Mandari Insight

3138/2020

Tätigkeitsbericht der Ämter für Straßen und Verkehrsentwicklung und für Verkehrsmanagement 2019

Mitteilung Ausschuss 01.12.2020

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Anlage - Tätigkeitsbericht 2019

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage - Tätigkeitsbericht 2019

139496 Zeichen

Tätigkeitsbericht 2019
Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung
Amt für Verkehrsmanagement
Tätigkeitsbericht 2019

Die Oberbürgermeisterin
Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung
Amt für Verkehrsmanagement
Gestaltung und Druck
Zentrale Dienste der Stadt Köln
Bildnachweis
S. 7 (KVB/Christoph Seelbach), S. 14 (Pascal Nordmann), S. 68 
(RheinEnergie AG), S. 71 (Bundesministerium für Verkehr und digitale 
Infrastruktur via CC BY-ND 2.0
13-US/244-20/66/400/09.2020

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 3 
Inhalt
Vorwort der beiden Amtsleiter                                                           4
Verkehrsplanung                                                                           6
Verkehrsentwicklungsplanung und ÖPNV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Parkraumkonzepte  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Verkehrskonzept/Verkehrsuntersuchungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Nahmobilität/Radverkehrsförderung/Verkehrssimulation. . . . . . . . . . . . 15
Straßenerhaltung                                                                          27
Landpachtverträge  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Bauhof . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Parkbetriebsservice . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Straßenzustandserfassung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Verkehrszeichenkataster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Zuständigkeitskataster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Sauberes Köln Digital – „Reinigungskataster“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Straßenplanung                                                                            37
Überbezirkliche Planungen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
Straßenbau                                                                                 57
Aufgrabungskontrollmanagement. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
Verkehrsmanagement                                                                   68
Öffentliche Beleuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
Stabsstelle Intelligente Verkehrssysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Inbetriebnahme neuer Verkehrsinformationstafeln. . . . . . . . . . . . . . . . 72
Verkehrserhebungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Wegweisung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Schilderbrücken und Ausleger. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
Planung und Ausführung von Lichtsignalanlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
Baustellenmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Genehmigte Baustellen und Container . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
Baustellenkontrolldienst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
Fahrwegbestimmung für Schwer- und Sondertransporte . . . . . . . . . . . . 81
Personalzahlen                                                                             82
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit                                                      83
Ankündigung neuer Busverbindungen auf der Ost-West-Achse . . . . . . . . 83
Verkehrssicherheitsarbeit                                                               88
Finanzierung, Personal und Gremienarbeit                                          93

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 4 
Vorwort der beiden Amtsleiter
„Der Wechsel allein ist das Beständige“ Arthur Schopenhauer
Sehr geehrte Damen und Herren,
2019 war das Jahr der öffentlichen Klimabewegung. Viele Menschen sind welt-
weit gemeinsam aktiv geworden, haben auf Straßen und an öffentlichen Plätzen 
mutig gegen Umweltverschmutzung, das heißt,  für gesündere Lebensumstände 
demonstriert. Wirksame Antworten auf die Forderungen der Klimaaktivisten 
werden global als überlebenswichtig anerkannt. Auch wir in Köln stellen uns 
der Verantwortung und sorgen mit unserer täglichen Arbeit dafür, dass die 
Anforderungen an eine moderne Verkehrsentwicklung zugleich umweltbewusst 
und zukunftsfähig erfüllt werden. Deshalb arbeiten wir mit Kräften weiter an der 
Ausweitung von Angeboten im öffentlichen Nahverkehr, an Kooperationen mit 
Anbietern alternativer Verkehrsformen, an Sharing-Angeboten und am konse-
quenten Ausbau einer sicheren und funktionierenden Fahrradinfrastruktur. 
Zur Verbesserung der Kapazitäten im öffentlichen Personennahverkehr haben 
wir auf der Ost-West-Verbindung im Verlauf der Aachener Straße temporäre 
Busspuren eingerichtet, auf denen seit Dezember zwei zusätzliche Linien dafür 
sorgen, dass zügig und umweltfreundlich zentrale Ziele erreicht werden. Zuvor 
haben wir in Höhe der P+R-Anlage Weiden die Steuerung der Ampel angepasst. 
Mit der Drosselung des morgendlichen Verkehrs wird der Verkehrsfluss auf der 
Aachener Straße verbessert, in Weiden treten weniger Staus auf und die Luft-
belastung verringert sich. In Verbindung mit dem zusätzlichen Busangebot auf 
der Aachener Straße steigern wir das Interesse an alternativen Verkehrsmitteln. 
Unser Maßnahmenpaket dient gesünderen Lebensverhältnissen in der Stadt und 
führt zur Einhaltung der Stickoxid-Grenzwerte in Köln.
Auch auf der Bergisch Gladbacher Straße sind wir im Sinne von Lärm- und Um-
weltschutz aktiv geworden. Zwischen Mülheim und der Stadtgrenze in Dellbrück 
haben wir nahezu auf dem gesamten Streckenzug Tempo 30 eingeführt. In 
Verbindung mit angepassten Ampelschaltungen wird der Verkehrsfluss dadurch 
verbessert und die Lärm- und Schadstoffbelastung für Anwohnerinnen und 
Anwohner vermindert.

Tätigkeitsbericht 2019
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Das Ampelerneuerungsprogramm auf der Luxemburger Straße zwischen  
Barbarossaplatz und Militärring konnten wir abschließen. Die alten Anlagen 
wurden mit der modernsten Steuergerätetechnik ausgestattet und arbeiten 
dank LED-Betrieb jetzt deutlich stromsparender und umweltfreundlicher.
Umweltgerecht, gesundheitsfördernd und ungebrochen beliebt bleibt hier noch 
unbedingt das Fahrrad zu erwähnen. Unsere wichtigsten Projekte zur Förderung 
des Radverkehrs waren die Einrichtung einer Fahrradstraße auf dem Friesenwall und 
die Umsetzung der Radfahrstreifen auf dem Ring und auf dem Klettenberggürtel. 
Es gab viel zu tun, wir haben es angepackt und wünschen Ihnen nun einen  
informativen und unterhaltsamen Einblick in unsere vielfältige Arbeit. 
Klaus Harzendorf   Patric Stieler

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 6 
Verkehrsplanung
Für das Gelingen der Verkehrswende benötigt die Stadt Köln gute Konzepte und 
einen langen Atem. Gerade in Köln stellt der äußerst begrenzte Raum die Verkehrs-
planung vor große Herausforderungen. Die räumlichen Ressourcen müssen daher 
besonders effektiv genutzt werden.
Die Abteilung „Verkehrsplanung“ ist den Weg in Richtung zukunftsfähiger, nachhal-
tiger und umweltgerechter Mobilität auch in 2019 entschlossen weitergegangen.
Beispielhaft werden an dieser Stelle einige zentrale Projekte und Konzepte der 
Abteilung, die sich in die Sachgebiete „Verkehrsentwicklungsplanung und 
ÖPNV“, „Parkraumkonzepte“, „Verkehrskonzepte/Verkehrsuntersuchungen“ 
und „Nahmobilität/Radverkehrsförderung/Verkehrssimulation“ gliedert, vorge-
stellt:
Verkehrsentwicklungsplanung und ÖPNV
Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 wurden gemeinsam mit der KVB 
umfangreiche Maßnahmen umgesetzt. Diese basierten unter anderem auf der 
Basis des vom Rat beschlossenen 3. Nahverkehrsplans. So konnten beispiels-
weise kurzfristig die Kapazitäten des Öffentlichen Personennahverkehrs auf der 
Ost-West-Achse gesteigert werden. Dafür wurden insgesamt drei neue Buslinien 
eingerichtet, die u. a. der Entlastung der Stadtbahnlinie 1 dienen. Zwei neue 
Buslinien (Linien 172 und 173) nehmen Fahrgäste aus Widdersdorf, Lövenich, 
Weiden und Junkersdorf auf und bringen sie ohne Umstiege in die Innenstadt. 
Auf der Aachener Straße wurde im Zuge der Umsetzung dieser Maßnahme 
erstmalig in Köln ein Bussonderfahrstreifen eingerichtet, der lediglich für Busse, 
für Taxis und für Elektrofahrzeuge reserviert ist. Für eine weitere Entlastung der 
Linie 1 sowie der stark frequentierten Buslinie 159 sorgt die neue Buslinie 171. 
Damit können von Mülheim und Kalk aus Ziele in der Innenstadt ohne Umstiege 
oder weite Fußwege erreicht werden.
Mit Fertigung der Vorlagen zum Fahrplanwechsel 2019 wurden gleichzeitig 
bereits die nächsten Konzepte und Planungen für den kommenden Wechsel 
im Dezember 2020 angestoßen. In Ergänzung zum vorhandenen ÖPNV zählt 
hierzu das On-Demand System, mit dessen Vorbereitungen 2019 begonnen 
wurde und das schon im Jahr 2020 als Pilotprojekt eingeführt werden soll. 
Hierbei sollen Kleinbusse den Bürgerinnen und Bürgern in äußeren Stadtteilen

Tätigkeitsbericht 2019
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nachfrageorientiert sowie unabhängig von festen Routen und vorgegebenen 
Fahrplänen als zusätzliches Angebot zur Verfügung stehen.
Einen positiven Trend für eine Verkehrswende in Köln offenbarte die Auswertung 
der Untersuchung „Mobilität in Deutschland“, die im Jahr 2019 in ihrer Gesamt-
heit veröffentlicht wurde. So ist der Anteil des motorisierten Individualverkehrs 
von 43 % in 2006 a uf 35  % in 2017 ge sunken und liegt damit nur noch zwei 
Prozentpunkte über dem Zielwert des Strategiepapiers Köln mobil 2025 für 
2025/2030. Dies ist insbesondere auf eine Zunahme des Radverkehrs zurückzu-
führen, dessen Anteil von 12 % (2006) a uf 19  % de utlich zugelegt hat. Mit 25  % 
hat zudem der Anteil der zu Fuß zurückgelegten Wege leicht zugenommen. Der 
Wert von 21 % f ür den öffentlichen Verkehr ist identisch mit dem Wert von 2006.
Die Förderung der Elektromobilität ist einer der Schlüssel für eine nachhaltige 
und zukunftsorientierte Verkehrsentwicklung. Dafür müssen die Voraussetzun-
gen zur Nutzung elektrisch betriebener Fahrzeuge geschaffen und fortlaufend 
verbessert werden. Auf Basis des Ratsbeschlusses zur Umsetzung von rund 400 
öffentlichen Elektro-Ladepunkten für Pkw legte die Stadtwerke Köln GmbH der 
Stadt Köln Ende 2019 die ersten Anträge zur Genehmigung von Standorten für 
Ladestationen vor.
Im Laufe des Jahres 2019 wurden intensive Vorbereitungen getroffen, um die 
Grundlagen zur Umsetzung des Ratsbeschlusses zur Erstellung eines Sustainable 
Urban Mobility Plans (SUMP) zu schaffen. Das mehrjährige Großprojekt wird 
im Jahr 2020 starten können. Ziel ist es, die Ausrichtung der Verkehrsentwick-
lungsplanung für Köln und Umgebung mit Bürgerschaft, Verbänden, Politik und 
diversen Fachverwaltungen auszuloten, Maßnahmen zu definieren und über

Tätigkeitsbericht 2019
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Beschlüsse deren Umsetzung zu sichern. Der SUMP berücksichtigt die gegen-
wärtigen und künftigen Mobilitätsbedürfnisse der Menschen und soll helfen, 
die Lebensqualität in Stadt und Umland zu verbessern. Es geht darum, Mobilität 
ganzheitlich zu betrachten und bestehende Konzepte sinnvoll zu verknüpfen und 
zu optimieren.
Zudem wurden in 2019 gemeinsam mit dem Nahverkehr Rheinland, der DB AG 
und den benachbarten Kommunen die Konzepte zur Ausweitung einheitlicher 
Mobilstationen fortentwickelt. 
Parkraumkonzepte
Mit der Planung und Umsetzung von Parkraumkonzepten möchte das Amt für 
Straßen und Verkehrsentwicklung in stark nachgefragten Gebieten verträgliche 
Lösungen für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer anbieten. 
Hierzu zählen beispielsweise die Interessen von Bewohnerinnen und Bewohnern, 
Kundinnen und Kunden, Lieferantinnen und Lieferanten, oder Besucherinnen 
und Besuchern. Eine nachfrage- und lösungsorientierte Ordnung des Parkrau-
mes ist die Voraussetzung für ein funktionsfähiges, alle Ansprüche berücksich-
tigendes städtisches Umfeld im öffentlichen Straßenland. Um dieses Umfeld 
vor übermäßiger Belastung durch den ruhenden Verkehr zu schützen, sollen 
Parkraumregelungen für eine optimale Nutzungsverteilung der städtischen 
Stellplätze sorgen.
Ein zentrales Instrument dafür ist die  
Einrichtung und Erweiterung von Bewohner-
parkgebieten. Im Kölner Stadtgebiet gibt es 
aktuell 47 Bewohnerparkgebiete. 21 Gebiete 
davon liegen in der Innenstadt, elf in  
Lindenthal, zwei in Mülheim, sechs in Nippes, 
eins in Kalk, vier in Ehrenfeld und zwei in Porz. 
Im Jahr 2019 wurden die Bewohnerparkgebiete 
Ehrenfeld I-IV und Lindenthal-Nord III/PIUS in 
Betrieb genommen. Die bestehenden Bewoh-
nerparkgebiete werden fortlaufend betreut 
und optimiert.

Tätigkeitsbericht 2019
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Für folgende Gebiete sind Parkraumkonzepte in der Planung, die Umsetzung ist 
geplant für 2020 und 2021:
 – Bayenthal I
 – Bayenthal II 
 – Pauliviertel in Braunsfeld
Für die nachfolgenden Stadtteile/Gebiete ist die Prüfung/Einrichtung von Be-
wohnerparkgebieten in Vorbereitung:
 – Humboldt
 – Thielenbruch
 – Porz-Urbach 
 – Zollstock I
 – Zollstock II
 – Zollstock III
1 Nördliche Neustadt
2 Agnesviertel I
3 Agnesviertel II
4 Kunibertsviertel
5 Eigelstein
6 Gereonsviertel
7 Belgisches Viertel
8 City-Martinsviertel
9 Nördlich Neumarkt
10 Georgsviertel
11 Griechenmarktviertel
12 Rathenauviertel
1 Humboldt-Gremberg
2 Longerich
3 Pauliviertel
4 Thielenbruch
5 Bayenthal I
6 Bayenthal II
7
8
9
Porz-Urbach I
Porz-Urbach II
10
Zollstock I
11
Zollstock II
Zollstock III
13 Severinsviertel
14 Pantaleonsviertel
15 Südlich Neustadt I
16 Südbahnhof
17 Südlich Neustadt II
18 Deutz I
19 Deutz II
20 Deutz III
21 Deutz V
22 Hohenlind
23 Lindenthal-Nord I
24 Lindenthal-Nord II
25 Lindenthal-Süd I
26 Lindenthal-Süd II
27 Nippes
28 Nippes I
29 Nippes II
30 Nippes III
31 Nippes IV
32 Nippes EAW
33 Porz-City
34 Porz-Grengel
35 Keupstraße
36 Weiden-Nord
37 Weiden-Süd
38 Hültzviertel
39 Mülheim
40 Kalk
41 Sülz-Nord I
42 Sülz-Nord II
43 Lindenthal-Nord III
44 Ehrenfeld I
45 Ehrenfeld II
46 Ehrenfeld III
47 Ehrenfeld IV
1
3
4
89
1011 1
2
5
6
7 8
9
10
11
1314
15
17
18
19
21
22
2324
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37 38
39
40
41
42
44
45
46
47
7
12
Bestehende
Bewohnerparkgebiete
Bis 2022 geplante
Bewohnerparkgebiete
4
1
57
4
4
3
59
4
5
2
6
16
EHRENFELD
NIPPES
LINDENTHAL
Aachener Straße
Venloer Straße
LuxemburgerStraße
Bonner Straße
Berg. GladbacherStraße
Frankfurter
Straße
RODENKIRCHEN
KALK
MÜLHEIM
PORZ
Bewohnerparkgebiete
in Köln
203 43

Tätigkeitsbericht 2019
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Beschlüsse zur Prüfung/Einrichtung von Bewohnerparkgebieten liegen für 
folgende weitere Stadtteile/Gebiete vor: 
 – Buchforst
 – Buchheim
 – Dellbrück
 – Höhenberg
 – Klettenberg
 – Lindenthal-West
 – Longerich
 – Rodenkirchen I
 – Rodenkirchen II
 – Stammheim
 – Thielenbruch
 – Porz-Eil
 – Porz-Wahn
 – Stammheim
Um das komplexe Thema „Bewohnerparken“ für Bürgerinnen und Bürger ver-
ständlich und transparent zu machen, werden die Online-Informationen ständig 
aktualisiert. Interessierte Bürgerinnen und Bürger finden auf der städtischen 
Internetseite Antworten auf die häufigsten Fragen rund um das Thema. Ebenso 
zugänglich sind Pläne mit Erklärungen zu allen Bewohnerparkgebieten im 
Stadtgebiet und Informationen zur Beantragung der Bewohnerparkausweise. 
Im Rahmen des E-Government konnten in 2019 die Voraussetzungen dafür 
geschaffen werden, dass interessierte Bürgerinnen und Bürger den Bewohner-
parkausweis nunmehr nicht nur online beantragen, sondern ihn sich auch zu 
Hause selbst ausdrucken können.
Darüber hinaus können sich Bürgerinnen und Bürger bei Fragen rund um das 
Thema Parken schriftlich an das Sachgebiet „Parkraumkonzepte“ oder telefonisch 
an die Servicenummer 115 beim Bürgertelefon wenden. Auf diese Weise wurden 
im Jahr 2019 insgesamt 925 schriftliche Anfragen vom Fachbereich beantwortet 
und damit rund 12,6 % mehr als im Vorjahr.
Zudem wurden im Zeitraum zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober 2019 
auf Grundlage des Beschlusses „Sitzen statt Parken“ der Bezirksvertretungen 
Innenstadt und Ehrenfeld wieder Stellplätze für die Außengastronomie zur Verfü-
gung gestellt. Durch das Amt für öffentliche Ordnung als Genehmigungsbehörde 
wurden in insgesamt 34 Fällen, davon elf Erstanträge, Genehmigungen mit 
Auflagen zur Verkehrssicherheit erteilt. Zu den Auflagen zählen beispielsweise

Tätigkeitsbericht 2019
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gelbe, umlaufende Markierungen um die genehmigte Fläche sowie eine spezielle 
Sitzanordnung. Der Entwurf eines stadtweit gültigen Regelwerkes wurde zur 
Beratung und Beschlussfassung in die politischen Gremien eingebracht.
Im Jahr 2019 wurde zudem die neue Fassung der Parkgebührenordnung  auf 
den Weg gebracht. Sie trat am 21. November 2019 in Kraft. Außerdem wur -
den auch in 2019 Anregungen und Vorschläge zur Verbesserung der beste -
henden Rechtsvorschriften beim Deutschen Städtetag und beim zuständigen 
Ministerium eingereicht.
Darüber hinaus wurden viele weitere Aufgaben im Jahr 2019 bewältigt. Dazu 
gehörte die Anordnung und Optimierung von Ladezonen, die Parkraum-
bewirtschaftung in Geschäftsstraßen, die Auswertung und Bewertung von 
Verkehrserhebungen sowie die Entwicklung von Grundsätzen auf Grundlage des 
Elektromobilitätsgesetzes (EmoG).
Ebenfalls in die Zuständigkeit des Sachgebiets fällt die Bereitstellung von Raum 
für Carsharing-Angebote. Bereits 2010 hat der Verkehrsausschuss beschlossen, 
dass Carsharing-Unternehmen unmittelbar an Verknüpfungspunkten mit dem 
Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) öffentliches Straßenland zur Verfügung 
gestellt wird. Neben der Firma Cambio, die bereits mehrere Stationen im Kölner 
Straßenland installiert hat und weiter ausbaut, hat sich mit der Firma Flinkster ein 
weiteres Unternehmen mit Stationen im öffentlichen Straßenland etabliert. Das 
Gesamtangebot der stationsgebundenen Carsharing-Anbieter beträgt zurzeit 560 
Fahrzeuge. Inzwischen stehen insgesamt 32 Elektrofahrzeuge zur Verfügung. Die 
Stadt Köln stellt Stellplätze für Elektrofahrzeuge zwecks Förderung emissionsfreier 
Mobilitätsangebote kostenlos zur Verfügung.
Aufgrund aktualisierter gesetzlicher Regelungen wird derzeit ein stadtweit 
gültiges Konzept zur Vergabe öffentlichen Verkehrsraumes an Carsharing-Anbieter 
entwickelt. Ziel ist es, hierdurch stationsgebundenes Carsharing in allen Stadtteilen 
anbieten zu können.
Darüber hinaus bietet Share Now eine Fahrzeugflotte, die eine flexible Ergänzung 
zu den bisherigen Carsharing-Angeboten darstellt, sogenannte Freefloater. 
Gegenüber den bereits vorhandenen Carsharing-Angeboten unterscheiden 
sich diese Modelle insbesondere dadurch, dass keine spezielle Vormerkung für 
ein Fahrzeug erfolgt und auch keine ausgewiesenen Stationen für das Abstellen 
dieser Fahrzeuge existieren. Grundsätzlich werden diese Fahrzeuge regulär 
im öffentlichen Straßenland oder zum Teil auch in öffentlichen Parkhäusern 
geparkt. Dabei werden anfallende Parkgebühren in den festgelegten Geschäfts-

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 12 
bereichen von den Betreibern der Fahrzeuge getragen. Die Abrechnung erfolgt 
automatisch über das Handyparksystem. Von diesen Anbietern werden circa 700 
Fahrzeuge für deren Kunden bereitgehalten.
Zur Förderung des privaten Carsharings wurde zum 1. März 2018 im Rahmen eines 
Pilotprojektes die Möglichkeit eröffnet, für ein Kraftfahrzeug Bewohnerparkaus-
weise für unterschiedliche Bewohnerparkgebiete auszustellen. Im Jahr 2019 haben 
von dieser Möglichkeit 42 Bewohnerinnen und Bewohner Gebrauch gemacht. 
Diese Regelung wurde daher um weitere zwei Jahre verlängert.
Aktuell werden im öffentlichen Straßenland der Stadt Köln 47 301 Stellplätze 
bewirtschaftet. Mit den Parkscheinautomaten wurden Erträge in Höhe von rund 
20 Mio. Euro erzielt. Durch die ausgegebenen rund 51.600 Bewohnerparkaus-
weise wurden weitere Erträge in Höhe von rund 1,9 Mio. Euro erzielt.

