V/0864/2011
Bericht über die Beteiligungen der Stadt Münster im Jahr 2010 (Beteiligungsbericht 2010)
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Beteiligungsbericht_2010_Druckfassung
421004 Zeichen
Beteiligungsbericht 2010
Herausgeber: Stadt Münster
Amt für Finanzen und Beteiligungen
Abteilung Beteiligungsmanagement
48127 Münster
Druck: Eigendruck
Auflage: 300, Oktober 2011
Vorwort
Die Stadt Münster hat neben den Tätigkeiten der kla ssischen Verwaltung einige
Aufgabenbereiche auf Einrichtungen und Unternehmen mit öffentlich-rechtlichen
oder privatrechtlichen Rechtsformen übertragen. Die se werden unter dem Begriff
„Beteiligungen“ zusammengefasst.
Der Beteiligungsbericht 2010 gibt einen Überblick ü ber das auf die Beteiligungen
übertragende Aufgabenspektrum des „Konzerns Stadt M ünster“. Es reicht von der
Bereitstellung von Gütern und Dienstleistungen der Grundversorgung über Woh-
nungsbau und Freizeiteinrichtungen bis zur Stadtgestaltung und Stadtentwicklung.
Das Beteiligungsmanagement wurde bereits vor Jahren zur Optimierung und Steue-
rung der Beteiligungen und zur Sicherung eines verb esserten Beteiligungscontrol-
lings im Amt für Finanzen und Beteiligungen als eig enständige Abteilung implemen-
tiert. Zusätzlich wurden ein stringentes Konzern-Be richtswesen sowie weitere Kon-
zernsteuerungsmethoden (z.B. Management-Kontrakte) zum Einsatz gebracht. Für
das Beteiligungsmanagement ist es die Aufgabe, über die jeweilige Einzelgesell-
schaft hinaus Transparenz für den gesamten Dienstle istungsverbund Stadt Münster
zu schaffen. Darüber hinaus bildet es die Schnittst elle zwischen den städtischen
Einrichtungen/Unternehmen, dem Rat und der Verwaltu ng. Die Umstellung vom In-
strumentarium einer „Beteiligungsverwaltung“ zu den modernen Techniken des „Be-
teiligungsmanagements“ hat sich bewährt und gefestigt.
Dieser nunmehr bereits im siebzehnten Jahr vorgeleg te Bericht hat zum Ziel, die
Vielfalt der wirtschaftlichen Betätigung der Stadt Münster zu dokumentieren und
transparent zu machen. Die wirtschaftlichen Eckdaten der einzelnen Gesellschaften
werden auf der Basis der geprüften Abschlüsse 2010 aufbereitet und um einen
Ausblick auf den voraussichtlichen Geschäftsverlauf für das Jahr 2011 ergänzt. Seit
diesem Jahr sind die gesetzlichen Anforderungen an den Beteiligungsbericht in
quantitativer und qualitativer Hinsicht gestiegen. Mit Hilfe von Kennzahlen sollen die
Leistungen der einzelnen Unternehmen dargestellt we rden. Außerdem werden die
wesentlichen Finanz- und Leistungsbeziehungen ausge wählter Beteiligungen mit
der Stadt Münster abgebildet. Die aktuellen Verände rungen in der städtischen Be-
teiligungsstruktur sind zudem in einem kurzen Abriss aufgezeigt.
An dieser Stelle möchten wir den Mitarbeiter/innen des Beteiligungsmanagements
für die umfangreichen Arbeiten bei der Zusammenstel lung der Daten und Fakten
und für die Erstellung des Beteiligungsberichtes danken.
Münster, im Oktober 2011
Markus Lewe Helga Bickeböller
Oberbürgermeister Stadtkämmerin
Beteiligungsbericht 2010
I
Inhaltsverzeichnis
1 Die wirtschaftliche Betätigung der Kommunen 1
1.1 Gegenstand des Beteiligungsberichtes der Stadt Münster 1
1.2 Wirtschaftliche Unternehmen und Beteiligungen 1
1.3 Rechtsformen kommunaler Unternehmen 3
1.3.1 Öffentlich-rechtliche Unternehmensformen 3
1.3.2 Privatrechtliche Unternehmensformen 4
1.3.3 Wahl der Unternehmensform 5
1.4 Steuerung der Beteiligungen der Stadt Münster 6
1.4.1 Beteiligungsmanagement 6
1.4.2 Steuerung über die Gesellschaftsorgane 6
2 Die Beteiligungen der Stadt Münster 7
2.1 Veränderungen in der Beteiligungsstruktur 2010, Ausblick auf 2011 7
2.2 Bestand an Beteiligungen und Eigengesellschaften zum 31.12.2010 graphische
Darstellung: 8
2.3 Bedeutung der Beteiligungen für die Stadt Münster 9
3 Die unmittelbaren Beteiligungen der Stadt Münster 1 1
3.1 Stadtwerke Münster GmbH 11
3.1.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 11
3.1.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 13
3.1.3 Finanz- und Leistungsbeziehungen 15
3.1.4 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 16
3.1.5 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 16
3.1.6 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 16
3.2 Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 17
3.2.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 17
3.2.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 18
3.2.3 Finanz- und Leistungsbeziehungen 20
3.2.4 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 21
3.2.5 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 21
3.2.6 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 21
3.3 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 2 2
3.3.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 22
3.3.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 23
3.3.3 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 25
3.3.4 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 25
3.3.5 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 25
3.4 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 26
3.4.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 26
3.4.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 27
3.4.3 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 30
3.4.4 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 30
3.4.5 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 30
3.5 Regionalverkehr Münsterland GmbH 31
3.5.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 31
3.5.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 33
3.5.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 35
Beteiligungsbericht 2010
II
3.6 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 36
3.6.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 36
3.6.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 37
3.6.3 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 39
3.6.4 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 39
3.7 GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 40
3.7.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 40
3.7.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 41
3.7.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 42
3.8 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 43
3.8.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 43
3.8.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 44
3.8.3 Finanz- und Leistungsbeziehungen 45
3.8.4 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 46
3.8.5 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 46
3.8.6 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 46
3.9 Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 47
3.9.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 47
3.9.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 48
3.9.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 49
3.10 citeq 50
3.10.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 50
3.10.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 51
3.10.3 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 52
3.10.4 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 52
3.10.5 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 53
3.11 Münster Marketing 54
3.11.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 54
3.11.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 55
3.11.3 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 56
3.11.4 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 56
3.11.5 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 57
3.12 Wirtschaftsförderung Münster GmbH 58
3.12.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 58
3.12.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 59
3.12.3 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 61
3.12.4 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 61
3.12.5 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 61
3.13 AirportPark FMO GmbH 62
3.13.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 62
3.13.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 63
3.13.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 64
3.14 IStG gGmbH 65
3.14.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 65
3.14.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 66
3.15 Städtische Bühnen Münster 68
3.15.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 68
3.15.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 69
3.15.3 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 71
3.15.4 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 71
3.15.5 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 71
3.16 Museum Heimathaus Münsterland GmbH 72
3.16.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 72
3.16.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 73
Beteiligungsbericht 2010
III
4 Die mittelbaren Beteiligungen über die Stadtwerke Münster GmbH 74
4.1 Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH 74
4.1.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 74
4.1.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 75
4.1.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 76
4.2 Westfälische Bauindustrie GmbH 77
4.2.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 77
4.2.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 78
4.2.3 Finanz- und Leistungsbeziehungen 81
4.2.4 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen 81
4.2.5 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 81
4.2.6 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 81
4.3 Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 83
4.3.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 83
4.3.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 84
4.3.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 85
4.4 Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 86
4.4.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 86
4.4.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 86
4.5 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 88
4.5.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 88
4.5.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 89
4.5.3 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 91
4.5.4 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 92
4.6 FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 93
4.6.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 93
4.6.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 93
4.6.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 94
4.7 FMO Parking Services GmbH 95
4.7.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 95
4.7.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 95
4.7.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 96
4.8 FMO Cargo Services GmbH 97
4.8.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 97
4.8.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 97
4.8.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 99
4.9 FMO Passenger Services GmbH 100
4.9.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 100
4.9.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 100
4.9.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 102
4.10 FMO Airport Services GmbH 103
4.10.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 103
4.10.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 103
4.10.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 104
4.11 FMO Security Services GmbH 105
4.11.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 105
4.11.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 105
4.11.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 106
4.12 AHS Aviation Handling Services GmbH 107
4.12.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 107
4.12.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 107
4.12.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 109
Beteiligungsbericht 2010
IV
4.13 items GmbH 110
4.13.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 110
4.13.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 111
4.13.3 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set 113
4.13.4 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 113
4.14 items project GmbH 114
4.14.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 114
4.14.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 115
4.14.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 116
4.15 INNOVATION Congress GmbH 117
4.15.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 117
4.15.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 118
4.15.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 119
4.16 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 120
4.16.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 120
4.16.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 121
4.16.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 123
4.17 WLE-Spedition GmbH 124
4.17.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 124
4.17.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 124
4.17.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 125
4.18 Energiehandelsgesellschaft West mbH 126
4.18.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 126
4.18.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 127
4.18.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 128
4.19 Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 129
4.19.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 129
4.19.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 129
4.19.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 131
4.20 NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V. 132
4.20.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 132
4.20.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 133
4.20.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 133
4.21 Stadtwerke Münster Neue Energie GmbH 134
4.21.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 134
4.21.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 134
4.21.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 136
4.22 smart OPTIMO GmbH & Co. KG 137
4.22.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 137
4.22.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 138
4.22.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 140
4.23 smart OPTIMO Verwaltungs-GmbH 141
4.23.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 141
4.23.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 141
4.23.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 142
4.24 Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG 143
4.24.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 143
4.24.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 144
4.24.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 145
4.25 Green GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co . KG 146
4.25.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 146
4.25.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 147
4.25.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 148
Beteiligungsbericht 2010
V
5 Die mittelbaren Beteiligungen über die Regionalverkehr Münsterland GmbH 149
5.1 RVM Verkehrsdienst GmbH 149
5.1.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 149
5.1.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 150
5.1.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 151
5.2 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 152
5.2.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 152
5.2.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 152
5.2.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 153
5.3 Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 154
5.3.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 154
5.3.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 155
5.3.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 156
6 Die mittelbaren Beteiligungen über die Wirtschaftsförderung Münster GmbH 157
6.1 Technologieförderung Münster GmbH 157
6.1.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 157
6.1.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 158
6.1.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 160
6.2 CeNTech GmbH 161
6.2.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 161
6.2.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 162
6.2.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 163
6.3 NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 164
6.3.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 164
6.3.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 165
6.3.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 166
7 Die mittelbaren Beteiligungen über die Wohn + Stadtbau,
Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 167
7.1 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 167
7.1.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 167
7.1.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 168
7.1.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 169
8 Sonstiges 170
8.1 Gewährträgerschaft für die Sparkasse Münsterland Ost 170
8.1.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010 170
8.1.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten 171
8.1.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens 174
8.2 Mitgliedschaften bei eingetragenen Genossenschaften 175
8.2.1 Volksbank Münster eG 175
8.2.2 Münchener Hypothekenbank eG 175
8.3 Die sonstigen städtischen Mitgliedschaften 176
8.4 Die sonstigen Mitgliedschaften des Oberbürgermeisters 179
Anhang 180
Anlage 1: Begriffserläuterungen 180
Anlage 2: Auszug aus der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen 183
Anlage 3: Auszug aus dem Haushaltsgrundsätzegesetz 190
Anlage 4: Zuständigkeiten im Beteiligungsmanagement der Stadt Münster 191
Alphabetische Beteiligungsübersicht 192
Beteiligungsbericht 2010
1
1 Die wirtschaftliche Betätigung der Kommunen
1.1 Gegenstand des Beteiligungsberichtes der Stadt Münster
Gemäß § 117 Abs. 1 GO NRW sind die Gemeinden verpfl ichtet, „einen Beteiligungsbericht zu
erstellen, in dem ihre wirtschaftliche und nichtwir tschaftliche Betätigung, unabhängig davon, ob
verselbständigte Aufgabenbereiche dem Konsolidierun gskreis des Gesamtabschlusses angehö-
ren, zu erläutern ist.“ Als Adressaten des Beteilig ungsberichtes werden der Rat und die Einwoh-
ner der Gemeinde genannt.
Der Beteiligungsbericht der Stadt Münster umfasst u nmittel- und mittelbare städtische Gesell-
schaften und Beteiligungen. Neben den genannten ges etzlichen "Pflichtinformationen" als we-
sentlichem Inhalt wird ein Abriss der wirtschaftlic hen Situation der einzelnen Gesellschaften ge-
geben. Die Angaben zu finanzwirtschaftlichen Auswir kungen der Beteiligungen waren bereits in
den vergangenen Jahren teilweise in den Kapiteln “F inanzielle Verflechtung mit dem Haushalts-
plan” Gegenstand des Beteiligungsberichtes.
Die wirtschaftlichen Daten der Gesellschaften basie ren auf den Jahresergebnissen für das Ge-
schäftsjahr 2010. Die Zeitreihenvergleiche umfassen die Jahre 2007 bis 2010.
1.2 Wirtschaftliche Unternehmen und Beteiligungen
Die Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen unterscheidet zwischen wirtschaftlicher
und nicht-wirtschaftlicher Betätigung der Gemeinde.
Als wirtschaftliche Betätigung definiert § 107 Abs. 1 GO NRW den Betrieb von Unternehmen, "die
als Hersteller, Anbieter oder Verteiler von Gütern oder Dienstleistungen am Markt tätig werden,
sofern die Leistung ihrer Art nach auch von einem P rivaten mit der Absicht der Gewinnerzielung
erbracht werden könnte."
Voraussetzung für die wirtschaftliche Betätigung der Gemeinde ist demnach, dass
„1. ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfordert ,
2. die Betätigung nach Art und Umfang in einem ange messenen Verhältnis zu der Leistungs-
fähigkeit der Gemeinde steht und
3. bei einem Tätigwerden außerhalb der Wasserversor gung, des öffentlichen Verkehrs sowie
des Betriebes von Telekommunikationsleitungsnetzen einschließlich der Telefondienstleis-
tungen der öffentliche Zweck durch andere Unternehm en nicht besser und wirtschaftlicher
erfüllt werden kann.“
Als nicht-wirtschaftliche Betätigung definiert § 10 7 Abs. 2 GO NRW unter anderem die Einrich-
tungen für die soziale und kulturelle Betreuung der Einwohner sowie Einrichtungen zum Umwelt-
schutz (insbesondere die Abwasserbeseitigung und Abfallentsorgung).
Für die Zulässigkeit einer wirtschaftlichen Betätig ung in den Bereichen der Strom-, Gas- und
Wasserversorgung hat der Gesetzgeber in § 107 a GO gesonderte Regelungen geschaffen.
Während sich § 107 GO NRW auf die Gesamtheit aller kommunalen Aktivitäten unabhängig von
der wirtschaftlichen Zielsetzung und der Organisati onsform bezieht, wird die für diesen Beteili-
gungsbericht wesentliche privatrechtliche Betätigungsform gesondert in § 108 GO NRW geregelt.
Beteiligungsbericht 2010
2
Danach gelten als Voraussetzungen für die Gründung einer kommunalen Eigengesellschaft bzw.
eines Unternehmens oder die Beteiligung an einem Unternehmen, dass
• ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfordert un d dieser im Gesellschaftsvertrag der
Satzung oder einem sonstigen Organisationsstatut festgeschrieben wird,
• die Wahl der Rechtsform die Begrenzung der Haftung der Gemeinde auf einen bestimm-
ten Betrag gewährleistet,
• die Einzahlungsverpflichtung der Gemeinde in einem angemessenen Verhältnis zu ihrer
Leistungsfähigkeit steht,
• die Gemeinde sich nicht zur Übernahme von Verluste n in unbestimmter oder unangemes-
sener Höhe verpflichtet,
• die Gemeinde einen angemessenen Einfluss, insbeson dere in einem Überwachungsor-
gan, erhält und dieser durch Gesellschaftsvertrag, Satzung oder in anderer Weise gesi-
chert wird,
• das Unternehmen oder die Einrichtung durch Gesells chaftsvertrag, Satzung oder sonsti-
ges Organisationsstatut auf den öffentlichen Zweck ausgerichtet wird,
• der Jahresabschluss und der Lagebericht entspreche nd den Vorschriften des Handelsge-
setzbuches für große Kapitalgesellschaften bzw. ent sprechend den Vorschriften für Ei-
genbetriebe aufgestellt und geprüft wird und
• bei Unternehmen und Einrichtungen in Gesellschafts form durch Gesellschaftsvertrag oder
Satzung gewährleistet ist, dass die für die Tätigke it im Geschäftsjahr gewährten Gesamt-
bezüge im Sinne des Handelsgesetzbuches im Anhang z um Jahresabschluss jeweils für
jede Personengruppe (Geschäftsführung, Aufsichtsrat , Beirat o.ä.) unter Namensnennung
angegeben werden,
• bei Unternehmen der Telekommunikation im Gesellsch aftsvertrag die Haftung der Ge-
meinde bzw. des kommunalen Unternehmens auf den Ant eil der Gemeinde am Stamm-
kapital beschränkt ist und die Gemeinde für diese U nternehmen weder Kredite nach Maß-
gabe kommunalwirtschaftlicher Vorzugskonditionen in Anspruch nehmen noch Bürgschaf-
ten und Sicherheiten leisten darf.
Die Beteiligung einer Gesellschaft mit über 25 % ko mmunalem Geschäftsanteil an einer anderen
Gesellschaft (sog. "Unterbeteiligung") erfordert na ch § 108 Abs. 6 GO NRW unter anderem die
ausdrückliche Zustimmung des Rates.
Die Erfüllung eines öffentlichen Zwecks stellt eine Hauptvoraussetzung kommunaler wirtschaftli-
cher Betätigung dar, jedoch wird auch eine betriebs wirtschaftliche Zielsetzung in den "Wirt-
schaftsgrundsätzen" des § 109 GO NRW definiert. Demnach ist die Führung, Steuerung und Kon-
trolle der Unternehmen und Einrichtungen so auszuri chten, dass diese "einen Ertrag für den
Haushalt abwerfen, soweit dadurch die Erfüllung des öffentlichen Zwecks nicht beeinträchtigt
wird“. Angestrebt wird dabei ein Jahresgewinn des U nternehmens, der neben der für die techni-
sche und wirtschaftliche Entwicklung des Unternehme ns notwendigen Rücklagenbildung auch
eine marktübliche Verzinsung des Eigenkapitals ermö glicht. Die Erwirtschaftung eines Ertrages
für den städtischen Haushalt wird somit zwar angest rebt, ist aber der öffentlichen Zwecksetzung
stets nachgeordnet.
Beteiligungsbericht 2010
3
1.3 Rechtsformen kommunaler Unternehmen
1.3.1 Öffentlich-rechtliche Unternehmensformen
Regiebetrieb
Der Regiebetrieb ist ein rechtlich und wirtschaftli ch unselbständiger Betriebszweig der öffentli-
chen Verwaltung. Er besitzt kein eigenes Vermögen. Die rechtlichen Rahmenregelungen für den
Regiebetrieb finden sich in der Gemeindeordnung. Di e Rechnungslegung erfolgt seit Einführung
des Neuen Kommunalen Finanzmanagements (NKF) mit Hi lfe der doppelten Buchführung. Bei
einem Regiebetrieb besteht eine Bindung an den Haus haltsplan der betreffenden Gebietskörper-
schaft und daher sind die dem Regiebetrieb zuzuordn enden Erträge und Aufwendungen sowie
die kassenmäßigen Zahlungen im Ergebnisplan bzw. im Finanzplan des gemeindlichen Haus-
haltsplans enthalten. Beispiele für Regiebetriebe d er Stadt Münster sind die Abwasserbeseiti-
gung, das Friedhofswesen und der Rettungsdienst. Es handelt sich zugleich um kostenrechnende
Einrichtungen, die eine jährliche Gebührenkalkulati on und Betriebsabrechnung mit Hilfe eines
ausgebauten betriebswirtschaftlichen Kostenrechnung ssystems vorlegen. Regiebetriebe unterlie-
gen aufgrund ihrer direkten Einbindung in die Verwa ltung der ständigen direkten Einflussnahme
und Kontrolle.
Eigenbetrieb und eigenbetriebsähnliche Einrichtung
Bei einem Eigenbetrieb handelt es sich um einen ver mögensmäßig verselbständigten Betrieb mit
eigener Verfassung (Betriebssatzung) und eigenem Re chnungswesen (kaufmännisches Rech-
nungswesen), jedoch ohne eigene Rechtspersönlichkei t. Der Eigenbetrieb ist wirtschaftlich aus
dem Vermögen der Gemeinde ausgegliedert. Der Eigenb etrieb verfügt einerseits über besondere
Leitungs- und Kontrollorgane (Werkleitung und Werks ausschuss), untersteht andererseits dem
Rat und dem/r Oberbürgermeister/in als Verwaltungschef/in.
Der Eigenbetrieb kommt als Betriebsform für öffentl iche Einrichtungen in Betracht, die nach
kommunalem Wirtschaftsrecht als wirtschaftliche Unt ernehmen gelten. Unternehmen, die sich
nicht-wirtschaftlich i. S. d. § 107 Abs. 2 GO NRW b etätigen, können als eigenbetriebs-ähnliche
Einrichtungen geführt werden. Die Stadt Münster bes itzt keine Eigenbetriebe, die Abfallwirt-
schaftsbetriebe Münster, Münster Marketing, die Stä dtischen Bühnen Münster und die citeq sind
eigenbetriebsähnliche Einrichtungen, die entspreche nd den Vorschriften über Eigenbetriebe ge-
führt werden.
Anstalt des öffentlichen Rechts
§ 114 a GO NRW eröffnet die Möglichkeit der Gründun g einer Anstalt des öffentlichen Rechts
(AöR). Hierbei handelt es sich um eine Mischform au s Eigenbetrieb und GmbH. Die Rechtsver-
hältnisse der AöR werden gemäß GO NRW durch eine Sa tzung geregelt, die die Gemeinde auf-
stellt.
Die Organe der AöR sind der Vorstand und der Verwal tungsrat. Die Leitung der AöR obliegt dem
Vorstand in eigener Zuständigkeit, soweit nicht ges etzlich oder durch die Satzung etwas anderes
bestimmt ist. Der Verwaltungsrat ist für Entscheidungen des Aufgabenkataloges aus § 114 a Abs.
7 GO NRW zuständig, unterliegt jedoch bei bestimmte n Entscheidungen (Erlass von Satzungen,
Beteiligungen) den Weisungen des Rates der Stadt. D ie Weisungsverpflichtung kann durch die
Satzung ausgeweitet werden. Die Gemeinde haftet als Gewährträgerin für die Verbindlichkeiten
der AöR unbeschränkt, soweit nicht Befriedigung aus deren Vermögen zu erlangen ist. Die Ein-
flussmöglichkeiten des Rates der Stadt sind insbeso ndere durch die Satzungsaufstellung defi-
niert.
Beteiligungsbericht 2010
4
Betrieb gewerblicher Art / Hoheitsbetrieb
Die Begriffe “Betrieb gewerblicher Art (BgA)” und " Hoheitsbetrieb" sind inhaltlich von den zuvor
dargestellten juristischen Ausgestaltungen der wirtschaftlichen Betätigungsformen zu trennen und
haben in diesem Zusammenhang nur steuerrechtliche B edeutung. Während die privatrechtlichen
Unternehmensformen kraft Rechtsform steuerpflichtig sind, greift die Steuerpflicht für Regie- und
Eigenbetriebe nur insoweit, als diese nicht überwie gend der Ausübung der öffentlichen Gewalt
dienen (Hoheitsbetriebe). Solche Betriebe werden st euerrechtlich als Betriebe gewerblicher Art
bezeichnet, wenn sie weitere Merkmale (z.B. Umsatzgrenzen) erfüllen.
1.3.2 Privatrechtliche Unternehmensformen
Aufgrund der Vorschriften über die Begrenzung der kommunalen Haftung nach § 108 Abs. 1 Nr. 3
GO NRW ist die Wahl der privatrechtlichen Organisat ionsform eingeschränkt. Geeignete Rechts-
formen sind vorrangig die Kapitalgesellschaften wie die Gesellschaft mit beschränkter Haftung
(GmbH), die Aktiengesellschaft (AG) oder die einget ragene Genossenschaft (eG). Zusätzlich
kann sich eine Kommune als Kommanditistin an einer Kommanditgesellschaft (KG) oder GmbH &
Co. KG beteiligen.
Ist die Gemeinde im Besitz aller Geschäftsanteile einer Gesellschaft, so ist diese eine kommunale
Eigengesellschaft. Sind weitere Körperschaften oder auch Private an der Gesellschaft beteiligt,
so spricht man von einer Beteiligungsgesellschaft. Die Stadt Münster ist u.a. über die Eigenge-
sellschaft "Stadtwerke Münster GmbH" an weiteren Gesellschaften mittelbar beteiligt.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) is t eine mit eigener Rechtspersönlichkeit aus-
gestattete Gesellschaft, an der sich die Gesellscha fter mit Einlagen auf das Stammkapital beteili-
gen, ohne persönlich für die Schulden der Gesellsch aft zu haften. Die Gesellschafter können die
innere Struktur der Gesellschaft ohne wesentliche Einschränkungen frei regeln.
Als Organe besitzt die GmbH die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung. Es kann
ein Aufsichtsrat gebildet werden, bei großen Untern ehmen mit über 500 Beschäftigten ist die Bil-
dung eines Aufsichtsrates zwingend vorgeschrieben (z.B. Stadtwerke Münster GmbH).
Aktiengesellschaft
Ebenso wie die GmbH besitzt auch die Aktiengesellsc haft (AG) eine eigene Rechtspersönlichkeit.
Die Gesellschafter (Aktionäre) erwerben ihre Rechte durch die Übernahme von Anteilen des in
Aktien zerlegten Grundkapitals. Für Schulden der Ge sellschaft haftet auch hier nur das Gesell-
schaftsvermögen. Im Gegensatz zur freien Gestaltung des Gesellschaftsverhältnisses in der
GmbH enthält das Aktiengesetz umfangreiche bindende Regelungen und Formvorschriften, so
dass für ergänzende Ausgestaltungen des Vertragsver hältnisses der Aktionäre untereinander
wenig Raum bleibt. Als Organe der AG fungieren die Hauptversammlung, der Vorstand und der
Aufsichtsrat. Die Beteiligung einer Gemeinde an ein er AG ist gem. § 108 Abs. 4 GO NRW nur
eingeschränkt möglich.
Beteiligungsbericht 2010
5
Eingetragene Genossenschaft
Die eingetragene Genossenschaft (eG) ist eine juris tische Person und hat als solche Rechte und
Pflichten. Sie ist nach § 1 Abs. 1 GenG eine Gesell schaft von nicht geschlossener Mitgliederzahl,
welche die Förderung des Erwerbes oder der Wirtscha ft ihrer Mitglieder mittels gemeinschaftli-
chen Geschäftsbetriebes bezweckt. Eine unmittelbare Inanspruchnahme der Genossenschafts-
mitglieder für Verbindlichkeiten der Genossenschaft gibt es nicht, wobei allerdings durch Satzung
Nachschusspflichten vereinbart werden können. Die G enossenschaft handelt durch die Organe
Vorstand, Aufsichtsrat und Generalversammlung.
Personengesellschaften
Personengesellschaften wie Offene Handelsgesellscha ften (OHG) oder Kommanditgesellschaf-
ten (KG) eignen sich grundsätzlich nicht als Rechts form eines kommunalen Unternehmens, da
die Gesellschafter entgegen der Regelung des § 108 Abs. 1 Nr. 3 GO NRW unbeschränkt für die
Verbindlichkeiten der Gesellschaft haften. Möglich ist aber die Beteiligung als Kommanditistin an
einer KG oder die Rechtsform der GmbH & Co. KG. Bei der Kommanditistin ist die Haftung auf
eine bestimmte Kapitaleinlage beschränkt. Die GmbH & Co. KG ist eine KG, bei der der persön-
lich haftende Gesellschafter eine GmbH ist, deren G esellschafter in der Regel zugleich Komman-
ditisten der KG sind. Auf diese Weise wird die Haft ung der Kommune als Gesellschafterin be-
schränkt.
1.3.3 Wahl der Unternehmensform
Die wirtschaftliche Betätigung der Gemeinden in der Form rechtlich selbständiger Gesellschaften
wird dann gewählt, wenn aus organisatorischen, wirt schaftlichen oder steuerrechtlichen Überle-
gungen die Verselbständigung einer Verwaltungseinhe it vorteilhaft ist. Wesentliche Entschei-
dungskriterien für die privatrechtliche Organisationsform sind:
• Beschleunigung der Entscheidungsprozesse,
• Markt- bzw. Kundenorientierung,
• flexiblere Personalwirtschaft,
• Entlastung des städtischen Haushalts,
• Beteiligung Dritter,
• Verbesserung des Rechnungswesens,
• steuerrechtliche Aspekte.
Die Stadt Münster hat für ihre privatrechtlich-wirt schaftliche Betätigung weitgehend die Form der
Gesellschaft mit beschränkter Haftung gewählt. Das GmbH-Gesetz räumt den Gesellschaftern im
Gegensatz zum Aktienrecht eine weitgehende Gestaltu ngsfreiheit und somit die Möglichkeit der
Wahrnehmung umfassender Rechte gegenüber der Gesellschaft ein.
Beteiligungsbericht 2010
6
1.4 Steuerung der Beteiligungen der Stadt Münster
1.4.1 Beteiligungsmanagement
Zum derzeitigen Aufgabenspektrum der Abteilung „Bet eiligungsmanagement“ gehört die Betreu-
ung der städtischen Gesellschaften bei der Einhaltu ng gesellschaftsrechtlicher und kommunal-
rechtlicher Bestimmungen, die Begleitung bei steuer - und finanzwirtschaftlichen Fragestellungen
und die Koordination der finanzwirtschaftlichen Aus wirkungen der geschäftlichen Aktivitäten der
einzelnen Gesellschaften auf den städtischen Hausha lt. Daneben stellt die Betreuung/Information
der städtischen Vertreter in den Organen der Gesell schaften einen Schwerpunkt des Beteili-
gungsmanagements dar.
Aus gesamtstädtischer Sicht übernimmt das Beteiligu ngsmanagement die Aufgabe, über die je-
weilige Einzelgesellschaft hinaus Transparenz für d en gesamten Dienstleistungsverbund Stadt
Münster zu schaffen.
Die Weiterentwicklung der früheren „Beteiligungsverwaltung“ in Richtung eines umfassenden Be-
teiligungsmanagements und -controllings war nicht z uletzt aufgrund der fortschreitenden Verlage-
rung "klassischer" städtischer Aufgaben in privatre chtliche Organisationsformen dringend gebo-
ten. Zur Optimierung der Steuerung ihrer Beteiligun gen und zur Sicherung eines verbesserten
Beteiligungscontrollings hat die Stadt Münster auf gutachterlicher Basis ein Konzern-
Berichtswesen implementiert. Nach Einführung des Ko nzern-Berichtswesens wurden Zielverein-
barungen mit ausgewählten Gesellschaften, in sogena nnten „Management-Kontrakten“, abge-
schlossen. Für mehrere Beteiligungen stehen aktuell neue Abschlüsse an.
1.4.2 Steuerung über die Gesellschaftsorgane
Der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung sind die Steuerungs- und Kontrollgremien
der Gesellschaften. Hier wird insbesondere über die Beratung und Genehmigung der Wirt-
schaftspläne und der Investitions- und Finanzpläne Einfluss auf die jeweiligen Leistungspro-
gramme der Gesellschaften genommen. Daneben gibt es je nach Spezifizierung im Gesell-
schaftsvertrag weitere Zustimmungsvorbehalte durch den Aufsichtsrat bzw. die Gesellschafter-
versammlung.
Bei dem kommunalen Gesellschafter "Stadt Münster" e rfolgt die Willensbildung hinsichtlich der
Frage, welche Haltung der städtische Vertreter in d er Gesellschafterversammlung einnehmen
soll, durch den Rat der Stadt Münster.
Beteiligungsbericht 2010
7
2 Die Beteiligungen der Stadt Münster
2.1 Veränderungen in der Beteiligungsstruktur 2010, Ausblick auf
2011
Der Beteiligungsbericht 2010 basiert auf den Abschl üssen der städtischen Gesellschaften bzw.
Beteiligungen für das Geschäftsjahr 2010. Im Folgen den werden die seit der Vorlage des letzten
Beteiligungsberichtes vollzogenen bzw. eingeleitete n Veränderungen unter dem Aspekt einer
möglichst aktuellen Berichterstattung dargestellt.
• An der in 2009 von der Stadtwerke Münster GmbH und der Stadtwerke Osnabrück GmbH
gegründeten smartOPTIMO GmbH & Co. KG, die alle Die nstleistungen im Zusammenhang
mit dem Zähl- und Messwesen in den Versorgungsgebie ten ihrer Gesellschafter erbringt, hat
sich im Laufe des Jahres 2011 die Stadtwerke Böhmet al GmbH beteiligt. Die Stadtwerke
Böhmetal GmbH hat dazu einen 1%-igen Kommanditanteil erworben.
• Die Green Gecco GmbH & Co. KG, ein mittelbares Bet eiligungsunternehmen der Stadtwerke
Münster GmbH, führt auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien eine Vielzahl von Projekten
durch. Im Rahmen dieser Tätigkeit hat die Green Gec co GmbH & Co. KG die WINKRA Sü-
derdeich Windparkbetriebsgesellschaft mbH und die A n Suidhe Ltd., einen schottischen
Windparkbetreiber, übernommen.
• Die Stadtwerke Münster GmbH halten ihre Beteiligun g an der v.g. Green Gecco GmbH & Co.
KG über die Green Gecco Beteiligungsgesellschaft mb H & Co. KG (SBK KG). Die ELE Em-
scher Lippe Energie GmbH, die AVU Aktiengesellschaf t für Versorgungsunternehmen sowie
die Rhenag Rheinische Energie Aktiengesellschaft ha ben sich mit einer Festeinlage in Höhe
von insgesamt rd. 23 Mio. € an der SBK KG beteiligt.
• Der bislang von der items GmbH gehaltene Anteil an der Innovation Congress GmbH (ICG)
wurde an die Sigillum Verlag GmbH veräußert. Bei de r Sigillum Verlag GmbH handelt es sich
um eine Mehrheitsbeteiligung des Verbandes kommunal er Unternehmen (VKU), der die un-
ternehmerische Führerschaft der ICG übernommen hat.
Beteiligungsbericht 2010
8
2.2 Bestand an Beteiligungen und Eigengesellschafte n zum
31.12.2010 graphische Darstellung:
Stadt Münster
Wohn + Stadtbau,
Wohnungsunternehmen der Stadt
Münster GmbH
Westfälischer Zoologischer Garten
Münster GmbH
Messe und Congress Centrum Halle
Münsterland GmbH
Regionalverkehr Münsterland GmbH
AirportPark FMO GmbH
Sparkasse Münsterland Ost (1)
GML Gewerbepark Münster
Loddenheide GmbH
RVM Verkehrs-
dienst GmbH
Stadtwerke Münster GmbH
Technologieförderung
Münster GmbH
100 %
92,09%
100 %
45,41%
4,02 %
33,33 %
33,33%
100%
33,33 %
Energiehandels-
gesellschaft West mbH
Windkraft Nordseeheilbad
Borkum GmbH
Westfälische
Bauindustrie GmbH
Westfälische Fern-
wärmeversorgung GmbH
27,83 %
49,90 %
50 %
99 %
Green GECCO
Beteiligungs-GmbH &
Co. KG
Westfälische Landes-
eisenbahn GmbH
items GmbH
FMO Flughafen
Münster/Osnabrück GmbH
35,06 %
14 %
9,43 %
32,19 %
WLE-Spedition
GmbH
FMO Parking
Services GmbH
FMO Luftfahrt-
förderung GmbH
FMO Cargo
Services GmbH
33,33%
100 %
5,9 %
(1) Beteiligung über den Sparkassenzweckverband
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH
100 %
FMO Passenger
Services GmbH
FMO Airport
Services GmbH
100 %
100 %
33,33%
100 %
NDIX GmbH
50 %
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
(Eigenbetrieb)
100 %
1 %
Westfälisches Pferdemuseum gGmbH
Münster Marketing (Eigenbetrieb) 100 %
CeNTech
GmbH
79 %
20 %
Verkehrsservice Ge-
sellschaft Münster mbH
100 %
FMO Security
Services GmbH
100 %
citeq (Eigenbetrieb) 100%
AHS Aviation
Handling
Services GmbH
10 %
Wirtschaftsförderung Münster
GmbH
15 %
85 %
Wohnungsgesellschaft
Große Lodden mbH
100 %
94 %
1 %
IStG gGmbH
Stadtwerke Münster Netz-
gesellschaft mbH
Stadtwerke Münster Neue
Energie GmbH
100 %
100 %
items project GmbH 100%
10 %
Städtische Bühnen Münster
(Eigenbetrieb)
100 %
smartOPTIMO GmbH
& Co. KG
49 %
NBZ- Nano-
Bioanalytik-
Zentrum GmbH
100 %
25%
Gemeinschaftskraftwerk
Steinkohle
Hamm GmbH & Co.
KG
1,96 %
smartOPTIMO
Verwaltungs-GmbH
50 %
Museum Heimathaus Münsterland
GmbH
10 %
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH
10 %
Verkehrsbetrieb
Kipp GmbH
100 %
Innovation
Congress GmbH
47,14 %
Beteiligungsbericht 2010
9
2.3 Bedeutung der Beteiligungen für die Stadt Münst er
Die städtischen Gesellschaften nehmen eine Vielzahl von Aufgaben wahr. Diese reichen von der
Versorgung der Bevölkerung mit Energie, der Entsorg ung von Abfällen über die Bereitstellung
des Öffentlichen Personennahverkehrs bis hin zu Ang eboten im Kultur- und Freizeitsektor sowie
den Bau von Wohnungen, Parkhäusern und die Bereitst ellung von Gewerbeflächen und Büro-
räumen für Existenzgründer.
Um einen Eindruck über die Größenordnung der städtischen Gesellschaften und Beteiligungen zu
erhalten, werden im Folgenden einige Unternehmensda ten der großen und wirtschaftlich bedeu-
tenden städtischen Beteiligungen vorgestellt:
Organisationseinheit
Bilanz-
volumen in
T €
Anlage-
vermögen
in T €
Eigen-
kapital
in T €
Betriebs-
aufwand in
T €
Anzahl der
Beschäf-
tigten
Stadtwerke Münster GmbH 468.153 297.406 171.335 547.667 929
Wohn + Stadtbau GmbH 214.003 168.106 41.692 43.769 58
Messe und Congress Centrum Halle
Münsterland GmbH 8.976 4.939 7.185 10.867 47
Westfälischer Zoologischer Garten
Münster GmbH 20.790 13.438 18.540 11.218 84
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 60.220 32.926 12.136 50.885 323
Summe Gesellschaften 772.142 516.815 250.888 664.406 1.441
Diese wenigen Zahlen verdeutlichen die Wichtigkeit der Einbeziehung der städtischen Beteiligun-
gen in das gesamtstädtische Leistungsspektrum als "Dienstleistungsunternehmen Stadt".
Beteiligungsbericht 2010
10
Dem Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liege nschaften der Stadt Münster wird seitens
des Beteiligungsmanagements regelmäßig über die unterjährige Entwicklung des Jahreserfolgs in
den städtischen Beteiligungen berichtet. Dabei bezi eht sich dieses sog. „Konzernberichtswesen“
auf die vom Rat als besonders steuerungsrelevant eingestuften Gesellschaften. Die nachfolgende
Tabelle gibt exemplarisch für den 31.12.2010 eine entsprechende Übersicht wieder.
Beteiligung Kapitalanteile
in %
Jahresüber-
schuss Ist
2010
Jahresüber-
schuss Plan
2010
Ab-
weichungen
Stadtwerke Münster GmbH 100,00 11.293 7.386 +3.907
Items GmbH* 32,20 424 435 -11
Flughafen Münster/Osnabrück GmbH* 35,06 -951 -2.562 +1. 611
Westfälische Bauindustrie GmbH 1,00 629 1.125 -496
Wohn- und Stadtbau GmbH 100,00 4.778 5.098 -320
Messe und Congress Centrum Halle
Münsterland GmbH 92,09 -2.186 -1.795 -391
Westfälischer Zoologischer Garten
Münster GmbH 45,41 -5.101 -6.578 +1.477
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 85,00 -1.741 -2.850 - 1.109
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 100,00 2.662 1.572 +1 .090
Citeq 100,00 1.913 1.022 +891
Münster Marketing 100,00 -15 -22 +7
Städtische Bühnen Münster 100,00 -419 -419 -
Jahreserfolg 2010 (Stand: 31.12.2010, in T €)
* Anteile werden über die Stadtwerke Münster GmbH gehalten
In den vorangegangen Beteiligungsberichten wurden b isher die Verflechtungen mit dem städti-
schen Haushalt in Form von Einnahmen und Ausgaben d argestellt. Ab sofort werden die finan-
ziellen Verflechtungen mit dem städtischen Haushalt für die Gesellschaften, deren Abschlüsse im
Rahmen des städt. Gesamtabschlusses konsolidiert we rden, in einer neu eingefügten Tabelle als
„Finanz- und Leistungsbeziehungen“ abgebildet. Für die übrigen – vom Rat der Stadt Münster als
steuerungsrelevant eingestuften – Beteiligungen wer den die Ausschüttungen an die Stadt Müns-
ter bzw. die „Zuschussaufwendungen“ (Zuführungen zu r jeweiligen Kapitalrücklage der Beteili-
gung) der Stadt Münster in einem ebenfalls neuen Ka pitel „Finanz – und Beteiligungserträge/-
aufwendungen“ dargestellt.
Beteiligungsbericht 2010 Stadtwerke Münster GmbH
11
3 Die unmittelbaren Beteiligungen der Stadt Münster
3.1 Stadtwerke Münster GmbH
3.1.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
Stadtwerke Münster GmbH
Hafenplatz 1
48155 Münster
Telefon: (02 51) 6 94 – 0
Gründungsjahr: 1967
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in T€ in %
Stadt Münster 51.200 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft:
Westfälische Bauindustrie GmbH 21.630 99,00
FMO Flughafen Münster-Osnabrück GmbH 22.664 35,00
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 800 50,00
items GmbH 1.237 32,00
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co KG 256 25,00
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 110 49,90
Energiehandelsgesellschaft West mbH 3.350 28,00
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 26 100,00
NDIX B. V., Enschede 400 50,00
Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH 100 100,00
Stadtwerke Münster Neue Energie GmbH 200 100,00
smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH, Osnabrück 25 49,00
smartOPTIMO GmbH & Co. KG, Osnabrück 402 49,00
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH, Lippstadt 3.907 14,00
Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co.KG Essen 50.000 2,00
Green Gecco Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 2 0.515 9,00
Beteiligungsbericht 2010 Stadtwerke Münster GmbH
12
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Der Stadtwerke Münster GmbH obliegt gemäß § 2 ihres Gesellschaftsvertrages die Versorgung
der Bevölkerung – vornehmlich der Stadt Münster – m it Energie und Wasser, der öffentliche Per-
sonennahverkehr, der Hafenbetrieb, die Betriebsführ ung der Straßenbeleuchtung, die Beteiligung
an Unternehmen der Versorgungs- und Verkehrswirtsch aft sowie die Beteiligung an sonstigen
Unternehmen, insbesondere insoweit, als diese geeig net sind, den Gesellschaftszweck zu för-
dern, sowie die Telekommunikation und damit im Zusa mmenhang stehende Dienstleistungen
sowie Geschäfte jeder Art, die der Erreichung des Gesellschaftszwecks mittelbar oder unmittelbar
dienen.
Bei der Versorgung mit Energie und Wasser sollen vo rhandene Ressourcen, insbesondere die
natürlichen Vorräte an Energieträgern und an Wasser , so weit als möglich geschont und die Be-
lastung der Umwelt durch Emissionen so gering wie m öglich gehalten werden. Die Versorgung
mit Energie und Wasser umfasst auch die Beratung de r Kunden und der Bevölkerung mit dem
Ziel, den Verbrauch an Energie und Wasser zu reduzi eren. Außerdem soll die Bereitschaft zum
Einsatz regenerativer Energieträger gefördert werden.
Im Geschäftsjahr 2010 hat die Stadtwerke Münster Gm bH ausschließlich diese satzungsmäßigen
wirtschaftlichen Tätigkeiten ausgeübt. Sie erfüllt damit die ihr von der Alleingesellschafterin Stadt
Münster übertragenen kommunalen Aufgaben der Daseinsvorsorge für deren Bevölkerung.
Der Rat der Stadt Münster hat mit Beschluss vom 13. 07.2011 einen Managementkontrakt mit der
Stadtwerke Münster GmbH abgeschlossen. Mit dem Absc hluss des Managementkontraktes ist
eine jährliche Mindestausschüttung der Stadtwerke M ünster GmbH in Höhe von 6,5 Mio. € brutto
(zuzüglich einer Ausschüttung der Westfälische Baui ndustrie GmbH aus Mehrerlösen gem. Kon-
solidierungsprogramm in Höhe von 1,2 Mio. € netto) an die Stadt Münster verbunden. Die Lauf-
zeit des Managementkontraktes beträgt 5 Jahre für d ie Kalenderjahre 2011 bis einschließlich
2015.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Dr. Henning Müller-Tengelmann
Dr. Andreas Hoffknecht
Aufsichtsrat:
von der Gesellschafterversammlung gewählte Mitglieder:
Ratsherr Stefan Weber (Vorsitzender)
Ratsherr Dr. Michael Jung (2. stellv. Vorsitzender)
Ratsherr Frank Baumann
Herr Wilhelm Breitenbach
Herr Manfred Engelmann
Ratsherr Gerhard Joksch
Ratsherr Dr. Thorsten Kornblum
Herr Dieter Maager
Ratsherr Andreas Nicklas
Ratsfrau Iris Toulas
Ratsherr Hans Varnhagen
vom Oberbürgermeister entsandte Vertreterin:
Frau Helga Bickeböller, Stadtkämmerin
Belegschaftsmitglieder:
Herr Heinz Röhricht, Arbeitnehmervertreter (1. stellv. Vorsitzender)
Herr Klaus Langebröker, Arbeitnehmervertreter
Beteiligungsbericht 2010 Stadtwerke Münster GmbH
13
Herr Antonio Machado, Arbeitnehmervertreter
Herr Michael Weidekamp, Arbeitnehmervertreter
Herr Rolf Wischer, Arbeitnehmervertreter
Gesellschafterversammlung:
Städtischer Vertreter: Oberbürgermeister Markus Lewe
3.1.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
In der Aufgabenerfüllung ist die Stadtwerke Münster GmbH kommunal-, energie-, verkehrs- und
umweltpolitischen Zielen verpflichtet. Des Weiteren sind ihre unternehmerischen Tätigkeiten ge-
mäß der Unternehmensleitlinie an den Zielen Kunden- und Mitarbeiterorientierung, Versorgungs-
sicherheit, Qualitätsbewusstsein, innovative Lösungen und Wirtschaftlichkeit ausgerichtet.
Im Verlauf des Geschäftsjahres 2010 haben sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen in der
Bundesrepublik Deutschland deutlicher erholt als zu nächst erwartet. Das Vertriebs- und Versor-
gungsgebiet der Stadtwerke Münster ist allerdings s tark vom Handels- und Dienstleistungssektor
sowie von Privatkunden geprägt. Die konjunkturelle Entwicklung wirkt sich daher grundsätzlich
nur in begrenztem Maße auf die Geschäftsentwicklung aus.
In der Stromversorgung ging der Absatz um rund 2,9 % zurück. Durch die gestiegene bundeswei-
te EEG-Umlage zur Förderung von regenerativen Energ ien wurde die Preissteigerung an die
Kunden weitergegeben. Im November konnte aufgrund v on niedrigeren Beschaffungskosten der
Preis noch leicht gesenkt werden.
Sehr positiv hat sich das Ökostromprodukt „Münster: natürlich“ mit einer Absatzsteigerung von
38 % auf 35 Mio. kWh entwickelt.
Die Umsatzerlöse sanken im Jahr 2010 um 15,3 Mio. € auf 483,7 Mio. €, insbesondere durch
Preissenkungsmaßnahmen. Nach Abzug der Energiesteue rn von 32,1 Mio. € verblieb ein Netto-
absatz von 451,6 Mio. €.
Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsja hr 2010 weist einen Jahresüberschuss von
11,8 Mio. € aus. Auf Vorschlag der Geschäftsführung werden von diesem Jahresüberschuss
4,9 Mio. € in die anderen Gewinnrücklagen eingestel lt. Eine Vorabgewinnausschüttung an die
Stadt Münster in Höhe von 5,4 Mio. € wurde ebenfalls durchgeführt.
Das Gesamtergebnis der Stadtwerke Münster GmbH kann für das Geschäftsjahr 2010 insgesamt
als zufriedenstellend bezeichnet werden.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Stadtwerke Münster GmbH. Die
Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhand der wirtschaftlichen Unter-
nehmensdaten ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2010 Stadtwerke Münster GmbH
14
Leistungsdaten der einzelnen Betriebsbereiche
Betriebs-
bereich Leistung 2007 2008 2009 2010 Veränd.
ggü. 2009
Strom- Stromabgabe in
Mio. kWh 1.586,2 1.426,5 1.241,6 1.206,0 -2,9%
versorgung Umsatz in
Mio. € 229,3 236,5 248,5 233,4 -6,1%
Gas- Gasabgabe in Mio.
kWh 3.651,6 3.622,6 3.547,8 3.808,3 7,3%
versorgung Umsatz in
Mio. € 101,4 98,6 96,0 100,2 4,3%
Fernwärme-
Fernwärmeab-
gabe in Mio. kWh 523,7 583,5 607,4 684,2 12,6%
versorgung Umsatz in
Mio. € 36,5 42,0 43,7 37,7 -13,7%
Wasser- Wasserabgabe in Mio.
m³ 16,5 16,0 15,8 15,9 0,6%
versorgung Umsatz in
Mio. € 44,8 45,6 45,0 43,9 -2,4%
Verkehrs- Fahrgäste in Mio. 32,7 33,2 31,9 32,2 0,8%
betriebe Umsatz in
Mio. € 20,5 21,5 21,4 23,8 11,7%
Sonstige
Aktivitäten *
Umsatz in
Mio. € 11,7 11,9 11,5 12,6 9,6%
444,3 456,0 466,1 451,6 -3,1% Gesamtumsatz in Mio. €
* Sonstige Aktivitäten beinhalten Immobilien/Liegen schaften, Beteiligungen, Straßenbeleuchtung,
Telekommunikation und Nebengeschäfte.
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
Immaterielle
Vermögensgegenstände 1.246.460 0,3 1.151.266 0,3 1.792.1 91 0,4 1.691.258 0,4
Sachanlagevermögen 263.351.912 55,1 246.791.903 54,8 224 .770.562 49,8 226.009.845 48,3
Finanzanlagevermögen 68.052.555 14,2 48.401.795 10,8 60. 552.927 13,4 69.704.999 14,9
=Anlagevermögen 332.650.927 69,6 296.344.964 65,9 287.115.680 63,6 297.406.102 63,5
Vorräte 4.040.425 0,8 3.917.876 0,9 6.657.304 1,5 6.339.64 2 1,4
Forderungen/ Sonstige
Vermögensgegenstände 70.985.188 14,8 70.189.634 15,6 66. 841.106 14,8 88.191.010 18,8
Flüssige Mittel 10.292.256 2,2 11.202.142 2,5 11.815.863 2,6 6.039.679 1,3
Wertpapiere 60.003.760 12,6 64.978.100 14,4 76.908.000 17 ,0 69.900.600 14,9
=Umlaufvermögen 145.321.629 30,4 150.287.752 33,4 162.222.273 35,9 170.470.931 36,4
Rechnungsabgrenzungsposten 104.574 0,0 3.380.069 0,8 2.1 38.381 0,5 276.037 0,1
Aktiva 478.077.131 100,0 450.012.784 100,0 451.476.334 10 0,0 468.153.070 100,0
Gezeichnetes Kapital 51.200.000 10,7 51.200.000 11,4 51. 200.000 11,3 51.200.000 10,9
Rücklagen 72.898.630 15,2 72.918.013 16,2 72.944.329 16,2 72.972.795 15,6
Gewinnrücklagen 32.480.000 6,8 32.480.000 7,2 35.480.000 7,9 45.712.000 9,8
Bilanzgewinn/-verlust 770.000 0,2 850.000 0,2 1.100.000 0 ,2 1.450.000 0,3
=Eigenkapital 157.348.630 32,9 157.448.013 35,0 160.724.329 35,6 171.334.795 36,6
2.063.377 0,4 1.688.263 0,4 1.412.841 0,3 305.447 0,1
35.979.687 7,5 31.732.559 7,1 27.674.572 6,1 23.812.546 5, 1
Rückstellungen 122.801.491 25,7 122.251.505 27,2 142.145 .454 31,5 141.349.542 30,2
Verbindlichkeiten 154.382.359 32,3 129.252.608 28,7 108. 612.566 24,1 112.717.320 24,1
Rechnungsabgrenzungsposten 5.501.586 1,2 7.639.838 1,7 1 0.906.571 2,4 18.633.420 4,0
Passiva 478.077.131 100,0 450.012.784 100,0 451.476.334 1 00,0 468.153.070 100,0
2010 2009
Empfangene
Ertragszuschüsse
Sonderposten mit
Rücklageanteil
2008 2007
Beteiligungsbericht 2010 Stadtwerke Münster GmbH
15
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 481.212.762 491.154.345 498.997.954 451.603.400
Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen 45 5.682 103.150 525.274 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 3.876.093 3.220.263 2.859.957 3.571.718
Sonstige betriebliche Erträge 97.360.264 84.586.571 90 .502.737 110.582.192
Erträge aus Beteiligungen 1.455.732 1.973.039 10.026.265 7.185.869
Sonstige Zinsen/Finanzerträge 4.374.008 4.520.885 2.39 0.235 2.402.826
Erträge 588.734.541 585.558.252 605.302.421 575.346.005
Materialaufwand 356.240.301 397.628.192 405.470.203 398.362.836
Personalaufwand 57.314.796 57.482.254 60.307.353 65.022.192
Abschreibungen 40.720.871 33.481.745 27.876.100 31.825.763
Sonstige betriebliche Aufwendungen 53.498.103 42.395. 845 46.902.856 45.924.964
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.901.532 3.721.278 4 .674.915 4.623.898
Aufwendungen aus Verlustübernahme 17.730.890 6.944.51 9 1.122.195 1.907.114
Aufwendungen 531.406.494 541.653.834 546.353.621 547.666.767
Erträge 588.734.541 585.558.252 605.302.421 575.346.005
Außerordentliche Erträge 0 0 0 191.487
Aufwendungen 531.406.494 541.653.834 546.353.621 547.666.767
außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 1.590.752
Steuern 50.558.047 43.054.418 48.848.799 14.529.973
Jahresergebnis 6.770.000 850.000 10.100.000 11.750.000
Entnahme aus Gewinnrücklagen 0 0 0 0
Entnahme aus Kapitalrücklage 0 0 0 0
Vorabgewinnausschüttung -6.000.000 0 -6.000.000 -5.400.000
Einstellung in Gewinnrücklagen 0 0 -3.000.000 -4.900.000
Bilanzgewinn/-verlust 770.000 850.000 1.100.000 1.450.000
Anzahl der Beschäftigten
2010
Männlich 710
Weiblich 219
Insgesamt 929
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 74
3.1.3 Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. 3. 1.4)
(aus Sicht der Stadt Münster)
2010
Erträge 30.421.636,75 €
Aufwendungen 22.937.606,40 €
Beteiligungsbericht 2010 Stadtwerke Münster GmbH
16
3.1.4 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen s tellen die Bruttoausschüttungen der Beteili-
gungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zusc hussaufwendungen (Zuführungen zur Kapi-
talrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar.
2009 2010
Erträge des städtischen Haushalts 6.850.000,00 € 6.500.000,00 €
Aufwendungen des städtischen Haushalts 2.246.565,41 € 2.277.673,31 €
3.1.5 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set
Eigenkapitalquote
(%)
Liquidität
2. Grades
Umsatzrentabilität
(%)
Zinslastquote
(%)
Personalintensität
(%)
2009 35,6 0,4 2,0 0,8 10,7
2010 36,6 0,4 2,4 0,8 11,6
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
3.1.6 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Der Wirtschaftsplan für das Jahr 2011 prognostizier t ein Jahresergebnis von 8,3 Mio. €, welches
nach aktueller Erwartung auch näherungsweise erzielt werden kann.
Aufgrund der gestiegenen Ölpreise und der daraus re sultierenden Erhöhung der Bezugskosten,
werden die Erdgaspreise im Jahr 2011 voraussichtlich um 0,6 ct/kWh steigen.
Ebenfalls mit einer Preissteigerung ist im Geschäft sfeld Verkehr zu rechnen. Eine Erhöhung zum
1. August 2011 um 1,9 % hat die Verkehrsgemeinschaf t Münsterland beschlossen und bereits
durchgeführt.
Im Bereich der regenerativen Energien wird sich die Stadtwerke Münster GmbH weiterhin positiv
entwickeln, insbesondere im Bereich Windenergie (On - und Offshore) und Fotovoltaik. Außerdem
wird der Umbau zu einer umweltfreundlichen Energiee rzeugung seit längerem durch Energieer-
zeugung im Gas- und Dampfturbinenkraftwerk am Hafen und in Erneuerbare-Energien-Anlagen
unterstützt.
Bei der Risikoanalyse sind vor allem die sprunghaft e Preisentwicklung auf den internationalen
Energiemärkten und deren Folgen für die Beschaffung s- und Verkaufpreise der Stadtwerke
Münster zu nennen.
Auch für das Geschäftsjahr 2012 wird angesichts anh altend positiver Konjunkturprognosen für
Deutschland und einer verhältnismäßig robusten Kund enstruktur in Münster und Umgebung eine
stabile Absatzentwicklung im Kerngeschäft erwartet.
Bei hinreichender Wirtschaftlichkeitsprognose werde n die Stadtwerke Münster die der Strategie
2020 unterlegten Investitionen und Projekte zielgerichtet umsetzen.
