Mandari Insight

V/0306/2013

Feststellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts der AWM für das Wirtschaftsjahr 2012

Vorlagen 03.05.2013

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 10.07.2013, TOP 16

Anlage

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage

· application/pdf

Ansehen

Anlage

74105 Zeichen

Geschäftsjahr
Jahresabschluss 
Lagebericht
2012
Saubere
Lösung

Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss | 1
Jahresabschluss | Lagebericht
Geschäftsjahr 2012
Saubere Lösung

Saubere Lösung
2 | Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss
Impressum
Herausgeberin
Stadt Münster
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
Rösnerstraße 10 
48155 Münster
awm@stadt-muenster.de
www.awm.muenster.de
Mai 2013, 500
Konzept
X & Y Design und Kommunikation | Münster
Druck
Thiekötter Druck GmbH & Co. KG
48157 Münster

Jahresabschluss
Seite
Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
Inhalt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Bilanz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 – 5
Gewinn- und Verlustrechnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 – 24
I. Allgemeine Angaben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
III. Bilanzerläuterungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung . . . . . . . . . . . . 13
V. Ergänzende Angaben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
VI. Anlagen 
Anlagennachweis [Anlage 1] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 – 23
Gewinn- und Verlustrechnung 
nach Betriebszweigen [Anlage 2] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Lagebericht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 – 31 
I. Geschäftsverlauf und Lage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
II. Neuere rechtliche Rahmenbedingungen und 
betriebsrelevante Marktentwicklungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
III. Ertragslage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
IV. Vermögens- und Finanzlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
V. Nachtragsbericht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
VI. Risikobericht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
VII. Prognosebericht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
VIII. Sonstiges . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
IX. Berichterstattung über Sachverhalte im Sinne von 
§ 53 Abs. 1 Nr. 2 Haushaltsgrundsätzegesetz . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Bestätigungsvermerk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss | 3
Inhalt
Saubere Lösung

4 | Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss
Aktivseite 31.12.2012 31.12.2011
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen und Software 7.052,76 35.021,32
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke mit Betriebs- und anderen Bauten 13.429.470,22 12.688.502,09
2. Anlagen der Stadtreinigung 2.500.849,65 2.726.198,24
3. Anlagen der Abfallwirtschaft 5.850.769,02 5.246.018,39
4. Andere Anlagen, Betriebs- und 
Geschäftsausstattung 1.341.874,80 915.375,87
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 577.674,79 720.814,71
23.700.638,48 22.296.909,30
III. FINANZANLAGEN
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 8.993.693,01 8.993.693,01 
2. Sonstige Ausleihungen 1.500.000,00 1.500.000,00 
10.493.693,01 10.493.693,01 
34.201.384,25 32.825.623,63
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. VORRÄTE
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 871.608,54 896.952,53
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 201.585,67 99.436,51
1.073.194,21 996.389,04
II. FORDERUNGEN UND SONSTIGE 
VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.904.769,67 2.714.820,03
2. Forderungen an die Stadt Münster 2.607.450,16 3.179.583,65
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
31.12.2012: 659.144,81 €
[31.12.2011: 1.271.838,81 €]
3. Sonstige Vermögensgegenstände 248.746,37 164.191,93
5.760.966,20 6.058.595,61
III. KASSENBESTAND, GUTHABEN
BEI KREDITINSTITUTEN 21.395.879,24 21.737.270,56
28.230.039,65 28.792.255,21
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 50.267,01 158.144,08
62.481.690,91 61.776.022,92
Saubere Lösung
Bilanz zum 31.12.2012 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster

Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss | 5
Saubere Lösung
Passivseite 31.12.2012 31.12.2011
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. STAMMKAPITAL 500.000,00 500.000,00
II. RÜCKLAGEN
Allgemeine Rücklagen 10.230.334,75 10.627.831,90
III. JAHRESÜBERSCHUSS 
Jahresüberschuss 2.296.619,30 2.532.923,35
13.026.954,05 13.660.755,25
B. SONDERPOSTEN AUS ÜBERSCHÜSSEN 893.445,14 862.373,42
AWM-DIENSTLEISTUNGEN
C. SONDERPOSTEN AUS PHOTOVOLTAIK-ÜBERSCHÜSSEN 59.350,96 44.859,76
D. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen 1.871.754,00 1.851.651,00
2. Steuerrückstellungen 22.800,00 47.209,00
3. Sonstige Rückstellungen
a] Gebührenüberschüsse 4.271.828,03 9.043.392,81
b] Übrige 34.770.141,39 33.783.213,48
40.936.523,42 44.725.466,29
E. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 274.347,53 548.862,80
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
31.12.2012 : 274.347,53 € [31.12.2011: 277.962,80 €]
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.106.173,57 1.604.721,20
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
31.12.2012 : 2.106.173,57 € [31.12.2011: 1.604.721,20 €]
3. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Münster 366.167,27 327.498,34
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
31.12.2012 : 366.167,27 € [31.12.2011: 327.498,34 €]
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gebührenzahler 4.818.728,97 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
31.12.2012 : 1.283.000,00 € [31.12.2011: 0,00 €]
5. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 1.485,86
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
31.12.2012 : 0,00 € [31.12.2011: 1.485,86 €]
7.565.417,34 2.482.568,20
62.481.690,91 61.776.022,92

Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 2012 2011
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 49.997.559,44 49.878.897,17
2. Verminderung oder Erhöhung des Bestands an
fertigen Erzeugnissen - 1.466,25 1.147,10
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 6.993,64 0,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.210.694,05 2.164.446,84
davon Inanspruchnahme der Rückstellungen
aus Gebührenüberschüsse
2012: 15.506,51 € [2011: 502.930,76 €]
51.213.780,88 52.044.491,11
5. Materialaufwand
a] Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebs-
stoffe und für bezogene Waren 3.961.218,14 3.956.927,08
b] Aufwendungen für bezogene Leistungen 18.786.762,49 18.719.657,24
22.747.980,63 22.676.584,32
6. Personalaufwand
a] Löhne und Gehälter 12.509.581,37 12.033.540,23
b] Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung 3.690.914,68 3.603.961,58
davon für Altersversorgung: 16.200.496,05 15.637.501,81
2012: 1.121.379,24 € [2011: 1.143.664,54 €]
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen-
stände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.825.201,65 3.748.111,23
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.547.940,91 6.674.760,93
davon Zuführung zu Rückstellungen für 
Gebührenüberschüsse:
2012: 0,00 € [2011: 1.899.540,48 €]
47.321.619,24 48.736.958,29
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 419.572,08 541.662,42
davon aus verbundenen Unternehmen 
2012: 28,97 € [2011: 822,23 €]
10.Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.935.528,12 1.218.826,72
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung 
2012: 1.694.273,00 € [2011: 1.193.559,35 €]
11.Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.376.205,60 2.630.368,52
12.Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 20.334,26 38.760,00
13.Sonstige Steuern 59.252,04 58.685,17
14.Jahresüberschuss 2.296.619,30 2.532.923,35
Nachrichtlich: 
Behandlung des Jahresüberschusses
a] zur Einstellung in die Allgemeine Rücklagen 1.711.198,22 1.602.502,85 
b] zur Zuführung in den allgemeinen Haushalt 671.495,68 883.111,01 
c] zur Entnahme aus Sonderposten Photovoltaik-Überschüsse [Vorjahr: Zuführung] - 8.093,33 15.849,65 
d] zur Entnahme aus Sonderposten Überschüsse AWM-Dienstleistungen [Vorjahr: Zuführung] - 77.981,27 6.695,84 
e] zur Zuführung zur Gebührenüberschuss-Rückstellung Straßenreinigung 0,00 2.752,00
f] zur Zuführung zur Gebührenüberschuss-Rückstellung Abfallwirtschaft 0,00 22.012,00
6 | Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss
Saubere Lösung
Gewinn- und Verlustrechnung

I. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der eigenbetriebsähnlichen Ein -
richtung Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM)
wurde nach den Vorschriften der Eigenbetriebsverord -
nung NRW in Verbindung mit den Bestimmungen des
Handelsgesetzbuches aufgestellt.
Um die unternehmens- und branchenspezifischen Be -
sonderheiten der AWM abbilden zu können, wird in der
Bilanz gemäß § 265 Abs. 5 HGB auf der Aktivseite eine
Untergliederung des Sachanlagevermögens um die An -
lagen der Stadtreinigung und der Abfallwirtschaft und
auf der Passivseite eine Untergliederung der Sonstigen
Rückstellungen in Rückstellungen für Gebührenüber -
schüsse und Übrige Rückstellungen vorgenommen.
Darüber hinaus wurde die Passivseite um die Posten
„Sonderposten aus Überschüssen AWM-Dienst -
leistungen und Sonderposten aus Photovoltaik-Über-
schüssen“ erweitert. In dem Sonderposten aus AWM-
Dienst leistungen sind die Sonderposten aus den
Betrieben gewerblicher Art (BGA) DSD, Straßen reini -
gung und Containerdienst zusammen gefasst. Die
Untergliederung der Verbindlichkeiten wurde um den
Posten „ Verbindlichkeiten gegenüber Gebührenzahler“
erweitert.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Ge -
samtkostenverfahren aufgestellt. 
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die
nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmetho -
den maßgebend.
Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sach -
anlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungs kosten
bewertet. Es wurde die lineare Abschreibungs methode
unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nut -
zungsdauer angewendet. Geringwertige Anlage güter
werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.
Die Abschreibungen des 3. Bauabschnitts der ZDM II
werden auf Basis des ermittelten verbleibenden Rest -
verfüllvolumens leistungsabhängig vorgenommen. 
Bei den Finanzanlagen werden die Wertpapiere zu
Anschaffungskosten angesetzt. Die Sonstigen Auslei -
hungen betreffen ein Genussrecht, welches ebenfalls
zu Anschaffungskosten angesetzt worden ist.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstel lungs -
kosten bzw. zu gleitenden Durchschnittspreisen ange-
setzt. Für bestimmte Vorräte werden die Werte mit
Hilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren
unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips
ermittelt. 
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind
zum Nennwert angesetzt worden. Allen risikobehafteten
Posten ist durch die Bildung angemessener Einzel wert -
berichti gungen Rechnung getragen worden. 
Der Sonderposten aus Überschüssen AWM-Dienst -
leistungen enthält die Überschüsse aus Vorjahren aus
dem BGA-DSD, BGA-Straßenreinigung sowie dem BGA-
Containerdienst.
Die Rückstellungen für Pensionen sind zum versiche-
rungsmathematisch ermittelten Barwert unter Berück -
sichtigung der Richttafeln von Prof. Dr. K. Heubeck, Köln,
Richttafeln 2005 G, gem. § 22 Abs. 3 EigVO NRW ange-
setzt und bewertet worden, es wurde ein Rechnungs -
Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss | 7
Anhang 
für das Wirtschaftsjahr 2012 
Saubere Lösung

