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V/0294/2024

Ringlinie (Linie 33/34) und Linie 14

Vorlagen 26.04.2024

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Anlage 1 Ringlinie_(33_34)_und_Linie 14

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Ansehen

Anlage A

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage 2 Betriebshalt_Hafenstraße

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Ansehen

Anlage 1 Ringlinie_(33_34)_und_Linie 14

9636 Zeichen

1 
 
Ausgangslage und Zielsetzung 
Im Zusammenhang mit der Angebotsreduzierung im Stadtbusverkehr wurde die Ringlinie 
33/34 im Herbst 2022 einstell t. Mit der Wiederaufnahme von eingestellten Leistungen, wie 
beispielsweise dem 20‘ -Takt oder dem durchlaufenden Nachtbusverkehr am Wochenende, 
soll auch der Betrieb der Ringlinie im Jahr 2024 wieder aufgenommen werden. Dazu befinden 
sich die Stadtwerke Münster aktuell in einer europaweiten Ausschreibung der Verkehrsleistung 
für die Linie 33/34. Zielsetzung ist es, die Linie zum Oktober dieses Jahres wieder in Betrieb 
zu nehmen.  
Im Zusammenhang mit der Ausschreibung wurde die Linienführung und das Betriebskonzept 
der Ringlinie überprüft. Unter Berücksichtigung der Funktion der Ringlinie im Stadtbusnetz, 
den Belangen der Fahrgäste sowie der Sicherstellung eines verlässlichen und stabilen 
Betriebes wurde die Linienführung überplant und optimiert. 
   
Bestandsanalyse 
Die Einführung der Ringlinie 33/34 erfolgte im Zuge der Umsetzung der Maßnahmen des 3. 
Nahverkehrsplanes Stadt Münster im Oktober 2016. Einerseits sollten mit der Ringlinie 
dezentrale Umsteigeverbindungen von den Hauptachsen geschaffen werden, um den 
Hauptbahnhof zu entlasten, andererseits sollten im Innenstadtbereich über den zweiten 
Tangentenring erstmalig durchgehende Stadtbusverbindung angeboten werden. Dazu wurde 
die Ringlinie mit Einschleifung über den Hauptbahnhof konsequent über den zweiten 
Tangentenring geführt. An den Kreuzungspunkten mit den Hauptachsen wurden 
Umstiegshaltestellen eingerichtet. Da die Linien 33 bzw. 34 als Ringlinie mit laufender 
Fahrgastbesetzung konzipiert wurde und somit keine klassischen Start- bzw. Endhaltestellen 
hatte, wurde die Linie „durchlaufend“ ohne Pausen - bzw. Pufferzeiten betrieben.  Zur 
Anbindung des Hauptbahnhofes wurden Stichfahrten mit Spitzkehren im Bereich der 
Urbanstraße durchgeführt.  
Aufgrund dieses Betriebskonzeptes war die Ringlinie von Beginn an extre m 
verspätungsanfällig. Fahrzeitverluste auf dem stauanfälligen Ring und durch die 
Einschleifungen bzw. Stichfahrten über den Hauptbahnhof konnten nicht durch Pausenzeiten 
kompensiert werden. Die Fahrzeuge liefen auf und ein stabiler Takt war nicht zu gewährleisten.  
 
 
Abbildung 1: Ringlinie / Linie 14 (2016)

2 
 
 
 
 
Abbildung 2: Ringlinie / Linie 14 – Detailansicht (2016) 
 
 
Eine dadurch betrieblich notwendige Modifikation der Ringlinie erfolgte zum Fahrplanwechsel 
im Frühjahr 2019. Mit der Zielsetzung, die Verspätungen zu reduzieren und damit den Betrieb 
zu stabilisieren, wurden die Linien 33/34 zwischen Hauptbahnhof und Hohenzollernring über 
die Wolbecker Straße geführt. Die zeitaufwendigen Stichfahrten zum Hauptbahnhof mit 
Spitzkehre im Bereich der Urbanstraße entfielen somit. Der Hansaring wurde mit der 
Stadtbuslinie 14 bedient.  
Trotz der gestreckten Linienführung und dem Verzicht auf die Stichfahrten zum Hauptbahnhof 
blieb die Ringlinie verspätungsanfällig und ohne Verspätungspuffer betrieblich instabil. Eine 
stabile Taktlage für die Fahrgäste konnte nicht gewährleitstet werden. Je nach Verkehrslage 
liefen die Fahrzeuge auf und mussten durch das Eingreifen der Leitstelle wieder in den Takt 
gebracht werden. Durch den zusätzlich notwendigen Personalbedarf für Pausenablösungen 
stiegen zudem die Kosten.

