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V/0750/2013

Abfallwirtschaftbetriebe Münster

Vorlagen 25.09.2013

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 11.12.2013, TOP 21

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage

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Ansehen

Beschlussvorlage

18602 Zeichen

V/0750/2013 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Abfallwirtschaftbetriebe Münster 
- Wirtschaftsplan 2014 
- Finanzplan 2014 - 2018 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
20.11.2013 Werksausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe Vorberatung 
28.11.2013 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung Vorberatung 
04.12.2013 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 
11.12.2013 Hauptausschuss Vorberatung 
11.12.2013 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der anliegende Wirtschaftsplan 2014 für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster wird beschlos-
sen. 
 
a)  Der Erfolgsplan 2014 weist Erträge in Höhe von 54.694.000 € und Aufwendungen in 
Höhe von 52.595.000 € auf. 
 Der Erfolgsplan schließt mit einem Überschuss in Höhe von 2.099.000 € ab. 
 
b)  Der Vermögensplan 2014 hat ein Gesamtvolumen von 9.590.000 €.  
 
c)  Die Stellenübersicht 2014 weist 337,04 Arbeitnehmer/-innenstellen (zuzüglich 12 Aus-
zubildende) aus. Darüber hinaus werden 6 Beamte beschäftigt. 
  
2. Zur Überbrückung von kurzfristigen Liquiditätsengpässen können die Abfallwirtschaftsbetriebe 
Münster Kassenkredite bis zu einer Höhe von 6.218.500 € aufnehmen. 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Die Aufwendungen in Höhe von 54.694.000 Euro werden über Gebühreneinnahmen, Entgelte, 
Rückstellungsauflösungen aus Gebührenüberschüssen und Zinserträgen in Höhe von 
51.775.000 Euro getragen. Die verbleibenden 2.919.000 Euro werden über den Haushalt der 
Stadt Münster abgewickelt für den satzungsgemäßen Winterdienst und den Stadtanteil an der 
Straßenreinigung. 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0750/2013 
Auskunft erteilt: 
Herr Wedding 
Ruf: 
60 52 42 
E-Mail: 
WeddingC@awm.stadt-muenster.de  
Datum: 
12.11.2013 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0750/2013 
 
 
Begründung: 
 
Vorbemerkungen 
 
Hiermit wird der Wirtschaftsplan 2014 für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster vorgelegt. Ergän-
zend zum Wirtschaftsplan ist ein Finanzplan erstellt worden. Er gibt einen fünfjährigen Überblick 
über die voraussichtlichen Investitionsausgaben und deren geplante Finanzierung. Der Finanzplan 
ist dem Wirtschaftsplan als Anlage beigefügt.  
 
Zu 1.: 
 
Für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster ist nach den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung 
ein Wirtschaftsplan, bestehend aus Erfolgs- und Vermögensplan sowie Stellenübersicht, aufzustel-
len. Als Grundlage für die dort enthaltenen Wertansätze dienen: 
 
a) die Erfahrungen der bisherigen Tätigkeit der AWM 
b) das Rechnungsergebnis 2012 
c) die bisherige Abwicklung des Wirtschaftsplanes 2013 
d) das vom Rat der Stadt Münster beschlossene Abfallwirtschaftskonzept 
e) die Eigenbetriebsverordnung 
f) die handelsrechtlichen Vorschriften. 
 
Von diesem Wirtschaftsplan unabhängig ist die Erstellung der Gebührenbedarfsberechnung, die 
nach dem Kommunalabgabenrecht erfolgt. 
 
Der Erfolgsplan weist einen Überschuss in Höhe von 2.099.000 € aus. Er ergibt sich aus unter-
schiedlichen gesetzlichen Kalkulationsansätzen im Wirtschaftsplan und in der Gebührenbedarfsbe-
rechnung. Nähere Einzelheiten hierzu sind in den Erläuterungen des Wirtschaftsplanes ab Seite 18 
dargestellt. 
 
Der Vermögensplan zeigt die notwendigen Investitionsmaßnahmen auf.  
 
In der Stellenübersicht sind für 2014 337,04 Stellen für Arbeitnehmer/-innen ausgewiesen. Auf den 
Seiten 28 - 31 werden im Wirtschaftsplan die Veränderungen zur Stellenübersicht 2014 dargestellt. 
Die Schaffung von 13,00 Planstellen sowie von befristeten Stellen ist nachfolgend ausführlich er-
läutert: 
 
Einrichtung neuer Stellen im Bereich der Abfallabfuhr (Änderung der Stellenübersicht) 
 
Aufgrund des stetigen Einwohnerzuwachses der Stadt Münster sowie weiterer Faktoren ist die 
Abfallabfuhr inzwischen an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt. Hierbei ist festzustellen, dass sowohl 
im Bereich der Kernstadt als auch in den sog. „Außenbereichen“ die Arbeit nicht mehr ordnung s-
gemäß geleistet werden kann. 
 
Die nachfolgenden Rahmendaten zeigen die Entwicklung. 
 
Stadtweite Rahmendaten 
(Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung) 
 
Die Münsteraner Bevölkerung steigt stetig:

- 3 - 
V/0750/2013 
Entwicklung der Bevölkerung Münsters 2011 - 2014 
 
2011 2012 2013* 2014* 
291.754 294.922 297.871 300.850 
*2013 und 2014 in Anlehnung an die Vorjahre Zuwachs von je einem Prozent prognostiziert 
 
Mit steigender Bevölkerungszahl wächst auch die Anzahl der Wohngebäude. Allein in den letzten 
fünf Jahren sind in Münster 2.641 Wohngebäude (übe rwiegend Einfamilien- und Doppelhäuser in 
den Außenstadtteilen) neu erstellt worden. 
Hierdurch bedingt nimmt auch die Anzahl der Haushalte zu. Neben den immer kleiner werdenden 
Haushalten wird insbesondere auch durch die bauliche Verdichtung im Bereich der  Kernstadt so-
wie durch die Ausweisung neuer Baugebiete in den Außenbereichen die Anzahl der Haushalte 
zunehmen.  
 
Entwicklung der Haushalte in Münster 2011 - 2014 
 
2011 2012 2013* 2014* 
159.583 160.654 162.261 163.883 
*2013 und 2014 in Anlehnung an die Bevölkerungsentwicklung Zuwachs von je einem Prozent prognostiziert 
 
Dies bringt wiederum ein Anstieg der zu leerenden Abfallbehälter mit sich. 
 
Entwicklung der Abfallgefäße 2011 - 2014 
 
2011 2012 2013* 2014* 
151.623 152.865 154.117 155.379 
*2013 und 2014 in Anlehnung an die Entwicklung der Behälterbestände Zuwachs von je 0,82 % prognostiziert 
 
Betrachtet man die Entwicklung der letzten 10 Jahre hat sich der Behälterbestand um ca. 10 % 
erhöht: 
 
Entwicklung der Abfallgefäße 2004 - 2014 
 
2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 
139.571 141.374 143.800 145.859 146.791 147.778 149.983 151.623 152.865 
 
2013* 2014* 
154.394 155.658 
*2013 und 2014 in Anlehnung an die Entwicklung der Behälterbestände Zuwachs von je 0,82 % prognostiziert 
 
Einhergehend mit den  vorgenannten Rahmendaten haben weitere städtische Entwicklungen Ei n-
fluss auf die Abfallabfuhr. So ist festzustellen, dass die Flüssigkeit des Verkehrs in Münster weiter 
abgenommen hat. Auswertungen der Fahrtenschreiber haben ergeben, dass sich die Umlaufzeiten 
der Sammeltouren verlängert haben. 
Während es in 2011 insgesamt 130.362 angemeldete Privatfahrzeuge in Münster gab, ist diese 
Zahl um 11 % auf 144.443 angemeldete Privatfahrzeuge in 2012 gestiegen. Dies bedeutet, dass 
die Münsteraner Straßen voller s ind und die Abfallsammelfahrzeuge längere Umlaufzeiten haben. 
Erschwert wird dies durch die inzwischen stadtweite Reduzierung des Tempolimits und die neuen 
Ampelschaltungen im Bereich der Hauptverkehrs - und Ausfallstraßen, was insbesondere bei der 
Einfahrt ins Revier und bei den Fahrten zu den Entsorgungsanlagen zu deutlich längeren Zeitb e-
lastungen führt. Zudem ist eine Durchführung der Abfallabfuhr aufgrund der geltenden Lär m-
schutzverordnung erst ab 07.00 Uhr möglich. So können die verkehrsarmen Zeiten in den Morgen-
stunden nicht mehr genutzt werden.

- 4 - 
V/0750/2013 
Rahmendaten im Bereich der Abfallabfuhr 
 
Zur Sicherstellung der Abfallabfuhr in Münster werden arbeitstäglich bis zu 40 Abfuhrreviere mit 
den entsprechenden Fahrzeugen abgefahren. Hinzu kommen ergänzende Täti gkeiten wie die A b-
fallbehälterauslieferung, die Elektrogroßgeräteabholung, der Absetzkipper - und Abrollkipperb e-
reich. Insgesamt sind im Bereich der Abfallabfuhr 156 Mitarbeiter eingesetzt. Bis zum Jahr 2011 
waren 152 Mitarbeiter beschäftigt. Da bereits sei nerzeit die Kapazitätsgrenze der Abfallabfuhr 
überschritten war, wurde ein Entlastungsrevier eingerichtet. Hierdurch konnte jedoch nur eine tei l-
weise Entlastung geschaffen werden, so dass ein großer Teil der geänderten Rahmenbedingu n-
gen durch Mehrarbeit kompensiert. wurde. Das rechtlich vertretbare Maß im Sinne des Arbeitne h-
merschutzes wird weiterhin überschritten. 
 
Dies führt dazu, dass der Überstundenstand in der Abfallabfuhr weiter steigt. 
 
