V/0394/2015
Feststellung der Jahresabschlüsse 2014 der Kommunalen Stiftungen
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Beschlussvorlage
11346 Zeichen
V/0394/2015 DER OBERBÜRGERMEISTER Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen Betrifft Feststellung der Jahresabschlüsse 2014 der Kommunalen Stiftungen Beratungsfolge 03.06.2015 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförderung Vorberatung 17.06.2015 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 17.06.2015 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Die in der Anlage beigefügten Jahresabschlüsse für das Wirtschaftsjahr 2014 der von der Stadt Münster verwalteten rechtlich selbstständigen Stiftungen Magdalenenhospital Siverdes Vereinigte Pfründnerhäuser Pfründnerhaus Kinderhaus Bürgerwaisenhaus und der rechtlich unselbstständigen Stiftungen Friedrich und Irmgard Buschmann Generalarmenfonds Hüfferstiftung sowie der Eigentümergemeinschaften 288 Wohnungen Münster-Coerde Altenzentrum Klarastift Gesundheitshaus Altenwohnungen Finkenstraße Altenwohnungen Kirchhoffweg werden festgestellt. 2. Für die Prüfung der Jahresabschlüsse des Geschäftsjahres 2015 der Kommunalen Stiftu ngen wird die Curacon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Münster, bestellt. Vorlagen-Nr.: V/0394/2015 Auskunft erteilt: Frau Westphal Ruf: 492-5902 E-Mail: Westphal@stadt-muenster.de Datum: 12.05.2015 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0394/2015 II. Finanzielle Auswirkungen: Der städt. Haushalt ist nicht betroffen. Begründung: 1. Geschäftsjahr 2014 Gemäß der Geschäftsanweisung für die von der Stadt Münster verwalteten Stiftungen legt die Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen dem Rat die testier ten Jahresabschlüsse für die o. g. acht Stiftungen und die fünf Eigentümergemeinschaften für das Geschäftsjahr 2014 vor. Einige wesentliche Einflussfaktoren des zurück liegenden Geschäftsjahres werden nach- folgend skizziert und können detaillierter auch dem Geschäftsbericht zu den jeweiligen Ja h- resabschlüssen entnommen werden. Die wirtschaftlichen Eckdaten wurden in tabellarischer Form den Einzelabschlüssen als A n- lage 1 vorangestellt. Die als Anlage 2 beigefügten Jahresabschlüsse umfassen jeweils die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung, den Geschäftsbericht der Kommunalen Stiftungen sowie den Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers. Vermögensverwaltung Das Gesamtergebnis der Vermögensverwaltungen der acht kommunal verwalteten Stiftu n- gen (und der zwei Stiftungsfonds) beträgt in 2014 rd. 1,9 Mio. Euro. Eine vergleichsweise deutliche Ergebnisverbesserung beruht bei den rechtlich selbstständ i- gen Stiftungen seit 2012 auf einer wesentlich geringeren Belastung mit Verwaltungskosten. Die mit der Stadt Münster getroffene Vereinbarung beinhaltet, dass Personalkostenanteile der Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen , die mit der reinen Vermögensverwaltung befasst sind, bei der Stadt verbleiben. Arbeitsanteile, die der Stiftungszweckerfüllung dienen, sind dageg en aus den Stiftungserträgen zu decken. Mit dieser Regelung sind die an den städtischen Haushalt zu erstattenden Personalaufwendungen um rd. 60 % geringer als in den Jahren davor; zusätzlich entfällt die Umsatzsteuerpflicht für den nicht zu erstattenden Anteil der Personalkosten. Vermögensverwaltung / Immobilien Die Kommunalen Stiftungen haben in 2014 rd. 2,7 Mio. Euro in ihren Immobilienbestand i n- vestiert, davon betreffen rd. 510 TEUR die laufenden jährlichen Instandhaltungen der rd. 920 Wohn- (und Gewerbe-) Einheiten. Sondermaßnahmen der Bauunterhaltung wurden mit rd. 2,2 Mio. TEUR umgesetzt. Im Ra h- men der in den Jahren 2009 bis 2014 erfolgten Großsanierung der insgesamt 288 Stiftung s- wohnungen im Stadtteil Coerde wurden die letzten 72 Wohnungen – u. a. auch energetisch aufwändig – renoviert. Diese Maßnahme ist nunmehr abgeschlossen. Vermögensverwaltung / Kapitalanlagen Im Jahr 2014 verzeichneten die Kapitalanlagen der externen Vermögensverwaltung einen Wertzuwachs von rd. 1,3 %. Leichte Verluste aus Aktien anlagen konnten durch überdurch- schnittliche Erträge der Rentenanlagen kompensiert werden. Seit Beginn der Zusammena r- beit mit dem externen Vermögensverwalter im Jahr 2007 beträgt der Wertzuwachs des Stif- tungsportfolios insgesamt rund 3,15 Mio. Euro (rd. 22 % über acht Jahre). Im Oktober 2014 wurden die Vermögensverwaltungen der beteiligten sieben Stiftungen um insgesamt rd. 4,5 Mio. Euro aufgestockt. Über die externe Verwaltung des liquiden Stiftungskapitals hinaus ist die Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser mit insgesamt rd. 520 TEUR in die Gewinnung von Solarenergie aus Foto- voltaikanlagen auf stiftungseigenen Dächern im Stadtteil Coerde investiert. Die avisierte Sollverzinsung liegt bei 6 %; aktuell erfolgt die Auswertung der tatsächlich erzielten Rendite. Die Stiftung Siverdes ist seit 2010 per Genussrecht in Höhe von 500 TEUR an der Fotovol- taikanlage auf der Zentraldeponie Münster II beteiligt ; dies wird jährlich mit einem Zinssatz von 4,8 % vergütet. - 3 - V/0394/2015 Stiftungszweckerfüllung Ihre diversen Stiftungszwecke haben die Kommunalen Stiftungen im Jahr 2014 mit rd. 630 TEUR umgesetzt (2013: 490 TEUR) und konnten damit in den zentralen Themenschwe r- punkten „Bürgerschaftliches Engagement und Freiwilligenarbeit“, sowie „Wohnen und Leben im Alter“, aber auch mit dem S tiftungsfonds „Mitmachkinder“ sozial - und gesellschaftspoliti- sche Akzente setzen. Wichtige Säulen kommunalen Stiftungshandelns sind die FreiwilligenAgentur Münster, als Infrastruktureinrichtung im Sektor Engagementförderung, sowie die Initiativen „Von Mens ch zu Mensch“ und „Mitmachkinder“. Das Förderprogramm „Mitmachkinder“ ist ein Stiftung s- fonds bei der „Kinder - und Jugendhilfe -Stiftung Bürgerwaisenhaus“. Zuwendungen und Spenden von Privatpersonen und Unternehmen bestätigen das gesamtgesellschaftliche A n- liegen, Kinder mit Armutsrisiko in der Erhöhung ihrer Teilhabechancen zu fördern und zu u n- terstützen. Das Patenprogramm – neben der finanziellen Förderung die zweite Säule der Mitmachkinder - wurde in den Jahren 2011 bis einschließlich 2013 aus Mitteln der G ewinn- ausschüttung der Sparkasse Münsterland Ost finanziert; 2014 konnte die Finanzierung aus Fördermitteln der Stiftung „help and hope“ erfolgen. Die Stiftung Siverdes hat im Berichtsjahr zusätzlich die Anschubfinanzierung für das Psycho- soziale Zentrum für Flüchtlinge übernommen (siehe Vorlage Nr. V/0578/2014). Eigentümergemeinschaften der Kommunalen Stiftungen Die fünf Eigentümergemeinschaften sind ein Zusammenschluss einiger Stiftungen für den (Bau und) Betrieb von Sozialwohnungen, Seniorenwohnanlage n und des Gesundheitsha u- ses. Die Eigentümergemeinschaft in Coerde hat mit der Renovierung von 72 Wohnungen an der Breslauer Straße und an der Coerheide die insgesamt sechsjährige Sanierung ihrer insg e- samt 288 Wohnungen im Stadtteil beendet. Der aktuell bestehende Verlustvortrag in Höhe von rd. 1,9 Mio. Euro wird vermutlich in den nächsten zwei Jahren wieder zurück geführt sein. Die Eigentümergemeinschaft der 140 Altenwohnungen und des Begegnungszentrums am Altenzentrum Klarastift konnte das Geschäftsjah r mit einem Überschuss von rd. 178 TEUR abschließen. Planmäßig wurde mit 50 TEUR die Instandhaltungsrücklage für zukünftigen I n- vestitionsbedarf weiter ausgebaut und der Rest als Gewinnbeteiligung an die beiden Pfrün d- nerhaus-Stiftungen abgeführt. Die Eigentümergemeinschaft der Altenwohnungen am Kirchhoffweg weist einen Überschuss von knapp 9 TEUR aus, der ihrer Instandhaltungsrücklage zugeführt wurde. Die Seniorenwohnanlage an der Finkenstraße hat ihren Überschuss von rd. 48 TEUR – in Kenntnis zukünftiger Bauunterhaltungsmaßnahmen - der eigenen Rücklage für Instandha l- tungen zugeführt. Das Defizit aus dem Betrieb des Gesundheitshauses betrug in 2014 rd. 112 TEUR. Ursäc h- lich für den hohen Zuschussbedarf sind abschließende Renovierungen (u. a. Vorplatz, ene r- getische Optimierungen, Medienausstattung des Vortragsraums; siehe auch Vorlage Nr. V/0263/2013). Kommunale Stiftungen Mit Ab schluss des Geschäftsjahres 2014 wurden – insbesondere bei den rechtlich selbst- ständigen Stiftungen – aus Vorjahren bestehende Verl ustvorträge wieder in Gewinnvortr äge geführt. Die Stiftung Siverdes ist als Mehrheitseigentümerin an der „Grundstücksgemeinschaft Coe r- de“ insbesondere durch die ausbleibende Gewinnabführung aufgrund der dortigen Sanierung - 4 - V/0394/2015 voraussichtlich noch bis 2017 bee inträchtigt. Zusätzlich wird sie im laufenden Geschäftsjahr ihre Immobilie an der Kolpingstraße (mit 26 Wohnungen) umfassend sanieren. Die Stiftung Magdalenenhospital wird in 2015 ihre Immobilien Am Alten Schützenhof und Am Küchenbusch (mit insgesamt 44 Wohnungen) grundständig renovieren. Investitionen in den – teilweise überalterten – Immobilienbestand der Kommunalen Stiftu n- gen sind unabdingbar, um dort langfristig stabile (Miet)Erträge generieren zu können. Sowohl die rechtlich unselbstständige Hüfferstiftung als auch die Friedrich und Irmgard Buschmann-Stiftung weisen mit rd. 80 bzw. 70 TEUR stabile Gewinnvorträge aus. Die Vo r- beratung über die Verwendung von Stiftungsmitteln erfolgt hier jeweils in einem Kuratorium. Die Buschmann-Stiftung engagiert sich zurzeit insbesondere für die Bewerbung ihrer Woh n- gruppe für an Demenz Erkrankte und ihre Angehörigen im Stadtteil Gievenbeck, die Hüffe r- stiftung fördert mit ihren Stiftungsmitteln aktuell die Weiterentwicklung von KOMM für Me n- schen mit Behinderungen und das Projekt „Zukunft durch Lernen“. Die Stiftung Generalarmenfonds ist durch den „Verlust“ ihrer (einzigen) Immobilie an der Gartenstraße stark beeinträchtigt; der hohe Verlustvortrag (rd. 290 TEUR) wird nur sehr langsam wieder abgebaut werden können. Die Abschlussprüfer, Frau Mihsler und Herr Averbeck von der Curacon GmbH aus Münster haben die Jahresabschlüsse der Stiftungen und ihrer Eigentümergemeinschaften geprüft und allen durch den Bestätigungsvermerk bescheinigt, dass diese unter Beachtung der Grund s- ätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage vermitteln. Die Prüfberichte beinhalten Da r- stellungen zu den Veränderungen des Sachanlagevermögens und der langfristigen Verbin d- lichkeiten. Weiterhin werden dort die Entwicklungen von Bilanzstruktur, Stiftungskapital, L i- quidität und die Beurteilungen der Aufwands - und Ertragslage erläutert. Die Prüfberichte zu den Jahresabschlüssen 2014 stehen in der Geschäftsstelle der Kommunalen Stiftungen zur Einsichtnahme zur Verfügung. 2. Bestellung des Wirtschaftsprüfers für die Jahresabschlüsse 2015 Nach dem rotationsbedingten Wechsel der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zu den Jahre s- abschlüssen 2014 wird die Curacon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus Münster mit den Abschlüssen 2015 im nächsten Jahr ihre zweite Jahresabschlussprüfung bei den Ko m- munalen Stiftungen durchführen. I. V. gez. Thomas Paal Stadtrat Anlagen: Anlage 1 - Zusammenfassung wirtschaftlicher Eckdaten Anlage 2 - Jahresabschlüsse zum 31.12.2014 Die Anlage 2 können Sie unter https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/infobi.php einsehen; bitte das entsprechende Gremium, die Sitzung und die Vorlage wählen.
Anlage 1
8573 Zeichen
Stiftungen der Stadt Münster Anlagen zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014
Blatt 1
1. Entwicklung der für Stiftungszwecke zur Verfügung stehenden Mittel
Ergebnis Ergebnisan- Zuführung/ Zuführung zu Ergebnis Fü r Stiftungszwecke verwendete Mittel Entwicklung Mitt elvortrag/-vorgriff
Vermögens- teile an Auflösung Rücklage § 62 Vermögens-
verwaltung Eigentümer- Rücklagen Abs.1 Nr 3 AO verwaltung Mittel- Mittel-
ohne Anteile gemein- Instandhaltg. und Stiftungs- nach A uflösung Aufwen- Zuführung vortrag/ vortrag/
an Eigentü- schaften Betriebsmittel kapital Veränderung Rücklagen dungen Rücklagen Gesamt Zwischen- -vorgriff -vo rgriff
mergemein. Nutzungsgeb. Rücklagen Projekte Projekte Proj ekte ergebnis 01.01.2014 31.12.2013
Kapital
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Selbständige Stiftungen
Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser * 192,6 76,9 -240, 0 -86,7 -57,2 0,0 0,0 0,0 0,0 -57,2 268,7 211,5
Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus 66,6 51,3 0,0 -39,2 78 ,7 0,0 0,0 0,0 0,0 78,7 -53,0 25,7
Stiftung Magdalenenhospital 444,2 0,0 -83,7 -148,0 212,5 92,4 214,6 72,4 194,6 17,9 253,0 270,9
Stiftung Bürgerwaisenhaus 542,0 0,0 10,0 -404,4 147,6 45, 0 101,0 0,0 56,0 91,6 98,5 190,1
Stiftung Siverdes 474,7 0,0 0,0 -150,7 324,0 243,8 286,7 238,8 281,7 42,3 -22,5 19,8
Gesamt 1.720,1 128,2 -313,7 -829,0 705,6 381,2 602,3 311,2 532,3 173,3 544,7 718,0
Unselbständige Stiftungen
Stiftung Generalarmenfonds 46,9 0,0 0,0 -17,1 29,8 4,5 4,5 4,5 4,5 25,3 -312,6 -287,3
Hüfferstiftung 7,4 0,0 0,0 -2,5 4,9 0,0 7,5 7,5 15,0 -10,1 91,2 81,1
Buschmann Stiftung 48,1 0,0 -10,0 -17,1 21,0 0,0 16,2 0,0 16,2 4,8 66,8 71,6
Gesamt 102,4 0,0 -10,0 -36,7 55,7 4,5 28,2 12,0 35,7 20,0 -154,6 -134,6
Eigentümergemeinschaften
EG Altenwohnungen Kirchhoffweg 9,2 0,0 -9,2 0,0 0,0 0,0 0, 0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
EG 288 Wohnungen Münster-Coerde -1.644,4 0,0 0,0 0,0 -1. 644,4 0,0 0,0 0,0 0,0 -1.644,4 -290,6 -1.935,0
EG Altenwohnungen Finkenstraße 48,3 0,0 -48,3 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
EG Altenzentrum Klarastift 178,2 -128,2 -50,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
EG Gesundheitshaus -112,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Gesamt -1.520,8 -128,2 -107,5 0,0 -1.644,4 0,0 0,0 0,0 0,0 -1.644,4 -290,6 -1.935,0
* Im Ergebnis Vermögensverwaltung der Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser ist das Ergebnis aus dem Betrieb der Fotovoltaikanlage
(wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb) in Höhe von TEUR 24,8 enthalten.
