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V/0922/2012

Bürgerhaushalt 2011 - Zweiter Rechenschaftsbericht

Vorlagen 20.11.2012

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V-0922-2012_Anlage

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Berichtsvorlage

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V-0922-2012_Anlage

165638 Zeichen

Bürgerhaushalt 2011 
 
2. Rechenschaftsbericht 
Stand: November 2012

Allgemeine Hinweise zu diesem 
 2. Rechenschaftsbericht zum Bürgerhaushalt 2011 
 
1. Einordnung in den Gesamtkontext des Bürgerhausha lts 2011 
 
In der Zeit vom 14.04. bis 04.07.2011 haben die Bür ger/innen 440 Vorschläge in den ersten Bür- 
gerhaushalt eingebracht. Von den 440 Vorschlägen sc hafften es 90 in die Bestenliste. Nachdem 
die Verwaltung diese 90 Vorschläge mit einer Stellu ngnahme versehen hatte, entschied der Rat im 
Dezember 2011, dass 63 Vorschläge dem Grunde nach a ufzugreifen sind. Das bedeutet, dass der 
Vorschlag (alternativ) 
• aufgegriffen werden soll 
• teilweise / modifiziert aufgegriffen werden soll 
• bereits aufgegriffen oder umgesetzt ist 
• in den laufenden Entscheidungs-/ Planungsprozess e infließt. 
 
 
Zu diesen insgesamt 63 Vorschlägen  hat die Verwaltung im Rahmen ihrer Rechenschaftspf licht 
zum Umsetzungsstand zu berichten und zwar so oft, b is zu jedem der 63 Vorschläge ein Ab- 
schlussbericht vorliegt. 
 
Der erste Rechenschaftsbericht  zum Bürgerhaushalt 2011 wurde dem Rat in seiner Si tzung vom 
08.02.2012 vorgelegt (Vorlage V/0019/2012). Er enth ält zu 35 der 63 dem Grunde nach aufzugrei- 
fenden Vorschläge einen Bericht, da bereits zum Sta nd Dezember 2012 ein berichtensfähiger 
Sachstand vorlag. In 9 Fällen stellte der Bericht b ereits einen Abschlussbericht dar, so dass für 
den folgenden 2. Rechenschaftsbericht noch zu 54 Vorschlägen zu berichten ist. 
 
Der zweite Rechenschaftsbericht  zum Bürgerhaushalt 2011 wird mit dieser Dokumentat ion vor- 
gelegt. Gegenstand sind 54 
 Vorschläge, zu denen bisher kein Abschlussbericht erfolgt ist. 
Zu jedem dieser 54 Vorschläge ist ein Bericht erste llt worden. In 27 Fällen handelt es sich um ei- 
nen Abschlussbericht, mit dem die Berichtspflicht e rledigt wird. Zu 27 Vorschlägen wurden Zwi- 
schenberichte erstellt, das bedeutet, dass diese 27  Vorschläge in der Berichtspflicht verbleiben. 
Die Verwaltung wird den nächsten, 3. Rechenschaftsbericht dem Rat Ende 2013 vorlegen. 
 
 
2. Erläuternde Informationen zu diesem 2. Rechensch aftsbericht 
 
Die Inhaltsübersicht auf S. 3 und 4 dieses Bandes g ibt einen Überblick über die Vorschläge zum 
Bürgerhaushalt 2011, zu denen mit dem 2. Rechenscha ftsbericht – ggf abschließend – berichtet 
wird. Die Übersicht enthält auch Informationen zum Zeitpunkt der Umsetzung des Vorschlags. 
Nachrichtlich werden auf S. 4 die Vorschläge aus dem Bürgerhaushalt 2011 genannt, zu denen mit 
dem 1. Rechenschaftsbericht abschließend berichtet wurde und die Vorschläge, zu denen der 
Ratsbeschluss lautet: „nicht aufgreifen“. 
 
Das in diesem 2. Rechenschaftsbericht verwendete Be richtsformat unterscheidet sich nicht von 
dem Berichtsformat, das für den 1. Rechenschaftsbericht verwendet wurde. 
Soweit zum Vorschlag auch mit dem 1. Rechenschaftsb ericht berichtet worden ist, baut dieser 
Bericht darauf auf. Der 1. Rechenschaftsbericht ist im Internet zu finden: 
http://buergerhaushalt.stadt-
muenster.de/fileadmin/user_upload/buergerhaushalt/dokumente/rechenschaftsbericht_bhh2011.pdf  
 
 
Für Rückfragen / Erläuterungen stehen in der Verwaltung als Ansprechpartner zur Verfügung: 
Herr Möller, Tel. 492 7022, MoellerFrank@stadt-muenster.de 
Frau Otto,   Tel. 492 7023, OttoU@stadt-muenster.de

1 
 
Inhaltsübersicht über die Vorschläge des Bürgerhaushalts 2011, zu denen mit dem 
2. Rechenschaftsbericht berichtet wird 
1 
 
Nr. Vorschlagstitel Umsetzungszeitpunkt  
 
Berichterstattung ist mit dem 2. Re- 
chenschaftsbericht erledigt 
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1 Bürgerhaushalt 2011: 90 Vorschläge aus der Bestenliste, davon 63 dem Grunde nach vom Rat aufgegriffen. Mit dem 
ersten Rechenschaftsbericht wurde zu 9 Vorschlägen bereits abschließend berichtet, so dass mit diesem 2. Rechen- 
schaftsbericht noch zu den verbleibenden 54 Vorschlägen berichtet wird.

2 
Nr. Vorschlagstitel Umsetzungszeitpunkt 
 
Berichterstattung ist mit dem 2. Re- 
chenschaftsbericht erledigt 
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Nachrichtlich: 
 Vorschläge aus BHH 2011, die durch 1. Rechenschaftsbericht BHH 2011 abgeschlossen wurden  
                          - Vorlage V/0019/2012 
 
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Nachrichtlich 
: vom Rat nicht aufgegriffene Vorschläge des Bürgerhaushalts 2011 
 
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Bürgerhaushalt 2011  2. Rechenschaftsbericht  Vorschlag Nr.  18  
Vorschlag 
Titel: Größere Mülleimer oder Container am Aasee 
Kurzbeschrei- 
bung: Kleine Mülleimer sind schnell überfüllt. 
Erläuterung: Die bisherigen Mülleimer sind im Sommer an einem Aben d überfüllt. So fliegt der Müll überall rum. Größere  Müll- 
eimer oder Container an Zu- und Abgängen zu den Aasee wiesen könnten Abhilfe schaffen und eventuell wenige r 
Arbeit für das Mülleinsammeln bedeuten. 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
 
Internet-
abstimmung 41 Ja-Stimmen 6 Nein-Stimmen 35 Differenz Ja - Nein 
  
Schriftliche 
Umfrage 261 Ja-Stimmen 12 Nein-Stimmen 249 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: 
Der Vorschlag wird modifiziert aufgegriffen dahingeh end, dass über die im Haushaltsplan für die Konzept ion und 
Anschaffung der größeren Müllbehälter angesetzten Ha ushaltsmittel im Ausschuss für Umweltschutz und Bauw e- 
sen vorab beraten wird. 
Die Haushaltsmittel in Höhe von 50.000 € sind mit einem Sperrvermerk zu versehen. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter  
Umsetzungszeit- 
punkt: 
Vorschlag 
umgesetzt 
 
Bericht durch die Verwaltung: 
 
Wie im ersten Zwischenbericht bereits angekündigt, konnte auf der Grundlage des vom Rat beschlossenen Nutzungskonzeptes 
Aasee (Vorlage V/0304/2011) bereits vor der Grillsaiso n 2012 die Situation am Aasee verbessert werden. Es wu rden so genannte 
Unterflurcontainer und Aschekästen in folgenden 3 stark frequentierten Bereichen aufgestellt:  
- An den Aasee-Treppen bei den Oldenburg Kugeln  
- zwischen dem Wewerka-Pavillon und dem Aasee  
- beim Segelclub Hansa an der Mecklenbecker Straße  
Einzelheiten hierzu sind der Vorlage V/0222/2012, beschlossen im AUB am 15.05.2012, zu entnehmen. 
Internet-Link: 
https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/vo0050.php?__kvonr=2004034385&voselect=8407  
Der Vorlage ist zu entnehmen,  dass über die Abfallwi rtschaftsbetriebe Münster für die Umsetzung der Maß nahme ein Lösung ge- 
funden werden konnte. Der städtische Haushalt wurde somit nicht belastet.

20  Vorschlag Nr. 2. Rechenschaftsbericht  Bürgerhaushalt 2011 
Vorschlag 
Titel: Weitere Kita in St. Mauritz dringend benötigt! 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Die Änderung des Schulgesetzes und das große Neubauge biet auf dem Gelände Niederbeckmann/ Wolbecker 
Straße tragen dazu bei, dass immens viele Kinder keinen Kindergartenplatz bekommen. 
Erläuterung: Es fehlt dringend eine weitere Kita in St. Mauritz! Id eal wäre eine große Kita im Neubaugebiet auf dem Gel ände 
Niederbeckmann.  
Wichtig: Lange Öffnungszeiten (Montag bis Freitag m indestens 07:30-16:30 Uhr) und viele Ganztagsplätze . Ideal 
wäre auch bei einem 35-Stunden-Platz eine Übermittags betreuung bis 16:30 Uhr an zwei Tagen, während der 
Rest der Woche die Abholzeit in den Mittagsstunden liegt. 
Abgegeben 
als: Stadtbezirk Münster-Ost 
 
Bewertung 
 
Internet-
abstimmung 10 Ja-Stimmen 9 Nein-Stimmen 1 Differenz Ja - Nein 
  
Schriftliche 
Umfrage 160 Ja-Stimmen 11 Nein-Stimmen 149 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
   
Stadtbezirks-
veranstaltung 7 Ja-Stimmen 2 Nein-Stimmen 5 Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: Der Vorschlag fließt in den laufenden Planungs- und Entscheidungsprozess ein. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter  
Umsetzungszeit- 
punkt: 
2013 
Bericht durch die Verwaltung: 
Erfreulicherweise kann berichtet werden, dass die im  1. Rechenschaftsbericht avisierte Zeitkette zur Err ichtung einer Kita in St. 
Mauitz eingehalten werden konnte. Danach wird diese Kita im Sommer 2013 in Betrieb genommen. 
Auch die Planungen für eine weitere Kita im Bereich St. Mauritz haben sich konkretisiert. Im neu entwickelt en Wohngebiet Schmit- 
tingheide (Offenlegung des Bebauungsplans erfolgt i m Dezember 2012) wird nach aktuellem Planungsstand e ine weitere Kita Vor- 
aussichtlich im Sommer 2014 in Betrieb genommen werden können.

Bürgerhaushalt 2011  2. Rechenschaftsbericht  Vorschlag Nr.  29  
Vorschlag 
Titel: Ökostrom für alle städtischen Liegenschaften 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Es sollte beschlossen werden, dass zukünftig alle Li egenschaften der Stadt Münster ausschließlich mit Ök ostrom 
versorgt werden. 
Erläuterung: Über 80 von Hundert der Bevölkerung befürworten den Ausstieg aus der Atomkraft. Zwar sind die Entscheidungen 
bezüglich eines Atomausstieges noch nicht getroffen worden, aber die Stadt Münster sollte mit gutem Beis piel 
vorangehen.  
Sofern höhere Kosten entstehen, könnte dies zum Beispi el dadurch kompensiert werden, dass die Liegenschaften 
auf Einsparpotentiale untersucht werden (zum Beispiel  Behördenflure mit Bewegungsmeldern ausstatten anstat t 
Tastern). 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
  
Internet-
abstimmung 52 Ja-Stimmen 14 Nein-Stimmen 38 Differenz Ja - Nein 
 
Schriftliche 
Umfrage 143 Ja-Stimmen 53 Nein-Stimmen 90 Differenz Ja - Nein  
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: 
Die Verwaltung wird beauftragt, den Anteil der erneue rbaren Energien am städtischen Stromverbrauch von derzeit 
30 Prozent auf 50 Prozent ab dem Jahr 2015 zu erhöhen . Die restlichen 50 Prozent sind durch Strom aus Kra ft-
Wärme-Kopplungsanlagen zu decken. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht 
Geplanter 
Umsetzungszeit- 
punkt: 
Vorschlag  
umgesetzt 
 
Bericht durch die Verwaltung: 
Dieser Zwischenbericht knüpft an die Berichterstattung im 1. Rechenschaftsbericht von Januar 2012 an. 
Die vertraglichen Voraussetzungen für die Erhöhung de s Ökostromanteils von derzeit 30 % auf  50 % sind n unmehr gegeben. Ab 
dem 01.01.2015 wird der Ökostromanteil der Stadt Mün ster 50 % betragen. Der restliche Strombedarf wird a us Kraft-Wärme-
Kopplungsanlagen gedeckt werden.  Somit ist der Beschluss umgesetzt.

34  Vorschlag Nr. 2. Rechenschaftsbericht  Bürgerhaushalt 2011 
Vorschlag 
Titel: Verkehrsschilder 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Münster sollte überprüfen, ob alle aufgestellten Sch ilder wirklich sinnvoll und nötig sind. Ich schlage  daher vor, 
zunächst einen Stadtteil, unter Bürgerbeteiligung, auf unnötige Verkehrsschilder zu überprüfen. 
Erläuterung: Dieser Vorschlag würde nachhaltig zu ei ner Kostenreduzierung führen.  
Außerdem wird vorgeschlagen, eine Internetseite einz urichten, auf der man unnötige Schilder melden kann.  Das 
Ergebnis sollte dann dort auch einsehbar sein (zum B eispiel warum ein Schild trotzdem nicht abgebaut wer den 
kann). 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
  
Internet-
abstimmung 62 Ja-Stimmen 7 Nein-Stimmen 55 Differenz Ja - Nein 
  
Schriftliche 
Umfrage 265 Ja-Stimmen 16 Nein-Stimmen 249 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: 
Die Verwaltung wird beauftragt, im ersten Halbjahr 2012 ein Internetformular für eine Verkehrsschildermeldung auf 
den städtischen Internetseiten einzurichten. Über d as Formular kann jede Bürgerin und jeder Bürger ange ben, 
welches Verkehrsschild überprüft werden sollte. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
Vorschlag  
umgesetzt  
Bericht durch die Verwaltung: 
Zum 01.10.2012 ist der Online – Dienst „Mängelmeldu ng“ über www.stadt-muenster.de/maengelmeldung  online zu erreichen. Er 
funktioniert mit Computer und Smartphone, so dass Meldungen nun auch bequem „im Vorbeigehen“ abgesetzt werden können.  
In 7 Kategorien werden 30 häufiger gemeldete Schaden sarten erfasst. In der ersten Kategorie „Ampel, Verkeh rszeichen“ sind be- 
reits im ersten Monat 36 Meldungen von Bürger/innen  eingegangen, die auf nach ihrer Meinung überflüssi ge Verkehrszeichen hin- 
weisen.  In jedem Fall wurde den Anzeigenden das vo raussichtliche Erledigungsdatum sowie die Kontaktdate n des / der zuständi- 
gen Bearbeiters / Bearbeiterin genannt. 
Dieser Dienst wird laufend ausgewertet und optimier t. Für den Fall, dass sich das System bewährt, ist ein Ausbau denkbar. Dafür 
spricht bereits die Auswertung des Startmonats Oktober, in dem 278 Mängelmeldungen über dieses Portal eingingen. 
Hinweis:  
mit diesem Thema beschäftigen sich auch die Berichte zu den Vorschlägen Nr. 125 und Nr. 132, die in die sem 2. Rechenschaftsbe- 
richt enthalten sind.

Bürgerhaushalt 2011  2. Rechenschaftsbericht  Vorschlag Nr.  119  
Vorschlag 
Titel: Mitten drin 
Kurzbeschrei- 
bung: Menschen mit Behinderung ermutigen, selbständig zu wohnen. 
Erläuterung: Man sollte in jedes Neubaugebiet der Stadt Münster w ie zum Beispiel Hiltrup Meesenstiege kleine oder auc h für 
Familien mit behinderten Kindern geeignete Wohneinhe iten bauen, die man mieten oder bezahlbar kaufen ka nn. 
Ein Wohnheimplatz ist wertvoll, aber es gibt auch vi ele Menschen mit einer Behinderung, die, wenn sie in  einer 
aktiven Umgebung wohnen würden, keine vollstationär e sehr teure Wohnmöglichkeit bräuchten. Mit aktiver  Um- 
gebung meine ich eine Nachbarschaft, die sich von An fang an bereit erklärt, aufmerksam zu sein und gege benen- 
falls Hilfe zu leisten. Ich meine nicht zu betreuen , dafür gibt es die ambulante Hilfe. Ich kenne eini ge Kleinfamilien, 
die sich sehr gut vorstellen könnten, in einer solc hen aktiven Nachbarschaft zu leben! Hiltrup braucht  so ein Pro- 
jekt, die Meesenstiege ist optimal! 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
 
Internet-
abstimmung 17 Ja-Stimmen 2 Nein-Stimmen 15 Differenz Ja - Nein 
  
Schriftliche 
Umfrage 232 Ja-Stimmen 11 Nein-Stimmen 221 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: 
Wenn das städtische Wohnungsunternehmen Wohn- und St adtbau GmbH – vorbehaltlich der Bereitstellung von 
Wohnraumfördermitteln des Landes – das Neubauprojek t mit Wohnungen für Menschen mit Behinderungen im 
Baugebiet Hiltrup Meesenstiege realisiert, soll die Verwaltung mit einer umsichtigen Belegung eine unte rstützende 
Nachbarschaft ermöglichen. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umsetzungszeitpunkt: 2014 
Bericht durch die Verwaltung: 
Die Wohn+Stadtbau GmbH hat die Bauvorhaben im Baugebi et „Meesenstiege“ entgegen den Ausführungen im 1. Zwischenbericht 
nicht für eine Förderung im Jahr 2012 angemeldet, d a vorrangig andere, innerstädtische Projekte (z. B. a n der Gartenstraße) reali- 
siert werden sollten. Der Verwaltung wurde aber nun ein Förderantrag für das Jahr 2013 angekündigt.  D amit verschiebt sich das im 
1. Zwischenbericht dargestellte Verfahren bis zur Belegung der bezugsfertigen Wohnungen um 1 Jahr bis in das Jahr 2014.  
Wie schon im letzten Jahr avisiert, hat die Wohn+Sta dtbau GmbH in einem anderen innerstädtischen Wohnpr ojekt an der Eichsfel- 
der Straße zwei rollstuhlgerechte Wohnungen eingepla nt. Dieses Projekt und alle anderen in diesem Jahr zur Förderung vorgese- 
hene  Wohnungen der Wohn+Stadtbau GmbH und privater  Investoren werden barrierefrei ausgestattet und üb er Aufzüge erschlos- 
sen. Dabei handelt es sich insgesamt um 160 Wohnungen.

122  Vorschlag Nr. 2. Rechenschaftsbericht  Bürgerhaushalt 2011 
Vorschlag 
Titel: Höhere Strafen für Littering (Vermüllung) 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Deutliche Anhebung der Ordnungsstrafen für Litterin g (das Wegwerfen von Müll in die Umgebung) und ents pre- 
chende Kontrolle zu Stoßzeiten (freitags bis sonntags) 
Erläuterung: Gründe: 
1.) Für Fahrradfahrer ist es zum Teil eine Zumutung , am Sonntag/Montag durch Münster (speziell das Haf en- und 
Bahnhofsviertel) zu fahren. Anschließend leisten die AWM (Abfallwirtschaftsbetriebe der Stadt Münster)  kla sse 
Arbeit, aber meiner Meinung nach sollte man diese Problematik präventiv angehen.  
2.) Durch Scherben oder andere scharfkantige Gegenstände entsteht ein mitunter erhebliches Verletzungsrisiko. 
3.) Umweltverschmutzung; negativ für das Stadtbild 
4.) möglicherweise Reduzierung der Reinigungskosten 
5.) Möglicher Mehrertrag könnte Mehraufwendungen für das Personal ausgleichen (kostenneutral). 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
  
Internet-
abstimmung 48 Ja-Stimmen 7 Nein-Stimmen 41 Differenz Ja - Nein 
  
Schriftliche 
Umfrage 265 Ja-Stimmen 12 Nein-Stimmen 253 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: 
Die Verwaltung wird beauftragt, in regelmäßigen Abst änden durch geeignete Maßnahmen dafür Sorge zu trag en, 
dass dem sogenannten Littering (Wegwerfen von Abfäl len in die Umgebung) vorgebeugt wird. Die Maßnahmen  
sind im Rahmen der bestehenden Haushaltsansätze bzw . Wirtschaftsplanansätze durchzuführen. Über die du rch- 
geführten Maßnahmen wird erstmals zum Jahresende 2012 berichtet. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter  
Umsetzungszeitpunkt: 
laufend 
Bericht durch die Verwaltung: 
Vorgeschlagen wird, mit verschärften Kontrollen und s pürbarer Anhebung von Geldbußen das Littering – insb esondere im Hafen- 
und Bahnhofsviertel – einzudämmen. 
Um die gewünschte Wirkung über verschärfte Kontrolle n zu erreichen, muss eine Ahndung möglichst nah auf die Tatbegehung 
erfolgen. Das  bedeutet, dass Kontrollen zu Stoßzeit en (freitags bis sonntags) massiv verstärkt erfolge n müssten. Hierfür wäre eine 
Ausweitung des Personalbestandes, der im Schichtwechs el arbeitet, erforderlich. Diese Ausweitung ist ange sichts der schwierigen 
Finanzsituation der Stadt Münster nicht realisierbar . Im Gegenteil: Das Handlungsprogramm zur Haushalts konsolidierung, über das 
der Rat am 12.12.2012 voraussichtlich entscheiden wird,  erwägt Maßnahmen (Nr. 27, 28), den Sicherheits- und Ordnungsdienst um 
bis zu 3 Stellen zu reduzieren. Die Aufgabe eines vor beugenden Kontrolldienstes könnte dann kaum noch wah rgenommen werden. 
Präventive Schwerpunkteinsätze in dem vorgeschlagenen  Sinne sind weder aktuell und erst recht nicht bei einem verringerten Per- 
sonalbestand möglich. 
Die Verwarnungsgrenze ist bundesgesetzlich auf 35 € begrenzt. Höhere Strafen (Geldbußen ab 40 €) dürfen nur in einem förmli- 
chen Verfahren verhängt werden. Allerdings zeigt die  Erfahrung, dass diese Verfahren sehr aufwändig sind  und in den häufig lang 
dauernden Rechtsmittelverfahren, die von den Betrof fenen eingeleitet werden können, oft keine zufriede nstellenden Ergebnisse 
erreicht werden. Die Erträge aus einer intensivierten Kontrolltätigkeit sind nach den bisherigen Erfahrungen keinesfalls geeignet, den 
erforderlichen Personal(mehr)aufwand zu decken. 
Die angeregten zusätzlichen Maßnahmen können daher im Rahmen der bestehenden Haushaltsplanansätze nicht erbracht werden.