zins fuß von 5 % zugrunde gelegt. 
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstel -
lungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und sind
grundsätzlich mit dem Betrag angesetzt worden, der
nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung not-
wendig ist.
Die Bewertung erfolgt mit dem notwendigen Erfüllungs-
betrag.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr wurden abgezinst.
Die Rückstellungen für Beihilfen wurden nach versiche-
rungsmathematischen Grundsätzen gem. § 22 Abs. 3
EigVO NRW ermittelt, es wurde ein Rechnungszinsfuß
von 5 % zugrunde gelegt.
Die Rückstellungen für Gebührenüberschüsse werden
mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt, der
sich nach vorsichtiger kaufmännischer Bewertung
ergibt. 
Abweichend vom Vorjahr werden die Verpflichtungen
aus Gebührenüberschüssen, soweit sie im Zusammen -
hang mit nach § 6 KAG innerhalb der nächsten vier Jahre
zurück zu erstattenden Kostenüberdeckungen stehen,
in den Verbindlichkeiten ausgewiesen (4.818.728,97 €),
da die für den Kalkulationszeitraum ermittelte Kosten -
überdeckung dem Grunde und der Höhe nach feststeht.
Im Vorjahr erfolgte der Ausweis der vorbezeichneten Ver -
pflichtungen unter den Rückstellungen (4.756.058,27 €).
Zum 31.12.2012 werden somit nur noch Gebühren -
über schüsse unter den Rückstellungen ausgewiesen,
soweit sie aus der Zeit vor der Neufassung des § 6 Abs.
2 KAG NRW (= Kostenüberdeckungen aus der Zeit vor
dem Jahr 1999) resultieren (4.271.828,03 €, Vorjahr:
4.287.334,54 €). Diese werden nachfolgend auch als
„Gebührenüberschüsse ALT“ bezeichnet.
Die oben genannte Umgliederung von Verpflichtungen
aus Gebührenüberschüssen in die Verbindlichkeiten
machte eine Umbewertung erforderlich. Der damit ver-
bundene Effekt aus der Rückgängigmachung von
Erträgen aus der Abzinsung von Rückstellungen ist in
den Zinsaufwendungen enthalten (226.458,44 €).
Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden nach ver-
sicherungsmathematischen Grundsätzen durch das
Personalamt der Stadt Münster unter Verwendung des
Programms „HPR Haessler Pensionsrückstellungen
Kommunal“ ermittelt. Die Rückstellung für Altersteilzeit
wird mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abge-
zinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit
von 2 Jahren ergibt. Dieser beläuft sich zum 31.12.2012
auf 3,79 % (VJ 4,09 %). Bei der Bewertung wird eine
durchschnittliche Kostensteigerung in Höhe von 1,70 %
(VJ 1,66 %) unterstellt. 
Die Rückstellung für die Rekultivierung und Nachsorge
der ZDM I und II (im Folgenden als Deponierück stel lungen
bezeichnet) basiert auf dem Gutachten der ECONUM
Unternehmensberatung GmbH aus 2009. Die gebüh-
renrechtliche Refinanzierung der in der Ver gangenheit
noch nicht erwirtschafteten Rückstellungs anteile
wurde an den voraussichtlichen Ablagerungs zeitraum
des dritten Bauabschnitts der ZDM II angepasst und ein
Nutzungszeitraum von noch 4 Jahren bis 2015 zugrun-
de gelegt.
Die Deponierückstellungen werden mit dem nach ver-
nünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Bei der Rückstellungsbewertung wurde jeweils der rest-
laufzeitentsprechende durchschnittliche Marktzinssatz,
der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wor-
den ist, als Abzinsungszinssatz angewendet.
Im Jahresabschluss 2012 wurde der Tatsache, dass die
Rekultivierungs- und Nachsorgeverpflichtungen als
Einzelverpflichtung in einer Gesamtschau nicht zu
einem Zeitpunkt, sondern in einen Zeitraum zu erfüllen
sind, Rechnung getragen.
Die Bewertungsmethodik zur Ermittlung der Deponie -
rückstellungen wurde dahingehend verfeinert, indem
die Rückstellung für Zwecke der Bewertung in mehrere
Teilrückstellungen entsprechend der Einzelverpflich -
tungen aufgeteilt und jeweils eine gesonderte
Restlaufzeit zugeordnet wurde.
Im Rahmen der Bewertungsumstellung ist die Ent -
wicklung der Vorjahre bezüglich der Inanspruchnah -
8 | Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss
Saubere Lösung

men, die der Höhe nach hauptsächlich in der zweiten
Hälfte des Wirtschaftsjahres abfließen, berücksichtigt
und der jeweilige Erfüllungsbetrag der Verpflichtung
mit dem Zinssatz am Ende der Periode abgezinst wor-
den.
Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
Abweichend vom Vorjahr werden die Erträge aus der
Inanspruchnahme von Verpflichtungen für Gebühren -
überdeckungen sowie die Aufwendungen aus der Zu -
führung zu den Verpflichtungen für Gebührenüber -
deckungen, soweit sie im Zusammenhang mit nach 
§ 6 KAG innerhalb der nächsten vier Jahre zurück zu
erstattenden Kostenüberdeckungen stehen, saldiert in
den Umsatzerlösen ausgewiesen (163.787,74 €). Im
Vorjahr erfolgte der Ausweis unter den sonstigen be -
trieblichen Erträgen (492.000,00 €) bzw. sonstigen
betrieblichen Aufwendungen (1.899.540,47 €).
III. Bilanzerläuterungen
Aktivseite
Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im beige-
fügten Anlagennachweis (Anlage 1 des Anhangs) ge -
zeigt.
Zum Bilanzstichtag werden geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau mit 578 T€ ausgewiesen. Es han-
delt sich hierbei in erster Linie um zwei Fahrzeuge. Die
Anlagen werden in 2013 fertig gestellt.
Für das Jahr 2013 sind Investitionen in Höhe von
11.986 T€ geplant. Von diesen Neu- und Reinvestitio nen
entfallen 723 T€ auf die Stadtreinigung und 9.995 T€
auf den Bereich der Abfallwirtschaft. Der verbleibende
Anteil in Höhe von 1.268 T€ betrifft überwiegend Neu-
und Ersatzinvestitionen in gemeinsame Anlagen. Die
Finanzierung soll über die Aufnahme von Krediten,
Abschreibungen und Eigenmittel erfolgen. 
Die vorhandenen Anlagen im Bereich der Stadtreini -
gung und Abfallwirtschaft konnten im Wesentlichen
technisch und wirtschaftlich optimal genutzt werden.
Im Sinne einer sicheren Bewältigung der Aufgaben -
stellung sind sie ausreichend dimensioniert.
Umlaufvermögen
Vorräte
Der Posten Vorräte enthält im Wesentlichen Streumittel
(408 T€), Lagermaterial (343 T€) und Waren (202 T€).
Forderungen an die Stadt Münster
Die Forderungen an die Stadt resultieren mit 116 T€
aus Lieferungen und Leistungen, mit 1.633 T€ aus der
Einstandsverpflichtung in Höhe des Rückstellungsbe -
darfs für die Nachsorge der ZDM I und II, soweit diese
bisher nicht über die Gebührenbedarfsberechnung
erfasst wurden, 458 T€ Rückforderung von Abwasser -
gebühren sowie 400 T€ aus dem CashPooling.
Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss | 9
Saubere Lösung

Passivseite
Eigenkapital
Das Eigenkapital belief sich zu Beginn des Wirtschafts -
jahres auf 13.660.755,25 €. Gemäß Ratsbeschluss vom
27.06.2012 wurde von dem Jahresüberschuss 2011
(2.532.923,35 €) ein Anteil in Höhe von 1.602.502,85 €
der Allgemeinen Rücklage zugeführt, 6.695,84 € in den
Sonderposten aus Überschüssen AWM-Dienst leistungen
sowie 15.849,65 € in den Sonderposten aus Photovol -
taik-Überschüsse eingestellt. Das Eigenkapital erhöht
sich um den Jahresüberschuss 2012 in Höhe von
2.296.619,30 € und saldiert sich aufgrund der in 2012
ausgezahlten Konsolidierungsbeiträge in Höhe von
2.883.111,01 € zum 31. Dezember 2012 auf
13.026.954,05 €.
Entwicklung des Eigenkapitals 2012:
10 | Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss
Saubere Lösung
Eigenkapital Zuführung Auszahlungen Zuf ührungen Zuführungen in Jahres- Eigenk apital 
31.12.2011 in die an die Stadt in die SOPO die Gebühren- überschuss 31.12.2012
Allgemein Münster der Betriebe überschuss- 2012
Rücklage gewerblicher rückstellungen
Art
EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Stammkapital 500.000,00 500.000,00
Allgemeine Rücklage 10.627.831,90 1.602.502,85 - 2.000.000,00 10.230.334,75
Jahresüberschuss 2.532.923,35 - 1.602.502,85 - 883.111,01 - 22.545,49 - 24.764,00 2.296.619,30 2.296.619,30
––––––––––– ––––––––––– ––––––––––– ––––––––––– ––––––––––– ––––––––––– –––––––––––
Summe 13.660.755,25 0,00 - 2.883.111,01 - 22.545,49 - 24.764,00 2.296.619,30 13.026.954,05

Rückstellungen
Die Rückstellungen haben sich im Wirtschaftsjahr 2012
wie folgt entwickelt:
* In der Zuführung sind 1.694 T€ Zinsaufwendungen 
aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen ent-
halten.
Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich um
Rückstellungen für Beihilfen (346 T€) Rückstellungen
für Altersteilzeit (287 T€), die Nachsorge/Rekultivierung
der ZDM I und II (31.022 T€) sonstige ungewisse
Verbindlichkeiten 1.855 T€, Urlaubs- und Überstunden-
ansprüche (1.260T€) und Gebührenüberschüsse ALT
(erwirtschaftet vor 1999) (4.272 T€). 
Rückstellung für Gebührenüberschüsse vor Inkraft 
-
treten des Bilanzmodernisierungsgesetzes (BilMoG)
Aus der Inanspruchnahme des Beibehaltungswahl-
rech tes im Zusammenhang mit den Neuregelungen
des BilMoG zum 1. Januar 2010 resultiert im Jahresab -
schluss 2012 eine Überdeckung in Höhe von797 T€ 
(VJ 991 T€).
Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss | 11
Saubere Lösung
31.12.2011 Umgliederung Inanspruch- Auflösung Zuführung* 31.12.2012
[Abgang] nahme
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Rückstellungen für Pensionen 1.852 105 125 1.872
2. Steuerrückstellungen 47 23 11 10 23
3. Sonstige Rückstellungen 42.826 4.756 1.396 317 2.685 39.042
––––––––– ––––––––– ––––––––– ––––––––– ––––––––– –––––––––
Summe Rückstellungen 44.725 4.756 1.524 328 2.820 40.937

Verbindlichkeiten
Für die Verbindlichkeiten bestehen die folgenden
Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Münster
betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lie -
ferungen und Leistungen. 
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gebührenzahler be -
treffen Verpflichtungen aus Gebührenüberschüssen,
soweit sie im Zusammenhang mit nach § 6 KAG inner-
halb der nächsten vier Jahre zurück zu erstattenden
Kostenüberdeckungen stehen.
Besicherungen für Verbindlichkeiten bestehen nicht.
12 | Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss
Saubere Lösung
davon mit einer Laufzeit
Gesamt bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 274 2 7 400
[31.12.2011] [549] [278] [271] [ 0]
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.106 2.106 0 0
[31.12.2011] [1.605] [1.605] [0] [0]
Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Münster 366 3 6 600
[31.12.2011] [327] [327] [0] [0]
Verbindlichkeiten gegenüber Gebührenzahler 4.819 1.283 3.536 0
[31.12.2011] [0] [0] [0] [0]
Sonstige Verbindlichkeiten 0 000
[31.12.2011] [1] [1] [0] [0]
_____ _____ _____ _____
Gesamt 7.565 4.029 3.536 0
[31.12.2011] [2.482] [2.211] [271] [0]

