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V/0394/2015

Feststellung der Jahresabschlüsse 2014 der Kommunalen Stiftungen

Vorlagen 05.05.2015

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 17.06.2015, TOP 45

Beschlussvorlage

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Anlage 1

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Anlage 2

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Beschlussvorlage

11346 Zeichen

V/0394/2015 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Feststellung der Jahresabschlüsse 2014 der Kommunalen Stiftungen 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
03.06.2015 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz 
  und Arbeitsförderung Vorberatung 
17.06.2015 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 
17.06.2015 Rat Entscheidung 
 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Die in der Anlage beigefügten Jahresabschlüsse für das Wirtschaftsjahr 2014 der von der Stadt 
Münster verwalteten rechtlich selbstständigen Stiftungen 
Magdalenenhospital 
Siverdes 
Vereinigte Pfründnerhäuser 
Pfründnerhaus Kinderhaus 
Bürgerwaisenhaus 
und der rechtlich unselbstständigen Stiftungen 
Friedrich und Irmgard Buschmann 
Generalarmenfonds 
Hüfferstiftung 
sowie der Eigentümergemeinschaften 
288 Wohnungen Münster-Coerde 
Altenzentrum Klarastift 
Gesundheitshaus 
Altenwohnungen Finkenstraße 
Altenwohnungen Kirchhoffweg 
werden festgestellt. 
 
2. Für die Prüfung der Jahresabschlüsse des Geschäftsjahres 2015 der Kommunalen Stiftu ngen 
wird die Curacon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Münster, bestellt. 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0394/2015 
Auskunft erteilt: 
Frau Westphal 
Ruf: 
492-5902 
E-Mail: 
Westphal@stadt-muenster.de  
Datum: 
12.05.2015 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0394/2015 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Der städt. Haushalt ist nicht betroffen. 
 
 
 
Begründung: 
1. Geschäftsjahr 2014 
Gemäß der Geschäftsanweisung für die von der Stadt Münster verwalteten Stiftungen legt 
die Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen dem Rat die testier ten Jahresabschlüsse für 
die o. g. acht Stiftungen und die fünf Eigentümergemeinschaften für das Geschäftsjahr 2014 
vor. Einige wesentliche Einflussfaktoren des zurück liegenden Geschäftsjahres werden nach-
folgend skizziert und können detaillierter auch dem  Geschäftsbericht zu den jeweiligen Ja h-
resabschlüssen entnommen werden. 
  Die wirtschaftlichen Eckdaten wurden in tabellarischer Form den Einzelabschlüssen als A n-
lage 1 vorangestellt. Die als Anlage 2 beigefügten Jahresabschlüsse umfassen jeweils die 
Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung, den Geschäftsbericht der Kommunalen Stiftungen 
sowie den Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers. 
  Vermögensverwaltung 
Das Gesamtergebnis der Vermögensverwaltungen  der acht kommunal verwalteten Stiftu n-
gen (und der zwei Stiftungsfonds) beträgt in 2014 rd. 1,9 Mio. Euro. 
Eine vergleichsweise deutliche Ergebnisverbesserung beruht bei den rechtlich selbstständ i-
gen Stiftungen seit 2012 auf einer wesentlich geringeren Belastung mit Verwaltungskosten. 
Die mit der Stadt Münster  getroffene Vereinbarung beinhaltet, dass Personalkostenanteile 
der Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen , die mit der reinen Vermögensverwaltung 
befasst sind, bei der Stadt verbleiben. Arbeitsanteile, die der Stiftungszweckerfüllung dienen, 
sind dageg en aus den Stiftungserträgen zu decken. Mit dieser Regelung sind die an den 
städtischen Haushalt zu erstattenden Personalaufwendungen um rd. 60 % geringer als in 
den Jahren davor; zusätzlich entfällt die Umsatzsteuerpflicht für den nicht zu erstattenden 
Anteil der Personalkosten. 
 
Vermögensverwaltung / Immobilien 
Die Kommunalen Stiftungen haben in 2014 rd. 2,7 Mio. Euro in ihren Immobilienbestand i n-
vestiert, davon betreffen rd. 510 TEUR die laufenden jährlichen Instandhaltungen der rd. 920 
Wohn- (und Gewerbe-) Einheiten. 
Sondermaßnahmen der Bauunterhaltung wurden mit rd. 2,2 Mio. TEUR umgesetzt. Im Ra h-
men der in den Jahren 2009 bis 2014 erfolgten Großsanierung der insgesamt 288 Stiftung s-
wohnungen im Stadtteil Coerde wurden die letzten 72 Wohnungen – u. a. auch energetisch 
aufwändig – renoviert. Diese Maßnahme ist nunmehr abgeschlossen. 
Vermögensverwaltung / Kapitalanlagen 
Im Jahr 2014 verzeichneten die Kapitalanlagen der externen Vermögensverwaltung  einen 
Wertzuwachs von rd. 1,3 %. Leichte Verluste aus Aktien anlagen konnten durch  überdurch-
schnittliche Erträge der Rentenanlagen kompensiert werden.  Seit Beginn der Zusammena r-
beit mit dem externen Vermögensverwalter im Jahr 2007 beträgt  der Wertzuwachs des Stif-
tungsportfolios insgesamt rund 3,15 Mio. Euro  (rd. 22 % über acht Jahre). Im Oktober 2014 
wurden die Vermögensverwaltungen der beteiligten sieben Stiftungen um insgesamt rd. 4,5 
Mio. Euro aufgestockt. 
Über die externe Verwaltung des liquiden Stiftungskapitals hinaus ist die Stiftung Vereinigte 
Pfründnerhäuser mit insgesamt rd. 520 TEUR in die Gewinnung von Solarenergie aus Foto-
voltaikanlagen auf stiftungseigenen Dächern im Stadtteil Coerde investiert. Die avisierte 
Sollverzinsung liegt bei 6 %; aktuell erfolgt die Auswertung der tatsächlich erzielten Rendite. 
Die Stiftung Siverdes ist seit 2010 per Genussrecht in Höhe von 500 TEUR an der Fotovol-
taikanlage auf der Zentraldeponie Münster II beteiligt ; dies wird jährlich mit einem Zinssatz 
von 4,8 % vergütet.

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V/0394/2015 
 
 Stiftungszweckerfüllung 
Ihre diversen Stiftungszwecke haben die Kommunalen Stiftungen im Jahr 2014 mit rd. 630 
TEUR umgesetzt (2013: 490 TEUR) und konnten damit in den zentralen Themenschwe r-
punkten „Bürgerschaftliches Engagement und Freiwilligenarbeit“, sowie „Wohnen und Leben 
im Alter“, aber auch mit dem S tiftungsfonds „Mitmachkinder“ sozial - und gesellschaftspoliti-
sche Akzente setzen. 
Wichtige Säulen kommunalen Stiftungshandelns sind die FreiwilligenAgentur Münster, als 
Infrastruktureinrichtung im Sektor Engagementförderung, sowie die Initiativen „Von Mens ch 
zu Mensch“ und „Mitmachkinder“. Das Förderprogramm „Mitmachkinder“ ist ein Stiftung s-
fonds bei der „Kinder - und Jugendhilfe -Stiftung Bürgerwaisenhaus“. Zuwendungen und 
Spenden von Privatpersonen und Unternehmen bestätigen das gesamtgesellschaftliche A n-
liegen, Kinder mit Armutsrisiko in der Erhöhung ihrer Teilhabechancen zu fördern und zu u n-
terstützen. Das Patenprogramm – neben der finanziellen Förderung die zweite Säule der 
Mitmachkinder - wurde in den Jahren 2011 bis einschließlich 2013 aus Mitteln der G ewinn-
ausschüttung der Sparkasse Münsterland Ost finanziert; 2014 konnte die Finanzierung aus 
Fördermitteln der Stiftung „help and hope“ erfolgen. 
Die Stiftung Siverdes hat im Berichtsjahr zusätzlich die Anschubfinanzierung für das Psycho-
soziale Zentrum für Flüchtlinge übernommen (siehe Vorlage Nr. V/0578/2014).  
   
 Eigentümergemeinschaften der Kommunalen Stiftungen 
Die fünf Eigentümergemeinschaften sind ein Zusammenschluss einiger Stiftungen für den 
(Bau und) Betrieb von Sozialwohnungen, Seniorenwohnanlage n und des Gesundheitsha u-
ses.  
 
Die Eigentümergemeinschaft in Coerde hat mit der Renovierung von 72 Wohnungen an der 
Breslauer Straße  und an der Coerheide die insgesamt sechsjährige Sanierung ihrer insg e-
samt 288 Wohnungen im Stadtteil beendet. Der aktuell bestehende Verlustvortrag in Höhe 
von rd. 1,9 Mio. Euro wird vermutlich in den nächsten zwei Jahren wieder zurück geführt 
sein. 
 
Die Eigentümergemeinschaft der 140 Altenwohnungen und des Begegnungszentrums am 
Altenzentrum Klarastift konnte das Geschäftsjah r mit einem Überschuss von rd. 178 TEUR 
abschließen. Planmäßig wurde mit 50 TEUR die Instandhaltungsrücklage für zukünftigen I n-
vestitionsbedarf weiter ausgebaut und der Rest als Gewinnbeteiligung an die beiden Pfrün d-
nerhaus-Stiftungen abgeführt. 
 
Die Eigentümergemeinschaft der Altenwohnungen am Kirchhoffweg weist einen Überschuss 
von knapp 9 TEUR aus, der ihrer Instandhaltungsrücklage zugeführt wurde. 
 
Die Seniorenwohnanlage an der Finkenstraße  hat ihren Überschuss von rd. 48 TEUR – in 
Kenntnis zukünftiger Bauunterhaltungsmaßnahmen - der eigenen Rücklage für Instandha l-
tungen zugeführt. 
 
Das Defizit aus dem Betrieb des Gesundheitshauses betrug in 2014 rd. 112 TEUR. Ursäc h-
lich für den hohen Zuschussbedarf sind abschließende Renovierungen (u. a. Vorplatz, ene r-
getische Optimierungen, Medienausstattung des Vortragsraums; siehe auch Vorlage Nr. 
V/0263/2013). 
 Kommunale Stiftungen 
Mit Ab schluss des Geschäftsjahres 2014  wurden – insbesondere bei den rechtlich selbst-
ständigen Stiftungen – aus Vorjahren bestehende Verl ustvorträge wieder in Gewinnvortr äge 
geführt.  
Die Stiftung Siverdes ist als Mehrheitseigentümerin an der „Grundstücksgemeinschaft Coe r-
de“ insbesondere durch die ausbleibende Gewinnabführung aufgrund der dortigen Sanierung

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V/0394/2015 
voraussichtlich noch bis 2017 bee inträchtigt. Zusätzlich wird sie im laufenden Geschäftsjahr 
ihre Immobilie an der Kolpingstraße (mit 26 Wohnungen) umfassend sanieren. 
Die Stiftung Magdalenenhospital wird in 2015 ihre Immobilien Am Alten Schützenhof und Am 
Küchenbusch (mit insgesamt 44 Wohnungen) grundständig renovieren. 
Investitionen in den – teilweise überalterten – Immobilienbestand der Kommunalen Stiftu n-
gen sind unabdingbar, um dort langfristig stabile (Miet)Erträge generieren zu können. 
 
Sowohl die rechtlich unselbstständige  Hüfferstiftung als auch die Friedrich und Irmgard 
Buschmann-Stiftung weisen mit rd. 80 bzw. 70 TEUR stabile Gewinnvorträge aus. Die Vo r-
beratung über die Verwendung von Stiftungsmitteln erfolgt hier jeweils in einem Kuratorium. 
Die Buschmann-Stiftung engagiert sich zurzeit insbesondere für die Bewerbung ihrer Woh n-
gruppe für an Demenz Erkrankte und ihre Angehörigen im Stadtteil Gievenbeck, die Hüffe r-
stiftung fördert mit ihren Stiftungsmitteln aktuell die Weiterentwicklung von KOMM für Me n-
schen mit Behinderungen und das Projekt „Zukunft durch Lernen“. 
Die Stiftung Generalarmenfonds ist durch den „Verlust“ ihrer (einzigen) Immobilie an der 
Gartenstraße stark beeinträchtigt; der hohe Verlustvortrag (rd. 290 TEUR) wird nur sehr 
langsam wieder abgebaut werden können. 
 
Die Abschlussprüfer, Frau Mihsler und Herr Averbeck von der Curacon GmbH aus Münster 
haben die Jahresabschlüsse der Stiftungen und ihrer Eigentümergemeinschaften geprüft und 
allen durch den Bestätigungsvermerk bescheinigt, dass diese unter Beachtung der Grund s-
ätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes 
Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage vermitteln. Die Prüfberichte beinhalten Da r-
stellungen zu den Veränderungen des Sachanlagevermögens und der langfristigen Verbin d-
lichkeiten. Weiterhin werden dort die Entwicklungen von Bilanzstruktur, Stiftungskapital, L i-
quidität und die Beurteilungen der Aufwands - und Ertragslage erläutert. Die Prüfberichte zu 
den Jahresabschlüssen 2014 stehen in der Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen zur 
Einsichtnahme zur Verfügung. 
2. Bestellung des Wirtschaftsprüfers für die Jahresabschlüsse 2015 
Nach dem rotationsbedingten Wechsel der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zu den Jahre s-
abschlüssen 2014 wird die Curacon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus Münster mit 
den Abschlüssen 2015 im nächsten Jahr ihre zweite Jahresabschlussprüfung bei den Ko m-
munalen Stiftungen durchführen.  
 
 
 
I. V. 
 
gez. 
Thomas Paal 
Stadtrat 
 
Anlagen: 
Anlage 1 - Zusammenfassung wirtschaftlicher Eckdaten 
Anlage 2 - Jahresabschlüsse zum 31.12.2014 
  
Die Anlage 2 können Sie unter https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/infobi.php 
einsehen; bitte das entsprechende Gremium, die Sitzung und die Vorlage wählen.

Anlage 1

8573 Zeichen

Stiftungen der Stadt Münster Anlagen zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 
Blatt 1 
1. Entwicklung der für Stiftungszwecke zur Verfügung stehenden Mittel 
Ergebnis Ergebnisan- Zuführung/ Zuführung zu Ergebnis Fü r Stiftungszwecke verwendete Mittel Entwicklung Mitt elvortrag/-vorgriff 
Vermögens- teile an Auflösung  Rücklage § 62 Vermögens- 
verwaltung Eigentümer- Rücklagen Abs.1 Nr 3 AO verwaltung Mittel- Mittel- 
ohne Anteile gemein- Instandhaltg. und Stiftungs- nach A uflösung Aufwen- Zuführung vortrag/ vortrag/ 
an Eigentü- schaften Betriebsmittel kapital Veränderung Rücklagen dungen Rücklagen Gesamt Zwischen- -vorgriff -vo rgriff 
mergemein. Nutzungsgeb. Rücklagen Projekte Projekte Proj ekte ergebnis 01.01.2014 31.12.2013 
Kapital 
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR 
Selbständige Stiftungen 
Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser * 192,6 76,9 -240, 0 -86,7 -57,2 0,0 0,0 0,0 0,0 -57,2 268,7 211,5 
Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus 66,6 51,3 0,0 -39,2 78 ,7 0,0 0,0 0,0 0,0 78,7 -53,0 25,7 
Stiftung Magdalenenhospital 444,2 0,0 -83,7 -148,0 212,5 92,4 214,6 72,4 194,6 17,9 253,0 270,9 
Stiftung Bürgerwaisenhaus 542,0 0,0 10,0 -404,4 147,6 45, 0 101,0 0,0 56,0 91,6 98,5 190,1 
Stiftung Siverdes 474,7 0,0 0,0 -150,7 324,0 243,8 286,7 238,8 281,7 42,3 -22,5 19,8 
Gesamt 1.720,1 128,2 -313,7 -829,0 705,6 381,2 602,3 311,2 532,3 173,3 544,7 718,0 
Unselbständige Stiftungen 
Stiftung Generalarmenfonds 46,9 0,0 0,0 -17,1 29,8 4,5 4,5 4,5 4,5 25,3 -312,6 -287,3 
Hüfferstiftung 7,4 0,0 0,0 -2,5 4,9 0,0 7,5 7,5 15,0 -10,1 91,2 81,1 
Buschmann Stiftung 48,1 0,0 -10,0 -17,1 21,0 0,0 16,2 0,0 16,2 4,8 66,8 71,6 
Gesamt 102,4 0,0 -10,0 -36,7 55,7 4,5 28,2 12,0 35,7 20,0 -154,6 -134,6 
Eigentümergemeinschaften 
EG Altenwohnungen Kirchhoffweg 9,2 0,0 -9,2 0,0 0,0 0,0 0, 0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 
EG 288 Wohnungen Münster-Coerde -1.644,4 0,0 0,0 0,0 -1. 644,4 0,0 0,0 0,0 0,0 -1.644,4 -290,6 -1.935,0 
EG Altenwohnungen Finkenstraße 48,3 0,0 -48,3 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 
EG Altenzentrum Klarastift 178,2 -128,2 -50,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 
EG Gesundheitshaus -112,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 
Gesamt -1.520,8 -128,2 -107,5 0,0 -1.644,4 0,0 0,0 0,0 0,0 -1.644,4 -290,6 -1.935,0 
  * Im Ergebnis Vermögensverwaltung der Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser ist das Ergebnis aus dem Betrieb der Fotovoltaikanlage 
    (wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb) in Höhe von TEUR 24,8 enthalten. 
der Verlust wird durch die Stiftung 
Magdalenenhospital ausgeglichen

