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V/0436/2013

Statusbericht zur Umsetzung sämtlicher politischer Anträge, insbesondere zur Organisationsentwicklung, zum E-Government und zur interkommunalen Zusammenarbeit

Vorlagen 04.06.2013

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 10.07.2013, TOP 10

Berichtsvorlage

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Anlage zur Vorlage V-0436-2013

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Berichtsvorlage

15822 Zeichen

V/0436/2013 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Personal- und Organisationsamt 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Statusbericht zur Umsetzung sämtlicher politischer Anträge, insbesondere zur 
Organisationsentwicklung, zum E-Government und zur interkommunalen Zusammenarbeit 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
27.06.2013 Werksausschuss der citeq Bericht 
27.06.2013 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung Bericht 
09.07.2013 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Bericht 
10.07.2013 Hauptausschuss Bericht 
10.07.2013 Rat Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Auf der Grundlage der Vorlage V/0505/2012 „ Nachhaltige kommunale Haushaltspolitik - Hand-
lungsprogramm 2012 bis 2017“ hat der Rat am 27.06.2012 zu Beschlussziffer 7.6 (Projektgruppe 
Verwaltungsreform) ergänzend beschlossen: 
 
„Im ersten Halbjahr 2013 wird auch ein Statusbericht zur Umsetzung sämtlicher politischer 
Anträge, insbesondere zur Organisationsentw icklung, zum E -Government und zur inte r-
kommunalen Zusammenarbeit sowie zur Erarbeitung weiterer konkreter Umsetzungsvo r-
schläge den politischen Gremien gegeben.“ 
 
Folgende politische Anträge wurden in dieser Ratsperiode seit Herbst 2009 eingebracht und h a-
ben einen inhaltlichen Bezug zu den Themen  Organisationsentwicklung, E -Government und 
interkommunalen Zusammenarbeit.  
 
 "Kundenfreundlich, komfortabel, kompetent - Münsters Stadtverwaltung 2011" vom 
11.01.2010 der CDU-Fraktion (A-R/002/2010) 
 
 "Familienfreundliche Verwaltung in Münster: Mehr Telearbeitsplätze in der Stadtverwa l-
tung" vom 27.01.2010 der SPD-Fraktion (A-R/0015/2010) 
 
 "Schulterschluss mit der Region. Für eine Strategie der interkommunalen Partnerschaft" 
vom 31.05.2010 der SPD-Fraktion (A-R/0055/2010)   
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0436/2013 
Auskunft erteilt: 
Herr Etienne 
Ruf: 
492-1114 
E-Mail: 
Etienne@stadt-muenster.de 
Datum: 
04.06.2013 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0436/2013 
 
 
 "Weitere Anstrengungen zur Optimierung von Strukturen und Prozessen in der Stadtver-
waltung sowie im Umgang mit städtischen Immobilien“ vom 29.03.2011 der CDU- und 
SPD-Fraktion (A-R/0027/2011) 
  
 "Regionale Kompetenzen bündeln" vom 28.01.2013 der CDU-Fraktion (A-R/00005/2013) 
 
 „Ein saniertes Stadthaus 1 – mehr Service für Münsters Bürgerinnen und Bürger“ vom 
09.04.2013 der SPD-Fraktion (A-R/0016/2013) 
 
 „Optimierung bürgerorientierter Dienstleistungen im Stadthaus 1 – mehr Service auch für 
ausländische Einwohner und Einwohnerinnen“  vom 22.04.2013 der Fraktion Bündnis 
90/Die Grünen/GAL (A-R/0017/2013) 
 
Die Übersicht in der Anlage gibt kurze Hinweise zum jeweiligen Bearbeitungsstand der in den 
Anträgen angesprochenen Themenfelder. Der nachfolgende Berich t über den aktuellen Stand 
der Organisationsentwicklung (siehe auch Vorlage „ Nachhaltige kommunale Haushaltspolitik - 
Handlungsprogramm 2012 bis 2017“ V/0702/2012 vom 14.09.2012) nimmt auf die jeweiligen A n-
träge – soweit möglich – Bezug.     
 