Bürgerhaushalt 2011  2. Rechenschaftsbericht  Vorschlag Nr.  125  
Vorschlag 
Titel: Internet-Seite für Anregungen (Crowdsourcing App für Münster) 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Es soll eine (mobile) Web Anwendung von der Stadt eing erichtet werden, um Meldungen der Bürger an die Sta dt 
zu leiten (zum Beispiel: defekte Laternenmasten oder Ampeln, Schlaglöcher, Glasscherben auf Radwegen). 
Erläuterung: Durch eine solche Anwendungekönnten die Einsätze der  städtischen Betriebe (Stadtwerke, Grünflächenamt und  
so weiter) effektiver koordiniert werden. Gegebenen falls macht es auch Sinn, die Bürger aufzufordern mi tzuhelfen 
und dies wiederum im System zu vermerken. 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
 
Internet-
abstimmung 23 Ja-Stimmen 6 Nein-Stimmen 17 Differenz Ja - Nein 
  
Schriftliche 
Umfrage 230 Ja-Stimmen 18 Nein-Stimmen 212 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: 
Die Verwaltung wird beauftragt, im ersten Halbjahr 2012 eine Internetseite einzurichten, auf der Bürge rinnen und 
Bürger (auch) über sogenannte Smartphones kleinere Mä ngel (zum Beispiel defekte Laternenmasten, Schlaglö-
cher, Glasscherben auf Radwegen) melden können. 
 
Rechenschaft  
  Zwischenbericht 
 
Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Um- 
setzungszeit- 
punkt: 
Vorschlag  
umgesetzt 
Bericht durch die Verwaltung: 
Am 01.10.2012 ging der Online-Dienst "Mängelmeldung"  ans Netz (www.stadt-muenster.de/maengelmeldung). D amit  ist es Bür- 
ger/innen möglich, über Computer oder Smartphone der  Stadtverwaltung Hinweise zu geben, wo zur Mängelbe seitigung Maßnah- 
men notwendig sind. 
Der Online-Dienst deckt 30 häufiger gemeldete Schade nsarten ab, die im Zusammenhang mit Verkehr und Beleu chtung, auf Spiel- 
plätzen und in Grünanlagen, in der Kanalisation und an Wasserläufen auftreten können. Alle Meldungen geh en automatisch bei der 
jeweils zuständigen Dienststelle ein. Diese kann si ch im Tiefbauamt, im Amt für Grünflächen und Umwelts chutz, im Ordnungsamt, 
bei der Verkehrsplanung oder - in Sachen Beleuchtung  - bei den Stadtwerken befinden. Wer möchte, kann se iner Online-Meldung 
ein Foto beifügen, um den Schaden zu verdeutlichen. Nach dem Absenden der Nachricht bekommt man per E-Ma il eine automati- 
sche Bestätigung mit Hinweis zur voraussichtlichen Bearbeitungsdauer und den Kontaktdaten der Ansprechperson für das Anliegen. 
 
Dieses Angebot wird beobachtet und weiterentwickelt . Bereits im Startmonat Oktober konnte festgestellt w erden, dass das Angebot 
sehr gut angenommen wird. Immerhin gingen insgesamt bereits 278 Meldungen aus allen Bereichen ein. 
Hinweis: Das Thema „Online-Dienst Mängelmeldung“ wird auch in den Berichten zu den Vorschlägen Nr. 34 und Nr. 132 behandelt.

128  Vorschlag Nr. 2. Rechenschaftsbericht  Bürgerhaushalt 2011 
Vorschlag 
Titel: Abschaffung/Verbot von Laubbläsern 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Laubbläser sind aufgrund ihrer Abgase eine Belästigun g für die Umwelt. Darüber hinaus ist die Nutzung vo n 
Laubbläsern eine Lärmbelästigung, was einer Körperverletzung gleich kommt. 
Erläuterung:  
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
  
Internet-
abstimmung 52 Ja-Stimmen 14 Nein-Stimmen 38 Differenz Ja - Nein 
 
Schriftliche 
Umfrage 166 Ja-Stimmen 72 Nein-Stimmen 94 Differenz Ja - Nein  
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung  
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: Der Vorschlag wird dahingehend aufgegriffen, dass de r laufende Prozess zur Reduzierung der durch den Bet rieb 
entstehenden Belästigungen intensiv fortgesetzt wird. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
Vorschlag  
umgesetzt 
Bericht durch die Verwaltung: 
 
Die Stadt Münster hat aktuell ein Faltblatt zur Nutz ung von Laubbläsern herausgegeben (siehe 
http://www5.stadt-
muenster.de/schriften/pdf/Faltblatt%20Laubsaugerneu2%20o%20Schnittm.pdf ). Hierdurch sollen die Bürgerinnen und Bürger für die 
bei der Nutzung der Laubsauger entstehenden Probleme sensibilisiert werden.  
Ein Verbot von Laubbläsern, welche die gesetzlichen Bestimmungen einhalten, ist nicht möglich (vgl. die,  Dokumentation hierzu 
(http://buergerhaushalt.stadt-muenster.de/ergebnisse-der-vorjahre/buergerhaushalt-2011/vorschlaege-
2011/buergerhaushalt/vorschlag/detailansicht/abschaffungverbot-von-laubblaesern.html ). Deshalb kann nur auf Freiwilligkeit gesetzt 
werden.  
Darüber hinaus werden weiterhin die Einsatzzeiten d er Laubsauger bei der Stadt Münster auf das mindestn otwendige Maß be- 
grenzt. Das bedeutet, dass die Mitarbeiter die Gerä te nur effektiv einsetzen und sich an die zeitliche n Fristen an Werktagen von 9 
bis 13 Uhr und 15 bis 17 Uhr halten. Bei der Neubesc haffung von Geräten wird darauf geachtet, dass die Geräte möglichst lärmarm 
sind. Beispielsweise wurden in diesem Jahr in der G rünflächenunterhaltung 4 Rückentragegeräte beschaff t, die lärmärmer sind als 
Handgeräte. Da weitere Handlungsmöglichkeiten nicht bestehen, ist dieser Vorschlag erledigt.

Bürgerhaushalt 2011  2. Rechenschaftsbericht  Vorschlag Nr.  131  
Vorschlag 
Titel: Transparenz im Haushalt herstellen 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Der Bürgerhaushalt würde sehr viel effizienter genut zt werden, hätten die Bürger eine umfassende, aber e infache 
Möglichkeit sich zu informieren. 
Wo wird wofür wie viel Geld ausgegeben und wo kann die Stadt Münster Einfluss nehmen? 
Erläuterung: Vorbilder für transparente, aber übersch aubare Informationsseiten sind: 
 
http://bund.offenerhaushalt.de/ 
http://wheredoesmymoneygo.org/ 
 
Die Informationsmöglichkeiten unter http://www.muen ster.de/stadt/finanzen/haushalt.html sind zwar umfa ssend 
und detailliert, jedoch für den Bürger, wenn er denn  nicht gerade in diesem Bereich tätig ist, kaum vers tändlich 
geschweige denn übersichtlich. 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
 
Internet-
abstimmung 27 Ja-Stimmen 5 Nein-Stimmen 22 Differenz Ja - Nein 
  
Schriftliche 
Umfrage 227 Ja-Stimmen 7 Nein-Stimmen 220 Differenz Ja - Nein  
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: 
Die Verwaltung wird beauftragt, die vorhandenen Dat en des Haushaltsplans zu nutzen und sie in geeignet er Form 
(zum Beispiel tabellarische Übersichten, grafische D arstellungen) für die entsprechenden städtischen In ternetsei- 
ten aufzubereiten. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
Vorschlag  
umgesetzt 
Bericht durch die Verwaltung: 
Wie im ersten Zwischenbericht dargestellt, sollten die auf den städtischen Internetseiten vorhandenen Informationen zum städti- 
schen Haushalt noch verständlicher gemacht und um w eitere Informationen (insbesondere grafische und / oder tabellarische Über- 
sichten) ergänzt werden.  
Das neue Angebot steht im Internet zur Verfügung (s iehe  
http://buergerhaushalt.stadt-muenster.de/staedtischer-haushalt.html ). 
Dabei handelt es sich um Informationen für untersch iedliche Zielgruppen. Wer sich einen schnellen Über blick über den Haushalt 
verschaffen möchte wird ebenso fündig wie jemand, d er nach gezielten Haushaltsdaten sucht, beispielswe ise in den Bereichen 
Soziales, Kultur oder Sport. Dargestellt wird der Ha ushalt in „Tortenform“, man kann sich einzelne „Tortenstücke“ aussuchen und 
hierzu nähere Informationen erhalten, unter anderem  die Höhe der Personalaufwendungen oder den Umfang d er Erträge für dieses 
Tortenstück bzw. den entsprechenden Haushaltsbereic h. Die Daten entsprechen dem jeweils aktuellen Haus haltsplan, umfassen 
also das Vorjahr, das laufende Jahr und die 3 Folgej ahre. Außerdem enthält die Internetseite Informatio nen über die städtische 
Bilanz. Die einzelnen Positionen der Bilanz lassen sich auch in der Zeitwirkung (seit dem Jahr 2008) anzeigen. 
Nach dem Beschluss des Rates über den Haushalt werde n die Grafiken / Informationen in der Regel am Anfan g des Haushaltsjah- 
res aktualisiert.

132  Vorschlag Nr. 2. Rechenschaftsbericht  Bürgerhaushalt 2011 
Vorschlag 
Titel: Schrotträder entfernen 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Alle fahruntüchtigen Räder (zum Beispiel: platt, ohne  Vorderrad, Sattel, Kette, total verrostet) sollen ei ngesammelt 
und entsorgt werden. Sie blockieren Radständer, Gehwege und vieles mehr. 
Erläuterung:  
Abgegeben 
als: Stadtbezirk Münster-Mitte 
 
Bewertung 
  
Internet-
abstimmung 82 Ja-Stimmen 13 Nein-Stimmen 69 Differenz Ja - Nein 
  
Schriftliche 
Umfrage 259 Ja-Stimmen 24 Nein-Stimmen 235 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
    
Stadtbezirks-
veranstaltung 16 Ja-Stimmen 0 Nein-Stimmen 16 Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: 
Über die geplante neue Internetseite zur „Mängelmel dung“ können der Stadtverwaltung neben anderen Mänge ln 
im Stadtbild auch funktionsuntüchtige Fahrräder gemeldet werden. Die Verwaltung wird diese Meldungen dann bei 
den regelmäßigen Kontrollen berücksichtigen. 
 
Rechenschaft  
  Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Um- 
setzungszeit- 
punkt: 
Vorschlag  
umgesetzt 
Bericht durch die Verwaltung: 
Im Rahmen des rechtlich Zulässigen nimmt die Verwal tung die Aufgabe wahr, fahruntüchtige Räder aus dem Verkehrsraum zu 
entfernen. Hierzu ist der Fahrradkontrolldienst in der Stadt Münster, als freiwillige Aufgabe der Kommune, eingerichtet worden. 
Um die Effektivität des Arbeit des Fahrradkontrolldie nstes zu erhöhen, nutzt die Verwaltung seit 01.10.2 012 auch in diesem Bereich 
einen neuen Online Dienst, mit dem die Bürger/innen Mängel bei der Stadtverwaltung anzeigen können. Über  den Link www.stadt-
muenster.de/maengelmeldung  können Bürger auch auf Schrotträder hinweisen, die entfernt werden sollten. Der Eingeber erhält 
nach dem Absenden der Nachricht eine automatische Bes tätigung mit Hinweis zur voraussichtlichen Bearbeitu ngsdauer und den 
Kontaktdaten der zuständigen Sachbearbeitung. 
Im Oktober wurde die Verwaltung in 11 Fällen über das online Portal auf Schrotträder hingewiesen. 
Hinweis: dieser neue Online Dienst ist auch Gegenstand der Berichterstattung zu den Vorschlägen Nr. 34 und Nr. 125.

Bürgerhaushalt 2011  2. Rechenschaftsbericht  Vorschlag Nr.  169  
Vorschlag 
Titel: Ausweichstrecke der Kanalüberführung (KÜ) in Gelmer erhalten 
Kurzbeschrei- 
bung: Ausweichstrecke des Dortmund-Ems-Kanals bei Münster-Gelmer erhalten. Eventlocation. 
Erläuterung: KÜ = Badewanne von Münster, ist allen Münsteranern ei n Begriff. Hier könnte ein neues Badeparadies entsteh en. 
Die Nudisten sind schon da. 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
 
Internet-
abstimmung 11 Ja-Stimmen 2 Nein-Stimmen 9 Differenz Ja - Nein 
 
Schriftliche 
Umfrage 159 Ja-Stimmen 17 Nein-Stimmen 142 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
    
Stadtbezirks-
veranstaltung 8 Ja-Stimmen 3 Nein-Stimmen 5 Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess 
ein  
 
Beschlusstext: Der Vorschlag wird in die weiteren Übe rlegungen des laufenden Entscheidungsprozesses einbezogen. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
Vorschlag  
umgesetzt 
Bericht durch die Verwaltung: 
Dieser Zwischenbericht knüpft an die Berichterstattung im 1. Rechenschaftsbericht von Januar 2012 an. 
 
Die Umbaumaßnahmen im Bereich des KÜ erfolgen in der Zuständigkeit des Wasserstraßen Neubauamtes Datteln (WNA).  
Die Stadt hat sich auf der Grundlage umfangreicher Voruntersuchungen mit Beschluss des Hauptausschusses vom 08.2.2012  
(Vorlage V/0818/2011/1.Erg) dafür ausgesprochen, die sogenannte provisorische Umfahrung zu erhalten. Mit Schreiben vom 
14.3.2012 hat der Oberbürgermeister diesen Wunsch an das WNA gerichtet. Die sachlichen und rechtlichen Voraussetzungen sind 
nunmehr durch das WNA zu schaffen. 
 
Mit der Stellungnahme hat die Stadt Münster dem Bürgeranliegen entsprochen. Weitere Einflussmöglichkeiten hat die Stadt Münster 
nicht.

171  Vorschlag Nr. 2. Rechenschaftsbericht  Bürgerhaushalt 2011 
Vorschlag 
Titel: Fahrradständer in der Innenstadt 
Kurzbeschrei- 
bung: 
In den vergangenen Jahren sind unzählige Fahrradstä nder im Innenstadtbereich abgebaut worden. Die Folg e ist 
ein ziemliches Durcheinander: Jeder parkt sein Fahrrad, wie er lustig ist. 
Erläuterung: Die Innenstadt braucht mehr Fahrradständer. Der mas senhafte Abbau davon in den vergangenen Jahren ist s ei- 
tens zahlreicher Bürger und auch Touristen mit Unverständnis aufgenommen worden. 
Ich bitte darum, die Zahl der Fahrradständer in der  City signifikant zu erhöhen. Ein solcher Schritt wür de sicherlich 
auch dazu beitragen, das vielerorts zu beobachtende Fahrrad-Parkchaos zu entschärfen. 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
  
Internet-
abstimmung 58 Ja-Stimmen 9 Nein-Stimmen 49 Differenz Ja - Nein 
 
Schriftliche 
Umfrage 206 Ja-Stimmen 30 Nein-Stimmen 176 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: Der Vorschlag wird auf der Grundlage d er Vorlage V/0840/2011 aufgegriffen. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht 
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
2012 ff 
Bericht durch die Verwaltung: 
Der Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Ver kehr und Wirtschaft hat in seiner Sitzung am 03.05.2 012 die Verwaltung 
beauftragt, sukzessive im Rahmen der finanziellen und personellen Möglichkeiten neue und zusätzliche Parkmöglichkeiten für Fahr- 
räder in der Altstadt und den innenstadtnahen Wohnge bieten zu schaffen. Die Verwaltung ist bereits in d ie Prüfung/Planung einzel- 
ner Standorte eingestiegen. Erste Umsetzungen sind im  Rahmen der Umgestaltung des Marienplatzes, in der Heisstraße und ent- 
lang der Hammer Straße erfolgt. Im Übrigen wurde die Anzahl der Fahrradständer in den vergangenen Jahren bereits erhöht.

Bürgerhaushalt 2011  2. Rechenschaftsbericht  Vorschlag Nr.  173  
Vorschlag 
Titel: Verbesserung des Pendlerverkehrs mit dem Fahrrad 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Ein konsequenter Ausbau von Einfallstraßen für eine sc hnelle und störungsfreie Fahrradfahrt in die Innens tadt 
fördert die Radnutzung und entlastet die City. 
Erläuterung: Durch die zunehmende Verbreitung von Pedelecs (Pedal El ectric Cycles: mit Elektromotor und Muskelkraft betr ie- 
bene Elektrofahrräder) lässt sich die Zahl der (Beruf s-)Pendler steigern, wenn die Einfallstraßen für Radl er breit, 
störungsfrei und direkt angelegt werden. Die erreic hbaren höheren Geschwindigkeiten gegenüber engen un d/oder 
gefährlichen Radwegen motivieren zur verstärkten Nutzung des Rades. Münster kann hier vor allem von den däni- 
schen oder niederländischen Nachbarn lernen.  
 
Obwohl Münster sich gerne das Mäntelchen der Fahrra dhauptstadt umhängt, gibt es noch viel zu verbesser n. 
Radwege sind im innenstadtnahen Bereich oft schmal u nd durch querenden Verkehr risikoreich. Ampelschalt un- 
gen sind für den PKW-Verkehr optimiert und bremsen die  Fährradfahrer unnötig aus. Die P+R-Plätze, wie an de r 
Weseler Straße, sind ein guter Ansatz, aber nicht kon sequent genug. Lademöglichkeiten für Akkus wären ein e 
Verbesserung. 
 
Zur Finanzierung wurden in diesem Forum bereits Vorschläge gemacht, wie Citymaut oder höhere Parkgebühren. 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
 
Internet-
abstimmung 34 Ja-Stimmen 9 Nein-Stimmen 25 Differenz Ja - Nein 
 
Schriftliche 
Umfrage 193 Ja-Stimmen 41 Nein-Stimmen 152 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
    
Stadtbezirks-
veranstaltung 32 Ja-Stimmen 8 Nein-Stimmen 24 Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: Die Verwaltung wird mit dem Ziel, die Möglichkeiten  zur Verbesserung der Alltagsnutzung des Fahrrads  a uszulo- 
ten, eine Machbarkeitsstudie gemeinsam mit dem ADFC als Kooperationspartner erstellen. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Um- 
setzungszeit- 
punkt: 
zur Zeit nicht  
absehbar 
Bericht durch die Verwaltung: 
Dieser Zwischenbericht knüpft an die Berichterstattung im 1. Rechenschaftsbericht von Januar 2012 an. 
Für die Erreichbarkeit der Innenstadt bis zu einer En tfernung von ca. 20 km bietet das Fahrrad, insbeson dere unterstützt durch die 
positive Absatzentwicklung bei den Elektrofahrrädern (Pedelecs und E-Bikes) weitere Steigerungspotenziale  zur Verbesserung des 
stadt- und umweltverträglichen Verkehrsgeschehens in Münster. 
Die Verwaltung hat fristgerecht zum 31.03.2012 beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung einen Förderantrag 
für eine „Machbarkeitsstudie zur Umsetzung von Rads chnellwegen/Velorouten im Stadtgebiet Münster unter Ei nbeziehung der 
Stadtregion“ gestellt. Darin werden die Stadtumlandge meinden sowie der ADFC-Kreisverband Münster/Münsterl and ausdrücklich 
als Dialogpartner benannt. Die Entscheidung über die Antragsbewilligung steht bislang noch aus.

