V/0750/2013
Abfallwirtschaftbetriebe Münster
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Beschlussvorlage
18602 Zeichen
V/0750/2013 DER OBERBÜRGERMEISTER Abfallwirtschaftsbetriebe Münster Betrifft Abfallwirtschaftbetriebe Münster - Wirtschaftsplan 2014 - Finanzplan 2014 - 2018 Beratungsfolge 20.11.2013 Werksausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe Vorberatung 28.11.2013 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung Vorberatung 04.12.2013 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 11.12.2013 Hauptausschuss Vorberatung 11.12.2013 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der anliegende Wirtschaftsplan 2014 für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster wird beschlos- sen. a) Der Erfolgsplan 2014 weist Erträge in Höhe von 54.694.000 € und Aufwendungen in Höhe von 52.595.000 € auf. Der Erfolgsplan schließt mit einem Überschuss in Höhe von 2.099.000 € ab. b) Der Vermögensplan 2014 hat ein Gesamtvolumen von 9.590.000 €. c) Die Stellenübersicht 2014 weist 337,04 Arbeitnehmer/-innenstellen (zuzüglich 12 Aus- zubildende) aus. Darüber hinaus werden 6 Beamte beschäftigt. 2. Zur Überbrückung von kurzfristigen Liquiditätsengpässen können die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster Kassenkredite bis zu einer Höhe von 6.218.500 € aufnehmen. II. Finanzielle Auswirkungen: Die Aufwendungen in Höhe von 54.694.000 Euro werden über Gebühreneinnahmen, Entgelte, Rückstellungsauflösungen aus Gebührenüberschüssen und Zinserträgen in Höhe von 51.775.000 Euro getragen. Die verbleibenden 2.919.000 Euro werden über den Haushalt der Stadt Münster abgewickelt für den satzungsgemäßen Winterdienst und den Stadtanteil an der Straßenreinigung. Vorlagen-Nr.: V/0750/2013 Auskunft erteilt: Herr Wedding Ruf: 60 52 42 E-Mail: WeddingC@awm.stadt-muenster.de Datum: 12.11.2013 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0750/2013 Begründung: Vorbemerkungen Hiermit wird der Wirtschaftsplan 2014 für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster vorgelegt. Ergän- zend zum Wirtschaftsplan ist ein Finanzplan erstellt worden. Er gibt einen fünfjährigen Überblick über die voraussichtlichen Investitionsausgaben und deren geplante Finanzierung. Der Finanzplan ist dem Wirtschaftsplan als Anlage beigefügt. Zu 1.: Für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster ist nach den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung ein Wirtschaftsplan, bestehend aus Erfolgs- und Vermögensplan sowie Stellenübersicht, aufzustel- len. Als Grundlage für die dort enthaltenen Wertansätze dienen: a) die Erfahrungen der bisherigen Tätigkeit der AWM b) das Rechnungsergebnis 2012 c) die bisherige Abwicklung des Wirtschaftsplanes 2013 d) das vom Rat der Stadt Münster beschlossene Abfallwirtschaftskonzept e) die Eigenbetriebsverordnung f) die handelsrechtlichen Vorschriften. Von diesem Wirtschaftsplan unabhängig ist die Erstellung der Gebührenbedarfsberechnung, die nach dem Kommunalabgabenrecht erfolgt. Der Erfolgsplan weist einen Überschuss in Höhe von 2.099.000 € aus. Er ergibt sich aus unter- schiedlichen gesetzlichen Kalkulationsansätzen im Wirtschaftsplan und in der Gebührenbedarfsbe- rechnung. Nähere Einzelheiten hierzu sind in den Erläuterungen des Wirtschaftsplanes ab Seite 18 dargestellt. Der Vermögensplan zeigt die notwendigen Investitionsmaßnahmen auf. In der Stellenübersicht sind für 2014 337,04 Stellen für Arbeitnehmer/-innen ausgewiesen. Auf den Seiten 28 - 31 werden im Wirtschaftsplan die Veränderungen zur Stellenübersicht 2014 dargestellt. Die Schaffung von 13,00 Planstellen sowie von befristeten Stellen ist nachfolgend ausführlich er- läutert: Einrichtung neuer Stellen im Bereich der Abfallabfuhr (Änderung der Stellenübersicht) Aufgrund des stetigen Einwohnerzuwachses der Stadt Münster sowie weiterer Faktoren ist die Abfallabfuhr inzwischen an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt. Hierbei ist festzustellen, dass sowohl im Bereich der Kernstadt als auch in den sog. „Außenbereichen“ die Arbeit nicht mehr ordnung s- gemäß geleistet werden kann. Die nachfolgenden Rahmendaten zeigen die Entwicklung. Stadtweite Rahmendaten (Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung) Die Münsteraner Bevölkerung steigt stetig: - 3 - V/0750/2013 Entwicklung der Bevölkerung Münsters 2011 - 2014 2011 2012 2013* 2014* 291.754 294.922 297.871 300.850 *2013 und 2014 in Anlehnung an die Vorjahre Zuwachs von je einem Prozent prognostiziert Mit steigender Bevölkerungszahl wächst auch die Anzahl der Wohngebäude. Allein in den letzten fünf Jahren sind in Münster 2.641 Wohngebäude (übe rwiegend Einfamilien- und Doppelhäuser in den Außenstadtteilen) neu erstellt worden. Hierdurch bedingt nimmt auch die Anzahl der Haushalte zu. Neben den immer kleiner werdenden Haushalten wird insbesondere auch durch die bauliche Verdichtung im Bereich der Kernstadt so- wie durch die Ausweisung neuer Baugebiete in den Außenbereichen die Anzahl der Haushalte zunehmen. Entwicklung der Haushalte in Münster 2011 - 2014 2011 2012 2013* 2014* 159.583 160.654 162.261 163.883 *2013 und 2014 in Anlehnung an die Bevölkerungsentwicklung Zuwachs von je einem Prozent prognostiziert Dies bringt wiederum ein Anstieg der zu leerenden Abfallbehälter mit sich. Entwicklung der Abfallgefäße 2011 - 2014 2011 2012 2013* 2014* 151.623 152.865 154.117 155.379 *2013 und 2014 in Anlehnung an die Entwicklung der Behälterbestände Zuwachs von je 0,82 % prognostiziert Betrachtet man die Entwicklung der letzten 10 Jahre hat sich der Behälterbestand um ca. 10 % erhöht: Entwicklung der Abfallgefäße 2004 - 2014 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 139.571 141.374 143.800 145.859 146.791 147.778 149.983 151.623 152.865 2013* 2014* 154.394 155.658 *2013 und 2014 in Anlehnung an die Entwicklung der Behälterbestände Zuwachs von je 0,82 % prognostiziert Einhergehend mit den vorgenannten Rahmendaten haben weitere städtische Entwicklungen Ei n- fluss auf die Abfallabfuhr. So ist festzustellen, dass die Flüssigkeit des Verkehrs in Münster weiter abgenommen hat. Auswertungen der Fahrtenschreiber haben ergeben, dass sich die Umlaufzeiten der Sammeltouren verlängert haben. Während es in 2011 insgesamt 130.362 angemeldete Privatfahrzeuge in Münster gab, ist diese Zahl um 11 % auf 144.443 angemeldete Privatfahrzeuge in 2012 gestiegen. Dies bedeutet, dass die Münsteraner Straßen voller s ind und die Abfallsammelfahrzeuge längere Umlaufzeiten haben. Erschwert wird dies durch die inzwischen stadtweite Reduzierung des Tempolimits und die neuen Ampelschaltungen im Bereich der Hauptverkehrs - und Ausfallstraßen, was insbesondere bei der Einfahrt ins Revier und bei den Fahrten zu den Entsorgungsanlagen zu deutlich längeren Zeitb e- lastungen führt. Zudem ist eine Durchführung der Abfallabfuhr aufgrund der geltenden Lär m- schutzverordnung erst ab 07.00 Uhr möglich. So können die verkehrsarmen Zeiten in den Morgen- stunden nicht mehr genutzt werden. - 4 - V/0750/2013 Rahmendaten im Bereich der Abfallabfuhr Zur Sicherstellung der Abfallabfuhr in Münster werden arbeitstäglich bis zu 40 Abfuhrreviere mit den entsprechenden Fahrzeugen abgefahren. Hinzu kommen ergänzende Täti gkeiten wie die A b- fallbehälterauslieferung, die Elektrogroßgeräteabholung, der Absetzkipper - und Abrollkipperb e- reich. Insgesamt sind im Bereich der Abfallabfuhr 156 Mitarbeiter eingesetzt. Bis zum Jahr 2011 waren 152 Mitarbeiter beschäftigt. Da bereits sei nerzeit die Kapazitätsgrenze der Abfallabfuhr überschritten war, wurde ein Entlastungsrevier eingerichtet. Hierdurch konnte jedoch nur eine tei l- weise Entlastung geschaffen werden, so