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V/0520/2024

Überleitung der außerunterrichtlichen Angebote der Ludgerusschule Hiltrup (OGS)

Vorlagen 13.09.2024

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 11.12.2024, TOP 34

Beschlussvorlage

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Anlage 1_OGS-Kriterienkatalog

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Anlage 2 Kreisel Bewerbung Ludgerusschule Hiltrup

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Anlage A

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Anlage 2 Schule, Jugend, Kids und Co Bewerbung Ludgerusschule Hiltrup

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Anlage 2 Diakonie Bewerbung Ludgerusschule Hiltrup

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Beschlussvorlage

8788 Zeichen

V/0520/2024 
V/0520/2024 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Überleitung der außerunterrichtlichen Angebote der Ludgerusschule Hiltrup (OGS) 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   14.11.2024 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup Anhörung 
   21.11.2024 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Vorberatung 
   26.11.2024 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Vorberatung 
   28.11.2024 Ausschuss für Personal, Digitalisierung, Organisation, Sicherheit 
und Ordnung 
Vorberatung 
   04.12.2024 Ausschuss für Wohnen, Liegenschaften, Finanzen und Wirtschaft Vorberatung 
   11.12.2024 Hauptausschuss Vorberatung 
   11.12.2024 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
Der Rat der Stadt Münster überträgt die Trägerschaft der Offenen Ganztagsschule in der Ludgerus-
schule Hiltrup zum Schuljahr 2025/2026 (01.08.2025) dem Kinder- und Jugendhilfeträger Diakonie 
Münster e.V. 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Teilergebnisplan 
 
 Nr. Bezeichnung  Haush.- 
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkungen  
 
Produktgruppe 0602 Kinder- und Jugendarbeit    
Zeile 11 
15 
Personalaufwendungen 
Transferaufwendungen 
2025 474.370 Ab 01.08.2025 
   2026 ff. 1.048.200  
 
Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen sind im Haushaltsplanentwurf 2025 bei der o.g. 
Produktgruppe veranschlagt. 
Amt für Kinder, Jugendliche 
und Familien 
 
06.11.2024 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in:  
Frau Schild 
Telefon: 492-5143 
schildk@stadt-muenster.de

- 2 - 
V/0520/2024 
Begründung: 
 
1. Ausgangslage: 
Der Rat der Stadt Münster hat mit der Vorlage V/0330/2020 die sukzessive Überleitung der Offenen 
Ganztagsschulen zu den Trägern der freien Jugendhilfe beschlossen. Die freien Jugendhilfeträger 
haben seitdem die Möglichkeit, ihr grundsätzliches und verbindliches Interesse an einer Übernahme 
der Trägerschaft einer oder mehrerer Offener Ganztagsschulen in Münster zu bekunden. Über die 
jeweils konkrete Überleitung einer Schule werden diese Träger informiert und können sich schul-
scharf bewerben. 
Um die Schul - und Elternbeteiligung sicherzustellen, wird das Ergebnis der Trägerauswahl in der 
Schulkonferenz vor den politischen Gremien vorgestellt. Der Schulkonferenzbeschluss liegt der Ver-
waltung vor. 
 
 
2. Ludgerusschule Hiltrup 
Die Ludgerusschule Hiltrup wird als katholische Grundschule geführt und befindet sich im Stadtbezirk 
Hiltrup, Stadtteil Hiltrup-West. Die Aufnahmekapazität hat der Rat der Stadt Münster auf vier Ein-
gangsklassen festgelegt. Der Unterricht wird jahrgangsbezogen erteilt. Im Schuljahr 2023/24 besu-
chen 451 Schüler*innen in 17 Klassen die Ludgerusschule Hiltrup. Die Schule unterrichtet in Raumer-
satzmodulen. Nach dem Unterricht werden diese Räume auch für die außerunterrichtlichen Angebote 
genutzt. 300 Kinder besuchten im Schuljahr 2023/2024 das OGS -Angebot in 12 Gruppen (65,4 %) 
und 56 Kinder das BMB - Angebot (12,4 %). Teilbereiche der außerunterrichtlichen Angebote sind in 
die angrenzende städtische Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit „37 Grad“ ausgelagert. 
Im Schuljahr 2024/2025 wird die Aufnahmekapazität für die OGS erneut auf 300 Kinder begrenzt, da 
die Schule derzeit baulich erweitert wird. Für den Ausbau der Mensa und weiterer fünf Räume werden 
bis voraussichtlich Sommer 2026 Baumaßnahmen im laufenden Betrieb stattfinden. Alle Personalstel-
len konnten zum Beginn des Schuljahres 2024/2025 erfolgreich besetzt werden. 
 
 
3. Bewerbungen 
Im Mai 2024 wurden alle interessierten Träger über die Absicht, die Ludgerusschule Hiltrup zum 
01.08.2025 an einen Träger der freien Jugendhilfe überzuleiten, schriftlich informiert. Die Träger hat-
ten bis zum 15.07.2024 die Möglichkeit, ihr Konzept anhand des in der Anlage 1 angefügten Kriteri-
enkatalogs einzureichen. Folgende Träger haben sich beworben: 
 
 Diakonie Münster e.V. 
Der Verein ist seit den achtziger Jahren ein etablierter diakonischer Jugendhilfeträger an 20 Standor-
ten in Münster und Umgebung mit den unterschiedlichsten Angebots - und Hilfeformen im Rahmen 
des SGB VIII. Die vielfältigen Tätigkeiten umfassen allgemeine präventive und ambulante Jugendhil-
feangebote von der offenen Kinder- und Jugendarbeit und Schulsozialarbeit sowie aufsuchender Ju-
gendsozialarbeit bis hin zu Regelwohngruppen und lntensivhilfen. Der Träger ist im Sozialraum mit 
einer heilpädagogischen Tagesgruppe und im benachbarten Stadtteil Gremmendorf mit seinem Kin-
derheim „Blaukreuzwäldchen“ ansässig. Seit dem Schuljahr 2021/2022 ist er darüber hinaus in Müns-
ter OGS -Träger der Grundschule am Kinderbach, der Marienschule Roxel und zum Schuljahr 
2025/2026 Träger der neuen Grundschule York und die Zustimmung des Rates vorausgesetzt, OGS-
Träger der Michaelschule und der Mosaik-Schule in Gievenbeck (Vorlage V/0542/2024).

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V/0520/2024 
Kreisel e.V. 
Im Jahr 1987 gründete sich der Kreisel e.V. aus einer Selbsthilfegruppe für Alleinerziehende und bie-
tet bis heute in Emsdetten als Kontakt- und Beratungsstelle für Mütter, Väter und Kinder in unter-
schiedlichen Familienformen Beratung und Unterstützung an. Seit 2005 etablierte er sich als aner-
kannter Jugendhilfeträger an inzwischen 14 Offenen Ganztagsschulen und in der offenen Kinder- und 
Jugendarbeit im Kreis Steinfurt. Zum Schuljahr 2017/2018 übernahm Kreisel die erste Trägerschaft 
an der Melanchthonschule in Coerde und ist inzwischen Träger außerunterrichtlicher Angebote an der 
Melanchthonschule, der Kardinal-von-Galen-Schule in Handorf, der Grundschule Wolbeck-Nord und 
zum zweiten Schulhalbjahr 2024/2025 an der Pötterhoekschule in Münster. 
 
Schule, Jugend, Kids & Co e.V. 
Aus einer Initiative Jugendlicher gründete sich der Verein ursprünglich mit dem Ziel, offene Kinder - 
und Jugendarbeit in Münster-Mecklenbeck anzubieten. Inzwischen ist er außerdem Träger der au-
ßerunterrichtlichen Angebote an insgesamt sieben bzw. zum 01.02.2025 an acht Offenen Ganztags-
schulen in Münster sowie an vier Schulen in Senden im Kreis Coesfeld. 
 
Die Verwaltung und die Schulleitung haben die eingereichten Konzepte gesichtet. Für die Auswahl 
der Bewerbungen waren hierbei die in der Anlage 1 beigefügten Kriterien handlungsleitend. Von allen 
Bewerbern werden die vom Rat der Stadt Münster beschlossenen OGS-Qualitätsstandards akzeptiert 
und in ihren Konzeptionen umgesetzt. Alle Träger haben ein Konzept vorgelegt, das die wesentlichen 
Eckpunkte ihrer pädagogischen Ausrichtung darlegt: 
 
- Pädagogisches Grundverständnis / Leitbild 
- Gesundheitsförderung 
- Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit Eltern 
- Kinderschutz 
- Querschnittsaufgaben der Jugendhilfe 
- Sozialraumorientierung 
- Organisationsstruktur und qualitätssichernde Maßnahmen 
 
 
4. Auswahlverfahren 
Nach dem Bewerbungsschluss und der Sichtung der eingereichten Unterla gen wurde von Schullei-
tung, OGS -Koordinatorin und Verwaltung entschieden, alle drei Bewerber für ein Bewerbungsge-
spräch einzuladen. Im September 2024 wurde mit den Trägern auf Grundlage des Kriterienkatalogs 
ein strukturiertes Bewerbungsgespräch geführt. 
 
 
5. Gesamtbewertung / Fazit 
Die Verwaltung und die Schulleitung schlagen im Konsens vor, dem Diakonie Münster e.V. die Trä-
gerschaft für die Offene Ganztagsschule in der Ludgerusschule Hiltrup zu übertragen. Diesem Vor-
schlag wurde in der Schulkonferenz am 09.09.2024 einstimmig gefolgt. Der Schulkonferenzbeschluss 
liegt der Verwaltung vor.  
Der Träger hat ein umfassendes, pädagogisches Konzept vorgelegt. Er hat im Bewerbungsverfahren 
seine hohe Motivation dargestellt, seine Leistungen überzeugend präsentiert und insbesondere ein 
passgenaues Konzept für die Ludgerusschule erläutert. Die Trägerübernahme eröffnet der Schule die 
Möglichkeit, die bereits seit vielen Jahren existierende Kooperation weiter zu vertiefen. Der Diakonie 
Münster e.V. ist Träger der Schuls ozialarbeit in der Ludgerusschule, sichert darüber hinaus die Ein-

- 4 - 
V/0520/2024 
gliederungshilfen, sowie eine verlässliche OGS-Ferienbetreuung im Sozialraum und stellt eine erfah-
rene Fachberatung zur Verfügung, die die Schule schon seit mehreren Jahren pädagogisch begleitet. 
Die Schule gewinnt mit der Überleitung der ganztägigen außerunterrichtlichen Angebote an den Dia-
konie Münster e.V. einen verlässlichen und seit vielen Jahren engagierten Partner im Viertel. Die Zu-
stimmung des Rates vorausgesetzt, ist der Träger damit zum 01.08.2025 OGS-Träger an fünf Offe-
nen Ganztagschulen in Münster. 
 
 
In Vertretung 
 
 
gez. 
Thomas Paal 
Stadtdirektor 
 
 
Anlagen: 
Anlage 1 Kriterienkatalog 
Anlage 2 Bewerbungen 
 
 
Hinweis: 
Die umfangreichen Bewerbungsunterlagen der einzelnen Träger (Anlage 2) stehen ausschließlich als 
pdf-Dateien im Ratsinformationssystem der Stadt Münster als Download unter der Vorlagennummer 
V/0520/2024 zur Verfügung.

Anlage 1_OGS-Kriterienkatalog

3208 Zeichen

Stand, 01.08.2023 
 
    Interessensbekundungsverfahren 
    für die außerunterrichtlichen Angebote der  
    Offenen Ganztagsschulen (OGS) 
 
 
Die Fachlichkeit des Trägers und sein pädagogisches  Konzept werden anhand der nachfol- 
genden Auswahlkriterien ausgewertet. Den Kriterien sind jeweils zu beachtende Standards 
und Orientierungsrahmen zugrunde gelegt: 
 
 Qualitätsstandards der Offenen Ganztagsschule in M ünster 
 
 Entsprechende Erlasse des Landes NRW in den aktuel l gültigen Fassungen 
 
Pädagogisches Konzept/Leistungsbeschreibung  
Das Konzept, das die gesetzlichen Grundlagen (BASS) , aktuelle gesellschaftlichen Erforder- 
nisse und die Grundhaltung des Trägers sowie dessen Arbeitsweisen verdeutlicht, muss vor- 
liegen und ist Grundvoraussetzung für die Trägerschaft einer OGS. 
 
Querschnittsaufgaben 
Der Zuzug und die Integration von Migrantinnen und Migranten stellen an Träger der OGS 
besondere Anforderungen. Sprachliche und kulturelle Barrieren müssen gemeistert, schnelle 
und kompetente Integrationsangebote erarbeitet und entwickelt werden. Gleiches gilt für die 
Themen der Inklusion von Kindern mit Behinderungen und der Genderthematik.  
Informelle und soziale Bildung als Querschnittsthem a ist grundsätzlich enthalten. Zentrales 
Ziel von Bildung ist die Befähigung des Kindes, ein  selbstbestimmtes und eigenverantwortli- 
ches Leben zu führen und umfassend am sozialen und ökonomischen Leben und der gesell- 
schaftlichen Entwicklung partizipieren zu können.  
 
Mitbestimmung  
Der freie Träger der OGS soll ein beteiligungsorientiertes, pädagogisches Konzept mit einem 
angemessenen Maß an Partizipation darlegen. 
 
Kooperationsstrukturen 
Bereits vorhandene räumliche Bezüge zu bestehenden Einrichtungen im Sozialraum der Ein- 
richtung ermöglichen die Nutzung von Synergien, die  die Wirtschaftlichkeit einer OGS erhö- 
hen. Sozialraumbezogene Angebote werden bedarfsgerecht aufeinander abgestimmt und wei- 
terentwickelt, wenn die Akteure des Sozialraums sich hierzu entsprechend vernetzen. 
 
Organisationsstruktur und qualitätssichernde Maßnahmen 
Die Anforderungen an Träger der Offenen Ganztagsschulen befinden sich, analog zur gesell- 
schaftlichen Entwicklung, laufend im Wandel. Neue Herausforderungen sind kontinuierlich mit 
neuen Antworten und Konzepten zu begegnen. Aus dies em Grund ist eine funktionierende 
und sich weiterentwickelnde Trägerstruktur eine not wendige Voraussetzung für den Betrieb 
einer OGS. 
Implementierte Qualitätsentwicklungs- und Sicherung sprozesse mit inkludierten Verfahrens-
abläufen in Bezug auf den Kinderschutz und die Zusa mmenarbeit mit der städtischen OGS-
Fachberatung ist ein notwendiger Standard. 
 
Besondere Merkmale des Trägers 
Bei diesem Kriterium können weitere besondere Angebote des Trägers in die Bewertung ein- 
fließen, die über die zuvor benannten Kriterien und Orientierungsrahmen nicht abgedeckt wer- 
den, jedoch eine Bereicherung für die Angebote der OGS darstellen. Gleichzeitig kann der 
Punkt der gewünschten Trägerpluralität/Trägervielfalt in Münster in der Bewertung berücksich- 
tigt werden sowie besondere Anforderungen, welche a us den Bedarfen der Schule und des 
Stadtteils entstehen.

Anlage 2 Kreisel Bewerbung Ludgerusschule Hiltrup

59791 Zeichen

Pädagogisches Rahmenkonzept 
als Bewerbung im Interessenbekundungsverfahren für die 
außerschulischen Angebote der Offenen Ganztagsschulen 
(OGS) 
Offene Ganztagsgrundschule im Primarbereich 
Ludgerusschule Hiltrup 
 
erstellt und vorgelegt von 
 
 
 
Rudolf-Diesel-Str. 5, 48282 Emsdetten 
Telefon: 02572 88260 
www.kreisel-emsdetten.de 
info@kreisel-emsdetten.de 
 
 
  
Juni 2024

1 
 
Inhalt 
 
TRÄGERDARSTELLUNG UND EINLEITUNG ............................................. …. 2 
1.  RAHMENBEDINGUNGEN ...........................................................................  5 
1.1 Rechtliche und Strukturelle Grundlagen                                                       5 
1.2 Finanzierung                                                                                                 5 
1.2 Personal                                                                                                        5 
1.3 Betreuungszeiten                                                                                           7 
1.4 Gruppengröße                                                                                               7 
1.5 Versicherungsschutz                                                                                     8 
2. SCHULE UND SOZIALRAUM ......................................................................  8 
3. LEITGEDANKE .............................................................................................  10 
4. ZIELGRUPPE UND ZIELE ............................................................................  11 
4.1 Zielgruppe                                                                                                     11 
4.2 Ziele                                                                                                              11 
5. DIE SÄULEN DES PÄDAGOGISCHEN HANDELNS IN DER OGS .............  12 
5.1 Säule OGS – Kinder                                                                                     13 
5.2 Säule OGS – Eltern                                                                                      15 
5.3 Säule OGS – Schule                                                                                    16 
5.4 Säule OGS - außerschulische Kooperationspartner                                    17 
6. TAGESSTRUKTUR IM OFFENEN GANZTAG .............................................  18 
6.1 Mittagessen                                                                                                  19 
6.2 Lernzeiten / Hausaufgabenbetreuung                                                          20 
6.3 Nachmittagsangebote                                                                                  21 
6.4 Ferienbetreuung......…………………………………………………………… 22 
7. KOOPERATION MIT JUGENDHILFE ..........................................................  23 
8. KINDERSCHUTZ ..........................................................................................  24 
9. QUALITÄTSENTWICKLUNG .......................................................................  26 
9.1 Strukturelle Qualität                                                                                      26 
9.2 Inhaltliche Qualität                                                                                        26 
9.3 Ergebnisqualität                                                                                            27

2 
 
Trägerdarstellung und Einleitung 
 
Der Kreisel e.V. ist ein gemeinnütziger, nach den Bestimmungen des Kinder - und Jugend-
hilfegesetzes anerkannter, freier Träger der Jugendhilfe. Der Verein ist weder parteipol i-
tisch noch konfessionell gebunden und Mitglied des Deutschen Paritätischen Wohlfahrt s-
verbandes. Zwei hauptamtliche Vorstände verantworten die Geschäfte und Bere iche des 
Kreisel e.V., welcher aktuell 300 Mitarbeiter:innen beschäftigt. 
Im Jahr 1987 gründete sich der Kreisel e.V.  aus einer Selbsthilfegruppe für Alleinerziehen-
de und bietet bis heute in Emsdetten als Kontakt- und Beratungsstelle für Mütter, Väter und 
Kinder in unterschiedl ichen Fam ilienformen in folgenden Bereichen gemäß des SGB VIII 
Beratung und Unterstützung an:  
§ 16 I (allgemeine Förderung der Erziehung), § 17 I (paarstabilisierende Beratung bei Part-
nerschaftskonflikten), § 17 II  (Trennung– und Scheidungsberatung), §§ 18 I, 18 III  (Bera-
tung bei Sorgerechts- und Umgangsfragen) sowie seit 2006 Begleitung in familiengerichtl i-
chen Verfahren gemäß SGB VIII § 50 in Delegation de r Jugendämter der Stadt Emsdetten 
und des Kreises Steinfurt. 
Beginnend im Jahr 2005 etablierte sich ein weiteres Aufgabenfeld und stellt heute den 
größten Fachbereich des Kreisel e.V. dar - die Offene Ganztagsbetreuung. Inzwischen ist 
der Kreisel e.V. für die Sicherste llung der Betreuun g der Kinder an vier Grundschulen in 
Emsdetten, nämlich an der Johannesschule, der Schule Hollingen , der Emmanuel -von-
Ketteler Schule  und der Josefschule , an der Gangolf -Grundschule und der Wichern -
Grundschule in Nordwalde  sowie der Grundschule Wolbeck -Nord, der M elanchthon-
Grundschule und der Norbert -Grundschule in Münster -Coerde, der Kardinal-von-Galen 
Grundschule in Münster -Handorf, ab Februar 2025 auch an der Poetterhoek-Schule ver-
antwortlich. Ein neues und innovatives Konzept bietet die Flexible Betreuung an der Paul -
Gerhard-Schule in Mettingen, wo die ehemalige OGS und die ehemalige Bis -Mittag-
Betreuung zusammengeführt wurden. An der Josefschule , der Emmanuel -von-Ketteler 
Schule und der Grundschule Wolbeck-Nord sowie in Handorf bieten wir zusätzlich zur OGS 
auch die Bis-Mittag-Betreuung an. 
Darüber hinaus ist der Kreisel e.V. seit 2006 Träger der Offenen Gan ztagsbetreuung im 
Förderschulbereich – aktuell an der  Peter-Pan-Förderschule in Rheine mit den Depe n-
dancen Emsdetten und Dörenthe mit dem Förderschwerpunkt Sprachentwicklun g, an der  
Michael-Ende-Schule in Borghorst  und Lengerich mit dem Förders chwerpunkt der emotio-
nalen und sozialen  Entwicklung sowie an der  Grüterschule mit dem Förderschwerpunkt 
Lernen an den Standorten Rheine und Mettingen.

3 
 
Im Jahr 2012 konnte der Kreisel e.V. eine Erweiterung seines Tätigkeitsfeldes mit der B e-
auftragung durch das Kreisjugendamt Steinfurt für Vereinsvormundschaften verzeichnen.  
Seit 2013 gewährleistet der Kreisel e.V. an der Käthe-Kollwitz Realschule in Emsdetten die 
inklusive Übermittagsbetreuung für Schüler:innen mit und ohne Förderbedarf im Sekund-
arbereich. 
Ebenfalls seit 2013 ist er zudem als Träger für die Offene Kinder- und Jugendarbeit in 
Emsdetten zuständig  und somit für das Jugendzentrum  „Treffpunkt 13drei“  verantwort-
lich.  
Seit 2021 übernimmt der Kreisel e.V. die Trägerschaft für Schulbegleitungen an seinen 
Grundschulstandorten in Münster. Durch die Tätigkeitserweiterung ergeben sich  sehr viele 
Synergieeffekte für die Kinder wie für die Mitarbeiter:innen. Den Mitarbe iter:innen können 
wir mehr Stunden anbieten, womit wir sie längerfristig binden können. Durch den stabilen 
Mitarbeiter:innenstamm erleben die Kinder die Betreuer:innen bestä ndiger, was die Bezie-
hungsarbeit fördert.  
Das Motto des Kreisel e.V. lautet „Stabilität durch Bewegung“. Das meint, dass sich das 
Leben ständig in Veränderung befindet und Lebensphasen bewältigt werden müssen, 
wodurch zuweilen auch Krisen verursacht werden können. Wir verstehen Krise als Entwick-
lungsaufgabe und als Chance. Nicht das starre Festhalten an alten Mustern, sondern vie l-
mehr das Einlassen auf Veränderung und die kontinuierliche Bewegung ermöglichen eine 
gesunde Stabilität. Der Kreisel e.V. lebt als Organisation aktiv dieses Motto, was a nhand 
der oben aufgezeigten Entwicklung des Vereins deutlich wird. 
Unser Selbstverständnis - Stabilität durch Bewegung - hat wesentlich zu unserem Erfolg 
bezüglich der Of fenen Ganztagsbetreuung beigetragen.  Der Ausbau  von offenen Gan z-
tagsgrundschulen ist ein landesweites sozialpolitisches Bestreben mit hohen Inno vations-
ansprüchen, ab 2026 mit Rechtsanspruch, das auf die konzeptionell organisierte Zusa m-
menarbeit von Eltern, Kindern, Schule, Jugendhilfe, Kultur und Sport setzt. Da bisher noch 
keine landesweit einheitlichen Qualitätsstandards erlassen wurden bzw. zwischen den u n-
terschiedlichen an der Bildung, Erziehung, Förderung und Betreuung beteiligten Profe ssio-
nen existier en, ist dieses Vorhaben  auf die Bereitschaft zum Dialog angewiesen. Im B e-
wusstsein um diese Ausgangslage ist der Kreisel e.V. als Träger von offenen Ganztag s-
grundschulen bestrebt, mit allen Bete iligten auf eine gelingende Kooperation , Präzisierung 
und Fortschreibung der pädagogischen Ganztagskonzeption hinzuwirken. 
Die offene Ganztagsgrundschule stellt sich den Herausforderungen der sich wandelnden 
Lebenswelt, bietet einen verlässlichen Ort und einen regelmäßigen Tagesablauf . Sie trägt 
mit ihren A ngeboten dazu bei, dass  die individuelle ganzheitliche Bildung der Kinder  und 
Jugendlichen, die Entwicklung ihrer Persönlichkeit, der Selbst - und Sozialkompetenzen,

4 
 
ihrer, Talente, Fertigkeiten und ihr Wissenserwerb systematisch gestärkt werden.  
 
Die Offene Ganztagsbetreuung steht für 
✓ bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, 
✓ erleichterte Rückkehr von Frauen in den Beruf, 
✓ Minderung sozialer Probleme in Familie und Schule, 
✓ Erziehungspartnerschaft mit Eltern/Erziehungsberechtigten, 
✓ Unterstützung von Familien in anspruchsvollen Lebenssituationen, 
✓ Förderung der Demokratiefähigkeit der Schüler:i nnen durch das Grundprinzip der 
Partizipation, 
✓ Teilhabe der Kinder an Bildung und Förderangeboten, 
✓ Teilhabe der Kinder an kulturellen, musischen, sportiven und gemeinwohlorientie r-
ten Angeboten, 
✓ Akzeptanz und Wertschätzung kultureller und persönlicher Diversitäten. 
  
Die Gesellschaft ist gekennzeichnet von einem stetigen Wandel, we lcher eine permanente 
Anpassung der Rahmenbedingungen zur Bewältigung des Alltags für Familien, Lebensg e-
meinschaften, Sorgeberechtigte und Kinder erfordert. Die aktuellen konzeptionellen Rah-
menbedingungen der Offenen Ganztagsbetreuung des Kreisel e.V. werden im ersten Kapi-
tel dargelegt.  
Im zweiten Kapitel wird der Leitgedanke, der unserer Arbeit im Kontext der Offenen Gan z-
tagsbetreuung zugrunde liegt, kurz erläutert. Das dritte Kapitel benennt die Ziele, um dann 
darauffolgend im vierten Kapitel unser pädagogisches Handeln darzulegen. Das Kapitel 
fünf beschäftigt sich mit der Tagesstruktur im Offenen Ganztag. Die letzten beiden K apitel 
zeigen auf, wie der Kreisel e.V. seine Verantwortung in Bezug auf Kooperation mit der J u-
gendhilfe und Qualitätsmanagement wahrnimmt.

5 
 
1. Rahmenbedingungen 
 
 1.1 Rechtliche und Strukturelle Grundlagen 
 
Die rechtliche und strukturelle Grundlage des Konzepts richtet sich nach dem Runde rlass 
des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 16.02.2018 / Erlass 12 -63 Nr. 2 „Ge-
bundene und Offene Ganztagsschulen sowie außerunterrichtlicher Ganztags - und Betreu-
ungsangebote im Primar - und Sekundarstufe I“  und den Qualität sstandards der Offenen 
Ganztagsschule in Münster. Diese Ausrichtung beinhaltet bereits alle relevanten rechtlichen 
Grundlagen sowohl des SchulG, des KJFöG, als auch des SGB VIII. Wir ve rpflichten uns, 
alle dort genannten Rahmenbedingungen zu beachten und die Verbesserung der Bildungs-
qualität, den Ausbau der individuellen Förderung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf 
sowie die konstruktive Kooperation mit Schule und außerschulischen Partnern zu verfolgen. 
 
