1768/2024
Fazit zum LSBTI-Förderprogramm Förderphase 2022
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle OB/16/161 Vorlagen-Nummer 10.06.2024 1768/2024 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Stadtarbeitsgemeinschaft Queerpolitik 17.06.2024 Jugendhilfeausschuss 18.06.2024 Ausschuss Kunst und Kultur 18.06.2024 Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik 18.06.2024 Sportausschuss 20.06.2024 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 24.06.2024 Integrationsrat 03.09.2024 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 05.09.2024 Ausschuss Schule und Weiterbildung 09.09.2024 Gesundheitsausschuss 10.09.2024 Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik 07.10.2024 Fazit zum LSBTI-Förderprogramm Förderphase 2022 Zusammenfassung in Einfacher Sprache: Die Stadt Köln hat im Jahr 2022 erstmals Gelder an Projekte im Bereich Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (kurz: LSBTI oder Queer) vergeben. Das Ziel dieser Projekte ist es, gegen Ungleichbehandlung oder Gewalt gegenüber LSBTI etwas zu tun. Für die Projekte gab es 80.000 Euro. Insge- samt gingen 19 Projektanträge ein. Die Politik hat entscheiden, Geld für 15 Projekte zu geben. Von den 15 Projekten wurden 13 Projekte erfolgreich beendet. Mitteilungstext: Mit Beginn des LSBTI-Förderprogramms im Jahr 2022 erfolgte die Umsetzung von Maßnahme 10.12 des LSBTI-Aktionsplans, der den Titel „Selbstverständlich unter- schiedlich: Aktionsplan der Stadt Köln zur Akzeptanz von sexueller und geschlechtli- cher Vielfalt“ trägt und am 14.12.2021 vom Rat der Stadt Köln verabschiedet wurde (Vorlage 2314/2021). 2 Maßnahme 10.12 lautet: „Die Stadt Köln unterstützt mit einem eigenen Budget Maß- nahmen Dritter zur Gewaltprävention und den Abbau von Diskriminierung sowie häus- licher Gewalt im Bereich LSBTI.“ Die Verwaltung wurde mit Ratsbeschluss vom 20.06.2022 mit der Umsetzung des Förderprogramms betraut (Vorlage 0840/2022). Eine Aktualisierung und „Fortschrei- bung der Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gewaltprävention und zum Abbau von Diskriminierung im Bereich LSBTI ab dem Haushaltsjahr 2023“ wurde 2023 be- schlossen (Vorlage 0222/2023). Die Freigabe von Mitteln des Förderprogramms hat der Ausschuss für Soziales, Seni- orinnen und Senioren in zwei Schritten beschlossen, in der Sitzung am 22.09.2022 (Vorlage 2896/2022) sowie am 17.11.2022 (Vorlage 3648/2022). Zahlen und Fakten zum LSBTI Förderprogramm 2022 Für das LSBTI-Förderprogramm 2022 wurde eine Projektdauer vom 01.12.2022 bis 31.12.2023 festgesetzt. Es gingen 19 Projektanträge ein. 1 Antrag wurde vor Antragsschluss zurückgezogen. 3 Anträge wurden abgelehnt. 15 Projekte wurden positiv beschieden. Von den 15 bewilligten Projektanträgen wurde 13 Projekte erfolgreich beendet. 2 Förderungen wurden zurückgezahlt, da die Projekte nicht umgesetzt werden konnten. Die Gesamtfördersumme 2022 belief sich auf insgesamt 80.000 Euro und wurde in zwei Phasen bewilligt: 19.900,00 Euro (1. Antragsphase, Bewilligung am 22.09.2022: 2 Projekte). 59.640,28 Euro (2. Antragsphase, Bewilligung am 10.11.2022: 13 Projekte). Das Fördervolumen wurde um 459,72 Euro unterschritten. Unter Abzug der zurückge- zahlten Förderbeträge wurden insgesamt 75.316,28 Euro projektbezogen ausgege- ben. Fazit der Stadt Köln Die mit dem LSBTI-Förderprogramm 2022 geförderten Projekte deckten eine Band- breite an Themen, Methoden und Zielgruppen ab: Dazu zählen Fachtagungen, Workshop-Reihen und Schulungen, die zur Gewalt-prä- vention und zum Diskriminierungsabbau im Bereich LSBTI beitragen. Schwerpunkte wurden gesetzt auf