174  Vorschlag Nr. 2. Rechenschaftsbericht  Bürgerhaushalt 2011 
Vorschlag 
Titel: Lichtverschmutzung abschalten 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Abschalten der nächtlichen Anleuchtung (Lichtverschm utzung) von Bäumen, Sträuchern und Gebäuden spart 
Energie und ist gesünder für Mensch und Tier. 
Erläuterung: Das nächtliche Anleuchten von Bäumen, Strä uchern und Gebäuden (die 
sogenannte Lichtverschmutzung oder auch Light Pollution) ist mittlerweile 
ein leider weit verbreitetes Übel. Es stört den Biorhythmus von Mensch und 
Tier und ist zudem eine überflüssige Energieverschwendung. Daher gehört das 
unnötige Anleuchten unbedingt massiv reduziert. 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
 
Internet-
abstimmung 51 Ja-Stimmen 10 Nein-Stimmen 41 Differenz Ja - Nein 
  
Schriftliche 
Umfrage 226 Ja-Stimmen 25 Nein-Stimmen 201 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: Das Thema Lichtverschmutzung wird 2012 im Rahmen de r Öffentlichkeitsarbeit vom Amt für Grünflächen und 
Umweltschutz aufgegriffen. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
Vorschlag  
umgesetzt 
Bericht durch die Verwaltung: 
 
Das Thema Lichtverschmutzung ist  im laufenden Jahr Teil der Öffentlichkeitsarbeit des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz:  
• Im Rahmen einer Bürgersprechstunde wurde das Thema Lichtverschmutzung angeboten. 
• Eine Veröffentlichung der Stadt Münster zu dem Thema Lichtverschmutzung wird zurzeit erarbeitet. Dabei s oll auf ein 
Faltblatt zurück gegriffen werden, das im Jahr 2010  vom Landesamt für Umwelt, Natur und Verbrauchersch utz (LANUV) 
zum Thema: Schutz vor Lichtimmissionen herausgegeben worden ist. Ob und inwieweit die Verwendung dieses Faltblattes 
möglich ist, wird derzeit mit dem LANUV geklärt. 
Darüber hinaus wurde das Thema  auch verwaltungsintern aufgegriffen und besetzt. Im Rahmen von Genehmigungsverfahren (bau- 
rechtlichen und immissionsschutzrechtlichen) soll e rreicht werden, dass es bei Neubauvorhaben nicht zu  unnötigen Aufhellungen 
kommt.  
Mit diesen Maßnahmen hat die Verwaltung die rechtlich zulässige Bandbreite kommunaler Möglichkeiten ausgeschöpft.

Bürgerhaushalt 2011  2. Rechenschaftsbericht  Vorschlag Nr.  177  
Vorschlag 
Titel: Stromsparende Technik für Beleuchtung und Ampeln 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Seit einigen Jahren gibt es die Möglichkeit durch ne ue Technik (z.B. LED) den Energieverbrauch von Straßen be- 
leuchtung und Ampeln zu senken. Diese Möglichkeit sollte Münster nutzen, um die Stromkosten zu sparen. 
Erläuterung: Man konnte leider keine Übersicht finden, zu welche m Anteil in Münster noch alte (und damit energieinte nsive) 
Technik eingesetzt wird. Sofern dies der Fall ist, sollte die Stadt Münster verstärkt in eine Umrüstun g investieren. 
Dies bedeutet einen erhöhten Mehrbedarf, dieser wird aber in den Folgejahren durch Einsparungen erwirtschaftet.  
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
 
Internet-
abstimmung 34 Ja-Stimmen 6 Nein-Stimmen 28 Differenz Ja - Nein 
  
Schriftliche 
Umfrage 264 Ja-Stimmen 7 Nein-Stimmen 257 Differenz Ja - Nein  
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: Der Vorschlag wird unter den dargestel lten Prämissen aufgegriffen. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
laufend 
Bericht durch die Verwaltung: 
Dieser Zwischenbericht knüpft an die Berichterstattung im 1. Rechenschaftsbericht von Januar 2012 an. 
In der Stadt Münster werden 272 Signalanlagen mit 5 .417 Signalgebern unterhalten. Die 272 Signalanlagen  verteilen sich auf 159 
Vollanlagen (für Autoverkehr, Radfahrer und  Fußgänge r) und 113 Fußgängerschutzanlagen. Weil der Einsatz von LED Technik in 
der Tat den Stromverbrauch um bis zu 50 % reduziert,   hat die Stadt Münster seit Verfügbarkeit der Techn ik auf dem Markt in 2005 
entschieden, diese Technik auch bei den Signalanlagen in Münster schrittweise ab 2006 einzuführen. 
In 2012 fand eine Umrüstung von 22 LSA auf LED Technik an folgenden Lichtsignalanlagen statt: 
• Umrüstung von 10 LSA auf dem Friesening bis Kaiser-Wi lhelm-Ring mit insgesamt 316 Signalgebern 
• Umrüstung von 9 LSA auf dem Koldering bis Orleansring  mit insgesamt 315 Signalgebern  
• Umrüstung von 3 LSA im Bereich Schifffahrter Damm – Wa rendorfer Straße mit insgesamt 107 Signalgebern 
Mit Stand Ende 2012 liegt der Umrüstungsgrad bei 39 % (107 von 272 LSA).

201  Vorschlag Nr. 2. Rechenschaftsbericht  Bürgerhaushalt 2011 
Vorschlag 
Titel: Ausgeglichener Haushalt in 2016 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Diese blühende Stadt und ihre Bürger haben sich ausdr ücklich die Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieb en. 
Dazu sollte auch eine Verpflichtung des Rates gehören, mit der ständigen Erhöhung der Schulden aufzuhören. 
Erläuterung: Der verabschiedete Haushaltsplan bis 2014 geht von neuen Schulden von 142 Millionen € aus, und das obwo hl 
eingespart werden soll und gleichzeitig bereits die  Steuern erhöht wurden. Es gehört sich einfach nicht für eine so 
reiche Bürgerschaft, es sich ständig auf Pump besser  gehen zu lassen, das über Jahrzehnte aufgebaute Ve rmö- 
gen der Stadt in kurzer Zeit zu vernichten und unseren Kindern die Zeche zu präsentieren.  
Inzwischen hat das Land NRW die bereits eingeplante n Zuwendungen um 15 Millionen € pro Jahr gekürzt, d as 
macht nochmal 60 Millionen € Schulden mehr. Da NRW b ei richtiger Buchführung längst überschuldet ist, k ann 
man von dort auch in Zukunft nichts erwarten. Was h ört man aus dem Rathaus: großes Schweigen! Ratlosigk eit? 
Hoffnung auf den Aufschwung?  
Wer kein Ziel hat kommt auch nicht an.  
Deshalb fordere ich das verpflichtende Ziel, für 20 16 – wie der Bund es vorhat - einen ausgeglichenen Haushalt 
vorzulegen und im Haushalt 2012 damit anzufangen. 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
 
Internet-
abstimmung 23 Ja-Stimmen 8 Nein-Stimmen 15 Differenz Ja - Nein 
  
Schriftliche 
Umfrage 238 Ja-Stimmen 9 Nein-Stimmen 229 Differenz Ja - Nein  
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: Die Stadtverwaltung wird gebeten, das strukturelle H aushaltsdefizit in den nächsten Jahren abzubauen un d im 
Jahr 2020 den Haushaltsausgleich zu erreichen. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
2020 
Bericht durch die Verwaltung: 
Dieser Zwischenbericht knüpft an die Berichterstattung im 1. Rechenschaftsbericht von Januar 2012 an. 
Die vom Rat der Stadt Münster im Dezember 2009 gefas sten Grundsatzbeschlüsse zur strategischen Haushalt sentwicklung (Vorla- 
ge 743/2009), wie die Vermeidung der Haushaltssiche rung, die Begrenzung des strukturellen Defizits bis  zum Jahr 2014 auf maxi- 
mal 20 Mio. € sowie ein nachhaltig ausgeglichener H aushalt spätestens ab 2020 wurden durch den Rat am 21.06.2012 im Rahmen 
der Vorlage „Nachhaltige kommunale Haushaltspolitik  - Handlungsprogramm 2012 – 2017“ (Vorlage Nr. V/0505 /2012) nochmals 
bekräftigt. Zur Erreichung dieser Zielsetzungen hat die Verwaltung mit der Vorlage Nr. V/0702/2012 dem Ra t konkrete Maßnahmen 
zur Haushaltskonsolidierung vorgeschlagen. Mit der weitgehenden Umsetzung dieses Handlungsprogramms kä me die Stadt den 
genannten Zielen ein Stück näher. Die Beschlüsse des Rates zum Handlungsprogramm erfolgen voraussichtlic h in der Ratssitzung 
am 12.12.2012. Gleichwohl ist eine nachhaltige Konsolidierung der städtischen Finanzen eine Daueraufgabe. Insofern ist das zurzeit 
vorliegende Maßnahmenpaket nicht als abschließend zu betrachten.

Bürgerhaushalt 2011  2. Rechenschaftsbericht  Vorschlag Nr.  235  
Vorschlag 
Titel: Sperrung der Pferdegasse an Markttagen 
Kurzbeschrei- 
bung: 
An Markttagen ist die Pferdegasse regelmäßig durch Aut os blockiert, deren Fahrer auf einen Parkplatz am F ürs- 
tenberghaus oder am Michaelisplatz hoffen. Die Motoren laufen in der Regel. 
Erläuterung: Die Pferdegasse und der Domplatz sind eine Sackgasse.  Wenn der Sack zu ist, geht nichts mehr rein, dennoc h 
stauen sich die Autos bis auf die Johannisstraße/den  Bispinghof zurück. Die Autos können im Parkhaus Aegid ii- 
markt abgestellt werden. Es werden sonst Busse behind ert, Fahrradfahrer/Fußgänger durch überholende Fahr - 
zeuge gefährdet, die Luft verpestet. 
Abgegeben 
als: Stadtbezirk Münster-Mitte 
 
Bewertung 
  
Internet-
abstimmung 37 Ja-Stimmen 8 Nein-Stimmen 29 Differenz Ja - Nein 
 
Schriftliche 
Umfrage 180 Ja-Stimmen 41 Nein-Stimmen 139 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
   
Stadtbezirks-
veranstaltung 10 Ja-Stimmen 4 Nein-Stimmen 6 Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
  
Beschlusstext: Die Verwaltung wird gebeten, in einer Vorlage Maßnahm en und Entscheidungsvorschläge zur Ordnung des Park-
verkehrs darzustellen. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter  
Umsetzungszeit- 
punkt: 
Zur Zeit 
nicht absehbar 
Bericht durch die Verwaltung: 
Ziel dieses Vorschlags ist die Verbesserung der Verkehrssituation an Marktagen (mittwochs und freitags) auf der Pferdegasse als 
Zufahrt zum Domplatz. 
Im Vergleich zum 1. Rechenschaftsbericht hat sich im Lauf des Jahres 2012 eine grundlegend neue Situation ergeben. Im Zuge des 
Neubaus des Landesmuseums erfolgt ein Umbau bzw. eine Neugestaltung des öffentlichen Verkehrsraums im betroffenen Straßen- 
abschnitt Johannisstraße/Pferdegasse. Der Hauptausschuss hat dieser Neuplanung am 21.03.2012 zugestimmt (Vorlage 
V/0122/2012). Auf der Basis des damit verbundenen Baubeschlusses (Vorlage V/0439/2012) kommt es in 2013 zu umfangreichen 
Bauarbeiten, die u.a. eine Vollsperrung der Pferdegasse erforderlich machen. Damit verbunden sind der Wegfall des Parkplatzes 
der Westfalenfleiß GmbH sowie umfangreiche Verkehrsumleitungen. Die Sperrung dauert voraussichtlich ein Jahr und bietet damit 
die Chance, die Auswirkungen auf den Domplatz, private Zufahrtsrechte, den Wochenmarkt, die Situation des Bewohnerparkens 
sowie das Parkplatzangebot für Menschen mit Schwerbehinderungen zu analysieren.  
Auf der Basis der in 2013 gewonnenen Erkenntnisse ist beabsichtigt, die verkehrsfunktionale Bedeutung der angesprochenen Stra- 
ßenzüge einschließlich des Parkplatzes neu zu bewerten und Empfehlungen für die Politik zu erarbeiten.

260  Vorschlag Nr. 2. Rechenschaftsbericht  Bürgerhaushalt 2011 
Vorschlag 
Titel: Rad und Bus statt Auto fördern! 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Statt Parkhäuser hochzuziehen, besser öffentlichen Nahverkehr und Radverkehr fördern.  
Straßenführung für Radfahrer verbessern. Durch zunehmend autofreie Innenstadt Lebensqualität erhöhen. 
Erläuterung: Die Straßenführung darf nicht zunehmend auf Kosten de r Radfahrer zugunsten des Autoverkehrs modifiziert w er- 
den.  
Beispiel: 
Wenn man mit Rad aus der Arztkarrengasse kommt und nach rechts Richtung Promenade möchte, muss man 
aufgrund der "Einbahnstraße" etwa 100 Meter schieben  oder einen großen Umweg fahren. Wieso kann der Ab-
schnitt nicht für Radfahrer in beide Richtungen freigegeben und stattdessen für Autos gesperrt werden?  
Insgesamt wäre eine nahezu autofreie Innenstadt zu begrüßen. Da Faulheit schwer zu überwinden ist, mus s den 
Autofahrern hier mehr auf die Füße getreten werden -  Parkhauspreise hoch, Busfahrpreise deutlich runter!  Und 
bitte endlich mehr kostenlose Fahrradständer! Insbe sondere in Bahnhofsnähe. Das ist langfristig ohnehin  unum- 
gänglich. 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
  
Internet-
abstimmung 56 Ja-Stimmen 13 Nein-Stimmen 43 Differenz Ja - Nein 
 
Schriftliche 
Umfrage 185 Ja-Stimmen 56 Nein-Stimmen 129 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: Der Vorschlag fließt in die Überlegungen zur Aufstell ung des Verkehrsentwicklungsplans 2025 und des Nahve r- 
kehrsplans ein. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
2013 / 2014 
Bericht durch die Verwaltung 
 
Der Sachstand des 1. Rechenschaftsberichtes ist weiterhin aktuell: 
Am 21.09.2011 wurde durch den Rat der Stadt Münster d ie Aufstellung des 3. Nahverkehrsplanes (NVP) für die  Stadt Münster be- 
schlossen. Die Bearbeitungszeit erstreckt sich voraussichtlich bis Mitte 2013. 
Schwerpunkte des dritten Nahverkehrsplanes der Stadt Münster werden sein: 
- Die Entwicklung von Strategien im ÖPNV zur Verbesserun g des Modal-Splits zu Gunsten des Umweltverbundes. 
- Die Überprüfung des bestehenden Liniennetzes und daraus abgeleitet die Erarbeitung eines zukunftsfähi gen, den Ansprüchen 
der Kunden genügenden Linienetzes. 
- Die Festlegung eines Stadt-Umland-Konzeptes zur Verb esserung/Optimierung und Koordinierung mit den Stadtb uslinien der 
nach Münster einbrechenden Regionalbuslinien in Abstimmung mit den vier benachbarten Münsterlandkreisen. 
- Die Festlegung von Qualitätsstandards im Stadt-Uml and-Verkehr mit den benachbarten Aufgabenträgern. 
- Innovative Maßnahmen im Tarif zur Steigerung der F ahrgastnachfrage (E-Ticketing, Pluscard, etc.) 
Die inhaltlichen Aussagen des 3. Nahverkehrsplanes d er Stadt Münster sollen somit die Grundlagen für ein en zukunftsfähigen 
ÖPNV in Münster definieren. Der 3. Nahverkehrsplan wi rd damit ein in sich geschlossener Fachplan innerha lb der Gesamtverkehrs- 
planung der Stadt Münster sein. 
Unabhängig von der Erstellung des Nahverkehrsplanes werden im Rahmen der Revision der Radverkehrsanlage n zunehmend 
Radverkehrsanlagen identifiziert, die in ihrer Dime nsionierung nicht den Anforderungen des vorhandenen  Radverkehrsaufkommens 
entsprechen. Erforderliche Maßnahmen werden in eine m Radwegeausbauprogramm zusammengefasst und den pol itischen Gre- 
mien regelmäßig zur Entscheidung vorgelegt.

Bürgerhaushalt 2011  2. Rechenschaftsbericht  Vorschlag Nr.  264  
Vorschlag 
Titel: Umgestaltung des Bremer Platzes 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Der Bremer Platz am Bahnhof wird hauptsächlich als Ort  zum Drogenkonsum genutzt. Da man dies offensichtli ch 
nicht verhindern kann, sollte man das Areal derart u mgestalten, dass sich daraus ergebenden Gefahren fü r Müns- 
teraner Bürger in Grenzen halten. 
Erläuterung: Wie in vielen anderen Städten auch, wird der Grünber eich in Bahnhofsnähe, der Bremer Platz, hauptsächlich  zum 
Drogenkonsum genutzt. Deshalb sollte man den Platz auch dementsprechend umgestalten. Ein Kinderspielpla tz 
ist dort zum Beispiel total fehl am Platz. Der Platz s ollte besser zu überschauen sein und mit entspreche nder Be- 
leuchtung und einer häufigeren Präsenz von Ordnungsk räften oder Notrufsäulen sollte man versuchen den M üns- 
teraner und Besucher mehr Sicherheit zu geben, wenn s ie den Platz Richtung Hafen oder Wolbeckerstraße üb er- 
queren. 
Abgegeben 
als: Stadtbezirk Münster-Mitte 
 
Bewertung 
 
Internet-
abstimmung 24 Ja-Stimmen 13 Nein-Stimmen 11 Differenz Ja - Nein 
  
Schriftliche 
Umfrage 191 Ja-Stimmen 46 Nein-Stimmen 145 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
   
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: 
Bezüglich der künftigen Nutzung des Kinderspielplatze s Bremer Platz ist die Entscheidung der politischen Gr e- 
mien (Vorlage V/0289/2011) abzuwarten. Die weiteren As pekte des Vorschlags sind in das Verfahren „Sanierun g 
Hauptbahnhof“ einfließen zu lassen. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
Zu 1: erledigt 
Zu 2: 2015 
 
Bericht durch die Verwaltung: 
1. Kinderspielplatz Bremer Platz Der Rat hat mit der Vorlage V/0289/2011 den Rückbau des Kinderspielplatze s am Bremer Platz 
beschlossen http://www.stadt muenster.de/sessionnet /sessionnetbi/to0040.php?__ksinr=7803). Die Verwaltu ng hat bereits den 
Rückbau durchgeführt, die Spielgeräte sind abgebaut  und die Sandflächen in Rasenflächen umgewandelt. Di e somit freigewordene 
Spielplatzfläche ist Bestandteil der angrenzenden Parkanlage geworden.  
2. Umgestaltung des Bremer Platzes Der Rat hatte in seiner Sitzung vom 06.04.2011 im Zusammenhang mit d er Beratung der Vor- 
lagen 159/2011 und 159/2011/1. Erg. zum Thema „Umbau  und Modernisierung Hauptbahnhof Münster“ (http://w ww.stadt-
muenster.de/ratsinfo/00001/vo_2004033080.htm) die V erwaltung beauftragt, das „unmittelbar an die Ostse ite des Bahnhofareals 
angrenzende Gebiet zwischen Schillerstraße, Soester St raße und Hamburger Straße in die Gesamtplanung mit e inzubeziehen und 
weiterzuentwickeln“ (Ziffer 5.4 des Ratsbeschlusses ). Dieser Ratsauftrag steht in engem Zusammenhang m it der Modernisierung 
der Ostseite des Hauptbahnhofes einschließlich der Vorplatzflächen bis zur Bremer Straße. Mit konkreten Überlegungen zur Um- 
gestaltung des Bremer Platzes kann erst dann begonnen  werden, wenn die Nutzung der an den Planungsbereic h angrenzenden 
Grundstücke feststeht. Die Verwaltung bemüht sich de shalb in einem ersten Schritt, insbesondere mit der Bahn als Grundstücksei- 
gentümer einer großen angrenzenden Fläche, die künf tige Bebauung zu klären. Wenn diese Frage geklärt is t, kann mit der städte- 
bauliche Revision des Bremer Platzes unter Einbettung  in die Gesamtplanungen für die Ostseite des Bahnho fs begonnen werden. 
An dem vom Rat beschlossenen Zieljahr 2015 wird weiter festgehalten.