Beteiligungsbericht 2010 Wohn + Stadtbau Wohnungsu nternehmen der Stadt Münster GmbH
17
3.2 Wohn + Stadtbau
Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH
3.2.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
Wohn + Stadtbau
Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH
Steinfurter Straße 60
48149 Münster
Telefon: (02 51) 70 08-01
Gründungsjahr: 1928 (als Deutsches Heim GmbH, Wohnungsunternehmen der Stadt Münster)
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Stadt Münster 7.000.000 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft:
LEG GmbH (Landesentwicklungsgesellschaft Nordrhein-Westfalen
mbH)
1.846 0,001
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 25.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages ist der Unternehmensgegenstand wie folgt festgelegt:
„Der Zweck der Gesellschaft ist vorrangig eine sich ere und sozial verantwortbare Wohnungsver-
sorgung der breiten Schichten der Bevölkerung. Die Gesellschaft errichtet, betreut, bewirtschaftet
und verwaltet Bauten in allen Rechts- und Nutzungsf ormen. Sie kann Grundstücke erwerben,
belasten, veräußern, Erbbaurechte ausgeben und erwerben sowie Gemeinschaftsanlagen, Läden
und Gewerbebauten errichten und auch als Dienstleis tungen betreuen. Zur Erreichung des ge-
nannten Zwecks kann die Gesellschaft alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck
dienen. Sie ist berechtigt, andere Unternehmen zu e rwerben oder sich an solchen zu beteiligen.
Die Gesellschaft führt ihre Geschäfte nach wirtscha ftlichen Grundsätzen unter Wahrung der sozi-
alen Belange im Sinne dieses Gesellschaftsvertrages.“
Die Wohn + Stadtbau GmbH versorgt vorrangig breite Bevölkerungsschichten mit Wohnraum;
dabei werden auch die Anliegen von sozial und wirts chaftlich benachteiligten Personengruppen
berücksichtigt.
Der zwischen der Wohn + Stadtbau GmbH und der Stadt Münster abgeschlossene Management-
kontrakt läuft zum 31.12.2011 aus. Ein neuer Manage mentkontrakt mit einer Laufzeit bis zum
31.12.2015 wurde vom Rat der Stadt Münster am 21.09.2011 beschlossen.
Beteiligungsbericht 2010 Wohn + Stadtbau Wohnungsu nternehmen der Stadt Münster GmbH
18
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Klemens Nottenkemper (Geschäftsführer)
Aufsichtsrat:
Ratsfrau Helga Bennink (Vorsitzende)
Ratsherr Karl-Heinz Winter (stellv. Vorsitzender)
Ratsherr Meik Bolte
Herr Michael Dauskardt
Ratsherr Edgar Drüge
Ratsherr Wolfhard Ediger
Herr Olaf Götze
Herr Hubert Lenich
Herr Thomas Marczinkowski
Ratsherr Jürgen Reuter
Ratsfrau Aliye Stracke-Gönül (bis 16.06.2010)
Von der Mitarbeiterschaft entsandter Vertreter mit beratender Funktion:
Herr Stefan Wismann
vom Oberbürgermeister entsandter Vertreter:
Stadtdirektor Hartwig Schultheiß
Gesellschafterversammlung:
Der Rat der Stadt Münster als Organ der Gesellschafterin Stadt Münster.
3.2.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Im Bereich der Vermietung konnte die Wohn + Stadtba u im Jahr 2010 ein gutes Ergebnis bei ei-
ner hohen Nachfrage nach Mietwohnungen hauptsächlic h im preisgünstigen Bereich erzielen.
Zum 31.12.2010 gab es 2 leerstehende Wohnungen, jew eils länger als 3 Monate. Eine hohe An-
zahl an Wohnungsbewerbungen bei der Wohn + Stadtbau (insgesamt 4.064) zeigt, dass der
Punktmarkt Münster aus Sicht des Anbieters in Ordnu ng ist. Die Kündigungsquote hat sich ge-
genüber dem Vorjahr nicht verändert und liegt auch im Jahre 2010 bei 9,0 %. Somit ist nahezu
eine Vollvermietung gegeben.
Im Jahr 2010 errichtete die Gesellschaft insgesamt 68 Wohneinheiten, 26 Gewerbeeinheiten,
davon 17 Künstlerateliers und 90 Tiefgaragenstellpl ätze. Diese wurden vollständig in den Be-
stand übernommen. Aus dem Bestand veräußert wurden im Geschäftsjahr 2 Eigenheime und 4
Erbbaugrundstücke. Durch Abriss, Umbaumaßnahmen und Zusammenlegen reduzierte sich der
Mietwohnungsbestand um 32 Wohneinheiten. Der Bestan d an Wohnungen betrug zum
31.12.2010 insgesamt 5.059 Mietwohnungen, 115 Gewer beeinheiten und 1.272 Garagen. Des
Weiteren wurden 1.010 Wohnungen, 255 Garagen und 58 gewerbliche Einheiten verwaltet bzw.
angepachtet.
Die Bilanzsumme ist von 200,5 Mio. € um 13,5 Mio. € (6,7 %) auf 214,0 Mio. € gestiegen. Der
Anstieg wird im Wesentlichen bestimmt durch eine Zu nahme der Sachanlagen (+ 5,8 Mio. €), des
mittelfristigen Vorratsvermögens (5,1 Mio. €) und der flüssigen Mittel (4,5 Mio. €). Die Finanz- und
Liquiditätslage sind ohne Bedenken. Die Ertragslage ist weiterhin als zufriedenstellend bis gut zu
bezeichnen. Als Jahresüberschuss wird ein Betrag von 4.963 T€ ausgewiesen.
Beteiligungsbericht 2010 Wohn + Stadtbau Wohnungsu nternehmen der Stadt Münster GmbH
19
Der zum Bilanzstichtag von der Gesellschaft insgesa mt verwaltete Bestand gliedert sich wie im
Folgenden dargestellt:
31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 3 1.12.2009
Mietwohnungen 5.059 5.025 0 1.010 5.059 6.035
gewerbliche Einheiten 115 86 36 55 151 141
Garagen 1.272 1.182 0 255 1.272 1.437
Wohn-/Nutzfläche (in m²) 388.395 380.718 3.965 76.758 39 2.360 457.476
Insgesamt Angepachteter Bestand Eigener Bestand
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
Immaterielle
Vermögensgegenstände 56.648 0,0 71.458 0,0 45.521 0,0 23.6 55 0,0
Sachanlagevermögen 150.179.972 83,1 156.059.640 81,2 160 .730.426 80,1 166.537.732 77,8
Finanzanlagevermögen 462.668 0,3 956.450 0,5 1.344.402 0, 7 1.544.147 0,7
Anlagevermögen 150.699.287 83,3 157.087.547 81,8 162.120.349 80,8 168.105.533 78,6
26.759.725 14,8 29.959.424 15,6 34.487.277 17,2 38.033.64 6 17,8
Forderungen / sonstige
Vermögensgegenstände 2.786.189 1,5 3.690.033 1,9 2.785.1 98 1,4 2.179.693 1,0
Flüssige Mittel 13.893 0,0 741.529 0,4 543.686 0,3 5.056.3 54 2,4
Umlaufvermögen 29.559.808 16,3 34.390.986 17,9 37.816.161 18,9 45.269.693 21,2
Rechnungsabgrenzungsposten 559.664 0,3 612.720 0,3 614.023 0,3 627.965 0,3
Aktiva 180.818.759 100,0 192.091.253 100,0 200.550.533 10 0,0 214.003.191 100,0
Gezeichnetes Kapital 7.000.000 3,9 7.000.000 3,6 7.000.0 00 3,5 7.000.000 3,3
Rücklagen 29.769.168 16,5 29.969.168 15,6 31.669.168 15,8 34.669.168 16,2
Bilanzgewinn/-verlust 99.593 0,1 55.390 0,0 59.955 0,0 22. 623 0,0
Eigenkapital 36.868.761 20,4 37.024.557 19,3 38.729.123 19,3 41.691.791 19,5
90.005 0,0 146.619 0,1 0 0,0 0 0,0
Rückstellungen 633.781 0,4 792.047 0,4 1.677.994 0,8 3.857 .062 1,8
Verbindlichkeiten 142.453.585 78,8 153.344.836 79,8 159. 246.693 79,4 167.822.132 78,4
Rechnungsabgrenzungsposten 772.627 0,4 783.194 0,4 896.7 23 0,4 632.207 0,3
Passiva 180.818.759 100,0 192.091.253 100,0 200.550.533 1 00,0 214.003.191 100,0
2010 2009
Sonderposten mit Rücklagenanteil
Zum Verkauf bestimmte
Grundstücke und andere Vorräte
2008 2007
Beteiligungsbericht 2010 Wohn + Stadtbau Wohnungsu nternehmen der Stadt Münster GmbH
20
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 40.480.415 39.707.017 40.868.693 40.430.242
Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen 2. 460.822 4.594.978 2.359.974 9.265.566
Andere aktivierte Eigenleistungen 441.900 276.430 404. 600 380.100
Sonstige betriebliche Erträge 1.321.639 656.304 1.247.400 787.762
Sonstige Zinsen/Finanzerträge 163.410 59.612 20.872 25.295
Erträge aus Beteiligungen 2.956 3.112 0 0
Erträge aus anderen Wertpapieren/Finanzvermögen 11.5 48 27 36.335 27.393
Erträge 44.882.691 45.297.481 44.937.874 50.916.358
Aufwendungen für bezogene Lieferungen u. Leistungen 26.792.811 28.351.956 24.753.513 29.323.457
Personalaufwand 3.062.004 3.130.163 3.598.520 3.378.280
Abschreibungen 6.870.601 6.309.939 5.916.619 5.514.633
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.324.371 1.500.14 2 1.868.158 1.366.786
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.550.707 3.547.467 3 .939.278 4.115.419
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 70.394
Aufwendungen 41.600.493 42.839.668 40.076.088 43.768.969
Erträge 44.882.691 45.297.481 44.937.874 50.916.358
Aufwendungen 41.600.493 42.839.668 40.076.088 43.768.969
Außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 212.916
Steuern/Erstattungen (-) 510.865 302.016 1.157.220 1.971.804
Jahresergebnis 2.771.333 2.155.797 3.704.566 4.962.668
Gewinnvortrag 128.260 99.593 55.390 59.955
Vorabgewinnausschüttung 0 -2.000.000 -2.000.000 -2.000.000
Einstellung in andere Gewinnrücklagen -2.800.000 -200 .000 -1.700.000 -3.000.000
Bilanzgewinn/-verlust 99.593 55.390 59.955 22.623
Anzahl der Beschäftigten
2010
Männlich 34
Weiblich 24
Insgesamt 58
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 4
3.2.3 Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. 3. 2.4)
(aus Sicht der Stadt Münster)
2010
Erträge 4.388.670,11 €
Aufwendungen 2.867.702,53 €
Beteiligungsbericht 2010 Wohn + Stadtbau Wohnungsu nternehmen der Stadt Münster GmbH
21
3.2.4 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen s tellen die Bruttoausschüttungen der Beteili-
gungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zusc hussaufwendungen (Zuführungen zur Kapi-
talrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar.
2009 2010
Erträge des städtischen Haushalts 2.000.000,00 € 2.000.000,00 €
Aufwendungen des städtischen Haushalts 316.500,00 € 316.500,00 €
3.2.5 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set
Eigenkapitalquote
(%)
Liquidität
2. Grades
Umsatzrentabilität
(%)
Zinslastquote
(%)
Personalintensität
(%)
2009 19,3 0,1 9,1 9,6 8,7
2010 19,5 0,9 12,3 9,0 7,4
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
3.2.6 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Das Bauprogramm des Jahres 2011 spiegelt die Vielfa lt der lt. Gesellschaftsvertrag vorgegebe-
nen Aufgaben und Marktwünsche wider. Schwerpunkt wi rd auch zukünftig der preisgünstige
Mietwohnungsbau für Kleinhaushalte, Senioren und kinderreiche Familien sein.
Auch im Jahr 2011 werden die seit 1998 durchgeführt en Modernisierungen und Sanierungen
fortgeführt. In den vergangenen Jahren konnten durc hschnittlich erhebliche Beträge je qm Wohn-
/Nutzfläche für die Instandhaltung ausgegeben werde n. Da somit kein Instandhaltungsstau vor-
liegt, kann der Bestand entsprechend den Wünschen d er Mieter und den allgemeinen Anforde-
rungen, z.B. dem Klimaschutz, modernisiert werden.
Die Wohn + Stadtbau erwartet für das Geschäftsjahr 2011 erneut ein befriedigendes Ergebnis.
Die Nachfrage nach Mietwohnungen auf dem lokalen Ma rkt Münster führt dazu, dass auch für
das Jahr 2011 eine Vollvermietung prognostiziert wi rd. Im Bereich des Umlaufgeschäfts wird in
den nächsten Jahren eine hohe Nachfrage erwartet. H ier werden 2011 überwiegend erschlosse-
ne Baugrundstücke verkauft. Im gewerblichen Bau ist vorsichtiges Handeln angesagt.
Beteiligungsbericht 2010 Messe und Congress Centru m Halle Münsterland GmbH
22
3.3 Messe und Congress Centrum Halle Münsterland Gm bH
3.3.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH
Albersloher Weg 32
48155 Münster
Telefon: (02 51) 66 00-0
Gründungsjahr: 1926
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Stadt Münster 1.191.350 92,09
Rinder-Union West eG 51.150 3,95
Westf. Pferdestammbuch e.V. 25.600 1,98
Schweinezüchterverband Nord-West e. V. 25.600 1,98
Gesamt 1.293.700 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Die Gesellschaft führt im Interesse der Stadt Münst er und der Gemeinden des Münsterlandes
und deren Bürgerinnen und Bürger Veranstaltungen al ler Art im eigenen und fremden Namen
durch. Sie betreibt insbesondere das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland.
Zu den Veranstaltungsaufgaben gehören insbesondere Tagungen und Kongresse, öffentliche
Versammlungen und Feste sowie kulturelle, gesellsch aftliche, sportliche und unterhaltende Ver-
anstaltungen, landwirtschaftliche Veranstaltungen und Märkte sowie Ausstellungen und Messen.
Außerhalb der Stadt Münster wird die Gesellschaft i n größerem Umfang (z.B. Ausstellungen und
Messen) nur im Einvernehmen mit der jeweiligen Geme inde oder der zuständigen Organisation
tätig.
Die Messe und Congress Centrum Halle Münsterland Gm bH ist eine reine Betriebsgesellschaft.
Sie hat kein eigenes Grundeigentum, sondern nutzt G rund und Boden und Gebäude im Rahmen
eines Pachtvertrages mit der Stadt Münster.
Das Geschäft der Gesellschaft ist in die drei Berei che Gastveranstaltungen, Eigenveranstaltun-
gen und Gastronomie gegliedert.
Für die Zeit vom 01.01.2011 bis 31.12.2015 wurde zw ischen der Messe und Congress Centrum
Halle Münsterland GmbH und der Stadt Münster ein Managementkontrakt abgeschlossen.
Beteiligungsbericht 2010 Messe und Congress Centru m Halle Münsterland GmbH
23
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Frau Dr. Ursula Paschke
Aufsichtsrat:
Ratsfrau Helga Welker (Vorsitzende)
Herr Jürgen Siekmann (1. stellv. Vorsitzender bis 15.01.2011)
Ratsfrau Gabriele Kubig-Steltig (1. stellv. Vorsitzende ab 15.01.2011)
Herr Werner Wilkes (2. stellv. Vorsitzender)
Ratsherr Heinz-Georg Buddenbäumer
Herr Dr. Jürgen Hartmann
Herr Ludger Overhues
Ratsherr Heribert Klas
Herr Gustav Meyer zu Hartum
Ratsherr Fritz Pfau, Polizeibeamter
Herr Dipl.-Ing. Rüdiger Sagel
Ratsherr Dr. Ludwig Schipmann
Herr Stadtdirektor Hartwig Schultheiß
Herr Oliver Teuteberg
Ratsherr Hans Varnhagen
Herr Josef Rickfelder
Gesellschafterversammlung:
Städtischer Vertreter: Ltd. Städt. Direktor Alfons Reinkemeier
3.3.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Der Erfolg des Jahres 2010 wurde für die Messe und Congress Centrum Halle Münsterland
GmbH von zwei wesentlichen Faktoren beeinflusst: de r Wirtschaftskrise und der Bauunterhal-
tung, sprich der Sanierung der Toilettenanlagen im Nordfoyer.
Aufgrund von zurückhaltenden Veranstaltungsbuchunge n fanden 2010 insgesamt 271 Veranstal-
tungen statt, das waren 10 % weniger als im Vorjahr. Parallel dazu kamen 558.644 Besucher.
Die Umsatzerlöse des Jahres 2010 sanken gegenüber d em Ausnahmejahr 2009 um 10,5 % auf
8.568 T€. Bedeutsam ist, dass die Planungen um 15,3 % übertroffen wurden. Ursächlich dafür
sind deutlich vermehrte Buchungszahlen ab dem 2. Quartal 2010.
Im Geschäftsbereich Gastveranstaltungen sind die Er löse um 29 % auf 3.342 T€ zurückgegan-
gen. Im Geschäftsbereich Eigenveranstaltungen ist e in deutliches Plus in Höhe von 55 % auf
1.477 T€ zu verbuchen. Der Geschäftsbereich Gastron omie konnte seine Erlöse mit einer gerin-
gen Abweichung in Höhe von 21 T€ bei etwa 3.510 T€ halten.
Im Geschäftsjahr 2010 lag der Jahresfehlbetrag bei 2.186 T€ und somit um 416 T€ schlechter als
im Vorjahr.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2010 Messe und Congress Centru m Halle Münsterland GmbH
24
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
Immaterielle
Vermögensgegenstände 27.403 0,3 26.366 0,3 51.641 0,6 55.0 31 0,6
Sachanlagen 4.115.555 43,5 4.939.200 53,0 5.512.139 60,3 4 .883.565 54,4
Anlagevermögen 4.142.958 43,8 4.965.566 53,3 5.563.780 60 ,8 4.938.596 55,0
Vorräte 123.246 1,3 138.871 1,5 128.736 1,4 123.929 1,4
Forderungen / sonstige
Vermögensgegenstände 685.186 7,2 1.147.586 12,3 669.391 7 ,3 603.593 6,7
Flüssige Mittel 4.451.981 47,1 3.017.715 32,4 2.745.036 3 0,0 3.282.460 36,6
Umlaufvermögen 5.260.413 55,7 4.304.172 46,2 3.543.163 38 ,7 4.009.982 44,7
Rechnungsabgrenzungsposten 48.731 0,5 45.092 0,5 39.693 0 ,4 27.699 0,3
Aktiva 9.452.101 100,0 9.314.830 100,0 9.146.636 100,0 8.9 76.277 100,0
Gezeichnetes Kapital 1.293.700 13,7 1.293.700 13,9 1.293 .700 14,1 1.293.700 14,4
Kapitalrücklage 5.969.743 63,2 5.924.344 63,6 6.004.228 6 5,6 5.868.057 65,4
Bilanzgewinn/-verlust -22.751 -0,2 -22.751 -0,2 -22.751 - 0,2 -22.751 -0,3
Eigenkapital 7.240.693 76,6 7.195.293 77,2 7.275.177 79,5 7.139.006 79,5
Rückstellungen 235.785 2,5 320.593 3,4 137.600 1,5 166.250 1,9
Verbindlichkeiten 1.859.972 19,7 1.540.820 16,5 1.409.61 3 15,4 1.509.596 16,8
Rechnungsabgrenzungsposten 115.652 1,2 258.124 2,8 324.2 46 3,5 161.425 1,8
Passiva 9.452.101 100,0 9.314.830 100,0 9.146.636 100,0 8. 976.277 100,0
2007 2008 2009 2010
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 7.839.399 8.559.820 9.571.519 8.568.042
Sonstige betriebliche Erträge 124.805 53.326 135.920 98 .790
Sonstige Zinsen/Finanzerträge 182.032 140.534 53.971 23 .602
Außerordentliche Erträge 0 0 0 0
Erträge 8.146.236 8.753.679 9.761.410 8.690.433
Herstellungskosten 8.874.942 9.434.721 10.370.516 10.10 8.892
Vertriebskosten 309.294 305.117 552.680 194.140
Allgemeine Verwaltungskosten 361.982 396.862 529.685 50 2.649
Sonstige betriebliche Aufwendungen 52.465 51.387 68.99 2 61.493
Außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 662 616 248 63
A ufwendungen 9.599.345 10.188.702 11.522.121 10.867.238
Erträge 8.146.236 8.753.679 9.761.410 8.690.433
Aufwendungen 9.599.345 10.188.702 11.522.121 10.867.238
Steuern/Erstattungen (-) 10.467 10.377 9.405 9.366
Jahresergebnis -1.463.575 -1.445.400 -1.770.116 -2.186. 171
Verlustvortrag 22.751 22.751 22.751 22.751
Entnahmen aus der Kapitalrücklage 1.463.575 1.445.400 1.770.116 2.186.171
Bilanzgewinn/-verlust -22.751 -22.751 -22.751 -22.751
Beteiligungsbericht 2010 Messe und Congress Centru m Halle Münsterland GmbH
25
Anzahl der Beschäftigten
2010
Männlich 24
Weiblich 23
Insgesamt 47
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 1
3.3.3 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen s tellen die Bruttoausschüttungen der Beteili-
gungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zusc hussaufwendungen (Zuführungen zur Kapi-
talrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar.
2009 2010
Erträge des städtischen Haushalts 0,00 € 0,00 €
Aufwendungen des städtischen Haushalts 1.850.000,00 € 2.050.000,00 €
3.3.4 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set
Eigenkapitalquote
(%)
Liquidität
2. Grades
Umsatzrentabilität
(%)
Zinslastquote
(%)
Personalintensität
(%)
2009 79,5 2,4 - 18,5 0,0 31,5
2010 79,5 2,6 - 25,5 0,0 32,1
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
3.3.5 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Die Veranstaltungsbranche ist stark abhängig von de r allgemeinen wirtschaftlichen Gesamtsitua-
tion. Um eine permanente Weiterentwicklung eines at traktiven und nachhaltigen Veranstaltungs-
zentrums zu gewährleisten, trägt das gesamte Umfeld , von der Infrastruktur bis zum Dienstleis-
tungsgewerbe, die Verantwortung für das Wohlfühlen der Gäste und der Kundenbindung.
Nach den deutlichen Auswirkungen der Wirtschaftskri se ist der Aufschwung zu spüren. Die Ver-
anstaltungsnachfrage ist deutlich angestiegen, so d ass für das Jahr 2011 das Ziel, Umsatzerlöse
in Höhe von mindestens 8 Mio. € zu generieren, erreichbar ist.
Auch für das Folgejahr 2012 ist mit einer positiven Entwicklung innerhalb der Branche zu rech-
nen.
Beteiligungsbericht 2010 Westfälischer Zoologische r Garten Münster GmbH
26
3.4 Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
3.4.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
Sentruper Str. 315
48161 Münster
Telefon: (02 51) 89 04 - 0
Gründungsjahr: 1874, seit 1985 als GmbH
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Stadt Münster 6.507.650 45,41
Westfälischer Zoologischer Garten e.V. 7.824.050 54,59
Gesamt 14.331.700 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Der Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Zoologischen Gartens in Münster.
Die Gesellschaft soll die Liebe zum Tier und zur Na tur und die Kenntnis von ihnen wecken und
fördern. Es gehört deshalb zu ihren Aufgaben, die Z ootiere nach dem neuesten Stand tiergärtne-
rischer Kenntnisse zu halten und Arterhaltung zu be treiben. Ihre Einrichtungen sollen der natur-
wissenschaftlichen Belehrung und der zoologischen Forschung dienen (§ 2 des Gesellschaftsver-
trages).
Die Gesellschaft ist ein gemeinnütziges Unternehmen im Sinne der §§ 51 ff. der Abgabenordnung
und hat daher keine Gewinnerzielungsabsicht. Sie is t bestrebt, die notwendigen Ausgaben durch
Eintrittsgelder, Spenden und sonstige Zuschüsse Dri tter zu decken (§ 3 des Gesellschaftsvertra-
ges).
Der Zoologische Garten wurde am jetzigen Standort a uf der Sentruper Höhe am 2. Mai 1974 er-
öffnet. Die Gesellschaft verfügt über Grundbesitz i n Höhe von knapp 30 Hektar. Die Wärmever-
sorgung erfolgt über ein zooeigenes Heizkraftwerk, das mit Erdgas bzw. Heizöl betrieben wird.
Zusätzlich wird von einem auf dem Zoogelände auf Er dgasbasis von der Stadtwerke Münster
GmbH betriebenen Blockheizkraftwerk Wärme bezogen. Das benötigte Brauchwasser wird aus
zooeigenen Brunnen in den Aa-Niederungen gefördert.
Der zwischen der Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH und der Stadt Münster ab-
geschlossene Managementkontrakt wurde mit einer Lau fzeit bis zum 31.12.2015 vom Rat der
Stadt Münster beschlossen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Werner Schmitz, kaufmännischer Geschäftsführer
Herr Hans Jörg Adler, zoologisch-technischer Geschäftsführer
Beteiligungsbericht 2010 Westfälischer Zoologische r Garten Münster GmbH
27
Aufsichtsrat:
Vertreter der Stadt Münster:
Ratsfrau Sybille Benning (stellv. Vorsitzende)
Ratsfrau Petra Seyfferth
Ratsfrau Maria-Elisabeth Kosmider
Ratsherr Jörn Möltgen
Ratsfrau Carola Möllemann-Appelhoff
Herr Manuel Tomm
vom Oberbürgermeister entsandter Vertreter:
Stadtrat Dr. Wolf Heinrichs
Vertreter des Westf. Zoologischer Garten e.V.:
Herr Rainer Knoche (Vorsitzender)
Herr Tono Dreßen
Herr Dirk Hambloch
Herr Dr. Karl Kaiser
Frau Dr. Katharina Krüger
Herr Stephan Pahl
Herr Helge Peters
Herr Dr. Klaus Schüling
Gesellschafterversammlung:
Städtischer Vertreter: Ltd. Städt. Direktor Alfons Reinkemeier
3.4.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Der Fehlbetrag des Geschäftsjahres 2010 hat sich ge genüber dem des Vorjahres von 3.782 T€
um 1.319 T€ auf 5.101 T€ erhöht.
Die Umsatzerlöse sind im Berichtsjahr um 628 T€ auf 5.720 T€ zurückgegangen. Ein Rückgang
der zahlenden Besucher um rund 121.000 gegenüber de m Vorjahr (-12,2 %) aufgrund ungünsti-
ger klimatischer Bedingungen sowie gestiegener Konk urrenz der Zoos Gelsenkirchen und Osna-
brück infolge umfangreicher Investitionen in besuch erattraktive Zooanlagen wurde verzeichnet.
Somit sind trotz einer Eintrittspreiserhöhung die Umsatzerlöse rückläufig.
Die Energie- und Wasserkosten stiegen vor allem inf olge des harten Winters mengenbedingt um
18 T€ an. Die Futterkosten erhöhten sich preisbedingt um 28 T€.
Die Personalkosten verringerten sich um 171 T€ gege nüber dem Vorjahr. Die Lohn- und Ge-
haltsaufwendungen sanken um 0,8 %. Im Bereich der A ufwendungen für Altersversorgung und
Unterstützung sind die Kosten durch einen verändert en Ausweis im Rahmen des BilMoG um
99 T€ zurückgegangen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhen si ch um 310 T€, hauptsächlich bedingt durch
höhere Instandhaltungs- und Wartungskosten. Es erfo lgt unter anderem eine Grundsanierung
des gesamten Küchenbereiches des Zoorestaurants, un d verschiedene größere Instandhal-
tungsmaßnahmen im Bereich der Tieranlagen.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2010 Westfälischer Zoologische r Garten Münster GmbH
28
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
Immaterielle
Vermögensgegenstände 34.349 0,2 30.265 0,1 21.778 0,1 60.0 58 0,3
Sachanlagen 13.082.242 62,5 13.172.221 62,4 13.325.913 60 ,6 13.377.889 64,3
=Anlagevermögen 13.116.592 62,6 13.202.486 62,5 13.347. 690 60,7 13.437.948 64,6
Vorräte 157.762 0,8 153.744 0,7 184.312 0,8 156.123 0,8
Forderungen / sonstige
Vermögensgegenstände 452.853 2,2 833.584 3,9 1.156.594 5, 3 330.731 1,6
Sonstige Wertpapiere 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Flüssige Mittel 7.219.135 34,5 6.925.741 32,8 7.294.047 3 3,2 6.865.021 33,0
=Umlaufvermögen 7.829.749 37,4 7.913.069 37,5 8.634.953 39,3 7.351.875 35,4
Aktiva 20.946.341 100,0 21.115.555 100,0 21.982.643 100,0 20.789.822 100,0
Gezeichnetes Kapital 14.331.700 68,4 14.331.700 67,9 14. 331.700 65,2 14.331.700 68,9
Rücklagen 5.702.863 27,2 7.306.687 34,6 8.690.794 39,5 9.3 08.995 44,8
Jahresfehlbetrag -1.896.176 -9,1 -3.245.721 -15,4 -3.781 .798 -17,2 -5.100.728 -24,5
Verlustvortrag 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
=Eigenkapital 18.138.387 86,6 18.392.666 87,1 19.240.69 5 87,5 18.539.967 89,2
Sonderposten 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Rückstellungen 1.862.459 8,9 1.747.483 8,3 1.544.469 7,0 1 .143.504 5,5
Verbindlichkeiten 686.264 3,3 616.443 2,9 829.009 3,8 771. 305 3,7
Rechnungsabgrenzungsposten 259.231 1,2 358.963 1,7 368.4 70 1,7 335.045 1,6
Passiva 20.946.341 100,0 21.115.555 100,0 21.982.643 100, 0 20.789.822 100,0
2010 2009 2008 2007
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 6.640.948 6.048.015 6.348.141 5.720.350
Sonstige betriebliche Erträge 653.611 705.351 739.309 4 06.610
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 265.236 330.599 1 45.617 93.898
Erträge aus Zuschüssen 6.900 6.900 6.900 6.900
Erträge aus der Auflösung von Sonderposten 0 0 0 0
Erträge 7.566.696 7.090.865 7.239.967 6.227.758
Materialaufwand 853.784 1.080.469 1.056.983 1.107.814
Personalaufwand 3.606.407 3.814.358 4.080.091 3.908.544
Abschreibungen 918.470 955.209 983.521 995.127
Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.047.196 4.238.55 2 4.852.842 5.161.180
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.087 1.929 1.761 45.6 90
Aufwendungen 9.427.945 10.090.516 10.975.199 11.218.355
Erträge 7.566.696 7.090.865 7.239.967 6.227.758
Aufwendungen 9.427.945 10.090.516 10.975.199 11.218.355
außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 106.266
Steuern 34.927 246.070 46.567 3.865
Jahresergebnis -1.896.176 -3.245.721 -3.781.798 -5.100.728
Beteiligungsbericht 2010 Westfälischer Zoologische r Garten Münster GmbH
29
Angaben zu Besucherzahlen und Eintrittspreisen
Besucherzahlen 2008 2009 2010
Tageskarten 466.231 490.421 389.262
Jahreskarten 307.260 320.440 296.260
Mitglieder-Jahreskarten 163.700 167.000 174.280
Jahresfreikarten 5.480 5.520 4.940
Kinderzuschlag 8.089 8.609 6.685
(3 % der Anzahl der erwachsenen Einzelbesucher)
Gesamtzahl der Besucher 950.760 991.990 871.427
Anzahl der nichtzahlenden Besucher 28.565 30.946 24.87 2
Anzahl der zahlenden Besucher 922.195 961.044 846.555
Eintrittspreise (ab 01.01.2010)
Das Delphinarium und das Pferdemuseum sind ohne zusätzlichen Eintritt geöffnet.
Tageskarten
Erwachsene 14,00 €
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre 7,00 €
Tageskarten für Gruppen
Erwachsene 11,90 €
Kinder und Jugendliche von 3 bis einschließlich 18 Jahren 5,90 €
Kindergärten, Schulklassen 5,90 €
Jahreskarten
Familienjahreskarte 145,00 €
Jahreskarte für Erwachsene 70,00 €
Jahreskarte für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre 35,00 €
Jahreskarten Mitglieder Zooverein
Familienjahreskarte 145,00 €
Jahreskarte für Erwachsene 75,00 €
Jahreskarte für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre 35,00 €
Anzahl der Beschäftigten
2010
Männlich 52
Weiblich 41
Insgesamt 93
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 6
Beteiligungsbericht 2010 Westfälischer Zoologische r Garten Münster GmbH
30
3.4.3 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen s tellen die Bruttoausschüttungen der Beteili-
gungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zusc hussaufwendungen (Zuführungen zur Kapi-
talrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar.
2009 2010
Erträge des städtischen Haushalts 0,00 € 0,00 €
Aufwendungen des städtischen Haushalts 4.629.827,68 € 4.400.000,00 €
3.4.4 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set
Eigenkapitalquote
(%)
Liquidität
2. Grades
Umsatzrentabilität
(%)
Zinslastquote
(%)
Personalintensität
(%)
2009 87,5 13,3 - 59,6 0,0 37,0
2010 89,2 12,8 - 89,7 0,4 35,5
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
3.4.5 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Das Besucheraufkommen lag trotz des kalten Winters im ersten Quartal 2011 um rund 13 % über
dem vergleichbaren Vorjahreswert. Es wird in 2011 l aut Wirtschaftsplan mit einem höheren Jah-
resfehlbetrag gegenüber dem Vorjahr gerechnet.
Attraktivitätsgewinne werden sich durch die Neubaumaßnahmen Waldspielplatz, hier insbesonde-
re für Familien und Kinder und den Elefantenpark, w elcher im Frühsommer 2013 eröffnet werden
soll, versprochen.
Die in den Vorjahren eingeleiteten Energiesparmaßna hmen werden durch weitere Gebäude- und
Dachisolierungen sowie Erneuerungen von Heizungsanl agen fortgesetzt. Die Personalkosten
werden bei einem unveränderten Stellenplan durch di e vereinbarte Übernahme des Tarifvertra-
ges für den öffentlichen Dienst beeinflusst werden.
Der Pächter und Betreiber des Delphinariums beabsic htigt zum Jahresende 2012 die Delphinhal-
tung im Zoo zu beenden. Um einen Attraktivitätsverl ust zu vermeiden, werden bereits Gespräche
zur Entwicklung eines neuen Konzepts geführt.
Zur Steigerung der Attraktivität des Zoos und Einha ltung der europäischen Haltungsrichtlinien für
Elefanten und zur Verbesserung der Arbeitssicherhei t, soll in den nächsten Jahren mit einem In-
vestitionsvolumen i.H.v. 4,94 Mio. € eine moderner Elefantenpark errichtet werden. Dieser ermög-
licht eine separate Bullenhaltung, eine tiergärtner isch optimale Tierhaltung und Zuchtmöglichkei-
ten, ein Badebecken sowie eine Flächenerweiterung v on jetzt ca. 1.600 qm auf ca. 3.000 qm für
die Haltung der Elefanten.
Beteiligungsbericht 2010 Regionalverkehr Münsterla nd GmbH
31
3.5 Regionalverkehr Münsterland GmbH
3.5.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
Regionalverkehr Münsterland GmbH
Geschäftsführung:
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH
Krögerweg 11
48155 Münster
Telefon: (02 51) 62 70 - 0
Gründungsjahr: 1979
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Stadt Münster 308.300 4,02
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 2.236.360 29,16
Kreis Coesfeld 1.518.920 19,80
Kreis Steinfurt 1.587.350 20,70
Kreis Warendorf 702.630 9,16
Kreis Borken 792.130 10,33
11 weitere Städte und Gemeinden der Region (Geschäfts-
anteile jeweils unter 2 %)
23.710 6,83
Gesamt 7.669.400 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft:
RVM-Verkehrsdienst GmbH 25.600 100,00
Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 25.000 100,00
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 1.043.980 47,14
Durch eine in 2010 in mehreren Schritten stattgefun dene Umstrukturierung der Regionalverkehr
Münsterland GmbH, wird die Westfälische Verkehrsges ellschaft mbH sowohl unter den Gesell-
schaftern als auch unter den Beteiligungen aufgefüh rt. In der angegebenen Zielstruktur zum
01.01.2011 sind die Regionalgesellschaften Regional verkehr Münsterland GmbH, Regionalver-
kehr Ruhr-Lippe GmbH, Verkehrsgesellschaft Kreis Un na GmbH und Westfälische Landes-
Eisenbahn GmbH alleinige Gesellschafter der Westfälischen Verkehrsgesellschaft mbH.
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Zweck des Unternehmens ist nach § 2 des Gesellschaf tsvertrages die Förderung und Verbesse-
rung der Verkehrsverhältnisse in den Kreisen Borken , Coesfeld, Steinfurt, Warendorf und in der
Stadt Münster sowie in angrenzenden Verkehrsgebiete n, insbesondere durch Einrichtung und
Betrieb von Linien- und Freistellungsverkehr, die D urchführung von Gelegenheitsverkehr mit
Kraftfahrzeugen sowie Güterverkehr auf Schiene und Straße, ferner die Beteiligung an Unter-
nehmen, die diese Zwecke fördern.
Beteiligungsbericht 2010 Regionalverkehr Münsterla nd GmbH
32
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Die Geschäfts- und Betriebsführung wird von der Wes tfälischen Verkehrsgesellschaft mbH,
Münster (WVG) wahrgenommen, die ihrerseits im Rahmen ihrer gesellschaftsrechtlichen Aufgabe
die Förderung und Verbesserung der Verkehrsverhältn isse in den in ihrem Einzugsgebiet liegen-
den Verkehrsräumen sowie die Koordinierung und Rati onalisierung der angeschlossenen Ver-
kehrsbetriebe verfolgt.
Geschäftsführer:
Herr Dipl.-Wirt.-Ing. André Pieperjohanns (seit 01.07.2010)
Herr Dipl.-Geograph Werner Linnenbrink (seit 15.07.2010)
Herr Dr.-Ing. Eberhard Christ (bis 30.06.2010)
Herr Dipl.-Kfm. Dieter Eichner (bis 30.06.2010)
Aufsichtsrat:
Kreisdirektor Joachim L. Gilbeau, Coesfeld (Vorsitzender)
Ltd. Kreisrechtsdirektor Dr. Hermann Passlick, Bocholt (1. stellv. Vorsitzender)
Herr Peter Schwerbrock, Ennigerloh (2. stellv. Vorsitzender)
Erster Landesrat a. D. Dr. Fritz Baur, Münster (bis 31.10.2010)
Herr Jürgen Barlach, Selm
Herr Karl-Heinz Brauer, Rheine (bis 30.09.2010)
Herr Franz-Josef Buschkamp, Ahlen (ab 16.12.2010)
Herr Dietmar Eisele, Ahaus (ab 16.12.2010)
Herr Herbert Geesink, Südlohn
Herr Manfred Giese, Recke
Ltd. Kreisbaudirektor Friedrich Gnerlich, Warendorf
Herr Wilfried Grunendahl MdL NW, Tecklenburg
Frau Anneli Hegerfeld-Reckert, Nordwalde (ab 04.02.2010)
Bürgermeister Josef Himmelmann, Olfen (bis 04.02.2010)
Bürgermeister Alfred Holz, Senden
Herr Heinz Horstmann, Lüdinghausen
Herr Paul Lensing, Borken (ab 16.12.2010)
Erster Landesrat Matthias Löb, Senden (ab 01.11.2010 bis 16.12.2010)
Herr Udo Lindemann, Hopsten
Bürgermeister Rolf Lührmann, Borken (bis 16.12.2010)
Bürgermeister Georg Moenikes, Emsdetten (bis 04.02.2010)
Herr Dr. Henning Müller-Tengelmann, Münster (ab 16.12.2010)
1. Beigeordneter Klaus Muermans, Ahlen
Ltd. Kreisbaudirektor Franz Niederau, Steinfurt
Stadtdirektor Hartwig Schultheiß, Münster
Bürgermeister heinz Steingröver, Ibbenbüren (ab 04.02.2010)
Herr Gottfried Suntrup, Senden (ab 04.02.2010)
Beirat bis 04.02.2010
Bürgermeister Felix Büter, Ahaus
Bürgermeister a.D. Friedhard Drebing, Nordkirchen
Wilfried Grunendahl MdL NW, Tecklenburg
Bürgermeister Alfred Holz, Senden
Bürgermeister Helmut Kellinghaus, Mettingen
Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder, Rheine
Bürgermeister Peter Nebelo, Bocholt
Bürgermeister Friedrich Prigge, Lengerich
Bürgermeister Jan-Dirk Püttmann, Dülmen
Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann, Beckum
Bürgermeister Jochen Walter, Warendorf
Beteiligungsbericht 2010 Regionalverkehr Münsterla nd GmbH
33
Beirat ab 16.12.2010
Kreisdirektor Joachim L. Gilbeau, Coesfeld
Bürgermeister Ludger Banken, Everswinkel
Bürgermeister Dietmar Bergmann, Nordkirchen
Bürgermeister Felix Büter, Ahaus
Ltd. Kreisbaudirektor Friedrich Gnerlich, Warendorf
Herr Heinz Hostmann, Lüdinghausen
Bürgermeister Rolf Lührmann, Borken,
Bürgermeister Georg Moenikes, Emsdetten
Bürgermeister Peter Nebelo, Bocholt
Ltd. Kreisbaudirektor Franz Niederau, Steinfurt
Bürgermeister Franz-Josef Niehues, Rosendahl
Ltd. Kreisrechtsdirektor Dr. Hermann Passlick, Bocholt
Bürgermeister Frriedrich Prigge, Lengerich,
Bürgermeister Heinz Steingröver, Ibbenbüren
Bürgermeister Berthold Streffing, Sendenhorst
Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Srothmann, Beckum
Kreistagsabgeordneter Heinrich Terwort, Havixbeck,
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
3.5.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die Leistungsdaten der RVM im Personenverkehr entwickelten sich wie folgt:
Personenverkehr 2007 2008 2009 2010
Linienlänge in km 9.216 9.189 9.452 9.866
Omnibusse - gesamt 603 604 606 617
- eigene der RVM 110 111 111 101
- eigene der VBK* 28
- angemietete Leistung 603 493 495 488
Wagen-km Omnibus gesamt in Tsd. 24.349 24.781 25.415 23 .926
- eigene Leistung der RVM 8.000 8.120 8.306 8.059
- eigene Leistung der VBK* 263
- angemietete Leistung 16.349 16.661 17.109 15.867
beförderte Personen gesamt in Tsd. 29.543 30.256 29.84 3 29.040
* im Auftrag der RVM
Zur Ertragslage der Gesellschaft ist grundsätzlich festzustellen, dass die Gesellschaft verkehrs-
politische Aufgaben wahrnimmt, die nicht aufwandsde ckend durchgeführt werden können. Die
RVM ist zur Erfüllung ihrer Aufgaben auf fortlaufen de und ausreichende Zuführung liquider Mittel
durch ihre Gesellschafter angewiesen.
Im Geschäftsjahr 2010 beförderte die RVM insgesamt 29 Mio. Fahrgäste. Mit eigenen und ange-
mieteten Fahrzeugen des Personenverkehrs wurden Fah rleistungen von 23,9 Mio. km erbracht.
Auf die Anmietverkehre entfiel im Berichtsjahr ein Anteil von rd. 66 % der Fahrleistung.
Das Berichtsjahr schließt mit einem negativen Ergeb nis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in
Höhe von 230.814,91 € ab. Insbesondere die Kosten d er Fahrleistungen wirkten sich durch die
mit durchschnittlich 14 % stark gestiegenen Dieselp reise negativ aus. Eine durch die Kapitalneu-
ordnung erforderliche Abschreibung auf die WVG-Bete iligung mit rund 612 T€ wird das Jahreser-
gebnis zusätzlich belastet. Der Jahresfehlbetrag weist ein negatives Ergebnis von 436 T€ aus.
Beteiligungsbericht 2010 Regionalverkehr Münsterla nd GmbH
34
Personenverkehr:
Im Bereich des Personenverkehrs stiegen die im Lini enverkehr erzielten Erträge nur leicht um 0,5
%. Die Anzahl der beförderten Fahrgäste sank um etw a 803.000 Personen. Damit ist der Um-
satzzuwachs allein durch Preiserhöhungen von durchs chnittlich 1,9 % bei den verschiedenen
Ticketarten zu begründen. Im Personenverkehr wird i nsgesamt ein Fehlbetrag von 436 T€ aus-
gewiesen.
Güterverkehr:
Die Umsatzerlöse betreffen hauptsächlich den Eigenv erkehr (521 T€) und den Kooperationsver-
kehr (946 T€). Im Güterverkehr wurden insgesamt 428 .224 t (Vorjahr 444.664 t) transportiert. Bei
sonst allgemein gutem Geschäftsverlauf gingen die K iestransporte zurück. Der Güterverkehr
schließt mit einem Fehlbetrag von rund 112 T€ ab.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
Immaterielle
Vermögensgegenstände 103.012 0,4 128.122 0,5 98.902 0,4 77 .933 0,3
Sachanlagen 11.740.418 44,9 13.305.221 55,9 14.620.853 58 ,9 13.889.282 50,6
Finanzanlagen 62.581 0,2 56.778 0,2 49.870 0,2 483.756 1,8
=Anlagevermögen 11.906.011 45,6 13.490.120 56,7 14.769. 625 59,5 14.450.971 52,6
Vorräte 366.005 1,4 386.729 1,6 347.128 1,4 417.537 1,5
Forderungen / sonstige
Vermögensgegenstände 13.210.002 50,5 9.175.943 38,5 9.20 2.637 37,1 12.331.602 44,9
Flüssige Mittel 503.002 1,9 723.577 3,0 487.131 2,0 231.08 1 0,8
=Umlaufvermögen 14.079.010 53,9 10.286.250 43,2 10.036.896 40,4 12.980.220 47,3
Rechnungsabgrenzungsposten 151.696 0,6 26.864 0,1 18.675 0,1 18.920 0,1
Aktiva 26.136.717 100,0 23.803.234 100,0 24.825.196 100,0 27.450.111 100,0
Gezeichnetes Kapital 7.669.400 29,3 7.669.400 32,2 7.669 .400 30,9 7.669.400 27,9
Rücklagen 485.533 1,9 485.533 2,0 485.533 2,0 485.533 1,8
Verlustvortrag -777.168 -3,0 -606.505 -2,5 -777.168 -3,1 - 777.168 -2,8
Jahresüberschuss 170.663 0,7 -170.663 -0,7 0 0,0 -435.697 - 1,6
=Eigenkapital 7.548.429 28,2 7.377.765 31,0 7.377.765 29 ,7 6.942.068 25,3
Sonderposten 6.700 0,0 6.700 0,0 6.700 0,0 6.700 0,0
Rückstellungen 7.097.533 27,2 6.243.153 26,2 6.033.384 24 ,3 5.405.388 19,7
Verbindlichkeiten 11.468.964 43,9 10.158.973 42,7 11.391 .326 45,9 15.079.675 54,9
Rechnungsabgrenzungsposten 15.092 0,1 16.643 0,1 16.020 0 ,1 16.280 0,1
Passiva 26.136.717 100,0 23.803.234 100,0 24.825.196 100, 0 27.450.111 100,0
2010 2009 2008 2007
Beteiligungsbericht 2010 FMO Flughafen Münster/Osn abrück GmbH
35
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 53.331.025 51.562.076 55.026.636 54.943.332
Andere aktivierte Eigenleistungen 48.978 16.273 16.441 3.018
Sonstige betriebliche Erträge 1.928.111 5.229.684 3.01 5.681 2.077.831
Erträge aus Beteiligungen 180 300 300 150
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 0 0 0 0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 266.668 146.087 6 7.304 68.970
Erträge aus Verlustübernahme 0 0 0 0
Erträge 55.574.962 56.954.420 58.126.362 57.093.301
Materialaufwand 37.238.369 39.517.320 39.607.913 38.238.339
Personalaufwand 11.695.321 11.247.419 11.572.828 11.024.552
Abschreibungen 2.087.205 2.156.419 2.264.758 2.904.835
Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.168.222 3.984.92 2 4.483.999 4.683.298
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 195.891 199.694 178.2 90 374.729
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 98.362
Aufwendungen 55.385.008 57.105.774 58.107.788 57.324.116
Erträge 55.574.962 56.954.420 58.126.362 57.093.301
Aufwendungen 55.385.008 57.105.774 58.107.788 57.324.116
Außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 186.125
Steuern 19.291 19.309 18.574 18.757
Jahresergebnis 170.663 -170.663 0 -435.697
Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten
Betriebsbereich 2007 2008 2009 2010
Personenverkehr 278 281 281 277
davon Auszubildende 10 12 11 9
Güterverkehr 9 8 11 10
Insgesamt 297 301 303 296
3.5.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Aufgrund der weiterhin schwierigen Rahmenbedingunge n wird für 2011 im Personenverkehr mit
einem schlechteren Ergebnis gerechnet. Insbesondere die Dieselpreise bergen ein hohes Risiko.
Ein dauerhaftes Scheitern der Direktvergabe an die RVM wäre von grundlegender Bedeutung für
das Unternehmen und würde daher ein ernstzunehmende s Risiko darstellen. Die EU VO
1370/2007 sieht das Instrument der Notvergabe vor, um bei Rechtsstreitigkeiten dennoch die
Finanzierung des Verkehrsangebotes eines Verkehrsun ternehmens sicherstellen zu können. Die
Notvergabe stellt im Vergleich zur geplanten Direkt vergabe keine finanzielle Verschlechterung für
das Unternehmen dar. Unabhängig davon ist die Finan zierung der RVM mittels der bislang nicht
beendeten Betrauung der vier Münsterlandkreise bis 2014 gesichert.
Beteiligungsbericht 2010 Theaterhaus Pumpenhaus gG mbH
36
3.6 Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH
3.6.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH
Gartenstraße 123
48147 Münster
Telefon: (02 51) 20 13 80
Fax: (02 51) 2 30 23 78
Gründungsjahr: 1998
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Stadt Münster 50.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Theaters im ehemaligen Pumpenhaus zur
Förderung von Kunst und Kultur.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Ludger Schnieder
Beirat:
Herr Philipp Gabriel (Vorsitzender)
Herr Dr. Dietmar Erber (stellvertr. Vorsitzender)
Herr Lorenz Müller-Morenius
Stadträtin Dr. Andrea-Katharina Hanke
Herr Dr. Ulrich Schäfer
Frau Frauke Schnell
Herr Hartmut Viehoff
Gesellschafterversammlung:
Städtischer Vertreter: Ltd. Städt. Direktor Alfons Reinkemeier
Beteiligungsbericht 2010 Theaterhaus Pumpenhaus gG mbH
37
3.6.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH ist eingebettet in das Gesamtsystem der städtischen För-
derung „Freien Theaters“ und spielt neben der Produktionsförderung für „Freie Gruppen“ als „in-
telligenter Dienstleister“ eine zentrale Rolle.
Mit dem Theaterzentrum soll ein Aufführungs- und Pr oduktionsort, d.h. ein Zentrum geschaffen
werden, in dem intensiv gearbeitet werden kann und in dem ständig die Auseinandersetzung um
die aktuellen künstlerischen Fragen auf der Höhe de s nationalen und internationalen Diskurses
stattfindet. Die Aufgabenstellung eines solchen Hau ses ergibt sich aus folgenden Bereichen des
freien Theaters:
• qualifiziertes und deutliches Engagement für die besten Produktionen des freien Theaters
• Präsentation von nationalem und internationalem f reien Theater in der Stadt
• Kooperation mit Institutionen anderer Kunstsparte n
• Entwicklung interdisziplinärer Programme
• Gastgeber für wichtige Künstler und Künstlerinnen aus dem In- und Ausland
• Forum für wissenschaftliche, theaterästhetische u nd theaterpädagogische Auseinander-
setzung
• Adresse für qualifizierte Aus- und Fortbildung vo n Künstlern
• Erprobung neuer Arbeitsfelder und -strukturen für Künstler und Künstlerinnen
Die Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH hat sich diesen Au fgaben auch in ihrem elften Geschäfts-
jahr erfolgreich gestellt.
Der Jahresabschluss zum 31.12.2010 weist einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 6,18 € aus.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2010 Theaterhaus Pumpenhaus gG mbH
38
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
Immaterielle
Vermögensgegenstände 138 0,1 20 0,0 0 0,0 0 0,0
Sachanlagen 41.801 28,1 53.347 33,9 45.622 19,2 54.737 35,0
=Anlagevermögen 41.939 28,2 53.367 33,9 45.622 19,2 54.73 7 35,0
Vorräte 1.222 0,8 1.215 0,8 2.099 0,9 1.273 0,8
Forderungen / sonstige
Vermögensgegenstände 36.654 24,6 47.546 30,2 61.799 25,9 1 1.353 7,3
Flüssige Mittel 68.476 46,0 52.848 33,6 123.185 51,7 86.95 0 55,6
=Umlaufvermögen 105.130 70,6 100.394 63,7 187.082 78,5 99.576 63,7
Rechnungsabgrenzungsposten 606 0,4 2.506 1,6 5.509 2,3 1.9 86 1,3
Aktiva 148.897 100,0 157.482 100,0 238.213 100,0 156.299 10 0,0
Gezeichnetes Kapital 50.000 33,6 50.000 31,7 50.000 21,0 5 0.000 32,0
Rücklagen 1.129 0,8 1.129 0,7 1.129 0,5 1.129 0,7
Gewinn-/Verlustvortrag -28.032 -18,8 -23.702 -15,1 -31.9 73 -13,4 -31.973 -20,5
Jahresfehlbetrag /-überschuss 4.331 2,9 -8.272 -5,3 0 0,0 -6 0,0
=Eigenkapital 27.427 18,4 19.156 12,2 19.156 8,0 19.150 12,3
Rückstellungen 30.700 20,6 33.200 21,1 51.590 21,7 71.369 4 5,7
Verbindlichkeiten 72.380 48,6 90.504 57,5 86.300 36,2 64.2 80 41,1
Rechnungsabgrenzungsposten 18.390 12,4 14.623 9,3 81.168 34,1 1.500 1,0
Passiva 148.897 100,0 157.482 100,0 238.213 100,0 156.299 1 00,0
2010 2009 2008 2007
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 155.645 178.156 177.089 180.775
Sonstige betriebliche Erträge 505.972 532.393 567.954 8 79.071
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.964 2.191 1.039 1.025
Erträge 664.580 712.740 746.082 1.060.872
Aufwendungen für bezogene Leistungen 154.305 203.151 1 72.582 429.202
Personalaufwand 137.365 124.155 130.308 151.634
Abschreibungen 23.614 14.787 12.374 12.560
Sonstige betriebliche Aufwendungen (einschl. Zinsen) 344.966 378.920 430.817 467.482
Aufwendungen 660.250 721.012 746.082 1.060.878
Erträge 664.580 712.740 746.082 1.060.872
Aufwendungen 660.250 721.012 746.082 1.060.878
Jahresergebnis 4.331 -8.272 0 -6
Beteiligungsbericht 2010 Theaterhaus Pumpenhaus gG mbH
39
3.6.3 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen s tellen die Bruttoausschüttungen der Beteili-
gungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zusc hussaufwendungen (Zuführungen zur Kapi-
talrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar.
2009 2010
Erträge des städtischen Haushalts 0 € 0 €
Aufwendungen des städtischen Haushalts 354.410 € 354.410 €
3.6.4 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Die finanziellen Handlungsspielräume der Gesellscha ft sind trotz der Steigerungen des Landes-
zuschusses für den Programmbereich eng. Interne Ein sparressourcen sind nicht mehr vorhan-
den. Das Aufgabenprofil des Theaterhauses Pumpenhau s kann in Zukunft nur dann positiv erfüllt
werden, wenn die personelle Ausstattung des Theater s verbessert wird. Ein dem Aufgabenprofil
des Theaters angemessener Gesamtetat ist nur durch stabile öffentliche Mittel sicherzustellen.
Beteiligungsbericht 2010 GML Gewerbepark Münster-L oddenheide GmbH
40
3.7 GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH
3.7.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH
Weseler Straße 230
48151 Münster
Telefon: (02 51) 5 98 - 2 14 46
Gründungsjahr: 1996
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Stadt Münster 204.517 33,33
Zwei Unternehmen aus dem Finanzbereich 409.033 66,67
Gesamt 613.550 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb des Grun dstücks Münster-Loddenheide, Flur 178,
Flurstücke 309, 310 und 388 sowie dessen Baureifmac hung, Bebauung, Veräußerung und Ver-
waltung. Darüber hinaus darf die Gesellschaft alle Arten von Grundstücksentwicklungen und
städtebaulichen Maßnahmen durchführen, die der Verb esserung der Wirtschaftsstruktur in Müns-
ter dienen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Dr. Thomas Robbers
Herr Frank Knura
Frau Anne Santen
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
Beteiligungsbericht 2010 GML Gewerbepark Münster-L oddenheide GmbH
41
3.7.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
In 2010 sind Umsatzerlöse von 1.736 T€ zu verzeichn en. Dies sind etwa 72,2 % weniger als im
Vorjahr. Bislang wurden Grundstückflächen mit einer Größe von insgesamt 440.516 qm verkauft,
in 2010 16.702 qm.
Insgesamt wurde das Geschäftsjahr 2010 mit einem Ja hresüberschuss von 657,6 T€ abge-
schlossen.
Die Erschließungsmaßnahmen wurden auch in diesem Ja hr fortgesetzt. Die Investitionen für die-
sen Bereich belaufen sich in 2010 auf rund 475,5 T€.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
Sachanlagen 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
=Anlagevermögen 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Vorräte 20.367.508 82,2 16.402.374 76,8 14.451.661 98,2 13 .854.732 93,5
Forderungen / sonstige
Vermögensgegenstände 9.454 0,0 107.293 0,5 9.627 0,1 955.5 36 6,5
Flüssige Mittel 4.402.246 17,8 4.855.342 22,7 252.422 1,7 16 0,0
=Umlaufvermögen 24.779.208 100,0 21.365.009 100,0 14.713.710 100,0 14.810.284 100,0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Aktiva 24.779.208 100,0 21.365.009 100,0 14.713.710 100,0 14.810.284 100,0
Gezeichnetes Kapital 613.550 2,5 613.550 2,9 613.550 4,2 6 13.550 4,1
Gewinn- /Verlustvortrag -2.985.227 -12,0 -3.331.728 -15 ,6 -152.546 -1,0 505.120 3,4
Kapitalrücklage 12.750.000 51,5 12.750.000 59,7 12.750.0 00 86,7 12.750.000 86,1
nicht durch Eigenkapital
gedeckter Fehlbetrag 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
=Eigenkapital 10.378.323 41,9 10.031.822 47,0 13.211.004 89,8 13.868.670 93,6
Rückstellungen 3.346.762 13,5 794.670 3,7 1.371.169 9,3 71 1.836 4,8
Verbindlichkeiten 11.054.122 44,6 10.538.516 49,3 131.53 7 0,9 229.778 1,6
Passiva 24.779.208 100,0 21.365.009 100,0 14.713.710 100, 0 14.810.284 100,0
2010 2009 2007 2008
Beteiligungsbericht 2010 GML Gewerbepark Münster-L oddenheide GmbH
42
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 5.093.755 1.892.465 6.243.837 1.735.965
sonstige betriebliche Erträge 0 63.621 10.435 142.886
sonstige Zinsen/Finanzerträge 25.072 12.083 3.817 389
Erträge 5.118.827 1.968.170 6.258.089 1.879.240
Materialaufwand 3.288.404 1.723.938 2.183.691 1.000.331
Sonstige betriebliche Aufwendungen 231.229 215.260 463 .502 208.903
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 570.191 373.761 124.1 37 12.341
Aufwendungen 4.089.824 2.312.959 2.771.330 1.221.575
Erträge 5.118.827 1.968.170 6.258.089 1.879.240
Aufwendungen 4.089.824 2.312.959 2.771.330 1.221.575
Steuern/-Erstattungen 0 -1.711 307.578 1
Jahresergebnis 1.029.002 -346.501 3.179.182 657.666
Gewinn-/Verlustvortrag -4.014.229 -2.985.226 -3.331.72 8 -152.546
Gewinnausschüttung 0 0 0 0
Einstellung in die Gewinnrücklagen 0 0 0 0
Bilanzgewinn/-verlust -2.985.227 -3.331.727 -152.546 50 5.120
3.7.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Im Jahr 2011 ist mit weiteren Erschließungskosten v on ca. 358 T€ zu rechnen. Die Geschäftsfüh-
rung rechnet mit Umsätzen von 2,9 Mio. €.
