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1768/2024

Fazit zum LSBTI-Förderprogramm Förderphase 2022

Mitteilung Ausschuss 10.06.2024

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 - Beschreibung der Projekte des LSBTI-Förderprogramms 2022

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Mitteilung Ausschuss

6518 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
OB/16/161 
 
Vorlagen-Nummer 10.06.2024 
 1768/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Stadtarbeitsgemeinschaft Queerpolitik 17.06.2024 
Jugendhilfeausschuss 18.06.2024 
Ausschuss Kunst und Kultur 18.06.2024 
Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik 18.06.2024 
Sportausschuss 20.06.2024 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 24.06.2024 
Integrationsrat 03.09.2024 
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 05.09.2024 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 09.09.2024 
Gesundheitsausschuss 10.09.2024 
Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik 07.10.2024 
 
Fazit zum LSBTI-Förderprogramm Förderphase 2022 
Zusammenfassung in Einfacher Sprache:  
Die Stadt Köln hat im Jahr 2022 erstmals Gelder an Projekte im Bereich Lesben, 
Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (kurz: LSBTI oder 
Queer) vergeben. Das Ziel dieser Projekte ist es, gegen Ungleichbehandlung oder 
Gewalt gegenüber LSBTI etwas zu tun. Für die Projekte gab es 80.000 Euro. Insge-
samt gingen 19 Projektanträge ein. Die Politik hat entscheiden, Geld für 15 Projekte 
zu geben. Von den 15 Projekten wurden 13 Projekte erfolgreich beendet. 
 
Mitteilungstext: 
Mit Beginn des LSBTI-Förderprogramms im Jahr 2022 erfolgte die Umsetzung von 
Maßnahme 10.12 des LSBTI-Aktionsplans, der den Titel „Selbstverständlich unter-
schiedlich: Aktionsplan der Stadt Köln zur Akzeptanz von sexueller und geschlechtli-
cher Vielfalt“ trägt und am 14.12.2021 vom Rat der Stadt Köln verabschiedet wurde 
(Vorlage 2314/2021).

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Maßnahme 10.12 lautet: „Die Stadt Köln unterstützt mit einem eigenen Budget Maß-
nahmen Dritter zur Gewaltprävention und den Abbau von Diskriminierung sowie häus-
licher Gewalt im Bereich LSBTI.“  
Die Verwaltung wurde mit Ratsbeschluss vom 20.06.2022 mit der Umsetzung des 
Förderprogramms betraut (Vorlage 0840/2022). Eine Aktualisierung und „Fortschrei-
bung der Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Gewaltprävention und zum Abbau 
von Diskriminierung im Bereich LSBTI ab dem Haushaltsjahr 2023“ wurde 2023 be-
schlossen (Vorlage 0222/2023). 
Die Freigabe von Mitteln des Förderprogramms hat der Ausschuss für Soziales, Seni-
orinnen und Senioren in zwei Schritten beschlossen, in der Sitzung am 22.09.2022 
(Vorlage 2896/2022) sowie am 17.11.2022 (Vorlage 3648/2022).  
Zahlen und Fakten zum LSBTI Förderprogramm 2022 
Für das LSBTI-Förderprogramm 2022 wurde eine Projektdauer vom 01.12.2022 bis 
31.12.2023 festgesetzt.  
 Es gingen 19 Projektanträge ein.  
 1 Antrag wurde vor Antragsschluss zurückgezogen.  
 3 Anträge wurden abgelehnt. 
 15 Projekte wurden positiv beschieden.  
 Von den 15 bewilligten Projektanträgen wurde 13 Projekte erfolgreich beendet.  
 2 Förderungen wurden zurückgezahlt, da die Projekte nicht umgesetzt werden 
konnten.  
Die Gesamtfördersumme 2022 belief sich auf insgesamt 80.000 Euro und wurde in 
zwei Phasen bewilligt:  
 19.900,00 Euro (1. Antragsphase, Bewilligung am 22.09.2022: 2 Projekte).  
 59.640,28 Euro (2. Antragsphase, Bewilligung am 10.11.2022: 13 Projekte).  
 