 
1.  Schwerpunkte der Organisationsentwicklung 
 
1.1    Ämterfusionen  
 
Mit der Ratsvorlage V/0702/2012 vom 14.09.2012 hat die Verwaltung die Fusion bestimm-
ter städtischer Ämter angekündigt und ausführlich begründet. Die Verwaltung setzt die 
Fusionen zurzeit um. Der aktuelle Bearbeitungsstand kann der Vorlage V/0386/2013, in s-
besondere der Anlage 1 entnommen werden.      
 
 
1.2    Prozessoptimierung und eGovernment 
 
Bürger-eGovernment (eID-Dienste-Angebot und Nachfrage, eGovernmentgesetz / intell i-
gente Formulare)  
Das kommende E -Governmentgesetz (Verabschiedung im Bundestag im April 2013, B e-
schlussfassung im Bundesrat am 07.06.2013, kurzfristige Übernahme in Landesgeset z-
gebung NRW angekündigt) schafft die Möglichkeit, die für viele Verwaltungsantragsve r-
fahren verbindliche Schriftform durch eine sichere Authentisierung über DE-Mail oder über 
den neuen Personalausweis zu ersetzen. Damit wird eine erheblich größere Zahl von O n-
line-Antragsverfahren rechtlich zulässig. Seit Ausgabe des neuen Personalausweises 
(November 2010) entwickelt die citeq intelligente Online-Antragsverfahren, die durch gute 
Benutzerführung und elektronische Automatismen gleichzeitig Vorteile für Bürgerinnen 
und Bürger als auch für die Verwaltung (Effizienz) bedeuten. Die Entwicklung der intell i-
genten Online -Antragsverfahren erfolgt auf Basis einer antragsübergreifend angelegten 
Prozessoptimierung aus Wertschöpfungskettensicht. Auf Basis der vorliegenden Erfa h-
rungen und unter Nutzung der aufgebauten IT -Infrastrukturen ist jetzt eine Erweiterung 
der Zahl der Online -Antragsverfahren möglich. (siehe auch CDU -Antrag A-R/002/2010 
vom 11.01.2010)

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V/0436/2013 
 
 
Behörden-eGovernment 
Die elektronische Vernetzung der Behörden Deutschlands wird immer weiter ausgebaut, 
um Medienbrüche in der Verwaltung -Verwaltung-Kommunikation zu vermeiden. Ziel ist 
es, die Prozesse zu beschleunigen, die Datenqualität zu verbessern und - vor allem – die 
Wirtschaftlichkeit zu steigern. Eine wichtige Rolle spielt dabei die sichere Datenübermit t-
lung auf Basis des Standards OSCI (Online Services Computer Interfac e). Hierzu betreibt 
die citeq seit 2007 gemeinsam mit dem Kommunalen Rechenzentrum Niederrhein 
(KRZN) den Dienst DataClearing NRW, der von gut 80% der Kommunen in NRW und von 
Bundesbehörden, z. B. der Bundesagentur für Arbeit und dem Bundesmt für Justiz g e-
nutzt wird.  
 
Die bundesweiten Datenübermittlungen in den Bereichen Meldewesen, Ausländerwesen 
sowie Pass- und Personalausweiswesen sind produktiv, die Übermittlungen im Bereich 
Personenstandswesen werden ab 2014 verbindlich. Innerhalb von NRW arbeitet 
DataClearing NRW in den Themenbereichen Meldungen zum / zur 
 
 Mammografiescreening  
 Krebsregister 
 Nachhaltung der frühkindlichen Untersuchungen (Kindeswohl) 
 Meldungen im Rahmen der Gewerbemeldungen  
 
Weitere Projekte wie bspw. Übermittlungen zwischen Kommunen und Polizei NRW mit 
einer Produktivsetzung noch in 2013 stehen an. 
 