der Verlust wird durch die Stiftung
Magdalenenhospital ausgeglichen
Stiftungen der Stadt Münster Anlagen zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014
Blatt 2
2. Gegenüberstellung Stiftungskapital zu langfristigem Vermögen
Beteiligung nicht in
Freie Sachanlagen Beteiligung Altenzentrum Immobilien
Rücklage Nutzungs- Stiftungs- ./. Darlehen an Eigentü- K larastift GmbH/ angelegtes
Stiftungs- nach § 62 gebundenes kapital ./. Sonder- mer gemein- Sozialholding Stiftungs-
kapital Abs. 1 Nr. 3 AO Kapital gesamt posten schaften Kl arastift GmbH kapital
Tsd. EURO Tsd. EURO Tsd. EURO Tsd. EURO Tsd. EURO Tsd. E URO Tsd. EURO Tsd. EURO
Selbständige Stiftungen
Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser 8.748,4 582,2 0,0 9 .330,6 900,0 3.302,4 0,0 5.128,2
Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus 4.086,2 227,3 0,0 4.3 13,5 38,1 1.308,3 0,0 2.967,1
Stiftung Magdalenenhospital 12.520,3 1.128,5 4.022,9 17 .671,7 13.209,4 2.696,0 1.460,3 306,0
Stiftung Bürgerwaisenhaus 3.939,5 286,9 0,0 4.226,4 49,9 0,0 0,0 4.176,5
Stiftung Siverdes 15.375,9 1.388,9 0,0 16.764,8 6.630,6 6 .160,8 0,0 3.973,4
Gesamt 44.670,3 3.613,8 4.022,9 52.307,0 20.828,0 13.467,5 1.460,3 16.551,2
Unselbständige Stiftungen
Stiftung Generalarmenfonds 806,9 143,4 0,0 950,3 73,1 0,0 0,0 877,2
Hüfferstiftung 84,4 51,9 0,0 136,3 0,0 0,0 0,0 136,3
Friedrich und Irmgard Buschmann Stiftung 2.374,7 440,4 0,0 2.815,1 1.143,7 0,0 0,0 1.671,4
Gesamt 3.266,0 635,7 0,0 3.901,7 1.216,8 0,0 0,0 2.684,9
Eigentümergemeinschaften
EG Altenwohnungen Kirchhoffweg 70,5 0,0 0,0 70,5 56,9 0,0 0,0 13,6
EG 288 Wohnungen Münster-Coerde 7.966,4 0,0 0,0 7.966,4 6.081,2 0,0 0,0 1.885,2
EG Altenwohnungen Finkenstraße 751,6 0,0 0,0 751,6 805,9 0,0 0,0 -54,3
EG Altenzentrum Klarastift 2.222,2 0,0 0,0 2.222,2 2.332 ,6 0,0 0,0 -110,4
EG Gesundheitshaus 2.456,8 0,0 0,0 2.456,8 2.171,3 0,0 0,0 285,5
Gesamt 13.467,5 0,0 0,0 13.467,5 11.447,9 0,0 0,0 2.019,6
Stiftungskapital langfristig gebundenes Vermögen
Stiftungen der Stadt Münster Anlagen zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014
Blatt 3
3. Gegenüberstellung der Wirtschaftsjahre 2011 bis 2014
Für Stiftungszwecke verwendete Mittel
einschließlich Auflösung und
Zuführung Rücklagen
Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist
2011 2012 2013 2014 2011 2012 2013 2014 31.12.2011 31.12.201 2 31.12.2013 31.12.2014
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Selbständige Stiftungen
Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser * 133,6 217,6 289, 1 269,5 35,0 -35,0 0,0 0,0 -119,7 69,4 268,7 211,5
Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus 52,8 86,8 131,2 117,9 0,0 0,0 0,0 0,0 -198,5 -140,5 -53,0 25,7
Stiftung Magdalenenhospital 290,1 379,7 446,1 444,2 -29, 0 169,3 230,6 194,6 0,2 120,0 253,0 270,9
Stiftung Bürgerwaisenhaus 135,0 172,8 282,6 542,0 60,3 86 ,3 95,7 56,0 -81,9 -24,1 98,5 190,1
Stiftung Siverdes 309,7 388,1 446,9 474,7 239,4 228,7 259, 4 281,7 -99,8 -64,4 -22,5 19,8
Gesamt 921,2 1.245,0 1.595,9 1.848,3 305,7 449,3 585,7 532,3 -499, 7 -39,6 544,7 718,0
Unselbständige Stiftungen
Stiftung Generalarmenfonds -68,2 20,9 54,3 46,9 5,9 8,0 2, 9 4,5 -351,8 -345,9 -312,6 -287,3
Hüfferstiftung 8,7 9,1 8,1 7,4 0,0 0,0 0,0 15,0 79,7 85,8 91,2 81,1
Buschmann Stiftung 46,3 47,2 73,7 48,1 1,0 2,5 0,0 16,2 10,6 28,6 66,8 71,6
Gesamt -13,2 77,2 136,1 102,4 6,9 10,5 2,9 35,7 -261,5 -231,5 -154,6 -134,6
Eigentümergemeinschaften
EG Altenwohnungen Kirchhoffweg 6,6 2,6 0,8 9,2 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
EG 288 Wohnungen Münster-Coerde -580,1 -567,2 -1.108,2 -1.644,4 0,0 0,0 -290,6 -1.644,4 0,0 0,0 -290,6 -1.935,0
EG Altenwohnungen Finkenstraße 45,3 54,2 44,9 48,3 0,0 0, 0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
EG Altenzentrum Klarastift 99,0 122,1 132,9 178,2 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
EG Gesundheitshaus -104,1 -66,9 -73,7 -112,1 0,0 0,0 0,0 0, 0 0,0 0,0 0,0 0,0
Gesamt -533,3 -455,2 -1.003,3 -1.520,8 0,0 0,0 0,0 -1.644,4 0,0 0,0 0,0 -1.935,0
* Im Ergebnis Vermögensverwaltung der Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser ist das Ergebnis aus dem Betrieb der Fotovoltaikanlage (wirtschaftlicher Geschäftsbe-
trieb) in Höhe von TEUR +11,6 im Jahresabschluss 2011, von TEUR + 27,1 im Jahresabschluss 2012, von TEUR + 19,4 im Jahresabschluss 2013 und von
TEUR + 24,8 im Jahresabschluss 2014 enthalten.
Ergebnis Vermögensverwaltung Mittelvortrag/-vorgriff
Stiftungen der Stadt Münster Anlagen zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014
Blatt 4
Bankgut- Kurzfristig Bankguthaben
Rücklage Rücklage Summe Bankgut- haben/Wert- angelegtes . /. Rücklagen
für Instand- für Mittel- Rücklagen/ haben/Wert- papiere ./. Stiftungs- ./. Stiftungs-
haltung Projekte vortrag Mittelvortrag papiere Rücklagen kapital kapital
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Selbständige Stiftungen
Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser 240,0 0,0 211,5 451 ,5 5.966,1 5.514,6 5.128,2 386,4
Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus 0,0 0,0 25,7 25,7 3.04 3,8 3.018,1 2.967,1 51,0
Stiftung Magdalenenhospital 1.242,4 257,8 270,9 1.771,1 2.822,3 1.051,2 306,0 745,2
Stiftung Bürgerwaisenhaus 15,0 159,3 170,1 344,4 4.513,3 4.168,9 4.176,5 -7,6
Stiftung Siverdes 607,4 265,0 19,8 892,2 5.040,4 4.148,2 3.973,4 174,8
Gesamt 2.104,8 682,1 698,0 3.484,9 21.385,9 17.901,0 16.551,2 1.349,8
Unselbständige Stiftungen
Stiftung Generalarmenfonds 0,0 20,0 -282,8 -262,8 658,1 9 20,9 877,2 43,7
Hüfferstiftung 0,0 7,5 81,1 88,6 225,3 136,7 136,3 0,4
Friedrich und Irmgard Buschmann Stiftung 40,0 0,0 71,6 111,6 1.794,4 1.682,8 1.671,4 11,4
Gesamt 40,0 27,5 -130,1 -62,6 2.677,8 2.740,4 2.684,9 55,5
Eigentümergemeinschaften
EG Altenwohnungen Kirchhoffweg 128,0 0,0 0,0 128,0 31,9 - 96,1 13,6 -109,7
EG 288 Wohnungen Münster-Coerde 0,0 0,0 -1.935,0 -1.935 ,0 340,9 2.275,9 1.885,2 390,7
EG Altenwohnungen Finkenstraße 554,4 0,0 0,0 554,4 47,8 - 506,6 -54,3 -452,3
EG Altenzentrum Klarastift 200,0 0,0 0,0 200,0 98,4 -101, 6 -110,4 8,8
EG Gesundheitshaus 0,0 0,0 0,0 0,0 56,4 56,4 285,5 -229,1
Gesamt 882,4 0,0 -1.935,0 -1.052,6 575,4 1.628,0 2.019,6 -391,6
Rücklagen/Stiftungskapital
4. Gegenüberstellung Bankguthaben/Wertpapiere zu Rücklagen und kurzfristig angelegtem Stiftungskapital
Anlage 2
112596 Zeichen
Jahresabschluss 2014
der
Stiftung Magdalenenhospital
Bilanz zum 31.12.2014
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2014
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Jahresabschluss 2014Stiftung Magdalenenhospital
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2014
A k t i v aP a s s i v a------------- -----------------
VorjahrVorjahr
EUREUREURTEUREUREUREURTEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Stiftungskapital 12.520.333,06 12.520,3
I. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche II. Rücklagen
Rechte mit Wohnbauten 24.740.924,51 25.392,9 1. Nutzungsgebundenes Kapital 4.022.916,54 4.139,2
2. Einrichtung und Ausstattung939,001,02. Freie Rücklage nach § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO1.128.525,00980,5
3. Anlagen im Bau12.679,1624.754.542,670,03. Rücklage für Instandhaltung1.242.439,161.042,4
4. Rücklage für Betriebsmittel255.645,94255,6
II. Finanzanlagen 5. Rücklage für Projekte 257.822,976.907.349,61277,8
1. Wohnungen Münster-Coerde 796.642,11796,6
2. Altenwohnungen Finkenstraße 375.813,73 389,3 III. Mittelvortrag 270.911,50 19.698.594,17 253,2
3. Altenwohnungen Kirchhoffweg 49.332,77 52,8
4. Gesundheitshaus 1.474.184,98 1.503,1 B. Sonderposten aus Zuschüssen und
5. Altenzentrum Klarastift gGmbH 1.410.358,35 1.410,4 Zuweisungen zur Finanzierung
6. Sozialholding Klarastift GmbH 50.000,00 4.156.331,94 28.910.874,61 50,0 des Sachanlagevermögens 885.189,00 915,8
B. Umlaufvermögen C. Rückstellungen 50.580,00 36,8
I. Forderungen und sonstige D. Verbindlichkeiten
Vermögensgegenstände 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.659.912,76 11.183,0
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 16.924,16 34,2 - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als EUR 447.886,41 (i.V. TEUR 476,7)
einem Jahr: EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0) 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit und Leistungen 7.554,88 5,3
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht80.291,700,0 - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als Jahr: EUR 7.554,88 (i.V. TEUR 5,3)
einem Jahr: EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0) 3. Verbindlichkeiten gegenüber
3. Sonstige Vermögensgegenstände35.014,383.522,7 Unternehmen, mit denen ein
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als Beteiligungsverhältnis besteht472.134,05552,2
einem Jahr: EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0) 132.230,24 - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:
EUR 472.134,05 (i.V. TEUR 552,2)
II. Wertpapiere 1.891.314,631.532,34. Sonstige Verbindlichkeiten92.781,7211.232.383,412.834,1
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Jahr: EUR 92.781,72 (i.V. TEUR 2.834,0)
Guthaben bei Kreditinstituten 930.948,87 2.954.493,74 309,5
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.378,23 1,4____ ___________ _______ ____ ___________ _______
31.866.746,5834.996,231.866.746,5834.996,2
==== =========== ======= ==== =========== =======
Jahresabschluss 2014Stiftung Magdalenenhospital
Anlage 2
IstPlanIst
201420142013
EUREUREUR
1. Mieterträge, Erbbauzinsen, Pachten1.521.844,521.537.400,001.527.090,91
2. Sonstige betriebliche Erträge
- davon aus verbundenen Unternehmen
EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0) 33.076,198.300,0013.573,16
3. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten30.525,0030.520,0030.525,00
4. Aufwendungen für bezogene Sach- und
Dienstleistungen
a) Verwaltungsbedarf211.847,75172.770,00157.845,12
b) Steuern, Abgaben, Versicherungen347,721.500,001.934,52
c) Instandhaltung78.564,69111.500,0075.157,52
5. Abschreibungen auf Sachanlagen und
immaterielle Vermögensgegenstände652.026,00652.030,00652.967,80
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen2.681,623.700,004.948,96
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge69.664,7125.200,0074.846,53
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und
auf Wertpapiere des Umlaufvermögens6.454,530,003.529,98
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen258.964,03268.900,00303.605,09
10. Ergebnis Vermögensverwaltung444.224,08391.020,00446.046,61
11. Aufwendungen im Sinne des Stiftungszweckes
- Altenfreundliche Wohnungen 7.791,25 25.000,00 25.367,93
- Betrieb Gesundheitshaus 112.134,05 80.520,00 73.702,08
- Von Mensch zu Mensch 59.572,08 80.000,00 70.832,31
- Umzugshilfen 34.141,36 25.000,00 24.587,26
- Veranstaltungsreihe "Heißes Eisen" 1.000,00 1.000,00 1.000,00
214.638,74211.520,00195.489,58
12. Jahresüberschuss229.585,34179.500,00250.557,03
13. Auflösung von Rücklagen208.623,33266.260,00230.847,26
14. Zuführung zu Rücklagen420.363,33460.340,00348.287,26
15. Mittelvortrag Vorjahr253.066,16253.066,16119.949,13
16. Mittelvortrag270.911,50238.486,16253.066,16
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2014_____________________________________
Jahresabschluss 2014 Stiftung Magdalenenhospital
Geschäftsbericht
Stiftungszweck und Aktivitäten
Der Zweck der Stiftung Magdalenenhospital ist die Förderung des Wohlfahrts- und
Gesundheitswesens sowie die selbstlose Unterstützung hilfsbedürftiger Personen im Bereich der
Altenhilfe.