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 13 
Verkehrskonzept/Verkehrsuntersuchungen
Die Abteilung „Verkehrskonzept/Verkehrsuntersuchungen“ begleitete im Rah-
men von Bauleitplanung und Baugenehmigungsverfahren mehrere Verkehrsun-
tersuchungen und Verkehrskonzepte sowohl für städtische Vorhaben als auch 
für Projekte von privaten Investoren. So wurden die laufenden und zukünftigen 
Großbaumaßnahmen im gesamten Stadtgebiet konzeptionell begleitet. 
Von den über 180 im Jahre 2019 bearbeiteten Projekten aus diesem Bereich 
wurden 50 für Schul- und KiTa-Bauten und 130 für die Entwicklung von Wohnen, 
Gewerbe und Dienstleistungen erarbeitet. Darüber hinaus wurden 64 Stellung-
nahmen für Bauanträge und Bauvoranfragen fertiggestellt.
Auf der Grundlage von politischen Beschlüssen wurden mehrere Verkehrs-
konzepte und verkehrliche Untersuchungen erstellt und begleitet. Für einige 
Verkehrskonzepte, deren Erstellung die Politik beschlossen hat, wurden zudem 
Bürgerinformationsveranstaltungen durchgeführt.
Bearbeitet und fortgeführt wurden in 2019 Verkehrskonzepte für große städte-
bauliche Entwicklungsprojekte. Beispielhaft seien folgende Projekte erwähnt:
 – Parkstadt-Süd
 – Deutzer Hafen
 – Rondorf-Nordwest
 – Verkehrskonzept Altstadt
 – Ost-West-Achse
 – Kreuzfeld
 – Rahmenplanungsgebiet Braunsfeld
 – Mülheimer Süden
 – Gebiet Schanzenstraße

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 14 
Anfang 2019 tagte zudem das sogenannte „Logistikforum“ in der Industrie- 
und Handelskammer zu Köln. Im Logistikforum wurden aktuelle Entwicklungen 
aus der Kölner Logistikwirtschaft sowie Zukunftsthemen der Logistik thema -
tisiert. Das Logistikforum dient dem Austausch zwischen Wirtschaft, Politik, 
Verwaltung, der Wissenschaft und verschiedenen Fachverbänden, darunter 
Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Die Fachgruppe „Innovative Zustellung“ des 
Logistikforums hat beispielsweise Standortkriterien für Mikrodepots erarbeitet, 
d. h. Depots, von denen aus Paketdienste die Sendungen auf den letzten 
Metern zum Ziel bringen können. Diese Standortkriterien wurden im Rahmen 
einer intensiven Flächenrecherche fortlaufend überprüft und weiterentwickelt. 
Konkret wird die Verwirklichung von Mikrodepots sowie eines CityHubs, also 
einer größeren Logistikumschlagsfläche, geprüft, die als Pilotprojekte für Köln 
fungieren sollen. Bis Ende 2023 sollen ein CityHub sowie verschiedene Mikro -
depots errichtet werden. Gemeinsam mit einer privaten Betreibergesellschaft 
sowie sechs interessierten Logistikunternehmen wird 2020 ein Betriebskonzept 
für ein CityHub erarbeitet.
Ein Arbeitsschwerpunkt in 2019 war die Umsetzung des vom Finanz- und 
Verkehrsausschuss beschlossenen Förderkonzepts „Lastenräder für Köln“. Es 
sollte als Teil des Maßnahmenkatalogs im Green City Masterplan Anreize für einen 
emissionsfreien Warentransport schaffen. Das Förderprogramm wurde in hohem 
Maße beansprucht. Insgesamt wurden im Antragszeitraum (1. Halbjahr 2019) 
958 Anträge zur Förderung von Lastenfahrrädern eingereicht. Mit den Anträgen 
wurden insgesamt 1.013 Lastenräder oder Lastenrad-Gespanne (Lastenrad mit 
Anhänger) beantragt. Fast die Hälfte der Anträge stammte von Unternehmen, 
freiberuflich Tätigen und selbstständigen Personen. Die Vielzahl der Anträge 
machte eine Erhöhung des Fördertopfs notwendig. Daher beschloss der Haupt-
ausschuss am 5. August 2019 eine abschließende Erhöhung des Fördervolumens 
auf 1,9 Mio. Euro. Bis zum 28. Februar 2020 wurden Finanzmittel in Höhe von 
rund 1,7 Mio. Euro ausbezahlt, davon rund 1.5 Mio. Euro in 2019. Eine Fortfüh-
rung der Lastenradförderung in 2020 ist geplant.

Tätigkeitsbericht 2019
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Nahmobilität/Radverkehrsförderung/Verkehrssimulation
Die Förderung des Radverkehrs war auch im Jahr 2019 eine der zentralen Aufgaben 
im Bereich Verkehr. Viele Maßnahmen im ganzen Stadtgebiet konnten umgesetzt 
werden. Von besonderer Bedeutung war die Umsetzung weiterer zukunftsweisen-
der Maßnahmen im Rahmen des Radverkehrskonzeptes Innenstadt.
Eine konkrete Verbesserung für den Rad- und Fußverkehr hat die Stadt Köln 
im vergangenen Jahr im südlichen Teil des Neumarktes umgesetzt: Durch die 
Aufstellung von Pollern an der Ecke Fleischmengergasse/Neumarkt wird dort 
die Einfahrt des Kfz-Verkehrs in die Fleischmengergasse verhindert. Der so ge -
wonnene Raum steht nunmehr dem Fuß- und Radverkehr zur Verfügung. Die 
Maßnahme erhöht den Komfort auf der Radverkehrsroute, der bislang durch 
das große Aufkommen an wartenden Fußgängerinnen und Fußgängern sowie 
Radfahrenden eingeschränkt war. Die Fleischmengergasse wird täglich von 
bis zu 6.000 Radfahrenden genutzt und ist im Radverkehrskonzept Innenstadt 
Bestandteil einer bedeutenden Fahrradstraßenachse in Nord-Süd-Richtung. 
Durch die nun vorgenommenen Anpassungen erwartet die Stadt Köln eine 
Entspannung der Situation und eine Erhöhung des Komforts für den Fuß- und 
Radverkehr, insbesondere aus Richtung Griechenmarktviertel. Darüber hinaus 
ergänzen in der Fleischmengergasse 16 zusätzliche Fahrrad  a bstellplätze das 
bereits vorhandene Angebot. Die Änderungen erfolgten im Vorgriff auf die 
Einrichtung einer Fahrradstraße, die voraussichtlich in 2020 dort installiert 
werden soll. Diese baulich relativ kleine Maßnahme war aber entscheidend

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 16 
dafür, dass im Bereich des Neumarktes die Luftschadstoffwerte (Stickoxid) 
nunmehr eingehalten werden. Im Kernbereich der Ringe – auf dem Abschnitt 
zwischen Hohenstaufenring und Hansaring sowie ab dem Barbarossaplatz in 
Fahrtrichtung Norden – soll die jeweils rechte Kfz-Fahrspur in einen Radfahrstreifen 
umgewandelt und der Kfz-Verkehr in diesen Abschnitten auf einer Länge von 
insgesamt vier Kilometern künftig in Geradeaus-Richtung nur noch über eine 
Fahrspur abgewickelt werden. In rund 85 % der Abschnitte kann der Radverkehr 
auf einer komfortablen Radverkehrsanlage auf der Fahrbahn geführt werden. Das 
sieht die Beschlussvorlage vor, die die Verwaltung 2020 in die Bezirksvertretung 
Innenstadt, in den Verkehrsausschuss sowie in den Rat eingebracht hat. Die Um-
setzung der radverkehrsfreundlichen Umgestaltung im Kernbereich der Ringe ist 
ab dem Sommer 2020 geplant. Das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung und 
das Amt für Verkehrsmanagement haben vorab die verkehrstechnischen Auswir-
kungen der einspurigen Kfz-Führung im Rahmen einer Verkehrsuntersuchung 
eingehend untersucht. In den meisten Abschnitten sind verträgliche Bedingungen 
zu erwarten oder können mit kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen hergestellt wer-
den. Lediglich in drei Abschnitten sind bei einspuriger Führung unter den heutigen 
Verkehrsmengen unverträgliche Rückstauprobleme zu erwarten.
In 2019 konnte zudem der Straßenumbau am wichtigen Verkehrsknotenpunkt 
Sachsenring/Ulrichgasse/Vorgebirgstraße und an der benachbarten Kreuzung 
Kartäuserwall/Ulrichgasse abgeschlossen werden. Die neue Gestaltung stellt einen 
Meilenstein für die Umsetzung des Radverkehrskonzeptes Innenstadt dar und 
bringt insbesondere dem Rad- und Fußverkehr erhebliche Vorteile. Sie ist ein wich-
tiger Baustein zur Verbesserung der Infrastruktur auf den beiden künftigen Haupt-
achsen für den Radverkehr entlang der Ringe und auf der Nord-Süd-Verbindung 
durch die Innenstadt. Perspektivisch ist die Verlängerung der Radverkehrsführung 
im weiteren Verlauf der Ulrichgasse entlang von Tel-Aviv-Straße und Neuköllner-
straße in Richtung Cäcilienstraße geplant.

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 17 
Auf dem Friesenwall hat die Verwaltung in 2019 eine Fahrradstraße eingerichtet. 
Oberbürgermeisterin Henriette Reker gab sie selbst am 31. Mai 2019 im Rahmen 
eines Pressetermins durch die Enthüllung des Verkehrsschildes „Fahrradstraße“ 
offiziell frei. Im Radverkehrskonzept Innenstadt wurden Standards für Fahrrad-
straßen, wie Fahrbahnbreite, Vorfahrt an Kreuzungen und Piktogrammen defi-
niert, die am Friesenwall konsequent angewendet wurden. Zudem wurden neben 
den Verbesserungen für den Radverkehr mit der Umsetzung des Vorhabens 
auch die Ansprüche und Bedürfnisse von zu Fuß Gehenden in die Umgestaltung 
einbezogen. Durch die Umwandlung von 50 Stellplätzen entstand neben einer 
breiteren Fahrbahn auch ein so genannter „Multifunktionsstreifen“, in dem zum 
Beispiel Fahrradabstellanlagen, eine Sitzbank mit kombinierten Pflanzkübeln oder 
Parkscheinautomaten Platz gefunden haben.
Der Abschnitt auf dem Friesenwall stellt den Auftakt für die geplante Fahrrad-
straßenachse auf den Kölner Wällen dar. Parallel zu den Ringen wird auf den 
Wällen sukzessive eine komfortable, sichere und schnelle Verbindung für den 
Radverkehr durch die Innenstadt geschaffen.
Für die Einrichtung der Fahrradstraße Friesenwall wurde die Stadt Köln am 27. 
Februar 2020 mit dem zweiten Platz des Deutschen Fahrradpreises geehrt. 
Das Projekt mit der Überschrift „Verkehrsfläche neu verteilt – Fahrradstraße 
setzt neue Maßstäbe für zu Fuß Gehende und Radfahrende“ wurde in der 
Kategorie „Infrastruktur“ aus insgesamt 39 deutschlandweiten Projekten 
ausgewählt.
In Zusammenarbeit mit einem externen Planungsbüro erarbeitet die Stadt Köln 
derzeit zudem ein Radverkehrskonzept für den Stadtbezirk Ehrenfeld. Die 
Bezirksvertretung Ehrenfeld hat am 3. Dezember 2018 das Radverkehrshaupt -
netz für den Bezirk beschlossen. Basierend auf diesem Netz hat das Planungs -
büro eine umfangreiche Bestandserfassung von allen Oberflächen und Breiten 
erstellt und im Anschluss eine entsprechende Bewertung vorgenommen.

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 18 
Aufbauend auf dem Radverkehrshauptnetz wurde ein Fahrradstraßennetz mit 
definierten Standards entwickelt. Des Weiteren wurden alle im Netz enthalte -
nen Einbahnstraßen befahren und bewertet. Im Rahmen der weiteren Bearbei -
tung des Radverkehrskonzeptes wurde erstmalig in diesem Zusammenhang 
eine Schülerbefragung durchgeführt. In dieser Befragung wurde der Quell- und 
Zielverkehr zur jeweiligen Schule vertieft untersucht. An vier Schulen haben 
aus jedem Jahrgang Schülerinnen und Schüler unter anderem Angaben zu ihrer 
Verkehrsmittelwahl oder zum Fahrradparken gemacht. Auf dieser Grundlage 
konnten bereits einige Maßnahmen zur Verbesserung des Schülerradverkehrs 
umgesetzt werden, beispielsweise Sanierungsmaßnahmen am Takufeld und an 
der Äußeren Kanalstraße zwischen Ossendorfer Straße und Iltisstraße.
Am 3. September 2019 fand zudem der zweite Facharbeitskreis für das Rad-
verkehrskonzept Ehrenfeld statt. Eingeladen waren die politischen Vertreter, 
Vereine, Initiativen, Verbände, Schulen und Interessengruppen. 
In Neuehrenfeld wurden die Ottostraße und die Nußbaumerstraße im Abschnitt zwi-
schen Ehrenfeldgürtel und Ottostraße als Fahrradstraßen eingerichtet. Hierfür wurde 
der Straßenraum zugunsten des Radverkehrs neu aufgeteilt. Durch die neue Vertei-
lung der Flächen und die angepasste Vorfahrtsregelung wurde eine komfortable und 
schnelle Verbindung für den Radverkehr geschaffen. Diese bietet insbesondere den 
Schülerinnen und Schülern der dort ansässigen Schulen mehr Sicherheit.
Die Stadt Köln hat sich neben acht weiteren deutschen Städten erfolgreich um 
die Erprobung eines Grünpfeils für den Radverkehr beworben. Das Pilotprojekt 
wird seit Januar 2019 an drei ausgewählten Straßenecken in den Stadtbezirken

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 19 
Innenstadt (Venloer Straße), Ehrenfeld (Subbelrather Straße) und Zollstock 
(Höninger Weg) umgesetzt. Die entsprechende Beschilderung ermöglicht 
Radfahrenden, nach vorherigem Anhalten auch bei roter Ampel vorsichtig rechts 
abzubiegen. Das Projekt ist zunächst auf die Dauer von einem Jahr beschränkt. 
In 2020 soll auf Basis der in Köln und in anderen deutschen Städten gewonnenen 
Erkenntnisse auf Bundesebene beschlossen werden, ob die Straßenverkehrsord-
nung sowie weitere Vorschriften angepasst werden. 
Das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung hat ein eigenes stadtweites Maß-
nahmenprogramm „Kleine bauliche Anpassungen für Radfahrende“ angelegt. 
Kleinere Maßnahmen wie das Absenken von Bordsteinen oder der Rückbau von 
Umlaufsperren bedeuten für Radfahrende eine wesentliche Verbesserung des 
Fahrkomforts und haben so oftmals eine große Wirkung. Im Jahre 2019 konnten 
im Rahmen des Programms insgesamt 22 Einzelmaßnahmen mit 77 Absenkungen 
und einem Bauvolumen von rund 157.300 Euro umgesetzt werden. So wurde 
beispielsweise im Frühjahr 2019 mit einer Bordsteinabsenkung in der Kölner 
Innenstadt im Bereich Neumarkt/Apostelnstraße die Erreichbarkeit der Mittelstraße 
für Radfahrende verbessert. In Köln-Neuehrenfeld wurde an der Zufahrtsrampe 
zur Inneren Kanalstraße die Umlaufsperre durch Poller ersetzt und die Bordsteine 
abgesenkt. Die Umlaufsperre war insbesondere für Lasten- und sonstige Sonder-
fahrräder ein Hindernis.

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 20 
Darüber hinaus wird derzeit die Umsetzung von vielen Einzelmaßnahmen zur 
Förderung des Radverkehrs vorbereitet. Beispielhaft zu nennen ist die Kreuzung 
Houdainer Straße/Hauptstraße in Köln-Zündorf. Insbesondere für Radfahrende, 
die aus Richtung Wahn und Libur in Richtung Leinpfad und Groov fahren, soll sich 
die Situation merklich verbessern. Die Planung sieht die Öffnung der Houdainer 
Straße und der Hauptstraße bis zum Burgweg für den gegenläufigen Radverkehr 
vor. Um Radfahrende vor entgegenkommenden Kraftfahrzeugen zu schützen, 
wird ein Fahrbahnteiler an der Ecke Hauptstraße/Houdainerstraße errichtet.
Im weiteren Verlauf können Radfahrende komfortabel auf einem zwei Meter 
breiten Radfahrstreifen bis zum Burgweg fahren und von hier aus schnell an die 
Groov gelangen. Die Entwicklung von Konzepten für Radschnellwege war 
ein weiterer Arbeitsschwerpunkt in 2019. Die Erstellung eines Gutachtens 
für eine Konzeptstudie für mögliche Radschnellwegverbindungen innerhalb 
des Kölner Stadtgebietes wurde beauftragt. Am 1. April 2019 fand hierzu ein 
erster Facharbeitskreis statt, um Politik, Verbände und Initiativen frühzeitig in 
den Planungsprozess einzubinden. Im Facharbeitskreis wurden Korridore und 
Bewertungskriterien ermittelt. Im Sommer 2019 wurden mögliche Trassen 
innerhalb der Korridore für Radschnellwege bzw. Radschnellwegverbindungen 
befahren. Anschließend wurden die möglichen Trassenvarianten bewertet, um 
ein leistungsfähiges Netz von Radschnellwegen und Radschnellverbindungen 
zu erhalten. Derzeit erfolgt die Potenzialermittlung für die Vorzugstrassen 
und die Kosten-Nutzen-Analyse.

