,00  
              0,00  
0,00  
 
0,00  
 
 
 
0,00  
 
 
 
600,00  
          70,00  
670,00  
 
 
22.345,30  
 
 
 
0,00  
0,00  
 
 
0,00  
 
0,00  
 
    115,04 
22.460,34  
 
23.130,34  
 
           0,00  
  70.794,75  
          0,00  
70.794,95  
 
0,00  
 
 
 
12.271,00  
 
 
 
0,00  
          0,00  
0,00  
 
 
17.091,87  
 
 
 
31.278,12  
7.106,96  
 
 
7.372,46  
 
1.575,60  
 
  30.978,98  
  95.403,99  
 
178.469,74  
 
-1.294.130,00  
0,00  
    714.554,41  
-579.575,59  
 
1.294.130,00  
 
 
 
0,00  
 
 
 
0,00  
          0,00  
0,00  
 
 
0,00  
 
 
 
-40.416,24  
-588.445,80  
 
 
-85.692,37  
 
0,00  
 
              0,00  
  -714.554,41  
 
0,00  
 
0,00  
3.034.527,32  
   714.554,41  
3.749.081,73  
 
1.294.130,00  
 
 
 
0,00  
 
 
 
600,00  
         70,00  
670,00  
 
 
48.071,65  
 
 
 
649.330,91  
0,00  
 
 
212.884,12  
 
4.556,23  
 
   163.358,21  
1.078.201,12  
 
6.122.082,85  
 
Die Stadt Münster gewährte neben Darlehen an verbun dene Unternehmen und Sonder- 
vermögen zahlreiche Kleinbetragsdarlehn, die aus ve rschiedenen Förderprogrammen fi- 
nanziert wurden. Diese langfristig angelegten Darle hensforderungen wurden in der Bi- 
lanzposition „Ausleihungen“ zusammengefasst. Gemäß den Empfehlungen des Innenmi- 
nisteriums wurden daneben auch die Mitgliedschaften  der Stadt in Genossenschaften als 
„Sonstige Ausleihung“ erfasst.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  37  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 Ausleihungen an verbundene Unternehmen – AirportPark FMO GmbH  
 
Die drei Gesellschafter der AirportPark FMO GmbH ha ben zur Finanzierung von Grund- 
stückskäufen jeweils ein Darlehn von 1.294.130,00 € gewährt. Diese Darlehen werden mit 
5 % verzinst und führten zu Zinserträgen der Stadt Münster i. H. v. 64.706,50 €.  
 
Die Tilgung der Darlehn beginnt dann, wenn die Einn ahmen der AiportPark FMO GmbH 
den Betrag von 1,0 Mio. € übersteigen. Der Vorjahre swert wurde fortgeführt und in eine 
andere Anlagenklasse umgruppiert, weil die AirportP ark FMO GmbH nach den Konzer- 
strukturen unter den Beteiligungen geführt wird. 
 
 
 Ausleihungen an verbundene Unternehmen – Wohn- und Stadtbau / Realschule 
im Kreuzviertel  
 
Der Rat der Stadt Münster beschloss am 29.06.2005 ( Vorlage Nr. 0406/2005), die Ge- 
bäude der Realschule im Kreuzviertel an die Wohn- und Stadtbau GmbH zu übertragen.  
 
Im Rahmen einer kreditähnlichen Vereinbarung wurde zur Abgeltung des Kaufpreises für 
die aufstehenden Gebäude eine langfristige Ratenzah lung vereinbart. Das Kreditgeschäft 
zur Finanzierung des Kaufpreises für die aufstehend en Gebäude i. H. v. anfänglich 
rd. 3,38 Mio. € beinhaltet eine monatliche Annuität  i. H. v. 16.143,26 €. Der Annuitäten- 
zahlung liegt eine Laufzeit von 30 Jahren zu Grunde , wobei die anfängliche Tilgungsrate 
1,73 % und die anfängliche Verzinsung 4 % beträgt. 
 
Das Darlehen, das am 31.12.2010 mit 3.034.527,32 € valutiert, führte zu Zinserträgen 
i.H.v. 122.924,37 € und wurde ordnungsgemäß getilgt.  
 
 
 Ausleihungen an verbundene Unternehmen – Wohn- und Stadtbau / Wohnbauför- 
derung  
 
Bei Abstimmarbeiten für den Gesamtabschluss (Konzer n Stadt Münster) stellte die Ver- 
waltung fest, dass unter den sonstigen Ausleihungen  diverse Darlehen geführt werden, 
die unter der Position Darlehn an verbundene Untern ehmen auszuweisen sind, weil der 
Schuldner dieser Wohnbauförderdarlehen die Wohn- und Stadtbau GmbH ist.  
 
Die Darlehen im Wert von 714.554,41 € wurden daher umgruppiert.  
 
 
 Ausleihungen an Sondervermögen - citeq 
 
 
Das Darlehn der Stadt Münster wurde im Rahmen der G ründung der citeq mit einer Lauf- 
zeit von zehn Jahren gewährt. Das Darlehn wurde im Jahr 2010 planmäßig und vollstän- 
dig getilgt.  
 
 
 Sonstige Ausleihungen 
 
 
Im Rahmen interner Überprüfungen fiel auf, dass die  Mitgliedschaften der Stadt Münster 
in den Genossenschaften Volksbank Münster e.G. und Münchener Hypobank e.G. bisher 
noch nicht bilanziert wurden. Gemäß den Empfehlunge n des Innenministeriums wurden 
diese Vermögenswerte mit einem Betrag i. H. v. 670, 00 € unter den „Sonstigen Auslei- 
hungen“ erfasst.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  38  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Daneben setzen sich die „Sonstigen Ausleihungen“ au s einer Vielzahl unterschiedlicher 
Kleinkredite zusammen, die auf verschiedene Förderm aßnahmen der Stadt Münster zu- 
rückzuführen sind. 
 
Die Stadt Münster nutzt zur Bewirtschaftung dieser Darlehen das DV-Programm 
KOMMINFORM. Das Bewirtschaftungsprogramm hat keine Schnittstelle bzw. dv-
technische Anbindung als Nebenbuchhaltung an die SAP-Buchhaltung.  
 
In der SAP-Buchhaltung werden die Bestände nicht ei nzeln sondern nur zusammenge- 
fasst als Darlehensgruppe nachgehalten. Problematis ch erweist sich in diesem Zusam- 
menhang, dass der SAP-Bestand nicht regelmäßig mit der Aktenlage abgestimmt wird.  
 
Für die Differenz i. H. v. 45.620,42 € (2,6 %) zwis chen dem SAP-Bestand und den mit 
KOMMINFORM nachgewiesenen Beständen konnte das Amt für Finanzen und Beteili- 
gungen wiederholt keine nachvollziehbare Erklärung liefern, so dass in diesem Bereich 
die Ordnungsmäßigkeit der Buchhaltung nicht gewährleistet ist.  
 
Das AWR weist mit Nachdruck darauf hin, dass es auf kurze Sicht unumgänglich wird, die 
Datenbestände zwischen SAP und der Aktenlage abzust immen und die dabei festgestell- 
ten Differenzen aufzuklären. 
 
Das AWR billigt die wiederholt thematisierten Unzul änglichkeiten im Bereich der sonsti- 
gen Ausleihungen nur unter der Maßgabe, dass im Rah men der anstehenden Inventur 
bzw. des nächsten Jahresabschlusses eine Behebung d er Missstände durch das Amt für 
Finanzen und Beteiligungen zugesagt wurde. 
 
 
 
2.  Umlaufvermögen 
 104.582.717,13 € 
 Vorjahr: 94.282.041,87 € 
 
Vermögensgegenstände, die der Stadt Münster nicht dauerhaft dienen, sondern eher zum 
Verbrauch, Verkauf oder nur für eine sonstige kurzfristige Nutzung bestimmt sind, werden 
als Umlaufvermögen in der Bilanz ausgewiesen. Typis cherweise handelt es sich hierbei 
um Vorräte, Forderungen und liquide Mittel. 
 
Im kommunalen Bereich zählen nach dem NKF auch Grun dstücke, die zur Veräußerung 
vorgesehen sind, zum Umlaufvermögen. Eine entsprech ende Differenzierung der 
Grundstücke wurde im Jahresabschluss 2010 der Stadt Münster nicht vorgenommen.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  39  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Das Umlaufvermögen der Stadt Münster setzt sich am 31.12.2010 aus folgenden Werten 
zusammen:  
 
 Vorräte 252.896,62 € 
 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 21.1 59.175,00 € 
 Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 € 
 Liquide Mittel 83.170.645,51 €
 
Summe 104.582.717,13 € 
 
 
 
 
2.1 Vorräte 
 252.896,62 € 
  Vorjahr:  304.048,75 € 
 
Unter dem Bilanzposten „Vorräte“ werden Roh,- Hilfs - und Betriebsstoffe sowie Waren 
getrennt von geleisteten Anzahlungen ausgewiesen. D er Bilanzposten setzt sich zum 
31.12.2010 wie folgt zusammen:  
 
 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren 251.115.55 € 
 Geleistete Anzahlungen   1.781,07 €
 
Summe 252.896,62 € 
 
 
 
2.1.1 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren 
 251.115,55 € 
  Vorjahr: 249.942,09 € 
 
Roh-, Hilfs- und 
Betriebsstoffe, Waren 
 
Bestand  
01.01.2010 
Euro 
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
Veränderung 
 
Euro  
 
Betriebsstoffe 
Waren 
Sonstige Vorräte / Poststempler 
 
Summe 
 
60.306,49 
85.516,81 
104.118,79 
 
 
249.942,09 
 
55.997,79 
77.521,56 
117.596,20 
 
 
251.115,55 
 
-4.308,70 
-7.995,25 
13.477,41 
 
 
1.173,46 
 
Der Bilanzposten „Roh,- Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren“ umfasst Treibstoffvorräte der 
Feuerwehr, den Heizölvorrat der Hauptkläranlage, di e Warenbestände des Museums- 
shops und den Portovorrat des Frankiersystems der Fachstelle Expedition und Druck.  
 
Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich der Bestand a n Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen 
sowie Waren um 1.173,46 € auf 251.115,55 €. 
 
Die Prüfung ließ erkennen, dass die Treibstoffvorrä te der Stadt Münster überwiegend 
nicht nach den Bewertungsvorschriften des NKF bewer tet wurden. Die vom NKF abwei- 
chende Methode der Stadt Münster führt aufgrund der  niedrigen Bestände zu Werten, die 
(allerdings nur geringfügig) von den nach der geset zlich vorgesehenen Methode -
Bewertung der Bestände mit dem gewogenen Durchschni tt – abweichen. Von einer Kor- 
rektur wurde daher abgesehen. Gleichwohl sollte inn erstädtisch die Bewertung der Inven- 
turbestände verbindlich und gesetzeskonform zentral durch das Amt für Finanzen und Be- 
teiligungen geregelt und für die betreffenden Ämter  und Einrichtungen vorgegeben wer- 
den.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  40  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Ferner wies das AWR das Amt für Finanzen und Beteil igungen darauf hin, dass im Be- 
reich der städtischen Kläranlagen jährlich rd. 1,2 Mio. € für Chemikalien ausgegeben 
werden und daher zum Jahresende die nicht verbrauch ten Bestände zu inventarisieren 
sind, was bisher nicht geschieht.  
 
Problematisch erachtet das AWR ebenfalls die unzure ichende Abstimmung des Ist-
Bestandes beim Portovorrat mit dem buchhalterischen  Sollbestand. Hier erkannte das 
AWR eine Inventurdifferenz von 73.863,05 €, die aus gebucht, aber nicht aufgeklärt wur- 
den. Aus diesem Grunde veranlasste das AWR, dass da s Personal- und Organisations- 
amt den Sachverhalt im Nachgang zur Jahresabschluss prüfung aufklärt, um hieraus 
Rückschlüsse für organisatorische Verbesserungen zi ehen zu können. Die Aufarbeitung 
war im Zeitpunkt der Fertigstellung dieses Berichtes noch nicht abgeschlossen.  
 
 
2.1.2 Geleistete Anzahlungen 
 1.781,19 € 
  Vorjahr: 54.106,66 € 
 
Geleistete Anzahlungen Bestand  
01.01.2010 
Euro 
Zugänge 
 
Euro  
Abgänge 
 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
 
Unklare Zahlungseingänge 
 
54.106,66 
 
330.845.417,35 
 
330.897.742,82 
 
1.781,19 
 
An dieser Stelle bilanziert die Stadt Münster vorne hmlich Zahlungen, die in der Buchhal- 
tung bis zum 31.12.2010 nicht endgültig zugeordnet werden konnten.  
 
Während zu Beginn des Jahres 2010 ein Bestand i. H.  v. 54.106,66 € in der Buchhaltung 
noch nicht endgültig zugeordnet war, betrug die Sum me der unklaren Einzahlungen zum 
Jahresende nur noch 1.781,19 € 
 
 
 
2.2 Forderungen und 
 
sonstige Vermögensgegenstände  21.159.175,00 € 
 Vorjahr: 29.325.912,64 € 
 
Die Bilanzposition „Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände“ beinhaltet die öf- 
fentlich-rechtlichen Forderungen, die Forderungen a us Transferleistungen und die privat- 
rechtlichen Forderungen der Stadt Münster.  
 
Sie werden grundsätzlich mit ihrem Nominalwert angesetzt. Die Verwaltung berücksichtig- 
te bei der Bewertung der städtischen Forderungen ei n allgemeines Ausfallrisiko, indem 
für die unterhalb eines Schwellenwertes von 250.000  € liegenden Forderungen eine Pau- 
schalwertberichtigung i.H.v. insgesamt rd. 6,9 Mio. € in Abzug gebracht wurde.  
 
Forderungen mit einem Wert von über 250.000,00 € hi ngegen wurden auf ihren Wertbe- 
richtigungsbedarf hin einzeln überprüft. So wurden im Jahr 2010 Forderungen im Ge- 
samtwert von rd. 6,9 Mio. € (Vorjahr: 11,7 Mio. €) kontrolliert von denen rd. 2,9 Mio. € 
(Vorjahr: 7,3 Mio. €) wertberichtigt wurden. 
 
Das Bewertungsverfahren hat sich gegenüber den Vorjahren nicht verändert.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  41  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Am 31.12.2010 setzt sich die Bilanzposition „Forder ungen und sonstige Vermögensge- 
genstände“ aus folgenden Beträgen zusammen:  
 
Forderungen und sonstige  
Vermögensgegenstände 
31.01.2008 
Euro 
31.12.2009 
Euro  
31.12.2010 
Euro  
 
öffentlich-rechtliche Forderungen 
privatrechtliche Forderungen 
sonstige Vermögensgegenstände 
 
Summe 
 
26.422.181,02 
18.480.397,71 
  2.882.430,81 
 
 
47.785.009,54 
 
20.021.631,01 
5.629.423,25 
 3.674.858,38  
 
29.325.912,64 
 
14.838.626,68 
3.779.593,31 
 2.540.955,01  
 
21.159.175,00 
 
Die städtischen Forderungen gingen in den letzten d rei Jahren von 47.785.009,54 € auf 
21.159.175,00 € zurück. Dabei wirkte sich in besond erem Ausmaß die Bereinigung von 
zwei doppelt erfassten privatrechtlichen Forderunge n i. H. v. rd. 13,6 Mio. € gegenüber 
der Wirtschaftsförderung Münster GmbH im Rahmen der Eröffnungsbilanzkorrektur aus.  
 
 
 
2.2.1 Öffentlich-rechtliche Forderungen 
,  
Forderungen aus Transferleistungen  14.838.626,68 € 
 Vorjahr: 20.021.631,01 € 
 
Öffentlich-rechtliche Forderungen lassen sich auf öffentlich-rechtliche Vorschriften zurück- 
führen. Sie entstehen aus der Erhebung von Gebühren, Beiträgen und Steuern.  
 
Demgegenüber können sich auch Forderungen aus Trans ferleistungen (z.B. Sozialhilfe, 
Jugendhilfe u.a.) ergeben, wenn Leistungen zurückge fordert werden oder Erstattungsan- 
sprüche gegenüber Dritten entstehen.  
 
Die „Öffentlich-rechtlichen Forderungen, Forderunge n aus Transferleistungen“ setzen 
sich zum Ende des Jahres 2010 wie folgt zusammen:  
 
Öffentlich-rechtliche Forder- 
rungen, Forderungen, aus  
Transferleistungen   
31.01.2008 
Euro 
31.12.2009 
Euro  
31.12.2010 
Euro  
 
Gebühren 
Beiträge 
Steuern 
Transferleistungen 
Sonstige 
 
Summe 
 
1.834.890,66 
4.409.683,35 
13.303.696,43 
4.175.564,25 
2.698.346,33 
 
 
26.422.181,02 
 
2.593.440,16 
459.171,07 
9.600.798,09 
4.111.856,49 
3.256.365,20 
 
 
20.021.631,01 
 
1.809.273,54 
769.464,74 
6.530.413,62 
2.830.717,51 
2.898.757,27 
 
14. 
14.838.626,68 
 
Zum Ende des Jahres 2010 betragen die öffentlich-re chtlichen Forderungen und die For- 
derungen aus Transferleistungen insgesamt 14.838.626,68 €. Sie sind um 5.183.004,33 € 
(25,9 %) niedriger als im Vorjahr.  
 
 
 
2.2.2 Privatrechtliche Forderungen 
 3.779.593,31 € 
  Vorjahr: 5.629.423,25 € 
 
Die Stadt Münster erzielt Erträge aus Entgelten für  die von ihr erbrachten Leistungen. So- 
fern der Leistung ein privates Rechtsverhältnis zu Grunde liegt, z.B. Verkauf, Miete, Pacht 
oder ein Eintrittsgeld, sind die diesbezüglichen Forderungen in der Bilanz als privatrechtli- 
che Forderungen adressatenbezogen auszuweisen.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  42  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
Der Bilanzposten hat sich wie folgt entwickelt:  
 
Privatrechtliche  
Forderungen, gegenüber   
31.01.2008 
Euro 
31.12.2009 
Euro  
31.12.2010 
Euro  
 
privatem Bereich 
öffentlichem Bereich 
verbundenen Unternehmen 
Beteiligungen 
Sondervermögen 
 
Summe 
 
6.304.655,86 
75.273,18 
9.646.578.05 
937,00 
2.452.953,62  
 
18.480.397,71 
 
442.613,58 
8.970,01 
2.274.642,99 
699,00 
2.902.497,67  
 
5.629.423,25 
 
1.021.156,57 
124.105,35 
207.384,96 
2.097,00 
2.424.849,43 
 
14. 
3.779.593,31 
 
Der Wert der „Privatrechtlichen Forderungen“ sank im Jahr 2010 auf 3.779.593,31 € 
 
 
2.2.3 Sonstige Vermögensgegenstände 
 2.540.955,01 € 
  Vorjahr: 3.674.858,38 € 
 
In der Bilanzposition „Sonstige Vermögensgegenstände“ werden Vermögensgegenstände 
des Umlaufvermögens, die keiner anderen Position zu geordnet werden können, zusam- 
mengefasst. Hierzu gehören Ansprüche gegen Dritte, z.B. Vorschüsse und Abschlags- 
zahlungen im Lohn- und Gehaltsbereich, bei Krankenk assenbeiträgen und ggf. ein Vor- 
steuerüberhang. Der Bilanzposten „Sonstige Vermögen sgegenstände“ verringerte sich 
um 1.133.903,37 € auf 2.540.955,01 €. 
 
Der Bilanzposten setzt sich am 31.12.2010 wie folgt zusammen:  
 
 Vorschüsse, Abschläge und sonstige Forderungen 695 .620,44 € 
 Vorsteuerüberhang 548.729,47 € 
 Umsatzsteuer BgA (Beteiligungen / Sondervermögen) 257.614,42 € 
 Vorschuss an die kassenärztliche Vereinigung 100.0 00,00 € 
 Arzneikosten 1.814,18 € 
 Cash-Pooling / Liquidität Städtische Bühnen Münste r 28.501,89 € 
 Sonstige    908.674,61 €
 
Summe 2.540.955,01 € 
 
Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Rückzahlungsbetrag bilanziert.  
 
 
 
 
2.3 Wertpapiere des Umlaufvermögens  12.988.659,40 € 
  Vorjahr: 0,00 € 
 
Die Stadt Münster hält Anteile am DWS INSTITUTIONAL  MONEY PLUS INH.ANT.O.N. 
(WKN 986813). Der Vermögenswert  war bislang unter den liquiden Mitteln ausgewiesen. 
Die Umgruppierung wurde im Rahmen der Prüfung nachg eholt, so dass sich in diesem 
Bereich eine Änderung zur Entwurfsfassung ergibt.  
 
Bilanzposition Wert lt.  
Entwurf in € 
Korrektur  
in € 
festzustellen- 
der Wert in € 
Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 12.988.659,40 12.988.659,40

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  43  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
2.4 Liquide Mittel  70.181.986,11 € 
  Vorjahr 64.652.080,48  € 
 
Liquide Mittel 
 
 
Bestand  
01.01.2010 
Euro 
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
Veränderung 
 
Euro 
Kassenbestand Barkassen 
Bankguthaben 
Schulgirokonten 
Festgelder 
Summe 
99.997,52 
270.058,71 
686.234,57 
63.595.789,68 
 
64.652.080,48 
90.324,75 
225.033,07 
354.814,72 
69.511.813,57 
 
70.181.986,11 
-9.672,77 
-45.025,64 
-331.419,85 
  5.916.023,89  
5.529.905,63 
 
Der Bestand an „liquiden Mitteln“ erhöht sich zum E nde des Jahres 2010 von 
64.652.080,48 € um 5.529.905,63 € (8,6 %) auf 70.181.986,11 €. Der höhere Bestand der 
liquiden Mittel ist hauptsächlich darauf zurückzufü hren, dass zwei in Schweizer Franken 
aufgenommene Kassenkredite i. H. v. rd. 29,9 Mio. €  wegen der kurzfristigen Verschlech- 
terung des Wechselkurses nicht zurückgezahlt sondern prolongiert wurden. 
 
Die Liquiditätsveränderung des Jahres 2010 stimmt b is auf eine unbedeutende, ungeklär- 
te Differenz von 0,04 € mit der Finanzrechnung für den Zeitraum vom 01.01. bis 
31.12.2010 überein.  
 
Der Bargeldbestand umfasst den Kassenbestand der St adtkasse, den Bargeldbestand 
der für die städtischen Ämter und Einrichtungen ein gerichteten Handvorschüsse und 
Geldannahmestellen sowie die Barmittel, über die die Jugendcafés verfügen. 
 
Die in der Bilanz ausgewiesenen liquiden Mittel stimmen mit der Buchhaltung überein. Die 
Bestände der Bankguthaben, Schulgirokonten und Fest gelder waren durch gleichlauten- 
de Saldenbestätigungen der Bankinstitute belegt.  
 
Die Umgruppierung der Anteile am DWS INSTITUTIONAL MONEY PLUS INH.ANT.O.N. 
(WKN 986813) zu den Wertpapieren des Umlaufvermögen s bewirkt spiegelbildlich im Be- 
reich der liquiden Mittel eine Abweichung gegenüber der Entwurfsfassung: 
 
Bilanzposition Wert lt.  
Entwurf in € 
Korrektur  
in € 
festzustellen- 
der Wert in € 
Liquide Mittel 83.170.645,51 12.988.659,40 70.181.986,11 
 
 
 
3. Aktive Rechnungsabgrenzung 
 34.492.989,39 € 
 Vorjahr:  31.390.189,20 € 
 
Aktive Rechnungsabgrenzung 
 
Endbestand 
31.12.2009 
Euro  
Neue  
Abgrenzung 
Euro  
Auflösung 
 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
 
Transitorische Abgrenzung 
gem. § 42 Abs.1 GemHVO 
Fraktionszuwendungen 
Beamtbesoldung 
Transferzahlungen Amt 50 
Transferzahlungen Amt 51 
 
 
 
 
 
215.087,60 
5.065.511,46 
6.504.169,72 
 2.603.861,05  
14.388.629,83 
 
 
 
 
220.727,44 
4.812.234,44 
6.721.633,10 
 2.709.106,05  
14.463.701,03 
 
 
 
 
215.087,60 
5.065.511,46 
6.504.169,72 
 2.603.861,05  
14.388.629,83 
 
 
 
 
220.727,44 
4.812.234,44 
6.721.633,10 
 2.709.106,05  
14.463.701,03

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  44  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Aktive Rechnungsabgrenzung 
 
Endbestand 
31.12.2009 
Euro  
Neue  
Abgrenzung 
Euro  
Auflösung 
 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
 
Übertrag 
 
Aktivierte Zuschüsse  
gem. § 43 Abs. 2 GemHVO 
Kroatientorso II 
Stromverteilung Wochenmärkte 
Errichtung öffentlicher Parkplätze 
Schulstraße Parkhäuser 
Städt. Bühnen, KPII-Mittel 
Straßenbeleuchtung 2010 
Brücke WLE – Albersloher Weg 
Betreuungsplätze KiTa`s 
Fahrradparkhaus Stubengasse 
Modernisierung Freibad Coburg 
Sportzentrum Feldstiege 
Errichtung Sportinternat 
Zuschuss Tribüne SCP 
Sonstige Zuwendungen 
 
 
Summe 
 
14.388.629,83 
 
 
 
1.000,00 
392.731,23 
3.875.921,98 
0,00 
0,00 
0,00 
0,00 
3.378.293,15 
340.000,00 
3.419.195,13 
212.423,44 
296.821,13 
4.993.055,56 
      92.117,75 
 
17.001.559,37  
 
31.390.189,20 
 
14.463.701,03 
 
 
 
0,00 
0,00 
0,00 
200.000,00 
500.000,00 
266.509,49 
3.996.922,77 
2.038.231,90 
1.330.000,00 
21.049,91 
24.346,49 
0,00 
-4.993.055,56 
   189.611,24
 
3.573.616,24  
 
18.037.317,27 
 
14.388.629,83 
 
 
 
0,00 
29.978,86 
103.100,00 
0,00 
4.166,67 
8.883,65 
4.163,46 
215.364,40 
0,00 
142.623,29 
9.309,24 
15.092,60 
0,00 
   13.205,08 
 
 545.887,25  
 
14.934.517,08 
 
14.463.701,03 
 
 
 
1.000,00 
362.752,37 
3.772.821,98 
200.000,00 
495.833,33 
257.625,84 
3.992.759,31 
5.201.160,65 
1.670.000,00 
3.297.621,75 
227.460,69 
281.728,53 
0,00 
     268.523,91 
 
20.029.288,36  
 
34.492.989,39 
 
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten stiegen im Jahr 2010 von 31.390.189,20 € um 
3.102.800,19 € (9,9 %) auf 34.492.989,39 €. 
 
Gemäß § 42 Abs. 1 GemHVO sind vor dem Abschlussstic htag geleistete Ausgaben, so- 
weit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diese m Tag darstellen, als aktive Rech- 
nungsabgrenzungsposten in die Bilanz einzustellen. Dies betrifft im Wesentlichen vor- 
schüssig gezahlte Aufwendungen wie die Beamtenbesoldung, Transferzahlungen in Form 
von Sozial- und Jugendhilfe sowie Fraktionszuwendun gen. Hierauf entfällt zum 
31.12.2010 ein Betrag von 14.463.701,63 €. 
 
Die zu Jahresbeginn gebildeten transitorischen Rech nungsabgrenzungen wurden ord- 
nungsgemäß in den laufenden Aufwand des Jahres 2010  einbezogen. Bei der stichpro- 
benartigen Überprüfung der Aufwandskonten ergaben s ich keine Hinweise darauf, dass 
maßgebliche transitorische Rechnungsabgrenzungen fehlen.  
 
Der Entwurf des Jahresabschlusses 2010 enthielt als  transitorische Abgrenzung einen 
Posten i. H. v. 765.000 € für eine Festbetragseinla ge bei der Wirtschaftsförderung Müns- 
ter GmbH. Der Betrag war umzubuchen, weil Zuführung en zum Eigenkapital von Toch- 
tergesellschaften bei den Finanzanlagen auszuweisen sind.  
 
Neben den transitorischen Abgrenzungen sieht das NK F in § 43 Abs. 2 Satz 2 GemHVO 
vor, dass geleistete Zuwendungen, die mit einer meh rjährigen und einklagbaren Gegen- 
leistung verbunden sind, als Vermögensposition unte r den aktiven Rechnungsabgrenzun- 
gen zu aktivieren und entsprechend der Erfüllung de r Gegenleistungsverpflichtung aufzu- 
lösen sind. Zum Ende des Jahres aktivierte die Stad t Münster für die von ihr gezahlten 
Zuschüsse einen Betrag i. H. v. 20.029.288,36 €. 
 