Beteiligungsbericht 2010 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
43
3.8 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
3.8.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
Rösnerstraße 10
48155 Münster
Telefon: (02 51) 60 52-0
Gründungsjahr : 1996
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Stadt Münster 500.000 100,00
Gegenstand und Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Die Abfallwirtschaftsbetriebe sind eine eigenbetrie bsähnliche Einrichtung der Stadt Münster. Sie
entsprechen den Vorschriften der Gemeindeordnung fü r das Land Nordrhein-Westfalen und wer-
den gemäß der Eigenbetriebsverordnung sowie nach de n Bestimmungen der Betriebssatzung für
die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster geführt. Dem Eigenbetrieb einschließlich etwaiger Hilfs- und
Nebenbetriebe obliegen die Stadtreinigung inklusive Winterdienst und Abfallwirtschaft (Samm-
lung, Transport, Verwertung und Entsorgung von Abfä llen im Sinne des Kreislaufwirtschaftsge-
setzes, Aufstellung und Umsetzung des kommunalen Ab fallwirtschaftskonzeptes) im gesamten
Stadtgebiet.
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Werkleitung:
Herr Patrick Hasenkamp
Werksausschuss:
Ratsherr Gerhard Joksch (Vorsitzender)
Ratsherr Hans Varnhagen (stellv. Vorsitzender)
Bürgermeister Holger Wigger
Ratsherr Dr. Dietmar Erber
Ratsherr Gilbert Hartmann
Ratsherr Frank Baumann
Ratsherr Horst Kisnat
Herr Karsten Rahn (bis 04.06.2010)
Ratsherr Lars Wieneke (bis 09.06.2010)
Ratsfrau Dr. Rita Stein-Redent
Ratsfrau Iris Toulas
Herr Andreas Ahrenbog
Herr Ludger Albacht
Herr Hugo Tork (Beschäftigtenvertreter)
Herr Rolf Kuschel (Beschäftigtenvertreter)
Herr Karsten Markfort (Beschäftigtenvertreter)
Herr Rainer Eisen (Beschäftigtenvertreter)
Herr Thomas Giesbert (Beschäftigtenvertreter)
Herr Gregor Koprowski (Beschäftigtenvertreter)
Beteiligungsbericht 2010 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
44
3.8.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Der erwirtschaftete Jahresüberschuss im Wirtschafts jahr 2010 ist im Vergleich zum Vorjahr von
937 T€ auf 2.131 T€ gestiegen. Dies ist maßgeblich auf die positive Entwicklung der Gesamter-
lössituation zurückzuführen. Die Umsatzerlöse stieg en um 6.254 T€ (14,27 %) im Vergleich zum
Vorjahr. Dies resultiert vor allem aus Einnahmen der Abfallabfuhr und dem Winterdienst.
Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Bilanzsumme um 1 2.385 T€ (17,06 %) verkürzt. Signifikant
ist die Verringerung des Umlaufvermögens um 13.080 T€, welche im Wesentlichen aus der Neu-
bewertung der Forderung gegenüber der Stadt Münster resultiert. Korrespondierend zu der For-
derung führte die Neubewertung der Deponierückstell ungen zu einer Reduzierung in Höhe von
16.000 T€ auf der Passivseite.
Die Investitionen lagen im Jahr 2010 bei 4.494 T€. Auf die Anlagen der Stadtreinigung entfallen
753 T€, auf Anlagen der Abfallwirtschaft 1.187 T€, auf Grundstücke mit Betriebs- und anderen
Bauten 216 T€ sowie auf die Finanzanlagen 1.500 T€. Der übrige Anteil verteilt sich in Höhe von
361 T€ auf Betriebs- und Geschäftsausstattung und i mmaterielle Vermögensgegenstände sowie
in Höhe von 477 T€ auf geleistete Anzahlungen im Bau.
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung aufgeführten Unter-
nehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschrie benen öffentlichen Zweck der Gesell-
schaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Ge schäftsjahr 2010 ist anhand der wirtschaftli-
chen Unternehmensdaten ersichtlich.
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
Immat. Vermögensgegenstände 183.313 0,2 111.366 0,2 61.7 91 0,1 52.452 0,1
Sachanlagen 23.252.740 29,9 23.031.676 31,8 23.273.952 32 ,1 22.381.019 37,2
Finanzanlagen 8.989.488 11,6 8.992.118 12,4 8.992.118 12, 4 10.492.118 17,4
=Anlagevermögen 32.425.541 41,7 32.135.161 44,3 32.327. 861 44,5 32.925.590 54,7
Vorräte 453.272 0,6 472.194 0,7 567.258 0,8 573.864 1,0
25.581.288 32,9 23.475.323 32,4 22.662.326 31,2 8.825.407 14,7
Flüssige Mittel 19.193.830 24,7 16.378.290 22,6 17.024.4 03 23,4 17.774.898 29,5
=Umlaufvermögen 45.228.390 58,2 40.325.807 55,6 40.253.987 55,4 27.174.168 45,1
Rechnungsabgrenzungsposten 25.051 0,0 57.309 0,1 23.036 0 ,0 120.404 0,2
Aktiva 77.678.981 100,0 72.518.277 100,0 72.604.884 100,0 60.220.162 100,0
Gezeichnetes Kapital 500.000 0,6 500.000 0,7 500.000 0,7 5 00.000 0,8
Rücklagen 7.539.483 9,7 7.781.461 10,7 8.900.880 12,3 9.50 4.692 15,8
Bilanzgewinn/-verlust 489.909 0,6 1.410.051 1,9 937.125 1 ,3 2.131.472 3,5
=Eigenkapital 8.529.393 11,0 9.691.512 13,4 10.338.005 1 4,2 12.136.164 20,2
732.593 0,9 731.615 1,0 748.808 1,0 813.182 1,4
Sonderposten aus Zuweisung 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Sonderposten aus Photovoltaik-
Überschüssen 0 0,0 0 0,0 23.439 0,0 36.109 0,1
Rückstellungen 51.884.656 66,8 50.103.966 69,1 51.438.68 7 70,8 36.284.180 60,3
10.228.676 13,2 8.527.197 11,8 5.266.702 7,3 7.644.081 12, 7
Verbindlichkeiten 6.273.001 8,1 3.463.987 4,8 4.789.242 6 ,6 3.306.446 5,5
Rechnungsabgrenzungsposten 30.663 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Passiva 77.678.981 100,0 72.518.277 100,0 72.604.884 100, 0 60.220.162 100,0
2010 2009
Rückstellungen für
Gebührenüberschüsse
Forderungen / Sonstige
Vermögensgegenstände
2008 2007
Sonderposten aus DSD-
Überschüssen
Beteiligungsbericht 2010 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
45
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Anzahl der Beschäftigten
2010
Männlich 299
Weiblich 32
Insgesamt 331
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 16,5
3.8.3 Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. 3. 8.4)
(aus Sicht der Stadt Münster)
2010
Erträge 4.943.753,30 €
Aufwendungen 14.057.178,19 €
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 44.011.142 42.534.160 43.836.869 50.091.165
Veränderung des Bestands an fertigen Leistungen 9.74 9 -4.007 1.873 -737
Andere aktivierte Eigenleistungen 6.592 5.977 12.325 0
Sonstige betriebliche Erträge 888.010 1.110.378 1.317.418 2.134.411
davon Inanspruchnahme der Rückstellungen für
Gebührenüberschüsse 965.252 1.736.743 3.766.748 462.639
Auflösung Sonderposten Gebühren-/DSD-Überschüsse 0 8. 371 0 0
Auflösung Sonderposten Zuweisung d. öffentl. Hand 87 1 0 0 0
Sonstige Zinsen/Finanzerträge 801.684 830.882 283.902 4 14.961
Erträge 46.683.299 46.222.504 49.219.135 53.102.439
Materialaufwand 22.574.018 21.519.018 22.998.180 23.910.202
Personalaufwand 13.722.608 13.883.919 14.578.849 14.847.857
Abschreibungen 3.758.508 3.801.447 3.882.680 3.861.090
Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.915.056 5.498.22 7 6.170.046 6.869.707
0 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 163.937 70.966 46.063 1.395.873
Aufwendungen 46.134.127 44.773.577 48.182.070 50.884.729
Erträge 46.683.299 46.222.504 49.219.135 53.102.439
Aufwendungen 46.134.127 44.773.577 48.182.070 50.884.729
Steuern 59.263 38.877 99.939 86.239
Jahresergebnis 489.909 1.410.051 937.125 2.131.472
506.253
Zuführung zu Rückstellungen für
Gebührenüberschüsse
Beteiligungsbericht 2010 Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
46
3.8.4 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen s tellen die Bruttoausschüttungen der Beteili-
gungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zusc hussaufwendungen (Zuführungen zur Kapi-
talrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar.
2009 2010
Erträge des städtischen Haushalts 250.000,00 € 250.000,00 €
Aufwendungen des städtischen Haushalts 0,00 € 0,00 €
3.8.5 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set
Eigenkapitalquote
(%)
Liquidität
2. Grades
Umsatzrentabilität
(%)
Zinslastquote
(%)
Personalintensität
(%)
2009 14,2 7,0 2,1 0,1 30,2
2010 20,2 3,7 4,3 2,7 29,1
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
3.8.6 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Die AWM verfolgen das Ziel, in Münster zum 01.01.20 13 eine Wertstofftonne, die unter kommu-
naler Trägerschaft und unter Mitbenutzung durch die Dualen Systeme, einzuführen. Zur Umset-
zung des Ziels sind Gespräche mit den Dualen System en erforderlich, für welche das (noch nicht
vorliegende) Urteil in der rechtlichen Auseinanders etzung zwischen Stadt Münster und DSD
GmbH über die Mitbenutzung des kommunalen Papiererf assungssystems in Münster als Aus-
gangsbasis dienen soll.
Unter Berücksichtigung der Einbeziehung von kalkula torischen Zinsen werden für die Geschäfts-
jahre 2011 und 2012 im Bereich der Straßenreinigung und der Abfallwirtschaft die Gebühren vor-
aussichtlich stabil bleiben. Für die Folgejahre ab 2013 sind Gebührenanpassungen in Höhe der
Lohn- und Betriebskostenentwicklung zu erwarten.
Beteiligungsbericht 2010 Westfälisches Pferdemuseu m Münster gGmbH
47
3.9 Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH
3.9.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH
Sentruper Str. 311
48161 Münster
Telefon: (02 51) 48 42 7 - 0
Gründungsjahr: 2000
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Verein zur Förderung des Westfälischen Pferdemuseums
in Münster e. V.
49.500 99,00
Stadt Münster 500 1,00
Gesamt 50.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung, die Einrichtung und der Betrieb des Westfäli-
schen Pferdemuseums in Münster.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Peter Weeke
Frau Sybill Ebers
Beirat:
Stadtrat Dr. Wolf Heinrichs, Münster
Herr J. Adler
Herr Dr. H. Knirim
Frau M. Wehling
Herr Michael Stoffregen-Büller
Gesellschafterversammlung:
Städtischer Vertreter: Ltd. Städt. Direktor Alfons Reinkemeier
Beteiligungsbericht 2010 Westfälisches Pferdemuseu m Münster gGmbH
48
3.9.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2010 ein Eigenkapital von 89 T€ auf. Es ist darauf hinzuweisen,
dass die als Sonderposten passivierten Zuschüsse zu m Anlagevermögen (1.780 T€) ebenfalls
zum überwiegenden Teil Eigenkapitalcharakter haben.
Die Umsatzerlöse sind im Jahr 2010 um 22 T€ auf 708 T€ gesunken. Ursächlich dafür sind ge-
sunkene Besucherzahlen sowie gesunkene Erlöse aus d em Museumsshop/Getränke- und Eisau-
tomat.
Im Vergleich zum Vorjahr wurde im Geschäftsjahr 201 0 ein um 34 T€ vermindertes Jahresergeb-
nis in Höhe eines Fehlbetrages von 19 T€ erwirtschaftet.
Die Gesellschaft beschäftigte in 2010 im Durchschni tt 17 Angestellte (hiervon durchschnittlich 3
Vollzeitkräfte, 2 Teilzeitkräfte sowie 12 geringfügig Beschäftigte).
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
Immaterielle
Vermögensgegenstände 7.515 0,2 5.076 0,1 3.137 0,1 2.693 0, 1
Sachanlagen 4.032.953 95,0 3.740.834 95,4 3.450.559 95,0 3 .180.571 95,1
= Anlagevermögen 4.040.468 95,2 3.745.910 95,6 3.453.696 95,1 3.183.264 95,2
Vorräte 21.930 0,5 10.394 0,3 6.799 0,2 5.815 0,2
Forderungen / sonstige
Vermögensgegenstände 87.644 1,0 71.740 1,8 79.397 2,2 63.9 51 1,9
Flüssige Mittel 93.758 2,2 88.763 2,3 90.973 2,5 90.549 2,7
= Umlaufvermögen 203.333 4,8 170.897 4,4 177.169 4,9 160.3 15 4,8
Rechnungsabgrenzungsposten 246 0,0 2.635 0,1 2.324 0,1 1.6 88 0,1
nicht durch Eigenkapital
gedeckter Fehlbetrag 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Aktiva 4.244.047 100,0 3.919.442 100,0 3.633.189 100,0 3.3 45.267 100,0
Gezeichnetes Kapital 50.000 1,2 50.000 1,3 50.000 1,4 50.0 00 1,5
Gewinnrücklagen 30.000 0,7 25.000 0,6 25.000 0,7 0 0,0
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Gewinn-/Verlustvortrag 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Bilanzgewinn 47.565 1,1 17.712 0,5 33.628 0,9 39.012 1,2
= Eigenkapital 127.565 3,0 92.712 2,4 108.628 3,0 89.012 2, 7
Sonderposten für Investitions-
zuschüsse zum Anlagevermögen 2.348.110 55,3 2.157.989 5 5,1 1.967.867 54,2 1.779.596 53,2
Rückstellungen 35.450 0,8 21.780 0,6 21.990 0,6 34.600 1,0
Verbindlichkeiten 1.732.922 40,8 1.646.961 42,0 1.534.70 3 42,2 1.442.059 43,1
Passiva 4.244.047 100,0 3.919.442 100,0 3.633.189 100,0 3. 345.267 100,0
2007 2010 2009 2008
Beteiligungsbericht 2010 Westfälisches Pferdemuseu m Münster gGmbH
49
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 783.524 744.622 743.375 719.800
Sonstige betriebliche Erträge 252.605 230.165 194.006 223.556
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.086 3.010 2.011 328
Erträge 1.038.215 977.797 939.393 943.684
Materialaufwand 41.403 33.884 22.212 17.768
Personalaufwand 248.799 267.097 244.118 270.670
Abschreibungen 298.528 298.960 297.374 292.915
Sonstige betriebliche Aufwendungen 322.670 326.299 282 .568 308.526
Zinsen und ähnliche Aufwendungen (einschl. Steuern) 84.523 86.410 77.205 73.422
A ufwendungen 995.923 1.012.650 923.477 963.300
Erträge 1.038.215 977.797 939.393 943.684
Aufwendungen 995.923 1.012.650 923.477 963.300
Jahresergebnis 42.292 -34.853 15.916 -19.616
3.9.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft wird grundsätzlich positiv gesehen.
Nach derzeitiger Planung für die nächsten Jahre wir d davon ausgegangen, dass in der Regel
leicht positive Jahresergebnisse erzielt werden kön nen. Endgültige Ergebnisprognosen sind
schwierig, da sowohl die Besucherzahlen als auch di e Spendeneinnahmen schwer vorhersehbar
sind.
Beteiligungsbericht 2010 citeq
50
3.10 citeq
3.10.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
citeq
Scheibenstraße 109
48153 Münster
Tel.: (02 51) 4 92-18 01
Gründungsjahr : 2001
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Stadt Münster 200.000 100,00
Gegenstand und Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Die citeq ist eine eigenbetriebsähnliche Einrichtun g der Stadt Münster. Sie entspricht den Vor-
schriften der Gemeindeordnung für das Land Nordrhei n-Westfalen und wird gemäß der Eigenbe-
triebsverordnung (EigVO) sowie nach den Bestimmunge n der Betriebssatzung für die citeq ge-
führt. Der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung oblie gt die Erbringung von Dienstleistungen im Be-
reich der Informationstechnologie (IT) einschließli ch der Kommunikationstechnologie für die Stadt
Münster, die übrigen Kooperationspartner der öffent lich-rechtlichen Vereinbarung (Öffentlich-
rechtliche Vereinbarung über die gemeinsame Inanspr uchnahme der eigenbetriebsähnlichen Ein-
richtung citeq der Stadt Münster) und sonstige Kund en im Rahmen des § 107 der Gemeindeord-
nung Nordrhein-Westfalen.
Mit der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung citeq wu rde kein Managementkontrakt abgeschlos-
sen, da die citeq insbesondere IT-Leistungen an die Stadt Münster, aber auch an andere Kom-
munen, öffentliche Verwaltungen und deren Einrichtungen erbringt.
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Werkleitung:
Herr Rolf Tewes (bis 31.05.2010)
Herr Stefan Schoenfelder (ab 01.06.2010)
Werksausschuss:
Ratsfrau Marliese Kosmider (Vorsitzende)
Ratsfrau Anne Schulze Wintzler (stellv. Vorsitzende)
Ratsherr Stefan-Alexander Roth
Herr Christian Moll
Herr Philip Brechler
Ratsherr Stephan Hense
Herr Markus Barenhoff
Herr Jens-Ulrich Lenski
Beratendes Mitglied gem. § 58 Abs. 1 S. 7 GO NRW:
Herr Andreas Laug
Beteiligungsbericht 2010 citeq
51
3.10.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Der Jahresüberschuss 2010 liegt bei 1.914 T€ und so mit um 309 T€ unter dem des Vorjahres
(2.223 T€). Die Umsatzerlöse gingen um 408 T€ zurüc k. Die notwendigen und zukunftsichernden
Investitionen konnten aus dem Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit finanziert werden.
In 2010 wurden die bestehenden Dienste im E-Governm ent ausgebaut. Seit Ende 2010 wird zur
Anwendung des neuen Personalausweises ein eID-Service angeboten.
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung aufgeführten Unter-
nehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschrie benen öffentlichen Zweck der Gesell-
schaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Ge schäftsjahr 2010 ist anhand der wirtschaftli-
chen Unternehmensdaten ersichtlich.
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
2.563.625 9,4 2.568.261 8,6 3.102.443 9,3 2.565.623 7,5
Sachanlagen 4.929.501 18,1 4.199.767 14,1 4.018.035 12,1 4 .167.687 12,2
Finanzanlagen 6.999.248 25,7 9.427.477 31,6 11.354.327 34 ,1 12.766.307 37,4
=Anlagevermögen 14.492.374 53,2 16.195.505 54,2 18.474. 805 55,4 19.499.617 57,1
Vorräte 65.106 0,2 58.178 0,2 73.028 0,2 66.488 0,2
Forderungen / sonst.
Vermögensgegenstände 12.059.998 44,2 12.714.184 42,6 13. 975.772 41,9 13.879.986 40,6
=Umlaufvermögen 12.125.105 44,5 12.772.361 42,8 14.048.800 42,1 13.946.475 40,8
Rechnungsabgrenzungsposten 636.994 2,3 904.837 3,0 819.4 29 2,5 700.739 2,1
Aktiva 27.254.473 100,0 29.872.703 100,0 33.343.034 100,0 34.146.831 100,0
Gezeichnetes Kapital 200.000 0,7 200.000 0,7 200.000 0,6 2 00.000 0,6
Rücklagen 3.603.843 13,2 4.026.908 13,5 4.241.528 12,7 4.5 27.756 13,3
Jahresgewinn/ -verlust 1.535.616 5,6 1.657.115 5,5 2.223 .287 6,7 1.913.611 5,6
=Eigenkapital 5.339.459 19,6 5.884.023 19,7 6.664.815 20 ,0 6.641.367 19,4
Sonderposten aus Zuschüssen
öffentlicher Hand 3.851 0,0 2.212 0,0 2.174 0,0 3.362 0,0
Rückstellungen 13.976.197 51,3 15.883.227 53,2 17.059.47 0 51,2 17.779.153 52,1
Verbindlichkeiten 7.934.966 29,1 8.103.242 27,1 9.616.57 5 28,8 9.722.949 28,5
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Passiva 27.254.473 100,0 29.872.703 100,0 33.343.034 100, 0 34.146.831 100,0
2010 2009 2008
Immaterielle
Vermögensgegenstände
2007
Beteiligungsbericht 2010 citeq
52
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 19.146.374 19.134.161 20.077.259 19.669.30 5
Sonstige betriebliche Erträge 176.781 224.386 212.366 2 04.451
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 518.641 522.433 3 71.683 356.064
Erträge 19.841.796 19.880.980 20.661.308 20.229.820
Materialaufwand 4.871.264 5.437.167 5.385.157 5.384.967
Personalaufwand 7.769.045 7.350.120 7.575.361 7.795.766
Abschreibungen 3.998.174 3.753.080 3.337.182 3.369.160
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.570.330 1.595.39 2 2.024.966 1.750.737
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 128.626 60.835 25.743 5.751
Aufwendungen 18.337.440 18.196.594 18.348.409 18.306.380
Erträge 19.841.796 19.880.980 20.661.308 20.229.820
Aufwendungen 18.337.440 18.196.594 18.348.409 18.306.38 0
Steuern/-Erstattungen -31.260 27.271 89.611 9.829
Jahresergebnis 1.535.616 1.657.115 2.223.287 1.913.611
Anzahl der Beschäftigten
3.10.3 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen s tellen die Bruttoausschüttungen der Beteili-
gungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zusc hussaufwendungen (Zuführungen zur Kapi-
talrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar.
2009 2010
Erträge des städtischen Haushalts 1.746.997,69 € 2.222.055,08 €
Aufwendungen des städtischen Haushalts 0,00 € 0,00 €
3.10.4 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set
Eigenkapitalquote
(%)
Liquidität
2. Grades
Umsatzrentabilität
(%)
Zinslastquote
(%)
Personalintensität
(%)
2009 20,0 2,0 11,1 0,1 41,1
2010 19,5 2,1 9,7 0,0 42,6
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
2010
Männlich 108
Weiblich 20
Insgesamt 128
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 5
Beteiligungsbericht 2010 citeq
53
3.10.5 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Der schwierigen Haushaltslage in den Kommunen begeg net die citeq mit Innovationskraft und
neuen IT-Lösungen, welche die Effektivität der Verwaltungsarbeit steigern.
Im Bereich DataClearing NRW und bei der Einführung neuer Anwendungen für den neuen Per-
sonalausweis wird die citeq weiter zu den Vorreitern zählen.
Auf Grund der engen Beziehungen zur Stadt Münster a ls Hauptabnehmer der Leistungen der
citeq und der langfristig angelegten Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern kann auch für
die nähere Zukunft von einem stabilen Kerngeschäft ausgegangen werden. Das unternehmeri-
sche Risiko der citeq ist zurzeit als gering zu bezeichnen.
Beteiligungsbericht 2010 Münster Marketing
54
3.11 Münster Marketing
3.11.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
Münster Marketing
Klemensstraße 10
48143 Münster
Gründungsjahr: 2001
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Stadt Münster 25.000 100,00
Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Zweck der Einrichtung einschließlich etwaiger Hilfs - und Nebenbetriebe ist die Profilierung und
Stärkung von Münster im Wettbewerb der Städte und R egionen durch Instrumente des Stadtmar-
ketings und alle den Betriebszweck fördernden Gesch äfte. Münster Marketing kann zur Erfüllung
des Betriebszwecks sowohl eigene Leistungen erstell en, als auch die Bestrebungen und Aktivitä-
ten Dritter unterstützen. Der Betriebszweck ist im Rahmen der gesamtstädtischen Zielsetzung der
Stadt Münster und individueller Zielvereinbarungen sowie unter Beachtung einer wirtschaftlichen
Leistungserbringung zu erfüllen.
Die Leistungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtu ng bestehen in den wesentlichen Sparten,
Wissenschaftsbüro, Tourismusmarketing, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, Citymanagement,
Veranstaltungsmanagement und Kongressbüro. Mit 1.23 7.913 Übernachtungen hat Münster sein
bislang bestes Ergebnis erzielt, das auf den Anstie g der Übernachtungsgäste i.H.v. 8,7 % zu-
rückzuführen ist. Die Steigerung ist insbesondere a uf die Aktivitäten von Münster Marketing im
Bereich des Tourismusmarketings zurückzuführen. Ebe nso konnte Münster Marketing für seinen
Mehraufwand und seine Anstrengungen im Bereich des Kongressbüros eine Steigerung der in
Münster stattfindenden Kongresse i.H.v. 38 % erreic hen. Im Rahmen der Sparte Werbung und
Öffentlichkeitsarbeit wurde der Internetauftritt we iterentwickelt. Auf der Homepage von Münster
Marketing werden hierzu zwei Filme zum Download für den eigenen Gebrauch angeboten.
Der zwischen Münster Marketing und der Stadt Münste r abgeschlossene Managementkontrakt
läuft zum 31.12.2011 aus. Ein neuer Managementkontr akt befindet sich zum Zeitpunkt des Re-
daktionsschlusses dieses Beteiligungsberichtes noch im parlamentarischen Beratungsgang.
Organe der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung
Betriebsleitung:
Frau Bernadette Spinnen
Herr Fritz Schmücker (stellv. Werksleiter)
Betriebsausschuss:
Herr Heinrich Götting
Herr Thomas Holz
Herr Andreas Laug
Frau Charlotte Nees
Ratsherr Robert Otte
Beteiligungsbericht 2010 Münster Marketing
55
Ratsherr Carsten Peters
Bürgermeisterin Karin Reismann
Ratsherr Dr. Ludwig Schipmann
Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson
Ratsfrau Helga Welker
Ratsherr Karl-Heinz Winter
3.11.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Das Geschäftsjahr 2010 war ein ausgesprochen erfolg reiches Jahr. Bei den Übernachtungen ist
ein Zuwachs von 8,7 % zu verzeichnen, und ist somit das bislang beste erzielte Ergebnis.
Münster Marketing erzielte im Geschäftsjahr 2010 ei nen Jahresfehlbetrag in Höhe von 3 T€ (Vor-
jahr +39 T€). Den Gesamterträgen in Höhe von 3.265 T€ stehen Gesamtaufwendungen in Höhe
von 3.284 T€ gegenüber. Die Umsatzerlöse sanken geg enüber dem Vorjahr um 135 T€ auf
563 T€. Die erheblichen Umsatzverluste resultieren vor allem aus ausgebliebenen Provisionen,
da die Gäste immer häufiger über das Internet buche n. Die Zuschüsse der Stadt und des Landes
NRW sanken auf insgesamt 2.648 T€ (Vorjahr 2.727 T€).
Im Geschäftsjahr 2010 waren durchschnittlich 40 Ste llen besetzt, Davon 37 Stellen durch Ange-
stellte und 3 Stellen durch Beamte/Beamtinnen.
Die unter der Rubrik Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung aufgeführten Unter-
nehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschrie benen öffentlichen Zweck der Gesell-
schaft. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks im Ge schäftsjahr 2010 ist anhand der wirtschaftli-
chen Unternehmensdaten ersichtlich.
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Sachanlagen 51.768 6,2 53.634 4,0 50.316 3,3 48.411 3,0
=Anlagevermögen 51.768 6,2 53.634 4,0 50.316 3,3 48.411 3, 0
Vorräte 71.483 8,6 74.175 5,6 59.554 3,9 65.518 4,0
Forderungen / sonstige
Vermögensgegenstände 161.579 19,3 143.781 10,8 106.506 6, 9 486.671 30,0
Liquide Mittel 539.348 64,6 1.046.955 79,0 1.316.829 85,4 1.008.104 62,1
=Umlaufvermögen 772.410 92,5 1.264.911 95,4 1.482.889 96,1 1.560.294 96,1
Rechnungsabgrenzungsposten 11.310 1,4 6.777 0,5 9.397 0,6 15.241 0,9
Aktiva 835.487 100,0 1.325.322 100,0 1.542.602 100,0 1.623 .946 100,0
Gezeichnetes Kapital 25.000 3,0 25.000 1,9 25.000 1,6 25.0 00 1,5
Rücklagen 123.628 14,8 293.645 22,2 341.263 22,1 376.720 23 ,2
Jahresüberschuss 92.312 11,0 47.618 3,6 38.808 2,5 0 0,0
Verlustvortrag -72.295 -8,7 0 0,0 0 0,0 0 0,0
=Eigenkapital 168.645 20,2 366.263 27,6 405.071 26,3 401. 720 24,7
Rückstellungen 534.124 63,9 835.010 63,0 897.743 58,2 925. 651 57,0
Verbindlichkeiten 132.719 15,9 124.049 9,4 224.988 14,6 28 4.809 17,5
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 0 0,0 14.800 1,0 11.766 0, 7
Passiva 835.487 100,0 1.325.322 100,0 1.542.602 100,0 1.62 3.946 100,0
2010 2009
Immaterielle
Vermögensgegenstände
2008 2007
Beteiligungsbericht 2010 Münster Marketing
56
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 798.099 638.675 697.388 563.004
Zuweisungen und Zuschüsse 2.572.020 2.642.000 2.727.00 0 2.648.000
Sonstige betriebliche Erträge 48.015 47.134 67.295 54.0 51
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 26.691 45.525 24. 760 15.190
Erträge 3.444.825 3.373.334 3.516.443 3.280.245
Materialaufwand 449.255 344.424 427.752 369.371
Personalaufwand 1.585.344 1.721.055 1.767.456 1.740.408
Abschreibungen 6.477 6.787 9.545 7.419
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.310.860 1.252.86 2 1.272.149 1.165.916
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 577 588 732 483
Aufwendungen 3.352.513 3.325.716 3.477.634 3.283.596
Erträge 3.444.825 3.373.334 3.516.443 3.280.245
Aufwendungen 3.352.513 3.325.716 3.477.634 3.283.596
Steuern/-Erstattungen 0 0 0 0
Jahresergebnis 92.312 47.618 38.808 -3.351
Auflösung von Rücklagen 0 0 0 3.351
Bilanzgewinn/-verlust 92.312 47.618 38.808 0
Anzahl der Beschäftigten
2010
Männlich 7
Weiblich 33
Insgesamt 40
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 2
3.11.3 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen s tellen die Bruttoausschüttungen der Beteili-
gungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zusc hussaufwendungen (Zuführungen zur Kapi-
talrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar.
2009 2010
Erträge des städtischen Haushalts 0,00 € 0,00 €
Aufwendungen des städtischen Haushalts 2.648.000,00 € 2.648.000,00 €
3.11.4 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set
Eigenkapitalquote
(%)
Liquidität
2. Grades
Umsatzrentabilität
(%)
Zinslastquote
(%)
Personalintensität
(%)
2009 26,3 11,6 1,1 0,0 50,8
2010 24,8 5,8 - 0,1 0,0 53,0
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
Beteiligungsbericht 2010 Münster Marketing
57
3.11.5 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
2011 geht der Eigenbetrieb Münster Marketing in sei n 10. Jahr seit Gründung. Alle Geschäftsfel-
der werden auch im kommenden Jahr kontinuierlich und systematisch weiterentwickelt.
In Münster muss das Marketing in der Lage sein, mit den wichtigsten Netzwerkpartnern aus Wis-
senschaft, Wirtschaft, Stadtgesellschaft und auch Partnern aus städtischen Ämtern die Qualitäten
Münsters als Stadt des Wissens, der Bildung und der Kultur mit einer besonderen Lebensart zu
kommunizieren und zielgruppengerecht zu übersetzen.
Die Stärken der Stadt Münster intelligent und einfa llsreich zu kommunizieren und sie mit bestem
Service für die Gäste zu hinterlegen, das ist die bleibende Aufgabe von Münster Marketing.
Beteiligungsbericht 2010 Wirtschaftsförderung Müns ter GmbH
58
3.12 Wirtschaftsförderung Münster GmbH
3.12.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
Wirtschaftsförderung Münster GmbH
Steinfurter Straße 60 A
48149 Münster
Tel.: (02 51) 6 86 42-0
Gründungsjahr: 2004
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Stadt Münster 425.000 85,00
Sparkasse Münsterland Ost 75.000 15,00
Gesamt 500.000 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft:
Technologieförderung Münster GmbH 4.086.000 93,99
NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH Münster 25.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Die Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM) hat ihr e Geschäftstätigkeit zum 01.01.2004 auf-
genommen. Dabei ist sie im Auftrag der Stadt Münste r tätig und hat die Aufgaben der zuvor als
städtisches Amt agierenden Wirtschaftsförderung übernommen.
Die WFM verfolgt eine öffentliche Zwecksetzung. Geg enstand und Zweck der Gesellschaft ist die
Sicherung und Ausweitung der Attraktivität des Wirt schaftsstandortes Münster. Mit der Begleitung
von Existenzgründern, der Beratung von örtlichen un d auswärtigen Unternehmen, der Vermark-
tung von Gewerbegrundstücken und Gewerbeimmobilien, der Erarbeitung von Entwicklungskon-
zepten sowie dem Einsatz von Marketing-Instrumenten erfüllt die WFM ihren Auftrag.
So ist die Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM) ein auf die Gründungs-, Entwicklungs- und
Standortberatung von Firmen spezialisiertes Unterne hmen. Die Betreuung von Investitions-
Projekten ist das Kerngeschäft. Strategisches Ziel ist die Positionierung Münsters als einer der
führenden Wirtschaftsstandorte in Nordrhein-Westfal en. Dieses Ziel wird durch eine konsequente
Kundenorientierung erreicht.
Beteiligungsbericht 2010 Wirtschaftsförderung Müns ter GmbH
59
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Dr. Thomas Robbers
Aufsichtsrat:
Frau Svenja Schulze, MdL, (Vorsitzende bis 15.07.2010)
Ratsherr Dr. Thorsten Kornblum, (Vorsitzender ab 16.07.2010)
Ratsherr Georg Berding (stellv. Vorsitzender)
Ratsherr Dr. Dietmar Erber
Ratsherr Walter von Göwels
Herr Dr. Ralf Henrichs
Ratsfrau Kira Heyden (bis 19.04.2010)
Ratsherr Heribert Klas
Ratsfrau Marianne Koch
Ratsherr Franziskus-Pius Graf von Merveldt
Ratsfrau Carola Möllemann-Appelhoff
Ratsherr Robert Otte
Ratsherr Carsten Peters
Ratsherr Otto Reiners (ab 28.04.2010)
Herr Klaus Richter
Herr Markus Rietkötter
Herr Friedhelm Schade (ab 10.11.2010)
Stadtdirektor Hartwig Schultheiß
3.12.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Der im Geschäftsjahr 2010 erzielte Fehlbetrag in Hö he von rund 1.124 T€ unterschreitet den in
der Wirtschaftsplanung prognostizierten Verlust um ca. 1.726 T€. Gründe für diese sehr große
Differenz sind der um 707 T€ deutlich höhere Rohert rag aus dem Grundstücksgeschäft, um
301 T€ geringere Fremdkapitalzinsen sowie eine um 3 10 T€ geringere Teilwertabschreibung auf
die Beteiligungen der Gesellschaft. Im Vergleich zu m Vorjahr wurde das Ergebnis um 693 T€
verbessert.
Die Wirtschaftsförderung Münster GmbH verkaufte im Geschäftsjahr sieben Grundstücke mit ei-
ner Gesamtfläche von 87.000 m² aus eigenem Bestand. Die Umsätze lagen mit 5.440 T€ deutlich
über dem Niveau der Planzahlen. Mit insgesamt 15,3 ha verkauften oder vermittelten Flächen lag
das Grundstücksgeschäft auf einem Rekordniveau.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2010 Wirtschaftsförderung Müns ter GmbH
60
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
38.463 0,1 25.442 0,1 14.018 0,1 2.825 0,0
Sachanlagevermögen 55.909 0,2 52.773 0,2 638.386 2,7 1.738 .592 5,4
Finanzanlagen 2.720.000 9,7 2.770.000 10,7 2.965.000 12,6 6.465.000 20,1
=Anlagevermögen 2.814.372 10,1 2.848.215 11,0 3.617.404 15,4 8.206.417 25,5
Vorräte 15.302.290 54,7 16.326.581 63,0 16.200.303 69,1 20 .247.085 63,0
439.572 1,6 817.071 3,2 3.584.407 15,3 2.929.294 9,1
Flüssige Mittel 9.408.919 33,6 5.911.669 22,8 32.402 0,1 7 49.676 2,3
=Umlaufvermögen 25.150.782 89,9 23.055.321 89,0 19.817. 112 84,5 23.926.055 74,5
Rechnungsabgrenzungsposten 1.988 0,0 10.977 0,0 10.219 0, 0 833 0,0
Aktiva 27.967.142 100,0 25.914.513 100,0 23.444.735 100,0 32.133.305 100,0
Gezeichnetes Kapital 500.000 1,8 500.000 1,9 500.000 2,1 5 00.000 1,6
Rücklagen 27.126.973 97,0 24.880.129 96,0 22.646.504 96,6 22.983.561 71,5
Bilanzgewinn/-verlust 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
=Eigenkapital 27.626.973 98,8 25.380.129 97,9 23.146.50 4 98,7 23.483.561 73,1
Rückstellungen 231.524 0,8 345.743 1,3 149.231 0,6 191.832 0,6
Verbindlichkeiten 106.645 0,4 176.641 0,7 123.001 0,5 8.45 3.564 26,3
Rechnungsabgrenzungsposten 2.000 0,0 12.000 0,0 26.000 0, 1 4.348 0,0
Passiva 27.965.142 100,0 25.914.513 100,0 23.444.735 100, 0 32.133.305 100,0
2010
Forderungen / Sonstige
Vermögensgegenstände
Immaterielle
Vermögensgegenstände
2009 2007 2008
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 1.818.508 1.904.544 870.921 5.439.689
Erhöhung des Grundstücksbestands -531.894 492.110 -126 .278 4.046.782
Sonstige betriebliche Erträge 234.233 288.079 538.886 6 29.268
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 446.668 408.080 1 12.105 11.350
Erträge 1.967.514 3.092.814 1.395.635 10.127.089
Materialaufwand 896.737 2.268.226 627.203 8.510.826
Personalaufwand 917.420 953.019 993.824 1.071.877
Abschreibungen 2.203.199 786.423 664.069 664.911
Sonstige betriebliche Aufwendungen 829.393 935.929 927 .009 864.632
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 678 241 11 57.832
Aufwendungen 4.847.427 4.943.838 3.212.115 11.170.078
Erträge 1.967.514 3.092.814 1.395.635 10.127.089
Aufwendungen 4.847.427 4.943.838 3.212.115 11.170.078
Außerordentliche Erträge 0 0 0 2.852
Steuern/Erstattung (-) 339 463 766 84.240
Jahresergebnis -2.880.252 -1.851.487 -1.817.246 -1.124. 377
Verlustvortrag aus Vorjahr 0 0 0 0
Entnahme aus der Kapitalrücklage 2.880.252 1.851.487 1 .817.246 1.124.377
Bilanzgewinn/-verlust 0 0 0 0
Beteiligungsbericht 2010 Wirtschaftsförderung Müns ter GmbH
61
Anzahl der Beschäftigten
2010
Männlich 10
Weiblich 5
Insgesamt 15
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 0
3.12.3 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen s tellen die Bruttoausschüttungen der Beteili-
gungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zusc hussaufwendungen (Zuführungen zur Kapi-
talrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar.
2009 2010
Erträge des städtischen Haushalts 532.000,00 € 165.166,30 €
Aufwendungen des städtischen Haushalts 959.000,00 € 1.574.440,70 €
3.12.4 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set
Eigenkapitalquote
(%)
Liquidität
2. Grades
Umsatzrentabilität
(%)
Zinslastquote
(%)
Personalintensität
(%)
2009 98,7 7,3 -208,7 0,9 38,5
2010 73,1 1,7 - 20,7 2,0 40,5
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
3.12.5 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Es ist davon auszugehen, dass auch im Jahr 2011 ang esichts einer weiterhin positiven gesamt-
wirtschaftlichen Lage Gewerbeflächen aus dem eigene n Bestand auf hohem Niveau verkauft
werden. Die für das Jahr 2011 geplanten Grundstücks verkäufe in einem Umfang von ca. 55.000
m² werden als realisierbar eingeschätzt.
Insgesamt erwartet die Wirtschaftsförderung in 2011 einen Jahresfehlbetrag aus dem originären
Geschäft in Höhe von 1.175 T€. Betrachtet man zusät zlich noch das Zins- und das Beteiligungs-
ergebnis, so wird ein Defizit von insgesamt 2.545 T€ prognostiziert.
Die mittelfristige Finanzplanung des Unternehmens w eist Jahresfehlbeträge für die Jahre 2012
bis 2015 zwischen 2.490 T€ und 2.800 T€ aus. Darin sind jährliche Abschreibungen auf die Betei-
ligungen an der Technologieförderung Münster GmbH u nd an der NBZ - Nano-Bioanalytik-
Zentrum GmbH enthalten.
Beteiligungsbericht 2010 AirportPark FMO GmbH
62
3.13 AirportPark FMO GmbH
3.13.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
AirportPark FMO GmbH
Airportallee 1
48268 Greven
Tel. (02571) 94 47 80
Gründungsjahr: 2004
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Stadt Münster 100.000 33,33
Stadt Greven 100.000 33,33
Kreis Steinfurt 100.000 33,33
Gesamt 300.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand der Gesellschaft ist die Vorbereitung, E rreichung und Umsetzung aller planerischen
Voraussetzungen für das regionale Gewerbegebiet am Flughafen Münster/Osnabrück sowie die
Entwicklung, Erschließung und Vermarktung dieses Ge werbegebietes zur Stärkung der regiona-
len Wirtschaftskraft.
Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Rechtsgeschäf te und -handlungen vorzunehmen, die dem
Gesellschaftszweck zu dienen geeignet sind.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Udo Schröer (ab 01.02.2010)
Herr Hans-Jörg Roesmann (bis 30.10.2010)
Aufsichtsrat:
Bürgermeister Peter Vennemeyer, Greven (Vorsitzender)
Stadtdirektor Hartwig Schultheiß, Münster (stellv. Vorsitzender)
Herr Johannes Hennigfeld, Greven
Herr Jürgen Mußmann, Greven
Herr Wolfgang Hoppe, Greven
Herr Karl Kleine-Wilke, Münster
Herr Thomas Fastermann, Münster
Herr Carsten Peters, Münster
Landrat Thomas Kubendorff, Steinfurt
Herr Wilfried Grunendahl, Steinfurt
Herr Manfred Kleimeyer, Steinfurt
Frau Gitta Martin, Steinfurt
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
Beteiligungsbericht 2010 AirportPark FMO GmbH
63
3.13.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die AirportPark FMO GmbH schließt das Geschäftsjahr 2010 mit einem Jahresfehlbetrag von
714 T€ (2009: 784 T€) ab. Insbesondere die noch nic ht eingetretenen Verkaufserlöse aus den
eingeplanten Grundstücksverkäufen sind als Ursache für den Fehlbetrag zu nennen. Die Reduk-
tion gegenüber dem Vorjahr ist auf eine konsequente Ausgabenbudgetierung und ein begleiten-
des Finanzmanagement zurückzuführen. Im Berichtjahr wurden aber die Vermarktungstätigkeiten
der Gesellschaft durch intensivierte Eigenleistunge n deutlich vorangetrieben, sodass sich die An-
siedlungsgespräche weiter konkretisiert haben.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
Sachanlagen 2.385 0,1 13.220 0,2 10.948 0,1 21.104 0,2
Finanzanlagen 0 0,0 150 0,0 150 0,0 150 0,0
=Anlagevermögen 2.385 0,1 102.799 1,3 80.976 0,8 92.466 0,9
Vorräte 4.600.641 98,9 6.332.207 78,3 9.129.998 87,7 10.11 2.229 97,1
Flüssige Mittel 1.436 0,0 1.523.261 18,8 977.383 9,4 141.1 94 1,4
=Umlaufvermögen 4.650.623 99,9 7.984.654 98,7 10.125.928 97,2 10.258.850 98,5
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 0 0,0 67.000 0,6 61.086 0,6
Aktiva 4.653.008 100,0 8.087.453 100,0 10.273.904 98,7 10. 412.402 100,0
Gezeichnetes Kapital 300.000 6,4 300.000 3,7 300.000 2,9 3 00.000 2,9
Rücklagen 3.300.000 70,9 3.600.000 44,5 3.900.000 38,0 4.2 00.000 40,3
Verlustvortrag 10.064 0,2 -149.823 -1,9 -835.696 -8,1 -1.6 19.850 -15,6
Jahresergebnis -159.887 -3,4 -685.873 -8,5 -784.154 -7,6 - 713.602 -6,9
=Eigenkapital 3.450.177 74,1 3.064.304 37,9 2.580.150 25,1 2.166.548 20,8
Rückstellungen 6.500 0,1 8.800 0,1 13.800 0,1 21.407 0,2
Verbindlichkeiten 1.196.332 25,7 5.014.349 62,0 7.679.95 3 74,8 8.224.447 79,0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Passiva 4.653.008 100,0 8.087.453 100,0 10.273.904 100,0 1 0.412.402 100,0
0,2
0,7 89.429
129.187
2010
69.878
18.547
0,7
0,1
71.212
5.426
2007 2008
Immaterielle
Vermögensgegenstände 0,0 0 1,1
1,0 48.546 1,6
Forderungen / sonstige
Vermögensgegenstände
2009
Beteiligungsbericht 2010 AirportPark FMO GmbH
64
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 0 0 12.000 0
Bestandsveränderung Grundstücke 2.528.528 1.726.947 2. 799.611 982.231
Sonstige betriebliche Erträge 12.100 20.768 14.299 25.5 34
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 42.227 49.119 13. 258 1.718
Erträge aus Genossenschaftsanteilen 0 0 0 8
Erträge 2.582.855 1.796.834 2.839.168 1.009.490
Materialaufwand 2.559.822 1.726.947 2.802.611 982.231
Personalaufwand 28.403 130.909 162.383 186.420
Abschreibungen 252 10.658 23.156 31.204
Sonstige betriebliche Aufwendungen 103.477 446.514 378 .035 210.141
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 37.211 146.186 235.64 4 291.603
Aufwendungen 2.729.165 2.461.213 3.601.828 1.701.599
Erträge 2.582.855 1.796.834 2.839.168 1.009.490
Aufwendungen 2.729.165 2.461.213 3.601.828 1.701.599
Steuern 13.576 21.494 21.494 21.494
Jahresergebnis -159.886 -685.873 -784.154 -713.602
3.13.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Für die Geschäftsjahre 2011-2015 werden, bei erwart eter Realisierung von Verkaufserlösen, Jah-
resfehlbeträge zwischen 197 T€ und 324 T€ prognostiziert.
Unter Zugrundelegung der Plandaten des Wirtschaftsp lans bzw. des Investitionsplans ist die Li-
quidität der Gesellschaft bis Ende 2015 gegeben.
Beteiligungsbericht 2010 IStG gGmbH
65
3.14 IStG gGmbH
3.14.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
Institut für vergleichende Städtegeschichte – IStG – gGmbH
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: (0251) 83-275-12
Gründungsjahr: 2005
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Kuratorium für vergleichende Städtegeschichte e.V. 10.000 40,0
Westfälische Wilhelms-Universität 5.000 20,0
Landschaftsverband Westfalen-Lippe 5.000 20,0
Deutscher Städtetag 2.500 10,0
Stadt Münster 2.500 10,0
Gesamt 25.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Forschung
Das Institut fördert und betreibt Wissenschaft und Forschung im Bereich der vergleichenden
Städtegeschichte, insbesondere durch
• Forschungsprojekte,
• Entwicklung und Erprobung methodischer Ansätze
• Publikationen,
• Tagungen,
• Lehrveranstaltungen und Vorträge,
• Bereitstellung von stadtgeschichtlicher Literatur, Karten-, Bild- und weiterem Forschungs-
material.
Ausgehend vom westfälischen Raum bildet die Geschic hte der deutschen und der europäischen
Stadt den Schwerpunkt der wissenschaftlichen Forsch ung des Instituts, wobei in vergleichender
Perspektive auch der außereuropäische Raum Gegenstand der Forschung sein kann.
Beteiligungsbericht 2010 IStG gGmbH
66
Bibliothek
Das Institut
- betreut und erweitert nach Maßgabe der ihm zur Ve rfügung stehenden Mittel treuhänderisch
und in alleiniger Verwaltung und wissenschaftlicher Verantwortung die im Eigentum des
Landes Nordrhein-Westfalen, vertreten durch die Uni versität Münster, stehende, bislang
vom Kuratorium für vergleichende Städtegeschichte e .V., Münster, treuhänderisch verwalte-
ten Bibliotheksbestände zur vergleichenden Stadtgeschichtsforschung.
- kann - soweit die Finanzierung gesichert ist - na ch Maßgabe näherer vertraglicher Abspra-
che mit der Universität Münster und ggf. weiterer E inrichtungen die vom Kuratorium für ver-
gleichende Städtegeschichte e.V. übernommene Fachbi bliothek zu einer Spezialbibliothek
zur vergleichenden Stadtgeschichtsforschung entwickeln.
Allgemeine Förderung
Das Institut ist berechtigt, sämtliche Geschäfte vo rzunehmen, die geeignet sind, den Gesell-
schaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Insbesondere kann das Institut gleichgerich-
tete Unternehmen und/oder Projekte errichten, erwerben, sich an ihnen beteiligen und/oder mate-
riell unterstützen, soweit diese Maßnahmen und Projekte gemeinnützig sind.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Prof. Dr. Werner Freitag, Gütersloh
Matthias Löb, Landesrat, Senden
Aufsichtsrat:
Frau Prof. Dr. Ursula Nelles (Vorsitzende)
Frau Dr. Barbara Rüschoff-Thale (stellv. Vorsitzender)
Herr Prof. Dr. Franz-Josef Jakobi
Herr Prof. Dr. Klaus Wriedt
Herr Raimund Bartella
Frau Stadträtin Dr. Andrea-Katharina Hanke
Frau Prof. Dr. Ursula Braasch-Schwersmann
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
3.14.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die IStG gGmbH weist im Geschäftsjahr 2010 einen Ja hresfehlbetrag in Höhe von 330.752,82 €
aus. Die Kapitalrücklage wurde in entsprechender Hö he aufgelöst. Trotz eines erneut negativen
Jahresergebnisses (Vorjahr: -259 T€) konnte das Eig enkapital in 2010 erhöht werden, da die Ein-
zahlungen der Gesellschafter in die Kapitalrücklage in Höhe von 377 T€ den Jahresfehlbetrag
überstiegen.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2010 IStG gGmbH
67
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
Sachanlagen 8.671 2,5 10.211 4,2 10.359 3,4 9.090 2,3
=Anlagevermögen 8.671 2,5 10.211 4,2 10.359 3,4 9.090 2,3
Forderungen / sonstige
Vermögensgegenstände 319.050 91,6 218.288 90,4 269.740 89 ,8 333.973 85,5
Flüssige Mittel 13.865 4,0 6.228 2,6 20.279 6,8 47.623 12,2
=Umlaufvermögen 332.915 95,6 224.516 93,0 290.018 96,6 381.596 97,7
Rechnungsabgrenzungsposten 6.814 2,0 6.814 2,8 0 0,0 0 0,0
Aktiva 348.399 100,0 241.540 100,0 300.377 100,0 390.686 10 0,0
Gezeichnetes Kapital 25.000 7,2 25.000 10,4 25.000 8,3 25. 000 6,4
Kapitalrücklage 104.071 29,9 126.437 52,3 203.381 67,7 250 .024 64,0
Verlustvortrag 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Jahresfehlbetrag 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
=Eigenkapital 129.071 37,0 151.437 62,7 228.381 76,0 275.0 24 70,4
Rückstellungen 31.600 9,1 15.200 6,3 18.800 6,3 25.400 6,5
Verbindlichkeiten 7.014 2,0 74.903 31,0 53.197 17,7 90.262 23,1
Rechnungsabgrenzungsposten 180.715 51,9 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Passiva 348.399 100,0 241.540 100,0 300.377 100,0 390.686 1 00,0
2010 2009 2008 2007
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Sonstige betriebliche Erträge 333.265 396.069 470.250 3 85.642
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.440 8.294 2.28 1 1.240
Erträge aus Wertpapieren 26 29 26 29
Erträge 344.731 404.392 472.557 386.910
Personalaufwand 384.547 405.567 507.788 474.294
Abschreibungen 4.951 3.799 3.896 3.642
Sonstige betriebliche Aufwendungen 236.061 178.377 220 .300 239.728
Zinsaufwendungen 4 13 0 0
Aufwendungen 625.562 587.757 731.984 717.663
Erträge 344.731 404.392 472.557 386.910
Aufwendungen 625.562 587.757 731.984 717.663
Jahresergebnis -280.831 -183.365 -259.427 -330.753
Gewinn-/Verlustvortrag 0 0 0 0
Auflösung Kapitalrücklage 280.831 183.365 259.427 330.7 53
Bilanzgewinn-/Verlust 0 0 0 0
Beteiligungsbericht 2010 Städtische Bühnen Münster
68
3.15 Städtische Bühnen Münster
3.15.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
Städtische Bühnen Münster
Neubrückenstraße 63
48143 Münster
Telefon: (02 51) 59 09 - 110
Fax: (02 51) 59 09 - 435
Gründungsjahr: 1954 (seit 01.09.2008 eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster)
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Stadt Münster 50.000 100,00
Gegenstand der Einrichtung / Allgemeines
Zweck und Gegenstand der eigenbetriebsähnlichen Ein richtung ist die Förderung des kulturellen
Lebens durch einen Theaterbetrieb. Das Sinfonieorch ester ist Bestandteil des Betriebes. Die Ein-
richtung kann zur Erfüllung des Betriebszwecks sowo hl eigene Leistungen erstellen, als auch die
Bestrebungen und Aktivitäten Dritter unterstützen. Weiterhin verfolgt die Einrichtung ausschließ-
lich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
Die Städtischen Bühnen Münster vereinen am Standort Neubrückenstraße mit dem Musiktheater,
Schauspiel, Tanztheater, Kinder- und Jugendtheater sowie dem Sinfonieorchester fünf Sparten
unter einem Dach.
Zwischen den Städtischen Bühnen Münster und der Sta dt Münster besteht ein Managementkon-
trakt für die Spielzeiten 2011/12 bis einschließlich 2013/14 (vgl. Kapitel 3.15.5).
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung:
Verwaltungsdirektorin Rita Feldmann
Generalintendant Wolfgang Quetes
Betriebsausschuss:
Ratsherr Dr. Dietmar Erber
Ratherr Franz-Pius Graf von Merveldt
Ratsfrau Helga Welker
Ratsherr Jürgen Ohm
Ratsfrau Dr. Renate Düttmann-Braun
Herr Berthold Socha
Herr Alfred Holtmann
Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson
Ratsherr Philipp Gabriel
Ratsherr Robert von Olberg
Frau Renate Weidenfeller
Herr Dr. Michael Werner
Ratsherr Tim Rohleder
Herr Dr. Ludwig Schipmann
Beteiligungsbericht 2010 Städtische Bühnen Münster
69
Herr Martin Schulte
Ratsfrau Anne Maria Naegels
Ratsherr Sebastian Steinze
Herr Christoph Jach
Herr Lorenz Müller-Morenius
3.15.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Das Wirtschaftsjahr (01.09. – 31.08.) entspricht de r Spielzeit der Städtischen Bühnen Münster.
Der Jahresabschluss erfolgte daher zum 31.08.2010.
Das Geschäftsjahr 2009/2010 war sowohl in finanziel ler als auch in künstlerischer Hinsicht insge-
samt durch einen positiven Geschäftsverlauf gezeichnet. Das Berichtsjahr schließt mit einem Jah-
resüberschuss von 4.829,29 € ab.
Das Besucheraufkommen hat sich gegenüber der Vorsaison in etwa konstant erwiesen. Es ist ein
Rückgang von 830 Besuchern zu verzeichnen. Die Zahl der Abonnements konnte um 118 auf
5.204 gesteigert werden. Insgesamt besuchten 183.68 3 Personen die Vorstellungen der Städti-
schen Bühnen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind rückläufig . Ursache sind u. a. die einmaligen Zahlungen
für die Versicherungsleistungen aufgrund des Brands chadens im Sommer 2008 und Sponsoring-
leistungen/Spenden im Rahmen des WDR-Musikfestes 20 09. Bei den Aufwendungen ist insge-
samt ein sehr gutes Ergebnis erzielt worden. Die in vielen Bereichen gestiegenen Kosten konnten
im Rahmen der dezentralen Etatverwaltung durch Eins parungen in anderen Positionen kompen-
siert werden.
Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl im Geschäft sjahr 2009/2010 betrug 308,5 Personen, wo-
von 301,5 Angestellte und 7 Beamte waren.
Die unter der Rubrik Gegenstand der Einrichtung aufgeführten Unternehmensziele entsprechen
dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft. Die Erfüllung des öffentli-
chen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhand der wi rtschaftlichen Unternehmensdaten ersicht-
lich.