Stiftungen der Stadt Münster Anlagen zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 
Blatt 2 
2. Gegenüberstellung Stiftungskapital zu langfristigem Vermögen 
Beteiligung nicht in 
Freie Sachanlagen Beteiligung Altenzentrum Immobilien 
Rücklage Nutzungs- Stiftungs- ./. Darlehen an Eigentü- K larastift GmbH/ angelegtes 
Stiftungs- nach § 62 gebundenes kapital ./. Sonder- mer gemein- Sozialholding Stiftungs- 
kapital Abs. 1 Nr. 3 AO Kapital gesamt posten schaften Kl arastift GmbH kapital 
Tsd. EURO Tsd. EURO Tsd. EURO Tsd. EURO Tsd. EURO Tsd. E URO Tsd. EURO Tsd. EURO 
Selbständige Stiftungen 
Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser 8.748,4 582,2 0,0 9 .330,6 900,0 3.302,4 0,0 5.128,2 
Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus 4.086,2 227,3 0,0 4.3 13,5 38,1 1.308,3 0,0 2.967,1 
Stiftung Magdalenenhospital 12.520,3 1.128,5 4.022,9 17 .671,7 13.209,4 2.696,0 1.460,3 306,0 
Stiftung Bürgerwaisenhaus 3.939,5 286,9 0,0 4.226,4 49,9 0,0 0,0 4.176,5 
Stiftung Siverdes 15.375,9 1.388,9 0,0 16.764,8 6.630,6 6 .160,8 0,0 3.973,4 
Gesamt 44.670,3 3.613,8 4.022,9 52.307,0 20.828,0 13.467,5 1.460,3 16.551,2 
Unselbständige Stiftungen 
Stiftung Generalarmenfonds 806,9 143,4 0,0 950,3 73,1 0,0 0,0 877,2 
Hüfferstiftung 84,4 51,9 0,0 136,3 0,0 0,0 0,0 136,3 
Friedrich und Irmgard Buschmann Stiftung 2.374,7 440,4 0,0 2.815,1 1.143,7 0,0 0,0 1.671,4 
Gesamt 3.266,0 635,7 0,0 3.901,7 1.216,8 0,0 0,0 2.684,9 
Eigentümergemeinschaften 
EG Altenwohnungen Kirchhoffweg 70,5 0,0 0,0 70,5 56,9 0,0 0,0 13,6 
EG 288 Wohnungen Münster-Coerde 7.966,4 0,0 0,0 7.966,4 6.081,2 0,0 0,0 1.885,2 
EG Altenwohnungen Finkenstraße 751,6 0,0 0,0 751,6 805,9 0,0 0,0 -54,3 
EG Altenzentrum Klarastift 2.222,2 0,0 0,0 2.222,2 2.332 ,6 0,0 0,0 -110,4 
EG Gesundheitshaus 2.456,8 0,0 0,0 2.456,8 2.171,3 0,0 0,0 285,5 
Gesamt 13.467,5 0,0 0,0 13.467,5 11.447,9 0,0 0,0 2.019,6 
Stiftungskapital langfristig gebundenes Vermögen

Stiftungen der Stadt Münster Anlagen zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 
Blatt 3 
3. Gegenüberstellung der Wirtschaftsjahre 2011 bis 2014 
Für Stiftungszwecke verwendete Mittel 
einschließlich Auflösung und 
Zuführung Rücklagen 
Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist 
2011 2012 2013 2014 2011 2012 2013 2014 31.12.2011 31.12.201 2 31.12.2013 31.12.2014 
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR 
Selbständige Stiftungen 
Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser * 133,6 217,6 289, 1 269,5 35,0 -35,0 0,0 0,0 -119,7 69,4 268,7 211,5 
Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus 52,8 86,8 131,2 117,9 0,0 0,0 0,0 0,0 -198,5 -140,5 -53,0 25,7 
Stiftung Magdalenenhospital 290,1 379,7 446,1 444,2 -29, 0 169,3 230,6 194,6 0,2 120,0 253,0 270,9 
Stiftung Bürgerwaisenhaus 135,0 172,8 282,6 542,0 60,3 86 ,3 95,7 56,0 -81,9 -24,1 98,5 190,1 
Stiftung Siverdes 309,7 388,1 446,9 474,7 239,4 228,7 259, 4 281,7 -99,8 -64,4 -22,5 19,8 
Gesamt 921,2 1.245,0 1.595,9 1.848,3 305,7 449,3 585,7 532,3 -499, 7 -39,6 544,7 718,0 
Unselbständige Stiftungen 
Stiftung Generalarmenfonds -68,2 20,9 54,3 46,9 5,9 8,0 2, 9 4,5 -351,8 -345,9 -312,6 -287,3 
Hüfferstiftung 8,7 9,1 8,1 7,4 0,0 0,0 0,0 15,0 79,7 85,8 91,2 81,1 
Buschmann Stiftung 46,3 47,2 73,7 48,1 1,0 2,5 0,0 16,2 10,6 28,6 66,8 71,6 
Gesamt -13,2 77,2 136,1 102,4 6,9 10,5 2,9 35,7 -261,5 -231,5 -154,6 -134,6 
Eigentümergemeinschaften 
EG Altenwohnungen Kirchhoffweg 6,6 2,6 0,8 9,2 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 
EG 288 Wohnungen Münster-Coerde -580,1 -567,2 -1.108,2 -1.644,4 0,0 0,0 -290,6 -1.644,4 0,0 0,0 -290,6 -1.935,0 
EG Altenwohnungen Finkenstraße 45,3 54,2 44,9 48,3 0,0 0, 0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 
EG Altenzentrum Klarastift 99,0 122,1 132,9 178,2 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 
EG Gesundheitshaus -104,1 -66,9 -73,7 -112,1 0,0 0,0 0,0 0, 0 0,0 0,0 0,0 0,0 
Gesamt -533,3 -455,2 -1.003,3 -1.520,8 0,0 0,0 0,0 -1.644,4 0,0 0,0 0,0 -1.935,0 
 * Im Ergebnis Vermögensverwaltung der Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser ist das Ergebnis aus dem Betrieb der Fotovoltaikanlage (wirtschaftlicher Geschäftsbe- 
    trieb) in Höhe von TEUR +11,6  im Jahresabschluss 2011, von TEUR + 27,1 im Jahresabschluss 2012, von TEUR  + 19,4 im Jahresabschluss 2013 und von 
    TEUR + 24,8 im Jahresabschluss 2014 enthalten. 
Ergebnis Vermögensverwaltung Mittelvortrag/-vorgriff

Stiftungen der Stadt Münster Anlagen zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 
Blatt 4 
Bankgut- Kurzfristig Bankguthaben 
Rücklage Rücklage Summe Bankgut- haben/Wert- angelegtes . /. Rücklagen 
für Instand- für Mittel- Rücklagen/ haben/Wert- papiere ./. Stiftungs- ./. Stiftungs- 
haltung Projekte vortrag Mittelvortrag papiere Rücklagen kapital kapital 
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR 
Selbständige Stiftungen 
Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser 240,0 0,0 211,5 451 ,5 5.966,1 5.514,6 5.128,2 386,4 
Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus 0,0 0,0 25,7 25,7 3.04 3,8 3.018,1 2.967,1 51,0 
Stiftung Magdalenenhospital 1.242,4 257,8 270,9 1.771,1 2.822,3 1.051,2 306,0 745,2 
Stiftung Bürgerwaisenhaus 15,0 159,3 170,1 344,4 4.513,3 4.168,9 4.176,5 -7,6 
Stiftung Siverdes 607,4 265,0 19,8 892,2 5.040,4 4.148,2 3.973,4 174,8 
Gesamt 2.104,8 682,1 698,0 3.484,9 21.385,9 17.901,0 16.551,2 1.349,8 
Unselbständige Stiftungen 
Stiftung Generalarmenfonds 0,0 20,0 -282,8 -262,8 658,1 9 20,9 877,2 43,7 
Hüfferstiftung 0,0 7,5 81,1 88,6 225,3 136,7 136,3 0,4 
Friedrich und Irmgard Buschmann Stiftung 40,0 0,0 71,6 111,6 1.794,4 1.682,8 1.671,4 11,4 
Gesamt 40,0 27,5 -130,1 -62,6 2.677,8 2.740,4 2.684,9 55,5 
Eigentümergemeinschaften 
EG Altenwohnungen Kirchhoffweg 128,0 0,0 0,0 128,0 31,9 - 96,1 13,6 -109,7 
EG 288 Wohnungen Münster-Coerde 0,0 0,0 -1.935,0 -1.935 ,0 340,9 2.275,9 1.885,2 390,7 
EG Altenwohnungen Finkenstraße 554,4 0,0 0,0 554,4 47,8 - 506,6 -54,3 -452,3 
EG Altenzentrum Klarastift 200,0 0,0 0,0 200,0 98,4 -101, 6 -110,4 8,8 
EG Gesundheitshaus 0,0 0,0 0,0 0,0 56,4 56,4 285,5 -229,1 
Gesamt 882,4 0,0 -1.935,0 -1.052,6 575,4 1.628,0 2.019,6 -391,6 
Rücklagen/Stiftungskapital 
4. Gegenüberstellung Bankguthaben/Wertpapiere zu Rücklagen und kurzfristig angelegtem Stiftungskapital

Anlage 2

112596 Zeichen

Jahresabschluss 2014 
 
der 
 
Stiftung Magdalenenhospital 
 
 
 
 
 
Bilanz zum 31.12.2014 
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2014 
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Jahresabschluss 2014Stiftung Magdalenenhospital
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2014
A k t i v aP a s s i v a------------- -----------------
VorjahrVorjahr
EUREUREURTEUREUREUREURTEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Stiftungskapital 12.520.333,06 12.520,3
I. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche II. Rücklagen
     Rechte mit Wohnbauten 24.740.924,51 25.392,9 1. Nutzungsgebundenes Kapital 4.022.916,54 4.139,2
2. Einrichtung und Ausstattung939,001,02. Freie Rücklage nach § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO1.128.525,00980,5
3. Anlagen im Bau12.679,1624.754.542,670,03. Rücklage für Instandhaltung1.242.439,161.042,4
4. Rücklage für Betriebsmittel255.645,94255,6
II. Finanzanlagen 5. Rücklage für Projekte   257.822,976.907.349,61277,8
1. Wohnungen Münster-Coerde 796.642,11796,6
2. Altenwohnungen Finkenstraße  375.813,73 389,3 III. Mittelvortrag 270.911,50 19.698.594,17 253,2
3. Altenwohnungen Kirchhoffweg  49.332,77 52,8
4. Gesundheitshaus  1.474.184,98 1.503,1 B. Sonderposten aus Zuschüssen und
5. Altenzentrum Klarastift gGmbH  1.410.358,35 1.410,4     Zuweisungen zur Finanzierung
6. Sozialholding Klarastift GmbH  50.000,00  4.156.331,94  28.910.874,61 50,0     des Sachanlagevermögens              885.189,00 915,8
B. Umlaufvermögen C. Rückstellungen 50.580,00 36,8
I. Forderungen und sonstige D. Verbindlichkeiten
    Vermögensgegenstände    1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.659.912,76 11.183,0
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 16.924,16 34,2      - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:
      - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als         EUR 447.886,41 (i.V. TEUR 476,7)
        einem Jahr: EUR 0,00  (i.V. TEUR 0,0) 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit     und Leistungen 7.554,88 5,3
    denen ein Beteiligungsverhältnis besteht80.291,700,0      - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
      - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als       Jahr: EUR 7.554,88 (i.V. TEUR 5,3)
        einem Jahr: EUR 0,00  (i.V. TEUR 0,0) 3. Verbindlichkeiten gegenüber
3. Sonstige Vermögensgegenstände35.014,383.522,7     Unternehmen, mit denen ein 
      - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als      Beteiligungsverhältnis besteht472.134,05552,2
        einem Jahr: EUR 0,00  (i.V. TEUR 0,0) 132.230,24       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:
        EUR 472.134,05 (i.V. TEUR 552,2)
II. Wertpapiere 1.891.314,631.532,34. Sonstige Verbindlichkeiten92.781,7211.232.383,412.834,1
     - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten        Jahr: EUR 92.781,72 (i.V. TEUR 2.834,0)
Guthaben bei Kreditinstituten 930.948,87 2.954.493,74 309,5
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.378,23 1,4____ ___________ _______ ____ ___________ _______
31.866.746,5834.996,231.866.746,5834.996,2
====  ===========  ======= ====  ===========  =======

Jahresabschluss 2014Stiftung Magdalenenhospital
Anlage 2
IstPlanIst
201420142013
EUREUREUR
  1. Mieterträge, Erbbauzinsen, Pachten1.521.844,521.537.400,001.527.090,91
  2. Sonstige betriebliche Erträge
        - davon aus verbundenen Unternehmen
          EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0)         33.076,198.300,0013.573,16
  3. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten30.525,0030.520,0030.525,00
  4. Aufwendungen für bezogene Sach- und
      Dienstleistungen
      a) Verwaltungsbedarf211.847,75172.770,00157.845,12
      b) Steuern, Abgaben, Versicherungen347,721.500,001.934,52
      c) Instandhaltung78.564,69111.500,0075.157,52
  5. Abschreibungen auf Sachanlagen und
      immaterielle Vermögensgegenstände652.026,00652.030,00652.967,80
  6. Sonstige betriebliche Aufwendungen2.681,623.700,004.948,96
  7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge69.664,7125.200,0074.846,53
  8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und
       auf Wertpapiere des Umlaufvermögens6.454,530,003.529,98
  9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen258.964,03268.900,00303.605,09
10. Ergebnis Vermögensverwaltung444.224,08391.020,00446.046,61
11. Aufwendungen im Sinne des Stiftungszweckes
      - Altenfreundliche Wohnungen 7.791,25 25.000,00 25.367,93
      - Betrieb Gesundheitshaus 112.134,05 80.520,00 73.702,08
      - Von Mensch zu Mensch 59.572,08 80.000,00 70.832,31
      - Umzugshilfen 34.141,36 25.000,00 24.587,26
      - Veranstaltungsreihe "Heißes Eisen" 1.000,00 1.000,00 1.000,00
214.638,74211.520,00195.489,58
12. Jahresüberschuss229.585,34179.500,00250.557,03
13. Auflösung von Rücklagen208.623,33266.260,00230.847,26
14. Zuführung zu Rücklagen420.363,33460.340,00348.287,26
15. Mittelvortrag Vorjahr253.066,16253.066,16119.949,13
16. Mittelvortrag270.911,50238.486,16253.066,16
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2014_____________________________________

Jahresabschluss 2014  Stiftung Magdalenenhospital  
  
Geschäftsbericht  
Stiftungszweck und Aktivitäten 
 
Der Zweck der Stiftung Magdalenenhospital ist die Förderung des Wohlfahrts- und 
Gesundheitswesens sowie die selbstlose Unterstützung hilfsbedürftiger Personen im Bereich der 
Altenhilfe. 
Der Schwerpunkt der Stiftungsaktivitäten umfasst diverse Hilfestellungen zum Thema „Leben und 
Wohnen im Alter“. Im Eigentum der Stiftung Magdalenenhospital stehen 175 Altenwohnungen in 
verschiedenen Stadtteilen sowie das ehemals städtische Altenheim Klarastift, eine 141 Heim- und 
Pflegeplätze umfassende Altenhilfeeinrichtung mit zusätzlich 161 heimverbundenen 
Seniorenwohnungen. Seit 2007 gibt es im Klarastift auch eine Station für Wachkoma-Patienten. Im 
November 2014 wurde mit dem Anbau einer Tagespflegeeinrichtung und 10 Seniorenwohnungen 
begonnen; die Baumaßnahme soll Ende 2015 fertiggestellt sein. 
Die Umsetzung des Stiftungszwecks wurde in 2014 schwerpunktmäßig mit dem Nachbarschafts-
projekt “Von Mensch zu Mensch“ realisiert; weitere Aktivitäten lagen in den Förderprogrammen 
„Altenfreundliche Wohnungen“ und „Umzugshilfen“. Im Kontext ihrer Zweckerfüllung trägt die Stif-
tung Magdalenenhospital in 2014 letztmalig allein das Defizit aus dem Betrieb des Gesundheits-
hauses.  
 