 1.2 Finanzierung 
 
Raum-, Sach -, Overhead - und Personalkosten werden zu 100  % durch den Schulträger 
finanziert. Der Kreisel e.V. schließt mit den Eltern der am offenen Ganztagsbetrieb t eilneh-
menden Kinder eine Betreuungsvereinbarung ab, woraufhin die Elternbeiträge durch den 
Schulträger Stadt Münster erhoben werden. Die Entscheidung über die Aufnahme in das 
Angebot trifft die Schule in Absprache mit dem Schulträger sowie dem OGS-Träger. 
 
 1.3 Personal 
 
Der Kreisel e.V. gewährleistet, Personal nur nach den im Leistungsve rzeichnis benannten 
Bedingungen der Stadt Münster einzustellen. Das hauptamtliche Personal ist pädagogisch 
qualifiziert und hat für die Funktion der Koordination eine Berufsausbildung als Sozialpäda-
gog:in oder vergleichbar und für die Stelle der Gruppenleitung eine Berufsausbildung min-
destens als staatlich aner kannte:r Erzieher :in oder vergleichbar .  Für die Stelle der 
Schulsozialarbeit und der Förderinsel stehen Mitarbeiter:innen mit den entsprechenden 
Qualifikationen zur Verfügung. 
Für die  Ludgerusschule, mit derzeit 295 Kindern in den  offenen Ganztagsgruppen, ist 
der/die freigestellte Koordinator:in für die Verwaltung und Teamleitung  eingeplant. Für die 
Gruppen wird je eine Gruppenleitung (Erzieher:in) mit 21 Wochenstunden eingesetzt, wobei

6 
 
der Stundenumfang für die Durchführung einer eigenen Ferienbetreuung an der Ludgerus-
schule und/oder bei Bedarf für eine Randzeitbetreuung erhöht werden kann.   
Pro Gruppe ist eine w eitere pädagogisch e Unterstützungskraft mit 20,5 W ochenstunden 
vorgesehen. Darüber hinaus wird angebotsentsprechendes Personal wie z.B. Honorarkrä f-
te, Praktikant :innen und Studierende adäquat einge plant. Wir achten verantwortungsb e-
wusst darauf, dass Praktikant:innen und Honorarkräfte eine adäquate Anleitung und Stru k-
tur erfahren, damit sie fachlich geschult werden und gleichzeitig einen persönlichen Meh r-
wert für sich selbst erfahren können.  
Die für die Ganztagsbetreuung zur Verfügung stehenden Lehrkräfte werden sinnvoll hi n-
sichtlich ihrer Qualifizierung in außerunterrich tlichen Angeboten und in Absprache mit der 
Schulleitung eingesetzt. Diese können die Begleitung der Lernzeit, Durchführung einer g e-
sonderten Förderung von Ki ndern oder die Durchführung von besonderen Angeboten aus 
dem Bereich Musik, Sport, Kreativität oder Naturwissenschaften einschließen.  
Die Fachaufsicht wird inhaltlich und strukturell durch unsere F ührungskräfte in Form einer 
Fachbereichsleitung gewährleistet. Diese steht in einem permanenten Austausch zur Koo r-
dinator:in der OGS und zur Schulleitung der Schule. Darüber hinaus steht sie als erste A n-
sprechperson für den Schulträger zur Verfügung und unterrichtet regelmäßig den Vorstand 
des Kreisel e.V. bezüglich des Sachstands und der Bedarfe. 
Das Personal legt vor Aufnahme seiner Tätigkeit ein erweitertes Führungszeugnis (gem. § 
30a Absatz 1 Bundeszentralregistergesetz) sowie einen Impfnachweis über einen vollstän-
digen Masernschutz vor. Im Übrigen gilt § 72 a SGB VIII. Außerdem wird das Personal vor 
erstmaliger Aufnahme seiner Tätigkeit und anschließend mindestens im Abstand von zwei 
Jahren über die gesundheitlichen Anforderungen und Mitwirkungspflichten nach § 34 Infe k-
tionsschutzgesetz beziehungsweise bei Personal im Küchen - und Mensenbereich nach §§ 
43 und 44 Infektionsschutzgesetz belehrt.  
Für den Fall von längeren Krankheitsausfällen des Personals organisiert der Träger eine 
entsprechende Vertretung, um die Betreuung sicher zu stellen. 
Für Mitarbeiter:innen in der offenen Ganztagsgrundschule sind arbeit sfeldspezifische Fort- 
und Weiterbildungen vorgesehen und werden durch den Träger im Rahmen der finanziellen 
Möglichkeiten systematisch gefördert. 
Außerdem stehen mehrere Antiaggressions - und Coolnesstrainer zur Verfügung, um die 
Standortteams im Konfliktumgang zu schulen und bei der Erstellung von Konflikthan d-
lungsplänen zu unterstützen.  
Darüber hinaus erfreut sich der Kreisel e.V. über eine langjährige und multiprofessionelle 
Mitarbeiterschaft, die sich standortübergreifend vernetzt.

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1.4 Betreuungszeiten 
 
Der Zeitrahmen offener Ganztagsschulen im Primarbereich (§ 9 Absatz 3 SchulG) erstreckt 
sich in der Regel an allen Unterrichtstagen bis  16 Uhr, mindestens aber bis 15 Uhr. Durch 
eine Randzeitenbetreuung besteht die Möglichkeit , die Betreuungszeit bis 17 Uhr zu ve r-
längern. Auch eine Frühbetreuung ist grundsätzlich möglich. Der Zeitrahmen in außerunter-
richtlichen Ganztags- und Betreuungsangeboten (§ 9 Absatz 2 SchulG) orientiert sich an 
den jeweiligen Bildungs -, Erziehungs - und Betreuung sbedarfen. Mit der Anm eldung und 
Aufnahme besteht für das Kind somit eine Teilnahmepflicht, die sich in der Regel über fünf 
Wochentage bis mindestens 15.00 Uhr erstreckt.  
An beweglichen Ferientagen und Fortbildungstagen ist die Betreuung ab 8.00 Uhr bis 16.00 
Uhr bzw. bis 17:00 Uhr gewährleistet.  
Der Kreisel e.V. bietet in seinen Einrichtungen für Schüler:innen eine Ferienbetreuung an 
mindestens 6 Ferienwochen im Schuljahr an. 
Für außerschulische Bildungsangebote, Therapien und Förderangebote oder außerorden t-
liche familiäre Ereignisse können die Schüler :innen nach Absprache mit der Schulleitung 
und Koordination freigestellt we rden. Die Beantragung von regelmäßigen und einmaligen 
Ausnahmen erfolgt schriftlich mit Hilfe eines Antragsformulars, welches durch Schulleitung 
und Koordination geprüft und genehmigt wird . Der explizite Verfahrensweg bezüglich einer 
Freistellungsbeantragung durch die Eltern/Sorgeberechtigten ist gemeinsam zwischen 
Schulleitung und Koordination zu entwickeln. 
 
 1.5 Gruppengröße 
 
Eine Gruppe umfasst 25 Schüler:i nnen, die bevorzugt im teiloffenen Konzept betreut we r-
den. Hierbei existiert eine feste Gruppenbindung, welche wir für die Ludgerusschule 
zwecks Orientierung und Strukturierung für zielführend halten. Gleichwohl kann die Ang e-
botsstruktur in der Regel gruppenübergreifend gestaltet werden. Passend zu den Angeb o-
ten werden homogene oder gemischte Kleingruppen in Bezug auf Alter und G eschlecht 
gebildet. Die konkrete Ausgestaltung wird schulscharf gemeinsam mit den Akteuren vor Ort 
vorgenommen und adäquat angepasst.

8 
 
 1.6 Versicherungsschutz 
 
Der Versicherungsschutz richtet sich nach dem Runderlass „Offene Ganztagsschule im 
Primarbereich“ des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 26.01.2006 in der de r-
zeitigen Fassung . Die außerunterrichtlichen Angebote im Rahmen der OGS gelten als 
schulische Veranstaltungen. 
 
 
 
2. Schule und Sozialraum 
 
Die Ludgerusschule liegt in der Stadt Münster südlich des Stadtzentrums, mit Einzug a us 
Hiltrup-West und -Mitte. Soziodemografisch ist der Stadtteil städtisch geprägt mit typischer 
Mischbebauung aus Ein- und Mehrfamilienhäusern.  
Die OGS der Ludgerusschule besteht z. Zt. aus 295 Kindern, dazu kommen etwa  56 Kin-
der in der Bis -Mittag-Betreuung. Ein Teil der außerunterrichtlichen Angebote findet im be-
nachbarten >Jugendzentrum 37 Grad statt. Die Aufnahmekapazität ist zunächst auf 300 
Plätze festgelegt, da Bauarbeiten zur Erweiterung des Schulkörpers anstehen. 
Vor Ort arbeiten bereits viele Akteure am gemeinsamen Gelingen des außerschul ischen 
Bildungsauftrags zusammen, so bestehen Kooperationen  mit den Sportvereinen vor Ort  
sowie anderen Bildungsträgern. Diese Vernetzung soll nicht nur aufrechterhalten we rden, 
sondern wird bei Übernahme der Trägerschaft durch den Kreisel e.V. weiter intensiviert.  
An der Durchführung und Weiterentwicklung des außerunterrichtlichen Ganztagsangebotes 
sind verschiedene Kooperationspartner beteiligt, um eine differenzierte Angebotspalette zu 
schaffen. Die OGS unterstützt die Öffnung von Schule zum Sozialraum und den dort tätigen 
Akteuren und erschließt ein Netzwerk der Zusammenarbeit mit Vereinen und Personen. 
Wir streben Kooperationen mit Allgemeinen Musikschulen, Kunstpädagogen, Entspa n-
nungspädagogen, Jugendverbänden (freiwillige Feuerwehr, DRK, Pfadfinder etc.) und Ei n-
richtungen im Sozialraum (Museen, Bücherei)  an. Nach § 1 Abs. 3 SGB VIII zielen diese 
Angebote effizienter, entwicklungsförderlicher Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen darauf 
hin, für die Kinder und ihre Familien eine positive Lebenswelt zu schaffen und notwendige 
und geeignete Hilfen zu installieren. 
In regelmäßigen Netzwerktreffen zwischen OGS und den außerschulischen Kooperation s-
partnern werden Zielrichtung, Qualität und Effizienz entwickelt und überprüft. Dazu gehört 
die gemeinsame Planung und Konzeptentwicklung, die miteinander abgestimmte Durchfüh-

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rung und Auswertung der Angebote, die ressourcenorientierte Zusammenarbeit und Kl ä-
rung von Zuständigkeiten und Verantwortung, die Rhythmisierung der Zusammenarbeit und 
die gemeinsame Qualitätssicherung und -entwicklung. Selbstverständlich nehmen Vertreter 
des Kreisel e.V. hierzu an allen relevanten Arbeitskreisen regelmäßig teil. 
Durch die enge Verzahnung mit den Kitaleitungen vor Ort stellt der Kreisel einen sanften 
Übergang sicher. Dies wird bereits in den Arbeitskreisen z.B. am Standort Emsdetten pra k-
tiziert. Ein Einblick in die Arbeit der OGS kann beispielsweise bei einer Sitzung des Arbeits-
kreises in der OGS Einrichtung gewährt werden. 
Aufgrund der engen Verzahnung von Kreisel, OGS und Schule und den damit verbundenen 
Themenfeldern ist eine enge Kooperation mit den Beratungsstellen und sozialen Instituti o-
nen vor Ort unerlässlich. Gemeinsam mit den Gremien der Stadt und den Akteuren vor Ort 
werden aktuelle Entwicklungen und Bedarfslagen besprochen und Lösungen erarbeitet. 
Dazu nutzen wir als langjährig er fahrener Träger der Kinder - und Jugendhilfe im Kreis 
Steinfurt die vorhandenen Strukturen. 
Synergieeffekte entstehen durch die anderen OGS-Trägerschaften in Münster, z. B. Grund-
schule Wolbeck Nord , welche bereits durch den Kreisel e .V. betrieben w erden. Zum Bei-
spiel ist die gemeinsame Nutzung eines Angebots für heiltherapeutisches Reiten auf Gut 
Kinderhaus möglich.  
Die Integration der Kinder mit internationalem Hintergrund steht für die Arbeit des Kreisel 
e.V. im Vordergrund. Dabei schöpfen wir aus dem Know-how unserer langjährigen eigenen 
Flüchtlingsprojekte. Das multikulturelle Arbeiten wird dort unter anderem auch in der Diver-
sität des kulturellen und sprachlichen Hintergrunds der Mitarbeiter :innen deutlich, we lche 
bereits bei der Personalakquise und Profildefinition für Bewerber:innen  entsprechend be-
rücksichtigt wird.

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3. Leitgedanke 
 
Der Kreisel e. V. möchte  eine Verknüpfung von Bildung, Erziehung und Betreuung scha f-
fen, wobei sich das Kind im Zentrum d es Handelns befindet. Davon ausgehend entwickelt 
das Team in der Praxis eine Pädagogik, die vom Kinde ausgeht. Diese wird nicht als starre, 
unveränderliche Theorie verstanden, sondern in einer fortlaufenden Auseina ndersetzung 
mit den Bedürfnissen der Kinder hinterfragt, weiterentwickelt und überprüft . Jedes Kind 
bringt eine eigene Geschichte mit . Indem das Team signalisiert: „Wir akzeptie ren dich so 
wie du bist.“, hat das Kind die besten Voraussetzungen für eine positive Entwicklung. Das 
Kind wird nicht im Blick auf eine Normvorstellung, sondern als Individuum mit eigenen F ä-
higkeiten, Stärken und Schwächen verstanden . Ein positives und ressourcenorientiertes 
Menschenbild prägt dab ei die Haltung der Mitarbeiter:i nnen. Das bedeutet einen A nsatz, 
der die Trennung von der Person und seiner Handlung voraussetzt. Die wertschätzende 
Akzeptanz einer Person unabhängig von Herkunft, Religion und Welt anschauung oder von 
sozialen und kognitiven Hintergründen öffnet Ressourcen und Kompetenzen. Dementspre-
chend stellt Inklusion für uns ein Selbstverständnis dar – wir verstehen unsere Verantwo r-
tung darin, Rahmenbedingungen für eine würdevolle und der Menschen- und Kinderrechts-
konvention entsprechenden Lebenswelt zu erarbeiten. 
Wir sind davon überzeugt, dass pädagogische Arbeit nur dann mit dieser Haltung möglich 
ist, wenn die damit verbundenen Werte für die Beschäftigten innerhalb der Einrichtung e r-
lebbar sind – die Organisationskultur also kongruent zur erklärten pädagogischen Haltung 
wahrgenommen wird. Unser Ziel ist es, nicht nur Kindern einen positiven Lebensraum zu 
schaffen, in dem sie sich wertgeschätzt, akzeptiert und gefördert fühlen, sondern auch u n-
seren Mitarbeiter:innen eine „berufliche Heimat“ zu ermöglichen. Unser Se lbstverständnis - 
Stabilität durch Bewegung - hat wesentlich zum Erfolg unserer pädagogischen Arbeit beige-
tragen. Dieser ist insbesondere durch Partizipation von Mitarbeiter:innen erfolgt und gleic h-
zeitig durch deren Befähigung, aufgrund von organisierten Entscheidungsprozessen, eine 
angemessene Mitwirkung der Kinder zu unterstützen. Dies setzt eine gesunde Fehle r-
freundlichkeit voraus, wonach Fehler vor allem als wichtige Evaluationsimpulse und Qual i-
tätsentwicklung verstanden werden.

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4. Zielgruppe und Ziele 
 
4.1 Zielgruppe 
 
Das Angebot der offenen Ganztagsgrundschule richtet sich an Grundschüler :innen der 
Klassen 1 bis 4. Voraussetzung ist, dass die Kinder durch die Eltern verbindlich angemeldet 
werden und der zu zahlende Beitrag (einkommensgestaffelt) geleistet wird.  
Unter Einbeziehung von gezielten Unterstützungsangeboten  und zusätzlichen Ressourcen 
wird selbstverständlich auch die OGS -Teilnahme von Kindern mit individuellen Förderbe-
darfen begrüßt.  
 
4.2 Ziele 
 
Die Kinder erhalten in der offenen Ganztagsgrundschule auf der Grundlage einer ganzhei t-
lichen Erziehung und den pädagogischen Leitsätzen des Schulprogramms die Möglichkeit, 
an einer erweiterten F orm von Förderung und Betreuung  über den regulären Unterricht s-
rahmen hinaus teilzunehmen. 
Die grundsätzlichen Leitziele der OGS des Kreisel e.V. definieren sich wie folgt: 
• Erweiterung von musischen, sportiven , kreativen und lebenspra ktischen Fähigkeiten 
und Fertigkeiten 
• Ermöglichung von mehr Zeit für Bildung und Erziehung, individuelle Förderung, Spiel- 
und Freizeitgestaltung sowie eine bessere Rhythmisierung  des Schultages und der 
Lernzeiten 
• Gewährleistung eines umfassenden Angebotes, das sich partizipativ an den jeweil i-
gen Bedarfen der Kinder und Eltern orientiert und die informelle Bildung fördert 
• Förderung der D emokratiefähigkeit der Schüler:i nnen durch das Grundprinzip der 
Partizipation 
• Unterstützung für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf 
• Unterstützung der Eltern in ihrer Erziehungsverantwortung 
• Förderung der Akzeptanz und Wertschätzung kultureller Diversitäten 
• Förderung der Integration von Kindern und Familien mit Migrationshintergrund inklu-
sive der Sprachbildung in der deutschen Sprache

12 
 
• Schaffung einer wertschätzenden und ressourcenorientierten Lebenswelt für alle Ki n-
der – unabhängig von ihrem sozialen und geograf ischen Hintergrund und von ihren  
körperlichen, seelischen und kognitiven Ressourcen 
• Förderung des sozialen Lernens und der informellen Bildung 
• Ermöglichung und Förderung der Kooperation von Schule und Kinder- und Jugendhil-
fe (Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW), um positive Syne r-
gieeffekte konstruktiv und effektiv nutzbar zu machen. 
 
Zentral bei der  Förderung der Persönlichkeitsentwicklung ist das Bestreben, die  Eigenver-
antwortung und Selbstorganisation der Kinder anzuregen , so dass sie durch die Erfahrung 
von Selbstwirksamkeit zu ganzheitlich kompetenten Lernenden heranwachsen. 
 
 
 
5. Die Säulen des pädagogischen Handelns in der OGS 
 
Folgende Aspekte stellen die Säulen unseres pädagogischen Handelns dar: 
• Gestaltung des Alltags im Austausch zwischen OGS und Kindern, 
• Erzieherische Zusammenarbeit zwischen OGS und Eltern, 
• Ergänzung des Bildungsauftrags im Austausch zwischen der OGS und Schule, 
• Zusammenarbeit zwischen der OGS und  außerschulischen Kooperation s-
partner:innen 
 
Diese Säulen gestalten und entwickeln in dynamischen Prozessen das pädagogische Ha n-
deln der OGS und beruhen auf systemisch wechselseitige Beziehungen, die durch partiz i-
pierende Prinzipien genutzt werden. 
Zum Aufbau einer tragfähigen Identifikation mit der offenen Ganztag sgrundschule ist eine 
wertschätzende Beachtung und Einbeziehu ng der Ideen und Initiativen der  Eltern, Le h-
rer:innen, sowie insbesondere der zu betreuenden Kinder wichtig.  
 
Der Grundsatz der Partizipation ist bereits in der Phase der Konzeptentwicklung berüc k-
sichtigt und wird in der Begleitung und Evaluation des Ganztagsbetriebes konsequent we i-
tergeführt. Die zustande kommenden Erfahrungen und Ergebnisse der Beteiligung, Mitwi r-
kung und Zusammenarbeit sind für den Prozess der Entwicklung und Fortschre ibung der

13 
 
offenen Ganztagsgrundschule, besonders für die inhaltliche und methodische Gesta ltung, 
von besonderer Bedeutung.  
In dieser Perspektive heißt Kooperation: 
• gemeinsame Planung und Konzeptentwicklung 
• miteinander abgestimmte Durchführung und Auswertung 
• ressourcenorientierte Zusammenarbeit und Klärung von Zuständigkeiten und Veran t-
wortung 
• Rhythmisierung der Zusammenarbeit 
• gemeinsame Qualitätssicherung und -entwicklung. 
 
Das Zusammenwirken der Beteiligten bedarf eine r Beteiligungsstruktur, die geprägt ist von 
einem kontinuierlichen Austausch aller Akteure und der Bereitschaft zur Weiterentwicklung. 
Diese S truktur wird anhand der genannten Säulen des pädagogischen Handelns im Fo l-
genden dargelegt. 
 
5.1 Säule OGS - Kinder 
 
In der OGS des Kreisel e.V. gilt das Prinzip der Bildungs - und Erziehungspartnerschaft, in 
der die Kinder die OGS als Ort der Partizipation erleben. Sie lernen in haltgebenden und 
entwicklungsförderlichen Strukturen demokratische Mitbestimmung, die dem Alter ang e-
messen sind. Sie ge stalten aktiv den Alltag m it, übernehmen adäquate Aufgaben und Ver-
antwortungsbereiche und entwickeln in verschiedenen Beteiligungsformen Ideen und L ö-
sungen. 
Die Schüler :innen können zum einen ihre Kompetenz zur Selbststeu erung entsprechend 
ihren Möglichkeiten entwickeln, zum anderen erfahren sie die Gleichwertigkeit aller Kinder.  
Hierzu werden entsprechende Beteiligungsformen genutzt. Die Kinder bestimmen zum Bei-
spiel die Gestaltung des Gruppenraumes mit, sie bringen eigene Ideen ein und wi rken an 
deren Umsetzung mit. Ebe nso liefern Projekte oder neue  Anschaffungen zusätzliche A n-
lässe dafür, die Kinder aktiv und mitentscheidend einzubeziehen.  
Die Kinderkonferenz, der Schülerrat oder das Kinderparlament  bietet Kindern einen ve r-
lässlichen Rahmen, innerhalb dessen sie dauerhaft und regelmäßig eingeladen sind, an der 
Gestaltung des Offenen Ganztages mitzuwirken. 
Als Träger des offenen Ganztages an der Förderschule für Sprache des Kreises Steinfurt 
Peter Pan mit den Standorten Rheine, Emsdetten und Dörenthe entwickelte der Kreisel 
e.V. das Konzept der sprachfördernden Grundhaltung  für die Mitarbeiter:innen.

14 
 
Ausgehend von einer entsprechenden Körperhaltung und Aufmerksamkeit über die 
Untermalung der Konversation mit Gesten hin zu Empathie und Toleranz bei 
Sprachunsicherheiten und der Überprüfung eigener Sprachgewohnheiten reicht dieses 
Schulungsprogramm und wird zu einer inneren Haltung der Mitarbeiter. 
Diese Grundhaltungen findet sich in den vielfältigen Angeboten zur Sprachförderung am 
Nachmittag wieder, Sprachförderung findet somit durchgängig im Alltag statt.  Beispielhaft 
sind hier die Angebote Bücherei AG, Lesepaten, Kindersprechtag, Theater AG und Chor 
erwähnt. 
Die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund  ist dem Kreisel e.V. seit jeher 
ein besonderes Anliegen. Nicht nur verfügen wir aufgrund unserer langjährigen Erfahrung 
als Anbieter von Maßnahmen für Geflüchtete in Emsdetten über eine entsprechende 
Kompetenz, sondern achten bereits bei der Auswahl der Mitarbeiter auf eine 
entsprechende interkulturelle Kompetenz, die durch Schulungen kontinuierlich erweitert 
wird. Darüber hinaus werden bei entsprechendem Bedarf passgenaue 
Sprachförderangebote über den Honorartopf angeboten. Die Mitarbeiter der OGS sind hier 
in enger Vernetzung mit dem Vo rmittag, wir bieten in unseren Ferienprogrammen Deutsch 
als Zweitsprache (DAZ) an. 
Dabei liegt der Fokus auf Integration unter Beachtung der eigenen kulturellen Identität . 
Unterschiedliche Feste und ihre Hintergründe finden im Rahmen überkonfessioneller 
Bildung im Alltag der OGS Beachtung. 
Eine wesentliche Grundlage der Integration ist die Überwindung von Sprachbarrieren  
und der Kontakt zu anderen Kindern. Daher erachten wir es als sinnvoll, Geflüchteten 
Kindern bei der Schulanmeldung grundsätzlich einen Platz in der OGS zu vergeben. Somit 
ist gewährleistet, dass sie schnell Kontakte knüpfen und mit der deutschen Sprache 
vertraut werden. Die Eltern werden mit Unterstützung von Mitarbeitern und Ehrenamtlichen 
möglichst in ihrer Heimatsprache über den Alltag der OGS informiert und in vielfältige 
Aktivitäten miteingebunden. Dabei unterstützen wir Projekte, in denen eine Kultur z.B. über 
eine Koch AG vorgestellt wird. 
Schon bei der Auswahl der Mitarbeiter:innen achten wir auf interkulturelle Kompetenzen 
und ermutigen Mitarbeiter:innen mit internationalem Hintergrund gezielt, Angebote für die 
Schulkinder zu entwickeln und anzubieten. Hierbei profitieren wir von der Erfahrung unserer 
Mitarbeiter:innen im interkulturellen Austausch, zum Beispiel entstehen Synergien wie 2021 
bei der Gedenkwoche unseres Jugendtreffs 13drei in Emsdetten, bei der es um Aktivitäten 
des NS-Regimes vor der eigenen Haustür ging. Die Ausstellung, die uns vom Zentrum Yad 
Vashem in Israel zur Verfügung gestellt wurde, ist für alle Altersgruppen geeignet und

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verbleibt in unserem Eigentum. Hieraus speisten sich eine Vielzahl von Workshops zum 
jüdischen Leben und Kultur, wie z.B. jüdisches Essen oder jüdische Mode, die auch in der 
OGS eingesetzt werden können. 
Unsere Mitarbeiter verstehen Inklusion tatsächlich als eine grundlegende innere Haltung, 
was sie in die Lage versetzt, dies den Kindern aktiv vorzuleben. Dabei fokussieren sie nicht 
auf die Defizite, sondern auf die besonderen Stärken dieser Kinder und etablieren aktiv 
Spielpartnerschaften mit anderen Kindern. 
Die Mitarbeiter verfügen über eine grundsätzlich systemische und wertschätzende Haltung 
den Kindern gegenüber.  Als Methode sei beispielhaft die Durchführung der AG „Starke 
Mädels“ erwähnt, die Durchführung von Coolness-Trainings durch unser eigenes Team 
von AAT - Trainer:innen. Der Einsatz von Belohnungs - und Verstärkersystemen ist den 
Mitarbeitern aus der Arbeit im Kontext der Sozialen und emotionalen Förderung als 
fundiertes Mittel geläufig . Durch Fortbildung, Supervision und Intervision entwickeln wir 
ständig den „Methodenkoffer“ unserer Mitarbeiter weiter. 
Der Einsatz von ausgrenzenden Maßnahmen wird nur als letztes Mittel und auch nur kurz - 
bis mittelfristig erfolgen.  Wenn es zum Ausschluss aufgrund von schwierigem Verhalten 
kommt, finden begleitend, häufig gemeinsam mit den Lehrkräften, Ausschluss - und 
Wiederkehrgespräche statt.  Der Fokus liegt hier immer in der Deeskalation und 
Wiedergutmachung, nicht in der Strafe. 
 