Beteiligungsbericht 2010 Städtische Bühnen Münster
70
Bilanzstruktur im Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € %
Immaterielle
Vermögensgegenstände 1.486 0,0 9.149 0,1
Sachanlagen 4.202.789 50,8 4.311.676 49,6
Finanzanlagen 14.862 0,2 136.922 1,6
=Anlagevermögen 4.219.137 51,0 4.457.747 51,3
Vorräte 112.673 1,4 113.935 1,3
Forderungen / sonstige
Vermögensgegenstände 3.798.875 45,9 4.012.110 46,1
Flüssige Mittel 56.639 0,7 21.493 0,2
=Umlaufvermögen 3.968.186 48,0 4.147.537 47,7
Rechnungsabgrenzungsposten 82.482 1,0 88.696 1,0
Aktiva 8.269.806 100,0 8.693.980 100,0
Gezeichnetes Kapital 50.000 0,6 50.000 0,6
Rücklagen 4.244.894 51,3 4.284.773 49,3
Gewinn-/Verlustvortrag 0 0,0 0 0,0
Jahresfehlbetrag /-überschuss 39.879 0,5 4.829 0,1
=Eigenkapital 4.334.773 52,4 4.339.602 49,9
Sonderposten f. Zuwendungen 183.910 2,2 157.157 1,8
Rückstellungen 2.626.377 31,8 2.711.197 31,2
Verbindlichkeiten 638.816 7,7 1.111.281 12,8
Rechnungsabgrenzungsposten 485.930 5,9 374.744 4,3
Passiva 8.269.806 100,0 8.693.980 100,0
01.09.2010 01.09.2009
Ertragslage im Jahresvergleich
Jahr 2008/2009 2009/2010
GuV -Positionen € €
Umsatzerlöse 2.729.837 2.453.374
Betriebskostenzuschüsse 18.776.077 19.371.242
Sonstige betriebliche Erträge 1.097.343 817.085
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 39.400 28.994
Erträge 22.642.656 22.670.695
Materialaufwand 4.453.071 4.093.585
Personalaufwand 15.572.321 15.939.007
Abschreibungen 717.104 740.242
Sonstige betriebliche Aufwendungen (einschl. Zinsen) 1.858.660 1.886.986
Aufwendungen 22.601.156 22.659.820
Erträge 22.642.656 22.670.695
Aufwendungen 22.601.156 22.659.820
Steuern 1.621 6.046
Jahresergebnis 39.879 4.829
Beteiligungsbericht 2010 Städtische Bühnen Münster
71
Anzahl der Beschäftigten
2010
Männlich 206
Weiblich 102,5
Insgesamt 308,5
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 12
3.15.3 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen s tellen die Bruttoausschüttungen der Beteili-
gungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zusc hussaufwendungen (Zuführungen zur Kapi-
talrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar.
2009 2010
Erträge des städtischen Haushalts 63.572,59 € 4.166,67 €
Aufwendungen des städtischen Haushalts 19.003.029,26 € 19.164.466,63 €
3.15.4 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set
Eigenkapitalquote
(%)
Liquidität
2. Grades
Umsatzrentabilität
(%)
Zinslastquote
(%)
Personalintensität
(%)
31.08.2009 52,4 4,0 1,5 0,0 68,9
31.08.2010 49,9 2,4 0,2 0,0 70,3
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
3.15.5 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2010/2011
Planungsunsicherheiten können sich bezüglich der Hö he der Personalkosten ergeben, die durch
das Auslaufen der bestehenden Vergütungstarife zum 29.02.2012 bedingt sind. Für die sich dar-
an anschließende Tarifrunde wird mit einer durchsch nittlichen Entgelterhöhung von 1,5 % ge-
rechnet.
Die aktuelle 4. Finanzformel ist noch bis zum Ende der Spielzeit 2010/2011 gültig und garantiert
den Städtischen Bühnen eine finanzielle Planungssic herheit. Eine Fortsetzung dieser Vereinba-
rung auf der Grundlage eines Managementkontrakts, inkl. 5. Finanzformel, ist im April 2010 durch
den Rat der Stadt Münster (Vorlage V/0308/2010) bes chlossen worden. Damit sind die finanziel-
len Rahmenbedingungen für die Spielzeiten 2011/2012 bis 2013/2014 festgelegt worden.
Beteiligungsbericht 2010 Museum Heimathaus Münster land GmbH
72
3.16 Museum Heimathaus Münsterland GmbH
3.16.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
Museum Heimathaus Münsterland GmbH
Herrenstraße 2
48291 Telgte
Gründungsjahr: 1974
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Stadt Münster 2.556 10,00
Kreis Warendorf 7.669 30,00
Stadt Telgte 5.113 20,00
Handwerkskammer Münster 5.113 20,00
Bistum Münster 5.113 20,00
Gesamt 25.565 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages verfolgt die G esellschaft ausschließlich gemeinnützige
Zwecke durch Trägerschaft, Unterhaltung, Förderung und Ausgestaltung des Museums Heimat-
haus Münsterland sowie den Betrieb des Krippenmuseu ms im Gebäude der Nordrhein-
Westfalen-Stiftung in Telgte.
Die Gesellschaft übernimmt insbesondere folgende Aufgaben:
Sammlung und Darbietungen von Zeugnissen zur relig iösen Volkskunde des Münsterlan-
des, des Bistums Münster und Westfalens.
Sammlung und Darstellung von Zeugnissen des Themen kreises „Handwerke im Münster-
land“ unter besonderer Berücksichtigung der Handwerksgeschichte.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Die Geschäftsführung wird durch den Bürgermeister der Stadt Telgte wahrgenommen.
Verwaltungsrat:
Dem Verwaltungsrat gehört ein von jedem Gesellschafter entsandtes Mitglied an.
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
Beteiligungsbericht 2010 Museum Heimathaus Münster land GmbH
73
3.16.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Sollten Aufwendungen der Gesellschaft nicht durch E rträge gedeckt werden können, ist der Ver-
lust – nach Beschlussfassung der Gesellschaftervers ammlung – nach folgenden Quoten abzude-
cken:
Kreis Warendorf 42,86 %
Bistum Münster 28,57 %
Stadt Telgte 28,57 %
Die Stadt Münster nimmt an der Verlustabdeckung nicht teil.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gesellschaft.
Beteiligungsbericht 2010 Stadtwerke Münster Netzge sellschaft mbH
74
4 Die mittelbaren Beteiligungen über die Stadtwerke Müns-
ter GmbH
4.1 Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH
4.1.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH
Hafenplatz 1
48155 Münster
Telefon: (02 51) 6 94 - 0
Gründungsjahr: 2005
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 100.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Zweck der Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH, Münster, ist der Betrieb, die Wartung und
der Ausbau der Energie- und Wassernetze der öffentl ichen Energie- und Wasserversorgung, ins-
besondere in Münster.
Das für den Geschäftsbetrieb notwendige Versorgungs netz hat die Gesellschaft im Zuge von
Pacht- und Betriebsführungsverträgen von der Stadtw erke Münster GmbH gepachtet. Die Gesell-
schaft verfügt über keinen eigenen Grundbesitz und betreibt ihr Unternehmen in angemieteten
Büroräumen am Standort Münster.
Im Geschäftsjahr 2010 hat die Stadtwerke Münster Ne tzgesellschaft mbH ausschließlich diese
satzungsmäßigen wirtschaftlichen Tätigkeiten ausgeü bt. Sie erfüllt damit die ihr von der mittelba-
ren Alleingesellschafterin Stadt Münster übertragen en kommunalen Aufgaben der Daseinsvor-
sorge für die Bevölkerung.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Dipl.-Ing. Andreas Wunderer
Gesellschafterversammlung:
Gesellschafterin Stadtwerke Münster GmbH
Beteiligungsbericht 2010 Stadtwerke Münster Netzge sellschaft mbH
75
4.1.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesells chaft ist wesentlich geprägt von Regulie-
rungsvorgaben.
Das Jahresergebnis der Gesellschaft vor Gewinnabfüh rung beträgt 3.925 T€. Im Wesentlichen ist
es durch die Veränderungen der Rückstellungen für M ehrerlösabschöpfung und das Regulie-
rungskonto geprägt. Das positive Jahresergebnis wir d aufgrund des bestehenden Ergebnisabfüh-
rungsvertrages mit der Stadtwerke Münster GmbH an diese abgeführt.
Die vornehmlich durch Netznutzungsentgelte bestimmt en Umsatzerlöse in Höhe von 135.689 T€
wurden im Wesentlichen (103.001 T€) in den regulier ten Sparten Strom und Gas und zu
32.688 T€ in den nicht regulierten Sparten erzielt.
Wesentliche Aufwendungen sind für Pachtentgelte für die Versorgungsnetze sowie die Netz-
dienstleistungen zu Planung, Bau und Betrieb der Ne tze angefallen. Davon entfallen 67.719 T€
auf die regulierten und 27.475 T€ auf die nicht reg ulierten Netzbereiche. Für die Nutzung vorge-
lagerter Netze, Stromeinspeisung und Netzverluste wurden 31.979 T€ ausgegeben.
Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2010 jederzeit gesichert.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
Immaterielle
Vermögensgegenstände 1.045 0,0 3.419 0,0 7.864 0,0 56.516 0 ,1
Sachanlagen 8.164 0,0 6.552 0,0 6.748 0,0 10.587 0,0
Finanzanlagen 55.014 0,2 50.544 0,2 45.962 0,1 56.107 0,1
=A nlagevermögen 64.223 0,2 60.515 0,2 60.574 0,2 123.210 0, 2
Forderungen/ Sonstige
Vermögensgegenstände 23.495.268 84,4 23.529.391 75,2 11. 033.880 35,2 21.212.484 39,4
Wertpapiere 0 0,0 0 0,0 10.000.000 31,9 16.002.100 29,7
Flüssige Mittel 271.273 1,0 1.505.081 4,8 2.097.728 6,7 2. 742.216 5,1
=Umlaufvermögen 23.766.541 85,4 25.034.472 80,0 23.131.608 73,8 39.956.800 74,1
Rechnungsabgrenzungsposten 4.004.029 14,4 6.204.766 19, 8 8.132.812 26,0 13.816.282 25,6
Aktiva 27.834.793 100,0 31.299.753 100,0 31.324.994 100,0 53.896.293 100,0
Gezeichnetes Kapital 100.000 0,4 100.000 0,3 100.000 0,3 1 00.000 0,2
=Eigenkapital 100.000 0,4 100.000 0,3 100.000 0,3 100.000 0,2
Rückstellungen 6.927.197 24,9 14.520.161 46,4 10.721.287 34,2 14.909.042 27,7
Verbindlichkeiten 16.809.267 60,4 10.480.145 33,5 12.376 .982 39,5 25.861.405 48,0
Rechnungsabgrenzungsposten 3.998.329 14,4 6.199.446 19, 8 8.126.725 25,9 13.025.846 24,2
Passiva 27.834.793 100,0 31.299.753 100,0 31.324.994 100, 0 53.896.293 100,0
2007 2008 2009 2010
Beteiligungsbericht 2010 Stadtwerke Münster Netzge sellschaft mbH
76
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 125.904.991 128.966.406 123.727.926 135.68 8.807
Sonstige betriebliche Erträge 9.006.423 10.586.937 13. 828.332 9.985.305
992 1.259 1.148 1.174
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 159.742 126.136 4 4.119 117.936
Erträge aus Verlustübernahme 17.730.890 6.536.528 0 0
Erträge 152.803.038 146.217.267 137.601.525 145.793.221
Materialaufwand 132.664.689 126.515.762 117.399.114 127 .173.524
Personalaufwand 730.747 955.775 1.237.673 1.990.911
Abschreibungen 6.196 5.973 7.178 11.085
Sonstige betriebliche Aufwendungen 19.400.704 18.634. 332 11.424.207 12.527.741
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 17 4.873 3.507 5.509
Aufwand aus Ergebnisabführung 0 0 7.422.968 3.925.045
Aufwendungen 152.802.355 146.116.715 137.494.648 145.63 3.815
Erträge 152.803.038 146.217.267 137.601.525 145.793.221
Aufwendungen 152.802.355 146.116.715 137.494.648 145.63 3.815
außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 33.012
Steuern 684 100.552 106.877 126.394
Jahresergebnis 0 0 0 0
Bilanzgewinn/-verlust 0 0 0 0
Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
4.1.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Die Umsetzung der rechtlichen Rahmenbedingungen und die weitere Marktentwicklung beinhal-
ten Chancen und Risiken für die Gesellschaft.
Für die Erlösobergrenze Strom und Gas besteht die C hance, dass im Rahmen des Beschwerde-
verfahrens vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf strittige Punkte anerkannt werden.
Die Geschäftsprozesse zu den neuen Marktpartnern „M essstellenbetrieb“ und „Messdienstleis-
tung“ wurden von der Bundesnetzagentur in der sogen annten WiM (Wechselprozesse im Mess-
wesen) festgelegt. Hier wurden Umsetzungsprojekte m it der smartOPTIMO GmbH & Co. KG so-
wie den Partner im Billing4US-Projekt gestartet. Es besteht das Risiko, dass die notwendigen IT-
Umsetzungen nicht rechtzeitig entwickelt werden kön nen und weitere erhebliche Prozessvolumi-
na zu stemmen sind.
Beteiligungsbericht 2010 Westfälische Bauindustrie GmbH
77
4.2 Westfälische Bauindustrie GmbH
4.2.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
Westfälische Bauindustrie GmbH
Engelstraße 49
48143 Münster
Telefon: (02 51) 9 72 32 - 0
Gründungsjahr: 1924
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 21.413.700 99,00
Stadt Münster 216.300 1,00
Gesamt 21.630.000 100,00
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages:
(1) die umfassende Bewirtschaftung des ruhenden Ver kehrs in der Stadt Münster. Das Unter-
nehmen baut und betreibt Parkhäuser, Umsteigeanlage n zur Vernetzung von MIV (Motori-
sierter Individualverkehr) und ÖPNV (Öffentlicher P ersonennahverkehr), Park and Ride-
Anlagen, Fahrradparkanlagen, etc.
(2) die Vermarktung des Spezialwissens durch Überna hme von Beratungs- und Planungsauf-
trägen für den Bau von Parkhäusern und -anlagen für Dritte,
(3) die Errichtung von gewerblichen Bauten im eigen en oder fremden Namen, insbesondere
in solchen Bereichen, die strukturell zur Stadtentwicklung beitragen,
(4) die Verwaltung von Eigentümergemeinschaften, so weit die Gesellschaft Miteigentümerin
ist oder dies auf Veranlassung eines Gesellschafters erfolgt,
(5) die Betreibung aller in den vorstehenden Absätz en genannten Geschäfte, die dem Gesell-
schaftszweck dienen. Die Gesellschaft ist berechtig t, andere Unternehmen zu erwerben
oder sich an solchen zu beteiligen.
(6) die Führung der Geschäfte nach wirtschaftlichen Grundsätzen.
(7) Die Gesellschaft bewirtschaftet das eigene Grun dvermögen. Sie kann Grundstücke er-
werben, belasten und veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben und erwerben.
Am 21.06.2010 beschloss der Rat der Stadt Münster e inen neuen Managementkontrakt mit einer
Laufzeit 2011 bis 2015. Die Hauptleistung der Westf älischen Bauindustrie GmbH besteht in der
Bewirtschaftung des ruhenden Verkehrs.
Beteiligungsbericht 2010 Westfälische Bauindustrie GmbH
78
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Klaus Kötterheinrich
Aufsichtsrat:
Ratsherr Jörn Möltgen
Bürgermeister Holger Wigger (stellv. Vorsitzender)
Herr Joachim Bruns
Herr Karl-Heinz Garbe (bis 08.05.2010)
Ratsherr Dr. Michael Jung
Ratsherr Jens-Ulrich Lenski
Frau Dr. Anna Mazulewitsch-Boos (ab 09.06.2010)
Herr Reinhard Scholz
Ratsfrau Barbara Stober
Herr Stefan Weber
Ratsfrau Simone Wendland
Herr Dr. Henning Müller-Tengelmann
Stadtdirektor Hartwig Schultheiß
Gesellschafterversammlung:
Die Gesellschafterversammlung besteht aus einem Vertreter der Stadtwerke Münster GmbH und
dem Oberbürgermeister der Stadt Münster oder einem von ihm benannten Stellvertreter. Angele-
genheiten, die der Beratung und der Beschlussfassung der Gesellschafterversammlung bedürfen,
sind vorher dem zuständigen Gremium der Stadt Münster zur Entscheidung vorzulegen.
4.2.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Im Geschäftsjahr 2010 wurden die im Herbst 2009 erö ffneten Parkhäuser Stubengasse und Alter
Steinweg erstmals ganzjährig bewirtschaftet. Demgeg enüber wurde das Parkhaus Theater etwa
drei Monate für Kurzparker geschlossen. Trotz diese r Teilschließung erhöhte sich die Anzahl der
Kurzparker in allen innerstädtischen Parkhäusern um ca. 11 % auf 2,1 Mio. Mit aktuell acht be-
wirtschafteten Parkhäusern behauptet die Westfälisc he Bauindustrie GmbH ihre Stellung als
größter Anbieter von innerstädtischem Parkraum in Münster.
Der Betrieb von Parkhäusern und Parkplätzen war auc h in 2010 mit einem Anteil am Gesamtum-
satz von rund 81 % der mit Abstand größte Geschäfts bereich der Gesellschaft. Auch der Ge-
schäftsbereich Vermietung von gewerblichen Objekten und Wohnungen wurde gestärkt. Die
Mieterlöse konnten um 16 % auf 1,27 Mio. € erhöht werden.
Außerdem wurde im Wohn- und Geschäftshaus Stubengas se Ende 2010 die Fahrradabstellanla-
ge „RADLAGER“ eröffnet.
Der Jahresüberschuss reduzierte sich im Geschäftsja hr um rund 43 % gegenüber dem Vorjahr.
Unter Einbeziehung des Gewinnvortrages von rund 191 T€ und der Einstellung in die Gewinn-
rücklagen von 150 T€ beträgt der Bilanzgewinn rund 1.159 T€.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2010 Westfälische Bauindustrie GmbH
79
Zusammenstellung der von der WBI bewirtschafteten bzw. verwalteten Objekte:
A. Parkeinrichtungen im Eigentum der WBI
Anzahl der
Einstellplätze 2007 2008 2009 2010
Parkhaus Aegidiimarkt 780 553.107 517.823 532.110 532.06 9
Parkhaus Theater 793 422.548 398.255 398.912 248.259
Parkhaus Bremer Platz 416 194.791 198.358 211.829 202.1 55
Parkhaus Bahnhofstraße 339 156.538 148.955 150.507 141.6 61
Parkhaus Engelenschanze 480 211.810 227.145 264.634 234. 588
Parkhaus Münster Arkaden 250 171.095 219.523 238.757 208 .170
Parkhaus Stubengasse (bis 19.01.2009) 234 180.625 172. 601 7.359 0
Parkhaus Stubengasse (ab 01.09.2009) 318 0 0 87.261 302. 429
Parkhaus Alter Steinweg (ab 06.11.2009) 393 0 0 40.544 2 76.318
Summe der Kurzparkungen 1.890.514 1.882.660 1.931.913 2 .145.649
Jährliche Kurzparkungen
Im Eigentum der Westfälische Bauindustrie GmbH befi nden sich die Parkhäuser Aegidiimarkt,
Theater, Bremer Platz, Bahnhofstraße und Engelensch anze. Die Parkhäuser Münster Arkaden,
Stubengasse und Alter Steinweg sind angepachtet.
B. Verwaltung von Eigentümergemeinschaften und Verm ietung der WBI-eigenen Ob-
jekte
WBI-eigene
Objekte
Fremdeigentum
Gewerbliche
Objekte
Fremd-
eigentum
Wohnungen
Gemeinschaft-
liches Eigentum Summe
Eigentümergemeinschaft
Aaseemarkt 27 6 40 1 (Hausmeister-
wohnung) 74
Eigentümergemeinschaft
Hamannplatz 1-29 (im Ein-
kaufszentrum Coerdemarkt)
5 25 - Parkplatz mit 147
Einstellplätzen 30
Eigentümergemeinschaft
Hamannplatz 30-40 (im Ein-
kaufszentrum Coerdemarkt)
- 12 - Parkplatz mit 35
Einstellplätzen 12
Eigentümergemeinschaft
Aegidiimarkt 10 22 56 1 (Hausmeister-
wohnung) 89
Summe 42 65 96 2 205
Anzahl der Objekte
Die WBI verwaltet zusätzlich den "Salzhof” der Eigentümergemeinschaft Stadtmuseum/Salzhof
(Eigentümer: Stadt Münster/Stadtmuseum und Treveria Vermögensverwaltungsgesellschaft
Münster GmbH).
Beteiligungsbericht 2010 Westfälische Bauindustrie GmbH
80
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
Immaterielle
Vermögensgegenstände 368.319 1,1 318.545 1,0 7.448 0,0 3.2 81 0,0
Sachanlagen 21.342.029 66,1 20.989.449 63,9 26.256.647 78 ,6 29.791.312 87,9
Finanzanlagen 5.113 0,0 5.113 0,0 5.113 0,0 5.113 0,0
=Anlagevermögen 21.715.460 67,2 21.313.107 64,9 26.269.208 78,6 29.799.706 88,0
Vorräte 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Forderungen / sonstige
Vermögensgegenstände 517.187 1,6 460.588 1,4 432.489 1,4 6 27.462 1,9
Flüssige Mittel 10.035.399 31,1 11.032.205 33,6 6.694.86 6 20,0 3.447.790 10,2
=Umlaufvermögen 10.552.587 32,7 11.492.793 35,0 7.127.355 21,4 4.075.253 12,0
Rechnungsabgrenzungsposten 34.090 0,1 24.809 0,1 16.053 0 ,0 7.793 0,0
Aktiva 32.302.137 100,0 32.830.709 100,0 33.412.616 100,0 33.882.751 100,0
Gezeichnetes Kapital 21.630.000 67,0 21.630.000 65,9 21. 630.000 64,7 21.630.000 63,8
Rücklagen 8.304.173 25,7 8.294.703 25,2 8.644.703 25,9 8.7 94.703 26,0
Bilanzgewinn/-verlust 1.465.303 4,5 1.981.489 6,0 1.691. 460 5,1 1.159.417 3,4
=Eigenkapital 31.399.476 97,2 31.906.192 97,1 31.966.16 3 95,7 31.584.120 93,2
Rückstellungen 461.810 1,4 410.435 1,3 510.949 1,5 839.972 2,5
Verbindlichkeiten 382.622 1,2 462.322 1,4 799.214 2,4 1.00 3.139 3,0
Rechnungsabgrenzungsposten 58.230 0 51.760 0 136.290 0 408 .520 1,2
Passive latente Steuern 0 0,0 0 0,0 0 0,0 47.000 0,1
Passiva 32.302.137 100,0 32.830.709 100,0 33.412.616 100, 0 33.882.751 100,0
2010 2009 2008 2007
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 7.440.055 7.509.637 8.161.634 9.463.466
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 10.000 25.000 10.00 0
Sonstige betriebliche Erträge 125.053 98.043 714.610 24 8.523
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 387.641 496.351 1 44.614 27.402
Erträge aus Ausleihungen des
Finanzanlagevermögens 0 0 0 26
Erträge 7.952.748 8.114.031 9.045.858 9.749.417
Materialaufwand/ bezogene
Lieferungen und Leistungen 2.984.303 2.816.553 3.342.4 82 5.512.165
Personalaufwand 798.741 819.576 816.018 831.053
Abschreibungen 1.432.717 1.256.105 1.561.386 1.325.205
Sonstige betriebliche Aufwendungen 237.691 271.092 285 .251 278.960
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 265 420 355 549
Aufwendungen 5.453.717 5.163.747 6.005.492 7.947.932
Erträge 7.952.748 8.114.031 9.045.858 9.749.417
Aufwendungen 5.453.717 5.163.747 6.005.492 7.947.932
Steuern/-Erstattungen 1.066.167 1.034.099 1.080.395 683 .527
Jahresergebnis 1.432.864 1.916.186 1.959.971 1.117.958
Gewinn-/Verlustvortrag 32.439 65.303 81.489 191.460
Entnahme aus Kapitalrücklage 0 0 0 0
Einstellung in die Gewinnrücklagen 0 0 -350.000 -150.00 0
Bilanzgewinn/-verlust 1.465.303 1.981.489 1.691.460 1.159.418
Beteiligungsbericht 2010 Westfälische Bauindustrie GmbH
81
Anzahl der Beschäftigten
2010
Männlich 10
Weiblich 4
Insgesamt 14
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 0
4.2.3 Finanz- und Leistungsbeziehungen (einschl. 4. 2.4)
(aus Sicht der Stadt Münster)
2010
Erträge 888.764,76 €
Aufwendungen 523.895,67 €
4.2.4 Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen
Die Finanz- und Beteiligungserträge/-aufwendungen s tellen die Bruttoausschüttungen der Beteili-
gungen an die Stadt Münster (Erträge) bzw. die Zusc hussaufwendungen (Zuführungen zur Kapi-
talrücklage) der Stadt Münster an die Gesellschaften dar.
2009 2010
Erträge des städtischen Haushalts 19.000,00 € 15.000,00 €
Aufwendungen des städtischen Haushalts 3.006,75 € 3.956,25 €
4.2.5 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set
Eigenkapitalquote
(%)
Liquidität
2. Grades
Umsatzrentabilität
(%)
Zinslastquote
(%)
Personalintensität
(%)
2009 95,7 8,9 24,0 0,0 11,5
2010 93,2 4,1 11,8 0,0 9,6
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
4.2.6 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Die Westfälische Bauindustrie GmbH wird auch ihren Beitrag zur Konsolidierung des Haushaltes
der Stadt Münster leisten. Neben einer Erhöhung des jährlichen Überschusses ist für 2012 eine
Einmalausschüttung in Höhe von 5 Mio. € vorgesehen. Zur Finanzierung hat die Gesellschaft
bereits einen Kredit aufgenommen.
Beteiligungsbericht 2010 Westfälische Bauindustrie GmbH
82
Auch mit den genannten zusätzlichen Belastungen ist die Wahrnehmung der im Gesellschaftsver-
trag geregelten Aufgaben nicht gefährdet.
Wirtschaftlich ist die WBI auch zukünftig in der La ge, Aufgaben und Investitionen im Rahmen ih-
res Gesellschaftsauftrages zu tätigen und damit zur Attraktivitätssteigerung der Stadt Münster
beizutragen.
Beteiligungsbericht 2010 Westfälische Fernwärmever sorgung GmbH
83
4.3 Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH
4.3.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH
Hafenplatz 1
48155 Münster
Telefon: (02 51) 6 94 – 0
Gründungsjahr: 1968
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 400.000 50,00
Stadtwerke Dinslaken GmbH 400.000 50,00
Gesamt 800.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist der Bau und der Bet rieb von Fernheizwerken (§ 2 des Gesell-
schaftsvertrages).
Die Versorgungsbereiche sind entsprechend den Verbu ndleitungen mit dem Heizkraftwerk Hafen
der Stadtwerke Münster GmbH in die Bereiche Nord (H eizwerk Coerde einschließlich Verbund-
netz Nord), Süd (Heizwerk Angelmodde einschließlich Verbundnetz Süd) und West (Heizwerk
Echelmeyerstraße) gegliedert, deren Wärmeversorgung aus dem Heizkraftwerk der Stadtwerke
Münster GmbH durch Bezugsverträge geregelt ist. Wei terhin ist seit dem 01.01.1996 die Durch-
leitung von Wärme zur Versorgung der Stadtwerke-Kun den im Neubaugebiet Mecklenbeck-Mitte
gestattet.
Mit Ausnahme der eigenen Wärmeerzeugung im Spitzenb etrieb wird die Wärme ganzjährig aus
dem Heizkraftwerk der Stadtwerke Münster GmbH bezogen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Markus Manderfeld, Prokurist Fernwärmeversorgung Niederrhein GmbH
Norbert Frankemölle, Prokurist Stadtwerke Münster GmbH (bis 31.07.2010)
Arnim Schneidereit, Abteilungsleiter Stadtwerke Münster GmbH (ab 01.08.2010)
Beirat:
Herr Dieter Maager (Vorsitzender)
Bürgermeister Dr. Michael Heidinger (stellv. Vorsitzender)
Ratsherr Gerrit Dieckmann
Herr Dr. Thomas Götz, Geschäftsführer Stadtwerke Dinslaken GmbH
Herr Dr. Andreas Hoffknecht, Geschäftsführer Stadtwerke Münster GmbH
Herr Heinz Röhricht, Aufsichtsratsmitglied Stadtwerke Münster GmbH
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
Beteiligungsbericht 2010 Westfälische Fernwärmever sorgung GmbH
84
4.3.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Das abgelaufene Geschäftsjahr 2010 kann hinsichtlic h der wirtschaftlichen Lage und Entwicklung
der Gesellschaft als noch befriedigend bezeichnet werden.
Die Absatzlage der Gesellschaft ist maßgeblich von der Entwicklung der Außentemperatur ab-
hängig, wobei sich die Temperatur im Berichtsjahr l eicht unterhalb des langjährigen Mittels be-
fand. Die Anschlusswerte der von der Gesellschaft v ersorgten Kunden gingen in 2010 auf 78,808
MW zurück. Die Wärmeabgabemenge hingegen stieg gege nüber dem Vorjahr von 111.622 MWh
um 15,5 % auf 128.924 MWh.
Im Berichtsjahr wurden die Arbeitspreise zunächst z um 01.04.2010 um 16,2 % und dann zum
01.10.2010 erneut um 22,9 % angehoben. Die Umsatzer löse sanken trotz der Mengensteigerun-
gen und Preiserhöhungen um 320 T€ auf 7.743 T€. Die Preissenkungen des Vorjahres, die in der
Heizperiode Anfang 2010 noch zur Abrechnung kamen, wirkten hier noch deutlich nach.
Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr lag bei 340 T € und damit nur knapp unter dem Planni-
veau.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
Sachanlagen 1.734.314 28,3 1.695.638 23,2 1.476.492 23,1 1 .345.118 20,2
Finanzanlagen 12.336 0,2 7.506 0,1 6.648 0,1 5.769 0,1
=Anlagevermögen 1.746.650 28,5 1.703.143 23,3 1.483.140 23,2 1.350.887 20,3
Vorräte 135.619 2,2 133.741 1,8 193.914 3,0 141.546 2,1
Forderungen / sonstige
Vermögensgegenstände 3.134.930 51,1 4.043.464 55,4 2.817 .156 44,1 4.921.669 73,8
Flüssige Mittel 1.111.941 18,1 1.419.664 19,4 1.896.055 2 9,7 253.956 3,8
=Umlaufvermögen 4.382.491 71,5 5.596.869 76,7 4.907.125 76,8 5.317.171 79,7
Aktiva 6.129.141 100,0 7.300.013 100,0 6.390.265 100,0 6.6 68.058 100,0
Gezeichnetes Kapital 766.938 12,5 766.938 10,5 800.000 12 ,5 800.000 12,0
Rücklagen 1.365.719 22,3 1.365.719 18,7 1.332.657 20,9 1.3 32.657 20,0
Bilanzgewinn/-verlust 421.800 6,9 401.000 5,5 406.000 6,4 339.500 5,1
=Eigenkapital 2.554.457 41,7 2.533.657 34,7 2.538.657 39,7 2.472.157 37,1
Empfangene Ertragszuschüsse 1.691.182 27,6 1.510.765 20 ,7 1.335.303 20,9 1.164.728 17,5
Rückstellungen 607.569 9,9 636.827 8,7 342.914 5,4 52.771 0 ,8
Verbindlichkeiten 1.275.933 20,8 2.618.764 35,9 2.173.39 1 34,0 2.978.403 44,7
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Passiva 6.129.141 100,0 7.300.013 100,0 6.390.265 100,0 6. 668.058 100,0
2007 2008 2009 2010
Beteiligungsbericht 2010 Westfälische Fernwärmever sorgung GmbH
85
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 7.788.256 8.618.324 8.063.337 7.743.092
Andere aktivierte Eigenleistungen 4.610 1.490 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 231.291 178.730 343.130 1 97.445
Erträge aus Ausleihungen
des Finanzanlagevermögens 252 217 182 161
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 129.628 116.037 8 1.766 70.796
Erträge 8.154.037 8.914.799 8.488.416 8.011.494
Materialaufwand 6.071.811 6.987.507 6.501.768 6.219.012
Personalaufwand 455.313 481.092 492.148 495.692
Abschreibungen 269.046 268.955 254.686 247.929
Sonstige betriebliche Aufwendungen 548.895 572.413 612 .331 592.172
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 484 9.929 605 20.465
Aufwendungen 7.345.549 8.319.896 7.861.539 7.575.270
Erträge 8.154.037 8.914.799 8.488.416 8.011.494
Aufwendungen 7.345.549 8.319.896 7.861.539 7.575.270
Steuern/-Erstattungen 386.687 193.904 220.877 96.724
Jahresergebnis 421.800 401.000 406.000 339.500
4.3.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Für das Geschäftsjahr 2011 wird mit einer insgesamt befriedigenden Geschäftsentwicklung ge-
rechnet. Zum 01.04.2011 werden die Absatzpreise um rund 10 % erhöht. Bei tendenziell sinken-
dem spezifischen Wärmeabsatz wird mit einem Jahrese rgebnis gerechnet, das knapp über dem
Niveau des Berichtsjahres liegt.
Die Verdichtungsmaßnahmen im bestehenden Netz sowie der Anschluss in den Neubaugebieten
werden fortgesetzt. Die Reduzierung von Anschlusswe rten durch Energiesparmaßnahmen von
Gebäuden im Bestand kann hierdurch jedoch kaum komp ensiert werden. Mittel- und langfristig ist
daher mit einer tendenziellen Reduzierung der Anschlusswerte zu rechnen. Die geplanten Investi-
tionen werden mit eigenen Mitteln finanziert.
Beteiligungsbericht 2010 Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH
86
4.4 Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH
4.4.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH
Hindenburgstraße 110
26757 Borkum
Der geprüfte Jahresabschluss 2010 lag zum Redaktion sschluss noch nicht vor. An dieser
Stelle werden daher die Daten des Vorjahres wiedergegeben.
Gründungsjahr: 1991
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 54.890 49,90
Wirtschaftsbetriebe der Stadt NSHB Borkum GmbH 55.1 10 50,10
Gesamt 110.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist der Bau und Betrieb von Windkraftanlagen (§ 2 des Gesell-
schaftsvertrages).
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Dr. Andreas Fey, Borkum (bis 31.03.2010)
Herr Axel Held, Borkum (ab 01.04.2010)
Herr Norbert Frankemölle, Münster
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
4.4.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die Gesellschaft betreibt eine Windkraftanlage zur Erzeugung von elektrischer Energie (Leistung
1,8 MW). Sie beschäftigt keine eigenen Mitarbeiter, sondern bedient sich zur Erledigung ihrer
Aufgaben der Wirtschaftsbetriebe der Stadt NSHB Bor kum GmbH und der Stadtwerke Münster
GmbH.
Im Geschäftsjahr konnten 5,9 Mio. kWh in das örtlic he Netz der Wirtschaftsbetriebe der Stadt
NSHB Borkum GmbH eingespeist werden. Dies ist ein R ückgang um 1,2 Mio. kWh (16,9 %) ge-
genüber dem Vorjahr. Der Vergütungssatz beträgt 6,1 ct/kWh.
Durch das geringe Windaufkommen sanken die Umsatzerlöse von 431 T€ im Vorjahr auf 358 T€.
Beteiligungsbericht 2010 Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH
87
Als Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wu rde ein Betrag von rund 155 T€ (Vorjahr:
228 T€) ausgewiesen. Das verringerte Ergebnis der g ewöhnlichen Geschäftstätigkeit beruht auf
höhere Materialaufwendungen und geringere Windenerg iegewinnung. Die an die Stadtwerke
Münster GmbH zu zahlenden Garantiedividende sinkt i m Vergleich zum Vorjahr auf 55 T€. Die
Gewinnabführung an die Wirtschaftsbetriebe der Stadt NSHB Borkum GmbH beträgt 89 T€.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2009 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2010 FMO Flughafen Münster/Osn abrück GmbH
88
4.5 FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH
4.5.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH
Airportallee 1
48268 Greven
Tel. (0 25 71) 94-0
Gründungsjahr: 1966
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 7.945.800 35,06
Beteiligungsgesellschaft des Kreises Steinfurt mbH 6.862.400 30,28
Stadtwerke Osnabrück AG 3.897.650 17,20
Grevener Verkehrs GmbH 1.334.800 5,89
BEVOS Beteiligungs- und Vermögensgesellschaft mbH,
Landkreis Osnabrück
1.150.700
5,08
Kreis Warendorf 552.800 2,44
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 464.000 2,05
Kreis Borken 102.300 0,45
Kreis Coesfeld 102.300 0,45
Landkreis Grafschaft Bentheim 102.300 0,45
Landkreis Emsland 102.300 0,45
IHK Nord Westfalen 15.350 0,08
IHK Osnabrück/Emsland 7.700 0,03
HWK Münster 7.700 0,03
HWK Osnabrück/Emsland 7.700 0,03
Kamer von Koophandel Veluwe en Twente, NL 7.700 0,03
Gesamt 22.663.500 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft: Stammkapitalanteil
in € in %
FMO Airport Services GmbH 250.000 100,00
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 26.000 100,00
FMO Parking Services GmbH 51.500 100,00
FMO Security Services GmbH 300.000 100,00
FMO Cargo Services GmbH 102.258 33,33
FMO Passenger Services GmbH 81.900 33,33
AHS Aviation Handling Services GmbH 50.000 10,00
Beteiligungsbericht 2010 FMO Flughafen Münster/Osn abrück GmbH
89
Gegenstand und Leistungen des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb des Verkehrsflughafens Müns-
ter/Osnabrück sowie die Förderung der zivilen Luftf ahrt und des Flugsports sowie alle im Zu-
sammenhang mit Vermietung und Verpachtung stehenden Geschäfte einschließlich der Versor-
gung Dritter mit elektrischer Energie für den Berei ch des Flughafens Münster/Osnabrück (§ 2 des
Gesellschaftsvertrages).
Inhaltlich steht ein attraktives, weltweites Flugan gebot im Fokus sowie kompetenter und freundli-
cher Service. Ständig wird der Mix aus einem umfang reichen Touristikprogramm, schnellen Busi-
ness-Zielen und günstigen Low-Cost-Flügen aktualisiert und mit dem besten Dienstleistungspaket
abgerundet.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Prof. Dipl.-Ing. Gerd Stöwer, Geschäftsführer
Herr Dipl.-Kfm. Thorsten Brockmeyer, stellv. Geschäftsführer
Aufsichtsrat:
Oberbürgermeister Markus Lewe, Münster (Vorsitzender)
Landrat Thomas Kubendorff, Steinfurt (1. stellv. Vorsitzender)
Bürgermeister Burkhard Jasper, Osnabrück (2. stellv. Vorsitzender)
Ratsherr Dr. Fritz Baur, Münster
Ratsherr Rudolf Klein, Münster
Ratsherr Carsten Peters, Münster
Herr Manfred Hülsmann, Osnabrück
Ratsherr Günter Kraemer, Osnabrück
MdL Wilfried Grunendahl, Tecklenburg
Bürgermeister Peter Vennemeyer, Greven
Landrat Dr. Olaf Gericke, Warendorf
Landrat Manfred Hugo, Osnabrück
Herr Jürgen Obladen, Greven
Herr Peter Hovestadt, Greven
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
4.5.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Das Geschäftsjahr 2010 ist wirtschaftlich erfolgrei cher verlaufen als geplant. Im Wirtschaftsplan
war mit einem Jahresverlust von 2,5 Mio. € gerechne t worden, tatsächlich konnte jedoch mit ei-
nem Verlust von 947 T€ ein weitaus besseres Ergebni s erzielt werden. Durch das Einsparprojekt
„TuneUp 2010“ gelang es der Gesellschaft, wesentliche Kostenbudgets erheblich unter den Plan-
ansätzen zu halten.
Die Passagierzahlen sind im Geschäftsjahr um 3,6 % gesunken. Dem steht eine positive Flug-
planentwicklung durch Aufnahme neuer Strecken nach Istanbul, Izmir, Sylt und Rimini gegen-
über.
Gegenüber dem Vorjahr erhöhten sich in 2010 die Umsatzerlöse geringfügig auf 22,9 Mio. €.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
Beteiligungsbericht 2010 FMO Flughafen Münster/Osn abrück GmbH
90
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Entwicklung der Verkehrsergebnisse
2009 2010
1. Gewerblicher Verkehr 1.606.153 1.570.214 1.381.874 1 .332.427 -3,6
davon: Linienverkehr 697.089 740.020 656.646 583.4 64 -11,1
Pauschalreisen 884.098 798.811 708.4 66 732.376 3,4
übriger gewerblicher Verkehr 24.96 6 31.383 16.762 16.587 -1,0
2. Nichtgewerblicher Verkehr 7.260 6.151 6.286 5.612 -10 ,7
Fluggäste gesamt 1.613.413 1.576.365 1.388.160 1.338.03 9 -3,6
1. Gewerblicher Verkehr 30.069 31.521 29.312 31.099 6,1
davon: Linienverkehr 13.865 14.170 13.879 12.057 -13 ,1
Pauschalreisen 5.818 5.337 4.684 5.036 7,5
übriger gewerblicher Verkehr 10.386 12.014 10.749 10.006 -6,9
2. Nichtgewerblicher Verkehr 9.361 9.340 9.440 7.216 -23 ,6
Flugbewegungen gesamt 39.430 40.861 38.752 38.315 -1,1
Luftfrachtaufkommen gesamt in t 13.915 13.616 11.957 16 .527 38,2
Verkehrsart
Veränderung
ggü. 2009
in % 2008 2007
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
Immaterielle
Vermögensgegenstände 291.291 0,2 225.402 0,2 148.263 0,1 5 9.857 0,0
Sachanlagen 112.016.697 82,3 111.084.290 81,6 106.695.15 7 81,8 103.364.897 81,4
Finanzanlagen 10.596.771 7,8 14.003.446 10,3 16.866.768 1 2,9 17.070.381 13,4
=Anlagevermögen 122.904.759 90,3 125.313.138 92,0 123.710.188 94,8 120.495.134 94,9
Vorräte 242.485 0,2 388.615 0,3 412.081 0,3 418.004 0,3
Forderungen / sonstige
Vermögensgegenstände 6.178.800 4,5 7.085.125 5,2 5.795.1 51 4,4 5.454.319 4,3
Flüssige Mittel 6.581.040 4,8 3.250.129 2,4 464.509 0,4 54 3.276 0,4
=Umlaufvermögen 13.002.325 9,6 10.723.869 7,9 6.671.740 5,1 6.415.598 5,1
Rechnungsabgrenzungsposten 136.152 0,1 109.072 0,1 91.42 9 0,1 101.620 0,1
Aktiva 136.043.236 100,0 136.146.079 100,0 130.473.357 10 0,0 127.012.353 100,0
Gezeichnetes Kapital 22.663.500 16,7 22.663.500 16,6 22. 663.500 17,4 22.663.500 17,8
Rücklagen 18.223.105 13,4 18.223.105 13,4 18.223.105 14,0 18.223.105 14,3
Jahresergebnis -6.397.998 -4,7 -10.353.959 -7,6 -13.043. 733 -10,0 -13.990.651 -11,0
=Eigenkapital 34.488.608 25,4 30.532.646 22,4 27.842.87 3 21,3 26.895.955 21,2
Rückstellungen 3.823.601 2,8 5.240.488 3,8 3.989.316 3,1 6 .323.693 5,0
Verbindlichkeiten 97.725.849 71,8 100.362.675 73,7 98.62 8.871 75,6 93.764.874 73,8
Rechnungsabgrenzungsposten 5.179 0,0 10.270 0,0 12.298 0, 0 27.831 0,0
Passiva 136.043.236 100,0 136.146.079 100,0 130.473.357 1 00,0 127.012.353 100,0
2010 2009 2008 2007
Beteiligungsbericht 2010 FMO Flughafen Münster/Osn abrück GmbH
91
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 22.344.855 21.733.327 22.676.938 22.868.34 4
Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen 3.428.917 4.3 12.903 2.978.940 3.542.746
Sonstige betriebliche Erträge 4.817.244 6.638.057 6.38 4.991 6.525.602
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 92.403 203.235 73 .179 51.183
Erträge aus Beteiligungen 188.954 171.224 0 24.466
Erträge 30.872.373 33.058.746 32.114.048 33.012.340
Materialaufwand 3.972.385 6.567.672 5.860.582 5.242.400
Personalaufwand 10.506.630 10.685.348 10.699.100 10.755 .060
Abschreibungen 4.504.968 4.518.228 4.273.270 4.130.243
Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.489.786 10.000.7 31 8.654.117 8.566.853
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.763.955 4.914.556 4 .890.972 4.651.326
Aufwendungen aus Verlustübernahme 242.893 181.699 79.1 59 309.750
Aufwendungen 33.480.619 36.868.235 34.457.202 33.655.632
Erträge 30.872.373 33.058.746 32.114.048 33.012.340
Aufwendungen 33.480.619 36.868.235 34.457.202 33.655.63 2
außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 37.612
Steuern/-Erstattungen 181.127 146.472 346.619 266.014
Jahresergebnis -2.789.373 -3.955.961 -2.689.773 -946.918
Gewinn-/Verlustvortrag -3.608.625 -6.397.998 -10.353.9 59 -13.043.733
Einstellung in die Gewinnrücklagen 0 0 0 0
Entnahme aus der Gewinnrücklage 0 0 0 0
Bilanzgewinn/-verlust -6.397.998 -10.353.959 -13.043.733 -13.990.651
Anzahl der Beschäftigten
2010
Männlich 160
Weiblich 28
Insgesamt 188
Davon schwerbehinderte Beschäftigte 8
4.5.3 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set
Eigenkapitalquote
(%)
Liquidität
2. Grades
Umsatzrentabilität
(%)
Zinslastquote
(%)
Personalintensität
(%)
2009 21,3 0,6 - 9,3 14,2 31,1
2010 21,1 0,4 - 3,2 13,8 32,0
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
Beteiligungsbericht 2010 FMO Flughafen Münster/Osn abrück GmbH
92
4.5.4 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Die Geschäftsführung geht im Jahr 2011 von einem ko nservativen Wachstum hinsichtlich der
Fluggastzahlen aus. Bei einem niedrigen Kostennivea u ist es jedoch möglich auch langfristig in
die Gewinnzone zu kommen.
Im Benchmark mit anderen deutschen Flughäfen steht der FMO wirtschaftlich sehr positiv da. Im
Jahr 2010 gelang es lediglich fünf Flughäfen ein po sitives Ergebnis zu erwirtschaften. Analog
zum Planergebnis 2011 wird der FMO der sechste Airport sein, dem dies gelingt.
Im Lagebericht wird zur zukünftigen Entwicklung aus geführt, dass man sich auch in den kom-
menden Jahren auf nur moderate Wachstumsraten wird einstellen müssen, sollten über stark
subventionierte Preise der Mitbewerber weiterhin na türliche Marktpotentiale des FMO abge-
schöpft werden. Anhängige Beihilfeverfahren bei der Europäischen Kommission gegen benach-
barte Flughäfen hinsichtlich kritischer Gesellschafterzuschüsse könnten sich im Falle einer Unter-
sagung der Gewährung positiv auf die Wachstumsraten des FMO auswirken.
Auch wird noch auf das Urteil des OVG vom Mai hinsi chtlich der Startbahnverlängerung hinge-
wiesen, das bei einer positiven Entscheidung den Fo kus der Vermarktungsaktivitäten hätte ver-
ändern und zu einer Erweiterung des Tätigkeitsfeldes der FMO GmbH hätte führen können.
Beteiligungsbericht 2010 FMO Luftfahrtförderungs-G mbH
93
4.6 FMO Luftfahrtförderungs-GmbH
4.6.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH
Airportallee 1
48268 Greven
Tel. (0 25 71) 94-0
Gründungsjahr: 1985
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 26.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand der Gesellschaft ist die Förderung der z ivilen Luftfahrt. Außerdem bezuschusst die
Gesellschaft den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zum Flughafen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Thorsten Brockmeyer
Beirat:
Landrat Thomas Kubendorff, Beteiligungsgesellschaft des Kreises Steinfurt mbH
Herr Dr. Henning Müller-Tengelmann, Stadtwerke Münster GmbH
Herr Manfred Hülsmann, Stadtwerke Osnabrück AG
Kreisdirektor Dr. Heinz Börger, Kreis Warendorf
Landrat Manfred Hugo, BEVOS Beteiligungs- und Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH,
Landkreis Osnabrück
Gesellschafterversammlung:
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH
4.6.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die FMO Luftfahrtförderungs GmbH hat sich auch im G eschäftsjahr 2010 primär mit der Förde-
rung des öffentlichen Personennahverkehrs zum Flugh afen Münster/Osnabrück beschäftigt und
diesen mit 131 T€ unterstützt.
Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der FM O Flughafen Münster/Osnabrück GmbH
wird der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres kompl ett an diese Gesellschaft abgeführt. Im
Vergleich zum Vorjahr verschlechterte sich das Ergebnis minimal von rund 4 T€ auf rund 3 T€.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2010 FMO Luftfahrtförderungs-G mbH
94
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
Anteile an verbundenen
Unternehmen 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
=Anlagevermögen 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Forderungen gegen verbundene
Unternehmen 84.258 83,5 79.070 84,2 80.294 85,5 59.823 62,2
1 0,0 1 0,0 1 0,0 1 0,0
Flüssige Mittel 16.611 16,5 14.823 15,8 13.656 14,5 36.386 37,8
=Umlaufvermögen 100.870 100,0 93.894 100,0 93.951 100,0 9 6.210 100,0
Aktiva 100.870 100,0 93.894 100,0 93.951 100,0 96.210 100,0
Gezeichnetes Kapital 26.000 25,8 26.000 27,7 26.000 27,7 2 6.000 27,0
Rücklagen für eigene Anteile 1 0,0 1 0,0 1 0,0 1 0,0
=Eigenkapital 26.001 25,8 26.001 27,7 26.001 27,7 26.001 2 7,0
Rückstellungen 4.090 4,1 5.085 5,4 3.812 4,1 4.033 4,2
Verbindlichkeiten 70.779 70,2 62.808 66,9 64.138 68,3 66.1 76 68,8
Passiva 100.870 100,0 93.894 100,0 93.951 100,0 96.210 100, 0
2010 2009
Sonstige
Vermögensgegenstände
2008 2007
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Sonstige betriebliche Erträge 10 19 185.245 179.604
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 24 19 0 0
Erträge aus Verlustübernahme 197.731 181.699 0 0
Erträge 197.765 181.737 185.245 179.604
Personalkosten 0 37.927 39.808 45.595
Sonstige betriebliche Aufwendungen 197.765 143.810 141 .469 131.112
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 0
Einstellung in Rücklage für eigene Anteile 0 0 0 0
Aufwendungen aus Ergebnisabführung 0 0 3.968 2.897
Aufwendungen 197.765 181.737 185.245 179.604
Erträge 197.765 181.737 185.245 179.604
Aufwendungen 197.765 181.737 185.245 179.604
Jahresergebnis 0 0 0 0
4.6.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Für das Geschäftsjahr 2011 wird ein leicht positives Ergebnis vor Gewinnabführung erwartet.
Da die allgemeine Entwicklung der Gesellschaft eng an die Entwicklung der Flughafengesell-
schaft geknüpft ist, sind Fortbestand und zukünftig e Entwicklung der Berichtsgesellschaft in das
Gesamtkonzept des Konzerns im Bereich der Förderung der zivilen Luftfahrt eingebunden.
Beteiligungsbericht 2010 FMO Parking Services GmbH
95
4.7 FMO Parking Services GmbH
4.7.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
FMO Parking Services GmbH
Airportallee 1
48268 Greven
Gründungsjahr: 1995
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 51.500 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Schaffung, die Unterhaltung, die Verwaltung und die Ver-
gabe von Parkflächen für den ruhenden Verkehr am Flughafen Münster/Osnabrück.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Thorsten Brockmeyer
Beirat:
Oberbürgermeister Markus Lewe, Münster
Bürgermeister Peter Vennemeyer, Greven
Herr Manfred Hülsmann, Osnabrück
Herr Wilfried Grunendahl, Tecklenburg
Frau Elisabeth Veldhues, Rheine
Landrat Manfred Hugo, Osnabrück
Gesellschafterversammlung:
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH
4.7.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Das Geschäftsjahr 2010 verlief insgesamt positiv für die Gesellschaft. Das Vorjahresergebnis (vor
Gewinnabführung) von 2.496 T€ konnte nicht erreicht werden, das Ergebnis 2010 (vor Gewinnab-
führung) war aber mit 2.376 T€ nur geringfügig schlechter.
Vor dem Hintergrund des Rückgangs der Fluggastzahlen um 3,6 % und eines damit verbundenen
Umsatzrückgangs von 3,9 % ist das Ergebnis dennoch positiv zu bewerten.
Mit der Flughafen Münster/Osnabrück GmbH besteht ei n Ergebnisabführungsvertrag aufgrund
dessen der Jahresüberschuss in Höhe von 2.376 T€ abgeführt wurde.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2010 FMO Parking Services GmbH
96
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
Immaterielle
Vermögensgegenstände 175 0,0 26.124 0,2 16.624 0,1 7.124 0, 0
Sachanlagen 1.023.259 8,8 1.484.085 10,0 1.405.843 8,1 1.2 37.213 7,2
Finanzanlagen 1.561.532 13,4 1.115.380 7,6 1.669.228 9,7 4 .723.076 27,4
=Anlagevermögen 2.584.966 22,1 2.625.589 17,8 3.091.695 17,9 5.967.413 34,6
Vorräte 7.910 0,1 10.263 0,1 17.229 0,1 18.066 0,1
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände 46.328 0,4 46.394 0,3 55.322 0,3 34.303 0,2
sonstige Wertpapiere 504.691 4,3 504.691 3,4 504.691 2,9 5 03.818 2,9
Flüssige Mittel 8.527.812 73,1 11.585.924 78,4 13.617.48 6 78,8 10.699.195 62,1
=Umlaufvermögen 9.086.740 77,9 12.147.271 82,2 14.194.728 82,1 11.255.382 65,4
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Aktiva 11.671.706 100,0 14.772.860 100,0 17.286.422 100,0 17.222.795 100,0
Gezeichnetes Kapital 51.500 0,4 51.500 0,3 51.500 0,3 51.5 00 0,3
Kapitalrücklage 8.981.979 77,0 11.440.589 77,4 14.505.95 4 83,9 14.505.954 84,2
=Eigenkapital 9.033.479 77,4 11.492.089 77,8 14.557.454 8 4,2 14.557.454 84,5
Rückstellungen 28.771 0,2 25.157 0,2 34.201 0,2 32.902 0,2
Verbindlichkeiten 2.510.125 21,5 3.155.609 21,4 2.591.59 5 15,0 2.527.487 14,7
Rechnungsabgrenzungsposten 99.331 0,9 100.005 0,7 103.17 2 0,6 104.953 0,6
Passiva 11.671.705 100,0 14.772.860 100,0 17.286.422 100, 0 17.222.795 100,0
2010 2008 2007 2009
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 5.023.197 5.315.344 5.263.966 5.060.662
Sonstige betriebliche Erträge 4.011 41.428 26.756 12.65 9
Erträge aus Wertpapieren 63.570 48.159 33.698 165.537
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 191.762 483.286 2 21.911 164.164
Erträge 5.282.540 5.888.218 5.546.332 5.403.022
Materialaufwand 2.092.264 2.076.458 2.206.145 2.244.245
Abschreibungen 119.246 114.210 186.322 182.738
Sonstige betriebliche Aufwendungen 612.417 632.185 658 .324 600.535
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2 0 0 0
Aufwendungen 2.823.929 2.822.854 3.050.792 3.027.518
Erträge 5.282.540 5.888.218 5.546.332 5.403.022
Aufwendungen 2.823.929 2.822.854 3.050.792 3.027.518
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.458.6 10 3.065.365 2.495.540 2.375.505
Aufwendungen aus Ergebnisabführungsvertrag 2.458.610 3.065.365 2.495.540 2.375.505
Jahresüberschuss 0 0 0 0
4.7.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Die Chancen und Risiken der Gesellschaft sind stark an die Entwicklung der Muttergesellschaft,
der FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, geknüpft. Für 2011 wird mit einem Jahresüber-
schuss (vor Durchführung des Ergebnisabführungsvert rags) in etwa auf Vorjahresniveau erwar-
tet.
Das den Umsatz mindernde „Valet-Parking“ von fremden Anbietern scheint rückläufig zu sein.
Beteiligungsbericht 2010 FMO Cargo Services GmbH
97
4.8 FMO Cargo Services GmbH
4.8.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
FMO Cargo Services GmbH
Airportallee 1
48268 Greven
Gründungsjahr: 1998
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 102.258 33,34
WISAG Cargo Service Holding GmbH & Co.KG 102.258 33,33
WISAG Cargo Service Berlin-Brandenburg GmbH & Co. KG 102.258 33,33
Gesamt 306.775 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Abfertigungsleistungen auf dem Luft-
frachtsektor und sonstiger zur Förderung dieser Zwe cke erforderlicher Geschäfte am Flughafen
Münster/Osnabrück.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Frau Margot Kriege
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
4.8.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr d eutlich um 34,7 % auf 3.128 T€. Die Sum-
me der Betriebserträge stieg ebenfalls um 34,5 % au f 3.175 T€ im Vergleich zum Vorjahr. Der
Jahresüberschuss liegt bei rund 108 T€.
Insgesamt wurden 16.526 t Fracht umgeschlagen. Die Erwartungen wurden somit um 39 % über-
troffen.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2010 FMO Cargo Services GmbH
98
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
Immaterielle
Vermögensgegenstände 46.366 5,0 45.202 4,9 39.727 4,5 14.9 93 1,2
Sachanlagen 233.750 25,0 248.276 27,0 265.594 30,0 240.389 19,6
=Anlagevermögen 280.116 30,0 293.478 31,9 305.321 34,4 255.382 20,8
Vorräte 18.874 2,0 19.129 2,1 14.538 1,6 16.140 1,3
Forderungen / sonstige
Vermögensgegenstände 314.860 33,7 348.932 38,0 317.342 35 ,8 354.487 28,9
Flüssige Mittel 315.679 33,8 239.816 26,1 234.592 26,5 593 .372 48,4
=Umlaufvermögen 649.413 69,5 607.877 66,2 566.472 63,9 964.000 78,6
Rechnungsabgrenzungsposten 5.512 0,6 17.241 1,9 14.816 1,7 6.920 0,6
Aktiva 935.041 100,0 918.596 100,0 886.608 100,0 1.226.302 100,0
Gezeichnetes Kapital 306.775 32,8 306.775 33,4 306.775 34 ,6 306.775 25,0
Gewinn-/Verlustvortrag 145.863 15,6 145.863 15,9 197.805 22,3 176.558 14,4
Bilanzgewinn/-verlust 125.854 13,5 51.943 5,7 -21.247 -2, 4 108.124 8,8
Kapitalrücklage 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
=Eigenkapital 578.492 61,9 504.580 54,9 483.333 54,5 591. 457 48,2
Rückstellungen 251.106 26,9 263.023 28,6 290.516 32,8 490. 845 40,0
Verbindlichkeiten 105.443 11,3 150.993 16,4 112.572 12,7 1 43.999 11,7
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 0 0,0 186 0,0 0 0,0
Passiva 935.041 100,0 918.596 100,0 886.608 100,0 1.226.30 2 100,0
2007 2008 2009 2010
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 2.562.625 2.395.964 2.321.921 3.128.278
Sonstige betriebliche Erträge 19.449 26.162 38.163 46.7 37
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.928 8.099 1.59 6 2.131
Erträge 2.598.001 2.430.225 2.361.680 3.177.146
Materialaufwand 530.722 387.459 493.828 706.952
Personalaufwand 949.493 1.042.105 1.047.482 1.143.865
Abschreibungen 83.461 80.495 83.448 80.062
Sonstige betriebliche Aufwendungen 824.400 837.865 755 .634 891.023
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 861 537 500 19.900
Aufwendungen 2.388.938 2.348.461 2.380.892 2.841.802
Erträge 2.598.001 2.430.225 2.361.680 3.177.146
Aufwendungen 2.388.938 2.348.461 2.380.892 2.841.802
außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 122.495
Steuern 83.209 29.821 2.035 104.725
Jahresergebnis 125.854 51.943 -21.247 108.124
Bilanzgewinn/-verlust 125.854 51.943 -21.247 108.124
Beteiligungsbericht 2010 FMO Cargo Services GmbH
99
4.8.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Das Geschäftsjahr 2011 wird wie schon das Vorjahr g eprägt sein von unsicheren Volumenent-
wicklungen in der Luftfracht. Dies stellt die FMO C argo Services GmbH vor die Herausforderung,
auf Schwankungen jederzeit reagieren zu können.
