Mandari Insight

V/0632/2022

Zukunftsstrategie für den Kongressstandort Münster

Vorlagen 11.10.2022

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Anlage 3 - Ausführliche Dokumentation Workshop

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Ansehen

Anlage 1 - Zielbild

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Ansehen

Anlage 4 - Ratsantrag A_R_0043_2021Gruene_SPD_Volt_Halle_Muensterland_fuer_die_Zukunft_nach_Corona_aufstellen

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Ansehen

Anlage 2 - Dokumentation Transferworkshops

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage A

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Ansehen

Anlage 3 - Ausführliche Dokumentation Workshop

34121 Zeichen

MIT TRADITION UND ZUKUNFT
ENTWICKLUNG EINER ZUKUNFTSFÄHIGEN 
VERANSTALTUNGSLANDSCHAFT
Innovationsverbund »Future Meeting Space«
TRANSFERWORKSHOP MÜNSTER

PRÄSENTATION: FUTURE MEETING SPACE
»ZUKUNFTSSZENARIEN, ABLEITUNGEN UND ZUKUNFTSPOTENTIALE«
TRANSFERWORKSHOP MÜNSTER
INPUT & OUTCOME
1
REVIEW: WORKSHOP I AM 01.04.2022
»MÜNSTER´S USP´S UND FRAGESTELLUNGEN SOWIE IDENTIFIZIERTE 
HANDLUNGSFELDER«
2
ENTWICKLUNG DES LEITBILDS
»STRATEGISCHES LEITBILD EINER VERANSTALTUNGSLANDSCHAFT 
FÜR DIE STADT MÜNSTER «
3
HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
»KONREKTE TO-DO´S FÜR DIE STADT MÜNSTER«4

1
ZUKUNFTSSZENARIEN, ABLEITUNGEN 
UND POTENTIALE
ERGEBNISSE DES FORSCHUNGSVERBUNDS FUTURE MEETING SPACE

© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart
Seite 4
FutureHotel _Business Events in a Post -Corona -Era
Future Scenarios for the ecosystem of events
CONFIDENTIAL: FOR INTERNAL USE ONLY!

© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart
Seite 5
Innovationsverbund »Future Meeting Space«
Einflussfaktoren und identifizierte Schlüsselfaktoren
MOBILITÄT
LEBENSRAUM UND 
IMMOBILIEN NACHHALTIGKEIT ARBEITSWELT GESELLSCHAFT
MARKT
POLITISCHE 
RAHMENBEDINGUNGEN
NEUE TECHNOLOGIEN
VERANSTALTUNGSFORMATE
WISSENSKULTUR
Mikromobilität
Multimodale Mobilität
Geschäftsreisen
Elektromobilität
Stadtflucht
Glokalisierung
Smart Cities/Regions
Innenstädte
Megaurbane Räume
Klimaneutrale Quartiere
Urbane Resilienz
City brand identity
Reindustralisierung
Smart Building
Autarker Lifestyle
Umwelt-bewusstsein
Klimawandel
Green Tech
Generation Global
Homeoffice
Dritte Orte
Workation
Flexibilisierung
Gender Shift
Digital Nomads
Neo-Tribes
Wertekonformität
Selbstoptimierung
Achtsamkeit
Gesundheits-
bewusstsein
Foodmentalismus
Sicherheitsbedürfnis
Diversität
Generationenvielfalt
Sharing Economy
Plattform-ökonomie
Fachkräfte-
verfügbarkeit
Digitalkompetenz
Hygienevorschriften
DSGVO-Gesetze
Reisebeschränkungen
Virtualität
Social Networks
Dataism
Hybride Events
VR/AR Technologien
Machine Learning
Cognitive Environments
Gamification
Erlebnisstreben
Kreativorte
Analoge Renaissance
Digitale Wissenscluster
Digitale Peergroups
Lern-Netzwerke
Event Hub
Selbstorganisation
Lebenslanges Lernen

© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart
Seite 6
Innovationsverbund »Future Meeting Space«
Drei Zukunftsszenarien für das veränderte Ökosystem von Businessevents
II. Diverse and flexible –
the global community
III. Green and aware –
the net zero society
I. Tried and trusted –
renaissance of the real

© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart
Seite 7
#REGIONALFIRST
AUSBAU DER REGIONALEN 
STÄRKEN; ABKEHR VON DER 
INTERNATIONALEN GEMEINSCHAFT
DAS AUTO BLEIBT STATUSSYMBOL. SHARING WIRD 
NICHT AUSGEBAUT, DENN DER BESITZ BEHÄLT SEINEN 
STELLENWERT.
»SPECKGÜRTEL« VON GROßSTÄDTEN
VERSCHMELZEN MIT LÄNDLICHEM RAUM
VALUE COMMUNITIES
Unternehmen fordern eine 
Rückkehr zur Präsenz auf 
vorpandemisches Niveau. 
Homeoffice wird reduziert, das 
Arbeiten von Dritten Orten bleibt 
eine Ausnahme
Der Veranstaltungsort gewinnt an 
Bedeutung aufgrund der 
Rückkehr zur Präsenz; wichtig 
sind Begegnungen und 
emotionale Erfahrungen
# B A C K T O T H E O F F I C E
EVENTLOCATIONS
Innovationsverbund »Future Meeting Space«
Szenario I – Tried and trusted – renaissance of the real

© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart
Seite 8
ALLES NEU UND ANDERS! 
EXPERIMENTIERFELDER WERDEN GESUCHT
MAN SIEHT SICH ALS 
WELTBÜRGER EINER 
INTERNATIONALEN 
GEMEINSCHAFT
#WE ARE ONE
Remote arbeiten nimmt stark zu. Berufstätige fordern 
einen hohen Grad an Flexibilität und Freiheit – sowohl 
organisatorisch als auch inhaltlich
# S I N N D E S L E B E N S
Die Innenstadt wird Inszenierungsraum mit 
Möglichkeiten der Teilhabe an 
Gestaltungsprozessen und Kommunikationsorten
STADT DES WISSENSHANDELS
Globale Communities formieren sich 
zunehmend – auch mithilfe sozialer 
Netzwerke, die trotz einer analogen 
Renaissance weiterhin Bestand haben
Innovationsverbund »Future Meeting Space«
Szenario II – Diverse and flexible – the global community

© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart
Seite 9
NEUES ÖKOLOGIE-UND 
GESUNDHEITSBEWUSSTSEIN
Eine gesunde, grüne Stadt mit einer neuen 
Symbiose aus natürlichen und künstlichen, 
menschengemachten Elementen
URBANE DIVERSITÄT
(…) urban farming und urban 
gardening zur Förderung 
einer regionalen 
Kreislaufwirtschaft
Selbstversorgung wird zum 
neuen Supertrend (…) 
DIE NEUE LANDLUST
Der Autoverkehr wird vielerorts 
verboten, stattdessen wird das 
Fahrradnetzwerk, sowie 
Fußgängerwege weiter ausgebaut
#BIKELOVERS
# F A R M E R S M A R K E T
Tracking Systeme zum Messen 
der eigenen Gesundheitsdaten 
werden immer beliebter
# s t a y h e a l t h y
Innovationsverbund »Future Meeting Space«
Szenario III – Green and aware – the net zero society

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Seite 10
WELCHE SZENARIOÜBERGREIFENDEN 
ZUKUNFTSPOTENZIALE LASSEN 
SICH AUF DIE VERANSTALTUNG DER 
ZUKUNFT ÜBERTRAGEN?

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Seite 11
NEUE ORTE 
EROBERN
AUTHENTISCHE 
REGIONALITÄTS-
KONZEPTE
PLURALISIERUNG 
DER NUTZER-
ANFORDERUNGEN
ENTWICKLUNG 
EINER NEUEN 
DENKWEISE
MODERNE 
MOBILITÄT
UMGESTALTUNG 
BESTEHENDER 
STRUKTUREN
POP-UP-EVENTS IM 
STÄDTISCHEN RAUM
DIE MÖGLICHKEIT DES 
VIRTUELLEN RAUMS
ENTWICKLUNG EINER 
NEUEN ESSKULTUR
REGIONALES 
GESCHICHTEN-
ERZÄHLEN
AUSWEITUNG DES PRINZIPS 
"DER KUNDE IST KÖNIG
PARTIZIPATIONSRÄUME UND 
DIY MÖGLICHKEITEN
PERSÖNLICHE BERATUNG 
DURCH INTELLIGENTE 
SYSTEME
SLOW EVENTS: 
NEUENTWICKLUNG DER 
LANGSAMKEIT
TRACKING-SYSTEME: 
DER ANGEPASSTE 
(T)RAUM
INTELLIGENTE GESTALTUNG 
VON MOBILITÄTSKETTEN
DRITTE ORTE UND DIE 
NUTZUNG DER REISEZEIT
STEIGERUNG DES 
NETZWERKWERTS DURCH 
GEMEINSAME MOBILITÄT
Innovationsverbund »Future Meeting Space«
Zukunftspotenziale - Gesamtübersicht

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Seite 12
TRANSOFMRATION BESTEHENDER 
STRUKTUREN1
Trend zu einem Rückgang der Anzahl analoger Teilnehmer pro 
Veranstaltung aufgrund alternativer virtueller 
Teilnahmemöglichkeiten
Veranstaltungshallen berücksichtigen die Umgestaltung 
bestehender Gebäudestrukturen aufgrund zunehmender 
Leerstände (intelligentes Recycling durch Umnutzungsstrategien)
Konzept mit zentralen Fragestellungen:
1. Welchen Mehrwert kann die Halle für die Umgebung haben? 
2. Welche Zielgruppe sollte zu den zukünftigen Nutzenden gehören?
3. In welcher Umgebung befindet sich die Halle? 
4. Welches grundlegende gesellschaftliche Ziel verfolgt das 
Konzept?
Innovationsverbund »Future Meeting Space«
Zukunftspotenziale - NEUE ORTE EROBERN

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Seite 13
POP-UP EVENTS IM 
URBANEN RAUM2
Rückläufige Besucherzahlen in den Innenstädten (E-
Commerce) + rückläufige physische Veranstaltungen (alternative 
Angebote virtuell)
Nutzung unkonventioneller Orte + Zwischennutzungsmodelle, 
temporäre Integration von Veranstaltungen, z.B. in leerstehenden 
Kaufhäusern oder kleineren Ladenlokalen
Darüber hinaus können mit einem geeigneten Veranstaltungsformat 
"Teilnehmer zum Mitnehmen" gewonnen werden, die nicht mehr für 
Impulskäufe in die Städte strömen, sondern um Inspiration, Wissen und 
emotionale Erfahrungen zu konsumieren.
Mikro-Events beleben andere bestehende Gebäude; Pop-up-
Events als Gestaltungselement des öffentlichen Raums
Innovationsverbund »Future Meeting Space«
Zukunftspotenziale - NEUE ORTE EROBERN

© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart
Seite 14
REGIONALES
STORYTELLING3
Erlebnisse können Geschichten schreiben, und diese 
Geschichten setzen sich in unserem Gedächtnis fest.
Um das Erlebnis einzigartiger Momente für die Teilnehmer zu 
steigern, kann die Integration regionaler Aspekte unterstützen.
Eine enge Beziehung zu städtischen Manufakturen kann zum Beispiel den 
Entdeckungsdrang der Teilnehmer fördern und zu ungeplanten 
Erfahrungen führen.
Mehrwert von analogen Veranstaltungen: Sichtung von 
Mikrotrends und Übertragung auf einen größeren Kontext 
oder auf die eigenen Bedürfnisse. 
Innovationsverbund »Future Meeting Space«
Zukunftspotenziale - AUTHENTISCHE REGIONALITÄTSKONZEPTE

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Seite 15
PARTIZIPATIONSRAUM UND DIY-
MÖGLICHKEITEN4
Partizipation schafft emotionale 
Verbundenheit, sowohl zur Veranstaltung als auch zum 
Gastgebenden
Bei den Aufgaben eines Veranstaltenden handelt es sich mehr denn 
je um ein Community-Management oder um 
Medienschaffende mit der Fähigkeit, die richtigen Fragen an seine 
Community zu stellen und aus den gewonnenen Erkenntnissen eine 
Story zu kreieren.
Als Ausgleich zu frontalen Präsentationen könnten Live-
Workshops in Kleingruppen das Programm ergänzen, 
ebenso die Möglichkeit der Verfolgung von Experimenten von 
Start-ups kooperierender Fab-Labs und Makerspaces.
Innovationsverbund »Future Meeting Space«
Zukunftspotenziale - PLURALISIERUNG DER NUTZERANFORDERUNGEN

© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart
Seite 16
TRACKING SYSTEME: DER ANGEPASSTE 
(T)RAUM5
Bei einem Vertrauensgewinn seitens 
der Teilnehmenden sind Tracking-Systeme die Lösung zur 
Entwicklung und Umsetzung kognitiver Umgebungen sein.
Mithilfe von intelligenten Systemen die Raumtemperatur sowie 
die Beleuchtungssituation je nach allgemeinem 
Aufmerksamkeitsgrad der Teilnehmenden gesteuert werden.
Der Einsatz von smarten Technologien hilft, z. B. Hygienestandards 
in den Räumlichkeiten umzusetzen und während der gesamten 
Veranstaltungsdauer aufrecht zu erhalten oder das Risiko für 
Übergriffe z. B. terroristische Anschläge oder auch Cyber-
Kriminalität zu minimieren.
Innovationsverbund »Future Meeting Space«
Zukunftspotenziale - ENTWICKLUNG EINER NEUEN DENKWEISE

© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart
Seite 17
SMARTE GESTALTUNG VON 
MOBILITÄTSKETTEN6
Um zukünftig weiterhin genügend analoge Teilnehmende zu 
gewinnen, muss bereits der Anfahrtsweg zu einem Event 
möglichst barrierefrei sein und unkompliziert durchgeführt 
werden können.
Eine flächendeckende Integration von smarten Tools 
erforderlich, die ein einfaches Wechseln zwischen Transportmitteln 
ermöglichen z. B. vom Flugzeug zum Shuttlebus und weiter zum 
Sharing Bike.
Wesentlich ist die die Gestaltung einer individuellen 
Mobilitätskette, die bereits vor der Reise der 
Teilnehmenden klar definiert und gebucht ist und z.B. die 
Empfehlung von klimaneutralen Verkehrsmitteln enthält.
Innovationsverbund »Future Meeting Space«
Zukunftspotenziale – MODERNE MOBILITÄT

© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart
Seite 18
DRITTE ORTE UND DIE NUTZUNG DER 
REISEZEIT7
Zeit ist das wichtigste Gut der modernen Gesellschaft. Keine Zeit 
zu verschwenden, sondern möglichst jede Minute mit einer 
Aktivität zu füllen ist das gegenwärtige Ziel.
Arbeiten in Cafés, in Bibliotheken, an Bahnhöfen oder in 
Verkehrsmitteln… dieser Ort wird als sogenannter »Dritter 
Ort« bezeichnet.
Bei Veranstaltungen steigt die Erwartung 
der Teilnehmenden an die Bereitstellung von passenden 
Arbeitsplätzen z. B. in Form von Lounges oder Workbenches.
Innovationsverbund »Future Meeting Space«
Zukunftspotenziale – MODERNE MOBILITÄT

© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart
Seite 19
2
REVIEW: WORKSHOP  
AM 01.04.2022
»MÜNSTER´S USP´S UND FRAGESTELLUNGEN SOWIE IDENTIFIZIERTE 
HANDLUNGSFELDER«
Hinweis: 
Im Folgenden wird das Messe-
und Congress Centrum Halle 
Münsterland mit MCC abgekürzt

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Seite 20
Innovationsverbund »Future Meeting Space«
Authentische Werte/Standortfaktoren/ Münster‘s USP‘s

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Seite 21
Innovationsverbund »Future Meeting Space«
Authentische Werte/Standortfaktoren/Münster‘s USP‘s - Ergebniszusammenfassung
KONGRESSLANDSCHAFT
Authentische Orte in Münster zur 
Gestaltung einer Event-Map
VERKEHR & WIRTSCHAFT
Vielfältige Wirtschaftszweige & 
Entwicklung des ÖPNV-Netzwerks
VIELFALT & 
INTERNATIONALITÄT
Hohe Diversität in der Gesellschaft 
& großer Anteil junger Generation
STADTBILD
Die grüne Stadt der Welt mit einer 
langen Historie
NATÜRLICHES UMFELD
Ein grünes und urbanes Umfeld mit 
unterschiedlichen Qualitäten
WISSENSCHAFT
Die Stadt als ganzheitlicher Campus 
KULTUR
Alternative Kunst- und Kreativszene  
mit aktiven Teilhabemöglichkeiten
ASSOZIATIONEN
Münster – die ewig junge Stadt mit 
einer Balance zwischen Neu und Alt

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Seite 22
Innovationsverbund »Future Meeting Space«
Authentische Werte/Standortfaktoren/Münster‘s USP‘s - Ergebniszusammenfassung
VIELFALT & 
INTERNATIONALITÄT
Unsere „Kompatibilität“ mit 
anderen Kulturen
Internationale Bindung (FMO)
130 Nationen, viele Religionen 
(Vielfältigkeit)
Leben jung + alt, heimisch und 
international
STADTBILD
Nicht zu groß/ (relativ) kurze 
Wege „Stadt der kurzen 
Wege“ 
Lebensqualität (kurze Wege, 
Infrastruktur, wenig 
Kriminalität, viel Grün)
Fahrradstadt 
Lebenswürdigkeit
Stadt der Welt
Historische Altstadt
Stadtbild (mittelalterliches & 
kulturhistorisches Stadtbild)
Hafen (Szene) 
KONGRESSLANDSCHAFT
Kongressinitiativen/ 
Kongressstandort (Historie seit 
1648)
Westfälische Tagungsorte 
(Mühlenhof, Friedensaal, 
Rathaus)
„Dritte Orte“
VERKEHR & WIRTSCHAFT
Starke Wirtschaft
Mittelständische Unternehmen
Verkehrslage in Deutschland 
und Westeuropa
Netzwerk (gute Vernetzung 
innerhalb der Stadt aber auch 
zum Land)
Erreichbarkeit (ÖPNV)

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Seite 23
Innovationsverbund »Future Meeting Space«
Authentische Werte/Standortfaktoren/Münster‘s USP‘s - Ergebniszusammenfassung
KULTUR
Kultur/Kulturviertel
Alternative Kulturszene
LWL Museum/Picasso / 
Skulpturen in der Stadt 
(Skulpturenprojekte)
Geschichte
Friedensstadt „Westfälischer 
Friede“
Tatort als Kulturgut und USP
Viele kleine 
Nachhaltigkeitsinitiativen
Kreative Stadtgesellschaft
ASSOZIATIONEN
Ewig junge Stadt 
Schönes Münsterland
Westf. Küche/Regionale 
Spezialitäten (regionales, 
leckeres Essen/“Gute Stube“)
Aasee Park 
Prinzipalmarkt 
Promenadenring
Wasser 
Bewegung
Liberalität
Zoo
Kirche
NATÜRLICHE UMGEBUNG
Naturnah
Verknüpfung von Stadt & Land
Urbanität und Landschaft 
(Urbane Vielfalt) 
Grünes, ländliches Umfeld
Landwirtschaftliche Prägung
WISSENSCHAFT
8 Hochschulen/ 
Wissenschaftsstadt/ 
Wissensstandort
Studentenstadt/universitäre 
Szene
Uni (Forschung & Wissenschaft)
Forschung/Technologie
Batterieforschung
Münster ist ein Campus

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Seite 24
Innovationsverbund »Future Meeting Space«
Szenario I – Tried and trusted – renaissance of the real
ALT VS. NEU
Wie kann das alte „Gute“ erhalten bleiben 
und mit dem Neuen verbunden?
Ist es nachhaltig das Bewährte zu erhalten?
Was passiert, wenn alles bleibt wie es ist?
Haben wir davon nicht schon genug?
MCC NUTZUNG
Welche Rolle spielt das MCC für den 
Standort/insgesamt die Region?
Für wen ist das MCC?
Welche Nutzungsszenarien hat das MCC 
noch zusätzlich?
Muss das MCC nicht zukünftig maximal 
funktional/flexibel sein?
Was leistet das MCC für die Münsteraner 
Gesellschaft?
Ist das MCC ein für die Stadt relevanter 
Raum?
MCC MARKETING 
Wie Veranstaltungen in dem MCC 
promoten? (übergreifendes Marketing)
Wie MCC als Hotspot branden + 
bespielen?
Wie bekommt man Kongressaussteller dazu 
ihre VA zu promoten?
Wie nehmen wir die Bürger mit?
Wie Identität für Münsteraner zum MCC 
schaffen?
Ist der Name MCC noch Programm?

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Seite 25
Innovationsverbund »Future Meeting Space«
Szenario I – Tried and trusted – renaissance of the real
SICHERHEIT
Ist Sicherheit nicht schon ein USP in 
Münster? 
Wie schaffe ich Schutzräume in 
vorhandener Infrastruktur (oder Teilen 
davon)?
Wie verbessern wir „Sicherheit“ im 
Allgemeinen?
TECHNIK
Ist die Bereitschaft für Tracking-Systeme 
vorhanden?
Wie techn. (Cyber) + phys. (Gesundheit) 
effizient abbilden? Mit technischer 
Unterstützung?
PARKFLÄCHEN
Wie können wir ausreichen Parkflächen bis 
zum Kanal integrieren?
Braucht das Szenario 1 für das MCC mehr 
(Park) -flächen, größere Räume?

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Seite 26
Innovationsverbund »Future Meeting Space«
Szenario II – Diverse and flexible – the global community
QUARTIERSPEZISCHE 
VERANSTALTUNGSZONEN
Als Quartier denken! Wie kann 
Aufenthaltsqualität geschaffen werden?
Gibt es ausreichend Unterkünfte für 
veranstaltungsteilnehmende?
Muss der Altstadt (Kern) noch einmal 
hinterfragt werden? 
(Regelungen/Verwaltung)
„Quartierspezifische“ Veranstaltungszonen 
+ manche Quartiere ohne Events?
Welche Potenziale haben wir in diesem 
Bereich schon?
Wie können Strukturen in der Verwaltung 
flexibler werden?
MCC ALLGEMEIN
Wie sollte „das MCC“ heißen? 
(Namensbildung)
Kann Münster das?
Wie teuer wird das?
Was soll stattfinden? Welche Zielgruppen 
sollen angesprochen werden?
Was bietet das MCC? Treffpunkt? 
(unser MCC oder für die ganze Welt)
Kann man das MCC multifunktional 
gestalten?
Was sind die einzigartigen Angebote?
Welche Kapazitäten braucht es für die 
Veränderung?
MOBILITÄT UND ANBINDUNG
Welche Infrastruktur muss vernetzt 
werden?
Nahbereiche vernetzen (zentraler Standort)
Anwendbarkeit Mobilität: Wie kann sie 
nutzerfreundlich gestaltet werden?
„Interessante Mobilität“ schaffen 
ÖPNV-Modell: Wie kann es auf Münster 
spezifisch angepasst werden?

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Seite 27
Innovationsverbund »Future Meeting Space«
Szenario II – Diverse and flexible – the global community
(DIGITALE) VERNETZUNG
Digital vernetzte Stadt schaffen 
Vom Bahnhof bis zum Eventort!
Infos digital vorher übertragen! DIGITALE 
VERNETZUNG
KOORDINATOR – Plattform bilden um 
Kultur und persönliches Interesse zu 
vernetzen 
Wie organisiert man ein 
übergreifendes 
Veranstaltungsnetzwerk?
Vernetzung mit anderen 
Kongressstandorten in Deutschland
AUTHENTIZITÄT
Wie kann man trotz 
global/diverse/flexibel authentisch 
bleiben?
Wie kann man Authentizität schaffen?
Ort strahlt nicht Münster aus! Wie kann 
man Strahlkraft schaffen?
Wie kann man das „Stadtgefühl“ 
übertragen?
Was brauchen wir damit Menschen in 
Münster bleiben?
KEHRSEITE DER MEDAILLE
Verlieren wir das „Münsterland“?
Was verliert Münster wenn man 
hyperflexibel wird?

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Seite 28
Innovationsverbund »Future Meeting Space«
Szenario III – Green and aware – the net zero society
KONZEPT MCC
Wie aufwendig ist eine Umwandlung des 
MCC für den gesamten Bereich?
Ist das Konzept realistisch?
Was wird sich an der Programmierung 
des MCC verändern?
Was muss sich gestalterisch und funktional 
an den Gebäuden verändern? 
Was trägt zur besseren Sichtbarkeit bei?
Output? Welchen Output bekomme ich bei 
einer Veranstaltung?
MCC VORPLATZ
Welche Aufenthaltsqualität benötigt 
der MCC-Vorplatz?
Welche Funktionen muss der Vorplatz 
zukünftig haben?
Wie soll der MCC-Vorplatz zukünftig 
heißen?
STADTBILD
Die Stadt als Tagungsraum 
Wie müssen Freiflächen aussehen?
Einbindung Stadtplan II?
Was machen wir mit dem Gasometer?

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Seite 29
Innovationsverbund »Future Meeting Space«
Szenario III – Green and aware – the net zero society
VERNETZUNG & MOBILITÄT
Überregionale Erreichbarkeit/Bahn/ICE-Anbindung 
des Kongressstandortes Münster?
Welche Rolle spielt FMO für 
das Mobilitätskonzept?
Benötigt das MCC eine eigene Haltestelle?
Landeplatz für Flugtaxi/Drohne?
Fahrrad-Parkhaus? Soll es einen fahrrad-verleih 
geben?
Wie muss der Verkehr auf der Straße vor dem 
MCC geregelt werden?
Wie wird zukünftig entschieden für oder gegen 
eine Dienstreise?
Wie können die verschiedenen Veranstaltungsorte 
innerhalb der Stadt nachhaltig miteinander 
verbunden werden? 
Stärkere Vernetzung des MCC mit der Uni 
NACHHALTIGKEIT
Bedeutet es mehr ökologische 
Veränderungen? Welche Durchmischung 
der Funktionalitäten begünstigen wir?
Wird eine Angebot zur Kompensation des 
Co2-Abdrucks bei Veranstaltungen 
notwendig?
Wie kann man regenerative Energien 
nutzen?
Wie schaffen wir eine transparente 
Kommunikation für nachhaltige 
Veranstaltungen?
Welche Rolle spielt Digitalisierung bei 
der Vermeidung von CO2?
HYBRID & FLEXIBLE
Flexible Nutzung? Morgens, Mittags, Abends
Kann eine Messehalle ein hybrider Ort sein?
FINANZIERUNG
Wer finanziert?
Wer bezahlt zukünftig die notwendigen 
Instruktionen?

© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart
Seite 30
3
ENTWICKLUNG DES LEITBILDS
»STRATEGISCHES LEITBILD EINER VERANSTALTUNGSLANDSCHAFT FÜR 
DIE STADT MÜNSTER «
Hinweis: 
Im Folgenden wird das Messe-
und Congress Centrum Halle 
Münsterland mit MCC abgekürzt

NACHHALTIGE, 
WISSENSCHAFTLICHE IMPULSE
STADT ALS INSZENIERUNGSORT
„räumliche Beziehung zur Innenstadt“
OFFEN
DURCHLÄSSIG
multifunktional + 
„sharing Räume“
Freie Bespielbarkeit
PLAYGROUND
EINZIGARTIGKEIT
Anziehungspunkte
AUSTAUSCH MIT DER 
WELT
WANDELBAR = 
WUNDERBAR
Vernetzung mit 
Bildungseinreichungen
Grenzen aufbrechen
NEUDEFINITION DES RAUMES
„EIN STÜCK STADT“
AKTIVITÄTEN + FUNKTIONSBAUSTEINE 
STIMMEN NICHT MEHR ÜBEREIN 
z. B. Café + Arbeitsort, Museum + 
Nachbarschaftstreffpunkt
15-Minuten-Stadt
URBAN + NATUR
Distanz zum Wohnen! !
„Je diverser desto spannender“
* Events als Teil des 
Gesamtkontexts
URBANE MANUFAKTUREN *
* KURATIERUNG BEDENKEN
GEMISCHTES GEWERBEGEBIET
LEITBILD
STADT MÜNSTER
EVENT + KULTUR + LEBEN = QUARTIER
„Kunst als Treiber?“
Open Gallery QUARTIERE OHNE GRENZEN
Treffen I tagen I feiern I arbeiten
LERNEN UND ERHOLEN
„URLAUBSGEFÜHL“
„Bodenhaftung + Zukunft“
NEW WORK
„Geschichten erzählen“
STORY LINE
Darstellung der Story von Münster
Wofür steht Münster? 
Ist die Halle Münster die 
Stadt im Kleinen?
DRITTE ORTE
COWORKING

LEITBILD STADT MÜNSTER
WISSENSCHAFT & STADT
o Wissenschaft und Bildung sollen auch bei der Neuentwicklung eines Leitbilds 
für die Veranstaltungslandschaft in Münster eine große, übergeordnete Rolle 
spielen
o Die Vernetzung und der enge Austausch mit Bildungseinrichtungen 
beispielsweise der Universität und Hochschule stehen im Vordergrund
o Obwohl das MCC voraussichtlich nicht ausschließlich Veranstaltungen im 
Wissenschaftskontext ausrichten wird, ist die Bereitstellung von Flächen zur 
Steigerung des Wissenstransfers ein Baustein des übergeordneten Leitbilds
o Konzepte zur Inszenierung von Austauschplattformen zum Wissenstransfer 
(Zwischen Wissenschaftlern – Gesellschaft – Studierenden - …) im Stadtkontext 
sind erwünscht, z. B. „Wissen vom Fass“, wissenschaftliche Vorträge in Cafés 
oder Kneipen 
o Um neben der Attraktivität als Bildungsstandort auch zukünftig attraktiv für 
potenzielle Arbeitnehmer und die Start-up Szene zu bleiben wird der Ausbau 
von „New Work“ Standorten angestrebt z. B. Coworking Spaces, flexibel 
gestaltbare Büroflächen und die Förderung von „Innovation Hubs“
# SCIENCECITY_MÜNSTER
# STADT_DER_BILDUNG
# DENKFABRIK
# INNOVATION_HUB
# COWORKING_NEWWORK

LEITBILD STADT MÜNSTER
LEBENDIGES QUARTIER & STADT
o Leben, Arbeiten, Wohnen soll zukünftig zunehmend im Stadtbild Münster 
sichtbar werden. Ziel ist die Entwicklung lebendiger Quartiere mit einer 24/7 
Belebung und der Reduzierung von „toten Ecken“ – auch in unmittelbaren 
Umfeld des MCC
o Aufgrund aktueller Verordnungen ist die Entwicklung eines Wohnquartiers
nahe des MCC nicht realisierbar, dennoch soll das Quartier lebendiger, 
nutzungsvielfältiger und mit der Kulturszene angereichert werden
o Produktion verändert sich. Aufgrund sinkender Emissions- und 
Lärmbelastungen für die Umgebung ist es vorstellbar Produktionsstätten 
dauerhaft in die Innenstadt zu integrieren (Urbane Manufakturen)
o Diese Überlegung ist auch für die Neuausrichtung des MCC interessant. 
Potenziale werden sowohl bei der Konzeption von Eventformaten für junge 
Start-ups als Netzwerkplattform gesehen, als auch bei der Integration einer 
vielfältigen Start-up Landschaft mit Produktion und Verkaufsräumen rund um 
das MCC
o Allgemein strebt Münster heterogene Quartiere an: „Je diverser desto 
spannender“ beispielsweise nach dem Vorbild der 15-Minuten-Stadt
# CULTURECLASH
# LEBENDIG_UND_VIELFÄLTIG
# URBAN_MANUFACTURES
# VILLAGE_IN_THE_CITY
# 24_HOURS_CITY

LEITBILD STADT MÜNSTER
WANDELBARE ORTE & STADT
o Arbeiten im eigenen Zuhause, Lernen im Café, Begegnung in der öffentlichen 
Bibliothek, Funktionsbausteine einer Stadt stimmen in großen Teilen nicht 
mehr mit der ursprünglich festgelegten Aktivität überein. Aufgrund dessen 
muss der Raum neu definiert und neue Orte geschaffen werden.
o Insgesamt möchte die Stadt Münster räumliche Grenzen aufbrechen und 
offene und durchlässige Raume entwickeln, die sich stetig verändern und den 
neuen Bedarfen der Nutzenden anpassen können. 
o Diese multifunktionalen „Sharing Räume“ können entweder zeitgleich 
mehrere Funktionen beinhalten z. B. Café + Coworking / Bibliothek + 
Meetingräume / Show Käserei + Eventspace oder so offen gestaltet sein, dass 
dort temporär über einen bestimmten Zeitraum hinweg jeweils andere 
Funktionen möglich sind z. B. heute Eis-Manufaktur – morgen 
Weihnachtswerkstatt (Pop-up Spaces)
o Dafür müssen die Räume insbesondere so offen und „undefiniert“ gestaltet 
sein, dass sie für möglichst unterschiedliche Zwecke bespielt werden können, 
denn „Wandelbar = Wunderbar“ 
# POPUPSPACES
# SHARINGRÄUME_SCHAFFEN
# WANDELBARWUNDERBAR
# MORE_THAN_ONESPACE
# OPEN_AND_UNDEFINED

LEITBILD STADT MÜNSTER
INSZENIERUNGSRÄUME & STADT
o Generell ist es das übergeordnete Ziel der Stadt Münster dauerhaft eine „Event 
Map“ zu entwickeln, die das Event-Geschehen nicht nur auf die Halle 
Münsterland beschränkt, sondern auch weitere Orte im Stadtkontext integriert.
o Events können grundsätzlich an vielen unterschiedlichen Orten stattfinden. 
Entweder in bereits bestehenden Gebäudestrukturen oder in temporär 
integrierten Pop-up Spaces.
o Kreative Orte sind aufgrund der Entwicklung zu kleineren Events mit weniger 
Teilnehmenden und alternativen Formaten gefragt. Zusätzlich kann die 
Innenstadt von Events im Kontext profitieren, das Stadtbild wird erweitert und 
die Innenstadt rückt als „Raum des Netzwerkens und Wissenshandel“ zurück 
in den Fokus
o Die Stadt Münster legt Wert auf einen experimentellen Umgang mit 
Veranstaltungen, wozu die Erweiterung der Eventlocation zählt. Zur 
Umsetzung ist es notwendig ein interdisziplinäres Netzwerk mit mehreren 
Akteuren aufzubauen. Auch weitere Formate wie Open Gallery und 
insbesondere die Kulturszene sollten in das Projekt „Event Map“ eingebunden 
werden. 
# DIE_STAD_ALS_LOCATION
# EXPERIMENTAL_LABS
# WISSENSHANDEL
# EVENTMAPPING
# CREATIVESPACES

LEITBILD STADT MÜNSTER
NACHHALTIGKEIT, GRÜN & STADT
o Der Stadt Münster ist die enge Beziehung von urbanem Umfeld und 
natürlicher Umgebung besonders wichtig. Mit zahlreichen Parks, 
Naherholungsgebieten und Naturschutzflächen ist das Stadtbild von 
überdurchschnittlich viel Grün geprägt.
o Auch bei der Entwicklung eines neuen Zukunftsbilds für das MCC und das 
unmittelbare Umfeld spielt die Integration von grünen Elementen in dem MCC 
aber vor allem die Neugestaltung des Außenraums (Vorplatz) eine 
übergeordnet große Rolle.
o Es ist vorstellbar Urban Farming/Gardening im Zusammenhang mit der 
Neuausrichtung des MCC zu integrieren, außerdem könnten auf dem Vorplatz 
regelmäßig Food-Märkte stattfinden z. B. mit regionalen Produkten junger 
Unternehmen / „Vorplatz als Eventspace mitdenken“.
o Um Münster nicht nur als grüne Stadt zu bewahren, sondern die Bemühungen 
zum Handeln im Namen des Klimaschutzes auszuweiten, möchte auch das 
MCC „grüner und nachhaltiger“ agieren z. B. in dem sie mehrere Nutzungen 
beherbergt und Leerstand reduziert, regionale Produkte anbietet oder 
langfristig klimaneutral wird.
# GREENEVENTS
# REGIONAL_SAISONAL
# EVENTS_IN_DER_NATUR
# FOODMARKET
# GRÜN_GRÜNER_MÜNSTER

4
HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
»KONREKTE TO-DO´S FÜR DIE STADT MÜNSTER«
Hinweis: 
Im Folgenden wird das Messe-
und Congress Centrum Halle 
Münsterland mit MCC abgekürzt

HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
STRATEGISCHE HANDLUNGSFELDER
CLUSTER LANDKARTE → IDENTIFIKATION VON Z. B. THIRD PLACES
VERBINDUNGEN DER EINZELNEN LOCATIONS  → MOBILITY CONCEPT
STECKBRIEFE DRITTER ORTE
MOBILITÄTSKONZEPT (15-MINUTEN-STADT)
AKTEURE EINBINDEN / FLEXIBEL
NUTZER-BEDARFSANALYSE
NEUE MICE-PRODUKTE 
POTENZIALANALYSE → WAS KANN MÜNSTER AUFNEHMEN?

HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
STRATEGISCHE HANDLUNGSFELDER
WETTBEWERBSANALYSE
ZIELGRUPPENANALYSE
BEFRAGUNG VON UNTERNEHMEN
POP-UP-ORTE IDENTIFIZIEREN 
BEST-PRACTICE-BEISPIELE ANSCHAUEN
WELCHE „HILFSPROJEKTE“ GIBT ES?
STANDORTANALYSE (NACHHALTIGKEIT, TECHNOLOGIE, GESUNDHEIT, …)
WELCHE FUNKTIONSBAUSTEINE IM STADTRAUM EIGNEN SICH? 
Z. B. MUSEEN, HOTELS

HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
STRATEGISCHE HANDLUNGSFELDER
NAMENSGEBUNG MCC → IN DER EINBETTUNG DES QUARTIERS
ROLLE VON BÜRGERN, UNTERNEHMEN UND STAKEHOLDERN
DEFINITION VON URBANEM RAUM: MULTIFUNKTIONALITÄT / SHARING / …
INSZENIERUNGSMÖGLICHKEIT DER STADT
KONZEPT COWORKING-SPACE
UNIVERSITÄTSEINBEZUG PRÜFEN → BEDEUTUNG WISSENSCHAFT
KURATION/MODERATION VON THEMEN

HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
INTERAKTION: BEFÜLLEN DER TEMPLATES
Hinweis: 
Im Workshop wurden die hier sichtbaren 
Templates verwendet. Diese liegen im Original 
in der Dokumentation vor, wurden für die 
Auswertung im Folgenden jedoch jeweils auf 
einer Folie zusammenfassend dargestellt.

HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
INTERAKTION: BEFÜLLEN DER TEMPLATES
Hinweis: 
Im Workshop wurden die hier sichtbaren 
Templates verwendet. Diese liegen im Original 
in der Dokumentation vor, wurden für die 
Auswertung im Folgenden jedoch jeweils auf 
einer Folie zusammenfassend dargestellt.

HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
POP-UP ORTE IDENTIFIZIEREN 
SKIZZIERUNG DER IDEE UND FRAGESTELLUNG
POTENZIALE & CHANCEN RISIKEN & GEFAHREN
ZIELERWARTUNG & OUTCOME
VORGEHEN & ARBEITSSCHRITTE
PARTIZIPATION
Pop-up wichtiges Element 
Angebot an urbanen Events 
→ Sammlung möglicher Orte für Pop-up Events (Brainstorming)
Spannendes Setting
Bewusstsein und Awareness
Events in der Stadtgesellschaft
Max. 3 Monate
Brainstorming, Gestaltung von Journeys
Best Practice Beispiele suchen
Eigentümer*innen und Nutzer*innen
Freiflächen vordefinieren
Landkarte
Ideenliste

HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
POP-UP PILOTEN
SKIZZIERUNG DER IDEE UND FRAGESTELLUNG
POTENZIALE & CHANCEN RISIKEN & GEFAHREN
ZIELERWARTUNG & OUTCOME
VORGEHEN & ARBEITSSCHRITTE
PARTIZIPATION
Potenziale von Pop-up an 1-3 Beispielen durchdenken
Potenziale darstellen
Denkräume öffnen
Max. 3 Monate
Aussteller*innen / Akteur*innen 
Catering
Moderator*innen
1-3 konkrete realisierbare Ideen
Rechtliche Fragen

HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
MÜNSTER DU BIST ONE AND ONLY
SKIZZIERUNG DER IDEE UND FRAGESTELLUNG
POTENZIALE & CHANCEN RISIKEN & GEFAHREN
ZIELERWARTUNG & OUTCOME
VORGEHEN & ARBEITSSCHRITTE
PARTIZIPATION
Der schönste Weg, der nächste Weg, Weg fürs Flanieren
Wie komme ich vom Zentrum zum Domplatz und zum Messe- und Kongresszentrum
Clusterlandkarte „Schlendern“ / Willkommenskultur am Bahnhof 
Schlendern durch die Stadt, Anordnung von Sitzbänken auf der Strecke 
Differenzierung von Fahrrad und Fußgängerwegen 
Einbindung des Hamburger Tunnels als inszenierter heller freundlicher Weg
Orte für Verweilung fixieren
Schnelle Umsetzung mit zeitlicher 
Anpassung / App des Stadtraums 
Münster mit Funktionen 
Stadtevents z. B Tag der Entschleunigung
Öffentlicher Ideenwettbewerb 
Studentenbeteiligung
Miteinbeziehung von Fremdenführern
Erleben einer historischen und nachhaltigen Stadt 
Erzeugung einer Liebeserwartung an die Stadt
→ Routenerarbeitung , Finanzierung , Einbindung 
Start-ups und Kreativwirtschaft, Entwicklung 
eines studentischen Wettbewerbs
Überreglementierung überdenken
Urbane Unbestimmtheiten zulassen

HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
NEUE MICE-PRODUKTE
SKIZZIERUNG DER IDEE UND FRAGESTELLUNG
POTENZIALE & CHANCEN RISIKEN & GEFAHREN
ZIELERWARTUNG & OUTCOME
VORGEHEN & ARBEITSSCHRITTE
PARTIZIPATION
Sichtung von neuen Produkten → neue Produktideen von App bis zum Format
Neue Märkte
Max. 3 Monate
Befragung Trendsetter / Mapping
Unternehmen 
Anbieter (MICE Hotels u. a.)
Liste an neuen MICE-Produkten
( Formate, DL, Apps,…)

HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
QUARTIERSKONZEPT UND ROLLE MCC
SKIZZIERUNG DER IDEE UND FRAGESTELLUNG
POTENZIALE & CHANCEN RISIKEN & GEFAHREN
ZIELERWARTUNG & OUTCOME
VORGEHEN & ARBEITSSCHRITTE
PARTIZIPATION
Was kann die Halle dem Quartier geben?
Zusammendenken von Quartier und Halle
Welche Rolle kann das MCC übernehmen (z. B. Arbeitsort, Sport,…)
Verbindung zum Quartier
Welche Rolle kann Nutzungen aus dem 
Quartier übernehmen (Catering, 
Mobilität, Räume)?

HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
VERBINDUNG DER ORTE ZU FUß/FAHRRAD
SKIZZIERUNG DER IDEE UND FRAGESTELLUNG
POTENZIALE & CHANCEN RISIKEN & GEFAHREN
ZIELERWARTUNG & OUTCOME
VORGEHEN & ARBEITSSCHRITTE
PARTIZIPATION
Landkarte = Steckbriefe = Verbindung 
Wie sieht das Messequartier 2035 aus? Bestandsaufnahme 
Identifikation bestehender Orte und Player
Qualifizierungsmaßnahme
Potenzialanalyse
Zukünftige Bedarfe, die sich aus dem 
Umfeld ergeben
Potenzialanalyse / Befragung 
IHK / UI / Reach Digital Hub
Fragebogen entwickeln
Open Data / Daten qualifizieren

HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
KONGRESSE 2035
SKIZZIERUNG DER IDEE UND FRAGESTELLUNG
POTENZIALE & CHANCEN RISIKEN & GEFAHREN
ZIELERWARTUNG & OUTCOME
VORGEHEN & ARBEITSSCHRITTE
PARTIZIPATION
Kunden und Anspruchsgruppen befragen 
Nicht nur Kongress! 
(Wohnen, Arbeiten, andere Ansprüche in Freizeit, Nachhaltigkeit,…)
Erkenntnisse über New Work –
Ansprüche bei Unternehmen
IHK, Wissenschaft, Reach, bestehende 
Daten, einzelne Unternehmen (Brillux, 
Münsterland, ZEB,…)

FOTOPROTOKOLL

FOTOPROTOKOLL
WORKSHOP I 1. APRIL 2022
DEFINITION VON URBANEM RAUM: MULTIFUNKTIONALITÄT / SHARING / …

DEFINITION VON URBANEM RAUM: MULTIFUNKTIONALITÄT / SHARING / …
FOTOPROTOKOLL
WORKSHOP I 1. APRIL 2022

DEFINITION VON URBANEM RAUM: MULTIFUNKTIONALITÄT / SHARING / …
FOTOPROTOKOLL
WORKSHOP I 1. APRIL 2022

DEFINITION VON URBANEM RAUM: MULTIFUNKTIONALITÄT / SHARING / …
FOTOPROTOKOLL
WORKSHOP I 10. MAI 2022

DEFINITION VON URBANEM RAUM: MULTIFUNKTIONALITÄT / SHARING / …
FOTOPROTOKOLL
WORKSHOP I 10. MAI 2022

DEFINITION VON URBANEM RAUM: MULTIFUNKTIONALITÄT / SHARING / …
FOTOPROTOKOLL
WORKSHOP I 10. MAI 2022

FORSCHUNGSBEREICH 
ORGANISATIONSENTWICKLUNG 
UND ARBEITSGESTALTUNG
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart
www.iao.fraunhofer.de 
Fraunhofer IAO
Ansprechpartner
Tilman Naujoks
Telefon: +49 711 970 – 2086
tilman.naujoks@iao.fraunhofer.de
Katharina Dienes
Telefon: +49 711 970 – 5454
katharina.Dienes@iao.fraunhofer.de

Anlage 1 - Zielbild

14629 Zeichen

1
Münster als zukunftsfähiger 
Kongress-  und Veranstaltungs-Standort
Zielbild
Münster – vom Kongress-Standort 
zum urbanen Event-Reallabor
MCC – vom Kongress-Zentrum 
zum Event Hub und Inkubator

2
VORBEMERKUNGEN
Das Zielbild ist das Ergebnis zweier Transfer-Work -
shops im April und Mai 2022. Beide Workshops übertru-
gen die Forschungsergebnisse des Innovationsver -
bunds „Future Meeting Space“ (Fraunhofer IAO, German 
Convention Bureau e.V.) auf den Standort Münster. Der 
Forschungsverbund hatte auf Basis von Megatrend-
Analysen drei Szenarien für die Entwicklung von Kon-
gress-Standorten entwickelt. Diese in der vorliegenden 
Dokumentation des Innovationsverbunds erläuterten 
Szenarien waren in den Workshops das Sprungbrett für 
Debatten, wie sich Münster und das MCC positionieren 
sollte: 
Die beiden Workshops zeigten, dass die Megatrends in 
Gesellschaft und Branche dem Kongressstandort 
Münster deutlich in die Karten spielen. Eine Reihe von 
Potenzialen mit hohem Fit zur Marktentwicklung wurde 
aufgedeckt. 
Um diese Potenziale auch heben zu können und in Wert-
schöpfung für das Messe und Congress Centrum Halle 
Münsterland sowie in Entwicklungsimpulse für den 
Standort zu verwandeln, ist allerdings konsequentes 
strategisches Handeln zwingend. Workshop 2 formu -
lierte Handlungsempfehlungen, um die Transformation 
einzuleiten. Zudem wurden dort die Positionierungsan-
sätze zu einem Zielbild verdichtet. 
TRIED AND TRUSTED – renaissance of the real 
DIVERSE AND FLEXIBLE – the global community
GREEN AND AWARE – the net zero society 
Der Workshop am 1. April 2022
Der Workshop am 10. Mai 2022

3
ÖFFNUNG 1 – VOM CLOSED SHOP 
ZUM URBANEN EVENTRAUM
Egal welches der Future Meeting Space Szenarien 
greift – erfolgreiche Business Events erfordern künftig 
mehr als die funktionalen Basics: Der gut erreichbare, 
passende, digital befähigte Raum mit überzeugendem 
Service. Wir erleben die Emotionalisierung und Gamifi-
cation von Kongressen und Tagungen. Es geht um Ge-
samterlebnisse. Und die beziehen das Umfeld, den 
Stadtraum explizit ein. Besonders deutlich wird es bei 
der neu entstandenen Gattung der „Retreats“: Remote 
oder vorwiegend hybrid arbeitende Unternehmen laden 
jährlich oder quartalsweise ihre komplette Belegschaft 
zum teambildenden Event ein, weil man sich im Berufs-
alltag eben nicht mehr täglich sieht. Das „Eventpro-
gramm“ im (urbanen) Umfeld ist dabei kein Beiwerk, 
sondern Mittelpunkt der Veranstaltung. Der urbane 
Raum und sein Erleben werden zum Erfolgsfaktor für 
Business Events. Hier kann Münster Stärken ausspie-
len. Und wird genau das forcieren. Dabei geht es eben 
nicht um eine maximale „Eventisierung“ des komplet-
ten Stadtraums, sondern um kluges und vernetztes 
Management aller Orte und Ressourcen. Auch Retreat, 
also Ruhe und Rückzug, sind wichtige Dimensionen ei-
nes Business Events als Erlebnis. 
Alle Akteure denken und handeln nicht mehr in den 
Grenzen ihrer Organisation, sondern vernetzt und kol -
laborativ. Sie bilden „Pakete“ , in denen nicht aus -
nahmsweise, sondern häufig mehrere Orte und Veran-
stalter vorkommen. Als Orte dienen dabei nicht nur die 
klassischen Eventlocations. Der Trend zu Pop-Up-
Events im Stadtraum ist in einem der attraktivsten 
1. Das Quartier 
2. Die Stadt
3. Das Umland 
Der urbane Erlebnisraum ist künftig nicht mehr Beiwerk für innovative Tagungsformate, sondern wesentlicher Bestandteil. 
Quelle: Stadt Münster – Amt für Kommunikation. 
Stadträume sicher gut zu Hause. Damit schaffen die 
Akteure gemeinsam Gesamterlebnisse, die für Busi-
ness Event Teilnehmende schon auf der Reise nach 
Münster beginnen und erst aufhören, wenn der Teilneh-
mende schon wieder zuhause ist. 
Dieses Mindset ist für Münster seit über 20 Jahren ge-
lebte Praxis: Die Kongressinitiative, ein Netzwerk aus 
neun leistungsstarken Standortpartnern, von einem 
professionellen Kongressbüro bei Münster Marketing 
organisiert, lebt den Gedanken längst. Ihrer Arbeit ist 
es maßgeblich zu verdanken, dass Münster für die Zu-
kunftsanforderungen eines vernetzten Angebots im 
Bereich des Geschäfts- und Tagungstourismus bestens 
gerüstet ist. Übrigens: auch der bislang wichtigste Kon-
gress aller Zeiten bespielte bereits 1645 bis 1648 die 
komplette Stadt. 
Das Bespielen des Stadtraums ist auch für das MCC als 
Schlüsselakteur nichts Neues. Schon heute managt 
das MCC Weihnachts- oder Flohmärkte. Künftig wird 
das Spielfeld noch weniger am Tor Nord aufhören. Aus 
Perspektive des MCC lassen sich drei Kreise ziehen, die 
diesen Handlungsraum definieren:

4
Die Stadt der kurzen Wege
Das entscheidende Komfortmerkmal: Kongressteil -
nehmer wollen ihre Zeit weder in Expo-Ghettos noch in 
Shuttlebussen verbringen. Mit dem Leih-Bike oder der 
Rikscha erreicht man vom MCC aus den Prinzipalmarkt 
in 10, den Hafen in 4 Minuten. 
Weil es nicht nur um Entfernungen geht, sondern auch 
um die erlebte Qualität der Wege muss Münster Verbin-
dungen aufwerten und attraktiver gestalten. Vor allem 
den Weg vom MCC zur Innenstadt.
Die ökologisch-mobile Stadt
Zum Veranstaltungsraum der kurzen Wege gehört auch 
die umweltverträgliche Erreichbarkeit für Besuchende 
– lokal, regional, überregional. Zugleich ist – nicht nur 
in der Transformationsphase – darauf zu achten, dass 
das MCC für eine Fülle konventioneller Veranstaltungs-
formate vom Konzert bis zur Verbrauchermesse ausrei-
chend Parkraum vorhält. Nicht nur, weil das MCC durch-
gehend wirtschaftlich tragfähig agieren muss, sondern 
auch, weil das Oberzentrum als wichtigster Event-
Standort des Münsterlands Boden gewinnen will und 
nicht verlieren darf.
Die grüne Stadt
Münster ist eine grüne Stadt mit grünem Umfeld. Grüne 
Plätze mit Aufenthaltsqualität sind auch für Besucher 
ein Schlüssel des Stadterlebnisses. Begrünte Dächer 
und Fassaden sind längst ökologische Notwendigkeit, 
bestimmen aber zunehmend auch die erlebte Aufent-
haltsqualität. Menschen fühlen sich in aufgeheizten 
Steinwüsten nicht mehr wohl. Wenn sich Menschen in 
Steinwüsten nicht mehr wohlfühlen, muss auch das 
MCC-Gelände grüner werden. 
Die Campus Stadt
Neun Hochschulen und 60.000 Studierende prägen die 
Stadt. Hochschulen sind entscheidende Akteure des 
Kongressgeschehens. Sie liefern Eventthemen und 
schaffen eine diskursive Atmosphäre, in der Bildung 
und Begegnung – also auch Business Events – zuhause 
sind. 
Die diverse und internationale Stadt
Eine Stadt der Toleranz mit Menschen aus 150 Natio-
nen ist das Umfeld, in dem sich alle Besucher wohl füh-
len. Eine Stadt der Begegnung muss besonderes Talent 
haben, neue Begegnungsformate zu kreieren. 
Die junge Stadt mit Geschichte
Städte mit junger Bevölkerung und historischem Stadt-
bild sind das Erkennungsmerkmal aller „Hotspots“ un-
ter den Metropolen. Das Alte ist kein Gegensatz zur 
neuen digital-virtuell geprägten Wirklichkeit, sondern 
das, was Städten menschliches Maß und Authentizität 
verleiht. Die westfälischen Klassiker sind keine touris-
tischen Auslaufmodelle, sondern der Boden, der die 
Stadt auch im Erleben der fortschrittlichsten Besu-
chergruppen beliebt und authentisch macht. 
Die unternehmende Stadt
Unternehmen und Organisationen sind nicht nur Auf-
traggeber von Business Events, sondern auch Akteure. 
Sie – und ihre Ressourcen, also auch Tagungsräume 
oder Coworking Lounges – sind in die Netzwerkbildung 
einzubinden. 
Das große Potenzial der Stadt als Eventraum und Spielort für Business Events und  
ihr Selbstverständnis wird unter anderem in folgenden Schlagworten deutlich: 
60.000 Studierende prägen die Stadt – einer der prägenden Faktoren für den Business Event 
Standort Münster. Quelle: Stadt Münster – Amt für Kommunikation.

5
ÖFFNUNG 2 – VOM PLATZHIRSCH  
ZUM EVENTHUB
Wenn Events verstärkt raum- und institutionenüber -
greifend gedacht, Ressourcen zusammen geschaltet 
werden, wenn Veranstalter und Anbieter zunehmend 
gemeinsam die gesamte Stadt bespielen, braucht es 
Makler und Koordinatoren des Angebots. Das MCC als 
Herzstück der Veranstaltungslandschaft bietet sich für 
diese Rolle an. Das MCC wird von der Location zum 
Makler, zum Eventhub. 
Raus aus der Messehalle! Durch Pop-Up-
Flächen wird der Stadtraum temporär zum 
Veranstaltungsort.
  
Quelle: Verbund „Future Meeting Space“ -  
© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart.
Standorte von Business Events sind künftig 
keine funktionalen Inseln im Stadtraum 
mehr, sondern werden zum vitalen –  
und grünen – Mittelpunkt des Quartiers. 
 
Quelle: Verbund „Future Meeting Space“ - 
© Fraunhofer IAO, IAT Universität Stuttgart

6
Das MCC liegt im aktuell wohl spannendsten und dyna-
mischsten urbanen Quartier der Stadt. Bisher aller -
dings ist es eine auf ihren Zweck hin optimierte funkti-
onale Insel, die nicht als „der“ alltägliche Mittelpunkt 
des Quartiers wahrgenommen wird. So wie das MCC 
künftig noch stärker in die Stadt und den Stadtraum 
wirkt, öffnet es sich stärker für die Stadt(gesellschaft). 
Es entwickelt sich vom funktionalen Closed Shop zum 
urbanen Kristallisationspunkt des Quartiers. Freiflä-
chen mit urbaner Aufenthaltsqualität sollen 365 Tage 
im Jahr belebt sein, nicht nur bei Großkonzerten. 
Weil klassisch-analoge Business Meetings laut „Future 
Meeting Space“-Forschungen weniger häufig stattfin-
den, nutzen Messe- und Kongresszentren Hallen und 
Räume um. Das MCC hat schon in den letzten Jahren als 
Impfzentrum oder Prüfungsraum aus der Not eine Tu-
gend gemacht. Diese Erfahrung lässt sich ausbauen: 
Die Stadtgesellschaft soll den Raum und die Institution 
alltäglicher nutzen und erleben. Das fängt mit dem un-
belebten Vorplatz an. Erst wenn das Gelände und seine 
Gebäude im Alltag genutzt und akzeptiert werden, 
wenn die Beziehungen zum Umfeld gestärkt sind, wird 
aus der funktionalen Insel ein emotionaler Mittelpunkt.
ÖFFNUNG 3 – VON DER FUNKTIONALEN INSEL 
ZUM EMOTIONALEN MITTELPUNKT 
Bisher eine funktionale Insel aber nicht der integrale Mittelpunkt eines Quartiers: Das MCC Halle Münsterland. Quelle: MCC Halle Münsterland.

7
ÖFFNUNG 4 – AGILER INKUBATOR  
FÜR NEUE MICE*-PRODUKTE
Eine umfassende Vernetzung aller Akteure wird nicht 
nur formal, sondern auch inhaltlich Ideen für neue MI-
CE-Produkte kreieren. Das MCC muss dabei agiler Inku-
bator sein. Münsters inhaltliche Kompetenzschwer -
punkte (etwa Batterieforschung, Fahrradmobilität) 
liefern inhaltliche Ansatzpunkte für neue Business 
Events. Die Traditionen der Stadt (etwa Toleranz) kön-
nen zu neuen Formaten inspirieren. Darüber hinaus ist 
aber der Standort für jeden Veranstalter und fast jedes 
Thema eines Business Events attraktiv, weil er ein ins-
pirierendes Umfeld für jede Form von Begegnung von 
Retreat mit rekreationalen Schwerpunkt bis zum pul -
sierenden Großereignis bietet. Weil sichere Prognosen 
zu zukunftsträchtigen Trendthemen kaum möglich 
sind, erfordert agil-innovatives Vorgehen des Netz-
werks Risiko- und Investitionsbereitschaft der treiben-
den Akteure. Selbst Scheitern muss erlaubt sein. 
* MICE steht für Meetings Incentives Conventions Exhibitions, und um-
fasst den Teil des geschäftlichen Tourismus, der Tagungen, Incentives, 
Kongresse und Ausstellungen anbietet.
Einige Themen für neue MICE*-Produkte sind in der Stadt der Toleranz, der Fahrradstadt, dem Standort für Batterieforschung vielleicht  
besonders naheliegend. Doch die allgemeinen Standortqualitäten machen Münster für jedes Business Event-Thema interessant. Auch für  
neue Themen, die wir heute noch gar nicht kennen. Quelle: Stadt Münster – Amt für Kommunikation.

8
Nächste Schritte – Handlungsempfehlungen aus Workshop 2
Robin  Denstorff   Stadtbaurat Münster/Aufsichtsrat Messe und Congress Centrum Halle Münsterland
Peter   Bensmann  Aufsichtsrat Messe und Congress Centrum Halle Münsterland
Meik  Bruns   Aufsichtsrat Messe und Congress Centrum Halle Münsterland
Heinrich  Götting   Aufsichtsrat Messe und Congress Centrum Halle Münsterland
Philipp  Hagemann  Aufsichtsrat Messe und Congress Centrum Halle Münsterland
Jürgen  Hartmann  Aufsichtsrat Messe und Congress Centrum Halle Münsterland
Christoph  Kattentidt  Aufsichtsrat Messe und Congress Centrum Halle Münsterland
Ludger  Overhues   Aufsichtsrat Messe und Congress Centrum Halle Münsterland
Josef  Rickfelder  Aufsichtsrat Messe und Congress Centrum Halle Münsterland
Susanne  Schulze Bockeloh  Aufsichtsrat Messe und Congress Centrum Halle Münsterland
Ahmad  Alhamwi   Betriebsausschuss Münster Marketing
Rainer  Bode   Betriebsausschuss Münster Marketing
Petra  Dieckmann  Betriebsausschuss Münster Marketing
Sybille  Schulemann-Adlhoch  Betriebsausschuss Münster Marketing
Angela  Stähler   Betriebsausschuss Münster Marketing
Jana  Windoffer   Betriebsausschuss Münster Marketing
Fabian  Bannier   Kongressinitiative Münster
Renate   Dölling   Kongressinitiative Münster
Enno  Fuchs   Kongressinitiative Münster
Norbert  Robers   Kongressinitiative Münster
Kathrin  Freund   Münster Marketing
Petra  Panske   Münster Marketing
Bernadette Spinnen   Münster Marketing
Marcus  Altrogge   Messe und Congress Center Halle Münsterland
Miriam  Figge   Messe und Congress Center Halle Münsterland
Ursula  Paschke   Messe und Congress Center Halle Münsterland
Birgit  Pacher   German Convention Bureau 
Matthias   Schultze   German Convention Bureau
Katharina Dienes   Fraunhofer Institut IAO
Tilman  Naujoks   Fraunhofer Institut IAO
Dr. 
Dr. 
Dr. 
Dr. 
Dr. 
Rainer Maria  Kresing    Kresings Architektur
Jörg   Heithoff   Heithoff & Companie
Heike   Döll-König   NRW Tourismus
Veit   Lawrenz    NRW Tourismus
Matthias   Schultze     German Convention Bureau
Birgit   Pacher    German Convention Bureau
Katharina  Dienes    Fraunhofer Institut IAO
Tilman  Naujoks    Fraunhofer Institut IAO
Tobias   Viehoff   Kaufmannschaft
Simone  Harms    Novotel / Ibis Budget Investhotel 
Renate   Dölling     Dehoga Westfalen
Robin   Denstorff    Stadtbaurat Münster/Aufsichtsrat Messe und Congress Centrum Halle Münsterland
Bernadette  Spinnen    Münster Marketing
Petra   Panske    Münster Marketing
Ursula   Paschke   MCC Halle Münsterland
Teilnehmende des Workshops am 1. April 2022
Teilnehmende des Workshops am 10. Mai 2022
1. POP-UP ORTE IDENTIFIZIEREN, EVENT MAP KARTOGRAFIEREN, EVENTMODELLE PILOTIEREN 
2. WEGE-LANDKARTE MIT VERBINDUNGEN, QUALITÄTEN UND SCHWÄCHEN  
 (AUCH ANGSTRÄUMEN) KARTOGRAFIEREN
3. NEUE VIRTUELLE UND HYBRIDE MICE-PRODUKTE UND MICE-LÖSUNGEN SICHTEN  
 UND VERPROBEN (IN KOOPERATION MIT BRANCHENEXPERTEN)
4. QUARTIERSKONZEPT MIT MCC ALS MEHRWERTGEBER UND DURCHLÄSSIGEM MITTELPUNKT DENKEN
5. MARKTSTUDIE NUTZERANFORDERUNGEN AN KONGRESSE 2035 AUF DEN WEG BRINGEN.
6. ERWEITERTE VERNETZUNG ALLER AKTEURE INITIIEREN

Anlage 4 - Ratsantrag A_R_0043_2021Gruene_SPD_Volt_Halle_Muensterland_fuer_die_Zukunft_nach_Corona_aufstellen

2424 Zeichen

Antrag an den Rat Nr.: A-R/0043/2021 
 
      
 
    
Halle Münsterland für die Zukunft nach Corona 
aufstellen 
 
- Ratsantrag - 
 
 
 
Der Rat der Stadt Münster möge beschließen:  
 
Aufbauend auf dem Prozess zur Kongressinitiative Münster (V/0070/2021) wird die 
Verwaltung beauftragt, Perspektiven für die MCC Halle Münsterland GmbH in ihren 
Tätigkeitsbereichen (insb. Veranstaltungen und Messen) aufzuzeigen. Dabei sollen 
folgende Aspekte berücksichtigt und geprüft werden: 
 
 Weitere Entwicklungen im Kongressbereich in Münster 
 Zukunft des Messestandorts sowie der Großveranstaltungen und zugehöriger 
Infrastrukturbedarf 
 Mögliche Synergien im Stadtkonzern im Tätigkeitsfeld der GmbH, 
insbesondere mit Blick auf eine verstärkte Kooperation mit Münster Marketing  
 Mögliche Eingliederung der Stadthalle Hiltrup in den Betrieb der GmbH 
 Stärkere Öffnung für die Stadtgesellschaft einschließlich möglicher neuer 
Veranstaltungsangebote 
 Qualitative Evaluation der Eigenveranstaltungen und Weiterentwicklung der 
Veranstaltungsformen 
 Nutzung der Außenbereich der Halle Münsterland, insbesondere für Open-Air-
Veranstaltungen 
 Wirtschaftliche Entwicklung der GmbH und Optimierungsmöglichkeiten 
 
Ein entsprechender Bericht und mögliche Handlungsoptionen sollen dem 
zuständigen Ausschuss (AWLFW) sowie dem Betriebsausschuss Münster Marketing 
im Laufe des Jahres 2022 vorgelegt werden. 
 