283  Vorschlag Nr. 2. Rechenschaftsbericht  Bürgerhaushalt 2011 
Vorschlag 
Titel: Doppelseitig drucken für Umwelt, Uni und Kasse! 
Kurzbeschrei- 
bung: 
An Kopiergeräten in allen öffentlichen Einrichtungen s ollten Kopien für den internen Gebrauch nur noch be idseitig 
bedruckt werden!  Vorteile: Ein Einsparpotential von m ehreren Dutzend Tonnen Papier pro Jahr und Kosten! E in- 
sparung von CO2-Emissionen und Kosten. 
Erläuterung: Kostenersparnisse bis zu 50 % sind möglich. (Beispiel: Alleine der jährliche Verbrauch der Stadtverwaltung beläuft 
sich auf etwa 160 Tonnen Papier je Jahr, ohne Schulen, Universität [Uni] und so weiter). 
Rechnen wir mit einer Reduktion von nur 30 % an bed rucktem Papier in der Stadtverwaltung, könnten hier a llein 
53 Tonnen Papier eingespart werden. Berechnen wir 3 Euro pro 500 Standard-Blatt á 2,5 Kilogramm (1Blatt = 5  
Gramm), so beläuft sich der eingesparte Betrag auf über 60.000 € je Jahr. 
Das eingesparte Geld soll in einem Fonds für Umwelt projekte oder Umwelt-Werbung an der Uni-Münster rei n- 
vestiert werden, um zum Mitmachen zu bewegen. Als Anr eiz und zur Unterstützung unserer Studenten soll sic h 
doppelseitiges Kopieren auch finanziell für sie lohn en. Doppelseitig bedruckte Seiten sollten 25% günsti ger ange- 
boten werden. Das Potential zum Umweltschutz ist an der Uni noch größer als in der Stadt-Verwaltung. Nebe n 
den enormen Mengen an Papier und Rohstoffen werden nicht zuletzt Energiekosten an den Kopiergeräten selb st 
gespart. 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
 
Internet-
abstimmung 40 Ja-Stimmen 5 Nein-Stimmen 35 Differenz Ja - Nein 
  
Schriftliche 
Umfrage 239 Ja-Stimmen 17 Nein-Stimmen 222 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: Die Verwaltung wird die Möglichkeiten, doppelseitig zu drucken und zu kopieren, im Sinne eines Ressource n 
schonenden Handelns weiter ausbauen. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
2012 
Bericht durch die Verwaltung: 
Die Verwaltung wird die Möglichkeiten, doppelseitig  zu drucken und zu kopieren, bis Ende dieses Jahres dadurch ausschöpfen, 
dass alle zum Kopieren und Drucken verwendeten Gerä te standardmäßig auf doppelseitiges Drucken eingest ellt werden. Mit dieser 
Voreinstellung in allen Drucker- und Kopiersystemen, die bei der Stadtverwaltung genutzt werden,  ist ab 2013 gewährleistet, dass 
grundsätzlich doppelseitig kopiert und gedruckt wird. 
Durch eine manuell vorzunehmende Veränderung ist es Mitarbeiter/in bei Bedarf (z.B. bei Urkunden) möglich, einseitig zu drucken.

Bürgerhaushalt 2011  2. Rechenschaftsbericht  Vorschlag Nr.  285  
Vorschlag 
Titel: Kein Parkplatz auf dem Domplatz! 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Münsters schönster Parkplatz, der Domplatz, sollte d en Bürgern als Platz zum Verweilen zurück gegeben wer den. 
Das Aegidi-Parkhaus ist eigentlich nur an den Samstage n im Dezember ausgebucht, und die 200 Meter Fußweg 
zum Domplatz sind für jeden zumutbar. 
Erläuterung: Der geografische Mittelpunkt der Stadt Münster ist l eider, abgesehen von den Markttagen, ein Platz, der fast aus- 
schließlich den Autos vorbehalten ist. Ein verschenkt er Platz! An Samstagen stören besonders die vielen A utos in 
der Warteschlange zum Parkplatz und der Suchverkehr bis zur Bezirksregierung. Ich wünsche mir einen Domplatz 
als lebendigen Platz mit Sitzgelegenheiten, ähnlich wie in Freiburg. Es geht mir nicht um eine autofreie Innenstadt, 
sondern um einen autofreien (Ausnahme Lieferfahrzeug e) Mittelpunkt der City. Münster fehlen Plätze, und  ein 
autofreier Domplatz würde mehr Lebensqualität für uns bedeuten.  
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
  
Internet-
abstimmung 58 Ja-Stimmen 10 Nein-Stimmen 48 Differenz Ja - Nein 
 
Schriftliche 
Umfrage 200 Ja-Stimmen 55 Nein-Stimmen 145 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
  
Beschlusstext: Die Verwaltung wird gebeten, in einer Vorlage Maßnahm en und Entscheidungsvorschläge zur Ordnung des Park-
verkehrs darzustellen. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
Zur Zeit  
nicht absehbar 
Bericht durch die Verwaltung: 
Ziel dieses Vorschlags ist die Verringerung des Parkverkehrs auf dem Domplatz. 
Im Vergleich zum 1. Rechenschaftsbericht hat sich im Lauf des Jahres 2012 eine grundlegend neue Situation ergeben. Im Zuge des 
Neubaus des Landesmuseums erfolgt ein Umbau bzw. eine Neugestaltung des öffentlichen Verkehrsraums im betroffenen Straßen- 
abschnitt Johannisstraße/Pferdegasse. Der Hauptausschuss hat dieser Neuplanung am 21.03.2012 zugestimmt (Vorlage 
V/0122/2012). Auf der Basis des damit verbundenen Baubeschlusses (Vorlage V/0439/2012) kommt es in 2013 zu umfangreichen 
Bauarbeiten, die u.A. eine Vollsperrung der Pferdegasse erforderlich machen. Damit verbunden sind der Wegfall des Parkplatzes 
der Westfalenfleiß GmbH sowie umfangreiche Verkehrsumleitungen. Die Sperrung dauert voraussichtlich ein Jahr und bietet damit 
die Chance, die Auswirkungen auf den Domplatz, private Zufahrtsrechte, den Wochenmarkt, die Situation des Bewohnerparkens 
sowie das Parkplatzangebot für Menschen mit Schwerbehinderungen zu analysieren.  
Auf der Basis der in 2013 gewonnenen Erkenntnisse ist beabsichtigt, die verkehrsfunktionale Bedeutung der angesprochenen Stra- 
ßenzüge einschließlich des Parkplatzes neu zu bewerten und Empfehlungen für die Politik zu erarbeiten.

325  Vorschlag Nr. 2. Rechenschaftsbericht  Bürgerhaushalt 2011 
Vorschlag 
Titel: Neubau der 08-Halle 
Kurzbeschrei- 
bung: Neubau der 08-Halle 
Erläuterung: Die Bedarfsanalyse hat ergeben, dass die eingestürz te 08-Halle täglich (Mo-Fr) ab 08:00 Uhr morgens mi t Schul- 
sport belegt war und ab 17:00 Uhr mit Vereinssport.  Die Halle wird dringend im Ostviertel wieder benöt igt. Derzeit 
müssen Kinder, die Vereinssport betreiben, u.a. bis z um Coesfelder Kreuz oder nach Hiltrup fahren. Dies i st kein 
Zustand und kann den Kindern per Fahrrad nicht zugem utet werden. Auch kann es den Eltern nicht zugemutet 
werden, hierfür noch weitere Wege in Kauf zu nehmen . Leider sind angebotene Hallen als Ausweichmöglichk eit 
nicht für alle Sportarten geeignet. Hier besteht dri ngender Handlungsbedarf. Zur Zeit ist es abends ja noch hell 
draußen, aber was ist ab Herbst? Wollen Sie die Kind er im Dunkeln um 18:00 oder 19:00 Uhr mit dem Fahrr ad 
fahren lassen? Ich möchte hierfür keine Verantwortung übernehmen für einen Traditionsverein, der im Her zen von 
Münster-Ost liegt. 
Abgegeben 
als: Stadtbezirk Münster-Mitte 
 
Bewertung 
  
Internet-
abstimmung 110 Ja-Stimmen 31 Nein-Stimmen 79 Differenz Ja - Nein  
  
Schriftliche 
Umfrage 170 Ja-Stimmen 12 Nein-Stimmen 158 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
    
Stadtbezirks-
veranstaltung 12 Ja-Stimmen 1 Nein-Stimmen 11 Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: Es wird zur Kenntnis genommen, dass die Verwaltung de n Vorschlag im Rahmen der Aufstellung des Haushalts-
plan-entwurfs 2012 aufgegriffen hat. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht  Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
  Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
2013 
Bericht durch die Verwaltung: 
Wie bereits mit dem 1. Rechenschaftsbericht dargelegt, hat der Rat der Stadt Münster in seiner Sitzung am 14.12.2011 
mit den Vorlagen V/0831/2011 und V/0729/2011/1 die Errichtung einer Zweifachsporthalle ohne Tribüne mit  Verbin- 
dungskörper zur bestehenden Dreifachsporthalle am S tandort der ehemaligen 08 Sporthalle zugestimmt 
(http://www.stadt-muenster.de/ratsinfo/00001/pdf/00314667.pdf ). . 
Auf der Grundlage des Beschlusses des Hauptausschusse s vom 09.05.2012 wurde ein Wettbewerb durchgeführt. Das Bewertungs- 
gremium entschied am 16.08.2012 mehrheitlich, den En twurf des Architektenbüros Hartig Wömpner aus Münste r für die weitere 
Bearbeitung zu verwenden. Mit der Vorlage V/0755/2012 entscheidet der Hauptausschuss in seiner Sitzung am 12.12.2012 über die 
Zustimmung zum Wettbewerbsergebnis und zur Beauftragung der Architektenleistungen. 
Sobald dieser Beschluss vorliegt,  kann der Architekt enauftrag erteilt und mit der Entwurfsplanung begon nen werden. Anschließend 
erfolgen die Genehmigungsplanung für den Bauantrag u nd die Ausführungsplanung,  Im weiteren Verlauf habe n die zuständigen 
politischen Gremien noch verschiedene Beschlüsse zu fassen (u. a. Zustimmung zur Entwurfsplanung, Baubesc hluss). Möglichkei- 
ten für Kostenreduzierungen (Ziel: 20 %), wie es die „nachhaltige kommunale Haushaltspolitik“ fordert, werden dazu vorgelegt. 
 Im Herbst 2013  kann mit dem Bau der neuen Zweifachsporthalle begonnen werden.

Bürgerhaushalt 2011  2. Rechenschaftsbericht  Vorschlag Nr.  327  
Vorschlag 
Titel: Keine pauschalen Kürzungen 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Wenn man sparen will (was wir wohl müssen), dann bi tte in Form einer Aufgabenkritik und nicht mit pausc halen 
(prozentualen) Kürzungen bei allen Ausgaben. 
Erläuterung: Lieber etwas nicht machen und dafür anderes gut als  alles ein bisschen schlechter. Ich stelle mir vor Volkswagen 
(VW) würde in alle produzierten Fahrzeuge im Umfang von 1,75 Prozent weniger Teile einbauen (Säule 3 der  
Haushaltskonsolidierung). VW sagt stattdessen: Die Produktion des Lupo lohnt nicht und wird eingestellt. 
 
Beispiel: Warum wird mindestens von allen diesen Stel len (alles mit kommunalem Geld) Musikunterricht ang ebo- 
ten: städtische Musikschule, VHS, vier e.V.-Schulen, Jugendamt? 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
 
Internet-
abstimmung 25 Ja-Stimmen 8 Nein-Stimmen 17 Differenz Ja - Nein 
  
Schriftliche 
Umfrage 227 Ja-Stimmen 13 Nein-Stimmen 214 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: Dem Vorschlag kann in der Weise gefolgt werden, dass  bei zukünftigen Haushaltskonsolidierungen die Aufg aben- 
kritik vorrangig vor pauschalen Kürzungen einzusetzen ist. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
laufend 
Bericht durch die Verwaltung: 
Dieser Zwischenbericht knüpft an die Berichterstattung im 1. Rechenschaftsbericht von Januar 2012 an. 
Bei der Erarbeitung des Handlungsprogramms 2012 bis 2 017 für eine nachhaltige kommunale Haushaltspolitik  (Vorlage Nr. 
V/0702/2012 Nachhaltige kommunale Haushaltspolitik –  Handlungsprogramm 2012 bis 2017 – Teil 2 – vom 14. 09.2012) war die 
Verwaltung bemüht, das Aufgabenspektrum der städtischen Dienstleistungen im Sinne einer Aufgabenkritik hinsichtlich der Pflichtig- 
keit und Freiwilligkeit zu priorisieren. Dieser Ansatz wird zukünftig noch deutlicheren Einfluss auf die laufende Weiterentwicklung des 
Handlungsprogramms zur dauerhaften Konsolidierung de r städtischen Finanzen haben. Allerdings konnte auch  im Handlungspro- 
gramm angesichts der dramatischen Haushaltslage (De fizit gemäß Nachtragshaushalt 2012 rund 52 Mio. €) nicht vollständig auf 
Kürzungsmaßnahmen (z. B. Kürzungen von Zuschüssen an Dritte) verzichtet werden.

337  Vorschlag Nr. 2. Rechenschaftsbericht  Bürgerhaushalt 2011 
Vorschlag 
Titel: Einrichtung eines Bauinvestitionscontrollings 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Öffentliche Bauprojekte werden häufig teurer als urs prünglich geplant. Eine regelmäßige Prüfung der Proje kte 
während der Planungs- und Bauphase (Bauinvestitionscontrolling) kann hier Abhilfe schaffen. 
Erläuterung:  
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
 
Internet-
abstimmung 23 Ja-Stimmen 5 Nein-Stimmen 18 Differenz Ja - Nein 
  
Schriftliche 
Umfrage 250 Ja-Stimmen 6 Nein-Stimmen 244 Differenz Ja - Nein  
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: 
Wesentliche Teile eines Bauinvestitionscontrollings werden bei der Stadt Münster bereits angewendet. Gle ichwohl 
wird die Verwaltung beauftragt, unter Einbindung des  Amtes für Wirtschaftlichkeitsprüfung und Revision i m Sinne 
einer effektiveren Kostensteuerung bis zum Jahresen de 2012 weitere Verbesserungsmöglichkeiten beim Bau in- 
vestitionscontrolling zu prüfen. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
laufend 
Bericht durch die Verwaltung: 
 
Wie bereits im 1. Rechenschaftsbericht zu diesem Vor schlag ausführlich dargestellt nimmt die Stadt Münst er bereits heute wesentli- 
che Elemente eines Bauinvestitionscontrollings wahr. In den vergangenen Monaten wurde darüber hinaus nac h weiteren Verbesse- 
rungsmöglichkeiten bei der aktuellen Ausgestaltung des Bauinvestitionscontrollings gesucht. Hierbei wu rde u. a. das Amt für Wirt- 
schaftlichkeitsprüfung und Revision eingebunden.  
Ergebnis ist: Die heute bereits vorhandenen Elemente eines Bauinvestitionscontrollings werden in den betr offenen Ämtern und 
Einrichtungen ergänzt durch ein jeweils individuelle s Projektcontrolling. Zusammen betrachtet kann heute  grundsätzlich von einer 
effektiven und effizienten Bauplanung und –ausführun g im Hoch- und Tiefbau ausgegangen werden. Ad hoc u msetzbare Verbesse- 
rungsmaßnahmen konnten insofern nicht identifiziert  werden. Die Verwaltung wird dieses Instrument denn och kontinuierlich weiter- 
entwickeln. Im Fokus steht zurzeit die erste Phase j eder Investitionen, in der der qualitative und quan titative Bedarf festgestellt wird. 
Untersuchungen habe gezeigt (siehe KGSt-Bericht 3/2008), dass in dieser Phase der größte Einfluss auf die spätere Kostenentwick- 
lung gegeben ist.  
So beabsichtigt die Verwaltung im Rahmen der Umsetzun g des Handlungsprogramms (Nachhaltige kommunale Hau shaltspolitik – 
Handlungsprogramm 2012 bis 2017; Ratsvorlage V/0505/ 2012 vom 08.06.2012; Beschlussziffer 7.2) bei Invest itionsmaßnahmen 
durch Standardabsenkungen zur Verringerung des Inves titionsvolumens zu kommen mit dem Ziel, bis zu 20 %  der Kosten gegen- 
über einer „Normalvariante“ einzusparen. 
Dazu werden alle Standards und Richtlinien, die Grun dlage für die Entwicklung und Durchführung von Inves titionsmaßnahmen sind, 
den jeweiligen Fachausschüssen des Rates und dem Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften vorgelegt.

Bürgerhaushalt 2011  2. Rechenschaftsbericht  Vorschlag Nr.  339  
Vorschlag 
Titel: Bußgeld für das Verteilen von Werbezetteln 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Die Werbezettel, die an Fahrrädern und Autos angebra cht werden, tragen zur Vermüllung des Stadtgebiets b ei. 
Deshalb sollte das Verteilen solcher Werbezettel mi t einem Bußgeld (gegen die werbenden Firmen) belegt wer- 
den. 
Erläuterung: Andere Städte wie zum Beispiel Köln haben einen umfan greicheren Bußgeldkatalog als Münster und konnten 
dadurch die Vermüllung im Stadtgebiet verringern. 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
  
Internet-
abstimmung 79 Ja-Stimmen 12 Nein-Stimmen 67 Differenz Ja - Nein 
 
Schriftliche 
Umfrage 212 Ja-Stimmen 45 Nein-Stimmen 167 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: 
Der Vorschlag ist bereits umgesetzt. Gleichzeitig wi rd die Verwaltung beauftragt, im ersten Halbjahr 201 2 auf den 
städtischen Internetseiten einen tabellarischen „Bußgeldkatalog“ entsprechend der Kölner Straßenordnung einzu- 
stellen, um für unerwünschte Werbemaßnahmen im öffentlichen Raum zu sensibilisieren. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
Vorschlag 
umgesetzt 
Bericht durch die Verwaltung: 
Der Bußgeldkatalog der Stadt Köln kann für Münster ni cht 1:1 übernommen werden, da die Organisation inne rhalb der Stadtverwal- 
tungen nicht identisch sind und auch nicht alle Han dlungsweisen, die in Köln mit einem Bußgeld belegt we rden, auch in Münster 
eine Ordnungswidrigkeit auslösen. 
Unter Berücksichtigung der Münsteraner Spezifika ha t das Ordnungsamt zwischenzeitlich im Intenet auf d ie unerwünschten Wer- 
bemaßnahmen im öffentlichen Raum und die Höhe der G eldbußen hingewiesen. 
www.muenster.de/stadt/ordnungsamt/sicherheit_ordnung.html

340  Vorschlag Nr. 2. Rechenschaftsbericht  Bürgerhaushalt 2011 
Vorschlag 
Titel: Heizungen in Schulräumen bedarfsgerecht regeln 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Die Heizungen in den Klassenräumen der (Grund-)Schule n sollten individuell geregelt werden können. Im Wi nter 
stellt sich häufig das Problem, dass die Klassenräume zu warm sind. 
Erläuterung: Deshalb sollte es bedienungssichere Regulatoren geb en, die auch von den Schülerinnen und Schülern bedie nt 
werden können. 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
 
Internet-
abstimmung 40 Ja-Stimmen 5 Nein-Stimmen 35 Differenz Ja - Nein 
  
Schriftliche 
Umfrage 267 Ja-Stimmen 7 Nein-Stimmen 260 Differenz Ja - Nein  
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: 
Der Vorschlag wird dahingehend aufgegriffen, dass zu  den beiden im Ist-Zustand bestehenden Regelungsmög - 
lichkeiten für die Raumtemperatur eine weitere Varia nte als Optimierungsvariante getestet und bei posit ivem Er- 
gebnis für die Zukunft eingesetzt wird. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
2013 
Bericht durch die Verwaltung: 
 
Im Vorfeld zur Heizperiode 2012/2013 sind zwischenze itlich in 15 Schulen Optimierungen in der Form erfol gt, dass auch für die 
Gebäudenutzer (z.B. Lehrer) eine individuelle Eingri ffsmöglichkeit zur Anpassung der Raumtemperaturen g eschaffen worden ist. 
Aussagen darüber, ob diese abstimmungsgemäß zunächst  versuchsweise eingebaute neue Regelungsvariante fl ächendeckend 
sinnvoll ist, können frühestens nach Abschluss einer kompletten Heizperiode im Sommer 2013 erfolgen.