dass ein großer Teil der geänderten Rahmenbedingu n- gen durch Mehrarbeit kompensiert. wurde. Das rechtlich vertretbare Maß im Sinne des Arbeitne h- merschutzes wird weiterhin überschritten. Dies führt dazu, dass der Überstundenstand in der Abfallabfuhr weiter steigt. Entwicklung der Überstunden in der Abfallabfuhr: 2011 2012 2013* 8.058 9.937 12.822 *Stand 30.06.2013 Das Durchschnittsalter der AWM-Beschäftigten in der Abfallabfuhr liegt bei 45 Jahren mit steige n- der Tendenz. Die Folgen sind weiter eingeschränkte Leistungsfähigkeit sowie ansteigende Krankheitszeiten. Hierbei ist festzustellen, dass die Zahl der dauererkrankten Arbeitnehmer –insbesondere mit Mus- kel-Skelett-Erkrankungen- massiv zugenommen haben. Nach einem Krankenstand in der Abfallabfuhr in 2011 in Höhe von 12,5 % konnte dieser in 2012 zwar auf 10,81 % gesenkt werd en. Das erste Halbjahr 2013 deutet jedoch darauf hin, dass die Zahlen 2011 vermutlich wieder erreicht, wenn nicht sogar überschritten werden. Um die Entwicklung zu bremsen wurden Gesundheitstage initiiert, Mitarbeiter konnten kostenlos ihre Fitness testen lassen, Rückenschulungen wurden angeboten, Rückkehrgespräche wurden geführt und die technische Ausstattung wurde auch immer weiter verbessert. Ferner wurde ein Gesundheitsmanagement eingeführt, um noch individueller auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter einzugehen. Dennoch ist bisher keine signifikante Senkung des Krankenstandes zu beobachten, was auch auf die sehr hohe Arbeitsbelastung zurück zu führen ist. Die genannten Entwicklungen haben unterschiedliche Auswirkungen in den Abfuhrbereichen der Kernstadt und in den Abfuhrbereichen der Außenbereiche. Situation der Kernstadtreviere Im Bereich der Kernstadt werden die Abfälle mit sog. Mehrkammerfahrzeugen abgefahren. Hierbei werden alternierend im 14-täglichen Wechsel Restabfall und Bioabfall bzw. Papierabfall und Bioab- fall abgefahren. Derzeit werden die Abfälle in der Kernstadt mit 11 Mehrkammerfahrzeugen abgefahren. Abhängig vom Leerungstag fahren entweder fünf oder sechs Mehrkammerfahrzeuge die Fraktionen Resta b- fall/Bioabfall die anderen fünf oder sechs Mehrkammerfahrzeuge die Papierabfall/Bioabfallfraktion. Im Durchschnitt sind somit 5,5 Mehrkammerfahrzeuge in den einzelnen Fraktionskombinationen eingesetzt, welche zweimal täglich das Entsorgungszentrum zur Entleerung der Abfälle anfahren. Sowohl die Stadt Münster als auch die AWM haben sich zur Senkung des CO2-Ausstoßes das Ziel gesetzt, im Rahmen des Luftreinhalteplans umweltfreundliche Fahrzeuge einzusetzen. Mit jeder Euro-Abgasnorm wird das Leergewicht der Fahrzeuge erhöht, da immer mehr Technik zur Abgas- reinigung verbaut wird. Hinzu kommt, dass die ständige Anpassung der EN -1501-5 (Europanorm für Abfallsammelfahrzeuge) immer umfangreichere Sicherheitseinrichtungen vorschreibt. Das z u- lässige Gesamtgewicht der Fahrzeuge liegt derzeit bei 26 Tonnen. - 5 - V/0750/2013 Beides führt dazu, dass das Leergewicht des Fahrzeuges immer mehr zu - und die Möglichkeit der Zuladung abnimmt. Bereits jetzt ist die Ladekapazität nicht ausreichend. Am Beispiel der Resta b- fallsammlung soll dieses dargestellt werden. Im Bereich der Kernstadt sind jährlich ca. 18.300 Tonnen Restabfall zu laden. Verteilt auf 260 A r- beitstage sind im Bereich der Kernstadt pro Tag 70,38 Tonnen bzw. pro Abfuhrtour 35,19 Tonnen Restabfall abzuholen. Die durchschnittliche Zuladung im Bereich der Mehrkammerfahrzeugen be- trug bisher 8,5 Tonnen. Die Zuladung der neuen, umweltfreundlichen Fahrzeuge beträgt nur noch 7,5 Tonnen. Bezogen auf die 70%ige Zuladungsmöglichkeit der Restabfallkammer sinkt hier die Zuladung von 5,95 Tonnen auf 5,25 Tonnen pro Tour. Während im Jahr 2 012 die Ladekapazität bei den durchschnittlich eingesetzten 5,5 Mehrkamme r- fahrzeugen im Bereich der Restabfallkammer bei insgesamt 32,72 Tonnen lag, ist diese in 2013 auf 31,67 Tonnen gesunken und wird in 2014 weiter auf 30,63 Tonnen sinken. Wenn alle bish eri- gen Fahrzeuge in den nächsten Jahren durch umweltfreundlichere Fahrzeuge ausgetauscht sind, steht nur noch eine Ladekapazität von 28,88 Tonnen zu Verfügung. Bereits jetzt reicht die Ladekapazität nicht mehr aus, da pro Tour durchschnittlich 35,19 Tonnen Restabfall abgeholt werden müssen, lediglich aber nur 31,67 Tonnen zur Verfügung stehen. Die Folgen sind Überladungen von Fahrzeugen, häufigere Fahrten zum Entsorgungszentrum und zusätzliche Arbeitsstunden für die Mitarbeiter. Überladungen sind rechtlich nicht zulässig und stel- len eine hochgradige Gefahr dar. Die anfallenden Überstunden gefährden den Arbeitnehme r- schutz. Zur ordnungsgemäßen Abfuhr der Abfälle im Bereich der Kernstadt ist daher die zusätzliche Schaffung eines zusätzlichen Mehrkammerreviers mit einem Fahrer, drei Ladern sowie einem z u- sätzlichen Mehrkammerfahrzeug notwendig. Situation in den Außenbereichen Bedingt durch die rege Bautätigkeit insbesondere in den Außenstadtteilen (z.B. Gievenbeck, R o- xel, Hiltrup etc.) werden die Reviere immer größer. Die durchschnittlich im Rahmen einer Entso r- gungstour in den Außenbereichen zu fahrenden Tagesstrecken sind um ca. 12 % von 80 Kilometer auf 90 Kilometer pro Tag gestiegen. Wie bereits bei den o.g. Rahmenbedingungen genannt, sind durch die anhalten de Bautätigkeit insbesondere im Außenbereich auch die Behälterzahlen dementsprechend weiter gestiegen. Allein in den Jahren 2009 bis 2012 hat die Anzahl der Abfallbehälter in den Außenbereichen um 4.500 zugenommen. Dies bedeutet, dass pro Woche ca. 3.000 Gefäße bzw. pro Tag 600 Gefäße zusätz- lich zu entsorgen sind. Aufgrund der Größe des Stadtgebietes und der daraus resultierenden langen Wegestrecken liegt die durchschnittliche Schüttzahl in den Außenrevieren bei ca. 600 Einheiten, so dass die zusätzl i- che Schaffung eines Reviers in den Außenbereichen mit zwei Mitarbeitern und einem Fahrzeug unumgänglich ist. Situation in den Papierbehälterrevieren (Behälter bis zu 1.100 Liter Volumen) Seit Jahren lassen sich im Bereich der Papierabfuhr Erlöse erzielen, welch e sich positiv auf das Rechnungsergebnis der AWM auswirken. Die AWM können eine erhöhte Nachfrage nach einer zusätzlichen Papierentsorgung bzw. einer losen Abholung des Papiers bei Ihren Kunden verzeic h- nen. Das Angebot der AWM sollte dementsprechend ausgeweitet werden. Für die Umsetzung sind ein Fahrer, ein Mülllader und ein Abfallsammelfahrzeug erforderlich. Der Einsatz amortisiert sich bei einer Sammlung von sechs Tonnen Papier pro Tag. Aufgrund der Nachfrage der Kunden ist davon auszugehen, dass die sechs Tonnen überschritten werden. Es ist zunächst eine Erprobungsphase von einem Jahr vorgesehen. - 6 - V/0750/2013 Situation in den Umleerbehälterrevieren Wie im o.g. Bereich der Papierbehälterreviere (bis 1.100 Liter) gibt es auch bei den Behältergr ö- ßen größer 1.100 Liter immer wieder Anfragen gewerblicher Kunden zur Abfuhr von großen U mle- erbehältern. Auch hier erlauben es derzeit die Kapazitäten nicht, die Kundenwünsche zu erfüllen. Dementsprechend wir hier vorgeschlagen, analog der o.g. Papierbehälterabfuhr ein zusätzl iches Abfallsammelfahrzeug mit einem Fahrer und einem Mülllader zunächst befristet für ein Jahr einz u- setzen. Einführung der Wertstofftonne Es ist geplant in 2014 die Wertstofftonne im Stadtgebiet Münster einzuführen. Hierzu werden n e- ben neuen Sammelfahrzeugen dauerhaft 3 Fahrer und 3 Lader benötigt. Befristet werden 2 To n- nenauslieferungsfahrer sowie 0,5 Verwaltungsstellen gebraucht (siehe dazu insbesondere auch RV/0800/2013 zur Einführung der Wertstofftonne) Zusammenfassend lässt sich folgender zusätzlicher Personalbedarf bei den AWM feststellen: Zwingend notwendig aufgrund gesetzlicher Anforderungen: 1 Mehrkammerabfallsammelfahrzeug inklusive einem Fahrer und drei Müllladern. 