Beteiligungen 
 
Eigentümergemeinschaften mit anderen Stiftungen bestehen bei folgenden Objekten: 
 
Eigentümergemeinschaft Anteil in % Beteiligungskapital 
in Euro 
Altenwohnungen Kirchhoffweg 70 %      49.333 
Altenwohnungen Finkenstraße 50 %    375.814 
288 Wohnungen Münster-Coerde 10 %     796.642 
Gesundheitshaus 60 %  1.474.185 
 
Die Stiftung Magdalenenhospital ist alleinige Gesellschafterin der Altenzentrum Klarastift gGmbH 
und der zum 01.01.2008 gegründeten Sozialholding Klarastift GmbH. 
 
Jahresergebnis 2014 
 
Die Vermögensverwaltung  der Stiftung Magdalenenhospital weist im Berichtsjahr einen Über-
schuss von rd. 444 TEUR aus (2013: rd. 446 TEUR). 
Erträge: Mieterträge für die Stiftungsimmobilien, Erbbauzinsen und Pachterträge sind in Höhe von 
rd. 1,5 Mio. Euro Bestandteil der Jahresrechnung. Die externe Vermögensverwaltung von liquidem 
Stiftungskapital konnte von realisierten Kursgewinnen aus Wertpapierverkäufen und von Zuschrei-
bungen profitieren. Insgesamt wurden in 2014 knapp 52 TEUR durch Kapitalerträge erwirtschaftet 
(2013: rd. 70 TEUR). 
Aufwendungen: Der Verwaltungsbedarf von rd. 212 TEUR beinhaltet Aufwendungen für z. B. die 
Wohnungs- und Vermögensverwaltung, anteilige Personalkosten der Geschäftsstelle oder die all-
gemeine Öffentlichkeitsarbeit der Kommunalen Stiftungen. Mit rd. 79 TEUR fielen die Instandhal-
tungsaufwendungen für die stiftungseigenen Immobilien 2014 vergleichsweise niedrig aus (Plan 
2014: rd. 112 TEUR). Zinsen für langfristige Darlehen wurden in Höhe von rd. 240 TEUR verbucht. 
Die Stiftungsaktivitäten  im Programm- und Projektbereich betrugen im Jahr 2014 insgesamt rd. 
215 TEUR (Ist 2013: rd. 195 TEUR; Plan 2014: rd. 212 TEUR). Kern der Stiftungszweckerfüllung 
ist das Nachbarschaftsprojekt „Von Mensch zu Mensch“, das mit einem Volumen von rd. 60 TEUR 
finanziert wurde. Die Planansätze für die „Umzugshilfen“ und Umbaumaßnahmen im Bereich „Al-
tenfreundliche Wohnungen“ mit jeweils rd. 25 TEUR sind gegenseitig deckungsfähig; hier wurden 
in 2014 insgesamt knapp 42 TEUR verausgabt.

Jahresabschluss 2014  Stiftung Magdalenenhospital  
Das für den Betrieb des Gesundheitshauses entstandene Defizit wird in Höhe von rd. 112 TEUR 
letztmalig in Gänze durch die Stiftung Magdalenenhospital gedeckt. Mit jeweils 500 Euro wurden 
zwei Veranstaltungen der Stiftung Hospizarbeit in Münster finanziell gefördert. 
 
Der Saldo zwischen dem Ergebnis der Vermögensverwaltung und den für Stiftungsaktivitäten ver-
wendeten Mitteln ist in 2014 weiterhin positiv; der Jahresüberschuss beträgt knapp 230 TEUR. 
Der Kapital stärkenden Freien Rücklage nach § 62 Abs. 1 Nr. 3 der Abgabenordnung (AO) können 
mit diesem Jahresabschluss 148 TEUR zugeführt werden; die Instandhaltungsrücklage wird plan-
mäßig um 200 TEUR erhöht. Nach den Verrechnungen mit den Projektrücklagen kann der Ge-
winnvortrag der Stiftung Magdalenenhospital um knapp 18 TEUR auf rd. 271 TEUR ausgebaut 
werden. 
 
Ausblick 
 
Der Wirtschaftsplan 2015 kalkuliert als Ergebnis der Vermögensverwaltung ein Defizit von rd. 930 
TEUR. Ursächlich dafür sind Investitionen in den Immobilienbestand; mit insgesamt rd. 1 Mio. Euro 
werden 24 Stiftungswohnungen am Alten Schützenhof – auch energetisch aufwändig – saniert. In 
der Seniorenwohnanlage Am Küchenbusch 21 erfolgt mit rd. 300 TEUR u. a. der Einbau neuer 
Fenster, die Erneuerung der Heizungsanlage sowie die bauliche Integration eines Aufzuges. 
 
Projekt- und Programmaktivitäten sind in Höhe von rd. 180 TEUR Bestandteil der Planungen. Un-
ter ansonsten unveränderten Bedingungen wird die Stiftung Magdalenenhospital zu Ende 2015 in 
einen Verlustvortrag von rd. 320 TEUR ausweisen. 
 
 
 
Münster, 08. April 2015 
 
 
Petra Woldt 
Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen

11329.01 2014 
 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 
 
An die Stiftung Magdalenenhospital, Münster: 
 
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung - unter 
Einbeziehung der Buchführung der Stiftung Magdalenenhospital, Münster, für das Geschäftsjahr 
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahres-
abschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der 
gesetzlichen Vertreter der Stiftung. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durch-
geführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchfüh-
rung abzugeben. 
 
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der 
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung 
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und 
Verstöße, die sich auf die Darstellung des Jahresabschlusses wesentlich auswirken, mit hinreichen-
der Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse 
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Stiftung sowie die 
Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit 
des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in 
Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung 
umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschät-
zungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlus-
ses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere 
Beurteilung bildet. 
 
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

11329.01 2014 
 
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der 
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften. 
 
 
Münster, am 4. Mai 2015 
 
 
 CURACON GmbH 
 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
  
  
  
   
 Schwarz Averbeck 
 Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Jahresabschluss 2014 
 
der 
 
Stiftung Siverdes 
 
 
 
 
 
Bilanz zum 31.12.2014 
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2014 
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Jahresabschluss 2014Stiftung Siverdes
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2014
A k t i v aP a s s i v a------------- ----------------
VorjahrVorjahr
EUREURTEUREUREUREURTEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Stiftungskapital15.375.987,2715.376,0
I. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleicheII. Rücklagen
    Rechte mit Wohnbauten10.339.767,0510.601,61. Freie Rücklage nach § 62 Abs.1 Nr. 3 AO1.388.865,271.238,2
2. Einrichtung und Ausstattung 0,0010.339.767,050,02. Rücklage für Instandhaltung607.353,40607,4
3. Rücklage für Betriebsmittel255.645,94255,6
II. Finanzanlagen 4. Rücklage für Projekte265.000,002.516.864,61270,0
1. Wohnungen Münster-Coerde 5.178.172,715.178,2
2. Gesundheitshaus982.637,286.160.809,991.001,9III. Mittelvortrag/-vorgriff 19.810,5817.912.662,46-22,5
B. Umlaufvermögen B. Rückstellungen 33.280,0024,4
I. Forderungen und sonstigeC. Verbindlichkeiten
    Vermögensgegenstände    1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten3.709.179,004.098,3
1. Forderungen aus vergebenen Darlehen281.665,59335,4      - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
      - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem        Jahr: EUR 245.884,40 (i.V. TEUR 280,8)
       Jahr: EUR 227.969,44 (i.V. TEUR 281,7) 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen1.583,3019,8    und Leistungen2.500,002,5
      - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
        einem Jahr: EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0)         Jahr: EUR 2.500,00 (i.V. TEUR 53,7)
3. Sonstige Vermögensgegenstände33.913,97610,73. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen,
      - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als      mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht156.000,002,8
         einem Jahr: EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0) 317.162,86       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
        Jahr: EUR 156.000,00 (i.V. TEUR 2,8)
II. Wertpapiere 4.619.248,574.074,04. Sonstige Verbindlichkeiten 54.286,5140,7
     - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten        Jahr: EUR 54.286,51 (i.V. TEUR 40,7) 3.921.965,51
Guthaben bei Kreditinstituten421.122,0257,1
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.089,635,1
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.887,1119,8____ ___________ _______ ____ ___________ _______
21.872.997,6021.898,521.872.997,6021.898,5
====  ===========  ======= ====  ===========  =======

Jahresabschluss 2014Stiftung Siverdes
Anlage 2
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2014______________________________________
IstPlanIst
201420142013
EUREUREUR
  1. Mieterträge945.534,73920.760,00899.517,27
  2. Zuschüsse, Spenden Projekt Freiwilligenagentur14.017,500,000,00
  3. Sonstige betriebliche Erträge18.438,768.800,0012.527,15
        - davon aus verbundenen Unternehmen:
          EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0)
  4. Aufwendungen
      Sach- und Dienstleistungen
      a) Verwaltungsbedarf188.067,35179.990,00169.880,96
      b) Instandhaltung127.148,27120.000,00120.563,15
      c) Steuern, Abgaben, Versicherungen1.284,18700,001.214,59
  5. Abschreibungen auf Sachanlagen und
      immaterielle Vermögensgegenstände261.806,00261.810,00261.806,00
  6. Sonstige betriebliche Aufwendungen11.452,162.500,0013.080,21
  7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge197.188,9788.500,00185.769,62
  8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und
      auf Wertpapiere des Umlaufvermögens14.242,690,005.522,46
  9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen96.513,3870.090,0078.844,86
10. Betriebsergebnis474.665,93382.970,00446.901,81
11. Aufwendungen im Sinne des Stiftungszweckes
      - Psychosoziales Zentrum 25.000,00 0,00 0,00
      - Förderung bürgerschaftlicher
         Selbst- und Mithilfe 91.419,73 100.000,00 76.066,33
      - Lebensplanung und Berufsorientierung für
         Freiwilligenagentur 145.377,40 140.000,00 142.206,77
      - Hilfen zur Familienplanung 24.901,17 25.000,00 21.083,83
286.698,30265.000,00239.356,93
12. Jahresüberschuss187.967,63117.970,00207.544,88
13. Auflösung von Rücklagen243.818,75270.000,00217.150,16
14. Zuführung zu Rücklagen389.518,75392.700,00382.750,16
15. Mittelvorgriff Vorjahr-22.457,05-22.457,05-64.401,93
16. Mittelvortrag/-vorgriff19.810,58-27.187,05-22.457,05

Jahresabschluss 2014  Stiftung Siverdes  
 
Geschäftsbericht 
 
Stiftungszweck und Aktivitäten 
 
Der Stiftungszweck der Stiftung Siverdes ist die Förderung des Wohlfahrtswesens und die selbst-
lose Unterstützung hilfsbedürftiger Personen. 
Gemäß ihrer Satzung erfolgt dessen Umsetzung insbesondere durch die Schaffung und Förderung 
von Hilfsangeboten und Diensten für Personen, die aufgrund ihres körperlichen, geistigen oder 
seelischen Zustandes oder ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse auf die Hilfe Anderer angewiesen 
sind; auch die Bereitstellung von entsprechenden Einrichtungen verwirklicht den Stiftungszweck. 
Zum Vermögen der Stiftung Siverdes gehören unter anderem 44 Altenwohnungen, eine größere 
Anzahl weiterer Sozialwohnungen sowie im Stadtteil Mecklenbeck ein Wohnbau-Modellprojekt 
unter dem Leitmotiv “Wohnen für Jung und Alt“. Ein Haus an der Theißingstraße ist als Über-
gangseinrichtung für Migrantinnen an das städtische Sozialamt vermietet. 
Mit der FreiwilligenAgentur, der finanziellen Unterstützung münsterscher Selbsthilfegruppen und 
der präventiven Gesundheitshilfe hat die Stiftung Siverdes besonders die Förderung von freiwilli-
gem Engagement im Fokus. Außerdem finanziert sie die ‚Hilfen zur Familienplanung’. 
 
Beteiligungen 
 
Eigentümergemeinschaften mit anderen Stiftungen bestehen bei folgenden Objekten: 
 
Eigentümergemeinschaft Anteil in % Beteiligungskapital 
in Euro 
288 Wohnungen Münster-Coerde 65 % 5.178.173 
Gesundheitshaus 40 %    982.637 
 
Jahresergebnis 2014 
 
Das Ergebnis der Vermögensverwaltung  der Stiftung Siverdes beträgt in 2014 rd. 475 TEUR 
(2013: rd. 447 TEUR). 
Erträge: Miet- und Erbbauzinserträge konnten in Höhe von rd. 946 TEUR erfolgswirksam verbucht 
werden; die Kapitalanlagen der Stiftung Siverdes (externe Vermögensverwaltung, Genussrechts-
beteiligung an der Photovoltaikanlage auf der ZDM II und Festgeldanlagen) haben mit insgesamt 
rd. 151 TEUR zum Ergebnis der Vermögensverwaltung beigetragen (2013: rd. 170 TEUR). Die 
„sonstigen betrieblichen Erträge“ umfassen z. B. neben Erträgen aus Holzverkäufen (Stiftungsforst 
Am Küchenbusch) in Höhe von rd. 3.700 Euro auch die Teilnahmegebühren für Veranstaltungen 
der FreiwilligenAkademie von knapp 4.000 Euro. 
Aufwendungen: Der „Verwaltungsbedarf“ von rd. 188 TEUR umfasst z. B. Positionen für die Woh-
nungsverwaltung, das Honorar für die Vermögensverwaltung, anteilige Personalkosten der Ge-
schäftsstelle und für die Öffentlichkeitsarbeit. 
In die Instandhaltung ihrer Immobilien hat die Stiftung Siverdes im Berichtsjahr rd. 127 TEUR in-
vestiert (Ist 2013: rd. 121 TEUR; Plan 2014: 120 TEUR). Die Zinsen für langfristige Darlehen be-
trugen rd. 51 TEUR. 
 
Die Aufwendungen für Stiftungsaktivitäten  summieren sich in 2014 auf insgesamt rd. 287 TEUR 
(Ist 2013: rd. 239 TEUR; Plan 2014: 265 TEUR). 
Neben der FreiwilligenAgentur und der FreiwilligenAkadmie mit rd. 145 TEUR liegt das Förderen-
gagement der Stiftung in der bürgerschaftlichen Selbst- und Mithilfe mit rd. 91 TEUR und den Auf-
wendungen für die „Hilfen zur Familienplanung“ in Höhe von rd. 25 TEUR. Zusätzlich hat die Stif-
tung Siverdes mit 25 TEUR die Anschubfinanzierung für das „Psychosoziale Zentrum“ übernom-
men.   
 
Vom Jahresüberschuss 2014 können rd. 150 TEUR der Freien Rücklage nach § 62 Abs. 1 Nr. 3 
der Abgabenordnung zugeführt werden; nach den Verrechnungen mit den Projektrücklagen führt

Jahresabschluss 2014  Stiftung Siverdes  
der verbleibende Rest den Verlustvortrag der Stiftung Siverdes von rd. 22 TEUR in einen Gewinn-
vortrag von rd. 20 TEUR. 
 
 
Ausblick 
 
Der Wirtschaftsplan kalkuliert für die Vermögensverwaltung der Stiftung Siverdes im Geschäftsjahr 
2015 ein Defizit von rd. 650 TEUR. Die Ursache dafür liegt in der Sanierung von 26 Stiftungswoh-
nungen an der Kolpingstraße, diese werden mit rd. 1 Mio. Euro - auch energetisch - umfänglich 
renoviert. Aktivitäten zur Stiftungszweckerfüllung sind mit rd. 290 TEUR veranschlagt; der Jahres-
abschluss 2015 wird unter ansonsten unveränderten Bedingungen einen Verlustvortrag von rd. 
520 TEUR ausweisen. 
Nach der sechsjährigen (2009 - 2014) sukzessiven Sanierung der 288 Sozialwohnungen in Coerde 
kann die Mehrheitseigentümerin Siverdes mit wieder einsetzenden Gewinnabführungen vermutlich 
bereits ab 2017 wieder rechnen. 
 
 
 
 
Münster, 08. April 2015 
 
 
 
Petra Woldt 
Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen

11329.02 2014 
 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 
 
An die Stiftung Siverdes, Münster: 
 
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung - unter 
Einbeziehung der Buchführung der Stiftung Siverdes, Münster, für das Geschäftsjahr vom 1. Janu-
ar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses 
nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen 
Vertreter der Stiftung. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prü-
fung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. 
 