Während der Prüfung der aktivierten Zuschüsse fiel auf, dass in der Bilanzposition noch 
verschiedene Zuschüsse i. H. v. ursprünglich 242.58 9,74 € enthalten sind, die im Grunde 
Herstellungskosten darstellen, weil die bezuschusst en Organisationen Liegenschaften 
bewirtschaften, die im Eigentum der Stadt Münster s tehen. Der Sachverhalt bedarf einer 
umfassenderen Aufarbeitung und wird daher im Jahres abschluss 2011 aufgegriffen und 
nach Klärung in der Bilanz 2011 richtiggestellt.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  45  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
Nach der Korrektur der Bilanzposition im Jahr 2010 verringert sich der Wert gegenüber 
der Entwurfsfassung von 35.257.989,39 € auf 34.492.989,39 €:  
 
Bilanzposition Wert lt.  
Entwurf in € 
Korrektur  
in € 
festzustellen- 
der Wert in € 
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 35.257.989,39 765.000,00 34.492.989,39 
 
 
II Passiva 
 
 
1.  Eigenkapital  773.533.246,87 € 
 Vorjahr: 817.643.271,00 € 
 
Das Eigenkapital ergibt sich aus der Differenz von Vermögen und Schulden der Stadt 
Münster. Mit Blick auf die gesetzlich geforderte St etigkeit der Erfüllung von städtischen 
Aufgaben im Sinne des § 75 Abs. 1 GO kommt der Erha ltung des Eigenkapitals eine 
zentrale Bedeutung zu.  
 
Die unterschiedlichen Funktionen der Eigenkapitalbe standteile bei der Planung und Ab- 
wicklung des Haushaltes, insbesondere für den Haush altsausgleich, machen folgende 
Differenzierung der Eigenkapitalbestandteile zum 31.12.2010 erforderlich:  
 
 
 Allgemeine Rücklage 715.944.528,21 € 
 
davon 
 Deckungsrücklagen 9.802.221,32 € 
 
 Sonderrücklage 0,00 € 
 
 Ausgleichsrücklage 118.207.421,65 € 
 
 Jahresfehlbetrag  -60.618.702,99 € 
Summe Eigenkapital 773.533.246,87 € 
 
 
 
 
1.1 Allgemeine Rücklage 
 715.944.528,21 € 
 Vorjahr:  699.435.849,35 € 
 
davon:  
Deckungsrücklagen der Ämter 9.802.221,32 € 
 Vorjahr:  15.152.244,97 € 
 
Weist der Ergebnisplan oder die Ergebnisrechnung einen Fehlbetrag aus und kann dieser 
nicht durch die „Ausgleichsrücklage“ aufgefangen werden, ist der Fehlbetrag durch eine 
Reduzierung der „Allgemeinen Rücklage“ auszugleichen.  
 
Gem. § 75 Abs. 4 GO bedarf ein Haushaltsplan mit ei ner vorgesehenen Reduzierung der 
„Allgemeinen Rücklage“ der Genehmigung der Aufsichtsbehörde. In diesem Fall hat die 
Gemeinde einen Antrag auf Genehmigung der Inanspruc hnahme zu stellen und nachzu- 
weisen, dass die Nachhaltigkeit der Haushaltswirtsc haft, die intergenerative Verteilungs- 
gerechtigkeit und die stetige Aufgabenerfüllung nicht gefährdet sind.  
 
Ergibt sich die Notwendigkeit der Inanspruchnahme d er „Allgemeinen Rücklage“ erst bei 
der Aufstellung des Jahresabschlusses, muss die Gem einde dies der Aufsichtsbehörde 
unverzüglich anzeigen. In diesem Fall kann die Aufs ichtsbehörde Anordnungen für die 
laufende oder zukünftige Haushaltswirtschaft treffe n, diese erforderlichenfalls selbst 
durchführen oder einen Beauftragten bestellen, um e ine geordnete Haushaltswirtschaft 
wieder herzustellen.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  46  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Eine Inanspruchnahme der „Allgemeinen Rücklage“ war  im Jahr 2010 weder im Plan 
noch im Ergebnis erforderlich.  
 
Die „Allgemeine Rücklage“ erhöhte sich im Jahr 2010 sogar um 16.508.678,86 € (2,7 %). 
Die Zunahme erklärt sich dadurch, dass nachträglich e Korrekturen der Eröffnungsbilanz, 
zum Teil auf Grund eigener Feststellungen der Verwa ltung aber auch durch gezielte Hin- 
weise der Gemeindeprüfungsanstalt NRW (GPA) während ihrer Prüfung der Eröffnungsbi- 
lanz und bei der späteren Abstimmung mit der Aufsic htsbehörde, im gesetzlich vorgese- 
henen Rahmen unmittelbar der „Allgemeinen Rücklage“ zuzuordnen waren.  
 
Im Vergleich zur Entwurfsfassung kommt es zu einer weiteren Erhöhung um 
2.299.625,71, weil diverse Feststellungen der Jahre sabschlussprüfung - insbesondere im 
Bereich der Finanzanlagen – weitere nachträgliche A npassungen der Eröffnungsbilanz 
zur Folge hatten und daher erfolgsneutral zu Gunste n der „Allgemeinen Rücklage“ ge- 
bucht wurden: 
 
Bilanzposition Wert lt.  
Entwurf in € 
Korrektur  
in € 
festzustellen- 
der Wert in € 
Allgemeine Rücklage 713.644.902,50 2.299.625,71 715.944.528,21 
 
 
„davon-Vermerk“  
Deckungsrücklagen 9.802.221,32 € 
 
Gemäß § 43 Abs. 3 GemHVO wird im Unfang der genehmi gten Ermächtigungsübertra- 
gungen eine zweckgebundene Deckungsrücklage in Form  eines „davon-Vermerkes“ ab- 
gesetzt, um in der Bilanz auf die zusätzlichen Bela stungen im Haushaltsplan des Folge- 
jahres aufmerksam zu machen. Sie beträgt Ende 2010   9.802.221,32 €. 
 
Durch die Systemeinstellungen in SAP werden zunächs t die Haushaltsreste des Vorjah- 
res verbraucht, bevor die Haushaltsmittel des jewei ligen Haushaltsjahres in Anspruch ge- 
nommen werden. Daher ist davon auszugehen, dass die  Ermächtigungsübertragungen 
aus dem Jahr 2009 vollständig verbraucht wurden.  
 
Die Bildung der neuen Deckungsrücklage für die städ tischen Ämter wurde im Rahmen 
der Jahresabschlussprüfung nachvollzogen und war nicht zu beanstanden. 
 
 
1.2 Sonderrücklage 
  0,00 € 
 Vorjahr: 0,00 € 
 
Sonderrücklagen wurden bisher nicht gebildet.  
 
 
1.3 Ausgleichsrücklage 
  118.207.421,65 € 
  Vorjahr: 156.037.088,45 € 
 
Die Stadt Münster bildete gemäß § 75 Abs. 3 GO eine Ausgleichsrücklage als Bestandteil 
des Eigenkapitals. Die Ausgleichrücklage dient als Puffer für den Ausgleich von Schwan- 
kungen der Ergebnisrechnungen. Solange Fehlbeträge in der Ergebnisplanung oder Er- 
gebnisrechnung durch Mittel der Ausgleichsrücklage ausgeglichen werden können, gilt 
der jeweilige Haushalt insgesamt als ausgeglichen. 
 
Das NKF beschränkt die Ausgleichsrücklage auf ein D rittel des Eigenkapitals, höchstens 
jedoch auf ein Drittel der durchschnittlichen jährl ichen Steuereinnahmen und allgemeinen 
Zuweisungen. Maßgeblich für die Ermittlung sind die  dem Eröffnungsbilanzstichtag vo- 
rangehenden drei Haushaltsjahre.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  47  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
Die Ausgleichsrücklage wird nur einmal im Rahmen de r Eröffnungsbilanz ermittelt, so 
dass der im Rahmen der Eröffnungsbilanzierung ermit telte Wert einen Höchstbetrag dar- 
stellt. Sie verringerte sich im Jahr 2010 um 37.829 .666,80 €, weil der Vorjahresverlust mit 
dem Bestand der Ausgleichsrücklage verrechnet wurde.  
 
 
 
1.4 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 
  -60.618.702,99 € 
 Vorjahr: -37.829.666,80 € 
 
Die Ergebnisrechnung des Jahres 2010 schließt nach dem Ergebnis der Prüfung mit ei- 
nem Fehlbetrag von 60.618.702,99 € ab. Der Jahresfe hlbetrag stimmt mit dem Ergebnis 
der Bestandsrechnung überein.  
 
Die Jahresabschlussprüfung des AWR führte zu Hinwei sen, die eine unmittelbare Berich- 
tigung des Jahresergebnisses 2010 nach sich zogen. Vorrangig zu nennen sind die Er- 
gebniseinflüsse aus der im Entwurf noch fehlenden B ewertung von Finanzanlagen. 
Daneben kam es zu einer Erhöhung der Rückstellungen  für die Einstandsverpflichtung 
gegenüber den AWM im Zusammenhang mit den Deponien ZDM I und ZDM II, deren 
Umfang dem Amt für Finanzen und Beteiligungen erst nach Aufstellung des Entwurfs des 
Jahresabschlusses bekannt wurde. Im Wesentlichen be wirkte die Höherdotierung der 
Rückstellungen die Verschlechterung des Jahresfehlb etrages von 55.149.907,43 € auf 
60.618.702,99 €. 
 
 
Bilanzposition Defizit lt.  
Entwurf in € 
Korrektur  
in € 
festzustellen- 
des Defizit in € 
Jahresfehlbetrag 55.149.907,73 5.468.795,26 60.618.702,99 
 
Eine Vereinzelung der ergebniswirksamen Korrekturen  ist unter Tz. 8 (Seite 63) darge- 
stellt. 
 
 
2. Sonderposten 
 1.405.178.062,04 € 
  Vorjahr: 1.450.740.344,50 € 
 
Gemäß § 43 Abs. 5 GemHVO sind erhaltene Zuwendungen  und Beiträge für Investitio- 
nen, die im Rahmen einer Zweckbindung bewilligt und  gezahlt wurden, als Sonderposten 
zwischen dem Eigenkapital und den Rückstellungen auszuweisen. 
 
In betriebswirtschaftlicher Hinsicht sind die erhal tenen Zuwendungen und Beiträge zum 
Teil als Fremdkapital und zum Teil als Eigenkapital zu beurteilen.  
 
Diejenigen Sonderposten, die auf Grund einer Förder ung beim Erwerb bzw. der Herstel- 
lung von Vermögensgegenständen gebildet wurden, wer den entsprechend der Abnut- 
zungsdauer des jeweils bezuschussten Vermögensgegen standes zeitanteilig aufgelöst 
und in der städtischen Ergebnisrechnung entlastend eingesetzt. In diesen Fällen stärken 
Sonderposten das Eigenkapital der Stadt Münster.  
 
Daneben gibt es Sonderposten, um die Verpflichtung der Stadt Münster, Kostenüberde- 
ckungen der Gebührenhaushalte gem. § 6 KAG an den G ebührenzahler zurückzuführen, 
in der Bilanz offen auszuweisen (Sonderposten für Gebührenausgleich) . Dieser Sonder- 
posten beispielsweise hat den Charakter von Fremdkapital.  
 
Weitere Sonderposten sind gebildet worden, um die v ereinnahmten Stellplatzablösebe- 
träge in der Bilanz darzustellen und um den Schenku ngscharakter des Stiftungsvermö- 
gens hervorzuheben.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  48  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Die Sonderposten verringerten sich um 45.562.282,46  € (3,2 %) auf 1.405.178.062,40 €. 
Sie setzten sich am Ende des Jahres 2010 aus folgenden Werten zusammen: 
 
Sonderposten 
für…  
 
Bestand  
01.01.2010 
Euro 
Bestand 
31.12.2010 
Euro  
Veränderung 
 
Euro  
 
Zuwendungen 
Beiträge 
Gebührenausgleich 
Sonstige Sonderposten 
Summe 
 
658.032.114,51 
763.628.546,34 
3.927.389,42 
     25.152.294,23 
 
1.450.740.344,50 
 
631.879.589,24 
745.581.554,92 
4.458.010,52 
      23.258.907,36 
 
1.405.178.062,04  
 
-26.152.525,27 
-18.046.991,42 
530.621,10 
 -1.893.386,87 
 
-45.562.282,46 
 
 
 
2.1 Sonderposten für Zuwendungen 
 631.897.531,40 € 
  Vorjahr: 658.032.114,51 € 
 
Bestand  
01.01.2010  
Euro  
Zugänge 
 
Euro  
Abgänge 
 
Euro  
Auflösung 
 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
 
658.032.114,51 
 
17.015.905,79 
 
18.527.015,91 
 
24.641.415,15 
 
631.879.589,24 
 
In Abstimmung mit der Aufsichtsbehörde wurden nach der Prüfung der Eröffnungsbilanz 
durch die GPA aus Landeszuweisungen gebildete Sonde rposten in einem Volumen von 
rd. 19,6 Mio. € aufgelöst. Die Auflösung wurde im J ahr 2010 erfolgsneutral als Korrektur 
der Eröffnungsbilanz gemäß § 57 GemHVO durchgeführt  und erklärt die außergewöhnli- 
che Reduzierung bei den Sonderposten für Zuwendungen. 
 
Übrige Bestandsveränderungen erklären sich durch di e Zuordnung von erhaltenen Zu- 
wendungen zu den geförderten Wirtschaftsgütern bzw.  durch die zeitanteilige Auflösung 
der Sonderposten. 
 
Während der Prüfung stellte das AWR fest, dass die Nebenbuchhaltung mit der Anlagen- 
rechnung nicht abgestimmt war und ein Betrag i.H.v.  28.757,55 € anders als in der Ne- 
benbuchhaltung den Sonderposten für Zuwendungen zug erechnet wurde. Nach Hinwei- 
sen durch das AWR nahm die citeq noch während der P rüfung Kontakt mit dem Soft- 
warehersteller SAP auf, um den Fehler für die Zukunft auszuschließen.  
 
Der Wert der Sonderposten für Zuwendungen ist im Vergleich zur Entwurfsfassung höher, 
im Wesentlichen weil Investitionszuschüsse von den Verbindlichkeiten zu den Sonderpos- 
ten umzugruppieren waren. Danach beträgt der Bilanz wert zum 31.12.2010   
631.879.589,24 €. 
 
Bilanzposition Wert lt.  
Entwurf in € 
Korrektur  
in € 
festzustellen- 
der Wert in € 
Sonderposten  
für Zuwendungen 631.236.055,39 643.533,85 631.879.589,24

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  49  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
2.2 Sonderposten für Beiträge  745.581.554,92 € 
  Vorjahr: 763.628.546,34 € 
 
Bestand  
01.01.2010  
Euro  
Zugänge 
 
Euro  
Abgänge 
 
Euro  
Auflösung 
 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
 
763.628.546,34 
 
2.827.810,84 
 
352.681,80 
 
20.522.120,46 
 
745.581.554,92 
 
Der „Sonderposten für Beiträge“ bezieht sich im Wes entlichen auf die Kanalbaubeiträge 
und die Beiträge nach dem Baugesetzbuch (BauGB) bzw. dem Kommunalabgabengesetz 
(KAG) zur Finanzierung von Straßen, Wegen und Plätzen.  
 
Im Laufe des Jahres verringerte sich der Bestand vo n 763.628.546,34 € um 
18.046.991,42 € (2,4%) auf 745.581.554,92 €, weil d ie zeitanteilige Auflösung der in Vor- 
jahren angesammelten Beiträge sowie die ertragswirk same Auflösung im Fall von abgän- 
gigen Wirtschaftsgütern (Straßensanierung) höher wa ren als die im Jahr 2010 den Anla- 
gen als Sonderposten zugeordnete Beiträge.  
 
 
 
2.3 Sonderposten für den Gebührenausgleich 
  4.458.010,52 € 
  Vorjahr:  3.927.389,42 € 
 
Sonderposten für 
den 
Gebührenausgleich  
Bestand  
01.01.2010  
Euro  
Zugänge 
 
Euro  
Abgänge 
 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
 
Abwasserbeseiti- 
gung 
Abwasserabgabe 
Friedhöfe 
Rettungsdienst 
Sendwesen 
 
 
2.672.977,55 
450.000,00 
23.248,27 
762.770,00 
    18.393,60  
 
3.927.389,42 
 
1.296.219,00 
0,00 
13.037,00 
725.337,00 
              0,00  
 
2.034.593,00 
 
1.500.000,00 
0,00 
0,00 
0,00 
          3.971,90 
 
 
1.503.971,90  
 
2.469.196,55 
450.000,00 
36.285,27 
1.488.107,00 
    14.421,70  
 
4.458.010,52 
 
Überschüsse der gebührenrechnenden Einrichtungen si nd gemäß § 6 KAG innerhalb ei- 
ner Frist von drei Jahren an die Gebührenzahler zur ückzuführen. In der städtischen Bi- 
lanz werden diese Verpflichtungen als Sonderposten dargestellt. 
 
Die Betriebsergebnisse der kostenrechnenden Einrich tungen können systembedingt erst 
in dem der Abrechnungsperiode folgenden Haushaltsja hr festgestellt werden. Zeichnen 
sich aber im Vorfeld größere Überschüsse oder Fehlb eträge ab, die das jeweilige Jahres- 
ergebnis der Stadt Münster erheblich beeinflussen, so werden die voraussichtlichen Be- 
standsveränderungen geschätzt, um eine periodengere chte Ergebniserfassung weitest- 
gehend sicherstellen zu können. Im Folgejahr, d.h. nach Vorlage der Betriebsabrechnun- 
gen, werden die Schätzwerte korrigiert und an die t atsächlichen Verhältnisses angegli- 
chen.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  50  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Die Bestandsveränderungen des Jahres 2010 sind durc h die Betriebsabrechnungen der 
kostenrechnenden Einrichtungen belegt. Im Bereich S endwesen blieb die Angleichung 
des Sonderpostens versehentlich aus. Aus diesem Gru nde wurde gegenüber der Ent- 
wurfsfassung eine Korrektur des Jahresabschlusses erforderlich.  
 
Bilanzposition Wert lt.  
Entwurf in € 
Korrektur  
in € 
festzustellen- 
der Wert in € 
Sonderposten  
für den Gebührenausgleich 4.461.982,42 3.971,90 4.458.010,52 
 
 
 
2.4 Sonstige Sonderposten 
 23.258.907,36 € 
  Vorjahr: 25.152.294,23 € 
 
Sonstige  
Sonderposten  
Bestand  
01.01.2010  
Euro  
Zugänge 
 
Euro 
Abgänge / 
Auflösung 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
 
Ausgleichs- und 
Ersatzmaßnahmen 
Hochzeitswald 
Stellplatzablöse 
rechtlich unselbstän- 
dige Stiftungen 
 
 
 
 
1.743.608,83 
24.396,00 
19.258.676,01 
 
4.125.613,39  
 
25.152.294,23 
 
 
833,00 
7.950,00 
1.010.504,23 
 
             0,00  
 
1.019.287,23 
 
 
308.756,24 
658,85 
2.603.259,01 
 
              0,00  
 
2.912.674,10  
 
 
1.435.685,59 
31.687,15 
17.665.921,23 
 
4.125.613,39  
 
23.258.907,36 
 
Unter der Bilanzposition „Sonstige Sonderposten“ werden Einnahmen der Stadt Münster 
bilanziert, die aus unterschiedlichen Beweggründen im Zeitpunkt ihrer Bilanzierung weder 
Ertrag noch unmittelbare Verbindlichkeit darstellen.  
 
Der Bestand der „Sonstigen Sonderposten“ verringert e sich von 25.152.294,23 € um 
1.893.386,87 € (7,6 %) auf 23.258.907,36 €. 
 
 
 Sonderposten für Ersatzzahlungen bei Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen 
 
 
Der Sonderposten resultiert aus beitragsfinanzierte n Investitionen der Stadt Münster im 
Bereich von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Zum En de des Jahres 2010 betrug der 
Bestand des Sonderpostens für Ersatzzahlungen bei A usgleichs- und Ersatzmaßnahmen 
1.435.685,59 €. 
 
 
 Entgelt für den Hochzeitswald 
 
 
Die Stadt Münster bietet frisch Vermählten und Hoch zeitsjubilaren die Möglichkeit, im 
Hochzeitswald am Haus Rüschhaus einen Baum zu pflan zen. Der Kostenbeitrag beträgt 
150,00 € je Baum. Die Pflanzaktionen finden zweimal im Jahr statt.  
 
Die von den Paaren eingezahlten Beträge werden in d er städtischen Buchhaltung zu- 
nächst als Leistungsverpflichtung gesammelt und nac h den Pflanzaktionen einmal im 
Jahr den geförderten Sachanlagen als Sonderposten zugeordnet. Der Bestand zum Ende 
des Jahres 2010 beträgt nach zeitanteiliger Auflösung des Sonderpostens 31.687,15 €.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  51  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Sonderposten für Stellplatzablösebeträge 
 
 
Der Bestand der Stellplatzablösebeträge wird durch das Amt für Finanzen und Beteiligun- 
gen nachgehalten. Er betrifft in diesem Fall überwi egend nicht verbrauchte, d.h. keinen 
Investitionsmaßnahmen zugeordnete Stellplatzablösebeträge.  
 
Solange vereinnahmte Stellplatzablösebeträge nicht durch Investitionsmaßnahmen ver- 
braucht wurden, sind sie unter der Bilanzposition „ Verbindlichkeiten aus erhaltenen An- 
zahlungen“ auszuweisen. Aus programmtechnischen Gründen konnte die Verwaltung der 
Stadt Münster den geforderten Bilanzausweis bislang nicht ermöglichen.  
 
Der Bestand verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 1.592.754,78 € auf 
17.665.921,23 €. Die Bestandsveränderung konnte anh and der beim Amt für Finanzen 
und Beteiligungen geführten Unterlagen nachvollzogen werden.  
 
 
 Sonderposten für rechtlich unselbständige Stiftungen 
 
 
Das Stiftungsrecht lässt es nicht zu, dass das Stif tungsvermögen wie das übrige Vermö- 
gen der Stadt Münster für freie Zwecke in Anspruch genommen werden kann. Es ist sei- 
tens der Stadt ausschließlich für die stete, dem St iftungszweck dienende Aufgabenerfül- 
lung zu erhalten.  
 
Die Nutzungsbeschränkung auf den Stiftungszweck bed ingt, dass dem zweckbezogenen 
Vermögenswert auf der Aktivseite der Bilanz (Finanz anlagen) eine entsprechende Ein- 
schränkung auf der Passivseite folgen muss. Dements prechend wurde in Höhe des 
Wertansatzes der rechtlich unselbständigen Stiftungen ein Sonderposten angesetzt.  
 
Anders als andere Sonderposten verbraucht sich der Sonderposten im Fall der Stiftungen 
nicht, denn das Stiftungsvermögen ist auf unbegrenz te Dauer zu erhalten. Diese Ver- 
pflichtung wird in der Bilanz durch den Sonderposte n zum Ausdruck gebracht, so dass 
der Eröffnungsbilanzwert, solange keine Zustiftunge n vorgenommen werden, in unverän- 
derter Höhe fortzuschreiben ist. Der Sonderposten e ntsprach dem Ansatz in der Eröff- 
nungsbilanz und ist korrekt ausgewiesen.  
 
 
3. Rückstellungen 
  479.706.829,24 € 
 Vorjahr:  470.436.181,91 € 
 
Betriebswirtschaftlich betrachtet gehören Rückstell ungen zum Fremdkapital. Sie stellen 
Verbindlichkeiten bzw. Aufwendungen dar, die hinsic htlich ihrer Entstehung oder Höhe 
ungewiss sind. Durch die Bildung von Rückstellungen  sollen später zu leistende Auszah- 
lungen als Aufwand dem Haushaltsjahr ihrer Verursachung zugerechnet werden. 
 
Die Möglichkeiten zur Bildung von Rückstellungen si nd in § 36 GemHVO abschließend 
aufgezählt. Zum 31.12.2010 wurden für folgende Zwecke Rückstellungen gebildet:  
 
 Pensionsrückstellungen 419.002.753,19 € 
 Rückstellungen für Deponien und Altlasten 0,00 € 
 Instandhaltungsrückstellungen 7.225.580,37 € 
 Sonstige Rückstellungen     53.478.495,68 €
 
Summe 479.706.829,24 €

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  52  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
3.1 Pensionsrückstellungen  419.002.753,19 € 
 Vorjahr:  411.913.584,59 € 
 
 
Pensionsrückstellungen 
Bestand  
01.01.2010 
Euro 
Zuführung 
 
Euro  
Inanspruch- 
nahme 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
 
Pensionsrückstellungen 
Beihilferückstellungen 
 
Summe 
 
343.326.449,45 
  68.587.135,14  
 
411.913.584,59 
 
15.002.861,31 
 2.421.442,61  
 
17.424.303,92 
 
10.312.748,60 
      22.386,72  
 
10.335.135,32 
 
348.016.562,16 
  70.986.191,03  
 
419.002.753,19 
 
Die Pensionsrückstellungen erhöhten sich im Jahr 20 10 von 411.913.584,59 € um 
7.089.168,60 € (1,7 %) auf 419.002.753,19 €.  
 
Für die Berechnungen der Pensionsrückstellungen ste ht dem Personal- und Organisati- 
onsamt ein zertifiziertes DV-Programm zur Verfügung . Die für die Berechnung relevanten 
Personaldaten werden durch eine Datenübergabe per S chnittstelle vom Abrechnungsver- 
fahren übermittelt.  
 
Für alle berechneten Personalfälle wurden die erfor derlichen Grunddaten (Identifikation, 
Geschlecht, Familienstand, Geburtsdatum, Vordienstz eiten, Diensteintritt, Besoldungs- 
gruppe, Besoldungshöhe, Teilzeit, Zulagen etc.) einzeln berechnet.  
 
Die Berechnung der Rückstellungen entspricht den ge setzlichen Vorschriften. Die im DV-
Programm berechneten Personalfälle sind nach dem Er gebnis der Stichprobe vollständig 
erfasst.  
 
Auch für die Beihilfen der Beamten/Beamtinnen sind Rückstellungen zu bilden. Hierfür 
kann nach § 36 Abs. 1 Satz 5 GemHVO ein prozentuale r Anteil von den Pensionsrück- 
stellungen ermittelt werden. Der Prozentsatz ist au s dem Verhältnis des Volumens der 
gezahlten Beihilfeleistungen an die Beamten/Beamtin nen zu dem Volumen der gezahlten 
Beamtenbesoldung zu ermitteln. Es ist ein Durchschn itt aus den letzten drei Jahresab- 
schlüssen zu bilden.  
 
Die Stadt Münster erhöhte den prozentualen Anteil d er Beihilferückstellungen an den 
Pensionsrückstellungen von 19,98 % auf 20,40 %. Der  ausgewiesene Anteil wurde kor- 
rekt berechnet.  
 
 
3.2 Rückstellungen für Deponien und Altlasten 
 0,00 € 
 Vorjahr:  0,00 € 
 
Rückstellungen für  
Deponien und Altlasten 
Bestand  
01.01.2010 
Euro 
Auflösung / 
Umbuchung 
Euro  
Inanspruch- 
nahme 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
 
Rückstellung für Deponien 
Rückstellung für Altlasten 
 
Summe 
 
0,00 
0,00 
 
 
0,00 
 
0,00 
0,00 
 
 
0,00 
 
0,00 
0,00 
 
 
0,00 
 
0,00 
0,00 
 
 
0,00 
 
Die Aufgaben der Stadt Münster in Bezug auf die Rek ultivierung und Nachsorge von De- 
ponien wurden auf die eigenbetriebsähnliche Einrich tung Abfallwirtschaftsbetriebe Müns- 
ter (AWM) übertragen. Die Kosten der Rekultivierung  und Deponienachsorge sind gebüh- 
renfähig und werden in die Kalkulation der Abfallge bühren einbezogen. Daher wurden für 
die mit der Rekultivierung und Nachsorge entstehend en Aufwendungen im Rechnungs- 
kreis der Stadt Münster unmittelbar keine Deponienachsorgerückstellungen gebildet.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  53  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Für den Fall der unvollständigen Refinanzierung ist  die Stadt Münster gegenüber den 
AWM eine Einstandsverpflichtung eingegangen und hat  daher für den noch nicht refinan- 
zierten Teil der Sanierungs- und Nachsorgekosten un ter den „Sonstigen Rückstellungen“ 
einen Betrag i.H.v. 25.116.353,01 € zurückgestellt. 
 
Im Jahr 2010 gab es keinen Anlass zur Bildung einer  Rückstellung für Altlasten, weil eine 
konkrete öffentlich-rechtliche Verpflichtung zur Sa nierung von belasteten Grundstücken 
nicht vorlag.  
 