Verwaltungsinterne Prozessoptimierungen (Beispiel: Alternierende Telearbeit)  
Aktuell sind in der Verwaltung 53 Telearbeitsplätze eingerichtet. Diese verteilen sich auf 
14 Ämter und Einrichtungen. Schwerpunkte liegen im Ordnungsamt (21 Teilnehmer an 
der Telearbeit) sowie im Tiefbauamt (11 Telearbeitsplätze). Die Ämter und Einrichtungen 
identifizieren derzeit im Rahmen einer Selbsteinschätzung mögliche geeignete Bereiche, 
die sich für die Telearbeit eignen. Sobald alle Rückmeldungen vorliegen, werden sie 
durch das Personal- und Organisationsamt strukturiert und ausgewertet . Die weiteren 
Maßnahmen zum möglichen Ausbau von Telearbeit bei der Stadt Münster sollen sich an-
schließend auf die als besonders geeignet identifizierten Bereiche konzentrieren. Arbeits-
plätze erscheinen insbesondere dann geeignet, wenn sie nicht geprägt sind von persönli-
chen Bürgerkontakten, Außendiensttätigkeiten und einer Verwendung von bislang nicht 
digitalisierten Datenbeständen. Diese Arbeitsplätze werden zurzeit ermittelt. (siehe auch 
CDU-Antrag A-R/002/2010 vom 11.01.2010 und SPD-Antrag A-R/0015/2010 vom 
27.01.2010) 
 
Verwaltungsinterne Prozessoptimierungen (Beispiel: Dokumentenmanagementsysteme)  
Mit dem Einsatz eines  Dokumentenmanagementsystems (DMS) können Prozesse inne r-
halb der Verwaltung optimiert werden. In einem ersten Projekt der citeq soll die Rec h-
nungseingangsabwicklung innerhalb der Stadt Münster mittels eines DMS möglichst wei t-
gehend automatisiert durchgeführt werden. Hierdurch sollen Effizienzsteigerungen bei der 
Rechnungseingangsbearbeitung realisiert werden. Das jetzt begonnene Projekt bei der ci-
teq hat eine Pilotfunktion für ähnliche Vorhaben bei der gesamten Stadt Münster. Die a u-
tomatisierte Rechnungseingangsabwicklung soll – nach einer „Anlernphase“ der Software 
– mindestens ca. 80% der Rechnungen mit Bestellbezug (fast) ohne Interaktion durch e i-
nen Sachbearbeiter/eine Sachbearbeiterin verarbeiten.  
 
Das Projekt wurde im Februar 2013 begonnen. Der Projektabschluss ist für Ende Dezem-
ber 2013 geplant. Zurzeit wird ein Dienstleistungsanbieter für Beratungsleistungen im Z u-
sammenhang mit der DMS -Einführung ausgewählt. Darüber hinaus werden die Rec h-
nungseingangs-Geschäftsprozesse modelliert und optimiert.

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V/0436/2013 
 
 
Geodatenmanagement  
Das Projekt "Einrichtung eines zentralen amtsübergreifenden Geodatenmanagements" ist 
am 03.12.2012 gestartet. Im ersten Teil des Projekts erfolgt zunächst eine IST-Analyse, in 
der die derzeitigen Rahmenbedingungen innerhalb der Stadtverwaltung Münster betrach-
tet und ggf. schon Optimierungsvorschläge entwickelt werden. Im zweiten Teil des Pro-
jekts wird betrachtet, welche Entwicklungen sich im Umgang, der Bereitstellung sowie der 
Nutzung von Geodaten abzeichnet und wie sich dies auf die Aufgaben eines Zentralen 
Geodatenmanagements auswirken könnte. Die beiden Analyseteile sollen bis zum 
15.07.2013 abgeschlossen sein. Auf Basis der Ergebnisse wird dann ab dem III. Quartal 
das "neue" Zentrale Geodatenmanagement aufgebaut. 
 
 
1.3  Interkommunale Zusammenarbeit 
 
Interkommunale Zusammenarbeit der NRW-Großstädte 
Die von der Stadt Münster initiierten Gespräche wurden kontinuierlich fortgeführt. Die 
Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister der beteiligten Städte haben in ihrer letz-
ten Sitzung am 20. 02.2013 über die weitere Vorgehensweise in den identifizierten 10 p o-
tenziellen Kooperationsfeldern entschieden, so dass auf Arbeitsebene weitere Schritte hin 
zu konkreten gemeinsamen Kooperationen gegangen werden können. Bestandteile der 
nächsten Schritte sind die Harmonisierung von Bearbeitungsstandards, fachliche Austa u-
sche, die Aufarbeitung regionaler Kooperationen zu übertragbaren Lösungen, u.a.m..          
 