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der 
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung 
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und 
Verstöße, die sich auf die Darstellung des Jahresabschlusses wesentlich auswirken, mit hinreichen-
der Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse 
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Stiftung sowie die 
Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit 
des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in 
Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung 
umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschät-
zungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlus-
ses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere 
Beurteilung bildet. 
 
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

11329.02 2014 
 
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der 
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften. 
 
 
Münster, am 4. Mai 2015 
 
 
 CURACON GmbH 
 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
  
  
  
   
 Schwarz Averbeck 
 Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Jahresabschluss 2014 
 
der 
 
Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser 
 
 
 
 
 
Bilanz zum 31.12.2014 
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2014 
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Jahresabschluss 2014Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2014
A k t i v aP a s s i v a
------------ ---------------
VorjahrVorjahr
EUREUREURTEUREUREUREURTEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Stiftungskapital 8.748.431,038.748,4
I. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleicheII. Ergebnisrücklagen
    Rechte mit Wohnbauten 1.068.943,721.091,91. Freie Rücklage nach § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO582.232,00495,5
2. Technische Anlagen417.897,00 1.486.840,72441,82. Rücklage für Investitionen220.000,000,0
3. Rücklage für Instandhaltung20.000,00822.232,000,0
II. Finanzanlagen
BeteiligungenIII. Mittelvortrag 211.525,319.782.188,34268,7
1. 288 Wohnungen Münster-Coerde1.593.283,711.593,3
2. Altenwohnungen Finkenstraße375.813,73389,3B. Rückstellungen
3. Altenzentrum Klarastift1.333.325,654.789.263,811.423,31. Steuerrückstellungen7.957,0015,3
2. Sonstige Rückstellungen13.740,0021.697,009,8
B. Umlaufvermögen
C. Verbindlichkeiten
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Verbindlichkeiten gegenüber
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit     Kreditinstituten586.830,07602,3
    denen ein Beteiligungsverhältnis besteht10.908,4749,7       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
      - davon mit einer Restlaufzeit von mehr        Jahr: EUR 10.743,43 (i.V. TEUR 15,5)
        als einem Jahr: EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0) 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen7.731,707,8
2. Sonstige Vermögensgegenstände50.178,12864,4        - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
      - davon mit einer Restlaufzeit von mehr          Jahr: EUR 7.731,70 (i.V. TEUR 7,8)
        als einem Jahr: EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0) 61.086,593. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen
     mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht273.000,000,0
II. Wertpapiere 5.681.776,944.012,6       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem 
        Jahr: EUR 273.000,00 (i.V. TEUR 0,0)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4. Sonstige Verbindlichkeiten145.711,6320,1
Guthaben bei Kreditinstituten284.372,406.027.235,93301,6       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
        Jahr: EUR 145.711,63 (i.V. TEUR 20,0) 1.013.273,40
IV. Rechnungsabgrenzungsposten 659,000,0____ ____________ ______ ____ ____________ ______
10.817.158,7410.167,910.817.158,7410.167,9
====  ===========  ====== ====  ===========  ======

Jahresabschluss 2014Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser
Anlage 2
IstPlanIst
201420142013
EUREUREUR
  1. Mieterträge98.271,5193.600,0096.423,88
  2. Sonstige betriebliche Erträge
       - davon aus verbundenen Unternehmen:
       EUR 76.908,47 (i.V. TEUR 49,7)           145.553,28115.980,00110.596,38
  3. Aufwendungen für bezogene Sach- und
       Dienstleistungen
       a) Verwaltungsbedarf30.069,9630.180,0023.765,20
       b) Aufwendungen für Instandhaltung
            und Instandsetzung12.365,7315.000,0018.809,08
       c) Steuern, Abgaben, Versicherungen2.144,081.650,001.992,72
  4. Abschreibungen auf Sachanlagen und
      immaterielle Vermögensgegenstände48.965,5948.718,0048.853,00
  5. Sonstige betriebliche Aufwendungen
        - davon aus verbundenen Unternehmen:
         EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0)                                7.328,602.100,0010.006,81
  6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
        - davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 192.888,8273.000,00213.238,98
  7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und
      auf Wertpapiere des Umlaufvermögens19.085,270,0010.196,17
  8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
        - davon an verbundenen Unternehmen: EUR 0,00  37.886,20 6.190,00 10.839,41
  9. Ergebnis Photovoltaikanlage- 34.090,45- 41.915,00- 26.205,57
10. Ergebnis Vermögensverwaltung244.777,73136.827,00269.591,28
11. Ergebnis wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb
       Photovoltaikanlage (nach Steuern)24.786,4520.955,0019.438,57
12. Jahresüberschuss269.564,18157.782,00289.029,85
13. Zuführung zu Rücklagen326.700,00285.600,0089.800,00
14. Mittelvortrag Vorjahr268.661,13268.661,1369.431,28
15. Mittelvortrag211.525,31140.843,13268.661,13
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2014______________________________________

Jahresabschluss 2014  Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser  
 
Geschäftsbericht 
 
Stiftungszweck und Aktivitäten 
Der Stiftungszweck der Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser ist die Förderung des 
Wohlfahrtswesens und die selbstlose Unterstützung hilfsbedürftiger Personen. Die Umsetzung 
wird insbesondere durch den Bau, die Bereitstellung und die Unterhaltung von Wohnmöglichkeiten 
und Betreuungseinrichtungen sowie die Schaffung und Förderung von Hilfsangeboten und 
Diensten für Personen verwirklicht, die aufgrund ihres körperlichen, geistigen oder seelischen 
Zustandes oder ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse auf die Hilfe Anderer angewiesen sind. 
Die Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser besitzt zehn Reihenmieteigenheime für kinderreiche 
Familien und ist Miteigentümerin von rd. 200 Altenwohnungen sowie des Begegnungszentrums im 
Altenzentrum Klarastift. 
Beteiligungen 
Eigentümergemeinschaften mit anderen Stiftungen bestehen bei folgenden Objekten: 
 
Eigentümergemeinschaft Anteil in % Beteiligungskapital in Euro 
Altenwohnungen Finkenstraße 50 %    375.814 
288 Wohnungen Münster-Coerde 20 % 1.593.284 
Altenzentrum Klarastift 60 % 1.333.326 
 
Jahresergebnis 2014 
Die Vermögensverwaltung der Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser weist für das Jahr 2014 einen 
Überschuss von rd. 245 TEUR aus (Ist 2013: rd. 270 TEUR; Plan 2014: rd. 137 TEUR). 
Erträge: Mieteinnahmen für die 10 Reihenhäuser im Stadtteil Gievenbeck konnten mit rd. 98 TEUR 
verbucht werden (2013: rd. 96 TEUR). 
Neben der Gewinnabführung aus der Eigentümergemeinschaft „Altenwohnungen am Klarastift“ (rd. 
77 TEUR) werden unter den „sonstigen betrieblichen Erträgen“ von insgesamt rd. 146 TEUR auch 
die Einspeiseerlöse aus den Fotovoltaikanlagen auf den stiftungseigenen Dächern im Stadtteil 
Coerde in Höhe von rd. 67 TEUR ausgewiesen. Insgesamt betrug das Ergebnis aus dem wirt-
schaftlichen Geschäftsbetrieb der Solarstromgewinnung rd. 25 TEUR (2013: knapp 20 TEUR). 
Die Kapitalerträge der Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser haben mit fast 144 TEUR zum Ge-
samtergebnis beigetragen (2013: rd. 200 TEUR). 
Aufwendungen: Die Verwaltungskosten von rd. 30 TEUR beinhalten z. B. Positionen für die Woh-
nungs- und Vermögensverwaltung, für die Buchführung, die Erstellung des Wirtschaftsplans und 
des Jahresabschlusses (inkl. Prüfung)  sowie einen Anteil an der allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit 
der Kommunalen Stiftungen. Die Zinsen für aufgenommene Darlehen betrugen 2014 rd. 7 TEUR. 
Stiftungsaktivitäten: Bereitstellung von Wohnraum für bestimmte Zielgruppen (Familien / Senioren).  
Vom Jahresüberschuss werden rd. 87 TEUR der Freien Rücklage gemäß § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO 
zugeführt; mit 220 TEUR wird planmäßig die Rücklage für zukünftige Investitionen aufgebaut. Die 
Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser ist Miteigentümerin an den mittelfristig neu zu entwickelnden 
Immobilien am Klarastift und an der Finkenstraße. 
Der bestehende Gewinnvortrag reduziert sich zum 31.12.2014 von rd. 269 TEUR auf rd. 212 
TEUR. 
Ausblick 
Der Wirtschaftsplan für das Jahr 2015 kalkuliert ein Ergebnis der Vermögensverwaltung von rd. 
102 TEUR und wird mit Zuführungen zur Investitions- und Instandhaltungsrücklage in Höhe von 
190 TEUR für die Finanzierungsbedarfe zukünftiger Sanierungen des Immobilienbestandes weite-
re Vorsorge tragen. 
 
Münster, 08. April 2015 
 
Petra Woldt 
Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen

11329.03 2014 
 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 
 
An die Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser der Stadt Münster, Münster: 
 
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung - unter 
Einbeziehung der Buchführung der Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser der Stadt Münster, Müns-
ter, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die 
Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in 
der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Stiftung. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundla-
ge der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbe-
ziehung der Buchführung abzugeben. 
 
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der 
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung 
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und 
Verstöße, die sich auf die Darstellung des Jahresabschlusses wesentlich auswirken, mit hinreichen-
der Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse 
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Stiftung sowie die 
Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit 
des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in 
Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung 
umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschät-
zungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlus-
ses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere 
Beurteilung bildet. 
 
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

11329.03 2014 
 
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der 
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften. 
 
 
Münster, am 4. Mai 2015 
 
 
 CURACON GmbH 
 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
  
  
  
   
 Schwarz Averbeck 
 Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Jahresabschluss 2014 
 
der 
 
Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus  
 
 
 
 
 
Bilanz zum 31.12.2014 
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2014 
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Jahresabschluss 2014Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2014
A k t i v aP a s s i v a------------- ----------------
VorjahrVorjahr
EUREUREURTEUREUREUREURTEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Stiftungskapital4.086.239,844.086,2
I. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleicheII. Ergebnisrücklagen
     Rechte mit Wohnbauten 38.090,2238,11. Freie Rücklagen227.277,00188,1
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung     0,0038.090,220,02. Betriebsmittelrücklage51.129,19278.406,1951,1
II. Finanzanlagen III. Mittelvortrag/-vorgriff 25.661,734.390.307,76-53,0
Beteiligungen
1. Altenwohnungen Kirchhoffweg21.142,98B. Rückstellungen 5.250,003,7
2. 288 Wohnungen Münster-Coerde398.321,06
3. Altenzentrum Klarastift888.884,111.308.348,151.346.438,371.369,8C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber 
B. Umlaufvermögen      Unternehmen, mit denen ein
     Beteiligungsverhältnis besteht12.000,000,0
I. Forderungen und sonstige       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
   Vermögensgegenstände            Jahr: EUR 12.000,00 (i.V. TEUR 0,00)
1. Forderungen gegen2. Sonstige Verbindlichkeiten2.133,080,0
    Unternehmen, mit denen ein      - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
    Beteiligungsverhältnis besteht7.272,3233,2        Jahr: EUR 2.133,08 (i.V. TEUR 0,00) 14.133,08
     - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als ____
       einem Jahr: EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0)
2. Sonstige Vermögensgegenstände12.168,16555,3
     - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als
       einem Jahr: EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0) 19.440,48
II. Wertpapiere 2.856.941,482.209,9
III. Kassenbestand,
     Guthaben bei Kreditinstituten
Guthaben bei Kreditinstituten186.870,513.063.252,4769,8____ __________ ______ ____ __________ ______
4.409.690,844.276,14.409.690,844.276,1
====  ==========  ====== ====  ==========  ======

Jahresabschluss 2014Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus
Anlage 2
IstPlanIst
201420142013
EUREUREUR
  1. Mieterträge180,00180,00180,00
  2. Sonstige Erträge51.272,3229.880,0033.201,79
       - davon aus verbundenen Unternehmen:
         EUR 51.272,39 (i.V. TEUR 33,2)           
  3. Aufwendungen für bezogene Sach- und
      Dienstleistungen
      a) Verwaltungsbedarf 12.857,66 12.500,00 10.221,51
      b) Steuern, Abgaben, Versicherungen435,480,00718,72
  4. Sonstige betriebliche Aufwendungen72,69100,000,00
       - davon aus verbundenen Unternehmen:
          EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0)
  5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge105.723,3438.650,00118.498,90
  6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und
      auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 9.918,97 0,00 7.325,40
  7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen16.013,990,002.397,85
  8. Ergebnis der Vermögensverwaltung/
      Jahresüberschuss 117.876,87 56.110,00 131.217,21
  9. Zuführung zu Rücklagen39.200,0018.700,0043.700,00
10. Mittelvorgriff Vorjahr-53.015,14-53.015,14-140.532,35
11. Mittelvortrag/-vorgriff25.661,73-15.605,14-53.015,14
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2014___________________________________

Jahresabschluss 2014  Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus  
 
Geschäftsbericht 
 
Stiftungszweck und Aktivitäten 
Der Zweck der Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus ist die Schaffung und Förderung von 
Hilfsangeboten und Diensten für Personen, die aufgrund ihres körperlichen, geistigen oder 
seelischen Zustandes oder ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse auf die Hilfe Anderer angewiesen 
sind. 
Der Ursprung dieser Stiftung liegt im ehemaligen Leprosenhaus Kinderhaus, daher gilt zur 
Erhaltung des historischen Stiftungszweckes die besondere Förderung von Personen mit 
epidemischem Krankheitsbild. 
Da der erforderliche Sanierungsbedarf des denkmalgeschützten Leprosenhauses die 
Eigentümerstiftung finanziell überfordert hätte, hat die Wohn+Stadtbau GmbH dieses Gebäude 
Mitte 2003 erworben und dort ein neues Nutzungskonzept, bestehend aus einem Mix von Museum 
und Altenwohnungen unter Bewahrung der historischen Identität, ermöglicht. 
Zum Stiftungsvermögen gehören zehn Altenwohnungen im Stadtteil Kinderhaus sowie anteilig 
Altenwohnungen und das Begegnungszentrum im Altenzentrum Klarastift. 
Beteiligungen 
Eigentümergemeinschaften mit anderen Stiftungen bestehen bei folgenden Objekten: 
 
Eigentümergemeinschaft Anteil in % Beteiligungskapital 
in Euro 
Altenwohnungen am Kirchhoffweg 30 %     21.143 
288 Wohnungen Münster-Coerde   5 %   398.321 
Altenzentrum Klarastift 40 %   888.884 
 
Jahresergebnis 2014 
Die Vermögensverwaltung der Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus ist aufgrund fehlender eigener 
Immobilien geprägt durch die Ergebnisbeteiligungen aus ihren Eigentümergemeinschaften und 
durch die Ergebnisse ihrer Kapitalanlagen. 
Erträge: Die 40 %ige Gewinnabführung aus der Eigentümergemeinschaft der Altenwohnungen am 
Klarastift beträgt in 2014 rd. 51 TEUR (Ist 2013: rd. 33 TEUR). Im Rahmen der externen Vermö-
gensverwaltung von liquidem Stiftungskapital konnten erforderliche Abschreibungen und Verluste 
aus Wertpapierverkäufen von knapp 26 TEUR durch realisierte Kursgewinne und Zuschreibungen 
auf Wertpapiere in Höhe von rd. 106 TEUR mehr als ausgeglichen werden. Die Kapitalanlagen 
haben mit rd. 80 TEUR zum Ergebnis der Vermögensverwaltung beigetragen (2013: rd. 119 
TEUR).  
Aufwendungen: Die Verwaltungskosten von rd. 13 TEUR beinhalten z. B. Positionen für die Ver-
mögensverwaltung, für die Buchführung, die Erstellung des Wirtschaftsplans und des Jahresab-
schlusses (inkl. Prüfung) sowie einen Anteil an der allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit der Kommu-
nalen Stiftungen. 
Stiftungsaktivitäten: Bereitstellung von Wohnraum für bestimmte Zielgruppen (Senioren). 
Das Geschäftsjahr 2014 schließt mit einem Jahresüberschuss  in Höhe von rd. 118 TEUR (Ist 
2013: rd. 131 TEUR; Plan 2014: rd. 56 TEUR). 
Nach der Zuführung von rd. 39 TEUR zur Kapital stärkenden Freien Rücklage gemäß § 62 Abs. 1 
Nr. 3 AO kann der restliche Überschuss den bislang noch ausgewiesenen Verlustvortrag zum 
31.12.2014 in einen Gewinnvortrag von rd. 26 TEUR überführen. 
Ausblick 
Der Wirtschaftsplan 2015 rechnet – ohne besondere Stiftungsaktivitäten - mit einem Bilanzgewinn 
von rd. 12 TEUR, der den bestehenden Gewinnvortrag entsprechend weiter aufbauen wird. 
Münster, 08. April 2015 
 
Petra Woldt 
Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen

11329.04 2014 
 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 
 
An die Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus der Stadt Münster, Münster: 
 
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung - unter 
Einbeziehung der Buchführung der Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus der Stadt Münster, Müns-
ter, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die 
Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in 
der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Stiftung. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundla-
ge der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbe-
ziehung der Buchführung abzugeben. 
 