Empowerment, Steigerung von Resilienz, Selbstbewusstsein und Selbstakzeptanz betroffener Personen sowie die Sensibilisierung von nicht-queeren Personen für LSBTI-Themen. Die Projekte richteten sich dabei an unterschiedliche Zielgruppen, unter anderem les- bische, bisexuelle oder queere Frauen, FLINTA, queere Menschen mit Autismus, transgeschlechtliche Menschen, LSBTI-Senior*innen, queere „People of Colour“, LSBTI mit Migrations- und Fluchtgeschichte, LSBTI-Menschen aus Kunst und Kultur, Regenbogenfamilien, queere Menschen mit Kinderwunsch sowie queere und nicht- queere Multiplikator*innen und Fachkräfte aus den Bereichen LSBTI, Autismus, Mig- ration und Flucht, Senior*innenarbeit sowie Reproduktionsmedizin. Eine Beschreibung aller geförderten Projekte findet sich in Anlage 1. 3 Die Antragstellenden haben die Beratungsgespräche der Fachstelle im Vorfeld der Antragstellung als gute Orientierungshilfe und hilfreich für die Projektplanung empfun- den. Beratungsgespräche werden auch in diesem Jahr wieder angeboten, da sich Un- klarheiten auf der Seite der möglichen Antragsteller relativ zügig beseitigen lassen. Alle Verwendungsnachweise liegen zwischenzeitlich vor, sodass bei Sichtung der Un- terlagen die Vollständigkeit bestätigt werden kann. Es sind keine größeren Beanstan- dungen festzustellen. Als positiv ist zu verzeichnen, dass die meisten Geförderten die Berichtsfristen für den Zwischenbericht und Verwendungsnachweis eingehalten ha- ben. Die wenigen nicht fristgerecht eingesendeten Berichte wurden nach einer Erinne- rung zeitnah nachgereicht. Im Einzelfall erwies sich die Fertigung des Kassenberichts (Bestandteil des Verwendungsnachweises) als problematisch für die Geförderten. Die Vorlage für den Finanzplan ist nun übersichtlicher gestaltet worden. Die Resonanz auf die Projekte war insgesamt sehr positiv. Das in der Richtlinie zum LSBTI Förderprogramm 2022 beschriebene Projektziel konnte nach Einschätzung der Verwaltung erreicht werden: „Ziel des LSBTI-Förderprogramms ist es, Projekte Dritter zur Gewaltprävention und zum Abbau von Diskriminierung im Bereich LSBTI zu unter- stützen und so die Akzeptanz von Menschen mit unterschiedlichen sexuellen und ge- schlechtlichen Identitäten durch die Stadtgesellschaft zu steigern und sich für ein offe- nes und diskriminierungsfreies Leben aller Menschen in Köln einzusetzen.“ Als positiv ist ebenfalls festzuhalten, dass bereits mehrere Vereine und Gruppen mit neuen Projektideen nach einer Fortführung der städtischen Fördermaßnahme gefragt haben. Die Antragsfrist für das Förderprogramm 2024 endet am 08.09.2024. Die mög- liche Projektdurchführung ist für die Zeit vom 01.12.2024 bis zum 30.11.2025 festge- setzt. Weitere Informationen zum Förderprogramm 2024 finden sich auf der Home- page der Stadt Köln. Gez. Reker Anhang: Anlage I: Beschreibung der Projekte des Förderzeitraum 2022 des LSBTI-Förderpro- gramms
Anlage 1 - Beschreibung der Projekte des LSBTI-Förderprogramms 2022
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Anlage 1: Beschreibung der Projekte des LSBTI-Förderprogramms 2022 Seite 1 von 4 Hinweis: Die nachfolgenden Beschreibungen stammen aus den Verwendungsnachweisen der 13 erfolgreich geförderten Projekte und sind Selbstangaben der Geförderten. Aus Gründen des Datenschutzes sind Personennamen aus den Texten herausgenommen worden. 