Die Kooperationsfelder waren: 
 
1. Organisationsangelegenheiten / GPO 
2. Einkauf / Vergabe / Beschaffung 
3. Geodatenmanagement / ALKIS / etc. 
4. Personalmanagement (ohne Beihilfe) 
5. Beihilfe 
6. Service-Center, Call-Center, D115 
7. Finanzmanagement 
8. Stadtarchiv / Archivierung 
9. Kfz-Zulassungswesen 
10. Elektronische Antragsverfahren 
 
So wird zum Bei spiel im Bereich Organisationsangelegenheiten / GPO eine interkomm u-
nale Arbeitsgruppe drei konkrete Geschäftsprozesse beschreiben und optimieren. Im B e-
reich Einkauf/Vergabe/Beschaffung sind bereits die meisten beteiligten Städte der Ein-
kaufsgemeinschaft Kommunaler Verwaltungen eG beigetreten mit dem Ziel, bei möglichst 
vielen gemeinsamen Beschaffungen Preisvorteile zu erzielen. Im Bereich des Persona l-
managements wird zurzeit die Einrichtung eines inter kommunalen Dozenten-Pools sowie   
Kompetenzcenters Versorgung konkret geprüft.  
 
Mit Schreiben vom 10.01.2013 hat die Stadt Duisburg als weitere Großstadt in NRW ihr 
Interesse an einer Mitarbeit an der Initiative bekundet. Herr Oberbürgermeister Link hat 
darauf hin bereits an der Sitzung der Oberbürgermeisterin nen und Oberbürgermeister im 
Februar teilgenommen.     
 
Die Geschäftsführung der Initiative für die Ebene der Hauptverwaltungsbeamten ist zw i-
schenzeitlich von der Stadt Münster auf den Städtetag NRW übertragen worden. Die Si t-
zungen finden zukünftig ausschließlich in Köln statt. In der nächsten noch nicht terminie r-
ten Sitzung ist ein Meinungsaustausch mit Herrn Innenminister Jäger vorgesehen, u. a. zu 
den unsicheren steuer - und vergaberechtlichen Rahmenbedingungen interkommunaler 
Zusammenarbeit.

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V/0436/2013 
 
 
Interkommunale Zusammenarbeit in der Stadtregion Münster 
Zur interkommunalen Zusammenarbeit in der Stadtregion Münster wird zurzeit zeitgleich 
in den beteiligten Städten und Gemeinden der Stadtregion eine wortgleiche Beschlussvor-
lage in den  politischen Gremien gegeben. In Münster ist es die Vorlage V/0369/2013 vom 
22.05.2013 „ Stadtregionale Zusammenarbeit in der Stadtregion Münster: Rückblick, 
Sachstand und Perspektiven“. Auf diese Vorlage wird verwiesen. (siehe auch SPD-Antrag 
A-R/0055/2010 vom 31.05.2010 und CDU-Antrag A-R/00005/2013 vom 28.01.2013) 
 
Interkommunale Zusammenarbeit im Bereich der Informationstechnik 
Seit Jahrzehnten gibt es über die citeq eine IT-Zusammenarbeit der Stadt Münster mit der 
Stadt Hamm und den Kreisen Coesfeld und Warendorf einschließl ich ihrer kreisangehöri-
gen Städte und Gemeinden über eine Öffentlich rechtliche Vereinbarung (ÖrV). Daneben 
gibt es enge Zusammenarbeit auf Landes- und Bundesebene, über die seit Jahren erheb-
liche wirtschaftliche Vorteile beim Einkauf und bei der Erbringun g von IT -
Betriebsleistungen erzielt werden. Über die Mitgliedschaft im KDN -Dachverband kommu-
naler IT -Dienstleister in NRW erfolgt zum Beispiel eine Zusammenarbeit bei den IT -
Betriebsleistungen 
 
 für die Stadt Münster durch die Stadt Köln (Personenstandswesen) 
 für die Städte Wuppertal und Hagen durch die citeq (Personalwirtschaftliche Anwe n-
dungen) 
 