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der 
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung 
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und 
Verstöße, die sich auf die Darstellung des Jahresabschlusses wesentlich auswirken, mit hinreichen-
der Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse 
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Stiftung sowie die 
Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit 
des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in 
Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung 
umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschät-
zungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlus-
ses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere 
Beurteilung bildet. 
 
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

11329.04 2014 
 
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der 
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften. 
 
 
Münster, am 4. Mai 2015 
 
 
 CURACON GmbH 
 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
  
  
  
   
 Schwarz Averbeck 
 Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Jahresabschluss 2014 
 
der 
 
Stiftung Bürgerwaisenhaus 
 
 
 
 
 
Bilanz zum 31.12.2014 
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2014 
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Jahresabschluss 2014 Stiftung Bürgerwaisenhaus
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2014
A k t i v aP a s s i v a------------- ----------------
VorjahrVorjahr
EUREURTEUR  EUREURTEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Stiftungskapital3.939.507,743.575,9
Sachanlagen 49.923,0052,9II. Ergebnisrücklagen
    1. Freie Rücklage nach § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO286.900,00246,1
B. Umlaufvermögen     2. Rücklage für Instandhaltung15.000,005,0
    3. Rücklage für Projekte159.300,66204,3
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände III. Mittelvortrag/-vorgriff  170.117,484.570.825,8898,5
Sonstige Vermögensgegenstände20.858,95163,2 
  - davon mit einer Restlaufzeit von mehr B. Rückstellungen 6.260,004,3
    als einem Jahr EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0)
C. Verbindlichkeiten
II. Wertpapiere 4.189.194,163.795,81. Verbindlichkeiten gegenüber
       Kreditinstituten0,0011,7
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten      - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Guthaben bei Kreditinstituten324.113,314.534.166,42140,5        Jahr: EUR 0,00 (i.Vj. TEUR 11,7)
____2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
       und Leistungen0,005,9
     - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
       Jahr: EUR 0,00 (i.Vj. TEUR 5,9)
3. Sonstige Verbindlichkeiten7.003,547.003,540,7
     - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
       Jahr: EUR 7.003,54 (i. Vj. TEUR 0,7)____ __________ ______ ____ __________ ______
4.584.089,424.152,44.584.089,424.152,4
====  ==========  ====== ====  ==========  ======

Jahresabschluss 2014Stiftung Bürgerwaisenhaus
Anlage 2
IstPlanIst
201420142013
EUREUREUR
  1. Mieterträge27.132,0027.000,0026.448,00
  2. Zuschüsse/Förderpreise/Spenden
      Stiftungsfonds Mitmachkinder55.999,7648.000,00149.167,83
  3. Sonstige betriebliche Erträge364.717,750,0010.928,74
  4. Aufwendungen für bezogene Sach- und
       Dienstleistungen
       a) Verwaltungsbedarf 38.799,33 43.720,00 43.782,56
       b) Aufwendungen für Instandhaltung
            und Instandsetzung 339,39 3.000,00 1.857,83
       c) Steuern, Abgaben, Versicherungen 757,49 0,00 1.256,84
       d) Erbbauzinsen 1.730,22 1.730,00 1.730,22
  5. Abschreibungen auf Sachanlagen und
       immaterielle Vermögensgegenstände2.932,002.940,002.932,00
  6. Sonstige betriebliche Aufwendungen163,2943.000,0039.470,00
  7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge180.273,3654.400,00203.843,65
  8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und
      auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 14.324,47 0,00 12.522,60
  9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 27.050,23 0,00 4.261,18
10. Ergebnis Vermögensverwaltung542.026,4535.010,00282.574,99
11. Aufwendungen im Sinne des Stiftungszweckes
      Stiftungsfonds Mitmachkinder 92.824,36 0,00 45.226,07
      Projekt "DeutschFerien" (Mitmachkinder) 8.177,86 0,00 6.815,98
12. Jahresüberschuss441.024,2335.010,00230.532,94
13. Zuführung zu Stiftungskapital 363.560,23 0,00 10.090,68
14. Auflösung Rücklagen 45.002,46 0,00 14.000,00
15. Zuführung zu Rücklagen 50.800,00 25.000,00 111.883,95
16. Mittelvortrag/-vorgriff Vorjahr 98.451,02 98.451,02- 24.107,29
17. Mittelvortrag170.117,48108.461,0298.451,02
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2014____________________________________

Jahresabschluss 2014  Stiftung Bürgerwaisenhaus  
 
Geschäftsbericht 
Stiftungszweck und Aktivitäten 
Der Zweck der Stiftung Bürgerwaisenhaus umfasst die Bereitstellung und den Betrieb von Einrich-
tungen sowie die Schaffung und Förderung von Hilfsangeboten und Diensten für Kinder und Ju-
gendliche, Hilfen zur Lebenswegplanung und die Förderung sonstiger Maßnahmen der Jugendhil-
fe. 
Nach dem Verkauf des Grundstückareals an der Schulstraße an die Stadt Münster besteht der 
Immobilienbesitz der Stiftung nunmehr ausschließlich in dem Gebäude Melchersstraße 55, das 
seit 2002 von der Kinderschutzambulanz des Deutschen Roten Kreuzes genutzt wird. 
Über den Stiftungsfonds „Mitmachkinder“ erfüllt die Stiftung Bürgerwaisenhaus seit 2009 wieder 
ihren Stiftungszweck. Nach Aufhebung der rechtlich selbstständigen Stiftung Zumsande-Plönies 
wird deren Vermögen im Rahmen eines Namensfonds seit 2013 hier mit verwaltet. 
Beteiligungen 
Keine 
Jahresergebnis 2014 
Das Ergebnis der Vermögensverwaltung der Stiftung Bürgerwaisenhaus weist in 2014 einen Über-
schuss in Höhe von rd. 542 TEUR aus (Plan 2014: rd. 35 TEUR; Ist 2013: rd. 283 TEUR). 
 
Erträge: Ursächlich für das ungeplant gute Ergebnis sind im Wesentlichen der nachträgliche Mehr-
erlös aus dem Grundstücksverkauf an der Schulstraße von rd. 281 TEUR. Eine testamentarische 
Zustiftung von rd. 82 TEUR konnte in 2014 ebenfalls verbucht werden. 
Der Grundstückskaufvertrag aus dem Jahr 2003 beinhaltet eine Mehrerlösklausel. Bei der Weiter-
veräußerung des Grundstücks sind danach im Falle eines Investorenverfahrens zur Entwicklung 
des Baublocks und bei Erzielung eines zusätzlichen Erlöses über den damaligen Kaufpreis hinaus, 
50 % des Mehrerlöses an die Stiftung Bürgerwaisenhaus abzuführen. 
Als zweckgebundene Zuwendungen zum Stiftungsfonds „Mitmachkinder“ sind in 2014 insgesamt 
knapp 56 TEUR zu verzeichnen. Hier handelt es sich um Privat- und Firmenspenden sowohl in 
größeren Einzelbeträgen als auch in kontinuierlichen Kleinbeträgen. 
Die fast reine Kapitalstiftung Bürgerwaisenhaus konnte im Rahmen ihrer externen Vermögensver-
waltung im Geschäftsjahr 2014 wieder von Kursgewinnen bei Wertpapierverkäufen profitieren; die 
Kapitalanlagen haben mit insgesamt rd. 139 TEUR zum Ergebnis der Vermögensverwaltung bei-
getragen (2013: rd. 187 TEUR). 
 
Aufwendungen: Die Verwaltungskosten von rd. 39 TEUR beinhalten z. B. Positionen für die Woh-
nungs- und Vermögensverwaltung, für die Buchführung, die Erstellung des Wirtschaftsplans und 
des Jahresabschlusses (inkl. Prüfung) sowie einen Anteil an der allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit 
der Kommunalen Stiftungen. 
 
Ihren Stiftungszweck hat die Stiftung Bürgerwaisenhaus 2014 in Höhe von rd. 100 TEUR über die 
„Mitmachkinder“ verwirklicht, inklusive der Personalkosten für die Koordination des „Mitmachpaten-
Projektes“, die – einmalig in 2014 - über Fördermittel der Stiftung help and hope refinanziert wer-
den konnten. Rd. 8 TEUR betreffen das Sommerferienprogramm „DeutschFerien“ für Flüchtlings-
kinder. 
 
Vom Jahresüberschuss in Höhe von rd. 441 TEUR werden der Mehrerlös aus dem Grundstücks-
geschäft und die Zustiftung dem Stiftungskapital zugeführt. Die Kapital stärkende Freie Rücklage 
gemäß § 62 Abs. 1 Nr. 3 der Abgabenordnung kann um rd. 41 TEUR erhöht werden; der Rücklage 
für Instandhaltung werden 10 TEUR zugeführt. Der verbleibende Überschuss erhöht den beste-
henden Gewinnvortrag der Stiftung von rd. 98 TEUR zum 31.12.2014 auf rd. 170 TEUR.

Jahresabschluss 2014  Stiftung Bürgerwaisenhaus  
Ausblick 
Die Wirtschaftsplanung geht für das Geschäftsjahr 2015 von einem Ergebnis der Vermögensver-
waltung von rd. 23 TEUR aus. Anfallende Aufwendungen für den Förderfonds „Mitmachkinder“ 
sind durch die bestehende Projektrücklage gedeckt. Der Gewinnvortrag der Stiftung Bürgerwai-
senhaus bleibt zu Ende 2015 auf dem jetzigen Niveau. 
 
 
Münster, 08. April 2015 
 
 
 
Petra Woldt 
Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen

11329.05 2014 
 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 
 
An die Stiftung Bürgerwaisenhaus, Münster: 
 
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung - unter 
Einbeziehung der Buchführung der Stiftung Bürgerwaisenhaus, Münster, für das Geschäftsjahr 
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahres-
abschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der 
gesetzlichen Vertreter der Stiftung. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durch-
geführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchfüh-
rung abzugeben. 
 
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der 
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung 
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und 
Verstöße, die sich auf die Darstellung des Jahresabschlusses wesentlich auswirken, mit hinreichen-
der Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse 
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Stiftung sowie die 
Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit 
des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in 
Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung 
umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschät-
zungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlus-
ses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere 
Beurteilung bildet. 
 
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

11329.05 2014 
 
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der 
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften. 
 
 
Münster, am 4. Mai 2015 
 
 
 CURACON GmbH 
 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
  
  
  
   
 Schwarz Averbeck 
 Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Jahresabschluss 2014 
 
der 
 
Eigentümergemeinschaft 
288 Wohnungen Münster-Coerde 
 
 
 
 
 
Bilanz zum 31.12.2014 
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2014 
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Jahresabschluss 2014Eigentümergemeinschaft 288 Wohnungen Münster-Coerde
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2014
A k t i v aP a s s i v a-------------- ----------------
VorjahrVorjahr
EUREURTEUREUREUREURTEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
Sachanlagen I. Beteiligungskapital
Grundstücke 4.034.092,944.034,11. Vereinigte Pfründnerhäuser1.593.283,71
Gebäude4.425.747,008.459.839,944.680,02. Pfründnerhaus Kinderhaus398.321,06
3. Magdalenenhospital 796.642,11
B. Umlaufvermögen 4. Siverdes5.178.172,717.966.419,597.966,4
I. Forderungen und sonstige Vermögens-II. Ergebnisrücklagen
     gegenstände                                        Rücklage für Instandhaltung0,000,0
1. Forderungen an Gesellschafter240.000,000,0
    - davon mit einer Restlaufzeit von mehr III. Mittelvorgriff -1.935.008,466.031.411,13-290,6
      als einem Jahr EUR -,-- (i.V. TEUR -,-)
2. Sonstige Vermögensgegenstände0,540,0B. Verbindlichkeiten
   - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1. Verbindlichkeiten gegenüber
     einem Jahr: EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0)      Kreditinstituten2.378.600,001.679,6
      - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kredit-         Jahr: EUR 98.182,66 (i.Vj. TEUR 57,9)
     instituten und Schecks                     2. Sonstige Verbindlichkeiten630.732,13130,3
Guthaben bei Kreditinstituten340.902,78580.903,32771,6       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
        Jahr: EUR 630.732,13 (i.Vj. TEUR 130,3) 3.009.332,13____ ___________ ______ ____ ___________ ______
9.040.743,269.485,79.040.743,269.485,7
====  ===========  ====== ====  ===========  ======

Jahresabschluss 2014Eigentümergemeinschaft 288 Wohnungen Münster-Coerde
Anlage 2
IstPlanIst
201420142013
EUREUREUR
 1. Mieterträge1.090.018,801.071.700,001.062.031,70
 2. Zuweisungen und Zuschüsse zu 
      Betriebskosten 83.000,000,000,00
 3. Sonstige betriebliche Erträge17.938,1724.925,0022.880,67
 4. Aufwendungen für bezogene Sach- und
     Dienstleistungen
     a) Verwaltungsbedarf93.489,4286.800,0086.863,84
     b) Hausbetriebskosten2.182,7415.000,005.694,88
     c) Instandhaltung2.424.520,172.445.000,001.806.695,60
     d) Steuern, Abgaben, Versicherungen1.352,920,001.273,08
 5. Abschreibungen auf Sachanlagen und
     immaterielle Vermögensgegenstände254.206,00251.000,00254.205,19
 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.879,71 7.600,00 3.810,31
 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge1.771,396.000,0010.412,54
 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 53.512,21 60.550,00 44.969,08
 9. Ergebnis Vermögensverwaltung-1.644.414,81-1.763.325,00-1.108.187,07
10. Jahresfehlbetrag-1.644.414,81-1.763.325,00-1.108.187,07
11. Auflösung von Rücklagen0,000,00817.593,42
12. Mittelvorgriff Vorjahr-290.593,65-290.593,650,00 
13. Mittelvorgriff-1.935.008,46-2.053.918,65-290.593,65
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2014______________________________________

Jahresabschluss 2014 Eigentümergemeinschaft 288 Wohnungen Münster-Coerde  
 
 
Geschäftsbericht 
 
Stiftungszweck und Beteiligungsverhältnisse 
 
Die Eigentümergemeinschaft besteht in Form von 288 Sozialwohnungen im Stadtteil Coerde für 
die nachfolgend genannten Stiftungen: 
 
Eigentümerstiftungen Anteil in % Beteiligungskapital 
in Euro 
Siverdes  65 %   5.178.173 
Vereinigte Pfründnerhäuser  20 %   1.593.284 
Magdalenenhospital 10 %     796.642 
Pfründnerhaus Kinderhaus   5 %      398.321 
Stiftungskapital gesamt 100 %   7.966.420 
 
Jahresergebnis 2014 
Das Ergebnis aus der Bewirtschaftung der 288 Sozialwohnungen im Stadtteil Coerde weist im letz-
ten Jahr der Gesamtsanierung ein Defizit von rd. 1,6 Mio. Euro aus.  
In den dreigeschossigen Mehrfamilienhäusern an der Breslauer Straße und an der Coerheide wur-
den mit rd. 2,2 Mio. Euro nochmals 72 Wohnungen grundständig und energetisch auf dem Niveau 
eines „KfW-Effizienzhauses 100“ auf Basis der geltenden Energieeinsparverordnung saniert. Ab-
weichend zur Ursprungsplanung in 2008 (Vorlage Nr. V/0966/2008) wurden dabei zusätzliche 
Maßnahmen wie z. B. eine umfassendere Wärmedämmung, die Optimierung der Fernwärmean-
schlüsse und der Anbau von Balkonen umgesetzt. Der laufende Instandhaltungsaufwand betrug 
rd. 220 TEUR und beinhaltet auch Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Beseitigung von 
Unwetterschäden aufgrund des Starkregens im letzten Sommer stehen. 
Der Abfluss von Eigenkapital für die seit 2009 andauernde Sanierung ist die Ursache dafür, dass 
Kapitalerträge lediglich noch in Höhe von rd. 1 TEUR erzielt wurden (2012: rd. 27 TEUR; 2013: rd. 
10 TEUR). 
 