Der Schwerpunkt der Stiftungsaktivitäten umfasst diverse Hilfestellungen zum Thema „Leben und
Wohnen im Alter“. Im Eigentum der Stiftung Magdalenenhospital stehen 175 Altenwohnungen in
verschiedenen Stadtteilen sowie das ehemals städtische Altenheim Klarastift, eine 141 Heim- und
Pflegeplätze umfassende Altenhilfeeinrichtung mit zusätzlich 161 heimverbundenen
Seniorenwohnungen. Seit 2007 gibt es im Klarastift auch eine Station für Wachkoma-Patienten. Im
November 2014 wurde mit dem Anbau einer Tagespflegeeinrichtung und 10 Seniorenwohnungen
begonnen; die Baumaßnahme soll Ende 2015 fertiggestellt sein.
Die Umsetzung des Stiftungszwecks wurde in 2014 schwerpunktmäßig mit dem Nachbarschafts-
projekt “Von Mensch zu Mensch“ realisiert; weitere Aktivitäten lagen in den Förderprogrammen
„Altenfreundliche Wohnungen“ und „Umzugshilfen“. Im Kontext ihrer Zweckerfüllung trägt die Stif-
tung Magdalenenhospital in 2014 letztmalig allein das Defizit aus dem Betrieb des Gesundheits-
hauses.
Beteiligungen
Eigentümergemeinschaften mit anderen Stiftungen bestehen bei folgenden Objekten:
Eigentümergemeinschaft Anteil in % Beteiligungskapital
in Euro
Altenwohnungen Kirchhoffweg 70 % 49.333
Altenwohnungen Finkenstraße 50 % 375.814
288 Wohnungen Münster-Coerde 10 % 796.642
Gesundheitshaus 60 % 1.474.185
Die Stiftung Magdalenenhospital ist alleinige Gesellschafterin der Altenzentrum Klarastift gGmbH
und der zum 01.01.2008 gegründeten Sozialholding Klarastift GmbH.
Jahresergebnis 2014
Die Vermögensverwaltung der Stiftung Magdalenenhospital weist im Berichtsjahr einen Über-
schuss von rd. 444 TEUR aus (2013: rd. 446 TEUR).
Erträge: Mieterträge für die Stiftungsimmobilien, Erbbauzinsen und Pachterträge sind in Höhe von
rd. 1,5 Mio. Euro Bestandteil der Jahresrechnung. Die externe Vermögensverwaltung von liquidem
Stiftungskapital konnte von realisierten Kursgewinnen aus Wertpapierverkäufen und von Zuschrei-
bungen profitieren. Insgesamt wurden in 2014 knapp 52 TEUR durch Kapitalerträge erwirtschaftet
(2013: rd. 70 TEUR).
Aufwendungen: Der Verwaltungsbedarf von rd. 212 TEUR beinhaltet Aufwendungen für z. B. die
Wohnungs- und Vermögensverwaltung, anteilige Personalkosten der Geschäftsstelle oder die all-
gemeine Öffentlichkeitsarbeit der Kommunalen Stiftungen. Mit rd. 79 TEUR fielen die Instandhal-
tungsaufwendungen für die stiftungseigenen Immobilien 2014 vergleichsweise niedrig aus (Plan
2014: rd. 112 TEUR). Zinsen für langfristige Darlehen wurden in Höhe von rd. 240 TEUR verbucht.
Die Stiftungsaktivitäten im Programm- und Projektbereich betrugen im Jahr 2014 insgesamt rd.
215 TEUR (Ist 2013: rd. 195 TEUR; Plan 2014: rd. 212 TEUR). Kern der Stiftungszweckerfüllung
ist das Nachbarschaftsprojekt „Von Mensch zu Mensch“, das mit einem Volumen von rd. 60 TEUR
finanziert wurde. Die Planansätze für die „Umzugshilfen“ und Umbaumaßnahmen im Bereich „Al-
tenfreundliche Wohnungen“ mit jeweils rd. 25 TEUR sind gegenseitig deckungsfähig; hier wurden
in 2014 insgesamt knapp 42 TEUR verausgabt.
Jahresabschluss 2014 Stiftung Magdalenenhospital
Das für den Betrieb des Gesundheitshauses entstandene Defizit wird in Höhe von rd. 112 TEUR
letztmalig in Gänze durch die Stiftung Magdalenenhospital gedeckt. Mit jeweils 500 Euro wurden
zwei Veranstaltungen der Stiftung Hospizarbeit in Münster finanziell gefördert.
Der Saldo zwischen dem Ergebnis der Vermögensverwaltung und den für Stiftungsaktivitäten ver-
wendeten Mitteln ist in 2014 weiterhin positiv; der Jahresüberschuss beträgt knapp 230 TEUR.
Der Kapital stärkenden Freien Rücklage nach § 62 Abs. 1 Nr. 3 der Abgabenordnung (AO) können
mit diesem Jahresabschluss 148 TEUR zugeführt werden; die Instandhaltungsrücklage wird plan-
mäßig um 200 TEUR erhöht. Nach den Verrechnungen mit den Projektrücklagen kann der Ge-
winnvortrag der Stiftung Magdalenenhospital um knapp 18 TEUR auf rd. 271 TEUR ausgebaut
werden.
Ausblick
Der Wirtschaftsplan 2015 kalkuliert als Ergebnis der Vermögensverwaltung ein Defizit von rd. 930
TEUR. Ursächlich dafür sind Investitionen in den Immobilienbestand; mit insgesamt rd. 1 Mio. Euro
werden 24 Stiftungswohnungen am Alten Schützenhof – auch energetisch aufwändig – saniert. In
der Seniorenwohnanlage Am Küchenbusch 21 erfolgt mit rd. 300 TEUR u. a. der Einbau neuer
Fenster, die Erneuerung der Heizungsanlage sowie die bauliche Integration eines Aufzuges.
Projekt- und Programmaktivitäten sind in Höhe von rd. 180 TEUR Bestandteil der Planungen. Un-
ter ansonsten unveränderten Bedingungen wird die Stiftung Magdalenenhospital zu Ende 2015 in
einen Verlustvortrag von rd. 320 TEUR ausweisen.
Münster, 08. April 2015
Petra Woldt
Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen
11329.01 2014
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
An die Stiftung Magdalenenhospital, Münster:
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung - unter
Einbeziehung der Buchführung der Stiftung Magdalenenhospital, Münster, für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahres-
abschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der
gesetzlichen Vertreter der Stiftung. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durch-
geführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchfüh-
rung abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und
Verstöße, die sich auf die Darstellung des Jahresabschlusses wesentlich auswirken, mit hinreichen-
der Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Stiftung sowie die
Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit
des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung
umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschät-
zungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlus-
ses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere
Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
11329.01 2014
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften.
Münster, am 4. Mai 2015
CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Schwarz Averbeck
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Jahresabschluss 2014
der
Stiftung Siverdes
Bilanz zum 31.12.2014
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2014
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Jahresabschluss 2014Stiftung Siverdes
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2014
A k t i v aP a s s i v a------------- ----------------
VorjahrVorjahr
EUREURTEUREUREUREURTEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Stiftungskapital15.375.987,2715.376,0
I. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleicheII. Rücklagen
Rechte mit Wohnbauten10.339.767,0510.601,61. Freie Rücklage nach § 62 Abs.1 Nr. 3 AO1.388.865,271.238,2
2. Einrichtung und Ausstattung 0,0010.339.767,050,02. Rücklage für Instandhaltung607.353,40607,4
3. Rücklage für Betriebsmittel255.645,94255,6
II. Finanzanlagen 4. Rücklage für Projekte265.000,002.516.864,61270,0
1. Wohnungen Münster-Coerde 5.178.172,715.178,2
2. Gesundheitshaus982.637,286.160.809,991.001,9III. Mittelvortrag/-vorgriff 19.810,5817.912.662,46-22,5
B. Umlaufvermögen B. Rückstellungen 33.280,0024,4
I. Forderungen und sonstigeC. Verbindlichkeiten
Vermögensgegenstände 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten3.709.179,004.098,3
1. Forderungen aus vergebenen Darlehen281.665,59335,4 - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 245.884,40 (i.V. TEUR 280,8)
Jahr: EUR 227.969,44 (i.V. TEUR 281,7) 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen1.583,3019,8 und Leistungen2.500,002,5
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
einem Jahr: EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0) Jahr: EUR 2.500,00 (i.V. TEUR 53,7)
3. Sonstige Vermögensgegenstände33.913,97610,73. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen,
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht156.000,002,8
einem Jahr: EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0) 317.162,86 - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Jahr: EUR 156.000,00 (i.V. TEUR 2,8)
II. Wertpapiere 4.619.248,574.074,04. Sonstige Verbindlichkeiten 54.286,5140,7
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Jahr: EUR 54.286,51 (i.V. TEUR 40,7) 3.921.965,51
Guthaben bei Kreditinstituten421.122,0257,1
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.089,635,1
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.887,1119,8____ ___________ _______ ____ ___________ _______
21.872.997,6021.898,521.872.997,6021.898,5
==== =========== ======= ==== =========== =======
Jahresabschluss 2014Stiftung Siverdes
Anlage 2
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2014______________________________________
IstPlanIst
201420142013
EUREUREUR
1. Mieterträge945.534,73920.760,00899.517,27
2. Zuschüsse, Spenden Projekt Freiwilligenagentur14.017,500,000,00
3. Sonstige betriebliche Erträge18.438,768.800,0012.527,15
- davon aus verbundenen Unternehmen:
EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0)
4. Aufwendungen
Sach- und Dienstleistungen
a) Verwaltungsbedarf188.067,35179.990,00169.880,96
b) Instandhaltung127.148,27120.000,00120.563,15
c) Steuern, Abgaben, Versicherungen1.284,18700,001.214,59
5. Abschreibungen auf Sachanlagen und
immaterielle Vermögensgegenstände261.806,00261.810,00261.806,00
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen11.452,162.500,0013.080,21
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge197.188,9788.500,00185.769,62
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und
auf Wertpapiere des Umlaufvermögens14.242,690,005.522,46
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen96.513,3870.090,0078.844,86
10. Betriebsergebnis474.665,93382.970,00446.901,81
11. Aufwendungen im Sinne des Stiftungszweckes
- Psychosoziales Zentrum 25.000,00 0,00 0,00
- Förderung bürgerschaftlicher
Selbst- und Mithilfe 91.419,73 100.000,00 76.066,33
- Lebensplanung und Berufsorientierung für
Freiwilligenagentur 145.377,40 140.000,00 142.206,77
- Hilfen zur Familienplanung 24.901,17 25.000,00 21.083,83
286.698,30265.000,00239.356,93
12. Jahresüberschuss187.967,63117.970,00207.544,88
13. Auflösung von Rücklagen243.818,75270.000,00217.150,16
14. Zuführung zu Rücklagen389.518,75392.700,00382.750,16
15. Mittelvorgriff Vorjahr-22.457,05-22.457,05-64.401,93
16. Mittelvortrag/-vorgriff19.810,58-27.187,05-22.457,05
Jahresabschluss 2014 Stiftung Siverdes
Geschäftsbericht
Stiftungszweck und Aktivitäten
Der Stiftungszweck der Stiftung Siverdes ist die Förderung des Wohlfahrtswesens und die selbst-
lose Unterstützung hilfsbedürftiger Personen.
Gemäß ihrer Satzung erfolgt dessen Umsetzung insbesondere durch die Schaffung und Förderung
von Hilfsangeboten und Diensten für Personen, die aufgrund ihres körperlichen, geistigen oder
seelischen Zustandes oder ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse auf die Hilfe Anderer angewiesen
sind; auch die Bereitstellung von entsprechenden Einrichtungen verwirklicht den Stiftungszweck.
Zum Vermögen der Stiftung Siverdes gehören unter anderem 44 Altenwohnungen, eine größere
Anzahl weiterer Sozialwohnungen sowie im Stadtteil Mecklenbeck ein Wohnbau-Modellprojekt
unter dem Leitmotiv “Wohnen für Jung und Alt“. Ein Haus an der Theißingstraße ist als Über-
gangseinrichtung für Migrantinnen an das städtische Sozialamt vermietet.
Mit der FreiwilligenAgentur, der finanziellen Unterstützung münsterscher Selbsthilfegruppen und
der präventiven Gesundheitshilfe hat die Stiftung Siverdes besonders die Förderung von freiwilli-
gem Engagement im Fokus. Außerdem finanziert sie die ‚Hilfen zur Familienplanung’.
Beteiligungen
Eigentümergemeinschaften mit anderen Stiftungen bestehen bei folgenden Objekten:
Eigentümergemeinschaft Anteil in % Beteiligungskapital
in Euro
288 Wohnungen Münster-Coerde 65 % 5.178.173
Gesundheitshaus 40 % 982.637
Jahresergebnis 2014
Das Ergebnis der Vermögensverwaltung der Stiftung Siverdes beträgt in 2014 rd. 475 TEUR
(2013: rd. 447 TEUR).
Erträge: Miet- und Erbbauzinserträge konnten in Höhe von rd. 946 TEUR erfolgswirksam verbucht
werden; die Kapitalanlagen der Stiftung Siverdes (externe Vermögensverwaltung, Genussrechts-
beteiligung an der Photovoltaikanlage auf der ZDM II und Festgeldanlagen) haben mit insgesamt
rd. 151 TEUR zum Ergebnis der Vermögensverwaltung beigetragen (2013: rd. 170 TEUR). Die
„sonstigen betrieblichen Erträge“ umfassen z. B. neben Erträgen aus Holzverkäufen (Stiftungsforst
Am Küchenbusch) in Höhe von rd. 3.700 Euro auch die Teilnahmegebühren für Veranstaltungen
der FreiwilligenAkademie von knapp 4.000 Euro.
Aufwendungen: Der „Verwaltungsbedarf“ von rd. 188 TEUR umfasst z. B. Positionen für die Woh-
nungsverwaltung, das Honorar für die Vermögensverwaltung, anteilige Personalkosten der Ge-
schäftsstelle und für die Öffentlichkeitsarbeit.
In die Instandhaltung ihrer Immobilien hat die Stiftung Siverdes im Berichtsjahr rd. 127 TEUR in-
vestiert (Ist 2013: rd. 121 TEUR; Plan 2014: 120 TEUR). Die Zinsen für langfristige Darlehen be-
trugen rd. 51 TEUR.
Die Aufwendungen für Stiftungsaktivitäten summieren sich in 2014 auf insgesamt rd. 287 TEUR
(Ist 2013: rd. 239 TEUR; Plan 2014: 265 TEUR).
Neben der FreiwilligenAgentur und der FreiwilligenAkadmie mit rd. 145 TEUR liegt das Förderen-
gagement der Stiftung in der bürgerschaftlichen Selbst- und Mithilfe mit rd. 91 TEUR und den Auf-
wendungen für die „Hilfen zur Familienplanung“ in Höhe von rd. 25 TEUR. Zusätzlich hat die Stif-
tung Siverdes mit 25 TEUR die Anschubfinanzierung für das „Psychosoziale Zentrum“ übernom-
men.
Vom Jahresüberschuss 2014 können rd. 150 TEUR der Freien Rücklage nach § 62 Abs. 1 Nr. 3
der Abgabenordnung zugeführt werden; nach den Verrechnungen mit den Projektrücklagen führt
Jahresabschluss 2014 Stiftung Siverdes
der verbleibende Rest den Verlustvortrag der Stiftung Siverdes von rd. 22 TEUR in einen Gewinn-
vortrag von rd. 20 TEUR.
Ausblick
Der Wirtschaftsplan kalkuliert für die Vermögensverwaltung der Stiftung Siverdes im Geschäftsjahr
2015 ein Defizit von rd. 650 TEUR. Die Ursache dafür liegt in der Sanierung von 26 Stiftungswoh-
nungen an der Kolpingstraße, diese werden mit rd. 1 Mio. Euro - auch energetisch - umfänglich
renoviert. Aktivitäten zur Stiftungszweckerfüllung sind mit rd. 290 TEUR veranschlagt; der Jahres-
abschluss 2015 wird unter ansonsten unveränderten Bedingungen einen Verlustvortrag von rd.