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung für jeden Betriebs -
zweig ist als Anlage 2 dem Anhang beigefügt.
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse enthalten Gebühreneinnahmen und
Einnahmen aus privatrechtlichen Entgelten.
Von den Umsatzerlösen entfallen 38.314 T€ auf die
Abfallwirtschaft; davon betreffen 34.424 T€ die Abfall -
abfuhr, 1.859 T€ die Abfalldeponierung, 1.773 T€ den
DSD-Bereich, 31 T€ die Sonderabfälle sowie 227 T€ aus
der Veränderung der Verbindlichkeit bzw. Rückstellung
für Gebührenüberschüsse. Wei tere Umsatzerlöse ent-
fallen in Höhe von 5.223 T€ auf die Straßenreinigung
sowie 1.622 T€ auf den Winter dienst. In den Umsatz -
erlösen sind saldierte Überdeckungen aus Gebühren -
über schüssen in Höhe von 63 T€ enthalten.
Auf die Nebengeschäfte in allen Betriebsbereichen ent-
fallen Erlöse in Höhe von 4.838 T€.
Abfallwirtschaft
Abfallabfuhr
Die den Umsatzerlösen zu Grunde liegenden Leistungen
im Abfallabfuhrbereich entsprechen der Anzahl der tat-
sächlichen Behälterentleerungen auf der Grundlage der
jeweiligen monatlichen Behälterbestände. 
Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss | 13
Saubere Lösung

Abfalldeponierung/-verwertung
Die den Umsatzerlösen zu Grunde liegenden Leistungen
im Abfalldeponierungs/-verwertungsbereich sind der
nachfolgenden Anlieferungsstatistik zu entnehmen:
Stadtreinigung
Die den Umsatzerlösen Stadtreinigung zu Grunde lie-
genden Leistungen sind der nachfolgenden Übersicht
zu entnehmen:
All
gemeine Stadtreinigung
14 | Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss
Saubere Lösung
Altholz Bioabfälle Grünabfälle H aus-/Sperrmüll Straßenkehrricht/
nicht verwertbar MBRA/
Kompostierung
Istmenge in Mg 3.562 16.162 16.519 47.794 4.939
Planmenge in Mg 3.800 17.500 18.000 49.400 5.500
Abweichung in Mg - 238 - 1.338 - 1.481 - 1.606 - 561
Jahresabschluss in Euro 106.859,70 4.161.576,55 743.373,00 14.686.655,13 556.179,82
Planungsgröße in Euro 114.000,00 4.506.000,00 810.000,00 15.180.000,00 619.000,00
Abweichung in Euro - 7.140,30 - 344.423,45 - 66.627,00 - 493.344,87 - 61.820,18
Abweichung in % - 6,26 - 7,64 - 8,23 - 3,25 - 10,15
2012 Vorjahr
Kehrmeter Kehrmeter
Vollreinigung 
[insgesamt] 814.684 814.684
Fahrbahnreinigung 
[wöchentlich] 280.648 280.648
Fahrbahnreinigung 
[14-täglich] 278.107 278.107
Reinigung von ca. 847 Kilometern Rad- und Gehwegen und 
31.115 qm Flächenreinigung (Abendreinigung in der Stadt).

Bezüglich der Tarifstatistik wird auf die beschlossene
Gebührensatzung zur Abfallabfuhr und Straßenreini -
gung verwiesen.
Sonderleistun
gen
- Neujahrsreinigung 
- Hafenfest, Karneval sowie weitere Veranstaltungen
- Sonderreinigungen im Rahmen der Fußballeuropa-
meisterschaft 
- Sonderreinigungen für städt. Ämter (Amt für Schule 
und Weiterbildung, Amt für Immobilienmanagement, 
Tiefbauamt, Sportamt, Amt für Grünflächen und 
Umweltschutz)
- Flohmarktreinigungen
- Reinigung für private und gewerbliche Auftraggeber 
(z. B. Betriebsgelände, Parkplätze)
- Reinigung öffentlicher Flächen
Winterdienst
Der Winterdienst wurde planmäßig durchgeführt. Per
31.12.2012 waren 8 große (Großteil der verfügbaren
Kräfte), 12 mittlere (> 5 Streufahrzeuge) sowie 18 kleinere
Einsätze (bis 5 Streufahrzeuge) erforderlich.
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten u. a. Er -
träge aus dem Bereitschaftsdienst, aus der Werkstatt,
aus der Photovoltaikanlage, aus dem Abgang von Ge -
genständen des Anlagevermögens, Pacht- und Miet -
einnahmen sowie Erträge aus der Auflösung von son-
stigen Rückstellungen. Die sonstigen betrieblichen
Erträge enthalten in Höhe von 319 T€ periodenfremde
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. 
Materialaufwand
Der Materialaufwand beinhaltet die Aufwendungen für
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe von 3.961 T€ sowie Auf -
wendungen für bezogene Leistungen in Höhe von
18.787 T€.
Bei den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebs -
stoffe entfallen 38 % (1.495 T€) auf den Dieselkraft stoff -
verbrauch und 42 % (1.650 T€) auf die Material -
direktverbräuche.
Die Aufwendungen für bezogene Leistungen beziehen
sich mit 64 % (11.948 T€) auf die Entsorgungskosten in
der Mechanisch-Biologischen-Restabfallbehand lungs -
anlage (MBRA), mit 17 % (3.200 T€) auf die Entsorgung
in der Biovergärungsanlage, mit 3,5 % (651 T€) auf
bezogene Winterdienstleistungen sowie mit 15,5 %
(2.874 T€) auf sonstige Entsorgungsleistungen.
Abschreibungen
Die Abschreibungen betrugen im Wirtschaftsjahr
3.825 T€.
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Der Posten enthält neben Zinserträgen auch den Ertrag
aus dem Genussrecht gegenüber der Stadtwerke Münster
GmbH von 68 T€.
Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss | 15
Saubere Lösung
2012 Vorjahr
Streugutverbrauch Mg Mg
Streusalz 1.056,00 837,61 
Lava-Granulat 242,75 11,40 
Brechsalz-Splittgemisch 150,00 0,00

Saubere Lösung
16 | Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss
Personalaufwand
Am 31.12.2012 waren 345 Mitarbeiter einschließlich Aus -
zubildende bei den Abfallwirtschaftsbetrieben Münster
beschäftigt. Für 2012 ergibt sich folgende Entwicklung:
Gehälter
Grundlage für die Gehaltsabrechnung ist seit dem
01.10.2005 für alle Bediensteten eine einheitliche Ent-
gelttabelle nach dem TVöD in der jeweils gültigen
Fassung.
Beamtenbesoldung
Grundlage der Bezüge war das Landesbesoldungsge -
setz in der jeweils gültigen Fassung.
Die AWM sind als Teil der Stadt Münster Mitglied der
Kommunalen Zusatzversorgungskasse Westfalen-Lippe
(ZKW). Zweck der Anstalt ist es, den Arbeitnehmern im
Wege privatrechtlicher Versicherung eine zusätzliche
Alters- und Hinterbliebenenversorgung zu gewähren.
Die ZKW hat mit der Stadt Münster in einer Beteiligungs-
vereinbarung festgelegt, dass alle Arbeitnehmer zu ver-
sichern sind, die nach dem Tarifvertrag über die Versor -
gung der Arbeitnehmer des Bundes und der Länder
sowie von Arbeitnehmern kommunaler Verwaltungen
und Betriebe zu versichern wären. Der derzeitige Um -
lagesatz beträgt 4,5 % der umlagepflichtigen Lohn- und
Gehaltssumme. Zusätzlich wird ein Sanierungsgeld von
3,0 % der umlagepflichtigen Lohn- und Gehaltssumme
erhoben. 
Beschäftigte Nachrichtlich
Zeitpunkt [ohne Azubis] Azubis
31.03.2012 333 14
30.06.2012 331 13
30.09.2012 334 15
31.12.2012 331 14
Durchschnitt 2012 332,25 14,00

Saubere Lösung
Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss | 17
Der Personalaufwand in seinen einzelnen Aufwands -
komponenten geht aus der nachfolgenden Übersicht
hervor:
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten
974 T€ Wertberichtigungen zu Forderungen an die
Stadt aus der Rekultivierung und Nachsorge für die
ZDM I und II (soweit diese über die Gebührenbedarfs -
berechnung erzielt wurden), 682 T€ Zuführung in die
Rückstellung der ZDM II 3. BA, 871 T€ Aufwendungen
für Verwaltungsleistungen der Stadt Münster sowie
2.021T€ sonstige allgemeine Betriebs- und Verwal -
tungs aufwendungen.
2012 2011 Veränderung Veränderung
zum Vorjahr zum Vorjahr
EUR EUR EUR in Prozent
Beschäftigungsentgelte 12.226.273,57 11.616.197,89 + 610.075,68 5,25
Beamtenbezüge 201.103,74 195.375,67 + 5.728,07 2,93
Veränderungen Urlaubs- und Überstundenrückstellungen + 117.740,06 + 220.019,67 - 102.279,61 - 46,49
Veränderung Rückstellung für Altersteilzeit - 35.536,00 + 1.947,00 - 37.483,00 - 1.925,17 
Gesamt 12.509.581,37 12.033.540,23 + 476.041,14 3,96
Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung 2.447.672,61 2.331.494,99 + 116.177,62 4,98
Gruppenversicherung 87.254,50 74.707,29 + 12.547,21 16,80
Veränderungen Urlaubs- und Überstundenrückstellungen + 21.248,86 + 39.675,70 - 18.426,84 - 46,44
Veränderung Rückstellung für Altersteilzeit - 6.047,00 + 389,00 - 6.436,00 - 1.654,50
2.550.128,97 2.446.266,98 + 103.861,99 4,25
Beiträge zur Zusatzversorgungskasse 990.531,01 950.484,58 + 40.046,43 4,21
Zuführung zur Pensionsrückstellung 125.288,84 172.125,61 - 46.836,77 - 27,21
Veränderungen Urlaubs- und Überstundenrückstellungen + 8.218,39 + 20.967,35 - 12.748,96 - 60,80
Veränderung Rückstellung für Altersteilzeit - 2.659,00 + 87,00 - 2.746,00 - 3.156,32
1.121.379,24 1.143.664,54 - 22.285,30 - 1,95
Aufwendungen für Beihilfen und Unterstützungen 19.406,47 14.030,06 + 5.376,41 38,32
Gesamt 3.690.914,68 3.603.961,58 + 86.953,10 2,41