 
 
Begründung: 
 
Die Corona-Pandemie hat die Arbeit der MCC Halle Münsterland GmbH nachhaltig 
verändert und gezeigt, dass über eine zukünftige Nachcorona-Zeit für das MCC 
nachzudenken ist. Der mit V/0070/2021 vorgesehene Prozess ist ein wichtiger 
Bestandteil für diese zukünftige Ausrichtung. Doch auch über den Kongressbereich 
11.05.2021

hinaus ist insbesondere die Zukunft der Bereiche Messe und weitere (Groß-
)Veranstaltungen offen. Deshalb ist es essenziell die Halle Münsterland als GmbH in 
den Blick zu geben und ihre Perspektiven als Wirtschaftsunternehmen sowie ihre 
Ausrichtung im Stadtkonzern zu überprüfen und die Einbindung in den Standort in 
den Blick zu nehmen. 
 
gez.     gez.     gez.  
Albert Wenzel   Marius Herwig  Tim Pasch  
Christoph Kattentidt  Philipp Hagemann  Helene Goldbeck 
Carsten Peters   Doris Feldmann 
Dr. Rita Stein-Redent Lia Kirsch      
Sylvia Rietenberg  Ludger Steinmann     
Jule Heinz-Fischer  und Fraktion 
Andrea Blome      
Dr. Robin Korte  
und Fraktion

Anlage 2 - Dokumentation Transferworkshops

19045 Zeichen

Dokumentation der Transferworkshops Münster am 01. April + 10. Mai 2022 // Innovationsverbund Future Meeting Space 
TRANSFERWORKSHOP MÜNSTER 
MIT TRADITION UND ZUKUNFT 
Entwicklung einer zukunftsfähigen Veranstaltungslandschaft  
im Tagungs- und Kongressbüro   
1. Zielsetzung und Workshopaufbau 
Im Rahmen der Weiterentwicklung der Stadt Münster als zukunftsfähiger und innovativer 
Veranstaltungsstandort fanden im April (1. April 2022) und Mai (10. Mai 2022) zwei 
Visionsworkshops mit unterschiedlichen Teilnehmerkreisen statt. Zentrales Ziel der Workshop-
Reihe stellte die gemeinsame Erarbeitung einer Zukunftsvision und der Definition von 
Handlungsempfehlungen zur Weiterarbeitung dar. 
Grundlage der Workshops bildeten die Forschungsergebnisse des Innovationsverbunds Future 
Meeting Space des Fraunhofer IAOs und des German Convention Bureau e. V.  Die 
Forschungsergebnisse basierten auf drei entwickelten Zukunftsszenarien, dessen Entstehung 
Kernaufgabe der Forschungsphase V darstell ten. Auf Basis einer Megatrend Analyse mit 
unterschiedlichen Einflussfaktoren (z. B. Nachhaltigkeit, Homeoffice, Smart Mobility) konnten 
folgende Zukunftsszenarien identifiziert werden: 
• TRIED AND TRUSTED – renaissance of the real 
• DIVERSE AND FLEXIBLE – the global community 
• GREEN AND AWARE – the net zero society 
Diese Szenarien bildeten schlussendlich die Grundlage des Transfers der definierten 
Handlungsempfehlungen der Forschungsphase auf die Stadt Münster und den individuellen 
Kontext der Veranstaltungslandschaft.  
 
2. Authentische Werte, Standortfaktoren und USP´s 
Im ersten Workshop lag der Fokus des Events insbesondere auf der Zusammenfassung von 
authentischen Werten, Standortfaktoren und USP´s von Münster in unterschiedlichen 
Themenbereichen und im Rahmen der drei beschriebenen Zukunftsszenarien. In einem 
kreativen Workshopve rfahren konnten vielfältige USP´s durch interdisziplinäre 
Expertengruppen zusammengetragen und im Anschluss in folgende Themenbereiche 
geclustert werden: 
KONGRESSLANDSCHAFT - Authentische Orte in Münster zur Gestaltung einer Event-Map 
Die Stadt Münster ist als Veranstaltungsort über die Stadtgrenzen hinaus etabliert und besitzt 
eine Strahlkraft in der Veranstaltungsbranche . D as M esse und Congress Centrum Halle 
Münsterland (MCC) stellt dabei das „Herzstück“ der Veranstaltungslandschaft dar. Auch 
zukünftig versteht sich d as MCC  als wichtige Schnittstelle zwischen dem städtebaulichen 
Umfeld und Tagungen, Kongressen und Events mit seinen zusätzlichen temporären 
Nutzergruppen. Um das MCC in die Zukunft zu tragen und ein innovatives Gesamtkonzept 
zu entwickeln, stellten sich die Expertengruppen in den Kreativworkshops folgende Fragen: 
• Wie sollte „Halle Münsterland“ heißen? (Namensbildung) 
• Wie teuer wird die Umsetzung eines innovativen und zukunftsfähigen 
Gesamtkonzepts?

Dokumentation der Transferworkshops Münster am 01. April + 10. Mai 2022 // Innovationsverbund Future Meeting Space 
• Welche Zielgruppen sollten in Zukunft mit dem neuen Konzept angesprochen 
werden? 
• Basierend auf der Definition der Zielgruppen: Welche Angebote sind mit einer 
Neuausrichtung verbunden? 
• Inwiefern kann man das MCC multifunktional gestaltet und welche Funktionen lassen 
sich ergänzen z. B. Coworking Space? Kann eine Messehalle ein hybrider Ort werden 
mit unterschiedlichen Nutzungen je nach Tageszeit? 
• Welche Kapazitäten und Kompetenzen sind zur Umsetzung der Veränderungen 
notwendig?  
• Wie organisiert man ein übergreifendes Veranstaltungsnetzwerk? 
Neben einem Wandel der Ausrichtung des MCCs soll der Veranstaltungsstandort Münster auch 
durch unterschiedliche kleinere Eventflächen im urbanen Kontext erweitert werden, um eine Art 
„Event Map“ zu erzeugen und das derzeitige Raumangebot durch authentische, einzigartige Orte 
zu ergänzen. Zusätzlich kann durch die Bildung von Schnittstellen zwischen Orten im Stadtraum 
und Events mit einem weiteren Grad der Belebung der Innenstadt und einer Steigerung der 
Identifizierung mit dem Standort Münster gerechnet werden. Um eine sogenannte „Event Map“ 
im Stadtraum zu generieren, stellen sich folgende zentrale Fragen: 
• Wie können stadtbezogene Eventflächen mit einer hohen Aufenthaltsqualität entwickelt 
werden? 
• Sollte die Verwaltung und Bespielung des Altstadtkerns nochmals hinterfragt werden? 
• Wie sehen „quartiersspezifische“ authentische Veranstaltungszonen genau aus? Gibt es 
auch Quartiere ohne Events z. B. reine Wohnquartiere? 
• Welche Potenziale gibt es in diesem Bereich bereits? 
 
VERKEHR & WIRTSCHAFT - Vielfältige Wirtschaftszweige & Entwicklung des ÖPNV-Netzwerks 
Auch im Bereich zentraler Mobilitätsmuster sowie im wirtschaftlichen Sektor konnten vielfältige 
USP´s für die Stadt Münster identifiziert werden, die in weiteren Schritten weiter aufgearbeitet 
werden sollten. Hauptmerkmal des innovativen Mobilitätskonzepts in Münster stellen das 
ausgebaute Fahrradnetzwerk sowie die Entwicklung des ÖPNV-Netzwerks dar. Insgesamt wurde 
sowohl die Vernetzung innerhalb der Stadt als auch zwischen dem ländlichen Raum und der 
Innenstadt als besonderer Wert der Stadt Münster erachtet. Bezogen auf die Gestaltung einer 
zukunftsfähigen Veranstaltungslandschaft in Münster sollte man s ich laut der Experten der 
Workshops mit folgenden Fragen auseinandersetzen: 
• Wie kann man „interessante Mobilität“ schaffen, um die Teilnehmenden vom 
Hauptbahnhof zum MCC und den anderen Eventlocations zu transportieren? 
• Wie können Nahbereiche (zentrale Standorte) so miteinander verknüpft sein, dass ein 
möglichst nutzerfreundliches Mobilitätsnetzwerk für Veranstaltungen entsteht? 
• Benötigt das MCC eine eigene Haltestelle? Oder einen Landeplatz für Flugtaxi/Drohnen, 
ein Fahrrad-Parkhaus mit Fahrradverleih? 
Münster bietet sowohl jungen Unternehmen als auch mittelständischen Unternehmen vorteilige 
Standortfaktoren, die mit unter durch die breit angelegte Bildungslandschaft unterstützt werden. 
Das starke Wirtschaftsnetz wird neben dem Mobilitätsb ereich als weiterer besondere USP der 
Stadt Münster genannt.

Dokumentation der Transferworkshops Münster am 01. April + 10. Mai 2022 // Innovationsverbund Future Meeting Space 
VIELFALT & INTERNATIONALITÄT - Hohe Diversität der Gesellschaft & Anteil junger Generation 
Trotz der Bewahrung von Tradition und Historie schafft die Stadt Münster ein offenes Umfeld für 
Vielfalt und einer Willkommenskultur unterschiedlicher Nationen. Aufgrund der Hochschulen und 
Universitäten sowie der Ansiedelung vieler international tätiger Unternehmen, entwickelte sich 
Münster zu einer Stadt mit einer hohen Diversität in der Gesellschaft und  einem großen Anteil 
junger Generationen. Die Kompatibilität mit anderen Kulturen und die Förderung internationaler 
Bindungen wird als wertvoller Aspekt und Stärke der Stadt wahrgenommen. In der Stadt Münster 
leben unterschiedliche Religionen und Kulturen zusammen, ebenso wie jüngere und ältere 
Generationen, gebürtige „Münsteraner*innen“ und Zugezogene. Toleranz und ein respektvoller 
Umgang miteinander unterstützen die  Entwicklung einer starken, offenen und kreativen 
Stadtgesellschaft, die auch einen positi ven Einfluss auf die Veranstaltungslandschaft und die 
Veranstaltungsteilnehmenden hat. 
STADTBILD – Die grüne Stadt der Welt mit einer langen Historie 
Als besonderer Mehrwert der Stadt Münster wurde im Kontext des Kreativworkshops mit den 
Expertengruppen die unterschiedlichen räumlichen Qualitäten des Stadtbilds genannt. Denn trotz 
der derzeit 314.000 Einwohner*innen mit steigender Tendenz ist das Abbild  Münsters von 
zahlreichen Grünflächen und natürlichen Umgebungen geprägt. Expert*innen schätzen an 
Münster insbesondere die (relativ) kurzen Wege und das „viele Grün“. Insgesamt wird Münster 
als „Die grüne Stadt der Welt mit einer langen Historie“ beschrie ben, die trotz Internationalität, 
kultureller Vielfalt und Innovationen über viele bauliche und soziale Traditionen verfügt. Als 
wesentlicher Baustein des urbanen Kontexts kann hier die historische Altstadt als einzigartiger 
Tourismusmagnet genannt werden. Auch das Kreativquartier im Hafenareal prägt das Stadtbild 
Münster zunehmend und stellt einen wichtigen Bestandteil der kreativen und lebendige Stadt dar. 
Das authentische, historische Stadtbild mit einer insgesamt hohen Aufenthaltsqualität stellt 
insbesondere bei der Entwicklung einer standortübergreifenden „Event Map“ ein großes Potenzial 
dar.  
NATÜRLICHES UMFELD - Ein grünes und urbanes Umfeld mit unterschiedlichen Qualitäten 
Die Nähe zu natürlicher Umgebung beschreibt laut Expert*innen das mitunter grö ßte Potenzial 
der Stadt Münster, weshalb es hier erneut Beachtung findet. Münster schafft durch die 
städtebauliche Verknüpfung der Parks und Freiflächen sowie öffentlichen, urbanen Plätze einen 
grünen Faden, der das Stadtbild massiv prägt. Die Mischung aus Urbanität und Landschaft wird 
von allen Workshopteilnehmenden als einzigartig und wertvoll in die USP´s mit aufgenommen. 
Auch die landwirtschaftliche Prägung findet als authentischer Wert und Standortfaktor große 
Beachtung bei der Entwicklung eines authen tischen Umfelds für eine Veranstaltungslandschaft 
von morgen.  
WISSENSCHAFT - Die Stadt als ganzheitlicher Campus 
Münster zählt mit insgesamt neun Hochschulen und 200 Studierenden auf 1.000 Einwohnern zu 
den bedeutendsten Wissenschaftsstädten Deutschlands. Die Universität und das Klinikum stellen 
die größten Arbeitgeber der Region dar. Die 60.000 Studierenden prägen das Stadtbild Münsters 
durch eine lebendige universitäre Szene, die sich nicht nur auf die Campusstrukturen der 
Bildungseinrichtungen beschränkt, sondern darüber hinaus einen erheblichen Einfluss auf das 
Stadtbild hat. Neben einer jungen Kulturszene mit einem lebendigen und vielfältigen Nachtleben, 
bieten die vielen Studierenden der unterschiedlichen Hochschulen insbesondere zum 
Entgegenwirken des aktuellen Fachkräftemangels für Unternehmen ein großes Potential. Bereits 
heute bildet die Wissenschaft durch eine dynamische Wissenschaftskommunikation eine wichtige 
Stütze der vielfältigen Veranstaltungslandschaft. Mit diversen Veranstaltungsformaten 
beispielsweise Ausstellungen, Vortragsreihen, Science -Pubs oder Wissenschaftsfestivals werden