Das Fördervolumen wurde um 459,72 Euro unterschritten. Unter Abzug der zurückge-
zahlten Förderbeträge wurden insgesamt 75.316,28 Euro projektbezogen ausgege-
ben. 
Fazit der Stadt Köln 
Die mit dem LSBTI-Förderprogramm 2022 geförderten Projekte deckten eine Band-
breite an Themen, Methoden und Zielgruppen ab: 
Dazu zählen Fachtagungen, Workshop-Reihen und Schulungen, die zur Gewalt-prä-
vention und zum Diskriminierungsabbau im Bereich LSBTI beitragen. Schwerpunkte 
wurden gesetzt auf Empowerment, Steigerung von Resilienz, Selbstbewusstsein und 
Selbstakzeptanz betroffener Personen sowie die Sensibilisierung von nicht-queeren 
Personen für LSBTI-Themen.  
Die Projekte richteten sich dabei an unterschiedliche Zielgruppen, unter anderem les-
bische, bisexuelle oder queere Frauen, FLINTA, queere Menschen mit Autismus, 
transgeschlechtliche Menschen, LSBTI-Senior*innen, queere „People of Colour“, 
LSBTI mit Migrations- und Fluchtgeschichte, LSBTI-Menschen aus Kunst und Kultur, 
Regenbogenfamilien, queere Menschen mit Kinderwunsch sowie queere und nicht-
queere Multiplikator*innen und Fachkräfte aus den Bereichen LSBTI, Autismus, Mig-
ration und Flucht, Senior*innenarbeit sowie Reproduktionsmedizin. Eine Beschreibung 
aller geförderten Projekte findet sich in Anlage 1.

3 
 
Die Antragstellenden haben die Beratungsgespräche der Fachstelle im Vorfeld der 
Antragstellung als gute Orientierungshilfe und hilfreich für die Projektplanung empfun-
den. Beratungsgespräche werden auch in diesem Jahr wieder angeboten, da sich Un-
klarheiten auf der Seite der möglichen Antragsteller relativ zügig beseitigen lassen.  
Alle Verwendungsnachweise liegen zwischenzeitlich vor, sodass bei Sichtung der Un-
terlagen die Vollständigkeit bestätigt werden kann. Es sind keine größeren Beanstan-
dungen festzustellen. Als positiv ist zu verzeichnen, dass die meisten Geförderten die 
Berichtsfristen für den Zwischenbericht und Verwendungsnachweis eingehalten ha-
ben. Die wenigen nicht fristgerecht eingesendeten Berichte wurden nach einer Erinne-
rung zeitnah nachgereicht. Im Einzelfall erwies sich die Fertigung des Kassenberichts 
(Bestandteil des Verwendungsnachweises) als problematisch für die Geförderten. Die 
Vorlage für den Finanzplan ist nun übersichtlicher gestaltet worden.  
Die Resonanz auf die Projekte war insgesamt sehr positiv. Das in der Richtlinie zum 
LSBTI Förderprogramm 2022 beschriebene Projektziel konnte nach Einschätzung der 
Verwaltung erreicht werden: „Ziel des LSBTI-Förderprogramms ist es, Projekte Dritter 
zur Gewaltprävention und zum Abbau von Diskriminierung im Bereich LSBTI zu unter-
stützen und so die Akzeptanz von Menschen mit unterschiedlichen sexuellen und ge-
schlechtlichen Identitäten durch die Stadtgesellschaft zu steigern und sich für ein offe-
nes und diskriminierungsfreies Leben aller Menschen in Köln einzusetzen.“  
Als positiv ist ebenfalls festzuhalten, dass bereits mehrere Vereine und Gruppen mit 
neuen Projektideen nach einer Fortführung der städtischen Fördermaßnahme gefragt 
haben. Die Antragsfrist für das Förderprogramm 2024 endet am 08.09.2024. Die mög-
liche Projektdurchführung ist für die Zeit vom 01.12.2024 bis zum 30.11.2025 festge-
setzt. Weitere Informationen zum Förderprogramm 2024 finden sich auf der Home-
page der Stadt Köln. 
 