V. Ergänzende Angaben
Zusammensetzung der Organe und Aufwendungen 
für Organe
Werkleitung
Alleiniger Werkleiter ist Herr Diplom-Geograph 
Patrick Hasenkamp. 
Werksausschuss
Der Werksausschuss setzt sich wie folgt zusammen:
18 | Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss
Saubere Lösung
Ordentliche Mitglieder Stellvertretende Mitglieder
Ratsmitglieder bzw. Sachkundige Bürger/innen
1. RH Frank Baumann 1. RH Heinz Georg 
Programmierer Buddenbäumer
Diplomagraringenieur
2. RH Gilbert Hartmann 2. RH Olaf Dreßen
Bankkaufmann Rechtsanwalt
3. RH Dr. Dietmar Erber 3. RH Bruno Kleine Borgmann 
Chemiker Lehrer am Berufskolleg
Fa. Brillux
4. RH Horst Kisnat 4. BM Karin Reismann
Polizeibeamter Rentnerin
[bis 29.02.2012]
RH Ludger Janning 
Landwirt
[ab 21.03.2012]
5. Herr Ludger Albacht 5. Herr Karl-Hans Sonnabend
Interim-Manager Statiker / statischer 
Sachverständiger
selbstständig
6. RH Lars Wieneke 6. RH Dr. Michael Jung
selbstständig Studienrat
[bis 31.01.2012]
RH Ralf Hubert
Erzieher
Diakonie Münster – Kinder-, 
Jugend- und Familiendienste 
GmbH
[ab 08.02.2012]
7. RF Maria Winkel 7. Herr Martin Treder 
Kauffrau in der Grundstücks- Techn. Angestellter
und Wohnungswirtschaft
Wohnungsverein Münster 
von 1893 eG
8. Herr Burckhard Schmitz 8. Herr Wilfried Denz
Pensionär freiberuflicher Umweltberater
selbstständig
Ordentliche Mitglieder Stellvertretende Mitglieder
9. RH Gerhard Joksch 9. RH Stefan Kubel
[Vorsitzender] Jurist
Stadtplaner und Berater [bis 31.01.2012]
selbstständig
RH Christoph Kattentidt
Dipl.-Sozialarbeiter
[08.02.2012 bis 19.09.2012]
RH Manfred Kehr
Städt. Angestellter
Stadt Ahlen
[ab 19.09.2012]
10. RF Dr. Rita Stein-Redent 10. Herr Thomas Marczinkowski
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Fraktionsgeschäftsführer 
Hochschule Osnabrück
11. RH Hans Varnhagen 11. RF Carola 
[stellvertr. Vorsitzender] Möllemann-Appelhoff
Dachdeckermeister Studienrätin
geschäftsführender Gesell- Land NRW
schafter der Firmen Varnhagen
GmbH Bedachungen
Gantenbrink Nachfolger 
Andreas Hitpaß & Co. 
GmbH Bedachungen
12. RF Iris Toulas 12. Herr Mathias Meczele 
Dipl.-Ing. für Ver- und [bis 12.12.2012]
Entsorgungstechnik
Herr Olaf Götze
[ab 12.12.2012]
Beschäftigtenvertreter/innen
13. Herr Hugo Tork 13. Frau Monika Holtmann 
Leiter Technik und Sicherheit Sachbearbeiterin vereinfachtes 
Stadt Münster, AWM Entsorgungsnachweisverfahren,
abfalltechnische Analytik
Stadt Münster, AWM
14. Herr Karsten Markfort 14. Herr Roland Krüger 
Sachbearbeiter Disposition Ver- und Entsorger
Stadt Münster, AWM Stadt Münster, AWM
15. Herr Rolf Kuschel 15. Herr Theodor Froning 
Mitarbeiter Lager / Vorarbeiter / Kraftwagenfahrer
Materialwirtschaft Stadt Münster, AWM 
Stadt Münster, AWM
16. Herr Rainer Eisen 16. Herr Udo Gehring 
Werkstattleiter Vorhandwerker / 
Stadt Münster, AWM Ver- und Entsorger 
Stadt Münster, AWM
17. Herr Thomas Giesbert 17. Herr Ralf Dunker 
Vorhandwerker / Kfz-Meister Vorhandwerker / 
Stadt Münster, AWM Ver- und Entsorger
Stadt Münster, AWM
18. Herr Gregor Koprowski 18. Herr Derek Ashby 
Kfz-Mechatroniker Sachbearbeiter Abfallberatung 
Stadt Münster, AWM Gewerbekunden
Stadt Münster, AWM
[BM = Bürgermeisterin/Bürgermeister | RF = Ratsfrau | RH = Ratsherr]

Gewinnverwendungsvorschlag
Die Werkleitung schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss
2012 in Höhe von 2.296.619,30 € einen Anteil aus der
kalkulatorischen Verzinsung in Höhe von 671.495,68 €
an den Haushalt der Stadt Münster abzuführen. 
Um die im Wirtschaftsjahr 2012 erzielten Verluste in
den Betrieben gewerblicher Art auszugleichen, wird 
vorgeschlagen, 77.981,27 € aus dem Sonderposten
Überschüsse AWM-Dienstleistungen sowie 8.093,33 €
aus dem Sonderposten Photovoltaik-Überschüsse zu
entnehmen.
Des Weiteren wird vorgeschlagen 1.711.198,22 € in die
allgemeine Rücklage der AWM einzustellen.
Der zuzuführende Anteil von 766.115,72 € resultiert
aus dem „Globalen Mehrertrag aus Nebengeschäften“
und wurde gemäß Ratsbeschluss V/0743/2009 vom
09.12.2009 als Konsolidierungsbeitrag in der Gesamt -
höhe von 2.000.000 € im Dezember 2012 ausgezahlt.
Münster, 31. März 2013
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
Patrick Hasenkamp
Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss | 19
Saubere Lösung
Der Werkleitung wurden im Geschäftsjahr Gesamt be -
züge in Höhe von 105.619,64 € gewährt, davon entfie-
len 98.358,17 € auf die Festvergütung incl. Arbeitgeber -
anteile zur Sozialversicherung und 7.261,47 € auf die
Zukunftssicherung (ZKW). 
Für die Pensionäre und Hinterbliebenen der früheren
Amtsleitung wurden an Pensionen 28.681,07 € aufge-
wendet. Für sie bestehen Pensionsrückstellungen in
Höhe von 374.803,00 €.
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle 
Ver pflich tungen
Am Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse. 
Es bestehen wesentliche langfristige finanzielle Ver -
pflich tungen aus vertraglichen Vereinbarungen für die
Restabfallbehandlung bis zum 31.12.2015. Eine be -
trags mäßige Angabe dieser finanziellen Verpflich tun -
gen ist nicht möglich, da die Höhe insbesondere von
den zukünftig angelieferten Mengen abhängig ist.
Kurzfristige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von
1.015 T€ ergeben sich aus dem Bestellobligo per
31.12.2012, deren Fertigstellung, Lieferung bzw. Ab -
wicklung in 2013 erfolgt. Es handelt sich hierbei um
Verpflichtungen für den Bau einer Fahrzeughalle (276 T€),
Bau einer Be- und Entlüftungsanlage (25 T€) aus Be -
stellungen von Fahrzeugen (574 T€) und Abfallbe hältern
(19 T€) sowie sonstiger Auftragsvergaben (121 T€).
Honorar des Abschlussprüfers
Das für den Abschlussprüfer PKF FASSELT SCHLAGE
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Duisburg, im Geschäfts -
jahr als Aufwand erfasste Gesamthonorar beträgt 45 T€.

Saubere Lösung
20 | Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss
[1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8]
Posten des Anlagevermögens Anschaffungs- und Herstellungskosten
Zugänge Abgänge Umbuchungen
01.01.2012 Zugänge Abgänge durch Umgruppierungen AiB 31.12.2012 
+ ./. + ./. + / ./.
EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle 
Vermögensgegenstände
1. Konzessionen 4.668,00 0,00 0,00 0,00 0,00 + 0,00 4.668,00
2. Software 510.277,96 0,00 62.461,08 0,00 0,00 + 0,00 447.816,88
514.945,96 0,00 62.461,08 0,00 0,00 + 0,00 452.484,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Betriebs- 
und anderen Bauten 38.184.147,72 1.483.636,29 € 0,00 0,00 0,00 + 423.044,51 40.090.828,52
2. Anlagen der Stadtreinigung 7.355.274,61 442.531,19 379.946,22 0,00 0,00 + 0,00 7.417.859,58
3. Anlagen der Abfallwirtschaft 20.253.538,94 2.015.965,50 431.709,73 0,00 0,00 + 256.901,96 22.094.696,67
4. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 2.997.324,02 683.363,24 80.350,38 0,00 0,00 + 38.792,74 3.639.129,62
5. Geleistete Anzahlungen,
Anlagen im Bau 720.814,71 575.599,29 0,00 0,00 0,00 - 718.739,21 577.674,79
69.511.100,00 5.201.095,51 892.006,33 0,00 0,00 + 0,00 73.820.189,18
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des 
Anlagevermögens 8.993.693,01 0,00 0,00 0,00 0,00 + 0,00 8.993.693,01
Sonstige Ausleihungen 1.500.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 + 0,00 1.500.000,00
10.493.693,01 0,00 0,00 0,00 0,00 + 0,00 10. 493.693,01
Summe 80.519.738,97 5.201.095,51 954.467,41 0,00 0,00 + 0,00 84.766.367,07
I. Stadtreinigung
1. Konzession 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 + 0,00 0,00
2. Grundstücke mit Betriebs- 
und anderen Bauten 270.790,61 425.747,16 0,00 0,00 0,00 + 5.031,13 701.568,90
3. Anlagen der Stadtreinigung 7.355.274,61 442.531,19 379.946,22 0,00 0,00 + 0,00 7.417.859,58
4. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 102.250,69 30.068,13 1.621,27 0,00 0,00 + 0,00 130.697,55
Summe 7.728.315,91 898.346,48 381.567,49 0,00 0,00 + 5.031,13 8.250.126,03
VI. Anlagen
Anlagennachweis
der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster zum 31.12.2012 
[Anlage 1]

Saubere Lösung
Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss | 21
[9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18]
Abschreibungen Restbuchwerte Kennzahlen
Zugänge Abgänge durchschn. durchschn.
01.01.2012 Zugänge Abgänge durch Umgruppierungen 31.12.2012 31.12.2012 01.01.2012 AfA-Satz RBW
+. / . +. / .
EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR v. H. v. H.
4.668,00 0,00 0,00 0,00 0,00 4.668,00 0,00 0,00 0,00 0,00
475.256,64 27.968,56 62.461,08 0,00 0,00 440.764,12 7.052,76 35.021,32 6,25 1,57
479.924,64 27.968,56 62.461,08 0,00 0,00 445.432,12 7.052,76 35.021,32 6,18 1,56 
25.495.645,63 1.165.712,67 0,00 0,00 0,00 26.661.358,30 13.429.470,22 12.688.502,09 2,91 33,50
4.629.076,37 667.879,78 379.946,22 0,00 0,00 4.917.009,93 2.500.849,65 2.726.198,24 9,00 33,71
15.007.520,55 1.667.983,59 431.576,49 0,00 0,00 16.243.927,65 5.850.769,02 5.246.018,39 7,55 26,48
2.081.948,15 295.657,05 80.350,38 0,00 0,00 2.297.254,82 1.341.874,80 915.375,87 8,12 36,87
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 577.674,79 720.814,71 0,00 100,00
47.214.190,70 3.797.233,09 891.873,09 0,00 0,00 50. 119.550,70 23.700.638,48 22. 296.909,30 5,14 32,11 
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 8.993.693,01 8.993.693,01 0,00 100,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1.500.000,00 1.500.000,00 0,00 100,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 10.493.693,01 10.493.693,01 0,00 100,00 
47.694.115,34 3.825.201,65 954.334,17 0,00 0,00 50.564.982,82 34.201.384,25 32.825.623,63 4,51 40,35 
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
64.440,87 12.347,01 0,00 0,00 0,00 76.787,88 624.781,02 206.349,74 1,76 89,05
4.629.076,37 667.879,78 379.946,22 0,00 0,00 4.917.009,93 2.500.849,65 2.726.198,24 9,00 33,71
37.540,45 21.469,87 1.621,27 0,00 0,00 57.389,05 73.308,50 64.710,24 16,43 56,09
4.731.057,69 701.696,66 381.567,49 0,00 0,00 5.051.186,86 3.198.939,17 2.997.258,22 8,51 38,77