 
 
3.3 Instandhaltungsrückstellungen 
 7.225.580,37 € 
  Vorjahr:  12.997.391,52 € 
 
Instandhaltungsrückstellungen Bestand  
01.01.2010 
Euro 
Inanspruch- 
nahme 
Euro  
Auflösung 
 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
 
Hochbaumaßnahmen 
Verkehrsflächen 
 
Summe 
 
9.718.232,80 
3.279.158,72 
 
 
12.997.391,52 
 
4.244.139,68 
 1.341.415,72  
 
5.585.555,40 
 
119.000,00 
  67.255,75  
 
186.255,75 
 
5.355.093,12 
1.870.487,25 
 
 
7.225.580,37 
 
Die Verwaltung der Stadt Münster setzte in ihrer Er öffnungsbilanz Rückstellungen für un- 
terlassene Instandhaltungsmaßnahmen im Sinne des § 36 Abs. 3 GemHVO an. Es wur- 
den nur für solche Maßnahmen Rückstellungen gebilde t, die innerhalb eines Zeitraums 
einer mittelfristigen Finanzplanung von drei bis ma ximal fünf Jahren realisiert werden 
können. 
 
Die Aufstellung der einzelnen Maßnahmen, für die ei ne Rückstellung gebildet wurde, ist 
als Anlage gemäß § 44 Abs. 2 Nr. 3 GemHVO dem Jahre sabschluss beigefügt. Dabei 
wurde über die tatsächliche bzw. weiter vorgesehene  Nachholung von unterlassenen In- 
standhaltungen unter Angabe von betragsmäßigen Größenordnungen berichtet.  
 
Durch die Inanspruchnahme der Rückstellung und Aufl ösung nicht benötigter Bestandtei- 
le verringerte sich die Rückstellung von 12.997.391 ,52 € um 5.771.811,15 € (44,4 %) auf 
7.225.580,37 €. 
 
 
 
3.4 Sonstige Rückstellungen 
 53.478.495,68 € 
nach § 36 Abs. 4 ff. GemHVO Vorjahr:  45.525.205,80  €  
  
Die Verwaltung bildete für folgende dem Grund und d er Höhe nach noch nicht genau be- 
kannten Verpflichtungen der Stadt Münster Rückstellungen: 
 
Sonstige  
Rückstellungen für…  
Bestand  
01.01.2010 
Euro 
Zuführung 
 
Euro  
Verbrauch / 
Auflösung 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
nicht in Anspruch  
genommener Urlaub 
 
geleistete Überstunden 
 
Altersteilzeit 
 
 
 
6.285.840,00 
 
1.311.740,00 
 
2.636.984,12  
10.234.564,12 
 
 
 
0,00 
 
274.556,48 
 
2.398.745,03  
2.673.301,51 
 
 
 
565.381,60 
 
0,00 
 
   24.558,15  
589.939,75 
 
 
 
5.720.458,40 
 
1.586.296,48 
 
5.011.171,00  
12.317.925,88

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  54  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Sonstige  
Rückstellungen für…  
Bestand  
01.01.2010 
Euro 
Zuführung 
 
Euro  
Verbrauch / 
Auflösung 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
 
Übertrag 
 
nicht mehr  
bestehende Dienstverhältnisse 
 
Sabbatvereinbarungen 
 
Versorgungslasten bei eigen- 
betriebsähnlichen Einrichtungen 
 
Risiken bei Krediten in  
ausländischer Währung 
 
Drohende Verluste aus  
schwebenden Geschäften 
 
Prozesskosten OVG 
(Mehrbelastungsvergütung) 
 
Versorgungslasten Studieninstitut 
 
Risiken bei ausgestellten 
Bürgschaften 
 
Verluste aus lfd.  
Gewerbesteuerverfahren 
 
Einstandsverpflichtung zur 
Deponienachsorge (AWM) 
 
eigene Steuern 
 
sonstige Regressansprüche 
 
Summe  
 
10.234.564,12 
 
 
1.050.819,62 
 
10.177,45 
 
 
7.884.508,92 
 
 
2.165.152,21 
 
 
0,00 
 
 
396.779,94 
 
694.856,00 
 
 
413.000,00 
 
 
2.184.500,00 
 
 
19.885.596,54 
 
112.000,00 
 
      493.251,00  
 
45.525.205,80  
 
2.673.301,51 
 
 
290.275,71 
 
23.768,57 
 
 
66.520,38 
 
 
199.861,51 
 
 
2.796.878,07 
 
 
0,00 
 
679,00 
 
 
0,00 
 
 
0,00 
 
 
6.887.889,51 
 
176.000,00 
 
             0,00  
 
13.115.174,26 
 
589.939,75 
 
 
0,00 
 
0,00 
 
 
0,00 
 
 
1.640.999,65 
 
 
0,00 
 
 
396.779,94 
 
0,00 
 
 
94.836,00 
 
 
592.196,00 
 
 
1.657.133,04 
 
0,00 
 
    190.000,00  
 
5.161.884,38 
 
12.317.925,88 
 
 
1.341.095,33 
 
33.946,02 
 
 
7.951.029,30 
 
 
724.014,07 
 
 
2.796.878,07 
 
 
0,00 
 
695.535,00 
 
 
318.164,00 
 
 
1.592.304,00 
 
 
25.116.353,01 
 
288.000,00 
 
  303.251,00  
 
53.478.495,68 
 
Der Bestand der „Sonstigen Rückstellungen“ stieg im  Vergleich zum Vorjahr um 
7.953.289,88 € (17,5 %) auf 53.478.495,68 €.  
 
 
 Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub, geleistete Überstunden, Altersteilzeit 
und ehemalige Beamtenverhältnisse  
 
Nicht beanspruchter Urlaub der Bediensteten sowie b estehende Arbeitszeitguthaben ha- 
ben zur Folge, dass die Stadt Münster für diese bes onderen Leistungsverpflichtungen 
zum jeweiligen Bilanzstichtag eine Rückstellung zu bilden hat. Der Wert der Rückstellung 
kann gemäß § 36 GemHVO als Pauschalwert bestimmt we rden. Das Personal- und Or- 
ganisationsamt greift zur Berechnung des Rückstellu ngswertes die Resturlaubansprüche 
und Gleitzeitguthaben (Menge der Urlaubsstunden bzw . Guthabenstunden) von drei Fa- 
chämtern in einer Stichprobe ab und berechnet in st atistischer Weise auf der Grundlage 
von Personaldurchschnittskosten die durchschnittlichen Rückstellungsbeträge je Mitarbei- 
ter/-in. Zur Bewertung der festgestellten Zeitgutha ben der Mitarbeiter /-innen wurden fol- 
gende, durchschnittliche Vergütungssätze herangezogen. 
 
 Zahl  
Mitarbeiter /-innen 
Ø Rückstellungswert / 
Mitarbeiter /-innen Personalaufwendungen 
31.12.2009 3.621 2.098,20 € 7.597.582,20 € 
31.12.2010 3.768 1.939,16 € 7.306.754,88 €

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  55  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Die Berechnung des Personal- und Organisationsamtes  wurde nachvollzogen. Sie ent- 
sprach den gesetzlichen Vorschriften.  
 
Für die Freistellungsphase von Beamten und tariflic h Beschäftigten, die Altersteilzeit im 
Blockmodell in Anspruch nehmen, ist ebenfalls eine Rückstellung zu bilden. Wegen der 
kurzen Laufzeiten wurden bei den Berechnungen keine  Zinsen berücksichtigt. Mit dv-
technischer Unterstützung wurde ein Bedarf i.H.v. 5 .011.171,00 € errechnet und in die 
Rückstellungen eingestellt. 
 
Ferner ist die Stadt Münster gemäß § 107b Beamtenve rsorgungsgesetz verpflichtet, sich 
im Fall von Stellenwechslern an den künftigen Verso rgungslasten des neuen Dienstherrn 
zu beteiligen. Die Erstattungsverpflichtungen der G emeinde aus nicht mehr bestehenden 
Dienstverhältnissen von Beamtinnen oder Beamten, di e bei einem anderen Dienstherrn 
tätig, aber noch keine Versorgungsempfänger sind, s tellen für die abgegebene Gemeinde 
als ehemaliger Dienstherr keine originären Pensions verpflichtungen mehr dar, sondern 
nur Erstattungsverpflichtungen gegenüber dem neuen Dienstherrn. Die diesbezüglichen 
Verpflichtungen der Stadt Münster belaufen sich am Ende des Jahres 2010 auf 
1.341.095,33 €.  
 
 
 Rückstellungen für Sabbatvereinbarungen 
 
 
Die Rückstellungen für die Sabbatvereinbarungen mit Mitarbeitern der Feuerwehr und des 
Amtes für Schule und Weiterbildung betragen 33.946, 02 €. Die Bestandsveränderungen 
wurden korrekt erfasst. 
 
 
 Rückstellungen für Versorgungslasten der eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen
 
 
Mit der Gründung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen Münster Marketing, citeq und 
zuletzt der Städtischen Bühnen übernahmen die Einri chtungen sämtliche Pensions- und 
Altersteilzeitverpflichtungen für die in ihren Aufg abenbereichen eingesetzten Mitarbeiter /-
innen. Analog der Handhabung bei Mitarbeiterwechsel n zu einem fremden Dienstherrn 
glich die Stadt Münster die auf Seiten der eigenbet riebsähnlichen Einrichtungen entste- 
henden Kosten teilweise mit einer Verpflichtung aus , die bis zur Gründung aufgelaufenen 
Lasten zu erstatten. Zu diesem Zweck wurden in den Rechnungskreisen der eigenbe- 
triebsähnlichen Einrichtungen Forderungen gegenüber  der Stadt Münster bilanziert, die 
im Rechnungskreis der Stadt Münster wiederum spiege lbildlich ihren Niederschlag unter 
den Sonstigen Rückstellungen finden.  
 
Die Berechnungen des Personal- und Organisationsamt es für die Bestandsveränderun- 
gen des Jahres 2010 waren nicht zu beanstanden. Die  Rückstellung erhöhte sich auf 
7.951.029,30 €. 
 
 
 Rückstellungen für Risiken aus Fremdwährungskrediten 
 
 
Nach § 36 GemHVO i.V.m. mit dem Runderlass des Inne nministeriums vom 09.10.2006 
ist bei Aufnahme von Fremdwährungskrediten eine Ris ikovorsorge in Abhängigkeit des 
Wechselkursrisikos vorzunehmen. In Umsetzung dieses  Runderlasses und dem Vor- 
sichtsprinzip folgend wurde in Höhe der Differenz z wischen der Restverbindlichkeit (be- 
wertet mit dem niedrigsten Kurs der vergangenen fün f Jahre) und der Restverbindlichkeit 
(bewertet mit dem aktuellen Geldkurs) eine Rückstel lung für die Fremdwährungskredite 
gebildet.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  56  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Die Rückstellung verringerte sich nach Zuführung vo n 199.861,51 € für erstmalig in 2010 
aufgenommene Liquiditätskredite und einer ertragswi rksamen Auflösung i.H.v. 
1.640.999,65 € auf 724.014,07 €. 
 
 
 Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften 
 
 
Nach der Änderung des Runderlasses „Kredite und kre ditähnliche Rechtsgeschäfte“ sind 
erstmalig im Jahr 2010 Zinsderivate zu bilanzieren und für drohende Verluste Rückstel- 
lungen zu bilden. In diesem Zusammenhang wurde es f ür die Stadt Münster notwendig, 
eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebe nden Geschäften i. H. v. 
2.796.878,07 € zu bilden. Hiervon entfällt ein Betr ag i.H.v. 1.327.945,07 € auf Sawptions 
und ein Betrag i.H.v. 1.468.933 € auf strukturierte Derivate.  
 
 
 Rückstellungen für Risiken aus Prozesskosten 
 
 
Nach einem Urteil des OVG Münster steht Feuerwehrbe amten ein Freizeitausgleich bzw. 
eine Vergütung von Mehrarbeit wegen der Verletzung einer europäischen Arbeitszeitricht- 
linie zu. Das Bundesverwaltungsgericht hat zwischen zeitlich zu Gunsten der Feuerwehr- 
leute entschieden.  
 
Im Laufe des Jahres 2009 wurde bereits ein Teil der  Rückstellung i.H.v. 803.220,06 € 
aufgelöst, da ein Teil der Mehrarbeitsvergütung mit  den Dienstbezügen für Januar 2010 
ausgezahlt wurde. 
 
Der Restbetrag wurde im Laufe des Jahres 2010 ausge zahlt, so dass die Rückstellung 
zwischenzeitlich vollständig verbraucht wurde.  
 
 
 Rückstellungen für Versorgungslasten des Studieninstituts 
 
 
Die Zweckverbandssatzung des Westfälischen Studieni nstituts sieht eine Finanzierung 
der Versorgungslasten über eine direkte Umlage vor.  Nach den vorliegenden Berechnun- 
gen des Jahres 2010 entfällt auf die Stadt Münster ein Anteil an der Umlage i.H.v. 
695.535,00 €, so dass die diesbezügliche Rückstellung entsprechend angepasst wurde.  
 
 
 Rückstellungen für Risiken aus bereitgestellten  Bürgschaften 
 
 
Das Amt für Finanzen und Beteiligungen hat zum 01.0 1.2008 nach § 36 Abs. 4 GemHVO 
eine Rückstellung für Risiken aus bereitgestellten Bürgschaften i. H. v. 413.000,00 € ge- 
bildet.  
 
Der Wert entspricht 0,34 % aller bis dahin eingegan genen Bürgschaftsverpflichtungen. 
Die Bürgschaftsverpflichtungen gingen von 118.620.3 49,00 € zum 01.01.2008 auf 
93.577.654,33 € zum 31.12.2010 zurück.  
 
Die Rückstellung für Risiken aus allen übernommenen  und noch nicht getilgten Bürg- 
schaftsverpflichtungen wurde deshalb zum 31.12.2010  von 413.000 € um 94.836 € auf 
318.164 € ertragserhöhend aufgelöst.  
 
 
 
 
 
 
 Rückstellungen für drohende Verluste aus laufenden Gewerbesteuerverfahren

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  57  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Gemäß § 36 Abs. 5 GemHVO müssen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäf- 
ten und aus laufenden Verfahren Rückstellungen ange setzt werden, sofern der voraus- 
sichtliche Verlust nicht geringfügig ist.  
 
Ein laufendes Verfahren liegt vor, wenn ein erlasse ner Bescheid noch nicht rechtskräftig 
ist. In diesem Fall darf bei einem drohenden Verlus t keine Wertberichtigung einer beste- 
henden Forderung vorgenommen werden. Vielmehr ist e ine entsprechende Rückstellung 
zu passivieren und die durch Bescheid festgesetzte Forderung aufrecht zu erhalten. 
 
Es handelt sich um laufende Verfahren, bei denen de r Steuerschuldner Klage erhoben 
hat. Die Vollziehung der Forderungen wird im Regelf all ausgesetzt. Für diese Fälle ist ei- 
ne Rückstellung für drohende Verluste aus laufenden Verfahren zu bilden. 
 
Zur Ermittlung des Rückstellungsbetrages hat das Am t für Finanzen und Beteiligungen 
eine Beurteilung aller Gewerbesteuerfälle mit Forde rungen, die höher als 250.000,00 € 
sind, vorgenommen und die Rückstellung um 592.196,00 € auf 1.592.304,00 € verringert. 
 
 Rückstellungen für die Rekultivierung und Nachsorge der ZDM I und II
 
 
Die Stadt Münster hat sich dazu verpflichtet, der A WM die wirtschaftlichen Nachteile aus 
der Übernahme der Rekultivierung und Nachsorge von Deponiekörpern auszugleichen, 
sofern es im Laufe der Jahre nicht zu einer vollstä ndigen Refinanzierung der hierzu erfor- 
derlichen Kosten durch Gebühreneinnahmen kommt. 
 
Für die aus der Einstandsverpflichtung resultierend en Risiken wurde spiegelbildlich zur 
Forderung der AWM gegenüber der Stadt Münster eine sonstige Rückstellung gebildet. 
 
Durch die in die Gebühren einkalkulierte Refinanzie rung der Nachsorgekosten verringerte 
sich der Rückstellungsbedarf zunächst um 1.657.133,04 € auf 18.228.463,50 €. 
 
Im Bilanzaufhellungszeitraum, d.h. während der Prüf ung wurde im Zusammenhang mit 
der Konzernrechnungslegung eine Neubewertung der Rü ckstellung vorgenommen. Unter 
Berücksichtigung von Preissteigerungsraten bei der Bewertung der rückstellungsfähigen 
Nachsorgekosten stieg das Volumen der Einstandsverp flichtung um 6.887.889,51 € auf 
25.116.353,01 €. 
 
In der Entwurfsfassung war dieser Sachverhalt noch nicht bekannt, so dass insoweit eine 
aufwandserhöhende  Anpassung der Bilanzposition „So nstige Rückstellungen“ erforder- 
lich wurde.  
 
Bilanzposition Wert lt.  
Entwurf in € 
Korrektur  
in € 
festzustellen- 
der Wert in € 
Sonstige Rückstellungen 46.590.606,17 6.887.889,51 53.478.495,68 
 
 Rückstellungen für eigene Steuerrisiken 
 
 
Der Bestand der Rückstellungen für Steuerrisiken wu rde gegenüber dem Vorjahr um 
176.000,00 € auf insgesamt 288.000,00 € erhöht. Er setzt sich wie folgt zusammen:  
 
Körperschaftssteuer 269.730,00 € 
Solidaritätszuschlag 14.835,15 € 
Zinsen Körperschaftsteuer     3.589,95 €
 
 288.155,10 € 
 
Der Betrag wurde auf volle Tausend € gerundet in die Bilanz übernommen.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  58  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
 Rückstellungen für sonstige Regressansprüche 
 
 
Ein Teil der Rückstellung für sonstige Regressanspr üche entfiel auf einen Haftpflicht- 
schaden der citeq. Die citeq wird jedoch zukünftige  Zahlungsverpflichtungen in Zusam- 
menhang mit dem Schadensereignis aus eigenen Mitteln bestreiten.  
 
Damit ist der Grund für die Rückstellung, die sich in diesem Fall auf etwaige Prozesskos- 
ten i.H.v. 190.000 € bezog, entfallen. Die Auflösun g der Rückstellung wurde gemäß 
§ 36 Abs. 6 GemHVO ertragswirksam zu Gunsten der Produktgruppe 1601 gebucht. 
 
Die restlichen Rückstellungen wegen möglicher  Regr essansprüche betreffen die Bun- 
desagentur für Arbeit. Nach Informationen des Sozia lamtes hat sich hier die Sach- und 
Rechtslage im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert , so dass ein Teil Rückstellung i.H.v. 
303.251 € erhalten bleibt.  
 
 
 
4. Verbindlichkeiten 
 876.564.403,03 € 
  Vorjahr: 799.770.311,79 € 
 
In der Bilanzposition „Verbindlichkeiten“ werden al le am Bilanzstichtag 31.12.2010 dem 
Grunde, der Höhe und der Fälligkeit nach feststehen den Schulden der Stadt Münster zu- 
sammengefasst. Zu den Verbindlichkeiten zählen insb esondere Rückzahlungsverpflich- 
tungen aus Kreditaufnahmen, unbezahlte Rechnungen f ür Lieferungen und Leistungen, 
Rückzahlungsverpflichtungen aus der Anlage von Fina nzmitteln für die eigenbetriebsähn- 
lichen Einrichtungen und Verpflichtungen aus der Gewährung von Transferleistungen. 
 
Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Rückzahlungs betrag bilanziert. Der Posten setzt 
sich am 31.12.2010 wie folgt zusammen:  
 
Verbindlichkeiten  31.01.2008 
Euro 
31.12.2009 
Euro  
31.12.2010 
Euro  
 
Anleihen 
Kredite für Investitionen 
Kredite zur Liquiditätssicherung 
Verbindlichkeiten aus Vorgängen, 
die Kreditaufnahmen gleichkommen 
Verbindlichkeiten aus  
Lieferungen und Leistungen 
Verbindlichkeiten aus  
Transferleistungen 
Sonstige Verbindlichkeiten 
 
Summe 
 
0,00 
726.236.836,57 
2.290,70 
 
8.371.652,19 
 
6.102.862,18 
 
21.303.251,51 
  13.652.132,67  
 
775.669.025,82 
 
0,00 
737.505.998,99 
614,56 
 
7.993.453,95 
 
1.072.403,67 
 
29.619.754,70 
  23.578.085,92  
 
799.770.311,79 
 
0,00 
751.538.209,55 
34.707.003,99 
 
7.669.783,68 
 
2.301.116,80 
 
49.889.190,94 
30.459.098,07 
 
14. 
876.564.403,03 
 
Die Verbindlichkeiten sind innerhalb der letzten dr ei Jahre kontinuierlich von 
775.669.025,82 € um 100.895.377,21 € (13,0 %) auf 876.564.403,03 € gestiegen.  
 
 
 
4.1 Anleihen 
 0,00 € 
  Vorjahr: 0,00 € 
 
Anleihen stellen eine Finanzierungsform dar, bei de r das benötigte Kapital von einer un- 
bestimmten Zahl von Geldgebern durch die Abgabe von Wertpapieren aufgebracht wird.  
 
Die Stadt Münster hat bisher keine Anleihen herausgegeben.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  59  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
4.2 Verbindlichkeiten  
aus Krediten für Investitionen  751.538.209,55 € 
 Vorjahr: 737.505.998,99 € 
 
Die Verbindlichkeiten der Stadt Münster aus der Auf nahme von Investitionskrediten sind 
gegenüber dem Vorjahr erneut gestiegen. Die Zunahme  im Jahr 2010 beträgt 
14.032.210,56 € (1,9 %), so dass die Verbindlichkei ten aus Investitionskrediten einen 
Stand von 751.538.209,55 € erreichen. 
 
Die Zunahme ist maßgeblich darauf zurückzuführen, dass die Stadt in Folge von Kursver- 
schlechterungen bei den in Schweizer Franken aufgen ommenen Krediten Zuschreibun- 
gen i.H.v. rd. 14,3 Mio. € vornehmen musste. Die Fr emdwährungskredite wurden mit dem 
Kurs vom 31.12.2010 (1,2505 CHF/€) bewertet. 
 
Die Zusammensetzung und Entwicklung lässt sich wie folgt darstellen: 
 
 
Kredite 
Bestand  
01.01.2008 
Euro 
Bestand  
31.12.2008 
Euro  
Bestand  
31.12.2009 
Euro  
Bestand  
31.12.2010 
Euro  
 
von verbundenen Unternehmen 
von Beteiligungen 
von Sondervermögen 
vom Öffentlichen Bereich 
vom privaten Kreditmarkt 
 
Summe 
 
0,00 
0,00 
0,00 
407.313.920,2 
2 
310.217.112,3 
1 
 
717.531.032,5 
3 
 
0,00 
0,00 
0,00 
423.509.770,3 
4 
302.727.066,2 
3 
 
726.236.836,5 
7 
 
0,00 
0,00 
0,00 
406.688.833,1 
8 
330.817.165,8 
1 
 
737.505.998,9 
9 
 
0,00 
0,00 
84.363,16 
3.585.358,72 
747.868.487,6 
7 
 
751.538.209,5 
5 
 
Innerhalb der letzten drei Jahre erhöhten sich die Investitionskredite von 
717.531.032,53 € auf 751.538.209,55 € um 34.007.177,02 € (4,7 %). 
 
In der Eröffnungsbilanz der Stadt Münster zum 01.01 .2008 fehlte ein von der Hüfferstif- 
tung bereits im Jahr 1970 vergebenes Darlehen. Dies e Verpflichtung wurde im Jahr 2010 
bei den Investitionskrediten ergänzt. Dabei wurde i m Sinne des § 57 GemHVO darauf 
geachtet, dass die Korrektur im Jahr 2010 ergebnisn eutral mit der allgemeinen Rücklage 
verrechnet wurde. 
 
Im Jahr 2010 änderte die Verwaltung die Systematik zur Differenzierung der Kredite und 
richtete die Zuordnung an den Anforderungen der EU bezüglich ihrer statistischen Abfra- 
gen aus. Dies führte dazu, dass Kredite der Sparkas sen und NRW.Bank vom öffentlichen 
Bereich in den privaten umgruppiert wurden. Dies ge schieht im Übrigen in Übereinstim- 
mung mit den Empfehlungen des Innenministeriums.  
 
Die Einzelwerte der Bilanzposition wurden überprüft . Es kann bestätigt werden, dass die 
Kreditverbindlichkeiten vollständig erfasst wurden und die in der Bilanz zum 31.12.2010 
zusammengefassten Einzelwerte mit den Saldenbestäti gungen der Kreditgeber überein- 
stimmen.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  60  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
4.3 Verbindlichkeiten  
aus Krediten zur Liquiditätssicherung  34.707.003,99 
 Vorjahr: 614,56 € 
 
Der Bestand an Verbindlichkeiten aus Krediten zur L iquiditätssicherung hat sich mit 
34.706.389,43 € gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht.  
 
Auch in diesem Segment waren bei den in Schweizer F ranken aufgenommenen Krediten 
Zuschreibungen erforderlich, weil der Kurs am Bewer tungsstichtag mit 1,2505 CHF/€ 
niedriger als der Einstandskurs von 1,4722 CHF/€ wa r. Die Zuschreibung betrug in die- 
sem Bereich rd. 4,8 Mio. €. 
 
 
4.4 Verbindlichkeiten aus Vorgängen, die Kreditaufn ahmen 
 
wirtschaftlich gleichkommen  7.669.783,68 € 
 Vorjahr: 7.993.453,95  € 
 
Die Bilanzposition setzt sich am 31.12.2010 aus folgenden Posten zusammen:  
 
Bezeichnung Bestand  
01.01.2010 
Euro 
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
Veränderung 
 
Euro 
 
Leibrentenverträge 
Sporthallen, ehem. PPP-Projekte 
 
Summe 
 
1.265.212,51 
6.728.241,44 
 
 
7.993.453,95 
 
1.262.335,68 
6.407.448,00 
 
 
7.669.783,68 
 
-2.876,83 
-320.793,44  
 
-323.670,27 
 
Die „Verbindlichkeiten aus Vorgängen, die Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen“ 
reduzierten sich auf Grund von Tilgungen gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 
323.670,27 € auf 7.669.783,68 €. Davon entfällt der größte Teil mit 6.407.448,00 € auf die 
Finanzierung der Dreifachsporthallen in Hiltrup, Gr emmendorf und Albachten auf Grund 
der sogenannten ÖPP-Modelle. 
 
Der übrige Teil i. H. v. 1.262.335,68 € entfällt au f 9 Leibrentenverträge, die die Stadt 
Münster für den Kauf von Grundstücken geschlossen hat. Der Bilanzwert wird anhand der 
Rentenbarwerte ermittelt. Hierbei werden das Lebens alter, die Lebenserwartung laut 
Sterbetafel, die Jahresrente und ein Abzinsungsfaktor von 5 % berücksichtigt.  
 
 
 
4.5 Verbindlichkeiten 
 
aus Lieferungen und Leistungen  2.301.116,80 € 
 Vorjahr: 1.072.403,67 € 
 
Die Bilanzposition „Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen“ umfasst Zahlungs- 
verpflichtungen, die auf vertragliche Vereinbarungen oder auf gesetzliche Regelungen zu- 
rückzuführen sind und bei denen die Stadt Münster d ie Leistungen zwar empfangen, die 
entsprechenden Gegenleistungen, i. d. R. die Zahlun gen, aber zum Bilanzstichtag noch 
nicht erbracht hat. Im Jahr 2010 beinhaltet die Pos ition im Wesentlichen die zum Jahres- 
ende noch nicht beglichenen Winterdienstleistungen der AWM:  
 
 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehme n 0,00 € 
 Verbindlichkeiten gegenüber Sondervermögen 2.298.3 51,36 € 
 Verbindlichkeiten gegenüber öffentlichem Bereich 0 ,00 € 
 Verbindlichkeiten gegenüber dem privaten Bereich        2.765,44 €
 
Summe 2.301.116,80 €

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  61  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
4.6 Verbindlichkeiten  
aus Transferleistungen  49.889.190,94 € 
 Vorjahr: 29.619.754,70 € 
 
Bei den „Verbindlichkeiten aus Transferzahlungen“ handelt es sich grundsätzlich um zum 
Bilanzstichtag noch nicht zweckentsprechend verwend ete Beiträge oder Investitionszu- 
wendungen von Bund, Land und übrigen Bereichen. 
 