Der Jahresfehlbetrag beläuft sich zusammen mit dem Verlustvortrag des Vorjahres (rd. 290 TEUR)  
nunmehr auf rd. 1,9 Mio. Euro und wird in den nächsten Jahren sukzessive wieder zurückgeführt. 
Ausblick 
Nach Abschluss der insgesamt sechsjährigen sukzessiven Sanierung der 288 Stiftungswohnungen 
im November 2014 weist die Vermögensverwaltung als Ergebnis für 2015 wieder einen Über-
schuss von rd. 650 TEUR aus. Der Verlustvortrag des Jahres 2014 kann somit auf rd. 1,3 Mio. 
Euro reduziert werden. 
Mit Gewinnausschüttungen an die vier Eigentümerstiftungen ist bei ansonsten unveränderten Be-
dingungen voraussichtlich schon ab 2017 wieder zu rechnen. 
Münster, 08. April 2015 
 
 
 
Petra Woldt 
Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen

11329.11 2014 
 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 
 
An die Eigentümergemeinschaft 288 Wohnungen Münster-Coerde, Münster: 
 
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung - unter 
Einbeziehung der Buchführung der Eigentümergemeinschaft 288 Wohnungen Münster-Coerde, 
Münster, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung 
und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften 
liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf 
der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss 
unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. 
 
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der 
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung 
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und 
Verstöße, die sich auf die Darstellung des Jahresabschlusses wesentlich auswirken, mit hinreichen-
der Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse 
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie 
die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksam-
keit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in 
Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung 
umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschät-
zungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlus-
ses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere 
Beurteilung bildet. 
 
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

11329.11 2014 
 
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der 
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften. 
 
 
Münster, am 4. Mai 2015 
 
 
 CURACON GmbH 
 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
  
  
  
   
 Schwarz Averbeck 
 Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Jahresabschluss 2014 
 
der 
 
Eigentümergemeinschaft Altenzentrum Klarastift  
 
 
 
 
 
Bilanz zum 31.12.2014 
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2014 
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Jahresabschluss 2014Eigentümergemeinschaft Altenzentrum Klarastift
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2014
A k t i v aP a s s i v a
------------- ----------------
VorjahrVorjahr
EUREURTEUREUREUREURTEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
Sachanlagen I. Beteiligungskapital
Grundstücke 544.265,09544,31. Vereinigte Pfründnerhäuser (60%)1.333.325,65
Gebäude 3.484.890,003.682,62. Pfründnerhaus Kinderhaus (40%)888.884,112.222.209,762.372,2
Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,004.029.155,090,0
II. Ergebnisrücklagen
B. Umlaufvermögen Rücklage für Instandhaltung200.000,00150,0
I. Forderungen und sonstigeIII. Mittelvortrag 0,002.422.209,760,0
    Vermögensgegenstände  
Sonstige Vermögensgegenstände46.395,188,7B. Rückstellungen 6.500,006,5
  - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als
     einem Jahr: EUR 0,00 (i.Vj. TEUR 0,0) C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kredit-     Kreditinstituten1.696.482,781.741,5
     instituten und Schecks                                - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Guthaben bei Kreditinstituten98.366,51144.761,69151,3         Jahr: EUR 45.185,65 (i.Vj. TEUR 45,1)
____2. Verbindlichkeiten aus
     Lieferungen und Leistungen800,000,8
     - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
       Jahr: EUR 800,00 (i.Vj. TEUR 0,8)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern18.180,7982,9
      - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
        Jahr: EUR 18.180,79 (i.Vj. TEUR 82,9)
4. Sonstige Verbindlichkeiten29.743,4533,0
      - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
        Jahr: EUR 29.743,45 (i.Vj. TEUR 33,0) 1.745.207,02____ ___________ ______ ____ ___________ ______
4.173.916,784.386,94.173.916,784.386,9
====  ===========  ====== ====  ===========  ======

Jahresabschluss 2014Eigentümergemeinschaft Altenzentrum Klarastift
Anlage 2
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2014_____________________________________
IstPlanIst
201420142013
EUREUREUR
  1. Mieterträge544.996,05519.100,00537.267,50
  2. Sonstige betriebliche Erträge12.849,338.000,009.367,07
  3. Aufwendungen für bezogene Sach- und
      Dienstleistungen
      a) Hausbetriebskosten46.944,9438.200,0046.121,76
      b) Verwaltungsbedarf46.610,0744.000,0044.030,95
      c) Instandhaltung62.524,83101.000,0095.198,86
      d) Aufwendungen für ehrenamtliche Tätigkeiten3.300,003.300,003.300,00
  4. Abschreibungen auf Sachanlagen und
       immaterielle Vermögensgegenstände197.738,00197.740,00197.738,00
  5. Sonstige betriebliche Aufwendungen3.871,16900,008.803,07
  6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
        - davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 254,401.400,00524,27
  7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
        - davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00  18.929,99 18.650,00 19.065,21
  8. Ergebnis Vermögensverwaltung178.180,79124.710,00132.900,99
  9. Jahresüberschuss178.180,79124.710,00132.900,99
10. Zuführung zu Rücklagen50.000,0050.000,0050.000,00
11. Gewinnausschüttung an Stiftungen
     - Vereinigte Pfründnerhäuser (60%)76.908,4744.830,0049.740,59
     - Pfründnerhaus Kinderhaus (40%)51.272,3229.880,0033.160,40
12. Mittelvortrag 0,000,000,00

Jahresabschluss 2014  Eigentümergemeinschaft Altenwohnungen Klarastift  
 
 
Geschäftsbericht 
 
Stiftungszweck und Beteiligungsverhältnisse 
 
Die Eigentümergemeinschaft ‚Altenzentrum Klarastift’ besteht aus 140 Altenwohnungen, einem 
Begegnungszentrum und dem gewerblich genutzten Bereich für das ‚Aqua Vitalis’. Beteiligt sind 
die nachfolgend genannten Stiftungen: 
 
Eigentümerstiftungen Anteil in % Beteiligungskapital 
In Euro 
Vereinigte Pfründnerhäuser 60 % 1.333.326 
Pfründnerhaus Kinderhaus 40 %    888.884 
Stiftungskapital gesamt 100 % 2.222.210 
 
 
Jahresergebnis 2014 
 
Das Ergebnis der Vermögensverwaltung der Altenwohnungen am Klarastift weist einen Jahres-
überschuss von rd. 178 TEUR aus (2013: rd. 133 TEUR). 
Nach Jahren hoher Sonderinstandhaltungen und den Belastungen durch den Umbau des ehemali-
gen Reha-Bereichs für das ‚Aqua Vitalis’ betrugen die laufenden Instandhaltungsaufwendungen im 
Jahr 2014 lediglich rd. 63 TEUR (Plan 2014: 101 TEUR, Ist 2013: rd. 95 TEUR). 
 
Vom Jahresergebnis werden 50 TEUR planmäßig in die Rücklage für Instandhaltung abgeführt; 
der Rest fließt als anteilige Gewinnausschüttung in die Abschlüsse der beiden Pfründnerhaus-
Stiftungen. 
 
Ausblick 
 
Für das Jahr 2015 beinhaltet der Wirtschaftsplan als Sondermaßnahme 184 TEUR für die gesetz-
lich vorgeschriebene Dämmung von Dachböden. Das Ergebnis der Vermögensverwaltung wird 
voraussichtlich ein Defizit von rd. 45 TEUR ausweisen, das durch eine analoge Auflösung der 
Rücklage für Instandhaltung gedeckt wird. 
Insbesondere für die fünf eingeschossigen Gebäude der Altenwohnungen auf dem nördlichen Are-
al des Klarastifts ist eine mittelfristige Neuentwicklung dringend geboten. Aufgrund des hohen 
Baualters ist ein kontinuierlich steigender Instandhaltungsaufwand erkennbar, der jedoch nicht 
ausreichen wird, um angemessene bauliche und energetische Standards zu erreichen. Derzeit 
wird an einer ersten Konzeptstudie für die Entwicklung dieser Altenwohnungen gearbeitet; insbe-
sondere der Freizug der Altenwohnungen ist sensibel zu gestalten. Eine Beschlussvorlage zur 
Beauftragung der Wohn- und Stadtbau GmbH mit der Vorentwurfsplanung und den Umsetzungs-
optionen ist für das laufende Geschäftsjahr geplant. 
 
 
Münster, 08. April 2015 
 
 
 
Petra Woldt 
Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen

11329.13 2014 
 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 
 
An die Eigentümergemeinschaft Altenzentrum Klarastift, Münster: 
 
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung - unter 
Einbeziehung der Buchführung der Eigentümergemeinschaft Altenzentrum Klarastift, Münster, für 
das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Auf-
stellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der 
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grund-
lage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbe-
ziehung der Buchführung abzugeben. 
 
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der 
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung 
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und 
Verstöße, die sich auf die Darstellung des Jahresabschlusses  wesentlich auswirken, mit hinreichen-
der Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse 
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie 
die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksam-
keit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in 
Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung 
umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschät-
zungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlus-
ses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere 
Beurteilung bildet. 
 
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

11329.13 2014 
 
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der 
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften. 
 
 
Münster, am 4. Mai 2015 
 
 
 CURACON GmbH 
 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
  
  
  
   
 Schwarz Averbeck 
 Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Jahresabschluss 2014 
 
der 
 
 
Eigentümergemeinschaft Gesundheitshaus 
 
 
 
 
 
Bilanz zum 31.12.2014 
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2014 
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Jahresabschluss 2014Eigentümergemeinschaft Gesundheitshaus
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2014
A k t i v aP a s s i v a------------- ----------------
VorjahrVorjahr
EUREUREURTEUREUREUREURTEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Beteiligungskapital
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.966,0015,71. Magdalenenhospital (60%)1.474.184,981.503,1
2. Siverdes (40%)982.637,282.456.822,261.001,9
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleicheII. Mittelvortrag  0,002.456.822,260,0
    Rechte mit Wohnbauten2.828.912,182.901,7
2. Außenanlagen 25.558,006,6B. Sonderposten 780.732,00803,3
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung92.533,002.947.003,182.951.969,18101,9
C. Rückstellungen 0,002,7
B. Umlaufvermögen
D. Verbindlichkeiten
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Verbindlichkeiten aus Lieferungen
1. Forderungen an Gesellschafter190.134,0578,5 und Leistungen13.951,4029,0
     - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als  - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
       einem Jahr: EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0)    Jahr: EUR 13.951,40 (i.V. TEUR 29,0)
2. Sonstige Vermögensgegenstände52.978,544,7____
     - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als
       einem Jahr: EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0) 243.112,59
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kredit-
     instituten und Schecks                     
Guthaben bei Kreditinstituten      56.423,89299.536,48230,9____ __________ ______ ____ __________ ______
3.251.505,663.340,03.251.505,663.340,0
====  ==========  ====== ====  ==========  ======

Jahresabschluss 2014Eigentümergemeinschaft  Gesundheitshaus
Anlage 2
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2014_____________________________________
IstPlanIst
201420142013
EUREUREUR
  1. Mieterträge72.991,6164.800,0071.370,99
  2. Sonstige Erträge7.487,140,009.206,14
  3. Zuschüsse0,000,0035.340,00
  4. Erträge aus der Auflösung von
      Sonderposten/Verbindlichkeiten22.576,0022.580,0022.576,00
  5. Personalkosten0,0035.000,003.976,88
  6. Aufwendungen für bezogene Sach- und
      Dienstleistungen
      a) Hausbetriebskosten 20.528,0029.600,0024.720,00
      b) Verwaltungsbedarf5.552,504.700,007.783,40
      c) Instandhaltung 54.716,5415.000,0023.172,55
      d) Personaldienstleistung33.700,010,0027.851,98
  7. Abschreibungen auf Sachanlagen und 
       immaterielle Vermögensgegenstände100.157,6283.600,00121.873,68
  8. Sonstige betriebliche Aufwendungen667,290,002.817,35
  9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
         - davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 133,160,000,63
10. Ergebnis Vermögensverwaltung-112.134,05-80.520,00-73.702,08
11. Übernahme Verlust durch 
       Stiftung Magdalenenhospital112.134,0580.520,0073.702,08
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag0,000,000,00

Jahresabschluss 2014  Eigentümergemeinschaft Gesundheitshaus  
 
Geschäftsbericht 
 
Stiftungszweck und Beteiligungsverhältnisse 
 
Die Eigentümergemeinschaft des Gesundheitshauses an der Gasselstiege besteht seit 1999 als 
Informations-, Beratungs- und Servicecenter zu den Themen Gesundheit, Pflege und Selbsthilfe. 
Beteiligt sind die nachfolgend genannten Stiftungen: 
 
 
Eigentümerstiftungen Anteil in % Beteiligungskapital 
in Euro 
Magdalenenhospital 60 % 1.474.185 
Siverdes 40 %    982.637 
Stiftungskapital gesamt 100 % 2.456.822 
 
Jahresergebnis 2014 
Der Betrieb des Gesundheitshauses weist für das Geschäftsjahr 2014 ein Defizit  von rd. 112 
TEUR aus (Plan 2014: Defizit von rd. 81 TEUR; Ist 2013: Defizit von rd. 74 TEUR). 
Im Geschäftsjahr 2014 erfolgten restliche Renovierungen (z. B. Gestaltung des Vorplatzes, ener-
getische Optimierungen, Medienausstattung des Vortragsraums; siehe auch Vorlage Nr. 
V/0263/2013). Diese spiegeln sich in den mit rd. 55 TEUR relativ hohen Instandhaltungsaufwen-
dungen auch in vergleichsweise hohen Abschreibungen wider (Ist 2014: rd. 100 TEUR; Plan 2014: 
rd. 84 TEUR). 
Die Personalkosten für die Koordination und Betreuung des bis in den späten Abend hinein öffent-
lichen Hauses belaufen sich im Jahr 2014 auf knapp 34 TEUR. 
Mit knapp 21 TEUR bewegen sich die stiftungsseitig für das Gesundheitshaus zu tragenden Haus-
betriebskosten weiterhin auf reduziertem Niveau (2013: rd. 25 TEUR). Neben der Einführung eines 
verursachungsgerechteren Verteilungsschlüssels für die Heiz- und Nebenkosten nutzen drei Mie-
ter im Haus seit Beginn des Jahres 2012 den Bewegungsraum, die Oase und den Küchenbereich 
in der vierten Etage jeweils gegen Übernahme der dort anfallenden Nebenkosten. In früheren Jah-
ren war die Überlassung dieser Fachräume an die Hauptnutzer gegen eine nur geringe Nutzungs-
gebühr in einem hohen Maße stiftungsseitig subventioniert. 
 
Der Jahresfehlbetrag wird von der Stiftung Magdalenenhospital im Sinne ihrer Stiftungszweckerfül-
lung getragen. 
Ausblick 
Der Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2015 weist ein Defizit von rd. 84 TEUR aus, das dann 
wieder von den beiden Eigentümerstiftungen Magdalenenhospital und Siverdes im Rahmen ihrer 
Zweckerfüllung ausgeglichen wird. Die Erreichung eines ausgeglichenen Ergebnisses durch Kos-
tensenkungen und Einnahmesteigerungen ist für das Gesundheitshaus nicht realistisch.  
 
Münster, 08. April 2015 
 
 
Petra Woldt 
Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen

11329.14 2014 
 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 
 
An die Eigentümergemeinschaft Gesundheitshaus, Münster: 
 
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung - unter 
Einbeziehung der Buchführung der Eigentümergemeinschaft Gesundheitshaus, Münster, für das 
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung 
des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verant-
wortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der 
von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung 
der Buchführung abzugeben. 
 
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der 
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung 
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und 
Verstöße, die sich auf die Darstellung des Jahresabschlusses wesentlich auswirken, mit hinreichen-
der Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse 
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie 
die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksam-
keit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in 
Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung 
umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschät-
zungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlus-
ses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere 
Beurteilung bildet. 
 
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

11329.14 2014 
 
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der 
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften. 
 