Dokumentation der Transferworkshops Münster am 01. April + 10. Mai 2022 // Innovationsverbund Future Meeting Space 
die Inhalte der Wissenschafts - und Forschungsbereiche in die Stadtgesellschaft getragen und 
bereichern das Ökosystem Münster. Dadurch wurde der Wissenschaftssektor  mehrheitlich als 
einer der bedeutendsten USP´s der Stadt Münster genannt. Da die wissenschaftlichen 
Einrichtungen auch zukünftig eine wichtige Rolle in der Gestaltung der Veranstaltungslandschaft 
Münster darstellen sollen, stellen sich die Expert*innen de r Workshopgruppen insbesondere die 
Frage: 
• Inwiefern kann eine stärkere Vernetzung der Halle Münsterland, der zukünftigen Event -
Map und der wissenschaftlichen Einrichtungen beispielsweise der Universität aussehen 
und aktiv gestaltet werden? 
KULTUR - Alternative Kunst- und Kreativszene mit aktiven Teilhabemöglichkeiten 
Die wissenschaftliche Prägung der Stadtgesellschaft beeinflusst auch das Kulturviertel sowie das 
kulturelle Angebot der Stadt. Laut Expert*innen ist die Stadt Münster mit seiner alternativen 
Kunstszene und zahlreichen Museen wie beispielsweise dem LWL Museum und 
Skulpturenprojekten im öffentlichen Raum über die Stadtgrenzen hinaus als Kulturstätte bekannt. 
Zudem ergänzen weitere alternative Kulturangebote die Stadt Münster unter anderem der 
regelmäßig stattfindende Tatort in Münster, dessen Ermittlungsteam viele mit Münster 
assoziieren, sowie viele kleine Nachhaltigkeitsinitativen, die ebenfalls einen Beitrag zur kreativen 
Stadtgesellschaft leisten. Aufgrund der hohen Vielfältigkeit, Lebendigkeit und dem dynamischen 
Geschehen bewerteten die Expertengruppen des Kreativworkshops das Kulturgut als einen 
wesentlichen USP der Stadt.  
ASSOZIATIONEN - Münster – die ewig junge Stadt mit einer Balance zwischen Neu und Alt 
Neben den Assoziationen der Stadt Münster mitzahlreichen Kulturangeboten, einer hohen 
wissenschaftlichen Expertise, der Naturnähe, einer jungen Gesellschaft oder dem historischen 
Kontext der Altstadt, wurden im Verlauf des Kreativworkshops weitere Assoziationen gesammelt, 
die insbesondere Besucher*innen mit der Stadt in Verbindung bringen. Hier wurde unter anderem 
auch die westfälische Küche, regionale Spezialitäten, der Aasee und weitere Wasserelemente z. 
B. das Hafenareal sowie der Zoo Münsters genannt. I m Zentrum der Diskussionen standen 
kontinuierlich die einzigartige Balance zwischen „Altem“ und „Neuem“ in der Stadtgesellschaft 
und dem urbanen Kontext. Denn obwohl Münster durch den hohen Anteil an Studierenden 
durchaus als „ewig junge Stad“ bekannt ist, legt sie viel Wert auf die Historie und den Erhalt von 
Tradition und Kultur. In Bezug auf die Entwicklung der Veranstaltungslandschaft von morgen 
stellten sich im Zusammenhang mit der Diskrepanz zwischen „Altem“ und „Neuem“ immer 
wieder folgende Fragen: 
• Wie kann das alte „Gute“ erhalten bleiben und mit dem Neuen verbunden werden? Ist es 
nachhaltig das Bewährte zu erhalten?  
• Wie kann man trotz Globalisierung/Diversität/Flexibilität authentisch und einzigartig 
bleiben? Wie kann Authentizität gestaltet werden? 
 
 
3. Identifizierte Handlungsfelder und konkrete Empfehlungen 
Im weiteren Prozessverlauf zur Gestaltung einer zukunftsfähigen und innovativen 
Veranstaltungslandschaft der Stadt Münster, wurden neben dem ersten Kreativworkshop ein 
weiterer ganztägiger Transfe rworkshop durchgeführt. Zentrales Ziel des Workshops  stellte die 
Entwicklung von konkreten Handlungsempfehlungen auf Basis der zuvor bearbeiteten USP´s von 
Münster und den dazugehörigen notwendigen Fragestellungen für die Veranstaltungsbranche

Dokumentation der Transferworkshops Münster am 01. April + 10. Mai 2022 // Innovationsverbund Future Meeting Space 
dar. Die Grundlage der ermittelten Handlungsfelder- und Empfehlungen beinhaltete die folgende 
fundamentale Frage: 
Welche weiteren Handlungsschritte und konkreten Umsetzungsstrategien sind erforderlich, um 
Münsters USP´s vorteilig in der Vision der Veranstaltungslandschaft von morgen zu verorten? 
Die Sammlung von Handlungs empfehlungen in unterschiedlichen Handlungsfeldern erfolgte in 
intensiver Kleingruppenarbeit. Dabei standen jeder Gruppe Templates zur Verfügung, die bereits 
eine organisierte Steckbriefstruktur beinhalteten, um das gemeinsame Arbeiten zu vereinfachen. 
Nachfolgend sind einige der unterschiedlichen Handlung sempfehlungen zusammenfassend 
dargestellt. Das detaillierte Ergebnisprotokoll kann der Ergebnispräsentation entnommen werden. 
Diese beschreibt zusätzlich zur grundlegenden Idee der Handl ungsempfehlung die 
Potenziale/Chancen, Risiken/Gefahren, das Vorgehen und die Arbeitsschritte, 
Partizipationsmöglichkeiten sowie die Zielerwartung.   
1. HANDLUNGSEMPFEHLUNG: POP-UP ORTE IDENTIFIZIEREN  
Pop-up Orte, das heißt temporäre Veranstaltungsorte, stellen ein wichtiges Element in der Gestaltung 
der zukünftigen Event Map dar. Um ein Angebot urbaner, temporär nutzbarer Eventflächen zu 
entwickeln, wird in erster Linie eine Zusammenfassung mit möglichen Orten benötigt.  
 
2. HANDLUNGSEMPFEHLUNG: POP-UP PILOTEN 
Nach der Identifizierung von möglichen Pop -up Orten für temporäre Events im Stadtraum, sollte die 
Entwicklung von 2 -3 Reallaboren erfolgen , um die Eventmodelle experimentell zu Testen und 
Erfahrungen in der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung zu sammeln.  
 
3. HANDLUNGSEMPFEHLUNG: MÜNSTER DU BIST ONE AND ONLY 
Um die temporären Eventorte miteinander zu verbinden und eine allgemeine Steigerung der 
Attraktivität von Fußgängerwegen zu schaffen, sollt e eine „Schlender -Landkarte“ konzipiert werden, 
die, Informationen zu Spazierwegen in Münster bereitstellt. Die Karte sollte auch Lösungen für 
Angsträume schaffen z. B. den Hamburger Tunnel und mit Kunstinstallationen dagegenwirken.  
 
4. HANDLUNGSEMPFEHLUNG: NEUE MICE-PRODUKTE 
Um einen Überblick über neue, innovative MICE -Produkte, insbesondere im Bereich digitaler und 
technologiebasierter Lösungen zu erhalten, ist eine Sichtung von neuen Formaten, App -Lösungen etc. 
in Zusammenarbeit mit Branchenexperten notwendig.  
 
5. HANDLUNGSEMPFEHLUNG: QUARTIERSKONZEPT UND ROLLE MCC 
Das MCC stellt auch in der zukünftigen Veranstaltungslandschaft ein zentrales Element dar. Aufgrund 
dessen ist die Entwicklung eines ganzheitlichen Quartierskonzept in und um das MCC wesentlich zur 
weiteren gesamten Bearbeitung. Im Fokus steht auch die Frage, welchen Mehrwert das MCC  der 
unmittelbaren Umgebung geben kann. 
 
6. HANDLUNGSEMPFEHLUNG: VERBINDUNG DER ORTE ZU FUß/FAHRRAD 
Um die einzelnen Event  Spaces zukünftig miteinander zu verbinden und eine nutzerfreundliche, 
unkomplizierte Mob ilitätslösung zu generieren, die, die Teilnehmenden bereits am Hauptbahnhof 
Münster in Empfang nimmt, ist die Konzeption einer multimodalen Verkehrs -Map erforderlich, die 
einen Schwerpunkt auf Fußgänger, Fahrräder und weitere nachhaltige Mobilitätsmittel setzt.  
 
7. HANDLUNGSEMPFEHLUNG: KONGRESSE 2035 
Grundlage der Entwicklung einer zukünftigen Veranstaltungslandschaf t stellen die veränderten 
Nutzeranforderungen dar. Vor diesem Hintergrund sollten sowohl Kunden als auch Anspruchsgruppen 
befragt werden, die allerdings nicht nur Kongressbeteiligte beinhalten, sondern vielfältige Experten zu 
aktuellen Mega Trends befragen.

Dokumentation der Transferworkshops Münster am 01. April + 10. Mai 2022 // Innovationsverbund Future Meeting Space 
8. Ausblick und Next Steps  
Neben der Entwicklung von konkreten Handlungsempfehlungen folgte innerhalb des zweiten 
Transferworkshops auch in ersten Schritten die Konzeption eines Leitbilds für die Stadt Münster  
in Bezug auf die Veranstaltungslandschaft. Die Vision stellt auf einer Meta-Ebene die wichtigsten 
Themenfelder dar, dessen weitere Bearbeitung unbedingt erforderlich ist.  
 
Die erarbeiteten Handlungsempfehlungen auf Basis der USP´s, authentischen Werte und 
Standortfaktoren der Stadt Münster stellen die Grundlage für die konkrete weitere Entwicklung 
der Veranstaltungslandschaft dar (Wobei die weitere Konkretisierung des Leitbild ebenfalls als 
zusätzliche Handlungsempfehlung gesehen w erden kann). Um die Veranstaltungslandschaft 
weiter zu Formen und die Handlungsstränge in ein ganzheitliches Ökosystem zu überführen wird 
der regelmäßige Austausch in einem interdisziplinären Kontext mit unterschiedlichen 
Expert*innen und Zielgruppen der Stadt  Münster empfohlen. Da die zukünftige 
Veranstaltungslandschaft das Gesamtbild der Stadt prägen wird ist eine gemeinsame Entwicklung 
mit allen Ebenen der Stadtgesellschaft erforderlich. Des Weiteren ist es denkbar in kleineren 
Reallaboren erste Testansätze zu neuen Veranstaltungsorten und Formaten zu realisieren und 
Erfahrungswerte für den weiteren Prozessverlauf zu sammeln.

