V/0599/2012
Umfeld Lotharinger Kloster/Standesamt: Kleine Lösung
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Anlage
315 Zeichen
Syrtla Ile BE | MÜNSTER Bearbeitet, ‚J. Hofimenn ‚Amt für Gezeichnet: Grünflächen und 3. Hoffmann Standesamt Main 1200 Lotharinger Kloster Freianlagen Konzeptskizze 1 % Pe | | \ N z N TaR ml 9 ‚Amt für u. Grünflächen und Umweltschutz Standesamt Lotharinger Kloster Freianlagen Konzeptskizze Perspektive
Beschlussvorlage
11168 Zeichen
V/0599/2012 DER OBERBÜRGERMEISTER Standesamt Betrifft Umfeld Lotharinger Kloster/Standesamt: Kleine Lösung Beratungsfolge 13.11.2012 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 20.11.2012 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Vorberatung 05.12.2012 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 12.12.2012 Hauptausschuss Vorberatung 12.12.2012 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der Rat nimmt die Planung zur Neugestaltung des Umfeldes des Lotharinger Klosters (Kleine Lösung) zur Kenntnis. 2. Die Verwaltung wird beauftragt, auf der Grundlage der vorgelegten Planungsvariante die U m- gestaltung vorzunehmen und hierfür einen Baubeschluss vorzubereiten. II. Finanzielle Auswirkungen: Es wird zur Kenntnis genommen, dass Investitionskosten von insgesamt 260.000 Euro und Folge- lasten von jährlich 14.800 Euro entstehen. Teilfinanzplan Nr. Bezeichnung Haush.- jahr Betrag € Bemerkungen Produktgruppe 0205 Standesamtsangelegenheiten Investitionsmaßnahme 4000 Flächengestaltung am Gebäu- de Lotharinger Kloster Auszahlungen 2013 260.000 veranschlagt Einzahlungen Summe aller Auszahlungen/Saldo 260.000 Vorlagen-Nr.: V/0599/2012 Auskunft erteilt: Frau Hochwald Ruf: 492 34 00 E-Mail: Hochwald@stadt-muenster.de Datum: 30.10.2012 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0599/2012 Teilergebnisplan Nr. Bezeichnung Haush.- jahr Betrag € Bemerkungen Produktgruppe 1301 Grün- und Freiflächen Zeile 13 Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 2013 ff. 1.800 Veränderungs- blatt Zeile 14 Bilanzielle Abschreibungen 2013 ff. 13.000 Veränderungs- blatt Summe aller Auszahlungen/Saldo 14.800 Teilergebnisplan Nr. Bezeichnung Haush.- jahr Betrag € Bemerkungen Produktgruppe 0111 Immobilienmanagement Zeile 05 Privatrechtliche Leistungsent- gelte 2013 ff. - 5.000 Summe aller Auszahlungen/Saldo -5.000 Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen sind im Entwurf des Haushaltsplanes 2013 bei den o. g. Produktgruppen bzw. werden über Veränderungsbl ätter veranschlagt: Es wird zur Kenntnis genommen, dass die Beschlus sausführung unter dem Vorbehalt steht, dass der Rat im Rahmen der Haushaltssatzung 2013 bzw. der mittelfristigen Ergebnisplanung die Ermächtigungen bereitstellt. Begründung: Das Gebäude Lotharinger Kloster wird vom Standesamt Münster seit 2004 für die Durchführung von Eheschließungen genutzt. Durch die Trauungen hat das Lotharinger Kloster als historisches Kirchengebäude eine ideale Nu tzung erhalten und stellt gleichzeitig den passenden R ahmen für die zunehmende Bedeutung sta ndesamtlicher Trauungen dar. W ie bei der kirchlichen Trauung steht auch immer mehr der festliche Aspekt des Heiratens im Mittelpunkt der standesamtlichen Hochzeit und erfordert ein entspr echendes Ambiente. Diese sich s eit einigen Jahren anbahnende Entwicklung und Erwartungshaltung der Brautpaare und ihrer Hochzeitsgäste nimmt beständig zu. Die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt, dass die Festgesellschaften im Standesamt immer umfangreicher werden. Nach dem Umbau im Jahre 2004 befinden sich i m Gebäude zwei ansprechende Trausäle unter- schiedlicher Größe, ein Empfangsraum und zusätzlich eine ca. 70 bis 80 qm große Ei ngangshalle, in der sich alle Festgesellschaften zunächst versammeln, um dann in den jeweiligen Trausaal ge- leitet zu werden. Ebenso führt der Weg nach den Trauungen durch di ese Halle, um das Gebäude wieder zu verlassen. Während die Trausäle