Gez. Reker 
 
Anhang: 
Anlage I: Beschreibung der Projekte des Förderzeitraum 2022 des LSBTI-Förderpro-
gramms

Anlage 1 - Beschreibung der Projekte des LSBTI-Förderprogramms 2022

11413 Zeichen

Anlage 1: Beschreibung der Projekte des LSBTI-Förderprogramms 2022 
Seite 1 von 4 
 
Hinweis: Die nachfolgenden Beschreibungen stammen aus den 
Verwendungsnachweisen der 13 erfolgreich geförderten Projekte und sind 
Selbstangaben der Geförderten. Aus Gründen des Datenschutzes sind 
Personennamen aus den Texten herausgenommen worden. 
 
1. Aidshilfe Köln e.V.: Vielfalt und Resilienz stärken - Diskriminierung und 
Gewalt gegen LGBTIQ* abbauen 
Das Projekt nahm sich der steigenden Gewalt und Diskriminierung gegen queere 
Menschen an. Mit Schulungsmodulen für Kontaktpersonen der Community zielte es 
darauf ab, Multiplikator*innen zu fördern. Der Austausch und die Stärkung von 
Peerstrukturen standen im Fokus sowie die Förderung der Resilienz der Beteiligten. 
Empowernde Maßnahmen ermutigen zur Verarbeitung von 
Diskriminierungserfahrungen. Podiumsdiskussionen, Schulungen und gezielte 
Kontakte in der Community haben den Dialog über Hilfestrukturen gefördert.  
 
2. anyway e.V.: "Rainbow Power! - Lesbisch/queere Ferienfreizeit" 
Ähnlich denken, fühlen, lieben und gleichzeitig Unterschiedlichkeit feiern – das ist 
das Empowerment, das auf der Ferienfreizeit des anyway für lesbische, bisexuelle & 
queere junge Frauen aus Köln im Sommer 2023 entstehen konnte. Fünf Tage lange 
gab es im Bildungshaus lila_bunt in der Voreifel ein buntes Angebot: Von 
Freizeitaktivitäten in der Natur über Workshops zu Körperarbeit & Achtsamkeit, bis 
hin zu freier Zeit für Austausch und Kontemplation – hier war für jede etwas dabei. 
Die jungen Frauen konnten sich, ihre Persönlichkeiten und Identitäten frei entfalten 
und sich selbst im Rahmen einer Gemeinschaft erleben und ausprobieren. Die 
Freizeit wurde bereits ab Dezember 2022 von einer kleinen Ehrenamts-Crew der 
lesbisch/queeren Arbeit des anyway gemeinsam organisiert und mithilfe mehrerer 
Planungstreffen umgesetzt. 
 
3. autismus Köln/Bonn e.V.: Schaffung eines Safer Space für queere 
Autist*innen 
 
Es wurde ein Austauschraum für queere* Menschen aus dem Autismus-Spektrum 
geschaffen. Dadurch ist mehr Sichtbarkeit für das Thema erreicht worden. 
Gleichzeitig konnten so queere* Themen auch in Autismus spezifischen Kontexten 
mitberücksichtigt und mitbenannt werden.  
Neben dem Austauschraum in Form eines „Safer Spaces“ für die Zielgruppe ist 
insbesondere auch ein Beratungsangebot für queere* Menschen mit ASS sowie 
auch Fachleute und Angehörige erforderlich gewesen, um Stigmatisierungen 
nachhaltig vorzubeugen. Durch die Förderung der Stadt Köln können regelmäßig 
Gruppentreffen sowie Beratungen zum Thema angeboten werden.