Bürgerhaushalt 2011  2. Rechenschaftsbericht  Vorschlag Nr.  347  
Vorschlag 
Titel: Nicht mehr ausgeben als einnehmen 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Der Rat soll analog zur "Schuldenbremse" des Bundes einen verbindlichen Plan beschließen, wie das städti sche 
Defizit (Verwaltungs-und Vermögenshaushalt) ausgeglichen wird, ohne Steuern und Abgaben zu erhöhen! 
Erläuterung:  
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
 
Internet-
abstimmung 42 Ja-Stimmen 12 Nein-Stimmen 30 Differenz Ja - Nein 
  
Schriftliche 
Umfrage 245 Ja-Stimmen 11 Nein-Stimmen 234 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: Die Verwaltung wird beauftragt, die Haushaltspläne d er nächsten Jahre so aufzustellen, dass spätestens im Jahr 
2020 der strukturelle Haushaltsausgleich erreicht wird. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
2020 
Bericht durch die Verwaltung: 
Dieser Zwischenbericht knüpft an die Berichterstattung im 1. Rechenschaftsbericht von Januar 2012 an. 
Die vom Rat der Stadt Münster im Dezember 2009 gefas sten Grundsatzbeschlüsse zur strategischen Haushalt sentwicklung (Vorla- 
ge 743/2009), wie die Vermeidung der Haushaltssiche rung, die Begrenzung des strukturellen Defizits bis  zum Jahr 2014 auf maxi- 
mal 20 Mio. € sowie ein nachhaltig ausgeglichener H aushalt spätestens ab 2020 wurden durch den Rat am 21.06.2012 im Rahmen 
der Vorlage „Nachhaltige kommunale Haushaltspolitik  - Handlungsprogramm 2012 – 2017“ (Vorlage Nr. V/0505 /2012) nochmals 
bekräftigt. Zur Erreichung dieser Zielsetzungen hat  die Verwaltung mit der Vorlage Nr. V/0702/2012 dem R at konkrete Maßnahmen 
zur Haushaltskonsolidierung vorgeschlagen. Mit der weitgehenden Umsetzung dieses Handlungsprogramms kä me die Stadt den 
genannten Zielen ein Stück näher. Die Beschlüsse des Rates zum Handlungsprogramm erfolgen voraussichtlic h in der Ratssitzung 
am 12.12.2012. Gleichwohl ist eine nachhaltige Konsolidierung der städtischen Finanzen eine Daueraufgabe. Insofern ist das zurzeit 
vorliegende Maßnahmenpaket nicht als abschließend zu betrachten.

355  Vorschlag Nr. 2. Rechenschaftsbericht  Bürgerhaushalt 2011 
Vorschlag 
Titel: Dienstreisen minimieren 
Kurzbeschrei- 
bung: 
„Sind wirklich alle Dienstreisen, auch die in den städtischen Unternehmungen, zum Beispiel der Wohn- und  Stadt- 
bau, unbedingt notwendig? Genügen nicht oft Videokonferenzen?“ 
Erläuterung: - 
Abgegeben 
als: gesamtstädtisch 
 
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Internet-
abstimmung +27 Ja-Stimmen -8 Nein-Stimmen +19 Differenz Ja - Nei n 
 
Schriftliche 
Umfrage +228 Ja-Stimmen -19 Nein-Stimmen +209 Differenz Ja - Nein 
Ergebnis der 
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In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
     
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen  Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
x 
Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: 
Die Verwaltung wird beauftragt, im ersten Halbjahr 2 012 eine Analyse und Bewertung des Dienstreisegescheh ens 
durchzuführen. Darüber hinaus erarbeitet die Verwaltung ein Konzept, mit dem Alternativen zu Dienstreisen insbe- 
sondere unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit aufgezeigt werden 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter 
Umsetzungs- 
zeitpunkt: 
laufend 
Bericht durch die Verwaltung: 
Bei der Stadtverwaltung Münster ist das Antrags-/ Gene hmigungsverfahren für Dienstreisen über die Allgemei ne Geschäftsanwei- 
sung, konkrete Hinweise in Rundschreiben und verbin dlich zur Verwendung vorgeschriebene Vordrucke gerege lt.Die Rechnungser- 
gebnisse (gerundet) der zurückliegenden Jahre stellen sich wie folgt dar: 
Sachkonto 540200 – Reisekosten                                                           Sachkonto 540100 – Aus- und Fortbildung*)  
2009                          580.000 €                                                                                      755.000 €  
2010                          540.000 €                                                                                      653.000 € 
2011                          509.000 €                                                                                      700.000 € 
2012                          372.000 €                       (bis Ende 3. Quartal 2012)                     457.000 € 
*) Bei diesem Sachkonto werden Gebühren für Ausbild ungslehrgänge (Nachwuchskräfte), Teilnahmegebühren für Fortbildungen und damit im Zu- 
sammenhang stehende Reisekosten gebucht. Die Reisekosten haben hier nur einen untergeordneten Stellenwert.  
Durch entsprechende organisatorische Maßnahmen – Ein führung eines online-Bestellverfahrens für Bahnfahrka rten – konnten von 
der BahnAG neu eingeführte Bearbeitungsgebühren für d ie Bestellung von Fahrkarten vermieden werden. Über  die Darstellung der 
jahresbezogenen Rechnungsergebnisse hinaus existier t derzeit für die Gesamtverwaltung noch keine einhe itliche Systematik, die 
eine umfassende statistische Auswertung (Grundlage für eine Analyse und Bewertung) von Dienstreisen und Fortbildungsdienstrei- 
sen ermöglichen würde. Das Personal- und Organisatio nsamt hat im ersten Halbjahr 2012 damit begonnen, d ie nach Durchführung 
der Dienstreisen zur Festsetzung der Reisekosten ei ngehenden Anträge ämterbezogen und differenziert nac h (reinen) Dienstreisen 
und Fortbildungsdienstreisen zu erfassen, so dass mittelfristig Aussagen getroffen werden können. 
Zu berücksichtigen ist in diesem Zusammenhang, dass  sich die Genehmigung von Dienstreisen und Fortbild ungsdienstreisen durch 
die Amts-/ Betriebsleitungen bzw. Beigeordneten/ den OB hinsichtlich der Erforderlichkeit zentralen Regel ungen verschließt; maß- 
geblich ist immer die Notwendigkeit der Dienstreise unter fachlichen Aspekten, die nur im Amt bzw. Betrieb beurteilt werden können. 
Zu berücksichtigen ist weiter, dass insbesondere fachspezifische Fortbildungen nur landes- oder bundesweit angeboten werden und 
mit der Teilnahme dann eine Dienstreise erforderlich ist. Grundsätzlich sind die jeweiligen Führungskräfte gefordert, in jedem Einzel- 
fall eine sorgfältige Prüfung der Notwendigkeit und Erforderlichkeit einer Dienstreisegenehmigung vorzunehmen. 
Videokonferenzen – als Alternative zu Dienstreisen – durchzuführen, wurde mit folgendem zusammenfassenden Ergebnis geprüft: 
-     Die Einrichtung einer Videokonferenz-Lösung wäre theoretisch möglich, aber sehr ressourcenaufwändig (Personal, Hard- und 
Software, Räume, Infrastruktur, Finanzen) 
-     Das Thema sollte nach der Sanierung des Stadthauses 1 und der Einführung von VoIP erneut aufgegriffen werden 
-     Vereinzelt auftretende Videokonferenz-Bedarfe könnten zunächst weiterhin über externe Anbieter (wie die Uni Münster) gedeckt werden.

Bürgerhaushalt 2011  2. Rechenschaftsbericht  Vorschlag Nr.  356  
Vorschlag 
Titel: Hundekotbeutel-Spender mit Mülleimern 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Aufstellen von Hundekotbeutel-Spendern mit Mülleimern  im Grünflächenbereich und bei DJK Wacker Mecklen- 
beck für die vielen Hunde und Frau-/Herrchen, die dort gern spazieren gehen. 
Erläuterung: In Münster-West gibt es einen großen Grünbereich, der von Hunden und Herr-/Frauchen intensiv zum Gassigehen 
genutzt wird; auch im angrenzenden Bereich des Sportv ereins DJK Wacker Mecklenbeck sind alle gern gesehen . 
Es gibt einen regelrechten Tourismus aus der Stadt hi erhin. Darunter sind auch sehr viele Tierfreunde, d ie nicht 
mit den passenden Utensilien bewaffnet sind, die Ex kremente ihrer Lieben von Straße und Weg aufnehmen u nd 
umweltgerecht entsorgen zu können. Hier ist zu denk en an spezielle Mülleimer, die separat entsorgt wer den, sie 
haben oben auch Kottüten zum Mitnehmen vorrätig. Die se sollten im Gelände verstreut und in Parkplatznäh e 
aufgestellt werden. 
Abgegeben 
als: Stadtbezirk Münster-West 
 
Bewertung 
  
Internet-
abstimmung 45 Ja-Stimmen 14 Nein-Stimmen 31 Differenz Ja - Nein 
  
Schriftliche 
Umfrage 231 Ja-Stimmen 28 Nein-Stimmen 203 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
   
Stadtbezirks-
veranstaltung 7 Ja-Stimmen 4 Nein-Stimmen 3 Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: Der Vorschlag wird in die weiteren Übe rlegungen des im 1. Quartal 2012 zu erarbeitenden Konzepts einbezogen. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
2013  
Bericht durch die Verwaltung: 
Zwischenzeitlich konnte das Projekt , mit dem an gee igneten Standorten mit dem Aufstellen von Hundekotbeu tel – Spender Erfah- 
rungen gesammelt wurden, abgeschlossen werden. Leid er hat sich die Auswertung des Projekts verzögert, s o dass das in Aussicht 
gestellte Konzept erst im 1. Quartal 2013 den Gremien zur Beratung vorgelegt werden kann.

358  Vorschlag Nr. 2. Rechenschaftsbericht  Bürgerhaushalt 2011 
Vorschlag 
Titel: Größere Abfalleimer im Südpark 
Kurzbeschrei- 
bung: Wenn gegrillt wird, fällt viel Müll an. Siehe die großen Müllbehälter an den Aaseekugeln. 
Erläuterung:  
Abgegeben 
als: Stadtbezirk Münster-Mitte 
 
Bewertung 
 
Internet-
abstimmung 19 Ja-Stimmen 10 Nein-Stimmen 9 Differenz Ja - Nein 
  
Schriftliche 
Umfrage 244 Ja-Stimmen 11 Nein-Stimmen 233 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
    
Stadtbezirks-
veranstaltung 13 Ja-Stimmen 0 Nein-Stimmen 13 Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: 
Die Verwaltung wird beauftragt, auf der Grundlage de r im Rahmen des Aaseekonzepts zu entwickelnden und i n 
2012 zu erprobenden größeren Müllbehälter Überlegun gen anzustellen, ob und inwieweit eine Umrüstung de r 
vorhandenen Müllbehälter im Südpark angezeigt ist. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
2013 
Bericht durch die Verwaltung: 
Am Aasee wurden im Jahr 2012 unterirdische Müllbehälter in den Bereichen eingebaut, die vorrangig zum Grillen im Freien genutzt 
werden. Es bleibt abzuwarten, ob und inwieweit sich diese neuen Müllbehälter auch bei besonders intensiver Inanspruchnahme in 
der Hauptgrillsaison während längerer Schöwetterperioden bewähren.  
Auch wenn erste Erfahrungen mit diesen neuen Müllbehältern aus dem laufenden Jahr durchaus positiv sind, sollen in der Grillsai- 
son 2013 weitere Erkenntnisse gesammelt werden. Darauf aufbauend wird die Verwaltung in 2013 einen Entscheidungsvorschlag 
erarbeiten, ob eine Umrüstung der vorhandenen Müllbehälter im Südpark veranlasst werden soll.

Bürgerhaushalt 2011  2. Rechenschaftsbericht  Vorschlag Nr.  360  
Vorschlag 
Titel: Mehr Bänke durch Spenden 
Kurzbeschrei- 
bung: 
So wie Bäume am Schloss gespendet wurden, könnten durc h eine öffentliche Kampagne auch Spendenbänke 
aufgestellt werden - mit entsprechendem Spendervermerk. 
Erläuterung: Spendenbänke sind sinnvolle und bleibende Geburtstag s- und Jubiläums-Geschenke! Die Stadt sollte die Bür ger 
auffordern zu sagen, wo Bänke noch aufgestellt werden könnten, etwa im Südpark und an manchen Straßen, nicht 
nur in der Innenstadt.  
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
 
Internet-
abstimmung 23 Ja-Stimmen 4 Nein-Stimmen 19 Differenz Ja - Nein 
  
Schriftliche 
Umfrage 249 Ja-Stimmen 13 Nein-Stimmen 229 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: Der Vorschlag ist bereits umgesetzt. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
laufend 
Bericht durch die Verwaltung: 
 
Bezug genommen wird auf die Ausführungen im 1. Rechenschaftsbericht. Zu ergänzen ist, dass durch Sponsoren in  2011 eine 
Sitzbank am Harsewinkelplatz und im Jahr 2012 2 Sitzbänke am Adolph – Kolping – Platz hinzugekommen sind.

366  Vorschlag Nr. 2. Rechenschaftsbericht  Bürgerhaushalt 2011 
Vorschlag 
Titel: Die Stadtbücherei stärken! 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Die Stadtbücherei hat in den vergangenen Sparrunden b ereits erhebliche Beiträge zur Konsolidierung der stä dti- 
schen Finanzen geleistet. Jetzt darf sie nicht noch weiter eingeschränkt sondern muss gestärkt werden! 
Erläuterung: Vom Bilderbuch für Vorschulkinder bis zu Ratgebern fü r Senioren - ein Angebot für alle Bevölkerungsgruppen!  
Fachbücher von A wie  Arbeitssuche bis Z wie Zahngesu ndheit geben Orientierung in nahezu allen Lebenslag en. 
Auch die Kultur kommt nicht zu kurz: Romane, Kunstbände, CDs, Hörbücher und die Onleihe (Ausleihen elektroni- 
scher Bücher). Dazu Veranstaltungen vom Bilderbuchkino  über Lesungen bis hin zur Internetschulung. Die Bi blio- 
theken haben auch eine soziale Funktion als Treffpu nkt, Anlaufstelle, Lernraum im Stadtteil. Sie ermöglic hen den 
Menschen die Teilhabe am sozialen Leben zu noch ers chwinglichen Tarifen. Die personelle und finanziell e Aus- 
stattung der Stadtbücherei ist nicht nur Investition in die Zukunft der Kinder und Jugendlichen, sondern trägt schon 
jetzt in erheblichem Maß zu einem guten Miteinander  in der Stadt bei. Die Stadtbücherei öffnet mit ihre r engagier- 
ten Arbeit den Münsteranern viele Türen – schlagen wir sie nicht durch Sparen am falschen Ende zu! 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
  
Internet-
abstimmung 61 Ja-Stimmen 14 Nein-Stimmen 47 Differenz Ja - Nein 
 
Schriftliche 
Umfrage 217 Ja-Stimmen 13 Nein-Stimmen 204 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: Der Etat der Stadtbücherei wird um 40.7 60 € erhöht. 
 
Rechenschaft  
 
 
Zwischenbericht 
 
Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Um- 
setzungszeit- 
punkt: 
Vorschlag  
umgesetzt 
Bericht durch die Verwaltung: 
Die im ersten Rechenschaftsbericht angekündigten Maßnahmen zur Steigerung der realen und virtuellen  Ausleihzahlen und zur 
technischen Verbesserung des Sercvice konnten zwischenzeitlich umgesetzt werden.  
1. Das Budget für den Kauf von Büchern u. Medien  wurde entgegen den ursprünglichen Planungen um ca. 30.000 € erhöht.  
Die entsprechenden Anschaffungen erfolgen laufend. 
2. Das Budget für Lizenzen von eBooks  wurde um 5000 € erhöht, die entsprechenden Anschaff ungen erfolgen laufend. Auf 
den Erwerb der Genios-Wrtschaftsdatenbank wurde aus wirtschaftlichen Gründen verzichtet (Kosten-Nutzen-Relation). 
3. W-Lan  in den Zweigstellen Coerde, Kinderhaus und Gievenb eck-Auenviertel wurde eingerichtet, in der Hauptsst elle wurde 
das W-Lan erweitert (einmalige Kosten für die Installation: 1.600 €, jährlichen Betriebskosten 1.700 €.) 
4. Mobil-Opac  
 Damit die Büchereikunden auch mittels Smartphone im Bibliothekskatalog recherchieren, ihre Ausleihkonten einsehen 
       Leihfristen verlängern und Bücher vorbestelle n können, wird der Online-Katalog jetzt auch in opt imierter Form für 
 Smartphones  angeboten (lfd. Kosten pro Jahr 700 €).  
5. Bilderbuchtage  
 Im Rahmen der Ausstellung „Münster-Illustration“ fa nden in der Stadtbücherei und den Zweigstellen versc hiedene Kinder-
 veranstaltungen rund um das Bilderbuch statt  bis h in zu einem  Bilderbuchsamstag am 27.10.2012. Die Ko sten hierfür 
 betrugen ca. 1000 €.

Bürgerhaushalt 2011  2. Rechenschaftsbericht  Vorschlag Nr.  369  
Vorschlag 
Titel: Grundwassernutzung für Berieselung von Sportanlagen 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Rasen- und Tennenplätze werden in hohem Maße aus de r Wasserversorgung der Stadtwerke betrieben; außer 
den hohen Wasserkosten, fallen eventuell noch Abwass erkosten an. Einmalige Investitionen (Grundwasserpum - 
pen und so weiter) ersparen wiederkehrende Kosten. 
Erläuterung:  
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
 
Internet-
abstimmung 23 Ja-Stimmen 4 Nein-Stimmen 19 Differenz Ja - Nein 
  
Schriftliche 
Umfrage 232 Ja-Stimmen 16 Nein-Stimmen 216 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: Der Vorschlag wird dahingehend umgesetzt, dass bei j eder anstehenden größeren Sanierung einer zur Zeit a us- 
schließlich mit Stadtwasser betriebenen Sportanlage geprüft wird, ob künftig Brunnenwasser genutzt werden kann. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht   Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Um- 
setzungszeit- 
punkt: 
laufend 
Bericht durch die Verwaltung: 
 
Größere Sanierung von Sportanlagen - bei denen auch d ie Beregnungsanlagen betroffen waren - wurden in 201 2 nicht durchge- 
führt. Erst im Jahr 2013 greift daher der Beschluss für die Sportanlage ESV, die im großen Stil im nächsten  Jahr saniert und moder- 
nisiert wird. Im Zuge dieser Sanierung wird geprüft, ob die neu einzubauende Beregnungsanlage 
 künftig mit Brunnenwasser genutzt 
werden kann. Sollte dies gelingen, sinkt die Quote d er städtischen Sportanlagen, die ausschließlich mit Stadtwasser betrieben wer- 
den, auf unter 33 %.

370  Vorschlag Nr. 2. Rechenschaftsbericht  Bürgerhaushalt 2011 
Vorschlag 
Titel: 1 Klimaschutz-Euro von jedem Fluggast des Flughafens Münster/Osnabrück (FMO) 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Pro Abflug und Ankunft zahlt jeder Fluggast am FMO ein en "Klima-Euro". Ein Flug für 29 Euro verteuert sich somit 
auf 30 Euro. Dieser geringe Zusatzbetrag würde weder  zu einem Flugverzicht noch zu einem Ausweichen auf  
andere Flughäfen führen. 
Erläuterung: Die Stadt Münster ist zu einem Drittel Anteilseigneri n des FMO. Zurzeit zählt der Flughafen Münster/Osna brück 
1,4 Millionen Fluggäste jährlich. Das wären 1,4 Mil lionen Euro für die Förderung des öffentlichen Nahv erkehrs in 
Münster. Perspektive: Sofern auch die anderen FMO-Eig entümer gemäß ihres Anteils (zwei Drittel) zusammen  
zwei Euro von jedem Fluggast erheben, wären damit ö ffentliche Verkehrs-Projekte in der Stadt Osnabrück un d im 
regionalen Bus- und Schienenverkehr finanzierbar.  
Der "FMO-Klima-Euro" ist neu, seit vielen Jahren üblich ist jedoch die Konzessionsabgabe, welche die Stad twerke 
Münster an die Stadt Münster leisten. Somit ist der " Klima-Euro" nur die Fortsetzung der seit langem geübt en 
Praxis. 
Nebeneffekt: Der "Klima-Euro" ist ein werblicher Pluspunkt für den FMO. Er könnte aktiv damit werben: Über diese 
geringe, in der Summe aber beträchtliche individuell e Abgabe werden klimafreundliche Verkehrsprojekte in  der 
Region zum Nutzen aller ihrer Bewohner gefördert. 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
  
Internet-
abstimmung 56 Ja-Stimmen 17 Nein-Stimmen 39 Differenz Ja - Nein 
 
Schriftliche 
Umfrage 137 Ja-Stimmen 116 Nein-Stimmen 21 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: 
Die Verwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit der Ge schäftsführung des Flughafens Münster/Osnabrück Alt er- 
nativen – auf freiwilliger Basis – zur Erhebung eine s Klimaschutz-Euros zu prüfen und den kommunalen Gre mien 
im ersten Halbjahr 2012 hierüber zu berichten. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter 
Umsetzungs- 
zeitpunkt: 
Vorschlag  
umgesetzt 
Bericht durch die Verwaltung: 
 
Die Verwaltung hat den Prüfauftrag in Rückkopplung zu r Geschäftsführung des Flughafens Münster/Osnabrück  erledigt und dem 
dem zuständigen Ausschuss für Finanzen, Beteiligunge n und Liegenschaften zur Sitzung am 21.06.2012 mit folgendem Ergebnis 
berichtet (Vorlage V/0480/2012): 
 
Es wird  kein Ansatz für die Einführung eines Klimaschu tz-Euros gesehen. Denn bereits mit der Einführung der  Luftverkehrssteuer 
zu Januar 2011 ist gemäß der ursprünglichen Idee de s deutschen Gesetzgebers auch eine klimapolitische Funktion beabsichtigt 
gewesen. Die damit verbundene Preiserhöhung hat dazu  geführt, dass alleine drei Strecken vom FMO gestric hen wurden, weil die 
Kunden nicht bereit waren, diese zu akzeptieren. Eine  weitere Preiserhöhung durch einen Klimaschutz Euro – auch auf freiwilliger 
Basis - ist zur Vermeidung einer Verschlechterung der Marktposition des FMO auszuschließen.