22 | Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss
Saubere Lösung
[1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8]
Posten des Anlagevermögens Anschaffungs- und Herstellungskosten
Zugänge Abgänge Umbuchungen
01.01.2012 Zugänge Abgänge durch Umgruppierungen AiB 31.12.2012 
+ ./. + ./. + / ./.
EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
II. Abfall- und Wertstoffwirtschaft
1. Konzession 4.668,00 0,00 0,00 0,00 0,00 + 0,00 4.668,00
2. Software 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 + 0,00 0,00
3. Grundstücke mit Betriebs- 
und anderen Bauten 24.627.671,73 632.457,17 0,00 0,00 0,00 + 417.569,58 25.677.698,48
4. Anlagen der Abfallwirtschaft 20.245.538,94 2.015.965,50 431.709,73 0,00 0,00 + 256.901,96 22.086.696,67
5. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 739.163,67 380.906,51 7.981,29 0,00 0,00 + 0,00 1.112.088,89
Summe 45.617.042,34 3.029.329,18 439.691,02 0,00 0,00 + 674.471,54 48.881.152,04
III.
Allgemeine und Zentrale 
Betriebe
1. Software 510.277,96 0,00 62.461,08 0,00 0,00 + 0,00 447.816,88
2. Grundstücke mit Betriebs- 
und anderen Bauten 13.285.685,38 425.431,96 0,00 0,00 0,00 + 443,80 13.711.561,14
3. Abfall- und Wertstoffwirtschaft 8.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 + 0,00 8.000,00
4. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 2.155.909,66 272.388,60 70.747,82 0,00 0,00 + 38.792,74 2.396.343,18
5. Finanzanlagen 10.493.693,01 0,00 0,00 0,00 0,00 + 0,00 10.493.693,01
Summe 26.453.566,01 697.820,56 133.208,90 0,00 0,00 + 39.236,54 27. 057.414,21
IV. Anlagen im Bau
1. Grundstücke mit Betriebs- 
und anderen Bauten 428.330,56 3.816,05 0,00 0,00 0,00 - 427.208,25 € 4.938,36
2. Straßenreinigung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 + 0,00 € 0,00
3. Abfall- und Wertstoffwirtschaft 292.484,15 565.900,88 0,00 0,00 0,00 - 291.530,96 € 566.854,07
4. Allgemeine und zentrale Bereiche 0,00 5.882,36 0,00 0,00 0,00 + 0,00 5.882,36
Summe 720.814,71 575.599,29 0,00 0,00 0,00 - 718.739,21 577.674,79

Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss | 23
Saubere Lösung
[9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18]
Abschreibungen Restbuchwerte Kennzahlen
Zugänge Abgänge durchschn. durchschn.
01.01.2012 Zugänge Abgänge durch Umgruppierungen 31.12.2012 31.12.2012 01.01.2012 AfA-Satz RBW
+. / . +. / .
EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR v. H. v. H.
4.668,00 0,00 0,00 0,00 0,00 4.668,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
19.286.645,69 684.479,68 0,00 0,00 0,00 19.971.125,37 5.706.573,11 5.341.026,04 2,67 22,22
15.002.120,55 1.667.183,59 431.576,49 0,00 0,00 16.237.727,65 5.848.969,02 5.243.418,39 7,55 26,48
402.895,02 91.662,47 7.981,29 0,00 0,00 486.576,20 625.512,69 336.268,65 8,24 56,25
34.696.329,26 2.443.325,74 439.557,78 0,00 0,00 36.700.097,22 12.181.054,82 10.920.713,08 5,00 24,92
475.256,64 27.968,56 62.461,08 0,00 0,00 440.764,12 7.052,76 35.021,32 6,25 1,57
6.144.559,07 468.885,98 0,00 0,00 0,00 6.613.445,05 7.098.116,09 7.141.126,31 3,42 51,77
5.400,00 800,00 0,00 0,00 0,00 6.200,00 1.800,00 2.600,00 10,00 22,50
1.641.512,68 182.524,71 70.747,82 0,00 0,00 1.753.289,57 643.053,61 514.396,98 7,62 26,83
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 10.493.693,01 10.493.693,01 0,00 100,00
8.266.728,39 680.179,25 133.208,90 0,00 0,00 8.813.698,74 18. 243.715,47 18. 186.837,62 2,51 67,43
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 4.938,36 428.330,56 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 566.854,07 292.484,15 0,00 100,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 5.882,36 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 577.674,79 720.814,71 0,00 100,00

Saubere Lösung
24 | Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss
Gewinn- und Verlustrechnung nach Betriebszweigen für Gesamt Allgem. Bereich Stadtreinigung Abfallwirtschaft
das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 49.997.559,44 2.456.072,63 6.844.687,03 40.696.799,78
2. Verminderung oder Erhöhung des Bestands an
fertigen Erzeugnissen - 1.466,25 0,00 - 564,25 - 902,00
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 6.993,64 5.450,36 0,00 1.543,28
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.210.694,05 564.728,47 28.326,64 617.638,94
davon Inanspruchnahme der Rückstellungen
aus Gebührenüberschüsse:
Stadtreinigung: 4.651,95 € 
Abfallwirtschaft: 10.854,56 € 
5. Materialaufwand 22.747.980,63 876.063,77 1.535.875,14 20.336.041,72
a] Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebs-
stoffe und für bezogene Waren [503.054,37] [763.559,40] [2.694.604,37] 
b] Aufwendungen für bezogene Leistungen [373.009,40] [772.315,74] [17.641.437,35] 
6. Personalaufwand 16.200.496,05 3.927.427,05 2.908.668,39 9.364.400,61
a] Löhne und Gehälter [3.003.407,88] [2.250.340,57] [7.255.832,92] 
b] Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung [924.019,17] [658.327,82] [2.108.567,69] 
davon für Altersversorgung: 1.121.379,24 €
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen-
stände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.825.201,65 680.179,25 701.696,66 2.443.325,74
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.547.940,91 2.346.610,18 48.475,82 2.152.854,91
davon Zuführung zu Rückstellungen für 
Gebührenüberschüsse 
2012: 0,00 €
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 419.572,08 406.472,99 1.852,76 11.246,33
davon aus verbundenen Unternehmen 
2012: 28,97 € 
10.Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.935.528,12 28.781,68 1.349,36 1.905.397,08
davon Aufwendungen aus der Abzinsung 
2012: 1.694.273,00 € 
Verrechnung des allgemeinen Bereichs - 5.006.403,72 1.498.782,64 3.507.621,08 
11.Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.376.205,60 580.066,24 179.454,17 1.616.685,19
12.Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 20.334,26 20.334,26 0,00 0,00
13.Sonstige Steuern 59.252,04 5.225,64 11.960,38 42.066,02
14.Jahresüberschuss 2.296.619,30 554.506,34 167.493,79 1.574.619,17
Nachrichtlich: 
Behandlung des Jahresüberschusses
a] zur Einstellung in die Allgemeine Rücklage 1.711.198,22 € 
b] zur Zuführung in den allgemeinen Haushalt 671.495,68 € 
c] Zur Entnahme aus Sonderposten aus 
Photovoltaik-Überschüsse - 8.093,33 €
d] Zur Entnahme aus Sonderposten aus Überschüsse 
AWM-Dienstleistungen - 77.981,27 € 
[Anlage 2]

Saubere Lösung
Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss | 25
Lagebericht
I. Geschäftsverlauf und Lage
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster sind seit 1996
eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt
Münster entsprechend den Vorschriften der Gemeinde -
ordnung für das Land Nordrhein-Westfalen. Sie werden
gemäß der Eigenbetriebsverordnung sowie nach den
Bestimmungen der Betriebssatzung für die Abfallwirt -
schaftsbetriebe Münster geführt. Dem Eigenbetrieb
einschl. etwaiger Hilfs- und Nebenbetriebe obliegen die
Stadtreinigung und Abfallwirtschaft (Sammlung, Trans -
port, Verwertung und Entsorgung von Abfällen im Sinne
des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes, Aufstel -
lung und Umsetzung des kommunalen Abfallwirt -
schaftskonzeptes) im gesamten Stadtgebiet.
Der Eigenbetrieb orientiert sich umfassend an den vom
Rat der Stadt Münster beschlossenen ökologischen
Zielsetzungen der Abfallwirtschaft sowie gleicherma-
ßen an den Belangen der Nutzer/Gebührenzahler im
Hinblick auf die Gestaltung der Kosten-Nutzen-Relation
des Leistungsangebotes. Diese Aufgabe konnte auch im
Jahr 2012 erfolgreich erfüllt werden.
Zur Dokumentation der Unternehmensziele und zur be -
trieblichen Steuerung setzen die AWM ein Balanced
Scorecard System (BSC) ein, das die betrieblichen Einzel -
ziele der zertifizierten betrieblichen Management -
systeme (ISO 9001:2008 Qualitäts,-, ISO 14001:2004
Umwelt-, und OHSAS 1001:2007 Arbeitsschutzmanage -
ment) kennzahlengestützt zusammenführt.
Eines der Kernziele der AWM besteht weiterhin in der
Sicherung sozialverträglicher Gebühren für die hoheit-
lichen Kernaufgaben Abfallentsorgung und Straßen rei -
nigung unter Beibehaltung bürgerorientierter Dienst -
leistungsangebote mit dem hohen Qualitätsstandard
der AWM.
Aufgrund der wirtschaftlich angespannten Haushalts -
lage bei der Stadt Münster wird eine angemessene Ei -
genkapitalverzinsung berücksichtigt, die bei der Ge -
bührenkalkulation für die Stadtreinigungs- und Abfall -
gebühren der AWM durch die Berechnung kalkulatori-
sche Zinsen finanziell realisiert wird. 
Wesentliche längerfristige Verträge bestehen mit:
- der REMONDIS GmbH & Co. KG über den Betrieb der
MBRA. Der Grundvertrag wurde am 22.12.2000 abge-
schlossen. Die Laufzeit des Vertrages beträgt 10 Jahre
nach endgültiger Abnahme der Anlage und endet am
31. Mai 2015.
- der Stadtwerke Münster GmbH über die allgemeine
Stromlieferung und die Stromlieferung für die Sicker -
wasserbehandlungsanlage. Diese Verträge wurden bis
zum 31.12.2013 verlängert. 
- der Stadtwerke Münster GmbH über den Bau und Be -
trieb der Bioabfallvergärungsanlage. Der Vertrag läuft
vom 14.06.1996 bis zum 31.12.2016.
- der Stadtwerke Münster GmbH über die Nutzung von
Deponie- und Klärgas.
- der Stadtwerke Münster GmbH über die Energieein -
speisung aus der Photovoltaikanlage.
- der Stadtwerke Münster Neue Energie GmbH über ein
Genussrecht an der Photovoltaikanlage auf der ZDM II
in Münster-Coerde. Die Laufzeit des Genussrechts endet
am 31.12.2030.
- der Reiling MS.Recycling GmbH über den Verkauf 
der von AWM bereitgestellten Papier, Pappen und
Kar tonagen. Der Vertrag läuft vom 01.01.2012 bis
zum 31.12.2013.