Entwicklung der Überstunden in der Abfallabfuhr: 
 
2011 2012 2013* 
8.058 9.937 12.822 
*Stand 30.06.2013 
 
Das Durchschnittsalter der AWM-Beschäftigten in der Abfallabfuhr liegt bei 45 Jahren mit steige n-
der Tendenz. 
Die Folgen sind weiter eingeschränkte Leistungsfähigkeit sowie ansteigende Krankheitszeiten. 
Hierbei ist festzustellen, dass die Zahl der dauererkrankten Arbeitnehmer –insbesondere mit Mus-
kel-Skelett-Erkrankungen- massiv zugenommen haben. 
Nach einem Krankenstand in der Abfallabfuhr in 2011 in Höhe von 12,5 % konnte dieser in 2012 
zwar auf 10,81 % gesenkt werd en. Das erste Halbjahr 2013 deutet jedoch darauf hin, dass die 
Zahlen 2011 vermutlich wieder erreicht, wenn nicht sogar überschritten werden.  
Um die Entwicklung zu bremsen wurden Gesundheitstage initiiert, Mitarbeiter konnten kostenlos 
ihre Fitness testen  lassen, Rückenschulungen wurden angeboten, Rückkehrgespräche wurden 
geführt und die technische Ausstattung wurde auch immer weiter verbessert. Ferner wurde ein 
Gesundheitsmanagement eingeführt, um noch individueller auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter 
einzugehen. Dennoch ist bisher keine signifikante Senkung des Krankenstandes zu beobachten, 
was auch auf die sehr hohe Arbeitsbelastung zurück zu führen ist. 
 
Die genannten Entwicklungen haben unterschiedliche Auswirkungen in den Abfuhrbereichen der 
Kernstadt und in den Abfuhrbereichen der Außenbereiche. 
 
Situation der Kernstadtreviere 
Im Bereich der Kernstadt werden die Abfälle mit sog. Mehrkammerfahrzeugen abgefahren. Hierbei 
werden alternierend im 14-täglichen Wechsel Restabfall und Bioabfall bzw. Papierabfall und Bioab-
fall abgefahren. 
 
Derzeit werden die Abfälle in der Kernstadt mit 11 Mehrkammerfahrzeugen abgefahren. Abhängig 
vom Leerungstag fahren entweder fünf oder sechs Mehrkammerfahrzeuge die Fraktionen Resta b-
fall/Bioabfall die anderen fünf oder sechs Mehrkammerfahrzeuge die Papierabfall/Bioabfallfraktion. 
Im Durchschnitt sind somit 5,5 Mehrkammerfahrzeuge in den einzelnen Fraktionskombinationen 
eingesetzt, welche zweimal täglich das Entsorgungszentrum zur Entleerung der Abfälle anfahren. 
 
Sowohl die Stadt Münster als auch die AWM haben sich zur Senkung des CO2-Ausstoßes das Ziel 
gesetzt, im Rahmen des Luftreinhalteplans umweltfreundliche Fahrzeuge einzusetzen. Mit jeder 
Euro-Abgasnorm wird das Leergewicht der Fahrzeuge erhöht, da immer mehr Technik zur Abgas-
reinigung verbaut wird. Hinzu kommt, dass die ständige Anpassung der EN -1501-5 (Europanorm 
für Abfallsammelfahrzeuge) immer umfangreichere Sicherheitseinrichtungen vorschreibt. Das z u-
lässige Gesamtgewicht der Fahrzeuge liegt derzeit bei 26 Tonnen.

- 5 - 
V/0750/2013 
Beides führt dazu, dass das Leergewicht des Fahrzeuges immer mehr zu - und die Möglichkeit der 
Zuladung abnimmt. Bereits jetzt ist die Ladekapazität nicht ausreichend. Am Beispiel der Resta b-
fallsammlung soll dieses dargestellt werden. 
Im Bereich der Kernstadt  sind jährlich ca. 18.300 Tonnen Restabfall zu laden. Verteilt auf 260 A r-
beitstage sind im Bereich der Kernstadt pro Tag 70,38 Tonnen bzw. pro Abfuhrtour 35,19 Tonnen 
Restabfall abzuholen. Die durchschnittliche Zuladung im Bereich der Mehrkammerfahrzeugen be-
trug bisher 8,5 Tonnen. Die Zuladung der neuen, umweltfreundlichen Fahrzeuge beträgt nur noch 
7,5 Tonnen. Bezogen auf die 70%ige Zuladungsmöglichkeit der Restabfallkammer sinkt hier die 
Zuladung von 5,95 Tonnen auf 5,25 Tonnen pro Tour. 
Während im Jahr 2 012 die Ladekapazität bei den durchschnittlich eingesetzten 5,5 Mehrkamme r-
fahrzeugen im Bereich der Restabfallkammer bei insgesamt 32,72 Tonnen lag, ist diese in 2013 
auf 31,67 Tonnen gesunken und wird in 2014 weiter auf 30,63 Tonnen sinken. Wenn alle bish eri-
gen Fahrzeuge in den nächsten Jahren durch umweltfreundlichere Fahrzeuge ausgetauscht sind, 
steht nur noch eine Ladekapazität von 28,88 Tonnen zu Verfügung. 
Bereits jetzt reicht die Ladekapazität nicht mehr aus, da pro Tour durchschnittlich 35,19 Tonnen  
Restabfall abgeholt werden müssen, lediglich aber nur 31,67 Tonnen zur Verfügung stehen. 
 
Die Folgen sind Überladungen von Fahrzeugen, häufigere Fahrten zum Entsorgungszentrum und 
zusätzliche Arbeitsstunden für die Mitarbeiter. Überladungen sind rechtlich  nicht zulässig und stel-
len eine hochgradige Gefahr dar. Die anfallenden Überstunden gefährden den Arbeitnehme r-
schutz. 
 
Zur ordnungsgemäßen Abfuhr der Abfälle im Bereich der Kernstadt ist daher die zusätzliche 
Schaffung eines zusätzlichen Mehrkammerreviers  mit einem Fahrer, drei Ladern sowie einem z u-
sätzlichen Mehrkammerfahrzeug notwendig. 
 
Situation in den Außenbereichen 
Bedingt durch die rege Bautätigkeit insbesondere in den Außenstadtteilen (z.B. Gievenbeck, R o-
xel, Hiltrup etc.) werden die Reviere immer größer. Die durchschnittlich im Rahmen einer Entso r-
gungstour in den Außenbereichen zu fahrenden Tagesstrecken sind um ca. 12 % von 80 Kilometer 
auf 90 Kilometer pro Tag gestiegen. 
 
Wie bereits bei den o.g. Rahmenbedingungen genannt, sind durch die anhalten de Bautätigkeit 
insbesondere im Außenbereich auch die Behälterzahlen dementsprechend weiter gestiegen. Allein 
in den Jahren 2009 bis 2012 hat die Anzahl der Abfallbehälter in den Außenbereichen um 4.500 
zugenommen. Dies bedeutet, dass pro Woche ca. 3.000 Gefäße bzw. pro Tag 600 Gefäße zusätz-
lich zu entsorgen sind. 
Aufgrund der Größe des Stadtgebietes und der daraus resultierenden langen Wegestrecken liegt 
die durchschnittliche Schüttzahl in den Außenrevieren bei ca. 600 Einheiten, so dass die zusätzl i-
che Schaffung eines Reviers in den Außenbereichen mit zwei Mitarbeitern und einem Fahrzeug 
unumgänglich ist. 
 
Situation in den Papierbehälterrevieren (Behälter bis zu 1.100 Liter Volumen) 
Seit Jahren lassen sich im Bereich der Papierabfuhr Erlöse erzielen, welch e sich positiv auf das 
Rechnungsergebnis der AWM auswirken. Die AWM können eine erhöhte Nachfrage nach einer 
zusätzlichen Papierentsorgung bzw. einer losen Abholung des Papiers bei Ihren Kunden verzeic h-
nen. Das Angebot der AWM sollte dementsprechend ausgeweitet werden. 
 
Für die Umsetzung sind ein Fahrer, ein Mülllader und ein Abfallsammelfahrzeug erforderlich. Der 
Einsatz amortisiert sich bei einer Sammlung von sechs Tonnen Papier pro Tag. Aufgrund der 
Nachfrage der Kunden ist davon auszugehen, dass die sechs Tonnen überschritten werden. 
 
Es ist zunächst eine Erprobungsphase von einem Jahr vorgesehen.

- 6 - 
V/0750/2013 
Situation in den Umleerbehälterrevieren 
Wie im o.g. Bereich der Papierbehälterreviere (bis 1.100 Liter) gibt es auch bei den Behältergr ö-
ßen größer 1.100 Liter immer wieder Anfragen gewerblicher Kunden zur Abfuhr von großen U mle-
erbehältern. Auch hier erlauben es derzeit die Kapazitäten nicht, die Kundenwünsche zu erfüllen. 
Dementsprechend wir hier vorgeschlagen, analog der o.g. Papierbehälterabfuhr ein zusätzl iches 
Abfallsammelfahrzeug mit einem Fahrer und einem Mülllader zunächst befristet für ein Jahr einz u-
setzen. 
 
Einführung der Wertstofftonne 
Es ist geplant in 2014 die Wertstofftonne im Stadtgebiet Münster einzuführen. Hierzu werden n e-
ben neuen Sammelfahrzeugen dauerhaft 3 Fahrer und 3 Lader benötigt. Befristet werden 2 To n-
nenauslieferungsfahrer sowie 0,5 Verwaltungsstellen gebraucht (siehe dazu insbesondere auch 
RV/0800/2013 zur Einführung der Wertstofftonne) 
 
 
Zusammenfassend lässt sich folgender zusätzlicher Personalbedarf bei den AWM feststellen: 
 
Zwingend notwendig aufgrund gesetzlicher Anforderungen: 
 
1 Mehrkammerabfallsammelfahrzeug inklusive einem Fahrer und drei Müllladern. 
 
1 Monosammelfahrzeug (Außenbereich) mit zwei Fahrern 
 
Inklusive einer 25%ige n Reserve für urlaubs - und krankheitsbedingte Abwesenheiten sind somit 
zusätzlich 7 Planstellen einzurichten. 
 
Zum Ausbau des Angebotes und Verbesserung des Rechnungsergebnisses: 
 
1 Monosammelfahrzeug (Papierbehälterabfuhr) mit einem Fahrer und einem Mülllader 
   (zunächst befristet für ein Jahr) 
 
1 Umleerfahrzeug (Papierbehälterabfuhr größerer Behälter) mit einem Fahrer und einem  
   Mülllader (zunächst befristet für ein Jahr) 
 
Inklusive einer 25%igen Reserve für urlaubs - und krankheitsbedingte Abwesenheit en sind somit 
zusätzlich 5 befristete Stellen einzurichten. 
 