Die Verbindlichkeiten entwickelten sich im Zeitverlauf wie folgt:  
 
Verbindlichkeiten  
aus Transferleistungen 
31.01.2008 
Euro 
31.12.2009 
Euro  
31.12.2010 
Euro  
 
Investitionszuwendungen  vom/von 
-Bund 
-Land NRW 
-Gemeinden 
-sonstigen Bereichen 
-verbundenen Unternehmen 
-sonstig. öffentl. Sonderrechnungen 
-privaten Unternehmen 
-übrigen Bereichen 
Verbindlichk. a. Transferleistungen 
Verbindlichkeiten aus Beiträgen 
Verbindlichkeiten Ausgleichsmaßn. 
Hochzeitswald Münster 
 
Summe 
 
 
3.647.900,00 
11.774.028,89 
5.218,87 
41.816,68 
0,00 
0,00 
160.403,50 
3.932,53 
2.354.219,96 
3.308.651,08 
0,00 
        7.080,00 
 
 
21.303.251,51 
 
 
12.011.655,49 
9.579.195,48 
0,00 
42.730,44 
0,00 
115.000,00 
222.784,85 
13.300,00 
2.534.502,52 
5.100.585,92 
0,00 
               0,00 
 
 
29.619.754,70 
 
 
15.891.612,69 
27.878.113,29 
0,00 
42.730,44 
1.890,00 
323.984,00 
146.493,81 
65.651,24 
0,00 
5.502.162,25 
36.553,22 
               0,00 
 
14. 
49.889.190,94 
 
Ursächlich für den Anstieg der Verbindlichkeiten si nd in erster Linie im Zeitpunkt der Bi- 
lanzerstellung noch nicht abgeschlossene Maßnahmen,  die aus dem zweiten Konjunktur- 
paket finanziert wurden. Die Mittel werden zu 75 % vom Bund und zu je 12,5 % vom Land 
und von der Stadt Münster getragen. Da sie aber zu 100 % von der Bezirksregierung 
ausgegeben werden, werden die Verbindlichkeiten in summa bei den Verbindlichkeiten 
gegenüber dem Land NRW ausgewiesen.  
 
Während der Jahresabschlussprüfung stellte das AWR fest, dass verschiedene mit KP-II-
Mitteln geförderte Baumaßnahmen für Gebäude, Sporta nlagen und Spielplätze fertig ge- 
stellt und daher aktiviert wurden. Es wurde dabei a ber übersehen, entsprechende Son- 
derposten zu bilden. Die entsprechenden Umbuchungen  wurden noch während der Prü- 
fung nachgeholt. Sie führen zu einer Erhöhung der S onderposten und eine Verringerung 
der Transferverbindlichkeiten im Vergleich zur Entwurfsfassung des Jahresabschlusses.  
 
Bilanzposition Wert lt.  
Entwurf in € 
Korrektur  
in € 
festzustellen- 
der Wert in € 
Verbindlichkeiten 
aus Transferleistungen 50.550.666,95 -661.476,01 49.889.190,94 
 
 
 
4.7 Sonstige Verbindlichkeiten 
 30.459.098,07 € 
  Vorjahr: 23.578.085,92 € 
 
Die Bilanzposition „Sonstige Verbindlichkeiten“ ist ein Sammelposten für alle übrigen Ver- 
bindlichkeiten, die sich nicht einer der im gesetzl ichen Gliederungsschema aufgeführten 
Positionen zuordnen lassen.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  62  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Ein wesentlicher Bestandteil dieser Position sind d ie zum Stichtag 31.12.2010 systembe- 
dingt nicht abgeführten Beträge aus den Entgeltabre chnungen der städtischen Beschäf- 
tigten an die Finanzämter und Sozialversicherungsträger.  
 
Ferner werden an dieser Stelle durchlaufende Posten  wie Kautionen, Fundgelder und 
Verbindlichkeiten aus dem zentralen cash-management  der Stadt Münster für die eigen- 
betriebsähnlichen Einrichtungen und Beteiligungen g eführt. Daneben umfasst diese Posi- 
tion auch Zahlungen, die von der Buchhaltung zum 31 .12.2010 nicht endgültig zugeord- 
net waren.  
 
Der Bilanzposten erhöhte sich von 23.578.085,92 € u m 6.881.012,15 € (29,2 %) auf 
30.459.098,07 €. Der Anstieg erklärt sich weitestge hend bereits durch eine zum Bilanz- 
stichtag nicht zugeordnete Steuereinzahlung i. H.  rd. 5,9 Mio. € und die nach einem 
Runderlass des Ministeriums für Inneres und Kommuna les vom 13.12.2010 – 34-
48.05.05.01/01-11/10 erstmals im Jahresabschluss 20 10 zu bilanzierenden Verbindlich- 
keiten aus Zinsderivatgeschäften (rd. 2,4 Mio. €). 
 
Die Ergebnisse der Sachkonten wurden sachlich und r echnerisch überprüft, die ausge- 
wiesenen Salden konnten nachvollzogen werden. Sie wurden korrekt in die Schlussbilanz 
zum 31.12.2010 übernommen.  
 
 
5. Passive Rechnungsabgrenzung 
 23.140.797,88 € 
  Vorjahr:  20.277.647,10 €  
 
Passive 
Rechnungsabgrenzung 
Bestand  
01.01.2010 
Euro 
Zuführung 
 
Euro  
Verbrauch / 
Auflösung 
Euro  
Endbestand 
31.12.2010 
Euro  
 
Einnahmen vor Ertrag 
Gebühren für Grabnutzungen 
Erhaltene Investitionszuschüsse 
Stellplatzablösebeträge 
Privatrechtliche Leistungsentgelte 
 
Summe 
 
1.872.182,05 
12.762.009,62 
909.919,08 
4.076.707,64 
   656.828,71  
 
20.277.647,10 
 
1.864.759,00 
1.281.436,48 
1.079.350,33 
1.530.000,00 
             0,00 
 
 
5.755.545,81 
 
1.872.182,05 
823.910,22 
84.432,61 
103.555,86 
     8.314,29  
 
2.892.395,03 
 
1.864.759,00 
13.219.535,88 
1.904.836,80 
5.503.151,78 
   648.514,42 
 
 
23.140.797,88 
 
Die Bilanzposition „Passive Rechnungsabgrenzung umf asst am Ende des Jahres 2010 
einen Bestand von 23.140.797,88 €. Sie ist um 2.863.150,78 € (12,4 %) höher als im Vor- 
jahr. 
 
Von der Bilanzposition entfällt ein Betrag i. H. v.  1.864.759,00 € auf Einnahmen des 
Haushaltsjahres 2010, die erst im Folgejahr 2011 al s Ertrag zu verbuchen sind. Derartige 
periodische Abgrenzungen werden nach internen Verei nfachungsregeln nur dann in Be- 
tracht gezogen, wenn sie für den Jahresabschluss er heblich sind. Bei den zeitlichen Ab- 
grenzungen des Jahres 2010 handelt es sich um die J anuarrate 2011 der Landeszu- 
schüsse zu den Betriebskosten von Kindertageseinric htungen, die Ende 2010 bereits ge- 
zahlt wurde.  
 
Mit der Vereinnahmung von Friedhofsgebühren entsteh t für die Stadt Münster eine mehr- 
jährige Gegenleistungsverpflichtung, da der Gebühre nzahler eine Gebühr für eine i.d.R. 
30-jährige Nutzung einer Grabstätte entrichtet hat.  Gemäß § 42 Abs. 3 GemHVO bildete 
die Stadt Münster in Höhe des Gegenwertes dieser Le istungsverpflichtung einen passi- 
ven Rechnungsabgrenzungsposten i. H. v. 13.219.535,88 €.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  63  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
In den Fällen, in denen die Stadt Münster investive  Zuwendungen erhalten und diese an 
Dritte weitergeleitet hat, sind die erhaltenen Zuwe ndungen als passive Rechnungsab-
grenzung und die weitergeleitete Zuwendung parallel  dazu als aktiver Rechnungsabgren-
zungsposten zu bilanzieren. Beide Posten werden zu gleichen Teilen zeitanteilig aufge- 
löst, sofern die Stadt Münster nicht wirtschaftlich er Eigentümer des mit der Zuwendung 
angeschafften Vermögensgegenstandes wird. Im Jahr 2 010 wurden hierfür Abgren- 
zungsposten i.H.v. 1.904.836,80 € gebildet. 
 
Sofern aus vereinnahmten Stellplatzablösebeträgen Z uschüsse an Dritte zur Schaffung 
von öffentlichem Parkraum gewährt werden, ist in äh nlicher Weise wie bei den investiven 
Zuschüssen zeitgleich ein passiver und ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten zu bil- 
den. Zum Ende des Jahres 2010 erhöhte sich der dies bezügliche passive Rechnungsab- 
grenzungsposten auf 5.503.151,78 €. 
 
Die Abgrenzung von privatrechtlichen Leistungsentge lten bezieht sich auf die einmalige 
Ablösung des Erbbaurechtes für den Gräftenhof „Haus  Kump“ im Jahr 2009 durch die 
Handwerkskammer Münster. Die Leistungsverpflichtung  der Stadt Münster aus dem Erb- 
baurecht wurde mit 648.514,42 € bewertet und unter der „Passiven Rechnungsabgren- 
zung“ bilanziert.  
 
Die vorgenannten Abgrenzungen wurden im Jahr 2010 k orrekt aus der Buchhaltung er- 
mittelt bzw. fortgeschrieben.  
 
Daneben stellte das AWR fest, dass verschiedene Inv estitionskostenzuschüsse des Lan- 
des für den U3-Ausbau von Kindertageseinrichtungen in einer Größenordnung von rd. 
2,7 Mio. € aus 2010 und etwa 0,4 Mio. € aus 2009 no ch nicht als passive Rechnungsab- 
grenzung bilanziert wurden. Auf letzteren Sachverha lt wurde bereits bei der Prüfung des 
Jahresabschlusses 2009 hingewiesen, die erforderlic he Aufarbeitung blieb bisher jedoch 
offen. 
 
Weiterhin ist der aktive Rechnungsabgrenzungsposten noch um einen Zuschuss an einen 
Sportverein wegen des Baus eines Fußballfeldes bzw.  der Errichtung eines Ersatzstand- 
ortes i.H.v. ursprünglich 242.589,74 € zu korrigier en, da sich die Liegenschaft im städti- 
schen Eigentum befindet und die Zahlung daher im An lagevermögen zu aktivieren ist. 
Zum Prüfungszeitpunkt war noch ungeklärt, welche Ei nzelmaßnahmen bei der betreffen- 
den Liegenschaft zu aktivieren sind. 
 
Eine unterschiedliche Auffassung gab es bezüglich d er Bilanzierung von Ausbaukosten 
für den Albersloher Weg, denn hierbei war der Umbau  einer vorhandenen Kreuzungsan- 
lage notwendig. Die erforderlichen Maßnahmen waren nach dem Eisenbahnkreuzungs- 
gesetz von der Stadt durchzuführen, es entstanden K osten i.H.v. rd. 4 Mio. €. Hierfür 
wurde ein Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Aus Sicht des AWR kommt allerdings 
nur eine Bilanzierung von Anschaffungskosten für di e Ausbaumaßnahme in Frage, denn 
zu den Anschaffungskosten zählen alle Aufwendungen,  die geleistet werden, um einen 
Vermögensgegenstand zu erwerben und ihn in einen be triebsbereiten Zustand zu verset- 
zen, soweit sie dem Vermögensgegenstand einzeln zugeordnet werden können. 
 
Letztlich stellte das AWR fest, dass Ausgaben für d ie Erstinstallation von Straßenbe- 
leuchtungsanlagen i.H.v. 266.509,49 € unter den Rechnungsabgrenzungsposten verbucht 
wurden, weil die Verwaltung die Herstellung und Übertragung auf die Stadtwerke Münster 
GmbH als Sachzuwendungen betrachtet. Hierbei ist zu  berücksichtigen, dass derartige 
Sachzuwendungen als Sacheinlage bei den Finanzanlag en zu erfassen sind. Im Übrigen 
konnte das AWR während der Prüfung nicht mit letzte r Sicherheit die Regelungen zur 
Herstellung und Übertragung von neu errichteten Straßenbeleuchtungsanlagen aufklären. 
 
Das AWR geht davon aus, dass die vorgenannten, nich t abschließend aufgeklärten 
Sachverhalte im nächsten Jahresabschluss 2011 aufge griffen, umfassend geklärt und 
hinreichend dokumentiert werden.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  64  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
 
8 Feststellungen zur Ergebnisrechnung für den Zeitr aum vom 01.01. – 31.12.2010 
 
Erträge und Aufwendungen werden innerhalb eines ges chlossenen SAP-
Buchführungssystems verarbeitet. Vorsysteme sind üb er Schnittstellen eingebunden, die 
Gegenstand spezieller unterjähriger Prüfungen in den städtischen Ämtern und Einrichtun- 
gen sind und bei deren Einsatz bisher keine nennenswerten Schwierigkeiten auftraten. 
 
Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung werden e ingehalten, wie stichprobenarti- 
ge Überprüfungen belegen. 
 
Das Haushaltsjahr 2010 schließt mit einem Fehlbetra g i.H.v. 60.618.702,99 € ab. Gegen- 
über der Entwurfsfassung ist das festzustellende De fizit um 5.468.795,26 € schlechter, 
weil sich während der Jahresabschlussprüfung bzw. i m Bilanzaufhellungszeitraum per 
Saldo ergebniswirksame Korrekturen ergeben haben. D ie Ergebnisrechnung ist mit der 
Vermögensrechnung (Bilanz) abgestimmt. 
 
Die Verprobung der Ergebnisrechnung mit den Teilerg ebnisrechnungen auf Produktbe- 
reichs- und Produktgruppenebene zeigt, dass auch di e Teilergebnisrechnungen mit der 
Ergebnisrechnung übereinstimmen.  
 
Die Ergebnisrechnung und die Teilergebnisrechnungen, in denen sich auf Grund der Prü- 
fung des Jahresabschlusses Korrekturen ergeben habe n, sind diesem Bericht als Anla- 
gen beigefügt. Es handelt sich um folgende Teilhaushalte:  
 
 Ergebnis lt.  
Entwurf  
Euro 
Festzust. 
Ergebnis 
Euro  
Korrektur- 
betrag 
Euro  
PG0111 
Immobilienmanagement -2.696.182,30 -2.696.227,03 -44,73 
PG 0202 
Gewerberechtliche Angelegenheiten -61.692,63 -57.720,73 3.971,90 
PG 0209 
Brandschutz / feuerwehrtechnische Hilfe -17.736.633,64 -17.735.336,05 1.297,59 
PG 0801 
Sportentwicklung, Sportanlagen -12.871.058,55 -12.853.878,09 17.180,46 
PG1102 
Abfallwirtschaft 1.907.133,04 -4.980.756,47 -6.887.889,51 
PG 1301 
Grün- und Freiflächen -10.879.344,33 -10.961.011,91 -81.667,58 
PG 1302 
Friedhöfe -302.031,83 -607.768,59 -305.736,76 
PG 1303 
Natur, Landschaft, Erholung, 
Wasserschutz 
-2.761.024,23 -2.475.842,84 285.181,39 
PG 1305 
Wald und Forstwirtschaft -129.970,82 -163.283,40 -33.312,58 
PG 1401 
Übergreifender Umweltschutz, Klima, 
Immission, Boden, Abfall 
-2.046.355,85 -1.908.122,71 138.233,14 
PG 1501 
Anteile an Unternehmen 16.547.430,68 17.791.422,10 1.243.991,42 
PG 1502 
Stadtmarketing -2.648.000,00 -2.498.000,00 150.000,00 
Auswirkungen der ertragswirksamen Korrekturen 5.468.795,26

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  65  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
9 Einhaltung gesetzlicher Vorgaben in Bezug auf die  Haushaltsführung 
 
Im Jahr 2010 gab es keinen Anlass, die Einhaltung v on gesetzlichen Vorgaben in Bezug 
auf die Haushaltsführung erneut zu einem Schwerpunk t der Jahresabschlussprüfung zu 
machen. 
 
Die Blickrichtung der Prüfung des aktuellen Abschlu sses bestand vielmehr darin festzu- 
stellen, ob der politische Wille, der sich im Haush altsplan manifestiert, ordnungsgemäß 
und rechtmäßig umgesetzt wurde. Hierzu wurde die En twicklung der ursprünglichen 
Haushaltsansätze zum fortgeschriebenen Ansatz hinterfragt.  
 
Im Jahr 2010 wurden die ursprünglichen Ansätze des Ergebnisplans wie folgt angepasst: 
 
Ergebnisplan 
2010  
Ansatz Reste APL / ÜPL Budget- 
umbuchung 
Sperrungen 
fortgeschr. 
Ansatz 
Ergebnis 
 Euro Euro Euro Euro Euro Euro Euro 
ordentliche 
Erträge 695.609.530 0 67.350 7.952.435 0 
703.629.315 740.791.691,2 
7 
ordentliche 
Aufwendungen 747.090.710 15.152.245 2.876.733 8.734.434 888.790 
772.965.332 788.852.719,9 
3 
Finanz- 
erträge 10.878.580 0 0 1.532.000 0 
12.410.580 14.352.755,19 
Finanz- 
aufwendungen 33.070.000 0 -2.510.550 0 100.000 
30.459.450 26.910.429,52 
Ordentliches 
Ergebnis -73.672.600 -15.152.245 -298.833 750.001 988.790 
-87.384.887 60.618.702,99 
 
Das Budget des Jahres 2010 ließ sich aus den Hausha ltsansätzen, den übertragenen 
Resten des Vorjahres, überplanmäßigen und außerplan mäßigen Mitteln, Budgetumbu- 
chungen sowie Sperrungen lückenlos nachvollziehen. Es errechnet sich danach ein um 
87.384.887 € nicht ausgeglichenes Budget. Das Rechn ungsergebnis i. H. v. 
60.618.702,99 € liegt klar innerhalb der satzungsmäßigen Vorgaben.  
 
 
 
10 Feststellungen zur Finanzrechnung für den Zeitra um vom 01.01. – 31.12.2010 
 
In der Finanzrechnung sind nach § 39 Abs. 1 Satz 1 GemHVO die im Haushaltsjahr ein- 
gegangenen Einzahlungen und geleisteten Auszahlungen getrennt nachzuweisen.  
 
Für die Finanzrechnung ist die Gliederungsstruktur des Finanzplans nach § 3 GemHVO 
maßgeblich. Den in der Finanzrechnung nachzuweisend en Ist-Zahlungen sind die Zah- 
lungen der Rechnung des Vorjahres und die fortgesch riebenen Planansätze des Haus- 
haltsjahres voranzustellen und ein Plan-/Ist-Vergleich anzufügen.  
 
Auch in der Finanzrechnung gilt das Bruttoprinzip, so dass Auszahlungen grundsätzlich 
nicht mit Einzahlungen verrechnet werden dürfen.  
 
Die Prüfung der Finanzrechnung führte zu keinen, di e Ergebnisse entscheidend verän- 
dernden Beanstandungen. Anders als im Vorjahr erhöh te sich der Bestand an liquiden 
Mitteln um 5.529.905,63€ auf 70.181.986,11 €, was aber im Wesentlichen auf die erstma- 
lige Aufnahme von Krediten zur Liquiditätssicherung zurückzuführen ist.   
 
Der Abgleich der Finanzrechnung mit der Bestandsrec hnung führt zu einer Differenz 
i. H. v. 0,04 € die auf Rundungsdifferenzen zurückg eführt wird und im Rahmen der Prü- 
fung nicht weiter verfolgt wurde.

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  66  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
 
Die Teilfinanzrechnungen sind regelmäßig Gegenstand  der unterjährigen Prüfungen des 
AWR in den städtischen Ämtern und Einrichtungen. Hi erbei ergaben sich bisher keine er- 
wähnenswerten Feststellungen. Die Teilrechnungen si nd mit der Gesamtrechnung abge- 
stimmt.  
 
 
 
11 Prüfung delegierter Aufgaben gemäß § 103 Abs. 1 Satz 2 GO 
 
In die Prüfung des Jahresabschlusses sind gemäß § 1 03 Abs. 1 Satz 2 GO die Entschei- 
dungen und Verwaltungsvorgänge aus delegierten Aufg aben einzubeziehen, sofern sie 
von erheblicher Bedeutung sind. Dies gilt auch dann , wenn die Zahlungsvorgänge durch 
den Träger der Aufgabe vorgenommen werden. 
 
Es gibt in dieser Hinsicht im Bereich der Sozialhil fegewährung prüfungsrelevante Ge- 
schäftsvorfälle, weil das Land NRW als überörtliche r Träger der Sozialhilfe nach § 3 des 
Landesausführungsgesetzes zum Zwölften Buch (SGB XI I) – Sozialhilfe – einzelne Auf- 
gaben auf die Stadt Münster übertragen hat.  
 
Die für den überörtlichen Träger geleisteten Einnah men und Ausgaben wurden im Rah- 
men einer Vorprüfung zur Jahresabschlussprüfung gep rüft. Folgende Halbjahresabrech- 
nungen wurden hierbei geprüft: 
 
 am 07.06.2010: Abrechnung der Einnahmen und Ausgab en 1. Halbjahr 2010 für die 
gemäß Delegationsatzung des Landschaftsverbandes We stfalen-Lippe vom 
10.03.2005 übertragenen Hilfen 
 am 06.01.2011: Abrechnung der Einnahmen und Ausgab en 2. Halbjahr 2010 für die 
gemäß Delegationsatzung des Landschaftsverbandes We stfalen-Lippe vom 
10.03.2005 übertragenen Hilfen 
 
Feststellungen, die einer besonderen Berichterstatt ung bedurften, ergaben sich bei die- 
sen Prüfungen nicht. 
 
 
12 Bestätigungsvermerk 
 
Der Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster pr üfte unter Zuhilfenahme des Am- 
tes für Wirtschaftlichkeitsprüfung und Revision den  Jahresabschluss der Stadt Münster 
für das Haushaltsjahr 2010 und erteilt nach den in diesem Bericht dokumentierten Ergeb- 
nissen der Prüfung folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk.  
 
Der Jahresabschluss besteht aus Bilanz, Ergebnisrec hnung, Finanzrechnung und den 
Teilrechnungen sowie dem Anhang und wurde nach § 10 1  i.V.m.  § 95 GO NRW unter 
Einbeziehung der Buchführung, der Inventur, des Inv entars, der Übersicht über die örtlich 
festgelegten Nutzungsdauern der Vermögensgegenständ e und des Lageberichtes der 
Stadt Münster geprüft. In die Prüfung sind die Haus haltssatzung sowie weitere Bestim-
mungen und Satzungen der Gemeinde sowie die sonstig en ortsrechtlichen Bestimmun- 
gen einbezogen worden. 
 
Die Prüfung wurde so geplant und durchgeführt, dass  Unrichtigkeiten und Verstöße, die 
sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschl uss unter Beachtung der Grundsätze 
ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lageberic ht vermittelten Bildes der Ver- 
mögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzlage wesentlich auswirken, mit hinreichender Si- 
cherheit erkannt werden konnten. Bei der Festlegung  von Prüfungshandlungen sind die 
Kenntnisse über die Organisation, Tätigkeit und übe r das wirtschaftliche und rechtliche

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Stadt Münster zum 31.12.2010  67  
Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Münster / AWR  14 0 00 00  Nr. 23/11 
Umfeld der Stadt Münster sowie die Erwartungen über  mögliche Fehler berücksichtigt 
worden.  
 
Im Rahmen der Prüfung wurden die Nachweise für die Angaben in Buchführung, Inventar, 
Übersicht über örtlich festgelegte Nutzungsdauern d er Vermögensgegenstände, Jahres- 
abschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. 
 
Die Prüfung umfasste die Beurteilung der angewandte n Bilanzierungsgrundsätze und der 
wesentlichen Einschätzungen des Oberbürgermeisters der Stadt Münster sowie die Wür- 
digung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. 
 
Bei der Gesamtbeurteilung des Jahresabschlusses der  Stadt Münster hat das AWR be- 
rücksichtigt, dass verschiedene Geschäftprozesse zu r Aufstellung eines Jahresabschlus- 
ses noch nicht ausgereift sind. Form und Inhalt des  Jahresabschlusses entsprechen den 
gesetzlichen Mindestanforderungen und sind im Hinbl ick auf die Vermittlung von Informa- 
tionen zur Erleichterung der Haushaltssteuerung übe r die gesetzlichen Mindestanforde-
rungen hinaus zukünftig zu steigern. Die wesentlich en Feststellungen aus der Prüfung 
des Jahresabschlusses 2010 wurden buchhalterisch um gesetzt und bewirken Abwei- 
chungen des tatsächlich festzustellenden Jahresabsc hlusses von seiner Entwurfsfas- 
sung. 
 
Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.  
 
Nach den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen e ntspricht der Jahresabschluss 
den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden B estimmungen der Satzungen und 
sonstigen ortsrechtlichen Vorschriften. Er vermitte lt unter Beachtung der Grundsätze ord- 
nungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verh ältnissen entsprechendes Bild der 
Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzlage der Stadt Münster. Der Lagebericht 
steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, er vermi ttelt insgesamt ein zutreffendes Bild 
von der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzl age der Stadt Münster und stellt die 
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.  
 
 
Münster, den…………………………  Münster, den……………………….. 
 