Bürgerhaushalt 2011  2. Rechenschaftsbericht  Vorschlag Nr.  387  
Vorschlag 
Titel: Sonnenwärme für Duschwasser 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Das Duschwasser in städtischen Umkleidekabinen soll te - so weit die Voraussetzungen gegeben sind - durc h 
Solaranlagen erwärmt werden. 
Erläuterung:  
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
 
Internet-
abstimmung 33 Ja-Stimmen 4 Nein-Stimmen 29 Differenz Ja - Nein 
  
Schriftliche 
Umfrage 236 Ja-Stimmen 12 Nein-Stimmen 224 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: 
Die Verwaltung wird beauftragt, im Einzelfall auf der Grundlage von Wirtschaftlichkeitsberechnungen zu prüfen, wo 
weitere Solaranlagen auf städtischen Sportstätten ein gesetzt werden können. Die Solaranlagen sind aus den  
vorhandenen Budgets zu finanzieren. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Um- 
setzungszeit- 
punkt: 
laufend 
Bericht durch die Verwaltung: 
 
An städtischen Liegenschaften findet die Solarenergie nutzung immer Berücksichtigung. Bei vielen Standorten  ist die Nutzung von 
Solarwärme auch schon umgesetzt, soweit sich eine wi rtschaftliche Nutzung darstellt. Solare Brauchwassere rwärmung wird auch 
am Bauhof und einigen Turnhallen sowie zur Beheizung von Freibädern eingesetzt. Eine gemeinsam mit den Sta dtwerken in 2011 
errichtete Pilotanlage versorgt über Solarkollektoren in Verbindung mit einer neuartigen Zellolith Wärmepumpe eine Kita mit Wärme. 
Darüber hinaus wurde an der Kita Holtrode in Wolbeck eine Solaranlage gebaut.

405  Vorschlag Nr. 2. Rechenschaftsbericht  Bürgerhaushalt 2011 
Vorschlag 
Titel: Die Zukunft der Musikschule sichern 
Kurzbeschrei- 
bung: 
An der Westfälischen Schule für Musik wurde die Anzah l der angestellten Lehrkräfte um 25 Prozent gekürzt.  Nur 
mit mehr hauptamtlichen Lehrkräften kann auch in Zu kunft jedem Kind in Münster ein Grundstock an musika li- 
scher Bildung ermöglicht werden. 
Erläuterung: Die Westfälische Schule für Musik leistet viel auf d em Gebiet der Breitenförderung (Jedem Kind seine Stim me, 
JEKISS) und bei der Begabtenförderung (Wettbewerbserfolg e, Jugendakademie). Das passt zu Münster als Bil- 
dungsstadt. Dazu passt nicht, dass im Zuge der Haus haltskonsolidierung bereits über 25 Prozent der haup tamtli- 
chen Lehrkräfte (von 50 auf 34) verloren gingen und  nur partiell durch freie Mitarbeiter ersetzt sind.  Problematisch 
ist zudem, dass im Ruhrgebiet hauptamtliche Stellen für Musikpädagogen angeboten werden. Gerade die qua lifi- 
zierten freien Mitarbeiter werden dadurch zunehmend  von Münster weggelockt. Besonders im Bereich elemen tare 
Musikerziehung ist aber ein nachhaltiges und qualit ätsorientiertes Arbeiten dadurch sehr gefährdet. Die se ver- 
hängnisvolle Tendenz kann nur mit zusätzlichen Stell en, insbesondere für die Basisausbildung gestoppt w erden, 
damit wirklich jedes Kind in Münster eine Chance hat , eine elementare musikalische Bildung vermittelt zu  bekom- 
men. 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
  
Internet-
abstimmung 55 Ja-Stimmen 15 Nein-Stimmen 40 Differenz Ja - Nein 
 
Schriftliche 
Umfrage 157 Ja-Stimmen 30 Nein-Stimmen 127 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: Die Verwaltung wird beauftragt, unter Beachtung der vom Rat beschlossenen finanziellen Eckpunkte für die  Mu- 
sikschule bis Ende des 1. Quartals 2012 ein Personalentwicklungskonzept zu erarbeiten. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
umgesetzt 
Bericht durch die Verwaltung: 
1. Ziel des Bürgervorschlages  
Mit dem Bürgervorschlag „Die Zukunft der Musikschule sichern“, wurde die Verwaltung beauftragt, für die Westfälische Schule für 
Musik – unter Beachtung der vom Rat beschlossenen finanziellen Eckpunkte – ein Personalentwicklungskonzept zu erarbeiten. Es 
soll ein planvoller und qualitätssichernder Personaleinsatz gewährleistet werden. Ursprünglich verfolgte der Bürgervorschlag das 
Ziel, die Qualität der Musikschule mittels der Einrichtung zusätzlicher Stellen zu sichern. Wunsch war insbesondere, die elementare 
Musikerziehung zu unterstützen. So sollte die Möglichkeit der elementaren musikalischen Bildung jedem Kind in Münster erhalten 
bleiben. Der in modifizierter Form aufgegriffene Vorschlag wurde dann unter den Aspekt des Einsatzes und der Bindung leistungs- 
starker Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestellt. Diese Modifizierung war und ist der momentanen allgemeinen Haushaltslage und 
den damit verbundenen Konsolidierungserfordernissen geschuldet.  
 
2. Personalentwicklungskonzept - Qualitativer Ansatz  
Die Arbeit der Musikschullehrer besteht einerseits a us dem Kernbereich „Unterricht“ und andererseits aus den begleitenden, ergän- 
zenden sowie vor- und nachbereitenden „Zusammenhang stätigkeiten“ (u. a. Unterrichtsvorbereitungen, Elte rnkontakte, Fort- und 
Weiterbildung zur Erhaltung der eigenen Spielfähigke it und zur Erweiterung des Repertoires, etc.) Die Mu sikschule ist auf dem Feld 
der Fortbildungen bereits sehr gut aufgestellt und will diese Praxis auch weiterhin fortführen.  
 
3. Quantitative Personalentwicklung  
Im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmitte l ist die gewünschte Bindung von Honorarkräften über  das Angebot einer 
Beschäftigung nach dem TVöD nur möglich, wenn entspre chende TVöD-Stellen frei werden und wieder zu besetze n sind. Entspre- 
chende  Angebote können erst ab dem Jahr 2017 unter breitet werden. Die Musikschule und das Personal- un d Organisationsamt 
werden gemeinsam ein Verfahren entwickeln, wie - unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung - die für die Musikschu- 
le notwendige zukunftsorientierte Ausrichtung und Qualitätssicherung erreicht werden kann. 
4. Fazit

Rechenschaft  
In mehreren Zusammenkünften der Westfälischen Schule  für Musik und dem Personal- und Organisationsamt wu rden die oben 
aufgeführten Ansätze erörtert. Ein „echtes“ qualitatives und quantitatives Personalentwicklungskonzept konnte hieraus jedoch nicht 
entstehen, da dafür zusätzliche Mittel bereitgestel lt werden müssten. Die Westfälische Schule für Musik  und das Personal- und 
Organisationsamt sehen hierzu, besonders unter Beach tung der vom Rat beschlossenen finanziellen Eckpunkt e, auch nicht die 
Möglichkeit. An dieser Stelle kann abschließend nur e ine Sachstandsbeschreibung der bereits umfänglichen  Bemühungen der 
Westfälischen Schule für Musik auf diesem Gebiet abg egeben werden. Es soll deutlich werden, dass die Pote ntiale der Musikschul- 
lehrerinnen und Musikschullehrer bereits jetzt weitestgehend eingebracht werden.

407  Vorschlag Nr. 2. Rechenschaftsbericht  Bürgerhaushalt 2011 
Vorschlag 
Titel: Fahrradpumpe/Fahrradkompressor am Rathaus erneuern 
Kurzbeschrei- 
bung: Reparatur des Kompressors für Fahrräder vom Stadthaus 1. 
Erläuterung: Die Stadt möge den Kompressor vor dem Stadthaus 1 wie der in Gang setzen lassen. Die Lage ist sehr günsti g 
und sowohl eine weitere Touristenattraktion (Pumpe der Stadt) als auch ein sinnvolles Angebot für die Fahrradfah- 
rer Münsters. 
 
Eventuell macht es Sinn, den Kompressor in das Stadthaus zu verlagern und aus dem schwarzen Kasten draußen 
nur den Schlauch unterirdisch herauszuführen. So leidet der Kompressor nicht unter dem Wetter. 
Abgegeben 
als: Stadtbezirk Münster-Mitte 
 
Bewertung 
  
Internet-
abstimmung 46 Ja-Stimmen 12 Nein-Stimmen 34 Differenz Ja - Nein 
  
Schriftliche 
Umfrage 196 Ja-Stimmen 23 Nein-Stimmen 173 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
    
Stadtbezirks-
veranstaltung 13 Ja-Stimmen 1 Nein-Stimmen 12 Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: Der Vorschlag wird – entsprechend der neuen Stellungnahme von Anfang Oktober – aufgegriffen. 
 
Rechenschaft  
  Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Um- 
setzungszeit- 
punkt: 
Vorschlag  
umgesetzt 
Bericht durch die Verwaltung: 
Dieser Zwischenbericht knüpft an die Berichterstattung im 1. Rechenschaftsbericht von Januar 2012 an. 
Die zwischen Verwaltung und Herstellerfirma vereinbarte  sechsmonatige Testphase ist zwischenzeitlich abgeschlossen worden. Da 
in der Probephase Systemstörungen und die in den fr üheren Jahren festgestellten typischen Vandalismusschäden nicht aufgetreten 
sind, wurde die Fahrradpumpe von der Stadt gekauft (mit einem Preisnachlass).  
Leider wurde die Fahrradpumpe im Rahmen eines Verkeh rsunfalls beschädigt. Strafanzeige wurde gestellt. Ei ne Ersatzbeschaffung 
ist nach Beendigung des Weihnachtsmarktes im nächsten Jahr geplant.

Bürgerhaushalt 2011  2. Rechenschaftsbericht  Vorschlag Nr.  409  
Vorschlag 
Titel: Vermietung städtischer Immobilien 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Nicht benötigte Büro- oder andere Nutzflächen sollte n von der Stadt konsequent an andere solvente Nutzer  ver- 
mietet werden, und es sollte ein konsequentes (Büro- )Flächen-Management inklusive Optimierung der Bewir t- 
schaftungskosten erfolgen. 
Erläuterung: Die Stadtverwaltung, städtische Ämter und Eigenbetrieb e sollten nur den Raum vorhalten und bewirtschaften , der 
auch wirklich benötigt wird; Leerstand und somit Le erstandskosten sind zu vermeiden. Die Stadthäuser I bis III 
sowie andere städtische Objekte liegen überwiegend in guten oder attraktiven Lagen und befinden sich i n zeitge- 
mäßen Zustand; sie sind somit auch für andere Nutze r attraktiv. Nicht benötigte Flächen sollten daher ertragswirk- 
sam an andere Nutzer im Rahmen eines konsequenten Flächenmanagements vermietet oder verpachtet werden. 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
 
Internet-
abstimmung 31 Ja-Stimmen 8 Nein-Stimmen 23 Differenz Ja - Nein 
  
Schriftliche 
Umfrage 224 Ja-Stimmen 4 Nein-Stimmen 220 Differenz Ja - Nein  
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: Es wird zur Kenntnis genommen, dass die Verwaltung da s Anliegen des Vorschlags im Rahmen der mittelfristig en 
Büroflächenplanung bearbeitet. 
 
Rechenschaft  
  Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
2013 
Bericht durch die Verwaltung: 
 
Der Rat der Stadt Münster hat mit Beschluss vom 21.03 .2012 (Vorlage V/787/2011) das Konzept zur Optimierung  bürgerorientierter 
Dienstleistungen: Mittelfristige Büroflächenplanung der Stadt Münster beschlossen. Zu diesen Zielsetzung en gehört u.a. die Opti- 
mierung des von der Stadt Münster zur Aufgabenfüllung  genutzten Büroflächenbestandes und dessen Vermarktun g nach Freistel- 
lung. Die Ergebnisse werden den politischen Gremien –voraussichtlich im 1. Halbjahr 2013 - mit einer en tsprechenden Vorlage 
vorgestellt.  
In welcher Höhe finanzielle Einsparungen erreicht werden können, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht quantifiziert werden.

422  Vorschlag Nr. 2. Rechenschaftsbericht  Bürgerhaushalt 2011 
Vorschlag 
Titel: Endlich neue Fenster für das Schillergymnasium 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Die Fenster des Schillergymnasiums sind veraltet, Ers atzteile sind nicht mehr erhältlich. Die Schüler lei den unter 
zu hohen oder zu niedrigen Temperaturen. Teilweise ist ein Öffnen oder Schließen der Fenster nicht mehr  mög- 
lich. 
Erläuterung: Schon lange wird diese Maßnahme hinausge schoben, obwohl akuter Handlungsbedarf besteht.  
Profitieren würde man zudem langfristig durch die nicht unerhebliche Senkung der Energiekosten. 
Schüler, Lehrer und Eltern würden sich über die Investition in ihre Traditionsschule im Kreuzviertel freuen.  
Der Vorschlag: "Neue Fenster für das Schiller!" 
Abgegeben 
als: Stadtbezirk Münster-Mitte 
 
Bewertung 
  
Internet-
abstimmung 208 Ja-Stimmen 17 Nein-Stimmen 191 Differenz Ja - Nei n 
 
Schriftliche 
Umfrage 136 Ja-Stimmen 15 Nein-Stimmen 121 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
   
Stadtbezirks-
veranstaltung 9 Ja-Stimmen 0 Nein-Stimmen 9 Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: Der Vorschlag wird aufgegriffen. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
2013 
Bericht durch die Verwaltung: 
Für die Fenstererneuerung und die Fassadensanierung  am Gebäudetrakt Finkenstraße wurde das Architekturb üro Heupel aus 
Münster beauftragt.( V/0191/2012) Die Mittel für die sen Gebäudeteil wurden in Höhe von 1.200.000 Mio Eur o für 2012/13 zur Verfü- 
gung gestellt. Der Baubeschluss soll im Januar 2013 herbeigeführt werden. Die Bauzeit ist von Ostern bis zum Ende der Sommerfe- 
rien vorgesehen.

Bürgerhaushalt 2011  2. Rechenschaftsbericht  Vorschlag Nr.  429  
Vorschlag 
Titel: Verkehrsberuhigung Erbdrostenweg/Franz-Beiske-Weg 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Durch die Fertigstellung der Bebauung im Franz-Beiske-Weg ist die Straßenüberquerung (hinter dem Kreisverkehr 
im Erbdrostenweg stadtauswärts) sehr gefährlich. 
Erläuterung: Die Straße macht einen Knick und die Beton-L-Steine/Hec ken der anliegenden Grundstücke machen das Einse- 
hen der Straße unmöglich. Insbesondere Kinder, die üb er den Fuß- und Fahrradweg zwischen Franz-Beiske-We g 
und Loddenbachsee zum Kindergarten Loddengrund unter wegs sind, sind dem Verkehr hier ausgeliefert. Leide r 
beschleunigen nämlich die meisten Fahrzeuge bereits  beim Verlassen des Kreisverkehrs über die erlaubten 30 
Stundenkilometer. Eine zusätzliche Verkehrsberuhigung an dieser Stelle wäre ein großer Sicherheitsgewinn fü r 
alle Verkehrsteilnehmer an dieser Stelle! 
Abgegeben 
als: Stadtbezirk Münster-Südost 
 
Bewertung 
  
Internet-
abstimmung 68 Ja-Stimmen 15 Nein-Stimmen 53 Differenz Ja - Nein 
 
Schriftliche 
Umfrage 88 Ja-Stimmen 33 Nein-Stimmen 55 Differenz Ja - Nein 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
   
Stadtbezirks-
veranstaltung 14 Ja-Stimmen 5 Nein-Stimmen 9 Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: Der Vorschlag ist aufgegriffen. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
Vorschlag  
umgesetzt 
Bericht durch die Verwaltung: 
Wie im ersten Rechenschaftsbericht bereits dargeleg t, konnte zur Verkehrsberuhigung  durch das Aufstelle n von 2 Freiburger Ke- 
geln beigetragen werden. Allerdings ging ein Hinweis nach Umsetzung der Verkehrsberuhigungsmaßnahme ein, dass es im Bereich 
der durch die Freiburger Kegel entstandenen Engstelle zu gefährlichem Kfz-Begegnungsverkehr komme. 
Unter der Beteiligung der Polizei und verschiedener  Fachämter der Verwaltung wurde ein Ortstermin durch geführt, in dem einver- 
nehmlich festgestellt wurde, dass die Freiburger Keg el zum Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer/innen unverzichtbar seien. 
Um den Kfz-Begegnungsverkehr zu entspannen, wurde ei nvernehmlich beschlossen, die Tempo-30-Zone auszuwe iten, um ein zu 
schnelles Heranfahren an die durch die Freiburger Kegel entstandene Engstelle zu vermeiden. 
Ergänzend sei noch darauf hingewiesen, dass die FDP F raktion in der BV-Südost am 30.08.2012 beantragt hat,  die Freiburger Ke- 
gel wieder zu entfernen. Über diesen Antrag hat die  Verwaltung noch nicht entschieden. Der Antrag verdeu tlicht, dass die neue 
Verkehrsregelung auf unterschiedliche Interessen von Bürgern/innen trifft.

433  Vorschlag Nr. 2. Rechenschaftsbericht  Bürgerhaushalt 2011 
Vorschlag 
Titel: Sieben Bahnhaltepunkte umgehend reaktivieren 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Seit 20 Jahren werden zwei Haltepunkte aufwändig gep lant, inzwischen erstickt die Stadt im Autoverkehr. Zu Ver- 
kehrsentlastung und Klimaschutz baut die Stadt selbst sieben neue Haltepunkte einfach und kostengünstig. 
Erläuterung: In den 60er Jahren wurden die folgenden sieben Halt epunkte an eingleisigen Strecken aufgegeben: Roxel, 
Mecklenbeck, Geist, Danziger Freiheit, Handorf, Kind erhaus, Berg Fidel. Ihre Reaktivierung entlastet die  städti- 
schen Straßen vom Autoverkehr und dient dem Klima- und Umweltschutz.  
Inzwischen werden diese Strecken mit neuen schnellen  Zügen im NRW-Takt befahren. Für Pendler sind sie ab er 
oft nicht attraktiv, da sie nur am Hauptbahnhof hal ten. Ein Havixbecker, der am Clemenshospital arbeite t, fährt 
heute mit Bahn und Bus fast eine Stunde zum Arbeitspla tz. Gäbe es den Haltepunkt Geist, bräuchte er nur 2 0 
Minuten. 
Kosten: Für einfache Seitenbahnsteige mit der Ausstat tung einer Bushaltestelle würden die jetzt für die aufwändi- 
ge Planung von Roxel und Mecklenbeck vorgesehenen Mittel für alle ausreichen. 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
  
Internet-
abstimmung 102 Ja-Stimmen 16 Nein-Stimmen 86 Differenz Ja - Nein  
 
Schriftliche 
Umfrage 124 Ja-Stimmen 47 Nein-Stimmen 77 Differenz Ja - Nein  
  
Stadtbezirks-
veranstaltung 
(West) 
9 Ja-Stimmen 2 Nein-Stimmen 7 Differenz Ja - Nein 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  
  
Stadtbezirks-
veranstaltung 
(Nord) 
11 Ja-Stimmen 1 Nein-Stimmen 10 Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: 
Der Vorschlag wird insoweit aufgegriffen, dass die Haltepunkte Roxel und Mecklenbeck bis Ende 2013 gebaut und 
in Betrieb genommen werden. Bzgl. der weiteren genan nten Haltepunkte sind die Untersuchungsergebnisse i m 
Rahmen des VEP Münster 2025 abzuwarten und ggf. die notwendigen Abstimmungsverfahren einzuleiten. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht zur Erledigung des Ratsbeschlusses 
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
ab 2013 
Bericht durch die Verwaltung: 
 
Die Stadt Münster ist bestrebt, den Schienenpersonenn ahverkehr weiter zu verbessern, um so insbesondere den Pendlerverkehr vom 
Kraftfahrzeugverkehr zugunsten des Schienenverkehrs z u verlagern. Zur Entscheidungsvorbereitung welche Sch ienenstrecken und 
Standorte für mögliche neue Haltepunkte geeignet sin d, wurden in der Vergangenheit Untersuchungen durch geführt. Im Ergebnis stell- 
ten sich die Haltepunkte Mecklenbeck und Roxel als die am Besten geeigneten Projekte heraus, so dass die se weiterverfolgt wurden 
und nun bis Ende 2013 realisiert werden sollen. 
Bei der Einrichtung von Haltepunkten ist allerdings d ie Stadt Münster nicht allein zuständig. Vielmehr si nd neue Haltepunkte mit dem 
zuständigen Zweckverband und der DB AG abzustimmen. N eben den lokalen Planungen in Münster ist insbesonde re auch die Einbin- 
dung in die Schienennetze und in die Betriebskonzepte  auf den einzelnen Linien zu berücksichtigen. Aktuel l werden im Rahmen der 
weiteren Erarbeitung des Verkehrsentwicklungsplanes Münster 2025 die im Antrag genannten Haltepunkte hin sichtlich der zu erwar- 
tenden Fahrgastnachfrage untersucht. Sollten die Unt ersuchungen zu einem positiven Ergebnis führen, werd en die entsprechenden 
Haltepunkte beim für den Schienenpersonennahverkehr  zuständigen Zweckverband Nahverkehr Westfalen Lipp e (NWL) zur Umset- 
zung angemeldet. Neben den Überlegungen und Planung en zu weiteren Haltepunkten verfolgt die Stadt Münst er insbesondere im 
südöstlichen Korridor die Reaktivierung der Westfäl ischen Landeseisenbahn (WLE) mit insgesamt 5 neuen H altepunkten im Stadtge- 
biet. 
Gegenwärtig ist von den im Antrag genannten sieben Haltepunkten die Finanzierung der Haltepunkte Roxel  und Mecklenbeck gesi- 
chert. Über die Umsetzung und Finanzierung weiterer Haltepunkte, die gegenwärtig nicht gesichert sind, ist im konkreten Einzelfall bzw. 
bezüglich der WLE-Strecke im Paket zu entscheiden. Vor aussetzung hierfür ist eine an Kosten- und Nutzenges ichtspunkten orientierte 
Förderung durch den NWL. Für alle Maßnahmen gilt eine mittel- bis langfristige Planungsperspektive.