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 21 
Zudem hat die Stadt Köln in einem Kooperationsprojekt gemeinsam mit den 
Städten Leverkusen, Niederkassel, Rösrath und Troisdorf sowie dem Rheinisch-
Bergischen Kreis und dem Rhein-Sieg-Kreis eine Machbarkeitsstudie für RadPend-
lerRouten im rechtsrheinischen Köln in Auftrag gegeben. Für die Identifizierung 
leistungsfähiger Radschnellverbindungen wurden verschiede Trassen untersucht. 
Ziel der Studie ist die Ermittlung attraktiver und leistungsfähiger Pendlerrouten 
für Radfahrende zur weiteren Planung für die beteiligten Kommunen und Kreise. 
Im Ergebnis konnten vier Trassen für RadPendlerRouten, die von Köln sternen-
förmig in die rechtsrheinischen Nachbarstädte führen könnten, identifiziert 
werden. Die Machbarkeitsstudie bescheinigt allen vier Routen eine grundsätzliche 
Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit sowie ein hohes Potenzial, um den Umstieg 
vom Auto auf das Fahrrad zu forcieren. Mit Beschluss des Verkehrsausschusses im 
Sommer 2019 wurde die Machbarkeitsstudie beschlossen und die Verwaltung 
beauftragt, die bestehende Kooperation weiter fortzuführen und für die einzelnen 
Trassen die nächsten Planungsschritte einzuleiten. 
Darüber hinaus nimmt das Fahrradparken im Rahmen der Radverkehrsförde-
rung eine Schlüsselrolle ein. Nur ein diebstahlsicher abstellbares und schnell 
verfügbares Fahrrad fördert den Umstieg auf den Umweltverbund. Neben der 
Schaffung von hochwertigen Fahrradabstellplätzen am Hauptbahnhof mit der 
Fahrradstation, an den Stadtbahnhaltestellen mit abschließbaren Fahrradboxen 
und überdachten Anlagen sowie an den Regionalbahnhöfen kommt der 
Schaffung von zusätzlichen Fahrradabstellplätzen in den Wohnquartieren eine

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 22 
zentrale Bedeutung zu. Aus diesem Grund hat sich die Stadt Köln seit 2007 das 
Ziel gesetzt, jedes Jahr rund 1.000 zusätzliche Fahrradabstellplätze im öffentli-
chen Raum bereit zu stellen . Dieses Ziel wurde mit über 2.000 neugeschaffenen 
Parkmöglichkeiten – wie in den Vorjahren – auch im Jahr 2019 wieder übertrof-
fen. Arbeitsschwerpunkte waren die Kölner Innenstadt sowie die Stadtbezirke 
Lindenthal, Ehrenfeld und Nippes.
In 2019 fortgeführt wurde das Radwegesanierungsprogramm. Es dient der 
Erneuerung und Umgestaltung von sanierungsbedürftigen Radwegen und 
Nebenanlagen. Im Rahmen der Maßnahmen werden aufgrund von beispielswei-
se neuen Richtlinien, Regelwerken oder den Anforderungen der Barrierefreiheit 
Radwege, die nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen, angepasst. Diese 
werden beispielsweise verbreitert, in einem anderen Material ausgeführt oder 
mit taktilen Elemente ausgerüstet. Aktuell steht ein jährliches Budget von 2,5 
Mio. Euro zur Verfügung.
Ausgeführt in 2019 wurden folgende Maßnahmen: 
 – Stadtbezirk Innenstadt: Alfred-Schütte-Allee zwischen Drehbrücke und Am 
Schnellert, Länge ca. 900 Meter
 – Stadtbezirk Porz: Dellbrücker Mauspfad zwischen Mielenforster Straße und 
Kreuzchesweg, Länge ca. 1.600 Meter, Straßenbaulast Straßen.NRW
 – Stadtbezirk Kalk: Brücker Mauspfad zwischen Kleinfeldchensweg und  
Lützerathstraße, Länge ca. 1.200 Meter, Straßenbaulast Straßen.NRW
 – Stadtbezirk Mülheim: Grengeler Mauspfad zwischen Waldstraße und  
Hirschgraben, Länge ca. 1.900 Meter, Straßenbaulast Straßen.NRW

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 23 
In Ausführung (2019 und 2020) sind folgende Maßnahmen:
 – Stadtbezirk Innenstadt: Hohenstaufenring zwischen Schaafenstraße und 
Jahnstraße
 – Stadtbezirk Rodenkirchen: Heidekaul zwischen Sinziger Straße und  
Militärringstraße, Länge ca. 500 Meter, Fertigstellung Ende März 2020
 – Stadtbezirk Ehrenfeld: Äußere Kanalstraße zwischen Iltisstraße und  
Borsigstraße, Länge ca. 800 Meter, Fertigstellung Ende Mai 2020
 – Stadtbezirk Chorweiler: Oranjehofstraße zwischen Neusser Landstraße und  
Edsel-Ford-Straße, 1. Bauabschnitt, Länge ca. 900 Meter, Fertigstellung  
April 2020
 – Stadtbezirk Porz: Grengeler Mauspfad zwischen Vorm Wald und Waldstraße, 
Länge ca. 100 Meter, Fertigstellung Mai 2020
 – Stadtbezirk Mülheim: Flittarder Damm zwischen Vorm Wald und Waldstraße, 
Länge ca. 100 Meter, Fertigstellung Mai 2020.
Die Ausführung folgender Maßnahmen wird vorbereitet für 2020:
 – Stadtbezirk Innenstadt: 
 – Ubierring zwischen Am Bayenturm und Alteburger Straße
 – Fleischmengergasse zwischen Cäcilienstraße und Kleiner Griechenmarkt
 – Christophstraße Kaiser-Wilhelm-Ring und Tunisstraße
 – Magnusstraße zwischen Hohenzollernring und Tunisstraße
 – Lindenstraße/Lützowstraße
 – Stadtbezirk Rodenkirchen: Pionierpfad zwischen Bischofsweg und Bonner 
Straße, Länge ca.1.000 Meter
 – Stadtbezirk Ehrenfeld:
 – Radweg parallel A57 (zwischen Wöhlerstraße und Parkgürtel) Länge  
ca. 400 Meter
 – Querungsmöglichkeit Innere Kanalstraße (auf Höhe Fernmeldeturm)
 – Stadtbezirk Nippes:
 – Deichkronenwege Merkenich
 – Verbindungsweg Nordpark zwischen Xantener Straße und Nordpark,  
Länge ca. 280 Meter
 – Stadtbezirk Chorweiler: Regio Grün Radroute Auweiler zwischen Auweiler Weg 
und Pulheim, Länge ca. 750 Meter
 – Stadtbezirk Porz: Loorweg (zwischen Auf dem Loor und Loorweg 19) Länge  
ca. 650 Meter

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 24 
Ein weiteres wichtiges Projekt in 2019 war die Beteiligung der Stadt Köln an dem 
Modellvorhaben „Aktive Mobilität in städtischen Quartieren“, das vom Bundes-
institut für Bau-, Stadt- und Raumforschung gefördert wird. Es handelt sich dabei 
um ein Projekt aus dem Forschungsprogramm „Experimenteller Wohnungs- und 
Städtebau (ExWoSt)“, das einen Schwerpunkt auf die Förderung des Fuß- und 
Radverkehrs legt. Mit dem Modellvorhaben sollen Verbesserungen für Radfah-
rende und zu Fuß Gehende im Projektgebiet Altstadt-Süd gefördert werden. 
Insgesamt hat die Stadt Köln für ExWoSt einen Zuwendungsbescheid über eine 
Fördersumme von 225.000 Euro erhalten, wovon einige Projekte beispielhaft 
erläutert werden. 
So erprobt die Stadt Köln im Rahmen 
von ExWoSt derzeit die Förderung für 
Fahrradabstellmöglichkeiten auf Privat-
grundstücken. Haus- beziehungsweise 
Wohnungseigentümerinnen und -eigentü-
mer, die Interesse an der Einrichtung oder 
Verbesserung von Abstellmöglichkeiten 
für Fahrräder auf ihrem Privatgrundstück 
haben, können seit Herbst 2019 eine 
kostenlose Vorortberatung beantragen. 
Anschließend unterstützt die Stadt Köln die 
Investition gemeinsam mit dem Bundesin-
stitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung 
mit einer Förderung von bis zu 50 % de r 
Erstellungs- und Materialkosten und maxi-
mal 3.000 Euro je Maßnahme. 
Die Stadt Köln hat im Rahmen von ExWoSt im Severinsviertel zwei wohnortnahe 
Mobilstationen eingerichtet. In der Josephstraße und im Severinswall wird seit 
Sommer 2019 ein gebündeltes Angebot an Carsharing-Fahrzeugen, Fahrradab-
stellmöglichkeiten, Leihrädern und Lastenleihrädern angeboten. Damit soll der 
Umstieg zu einem anderen Verkehrsmittel vereinfacht sowie der Verzicht auf das 
eigene Kraftfahrzeug und damit der Wechsel auf ein alternatives Verkehrsmittel 
gefördert werden. Das Angebot der Stationen richtet sich vornehmlich an die 
direkte Nachbarschaft im Severinsviertel. Damit unterscheidet sich das Konzept 
vom bisherigen Ansatz, Mobilstationen in der Nähe von Verknüpfungspunkten 
des öffentlichen Personennahverkehrs zu errichten.

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 25 
Zur Verbesserung der Situation für zu Fuß Gehende im Severinsviertel erarbeitet 
die Stadt Köln derzeit ein lokales Fußverkehrskonzept. Hierzu wird gemeinsam 
mit einem externen Planungsbüro, mit Verbänden sowie Anwohnenden vor Ort 
ein Maßnahmenkatalog entwickelt, der anschließend den politischen Gremien 
zur Beratung vorgelegt wird. In einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung 
im Bürgerhaus Stollwerck haben sich rund 30 Bürgerinnen und Bürger im 
Sommer 2019 mit der Stadt Köln und dem Planungsbüro zum Fußverkehr im 
Severinsviertel ausgetauscht. Auf Grundlage der Alltagserfahrungen verschie -
dener Interessensgruppen konnten Schwachstellen für zu Fuß Gehende im 
Severinsviertel identifiziert werden. Zudem konnten Anregungen und Ideen 
über ein Online-Mitwirkungsportal eingereicht werden. Die Projektpartner 
waren zudem im August 2019 mit rund zehn Seniorinnen und Senioren sowie 
körperlich beeinträchtigten Personen im Rahmen eines „Fußverkehrschecks“ 
im Severinsviertel unterwegs. Der Fokus des Stadtteilspaziergangs lag auf den 
Alltagsproblemen älterer und bewegungseingeschränkter Menschen auf ihren 
Wegen zu Fuß sowie möglichen Problemlösungen. Der Entwurf eines auf den 
gesammelten Ideen basierenden Fußverkehrskonzepts wird in einer weiteren 
Veranstaltung mit Vertreterinnen und Vertretern aus den vorangegangenen 
Bürgerworkshops sowie Akteurinnen und Akteuren  aus der Politik diskutiert. 
Anschließend wird das finalisierte Fußverkehrskonzept in die politischen Gremi-
en gegeben.

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 26 
Ebenfalls zum Sachgebiet Nahmobilität gehört die Verkehrssimulation. Im Bereich 
Verkehrssimulation wurden gemeinsam mit dem Facharbeitskreis zum Radverkehrs-
konzept Ehrenfeld verschiedene Kfz-Verkehrsführungsvarianten der Venloer Straße 
diskutiert. Im Fokus stand dabei die Reduzierung des Kfz-Verkehrs im Abschnitt 
zwischen der Inneren und Äußeren Kanalstraße. Mit Hilfe des Netzmodells der Stadt 
Köln wurden zuerst die Verkehrszusammensetzung und der Anteil des Durchgangs-
verkehrs im betreffenden Abschnitt der Venloer Straße ermittelt. Anschließend 
wurden verschiedene Varianten der Verkehrsführung, darunter die Umsetzung einer 
Einbahnstraßenregelung, simuliert. In einer Vorher-Nachher-Gegenüberstellung 
konnten die zu erwartenden Verkehrsverlagerungen aufgezeigt werden.
Aachener Straße
2000 4000
8000
Verkehrsabnahme
Verkehrszunahme
+2%
+1.600
-55%
-5.200
-57%
-7.000
-46%
-2.200
+2%
+800
+4%
+700
+3%
+500
+10%
+1.000 +2%
+1.200
+8%
+1.200
+8%
+1.000
+12%
+2.700
-30%
-2.200
-56%
-4.300
-70%
-5.700+10%
+1.800
+16%
+1.700
+7%
+1.000
+11%
+1.300
+3%
+1.000
+2%
+400
Weitere Verkehrssimulationen wurden in 2019 für folgende Projekte durchgeführt:
 – Kölner Süden – Rheinquerspange Autobahn A 553
 – Verkehrsführung Dillenburger Straße
 – Luftreinhalteplan: Verkehrssimulation der Großbauvorhaben
 – Auswirkungen der Umsetzung von 30 km/h an den Ringen

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 27 
Straßenerhaltung
Zur Abteilung Straßenerhaltung gehören der Bauhof mit seinen vielfältigen Tätig-
keiten, der Aufgabenbereich StVO-Anordnungen sowie der Parkbetriebsservice 
und außerdem verschiedene Spezialaufgaben, wie die Reinigung der öffentlichen 
Flächen.
Diese wird zum einen über die gebührenfinanzierte Reinigung gemäß der 
Straßenreinigungssatzung und zum anderen über eine haushaltsfinanzierte 
Reinigung durchgeführt. Die haushaltsfinanzierte Reinigung erfolgt in den 
Bereichen, wo keine satzungsgemäße Reinigung auf die Anlieger übertragen 
werden kann oder wo eine Reinigungsleistung erforderlich ist, die über die 
reguläre Satzungsleistung hinausgeht. 
Im Rahmen der Verwaltungsreform #WIRFÜRDIESTADT ist in einem Reform -
projekt ein neuer, ab dem 1. Januar 2019 geltender Vertrag mit den AWB 
abgeschlossen worden. In diesem Vertrag sind die Leistungen der bisherigen 
Verträge zwischen den AWB und den einzelnen Dienststellen enthalten. Damit 
werden die bisherigen Verträge und Beauftragungen für Reinigungsleistun -
gen, die die einzelnen Ämter jeweils für ihren Zuständigkeitsbereich separat 
abgeschlossen oder erteilt haben, nun in einem Vertrag im Amt für Straßen 
und Verkehrsentwicklung zusammengefasst.
Zu den hier betreuten Reinigungsleistungen gehört nach wie vor die Reinigung 
der Straßen, Wege und Plätze, die nicht satzungsgemäß gereinigt werden. Neu 
hinzugekommen sind insbesondere die Reinigung in den Bereichen, in denen 
das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen Anlieger ist, die Reinigung der 
Tunnel vom Amt für Brücken Tunnel und Stadtbahnbau und die Reinigung nach 
Wochenmärkten. Die finanzielle Abwicklung der Graffitibeseitigungen durch 
die KASA ist ebenfalls neu hinzugekommen. Die Auftragsabwicklung und Anz-
eigenerstellung wird weiterhin durch die Geschäftsstelle der KASA erledigt, mit 
der das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung in enger Abstimmung steht.
So wurde 2019 beispielsweise der Ebertplatz samt Waschbetonwänden 
komplett gereinigt. Auf den Waschbetonwänden hatten sich im Laufe der Jahre 
Ablagerungen gesammelt, sodass diese mit Schlieren versehen waren und 
dunkel geworden sind. Durch die Reinigung stellt sich der Anblick des Ebertplatzes 
deutlich heller dar. Nach der Grundreinigung wurde eine regelmäßige Nassreini-
gung beauftragt, um den neuerworbenen Zustand des Platzes aufrecht zu erhalten. 
Das Rathausumfeld wurde bislang satzungsgemäß gereinigt. Hierzu wurde

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 28 
ein Erweiterungskonzept ausgearbeitet, so dass dieser Bereich nun neben der 
regulären Satzungsreinigung zusätzlich haushaltsfinanziert gereinigt wird. Dabei 
handelt es sich um Leistungen, die nicht durch die Satzungsreinigung abgedeckt 
sind, wie z. B. das Entfernen von tiefsitzenden Verschmutzungen durch Vegetati-
on sowie Urinrückständen und Fäkalien. Somit soll der Ort dem Anspruch an die 
Repräsentationsadresse der Stadt Köln gerecht werden können.
Die haushaltsfinanzierte Reinigung beinhaltet ebenfalls die Reinigung von 
Wochenmärkten. Die Marktveranstaltung auf dem Wilhelmplatz in Nippes ist 
die einzige, die sechs Mal wöchentlich stattfindet. Die zu reinigende Fläche 
stellte sich als problematisch dar. Täglich wurde eine hohe Menge an Müll vorge-
funden. Die Entsorgung dieses Abfalls ist nicht Bestandteil der Reinigung nach 
Wochenmärkten, wurde somit über die Einzelleistungen zusätzlich abgerechnet 
und stellte eine regelmäßige hohe monatliche Summe dar. In Zusammenarbeit

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 29 
mit dem Marktamt wurde aufgrund dessen intensiv an der Reduzierung der 
Mehrmengen gearbeitet. Dank der positiven geleisteten Arbeit sind seit Novem-
ber 2019 keine Mehrmengen mehr angefallen. 
Im vergangenen Jahr wurde eine ausführliche Statistik zur haushaltsfinanzierten 
Reinigung verfasst. Diese gibt Auskunft über die monatlichen Ausgaben zu 
den jeweiligen Anlagen des Vertrages, der Ortsbegehungen sowie der dabei 
festgestellten Mängel. Basierend auf der regelmäßigen Monatsstatistik folgt eine 
Jahresübersicht. Somit ist für jeden ersichtlich, welche Leistungen im vergange-
nen Jahr erbracht wurden.
0,00 €
500.000,00 €
1.000.000,00 €
1.500.000,00 €
2.000.000,00 €
2.500.000,00 €
3.000.000,00 €
3.500.000,00 €
4.000.000,00 €
4.500.000,00 €
641.666,04 €
4.146.125,18 €
87.156,00 €
634.149,13 €
408.921,99 €
64.833,55 €
Jahresstatistik 2019 haushaltsfinanzierte Reinigung im Sachgebiet Grundsatzangelegenheiten 662/2
Anlage 1 - Kasa
Anlage 2 - öffentliche Flächen
Anlage 3 - Bauwerke
Anlage 4 - Veranstaltungen
Anlage 5 - Einzelleistungen
Mehrmengen Wilhelmplatz
Im Jahr wurden 280 Ortsbegehungen durchgeführt. Dabei wurden 95 Mängel 
festgestellt. Die Statistik dient unter anderem dazu, Mängel festzustellen, diese 
zu beheben und zu kontrollieren, ob die beauftragten Reinigungsleistungen 
auch auftragsmäßig erbracht wurden.
Landpachtverträge
Seit Dezember 2019 ist die Stelle des Sachbearbeiters Schifffahrt besetzt. Als 
erster Schritt erfolgte die Sichtung der vorhandenen Informationen, sowie deren 
Auswertung und Aufbereitung in verschiedenen Übersichten. Die Hauptaufgabe 
besteht darin, den Abschluss der Landpachtverträge für die Anlegestellen 
am links- und rechtsrheinischen Ufer im Kölner Stadtgebiet vorzubereiten. 
Wichtig ist hierbei herauszuarbeiten, welche Gestaltungsmöglichkeiten unter 
Berücksichtigung der verschiedenen Vorgaben, sowohl der gesetzlichen aus 
dem Natur- und Umweltschutz sowie dem Wasserrecht, als auch der stadtge-

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 30 
stalterischen/politischen Vorgaben, zur Verfügung stehen. Um dies zu erfahren, 
sind Gespräche mit den jeweiligen Behörden geplant. Neben den Vorgaben sind 
natürlich die Sichtweisen der Betreiber der Anlegestellen zu hören und soweit 
wie nötig und möglich in die Gestaltung der Verträge einzuweben. Ein erster 
Termin hierfür fand im Jahr 2019 bereits statt.
Bauhof
Auf den beiden Kölner Bauhofstandorten in Braunsfeld und in Höhenberg sind 
derzeit ca. 133 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv. Sie kontrollieren und 
unterhalten die öffentlichen Straßen, Wege und Plätze und sorgen für die Aufrecht-
erhaltung der Verkehrssicherheit. Dazu gehören die Beseitigung sowie Absicherung 
von Fahrbahn- und Gehwegschäden sowie die Unterhaltung aller Verkehrszeichen 
des gesamten Straßenmobiliars und sämtlicher Fahrbahnmarkierungen. Der 
Fachbereich der Fahrbahnmarkierung erhält zunehmend eine andere Ausrichtung, 
indem nicht nur unterhaltende Maßnahmen ergriffen, sondern bisweilen größere 
Projekte – insbesondere im Ausbau des Radverkehrsnetzes – markierungstech-
nisch abgewickelt werden müssen. Hier waren die Projekte zur Einrichtung der 
Expressbuslinien und die ersten Maßnahmen zur Entschärfung der sogenannten 
„freilaufenden Rechtsabbieger“ Meilensteine für die beteiligten Bauhofmitarbeiter. 
Zunehmend befindet sich der Bauhof dadurch in einem derzeitigen Wandel der 
Organisationsstruktur; ein andauernder Prozess. 
13%
39%
28%
20%
Personal Bauhöfe
Beschilderung
Unterhaltung
Wegebegeher
Innendienst mit Leitung

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 31 
Insgesamt 17.544 Straßenschäden (Vorjahr: 20.037) wurden im gesamten 
Kölner Stadtgebiet erfasst. 1.255 Schäden (2018: 1.251) stellten eine akute 
Gefahr dar. Insgesamt 13.671 Flächenschäden (2018: 12.125) und 6.167 
Objektschäden (2018: 5.792) wurden behoben. 
Im Innendienst sorgen neben der Bauhofleitung derzeit 17 Mitarbeitende für 
den reibungsfreien Ablauf der anstehenden Aufgaben. Hierzu gehört auch das 
Vorhalten eines 24/7 Bereitschaftsdienstes, der zur Beseitigung der unmittelbaren 
Unfallgefahren stadtweit im Einsatz ist. Bei notwendigen Sondermaßnahmen wie 
Absperrungen für Demonstrationen, verkehrssichernde Maßnahmen im Hoch-
wasserfall oder Winterdienst wird die Bereitschaft auf eine Präsenzbereitschaft 
auch außerhalb der Dienstzeiten ausgedehnt. Für die üblichen unterjährigen 
Sondermaßnahmen wie Demos und Veranstaltungen wurden allein ca. 6.352 
Stunden (Vorjahr 5.000 Stunden) geleistet, davon ca. 41 % als Über stunden. 
0
500
1.000
1.500
2.000
2.500
3.000
Jan.
Feb.
März
April
Mai
Juni
Juli
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
Schadenentwicklung 2019
Prio 1 - neu
Prio 1 - behoben
Prio 2 - neu
Prio 2 - behoben
In vielen Fachbereichen war das Leistungs-Soll nur durch besonderen Einsatz und 
Mehrarbeit zu erreichen. Trotz zunehmender Maßnahmen und Aufgaben blieb 
die Anzahl der Mitarbeitenden des Bauhofes weitgehend konstant. Ziele, wie die 
drastische Reduzierung von Schäden, konnten aufgrund des fortbestehenden 
Personalmangels und der Personaleinsatzquote nicht erreicht werden. Zudem sind 
viele Einsatzfahrten des Bereitschaftsdienstes auch auf die Vorschädigungen der 
Kölner Straßen zurückzuführen. Ganzjährig sind im Rahmen von Stundenlohnarbei-
ten auch bis zu vier Fremdfirmen im Auftrag des Bauhofes für die Straßenunterhal-
tung im Einsatz. Alljährliche Schlaglochbeseitigungsaktionen im Frühjahr, die von 
den Bauhofmitarbeitenden auf freiwilliger Basis durchgeführt werden, versuchen 
den Mangel zu lindern.