520 TEUR ausweisen.
Nach der sechsjährigen (2009 - 2014) sukzessiven Sanierung der 288 Sozialwohnungen in Coerde
kann die Mehrheitseigentümerin Siverdes mit wieder einsetzenden Gewinnabführungen vermutlich
bereits ab 2017 wieder rechnen.
Münster, 08. April 2015
Petra Woldt
Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen
11329.02 2014
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
An die Stiftung Siverdes, Münster:
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung - unter
Einbeziehung der Buchführung der Stiftung Siverdes, Münster, für das Geschäftsjahr vom 1. Janu-
ar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses
nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen
Vertreter der Stiftung. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prü-
fung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und
Verstöße, die sich auf die Darstellung des Jahresabschlusses wesentlich auswirken, mit hinreichen-
der Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Stiftung sowie die
Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit
des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung
umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschät-
zungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlus-
ses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere
Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
11329.02 2014
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften.
Münster, am 4. Mai 2015
CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Schwarz Averbeck
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Jahresabschluss 2014
der
Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser
Bilanz zum 31.12.2014
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2014
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Jahresabschluss 2014Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2014
A k t i v aP a s s i v a
------------ ---------------
VorjahrVorjahr
EUREUREURTEUREUREUREURTEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Stiftungskapital 8.748.431,038.748,4
I. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleicheII. Ergebnisrücklagen
Rechte mit Wohnbauten 1.068.943,721.091,91. Freie Rücklage nach § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO582.232,00495,5
2. Technische Anlagen417.897,00 1.486.840,72441,82. Rücklage für Investitionen220.000,000,0
3. Rücklage für Instandhaltung20.000,00822.232,000,0
II. Finanzanlagen
BeteiligungenIII. Mittelvortrag 211.525,319.782.188,34268,7
1. 288 Wohnungen Münster-Coerde1.593.283,711.593,3
2. Altenwohnungen Finkenstraße375.813,73389,3B. Rückstellungen
3. Altenzentrum Klarastift1.333.325,654.789.263,811.423,31. Steuerrückstellungen7.957,0015,3
2. Sonstige Rückstellungen13.740,0021.697,009,8
B. Umlaufvermögen
C. Verbindlichkeiten
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Verbindlichkeiten gegenüber
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit Kreditinstituten586.830,07602,3
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht10.908,4749,7 - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr Jahr: EUR 10.743,43 (i.V. TEUR 15,5)
als einem Jahr: EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0) 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen7.731,707,8
2. Sonstige Vermögensgegenstände50.178,12864,4 - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr Jahr: EUR 7.731,70 (i.V. TEUR 7,8)
als einem Jahr: EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0) 61.086,593. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen
mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht273.000,000,0
II. Wertpapiere 5.681.776,944.012,6 - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Jahr: EUR 273.000,00 (i.V. TEUR 0,0)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4. Sonstige Verbindlichkeiten145.711,6320,1
Guthaben bei Kreditinstituten284.372,406.027.235,93301,6 - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Jahr: EUR 145.711,63 (i.V. TEUR 20,0) 1.013.273,40
IV. Rechnungsabgrenzungsposten 659,000,0____ ____________ ______ ____ ____________ ______
10.817.158,7410.167,910.817.158,7410.167,9
==== =========== ====== ==== =========== ======
Jahresabschluss 2014Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser
Anlage 2
IstPlanIst
201420142013
EUREUREUR
1. Mieterträge98.271,5193.600,0096.423,88
2. Sonstige betriebliche Erträge
- davon aus verbundenen Unternehmen:
EUR 76.908,47 (i.V. TEUR 49,7) 145.553,28115.980,00110.596,38
3. Aufwendungen für bezogene Sach- und
Dienstleistungen
a) Verwaltungsbedarf30.069,9630.180,0023.765,20
b) Aufwendungen für Instandhaltung
und Instandsetzung12.365,7315.000,0018.809,08
c) Steuern, Abgaben, Versicherungen2.144,081.650,001.992,72
4. Abschreibungen auf Sachanlagen und
immaterielle Vermögensgegenstände48.965,5948.718,0048.853,00
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen
- davon aus verbundenen Unternehmen:
EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0) 7.328,602.100,0010.006,81
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 192.888,8273.000,00213.238,98
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und
auf Wertpapiere des Umlaufvermögens19.085,270,0010.196,17
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
- davon an verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 37.886,20 6.190,00 10.839,41
9. Ergebnis Photovoltaikanlage- 34.090,45- 41.915,00- 26.205,57
10. Ergebnis Vermögensverwaltung244.777,73136.827,00269.591,28
11. Ergebnis wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb
Photovoltaikanlage (nach Steuern)24.786,4520.955,0019.438,57
12. Jahresüberschuss269.564,18157.782,00289.029,85
13. Zuführung zu Rücklagen326.700,00285.600,0089.800,00
14. Mittelvortrag Vorjahr268.661,13268.661,1369.431,28
15. Mittelvortrag211.525,31140.843,13268.661,13
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2014______________________________________
Jahresabschluss 2014 Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser
Geschäftsbericht
Stiftungszweck und Aktivitäten
Der Stiftungszweck der Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser ist die Förderung des
Wohlfahrtswesens und die selbstlose Unterstützung hilfsbedürftiger Personen. Die Umsetzung
wird insbesondere durch den Bau, die Bereitstellung und die Unterhaltung von Wohnmöglichkeiten
und Betreuungseinrichtungen sowie die Schaffung und Förderung von Hilfsangeboten und
Diensten für Personen verwirklicht, die aufgrund ihres körperlichen, geistigen oder seelischen
Zustandes oder ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse auf die Hilfe Anderer angewiesen sind.
Die Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser besitzt zehn Reihenmieteigenheime für kinderreiche
Familien und ist Miteigentümerin von rd. 200 Altenwohnungen sowie des Begegnungszentrums im
Altenzentrum Klarastift.
Beteiligungen
Eigentümergemeinschaften mit anderen Stiftungen bestehen bei folgenden Objekten:
Eigentümergemeinschaft Anteil in % Beteiligungskapital in Euro
Altenwohnungen Finkenstraße 50 % 375.814
288 Wohnungen Münster-Coerde 20 % 1.593.284
Altenzentrum Klarastift 60 % 1.333.326
Jahresergebnis 2014
Die Vermögensverwaltung der Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser weist für das Jahr 2014 einen
Überschuss von rd. 245 TEUR aus (Ist 2013: rd. 270 TEUR; Plan 2014: rd. 137 TEUR).
Erträge: Mieteinnahmen für die 10 Reihenhäuser im Stadtteil Gievenbeck konnten mit rd. 98 TEUR
verbucht werden (2013: rd. 96 TEUR).
Neben der Gewinnabführung aus der Eigentümergemeinschaft „Altenwohnungen am Klarastift“ (rd.
77 TEUR) werden unter den „sonstigen betrieblichen Erträgen“ von insgesamt rd. 146 TEUR auch
die Einspeiseerlöse aus den Fotovoltaikanlagen auf den stiftungseigenen Dächern im Stadtteil
Coerde in Höhe von rd. 67 TEUR ausgewiesen. Insgesamt betrug das Ergebnis aus dem wirt-
schaftlichen Geschäftsbetrieb der Solarstromgewinnung rd. 25 TEUR (2013: knapp 20 TEUR).
Die Kapitalerträge der Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser haben mit fast 144 TEUR zum Ge-
samtergebnis beigetragen (2013: rd. 200 TEUR).
Aufwendungen: Die Verwaltungskosten von rd. 30 TEUR beinhalten z. B. Positionen für die Woh-
nungs- und Vermögensverwaltung, für die Buchführung, die Erstellung des Wirtschaftsplans und
des Jahresabschlusses (inkl. Prüfung) sowie einen Anteil an der allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit
der Kommunalen Stiftungen. Die Zinsen für aufgenommene Darlehen betrugen 2014 rd. 7 TEUR.
Stiftungsaktivitäten: Bereitstellung von Wohnraum für bestimmte Zielgruppen (Familien / Senioren).
Vom Jahresüberschuss werden rd. 87 TEUR der Freien Rücklage gemäß § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO
zugeführt; mit 220 TEUR wird planmäßig die Rücklage für zukünftige Investitionen aufgebaut. Die
Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser ist Miteigentümerin an den mittelfristig neu zu entwickelnden
Immobilien am Klarastift und an der Finkenstraße.
Der bestehende Gewinnvortrag reduziert sich zum 31.12.2014 von rd. 269 TEUR auf rd. 212
TEUR.
Ausblick
Der Wirtschaftsplan für das Jahr 2015 kalkuliert ein Ergebnis der Vermögensverwaltung von rd.
102 TEUR und wird mit Zuführungen zur Investitions- und Instandhaltungsrücklage in Höhe von
190 TEUR für die Finanzierungsbedarfe zukünftiger Sanierungen des Immobilienbestandes weite-
re Vorsorge tragen.
Münster, 08. April 2015
Petra Woldt
Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen
11329.03 2014
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
An die Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser der Stadt Münster, Münster:
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung - unter
Einbeziehung der Buchführung der Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser der Stadt Münster, Müns-
ter, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die
Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in
der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Stiftung. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundla-
ge der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbe-
ziehung der Buchführung abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und
Verstöße, die sich auf die Darstellung des Jahresabschlusses wesentlich auswirken, mit hinreichen-
der Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Stiftung sowie die
Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit
des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung
umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschät-
zungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlus-
ses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere
Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
11329.03 2014
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften.
Münster, am 4. Mai 2015
CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Schwarz Averbeck
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Jahresabschluss 2014
der
Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus
Bilanz zum 31.12.2014
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2014
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Jahresabschluss 2014Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2014
A k t i v aP a s s i v a------------- ----------------
VorjahrVorjahr
EUREUREURTEUREUREUREURTEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Stiftungskapital4.086.239,844.086,2
I. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleicheII. Ergebnisrücklagen
Rechte mit Wohnbauten 38.090,2238,11. Freie Rücklagen227.277,00188,1
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,0038.090,220,02. Betriebsmittelrücklage51.129,19278.406,1951,1
II. Finanzanlagen III. Mittelvortrag/-vorgriff 25.661,734.390.307,76-53,0
Beteiligungen
1. Altenwohnungen Kirchhoffweg21.142,98B. Rückstellungen 5.250,003,7
2. 288 Wohnungen Münster-Coerde398.321,06
3. Altenzentrum Klarastift888.884,111.308.348,151.346.438,371.369,8C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber
B. Umlaufvermögen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht12.000,000,0
I. Forderungen und sonstige - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Vermögensgegenstände Jahr: EUR 12.000,00 (i.V. TEUR 0,00)
1. Forderungen gegen2. Sonstige Verbindlichkeiten2.133,080,0
Unternehmen, mit denen ein - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Beteiligungsverhältnis besteht7.272,3233,2 Jahr: EUR 2.133,08 (i.V. TEUR 0,00) 14.133,08
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als ____
einem Jahr: EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0)
2. Sonstige Vermögensgegenstände12.168,16555,3
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr: EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0) 19.440,48
II. Wertpapiere 2.856.941,482.209,9
III. Kassenbestand,
Guthaben bei Kreditinstituten
Guthaben bei Kreditinstituten186.870,513.063.252,4769,8____ __________ ______ ____ __________ ______
4.409.690,844.276,14.409.690,844.276,1
==== ========== ====== ==== ========== ======
Jahresabschluss 2014Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus
Anlage 2
IstPlanIst
201420142013
EUREUREUR
1. Mieterträge180,00180,00180,00
2. Sonstige Erträge51.272,3229.880,0033.201,79
- davon aus verbundenen Unternehmen:
EUR 51.272,39 (i.V. TEUR 33,2)
3. Aufwendungen für bezogene Sach- und
Dienstleistungen
a) Verwaltungsbedarf 12.857,66 12.500,00 10.221,51
b) Steuern, Abgaben, Versicherungen435,480,00718,72
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen72,69100,000,00
- davon aus verbundenen Unternehmen:
EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge105.723,3438.650,00118.498,90
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und
auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 9.918,97 0,00 7.325,40
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen16.013,990,002.397,85
8. Ergebnis der Vermögensverwaltung/
Jahresüberschuss 117.876,87 56.110,00 131.217,21
9. Zuführung zu Rücklagen39.200,0018.700,0043.700,00
10. Mittelvorgriff Vorjahr-53.015,14-53.015,14-140.532,35
11. Mittelvortrag/-vorgriff25.661,73-15.605,14-53.015,14
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2014___________________________________
Jahresabschluss 2014 Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus
Geschäftsbericht
Stiftungszweck und Aktivitäten
Der Zweck der Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus ist die Schaffung und Förderung von
Hilfsangeboten und Diensten für Personen, die aufgrund ihres körperlichen, geistigen oder
seelischen Zustandes oder ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse auf die Hilfe Anderer angewiesen
sind.
Der Ursprung dieser Stiftung liegt im ehemaligen Leprosenhaus Kinderhaus, daher gilt zur
Erhaltung des historischen Stiftungszweckes die besondere Förderung von Personen mit
epidemischem Krankheitsbild.
Da der erforderliche Sanierungsbedarf des denkmalgeschützten Leprosenhauses die
Eigentümerstiftung finanziell überfordert hätte, hat die Wohn+Stadtbau GmbH dieses Gebäude
Mitte 2003 erworben und dort ein neues Nutzungskonzept, bestehend aus einem Mix von Museum
und Altenwohnungen unter Bewahrung der historischen Identität, ermöglicht.
Zum Stiftungsvermögen gehören zehn Altenwohnungen im Stadtteil Kinderhaus sowie anteilig
Altenwohnungen und das Begegnungszentrum im Altenzentrum Klarastift.
Beteiligungen
Eigentümergemeinschaften mit anderen Stiftungen bestehen bei folgenden Objekten:
Eigentümergemeinschaft Anteil in % Beteiligungskapital
in Euro
Altenwohnungen am Kirchhoffweg 30 % 21.143
288 Wohnungen Münster-Coerde 5 % 398.321
Altenzentrum Klarastift 40 % 888.884
Jahresergebnis 2014
Die Vermögensverwaltung der Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus ist aufgrund fehlender eigener
Immobilien geprägt durch die Ergebnisbeteiligungen aus ihren Eigentümergemeinschaften und
durch die Ergebnisse ihrer Kapitalanlagen.
Erträge: Die 40 %ige Gewinnabführung aus der Eigentümergemeinschaft der Altenwohnungen am
Klarastift beträgt in 2014 rd. 51 TEUR (Ist 2013: rd. 33 TEUR). Im Rahmen der externen Vermö-
gensverwaltung von liquidem Stiftungskapital konnten erforderliche Abschreibungen und Verluste
aus Wertpapierverkäufen von knapp 26 TEUR durch realisierte Kursgewinne und Zuschreibungen
auf Wertpapiere in Höhe von rd. 106 TEUR mehr als ausgeglichen werden. Die Kapitalanlagen
haben mit rd. 80 TEUR zum Ergebnis der Vermögensverwaltung beigetragen (2013: rd. 119
TEUR).
Aufwendungen: Die Verwaltungskosten von rd. 13 TEUR beinhalten z. B. Positionen für die Ver-
mögensverwaltung, für die Buchführung, die Erstellung des Wirtschaftsplans und des Jahresab-
schlusses (inkl. Prüfung) sowie einen Anteil an der allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit der Kommu-
nalen Stiftungen.