 
Münster, am 4. Mai 2015 
 
 
 CURACON GmbH 
 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
  
  
  
   
 Schwarz Averbeck 
 Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Jahresabschluss 2014 
 
der 
 
Eigentümergemeinschaft 
Altenwohnungen Finkenstraße 
 
 
 
 
 
Bilanz zum 31.12.2014 
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2014 
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Jahresabschluss 2014Eigentümergemeinschaft Altenwohnungen Finkenstraße
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2014
A k t i v aP a s s i v a------------- ----------------
VorjahrVorjahr
EUREUREURTEUREUREUREURTEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
Sachanlagen I. Beteiligungskapital
Grundstücke 154.247,05154,31. Vereinigte Pfründnerhäuser (50%)375.813,73
Gebäude651.625,00805.872,05689,92. Magdalenenhospital (50%)375.813,73751.627,46778,6
B. Umlaufvermögen II. Ergebnisrücklagen
Rücklage für Instandhaltung554.415,63506,1
I. Forderungen und sonstige
   Vermögensgegenstände  III. Mittelvortrag 0,001.306.043,090,0
1. Forderungen an Gesellschafter450.000,00350,9
      - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als B. Verbindlichkeiten
        einem Jahr: EUR 0,00 (i.Vj. TEUR 0,0) Sonstige Verbindlichkeiten0,000,4
2. Sonstige Vermögensgegenstände2.380,680,0   - davon mit einer Restlaufzeit bis zu 
     - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als    einem Jahr: EUR 0,00 (i.Vj. TEUR 0,4)
        einem Jahr: EUR 0,00 (i.Vj. TEUR 0,0) 452.380,68____
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kredit-
      instituten und Schecks                     
Guthaben bei Kreditinstituten47.790,36500.171,0490,0____ __________ ______ ____ __________ ______
1.306.043,091.285,11.306.043,091.285,1
====  ==========  ====== ====  ==========  ======

Jahresabschluss 2014
Anlage 2
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2014_____________________________________
IstPlanIst
201420142013
EUREUREUR
  1. Mieterträge114.296,88110.800,00110.184,35
  2. Sonstige betriebliche Erträge2.901,242.700,002.747,39
  3. Aufwendungen für bezogene Sach- und
      Dienstleistungen
      a) Verwaltungsbedarf14.212,3713.500,0013.505,49
      b) Hausbetriebskosten399,88300,00395,18
      c) Instandhaltung18.177,2018.000,0019.757,53
  4. Abschreibungen auf Sachanlagen und
       immaterielle Vermögensgegenstände38.273,0038.300,0038.273,00
  5. Sonstige betriebliche Aufwendungen187,02200,00225,97
  6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
         - davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 2.492,944.300,004.290,08
  7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
         - davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00  124,44 150,00 116,27
  8. Ergebnis Vermögensverwaltung48.317,1547.350,0044.948,38
  9. Jahresüberschuss48.317,1547.350,0044.948,38
10. Zuführung zu Rücklagen48.317,1547.350,0044.948,38
11. Mittelvortrag0,000,000,00
Eigentümergemeinschaft Altenwohnungen Finkenstraße

Jahresabschluss 2014  Eigentümergemeinschaft Altenwohnungen Finkenstraße  
 
 
Geschäftsbericht 
 
Stiftungszweck und Beteiligungsverhältnisse 
 
Die Eigentümergemeinschaft besteht in Form von 47 Altenwohnungen in der Finkenstraße für die 
nachfolgend genannten Stiftungen: 
 
Eigentümerstiftungen Anteil in % Anteil am Beteiligungskapital 
in Euro 
Vereinigte Pfründnerhäuser 50 %    375.814 
Magdalenenhospital 50 %    375.814 
Stiftungskapital gesamt 100 %    751.628 
 
 
Jahresergebnis 2014 
 
Das Ergebnis aus der Verwaltung der Seniorenwohnanlage an der Finkenstraße verhält sich mit 
dem Jahresüberschuss von rd. 48 TEUR relativ plankonform (2013: rd. 45 TEUR). 
Vor dem Hintergrund der mittelfristig erforderlichen Neuentwicklung der Stiftungsimmobilie wurde 
der Jahresüberschuss der Rücklage für Instandhaltung zugeführt, die sich danach zum 31.12.2014 
auf rd. 554 TEUR beläuft. 
 
Ausblick 
 
Der Wirtschaftsplan für die Altenwohnanlage an der Finkenstraße sieht für 2015 einen Jahresüber-
schuss von rd. 47 TEUR vor. 
Eine umfassende Bestandssanierung der Altenwohnanlage aus dem Jahr 1969 wurde bereits ge-
prüft und ist für die Eigentümerstiftungen wirtschaftlich nicht vertretbar, so dass mittelfristig nur 
eine Neuentwicklung in Betracht kommt. 
Nach Abstimmungen mit der Wohn+Stadtbau GmbH, dem Amt für Wohnungswesen und dem Amt 
für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehr beabsichtigt die Geschäftsstelle der Kommunalen 
Stiftungen daher, das Objekt mit Augenmaß für notwendige Instandhaltungsmaßnahmen an das 
Ende der Bindungsfrist heranzuführen und die Neuentwicklung des Grundstücks strategisch lang-
fristig und gut vorzubereiten. 
 
 
Münster, 08. April 2015 
 
 
Petra Woldt 
Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen

11329.12 2014 
 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 
 
An die Eigentümergemeinschaft Altenwohnungen Finkenstraße, Münster: 
 
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung - unter 
Einbeziehung der Buchführung der Eigentümergemeinschaft Altenwohnungen Finkenstraße, 
Münster, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung 
und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften 
liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf 
der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss 
unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. 
 
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der 
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung 
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und 
Verstöße, die sich auf die Darstellung des Jahresabschlusses wesentlich auswirken, mit hinreichen-
der Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse 
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie 
die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksam-
keit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in 
Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung 
umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschät-
zungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlus-
ses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere 
Beurteilung bildet. 
 
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

11329.12 2014 
 
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der 
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften. 
 
 
Münster, am 4. Mai 2015 
 
 
 CURACON GmbH 
 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
  
  
  
   
 Schwarz Averbeck 
 Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Jahresabschluss 2014 
 
der 
 
Eigentümergemeinschaft 
Altenwohnungen Kirchhoffweg 
 
 
 
 
 
Bilanz zum 31.12.2014 
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2014 
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Jahresabschluss 2014Eigentümergemeinschaft Altenwohnungen Kirchhoffweg
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2014
A k t i v aP a s s i v a------------- ----------------
VorjahrVorjahr
EUREURTEUREUREUREURTEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
Sachanlagen I. Beteiligungskapital
1. Grundstücke 174.238,05174,21. Pfründnerhaus Kinderhaus (30%)21.142,9822,6
2. Gebäude310.611,00484.849,05322,12. Magdalenenhospital (70%)49.332,7870.475,7652,8
B. Umlaufvermögen II. Ergebnisrücklagen
Rücklage für Instandhaltung128.031,58198.507,34118,9
I. Forderungen und sonstige
    Vermögensgegenstände   III. Mittelvortrag 0,000,0
1. Forderungen an Gesellschafter33.000,00125,4
      - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als B. Verbindlichkeiten
        einem Jahr: EUR -,-- (i.Vj. TEUR -,-) 1. Verbindlichkeiten gegenüber 
2. Sonstige Vermögensgegenstände82.864,940,0    Kreditinstituten427.904,76434,4
     - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als      - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
        einem Jahr: EUR -,--  (i.Vj. TEUR -,-)                          Jahr: EUR 6.406,03 (i.Vj. TEUR 6,4)
2. Sonstige Verbindlichkeiten6.165,609,4
II. Kassenbestand, Guthaben bei       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
      Kreditinstituten und Schecks          Jahr: EUR 6.165,60 (i.Vj. TEUR 9,4) 434.070,36
Guthaben bei Kreditinstituten31.863,71147.728,6516,4________ _________ _____ ____ _________ _____
632.577,70638,1632.577,70638,1
====  =========  ===== ====  ========= =====

Jahresabschluss 2014Eigentümergemeinschaft Altenwohnungen Kirchhoffweg
Anlage 2
IstPlanIst
201420142013
EUR EUR EUR
 1. Mieterträge30.797,7828.000,0027.610,89
 2. Sonstige betriebliche Erträge281,83300,00290,86
 3. Aufwendungen für bezogene Sach- und
     Dienstleistungen
      a) Verwaltungsbedarf3.350,903.200,003.200,50
      b) Instandhaltung1.999,915.000,008.205,11
 4. Abschreibungen auf Sachanlagen und
     immaterielle Vermögensgegenstände11.504,0011.500,0011.504,00
 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen0,000,0015,21
 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
       - davon aus verbundenen Unternehmen:
         EUR 0,00 848,771.430,001.496,36
 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
       - davon an verbundene Unternehmen:
          EUR 0,00 5.884,255.430,005.709,40
 8. Ergebnis Vermögensverwaltung9.189,324.600,00763,89
 9. Jahresüberschuss9.189,324.600,00763,89
10. Zuführung zu Rücklagen9.189,324.600,00763,89
11. Mittelvortrag0,000,000,00
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2014______________________________________

Jahresabschluss 2014  Eigentümergemeinschaft Altenwohnungen Kirchhoffweg  
 
 
Geschäftsbericht 
 
Stiftungszweck und Beteiligungsverhältnisse 
 
Die Eigentümergemeinschaft besteht in Form von 10 Altenwohnungen am Kirchhoffweg für die 
nachfolgend genannten Stiftungen: 
 
Eigentümerstiftungen Anteil in % Beteiligungskapital 
in Euro 
Magdalenenhospital 70 % 49.333 
Pfründnerhaus Kinderhaus 30 % 21.143 
Stiftungskapital gesamt 100 % 70.476 
 
 
Jahresergebnis 2014 
 
Das Ergebnis aus der Verwaltung dieser Altenwohnungen weist vor dem Hintergrund vergleichs-
weise geringer Instandhaltungsaufwendungen (2.000 Euro; Plan 2014: 5.000 Euro;) einen Jahres-
überschuss von rd. 9.000 Euro aus. 
Das Jahresergebnis wird der Instandhaltungsrücklage zugeführt. 
 
 
Ausblick 
 
Für die Bewirtschaftung der Altenwohnungen am Kirchhoffweg wird in 2015 ein Ergebnis von rd. 
5.300 Euro erwartet, das ebenfalls der Rücklage für zukünftige Instandhaltungen zugeführt werden 
wird. 
 
 
 
Münster, 08. April 2015 
 
 
 
Petra Woldt 
Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen

11329.10 2014 
 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 
 
An die Eigentümergemeinschaft Altenwohnungen Kirchhoffweg, Münster: 
 
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung - unter 
Einbeziehung der Buchführung der Eigentümergemeinschaft Altenwohnungen Kirchhoffweg, 
Münster, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung 
und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften 
liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf 
der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss 
unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. 
 
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der 
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung 
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und 
Verstöße, die sich auf die Darstellung des Jahresabschlusses wesentlich auswirken, mit hinreichen-
der Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse 
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie 
die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksam-
keit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in 
Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung 
umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschät-
zungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlus-
ses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere 
Beurteilung bildet. 
 
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

11329.10 2014 
 
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der 
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften. 
 
 
Münster, am 4. Mai 2015 
 
 
 CURACON GmbH 
 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
  
  
  
   
 Schwarz Averbeck 
 Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Jahresabschluss 2014 
 
der 
 
Friedrich und Irmgard Buschmann Stiftung 
 
 
 
 
 
Bilanz zum 31.12.2014 
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2014 
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Jahresabschluss 2014Friedrich und Irmgard Buschmann Stiftung
Bilanz zum 31. Dezember 2014
A k t i v aP a s s i v a------------- ----------------
VorjahrVorjahr
EUREURTEUREUREURTEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Stiftungskapital2.374.674,222.373,6
Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleicheII. Ergebnisrücklagen
    Rechte mit Wohnbauten1.936.568,001.981,81. Freie Rücklagen § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO440.427,24424,4
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung3.546,001.940.114,000,02. Rücklage für Instandhaltung40.000,0030,0
B. Umlaufvermögen III. Mittelvortrag 71.620,722.926.722,1866,8
 
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände B. Rückstellungen 5.290,003,8
Sonstige Vermögensgegenstände4.472,87457,9
  - davon mit einer Restlaufzeit von mehr C. Verbindlichkeiten
    als einem Jahr EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0) 1. Verbindlichkeiten gegenüber
     Kreditinstituten796.400,17805,3
II. Wertpapiere 1.670.217,461.210,3       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
        Jahr: EUR 8.881,68 (i.V. TEUR 8,8)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kredit-2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
     instituten und Schecks                           und Leistungen7.319,776,2
Guthaben bei Kreditinstituten124.161,691.798.852,0260,8       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
       Jahr: EUR 7.319,77 (i.V. TEUR 6,2)
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.840,997,93. Sonstige Verbindlichkeiten11.074,898,6
____       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
       Jahr: EUR 11.074,89 (i.V. TEUR 8,6) 814.794,83____ __________ ______ ____ __________ ______
3.746.807,013.718,73.746.807,013.718,7
====  ==========  ====== ====  ==========  ======
Anlage 1

Jahresabschluss 2014Friedrich und Irmgard Buschmann Stiftung
Anlage 2
IstPlanIst
201420142013
EUREUREUR
  1. Mieterträge97.998,9797.000,0095.127,04
  2. Sonstige Erträge2.874,42200,006.253,30
  3. Aufwendungen für bezogene Sach- und
      Dienstleistungen
      a) Hausbetriebskosten 582,84 100,00 0,00
      b) Verwaltungsbedarf 16.554,25 15.560,00 14.283,09
      c) Aufwendungen für Instandhaltung
            und Instandsetzung 16.265,40 9.000,00 11.501,49
      d) Steuern, Abgaben, Versicherungen 236,67 0,00 391,75
  4. Abschreibungen45.539,3345.270,0045.267,00
  5. Sonstige betriebliche Aufwendungen551,011.000,00690,94
  6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge60.573,5324.200,0067.623,44
  7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und
      auf Wertpapiere des Umlaufvermögens6.087,000,003.125,13
  8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen27.511,8718.590,0020.039,44
  9. Ergebnis Vermögensverwaltung48.118,5531.880,0073.704,94
10. Aufwendungen im Sinne des Stiftungszweckes
      Veeh-Harfen Projekt8.900,140,000,00
      Öffentlichkeitsarbeit I. Buschmann Haus7.303,790,000,00
16.203,930,000,00
11. Jahresüberschuss31.914,6231.880,0073.704,94
12. Zuführung zu Stiftungskapital1.062,420,001.080,36
13. Zuführung zu Rücklagen26.000,0020.600,0034.500,00
14. Mittelvortrag Vorjahr66.768,5266.768,5228.643,94
15. Mittelvortrag71.620,7278.048,5266.768,52
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2014____________________________________

Jahresabschluss 2014  Friedrich und Irmgard Buschmann Stiftung  
 
 
Geschäftsbericht 
Stiftungszweck und Aktivitäten 
Der Rat der Stadt Münster hat am 15.12.1999 aus dem ererbten Vermögen von Frau Irmgard Kla-
ra Buschmann die nicht rechtsfähige „Friedrich und Irmgard Buschmann Stiftung“ errichtet. Gemäß 
ihres Stiftungszwecks widmet sich die Stiftung alten und bedürftigen Menschen im Stadtgebiet. 
Insbesondere soll der Stiftungszweck durch psychosoziale, Pflege ergänzende und kommunikative 
Hilfen für pflegebedürftige ältere Menschen erfüllt werden. 
Im Oktober 2007 wurde das Irmgard Buschmann Haus eröffnet, eine stiftungseigene Immobilie, in 
der 19 an Demenz Erkrankte in zwei Wohngemeinschaften leben. In den sechs auf dem Grund-
stück befindlichen Appartements haben Angehörige die Möglichkeit, in unmittelbarer Nachbar-
schaft zu wohnen. 
Beteiligungen 
Keine 
Jahresergebnis 2014 
Die Gewinn- und Verlustrechnung weist als Ergebnis der Vermögensverwaltung einen Jahresüber-
schuss von rd. 48 TEUR aus (2013: rd. 74 TEUR).   
Erträge: Die Mieterträge des Irmgard Buschmann Hauses liegen im Geschäftsjahr 2014 bei rd. 98 
TEUR (2013: rd. 95 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten neben rd. 800 Euro aus 
Nachlassverkäufen auch Spenden in Höhe von rd. 2.000 Euro, die im Zusammenhang mit der Be-
erdigung einer ehemaligen Bewohnerin des „Buschmann-Hauses“ erfolgten. 
Auch bei der „Buschmann-Stiftung“ haben positive Wertpapierverkäufe und Wertzuschreibungen 
auf einzelne Titel realisierte Verkaufsverluste und notwendige Abschreibungen im Bereich der ex-
ternen Vermögensverwaltung mehr als kompensiert. Mit rd. 46 TEUR haben die Kapitalanlagen 
zum Ergebnis der Vermögensverwaltung beigetragen (2013: 63 TEUR). 
Aufwendungen: Die Verwaltungskosten von rd. 17 TEUR beinhalten z. B. Positionen für die Woh-
nungs- und die Vermögensverwaltung, für die Buchführung, die Erstellung des Wirtschaftsplans 
und des Jahresabschlusses (inkl. Prüfung) sowie einen Anteil an der allgemeinen Öffentlichkeits-
arbeit der Kommunalen Stiftungen. Wesentliche Positionen des Unterhaltungsaufwandes für das 
Irmgard Buschmann Haus von insgesamt rd. 16 TEUR sind die Instandhaltung der Fluchtweg- und 
Notbeleuchtung und der Austausch der defekten Spülmaschine. 
Aufwendungen im Sinne des Stiftungszwecks erfolgten in Höhe von rd. 9.000 Euro für das „Veeh-
Harfen-Projekt“ und in Höhe von rd. 7.000 Euro für Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit zuguns-
ten des Irmgard Buschmann-Hauses. Hierdurch soll das Haus im Stadtteil und in Fachkreisen be-
kannter werden, um anhaltenden Problemen in der Belegung entgegen zu wirken. 
Aus dem Jahresüberschuss von rd. 32 TEUR wird der Ertrag aus den Nachlassverkäufen dem 
Stiftungskapital zugeführt; um 16 TEUR kann die Kapital stärkende Freie Rücklage gemäß § 62 
Abs. 1 Nr. 3 erhöht und mit 10 TEUR die Instandhaltungsrücklage weiter aufgebaut werden. 
Mit dem restlichen Jahresüberschuss steigt der bestehende Gewinnvortrag von rd. 67 TEUR zu 
Ende 2014 auf insgesamt knapp 72 TEUR. 
Ausblick 
Der Wirtschaftsplan 2015 weist für die Vermögensverwaltung der Buschmann-Stiftung ein positi-
ves Ergebnis in Höhe von rd. 24 TEUR aus. Für die weitere Durchführung des „Veeh-Harfen-
Projektes“ sind 3.600 Euro veranschlagt. Nach Zuführungen zur Kapital stärkenden Freien Rückla-
ge und zur Rücklage für zukünftige Instandhaltungen wird der Gewinnvortrag zu Ende 2015 vor-
aussichtlich weiter leicht steigen. 
 