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 32 
Auf den Bauhöfen werden elf Auszubildende als Facharbeitende im Bereich der 
Straßenwärterstellen ausgebildet. Alljährlich gibt es Kooperationen und Pro-
jekte, bei denen Auszubildende auch im Ausland (Griechenland, Namibia, u. a.) 
weitere Erfahrungen in der Umsetzung von Projekten sammeln können.
In Kooperation mit dem Rechts- und Versicherungsamt wurden 227 (2018: 218) 
Rechtsfälle mit Schadenersatzansprüchen von der Regressabteilung bearbeitet. 
Auch zahlreiche Sondereinsätze, bedingt durch Witterung (Sturm), Demonstra-
tionen, Großveranstaltungen und Ereignisse wie Karneval, Kölner Lichter, CSD, 
Jeck im Sunnesching, Elfter im Elften, Silvester, Stadtteilfeste und zunehmende 
Bombenfunde gehören zum wiederkommenden umfangreichen Tätigkeitsfeld. 
Der Fuhrpark besteht aus 42 Fahrzeugen: Einfache Pkw (u.a. auch mit Elektroan-
trieb) zur Streckenkontrolle, Lkw für Unterhaltungs- und Beschilderungsarbeiten 
sowie Spezialfahrzeuge wie Thermocontainer, Kehrmaschinen und Radlader. Alle 
Fahrzeuge können auch für den Einsatz im Winterdienst mit Aufsatzstreuer und 
Schneepflug umgerüstet werden. Die Fahrzeuge waren im Berichtsjahr 78.519 
Stunden im Einsatz, mit einer zurückgelegten Wegstrecke von 528.789 km 
(2018: 405.029 km).
Im Hochwasserfall wird gemeinsam mit den Stadtentwässerungsbetrieben AöR 
(StEB) für eine pegelstandsabhängige Verkehrssicherung gesorgt. Zudem wer-
den jährlich stattfindende Hochwasser- und Sandsackfüllübungen unterstützt. 
Der Bauhof steht hier im direkten Kontakt zu den StEB.
Eine weitere Aufgabe besteht darin, die Einrichtung der Tempo-30-Zonen 
und die Beschilderungsarbeiten der Parkraumbewirtschaftungsprojekte zu 
betreuen. Im Berichtsjahr wurde in Ehrenfeld ein großes, zweiteiliges Projekt -
gebiet mit rund 189 Parkscheinautomaten und ca. 1.250 Schildern in  
18 Wochen abgewickelt. 
Neben den üblichen, sich aus der Verkehrssicherungspflicht ergebenden 
Projekten, gab es außerhalb der Markierungsabteilung auch in den anderen 
Abteilungen nennenswerte Projekte, die über den Bauhof abgewickelt wurden. 
Als Beispiele:
Die Einrichtung von Fahrradstraßen (Friesenwall, Zündorf-Libur), Beschilderungs-
arbeiten im Rahmen der Einrichtung der Lkw-Durchfahrtsverbotszonen, Tempo 
30 Beschilderung auf der Bergisch Gladbacher Straße, Umlastung der Zoobrücke 
sowie die Touristenbus-Verlagerung von der Komödienstraße in die Gereonstraße.

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 33 
Parkbetriebsservice
Zur Bewirtschaftung öffentlicher Parkflächen 
werden in Köln Parkscheinautomaten (PSA) 
eingesetzt. Die Anzahl der im öffentlichen 
Straßenland aufgestellten PSA stieg im Laufe 
des Jahres 2019 von 2.534 auf 2.748. Der Ertrag 
aus der Parkraumbewirtschaftung lag 2019 
bei rund 20 Mio. Euro. Der Anteil des Ertrages 
aus unbaren Zahlungsmitteln (Handyparken, 
Geldkarte und Debit- und Kreditkarten) betrug 
3,96 Mio. Euro und stieg auf ca. 19,75 % 
(im Vorjahr 16,8 %) der G esamterträge. Im 
Berichtsjahr ist der erfolgreiche Austausch der 
abgeschriebenen PSA-Fabrikate fortgesetzt 
und die Bewohnerparkgebiete Lindenthal Nord 
III und Ehrenfeld I bis IV mit 207 PSA in Betrieb 
genommen worden.
Zudem wurden im Bereich City/Martinsviertel, 
rund um den Kölner Zoo und in der nördlichen 
Neustadt alle vorhandenen Geräte durch 
neue PSA mit der Möglichkeit zur Debit- und 
Kreditkartenzahlung (rote Zonenmarkierung) 
ausgestattet.
2020 wird der Austausch abgeschriebener 
PSA-Fabrikate und die Umrüstung auf Geräte 
mit Kredit- und Debitkartenzahlung fortgesetzt. 
Zudem sollen die neuen Bewohnerparkgebiete 
Bayenthal I und II mit rund 100 PSA eingerichtet 
werden.
Straßenzustandserfassung
Als Grundlage für die Planung von Erhaltungsmaßnahmen spielt die Bewertung 
des Straßenzustandes eine wesentliche Rolle. Das primäre Ziel besteht dabei in 
einer Zusammenfassung der erhobenen Informationen zu einer überschaubaren 
Anzahl von repräsentativen Kenngrößen, die gezielte Erhaltungsmaßnahmen

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 34 
ermöglichen und zugleich auch die Ziele der Straßenerhaltung repräsentieren: 
Erhaltung der Sicherheit, des Komforts und der Substanz sowie die Minimierung 
negativer Umwelteinflüsse und der Verkehrsbeeinträchtigung der Nutzer.
Um ein effizientes Erhaltungsmanagement betreiben zu können, ist eine flächen-
deckende und wirtschaftliche Straßenzustandserfassung und -bewertung unab-
dingbar. Im Jahr 2019 wurde der Straßenraum des Bezirks Mülheim erfasst. Darauf 
aufbauend wird in den nächsten Jahren eine stadtweite Inventarisierung erfolgen.
Verkehrszeichenkataster
Der Aufbau eines Verkehrszeichenkatasters, das alle vorhandenen Verkehrszeichen 
im Stadtgebiet umfasst, ist ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Verkehrsab-
wicklung. Eine Inventarisierung und Digitalisierung von Verkehrszeichen beinhaltet 
nicht nur den Standort der Verkehrszeichen, sondern auch den Typ beziehungswei-
se die Kategorie sowie die Ausrichtung und gegebenenfalls den Text des Schildes. 
Diese Informationen ermöglichen eine schnelle und einfache Überprüfung der 
vorhandenen Verkehrszeichen und die Möglichkeit, die Sicherheit und die Ver-
kehrsführung im Straßenverkehr zu verbessern. Zudem können innerbetriebliche 
Prozessabläufe vereinfacht und verbessert werden.
Der Aufbau eines Verkehrszeichenkatasters wird weiterhin forciert. Nachdem die 
Inventarisierung der Schilder im Jahr 2019 abgeschlossen wurde, erfolgt nun die 
Weiterverarbeitung der Daten zur endgültigen Nutzung.
Zuständigkeitskataster
Bis heute existiert kein ämterübergreifendes Verzeichnis, in dem die Zuständigkei-
ten für stadteigene Flächen eindeutig und nachvollziehbar geklärt sind. Das hat in 
der Vergangenheit dazu geführt, dass unter anderem in den Bereichen betriebliche 
Unterhaltung/Verkehrssicherung, Instandsetzung, Neubau von und auf städtischen 
Liegenschaften keine eindeutige Zuordnung der Flächen zu einem (federführen-
den) Amt möglich gewesen ist.
Aufgabe ist es deshalb, in einem Register/Kataster für die Stadt Köln geklärte, 
ungeklärte und nicht eindeutig definierte Zuständigkeiten für städtische Flächen 
zu erfassen, zu dokumentieren und praktikable Lösungen für die Verwaltung 
dieser Flächen zu finden.

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 35 
Seit Ende des Jahres 2019 findet eine inhaltliche Strukturierung statt. Diese 
umfasst die Aufnahme der Anforderungen, Datenrecherche und Datensammlung 
sowie die Überprüfung der Flächen für die Unterhaltung und Instandsetzung 
von Liegenschaften des Amtes. Die Ergebnisse werden aktuell in einem Geo-
Informationssystem-Projekt dokumentiert.
Ziel ist die Schaffung eines Datenpools, der eine einfache Identifikation der 
Flächenzuständigkeit zulässt.
Sauberes Köln Digital – „Reinigungskataster“
Mit dem Ziel einer nachhaltigen Verbesserung der Sauberkeit im Stadtgebiet 
wurde die haushaltsfinanzierte Reinigung im Amt für Straßen und Verkehrsent-
wicklung gebündelt. Daraus resultierend wurde das Kooperationsprojekt 
„Sauberes Köln Digital“ zwischen der Stadt Köln und der AWB Abfallwirtschafts-
betriebe Köln GmbH initiiert.
Durch die Schaffung einer gemeinsamen, georeferenzierten Arbeitsgrund la ge 
sollen neben den einzelnen Reinigungsflächen, Reinigungsobjekten und dem 
städtischen Mobiliar die Zuständigkeiten und die vertraglich festgehaltenen 
Reinigungsleistungen eindeutig erfasst und in einem geeigneten Format visuali-
siert werden.
Neben der geplanten Verwendung des Reinigungskatasters als Informations -
portal für Mitarbeitende der beteiligten Fachabteilungen und des Beschwer -
demanagements sowie für Bürgerinnen und Bürger, finden zukünftig sowohl 
fachspezifische Softwarelösungen, als auch mobile Spezialanwendungen in 
den Themenbereichen Qualitätsmanagement, strategische Arbeitsplanung 
oder Auftragsverwaltung ihre Anwendung.
Gleichzeitig ermöglicht das Kataster eine Identifikation von Standorten, an 
denen Reinigungsleistungen bislang nicht geregelt, über mehrere Verträge 
abgedeckt oder für die Dritte zuständig sind.

Tätigkeitsbericht 2019
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Straßenplanung
Stadtbezirk Innenstadt/Deutz
Entwurfsplanung:
Deutz-Mülheimer Straße: Umbau der westlichen Nebenanlagen (KM 3.0)
Messekreisel/Zubringer B55a: Neubau einer Fußgängerbrücke
Ausführungsplanung:
Messe City Köln: Planung der inneren Erschließung
Begleitung Maßnahmen Dritter:
Technische Hochschule Deutz
Deutz-Mülheimer Straße – Umbau westliche Nebenanlagen (KM 3.0)
Stellungnahmen:
20 Stellungnahmen zu Bauanträgen
50 weitere fachtechnische Stellungnahmen
Beispielprojekt: Deutz-Mülheimer Straße
Die Koelnmesse als Tochtergesellschaft der Stadt Köln plant eine bautechnische 
Modernisierung ihres Messegeländes. In diesem Zuge soll der bereits 1971 
hergestellte, an das Messegelände angrenzende, Geh- und Radweg der Deutz-
Mülheimer Straße umgeplant werden und dem derzeit geltenden Standard für 
einen internationalen Bedeutungsraum entsprechen.
Derzeit verfügt die westliche Nebenanlage der Deutz-Mülheimer Straße 
über einen 2 m breiten Radweg und einen mindestens 2 m breiten Gehweg. 
Durch vorhandene Hochbeete, Verkehrsschilder, Werbeanlagen und weitere 
Einrichtungsgegenstände sind die Nebenanlagen nur eingeschränkt nutzbar 
und die entstehenden Engstellen führen zu Konflikten zwischen den Verkehrs -
teilnehmenden.
Ziel ist es, eine gestalterische und funktionale Aufwertung des öffentlichen 
Raums zu erlangen, die seiner internationalen Bedeutung gerecht wird und 
zukünftig große Besucherströme aufnehmen lässt.
Um dieses Ziel erreichen zu können, werden die bestehenden Hochbeete ent-
lang des Messegeländes entfernt und die freiwerdende Fläche wird dem Geh-  
und Radweg zugeschlagen. Der Gehweg wird so auf eine Breite von mindestens

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 37 
3,75 m verbreitert und mittels Kleinpflasterstreifen baulich vom angrenzenden 
Radweg getrennt. Der straßenseitige Radweg wird auf eine durchgängige 
Breite von 2,25 m verbreitert und durch einen Möblierungsstreifen sicher von 
der Fahrbahn getrennt. In dem Möblierungsstreifen werden Einrichtungsgegen-
stände wie Werbeanlagen, Verkehrsschilder und Bäume angeordnet, um die 
Nutzbreiten nicht einzuschränken und ein aufgeräumtes Bild des Straßenraums 
zu realisieren.
Im Bereich des Messekreisels wird zudem eine neue Treppenanlage errichtet und 
die bestehende Brücke um eine Fußgängerbrücke erweitert. Durch diese beiden 
Maßnahmen wird das bereits errichtete neue Parkhaus P22a fußläufig besser an 
die Messehallen angeschlossen.

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 38 
Stadtbezirk Innenstadt
Vorentwurfsplanung:
Domumgebung Nord (2. BA): Umgestaltung Trankgasse
Eifelwall (2. BA): Umgestaltung zwischen Luxemburger Straße und  
Gabelsberger Straße
Tunisstraße: Umgestaltung zwischen Breite Straße und Brüderstraße
Entwurfsplanung:
Eifelwall/Luxemburger Straße (1. BA): Umgestaltung der Kreuzung Perlengraben 
(Höhe Mengelbergstraße), Einrichtung eines ebenerdigen Überwegs
Cäcilienstraße: Lückenschluss Schutzstreifen für Radfahrer zwischen Hohe Straße 
und Nord-Süd Fahrt
Ausführungsplanung:
Via Culturalis: Umgestaltung Gürzenichstraße
Aachener Straße: Expressbuslinie Teilprojekt Innenstadt
Gereonstraße: Einrichtung eines neuen Haltepunktes für Touristenbusse
Gereonswall: Bildungslandschaft Altstadt Nord
Begleitung Maßnahmen Dritter:
Neubau von DB Eisenbahnüberführungen (z. B. Luxemburger Straße und  
Zülpicher Straße)
Ausbau S 11: S- Bahn Erweiterungen Hauptbahnhof und Bahnhof Deutz
Stellungnahmen:
65 Stellungnahmen zu Bauanträgen, 62 weitere fachtechnische Stellungnahmen
Beispielprojekt: Umgestaltung der Kreuzung Eifelwall/Luxemburger Straße,  
1  BA
Die Straßenflächen an der Südseite des Eifelwalls müssen neu geordnet und 
wiederhergestellt werden, da hier der gemeinsame Neubau des Historischen 
Archivs und des Rheinischen Bildarchivs seinen Platz findet. Da die Außenan -
lagen des Historischen Archivs unmittelbar an die geplante Straßenbaumaß -
nahme grenzen, stehen die beiden Maßnahmen in räumlicher und zeitlicher 
Abhängigkeit zueinander. Das betrifft insbesondere den Kreuzungsbereich 
Luxemburger Straße/Eifelwall und den neuen Vorplatz vor dem Historischen 
Archiv. Der Kreuzungsbereich muss daher zeitnah zur Fertigstellung der Außen -
anlagen im Jahr 2021 umgebaut werden.

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 39

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 40 
Stadtbezirk Rodenkirchen
Vorentwurfsplanung:
Sürther Straße: Umgestaltung zwischen Gesamtschule und Friedhof
Adam-Riese-Straße/Kiesgrubenweg: Planung der inneren Erschließung,  
Planstraße 1
Unter den Birken/Kiesgrubenweg: Planung der inneren Erschließung, 
Planstraße 2
Entwurfsplanung:
Streckenzug Weißer Straße: Rückbau von Lichtsignalanlagen im Rahmen des 
Programms „Alternative Betriebsformen“
Ausführungsplanung:
Bayenthalgürtel/Alteburger Straße/An der Alteburger Mühle: Umgestaltung des 
Straßenraums
Sürther Straße/Grüngürtelstraße: Planung eines Kreisverkehrs im Rahmen des 
Programms „Alternative Betriebsformen“
Mannesmannstraße: Planung einer Gehwegverbindung als Resterschließung
Bahnhofstraße: Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung
Engeldorfer Straße: Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung
Kreisverkehr Bonner Straße/Koblenzer Straße: Optimierung zur Erhöhung der 
Verkehrssicherheit
Begleitung Maßnahmen Dritter:
Innere Erschließung Rondorf Nord-West: Vorhaben- und Erschließungsplan (VEP)
Stellungnahmen:
136 Stellungnahmen zu Bauanträgen,
74 weitere fachtechnische Stellungnahmen
Beispielprojekt: Knotenpunkt Sürther Straße/Grüngürtelstraße:
Die Bezirksvertretung Rodenkirchen beauftragte die Verwaltung im kombi-
niertem Planungs- und Baubeschluss vom 11.11.2019 unter TOP 9.2.2, mit der 
Umgestaltung des Knotenpunktes Sürther Straße/Grüngürtelstraße in einen 
Kreisverkehr. Grund für die geplante Umgestaltung ist die Erhöhung der Ver-
kehrssicherheit, die durch eine Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit im Bereich 
des Kreisverkehrs erreicht wird. Weiterhin reduziert die Umgestaltung die 
Abgas- und Lärmbelästigung im Knotenpunktbereich und die Wartungskosten 
durch den Wegfall der Lichtsignalanlage auf baulich bedingte Unterhaltungskos-
ten.

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 41 
Der Kreisverkehr erhält auf der Sürther Straße und der Grüngürtelstraße jeweils 
zwei Fußgängerüberwege (Zebrastreifen). Die beiden geplanten Fußgän-
gerüberwege über die Sürther Straße werden mit zusätzlichen Mittelinseln 
ausgestattet. Der Radverkehr wird vom gemeinsam genutzten Rad- und Gehweg 
vor dem zukünftigen Kreisverkehr auf die Sürther Straße geführt und durch den 
Kreisverkehr gelenkt. Der Kreisverkehr ist mit einer überfahrbaren Kreisinsel 
geplant, die unter anderem vom Linienbus überfahren werden kann.

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 42 
Stadtbezirk Lindenthal
Vorentwurfsplanung:
Berrenrather Straße/Universitätsstraße: Umgestaltung des Knotenpunktes
Greinstraße: Überplanung des Straßenraums und der Stadtbahnquerung Luxem-
burger Straße
Entwurfsplanung:
Berrenrather Straße: Umgestaltung zwischen Universitätsstraße und Sülzgürtel
Dürener Straße/Universitätsstraße: Umgestaltung des Knotenpunktes
Uniboulevard (3. BA): Umgestaltung des Albertus-Magnus-Platzes
Ausführungsplanung:
Berrenrather Straße: Lückenschluss Schutzstreifen zwischen Sülzgürtel und 
Neuenhöfer Allee
Berrenrather Straße: Einrichtung einer Querungshilfe im Bereich des Grüngürtels
Brauweilerweg/Vogelsanger Weg: Planung eines Minikreisverkehres im Rahmen 
des Programms „Alternative Betriebsformen“
Brücke Horbeller Straße/Rheinische Allee: Planung einer Brücke für Rad- und 
Fußverkehr
Eupener Straße/Eschweiler Straße/Max-Wallraff-Straße: Maßnahmen zurVer-
kehrsberuhigung
Kölner Straße: Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung
Hauptstraße/Leonhardsgasse/Blaugasse: Umplanung des Knotens im Rahmen 
des Programms „Alternative Betriebsformen“
Kinderheime (2. BA): Planung der inneren Erschließung.
Brauweiler Straße: Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im Bereich 
des S-Bahnhofes
Begleitung Maßnahmen Dritter:
Ludwig-Jahn-Straße, Vorhaben- und Erschließungsplan (VEP)
Werthmannstraße, VEP
Am Nachtigallental, VEP
Stellungnahmen:
151 Stellungnahmen zu Bauanträgen
111 weitere fachtechnische Stellungnahme
Beispielprojekt: Verkehrsberuhigungsmanahmen entlang der Kölner Straße in 
Lövenich 
Die Bezirksvertretung Lindenthal beschloss am 11.03.2019, entlang der Kölner

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 43 
Straße, zwischen Otterweg und Gewerbegebiet die vorhandene Verkehrssituati-
on zu optimieren. 
Im Bestand gibt es auf Höhe der Grundschule und auf Höhe der Kita Vinzenzpark 
eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h. Die Umgestaltung sieht vor, 
dass im gesamten Planungsabschnitt, von Otternweg bis Kita Vinzenzpark, 
durchgängig die Beschränkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf  
30 km/h ausgeweitet wird.
Die Fahrbahnbreite von 9,5 m bzw. 7,5 m soll gegliedert werden. Hierzu werden 
2 m breite, einseitige Einengungen eingerichtet, hinter denen teilweise Parkstän-
de markiert werden. Weiterhin sind an den einmündenden Straßen vorgezogene 
Seitenräume vorgesehen. Hierdurch verringert sich die Überquerungslänge für 
den Fußverkehr über die Fahrbahn. Der vorhandene sehr schmale Fahrbahnteiler 
Höhe Fuchsweg muss zugunsten der vorgezogenen Seitenräume zurückgebaut 
werden. Auf Höhe des Fußweges in Verlängerung der Vinzenzallee ist eine linea-
re Querungshilfe mit beidseitigen Fußgängerüberwegen (Zebrastreifen) geplant. 
Auf Höhe der Kita Vinzenzpark sind beidseitige Längsparkstreifen vorgesehen. 
Der nördliche Gehweg wird im Rahmen der erstmaligen Erschließung ab Haus-
nummer 75 in Richtung Osten wieder hergestellt, damit die Fußgängerüberwe-
ge und Längsparkstreifen auf der nördlichen Seite nutzbar sind.
Östlich der Kita Vinzenzpark wird auf Höhe des Anschlusses des Vinzenzparks 
(Grünzug) ebenfalls eine lineare Querungshilfe angelegt. Vorausschauend kann, 
im Zuge der Umsetzung des Bebauungsplanes des nördlichen Grünzugs bzw. 
des Gymnasiums an der Zusestraße, die Querungshilfe als Fußgängerüberweg 
erweitert werden.