 
 
    
Heribert Klas  Klaus Frohne 
Vorsitzender des  Leiter des Amtes für  
Rechnungsprüfungsausschusses Wirtschaftlichkeitsprü fung und  
 Revision der Stadt Münster

Bilanz zum 31.12.2010

Jahresabschluss Jahresabschluss 
31.12.2009 31.12.2010 
Euro Euro 
A k t i v a 3.558.867.756,30 3.558.123.339,06 
1. Anlagevermögen 3.433.195.525,23 3.419.047.632,54 
1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände 220.004,26 245.529,57 
1.2 Sachanlagen 2.959.282.500,99 2.938.569.126,17 
1.2.1 Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche R echte 251.390.288,16 247.873.617,90 
1.2.1.1 Grünflächen 120.805.125,36 118.260.108,36 
1.2.1.2 Ackerland 33.704.466,46 33.811.556,56 
1.2.1.3 Wald, Forsten 5.006.658,00 5.467.936,40 
1.2.1.4 Sonstige unbebaute Grundstücke 91.874.038,34 90.334.016,58 
1.2.2 Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rec hte 762.762.219,45 755.477.285,28 
1.2.2.1 Kinder- und Jugendeinrichtungen 43.987.660,30 45.903.381,36 
1.2.2.2 Schulen 352.207.494,07 351.477.910,34 
1.2.2.3 Wohnbauten 3.982.602,67 3.742.901,78 
1.2.2.4 Sonstige Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgeb äude 362.584.462,41 354.353.091,80 
1.2.3 Infrastrukturvermögen 1.759.351.382,51 1.735.071.151,11 
1.2.3.1 Grund und Boden des Infrastrukturvermögens 317.102.043,43 316.816.609,65 
1.2.3.2 Brücken und Tunnel 42.777.583,93 41.632.204,38 
1.2.3.3 Gleisanlagen mit Streckenausrüstung und Sich erheitsanlagen 0,00 2.500,00 
1.2.3.4 Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlag en 724.939.131,18 721.357.764,13 
1.2.3.5 Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrsl enkungsanlagen 651.961.867,26 632.638.129,00 
1.2.3.6 Sonstige Bauten des Infrastrukturvermögens 22.570.756,71 22.623.943,95 
1.2.4 Bauten auf fremden Grund und Boden 216.839,83 861.883,53 
1.2.5 Kunstgegenstände, Kulturdenkmäler 13.781.991,28 13.850.663,32 
1.2.6 Maschinen und technische Anlagen, Fahrzeuge 21.969.260,45 24.594.335,44 
1.2.7 Betriebs- und Geschäftsausstattung 58.225.859,17 60.125.476,63 
1.2.8 Geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau 91.584.660,14 100.714.712,96 
1.3 Finanzanlagen 473.693.019,98 480.232.976,80 
1.3.1 Anteile an verbundenen Unternehmen 420.943.184,03 426.105.792,14 
1.3.2 Beteiligungen 13.987.073,42 16.153.841,81 
1.3.3 Sondervermögen 21.948.949,42 21.313.938,08 
1.3.4 Wertpapiere des Anlagevermögens 10.536.390,86 10.537.321,92 
1.3.5 Ausleihungen 6.277.422,25 6.122.082,85 
1.3.5.1 an verbundene Unternehmen 4.399.452,07 3.749.081,73 
1.3.5.2 an Beteiligungen 0,00 1.294.130,00 
1.3.5.3 an Sondervermögen 12.271,00 0,00 
1.3.5.4 Sonstige Ausleihungen 1.865.699,18 1.078.871,12 
2. Umlaufvermögen 94.282.041,87 104.582.717,13 
2.1 Vorräte 304.048,75 252.896,62 
2.1.1 Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe, Waren 249.942,09 251.115,55 
2.1.2 Geleistete Anzahlungen 54.106,66 1.781,07 
2.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 29.325.912,64 21.159.175,00 
2.2.1 Öffentlich-rechtliche Forderungen, Forderungen  aus Transferleistungen 20.021.631,01 14.838.626,68 
2.2.1.1 Gebühren 2.593.440,16 1.809.273,54 
2.2.1.2 Beiträge 459.171,07 769.464,74 
2.2.1.3 Steuern 9.600.798,09 6.530.413,62 
2.2.1.4 Forderungen aus Transferleistungen 4.111.856,49 2.830.717,51 
2.2.1.5 Sonstige öffentlich-rechtliche Forderungen 3.256.365,20 2.898.757,27 
2.2.2 Privatrechtliche Forderungen 5.629.423,25 3.779.593,31 
2.2.2.1 gegenüber dem privaten Bereich 442.613,58 1.021.156,57 
2.2.2.2 gegenüber dem öffentlichen Bereich 8.970,01 124.105,35 
2.2.2.3 gegen verbundene Unternehmen 2.274.642,99 207.384,96 
2.2.2.4 gegen Beteiligungen 699,00 2.097,00 
2.2.2.5 gegen Sondervermögen 2.902.497,67 2.424.849,43 
2.2.3 Sonstige Vermögensgegenstände 3.674.858,38 2.540.955,01 
2.3 Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 12.988.659,40 
2.4 Liquide Mittel 64.652.080,48 70.181.986,11 
3. Aktive Rechnungsabgrenzung 31.390.189,20 34.492.989,39

Jahresabschluss Jahresabschluss 
31.12.2009 31.12.2010 
Euro Euro 
P a s s i v a 3.558.867.756,30 3.558.123.339,06 
1. Eigenkapital 817.643.271,00 773.533.246,87 
1.1 Allgemeine Rücklage 699.435.849,35 715.944.528,21 
davon 
 - Deckungsrücklage 15.152.244,97 9.802.221,32 
1.2 Sonderrücklage 0,00 0,00 
1.3 Ausgleichsrücklage 156.037.088,45 118.207.421,65 
1.4 Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -37.829.666,80 -60.618.702,99 
2. 
Sonderposten 1.450.740.344,50 1.405.178.062,04 
2.1 für Zuwendungen 658.032.114,51 631.879.589,24 
2.2 für Beiträge 763.628.546,34 745.581.554,92 
2.3 für den Gebührenausgleich 3.927.389,42 4.458.010,52 
2.4 Sonstige Sonderposten 25.152.294,23 23.258.907,36 
3. Rückstellungen 470.436.181,91 479.706.829,24 
3.1 Pensionsrückstellungen 411.913.584,59 419.002.753,19 
3.2 Rückstellungen für Deponien und Altlasten 0,00 0,00 
3.3 Instandhaltungsrückstellungen 12.997.391,52 7.225.580,37 
3.4 Sonstige Rückstellungen 45.525.205,80 53.478.495,68 
4. Verbindlichkeiten 799.770.311,79 876.564.403,03 
4.1 Anleihen 0,00 0,00 
4.2 Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen 737.505.998,99 751.538.209,55 
4.2.1 von verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 
4.2.2 von Beteiligungen 0,00 0,00 
4.2.3 von Sondervermögen 0,00 84.363,16 
4.2.4 vom öffentlichen Bereich 406.688.833,18 3.585.358,72 
4.2.5 vom privaten Kreditmarkt 330.817.165,81 747.868.487,67 
4.3 Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssi cherung 614,56 34.707.003,99 
4.4 Verbindlichkeiten aus Vorgängen, die Kreditaufna hmen gleichkommen 7.993.453,95 7.669.783,68 
4.5 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.072.403,67 2.301.116,80 
4.6 Verbindlichkeiten aus Transferleistungen 29.619.754,70 49.889.190,94 
4.7 Sonstige Verbindlichkeiten 23.578.085,92 30.459.098,07 
5. Passive Rechnungsabgrenzung 20.277.647,10 23.140.797,88 
Münster , den …………………………… .. Münster , den …………………………… .. 
Helga Bickeböller Markus Lewe 
Stadtkämmerin Oberbürgermeister

Forderungsspiegel

Gesamtbetrag Gesamtbetrag 
Art der Forderung am 31.12.2010 bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre am 31.12.2009 
Euro Euro Euro Euro Euro 
1. Öffentlich-rechtliche Forderungen 14.838.626,68           13.137.393,46           856.458,03                844.775,19                20.021.631,01           
1.1 (160000) Gebühren 1.809.273,54             1.803.944,47             5.329,07                    0,00    2.593.440,16             
1.2 (162000) Beiträge 769.464,74                752.385,54                17.079,20                  0,00    459.171,07                
1.3 (164000) Steuern 6.530.413,62             6.530.413,62             -                              0,00    9.600.798,09             
1.4 (166000) Forderungen aus Transferleistungen 2.830 .717,51             1.996.764,75             833.952,76                0,00    4.111.856,49             
1.5 (168000) Sonstige öffentlich-rechtliche Forderun gen 2.898.757,27             2.053.885,08             97,00                         844.775,19                3.256.365,20             
2. Privatrechtliche Forderungen 3.779.593,31             3.773.412,81             6.180,50                    0,00    5.629.423,25             
2.1 (170000) gegenüber dem privaten Bereich 1.021.156 ,57             1.014.976,07             6.180,50                    0,00    442.613,58                
2.2 (171000) gegenüber dem öffentlichen Bereich 124.1 05,35                124.105,35                0,00    0,00    8.970,01                    
2.3 (172000) gegen verbundene Unternehmen 207.384,96                207.384,96                0,00    0,00    2.274.642,99             
2.4 (173000) gegen Beteiligungen 2.097,00                    2.097,00                    0,00    0,00    699,00                       
2.5 (174000) gegen Sondervermögen 2.424.849,43             2.424.849,43             0,00    0,00    2.902.497,67             
Summe aller Forderungen 18.618.219,99           16.910.806,27           862.638,53                844.775,19                25.651.054,26           
d a v o n   m i t   e i n e r   R e s t l a u f z e i t   v o n

Verbindlichkeitenspiegel

Gesamtbetrag Gesamtbetrag 
Art der Verbindlichkeit am 31.12.2010 bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre am 31.12.2009 
Euro Euro Euro Euro Euro 
1. Anleihen 0,00    0,00    0,00    0,00    0,00    
2. Verbindlichkeiten aus Krediten für 
Investitionen 751.538.209,55                     64.211.524,39                       109.551.486,03                     577.775.199,13                     737.505.998,99                     
2.1 von verbundenen Unternehmen 0,00    0,00    0,00    0,00    0,00    
2.2 von Beteiligungen 0,00    0,00    0,00    0,00    0,00    
2.3 von Sondervermögen 84.363,16                              0,00    0,00    84.363 ,16                              0,00    
2.4 vom öffentlichen Bereich 3.585.358,72                         357.505,91                            794.418,97                            2.433.433,84                         406.688.833,18                     
2.4.1 vom Bund 0,00    0,00    0,00    0,00    0,00    
2.4.2 vom Land 120.461,96                            19.038,46                              76.130,47                              25.293,03                              284.588,52                            
2.4.3 von Gemeinden und Gemeindeverbände 0,00    0,00    0,00    0,00    0,00    
2.4.4 von Zweckverbänden 0,00    0,00    0,00    0,00    0,00    
2.4.5 vom sonstigen öffentlichen Bereich 3.464.896,76                         338.467,45                            718.288,50                            2.408.140,81                         5.764.025,68                         
2.4.6 von sonstigen öffentlichen Sonderrechnungen 0,00    0,00    0,00    0,00    400.640.218,98                     
2.5 vom privaten Kreditmarkt 747.868.487,67                     63.854.018,48                       108.757.067,06                     575.257.402,13                     330.817.165,81                     
2.5.1 von Banken und Kreditinstituten 747.868.487,67                     63.854.018,48                       108.757.067,06                     575.257.402,13                     330.817.165,81                     
2.5.2 von übrigen Kredigebern 0,00    0,00    0,00    0,00    0,00    
3. Verbindlichkeiten aus Krediten 
zur Liquiditätssicherung 34.707.003,99                       34.707.003,99                       0,00    0,00    614,56                                   
3.1 vom öffentlichen Bereich 17.592.962,81                       17.592.962,81                       0,00    0,00    0,00    
3.2 vom privaten Kreditmarkt 17.114.041,18                       17.114.041,18                       0,00    0,00    614,56                                   
4. Verbindlichkeiten aus Vorgängen, die 
Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen 7.669.783,68                         370.631,95                            1.510.784,79                         5.788.366,94                         7.993.453,95                         
5. Verbindlichkeiten aus 
Lieferungen und Leistungen 2.301.116,80                         2.301.116,80                         0,00    0,00    1.072.403,67                         
6. Verbindlichkeiten aus 
Transferleistungen 49.889.190,94                       49.889.190,94                       0,00    0,00    29.619.754,70                       
7. Sonstige Verbindlichkeiten 30.459.098,07                       29.475.389,02                       0,00    983.709,05                            23.578.085,92                       
Summe aller Verbindlichkeiten 876.564.403,03                     180.954.857,09                     111.062.270,82                     584.547.275,12                     799.770.311,79                     
Nachrichtlich: 
Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten 
 - Bürgschaften 93.577.654,33                       98.019.117,36                       
d a v o n   m i t   e i n e r   R e s t l a u f z e i t   v o n

Anlagenspiegel  
 
Der Anlagenspiegel wird zur Verbesserung der 
Transparenz nicht dem verkürztem NKF-Muster fol- 
gend sondern nach der Bruttomethode abgebildet.

AK / HK         Zugang         Abgang      Umbuchung   aktuelle AHK     AfA GJ-Beg AfA des Jahres     AfA Abg ang  AfA Umbuchung kumulierte AfA 
01.01.2010 2010 2010 2010 31.12.2010 01.01.2010 2010 2010 2 010 31.12.2010 01.01.2010 31.12.2010 
Euro Euro Euro Euro Euro Euro Euro Euro Euro Euro Euro Euro 
1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände 322.981,80 102.6 83,60 -6.426,00 0,00 419.239,40 -102.977,54 -72.695,79 1. 963,50 0,00 -173.709,83 220.004,26 245.529,57 
1.2.1.1 Grünflächen 131.973.834,06 730.469,37 -686.621,35 713.283,36 132.730.965,44 -11.168.708,70 -3.445.378,65 143.230,27 0,00 -14.470.857,08 120.805.125,36 118.260.108,36 
1.2.1.2 Ackerland 33.704.466,46 355.210,88 -500.969,22 252.848,44 33.811.556,56 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 33.704.466,46 33.811.556,56 
1.2.1.3 Wald, Forsten 5.006.658,00 1.348,60 -24.270,91 484.200,71 5.467.936,40 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 5.006.658,00 5.467.936,40 
1.2.1.4 Sonstige unbebaute Grundstücke 91.874.038,34 1.596.599,53 -4.459.735,94 1.323.114,65 90.334.016,58 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 91.874.038,34 90.334.016,58 
1.2.2.1 Kinder- und Jugendeinrichtungen 45.612.827,00 3.012.988,83 -310.175,00 -186.628,28 48.129.012,55 -1.6 25.166,70 -600.464,49 0,00 0,00 -2.225.631,19 43.987.660 ,30 45.903.381,36 
1.2.2.2 Schulen 376.227.237,42 2.484.393,20 -627.208,25 5.776.694,12 383.861.116,49 -24.019.743,35 -8.363.941,54 3.543,42 -3.064,68 -32.383.206,15 352.207.494,07 351.477.910,34 
1.2.2.3 Wohnbauten 4.140.802,00 0,00 -296.852,00 109.884,22 3.953.834,22 -158.199,33 -52.733,11 0,00 0,00 -210.932,44 3.982.602,67 3.742.901,78 
1.2.2.4 
Sonstige Dienst-, Geschäfts- u. 
Betriebsgbeäude 383.698.700,84 516.823,42 -7.870.555,42 6.186.044,57 38 2.531.013,41 -21.114.238,43 -7.277.860,08 221.121,34 -6 .944,44 -28.177.921,61 362.584.462,41 354.353.091,80 
1.2.3.1 
Grund und Boden des 
Infrastrukturvermögens 317.102.043,43 141.071,98 -1.42 8.733,73 1.002.227,97 316.816.609,65 0,00 0,00 0,00 0,00 0 ,00 317.102.043,43 316.816.609,65 
1.2.3.2 Brücken und Tunnel 45.072.289,32 0,00 0,00 0,00 4 5.072.289,32 -2.294.705,39 -1.145.379,55 0,00 0,00 -3.44 0.084,94 42.777.583,93 41.632.204,38 
1.2.3.3 
Gleisanl. m. Streckenausrüstungen u. 
Sicherheitsanlagen 0,00 0,00 0,00 5.000,00 5.000,00 0,00 -2.500,00 0,00 0,00 -2 .500,00 0,00 2.500,00 
1.2.3.4 
Entwässerungs- u. 
Abwasserbeseitigungsanlagen 762.045.941,44 6.880.541,86 0,00 7.937.695,40 776.864.1 78,70 -37.106.810,26 -18.399.604,31 0,00 0,00 -55.506.41 4,57 724.939.131,18 721.357.764,13 
1.2.3.5 Straßennetz mit Wegen, Plätzen 707.147.599,46 1.582.123,79 -1.310.113,24 7.256.777,41 714.676.387,42 -55.185.732,20 -27.150.750,10 298.223,88 0,00 -82.038.258,42 651.961.867,26 632.638.129,00 
1.2.3.6 
Sonstige Bauten des 
Infrastrukturvermögens 24.774.382,88 275.571,28 0,00 81 9.249,17 25.869.203,33 -2.203.626,17 -1.041.633,21 0,00 0,00 -3.245.259,38 22.570.756,71 22.623.943,95 
1.2.4 
Bauten auf fremden Grund und Boden 287.416,10 520.057,53 -5.924,67 155.522,40 957.071,36 -70.576,27 -30.536,23 5.924,67 0,00 -95.187,83 216.839,83 861.883,53 
1.2.5 Kunstgegenstände, Kulturdenkmäler 13.781.991,28 68.672,04 0,00 0,00 13.850.663,32 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 13.781.991,28 13.850.663,32 
1.2.6 
Maschinen und technische Anlagen, 
Fahrzeuge 26.839.594,02 3.374.472,79 -219.014,70 1.645.737,31 31. 640.789,42 -4.870.333,57 -2.272.734,07 96.613,66 0,00 -7 .046.453,98 21.969.260,45 24.594.335,44 
1.2.7 Betriebs- und Geschäftsausstattung 79.354.658,06 6.160.161,90 -25.913,70 3.889.801,80 89.378.708,06 -21.128.798,89 -8.142.667,18 15.169,96 3.064,68 -29.253.231,43 58.225.859,17 60.125.476,63 
1.2.8 
Geleistete Anzahlungen , Anlagen im 
Bau 91.584.660,14 45.241.519,15 -4.707,50 -36.106.758,83 10 0.714.712,96 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 91.584.660,14 100.71 4.712,96 
1.3.1 
Anteile an verbundenen Unterne 420.943.184,03 7.369.930,45 -807.797,25 0,00 427.505.317,23 0,00 -1.399.525,09 0,00 0,00 -1.399.525,09 420.943.184,03 426.105.792,14 
1.3.2 Beteiligungen 13.987.073,42 2.594.644,68 0,00 0,00 16.581.718,10 0,00 -427.876,29 0,00 0,00 -427.876,29 13.987.073,42 16.153.841,81 
1.3.3 Sondervermögen 21.948.949,42 186.064,94 -821.076,28 0,00 21.313.938,08 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 21.948.949,42 21.313.938,08 
1.3.4 Wertpapiere des Anlagevermögens 10.536.390,86 931,06 0,00 0,00 10.537.321,92 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 10.536.390,86 10.537.321,92 
1.3.5.1 
Ausleihungen an verbundene 
Unternehmen 4.399.452,07 -1.294.130,00 -70.794,75 714.554,41 3.749. 081,73 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 4.399.452,07 3.749.081,73 
1.3.5.2 
Ausleihungen an Beteiligungen 0,00 1.294.130,00 0,00 0,00 1.294.130,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1.294.130,00 
1.3.5.3 Ausleihungen an Sondervermögen 12.271,00 0,00 -12.271,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 12.271,00 0,00 
1.3.5.4 Sonstige Ausleihungen 1.865.699,18 23.130,34 -95.403,99 -714.554,41 1.078.871,12 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1.865.699,18 1.078.871,12 
Summen 3.614.245.142,03   83.219.411,22      19.584.564,90 -     1.264.694,42        3.679.144.682,77     181.049.616,80 -   79.826.279,69 -     785.790,70           6.944,44 -              260.097.050,23 -   3.433.195.525,23    3.419.047.632,54   
B u c h w e r t e 
Bilanzposition 
 A n s c h a f f u n g s  -  u n d   H e r s t  e l l u n g s k o s t e n      A b s c h r e i b u n g e n

Ergebnisrechnung   
für den Zeitraum vom 01.01. – 31.12.2010

Übertragene 
Ergebnisrechnung 2010 der Stadt Münster Ergebnis 200 9 Ergebnis 2010 Ermächtigungen 
original fortgeschrieben absolut prozentual nach 2010 
Euro Euro Euro Euro Euro Euro 
1  + Steuern und ähnliche Abgaben 415.809.444,82         403.868.000,00         403.868.000,00         418.605.778,39         14.737.778                3,7 0    
2  + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 89.804.301,14           96.904.240,00           96.904.240,00           107.732.239,68         10.828.000                11,2 0    
3  + Sonstige Transfererträge 6.561.587,89             6.575.460,00             6.575.460,00             7.098.679,20             523.219                     8,0 0    
4  + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 102.943.800,37         102.562.160,00         102.562.160,00         103.367.761,66         805.602                     0,8 0    
5  + Privatrechtliche Leistungsentgelte 19.497.127,84           18.313.800,00           18.313.800,00           20.307.675,21           1.993.875                  10,9 0    
6  + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 31.896.022,57           30.202.550,00           30.202.550,00           32.386.708,82           2.184.159                  7,2 0    
7  + Sonstige ordentliche Erträge 63.844.237,10           36.210.320,00           36.210.320,00           48.006.425,57           11.796.106                32,6 0    
8  + Aktivierte Eigenleistungen 1.686.002,39             973.000,00                973.000,00                3.286.422,74             2.313.423                  237,8 0    
9  + / - Bestandsveränderungen 0    0    0    0    0     - 0    
10  = Ordentliche Erträge 732.042.524,12         695.609.530,00         695.609.530,00         740.791.691,27         45.182.161                6,5 0    
11  - Personalaufwendungen 167.255.059,28         178.176.290,00         178.176.290,00         177.846.269,10         330.021 -                    -0,2 0    
12  - Versorgungsaufwendungen 25.481.142,85           14.535.730,00           14.535.730,00           14.464.666,98           71.063 -                      -0,5 0    
13  - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 105.252.909,20         105.085.340,00         111.789.049,00         106.156.957,39         5.632.092 -                 -5,0 5.384.894                  
14  - Bilanzielle Abschreibungen 76.842.771,40           75.252.390,00           75.252.390,00           79.826.279,69           4.573.890                  6,1 0    
15  - Transferaufwendungen 319.113.835,00         328.427.840,00         335.807.843,00         326.648.468,67         9.159.374 -                 -2,7 2.440.084                  
16  - Sonstige ordentliche Aufwendungen 60.645.552,26           45.613.120,00           46.681.654,00           83.910.078,10           37.228.424                79,7 1.977.243                  
17  = Ordentliche Aufwendungen 754.591.269,99         747.090.710,00         762.242.956,00         788.852.719,93         26.609.764                3,5 9.802.221                  
18  = Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigeit 22.548. 745,87 -          51.481.180,00 -          66.633.426,00 -          48.061.028,66 -          18.572.397                27,9 -         9.802.221 -                 
19  + Finanzerträge 12.578.670,02           10.878.580,00           10.878.580,00           14.352.755,19           3.474.175                  31,9 0    
20  - Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 27.859.590,95           33.070.000,00           33.070.000,00           26.910.429,52           6.159.570 -                 -18,6 0    
21 = Finanzergebnis 15.280.920,93 -          22.191.420,00 -          22.191.420,00 -          12.557.674,33 -          9.633.746                  -43,4 0    
22  = Ordentliches Ergebnis 37.829.666,80 -          73.672.600,00 -          88.824.846,00 -          60.618.702,99 -          28.206.143                -31,8 9.802.221 -                 
23  + Außerordentliche Erträge 0 0    0    0    0    - 0    
24  - Außerordentliche Aufwendungen 0 0    0    0    0     - 0    
25  = Außerordentliches Ergebnis 0    0    0    0    0     - 0    
26  =  Jahresergebnis 37.829.666,80 -          73.672.600,00 -          88.824.846,00 -          60.618.702,99 -          28.206.143                -31,8 9.802.221 -                 
Haushaltsansatz 2010 Ansatz / Ergebnis 
Vergleich fortgeschriebener

Teilergebnisrechnungen 2010, in denen  
sich Bilanzberichtigungen auswirken

PG 0111 Ergebnis 2009 Ergebnis 2010 
Immobilienmanagement original fortgeschrieben absolut prozentual 
Euro Euro Euro Euro Euro 
1  + Steuern und ähnliche Abgaben 0    0    0    0    0    
2  + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 72.502,15                  6.600.000,00             6.600.000,00             6.766.407,74             166.408                    2,5 
3  + Sonstige Transfererträge 0    0    0    0    0    
4  + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 52.538,21                  10.000,00                  10.000,00                  2.450,80                   7.549 -                       -75,5 
5  + Privatrechtliche Leistungsentgelte 12.448.532,32           12.274.720,00           13.429.720,00           13.496.539,42           66.819                      0,5 
6  + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 160.643,50                355.800,00                620.600,00                672.170,40                51.570                      8,3 
7  + Sonstige ordentliche Erträge 19.870.631,55           6.064.360,00             6.221.360,00             7.014.958,02             793.598                    12,8 
8  + Aktivierte Eigenleistungen 0    300.000,00                300.000,00                334.662,00                34.662                      11,6 
9  + / - Bestandsveränderungen 0    0    0    0    0    
10  = Ordentliche Erträge 32.604.847,73           25.604.880,00           27.181.680,00           28.287.188,38           1.105.508                  4,1 
11  - Personalaufwendungen 1.796.362,14             10.908.470,00           10.908.470,00           10.647.930,69           260.539 -                   -2,4 
12  - Versorgungsaufwendungen 592.611,55                795.530,00                795.530,00                1.013.661,85             218.132                    27,4 
13  - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 8.235.839,27             35.655.730,00           41.475.502,50           40.024.135,34           1.451.367 -                 -3,5 
14  - Bilanzielle Abschreibungen 183.958,83                16.701.610,00           16.701.610,00           16.645.720,00           55.890 -                     -0,3 
15  - Transferaufwendungen 70.312,50                  0    56.900,00                  0    56.900 -                     -100,0 
16  - Sonstige ordentliche Aufwendungen 13.821.542,74           15.066.250,00           14.877.518,05           13.596.689,77           1.280.828 -                 -8,6 
17  = Ordentliche Aufwendungen 24.700.627,03           79.127.590,00           84.815.530,55           81.928.137,65           2.887.393 -                 -3,4 
18  = Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigeit 7.904.2 20,70             53.522.710,00 -          57.633.850,55 -          53.640.949,27 -          3.992.901                  6,9 -          
19  + Finanzerträge 0    0    0    0    0    
20  - Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 0    0    0    0    0    
21 = Finanzergebnis -                             -                             -                             -                             -                             
22  = Ordentliches Ergebnis 7.904.220,70             53.522.710,00 -          57.633.850,55 -          53.640.949,27 -          3.992.901                  -6,9 
23  + Außerordentliche Erträge 0    0    0    0    0    
24  - Außerordentliche Aufwendungen 0    0    0    0    0    
25  = Außerordentliches Ergebnis 0    0    0    0    0     - 
26  = Ergebnis vor Berücksichtigung iLV 7.904.220,70             53.522.710,00 -          57.633.850,55 -          53.640.949,27 -          3.992.901,28             -6,9 
27  + Erträge iLV 0    0    0    0    0    
28  - Aufwendungen aus iLV 122.010,00                50.998.660,00           50.998.660,00           50.944.722,24           53.937,76                  0,1 
29  = Ergebnis 7.782.210,70             2.524.050,00 -            6.635.190,55 -            2.696.227,03 -            3.938.963,52             59,36 -      
Vergleich fortgeschriebener 
Haushaltsansatz 2010 Ansatz / Ergebnis

PG0202 Ergebnis 2009 Ergebnis 2010 
Gewerberechtliche Angelegenheiten original fortgeschrieben absolut prozentual 
Euro Euro Euro Euro Euro 
1  + Steuern und ähnliche Abgaben 0    0    0    0    0    
2  + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 0    0    0    0    0    
3  + Sonstige Transfererträge 0    0    0    0    0    
4  + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 1.452.664,72             1.525.000,00             1.525.000,00             1.288.317,45             236.683 -                   -15,5 
5  + Privatrechtliche Leistungsentgelte 0    0    0    0    0    
6  + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 0    0    0    0    0    
7  + Sonstige ordentliche Erträge 16.274,35                  35.000,00                  35.000,00                  38.828,25                  3.828                        10,9 
8  + Aktivierte Eigenleistungen 0    0    0    0    0    
9  + / - Bestandsveränderungen 0    0    0    0    0    
10  = Ordentliche Erträge 1.468.939,07             1.560.000,00             1.560.000,00             1.327.145,70             232.854 -                   -14,9 
11  - Personalaufwendungen 587.196,27                610.570,00                610.570,00                640.586,12                30.016                      4,9 
12  - Versorgungsaufwendungen 170.994,96                91.730,00                  91.730,00                  120.357,63                28.628                      31,2 
13  - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 347.123,63                346.940,00                346.940,00                322.733,16                24.207 -                     -7,0 
14  - Bilanzielle Abschreibungen 4.148,70                   5.650,00                   5.650,00                   3.245,36                   2.405 -                       -42,6 
15  - Transferaufwendungen 29.978,86                  30.000,00                  30.000,00                  29.978,86                  21 -                            -0,1 
16  - Sonstige ordentliche Aufwendungen 346.293,82                259.280,00                259.280,00                220.535,30                38.745 -                     -14,9 
17  = Ordentliche Aufwendungen 1.485.736,24             1.344.170,00             1.344.170,00             1.337.436,43             6.734 -                       -0,5 
18  = Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigeit 16.797, 17 -                 215.830,00                215.830,00                10.290,73 -                 226.121 -                   104,8 -      
19  + Finanzerträge 0    0    0    0    0    
20  - Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 0    0    0    0    0    
21 = Finanzergebnis -                             -                             -                             -                             -                             
22  = Ordentliches Ergebnis 16.797,17 -                 215.830,00                215.830,00                10.290,73 -                 226.121 -                   -104,8 
23  + Außerordentliche Erträge 0    0    0    0    0    
24  - Außerordentliche Aufwendungen 0    0    0    0    0    
25  = Außerordentliches Ergebnis 0    0    0    0    0     - 
26  = Ergebnis vor Berücksichtigung iLV 16.797,17 -                 215.830,00                215.830,00                10.290,73 -                 226.120,73 -               -104,8 
27  + Erträge iLV 0    0    0    0    0    
28  - Aufwendungen aus iLV 46.129,92                  47.430,00                  47.430,00                  47.430,00                  0    0,0 
29  = Ergebnis 62.927,09 -                 168.400,00                168.400,00                57.720,73 -                 226.120,73 -               134,28 -    
Vergleich fortgeschriebener 
Haushaltsansatz 2010 Ansatz / Ergebnis

