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0136/2024

Beantwortung einer mündlichen Anfrage von Frau Aengenvoort aus der Sitzung des Ausschusses Klima, Umwelt und Grün vom 23.11.2023 (3864/2023) betreffend "Wildgänse in Köln"

Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.) 17.01.2024

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Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 25.01.2024, TOP 8.3

Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

2036 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/67/670 
 
Vorlagen-Nummer  17.01.2024 
 0136/2024 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 25.01.2024 
 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage von Frau Aengenvoort aus der Sitzung des 
Ausschusses Klima, Umwelt und Grün vom 23.11.2023 (3864/2023) betreffend 
"Wildgänse in Köln" 
Im Rahmen der Beantwortung der Anfrage zum Sachstand „Wildgänse in Köln“ bittet Frau A-
engenvoort um Mitteilung, ob die Verwaltung etwas zum Kostenaufwand sagen könne, wenn 
das Gelegemanagement auch bei den Nilgänsen angewandt werde. 
 
Antwort der Verwaltung: 
 
Im Gegensatz zu anderen Gänsearten brüten Nilgänse überwiegend in Bäumen. Um diese 
Gelege erreichen zu können, ist der Einsatz eines Hubsteigers (LKW mit Teleskop-Arbeits-
bühne) erforderlich. Der Einsatz eines Hubsteigers wird aktuell mit 108,81 € je Stunde kalku-
liert. Für ein erfolgreiches Gelegemanagement bei den Nilgänsen bedarf es der konkreten Lo-
kalisierung der Nester in den Bäumen, der Erreichbarkeit des Geleges mittels Hubsteiger und 
einem mehrmaligen Aufsuchen (Lokalisierung, Entnahme, Nachkontrollen). In der Folge wäre 
pro Nest von mehreren hundert Euro an zusätzlichen Kosten auszugehen. 
 
Da dem Amt für Landschaftspflege und Grünflächen keine konkreten Kenntnisse über die An-
zahl der Nilgans-Nester auf dem Stadtgebiet und über die Erreichbarkeit dieser Nester vorlie-
gen, lässt sich derzeit auch keine abschließende Aussage über die Gesamtkosten eines ent-
sprechenden Gelegemanagements treffen. 
 
Das Grünflächenamt und der Sachverständige haben sich aufgrund des sehr hohen Aufwan-
des und des vergleichsweise eher geringeren, vermuteten Erfolges gegen das Gelegema-
nagement bei den Nilgänsen entschieden. Dies auch insbesondere im Hinblick darauf, dass 
die Kanadagänse das größere Problem darstellen und das praktizierte Gelegemanagement in 
diesem Fall betreffend Aufwand und Ertragsaussichten vertretbar ist. 
 
 
gez. Wolfgramm

Beratungsverlauf (1)

25.01.2024 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 8.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0136/2024
Typ
Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
Datum
17.01.2024
Erstellt
09.01.2024 15:01