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 44 
Stadtbezirk Ehrenfeld
Vorentwurfsplanung:
Erlenweg: Umplanung zwischen Akazienweg und Sandweg
Keplerstraße: Umplanung zwischen Vogelsanger Straße und Venloer Straße
Mühlenweg: Umplanung zwischen Mathias-Brüggen-Straße und  
Westendstraße/Ossendorfer Weg
Mühlenweg: Umplanung zwischen Mathias-Brüggen-Straße und Sandweg
Vogelsanger Straße (2. BA): Umplanung zwischen Ehrenfeldgürtel und  
Oskar-Jäger-Straße
Entwurfsplanung:
Oskar-Jäger Straße: Umplanung zwischen Aachener Straße und Widdersdorfer 
Straße
Takustraße, einschließlich Stichstraße: Umplanung zwischen Subbelrather 
Straße und Iltisstraße
Ausführungsplanung:
Auweilerweg: Gehweglückenschluss zwischen Obere Dorfstraße bis  
Unterführung BAB A1
Busnetzerweiterung im Bereich Helmholtzstraße: Bushaltestelle barrierefrei 
umgeplant
Innere Kanalstraße/Höhe Fernmeldeturm: signalgeregelte Querungsmöglichkeit 
geplant
Nußbaumerstraße/Herkulesstraße/Liebigstraße: Umplanung des Knotenpunk-
tes im Rahmen des Programms „Alternative Betriebsformen“
Subbelrather Straße/Feuerwehrzufahrt in Höhe Hausnummer 2: Optimierung 
Feuerwehrzufahrt
Venloer Straße/Auf dem Paulsacker: Umplanung der Einmündung
Maßnahmen Dritter:
Alter Güterbahnhof Ehrenfeld: Vorhaben- und Erschließungsplan (VEP)
Gewerbe- und Medienpark Am Butzweilerhof: Gehweg Ost zwischen Käthe-
Paulus-Straße und Butzweilerhof-Allee
Häuschensweg: VEP
Hybrid Park/Mercedes-Allee: VEP
Leyendecker Straße/Christianstraße: VEP
Rochusplatz: Einrichtung einer Ladezone einschließlich angepasster Radver-
kehrsführung geplant
Straßenbaumkonzept Ehrenfeld: Mitwirkung beim Konzept zur Pflanzung neuer 
Straßenbäume

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 45 
Stellungnahmen:
85 Stellungnahmen zu Bauanträgen,
104 weitere fachtechnische Stellungnahmen
Beispielprojekt: Vogelsanger Straße (2  BA: Ehrenfeldgürtel bis Oskar-Jäger-
Straße)
Im Anschluss an die fertiggestellte Planung zur Umgestaltung der Vogelsanger 
Straße zwischen Innerer Kanalstraße und Ehrenfeldgürtel (1. Bauabschnitt), wird 
derzeit die Planung für die Umgestaltung für den sich anschließenden Abschnitt 
der Vogelsanger Straße zwischen Ehrenfeldgürtel und Oskar-Jäger-Straße (2. 
Bauabschnitt) erstellt.
Die Planung konzentriert sich darauf, die Verkehrsführungen zu verbessern, 
insbesondere für zu Fuß Gehende und Radfahrende in Höhe der zukünftigen 
Heliosschule.
Die Gehwege werden verbreitert und barrierefrei ausgestaltet.
Für Radfahrende sind Schutzstreifen auf beiden Seiten der  
Fahrbahn sowie zusätzliche Aufstellflächen in den Knotenpunktbereichen  
vorgesehen.
Ergänzend wird zur besseren Anbindung des Neubaus der Heliosschule an der 
Ecke Vogelsanger Straße/Ehrenfeldgürtel eine zusätzliche bauliche Querungs-
möglichkeit über die Vogelsanger Straße angeboten.

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 46 
Stadtbezirk Nippes
Vorentwurfsplanung:
Neusser Straße (Niehler Kirchweg bis Lohsestraße): Umplanung
Neusser Straße (2. BA): Simonskaul bis Kapuzinerstraße/Scheibenstraße: Umpla-
nung
Niehler Straße (Lis-Böhle-Park bis Florastraße): Umplanung
Niehler Straße (Florastraße bis Xantener Straße): Umplanung
Entwurfsplanung:
Amsterdamer Straße/Xantener Straße: Umplanung
Gebiet Göppinger Straße (1. BA: Ebersbacher Straße, Göppinger Straße,  
Hechinger Straße, Reutlinger Straße, Uracher Straße): Umplanung
Robert-Perthel-Straße/Longericher Straße: Knotenpunkt als Kreisverkehr  
umgeplant
Neue Kempener Straße: konzeptionelle Planung erstellt
Ausführungsplanung:
Escher Straße/Am Bilderstöckchen: Umplanung im Rahmen des Programms 
Alternative Betriebsformen
Feldgärtenstraße, 2. BA (Hillesheimstraße bis Sebastianstraße): Erschließungs-
maßnahme geplant
Feldgärtenstraße, 3. BA (Sebastianstraße bis Haus-Nr. 127): Erschließungsmaß-
nahme geplant
Geestemünder Straße/Höhe Emdener Straße (Buslinie 124, Busnetzerweite-
rung): Bushaltestelle barrierefrei umgeplant
Geestemünder Straße (1. BA: Neusser Landstraße bis Industriestraße):  
Ergänzende Umplanung des Mittelstreifens zwischen Neusser Landstraße  
und Franz-Greiß-Straße
Jesuitengasse von Amboßstraße bis Schmiedegasse: Umplanung angepasst
Merheimer Straße (Rossbachstraße bis Friedrich-Karl-Straße): Knotenpunkte 
Theklastraße und Friedrich-Karl-Straße als Kreisverkehre umgeplant im Rahmen 
des Programms Alternative Betriebsformen sowie Umplanung des Streckenab-
schnitts
Neusser Straße/Bergstraße: Markierung im Knotenpunkt optimiert
Neusser Straße von Wilhelm-Sollmann-Straße bis Mollwitzstraße (Bauabschnitt 
2A: HGK-Brücke bis Simonskaul): Umplanung
Niehler Gürtel/Höhe Haus.-Nr. 104 (Wendeanlage): Straßenraum optimiert
Pastor-Wolff-Straße/Franz-Denhoven-Straße: Einmündungsbereich optimiert

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 47 
Begleitung Maßnahmen Dritter:
Clouth-Gelände (innere Erschließung und Wettbewerbsgebiet): Erschließungs-
maßnahme betreut (VEP)
Kapuzinerstraße/Neusser Straße: Umplanung für Platzfläche betreut
Longericher Hauptstraße 73 – 75/Erschließung Kita: Erschließungsmaßnahme 
betreut
Neusser Straße/Zulaufstrecke für KVB-Abstellanlage: Planung betreut
Stellungnahmen:
80 Stellungnahmen zu Bauanträgen,
43 weitere fachtechnische Stellungnahmen
Beispielprojekt: Amsterdamer Straße/Xantener Straße
Um die zukünftigen verkehrlichen Ansprüche an dem Knotenpunkt Amsterda-
mer Straße/Xantener Straße abwickeln zu können, sind folgende Optimierungen 
vorgesehen:
Die westliche Zufahrt der Xantener Straße zum Knoten wird auf insgesamt 
drei Fahrstreifen aufgeweitet. Die Links- und Rechtsabbiegerstreifen werden 
getrennt.
Der Linksabbieger der Amsterdamer Straße (südliche Zufahrt) erhält einen 
verlängerten Abbiegefahrstreifen. Die vorgezogene vorhandene Wendeumfahrt 
entfällt, stattdessen wird während der Linksabbiegephase das Wenden in Rich-
tung Zoobrücke ermöglicht.
Die Einbahnstraße Xantener Straße (Ost) wird für den Radverkehr geöffnet.
Die Radverkehrsführung wird optimiert und der neuen Planung angepasst.
Der Kreuzungsbereich wird mit taktilen Leitelementen ausgestattet.
Die vorhandene veraltete Straßenbeleuchtung wird von der RheinEnergie AG 
komplett durch neue Beleuchtungsanlagen mit LED-Technik ersetzt.
Die Lichtsignalanlage mit den zugehörigen elektronischen Komponenten, 
einschließlich der signaltechnischen Programmierung, wird der neuen Planung 
angepasst.

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 48 
Stadtbezirk Chorweiler
Vorentwurfsplanung:
Donatusstraße/Im Gewerbegebiet Pesch: Umplanung
Ausführungsplanung:
Alte Straße (St. Tönnis Straße bis Hackhauser Weg): Umplanung
Bolligstraße (Delrather Straße bis Lievergesberg): Erschließungsmaßnahme 
geplant
Mengenicher Straße/Longericher Straße/Johannisstraße: Umplanung im Rah-
men des Programms Alternative Betriebsformen
Schulstraße: Querungsmöglichkeit geplant
Volkhovener Weg/Stallagsweg: Umplanung im Rahmen des Programms Alterna-
tive Betriebsformen
Begleitung Maßnahmen Dritter:
Mörterweg: Mitwirkung an Konzeption
Roggendorf/Thenhoven, Baugebiet südlich Baptiststraße: Mitwirkung an Kon-
zeption (VEP)
Damiansweg: Entwurfsplanung zur Erschließungsmaßnahme betreut (VEP)
In den Kämpen: Erschließungsmaßnahme betreut (VEP)
Parallelweg (Hackenbroicher Straße bis Sinnersdorfer Straße): Neuplanung 
betreut
Swinestraße: Erschließungsmaßnahme betreut (VEP)
Transgourmet, (Gewerbegebiet Feldkassel, 3. Bauabschnitt): Erschließungsmaß-
nahme betreut (VEP)
Stellungnahmen:
71 Stellungnahmen zu Bauanträgen,
43 weitere fachtechnische Stellungnahmen
Beispielprojekt: Donatusstraße/Im Gewerbegebiet Pesch
In der Sitzung des Verkehrsausschusses am 10.09.2019 wurde die Verwaltung 
beauftragt, die Planungen für signaltechnische und straßenbauliche Optimie-
rungen im Knotenpunkt Donatusstraße/Im Gewerbegebiet Pesch in Form einer 
Vollsignalisierung vorzunehmen.
Die tägliche Gesamtverkehrsbelastung am Knotenpunkt Donatusstraße/Im Ge-
werbegebiet beträgt nach einer Verkehrszählung aus dem Jahr 2016 etwa 20.000 
Kfz/24h. Der Schwerlastverkehr auf der Donatusstraße hat einen Anteil von ca. 
12 %, auf der Straße Im Gewerbegebiet Pesch wird ein Anteil von ca. 24 % er reicht.

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 49 
Auf Grund des hohen Schwerlastanteils sind die Belange des Radverkehrs be-
sonders zu beachten. Die hohe Verkehrsbelastung führt dazu, dass die bisherige 
Führung des Radverkehrs aus Gründen der Verkehrssicherheit auch zukünftig 
innerhalb der Nebenanlagen in Form von baulichen Radwegen oder gemeinsa-
men Geh- und Radwegen erfolgt.
Um die Leistungsfähigkeit im Knoten zu verbessern, sind ausreichend dimensio-
nierte Aufstellflächen für Linksabbieger erforderlich.
Der freiablaufende Rechtsabbieger im Kreuzungsbereich wird aus Gründen der 
Übersichtlichkeit und einer geradlinigen Radverkehrsfühung zurückgebaut.
Die Bushaltestellen im Knotenpunkt werden lagemäßig angepasst und barriere-
frei ausgebaut.

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 50 
Stadtbezirk Porz
Vorentwurfsplanung:
Frankfurter Straße/Kaiserstraße: Anpassung der Spuraufteilung
Frankfurter Straße/Fauststraße: Vorbereitung zur Einrichtung einer Signalanlage
Entwurfsplanung:
Platzfläche in Ensen: Aufwertung von zentralen Plätzen in Porz
Erschließung Baugebiet Hinter Hoven in Langel (Überarbeitung der vorhandenen 
Planung)
Ausführungsplanung:
Friedensstraße/Akazienweg in Grengel (Planung eines Kreisverkehrs im Rahmen 
des Programms Alternative Betriebsformen)
Wendeanlage Schubertstraße in Eil (Planung einer Restfläche)
Vor den Feldern/Im Bodesfeld in Wahn (Herstellung einer Gehweganbindung)
Hauptstraße/Steinstraße in Porz (Überarbeitung der Planung)
Loorweg zwischen Hausnr. 27 und Unterm Berg in Langel (Planung eines Gehwegs)
Mühlenweg in Urbach (Planung einer Verkehrsberuhigung)
Begleitung Maßnahmen Dritter:
Fuchskaule in Elsdorf: Betreuung Vorhabenbezogener Bebauungsplan
Friedensstraße in Elsdorf: Betreuung Vorhabenbezogener Bebauungsplan
Am Krausbaum: Betreuung Straßenplanung
Stellungnahmen:
143 Stellungnahmen zu Bauanträgen
230 fachtechnische Stellungnahmen
Beispielprojekt: Friedensstraße/Akazienweg 
Die Kreuzung Friedensstraße/Akazienweg ist Bestandteil der Prioritätenliste 3 
im Programm Alternative Betriebsformen. Die mittlerweile 35 Jahre alte und 
sanierungsbedürftige Lichtsignalanlage soll hier abgebaut und durch einen 
Kreisverkehr mit Mittelinsel und baulichen Querungshilfen mit Fußgängerüber-
wegen ersetzt werden.
Der Kreisverkehr weist einen Außendurchmesser von 28 m auf. Die Breite der 
Kreisfahrbahn beträgt 5,5 m und die Breite des Innenrings 3 m. Die Mittelinsel wird 
durch Flachbordsteine vom Innenring getrennt. Für die Gestaltung der Mittelinsel 
wird sich eine Patenschaft einsetzen. Fahrbahnteiler und Fußgängerüberwege 
werden angelegt und die Kreuzung wird mit taktilen Leitelementen ausgestattet.

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 51 
Stadtbezirk Kalk
Vorentwurfsplanung:
Sieversstraße: Umgestaltung des Straßenraums
Entwurfsplanung:
Abshofstraße: Umgestaltung des Straßenraums
Ausführungsplanung:
Hans-Schulten-Straße/Dattenfelder Straße: Planung eines Kreisverkehrs
Alter Deutzer Postweg: Planung eines Geh- und Radweges
Neuerburgstraße: Umgestaltung des Straßenraums
Rolshover Straße/Sieversstraße: Planung einer Fußgängersignalanlage
Kreuzung Rolshover Straße/Kalker Hauptstraße: Umgestaltung des Straßenraums
Warendorfstraße: Planung einer Gehwegverlängerung
Begleitung Maßnahmen Dritter:
Ostmerheimer Straße: Vorhaben- und Erschließungsplan (VEP)
Rather See: VEP
Ottoplatz 2/LVR: VEP
Technische Hochschule Deutz
Westerwaldstraße: Ökologische Revitalisierung
Stellungnahmen:
117 Stellungnahmen zu Bauanträge
384 weitere fachtechnische Stellungnahmen
Beispielprojekt: Rolshover Straße
Durch den Umzug des Betriebshofes der Abfallwirtschaftsbetriebe Köln (AWB) in 
die Dillenburger Straße war die Anpassung des Knotens Rolshover Straße/Kalk-
Mülheimer-Straße/Kalker Hauptstraße erforderlich, um dem zukünftig höheren 
Verkehrsaufkommen gerecht zu werden. 
Der Verkehrsausschuss stimmte in seiner Sitzung am 11.12.2018 dem Baube-
schluss für die Umgestaltung des Kreuzungsbereiches zu und gab die erforderli-
chen investiven Mittel frei.
Ursprünglich verfügte die Rolshover Straße im Kreuzungsbereich über drei 
Fahrspuren. Insbesondere durch fehlende Aufstellflächen für Linksabbieger kam 
es zu einem Rückstau auf der Rolshover Straße. Der Radverkehr wurde auf

Tätigkeitsbericht 2019
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baulichen Radwegen geführt und musste sich die Aufstellflächen mit den zu Fuß 
Gehenden teilen, wodurch es zu vermehrten Konflikten kam.
Durch die Umgestaltung des Straßenquerschnitts konnte der Gehweg erheblich 
verbreitert werden. Der bestehende Parkstreifen entfiel bis Höhe Hausnummer 
12. Hierdurch kann der Radverkehr jetzt mit einem 1,5 m breiten Schutzstreifen 
in beiden Richtungen auf der Fahrbahn geführt werden. Im Kreuzungsbereich 
erhielt der Radverkehr gesonderte Aufstellflächen, um die Konflikte mit dem 
motorisierten Verkehr zu reduzieren. Zusätzlich wurde ein neuer Fahrstreifen in 
der Rolshover Straße realisiert, um den durch Linksabbiegende entstehenden 
Rückstau zu vermeiden. Nach dem Umbau verfügt die Rolshover Straße über vier 
getrennte Fahrstreifen.
Die Baumaßnahme wurde im September 2019 fertiggestellt.

Tätigkeitsbericht 2019
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Stadtbezirk Mülheim
Vorentwurfsplanung:
Piccoloministraße: Planung eines Kreisverkehrs
Piccoloministraße: Umgestaltung des östlichen Teilbereichs mit Verkehrssiche-
rungsmaßnahme
Jungbornweg: Planung im Rahmen einer Erschließungsmaßnahme
Biegerstraße: Anordnung von Stellplätzen
Colonia-Allee/Schlagbaumsweg: Planung eines Kreisverkehrs
Sonnenscheinstraße: Planung im Rahmen einer Straßensanierungsmaßnahme
Entwurfsplanung:
Berliner Straße: Umgestaltung des Straßenraumes
Frankenforster Straße: Planung im Rahmen einer Erschließungsmaßnahme
Keupstraße: Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit
Im Oberiddelsfeld: Planung im Rahmen einer Straßensanierungsmaßnahme
Bergisch Gladbacher Straße/Steyler Straße: Umgestaltung des Knotenpunktes 
und des angrenzenden Straßenraumes
Rendsburger Platz: Umgestaltung des Straßenraumes zur Erhöhung der Ver-
kehrssicherheit
Ausführungsplanung:
Gewerbegebiet Dünnwalder Kommunalweg: Planung im Rahmen einer Erschlie-
ßungsmaßnahme
Hauswiesenweg: Planung im Rahmen einer Erschließungsmaßnahme
Zeisbuschweg/Am Wildpark: Planung eines Kreisverkehrs
Pützlachstraße: Planung im Rahmen einer Erschließungs- und Straßensanie-
rungsmaßnahme
Buschfeldstraße: Umgestaltung des Straßenraumes
Ackerstraße: Planung im Rahmen einer Straßensanierungsmaßnahme
Bergisch Gladbacher Straße zwischen Wasserwerkstraße und Grafenmühlenweg: 
Umgestaltung des Straßenraumes
Adamsstraße: Planung im Rahmen einer Straßensanierungsmaßnahme
Zeisbuschweg: Verlegung eines Buskaps
Odenthaler Straße: Planung eines Fußgängerüberwegs
Maßnahmen Dritter:
Cologneo I
Schanzenstraße
Erschließungsgebiet Herler Straße
Deutz-Quartiere

Tätigkeitsbericht 2019
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Stellungnahmen:
172 Stellungnahmen zu Bauanträgen
220 weitere fachtechnische Stellungnahmen
Beispielprojekt: Zeisbuschweg, Verlegung eines Buskaps in Köln-Höhenhaus
Die Bezirksvertretung Mülheim hat die Verlegung des nördlichen Buskaps „Im-
bacher Weg“ beschlossen.
Im Rahmen der Verlegung erfolgt die Verschiebung des nördlichen Buskaps nach 
Osten und dessen barrierefreier Ausbau. Hierzu wird ein Eingriff in das beste-
hende Landschaftsschutzgebiet erforderlich werden, der durch entsprechende 
Ausgleichsmaßnahmen kompensiert wird.
Des Weiteren wird ein Fußgängerüberweg platziert, damit insbesondere für 
Schulkinder eine verkehrssichere Querung des Zeisbuschwegs möglich ist.
Auch wird der Zeisbuschweg in dem hier maßgebenden Bereich verbreitert, um 
die Verlegung des nördlichen Buskaps verkehrssicher umzusetzen. 
Zusätzlich zu den baulichen Maßnahmen wird die bestehende Straßenmarkie-
rung angepasst und ergänzt.

Tätigkeitsbericht 2019
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Überbezirkliche Planungen
Vorbereitung der Planung:
Frankfurter Straße in Buchheim: Umgestaltung zwischen Montanusstraße und 
Heidelberger Straße
Rheinboulevard in Porz: Aufwertung und Umgestaltung
Planung barrierefreier Ausbau von Bushaltestellen der Linie 127 im Stadtbezirk 
Ehrenfeld
Planung barrierefreier Ausbau von Bushaltestellen der Linie 157 in den Stadtbe-
zirken Kalk und Mülheim
Entwurfsplanung, Vorbereitung der Ausführungsplanung:
Multifunktionale Plätze in Porz-Ensen: Umgestaltung des Schützenplatzes und 
des Platzes an der Leidenhausener Straße
Platz an der Herler Straße in Buchheim: Umgestaltung und städtebauliche 
Aufwertung
Platz an Sankt Adelheid in Neubrück: Umgestaltung und städtebauliche Aufwertung
Rochusplatz in Bickendorf: Umgestaltung und städtebauliche Aufwertung
Planung barrierefreier Ausbau von Bushaltestellen der Linie 127 im Stadtbezirk 
Chorweiler
Planung barrierefreier Ausbau von Bushaltestellen im Zusammenhang mit 
Radwegsanierung (Frankfurter Straße Buchheim, Gürtel Raderthal)
Einrichtung von Ladeinfrastruktur für E-Autos im gesamten Stadtgebiet
Einrichtung von Ladeinfrastruktur für elektrisch betriebene Busse an den Halte-
stellen Schüttewerk, Bocklemünd, Bahnhof Mülheim, Herler Straße
Fortlaufende Themen:
Koordination der Stellungnahmen zu externen Planfeststellungsverfahren
Fortschreibung des Handbuchs der Straßenplanung
Planungsthemen im Baustellenatlas
Beispielprojekt: Umbau von zwei öffentlichen Platzflächen zu multifunktiona-
len Freiräumen mit Retentionsfunktion (Eiler Schützenplatz und Platz an der 
Leidenhausener Straße)
Die Maßnahmen sind Bestandteil des Integrierten Stadtentwicklungs -
konzeptes „Starke Veedel – Starkes Köln“ und befindet sich in dem Sozialraum 
„Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil“. Die Maßnahme wird durch 
die Städtebauförderung des Bundes teilweise refinanziert. In Kooperation mit 
den Stadtentwässerungsbetrieben Köln werden der Platz an der Leidenhause -
ner Straße sowie der Eiler Schützenplatz zu multifunktionalen Freiflächen mit 
Retentionsfunktion entwickelt.