Bürgerhaushalt 2011  2. Rechenschaftsbericht  Vorschlag Nr.  437  
Vorschlag 
Titel: Bepflanzung von Kreisverkehren 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Die Stadt spart Geld, wenn sie bereits bei der Planung von Kreisverkehren die spätere Bepflanzung berücksichtigt, 
beispielsweise beim Anlegen von Schotterbeeten. 
Erläuterung: Grundsätzlich sollten eher bodendeckend e Pflanzen (und Unkrautflies) anstatt Rasenflächen verwendet werden. 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
 
Internet-
abstimmung 26 Ja-Stimmen 5 Nein-Stimmen 21 Differenz Ja - Nein 
  
Schriftliche 
Umfrage 228 Ja-Stimmen 16 Nein-Stimmen 212 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: Der Vorschlag ist bereits umgesetzt. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
laufend 
Bericht durch die Verwaltung: 
Dieser Zwischenbericht knüpft an die Berichterstattung im 1. Rechenschaftsbericht von Januar 2012 an. 
 
Bei der Planung von Kreisverkehrsflächen wird grundsätzlich die künftige Bepflanzung berücksichtigt, wenn zu dem Zeitpunkt durch 
Sponsoring sichergestellt ist, dass auch die nachfolgende Pflege sichergestellt ist. 
Sofern für eine aufwendigere Gestaltung und Bepflanzung keine Interessensbekundung eines Sponsors zur Übernahme der Fläche 
erreicht werden kann, wird die Fläche extensiv als Rasenfläche hergestellt und unterhalten. 
Im Rahmen der Kampagne „Münster bekennt Farbe“ wird die Übernahme der Kreisverkehrsinseln unter der o.g. Zielsetzung pro- 
gressiv beworben,  so dass im Zuge der Einzelfallentscheidungen das Anliegen weiter verfolgt wird und entsprechend der Verhand- 
lungen mit den beteiligten Partnern erledigt wird. 
Zurzeit gibt es sechs mehrjährige Kreiselpatenschaften, die folgendermaßen verteilt sind: zwei in Amelsbüren und je eine in Wol- 
beck, Handorf, Gremmendorf und Angelmodde.  
Eine weitere Patenschaft in Hiltrup ist kurz vor dem Abschluss.

443  Vorschlag Nr. 2. Rechenschaftsbericht  Bürgerhaushalt 2011 
Vorschlag 
Titel: Gesundheitsförderung in Grundschulen 
Kurzbeschrei- 
bung: Weiterfinanzierung von Unterrichtsprojekten zur gesunden Ernährung von Schulkindern 
Erläuterung: Das Wissen um den Wert der Gesundheit als höchstes Gut der Menschen muss so früh wie möglich erlernt w er- 
den. Bisher wurden in den Grundschulen Unterrichtspr ojekte zur gesunden Ernährung durchgeführt. Die Geld er 
dafür sind nun erschöpft. Hier wäre eine Weiterfinanzierung zukunftsweisend und auf Dauer kostensparend. Wenn 
dafür einige Blumen weniger gepflanzt werden oder d er riesige Zuschuss für den Elefantenpark für die M enschen 
verwendet würde, wäre die Durchführung dieser Unterrichtsprojekte auf viele Jahre gesichert. 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
 
Internet-
abstimmung 38 Ja-Stimmen 8 Nein-Stimmen 30 Differenz Ja - Nein 
  
Schriftliche 
Umfrage 237 Ja-Stimmen 28 Nein-Stimmen 209 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: Für 2012 und 2013 werden Mittel in Höhe von jeweils  25.000 € bereitgestellt. Die Mittelentsperrung erf olgt durch 
den Ausschuss für Schule und Weiterbildung. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
2012 / 2013 
Bericht durch die Verwaltung:  
 
Wie bereits im 1. Rechenschaftsbericht dargelegt, s tehen für 2012 und 2013  für die Gesundheitsförderu ng in Grundschulen jeweils 
25.000 € zur Verfügung. Die Mittel wurden mit  der Vo rlage V/0064/2012 durch die zuständigen Fachausschüs se im Februar / März 
2012 entsperrt. 
 
Das Konzept, das sich an 3. und 4. Klassen der Grundschulen mit besonderem Bedarf richtet, sieht folgende Maßnahmen vor: 
Mit den Kindern sollen in fünf Einheiten gemeinsam kleine Gerichte gekocht werden, in zwei weiteren Einheiten werden theoretische 
Kenntnisse zu gesunder Ernährung und Lebensmitteln ve rmittelt. Ergänzt wird dieser Teil um eine LehrerInn enfortbildung, ein El- 
terneinkaufstraining und ein Gesundheitstag an der Schule.  
 
Zwischen Oster- und Sommerferien wurde  das Projekt mehreren Schulen vorgestellt. Zugesagt hatten die Eic hendorffschule (5 
Klassen) und die Melanchtonschule (4 Klassen). Im Somm er hat eine Oecotrophologie-Studentin zum geplanten Projekt eine Ba- 
chelorarbeit geschrieben. Diese Studentin wurde für  die Umsetzung des Projektes mit einer halben Stelle beim Gesundheitsamt 
befristet eingestellt. Derzeit wird das Projekt an der Eichendorffschule mit großem Erfolg umgesetzt. Die Melanchtonschule hat nach 
den Sommerferien nach mehrmaligen Beratungen entsch ieden, das Projekt erst im Schuljahr 2013/2014 durchz uführen, da andere 
Anforderungen an die LehrerInnen eine Umsetzung in diesem Schuljahr erschweren.  
Das Projekt wird auch in der Dietrich-Bonhoeffer-Schu le (2 Klassen) und die Margaretenschule (2 Klassen) d urchgeführt. Mit weite- 
ren Schulen sind Gespräche geplant.

Bürgerhaushalt 2011  2. Rechenschaftsbericht  Vorschlag Nr.  454  
Vorschlag 
Titel: Fuß-Radfahrertunnel Marktallee 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Unterführung besser ausleuchten und Spurentrennung e inrichten. Unfallprävention durch Polizeidauerkontro lle 
forcieren. Lotsen könnten zusätzlich installiert werden. 
Erläuterung: Die Unterführung von der alten Prinzenbrücke unter d ie Bahnlinie führt recht steil in die Tiefe bei schl echter Be- 
leuchtung und Begegnungsverkehr ohne räumliche Trenn ung. Viele Zusammenstöße von Fußgängern mit Rad- 
fahrern sind bereits passiert. Schwere Körperverletz ungen von Zusammenstößen von Radfahrern sind bei de n 
Versicherungen dokumentiert. Die Sicherheit der Schül er ist stark gefährdet, weil zu viel Rücksichtslosi gkeit im 
morgendlichen Schulverkehr praktiziert wird. 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
 
Internet-
abstimmung 4 Ja-Stimmen 14 Nein-Stimmen -10 Differenz Ja - Nein 
 
Schriftliche 
Umfrage 187 Ja-Stimmen 60 Nein-Stimmen 127 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
    
Stadtbezirks-
veranstaltung 16 Ja-Stimmen 0 Nein-Stimmen 16 Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: 
Die Verwaltung wird beauftragt, im ersten Halbjahr 2 012 im Bereich des Fuß- und Radwegetunnels an der M arkt- 
allee die Spurentrennung durch Neu- und Nachmarkieru ngen zu verbessern und die Beleuchtungsstärke im Tun - 
nel zu verdoppeln. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Um- 
setzungszeit- 
punkt: 
Vorschlag 
umgesetzt 
Bericht durch die Verwaltung: 
Die Verwaltung hat im ersten Halbjahr 2012 durch Neu - und Nachmarkierungen die Spurentrennung verbessert  sowie die Beleuch- 
tungsstärke verdoppelt.  
Dem Bürgeranliegen ist somit Rechnung getragen worden.

456  Vorschlag Nr. 2. Rechenschaftsbericht  Bürgerhaushalt 2011 
Vorschlag 
Titel: Kreisverkehr Osttor mit Albersloher Weg 
Kurzbeschrei- 
bung: Münster Südost durch Kreisverkehr besser anbinden und sicherer machen. 
Erläuterung: Die Ausfallstraße Albersloher Weg kreuzt die Verbindun g der beiden Ortsteile Hiltrup mit Wolbeck. Diese U nfall- 
kreuzung muss durch einen großen Kreisverkehr entschärft werden und zu mehr flüssigen Verkehr führen. 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
 
Internet-
abstimmung 12 Ja-Stimmen 7 Nein-Stimmen 5 Differenz Ja - Nein 
 
Schriftliche 
Umfrage 179 Ja-Stimmen 59 Nein-Stimmen 120 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
    
Stadtbezirks-
veranstaltung 30 Ja-Stimmen 10 Nein-Stimmen 20 Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: Der Vorschlag ist bereits umgesetzt. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Um- 
setzungszeit- 
punkt: 
Zur Zeit nicht 
absehbar 
Bericht durch die Verwaltung: 
Dieser Zwischenbericht knüpft an die Berichterstattung im 1. Rechenschaftsbericht von Januar 2012 an. 
Das Bebauungsplanverfahren konnte noch nicht abgeschlossen werden, da noch eine Reihe offener Fragen zu klären sind. Vor dem 
Hintergrund der nur begrenzt zur Verfügung stehenden Mittel, ist ein Realisierungszeitpunkt derzeit nicht abzusehen.

Bürgerhaushalt 2011  2. Rechenschaftsbericht  Vorschlag Nr.  466  
Vorschlag 
Titel: Paten für Grünflächen, Spielplätze, Gehwege! 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Es wäre doch gut, wenn die Bürger der Stadt mehr Veran twortung für ihre unmittelbare Umgebung bekommen. 
Die Stadt sucht nach Paten, die sich ehrenamtlich um Grünanlagen, Gehwege, Spielplätze und so weiter küm - 
mern. Das entlastet dann das Stadtbudget! 
Erläuterung:  
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
 
Internet-
abstimmung 24 Ja-Stimmen 9 Nein-Stimmen 15 Differenz Ja - Nein 
 
Schriftliche 
Umfrage 186 Ja-Stimmen 35 Nein-Stimmen 151 Differenz Ja - Nei n 
  
Stadtbezirks-
veranstaltung 
(Hiltrup) 
20 Ja-Stimmen 1 Nein-Stimmen 19 Differenz Ja - Nein 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  
  
Stadtbezirks-
veranstaltung 
(Ost) 
10 Ja-Stimmen 1 Nein-Stimmen 9 Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: Es wird festgestellt, dass der Vorschlag im Rahmen d er Kampagne „Münster bekennt Farbe“ auch im nächste n 
Jahr aktiv umgesetzt wird. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Um- 
setzungszeit- 
punkt: 
laufend 
Bericht durch die Verwaltung: 
 
Im Jahr 2012 gab es über 60 verschiedene bürgerscha ftliche Aktionen im Rahmen der Kampagne „Münster beke nnt Farbe“. Das 
Spektrum reichte von der Gestaltung und Pflege von Bau mscheiben über Baumspenden bis hin zu Patenschaften f ür Spielplätze 
und öffentliche Grünflächen.. 
Unter dem link www.muensterbekenntfarbe.de sind die  meisten Aktionen aufgeführt. Durch die Kampagne Müns ter bekennt Farbe 
konnten insgesamt über 57 Spielpatz- und fast 250 Baumpatenschaften abgeschlossen werden.

483  Vorschlag Nr. 2. Rechenschaftsbericht  Bürgerhaushalt 2011 
Vorschlag 
Titel: Räumung der Radwege bei Schneefall 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Radwege, welche ein Teil der Straße sind und nicht d urch die Bordsteinkante abgetrennt, müssen bei Schne efall 
auch geräumt werden. 
Erläuterung: Radwege, welche ein Teil der Straße sind und nicht d urch die Bordsteinkante abgetrennt, müssen bei Schne efall 
auch geräumt werden. In der Vergangenheit war es so , dass diese Radwege nicht zu befahren sind. Zusätz lich 
zum gefallenen Schnee werden diese Radwege noch mit dem Schnee der vorbeifahrenden Autos zugeschüttet, 
zusätzlich noch von Anliegern, welche ihren Schnee vom Gehweg auf diesen Radwegen entsorgen. 
Als Beispiel sind zu nennen: der Radweg Münzstraße so wie Wilhelmstraße Ecke Grevener Straße an der Aral-
Tankstelle. 
 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
  
Internet-
abstimmung 71 Ja-Stimmen 15 Nein-Stimmen 56 Differenz Ja - Nein 
  
Schriftliche 
Umfrage 258 Ja-Stimmen 15 Nein-Stimmen 243 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: In Abhängigkeit von der Wetterlage wird sich die Verw altung auch zukünftig darum bemühen, die Radwege au f 
den Fahrbahnen der verkehrswichtigen Straßen zu räumen. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht 
 
Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
laufend 
Bericht durch die Verwaltung: 
In Abhängigkeit von der Wetterlage wird sich die Verwaltung auch zukünftig darum bemühen, die Radwege auf den Fahrbahnen der 
verkehrswichtigen Straßen zu räumen. Die entsprechenden Winterdiensteinsatzleiter sind für dieses Thema sensibilisiert.

Bürgerhaushalt 2011  2. Rechenschaftsbericht  Vorschlag Nr.  490  
Vorschlag 
Titel: Fahrradstraße im Bezirk Mitte 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Die Stadt richtet eine Fahrradstraße (mit Freigabe f ür Kfz- und Busverkehr) ein auf dem Straßenzug: Johann is- 
straße - Bispinghof – Universitätsstraße - Gerichtsstraße - Hüfferstraße (Anschluss an Fahrradstraße Hittorfstraße) 
- Waldeyer Straße - Schmeddingstraße 
Erläuterung: Die Route verbindet wichtige Einrichtungen der Universität vom Domplatz bis zu den Kliniken und Wohngebiete im 
Westen mit der Altstadt. Sie hat einen hohen Radantei l, die vorhandenen Radwege sind zum Teil völlig unz urei- 
chend.  
Die zunehmende Bedeutung des Radverkehrs (seit 2007 werden in der Stadt mehr Wege mit dem Rad zurückge- 
legt als mit dem Auto), seine Beschleunigung zum Bei spiel durch Elektrifizierung (Pedelecs) und die Klima schutz- 
ziele der Stadt erfordern eine Neuaufteilung des nicht vermehrbaren städtischen Verkehrsraums. 
Kosten: 
Es entstehen lediglich Kosten für Beschilderung und Fa hrbahnmarkierungen. Dafür entfallen höhere Kosten f ür 
einen den gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Ausbau der Radverkehrsanlagen. Vorhandene Radwege 
können den Gehwegen zugeschlagen werden, die an vielen Stellen ebenfalls unzureichend sind. 
 
Abgegeben 
als: Stadtbezirk Münster-Mitte 
 
Bewertung 
  
Internet-
abstimmung 50 Ja-Stimmen 22 Nein-Stimmen 28 Differenz Ja - Nein 
 
Schriftliche 
Umfrage 116 Ja-Stimmen 56 Nein-Stimmen 60 Differenz Ja - Nein  
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: Der Vorschlag wird in die weiteren Plan ungsüberlegungen einbezogen. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
Zur Zeit 
nicht absehbar 
Bericht durch die Verwaltung: 
Dieser Zwischenbericht knüpft an die Berichterstattung im 1. Rechenschaftsbericht von Januar 2012 an. 
Aufgrund der aktuell schwierigen Haushaltslage hat d er Rat im Rahmen des 1. Teil des Haushaltsplanes zu r nachhaltigen kommu- 
nalen Haushaltspolitik beschlossen, bei Investitionen zukünftig auch Reduktionsvarianten zu prüfen. 
Derzeit wird zusätzlich eine Reduktionsvariante für  den zu überplanenden Abschnitt der Hüfferstraße zwi schen Badestraße und Am 
Schlossgarten erarbeitet. Nach Abstimmung mit den fac hberührten Dienststellen ist eine Befassung der poli tischen Gremien vorge- 
sehen.

506  Vorschlag Nr. 2. Rechenschaftsbericht  Bürgerhaushalt 2011 
Vorschlag 
Titel: Radverkehr angemessen finanzieren 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Durch Umschichtungen im Verkehrsetat werden die Investitionen in den Radverkehr auf 15 Euro je Einwohner und 
Jahr angehoben. Um das Verlagerungspotential abschä tzen zu können, wird eine verkehrsartenabhängige Da r- 
stellung der Aufwendungen vorgelegt. 
Erläuterung: Derzeit fehlen im Verkehrsetat Kenngrößen und Zeitrei hen, die es der Bürgergesellschaft erlauben, die Ve rände- 
rung der Verkehrsmittelwahl auch unter finanztechnis chen Aspekten zu bewerten und zu steuern. Transparen z 
beim Einsatz der Mittel ist jedoch eine wesentliche Voraussetzung für Effizienz und diese umso wichtiger je knap- 
per die städtischen Gelder werden. Neubau- und Unte rhaltungsmaßnahmen für den motorisierten Verkehr ve r- 
schlingen große Summen. Für den Radverkehr bleiben Al mosen übrig. Die Investitionen für einen Auto- oder  Mo- 
torrad-Fahrer lagen 2006 in Münster 14-mal höher al s die für einen Radfahrer. Bei einem damaligen Verke hrsmix 
von 35 Prozent Rad zu 40 Prozent Kraftfahrzeuge wird d eutlich, wie effizient Radverkehrsinvestitionen im Hinblick 
auf die Verkehrsmittelwahl wirken. Ohne nennenswerte  finanzielle Förderung erreicht Münster einen hohen  Rad- 
verkehrsanteil. Was könnte die Stadt Münster demnach  erreichen, wenn sie zukünftig den Radverkehr tatsä chlich 
finanziell fördern würde? 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
  
Internet-
abstimmung 77 Ja-Stimmen 15 Nein-Stimmen 62 Differenz Ja - Nein 
 
Schriftliche 
Umfrage 98 Ja-Stimmen 62 Nein-Stimmen 36 Differenz Ja - Nein 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: 
Die Verwaltung wird beauftragt, in 2012 das Thema der zielorientierten Steuerung des Verkehrsbudgets aufzugrei- 
fen und – wenn möglich – für die politische Steuerun g geeignete Ziele und Kenngrößen / Kennzahlen zu form ulie- 
ren. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
laufend 
Bericht durch die Verwaltung: 
Die Verwaltung gibt jeweils zum Jahresende die Aufste llung und Bezeichnung der geplanten Baumaßnahmen  im Bereich des Tief- 
bauamtes mit zu erwartenden Baukoten über 10.000 € in die parlamentarische Beratung. Die Liste wird in den Haushaltsplan aufge- 
nommen. In den Erläuterungen zum Ergebnisplan der Prod uktgruppe 1201 wird zukünftig der Anteil für Radverkehrsinvestitionen an 
den geplanten  Investitionen ausgewiesen.