Stiftungsaktivitäten: Bereitstellung von Wohnraum für bestimmte Zielgruppen (Senioren).
Das Geschäftsjahr 2014 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von rd. 118 TEUR (Ist
2013: rd. 131 TEUR; Plan 2014: rd. 56 TEUR).
Nach der Zuführung von rd. 39 TEUR zur Kapital stärkenden Freien Rücklage gemäß § 62 Abs. 1
Nr. 3 AO kann der restliche Überschuss den bislang noch ausgewiesenen Verlustvortrag zum
31.12.2014 in einen Gewinnvortrag von rd. 26 TEUR überführen.
Ausblick
Der Wirtschaftsplan 2015 rechnet – ohne besondere Stiftungsaktivitäten - mit einem Bilanzgewinn
von rd. 12 TEUR, der den bestehenden Gewinnvortrag entsprechend weiter aufbauen wird.
Münster, 08. April 2015
Petra Woldt
Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen
11329.04 2014
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
An die Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus der Stadt Münster, Münster:
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung - unter
Einbeziehung der Buchführung der Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus der Stadt Münster, Müns-
ter, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die
Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in
der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Stiftung. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundla-
ge der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbe-
ziehung der Buchführung abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und
Verstöße, die sich auf die Darstellung des Jahresabschlusses wesentlich auswirken, mit hinreichen-
der Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Stiftung sowie die
Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit
des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung
umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschät-
zungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlus-
ses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere
Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
11329.04 2014
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften.
Münster, am 4. Mai 2015
CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Schwarz Averbeck
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Jahresabschluss 2014
der
Stiftung Bürgerwaisenhaus
Bilanz zum 31.12.2014
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2014
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Jahresabschluss 2014 Stiftung Bürgerwaisenhaus
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2014
A k t i v aP a s s i v a------------- ----------------
VorjahrVorjahr
EUREURTEUR EUREURTEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Stiftungskapital3.939.507,743.575,9
Sachanlagen 49.923,0052,9II. Ergebnisrücklagen
1. Freie Rücklage nach § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO286.900,00246,1
B. Umlaufvermögen 2. Rücklage für Instandhaltung15.000,005,0
3. Rücklage für Projekte159.300,66204,3
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände III. Mittelvortrag/-vorgriff 170.117,484.570.825,8898,5
Sonstige Vermögensgegenstände20.858,95163,2
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr B. Rückstellungen 6.260,004,3
als einem Jahr EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0)
C. Verbindlichkeiten
II. Wertpapiere 4.189.194,163.795,81. Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten0,0011,7
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Guthaben bei Kreditinstituten324.113,314.534.166,42140,5 Jahr: EUR 0,00 (i.Vj. TEUR 11,7)
____2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen0,005,9
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Jahr: EUR 0,00 (i.Vj. TEUR 5,9)
3. Sonstige Verbindlichkeiten7.003,547.003,540,7
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Jahr: EUR 7.003,54 (i. Vj. TEUR 0,7)____ __________ ______ ____ __________ ______
4.584.089,424.152,44.584.089,424.152,4
==== ========== ====== ==== ========== ======
Jahresabschluss 2014Stiftung Bürgerwaisenhaus
Anlage 2
IstPlanIst
201420142013
EUREUREUR
1. Mieterträge27.132,0027.000,0026.448,00
2. Zuschüsse/Förderpreise/Spenden
Stiftungsfonds Mitmachkinder55.999,7648.000,00149.167,83
3. Sonstige betriebliche Erträge364.717,750,0010.928,74
4. Aufwendungen für bezogene Sach- und
Dienstleistungen
a) Verwaltungsbedarf 38.799,33 43.720,00 43.782,56
b) Aufwendungen für Instandhaltung
und Instandsetzung 339,39 3.000,00 1.857,83
c) Steuern, Abgaben, Versicherungen 757,49 0,00 1.256,84
d) Erbbauzinsen 1.730,22 1.730,00 1.730,22
5. Abschreibungen auf Sachanlagen und
immaterielle Vermögensgegenstände2.932,002.940,002.932,00
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen163,2943.000,0039.470,00
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge180.273,3654.400,00203.843,65
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und
auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 14.324,47 0,00 12.522,60
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 27.050,23 0,00 4.261,18
10. Ergebnis Vermögensverwaltung542.026,4535.010,00282.574,99
11. Aufwendungen im Sinne des Stiftungszweckes
Stiftungsfonds Mitmachkinder 92.824,36 0,00 45.226,07
Projekt "DeutschFerien" (Mitmachkinder) 8.177,86 0,00 6.815,98
12. Jahresüberschuss441.024,2335.010,00230.532,94
13. Zuführung zu Stiftungskapital 363.560,23 0,00 10.090,68
14. Auflösung Rücklagen 45.002,46 0,00 14.000,00
15. Zuführung zu Rücklagen 50.800,00 25.000,00 111.883,95
16. Mittelvortrag/-vorgriff Vorjahr 98.451,02 98.451,02- 24.107,29
17. Mittelvortrag170.117,48108.461,0298.451,02
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2014____________________________________
Jahresabschluss 2014 Stiftung Bürgerwaisenhaus
Geschäftsbericht
Stiftungszweck und Aktivitäten
Der Zweck der Stiftung Bürgerwaisenhaus umfasst die Bereitstellung und den Betrieb von Einrich-
tungen sowie die Schaffung und Förderung von Hilfsangeboten und Diensten für Kinder und Ju-
gendliche, Hilfen zur Lebenswegplanung und die Förderung sonstiger Maßnahmen der Jugendhil-
fe.
Nach dem Verkauf des Grundstückareals an der Schulstraße an die Stadt Münster besteht der
Immobilienbesitz der Stiftung nunmehr ausschließlich in dem Gebäude Melchersstraße 55, das
seit 2002 von der Kinderschutzambulanz des Deutschen Roten Kreuzes genutzt wird.
Über den Stiftungsfonds „Mitmachkinder“ erfüllt die Stiftung Bürgerwaisenhaus seit 2009 wieder
ihren Stiftungszweck. Nach Aufhebung der rechtlich selbstständigen Stiftung Zumsande-Plönies
wird deren Vermögen im Rahmen eines Namensfonds seit 2013 hier mit verwaltet.
Beteiligungen
Keine
Jahresergebnis 2014
Das Ergebnis der Vermögensverwaltung der Stiftung Bürgerwaisenhaus weist in 2014 einen Über-
schuss in Höhe von rd. 542 TEUR aus (Plan 2014: rd. 35 TEUR; Ist 2013: rd. 283 TEUR).
Erträge: Ursächlich für das ungeplant gute Ergebnis sind im Wesentlichen der nachträgliche Mehr-
erlös aus dem Grundstücksverkauf an der Schulstraße von rd. 281 TEUR. Eine testamentarische
Zustiftung von rd. 82 TEUR konnte in 2014 ebenfalls verbucht werden.
Der Grundstückskaufvertrag aus dem Jahr 2003 beinhaltet eine Mehrerlösklausel. Bei der Weiter-
veräußerung des Grundstücks sind danach im Falle eines Investorenverfahrens zur Entwicklung
des Baublocks und bei Erzielung eines zusätzlichen Erlöses über den damaligen Kaufpreis hinaus,
50 % des Mehrerlöses an die Stiftung Bürgerwaisenhaus abzuführen.
Als zweckgebundene Zuwendungen zum Stiftungsfonds „Mitmachkinder“ sind in 2014 insgesamt
knapp 56 TEUR zu verzeichnen. Hier handelt es sich um Privat- und Firmenspenden sowohl in
größeren Einzelbeträgen als auch in kontinuierlichen Kleinbeträgen.
Die fast reine Kapitalstiftung Bürgerwaisenhaus konnte im Rahmen ihrer externen Vermögensver-
waltung im Geschäftsjahr 2014 wieder von Kursgewinnen bei Wertpapierverkäufen profitieren; die
Kapitalanlagen haben mit insgesamt rd. 139 TEUR zum Ergebnis der Vermögensverwaltung bei-
getragen (2013: rd. 187 TEUR).
Aufwendungen: Die Verwaltungskosten von rd. 39 TEUR beinhalten z. B. Positionen für die Woh-
nungs- und Vermögensverwaltung, für die Buchführung, die Erstellung des Wirtschaftsplans und
des Jahresabschlusses (inkl. Prüfung) sowie einen Anteil an der allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit
der Kommunalen Stiftungen.
Ihren Stiftungszweck hat die Stiftung Bürgerwaisenhaus 2014 in Höhe von rd. 100 TEUR über die
„Mitmachkinder“ verwirklicht, inklusive der Personalkosten für die Koordination des „Mitmachpaten-
Projektes“, die – einmalig in 2014 - über Fördermittel der Stiftung help and hope refinanziert wer-
den konnten. Rd. 8 TEUR betreffen das Sommerferienprogramm „DeutschFerien“ für Flüchtlings-
kinder.
Vom Jahresüberschuss in Höhe von rd. 441 TEUR werden der Mehrerlös aus dem Grundstücks-
geschäft und die Zustiftung dem Stiftungskapital zugeführt. Die Kapital stärkende Freie Rücklage
gemäß § 62 Abs. 1 Nr. 3 der Abgabenordnung kann um rd. 41 TEUR erhöht werden; der Rücklage
für Instandhaltung werden 10 TEUR zugeführt. Der verbleibende Überschuss erhöht den beste-
henden Gewinnvortrag der Stiftung von rd. 98 TEUR zum 31.12.2014 auf rd. 170 TEUR.
Jahresabschluss 2014 Stiftung Bürgerwaisenhaus
Ausblick
Die Wirtschaftsplanung geht für das Geschäftsjahr 2015 von einem Ergebnis der Vermögensver-
waltung von rd. 23 TEUR aus. Anfallende Aufwendungen für den Förderfonds „Mitmachkinder“
sind durch die bestehende Projektrücklage gedeckt. Der Gewinnvortrag der Stiftung Bürgerwai-
senhaus bleibt zu Ende 2015 auf dem jetzigen Niveau.
Münster, 08. April 2015
Petra Woldt
Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen
11329.05 2014
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
An die Stiftung Bürgerwaisenhaus, Münster:
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung - unter
Einbeziehung der Buchführung der Stiftung Bürgerwaisenhaus, Münster, für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahres-
abschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der
gesetzlichen Vertreter der Stiftung. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durch-
geführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchfüh-
rung abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und
Verstöße, die sich auf die Darstellung des Jahresabschlusses wesentlich auswirken, mit hinreichen-
der Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Stiftung sowie die
Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit
des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung
umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschät-
zungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlus-
ses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere
Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
11329.05 2014
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften.
Münster, am 4. Mai 2015
CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Schwarz Averbeck
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Jahresabschluss 2014
der
Eigentümergemeinschaft
288 Wohnungen Münster-Coerde
Bilanz zum 31.12.2014
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2014
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Jahresabschluss 2014Eigentümergemeinschaft 288 Wohnungen Münster-Coerde
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2014
A k t i v aP a s s i v a-------------- ----------------
VorjahrVorjahr
EUREURTEUREUREUREURTEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
Sachanlagen I. Beteiligungskapital
Grundstücke 4.034.092,944.034,11. Vereinigte Pfründnerhäuser1.593.283,71
Gebäude4.425.747,008.459.839,944.680,02. Pfründnerhaus Kinderhaus398.321,06
3. Magdalenenhospital 796.642,11
B. Umlaufvermögen 4. Siverdes5.178.172,717.966.419,597.966,4
I. Forderungen und sonstige Vermögens-II. Ergebnisrücklagen
gegenstände Rücklage für Instandhaltung0,000,0
1. Forderungen an Gesellschafter240.000,000,0
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr III. Mittelvorgriff -1.935.008,466.031.411,13-290,6
als einem Jahr EUR -,-- (i.V. TEUR -,-)
2. Sonstige Vermögensgegenstände0,540,0B. Verbindlichkeiten
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1. Verbindlichkeiten gegenüber
einem Jahr: EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0) Kreditinstituten2.378.600,001.679,6
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kredit- Jahr: EUR 98.182,66 (i.Vj. TEUR 57,9)
instituten und Schecks 2. Sonstige Verbindlichkeiten630.732,13130,3
Guthaben bei Kreditinstituten340.902,78580.903,32771,6 - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Jahr: EUR 630.732,13 (i.Vj. TEUR 130,3) 3.009.332,13____ ___________ ______ ____ ___________ ______
9.040.743,269.485,79.040.743,269.485,7
==== =========== ====== ==== =========== ======
Jahresabschluss 2014Eigentümergemeinschaft 288 Wohnungen Münster-Coerde
Anlage 2
IstPlanIst
201420142013
EUREUREUR
1. Mieterträge1.090.018,801.071.700,001.062.031,70
2. Zuweisungen und Zuschüsse zu
Betriebskosten 83.000,000,000,00
3. Sonstige betriebliche Erträge17.938,1724.925,0022.880,67
4. Aufwendungen für bezogene Sach- und
Dienstleistungen
a) Verwaltungsbedarf93.489,4286.800,0086.863,84
b) Hausbetriebskosten2.182,7415.000,005.694,88
c) Instandhaltung2.424.520,172.445.000,001.806.695,60
d) Steuern, Abgaben, Versicherungen1.352,920,001.273,08
5. Abschreibungen auf Sachanlagen und
immaterielle Vermögensgegenstände254.206,00251.000,00254.205,19
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.879,71 7.600,00 3.810,31
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge1.771,396.000,0010.412,54
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 53.512,21 60.550,00 44.969,08
9. Ergebnis Vermögensverwaltung-1.644.414,81-1.763.325,00-1.108.187,07
10. Jahresfehlbetrag-1.644.414,81-1.763.325,00-1.108.187,07
11. Auflösung von Rücklagen0,000,00817.593,42
12. Mittelvorgriff Vorjahr-290.593,65-290.593,650,00
13. Mittelvorgriff-1.935.008,46-2.053.918,65-290.593,65
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2014______________________________________
Jahresabschluss 2014 Eigentümergemeinschaft 288 Wohnungen Münster-Coerde
Geschäftsbericht
Stiftungszweck und Beteiligungsverhältnisse
Die Eigentümergemeinschaft besteht in Form von 288 Sozialwohnungen im Stadtteil Coerde für
die nachfolgend genannten Stiftungen:
Eigentümerstiftungen Anteil in % Beteiligungskapital
in Euro
Siverdes 65 % 5.178.173
Vereinigte Pfründnerhäuser 20 % 1.593.284
Magdalenenhospital 10 % 796.642
Pfründnerhaus Kinderhaus 5 % 398.321
Stiftungskapital gesamt 100 % 7.966.420
Jahresergebnis 2014
Das Ergebnis aus der Bewirtschaftung der 288 Sozialwohnungen im Stadtteil Coerde weist im letz-
ten Jahr der Gesamtsanierung ein Defizit von rd. 1,6 Mio. Euro aus.
In den dreigeschossigen Mehrfamilienhäusern an der Breslauer Straße und an der Coerheide wur-
den mit rd. 2,2 Mio. Euro nochmals 72 Wohnungen grundständig und energetisch auf dem Niveau
eines „KfW-Effizienzhauses 100“ auf Basis der geltenden Energieeinsparverordnung saniert. Ab-
weichend zur Ursprungsplanung in 2008 (Vorlage Nr. V/0966/2008) wurden dabei zusätzliche
Maßnahmen wie z. B. eine umfassendere Wärmedämmung, die Optimierung der Fernwärmean-
schlüsse und der Anbau von Balkonen umgesetzt. Der laufende Instandhaltungsaufwand betrug
rd. 220 TEUR und beinhaltet auch Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Beseitigung von
Unwetterschäden aufgrund des Starkregens im letzten Sommer stehen.