Einführung der Wertstofftonne 
 
3 Monosammelfahrzeuge mit jeweils einem Fahrer und einem Lader 
 
2 befristet eingestellte Tonnenauslieferungsfahrer, 0,5 befristet eingestellte Verwaltungskraft

- 7 - 
V/0750/2013 
 
Auswirkungen auf die Abfallabfuhrgebühren 
 
Fahrer Egr. 6 48.590,00 €    Fahrer Egr. 6 48.590,00 €    Fahrer Egr. 6 48.590,00 €    Fahrer Egr. 6 48.590,00 €    Fahrer Egr. 6 48.590,00 €    Fahrer Egr. 6 48.590,00 €    
Lader Egr. 4 38.900,00 €    Fahrer Egr. 6 48.590,00 €    Lader Egr. 4 38.900,00 €    Lader Egr. 4 38.900,00 €    
Lader Egr. 4 38.900,00 €    
Lader Egr. 4 38.900,00 €    
165.290,00 € 97.180,00 €    48.590,00 €    87.490,00 €    87.490,00 €    48.590,00 €    
dauerhaft gebührenfinanziert: 311.060,00 € zunächst befristet und selbsttragend: 223.570,00 € 
Gebührenzuwachs um: 0,93% Gebührenzuwachs um: 0,00%
3 Fahrer Egr. 6 145.770,00 € 0,5 MA Egr. 5 21.495,00 €    Fahrer Egr. 4 38.900,00 €    
3 Lader Egr. 4 116.700,00 € Fahrer Egr. 4 38.900,00 €    
262.470,00 € 21.495,00 €    77.800,00 €    
dauerhaft gebührenfinanziert: 283.965,00 € befristet und aus Rst-Mitteln: 77.800,00 €    
Gebührenzuwachs um: 0,85% Gebührenzuwachs befristet: 0,00%
ReservePapier bis 1.100 L Umleer > 1.100 LReserve
TonnenauslieferungWS-Reviere Büroarbeitskraft
Innenstadtrevier Außenstadtrevier
 
 
Der geplante Personalzuwachs in Höhe von insgesamt rd. 897.000 Euro wird sich nicht gebühre n-
erhöhend auswirken. 
 
Die Personalkosten für die Wertstofftonnenauslieferung fallen befristet für ein Jahr a n und werden 
aus Rückstellungsauflösungen gedeckt. 
 
Die Personalkosten für die zusätzlichen Papiertouren werden dauerhaft durch die erzielten Erlöse 
aus der Vermarktung des gesammelten Papiers getragen. 
 
Die Kosten für die Mitarbeiter der Ausgleichsreviere  und der Wertstofftonnenabfuhr werden im 
Plan- und Folgejahr durch Auflösungen der Rückstellung „Gebührenüberschüsse“ gedeckt. Ab 
2016 werden die Pe rsonalmehrkosten durch Einsparungen bei der Behandlung und Verwertung 
von Abfällen aufgrund des neuen Abfallwirtschaftskonzeptes vollständig kompensiert. 
 
 
Zu 2.: 
 
Um auch kurzfristige Liquiditätsengpässe überbrücken zu können, kann es erforderlich sein, in 
Abstimmung mit dem Amt für Finanzen und Beteiligungen Kassenkredite bis zu einer max. Höhe 
von 6.218.500 € aufzunehmen. 
 
 
 
I.V. 
 
gez. 
 
Reinkemeier 
Stadtkämmerer 
 
Anlage: Wirtschaftsplan 2014 der AWM

Anlage

46246 Zeichen

1 Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
Inhaltsverzeichnis 
 
 
Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
 Seite 
 
 
Inhaltsverzeichnis  1 
 
 
1.  
 
 
Vorbemerkungen zum Wirtschaftsplan 2014 der Abfallw irt- 
schaftsbetriebe Münster 
 
 
2 
  
   
2. Die Unternehmensleitlinien und Ziele der AWM 5 
   
3. Die Betriebsbereiche und Leistungen der AWM 8  
   
4. Erfolgsplan 2014 (Gesamt- und Einzelplan) der AW M 
Erläuterungen zum Erfolgsplan 2014 
Anlage: Mittelfristiger Erfolgsplan 
13  
14  
20  
   
5. Vermögensplan 2014 
Erläuterungen zum Vermögensplan 2014 
Anlage: Mittelfristiger Finanzplan 
21  
23  
27  
   
6. Stellenübersicht 2014 28 
 
Impressum

2 Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
1. Vorbemerkungen zum Wirtschaftsplan 2014  
der AWM  
   
 
 
Rechtsgrundlage für die Erstellung des  Wirtschaftsplanes 2014  ist die Eigenbetriebsverord- 
nung (EigVO NW) in der Fassung vom 16.11.2004. 
  
 Der hier vorgelegte Wirtschaftsplan stellt die vom  Eigenbetrieb 2014 zu erbringenden Dienst- 
leistungsprodukte und die zur Leistungserbringung erforderlichen Ressourcen dar. 
 
 Gem. § 14 EigVO besteht der Wirtschaftsplan aus de m Erfolgsplan, dem Vermögensplan und 
der Stellenübersicht. Darüber hinaus werden im vorliegenden Wirtschaftplan die Unterneh- 
mensleitlinien sowie die Ziele und Leistungen der AWM dargestellt.  
 
 Der 
Erfolgsplan  des Eigenbetriebes enthält alle voraussehbaren Erträge und Aufwendungen 
des Wirtschaftsplanes. Er basiert auf den erzielten Ergebnissen des Wirtschaftsjahres 2012 
und auf den heute bekannten und sich bereits abzeichnenden Tendenzen und Trends des lau- 
fenden Wirtschaftsjahres 2013. 
 
 Der Erfolgsplan 2014 zeigt neben den Wirtschaftspl anansätzen 2013 und 2014 auch das 
Rechnungsergebnis 2012. 
 
 Der 
Vermögensplan  enthält alle voraussehbaren vermögenswirksamen Einnahmen und Aus- 
gaben aus Anlageänderungen und aus der Kreditwirtschaft, die notwendigen Verpflichtungs- 
ermächtigungen sowie auf der Einnahmeseite die vorhandenen oder zu beschaffenden De- 
ckungsmittel. 
 
 Die 
Stellenübersicht  hat gem. § 17 EigVO NW die im Wirtschaftsjahr erforderlichen Stellen 
für Angestellte und Arbeiter zu enthalten. Beamte, die bei dem Eigenbetrieb beschäftigt wer- 
den, sind im Stellenplan der Gemeinde zu führen und in der Stellenübersicht des Eigenbetrie- 
bes nachrichtlich anzugeben. Zum Vergleich sind die Zahlen der im laufenden Wirtschaftsjahr 
vorgesehenen und der tatsächlich besetzten Stellen anzugeben.

3 Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
Erfolgsplan  
 
Erträge  und Aufwendungen  des Erfolgsplans gliedern sich wie folgt: 
 
Erträge  
 
Umsatzerlöse 50.189.000 € 
Sonstige betriebliche Erträge 1.104.000 € 
Sonstige Zinsen u. ä. Erträge 190.000 € 
Ertrag aus der Auflösung der Rückstellung Gebührenüberschüsse 3.211.000 € 
  54.694.000 € 
 
 
Aufwendungen 
 
 
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.584.000 € 
Aufwendungen für bezogene Leistungen  20.068.000 € 
Löhne und Gehälter 13.606.000 € 
Soziale Abgaben 4.005.000 € 
Abschreibungen abzüglich der Erträge 4.274.000 € 
aus der Auflösung des Sonderpostens aus Zuweisungen 
der öffentlichen Hand 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.828.000 € 
Zinsen u. ä. Aufwendungen 1.165.000 € 
Sonstige Steuern 65.000 € 
  52.595.000 € 
 
Jahresüberschuss   2.099.000 € 
 
Der Jahresüberschuss entsteht aus unterschiedlichen gesetzlichen Kalkulationsansätzen im Wirt- 
schaftsplan und in der Gebührenbedarfsberechnung (vgl. S. 18 Pkt. 15 zu den Erläuterungen zum 
Erfolgsplan).

4 Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
Vermögensplan  
 
Die Ausgaben  und deren Deckungsmittel  stellen sich im Vermögensplan folgendermaßen dar: 
 
Ausgaben 
 
Darlehenstilgungen 0 € 
Investitionen 
- Stadtreinigung 528.000 € 
- Abfall- u. Wertstoffwirtschaft 5.120.000 € 
- Gemeinsame Anlagen   3.942.000 € 
 
 9.590.000 € 
 
 
Deckungsmittel 
 
Zuführungen zu Rückstellungen mit 1.406.000 € 
langfristigem Charakter 
Abschreibungen abzüglich der Erträge aus 4.274.000 € 
der Auflösung des Sonderpostens aus 
Zuweisungen der öffentlichen Hand 
Kredite 1.811.000 € 
Jahresüberschuss 2.099.000 € 
  
 9.590.000 € 
 
 
Münster, 11.12.2013 
 
i. V. i. A. 
 
gez.  gez. 
 
Reinkemeier Hasenkamp 
Stadtkämmerer Werkleiter

5 Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
2. Die Unternehmensleitlinien und Ziele  
der AWM   
 
Die AWM sind ein kommunales Unternehmen der Entsorg ungswirtschaft. Als Eigenbetrieb der Stadt 
Münster nehmen wir die hoheitlichen Aufgaben in den  Bereichen Abfallwirtschaft und Stadtreinigung 
in Münster wahr. Im Rahmen der Daseinsvorsorge gara ntieren wir Entsorgungssicherheit. Innerhalb 
dieser Geschäftsfelder erbringen die AWM in Verbind ung mit Ihren Partnern qualifizierte Dienstleis- 
tungen für Münster. Unsere Kernkompetenzen decken d as gesamte Spektrum dieser Aufgaben - 
Logistik, Lagerung, Verwertung, Beseitigung, Stadtreinigung und Winterdienst - ab.  
 
Die AWM sind zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb für das Einsammeln, Befördern, Lagern, Behan- 
deln, Verwerten und Beseitigen von Abfällen. Darübe r hinaus ist der gesamte Betrieb, inklusive der 
Leistungsbereiche Straßenreinigung, Winterdienst so wie Wartung und Instandhaltung kommunaler 
Fahrzeuge gem. DIN EN ISO 9001:2008 (Qualitätsmanag ement), DIN EN ISO 14001:2004 (Um- 
weltmanagement) und OHSAS 18001 2007 (Arbeitschutzmanagement) zertifiziert. 
 