Bürgerhaushalt 2011  2. Rechenschaftsbericht  Vorschlag Nr.  508  
Vorschlag 
Titel: Einsparung durch Stopp unnötiger Zertifizierungen 
Kurzbeschrei- 
bung: Die Stadt Münster möge kritisch überprüfen, ob externe Zertifizierungen notwendig sind. 
Erläuterung: Stiftungen und Unternehmen, die Prüfsiegel wie zum Bei spiel "Familienfreundliches Unternehmen" verteilen,  kos- 
ten die Stadt einen beträchtlichen Geldbetrag. 
Umfragen und Verbesserungsvorschläge müssen und sollen gerne kontinuierlich in der Verwaltung vorangetrieben 
werden. Eine externe kostenintensive Betreuung oder Ähnliches halte ich für unnötig.  
Zudem kann sich die Stadt Münster diesen Werbeeffekt "Geprüfte Stadt" dank ihres guten Rufes sparen.  
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
  
Internet-
abstimmung 46 Ja-Stimmen 7 Nein-Stimmen 39 Differenz Ja - Nein 
 
Schriftliche 
Umfrage 149 Ja-Stimmen 23 Nein-Stimmen 126 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: 
Die Stadtverwaltung wird beauftragt, im Jahr 2012 ei n gesamtstädtisches Beteiligungs-/ Entscheidungsverfa hren 
über die Teilnahme an Wettbewerbs- oder Zertifizier ungsverfahren zu entwickeln, welches im Sinne eines  Quali- 
tätsmanagements die Aspekte Wirtschaftlichkeit, Ziel orientierung, Image-Förderung und gegebenenfalls we itere 
Aspekte berücksichtigt. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umsetzungszeitpunkt: 01.07.2013 
Bericht durch die Verwaltung: 
Das Personal- und Organisationsamt hat einen Geschäf tsprozess für Beteiligungs-/Entscheidungsverfahren z u Zertifizierungs- und 
Wettbewerbsteilnahmen entwickelt. Der Verwaltungsvor stand hat diesem Verfahren in seiner Sitzung am 21.08 .2012 zugestimmt. 
Die für die Umsetzung notwendige Geschäftsanweisung  wird nun verfasst und parallel die (IT)technische Umsetzung in die Wege 
geleitet. So wird für die Zukunft verstärkt sichergestellt, dass sich die Stadt Münster nur dann an Zertifizierungen oder Wettbewerben 
beteiligt, wenn die zu erwartenden Vorteile die mit den Teilnahmen verbundenen Aufwende rechtfertigen.

519  Vorschlag Nr. 2. Rechenschaftsbericht  Bürgerhaushalt 2011 
Vorschlag 
Titel: Gelbe Säcke auf gelbe Tonnen umstellen 
Kurzbeschrei- 
bung: Abfallentsorgung: Umstellung von den bisherigen "Gelben Säcken" auf Tonnen mit gelben Deckeln. 
Erläuterung: Bisher reißen die Säcke sehr leicht oder werden bei windigem Wetter insgesamt durch die Gegend gewirbel t; die 
"Wertstoffe" verteilen sich und verschandeln die La ndschaft. Die Umstellung auf Tonnen vermeidet dies.  Dadurch 
werden die Reinigungskosten reduziert und Münster gleichzeitig erheblich aufgewertet (eine "saubere Stadt"). 
Zur Kostenreduktion könnten die vorhandenen Tonnenmodelle der Abfallwirtschaftsbetriebe weiter genutzt und nur 
mit einem gelben Deckel versehen werden. 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
  
Internet-
abstimmung 79 Ja-Stimmen 35 Nein-Stimmen 44 Differenz Ja - Nein 
 
Schriftliche 
Umfrage 154 Ja-Stimmen 67 Nein-Stimmen 87 Differenz Ja - Nein  
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: 
Die Stadtverwaltung wird beauftragt, im Jahr 2012 ei nen Vorschlag zu unterbreiten, wie die gebrauchten V er- 
kaufsverpackungen in Münster zukünftig erfasst werden sollen. Dabei ist die Einführung einer gelben Ton ne eben- 
so wie die gegebenenfalls mögliche Einführung einer Wertstofftonne zu prüfen. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
2014 
Bericht durch die Verwaltung: 
 
Die AWM begrüßen den Vorschlag über die Einführung ein es Tonnensystems für die Erfassung der Verkaufsverpac kungen alterna- 
tiv zum gelben Sack. Derzeit werden bundesweit versc hiedene Sammelsysteme für die haushaltsnahe Erfassung  von Verkaufsver- 
packungen angeboten. Neben der Erfassung der Verpack ungsabfälle über den gelben Sack kommt alternativ vi elerorts die gelbe 
Tonne zum Einsatz.  
Welches System in den einzelnen Regionen bzw. Städte n genutzt wird, ist abhängig von den vorhandenen Str ukturen und den Ab- 
stimmungen zwischen den Dualen Systemen und den Kommunen. 
Im Zuge der Novellierung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes wird derzeit auch die Einführung einer Wertstofftonne diskutiert. In dieser 
sollen die Verpackungsabfälle und weitere Wertstoffe  in einer gemeinsamen Tonne erfasst werden. Diese Ü berlegungen über- 
schneiden sich somit mit dem Vorschlag zur Umstellun g auf ein Behältersystem. Denn kommt es zur Einführun g einer solchen 
Wertstofftonne, wird analog dazu die flächendeckende Erfassung über den gelben Sack eingestellt. 
Da für eine Einführung eines Behältersystems die Zus timmung der Systembetreiber des Dualen Systems Deut schlands notwendig 
ist, haben die AWM Verhandlungen mit den Systembetre ibern aufgenommen. Diese haben dazu geführt, dass a b September 2012 
in zwei Versuchsgebieten eine Wertstofftonne aufgest ellt wird, in der neben Wertstoffen auch Verkaufsver packungen des Dualen 
Systems gesammelt werden. Der Versuch ist zunächst bis zum 31.12.2013 begrenzt. 
Einhergehend mit den im Versuch gemachten Erfahrungen werden die AWM mit den Systembetreibern im 2013 wei tere Gespräche 
führen.

Bürgerhaushalt 2011  2. Rechenschaftsbericht  Vorschlag Nr.  521  
Vorschlag 
Titel: Ganzheitliches, nachhaltiges und faires Handeln 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Die Stadt Münster möge in all ihren Belangen eine Po sition einnehmen, die einem friedlichen, fairen und  nachhal- 
tigen Handeln entspricht und auf lebensbejahende, l ebensachtende und respektvolle Weise mit Mensch, Ti er und 
Natur umgeht. 
Erläuterung: Dem Geld fällt heutzutage alles zum Opfer, letztend lich leider auch grundlegende Werte einer friedvoll en, respekt- 
vollen und achtenden Gesellschaft. In ihrem Wirken und Handeln möge die Stadt Münster dafür sorgen, das s 
Schaden, Missbrauch und Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur abgewendet und vermieden werden, weder 
gefördert noch gefordert. Der respektvolle und bewa hrende Umgang mit uns, unseren Mitmenschen ebenso w ie 
mit unseren Mitlebewesen und der Natur sollte gelebt und vorgezeigt werden. 
 
Konkret ist damit gemeint, dass faire Anstellungs- u nd Auftragsverhältnisse zustande kommen, dass ökolo gische 
und soziale Aspekte in allen Belangen (Nahrung, Texti lien, Ge- und Verbrauchsgütern) bevorzugt werden (b io und 
fair), dass sparsam und nachhaltig gehandelt und ge arbeitet wird, dass die Wahl von Banken, Stromanbiete rn und 
so weiter abhängig von deren Philosophie ist, dass Grünflächen und Wald über wirtschaftlichen Interess en stehen 
und auch Tiere diesen Zweck nicht mehr erfüllen sollen. 
Abgegeben 
als: Münster gesamt 
 
Bewertung 
 
Internet-
abstimmung 50 Ja-Stimmen 14 Nein-Stimmen 36 Differenz Ja - Nein 
  
Schriftliche 
Umfrage 237 Ja-Stimmen 4 Nein-Stimmen 233 Differenz Ja - Nein  
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
  - 
Stadtbezirks-
veranstaltung - Ja-Stimmen - Nein-Stimmen - Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: 
Den im Vorschlag dargestellten Aspekt des „lebens-bej ahenden, lebensachtenden und respektvollen“ Umgangs  
mit Mensch, Tier und Natur versteht die Stadtverwalt ung als Aufforderung, an deren Umsetzung kontinuierl ich zu 
arbeiten ist. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
laufend 
Bericht durch die Verwaltung: 
Dieser Zwischenbericht knüpft an die Berichterstattung im 1. Rechenschaftsbericht von Januar 2012 an. 
Die Stadt Münster setzt sich auch weiterhin mit der Thematik  „Ganzheitliches, nachhaltiges und faires Handeln auseinander“. Im 
Vordergrund steht hier die Umsetzung des am 01.05.2012 in Kraft getretenen  „Tariftreue- und Vergabegesetz NRW (TVgG - NRW). 
Das Gesetz soll u. a. die Vorbildfunktion der öffen tlichen Hand für eine sozialverträgliche, umweltfre undliche, energieeffiziente, 
gleichstellungs- und integrationsfördernde Ausgestaltung  von Vertragsbeziehungen verdeutlichen und umsetzen.  
Die Stadt Münster ist auf dem Wege, die Bestimmungen  dieses Gesetzes bei Auftragsvergaben umzusetzen. Di e hierzu im Gesetz 
vorgesehenen konkretisierenden Rechtsverordnungen ( u. a. zu Umweltaspekten und sozialen Aspekten) solle n in Kürze in Kraft 
treten. 
Es wird vorgeschlagen, auf eine laufende Berichterst attung zu Einzelmaßnahmen zu verzichten, da mit der Umsetzung des TVgG 
die wesentlichen Bestandteile des Bürgerantrages aufgegriffen und umgesetzt werden.

526  Vorschlag Nr. 2. Rechenschaftsbericht  Bürgerhaushalt 2011 
Vorschlag 
Titel: Mehr Bewegungsnischen und Wasserspiele in die Innenstadt 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Sich bewegen und spielen sind Grundbedürfnisse von Ki ndern, denen sie immer wieder gerne nachgehen möch-
ten und auch können sollen. Dies fördert ihre Entwicklung. 
Erläuterung: Gelegenheiten dazu gibt es in Münster schon mancher orts, etwa auf den öffentlichen Kinderspielplätzen o der 
(leider nur im Sommer) im "Maxi-Sand". Vor allem in der Innenstadt finden sich aber bestimmt noch etliche Stellen, 
an denen kleine Bewegungsnischen und Wasserspiele ei ngerichtet werden können, etwa auf dem Stubengassen - 
platz, im Bereich Karstadt/Dominikanerkirche, zwische n dem Erbdrostenhof und dem "Bunten Vogel" oder am 
Domplatz und so weiter. 
Bewegungsnischen kommen dem Bewegungsdrang von Kindern  sehr gut nach, zum Beispiel mit Schaukeltieren, 
Bodentrampolinen oder Balanciergeräten ausgestattet.  
Wasserspiele ("Spielbrunnen") bieten zudem die Mögli chkeit, kreativ mit dem reizvollen Element Wasser um zuge- 
hen oder sich an heißen Tagen auch einfach nur abkühlen zu können - das bereitet Kindern sehr viel Freude. 
Die Stadt Münster sollte daher prüfen, wo vor allem in der Innenstadt Bewegungsnischen und Wasserspiele instal- 
liert werden können - für die dort wohnenden Kinder wie auch für Kinder aus anderen Stadtteilen oder Or ten, die 
mit ihren Eltern die Innenstadt besuchen oder einka ufen wollen. Für sie alle sind Bewegungsnischen und  Wasser- 
spiele willkommene Abwechslungen.  
Übrigens gibt es auch Bewegungsnischen und Wasserspiele für Jugendliche und Erwachsene. 
Durch attraktive Bewegungsnischen und Wasserspiele wird unsere schöne Stadt sicher noch lebenswerter! 
Abgegeben 
als: Stadtbezirk Münster-Mitte 
 
Bewertung 
  
Internet-
abstimmung 60 Ja-Stimmen 26 Nein-Stimmen 34 Differenz Ja - Nein 
 
Schriftliche 
Umfrage 111 Ja-Stimmen 75 Nein-Stimmen 36 Differenz Ja - Nein  
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
   
Stadtbezirks-
veranstaltung 10 Ja-Stimmen 4 Nein-Stimmen 6 Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: Der Vorschlag wird im Rahmen der Planun g von Entwicklungsmaßnahmen aufgegriffen. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Um- 
setzungszeit- 
punkt: 
laufend 
Bericht durch die Verwaltung: 
 
Der Vorschlag fließt in die laufenden Entscheidungs- und Planungsprozesse ein. Im Zuge der Konzeptentwicklungen neuer Quartie- 
re und der Aufwertung der Aufenthaltsqualität in der Altstadt geht dieser Aspekt mit ein. – ist aber immer auch eine  Einzelfallent- 
scheidung unter Berücksichtigung anderer Belange der Raumnutzung, Gestalt, Sicherheit, Zugänglichkeit usw. Unter Berücksichti- 
gung der Haushaltssituation wird dieses Anliegen aber nur untergeordnet zum Tragen kommen können.

Bürgerhaushalt 2011  2. Rechenschaftsbericht  Vorschlag Nr.  530  
Vorschlag 
Titel: Kontrolle/Transparenz der Ausgaben bei laufenden Gesamtprojekten (Zentrumserwei- 
terung Kinderhaus) 
Kurzbeschrei- 
bung: 
Es besteht keine Transparenz und Kostenkontrolle des laufenden Projektes Zentrumserweiterung Kinderhaus. Es 
entstanden bereits zusätzliche Kosten (Linksabbiegerspur Westhofstraße zur Grevener Straße, Umbau Mot-Kotten 
Coerde, Wettbewerb Gestaltung Kreisverkehr) 
Erläuterung: Das Projekt wurde gegen den Willen der BürgerInnen du rchgeführt (über 500 Einwendungen, mehr als 30 Bürge r- 
anträge an den Rat, Bürgerfragestunde usw.). Alleine die Kosten für die Versorgungsleitungen hätten gespa rt 
werden können (Rohre hätten nach Expertenmeinung no ch circa 40 Jahre halten können). Kosten-Nutzen steh t in 
keinem Verhältnis. BürgerInnen fühlen sich über den Tisch gezogen, da Neubau der Straße bei nur 5.000 m² über- 
flüssig. 
Abgegeben 
als: Stadtbezirk Münster-Nord 
 
Bewertung 
 
Internet-
abstimmung 32 Ja-Stimmen 12 Nein-Stimmen 20 Differenz Ja - Nein 
  
Schriftliche 
Umfrage 207 Ja-Stimmen 16 Nein-Stimmen 191 Differenz Ja - Nei n 
Ergebnis der 
Bewertungen / 
In Bestenliste 
aufgenommen 
über:  
    
Stadtbezirks-
veranstaltung 12 Ja-Stimmen 1 Nein-Stimmen 11 Differenz Ja - Nein 
 
Beratung 
Ratsbeschluss 
vom 
14.12.2011 
 Vorschlag soll 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag soll 
teilweise oder 
modifiziert 
aufgegriffen 
werden 
 Vorschlag ist 
aufgegriffen 
oder  
umgesetzt 
 Vorschlag fließt in 
laufenden 
Entscheidungs-/ 
Planungsprozess ein 
 
 
Beschlusstext: Der Vorschlag wird aufgegriffen. 
 
Rechenschaft  
 Zwischenbericht Status der 
Bearbeitung  
durch die 
Verwaltung: 
 Abschlussbericht  
Geplanter Umset- 
zungszeitpunkt: 
 laufend  
Bericht durch die Verwaltung: 
Wie bereits in der Stellungnahme der Verwaltung zu di esem Vorschlag ausgeführt, ist es wichtig, die genau en Projektkosten schon 
vor Projektbeginn zu kennen. Hierzu hat die Verwaltun g eine Geschäftsanweisung („Geschäftsanweisung über  die Ermittlung der 
haushaltsrelevanten Folgelasten bei Investitionen“) erlassen, nach der alle städtischen Ämter die Folge wirkungen von Investitionen 
der Stadt auf den städtischen Haushalt darstellen mü ssen. Daneben sind selbstverständlich Wirtschaftlichkeitsrechnungen durchzu- 
führen, um die Frage von Eigen- oder Fremdherstellung beantworten zu können. 
Die Geschäftsanweisung trifft auf alle Investitionen zu, die größer als 150.000 Euro sind. Um in den Haushaltsplan aufgenommen zu 
werden, muss für solche Investitionen zwingend eine  Folgelastenberechnung erstellt worden sein. Für al le im Haushaltsplanentwurf 
2013 neu aufgenommenen Investitionsmaßnahmen (größer als 150.000 Euro) ist dieses Verfahren bereits angewendet worden. 
Daneben ist im Sinne eines Bauinvestitionscontrolling s während der gesamten Planungs- und Bauphase eine Bud getüberwachung 
zu gewährleisten und weiter nach Kosteneinsparungen zu suchen.

Berichtsvorlage

2521 Zeichen

V/0922/2012 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Dezernat II 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Bürgerhaushalt 2011 - Zweiter Rechenschaftsbericht 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
05.12.2012 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Bericht 
12.12.2012 Hauptausschuss Bericht 
12.12.2012 Rat Bericht 
 
 
Bericht: 
 
1. Ausgangslage Bürgerhaushalt 2011 
 
Im Bürgerhaushalt 2011 gingen in der Vorschlagsphase (14.04. – 18.05.2011) 440 Vorschläge 
ein. Über die Bewertungen der Bürger/innen hatten es 90 Vorschläge in die Bestenliste geschafft, 
zu denen die Verwaltung im Rahmen der Dokumentationsphase Stellung genommen hatte. In der 
Etatsitzung am 14.12.201 1 hat der Rat der Stadt Münster für 63 Vorschläge b eschlossen, sie 
dem Grunde nach aufzugreifen (Beschlusskategorien: aufgreifen, teilweise / modifiziert aufgre i-
fen, bereits aufgegriffen, fließt in den Planungs- und Entscheidungsprozess ein)  
 
Mit dem Ratsbeschluss am 14.12.201 1 begann die Rechenschaftsphase, in der  die Verwaltung 
den Bürgern und dem Rat  berichtet, ob, dass und in welcher Art und Weise die Verwaltung die 
(dem Grunde nach positiven) Beschlüsse des Rates zu den bestplatzierten Bürgervorschlägen 
umgesetzt hat. 
 
 
2. Berichterstattung zum Bürgerhaushalt 2011 (BHH 2011) 
 
Erster Rechenschaftsbericht zum BHH 2011 Vorlage V/0019/2012 (Ratssitzung 08.22.2012) 
 
Mit der Berichterstattung zum Bürg erhaushalt 2011 wurde mit dem 1. Rechenschaftsbericht b e-
gonnen, der dem Rat mit der Vorlage V/0019/2012 in der Sitzung am 08.02.2012 vorgelegt wu r-
de. Mit diesem 1. Bericht konnten bereits 9 der 63 dem Grunde nach aufzugreifenden Vorschläge 
abschließend erledigt werden.  
Damit verbleiben für die weitere Berichterstattung noch 54 Vorschläge. 
 
 
 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0922/2012 
Auskunft erteilt: 
Frau Otto / Herr Möller 
Ruf: 
492 - 70 23 / - 70 22 
E-Mail: 
OttoU@stadt-muenster.de 
MoellerFrank@stadt-muenster.de 
Datum: 
23.11.2012 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0922/2012 
 
Zweiter Rechenschaftsbericht zum Bürgerhaushalt 2011 
 
Mit diesem 2. Rechenschaftsbericht wird zu insgesamt 54 Vorschlägen berichtet.  
Bei insgesamt 27 Vorschlägen han delt es sich um Abschlussberichte. Für die anderen 27 als 
Zwischenberichte gekennzeichneten Vorschläge wird die Berichterstattung in einem Jahr mit dem 
dritten Rechenschaftsbericht fortgesetzt werden, der in der Ratssitzung am 11.12.2013 vorgelegt 
wird. 
 
In Vertretung 
 
gez. 
Reinkemeier 
Stadtkämmerer 
 
Anlage: Zweiter Rechenschaftsbericht zum Bürgerhaushalt 2011

Beratungsverlauf (3)

05.12.2012 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften
TOP 3.4 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
12.12.2012 Hauptausschuss
TOP 10.2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
12.12.2012 Rat
TOP 11.2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (37)

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  • Kinderhaus
  • Marktallee
  • Holtrode
  • Osttor

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0922/2012
Typ
Vorlagen
Datum
20.11.2012
Erstellt
06.10.2020 14:37