Auch in 2011 bergen diverse Ereignisse (Unfälle, Br ände, technische Störungen) erhebliche Risi-
ken für den Geschäftsbetrieb. Diese sind durch den Versicherungsschutz der Gesellschaft abge-
deckt.
Für 2011 wird bei einer Umsatzsteigerung von rund 7 % und einem um 6 % erhöhten Be-
triebsaufwand mit einem positiven Betriebsergebnis gerechnet.
Wichtig für die zukünftige Umsatzentwicklung ist di e konsequente Weiterverfolgung und Siche-
rung der herausgehobenen Position als Luftfrachtabf ertiger am Flughafen Münster/Osnabrück
und die Verlängerung der Start-/Landebahn.
Beteiligungsbericht 2010 FMO Passenger Services Gm bH
100
4.9 FMO Passenger Services GmbH
4.9.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
FMO Passenger Services GmbH
Airportallee 1
48268 Greven
Tel.: (0 25 71) 9 43 30
Gründungsjahr: 1998
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 81.900 33,34
AHS Aviation Handling Services GmbH 81.900 33,33
GlobeGround Deutschland GmbH 81.900 33,33
Gesamt 245.700 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand der FMO Passenger Services GmbH ist die Erbringung landseitiger Abfertigungsleis-
tungen auf dem Sektor der Passagierabfertigung inkl usive Lost & Found, der dokumentarischen
Abfertigung eines Fluges (Operations), der Vermittl ung und dem Verkauf von Reise- und Trans-
portleistungen (Linien- und Touristikverkauf) sowie sonstiger zur Förderung dieser Zwecke erfor-
derlicher Geschäfte am Flughafen Münster/Osnabrück.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Dieter Faßold
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
4.9.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die Umsatzerlöse sanken gegenüber 2009 um 214 T€ auf 2.820 T€ gesunken. Dies lag am Rück-
gang der durch die Gesellschaft abgefertigten Flüge auf 6.055 (Vorjahr: 6.822), u. a. durch die
Streichung der Paris-Verbindung und den Vulkanausbruch auf Island.
Der Personalaufwand verringerte sich von 2.213 T€ i m Vorjahr auf 2.025 T€. Insgesamt konnte
ein Jahresüberschuss von knapp 1.400 € erzielt werden.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2010 FMO Passenger Services Gm bH
101
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
Immaterielle
Vermögensgegenstände 610 0,1 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Sachanlagen 26.442 2,7 40.494 3,8 53.996 5,1 49.606 5,2
Finanzanlagen 2.556 0,3 2.556 0,2 2.556 0,2 2.556 0,3
=Anlagevermögen 29.608 3,1 43.050 4,0 56.552 5,3 52.162 5, 5
Forderungen / sonstige
Vermögensgegenstände 193.732 20,0 235.229 22,1 225.524 21 ,2 205.057 21,5
Flüssige M ittel 745.744 76,9 784.741 73,7 782.085 73,4 695 .104 72,9
=Umlaufvermögen 939.476 96,8 1.019.969 95,8 1.007.609 94 ,6 900.161 94,3
Rechnungsabgrenzungsposten 1.184 0,1 1.199 0,1 1.466 0,1 1.775 0,2
Aktiva 970.269 100,0 1.064.219 100,0 1.065.628 100,0 954.0 98 100,0
Gezeichnetes Kapital 245.700 25,3 245.700 23,1 245.700 23 ,1 245.700 25,8
Gewinnrücklagen 50.836 5,2 50.836 4,8 116.239 10,9 100.002 10,5
Gewinn-/Verlustvortrag 2 0,0 2 0,0 2 0,0 2 0,0
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 77.593 8,0 65.403 6,1 57.16 1 5,4 1.369 0,1
=Eigenkapital 374.131 38,6 361.941 34,0 419.102 39,3 347. 073 36,4
Rückstellungen 400.470 41,3 504.697 47,4 517.195 48,5 440. 250 46,1
Verbindlichkeiten 195.668 20,2 197.581 18,6 129.331 12,1 1 66.774 17,5
Passiva 970.269 100,0 1.064.219 100,0 1.065.628 100,0 954. 098 100,0
2007 2010 2008 2009
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 3.263.803 3.240.107 3.007.274 2.792.798
Sonstige betriebliche Erträge 90.718 56.916 58.212 79.0 92
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.080 19.958 5.7 36 2.985
Erträge 3.368.601 3.316.981 3.071.223 2.874.874
Materialaufwand 196.101 145.427 115.496 145.726
Personalaufwand 2.341.425 2.354.188 2.213.576 2.025.136
Abschreibungen 19.696 12.420 11.939 12.776
Sonstige betriebliche Aufwendungen 687.739 705.743 643 .997 646.143
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 645 643 690 27.741
Aufwendungen 3.245.607 3.218.421 2.985.699 2.857.521
Erträge 3.368.601 3.316.981 3.071.223 2.874.874
Aufwendungen 3.245.607 3.218.421 2.985.699 2.857.521
außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 7.051
Steuern 45.402 33.157 28.363 8.932
Jahresergebnis 77.593 65.403 57.161 1.369
Beteiligungsbericht 2010 FMO Passenger Services Gm bH
102
4.9.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Für das Jahr 2011 werden Zuwachsraten bei den Passa gierzahlen in Höhe von etwa 2,5 % er-
wartet.
Im Fokus steht 2011 die Akquisition des Kunden Luft hansa. Bereits im Jahr 2011 soll dies zu ei-
ner moderaten Steigerung der Erlöse führen. Bedingt durch die vorab anfallenden Aufwendungen
für Personal wird sich dieser Effekt im ersten Jahr noch nicht wesentlich im Ergebnis widerspie-
geln.
Die letzten Jahre haben bereits gezeigt, dass wirts chaftliche und politische Krisen ein unmittelba-
res Risiko für das Reiseverhalten der Kunden darstellen können.
Beteiligungsbericht 2010 FMO Airport Services GmbH
103
4.10 FMO Airport Services GmbH
4.10.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
FMO Airport Services GmbH
Airportallee 1
48268 Greven
Tel.: (02571) 9 43 30
Gründungsjahr: 1999
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 250.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand der FMO Airport Services GmbH ist die Er bringung land- und luftseitiger Abferti-
gungsleistungen mit dem Schwerpunkt der Flugzeugabf ertigung sowie sonstiger zur Förderung
dieser Zwecke erforderlicher Dienstleistungen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Klaus Stender
Gesellschafterversammlung:
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH
4.10.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Das Geschäftsjahr 2010 verzeichnete einen Rückgang der Fluggäste um 3,6 % auf insgesamt
1.337.879 Personen.
Durch den starken Winter stiegen vor allem die Ente isungserlöse von 653 T€ im Vorjahr auf
1.429 T€. Der Gesamtumsatz verbesserte sich dadurch auf 7.429 T€.
Der Personalaufwand erhöhte sich auf 1.314 T€ (Vorj ahr: 1.203 T€), bedingt durch eine Tarifer-
höhung und Mehrbelastungen durch Saisonkräfte.
Das Ergebnis des Jahres 2010 vor Steuern und Durchf ührung des Gewinnabführungsvertrages
erhöhte sich vor allem durch den Anstieg der Enteisungserlöse um 143 % auf 1.164 T€.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2010 FMO Airport Services GmbH
104
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
Immaterielle Vermögensgegenstände 142 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Sachanlagen 1.559.714 66,0 1.530.114 60,6 1.232.537 48,1 1 .123.082 48,4
=Anlagevermögen 1.559.856 66,0 1.530.114 60,6 1.232.537 48,1 1.123.082 48,4
Vorräte 65.130 2,8 65.486 2,6 72.688 2,8 79.960 3,4
Forderungen / sonst.
Vermögensgegenstände 283.974 12,0 347.803 13,8 427.037 16 ,7 806.986 34,8
Flüssige Mittel 452.482 19,1 577.746 22,9 828.013 32,3 306 .682 13,2
=Umlaufvermögen 801.585 33,9 991.035 39,3 1.327.738 51,8 1.193.628 51,5
Rechnungsabgrenzungsposten 1.982 0,1 1.982 0,1 1.982 0,1 1 .982 0,1
Aktiva 2.363.424 100,0 2.523.132 100,0 2.562.258 100,0 2.3 18.693 100,0
Gezeichnetes Kapital 250.000 10,6 250.000 9,9 250.000 9,8 250.000 10,8
Bilanzgewinn/-verlust 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
=Eigenkapital 250.000 10,6 250.000 9,9 250.000 9,8 250.000 10,8
Rückstellungen 42.647 1,8 53.656 2,1 39.447 1,5 56.829 2,5
Verbindlichkeiten 2.070.777 87,6 2.219.476 88,0 2.272.81 0 88,7 2.011.863 86,8
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Passiva 2.363.424 100,0 2.523.132 100,0 2.562.258 100,0 2. 318.693 100,0
2010 2009 2007 2008
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 6.961.901 6.949.036 6.324.893 7.399.978
Sonstige betriebliche Erträge 31.780 59.819 29.116 28.9 07
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.111 10.137 3.86 4 1.495
Erträge 7.001.792 7.018.991 6.357.873 7.430.380
Materialaufwand 3.313.113 3.329.728 3.244.777 3.433.333
Personalaufwand 1.255.538 1.239.891 1.203.264 1.313.791
Abschreibungen 340.061 322.443 338.786 307.756
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.121.790 1.074.78 5 1.040.594 1.174.388
Aufwendungen aus Ergebnisabführung 970.307 1.027.252 4 79.432 1.164.344
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3 23.750 49.875 35.625
Aufwendungen 7.000.813 7.017.847 6.356.728 7.429.236
Erträge 7.001.792 7.018.991 6.357.873 7.430.380
Aufwendungen 7.000.813 7.017.847 6.356.728 7.429.236
Steuern/Erstattung (-) 980 1.144 1.144 1.144
Jahresergebnis 0 0 0 0
4.10.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Allgemein sind die Chancen und Risiken der Gesellsc haft eng verknüpft mit der Entwicklung der
Fluggastzahlen am Airport. Risiken werden insbesond ere in einer möglichen Auswirkung der poli-
tischen Entwicklung im arabischen Raum auf die Passagierzahlen gesehen.
An den deutschen Verkehrsflughäfen ist wieder ein A ufwärtstrend zu verzeichnen. Bei der Pas-
sagiernachfrage wird mit einem Zuwachs von 5 % gerechnet.
Für das Jahr 2011 ist ein Ergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von 22 T€ geplant.
Beteiligungsbericht 2010 FMO Security Services Gmb H
105
4.11 FMO Security Services GmbH
4.11.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
FMO Security Services GmbH
Airportallee 1
48268 Greven
Gründungsjahr: 2001
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 300.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand der FMO Security Services GmbH ist die E rbringung von Dienstleistungen auf dem
Sektor des Fluggastkontrolldienstes gemäß § 5 Lufts icherheitsgesetz (LuftSiG) am Flughafen
Münster/Osnabrück sowie sonstiger zur Förderung dieses Zwecks erforderlicher Geschäfte.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Franz-Josef Thiery, Greven
Gesellschafterversammlung:
Gesellschafterin FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH
4.11.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Ein Rückgang der Einsteiger- und Transitzahlen um i nsgesamt 3,8 % gegenüber dem Vorjahr ist
im Geschäftsjahr 2010 zu verzeichnen. Bedingt durch die Flugstreichungen und Behinderungen
durch die isländische Vulkanaschewolke sowie einen strengen Winter wurden die Planzahlen des
Wirtschaftsplans nicht erreicht.
Die Umsatzerlöse nahmen gegenüber dem Wirtschaftspl an um 214 T€ ab und betragen
3.800 T€. Die Personalkosten überschritten den Planansatz mit 3.109 T€ um 64 T€.
Die Bilanzsumme hat sich von 698 T€ auf 881 T€ erhöht.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2010 FMO Security Services Gmb H
106
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
Immaterielle
Vermögensgegenstände 230 0,0 0 0,0 270 0,0 141 0,0
Sachanlagen 9.843 1,1 41.963 4,3 37.348 5,4 27.426 3,1
=Anlagevermögen 10.073 1,1 41.963 4,3 37.618 5,4 27.567 3,1
Forderungen / sonstige
Vermögensgegenstände 50.629 5,5 26.344 2,7 320.632 46,0 31 3.835 35,6
Flüssige Mittel 855.436 93,3 899.671 92,9 339.480 48,7 539 .149 61,2
=Umlaufvermögen 906.064 98,9 926.016 95,7 660.113 94,6 852.984 96,9
Rechnungsabgrenzungsposten 392 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Aktiva 916.529 100,0 967.979 100,0 697.731 100,0 880.551 10 0,0
Gezeichnetes Kapital 300.000 32,7 300.000 31,0 300.000 43 ,0 300.000 34,1
Bilanzgewinn/-verlust 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
=Eigenkapital 300.000 32,7 300.000 31,0 300.000 43,0 300.000 34,1
Rückstellungen 439.790 48,0 252.883 26,1 236.828 33,9 317. 390 36,0
Verbindlichkeiten 176.739 19,3 415.096 42,9 160.903 23,1 263.161 29,9
Passiva 916.529 100,0 967.979 100,0 697.731 100,0 880.551 1 00,0
2007 2008 2009 2010
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 4.174.464 4.288.825 3.851.804 3.763.741
Sonstige betriebliche Erträge 15.620 20.450 70.023 36.6 09
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.824 24.205 3.8 23 1.571
Erträge aus Verlustübernahme 45.162 0 79.159 309.750
Erträge 4.250.070 4.333.480 4.004.809 4.111.671
Materialaufwand 7.899 6.457 13.168 19.108
Personalaufwand 3.423.823 3.169.526 3.152.350 3.241.943
Abschreibungen 14.021 9.110 10.710 10.250
Sonstige betriebliche Aufwendungen 804.033 927.874 828 .459 832.761
Aufwendungen aus Ergebnisabführung 0 220.286 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 4.552
Aufwendungen 4.249.777 4.333.253 4.004.688 4.108.614
Erträge 4.250.070 4.333.480 4.004.809 4.111.671
Auwendungen 4.249.777 4.333.253 4.004.688 4.108.614
außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 2.936
Steuern/Erstattung (-) 293 227 121 121
Jahresergebnis 0 0 0 0
4.11.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Die Chancen und Risiken der Gesellschaft sind stark an die Entwicklung der Muttergesellschaft,
der FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, geknüpft.
Die allgemeine wirtschaftliche Erholung und die Bel ebung des Arbeitsmarktes deuten auf ein Ge-
schäftsjahr 2011 mit Zuwachsraten im Passagierberei ch hin. Insgesamt wird für 2011 ein leichter
Jahresüberschuss vor Durchführung des Ergebnisabführungsvertrages erwartet.
Beteiligungsbericht 2010 AHS Aviation Handling Ser vices GmbH
107
4.12 AHS Aviation Handling Services GmbH
4.12.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
AHS Aviation Handling Services GmbH
Airport Terminal 1
22335 Hamburg
Tel.: (0 40) 50 75-24 81
Gründungsjahr: 1951
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven 50.000 10,00
Flughafen Hamburg GmbH, Hamburg 161.250 32,25
Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH, Langenhangen 1 73.750 34,75
Flughafen Bremen GmbH, Bremen 60.000 12,00
AirPart GmbH, Nürnberg 5.000 1,00
Flughafen Stuttgart GmbH 50.000 10,00
Gesamt 500.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Die Gesellschaft betreibt Passagierdienstleistungen auf den Flughäfen Berlin-Tegel, Berlin-
Schönefeld, Berlin-Tempelhof, Frankfurt, Köln/Bonn, Leipzig und Dresden. Entsprechende Diens-
te auf den Flughäfen Bremen, Düsseldorf, Hannover, Hamburg, München, Stuttgart und Müns-
ter/Osnabrück werden durch Tochterunternehmen oder Beteiligungen erbracht. Am Flughafen
Nürnberg werden Leistungen durch den Gesellschafter AirPart Nürnberg GmbH angeboten, der
Teil des deutschlandweiten AHS Netzwerkes ist.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Dr. Martin Roll (ab 10.05.2010)
Frau Amélie Charisius
Herr Reinhardt Erdmann-Leutner (bis 31.03.2010)
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
4.12.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Der Personenverkehr in der Luftfahrt konnte im Jahr 2010 die in der Finanz- und Wirtschaftskrise
erlittenen Verluste mehr als ausgleichen. Die Flugg astzahlen auf deutschen Flughäfen erreichten
einen neuen Jahreshöchstwert.
Beteiligungsbericht 2010 AHS Aviation Handling Ser vices GmbH
108
Nach dem Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2010 in Höhe von 4.640 T€ weist die AHS
HOLDING zum 31.12 einen nicht durch Eigenkapital ge deckten Fehlbetrag in Höhe von 774 T€
aus.
Die Zahlungsfähigkeit der AHS HOLDING war im Geschä ftsjahr 2010 durch vorhandene eigene
Liquidität und unter Inanspruchnahme von Finanzieru ngsmitteln der Gesellschafter sichergestellt.
Die AHS HOLDING ist jederzeit in der Lage gewesen, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzu-
kommen.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
77.306 0,8 38.318 0,4 10.217 0,1 4.871 0,0
Sachanlagevermögen 241.311 2,5 185.119 2,1 147.372 1,6 113 .658 1,0
Finanzanlagen 3.421.444 35,6 3.421.444 39,5 3.742.945 39, 5 3.742.945 34,5
=Anlagevermögen 3.740.061 38,9 3.644.881 42,1 3.900.534 41,1 3.861.474 35,6
Vorräte 27.418 0,3 21.341 0,2 17.653 0,2 13.143 0,1
4.311.368 44,8 2.712.437 31,3 4.785.159 50,5 3.511.685 32, 3
Flüssige Mittel 1.539.856 16,0 2.279.812 26,3 766.475 8,1 2.686.764 24,7
=Umlaufvermögen 5.878.642 61,1 5.013.590 57,9 5.569.286 58,7 6.211.592 57,2
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 0 0,0 11.305 0,1 11.305 0, 1
Nicht gedeckter Fehlbetrag 0 0,0 0 0,0 0 0,0 773.658 7,1
Aktiva 9.618.703 100,0 8.658.471 100,0 9.481.126 100,0 10. 858.029 100,0
Gezeichnetes Kapital 500.000 5,2 500.000 5,8 500.000 5,3 5 00.000 4,6
Kapitalrücklagen 2.475.000 25,7 2.475.000 28,6 2.475.000 26,1 2.475.000 22,8
Gewinnrücklagen 50.000 0,5 50.000 0,6 50.000 0,5 50.000 0,5
Gewinn-/Verlustvortrag 500.000 5,2 500.000 5,8 507.366 5, 4 841.073 7,7
Jahresüberschuss 1.023.743 10,6 7.366 0,1 333.707 3,5 -4.6 39.731 -42,7
=Eigenkapital 4.548.743 47,3 3.532.366 40,8 3.866.073 40 ,8 -773.658 -7,1
Nicht gedeckter Fehlbetrag 0 0,0 0 0,0 0 0,0 773.658 7,1
Rückstellungen 2.043.173 21,2 1.668.336 19,3 1.281.022 13 ,5 3.549.643 32,7
Verbindlichkeiten 3.026.786 31,5 3.457.769 39,9 4.334.03 0 45,7 7.308.386 67,3
Passiva 9.618.703 100,0 8.658.471 100,0 9.481.126 100,0 10 .858.029 100,0
2010 2009
Forderungen/
sonst.Vermögensgegenstände
Immaterielle
Vermögensgegenstände
2008 2007
Beteiligungsbericht 2010 AHS Aviation Handling Ser vices GmbH
109
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 15.963.201 15.474.274 10.950.063 11.824.130
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 5.772.408 5.378.838 7.47 4.585 7.350.906
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.413.543 52.869 22.664 105.755
Erträge aus Beteiligungen 0 1.140.078 975.695 945.894
Erträge 23.149.151 22.046.058 19.423.007 20.226.684
Materialaufwand 3.937.633 4.482.053 3.588.392 4.802.310
Personalaufwand 10.312.687 10.120.580 7.050.089 7.759.5 68
Abschreibungen 176.059 140.532 104.104 2.031.791
Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.594.429 7.204.34 7 8.225.458 10.088.263
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 58.560 64.774 117.007 179.520
Aufwendungen 22.079.369 22.012.285 19.085.049 24.861.450
Erträge 23.149.151 22.046.058 19.423.007 20.226.684
Auwendungen 22.079.369 22.012.285 19.085.049 24.861.450
Steuern/Erstattung (-) 46.040 26.408 -4.250 4.965
Jahresergebnis 1.023.743 7.366 333.707 -4.639.731
4.12.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
In der Wirtschaftsplanung für 2011 geht die AHS HOL DING trotz leicht steigender Umsatzerlöse
von einem negativen Jahresergebnis aus.
Ab 2012 soll auf Basis der mittelfristigen Unterneh mensplanung die Rückkehr zu einer nachhaltig
positiven Ertragsentwicklung erreicht werden.
Beteiligungsbericht 2010 items GmbH
110
4.13 items GmbH
4.13.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
items GmbH
Hafenplatz 1
48155 Münster
Tel.: (02 51) 69 45 - 6000
Gründungsjahr: 1999
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 398.316 32,19
Kasseler Verkehrs- und Versorgungs GmbH 286.073 23,12
Stadtwerke Lübeck Holding GmbH 238.315 19,26
BEW Bocholt GmbH 59.300 4,79
Energie Aktiengesellschaft 65.921 5,33
ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH 77.059 6,23
Stadtwerke Osnabrück AG 112.346 9,08
Gesamt 1.237.330 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft: Stammkapitalanteil
in € in %
Innovation Congress GmbH 25.750 25,00
items project GmbH 50.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung, die Beschaffung, die Einführung und der Betrieb
von Systemen der Informationsverarbeitung und Kommu nikationstechnik sowie der damit zu-
sammenhängenden Tätigkeiten in Organisationsfragen für die Gesellschafter und sonstige Un-
ternehmen, an denen eine der an der items GmbH unmi ttelbar oder mittelbar beteiligten Städte
Anteile hat, sowie für andere Kommunen und deren Ei nrichtungen und Unternehmen, soweit dies
gemeinderechtlich zulässig ist.
Beteiligungsbericht 2010 items GmbH
111
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Dipl.-Ing. Ludger Hemker
Beirat:
Dr. Henning Müller-Tengelmann, Münster (Vorsitzender)
Herr Werner Vogel, Bocholt (stellv. Vorsitzender)
Stadtrat Dr. Wolf Heinrichs, Münster
Herr Dipl.-Kfm. Andreas Helbig, Kassel
Herr Dr. Andreas Hoffknecht, Münster
Herr Dipl.-Ing. Manfred Hülsmann, Osnabrück
Herr Dipl.-Kfm. Stefan Krämer, Moers
Herr Dipl.-Finanzwirt Kurt Kuhn, Lübeck
Herr Dr. Klaus Weimer, Menden
vom Oberbürgermeister entsandte Vertreterin:
Frau Helga Bickeböller, Stadtkämmerin
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
4.13.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Das Geschäftsjahr 2010 verlief für die Gesellschaft positiv und wurde mit einem Jahresüber-
schuss von 428 T€ abgeschlossen. Der Umsatz der Ges ellschaft in Höhe von 30.741 T€ wurde
zu 86,59 % mit den Gesellschaftern erzielt. Der deu tliche Umsatzsprung von rund 5.400 T€ ist
durch die Übernahme der IT- und Billing-Dienstleist ungen der Kasseler Verkehrs- und Versor-
gungs-GmbH in 2009 zu erklären, da die Leistungen erstmals in 2010 ganzjährig enthalten sind.
Das Jahr 2010 war vor allem geprägt von Projekten z ur Umsetzung der verschiedenen Anforde-
rungen des Unbundlings, insbesondere Mandantentrenn ungen. Insgesamt wurde mit Projekten
ein Umsatz von 9.141 T€ erzielt, was einem Anteil von 29,44 % vom Gesamtumsatz entspricht.
Durchschnittlich 175 Mitarbeiter und 10 Auszubilden de waren im Geschäftsjahr beschäftigt. Der
Personalaufwand von 12.810 T€ ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Ursächlich dafür sind
eine Tariferhöhung und eine gestiegene Mitarbeiterzahl.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2010 items GmbH
112
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
Immaterielle
Vermögensgegenstände 249.353 2,4 540.164 5,2 636.247 4,4 1 .181.116 7,7
Sachanlagen 918.931 8,8 1.298.730 12,5 1.802.183 12,4 2.12 0.123 13,9
Finanzanlagen 183.029 1,8 223.344 2,2 236.672 1,6 234.812 1 ,5
=Anlagevermögen 1.351.313 13,0 2.062.238 19,9 2.675.102 18,4 3.536.051 23,1
Vorräte 350.050 3,4 145.305 1,4 997.568 6,9 987.067 6,5
Forderungen / sonstige
Vermögensgegenstände 3.898.544 37,5 3.480.178 33,5 5.304 .443 36,6 8.173.874 53,4
Wertpapiere (eigene Anteile) 3.581.846 34,4 0 0,0 0 0,0 0 0 ,0
Flüssige Mittel 1.046.738 10,1 4.318.898 41,6 5.237.259 3 6,1 1.971.536 12,9
=Umlaufvermögen 8.877.178 85,4 7.944.382 76,6 11.539.271 79,6 11.132.478 72,8
Rechnungsabgrenzungsposten 170.005 1,6 371.325 3,6 286.963 2,0 628.369 4,1
Aktiva 10.398.496 100,0 10.377.945 100,0 14.501.335 100,0 15.296.898 100,0
Gezeichnetes Kapital 574.500 5,5 574.500 5,5 1.237.330 8, 5 1.237.330 8,1
Kapitalrücklage 36.000 0,3 75.904 0,7 1.627.584 11,2 1.627 .584 10,6
Rücklagen 1.120.950 10,8 1.606.450 15,5 1.606.450 11,1 1.6 06.450 10,5
Bilanzgewinn/-verlust 971.000 9,3 842.000 8,1 984.900 6,8 427.700 2,8
=Eigenkapital 2.702.450 26,0 3.098.854 29,9 5.456.264 37, 6 4.899.064 32,0
Rückstellungen 4.909.928 47,2 5.573.522 53,7 6.043.100 41 ,7 5.959.969 39,0
Verbindlichkeiten 2.786.118 26,8 1.705.569 16,4 3.001.97 2 20,7 4.422.905 28,9
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 0 0,0 0 0,0 14.960 0,1
Passiva 10.398.496 100,0 10.377.945 100,0 14.501.335 100, 0 15.296.898 100,0
2010 2009 2008 2007
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 17.892.258 20.183.870 25.309.682 30.740.784
Erhöhung oder Verminderung des Bestands
an in Arbeit befindlichen Aufträgen 0 -38.245 407.841 5 37.466
Sonstige betriebliche Erträge 408.995 721.489 1.110.74 2 1.844.330
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 214.179 218.122 6 8.806 15.817
Erträge aus Beteiligungen 50.000 50.000 105.789 107.400
Erträge 18.565.432 21.135.236 27.002.860 33.245.796
Materialaufwand 4.937.727 6.071.709 9.589.221 15.164.05 3
Personalaufwand 9.845.177 11.000.811 12.082.032 12.809. 797
Abschreibungen 731.165 603.923 1.007.737 1.485.701
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.670.729 2.032.10 5 2.961.871 2.846.831
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.204 3.053 2.730 143. 748
Aufwendungen 17.187.002 19.711.602 25.643.591 32.450.13 0
Erträge 18.565.432 21.135.236 27.002.860 33.245.796
Aufwendungen 17.187.002 19.711.602 25.643.591 32.450.13 0
außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 62.668
Steuern 407.430 581.635 374.370 305.298
Jahresergebnis 971.000 842.000 984.900 427.700
Beteiligungsbericht 2010 items GmbH
113
Anzahl der Beschäftigten
2010
Männlich 131
Weiblich 44
insgesamt 175
davon schwerbehinderte Beschäftigte 10
4.13.3 Betriebswirtschaftliches Kennzahlen-Set
Eigenkapitalquote
(%)
Liquidität
2. Grades
Umsatzrentabilität
(%)
Zinslastquote
(%)
Personalintensität
(%)
2009 37,6 1,4 3,9 0,0 47,0
2010 32,0 1,1 1,4 0,4 41,0
Die Definitionen der Kennzahlen sind in der Anlage 1 im Anhang aufgeführt.
4.13.4 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Für das Jahr 2011 wird eine insgesamt befriedigende Geschäftsentwicklung erwartet. Mit einem
positiven Jahresergebnis auf Höhe des Vorjahresniveaus wird gerechnet.
Die Finanzkrise hat derzeit keine negativen Auswirk ungen auf die Gesellschaft. Auch in Zukunft
ist nicht mit negativen Entwicklungen zu rechnen.
Das Projektgeschäft stellt auch zukünftig das Haupt risiko dar. Durch die Weiterentwicklung des
Controllings und des Projektmanagements sowie der Q ualifizierung der Mitarbeiter soll dem Risi-
ko begegnet werden.
Anfang des Jahres 2011 wurden Beschlüsse gefasst, u m die Anteile an der INNOVATION Cong-
ress GmbH zu veräußern.
Zudem wurden intensive Gespräche zur Kooperation/Fu sion mit zwei Gesellschaften geführt. Die
Gespräche wurden allerdings wegen veränderter strategischer Rahmenbedingungen beendet.
Beteiligungsbericht 2010 items project GmbH
114
4.14 items project GmbH
4.14.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
items project GmbH
Joachimastaler Str. 20
10719 Berlin
Tel.: (02 51) 69 45 - 6000
Gründungsjahr: 2007
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
items GmbH 50.000,00 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Organisation un d Durchführung der interkommunalen Zu-
sammenarbeit zwischen Ver- und Entsorgungsunternehm en und Unternehmen des öffentlichen
Personennahverkehrs und dabei insbesondere die Wahr nehmung von Aufgaben im Bereich der
Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnik sowie der damit zusammenhängenden
Tätigkeiten in Organisationsfragen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Dipl.-Ing. Ludger Hemker, Laer
Beirat:
Dr. Henning Müller-Tengelmann, Münster (Vorsitzender)
Herr Werner Vogel, Bocholt (stellv. Vorsitzender)
Frau Stadtkämmerin Helga Bickeböller, Münster
Stadtrat Dr. Wolf Heinrichs, Münster
Herr Dipl.-Kfm. Andreas Helbig, Kassel
Herr Dr. Andreas Hoffknecht, Münster
Herr Dipl.-Ing. Manfred Hülsmann, Osnabrück
Herr Dipl.-Kfm. Stefan Krämer, Moers
Herr Dipl.-Finanzwirt Kurt Kuhn, Lübeck
Herr Dr. Klaus Weimer, Menden
Gesellschafterversammlung:
Gesellschafterin items GmbH
Beteiligungsbericht 2010 items project GmbH
115
4.14.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Im Geschäftsjahr 2010 wurden Umsatzerlöse in Höhe v on 2.879 T€ (Vorjahr: 1.260 T€) aus-
schließlich mit der Muttergesellschaft, der items G mbH, erzielt. Das Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit sank von 40 T€ im Vorjahr auf 19 T€. Der Jahresüberschuss wird mit 12 T€
ausgewiesen, der an die Muttergesellschaft ausgeschüttet werden soll.
Das Geschäftsjahr zeichnete sich vor allem dadurch aus, dass Mitarbeiter gewonnen wurden und
die Geschäftstätigkeit weiter ausgebaut wurde.
Im Jahr 2010 verfügte die Gesellschaft stets über a usreichend Liquidität und war in der Lage ih-
ren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Das Gesch äftsjahr ist insgesamt zufriedenstellend
verlaufen.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € %
Finanzanlagen 0 0,0 12.927 1,7 12.198 3,5
=Anlagevermögen 0 0,0 12.927 1,7 12.198 3,5
Forderungen / sonstige
Vermögensgegenstände 167.015 77,8 257.420 33,5 326.785 94 ,8
Flüssige Mittel 47.600 22,2 497.451 64,8 5.751 1,7
=Umlaufvermögen 214.615 100,0 754.872 98,3 332.536 96,5
Aktiva 214.615 100,0 767.799 100,0 344.734 100,0
Gezeichnetes Kapital 50.000 23,3 50.000 6,5 50.000 14,5
Gewinn-/Verlustvortrag -3.284 -1,5 0 0,0 0 0,0
Jahresüberschuss 19.073 8,9 27.400 3,6 11.700 3,4
=Eigenkapital 65.789 30,7 77.400 10,1 61.700 17,9
Rückstellungen 45.331 21,1 177.536 23,1 259.568 75,3
Verbindlichkeiten 103.494 48,2 512.863 66,8 23.466
6,8
Passiva 214.615 100,0 767.799 100,0 344.734 100,0
2009 2008 2010
Ertragslage im 3-Jahresvergleich
Jahr 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € €
Umsatzerlöse 231.435 1.260.138 2.879.358
Sonstige betriebliche Erträge 370 4.579 11.331
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 826 1.918
Erträge aus Ausleihungen des
Finanzanlagevermögens 0 101 315
Erträge 231.805 1.265.645 2.892.922
Materialaufwand 0 29.145 0
Personalaufwand 133.169 789.149 1.768.594
Sonstige betriebliche Aufwendungen 70.935 407.532 1.10 5.332
Aufwendungen 204.104 1.225.826 2.873.927
Erträge 231.805 1.265.645 2.892.922
Aufwendungen 204.104 1.225.826 2.873.927
außerordentliche Aufwendungen 0 0 438
Steuern 8.628 12.419 6.858
Jahresergebnis 19.073 27.400 11.700
Beteiligungsbericht 2010 items project GmbH
116
4.14.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Für das Jahr 2011 wird eine insgesamt befriedigende Geschäftsentwicklung erwartet. Bei plan-
mäßig steigenden Umsatzerlösen wird mit einem weite rhin positiven Jahresergebnis gerechnet.
Die Akquisitionsbemühungen werden im folgenden Geschäftsjahr auf- bzw. ausgebaut.
Die Geschäftsführung rechnet gemäß der Aufgabenstel lungen der Gesellschaft nicht mit Risiken,
die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden.
Der Gesellschaft erwachsen Chancen aus der zukünfti gen Geschäftsentwicklung, dem Ausbau
des bestehenden Geschäfts und der Gewinnung von Drittkunden.
Für 2012 soll sich der positive Trend weiter verstä rken und es wird eine Umsatzsteigerung erwar-
tet.
Beteiligungsbericht 2010 INNOVATION Congress GmbH
117
4.15 INNOVATION Congress GmbH
4.15.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
INNOVATION Congress GmbH
Brohler Straße 13
50968 Köln
Tel.: (02 21) 93 47 41 - 0
Gründungsjahr: 1995
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
items GmbH, Münster 25.750,00 25,00
con | energy AG, Essen 25.750,00 25,00
WV Energie AG, Frankfurt a.M. 25.750,00 25,00
Sigillum-Verlag GmbH, Berlin 25.750,00 25,00
Gesamt 103.000,00 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Veranstaltung v on Kongressen, Symposien, Tagungen,
Kolloquien und Seminaren schwerpunktmäßig zu Entwic klungsmöglichkeiten, Aufgaben und Zie-
len von am Gemeinwohl oder der öffentlichen Daseins vorsorge orientierten Unternehmen der
öffentlichen Wirtschaft, zu den jeweiligen wirtscha fts- und ordnungspolitischen Rahmenbedingun-
gen sowie zu den Beziehungen dieser Unternehmen zur Gesamtwirtschaft. Dazu gehören auch
Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter solcher Unternehmen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Frau Sandra Harling, Solingen
Herr Wolfgang Prangenberg, Bonn
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
Beteiligungsbericht 2010 INNOVATION Congress GmbH
118
4.15.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Das Geschäftsjahr 2010 schloss die INNOVATION Congress GmbH mit einem Jahresüberschuss
von 248 T€ nach Steuern ab.
Obwohl sich die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorja hr von 1.548 T€ auf 1.384 T€ verringerten,
ist die Gesamtleistung zum Vorjahr leicht um 6 T€ 1 .447 T€ gestiegen. Der Umsatz mit Ausstel-
lern sowie durch Sponsoring sank um 196 T€ auf 280 T€, u. a. aufgrund eines geringen Zu-
spruchs der Aussteller und Sponsoren für größere Veranstaltungen.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde die Strategie d er Geschäftsführung, sich auf viele kleine
Seminare und wenige zentrale Branchentreffen zu kon zentrieren, erfolgreich beibehalten. Insge-
samt ist die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr jedoch gesunken.
Im Jahresdurchschnitt wurden 6,5 festangestellte Mi tarbeiter beschäftigt. Die Vorbereitung und
Durchführung der Konferenzen wurde teilweise mit Au shilfskräften und einer Auszubildenden
bewältigt.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Bilanzstruktur im 2-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € %
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.057 0,1 507 0,1
Sachanlagen 19.345 2,1 13.861 1,7
=Anlagevermögen 20.402 2,2 14.368 1,8
Vorräte 24.542 2,6 87.902 11,0
Forderungen / sonstige
Vermögensgegenstände 67.507 7,2 125.703 15,7
Flüssige Mittel 821.723 88,0 572.963 71,5
=Umlaufvermögen 913.772 97,8 786.568 98,2
Aktiva 934.173 100,0 800.936 100,0
Gezeichnetes Kapital 103.000 11,0 103.000 12,86
Gewinnrücklage 33.515 3,6 33.515 4,184
Gewinn-/Verlustvortrag 187.873 20,1 236.708 29,55
Jahresüberschuss 368.835 39,5 248.328 31
=Eigenkapital 693.222 74,2 621.550 77,6
Rückstellungen 137.835 14,8 88.068 11
Verbindlichkeiten 103.116 11,0 91.318 11,4
Passiva 934.173 100,0 800.936 100,0
2010 2009
Beteiligungsbericht 2010 INNOVATION Congress GmbH
119
Ertragslage im 2-Jahresvergleich
Jahr 2009 2010
GuV -Positionen € €
Umsatzerlöse 1.548.067 1.383.877
Sonstige betriebliche Erträge 502.280 281.246
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.585 3.345
Veränderungen der unfertigen Leistungen -106.721 63.3 60
Erträge 1.950.211 1.731.828
Materialaufwand 800.353 712.892
Personalaufwand 417.002 417.745
Abschreibungen 9.578 7.362
Sonstige betriebliche Aufwendungen 184.405 231.018
Aufwendungen 1.411.338 1.369.017
Erträge 1.950.211 1.731.828
Aufwendungen 1.411.338 1.369.017
Steuern 170.038 114.483
Jahresergebnis 368.835 248.328
4.15.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Für das Jahr 2011 sind 4 Kongresse und 2 Konferenze n sowie 31 Seminare geplant. Eine Veran-
staltung als Dienstleister für Dritte ist ebenfalls vorgesehen.
Die Geschäftsführung prognostiziert für 2011 gemäß dem Wirtschaftsplan einen Jahresüber-
schuss nach Steuern von 276 T€.
Die Risiken der Geschäftsentwicklung haben sich nic ht grundsätzlich verändert. Unsicherheiten
ergeben sich weiterhin aus der verstärkten Veransta ltungsaktivität der Verbände und neuer Kon-
ferenzanbieter.
Die items GmbH hat in 2011 ihre Anteile an der Gese llschaft vollständig an die Sigillum GmbH
veräußert.
Beteiligungsbericht 2010 Westfälische Landes-Eisen bahn GmbH
120
4.16 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH
4.16.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH, Lippstadt
Geschäftsführung:
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH
Krögerweg 11
48155 Münster
Gründungsjahr: 1979
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Kreis Soest 1.229.960 31,48
Kreis Warendorf 1.047.840 26,82
Stadtwerke Münster GmbH 552.090 14,13
Stadt Warstein 262.340 6,71
Stadt Beckum 255.490 6,54
Stadt Ennigerloh 18.0180 4,61
Stadt Lippstadt 171.130 4,38
Gemeinde Wadersloh 67.600 1,73
Stadt Rüthen 71.940 1,84
Stadt Sendenhorst 68.620 1,76
Gesamt 3.907.190 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft: Stammkapitalanteil
in € in %
WLE-Spedition GmbH, Lippstadt 25.600 100,00
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH, Münster 221. 500 10,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gesellschaftszweck ist die Förderung und Verbesseru ng der Verkehrsverhältnisse in Westfalen
nach kaufmännischen, wirtschaftlichen und gemeinnüt zigen Grundsätzen, insbesondere durch
den Betrieb von Eisenbahn- und Güterverkehr einschl ießlich Spedition, ferner die Beteiligung an
Unternehmen, die diese Zwecke fördern. Es besteht e in Geschäfts- und Betriebsführungsvertrag
mit der Westfälischen Verkehrsgesellschaft mbH (WVG).
Beteiligungsbericht 2010 Westfälische Landes-Eisen bahn GmbH
121
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Dipl.-Wirt.-Ing. André Pieperjohanns (seit 01.07.2010)
Herr Dipl.-Verw.-Betriebsw. Manfred Ries
Herr Dr.-Ing. Eberhard Christ (bis 30.06.2010)
Herr Dipl.-Kfm. Dieter Eichner (bis 30.06.2010)
Aufsichtsrat:
Kreisdirektor Dirk Lönnecke (ab 22.03.2010), Vorsitzender (ab 20.12.2010)
Erster Landesrat Dr. Fritz Baur, Münster (Vorsitzender bis 31.10.2010)
Frau Landrätin Eva Irrgang, Wickede (1. stellv. Vorsitzende bis 22.03.2010)
Herr Bernd Lingemann, Bestwig, (2. stellv. Vorsitzender)
Frau Christa Blockwitz, Lippstadt (bis 22.03.2010)
Herr Bernhard Bartscher, Lippstadt
Herr Ltd. Kreisbaudirektor Friedrich Gnerlich, Warendorf
Herr Ulrich Brülle, Lippstadt
Herr Anton Grüne, Rüthen-Oestereiden
Herr Wolfgang Landfester, Warstein
Herr Josef Hörnemann, Warendorf (bis 20.12.2010)
Herr Matthias Hesse, Lippstadt (ab 22.03.2010)
Herr Frank Schulte, Geseke (bis 22.03.2010)
Herr Winfried Kaup, Oelde (ab 20.12.2010)
Herr Stadtdirektor Hartwig Schultheiß, Münster
Herr Bürgermeister Christof Sommer, Lippstadt (bis 22.03.2010)
Herr Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann, Beckum
Erster Landesrat Matthias Löb, Senden (ab 01.11.2010)
Beirat:
Herr Bürgermeister a.D. Wolfgang Fahle, Erwitte (bis 22.03.2010)
Herr Bürgermeister Heinrich Holtkötter, Anröchte
Herr Hans-Joachim Kayser, Lippstadt (ab 22.03.2010)
Herr Prof. Dr. Rüdiger Robert, Telgte (bis 22.03.2010)
Herr Bürgermeister a.D. Rudolf Schieren, Rüthen (22.03.2010)
Herr Josef Schmedding, Sendenhorst
Herr Bürgermeister Christian Thegelkamp, Wadersloh (ab 22.03.2010)
Herr Bürgermeister Berthold Lülf, Ennigerloh
Herr Bürgermeister Theo Westhagemann, Wadersloh (bis 22.03.2010)
Herr Bürgermeister Peter Weiken, Rüthen (ab 22.03.2010)
Herr Bürgermeister Peter Wessel, Erwitte (ab 22.03.2010)
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
4.16.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die Umsatzerlöse der Gesellschaft sanken im Geschäf tsjahr 2010 um 382 T€ auf 12.792 T€, da-
bei konnten die Werkstattumsätze um 174 T€ gesteigert werden.
Das Mengenergebnis des Jahres 2010 betrug 1.254.837 t und lag um ca. 76.019 t unter dem
Vorjahresergebnis. Wesentlich für die rückläufigen Mengen waren die geringeren Transportmen-
gen an Rohkalkstein (-76.780 t).
Das Jahr 2010 schließt mit einem Jahresfehlbetrag v on 2.355 T€ ab, der damit 121 T€ unter dem
des Vorjahres lag und auch die Erwartungen leicht übertraf.
Beteiligungsbericht 2010 Westfälische Landes-Eisen bahn GmbH
122
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3 .439 T€ auf 26.227 T€ erhöht. Das Anla-
gevermögen stieg um 6.340 T€ auf 21.288 T€. Wesentl iche Zugänge betrafen die Lieferung einer
Elektrolokomotive und der Umbau des Bahnhofes in Wa rstein. Das Umlaufvermögen verringerte
sich von 7.763 T€ auf 4.879 T€, aufgrund des Mittelabflusses für die Investitionen.
Durch die geänderten Rechnungslegungsvorschriften a ufgrund des Bilanzrechtsmodernisie-
rungsgesetzes wird erstmalig ein Zinsanteil aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen in
Höhe von 275 T€ ausgewiesen.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
Immaterielle
Vermögensgegenstände 7.193 0,0 4.323 0,0 14.567 0,1 18.900 0,1
Sachanlagen 12.642.312 29,1 12.503.613 51,3 14.627.841 64 ,2 20.747.187 79,1
Finanzanlagen 256.239 0,6 250.842 1,0 245.908 1,1 462.148 1 ,8
=Anlagevermögen 12.905.744 29,8 12.758.778 52,4 14.888.3 15 65,3 21.228.235 80,9
Vorräte 971.570 2,2 1.372.780 5,6 1.249.437 5,5 1.372.203 5 ,2
Forderungen / sonstige
Vermögensgegenstände 27.259.972 62,8 9.694.923 39,8 6.18 4.552 27,1 3.033.171 11,6
Flüssige Mittel 1.990.530 4,6 302.099 1,2 329.410 1,4 473. 445 1,8
=Umlaufvermögen 30.222.073 69,7 11.369.802 46,7 7.763.399 34,1 4.878.819 18,6
Rechnungsabgrenzungsposten 245.817 0,6 236.734 1,0 136.1 59 0,6 120.369 0,5
Aktiva 43.373.634 100,0 24.365.315 100,0 22.787.873 100,0 26.227.422 100,0
Gezeichnetes Kapital 3.907.190 9,0 3.907.190 16,0 3.907. 190 17,1 3.907.190 14,9
Kapitalrücklage 1.706.776 3,9 1.706.776 7,0 1.706.777 7,5 1.706.777 6,5
Bilanzgewinn/ -verlust -5.089.359 -11,7 -5.199.797 -21, 3 -5.428.748 -23,8 -5.307.191 -20,2
=Eigenkapital 524.607 1,2 414.169 1,7 185.218 0,8 306.776 1 ,2
Sonderposten 876.227 2,0 2.021.566 8,3 1.181.264 5,2 886.9 19 3,4
Rückstellungen 14.108.694 32,5 11.197.688 46,0 12.241.20 6 53,7 10.625.650 40,5
Verbindlichkeiten 27.743.272 64,0 10.603.602 43,5 9.068. 935 39,8 14.300.894 54,5
Rechnungsabgrenzungsposten 120.834 0,3 128.289 0,5 111.2 49 0,5 107.183 0,4
Passiva 43.373.634 100,0 24.365.315 100,0 22.787.873 100, 0 26.227.422 100,0
2010 2009 2008 2007
Beteiligungsbericht 2010 Westfälische Landes-Eisen bahn GmbH
123
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 13.736.981 12.648.511 13.173.953 12.792.363
Bestand an unfertigen Erzeugnissen 0 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 39.302 28.204 8.343 5 0.511
sonstige betriebliche Erträge 3.823.247 4.421.764 3.63 0.313 2.764.305
Erträge aus Beteiligungen 18 30 30 15
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 279.323 221.885 146.899 48.513
sonstige Zinsen/Finanzerträge 751.647 696.550 187.176 3 9.522
Erträge 18.630.519 18.016.943 17.146.714 15.695.229
Materialaufwand 10.415.839 9.691.095 9.563.442 8.568.134
Personalaufwand 6.245.525 6.231.443 6.599.197 6.204.436
Abschreibungen 1.232.340 893.982 1.782.294 995.044
Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.228.228 2.926.21 7 1.450.091 1.478.530
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 630.244 506.767 213.5 75 545.410
Aufwendungen 20.752.177 20.249.503 19.608.599 17.791.554
Erträge 18.630.519 18.016.943 17.146.714 15.695.229
Aufwendungen 20.752.177 20.249.503 19.608.599 17.791.554
außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 240.181
Steuern/-Erstattungen 15.438 14.975 14.601 18.423
Jahresergebnis -2.137.097 -2.247.535 -2.476.486 -2.354.928
Gewinn-/Verlustvortrag 4.770.634 5.089.359 5.199.797 5.428.748
Entnahme aus Kapitalrücklage 1.818.372 2.137.097 2.247 .535 2.476.486
Bilanzgewinn/-verlust -5.089.359 -5.199.797 -5.428.748 -5.307.191
4.16.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Die Planungen für das Wirtschaftsjahr 2011 gehen vo n einer geringfügigen Verbesserung der
Verkehrserträge und des Jahresergebnisses aus.
Preisrisiken werden vornehmlich im Einkauf von Diesel und Material für Gleisanlagen gesehen.
Witterungsbedingt hat sich auch der Umbau des Bahnh ofs Warstein leicht verzögert. Die Tief-
und Gleisbauarbeiten sind abgeschlossen. Die Gesamt umbaumaßnahme inkl. signaltechnischer
Anlagen wird Mitte 2011 abgeschlossen sein.
Bestandsgefährdende Risiken werden von der Geschäft sführung nach Abschluss einer neuen
Verlustabdeckungsvereinbarung derzeit nicht gesehen.
Beteiligungsbericht 2010 WLE-Spedition GmbH
124
4.17 WLE-Spedition GmbH
4.17.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
WLE-Spedition GmbH
Beckumer Str. 70
59555 Lippstadt
Gründungsjahr: 1988
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 25.600 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb der Spe dition, insbesondere für Schiene und
Straße, einschließlich Güterkraftverkehr und aller damit verbundenen Aktivitäten. Ferner kann es
sich an Unternehmen, die diese Zwecke fördern, bete iligen. Es verfolgt insbesondere das vorran-
gige Ziel, den Schienengüterverkehr der Westfälisch en Landes-Eisenbahn GmbH als wesentli-
cher Infrastruktureinrichtung ihres Verkehrsgebiete s und Dienstleistungsunternehmen im Bereich
öffentlicher Daseinsvorsorge zu stützen und zu fördern.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) André Pieperjohanns (ab 01.07.2010)
Herr Dipl.-Verw.-Betriebsw. Manfred Ries
Herr Dr.-Ing. Eberhard Christ (bis 30.06.2010)
Gesellschafterversammlung:
Gesellschafterin Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH
4.17.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Der gewerbliche Güterkraftverkehr zeigte in 2010 ein deutliches, konjunkturbedingtes Wachstum.
Das Jahr 2010 wurde mit einem Gewinn in Höhe von 49 T€ abgeschlossen und lag damit 98 T€
unter dem Ergebnis des Vorjahres. Ursächlich war ei ne außerordentliche Kündigung eines Groß-
kunden. Trotz dieser schlechten Rahmenbedingungen wurde ein Jahresüberschuss erzielt.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2010 WLE-Spedition GmbH
125
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
Immaterielle
Vermögensgegenstände 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Sachanlagen 192.682 22,2 153.093 19,1 144.423 18,9 111.177 21,8
=Anlagevermögen 192.682 22,2 153.093 19,1 144.423 18,9 111 .177 21,8
Forderungen / sonstige
Vermögensgegenstände 638.878 73,5 571.411 71,2 551.912 72 ,3 377.377 74,1
Flüssige Mittel 37.893 4,4 78.345 9,8 66.940 8,8 20.845 4,1
=Umlaufvermögen 676.771 77,8 649.756 80,9 618.852 81,1 398.222 78,2
Aktiva 869.453 100,0 802.849 100,0 763.275 100,0 509.399 10 0,0
Gezeichnetes Kapital 25.600 2,9 25.600 3,2 25.600 3,4 25.6 00 5,0
Rücklagen 181.597 20,9 181.597 22,6 181.597 23,8 181.597 35 ,6
Bilanzgewinn/-verlust 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
=Eigenkapital 207.197 23,8 207.197 25,8 207.197 27,1 207.1 97 40,7
Rückstellungen 26.622 3,1 20.363 2,5 22.063 2,9 21.000 4,1
Verbindlichkeiten 635.634 73,1 575.288 71,7 534.014 70,0 2 81.202 55,2
Passiva 869.453 100,0 802.849 100,0 763.275 100,0 509.399 1 00,0
2007 2010 2008 2009
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 4.156.487 4.173.776 3.987.594 2.658.102
Sonstige betriebliche Erträge 86.256 11.637 3.213 5.976
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.642 8.216 5.322 1.501
Erträge 4.250.384 4.193.629 3.996.129 2.665.578
Materialaufwand 3.737.405 3.748.942 3.637.169 2.371.512
Personalaufwand 90.289 76.552 66.610 91.510
Abschreibungen 37.230 41.416 40.567 35.153
Sonstige betriebliche Aufwendungen 105.053 102.604 102 .682 116.549
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 217 39 12 57
A ufwendungen 3.970.194 3.969.554 3.847.040 2.614.781
Erträge 4.250.384 4.193.629 3.996.129 2.665.578
Aufwendungen 3.970.194 3.969.554 3.847.040 2.614.781
Steuern 868 2.190 2.190 2.284
abgeführter Gewinn aufgrund
eines Gewinnabführungsvertrages 279.323 221.885 146.89 9 48.513
Jahresergebnis 0 0 0 0
4.17.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Im Wirtschaftsplan 2011 wird von einer weiteren Ver schlechterung des Jahresergebnisses um
20 T€ auf 29 T€ ausgegangen, da der Umsatz- und Spe ditionsroherlös des verlorenen Großkun-
den aus 2010 (Umsatz 704 T€, Roherlös 83 T€) in 201 1 vollständig entfällt und auch durch die
ambitioniert geplanten Neuverkehre nicht ausgeglichen werden kann.
Beteiligungsbericht 2010 Energiehandelsgesellschaf t West mbH
126
4.18 Energiehandelsgesellschaft West mbH
4.18.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
Energiehandelsgesellschaft West mbH
Hafenplatz 1
48155 Münster
Telefon: (02 51) 6 94-29 01
Gründungsjahr: 1998
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 932.500 27,83
Stadtwerke Hamm GmbH 501.500 14,97
GWS Gemeinschaftsstadtwerke GmbH Kamen - Bönen -
Bergkamen
313.500 9,36
Energie- und Wasserversorgung Rheine GmbH 274.400 8,19
Hertener Energiehandelsgesellschaft mbH 180.200 5,38
Stadtwerke Ahlen GmbH 172.500 5,15
Stadtwerke Fröndenberg GmbH 141.000 4,21
Stadtwerke Haltern am See GmbH 101.920 3,04
Eigene Anteile ehw 732.940 21,87
Gesamt 3.350.460 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens sind der Handel mit und die Erzeugung von Energie, die Erbrin-
gung von beratenden Dienstleistungen im unmittelbar en Bereich der Energieversorgung und die
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen gegenüber den Gesellschaftern mit dem Ziel, die örtli-
che Energieversorgung zu stärken.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Dietmar Bernhardi
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
Beteiligungsbericht 2010 Energiehandelsgesellschaf t West mbH
127
4.18.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ehw ist im Geschäftsjahr 2010 weiterhin stabil. Es
wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 1.252 T€ erwirtschaftet.
Der Gesamtumsatz der Gesellschaft sank im Vergleich zum Vorjahr um rund 28 % auf
711 Mio. €. Der Umsatzrückgang ist im Wesentlichen auf die Änderung der EEG-Systematik so-
wie die Nachwirkungen der Wirtschaftskrise im Jahr 2009 und damit verbundenen geringeren
Absatzmengen zurückzuführen.
Der Gesamtabsatz an Strom betrug 10,3 TWh (Vorjahr: 13,1 TWh) und hat sich damit um 27,2 %
verringert. Im Geschäftsfeld Strom wurden insgesamt 88 % des Umsatzes erwirtschaftet. Der
Gasabsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um 95 % a uf 4,1 TWh ausgebaut werden. Das Um-
satzplus resultiert vor allem aus der Belieferung d er Gesellschafter, der Regelenergieteilnahme
sowie der Marktoptimierung. Dieses Segment erwirtsc haftete einen Umsatz in Höhe von
83 Mio. €, dies entspricht einem Anteil von rund 12 %.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
A usstehende Einlagen 1.273.175 1,5 1.273.175 1,2 0 0,0 0 0, 0
306.788 0,4 469.681 0,4 583.802 0,5 523.374 0,5
Sachanlagen 2.908 0,0 2.873 0,0 2.621 0,0 69.224 0,1
Finanzanlagen 296.300 0,3 0 0,0 0 0,0 0 0,0
=Anlagevermögen 605.996 0,7 472.554 0,5 586.423 0,5 592.5 98 0,5
Forderungen / sonstige
Vermögensgegenstände 78.858.952 91,8 90.640.207 86,7 99. 604.207 81,2 93.498.672 81,3
Flüssige Mittel 5.165.777 6,0 12.154.790 11,6 22.414.674 18,3 20.707.525 18,0
=Umlaufvermögen 84.024.729 97,8 102.794.997 98,3 122.01 8.881 99,5 114.206.196 99,3
Rechnungsabgrenzungsposten 5.919 0,0 9.201 0,0 19.412 0,0 170.480 0,1
A ktiva 85.909.818 100,0 104.549.926 100,0 122.624.716 100 ,0 114.969.275 100,0
Gezeichnetes Kapital 3.350.460 3,9 3.350.460 3,2 3.350.4 60 2,7 2.617.520 2,3
Rücklagen 2.658.630 3,1 2.701.530 2,6 3.367.930 2,7 3.958. 041 3,4
Bilanzgewinn/ -verlust 42.900 0,0 666.400 0,6 1.028.500 0 ,8 1.252.400 1,1
=Eigenkapital 6.051.990 7,0 6.718.390 6,4 7.746.890 6,3 7 .827.961 6,8
Rückstellungen 978.437 1,1 1.036.510 1,0 1.795.223 1,5 3.7 10.289 3,2
Verbindlichkeiten 78.736.287 91,6 96.795.026 92,6 113.08 2.603 92,2 100.549.621 87,5
Rechnungsabgrenzungsposten 143.104 0,2 0 0,0 0 0,0 2.881.4 03 2,5
Passiva 85.909.818 100,0 104.549.926 100,0 122.624.716 10 0,0 114.969.275 100,0
2010 2009
Immaterielle
Vermögensgegenstände
2008 2007
Beteiligungsbericht 2010 Energiehandelsgesellschaf t West mbH
128
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 725.514.185 862.730.545 983.793.338 710.85 4.720
Sonstige betriebliche Erträge 1.064.119 116.345 313.99 6 285.766
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 262.955 330.401 6 3.707 23.304
Erträge 726.841.259 863.177.291 984.171.041 711.163.790
Materialaufwand 725.035.737 859.968.506 979.682.462 705 .627.682
Personalaufwand 1.218.896 1.344.662 1.551.762 1.833.419
Abschreibungen 4.069 1.400 119.589 151.154
Sonstige betriebliche Aufwendungen 499.624 805.907 1.0 67.491 1.303.855
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 21.815 54.055 285.833 408.736
Aufwendungen 726.780.140 862.174.529 982.707.137 709.32 4.846
Erträge 726.841.259 863.177.291 984.171.041 711.163.790
Aufwendungen 726.780.140 862.174.529 982.707.137 709.32 4.846
Steuern/-Erstattungen 18.219 336.362 435.404 586.543
Jahresergebnis 42.900 666.400 1.028.500 1.252.400
4.18.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Die erfolgreiche Strategie, den Bedarf der Gesellsc hafter der ehw und Drittkunden an energie-
wirtschaftlichen Dienstleistungen zu decken, wird a uch in 2011 weiter verfolgt. Vornehmlich soll
der Ausbau des Gasgeschäfts vorangetrieben und neue Gesellschafter gewonnen werden. Im
Bereich der Kraftwerksvermarktung wird ein weiterer Ausbau geplant, außerdem soll der Emissi-
onshandel weiter wachsen.