1 Monosammelfahrzeug (Außenbereich) mit zwei Fahrern Inklusive einer 25%ige n Reserve für urlaubs - und krankheitsbedingte Abwesenheiten sind somit zusätzlich 7 Planstellen einzurichten. Zum Ausbau des Angebotes und Verbesserung des Rechnungsergebnisses: 1 Monosammelfahrzeug (Papierbehälterabfuhr) mit einem Fahrer und einem Mülllader (zunächst befristet für ein Jahr) 1 Umleerfahrzeug (Papierbehälterabfuhr größerer Behälter) mit einem Fahrer und einem Mülllader (zunächst befristet für ein Jahr) Inklusive einer 25%igen Reserve für urlaubs - und krankheitsbedingte Abwesenheit en sind somit zusätzlich 5 befristete Stellen einzurichten. Einführung der Wertstofftonne 3 Monosammelfahrzeuge mit jeweils einem Fahrer und einem Lader 2 befristet eingestellte Tonnenauslieferungsfahrer, 0,5 befristet eingestellte Verwaltungskraft - 7 - V/0750/2013 Auswirkungen auf die Abfallabfuhrgebühren Fahrer Egr. 6 48.590,00 € Fahrer Egr. 6 48.590,00 € Fahrer Egr. 6 48.590,00 € Fahrer Egr. 6 48.590,00 € Fahrer Egr. 6 48.590,00 € Fahrer Egr. 6 48.590,00 € Lader Egr. 4 38.900,00 € Fahrer Egr. 6 48.590,00 € Lader Egr. 4 38.900,00 € Lader Egr. 4 38.900,00 € Lader Egr. 4 38.900,00 € Lader Egr. 4 38.900,00 € 165.290,00 € 97.180,00 € 48.590,00 € 87.490,00 € 87.490,00 € 48.590,00 € dauerhaft gebührenfinanziert: 311.060,00 € zunächst befristet und selbsttragend: 223.570,00 € Gebührenzuwachs um: 0,93% Gebührenzuwachs um: 0,00% 3 Fahrer Egr. 6 145.770,00 € 0,5 MA Egr. 5 21.495,00 € Fahrer Egr. 4 38.900,00 € 3 Lader Egr. 4 116.700,00 € Fahrer Egr. 4 38.900,00 € 262.470,00 € 21.495,00 € 77.800,00 € dauerhaft gebührenfinanziert: 283.965,00 € befristet und aus Rst-Mitteln: 77.800,00 € Gebührenzuwachs um: 0,85% Gebührenzuwachs befristet: 0,00% ReservePapier bis 1.100 L Umleer > 1.100 LReserve TonnenauslieferungWS-Reviere Büroarbeitskraft Innenstadtrevier Außenstadtrevier Der geplante Personalzuwachs in Höhe von insgesamt rd. 897.000 Euro wird sich nicht gebühre n- erhöhend auswirken. Die Personalkosten für die Wertstofftonnenauslieferung fallen befristet für ein Jahr a n und werden aus Rückstellungsauflösungen gedeckt. Die Personalkosten für die zusätzlichen Papiertouren werden dauerhaft durch die erzielten Erlöse aus der Vermarktung des gesammelten Papiers getragen. Die Kosten für die Mitarbeiter der Ausgleichsreviere und der Wertstofftonnenabfuhr werden im Plan- und Folgejahr durch Auflösungen der Rückstellung „Gebührenüberschüsse“ gedeckt. Ab 2016 werden die Pe rsonalmehrkosten durch Einsparungen bei der Behandlung und Verwertung von Abfällen aufgrund des neuen Abfallwirtschaftskonzeptes vollständig kompensiert. Zu 2.: Um auch kurzfristige Liquiditätsengpässe überbrücken zu können, kann es erforderlich sein, in Abstimmung mit dem Amt für Finanzen und Beteiligungen Kassenkredite bis zu einer max. Höhe von 6.218.500 € aufzunehmen. I.V. gez. Reinkemeier Stadtkämmerer Anlage: Wirtschaftsplan 2014 der AWM
Anlage
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1 Wirtschaftsplan 2014
Inhaltsverzeichnis
Wirtschaftsplan 2014
Seite
Inhaltsverzeichnis 1
1.
Vorbemerkungen zum Wirtschaftsplan 2014 der Abfallw irt-
schaftsbetriebe Münster
2
2. Die Unternehmensleitlinien und Ziele der AWM 5
3. Die Betriebsbereiche und Leistungen der AWM 8
4. Erfolgsplan 2014 (Gesamt- und Einzelplan) der AW M
Erläuterungen zum Erfolgsplan 2014
Anlage: Mittelfristiger Erfolgsplan
13
14
20
5. Vermögensplan 2014
Erläuterungen zum Vermögensplan 2014
Anlage: Mittelfristiger Finanzplan
21
23
27
6. Stellenübersicht 2014 28
Impressum
2 Wirtschaftsplan 2014
1. Vorbemerkungen zum Wirtschaftsplan 2014
der AWM
Rechtsgrundlage für die Erstellung des Wirtschaftsplanes 2014 ist die Eigenbetriebsverord-
nung (EigVO NW) in der Fassung vom 16.11.2004.
Der hier vorgelegte Wirtschaftsplan stellt die vom Eigenbetrieb 2014 zu erbringenden Dienst-
leistungsprodukte und die zur Leistungserbringung erforderlichen Ressourcen dar.
Gem. § 14 EigVO besteht der Wirtschaftsplan aus de m Erfolgsplan, dem Vermögensplan und
der Stellenübersicht. Darüber hinaus werden im vorliegenden Wirtschaftplan die Unterneh-
mensleitlinien sowie die Ziele und Leistungen der AWM dargestellt.
Der
Erfolgsplan des Eigenbetriebes enthält alle voraussehbaren Erträge und Aufwendungen
des Wirtschaftsplanes. Er basiert auf den erzielten Ergebnissen des Wirtschaftsjahres 2012
und auf den heute bekannten und sich bereits abzeichnenden Tendenzen und Trends des lau-
fenden Wirtschaftsjahres 2013.
Der Erfolgsplan 2014 zeigt neben den Wirtschaftspl anansätzen 2013 und 2014 auch das
Rechnungsergebnis 2012.
Der
Vermögensplan enthält alle voraussehbaren vermögenswirksamen Einnahmen und Aus-
gaben aus Anlageänderungen und aus der Kreditwirtschaft, die notwendigen Verpflichtungs-
ermächtigungen sowie auf der Einnahmeseite die vorhandenen oder zu beschaffenden De-
ckungsmittel.
Die
Stellenübersicht hat gem. § 17 EigVO NW die im Wirtschaftsjahr erforderlichen Stellen
für Angestellte und Arbeiter zu enthalten. Beamte, die bei dem Eigenbetrieb beschäftigt wer-
den, sind im Stellenplan der Gemeinde zu führen und in der Stellenübersicht des Eigenbetrie-
bes nachrichtlich anzugeben. Zum Vergleich sind die Zahlen der im laufenden Wirtschaftsjahr
vorgesehenen und der tatsächlich besetzten Stellen anzugeben.
3 Wirtschaftsplan 2014
Erfolgsplan
Erträge und Aufwendungen des Erfolgsplans gliedern sich wie folgt:
Erträge
Umsatzerlöse 50.189.000 €
Sonstige betriebliche Erträge 1.104.000 €
Sonstige Zinsen u. ä. Erträge 190.000 €
Ertrag aus der Auflösung der Rückstellung Gebührenüberschüsse 3.211.000 €
54.694.000 €
Aufwendungen
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.584.000 €
Aufwendungen für bezogene Leistungen 20.068.000 €
Löhne und Gehälter 13.606.000 €
Soziale Abgaben 4.005.000 €
Abschreibungen abzüglich der Erträge 4.274.000 €
aus der Auflösung des Sonderpostens aus Zuweisungen
der öffentlichen Hand
Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.828.000 €
Zinsen u. ä. Aufwendungen 1.165.000 €
Sonstige Steuern 65.000 €
52.595.000 €
Jahresüberschuss 2.099.000 €
Der Jahresüberschuss entsteht aus unterschiedlichen gesetzlichen Kalkulationsansätzen im Wirt-
schaftsplan und in der Gebührenbedarfsberechnung (vgl. S. 18 Pkt. 15 zu den Erläuterungen zum
Erfolgsplan).
4 Wirtschaftsplan 2014
Vermögensplan
Die Ausgaben und deren Deckungsmittel stellen sich im Vermögensplan folgendermaßen dar:
Ausgaben
Darlehenstilgungen 0 €
Investitionen
- Stadtreinigung 528.000 €
- Abfall- u. Wertstoffwirtschaft 5.120.000 €
- Gemeinsame Anlagen 3.942.000 €
9.590.000 €
Deckungsmittel
Zuführungen zu Rückstellungen mit 1.406.000 €
langfristigem Charakter
Abschreibungen abzüglich der Erträge aus 4.274.000 €
der Auflösung des Sonderpostens aus
Zuweisungen der öffentlichen Hand
Kredite 1.811.000 €
Jahresüberschuss 2.099.000 €
9.590.000 €
Münster, 11.12.2013
i. V. i. A.
gez. gez.
Reinkemeier Hasenkamp
Stadtkämmerer Werkleiter
5 Wirtschaftsplan 2014
2. Die Unternehmensleitlinien und Ziele
der AWM
Die AWM sind ein kommunales Unternehmen der Entsorg ungswirtschaft. Als Eigenbetrieb der Stadt
Münster nehmen wir die hoheitlichen Aufgaben in den Bereichen Abfallwirtschaft und Stadtreinigung
in Münster wahr. Im Rahmen der Daseinsvorsorge gara ntieren wir Entsorgungssicherheit. Innerhalb
dieser Geschäftsfelder erbringen die AWM in Verbind ung mit Ihren Partnern qualifizierte Dienstleis-
tungen für Münster. Unsere Kernkompetenzen decken d as gesamte Spektrum dieser Aufgaben -
Logistik, Lagerung, Verwertung, Beseitigung, Stadtreinigung und Winterdienst - ab.