3 
 
 
Abbildung 3: Ringlinie / Linie 14 (2019)  
 
 
 
Abbildung 4: Ringlinie / Linie 14 – Detailansicht (2019)  
 
Mit fast 5.000 Fahrgästen pro Werktag hat die Ringlinie grundsätzlich die Erwartungen erfüllt. 
Neben der Haltestelle Hauptbahnhof werden die Haltestellen Pumpenhaus/Lublinring und 
Dreifaltigkeitskirche – mit Umstieg von den Hauptachsen – sowie die Haltestelle Coesfelder 
Kreuz am intensivsten genutzt. Die stärkste Fahrgastnachfrage ist vor allem auf dem

4 
 
nordwestlichen sowie auf dem südwestlichen Teilabschnitt des Ringes aus und in Richtung 
Coesfelder Kreuz festzustellen. Mit Umstieg von den Hauptachsen konnten mit der Ringlinie 
neue Verbindungen im Innenstadtbereich realisiert werden.  
Mit knapp 12 % des Fahrgastaufkommens ist der Hauptbahnhof zwar die am stärksten 
frequentierte Haltestelle, liegt damit aber deutlich unter den 16 % der gesamtstädtischen 
Bedeutung des Hauptbahnhofs für das gesamte Fahrgastaufkommen. Mit Ausnahme der 
Haltestellen Villa ten Hompel, St. Franziskus -Hospital, Langemarckstraße, Henriette -Son-
Straße und Sperlichstraße werden die Haltestellen der Ringlinie auch durch mindestens eine 
weitere Stadtbuslinie in Direktfahrt an den Hauptbahnhof angebunden. Nur ca. 120 Fahrgäste 
nutzen die vorgenannten Haltestellen, um mit der Ringlinie zum Hauptbahnhof zu kommen.  
 
Verkehrliche, betriebliche und wirtschaftliche Bewertung 
Aus verkehrlicher Sicht kann, wie in der Analyse der Fahrgastverflechtungen dargelegt, auf 
eine Anbindung des Hauptbahnhofs mit der Ringlinie verzichtet werde n. Auch im Sinne der 
Funktion der Ringlinie ist eine konsequente Führung der Linie über den zweiten Tangentenring 
ohne Einschleifung Hauptbahnhof zielführender. Wie die Fahrgastzahlen zeigen, werden die 
dezentralen Umstiege von den Hauptachsen zur Entlastung des Hauptbahnhofs 
angenommen. Zudem werden innstädtischen Verbindungen – v. a. über Coesfelder Kreuz – 
geboten und angenommen, die nicht radial über den Hauptbahnhof führen. 
Auch aus betrieblicher Sicht sollte auf eine Bedienung des Hauptbahnhofs mit der Ringl inie 
verzichtet werden. Stichfahrten zum Hauptbahnhof sind grundsätzlich v. a. in Kombination mit 
der Spitzkehre Urbanstraße störanfälli g. Dies ist im Sinne eines stabilen Betriebes der 
Ringlinie wie auch aller anderen Stadtbuslinien unbedingt zu vermeiden. Grundsätzlich trägt 
jede Reduzierung von Fahrten in der Zu- bzw. Abfahrt zum Hauptbahnhof zur Verbesserung 
der betrieblichen Leistungsfähigkeit auf allen Buslinien in diesem Bereich bei. Aufgrund der 
störanfälligen Führung der Ringlinie über den Hauptbahnhof sowie die nicht vorhandenen 
Pausen- bzw. Pufferzeiten ist die Ringlinie mit ihrem „alten“ Betriebskonzept nicht fahrbar. 
Um einen stabilen Betrieb sicherzustellen, ist die Linie zu brechen, d. h. mit einer Start - und 
Endhaltestelle sowie mit entsprechenden Pausen- bzw. Pufferzeiten zu planen. Verspätungen 
können so kompensiert und ein stabiler Betrieb mit einer für die Fahrgäste stabilen Taktung 
(anders als in der Vergangenheit) gewährleistet werden. An den Haltepositionen am 
Hauptbahnhof ist aufgrund der Vielzahl und der engen Taktung v on Busan- bzw. -abfahrten 
die Einrichtung von Pausen- bzw. Pufferzeiten für die Ringlinie nicht möglich.  
Eine Bedienung der Haltestelle Hauptbahnhof mit anschließenden Ein - und Aussetzfahrten 
zum Betriebshalt auf dem Frie-Vendt-Platz ist aus verkehrlicher und betriebswirtschaftlicher 
Sicht nicht darstellbar. Die Mehrkosten für die notwendigen Ein- und Aussetzfahrten über die 
Friedrich-Ebertstraße würden sich auf ca. 500.000€ pro Jahr belaufen. Zudem würden die 
Knoten Herwarthstraße / Von-Steuben-Straße und Von-Steuben-Straße / Hafenstraße durch 
mindestens 12 zusätzliche Leer - bzw. Betriebsfahrten belastet. Diese Fahrten würden die 
Leistungsfähigkeit für die anderen Stadt - und Regionalbuslinien in diesem neuralgischen 
Bereich in der Zu- bzw.- Abfahrt zum Hauptbahnhof nochmal deutlich verschlechtern. Hinzu 
kommen Spitzkehren im Bereich Bahnhofstraße / Urbanstraße für die Fahrten der Ringlinie, 
die in den Haltestellenbereichen A bzw. B vor dem Hauptbahnhof enden. 
 