Insgesamt sieht sich die ehw sehr gut aufgestellt, die Herausforderungen des Wettbewerbs zu
meistern, die aus einem sich weiter verändernden Marktumfeld resultieren.
In den Jahren 2011 und 2012 wird mit einer konstant en Mengenentwicklung im Bereich Strom
und mit weiter steigenden Mengen im Bereich Gas gerechnet.
Beteiligungsbericht 2010 Verkehrsservice Gesellsch aft Münster mbH
129
4.19 Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH
4.19.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
Verkehrsservice Münster GmbH
Hafenplatz 1
48155 Münster
Gründungsjahr: 1985
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 26.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Dienstleistungen für den öffentlichen Per-
sonennahverkehr, insbesondere in Münster.
Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Geschäf ten berechtigt, durch die der genannte Ge-
sellschaftszweck gefördert werden kann. Sie kann si ch zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Un-
ternehmen bedienen, sich an anderen Unternehmen bet eiligen oder Unternehmen erwerben,
errichten oder pachten.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Eckhard Schläfke, Münster
Gesellschafterversammlung:
Gesellschafterin Stadtwerke Münster GmbH
4.19.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Im Geschäftsjahr 2010 wurden durchschnittlich 130 M itarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 119 Mitarbei-
ter), davon 4 Schwerbehinderte.
Der Umsatz im Geschäftsjahr 2010 liegt bei 6.816 T€ . Dies entspricht einer Erhöhung gegenüber
dem Vorjahr um 9,1 %. Der Umsatz resultiert überwie gend aus der Vergütung für erbrachte Li-
nienverkehrsleistungen sowie Schülerverkehren.
Parallel zu den Umsatzerlösen haben sich die Person alaufwendungen von 2.498 T€ im Vorjahr
auf 2.843 T€ (+13,8 %) erhöht. Die Materialaufwendu ngen erhöhten sich um 7,2 % von 3.355 T€
auf 3.596 T€, überwiegend aus der Anmietung von Bus sen zur Erbringung der Fahrdienstleistun-
gen. Die betrieblichen Aufwendungen haben sich von 238 T€ auf 263 T€ erhöht. Hierunter fallen
insbesondere Aufwendungen für die erbrachten Dienst leistungen der Stadtwerke Münster GmbH
für das Personal- und Rechnungswesen sowie für Werk stattleistungen. Die Erhöhung resultiert
aus dem Servicevertrag mit Gültigkeit ab dem 01.01. 2008, der dem Wachstum der Verkehrsser-
vice Gesellschaft Rechnung trägt.
Im Geschäftsjahr 2010 hatte die Gesellschaft zwei e igene Busse für den Schülerverkehr im Be-
stand. Die Abschreibungen hierfür betrugen 12 T€.
Beteiligungsbericht 2010 Verkehrsservice Gesellsch aft Münster mbH
130
Das Geschäftsjahr 2010 weist einen Jahresüberschuss von 60,8 T€ (Vorjahr: 102 T€) auf. Dieser
wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Das Eigenkapit al erhöht entsprechend von 595 T€ in
2009 auf 656 T€ in 2010.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
=Anlagevermögen 0 0,0 57.187 5,0 41.937 3,3 8.750 0,6
Forderungen / sonstige
Vermögensgegenstände 529.099 65,7 532.635 46,7 587.118 46 ,4 627.805 46,1
Flüssige Mittel 275.865 34,3 549.525 48,2 636.889 50,3 724 .837 53,2
=Umlaufvermögen 804.964 100,0 1.082.159 95,0 1.224.007 96,7 1.352.641 99,4
A ktiva 804.964 100,0 1.139.346 100,0 1.265.944 100,0 1.361 .391 100,0
Gezeichnetes Kapital 26.000 3,2 26.000 2,3 26.000 2,1 26.0 00 1,9
Gewinn-/Verlustvortrag 197.693 24,6 285.493 25,1 442.793 35,0 545.193 40,0
Jahresüberschuss 87.800 10,9 157.300 13,8 102.400 8,1 60.8 00 4,5
Kapitalrücklage 23.709 2,9 23.709 2,1 23.709 1,9 23.709 1,7
=Eigenkapital 335.202 41,6 492.502 43,2 594.902 47,0 655. 702 48,2
Rückstellungen 93.513 11,6 166.861 14,6 164.515 13,0 123.0 67 9,0
Verbindlichkeiten 376.249 46,7 479.984 42,1 506.527 40,0 5 82.622 42,8
Passiva 804.964 100,0 1.139.346 100,0 1.265.944 100,0 1.36 1.391 100,0
2010 2009 2008 2007
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 5.416.006 5.569.233 6.248.667 6.816.273
Sonstige betriebliche Erträge 5.320 10.311 24.648 13.59 1
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.222 14.269 7.33 1 1.982
Erträge aus Zuschüssen 0 0 0 0
Erträge 5.430.547 5.593.812 6.280.646 6.831.847
Materialaufwand 3.035.120 2.884.862 3.355.035 3.596.205
Personalaufwand 2.194.986 2.263.359 2.497.541 2.842.959
Abschreibungen 0 3.813 15.250 11.834
Sonstige betriebliche Aufwendungen 94.115 188.593 238. 478 262.741
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 325 82 28 44
A ufwendungen 5.324.547 5.340.709 6.106.332 6.713.783
Erträge 5.430.547 5.593.812 6.280.646 6.831.847
Aufwendungen 5.324.547 5.340.709 6.106.332 6.713.783
Steuern 18.200 95.803 71.914 57.264
Jahresergebnis 87.800 157.300 102.400 60.800
Beteiligungsbericht 2010 Verkehrsservice Gesellsch aft Münster mbH
131
4.19.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Für die Geschäftsjahre 2011 und 2012 werden Jahresü berschüsse von ca. 80 T€ bis 95 T€ er-
wartet. Durch die gesicherten Leistungserbringungsv erträge mit der Stadtwerke Münster GmbH
wird für 2011 mit einem Wachstum von 8 % und 2012 von 5 % gerechnet.
Der öffentliche Personennahverkehr wird angesichts der Klimavorgaben des Bundes und zuneh-
mender Umweltzonen in den Innenstädten stark an Bedeutung gewinnen.
Beteiligungsbericht 2010 NDIX GmbH Niederländisch D eutscher Internet Exchange B.V.
132
4.20 NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Ex change B.V.
4.20.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B.V.
Brouwerijstraat 1
Enschede
N-7523 XC
Zweigniederlassung bei den Stadtwerken Münster GmbH, Hafenplatz 1
Gründungsjahr: 2001
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 200.000 50,00
HTT Holding Technopolis Twente B.V. 100.000 25,00
PPM Oost Nederland N.V. 100.000 25,00
Gesamt 400.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Das Ziel der Gesellschaft ist die Betreuung sämtlic her anfallender Dienste im Bereich des Inter-
net-Verkehrs. Weiteres Ziel des Unternehmens ist es , als nonprofitorientierter Infrastruktur-
dienstleister eine hochleistungsfähige Glasfaserver bindung zur Internet-Datenübertragung (Inter-
net Exchange) zwischen den Wirtschaftsräumen Münste r und Enschede zu installieren. Als tech-
nischer Anschlusspunkt in Münster ist das von Versa tel betriebene und von der Stadtwerke
Münster GmbH errichtete Telehaus im Gewerbegebiet L oddenheide vorgesehen. NDIX stellt in
Europa den ersten grenzüberschreitenden Internet-Kn otenpunkt zum kostengünstigen Austausch
großer Datenmengen dar.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Jeroen van de Lagemaat
Herr Jan Bellers
Aufsichtsrat:
Dr. G.K.H. Twenhöven (Vorsitzender)
ir. G. van Houweninge
ir. J.W.J. van Till
Dr. T. Robbers
Dr. A. Hoffknecht
Gesellschafterversammlung:
Herr Dr. Hoffknecht für die Stadtwerke Münster GmbH
Herr Dipl.-Ing. C.J.M. Eijkel für HTT Holding Technopolis B.V.
Herr Mag. T.J. Markus für PPM Oost NV
Beteiligungsbericht 2010 NDIX GmbH Niederländisch D eutscher Internet Exchange B.V.
133
4.20.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Durch die Kooperation mit verschiedensten Partnern konnte in 2010 der Gewinn im Vergleich
zum Vorjahr um 104 T€ auf 165 T€ gesteigert werden (2009: 61 T€).
Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer erhöh te sich von 7,3 in 2009 auf 7,5 in 2010. Die
Personalkosten fallen um rund 31 T€ geringer aus als geplant.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jah r
Bilanz - Po sitio n € % € % € % € %
Sa ch anlage n 1.652 .051 63,6 2.782 .557 81,9 3.0 79.38 7 81 ,0 2 .495.0 80 7 5,9
=A nla gevermö gen 1.652 .051 63,6 2.782 .557 81,9 3.0 79.38 7 81 ,0 2 .495.0 80 7 5,9
Ford erun gen 340 .714 13,1 236 .025 6,9 2 22.40 6 5 ,9 198.0 31 6, 0
Flüssige M ittel 605 .750 23,3 379 .226 11,2 4 98.43 4 13 ,1 592 .6 82 1 8,0
=Um lau fvermög en 946 .464 36,4 615 .251 18,1 7 20.84 0 19 ,0 790.7 13 2 4,1
A ktiva 2.598 .515 1 00,0 3.397 .808 100,0 3.8 00.22 7 100 ,0 3 .2 85.7 93 10 0,0
gezeich netes K apita l 400 .000 15,4 400 .000 11,8 4 00.00 0 10 ,5 400.0 00 1 2,2
so nstige R ese rven -939 .895 -36,2 -898 .310 -26,4 -8 36.83 3 -22 ,0 -671.9 68 -2 0,5
Eig ene s K apital -539 .895 -20,8 -498 .310 -14,7 -4 36.83 3 -11 ,5 -271.9 68 -8,3
Ve rbindlichkeite n 3.138 .410 1 20,8 3.896 .118 114,7 4.2 37.06 0 111 ,5 3 .557.7 61 10 8,3
Pa ssiva 2.598 .515 1 00,0 3.397 .808 100,0 3.8 00.22 7 100 ,0 3 . 285.7 93 10 0,0
200 7 20 08 200 9 2010
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 1.095.960 1.688.551 2.116.611 2.573.922
Fördermittel 258.346 61.774 11.753 0
Erträge 1.354.306 1.750.325 2.128.364 2.573.922
Mietkosten 505.290 748.291 930.562 1.212.531
Betriebskosten 233.164 239.133 221.734 242.379
Abschreibungskosten 141.219 222.233 335.679 375.240
Personalkosten 371.235 416.342 480.815 495.127
Aufwendungen 1.250.908 1.625.999 1.968.790 2.325.277
Erträge 1.354.306 1.750.325 2.128.364 2.573.922
Aufwendungen 1.250.908 1.625.999 1.968.790 2.325.277
Finanzielle Einnahmen und Ausgaben -75.091 -82.741 -98 .097 -83.780
Jahresergebnis 28.307 41.585 61.477 164.865
4.20.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Aufgrund der verbesserten Liquidität wird NDIX in n aher Zukunft allen seinen Zahlungs- und Til-
gungsverpflichtungen ohne Probleme nachkommen können.
Beteiligungsbericht 2010 Stadtwerke Münster Neue E nergie GmbH
134
4.21 Stadtwerke Münster Neue Energie GmbH
4.21.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
Stadtwerke Münster Neue Energie GmbH
Hafenplatz 1
48155 Münster
Telefon: (02 51) 6 94-29 00
Gründungsjahr: 2007
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 200.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Erzeugung von E nergie mittels regenerativer Technik so-
wie der Bau und der Betrieb von entsprechenden Einr ichtungen zur Erzeugung solcher Energie,
insbesondere in Münster. Der Bau von solchen Einrichtungen/Anlagen erfolgt durch Dritte.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Dr. Wilhelm Drepper, Münster
Gesellschafterversammlung:
Gesellschafterin Stadtwerke Münster GmbH
4.21.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die Stadtwerke Münster Neue Energie GmbH hat im Jah r 2010 massiv die Akquisition zum Bau
von Fotovoltaikanlagen ausgeweitet. Etwa 60 Projekt e wurden im Laufe des Jahres verfolgt, ge-
prüft und verhandelt. Davon konnten 25 erfolgreich vertraglich vereinbart und größtenteils reali-
siert werden. Weiterhin wurden die organisatorische n Voraussetzungen, insbesondere für die
Projektentwicklung und den Bau von Fotovoltaikanlagen, weiter ausgebaut.
Die Umsatzerlöse und die sonstigen betrieblichen Er träge betrugen im Geschäftsjahr 265 T€.
Diese Vervierfachung resultiert aus dem stark gesti egenen Anlagenbestand. Demgegenüber
standen Aufwendungen in Höhe von 270 T€.
Der Jahresverlust beträgt 5 T€ im dritten vollständ igen Geschäftsjahr. Somit wurde ein fast aus-
geglichenes Ergebnis erzielt. Dieser Fehlbetrag wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag durch die
Gesellschafterin Stadtwerke Münster GmbH ausgeglichen.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2010 Stadtwerke Münster Neue E nergie GmbH
135
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
Technische Anlagen und Maschinen 0 0,0 269.407 75,8 865. 145 91,3 6.814.490 72,3
Geleistete Anzahlungen/Anzahl.im Bau 0 0,0 0 0,0 2.009 0, 2 3.981 0,0
=Anlagevermögen 0 0,0 269.407 75,8 867.154 91,5 6.818.471 72,3
Forderungen / sonstige
Vermögensgegenstände 266 0,1 21.123 5,9 44.771 4,7 60.061 0 ,6
Flüssige Mittel 199.743 99,9 64.755 18,2 6.674 0,7 2.521.1 53 26,7
=Umlaufvermögen 200.008 100,0 85.878 24,2 51.446 5,4 2.58 1.214 27,4
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 0 0,0 28.800 3,0 27.600 0,3
Aktiva 200.008 100,0 355.285 100,0 947.400 100,0 9.427.285 100,0
Gezeichnetes Kapital 200.000 100,0 200.000 56,3 200.000 2 1,1 200.000 2,1
Gewinn-/Verlustvortrag 0 0,0 4.492 1,3 25.404 2,7 25.404 0, 3
Jahresfehlbetrag 4.492 2,2 20.912 5,9 0 0,0 0 0,0
=Eigenkapital 195.508 97,8 174.596 49,1 174.596 18,4 174. 596 1,9
Rückstellungen 4.500 2,2 3.000 0,8 3.400 0,4 5.249 0,1
Verbindlichkeiten 0 0,0 140.817 39,6 705.973 74,5 9.187.44 9 97,5
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 36.871 10,4 63.431 6,7 59 .990 0,6
Passiva 200.008 100,0 355.285 100,0 947.400 100,0 9.427.28 5 100,0
2007 2008 2009 2010
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 0 23.807 58.083 264.836
Sonstige betriebliche Erträge 0 2.745 3.441 3.441
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 225 4.033 0 242
Erträge aus Verlustübernahme 0 0 37.399 5.361
Erträge 225 30.585 98.923 273.880
Materialaufwand 0 0 1 743
Abschreibungen 0 10.788 30.519 142.937
Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.717 37.265 52.309 69.814
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 3.445 16.094 60.386
Aufwendungen 4.717 51.498 98.923 273.881
Erträge 225 30.585 98.923 273.880
Aufwendungen 4.717 51.498 98.923 273.881
Steuern/-Erstattungen 0 0 0 -1
Jahresergebnis -4.492 -20.913 0 0
Beteiligungsbericht 2010 Stadtwerke Münster Neue E nergie GmbH
136
4.21.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Die Diskussion über erneuerbare Energien und die En ergiewende sind durch die Katastrophe in
Fukushima noch einmal massiv neu beeinflusst worden. Aufgrund eines beschleunigten Umstiegs
auf erneuerbare Energien kann weiterhin mit einer s tarken Wirtschaftsdynamik auf diesem Markt
gerechnet werden.
Die Neue Energie GmbH wird auch in 2011 und den Fol gejahren den Ausbau der regenerativen
Anlagen, insbesondere durch Planung und den Betrieb von Fotovoltaikanlagen in Münster, voran-
treiben. Zur Finanzierung mehrerer Photovoltaikproj ekte in Münster sollen Genussrechtsprojekte
entwickelt und am Markt platziert werden.
Für 2011 wird ein praktisch ausgeglichenes Jahreser gebnis mit einem Fehlbetrag von 1 T€ prog-
nostiziert. Ab 2012 wird ein positives Ergebnis für die Gesellschaft erwartet.
Auch zukünftig gilt es, den Markt und die Technolog ien für erneuerbare Energien zu beobachten
und Chancen im Hinblick auf mögliche und attraktive Projekte in Münster bzw. für Münster zu
bewerten und zu akquirieren.
Die technischen Risiken aus dem Betrieb der Anlagen sind durch Versicherungen abgedeckt.
Kaufmännische Risiken sind auf Grundlage der im Ges etz „Erneuerbare Energien“ geregelten
Vergütung der Stromproduktion nicht abzusehen.
Beteiligungsbericht 2010 smart OPTIMO GmbH & Co. K G
137
4.22 smart OPTIMO GmbH & Co. KG
4.22.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
smart OPTIMO GmbH & Co. KG
Goethering 3-5
49074 Osnabrück
Telefon: (05 41) 600 680 - 10
Gründungsjahr: 2008
Kommanditisten: Stammkapitalanteil
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 196.980 49,00
Stadtwerke Osnabrück AG 196.980 49,00
Stadtwerke Bramsche GmbH 4.020 1,00
Stadtwerke Geesthacht GmbH 4.020 1,00
Gesamt 402.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die marktgerechte E rbringung von Dienstleistungen im Be-
reich des Zähler- und Messwesens ausschließlich in den kommunalen Versorgungsgebieten und
den Versorgungssektoren der Gesellschaft sowie die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zur
flächendeckenden Einführung von intelligenten Zählern.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführende Komplementärin:
smart OPTIMO Verwaltungs-GmbH
Geschäftsführung:
Herr Dr. Fritz Wengeler, Osnabrück
Beirat:
Herr Dr. Andreas Hoffknecht (Vorsitzender)
Herr Manfred Hülsmann (stellv. Vorsitzender)
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
Beteiligungsbericht 2010 smart OPTIMO GmbH & Co. K G
138
4.22.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die Branche des Zähl- und Messwesens ist großen Ver änderungen unterworfen. Durch die ge-
setzlichen Bestimmungen der letzten Jahre und dem W illen der Europäischen Union sowie der
Bundesregierung, CO2-Emissionen zu sparen, ergeben sich u. a. neue Anforderungen an Mess-
einrichtungen und Messdienstleistungen. Der Marktan teil am gesamten Zähler- und Messwesen
betrug im Berichtszeitraum nahezu 100 %.
Bezogen auf das zu messende Medium teilt sich der Z ählerbestand der Gesellschaft anhand der
Zählerzahlen wie folgt auf: Strom (rund 58,9 %), Ga s (rund 22,9 %) und Wasser/Wärme (rund
18,2 %) auf. Der Zählerbestand entfällt zu 62,1 % a uf Zähler auf den Standort Münster und zu
37,9 % auf Zähler auf den Standort Osnabrück.
Ingesamt hat die smart OPTIMO GmbH & Co. KG in 2010 Investitionen in Höhe von rund
1,44 Mio. € vorgenommen.
Der Gesamtumsatz betrug für das Jahr 2010 rund 11.3 17 T€. Von den Gesamtumsätzen aus
Messstellenbetrieb, Messdienstleistungen sowie Dien stleistungen im Bereich Vertrieb entfallen
73,0 % auf Umsätze mit der Stadtwerke Münster GmbH; der Anteil der Stadtwerke Osnabrück
AG beträgt 26,0 %. Die restlichen Anteile in Höhe von 1,0 % entfallen auf das Neugeschäft Müns-
ter/Osnabrück (0,6 %), auf den Umsatz mit den Stadt werken Bramsche GmbH (0,04 %) und auf
Umsätze mit den Stadtwerken Geesthacht GmbH (0,26 %).
Nach Steuern verbleibt ein Jahresüberschuss in Höhe von rund 1.646 T€.
Im Jahresdurchschnitt 2010 wurden 70 Mitarbeiter be schäftigt, davon 12 gewerbliche Mitarbeiter
und 58 Angestellte.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2010 smart OPTIMO GmbH & Co. K G
139
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € € %
Immaterielle
Vermögensgegenstände 0 0,0 267.148 3,1 294.065 2,7
Sachanlagen 0 0,0 3.505.687 40,2 3.874.415 35,3
=Anlagevermögen 0 0,0 3.772.835 43,3 4.168.480 38,0
Forderungen/ Sonstige
Vermögensgegenstände 0 0,0 1.766.653 20,3 984.455 9,0
Flüssige Mittel 399.996 100,0 3.149.359 36,2 5.799.055 52 ,8
= Umlaufvermögen 399.996 100,0 4.916.012 56,4 6.783.509 61,8
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 0 0,0 4.209 0,0
Nicht durch Vermögenseinlage
gedeckte Entnahme des
Kommandisten 0 0,0 21.827 0,3 21.827 0,2
Aktiva 399.996 100,0 8.710.674 100,0 10.978.025 100,0
Kapitalanteile 400.000 100,0 402.000 4,6 402.000 3,7
Rücklagen 0 0,0 3.666.847 42,1 4.741.802 43,2
Verlustvortrag 0 0,0 4.637 0,1 0 0,0
Jahresergebnis -4.637 -1,2 1.079.593 12,4 1.645.774 15,0
=Eigenkapital 395.363 98,8 5.143.802 59,1 6.789.576 61,8
Rückstellungen 4.633 1,2 2.003.425 23,0 2.702.152 24,6
Verbindlichkeiten 0 0,0 1.563.446 17,9 1.486.297 13,5
Passiva 399.996 100,0 8.710.674 100,0 10.978.025 100,0
2009 2008 2010
Ertragslage im 3-Jahresvergleich
Jahr 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € €
Umsatzerlöse 0 11.109.028 11.317.206
Sonstige betriebliche Erträge 0 58.613 205.155
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 938 28.482
Erträge 0 11.168.579 11.550.843
Materialaufwand 0 4.879.752 3.247.080
Personalaufwand 0 2.357.992 3.701.873
Abschreibungen 0 975.385 950.697
Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.637 1.630.762 1.6 05.260
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 56.115
Aufwendungen 4.637 9.843.891 9.561.025
Erträge 0 11.168.579 11.550.843
Aufwendungen 4.637 9.843.891 9.561.025
außerordentliche Aufwendungen 0 0 39.677
Steuern 0 245.096 304.367
Jahresergebnis -4.637 1.079.593 1.645.774
Beteiligungsbericht 2010 smart OPTIMO GmbH & Co. K G
140
4.22.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Die smart OPTIMO GmbH & Co. KG sieht für sich auf d em Markt für Zähler- und Messwesen
sehr gute Chancen für eine positive Entwicklung des Unternehmens. In den nächsten zwei Jah-
ren wird von einem positiven Jahresergebnis ausgegangen.
Um auf Risiken des Marktes schnell und angemessen r eagieren zu können, hat die Gesellschaft
damit begonnen, ein Risikomanagementsystem einzurichten.
Die smart OPTIMO GmbH & Co. KG geht davon aus, dass das kommende Geschäftsjahr geprägt
wird von zwei Haupteinflussfaktoren. Neben den oben bereits erwähnten Entwicklungen im Be-
reich der neuen Zählertechnologie wird es darum geh en, dem Altgeschäft, welches geprägt ist
durch die Anreizregulierung, optimal zu begegnen.
Beteiligungsbericht 2010 smart OPTIMO Verwaltungs- GmbH
141
4.23 smart OPTIMO Verwaltungs-GmbH
4.23.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
smart OPTIMO Verwaltungs-GmbH
Alte Poststraße 9
49074 Osnabrück
Telefon: (05 41) 600 680 - 10
Gründungsjahr: 2008
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Stadtwerke Münster GmbH 12.500 50,00
Stadtwerke Osnabrück AG 12.500 50,00
Gesamt 25.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die marktgerechte E rbringung von Dienstleistungen im Be-
reich des Stadtwerke-eigenen Zähler- und Messwesens ausschließlich in den kommunalen Ver-
sorgungsgebieten und den Versorgungssektoren der Ge sellschafter und die Beteiligung als per-
sönlich haftende und geschäftsführende Gesellschaft erin an der smartOPTIMO GmbH & Co. KG
sowie die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zur f lächendeckenden Einführung von intelli-
genten Zählern.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Dr. Fritz Wengeler
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
4.23.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die Branche des Zähl- und Messwesens ist großen Ver änderungen unterworfen. Durch die ge-
setzlichen Bestimmungen der letzten Jahre und dem W illen der Europäischen Union sowie der
Bundesregierung, CO2-Emissionen zu sparen, ergeben sich u. a. neue Anforderungen an Mess-
einrichtungen und Messdienstleistungen. Im Bereich Dienstleistungen für das Zähler- und Mess-
wesen erbringt die smart OPTIMO Verwaltungs-GmbH Le istungen für die smart OPTIMO GmbH
& Co. KG.
Der Jahresüberschuss für 2010 beträgt 4.976,48 €. D ie Anzahl der durchschnittlich Beschäftigten
für das Geschäftsjahr 2010 betrug wie im Vorjahr 4,75 Mitarbeiter.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2010 smart OPTIMO Verwaltungs- GmbH
142
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € %
Forderungen/ Sonstige
Vermögensgegenstände 15.395 42,0 95.636 92,4 4.910 5,4
Flüssige Mittel 21.260 58,0 7.895 7,6 86.382 94,6
=Umlaufvermögen 36.655 100,0 103.531 100,0 91.292 100,0
Aktiva 36.655 100,0 103.531 100,0 91.292 100,0
Gezeichnetes Kapital 25.000 68,2 25.000 24,1 25.000 27,4
Gewinnvortrag 50 0,1 409 0,4 1.722 1,9
Jahresergebnis 359 1,0 1.313 1,3 4.976 5,5
=Eigenkapital 25.409 69,3 26.722 25,8 31.698 34,7
Rückstellungen 8.148 22,2 56.433 54,5 52.968 58,0
Verbindlichkeiten 3.099 8,5 20.377 19,7 6.626 7,3
Passiva 36.655 100,0 103.531 100,0 91.292 100,0
2009 2008 2010
Ertragslage im 3-Jahresvergleich
Jahr 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € €
Umsatzerlöse 38.221 31.312 8.435
Sonstige betriebliche Erträge 122 166.532 181.253
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 344 23 0
Erträge 38.687 197.868 189.688
Personalaufwand 24.044 178.843 165.287
Sonstige betriebliche Aufwendungen 14.128 17.375 17.49 6
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 13
Aufwendungen 38.172 196.218 182.796
Erträge 38.687 197.868 189.688
Aufwendungen 38.172 196.218 182.796
Steuern 156 337 1.916
Jahresergebnis 359 1.313 4.976
4.23.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Die smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH sieht für die nächsten zwei Jahre ein positives Ergebnis.
Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind auf absehbare Zeit nicht ge-
geben.
Beteiligungsbericht 2010 Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG
143
4.24 Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG
4.24.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG
Huyssenallee 2
45128 Essen
Telefon: (02 01) 12 - 27421
Gründungsjahr: 2008
Kommanditisten: Kommanditanteil
in T€ in %
RWE Power AG 38.562 77,11
Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH 2.778 5,56
GEKKO Vorschaltgesellschaft mbH & Co. KG 2.680 5,36
Stadtwerke Bochum GmbH 1.079 2,16
Stadtwerke Münster GmbH 981 1,96
Stadtwerke Hamm GmbH 817 1,63
Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG 686 1,37
Niederrheinische Versorgung und Verkehr AG 490 0,98
Stadtwerke Troisdorf GmbH 425 0,85
Stadtwerke Herne AG 392 0,78
SWT Stadtwerke Trier Versorgungs-GmbH 327 0,65
Energie Nordeifel GmbH & Co. KG 163 0,33
Energieversorgung Limburg GmbH 163 0,33
Stadtwerke Coesfeld GmbH 163 0,33
Stadtwerke Emmerich GmbH 163 0,33
Energieversorgung Beckum GmbH & Co. KG 98 0,20
Stadtwerke Attendorn GmbH 33 0,07
Gesamt 50.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand der Gesellschaft ist der Bau und der Bet rieb des Gemeinschaftskraftwerks, die dafür
notwendige Projektentwicklung sowie die Erbringung standortbezogener Dienstleistungen für Drit-
te.
Beteiligungsbericht 2010 Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG
144
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführende Komplementärin:
Steinkohlendoppelblock Verwaltungs- GmbH, Essen
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
4.24.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Im Jahr 2010 stand neben der Demontage und Neuerric htung der Kesselgerüste für die Blöcke
D + E insbesondere auch die Fertigstellung der Gebä ude im Mittelpunkt der Arbeiten. Auch der
Innenausbau im Wasserzentrum, im Maschinenhaus sowi e in den Zwischengebäuden war ein
weiterer Schwerpunkt der Arbeiten.
Auf der Grundlage des zwischen der Gesellschaft und seinen Kommanditisten geschlossenen
Gesellschafterdarlehensvertrages wurden für 2010 in sgesamt 15 Teilbeträge in Höhe von rund
320 Mio. € an Gesellschafterdarlehen abgerufen.
Die Bilanzsumme stieg von 1.119 Mio. € im Vorjahr auf 1.418 Mio. € infolge des Kraftwerkbaus.
Es wurde ein Fehlbetrag von 96.807 T€ erwirtschafte t (Vorjahr: 55.481 T€), welcher gemäß den
vertraglichen Regelungen durch die Gesellschafter m it 97.000 T€ ausgeglichen wurde. Nach die-
ser Ausgleichszahlung ergibt sich ein Jahresüberschuss von 193 T€.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Ge sellschaft. Die Erfüllung des öffentlichen
Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhand der wirtschaftlichen Unternehmensdaten ersichtlich.
Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position T€ % T€ % T€ %
Sachanlagen 466.557 84,9 1.034.124 92,4 1.378.648 97,2
=A nlagevermögen 466.557 84,9 1.034.124 92,4 1.378.648 97,2
Forderungen/ Sonstige
Vermögensgegenstände 11.542 2,1 7.884 0,7 10.001 0,7
Wertpapiere 49.003 8,9 0 0,0 0 0,0
Flüssige Mittel 21.550 3,9 76.193 6,8 28.690 2,0
=Umlaufvermögen 82.095 14,9 84.077 7,5 38.691 2,7
Rechnungsabgrenzungsposten 944 0,2 726 0,1 1.151 0,1
Aktiva 549.596 100,0 1.118.927 100,0 1.418.490 100,0
Kapitalanteile der Kommanditisten 50.000 9,1 50.000 4,5 50.000 3,5
Gewinn- /Verlustvortrag 0 0,0 157 0,0 0 0,0
Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss 157 0,0 -157 0,0 193 0, 0
=Eigenkapital 50.157 9,1 50.000 4,5 50.193 3,5
Rückstellungen 16 0,0 17 0,0 17 0,0
Verbindlichkeiten 499.423 90,9 1.068.910 95,5 1.368.280 9 6,5
Passiva 549.596 100,0 1.118.927 100,0 1.418.490 100,0
2008 2009 2010
Beteiligungsbericht 2010 Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG
145
Ertragslage im 3-Jahresvergleich
Jahr 2008 2009 2010
GuV -Positionen T € T € T €
Umsatzerlöse 0 0 193
Erträge 0 0 193
Materialaufwand -2.032 -3.694 -14.406
Abschreibungen -2.514 -5.555 -8.997
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.045 -2.945 -3.18 1
Aufwendungen -6.591 -12.194 -26.584
Finanzergebnis -14.060 -43.287 -70.416
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -20.651 -55.481 -96.807
Erträge aus Verlustübernahme 20.808 55.324 97.000
Jahresergebnis 157 -157 193
4.24.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Im Geschäftsjahr 2011 wird die Errichtung des Kraft werks weiter voranschreiten und im Mittel-
punkt der Gesellschaft stehen. Die Inbetriebsetzung smaßnahmen werden auch in 2011 weiter
forciert werden.
Die anfallenden Verluste in der Errichtungsphase de r Doppelblockanlage sind jährlich durch die
Kommanditisten auszugleichen.
Beteiligungsbericht 2010 Green GECCO Beteiligungsg esellschaft mbH & Co. KG
146
4.25 Green GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG
4.25.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
Green GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG
Poststraße 105
53840 Troisdorf
Telefon: (0 22 41) 888 - 0
Gründungsjahr: 2010
Gesellschafter-Kommanditisten: Kapitalanteile
in € in %
Stadtwerke Osnabrück AG 3.065,00 12,26
Stadtwerke Duisburg AG 2.427,50 9,71
Stadtwerke Münster GmbH 2.357,50 9,43
EWV Energie- und Wasserversorgung GmbH, Stolberg 2. 002,50 8,01
Stadtwerke Troisdorf 1.650,00 6,60
EWR GmbH 1.612,50 6,45
Stadtwerke Iserlohn GmbH 1.227,50 4,91
Stadtwerke Düren GmbH 1.225,00 4,90
Stadtwerke Detmold GmbH 1.120,00 4,48
Stadtwerke Willich 1.022,50 4,09
Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH 942,5 0 3,77
Stadtwerke Hamm GmbH 942,50 3,77
SWK Energie GmbH 942,50 3,77
Energie Wasser Niederrhein GmbH -ENNI- 942,50 3,77
Energie Nordeifel GmbH & Co. KG 525,00 2,10
Stadtwerke Neuss Energie und Wasser GmbH 470,00 1,88
Stadtwerke Geldern GmbH 447,50 1,79
11 weitere Stadtwerke der Region (Geschäftsanteile je-
weils unter 1 %)
2.085,00 8,34
Gesamt 25.000 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft:
Green GECCO GmbH & Co. KG,
Green GECCO Verwaltungs GmbH
507.000
.
49,00
Beteiligungsbericht 2010 Green GECCO Beteiligungsg esellschaft mbH & Co. KG
147
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist eine mittelbare Bet eiligung der Kommanditisten an gemein-
sam mit Dritten betriebenen Projekten der regenerat iven Energieerzeugung zur Absicherung und
Stärkung der Energieversorgung der Kommanditisten, insbesondere
- die Beteiligung an einem Gemeinschaftsunternehmen , welches sämtliche Aktivitäten
auf dem Gebiet der Erzeugung und Bereitstellung von Energie aus regenerativen
Energieträgern in Deutschland und den weiteren EU-M itgliedstaaten zum Gegenstand
hat, sowie
- die Finanzierung der Beteiligung an Green GECCO G mbH & Co. KG, Essen, auch un-
ter Inanspruchnahme einer Fremdfinanzierung.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Dr.-Ing. Norbert Ohlms
Komplementär:
Green GECCO Beteiligungs-Verwaltungs GmbH, Troisdorf
4.25.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Das Rumpfgeschäftsjahr 2010 war geprägt durch den P rozess der Andienung des ersten Projek-
tes „An Suidhe“, der Projektprüfung und der Realisi erung. Seit Dezember 2010 ist die Green
GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG mittelb ar an der Projektgesellschaft An Suidhe
Wind Farm Limited, UK beteiligt, die einen Onshore-Windpark in Schottland betreibt.
Mit einem Jahresfehlbetrag von 423 T€ hat die Gesel lschaft einen um 67 T€ geringeren Jahres-
verlust erzielt als im Wirtschaftsplan vorgesehen.
Aus einem Devisentermingeschäft zur Absicherung von Währungskursrisiken erzielte die Gesell-
schaft einen Überschuss von 189 T€.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2010 Green GECCO Beteiligungsg esellschaft mbH & Co. KG
148
Bilanzstruktur im ersten Geschäftsjahr
Jahr
Bilanz - Position € %
Finanzanlagen 19.408.463 96,2
=Anlagevermögen 19.408.463 96,2
Forderungen gegen Kommanditisten 657 0,0
Flüssige Mittel 774.183 3,8
=Umlaufvermögen 774.840 3,8
Rechnungsabgrenzungsposten 1.545 0,0
Aktiva 20.184.848 100,0
Kapitalanteile 20.514.960 101,6
Jahresfehlbetrag -423.234 -2,1
=Eigenkapital 20.091.726 99,5
Rückstellungen 37.800 0,2
Verbindlichkeiten 55.322 0,3
Passiva 20.184.848 100,0
2010
Ertragslage im ersten Geschäftsjahr
Jahr 2010
GuV -Positionen €
Umsatzerlöse 5.000
Sonstige betriebliche Erträge 189.255
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.490
Erträge 196.745
Personalaufwand 0
Sonstige betriebliche Aufwendungen 619.979
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0
Aufwendungen 619.979
Erträge 196.745
Aufwendungen 619.979
Steuern 0
Jahresergebnis -423.234
4.25.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Zukünftige Chancen und Risiken sind eng verbunden m it der Finanz- und Ertragslage der Pro-
jektgesellschaft „An Suidhe“, an der die Gesellschaft mittelbar beteiligt ist. Chancen und Risiken
ergeben sich aus dem Wind- bzw. Energiebetrag, der Strompreisentwicklung im UK sowie der
Entwicklung des Britischen Pfunds zum Euro.
Eine weitere Beteiligung der Green GECCO KG erfolgt e bereits im Mai 2011 an dem Windpark
Süderdeich in Schleswig-Holstein.
Der im Wirtschaftsplan 2011 prognostizierte Fehlbet rag liegt bei 650 T€. Von 2012 an erwartet
die Gesellschaft positive Ergebnisse.
Beteiligungsbericht 2010 RVM Verkehrsdienst GmbH
149
5 Die mittelbaren Beteiligungen über die Regionalve rkehr
Münsterland GmbH
5.1 RVM Verkehrsdienst GmbH
5.1.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
RVM Verkehrsdienst GmbH
c/o Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH
Krögerweg 11
48155 Münster
Telefon: (02 51) 62 70-0
Gründungsjahr: 1993
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Regionalverkehr Münsterland GmbH 25.600 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Die RVM-Verkehrsdienst GmbH ist ein Tochterunterneh men der Regionalverkehr Münsterland
GmbH. Gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages ist der Zweck der Gesellschaft der Betrieb von
öffentlichem Personen- und Güterverkehr, ferner die Beteiligung an Unternehmen, die diese
Zwecke fördern.
Organe der Gesellschaft
Die Geschäfts- und Betriebsführung wird von der Wes tfälischen Verkehrsgesellschaft mbH,
Münster (WVG) wahrgenommen, die ihrerseits im Rahmen ihrer gesellschaftsrechtlichen Aufgabe
die Förderung und Verbesserung der Verkehrsverhältn isse in den in ihrem Einzugsgebiet liegen-
den Verkehrsräumen sowie die Koordinierung und Rati onalisierung der angeschlossenen Ver-
kehrsbetriebe verfolgt.
Geschäftsführung:
Herr Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Andre Pieperjohanns, Wildeshausen (seit 01.07.2010)
Herr Dipl.-Geograph Werner Linnenbrink, Münster (seit 15.07.2010)
Herr Dr.-Ing. Eberhard Christ, Münster (bis 30.06.2010)
Herr Dipl.-Kfm. Dieter Eichner, Emsdetten (bis 30.06.2010)
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der Regionalverkehr Münsterland GmbH
Beteiligungsbericht 2010 RVM Verkehrsdienst GmbH
150
5.1.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die Aktivitäten des Unternehmens als reine Serviceg esellschaft beschränken sich auf Personal-
gestellungen für die Muttergesellschaft. Die Leistu ngen werden gegenüber der RVM zu den um
die sonstigen Erträge geminderten Selbstkosten abge rechnet, so dass das Jahresergebnis aus-
geglichen ist.
Die Bilanzsumme von 219 T€ ergibt sich im Wesentlic hen aus dem Verrechnungsverkehr mit der
Muttergesellschaft, die auch die Liquidität des Unt ernehmens durch unverzinsliche Kassenkredite
sichert. Zum Ende des Berichtsjahres beschäftigte d ie Gesellschaft 62 Mitarbeiter, davon 17 Teil-
zeitkräfte.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
Anlagevermögen 0 0,0 1.841 0,6 3.681 1,0 3.068 1,4
Vorräte 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Forderungen / sonst. 0,0
Vermögensgegenstände 294.863 98,3 286.415 98,9 359.896 97 ,9 212.171 97,0
Flüssige Mittel 1.793 0,6 1.270 0,4 3.963 1,1 3.442 1,6
=Umlaufvermögen 296.656 98,9 287.686 99,4 363.859 99,0 215.613 98,6
Rechnungsabgrenzungsposten 3.335 1,1 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Aktiva 299.991 100,0 289.526 100,0 367.540 100,0 218.680 10 0,0
Gezeichnetes Kapital 25.600 8,5 25.600 8,8 25.600 7,0 25.6 00 11,7
Rückstellungen 218.673 72,9 229.356 79,2 321.222 87,4 168. 713 77,2
Verbindlichkeiten 55.718 18,6 34.570 11,9 20.718 5,6 24.36 7 11,1
Passiva 299.991 100,0 289.526 100,0 367.540 100,0 218.680 1 00,0
2010 2009 2007 2008
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 1.899.047 2.153.165 2.826.493 2.828.292
Sonstige betriebliche Erträge 6.514 17.389 25.621 58.44 9
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 25 19 27 39
Erträge 1.905.586 2.170.573 2.852.141 2.886.780
Materialaufwand 0 0 0 0
Personalaufwand 1.869.683 2.128.380 2.788.419 2.816.820
Abschreibungen 0 0 0 0
Sonstige betriebliche Aufwendungen 35.884 42.170 63.72 0 65.875
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 18 23 2 2.313
A ufwendungen 1.905.586 2.170.573 2.852.141 2.885.007
Erträge 1.905.586 2.170.573 2.852.141 2.886.780
Aufwendungen 1.905.586 2.170.573 2.852.141 2.885.007
außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 1.773
Jahresergebnis 0 0 0 0
Beteiligungsbericht 2010 RVM Verkehrsdienst GmbH
151
5.1.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Besondere Risiken werden von der Geschäftsführung nicht gesehen.
Geringfügig ausweiten wird sich die Geschäftstätigk eit entsprechend der Fluktuation von Fahr-
dienstmitarbeitern bei der Muttergesellschaft. Es w ird auf Grund der kostendeckenden Verrech-
nung weiterhin von einem ausgeglichenen Ergebnis ausgegangen.
Beteiligungsbericht 2010 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH
152
5.2 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH
5.2.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
Verkehrsbetrieb Kipp GmbH
Münsterstraße 58 a
48525 Lengerich
Telefon: (0 54 81) 84 75 57-0
Gründungsjahr: 2009
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Regionalverkehr Münsterland GmbH 25.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung und V erbesserung des öffentlichen Verkehrs
im Sinne des § 107 Abs. 1 GO NRW in den Kreisen Bor ken, Coesfeld, Steinfurt, Warendorf und
in der Stadt Münster einschließlich grenzüberschrei tender Verkehre in benachbarte Verkehrbe-
triebe, insbesondere durch Einrichtung und Betrieb von Linien- und Freistellungsverkehren, sowie
die Förderung und Verbesserung von Güterverkehr auf Schiene und Straße, ferner die Beteili-
gung an Unternehmungen, die diese Zwecke fördern.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr André Pieperjohanns, Wildeshausen (ab 01.08.2010)
Herr Werner Linnenbrink, Münster (ab 01.08.2010)
Herr Hans-Dieter Kipp, Lengerich (bis 31.07.2010)
5.2.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Das Geschäftsjahr 2010 war durch die Übernahme durc h die RVM GmbH Ende Juli 2010 und
dem darauffolgenden Beginn ihrer operativen Tätigke it als Unternehmen des öffentlichen Perso-
nennahverkehrs geprägt.
Im Zeitraum August bis Dezember 2010 erzielte die V erkehrsbetrieb Kipp GmbH Gesamtumsätze
in Höhe von 683 T€. Durch gestiegene Treibstoffprei se wirkten sich die Kosten der Fahrleistung
negativ aus.
Es wird ein Jahresfehlbetrag von 98 T€ ausgewiesen . Dieser wird aufgrund des ab 01.08.2010
geltenden Ergebnisabführungsvertrages weitestgehend von der RVM GmbH übernommen.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2010 Verkehrsbetrieb Kipp GmbH
153
Bilanzstruktur im ersten Geschäftsjahr
Jahr
Bilanz - Position € %
immaterielle
Vermögensgegenstände 590 0,0
Sachanlagen 1.151.936 83,9
=Anlagevermögen 1.152.526 83,9
Vorräte 34.461 2,5
Forderungen / sonst.
Vermögensgegenstände 165.499 12,1
Flüssige Mittel 55.210 4,0
=Umlaufvermögen 220.709 16,1
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0
Aktiva 1.373.235 100,0
Gezeichnetes Kapital 25.000 1,8
nicht eingeforderte ausstehende
Einlage aus das gezeichnete Kapital 12.500 0,9
Verlustvortrag -1.313 -0,1
Jahresfehlbetrag -2.667 -0,2
=Eigenkapital 8.519 0,6
Rückstellungen 45.196 3,3
Verbindlichkeiten 1.319.520 96,1
Passiva 1.373.235 100,0
2010
Ertragslage im ersten Geschäftsjahr
Jahr 2010
GuV -Positionen €
Umsatzerlöse 683.368
Sonstige betriebliche Erträge 20.380
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0
Erträge aus Verlustübernahme 98.362
Erträge 802.110
Materialaufwand 266.017
Personalaufwand 348.808
Abschreibungen 94.601
Sonstige betriebliche Aufwendungen 85.697
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.471
Aufwendungen 803.593
Erträge 802.110
Aufwendungen 803.593
Steuern 1.184
Jahresergebnis -2.667
5.2.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Für die Einschätzung der Stabilität der Auftragsbez iehungen zur RVM GmbH muss der Ausgang
des derzeitigen Rechtstreits um den Öffentlichen Di enstleistungsauftrag der RVM betrachtet wer-
den. Bei einem Scheitern der Direktvergabe an die R VM GmbH wäre die Geschäftsgrundlage der
Aufträge gefährdet. Bei erfolgreicher Durchsetzung hingegen kann von einer sicheren Auftragsla-
ge ausgegangen werden.
Bestandsgefährdende Risiken werden von der Geschäft sführung nicht gesehen. Bei der Progno-
se für das Geschäftsjahr 2011 wird von einem gering fügig positiven Jahresergebnis ausgegan-
gen.
Beteiligungsbericht 2010 Westfälische Verkehrsgese llschaft mbH
154
5.3 Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH
5.3.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH
Krögerweg 11
48155 Münster
Telefon: (02 51) 62 70-0
Gründungsjahr: 1969
Gesellschafter zum 01.01.2011: Stammkapitalanteil
in € in %
Regionalverkehr Münsterland GmbH 1.043.980 47,14
Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH 632.710 28,57
Verkehrsgesellschaft Kreis Unna GmbH 316.360 14,29
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH 221.450 10,00
Gesamt 2.214.500 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft in 2010:
Regionalverkehr Münsterland GmbH 2.236.360 29,16
Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH 1.588.630 25,78
Verkehrsgesellschaft Kreis Unna mbH 966.990 25,08
Beka 600 -
Durch eine in 2010 in mehreren Schritten stattgefun dene Umstrukturierung der Regionalverkehr
Münsterland GmbH, wird diese sowohl unter den Gesel lschaftern als auch unter den Beteiligun-
gen aufgeführt. In der angegebenen Zielstruktur zum 01.01.2011 sind die Regionalgesellschaften
Regionalverkehr Münsterland GmbH, Regionalverkehr R uhr-Lippe GmbH, Verkehrsgesellschaft
Kreis Unna GmbH und Westfälische Landes-Eisenbahn G mbH alleinige Gesellschafter der West-
fälischen Verkehrsgesellschaft mbH.
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung und V erbesserung des öffentlichen Verkehrs
im Sinne des § 107 Abs. 1 GO NRW in den Verkehrsgeb ieten der Gesellschafter sowie die Koor-
dinierung und Rationalisierung der operativ tätigen Verkehrsunternehmen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Andre Pieperjohanns, Wildeshausen (seit 01.07.2010)
Herr Dipl.-Geograph Werner Linnenbrink, Münster (seit 15.07.2010)
Herr Dr.-Ing. Eberhard Christ, Münster (bis 30.06.2010)
Herr Dipl.-Kfm. Dieter Eichner, Emsdetten (bis 30.06.2010)
Beteiligungsbericht 2010 Westfälische Verkehrsgese llschaft mbH
155
Aufsichtsrat:
Herr Dr. Fritz Baur (Vorsitzender, bis 31.10.2010)
Herr Michael Makiolla (stellv. Vorsitzender)
Herr Thomas Rissiek (2. stellv. Vorsitzender, ab 18.05.2010)
Herr Klaus Evels (bis 18.05.2010)
Herr Joachim L. Gilbeau
Herr Friedrich Gnerlich
Herr Anton Grüne
Herr Roland Henrichs (ab 18.05.2010)
Herr Heinz Horstmann
Frau Eva Irrgang (bis 18.05.2010)
Herr Wilhelm Jasperneite (ab 18.05.2010)
Herr Matthias Löb (ab 01.11.2010)
Herr Dirk Lönnecke (ab 18.05.2010)
Herr Franz Niederau
Herr Dieter Nolte (bis 18.05.2010)
Herr Dr. Hermann Paßlick
Frau Eva Steininger-Bludau
Herr Winfried Stork
Herr Franz-Josef Teuber
Herr Klaus Trifan (bis 18.05.2010)
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter der Westfälischen Verkehrsgesellschaft mbH
5.3.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Die betreuten Verkehrsunternehmen leisten der Westf älischen Verkehrsgesellschaft mbH durch
eine Umlage Aufwendungsersatz für die der Gesellsch aft im Rahmen der Geschäfts- und Be-
triebsführungstätigkeit entstehenden Aufwendungen a bzüglich Erträge, so dass die Gesellschaft
regelmäßig ein ausgeglichenes Jahresergebnis ausweist.
Die Umsatzerlöse, die aus der Betriebs- und Geschäf tsführungsumlage bestehen, betragen
4,3 Mio. €. Die Bilanzsumme verringerte sich in 2010 um 3.640 T€ auf 14.095 T€.
Im Jahr 2010 waren durchschnittlich 58 Angestellte beschäftigt.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2010 Westfälische Verkehrsgese llschaft mbH
156
Bilanzstruktur im 2-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € %
Immaterielle Vermögensgegenstände 91.000 0,5 137.456 1, 0
Sachanlagen 1.905.000 10,7 1.883.813 13,4
Finanzanlagen 4.690.000 26,4 6.303 0,0
=A nlagevermögen 6.686.000 37,7 2.027.572 14,4
Vorräte 0 0,0 0 0,0
Forderungen / sonst.
Vermögensgegenstände 11.024.000 62,2 6.141.205 43,6
Flüssige Mittel 17.000 0,1 5.920.192 42,0
=Umlaufvermögen 11.041.000 62,3 12.061.397 85,6
Rechnungsabgrenzungsposten 8.000 0,0 5.861 0,0
Aktiva 17.735.000 100,0 14.094.830 100,0
Gezeichnetes Kapital 2.214.000 12,5 2.214.500 15,7
Kapitalrücklage 4.676.000 26,4 0 0,0
=Eigenkapital 6.890.000 38,8 2.214.500 15,7
Rückstellungen 2.773.000 15,6 2.931.472 20,8
Verbindlichkeiten 8.064.000 45,5 8.943.012 63,4
Rechnungsabgrenzungsposten 8.000 0,0 5.846 0,0
Passiva 17.735.000 100,0 14.094.830 100,0
2010 2009
Ertragslage im 2-Jahresvergleich
Jahr 2009 2010
GuV -Positionen € €
Umsatzerlöse 3.901.000 4.327.722
Sonstige betriebliche Erträge 2.275.000 2.292.819
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 549.000 205.861
Erträge aus Beteiligungen 0 30
Erträge 6.725.000 6.826.431
Materialaufwand 0 0
Personalaufwand 4.255.000 4.059.663
Abschreibungen 120.000 160.124
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.908.000 2.145.76 8
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 434.000 332.048
Aufwendungen 6.717.000 6.697.603
Erträge 6.725.000 6.826.431
Aufwendungen 6.717.000 6.697.603
außerordentliche Aufwendungen 0 120.746
Steuern 8.000 8.082
Jahresergebnis 0 0
5.3.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Bei rechtssicherer Umsetzung der 2010 beschlossenen Direktvergaben bei allen drei ÖPNV-
Unternehmen der WVG-Gruppe ist die Grundlage für de n Hauptzweck der WVG bis 2020 gesi-
chert. Als strukturelles Problem zeichnet sich die demografische Entwicklung im Bedienungsge-
biet ab, die zu bedeutenden Verringerungen und Verä nderungen der heutigen Schülerströme
führen wird, mit möglicherweise deutlichen Auswirku ngen auf das wichtige Geschäftsfeld „Ausbil-
dungsverkehr“.
Beteiligungsbericht 2010 Technologieförderung Müns ter GmbH
157
6 Die mittelbaren Beteiligungen über die Wirtschaft sförde-
rung Münster GmbH
6.1 Technologieförderung Münster GmbH
6.1.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
Technologieförderung Münster GmbH
Mendelstraße 11
48149 Münster
Telefon: (02 51) 9 80 11 04
Gründungsjahr: 1985
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Wirtschaftsförderung Münster 4.086.000 93,99
Sparkasse Münsterland Ost 256.000 5,89
Westfälische Wilhelms-Universität Münster 5.000 0,12
Gesamt 4.347.000 100,00
Beteiligungen der Gesellschaft: Stammkapitalanteil
in € in %
CeNTech GmbH 395.000 79,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung von Innovationen und Technologietransfer.
Hierzu gehört insbesondere der Betrieb eines Technologiehofes und eines Biotechnologiezent-
rums in Münster. Darüber hinaus werden bei der Technologieförderung Münster GmbH die
Clusteraktivitäten gebündelt.
Beteiligungsbericht 2010 Technologieförderung Müns ter GmbH
158
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Dr. Thomas Robbers, Münster
Aufsichtsrat:
Ratsherr Dr. Dietmar Erber (Vorsitzender)
Ratsherr Thomas Fastermann (stellv. Vorsitzender)
Frau Stadtkämmerin Helga Bickeböller
Ratsherr Walter von Göwels
Ratsherr Carsten Peters
Ratsherr Jürgen Reuter
Herr Klaus Richter
Herr Dr. Hubert Sanetra
Herr Dr. Stefan Schwartze
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
6.1.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Das Geschäftsjahr 2010 war insgesamt sehr erfolgrei ch. Durch ein dynamisches Vermietungsge-
schäft stabilisierten sich die Auslastungsquoten im Technologiehof und im Biotechnologiezentrum
auf hohem Niveau. Zum Ende des Geschäftsjahres lag die Auslastungsquote des Technologieho-
fes bei 95 %, die des Biotechnologiezentrums bei 99 % und die des Deilmann-Hauses bei 85 %,
wobei dort ein Mietvertrag geschlossen wurde, der d ie Auslastung ab März 2011 auf 99 % stei-
gen lässt.
Die Erträge aus Vermietung, Nebenkosten, Servicepau schalen und sonstigen Erträgen liegen mit
2.050 T€ um 269 T€ über dem Betrag des Vorjahres. D er Fehlbetrag des Jahres 2010 liegt bei
647 T€ und unterschreitet somit das im Wirtschaftsp lan prognostizierte Defizit um 112 T€. Im
Vergleich zum Vorjahr konnte das Ergebnis um 61 T€ verbessert werden.