 
Abfallw irtschaftsbetriebe Münster 
 
 RECHTSFORM: Eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Münster 
 BESCHÄFTIGTE: 350 Mitarbeiter 
 WERKLEITUNG: Patrick Hasenkamp 
 GRÜNDUNG: 1996 (davor Amt für Stadtreinigung u. Abfallwirtschaft) 
ENTSORGUNGSFLÄCHE: 302 km 2 Stadtfläche 
296.440 Einwohner 
BETRIEBSBEREICHE: 
Straßenreinigung 
Winterdienst 
 
Entsorgungswirtschaft (Logistik, Lagerung, Verwertung, Beseitigung) für Privathaushalte 
und gewerbliche Bereiche 
 
Containerdienst 
 BETRIEBSSTANDORTE: Hauptverwaltung und Betriebshof für Abfallwirtschaft und Straßenreinigung 
 
11 Recyclinghöfe 
 
Entsorgungszentrum mit Deponiefläche und Anlagen: 
• Mechanisch-biologische Restabfallbehandlungsanlage (Betreiber Remondis) 
• Blockheizkraftwerk (Stadtwerke Münster) 
• Sickerwasserbehandlungsanlage 
• Bioabfallvergärungsanlage (Stadtwerke Münster) 
• Grünkompostierungsanlage 
• Zentraldeponie I und II 
• Wertstoffsortieranlage (MS-Recycling)

6 Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
AWM 2020  
 
Als kommunales Unternehmen verfolgen die AWM nicht vorrangig wirtschaftliche Ziele.  Daseins- 
vorsorge und  Gemeinwohl sind  die entscheidenden Maßstäbe bei der Planung einer nachhaltigen 
Abfallwirtschaft und Stadtreinigung. Dem Zukunftsprogramm AWM 2020 liegt daher eine gemein- 
wohlorientierte Balanced Scorecard in den drei Dimensionen Ökonomie, Ökologie und Sozia- 
les/Gesellschaft zugrunde. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Quelle: BSI Management Consultants 
 
 
 
 
Beitrag zum  
Gemeinwohl 
Ökonomische Ziele: Ökonomische Ziele: Ökonomische Ziele: Ökonomische Ziele:   
geringe finanzielle Belastung der Bürger 
Ökologische Ziele: Ökologische Ziele: Ökologische Ziele: Ökologische Ziele:   
Beitrag zum Klima- und Umweltschutz 
Gesellschaftliche Ziele: Gesellschaftliche Ziele: Gesellschaftliche Ziele: Gesellschaftliche Ziele:   
sozialverträgliches Handeln

7 Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
Die Vision: Premium-Dienstleister  
 
Ausgehend von der Ausgangslage der AWM als kommunales Entsorgungsunternehmen in dieser 
besonderen Stadt Münster und als Betrieb mit hochwertigen und ökologisch orientierten Prozessen 
und Dienstleistungen haben die AWM eine herausfordernde Vision für die Zukunft formuliert:  
 
 
Bis 2020 werden die AWM von allen Bürgern und Kunden als Premium-Dienstleister wahrgenom- 
men und nachgefragt. Die AWM bieten erstklassige Dienstleistungen in der Abfallwirtschaft und 
Stadtreinigung an, mit deren Inanspruchnahme der Bürger einen Beitrag zum verantwortungsvol- 
len Umgang mit der Umwelt leisten kann und Lebensqualität für sich und Folgegenerationen si- 
chert. Dies erreichen die AWM als Qualitäts- und Innovationsführer in den Bereichen Umwelt, Ser- 
vice und Logistik. 
 
Die Ziele: 12 Handlungsfelder für die Zukunft  
 
Die AWM haben sich mit der Vision AWM 2020 ein ehrgeiziges, aber auch inspirierendes  Bild für 
die Zukunft geschaffen. Um dieses auch Realität werden zu lassen, müssen in Zukunft alle Ent- 
scheidungen daran gemessen werden. Dazu ist es notwendig, konkrete Ziele zu formulieren.   
 
Auf Basis des Konzeptes der gemeinwohlorientierten Balanced Scorecard wurden Ziele für die vier 
Perspektiven Eigentümer, Kunden, Prozesse und Mitarbeiter in den drei Dimensionen Wirtschaft, 
Ökologie, Gesellschaft entwickelt. Daraus ergibt sich eine Zielmatrix.  
 
 
 
Gemeinwohl 
Eigentümer 
(Politik, Verwaltung, 
Bürger als Eigentümer) 
Kunden 
(Bürger als Kunde und 
Gewerbekunden) 
Prozesse Mitarbeiter 
wirtschaftlich Angemessenheit 
der Gebühren für 
qualitativ hoch- 
wertige Leistung 
Angemessenheit 
der  Gebühren 
und Preise für 
qualitativ hoch- 
wertige Leistung 
Effizienz 
Innovation  
Kundenorientie- 
rung 
Leistung 
Effektivität 
Engagement 
Kompetenz 
ökologisch Ökologische Aus- 
richtung der 
AWM weiterfüh- 
ren 
Umweltnutzen 
der Produkte und 
Dienstleistungen 
Umweltschonen- 
de Prozesse 
Umweltschonen- 
des Handeln in 
der täglichen 
Arbeit 
gesellschaftlich 
/ sozial 
AWM ist Garant 
für eine gemein- 
wohlorientierte 
Abfallwirtschaft 
und erstklassige 
Dienstleistung 
Beitrag zur Le- 
bensqualität und 
nachhaltigen 
Entwicklung der 
Stadt Münster 
Erweiterung der 
Geschäftstätig- 
keiten zum Woh- 
le der Bürger und 
der Stadt Müns- 
ter  
AWM als hoch- 
wertiger Arbeit- 
geber  
 
Mitarbeiter kolle- 
gial und sozial 
verantwortlich  
 
Alle Ziele sind darauf ausgerichtet, für die Stadt Münster eine hochwertige,  ökologische und ge- 
meinwohlorientierte Abfallwirtschaft und Straßenreinigung in einem angemessenen Preis-/ Leis- 
tungsverhältnis  sicher zu stellen. Die Zielerreichung wird jährlich anhand von Kennzahlen über- 
prüft.

8 Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
3. Die Betriebsbereiche und Leistungen  
der AWM  
  
 Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster gliedern sich in die originären Betriebsbereiche „Stadt- 
reinigung“ und „Abfallwirtschaft“. Zur Erfüllung der originären Betriebsaufgaben werden die 
allgemeinen und zentralen Betriebe benötigt.  
 
 Dargestellt sind die Leistungen aller Betriebsbere iche gem. dem Leistungskatalog der AWM.  
 
 
Leistungen Stadtreinigung 
 
 Grundlage für die Durchführung der Straßenreinigung ist das Straßenreinigungsgesetz - Str- 
ReinG NW- vom 18.12.1975 und die dazu erlassene Straßenreinigungssatzung der Stadt 
Münster in der jeweils gültigen Fassung. Hieraus ergibt sich der Umfang der Straßenreinigung. 
Die Abfallwirtschaftsbetriebe haben nach den gesetzlichen Vorgaben die Reinigung und die 
Winterwartung auf öffentlichen Verkehrsflächen, Wegen und öffentlichen Plätzen innerhalb der 
geschlossenen Ortslage durchzuführen. 
  
 Allg. Straßenreinigung 
 Fahrbahnreinigung 
 Vollreinigung 
 
 Winterdienst 
 Winterdienst auf Fahrbahnen 
 Winterdienst auf Radwegen 
 Winterdienst auf Geh- und Überwegen 
 
 Sonderleistungen der Straßenreinigung 
 Außergewöhnliche Reinigung 
 Reinigung von Radwegen außerhalb geschlossener Ort slagen 
 Reinigung von Grundstücken für das Amt für Immobil ienmanagement und das Amt für 
Schule und Weiterbildung 
 Reinigung nach öffentlichkeitsrelevanten Veranstal tungen 
 Reinigung von Gewerbeflächen 
 
 Sonderleistungen im Winterdienst 
 Winterdienst an Bushaltestellen 
 Winterdienst vor städt. Grundstücken 
 Winterdienst auf Schulhöfen

9 Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
Leistungen Abfallwirtschaft 
 
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster erfüllen für das Gebiet der Stadt Münster die Aufgaben 
des öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes 
(KrWG). 
 
Die Sicherstellung einer geordneten Abfallwirtschaft bildet die Grundlage für eine langfristige 
Entsorgungssicherheit in der Stadt Münster. Neben den gesetzlichen Vorgaben von KrWG 
und Landesabfallgesetz wurde zur Entwicklung und Umsetzung der kommunalen abfallwirt- 
schaftlichen Ziele bereits 1986 ein Abfallwirtschaftskonzept (AWK) erarbeitet. Das AWK wird 
regelmäßig fortgeschrieben. 
 
Betrieb der abfallwirtschaftlichen Anlagen 
 11 Recyclinghöfe 
 Problemabfallzwischenlager 
 Entsorgungszentrum Münster (EZM) 
 
Restmüllbeseitigung 
 Restmüll aus 35-l- bis 1.100-l-Abfallbehältern 
 Restmüll aus Restmüllsäcken 
 Restmüll aus Sperrgutabfuhr 
 Restmüll aus Straßenpapierkörben 
 Restmüll von Recyclinghöfen 
 Gewerbeabfälle   
 Sonstige Abfälle   
 
Bioabfallverwertung 
 Bioabfall aus 35-l- bis 240-l-Biotonnen 
 
Grünabfallverwertung 
 Grünabfall von Recyclinghöfen 
 Grünabfall aus Sperrgutabfuhr (Gartenabfallsäcke, Bündelsammlung)  
 
Papierverwertung  
 Papier aus Papiertonnen (Gewerbe) 
 Papier aus Papiertonnen (Haushalt) 
 Papier von Recyclinghöfen 
 
Papier Duale Systeme 
 Papier aus Papiertonnen, Gewerbe  
 Papier aus Papiertonnen, Haushalte  
 Papier von Recyclinghöfen 
 
Wertstoffverwertung 
 Wertstoffe aus orangefarbigen 120 l-/-1.100 l-Wert stoffbehältern  
 Wertstoffe aus Presscontainern 
 Wertstoffe aus Säcken