PG0209 Ergebnis 2009 Ergebnis 2010 
Brandschutz / feuerwehrtechnische Hilfe original fortgeschrieben absolut prozentual 
Euro Euro Euro Euro Euro 
1  + Steuern und ähnliche Abgaben 0    0    0    0    0    
2  + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 437.576,79                389.250,00                389.250,00                433.766,08                0    
3  + Sonstige Transfererträge 0    0    0    0    0    
4  + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 102.336,10                100.000,00                100.000,00                110.983,49                10.983                      11,0 
5  + Privatrechtliche Leistungsentgelte 82.844,85                  130.840,00                130.840,00                87.042,99                  0    
6  + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 316.559,74                245.870,00                245.870,00                220.699,35                0    
7  + Sonstige ordentliche Erträge 48.082,53                  11.010,00                  11.010,00                  298.119,88                287.110                    2607,7 
8  + Aktivierte Eigenleistungen 0    0    0    0    0    
9  + / - Bestandsveränderungen 0    0    0    0    0    
10  = Ordentliche Erträge 987.400,01                876.970,00                876.970,00                1.150.611,79             298.093                    34,0 
11  - Personalaufwendungen 13.457.493,49           12.835.900,00           12.862.189,90           13.791.828,86           929.639                    7,2 
12  - Versorgungsaufwendungen 5.351.152,56             2.913.220,00             2.913.220,00             891.942,59                2.021.277 -                 -69,4 
13  - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 921.674,08                988.270,00                1.049.696,06             956.972,44                92.724 -                     -8,8 
14  - Bilanzielle Abschreibungen 1.326.407,87             1.218.510,00             1.218.510,00             1.503.846,45             285.336                    23,4 
15  - Transferaufwendungen 57.633,85                  53.700,00                  53.700,00                  56.813,89                  3.114                        5,8 
16  - Sonstige ordentliche Aufwendungen 687.855,15                607.970,00                607.970,00                651.653,69                43.684                      7,2 
17  = Ordentliche Aufwendungen 21.802.217,00           18.617.570,00           18.705.285,96           17.853.057,92           852.228 -                   -4,6 
18  = Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigeit 20.814. 816,99 -          17.740.600,00 -          17.828.315,96 -          16.702.446,13 -          1.150.321                  6,5 -          
19  + Finanzerträge 0    0    0    0    0    
20  - Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 0    0    0    0    0    
21 = Finanzergebnis -                             -                             -                             -                             -                             
22  = Ordentliches Ergebnis 20.814.816,99 -          17.740.600,00 -          17.828.315,96 -          16.702.446,13 -          1.150.321                  -6,5 
23  + Außerordentliche Erträge 0    0    0    0    0    
24  - Außerordentliche Aufwendungen 0    0    0    0    0    
25  = Außerordentliches Ergebnis 0    0    0    0    0     - 
26  = Ergebnis vor Berücksichtigung iLV 20.814.816,99 -          17.740.600,00 -          17.828.315,96 -          16.702.446,13 -          1.150.321,41             -6,5 
27  + Erträge iLV 0    0    0    0    0    
28  - Aufwendungen aus iLV 1.055.270,04             1.032.890,00             1.032.890,00             1.032.889,92             0    
29  = Ergebnis 21.870.087,03 -          18.773.490,00 -          18.861.205,96 -          17.735.336,05 -          1.150.321,41             6,10 -        
Vergleich fortgeschriebener 
Haushaltsansatz 2010 Ansatz / Ergebnis

PG0801 Ergebnis 2009 Ergebnis 2010 
Sportentwicklung, Sportanlagen original fortgeschrieben absolut prozentual 
Euro Euro Euro Euro Euro 
1  + Steuern und ähnliche Abgaben 0    0    0    0    0    
2  + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 445.475,54                275.370,00                304.203,26                299.374,38                0    
3  + Sonstige Transfererträge 0    0    0    0    0    
4  + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 10.012,03                  6.140,00                   6.140,00                   8.132,50                   1.993                        32,5 
5  + Privatrechtliche Leistungsentgelte 207.668,26                150.000,00                357.640,00                364.003,07                0    
6  + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 0    0    0    0    0    
7  + Sonstige ordentliche Erträge 0    0    0    663.471,91                663.472                    
8  + Aktivierte Eigenleistungen 0    0    0    0    0    
9  + / - Bestandsveränderungen 0    0    0    0    0    
10  = Ordentliche Erträge 663.155,83                431.510,00                667.983,26                1.334.981,86             665.464                    99,6 
11  - Personalaufwendungen 713.885,04                705.420,00                744.980,87                790.599,10                45.618                      6,1 
12  - Versorgungsaufwendungen 103.981,90                57.660,00                  57.660,00                  74.486,51                  16.827                      29,2 
13  - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 588.791,55                954.480,00                1.608.319,17             516.544,37                1.091.775 -                 -67,9 
14  - Bilanzielle Abschreibungen 1.864.965,97             2.015.980,00             2.015.980,00             2.039.159,09             23.179                      1,1 
15  - Transferaufwendungen 3.258.560,46             3.769.350,00             3.688.616,95             2.649.014,54             1.039.602 -                 -28,2 
16  - Sonstige ordentliche Aufwendungen 959.376,48                451.700,00                662.181,39                718.836,34                56.655                      8,6 
17  = Ordentliche Aufwendungen 7.489.561,40             7.954.590,00             8.777.738,38             6.788.639,95             1.989.098 -                 -22,7 
18  = Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigeit 6.826.4 05,57 -            7.523.080,00 -            8.109.755,12 -            5.453.658,09 -            2.654.563                  32,7 -        
19  + Finanzerträge 0    0    0    0    0    
20  - Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 0    0    0    0    0    
21 = Finanzergebnis -                             -                             -                             -                             -                             
22  = Ordentliches Ergebnis 6.826.405,57 -            7.523.080,00 -            8.109.755,12 -            5.453.658,09 -            2.654.563                  -32,7 
23  + Außerordentliche Erträge 0    0    0    0    0    
24  - Außerordentliche Aufwendungen 0    0    0    0    0    
25  = Außerordentliches Ergebnis 0    0    0    0    0     - 
26  = Ergebnis vor Berücksichtigung iLV 6.826.405,57 -            7.523.080,00 -            8.109.755,12 -            5.453.658,09 -            2.654.562,84             -32,7 
27  + Erträge iLV 0    0    0    0    0    
28  - Aufwendungen aus iLV 7.173.489,96             7.400.220,00             7.400.220,00             7.400.220,00             0    
29  = Ergebnis 13.999.895,53 -          14.923.300,00 -          15.509.975,12 -          12.853.878,09 -          2.654.562,84             17,12 -      
Vergleich fortgeschriebener 
Haushaltsansatz 2010 Ansatz / Ergebnis

PG1102 Ergebnis 2009 Ergebnis 2010 
Abfallwirtschaft original fortgeschrieben absolut prozentual 
Euro Euro Euro Euro Euro 
1  + Steuern und ähnliche Abgaben 0    0    0    0    0    
2  + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 0    0    0    0    0    
3  + Sonstige Transfererträge 0    0    0    0    0    
4  + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 0    0    0    0    0    
5  + Privatrechtliche Leistungsentgelte 0    0    0    0    0    
6  + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 0    0    0    0    0    
7  + Sonstige ordentliche Erträge 1.657.133,04             2.657.000,00             2.657.000,00             1.657.133,04             999.867 -                   -37,6 
8  + Aktivierte Eigenleistungen 0    0    0    0    0    
9  + / - Bestandsveränderungen 0    0    0    0    0    
10  = Ordentliche Erträge 1.657.133,04             2.657.000,00             2.657.000,00             1.657.133,04             999.867 -                   -37,6 
11  - Personalaufwendungen 0    0    0    0    
12  - Versorgungsaufwendungen 0    0    0    0    
13  - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 0    0    0    0    
14  - Bilanzielle Abschreibungen 0    0    0    0    
15  - Transferaufwendungen 0    0    0    0    
16  - Sonstige ordentliche Aufwendungen 0    0    0    6.887.889,51             6.887.890                  
17  = Ordentliche Aufwendungen 0    0    0    6.887.889,51             5.888.023                  #DIV/0! 
18  = Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigeit 1.657.1 33,04             2.657.000,00             2.657.000,00             5.230.756,47 -            6.887.890 -                 259,2 -      
19  + Finanzerträge 250.000,00                250.000,00                250.000,00                250.000,00                0    
20  - Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 0    0    0    0    0    
21 = Finanzergebnis 250.000,00                250.000,00                250.000,00                250.000,00                -                             
22  = Ordentliches Ergebnis 1.907.133,04             2.907.000,00             2.907.000,00             4.980.756,47 -            6.887.890 -                 -236,9 
23  + Außerordentliche Erträge 0    0    0    0    0    
24  - Außerordentliche Aufwendungen 0    0    0    0    0    
25  = Außerordentliches Ergebnis 0    0    0    0    0     - 
26  = Ergebnis vor Berücksichtigung iLV 1.907.133,04             2.907.000,00             2.907.000,00             4.980.756,47 -            6.887.889,51 -            -236,9 
27  + Erträge iLV 0    0    0    0    0    
28  - Aufwendungen aus iLV 0    0    0    0    0    
29  = Ergebnis 1.907.133,04             2.907.000,00             2.907.000,00             4.980.756,47 -            6.887.889,51 -            236,94 -    
Vergleich fortgeschriebener 
Haushaltsansatz 2010 Ansatz / Ergebnis

PG1301 Ergebnis 2009 Ergebnis 2010 
Grün- und Freiflächen original fortgeschrieben absolut prozentual 
Euro Euro Euro Euro Euro 
1  + Steuern und ähnliche Abgaben 0    0    0    0    0    
2  + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 665.149,08                2.201.010,00             2.201.010,00             684.472,12                0    0,0 
3  + Sonstige Transfererträge 0    0    0    0    0    
4  + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 0    0    0    0    -                             
5  + Privatrechtliche Leistungsentgelte 44.703,30                  35.000,00                  35.000,00                  27.825,30                  0    0,0 
6  + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 907.045,17                754.150,00                754.150,00                1.154.252,27             0    0,0 
7  + Sonstige ordentliche Erträge 136.556,14                45.000,00                  45.000,00                  115.415,95                70.416                      156,5 
8  + Aktivierte Eigenleistungen 502.220,50                0    0    521.832,50                0    #DIV/0! 
9  + / - Bestandsveränderungen 0    0    0    0    0    
10  = Ordentliche Erträge 2.255.674,19             3.035.160,00             3.035.160,00             2.503.798,14             70.416                      2,3 
11  - Personalaufwendungen 6.316.173,03             6.555.570,00             6.555.911,64             6.529.519,50             26.392 -                     -0,4 
12  - Versorgungsaufwendungen 126.812,87                70.620,00                  70.620,00                  95.155,14                  24.535                      34,7 
13  - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 3.032.417,45             3.132.640,00             3.132.640,00             3.061.413,03             71.227 -                     -2,3 
14  - Bilanzielle Abschreibungen 3.781.499,80             3.814.360,00             3.814.360,00             3.788.181,97             26.178 -                     -0,7 
15  - Transferaufwendungen 65.000,00                  60.000,00                  60.000,00                  61.500,00                  1.500                        2,5 
16  - Sonstige ordentliche Aufwendungen 292.057,12                207.620,00                207.620,00                359.261,87                151.642                    73,0 
17  = Ordentliche Aufwendungen 13.613.960,27           13.840.810,00           13.841.151,64           13.895.031,51           53.880                      0,4 
18  = Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigeit 11.358. 286,08 -          10.805.650,00 -          10.805.991,64 -          11.391.233,37 -          16.536                      0,2 -          
19  + Finanzerträge 0    0    0    0    0    
20  - Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 0    0    0    506,54                      0    
21 = Finanzergebnis -                             -                             -                             506,54 -                     -                             
22  = Ordentliches Ergebnis 11.358.286,08 -          10.805.650,00 -          10.805.991,64 -          11.391.739,91 -          16.536                      -0,2 
23  + Außerordentliche Erträge 0    0    0    0    0    
24  - Außerordentliche Aufwendungen 0    0    0    0    0    
25  = Außerordentliches Ergebnis 0    0    0    0    0     - 
26  = Ergebnis vor Berücksichtigung iLV 11.358.286,08 -          10.805.650,00 -          10.805.991,64 -          11.391.739,91 -          16.536,08                  -0,2 
27  + Erträge iLV 408.066,08                473.090,00                473.090,00                430.728,00                0    
28  - Aufwendungen aus iLV 0    0    0    0    0    
29  = Ergebnis 10.950.220,00 -          10.332.560,00 -          10.332.901,64 -          10.961.011,91 -          16.536,08                  0,16 -        
Vergleich fortgeschriebener 
Haushaltsansatz 2010 Ansatz / Ergebnis

PG1302 Ergebnis 2009 Ergebnis 2010 
Friedhöfe original fortgeschrieben absolut prozentual 
Euro Euro Euro Euro Euro 
1  + Steuern und ähnliche Abgaben 0    0    0    0    0    
2  + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 57.886,67                  57.510,00                  57.510,00                  60.437,00                  2.927,00                   5,1 
3  + Sonstige Transfererträge 0    0    0    0    0    
4  + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 1.302.843,29             1.354.770,00             1.354.770,00             1.296.712,14             58.058 -                     -4,3 
5  + Privatrechtliche Leistungsentgelte 40.919,12                  17.000,00                  17.000,00                  47.316,40                  30.316                      178,3 
6  + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 13.085,58                  2.540,00                   2.540,00                   0    2.540 -                       -100,0 
7  + Sonstige ordentliche Erträge 3.054,49                   0    0    3.653,92                   3.654                        
8  + Aktivierte Eigenleistungen 6.073,50                   0    0    10.315,00                  10.315                      
9  + / - Bestandsveränderungen 0    0    0    0    0    
10  = Ordentliche Erträge 1.423.862,65             1.431.820,00             1.431.820,00             1.418.434,46             13.386 -                     -0,9 
11  - Personalaufwendungen 1.206.605,93             1.250.590,00             1.250.590,00             1.237.975,79             12.614 -                     -1,0 
12  - Versorgungsaufwendungen 20.105,59                  10.620,00                  10.620,00                  16.061,48                  5.441                        51,2 
13  - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 274.500,98                347.640,00                347.640,00                302.174,93                45.465 -                     -13,1 
14  - Bilanzielle Abschreibungen 119.445,43                125.520,00                125.520,00                124.599,08                921 -                          -0,7 
15  - Transferaufwendungen 0    0    0    0    -                             
16  - Sonstige ordentliche Aufwendungen 76.101,43                  49.200,00                  49.200,00                  57.551,73                  8.352                        17,0 
17  = Ordentliche Aufwendungen 1.696.759,36             1.783.570,00             1.783.570,00             1.738.363,01             45.207 -                     -2,5 
18  = Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigeit 272.896 ,71 -               351.750,00 -               351.750,00 -               319.928,55 -               31.821                      9,0 -          
19  + Finanzerträge 0    0    0    0    0    
20  - Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 0    0    0    0    
21 = Finanzergebnis -                             -                             -                             -                             -                             
22  = Ordentliches Ergebnis 272.896,71 -               351.750,00 -               351.750,00 -               319.928,55 -               31.821                      -9,0 
23  + Außerordentliche Erträge 0    0    0    0    0    
24  - Außerordentliche Aufwendungen 0    0    0    0    0    
25  = Außerordentliches Ergebnis 0    0    0    0    0     - 
26  = Ergebnis vor Berücksichtigung iLV 272.896,71 -               351.750,00 -               351.750,00 -               319.928,55 -               31.821,45                  -9,0 
27  + Erträge iLV 0    0    0    0    0    
28  - Aufwendungen aus iLV 268.119,96                74.440,00                  74.440,00                  287.840,04                213.400                    286,7 
29  = Ergebnis 541.016,67 -               426.190,00 -               426.190,00 -               607.768,59 -               181.578,59 -               42,61       
Vergleich fortgeschriebener 
Haushaltsansatz 2010 Ansatz / Ergebnis

PG1303 Ergebnis 2009 Ergebnis 2010 
Friedhöfe original fortgeschrieben absolut prozentual 
Euro Euro Euro Euro Euro 
1  + Steuern und ähnliche Abgaben 0    0    0    0    0    
2  + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 148.326,03                157.380,00                157.380,00                165.073,88                7.693,88                   4,9 
3  + Sonstige Transfererträge 0    0    0    0    0    
4  + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 68.516,71                  40.480,00                  40.480,00                  60.855,06                  20.375                      50,3 
5  + Privatrechtliche Leistungsentgelte 0    0    0    17.074,80                  17.075                      
6  + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 4.417,77                   31.570,00                  31.570,00                  184,94                      31.385 -                     -99,4 
7  + Sonstige ordentliche Erträge 70.976,23                  4.500,00                   4.500,00                   69.465,16                  64.965                      1443,7 
8  + Aktivierte Eigenleistungen 2.117,50                   0    0    560,00                      560                           
9  + / - Bestandsveränderungen 0    0    0    -                             0    
10  = Ordentliche Erträge 294.354,24                233.930,00                233.930,00                313.213,84                79.284                      33,9 
11  - Personalaufwendungen 1.753.117,40             1.900.490,00             1.900.490,00             1.876.302,90             24.187 -                     -1,3 
12  - Versorgungsaufwendungen 266.005,81                132.750,00                132.750,00                157.156,73                24.407                      18,4 
13  - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 353.065,21                373.510,00                374.654,78                357.981,06                16.674 -                     -4,5 
14  - Bilanzielle Abschreibungen 96.484,84                  82.000,00                  82.000,00                  99.371,86                  17.372                      21,2 
15  - Transferaufwendungen 109.404,68                117.100,00                117.100,00                116.261,06                839 -                          -0,7 
16  - Sonstige ordentliche Aufwendungen 49.593,10                  95.660,00                  95.660,00                  48.063,07                  47.597 -                     -49,8 
17  = Ordentliche Aufwendungen 2.627.671,04             2.701.510,00             2.702.654,78             2.655.136,68             47.518 -                     -1,8 
18  = Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigeit 2.333.3 16,80 -            2.467.580,00 -            2.468.724,78 -            2.341.922,84 -            126.802                    5,1 -          
19  + Finanzerträge 0    0    0    0    0    
20  - Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 0    0    0    0    
21 = Finanzergebnis -                             -                             -                             -                             -                             
22  = Ordentliches Ergebnis 2.333.316,80 -            2.467.580,00 -            2.468.724,78 -            2.341.922,84 -            126.802                    -5,1 
23  + Außerordentliche Erträge 0    0    0    0    0    
24  - Außerordentliche Aufwendungen 0    0    0    0    0    
25  = Außerordentliches Ergebnis 0    0    0    0    0     - 
26  = Ergebnis vor Berücksichtigung iLV 2.333.316,80 -            2.467.580,00 -            2.468.724,78 -            2.341.922,84 -            126.801,94                -5,1 
27  + Erträge iLV 0    0    0    0    0    
28  - Aufwendungen aus iLV 134.265,92                233.820,00                233.820,00                133.920,00                99.900 -                     -42,7 
29  = Ergebnis 2.467.582,72 -            2.701.400,00 -            2.702.544,78 -            2.475.842,84 -            226.701,94                8,39 -        
Vergleich fortgeschriebener 
Haushaltsansatz 2010 Ansatz / Ergebnis

PG1305 Ergebnis 2009 Ergebnis 2010 
Wald und Forstwirtschaft original fortgeschrieben absolut prozentual 
Euro Euro Euro Euro Euro 
1  + Steuern und ähnliche Abgaben 0    0    0    0    0    
2  + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 6.237,76                   -                             0    0    0    
3  + Sonstige Transfererträge 0    0    0    0    0    
4  + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 0    0    0    0    0    
5  + Privatrechtliche Leistungsentgelte 35.979,38                  34.090,00                  34.090,00                  30.506,95                  3.583 -                       -10,5 
6  + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 166.522,58                164.420,00                164.420,00                169.456,72                5.037                        3,1 
7  + Sonstige ordentliche Erträge 6.795,25                   570,00                      570,00                      679,25                      109                           19,2 
8  + Aktivierte Eigenleistungen 0    0    0    0    0    
9  + / - Bestandsveränderungen 0    0    0    0    0    
10  = Ordentliche Erträge 215.534,97                199.080,00                199.080,00                200.642,92                1.563                        0,8 
11  - Personalaufwendungen 274.429,05                297.290,00                297.290,00                292.579,65                4.710 -                       -1,6 
12  - Versorgungsaufwendungen 33.685,11                  18.580,00                  18.580,00                  22.850,37                  4.270                        23,0 
13  - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 19.655,42                  17.810,00                  17.810,00                  12.874,08                  4.936 -                       -27,7 
14  - Bilanzielle Abschreibungen 4.596,89                   4.760,00                   4.760,00                   4.539,09                   221 -                          -4,6 
15  - Transferaufwendungen -                             0    0    0    -                             
16  - Sonstige ordentliche Aufwendungen 28.492,78                  38.540,00                  38.540,00                  21.763,21                  16.777 -                     -43,5 
17  = Ordentliche Aufwendungen 360.859,25                376.980,00                376.980,00                354.606,40                22.374 -                     -5,9 
18  = Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigeit 145.324 ,28 -               177.900,00 -               177.900,00 -               153.963,48 -               23.937                      13,5 -        
19  + Finanzerträge 0    0    0    0    0    
20  - Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 0    0    0    0    
21 = Finanzergebnis 0    -                             -                             -                             -                             
22  = Ordentliches Ergebnis 145.324,28 -               177.900,00 -               177.900,00 -               153.963,48 -               23.937                      -13,5 
23  + Außerordentliche Erträge 0    0    0    0    0    
24  - Außerordentliche Aufwendungen 0    0    0    0    0    
25  = Außerordentliches Ergebnis 0    0    0    0    0     - 
26  = Ergebnis vor Berücksichtigung iLV 145.324,28 -               177.900,00 -               177.900,00 -               153.963,48 -               23.936,52                  -13,5 
27  + Erträge iLV 0    0    0    0    0    
28  - Aufwendungen aus iLV 10.440,00                  7.780,00                   7.780,00                   9.319,92                   1.540                        19,8 
29  = Ergebnis 155.764,28 -               170.120,00 -               170.120,00 -               163.283,40 -               22.396,60                  13,17 -      
Vergleich fortgeschriebener 
Haushaltsansatz 2010 Ansatz / Ergebnis

PG1401 
Übergreifender Umweltschutz, Klima, Immission, Ergeb nis 2009 Ergebnis 2010 
Boden, Abfall original fortgeschrieben absolut prozentual 
Euro Euro Euro Euro Euro 
1  + Steuern und ähnliche Abgaben 0    0    0    0    0    
2  + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 74.586,87                  51.450,00                  122.698,00                127.828,90                5.130,90                   4,2 
3  + Sonstige Transfererträge 0    0    0    0    0    
4  + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 75.471,22                  28.000,00                  73.738,50                  51.047,00                  22.691,50 -                 -30,8 
5  + Privatrechtliche Leistungsentgelte 100,00                      1.530,00                   1.530,00                   144,90                      1.385,10 -                  -90,5 
6  + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 157.521,65                123.040,00                143.040,00                148.483,48                5.443,48                   3,8 
7  + Sonstige ordentliche Erträge 5.135,85                   3.500,00                   3.500,00                   6.673,70                   3.173,70                   90,7 
8  + Aktivierte Eigenleistungen 0    0    0    0    0    
9  + / - Bestandsveränderungen 0    0    0    0    0    
10  = Ordentliche Erträge 312.815,59                207.520,00                344.506,50                334.177,98                10.329 -                     -3,0 
11  - Personalaufwendungen 1.277.409,10             1.369.210,00             1.383.661,66             1.408.939,17             25.277,51                  1,8 
12  - Versorgungsaufwendungen 116.208,73                80.120,00                  80.120,00                  99.804,74                  19.684,74                  24,6 
13  - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 295.145,19                281.930,00                505.349,14                295.487,57                209.861,57 -               -41,5 
14  - Bilanzielle Abschreibungen 16.488,36                  13.470,00                  13.470,00                  14.862,20                  1.392,20                   10,3 
15  - Transferaufwendungen 158.402,69                210.880,00                210.880,00                207.435,91                3.444,09 -                  -1,6 
16  - Sonstige ordentliche Aufwendungen 175.582,89                119.860,00                119.860,00                155.181,06                35.321,06                  29,5 
17  = Ordentliche Aufwendungen 2.039.236,96             2.075.470,00             2.313.340,80             2.181.710,65             131.630 -                   
18  = Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigeit 1.726.4 21,37 -            1.867.950,00 -            1.968.834,30 -            1.847.532,67 -            121.302                    6,2 -          
19  + Finanzerträge 0    0    0    0    0    
20  - Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 0    0    0    0    0    
21 = Finanzergebnis 0    -                             -                             -                             -                             
22  = Ordentliches Ergebnis 1.726.421,37 -            1.867.950,00 -            1.968.834,30 -            1.847.532,67 -            121.302                    -6,2 
23  + Außerordentliche Erträge 0    0    0    0    0    
24  - Außerordentliche Aufwendungen 0    0    0    0    0    
25  = Außerordentliches Ergebnis 0    0    0    0    0     - 
26  = Ergebnis vor Berücksichtigung iLV 1.726.421,37 -            1.867.950,00 -            1.968.834,30 -            1.847.532,67 -            121.301,63                -6,2 
27  + Erträge iLV 0    0    0    0    0    
28  - Aufwendungen aus iLV 58.940,04                  287.490,00                287.490,00                60.590,04                  226.899,96 -               -78,9 
29  = Ergebnis 1.785.361,41 -            2.155.440,00 -            2.256.324,30 -            1.908.122,71 -            348.201,59                15,43 -      
Vergleich fortgeschriebener 
Haushaltsansatz 2010 Ansatz / Ergebnis

PG1501 
Anteile an Unternehmen Ergebnis 2009 Ergebnis 2010 
original fortgeschrieben absolut prozentual 
Euro Euro Euro Euro Euro 
1  + Steuern und ähnliche Abgaben 0    0    0    0    0    
2  + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 0    0    0    0    0    
3  + Sonstige Transfererträge 0    0    0    0    0    
4  + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 0    0    0    0    0    
5  + Privatrechtliche Leistungsentgelte 0    0    0    0    0    
6  + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 0    0    0    0    0    
7  + Sonstige ordentliche Erträge 19.792.994,50           18.914.000,00           18.914.000,00           18.448.516,60           465.483,40 -               -2,5 
8  + Aktivierte Eigenleistungen 0    0    0    0    0    
9  + / - Bestandsveränderungen 0    0    0    0    0    
10  = Ordentliche Erträge 19.792.994,50           18.914.000,00           18.914.000,00           18.448.516,60           465.483 -                    -2,5 
11  - Personalaufwendungen 0    0    0    0    0    
12  - Versorgungsaufwendungen 0    0    0    0    0    
13  - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 0    0    0    0    0    
14  - Bilanzielle Abschreibungen 6.584.349,46             6.590.000,00             8.135.000,00             1.827.401,38             6.307.598,62 -            -77,5 
15  - Transferaufwendungen 0    0    0    6.550.000,00             6.550.000,00             
16  - Sonstige ordentliche Aufwendungen 4.357.828,90             1.121.250,00             2.608.250,00             3.296.495,57             688.245,57                26,4 
17  = Ordentliche Aufwendungen 10.942.178,36           7.711.250,00             10.743.250,00           11.673.896,95           930.647                     
18  = Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigeit 8.850.8 16,14             11.202.750,00           8.170.750,00             6.774.619,65             1.396.130 -                 17,1 -            
19  + Finanzerträge 9.320.384,99             8.603.160,00             10.135.160,00           11.016.802,45           881.642,45                8,7 
20  - Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 0    0    0    0    0    
21 = Finanzergebnis 9.320.384,99             8.603.160,00             10.135.160,00           11.016.802,45           881.642                     
22  = Ordentliches Ergebnis 18.171.201,13           19.805.910,00           18.305.910,00           17.791.422,10           514.488 -                    -2,8 
23  + Außerordentliche Erträge 0    0    0    0    0    
24  - Außerordentliche Aufwendungen 0    0    0    0    0    
25  = Außerordentliches Ergebnis 0    0    0    0    0     - 
26  = Ergebnis vor Berücksichtigung iLV 18.171.201,13           19.805.910,00           18.305.910,00           17.791.422,10           514.487,90 -               -2,8 
27  + Erträge iLV 0    0    0    0    0    
28  - Aufwendungen aus iLV 0    0    0    0    0    
29  = Ergebnis 18.171.201,13           19.805.910,00           18.305.910,00           17.791.422,10           514.487,90 -               2,81 -            
Vergleich fortgeschriebener 
Haushaltsansatz 2010 Ansatz / Ergebnis