von allen Bürgern und auswärtigen Gästen sehr g e- schätzt werden, sind bei der Vielzahl der Trauungen die Kapazitäten von ansprechenden und adä- quaten Aufenthaltsflächen sowohl im Inneren als auch in den Außenbereichen vollkommen unzu- reichend. Die kleine, nur 6,50 m breite Aufenthaltsfläche an der Rückfront im Norden des Standesamtes, die durch Hecken, Pflasterung, Steinblöcke etc. zwar ansprechend gärtnerisch gestaltet wurde, genügt in ihrer Größe nicht den wachsenden Anforderungen für Hochzeitsgesellschaften. Sie ist bei we i- tem zu klein, um die Gesellschaften aufnehmen zu können. - 3 - V/0599/2012 Stattdessen weichen die Brautpaare mit ihren Gästen auf die südlichen Flächen vor dem Gebäude an der Hörsterstraße aus. Diese Flächen sind ebenfalls zu klein und werden durch den starken Verkehr auf der Hörsterstraße stark beeinträchtigt. Es bilden sich regelmäßig im Umfeld der Trausäle und des ges amten Klosters Menschenansammlungen und Gedränge bis auf die a ndere Seite der Hörsterstraße hinüber. Dies stellt sich dann für die jeweils ankommenden Gesellschaften als unzumutbarer und einer standesamtlichen Tra uung nicht würdiger Zustand dar. Ankommende Brautpaare mit ihren Gästen haben sehr oft Probleme, das Lotharinger Kloster überhaupt betr eten zu können. Hinzu kommt, dass d as Areal zwischen dem Klostergebäude und der Turnhalle in einem städt e- baulich wie gestalterisch sehr unbefriedigenden Zustand ist. Hinter dem Gebäude befindet sich ein unansehnlicher Parkplatz, der nicht zum Standesamt gehört und für die Hochzeitsgesellschaften eine unangenehme Beeinträchtigung darstellt. Es handelt sich um eine städtische Privatfläche, die mit einer monatlichen Kü ndigungsfrist an die Westfalenfleiß GmbH zur Bewirtschaftung vermietet worden ist. Die Westfalenfleiß GmbH hat die rd. 35 Stellplätze überwiegend an Anwohner als Dau- erparkplatz vergeben. Die Stadt Münster erhält einen prozentualen Anteil der Bruttoeinnahme n in Höhe von rd. 5.000 € jährlich. Bei Umsetzung der Planung entfallen die Bewirtschaftung der Fl ä- che durch die Westfalenfleiß GmbH, die Parkplätze für die Anwohner sowie die v.g. Erträge. Insgesamt ist die heutige Situation für die Hochzeitsgesellschaften unbefriedigend, für das Gebäu- de unangemessen und in seiner Wirkung nachteilig für das Image der Stadt. Dabei ist zu bede n- ken, dass das Lotharinger Kloster an den Wochenenden regelmäßig von bis zu 1.000 Gästen b e- sucht wird. Die standesamtliche Trauung h at in heutiger Zeit für die Bürger einen stark gewachs e- nen Stellenwert erhalten, was auch zu veränderten Ansprüchen gegenüber der Verwaltung führt. Bereits im Jahre 2 007 wurde aufgrund eines Ratsantrages die Verwaltung beauftragt, ein städt e- bauliches Konzept zur Aufwertung des Umfeldes „Standesamt“ vorzulegen. Das Konzept sollte gewährleisten, dass sich die Attraktivität für Brautpaare und Besucher erheblich verbe ssert. Für das gewünschte Konzept zur Aufwertung des Umfeldes „Standesamt im Lotharinger K loster“ wur- den damals zwei unterschiedliche Varianten erarbeitet: Dabei wurde in einer ersten Planungsvariante eine kleine Lösung mit einer Überbauung des rüc k- wärtigen Grundstückes mit einem gestalteten Garten als Aufenthaltsfläche für die Festgesellscha f- ten sowie eine Reihe Parkplätze vorgesehen (Kostenschätzung: 510.000 Euro). Die zweite Pl a- nungsvariante sah den Neubau eines Verwaltungsgebäudes hinter dem Lotharinger Kloster vor. Zwischen dem Neubau und dem eigentlichen Klostergebäude war eine Tiefgarage geplant, die mit einer Gartenanlage überbaut werden sollte. Diese große Lösung, die durch die Verwaltung favor i- siert wurde, war nach längerer Prüfung haushaltsmäßig nicht umsetzbar. Da sich die Verhältnisse am Lotharinger Kloster an den Wochenenden weiter verschlechtert h a- ben, bedarf es nunmehr einer Lösung. Die Verwaltung hat sich aufgrund der schwierigen Hau s- haltslage bemüht, eine kostengünstigere Variante