Tätigkeitsbericht 2019
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Der Platz an der Leidenhausener Straße wird neu gegliedert und mit unterirdi-
schen Speicherkörpern ausgestattet, um bei Starkregenereignissen Retentions-
volumen bereitzuhalten. Durch eine schattenspendende Pergola, Sitzbänke und 
eine teilweise Entsiegelung der Flächen wird die Aufenthaltsqualität gesteigert.
Am Eiler Schützenplatz entsteht ein oberirdischer Retentionsraum, indem die 
Fläche für das jährlich stattfindende Schützenfest um 0,65 m abgesenkt wird. 
Durch die Anlage eines Spielplatzes sowie die Aufwertung der Grünflächen wird 
der Platz gestalterisch aufgewertet. Der derzeitige Schotterparkplatz wird befes-
tigt und Fahrradstellplätze sind vorgesehen.

Tätigkeitsbericht 2019
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Straßenbau
Aufgrabungskontrollmanagement
Im Aufgrabungskontrollmanagement werden die Arbeiten Dritter in öffentlichen 
Flächen kontrolliert. Bei diesen Arbeiten verlegen und reparieren die Versor-
gungsträger Ver- und Entsorgungsleitungen in den Straßen.
Im Jahr 2019 wurden 7.915 Aufgrabungen im öffentlichen Straßenland gemeldet. 
In 7.992 Fällen konnte die Verkehrssicherungspflicht, die für die Arbeiten an die 
Versorgungsträger übertragen worden ist, wieder von der Stadt Köln übernommen 
werden. Das Verhältnis von übernommenen zu gemeldeten Aufgrabungen liegt 
somit bei 101 %. Hie rdurch konnte die Zahl der Altlasten (noch nicht übernomme-
ne Aufgrabungen, deren Ausführungszeitraum mehr als vier Wochen abgelaufen 
ist) weiter reduziert werden. Der Verlauf der Altlasten konnte in den letzten Jahren 
von rund 13.000 auf etwa 300 Altlasten reduziert werden, sodass diese Aufgabe 
nahezu abgeschlossen werden konnte. 8.684 Aufgrabungen wurden vor Ablauf der 
Gewährleistung bei einer Endkontrolle auf Mängel hin kontrolliert.
0
2.500
5.000
7.500
10.000
12.500
15.000Aufgrabungen [n]
Aufgrabungsmeldungen Übernahmen Endkontrollen Altlasten (4W)
Wenn es möglich und sinnvoll ist, werden größere Bereiche nach Aufgrabungen 
gemeinsam durch die Stadt Köln und die ausführenden Firmen in einer sog. 
„gemeinsamen Wiederherstellung“ erneuert.  Aufgrabungen in Gehwegen, 
deren Oberfläche aus Asphalt besteht, sollen möglichst mit Gehwegplatten im

Tätigkeitsbericht 2019
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Format 30 x 30 x 8 cm in der Farbe Altgraphit geschlossen werden, wie es im 
Gestaltungshandbuch für Baumaßnahmen vorgesehen ist. 
Vorher
 Nachher
Im Jahr 2019 wurden von der NetCologne zum Glasfaserausbau unter dem 
Namen „FTTB 4.0 Lindenthal“ ca. 40 km Tiefbau ausgeführt. Im Zuge dieser 
Maßnahme wurden dort, wo das Gefälle und die Entwässerungssituation es 
zuließen, beispielsweise in der Krautwigstraße bzw. in der Rautenstrauchstraße, 
die Gehwege in einer gemeinsamen Wiederherstellung mit 30 x 30 x 8 cm 
Platten in Altgraphit ausgeführt. 
Vorher
 Nachher

Tätigkeitsbericht 2019
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Stadtbezirk Innenstadt
Umgestaltung Gilbachstraße inklusive Kreuzungsbereich Gilbachstraße/
Spichernstraße
Das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung hat den Querschnitt der 
Gilbachstraße optimiert. Die Gehwege sind beidseitig aufgeweitet und die 
Fahrbahn ist auf eine Breite von 3,50 m eingeengt. Durch die neue Aufteilung 
des Querschnittes wurde der parkende Verkehr vom westlichen Gehweg auf die 
Straße verlagert, sodass die Gehwege nun frei von Behinderungen sind und den 
Fußgängerinnen und Fußgängern damit mehr Fläche zur Verfügung steht.
Im Bereich der Schule ist für die Schulkinder zusätzlich eine Querungshilfe auf 
einer Breite von ca. 10 m eingerichtet. Die vorgezogenen Gehwege verbessern 
die Sichtbarkeit der querenden Schüler erheblich.
Um die Sichtverhältnisse im Kreuzungsbereich Gilbachstraße/Spichernstraße zu 
optimieren, sind an allen Überwegen die Gehwege aufgeweitet worden. Außerdem 
wurde die Fahrbahnbreite an den Überwegen reduziert und der parkende Verkehr 
aus dem unmittelbaren Kreuzungsbereich verdrängt. 
Des Weiteren wurden der bereits stillgelegte Rechtsabbieger vor dem Eingang 
zum Stadtgarten zurückgebaut, die Fläche dem Gehweg zugeordnet und die 
Reste der nicht mehr aktiven Ampelanlage entfernt.
Im Zuge der Maßnahme hat die RheinEnergie die Beleuchtung erneuert.
Ausführungszeit: Juni 2019 bis D ezember 2019
Baukosten: 740.000 Eur o 
Ausführende Firma: Eur ovia Teerbau GmbH
Vorher
 Nachher

Tätigkeitsbericht 2019
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Stadtbezirk Rodenkirchen
Erschließung Gewerbegebiet Claudiusstraße, Köln-Immendorf
Das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung und die Stadtentwässerungsbe-
triebe haben das Bauvorhaben über eine gemeinsame Ausschreibung realisiert. 
So konnte in dem Gewerbegebiet östlich der Claudiusstraße, Köln-Immendorf, 
der Kanalbau und die Herstellung der Baustraßen gemeinsam ausgeführt werden.
Im Norden des neuen Gewerbegebietes wurde zur Anbindung an das Straßen-
netz der Kreisverkehr an der Ecke Giesdorfer Allee/Kiesgrubenweg ausgebaut. 
Ausführungszeit: Ap ril 2018 bis Mai 2019
Auftragssumme: 1,4 Mio . Euro
Ausführende Firma: Blan dfort Tief-und Straßenbau GmbH & Co.KG
Kreisverkehr Giesdorfer Allee/Kiesgrubenweg
Vorher: 
Nachher:

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 61 
Stadtbezirk Lindenthal
Fahrbahnsanierung der Gleueler Straße von Mommsenstraße bis Lindenthalgürtel
Aufgrund des vorhandenen Schadensbildes (wie Schlaglöcher, Risse etc.) hat das 
Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung die Fahrbahn der Gleueler Straße von 
der Mommsenstraße bis zum Lindenthalgürtel im Vollausbau komplett erneuert. 
Die neue Fahrbahn ist in Asphaltbauweise hergestellt. Im Zuge dieser Arbeiten 
wurden ebenfalls die vorhandenen Entwässerungseinrichtungen wie Rinnen und 
Straßenabläufe saniert und teilweise erneuert.
Als Besonderheit dieser Maßnahme bleibt festzuhalten, dass die Straßenbauar-
beiten erfolgreich unter laufendem Betrieb der direkt an das Baufeld angrenzen-
den Feuerwache 3 ausgeführt worden sind. Im Vorfeld der Arbeiten führte die 
Bauleitung mit der Leitung der Feuerwache enge Abstimmungen durch.
Ausführungszeit: Juli bis Se ptember 2019
Auftragssumme: ca. 460.000 E uro
Ausführende Firma: Dohme n GmbH & Co. KG
Vorher:
Nachher:

Tätigkeitsbericht 2019
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Stadtbezirk Ehrenfeld
Einrichtung von neuen barrierefreien Buskaps in der Vogelsanger Straße und 
Helmholtzstraße
Im Zuge der Busnetzerweiterung in Köln-Ehrenfeld verkehrt die Buslinie 139 auf 
der Vogelsanger Straße und der Helmholtzstraße. Aus diesem Grund war auf 
der Vogelsanger Straße in Höhe des ehemaligen Güterbahnhofs die Einrichtung 
einer neuen Haltestelle mit zwei Buskaps erforderlich. In dem Zusammenhang 
wurden auch auf der Helmholtzstraße zwei neue Buskaps hergestellt. Im Zuge 
dessen mussten im angrenzenden Kreuzungsbereich der Äußeren Kanalstraße, 
zur Schaffung einer Abbiegemöglichkeit für den Busverkehr, ein Fahrbahnteiler 
sowie die vorhandenen signaltechnischen Einrichtungen baulich angepasst 
werden. Zur Ertüchtigung der Fahrbahn im Hinblick auf die neuen Busverkehre 
erhielt die Helmholtzstraße eine neue Asphaltdeckschicht im Bereich zwischen 
Hausnummer 108 und der Äußeren Kanalstraße. Des Weiteren wurden im v. g. 
Bereich die vorhandenen Straßenabläufe und Schachtabdeckungen erneuert 
und ferner eine geplante Anpassung der öffentlichen Beleuchtungsanlage 
durch die RheinEnergie ausgeführt.
Bauzeit: Juni b is August 2019
Baukosten: ca . 600.000 Euro
Ausführende Firma:  P hilipp Kutsch GmbH

Tätigkeitsbericht 2019
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Stadtbezirk Nippes
Ausbau der Feldgärtenstraße in Köln-Niehl
Die Feldgärtenstraße wurde im Abschnitt zwischen der Hillesheimstraße bis zur 
Sebastianstraße als Mischverkehrsfläche ausgebaut. In diesem Abschnitt ist die 
Feldgärtenstraße als eine Einbahnstraße ausgewiesen und für den Radverkehr 
in beiden Richtungen geöffnet worden. Zwei vorhandene öffentliche Stellplätze 
und das Baumbeet im Bereich der Einmündung Feldgärtenstraße/Sebastianstra-
ße blieben erhalten. Im Bereich der Einmündung Feldgärtenstraße/Sebastian-
straße sind zwei Sitzbänke an dem vorhandenen Baumbeet aufgestellt, entlang 
der Sebastianstraße sind sieben Fahrradständer eingerichtet worden.
Bauzeit:  Au gust bis Oktober 2019
Baukosten: ca. 120.000 E uro
Ausführende Firma:  He mmersbach
Vorher
 Nachher

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 64 
Stadtbezirk Chorweiler
Erschließungsgebiet Krebelspfad
Das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung hat im Stadtteil Worringen die 
Wohnwege Heinz-Böggering-Straße, Josef-Gödecke-Straße, Jakob-Sturm-Straße 
und Anton-Tannenbaum-Straße des Erschließungsgebietes Krebelspfad erstmalig 
hergestellt.
Das Gebiet wurde vollständig neu erschlossen und als verkehrsberuhigter 
Bereich angelegt.
Bauzeit: Sep tember 2018 bis April 2019
Auftragssumme: ca. 780.000 E uro
Ausführende Firma: Eur ovia Vinci GmbH
Vorher
 Nachher

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 65 
Stadtbezirk Porz
Heinrich-Klein-Straße in Porz-Langel, Deckensanierung
In der Heinrich-Klein-Straße hat das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung 
von der Lülsdorfer Straße bis zur Sandbergstraße eine Sanierung der Fahrbahnde-
cke ausführen lassen. Der Zustand zeichnete sich durch eine Vielzahl von Rissen, 
Schlaglöchern, Unebenheiten und Wasseransammlungen aus. Die Fahrbahndecke 
wurde deshalb abgefräst und in Asphaltbauweise im gesamten Bauabschnitt 
erneuert. Weiterhin wurde die Straßenentwässerung durch den Einbau von zwei 
neuen Sinkkästen optimiert.
Ausführungszeit: Juni 2019
Baukosten (Straßenbau): 50.000 Eur o
Ausführende Firma: EUR OVIA Teerbau GmbH
Vorher
 Nachher

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 66 
Stadtbezirk Kalk
Rolshover Straße/Kalker Hauptstraße, Umgestaltung der Kreuzung, 
1  Bauabschnitt
Aufgrund der Neuansiedlung der Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB) in der 
Christian-Sünner-Straße, hat sich die Stadt Köln verpflichtet, bis zum 31.12.2019 
Verkehrsertüchtigungsmaßnahmen im Kreuzungsbereich der Rolshover Straße/
Kalker Hauptstraße durchzuführen, um den zusätzlichen Betriebsverkehr der AWB 
aufnehmen zu können. Aufgrund des engen Zeitfensters wurde die Baumaßnahme 
in zwei Bauabschnitte aufgeteilt und zunächst nur der 1. Bauabschnitt im Bereich 
der Rolshover Straße, von der Kalker Hauptstraße bis zur Johann-Mayer-Straße, 
ausgeführt. Dadurch erhielt dieser Abschnitt eine neue Fahrspuraufteilung und 
zur Verbesserung des Radverkehrs auch Fahrrad- bzw. Schutzstreifen, sowie Auf-
stellflächen für Radfahrende. Nach dem Umbau stehen insgesamt vier getrennte 
Fahrspuren, einschließlich jetzt getrennt geführter Rechts- und Linksabbiege-
spuren, zur Verfügung und sorgen so für einen besseren Verkehrsfluss und einen 
verminderten Rückstau auf der Rolshover Straße.
Die Bauarbeiten konnten unter Vollsperrung und Ausnutzung der Sommerferien 
in einem Zeitraum von nur sieben Wochen umgesetzt und somit rechtzeitig 
abgeschlossen werden.
Ausführungszeit: Juli bis Se ptember 2019
Baukosten: 420.000 Eur o
Ausführende Firma: Wi lly Dohmen GmbH
Vorher
 Nachher

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 67 
Stadtbezirk Mülheim
Hacketäuerstraße – Von-Sparr-Straße – Tiefentalstraße Fahrbahnsanierung in 
Verbindung mit Kanalbaumaßnahmen der Stadtentwässerungsbetriebe (StEB)
Im Rahmen der Kanalerneuerung durch die StEB hat das Amt für Straßen und 
Verkehrsentwicklung die Fahrbahnen der Hacketäuerstraße, Von-Sparr-Straße und 
Tiefentalstraße saniert, um durch die gemeinsame Ausführung Synergieeffekte 
nutzen und somit Kosten sparen zu können. Die Bauarbeiten mussten in vielen, 
relativ kleinen Bauabschnitten ausgeführt werden und haben deshalb einen Zeit-
raum von ca. anderthalb Jahren in Anspruch genommen.
Ausführungszeit: Okt ober 2017 bis April 2019
Baukosten: 180.000 Eur o (anteilig für 66)
Ausführende Firma: Fr iedrich Wassermann GmbH
Hacketäuer Straße
Vorher
Von-Sparr-Straße
Nachher
Vorher
 Nachher

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 68 
Verkehrsmanagement
Öffentliche Beleuchtung
Die Stabstelle Öffentliche Beleuchtung ist die zentrale Adresse für alle Themen 
rund um die Beleuchtung der Stadt. In den unterschiedlichsten sowohl verwal-
tungsinternen als auch externen wirtschaftlichen Anliegen zum Thema Licht, 
zeigt sich die Vielschichtigkeit des Aufgabengebietes. Mit der RheinEnergie AG, 
Eigentümerin der Beleuchtungsanlagen im öffentlichen Straßenland und Ver-
tragspartnerin der Stadt Köln, erfolgen regelmäßige Abstimmungen in Bezug auf 
Wartungsfragen, Reparatureinsätze, Gestaltungsanliegen und Energiestandards. 
Der in Köln ausgerufene Klimanotstand in Verbindung mit den globalen Anfor-
derungen an einen wirksamen Klimaschutz erzeugen hohe Ansprüche an eine 
energieeffiziente Stadtbeleuchtung. 
Das Konzept Schaffung von Lichtpassagen wurde 2019 mit der Illuminierung 
zweier Unterführungen erfolgreich fortgesetzt. Mit der Umsetzung soll der 
öffentliche Stadtraum qualitativ aufgewertet und das Sicherheitsgefühl in den 
Unterführungen erhöht werden. Im Dezember erstrahlte die Stahlkonstruktion 
der Unterführung Vorgebirgstraße/Ecke Bischofsweg in Zollstock im neuen 
türkisfarbenen Licht. Bereits seit 2015 waren die Tunnelleuchten auf weißes 
LED-Licht umgestellt, was schon seitdem eine deutlich verbesserte Lichtqualität 
mit sich brachte. Die Kosten für die Einrichtung der neuen Illuminierung beliefen 
sich auf rund 45.000 Euro.

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 69 
Zeitgleich mit der Beleuchtung des Bauwerks in Zollstock, wurde auch die Illumi-
nierung der Kalker Bahnunterführung in der Trimbornstraße durchgeführt. Auch 
hier werden seitdem die Stahlkonstruktionen mittels LED-Lichtlinien in Türkis 
attraktiv hervorgehoben. Die Kosten der Installation beliefen sich auch hier auf 
rund 45.000 Euro. 
 
Z
ur weiteren Umsetzung des Beleuchtungskonzeptes laufen Abstimmungen 
mit der RheinEnergie AG. Aufgrund anstehender Brückensanierungen durch 
die Deutsche Bahn AG sind zahlreiche Unterführungen zunächst jedoch von der 
Auswahl ausgeschlossen. 
Energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik
Seit 2018 findet eine Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik statt. 
Dafür steht eine Mittelzuwendung in Höhe von einer Mio. Euro bereit. Der Zeit-
ablauf im Programm Energetische Sanierung von 1.500 Leuchten und im Projekt 
Schaffung von Lichtpassagen:
2018/2019: Austausch der sanierungsbedürftigen Trilux-Leuchten in den 
Stadt bezirken 3 – 8. Illumination der Unterführungen Trimbornstraße und 
Vorgebirgstraße.
2019/2020: Austausch der hochwattierten Wabenleuchten (BMU-Förder-
maßnahme „Klimaschutzprojekt“). Abstimmung weiterer Illuminationen von 
Unterführungen.
2020 – 2030: Austausch von 15.000 sanierungsbedürftigen Peitschenmasten 
und Überspannungen mit Langfeldleuchten.

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 70 
Umrüstung der Dombeleuchtung auf LED-Technik
Eine besondere Vorreiterrolle nimmt die Stadt Köln mit der geplanten Umrüs-
tung der Beleuchtung am Dom ein. Zusätzliche Mittel in Höhe von 2,3 Mio. Euro 
ermöglichen die Umrüstung der herkömmlichen Halogen-Metalldampflampen 
auf die neueste LED-Technik. Konzeptionell und praktisch erfolgt die Umsetzung 
durch die LichtKunstLicht AG gemeinsam mit der RheinEnergie AG innerhalb der 
nächsten zwei Jahre.
https://www.signify.com/...gnify/en-aa/about/news/2020/20200316-signify-connected-lighting-brings-cologne-closer-to-becoming-germany-first-smart-city/koeln-dom-bruecke.jpg[25.03.2020 09:53:27]
Unterstützung für den Klimaschutz und die Stärkung der Mädchenrechte
Seit 2010 werden die vom WWF Deutschland initiierte Earth Hour sowie der 
jährlich stattfindende Weltmädchentag von Plan International unterstützt. 
Die Teilnahme wird auch in den kommenden Jahren als wichtiger Beitrag zum 
Klimaschutz sowie zur Stärkung der Rechte von Mädchen geleistet.
Stabsstelle Intelligente Verkehrssysteme 
Aufgabe der Stabsstelle ist es Projekte in der Verkehrstechnik und im Verkehrsma-
nagement, welche auf Bundes- oder EU-Ebene gefördert werden können, zu koor-
dinieren und die Fördermittel zu beantragen. Die Projekte finden in den Bereichen 
Mobilität, Digitalisierung, neue Technologien und Systemlösungen Anwendung. 
2019 wurden vorrangig Projekte innerhalb der Förderung „Sofortprogramm 
Saubere Luft 2017-2020“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale 
Infrastruktur (BMVI) bearbeitet.