PG1502 
Stadtmarketing Ergebnis 2009 Ergebnis 2010 
original fortgeschrieben absolut prozentual 
Euro Euro Euro Euro Euro 
1  + Steuern und ähnliche Abgaben 0    0    0    0    0    
2  + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 0    0    0    0    0    
3  + Sonstige Transfererträge 0    0    0    0    0    
4  + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 0    0    0    0    0    
5  + Privatrechtliche Leistungsentgelte 0    0    0    0    0    
6  + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 0    0    0    0    0    
7  + Sonstige ordentliche Erträge 0    0    0    150.000,00                150.000,00                
8  + Aktivierte Eigenleistungen 0    0    0    0    0    
9  + / - Bestandsveränderungen 0    0    0    0    0    
10  = Ordentliche Erträge 0    0    0    150.000,00                150.000                    
11  - Personalaufwendungen 0    0    0    0    0    
12  - Versorgungsaufwendungen 0    0    0    0    0    
13  - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 0    0    0    0    0    
14  - Bilanzielle Abschreibungen 0    0    0    0    0    
15  - Transferaufwendungen 2.648.000,00             2.648.000,00             2.648.000,00             2.648.000,00             0    
16  - Sonstige ordentliche Aufwendungen 0    0    0    0    0    
17  = Ordentliche Aufwendungen 2.648.000,00             2.648.000,00             2.648.000,00             2.648.000,00             -                             
18  = Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigeit 2.648.0 00,00 -            2.648.000,00 -            2.648.000,00 -            2.498.000,00 -            150.000                    5,7 -             
19  + Finanzerträge 0    0    0    0    0    
20  - Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 0    0    0    0    0    
21 = Finanzergebnis -                             -                             -                             -                             -                             
22  = Ordentliches Ergebnis 2.648.000,00 -            2.648.000,00 -            2.648.000,00 -            2.498.000,00 -            150.000                    -5,7 
23  + Außerordentliche Erträge 0    0    0    0    0    
24  - Außerordentliche Aufwendungen 0    0    0    0    0    
25  = Außerordentliches Ergebnis 0    0    0    0    0     - 
26  = Ergebnis vor Berücksichtigung iLV 2.648.000,00 -            2.648.000,00 -            2.648.000,00 -            2.498.000,00 -            150.000,00                -5,7 
27  + Erträge iLV 0    0    0    0    0    
28  - Aufwendungen aus iLV 0    0    0    0    0    
29  = Ergebnis 2.648.000,00 -            2.648.000,00 -            2.648.000,00 -            2.498.000,00 -            150.000,00                5,66 -           
Vergleich fortgeschriebener 
Haushaltsansatz 2010 Ansatz / Ergebnis

Finanzrechnung  
für den Zeitraum vom 01.01 – 31.12.2010

Übertragene 
Finanzrechnung 2010 der Stadt Münster Ergebnis 2009 Ergebnis 2010 Ermächtigungen 
original fortgeschrieben absolut prozentual nach 2011 
Euro Euro Euro Euro Euro Euro 
1  + Steuern und ähnliche Abgaben 414.435.496,65         403.868.000              403.868.000              420.000.221,51         16.132.222                4,0 0    
2  + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 66.137.146,23           73.320.470                73.320.470                82.341.913,44           9.021.443                  12,3 0    
3  + Sonstige Transfereinzahlungen 6.477.015,53             6.575.460                  6.575.460                  7.061.389,13             485.929                     7,4 0    
4  + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 78.413.942,74           80.427.590                80.427.590                81.866.712,84           1.439.123                  1,8 0    
5  + Privatrechtliche Leistungsentgelte 20.909.474,22           18.313.800                18.313.800                20.067.471,03           1.753.671                  9,6 0    
6  + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 31.901.040,79           30.202.550                30.202.550                31.963.053,73           1.760.504                  5,8 0    
7  + Sonstige Einzahlungen 40.517.258,24           29.697.400                29.697.400                43.870.109,30           14.172.709                47,7 0    
8  + Zinsen und sonstige Finaneinzahlungen 14.383.933,89           8.821.790                  8.821.790                  14.552.261,21           5.730.471                  65,0 0    
9  = Einzahlungen aus lfd. Verwaltungstätigkeit 673.175 .308,29         651.227.060              651.227.060              701.723.132,19         50.496.072                7,8 0    
10  - Personalauszahlungen 158.230.761,78         162.369.760              162.369.760              162.529.844,61         160.085                     0,1 0    
11  - Versorgungsauszahlungen 21.345.620,14           20.167.880                20.167.880                20.491.180,79           323.301                     1,6 0    
12  - Auszahlungen für Sach- und Dienstleistungen 109.331.202,29         111.646.800              118.350.509              110.045.271,34         8.305.238 -                 -7,0 5.384.894                  
13  - Zinsen und sonstige Finanzauszahlungen 28.197.494,08           33.070.000                33.853.827                27.596.499,41           6.257.328 -                 -18,5 0    
14  - Transferauszahlungen 317.401.812,77         327.937.980              335.317.983              331.007.664,18         4.310.319 -                 -1,3 2.440.084                  
15  - Sonstige Auszahlungen 47.894.708,28           46.570.320                47.638.854                48.103.503,70           464.650                     1,0 1.977.243                  
16  = Auszahlungen aus lfd. Verwaltungstätigkeit 682.401 .599,34         701.762.740              717.698.813              699.773.964,03         17.924.849 -               -2,5 9.802.221                  
17  = Saldo aus laufender Verwaltungstätigkeit 9.226.291 ,05 -            50.535.680 -               66.471.753 -               1.949.168,16             68.420.921                102,9 -          9.802.221 -                 
18  + Einzahlungen aus Zuwendungen für Investitionen 21.745.173,89           22.408.840                22.408.840                33.567.815,03           11.158.975                49,8 0    
19  + Einzahlungen aus der Veräußerung von Sachanlagen 30.492.740,18           19.784.350                19.784.350                13.596.420,79           6.187.929 -                 -31,3 0    
20  + Einzahlungen aus der Veräußerung von Finanzanlage n 2.500,00                    0    0    0    -                               - - - 0    
21  + Einzahlungen von Beiträgen u.ä. Entgelten 6.901.008,68             5.548.020                  5.548.020                  4.168.930,35             1.379.090 -                 -24,9 0    
22  + Sonstige Investitonseinzahlungen 143.682,95                87.280                       87.280                       175.923,41                88.643                       101,6 0    
23 = Einzahlungen aus Investitonstätigkeit 59.285.105,70            47.828.490                47.828.490                51.509.089,58           3.680.600                  7,7 0    
24  - Auszahl. für den Erwerb von Grundstücken u. Gebäu den 4.674.377,47             9.161.010                  9.161.010                  1.909.030,31             7.251.980 -                 -79,2 0    
25  - Auszahlungen für Baumaßnahmen 51.784.187,60           48.384.900                76.078.481                47.254.644,92           28.823.836 -               -37,9 22.307.044                
26  - Auszahlungen für den Erwerb von bew. Anlagevermög en 8.730.462,33             9.901.730                  16.997.158                9.851.908,31             7.145.250 -                 -42,0 6.689.428                  
27  - Auszahlungen für den Erwerb von Finanzanlagen 16.459,62                  0    0    12.989.590,46           12.989.590                0    
28  - Auszahlungen von aktivierbaren Zuwendungen 8.983.449,32             4.241.920                  8.361.736                  4.303.239,54             4.058.496 -                 -48,5 8.082.497                  
29  - Sonstige Investitionsauszahlungen 20.000,00                  20.000                       20.000                       20.000,00                  -                               - - - 0    
30  = Auszahlungen aus Investitionstätigkeit 74.208.936, 34           71.709.560                110.618.385              76.328.413,54           34.289.971 -               -31,0 37.078.969                
31  = Saldo aus Investitionstätigkeit 14.923.830,64 -          23.881.070 -               62.789.895 -               24.819.323,96 -          37.970.571                -60,5 37.078.969 -               
32  = Finanzmittelüberschuss / fehlbetrag 24.150.121,69 -          74.416.750 -               129.261.648 -             22.870.155,80 -          106.391.492              -82,3 46.881.190 -               
Vergleich fortgeschriebener 
Haushaltsansatz 2010 Ansatz / Ergebnis

Übertragene 
Finanzrechnung 2010 der Stadt Münster Ergebnis 2009 Ergebnis 2010 Ermächtigungen 
original fortgeschrieben absolut prozentual nach 2011  
Euro Euro Euro Euro Euro Euro 
33  + Aufnahme und Rückflüsse von Darlehen 34.192.470,51           23.881.070                23.881.070                23.880.770,00           300 -                           0,0 0    
34  + Aufnahme von Krediten zur Liquiditätssicherung 614,56                       0    0    29.888.642,31           29.888.642                 - - - 0    
35  - Tilgung und Gewährung von Darlehen 24.815.016,12           24.320.800                24.320.800                24.693.085,67           372.286                     1,5 0    
36  - Tilgung von Krediten für Liquiditätssicherung 2.290,70                    0    0    614,56                       615                             - - - 0    
37  = Saldo aus Finanzierungstätigkeit 9.375.778,25             439.730 -                    439.730 -                    29.075.712,08           29.515.442                -6712,2 -                              
38  = Änderung des Bestandes an Finanzmitteln 14.774.343 ,44 -          74.856.480 -               129.701.378 -             6.205.556,28             135.906.934              -104,8 46.881.190 -               
39  + Anfangsbestand an Finanzmitteln 77.498.561,38           0    64.652.080                64.652.080,48           0                                0    
40  + Änderung des Bestandes an fremden Finanzmitteln 1.928.050,50             0    0    675.650,69 -               675.651 -                     - - - 0    
41  = Liquide Mittel 64.652.268,44           74.856.480 -               65.049.298 -               70.181.986,07           135.231.284              207,9 -          46.881.190 -               
Vergleich fortgeschriebener 
Haushaltsansatz 2010 Ansatz / Ergebnis

Lagebericht 
mit Angaben zu den Organen und Kennzahlen

Lagebericht  
 
zum Jahresabschluss 2010 der Stadt Münster 
 
1. Vorbemerkung 
 
Der Jahresabschluss 2010 der Stadt Münster ist der dritte Abschluss nach den Regeln des 
Neuen Kommunalen Finanzmanagements (NKF). Nach § 95  Gemeindeordnung (GO NRW) 
ist zum 31.12.2010 ein Jahresabschluss aufzustellen , in dem das Ergebnis der Haushalts- 
wirtschaft nachzuweisen ist. Ihm ist ein Lageberich t beizufügen. Gemäß § 48 Gemeinde- 
haushaltsverordnung (GemHVO NRW) ist der Lageberich t so zu fassen, dass ein den 
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der  Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und 
Finanzlage der Gemeinde vermittelt wird. Auch ist a uf die Chancen und Risiken für die 
künftige Entwicklung der Gemeinde einzugehen.  
 
2. Ertragslage 
 
Im NKF steht der Ergebnisplan  im Mittelpunkt der kommunalen Haushaltswirtschaft.  Er 
enthält alle erwarteten Ressourcenzuwächse (Erträge ) und voraussichtlichen Ressourcen- 
verbräuche (Aufwendungen), die im Zusammenhang mit der kommunalen Leistungserbrin- 
gung entstehen. 
 
Das in der Ergebnisrechnung ausgewiesene Jahreserge bnis aus dem Saldo aller Erträge 
und Aufwendungen spiegelt die voraussichtliche Entw icklung des Eigenkapitals wider. Ein 
positives Jahresergebnis führt zu einem Zuwachs, ei n negatives Jahresergebnis zu einem 
Verzehr des Eigenkapitals. Daher ist das Jahreserge bnis auch die maßgebliche Größe für 
den Haushaltsausgleich. Der Haushalt ist ausgeglich en, wenn das Jahresergebnis keinen 
negativen Wert ausweist.

Die Ergebnisrechnung 2010  weist folgende Werte aus:  
 
Ergebnisrechnung 2010 
 
 
 
Haushaltsansatz 
 
(fortgeschrieben) 
Mio. € 
Ergebnis 
 
Mio. € 
Abweichung 
 
Mio. € 
 
Ordentliche Erträge 
 
695,6  
 
740,8  
 
+  45,2 
 
Ordentliche Aufwendungen 
 
762,2  
 
788,8 
 
+  26,6 
Ergebnis der laufenden 
Verwaltungstätigkeit 
 
-    66,6  
 
-   48,0  
 
+  18,6  
 
Finanzergebnis 
 
-  22,2  
 
-    12,6 
 
+    9,6  
 
Jahresergebnis  
 
-  88,8 
 
-   60,6  
 
+  28,2  
 
Das Jahresergebnis  weist einen negativen Saldo aus Erträgen und Aufwe ndungen von         
- 60,6 Mio. € aus. Gegenüber der Haushaltsplanung, die noch einen Vermögensverzehr 
durch Inanspruchnahme der Ausgleichsrücklage in Höh e von 88,8 Mio. € vorsah, ist dieses 
Ergebnis sicherlich zu begrüßen. Das gegenüber dem Haushaltsplan weniger schlechte 
Jahresergebnis darf aber nicht darüber hinweg täusc hen, dass auch im Jahr 2010 das 
Vermögen der Stadt Münster um 60,6 Mio. € geschmälert worden ist.      
 
Die vielfältigen Ursachen für diesen Jahresabschluss sind detailliert in den Erläuterungen zur 
Ergebnisrechnung  dargestellt. An dieser Stelle sollen daher nur die  wesentlichen Verände- 
rungen beleuchtet werden.  
 
Bei der Analyse der Gesamtsteigerung der ordentlich en Erträge  von + 45,2 Mio. € sind 
zunächst die Steuern und ähnlichen Abgaben  zu betrachten. An Gewerbesteuererträgen 
konnte mit 240,1 Mio. € ein um + 10,1 Mio. € höhere r Betrag erzielt werden. Gegenüber dem 
Vorjahresergebnis von rd. 235 Mio. € konnte also ei ne weitere Steigerung verzeichnet 
werden. Insgesamt waren damit die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Gewerbe- 
steuereinnahmen der Stadt Münster in den Jahren 2009 und 2010 relativ moderat.

Die Zuwendungen und allgemeinen Umlagen  weisen Mehrerträge in Höhe von 10,8 Mio. € 
aus. Hier sind zunächst die um 3,7 Mio. € höheren S chlüsselzuweisungen zu nennen. Mit 
dem Nachtragshaushalt 2010 des Landes NRW ist auch der kommunale Finanzausgleich 
erhöht worden (Stichwort: 300 Mio. € Soforthilfe). Weitere Mehrerträge ergaben sich 
insbesondere bei der Jugendhilfe (+ 2,3 Mio. €), be i der Auflösung von Sonderposten aus 
Zuwendungen (+ 1,7 Mio. €) und bei den sonstigen Zu wendungen  und allgemeinen Umlagen 
(+ 3,1 Mio. €). Diese Verbesserungen erbeben sich a us einer Vielzahl von über den 
gesamten Haushalt verteilten Mehrerträgen bei Zuwendungen und allgemeinen Umlagen. 
 
Für den Bereich der sonstigen ordentlichen Erträge  ergaben sich insgesamt Mehrerträge in 
Höhe von rd. 11,1 Mio. €.  Zu nennen sind hier die Zinsen für Gewerbesteuernachforderun- 
gen (+ 4,9 Mio. €), die Konzessionsabgaben (+ 0,6 M io. €) und die sonstigen ordentlichen 
Erträge (+ 7,4 Mio. €). Den Mehrerträgen stehen Min dererträge in Höhe von - 1,7 Mio. € bei 
der Erstattung von Kapitalertragssteuern gegenüber.   
 
Die gesamten ordentlichen Aufwendungen  sind um + 26,6 Mio. € höher ausgefallen als 
geplant. 
 
Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen  weisen  im Ergebnis insgesamt Einspa- 
rungen in Höhe von rd. - 5,6 Mio. € aus.  
 
Auch im Bereich der Transferaufwendungen 
 ergeben sich insgesamt Minderaufwendungen 
in Höhe von rd. – 9,2 Mio. €. Diese entfallen auf d ie Gewerbesteuerumlage/Fonds  Deutsche 
Einheit (-1,3 Mio. €), die Landschaftsumlage (-1,8 Mio.),  den Sozialhilfebereich (- 2,4 Mio. €) 
und die sonstigen Transferaufwendungen (- 3,7 Mio. €), welche sich über nahezu alle 
Haushaltsbereiche erstrecken.  
 
Dagegen ist bei den Bilanziellen Abschreibungen 
 ein Mehraufwand in Höhe von rd. + 4,6 
Mio. € entstanden. Ursächlich sind insbesondere Meh raufwendungen beim Infrastrukturver- 
mögen. Den Mehraufwendungen stehen zum Teil entspre chend höhere Erträge aus der 
Auflösung von Sonderposten aus Zuwendungen sowie au s Beiträgen und Gebühren 
gegenüber. 
 
Ebenso ist ein deutlicher 
 Mehraufwand bei den sonstigen ordentlichen Aufwend ungen  
entstanden. Hier sind insbesondere die zusätzlichen  Aufwendungen durch die Bewertung 
der Fremdwährungskredite und der derivaten Kreditge schäfte zur Zinsoptimierung zu 
nennen.

Der Bestand an Fremdwährungskrediten (Schweizer Fra nken) ist zum Bilanzstichtag mit 
dem dann geltenden Geldkurs (Euro/CHF = 1,2505) zu bewerten, sofern der Kurs unter dem 
Einstandskurs liegt. Dies führte zu zusätzlichen Au fwendungen von rd. 19 Mio. € und zu 
einer entsprechenden Erhöhung der Verbindlichkeiten.    
 
Aufgrund der Anpassung des Runderlasses „Kredite und kreditähnliche Rechtsgeschäfte der 
Gemeinden“ des Landes NRW vom 13.12.2010 musste ein e Bewertung der Rückstellungen 
für Derivate zur Absicherung von Zinsrisiken vorgen ommen werden. Diese Bewertung führte 
im Ergebnis zu einer aufwandswirksamen Rückstellungserhöhung von rd. 2,8 Mio. €.  
 
Auch die im Jahr 2010 erhaltenen Prämien für Deriva tgeschäfte von rd. 2,4 Mio. € waren 
zunächst als Verbindlichkeiten und damit aufwandswirksam zu verbuchen.  
 
Das Finanzergebnis 
 aus dem Saldo von Finanzerträgen sowie den Zinsen und sonstigen 
Finanzaufwendungen ist um rd. + 9,6 Mio. € höher au sgefallen. Diese Ergebnisverbesserung 
ergibt sich insbesondere durch einen Mehrertrag bei  den Gewinnanteilen (+4,0 Mio. €) und 
durch Einsparungen bei den Zinsen (- 6,2 Mio. €).  
 
Wie bereits dargestellt, führt das gegenüber der Pl anung verbesserte Jahresergebnis 2010 
dennoch zu einem Vermögensverzehr von rd. 60 Mio. € . Trotz der umfangreichen Konsoli- 
dierungsbemühungen in den vergangenen Jahren besteh t weiterhin ein strukturelles Defizit 
im Ergebnisplan.  
      
Im 2. Nachtrag zum Haushaltsplan 2011, der vom Rat am 21.09.2011 beschlossen wurde, 
sind die Einnahmeerwartungen gegenüber dem beschlos senen Haushaltsplan 2011 deutlich 
erhöht worden. Dennoch weist der Haushalt – aufgrund ebenfalls gestiegener Aufwandsposi- 
tionen -  ein Defizit von – 38,4 Mio. € aus. In ent sprechender Höhe geht der Abbau des 
Eigenkapitals (Ausgleichsrücklage und allgemeine Rü cklage) einher. Es ist offensichtlich, 
dass solch ein Kapitalverzehr nicht dauerhaft akzeptiert werden kann.  
 
 
 
 
 
3. Finanzlage

Finanzrechnung 2010 
 
 
 
Haushaltsansatz 
(fortgeschrieben) 
Mio. € 
Ergebnis 
 
Mio. € 
Abweichung 
 
Mio. € 
Saldo aus laufender 
Verwaltungstätigkeit 
 
-    66,5  
 
+    1,9  
 
+    68,4  
 
Saldo aus Investitionstätigkeit 
 
 
-    62,8   
 
-   24,8  
 
+    38,0  
Finanzmittelüberschuss (+ ) 
Finanzmittelfehlbetrag (-)  
 
-  129,3 
   
-   22,9  
 
+  106,4  
 
Aufnahme von Darlehen 
 
23,9  
 
23,9  
 
-       0,0  
 
Aufnahme von Kassenkredi- 
ten 
 
0 
 
29,9  
 
+    29,9  
 
Tilgung von Darlehen 
 
24,3  
 
24,7  
 
 +      0,4  
Saldo aus 
Finanzierungstätigkeit 
 
-     0,4  
 
+    29,1  
 
+      29,5  
 
Die Finanzlage wird grundsätzlich beeinflusst durch  das Ergebnis der laufenden Verwal- 
tungstätigkeit, das Ergebnis der Investitionstätigk eit sowie durch die Aufnahme bzw. Tilgung 
der Kredite.  
 
Der gegenüber der Planung geringere Jahresfehlbetra g der Ergebnisrechnung wirkt sich 
nach Abzug der nicht zahlungswirksamen Erträge und Aufwendungen grundsätzlich auch 
positiv auf die Finanzlage der Stadt aus.   
 
Aufgrund der sich abzeichnenden notwendigen Investi tionsmaßnahmen, insbesondere im 
Bereich der Kinder-Jugend-Schule (Ausbau der u 3 – Betreuungsplätze, Umsetzung der 
Schulentwicklungsplanung) wird sich die angestrebte  Reduzierung der Verschuldung aus 
Investitionskrediten voraussichtlich weiter verzöge rn. Eine nachhaltige Schuldentilgung kann 
 nur erreicht werden, wenn das Investitionsprogramm dauerhaft reduziert wird.

Neben der herkömmlichen Darstellung des Schuldensta ndes aus Krediten für Investitions- 
maßnahmen zeichnet sich darüber hinaus auch für die  Stadt Münster ein maßgeblicher 
Bedarf an Krediten zur Liquiditätssicherung ab.   
    
 
4. Vermögens- und Schuldenlage  
Die Schlussbilanz zum 31.12.2010 vermittelt ein umf assendes Bild über die Vermögens- und 
Schuldenlage der Stadt Münster. Durch den Vergleich  der einzelnen Positionen mit den 
Werten des Vorjahres lassen sich darüber hinaus die  wesentlichen Auswirkungen der 
abgelaufenen Haushaltswirtschaft auf die Bilanz darstellen.    
 
31.12.2010 
 
31.12.2009 
 
Bilanz zum 31.12.2010 
Aktiva  
Mio. € 
 
% 
 
Mio. € 
 
% 
 
1. 
 
Anlagevermögen 
 
3.419,0  
 
96,1  
 
3.433,2  
 
96,5  
1.1 Immaterielle 
Vermögensgegens- 
tände 
0,2 
 0,0  0,2  0,0  
1.2 Sachanlagen 2.938,6  82,6  2.959,3  83,2  
1.3 Finanzanlagen 480,2  13,5  473,7  13,3  
 
2. 
 
Umlaufvermögen 
 
104,6 
 
2,9  
 
94,3  
 
2,6  
2.1 Vorräte 0,3  0,0  0,3  0,1  
2.2 Forderungen, sonst. 
Vermögensgegenst. 
21,2  0,6  29,3  0,8  
2.3 Wertpapiere des 
Umlaufvermögens 
13,0  0,4  - - 
2.4 Liquide Mittel 70,2  2,0  64,7  1,8  
3. Aktive Rech- 
nungsabgrenzung  34,5 
 1,0  31,4  0,9  
      
 Summe Aktiva 3.558,1  100  3.558,9  100  
 
 
 
 
  
31.12.2010 
 
31.12.2009

Bilanz zum 31.12.2010 
Passiva 
 
Mio. € 
 
% 
 
Mio. € 
 
%
1. Eigenkapital 773,5  21,7  817,6  23,0  
1.1 Allgemeine Rücklage 715,9  20,1  699,4  19,7  
1.2 Ausgleichsrücklage 
(nach Verrechung mit dem 
Jahresergebnis) 
 
57,6  1,6  118,2  3,3  
2. Sonderposten 1.405,2  39,5  1.450,7  40,8  
3. Rückstellungen 479,7  13,5  470,4  13,2  
4. Verbindlichkeiten 876,6  24,6  799,8  22,5  
 
5. 
Passive Rechnungs 
abgrenzung  
 
23,1  
 
0,6  
 
20,3  
 
0,6  
      
 Summe Passiva 3.558,1  100  3.558,9  100  
 
Die vielfältigen Ursachen für die Veränderungen der  Bilanzpositionen sind detailliert in den 
Erläuterungen zur Bilanz  dargestellt. An dieser Stelle sollen daher nur die  wesentlichen 
Positionen beleuchtet werden.  
 
Das Volumen der Schlussbilanz der Stadt Münster zum  31.12.2010 von 3.558,1 Mio. € ist 
gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Mio. € gesunken. Das a uf der Aktivseite 
 ausgewiesene 
Vermögen setzt sich mit 96,1 % aus eher langfristig  orientiertem Anlagevermögen  zusam- 
men. Davon entfallen rd. 2,9 Mrd. € auf das Sachanl agevermögen und 480 Mio. € auf die 
Finanzanlagen. Bei den Sachanlagen stellt das Infra strukturvermögen (u. a. Kanäle, 
Straßen, Brücken) mit 1,7 Mrd. € den größten Posten  dar. Der Wert der bebauten Grundstü- 
cke wird mit 755 Mio. €, der der unbebauten Grundst ücke mit 248 Mio. € ausgewiesen. Auf 
das restliche Sachanlagevermögen (u. a.  Maschinen,  Fahrzeuge, Betriebs- und Geschäfts- 
ausstattung, Kunstgegenstände, Anlagen im Bau) entf allen 200 Mio. €. Von den Finanzanla- 
gen beziehen sich rd. 426 Mio. € auf Anteile an ver bundenen Unternehmen und Beteiligun- 
gen.  
 
Das Umlaufvermögen  von 105 Mio. € macht 2,9 % der Bilanzsumme aus, wo bei an 
Forderungen 21 Mio. € und an liquiden Mitteln 70 Mio. € ausgewiesen werden.  
 
Auf die aktive Rechnungsabgrenzung 
 entfallen 1,0 % (34,5 Mio. €) der Bilanzsumme.

Die auf der Passivseite dargestellte Kapitalstruktu r der Bilanz gibt darüber Auskunft, wie das 
Vermögen der Stadt finanziert ist. Das Eigenkapital  als Saldo zwischen dem Vermögen der 
Stadt (Aktiva) und den Verbindlichkeiten im weitere n Sinne (Sonderposten, Rückstellungen, 
Verbindlichkeiten, passive Rechnungsabgrenzung) hat  sich gegenüber dem Vorjahr um 44,1 
Mio. € auf 773,5 Mio. € oder von 23,0 % auf 21,7 % der Bilanzsumme verringert. Hiervon 
entfallen 715,9 Mio. € auf die allgemeine Rücklage und 57,6 Mio. € auf die Ausgleichsrückla- 
ge. Die Ausgleichsrücklage ist hier bereits um den Jahresfehlbetrag 2010 von 60,6 Mio. € 
reduziert worden.  
 
Die größte Position auf der Passivseite stellen mit  1,40 Mrd. € (39,5 %) die Sonderposten 
 
dar. Das städtische Anlagevermögen, wie z.B. Kanäle  und Straßen, Schulgebäude und 
Schuleinrichtungen wurde und wird in vielen Fällen durch Erschließungsbeiträge und 
Zuwendungen des Bundes und des Landes (Schul-, Spor t-, Brandschutzpauschale, 
allgemeine Investitionspauschale) mit finanziert. I n der Bilanz sind diese Förderungen des 
Anlagevermögens als Sonderposten auszuweisen und entsprechend der Nutzungsdauer des 
jeweiligen Vermögensgegenstandes im Ergebnisplan er tragswirksam aufzulösen. Die 
ebenfalls je Vermögensgegenstand durchzuführenden A bschreibungen, die im Ergebnisplan 
als Aufwand auszuweisen sind, werden somit zum Teil durch die Erträge aus der Sonderpos- 
tenauflösung kompensiert. Bezieht man die Sonderpos ten mit 1,40 Mrd. € auf das Sachanla- 
gevermögen der Aktiva mit 2,94 Mrd. € ergibt sich e in Wert von rd. 48 %. Durchschnittlich ist 
das Sachanlagevermögen also nahezu zur Hälfte aus F ördermitteln (einschließlich Erschlie- 
ßungsbeiträgen) finanziert.  
 
An Rückstellungen 
 wurden 479,7 Mio. € oder 13,5 % der Bilanzsumme ge bildet. Hiervon 
entfallen allein 419 Mio. € auf die Pensionsrückste llungen. Die Instandhaltungsrückstellun- 
gen (Gebäude und Straßen) betragen zum Bilanzstichtag noch rd. 7,2 Mio. €. 
 
Die Verbindlichkeiten 
 sind gegenüber dem Vorjahreswert um rd. 77 Mio. € auf 877 Mio. € 
bzw. 24,6 % der Bilanzsumme gestiegen. Sie beinhalt en rd. 794 Mio. € an Kreditverbindlich- 
keiten. 
 
Die Passive Rechnungsabgrenzung  beträgt 23,1 Mio. € bzw. 0,6 % der Bilanzsumme. 
 
 
 
5. Chancen und Risiken für die künftige Entwicklung

Im Rahmen des unterjährigen Finanzcontrollings wird  die Entwicklung der Ertrags- und    
Finanzlage verfolgt, um ggf. rechtzeitig steuernd e ingreifen zu können. Hierbei stehen die 
von der Höhe her risikobehafteten Aufwands- und Ert ragsbereiche besonders im Focus. So 
ist die Entwicklung der Steuereinnahmen, insbesonde re die Gewerbesteuer und der 
Gemeindeanteil an der Einkommensteuer, regelmäßig z u analysieren, da diese Einnahmen 
wesentliche Einflussgrößen für einen planmäßigen Ja hresabschluss darstellen. Auf der 
Aufwandsseite stellt der Sozialhilfebereich mit der  schwer vorhersehbaren Veränderung der 
Fallzahlen ein allgemeines Finanzrisiko dar. 
 