Der Abfluss von Eigenkapital für die seit 2009 andauernde Sanierung ist die Ursache dafür, dass
Kapitalerträge lediglich noch in Höhe von rd. 1 TEUR erzielt wurden (2012: rd. 27 TEUR; 2013: rd.
10 TEUR).
Der Jahresfehlbetrag beläuft sich zusammen mit dem Verlustvortrag des Vorjahres (rd. 290 TEUR)
nunmehr auf rd. 1,9 Mio. Euro und wird in den nächsten Jahren sukzessive wieder zurückgeführt.
Ausblick
Nach Abschluss der insgesamt sechsjährigen sukzessiven Sanierung der 288 Stiftungswohnungen
im November 2014 weist die Vermögensverwaltung als Ergebnis für 2015 wieder einen Über-
schuss von rd. 650 TEUR aus. Der Verlustvortrag des Jahres 2014 kann somit auf rd. 1,3 Mio.
Euro reduziert werden.
Mit Gewinnausschüttungen an die vier Eigentümerstiftungen ist bei ansonsten unveränderten Be-
dingungen voraussichtlich schon ab 2017 wieder zu rechnen.
Münster, 08. April 2015
Petra Woldt
Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen
11329.11 2014
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
An die Eigentümergemeinschaft 288 Wohnungen Münster-Coerde, Münster:
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung - unter
Einbeziehung der Buchführung der Eigentümergemeinschaft 288 Wohnungen Münster-Coerde,
Münster, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung
und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften
liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf
der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss
unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und
Verstöße, die sich auf die Darstellung des Jahresabschlusses wesentlich auswirken, mit hinreichen-
der Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie
die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksam-
keit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung
umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschät-
zungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlus-
ses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere
Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
11329.11 2014
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften.
Münster, am 4. Mai 2015
CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Schwarz Averbeck
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Jahresabschluss 2014
der
Eigentümergemeinschaft Altenzentrum Klarastift
Bilanz zum 31.12.2014
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2014
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Jahresabschluss 2014Eigentümergemeinschaft Altenzentrum Klarastift
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2014
A k t i v aP a s s i v a
------------- ----------------
VorjahrVorjahr
EUREURTEUREUREUREURTEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
Sachanlagen I. Beteiligungskapital
Grundstücke 544.265,09544,31. Vereinigte Pfründnerhäuser (60%)1.333.325,65
Gebäude 3.484.890,003.682,62. Pfründnerhaus Kinderhaus (40%)888.884,112.222.209,762.372,2
Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,004.029.155,090,0
II. Ergebnisrücklagen
B. Umlaufvermögen Rücklage für Instandhaltung200.000,00150,0
I. Forderungen und sonstigeIII. Mittelvortrag 0,002.422.209,760,0
Vermögensgegenstände
Sonstige Vermögensgegenstände46.395,188,7B. Rückstellungen 6.500,006,5
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr: EUR 0,00 (i.Vj. TEUR 0,0) C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kredit- Kreditinstituten1.696.482,781.741,5
instituten und Schecks - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Guthaben bei Kreditinstituten98.366,51144.761,69151,3 Jahr: EUR 45.185,65 (i.Vj. TEUR 45,1)
____2. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen800,000,8
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Jahr: EUR 800,00 (i.Vj. TEUR 0,8)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern18.180,7982,9
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Jahr: EUR 18.180,79 (i.Vj. TEUR 82,9)
4. Sonstige Verbindlichkeiten29.743,4533,0
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Jahr: EUR 29.743,45 (i.Vj. TEUR 33,0) 1.745.207,02____ ___________ ______ ____ ___________ ______
4.173.916,784.386,94.173.916,784.386,9
==== =========== ====== ==== =========== ======
Jahresabschluss 2014Eigentümergemeinschaft Altenzentrum Klarastift
Anlage 2
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2014_____________________________________
IstPlanIst
201420142013
EUREUREUR
1. Mieterträge544.996,05519.100,00537.267,50
2. Sonstige betriebliche Erträge12.849,338.000,009.367,07
3. Aufwendungen für bezogene Sach- und
Dienstleistungen
a) Hausbetriebskosten46.944,9438.200,0046.121,76
b) Verwaltungsbedarf46.610,0744.000,0044.030,95
c) Instandhaltung62.524,83101.000,0095.198,86
d) Aufwendungen für ehrenamtliche Tätigkeiten3.300,003.300,003.300,00
4. Abschreibungen auf Sachanlagen und
immaterielle Vermögensgegenstände197.738,00197.740,00197.738,00
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen3.871,16900,008.803,07
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 254,401.400,00524,27
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 18.929,99 18.650,00 19.065,21
8. Ergebnis Vermögensverwaltung178.180,79124.710,00132.900,99
9. Jahresüberschuss178.180,79124.710,00132.900,99
10. Zuführung zu Rücklagen50.000,0050.000,0050.000,00
11. Gewinnausschüttung an Stiftungen
- Vereinigte Pfründnerhäuser (60%)76.908,4744.830,0049.740,59
- Pfründnerhaus Kinderhaus (40%)51.272,3229.880,0033.160,40
12. Mittelvortrag 0,000,000,00
Jahresabschluss 2014 Eigentümergemeinschaft Altenwohnungen Klarastift
Geschäftsbericht
Stiftungszweck und Beteiligungsverhältnisse
Die Eigentümergemeinschaft ‚Altenzentrum Klarastift’ besteht aus 140 Altenwohnungen, einem
Begegnungszentrum und dem gewerblich genutzten Bereich für das ‚Aqua Vitalis’. Beteiligt sind
die nachfolgend genannten Stiftungen:
Eigentümerstiftungen Anteil in % Beteiligungskapital
In Euro
Vereinigte Pfründnerhäuser 60 % 1.333.326
Pfründnerhaus Kinderhaus 40 % 888.884
Stiftungskapital gesamt 100 % 2.222.210
Jahresergebnis 2014
Das Ergebnis der Vermögensverwaltung der Altenwohnungen am Klarastift weist einen Jahres-
überschuss von rd. 178 TEUR aus (2013: rd. 133 TEUR).
Nach Jahren hoher Sonderinstandhaltungen und den Belastungen durch den Umbau des ehemali-
gen Reha-Bereichs für das ‚Aqua Vitalis’ betrugen die laufenden Instandhaltungsaufwendungen im
Jahr 2014 lediglich rd. 63 TEUR (Plan 2014: 101 TEUR, Ist 2013: rd. 95 TEUR).
Vom Jahresergebnis werden 50 TEUR planmäßig in die Rücklage für Instandhaltung abgeführt;
der Rest fließt als anteilige Gewinnausschüttung in die Abschlüsse der beiden Pfründnerhaus-
Stiftungen.
Ausblick
Für das Jahr 2015 beinhaltet der Wirtschaftsplan als Sondermaßnahme 184 TEUR für die gesetz-
lich vorgeschriebene Dämmung von Dachböden. Das Ergebnis der Vermögensverwaltung wird
voraussichtlich ein Defizit von rd. 45 TEUR ausweisen, das durch eine analoge Auflösung der
Rücklage für Instandhaltung gedeckt wird.
Insbesondere für die fünf eingeschossigen Gebäude der Altenwohnungen auf dem nördlichen Are-
al des Klarastifts ist eine mittelfristige Neuentwicklung dringend geboten. Aufgrund des hohen
Baualters ist ein kontinuierlich steigender Instandhaltungsaufwand erkennbar, der jedoch nicht
ausreichen wird, um angemessene bauliche und energetische Standards zu erreichen. Derzeit
wird an einer ersten Konzeptstudie für die Entwicklung dieser Altenwohnungen gearbeitet; insbe-
sondere der Freizug der Altenwohnungen ist sensibel zu gestalten. Eine Beschlussvorlage zur
Beauftragung der Wohn- und Stadtbau GmbH mit der Vorentwurfsplanung und den Umsetzungs-
optionen ist für das laufende Geschäftsjahr geplant.
Münster, 08. April 2015
Petra Woldt
Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen
11329.13 2014
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
An die Eigentümergemeinschaft Altenzentrum Klarastift, Münster:
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung - unter
Einbeziehung der Buchführung der Eigentümergemeinschaft Altenzentrum Klarastift, Münster, für
das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Auf-
stellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grund-
lage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbe-
ziehung der Buchführung abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und
Verstöße, die sich auf die Darstellung des Jahresabschlusses wesentlich auswirken, mit hinreichen-
der Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie
die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksam-
keit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung
umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschät-
zungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlus-
ses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere
Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
11329.13 2014
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften.
Münster, am 4. Mai 2015
CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Schwarz Averbeck
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Jahresabschluss 2014
der
Eigentümergemeinschaft Gesundheitshaus
Bilanz zum 31.12.2014
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2014
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Jahresabschluss 2014Eigentümergemeinschaft Gesundheitshaus
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2014
A k t i v aP a s s i v a------------- ----------------
VorjahrVorjahr
EUREUREURTEUREUREUREURTEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Beteiligungskapital
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.966,0015,71. Magdalenenhospital (60%)1.474.184,981.503,1
2. Siverdes (40%)982.637,282.456.822,261.001,9
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleicheII. Mittelvortrag 0,002.456.822,260,0
Rechte mit Wohnbauten2.828.912,182.901,7
2. Außenanlagen 25.558,006,6B. Sonderposten 780.732,00803,3
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung92.533,002.947.003,182.951.969,18101,9
C. Rückstellungen 0,002,7
B. Umlaufvermögen
D. Verbindlichkeiten
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Verbindlichkeiten aus Lieferungen
1. Forderungen an Gesellschafter190.134,0578,5 und Leistungen13.951,4029,0
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
einem Jahr: EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0) Jahr: EUR 13.951,40 (i.V. TEUR 29,0)
2. Sonstige Vermögensgegenstände52.978,544,7____
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr: EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0) 243.112,59
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kredit-
instituten und Schecks
Guthaben bei Kreditinstituten 56.423,89299.536,48230,9____ __________ ______ ____ __________ ______
3.251.505,663.340,03.251.505,663.340,0
==== ========== ====== ==== ========== ======
Jahresabschluss 2014Eigentümergemeinschaft Gesundheitshaus
Anlage 2
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2014_____________________________________
IstPlanIst
201420142013
EUREUREUR
1. Mieterträge72.991,6164.800,0071.370,99
2. Sonstige Erträge7.487,140,009.206,14
3. Zuschüsse0,000,0035.340,00
4. Erträge aus der Auflösung von
Sonderposten/Verbindlichkeiten22.576,0022.580,0022.576,00
5. Personalkosten0,0035.000,003.976,88
6. Aufwendungen für bezogene Sach- und
Dienstleistungen
a) Hausbetriebskosten 20.528,0029.600,0024.720,00
b) Verwaltungsbedarf5.552,504.700,007.783,40
c) Instandhaltung 54.716,5415.000,0023.172,55
d) Personaldienstleistung33.700,010,0027.851,98
7. Abschreibungen auf Sachanlagen und
immaterielle Vermögensgegenstände100.157,6283.600,00121.873,68
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen667,290,002.817,35
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 133,160,000,63
10. Ergebnis Vermögensverwaltung-112.134,05-80.520,00-73.702,08
11. Übernahme Verlust durch
Stiftung Magdalenenhospital112.134,0580.520,0073.702,08
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag0,000,000,00
Jahresabschluss 2014 Eigentümergemeinschaft Gesundheitshaus
Geschäftsbericht
Stiftungszweck und Beteiligungsverhältnisse
Die Eigentümergemeinschaft des Gesundheitshauses an der Gasselstiege besteht seit 1999 als
Informations-, Beratungs- und Servicecenter zu den Themen Gesundheit, Pflege und Selbsthilfe.
Beteiligt sind die nachfolgend genannten Stiftungen:
Eigentümerstiftungen Anteil in % Beteiligungskapital
in Euro
Magdalenenhospital 60 % 1.474.185
Siverdes 40 % 982.637
Stiftungskapital gesamt 100 % 2.456.822
Jahresergebnis 2014
Der Betrieb des Gesundheitshauses weist für das Geschäftsjahr 2014 ein Defizit von rd. 112
TEUR aus (Plan 2014: Defizit von rd. 81 TEUR; Ist 2013: Defizit von rd. 74 TEUR).
Im Geschäftsjahr 2014 erfolgten restliche Renovierungen (z. B. Gestaltung des Vorplatzes, ener-
getische Optimierungen, Medienausstattung des Vortragsraums; siehe auch Vorlage Nr.
V/0263/2013). Diese spiegeln sich in den mit rd. 55 TEUR relativ hohen Instandhaltungsaufwen-
dungen auch in vergleichsweise hohen Abschreibungen wider (Ist 2014: rd. 100 TEUR; Plan 2014:
rd. 84 TEUR).
Die Personalkosten für die Koordination und Betreuung des bis in den späten Abend hinein öffent-
lichen Hauses belaufen sich im Jahr 2014 auf knapp 34 TEUR.
Mit knapp 21 TEUR bewegen sich die stiftungsseitig für das Gesundheitshaus zu tragenden Haus-
betriebskosten weiterhin auf reduziertem Niveau (2013: rd. 25 TEUR). Neben der Einführung eines
verursachungsgerechteren Verteilungsschlüssels für die Heiz- und Nebenkosten nutzen drei Mie-
ter im Haus seit Beginn des Jahres 2012 den Bewegungsraum, die Oase und den Küchenbereich
in der vierten Etage jeweils gegen Übernahme der dort anfallenden Nebenkosten. In früheren Jah-
ren war die Überlassung dieser Fachräume an die Hauptnutzer gegen eine nur geringe Nutzungs-
gebühr in einem hohen Maße stiftungsseitig subventioniert.
Der Jahresfehlbetrag wird von der Stiftung Magdalenenhospital im Sinne ihrer Stiftungszweckerfül-
lung getragen.
Ausblick
Der Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2015 weist ein Defizit von rd. 84 TEUR aus, das dann
wieder von den beiden Eigentümerstiftungen Magdalenenhospital und Siverdes im Rahmen ihrer
Zweckerfüllung ausgeglichen wird. Die Erreichung eines ausgeglichenen Ergebnisses durch Kos-
tensenkungen und Einnahmesteigerungen ist für das Gesundheitshaus nicht realistisch.
Münster, 08. April 2015
Petra Woldt
Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen
11329.14 2014
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
An die Eigentümergemeinschaft Gesundheitshaus, Münster:
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung - unter
Einbeziehung der Buchführung der Eigentümergemeinschaft Gesundheitshaus, Münster, für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung
des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verant-
wortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der
von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung
der Buchführung abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und
Verstöße, die sich auf die Darstellung des Jahresabschlusses wesentlich auswirken, mit hinreichen-
der Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie
die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksam-
keit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung
umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschät-
zungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlus-
ses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere
Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
11329.14 2014
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften.