Die bundesweite Zusammenarbeit erfolgt über die Mitgliedschaft im Bundesverband 
kommunaler IT-Dienstleister vitako. Das interessanteste Projekt ist derzeit der Auf bau ei-
ner bundesweiten GovCloud als Marktplatz, auf dem qualitativ hochwertige Cloud-Dienste 
für die öffentliche Hand unter Wahrung von Datenschutz und Datensicherheit zu günst i-
gen Konditionen als Shared Service angeboten werden. Die Zusammenarbeit auf Landes- 
und Bundesebene wird permanent erweitert.  
 
1.4   Zusammenarbeit im Konzern Stadt Münster 
Die in der Vorlage  V/0702/2012 vom 14.09.2012 dargestellten Sachverhalte zur Prüfung 
des vorhandenen Beteiligungsportfolios, zur Organisationsentwicklung Tie f-
bau/Stadtwerke, zur Organisationsentwicklung Bäder/Stadtwerke (Optimierungspotential 
Bäder, Einlagemodell 1 und Einlagemodell 2), zu Managementkontrakten und zur Organi-
sation des städtischen Beteiligungsmanagements besitzen weiterhin Gültigkeit und die 
Ansätze werden weiter verfolgt. 
 
Beim Einlagemodell 2 zur Optimierung der steuerlichen Verhältnisse im Bereich Bäder ist 
der Prüfprozess fortgesetzt, aber noch nicht abgeschlossen worden. Ein Gutachten zur 
technisch-wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Bädern und Stadtwerken liegt inzw i-
schen vor. In weiteren Gesprächen mit der Finanzverwaltung sind nun steuerliche Fragen 
(Problematik der Aufdeckung stiller Reserven) und die Voraussetzungen zur Herstellung 
der technischen-wirtschaftlichen Verflechtung zu den Bädern ohne Blockheizkraftwerk  zu 
erörtern. Das Beteiligungsmanagement wird bei Vorliegen konkreter Ergebnisse und den 
entsprechenden Schlussfolgerungen Aussagen zur den weiteren Schritten und Maßna h-
men in einer separaten Vorlage darstellen. In diesem Zusamm enhang ist ebenfalls der 
Prüfprozess zur Realisierung von Effizienzgewinnen durch eine andere Form der Bäde r-
bewirtschaftung zu berücksichtigen. 
 
Auf der Grundlage der bisherigen Untersuchungen zur Organisation des städtischen B e-
teiligungsmanagements soll z udem in der separaten Berichtsvorlage über weitere mögl i-
che Optimierungsschritte der Beteiligungsstruktur (Untersuchung einer Holdingstruktur) 
berichtet und weitere Beschlüsse gefasst werden. Die Verwaltung beabsichtigt die Vorl a-

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V/0436/2013 
 
ge in der zweiten Jahreshälfte 2013 einzubringen. (siehe unter anderem CDU/SPD-Antrag 
A-R/0027/2011 vom 29.03.2011) 
 
2. Politische Anträge zur Organisationsentwicklung, E -Government und interkommunalen 
Zusammenarbeit  
 
In der Anlage zu dieser Vorlage sind die Ratsanträge aufgeführt, die in dieser Ratsperiode 
seit Herbst 2009 eingebracht wurden und einen inhaltlichen Bezug zu den Themen Org a-
nisationsentwicklung, E -Government und interkommunalen Zusammenarbeit haben. Es 
werden jeweils Hinweise zum jeweiligen Bearbeitungsstand der anges prochenen Th e-
menfelder gegeben bzw. auf entsprechende eigene Vorlagen verwiesen.    
 