Anlage 1: Beschreibung der Projekte des LSBTI-Förderprogramms 2022 
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4. autismus Köln/Bonn e.V.: Multiplikator*innenschulung "Autismus und 
LSBTI - Diskriminierung abbauen!" 
Im Mai 2023 hat eine Multiplikator*innenschulung für Mitarbeitende von autismus 
Köln/Bonn e. V. zum Thema „LSBTI* und Autismus“ im Fortbildungsraum des 
Autismus Therapie Zentrum Köln-Weidenpesch (ATZ) stattgefunden. Eine 
Fachreferentin berichtete zur therapeutischen Praxis und ein Fachreferent zur 
aktuellen Forschungslage zum Thema Autismus und Transgender. 
Ziel war die Annäherung an das Thema und die Entwicklung einer inhaltlichen 
Ausrichtung der teilnehmenden AutismusTherapeut*innen. Neben dem inhaltlichen 
Input, war es wichtig, Diskriminierung abzubauen und Kindern und Jugendlichen, die 
das Thema Transgender ansprechen, offen zu begegnen und eine wertfreie und 
offene (therapeutische) Haltung zu entwickeln.  
 
5. AWO Kreisverband Köln e.V: Queeres Mülheim Plus 
Mit „Queeres Mülheim Plus“ gestaltet der Runde Tisch Seniorenarbeit im Bezirk 
Mülheim Sichtbarkeit und Teilhabe von LGBTIQ-Senior*innen, Begegnung und 
Vernetzung, Sensibilität und Öffnung für Vielfalt im Alter. Durch die Förderung der 
Stadt Köln wurden Angebote und Teilhabe für LGBTIQ-Senior*innen organisiert 
sowie Gruppentreffen und Veranstaltungen von und mit Senior*innen und 
Akteur*innen des Runden Tischs Seniorenarbeit. Die Teilnahme an der CSD-Parade 
als Höhepunkt des Projekts Queeres Mülheim Plus gilt als Initialzündung für weitere 
Vernetzung zu Begegnung und fachlichen Austausch.  
 
6. Integrationshaus e.V. für SPEKTRUM: The Power of Love! 
Im Fokus standen Situationen, die mit Ausgrenzung, Diskriminierung oder Gewalt 
einhergehen. In allen solchen Situationen wird die Würde des Menschen verletzt. 
Nicht wegschauen, zu handeln, sich äußern, sich einmischen, eingreifen, sich selbst 
zu schützen, das alles kann Zivilcourage sein. Neben Mut braucht es auch Übung 
und Empowermenträume für Zivilcourage und einen sicheren Austausch- und 
Stärkungsraum. Zu all diesen Themen haben Engagierte von SPEKTRUM im 
Rahmen des „The Power of Love!“ gearbeitet und über 100 Menschen erreichen 
können.  
 
7. Kölner Flüchtlingsrat e.V.: Empowerment von LSBTI-Geflüchteten im 
Asylverfahren 
Im Rahmen des Projektes „Empowerment von LSBTI-Geflüchteten im Asylverfahren“ 
führte der Kölner Flüchtlingsrat e.V. sechs Workshops zu der asyl- und 
aufenthaltsrechtlichen Situation von LSBTI-Geflüchteten in Köln durch. Insgesamt 
haben 67 Fachkräfte von Beratungsstellen aus Köln und NRW, die LSBTI-
Geflüchtete unterstützen, an den Workshops teil.

Anlage 1: Beschreibung der Projekte des LSBTI-Förderprogramms 2022 
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8. Einzelperson: Geburtsvorbereitungs- und Empowerment Wochenende 
für Queers* 
Das Geburtsvorbereitungs- und Empowerment Wochenende für Queers hat mit voller 
Auslastung in Lila_bunt in Zülpich stattfinden können. Es haben Workshops zu 
„Reproductive Storytelling“ und „Diskriminierung und Empowerment“ stattgefunden, 
geleitet von rubicon e. V., queere (Familien-) Beratungsstelle Köln. Das 
Hebammen*kollektiv Cocoon hat einen identitätssensiblen Geburtsvorbereitungskurs 
für Queers über 14 Kursstunden gestaltet. 
 