Zielkonzept 
Aus den vorgenannten verkehrlichen,  betrieblichen und wirtschaftlichen Gründen soll die 
Ringlinie mit Wiederaufnahme des Betriebes zum Oktober 2024 gestreckt – ohne 
Einschleifung Hauptbahnhof – über die Hafenstraße und den Hansaring geführt werden. Auf 
der Hafenstraße / Nähe Ludgeriplatz w ird eine Haltestelle mit Betriebshalt eingerichtet. 
Dadurch erhält die Ringlinie einen Start- bzw. Endpunkt mit Pausen- und Pufferzeiten, über 
die Verspätungen kompensiert und ein stabiler Betrieb bzw. Takt gewährleis tet wird. Über 
diese Haltestelle besteht zudem der Umstieg von der Ringlinie auf bzw. von den Linien der 
Hauptachsen Weseler Straße und Hammer Straße , analog zu den Umstiegshaltestellen 
Hohenzollernring (Linie 2/10/R11/R13), Lublinring  (Linie 6/8/17), Dreifaltigkeitskirche (Linie 
15/16), Orléansring (Linie 9, R72/R73) oder Coesfelder Kreuz.

5 
 
Die Linie 14, die aktuell mit Spitzkehre Hauptbahnhof über den Hansaring geführt wird, kann 
dann wieder über die Wolbecker Straße geführt werden. Die Vermeidung der Spitzkehren der 
Linie 14 mit entsprechenden Fahrten trägt dann auch zu einer Verbesserung der betrieblichen 
Abläufe am Hauptbahnhof und zur Entlastung bei. 
 
Abbildung 5: Zielkonzept Ringlinie / Linie 14 (ab Oktober 2024)  
 
 
Abbildung 6: Zielkonzept Ringlinie / Linie 14 - Detailansicht (ab Oktober 2024)

6 
 
 
Mit Wiederaufnahme des Betriebes und mit der optimierten Linienführung ab Oktober 2024 
soll die Ringlinie werktags und auch samstags im „stadtbus -üblichen“ 20‘ -Takt betrieben 
werden. Am Sonntag soll auf der Ringlinie ein 30‘ -Takt (vor Einstellung 40‘ -Takt) geboten 
werden. Im Zusammenhang mit der vorab beschriebenen Linienwegmaßnahme wird auch für 
die Linie 14 die Wiederaufnahme des 20‘-Taktes zum Oktober 2024 angestrebt. 
Im Rahmen der Ausschreibung der Ringlinie wird das vorab beschriebene Linien - bzw. 
Betriebskonzept berücksichtigt. Vorbehaltlich der Ergebnisse der Ausschreibung werden sich 
nach einer ersten Abschätzung die jährlichen Kosten für die Wiederaufnahme der Ringlinien 
mit der vorab erläuterten Linienführung bzw. Betriebskonzept auf ca. 1,5 Mio. Euro belaufen.