 
 
 
 
In Vertretung 
 
 
 
gez. 
Wolfgang Heuer 
Stadtrat 
 
Anlage: 
Übersicht Ratsanträge

Anlage zur Vorlage V-0436-2013

5715 Zeichen

Anlage zur Ratsvorlage V/0436/2013 
Datum 
 
Nummer Ratsfrak- 
tion/-
gruppe 
Thema / Bezug Bearbeitungsstand 
 
11.01.2010 A-R/002/2010 CDU "Kundenfreundlich, komfo rtabel, kompetent - Münsters Stadt- 
verwaltung 2011" 
Im Rahmen zweier Beschlussvorlagen "Optimierung bürgerorientier- 
ter Dienstleistungen: Mittelfristige Büroflächenplanung“ und „Opti- 
mierung bürgerorientierter Dienstleistungen: Stadthaus 1 Bauteile E 
und F und Prinzipalmarkt 5 (Petzholdhaus)“ beabsichtigt die Verwal- 
tung ein Konzept zur Konzentration der städtischen Dienstleistun- 
gen in einem Bürgerservicezentrum zu erarbeiten. Darin können 
nicht nur originäre städtische Dienstleistungen vorgehalten werden, 
sondern z.B. auch städtische Tochterunternehmen Beratungsleis- 
tungen für die Bürger/-innen anbieten. 
 
Sofern den Vorlagen zugestimmt wird, ist ein erster B austein zur 
konzeptionellen Verbesserung der Bürgerorientierung  in der Stadt 
Münster gelegt; dieser wird weiterhin durch den Ausb au von Online-
Diensten (e-Government) ergänzt. 
 
27.01.2010 A-
R/0015/2010 
SPD "Familienfreundliche Verwaltung in Münster: Mehr Telearbeits- 
plätze in der Stadtverwaltung"   
Die Anlage 1b „Schwerpunkte der Organisationsentwicklung“ zur 
Vorlage V/0702/2012 „Handlungsprogramm 2012- 2017“ geht aus- 
führlich auf den bislang zur Telearbeit erreichten Entwicklungsstand 
und den angestrebten Ausbaustand bis Ende 2014 ein. Die Verwal- 
tung wird im Zusammenhang zum  Handlungsprogramm 2012 -2017 
bei Vorlagen im Kontext zur Organisationsentwicklung auch die 
Telearbeit einbeziehen.    
 
31.05.2010 A-
R/0055/2010 
SPD "Schulterschluss mit der Region. Für eine Strate gie der inter- 
kommunalen Partnerschaft"    
Der Hauptausschuss hat in seiner Sitzung am 15.05.20 13 die Ver- 
waltung beauftragt, im Zuge der Bearbeitung des Antr ag A-
R/0005/2013 der CDU-Ratsfraktion (siehe unten) auch  den SPD-
Antrag vom 31.05.2010 noch einmal aufzugreifen und umfassend zu 
beantworten. Für die stadtregionalen Aspekte beantw ortet die in HA 
und Rat parallel eingebrachte Vorlage V/0369/2013 vom 22.05.2013 
„Stadtregionale Zusammenarbeit …“ den Antrag. Auf die  übrigen 
Aspekte wird zu einem späteren Zeitpunkt eingegangen.

2 
 
29.03.2011 A-
R/0027/2011 
CDU, SPD „Weitere Anstrengungen zur Optimierung von Strukturen und 
Prozessen in der Stadtverwaltung sowie im Umgang mit städti- 
schen Immobilien“ 
Die Verwaltung ist im Rahmen der Vorlage V/0702/2012 „Nachhalti- 
ge kommunale Haushaltspolitik – Handlungsprogramm 2012  bis 
2017 (Teil 2) in der Anlage 1b ausführlich auf Schw erpunkte der 
Organisationsentwicklung eingegangen. Die Themen Mitt elfristige 
Büroflächenplanung und Konzept zu einem Bürgerservi cezentrum 
werden im Rahmen zweier Beschlussvorlagen "Optimierung  bür- 
gerorientierter Dienstleistungen: Mittelfristige Bür oflächenplanung“ 
und „Optimierung bürgerorientierter Dienstleistungen : Stadthaus 1 
Bauteile E und F und Prinzipalmarkt“ behandelt. Weit ere Vorlagen 
zu Einzelthemen werden folgen, z.B. zur Organisatio nsentwicklung 
der Bäder.  
 