5.2 Säule OGS - Eltern 
 
Im Rahmen der gemeinsamen Verantwortung nimmt die Zusammena rbeit von Elternhaus 
und OGS einen hohen Stellenwert ein.  
Die Grundlage dieser Zusammenarbeit bildet der Betreuungsvertrag, in dem die koopera-
tive Zusammenarbeit, die pädagogischen Maßnahmen und die grundsätzlichen Rahme n-
bedingungen formuliert sind. 
Durch einen regelmäßigen Kommunikationsfluss gestaltet sich eine Bildungs- und Er-
ziehungspartnerschaft mit den Eltern, die eine Mitgestaltung des Offenen Ganztags und 
gleichzeitig den Blick auf das Kind fördert.  
Zudem herrscht ein regelmäßiger Kommunikationsfluss zwischen den Mitarbeiter:innen und 
den Eltern über vereinfachte Informationssysteme, wie zum Beispiel einem Hausaufgaben-
heft, regelmäßigen Elternbriefen oder einer Programmvorschau. Im Alltag kann  nied-
rigschwellig die Abholphase zum Austausch mit den Eltern genutzt werden. Dies dient der 
Kontaktpflege und der eher alltäglichen I nformationen hinsichtlich des Tagesverlaufs  oder

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hinsichtlich situativer Besonderheiten. Am Nachmittag sind die Fachkräfte in der Regel tele-
fonisch erreichbar.  
Darüber hinaus sind weitere Unterstützungsangebote vorgesehen, wie individuelle Eltern-
gespräche - gerne auch in Kooperation mit Schule und anderweitigen Institutionen, Sprech-
zeiten oder Elternsprechtage.  
Diese lösungsorientierten Kommunikationsformen unterstützen Eltern dabei, eine opt imale 
Förderung für ihre Kinder zu gestalten . Werden von den Eltern weitergehende Einzel - 
oder Fami liengespräche außerhalb des schulischen und betreuenden Kontextes g e-
wünscht, vermittelt das Personal der O GS den Kontakt zu entsprechenden Angeboten der 
Jugendhilfe und Jugendarbeit , Dies geschieht s elbstverständlich unter Berücksichtigung 
des Datenschutzes. Somit werden niedrigschwellige Zugänge zu Hilfen für Familien in den 
Fragen und Herausforderung en der Erziehung gewährleistet und eine konstruktive Erzi e-
hungspartnerschaft gelebt. 
Die Fachkräfte der offenen Ganztagsgrundschulen gestalten mehrmals im Schuljahr g e-
meinsame Freizeitaktivitäten für Kinder und Eltern, die unter  besonderen Mottos stehen. 
Der Träge r erschließt für Eltern und Sorgeberechtigte weitere Angebote, z. B.:  Wochen-
endaktion an der Schule für Familien, damit auch stark eingespannte berufstätige Eltern die 
Möglichkeit für Spiel, Spaß, Gespräche, Kontakte und ggf. Unterstützung erfahren: 
➢ Freizeitaktionen, wie das OGS-Sommerfest, der Kreisel  - Kinderkulturtag oder das 
Familienpicknick) 
➢ Veranstaltungen und Vorträge zu Themen wie Erziehung  / Lernen / Familie / Part-
nerschaft 
➢ Hinweise auf Veranstaltungen anderer Jugendhilfeträger und Jugendverbände oder 
Vereine 
➢ Elterncafés, bei denen die Wünsche, Fragen und Vorschläge der Eltern erfragt wer-
den und die Möglichkeit zum Austausch mit den Fachkräften vor  Ort und an deren 
Eltern gegeben ist. 
Der Kreisel e.V. installiert eine Elternvertretung für die Gruppen eines jeden Standortes , 
worauf unter anderem im folgenden Punkt näher eingegangen wird. 
 
5.3 Säule OGS – Schule 
 
Die OGS als integrierter Bestandteil  von Schule bietet erweiterte Möglichkeiten, alle 
Dimensionen der Förderung und des Unterrichts durch eine Verknüpfung mit 
außerschulischen Angeboten zu vertiefen und zu bereichern. Ein verantwortliches

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Zusammenwirken im Rahmen der gemeinsamen Bildungs- und Erziehungsarbeit und somit 
ein kontinuierlicher Austausch  zwischen den Lehrkräften und dem pädagogischen 
Personal der OGS verstehen wir als selbstverständlich.  
Wir fördern und pflegen gemeinsame Wertehaltungen, wir integrieren Erfahrungen, Rituale, 
Methoden und Vereinbarungen aus dem Klassen - und Schulleben in die OGS und wir 
knüpfen an dem im Unterricht Erlerntem an. Hierzu werden den Fachkräften der OGS das 
Schulprogramm, die Lehrpläne und Unterrichtshilfen sowie ggf. vorhandene weitere 
Materialien zur Verfügung gestellt. Ein persönlicher und kollegialer Austausch zwischen 
OGS und Schule findet auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen Foren statt: Die 
OGS Koordina tor:in tauscht sich täglich mit der Schulleitung und der Verwaltung aus . 
Außerdem nimmt die OGS Koordinator:in oder eine Gruppenleitung in der Regel an Schul-, 
Lehrer- und Fachkonferenzen  sowie bei Bedarf an Fallbesprechungen sowie an 
Elternsprechtagen teil.  
Regelmäßig stattfindende Treffen von Lehrkräften und den Gruppenleitungen der OGS 
dienen dem Austausch in fachlichen, organisatorischen und individuellen Fragen. Die 
Möglichkeit zur gegenseitigen Hospitation des Schulunterrichts und des OGS -Alltags ist 
wechselseitig gegeben. Lehrkräfte der Schule beteiligen sich ebenso an der Gestaltung des 
Ganztags, beispielsweise durch eine Beratung bei der Organisation und Durchführung von 
Förderangeboten, durch das Anbieten von AG‘s sowie durch die Begleitung der Lernzeit.  
Mindestens einmal pro Jahr findet ein Gespräch zwischen dem Vorstand des Kreisel e.V. 
und der Schulleitung statt. 
Es besteht eine schulinterne Elternvertretung für die Gruppen der offenen Ganztagsgrun d-
schule. Bei Bedarf können als weitere Mitglieder die Schulleitung und die Leitung des Tr ä-
gers teilnehmen. Der konkrete Zuständigke its- und Aufgabenkatalog für die Elternvertr e-
tung wird zwischen der jeweiligen Elternvertretung und dem Träger abgestimmt. 
Für eine solche Kooperation sind wechselseitige Beteiligungs - und Mitwirkungsformen not-
wendig, die schulintern zu verabreden sind. 
 
5.4 Säule OGS - außerschulische Kooperationspartner 
 
An der Durchführung und Weiterentwicklung des außerunterrichtlichen Ganztagsangebotes 
sind verschiedene Kooperationspartner beteiligt, um eine differenzierte Angebotspalette zu 
schaffen. Die OGS unterstützt die Öffnung von Schule zum Sozialraum und den dort tätigen 
Akteuren und erschließt ein Netzwerk der Zusammenarbeit mit Vereinen und Personen.

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Die bisher schon bewährten Kooperationen innerhalb des Sozialraums, möchten wir gerne 
weiterfortführen und ausbauen. 
In regelmäßigen Netzwerktreffen zwischen OGS und den außerschulischen Kooperat i-
onspartnern werden Zielrichtung, Qualität und Effizienz e ntwickelt und überprüft. Dazu g e-
hört die gemeinsame Planung und Konzeptentwicklung, die miteinander abgestimmte 
Durchführung und Auswertung der Angebote, die ressourcenorientierte Zusammenarbeit 
und Klärung von Zuständigkeiten und Verantwortung, die Rhythmisierung der Zusamme n-
arbeit und die gemeinsame Qualitätssicherung und -entwicklung.  
Kooperationspartner sind im Allgemeinen Sportvereine, Musikschulen, Kunstpädagogen, 
Entspannungspädagogen, Jugendverbände (freiwillige Feuerwehr, DRK, Pfadfinder etc.) 
und städtische Einrichtungen (Museen, Bücherei).  
Nach § 1 Abs. 3 SGB VIII zielen diese Angebote effizienter, entwic klungsförderlicher Hilfs- 
und Unterstützungsmaßnahmen darauf hin, für die Kinder und ihre Familien eine positive 
Lebenswelt zu schaffen und notwendige und geeignete Hilfen zu installieren. 
 
 
 
6. Tagesstruktur im Offenen Ganztag 
 
Für die Entwicklung der außerunterrichtlichen Angebote werden aus Sicht des Trägers vier 
grundsätzliche Kriterien vorausgesetzt: 
 
• Die Angebote sind standortbezogen und sozialraumorientiert. 
• Die unterschiedlichen Voraussetzungen der Kinder werden bei der Planung der An-
gebote berücksichtigt.  
• Die Verlässlichkeit bzw. Kontinuität bei der inhaltlichen und zeitlichen Gestaltung ist 
gesichert. 
• Der Einsatz von qualifiziertem Personal ist gewährleistet. 
 
Die Angebote im Rahmen der Ganztagsgrundschule basieren auf einem breiten Aufgabe n-
verständnis. In gebundenen und ungebundenen Angeboten können Schülerinnen und 
Schüler umfangreiche Erfahrungen sammeln, vielfältige Kompetenzen erwerben und le r-
nen, ihre Freizeit sinnerfüllt zu gestalten. Somit weisen die Angebote über das Spek trum 
curricular definierter Unterrichtsziele hinaus.

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So kommen in Arbeitsgemeinschaften allgemeine Kompetenzen zur Lebensbewältigung 
zum Tragen, ebenso werden spezielle Neigungen und Interessen entwickelt. 
Bei der Zusammenstellung der Angebote ist zu berücksichtigen, dass die Kinder im Ganz-
tag auch didaktisch -methodisch unstrukturierte G elegenheiten benötigen. Dort können sie 
nach Belieben einzeln oder mit Freunden entspannen, sprechen und spielen. Sie vera rbei-
ten Eindrücke und schöpfen Energie. Den Schülerinnen und Schülern stehen in diesen 
Freispielphasen anregende Materialen  zur Verfügung, so dass sie sich ihr Wissen u nd 
Können in einem Prozess der Selbstbildung aneignen. 
Die konkreten Angebote in der offenen Ganztagsgrundschule setzen sich aus drei Grun de-
lementen zusammen, nämlich aus dem Mittagessen, den Lernzeiten / Hausaufgabenb e-
treuung und den Nachmittagsangeboten. 
 
6.1 Mittagessen 
 
Vor dem Mittagessen findet eine Gruppenbesprechung statt. Die Gruppenbesprechung 
dient dazu, die Gemeinschaft zu stärken und aktuelle Anliegen der Gruppe zu klären. Des 
Weiteren wird der Tagesablauf besprochen, ggf. Gruppenkonflikte thematisiert und mögli-
che Wünsche der Kinder eingebracht.  
Das Mittagessen wird  von einem Essensanbieter angeliefert und entspricht den Grundsä t-
zen eine r ausgewogenen und kindgerechte n Ernährung. Spezielle Nahrungsmittelunve r-
träglichkeiten oder einzuhalte nde Diäten und kulturell e Besonderheiten können von den 
Eltern bzw. Sorgeberechtigten mit den Fachkräften der offenen Ganztagsgrundschule a b-
gestimmt werden. Die Kinder werden an den Aufgaben beteiligt, die im Zusammenhang mit 
dem Mittagessen entstehen, z.B. Spe iseplanerstellung, Tischdecken und –abräumen. Die 
Kosten für die Eltern liegen aktuell zwischen 3,50 und 4.- Euro pro Essen. 
Die Kinder nehmen ihr Mittagessen in ihrer jeweiligen festen OGS-Gruppe ein. Somit wird 
eine angenehme Atmosphäre geschaffen, in der die Kinder Zeit zum Erzählen haben und 
eine angemessene Tischkultur entwickeln können.  
Feste Absprachen und Regeln während des Mittagessens ermöglichen es den Kindern, 
Eigenverantwortung und Selbstständigkeit zu erlernen und soziales Lernen in der Gruppe 
zu üben.

20 
 
6.2 Lernzeiten / Hausaufgabenbetreuung 
 
Während der sich anschließenden Lernzeit werden die Kinder in kleinen Gruppen durch 
unsere Mitarbeiter:innen, Lehrkräfte oder Honorarkräfte bei der Erledigung der Hausaufga-
ben begleitet und bei Bedarf individuell unterstützt (Lernzeit). Die Kinder erledigen ihre 
Hausaufgaben in einem dafür vorgesehenen Raum in der Regel selbständig. Für Fragen 
stehen die OGS-Mitarbeiter:innen ggfs. auch die Lehrer:innen zur Verfügung. 
Das Personal achtet auf: 
• eine selbstständige Arbeitshaltung 
• die Förderung und Forderung der einzelnen Kinder 
• eine ruhige Arbeitsatmosphäre 
• die Einhaltung von Arbeitstechniken und Lernstrukturen  
 
Besonderes Augenmerk legen wir auf Selbstständigkeit und selbstorganisiertes Lernen. 
Das bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler Verantwortung für ihre Aufgaben über-
nehmen. Sie lernen ihre Arbeitsmaterialien zu organisieren, sie strukturieren die ihnen zur 
Verfügung stehende Zeit und sie nutzen unterschiedliche Lernquellen. Das Fachpersonal, 
die Lehrkräfte und andere Beauftragte stehen den Kindern beratend bei diesem Lernpro-
zess zur Verfügung.  
Grundvoraussetzung für ein solches Lernarrangement ist die Akzeptanz der Verantwo r-
tungsteilung auf die beteiligten Personengruppen. Auch die Eltern müssen in ihrer Veran t-
wortung am Lernprozess beteiligt und informiert werden. Zwischen denen am Lernprozess 
Beteiligten herrscht Transparenz bezüglich der Verantwortungsteilung. Um dies zu gewäh r-
leisten und zu unterstützen wird das Hausaufgabenheft als Kommunikationsmittel zwischen 
Eltern, Lehrkräften und Personal genutzt. Hier schreiben die Kinder täglich ihre Hausaufg a-
ben auf und die Fachkrä fte geben ein Feedback über  die Arbeitsweise der Schüler und 
Stand der Erledigung der Aufgaben.  
Selbstorganisiertes Lernen ist ein Prozess, der es Schülerinnen und Schülern schrittweise 
ermöglicht, selbstständig und selbstverantwortlich zu lernen und zu arbeiten. 
Bei besonderem Forder - oder Förderbedarf von Kinder n wird Kontakt zum Lehrpersonal, 
Eltern und gegebenenfalls gemeinsam zu anderen Institutionen gesucht.

21 
 
6.3 Nachmittagsangebote 
 
Die differenzierte inhaltliche und methodische Ausgestaltung der Angebote wird unter Ei n-
beziehung der Wünsche und Vorstellungen von Kindern, Eltern und Lehrkräften geplant.  
Aus dem Bereich der Methoden werden solche verstärkt eingesetzt, die die Eigenaktivität 
und Experimentierfreudigkeit der Kinder fördern und gruppenbezogenes Lernen unterstü t-
zen. Bevorzugt sind somit Projektarbeit, Werkstattarbeit und soziale Gruppenarbeit. Durc h-
geführt werden sie von unserem Personal, aber auch von Honorarkräften und vo n qualifi-
zierten Kräften aus Vereinen. 
Grundsätzlich gilt, dass die Angebotspalette einerseits den Erwerb von Fähigkeiten, Wissen 
und Kompetenzen ermöglicht und zudem Modelle für das außerschulische Freizeitverhalten 
aufzeigt. Andererseits müssen die Besonderheiten der Ganztagsstruktur berücksichtigt 
werden und Rückzugsmöglichkeiten bestehen. 
Der Kreisel e.V. hält eine Angebotspalette in seinem Programm für die offene Ganztag s-
grundschule vor, die folgende Themenbereiche umfasst: 
• Kreativangebote, Konstruktionsangebote 
• Musische bzw. theaterpädagogische Angebote 
• Bewegung, Spiel und Sport 
• Psychomotorik, kompensatorischer Sport 
• Strategie- und Denkspiele 
• Entspannungsangebote 
• begabungs- und interessensgeleitete Angebote 
• Forder- und Förderangebote 
• Gruppennachmittage 
• und vieles mehr 
 
Wie bereits beschrieben ist es dem Träger  wichtig, dass die außerunterrichtlichen Angebo-
te im Sozialraum verankert werden. Der Kreisel e.V. bemüht sich um konstruktive Koopera-
tionen in der Nachbarschaft und im Stadtgebiet. Um möglichst in allen Bereichen Angebote 
vorzuhalten, werden die Wochenpl äne ca. halbjährlich nach den  individuellen Wünschen 
und Interessen der Kinder und der sozialräumlichen Bedingungen angepasst.

22 
 
6.4 Ferienbetreuung 
 
Während der Ferien bietet der Kreisel e.V. den Kindern eine sechswöchige Ferienbetre u-
ung in den Räumen der OGS an . Die Ferienbetreuung kann direkt in der OGS wochenwe i-
se gebucht werden. Für OGS Kinder entstehen keine zusätzlichen  Kosten. Gerne dürfen 
sich auch Kin der der Schule anmelden, die keinen OGS Vertrag haben. Der Elternbe itrag 
kann auf den Kinderseit en der Stadt Münster eingesehen werden  und wird durch den Trä-
ger eingesammelt. 
Jede Ferienwoche hat ihr eigenes Motto. Die Mottos sind so gewählt, dass die Kinder auf 
möglichst vielen unterschiedlichen Ebenen, wie z.B. sportlich, kreativ, musikalisch, theater-
pädagogisch einen Zugang zu dem jeweiligen Thema finden. Ein fester Bestandteil der 
Ferienwochen sind Ausflüge. So können Kinder ihren Sozialraum erkunden und auch E r-
fahrungen außerhalb des Sozialraumes machen. 
Themen können z.B. sein: Jahreszeitliche Angebote, Olympiaden, Wasserwelten, Wir e r-
kunden den Wald, Wir entdecken den Bauernhof  oder künstlerische Arbeiten für die Schul-
gemeinschaft.

23 
 
7. Kooperation mit Jugendhilfe 
 
Die Konzeptentwicklung der offenen Ganztagsgrundschule setzt auf die Zusammenarbeit 
von Schule und Jugendhilfe. Aus dieser Zusammenarbeit e rwachsen besondere Chancen 
für eine qualitativ angemessene Betre uung und Förderung von Kindern. Die Kooperation 
verbindet zwei fachliche Perspektiven - die der Schulpädagogik und die der Sozialpädag o-
gik. 
So kann die Jugendhilfe in die offene Ganztagsgrundschule bewährte und praxiserprobte 
Qualitätsmodule einbringen. Diese sind unter anderem 
• Erfahrungen mit individueller Stärkung von Kindern 
• Erfahrungen mit Interaktions- und Kommunikationsansätzen zur Stärkung des sozia-
len Verhaltens 
• Erfahrungen mit familienorientierter Beratung und Unterstützungen bis hin zu Hilfen 
zur Erziehung 
• Kooperation mit dem Jugendamt als Steuerungsorgan beim Aufbau kommunaler Bil-
dungslandschaften 
• Kooperation mit dem Jugendamt als Vernetzungsinstanz für informelle Bildungspro-
zesse 
• Kooperation mit dem Jugendamt als Steuerung der Hilfen zur Erziehung. 
 
Der Träger Kreisel e.V. setzt sich ein, diese Elemente in die konkrete Arbeit an den Sch u-
len einflie ßen zu lassen, um die wertvollen Ressou rcen zu nutzen. So engagiert er sich 
verlässlich in  relevanten Facha rbeitskreisen, Trägerkonferen zen, Fachtagungen sowie in 
regionalen und landesweiten Qualitätszirkeln und Arbeitsgruppen.

24 
 
8. Kinderschutz 
 
Im Kreisel e.V. herrscht absolute Einigkeit bei allen Beteiligten, dass ein funktionierender 
Kinder- und Jugendschutz ein Grundbaustein der Organisation ist, auf dem alle weiteren 
Angebote basieren. 
 
Daher trifft der Träger aktiv Maßnahmen, um den Schutz von Kindern und Jugendlichen, 
auch und besonders in Bezug auf sexualisierte Gewalt, in seinen Einrichtungen weiter zu 
verbessern. Wir erstellen und führen als Träger mit allen Abteilungen ein Schutzkonzept 
unter Beteiligung aller relevanten Nutzergruppen, Mitarbeiter:innen und  weiteren Akteuren. 
Dieses Konzept ist in stetiger Entwicklung und Anpassung begriffen, und bildet  
die Ethik der Mitarbeiter:innen, wie auch die Haltung des Trägers in  
der Sicherung des Kindeswohles ab. Ebenso erachten wir eine hohe Transparenz bezü g-
lich des Kinderschutzkonzeptes im Innen und im Außen für sehr wichtig, da dadurch zum 
einem Handlungssicherheit geschaffen und zum anderen Prävention betrieben wird.  
 
Die Fachbereichsleitungen und OGS-Koordinator:innen üben auf der Basis einer professio-
nellen Zusammenarbeit mit den Fachkräften vor Ort die Fachberatung und Fachaufsicht in 
allen Teilsystemen des Unternehmens aus. Sie bemühen sich um ein vertrauensvolles 
Verhältnis zu de n Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen, um auch für diese als A n-
sprechpersonen zur Verfügung zu stehen. Sie halten vor dem Hintergrund eines system i-
schen Grundverständnisses Kontakt zum Helfersystem und kommunizieren regelmäßig mit 
relevanten Nutzergruppen. 
In unserer Einrichtung ist ein lebendiges Beschwerdewesen gewünscht. Wir nehmen B e-
schwerden ernst und können somit sich anbahnende Schwierigkeiten frühzeitig identifizi e-
ren.  
In allen Bereichen des Kreisel e.V. sind Kinder und Jugendliche vor Gefahr en  
für ihr Wohl zu schützen. Es gilt, ein tragfähiges System zu schaffen, dass diesen  
Schutz gewährleistet, aber auch auf Meldungen eingehen und diese einschätzen  
kann, wenn diese Abweichungen und Gefährdungen des Schutzes aufzeigen.  
Diese Grundlage für die Betreuung der Kinder - und Jugendlichen bildet das  
Leitbild des Trägers und ist ebenso Grundlage für die Achtung des Kindeswohls  
aller betreuten Kinder - und Jugendlichen. Der Sicherstellung des Schutzes unserer Kinder 
und Jugendlichen kommt in unsere r Einrichtung also eine hohe Bedeutung zu. Wir nutzen 
dezidierte, nachhaltig wirksame und strukturell gesicherte Instrumente, um den Kinde r-
schutz sicherzustellen.

25 
 
Hierzu hat der Kreisel e.V. unter anderem Kooperationsvereinbarungen nach  
§ 8a mit den Kommunen geschlossen. Der Träger stellt durch geeignete eigene Maßna h-
men sicher, dass alle seine Fachkräfte über gewichtige Anhaltspunkte für das mögliche 
Vorliegen einer Kindeswohlgefährdung unterrichtet sind.  
Darüber hinaus wurden und werden für die  
Arbeitsfelder eigene Handlungsempfehlungen mit spezifischen Indikatoren zur  
Wahrnehmung gewichtiger Anhaltspunkte im Sinne eines Schutzkonzeptes entwickelt. Der 
Kreisel e.V. beschäftigt mehrere Kinderschutzfachkräfte und fördert kontinuierlich die Au s-
bildung weiterer insoweit erfahrener Fachkräfte. Aufgabe dieser Kinderschutzfachkräfte ist 
es, nach § 8a Abs. 4 SGB VIII die einzelnen Einrichtungen und Teams bei der Gefäh r-
dungseinschätzung zu beraten.  
Der Vorstand des Kreisel e.V. gewährleistet, dass die Kinderschutzfachkraft in Ausübung 
ihrer besonderen Tätigkeit frei und unabhängig agieren kann, losgelöst aus der eigentlichen 
Trägerhierarchie. 
Über die Vorhaltung von Kinderschutzfachkräften hinaus, ist für den Kreisel e.V. der pr ä-
ventive Ansatz von hoher Bedeutung. Demzufolge haben wir massiv in Zusatzausbildungen 
der Beschäftigten auch im Bereich AAT und CT investiert. Durch deren Multiplikationsau f-
trag wird eine Sensibilisierung der Erwachsenen und der Kinder in Bezug auf eine ausg e-
wogene Balance zwischen Nähe und Distanz gefördert. Auch das Entwickeln von Konflik t-
handlungsplänen ist damit fundiert sichergestellt, was allen Beteiligten hohe Han dlungssi-
cherheit bietet. 
Ebenso verstehen wir unseren Schwerpunkt auf Partizipation der Kinder und Jugendlichen 
im Sinne von Selbstwirksamkeit als präventive Arbeit. Das Sensibilisieren und Schaffen von 
Angeboten in Bezug auf Kinderrechte gemäß der EU -Konvention dient ebenfalls der Pr ä-
vention und somit dem Kinderschutz. 
Abschließend sei ausdrücklich betont, dass der Vorstand und der Aufsichtsrat des Kreisel 
e.V. das Schutzkonzept, welches im Rahmen des LWL -geförderten Projekts „Schutzraum 
Kreisel e.V.“ entstanden ist, als strategisch fundierten Kinderschutz mit Verankerung in der 
Organisationskultur verstanden und gelebt wissen will. Die Darstellung nach Außen dient 
somit weniger der Performance, sondern explizit der Transparenz und demzufolge des 
Schutzes der Kinder und Jugendlichen sowie der Organisation als solche.

26 
 
9. Qualitätsentwicklung 
 
Der Kreisel e.V. legt großen Wert auf eine prozesshafte Qualitätsent wicklung. Wir unte r-
scheiden in Struktur-, Inhalt- und Ergebnisqualität. 
 
9.1 Strukturelle Qualität  
 
Die strukturelle Qualität wird mittels de r Leistungsvereinbarung gemeinsam mit dem Schul-
träger geregelt und ist bereits unter den Punkten Finanzierung, Personal, Rä u-
me/Ausstattung, Betreuungszeiten, Gru ppengröße und Versicherungsschutz beschrieben. 
An dieser Stelle sei lediglich der Verweis zu den entsprechenden Punkten gestattet. 
 