Tätigkeitsbericht 2019
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Im Rahmen des 4. Aufrufs „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ 
wurden für folgende Projekte Fördermittel beantragt:
 – DIGI 4-VSR – Ertüchtigung von Ampelanlagen vom Landesbetrieb Straßenbau 
NRW auf dem Kölner Stadtgebiet und Anschluss an den Verkehrsrechner der 
Stadt Köln,
 – DIGI 4-Dauerzählstellen – Erhebung und Nutzung von Mobilitätsdaten zur 
Intensivierung des Verkehrsmanagements mit Hilfe der Einrichtung von  
Dauerzählstellen an rund 80 Querschnitten,
 – DIGI 4-Mobilstationen – Einrichtung eines flächendeckenden Netzes von  
Mobilstationen im Kölner Stadtgebiet,
 – DIGI 4-GAT – Beschaffung von rund acht stationsgebundenen und zwei  
stationsgebundenen und mobil einsetzbaren Geschwindigkeitsanzeigetafeln 
zur Aufstellung an schutzbedürftigen Einrichtungen,
 – DIGI 4-Vario – Intensivierung des Verkehrsmanagements mit Hilfe von zehn 
weiteren Vario-Anzeigetafeln.
Am 19. Dezember 2019 wurde in Berlin der erste Bewilligungsbescheid in Höhe 
von rund 1,2 Mio. Euro für zehn weitere Vario-Tafeln entgegen genommen.
Bei allen Projekten oblag der Stabsstelle die Aufgabe der Antragstellung und der 
ämter- und stadtkonzernübergreifenden Koordinierung und Projektleitung.
Förderbescheidübergabe im Bundesverkehrsministerium am 19. Dezember 2019. V. l. n. r.: 
Jörn Schwarze (KVB), Karsten Möring (MdB), Hartmut Sorich (Stadt Köln), Andreas Scheuer 
(Bundesverkehrsminister)“

Tätigkeitsbericht 2019
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Inbetriebnahme neuer Verkehrsinformationstafeln
Der Rat hat die Verwaltung im Mai 2016 beauftragt, die Variotafeln auf den 
Einfallstraßen im Stadtgebiet zu erneuern. Ausgestattet mit moderner Technik, 
sollen aktuelle Hinweise und Informationen zu Verkehrsbeeinträchtigungen auf 
den neuen Anzeigetafeln besser lesbar sein.
Im Rahmen des vom Rat der Stadt Köln im Jahr 1990 beschlossenen Programms 
„Verkehrstechnik Köln (PVT Köln)“ wurde das Kölner Verkehrsleitsystem seit 
1992 kontinuierlich aufgebaut. Ein Baustein dieses Systems sind die Verkehrsin-
formationstafeln, die sogenannten Variotafeln, die an wichtigen Einfallstraßen 
positioniert wurden. 
Die bisher eingesetzten Tafeln waren teilweise bis zu 24 Jahre alt. Die Anzahl der 
Ausfälle und der notwendige Wartungsaufwand stiegen jährlich an, die Technik 
mit ihrem hohen Energieverbrauch war nicht mehr zeitgemäß. Zur Sicherstel-
lung eines funktionierenden und umweltverträglichen Verkehrsleitsystems 
in Köln, ist die Erneuerung der Anzeigen in LED-Technik deshalb umgesetzt 
worden.
Eine aktuelle Überprüfung der Tafel-Standorte bestätigt die bereits ursprünglich 
verfolgte verkehrspolitische Strategie: eine Verkehrskonzentration auf den 
Hauptachsen, eine Verkehrslenkung des einfließenden Verkehrs und die Priori-
sierung des öffentlichen Personennahverkehrs mit Hinweisen zu Park-and-Ride-
Möglichkeiten. Deshalb wurden die insgesamt 17 Variotafeln an den bewährten 
Standorten ausgetauscht. 
Moderne LED-Anzeigetechnik
Die neuen Infotafeln sind mit sogenannten Glasfaser-Matrix-Anzeigen ausgestat-
tet, die vergleichbar auch auf den Bundesautobahnen zum Einsatz kommen. Alle 
17 neuen LED-Variotafeln haben die gleiche Anzeigematrix mit 112 x 224 Pixel, 
variieren aber hinsichtlich des Pixelabstandes und der mechanischen Abmes-
sung. Die Gehäusefront bildet die Matrix. Für jeden Pixel ist ein Linsensystem in 
die Matrixplatte eingepresst, die die Lichtmischung der dahinter angeordneten 
LED durchführt und den Abstrahlwinkel des optischen Systems definiert. Eine 
Frontscheibe ist nicht mehr erforderlich. Die Anzeigen der zuvor eingesetzten 
Systeme lieferten nur monochrome Darstellungen und einen eingeschränkten 
Zeichensatz in Art und Umfang.

Tätigkeitsbericht 2019
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Hohe Energieeffizienz
Die eingesetzte LED-Technik ist in ihrer Lichtausbeute sehr hoch und damit für 
die Anzeige von Verkehrsinformationen bei jeder Wetterlage hervorragend 
geeignet. Die generelle Optimierung der Information durch Freitext und eine 
mehrfarbige Darstellung erhöhen die Qualität der Informationsweitergabe. 
Durch die günstigen Verbrauchswerte von teilweise weniger als 100 Watt pro 
Quadratmeter Anzeigefläche ist diese Technik eine gute Alternative zur bisher 
eingesetzten Glasfasertechnik im Verkehrsleitsystem Köln.
Steuerung und Überwachung
Auch die Zentrale zur Steuerung und Überwachung der Variotafeln wurde 
erneuert. Bestandteil der eingesetzten Software ist ein Editor, mit dem die auf 
den Variotafeln zu zeigenden Bilder erstellt, im System mit einer so genannten 
„Bitmap-ID“ gespeichert und zum Abruf bereit gestellt werden. Neben frei 
positionierbaren Grafik- und Textobjekten auf den Anzeigeflächen, können 
auch dynamische Daten wie die Anzeige freier Stellplätze in Parkzonen sichtbar 
gemacht werden. Die dazu benötigten dynamischen Daten werden über eine 
Schnittstelle zum Verkehrsmanagement-Rechner abgerufen.
Kosten
Die Gesamtkosten der Erneuerung belaufen sich auf 2,1 Mio. Euro. Die Maßnah-
me wird im Förderprogramm „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ 
zu 50 Prozent durch das Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur 
bezuschusst.
Technische Daten der drei eingesetzten Schildertypen

Tätigkeitsbericht 2019
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Übersicht der Standorte
S101 A559, Östl. Zubringer
S110 B55a, Stadtautobahn 
S113 A555, Bonner Verteiler
S114 A57, Stadtautobahn
S115 Bergisch Gladbacher Straße, AS Dellbrück
S116 B8, Düsseldorfer Straße
S118 Mülheimer Zubringer
S119 Militärring/Buschweg
S120 Venloer Straße
S121 Olpener Straße, Ortsgrenze Bergisch Gladbach
S122 Östlicher Zubringer, Am Grauen Stein
S124 Luxemburger Straße
S125 Aachener Straße
S130 Cäcilienstraße
S131 Bayenstraße
S132 Niederländer Ufer
S133 Pfälzischer Ring

Tätigkeitsbericht 2019
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Verkehrserhebungen
Die 787 durchgeführten Verkehrserhebungen teilen sich auf in 428 Knoten-
stromzählungen, ca. 20 Staumessungen, 119 Radverkehrszählungen, 42 
Fußgängerzählungen, 15 Parkraumerhebungen, drei Kennzeichenerfassungen 
sowie 140 Geschwindigkeits- und Querschnittsmessungen.
Da die Einrichtung von Dauerzählstellen im Kölner Stadtgebiet geplant ist, er-
folgte außerdem ein Test eines Video-Zählsensors mit Auswerteeinheit auf Basis 
einer KI (Künstliche Intelligenz), die bis zu acht Fahrzeugklassen unterscheiden 
kann. Die Auswertung dieses Tests steht noch aus.
Wegweisung
Im Rahmen der Bestandspflege wurden 149 
Schilder und 31 seitliche Aufsteller erneuert. 
45 Schilder mussten eingedreht werden, da sie 
durch äußere Einflüsse wie Sturm, Fahrzeuge 
mit Aufbauten usw. am Mast verdreht waren. 
Zudem wurden viele Schilder gereinigt.
Die Erweiterung der Umweltzone wurde 
geplant, ausgeschrieben und in der Ausfüh-
rung begleitet. An 140 Standorten wurden 
insgesamt 261 Schilder mit Umweltzonen-
Beginn und -Ende aufgebaut. Im Bereich der 
alten Umweltzonenbegrenzung wurden an 58 
Standorten 97 Schilder demontiert. 
Im Rahmen des Programms Verkehrstechnik 
Köln (PVT) wurden auf der Venloer und der 
Zülpicher Straße neue Wegweiser aufgestellt. 
Die Erneuerung belief sich an 13 Standorten 
auf insgesamt 42 Wegweiser.

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Schilderbrücken und Ausleger
Neben den seitlich aufgestellten Wegweisern gibt es in Köln rund 120 Brü -
cken, Ausleger und Doppelausleger mit Hinweisschildern. Sie unterliegen, 
wie Straßenbrücken, der regelmäßigen Bauwerksprüfung nach DIN 1076. 
Alle sechs Jahre müssen diese Bauwerke von speziell ausgebildeten Prüfinge -
nieuren einer Hauptprüfung unterzogen werden, die eine Bewertung nach 
Standsicherheit, Verkehrssicherheit und Dauerhaftigkeit beinhaltet. Zwischen 
diesen Hauptprüfungen erfolgt nach drei Jahren eine einfache Prüfung, die 
mit geringerem Prüfaufwand durchgeführt wird. Zusätzlich werden alle Bau -
werke jährlich einer Sichtprüfung unterzogen und dabei auf offensichtliche 
Schäden hin untersucht. 
2019 erfolgte an 40 Bauwerken eine Haupt-Prüfung nach DIN 1076. Eine Schil-
derbrücke wurde aufgrund schlechter Bewertungen aus den Vorjahren erneuert, 
fünf wurden überarbeitet. 
Planung und Ausführung von Lichtsignalanlagen
In Köln regeln 958 Ampeln den Verkehr. Davon befinden sich 863 in der Baulast 
der Stadt Köln. 2019 wurden 73 Optimierungen an den Kölner Ampelanlagen 
vorgenommen, 3072 Störungen wurden beseitigt und 124 Baustellensignalisie-
rungen angeordnet. Außerdem wurden weit über 1.000 Hinweise und Anregun-
gen von Bürgern bearbeitet. Die Ausgaben der Abteilung lagen insgesamt bei 
10,85 Mio. Euro.
Stellvertretend für die Vielzahl der bearbeiteten Bau- und Erneuerungsmaßnah-
men im Folgenden eine kurze Beschreibung einiger Projekte die 2019 realisiert 
wurden: 
Erneuerung der Ampelanlagen Luxemburger Straße
Auf der Luxemburger Straße wurden im Zeitraum von 2017 bis 2019 im Ab-
schnitt zwischen Barbarossaplatz und Militärringstraße 20 Ampelanlagen mit 
einem Kostenvolumen von ca. 6,125 Mio. Euro erneuert. Die über 25 Jahre alten 
Anlagen wurden mit der modernsten Steuergerätetechnik ausgestattet. 
Für die unterschiedlichen tageszeitabhängigen Verkehrsbelastungen wurden 
mehrere verkehrsabhängige Signalprogramme mit entsprechenden Vorrang-
schaltungen für die Stadtbahnen entwickelt. Die Auswahl dieser Programme 
erfolgt über den Verkehrsrechner.

Tätigkeitsbericht 2019
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Die verbesserte Führung 
der Radfahrenden an den 
Knotenpunkten wurde durch 
eine eigene Radfahrersignali-
sierung unterstützt. Darüber 
hinaus konnten die Grünzeiten 
für zu Fuß Gehende kom-
fortabler gestaltet werden, 
teilweise mit der Möglichkeit 
zur Verlängerung der Grünzei-
ten in Schulnähe mithilfe einer 
eigenen Videoerfassung. Zur 
Gewährleistung der Barri-
erefreiheit wurden an allen 
Anlagen akustische Blinden-
signalisierungen und taktile 
Bodenelemente installiert. 
Um schnellere Optimierungen im laufenden Betrieb zu gewährleisten, wurde die 
Programmierung der Signalprogramme durch eigenes Personal vorgenommen.
Erneuerung der Ampelanlagen Ulrichgasse
Mit Einrichtung eines Radfahrstreifens und Wegfall eines Fahrstreifens für den 
motorisierten Individualverkehr auf der Ulrichgasse wurden 2019 unter anderem 
die drei Ampelanlagen am Kartäuserwall, Sachsenring und an der Lothringer 
Straße baulich erneuert. 
Im Rahmen dieser Baumaßnahme wurden die drei Ampelanlagen neu geplant 
und mit einer koordinierten verkehrsabhängigen Steuerung ausgestattet. Der 
Fokus lag hierbei auf dem komplexen Knotenpunkt Ulrichgasse/Sachsenring, der 
aus insgesamt vier Teilknotenpunkten besteht und eine volle Stadtbahnbevor-
rechtigung beinhaltet.

Tätigkeitsbericht 2019
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Aufgrund der kurzen Knotenpunktabstände zwischen den drei Ampelanlagen 
kommunizieren diese untereinander und werden in allen Verkehrssituationen, 
ob mit oder ohne Stadtbahneingriff, mit festen Grünzeitversätzen geschaltet, 
so dass ein koordinierter Verkehrsablauf ermöglicht wird und möglichst keine 
Rückstaus auftreten. 
Mit Hilfe einer Mikrosimulation wurden die Verkehrsabläufe getestet und mit 
Blick auf Verkehrsqualität und Rückstau ausgewertet, bevor die Umsetzung vor 
Ort im Juni 2019 erfolgte.

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Inbetriebnahme der Zuflussdosierung auf der Aachener Straße
Zur Einhaltung des Luftrein-
halteplans wurden im Okto-
ber 2019 auf der Aachener 
Straße in Weiden an einer 
bestehenden Ampelanlage 
Programme zur Zuflussdosie-
rung ergänzt und in Betrieb 
genommen. Ziel war es, den 
Verkehr auf der Aachener 
Straße in Fahrtrichtung 
stadteinwärts zu reduzieren. Von deutlich über 1.000 Kraftfahrzeugen pro 
Stunde in der verkehrsrelevanten Morgenspitze, sollte die Anzahl der Fahrzeuge 
auf maximal 700 Kraftfahrzeuge pro Stunde verringert werden. 
Um diesen Zielwert zu erreichen, wurden die maximalen Grünzeiten für die 
stadteinwärts fahrenden Kraftfahrzeuge entsprechend gekürzt. Durch die 
Effekte der Zuflussdosierung sollen die Verkehrsteilnehmer zum Umstieg auf 
den öffentlichen Personen-Nahverkehr motiviert werden. Eine gleichzeitige 
Angebotserweiterung mit Bussen unterstützt dieses Ziel.
Baustellenmanagement
Neben zahlreichen bereits laufenden Projekten stehen auch in den nächsten 
Jahren in Köln viele aufwändige Sanierungs- und Erneuerungsvorhaben an, die 
zum Teil erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr haben werden. Der Start der 
Sanierungsarbeiten an der Mülheimer Brücke 2019 machte deutlich, wie wichtig 
die weitsichtige Koordination von Bauvorhaben ist. Pünktlich zum Beginn der 
Brückenarbeiten war die Leistungsfähigkeit des zuvor sanierten Kalker Tunnels 
wieder so weit hergestellt, dass der Verkehr auf dieser Ausweichroute ungehin-
dert fließen kann. 
Über die großen Projekte hinaus gibt es viele kleinere Maßnahmen, die das 
Stadtbild und die Verkehrssituation täglich prägen. Anpassungen im Bereich 
der Arbeitsstättensicherheit, wie die Vergrößerung von Sicherheitsräumen auf 
Baustellen, haben Auswirkungen auf die beanspruchten Verkehrsflächen. Die 
Ausnutzung verkehrsschwacher Zeiträume ist hier ein geeignetes Planungsmittel

Tätigkeitsbericht 2019
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mit begrenzten Möglichkeiten. Während die Bauindustrie boomt, sind zur 
Mobilitätssicherung in einer Großstadt langfristige Abstimmung, umsichtige 
Planung und eine kluge stadtverträgliche Umsetzung die Mittel der Wahl. 
Im Baustellenmanagement bildet dieser Ansatz die Leitlinie. Hier stellt man sich 
täglich den Anforderungen aus intensiver öffentlicher Bauaktivität, wenn wichti-
ge Infrastrukturvorhaben und Investorenprojekte umgesetzt werden. Begleitet 
durch die Verwaltungsreform wurde der Prozess einer Online-Antragstellung in 
die Wege geleitet. Außerdem wird im Rahmen aktiver Koordinationsprozesse 
geplant, eine Vernetzung von Baustelleninformationen über das Baustellenma-
nagementsystem TIC Kommunal zu realisieren. Diese interkommunale Plattform 
fasst Daten zu Bauprojekten aus den beteiligten Kommunen zusammen, um eine 
bessere Koordination von Baustellen zu erreichen.
Genehmigte Baustellen und Container
Zur Durchführung von Baumaßnahmen Dritter sowie zur Aufstellung von Con-
tainern auf öffentlichem Straßenland, wurden 22.841 Genehmigungs-Bescheide 
(Anordnungen nach der Straßenverkehrs-Ordnung) erteilt. Das sind 346 Beschei-
de weniger als im Vorjahr. Die Einnahmen beliefen sich auf rund 4,1 Mio. Euro 
aus Verwaltungs- und Sondernutzungsgebühren. Das waren etwa 700.000 Euro 
mehr als im Vorjahr.
2.517 Container-Genehmigungen wurden insgesamt erteilt und rund 195.000 Euro 
an Verwaltungs- und Sondernutzungsgebühren festgesetzt. Zusätzlich sind 1.221 
Container im Zusammenhang mit Jahresgenehmigungen aufgestellt worden.
Baustellenkontrolldienst
Der Baustellenkontrolldienst prüfte an ca. 1.100 Arbeitsstellen im öffentlichen 
Straßenland die Einhaltung der verkehrsrechtlichen Anordnung. In 37 Fällen wurde 
aufgrund eklatanter Verstöße oder illegaler Bautätigkeit ein Ordnungswidrigkei-
ten-Verfahren eingeleitet. Darüber hinaus wurden 900 Bürgerbeschwerden zeitnah 
bearbeitet und 1.000 vergessene Verkehrsschilder und Absicherungen abgeräumt. 
Im Blick der Öffentlichkeit fanden wieder die Aktionen „Kölle entrümpeln“ statt.

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Dabei wurde in sechs Kölner Stadtteilen vergessenes Baustellenmaterial aufge-
spürt und entfernt. Im Rahmen der Aktionen wurden 190 Schilder abgeräumt.
Seit 2019 trägt der Baustellenkontrolldienst mit drei neu beschafften Elektro-
fahrzeugen auch zum Klimaschutz bei. 
Fahrwegbestimmung für Schwer- und Sondertransporte
Im Sachgebiet Schwer-und Sondertransporte werden Erlaubnisse für den 
Verkehr mit Fahrzeugen, deren Abmessungen, Achslasten oder Gesamtmassen 
die allgemein gesetzlich zugelassenen Grenzen überschreiten, erteilt. Zudem 
werden Erlaubnisse für die Beförderung von Gefahrgut auf Straßen im Stadtge-
biet, außerhalb der Autobahnen, heraus gegeben. Die Erteilung der Fahrweger-
laubnisse für Schwertransporte bildet den Schwerpunkt der Arbeit. 2019 wurden 
über 5.300 Erlaubnisse ausgestellt und ca. 25.200 Anhörungen veranlasst. 
Vor Erteilung einer Erlaubnis werden die angefragten Fahrstrecken auf ihre 
Eignung für den Transport geprüft. Dabei kooperieren alle betroffenen Behörden 
und Dienststellen im jeweiligen Zuständigkeitsbereich. Neben der Polizei 
werden beispielsweise das Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau, die 
Bezirksregierung und auch andere Kommunen, je nach Transport und Fahrweg, 
per Anhörung in die Prüfung eingebunden. Die Genehmigung erfolgt schließlich 
unter bestimmten Auflagen, wie Nachtfahrten, Alleinfahrten über Brücken mit 
Sperrung des Gegenverkehrs oder Polizeibegleitung.

Tätigkeitsbericht 2019
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Zur Entlastung der Polizei werden mittlerweile sogenannte Verwaltungshelfer 
eingesetzt, die auf sechs konkret definierten Strecken unter strenger Maßgabe 
die sichere Transport-Begleitung gewährleisten. 2019 wurden insgesamt 34 
Personen von sieben privaten Begleitunternehmen zu Verwaltungshelfern 
verpflichtet und gemeinsam mit der Polizei in die Besonderheiten der Strecken 
eingewiesen. Dadurch wurde die Polizei von 57 Transportbegleitungen entlastet. 
Darüber hinaus wurden Genehmigungen für Gefahrguttransporte, die nicht von 
der Allgemeinverfügung der Stadt Köln umfasst sind, erteilt.

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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ankündigung neuer Busverbindungen auf der Ost-West-Achse
Mit der Einführung zusätzlicher Buslinien 
auf der Ost-West-Achse wurden zum Fahr-
planwechsel 2019/2020 die Kapazitäten im 
öffentlichen Personennahverkehr gesteigert. 
Dafür wurden Sonderfahrstreifen für Busse 
auf der Aachener Straße eingerichtet. Dass 
dafür jeweils eine Fahrspur temporär nur dem 
Busverkehr sowie Taxis und Elektro-Fahrzeugen 
zur Verfügung steht, wurde von den gewerb-
lichen Anliegerinnen und Anliegern als sehr 
kritisch eingestuft. Deshalb gab es im Herbst 
in zwei Dialogforen die Gelegenheit Probleme 
zu erörtern, Anregungen zu platzieren und sich 
mit den Vor- und Nachteilen der Maßnahme 
auseinander zu setzen. Dafür wurden alle 
Gewerbetreibenden auf der Aachener Straße 
an zwei Abenden, rechtzeitig vor Einführung 
der neuen Regelungen, zum persönlichen 
Gespräch ins Bezirksrathaus Lindenthal einge-
laden. Individuelle Bedürfnisse Einzelner wur-
den erkannt und führten noch zu zahlreichen 
Anpassungen für den Park- und Lieferverkehr.
Bevor die zusätzlichen Buslinien dann im Dezember in Betrieb gingen, wurden 
sämtliche Anwohnerinnen und Anwohner und Gewerbetreibenden auf der 
Aachener Straße und in den westlichen Stadtteilen Weiden, Widdersdorf 
und Lövenich über das neue Angebot informiert. Dafür wurden mehrere 
tausend Flyer verteilt und in den Stadtbahnen, an Haltestellen und in den KVB-
Informationsstellen ausgelegt. Auch die betroffenen Autofahrenden wurden 
mit geeigneten Informationen zu den anstehenden Änderungen versorgt, durch 
Plakate, Infozettel und Verkehrs-Informationsscreens.

