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Beantwortung einer Anfrage der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen und CDU aus der Sitzung des Ausschusses Klima, Umwelt und Grün vom 23.11.2023 (AN/1966/2023) betreffend Wildgänse in Köln - Sachstand

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 3864/2023 vom 22.11.2023

Stand: Am 23.11.2023 im Ausschuss Klima, Umwelt und Grün beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    Dezernat, Dienststelle VIII/67/672 Vorlagen-Nummer 22.11.2023 3864/2023 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 23.11.2023 Beantwortung einer Anfrage der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen und CDU aus der Sitzung des Ausschusses Klima, Umwelt und Grün vom 23.11.2023 (AN/1966/2023) betreffend Wildgänse in Köln - Sachstand Antwort der Verwaltung: Zu 1: Wie hat sich die Gelegeentnahme auf die Population der Nil- und Kanadagänse in diesem Jahr ausgewirkt? Das Gelegemanagement wurde in Köln erstmalig in 2023 durchgeführt und konzentrierte sich auf die Kanadagänse an den innerstädtischen Weihern und Kanälen. Aus insgesamt 46 festgestellten Gelegen wurden 312 Eier entnommen. Nach einem Jahr lassen sich leider noch keine Rückschlüsse ziehen, wie sich ein solches Ge- legemanagement in Köln auf die Population insgesamt auswirkt. Zugänge und Abgänge im Bestand werden neben dem Gelegemanagement unter anderem durch Habitatswechsel der Gänse, Standortbedingungen (Witterung, Futterangebot) und das Vorhandensein von Beu- tegreifern (bspw. Füchse) bestimmt. Hier bedarf es einer längerfristigen Beobachtung. Ein Gelegemanagement bei den Nilgänsen, die überwiegend in Bäumen brüten, war in 2023 aufgrund des damit verbundenen (Kosten-)Aufwands nicht beauftragt. Zu 2: Welche weiteren Maßnahmen sind für das Jahr 2023 vorgesehen, um die Popula- tion dieser Gänse einzudämmen? Für das Jahr 2023 sind keine weiteren Maßnahmen geplant. Im Jahr 2024 wird das Gelegemanagement fortgesetzt. Hierbei wird geprüft, ob es auf weitere Gewässer beziehungsweise Brutbereiche ausgedehnt werden kann. Darüber hinaus werden derzeit Vergrämungsmöglichkeiten, wie z.B. der Einsatz von Greifvö- geln, geprüft. Des Weiteren wird die Bestandsentwicklung weiter beobachtet. So lassen sich perspektivisch Aussagen zum Erfolg einer Maßnahme treffen. 3. Gibt es Erkenntnisse, ob inzwischen weitere invasive Vogel-Arten sich in Köln aus- breiten? Weitere invasive Vogelarten sind in Köln bisher nicht in Ausbreitung. Als ergänzende Information: Die beiden Papageienarten (Großer Alexandersittich und Hals- bandsittich) sind nicht auf der Liste invasiver gebietsfremder Arten mit unionsweiter Bedeu- tung (Unionsliste) aufgeführt. Gez. Wolfgramm

Beratungsverlauf

  1. 23.11.2023

    Ausschuss Klima, Umwelt und Grün

    TOP 1.6.1, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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