28.01.2013 A-
R/00005/2013 
CDU "Regionale Kompetenzen bündeln"   
 
Gem. Vorlage V/0147/2013 vom 26.03.2013 hat der Hauptaus- 
schuss u. a. beschlossen, dass die Verwaltung den Antrag A-
R/0005/2013 der CDU-Ratsfraktion aufgreift, dabei zunächst die 
rechtlichen Rahmenbedingungen für die Einrichtung eines münster- 
land-weiten Zentrums für Recht und Vergabe prüften und anschlie- 
ßend gemeinsam mit den interessierten Kreisen und Kommunen 
des Münsterlandes die Umsetzungsmöglichkeiten erörtert. Die Ver- 
waltung wird den Rat über die Ergebnisse der Prüfung und Gesprä- 
che berichten  
 
09.04.2013 
 
 
 
 
 
A-
R/0016/2013 
SPD „Ein saniertes Stadthaus 1 – mehr Service für Mün sters Bürge- 
rinnen und Bürger“ 
Im Rahmen zweier Beschlussvorlagen "Optimierung bürgerorientier- 
ter Dienstleistungen: Mittelfristige Büroflächenplanung“ und „Opti- 
mierung bürgerorientierter Dienstleistungen: Stadthaus 1 Bauteile E 
und F und Prinzipalmarkt 5 (Petzholdhaus)“ beabsichtigt die Verwal- 
tung ein Konzept zur Konzentration der städtischen Dienstleistun- 
gen in einem Bürgerservicezentrum zu erarbeiten. Darin können 
nicht nur originäre städtische Dienstleistungen vorgehalten werden, 
sondern z.B. auch städtische Tochterunternehmen Beratungsleis- 
tungen für die Bürger/-innen anbieten. 
 
Sofern den Vorlagen zugestimmt wird, ist ein erster B austein zur 
konzeptionellen Verbesserung der Bürgerorientierung  in der Stadt 
Münster gelegt; dieser wird weiterhin durch den Ausb au von Online-
Diensten (e-Government) ergänzt. 
 
Darüber hinaus wird eine eigene Vorlage zur zukünft igen Nutzung 
der Dominikanerkirche folgen.

3 
 
22.04.2013 A-
R/0017/2013 
Bündnis 
90/Die 
Grü- 
nen/GAL 
„Optimierung bürgerorientierter Dienstleistungen im Stadthaus 1 
– mehr Service auch für ausländische Einwohner und Einwohne- 
rinnen“ 
 
 
 
Im Rahmen zweier Beschlussvorlagen "Optimierung bürgerorientier- 
ter Dienstleistungen: Mittelfristige Büroflächenplanung“ und „Opti- 
mierung bürgerorientierter Dienstleistungen: Stadthaus 1 Bauteile E 
und F und Prinzipalmarkt 5 (Petzholdhaus)“ beabsichtigt die Verwal- 
tung ein Konzept zur Konzentration der städtischen Dienstleistun- 
gen in einem Bürgerservicezentrum zu erarbeiten. Darin können 
nicht nur originäre städtische Dienstleistungen vorgehalten werden, 
sondern z.B. auch städtische Tochterunternehmen Beratungsleis- 
tungen für die Bürger/-innen anbieten. 
 
Sofern den Vorlagen zugestimmt wird, ist ein erster B austein zur 
konzeptionellen Verbesserung der Bürgerorientierung  in der Stadt 
Münster gelegt; dieser wird weiterhin durch den Ausb au von Online-
Diensten (e-Government) ergänzt.

Beratungsverlauf (5)

27.06.2013 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung
TOP 8 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
27.06.2013 Werksausschuss der citeq
TOP 4.2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
09.07.2013 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften
TOP 6.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
10.07.2013 Hauptausschuss
TOP 8 Bericht Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
10.07.2013 Rat
TOP 10 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Prinzipalmarkt 5

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0436/2013
Typ
Vorlagen
Datum
04.06.2013
Erstellt
06.10.2020 14:37