26 | Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss
Saubere Lösung
II. Neuere rechtliche Rahmenbedingungen und
betriebsrelevante Marktentwicklungen
Auswirkungen des neuen Kreislaufwirtschaftsgesetzes
Nach insgesamt zwei Jahren Arbeit an der Umsetzung
der EU-Abfallrahmenrichtlinie (AbfRRL, 12.2008) hat
der Bundesrat nach zweimaliger Befassung des Ver -
mittlungsausschusses am 10.02.2012 das neue Kreis -
laufwirtschaftsgesetz (KrWG) verabschiedet. Das Ge -
setz trat zum 01.06.2012 in Kraft.
Demnach ist bis zum 01.01.2015 die getrennte Samm -
lung und Verwertung von Papier, Metall, Glas, Kunst -
stoffen und Bioabfällen landesweit einzuführen. Bis
2020 sind mindestens 65 Gew.-% aller Siedlungsabfälle
wieder zu verwerten.
Gleichzeitig wird mit einer neuen fünfstufigen Abfall -
hierarchie der stofflichen Verwertung grundsätzlich
Vorrang gegenüber den sonstigen Verwertungsmaß -
nahmen gegeben.
Die AWM erfüllen mit der haushaltsnahen Sammlung
von Papier, Grün- und Bioabfällen sowie dem effizien-
ten und dichten Recyclinghofkonzept bereits diese
zukünftigen Forderungen des Gesetzgebers auch im
Hinblick auf die geforderten Recyclingquoten.
Zur Ergänzung der heutigen Wertstofferfassung im
Kunststoff- und Metallbereich wurden Anfang des
Jahres zusätzliche Container für die Verwertung von
Hartkunststoffen auf den beiden zentralen Recycling -
höfen an der Eulerstraße und im Entsorgungszentrum
eingeführt.
Darüber hinaus wurde ab September 2012 zunächst in
zwei Modellgebieten unterschiedlicher Bebauungs -
struk tur (Hiltrup-Ost, Kinderhaus/Gievenbeck) unter
wissenschaftlicher Begleitung durch das INFA aus Ahlen
eine kommunale Wertstofftonne für die gemeinsame
Erfassung von Verpackungs- und Nichtver packungs -
wertstoffen eingeführt.
Im Vorgriff auf die zukünftig im Zuge der Novellierung
des ElektroG im Jahr 2013 zu erwartenden Regelungen
zur Optimierung der Elektroaltgeräteerfassung wird in
diesen Modellgebieten parallel die Erfassung von
Elektrokleingeräten über die Wertstofftonne getestet
(Sack-in-Behälter-System).
Die Auswertung der Ergebnisse aus diesen Versuchen
erfolgt in der ersten Häfte des Jahres 2013.
Die „gewerbliche Sammlung“ von Haushaltsabfällen
zur Verwertung war das zentrale und für Kommunal -
unternehmen durchaus bestandsgefährdende Konflikt -
thema des Kreislaufwirtschaftsgesetzes.
Modifizierungen und Präzisierungen der sogenannten
Gleichwertigkeitsklausel in § 17 Abs. 3 KrWG sind den
kommunalen Interessen entgegen gekommen und füh-
ren im Ergebnis dazu, dass die gewerbliche Sammlung
von Haushaltsabfällen entgegen der ursprünglichen
Absicht der Bundesregierung nicht ausgeweitet wird.
Die öffentlichen Interessen, die einer gewerblichen
Sammlung entgegen gehalten werden können, sind
nunmehr im Gesetz deutlich akzentuiert worden und
für den praktischen Gesetzesvollzug geeignet.
Aufgrund des hohen Leistungsniveaus der AWM-
Dienst leistungen in der Abfallwirtschaft mit der flä-
chen deckenden haushaltsnahen Erfassung von Wert -
stoffen und dem ergänzenden dichten Netz an Re -
cyclinghöfen ist ein Nachweis zur Höherwertigkeit
einer „gewerblichen Sammlung“ in Münster faktisch
nicht zu erbringen.
Die AWM haben daher die seit Inkrafttreten des Ge setzes
bei der zuständigen Unteren Abfallwirt schafts behörde
(UAB) der Stadt Münster angezeigten gewerblichen
Sammlungen insbesondere im Bereich der Alt kleider-
und Schrottsammlung rechtlich intensiv analysiert und
auf der Grundlage bestehender eigener Sammlungs -
systeme sowie vertraglicher Verein ba rungen mit beauf-
tragten Dritten im Rahmen des Benehmensverfahrens
gegenüber der UAB ablehnende Stellungnahmen zu
den bisher angezeigten gewerblichen Sammlungen
abgegeben.
Streitverfahren mit der DSD-GmbH
In dem verwaltungsgerichtlichen Verfahren der Stadt

Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss | 27
Saubere Lösung
Münster gegen Der Grüne Punkt – Duales System
Deutschland GmbH – um die Mitbenutzung der kom-
munalen Papiersammlung und Zahlung eines ange-
messenen Mitbenutzungsentgeltes hat das Verwal -
tungs gericht Köln mit Urteil vom 02.08.2012 (Az.: 13 K
3234/11, zugestellt am 10.08.2012) den Forderungen
der AWM erstinstanzlich bezüglich des Mitbenutzungs -
anspruches gegenüber der DSD GmbH und der Gesamt -
erfassungsmenge als Abrechnungsgrundlage bereits
grundlegend entsprochen.
In erster Linie aufgrund der vom VG Köln noch nicht
anerkannten Forderung der AWM nach Anwendung des
Kommunalabgabenrechts (KAG) als Berechnungs grund -
lage für die Angemessenheit des Mitbenutzungs ent -
geltes haben die AWM die vertretenden Anwälte Gaßner,
Groth, Siederer & Coll. aus Berlin beauftragt, beim OVG
Münster Berufung gegen das Urteil des VG Köln einzu-
legen.
Der Verhandlungstermin vor dem OVG Münster wurde
bisher nicht terminiert.
III. Ertragslage
Der von den AWM erwirtschaftete Jahresüberschuss fiel
im Vergleich zum Vorjahr von 2.533 T€ auf 2.297 T€.
Im Vergleich zum Vorjahr sind die Umsatzerlöse um
118 T€ (0,24 %) gestiegen. 
Die Erlössteigerung im Bereich Regelreinigung der Grund -
stücke betrug unter Berücksichtigung der Überdeckung
aus Gebührenüberschüssen von 63 T€ 391 T€ (11,1 %)
und wurde aufgrund einer Gebührenerhöhung von
durchschnittlich 13,7 % erzielt. Die Hausmüll-Ein samm -
lung erzielte unter Berücksichtigung der Unterdeckung
aus Gebührenüberschüssen von 228 T€ eine Erlös -
steigerung von 488 T€ (1,4 %). Die Winterdiensterlöse
erhöhten sich um 39 T€ (2,5 %).  
Die Umsatzerlöse der Nebengeschäfte sanken um 611 T€
(- 11,2 %). In erster Linie ist dieses auf die rückläufige
Entwicklung der Papiervermarktungspreise zurück zu
führen. Weitere Erlösreduzierungen ergaben sich im
Einzelnen im Bereich der Deponieanlieferungen in
Höhe von 101 T€ (- 5,2 %), dem Dualen System Deutsch -
land von 64 T€ (- 3,5 %), dem Stadtanteil Straßen reini -
gung von 19 T€ (- 1,4 %) und der Anlieferung von Sonder-
müll in Höhe von 5 T€ (- 14,6 %).
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind in der Ver -
gleichs betrachtung zum Vorjahr um 954 T€ (- 44,06 %)
gesunken. Im Wesentlichen ist dies auf eine geringere
Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 271 T€
(- 45,93 %) sowie geringere betriebliche Erträge aus
Mieten und Pachten in Höhe von 102 T€ (- 42,27 %)
zurück zu führen. Des Weiteren führt eine geänderte
Abwicklung der Rückerstattung von Gebührenüber -
schüssen aus Vorjahren zu einer Reduzierung der son-
stigen betrieblichen Erträge in Höhe von 487 T€
(- 96,92 %). Ab 2012 werden die rückerstattungspflichti-
gen Gebührenüberdeckungen unter den Umsatzerlösen
erfasst.
Die Reduzierung der betrieblichen Aufwendungen um 
- 1.415 T€ (- 2,90 %) im Vergleich zum Vorjahr resultiert
in erster Linie aus der Reduktion der sonstigen betrieb-
lichen Aufwendungen in Höhe von insgesamt - 2.127 T€
(- 31,86 %). Im Einzelnen sanken hier insbesondere die
Haftpflichtbeiträge um 273 T€ (- 61,30 %) sowie der
Nachholungsanteil für die Nachsorge der ZDM I um
361 T€ (- 27,06 %). Des Weiteren werden ab 2012 die
rückerstattungspflichtigen Gebührenüberschüsse des
Wirtschaftsjahres in den Umsatzerlösen als Überdek-
kung aus der Gebührenkalkulation erfasst. 
Aufgrund einer tariflichen Entgelterhöhung um 3,5 %
stiegen die Personalkosten um 563 T€ (+ 3,60 %). 
Die Veränderung des Finanzergebnisses im Vergleich
zum Vorjahr in Höhe von - 839 T€ basiert auf den höhe-
ren zinsähnlichen Aufwendungen aufgrund der Auf -
zinsung von Deponierückstellungen.
Im Vergleich zu 2011, in dem für die Ermittlung des
Bar wertes der Deponierückstellungen ein Zinssatz, be -
zogen auf die Gesamtrestlaufzeit der Nachsorge verpflich-
tung, zugrunde gelegt wurde, ist in 2012 in Anlehnung
an den Rechnungslegungsstandard des IDW jeweils ein
restlaufzeitentsprechender durchschnittlicher Markt -
zinssatz, der von der Deutschen Bundesbank veröffent-
licht worden ist, als Abzinsungszinssatz angewendet
worden.