Münster, 08. April 2015 
 
Petra Woldt 
Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen

11329.07 2014 
 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 
 
An die Friedrich und Irmgard Buschmann Stiftung, Münster: 
 
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung - unter 
Einbeziehung der Buchführung der Friedrich und Irmgard Buschmann Stiftung, Münster, für das 
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung 
des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verant-
wortung der gesetzlichen Vertreter der Stiftung. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von 
uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der 
Buchführung abzugeben. 
 
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der 
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung 
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und 
Verstöße, die sich auf die Darstellung des Jahresabschlusses wesentlich auswirken, mit hinreichen-
der Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse 
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Stiftung sowie die 
Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit 
des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in 
Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung 
umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschät-
zungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlus-
ses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere 
Beurteilung bildet. 
 
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

11329.07 2014 
 
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der 
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften. 
 
 
Münster, am 4. Mai 2015 
 
 
 CURACON GmbH 
 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
  
  
  
   
 Schwarz Averbeck 
 Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Jahresabschluss 2014 
 
der 
 
Stiftung Generalarmenfonds 
 
 
 
 
 
Bilanz zum 31.12.2014 
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2014 
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Jahresabschluss 2014Stiftung Generalarmenfonds
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2014
A k t i v aP a s s i v a
------------- ----------------
VorjahrVorjahr
EUREURTEUREUREUREURTEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
Sachanlagen I. Stiftungskapital806.852,88806,9
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte73.094,2973,1
II. Ergebnisrücklagen
B. Umlaufvermögen 1. Freie Rücklagen § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO 143.390,00 126,3
I. Forderungen und sonstige 2. Betriebsmittelrücklage25.564,5925,6
   Vermögensgegenstände     3. Rücklage für Projekte20.000,00188.954,5920,0
Sonstige Vermögensgegenstände2.595,623,3
 - davon mit einer Restlaufzeit von mehr III. Mittelvorgriff -282.803,85713.003,62-312,6
    als einem Jahr EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0)
B. Rückstellungen 1.310,000,9
II. Wertpapiere 622.028,26586,4
C. Verbindlichkeiten
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Sonstige Verbindlichkeiten19.465,8122,1
Guthaben bei Kreditinstituten36.061,26660.685,1426,4    - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
     Jahr: EUR 19.465,81 (i.V. TEUR 22,1)____ _________ _____ ____ _________ _____
733.779,43689,2733.779,43689,2
====  =========  ===== ====  =========  =====

Jahresabschluss 2014Stiftung Generalarmenfonds
Anlage 2
IstPlanIst
201420142013
EUREUREUR
  1. Mieterträge/Erbbauzinsen34.000,0034.000,0034.000,00
  2. Sonstige betriebliche Erträge255,320,0018,00
  3. Aufwendungen für bezogene Sach- und
       Dienstleistungen
       a) Verwaltungsbedarf3.944,154.040,003.211,52
       b) Steuern, Abgaben, Versicherungen 115,53 1.300,00 199,43
  4. Sonstige betriebliche Aufwendungen59,610,002.191,51
  5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge28.000,887.500,0028.250,99
  6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und
      auf Wertpapiere des Umlaufvermögens2.230,780,001.670,16
  7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen4.504,290,00682,05
  8. Ergebnis Vermögensverwaltung51.401,8436.160,0054.314,32
  9. Aufwendungen im Sinne
      des Stiftungszweckes
      - Einzelfallhilfe für Bedürftige4.543,9410.000,002.894,50
10. Jahresüberschuss46.857,9026.160,0051.419,82
11. Auflösung Rücklagen
       Rücklagen für Projekte 4.543,94 10.000,00 2.894,50
12. Zuführung zu Rücklagen
       a) Freie Rücklagen nach 
           § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO 17.100,00 12.000,00 18.100,00
       b) Rücklage für Projekte4.543,9410.000,002.894,50
13. Mittelvorgriff Vorjahr-312.561,75-312.561,75-345.881,57
14. Mittelvorgriff-282.803,85-298.401,75-312.561,75
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2014_____________________________________

Jahresabschluss 2014  Stiftung Generalarmenfonds  
 
 
Geschäftsbericht 
 
Stiftungszweck und Aktivitäten 
 
Der Zweck der rechtlich unselbständigen Stiftung Generalarmenfonds liegt in der Förderung des 
Wohlfahrtswesens und der selbstlosen Unterstützung hilfsbedürftiger Personen. 
Der Stiftungszweck wird insbesondere durch die Schaffung und Förderung von Hilfsangeboten und 
Diensten für Personen verwirklicht, die aufgrund ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zu-
standes oder ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse auf die Hilfe Anderer angewiesen sind. Weiterhin 
wird der Stiftungszweck durch die Gewährung finanzieller Einzelfallhilfen für Personen in unab-
weisbaren Notsituationen und durch die Bereitstellung von Einrichtungen erreicht, die zur Vermei-
dung sozialer Notlagen über den Rahmen der gesetzlichen Sozialhilfe hinausgehen. 
Mit dem Abschluss des Erbbaurechtsvertrages im Juni 2012 hat die Stiftung Generalarmenfonds 
ihr Grundstücksareal „Gartenstraße 84 – 92“ zur Neubebauung an die Wohn- und Stadtbau GmbH 
übertragen. Aufgrund ihrer geringen Kapitalausstattung war eine stiftungsseitig eigenständige Ent-
wicklung des Grundstücks keine Alternative. 
 
Beteiligungen 
 
Keine 
 
Jahresergebnis 2014 
Das Ergebnis der Vermögensverwaltung  der Stiftung Generalarmenfonds beläuft sich zu Ende 
2014 auf rd. 51 TEUR (2013: rd. 54 TEUR). 
Erträge: Mit 34 TEUR konnten die Erbbauzinsen für die „Gartenstraße“ erfolgswirksam verbucht 
werden. Aus der Verwaltung des liquiden Kapitals konnten rd. 23 TEUR erwirtschaftet werden 
(Vorjahr rd. 27 TEUR).  
Aufwendungen: Die Verwaltungskosten von rd. 4 TEUR beinhalten z. B. Positionen für die Vermö-
gensverwaltung, für die Buchführung, die Erstellung des Wirtschaftsplans und des Jahresab-
schlusses (inkl. Prüfung) sowie einen Anteil an der allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit der Kommu-
nalen Stiftungen. 
Stiftungszweckerfüllung: Diverse Einzelfallhilfen - als eine Form ihrer Zweckerfüllung - hat die Stif-
tung Generalarmenfonds im Jahr 2014 in Höhe von knapp 5 TEUR gewährt. 
 
Vom Jahresüberschuss werden rd. 17 TEUR der Kapital stärkenden Freien Rücklage gemaäß § 
62 Abs. 1 Nr. 3 AO zugeführt; der Rest reduziert den bestehenden Verlustvortrag von rd. 313 
TEUR zum 31.12.2014 auf rd. 283 TEUR. 
 
Ausblick 
 
Der aktuelle Wirtschaftsplan weist als Ergebnis der Vermögensverwaltung rd. 37 TEUR aus. Nach 
Abzug der Mittel für die Stiftungszweckerfüllung und der Zuführung zur Freien Rücklage kann der 
bestehende Verlustvortrag um rd. 15 TEUR weiter reduziert werden. 
 
 
Münster, 08. April 2015 
 
 
 
Petra Woldt 
Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen

11329.08 2014 
 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 
 
An die Stiftung Generalarmenfonds, Münster: 
 
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung - unter 
Einbeziehung der Buchführung der Stiftung Generalarmenfonds, Münster, für das Geschäftsjahr 
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahres-
abschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der 
gesetzlichen Vertreter der Stiftung. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durch-
geführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchfüh-
rung abzugeben. 
 
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der 
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung 
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und 
Verstöße, die sich auf die Darstellung des Jahresabschlusses wesentlich auswirken, mit hinreichen-
der Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse 
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Stiftung sowie die 
Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit 
des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in 
Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung 
umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschät-
zungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlus-
ses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere 
Beurteilung bildet. 
 
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

11329.08 2014 
 
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der 
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften. 
 
 
Münster, am 4. Mai 2015 
 
 
 CURACON GmbH 
 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
  
  
  
   
 Schwarz Averbeck 
 Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Jahresabschluss 2014 
 
der 
 
Hüfferstiftung 
 
 
 
 
 
Bilanz zum 31.12.2014 
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2014 
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Jahresabschluss 2014Hüfferstiftung
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2014
A k t i v aP a s s i v a
------------- ----------------
VorjahrVorjahr
EUREURTEUREUREURTEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
Finanzanlagen 84.363,1684,4I. Stiftungskapital 84.363,1684,4
B. Umlaufvermögen II. Ergebnisrücklagen
I. Forderungen und sonstige 1. Freie Rücklagen § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO51.917,2949,4
   Vermögensgegenstände   2. Rücklagen für Projekte7.500,000,0
Sonstige Vermögensgegenstände5,96130,3III. Mittelvortrag 81.097,23224.877,6891,2
   - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als
     einem Jahr: EUR 0,00  (i.Vj. TEUR 0,0) B. Rückstellungen 290,000,2
II. Kassenbestand, Guthaben beiC. Verbindlichkeiten
     Kreditinstituten und Schecks   Sonstige Verbindlichkeiten114,150,0
Guthaben bei Kreditinstituten140.912,71140.918,6710,5    - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
     Jahr: EUR 114,15 (i.Vj. TEUR 0,0)____ _________ _____ ____ _________ _____
225.281,83225,2225.281,83225,2
====  =========  ===== ====  =========  =====

Jahresabschluss 2014Hüfferstiftung
Anlage 2
IstPlanIst
201420142013
EUR EUR EUR
  1. Sonstige betriebliche Erträge10,090,000,00
  2. Aufwendungen für bezogene Leistungen
      - Verwaltungskosten236,12250,00166,43
  3. Sonstige betriebliche Aufwendungen8,03100,004,25
  4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge7.635,738.150,008.285,84 
  5. Ergebnis Vermögensverwaltung7.401,677.800,008.115,16
  6. Aufwendungen im Sinne des Stiftungszweckes
      - Projekt Komm/WebApp7.516,257.500,000,00 
  7. Jahresfehlbetrag/-überschuss-114,58300,008.115,16
 
  8. Zuführung zu Rücklagen9.960,0010.100,002.700,00 
  9. Mittelvortrag Vorjahr91.171,8191.171,8185.756,65 
10. Mittelvortrag81.097,2381.371,8191.171,81
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2014_____________________________________

Jahresabschluss 2014  Hüfferstiftung  
 
 
Geschäftsbericht 
 
Stiftungszweck und Aktivitäten 
 
Die rechtlich unselbständige Hüfferstiftung hat in der Vergangenheit ihren Stiftungszweck durch die 
Förderung von Einzelprojekten für die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenzentrums Klarastift 
erfüllt. Nach einer Modifizierung des Stiftungszweckes Ende 2001 wird dieser nunmehr durch Pro-
jekte in der Armen- und Behindertenhilfe verwirklicht. In den Jahren 2003 bis 2005 hatte die Stif-
tung die Kinderneurologie-Hilfe Münster e. V. unterstützt. 2008 und 2009 bestanden die Stiftungs-
aktivitäten in der finanziellen Unterstützung des Internetstadtführers für Menschen mit Behinderun-
gen (KOMM) und in den Jahren 2010 bis 2012 hat die Hüfferstiftung das Integrationsprojekt „Haus 
Münsterland“ gefördert. Aktuelle Förderungen betreffen die Weiterentwicklung von KOMM sowie 
das Projekt „Zukunft durch Lernen“ des Vereins „Lernen fördern“ e.V. 
 
Beteiligungen 
 
Keine 
 
Jahresergebnis 2014 
 
Das Ergebnis der Vermögensverwaltung  der Hüfferstiftung beträgt im Jahr 2014 rd. 7.400 Euro 
(Vorjahr rd. 8.100 Euro) und ist ausschließlich auf Kapitalerträge zurückzuführen. 
Aufwendungen im Rahmen der Stiftungszweckerfüllung  erfolgten in Höhe von rd. 7.500 Euro für 
die Weiterentwicklung des Stadtführers für Menschen mit Behinderungen (KOMM). Hier stehen 
eine Umstrukturierung der Dateneingabe, die Aktualisierung von Datenbankbereichen sowie die 
Weiterentwicklung der Website auch für die Nutzung auf Smartphones und Computer-Tablets, 
mittels einer „WebApp“, im Vordergrund. 
Der Eigenkapital stärkenden Freien Rücklage gemäß § 62 Abs. 1 Nr. 3 der Abgabenordnung konn-
ten rd. 2.500 zugeführt werden. Die zweite Rate der Projektförderung von KOMM in 2015 wurde in 
Höhe von 7.500 Euro planmäßig der Projektrücklage zugeführt. 
Der bestehende Mittelvortrag reduziert sich zum 31.12.2014 auf rd. 81.100 Euro. 
Bei der Hüfferstiftung bleibt anzumerken, dass das bilanzierte Stiftungskapital nicht in liquider 
Form vorhanden ist, sondern aus einer Forderung gegenüber der Stadt Münster besteht und auf 
einem Darlehen beruht, das die Stiftung in den siebziger Jahren für den Neubau des Altenheims 
Klarastift zur Verfügung gestellt hat. Dieses Darlehen wird jährlich durch die Stadt Münster ver-
zinst. 
 
Ausblick 
 
Die Hüfferstiftung wird ihren Stiftungszweck im Jahr 2015 mit insgesamt 20.000 Euro umsetzen. 
Neben der abschließenden Aktualisierung von KOMM wird mit 12.500 Euro das Projekt „Zukunft 
durch Lernen“ gefördert.  
Der Wirtschaftsplan weist für die Hüfferstiftung ein Ergebnis aus der Vermögensverwaltung von rd. 
7.000 Euro aus; der bestehende Mittelvortrag wird durch die Stiftungsaktivitäten zu Ende 2015 auf 
vermutlich rd. 61.000 Euro reduziert werden. 
 
 
Münster, 08. April 2015 
 
 
 
Petra Woldt 
Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen

11329.09 2014 
 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 
 
An die Hüffer-Stiftung, Münster: 
 
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung - unter 
Einbeziehung der Buchführung der Hüffer-Stiftung, Münster, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 
bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach 
den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Ver-
treter der Stiftung. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung 
eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. 
 
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der 
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung 
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und 
Verstöße, die sich auf die Darstellung des Jahresabschlusses wesentlich auswirken, mit hinreichen-
der Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse 
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Stiftung sowie die 
Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit 
des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in 
Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung 
umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschät-
zungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlus-
ses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere 
Beurteilung bildet. 
 
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

11329.09 2014 
 
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der 
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften. 
 
 
Münster, am 4. Mai 2015 
 
 
 CURACON GmbH 
 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
  
  
  
   
 Schwarz Averbeck 
 Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Beratungsverlauf (3)

03.06.2015 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförderung
TOP 5 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
17.06.2015 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 43 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
17.06.2015 Rat
TOP 45 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (13)

  • Theißingstraße
  • Kolpingstraße
  • Finkenstraße 375
  • Schulstraße
  • Breslauer Straße
  • Gartenstraße 84
  • Kirchhoffweg 30
  • Am Küchenbusch 21
  • Am Alten Schützenhof
  • Melchersstraße 55
  • Gasselstiege
  • Kinderhaus 5
  • Coerheide

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Details

Aktenzeichen
V/0394/2015
Typ
Vorlagen
Datum
05.05.2015
Erstellt
06.10.2020 14:37