Bereits heute zeichnet sich für die nächsten Jahre ein zusätzlicher Finanzbedarf für den 
weiteren Ausbau der Kindertagesbetreuung insbesonde re für Kinder unter 3 Jahre ab. 
Ebenso ist nach heutiger Erkenntnis im Rahmen der U msetzung der zurzeit laufenden  
Schulentwicklungsplanung mit nicht unerheblichem zu sätzlichen Investitionsbedarf zu 
rechnen. Diese Maßnahmen belasten die weiterhin ang espannte Haushaltssituation 
zusätzlich.             
 
Da die Einflussnahmemöglichkeiten der Stadt auf die  großen Ertragspositionen  des 
Haushalts (Gewerbesteuer, Einkommensteuer) und auf die Aufwandspositionen im pflichti- 
gen Aufgabenspektrum (insbesondere in den Bereichen  Jugend und Soziales) nur sehr 
begrenzt sind, dürfen die Konsolidierungsbemühungen  der letzten Jahre nicht nachlassen. 
Vielmehr muss das Leistungsangebot der Stadt Münste r an die finanziellen Möglichkeiten 
angepasst werden. 
 
Durch die zuvor bereits dargestellte ungünstige Ent wicklung der Bilanz mit sinkendem 
Eigenkapital und steigenden Verbindlichkeiten wird diese Notwendigkeit zusätzlich unter- 
mauert.     
 
 
 
 
 
6. NKF – Kennzahlenset NRW

In gemeinsamer Arbeit von Aufsichtsbehörden der Gem einden sowie der Gemeindeprü- 
fungsanstalt als überörtliche Prüfungseinrichtung und Vertretern der örtlichen Rechnungsprü- 
fung ist für die Beurteilung der wirtschaftlichen L age der Kommunen ein NKF-Kennzahlenset 
erarbeitet worden. (RdErl. d. Innenministeriums v. 01.10.2008, 34-48.04.05/01 – 2323/08).  
Die Kennzahlen beleuchten 4 Analysebereiche: 
 
 Hauswirtschaftliche Gesamtsituation 
 Kennzahlen zur Vermögenslage 
 Kennzahlen zur Finanzlage 
 Kennzahlen zur Ertragslage 
 
 
Grundlage der nachfolgenden Kennzahlen bilden einer seits die Schlussbilanz zum 
31.12.2010 und andererseits die Ergebnisrechung für das Haushaltsjahr 2010.    
 
Nr. Kennzahl Wert 2010 Analyse 
 
Hauswirtschaftliche Gesamtsituation: 
 
  1. Aufwandsdeckungs- 
grad 
 
 
93,9 %  
Grundlage ist das Ergebnis der 
laufenden Verwaltungstätigkeit (ohne 
Finanzergebnis ). 
Die ordentlichen Aufwendungen 
werden zu 93,9 % durch die ordentli- 
chen Erträge gedeckt. In diesem 
Bereich ergibt sich also ein Defizit von 
6,1 % bzw. 48,1 Mio. €.   
  2. Eigenkapitalquote 1 
 
 
21,7 %  
Die Kennzahl misst den Anteil des 
Eigenkapitals am Gesamtvolumen der 
Bilanz.  
  3. Eigenkapitalquote 2 
 
60,5 %  Bei dieser Kennzahl werden zusätzlich 
zum „echten“ Eigenkapital die 
Sonderposten mit Eigenkapitalcharak- 
ter (Zuschüsse und Beiträge) dem 
Gesamtvolumen gegenübergestellt.

4. Fehlbetragsquote 
 
7,3 %  Das negative Jahresergebnis von 60,6 
Mio. € macht  7,3 % der Summe aus 
Ausgleichsrücklage und Allg. Rücklage 
aus.   
 
Kennzahlen zur Vermögenslage: 
  5. Infrastrukturquote 
 
48,8 %  Das Verhältnis zwischen Infrastruktur- 
vermögen (insb. Kanäle, Straßen, 
Brücken) zu dem Gesamtvermögen 
der Aktivseite der Bilanz beträgt 48,8 
%.   
  6. Abschreibungsintensi- 
tät 
 
10,1 % 
 Die Kennzahl stellt die Abschreibungen 
auf das Anlagevermögen den 
gesamten ordentlichen Aufwendungen 
gegenüber. Das ordentliche Ergebnis 
wird somit  mit einem Anteil von 10,1 % 
oder 79,8 Mio. € durch Abschreibun- 
gen belastet.  
  7. Drittfinanzierungsquo- 
te 
 
59,9 %  Über das Verhältnis aus Erträgen aus 
der Auflösung von Sonderposten zu 
den Abschreibungen wird deutlich, 
inwieweit die Belastung durch 
Abschreibungen durch die Drittfinan- 
zierung (Zuschüsse, Beiträge) 
gemildert wird. Danach verbleibt eine 
Nettobelastung durch Abschreibungen 
in Höhe von 40,1 % €.    
  8. Investitionsquote 
 
83,7 %  Dem Substanzverlust durch Abschrei- 
bungen und Vermögensabgänge steht 
der Zuwachs an Vermögen gegenüber. 
Dieser betrug in 2010 bzw. 83,7 %.      
 
Kennzahlen zur Finanzlage: 
 
  9. Anlagendeckungs- 
grad 2 
92,3 %  Die Kennzahl gibt an, wie viel Prozent 
des Anlagevermögens langfristig 
finanziert sind.    
10. Dynamischer Ver- 
schuldungsgrad 
 
653,4 
 Der Dynamische Verschuldungsgrad 
gibt an, in wie vielen Jahren es unter 
theoretisch gleichen Bedingungen 
möglich wäre, die Effektivverschuldung 
aus Überschüssen aus laufender 
Verwaltung   vollständig zu tilgen 
(Entschuldungsdauer).   
Formel: Effektivverschuldung / Saldo 
aus lfd. Verwaltungstätigkeit FR) 
Der Saldo aus laufender Verwaltungs- 
tätigkeit in der Finanzrechnung beträgt 
+ 1,95 Mio. €.

11. 
 
 
Liquidität 2. Grades 
 
 
48,0 % 
 Die Kennzahl gibt Auskunft über die 
kurzfristige Liquidität, indem sie die 
liquiden Mittel und die kurzfristigen 
Forderungen ins Verhältnis zu den 
kurzfristigen Verbindlichkeiten setzt. 
12. 
 
Kurzfristige Verbind- 
lichkeitsquote 
 
5,1 % 
 
 
Der Anteil der kurzfristigen Verbind- 
lichkeiten an der gesamten Bilanz- 
summe beträgt 5,1 %. 
13. Zinslastquote 
 
3,4 %  Die Zinslastquote zeigt auf, welche 
Belastung aus Finanzaufwendungen 
zusätzlich zu den Aufwendungen aus 
laufender Verwaltungstätigkeit besteht. 
 
Zu den ordentlichen Aufwendungen 
kommen demnach noch  3,4 % oder 
26,9 Mio. € an Finanzaufwendungen 
hinzu.  
 
Kennzahlen zur Ertragslage: 
14. Netto-Steuerquote  
 
54,4 %  Die Kennzahl gibt den Anteil der Netto-
Steuererträge (nach Abzug der 
Umlagen) an den gesamten ordentli- 
chen Netto-Erträgen an. Die so 
ermittelte Steuerkraft der Stadt beträgt 
54,4 % bzw. 383,7 Mio. €.    
15. Zuwendungsquote 
 
 
14,5 % 
 Die Zuwendungsquote stellt den Anteil 
der Erträge aus Zuwendungen an den 
gesamten ordentlichen Erträgen dar. 
Dieser beträgt 14,5 % bzw. 107,7 Mio. 
€.  
16. Personalintensität 
 
22,5 %  Der Anteil der Personalaufwendungen 
(einschließlich der Zuführungen zu den 
Rückstellungen, aber ohne die 
Versorgungsaufwendungen) an den 
gesamten ordentlichen Aufwendungen 
beträgt  22,5 % bzw. 177,8 Mio. €. 
17. Sach- und Dienstleis- 
tungsintensität 
 
13,5 % 
 Die Kennzahl soll darstellen, inwieweit 
Aufwendungen durch die Inanspruch- 
nahme von  Sach- und Dienstleistun- 
gen Dritter im Verhältnis zu den 
gesamten ordentlichen Aufwendungen 
entstanden sind. Nicht enthalten sind 
hier allerdings  z.B. die Zuwendungen 
an Dritte zur Erfüllung von kommuna- 
len Aufgaben.    
Der Anteil beträgt 13,5 % bzw. 
106,2 Mio. €.

18. Transferaufwandsquo- 
te 
 
41,4 % 
 Die Kennzahl stellt den Anteil der 
Transferaufwendungen an den 
gesamten ordentlichen Aufwendungen 
dar. Er beträgt 41,4 % bzw. 326,6 Mio. 
€.  
Neben den hohen Zuwendungen im 
Jugend- und Sozialbereich sind hier 
auch die Zuwendungen an städtischen 
Beteiligungen / Eigenbetriebe sowie 
Gewerbesteuerumlagen und die 
Landschaftsumlage mit erfasst.   
  
 
 
7. Organe und Mitgliedschaften 
 
Gemäß § 95 Abs. 2 Gemeindeordnung für das Land Nord rhein-Westfalen (GO NRW) 
werden für den Verwaltungsvorstand und die Ratsmitg lieder die folgenden Angaben 
gemacht.  
 
Verwaltungsvorstand 
 
 
Name Vorname Beruf 
Lewe  Markus Oberbürgermeister 
Schultheiß Hartwig Stadtdirektor 
Dr. Heinrichs Wolf Stadtrat 
Bickeböller Helga Stadtkämmerin 
Dr. Hanke Andrea-Katharina Stadträtin 
Paal Thomas Stadtrat 
 
 
 
 
 
Ratsmitglieder

13 F AMILIENNA- 
ME , VORNAME  
14 A USGEÜBTER 
BERUF  
Mitgliedschaften bei juristischen Personen, Vereini gungen, 
Unternehmen oder sonstigen Einrichtungen in öffentl ich-
rechtlicher oder privat-rechtlicher Form 
Aldejohann, 
Gilbert 
Justiziar Altenzentrum Klarastift gGmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Atalan, Ali 
(ausgeschieden 
im Jahr 2010) 
Landtag NRW Die Linke. NRW  
(Mitglied im Vorstand) 
Bennink, Helga Diplom-Geologin Westfälische Bauindu strie GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Wohn+Stadtbau GmbH  
(Vorsitzende im Aufsichtsrat), 
Debatte e.V.  
(Stellv. Vorsitzende) 
Berding, Georg Schulleiter Westfälische Bauindustri e GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Stellv. Vorsitzender im Aufsichtsrat), 
Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckve
r- 
bandsversammlung), 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsver sam 
m- 
lung), 
Halle Münsterland GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Bolte, Meik  Studienrat CDU Gievenbeck e.V.  
(Vorsitzender), 
Philologenverband NW  
(Mitglied im Bezirksvorstand Münster-Warendorf), 
Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckve r- 
bandsversammlung), 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Wohn+Stadtbau GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Bruns, Joachim  Kaufmännischer  
Angestellter 
Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverband sver- 
sammlung), 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat),

Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Buddenbäumer, 
Heinz Georg  
Diplomagraringeni
eur Halle Münsterland GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Abfallwirtschaftsbetriebe  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss) 
Dreßen, Olaf  Rechtsanwalt Abfallwirtschaftsbetriebe   
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss), 
Münster Marketing  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss), 
Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverband sve 
r- 
sammlung), 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Drüge, Edgar Lehrer i.R. Papst-Johannes-Schule  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat), 
Westfälische Reit- und Fahrschule e.V.  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Generalversamm
lung), 
Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckve
r- 
bandsversammlung), 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Wohn+Stadtbau GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Ediger, Wolfhard  Soldat citeq  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksauschuss), 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsver sam 
m- 
lung), 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Wohn+Stadtbau GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Dr. Erber,  
Dietmar  
Diplom-Chemiker Sparkasse Münsterland Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Verwal
tungsrat 
und in der Zweckverbandsversammlung, ordentli ches 
beratendes Mitglied im Risiko- und Hauptausschuss), 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
CeNTech GmbH  
(Vorsitzender im Aufsichtsrat), 
Abfallwirtschaftsbetriebe  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksau
s- 
schuss), 
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat),

Ruhrinvest Grundstücksentwicklung AG  
(Mitglied im Aufsichtsrat) 
Fastermann, 
Thomas  
Wahlkreis 
mitarbeiter, 
freiberufl. Grafiker 
AirportPark FMO GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Verban dsve 
r- 
sammlung), 
citeq  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksauschuss), 
Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
CeNTech GmbH  
(Stellv. Vorsitzender im Aufsichtsrat), 
Technologieförderung Münster GmbH  
(Stellv. Vorsitzender im Aufsichtsrat) 
Fraude, Robert  Verkaufsleiter Halle Münsterland Gmb H  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Gabriel, Philipp  Jurist Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverband sver- 
sammlung), 
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat) 
Ganser, Beanka  Diplom-
Sozialarbeiterin 
Hüfferstiftung  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Kuratorium), 
Wohn+Stadtbau GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Sparkasse Münsterland-Ost 
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverband sver- 
sammlung), 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Altenzentrum Klarastift gGmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Föderverein Villa ten Hompel e.V.  
(Mitglied im Vorstand), 
SPD Ortsverein Hansa-Hafen  
(Stellv. Vorsitzende im Vorstand), 
Diakonisches Werk Münster  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Verwalt ungs- 
rat) 
Geschkewitz, 
Gisela  
Diplom-
Oecotrophologin 
Verbraucherberatungsstelle Münster  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Beirat), 
Altenzentrum Klarastift gGmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Hakenes, Maria 
Anna  
Kaufm. Angestellte 
i.R. 
Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckve
r- 
bandsversammlung),

Altenzentrum Klarastift gGmbH  
(Vorsitzende im Aufsichtsrat) 
Hartmann, Gilbert  Bankkaufmann Abfallwirtschaftsbetriebe  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksau s- 
schuss), 
Westfälische Bauindustrie GmbH 
 (Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Dr. Hasenjürgen, 
Brigitte 
Soziologin  
Hense, Stephan Angestellter Münster Marketing  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss), 
citeq  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksau
schuss), 
Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckve
r- 
bandsversammlung) 
Heuer,  
Wolfgang  
Angestellter Sparkasse Münsterland Ost  
(2. Stellv. Vorsitzender im Risiko- und Hauptaus
schuss, 
ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Verwal tungsrat 
und in der Zweckverbandsversammlung) 
Heyden, Kira 
(ausgeschie
den im 
Jahr 2010) 
Wissenschaft. 
Mitarbeiterin 
Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckve
r- 
bandsversammlung), 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Holtz, Gisela  Geschäftsführerin Hüfferstiftung  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Kuratorium), 
Arbeitskreis International e.V.  
(Mitglied im Vorstand), 
FSV e.V.  
(Mitglied im Vorstand), 
Förderverein Münster-Lublin e.V.  
(Mitglied im Vorstand), 
Clemenshospital  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Kuratorium), 
Altenzentrum Klarastift gGmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Landschaftsverband Westfalen-Lippe  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Landsc haftsve 
r- 
sammlung), 
Piepmeyerstiftung  
(Mitglied im Aufsichtsrat) 
Joksch, Gerhard  Stadtplaner Wohnungsgesellschaft G roße Lodden mbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat),

Wohn+Stadtbau GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Verban dsver- 
sammlung), 
Stadtwerke Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Verban dsver- 
sammlung),                                                                            
   Abfallwirtschaftsbetriebe  
(Vorsitzender im Werksausschuss) 
Dr. Jung, 
Michael  
Studienrat Stadtwerke Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Abfallwirtschaftsbetriebe  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss) 
Kehr, Manfred  Angestellter Kultur Kooperative Müns ter e.V.  
(Stellv. Vorsitzender im Vorstand), 
Verdi  
(Mitglied im Vorstand) 
Kemper,  
Annette  
Lehrerin Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverband sver- 
sammlung), 
Papst-Johannes-Schule  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat) 
Kersting,  
Gerd  
Polizeibeamter  
Kisnat, Horst  Polizeibeamter Westfälische Bauindus trie GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat), 
Abfallwirtschaftsbetriebe  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksau s- 
schuss), 
Münster Marketing  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss), 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Verban dsver- 
sammlung) 
Klas, Heribert  Leiter Stadtmarke- 
ting 
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Halle Münsterland GmbH

(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Sparkasse Münsterland Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Verwalt ungs- 
rat und im Risiko- und Hauptausschuss) 
Klein, Rudolf  Leiter Systembe- 
trieb 
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Westfälische Bauindustrie GmbH 
 (Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Kleine Borgmann, 
Bruno  
Lehrer Westfälischer Zoologischer Garten Münster Gmb H  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Westfälische Reit- und Fahrschule e.V.  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Genera lver- 
sammlung), 
Abfallwirtschaftsbetriebe  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss) 
Kleine-Wilke, Karl  Verwaltungsfach- 
wirt i.R. 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverband sver- 
sammlung), 
AirportPark FMO GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Koch, Marianne  Geschäftsführende  
Gesellschafterin/  
Unternehmerin 
CeNTech GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Münster Marketing  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss) 
Köhn, Raimund   Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckve r- 
bandsversammlung), 
Verbraucherberatungsstelle Münster  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat)
 
Dr. jur. Kornblum, 
Thorsten  
Diplom-Jurist, 
Steuerwissen-
schaftler (LL.M) 
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH 
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat), 
Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverband sver- 
sammlung), 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Vorsitzender im Aufsichtsrat), 
Stadtwerke Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Kubel, Stefan  Jurist Zweckverband Schienenpersonenn ahverkehr  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsver samm- 
lung), 
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH 
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat),

Abfallwirtschaftsbetriebe  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss) 
Kubig-Steltig, 
Gabriele  
Geschäftsführerin Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Halle Münsterland GmbH  
(Stellv. Vorsitzende im Aufsichtsrat), 
Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckve r- 
bandsversammlung), 
Münster Marketing  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss) 
Küppers, Teresa  Diplom-
Sozialpädagogin 
Altenzentrum Klarastift gGmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Hüfferstiftung  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Kuratorium) 
Langenfeld, 
Marco 
(ausgeschieden 
im Jahr 2010) 
KfZ-Mechatroniker  
Lenski, Jens-
Ulrich  
Student citeq  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksau - 
schuss), 
Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Verbraucherberatungsstelle Münster  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat) 
Marquardt, 
Thomas 
Stabsoffizier  
Merveldt, 
Franziskus-Pius 
Graf von  
Diplom-Soziologe 
i.R. 
Papst-Johannes-Schule  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Beirat), 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Möllemann-
Appelhoff, 
Carola  
Studienrätin Münster Marketing  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss), 
Abfallwirtschaftsbetriebe  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss), 
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Sparkasse Münsterland Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Risiko-  und 
Hauptausschuss, in der Zweckverbandsversammlung und 
im Verwaltungsrat) 
Möllers, Jutta  Diplom-Pädagogin Sparkasse Münsterl and-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverband sver- 
sammlung), 
Altenzentrum Klarastift gGmbH

(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Möltgen, Jörn  Wissenschaftl. 
Mitarbeiter 
AirportPark FMO GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverband sver- 
sammlung), 
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Vorsitzender im Aufsichtsrat), 
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Münsterjohann, 
Ursula 
(ausgeschieden 
im Jahr 2010) 
Stadt- und 
Verkehrssoziologin 
 
Naegels, Anne Studentin Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverband sver- 
sammlung), 
Altenzentrum Klarastift gGmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Nicklas, 
Andreas  
Rechtsanwalt Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH 
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat), 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Verban dsver- 
sammlung), 
Stadtwerke Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Dr. Obst, Karin  Oberstudienrätin Sparkasse Münster land-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverband sver- 
sammlung) 
Ohm, Jürgen  Selbst. Galerist Münster Marketing  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss), 
AirportPark FMO GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Beirat) 
Otte, Robert  Versicherungs-
makler/  
Vermögensberater 
Halle Münsterland GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Altenzentrum Klarastift gGmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Verbraucherberatungsstelle Münster  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Beirat), 
Münster Marketing  
(Vorsitzender im Werksausschuss), 
Münsterland e.V.  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Mitgliederv ersamm-

lung), 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Peters, Carsten  Geschäftsführer Halle Münsterland GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat), 
Münster Marketing  
(Stellv. Vorsitzender im Werksausschuss), 
AirportPark FMO GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Flughafen Münster-Osnabrück GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Pfau, Fritz  Polizeibeamter Halle Münsterland GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Pölling, Kurt  Beamter Wohn+Stadtbau GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverban dsver- 
sammlung), 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Verban dsver- 
sammlung), 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Münsterland e.V.  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Mitgli ederver- 
sammlung), 
Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Powroznik, 
Pascal 
Integrationshelfer  
Rahn, Karsten 
(ausgeschieden 
im Jahr 2010) 
Jurist Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverband sver- 
sammlung), 
Halle Münsterland GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Abfallwirtschaftsbetriebe  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksau s- 
schuss) 
Reiners, Otto  Referatsleiter Verbraucherberatungss telle Münster  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat), 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Sparkasse Münsterland Ost

(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Verwaltungsrat), 
citeq  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksauschuss) 
Reismann, Karin Rentnerin Münster Marketing  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksau s- 
schuss), 
Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckve r- 
bandsversammlung), 
Münsterland e.V.  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Mitgli ederver- 
sammlung), 
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Abfallwirtschaftsbetriebe  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss), 
Clemenshospital  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Kuratorium) 
Reuter, Jürgen  Architekt Wohn+Stadtbau GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverband sver- 
sammlung), 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsver samm- 
lung), 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Rickfelder, Josef Polizeibeamter Halle Münsterland GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Altenzentrum Klarastift gGmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Sparkasse Münsterland Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckve r- 
bandsversammlung und stellv. stimmberechtigtes Mitg lied 
im Verwaltungsrat), 
Hüfferstiftung  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Kuratorium), 
Seniorenhaus Handorf GmbH & Co. KG  
(Geschäftsführer), 
Bürgerschützen Handorf e.V.  
(Mitglied im Vorstand), 
CDU Ortskreis Handorf  
(Mitglied im Vorstand)

Rohleder, Tim Student Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckve r- 
bandsversammlung), 
Münster Marketing  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss), 
Halle Münsterland GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Roth, Stefan Student Wohnungsgesellschaft Große Lodd en mbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverband sver- 
sammlung), 
Hüfferstiftung  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Kuratorium), 
citeq  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksau - 
schuss), 
Wohn+Stadtbau GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat )              
                                                                                               
                                                                                               
                                
Dr. Schipmann, 
Ludwig  
Angestellter Altenzentrum Klarastift gGmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckve r- 
bandsversammlung), 
Münster Marketing  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksau s- 
schuss),  
Halle Münsterland GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Schulze Wintzler, 
Anne  
Verbraucher-
beraterin 
citeq  
(Stellv. Vorsitzende im Werksauschuss), 
Clemenshospital  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Kuratorium) 
Sellenriek, Heinz-
Dieter 
Richter  
Seyfferth, Petra  Wissenschaftl. 
Mitarbeiterin 
Verbraucherberatungsstelle Münster  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Beirat), 
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Papst-Johannes-Schule  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat) 
Steinforth, 
Florian  
Hauptbrandmeister 
i.R. 
Wohn+Stadtbau GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Clemenshospital

(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Kuratorium), 
Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverband sver- 
sammlung), 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Altenzentrum Klarastift gGmbH  
(Stellv. Vorsitzender im Aufsichtsrat) 
Dr. Stein-Redent, 
Rita  
Wissenschaftl. 
Mitarbeiterin 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Abfallwirtschaftsbetriebe  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksau s- 
schuss), 
Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckve r- 
bandsversammlung), 
Verbraucherberatungsstelle Münster  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Beirat) 
 
Steinzen,  
Sebastian 
(ausgeschieden 
im Jahr 2010) 
Referendar Münster Marketing  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Werksausschuss), 
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Beirat), 
citeq  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksau - 
schuss), 
Altenzentrum Klarastift gGmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Stober, Barbara Hausfrau Verbraucherberatungsstelle  Münster  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat), 
Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Evangelisches Familienbildungswerk Münster e.V.  
(1. Vorsitzende im Vorstand), 
Sparkasse Münsterland Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Verwaltungsr at und 
ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckver - 
bandsversammlung) 
Stracke-Gönül, 
Aliye 
(ausgeschieden 
im Jahr 2010) 
Sprachlehrerin Wohn+Stadtbau GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckve r- 
bandsversammlung) 
Toulas, Iris  Geschäftsführerin Abfallwirtschaftsbet riebe  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksau s-

schuss), 
Stadtwerke Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Verbraucherberatungsstelle Münster  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Beirat), 
Kultur- und Bildungsverein Coerde e.V.  
(2. Vorsitzende im Vorstand) 
Varnhagen, Hans  Dachdeckermeis- 
ter/ 
Geschäftsführer 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Verban dsver- 
sammlung), 
Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckve r- 
bandsversammlung und stellv. stimmberechtigtes Mitg lied 
im Verwaltungsrat), 
Abfallwirtschaftsbetriebe  
(Stellv. Vorsitzender im Werksausschuss), 
Stadtwerke Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Halle Münsterland GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Vilhjalmsson, 
Wendela-Beate  
Lehrerin i.R. Münster Marketing  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksau s- 
schuss), 
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Beirat), 
Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit  
(Mitglied im Vorstand) 
von den Berg, 
Dieter  
Bereichsdirektor 
a.D. 
Sparkasse Münsterland-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverband sver- 
sammlung), 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
von Göwels, 
Walter  
Versicherungs-
fachmann 
Halle Münsterland GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Technologieförderung Münster GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Kaufmannschaft Mondstraße  
(Sprecher) 
von Olberg, 
Robert  
Student Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsver samm- 
lung), 
Verbraucherberatungsstelle Münster  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Beirat),

Papst-Johannes-Schule  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Beirat), 
Wohn+Stadtbau GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Altenzentrum Klarastift gGmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat 
Weber, Stefan  IT-Unternehmens-
berater 
Stadtwerke Münster GmbH  
(Vorsitzender im Aufsichtsrat), 
Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Verban dsver- 
sammlung), 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Verban dsver- 
sammlung) 
Welker, Helga  Bürovorsteherin Sparkasse Münsterlan d-Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverband sver- 
sammlung), 
Münster Marketing  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksau s- 
schuss), 
Heimathaus Münsterland in Telgte GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Verwalt ungs- 
rat), 
Halle Münsterland GmbH (Vorsitzende im Aufsichtsrat) 
Wendland, 
Simone  
Rechtsanwältin Sparkasse Münsterland-Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckve r- 
bandsversammlung), 
Westfälische Bauindustrie GmbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Wieneke, Lars  Werbeagentur Abfallwirtschaftsbetrie be  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksau s- 
schuss), 
Halle Münsterland GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat) 
Wigger, Holger  Technischer 
Angestellter 
Halle Münsterland GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Sparkasse Münsterland Ost  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied der Zweckve r- 
bandsversammlung und stellv. stimmberechtigtes Mitg lied 
im Verwaltungsrat) 
Winkel, Maria  Kauffrau in der 
Grundstücks- und 
Wohnungswirt- 
schaft 
Sparkasse Münsterland Ost  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Zweckverband sver- 
sammlung), 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Abfallwirtschaftsbetriebe

(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksau s- 
schuss) 
Winter, Karl-
Heinz  
Diplom-Ingenieur 
i.R. 
Wirtschaftsförderung Münster GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat), 
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied der Verbandsver samm- 
lung), 
Wohn+Stadtbau GmbH  
(Stellv. Vorsitzender im Aufsichtsrat),       
Gewerbepark Münster-Loddenheide (GML) GmbH  
(Stellv. stimmberechtigtes Mitglied im Fachbeirat), 
Münster Marketing  
(Ordentliches stimmberechtigtes Mitglied im Werksau s- 
schuss)

Beratungsverlauf (3)

07.12.2011 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften
TOP 3.1 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
14.12.2011 Hauptausschuss
TOP 28 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
14.12.2011 Rat
TOP 30 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (11)

  • Klemensstraße 10
  • Robert-Bosch-Straße
  • Schulstraße
  • Holzbrücke
  • Alter Steinweg
  • Albersloher Weg
  • Stubengasse
  • Loddenheide
  • Mondstraße
  • Schonebeck
  • Feldstiege

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0885/2011
Typ
Vorlagen
Datum
18.11.2011
Erstellt
06.10.2020 14:37