Die AWM sind zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb für das Einsammeln, Befördern, Lagern, Behan-
deln, Verwerten und Beseitigen von Abfällen. Darübe r hinaus ist der gesamte Betrieb, inklusive der
Leistungsbereiche Straßenreinigung, Winterdienst so wie Wartung und Instandhaltung kommunaler
Fahrzeuge gem. DIN EN ISO 9001:2008 (Qualitätsmanag ement), DIN EN ISO 14001:2004 (Um-
weltmanagement) und OHSAS 18001 2007 (Arbeitschutzmanagement) zertifiziert.
Abfallw irtschaftsbetriebe Münster
RECHTSFORM: Eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster
BESCHÄFTIGTE: 350 Mitarbeiter
WERKLEITUNG: Patrick Hasenkamp
GRÜNDUNG: 1996 (davor Amt für Stadtreinigung u. Abfallwirtschaft)
ENTSORGUNGSFLÄCHE: 302 km 2 Stadtfläche
296.440 Einwohner
BETRIEBSBEREICHE:
Straßenreinigung
Winterdienst
Entsorgungswirtschaft (Logistik, Lagerung, Verwertung, Beseitigung) für Privathaushalte
und gewerbliche Bereiche
Containerdienst
BETRIEBSSTANDORTE: Hauptverwaltung und Betriebshof für Abfallwirtschaft und Straßenreinigung
11 Recyclinghöfe
Entsorgungszentrum mit Deponiefläche und Anlagen:
• Mechanisch-biologische Restabfallbehandlungsanlage (Betreiber Remondis)
• Blockheizkraftwerk (Stadtwerke Münster)
• Sickerwasserbehandlungsanlage
• Bioabfallvergärungsanlage (Stadtwerke Münster)
• Grünkompostierungsanlage
• Zentraldeponie I und II
• Wertstoffsortieranlage (MS-Recycling)
6 Wirtschaftsplan 2014
AWM 2020
Als kommunales Unternehmen verfolgen die AWM nicht vorrangig wirtschaftliche Ziele. Daseins-
vorsorge und Gemeinwohl sind die entscheidenden Maßstäbe bei der Planung einer nachhaltigen
Abfallwirtschaft und Stadtreinigung. Dem Zukunftsprogramm AWM 2020 liegt daher eine gemein-
wohlorientierte Balanced Scorecard in den drei Dimensionen Ökonomie, Ökologie und Sozia-
les/Gesellschaft zugrunde.
Quelle: BSI Management Consultants
Beitrag zum
Gemeinwohl
Ökonomische Ziele: Ökonomische Ziele: Ökonomische Ziele: Ökonomische Ziele:
geringe finanzielle Belastung der Bürger
Ökologische Ziele: Ökologische Ziele: Ökologische Ziele: Ökologische Ziele:
Beitrag zum Klima- und Umweltschutz
Gesellschaftliche Ziele: Gesellschaftliche Ziele: Gesellschaftliche Ziele: Gesellschaftliche Ziele:
sozialverträgliches Handeln
7 Wirtschaftsplan 2014
Die Vision: Premium-Dienstleister
Ausgehend von der Ausgangslage der AWM als kommunales Entsorgungsunternehmen in dieser
besonderen Stadt Münster und als Betrieb mit hochwertigen und ökologisch orientierten Prozessen
und Dienstleistungen haben die AWM eine herausfordernde Vision für die Zukunft formuliert:
Bis 2020 werden die AWM von allen Bürgern und Kunden als Premium-Dienstleister wahrgenom-
men und nachgefragt. Die AWM bieten erstklassige Dienstleistungen in der Abfallwirtschaft und
Stadtreinigung an, mit deren Inanspruchnahme der Bürger einen Beitrag zum verantwortungsvol-
len Umgang mit der Umwelt leisten kann und Lebensqualität für sich und Folgegenerationen si-
chert. Dies erreichen die AWM als Qualitäts- und Innovationsführer in den Bereichen Umwelt, Ser-
vice und Logistik.
Die Ziele: 12 Handlungsfelder für die Zukunft
Die AWM haben sich mit der Vision AWM 2020 ein ehrgeiziges, aber auch inspirierendes Bild für
die Zukunft geschaffen. Um dieses auch Realität werden zu lassen, müssen in Zukunft alle Ent-
scheidungen daran gemessen werden. Dazu ist es notwendig, konkrete Ziele zu formulieren.
Auf Basis des Konzeptes der gemeinwohlorientierten Balanced Scorecard wurden Ziele für die vier
Perspektiven Eigentümer, Kunden, Prozesse und Mitarbeiter in den drei Dimensionen Wirtschaft,
Ökologie, Gesellschaft entwickelt. Daraus ergibt sich eine Zielmatrix.
Gemeinwohl
Eigentümer
(Politik, Verwaltung,
Bürger als Eigentümer)
Kunden
(Bürger als Kunde und
Gewerbekunden)
Prozesse Mitarbeiter
wirtschaftlich Angemessenheit
der Gebühren für
qualitativ hoch-
wertige Leistung
Angemessenheit
der Gebühren
und Preise für
qualitativ hoch-
wertige Leistung
Effizienz
Innovation
Kundenorientie-
rung
Leistung
Effektivität
Engagement
Kompetenz
ökologisch Ökologische Aus-
richtung der
AWM weiterfüh-
ren
Umweltnutzen
der Produkte und
Dienstleistungen
Umweltschonen-
de Prozesse
Umweltschonen-
des Handeln in
der täglichen
Arbeit
gesellschaftlich
/ sozial
AWM ist Garant
für eine gemein-
wohlorientierte
Abfallwirtschaft
und erstklassige
Dienstleistung
Beitrag zur Le-
bensqualität und
nachhaltigen
Entwicklung der
Stadt Münster
Erweiterung der
Geschäftstätig-
keiten zum Woh-
le der Bürger und
der Stadt Müns-
ter
AWM als hoch-
wertiger Arbeit-
geber
Mitarbeiter kolle-
gial und sozial
verantwortlich
Alle Ziele sind darauf ausgerichtet, für die Stadt Münster eine hochwertige, ökologische und ge-
meinwohlorientierte Abfallwirtschaft und Straßenreinigung in einem angemessenen Preis-/ Leis-
tungsverhältnis sicher zu stellen. Die Zielerreichung wird jährlich anhand von Kennzahlen über-
prüft.
8 Wirtschaftsplan 2014
3. Die Betriebsbereiche und Leistungen
der AWM
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster gliedern sich in die originären Betriebsbereiche „Stadt-
reinigung“ und „Abfallwirtschaft“. Zur Erfüllung der originären Betriebsaufgaben werden die
allgemeinen und zentralen Betriebe benötigt.
Dargestellt sind die Leistungen aller Betriebsbere iche gem. dem Leistungskatalog der AWM.
Leistungen Stadtreinigung
Grundlage für die Durchführung der Straßenreinigung ist das Straßenreinigungsgesetz - Str-
ReinG NW- vom 18.12.1975 und die dazu erlassene Straßenreinigungssatzung der Stadt
Münster in der jeweils gültigen Fassung. Hieraus ergibt sich der Umfang der Straßenreinigung.
Die Abfallwirtschaftsbetriebe haben nach den gesetzlichen Vorgaben die Reinigung und die
Winterwartung auf öffentlichen Verkehrsflächen, Wegen und öffentlichen Plätzen innerhalb der
geschlossenen Ortslage durchzuführen.
Allg. Straßenreinigung
Fahrbahnreinigung
Vollreinigung
Winterdienst
Winterdienst auf Fahrbahnen
Winterdienst auf Radwegen
Winterdienst auf Geh- und Überwegen
Sonderleistungen der Straßenreinigung
Außergewöhnliche Reinigung
Reinigung von Radwegen außerhalb geschlossener Ort slagen
Reinigung von Grundstücken für das Amt für Immobil ienmanagement und das Amt für
Schule und Weiterbildung
Reinigung nach öffentlichkeitsrelevanten Veranstal tungen
Reinigung von Gewerbeflächen
Sonderleistungen im Winterdienst
Winterdienst an Bushaltestellen
Winterdienst vor städt. Grundstücken
Winterdienst auf Schulhöfen
9 Wirtschaftsplan 2014
Leistungen Abfallwirtschaft
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster erfüllen für das Gebiet der Stadt Münster die Aufgaben
des öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes
(KrWG).
Die Sicherstellung einer geordneten Abfallwirtschaft bildet die Grundlage für eine langfristige
Entsorgungssicherheit in der Stadt Münster. Neben den gesetzlichen Vorgaben von KrWG
und Landesabfallgesetz wurde zur Entwicklung und Umsetzung der kommunalen abfallwirt-
schaftlichen Ziele bereits 1986 ein Abfallwirtschaftskonzept (AWK) erarbeitet. Das AWK wird
regelmäßig fortgeschrieben.