1. Aidshilfe Köln e.V.: Vielfalt und Resilienz stärken - Diskriminierung und Gewalt gegen LGBTIQ* abbauen Das Projekt nahm sich der steigenden Gewalt und Diskriminierung gegen queere Menschen an. Mit Schulungsmodulen für Kontaktpersonen der Community zielte es darauf ab, Multiplikator*innen zu fördern. Der Austausch und die Stärkung von Peerstrukturen standen im Fokus sowie die Förderung der Resilienz der Beteiligten. Empowernde Maßnahmen ermutigen zur Verarbeitung von Diskriminierungserfahrungen. Podiumsdiskussionen, Schulungen und gezielte Kontakte in der Community haben den Dialog über Hilfestrukturen gefördert. 2. anyway e.V.: "Rainbow Power! - Lesbisch/queere Ferienfreizeit" Ähnlich denken, fühlen, lieben und gleichzeitig Unterschiedlichkeit feiern – das ist das Empowerment, das auf der Ferienfreizeit des anyway für lesbische, bisexuelle & queere junge Frauen aus Köln im Sommer 2023 entstehen konnte. Fünf Tage lange gab es im Bildungshaus lila_bunt in der Voreifel ein buntes Angebot: Von Freizeitaktivitäten in der Natur über Workshops zu Körperarbeit & Achtsamkeit, bis hin zu freier Zeit für Austausch und Kontemplation – hier war für jede etwas dabei. Die jungen Frauen konnten sich, ihre Persönlichkeiten und Identitäten frei entfalten und sich selbst im Rahmen einer Gemeinschaft erleben und ausprobieren. Die Freizeit wurde bereits ab Dezember 2022 von einer kleinen Ehrenamts-Crew der lesbisch/queeren Arbeit des anyway gemeinsam organisiert und mithilfe mehrerer Planungstreffen umgesetzt. 3. autismus Köln/Bonn e.V.: Schaffung eines Safer Space für queere Autist*innen Es wurde ein Austauschraum für queere* Menschen aus dem Autismus-Spektrum geschaffen. Dadurch ist mehr Sichtbarkeit für das Thema erreicht worden. Gleichzeitig konnten so queere* Themen auch in Autismus spezifischen Kontexten mitberücksichtigt und mitbenannt werden. Neben dem Austauschraum in Form eines „Safer Spaces“ für die Zielgruppe ist insbesondere auch ein Beratungsangebot für queere* Menschen mit ASS sowie auch Fachleute und Angehörige erforderlich gewesen, um Stigmatisierungen nachhaltig vorzubeugen. Durch die Förderung der Stadt Köln können regelmäßig Gruppentreffen sowie Beratungen zum Thema angeboten werden. Anlage 1: Beschreibung der Projekte des LSBTI-Förderprogramms 2022 Seite 2 von 4 4. autismus Köln/Bonn e.V.: Multiplikator*innenschulung "Autismus und LSBTI - Diskriminierung abbauen!" Im Mai 2023 hat eine Multiplikator*innenschulung für Mitarbeitende von autismus Köln/Bonn e. V. zum Thema „LSBTI* und Autismus“ im Fortbildungsraum des Autismus Therapie Zentrum Köln-Weidenpesch (ATZ) stattgefunden. Eine Fachreferentin berichtete zur therapeutischen Praxis und ein Fachreferent zur aktuellen Forschungslage zum Thema Autismus und Transgender. Ziel war die Annäherung an das Thema und die Entwicklung einer inhaltlichen Ausrichtung der teilnehmenden AutismusTherapeut*innen. Neben dem inhaltlichen Input, war es wichtig, Diskriminierung abzubauen und Kindern und Jugendlichen, die das Thema Transgender ansprechen, offen zu begegnen und eine wertfreie und offene (therapeutische) Haltung zu entwickeln. 5. AWO Kreisverband Köln e.V: Queeres Mülheim Plus Mit „Queeres Mülheim Plus“ gestaltet der Runde Tisch Seniorenarbeit im Bezirk Mülheim Sichtbarkeit und Teilhabe von LGBTIQ-Senior*innen, Begegnung und Vernetzung, Sensibilität und Öffnung für Vielfalt im Alter. Durch die Förderung der Stadt Köln wurden Angebote und Teilhabe für LGBTIQ-Senior*innen organisiert sowie Gruppentreffen und Veranstaltungen von und mit Senior*innen und Akteur*innen des Runden Tischs Seniorenarbeit. Die Teilnahme an der CSD-Parade als Höhepunkt des Projekts Queeres Mülheim Plus gilt als Initialzündung für weitere Vernetzung zu Begegnung und fachlichen Austausch. 