Beschlussvorlage

9206 Zeichen

V/0632/2022 
V/0632/2022 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Zukunftsstrategie für den Kongressstandort Münster 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   17.11.2022 Betriebsausschuss Münster Marketing Vorberatung 
   01.12.2022 Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung Vorberatung 
   07.12.2022 Ausschuss für Wohnen, Liegenschaften, Finanzen und Wirtschaft Vorberatung 
   14.12.2022 Hauptausschuss Vorberatung 
   14.12.2022 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Rat nimmt die Ergebnisse aus dem Erarbeitungsprozess „Münster als zukunftsfähiger 
Kongress- und Veranstaltungsstandort“ (siehe Anlagen) zur Kenntnis und würdigt sowohl die 
wissenschaftliche Expertise als auch die umfangreiche Beteiligung durch Expertinnen und 
Experten aus Münster. 
 
2. Der Rat beschließt die Strategie der Öffnung (Zielbild) als Handlungsrahmen für die künftige 
Entwicklung des Kongressstandorts (Anlage 1 - Zielbild). 
 
3. Der Rat beauftragt die Verwaltung, das Netzwerk der Kongressinitiative auf der Basis des 
erarbeiteten Entwicklungskonzepts weiter zu entwickeln und die im Zielbild skizzierten Hand-
lungsempfehlungen aufzugreifen (Anlage 2 – Dokumentation Transferworkshops, Nächste 
Schritte - Handlungsempfehlungen aus dem Workshop 10.05.2022). 
 
4. Der gemeinsame Ratsantrag A-R /0043/2021 „Halle Münsterland für die Zukunft nach 
Corona aufstellen“ der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL, der SPD-Fraktion und der 
Ratsgruppe Volt (Anlage 4 - Ratsantrag) ist damit erledigt. 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Keine 
 
 
Münster Marketing 
 
04.11.2022 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in:  
Frau Spinnen 
Telefon: 492-2700 
spinnen@stadt-muenster.de

- 2 - 
V/0632/2022 
Begründung: 
 
Zu 1: Zukunftsstrategie für den Kongressstandort Münster 
 
Die Kongressinitiative Münster und als einer ihrer Partner, das Messe und Congress Centrum Halle 
Münsterland, haben gemeinsam das Anliegen des o. g. Ratsantrages aufgenommen und eine um-
fangreiche, wissenschaftlich gestützte Entwicklungsperspektive für den Kongressstandort Münster 
erarbeitet. Dies erfolgte in einem Forschungsverbund mit ausgewählten anderen Kommunen, aber 
auch Leistungspartnern aus dem touristischen Umfeld, organisiert vom German Convention Bureau 
(GCB) und begleitet durch das Fraunhofer-Institut. Die Studie trifft in Form von entwickelten Zukunfts-
szenarien Aussagen zu möglichen Zukunftstrends im Tagungs- und Kongressgeschäft, die für ganz 
Deutschland Geltung haben. Für Münster sind in zwei Transferworkshops Ableitungen erarbeitet wor-
den, aus denen sich erkennbare Zukunftsoptionen für das Tagungs- und Kongressgeschäft in unserer 
Stadt ergeben. Zu der Erarbeitung dieser Strategie haben zahlreiche Expertinnen und Experten aus 
unserer Stadt, aber auch die relevanten politischen Gremien, beigetragen (s. Anlage 2, S. 8). 
 
Zu 2: Das Zielbild 
 
Aus den Ergebnissen der verschiedenen Workshops ist unter Moderation des GCB und des Fraun-
hofer-Instituts, unter Beteiligung verschiedener örtlicher Expertinnen und Experten, aber auch der 
Geschäftsführerin des NRW Tourismus, ein speziell auf unsere Stadt zugeschnittenes Zielbild entwi-
ckelt worden (s. Anlage 2). 
 
Die entwickelten Zukunftsszenarien für den Tagungstourismus in Deutschland ergeben für Münster 
eine im Prinzip äußerst positive Ausgangssituation: Die Stadt der kurzen Wege und der starken Leis-
tungsanbieter (Messe und Congress Centrum Halle Münsterland, Hotels, Hochschulen, Stadt, ÖPNV, 
Handel…), die in der seit Jahren starken und erfolgreichen Kongressinitiative vernetzt arbeiten, die 
grüne Stadt mit hoher Lebensqualität, die Wissenschaftsstadt mit ausgewiesenen Kompetenzen in 
verschiedenen zukunftsrelevanten Forschungsfeldern (Batterie, Medizin und Public Health, Green 
Technologies, Mobilitätskonzepte der Zukunft...) bietet schon heute vieles von dem, was Tagungs-
ausrichter/innen in der Zukunft von einem Standort erwarten. Dass der G7 Gipfel in Münster stattfin-
det, ist dafür ein belastbares und sehr besonderes Beispiel. Der Kongressstandort Münster wird, um 
zukunftsfähig zu bleiben, daher keine 180 Grad-Drehung benötigen, sondern mit der konsequenten 
Strategie der Öffnung von Räumen und Nutzungen und der verstärkten Vernetzung vorhandener An-
gebote bereits die wichtigsten Weichenstellungen für die Zukunft vornehmen können. 
 
Konsequenzen für das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland als zentraler Akteur der 
Messe- und Tagungsdestination 
 
Die Entscheidung für eine Strategie der Öffnung und der Vernetzung wird auch Konsequenzen für die 
anstehenden Weichenstellungen und Planungen des Messe und Congress Centrums Halle Münster-
land haben - sowohl inhaltlich-konzeptionell (Ausrichtung, Programm und Selbstverständnis) als auch 
räumlich-gestalterisch. Das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland der Zukunft wird in die-
sem Konzept nicht als programmatischer Solitär in der Veranstaltungs- und Tagungslandschaft der 
Stadt und als räumlicher Solitär im Hafengebiet verortet, sondern vielmehr als Netzwerkknoten, oder 
als sog. HUB, der mit seiner Umgebung im lebendigen Austausch steht und mit ihr zusammen agiert. 
Aus diesem Grund war das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland in den kompletten Ent-
wicklungsprozess einbezogen und trägt ihn inhaltlich mit; der Aufsichtsrat hat wie der Betriebsaus-
schuss Münster Marketing an einem Transferworkshop teilgenommen und berät seinerseits über das 
Zielbild für den Kongressstandort und vor allem über seine Auswirkungen auf die Zukunft des Messe 
und Congress Centrums Halle Münsterland. 
 
Die konkrete Ausgestaltung der Entwicklungsstrategie für das Messe und Congress Centrum Halle 
Münsterland ist Aufgabe der künftigen Geschäftsführung, der Gesellschaft und des sie begleitenden 
Aufsichtsrates.

- 3 - 
V/0632/2022 
Zu 3: Die Kongressinitiative und ihre zukünftigen Aufgaben 
 
Ein Ergebnis der umfangreichen Studien zur Zukunft des Tagungs- und Kongresstourismus in 
Deutschland ist die Bestätigung des Weges, den die Kongressinitiative Münster/land in den letzten 
Jahrzehnten gegangen ist. Das überaus belastbare und praktisch-programmatische Bündnis der neun 
Partner der Kongressinitiative (Messe und Congress Centrum Halle Münsterland, Westfälische Wil-
helms-Universität, FH Münster, DEHOGA, Stadtwerke, Wirtschaftsförderung Münster, FMO, Münster-
land e.V. und geschäftsführend Münster Marketing mit dem Kongressbüro ) und der ebenfalls dazu 
gehörenden über 90 Partner/innen aus den verschiedensten Bereichen der Leistungsträger/innen der 
Stadt, die alle sowohl Leistungen erbringen als auch von der Standortstärke profitieren, ist das Ge-
heimnis des Erfolgs am Standort. Die Kongressinitiative hat erkennbar dazu beigetragen, dass Müns-
ter für den Zukunftswettbewerb der Kongressdestinationen in Deutschland gut gerüstet ist. 
 
In den nächsten Jahren gilt es, die formulierte Entwicklungsstrategie hin zu mehr Netzwerk und Ko-
operation deutlich zu verstärken. Dazu ist es im ersten Schritt erforderlich, das bereits bestehende 
Netz genauer zu analysieren und seine Stärken und Schwächen festzustellen. U. a. stellen sich Fra-
gen wie: Wo funktionieren Wegeverbindungen zwischen Räumen nicht? Welche zusätzlichen Mobili-
tätsangebote müssen und können wir Tagungsveranstalter/innen anbieten? Welche interessanten 
und besonderen Räume gibt es, die vielleicht nicht vorrangig, aber auch für Meetings und Tagungen 
nutzbar wären? Wie organisieren wir eine bestmögliche, auch digital angelegte Kommunikation des 
kompletten Angebotes für die MICE-Branche (Fachbegriff: Abkürzung für: Messen, Incentives, Con-
gress, Events)? 
 
Für die Hafenentwicklung insgesamt ergibt sich die Frage, wie das Messe und Congress Centrum 
Halle Münsterland als Mehrwertgeber und durchlässiger Mittelpunkt für das Quartier funktionieren 
kann: Was braucht es dazu an Umfeldentwicklung (mehr Grün, mehr Aufenthaltsqualität, andere 
Raumqualitäten…)? Welches Parkangebot kann wo vorgehalten werden, damit davon möglichst viele 
Anrainer profitieren und keine zusätzlichen Flächenbedarfe entstehen? Welche Synergien lassen sich 
zwischen den Hawerkamp-Akteuren, den Festivalveranstalter/innen und dem Messe und Congress 
Centrum Halle Münsterland herstellen, um Münster als attraktiven Veranstaltungsort für hochkarätige 
Outdoor-Veranstaltungen weiter zu entwickeln? Welche noch nicht mit konkreten Nutzungen belegten 
Potential- Und Erweiterungsflächen müssen vorgehalten werden? 
 
Die Frage einer möglichen Einbindung der Stadthalle Hiltrup in den Betrieb der GmbH Messe und 
Congress Centrum Halle Münsterland wird im Rahmen der Weiterentwicklung des Zukunftskonzeptes 
für den Messe- und Kongressstandort geprüft. 
 
Die Kongressinitiative wird die im Leitbild formulierten Handlungsempfehlungen sukzessive im Rah-
men ihrer Möglichkeiten umsetzen. 
 
I.V. 
gez. Denstorff 
Stadtbaurat 
 
Anlagen: 
Anlage 1 
Zielbild 
Anlage 2 
Dokumentation Transferworkshops 
Anlage 3 
Ausführliche Dokumentation Workshop  
Anlage 4 
Gemeinsamer Ratsantrag A -R /0043/2021 „Halle Münsterland für die Zukunft nach Corona aufstellen“ der Frak-
tion Bündnis 90/Die Grünen/GAL, der SPD -Fraktion und der Ratsgruppe Volt

Anlage A

2098 Zeichen

Anlage A zur V/0632/2022 
 
Kurzüberblick 
 
Die Vorlage umfasst die Ergebnisse einer wissenschaftlich gestützten Entwicklungsperspektive für den 
Kongressstandort Münster und leitet daraus ein Zielbild für den Kongresstandort Münster ab.  Es empfiehlt 
eine Strategie der Öffnung und gibt konkrete Hand lungsempfehlungen für das Tagungs - und Kongressge-
schäft. Die Kongressinitiative und das Messe u. Congress Centrum Halle Münsterland werden diese wei-
terentwickeln, die Handlungsempfehlungen aufgreifen und somit die wichtigsten Weichenstellungen für die 
Wettbewerbsfähigkeit in der Zukunft vornehmen.  
 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
 
Mit der Vorlage werden die Ziele  
„Wir werden einer der führenden Bildungs -, Wissenschafts -, Forschungs- und Entwicklungsstandorte in 
Europa „ 
„Wir werden als Wirtschaftsstandort die Stadt des dynamischen Mittelstands in Nordrhein -Westfalen“ 
„Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens - und Erlebnisqualität weiterentwickeln“ verfolgt 
(Leitorientierungen aus dem ISM Prozess)  
 
Das Teilziel lautet: Entwicklung einer Entwicklungsstrategie für den Messe -, Kongress- und Tagungsstand-
ort Münster. 
 
Zielerreichung: Das Projekt hat mit der Verabschiedung des Zielbildes mit dieser Vorlage einen klaren 
Start. Die Handlungsempfehlungen sollen in den nächsten 2 bis 3 Jahren kontinuierlich umgesetzt werden.  
 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 15 02 Stadtmarketing (MM) 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja x Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja x Nein   
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
x vollständig 
freiwillig 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen  
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Klimaschutz – Ausrichtung des Geschäftstourismus auf Klimaneutralität und Nachhaltigkeit 
Inklusion – Ausrichtung an den Ansprüchen eines barrierefreien Geschäftstourismus 
Das Konzept des Tagungs- und Kongressstandorts für Münster orientiert sich grundsätzlich an 
den 17 SDG (UN).

Beratungsverlauf (5)

17.11.2022 Betriebsausschuss Münster Marketing
TOP 3 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
01.12.2022 Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung
TOP 6.3 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
07.12.2022 Ausschuss für Wohnen, Liegenschaften, Finanzen und Wirtschaft
TOP 8.1 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung
14.12.2022 Hauptausschuss
TOP 31 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
14.12.2022 Rat
TOP 36 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Nobelstraße 12
  • Prinzipalmarkt
  • Domplatz

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0632/2022
Typ
Vorlagen
Datum
11.10.2022
Erstellt
10.10.2022 11:51