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Pressetermine und Pressekonferenzen
In zahlreichen Terminen vor Ort und in Pressekonferenzen wurde die Öffent-
lichkeit über unsere Projekte ausführlich informiert. Insbesondere geplante 
und durchgeführte Maßnahmen zur Stärkung alternativer Verkehrsmittel und 
zur Förderung des Radverkehrs gaben wiederholt Anlass zur Berichterstattung. 
Großen Anklang fand die Einrichtung einer Fahrradstraße auf dem Friesenwall im 
Mai.
 
Der Austausch der sogenann-
ten Varioscreens (Verkehrsin-
formationstafeln), der Auftakt 
der Umbaumaßnahme auf der 
Vogelsanger Straße in Ehren-
feld und die abendliche Illu-
minierung der Unterführung 
Vorgebirgstraße sind weitere 
Beispiele für viele interessante 
Maßnahmen, die im Rahmen 
von Presseterminen vor Ort 
vorgestellt wurden.

Tätigkeitsbericht 2019
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Buntes Fest für Kölner Kinder 
Gemeinsam mit der „Helfen ist Gold-Stiftung“ und dem Verein „Goldene 
Jungs“ haben wir im Mai eine Charity-Veranstaltung auf dem Gelände der 
Jugendverkehrsschule als buntes Kinderfest ausgerichtet. Die Gäste, Kinder aus 
einkommensschwachen Familien, verbrachten einen vergnüglichen Nachmittag 
mit Musik von Janina und Fug, radelnd auf einem echten Verkehrsparcours. Am 
Rande wurden gegrillte Burger und Waffeln genossen und ein Magier zog Groß 
und Klein in seinen Bann. Alle Kinder erhielten am Ende des Tages einen kosten-
losen Fahrradhelm.
Die gespendeten Helme wurden aus Geldern der sogenannten Blitzeraffäre 
finanziert. Wegen eines nicht richtig ausgeschilderten Tempolimits waren 
viele Autofahrerinnen und Autofahrer im Jahr 2016 auf der Bundesautobahn 3 
fälschlicherweise geblitzt und zur Kasse gebeten worden. Nicht zurück gefor-
derte Strafen konnten der Verkehrssicherheitsarbeit zugeführt werden. Weitere 
Verteilaktionen von Fahrradhelmen für Kinder fanden im Juli am Odysseum in 
Kalk statt und im Rahmen kleinerer Aktionen durch soziale Netzwerkpartner. 
Insgesamt wurden 1.111 Fahrradhelme an Kölner Kinder verteilt.

Tätigkeitsbericht 2019
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Pressetermin auf dem umgebauten Sachsenring
Der Verkehrsknotenpunkt Ulrichgasse/Sachsenring/Vorgebirgstraße und die 
benachbarte Kreuzung Kartäuserwall/Ulrichgasse wurden ganz im Sinne des 
Fuß- und Radverkehrs umgebaut. Auf der Ulrichgasse wurde ein Fahrstreifen für 
den Radverkehr reserviert, der Rechtsabbieger in Fahrtrichtung Barbarossaplatz 
wurde entfernt und an beiden Kreuzungen wurden die vorhandenen Ampelan-
lagen durch moderne Anlagen mit stromsparender LED-Technik und taktilen 
Leitelementen für sehbehinderte Menschen ersetzt. Dies nur als Auszug aus dem 
großen Maßnahmenbündel, das im Rahmen eines Pressetermins im Februar 
durch die Beigeordnete Andrea Blome vorgestellt und als erfolgreich umgesetzt 
erklärt wurde. 
Informationsveranstaltungen mit Bürgerbeteiligung 
Im Saal des Altenberger Hofs in Nippes wurde interessierten Bürgerinnen und 
Bürgern die aktuelle Planung für das Umbau-Projekt auf der Neusser Straße 
vorgestellt. Ebenfalls im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung 
wurden die Pläne für den Umbau der Merheimer Straße in Nippes vorgestellt.

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Diese Maßnahme soll in Kürze in Angriff genommen werden. Ungefähr 60 Leute 
folgten der Einladung ins Pfarrheim St. Quirinus in Nippes, um sich die Maßnah-
me im Detail erläutern zu lassen. In beiden Fällen führte Bezirksbürgermeister 
Bernd Schößler durch den Abend. Die Details zu den Maßnahmen wurden von 
den Kolleginnen und Kollegen kompetent und anschaulich dargestellt. 
Pressemitteilungen, Anliegerinformationen, Internet und Social Media
Rund 240 große und kleine Pressemitteilungen wurden im Lauf des Jahres 
formuliert und veröffentlicht. Auf rund 70 Maßnahmen wurden betroffene 
Anliegerinnen und Anlieger per Hauswurf-Information aufmerksam gemacht. 
Auch unsere zahlreichen mobilitätsrelevanten Internetbeiträge wurden stets 
aktualisiert und um neue Maßnahmen und Projekte ergänzt. Presseanfragen und 
Eingaben aus dem Bereich Social Media spielen mittlerweile eine zentrale Rolle in 
der Wissensvermittlung und Informationsverbreitung und stellen einen Großteil 
der täglichen Arbeit.
Gemeinsam stark, auf dem Rad
Fast 4.000 Menschen sind auch 2019 wieder dem Aufruf zum Stadtradeln 
gefolgt und haben drei Wochen lang so viele Wege wie möglich auf dem Fahrrad 
zurückgelegt. Damit waren nicht zuletzt dank der erfolgreichen Werbung für 
die Aktion noch mehr Radelnde für ihr Team, für ihre Stadt und die eigene 
Gesundheit aktiv als im Vorjahr. Auch die Mitarbeitenden waren wieder leicht 
zu begeistern und haben zahlreich am kollegialen Wettbewerb „Radeln Sie sich 
fit zur Arbeit“ teilgenommen. Beide Aktionen und alle erfolgreichen Teilneh-
merinnen und Teilnehmer wurden im Rahmen großer Preisverleihungen im 
Historischen Rathaus gewürdigt. Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes zeichnete 
alle Gewinnerinnen und Gewinner aus.

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Verkehrssicherheitsarbeit
Die Teilnahme am Straßen-
verkehr erfordert ständige 
Vorsicht und gegenseitige 
Rücksichtnahme. Diese 
Verantwortung allen Ver-
kehrsteilnehmerinnen und 
Verkehrsteilnehmern bewusst 
und auf Gefahren und Risiken 
des Straßenverkehrs aufmerksam zu machen, ist ein wichtiges Anliegen der 
Verkehrssicherheitsarbeit, die auch im Jahr 2019 an vielen Stellen aktiv war.
So konnten für die Bürgerinnen und Bürger auch in 2019 an zwei Sonntagen im 
September wieder kostenlose Fahrradchecks im Rheinpark angeboten werden. 
Fahrradmonteure stellten u. a. defekte Beleuchtungsanlagen, ausgeleierte 
Bremsen oder falsch montierte Fahrräder fest. Kleine Ausbesserungen wurden an 
Ort und Stelle durchgeführt.
Auch in 2019 wurde die erfolgreiche Kampag-
ne „Köln steht bei Rot“ fortgeführt. Im Januar 
und Oktober wiesen die lebendig gewordenen 
Ampelsymbole im Rahmen von groß angeleg-
ten Citylight-Kampagnen auf die Bedeutung 
hin, die Ampelzeichen zu beachten und bei Rot 
stehen zu bleiben. 
Seit 2017 werden Geflüchtete im Rahmen des 
Projekts „Safewalkers“ über die Besonder-
heiten und Gefahren des Großstadtverkehrs 
informiert. Mitarbeitende der RheinFlanke 
GmbH, die regelmäßig in den Flüchtlingsheimen 
Sport- und Spielveranstaltungen durchführen, 
wurden durch die Polizei als Multiplikatoren ausgebildet. Im 14-tägigen Rhythmus 
vermittelten Mitarbeitende des gemeinnützigen Vereins Verkehrskenntnisse an die 
Kinder in den Flüchtlingsheimen. Die Aktion zielt darauf ab, den Geflüchteten durch 
gezielten Verkehrsunterricht in Theorie und Praxis zu ermöglichen, sich sicher 
durch den Straßenverkehr zu bewegen und die wichtigsten Verkehrsregeln zu 
kennen. In 2019 wurden die Schulungen zudem auch auf den Unterricht in Schulen 
ausgeweitet. Die Stadt Köln unterstützt das Projekt finanziell.
Köln steht bei Rot. 
Du gehörst dazu!
Foto: Christoph Seelbach

Tätigkeitsbericht 2019
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Eine mittlerweile gute Tradition gewordene Verkehrssicherheitsaktion war in 
2019 besonders gefragt: Das kostenlose Fahrradtraining für Seniorinnen und 
Senioren, das älteren Bürgerinnen und Bürgern die Reaktivierung ihrer Fahr-
radfertigkeiten ermöglicht. Im Rahmen der Kurse werden sie ermutigt, sich auf 
dem Fahrrad wieder in den Großstadtverkehr zu trauen. Im Jahr 2019 wurden die 
Kurse aufgrund der großen Nachfrage von bislang zwei Wochenkursen auf fünf 
Wochenkurse aufgestockt. Auf Anregung der Seniorenvertretung Kalk wurde 
zudem auch ein Tageskurs anlässlich eines Senioren-Festes angeboten. Angelei-
tet wurden die Kurse durch eine zertifizierte Radfahrlehrerin. 
Ein weiterer Schwerpunkt der Verkehrssicherheitsarbeit ist der „Tote Winkel“. 
Im Kölner Stadtgebiet ereignen sich immer wieder tragische Unfälle im Zusam-
menhang mit diesem optischen Phänomen. Regelmäßig erinnern Kreuze und 
Blumen an verunglückte Fußgängerinnen und Fußgänger oder Radfahrende. 
Um Schulkinder für diese drohende Gefahr zu sensibilisieren, entwickelte der 
Arbeitskreis „Sicherheit im Straßenverkehr“ die Verkehrssicherheitsaktion „Toter 
Winkel“. Bei dieser Aktion wird Grundschulkindern auf einem Freigelände der 
Tote Winkel anhand eines mitgeführten Lkw demonstriert und das richtige Ver-
halten in dieser Verkehrssituation besprochen. Die Kinder erhalten im Anschluss 
an die Stunde ein Faltblatt zu der Thematik. Nach der großen Auftaktaktion 
im März konnte die Aktion in insgesamt rund 280 Schulklassen durchgeführt 
werden. Dies stellt eine neue Rekordbeteiligung dar. Neben der Stadt Köln waren 
der ADAC und die Polizei vor Ort aktiv.

Tätigkeitsbericht 2019
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Auch das Kölner Fahrradquiz wurde in 2019 wieder durchgeführt. 10 Fragen 
zu wichtigen Regeln rund um den Fahrradverkehr mussten korrekt beantwortet 
werden. So war beispielsweise gefragt, was unter dem „Holländischen Griff“ 
zu verstehen ist oder welche Regeln in Fahrradstraßen gelten. Verlost wurden 
attraktive Preise, zudem konnten Schulklassen ihre Klassenkasse aufbessern.
Zum Schuljahresbeginn 
2019/2020 wurde zudem an 
insgesamt neun Grundschulen 
im gesamten Stadtgebiet 
wieder eine Befragung der 
Eltern von Erstklässlern 
durchgeführt. Ziel der Aktion 
ist es, mögliche Gefahren auf 
den Schulwegen der Kinder 
zu identifizieren und nach 
Überprüfung der Örtlichkeiten 
zu beseitigen.

Tätigkeitsbericht 2019
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Daneben fanden weitere Schwerpunktionen 
zum Schulstart statt. So wies die Megalight-
Plakatkampagne „Wir sind wieder unter-
wegs“ auf die Rücksichtnahme gegenüber 
Schulkindern hin. 
Damit die Akzeptanz der Geschwindig-
keitsbeschränkungen vor Schulen erhöht 
wird, wurden nach den Sommer- und  
Herbstferien 2019 an zehn Tagen vor neun 
Schulen Messanlagen installiert. Eine Anzeige 
zeigte Tempoverstöße wegen zu schnellen 
Fahrens an.
Die Verkehrssicherheitsarbeit ist federführend im Arbeitskreis „Sicherheit 
im Straßenverkehr“ sowie in anderen Arbeitskreisen tätig, beispielsweise im 
„Arbeitskreis Verkehrserziehung“ (AVEK) der Schulen. Im Rahmen dieser 
Beteiligung erfolgte im Jahr 2019 eine aktive Unterstützung der „Stadtmeis-
terschaften“. Bei diesem Wettkampf, der vom AVEK jährlich veranstaltet wird, 
treten Einzel- und Gruppenfahrradfahrer der Schulen gegeneinander an.  
Es gilt, einen Parcours ohne Fehler zu überwinden. Durch dieses Training werden 
die Fähigkeiten im Radfahren sowie die generelle Mobilität der Schulkinder 
gefördert.
Über eine besondere Förderung konnte sich in 2019 die Jugendverkehrsschule 
in Köln Nippes  freuen. Dort waren die Fahrradhelme mittlerweile stark rampo -
niert. Die Stadt Köln beschaffte neue Helme für die hier trainierenden Kinder 
und Jugendlichen sowie die Seniorinnen und Senioren, die die entsprechenden 
Kurse besuchen. 
Zu den wesentlichen Aufgaben der Verkehrssicherheitsarbeit gehört es, die 
regelmäßig stattfindenden Sitzungen der Unfallkommission vorzubereiten und 
zu leiten. Mitglieder sind Straßenbau-, Polizei- und Straßenverkehrsbehörde. In 
Köln sind daher die Polizei Köln und das Amt für Straßen und Verkehrsentwick-
lung als ständige Vertretung an der Unfallkommission beteiligt.  
Die Oberbürgermeisterin
Wir sind wieder 
unterwegs!
Aufgepasst!

Tätigkeitsbericht 2019
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Auch Mitarbeitende des Amtes für Verkehrsmanagement nehmen an den 
Sitzungen teil. Die Bezirksregierung Köln, als zuständige Aufsichtsbehörde, ist 
nach Möglichkeit ebenfalls bei den Sitzungen der Unfallkommission dabei. Bei 
Bedarf können weitere Ämter, Institutionen oder beteiligte Verbände zu Sitzun -
gen eingeladen werden. 
Aufgabe der Unfallkommission ist es, Unfallhäufungsstellen zu bewerten und 
zu beseitigen. Im Rahmen der Sitzung werden die Unfallhäufungsstellen im 
Hinblick auf Optimierungsmöglichkeiten diskutiert. Anschließend werden 
geeignete Maßnahmen zur Reduzierung der Unfälle beschlossen. Bei Bedarf 
werden entsprechende Örtlichkeiten auch in einem gemeinsamen Ortstermin 
der Unfallkommission besichtigt. Nach Festlegung der Beschlüsse sind die 
beteiligten Behörden zu einer zeitnahen Umsetzung der Maßnahmen verpflich -
tet. Neben den Untersuchungen von Unfallhäufungsstellen untersucht die 
Unfallkommission auch Stellen, an denen sich tödliche Verkehrsunfälle ereignet 
haben. Hier erfolgen zeitnah zu dem tragischen Ereignis Ortstermine. Die 
dort gefassten Beschlüsse werden möglichst zeitnah umgesetzt. Im Jahr 2019 
wurden sechs Sitzungen der Unfallkommission abgehalten und rund 50 Unfall -
häufungsstellen sowie 24 Bereiche, in denen sich tödliche Unfälle ereigneten, 
besprochen und bearbeitet.

Tätigkeitsbericht 2019
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Finanzierung, Personal und Gremienarbeit
Die Finanzangelegenheiten sowohl von 66 – Amt für Straßen und Verkehrsentwick-
lung als auch von 64 – Amt für Verkehrsmanagement werden zusammen betreut.
Anlagevermögen
Das Anlagevermögen beider Ämter zusammen beläuft sich zum 31.12.2019 auf 
rd. 693,8 Mio. Euro. Hiervon sind rd. 666,6 Mio. Euro dem Amt 66 zuzuordnen 
und rd. 27,2 Mio. Euro dem Amt 64. Bei dem Vermögen des Amtes 66 entfallen 
einschließlich der im Bau befindlichen Anlagen rd. 662,5 Mio. Euro auf das An-
lagevermögen Straße und das Vermögen des Amtes 64 beinhaltet rd. 25,4 Mio. 
Euro für das Anlagevermögen Lichtsignalanlagen sowie weitere Verkehrssysteme.
Finanzen
Konsumtive Aufwendungen für Betrieb und Unterhaltung im Jahr 2019 zum 
Buchungsstand 31.12.2019 (66 und 64 zusammen):
Öffentl. Beleuchtung
12.782.500 €
Wartung 
Verkehrsflächen 
16.712.300 €
Lichtsignalanlagen
6.014.400 €
Reinigung und 
Winterdienst
7.108.600 €
Parkschein-automaten
1.190.200 €
Sonstiges
1.210.800 €
Beseitigung 
Unfallschäden 
430.600 €
Verkehrsleitzentrale 
und -einrichtungen
276.800 €
Die gestiegenen Aufwendungen von rd. 2,2 Mio. Euro in 2018 auf rd. 7,1 Mio. 
Euro in 2019 im Bereich „Reinigung und Winterdienst“ stehen im Zusammen-
hang mit dem Abschluss des neuen Reinigungsvertrages mit der AWB GmbH 
(Abfallwirtschaftsbetriebe). Dieser neue Vertrag führt zu einer Verbesserung der 
Sauberkeit. Darüber hinaus wird eine koordinierte Durchführung der Reinigungs-
leistungen im Kölner Stadtgebiet angestrebt.

Tätigkeitsbericht 2019 Seite 94 
Investive Auszahlungen im Jahr 2019 zum Buchungsstand 31.12.2019  
(66 und 64 zusammen):
Neu- und 
Umbaumaßnahmen
4.995.600 €
General-
instandsetzungen
4.610.500 €
Parkraum-
bewirtschaftung 
1.802.100 €
Erschließung
2.859.200 €
Verkehrstechnik
5.909.700 €
Beschaffungen 
1.685.500 €
Personalzahlen 
200
250
300
350
400
450
500
31.12.2017 31.12.2018 31.12.2019
397 410
437
376 390 414
ENTWICKLUNG DER STELLEN 
UND DER MITARBEITENDEN 
-66- UND -64-
Mitarbeitende besetzte Stellen

Tätigkeitsbericht 2019
Seite 95 
Verkehrsausschuss und Bezirksvertretungen (BV)
Im Sachgebiet „Ausschuss- und BV-Angelegenheiten“ wird das jeweilige 
Sitzungsmanagement betreut. Hierzu gehören neben sehr umfangreichen 
Jahresberichten vor allem die Beantwortung von Anfragen, Stellungnahmen zu 
Anträgen, Mitteilungen der Verwaltung, Dringlichkeitsentscheidungen und die 
Fertigung von Beschlussvorlagen.
Gremium
Beantwor-
tung von 
Anfragen 
Stellung-
nahmen zu 
Anträgen
Mitteil-
ungen
Beschluss-
vorlagen
Rat, Ausschüsse 42 1 48 75
BV Innenstadt 11 2 10 19
BV Rodenkirchen 20 0 7 3
BV Lindenthal 7 0 13 15
BV Ehrenfeld 8 0 17 11
BV Nippes 11 1 18 7
BV Chorweiler 14 0 8 4
BV Porz 16 0 21 6
BV Kalk 4 1 14 11
BV Mülheim 10 1 17 17
Insgesamt: 143 6 173 168
Außerdem wurde in dem Ausschuss für Anregungen und Beschwerden zu rund 
129 Eingaben aus der Bürgerschaft Stellung genommen. Schwerpunkte waren 
die Themen Verkehrsberuhigung, Verkehrsführung und Verkehrssicherheit.

Mitteilung Ausschuss

1094 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
III/66/660/1 
 
Vorlagen-Nummer  11.11.2020 
 3138/2020 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 30.11.2020 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 03.12.2020 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 03.12.2020 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 03.12.2020 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 03.12.2020 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 07.12.2020 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 07.12.2020 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 08.12.2020 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 14.12.2020 
Verkehrsausschuss 19.01.2021 
 
Tätigkeitsbericht der Ämter für Straßen und Verkehrsentwicklung und für 
Verkehrsmanagement 2019 
Das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung und das Amt für Verkehrsmanagement haben für das 
zurückliegende Jahr 2019 einen Tätigkeitsbericht erstellt. Dieser gibt auf rund 95 Seiten einen infor-
mativen Einblick in das umfangreiche Aufgabenspektrum sowie über beispielhaft ausgewählte Ar-
beitsschwerpunkte des letzten Jahres. 
 
Der Tätigkeitsbericht wird zur Sitzung verteilt. 
 
Anlage  
Tätigkeitsbericht 
 
Gez. Blome

Beratungsverlauf (10)

03.12.2020 Bezirksvertretung 5 (Nippes)
TOP 10.2.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
03.12.2020 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 10.2.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
03.12.2020 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 10.2.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
07.12.2020 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 11.1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
07.12.2020 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 10.2.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
07.12.2020 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 12.8 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
08.12.2020 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 9.19 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
14.12.2020 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 10.2.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
19.01.2021 Verkehrsausschuss
TOP 7.2.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
11.02.2021 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 10.2.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3138/2020
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
01.12.2020
Erstellt
28.10.2020 11:03