10  Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
Containerdienst 
 Umleerbehälter 2,5 cbm bis 7,0 cbm  
 Kleinbehälter 1,25 cbm bis 2,2 cbm 
 Absetzbehälter 5 cbm bis 7 cbm 
 Abrollbehälter 18 cbm bis 34 cbm 
 Presscontainer 10 cbm (Absetzverfahren) 
 Presscontainer 22 cbm (Abrollverfahren) 
 Entsorgung von Großveranstaltungen 
 
Sonderleistungen Müllabfuhr 
 Problemabfallbeseitigung von Gewerbebetrieben 
 Sonderleerungen 120-l- bis 1.100-l-Behälter 
 Sonderabholung sonstiger Abfall  
 (z. B. Sperrgut) 
 Behälterreinigung 
 Sonstige Sonderleistungen 
 
Altholzverwertung 
 Holz von Recyclinghöfen 
 
Sammlung von Kühlgeräten und Elektronikschrott 
 Kühlgeräte/Elektronikschrott von Recyclinghöfen 
 Kühlgeräte/Elektronikschrott aus der Sperrgutabfuh r 
 
Verwertung von Altmetallen 
 Metalle von Recyclinghöfen 
 
Verwertung und Beseitigung von Problemabfällen 
 Problemabfälle aus Haushalten 
 
Verwertung sonstiger Abfälle 
 Altreifen von Recyclinghöfen 
 Sonstige Wertstoffe von Recyclinghöfen 
 
Aktenvernichtung 
 240-l- bis 660-l-Behälter 
 5-cbm- bis 7-cbm-Absetzbehälter 
 
Sonderleistungen der Entsorgungsanlagen 
 Problemabfallbeseitigung aus Kleingewerbebetrieben  
 Annahme von Inertstoffen 
 Sickerwasserbehandlung für Dritte 
 Grünabfall Direktanlieferung EZM 
 Wertstoffgemisch Direktanlieferung EZM 
 Annahme von artenreinen verwertbaren Abfällen EZM 
 Annahme von Bauschutt EZM 
 Annahme von nicht sortierten Baustellenabfällen EZ M

11  Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
 Papier Direktanlieferung EZM 
 Holz Direktanlieferung EZM 
 Kühlgeräte und Elektronikschrott 
     Direktanlieferung EZM 
 Sonstige Sonderleistungen 
 
Werkstätten (externe Fahrzeuge) 
 Reparaturwerkstatt 
 Tankstelle 
  
Bereitschaftsdienst (für andere Ämter) 
 Bereitschaftsdienst gem. StrWG 
 Bereitschaftsdienst gem. OBG 
 sonstiger Bereitschaftsdienst  
 
 Allgemeine und zentrale Leistungen  
 
Zur Erfüllung der originären Betriebsaufgaben im Be reich der Stadtreinigung und der Abfall- 
wirtschaft werden die internen Leistungen der AWM b enötigt. Folgende interne Leistungen 
werden erbracht: 
 
 
Verwaltung 
 Werkleitung 
 Werksausschussbetreuung 
 Allgemeine Verwaltung 
 Beschaffungs- und Lagerwesen  
 Personaleinsatz, Personalbetreuung 
 Vermarktung von Recyclingprodukten 
 Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung 
 Finanzbuchhaltung 
 Kostenrechnung 
 Kreditwesen 
 Wirtschaftsplanung/Controlling 
 DV-Organisation 
 
 
Ausbildung 
 Kfz-Mechatroniker/-in 
 Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft 
 Berufskraftfahrer/-in 
 Bürokauffrau/-mann 
 
Betriebsmarketing/Öffentlichkeitsarbeit/Abfallwirtschaftberatung 
 Kundenservice für Bürger und Gewerbe 
 Abfallwirtschaftsberatung von Privathaushalten (ei nschließlich Wohnbaugesellschaften und 
Hausverwaltungen) und Gewerbebetrieben

12  Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
 Erarbeitung und Umsetzung zielgruppenspezifischer Vermeidungs- und Verwertungskon- 
zepte 
 Konzepterstellung zur abfallwirtschaftlichen Berat ung von Multiplikatorengruppen (Abfallpä- 
dagogik, Arbeit mit Verbänden und Interessenvertretungen) 
 Systemberatung und Kundenbetreuung  
 Beschwerdemanagement  
 Abfallberatung gem. KrWG 
 
 
Planung und Entwicklung  
 Fortschreibung des kommunalen Abfallwirtschaftskon zeptes 
 Entwicklung, Konzeption abfallwirtschaftlich erfor derlicher Behandlungs-, Verwertungs- und 
Entsorgungsanlagen, einschließlich Recyclinghöfe u. a.  Zwischenläger 
 Rekultivierung von Teilabschnitten der Zentraldepo nie Münster II  
 Stellungnahme zu abfallwirtschaftlichen Planungsvo rhaben im öffentlichen und privaten Be- 
reich 
 Stoffstrommanagement (Wertstoffe und Abfälle) 
 Organisation von Abfallabfuhr und Stadtreinigung 
 Entwicklung und Konzeption von Sammelsystemen und Transportlogistik  
 Revier- und Tourenplanung 
 Disposition Abfallwirtschaft und Stadtreinigung 
 Betriebsdatenerfassung/Rapportierung 
 
 
Betrieb 
 Überwachung der im Auftrag von Dritten betriebenen  Anlagen, insbesondere der Restab- 
fallbehandlungsanlage, dem Blockheizkraftwerk und der Bioabfallvergärungsanlage 
 Betrieb der Recyclinghöfe, der Problemabfallzwisch enläger und der Anlagen am Entsor- 
gungszentrum 
 Organisation des Betriebes und Organisation der Ve rwertung der getrennt erfassten Wert- 
stoffe und Problemabfälle 
 Personalplanung und Personalbetreuung 
 Abfallstatistik 
 Betrieb der Werkstätten (Rösnerstraße, Deponie) 
 Betrieb der Tankstelle und der Waschanlage 
 Betrieb der Photovoltaikanlage

13  Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
4. Erfolgsplan 2014  
der AWM  
  
 
 
 
  
Planansatz  
 
2014 
€ 
 
Planansatz  
 
2013 
€ 
 
Rechnungs-
ergebnis 
2012 
€ 
 
1.  Umsatzerlöse 
 
 
 
50.189.000  
 
49.779.000  
 
 
49.997.559  
     
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes 
an fertigen Erzeugnissen 
  
0 
 
0 
 
5.527  
     
3.  Sonstige betriebliche Erträge  4.315.000  2.344.000  1.210.694  
      davon Inanspruchnahme der Rückstellung für      
Gebührenüberschüsse 
  
3.211.000 
 
1.283.000  
 
0 
     
4. Ertrag aus der Auflösung des Sonderpostens 
DSD 
  
0 
 
0 
 
0 
     
5.  Materialaufwendungen     
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Be- 
triebsstoffe 
  
4.584.000  
 
4.208.000  
 
3.961.218  
     
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen  20.068.000  19.497.000  18.786.762  
     
6. Personalaufwendungen     
a)  Löhne und Gehälter  13.606.000  12.648.000  12.509.581  
     
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für 
Altersversorgung und Unterstützung 
  
4.005.000  
 
3.685.000  
 
3.690.914  
     
7.  Abschreibungen auf immaterielle Vermögens- 
gegenstände des Anlagevermögens und 
Sachanlagen 
  
 
4.274.000  
 
 
4.039.000  
 
 
3.825.204  
     
8. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens 
aus Zuweisungen der öffentlichen Hand 
  
0 
 
0 
 
0 
     
  9. Sonstige betriebliche Aufwendungen  4.828.000 4.783.000  4.547.940  
     
10. Sonstige Zinsen u. ä. Erträge  190.000  225.000  419.572  
     
11. Zinsen u. ä. Aufwendungen  1.165.000 1.221.000  1.935.528  
     
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit  2.164.000  2.267.000  2.376.205  
     
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag  0 0 20.334  
     
14. Sonstige Steuern  65.000  70.000  59.252  
     
15. Jahresergebnis  2.099.000  2.197.000  2.296.619

14  Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
 
 
  
Erläuterungen zum Erfolgsplan 2014 
 
1. Umsatzerlöse   50.189.000 € 
   
 Inhalt dieser Position sind die Einnahmen aus der Straßen- 
reinigung und der Abfallwirtschaft. 
  
 
 Im Einzelnen gliedern sich die Umsatzerlöse wie fo lgt:  
 
 - Straßenreinigungsgebühren 
 
 4.381.000 € 
 
 
 - Straßenreinigungsentgelt Stadtanteil 
 
  1.119.000 € 
 
 
 - Umsatzerlöse Winterdienst 
 
2.000.000 € 
 
 
 - Umsatzerlöse Abfallwirtschaft/Duale 
   Systeme 
 
 40.023.000 € 
 
   
 - Umsatzerlöse Nebengeschäfte 
 
2.666.000 € 
 
 
 
1.1 Straßenreinigung  
 
 Den Umsatzerlösen aus der Straßenreinigung liegen die 
vom Rat beschlossenen Straßenreinigungsgebühren zu-
grunde. Der Anteil des allgemeinen Haushaltes beträgt 
20 % der umlagefähigen Kosten der Straßenreinigung. 
  
 Die Kosten des Winterdienstes werden weiterhin zug unsten 
einer rechtssicheren Straßenreinigungssatzung aus der Ge- 
bührenkalkulation abgegrenzt und aus allgemeinen Haus- 
haltsmitteln der Stadt getragen.  
  
 Die Gebühren der Straßenreinigung werden im Jahr 2 014 
im Durchschnitt um 10,51 % erhöht (s. auch Vorlage Nr. 
V/0752/2013).

15  Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
 
 
 Die Gebühren betragen für die regelmäßige wöchen 
tliche 
Reinigung je Frontmeter: 
   Gebührensatz     
  
- Vollreinigung der Anliegerstraßen 
 1 x wöchentliche Reinigung 
 
- Vollreinigung der Durchgangsstraßen 
 1 x wöchentliche Reinigung 
 
4,92 € 
 
 
 
4,32 € 
    
   
- Fahrbahnreinigung der Anliegerstraßen 
 1 x wöchentliche Reinigung 
 
- Fahrbahnreinigung der Durchgangsstraßen 
 1 x wöchentliche Reinigung 
 
 
2,40 € 
 
 
2,16 € 
   
  
 
1.2 Abfallwirtschaft 
 
 Die folgenden vom Rat der Stadt Münster zu beschließen- 
den Abfallbeseitigungs-, Abfallverwertungs- und Deponie- 
gebühren bilden die Grundlage der Umsatzerlöse aus der 
Abfallwirtschaft. Die Gebühren basieren auf einem Gebüh- 
renmodell bestehend aus einer haushaltsbezogenen 
Grundgebühr und einer Leistungsgebühr. Zum Jahr 2014 
bleiben die Gebührensätze für die Restabfall- und Bioab- 
fallabfuhr konstant (s. im Einzelnen Vorlage  V/0751/2013). 
 