9. Einzelperson: Queere Open Stage 
ReconQueer the stage’ ist eine Open Stage für queere Menschen und Allys aus Köln 
und Umgebung, bei der Kunst aller Art (z.B. Musik, Drag, Poesie, Comedy) präferiert 
von BIPoC & FLINTA* Artists in einem intersektional konzipierten safer space 
präsentiert wird. ReconQueer ist ein Raum zum Experimentieren, Austausch, 
Vernetzung & Stärkung der queeren Kunst- & Kulturszene. Die Open Stage fand 
2023, von der Stadt Köln gefördert, 5 Mal statt und konnte mehr als 40 
Künstler*innen & 200 Besucher*innen erreichen. 
 
10. Einzelperson: Konzert des trans* queeren Chors 
Der „Trans*queere Chor“ ist ein selbst organisiertes Gemeinschaftsprojekt, das im 
Sommer 2022 gegründet wurde und sich insbesondere an TINAQ*-Menschen (also 
trans*, inter*, nicht-binäre, agender (= ungeschlechtlich oder geschlechtslos) 
und/oder queere Personen) richtet. Das Hauptziel ist dabei der Austausch unter den 
Sänger*innen und die Freude am gemeinsamen Musizieren. Vor allem trans* 
Personen können zum Beispiel an Dysphorie in Bezug auf ihre Stimmen leiden und 
medizinische Transitionsschritte führen teilweise zu stimmlichen Veränderungen. Der 
„Trans*queere Chor“ ist der erste Chor in Köln, der explizit trans*- und inter*inklusiv 
ist. Er versucht, die Teilnehmer*innen im Umgang mit ihrer Stimme zu unterstützen 
und einen geschützten Raum zu bieten, in dem sich alle möglichst frei von 
Diskriminierung ausprobieren können und (wieder) Spaß am gemeinsamen Singen 
haben. Im November 2023 fand ein Konzert in kleinen Rahmen statt, welches sowohl 
von den Mitgliedern des Chores als auch den Zuhörer*innen viel positive 
Rückmeldung erhielt. Die Sänger*innen hatten so die Chance, die eingeübten 
Stücke, welche ebenfalls ausschließlich von queeren Musiker*innen stammen, vor 
einem Publikum zu präsentieren und damit nicht nur an Selbstbewusstsein und 
Zugehörigkeitsgefühl zu gewinnen, sondern dies auch als Möglichkeit zu nutzen, für 
mehr Sichtbarkeit der Community zu sorgen. Der Chor bietet einen sicheren Ort, um 
sich sowohl musikalisch als auch in Bezug auf die eigene Identität auszuprobieren 
und zu vernetzen.  
Das Projektziel war das Konzert des trans*queeren Chors im Jahr 2023 und damit 
einhergehend der Abbau von Diskriminierung und Ausgrenzung von LSBTI-Personen 
(insbesondere TINAQ*-Personen) und die Förderung der diskriminierungsfreien, 
kulturellen Teilhabe dieser Menschen an Freizeitaktivitäten, wie dem Singen in einem 
Chor.