6. Integrationshaus e.V. für SPEKTRUM: The Power of Love! Im Fokus standen Situationen, die mit Ausgrenzung, Diskriminierung oder Gewalt einhergehen. In allen solchen Situationen wird die Würde des Menschen verletzt. Nicht wegschauen, zu handeln, sich äußern, sich einmischen, eingreifen, sich selbst zu schützen, das alles kann Zivilcourage sein. Neben Mut braucht es auch Übung und Empowermenträume für Zivilcourage und einen sicheren Austausch- und Stärkungsraum. Zu all diesen Themen haben Engagierte von SPEKTRUM im Rahmen des „The Power of Love!“ gearbeitet und über 100 Menschen erreichen können. 7. Kölner Flüchtlingsrat e.V.: Empowerment von LSBTI-Geflüchteten im Asylverfahren Im Rahmen des Projektes „Empowerment von LSBTI-Geflüchteten im Asylverfahren“ führte der Kölner Flüchtlingsrat e.V. sechs Workshops zu der asyl- und aufenthaltsrechtlichen Situation von LSBTI-Geflüchteten in Köln durch. Insgesamt haben 67 Fachkräfte von Beratungsstellen aus Köln und NRW, die LSBTI- Geflüchtete unterstützen, an den Workshops teil. Anlage 1: Beschreibung der Projekte des LSBTI-Förderprogramms 2022 Seite 3 von 4 8. Einzelperson: Geburtsvorbereitungs- und Empowerment Wochenende für Queers* Das Geburtsvorbereitungs- und Empowerment Wochenende für Queers hat mit voller Auslastung in Lila_bunt in Zülpich stattfinden können. Es haben Workshops zu „Reproductive Storytelling“ und „Diskriminierung und Empowerment“ stattgefunden, geleitet von rubicon e. V., queere (Familien-) Beratungsstelle Köln. Das Hebammen*kollektiv Cocoon hat einen identitätssensiblen Geburtsvorbereitungskurs für Queers über 14 Kursstunden gestaltet. 9. Einzelperson: Queere Open Stage ReconQueer the stage’ ist eine Open Stage für queere Menschen und Allys aus Köln und Umgebung, bei der Kunst aller Art (z.B. Musik, Drag, Poesie, Comedy) präferiert von BIPoC & FLINTA* Artists in einem intersektional konzipierten safer space präsentiert wird. ReconQueer ist ein Raum zum Experimentieren, Austausch, Vernetzung & Stärkung der queeren Kunst- & Kulturszene. Die Open Stage fand 2023, von der Stadt Köln gefördert, 5 Mal statt und konnte mehr als 40 Künstler*innen & 200 Besucher*innen erreichen. 10. Einzelperson: Konzert des trans* queeren Chors Der „Trans*queere Chor“ ist ein selbst organisiertes Gemeinschaftsprojekt, das im Sommer 2022 gegründet wurde und sich insbesondere an TINAQ*-Menschen (also trans*, inter*, nicht-binäre, agender (= ungeschlechtlich oder geschlechtslos) und/oder queere Personen) richtet. Das Hauptziel ist dabei der Austausch unter den Sänger*innen und die Freude am gemeinsamen Musizieren. Vor allem trans* Personen können zum Beispiel an Dysphorie in Bezug auf ihre Stimmen leiden und medizinische Transitionsschritte führen teilweise zu stimmlichen Veränderungen. Der „Trans*queere Chor“ ist der erste Chor in Köln, der explizit trans*- und inter*inklusiv ist. Er versucht, die Teilnehmer*innen im Umgang mit ihrer Stimme zu unterstützen und einen geschützten Raum zu bieten, in dem sich alle möglichst frei von Diskriminierung ausprobieren können und (wieder) Spaß am gemeinsamen Singen haben. Im November 2023 fand ein Konzert in kleinen Rahmen statt, welches sowohl von den Mitgliedern des Chores als auch den Zuhörer*innen viel positive Rückmeldung erhielt. Die Sänger*innen hatten so die Chance, die eingeübten Stücke, welche ebenfalls ausschließlich von queeren Musiker*innen stammen, vor einem Publikum zu präsentieren und damit nicht nur an Selbstbewusstsein und Zugehörigkeitsgefühl zu gewinnen, sondern dies auch als Möglichkeit zu nutzen, für mehr Sichtbarkeit der Community zu sorgen. Der Chor bietet einen sicheren Ort, um sich sowohl musikalisch als auch in Bezug auf die eigene Identität