Münster, am 4. Mai 2015
CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Schwarz Averbeck
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Jahresabschluss 2014
der
Eigentümergemeinschaft
Altenwohnungen Finkenstraße
Bilanz zum 31.12.2014
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2014
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Jahresabschluss 2014Eigentümergemeinschaft Altenwohnungen Finkenstraße
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2014
A k t i v aP a s s i v a------------- ----------------
VorjahrVorjahr
EUREUREURTEUREUREUREURTEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
Sachanlagen I. Beteiligungskapital
Grundstücke 154.247,05154,31. Vereinigte Pfründnerhäuser (50%)375.813,73
Gebäude651.625,00805.872,05689,92. Magdalenenhospital (50%)375.813,73751.627,46778,6
B. Umlaufvermögen II. Ergebnisrücklagen
Rücklage für Instandhaltung554.415,63506,1
I. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände III. Mittelvortrag 0,001.306.043,090,0
1. Forderungen an Gesellschafter450.000,00350,9
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als B. Verbindlichkeiten
einem Jahr: EUR 0,00 (i.Vj. TEUR 0,0) Sonstige Verbindlichkeiten0,000,4
2. Sonstige Vermögensgegenstände2.380,680,0 - davon mit einer Restlaufzeit bis zu
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (i.Vj. TEUR 0,4)
einem Jahr: EUR 0,00 (i.Vj. TEUR 0,0) 452.380,68____
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kredit-
instituten und Schecks
Guthaben bei Kreditinstituten47.790,36500.171,0490,0____ __________ ______ ____ __________ ______
1.306.043,091.285,11.306.043,091.285,1
==== ========== ====== ==== ========== ======
Jahresabschluss 2014
Anlage 2
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2014_____________________________________
IstPlanIst
201420142013
EUREUREUR
1. Mieterträge114.296,88110.800,00110.184,35
2. Sonstige betriebliche Erträge2.901,242.700,002.747,39
3. Aufwendungen für bezogene Sach- und
Dienstleistungen
a) Verwaltungsbedarf14.212,3713.500,0013.505,49
b) Hausbetriebskosten399,88300,00395,18
c) Instandhaltung18.177,2018.000,0019.757,53
4. Abschreibungen auf Sachanlagen und
immaterielle Vermögensgegenstände38.273,0038.300,0038.273,00
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen187,02200,00225,97
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 2.492,944.300,004.290,08
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 124,44 150,00 116,27
8. Ergebnis Vermögensverwaltung48.317,1547.350,0044.948,38
9. Jahresüberschuss48.317,1547.350,0044.948,38
10. Zuführung zu Rücklagen48.317,1547.350,0044.948,38
11. Mittelvortrag0,000,000,00
Eigentümergemeinschaft Altenwohnungen Finkenstraße
Jahresabschluss 2014 Eigentümergemeinschaft Altenwohnungen Finkenstraße
Geschäftsbericht
Stiftungszweck und Beteiligungsverhältnisse
Die Eigentümergemeinschaft besteht in Form von 47 Altenwohnungen in der Finkenstraße für die
nachfolgend genannten Stiftungen:
Eigentümerstiftungen Anteil in % Anteil am Beteiligungskapital
in Euro
Vereinigte Pfründnerhäuser 50 % 375.814
Magdalenenhospital 50 % 375.814
Stiftungskapital gesamt 100 % 751.628
Jahresergebnis 2014
Das Ergebnis aus der Verwaltung der Seniorenwohnanlage an der Finkenstraße verhält sich mit
dem Jahresüberschuss von rd. 48 TEUR relativ plankonform (2013: rd. 45 TEUR).
Vor dem Hintergrund der mittelfristig erforderlichen Neuentwicklung der Stiftungsimmobilie wurde
der Jahresüberschuss der Rücklage für Instandhaltung zugeführt, die sich danach zum 31.12.2014
auf rd. 554 TEUR beläuft.
Ausblick
Der Wirtschaftsplan für die Altenwohnanlage an der Finkenstraße sieht für 2015 einen Jahresüber-
schuss von rd. 47 TEUR vor.
Eine umfassende Bestandssanierung der Altenwohnanlage aus dem Jahr 1969 wurde bereits ge-
prüft und ist für die Eigentümerstiftungen wirtschaftlich nicht vertretbar, so dass mittelfristig nur
eine Neuentwicklung in Betracht kommt.
Nach Abstimmungen mit der Wohn+Stadtbau GmbH, dem Amt für Wohnungswesen und dem Amt
für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehr beabsichtigt die Geschäftsstelle der Kommunalen
Stiftungen daher, das Objekt mit Augenmaß für notwendige Instandhaltungsmaßnahmen an das
Ende der Bindungsfrist heranzuführen und die Neuentwicklung des Grundstücks strategisch lang-
fristig und gut vorzubereiten.
Münster, 08. April 2015
Petra Woldt
Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen
11329.12 2014
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
An die Eigentümergemeinschaft Altenwohnungen Finkenstraße, Münster:
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung - unter
Einbeziehung der Buchführung der Eigentümergemeinschaft Altenwohnungen Finkenstraße,
Münster, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung
und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften
liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf
der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss
unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und
Verstöße, die sich auf die Darstellung des Jahresabschlusses wesentlich auswirken, mit hinreichen-
der Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie
die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksam-
keit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung
umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschät-
zungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlus-
ses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere
Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
11329.12 2014
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften.
Münster, am 4. Mai 2015
CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Schwarz Averbeck
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Jahresabschluss 2014
der
Eigentümergemeinschaft
Altenwohnungen Kirchhoffweg
Bilanz zum 31.12.2014
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2014
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Jahresabschluss 2014Eigentümergemeinschaft Altenwohnungen Kirchhoffweg
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2014
A k t i v aP a s s i v a------------- ----------------
VorjahrVorjahr
EUREURTEUREUREUREURTEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
Sachanlagen I. Beteiligungskapital
1. Grundstücke 174.238,05174,21. Pfründnerhaus Kinderhaus (30%)21.142,9822,6
2. Gebäude310.611,00484.849,05322,12. Magdalenenhospital (70%)49.332,7870.475,7652,8
B. Umlaufvermögen II. Ergebnisrücklagen
Rücklage für Instandhaltung128.031,58198.507,34118,9
I. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände III. Mittelvortrag 0,000,0
1. Forderungen an Gesellschafter33.000,00125,4
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als B. Verbindlichkeiten
einem Jahr: EUR -,-- (i.Vj. TEUR -,-) 1. Verbindlichkeiten gegenüber
2. Sonstige Vermögensgegenstände82.864,940,0 Kreditinstituten427.904,76434,4
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
einem Jahr: EUR -,-- (i.Vj. TEUR -,-) Jahr: EUR 6.406,03 (i.Vj. TEUR 6,4)
2. Sonstige Verbindlichkeiten6.165,609,4
II. Kassenbestand, Guthaben bei - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Kreditinstituten und Schecks Jahr: EUR 6.165,60 (i.Vj. TEUR 9,4) 434.070,36
Guthaben bei Kreditinstituten31.863,71147.728,6516,4________ _________ _____ ____ _________ _____
632.577,70638,1632.577,70638,1
==== ========= ===== ==== ========= =====
Jahresabschluss 2014Eigentümergemeinschaft Altenwohnungen Kirchhoffweg
Anlage 2
IstPlanIst
201420142013
EUR EUR EUR
1. Mieterträge30.797,7828.000,0027.610,89
2. Sonstige betriebliche Erträge281,83300,00290,86
3. Aufwendungen für bezogene Sach- und
Dienstleistungen
a) Verwaltungsbedarf3.350,903.200,003.200,50
b) Instandhaltung1.999,915.000,008.205,11
4. Abschreibungen auf Sachanlagen und
immaterielle Vermögensgegenstände11.504,0011.500,0011.504,00
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen0,000,0015,21
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
- davon aus verbundenen Unternehmen:
EUR 0,00 848,771.430,001.496,36
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
- davon an verbundene Unternehmen:
EUR 0,00 5.884,255.430,005.709,40
8. Ergebnis Vermögensverwaltung9.189,324.600,00763,89
9. Jahresüberschuss9.189,324.600,00763,89
10. Zuführung zu Rücklagen9.189,324.600,00763,89
11. Mittelvortrag0,000,000,00
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2014______________________________________
Jahresabschluss 2014 Eigentümergemeinschaft Altenwohnungen Kirchhoffweg
Geschäftsbericht
Stiftungszweck und Beteiligungsverhältnisse
Die Eigentümergemeinschaft besteht in Form von 10 Altenwohnungen am Kirchhoffweg für die
nachfolgend genannten Stiftungen:
Eigentümerstiftungen Anteil in % Beteiligungskapital
in Euro
Magdalenenhospital 70 % 49.333
Pfründnerhaus Kinderhaus 30 % 21.143
Stiftungskapital gesamt 100 % 70.476
Jahresergebnis 2014
Das Ergebnis aus der Verwaltung dieser Altenwohnungen weist vor dem Hintergrund vergleichs-
weise geringer Instandhaltungsaufwendungen (2.000 Euro; Plan 2014: 5.000 Euro;) einen Jahres-
überschuss von rd. 9.000 Euro aus.
Das Jahresergebnis wird der Instandhaltungsrücklage zugeführt.
Ausblick
Für die Bewirtschaftung der Altenwohnungen am Kirchhoffweg wird in 2015 ein Ergebnis von rd.
5.300 Euro erwartet, das ebenfalls der Rücklage für zukünftige Instandhaltungen zugeführt werden
wird.
Münster, 08. April 2015
Petra Woldt
Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen
11329.10 2014
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
An die Eigentümergemeinschaft Altenwohnungen Kirchhoffweg, Münster:
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung - unter
Einbeziehung der Buchführung der Eigentümergemeinschaft Altenwohnungen Kirchhoffweg,
Münster, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung
und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften
liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf
der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss
unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und
Verstöße, die sich auf die Darstellung des Jahresabschlusses wesentlich auswirken, mit hinreichen-
der Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie
die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksam-
keit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung
umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschät-
zungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlus-
ses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere
Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
11329.10 2014
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften.
Münster, am 4. Mai 2015
CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Schwarz Averbeck
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Jahresabschluss 2014
der
Friedrich und Irmgard Buschmann Stiftung
Bilanz zum 31.12.2014
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2014
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Jahresabschluss 2014Friedrich und Irmgard Buschmann Stiftung
Bilanz zum 31. Dezember 2014
A k t i v aP a s s i v a------------- ----------------
VorjahrVorjahr
EUREURTEUREUREURTEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Stiftungskapital2.374.674,222.373,6
Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleicheII. Ergebnisrücklagen
Rechte mit Wohnbauten1.936.568,001.981,81. Freie Rücklagen § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO440.427,24424,4
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung3.546,001.940.114,000,02. Rücklage für Instandhaltung40.000,0030,0
B. Umlaufvermögen III. Mittelvortrag 71.620,722.926.722,1866,8
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände B. Rückstellungen 5.290,003,8
Sonstige Vermögensgegenstände4.472,87457,9
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr C. Verbindlichkeiten
als einem Jahr EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0) 1. Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten796.400,17805,3
II. Wertpapiere 1.670.217,461.210,3 - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Jahr: EUR 8.881,68 (i.V. TEUR 8,8)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kredit-2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
instituten und Schecks und Leistungen7.319,776,2
Guthaben bei Kreditinstituten124.161,691.798.852,0260,8 - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Jahr: EUR 7.319,77 (i.V. TEUR 6,2)
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.840,997,93. Sonstige Verbindlichkeiten11.074,898,6
____ - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Jahr: EUR 11.074,89 (i.V. TEUR 8,6) 814.794,83____ __________ ______ ____ __________ ______
3.746.807,013.718,73.746.807,013.718,7
==== ========== ====== ==== ========== ======
Anlage 1
Jahresabschluss 2014Friedrich und Irmgard Buschmann Stiftung
Anlage 2
IstPlanIst
201420142013
EUREUREUR
1. Mieterträge97.998,9797.000,0095.127,04
2. Sonstige Erträge2.874,42200,006.253,30
3. Aufwendungen für bezogene Sach- und
Dienstleistungen
a) Hausbetriebskosten 582,84 100,00 0,00
b) Verwaltungsbedarf 16.554,25 15.560,00 14.283,09
c) Aufwendungen für Instandhaltung
und Instandsetzung 16.265,40 9.000,00 11.501,49
d) Steuern, Abgaben, Versicherungen 236,67 0,00 391,75
4. Abschreibungen45.539,3345.270,0045.267,00
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen551,011.000,00690,94
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge60.573,5324.200,0067.623,44
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und
auf Wertpapiere des Umlaufvermögens6.087,000,003.125,13
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen27.511,8718.590,0020.039,44
9. Ergebnis Vermögensverwaltung48.118,5531.880,0073.704,94
10. Aufwendungen im Sinne des Stiftungszweckes
Veeh-Harfen Projekt8.900,140,000,00
Öffentlichkeitsarbeit I. Buschmann Haus7.303,790,000,00
16.203,930,000,00
11. Jahresüberschuss31.914,6231.880,0073.704,94
12. Zuführung zu Stiftungskapital1.062,420,001.080,36
13. Zuführung zu Rücklagen26.000,0020.600,0034.500,00
14. Mittelvortrag Vorjahr66.768,5266.768,5228.643,94
15. Mittelvortrag71.620,7278.048,5266.768,52
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2014____________________________________
Jahresabschluss 2014 Friedrich und Irmgard Buschmann Stiftung
Geschäftsbericht
Stiftungszweck und Aktivitäten
Der Rat der Stadt Münster hat am 15.12.1999 aus dem ererbten Vermögen von Frau Irmgard Kla-
ra Buschmann die nicht rechtsfähige „Friedrich und Irmgard Buschmann Stiftung“ errichtet. Gemäß
ihres Stiftungszwecks widmet sich die Stiftung alten und bedürftigen Menschen im Stadtgebiet.
Insbesondere soll der Stiftungszweck durch psychosoziale, Pflege ergänzende und kommunikative
Hilfen für pflegebedürftige ältere Menschen erfüllt werden.
Im Oktober 2007 wurde das Irmgard Buschmann Haus eröffnet, eine stiftungseigene Immobilie, in
der 19 an Demenz Erkrankte in zwei Wohngemeinschaften leben. In den sechs auf dem Grund-
stück befindlichen Appartements haben Angehörige die Möglichkeit, in unmittelbarer Nachbar-
schaft zu wohnen.
Beteiligungen
Keine
Jahresergebnis 2014
Die Gewinn- und Verlustrechnung weist als Ergebnis der Vermögensverwaltung einen Jahresüber-
schuss von rd. 48 TEUR aus (2013: rd. 74 TEUR).
Erträge: Die Mieterträge des Irmgard Buschmann Hauses liegen im Geschäftsjahr 2014 bei rd. 98
TEUR (2013: rd. 95 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten neben rd. 800 Euro aus
Nachlassverkäufen auch Spenden in Höhe von rd. 2.000 Euro, die im Zusammenhang mit der Be-
erdigung einer ehemaligen Bewohnerin des „Buschmann-Hauses“ erfolgten.
Auch bei der „Buschmann-Stiftung“ haben positive Wertpapierverkäufe und Wertzuschreibungen
auf einzelne Titel realisierte Verkaufsverluste und notwendige Abschreibungen im Bereich der ex-
ternen Vermögensverwaltung mehr als kompensiert. Mit rd. 46 TEUR haben die Kapitalanlagen
zum Ergebnis der Vermögensverwaltung beigetragen (2013: 63 TEUR).
Aufwendungen: Die Verwaltungskosten von rd. 17 TEUR beinhalten z. B. Positionen für die Woh-
nungs- und die Vermögensverwaltung, für die Buchführung, die Erstellung des Wirtschaftsplans
und des Jahresabschlusses (inkl. Prüfung) sowie einen Anteil an der allgemeinen Öffentlichkeits-
arbeit der Kommunalen Stiftungen. Wesentliche Positionen des Unterhaltungsaufwandes für das
Irmgard Buschmann Haus von insgesamt rd. 16 TEUR sind die Instandhaltung der Fluchtweg- und
Notbeleuchtung und der Austausch der defekten Spülmaschine.