Anlage A

1386 Zeichen

Anlage A zur V/0294/2024 
Kurzüberblick 
Aus den in der Vorlage genannten verkehrlichen, betrieblichen und wirtschaftlichen Gründen soll 
die Ringlinie mit Wiederaufnahme des Betriebes zum Oktober 2024 gestreckt – ohne Einschlei-
fung Hauptbahnhof – über die Hafenstraße und den Hansaring geführt werden (vgl. Anlage 1). 
Auf der Hafenstraße wird eine Haltestelle mit Betriebshalt eingerichtet. Die Linie 14 wird nach 
Andienung des Hauptbahnhofes wieder über die Wolbecker Straße in Richtung Maikotten geführt.    
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Die vorgeschlagenen Maßnahmen dienen dem primären Ziel einen möglichst störungsfreien Be-
trieb der Ringlinie ab Wiederaufnahme im Herbst 2024 zu gewährleisten. Hiermit wird grundle-
genden Kundenanforderungen in Bezug auf die Verlässlichkeit und somit Attraktivität des ÖPNV 
Rechnung getragen. Die Maßnahme dient mithin der Stärkung des Umweltverbundes.  
Für die Einrichtung einer zunächst provisorischen Betriebshaltestelle in der Hafenstraße fallen 
ausschließlich Markierungsarbeiten an. 
 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
 vollständig 
freiwillig 
Der Aufgabenträger Stadt Münster ist gemäß Regionalisierungsgesetz Nordrhein-Westfalen 
(RegG NRW) im Rahmen der Daseinsvorsorge verpflichtet, das ÖPNV-Angebot bei Bedarf fortzu-
schreiben.

Beschlussvorlage

7500 Zeichen

V/0294/2024 
V/0294/2024 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Ringlinie (Linie 33/34) und Linie 14 – Optimierung der Linienführung im Zusammenhang mit der 
Wiederaufnahme des Angebotes 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   15.05.2024 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Be-
hinderungen 
Vorberatung 
   28.05.2024 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 
   05.06.2024 Ausschuss für Verkehr und Mobilität Vorberatung 
   19.06.2024 Hauptausschuss Vorberatung 
   19.06.2024 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Die betriebliche Wiederaufnahme der Ringlinie (Linien 33/34) zum Oktober 2024 wird zur 
Kenntnis genommen. 
2. Der Rat beschließt die optimierte Linienführung der Ringlinie sowie der Linie 14.  
3. Der Rat beschließt zugunsten des optimierten Betriebes der Ringlinie die Einrichtung einer 
provisorischen Betriebshaltestelle an der Hafenstraße/ Nähe Ludgeriplatz. 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Für den städtischen Haushalt ergeben sich aufgrund der unternehmensinternen Finanzierung aus 
dem Beschluss zum Öffentlichen Dienstleistungsauftrag (ÖDA) für die Linienänderung grundsätzlich 
keine unmittelbaren finanziellen Auswirkungen. 
 
Für die Einrichtung der zunächst provisorischen Betriebshaltestelle fallen ausschließlich Markie-
rungsarbeiten an. 
 
 
Begründung: 
 
Nachdem die Ringlinie (Linie 33/34) im Zuge der Angebotsreduzierung des Stadtbusangebotes im 
Jahr 2022 eingestellt werden musste, ist nun eine Wiederaufnahme des Betriebes zum 28. Oktober 
Amt für Mobilität und Tiefbau  
 
10.05.2024 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in:  
Frau Hausegger 
Telefon: 492-6503 
Hausegger@stadt-
muenster.de