 9.2 Inhaltliche Qualität  
 
Das OGS-Konzept wird regelmäßig evaluiert und kontinuierlich fortgeschrieben. Alle b e-
reits genannten „Säulen der OGS“ sowie der Schu lträger werden inhaltlich daran beteiligt. 
Dabei erfolgt stetig ein Abgleich mit der pädagogischen Praxis und daraus folgend gegeb e-
nenfalls Anpassungen. Die Teamarbeit ist elementarer Bestandteil der Arbeit und dient der 
Planung und Weiterentwicklung des gemeinsamen pädagogischen Prozesses. Die päd a-
gogische Arbeit ist im Team anhand w öchentlicher Teambesprechungen organisiert. Die 
individuellen Kompetenzen der Mit arbeiter:innen werden sinnvoll eingesetzt. Benötigte 
Ressourcen zur Reflexion und Supervision werden in einem angemessenen Umfang b e-
reitgestellt. Für ein notwendiges Krisenmanagement kennen die pädagogischen Mitarbei-
ter:innen die internen und externen Kommunikations - und Meldewege und arbeiten nach 
dem Mehr-Augen-Prinzip. Interne und externe Hilfeangebote sind bekannt und werden bei 
Bedarf im Rahmen der Krisenintervention genutzt. Zur Sicherung des Kindeswohls ge-
währleisten wir ein protokolliertes Verfahren nach §8a (SGBVIII). Wir stellen innerbetrie b-
lich insoweit erfahrene Kinderschutz -Fachkräfte zur Verfügung. Zur Qualifizierung unse-
res Personals  sind externe arbeitsfeldspezifische Fort- und Weiterbildungen vorgesehen  
und werden im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten gefördert. Zu unserem Qualität s-
standard zählt auch eine jährliche interne Fortbildung zu aktuellen Themen für alle eigenen 
Mitarbeiter:innen und für externe Fachkräfte.  
Der Kreisel e.V. verfügt zudem bere its über einen qualifizierten Mitarbeiterpool mit unter-
schiedlichen Zusatzqualifikationen wie zum Beispiel Inklusionsfachkräfte, Lernberater :in,

27 
 
Medientrainer:in, Anti -Aggressivitäts- und Coolness-Trainer:in, Erlebnispädagog:in, tierge-
stütze Therapeut :in, Tanztherapeut:in, Ernährungsberater :in und  systemische F amilien-
therapeut:in. Eine vielfältige interdisziplinäre Nu tzung der Qualifikationen wird unter den 
einzelnen Standorten, Fachbereichen und weiteren Vernetzungen ermöglicht.  
Auch ist der Kreisel e. V. daran interessiert in bereits existierenden Arbeitsgremien und 
Fachtagungen mitzuwirken bzw. solche zu initiieren. 
 
 9.3 Ergebnisqualität  
 
In jährlich geführten Qualitätsdialogen mit der Schule und dem Schulträger, werden Ja h-
resplanungen und Ziele entsprechend der Leistungs - und Qualitätsvereinbarungen formu-
liert, operationalisiert und mit entsprechenden Indikatoren zur Messbarkeit der Zielerre i-
chung konkretisiert. Die erarbeiteten Indikatoren w erden rhythmisiert evaluiert. Die Erge b-
nisse werden zur Generierung von Steuerungsimpulsen und zur Entwicklung neuer und 
weiterführender Ziele genutzt. Sie dienen der kritischen Reflexion der eigenen Ar beit und 
Wirksamkeit und sie dienen als Grundlage für die Angebotsplanungen und die Optimi e-
rungsprozesse. In diesem Zuge führen wir in vierjährigen Abständen Befragungen der  Kin-
der, Eltern und Lehrer:innen durch, und nutzen die Erhebungen für die Evaluation unserer 
Arbeit.

Anlage A

3184 Zeichen

Anlage A zur V/0520/2024 
Kurzüberblick 
Die Verwaltung und die Schulleitung schlagen mit dem Schulkonferenzbeschluss mehrheitlich 
vor, dem Träger Diakonie Münster e.V. die Trägerschaft für die Offene Ganztagsschule in der 
Ludgerusschule Hiltrup zum Schuljahr 2025/2026 (01.08.2025) zu übertragen. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Die Verwaltung wurde mit dem Antrag A-R/0039/2016 „Qualitätsoffensive die gute (offene) Ganz-
tagsschule“ beauftragt, ein Gesamtkonzept der Offenen Ganztagsschulen zu entwickeln und 
mehr als 25% der Offenen Ganztagsschulen in die Trägerschaft anerkannter freier Träger der 
Jugendhilfe überzuleiten. Der Rat hat daraufhin in seiner Sitzung vom 26.08.2020 mit der Vorlage 
V/330/2020 beschlossen, alle Offenen Ganztagsschulen sukzessive in die freie Trägerschaft zu 
überführen. 
 
Mit dem Erreichen dieser Werte verfolgen wir die ISM Leitziele: 
„Wir werden einer der führenden Bildungs-, Wissenschafts-, Forschungs- und Entwicklungsstan-
dorte in Europa“  und „Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisquali-
tät weiterentwickeln“. 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 0602 Kinder- und Jugendarbeit 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan x Ja  Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja x Nein   
Im Haushaltsplanentwurf 2025 enthalten? x Ja  Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? x Ja  Nein   
Bereits veranschlagt? x Ja  Nein   
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
x überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
 vollständig 
freiwillig 
„Die Träger der öffentlichen Jugendhilfe sind verpflichtet, Plätze für die Kinder und Jugendlichen 
im schulpflichtigen Alter bedarfsgerecht in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege vorzuhal-
ten (§24 Absatz 4 SGB III). Die Kommune kann diese Verpflichtung auch durch entsprechende 
Angebote an Schulen erfüllen, soweit die Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebote nach 
den Grundsätzen des SGB VIII gestaltet werden (§5 Absatz 1 KiBiz).“ RdErl. des Ministeriums für 
Schule und Weiterbildung v. 23.12.2010 (ABI.NRW.01/11 S.38, berichtigt 02/11 S.85) 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration)  
Die demographische Entwicklung der Stadt Münster ist ein grundlegender Bestandteil des weite-
ren Ausbaus der Offenen Ganztagsschule (OGS). Alle Maßnahmen zum Ausbau der OGS orien-
tieren sich an der kleinräumigen Bevölkerungsprognose der Stadt Münster und sind darauf aus-
gerichtet, eine familienfreundliche Stadtentwicklung zu fördern. 
Dazu trägt insbesondere der bedarfsgerechte Ausbau der OGS bei. Im Rahmen der unterschied-
lichen Arbeitsfelder der OGS werden wichtige Aspekte wie Barrierefreiheit, Inklusion, Sprachför-
derung und Qualifizierung differenziert berücksichtigt und unterstützen eine familien-freundliche 
Entwicklung in Münster. Weiterhin steht der quantitative und qualitative Ausbau von Angeboten 
der Offenen Ganztagsschulen im Einklang mit der Ausrichtung als führender Wirtschaftsstandort 
mit Blick auf den ab 2026 geltenden Rechtsanspruch auf eine ganztägige Betreuung von Kindern 
an Grund- und Förderschulen.

Anlage 2 Schule, Jugend, Kids und Co Bewerbung Ludgerusschule Hiltrup

57786 Zeichen

Konzept für die außerschulische Betreuung 
© Juni 2024 Schule Jugend Kids & Co e.V. 
 
 
 
 
 
 
Unsere Visionen – Unsere Aufträge 
Konzept für die außerschulische Betreuung 
an der  
Ludgerusschule Hiltrup 
 
www.jugend-ms.de

Konzept für die außerschulische Betreuung 
© Juni 2024 Schule Jugend Kids & Co e.V. 
Vorwort 
„Den Kindern zugute – OGS mit Qualität und Erfahrung!“ 
Zum einen geht es bei der Frage danach, was eine gute Offene Ganztagsschule ausmacht 
darum, Eltern eine verlässliche Betreuungsperspektive zu geben und zum anderen mit Blick 
auf die Kinder, bessere Teilhabechancen und den Abbau bestehender Bildungsungleichheit zu 
ermöglichen. 
Der Verein Schule Jugend Kids & Co e . V. hat sich daher zum Ziel gesetzt, auf der Grundlage 
seiner Prinzipen („Förderung von Kindern und Familien“, Stärkung von Familien“,  Sozial- und 
Lebensraumorientierung“, „Werteorientierung“, „Partizipation“ und „Netzwerkarbeit“) 
Kinder im außerschulischen Bereich ganzheitlich zur fördern und ihnen eine sichere, 
strukturierte und vielfältige Umgebung zu bieten.  
Durch die langjährige Er fahrung und kontinuierliche Weiterentwicklung in der 
außerschulischen Betreuung ist es dem  Träger Schule Jugend Kids & Co e.V. möglich, sein 
Konzept flexibel an die Gegebenheiten und Bedürfnisse der Ludgerusschule anzupassen. Es ist 
der Wunsch des Trägers,  gemeinsam mit den Verantwortlichen der Ludgerusschule die 
bestmögliche Gestaltung des Offenen Ganztages zu erarbeiten und diese stetig zu verbessern 
und anzupassen.  
Gerade im Hinblick auf den Rechtsanspruch auf eine ganztätige Betreuung im Jahr 2026 bedarf 
es einer dynamischen und kontinuierlichen Qualitätsanalyse, um den wachsenden 
Herausforderungen gerecht zu werden. Gemeinsam mit dem schulischen und pädagogischen 
Team möchte der Verein Schule Jugend Kids & Co e.V. sich diesen Herausforderungen stellen 
und den Kindern eine qualitativ hochwertige Betreuung ermöglichen.

Konzept für die außerschulische Betreuung 
© Juni 2024 Schule Jugend Kids & Co e.V. 
Inhaltsverzeichnis 
1.  Der Träger Schule Jugend Kids & Co e.V. ...................................................................... 1 
1.1  Das pädagogisches Konzept von Schule Jugend Kids & Co e.V. ..................................... 1 
1.2  Organisationsstruktur ..................................................................................................... 3 
2.  Das OGS-Konzept ........................................................................................................... 3 
2.1  Die Kooperation zwischen schulischem und außerschulischem Personal ..................... 4 
2.2  Betreuungsumfang ......................................................................................................... 5 
2.3.  Tagesablauf ..................................................................................................................... 5 
2.3.1  Gemeinsames Mittagessen ............................................................................................ 5 
2.3.2  Lernzeit ........................................................................................................................... 5 
2.3.3  Arbeitsgemeinschaften (AGs) ......................................................................................... 6 
2.3.4  Freispiel .......................................................................................................................... 7 
2.4  Räumlichkeiten ............................................................................................................... 8 
2.5  Eigene Fußballliga ........................................................................................................... 8 
3.  Die Kinder ....................................................................................................................... 8 
3.1.  Konzept für den Übergang von der Kita in die OGS ....................................................... 9 
4.  Das Personal ................................................................................................................... 9 
4.1  Fachkräftegewinnung und Ausbildung bei Schule Jugend Kids & Co e.V. ................... 10 
4.2.  Zusammensetzung der Teams ...................................................................................... 11 
4.3  Das multiprofessionelle Team ...................................................................................... 11 
4.4.  Ausblick: Bildung eines Sport- und Bewegungsteams ................................................. 11 
5.  Partizipation ................................................................................................................. 12 
5.1.  Kinder............................................................................................................................ 12 
5.2  Eltern/ Erziehungsberechtigte  ..................................................................................... 12 
5.3  Mitarbeiter*innen ........................................................................................................ 13 
6.  Integration und Inklusion ............................................................................................ 13 
6.1  Das Inklusionskonzept von Schule Jugend Kids & Co e.V. ............................................ 13 
7.  Qualitätsmanagement ................................................................................................. 14 
7.1  Teamentwicklung ......................................................................................................... 15 
7.2  Fort- und Weiterbildungen ........................................................................................... 15 
7.3.  Supervision ................................................................................................................... 16 
7.4  Dokumentation und Evaluation ................................................................................... 16 
7.5.  Kinderschutz ................................................................................................................. 16 
7.6  FAQs .............................................................................................................................. 17

Konzept für die außerschulische Betreuung 
© Juni 2024 Schule Jugend Kids & Co e.V. 
8.  Gesundheitsförderung und Nachhaltigkeit ................................................................ 17 
8.1  Kinder............................................................................................................................ 17 
8.2  Personal ........................................................................................................................ 18 
9.  Querschnittsaufgaben ................................................................................................. 18 
10. Vernetzung ................................................................................................................... 18 
11.  Was macht den Verein Schule Jugend Kids & Co e.V. aus? ........................................ 19 
11.1  Prinzipien eines gemeinnützigen Vereins .................................................................... 19 
11.2.  Entstehungsgeschichte und Entwicklung von Schule Jugend Kids & Co e.V. ............... 19 
11.3  Teamstruktur und Teamentwicklung ........................................................................... 19 
11.4  Inhaltliche Schwerpunkte ............................................................................................. 20 
11.5  Materielle Ausstattung ................................................................................................. 20

1 
Konzept für die außerschulische Betreuung 
© Juni 2024 Schule Jugend Kids & Co e.V. 
1. Der Träger Schule Jugend Kids & Co e.V. 
Der Grundstein für den Verein wurde 1995 von einer Gruppe Jugendlicher gelegt, die 
gemeinsam mit ehrenamtlichen Mitarbeitenden einen Treffpunkt in einem alten Bauwagen 
organisiert haben. 
Aus dieser Initiative gründete sich bereits ein Jahr später ein Verein, der 1997 als Träger der 
freien Jugendhilfe für die Stadt Münster anerkannt wurde. Dieser setze sich das Ziel, die offene 
Kinder- und Jugendarbeit in Münster -Mecklenbeck zu fördern. Der Verein erweiterte 2005 
sein Angebotsfeld um die Betreuung der Offenen Ganztagsschule  1. Dieses entwickelt der 
Träger seitdem s owohl qualitativ als auch quantitativ konsequent weiter, so dass die 
Betreuung der Kinder im Rahmen der OGS aktuell das Herzstück des Trägers ist. Im Jahr 2009 
erfolgte eine Umbenennung des Vereins in  „Schule Jugend Kids & Co. e. V. 2“, der inzwischen 
in ganz Münster und dem Umland aktiv ist. 
Aktuell arbeitet der Träger schwerpunktmäßig in folgenden Bereichen: 
▪ Schulkinderbetreuung im Rahmen der OGS an neun Grundschulen der Stadt Münster und 
vier Grundschulen in der Gemeinde Senden 
▪ Bis-Mittags-Betreuung (BMB) in fünf Grundschulen der Stadt Münster, vier Grundschulen 
der Gemeinde Senden 
▪ Förderinseln an der Peter-Wust Schule und der Margaretenschule 
▪ Schulsozialarbeit an Grundschulen in Münster und Senden 
▪ Integrationshelfer und Schulbegleiter in den OGS Grundschulen der Stadt Münster 
▪ Ferienangebote an ca. acht Standorten in Münster und vier Grundschulen in Senden 
▪ Kinder- und Jugendangebote wie das Spielmobil, der Jugendtreff am Skaterplatz in 
Mecklenbeck sowie der Jugendtreff in Gelmer 
▪ Firmenservice 
▪ Das Angebot „Kinder- und Jugendarbeit in Schule“ 
▪ Einzelprojekte und Aktionen für Familien, Kinder und Jugendliche (www.jugend-ms.de) 
1.1 Das pädagogisches Konzept von Schule Jugend Kids & Co e.V. 
Die Offene Ganztagsgrundschule stellt sich dem Wandel der Gesellschaft. Die Bedingungen für 
Familien, Lebensgemeinschaften, Sorgeberechtigte und Kinder, ihren Alltag zu bewältigen, 
ändern sich stetig. Diesen Herausforderungen stellt sich die Ganztagsgrundschule und bietet 
einen verlässlichen Ort mit einem strukturierten  Tagesablauf, um Kinder ganzheitlich zu 
fördern und fordern. Dies spiegelt sich in den Leitlinien des Trägers wider. Die Angebote von 
Schule Jugend Kids & Co e.V. richten ihren Fokus auf die individuellen Interessen und 
                                                      
1 Zum besseren Verständnis wird im folgenden Text „Offene Ganztagsschule“ durch das Kurzwo rt „OGS“ 
ersetzt.  
2 „Schule Jugend Kids & Co e.V.“ wird teilweise durch „SJK & Co e.V.“ ersetzt.

2 
Konzept für die außerschulische Betreuung 
© Juni 2024 Schule Jugend Kids & Co e.V. 
Bedürfnisse der uns anvertrauten Kin der, Jugendlichen und Familien. Um dies zu erreichen, 
basiert unsere Arbeit auf den folgenden wesentlichen Punkten: 
Förderung von Kindern und Jugendlichen 
Mit den vielfältigen Angebotsstrukturen unterstützt der Träger die Persönlichkeitsentwicklung 
und Leb ensbewältigung von Heranwachsenden. Neben der formellen Bildung als Teil des 
offenen Ganztages, umspannen die Tätigkeitsfelder ebenfalls den Bereich der informellen 
Bildung. 
Stärkung von Familie 
Der Träger möchte Familien in ihren unterschiedlichen Lebensl agen unterstützen und eine 
bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen. Dies gilt sowohl für die Kunden, als 
auch die Belegschaft des Trägers. 
Sozial- und Lebensraumorientierung 
Schule Jugend Kids & Co e. V. orientiert sich mit seiner Arbeit an  den unterschiedlichen 
Gegebenheiten vor Ort und knüpft an die Bedürfnisse der Lebenswelt von Kindern, 
Jugendlichen und Familien an. 
Werteorientierung 
Die Angebotsstruktur des Trägers ist frei von sämtlicher politischer, religiöser und sexueller 
Weltanschauung. Hierzu zählen unter anderem Hautfarbe, Sprache sowie nationale und 
soziale Herkunft  und Religion. Auf diesem Grundverständnis basierend wird ein alters -, 
geschlechts- und ethnisch sensibler Umgang gelebt und darüber hinaus an unsere Kunden 
weitergegeben. 
Partizipation  
Begründet durch den Aufbau und die Struktur eines anerkannten Trägers der freien 
Jugendhilfe, wie Schule Jugend Kids & Co e.V., ist ein wichtiger Bestandteil der Partizipation 
bereits gegeben. Alle Zielgruppen sind Teil der Angebote. Durch deren aktive Beteiligung und 
Einbeziehung wird die Realisierung der oben genannten Punkte eins bis vier sowie ein 
lebensweltbezogenes Arbeiten erreicht. 
Netzwerkarbeit 
Der Träger sieht sich als Teil eines ganzheitlichen Netzwerkes verschiedenster 
Interessengruppen und Behörden sowie der öffentlichen und freien Jugendhilfe. Ein 
partnerschaftlicher Austausch innerhalb des Netzwerkes zählt zu den Grundsätzen und dem 
Selbstverständnis des Trägers. 
Eine ausgewogene Belegschaft und die Unterstützung, Förderung und Pflege des Ehrenamtes 
ist für den Träger von zentraler Bedeutung und stellt die Grundlage zur Erfüllung der Leitlinien 
dar.

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Konzept für die außerschulische Betreuung 
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1.2 Organisationsstruktur 
Schule Jugend Kids & Co e.V. wird den steigenden Ansprüchen einer ganzheitlichen Förderung 
der Kinder im Rahmen der OGS durch sein multiprofessionelles Team (siehe 4. Personal) 
gerecht. Flache Hierarchien ermöglichen eigenver antwortliches Arbeiten sowie Transparenz 
und kurze Kommunikationswege unter den Mitarbeiter*innen sowohl innerhalb als auch 
zwischen den OGS-Teams. 
 
2. Das OGS-Konzept 
Jede Offene Ganztagsschule ist individuell und sollte auch so gestaltet werden. SJK & Co e.V. 
stellt im Folgenden seine Grundlagen und eine mögliche Gestaltung des offenen Ganztages 
vor.  
SJK & Co e.V. gestaltet den Offenen Ganztag seiner Schulen anhand folgender Leitlinien: 
▪ Abbau bestehender Bildungsungleichheit 
▪ Verbesserung der Teilhabechancen für Kinder 
▪ Ganzheitliche Förderung der Kinder 
▪ Erwerb sozialer und emotionaler Kompetenzen  
▪ Erweiterung von musischen, sportlichen und kreativen Fähigkeiten und Fertigkeiten 
▪ Förderung der Selbstorganisation und die Partizipation der Kinder 
▪ Integration von Kindern mit Migrationshintergrund und Fluchterfahrung

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Konzept für die außerschulische Betreuung 
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▪ Inklusive Gestaltung der Betreuung 
▪ Verlässliche Betreuungsperspektive 
▪ Vereinbarkeit von Familie und Beruf 
▪ Erziehungspartnerschaft mit den Eltern 
▪ Gendersensibilität 
▪ Kinderschutz 
▪ Rhythmisierung des Tagesablaufs  
▪ Ganztagsarbeit bedeutet Teamarbeit: vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der 
Schulleitung und der Lehrerschaft  auf Augenhöhe, um eine optimale Nutzung von 
Synergien zu ermöglichen und den Kindern so einen reibungslosen Übergang vom Vor - 
zum Nachmittag zu ermöglichen. 
Die Mitarbeiter*innen von SJK & Co e.V. versuchen stets jedes Kind als Individuum mit seinen 
eigenen Bedürfnissen, Stärken und Schwächen wahrzunehmen. Jedes Kind soll sich im 
Ganztag wohl und angenommen fühlen. Das Bildungs - und Betreuungsangebot der Offenen 
Ganztagsschule wird auf Basis der gesetzlichen Regelungen gestaltet. Es richtet sich nach den 
Vorgaben des Schulgesetzes des Landes Nordrhein -Westfalens und des dazugehörigen 
Grundlagenerlasses. 
2.1 Die Kooperation zwischen schulischem und außerschulischem Personal 
Die OGS wird von zwei unterschiedlichen Bildungspartnerinnen bestimmt: der Schule am 
Morgen und der Jugendhilfe im Anschluss an den Unterricht . Beide Systeme basieren auf 
eigenständigen Bildungsverständnissen und beruflichen Traditionen. Ihre Mitarbeitende n 
haben in ihren Bereichen unterschiedlich viel Gestaltungsfreiraum und Möglichkeiten. Die 
außerschulische Betreuung im Ganztag gibt den Kindern die Möglichkeit, leistungsunabhängig 
und wertungsfrei Erfolgserlebnisse zu erleben. Diese wirken sich  positiv auf die Entwicklung 
des Selbstvertrauens und des Selbstwertgefühls der Kinder aus . Dabei spielen die Prinzipien 
der Freiwilligkeit und Partizipation eine entscheidende Rolle.  
Erklärtes Ziel des Trägers sind das gemeinsame Handeln aller Akteure, die den Schulalltag der 
Kinder gestalten und begleiten: Lehrer*innen, Schulsozialarbeiter*innen, Schulassistenten * 
innen, Lernhelfer*innen, Sonderpädagog*innen sowie allen weiteren Kooperationspartner n 
der OGS im jeweiligen Sozialraum. Durch diese Vernetzung kann für die Kinder der optimale 
Raum geschaffen werden, damit sie sich entsprechend ihrer Begabungen, Neigungen und 
Möglichkeiten entwickeln können. Dabei spielen Transparenz, Kommunikation und 
Absprachen zwischen den Akteuren eine entscheidende Rolle für das Gelingen.

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Konzept für die außerschulische Betreuung 
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2.2 Betreuungsumfang 
Den Familien der Ganztagskinder wird eine verlässliche Betreuung an fünf Tagen der Woche 
geboten. Die Betreuung beginnt unmittelbar nach dem Unterrichtsende und endet, je nach 
Bedürfnissen der Kinder und Eltern, um 15:00 Uhr bz w. 16:00 Uhr. Eine Betreuung an den 
beweglichen Ferientagen und an Konferenztagen ist von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr gewährleistet.  
Für Eltern, die aus beruflichen Gründen eine längere Betreuung wünschen, kann eine 
Betreuung bis 17:00 Uhr eingeführt werden. Weiterhin kann eine Frühbetreuung vertraglich 
vereinbart werden.  
Zudem wird eine ganztägige Ferienbetreuung (6 Wochen im Schuljahr) vom Träger angeboten 
werden.  
2.3. Tagesablauf 
Die Kinder werden im Anschluss an den Unterricht vom Team des Ganztages in E mpfang 
genommen. Zu Beginn haben sie die Möglichkeit sich auszutauschen, frei zu spielen oder sich 
auszuruhen. Der weitere Tagesablauf der OGS setzt sich aus den folgenden Grundelementen 
zusammen: 
2.3.1 Gemeinsames Mittagessen 
Den Kindern wird eine warme, abwechslungsreiche und kindgerechte Mahlzeit serviert. 
Zudem stehen täglich Rohkost, Obst und Wasser zur Verfügung. Besondere Bedürfnisse 
können mit den Fachkräften der OGS abgesprochen werden. Da das Mittagessen eine wichtige 
pädagogische Interaktion im Tagesablauf darstellt, wird es durch d as pädagogische Personal 
der OGS begleitet. Hierbei wird auf Ordnungs - und Umgangsregeln sowie auf die Förderung 
sozialer Kompetenzen besonderer Wert gelegt. Überschaubare Tischgruppen ermög lichen 
Gespräche und Austausch. Nach dem Essen wird der Tag besprochen, AGs angekün digt und 
aktuelle Dinge besprochen. Die Kinder helfen der Küchenkraft bei der Arbeit. Sie räumen ab, 
reinigen die Tische und decken diese neu ein.  
Die Kosten werden direkt vom Träger eingezogen. Aktuell werden die von SJK & Co e.V. 
betreuten Schulen von Schnitkamp & Hesse  aus Münster und Apetito aus Rheine beliefert. 
Eine Übernahme des aktuellen Caterers ist selbstverständlich möglich. 
2.3.2 Lernzeit 
Die Lernzeit ist ein elementarer Bestandteil der pädagogischen Arbeit in der OGS . Sie stellt  
eine wichtige Schnittstelle zwischen dem Unterricht am Morgen und der Betreuung im 
Rahmen des Ganztages dar.