Anlage 1: Beschreibung der Projekte des LSBTI-Förderprogramms 2022 
Seite 4 von 4 
 
11. rubicon e.V.: Fachtagung zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in 
reproduktionsmedizinischen und geburtshilflichen Kontexten: 
Regenbogenfamilien zwischen Kinderwunsch und Wochenbett  
Im Rahmen einer Fachtagung, am 17.11.2023, nahmen LSBTI Alltagsexpert*innen 
insbesondere aus der Regenbogenfamilienselbsthilfe in Köln sowie Expert*innen aus 
Köln aus den Bereichen Reproduktionsmedizin, Gynäkologie und Geburtshilfe, 
Pflegekräfte, Familienbegleiter*innen, Doulas (nichtmedizinische 
Geburtshelfer*innen), Hebammen, Auszubildende und Studierende (beispielsweise 
aus den Bereichen Pflege, Soziale Arbeit, Hebammenwissenschaft, medizinische 
Fachrichtungen), Berater*innen zum Thema Kinderwunsch und Elternschaft teil. Über 
gezielte Sensibilisierung von Kölner Fachkräften aus dem 
reproduktionsmedizinischen und geburtshilflichen Bereich sowie angrenzenden 
Professionen im Kontext von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett wurden die 
Ziele: Abbau von Diskriminierung und Ausgrenzung von LSBTI-Personen und 
Förderung einer gewalt- und diskriminierungsfreien Teilhabe von LSBTI-Personen 
mit Kinderwunsch/Kind(ern) in Köln verfolgt. Die Fachtagung war gut besucht. Die 
Resonanz war positiv.  
 
12. SC Janus e.V.: Selbstbehauptung & Selbstverteidigung für die LSBTI-
Community 
Der von der Stadt Köln geförderte Kurs für Selbstverteidigung und Self-
Empowerment im SC Janus e. V. für LSBTI-Personen hat ganz besonderen Anklang 
gefunden und zeigt, dass wir hier ganz besonderen Bedarf in Köln haben. 
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zur Selbstverteidigung und Self-Empowerment 
konnte der SC Janus den Kurs kostenlos für die gesamte Community anbieten. 
Hierzu trafen sich interessierte LSBTI-Personen zunächst im Kick-off mit 
theoretischen und praktischen Grundlagen versorgt: Deeskalation, Vermeidung & 
Erkennung von gefährlichen Situationen, Körpersprache, Mindset, Awareness und 
Taktik als Präventivmaßnahmen sowie Combatives und technische Grundprinzipien.  
In den 10 Folgeterminen wurden die Inhalte vertieft und konkrete Bedrohungslagen 
thematisiert und trainiert.  
 
13. Einzelperson: Podcast, trans Personen berichten aus ihrem Leben 
Im vorliegenden Projekt „trans Podcasts“ erzählen ältere trans Personen ihren 
Lebensweg: Sie berichten über ihre Ängste, Glücksgefühle, das Coming-out, 
Trennungen und Zusammenhalt und berichten über wichtige Lebenssituationen. Die 
Erzählungen zeigen, dass ein normales Leben erreichbar ist. Diese Staffel von 
„Trans Podcasts“ soll trans Menschen Mut machen, ihre wahre Identität auch im Alter 
zu leben. Weitere Informationen und Hintergründe: 
https://www.koelncast.de/hintergruende.html  
 
Folgende Projekte konnten aus Mangel an personellen Kapazitäten nicht 
umgesetzt werden. Die Förderung wurde zurücküberwiesen. 
 
1.  Bartmänner e.V.: Be gentle don't hate (Workshops zur Selbstverteidigung) 
 
2. Freunde und Förderer des Berufskolleg Ehrenfeld: Das BKE ist bunt - na und?
 (Workshops, Besuch Theaterstück, Nachbesprechung)

Beratungsverlauf (11)

17.06.2024 Stadtarbeitsgemeinschaft Queerpolitik
TOP 8.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
18.06.2024 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.5.8 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
18.06.2024 Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik
TOP 4.16 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
18.06.2024 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
20.06.2024 Sportausschuss
TOP 6.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
24.06.2024 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern
TOP 4.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
03.09.2024 Integrationsrat
TOP 5.8 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
05.09.2024 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 2.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
09.09.2024 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 8.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
10.09.2024 Gesundheitsausschuss
TOP 1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
07.10.2024 Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik
TOP 5.2.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1768/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
10.06.2024
Erstellt
31.05.2024 14:20