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V/0294/2024 
2024 geplant. Im Rahmen des Ausschreibungsprozesses ist die Linienführung und das Betriebskon-
zept der Ringlinie überprüft worden. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre  haben gezeigt, dass 
das Konzept einer stetigen Durchbindung am Hauptbahnhof – mit einer durchgehenden Fahrgastbe-
setzung – zu erheblichen betrieblichen Problemen führt. Problematisch bei einer Ringlinie ist, dass 
Fahrzeitverluste bei einer durchgängigen Führung über den Hauptbahnhof ohne Pausen- bzw. Puf-
ferzeiten nicht kompensiert werden können. Die Fahrzeuge laufen auf und ein stabiler Takt ist für die 
Fahrgäste nicht zu gewährleisten. Vor diesem Hintergrund erfordert der Betrieb der Ringlinie die Ein-
richtung eines natürlichen Brechpunktes, an dem Pausen - und Pufferzeiten gewährleistet werden 
können. 
 
Aus verkehrlicher Sicht kann auf eine Anbindung des Hauptbahnhofs mit der Ringlinie verzichtet wer-
den. Mit Ausnahme der Haltestellen Villa ten Hompel, St. F ranziskus-Hospital, Langemarckstraße, 
Henriette-Son-Straße und Sperlichstraße werden die Haltestellen der Ringlinie auch durch mindes-
tens eine weitere Stadtbuslinie in Direktfahrt an den Hauptbahnhof angebunden . Insgesamt nur ca. 
2,5 % der Fahrgäste (120 Fahrgäste/Tag) nutzen die vorgenannten Haltestellen, um mit der Ringlinie 
zum Hauptbahnhof zu kommen. 
 
Mit der Auflassung des Hauptbahnhofs ist es notwendig die Betriebshaltestelle der Ringlinie – im Sin-
ne der Funktion der Ringlinie – auch als Umstiegshaltestelle zu etablieren. Die Einrichtung der Be-
triebshaltestelle auf der Hafenstraße, Nähe Ludgeriplatz würde einen fußläufig akzeptablen Umstieg 
auf die Linien der Hauptachsen Weseler Straße und Hammer Straße ermöglichen (analog zu den 
Umstiegshaltestellen Hohenzollernring, Lublinring, Orleansring oder Coesfelder Kreuz). 
 
Unter Berücksichtigung bestehender Fahrgastverflechtungen wird daher vorgeschlagen, die Ringlinie 
mit Wiederaufnahme des Betriebes gestreckt – ohne Einschleifung am Hauptbahnhof – über die Ha-
fenstraße und den Hansaring zu führen. In diesem Zusammenhang wird die Einrichtung einer zu-
nächst provisorischen Betriebshaltestelle an der Hafenstraße in der Nähe des Ludgeriplatzes unter 
Wegfall von drei  bis vier Pkw-Stellplätzen empfohlen (vgl. Anlage 2). Die konsequente Führung der 
Ringlinie über die Innenstadttangente trägt auf diese Weise zu einer stärkeren Entlastung des Haupt-
bahnhofes und damit zu einer Verbesserung der betrieblichen Leistungsfähigkeit aller Stadtbuslinien 
bei. Analog zur geänderten Linienführung der Ringlinie soll die Linie 14 nach Be dienung des Haupt-
bahnhofes wieder über die Wolbecker Straße aus und in Richtung Mauritz geführt werden. Durch 
diese Maßnahme werden zusätzlich bestehende Spitzkehren am Hauptbahnhof vermieden. 
 
Als Alternativlösung wurde die Einrichtung einer Start-/Endhaltestelle am Hauptbahnhof bzw. am Frie-
Vendt-Platz geprüft. Dies ist aus verkehrlicher, betrieblicher und wirtschaftlicher Sicht mit Problemen 
verbunden. Die Mehrkosten für die notwendigen Ein - und Aussetzfahrten über die Friedrich -Ebert-
Straße würden sich auf ca. 500.000 € pro Jahr belaufen. Zudem würden die Knoten Herwarthstraße / 
Von-Steuben-Straße und Von-Steuben-Straße / Hafenstraße durch mindestens 12 zusätzliche Leer - 
bzw. Betriebsfahrten pro Stunde belastet. Diese Fahrten würden die Leistungsfähigkeit für die ande-
ren Stadt - und Regionalbuslinien in diesem neuralg ischen Bereich in der Zu - bzw. Abfahrt zum 
Hauptbahnhof nochmals deutlich verschlechtern. Hinzu kommen Spitzkehren im Bereich Bahnhof-
straße / Urbanstraße für die Fahrten der Ringlinie, die in den Haltestellenbereichen A bzw. B vor dem 
Hauptbahnhof enden. 
 