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Konzept für die außerschulische Betreuung 
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SJK & Co e.V. hat sich intensiv mit der Gestaltung der Lernzeit auseinandergesetzt. Das 
Lernzeiten-Konzept von SJK & Co e.V. kann bei Interesse im Anhang eingesehen werden 
(Anhang A). 
2.3.3 Arbeitsgemeinschaften (AGs) 
Das OGS Team bietet vielfältige und we chselnde Arbeitsgemeinschaften (AG s) an. Bei der 
Gestaltung werden die vorhandenen Ressourcen im Stamm-Team genutzt und gefördert. Die 
AGs finden in Kleingruppen statt. Sie werden nach den Interessen der Kinder konzipiert und 
ausgerichtet ( siehe 5. 1). Die Kinder werden auf diese Weise in ihrem eigenen Handeln 
unterstützt und ihre Kompetenzen gefördert. Darüber hinaus werden AGs angeboten, die 
aktuellen Entwicklungen Rechnung tragen wie bspw. der zunehmenden Digitalisierung  
(„Video-AG“, „Bau und Einsatz eine r Drohne“ ) oder dem Thema Nachhaltigkeit 
(„Schulgarten“). 
SJK & Co e.V. stellt zusätzlich die Mitarbeiter*innen des multiprofessionellen Teams  zur 
Verfügung (siehe 4.3). Diese bieten AGs in ihrem jeweiligen Arbeitsfeld an (z.B. „Theater-AG“) 
an. Darüber hi naus werden externe spezialisierte Fachkräfte bzw. Kooperationspartner 
angefragt.  
Der Träger SJK & Co e.V. verfügt darüber hinaus über reichhaltige materielle Ressourcen, wie 
verschiedenen Bauwagen, Theaterausstattung, eine Drohne und vieles mehr. 
Bei der Gestaltung der AG -Pläne wird darauf Wert gelegt, AGs im Schulverbund anzubieten 
und somit die vorhandenen Ressourcen optimal nutzen zu können. 
Im Folgenden wird exemplarisch eine Auswahl an AGs dargestellt. 
▪ Theater-AG 
▪ Kreativ AG 
▪ Kochen und Backen 
▪ Diverse Sportangebote in der Turnhalle, z. B. Fußball AG, Judo AG 
▪ Filme-AG 
▪ Hunde AG  
▪ Segel-AG 
▪ Reit AG 
▪ Entspannungs-AG, Yoga-AG 
Es gibt Arbeitsgemeinschaften die den sportlichen (z. B. Reiten, Fußball, Volleyball, Tanzen) 
sowie den kreativen Bereich (z. B. Filzen, Film, Theater, Nähen)  abdecken. Spiel - und 
Spaßangebote stehen neben Forschen und Lernen ebenfalls fest im AG -Plan. Mit der Filme -
AG sollen spielerisch die medialen Kompetenzen der Kinder gestärkt werden. Jedes Kind erhält 
die Möglichkeit zur Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften. Je nach Ausrichtung finden diese als 
geschlossene und offene Angebote statt. Es wird auf eine Mischung der Angebote  geachtet,

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Konzept für die außerschulische Betreuung 
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um den verschiedenen Interessen und Begabungen der Kinder Rechnung zu tragen. Weiterhin 
wird Wert  darauf gelegt , dass den Kindern neben Lernzeit, Mittagessen und 
Arbeitsgemeinschaften Zeit für das wichtige und oft unterschätzte Freispiel (siehe 2.3.4) 
bleibt. 
Ganz im Sinne der OGS werden die Inhalte des Vormittags und des Nachmittags eng 
miteinander v erknüpft. Eine fachliche Verknüpfung ergibt sich durch die Erledigung der 
Hausaufgaben und die fachlichen Förderstunden der Lehrkräfte im Rahmen der OGS. 
Vormittag Nachmittag 
Unterricht in den Kernfächern 
Sachunterricht 
Förderunterricht 
LRS-Förderung 
Hausaufgaben 
OGS-Förderstunden 
LRS-Förderunterricht 
Weitere, teilweise auch fächerübergreifende Verknüpfungen, ergeben sich durch die AG -
Angebote im Offenen Ganztag.  
Vormittag Nachmittag 
Arbeitsplan Deutsch 
Theater AG 
Lese AG 
OGS Parlament 
Arbeitsplan Sport 
Sportangebote in der Turnhalle 
Fußball AG 
Volleyball AG 
Zirkus AG 
Tanz AG 
Arbeitsplan Sachunterricht Garten AG/ Natur AG 
2.3.4 Freispiel 
Dem Freispiel kommt eine enorme Bedeutung zu. Insbesondere in der heutigen Zeit, in der 
die kindliche Entwicklung häufig von einer Vielzahl an Verpflichtungen in Form von 
Freizeitaktivitäten und zunehmender Digitalisierung geprägt ist. 
Im Freispiel wird Ki ndern die Möglichkeit gegeben, s elbstbestimmt zu handeln und sich als 
selbstwirksam zu erleben (siehe 5.2). In Abhängigkeit der täglichen Verfassung können Kinder 
frei wählen. Freispiel bietet Raum zur Entschleunigung und zum Rückzug. Zudem werden 
Kinder im Freispiel nicht unmittelbar beobachtet.

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Konzept für die außerschulische Betreuung 
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2.4 Räumlichkeiten 
Die Kinder werden in a nsprechenden Gruppenräume betreut. Diese sollten kindgerecht und 
gemütlich eingerichtet sein. Die Ausstattung bietet den Kindern die Möglichkeit, sich mit 
unterschiedlichem Spiel-, Lese - und Bastelmaterial zu beschäftigen. Weitere Klassenräume 
werden für die Lernzeit genutzt. Der Schulhof wird mit seinen diversen Spiel - und 
Bewegungsmöglichkeiten, wie Spielplatz, Tischtennisplatte, Turnstangen und einer großen 
Spielwiese genutzt. Hier können sich die Kinder frei entfalten. Eine Turnhalle ist ein wichtiger 
Bestandteil der OGS Betreuung. Es ist wünschenswert, dass diese den Kindern an allen Tagen 
zur Verfügung steh t. Zudem verfügt SJK & Co e.V. über zwei umgebaute Bauwagen 3, die für 
bestimmte Zeiträume den Schulen zur Verfügung stehen. 
Der Träger ist erfahren in der Projektbegleitung von Neu - und Umbauten von OGS Räumen 
sowie deren funktionaler Innenausstattung. 
2.5 Eigene Fußballliga 
In jeder Schule findet eine Fußball AG statt. Die angemeldeten Fußballkids trainieren 
wöchentlich und treten während eines Schuljahres  in einer Fußballmeisterschaft 
gegeneinander an. Die Kinder werden mit unseren Vereins fahrzeugen zu den jeweiligen 
Schulen befördert. Am Ende des Schuljahres wird mit allen Kindern eine Fußballmeisterfeier 
veranstaltet.  
3. Die Kinder 
Für immer mehr Kinder wird die OGS zu einem neuen Lebensmittelpunkt, an dem sie den 
größten Teil ihres Tages verbringen. Schule als Ort des Lebens uns Lernens gewinnt 
zunehmend an Bedeutung. Mit dem Rechtsanspruch auf einen Platz in der 
Ganztagesbetreuung ab 2026 wird diese Tendenz vermutlich weiter zunehmen. Das bedeutet, 
dass ein Weiterdenken der Betreuung im schulischen Kontext erfolgen muss, um den 
vielfältigen Bedürfnissen und der Diversität der Kinder gerecht werden zu können. Bei der 
Beantwortung der  Frage, was guten Ganztag ausmacht, ist es von großer Bedeutung, die 
Kinderperspektive zu berücksichtigen. Kinder sind die Experten, wenn es um die Frage geht, 
in welcher Umgebung sie sich wohl und aufgehoben fühlen.  
Der Vor- und Nachmittagsbereich sollte an Ganztagsschulen fließend ineinander übergehen 
und Synergien optimal genutzt werden. Bildung und Erziehung müssen in Ganztagsschulen 
ganzheitlich erfolgen und neben der formellen Bildung die informelle Bildung  unter der 
besonderen Berücksichtigung der sozialen und emotionalen Bildung in den Fokus rücken, um 
                                                      
3 Zu diesem Zweck wurden von Schule Jugend Kids & Co e.V. 2019 zwei Bauwagen angeschafft, die als 
Entspannungs- und Lego / Werkbauwagen ausgebaut wurden. Diese mobilen Räume sind im Rahmen des 
Schulverbundes aller OGS Standorten von SJK & Co e.V. im Wechsel monatsweise an den Schulen stationiert.

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dem Erziehungsauftrag gerecht zu werden.  Ziel ist immer die ganzheitliche Förderung der 
anvertrauten Kinder.  
Ganztagsschule bietet benachteiligten Kindern die Möglichkeit, am gesellschaftlichen Leben  
teilzuhaben und die bestmögliche Förderung zu erhalten. Die Kinder haben die Möglichkeit im 
Anschluss an den Unterricht in einer strukturierten und sicheren Umgebung zu lernen und 
ihren Neigungen und Interessen spielerisch nachzugehen.  
3.1. Konzept für den Übergang von der Kita in die OGS 
Dem Wechsel von der Kita in die Grundschule sieht ein Großteil der Vorschulkinder mit 
Spannung, Neugierde und freudiger Erwartung entgegen. Nichtsdestotrotz handelt es sich 
beim Übergang vom geschützten und spielerisch g eprägten Kita-Alltag in die Schule um ein 
herausforderndes Ereignis für Kinder, das es zu bewältigen gilt.  
Die große Schule, viele neue und oftmals unbekannte Kinder, neue Bezugspersonen, andere 
und festere Strukturen fordern die Kinder heraus. Umso wicht iger ist es, die Kinder dort 
abzuholen, wo sie aktuell stehen. Dies gilt in gleichem Maße für den Morgen, wie auch den 
Nachmittag, den die Kinder im Offenen Ganztag verbringen. Entscheiden d für das Gelingen 
der Eingewöhnung ist es, die Kinder offen und her zlich aufzunehmen und ihnen eine sichere 
Umgebung zu bieten. Nur, wenn Kinder sich wohl und sicher fühlen, können sie sich 
bestmöglich entfalten. Dies ist ein zentrales Anliegen von SJK & Co e.V. 
Sollte es nötig sein, werden die Teams in den Schulen zu Beg inn eines neuen Schuljahres 
personell verstärkt.  
Um den Übergang von der Kita in die Schule zu erleichtern, können die Kinder beim „Tag der 
offenen Tür“ die Schule und den Ganztagsbereich gemeinsam mit ihren Eltern und Freunden 
erkunden und schon die Räumlichkeiten und ersten neuen Gesichter kennenlernen. 
Für die Eltern werden, neben dem „Tag der offenen Tür“, Elternabende angeboten, an denen 
sie die pädagogische Leitung sowie die Teams der Schulen kennen lernen, die Konzepte von 
SJK & Co e.V vorgestellt und von den Eltern Fragen gestellt werden können. 
4. Das Personal 
SJK & Co e.V. als Träger des Offenen Ganztages beschäftigt aktuell ca. 120 Mitarbeiter*innen 
in seinen Ganztagsschulen. Bei der Zusammensetzung der Teams werden sowohl die fachliche 
Qualifikation als auch die für die Betreuung von Kindern erforderliche n soft skills 
berücksichtigt. Nur ein beständiges, motiviertes und professionelles Team kann seinem 
Erziehungs- und Bildungsauftrag gerecht werden. Die erforderlichen Qualifikationen und 
Zusammensetzung der Teams richten sich nach den gesetzlichen Vorgaben, d.h. Einstellungen 
werden nur bei entsprechender fachlicher Qualifikation vorgenommen. Die Stellen für 
geringfügig Beschäftigte werden mit Studierenden der sozialen Arbeit oder des Lehramts

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sowie pädagogisch berufserfahrenen Personal besetzt. Alle Mitarbeitenden von Schule Jugend 
Kids & Co e. V.  sind verpflichtet, vor Aufnahme der Tätigkeit ein erweitertes polizeiliches 
Führungszeugnis nach §72a SGBVIII vorzulegen. 
Der Träger ist verantwortlich für die Personalverwaltung sowie die Fach- und Dienstaufsicht. 
Praktikanten und FSJler werden von den OGS-Leitungskräften angeleitet. 
Ein Überblick über die Bereiche und Zuständigkeiten von SJK & Co e.V. befindet sich in 
Abschnitt 1.2 (Organisationsstruktur). 
4.1 Fachkräftegewinnung und Ausbildung bei Schule Jugend Kids & Co e.V. 
Der Träger SJK & Co e.V. steht gemeinsam mit weiteren freien Trägern und der städtischen 
Trägerschaft vor der Herausforderung pädagogisch qualifiziertes Fachpe rsonal in Zeiten des 
Fachkräftemangels und des  gleichzeitig rasant steigenden Bedarfs an schulischer 
Ganztagesbetreuung für sich zu gewinnen.  Ab dem Inkrafttreten des Rechts -Anspruchs auf 
einen OGS-Platz 2026 wird sich die Situation weiter verschärfen. Diesem Trend versucht der 
Träger bereits jetzt entgegenzuwirken. 
Daher bildet das Thema der Fachkräftegewinnung und Ausbildung sowie die langfristige 
Bindung der Fachkräfte einen durchgängigen Themenschwerpunkt bei SJK & Co e.V.  
Die neuen Mitarbeiter *innen von SJK & Co e.V. werden von erfahrenen Fachkräften 
eingearbeitet und ins Team sowie die standortbezogene Arbeit eingeführt. Es besteht die 
Möglichkeit sowohl das Team als auch die Schule zu wechseln, sollte dies gewünscht und 
sinnvoll sein.  
Die Struktur von SJK & Co e.V. ist durch flache Hierarchien und kurze Kommunikationswege 
gekennzeichnet. 
Die fest angestellten Mitarbeiter*innen von SJK & Co e.V. profitieren von einer betrieblichen 
arbeitgeberfinanzierten Altersvorsorge, betrieblicher Krankenzus atzversicherung, dem 
betrieblich geförderten Sport- und Gesundheitsprogramm, Mitarbeitervergünstigungen sowie 
weiteren Personalbenefits. Zudem bietet SJK & Co e.V. seinen Mitarbeiter *innen ein eigenes 
Fortbildungsprogramm an (siehe 7.2). 
Die Teams des Trägers weisen eine geringe Fluktuation auf. 
SJK & Co e.V. bietet seit dem Sommer 2020 für die eigenen  Unterstützungskräfte eine 
Praxisintegrierte Ausbildung zum/r Erzieher *in (PiA) an. Durch das Projekt „Fachkräfte 
Offensive“ der Stadt Münster und anderen Stä dten wurde die Ausbildung für Erzieher*innen 
neu auf dem beruflichen Markt etabliert. Diese Ausbildung dient dazu das eigene pädagogisch 
erfahrene, jedoch offiziell unausgebildete Personal fortzubilden und für die Aufgaben der OGS 
zu professionalisieren . Dieser Bildungsgang vermittelt eine fachschulische Ausbildung in 
Verbindung mit einer vergüteten Anstellung in einer sozialpädagogischen Einrichtung den

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Berufsabschluss „Staatlich anerkannte Erzieherin/ Staatlich anerkannter Erzieher“ über die 
Praxisintegrierte Ausbildung (PiA). Die Ausbildungsdauer beläuft sich auf insgesamt 3 Jahre. 
Eine Personalübernahme nach einem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung wird vom Träger 
Schule Jugend Kids & Co. e. V. gewünscht. Durch die Ausbildung hat die Belegschaft die  
Möglichkeit sich weiter fortzubilden, einen zertifizierten Abschluss zu erhalten und im Offenen 
Ganztag als Gruppenleitung mit wachsender Verantwortung, tätig zu werden.  
Ausbildungen bei SJK & Co e.V. werden von der trägerinternen Ausbildungsleiterin begleitet. 
4.2. Zusammensetzung der Teams 
Der Offene Ganztage wird von einer Fachkraft mit einem Abschluss der Sozialen Arbeit/ 
Sonderpädagogik (Dipl./BA) oder gleichwertiger Qualifikation geleitet. Je nach Größe der OGS 
werden Gruppenleitungen, Unterstützungskräfte und Niedrigteilzeitkräfte im Team 
eingesetzt. Die Essensausgabe und das Küchenmanagement erfolgt durch  separate 
Küchenkräfte. 
Die Arbeitszeiten der Mitarbeiter*innen orientieren sich an der Anzahl der Kinder in der OGS. 
Eine Gruppengröße von 25 Kin dern wird von einer Fachkraft sowie einer Ergänzungskraft 
betreut. Bei der Erstellung der Dienstpläne wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf 
berücksichtigt. 
4.3 Das multiprofessionelle Team 
SJK & Co e.V. beschäftigt zudem ein multiprofessionelles Team. Das multiprofessionelle Team 
wird von  einer promovierten Diplom -Psychologin geleitet. Zum Team gehören zwei B.Sc. 
Psychologie, zwei Heilpädagoginnen (B.A./ schulische Ausbildung, eine Heilpädagogin mit der 
Zusatzausbildung zur Reittherapeutin)  und eine Theater-/ Zirkuspädagogin (Dipl.Soz.Päd.). 
Diese unterstützen das OGS-Personal schulscharf. Seit dem Schuljahr 22/23 wird unser Team 
durch Hündin „Lotta“ verstärkt, die ihre  Ausbildung zum therapeutischen Begleithund  
abgeschlossen hat.  
Die trägerinternen Psychologinnen stehen den Teams vor Ort beratend zur Seite. Zudem 
nehmen die Psychologinnen bei Bedarf am Unterricht im Vormittagsbereich teil. Es ist ein 
Anliegen des Trägers, das multiprofessionelle Team fortlaufend weiter zu entwickeln und 
weitere Professionen zu integrieren. 
Die Mitarbeiter*innen des multiprofessionellen Teams  stehen im Bedarfsfall als 
Vertretungskräfte für den laufenden Betrieb zur Verfügung. 
4.4. Ausblick: Bildung eines Sport- und Bewegungsteams 
Die zunehmende Digitalisierung, Bewegungsmangel und ungesunde Ernährung führen zu 
einer zunehmend ungesunden kindlichen Entwicklung. Diese Entwicklung wurde durch die

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Corona-Pandemie verstärkt. Um dieser entgegenzuwirken und Kindern die Freude an 
Bewegung (wieder-) entdecken zu lassen, arbeitet der Träger aktuell an der Bildung eines 
Sport- und Bewegungsteams, das gezielt zur motorischen Förderung der Kinder eingesetzt 
wird. In gleichem Maße wird der Fokus auf soziale Lernprozesse gerichtet, die automatisch e 
in Mannschafts- bzw. Gruppensituationen entstehen. Zudem bieten Sport und Bewegung die 
Möglichkeit, sprachliche Barrieren abzubauen. 
5. Partizipation 
Die Partizipation aller Beteiligten stellt für den Träger Schule Jugend Kids & Co e.V. als 
gemeinnützigem Verein ein Grundprinzip dar (siehe 1.1). 
5.1. Kinder  
Die Rechte von Kindern sind ein elementarer Baustein der Arbeit von SJK & Co e.V. Kinder sind 
die Experten für die Beantwortung der Frage, was eine gute Offene Ganztagsschule ausmacht. 
Kinderpartizipation ist daher ein wichtiges Mittel, um die OGS im Sinne der Kinder zu 
gestalten. Kinderpartizipation in der OGS ist zudem ein wichtiges Instrument auf dem Weg, 
Kinder zu Verantwortung und Selbs tständigkeit zu erziehen. Die Kinder sollen erfahren, dass 
sie ihre Umgebung mitgestalten können. Die Kinder müssen darüber mitentscheiden dürfen, 
wie sie ihre Zeit gestalten möchten. In einigen unserer OGS Schulen wurden Kinderparlamente 
eingeführt, in de nen die Kinder gemeinsam mit dem betreuenden Personal über Regeln, 
Verhalten, Arbeitsgemeinschaften, Mittagessen, Projekte, Ausflüge u. v. m. sprechen und ihre 
Bedürfnisse äußern. Weiterhin existieren Wunsch-/Meckerbriefkästen, in denen die Kinder 
ihre Anregungen und Kritik zum OGS Ablauf benennen können. Diese werden dann 
gemeinsam mit dem betreuenden Personal vor Ort diskutiert und  nach Möglichkeit  in den 
OGS Tagesablauf integriert. Zu verschiedenen Zeitpunkten werden Interviews mit den Kindern 
geführt, um ihre Wünsche aufzunehmen. 
5.2 Eltern/ Erziehungsberechtigte 
Die Zusammenarbeit mit den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten ist ein wesentlicher 
Bestandteil des Offenen Ganztags. Das Personal und die Eltern / Erziehungsberechtigten 
stehen nach Möglichkeit i n ständigem Kontakt und Austausch. Den Eltern/  
Erziehungsberechtigten werden Einzelgespräche angeboten . Einzelgespräche bieten die 
Möglichkeit sich intensiv über das Kind auszutauschen und mit Eltern/ Erziehungsberechtigten 
einen besonderen Handlungsbedarf  festzustellen und zu erarbeiten. Zudem werden 
gemeinsame Beratungsgespräche mit dem OGS Personal, de n Lehrkräften, der Schulleitung 
und den Schulsozialarbeitern*innen durchgeführt. Ziele der Elternarbeit sind die partizipative 
Förderung der Zusammenarbeit , der Informationsaustausch sowie die Unterstützung der 
Eltern in Betreuungs - und Erziehungsaufgaben. Insbesondere soll die Elternarbeit eine Hilfe

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zur Selbsthilfe ermöglichen. 
Es erfolgt regelmäßig eine Abfrage zum Bedarf an Ferienbetreuungsangeboten. 
5.3 Mitarbeiter*innen 
Das OGS Personal ist partizipativ in die Organisationsstruktur des Trägers eingebunden. In 
regelmäßigen Teamsitzungen werden Anliegen der Mitarbeiter*innen besprochen und 
gemeinsam Lösungsmöglichkeiten erarbeitet. 
6. Integration und Inklusion 
Ein inklusives Leitbild ist für uns ebenso eine Selbstverständlichkeit wie die Integration aller 
Kinder, mit besonderem Augenmerk auf Kinder mit Migrationshintergrund. Der Offene 
Ganztag bietet die Möglichkeit, spielerisch Kontakt mit anderen Kin dern aufzunehmen und 
somit sowohl sprachliche als auch kulturelle Barrieren zu überwinden. 
Ein Herzstück des pädagogischen Konzepts von SJK & Co e.V. ist das für die Schulen 
entwickelte Inklusionskonzept. Dieses wird im Folgenden dargestellt. 
6.1 Das Inklusionskonzept von Schule Jugend Kids & Co e.V. 
Auf der Grundlage der Ratifizierung der UN -Konvention über Rechte von Menschen mit 
Behinderungen und der Verpflichtung zur Entwicklung eines inklusiven Erziehungs - und 
Bildungssystems (Artikel 24, 2009), entwickelt SJK & Co e.V.  Konzepte zur ganzheitlichen 
Betreuung und Förderung aller uns anvertrauten Kinder. 
Inklusion bedeutet, jedes Kind mit seiner Persönlichkeit und individuellen Geschichte 
vorurteilsfrei willkommen zu heißen. Inklusive und integrative Betreuung zielt nicht allein auf 
Kinder mit Behinderungen oder definiertem Förderbedarf im Sinne der AO -SF, sondern auch 
auf jene mit Lernschwierigkeiten, Migrationshintergrund und sozialen oder emotionalen 
Unterstützungsbedarf. Jedes Kind wird mit seinen  persönlichen Voraussetzungen und 
Bedürfnissen vorurteilsfrei angenommen, subjektorientierte begleitet und gefördert. 
Grundlegend für das Gelingen einer optimalen Begleitung und Förderung im Ganztag ist eine 
enge Zusammenarbeit mit dem schulischen Team, da s die Kinder am Morgen begleitet. Nur 
durch gelebte Kontinuität über den gesamten Schultag der Kinder, k ann der Raum für eine 
vertrauensvolle Atmosphäre sowie die bestmögliche Unterstützung geschaffen werden. 
Um den vielfältigen Belangen und Bedürfnissen d er anvertrauten Kinder gerecht zu werden, 
gehört zu unserem Verein ein multiprofessionelles Team aus psychologischen, 
heilpädagogischen, motopädischen, sozialpädagogischen  und theaterpädagogischen 
Fachkräften. Diese werden schulscharf eingesetzt, um die Kolleginnen und Kollegen vor Ort 
als zusätzliches Personal zu unterstützen.

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Konzept für die außerschulische Betreuung 
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Folgende Einstellungen und Methoden zur Weiterentwicklung der individuellen Förderung der 
Kinder prägen die pädagogische Arbeit von SJK & Co e.V.: 
▪ Gelebte Akzeptanz und Toleranz 
▪ Wertfreier und leistungsunabhängiger Blick auf die Kinder 
▪ Gemeinsame Verantwortung für die ganzheitliche Förderung aller Kinder 
▪ Individuelle Förderpläne 
▪ Arbeiten an festgelegten Zielen anhand der Förderpläne. Diese werden regelmäßig 
überprüft und überarbeitet. 
▪ Therapeutische Unterstützung (z.B. Motopädie) 
▪ Gezielter Einsatz von multiprofessionellen Fachkräften 
▪ Individuelle Handlungsempfehlungen für die beteiligten Personen vom 
multiprofessionellen Team von SJK & Co e.V. 
▪ Festgelegter Personalbedarf „ über den Nachmittag“ (Heilpädagoge n, Erziehe nde, 
Mentoren, Intensivbetreuer/innen) 
▪ Vertraute Begleitung für den Übergang von Vor- zu Nachmittag inkl. kurzem Austausch 
der beteiligten Akteure 
▪ Nutzen von Synergieeffekten zwischen Vor- und Nachmittagsbereich 
▪ Multiprofessionelle Teamsitzungen 
▪ Zusammenarbeit mit (heilpädagogischen) Einrichtungen und Diensten am Ort 
▪ Bedarfsgerechtes und differenziertes Angebot für die betreffenden Kinder, aber keine 
Exklusion 
▪ Ressourcenorientierter Umgang mit den Kindern 
▪ Ermöglichung der Teilnahme an allen Angeboten, AGs und Kursen der OGS 
▪ Angepasstes Spiel- und Sportmaterial 
▪ Angepasste Räume (kleine Gruppenräume, Sno ozle-Räume, Lesezimmer, reizarme 
Räume, Bewegungsräume, Werk- und Kunsträume usw.)  
▪ Eltern werden in die Planung und Unterstützung in der OGS für das Kind einbezogen 
soweit es zeitlich möglich und von ihnen zu leisten ist 
7. Qualitätsmanagement 
Um seinem Erziehungs - und Bildungsauftrag gerecht zu werden  und die Qualität der 
Betreuung zu sichern , legt der Träger SJK & Co e.V. großen Wert auf ein vielschichtiges 
Qualitätsmanagement. SJK & Co e.V. orientiert sich in dieser Hinsicht an den 
Qualitätsstandards der Stadt Münster. 
Es finden regelmäßige Treffen innerhalb und zwischen den Teams sowie den Mi tarbeitenden 
der Abteilungsleitung, interne und externe Weiterbildungen, Supervisionen sowie 
Dokumentation und Evaluation  statt. Zudem nimmt der Träger an kommunalen und 
bezirksbezogenen Qualitätszirkeln teil.