Aufwendungen im Sinne des Stiftungszwecks erfolgten in Höhe von rd. 9.000 Euro für das „Veeh-
Harfen-Projekt“ und in Höhe von rd. 7.000 Euro für Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit zuguns-
ten des Irmgard Buschmann-Hauses. Hierdurch soll das Haus im Stadtteil und in Fachkreisen be-
kannter werden, um anhaltenden Problemen in der Belegung entgegen zu wirken.
Aus dem Jahresüberschuss von rd. 32 TEUR wird der Ertrag aus den Nachlassverkäufen dem
Stiftungskapital zugeführt; um 16 TEUR kann die Kapital stärkende Freie Rücklage gemäß § 62
Abs. 1 Nr. 3 erhöht und mit 10 TEUR die Instandhaltungsrücklage weiter aufgebaut werden.
Mit dem restlichen Jahresüberschuss steigt der bestehende Gewinnvortrag von rd. 67 TEUR zu
Ende 2014 auf insgesamt knapp 72 TEUR.
Ausblick
Der Wirtschaftsplan 2015 weist für die Vermögensverwaltung der Buschmann-Stiftung ein positi-
ves Ergebnis in Höhe von rd. 24 TEUR aus. Für die weitere Durchführung des „Veeh-Harfen-
Projektes“ sind 3.600 Euro veranschlagt. Nach Zuführungen zur Kapital stärkenden Freien Rückla-
ge und zur Rücklage für zukünftige Instandhaltungen wird der Gewinnvortrag zu Ende 2015 vor-
aussichtlich weiter leicht steigen.
Münster, 08. April 2015
Petra Woldt
Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen
11329.07 2014
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
An die Friedrich und Irmgard Buschmann Stiftung, Münster:
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung - unter
Einbeziehung der Buchführung der Friedrich und Irmgard Buschmann Stiftung, Münster, für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung
des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verant-
wortung der gesetzlichen Vertreter der Stiftung. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von
uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der
Buchführung abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und
Verstöße, die sich auf die Darstellung des Jahresabschlusses wesentlich auswirken, mit hinreichen-
der Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Stiftung sowie die
Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit
des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung
umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschät-
zungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlus-
ses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere
Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
11329.07 2014
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften.
Münster, am 4. Mai 2015
CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Schwarz Averbeck
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Jahresabschluss 2014
der
Stiftung Generalarmenfonds
Bilanz zum 31.12.2014
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2014
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Jahresabschluss 2014Stiftung Generalarmenfonds
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2014
A k t i v aP a s s i v a
------------- ----------------
VorjahrVorjahr
EUREURTEUREUREUREURTEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
Sachanlagen I. Stiftungskapital806.852,88806,9
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte73.094,2973,1
II. Ergebnisrücklagen
B. Umlaufvermögen 1. Freie Rücklagen § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO 143.390,00 126,3
I. Forderungen und sonstige 2. Betriebsmittelrücklage25.564,5925,6
Vermögensgegenstände 3. Rücklage für Projekte20.000,00188.954,5920,0
Sonstige Vermögensgegenstände2.595,623,3
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr III. Mittelvorgriff -282.803,85713.003,62-312,6
als einem Jahr EUR 0,00 (i.V. TEUR 0,0)
B. Rückstellungen 1.310,000,9
II. Wertpapiere 622.028,26586,4
C. Verbindlichkeiten
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Sonstige Verbindlichkeiten19.465,8122,1
Guthaben bei Kreditinstituten36.061,26660.685,1426,4 - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Jahr: EUR 19.465,81 (i.V. TEUR 22,1)____ _________ _____ ____ _________ _____
733.779,43689,2733.779,43689,2
==== ========= ===== ==== ========= =====
Jahresabschluss 2014Stiftung Generalarmenfonds
Anlage 2
IstPlanIst
201420142013
EUREUREUR
1. Mieterträge/Erbbauzinsen34.000,0034.000,0034.000,00
2. Sonstige betriebliche Erträge255,320,0018,00
3. Aufwendungen für bezogene Sach- und
Dienstleistungen
a) Verwaltungsbedarf3.944,154.040,003.211,52
b) Steuern, Abgaben, Versicherungen 115,53 1.300,00 199,43
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen59,610,002.191,51
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge28.000,887.500,0028.250,99
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und
auf Wertpapiere des Umlaufvermögens2.230,780,001.670,16
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen4.504,290,00682,05
8. Ergebnis Vermögensverwaltung51.401,8436.160,0054.314,32
9. Aufwendungen im Sinne
des Stiftungszweckes
- Einzelfallhilfe für Bedürftige4.543,9410.000,002.894,50
10. Jahresüberschuss46.857,9026.160,0051.419,82
11. Auflösung Rücklagen
Rücklagen für Projekte 4.543,94 10.000,00 2.894,50
12. Zuführung zu Rücklagen
a) Freie Rücklagen nach
§ 62 Abs. 1 Nr. 3 AO 17.100,00 12.000,00 18.100,00
b) Rücklage für Projekte4.543,9410.000,002.894,50
13. Mittelvorgriff Vorjahr-312.561,75-312.561,75-345.881,57
14. Mittelvorgriff-282.803,85-298.401,75-312.561,75
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2014_____________________________________
Jahresabschluss 2014 Stiftung Generalarmenfonds
Geschäftsbericht
Stiftungszweck und Aktivitäten
Der Zweck der rechtlich unselbständigen Stiftung Generalarmenfonds liegt in der Förderung des
Wohlfahrtswesens und der selbstlosen Unterstützung hilfsbedürftiger Personen.
Der Stiftungszweck wird insbesondere durch die Schaffung und Förderung von Hilfsangeboten und
Diensten für Personen verwirklicht, die aufgrund ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zu-
standes oder ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse auf die Hilfe Anderer angewiesen sind. Weiterhin
wird der Stiftungszweck durch die Gewährung finanzieller Einzelfallhilfen für Personen in unab-
weisbaren Notsituationen und durch die Bereitstellung von Einrichtungen erreicht, die zur Vermei-
dung sozialer Notlagen über den Rahmen der gesetzlichen Sozialhilfe hinausgehen.
Mit dem Abschluss des Erbbaurechtsvertrages im Juni 2012 hat die Stiftung Generalarmenfonds
ihr Grundstücksareal „Gartenstraße 84 – 92“ zur Neubebauung an die Wohn- und Stadtbau GmbH
übertragen. Aufgrund ihrer geringen Kapitalausstattung war eine stiftungsseitig eigenständige Ent-
wicklung des Grundstücks keine Alternative.
Beteiligungen
Keine
Jahresergebnis 2014
Das Ergebnis der Vermögensverwaltung der Stiftung Generalarmenfonds beläuft sich zu Ende
2014 auf rd. 51 TEUR (2013: rd. 54 TEUR).
Erträge: Mit 34 TEUR konnten die Erbbauzinsen für die „Gartenstraße“ erfolgswirksam verbucht
werden. Aus der Verwaltung des liquiden Kapitals konnten rd. 23 TEUR erwirtschaftet werden
(Vorjahr rd. 27 TEUR).
Aufwendungen: Die Verwaltungskosten von rd. 4 TEUR beinhalten z. B. Positionen für die Vermö-
gensverwaltung, für die Buchführung, die Erstellung des Wirtschaftsplans und des Jahresab-
schlusses (inkl. Prüfung) sowie einen Anteil an der allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit der Kommu-
nalen Stiftungen.
Stiftungszweckerfüllung: Diverse Einzelfallhilfen - als eine Form ihrer Zweckerfüllung - hat die Stif-
tung Generalarmenfonds im Jahr 2014 in Höhe von knapp 5 TEUR gewährt.
Vom Jahresüberschuss werden rd. 17 TEUR der Kapital stärkenden Freien Rücklage gemaäß §
62 Abs. 1 Nr. 3 AO zugeführt; der Rest reduziert den bestehenden Verlustvortrag von rd. 313
TEUR zum 31.12.2014 auf rd. 283 TEUR.
Ausblick
Der aktuelle Wirtschaftsplan weist als Ergebnis der Vermögensverwaltung rd. 37 TEUR aus. Nach
Abzug der Mittel für die Stiftungszweckerfüllung und der Zuführung zur Freien Rücklage kann der
bestehende Verlustvortrag um rd. 15 TEUR weiter reduziert werden.
Münster, 08. April 2015
Petra Woldt
Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen
11329.08 2014
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
An die Stiftung Generalarmenfonds, Münster:
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung - unter
Einbeziehung der Buchführung der Stiftung Generalarmenfonds, Münster, für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahres-
abschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der
gesetzlichen Vertreter der Stiftung. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durch-
geführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchfüh-
rung abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und
Verstöße, die sich auf die Darstellung des Jahresabschlusses wesentlich auswirken, mit hinreichen-
der Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Stiftung sowie die
Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit
des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung
umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschät-
zungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlus-
ses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere
Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
11329.08 2014
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften.
Münster, am 4. Mai 2015
CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Schwarz Averbeck
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Jahresabschluss 2014
der
Hüfferstiftung
Bilanz zum 31.12.2014
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. bis 31.12.2014
Geschäftsbericht der Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Jahresabschluss 2014Hüfferstiftung
Anlage 1
Bilanz zum 31. Dezember 2014
A k t i v aP a s s i v a
------------- ----------------
VorjahrVorjahr
EUREURTEUREUREURTEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
Finanzanlagen 84.363,1684,4I. Stiftungskapital 84.363,1684,4
B. Umlaufvermögen II. Ergebnisrücklagen
I. Forderungen und sonstige 1. Freie Rücklagen § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO51.917,2949,4
Vermögensgegenstände 2. Rücklagen für Projekte7.500,000,0
Sonstige Vermögensgegenstände5,96130,3III. Mittelvortrag 81.097,23224.877,6891,2
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr: EUR 0,00 (i.Vj. TEUR 0,0) B. Rückstellungen 290,000,2
II. Kassenbestand, Guthaben beiC. Verbindlichkeiten
Kreditinstituten und Schecks Sonstige Verbindlichkeiten114,150,0
Guthaben bei Kreditinstituten140.912,71140.918,6710,5 - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Jahr: EUR 114,15 (i.Vj. TEUR 0,0)____ _________ _____ ____ _________ _____
225.281,83225,2225.281,83225,2
==== ========= ===== ==== ========= =====
Jahresabschluss 2014Hüfferstiftung
Anlage 2
IstPlanIst
201420142013
EUR EUR EUR
1. Sonstige betriebliche Erträge10,090,000,00
2. Aufwendungen für bezogene Leistungen
- Verwaltungskosten236,12250,00166,43
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen8,03100,004,25
4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge7.635,738.150,008.285,84
5. Ergebnis Vermögensverwaltung7.401,677.800,008.115,16
6. Aufwendungen im Sinne des Stiftungszweckes
- Projekt Komm/WebApp7.516,257.500,000,00
7. Jahresfehlbetrag/-überschuss-114,58300,008.115,16
8. Zuführung zu Rücklagen9.960,0010.100,002.700,00
9. Mittelvortrag Vorjahr91.171,8191.171,8185.756,65
10. Mittelvortrag81.097,2381.371,8191.171,81
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Januar bis 31. Dezember 2014_____________________________________
Jahresabschluss 2014 Hüfferstiftung
Geschäftsbericht
Stiftungszweck und Aktivitäten
Die rechtlich unselbständige Hüfferstiftung hat in der Vergangenheit ihren Stiftungszweck durch die
Förderung von Einzelprojekten für die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenzentrums Klarastift
erfüllt. Nach einer Modifizierung des Stiftungszweckes Ende 2001 wird dieser nunmehr durch Pro-
jekte in der Armen- und Behindertenhilfe verwirklicht. In den Jahren 2003 bis 2005 hatte die Stif-
tung die Kinderneurologie-Hilfe Münster e. V. unterstützt. 2008 und 2009 bestanden die Stiftungs-
aktivitäten in der finanziellen Unterstützung des Internetstadtführers für Menschen mit Behinderun-
gen (KOMM) und in den Jahren 2010 bis 2012 hat die Hüfferstiftung das Integrationsprojekt „Haus
Münsterland“ gefördert. Aktuelle Förderungen betreffen die Weiterentwicklung von KOMM sowie
das Projekt „Zukunft durch Lernen“ des Vereins „Lernen fördern“ e.V.
Beteiligungen
Keine
Jahresergebnis 2014
Das Ergebnis der Vermögensverwaltung der Hüfferstiftung beträgt im Jahr 2014 rd. 7.400 Euro
(Vorjahr rd. 8.100 Euro) und ist ausschließlich auf Kapitalerträge zurückzuführen.
Aufwendungen im Rahmen der Stiftungszweckerfüllung erfolgten in Höhe von rd. 7.500 Euro für
die Weiterentwicklung des Stadtführers für Menschen mit Behinderungen (KOMM). Hier stehen
eine Umstrukturierung der Dateneingabe, die Aktualisierung von Datenbankbereichen sowie die
Weiterentwicklung der Website auch für die Nutzung auf Smartphones und Computer-Tablets,
mittels einer „WebApp“, im Vordergrund.
Der Eigenkapital stärkenden Freien Rücklage gemäß § 62 Abs. 1 Nr. 3 der Abgabenordnung konn-
ten rd. 2.500 zugeführt werden. Die zweite Rate der Projektförderung von KOMM in 2015 wurde in
Höhe von 7.500 Euro planmäßig der Projektrücklage zugeführt.
Der bestehende Mittelvortrag reduziert sich zum 31.12.2014 auf rd. 81.100 Euro.
Bei der Hüfferstiftung bleibt anzumerken, dass das bilanzierte Stiftungskapital nicht in liquider
Form vorhanden ist, sondern aus einer Forderung gegenüber der Stadt Münster besteht und auf
einem Darlehen beruht, das die Stiftung in den siebziger Jahren für den Neubau des Altenheims
Klarastift zur Verfügung gestellt hat. Dieses Darlehen wird jährlich durch die Stadt Münster ver-
zinst.
Ausblick
Die Hüfferstiftung wird ihren Stiftungszweck im Jahr 2015 mit insgesamt 20.000 Euro umsetzen.
Neben der abschließenden Aktualisierung von KOMM wird mit 12.500 Euro das Projekt „Zukunft
durch Lernen“ gefördert.
Der Wirtschaftsplan weist für die Hüfferstiftung ein Ergebnis aus der Vermögensverwaltung von rd.
7.000 Euro aus; der bestehende Mittelvortrag wird durch die Stiftungsaktivitäten zu Ende 2015 auf
vermutlich rd. 61.000 Euro reduziert werden.
Münster, 08. April 2015
Petra Woldt
Leitung Geschäftsstelle Kommunale Stiftungen
11329.09 2014
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
An die Hüffer-Stiftung, Münster:
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung - unter
Einbeziehung der Buchführung der Hüffer-Stiftung, Münster, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar
bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach
den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Ver-
treter der Stiftung. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung
eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und
Verstöße, die sich auf die Darstellung des Jahresabschlusses wesentlich auswirken, mit hinreichen-
der Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Stiftung sowie die
Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit
des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung
umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschät-
zungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlus-
ses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere
Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
11329.09 2014
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften.
Münster, am 4. Mai 2015
CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Schwarz Averbeck
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ohne Beschlussfassung geschoben
Zur SitzungOrte (13)
- Theißingstraße
- Kolpingstraße
- Finkenstraße 375
- Schulstraße
- Breslauer Straße
- Gartenstraße 84
- Kirchhoffweg 30
- Am Küchenbusch 21
- Am Alten Schützenhof
- Melchersstraße 55
- Gasselstiege
- Kinderhaus 5
- Coerheide
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0394/2015
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 05.05.2015
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37