Die Einrichtung einer Haltestelle mit Betriebshalt auf dem Frie -Vendt-Platz bei gestreckter Führung 
der Ringlinie über die Hafenstraße stellt keine akzeptable Lösung  dar. Auf dem Frie -Vendt-Platz 
müsste eine separate neue Haltestelle inklusive Hochboard eingerichtet werden. Fahrgäste, die diese 
Haltestelle zum Ein- bzw. Ausstieg nutzen, brauchen eine gesicherte Zuwegung über den Platz, der 
von rangierenden Bussen oder auch PKW’s befahren wird. Dies ist ohne einen umfassenden Umbau 
– zu Lasten der Stellplatzkapazität – nicht realisierbar. Zudem ist eine Anfahrt bzw. Abfahrt des Frie-
Vendt-Platzes über die Hafenstraße und Frie-Vendt-Straße bzw. Friedrich-Ebert-Straße nur mit einem 
erheblichen Fahrzeitaufwand (Mehrkosten) möglich. Die Enge des Platzes und die zu fahrenden Kur-
ven sind für Fahrten mit Fahrgästen nicht geeignet. In Fahrtrichtung Ludgeriplatz muss von der Ha-
fenstraße links in die Fr ie-Vendt-Straße abgebogen werden. Dieses Abbiegen läuft konträr zum 
Linksabbiegen der Linien 6, 8, 14 und 17 und ist mit Vorrang für den ÖPNV durch diesen Knoten nicht

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V/0294/2024 
zu leisten. Es folgt in engen Kurven das Linksabbiegen auf den Frie-Vendt-Platz und beim Einsetzen 
der Fahrt mit Linkseinbiegen auf die Friedrich -Ebert-Straße und das Einbiegen auf die Hafenstraße. 
Die Gegenrichtung ist von den gleichen zeitaufwendigen und für den Fahrgast sehr unkomfortablen 
Abbiegevorgängen gekennzeichnet. Zudem kommt es in dem gesamten Bereich rund um die Knoten 
Hafenstraße / Friedrich -Ebert-Straße und Hafenstraße / Frie -Vendt-Straße insbesondere in der 
Hauptverkehrszeit zu erheblichen Rückstauungen im Kfz-Verkehr, die das Abbiegen der Ringlinie auf 
den Frie-Vendt-Platz nur mit erheblichen Fahrzeitverlusten ermöglichen. 
 
Für eine vertiefende Erläuterung und Begründung der Beschlussvorschläge wird auf die Anlage 1 
dieser Vorlage verwiesen. 
 
 
 
i.V. 
 
 
gez. 
Robin Denstorff 
Stadtbaurat 
 
Anlagen: 
 
Anlage A 
Anlage 1: Vertiefende Erläuterung zur erforderlichen Anpassung der Linien 33/34 und 14 
Anlage 2: Lageplan provisorische Start/Endhaltestelle Hafenstraße

Anlage 2 Betriebshalt_Hafenstraße

32 Zeichen

Anlage 2 zur Vorlage V/0294/2024

Beratungsverlauf (5)

15.05.2024 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen
TOP 4 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
28.05.2024 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 7.8 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
05.06.2024 Ausschuss für Verkehr und Mobilität
TOP 5.6 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
19.06.2024 Hauptausschuss
TOP 20 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
19.06.2024 Rat
TOP 30 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (16)

  • Urbanstraße
  • Wolbecker Straße
  • Langemarckstraße
  • Von-Steuben-Straße
  • Hafenstraße
  • Hammer Straße
  • Friedrich-Ebert-Straße
  • Hansaring
  • Hohenzollernring
  • Lublinring
  • Henriette-Son-Straße
  • Sperlichstraße
  • Herwarthstraße
  • Bahnhofstraße
  • Weseler Straße
  • Ludgeriplatz

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Details

Aktenzeichen
V/0294/2024
Typ
Vorlagen
Datum
26.04.2024
Erstellt
25.04.2024 10:31