vorzuschlagen. Eine Arbeitsgruppe hat im Jahre 2010 hierzu einen neuen Vorentwurf für die Ges taltung des Geländes mit e inem Gartenbereich und einem Stellplatzbereich vorgelegt. Der Entwurf sieht auf der Rückseite des Lotharinger Klo s- ters einen Garten mit Aufenthaltsmöglic hkeiten für vier Gruppen (=Hochzeitsgesellschaften) vor. Hinzu kommen sollen zwei überdachte Bereiche als Witterungsschutz gegen Regen. Diese Lösung beinhaltet eine Optimierung der Funktionsabläufe. Es stünden dann Ankunftsflächen für die Braut- paare und Gäste und Flächen für die Gratulationsfeiern zur Verfügung. Der gesamte Trauungsvor- - 4 - V/0599/2012 gang, beginnend mit der Ankunft der Paare und ihrer Gäste, über den eigentlichen Trauungsakt bis zur Gratulation, wäre ohne gegenseitige Störung möglich. Die Funktionsabläufe im Zusamme n- hang mit den Trauungen würden deutlich optimiert. Bei dem vorherse hbar weiter steigenden Z u- spruch ist diese Entzerrung dringend geboten. Im Anschluss an den Garten könnte ein Stellplatzbereich einschließlich der Kurzparkplätze für die Sporthalle angelegt werden. Hecken und Pergolen würden den Garten zu Straße und Parkplatz hin abschirmen und dadurch eine räumliche Begrenzung schaffen. Die Brutto-Investitionskosten belaufen sich auf einen Betrag von 260.000 Euro. Die Vorteile dieser Lösung lassen sich zusammenfassen: - Schaffen von Aufenthaltsqualität für Hochzeitspaare und Gäste - Optimierung der Funktionsabläufe - Umfeldverbesserung und Aufwertung im Bereich des Lotharinger Klosters - städtebauliche Aufwertung Nachteilig wirkt sich der Abbau von Stellplätzen für die Anwohner aus. Reduktionsvariante Hinsichtlich einer Reduktionsvariante gem. Ratsbeschluss vom 27.06.2012 (Vorlage V/0505/2012) ist darauf hinzuweisen, dass die in der Vorlage enthaltene Planungsvariante mit einem Investit i- onsvolumen von 260.000 € quasi als „Kleine Lösung“ in der derzeitigen Form im Vergleich zu allen früheren Planungen eine absolut reduzierte Version darstellt. So beliefen sich z. B. die geschätzten Investitionskosten für die Planung einer Gartenanlage mit überdachten Bereichen im Jahre 2008 bereits auf 510.000 €. Die derzeit vorgelegte Planung enthält nun eine deutlich sparsamere Variante. Die Planung wurde ohne Beteiligung eines Planungsbüros durch die Verwaltung selbst vorgenommen. Es werden vor- handene M aterialien, wie z. B. bestehende Mauern und alte Pflasterungen mit einbezogen und rein funktionale Gestaltungsprinzipien verfolgt. Bestimmte gestalterische und bauliche Maßnahmen sind jedoch notwendig, um eine Optimierung der Abläufe zu erhalten und gl eichzeitig dem Anspruch des Gebäudes und seiner Nutzung noch annähernd gerecht zu werden. Dies lässt sich aber mit weiteren Reduzierungen nicht mehr au f- rechterhalten. Das Lotharinger Kloster verfügt nur über sehr kleine Aufenthaltsflächen innerhalb des Ge bäudes. Insoweit ist es erforderlich, die Traugesellschaften bei jeder Witterung auf die Aufenthaltsflächen außerhalb des Gebäudes zu verweisen. Daher ist ein dauerhafter Witterungsschutz auch für gr ö- ßere Gruppen erforderlich. Ein kostengünstigerer Schutz durch fest montierte Schirme erfordert voraussichtlich frühe Reinvestitionen. Insgesamt kommt die Verwaltung daher zu dem Ergebnis, dass mit der vorgelegten „Kleinen Var i- ante“ sowohl den berechtigten Bedürfnissen der Besucherinnen und Besucher als auch d er ange- spannten Haushaltssituation ausreichend Rechnung getragen wird. i.V. Heuer Stadtrat Anlagen 2 Konzeptskizzen
Beratungsverlauf (5)
Beschluss: mehrheitlich beschlossen
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich beschlossen
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich beschlossen
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Hörsterstraße
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0599/2012
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 01.08.2012
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37