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Die Fachberatung und Abteilungsleitung für die  Mitarbeiter*innen wird durch qualifizierte 
Fachkräfte sichergestellt. 
7.1 Teamentwicklung 
Der Träger SJK & Co e.V. legt großen Wert auf fachlich qualifizierte, beständige und 
harmonische Teams. Durch flache Hierarchien wird den Teams Gestaltungsspielraum 
zugestanden, um auf die individuellen Bedürfnisse vor Ort eingehen zu können. Regelmäßige 
Teamsitzungen der OG S-Leitungskräfte und de r Gruppenleitungen ermöglichen den 
Austausch von Informationen sowie die Klärung von Fragestellungen , Fallberatungen  und 
organisatorischen Aspekten.  
Regelmäßig finden zudem T eamsitzungen mit dem gesamten pädagogischen OGS-Personal 
der Schulen statt. Diese dienen zum Austausch, zur Reflexion und zur Organisation. Vor 
Schuljahresbeginn wird an Teamtagen die Konzeption überprüft  und überarbeitet. Die OGS 
nehmen wöchentlich an Lehrer /innen-Konferenzen und Dienstbesprechungen teil, um die 
Vernetzung mit dem Vormittag zu gewährleisten.  
Jährliche Personalgespräche zwischen Bereichsleitung, Projektleitung, OGS-Leitungskräften 
und Gruppenleitern dienen der Überprüfung und Festlegung von Zielen  
Im Rahmen der trägerinternen Qualitätssicherung werden monatliche 
Qualitätszirkel/Leitungsrunden der OGS -Leitungskräfte sowie der Leitung des 
multiprofessionellen Teams  unter Beteiligung der päd agogischen Geschäftsführung 
durchgeführt. Diesen dienen dem kollegialen Austausch und der Beratung. Zudem werden bei 
den Leitungsrunden besondere Aktionen und ähnliches geplant.  
Das multiprofessionelle Team (siehe 4.3) trifft sich ebenfalls monatlich zum Austausch und der 
kollegialen Fallberatung. 
Die Fachaufsicht obliegt der pädagogischen Geschäftsführung.  
Das hauptamtliche Personal nimmt im Sinne des Wirksamkeitsdialogs an internen und 
externen Arbeitskreisen teil. 
7.2 Fort- und Weiterbildungen 
Die Mitarbeiter*innen von SJK & Co e.V. haben die Möglichkeit sowohl interne als auch 
externe Fortbildungen zu relevanten Themen zu besuchen. Darüber hinaus nehmen die 
Mitarbeitenden des Trägers regelmäßig a m trägerinternen Fortbi ldungsprogramm teil (z.B. 
Präventionsweiterbildung, Entwicklungspsychologie, Corona & Schule).

16 
Konzept für die außerschulische Betreuung 
© Juni 2024 Schule Jugend Kids & Co e.V. 
7.3. Supervision 
Allen Teams stehen im Rahmen des Fortbildungsbudgets eine Möglichkeit zur Supervision zu. 
Im Zuge der aktuellen Qualitätsentwicklung des Träge rs wird ab 2020 eine ständige 
Supervision durch ein Institut aus Münster vorgehalten. 
7.4 Dokumentation und Evaluation 
Die Mitarbeiter*innen des Ganztages werden in der Führung von Dokumentations - und 
Beobachtungsbögen geschult. 
Dokumentation: 
▪ Führen von Dokumentations- und Beobachtungsbögen  
▪ Protokollierte Teamsitzungen 
▪ Mitarbeit an den Schulprogrammen der Schulen 
▪ Anwesenheitslisten 
▪ Unfallbögen 
Evaluation: 
▪ Regelmäßiger Austausch zwischen den Lehrkräften & den Mitarbeiter*innen des 
Ganztages 
▪ Elternbefragungen 
7.5. Kinderschutz 
Der Träger weist e ine zertifizierte Kinderschutzfachkraft  vor. Die interne 
Kinderschutzbeauftragte steht allen Schulen zur Verfügung und greift bei Verdacht auf 
Kindeswohlgefährdung ein und unterstützt die Leitungskraft vor Ort.  
Bei Fällen von Kindeswohlgefährdung findet in Absprache mit der Schulleitung und 
Lehrkräften ein protokolliertes Verfahren nach § 8a SGB VIII statt. Hierbei arbeitet der Träger 
eng mit dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien zusammen.  
Im Rahmen der Personaleinstellungen wird besonders auf die Einhaltung der Vorgaben nach 
§ 72 a SGB VIII geachtet. So ist die Vorlage eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses 
für alle Mitarbeitenden des Trägers (auch Praktikanten und Ehrenamtliche) ver pflichtend. 
Zusätzlich unterschreibt jeder Mitarbeitende eine Selbstverpflichtungserklärung zur 
Prävention von Beziehungsmissbrauch mit Personen, die von „Schule Jugend Kids & Co e. V.“ 
betreut werden. Alle Mitarbeitende sind verpflichtet an einer eintägig en, internen Schulung 
zum Thema Kinderschutz teilzunehmen.

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Konzept für die außerschulische Betreuung 
© Juni 2024 Schule Jugend Kids & Co e.V. 
7.6 FAQs 
Aktuell arbeiten die OGS-Leitungskräfte unter Beteiligung der Geschäftsleitung an zwei FAQ-
Katalogen (FAQs der Eltern/ Erziehungsberechtigten, FAQs der Mitarbeiter*innen). 
8. Gesundheitsförderung und Nachhaltigkeit 
Der Träger Schule Jugend Kids & Co e.V. legt großen Wert auf Gesundheitsförderung und 
Nachhaltigkeit. Beispielsweise setzt der Träger im Punkt Mobilität auf E -Bikes sowie E-Autos 
und verfügt über ein eigenes Lastenrad. Als Träger der OGS mit Sitz in Münster  und weiteren 
Schulen in Münster, die bereits in der Trägerschaft von SJK & Co e.V. sind, sind nur kurze Wege 
zurück zu legen. Dies unterstützt den Klimaschutz der Stadt Münster. 
8.1 Kinder 
Es ist ein zentrales Anliegen des Trägers, Kindern den wertschätzenden Umgang mit Nahrung 
und Material zu vermitteln. Dazu gehör t bspw. der Umgang mit Nahrungsmitteln beim 
Mittagessen. Der Wunsch des Trägers ist es, Essen passend zu bestellen und ggf. am nächsten 
Tag aufzubereiten. Schulgärten, die im Rahmen des Offenen Ganztags gepflegt werden, sollen 
ebenfalls für das Thema „Ernährung“ sensibilisieren und dabei unterstützen, es ganzheitlich 
wahrzunehmen. 
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Thema Sport und Bewegung. Gerade angesichts der 
zunehmenden Nutzung von digitalen Medien, dem oft damit einhergehenden 
Bewegungsmangel und falschen Ernährungsgewohnheiten spielen die Faktoren Sport und 
Bewegung eine entscheidende Rolle für die gesunde Entw icklung von Kindern. Verstärkt 
wurde diese Dynamik im Verlauf der Corona-Pandemie. 
Bei der Programm -Planung und Materialauswahl des Trägers werden diese Aspekte 
berücksichtigt.  
Zudem ist eine Sport - und Bewegungsteam antizipiert. Der Aufbau des Teams wird  von der 
Leitung des multiprofessionellen Teams  geplant und durchgeführt, die fundierte 
sportpsychologische Kenntnisse aufweist. 
Selbstverständlich gehören zu einer gesunden Entwicklung die Stärkung sozialer und 
emotionaler Kompetenzen. Dies geschieht im A lltag der offenen Ganztagsbetreuung durch 
eine wertschätzende und werte -vermittelnde Betreuung durch die Mitarbeiter*innen. 
Darüber hinaus ist das multiprofessionelle Team zur individuellen Förderung und Stärkung der 
Kinder in den verschiedenen Bereichen zuständig.

18 
Konzept für die außerschulische Betreuung 
© Juni 2024 Schule Jugend Kids & Co e.V. 
8.2 Personal 
Nur gesunde und motivierte Mitarbeiter*innen können sich optimal der Betreuung der uns 
anvertrauten Kinder widmen. Daher legt der Träger großen Wert auf ein angenehmes 
Arbeitsklima. Dazu gehören die Vereinbarkeit von Familie und Be ruf, die Möglichkeit zu 
regelmäßigem Austausch im Team sowie die Möglichkeit, Ideen einzubringen und an 
Entscheidungen beteiligt zu werden.  
Im Rahmen von Fortbildungen werden Team -Fortbildungen angeboten, um die 
Zusammenarbeit und den Zusammenhalt im Team zu optimieren.  
Die Mitarbeiter*innen von SJK & Co e.V. profitieren von einem umfangreichen betrieblich 
geförderten Sport - und Bewegungsprogramm. Dazu zähl t bspw. die betriebliche 
Krankenzusatzversicherung, die Nutzung eines E-Bikes oder die Übernahme der Kosten für die 
Nutzung eines Fitness-Studio (siehe 4.1). 
9. Querschnittsaufgaben 
Der Träger Schule Jugend Kids & Co e.V. stellt bei Bedarf Schulbegleiter/innen an den 
Standorten in Münster sowie Schulsozialarbeiter/innen.  
Zudem ist der Verein SJK & Co e.V. in der offenen Kinder- und Jugendarbeit aktiv (Jugendarbeit 
in Schule, Kinder - und Jugendtreff  bspw. am Skaterplatz in Mecklenbeck, K inder- und 
Jugendmobil, Angebote für Kinder mit Fluchterfahrung). 
Eine verlässliche Ferienbetreuung an verschiedenen Standorten sowie ein Firmenservice 
gehören ebenfalls zu den Angeboten von Schule Jugend Kids & Co e.V. 
Zudem bietet der Träger SJK & Co e.V. im Rahmen der Elternarbeit die Möglichkeit eines 
vertrauensvollen Erstkontakts bei Beratungswünschen. Der Träger vermittelt bei Bedarf ggf.  
an spezialisierte Institutionen. 
10. Vernetzung 
Der Träger arbeitet eng mit den Sozialakteuren am jeweiligen Standort zusammen. An allen 
OGS Standorten werden enge Kooperationen mit den örtlichen Sportvereinen (z.B. Reiterhof 
Stuft, S egelclub Hansa-Münster e.V. ), städtischen und kirchlichen Einrichtungen, Vereinen 
(z.B. Lebenshilfe Münster), heilpädagogischen Tagesgruppen und Kindertagesstätten gepflegt.  
Im Rahmen der Qualitätsentwicklung ist es für Schule Jugend Kids & Co. e.V. sehr wichtig, eine 
gute Zusammenarbeit mit den Schulträgern, Schulleitungen und anderen Akteuren rund um 
die Schulverwaltung zu führen. Die Teilnahme an regionalen und über regionalen 
Qualitätszirkeln ist hier ein elementarer Baustein. Selbstverständlich ist für einen Träger der

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Konzept für die außerschulische Betreuung 
© Juni 2024 Schule Jugend Kids & Co e.V. 
freien Jugendhilfe die Kooperation mit dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien  
ebenfalls ein wichtiger Bestandteil zum Wohle der zu betreuenden Kinder und deren Familien. 
Des Weiteren besteht durch regelmäßige Teamsitzungen auf und zwischen den 
verschiedenen Ebenen eine enge Vernetzung innerhalb des Vereins. 
11. Was macht den Verein Schule Jugend Kids & Co e.V. aus? 
11.1 Prinzipien eines gemeinnützigen Vereins 
Als gemeinnützige r Verein ist das Grundprinzip von Schule Jugend & Co e.V. das Wohl der 
(Schul-) Gemeinschaft zu fördern. Dabei stehen selbstverständlich die Kinder im Mittelpunkt. 
Aber auch ihre Eltern/ Erziehungsberechtigten, die pädagogischen Fachkräfte und das weitere 
pädagogische sowie schulische Team gehören zur Schulgemeinschaft. Schule Jugend Kids & 
Co e.V. richtet den Fokus auf die Interessen und Bedürfnisse  aller Beteiligten der 
Schulgemeinschaft mit dem Ziel die bestmögliche Betreuung für die Kinder  im Rahmen der 
OGS zu realisieren. 
11.2. Entstehungsgeschichte und Entwicklung von Schule Jugend Kids & Co e.V. 
Der Träger Schule Jugend Kids & Co e.V. hat sich von der Idee eine Jugendtreffs in Münster -
Mecklenbeck im Laufe der  Zeit zu einem erfahrenen und etablierten freien Trä ger der 
außerschulischen Betreuung in Münster und dem Umland entwickelt. SJK & Co e.V. profitiert 
von der schrittweisen Annäherung an das Thema der Offenen Ganztagsschule und dem 
dadurch erworbenen Erfahrungsschatz. Inzwischen ist die Offene Ganztagsschule  zum 
Herzstück des Trägers geworden, welches SJK & Co e.V. kontinuierlich weiterentwickelt. 
Der Träger „Schule Jugend Kids & Co. e. V.“ kann eine 17 -jährige Erfahrung im OGS Bereich 
aufweisen. Am 01.08.2006 wurde die erste Trägerschaft einer OGS Schule in Münster 
übernommen. Seitdem ist der Verein stetig gewachsen. Mittlerweile werden neun OGS 
Grundschulen vom Träger betreut. Dem Träger ist es wichtig, die Individualität jeder Schule zu 
bewahren, so dass das vorliegende Konzept jederzeit in Absprache mit de r Schulleitung und 
dem pädagogischen Team vor Ort angepasst werden kann.  
Aufgrund der Erfahrungen bei einem Trägerwechsel verfügt der Träger über ausreichend 
Knowhow bei der Übernahme des vorhandenen Personals. Falls erforderlich bzw. gewünscht 
kann neues Personal gestellt werden. 
11.3 Teamstruktur und Teamentwicklung 
Schule Jugend Kids & Co e.V. ist ein gewachsener Verein, der durch flache Hierarchien und 
Flexibilität gekennzeichnet ist. Durch regelmäßige Teamsitzungen innerhalb und zwischen den 
OGS-Teams sowie auf unterschiedlichen Ebenen besteht eine enge Verzahnung zwischen den

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Konzept für die außerschulische Betreuung 
© Juni 2024 Schule Jugend Kids & Co e.V. 
Teams der Schulen und ein effizienter Erfahrungs austausch. Zudem werden regelmäßig e 
Weiterbildungen zu relevanten Themen angeboten. 
11.4 Inhaltliche Schwerpunkte 
Der Verein SJK & Co e.V. unterliegt als gemeinnütziger Verein den Grundprinzipien eines 
solchen (siehe 1.1).  
Darüber hinaus setzt der Träger Schwerpunkte in den Bereichen Inklusion und Intergration 
(siehe 4.3 und 6.), Sport und Bewegung (siehe 4.4) sowie Partizipation (siehe 5.). 
11.5 Materielle Ausstattung 
Der Träger verfügt über eine Vielzahl an materiellen Ressourcen (z.B. Lego - und Sno ozle-
Bauwagen, Bullis, Theater - und Zirkusequipment, digitale Ausstattung) , die von den Schulen 
genutzt werden können.

21 
Konzept für die außerschulische Betreuung 
© Juni 2024 Schule Jugend Kids & Co e.V. 
Anhang A 
Das Lernzeitkonzept von Schule Jugend Kids & Co e.V. 
Um ein ruhiges Umfeld zu schaffen, lernen die Kinder nach Möglichkeit in Gruppen mit ca. 
zehn Kindern derselben Altersstufe und haben feste Bezugspersonen. Erledigte Aufgaben 
werden von den Mit arbeitenden stichprobenartig auf ihre Sorgfalt überprüft, abgehakt und 
unterschrieben. Die Kontrolle der Richtigkeit der Hausaufgaben liegt jedoch weiterhin bei der 
Lehrkraft und den Eltern. Schafft es ein Kind nicht, die Hausaufgaben innerhalb des 
vorgesehenen Zeitraums zu erledigen, erfolgt eine Rückmeldung an die zuständige Lehrkraft 
und die Eltern über das Hausaufgabenheft. Hierbei wird auch festgehalten, ob die 
Hausaufgaben für das Kind zu schwer bzw. zu umfangreich waren oder, ob es auch an der 
Arbeitshaltung des Kindes lag. Kinder, die eine intensivere Unterstützung während der 
Lernzeit benötigen, werden durch Lehrer/innen im Rahmen von Lehrerstunden unterstützt. 
Die Hausaufgabenbetreuung soll die Eltern so weit wie möglich entlasten, aber nicht aus d er 
Verantwortung entlassen. Dies bedeutet, dass die Eltern weiterhin für eine inhaltliche 
Überprüfung der Hausaufgaben sowie für Beratungsgespräche mit den Lehrkräften bei 
Lernschwierigkeiten zuständig sind. 
Die Lehrkräfte 
▪ unterstützen die Kinder drei Stunden (bei einer Gruppengröße von 25 Kindern) in der 
Woche im OGS Förderunterricht.  
▪ schauen täglich ins Hausaufgabenheft, um die Notizen der Erziehungskräfte zu lesen. 
▪ stehen im regelmäßigen Austausch mit den pädagogischen Fachkräften. 
 
Die pädagogischen Fachkräfte der OGS 
▪ sorgen für einen ruhigen Arbeitsplatz und eine positive Lernatmosphäre. 
▪ geben bei Bedarf Starthilfe. 
▪ achten auf eine sorgfältige und übersichtliche Heftführung. 
▪ vergewissern sich, dass alle Aufgaben erledigt wurden. 
▪ geben den Lehrkräften und Eltern eine qualifizierte Rückmeldung über die Bearbeitung 
der Aufgaben und die dabei beobachteten Besonderheiten. 
Die Kinder 
▪ notieren sich die Hausaufgaben. 
▪ arbeiten konzentriert und stören die anderen Kinder nicht. 
▪ bemühen sich selbständig zu arbeiten. 
▪ achten auf eine sorgfältige und übersichtliche Heftführung. 
▪ holen nicht erledigte und unvollständige Hausaufgaben nach.

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Konzept für die außerschulische Betreuung 
© Juni 2024 Schule Jugend Kids & Co e.V. 
Die Eltern/Erziehungsberechtigten  
▪ schauen täglich ins Hausaufgabenheft, um die Notizen der Erziehungskräfte zu lesen. 
▪ sollen mit d em Kind die Hausaufgaben durchschauen, um so die Arbeit der Kinder 
wertzuschätzen und um Kenntnis über den Lern - und Leistungsstand des Kindes zu 
erhalten. 
▪ entscheiden, ob die Hausaufgaben, die in der Hausaufgabenzeit nicht vollständig 
erledigt wurden, zu Hause nachgearbeitet werden sollen. 
▪ erledigen die Leseaufgaben mit ihrem Kind. 
 
Die OGS Kinder sollen durch die Lehrkräfte eine individuelle, auf die Bedürfnisse der Kinder 
zugeschnittene Förderung nutzen können. In diesen Förderstunden werden durch die 
Lehrkräfte Leistungsdefizite und Inhalte des Vormittags vertieft und gefestigt. Zudem gibt es 
die Möglichkeit, eine Lernunterstützung durch da s Bildungs - und Teilhabepaket zu 
beantragen. Auch hier unterstützen die Koordinatoren der OGS sowie (sozial-)pädagogische 
Fachkräfte der Schule die Eltern. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schule Jugend Kids & Co e.V. 
Harkortstraße 13 
48163 Münster 
Telefon: 0251 74 76 702 
Web: www.jugend-ms.de 
Mail: info@jugend-ms.de

Anlage 2 Diakonie Bewerbung Ludgerusschule Hiltrup

55738 Zeichen

Konzeption 
für das außerschulische Angebot 
der Offenen Ganztagsschule (OGS) 
der städtischen katholischen Ludgerusschule Hiltrup 
 
der Kinder-, Jugend- und Familiendienste gGmbH 
der Diakonie Münster e.V. 
 
im Rahmen der Überleitung der OGS 
in freie Trägerschaft

Inhalt  
 
1 Einleitung ........................................................................................................................................... 1 
1.1 Trägerbeschreibung ......................................................................................................................... 1 
1.2 Schulbeschreibung und Lage .......................................................................................................... 2 
2 Ziele .................................................................................................................................................... 2 
2.1 Unsere Leitlinien und Ziele .............................................................................................................. 2 
2.2 Zielgruppe.......................................................................................................................................... 2 
2.3 Übergeordnete Ziele ........................................................................................................................ 3 
2.4 Rechtliche Grundlagen ..................................................................................................................... 3 
3 Struktur des offenen Ganztags ....................................................................................................... 3 
3.1 Anzahl der Plätze .............................................................................................................................. 3 
3.2 Betreuungszeiten .............................................................................................................................. 3 
3.3 Teamstruktur ..................................................................................................................................... 4 
3.4 Räumliche Ausstattung .................................................................................................................... 4 
3.5 Tagesablauf Ludgerusschule ........................................................................................................... 5 
3.6 Ferienangebote ................................................................................................................................. 6 
3.7 Sanfter Übergang – ein Konzept für Schule und Ganztag .......................................................... 6 
4 Ganzheitliche und informelle Bildung ............................................................................................ 7 
4.1 Spiel und Bewegung......................................................................................................................... 7 
4.2 Gestaltung und Kreativität ............................................................................................................... 7 
4.3 Musische Bildung .............................................................................................................................. 7 
4.4 Emotionale und soziale Bildung ..................................................................................................... 7 
4.5 Diversität und Integration ................................................................................................................ 8 
4.6 Gender ................................................................................................................................................ 8 
4.7 Mediale Kompetenzen / Digitalisierung ........................................................................................ 9 
4.8 Ökologie und Nachhaltigkeit .......................................................................................................... 9 
5 Individuelle Förderung ..................................................................................................................... 9 
6 Inklusion ............................................................................................................................................. 9 
6.1 Inklusion von Kindern mit Behinderungen/Entwicklungsrückständen ...................................... 9 
6.2 Ausblick: Bildung eines Inklusions(fach)kräftepools ..................................................................10 
7 Partizipation .....................................................................................................................................10 
7.1 Kinder ...............................................................................................................................................10 
7.2 Eltern/Personensorgeberechtigte .................................................................................................11

8 Kooperation und Vernetzung .......................................................................................................12 
8.1 Multiprofessionelle Kooperation in der Schule ..........................................................................12 
8.2 Vernetzung im Sozialraum ............................................................................................................12 
8.3 Kooperation mit kommunalen Trägern .......................................................................................13 
9 Kinderschutz ....................................................................................................................................13 
10 Qualitätsmanagement ....................................................................................................................14 
10.1 Qualitätssicherungsgrundsätze .....................................................................................................14 
10.2 Qualitätssicherung ..........................................................................................................................14 
10.3 Qualitätsentwicklung ......................................................................................................................15 
11 Personal ............................................................................................................................................15 
11.1 Integration, Inklusion und Gender ...............................................................................................16 
11.2 Fort- und Weiterbildungen ...........................................................................................................16 
11.3 Vereinbarkeit von Familie und Beruf ............................................................................................16 
11.4 Mitarbeitendenbindung/Benefits .................................................................................................17 
12 Besondere Trägermerkmale ..........................................................................................................17

Diakonie Münster 
Kinder-, Jugend- und Familiendienste gGmbH 
  
1 
1 Einleitung 
Familien sehen sich heutzutage mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert. 
Gesellschaftliche Veränderungsprozesse erfordern mehr denn je die stetige Anpassung 
an unsere Umwelt. Migration wegen Krieg oder Armut, Veränderung der Lebensgrund-
lage bspw. durch Digitalisierung der Arbeitswelt oder eine Pandemie sind nur einige Bei-
spiele dafür, wie sich unsere Welt ständig verändert. Hinzu kommen Themen der Alltags-
bewältigung wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, gesunde  Lebensführung, die 
finanzielle Situation, die Veränderung von medialen Kommunikations- und Spielformen 
oder eine pädagogisch angemessene Freizeitbeschäftigung. 
Die Diakonie Münster will als sozial er Dienst der evangelischen Kirche dazu beitragen, 
die vielfältigen Herausforderungen zu meistern. 
1.1 Trägerbeschreibung 
Die Diakonie Münster ist mit über 1.100 Mitarbeitenden in Münster und über 75 Jahren 
Erfahrung einer der großen sozialen Dienstleister. 
Die Kinder-, Jugend- und Familiendienste gGmbH der Diakonie Münster ist vielschichtig 
im Aufgabengebiet der Jugendhilfe tätig. Die Angebote reichen von den Hilfen zur Erzie-
hung über die offene Kinder- und Jugendarbeit bis hin zur Schulsozialarbeit und der of-
fenen Ganztagsbetreuung an de r Marienschule Roxel und der Grundschule am Kinder-
bach in Münster -Kinderhaus. In konzeption ell ausdifferenzierten Angebots formen und 
Bereichen werden mehr als 700 Kinder, Jugendliche sowie junge Erwachsene und Fami-
lien von über 200 Mitarbeitenden stationär, teilstationär und ambulant betreut und ge-
fördert. 
Als Teil einer Holdingstruktur besteht eine enge Kooperation mit dem Beratungs - und 
BildungsCentrum „BBCe“. Gemeinsam bietet die Diakonie Menschen Hilfestellung bei ei-
ner Vielzahl von konkreten Fragestellungen des Alltags, in persönlichen Umbruch - und 
Krisensituationen.