Betrieb der abfallwirtschaftlichen Anlagen
11 Recyclinghöfe
Problemabfallzwischenlager
Entsorgungszentrum Münster (EZM)
Restmüllbeseitigung
Restmüll aus 35-l- bis 1.100-l-Abfallbehältern
Restmüll aus Restmüllsäcken
Restmüll aus Sperrgutabfuhr
Restmüll aus Straßenpapierkörben
Restmüll von Recyclinghöfen
Gewerbeabfälle
Sonstige Abfälle
Bioabfallverwertung
Bioabfall aus 35-l- bis 240-l-Biotonnen
Grünabfallverwertung
Grünabfall von Recyclinghöfen
Grünabfall aus Sperrgutabfuhr (Gartenabfallsäcke, Bündelsammlung)
Papierverwertung
Papier aus Papiertonnen (Gewerbe)
Papier aus Papiertonnen (Haushalt)
Papier von Recyclinghöfen
Papier Duale Systeme
Papier aus Papiertonnen, Gewerbe
Papier aus Papiertonnen, Haushalte
Papier von Recyclinghöfen
Wertstoffverwertung
Wertstoffe aus orangefarbigen 120 l-/-1.100 l-Wert stoffbehältern
Wertstoffe aus Presscontainern
Wertstoffe aus Säcken
10 Wirtschaftsplan 2014
Containerdienst
Umleerbehälter 2,5 cbm bis 7,0 cbm
Kleinbehälter 1,25 cbm bis 2,2 cbm
Absetzbehälter 5 cbm bis 7 cbm
Abrollbehälter 18 cbm bis 34 cbm
Presscontainer 10 cbm (Absetzverfahren)
Presscontainer 22 cbm (Abrollverfahren)
Entsorgung von Großveranstaltungen
Sonderleistungen Müllabfuhr
Problemabfallbeseitigung von Gewerbebetrieben
Sonderleerungen 120-l- bis 1.100-l-Behälter
Sonderabholung sonstiger Abfall
(z. B. Sperrgut)
Behälterreinigung
Sonstige Sonderleistungen
Altholzverwertung
Holz von Recyclinghöfen
Sammlung von Kühlgeräten und Elektronikschrott
Kühlgeräte/Elektronikschrott von Recyclinghöfen
Kühlgeräte/Elektronikschrott aus der Sperrgutabfuh r
Verwertung von Altmetallen
Metalle von Recyclinghöfen
Verwertung und Beseitigung von Problemabfällen
Problemabfälle aus Haushalten
Verwertung sonstiger Abfälle
Altreifen von Recyclinghöfen
Sonstige Wertstoffe von Recyclinghöfen
Aktenvernichtung
240-l- bis 660-l-Behälter
5-cbm- bis 7-cbm-Absetzbehälter
Sonderleistungen der Entsorgungsanlagen
Problemabfallbeseitigung aus Kleingewerbebetrieben
Annahme von Inertstoffen
Sickerwasserbehandlung für Dritte
Grünabfall Direktanlieferung EZM
Wertstoffgemisch Direktanlieferung EZM
Annahme von artenreinen verwertbaren Abfällen EZM
Annahme von Bauschutt EZM
Annahme von nicht sortierten Baustellenabfällen EZ M
11 Wirtschaftsplan 2014
Papier Direktanlieferung EZM
Holz Direktanlieferung EZM
Kühlgeräte und Elektronikschrott
Direktanlieferung EZM
Sonstige Sonderleistungen
Werkstätten (externe Fahrzeuge)
Reparaturwerkstatt
Tankstelle
Bereitschaftsdienst (für andere Ämter)
Bereitschaftsdienst gem. StrWG
Bereitschaftsdienst gem. OBG
sonstiger Bereitschaftsdienst
Allgemeine und zentrale Leistungen
Zur Erfüllung der originären Betriebsaufgaben im Be reich der Stadtreinigung und der Abfall-
wirtschaft werden die internen Leistungen der AWM b enötigt. Folgende interne Leistungen
werden erbracht:
Verwaltung
Werkleitung
Werksausschussbetreuung
Allgemeine Verwaltung
Beschaffungs- und Lagerwesen
Personaleinsatz, Personalbetreuung
Vermarktung von Recyclingprodukten
Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung
Finanzbuchhaltung
Kostenrechnung
Kreditwesen
Wirtschaftsplanung/Controlling
DV-Organisation
Ausbildung
Kfz-Mechatroniker/-in
Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft
Berufskraftfahrer/-in
Bürokauffrau/-mann
Betriebsmarketing/Öffentlichkeitsarbeit/Abfallwirtschaftberatung
Kundenservice für Bürger und Gewerbe
Abfallwirtschaftsberatung von Privathaushalten (ei nschließlich Wohnbaugesellschaften und
Hausverwaltungen) und Gewerbebetrieben
12 Wirtschaftsplan 2014
Erarbeitung und Umsetzung zielgruppenspezifischer Vermeidungs- und Verwertungskon-
zepte
Konzepterstellung zur abfallwirtschaftlichen Berat ung von Multiplikatorengruppen (Abfallpä-
dagogik, Arbeit mit Verbänden und Interessenvertretungen)
Systemberatung und Kundenbetreuung
Beschwerdemanagement
Abfallberatung gem. KrWG
Planung und Entwicklung
Fortschreibung des kommunalen Abfallwirtschaftskon zeptes
Entwicklung, Konzeption abfallwirtschaftlich erfor derlicher Behandlungs-, Verwertungs- und
Entsorgungsanlagen, einschließlich Recyclinghöfe u. a. Zwischenläger
Rekultivierung von Teilabschnitten der Zentraldepo nie Münster II
Stellungnahme zu abfallwirtschaftlichen Planungsvo rhaben im öffentlichen und privaten Be-
reich
Stoffstrommanagement (Wertstoffe und Abfälle)
Organisation von Abfallabfuhr und Stadtreinigung
Entwicklung und Konzeption von Sammelsystemen und Transportlogistik
Revier- und Tourenplanung
Disposition Abfallwirtschaft und Stadtreinigung
Betriebsdatenerfassung/Rapportierung
Betrieb
Überwachung der im Auftrag von Dritten betriebenen Anlagen, insbesondere der Restab-
fallbehandlungsanlage, dem Blockheizkraftwerk und der Bioabfallvergärungsanlage
Betrieb der Recyclinghöfe, der Problemabfallzwisch enläger und der Anlagen am Entsor-
gungszentrum
Organisation des Betriebes und Organisation der Ve rwertung der getrennt erfassten Wert-
stoffe und Problemabfälle
Personalplanung und Personalbetreuung
Abfallstatistik
Betrieb der Werkstätten (Rösnerstraße, Deponie)
Betrieb der Tankstelle und der Waschanlage
Betrieb der Photovoltaikanlage
13 Wirtschaftsplan 2014
4. Erfolgsplan 2014
der AWM
Planansatz
2014
€
Planansatz
2013
€
Rechnungs-
ergebnis
2012
€
1. Umsatzerlöse
50.189.000
49.779.000
49.997.559
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes
an fertigen Erzeugnissen
0
0
5.527
3. Sonstige betriebliche Erträge 4.315.000 2.344.000 1.210.694
davon Inanspruchnahme der Rückstellung für
Gebührenüberschüsse
3.211.000
1.283.000
0
4. Ertrag aus der Auflösung des Sonderpostens
DSD
0
0
0
5. Materialaufwendungen
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Be-
triebsstoffe
4.584.000
4.208.000
3.961.218
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 20.068.000 19.497.000 18.786.762
6. Personalaufwendungen
a) Löhne und Gehälter 13.606.000 12.648.000 12.509.581
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und Unterstützung
4.005.000
3.685.000
3.690.914
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögens-
gegenstände des Anlagevermögens und
Sachanlagen
4.274.000
4.039.000
3.825.204
8. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens
aus Zuweisungen der öffentlichen Hand
0
0
0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.828.000 4.783.000 4.547.940
10. Sonstige Zinsen u. ä. Erträge 190.000 225.000 419.572
11. Zinsen u. ä. Aufwendungen 1.165.000 1.221.000 1.935.528
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.164.000 2.267.000 2.376.205
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 20.334
14. Sonstige Steuern 65.000 70.000 59.252
15. Jahresergebnis 2.099.000 2.197.000 2.296.619
14 Wirtschaftsplan 2014
Erläuterungen zum Erfolgsplan 2014
1. Umsatzerlöse 50.189.000 €
Inhalt dieser Position sind die Einnahmen aus der Straßen-
reinigung und der Abfallwirtschaft.
Im Einzelnen gliedern sich die Umsatzerlöse wie fo lgt:
- Straßenreinigungsgebühren
4.381.000 €
- Straßenreinigungsentgelt Stadtanteil
1.119.000 €
- Umsatzerlöse Winterdienst
2.000.000 €
- Umsatzerlöse Abfallwirtschaft/Duale
Systeme
40.023.000 €
- Umsatzerlöse Nebengeschäfte
2.666.000 €
1.1 Straßenreinigung
Den Umsatzerlösen aus der Straßenreinigung liegen die
vom Rat beschlossenen Straßenreinigungsgebühren zu-
grunde. Der Anteil des allgemeinen Haushaltes beträgt
20 % der umlagefähigen Kosten der Straßenreinigung.
Die Kosten des Winterdienstes werden weiterhin zug unsten
einer rechtssicheren Straßenreinigungssatzung aus der Ge-
bührenkalkulation abgegrenzt und aus allgemeinen Haus-
haltsmitteln der Stadt getragen.
Die Gebühren der Straßenreinigung werden im Jahr 2 014
im Durchschnitt um 10,51 % erhöht (s. auch Vorlage Nr.
V/0752/2013).