28 | Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss
Saubere Lösung
IV. Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme ist im abgelaufenen Wirtschaftsjahr
um 706 T€ (1,14 %) gestiegen. Auf der Aktivseite der
Bilanz erhöhte sich das Anlagevermögen um 1.376 T€
(4,19 %), dem gegenüber steht ein Rückgang des Um -
laufvermögens um 562 T€ (- 1,95 %). Der Rückgang des
Umlaufvermögens resultiert zum einen aus der Ver rin -
gerung der saldierten Forderungen. Die Forderungen
ge gen die Stadt Münster konnten in Höhe von 572 T€ 
(- 17,99 %) reduziert werden, die Forderungen gegenü-
ber DSD erhöhten sich um 440 T€ (34,56 %).
Zum anderen resultiert der Rückgang des Umlaufver -
mögens aus der Abnahme der liquiden Mittel in Höhe
von 341 T€. 
Auf der Passivseite der Bilanz verringerte sich das Ei -
genkapital um 634 T€. (- 4,64 %). Die Rücklagen der
AWM haben sich gegenüber dem Vorjahr um die Ge -
winnzuführung (1.603 T€) des Jahres 2011 erhöht, je -
doch korrelierend zur Veränderung der liquiden Mittel
um die Auszahlung des Konsolidierungsbeitrages an
die Stadt Münster in Höhe von 2.000 T€ verringert.
Das Jahresergebnis liegt um 236 T€ unterhalb des
Vor jahres.
Die Überschüsse des Vorjahres aus den BGA DSD,
Straßenreinigung und Containerdienst wurden dem
Sonderposten AWM-Dienstleistungen und der Über-
schuss des Vorjahres aus dem BGA Photovoltaik dem
Sonderposten aus Photovoltaik-Überschüssen zuge-
führt. Die Rückstellungen liegen insbesondere auf -
grund der Umgliederung der Gebührenüberschüsse
NEU in die Verbindlichkeiten mit 3.789 T€ (- 8,47 %)
unter Vorjahresniveau. 
Die Verbindlichkeiten insgesamt haben sich im Ver -
gleich zum Vorjahr um 5.083 T€ erhöht. Der Anstieg
beruht in erster Linie auf der Umgliederung der Ge -
bührenüberschüsse aus Vorjahren von den Rückstel -
lungen in die Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten wurden um 274 T€ redu -
ziert.
Mit der Stadt Münster besteht seit Januar 2003 eine
sogenannte Cash-Pool-Management-Vereinbarung,
mittels derer die Liquiditätsströme der Stadt und ihrer
Beteiligungen optimiert werden. Im Rahmen dieser
Vereinbarung wurde den AWM ein unverändertes
Kassenkreditvolumen von 500 T€ eingeräumt.
Die Gesamtinvestitionen lagen im Jahr 2012 bei 5.201 T€.
Davon wurden 442 T€ in Anlagen der Stadtreinigung,
2.016 T€ in Anlagen der Abfallwirtschaft und 1.484 T€
in Grundstücke mit Betriebs- und anderen Bauten inve-
stiert. Der verbleibende Anteil entfällt in Höhe 683 T€
auf Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie in Höhe
von 576 T€ auf geleistete Anzahlungen und Anlagen im
Bau. Die vorgenannten Investitionen wurden aus eige-
nen Mitteln finanziert.
Die Stabilität und Liquidität der AWM ist bei einer An -
lagendeckung von 157,94 % (Deckungsgrad II) vollstän-
dig durch mittel- und langfristig zur Verfügung stehen-
des Eigenkapital und Fremdkapital finanziert. Die An -
lagendeckung durch Eigenkapital (Deckungsgrad 1)
beträgt 38,09 %. 
Die Liquidität II (kurzfristige Liquidität) beträgt am
Bilanzstichtag 17.544 T€ und weist damit weiterhin
eine hohe Überdeckung auf.
Das kurzfristige realisierbare Schuldendeckungspoten tial
deckt in vollem Umfang das kurzfristige Fremd kapital.
Die Eigenkapitalquote beträgt – ohne Betrach tung des
Sonderpostens aus Überschüssen AWM-Dienstleis tun -
gen und Photovoltaik-Überschüssen – zum Bilanzstich -
tag 20,85 %, die kurzfristige Fremdkapitalquote 11,47 %.
Die AWM waren und sind jederzeit in der Lage, ihren
finanziellen Verpflichtungen nachkommen zu können.
V. Nachtragsbericht
Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach
dem Schluss des Wirtschaftsjahres 2012 eingetreten,
die eine Auswirkung auf die im Jahresabschluss darge-
stellte Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.

Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss | 29
Saubere Lösung
VI. Risikobericht 
Um bestehenden und möglichen Risiken für das Unter -
nehmen frühzeitig und wirksam begegnen zu können,
haben die AWM im Jahr 2001 ein Risikomanagement -
system eingeführt. Dieses entspricht den Maßgaben
des am 01.05.1998 in Kraft getretenen Gesetzes zur
Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich
(KonTraG) sowie dem § 10 der mit Wirkung vom
24.11.2004 in Kraft getretenen Eig-VO NRW.
Das Risikomanagement bei den AWM vollzieht sich in
drei aufeinander aufbauenden Abschnitten, der Risiko -
inventur, der Risikobewertung und der Risikofrüherken -
nung und -handhabung.
Zur Risikofrüherkennung wurden Kennzahlen definiert
und Toleranzgrenzen festgelegt. Alle erkannten Risiken
für das Unternehmen werden kontinuierlich beobach-
tet und bewertet. Der Risikobericht 2012/2013 ist er -
stellt. Im Vergleich zum Vorjahr wurden keine neuen
Risiken inventarisiert.
Als wesentliche Risiken wurden identifiziert:
- Änderung der Politik;
- Änderung der Wettbewerbssituation;
- Änderung der Rechtslage;
- Strategische Ausrichtung geht nicht konform mit 
Rahmenbedingungen;
- Es findet keine Marktbeobachtung statt;
- Es liegt kein Leistungs- und Produkt-Portfolio vor;
- Dienstleistungsvertrag enthält Rechtsfehler;
- Es kommt zu Haftpflichtschäden über 26 Mio. € 
Versicherungssumme;
- Nicht versicherte Schäden auf dem Betriebshof;
- Erstellung/Fortschreibung Abfallwirtschaftskonzept 
(AWK)/Abfallwirtschaftsplan (AWP);
- Umsetzung des Abfallwirtschaftkonzeptes;
- Korruption und Unterschlagung.
Um mögliche aus den Risiken resultierende Schäden zu
vermeiden, zu verringern oder zu kompensieren, sind
geeignete Vorsorgemaßnahmen getroffen worden.
Unter anderem veranlasst durch den feuerbedingten
Totalverlust des Busfuhrparks bei den Vestischen Ver -
kehrs betrieben am Jahresanfang 2012 hat die Werklei -
tung das Büro Sittner in Leipzig beauftragt, die versi-
cherbaren Risiken bei den AWM neu zu bewerten und
zu aktualisieren. Als Sekundärziel dieser Bestands -
aufnahme und Neubewertung wird das AWM-Ver -
sicherungsportfolio gestrafft und im Ergebnis der Auf
wand für die erforderlichen Versicherungen minimiert.
VII. Prognosebericht
Die AWM planen für das Wirtschaftsjahr 2013 bei Er -
trägen (incl. Erträge aus Inanspruchnahme von Ver pflich -
tungen für Gebührenüberdeckungen) von ins gesamt
52.348 T€ und gesamten Aufwendungen von 50.151 T€
einen Jahresüberschuss von 2.197 T€. 
Konsolidierungsbeiträge der AWM
Neben den gebührenfinanzierten Betriebsbereichen
haben die gewerblichen Geschäftsfelder der AWM eine
finanziell und prozessual unterstützende Funktion: Sie
tragen zur Minderung der Gebührenlasten im Bereich
der privaten Haushalte bei und haben darüber hinaus
die bisher geleisteten im Quervergleich mit den übri-
gen Verwaltungsbereichen und Beteiligungen erheb-
lichen Konsolidierungsbeiträge an die Stadt Münster
ermöglicht.
Diese Einschätzung aus den vorjährigen Lageberichten
der AWM schlägt sich auch in 2012 angesichts der
schwierigen Haushaltssituation der Stadt Münster im
wirtschaftlichen Ergebnis der AWM nieder, da die AWM
im Jahr 2012 insgesamt 2 Mio. € an Erträgen zur Kon -
solidierung des städtischen Haushaltes aus dem Eigen -
kapital der AWM – kumuliert aus den Jahresergebnissen
2010 bis 2012 – zugeführt haben.

30 | Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss
Saubere Lösung
Insgesamt erfolgten Auszahlungen an die Stadt
Münster von 2008 bis einschließlich 2012:
Konsolidierungsvereinbarung Nr. 244 1.250.000,00 €
Konsolidierungsbeitrag aus Über- 2.000.000,00 €
schüssen sonstiger Nebengeschäfte, 
Verzinsung liquider Mittel, AfA-Unter-
schiedsbetrag nach HGB und 
Gebührenrecht 
Kalkulatorische Verzinsung 1.301.171,36 €
––––––––––––
4.551.171,36 €
Neben der Auszahlung der geplanten Überschüsse in
Höhe von rund 638 T€ jährlich sind für die Jahre 2013 –
2018 weitere Konsolidierungsbeiträge von jährlich 550 T€
aus Überschüssen sonstiger Nebengeschäfte und kal-
kulatorischer Verzinsung an den städtischen Haushalt
abzuführen.
Die bereits in den Vorjahren formulierte Voraussetzung
eines neudefinierten unternehmerischen Handlungs -
rahmens für die AWM wurde in 2012 weiterverfolgt. In
Begleitung von Ernst & Young und der Kanzlei Gruneberg
Rechtsanwälte aus Köln sind die Grundlagen für die
Weiterentwicklung der AWM in eine Anstalt des Öffent-
lichen Rechts analysiert und mit dem städtischen Be -
teiligungsmanagement sowie dem Personal- und Or -
ganisationsdezernenten der Stadt Münster diskutiert
worden.
Die aus der Sicht der AWM-Werkleitung zur weiteren
ergebnisorientierten Entwicklung der AWM erforderli-
che Entscheidung über eine Umwandlung steht auf
städtischer Seite jedoch nach wie vor aus. 
Flächendeckende Einführung einer kommunalen
Wertstofftonne in Münster
Um die Erfolge bei der getrennten Erfassung und Ver -
wertung von Wertstoffen in Münster über die be stehen -
den Behältersysteme und Recyclinghöfe hinaus weiter
zu erhöhen, werden die AWM in 2013 unter Einbezie -
hung der Ergebnisse aus den Pilotgebieten mit einer
Wertstofftonne unter kommunaler Trägerschaft ein
Konzept für die Optimierung der Wertstofferfassung
erarbeiten und dem Rat zur Beschlussfassung vorlegen. 
Klimaschutzorientierte Weiterentwicklung der
Abfallbehandlung in Münster
Mit einer Studie des Öko-Institut/Ressource Abfall
wurde die Bilanz der Beiträge der Abfallwirtschaft in
Münster zum Klimaschutz für die Jahre 1990 und 2007
vorgelegt. Mit detailliert untersuchten Szenarien für
das Jahr 2020 wurden dabei auch die zukünftigen Aus -
wirkungen einzelner Optimierungsszenarien für die
zukünftige Abfallbehandlung ermittelt.
Die Untersuchungsergebnisse wurden der Politik im
Werksausschuss der AWM vorgestellt und in einem
inter fraktionell besetzten Arbeitskreis unter Modera -
tion der AWM mit dem Ziel diskutiert, ein konsensual
tragfähiges neues Abfallwirtschaftskonzept (AWK)
unter Beibehaltung von Sortier- und Biogastechnologie
für die Stadt Münster ab dem Jahr 2015 zu erarbeiten.
In einem ersten Zwischenschritt wurde im Herbst 2012
von allen Fraktionen ein Letter of intent unterzeichnet,
mit dem der politische Wille zum Ausdruck gebracht
worden ist, auch das zukünftige Abfallwirtschafts kon -
zept ohne Müllverbrennung für die gesamten Siedlungs-
abfälle aus Münster zu gestalten. Die AWM wurden
damit beauftragt, nur die Varianten aus den vorgeleg-
ten Szenarien planerisch weiter zu entwickeln, die eine
stoffstromspezifische Aufbereitung der Siedlungs ab -
fälle unter Einbeziehung der Vergärungstechnologie
beinhalten.
Planung und Realisierung eines neuen
Blockheizkraftwerkes 
Zur energetischen Verwertung der Deponie- und Bio -
gase im Entsorgungszentrum sowie der Klärgase des
Tiefbauamtes werden nach Abstimmung mit dem
Beteiligungsmanagement, dem Tiefbauamt und den
Stadtwerken Münster die AWM das erforderliche neue
zentrale Blockheizkraftwerk nunmehr allein vorfinan-