 Die wesentlichen Gebührensätze betragen:  
  
 
 
1. je Nutzungseinheit 36,00 Euro.  
 
 
2. für das regelmäßige Einsammeln, Befördern und An - 
nehmen von Abfällen 
 
 
nutzbarer 
Rauminhalt 
je Restmüllbehälter 
(§ 7 Abs. 2 Ziff. 1 Abfallsat- 
zung) 
14-tägliche Abfuhr 
je Biotonne 
(§ 7 Abs. 2 Ziff. 2 Abfallsat- 
zung) 
wöchentliche Abfuhr 
 35 l 59,40 €/a 94,44 €/a 
 60 l 102,00 €/a 162,00 €/a 
 90 l 153,00 €/a 243,00 €/a 
 120 l 204,00 €/a 324,00 €/a 
 240 l 408,00 €/a 648,00 €/a 
 660 l 1.122,00 €/a  
 770 l 1.308.96 €/a  
 1,1 m³ 1.869.96 €/a

16  Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
 
  
 Für die Annahme von Gewerbeabfällen zur Beseiti- 
gung/Verwertung liegen die Gebührensätze unveränder t 
bei 230,00 €/t.  
 
 Basis für die Umsatzerlöse der privaten Abfuhr sin d die 
privatrechtlichen Tarife der Abfallwirtschaftsbetri ebe 
Münster (s. Vorlage V/0753/2013). 
 
 
2.  Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fer - 
tigen Erzeugnissen 
 
  Zum Bilanzstichtag sind keine Veränderungen der Ko m- 
postbestände absehbar.  
0 € 
  
3. Sonstige betriebliche Erträge  4.315.000 € 
  
In Höhe von 3.211.000 € ist hier die Auflösung der 
Rückstellung für Gebührenüberschüsse im Bereich der 
Abfallabfuhr dargestellt. Ansonsten handelt es sich um 
Erträge aus der laufenden Betriebsführung, die nicht zu 
den Umsatzerlösen zählen. Hierunter fallen u. a. die 
Entgelte für den Bereitschaftsdienst, Einnahmen aus 
dem Betrieb der Kantine, Erträge der Werkstatt, Erträge 
aus dem Betrieb der Photovoltaikanlage und Erträge aus 
Mieten und Pachten. 
 
 
4. Ertrag aus der Auflösung des Sonderpostens aus 
DSD-Überschüssen 
 
 Hierunter fallen die Entnahmen aus dem Sonderposten  
Überschuss DSD. Für 2014 ist keine Entnahme geplant.  
 
 
 
0 € 
 
5. Materialaufwendungen  
 
24.652.000 € 
 
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe  und 
für bezogene Waren 
 
 Es handelt sich hier um den Materialverbrauch für In- 
standhaltungsarbeiten und Aufwendungen für den 
laufenden Betrieb der Straßenreinigung und der Ab- 
fallwirtschaft. Weitere Aufwandsposten sind die Tre ib- 
stoffverbräuche der Fahrzeuge. 
 
4.584.000 € 
 
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 
 
 Inhalt dieser Position ist hauptsächlich die Inan-
spruchnahme von Fremdleistungen für die Beseiti- 
gung und Behandlung von Wertstoffen und Abfällen. 
   
 
20.068.000 €

17  Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
  
 
 Es handelt sich hier insbesondere um den Aufwand 
für den Betrieb der mechanisch-biologischen Rest- 
müllbehandlungsanlage, den Betrieb der Bioabfall- 
vergärungsanlage, den Betrieb der Wertstoffsortiera n- 
lage, die Kosten für die Beseitigung wilder Müllabl a- 
gerungen und die Entsorgung von Problemabfällen. 
 
 
6. Personalaufwendungen  
 
a) Löhne und Gehälter 
17.611.000 € 
 
13.606.000 € 
  
  Plan 
2014 
Plan 
2013 
 
 Beamte 6 6  
 Arbeitnehmer 337,04 324,04  
 Auszubildende 12 12  
  355,04 341,04  
 (vgl. Stellenübersicht)  
  
  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersver- 
sorgung und für Unterstützung 
 
 Inhalt dieser Position sind die Arbeitgeberanteile  zu 
den Sozialabgaben. Weiterhin sind hier die Gemein- 
deunfallversicherungsbeiträge, Beihilfen, Zusatzver - 
sorgungsaufwendungen und Zuführungen zu Pensi- 
onsrückstellungen zu nennen. 
4.005.000 €
 
 
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen- 
 stände des Anlagevermögens und Sachanlagen 
 
 Es wurde die lineare Abschreibungsmethode unter Zu-
grundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer  
angewendet. 
 
4.274.000 € 
  
8. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens aus 
Zuweisungen der öffentlichen Hand 
 
 Die Investitionszuschüsse werden anteilig entsprec hend 
der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensge- 
genstände ertragswirksam aufgelöst. Für das Jahr 20 14 
sind keine Zuschüsse aufzulösen. 
0 €

18  Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
 
 
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 
 
 Hauptposten bei dieser Position bilden die Aufwend un- 
gen zur weiteren Dotierung der Rückstellungen für R e- 
kultivierung und Nachsorge der ZDM I und II mit ca.  
1.206.000 €. Weiterhin handelt es sich hierbei um A uf- 
wendungen für die Inanspruchnahme städt. Ämter in 
Höhe von 1.006.000 €. Ebenfalls im Ansatz enthalten  
sind Sachaufwendungen der Abfallwirtschaftsberatung , 
Aufwendungen für Öffentlichkeitsarbeit, Leistungen der 
Kantine, Fernmelde- und Postgebühren, EDV-
Leistungen Dritter, Ingenieur- und Gutachteraufwend un- 
gen, Versicherungsleistungen sowie sämtliche Gebäu-
deaufwendungen.  
 
4.828.000 € 
 
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 
 
 Hierbei handelt es sich um zu erwartende Zinserträ ge 
aus der Anlage liquider Mittel.  
 
 
190.000 € 
 
11. Zinsen u. ä. Aufwendungen 
 
 Aufgrund der Anwendung des Bilanzrechtsmodernisie-
rungsgesetzes im Rahmen der Bildung von Rückstellun - 
gen wird in dieser Position der erforderliche Aufzi n- 
sungsfaktor in Höhe von 1.165.000 € berücksichtigt (s. 
auch Position 9 Rekultivierung und Nachsorge).  
 
1.165.000 € 
 
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 
 
2.164.000 € 
 
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 
 
 Für das Wirtschaftsjahr 2014 werden keine Steuerau f- 
wendungen  aus gewerblicher Tätigkeit erwartet.  
 
0 € 
 
14. Sonstige Steuern 
 
 Es handelt sich hier um die Grundsteuer und die Kf z-
Steuer.  
 
65.000 €

19  Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
 
 
15. Jahresüberschuss 
 
 Der Jahresüberschuss ergibt sich wie folgt: 
 
 Der positive Betrag resultiert aus unterschiedlich en ge- 
setzlichen Kalkulationsansätzen im Wirtschaftsplan und 
in der Gebührenbedarfsberechnung: 
 
- Im Bereich der Abschreibungen wird in der Gebüh- 
renkalkulation auf Basis von Wiederbeschaffungswer-
ten und im Wirtschaftsplan auf Basis von Anschaf- 
fungswerten kalkuliert. Hieraus ergibt sich ein Unt er- 
schiedsbetrag von ca. 372.000 €. 
 
 
-  Die AWM berücksichtigen auch auf Empfehlung der 
Gemeindeprüfungsanstalt NRW in der Gebührenkal- 
kulation eine kalkulatorische Verzinsung des be- 
triebsnotwendigen Kapitals. Hieraus ergibt sich ein  
Unterschiedsbeitrag von 1.285.000 €.  
  
- Die Gewinne aus Nebengeschäften der AWM werden 
in Höhe von 252.000 € prognostiziert. 
 
- Die Summe der Zinserträge beträgt 190.000 €. 
 
 
2.099.000 €

20  Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
 
Anlage: Mittelfristiger Erfolgsplan 2014 – 2018  
der AWM 
 
 
 
Plan 2014 Plan 2015 Plan 2016 Plan 2017 Plan 2018 
1 Umsatzerlöse 50.189.000,00 € 51.570.000,00 € 52.053.000,00 € 51.923 .000,00 € 51.763.000,00 € 
2 Bestandsveränderung 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 
3 Gesamtleistung 50.189.000,00 € 51.570.000,00 € 52.053.000,00 € 51.923 .000,00 € 51.763.000,00 € 
4 Materialaufwand 24.652.000,00 € 23.921.000,00 € 22.979.000,00 € 22.553 .000,00 € 22.910.000,00 € 
5 Personalaufwand 17.611.000,00 € 17.875.000,00 € 18.143.000,00 € 18.415 .000,00 € 18.691.000,00 € 
6 sonst. betr. Aufwendungen 4.828.000,00 € 5.167.000,0 0 € 3.947.000,00 € 3.869.000,00 € 3.872.000,00 € 
7 sonst. betr. Erträge 4.315.000,00 € 3.452.000,00 € 1.138.000,00 € 1.137.000 ,00 € 1.874.000,00 € 
8 Ergebnis vor Zinsen, Steuern und AfA 7.413.000,00 € 8.059.000,00 € 8.122.000,00 € 8.223.000,00 € 8.164.000 ,00 € 
9 Abschreibungen 4.274.000,00 € 4.964.000,00 € 4.964.000,00 € 4.964.000 ,00 € 4.964.000,00 € 
10 Betriebliches Ergebnis 3.139.000,00 € 3.095.000,00 € 3.158.000,00 € 3.259.000 ,00 € 3.200.000,00 € 
11 Zinsergebnis (Aufwand) 975.000,00 € 930.000,00 € 993.000,00 € 1.094.000,00 € 1 .035.000,00 € 
12 Beteiligungsergebnis 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 
13 sonstiges Finanzergebnis 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 
14 Finanzergebnis 975.000,00 € 930.000,00 € 993.000,00 € 1.094.000,00 € 1 .035.000,00 € 
15 Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigk. 2.164.000,0 0 € 2.165.000,00 € 2.165.000,00 € 2.165.000,00 € 2.165. 000,00 € 
16 Außerordentliches Ergebnis 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 
17 Ergebnis vor Steuern 2.164.000,00 € 2.165.000,00 € 2.165.000,00 € 2.165.000 ,00 € 2.165.000,00 € 
18 Steuern 65.000,00 € 65.000,00 € 65.000,00 € 65.000,00 € 65.000, 00 € 
19 Jahresüberschuss 2.099.000,00 € 2.100.000,00 € 2.100.000,00 € 2.100.000 ,00 € 2.100.000,00 €

