Hilfe für Obdachlose in Köln
AfD Anfrage nach § 4 AN/1657/2022 vom 19.09.2022
Stand: Am 17.11.2022 im Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren beraten. Ergebnis: Sache ist erledigt.
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AfD Anfrage nach § 4
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An die Oberbürgermeistern der Stadt Köln rau Henriette Reker. An den Vorsitzenden des Ausschusses für Soziales, Seniorinnen und Senioren Haus Neuerburg Gülichplatz 1 – 3 50667 Köln Stephan Boyens Zimmer 320 Tel: +49 (221) 221-25396 Stephan.Boyens @stadt- koeln.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 19.09.2022 AN/1657/2022 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 22.09.2022 Hilfe für Obdachlose in Köln Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Damen und Herren, die AfD Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung des kom- menden Ausschusses für Soziales, Seniorinnen und Senioren zu setzen: Mit insgesamt 24 Tagen Temperaturen jenseits der 30 Grad Marke sowie fast 800 Sonnenstunden zählt der Sommer 2022 zu den Rekord-Sommern in Köln. Wenn man den Wetter-Experten Glauben schenkt, wird sich dieser Trend in den nächsten Jahren nicht verändern. Für viele unterschiedliche Gruppen stellt dieses andauernde Sonnen-Wetter eine große Belastung dar. Insbesondere Menschen ohne Obdach sind der Hitze und der Sonnen- Einstrahlung ohne Rückzugsraum ausgesetzt. Zahlreiche Medienberichte auch hier in Köln haben auf die besonderen Bedarfe und Gefahren obdachloser Menschen in den Sommermonaten hinge- wiesen. Durch die Meldung am 20. Juli 2022 „Hitzetod in der City? Obdachloser stirbt vor Kölner Haupt- bahnhof“ wurde die öffentliche Aufmerksamkeit auf die besonderen Gefahren für Menschen ohne Wohnung in den heißen Tagen gelenkt. In den folgenden Berichterstattungen des Kölner Stadtanzeigers und anderen Lokal-Nachrichten wurden die Leser ermuntert wohltätige Organisationen im Bereich der Obdachlosenhilfe zu unter- stützen und Tipps gegeben, wie man selbst die Hemmung überwinden könne, um Obdachlose an- zusprechen. Welche Maßnahmen die Stadt Köln zur Unterstützung und zum Schutz von Obdachlosen in dieser besonderen Gefährdungslage unternimmt, wurde allerdings kein Wort verloren. Die Stadt Berlin hat in diesem Jahr analog zur „Winter-Hilfe“ die „Hitze-Hilfe“ für Obdachlose als Modell-Projekt auf den Weg gebracht. Das Projekt wird vom Berliner Senat mit ca. 100.000 Euro - 2 - gefördert und bietet Menschen ohne Wohnung Rückzug vor der Hitze am Tag, notwendige Duschmöglichkeiten und sommergeeignete Wechsel-Garderobe etc. Mit Hinblick auf weitere warme und Sonnenreiche Sommer stellen sich folgende Fragen: 1. Wurde von den Vereinen und Projekten im Rahmen der Obdachlosen-Hilfe bzw. von den zu- ständigen Stellen innerhalb der Stadtverwaltung an die Stadt Köln die Problematik herange- tragen und veränderte Bedarfe platziert und Falls ja: welche? 2. Welche Maßnahmen hat die Stadt Köln in diesem Rekord-Sommer kurzfristig ergriffen, um bei der Linderung der bekannten Hitze-Gefahr für Obdachlose zu unterstützen? 3. Welche Maßnahmen will die Stadt Köln für die kommenden Jahre ergreifen, um die Hilfe für Obdachlose auch in den Sommermonaten verstärkt zu unterstützen? 4. Wie viele Fälle sind der Stadt Köln bekannt, in denen Obdachlose in diesen Sommermona- ten gesundheitlich geschädigt wurden (beispielsweise Verbrennungen, Hitzeschlag, Son- nenstich usw.)? 5. Gibt es Pläne der Stadt Köln ggf. eine Hitze-Hilfe nach dem Beispiel Berlins auch in Köln auf den Weg zu bringen? Gez. Matthias Büschges (Fraktionsgeschäftsführer)
Beratungsverlauf
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17.11.2022
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 10.1.6, Antrag / Anfrage. Ergebnis: Sache ist erledigt
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