zieren und realisieren. Die Genehmigung für den Bau
und Betrieb der Anlage wurde bei der Bezirksregierung
Münster beantragt und wird im Frühjahr 2013 erwar-
tet. Die Ausschreibung der Anlagenbestandteile ist für
den Sommer vorgesehen. Für den Betrieb des neuen
BHKW bereiten die AWM einen Betriebsführungs ver trag
mit den Stadtwerken Münster vor, da auch das neue
BHKW in das Steuerungskonzept des zentralen Kraft -
werkes im Hafen Münster eingebunden werden soll.
Gesundheitsmanagement bei den AWM
AWM-intern haben die Themen demographische Ent -
wicklung und Krankenstand im Jahr 2012 an Relevanz
gewonnen.
Aufgrund des stetig ansteigenden Durchschnittsalters
im gewerblich eingesetzten Mitarbeiterbereich der
AWM und den in hohem Maße witterungsexponierten
Tätigkeiten in der Stadtreinigung und Abfallabfuhr sind
die krankheitsbedingten Ausfallzeiten signifikant ange-
stiegen. Vergleichbare Entwicklungen werden in den
letzten Jahren auch in anderen privaten und öffent-
lichen Entsorgungsunternehmen beobachtet.
Gleichzeitig hat sich insbesondere in den unteren Ein -
kommensbereichen des TVöD der wirtschaftliche Druck
auf Teile der Belegschaft stark erhöht mit der Folge stei-
gender Anteile von Privatinsolvenzen und psycho-sozia-
len Problemen.
Die Werkleitung hat in 2012 die Situation analysiert
und wird als Korrekturmaßnahme einerseits ein AWM-
eigenes innerbetriebliches Gesundheitsmanagement
und parallel ein mitarbeiterorientiertes Führungsleit -
bild (Gesunde Führung) implementieren, mit dem Ziel,
den Krankenstand wieder zu senken und die Leistungs -
fähigkeit der Belegschaft an die gestiegenen Alters -
gren zen der Rentenversicherung anzupassen.
Das innerbetriebliche Gesundheitsmanagement soll
dabei einerseits curativ-präventive Betreuung an den
jeweiligen Arbeitsplätzen gerade auch in den gewerb-
lichen Einsatzbereichen bei den AWM leisten und auch
die betriebliche Sozialberatung des Personalamtes bei
der Stadt Münster durch psycho-soziale Individualbera -
tungen der AWM-Mitarbeiter unterstützen. 
VIII. Sonstiges
Die AWM haben im Wirtschaftsjahr 2012 die öffentliche
Zwecksetzung im Sinne des § 107 ff. der Gemeinde -
ordnung NRW erfüllt. Die Geschäfte wurden im Sinne
der gültigen Satzungen durchgeführt.
IX. Berichterstattung über Sachverhalte im Sinne von 
§ 53 Abs. 1 Nr. 2 Haushaltsgrundsätzegesetz
Der Werkleiter hat gemäß § 25 Abs. 2 EigVO NRW im La -
gebericht auch auf Sachverhalte einzugehen, die Ge gen -
stand der Prüfung nach § 53 Haushaltsgrundsätzegesetz
(HGrG) sein können. Auf berichtspflichtige Sachverhalte
ist im Rahmen der bisherigen Berichterstattung einge-
gangen worden. 
Münster, den 31. März 2013
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
Patrick Hasenkamp
Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss | 31
Saubere Lösung

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks
Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung ha-
ben wir den Abfallwirtschaftsbetrieben Münster für die
Buchführung 2012 und den als Anlagen 1 bis 3 beige-
fügten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 sowie
den in Anlage 4 wiedergegebenen Lagebericht folgen-
den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:
„Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz,
Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Ein-
beziehung der Buchführung und den Lagebericht der
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster für das Wirtschafts -
jahr vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012 geprüft.
Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss
und Lagebericht nach den deutschen handelsrecht-
lichen Vorschriften und den Vorschriften der EigVO NRW
liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter
des Betriebs. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage
der von uns durchgeführten Prüfung eine Be urteilung
über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buch -
führung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 106
GO NRW und § 317 HGB unter Beachtung der vom Insti-
tut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorge-
nommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und
durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die
sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss
unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesent-
lich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt
werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen
werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und
über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des
Betriebs sowie die Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die
Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen
Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht über-
wiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die
Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bi -
lanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschät -
zungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung
der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prü -
fung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere
Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresab schluss
den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Be -
achtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Be -
triebs. Der Lagebericht steht in Ein klang mit dem Jahres-
abschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild
von der Lage des Betriebs und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.“
Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahres -
abschlusses zum 31. Dezember 2012 (Bilanzsumme
EUR 62.481.690,91; Jahresüberschuss EUR 2.296.619,30)
und des Lageberichts für das Wirtschaftsjahr 2012 der
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster haben wir in Über-
einstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und
den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung
bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450) erstattet.
Duisburg, den 6. Mai 2013
PKF FASSELT SCHLAGE
Partnerschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Rechtsanwälte
Lickfett Norta
Wirtschaftsprüferin Wirtschaftsprüfer
32 | Geschäftsbericht 2012 | Jahresabschluss
Saubere Lösung
Bestätigungsvermerk

Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
Rösnerstraße 10 
48155 Münster
Telefon: 0251/60 52 53
Telefax: 0251/60 52 48
awm@stadt-muenster.de
www.awm.muenster.de 
Recyclingpapier aus 100 % Altpapier
X&Y Design | Münster
Saubere
Lösung

Beschlussvorlage

5063 Zeichen

V/0306/2013 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Feststellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts der AWM für das Wirtschaftsjahr 2012 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
19.06.2013 Werksausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe Vorberatung 
09.07.2013 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 
10.07.2013 Hauptausschuss Vorberatung 
10.07.2013 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der in der Anlage beigefügte Jahresabschluss der AWM für das Geschäftsjahr 2012 (B ilanz, 
GuV und Anhang) wird festgestellt. 
 
2. Der Lagebericht (Anlage) wird zur Kenntnis genommen. 
 
3. Der von den AWM erwirtschaftete Jahresüberschuss beträgt    2.296.616,30 €.  
    Es wird 
 der allgemeinen Rücklage       1.711.198,22 € 
 dem allgemeinen Haushalt          671.495,68 € 
zugeführt.  
Der Verlust aus dem Betrieb gewerbliche Art (BGA) der Photo voltaikanlage sowie der Verlust 
aus dem BGA AWM-Dienstleistungen werden durch die Entnahme aus  
 dem Sonderposten aus Photovoltaik-Überschüssen in Höhe von         8.093,33 € 
 dem Sonderposten aus Überschüssen AWM-Dienstleistungen 
in Höhe von               77.981,27 € 
ausgeglichen. 
 
 
 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0306/2013 
Auskunft erteilt: 
Frau Eichwald 
Ruf: 
6052-43 
E-Mail: 
Eichwald@awm.stadt-muenster.de  
Datum: 
27.05.2013 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0306/2013 
4. Dem Werksausschuss wird für das Wirtschaftsjahr 2012 Entlastung erteilt. 
 
 
 
 
Begründung: 
Die PKF FASSELT SCHLAGE Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Duisburg hat im Auftrag der AWM 
mit Zustimmung der Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein-Westfalen den Jahresabschluss und den 
Lagebericht des Wirtschaftsjahres 2012 geprüft. Die geprüften Unterlagen sind gem. § 14 der B e-
triebssatzung dem Werksauschuss und dem Rat vorzulegen. 
 
1. Jahresabschluss 2012 
 
 Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 705.667,99 € erhöht. 
 
 
 Die Umsatzerlöse 2012 betrugen insgesamt rd. 49.997 T€ 
       
      Davon entfielen auf die 
 
 Abfallwirtschaft 
 Abfallabfuhr 34.651 T€ 
 Abfalldeponierung/-verwertung 1.859 T€  
 Problemabfälle                                                                                     31 T€  
 DSD-Bereich 1.773 T€ 
 
 Stadtreinigung 5.223 T€ 
      Winterdienst                                                                                          1.622 T€ 
          
 Nebengeschäfte 4.838 T€ 
 
 Der Jahresüberschuss in Höhe von 2.296.619,30 € resultiert in Höhe von 372.297,86 € 
      aus dem Unterschied zwischen den gesetzlichen Grundlagen der Gebührenka lkulation und 
den Ansätzen der Handelsbilanz, in Höhe von 1.342.991,36 € aus der kalkul atorischen Verzin-
sung, in Höhe von 406.472,99 € aus der Verzinsung liquider Mittel, in Höhe von 234.107,95 € 
aus dem Überschuss der übrigen Nebengeschäfte und in Höhe von 26.823,74 € aus Anlag e-
abgängen. Die Photovoltaikanlage als Betrieb gewerblicher Art (BGA) erwirtschaftete einen 
Verlust in Höhe von 8.093,33 € und der BGA -AWM-Dienstleistungen erwirtschaftete einen Ver-
lust von 77.981,27 €. Die Verluste werden durch eine Entnahme aus dem Sonderp osten Pho-
tovolktaik-Überschüsse und dem Sonderposten Überschüsse AWM -Dienstleistungen in en t-
sprechender Höhe ausgeglichen. 
 
 Die Gesamtinvestitionen lagen im Jahr 2012 bei 5.201  T€. Davon wurden 442  T€ in A nlagen 
der Stadtreinigung, 2.016 T€ in Anl agen der Abfallwirtschaft und 1.484 T€ in Grundstücke mit 
Betriebs- und anderen Bauten inve stiert. Der verbleibende Anteil in Höhe von 683 T€  entfällt 
auf Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie in Höhe von 576 T€ auf geleistete Anzahlungen 
und Anlagen im Bau. 
 
      Gemäß § 4 der EigVO wird dem Werksausschuss für das Wirtschaftsjahr 2012 Entlastung  
      erteilt. 
 
 Die Entlastung der Werkleitung erfolgt gemäß § 5 Abs. 5 Satz 2 EigVO  vom 16. November 
2004 durch den Werksausschuss. Hiermit wird sich der Werksauss chuss in seiner nächsten 
planmäßigen Sitzung befassen.

- 3 - 
V/0306/2013 
2. Lagebericht 
 
Zum Lagebericht wurde seitens der PKF FASSELT SCHLAGE Wirtschaftsprüfungsgesellschaft  
festgestellt, dass dieser entsprechend § 25 EigVO aufgestellt worden ist, im Einklang mit dem 
Jahresabschluss steht und die sonstigen Angaben im Lagebericht keine falsche Vorstellung von  
der Lage des Eigenbetriebes erwecken. 
 
 
3.  Prüfungsergebnis 
 
 Die PKF FASSELT SCHLAGE Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erteilt den AWM für das Wir t-
schaftsjahr 2012 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. 
 
Die weiteren Einzelheiten zum Jahresabschluss 2012 können den beigefügten Unterlagen entnom-
men werden. 
Darüber hinaus werden die Abschlussergebnisse vom Prüfungsleiter der  PKF FASSELT SCHLA-
GE Wirtschaftsprüfung sgesellschaft in der Werksausschusssitzung am 19.06.2013 im Rahmen 
einer Jahresabschlussbesprechung im Einzelnen erläutert. 
 
I. V. 
 
gez. 
 
Reinkemeier 
Stadtkämmerer 
 
Anlagen: 
Jahresabschluss der AWM (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang)  
Lagebericht

Beratungsverlauf (4)

19.06.2013 Werksausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe
TOP 4 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
09.07.2013 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften
TOP 4.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
10.07.2013 Hauptausschuss
TOP 14 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
10.07.2013 Rat
TOP 16 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Eulerstraße
  • Rösnerstraße 10
  • Kinderhaus

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0306/2013
Typ
Vorlagen
Datum
03.05.2013
Erstellt
06.10.2020 14:37