15 Wirtschaftsplan 2014
Die Gebühren betragen für die regelmäßige wöchen
tliche
Reinigung je Frontmeter:
Gebührensatz
- Vollreinigung der Anliegerstraßen
1 x wöchentliche Reinigung
- Vollreinigung der Durchgangsstraßen
1 x wöchentliche Reinigung
4,92 €
4,32 €
- Fahrbahnreinigung der Anliegerstraßen
1 x wöchentliche Reinigung
- Fahrbahnreinigung der Durchgangsstraßen
1 x wöchentliche Reinigung
2,40 €
2,16 €
1.2 Abfallwirtschaft
Die folgenden vom Rat der Stadt Münster zu beschließen-
den Abfallbeseitigungs-, Abfallverwertungs- und Deponie-
gebühren bilden die Grundlage der Umsatzerlöse aus der
Abfallwirtschaft. Die Gebühren basieren auf einem Gebüh-
renmodell bestehend aus einer haushaltsbezogenen
Grundgebühr und einer Leistungsgebühr. Zum Jahr 2014
bleiben die Gebührensätze für die Restabfall- und Bioab-
fallabfuhr konstant (s. im Einzelnen Vorlage V/0751/2013).
Die wesentlichen Gebührensätze betragen:
1. je Nutzungseinheit 36,00 Euro.
2. für das regelmäßige Einsammeln, Befördern und An -
nehmen von Abfällen
nutzbarer
Rauminhalt
je Restmüllbehälter
(§ 7 Abs. 2 Ziff. 1 Abfallsat-
zung)
14-tägliche Abfuhr
je Biotonne
(§ 7 Abs. 2 Ziff. 2 Abfallsat-
zung)
wöchentliche Abfuhr
35 l 59,40 €/a 94,44 €/a
60 l 102,00 €/a 162,00 €/a
90 l 153,00 €/a 243,00 €/a
120 l 204,00 €/a 324,00 €/a
240 l 408,00 €/a 648,00 €/a
660 l 1.122,00 €/a
770 l 1.308.96 €/a
1,1 m³ 1.869.96 €/a
16 Wirtschaftsplan 2014
Für die Annahme von Gewerbeabfällen zur Beseiti-
gung/Verwertung liegen die Gebührensätze unveränder t
bei 230,00 €/t.
Basis für die Umsatzerlöse der privaten Abfuhr sin d die
privatrechtlichen Tarife der Abfallwirtschaftsbetri ebe
Münster (s. Vorlage V/0753/2013).
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fer -
tigen Erzeugnissen
Zum Bilanzstichtag sind keine Veränderungen der Ko m-
postbestände absehbar.
0 €
3. Sonstige betriebliche Erträge 4.315.000 €
In Höhe von 3.211.000 € ist hier die Auflösung der
Rückstellung für Gebührenüberschüsse im Bereich der
Abfallabfuhr dargestellt. Ansonsten handelt es sich um
Erträge aus der laufenden Betriebsführung, die nicht zu
den Umsatzerlösen zählen. Hierunter fallen u. a. die
Entgelte für den Bereitschaftsdienst, Einnahmen aus
dem Betrieb der Kantine, Erträge der Werkstatt, Erträge
aus dem Betrieb der Photovoltaikanlage und Erträge aus
Mieten und Pachten.
4. Ertrag aus der Auflösung des Sonderpostens aus
DSD-Überschüssen
Hierunter fallen die Entnahmen aus dem Sonderposten
Überschuss DSD. Für 2014 ist keine Entnahme geplant.
0 €
5. Materialaufwendungen
24.652.000 €
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und
für bezogene Waren
Es handelt sich hier um den Materialverbrauch für In-
standhaltungsarbeiten und Aufwendungen für den
laufenden Betrieb der Straßenreinigung und der Ab-
fallwirtschaft. Weitere Aufwandsposten sind die Tre ib-
stoffverbräuche der Fahrzeuge.
4.584.000 €
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
Inhalt dieser Position ist hauptsächlich die Inan-
spruchnahme von Fremdleistungen für die Beseiti-
gung und Behandlung von Wertstoffen und Abfällen.
20.068.000 €
17 Wirtschaftsplan 2014
Es handelt sich hier insbesondere um den Aufwand
für den Betrieb der mechanisch-biologischen Rest-
müllbehandlungsanlage, den Betrieb der Bioabfall-
vergärungsanlage, den Betrieb der Wertstoffsortiera n-
lage, die Kosten für die Beseitigung wilder Müllabl a-
gerungen und die Entsorgung von Problemabfällen.
6. Personalaufwendungen
a) Löhne und Gehälter
17.611.000 €
13.606.000 €
Plan
2014
Plan
2013
Beamte 6 6
Arbeitnehmer 337,04 324,04
Auszubildende 12 12
355,04 341,04
(vgl. Stellenübersicht)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersver-
sorgung und für Unterstützung
Inhalt dieser Position sind die Arbeitgeberanteile zu
den Sozialabgaben. Weiterhin sind hier die Gemein-
deunfallversicherungsbeiträge, Beihilfen, Zusatzver -
sorgungsaufwendungen und Zuführungen zu Pensi-
onsrückstellungen zu nennen.
4.005.000 €
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen-
stände des Anlagevermögens und Sachanlagen
Es wurde die lineare Abschreibungsmethode unter Zu-
grundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer
angewendet.
4.274.000 €
8. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens aus
Zuweisungen der öffentlichen Hand
Die Investitionszuschüsse werden anteilig entsprec hend
der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensge-
genstände ertragswirksam aufgelöst. Für das Jahr 20 14
sind keine Zuschüsse aufzulösen.
0 €
18 Wirtschaftsplan 2014
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Hauptposten bei dieser Position bilden die Aufwend un-
gen zur weiteren Dotierung der Rückstellungen für R e-
kultivierung und Nachsorge der ZDM I und II mit ca.
1.206.000 €. Weiterhin handelt es sich hierbei um A uf-
wendungen für die Inanspruchnahme städt. Ämter in
Höhe von 1.006.000 €. Ebenfalls im Ansatz enthalten
sind Sachaufwendungen der Abfallwirtschaftsberatung ,
Aufwendungen für Öffentlichkeitsarbeit, Leistungen der
Kantine, Fernmelde- und Postgebühren, EDV-
Leistungen Dritter, Ingenieur- und Gutachteraufwend un-
gen, Versicherungsleistungen sowie sämtliche Gebäu-
deaufwendungen.
4.828.000 €
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Hierbei handelt es sich um zu erwartende Zinserträ ge
aus der Anlage liquider Mittel.
190.000 €
11. Zinsen u. ä. Aufwendungen
Aufgrund der Anwendung des Bilanzrechtsmodernisie-
rungsgesetzes im Rahmen der Bildung von Rückstellun -
gen wird in dieser Position der erforderliche Aufzi n-
sungsfaktor in Höhe von 1.165.000 € berücksichtigt (s.
auch Position 9 Rekultivierung und Nachsorge).
1.165.000 €
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
2.164.000 €
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Für das Wirtschaftsjahr 2014 werden keine Steuerau f-
wendungen aus gewerblicher Tätigkeit erwartet.
0 €
14. Sonstige Steuern
Es handelt sich hier um die Grundsteuer und die Kf z-
Steuer.
65.000 €
19 Wirtschaftsplan 2014
15. Jahresüberschuss
Der Jahresüberschuss ergibt sich wie folgt:
Der positive Betrag resultiert aus unterschiedlich en ge-
setzlichen Kalkulationsansätzen im Wirtschaftsplan und
in der Gebührenbedarfsberechnung:
- Im Bereich der Abschreibungen wird in der Gebüh-
renkalkulation auf Basis von Wiederbeschaffungswer-
ten und im Wirtschaftsplan auf Basis von Anschaf-
fungswerten kalkuliert. Hieraus ergibt sich ein Unt er-
schiedsbetrag von ca. 372.000 €.
- Die AWM berücksichtigen auch auf Empfehlung der
Gemeindeprüfungsanstalt NRW in der Gebührenkal-
kulation eine kalkulatorische Verzinsung des be-
triebsnotwendigen Kapitals. Hieraus ergibt sich ein
Unterschiedsbeitrag von 1.285.000 €.
- Die Gewinne aus Nebengeschäften der AWM werden
in Höhe von 252.000 € prognostiziert.
- Die Summe der Zinserträge beträgt 190.000 €.