21  Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
5.  Vermögensplan 2014  
 der AWM 
  
  
    
Vermögensplan  
2014 
Nachrichtlich: 
Vermögensplan 
2013 
 
I. Einnahmen 
 
9.590.000 € 
 
12.256.000 € 
 
1. Zuführungen zu Rückstellungen mit 
langfristigem Charakter 
 
 
1.406.000 € 
 
 
1.324.000 € 
 
2. Abschreibungen abzgl. Erträge aus 
der Auflösung des Sonderpostens 
aus Zuweisungen der öffentlichen 
Hand 
 
 
 
 
4.274.000 € 
 
 
 
 
4.039.000 € 
 
3. Aufnahme von Krediten 
 
1.811.000 € 
 
4.696.000 € 
 
4. Jahresüberschuss 
 
2.099.000 € 
 
2.197.000 € 
 
 
II. Ausgaben 
 
 
9.590.000 € 
 
 
12.256.000 € 
 
1. Darlehenstilgungen 
 
0 € 
 
270.000 € 
 
2. Investitionen 
 
9.590.000 € 
 
11.986.000 € 
 
a) Stadtreinigung 
 
528.000 € 
 
723.000 € 
 
a1)  Straßenreinigung 
 
290.000 € 
 
435.000 € 
 
a2)  Winterdienst 
 
220.000 € 
 
270.000 € 
 
a3)  Sonstiges 
 
18.000 € 
 
18.000 € 
 
   
b)  Abfallwirtschaft 5.120.000 €  9.995.000 € 
   
b1)  Abfallabfuhr 3.865.000 €  1.950.000 € 
   
b1.1) Abfall- u. Wertstoffbehälter 955.000 €  615.000 € 
   
b1.2) Fahrzeuge 2.645.000 €  1.320.000 € 
   
b1.3) Sonstiges 15.000 € 15.000 € 
   
b1.4) Errichtung von Annahmestel- 
len 
250.000 € 0 €

22  Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
    
Vermögensplan  
2014 
Nachrichtlich: 
Vermögensplan 
2013 
 
 
 
b2)  Abfallverwertung/-entsorgung 1.255.000 €  8.045.000 € 
   
 
b2.1) Fahrzeuge/Geräte 
 
430.000 € 
 
145.000 € 
   
b2.2) Baukosten Infrastruktur EZM 
 
575.000 €
 200.000 € 
b2.3) Errichtung von abfallwirtschaft- 
lichen Anlagen 
200.000 € 50.000 € 
   
b2.4) Sonstiges  50.000 €  7.650.000 € 
    
c)  Gemeinsame Anlagen 3.942.000 €  1.268.000 € 
   
c1) Fahrzeuge 80.000 € 30.000 € 
   
c2) Maschinen/Geräte 40.000 €  33.000 € 
   
c3) Geringwertige Wirtschaftsgüter  15.000 € 15.000 € 
    
c4) Baumaßnahmen 3.700.000 €  1.025.000 € 
    
c5) Sonstiges 107.000 € 165.000 €

23  Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
Erläuterungen zum Vermögensplan 2014 (Investitionen) 
 
a)  Stadtreinigung  528.000 € 
   
a1)  Straßenreinigung 
 
In dieser Position werden die Mittel für die Ersatz be- 
schaffung von 2 Kehrmaschinen unterschiedlicher 
Bauart veranschlagt. 
 
290.000 € 
a2) Winterdienst 
 
Die Mittel werden für die Beschaffung von 2 Radwe- 
gebetreuungsgeräten, 2 Aufbaustreuern und 2 Vor- 
baubesen benötigt. 
220.000 € 
 
a3) 
  
 
 
Sonstiges 
 
Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung von diversen 
Maschinen und Geräten. Der Ansatz beinhaltet eben- 
falls die Beschaffung von Wirtschaftsgütern gem. 
§ 6 Abs. 2 EStG. 
 
 
18.000 € 
 
 
 
 
 
b) 
 
Abfallwirtschaft 
5.120.000 € 
b1) Abfallabfuhr  3.865.000 € 
 
b1.1)   
 
Abfall- u. Wertstoffbehälter  
 
955.000 € 
  
Der Ansatz ist vorgesehen für die Ersatzbeschaffung  
von Abfallgefäßen, Wertstofftonnen, Großbehältern, 
1 Kranmulde, Papierkörben und Einhausungen sowie 
Containern und Presscontainern. 
 
 
b1.2)   
 
 
 
 
Fahrzeuge 
 
Die Mittel sind vorgesehen für die Ersatzbeschaffun g 
von 10 Abfallsammelfahrzeugen mit unterschiedli- 
chen Aufbauten, 1 Abrollkipperfahrzeug, 1 Contai- 
neranhänger und 1 Leichtmüllverdichter. 
 
2.645.000 € 
 
 
 
 
b1.3) 
 
Sonstiges 
 
Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung von diversen 
Maschinen und Geräten. Der Ansatz beinhaltet eben- 
falls die Beschaffung von Wirtschaftsgütern gem. § 6 
Abs. 1 bzw. 2a EStG. 
 
 
 
 
15.000 €

24  Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
 
 
 
 
b1.4) Errichtung von Annahmestellen  
 
Die Mittel sind vorgesehen für die Ausstattung der 
Recyclinghöfe mit Sozialcontainern incl. sanitären 
Einrichtungen (200.000 Euro). Die derzeit im Schad-
stoffmobil untergebrachten Sozialeinrichtungen ent-
sprechen nicht mehr den hygienischen Anforderun- 
gen. 
Der Ansatz in Höhe von 50.000 Euro ist für die Er- 
satzbeschaffung von Lagerbehältern für gefährliche 
Abfälle auf zwei Recyclinghöfen vorgesehen. Die 
Lagerbehälter sollen versuchsweise durch eine 
Leichtbauhalle ersetzt werden. 
 
 
250.000 €
 
 
b2) 
 
Abfallverwertung/-entsorgung 1.255.000 €
 
b2.1)  Fahrzeuge/Geräte 
 
Die Mittel sind vorgesehen für Ersatzbeschaffung 
eines Radladers (300.000 €) und einer Siebanlage 
(100.000 €) für den Betrieb der Kompostierungsanla-
ge. Mit dem Radlader erfolgt die Mietenumsetzung. 
Die Siebanlage wird in der Feinaufbereitung des Fer - 
tigmateriales eingesetzt. Für die Beschaffung eines  
LKW Anhängers wurden Mittel in Höhe von 30.000 
Euro angesetzt. 
Die derzeit eingesetzten Geräte sind abgeschrieben.  
Aufgrund hoher Reparaturkosten und der damit ver- 
bundenen langen Ausfallzeiten ist eine Ersatzbe- 
schaffung erforderlich. 
 
430.000 €
 
b2.2) Baukosten Infrastruktur Entsorgungszentrum 
 
Die Mittel in Höhe von 550.000 € sind für die Fern-
wärme- und Eigenstromversorgung der MBRA und 
die Fernwärmeversorgung der Sickerwasserreini- 
gungsanlage vorgesehen.  
 
Die Mittel in Höhe von 25.000 € sind für eine Ersat z- 
beschaffung des Sozialcontainers im Bereich des 
Eingangsbereiches der MBRA im Wirtschaftsplan 
aufgenommen worden. 
 
 
 
 
575.000 €

25  Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
b2.3) Errichtung von abfallwirtschaftlichen Anlagen 
 
Die Mittel in Höhe von 200.000 € werden im Rahmen 
der Aufstellung des Abfallwirtschaftskonzeptes für 
erforderliche Gutachten und Anlagenbewertungen 
(MBRA) benötigt.  
 
 
200.000 €
 
b2.4) Sonstiges 50.000 € 
  
Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung von diversen 
Maschinen und Geräten in Höhe von 50.000 €. Der 
Ansatz beinhaltet ebenfalls die Beschaffung von 
Wirtschaftsgütern gem. § 6 Abs. 2 EStG. 
 
 
c)  Gemeinsame Anlagen  3.942.000 € 
   
c1)   Fahrzeuge  80.000 € 
  
In dieser Position werden die Mittel für die Ersatz be- 
schaffung von 3 Pkw vorgesehen. 
 
 
c2)   Maschinen/Geräte  40.000 € 
   
 Im Ansatz enthalten ist die Ersatzbeschaffung von 
Maschinen und Geräten für die Zentralwerkstatt und 
den Kantinenbetrieb.  
 
   
c3)   Geringwertige Wirtschaftsgüter  15.000 € 
   
 Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung von diversen  
Maschinen und Geräten. Der Ansatz beinhaltet eben- 
falls die Beschaffung von Wirtschaftsgütern gem. § 6 
Abs. 2 EStG. 
 
   
c4)   Baumaßnahmen  3.700.000 € 
   
 Die Mittel sind vorgesehen für die Flachdachsanie-
rung der Werkstattdachflächen (1.000.000 €), eine 
Photovoltaikanlage auf dem Dach der Fahrzeughalle 
(200.000 €), die Erweiterung der Sozialgebäude 
(500.000 €), der Erweiterung des Verwaltungsgebäu- 
des/Sitzungsraum incl. Sanierung bzw. Erweiterung 
der Sozialeinrichtungen und Umlegung des Kunden- 
servicecenter mit der Erweiterung eines Empfangbe- 
reichs für Besucher. Des Weiteren muss der Zugang 
zum und im Gebäude barrierefrei umgebaut werden, 
wozu der Einbau eines Aufzuges notwendig ist 
(2.000.000 €).