Diakonie Münster 
Kinder-, Jugend- und Familiendienste gGmbH 
  
2 
1.2 Schulbeschreibung und Lage 
Die Ludgerusschule Hiltrup ist eine vierzügige katholische Grundschule der Stadt Müns-
ter. Im Westen von Münsters größtem Stadtteil in unmittelbarer Nachbarschaft zum Ju-
gendzentrum 37° gelegen, werden hier über 400 Kinder in 17 Klassen unterrichtet. Zudem 
gibt es im Stadtteil ein Hallen- und ein Freibad. Der Stadtteil verfügt über eine gute Ver-
kehrsanbindung. Die beschauliche Ortsmitte mit einem ausgeprägten Einzelhandel sowie 
Dienstleistungs-, Gewerbe - und Industriebetrieben , dem Naherholungsgebiet Hohe 
Ward und einem lebendigen Vereinsleben machen den Stadtteil besonders attraktiv.   
2 Ziele 
2.1 Unsere Leitlinien und Ziele 
Der offene Ganztag der Ludgerusschule hat den Anspruch, allen Kindern in enger Ko-
operation mit der Schule, einen anregenden, ihrem individuellen Entwicklungsstand ent-
sprechenden Lern- und Lebensort zu bieten. 
In einer wertschätzenden Atmosphäre sollen Kinder spielerisch positive Lernerfahrungen 
durch Freispiel sowie einzel- und gruppenpädagogische Angebote sammeln, ihre moto-
rischen Kompetenzen, ihre Sprach- und Ausdrucksfähigkeit und ihre sozialen Kompeten-
zen erweitern und so in ihren Selbstwirksamkeitserleben gestärkt werden. 
Dies ist eine Voraussetzung für die gelingende, selbstbestimmte Teilhabe am gesell-
schaftlichen Leben. Durch Beteiligung sollen Kinder ein Bewusstsein für demokratische 
Prozesse entwickeln. 
Im Rahmen der Hausaufgabenbetreuung  sollen die Kinder ihre individuellen Lernkom-
petenzen wie Konzentration, Motivation und Leistungsfähigkeit steigern.  Um die Nach-
haltigkeit der Lernprozesse zu erhöhen, streben die Fachkräfte der OGS eine Erziehungs-
partnerschaft mit den Personensorgeberechtigten und den Lehrkräften an. 
Besondere Berücksichtigung finden Kinder m it Problemstellungen, wie sozio ökonomi-
schen Herausforderungen, Sprachbarrieren oder Fluchterfahrungen. Ein professionelles, 
möglichst multikulturelles Team soll dabei helfen, alle Kinder bestmöglich zu unterstüt-
zen und vor allem Kinder (und ihre Eltern) aus anderen Kulturen zu integrieren. 
Gerade Kinder mit (Teil-)Leistungsstörungen sowie Behinderungen sind im besonderen 
Maße zu fördern und in die Gemeinschaft zu inkludieren. 
Gemeinsam mit der Schule und den Kooperationspartnern wie Vereinen, anderen sozia-
len Trägern und Therapeuten im Stadtteil besteht eine Verzahnung, die allen Kindern ein 
entwicklungsförderndes Setting bietet, Chancengleichheit fördert und Teilhabe ermög-
licht. 
Das zentrale Ziel von Bildung ist die Befähigung ein selbstbestimmtes und eigenverant-
wortliches Leben zu führen und umfassend am sozialen und ökonomischen Leben und 
der gesellschaftlichen Entwicklung partizipieren zu können. 
2.2 Zielgruppe 
 Grundschulkinder der städtischen Ludgerusschule 
 Personensorgeberechtigte der o.g. Grundschulkinder 
 Kooperationspartner

Diakonie Münster 
Kinder-, Jugend- und Familiendienste gGmbH 
  
3 
2.3 Übergeordnete Ziele 
 Verbesserung der Bildungsqualität und der individuellen Entwicklung 
 Vereinbarkeit von Schule und Beruf für Eltern/Personensorgeberechtigte 
 Vielfältige und kooperative Ganztagsangebote unter dem Dach der Schule  
(vgl. Qualitätsstandards der offenen Ganztagsschule) 
2.4 Rechtliche Grundlagen 
 § 9 Absatz 3 Schulgesetz 
 Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 23.12.2010; 
(ABl. NRW. 01/11 S. 38, berichtigt 02/11 S. 85)1 
 Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 16.02.2018; 
Erlass 12-63 Nr.2 und Nr.3 
 Runderlass des Ministeriums für Schule und Bildung vom 14.12.2020; 
(ABl. NRW. 12/20) Erlass 11-02 Nr. 37 
 Gesetz zur ganztägigen Förderung von Kindern im Grundschulalter (Ganztagsförde-
rungsgesetz – GaFöG) (02.10.2021) und den sich daraus ergebenen fachlichen 
Grundlagen zur Umsetzung des Rechtsanspruches auf Ganztagsförderung für Kin-
der im Grundschulalter ab 2026 
 Qualitätsstandards der Offenen Ganztagsschule der Stadt Münster 
3 Struktur des offenen Ganztags 
Die Ganztagsbetreuung der Ludgerusschule ist nach einem geschlossenen Konzept ge-
staltet. Das bedeutet, dass die Kinder in festen Gruppen jahrgangsbezogen, sowie in 
Ganztagsklassen betreut werden. Gerade zu Beginn der Schullaufbahn benötigen die 
noch jungen Kinder Orientierung und Struktur. Durch geschlossene Gruppen stehen den 
Kindern feste Bezugspersonen in der Betreuung zur Verfügung, welche die Kinder in ihrer 
individuellen Entwicklung begleiten. Durch das Freispiel sowie vielfältige Angebote im 
Rahmen der AGs und Tagesangebote sind aber auch Wechsel und Kontakt zu anderen 
Kindern untereinander möglich, so dass auch gruppenübergreifende Freundschaften ge-
knüpft und gepflegt werden können.  
3.1 Anzahl der Plätze 
Derzeit besuchen um die 450 K inder die Ludgerusschule. Davon werden 295 Kinder in 
zwölf Gruppen im Offenen Ganztag betreut. Zusätzlich gestalten um die 60  Kinder der 
ersten bis dritten Klasse im 37° in der Bis-Mittag-Betreuung ihre Freizeit. 
3.2 Betreuungszeiten 
Grundsätzlich werden zwei Betreuungsformen angeboten: 
In der Bis-Mittag-Betreuung werden die Kinder der ersten bis dritten Klasse (siehe oben), 
montags bis freitags von 11:30 Uhr bis 13:30 Uhr betreut. 
Im Offenen Ganztag werden die Kinder je nach Bedarf und Stundentafel von 11:30 Uhr 
bis 15:00 Uhr oder bis 16:00 Uhr (freitags bis 15 Uhr) betreut. 
Eine Betreuung an beweglichen Ferientagen und bei Schulkonferenzen ist möglich.

Diakonie Münster 
Kinder-, Jugend- und Familiendienste gGmbH 
  
4 
Randzeiten 
Eine Ausweitung der Betreuungszeiten von 7:00 Uhr/bis 17:00 Uhr zur Verbesserung der 
Vereinbarkeit von Familie und Beruf richtet sich nach den Bedarfen vor Ort. 
3.3 Teamstruktur 
Die Teamstruktur sieht, entsprechend der Anzahl betreuter Kinder, bei zwölf Gruppen 
eine Teamkoordination; eine stellvertretende Koordination, zwölf  Erzieher:innen, sowie 
zwölf pädagogische Unterstützungskräfte vor. Um hier auch die Übergänge – wie die 
Schulhofbetreuung etc., sowie die Mitta gsverpflegung gut zu begleiten sind einige pä-
dagogische und hauswirtschaftliche Niedrigteilzeitkräfte tageweise eingesetzt.  
Angestrebt wird, dass das Catering, die damit verbundenen hygienischen und hauswirt-
schaftlichen Tätigkeiten, sowie die Reinigung der Küche mit Fertigstellung der neuen 
Mensa durch einen externen Anbieter durchgeführt wird. 
Unterstützt wird das Kernteam des Offenen Ganztags von Lehrkräften durch die soge-
nannten Lehrerstunden. 
Zudem wird die Angebotspalette durch externe Kooperationspartner erweitert. 
Zusätzlich wird das Team der OGS-Mitarbeitenden nach Möglichkeit durch junge Men-
schen im Bundesfreiwilligendienst und/oder Jahrespraktikant:innen verstärkt. 
Längerfristige Erkrankungen sollten möglichst über temporäre Stundenerhöhung von in-
teressierten Mitarbeitenden aus der Mitarbeiterschaft des Trägers oder über befristete 
Einstellungen ausgeglichen werden.  
Das Team der OGS -Mitarbeitenden ist Teil eines Gesamtteams der Ludgerusschule mit 
Schulleitung, Lehrkräften, Sonderpädagog:innen, Fachkräften in der Schuleingangsphase 
und Förderinsel, Schulbegleitungen und Schulsozialarbeit. 
3.4 Räumliche Ausstattung 
Für die derzeit zwölf OGS-Gruppen stehen sechs Gruppenräume in der Schule und dem 
Pavillon - der während des Umbaus genutzt wird - sowie im Solitär neben dem 37° zur 
Verfügung. Die vierten Klassen werden multifunktionell in ihren Klassenzimmern betreut. 
Die vier Ganztagsklassen nutzen während der Betreuung ihre Klassenräume mit den zu-
gehörigen Nebenräumen. Zusätzlich können weitere Räume wie ein Snoezelenraum, ein 
Spielraum, die Turnhalle, die Aula und der Schulhof genutzt werd en. Auch das Jugend-
zentrum 37° steht der OGS nach Absprache zur Verfügung.  
 
Die Teamkoordination kann derzeit ein Büro im Solitär nutzen und wird mit Fertigstellung 
des Umbaus in den Verwaltungstrakt ziehen.  
 
Durch die Nähe der KJFD-Standorte können im Bedarfsfall auch das Jugendzentrum Mo-
bile, das Außengelände des Blaukreuzwäldchen 31 mit Sportplatz und Seilfähre mit ein-
bezogen werden.  
 
Für z.B. Fortbildungsveranstaltungen, Mitarbeitendenversammlungen, Teamgespräche  
im ruhigen Rahmen außerhalb der  schulischen Umgebung stehen diverse Konferenz - 
und Tagungsräume der Diakonie Münster, insbesondere der KJFD am Blaukreuzwäldchen 
zur Verfügung.

Diakonie Münster 
Kinder-, Jugend- und Familiendienste gGmbH 
  
5 
Die Räume sind kindgerecht und gemütlich eingerichtet. Die Ausstattung soll Kindern die 
Möglichkeit bieten, sich mit unterschiedlichen Spiel-, Lese- und Bastelangeboten zu be-
schäftigen. Klassenräume, der Spielplatz und die Turnhalle geben außerdem Raum für 
die Erledigung der Hausaufgaben, für Stille, Bewegungs- und Gruppenspiele. 
Der Schulhof weist ein großzügiges Außengelände mit zahlreichen Nutzungsmöglichkei-
ten auf. 
3.5 Tagesablauf Ludgerusschule 
Mittagessen 
Im Anschluss an den Unterricht erhalten die Kinder ein ausgewogenes, warmes Mittag-
essen in der Mensa. Dabei werden die Kinder bei der Ausgabe und beim Essen von un-
serem Team begleitet. Das gemeinsame, gruppenbezogene Mittagessen soll so auch für 
pädagogische Zwecke und zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls genutzt werden. 
Bei der Zubereitung und Auswahl der Speisen werden individuelle Belange wie Allergien, 
Unverträglichkeiten oder kulturelle Erfordernisse berücksichtigt. Neben einem ausgewo-
genen Mittagessen werden nachmittags noch Snacks, wie Obst und Rohkost bereitge-
stellt. Das Essen wird von einem externen Caterer angeliefert, der an die Qualitätsstan-
dards der Stadt Münster gebunden ist. Bei der Auswahl des Caterers werden die Schul-
leitung und die Schulpflegschaft nach Möglichkeit eingebunden.  Der bisherige Caterer 
Hofmanns kann beibehalten werden, sofern die Schulleitung, die Schulpflegschaft und 
die Kinder mit der Qualität des Essens zufrieden sind. 
Hausaufgaben
Nach dem gemeinsamen Mittagessen gehen 
die Kinder in ihre Hausaufgabengruppen. 
Dabei werden die Kinder von ein bis zwei pä-
dagogischen Kräften begleitet und unter-
stützt. Idealerweise betreuen diese die Kin-
der von der ersten bis zur vierten Klasse und 
arbeiten dabei eng mit der Klassenleitung 
zusammen. 
 
Die Hausaufgabenzeit beträgt für die ersten und zweite n Klassen 30 Minuten, für die 
dritten und vierten Jahrgänge 45 Minuten. Die Kinder erledigen ihre Hausaufgaben wei-
testgehend eigenständig und an einem festen Arbeitsplatz.  
Freispiel 
Dem Freispiel kommt eine besondere Bedeutung zu. Neben den angeleiteten Anboten 
können die Kinder auch frei spielen. Hier können sie ihre Interessen allein, zu zweit oder 
mit mehreren Kindern nach ihren individuellen und tagesaktuellen Wünschen ausleben. 
Bei Bedarf können sich die Kinder auch mal zurückziehen und einfach entspannen.

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AG-Konzept 
Die OGS legt großen Wert darauf, dass die Kinder die Möglichkeit erhalten, Neues aus-
zuprobieren und eigene Fähigkeiten und Interessen zu erkennen und zu entwickeln. 
Daher bietet der offene Ganztag am Nachmittag ein breit gefächertes Angebot an Akti-
vitäten aus dem sportlichen, kreativen, naturkundlichen und musischen/tänzerischen Be-
reich sowie genderspezifische Gruppen an. Die AGs können von Mitarbeitenden der OGS, 
Lehrkräften, Kooperationspartnern und externen Kräften wie Sportübungsleit er:innen, 
Musikleiter:innen sowie Kunstpädagog:innen durchgeführt und dabei immer wieder ver-
ändert und durch Kurzprojekte ergänzt werden. Die AGs sind jahrgangs- und gruppen-
übergreifend und beginnen nach den Lernzeiten. 
3.6 Ferienangebote 
Kinder mit einem Platz in der OGS  haben derzeit einen Anspruch auf Ferienbetreuung 
von insgesamt 6 Wochen im Jahr. 
Dabei sollten b estehende und gut funktionierende Angebote im Stadtteil fortgeführt 
werden. 
Daher ist im Sinn der Kooperation im Stadtteil zu prüfen, in welcher Form die Ferienbe-
treuung aufgestellt, bzw. weiterentwickelt werden kann. Hierzu stimmen wir uns mit dem 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien entsprechend ab. 
In jedem Fall richtet sich ein Konzept für die Ferienbetreuung nach den oben genannten 
Leitlinien aus. 
Nach Möglichkeit sollten Mitarbeitende der OGS entsprechend ihrer individuellen Situa-
tion wählen können, ob sie in den Ferien frei haben oder die Ferienbetreuung mitgestal-
ten wollen. 
3.7 Sanfter Übergang – ein Konzept für Schule und Ganztag 
Wir haben den Anspruch, den Kindern den Übergang von der Kita in die Grundschule zu 
erleichtern. In kleinen Gruppen sollen Kinder grundsätzlich die Möglichkeit erhalten, be-
reits vor der Einschulung Einblicke in den Schulalltag zu bekommen. 
 
Dabei begleiten und unterstützen die Mitarbeitenden des Offenen Ganztags den sanften 
Übergang in folgender Form: 
 In Begleitung eines Mitarbeitenden lernen die  angehenden Schulkinder die Räum-
lichkeiten des Offenen Ganztags kennen. 
 Die Mitarbeitenden der OGS und die Klasse nlehrkräfte präsentieren sich am ersten 
Elternabend vor den Sommerferien als Team. Die Eltern werden über den Ablauf und 
das Programm der OGS informiert. 
 Die Hausaufgabenbetreuenden der OGS nehmen am Kennenlernnachmittag teil, der 
vor den Sommerferien stattfindet. An diesem Nachmittag lernen die Kinder ihre zu-
künftigen Klassenlehrer :innen sowie die Hausaufgabenbetreuenden aus der OGS 
kennen. 
 In der Eingewöhnungsphase werden die Kinder nach dem Unterricht besonders eng-
maschig betreut und begleitet.

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7 
4 Ganzheitliche und informelle Bildung 
Wir verstehen Bildung als Auftrag zur ganzheitlichen Betrachtung der Kinder in Ihren Le-
benswelten und unter Beachtung ihrer Bezugssysteme einschließlich ihrer Kultur und ih-
res Sozialraumes.  
Wir wollen die Kinder gemein sam mit den Eltern/Personensorgeberechtigten und den 
Lehrkräften in ihrer Persönlichkeitsentwicklung fördern. Dabei haben wir die Entwick-
lungsthemen im Blick und betrachten vor allem die unterschiedlichen Voraussetzungen 
und individuellen Ressourcen der Kinder (Kompetenz- statt Defizitansatz). Dieser Prozess 
wird von den Mitarbeitenden bewusst begleitet.  
Dabei machen wir uns bewusst, dass wir Kindern informelles Lernen auch durch unser 
Wissen, unsere Haltung und unsere Werte ermöglichen und selbst Teil dieses lebenslan-
gen, wechselwirksamen Prozesses sind. 
4.1 Spiel und Bewegung 
Kinder wollen sich ausprobieren und ihre Fähigkeiten erweitern. Gerade der motorischen 
Entwicklung kommt im Grundschulalter eine besondere Bedeutung zu. Daher bieten wir 
zahlreiche Spiel- und Bewegungsangebote aus dem sportlichen Bereich wie diverse Ball-
spielarten, Turnen und Akrobatik; Spielmöglichkeiten auf dem Schulhof mit den zur Ver-
fügung stehenden Kletterangeboten, Springseile, Pedalos, Stelzen und vieles mehr an. 
4.2 Gestaltung und Kreativität 
Zur Förderung der Individualität und Gestaltungskompetenz bieten wir vielfältige Krea-
tivangebote wie Bastelangebote (Malen, Ausschneiden, Aufkleben), Bügelperlenbilder, 
Handarbeiten wie zum Beispiel Häkeln, Armbänder knüpfen, Webrahmen und Perl en-
armbänder anfertigen, Puzzlen und Spielen mit Lego. Das Angebot wird regelmäßig an-
gepasst und erweitert. 
4.3 Musische Bildung 
 
Wir legen großen Wert auf musikalische Förderung. In Abstimmung 
mit der Schulleitung und den Lehrkräften ist eine Kooperation mit 
der Westfälischen Schule für Musik  entwickelt worden, so dass alle 
Kinder die Möglichkeit einer Förderung aus den Bere ichen Instru-
mente, Tanz oder Gesang erhalten. 
 
 
4.4 Emotionale und soziale Bildung 
Kinder wollen geliebt und gelobt werden. Sie brauchen Bestätigung und Anerkennung. 
Dies fördert den Selbstwert und unterstützt positive Bindungserfahrungen. Gleichzeitig 
benötigen sie Führung in schwierigen Situationen. 
Hierbei ist uns in der pädagogischen Begleitung der Kinder wichtig, dass sie soziale und 
emotionale Kompetenzen erwerben und im Alltag anwenden lernen.

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8 
Emotionale Kompetenzen 
Durch einen wertschätzenden Umgang, eine klare Struktur und einen nachvollziehbaren 
Regelrahmen schaffen wir ein verlässliches Umfeld, das den Kindern die Sicherheit bietet, 
die es braucht, um sich unbekümmert entwickeln zu können. 
Die Kinder sollen durch zahlreiche Angebote die Gelegenheit bekommen, vielfältige Er-
fahrungen zu sammeln. Die permanente Erweiterung ihrer Kompetenzen soll die Kinder 
in ihrem Selbstbewusstsein stärken, um ihre individuelle Resilienz zu steigern. 
Soziale Kompetenzen 
Das Zusammenspiel von verschiedenen Kindern in einer Gemeinschaft und die Auslotung 
eigener und fremder Interessen muss gelernt, pädagogisch geführt und trainiert werden. 
Grundlage einer Gemeinschaft sind der respektvolle und gewaltfreie Umgang miteinan-
der. Die gemeinsam mit den Kindern erarbeiteten Regeln bilden das Fundament des Zu-
sammenlebens in der OGS. Dennoch gehören Konflikte untereinander dazu. Gründe da-
für sind u.a. noch nicht ausgereiftes Empathieverm ögen oder kommunikative Missver-
ständnisse. Daher begleiten wir diese Konflikte und geben den beteiligten Kinder n die 
Gelegenheit, ihre Wahrnehmung und Emotionen gegenseitig darzustellen  und eine Lö-
sung zu besprechen. Dabei gilt das Prinzip der Wiedergutmac hung statt Strafe. So för-
dern wir die Selbstlösekompetenz, das Annehmen anderer Wahrnehmungen und damit 
auch die Teamfähigkeit. Bei Bedarf werden die Eltern/Personensorgeberechtigten und 
ggf. Lehrkräfte beteiligt. 
Gerade im Bereich der emotionalen und sozialen Bildung bringen wir als Träger der Ju-
gendhilfe unsere pädagogische Expertise und Methodenkompetenz im besonderen 
Maße ein. 
4.5 Diversität und Integration 
Das f riedliche und tolerante Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und Weltan-
schauungen ist uns ein Anliegen . Um allen Kindern die Teilhabe am gesellschaftlichen 
Leben zu ermöglichen, unterstützen wir die Integration von Kindern mit Migrationserfah-
rung unter Beachtung ihrer eigenen kulturellen Identität.  Unterschiedliche kulturelle 
Feste und ihre Hintergründe finden im Rahmen überkonfessioneller Bildung im Alltag der 
OGS Beachtung. 
Eine wesentliche Grundlage zur Teilhabe ist die Überwindung von Sprachbarrieren und 
der Kontakt zu anderen Kindern. Daher arbeiten wir gemeinsam mit den Lehrkräften da-
ran, die Sprachbarrieren möglichst rasch zu verringern und eine konstruktive Beziehung 
auf- und auszubauen. 
4.6 Gender 
Wir achten auf die Gleichstellung unterschiedlicher Geschlechter. 
Dabei ist der angemessene Sprachgebrauch ein Lernfeld, mit dem wir uns im Alltag aus-
einandersetzen. Besondere Bedeutung kommt dem Vorleben von Rollenbildern durch 
Mitarbeitende der OGS zu. In speziellen Angeboten für Mädchen und Jungen themati-
sieren wir dies und regen die Kinder zum Austausch dazu an.

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4.7 Mediale Kompetenzen / Digitalisierung 
Die Digitalisierung und der angemessene Umgang mit digitalen Kommunikationsformen 
und Medien fordert Kinder im besonderen Maße heraus. Daher unterstützen wir die Kin-
der in diesem Lernfeld durch Auseinandersetzung mit den Themen Internet, Messenger, 
PC-, Konsolen- und Handyspiele. Zudem wollen wir Kindern im Rahmen der Hausaufga-
benbetreuung die Möglichkeit bieten, bei entsprechender Aufgabenstellung eine beglei-
tete Internetrecherche durchzuführen und so ihre Handlungskompetenz zu erweitern. 
4.8 Ökologie und Nachhaltigkeit 
Das Kennenlernen von Natur und Umwelt 
und Entdecken von Zusammenhängen un-
tereinander ist Voraussetzung für einen 
achtsamen Umgang mit den Ressourcen 
die uns unser Planet bietet. 
 
Wir fördern ein ökologisches Bewusstsein 
durch Vorleben und Thematisieren ressour-
censchonender Verhaltensweisen. 
 
5 Individuelle Förderung 
Besondere Beachtung benötigen entwicklungsverzögerte oder benachteiligte Kinder, so-
wie Kinder mit Lerndefiziten. Diese Kinder nehmen wir besonders in den Blick und über-
legen gemeinsam mit den Sorgeberechtigten, welche Möglichkeiten der Förderung und 
Unterstützung z.B. durch weitergehende Hilfen bestehen.  
An der Ludgerusschule ist eine Förderinsel mit einer Heilpädagogin eingerichtet. Kinder, 
die Unterstützung in den Bereichen Wahrnehmung, Motorik, Konzentration und/oder im 
sozialen Miteinander benötigen, finden hier durch heilpädagogische Begleitung die nö-
tige Förderung. Die Teilnahme erfolgt auch hier, wie bei den anderen Fördermaßnahmen 
an der Schule, in Absprache mit Eltern, OGS -Mitarbeitenden, der heilpädagogischen 
Fachkraft, Lehrkräften und der Schulleitung.  Die Förderung findet als Begleitung im 
Schulalltag oder als Einzel- bzw. Gruppenförderung im Nachmittagsbereich statt. 
6 Inklusion 
6.1 Inklusion von Kindern mit Behinderungen/Entwicklungsrückständen 
Die Inklusion von Kindern mit Behinderungen oder Entwicklungsrückständen in die Ge-
meinschaft, ist ein erklärtes Ziel der Kinder-, Jugend- und Familiendienste. 
Dazu werden in Absprache mit der Schule und den Eltern die Bedarfe dieser Kinder er-
mittelt und gemeinsam entschieden, wie sie im Rahmen der OGS unterstützt werden sol-
len.

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10 
Wir verstehen Inklusion als Haltung. Diese Haltung ist auch mit den Kindern, die die OGS 
besuchen, zum Thema zu machen und aktiv vorzuleben , um ein Bewusstsein dafür zu 
schaffen, dass jedes Kind etwas Besonderes ist. Im Rahmen des Programms „Meine Stär-
ken – Deine Stärken“, wollen wir den Blick nicht auf die Behinderung oder Einschränkung, 
sondern auf die Fähigkeiten aller Kinder lenken um dazu beizutragen, Spielpartnerschaf-
ten von Kindern mit und ohne Einschränkungen zu begünstigen. 
Da der Unterstützungsbedarf der Kinder durch I -Kräfte nicht mit Unterrichtsschluss en-
det, ist eine Vernetzung mit den I -Kräften aus dem Vormittag  wichtig, um bei Bedarf 
tagesaktuelle Absprachen zu den entsprechenden Kindern treffen und die Kinder gut in 
die OGS überleiten zu können. Durch die enge Kooperation mit der Schule und der Hos-
pitation der OGS -Mitarbeitenden in den Klassen sollen die Kommunikationsweg e ver-
kürzt werden. 
6.2 Ausblick: Bildung eines Inklusions(fach)kräftepools 
Die Erfahrung der letzten Jahre zum Thema Inklusion zeigt, dass  die von der Politik be-
schlossenen Maßnahmen zur Inklusion häufig unzureichend sind. 
Um den Kindern einen reibungslosen Üb ergang von der Schule in die OGS zu ermögli-
chen, wünschen wir uns nicht nur eine strukturelle, sondern auch eine personelle Ver-
knüpfung von Vor- und Nachmittag. 
Im Rahmen eines Inklusions(fach)kräftepools befürworten wir den Ansatz, jede Klasse mit 
einer zusätzlichen (Fach-)Kraft auszustatten. Über diese (Fach-)Kraft wäre - je nach indi-
viduellem Inklusionsbedarf - die Begleitung mehrerer Kinder im Schulalltag möglich. Mit 
dem Wissen um die aktuellen Themenstellungen der Kinder aus dem Vormittag wäre ein 
Transfer in den Nachmittag leichter möglich. Kinder, die an einem Tag besondere Her-
ausforderungen zu meistern haben, könnten so störungsfreier in der OGS angedockt und 
bei Bedarf begleitet werden. Die Gefahr von Konflikten mit anderen Kindern und die da-
mit verbundenen Misserfolgserfahrungen ließen sich so reduzieren. 
Zudem unterstützen wir dieses Modell, u m Mitarbeitenden gerade im Bereich der OGS 
attraktivere Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf anbieten zu können 
und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. 
Dazu setzen wir uns mit Entscheidungsträgern zusammen und wollen gemeinsam eine 
Lösung erarbeiten. 
7 Partizipation 
Wir verstehen Partizipation als umfassenden Lernprozess zur Teilhabe und Mitgestaltung 
der Welt in der wir leben.  
7.1 Kinder 
Nicht nur die UN-Kinderrechtskonvention sieht vor, Kinder entsprechend ihres Entwick-
lungsstandes an allen sie betreffenden Themenfeldern zu beteiligen.  
In der OGS sichern wir dies durch den OGS-Kinder-Rat. Wenn möglich könnte dies auch 
gemeinsam mit Schule installiert werden, so dass es eine Kinderkonferenz der Schule 
gibt, in welcher Themen des ganzen Tages besprochen werden.