2.099.000 €
20 Wirtschaftsplan 2014
Anlage: Mittelfristiger Erfolgsplan 2014 – 2018
der AWM
Plan 2014 Plan 2015 Plan 2016 Plan 2017 Plan 2018
1 Umsatzerlöse 50.189.000,00 € 51.570.000,00 € 52.053.000,00 € 51.923 .000,00 € 51.763.000,00 €
2 Bestandsveränderung 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
3 Gesamtleistung 50.189.000,00 € 51.570.000,00 € 52.053.000,00 € 51.923 .000,00 € 51.763.000,00 €
4 Materialaufwand 24.652.000,00 € 23.921.000,00 € 22.979.000,00 € 22.553 .000,00 € 22.910.000,00 €
5 Personalaufwand 17.611.000,00 € 17.875.000,00 € 18.143.000,00 € 18.415 .000,00 € 18.691.000,00 €
6 sonst. betr. Aufwendungen 4.828.000,00 € 5.167.000,0 0 € 3.947.000,00 € 3.869.000,00 € 3.872.000,00 €
7 sonst. betr. Erträge 4.315.000,00 € 3.452.000,00 € 1.138.000,00 € 1.137.000 ,00 € 1.874.000,00 €
8 Ergebnis vor Zinsen, Steuern und AfA 7.413.000,00 € 8.059.000,00 € 8.122.000,00 € 8.223.000,00 € 8.164.000 ,00 €
9 Abschreibungen 4.274.000,00 € 4.964.000,00 € 4.964.000,00 € 4.964.000 ,00 € 4.964.000,00 €
10 Betriebliches Ergebnis 3.139.000,00 € 3.095.000,00 € 3.158.000,00 € 3.259.000 ,00 € 3.200.000,00 €
11 Zinsergebnis (Aufwand) 975.000,00 € 930.000,00 € 993.000,00 € 1.094.000,00 € 1 .035.000,00 €
12 Beteiligungsergebnis 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
13 sonstiges Finanzergebnis 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
14 Finanzergebnis 975.000,00 € 930.000,00 € 993.000,00 € 1.094.000,00 € 1 .035.000,00 €
15 Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigk. 2.164.000,0 0 € 2.165.000,00 € 2.165.000,00 € 2.165.000,00 € 2.165. 000,00 €
16 Außerordentliches Ergebnis 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
17 Ergebnis vor Steuern 2.164.000,00 € 2.165.000,00 € 2.165.000,00 € 2.165.000 ,00 € 2.165.000,00 €
18 Steuern 65.000,00 € 65.000,00 € 65.000,00 € 65.000,00 € 65.000, 00 €
19 Jahresüberschuss 2.099.000,00 € 2.100.000,00 € 2.100.000,00 € 2.100.000 ,00 € 2.100.000,00 €
21 Wirtschaftsplan 2014
5. Vermögensplan 2014
der AWM
Vermögensplan
2014
Nachrichtlich:
Vermögensplan
2013
I. Einnahmen
9.590.000 €
12.256.000 €
1. Zuführungen zu Rückstellungen mit
langfristigem Charakter
1.406.000 €
1.324.000 €
2. Abschreibungen abzgl. Erträge aus
der Auflösung des Sonderpostens
aus Zuweisungen der öffentlichen
Hand
4.274.000 €
4.039.000 €
3. Aufnahme von Krediten
1.811.000 €
4.696.000 €
4. Jahresüberschuss
2.099.000 €
2.197.000 €
II. Ausgaben
9.590.000 €
12.256.000 €
1. Darlehenstilgungen
0 €
270.000 €
2. Investitionen
9.590.000 €
11.986.000 €
a) Stadtreinigung
528.000 €
723.000 €
a1) Straßenreinigung
290.000 €
435.000 €
a2) Winterdienst
220.000 €
270.000 €
a3) Sonstiges
18.000 €
18.000 €
b) Abfallwirtschaft 5.120.000 € 9.995.000 €
b1) Abfallabfuhr 3.865.000 € 1.950.000 €
b1.1) Abfall- u. Wertstoffbehälter 955.000 € 615.000 €
b1.2) Fahrzeuge 2.645.000 € 1.320.000 €
b1.3) Sonstiges 15.000 € 15.000 €
b1.4) Errichtung von Annahmestel-
len
250.000 € 0 €
22 Wirtschaftsplan 2014
Vermögensplan
2014
Nachrichtlich:
Vermögensplan
2013
b2) Abfallverwertung/-entsorgung 1.255.000 € 8.045.000 €
b2.1) Fahrzeuge/Geräte
430.000 €
145.000 €
b2.2) Baukosten Infrastruktur EZM
575.000 €
200.000 €
b2.3) Errichtung von abfallwirtschaft-
lichen Anlagen
200.000 € 50.000 €
b2.4) Sonstiges 50.000 € 7.650.000 €
c) Gemeinsame Anlagen 3.942.000 € 1.268.000 €
c1) Fahrzeuge 80.000 € 30.000 €
c2) Maschinen/Geräte 40.000 € 33.000 €
c3) Geringwertige Wirtschaftsgüter 15.000 € 15.000 €
c4) Baumaßnahmen 3.700.000 € 1.025.000 €
c5) Sonstiges 107.000 € 165.000 €
23 Wirtschaftsplan 2014
Erläuterungen zum Vermögensplan 2014 (Investitionen)
a) Stadtreinigung 528.000 €
a1) Straßenreinigung
In dieser Position werden die Mittel für die Ersatz be-
schaffung von 2 Kehrmaschinen unterschiedlicher
Bauart veranschlagt.
290.000 €
a2) Winterdienst
Die Mittel werden für die Beschaffung von 2 Radwe-
gebetreuungsgeräten, 2 Aufbaustreuern und 2 Vor-
baubesen benötigt.
220.000 €
a3)
Sonstiges
Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung von diversen
Maschinen und Geräten. Der Ansatz beinhaltet eben-
falls die Beschaffung von Wirtschaftsgütern gem.
§ 6 Abs. 2 EStG.
18.000 €
b)
Abfallwirtschaft
5.120.000 €
b1) Abfallabfuhr 3.865.000 €
b1.1)
Abfall- u. Wertstoffbehälter
955.000 €
Der Ansatz ist vorgesehen für die Ersatzbeschaffung
von Abfallgefäßen, Wertstofftonnen, Großbehältern,
1 Kranmulde, Papierkörben und Einhausungen sowie
Containern und Presscontainern.
b1.2)
Fahrzeuge
Die Mittel sind vorgesehen für die Ersatzbeschaffun g
von 10 Abfallsammelfahrzeugen mit unterschiedli-
chen Aufbauten, 1 Abrollkipperfahrzeug, 1 Contai-
neranhänger und 1 Leichtmüllverdichter.
2.645.000 €
b1.3)
Sonstiges
Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung von diversen
Maschinen und Geräten. Der Ansatz beinhaltet eben-
falls die Beschaffung von Wirtschaftsgütern gem. § 6
Abs. 1 bzw. 2a EStG.
15.000 €
24 Wirtschaftsplan 2014
b1.4) Errichtung von Annahmestellen
Die Mittel sind vorgesehen für die Ausstattung der
Recyclinghöfe mit Sozialcontainern incl. sanitären
Einrichtungen (200.000 Euro). Die derzeit im Schad-
stoffmobil untergebrachten Sozialeinrichtungen ent-
sprechen nicht mehr den hygienischen Anforderun-
gen.
Der Ansatz in Höhe von 50.000 Euro ist für die Er-
satzbeschaffung von Lagerbehältern für gefährliche
Abfälle auf zwei Recyclinghöfen vorgesehen. Die
Lagerbehälter sollen versuchsweise durch eine
Leichtbauhalle ersetzt werden.
250.000 €
b2)
Abfallverwertung/-entsorgung 1.255.000 €
b2.1) Fahrzeuge/Geräte
Die Mittel sind vorgesehen für Ersatzbeschaffung
eines Radladers (300.000 €) und einer Siebanlage
(100.000 €) für den Betrieb der Kompostierungsanla-
ge. Mit dem Radlader erfolgt die Mietenumsetzung.
Die Siebanlage wird in der Feinaufbereitung des Fer -
tigmateriales eingesetzt. Für die Beschaffung eines
LKW Anhängers wurden Mittel in Höhe von 30.000
Euro angesetzt.
Die derzeit eingesetzten Geräte sind abgeschrieben.
Aufgrund hoher Reparaturkosten und der damit ver-
bundenen langen Ausfallzeiten ist eine Ersatzbe-
schaffung erforderlich.
430.000 €
b2.2) Baukosten Infrastruktur Entsorgungszentrum
Die Mittel in Höhe von 550.000 € sind für die Fern-
wärme- und Eigenstromversorgung der MBRA und
die Fernwärmeversorgung der Sickerwasserreini-
gungsanlage vorgesehen.
Die Mittel in Höhe von 25.000 € sind für eine Ersat z-
beschaffung des Sozialcontainers im Bereich des
Eingangsbereiches der MBRA im Wirtschaftsplan
aufgenommen worden.
575.000 €
25 Wirtschaftsplan 2014
b2.3) Errichtung von abfallwirtschaftlichen Anlagen
Die Mittel in Höhe von 200.000 € werden im Rahmen
der Aufstellung des Abfallwirtschaftskonzeptes für
erforderliche Gutachten und Anlagenbewertungen
(MBRA) benötigt.
200.000 €
b2.4) Sonstiges 50.000 €
Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung von diversen
Maschinen und Geräten in Höhe von 50.000 €. Der
Ansatz beinhaltet ebenfalls die Beschaffung von
Wirtschaftsgütern gem. § 6 Abs. 2 EStG.
c) Gemeinsame Anlagen 3.942.000 €
c1) Fahrzeuge 80.000 €
In dieser Position werden die Mittel für die Ersatz be-
schaffung von 3 Pkw vorgesehen.
c2) Maschinen/Geräte 40.000 €
Im Ansatz enthalten ist die Ersatzbeschaffung von
Maschinen und Geräten für die Zentralwerkstatt und
den Kantinenbetrieb.
c3) Geringwertige Wirtschaftsgüter 15.000 €
Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung von diversen
Maschinen und Geräten. Der Ansatz beinhaltet eben-
falls die Beschaffung von Wirtschaftsgütern gem. § 6
Abs. 2 EStG.
c4) Baumaßnahmen 3.700.000 €
Die Mittel sind vorgesehen für die Flachdachsanie-
rung der Werkstattdachflächen (1.000.000 €), eine
Photovoltaikanlage auf dem Dach der Fahrzeughalle
(200.000 €), die Erweiterung der Sozialgebäude
(500.000 €), der Erweiterung des Verwaltungsgebäu-
des/Sitzungsraum incl. Sanierung bzw. Erweiterung
der Sozialeinrichtungen und Umlegung des Kunden-
servicecenter mit der Erweiterung eines Empfangbe-
reichs für Besucher. Des Weiteren muss der Zugang
zum und im Gebäude barrierefrei umgebaut werden,
wozu der Einbau eines Aufzuges notwendig ist
(2.000.000 €).