26  Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
 
  
 
c5) Sonstiges 
 
Die Mittel sind vorgesehen für Ersatzbeschaffungen 
von Kleiderspinden für den  Sozialtrakt und die Be-
schaffung von Büromöbeln. Weitere Mittel sind vor- 
gesehen für Ersatzbeschaffungen im Bereich von 
EDV-Hardware und Software. 
107.000 €

27  Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
Anlage: Mittelfristiger Finanzplan Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 2014 – 2018 
  
Plan 2014 Plan 2015 Plan 2016 Plan 2017 Plan 2018 
Investitionen 
a) Stadtreinigung 528.000,00 €               620.000,00 €               620.000,00 €               620.000,00 €               620.000,00 €               
a1) Straßenreinigung 290.000,00 €               300.000,00 €               300.000,00 €               300.000,00 €               300.000,00 €               
a2) Winterdienst 220.000,00 €               300.000,00 €               300.000,00 €               300.000,00 €               300.000,00 €               
a3) Sonstiges 18.000,00 €                 20.000,00 €                 20.000,00 €                 20.000,00 €                20.000,00 €                
b) Abfallwirtschaft 5.120.000,00 €            16.755.000,00 €           2.370.000,00 €            2.370.000,00 €            2.370.000,00 €            
b1) Abfallabfuhr 3.865.000,00 €            2.675.000,00 €             2.120.000,00 €            2.120.000,00 €            2.120.000,00 €            
b11) Abfall- und Wertstoffbehälter 955.000,00 €               955.000,00 €               600.000,00 €               600.000,00 €               600.000,00 €               
b12) Fahrzeuge 2.645.000,00 €            1.500.000,00 €             1.500.000,00 €            1.500.000,00 €            1.500.000,00 €            
b13) Sonstiges 15.000,00 €                 20.000,00 €                 20.000,00 €                 20.000,00 €                20.000,00 €                
b14) Errichtung von Annahmestellen 250.000,00 €               200.000,00 €               -  €                          -  €                          -  €                          
b2) Abfallverwertung/-entsorgung 1.255.000,00 €            14.080.000,00 €           250.000,00 €               250.000,00 €               250.000,00 €               
b21) Fahrzeuge 430.000,00 €               200.000,00 €               200.000,00 €               200.000,00 €               200.000,00 €               
b22) Baukosten Infrastruktur 575.000,00 €               -  €                           -  €                          -  €                          -  €                          
b23) Errichtung abfallwirtschaftlicher Anlagen 200.00 0,00 €               13.830.000,00 €           -  €                          -  €                          -  €                          
b24) Sonstiges 50.000,00 €                 50.000,00 €                 50.000,00 €                 50.000,00 €                50.000,00 €                
c) Gemeinsame Anlagen 3.942.000,00 €            825.000,00 €               825.000,00 €               825.000,00 €               825.000,00 €               
c1) Fahrzeuge 80.000,00 €                 30.000,00 €                 30.000,00 €                 30.000,00 €                30.000,00 €                
c2) Maschinen und Geräte 40.000,00 €                 100.000,00 €               100.000,00 €               100.000,00 €               100.000,00 €               
c3) Geringwertige Wirtschaftsgüter 15.000,00 €                 15.000,00 €                 15.000,00 €                 15.000,00 €                15.000,00 €                
c4) Baumaßnahmen 3.700.000,00 €            500.000,00 €               500.000,00 €               500.000,00 €               500.000,00 €               
c5) Sonstiges 107.000,00 €               180.000,00 €               180.000,00 €               180.000,00 €               180.000,00 €               
Darlehenstilgung -  €                          461.000,00 €               922.000,00 €               922.000,00 €               922.000,00 €               
Gesamt 9.590.000,00 €            18.661.000,00 €           4.737.000,00 €            4.737.000,00 €            4.737.000,00 €            
Deckungsmittel 
Zuführung zu Rückstellungen 1.406.000,00 €            1.500.000,00 €             1.500.000,00 €            1.500.000,00 €            1.500.000,00 €            
Regelabschreibungen 4.274.000,00 €            4.904.000,00 €             1.137.000,00 €            1.137.000,00 €            1.137.000,00 €            
Aufnahme von Krediten 1.811.000,00 €            10.157.000,00 €           -  €                          -  €                          -  €                          
Jahresüberschuss 2.099.000,00 €            2.100.000,00 €             2.100.000,00 €            2.100.000,00 €            2.100.000,00 €            
Gesamt 9.590.000,00 €            18.661.000,00 €           4.737.000,00 €            4.737.000,00 €            4.737.000,00 €

28  Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
 
5. Stellenübersicht 2014  
der AWM    
 
 
 
Stellenübersicht der Arbeitnehmer/-innen 
 
 
Entgeltgruppe Stellen 2014  Abweichungen 
gegenüber 2013 Stellen 2013 Ist-Besetzung 
30.06.2013 
Vermerke / 
Erläuterungen 
 
15 Ü 
 
1,00  
 
- 
 
1,00  
 
1,00    
15 1,00  - 1,00  1,00    
14 1,50  - 1,50  1,50    
13 2,00  - 2,00  2,00  1 x ku G12  
12 3,50  + 0,50 3,00  3,00    
11 1,50  - 0,50 2,00  2,00    
10 7,00  - 7,00  5,77    
9 9,00  - 9,00  7,60  
  
9 V 1,00  - 1,00  1,00  
  
8 5,00  - 1,00 6,00  5,50  
  
7 12,00  - 12,00  11,80    
6 143,28  + 7,50 135,78  135,78  
  
5 6,50  + 0,50 6,00  6,00  
  
4 142,50  + 6,00 136,50  136,50   
3 0,26  - 0,26  0,26  
  
Summe  337,04  + 13,00 324,04  320,71  
 
nachrichtlich: 
Auszubildende 12,00 
 - 12,00  7,00

29  Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
 
 
 
 
 
nachrichtlich: 
 
Übersicht der Stellen für Beamte/innen 
 
 
Besoldungs- 
gruppen 
 
Stel- 
len 
2014 
 
Stel- 
len 
2013 
 
Abweichungen 
gegenüber 
2013 
 
Ist-Besetzung 
30.06.2013 
 
 
 
Bemerkun- 
gen 
 
A13gD 
 
1,00 
 
1,00 
 
- 
 
1,00 
 
 
 
A12 
 
2,00 
 
2,00 
 
- 
 
2,00 
 
 
 
A09mD 
 
1,00 
 
1,00 
 
- 
 
1,00 
 
 
 
A08 
 
2,00 
 
2,00 
 
 
 
2,00 
 
 
 
insgesamt 
 
6,00 
 
6,00 
 
- 
 
6,00 
 
 
 
 
Einzelaufstellungen  
 
Stellenvermehrungen 
 
Lfd. Nr. Anzahl Bewer- 
tung 
Funktion / 
Aufgabengebiet 
Begründung 
1. 4,00 EGr. 6 Kraftwagenfahrer/-in Erweiterung der Personalkapazitäten der 
Abfallabfuhr (siehe Begründung der Rats- 
vorlage V/0750/2013). 
2. 3,00 EGr. 4 Mülllader/-in Erweiterung der Personalkapazitäten der 
Abfallabfuhr (siehe Begründung der Rats- 
vorlage V/0750/2013). 
3. 3,00 EGr. 6 Kraftwagenfahrer/-in Einführung der Wertstofftonne (siehe 
Ratsvorlage V/0800/2013). 
4. 3,00 EGr. 4 Mülllader/-in Einführung der Wertstofftonne (siehe 
Ratsvorlage V/0800/2013).

30  Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
 
 
 
 
 
Stellenabwertungen 
 
 
Lfd. Nr. Arbeits- 
platz-Nr. 
Bewer- 
tung bis- 
her 
Bewer- 
tung künf- 
tig 
Anzahl  Funktion /  
Aufgabengebiet (Begrün- 
dung) 
1. 70.04.0009 EGr. 6 EGr. 5 0,50 Sachbearbeiter/-in 
Kundenberatung 
2. 70.32.0109 EGr. 8 EGr. 6 1,00 Sachbearbeiter/-in 
Deponiesickerwasserreini- 
gungsanlage, Flotationsanlage 
 
 
Stellenhebungen 
 
 
Lfd. Nr. Arbeits- 
platz-Nr. 
Bewer- 
tung bis- 
her 
Bewer- 
tung künf- 
tig 
Anzahl  Funktion /  
Aufgabengebiet (Begrün- 
dung) 
1. 70.01.0021 EGr. 11 EGr. 12 0,50 Sachbearbeiter/-in 
Anlagenbuchhaltung, Jahresab- 
schluss 
 
 
Nachrichtlich: 
 
Zeitlich befristete Projekte – ohne Einrichtung von Stellen – 
 
 
 
Projekte/Programme Stellenwert Bemerkungen 
Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide 
 
EGr. 4 1,00 Reinigung im Bereich von Groß- 
wohnanlagen; Verlängerung des 
Projekts um 1 weiteres Jahr; 
Finanzierung über einen Beschäf- 
tigungszuschuss nach 
§ 16e SGB II 
Abfuhr von Papierbehältern EGr. 6 3,00 Erweiterung der Personalkapazi- 
täten der Abfallabfuhr (siehe 
Begründung der Ratsvorlage 
V/0750/2013) zunächst befristet 
für 1 Jahr.

31  Wirtschaftsplan 2014 
 
 
 
  
         
         
         
         
 
Projekte/Programme Stellenwert Bemerkungen 
Abfuhr von Papierbehältern EGr. 4 2,00 Erweiterung der Personalkapazi- 
täten der Abfallabfuhr (siehe 
Begründung der Ratsvorlage 
V/0750/2013) zunächst befristet 
für 1 Jahr. 
Einführung der Wertstofftonne EGr. 6 2,00 Kraftwagenfahrer/innen zur Aus- 
lieferung der Behälter; befristet für 
2 Jahre (siehe Ratsvorlage 
V/0800/2013). 
Einführung der Wertstofftonne EGr. 5 0,50 Sachbearbeiter/in Verwaltung; 
befristet für 2 Jahre (siehe Rats- 
vorlage V/0800/2013).

Beratungsverlauf (5)

20.11.2013 Werksausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe
TOP 5 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
28.11.2013 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung
TOP 12 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
04.12.2013 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften
TOP 4.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
11.12.2013 Hauptausschuss
TOP 14 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
11.12.2013 Rat
TOP 21 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Rösnerstraße
  • Brüningheide
  • Kinderhaus

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0750/2013
Typ
Vorlagen
Datum
25.09.2013
Erstellt
06.10.2020 14:37