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11 
Im Rahmen der OGS-Gruppen oder Klassen wählen die Kinder jeweils zwei Kinder aus,  
die für sie sprechen und ihre Standpunkte vertreten können. 
Die gewählten Kinder treffen sich einmal im Monat bestenfalls mit einer Vertretung aus 
dem Vormittag und der OGS -Teamkoordination und besprechen Themen aus dem 
Schul- und OGS-Alltag, die ihnen wi chtig sind. Sorgen, Wünsche und Anregungen der 
Kinder können in diesem Rahmen eingebracht werden. Die Ergebnisse werden für alle 
Kinder sichtbar präsentiert.  So wollen wir ein Bewusstsein für demokratische P rozesse 
wecken und fördern. 
Um allen Kindern ein Gefühl der Selbstwirksamkeit in einer Gemeinschaft zu geben, wol-
len wir regelmäßige Interessensbefragungen durchführen. Darüber hinaus sollen die Kin-
der die Möglichkeit haben, sich mit ihren Sorgen und mit Kritik an zwei von ihnen aus 
dem Kollegium der OGS -Mitarbeitenden gewählte Vertrauenspersonen zu wenden. 
Diese sollten paritätisch besetzt werden. 
Da es vorkommen kann, dass Kinder sich (zunächst) nicht trauen, einen Erwachsenen an-
zusprechen, bieten wir Kindern die Möglichkeit, uns auch anonym zu kontaktieren. 
Über mögliche VIB-Kästen können uns die Kinder Verbesserungsvorschläge, Informati-
onen oder auch Beschwerden zukommen lassen. Diese Eingaben werden immer bear-
beitet. Beschwerden werden gesondert gesammelt und im Rahmen des trägerinternen 
Beschwerdemanagements dokumentiert. 
7.2 Eltern/Personensorgeberechtigte 
Die Beteiligung von Eltern ist uns ein großes Anliegen. 
Um die Kinder bestmöglich begleiten und fördern zu können, ist eine enge Kooperation 
zwischen Eltern, Schulleitung, Lehrkräften, Schulsozialarbeiter:innen, Schulbegleitungen 
und der OGS erforderlich. Information, Transparenz und eine akzeptierende Haltung bil-
den die Grundlage einer positiven Beziehungsgestaltung mit den Eltern. Dies entspricht 
unserer systemischen Sichtweise und unserem ganzheitlichen Bildungsverständnis.  
Neben den gesetzlichen/schulisch-institutionellen Beteiligungen von der Klassen- bis zur 
Schulpflegschaft sind uns weitere Informations- und Beteiligungsformen wichtig.  
In der Regel findet i m Herbst, wenige Wochen  vor der Schulanmeldung, ein Informati-
onsabend für die Eltern der zukünftigen Lernanfänger statt. An diesem Elternabend neh-
men Mitarbeitende des Offenen Ganztags teil. 
Am Tag der offenen Tür haben die Eltern die Möglichkeit, sich bei den Mitarbeite nden 
bezüglich der Struktur des Offenen Ganztags zu informieren und die Räumlichkeiten ge-
meinsam mit ihren Kindern anzuschauen und kennenzulernen. 
Kurz vor den Sommerferien findet der erste Elternabend für die Eltern der zukünftigen 
Lernanfänger statt. Hier beteiligen sich ebenfalls die Mitarbeitenden des Offenen Ganz-
tags. 
Etwa sechs Wochen nach der Einschulung findet ein erster Elternabend für die Eltern des 
ersten Jahrgangs statt, an welchem auch die OGS -Gruppenleitung und/oder die OGS -
Teamkoordination teilnimmt.

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12 
Über grundsätzliche Veränderungen und Neuerungen, die die Konzeption oder Räum-
lichkeiten betreffen, werden die Eltern über die Schulpflegschaft beteiligt und auf Eltern-
abenden informiert. 
Es soll einen Mitteilungsort geben, an welchem die Eltern erforderliche Informationen zu 
Angeboten und besonderen Themenstellungen finden. Bei Veranstaltungen, Festen und 
Feiern der Schule sind die Mitarbeitenden des Offenen Ganztags präsent und bringen 
sich aktiv ein. 
Es besteht jederzeit die Möglichkeit für einen kurzen Austausch mit den Mitarbeitenden. 
Im Rahmen der Elternarbeit können individuelle Gesprächstermine auch kurzfristig ver-
einbart werden. 
Darüber hinaus haben die Eltern über die OGS-Elternvertreter:innen die Möglichkeit, An-
regungen, Wünsche und Kritik einzubringen und die OGS mitzugestalten. 
Im Rahmen des Beteiligungs- und Beschwerdemanagements des Trägers, können sich 
Eltern aber auch einzeln an die OGS -Koordination oder die zuständige Bereichsleitung 
des Trägers wenden. Ein festgelegtes Verfahren regelt den Umgang mit entsprechenden 
Eingaben und Beschwerden. Bei Problemen werden gemeinsam Lösungsmöglichkeiten 
besprochen und festgelegt. 
8 Kooperation und Vernetzung 
8.1 Multiprofessionelle Kooperation in der Schule 
Die gute Zusammenarbeit und enge Verzahnung zwischen der Schulleitung, den Lehr-
kräften, der Schulsozialarbeit, der Förderinsel, den I-Kräften und dem Team des Offenen 
Ganztags ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche, pädagogische Arbeit. Das 
gemeinsame Ziel ist eine enge Verknüpfung zwischen Vor- und Nachmittag und ein mul-
tiprofessioneller Blick auf die Themenstellungen der Kinder. 
 Die OGS-Koordination arbeitet eng mit der Schulleitung zusammen und steht mit ihr 
in regelmäßigem Austausch. Sie nimmt an den Sitzungen der Lehrerkonferenz, der 
Schulpflegschaft und der Schulkonferenz teil.  
 Wir fördern eine Bildungs- und Erziehungspartnerschaft statt Verinselung. 
 Gemeinsame Fortbildungen tragen zu einer gelungenen Zusammenarbeit bei. 
 Jede Grundschule verfügt über Lehrerstunden für den Offenen Ganztag. Eine Koope-
ration im Rahmen der Hausaufgabenbetreuung oder einem gezielten AG -Angebot 
fördert den Zusammenhalt zwischen Schule und OGS. 
 Die Teams aus Klassenleitung und Hausaufga benbetreuung bleiben nach Möglich-
keit über vier Jahre konstant. 
 Individuelle Problemlagen von Kindern können durch gute Kooperation mit der 
Schulsozialarbeit bearbeitet werden. 
8.2 Vernetzung im Sozialraum 
Die Vernetzung der OGS der Ludgerusschule im Stadtteil ist uns besonders wichtig. Ge-
meinsam mit anderen Vereinen, (Bildungs-)Trägern und Fachkräften wollen wir Kindern 
ein Angebot machen, dass sich an Ihren Bedarfen orientiert.

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13 
Darüber hinaus kooperieren wir bei Bedarf mit Institutionen, wie dem  kommunalen So-
zialdienst der Stadt Münster, der schulpsychologischen Beratungsstelle, der Kinder-
schutzambulanz, der Tagesklinik und weiteren Leistungserbringern. 
Außerdem sind wir Mitglied im Arbeitskreis Hiltrup und beteiligen uns an den regelmä-
ßigen Sitzungen des Arbeitskreises. 
Die Kinder-, Jugend- und Familiendienste gGmbH ist in Hiltrup Träger einer Heilpädago-
gischen Tagesgruppe (HTG) und einer vollstationären Jugendhilfewohngruppe. Hier-
durch bestehen bereits vielfältige Beziehungen zur Ludgerusschule und innerhalb der 
Hilfesysteme im Stadtteil. Zudem gestalten und prägen wir als Kooperationspartner des 
Jugendzentrums 37° der Stadt Münster seit vielen Jahren Angebote wie den Hiltruper 
Ferienspaß. 
Darüber hinaus ist der Verwaltungssitz der KJFD im benachbarten Ortsteil Angelmodde, 
Am Blaukreuzwäldchen 31, nur wenige Kilometer entfernt  und somit schnell und leicht 
zu erreichen. 
8.3 Kooperation mit kommunalen Trägern 
Aufgrund der engen Verzahnung von OGS und Schule und den damit verbundenen The-
menfeldern ist eine funktionale Kooperation zwischen dem Träger der OGS und den städ-
tischen Ämtern und Behörden unerlässlich. Gemeinsam mit dem Amt für Schule und Wei-
terbildung, dem Amt für Kinder- Jugendliche und Familien und allen weiteren Behörden 
sind aktuelle Entwicklungen und Bedarfslagen zu besprechen und Lösungen zu erarbei-
ten. Dazu nutzen wir als langjährig erfahrener und bekannter Träger die vorhandenen 
Strukturen. Zudem sind uns die anfallenden arbeitsrechtlichen und organisatorischen 
Aufgaben durch die zweimalige Übernahme der Trägerschaft einer OGS sehr vertraut. 
9 Kinderschutz 
Der Schutz von Kindern stellt eine besondere Anforderung dar. Implementierte Quali-
tätsentwicklungs- und Sicherungsprozesse mit inkludierten Verfahrensabläufen in Bezug 
auf den Kinderschutz und die Zusammenarbeit mit der städtischen OGS -Fachberatung 
sind Grundlage zur Sicherung des Kindeswohls. Bei Verdacht auf eine Kindeswohlgefähr-
dung nach § 8a SGB VIII ist in Abstimmung  mit dem Amt für Kinder -, Jugendliche und 
Familien und ggf. unter Beteiligung der trägereigenen Kinderschutzfachkräfte eine Ge-
fährdungsbeurteilung nach den  gemeinsam mit der Stadt Münster entwickelten St an-
dards durchzuführen. Die Ergebnisse sind den Eltern/Personensorgeberechtigten mitzu-
teilen und gemeinsam mit dem zuständigen kommunalen Sozialdienst Lösungen zu Ab-
wendung der Gefährdung zu besprechen. Kindeswohlgefährdung zu erkennen ist mitun-
ter schwierig. Ein achtsamer Blick der Fachkräfte kann dazu beitragen diese aufzudecken 
und somit abzuwenden. Im Rahmen von Inhouse-Schulungen sollen alle Fachkräfte der 
OGS zu dieser Thematik geschult werden. 
Darüber hinaus bieten unsere trägereigenen Kinderschutzfachkräfte bereits im Vorfeld 
die Möglichkeit einer Fallberatung zur ersten  Einschätzung und ggf. frühzeitigen Bera-
tung zur Vermeidung einer Gefährdungslage. 
Bei der Einstellung verlangen wir von allen Mitarbeitenden (auch Ehrenamtlichen) ein 
erweitertes Führungszeugnis nach § 72a SGB VIII und überprüfen dies in regelmäßigen 
Abständen.

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10 Qualitätsmanagement 
Der Erfolg pädagogischer Arbeit ist von unterschiedlichsten Faktoren abhängig. 
Diese möglichst umfassend zu erfassen und zielgerichtete Verbesserungsmaßnahmen zu 
erarbeiten, ihr Ergebnis zu bewerten, zu überprüfen und ggf. anzupassen ist der Zweck 
des Qualitätsmanagements (QM). In unserem Qualitätsmanagementhandbuch (QMH) 
werden Prozesse in QM -Zirkeln, bestehend aus Bereichsleitung, Mitarbeitenden und 
Qualitätsmanagementbeauftragten beschrieben, Handlungsableitungen festgeschrieben 
und Zuständigkeiten klar geregelt. 
Grundlage unseres pädagogischen und organisatorischen Konzepts sind die Qualitäts-
standards des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster „Offene 
Ganztagsschulen in Münster 2019ff“. 
Darüber hinaus orientieren wir uns an dem Bundesrahmenhandbuch: Bildung und Be-
treuung für junge Menschen im Ganztag der Diakonie Deutschland 2023. 
10.1 Qualitätssicherungsgrundsätze 
Ein Grundsatz zur Sicherung der Qua lität im pädagogischen Handlungsfeld besteht in 
der Vielschichtigkeit der Professionen sowie deren Vernetzung und Klärung von Koope-
rations- und Kommunikationsstrukturen. 
Eine enge Verzahnung von Schule und OGS wird sowohl durch regelmäßige Gespräche 
zwischen Schulleitung, Bereichsleitung und OGS-Koordination, als auch durch die Teil-
nahme der OGS-Koordination an Lehrenden- und Schulkonferenzen sowie an Sitzungen 
der Schulpflegschaft sichergestellt. 
10.2 Qualitätssicherung 
Zur Sicherung der Qualität dienen neben klaren Prozessbeschreibungen insbesondere im 
schnelllebigen pädagogischen Handlungsfeld klar definierte und zielgerichtete Kommu-
nikationsstrukturen. Dies beinhaltet unter anderem Regelungen zu Teamgesprächen und 
Fachberatungen. 
Dazu trifft sich das T eam der hautamtlichen OGS -Mitarbeitenden vorzugsweise einmal 
wöchentlich für 1,5 Stunden und das gesamte Team einmal im Monat für 2 Stunden zu 
einer Teamsitzung. Zuvor wird eine Tagesordnung erstellt. Absprachen werden ergebnis-
orientiert protokolliert. 
Darüber hinaus finden regelmäßig trägerinterne, fachbereichsbezogene Teamkoordina-
tionsgespräche statt. 
Bei Bedarf besteht die Möglichkeit der kollegialen Fallberatung, der regelmäßigen Fach-
beratung und bei komplexeren teaminternen Themen der Supervision über trägereigene 
oder externe Supervisor:innen. 
Über das Beratungs- und BildungsCentrum (BBCe) kann ein kostenloses Beratungsange-
bot bei individueller psychischer Belastung und bei Krisen in Anspruch genommen wer-
den.  
(Die Inhalte unterliegen den Anforderungen des Datenschutzes. Der Arbeitgeber erhält 
keine Kenntnisse zu Gesprächs- und Beratungsinhalten).

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10.3 Qualitätsentwicklung 
Personalentwicklung 
Wir setzen auf hohe Fachlichkeit  durch Fort- und Weiterbildungen. Zudem bieten wir 
unseren Mitarbeitenden strukturierte Mitarbeitendengespräche nach festgesetzten Stan-
dards an. 
Konzeptfortschreibung 
Eine bedarfsgerechte Fortschreibung unserer Konzepte und Anpassung an aktuelle Er-
fordernisse ist Teil unserer Philosophie. So ist das hier vorgelegte Konzept zunächst als 
erster Entwurf zu verstehen, wie wir eine OGS betreiben möchten und verstehen. Im 
nächsten Schritt ist dies mit den etablierten Akteuren der Ludgerusschule abzugleichen 
und ggf. zu modifizieren und zu ergänzen. Die KJFD verstehen sich als lernende Institu-
tion. 
Darüber hinaus beteiligen wir uns als Träger an den Unterarbeitsgruppen der Arbeitsge-
meinschaften nach §78 SGB VIII, am stadtweiten OGS-Trägertreffen sowie im Sozialraum 
am Arbeitskreis Hiltrup. Ergebnisse dieser Gremien finden sich in der Weiterentwicklung 
der Konzepte, Methoden und Angebote wieder. 
Thinktank 
Im Rahmen einer aus unterschiedlichen Fachkräften des Beratungs- und BildungsCent-
rums und der Kinder -, Jugend- und Familiendienste bestehenden Arbeitsgruppe  „Ent-
wicklung“ betrachten wir Schnittstellen zwischen Hilfen, entwickeln Angebote weiter und 
erschließen ggf. neue Handlungsfelder im Bereich von Angeboten für Kinder-, Jugendli-
che und Familien. 
11 Personal 
Gutes Personal mit einer langfristigen Beschäftigung bildet die wichtigste Grundlage für 
die Erfüllung des gesetzlichen Auftrages zur Betreuung und Versorgung von Kindern im 
Rahmen der OGS. Der Stellenschlüssel und die Qualifikation rich ten sich nach den ge-
setzlichen und städtischen Vorgaben für die OGS.  Unsere Dienstverträge schließen wir 
unbefristet und nach dem Tarifwerk BAT-KF, da wir an einer langen Mitarbeiterbindung 
interessiert sind. Aufgrund der Größe der Diakonie gibt es gute Mö glichkeiten zur per-
sönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Sei es durch umfangreiche Fortbildungen, 
interne Stellenwechsel oder auch Karriereschritte. 
Generell befürworten wir das Prinzip der „Pädagogik aus einer Hand“, dass OGS -Mitar-
beitende, Schulsozialarbeiter:innen und Integrationskräfte möglichst bei einem Anstel-
lungsträger beschäftigt sind. 
Da die Überleitung der OGS aus städtischer Trägerschaft zu einem freien Träger juristisch 
als sogenannter „Betriebsübergang“ zu behandeln ist, steht es den städtischen Mitarbei-
tenden frei, ob sie weiterhin bei der Stadt Münster angestellt bleiben oder zum neuen 
Träger überwechseln möchten. Bei einem Wechsel zu den KJFD wird den Mitarbeitenden 
zugesichert, sich keinesfalls finanziell zu verschlechtern – hierzu können auch individuelle 
Beratungsangebote genutzt werden.

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Städtische Mitarbeitende bleiben arbeitsrechtlich der Stadt zugeordnet, werden jedoch 
in der fachlichen und organisatorischen Führung den KJFD unterstellt. In der alltäglichen 
Arbeit werden keine Unterschiede erkennbar sein. Über dieses Thema werden die Mitar-
beitenden vor der tatsächlichen Übernahme der OGS in einer gesonderten Sitzung unter 
Einbeziehung der Mitarbeitendenvertretung eingehend informiert. 
11.1 Integration, Inklusion und Gender 
Die Kinder-, Jugend- und Familiendienste streben in Ihrer Mitarbeiterschaft ein Abbild 
der Gesellschaft an. Dies beinhaltet auch die Vielfalt unterschiedlicher Lebensentwürfe 
und Glaubensrichtungen. Daher fördern wir bewusst die Einstellung von Menschen mit  
Migrationserfahrung. Die Mitgliedschaft in einer (christlichen) Kirche ist nicht erforderlich 
und wird in Bewerbungsgesprächen auch nicht hinterfragt. Unsere Angebote zur Ausei-
nandersetzung mit Glaubensfragen b estehen auf freiwilliger Basis für alle Mitarbeiten-
den. Eine „Missionierung“ auch in der täglichen Arbeit mit den Schüler:innen findet je-
doch nicht statt.  In Zusammenarbeit mit der katholischen Trägerschaft der Ludgerus-
schule freuen wir uns auf die gelebte Ökumene. 
 
Die universellen Werte wie Gerechtigkeit und Toleranz, Verlässlichkeit und Solidarität so-
wie Mitmenschlichkeit und Verantwortlichkeit sich selbst, den Mitmenschen und der Um-
welt gegenüber, sind Voraussetzung für eine Tätigkeit in der Einrichtung. 
 
Schwerbehinderte Personen werden bei gleicher Eignung bevorzugt beschäftigt. 
Darüber hinaus wird die paritätische Verteilung der Geschlechter (unter Berücksichtigung 
diverser Geschlechteridentitäten) bevorzugt. 
11.2 Fort- und Weiterbildungen 
Als großer Träger sozialer Dienstleistungen mit langjähr iger Erfahrung im Bereich der 
Bildung und Betreuung von Kindern, Jugendlichen und ihren Familiensystemen, wissen 
wir um die hohe Bedeutung fachlichen Handelns. Neben den gesetzlichen Vorgaben zur 
Förderung von Fort- und Weiterbildungen bieten wir sowohl individuelle Fort- und Wei-
terbildungsmöglichkeiten, als auch einrichtungsweite Veranstaltungen im Rahmen von 
themenbezogenen Inhouse-Schulungen. So werden alle hauptamtlich tätigen Mitarbei-
tenden u.a. im Deeskalationstraining nach PART© und Erster Hilfe am Kind geschult. Dar-
über hinaus streben wir regelmäßige Schulungen zum Kinderschutz an. 
Zudem fördern wir systemische Sichtweisen. 
Im Rahmen der OGS besteht d ie Möglichkeit, hauptamtliche Mitarbeitende in der Hal-
tung der „Neuen Autorität“, nach Haim  Omer und Arist von Schlippe zu schulen. Diese 
beinhaltet den Ansatz der elterlichen Präsenz und der Erziehungspartnerschaft von El-
tern, Lehrenden und sozialpädagogischen Fachkräften. 
11.3 Vereinbarkeit von Familie und Beruf 
Die Kinder-, Jugend- und Familiendienste unterstützen die Vereinbarkeit von Familie und 
Beruf. Um Mitarbeitenden in Niedrigteilzeitbeschäftigungsverhältnissen individuellere 
berufliche Möglichkeiten anbieten zu können und das Berufsfeld OGS attraktiver zu ge-

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stalten, wünschen wir uns die Verknüpfung von Integrationsangebot im schulischen Vor-
mittag und Ganztagsbetreuung bis zum Nachmittag. In Verbindung mit erweiterten Be-
treuungszeiten ergibt sich so ein breites Spektrum an individuellen Arbeitszeitmodellen. 
11.4 Mitarbeitendenbindung/Benefits 
Die Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden liegt uns sehr am Herzen. 
Neben einer leistungsgerechten Bezahlung nach dem Tarifvertrag BAT -KF mit einer at-
traktiven betrieblichen Altersvorsorge, Vermögenswirksamen Leistungen und einem Kin-
derzuschlag bieten wir unseren Beschäftigten: 
 Jobrad und Jobticket 
 Kostenlose Kinderferienbetreuung für Mitarbeitendenkinder (3 Wochen in den Som-
merferien) 
 Teamtag (2 mal im Jahr) 
 Mitarbeitendenversammlung (1 mal im Jahr) 
 ein Betriebsfest (alle 2 Jahre) und im Wechsel 
 einen Betriebsausflug (alle 2 Jahre) 
 einer Weihnachtsfeier 
 regelmäßige Newsletter zur Entwicklung der Diakonie 
 individuelle E-Mail-Adresse mit digitaler Dienstplanung und Self-Service 
 regelmäßige Fortbildungsangebote. 
 
Zudem unterstüt zen wir eine aktive und engagierte Mitarbeitendenvertretung ein-
schließlich Freistellung. 
Darüber hinaus beteiligt sich die Diakonie Münster an wiederkehrenden Mitarbeitenden-
befragungen z.B. durch Great Place to Work©  (o.ä.). Die Ergebnisse der Befragungen 
werden im Rahmen einer Arbeitsgruppe aus freiwilligen Mitarbeitenden, Interessensver-
tretung und Arbeitgebervertretung analysiert. Gemeinsam werden Maßnahmen und 
Handlungsschritte zur Erhöhung der Mitarbeitendenzufriedenheit entwickelt, abge-
stimmt und umgesetzt. Zur Mitarbeitendenzufriedenheit zählen auch Maßnahmen unse-
res betrieblichen Eingliederungsmanagements. 
12 Besondere Trägermerkmale 
Als großer Träger von Angeboten aus dem Bereich stationärer Wohnformen, der Heilpä-
dagogischen Tagesgruppen, der Sozialpädagogischen Familienhilfe und der Erziehungs-
beistandschaft, der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie der aufsuchenden Jugend-
sozialarbeit und der sozialen Gruppenarbeit verfügen wir über langjährige Erfahrungen 
und Fachwissen insbesondere in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien aus 
prekären Verhältnissen und mit besonderen Problemstellungen. 
Seit Februar 2022 sind wir Träger der Offenen Ganztagsbetreuung in den Stadteilen Roxel 
und Kinderhaus. Durch die hervorragende Kooperation von S chulleitung, Lehrer:innen, 
OGS-Team, dem Amt für Schule und Weiterbildung sowie dem OGS-Fachdienst des Am-
tes für Kinder-, Jugendliche konnten und können Themenstellungen bearbeitet und Lö-
sungen für Fragestellungen die sich aus einem Übergang ergeben, entwickelt werden, so 
dass wir als Träger über vielfältige Erfahrungen durch die Überleitung verfügen.

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Darüber hinaus sind wir seit vielen Jahren im Bereich der Schulsozialarbeit/BuT an meh-
reren Schulen im Stadtgebiet tätigt und haben Erfahrung in der Über-Mittag-Betreuung 
an einer weiterführenden Schule. Im Rahmen unseres Jugendzentrums bieten wir Kindern 
im Stadtteil Angelmodde eine ansprechende, abwechslungsreiche und verlässliche Feri-
enbetreuung und eine permanente und niedrigschwellige Anlaufstelle. 
Durch die Ambulanten Hilfen zur Erziehung sind wir in Münster nahezu im gesamten 
Stadtgebiet tätig. Mit unserem Bürostandort in der Heidestraße sind wir im Stadtteil be-
sonders gut verortet. Hier begleiten und beraten wir Familiensysteme in herausfordern-
den Lebenslagen und unterstützen Kinder und Jugendliche mit individuellen Bedarfen. 
 
Besonders hervorzuheben ist die Heilpädagogische Tagesgruppe (HTG) Hiltrup, die seit 
über 10 Jahren hilfesuchende Familien in Hiltrup und den angrenzenden Stadtteilen (An-
gelmodde, Berg Fidel, Amelsbüren usw.) Unterstützung bietet. Die HTG-Hiltrup ist Teil 
eines weitverzweigten und hochprofessionellen Netzwerks im Stadtteil, das Familien in-
dividuelle und passgenaue Hilfe bietet und in der Vergangenheit Eltern im Rahmen von 
Bildungswochenenden auch schon zu allgemeinen Erziehungsthemen geschult und ge-
meinsam mit ihren Kindern erlebnispädagogische Erfahrungen geboten hat. 
 
Darüber hinaus besteht, wie oben bereits beschrieben, eine enge Verknüpfung zum Be-
ratungs- und BildungsCentrum (BBCe) der Diakonie Münster. Dies bietet ratsuchenden 
Mitarbeitenden und Eltern unbürokratisch und zeitnah Unterstützung in den vielfältigen 
Bereichen wie Partnerschaft - und Lebensberatung, Familien - und Erziehungsberatung, 
Schwangerschaftsberatung, Schuldnerberatung, Suchtberatung, Rechtliche Betreuungen 
sowie bei Fragestellungen zu Migration und Integration oder bei Wohnungsnot.

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Impressum  
Diakonie Münster 
Kinder-, Jugend- und Familiendienste gGmbH 
Am Blaukreuzwäldchen 31 
48167 Münster 
 
Stand: 21.06.2024

Beratungsverlauf (7)

14.11.2024 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup
TOP 4.2 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
21.11.2024 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 7 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
26.11.2024 Ausschuss für Schule und Weiterbildung
TOP 5 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
28.11.2024 Ausschuss für Personal, Digitalisierung, Organisation, Sicherheit und Ordnung
TOP 11 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
04.12.2024 Ausschuss für Wohnen, Liegenschaften, Finanzen und Wirtschaft
TOP 7.25 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
11.12.2024 Hauptausschuss
TOP 27 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
11.12.2024 Rat
TOP 34 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (6)

  • Rudolf-Diesel-Straße 5
  • Harkortstraße 13
  • Heidestraße
  • Am Blaukreuzwäldchen 31
  • Kinderhaus
  • Hohe Ward

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0520/2024
Typ
Vorlagen
Datum
13.09.2024
Erstellt
22.08.2024 17:44