26 Wirtschaftsplan 2014
c5) Sonstiges
Die Mittel sind vorgesehen für Ersatzbeschaffungen
von Kleiderspinden für den Sozialtrakt und die Be-
schaffung von Büromöbeln. Weitere Mittel sind vor-
gesehen für Ersatzbeschaffungen im Bereich von
EDV-Hardware und Software.
107.000 €
27 Wirtschaftsplan 2014
Anlage: Mittelfristiger Finanzplan Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 2014 – 2018
Plan 2014 Plan 2015 Plan 2016 Plan 2017 Plan 2018
Investitionen
a) Stadtreinigung 528.000,00 € 620.000,00 € 620.000,00 € 620.000,00 € 620.000,00 €
a1) Straßenreinigung 290.000,00 € 300.000,00 € 300.000,00 € 300.000,00 € 300.000,00 €
a2) Winterdienst 220.000,00 € 300.000,00 € 300.000,00 € 300.000,00 € 300.000,00 €
a3) Sonstiges 18.000,00 € 20.000,00 € 20.000,00 € 20.000,00 € 20.000,00 €
b) Abfallwirtschaft 5.120.000,00 € 16.755.000,00 € 2.370.000,00 € 2.370.000,00 € 2.370.000,00 €
b1) Abfallabfuhr 3.865.000,00 € 2.675.000,00 € 2.120.000,00 € 2.120.000,00 € 2.120.000,00 €
b11) Abfall- und Wertstoffbehälter 955.000,00 € 955.000,00 € 600.000,00 € 600.000,00 € 600.000,00 €
b12) Fahrzeuge 2.645.000,00 € 1.500.000,00 € 1.500.000,00 € 1.500.000,00 € 1.500.000,00 €
b13) Sonstiges 15.000,00 € 20.000,00 € 20.000,00 € 20.000,00 € 20.000,00 €
b14) Errichtung von Annahmestellen 250.000,00 € 200.000,00 € - € - € - €
b2) Abfallverwertung/-entsorgung 1.255.000,00 € 14.080.000,00 € 250.000,00 € 250.000,00 € 250.000,00 €
b21) Fahrzeuge 430.000,00 € 200.000,00 € 200.000,00 € 200.000,00 € 200.000,00 €
b22) Baukosten Infrastruktur 575.000,00 € - € - € - € - €
b23) Errichtung abfallwirtschaftlicher Anlagen 200.00 0,00 € 13.830.000,00 € - € - € - €
b24) Sonstiges 50.000,00 € 50.000,00 € 50.000,00 € 50.000,00 € 50.000,00 €
c) Gemeinsame Anlagen 3.942.000,00 € 825.000,00 € 825.000,00 € 825.000,00 € 825.000,00 €
c1) Fahrzeuge 80.000,00 € 30.000,00 € 30.000,00 € 30.000,00 € 30.000,00 €
c2) Maschinen und Geräte 40.000,00 € 100.000,00 € 100.000,00 € 100.000,00 € 100.000,00 €
c3) Geringwertige Wirtschaftsgüter 15.000,00 € 15.000,00 € 15.000,00 € 15.000,00 € 15.000,00 €
c4) Baumaßnahmen 3.700.000,00 € 500.000,00 € 500.000,00 € 500.000,00 € 500.000,00 €
c5) Sonstiges 107.000,00 € 180.000,00 € 180.000,00 € 180.000,00 € 180.000,00 €
Darlehenstilgung - € 461.000,00 € 922.000,00 € 922.000,00 € 922.000,00 €
Gesamt 9.590.000,00 € 18.661.000,00 € 4.737.000,00 € 4.737.000,00 € 4.737.000,00 €
Deckungsmittel
Zuführung zu Rückstellungen 1.406.000,00 € 1.500.000,00 € 1.500.000,00 € 1.500.000,00 € 1.500.000,00 €
Regelabschreibungen 4.274.000,00 € 4.904.000,00 € 1.137.000,00 € 1.137.000,00 € 1.137.000,00 €
Aufnahme von Krediten 1.811.000,00 € 10.157.000,00 € - € - € - €
Jahresüberschuss 2.099.000,00 € 2.100.000,00 € 2.100.000,00 € 2.100.000,00 € 2.100.000,00 €
Gesamt 9.590.000,00 € 18.661.000,00 € 4.737.000,00 € 4.737.000,00 € 4.737.000,00 €
28 Wirtschaftsplan 2014
5. Stellenübersicht 2014
der AWM
Stellenübersicht der Arbeitnehmer/-innen
Entgeltgruppe Stellen 2014 Abweichungen
gegenüber 2013 Stellen 2013 Ist-Besetzung
30.06.2013
Vermerke /
Erläuterungen
15 Ü
1,00
-
1,00
1,00
15 1,00 - 1,00 1,00
14 1,50 - 1,50 1,50
13 2,00 - 2,00 2,00 1 x ku G12
12 3,50 + 0,50 3,00 3,00
11 1,50 - 0,50 2,00 2,00
10 7,00 - 7,00 5,77
9 9,00 - 9,00 7,60
9 V 1,00 - 1,00 1,00
8 5,00 - 1,00 6,00 5,50
7 12,00 - 12,00 11,80
6 143,28 + 7,50 135,78 135,78
5 6,50 + 0,50 6,00 6,00
4 142,50 + 6,00 136,50 136,50
3 0,26 - 0,26 0,26
Summe 337,04 + 13,00 324,04 320,71
nachrichtlich:
Auszubildende 12,00
- 12,00 7,00
29 Wirtschaftsplan 2014
nachrichtlich:
Übersicht der Stellen für Beamte/innen
Besoldungs-
gruppen
Stel-
len
2014
Stel-
len
2013
Abweichungen
gegenüber
2013
Ist-Besetzung
30.06.2013
Bemerkun-
gen
A13gD
1,00
1,00
-
1,00
A12
2,00
2,00
-
2,00
A09mD
1,00
1,00
-
1,00
A08
2,00
2,00
2,00
insgesamt
6,00
6,00
-
6,00
Einzelaufstellungen
Stellenvermehrungen
Lfd. Nr. Anzahl Bewer-
tung
Funktion /
Aufgabengebiet
Begründung
1. 4,00 EGr. 6 Kraftwagenfahrer/-in Erweiterung der Personalkapazitäten der
Abfallabfuhr (siehe Begründung der Rats-
vorlage V/0750/2013).
2. 3,00 EGr. 4 Mülllader/-in Erweiterung der Personalkapazitäten der
Abfallabfuhr (siehe Begründung der Rats-
vorlage V/0750/2013).
3. 3,00 EGr. 6 Kraftwagenfahrer/-in Einführung der Wertstofftonne (siehe
Ratsvorlage V/0800/2013).
4. 3,00 EGr. 4 Mülllader/-in Einführung der Wertstofftonne (siehe
Ratsvorlage V/0800/2013).
30 Wirtschaftsplan 2014
Stellenabwertungen
Lfd. Nr. Arbeits-
platz-Nr.
Bewer-
tung bis-
her
Bewer-
tung künf-
tig
Anzahl Funktion /
Aufgabengebiet (Begrün-
dung)
1. 70.04.0009 EGr. 6 EGr. 5 0,50 Sachbearbeiter/-in
Kundenberatung
2. 70.32.0109 EGr. 8 EGr. 6 1,00 Sachbearbeiter/-in
Deponiesickerwasserreini-
gungsanlage, Flotationsanlage
Stellenhebungen
Lfd. Nr. Arbeits-
platz-Nr.
Bewer-
tung bis-
her
Bewer-
tung künf-
tig
Anzahl Funktion /
Aufgabengebiet (Begrün-
dung)
1. 70.01.0021 EGr. 11 EGr. 12 0,50 Sachbearbeiter/-in
Anlagenbuchhaltung, Jahresab-
schluss
Nachrichtlich:
Zeitlich befristete Projekte – ohne Einrichtung von Stellen –
Projekte/Programme Stellenwert Bemerkungen
Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide
EGr. 4 1,00 Reinigung im Bereich von Groß-
wohnanlagen; Verlängerung des
Projekts um 1 weiteres Jahr;
Finanzierung über einen Beschäf-
tigungszuschuss nach
§ 16e SGB II
Abfuhr von Papierbehältern EGr. 6 3,00 Erweiterung der Personalkapazi-
täten der Abfallabfuhr (siehe
Begründung der Ratsvorlage
V/0750/2013) zunächst befristet
für 1 Jahr.
31 Wirtschaftsplan 2014
Projekte/Programme Stellenwert Bemerkungen
Abfuhr von Papierbehältern EGr. 4 2,00 Erweiterung der Personalkapazi-
täten der Abfallabfuhr (siehe
Begründung der Ratsvorlage
V/0750/2013) zunächst befristet
für 1 Jahr.
Einführung der Wertstofftonne EGr. 6 2,00 Kraftwagenfahrer/innen zur Aus-
lieferung der Behälter; befristet für
2 Jahre (siehe Ratsvorlage
V/0800/2013).
Einführung der Wertstofftonne EGr. 5 0,50 Sachbearbeiter/in Verwaltung;
befristet für 2 Jahre (siehe Rats-
vorlage V/0800/2013).
Beratungsverlauf (5)
Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben
Zur SitzungBeschluss: ohne Beschlussfassung geschoben
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (3)
- Rösnerstraße
- Brüningheide
- Kinderhaus
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0750/2013
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 25.09.2013
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37