Auch in 2010 war die Technologieförderung Münster G mbH an zahlreichen Projekten und Veran-
staltungen beteiligt, mit deren Hilfe die technolog ieorientierten Unternehmen der Stadt Münster
bei ihrer Gründung, ihrem Wachstum oder ihrer Ansiedlung begleitet wurden.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Beteiligungsbericht 2010 Technologieförderung Müns ter GmbH
159
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
Immaterielle Vermögensgegenstände 3.080 0,0 905 0,0 0 0,0 0 0,0
Sachanlagen 11.341.511 76,2 10.519.253 73,8 9.706.481 70, 7 8.862.165 66,9
Finanzanlagen 2.576.090 17,3 2.514.312 17,6 2.489.193 18, 1 3.036.020 22,9
A nlagevermögen 13.920.681 93,5 13.034.470 91,5 12.195.67 4 88,8 11.898.185 89,9
Vorräte 3.400 0,0 4.500 0,0 3.600 0,0 4.200 0,0
Forderungen / sonstige
Vermögensgegenstände 483.797 3,3 706.548 5,0 1.032.543 7, 5 575.154 4,3
Flüssige Mittel 474.640 3,2 500.470 3,5 501.228 3,6 763.43 2 5,8
Umlaufverm ögen 961.836 6,4 1.211.519 8,5 1.537.372 11,2 1. 342.786 10,1
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
A ktiva 14.882.518 100,0 14.245.989 100,0 13.733.046 100,0 13.240.971 100,0
Gezeichnetes Kapital 4.347.000 29,2 4.347.000 30,5 4.347 .000 31,7 4.347.000 32,8
Rücklagen 0 0,0 815.000 5,7 1.009.200 7,3 798.363 6,0
Bilanzgewinn/ -verlust -2.945.902 -19,8 -3.566.703 -25, 0 -3.654.218 -26,6 -2.945.902 -22,2
Eigenkapital 1.401.098 9,4 1.595.297 11,2 1.701.982 12,4 2 .199.460 16,6
Sonderposten f. Investitionszuschüsse 5.566.237 37,4 5 .041.800 35,4 4.517.363 32,9 3.938.633 29,7
Rückstellungen 130.300 0,9 88.000 0,6 149.600 1,1 62.200 0, 5
Verbindlichkeiten 7.780.223 52,3 7.515.516 52,8 7.359.19 0 53,6 7.026.423 53,1
Rechnungsabgrenzungsposten 4.660 0,0 5.375 0,0 4.910 0,0 1 4.255 0,1
Passiva 14.882.518 100,0 14.245.989 100,0 13.733.046 100, 0 13.240.971 100,0
2008 2009 2007 2010
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 1.370.365 1.495.655 1.627.920 1.727.469
Sonstige betriebliche Erträge 98.448 175.843 152.832 32 2.743
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 19.855 28.190 10. 551 16.360
Außerordentliche Erträge 524.437 524.437 524.437 517.88 2
Erträge 2.013.105 2.224.125 2.315.740 2.584.454
M aterialaufwand 0 0 0 0
Personalaufwand 350.134 331.211 342.247 440.862
Abschreibungen 1.129.542 1.086.020 1.053.635 1.089.060
Sonstige betriebliche Aufwendungen 994.141 1.000.422 1 .199.311 1.249.386
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 395.559 380.488 382.0 76 371.891
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 0
A ufwendungen 2.869.376 2.798.140 2.977.269 3.151.199
Erträge 2.013.105 2.224.125 2.315.740 2.584.454
Aufwendungen 2.869.376 2.798.140 2.977.269 3.151.199
Steuern/-Erstattungen 46.786 46.786 46.786 80.777
Jahresergebnis -903.057 -620.800 -708.315 -647.522
Gewinn-/Verlustvortrag -7.362.846 -2.945.902 -2.945.90 2 0
Entnahmen aus der Kapitalrücklage 5.320.000 0 0 647.522
Bilanzgewinn/-verlust -2.945.902 -3.566.703 -3.654.218 0
Beteiligungsbericht 2010 Technologieförderung Müns ter GmbH
160
6.1.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Aufgrund der Empfehlung des Aufsichtsrates, die Aus lastung im Technologiehof auf jahresdurch-
schnittlich 85 % zu senken, werden neue Spielräume zur Bildung neuer innovativer Unternehmen
an den Standort Münster eröffnet. Eine Reduzierung führt aber auch zu rückläufigen Mieteinnah-
men. Demgegenüber wurde für das Biotechnologiezentr um eine Auslastung von 100 % verein-
bart, die 2011 voraussichtlich erreicht werden kann.
Die Geschäftsführung geht für 2011 von einem Jahres fehlbetrag in Höhe von 773 T€ aus; davon
entfallen 265 T€ auf die Beteiligung an der CeNTech GmbH. In den Folgejahren wird mit einer
Reduzierung des Jahresfehlbetrags auf 634 T€ bis zum Jahr 2015 gerechnet.
Beteiligungsbericht 2010 CeNTech GmbH
161
6.2 CeNTech GmbH
6.2.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
CeNTech GmbH
Heisenbergstraße 11
48149 Münster
Telefon (02 51) 5 34 06 - 1 01
Gründungsjahr: 2001
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Technologieförderung Münster GmbH 395.000 79,00
Sparkasse Münsterland Ost 100.000 20,00
Westfälische Wilhelms-Universität Münster 5.000 1,00
Gesamt 500.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Gegenstand des Unternehmens ist der Bau und der Bet rieb des interdisziplinären Zentrums für
Nanotechnologie mit dem besonderen Ziel der Förderu ng des Technologietransfers auf diesem
Gebiet. Im Zusammenhang damit werden auch Dienstlei stungen für Unternehmen, Forschungs-
einrichtungen sowie anderen Institutionen erbracht werden, sofern ein unmittelbarer Zusammen-
hang mit dem Unternehmenszweck besteht. Die Gesells chaft versteht sich als Einrichtung der
Wirtschaftsförderung i. S. v. § 107 Abs. 2 GO NRW.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Dr. Thomas Robbers
Aufsichtsrat:
Ratsherr Dr. Dietmar Erber (Vorsitzender)
Ratsherr Thomas Fastermann (stellv. Vorsitzender)
Frau Stadtkämmerin Helga Bickeböller
Herr Klaus Richter
Herr Dr. Stefan Schwartze
Gesellschafterversammlung:
Vertreter der einzelnen Gesellschafter
Beteiligungsbericht 2010 CeNTech GmbH
162
6.2.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Mit einem Jahresfehlbetrag von 245 T€ schließt die CeNTech GmbH das Geschäftsjahr 2010 ab.
Damit ist dies ein um 15 T€ besseres Ergebnis als i m Wirtschaftsplan prognostiziert. Im Vergleich
zum Vorjahr hat sich das Ergebnis jedoch um 43 T€ v erschlechtert. Dies ist vornehmlich auf zwei
Aspekte zurückzuführen: Zum Einen wird der Fehlbetr ag durch eine Steuernachzahlung in Höhe
von 31 T€ belastet, die Ergebnis der betrieblichen Sonderprüfung im Jahr 2010 gewesen ist; zum
Zweiten führte die Einführung eines Risiko- und Liq uiditätsmanagements zu einem einmaligen
Aufwand in Höhe von 10 T€. Insgesamt hat die CeNTec h GmbH jedoch ihren Konsolidierungs-
kurs fortgesetzt.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
331 0,0 2 0,0 2 0,0 4.246 0,0
Sachanlagevermögen 6.598.117 85,5 6.328.657 84,6 6.072.5 62 82,9 7.811.298 84,4
Anlagevermögen 6.598.447 85,6 6.328.659 84,6 6.072.564 82,9 7.815.544 84,4
Forderungen / sonst.
Vermögensgegenstände 38.420 0,5 96.929 1,3 204.983 2,8 515 .485 5,6
Flüssige Mittel 1.073.458 13,9 1.043.917 14,0 1.042.471 1 4,2 924.260 10,0
Umlaufvermögen 1.111.878 14,4 1.140.846 15,3 1.247.453 17,0 1.439.746 15,6
Rechnungsabgrenzungsposten 2.339 0,0 11.410 0,2 5657,27 0 ,1 2.657 0,0
Aktiva 7.712.664 100,0 7.480.915 100,0 7.325.675 100,0 9.257.947 100,0
Gezeichnetes Kapital 500.000 6,5 500.000 6,7 500.000 6,8 5 00.000 5,4
Kapitalrücklage 2.760.874 35,8 2.930.874 39,2 2.852.673 3 8,9 2.655.783 28,7
Verlustvortrag 1.273.161 16,5 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Jahresfehlbetrag 306.750 4,0 -248.201 -3,3 -201.796 -2,8 0 0,0
Entnahme aus der Kapitalrücklage -1.579.911 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Eigenkapital 3.260.874 42,3 3.182.673 42,6 3.150.877 43,0 3.155.783 34,1
4.142.197 53,7 3.982.177 53,2 3.821.959 52,2 4.921.724 53, 2
Rückstellungen 116.670 1,5 166.490 2,2 163.440 2,2 128.508 1,4
Verbindlichkeiten 135.200 1,8 106.663 1,4 128.262 1,8 992. 315 10,7
Rechnungsabgrenzungsposten 57.723 0,7 42.912 0,6 61.137 0 ,8 59.617 0,6
Passiva 7.712.664 100,0 7.480.915 100,0 7.325.675 100,0 9. 257.947 100,0
2010 2009
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sonderposten für Investitionszuschüsse
2008 2007
Beteiligungsbericht 2010 CeNTech GmbH
163
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 230.314 165.987 155.982 132.834
Sonstige betriebliche Erträge 130.189 239.922 255.444 4 78.647
Sonstige Zinsen/Finanzerträge 26.777 30.164 44.018 9.87 3
Erträge aus Zuschüssen 159.857 160.020 160.218 160.218
Erträge 547.137 596.094 615.661 781.572
Personalaufwand 129.756 138.002 145.238 165.291
Abschreibungen 258.740 257.009 256.251 256.551
Sonstige betriebliche Aufwendungen 463.844 443.882 410 .546 560.118
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 2 23 9.975
Aufwendungen 852.341 838.895 812.058 991.934
Erträge 547.137 596.094 615.661 781.572
Aufwendungen 852.341 838.895 812.058 991.934
Steuern/Erstattungen 1.546 5.399 5.399 34.732
Jahresergebnis -306.750 -248.201 -201.796 -245.094
6.2.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Eine fast vollständige Vermietung des Gebäudes über das komplette Jahr lässt erwarten, dass
die Umsatzerlöse weitgehend stabil bleiben werden. Gleiches gilt für die Einwerbung von För-
dermitteln. Zudem ergeben sich Spielräume bezüglich der Erhöhung der Gesamtleistung bei der
Patentverwertung.
Es ist davon auszugehen, dass der Jahresfehlbetrag für das Jahr 2011 um 20 T€ auf ca. 265 T€
steigen wird. Ursächlich dafür sind die steigenden Betriebsaufwendungen und die eher vorsichtig
kalkulierten Erträge aus Fördermitteln. Für die Fol gejahre werden Jahresfehlbeträge zwischen
290 T€ und 210 T€ avisiert.
Beteiligungsbericht 2010 NBZ – Nano-Bioanalytik-Ze ntrum GmbH
164
6.3 NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH
6.3.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH
Mendelstraße 11
48149 Münster
Gründungsjahr: 2009
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Wirtschaftsförderung Münster GmbH 25.000 100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Die NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH ist im Deze mber 2009 gegründet und am 12. Januar
handelsregisterlich eingetragen worden. Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb
eines Nano-Bioanalytik-Zentrums in Münster zur Ansi edlung und Förderung von kleinen und mit-
telständischen Unternehmen im Umfeld der Nano- und Bioanalytik. Die Gesellschaft ist eine Ein-
richtung der Wirtschaftsförderung im Sinne des § 10 7 Abs. 2 Nr. 3 der Gemeindeordnung Nord-
rhein-Westfalen.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Dr. Thomas Robbers
Gesellschafterversammlung:
Gesellschafterin Wirtschaftsförderung Münster GmbH
Beteiligungsbericht 2010 NBZ – Nano-Bioanalytik-Ze ntrum GmbH
165
6.3.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Das Jahr 2010 ist das erste vollständige Geschäftsj ahr der NBZ GmbH nach Gründung im De-
zember 2009 und der Eintragung ins Handelsregister im Januar 2010.
Den Bewilligungsbescheid zum Bau des Nano-Bioanalytik-Zentrums Münster erhielt die NBZ über
10,2 Mio. € vom Land Nordrhein-Westfalen im Dezembe r 2009. Das Gesamtprojekt umfasst eine
Volumen von 16,1 Mio. € und ist auf einen Förderzei traum von 15 Jahren ausgelegt. Die Stadt
Münster und die Wirtschaftsförderung Münster haben sich mit jeweils 1,5 Mio. € an diesem Pro-
jekt beteiligt.
Das Jahr 2010 war vornehmlich geprägt von den Vorar beiten zur Errichtung des NBZ, insbeson-
dere der Durchführung des Generalplanerwettbewerbs sowie dem VOF-Verhandlungsverfahren.
Die Fertigstellung ist für den Sommer 2013 geplant.
Mit einem Fehlbetrag in Höhe von 30 T€ schließt die NBZ GmbH das erste Geschäftsjahr ab. Es
unterschreitet das prognostizierte Defizit um 145 T €. Ursächlich ist die Aktivierung der Aufwen-
dungen soweit möglich als Herstellungskosten.
Die unter der Rubrik Gegenstand des Unternehmens aufgeführten Unternehmensziele entspre-
chen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Z weck der Gesellschaft. Die Erfüllung des
öffentlichen Zwecks im Geschäftsjahr 2010 ist anhan d der wirtschaftlichen Unternehmensdaten
ersichtlich.
Bilanzstruktur im ersten Geschäftsjahr
Jahr
Bilanz - Position € %
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.386 0,0
Sachanlagevermögen 1.028.403 25,5
Anlagevermögen 1.029.789 25,5
Forderungen / sonst.
Vermögensgegenstände 243.984 6,0
Flüssige Mittel 2.763.280 68,4
Umlaufvermögen 3.007.263 74,5
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0
Aktiva 4.037.053 100,0
Gezeichnetes Kapital 25.000 0,6
Kapitalrücklage 3.000.000 74,3
Verlustvortrag 0 0,0
Jahresfehlbetrag -29.916 -0,7
Entnahme aus der Kapitalrücklage 0 0,0
Eigenkapital 2.995.084 74,2
757.402 18,8
Rückstellungen 271.500 6,7
Verbindlichkeiten 13.066 0,3
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0
Passiva 4.037.053 100,0
Sonderposten für Investitionszuschüsse
2010
Beteiligungsbericht 2010 NBZ – Nano-Bioanalytik-Ze ntrum GmbH
166
Ertragslage im ersten Geschäftsjahr
Jahr 2010
GuV -Positionen
Umsatzerlöse 0
Sonstige betriebliche Erträge 0
Sonstige Zinsen/Finanzerträge 8.775
Erträge aus Zuschüssen 0
Erträge 8.775
Personalaufwand 0
Abschreibungen 0
Sonstige betriebliche Aufwendungen 38.691
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0
Aufwendungen 38.691
Erträge 8.775
Aufwendungen 38.691
Steuern/Erstattungen 0
Jahresergebnis -29.916
6.3.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Bis zur Fertigstellung des NBZ im Sommer 2013 wird die Gesellschaft keine monetären Einnah-
men generieren. Aufwendungen werden soweit möglich in die Herstellungskosten des Gebäudes
einbezogen, sodass die Jahresfehlbeträge in den bei den Folgejahren überschaubar bleiben wer-
den.
Beteiligungsbericht 2010 Wohnungsgesellschaft Groß e Lodden mbH
167
7 Die mittelbaren Beteiligungen über die Wohn + Sta dtbau,
Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH
7.1 Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH
7.1.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH
Steinfurter Staße 60
48149 Münster
Gründungsjahr: 2005
Gesellschafter: Stammkapitalanteil
in € in %
Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt
Münster GmbH
25.000
100,00
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Zweck der Gesellschaft ist die Verbesserung der Woh nraumsituation in dem Wohngebiet
„Osthuesheide“ in Münster. Dies soll insbesondere durch folgende Maßnahmen erreicht werden:
• Instandhaltung und gegebenenfalls Modernisierung v on Wohneinheiten bzw. Gebäuden,
• Wirtschaftlich vertretbare Mieten für Mieter und V ermieter
• Schaffung eines zeitlich längerfristig stabilen Ei gentümer- und Mietermixes
Zu diesem Zweck erwirbt, veräußert, betreut, bewirt schaftet und verwaltet die Gesellschaft
Wohneinheiten in dem Gebiet „Osthuesheide“.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung:
Herr Klemens Nottenkemper
Aufsichtsrat:
Ratsfrau Helga Bennink (Vorsitzende)
Ratsherr Karl-Heinz Winter (stellv. Vorsitzender)
Ratsherr Meik Bolte
Herr Michael Dauskardt
Ratsherr Edgar Drüge
Ratsherr Wolfhard Ediger
Herr Olaf Götze
Herr Hubert Lenich
Herr Thomas Marczinkowski
Ratsherr Jürgen Reuter
Stadtdirektor Hartwig Schultheiß
Ratsfrau Aliye Stracke-Gönül (bis 16.06.2010)
Herr Stefan Wismann (Arbeitnehmervertreter)
Beteiligungsbericht 2010 Wohnungsgesellschaft Groß e Lodden mbH
168
Gesellschafterversammlung:
Gesellschafterin Wohn + Stadtbau Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH
7.1.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Der Bestand von bisher 60 im Eigentum der Gesellsch aft stehenden Eigentumswohnungen wur-
de durch Zukauf von 13 Einheiten auf nunmehr 73 Einheiten erhöht.
Zur Finanzierung des Ankaufs hat die Wohnungsgesell schaft Große Lodden mbH eine Kapitaler-
höhung auf 1.315.000 € durchgeführt und das bestehe nde Darlehen gegenüber der Wohn +
Stadtbau abgelöst.
Im Jahre 2010 hat die Wohnungsgesellschaft Große Lo dden mbH einen Beherrschungs- und
Gewinnabführungsvertrag mit der Wohn + Stadtbau Gmb H abgeschlossen, welcher mit Datum
vom 09.12.2010 im Handelsregister eingetragen wurde.
Das Geschäftsjahr 2010 schließt mit einem negativen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätig-
keit von 70.394,16 € ab, welches aufgrund des o.g. Beherrschungs- und Gewinnabführungsver-
trag von der Wohn + Stadtbau GmbH abgedeckt wird.
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position € % € % € % € %
Sachanlagen 370.238 81,3 875.667 88,9 1.144.559 83,2 1.354 .950 88,1
geleistete Anzahlungen 0 0,0 6.438 0,7 235 0,0 0 0,0
=Anlagevermögen 370.238 81,3 882.105 89,6 1.144.794 83,2 1.354.950 88,1
Unfertige Leistungen 17.600 3,9 45.700 4,6 77.900 5,7 79.50 0 5,2
Forderungen/
sonstige Vermögensgegenstände 67.711 14,9 57.203 5,8 153 .103 11,1 103.930 6,8
Flüssige Mittel 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
=Umlaufvermögen 85.311 18,7 102.903 10,4 231.003 16,8 183.430 11,9
Aktiva 455.549 100,0 985.008 100,0 1.375.797 100,0 1.538.38 0 100,0
Gezeichnetes Kapital 25.000 5,5 25.000 2,5 25.000 1,8 25.0 00 1,6
Kapitalrücklage 0 0,0 0 0,0 200.000 14,5 1.410.357 91,7
Gewinn-/Verlustvortrag 2.239 0,5 2.270 0,2 24.462 1,8 0 0,0
Jahresergebnis 31 0,0 -26.731 -2,7 -80.181 -5,8 0 0,0
=Eigenkapital 27.270 6,0 538 0,1 120.357 8,7 1.435.357 93,3
Rückstellungen 3.335 0,7 3.330 0,3 3.000 0,2 3.000 0,2
Verbindlichkeiten 424.944 93,3 981.140 99,6 1.252.440 91,0 100.023 6,5
Passiva 455.549 100,0 985.008 100,0 1.375.797 100,0 1.538. 380 100,0
2007 2008 2009 2010
Beteiligungsbericht 2010 Wohnungsgesellschaft Groß e Lodden mbH
169
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen € € € €
Umsatzerlöse 70.125 118.501 208.037 250.068
Bestandsveränderung unfertige Leistungen 900 28.100 32 .200 1.600
Sonstige betriebliche Erträge 7.667 9.444 1.727 1.459
Sonstige Zinsen/Finanzerträge 2.673 2.652 144 110
Erträge 81.366 158.697 242.108 253.237
Aufwendungen für Lieferungen und Leistungen 48.502 14 2.810 220.104 246.982
Abschreibungen 4.568 8.768 13.881 16.970
Sonstige betriebliche Aufwendungen 18.006 33.852 52.03 6 32.311
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.521 3 36.310 27.368
Aufwendungen 82.598 185.434 322.330 323.631
Erträge 81.366 158.697 242.108 253.237
Erträge aus Gewinnabführungsvertrag 0 0 0 70.394
Aufwendungen 82.598 185.434 322.330 323.631
Steuern -1.263 -5 41 0
Jahresergebnis 31 -26.731 -80.181 0
Gewinn-/Verlustvortrag 2.239 2.270 -24.462 0
Bilanzgewinn/-verlust 2.270 -24.462 -104.643 0
7.1.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
In 2011 werden die umfassenden Sanierungsmaßnahmen beginnen. Technische und wirtschaftli-
che Konzepte sind vorbereitet. Gleichzeitig ist für 2011 der Erwerb von weiteren Eigentumswoh-
nungen vorgesehen.
Infolge der nur schrittweisen Verbesserung der Verm ietungssituation im Quartier Osthuesheide
wird auch im Folgejahr mit einem negativen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ge-
rechnet.
Beteiligungsbericht 2010 Sparkasse Münsterland Ost
170
8 Sonstiges
8.1 Gewährträgerschaft für die Sparkasse Münsterlan d Ost
8.1.1 Allgemeine Unternehmensdaten für 2010
Sparkasse Münsterland Ost
Hauptstellen:
Münster, Weseler Straße 230
Ahlen, Moltkestraße 38
Oelde, Bahnhofstraße 29
Warendorf, Münsterstraße 21
Fernruf–Sammel-Nr.: (02 51) 5 98 - 0
Gründungsjahr: 1829 (2001)
Gegenstand des Unternehmens / Allgemeines
Die Sparkassen sind Wirtschaftsunternehmen der Geme inden und Gemeindeverbände mit der
Aufgabe, der geld- und kreditwirtschaftlichen Verso rgung der Bevölkerung und der Wirtschaft,
insbesondere innerhalb ihres Geschäftsgebietes, zu dienen.
Die Sparkassen stärken den Wettbewerb im Kreditgewe rbe. Sie fördern den Sparsinn und die
Vermögensbildung sowie das eigenverantwortliche Han deln der Jugend in wirtschaftlichen Ange-
legenheiten. Die Kreditversorgung dient vornehmlich der Kreditausstattung des Mittelstandes so-
wie der wirtschaftlich schwächeren Bevölkerungskrei se (Auszug aus § 3 Sparkassengesetz des
Landes Nordrhein-Westfalen in der Fassung vom 01.01.1995).
Die Sparkasse Münsterland Ost ist nach § 1 Abs. 1 ihrer Satzung in der Fassung vom 01.07.2002
eine mündelsichere, dem gemeinen Nutzen dienende re chtsfähige Anstalt des öffentlichen
Rechts. Sie führt ihre Geschäfte nach kaufmännischen Grundsätzen.
Die Sparkasse ist über den Westfälisch-Lippischen S parkassen- und Giroverband in Münster
dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband e.V. in Berlin angeschlossen.
Gewährträger ist der Sparkassenzweckverband der Sta dt Münster, des Kreises Warendorf sowie
der Städte und Gemeinden Ahlen, Beelen, Drensteinfu rt, Ennigerloh, Everswinkel, Oelde, Ostbe-
vern, Sassenberg, Sendenhorst, Telgte und Warendorf . Der Gewährträger haftet für die Verbind-
lichkeiten der Sparkasse unbeschränkt. Die Gläubige r der Sparkasse können den Gewährträger
nur in Anspruch nehmen, soweit sie aus dem Vermögen der Sparkasse nicht befriedigt werden.
Die Sparkasse Münsterland Ost betreibt neben den Hauptstellen 76 Filialen.
Beteiligungsbericht 2010 Sparkasse Münsterland Ost
171
Organe der Gesellschaft
Verwaltungsrat:
Landrat Dr. Olaf Gericke (Vorsitzender)
Oberbürgermeister Markus Lewe (1. stellv. Vorsitzender)
Herr Norbert Bing (2. stellv. Vorsitzende)
Herr Wolfgang Heuer (3. stellv. Vorsitzender)
Herr Dr. Dietmar Erber
Herr Karl-Wilhelm Hild
Herr Heribert Klas
Frau Carola Möllemann-Appelhoff
Herr Dr. Hans Moormann
Herr Theo Sträßer
Herr Lothar Austermann
Herr Kai Engels
Herr Klaus Oortmann
Herr Dr. Siegfried Rudigkeit (bis 31.10.2010)
Frau Christel Overhaus (ab 01.11.2010)
Herr Günter Sandfort
Beratende Teilnahme:
Bürgermeister Ludger Banken
Bürgermeister Berthold Lülf
Bürgermeister Paul Berlage
Bürgermeister Benedikt Ruhmöller
Bürgermeister Jochen Walter
Vorstand:
Herr Markus Schabel (Vorsitzender)
Herr Heiner Friemann (bis 31.12.2010)
Herr Wolfram Gerling
Herr Klaus Richter
8.1.2 Wirtschaftliche Unternehmensdaten
Im Geschäftsjahr 2010 erhöhte sich die Bilanzsumme um 205,1 Mio. € (2,6 %) auf 8.163,5 Mio. €.
Kreditgeschäft:
Im Kreditgeschäft ist ein Anstieg von 4,5 % (Vorjah r: 2,1 %) zu verzeichnen und liegt damit ober-
halb der Planung. Die Darlehenszusagen belaufen sic h im Jahr 2010 auf 1.238,9 Mio. € (Vorjahr:
1.088,5 Mio. €). Bei Privatpersonen stiegen die For derungen infolge der weiterhin anhaltenden
Nachfrage nach langfristigen Darlehen um 40,7 Mio. € (Vorjahr: 94,8 Mio. €). Das zugesagte Kre-
ditvolumen an private Haushalte weist einen Anstieg von 4,0 % auf 516,0 Mio. € aus. Im Kredit-
geschäft mit Unternehmen und Selbstständigen erhöht e sich das Kreditvolumen infolge der er-
höhten Investitionsbereitschaft um 67,9 Mio. €.
Wertpapiere:
Der Bestand an Wertpapiereigenanlagen verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um 364,5 Mio.
€ auf 1.245,8 Mio. €. Ursächlich dafür war dafür in sbesondere der Rückgang der Schuldver-
schreibungen und anderer festverzinslicher Wertpapi ere in Höhe von 344,8 Mio. €. Der Anteil der
Aktien und anderer nicht festverzinslicher Wertpapi ere reduzierte sich um 19,7 Mio. €. Der Anteil
dieser Position am Bilanzwert der Wertpapiereinlage n reduzierte sich insbesondere aufgrund der
Reduzierung der Bestände an Schuldverschreibungen u nd anderen festverzinslichen Wertpapie-
ren von 39,2 % auf 49,1 %.
Beteiligungsbericht 2010 Sparkasse Münsterland Ost
172
Beteiligungen:
Der Anteilsbesitz der Sparkasse per 31.12.2010 von rund 165,5 Mio. € entfällt mit rund
86,0 Mio. € auf die Beteiligung am Sparkassenverban d Westfalen-Lippe (SVWL), Münster und
mit rund 46,9 Mio. € auf die Erwerbsgesellschaft de r S-Finanzgruppe mbH & Co. KG. Hier wird
das Engagement der Sparkassen-Finanzgruppe im Zusam menhang mit der Landesbank Berlin
Holding AG gebündelt. Gegenüber dem Vorjahr resulti erten aus Abschreibungen und Kapital-
rückzahlungen nur geringe Veränderungen.
Einlagengeschäft:
Für das Geschäftsjahr 2010 konnte das prognostizier te Wachstum bei den Geldanlagen von
2,0 % mit einem tatsächlichen Wachstum von 5,0 % de utlich übertroffen werden. Dabei konnten
2010 innerhalb des Kundengeldvermögens die Kundenwe rtpapierbestände stärker als erwartet
ausgebaut werden. Die Sparkasse verfügt über einen bilanziellen Einlagenbestand von
5.847,8 Mio. €.
Interbankengeschäft:
Die Forderungen an Kreditinstitute erhöhten sich um 424,7 Mio. € bzw. 60,0 % auf 1.132,7 Mio. €.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ve rminderten sich um 171,9 Mio. € auf
1.611,5 Mio. €.
Dienstleistungsgeschäfte:
Eine positive Entwicklung zeigte sich im Dienstleis tungsgeschäft der Sparkasse. Durch die weite-
re Erholung der Kapital- und Aktienmärkte konnten 2 010 Bausparverträge mit einem Vertragsvo-
lumen in Höhe von 142,8 Mio. € abgeschlossen werden . Der Absatzschwerpunkt im Wertpapier-
geschäft lag in 2010 im Bereich der festverzinslich en Wertpapiere. Aktien oder aktienorientierte
Anlagen gewannen wieder an Beliebtheit. Der Absatz von Sach- und Lebensversicherungen über
die S Versicherungs-GmbH konnte in 2010 deutlich ge stärkt werden. Ebenso konnte die Zahl der
Immobilienvermittlungen in 2010 gesteigert werden, sodass auch für die S Immobilien GmbH das
Jahr 2010 sehr erfolgreich war.
Investitionen:
Zur weiteren Verbesserung des Beratungs- und Serviceangebotes wurden in verschiedenen Filia-
len Investitionen vorgenommen.
Beteiligungsbericht 2010 Sparkasse Münsterland Ost
173
Bilanzstruktur im 4-Jahresvergleich
Jahr
Bilanz - Position Tsd. € % Tsd. € % Tsd. € % Tsd.€ %
Barreserve 134.023 1,7 358.014 4,5 295.758 3,7 228.801 2,8
Öffentl. Schuldtitel und Wechsel 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Forderungen 6.348.268 82,0 5.961.317 75,7 5.833.824 73,3 6 .487.394 79,5
Schuldverschreibungen und andere
festverzinsliche Wertpapiere 375.851 4,9 739.781 9,4 979 .038 12,3 634.220 7,8
Aktien und andere nicht
festverzinsliche Wertpapiere 641.278 8,3 601.518 7,6 631 .279 7,9 611.559 7,5
Beteiligungen 150.139 1,9 149.280 1,9 147.014 1,8 145.010 1 ,8
Anteile an verbundenen Unternehmen 18.785 0,2 20.639 0, 3 20.599 0,3 20.599 0,3
Treuhandvermögen 4.195 0,1 3.757 0,0 2.940 0,0 1.879 0,0
0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Immaterielle Anlagewerte 1.401 0,0 1.003 0,0 559 0,0 441 0, 0
Sachanlagen 23.841 0,3 21.477 0,3 19.254 0,2 17.941 0,2
Sonstige Vermögensgegenstände 29.951 0,4 9.859 0,1 17.50 1 0,2 6.627 0,1
Rechnungsabgrenzungsposten 10.956 0,1 12.607 0,2 10.669 0 ,1 9.030 0,1
Aktiva 7.738.688 100,0 7.879.251 100,0 7.958.437 100,0 8.163.502 100,0
1.948.447 25,2 1.675.064 21,3 1.783.365 22,4 1.611.493 19, 7
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 4.641.904 60,0 5.01 6.066 63,7 5.226.836 65,7 5.638.849 69,1
Verbriefte Verbindlichkeiten 513.865 6,6 533.061 6,8 276 .481 3,5 208.941 2,6
Treuhandverbindlichkeiten 4.195 0,1 3.757 0,0 2.940 0,0 1. 879 0,0
Sonstige Verbindlichkeiten 37.359 0,5 36.118 0,5 33.459 0 ,4 33.247 0,4
Rechnungsabgrenzungsposten 14.290 0,2 15.997 0,2 14.868 0 ,2 12.350 0,2
Rückstellungen 109.522 1,4 116.351 1,5 126.085 1,6 135.254 1,7
Sonderposten mit Rücklagenanteil 392 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Nachrangige Verbindlichkeiten 106.180 1,4 106.182 1,3 10 6.182 1,3 104.072 1,3
Genussrechtskapital 0 0,0 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Fonds für allgemeine Bankrisiken 0 0,0 0 0,0 0 0,0 16.000 0 ,2
Eigenkapital 362.534 4,7 376.654 4,8 388.222 4,9 401.415 4, 9
Passiva 7.738.688 100,0 7.879.251 100,0 7.958.437 100,0 8. 163.502 100,0
2010
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
Ausgleichförderungen
gegen öffentliche Hand
2009 2007 2008
Ertragslage im 4-Jahresvergleich
Jahr 2007 2008 2009 2010
GuV -Positionen Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd.€
Zinserträge 338.180 363.540 335.900 325.456
Laufende Erträge aus Aktien, Beteiligungen, Anteilen 39.636 44.591 19.690 24.410
Erträge aus Gewinngemeinschaften,
Gewinn- oder Teilgewinnabführungsverträgen 0 0 0 0
Provisionserträge 54.989 52.202 51.196 53.345
Sonstige betriebliche Erträge 7.978 9.669 10.236 9.780
Erträge aus der Auflösung von
Sonderposten mit Rücklagenanteil 0 392 0 0
Nettoerträge aus Finanzgeschäften 1.007 2.349 1.970 0
Sonstige Zinsen/Finanzerträge 0 0 0 0
Erträge 441.790 472.743 418.992 412.990
Zinsaufwendungen 219.303 230.379 193.627 161.274
Provisionsaufwendungen 5.648 6.251 6.303 6.977
Nettoaufwand aus Finanzgeschäften 0 0 0 186
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 157.736 126.342 124 .380 126.788
Abschreibungen 49.897 60.477 35.501 26.135
Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.549 8.819 19.526 5 .270
Aufwendungen aus Verlustübernahme 39 40 39 39
Einstellung in Sonderposten mit Rücklagenanteil 392 0 0 0
Zuführung zu dem Fonds für allgemeine Bankrisiken 0 0 0 16.000
Aufwendungen 437.564 432.308 379.375 342.669
Erträge 441.790 472.743 418.992 412.990
Außerordentliche Erträge 31.991 0 0 780
Aufwendungen 437.564 432.308 379.375 342.669
Außerordentliche Aufwendungen 21.201 0 0 3.023
Steuern 1.651 26.315 24.518 52.042
Jahresergebnis 13.366 14.120 15.098 16.036
Einstellung in Gewinnrücklagen 2.832 0 0 0
Bilanzgewinn/-verlust 10.534 14.120 15.098 16.036
Beteiligungsbericht 2010 Sparkasse Münsterland Ost
174
Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten
2007 2008 2009 2010
Vollzeitkräfte 1.065 987 958 939
Teilzeit- und Ultimokräfte 384 387 406 420
Auszubildende 109 101 98 107
Insgesamt 1.558 1.475 1.462 1.466
8.1.3 Zukünftige Entwicklung des Unternehmens
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011
Für das Jahr 2011 wird aufgrund der weiter stabilis ierenden Weltwirtschaft von einer moderaten,
gegenüber 2010 verlangsamten Aufwärtsbewegung in de r gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
ausgegangen.
Bei entsprechender Kreditnachfrage wird mit einem W achstum der in der aktiven Betreuung lie-
genden Kreditbestände von 1,5 % gerechnet. Sowohl i m gewerblichen Kreditgeschäft als auch im
Kreditgeschäft mit Privatkunden wird ebenfalls mit einem Wachstum von 1,5 % gerechnet. Bei
langfristigen Kreditgeschäften mit Privatkunden wir d insbesondere im privaten Wohnungsbau
eine positive Entwicklung erwartet. Die Sparquote w ird sich voraussichtlich weiter erhöhen. Dabei
wird für 2010 von einem Wachstum der Kundengeldanla gen (inkl. Wertpapiere) von 2,5 % aus-
gegangen.
Aufgrund der ggf. noch zu erwartenden Auswirkungen der Finanz- und Eurokrise in Verbindung
mit steigenden Geld- und Kapitalmarktzinsen wurde f ür 2011 ein negatives Bewertungsergebnis
im Wertpapiergeschäft in der Planung berücksichtigt . Das Bewertungsergebnis im Kreditgeschäft
ist aufgrund der konjunkturellen Entwicklung nur mi t großen Unsicherheiten zu prognostizieren.
Für 2011 rechnet die Sparkasse aufgrund einer zeitv ersetzten Wirkung mit einem Anstieg des
Bewertungsaufwandes im Kreditgeschäft.
Beteiligungsbericht 2010 Mitgliedschaften
175
8.2 Mitgliedschaften bei eingetragenen Genossenscha ften
8.2.1 Volksbank Münster eG
Neubrückenstraße 66
48143 Münster
Die Stadt Münster hält 4 Anteile zu je 150 €.
In 2010 wurde keine Dividende eingenommen.
8.2.2 Münchener Hypothekenbank eG
Nußbaumstraße 12
80336 München
Die Stadt Münster hält 1 Anteil zu 70 €.
In 2010 wurde keine Dividende eingenommen.
Beteiligungsbericht 2010 Mitgliedschaften
176
8.3 Die sonstigen städtischen Mitgliedschaften
Lfd.
Nr.
Verein / Institution Beitrag p.a.
in €
1. AGFS - Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Städte 2.500,00 €
2. AGOT-NRW (passive Mitgliedschaft) 0,00 €
3. Aldegrever Gesellschaft 125,00 €
4. Altlastensanierungs- und Altlastenaufbereitungsverband NRW (AAV), Hattingen 8.297,52 €
5. Annette-von-Droste-Gesellschaft e. V., Münster 63,00 €
6. AÖW Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e.V. 10.000,00 €
7. Arbeitsgemeinschaft "Stoffspezifische Abfallbehandlung" (ASA), Bardowick 2.500,00 €
8. Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehr Bund 20,45 €
9. Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehr in NW 16,00 €
10. Arbeitsgemeinschaft Deutscher Sportämter, Ratingen 55,00 €
11. Arbeitsgemeinschaft für Erziehungshilfe e. V., Hannover 60,00 €
12. Archiv der Zukunft Netzwerk e.V. 250,00 €
13. ASSITEJ Internationaler Verein Kinder und Jugendlicher 135,00 €
14. Betriebssportverband Münster 507,50 €
15. bioanalytik-muenster 87,00 €
16. Bund Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen, Bochum 943,00 €
17. Bundesgütegemeinschaft Kompost e. V., Köln 3.464,92 €
18. Bundesverband der Alphabetisierung e.V. 150,00 €
19. Bundesverband Deutscher Stiftungen, Berlin (Anteil des Sozialamtes) 357,90 €
20. Bundesverband Museumspädagogik 100,00 €
21. Bundesverband öffentliche Bäder e. V., Essen 470,00 €
22. Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e. V. 750,00 €
23. Bündnis gegen Depression e.V. 2.000,00 €
24. CID-UNESCO Sektion Münster 122,00 €
25. Das Münsterland - Die Gärten und Parks e.V. 500,00 €
26. Deutsche Feuerwehr Sportförderationen 151,25 €
27. Deutsche Fußballroute NRW e.V., Duisburg 500,00 €
28. Deutsche SAP Anwendergruppe e. V. 500,00 €
29. Deutscher Bühnenverein 25.642,00 €
30. Deutscher Juristentag e. V., Bonn 255,65 €
31. Deutscher Museumsbund 110,00 €
32. Deutscher Städtetag 136.390,00 €
33. Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V., Frankfurt 985,95 €
34. Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. - DIJuF 2.422,00 €
35. Deutsches Institut für Urbanistik 19.006,93 €
36. Deutsches Jugendherbergswerk 25,00 €
37. Deutsches Jugendherbergswerk, Detmold 50,00 €
38. Deutsches Volksheimstättenwerk e. V., Düsseldorf 570,00 €
39. Deutsch-Israelische Gesellschaft e. V., Bonn 550,00 €
40. Deutsch-Niederländische Gesellschaft 50,00 €
41. Droste Gesellschaft Münster 30,00 €
42. DWA - Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. 670,00 €
43. Entsorgergemeinschaft der Deutschen Entsorgungswirtschaft e. V., Köln 500,00 €
44. EUREGIO Forum 68.468,75 €
Beteiligungsbericht 2010 Mitgliedschaften
177
45. Europäisches Städtenetzwerk Eurocities 15.820,00 €
46. Europa-Union, Düsseldorf 43,00 €
47. European Garden Heritage Network (EGHN) 125,00 €
48. Fachklinik Hornheide e.V., Münster 5.110,00 €
49. Fachverband der Kommunalkassenverwalter e. V., Köln 50,00 €
50. Fachverband der Standesbeamten Westfalen-Lippe e. V., Hamm 300,00 €
51. Fachverband für Desinfektoren 120,00 €
52. Fördergesellschaft Kunstakademie, Münster 123,39 €
53. Förderverein NRW Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege 1.329,00 €
54. Forschungsgesellschaft für das Straßenwesen e. V., Köln 169,00 €
55. Forum European Energy Award (EEA) 1.000,00 €
56. Freiherr-vom-Stein-Gesellschaft e. V. 51,13 €
57. Freundeskreis des Westf. Landesmuseums für Kunst- und Kulturgeschichte 300,00 €
58. Gesellschaft für Arteriosklerose-Forschung 260,00 €
59. Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V., Münster 260,00 €
60. Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Wilhelms-Universität zu Münster e.V. 900,00 €
61. Güteschutz Kanalbau 155,00 €
62. Hansischer Geschichtsverein 30,00 €
63. Haus Phoenix (VdF) 1.132,00 €
64. Historic Highlights of Germany e. V. 18.100,00 €
65. Historischer Verein von Osnabrück 25,00 €
66. ICOM Deutschland 82,00 €
67. ICOM-Deutschland 82,00 €
68. Innung des Kraftfahrzeuggewerbes (Gastmitgliedschaft) 425,00 €
69. Interessengemeinschaft Nordrhein-Westfälischer Deponiebetreiber über Abfallent-
sorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH 276,43 €
70. International Council for Local Environmental Initiatives 2.250,00 €
71. International Federation of Park and Recreation Administration 195,60 €
72. Internationaler Archivrat 150,00 €
73. Jeunesse Musicals Deutschland e.V. 122,00 €
74. KDN Zweckverband 23.893,63 €
75. Klimabündnis 1.760,00 €
76. Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfachung, Köln 12.612,69 €
77. Kommunaler Arbeitgeberverband NW, Wuppertal 19.065,00 €
78. Kulturpolitische Gesellschaft 123,00 €
79. Landesverband der Volkshochschulen e. V. 8.758,56 €
80. Landesvereinigung für interdisziplinäre Frühförderung, Nordrhein Westfalen e. V. 150,00 €
81. Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft für die Waldflächen 4.557,46 €
82. Max-Planck-Gesellschaft e. V., München 500,00 €
83. Münster Modell e.V. 100,00 €
84. NRW Tourismus e. V. 1.000,00 €
85. Partnerprogramm Governikus 2.356,20 €
86. Reiterverein St. Georg Münster 105,00 €
87. Ring der Abendgymnasien NW 300,00 €
88. Ring der Abendrealschulen NW 100,00 €
89. Sekretariat für kulturelle Zusammenarbeit 17.064,61 €
90. Städtenetzwerk Innenstadt 3.000,00 €
91. Städtetag Nordrhein-Westfalen 136.390,00 €
Beteiligungsbericht 2010 Mitgliedschaften
178
92. Tierschutzverein Münster und Umgegend e. V. 22,00 €
93. UVP-Gesellschaft e. V. 300,00 €
94. VDSt - Verband Deutscher Städtestatistiker 120,00 €
95. Verband der Bibliotheken des Landes NW, Bochum 1.000,00 €
96. Verband der nordrhein-westfälischen Humus und Erdenwirtschaft e. V. 1999 4.202,18 €
97. Verband der Restauratoren e. V. 126,00 €
98. Verband Deutscher Musikschulen e. V., Bonn 2.245,60 €
99. Verband Deutscher Radrennveranstalter e.V., Bad Vilbel 250,00 €
100. Verband Deutscher Sicherheitsingenieure 108,00 €
101. Verband kommunale Abfallwirtschaft und Städtereinigung e. V., Köln 4.176,00 €
102. Verein Creditreform Münster 773,50 €
103. Verein für Geschichte und Altertumskunde 55,00 €
104. Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Münster 55,00 €
105. Verein für jüdische Geschichte und Religion e. V. 260,00 €
106. Verein für Westfälische Kirchengeschichte 30,00 €
107. Verein Münsterland e.V. 191.712,50 €
108. Verein Westf. Verwaltungs-Akademie Münster e. V. 11.774,00 €
109. Verein zur Förderung der Abteilung Münster der Fachhochschule für
öffentliche Verwaltung 153,00 €
110. Vereinigung Westfälischer Museen 30,00 €
111. Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e. V., Köln 80,00 €
112. Verkehrswacht Münster e. V. 20,00 €
113. VITAKO 13.000,00 €
114. Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge 520,00 €
115. Waldbesitzerverband der Gemeinden, Gemeindeverbände und öffentl.-rechtl.
Körperschaften, Arnsberg 101,66 €
116. Westf. Zoologischer Garten e. V., Münster 145,00 €
117. Westfälische Gesellschaft für Genealogie Münster 32,50 €
118. Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung, Münster 32,50 €
119. Westfälische Reit- und Fahrschule e. V., Münster 350,00 €
120. Westfälischer Heimatbund, Münster 76,69 €
121. West-Ost-Forum Münster e.V. 96,00 €
122. Wirtschaftsförderung Münster e.V. 2.000,00 €
123. Wissenschaftliche Buchgesellschaft 11,00 €
Beteiligungsbericht 2010 Mitgliedschaften
179
8.4 Die sonstigen Mitgliedschaften des Oberbürgerme isters
Lfd.
Nr.
Verein/Institution Beitrag p.a.
in €
1. Beirat des Westf. Kunstvereins 0,00 €
2. Deutsch-Niederländische Gesellschaft N.N.
3. Förderverein Fresno e.V. 15,00 €
4. Förderverein Münster-Lublin 25,00 €
5. Förderverein „Neue Wände“ 0,00 €
6. Förderverein Niederlande Zentrum 65,00 €
7. Förderverein Rjasan 10,00 €
8. Gesellschaft der Förderer der Fachhochschule Münst er e.V. 150,00 €
9. Mühlenhof-Freilichtmuseum Münster Verein „De Boc kwindmuel e.V.“ 50,00 €
10. Tierschutzverein N.N.
11. Verein „Freunde für Rishon le Zion“ 50,00 €
12. Verein zur Förderung des Leistungssports in Mün ster 50,00 €
13. Verwaltungsrat der Gesellschaft zur Förderung der Forschung auf dem Gebiet des
Siedlungs- und Wohnungswesens
0,00 €
14. Westfalen-Initiative 25,00 €
15. Westfälischer Reiterverein e.V. 50,00 €
Beteiligungsbericht 2010
180
Anhang
Anlage 1: Begriffserläuterungen
Abschreibungen Mit der Abschreibung werden Wertminderungen im Verm ögen oder an Vermögens-
gegenständen ergebnismindernd erfasst. Dies erfolgt , indem eine erwartete Wert-
minderung im Voraus auf die entsprechenden Rechnung sperioden verteilt wird
(normale Abschreibung) oder eine unerwartete Wertmi nderung zum Zeitpunkt ihres
Eintrittes gebucht wird (außergewöhnliche Abschreib ung).
Aktiva Auf der Aktivseite sind die Wirtschaftsgüter nach Anlage- und Umlaufvermögen
erfasst. Die Aktivseite zeigt, wohin die Mittel gef lossen sind (auch: Mittelverwen-
dungsseite). Die Summe aller Aktiva, die gleich der Summe aller Passiva ist, er-
gibt die Bilanzsumme.
Anlagevermögen Wirtschaftsgüter, die dem Unternehmen auf Dauer di enen und längere Zeit im Ver-
mögen verbleiben oder über längere Zeiträume genutz t werden. Ausgewiesen auf
der Aktivseite der Bilanz umfasst es Sachanlagen (I mmobilien, Maschinen, Fuhr-
park, etc.), Finanzanlagen (Beteiligungen, Wertpapi ere, etc.) und immaterielle Ver-
mögensgegenstände (Patente, Lizenzen).
Aufwendungen Vermögensminderungen innerhalb eines Unternehmens, die durch eine gleichzeiti-
ge Verringerung des Ergebnisses zum Ausdruck kommen . Aufwendungen sind al-
lerdings nicht zwangsläufig Mittelabflüsse (z.B. Ab schreibungen).
Betriebsergebnis Differenz zwischen gewöhnlichen Erträgen und Aufwe ndungen, die sich aus der
betrieblichen Leistungserstellung ergeben.
Bilanz Bestandteil des Jahresabschlusses. Ist die Gegenüb erstellung des Vermögens
(Anlage- und Umlaufvermögen) und des Kapitals (Eige n- und Fremdkapital) eines
Unternehmens zu einem bestimmten Stichtag (Ende des Wirtschaftsjahres).
Bilanzgewinn/-verlust Bestandteil des Eigenkapitals nach dem handelsrech tlichen Gliederungsschema.
Errechnet sich aus dem Jahresüberschuss/Jahresfehlb etrag zuzüglich Gewinnvor-
trag und Entnahmen aus den Kapital-/Gewinnrücklagen abzüglich Verlustvortrag
und den Einstellungen in die Gewinnrücklage.
Eigenkapital Alle von den Eigentümern unbefristet zur Verfügung gestellten Mittel, die unbe-
schränkt haften. Das Eigenkapital ist Bestandteil d er Passivseite. Es setzt sich zu-
sammen aus dem gezeichneten Kapital (auch: Haftungs kapital oder Stammkapital),
den Kapitalrücklagen, den Gewinnrücklagen und dem v orgetragenen Bilanzge-
winn/-verlust. Das in der Bilanz ausgewiesene Eigen kapital gibt den Buchwert des
Unternehmens an.
Eigenkapitalquote Eigenkapital / Bilanzsumme x 100
Gibt den Eigenkapitalanteil am Gesamtkapital an.
Erträge Geschäftsvorfälle, die das Jahresergebnis eines Un ternehmens erhöhen. Sie be-
deuten somit einen Wertzuwachs im Vermögen des Unte rnehmens. Erträge dürfen
allerdings nicht zwangsläufig als Mittelzuflüsse ge sehen werden (z.B. Wertsteige-
rungen).
Fremdkapital Das Fremdkapital wird umgangssprachlich auch mit S chulden bezeichnet und ist
auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen. Es setz t sich aus den kurz- und lang-
fristigen Verbindlichkeiten und den Rückstellungen zusammen und steht dem Un-
ternehmen in der Regel nur befristet und zu einem b estimmten Zinssatz zur Verfü-
gung. Ausgewiesenes Vermögen abzüglich Fremdkapital ergibt das bilanzielle Ei-
genkapital.
Gesellschafterversammlung Ist das Entscheidungsgremium der Anteilseigner (Ge sellschafter). Sie beschließt
über Änderungen im Gesellschaftsverhältnis, im Gese llschaftsvertrag und in der
Unternehmensstrukturierung. Sie stellt den Jahresab schluss fest und beschließt die
Gewinnverwendung. Weiter bestellt sie den Aufsichts rat.
Beteiligungsbericht 2010
181
Gewinn- und Verlustrechnung Neben der Bilanz ist die Gewinn- und Verlustrechnu ng der wichtigste Bestandteil
des Jahresabschlusses. In ihr wird der Erfolg des U nternehmens einer Rechnungs-
periode (in der Regel das Wirtschaftsjahr) durch di e Gegenüberstellung von Auf-
wand und Ertrag ermittelt. Übersteigen die Erträge die Aufwendungen, erwirtschaf-
tet das Unternehmen einen Jahresüberschuss (Gewinn) , der das Eigenkapital er-
höht. Übersteigen hingegen die Aufwendungen die Ert räge kommt es zu einem
Jahresfehlbetrag (Verlust), der das Eigenkapital verringert.
Gewinnrücklage Ist der Teil des Jahresüberschusses, der nicht aus geschüttet und nicht als Gewinn-
vortrag auf das folgende Jahr vorgetragen wird, son dern bei der Gewinnverwen-
dung eine direkte Einstellung in eine eigens ausgew iesene Rücklage erfolgt.
Gewinnvortrag Der nach dem Gewinnverwendungsbeschluss in die näc hste Rechnungsperiode
vorgetragene (übertragene) Gewinn. In der Folgeperi ode wird der Restbetrag dann
mit dem aktuellen Ergebnis verrechnet, und es erfol gt ein erneuter Verwendungs-
beschluss (siehe auch Verlustvortrag).
Gezeichnetes Kapital Bestandteil des Eigenkapitals in der Bilanz von Ka pitalgesellschaften. Es weist das
im Handelsregister eingetragene Haftungskapital der Kapitalgesellschaft aus. Bei
der Aktiengesellschaft wird es mit Nennkapital, bei der GmbH mit Stammkapital be-
zeichnet.
Das Gezeichnete Kapital ist bei Kapitalgesellschaft en der Maximalbetrag, mit dem
die Gesellschafter zum Ausgleich von Verbindlichkei ten und Verlusten herangezo-
gen werden können (beschränkte Haftung), falls die anderen Eigenkapitalanteile
(Kapital- und Gewinnrücklage, Gewinnvorträge) aufge braucht sind. Nach dem Ver-
hältnis der gehaltenen Anteile am Gezeichneten Kapi tal bestimmt sich auch die Be-
teiligungsquote.
Investitionen Bindung von Kapital in Wirtschaftsgütern, um darau s Erträge zu erzielen. Es wird
unterschieden zwischen Sach- und Finanzinvestitione n.
Jahresergebnis Ergebnis eines Unternehmens unter Berücksichtigung aller Aufwendungen und
Erträge, steht am Ende der Gewinnermittlung. (auch: Jahresüberschuss/-
fehlbetrag)
Kapitalrücklage In die Kapitalrücklage werden Beträge eingestellt, die bei einer Kapitaleinlage oder
Einzahlung den Betrag des Gezeichneten Kapitals übe rsteigen.
Liquidität Fähigkeit eines Unternehmens, jederzeit seinen Zah lungsverpflichtungen nach-
kommen zu können (Zahlungsbereitschaft). Diese wird häufig an den Beständen
des Vermögens gemessen, die sich innerhalb von unte rschiedlichen Zeiträumen in
flüssige Mittel umwandeln lassen (Fristigkeit). Die ser Fristigkeit muss immer die
Fälligkeit der einzelnen Fremdkapitalpositionen (Ve rbindlichkeiten) gegenüber ge-
stellt werden.
Liquidität 2. Grades (Liquide Mittel + kurzfristige Forderungen) / kurzfristige Verbindlichkeiten x 100
Gradmesser für die Ausstattung des Unternehmens mi t kurzfristiger Liquidität.
Passiva Auf der Passivseite der Bilanz wird das Kapital, g etrennt nach Eigen- und Fremd-
kapital, ausgewiesen. Die Passivseite gibt Auskunft über die Herkunft der finanziel-
len Mittel des Unternehmens (Mittelherkunftsseite). Die Summe aller Passiva, die
gleich der Summe aller Aktiva ist, ergibt die Bilan zsumme.
Personalintensität Personalaufwendungen / ordentliche Aufwendungen x 1 00
Gibt den Anteil der Personalaufwendungen an den ges amten ordentlichen Aufwen-
dungen an.
Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben (Aktivseite) oder Einnahmen (Passivseite) vor dem Abschlussstichtag,
soweit der Aufwand/Ertrag für eine bestimmte Zeit n ach dem Stichtag eintritt. Die-
nen der Abstimmung zwischen Bilanz und GuV zur Ermi ttlung eines periodenge-
rechten Jahreserfolges in beiden Rechnungen.
Rücklagen Bestandteil des Eigenkapitals. Sie erhöhen und stä rken es und stehen zu längerfris-
tigen Finanzierungszwecken zur Verfügung. Nach der Entstehungsweise unter-
scheidet man zwischen Kapitalrücklage und Gewinnrüc klage
Beteiligungsbericht 2010
182
Rückstellungen Verpflichtungen gegenüber Dritten, die am jeweilig en Stichtag mit großer Sicherheit
bestehen, deren Höhe und/oder Fälligkeitstermin abe r nicht genau bestimmbar ist.
Typische Gründe für die Bildung von Rückstellungen sind: Garantieverpflichtungen,
drohende Verluste aus laufenden Geschäften, noch zu leistende Steuerzahlungen
und Pensionsverpflichtungen. Letztere haben aufgrun d ihrer extremen Langfristig-
keit und einem in der Regel immer bestehenden Grund stocks in gewissem Maße
eigenkapitalähnlichen Charakter.
Stammkapital Gezeichnetes Kapital einer GmbH und somit das besc hränkt haftende Eigenkapital.
Seine Höhe ist im Gesellschaftsvertrag und in der S atzung festgelegt. Es ist die
Summe der von den Gesellschaftern bei der Gründung übernommenen Stammein-
lagen.
Umlaufvermögen Umfasst die Wirtschaftsgüter, die in ihrer ursprün glichen und in verarbeiteter Form
nur kurze Zeiträume im Unternehmen verbleiben. Ausg ewiesen auf der Aktivseite
der Bilanz umfasst es Vorräte, Wertpapiere, Forderu ngen und liquide Mittel.
Umsatz Wertmäßiger Ausdruck für die am Markt abgesetzten Produkte. Der Umsatz ist
gleich der verkauften/abgesetzten Menge multiplizie rt mit dem pro Einheit erhalte-
nen Verkaufs-/Absatzpreis.
Umsatzrentabilität Jahresüberschuss / Umsatzerlöse x 100
Die „Gewinnspanne“ eines Unternehmens.
Verlustvortrag/-rücktrag Ist die Möglichkeit des steuerlich wirksamen Verlu stausgleiches. Verluste des ent-
sprechenden Abrechnungszeitraumes können mit steuer pflichtigen Gewinnen dem
vorangegangenen Jahr verrechnet bzw. auf unbegrenzt e Zeit vorgetragen werden,
damit die Verrechnung mit zukünftig möglichen Gewin nen erfolgen kann. Dies bildet
die gesetzlich zulässige Möglichkeit, gezahlte Steu ern zurückzuerhalten bzw. die
zukünftig mögliche Steuerschuld zu mindern.
Zinslastquote Finanzaufwendungen / ordentliche Aufwendungen x 100
Gibt den Anteil der Finanzaufwendungen (insbesonder e der Zinsen) an den gesam-
ten ordentlichen Aufwendungen an.
Beteiligungsbericht 2010
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Anlage 2: Auszug aus der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen
11. Teil:
Wirtschaftliche Betätigung und
nichtwirtschaftliche Betätigung
§ 107 Zulässigkeit wirtschaftlicher Betätigung
(1) Die Gemeinde darf sich zur Erfüllung ihrer Aufg aben wirt-
schaftlich betätigen, wenn
1. ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfordert,
2. die Betätigung nach Art und Umfang in einem ange messe-
nen Verhältnis zu der Leistungsfähigkeit der Gemein de steht
und
3. bei einem Tätigwerden außerhalb der Wasserversorg ung,
des öffentlichen Verkehrs sowie des Betriebes von T elekom-
munikationsleitungsnetzen einschließlich der Telekommunika-
tionsdienstleistungen der öffentliche Zweck durch a ndere
Unternehmen nicht besser und wirtschaftlicher erfül lt werden
kann.
Das Betreiben eines Telekommunikationsnetzes umfass t
nicht den Vertrieb und/oder die Installation von En dgeräten
von Telekommunikationsanlagen. Als wirtschaftliche Betäti-
gung ist der Betrieb von Unternehmen zu verstehen, die als
Hersteller, Anbieter oder Verteiler von Gütern oder Dienstleis-
tungen am Markt tätig werden, sofern die Leistung i hrer Art
nach auch von einem Privaten mit der Absicht der Ge winner-
zielung erbracht werden könnte.