auszuprobieren und zu vernetzen. Das Projektziel war das Konzert des trans*queeren Chors im Jahr 2023 und damit einhergehend der Abbau von Diskriminierung und Ausgrenzung von LSBTI-Personen (insbesondere TINAQ*-Personen) und die Förderung der diskriminierungsfreien, kulturellen Teilhabe dieser Menschen an Freizeitaktivitäten, wie dem Singen in einem Chor. Anlage 1: Beschreibung der Projekte des LSBTI-Förderprogramms 2022 Seite 4 von 4 11. rubicon e.V.: Fachtagung zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in reproduktionsmedizinischen und geburtshilflichen Kontexten: Regenbogenfamilien zwischen Kinderwunsch und Wochenbett Im Rahmen einer Fachtagung, am 17.11.2023, nahmen LSBTI Alltagsexpert*innen insbesondere aus der Regenbogenfamilienselbsthilfe in Köln sowie Expert*innen aus Köln aus den Bereichen Reproduktionsmedizin, Gynäkologie und Geburtshilfe, Pflegekräfte, Familienbegleiter*innen, Doulas (nichtmedizinische Geburtshelfer*innen), Hebammen, Auszubildende und Studierende (beispielsweise aus den Bereichen Pflege, Soziale Arbeit, Hebammenwissenschaft, medizinische Fachrichtungen), Berater*innen zum Thema Kinderwunsch und Elternschaft teil. Über gezielte Sensibilisierung von Kölner Fachkräften aus dem reproduktionsmedizinischen und geburtshilflichen Bereich sowie angrenzenden Professionen im Kontext von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett wurden die Ziele: Abbau von Diskriminierung und Ausgrenzung von LSBTI-Personen und Förderung einer gewalt- und diskriminierungsfreien Teilhabe von LSBTI-Personen mit Kinderwunsch/Kind(ern) in Köln verfolgt. Die Fachtagung war gut besucht. Die Resonanz war positiv. 12. SC Janus e.V.: Selbstbehauptung & Selbstverteidigung für die LSBTI- Community Der von der Stadt Köln geförderte Kurs für Selbstverteidigung und Self- Empowerment im SC Janus e. V. für LSBTI-Personen hat ganz besonderen Anklang gefunden und zeigt, dass wir hier ganz besonderen Bedarf in Köln haben. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zur Selbstverteidigung und Self-Empowerment konnte der SC Janus den Kurs kostenlos für die gesamte Community anbieten. Hierzu trafen sich interessierte LSBTI-Personen zunächst im Kick-off mit theoretischen und praktischen Grundlagen versorgt: Deeskalation, Vermeidung & Erkennung von gefährlichen Situationen, Körpersprache, Mindset, Awareness und Taktik als Präventivmaßnahmen sowie Combatives und technische Grundprinzipien. In den 10 Folgeterminen wurden die Inhalte vertieft und konkrete Bedrohungslagen thematisiert und trainiert. 13. Einzelperson: Podcast, trans Personen berichten aus ihrem Leben Im vorliegenden Projekt „trans Podcasts“ erzählen ältere trans Personen ihren Lebensweg: Sie berichten über ihre Ängste, Glücksgefühle, das Coming-out, Trennungen und Zusammenhalt und berichten über wichtige Lebenssituationen. Die Erzählungen zeigen, dass ein normales Leben erreichbar ist. Diese Staffel von „Trans Podcasts“ soll trans Menschen Mut machen, ihre wahre Identität auch im Alter zu leben. Weitere Informationen und Hintergründe: https://www.koelncast.de/hintergruende.html Folgende Projekte konnten aus Mangel an personellen Kapazitäten nicht umgesetzt werden. Die Förderung wurde zurücküberwiesen. 1. Bartmänner e.V.: Be gentle don't hate (Workshops zur Selbstverteidigung) 2. Freunde und Förderer des Berufskolleg Ehrenfeld: Das BKE ist bunt - na und? (Workshops, Besuch Theaterstück, Nachbesprechung)
Beratungsverlauf (11)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1768/2024
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 10.06.2024
- Erstellt
- 31.05.2024 14:20