(2) Als wirtschaftliche Betätigung im Sinne dieses Abschnitts
gilt nicht der Betrieb von
1. Einrichtungen, zu denen die Gemeinde gesetzlich ver-
pflichtet ist,
2. öffentlichen Einrichtungen, die für die soziale und kultu-
relle Betreuung der Einwohner erforderlich sind, in sbe-
sondere Einrichtungen auf den Gebieten
- Erziehung, Bildung oder Kultur (Schulen, Volks-
hochschulen, Tageseinrichtungen für Kinder und
sonstige Einrichtungen der Jugendhilfe, Bibliothe-
ken, Museen, Ausstellungen, Opern, Theater, Ki-
nos, Bühnen, Orchester, Stadthallen, Begegnungs-
stätten),
- Sport oder Erholung (Sportanlagen, zoologische
und botanische Gärten, Wald-, Park- und Garten-
anlagen, Herbergen, Erholungsheime, Bäder, Ein-
richtungen zur Veranstaltung von Volksfesten),
- Gesundheits- oder Sozialwesen (Krankenhäuser,
Bestattungseinrichtungen, Sanatorien, Kurparks,
Senioren und Behindertenheime, Frauenhäuser,
soziale und medizinische Beratungsstellen),
3. Einrichtungen, die der Straßenreinigung, der Wirt -
schaftsförderung, der Fremdenverkehrsförderung oder
der Wohnraumversorgung dienen,
4. Einrichtungen des Umweltschutzes, insbesondere d er
Abfallentsorgung oder Abwasserbeseitigung sowie des
Messe- und Ausstellungswesens,
5. Einrichtungen, die ausschließlich der Deckung de s Ei-
genbedarfs von Gemeinden und Gemeindeverbänden
dienen.
Auch diese Einrichtungen sind, soweit es mit ihrem öffentli-
chen Zweck vereinbar ist, nach wirtschaftlichen Ges ichts-
punkten zu verwalten und können entsprechend den Vo r-
schriften über die Eigenbetriebe geführt werden. Da s In-
nenministerium kann durch Rechtsverordnung bestimme n,
dass Einrichtungen, die nach Art und Umfang eine se lb-
ständige Betriebsführung erfordern, ganz oder teilw eise
nach den für die Eigenbetriebe geltenden Vorschrift en zu
führen sind; hierbei können auch Regelungen getroff en
werden, die von einzelnen der für die Eigenbetriebe
geltenden Vorschriften abweichen.
(3) Die wirtschaftliche Betätigung außerhalb des Ge mein-
degebietes ist nur zulässig, wenn die Voraussetzung en des
Absatzes 1 vorliegen und die berechtigten Interesse n der
betroffenen kommunalen Gebietskörperschaften gewahr t
sind. Die Aufnahme einer wirtschaftlichen Betätigun g auf
ausländischen Märkten ist nur zulässig, wenn die Vo raus-
setzungen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 vor liegen.
Die Aufnahme einer solchen Betätigung bedarf der Ge neh-
migung.
(4) Die nichtwirtschaftliche Betätigung außerhalb d es Ge-
meindegebiets ist nur zulässig, wenn die Voraussetz ungen
des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 vorliegen und die
berechtigten Interessen der betroffenen kommunalen Ge-
bietskörperschaften gewahrt sind. Diese Voraussetzu ngen
gelten bei in den Krankenhausplan des Landes aufgen om-
menen Krankenhäusern als erfüllt.
Die Aufnahme einer
nichtwirtschaftlichen Betätigung auf ausländischen Märkten
ist nur zulässig, wenn die Voraussetzungen des Absa tzes 1
Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 vorliegen. Die Aufnahme eine r sol-
chen Betätigung bedarf der Genehmigung.
(5) Vor der Entscheidung über die Gründung von bzw. die
unmittelbare oder mittelbare Beteiligung an Unterne hmen
im Sinne des Absatzes 1 ist der Rat auf der Grundla ge
einer Marktanalyse über die Chancen und Risiken des
beabsichtigten wirtschaftlichen Engagements und übe r die
Auswirkungen auf das Handwerk und die mittelständis che
Wirtschaft zu unterrichten. Den örtlichen Selbstverw al-
tungsorganisationen von Handwerk, Industrie und Han del
und der für die Beschäftigten der jeweiligen Branch e han-
delnden Gewerkschaften ist Gelegenheit zur Stellungnahme
zu den Marktanalysen zu geben.
(6) Bankunternehmen darf die Gemeinde nicht erricht en,
übernehmen oder betreiben.
(7) Für das öffentliche Sparkassenwesen gelten die dafür
erlassenen besonderen Vorschriften.
§ 107 a
Zulässigkeit energiewirtschaftlicher Betätigung
(1) Die wirtschaftliche Betätigung in den Bereichen der
Strom-, Gas- und Wärmeversorgung dient einem öffentl i-
chen Zweck und ist zulässig, wenn sie nach Art und Um-
fang in einem angemessenen Verhältnis zu der Leistu ngs-
fähigkeit der Gemeinde steht.
(2) Mit den Bereichen Strom-, Gas- und Wärmeversorgu ng
unmittelbar verbundene Dienstleistungen sind zuläss ig,
wenn sie den Hauptzweck fördern. Die Gemeinde stell t
sicher, dass bei der Erbringung dieser Dienstleistu ngen die
Belange kleinerer Unternehmen, insbesondere des Han d-
werks, berücksichtigt werden.
Beteiligungsbericht 2010
184
(3) Die Aufnahme einer überörtlichen energiewirtsch aftlichen
Betätigung ist zulässig, wenn die Voraussetzung des Absat-
zes 1 vorliegt und die berechtigten Interessen der betroffenen
kommunalen Gebietskörperschaften gewahrt sind. Bei der
Versorgung mit Strom und Gas gelten nur die Interes sen als
berechtigt, die nach den Vorschriften des Energiewi rtschafts-
gesetzes eine Einschränkung des Wettbewerbs zulassen. Die
Aufnahme einer energiewirtschaftlichen Betätigung a uf aus-
ländischen Märkten ist zulässig, wenn die Vorausset zung des
Absatzes 1 vorliegt. Die Aufnahme einer solchen Bet ätigung
bedarf der Genehmigung.
(4) Vor der Entscheidung über die Gründung von bzw. die
unmittelbare Beteiligung an Unternehmen im Sinne de s Ab-
satzes 1 ist der Rat über die Chancen und Risiken d es beab-
sichtigten wirtschaftlichen Engagements zu unterric hten. Den
örtlichen Selbstverwaltungsorganisationen von Handw erk,
Industrie und Handel und der für die Beschäftigten der jewei-
ligen Branche handelnden Gewerkschaften ist Gelegen heit
zur Stellungnahme zu geben, sofern die Entscheidung die
Erbringung verbundener Dienstleistungen betrifft.
§ 108
Unternehmen und Einrichtungen
des privaten Rechts
(1) Die Gemeinde darf Unternehmen und Einrichtungen in
einer Rechtsform des privaten Rechts nur gründen od er sich
daran beteiligen, wenn
1. bei Unternehmen (§ 107 Abs. 1) die Voraussetzung en
des § 107 Abs. 1 Satz 1 gegeben sind und bei Unter-
nehmen im Bereich der energiewirtschaftlichen Betät i-
gung die Voraussetzung des § 107 a Abs. 1 gegeben ist,
2. bei Einrichtungen (§ 107 Abs. 2) ein wichtiges I nteresse
der Gemeinde an der Gründung oder der Beteiligung
vorliegt,
3. eine Rechtsform gewählt wird, welche die Haftung der
Gemeinde auf einen bestimmten Betrag begrenzt,
4. die Einzahlungsverpflichtung der Gemeinde in ein em
angemessenen Verhältnis zu ihrer Leistungsfähigkeit
steht,
5. die Gemeinde sich nicht zur Übernahme von Verlus ten
in unbestimmter oder unangemessener Höhe verpflich-
tet,
6. die Gemeinde einen angemessenen Einfluss, insbes on-
dere in einem Überwachungsorgan, erhält und dieser
durch Gesellschaftsvertrag, Satzung oder in anderer
Weise gesichert wird,
7. das Unternehmen oder die Einrichtung durch Gesel l-
schaftsvertrag, Satzung oder sonstiges Organisation s-
statut auf den öffentlichen Zweck ausgerichtet wird,
8. bei Unternehmen und Einrichtungen in Gesellschaf ts-
form gewährleistet ist, dass der Jahresabschluss un d
der Lagebericht, soweit nicht weitergehende gesetzl iche
Vorschriften gelten oder andere gesetzliche Vorschr iften
entgegenstehen, aufgrund des Gesellschaftsvertrages
oder der Satzung in entsprechender Anwendung der
Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbu -
ches für große Kapitalgesellschaften aufgestellt un d
ebenso oder in entsprechender Anwendung der für Ei-
genbetriebe geltenden Vorschriften geprüft werden.
9. bei Unternehmen und Einrichtungen in Gesellschaf ts-
form, vorbehaltlich weitergehender oder entgegenste -
hender gesetzlicher Vorschriften, durch Gesellschaf ts-
vertrag oder Satzung gewährleistet ist, dass die fü r die
Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge
im Sinne des § 285 Nummer 9 des Handelsgesetzbu-
ches der Mitglieder der Geschäftsführung, des Auf-
sichtsrates, des Beirates oder einer ähnlichen Einr ich-
tung im Anhang zum Jahresabschluss jeweils für jede
Personengruppe sowie zusätzlich unter Namensnen-
nung die Bezüge jedes einzelnen Mitglieds dieser Pe r-
sonengruppen unter Aufgliederung nach Komponen-
ten im Sinne des § 285 Nummer 9 Buchstabe a des
Handelsgesetzbuches angegeben werden. Die indivi-
dualisierte Ausweisungspflicht gilt auch für:
a) Leistungen, die den genannten Mitgliedern für d en
Fall einer vorzeitigen Beendigung ihrer Tätigkeit z uge-
sagt worden sind,
b) Leistungen, die den genannten Mitgliedern für d en
Fall der regulären Beendigung ihrer Tätigkeit zuges agt
worden sind, mit ihrem Barwert sowie den von der Ge -
sellschaft während des Geschäftsjahres hierfür aufg e-
wandten oder zurückgestellten Betrag,
c) während des Geschäftsjahres vereinbarte Änderun -
gen dieser Zusagen und
d) Leistungen, die einem früheren Mitglied, das se ine
Tätigkeit im Laufe des Geschäftsjahres beendet hat, in
diesem Zusammenhang zugesagt und im Laufe des
Geschäftsjahres gewährt worden sind.
Eine Gewährleistung für die individualisierte Auswe i-
sung von Bezügen und Leistungszusagen ist im Falle
der Beteiligung an einer bestehenden Gesellschaft
auch dann gegeben, wenn in Gesellschaftsvertrag
oder Satzung die erstmalige individualisierte Auswe i-
sung spätestens für das zweite Geschäftsjahr nach
Erwerb der Beteiligung festgelegt ist.
10. bei Unternehmen der Telekommunikation einschließ-
lich von Telefondienstleistungen nach § 107 Abs. 1
Satz 1 Nr. 3 im Gesellschaftsvertrag die unmittelba re
oder im Rahmen einer Schachtelbeteiligung die mitte l-
bare Haftung der Gemeinde auf den Anteil der Ge-
meinde bzw. des kommunalen Unternehmens am
Stammkapital beschränkt ist. Zur Wahrnehmung glei-
cher Wettbewerbschancen darf die Gemeinde für die-
se Unternehmen weder Kredite nach Maßgabe kom-
munalwirtschaftlicher Vorzugskonditionen in Anspruc h
nehmen noch Bürgschaften und Sicherheiten i. S. von
§ 87 leisten.
Die Aufsichtsbehörde kann von den Vorschriften der Num-
mern 3, 5 und 8 in begründeten Fällen Ausnahmen zul as-
sen. Wird von Satz 1 Nummer 8 eine Ausnahme zugelas-
sen, kann auch von Satz 1 Nummer 9 eine Ausnahme
zugelassen werden.
(2) Absatz 1 Satz 1 Nummer 9 gilt für die erstmalig e unmit-
telbare oder mittelbare Beteiligung an einer Gesell schaft
einschließlich der Gründung einer Gesellschaft, wen n den
beteiligten Gemeinden oder Gemeindeverbänden allein e
oder zusammen oder zusammen mit einer Beteiligung d es
Landes mehr als 50 vom Hundert der Anteile gehören. Bei
bestehenden Gesellschaften, an denen Gemeinden oder
Gemeindeverbände unmittelbar oder mittelbar alleine oder
zusammen oder zusammen mit dem Land mit mehr als 50
vom Hundert beteiligt sind, trifft die Gemeinden un d Ge-
meindeverbände eine Hinwirkungspflicht zur Anpassun g an
die Vorgaben des Absatzes 1 Satz 1 Nummer 9. Die H in-
Beteiligungsbericht 2010
185
wirkungspflicht nach Satz 2 bezieht sich sowohl auf die An-
passung von Gesellschaftsvertrag oder Satzung als a uch auf
die mit Absatz 1 Satz 1 Nummer 9 verfolgte Zielsetz ung der
individualisierten Ausweisung der dort genannten Bezüge und
Leistungszusagen.
(3) Gehören einer Gemeinde mehr als 50 vom Hundert der
Anteile an einem Unternehmen oder einer Einrichtung in
Gesellschaftsform, muss sie darauf hinwirken, dass
1. in sinngemäßer Anwendung der für die Eigenbetrie be
geltenden Vorschriften
a) für jedes Wirtschaftsjahr ein Wirtschaftsplan auf ge-
stellt wird,
b) der Wirtschaftsführung eine fünfjährige Finanzpla -
nung zugrunde gelegt und der Gemeinde zur
Kenntnis gebracht wird,
c) die Feststellung des Jahresabschlusses, die Ver-
wendung des Ergebnisses sowie das Ergebnis der
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lagebe-
richts unbeschadet der bestehenden gesetzlichen
Offenlegungspflichten öffentlich bekannt gemacht
werden und der Jahresabschluss und der Lagebe-
richt bis zur Feststellung des folgenden Jahresab-
schlusses zur Einsichtnahme verfügbar gehalten
werden,
2. in dem Lagebericht oder in Zusammenhang damit zu r
Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung und zur
Zweckerreichung Stellung genommen wird,
3. nach den Wirtschaftsgrundsätzen (§ 109) verfahren wird,
wenn die Gesellschaft ein Unternehmen betreibt.
Der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Berich t über
die Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung sind d em
Haushaltsplan als Anlage beizufügen. Gehört der Gem einde
zusammen mit anderen Gemeinden oder Gemeindeverbän-
den die Mehrheit der Anteile an einem Unternehmen o der an
einer Einrichtung, soll sie auf eine Wirtschaftsführ ung nach
Maßgabe des Satzes 1 Nr. 1 a) und b) sowie Nr. 2 un d Nr. 3
hinwirken.
(4) Die Gemeinde darf unbeschadet des Absatzes 1 Un terneh-
men und Einrichtungen in der Rechtsform einer Aktie ngesell-
schaft nur gründen, übernehmen, wesentlich erweiter n oder sich
daran beteiligen, wenn der öffentliche Zweck nicht ebenso gut in
einer anderen Rechtsform erfüllt wird oder erfüllt werden kann.
(5) Die Gemeinde darf unbeschadet des Absatzes 1 Un ter-
nehmen und Einrichtungen in der Rechtsform einer Ge sell-
schaft mit beschränkter Haftung nur gründen oder si ch daran
beteiligen, wenn durch die Ausgestaltung des Gesell schafter-
vertrages sichergestellt ist, dass
1. die Gesellschafterversammlung auch beschließt üb er
a) den Abschluss und die Änderungen von Unterneh-
mensverträgen im Sinne der §§ 291 und 292 Abs. 1
des Aktiengesetzes,
b) den Erwerb und die Veräußerung von Unternehmen
und Beteiligungen,
c) den Wirtschaftsplan, die Feststellung des Jahres ab-
schlusses und die Verwendung des Ergebnisses
sowie
d) die Bestellung und die Abberufung der Geschäfts-
führer, soweit die nicht der Gemeinde vorbehalten
ist, und
2. der Rat den von der Gemeinde bestellten oder auf
Vorschlag der Gemeinde gewählten Mitgliedern des
Aufsichtsrats Weisungen erteilen kann, soweit die B e-
stellung eines Aufsichtsrates gesetzlich nicht vorg e-
schrieben ist.
(6) Vertreter der Gemeinde in einer Gesellschaft, a n der
Gemeinden, Gemeindeverbände oder Zweckverbände
unmittelbar oder mittelbar mit mehr als 25 vom Hund ert
beteiligt sind, dürfen
a) der Gründung einer anderen Gesellschaft oder ein er
anderen Vereinigung in einer Rechtsform des private n
Rechts,
einer Beteiligung sowie der Erhöhung einer Beteili-
gung der Gesellschaft an einer anderen Gesellschaft oder
einer anderen Vereinigung in einer Rechtsform des p rivaten
Rechts nur zustimmen, wenn
- die vorherige Entscheidung des Rates vorliegt,
- für die Gemeinde selbst die Gründungs- bzw. Betei li-
gungsvoraussetzungen vorliegen und
- sowohl die Haftung der gründenden Gesellschaft al s auch
die Haftung der zu gründenden Gesellschaft oder Ver eini-
gung durch ihre Rechtsform auf einen bestimmten Bet rag
begrenzt sind oder
- sowohl die Haftung der sich beteiligenden Gesellschaft als
auch die Haftung der Gesellschaft oder Vereinigung, an der
eine Beteiligung erfolgt, durch ihre Rechtsform auf einen
bestimmten Betrag begrenzt sind;
b) einem Beschluss der Gesellschaft zu einer wesent lichen
Änderung des Gesellschaftszwecks oder sonstiger wes ent-
licher Änderungen des Gesellschaftsvertrages nur na ch
vorheriger Entscheidung des Rates zustimmen.
In den Fällen von Satz 1 Buchstabe a) gilt Absatz 1 Satz 2
und 3 entsprechend. Als Vertreter der Gemeinde im S inne
von Satz 1 gelten auch Geschäftsführer, Vorstandsmi tglie-
der und Mitglieder von sonstigen Organen und ähnlic hen
Gremien der Gesellschaft, die von der Gemeinde oder auf
ihre Veranlassung oder ihren Vorschlag in das Organ oder
Gremium entsandt oder gewählt worden sind. Beruht d ie
Entsendung oder Wahl auf der Veranlassung oder dem
Vorschlag mehrerer Gemeinden Gemeindeverbände oder
Zweckverbände, so bedarf es der Entscheidung nur de s
Organs, auf das sich die beteiligten Gemeinden und Ge-
meindeverbände oder Zweckverbände geeinigt haben. D ie
Sätze 1 bis 4 gelten nicht, soweit ihnen zwingende Vor-
schriften des Gesellschaftsrechts entgegenstehen.
(7) Die Gemeinde kann einen einzelnen Geschäftsante il an
einer eingetragenen Kreditgenossenschaft erwerben, wenn
eine Nachschusspflicht ausgeschlossen oder die Haft ungs-
summe auf einen bestimmten Betrag beschränkt ist.
Beteiligungsbericht 2010
186
§ 108 a
Arbeitnehmermitbestimmung in
fakultativen Aufsichtsräten
(1) Soweit im Gesellschaftsvertrag eines Unternehme ns (§
107 Abs. 1, § 107 a Abs. 1) oder einer Einrichtung (§ 107
Abs. 2) in Privatrechtsform, an der die Gemeinde un mittelbar
oder mittelbar mit mehr als 50 vom Hundert der Ante ile betei-
ligt ist, ein fakultativer Aufsichtsrat vorgesehen ist, können
dem fakultativen Aufsichtsrat Arbeitnehmervertreter des Un-
ternehmens oder der Einrichtung angehören. In diese m Fall
ist ein angemessener Einfluss der Gemeinde im Sinne des §
108 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 gegeben, wenn bei mehr als 2 von
der Gemeinde in den Aufsichtsrat zu entsendenden Vertretern
nicht mehr als ein Drittel der Gesamtzahl der Aufsi chtsrats-
mandate durch Arbeitnehmervertreter des Unternehmen s
oder der Einrichtung nach Maßgabe der folgenden Abs ätze
besetzt werden.
(2) Der Rat der Gemeinde bestellt aus einer von der Betriebs-
versammlung des Unternehmens oder der Einrichtung z u
erstellenden Vorschlagsliste die in den fakultative n Aufsichts-
rat zu entsendenden Arbeitnehmervertreter. Die Best ellung
bedarf eines Beschlusses der Mehrheit der gesetzlic hen Zahl
der Mitglieder des Rates. Die Vorschlagsliste muss mindes-
tens die doppelte Zahl der zu entsendenden Arbeitnehmerver-
treter enthalten. Der Rat hat das Recht, mit der Me hrheit der
gesetzlichen Zahl seiner Mitglieder sämtliche Vorsc hläge der
Liste zurückzuweisen und eine Ergänzung zu verlange n. In
diesem Fall kann eine Betriebsversammlung eine neue Vor-
schlagsliste erstellen; Sätze 1 bis 4 gelten entspr echend. Im
Falle einer erneuten Zurückweisung der Vorschläge d urch
den Rat bleiben die für die Arbeitnehmervertreter v orgesehe-
nen Aufsichtsratsmandate unbesetzt.
(3) § 113 Abs. 1 Sätze 2 und 3 gelten für die nach Absatz 2
für den fakultativen Aufsichtsrat vom Rat bestellte n Arbeit-
nehmervertreter entsprechend. Verliert ein vom Rat bestellter
Arbeitnehmervertreter die Beschäftigteneigenschaft in dem
Unternehmen oder der Einrichtung, muss der Rat ihn ent-
sprechend § 113 Abs. 1 Satz 3 aus seinem Amt im fak ultati-
ven Aufsichtsrat abberufen.
(4) In der Betriebsversammlung nach Absatz 2 sind a lle Be-
schäftigten des Unternehmens bzw. der Einrichtung w ahlbe-
rechtigt, die am Tage der Betriebsversammlung das 1 8. Le-
bensjahr vollendet haben. Nicht wahlberechtigt sind Ge-
schäftsführer und Vorstände des Unternehmens bzw. d er
Einrichtung. In die Vorschlagsliste können nur Wahlb erechtig-
te aufgenommen werden. Die Einzelheiten für die Wahl der
Arbeitnehmervertreter sind im Gesellschaftsvertrag, der Sat-
zung oder einem sonstigen Organisationsstatut des U nter-
nehmens bzw. der Einrichtung zu regeln. Im Gesellschaftsver-
trag, der Satzung oder dem Organisationsstatut des Unter-
nehmens bzw. der Einrichtung ist auch die Amtsdauer der
Arbeitnehmervertreter zu regeln. Sie soll die regel mäßige
Amtsdauer der nach § 113 Abs. 2 Satz 2 neben dem Bü rger-
meister oder dem von ihm benannten Bediensteten der Ge-
meinde in den fakultativen Aufsichtsrat bestellten weiteren
Vertreter nicht überschreiten.
(5) Wird ein Arbeitnehmervertreter von seinem Amt ge mäß §
113 Abs. 1 Satz 3 abberufen oder scheidet er aus an deren
Gründen aus dem Aufsichtsrat aus, bestellt der Rat mit der
Mehrheit der gesetzlichen Zahl seiner Mitglieder au s dem
noch nicht in Anspruch genommenen Teil der Vorschla gsliste
nach Absatz 2 einen Nachfolger. Kommt eine solche Mehrheit
nicht zustande, kann eine Betriebsversammlung den n och
nicht in Anspruch genommenen Teil der Vorschlagslis te um
neue Vorschläge ergänzen. Kommt auch dann keine Mehrheit
der gesetzlichen Zahl der Mitglieder des Rates für die Bestel-
lung eines Nachfolgers zustande, bleibt das Aufsich tsrats-
mandat unbesetzt.
(6) Die Absätze 1 bis 5 gelten mit folgenden Maßgab en
entsprechend in den Fällen, in denen an einem Unter neh-
men oder einer Einrichtung in Privatrechtsform zwei oder
mehr Gemeinden beteiligt sind.
Die Bestellung der in den fakultativen Aufsichtsrat zu ent-
sendenden Arbeitnehmervertreter bedarf übereinstimm en-
der, mit der Mehrheit der gesetzlichen Zahl der Mit glieder
zustande gekommener Beschlüsse der Räte mindestens so
vieler beteiligter Kommunen, dass hierdurch insgesa mt
mehr als die Hälfte der kommunalen Beteiligung an d em
Unternehmen oder der Einrichtung repräsentiert wird .
Kommen solche übereinstimmenden Beschlüsse nicht od er
nicht im erforderlichen Umfang zustande, kann eine Be-
triebsversammlung eine neue Vorschlagsliste erstell en.
Kommen auch hierzu entsprechende übereinstimmende
Beschlüsse der beteiligten Räte nicht oder nicht im erforder-
lichen Umfang zustande, bleiben die für die Arbeitn ehmer-
vertreter vorgesehenen Aufsichtsratsmandate unbesetzt.
Für die Bestellung eines Nachfolgers im Sinne des A bsat-
zes 5 gilt Satz 2 entsprechend. Kommen danach übere in-
stimmende Beschlüsse der beteiligten Räte nicht ode r nicht
im erforderlichen Umfang zustande, kann eine Betrie bsver-
sammlung den noch nicht in Anspruch genommenen Teil
der Vorschlagsliste um neue Vorschläge ergänzen. Ko m-
men auch dann übereinstimmende Beschlüsse der betei lig-
ten Räte nicht oder nicht im erforderlichen Umfang zustan-
de, bleibt das Aufsichtsratsmandat unbesetzt.
Für die nach § 113 Abs. 1 Sätze 2 und 3 zu treffend en
Entscheidungen bedarf es übereinstimmender Beschlüs se
der Räte mindestens so vieler beteiligter Kommunen, dass
hierdurch insgesamt mehr als die Hälfte der kommuna len
Beteiligung an dem Unternehmen oder der Einrichtung
repräsentiert wird.
§ 109
Wirtschaftsgrundsätze
(1) Die Unternehmen und Einrichtungen sind so zu fü hren,
zu steuern und zu kontrollieren, dass der öffentlic he Zweck
nachhaltig erfüllt wird. Unternehmen sollen einen E rtrag für
den Haushalt der Gemeinde abwerfen, soweit dadurch die
Erfüllung des öffentlichen Zwecks nicht beeinträchtigt wird.
(2) Der Jahresgewinn der wirtschaftlichen Unternehm en als
Unterschied der Erträge und Aufwendungen soll so ho ch
sein, dass außer den für die technische und wirtsch aftliche
Entwicklung des Unternehmens notwendigen Rücklagen
mindestens eine marktübliche Verzinsung des Eigenkapitals
erwirtschaftet wird.
§ 110
Verbot des Missbrauchs
wir tschaftlicher Machtstellung
Bei Unternehmen, für die kein Wettbewerb gleichartig er
Unternehmen besteht, dürfen der Anschluss und die B elie-
ferung nicht davon abhängig gemacht werden, dass au ch
andere Leistungen oder Lieferungen abgenommen werden.
§ 111
Veräußerung von Unternehmen,
Einrichtungen und Beteiligungen
(1) Die teilweise oder vollständige Veräußerung ein es Un-
ternehmens oder einer Einrichtung oder einer Beteil igung
an einer Gesellschaft sowie andere Rechtsgeschäfte, durch
welche die Gemeinde ihren Einfluss auf das Unterneh men,
Beteiligungsbericht 2010
187
die Einrichtung oder die Gesellschaft verliert oder vermindert,
sind nur zulässig, wenn die für die Betreuung der E inwohner
erforderliche Erfüllung der Aufgaben der Gemeinde n icht
beeinträchtigt wird.
(2) Vertreter der Gemeinde in einer Gesellschaft, a n der Ge-
meinden, Gemeindeverbände oder Zweckverbände unmitt el-
bar oder mittelbar mit mehr als 50 v.H. beteiligt s ind, dürfen
Veräußerungen oder anderen Rechtsgeschäften i.S. de s
Absatzes 1 nur nach vorheriger Entscheidung des Rat es und
nur dann zustimmen, wenn für die Gemeinde die Zuläs sig-
keitsvoraussetzung des Absatzes 1 vorliegt.
§ 112
Informations- und Prüfungsrechte
(1) Gehören einer Gemeinde unmittelbar oder mittelb ar Antei-
le an einem Unternehmen oder einer Einrichtung in e iner
Rechtsform des privaten Rechts in dem in § 53 des H aus-
haltsgrundsätzegesetzes bezeichneten Umfang, so soll sie
1. die Rechte nach § 53 Abs. 1 des Haushaltsgrundsä tze-
gesetzes ausüben,
2. darauf hinwirken, dass ihr die in § 54 des Haus-
haltsgrundsätzegesetzes vorgesehenen Befugnisse ein -
geräumt werden.
(2) Ist eine Beteiligung der Gemeinde an einer Gese llschaft
keine Mehrheitsbeteiligung im Sinne des § 53 des Ha us-
haltsgrundsätzegesetzes, so soll die Gemeinde, sowe it ihr
Interesse dies erfordert, darauf hinwirken, dass ih r im Gesell-
schaftsvertrag oder in der Satzung die Befugnisse n ach § 53
des Haushaltsgrundsätzegesetzes eingeräumt werden. Bei
mittelbaren Minderheitsbeteiligungen gilt dies nur, wenn die
Beteiligung den vierten Teil der Anteile übersteigt und einer
Gesellschaft zusteht, an der die Gemeinde allein od er zu-
sammen mit anderen Gebietskörperschaften mit Mehrhe it im
Sinne des § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes beteiligt ist.
§ 113
Vertretung der Gemeinde
in Unternehmen oder Einrichtungen
(1) Die Vertreter der Gemeinde in Beiräten, Ausschü ssen,
Gesellschafterversammlungen, Aufsichtsräten oder en tspre-
chenden Organen von juristischen Personen oder Pers onen-
vereinigungen, an denen die Gemeinde unmittelbar od er
mittelbar beteiligt ist, haben die Interessen der G emeinde zu
verfolgen. Sie sind an die Beschlüsse des Rates und seiner
Ausschüsse gebunden. Die vom Rat bestellten Vertret er
haben ihr Amt auf Beschluss des Rates jederzeit nie derzule-
gen. Die Sätze 1 bis 3 gelten nur, soweit durch Ges etz nichts
anderes bestimmt ist.
(2) Bei unmittelbaren Beteiligungen vertritt ein vo m Rat be-
stellter Vertreter die Gemeinde in den in Absatz 1 genannten
Gremien. Sofern weitere Vertreter zu benennen sind, muss
der Bürgermeister oder der von ihm vorgeschlagene Bediens-
tete der Gemeinde dazuzählen. Die Sätze 1 und 2 gel ten für
mittelbare Beteiligungen entsprechend, sofern nicht ähnlich
wirksame Vorkehrungen zur Sicherung hinreichender g e-
meindlicher Einfluss- und Steuerungsmöglichkeiten g etroffen
werden.
(3) Die Gemeinde ist verpflichtet, bei der Ausgestaltun g des
Gesellschaftsvertrages einer Kapitalgesellschaft da rauf hin-
zuwirken, dass ihr das Recht eingeräumt wird, Mitgl ieder in
den Aufsichtsrat zu entsenden. Über die Entsendung ent-
scheidet der Rat. Zu den entsandten Aufsichtsratsmi tgliedern
muss der Bürgermeister oder der von ihm vorgeschlag ene
Bedienstete der Gemeinde zählen, wenn diese mit meh r als
einem Mitglied im Aufsichtsrat vertreten ist. Dies gilt sowohl
für unmittelbare als auch für mittelbare Beteiligungen.
(4) Ist der Gemeinde das Recht eingeräumt worden, M it-
glieder des Vorstandes oder eines gleichartigen Org ans zu
bestellen oder vorzuschlagen, entscheidet der Rat.
(5) Die Vertreter der Gemeinde haben den Rat über a lle
Angelegenheiten von besonderer Bedeutung frühzeitig zu
unterrichten. Die Unterrichtungspflicht besteht nur , soweit
durch Gesetz nichts anderes bestimmt ist.
(6) Wird ein Vertreter der Gemeinde aus seiner Tätig keit in
einem Organ haftbar gemacht, so hat ihm die Gemeind e
den Schaden zu ersetzen, es sei denn, dass er ihn v orsätz-
lich oder grob fahrlässig herbeigeführt hat. Auch i n diesem
Falle ist die Gemeinde schadensersatzpflichtig wenn ihr
Vertreter nach Weisung des Rates oder eines Ausschus ses
gehandelt hat.
§ 114
Eigenbetriebe
(1) Die gemeindlichen wirtschaftlichen Unternehmen ohne
Rechtspersönlichkeit (Eigenbetriebe) werden nach de n
Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung und der Be triebs-
satzung geführt.
(2) In den Angelegenheiten des Eigenbetriebes ist d er
Betriebsleitung ausreichende Selbständigkeit der E nt-
schließung einzuräumen. Die Zuständigkeiten des Rat es
sollen soweit wie möglich dem Betriebsausschuss übe rtra-
gen werden.
(3) Bei Eigenbetrieben mit mehr als 50 Beschäftigte n be-
steht der Betriebsausschuss zu einem Drittel aus B eschäf-
tigten des Eigenbetriebes. Die Gesamtzahl der Aussc huss-
mitglieder muss in diesem Fall durch drei teilbar s ein. Bei
Eigenbetrieben mit weniger als 51, aber mehr als ze hn
Beschäftigten gehören dem Betriebsausschuss zwei B e-
schäftigte des Eigenbetriebes an. Die dem Betriebsa us-
schuss angehörenden Beschäftigten werden aus einem
Vorschlag der Versammlung der Beschäftigten des Eig en-
betriebes gewählt, der mindestens die doppelte Zahl der zu
wählenden Mitglieder und Stellvertreter enthält. Wi rd für
mehrere Eigenbetriebe ein gemeinsamer Betriebsaus-
schuss gebildet, ist die Gesamtzahl aller Beschäft igten
dieser Eigenbetriebe maßgebend; Satz 4 gilt entspre chend.
Die Zahl der sachkundigen Bürger darf zusammen mit der
Zahl der Beschäftigten die der Ratsmitglieder im Be -
triebsausschuss nicht erreichen.
§ 114 a
Rechtsfähige Anstalten des öffentlichen Rechts
(1).Die Gemeinde kann Unternehmen und Einrichtungen in
der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Recht s errich-
ten oder bestehende Regie- und Eigenbetriebe sowie ei-
genbetriebsähnliche Einrichtungen im Wege der Gesamt -
rechtsnachfolge in rechtsfähige Anstalten des öffen tlichen
Rechts umwandeln. § 108 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 gilt
entsprechend.
(2) Die Gemeinde regelt die Rechtsverhältnisse der Anstalt
durch eine Satzung. Die Satzung muss Bestimmungen über
den Namen und die Aufgaben der Anstalt, die Zahl de r
Mitglieder des Vorstands und des Verwaltungsrates, die
Höhe des Stammkapitals, die Wirtschaftsführung, die Ver-
mögensverwaltung und die Rechnungslegung enthalten.
Beteiligungsbericht 2010
188
(3) Die Gemeinde kann der Anstalt einzelne oder all e mit
einem bestimmten Zweck zusammenhängende Aufgaben
ganz oder teilweise übertragen. Sie kann zugunsten der An-
stalt unter der Voraussetzung des § 9 durch Satzung einen
Anschluss- und Benutzungszwang vorschreiben und der
Anstalt das Recht einräumen, an ihrer Stelle Satzun gen für
das übertragene Aufgabengebiet zu erlassen; § 7 gil t ent-
sprechend.
(4) Die Anstalt kann nach Maßgabe der Satzung ander e
Unternehmen oder Einrichtungen gründen oder sich an sol-
chen beteiligen oder eine bestehende Beteiligung er höhen,
wenn das dem Anstaltszweck dient. Für die Gründung von
und die Beteiligung an anderen Unternehmen und Einr ichtun-
gen in einer Rechtsform des privaten Rechts sowie d eren
Veräußerung und andere Rechtsgeschäfte im Sinne des §
111 gelten die §§ 108 bis 113 entsprechend. Für die in Satz 2
genannten Gründungen und Beteiligungen muss ein bes on-
ders wichtiges Interesse vorliegen.
(5) Die Gemeinde haftet für die Verbindlichkeiten d er Anstalt
unbeschränkt, soweit nicht Befriedigung aus deren V ermögen
zu erlangen ist (Gewährträgerschaft). Rechtsgeschäf te im
Sinne des § 87 dürfen von der Anstalt nicht getätigt werden.
(6) Die Anstalt wird von einem Vorstand in eigener Verantwor-
tung geleitet, soweit nicht gesetzlich oder durch d ie Satzung
der Gemeinde etwas anderes bestimmt ist. Der Vorsta nd
vertritt die Anstalt gerichtlich und außergerichtlich.
(7) Die Geschäftsführung des Vorstands wird von ein em
Verwaltungsrat überwacht. Der Verwaltungsrat bestel lt den
Vorstand auf höchstens 5 Jahre; eine erneute Bestel lung ist
zulässig. Er entscheidet außerdem über.
1. den Erlass von Satzungen gemäß Absatz 3 Satz 2,
2. die Beteiligung oder Erhöhung einer Beteiligung der
Anstalt an anderen Unternehmen oder Einrichtungen
sowie deren Gründung,
3. die Feststellung des Wirtschaftsplans und des Jah resab-
schlusses,
4. die Festsetzung allgemein geltender Tarife und E ntgelte
für die Leistungsnehmer,
5. die Bestellung des Abschlussprüfers,
6. die Ergebnisverwendung
7. Rechtsgeschäfte der Anstalt im Sinne des § 111.
Im Fall der Nummer 1 unterliegt der Verwaltungsrat den Wei-
sungen des Rates und berät und beschließt in öffent licher
Sitzung. In den Fällen der Nummern 2 und 7 bedarf e s der
vorherigen Entscheidung des Rates. Dem Verwaltungsr at
obliegt außerdem die Entscheidung in den durch die Satzung
der Gemeinde bestimmten Angelegenheiten der Anstalt . In
der Satzung kann ferner vorgesehen werden, dass bei Ent-
scheidungen der Organe der Anstalt von grundsätzlic her
Bedeutung die Zustimmung des Rates erforderlich ist.
(8) Der Verwaltungsrat besteht aus dem vorsitzenden Mitglied
und den übrigen Mitgliedern. Den Vorsitz führt der Bürger-
meister. Soweit Beigeordnete mit eigenem Geschäftsb ereich
bestellt sind, führt derjenige Beigeordnete den Vor sitz, zu
dessen Geschäftsbereich die der Anstalt übertragene n Auf-
gaben gehören. Sind die übertragenen Aufgaben mehre ren
Geschäftsbereichen zuzuordnen, so entscheidet der B ürger-
meister über den Vorsitz. Die übrigen Mitglieder de s Verwal-
tungsrats werden vom Rat für die Dauer von 5 Jahren ge-
wählt; für die Wahl gilt § 50 Abs. 4 sinngemäß. Die Amtszeit
von Mitgliedern des Verwaltungsrats, die dem Rat an gehö-
ren, endet mit dem Ende der Wahlzeit oder dem vorze itigen
Ausscheiden aus dem Rat. Die Mitglieder des Verwalt ungs-
rats üben ihr Amt bis zum Amtsantritt der neuen Mit glieder
weiter aus. Mitglieder des Verwaltungsrats können n icht
sein:
1. Bedienstete der Anstalt,
2. leitende Bedienstet von juristischen Personen od er
sonstigen Organisationen des öffentlichen oder priv a-
ten Rechts, an denen die Anstalt mit mehr als 50 v. H.
beteiligt ist; eine Beteiligung am Stimmrecht genügt,
3. Bedienstete der Aufsichtsbehörde, die unmittelba r mit
Aufgaben der Aufsicht über die Anstalt befasst sind.
(9) Die Anstalt hat das Recht, Dienstherr von Beamt en zu
sein, wenn sie auf Grund einer Aufgabenübertragung nach
Absatz 3 hoheitliche Befugnisse ausübt. Wird die An stalt
aufgelöst oder umgebildet, so gilt für die Rechtsst ellung der
Beamten und der Versorgungsempfänger Kapitel II Ab-
schnitt III des Beamtenrechtsrahmengesetzes.
(10) Der Jahresabschluss und der Lagebericht der An stalt
werden nach den für große Kapitalgesellschaften gel tenden
Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt un d
geprüft, sofern nicht weitergehende gesetzliche Vorschriften
gelten oder andere gesetzliche Vorschriften entgege nste-
hen. § 285 Nummer 9 Buchstabe a des Handelsgesetzbu -
ches ist mit der Maßgabe anzuwenden, dass die für d ie
Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge d er
Mitglieder des Vorstands sowie die für die Tätigkei t im
Geschäftsjahr gewährten Leistungen für die Mitglied er des
Verwaltungsrates im Anhang des Jahresabschlusses fü r
jede Personengruppe sowie zusätzlich unter Namensne n-
nung die Bezüge und Leistungen für jedes einzelne M itglied
dieser Personengruppen unter Aufgliederung nach Kom po-
nenten im Sinne des § 285 Nummer 9 Buchstabe a des
Handelsgesetzbuches angegeben werden, soweit es sic h
um Leistungen des Kommunalunternehmens handelt. Die
individualisierte Ausweisungspflicht gilt auch für Leistungen
entsprechend § 108 Absatz 1 Satz 1 Nummer 9 Satz 2.
(11) § 14 Abs. 1, § 31, § 74, §75 Abs. 1, § 77, § 8 4 sowie
die Bestimmungen des 13. Teils über die staatliche Aufsicht
sind auf die Anstalt sinngemäß anzuwenden
§ 115
Anzeige
(1) Entscheidungen der Gemeinde über
a) die Gründung oder wesentliche Erweiterung einer
Gesellschaft oder eine wesentliche Änderung des Ge-
sellschaftszwecks oder sonstiger wesentlicher Ände-
rungen des Gesellschaftsvertrages,
b) die Beteiligung an einer Gesellschaft oder die Ä nde-
rung der Beteiligung an einer Gesellschaft,
c) die gänzliche oder teilweise Veräußerung einer G e-
sellschaft oder der Beteiligung an einer Gesellschaft,
d) die Errichtung die Übernahme oder die wesentlich e
Erweiterung eines Unternehmens, die Änderung der
bisherigen Rechtsform oder eine wesentliche Ände-
rung des Zwecks,
e) den Abschluss von Rechtsgeschäften, die ihrer Ar t
nach geeignet sind, den Einfluss der Gemeinde auf
das Unternehmen oder die Einrichtung zu mindern
oder zu beseitigen oder die Ausübung von Rechten
aus einer Beteiligung zu beschränken,
Beteiligungsbericht 2010
189
f) die Führung von Einrichtungen entsprechend den V or-
schriften über die Eigenbetriebe,
g) den Erwerb eines Geschäftsanteils an einer einge trage-
nen Genossenschaft
h) die Errichtung, wesentliche Erweiterung oder Auf lösung
einer rechtsfähigen Anstalt des öffentlichen Rechts ge-
mäß § 114 a, die Beteiligung oder Erhöhung einer Be -
teiligung der Anstalt an anderen Unternehmen oder E in-
richtungen oder deren Gründung sowie Rechtsgeschäf-
te der Anstalt im Sinne des § 111
sind der Aufsichtsbehörde unverzüglich, spätestens sechs
Wochen vor Beginn des Vollzugs, schriftlich anzuzeig en. Aus
der Anzeige muss zu ersehen sein, ob die gesetzlich en Vor-
aussetzungen erfüllt sind. Die Aufsichtsbehörde kan n im
Einzelfall aus besonderem Grund die Frist verkürzen oder
verlängern.
(2) Für die Entscheidung über die mittelbare Beteil igung an
einer Gesellschaft gilt Entsprechendes, wenn ein Be schluss
des Rates nach § 108 Abs. 6 oder § 111 Abs. 2 zu fassen ist.
12. Teil
Gesamtabschluss
§ 116
Gesamtabschluss
(1) Die Gemeinde hat in jedem Haushaltsjahr für den Ab-
schlussstichtag 31. Dezember einen Gesamtabschluss unter
Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführun g
aufzustellen. Er besteht aus der Gesamtergebnisrech nung,
der Gesamtbilanz und dem Gesamtanhang und ist um ei nen
Gesamtlagebericht zu ergänzen. Der Rat bestätigt de n ge-
prüften Gesamtabschluss durch Beschluss. § 96 finde t ent-
sprechende Anwendung.
(2) Zu dem Gesamtabschluss hat die Gemeinde ihren J ah-
resabschluss nach § 95 und die Jahresabschlüsse des glei-
chen Geschäftsjahres aller verselbstständigten Aufg abenbe-
reiche in öffentlich-rechtlicher oder privatrechtli cher Form zu
konsolidieren. Auf den Gesamtabschluss sind, soweit seine
Eigenart keine Abweichung erfordert, § 88 und § 91 Abs. 2
entsprechend anzuwenden.
(3) In den Gesamtabschluss müssen verselbstständigt e Auf-
gabenbereiche nach Absatz 2 nicht einbezogen werden ,
wenn sie für die Verpflichtung, ein den tatsächlich en Verhält-
nissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Schulden -,
Ertrags- und Finanzgesamtlage der Gemeinde zu vermi tteln,
von untergeordneter Bedeutung sind. Dies ist im Ges amtan-
hang darzustellen.
(4) Am Schluss des Gesamtlageberichtes sind für die Mitglie-
der des Verwaltungsvorstands nach § 70, soweit dies er nicht
zu bilden ist für den Bürgermeister und den Kämmere r, sowie
für die Ratsmitglieder, auch wenn die Personen im Haushalts-
jahr ausgeschieden sind, anzugeben:
1. der Familienname mit mindestens einem ausgeschri ebe-
nen Vornamen,
2. der ausgeübte Beruf,
3. die Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und ander en Kon-
trollgremien i.S.d. § 125 Abs. 1 Satz 3 des Aktieng eset-
zes,
4. die Mitgliedschaft in Organen von verselbstständ igten
Aufgabenbereichen der Gemeinde in öffentlich-
rechtlicher oder privatrechtlicher Form,
5. die Mitgliedschaft in Organen sonstiger privatre chtli-
cher Unternehmen.
(5) Der Gesamtabschluss ist innerhalb der ersten ne un
Monate nach dem Abschlussstichtag aufzustellen. § 9 5
Abs. 3 findet für die Aufstellung des Gesamtabschlu sses
entsprechende Anwendung.
(6) Der Gesamtabschluss ist vom Rechnungsprüfungsau s-
schuss dahingehend zu prüfen, ob er ein den tatsäch lichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, S chul-
den-, Ertrags- und Finanzgesamtlage der Gemeinde un ter
Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführun g
ergibt. Die Prüfung des Gesamtabschlusses erstreckt sich
darauf, ob die gesetzlichen Vorschriften und die si e ergän-
zenden Satzungen und sonstigen ortsrechtlichen Best im-
mungen beachtet worden sind. Der Gesamtlagebericht ist
darauf zu prüfen, ob er mit dem Gesamtabschluss in Ein-
klang steht und ob seine sonstigen Angaben nicht ei ne
falsche Vorstellung von der Vermögens-, Schulden-, Er-
trags- und Finanzgesamtlage der Gemeinde erwecken. §
101 Abs. 2 bis 8 gilt entsprechend.
(7) In die Prüfung nach Absatz 6 müssen die Jahresa b-
schlüsse der verselbstständigten Aufgabenbereiche n icht
einbezogen werden, wenn diese nach gesetzlichen Vor -
schriften geprüft worden sind.
§ 117
Beteiligungsbericht
(1) Die Gemeinde hat einen Beteiligungsbericht zu e rstel-
len, in dem ihre wirtschaftliche und nichtwirtschaf tliche
Betätigung, unabhängig davon, ob verselbstständigte Auf-
gabenbereiche dem Konsolidierungskreis des Gesamtab -
schlusses angehören, zu erläutern ist. Dieser Beric ht ist
jährlich bezogen auf den Abschlussstichtag des Gesa mtab-
schlusses fortzuschreiben und dem Gesamtabschluss
beizufügen.
(2) Der Beteiligungsbericht ist dem Rat und den Einwohnern
zur Kenntnis zu bringen. Die Gemeinde hat zu diesem
Zweck den Bericht zur Einsichtnahme verfügbar zu ha lten.
Auf die Möglichkeit zur Einsichtnahme ist in geeign eter
Weise öffentlich hinzuweisen.
§ 118
Vorlage- und Auskunftspflichten
Die Gemeinde ist verpflichtet, bei der Ausgestaltun g von
Gründungsverträgen oder Satzungen für die in § 116 be-
zeichneten Organisationseinheiten darauf hinzuwirke n,
dass ihr das Recht eingeräumt wird, von diesen Aufk lärung
und Nachweise zu verlangen, die die Aufstellung des Ge-
samtabschlusses erfordert.
Beteiligungsbericht 2010
190
Anlage 3: Auszug aus dem Haushaltsgrundsätzegesetz
§ 53 Rechte gegenüber privatrechtlichen Unternehmen
(1) Gehört einer Gebietskörperschaft die Mehrheit d er Anteile eines Unternehmens in einer
Rechtsform des privaten Rechts oder gehört ihr mind estens der vierte Teil der Anteile und steht
ihr zusammen mit anderen Gebietskörperschaften die Mehrheit der Anteile zu, so kann sie ver-
langen, dass das Unternehmen
1. im Rahmen der Abschlussprüfung auch die Ordnungs mäßigkeit der Geschäftsführung prü-
fen lässt;
2. die Abschlussprüfer beauftragt, in ihrem Bericht auch darzustellen
a) die Entwicklung der Vermögens- und Ertragslage s owie die Liquidität und Rentabilität
der Gesellschaft,
b) verlustbringende Geschäfte und die Ursachen der Verluste, wenn diese Geschäfte und
die Ursachen für die Vermögens- und Ertragslage von Bedeutung waren,
c) die Ursachen eines in der Gewinn- und Verlustrec hnung ausgewiesenen Jahresfehlbe-
trages;
3. ihr den Prüfungsbericht der Abschlussprüfer und, wenn das Unternehmen einen Konzern-
abschluss aufzustellen hat, auch den Prüfungsberich t der Konzernabschlussprüfer unver-
züglich nach Eingang übersendet.
(2) Für die Anwendung des Absatzes 1 rechnen als An teile der Gebietskörperschaften auch An-
teile, die einem Sondervermögen der Gebietskörpersc haft gehören. Als Anteile der Gebietskör-
perschaft gelten ferner Anteile, die Unternehmen ge hören, bei denen die Rechte aus Absatz 1
der Gebietskörperschaft zustehen.
§ 54 Unterrichtung der Rechnungsprüfungsbehörde
(1) In den Fällen des § 53 kann in der Satzung (im Gesellschaftsvertrag) mit Dreiviertelmehrheit
des vertretenen Kapitals bestimmt werden, dass sich die Rechnungsprüfungsbehörde der Ge-
bietskörperschaft zur Klärung von Fragen, die bei d er Prüfung nach § 44 (Prüfung staatlicher Be-
tätigung bei privatrechtlichen Unternehmen) auftret en, unmittelbar unterrichten und zu diesem
Zweck den Betrieb, die Bücher und die Schriften des Unternehmens einsehen kann
(2) Ein vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes begrü ndetes Recht der Rechnungsprüfungs-
behörde auf unmittelbare Unterrichtung bleibt unberührt.
Beteiligungsbericht 2010
191
Anlage 4: Zuständigkeiten im Beteiligungsmanagement der Stadt
Münster
(Stand: 01.10.2011)
Abteilungsleiterin:
Frau Dr. Janetzki - 20.60.0001
Telefon: 2010; Zimmer: 209b
(Vertreter: Herr Scholz)
Konzernberichtswesen und Haushalt Beteiligungen
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM GmbH)
RVM Verkehrsdienst GmbH
Verkehrsbetrieb Kipp GmbH
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE GmbH)
WLE – Spedition GmbH
items GmbH, items project GmbH, innovation congress GmbH
Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH und Co. KG
Green Gecco GmbH
Herr Scholz – 20.60.0003
Telefon: 2043; Zimmer: 212
(Vertreterin: Frau Dr. Janetzki)
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH
Wohn+Stadtbau, Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH
Städtische Bühnen Münster
Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH
Kreditinstitute
Museum Heimathaus Münsterland GmbH
Betriebswirtschaftliche Betreuung der Stiftungsverwaltung
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH
Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH
smartOPTIMO GmbH & Co. KG
Museum Heimathaus Münsterland GmbH
Fortschreibung Beteiligungsbericht (mit diesjähriger Unterstützung
von Frau Anja Gerick)
Frau Haubner – 20.60.00020
Telefon 2032; Zimmer 211
(Vertreter: Herr Scholz)
Wirtschaftsförderung Münster GmbH
Technologieförderung Münster GmbH
CeNTech GmbH
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH (einschließlich der sie-
ben Beteiligungsgesellschaften)
GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH
AirportPark FMO GmbH
NBZ – Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH
Herr Deppe - 20.10.0002
Telefon: 2020; Zimmer 203
(Vertreterin: Frau Haubner)
Stadtwerke Münster GmbH
Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH
Energiehandelsgesellschaft West mbH
Stadtwerke Münster Neue Energie GmbH
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH
NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B. V.
Herr Preuß – 20.60.0004
Telefon: 2046; Zimmer: 213
(Vertreterin: Frau Deiters)
Steuerliche Beratung der Ämter und Einrichtungen
Westfälische Bauindustrie GmbH
Citeq
Frau Deiters – 20.60.0006
Telefon: 2049; Zimmer: 210
(Vertreter: Herr Preuß)
Steuerliche Beratung der Ämter und Einrichtungen
Münster Marketing
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
Beteiligungsbericht 2010
192
Alphabetische Beteiligungsübersicht
Beteiligung Seite
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 43
AHS Aviation Handling Services GmbH 107
Airportpark FMO GmbH 62
CeNTech GmbH 161
citeq 50
Energiehandelsgesellschaft West mbH 126
FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH 88
FMO Airport Services GmbH 103
FMO Cargo Services GmbH 97
FMO Luftfahrtförderungs-GmbH 93
FMO Parking Services GmbH 95
FMO Passenger Services GmbH 100
FMO Security Services GmbH 105
Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co.KG 143
GML Gewerbepark Münster-Loddenheide GmbH 4 0
Green GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 146
INNOVATION congress GmbH 117
IStG gGmbH 65
items GmbH 110
items project GmbH 114
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH 22
Münster Marketing 54
Museum Heimathaus Münsterland GmbH 72
NBZ - Nano-Bioanalytik-Zentrum GmbH 164
NDIX GmbH Niederländisch Deutscher Internet Exchange B. V. 132
Regionalverkehr Münsterland GmbH 31
RVM Verkehrsdienst GmbH 149
smartOPTIMO GmbH & Co.KG 137
smartOPTIMO Verwaltungs-GmbH 141
Sparkasse Münsterland Ost 170
Stadtwerke Münster GmbH 11
Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH 7 4
Stadtwerke Münster Neue Energie GmbH 134
Städtische Bühnen Münster 68
Technologieförderung Münster GmbH 157
Theaterhaus Pumpenhaus gGmbH 36
Verkehrsbetrieb Kipp GmbH 152
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH 12 9
Westfälische Bauindustrie GmbH 77
Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH 83
Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) 120
Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH 154
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH 26
Westfälisches Pferdemuseum Münster gGmbH 4 7
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH 86
Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM) 58
WLE-Spedition GmbH 124
Wohn + Stadtbau, Wohnungsunternehmen der Stadt Münster GmbH 17
Wohnungsgesellschaft Große Lodden mbH 167
Berichtsvorlage
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V/0864/2011 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Finanzen und Beteiligungen Betrifft Bericht über die Beteiligungen der Stadt Münster im Jahr 2010 (Beteiligungsbericht 2010) Beratungsfolge 07.12.2011 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Bericht 14.12.2011 Rat Bericht 14.12.2011 Hauptausschuss Bericht Bericht: Die Gemeinde ist gemäß § 117 Abs. 1 Gemeindeordnung NRW (GO) verpflichtet, einen Beteili- gungsbericht, in dem ihre wirtschaftliche und nichtwirtschaftliche Betätigung im Sinne des § 107 GO zu erläutern ist, zu erstellen. Der Bericht ist jährlich, bezogen auf den Abschlussstichtag des Gesamtabschlusses, fortzuschreiben und dem Gesamtabschluss beizufügen. Ferner ist der Be- richt nach § 117 Abs. 2 GO dem Rat und den Einwohnern zur Kenntnis zu bringen und zu diesem Zweck zur Einsichtnahme verfügbar zu halten. Auf die Möglichkeit zur Einsichtnahme ist in ge- eigneter Weise öffentlich hinzuweisen. Mit der Vorlage des siebzehnten Beteiligungsberichtes (Anlage) kommt die Verwaltung den v.g. gesetzlichen Vorgaben nach. Wie in den Jahren zuvor enthält der Bericht als wesentlichen Inhalt eine Darstellung der wirtschaftlichen Situation der einzelnen Beteiligungen sowie ihre Bedeutung für den städtischen Haushalt und den „Konzern Stadt Münster“. Darüber hinaus wurde erstmals für die städtischen Beteiligungen, deren Abschlüsse im Rahmen des städt. Gesamtabschlusses konsolidiert werden, jeweils ein neues Kapitel „Finanz- und Leistungsbeziehungen“ in den Bericht eingefügt. Ferner wurden für alle - vom Rat der Stadt Münster als steuerungsrelevant eingestuf- ten – Beteiligungen Angaben zu den „reinen“ Finanz- und Beteiligungserträgen/-aufwendungen (Bruttoausschüttungen an die Stadt Münster bzw. „Zuschusszahlungen“ der Stadt Münster) sowie ein betriebswirtschaftliches Kennzahlenset aufgenommen. Mit dem Beteiligungsbericht wird den Ratsmitgliedern, der Verwaltung und der interessierten Öf- fentlichkeit die Möglichkeit gegeben, sich mit einem wichtigen Teil des kommunalen Haushalts vertraut zu machen. Die regelmäßige Aktualisierung der Jahresabschlussdaten (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung) der einzelnen Beteiligungen trägt dazu bei, deren mittelfristige Geschäfts- entwicklung aufzuzeigen und damit die notwendige Transparenz zu vermitteln. Vorlagen-Nr.: V/0864/2011 Auskunft erteilt: Herr Scholz Ruf: 492 20 43 E-Mail: ScholzT@stadt-muenster.de Datum: 08.11.2011 Öffentliche Berichtsvorlage 2 V/0864/2011 Auf die Möglichkeit zur Einsichtnahme wird durch öffentliche Bekanntmachung hingewiesen. Es wird auch wieder die Möglichkeit bestehen, den Beteiligungsbericht gegen eine Schutzgebühr von 1 € bei „Münster Information“ (Bürgerberatungsstelle) zu erwerben. Darüber hinaus wird der Beteiligungsbericht auch über die Internetpräsenz der Stadt Münster abrufbar bzw. einsehbar sein. In Vertretung Bickeböller Stadtkämmerin Anlage: Beteiligungsbericht 2010
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (29)
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0864/2011
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 08.11.2011
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37