Mandari Insight

V/0810/2012

Abfallwirtschaftsbetriebe Münster

Vorlagen 17.10.2012

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 12.12.2012, TOP 28

Anlage

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage

· application/pdf

Ansehen

Anlage

37739 Zeichen

Wirtschaftsplan
2013
Saubere
Lösung

Inhaltsverzeichnis 1
1. Vorbemerkungen zum Wirtschaftsplan 2013 2
der AWM
2. Die Unternehmensleitlinien und Ziele 4
der AWM
3. Die Betriebsbereiche und Leistungen 7
der AWM
4. Erfolgsplan 2013 [Gesamt- und Einzelplan] 14
der AWM 
Erläuterungen zum Erfolgsplan 2013 15
Anlage: Mittelfristiger Erfolgsplan 20
5. Vermögensplan 2013 21
der AWM
Erläuterungen zum Vermögensplan 2013 22
Anlage: Mittelfristiger Finanzplan 24
6. Stellenübersicht 2013 25
der AWM
Impressum 28
Wirtschaftsplan 2013 | 1 
Inhaltsverzeichnis
Wirtschaftsplan 2013
Saubere Lösung

Rechtsgrundlage für die Erstellung des Wirtschafts -
planes 2013 ist die Eigenbetriebsverordnung (EigVO
NW) in der Fassung vom 16.11.2004.
Der hier vorgelegte Wirtschaftsplan stellt die vom Ei -
genbetrieb 2013 zu erbringenden Dienstleistungs -
produkte und die zur Leistungs erbringung erforder-
lichen Ressourcen dar.
Gem. § 14 EigVO besteht der Wirtschaftsplan aus dem
Erfolgsplan, dem Vermögensplan und der Stellen -
übersicht. Darüber hinaus werden im vorliegenden
Wirtschaftsplan die Unternehmensleitlinien sowie die
Ziele und Leistungen der AWM dargestellt. 
Der Erfolgsplan des Eigenbetriebes enthält alle voraus-
sehbaren Erträge und Aufwendungen des Wirtschafts -
planes. Er basiert auf den erzielten Ergebnissen des
Wirtschaftsjahres 2011 und auf den heute bekannten
und sich bereits abzeichnenden Tendenzen und Trends
des laufenden Wirtschaftsjahres 2012.
Der Erfolgsplan 2013 zeigt neben den Wirtschaftsplan -
ansätzen 2012 und 2013 auch das Rechnungsergebnis
2011.
Der Vermögensplan enthält alle voraussehbaren ver-
mögenswirksamen Einnahmen und Ausgaben aus An -
lageänderungen und aus der Kreditwirtschaft, die not-
wendigen Verpflichtungsermächtigungen sowie auf der
Einnahmeseite die vorhandenen oder zu beschaffenden
Deckungsmittel.
Die Stellenübersicht hat gem. § 17 EigVO NW die im
Wirtschaftsjahr erforderlichen Stellen für Angestellte
und Arbeiter zu enthalten. Beamte, die bei dem Eigen -
betrieb beschäftigt werden, sind im Stellenplan der Ge -
meinde zu führen und in der Stellenübersicht des Eigen-
betriebes nachrichtlich anzugeben. Zum Vergleich sind
die Zahlen der im laufenden Wirtschaftsjahr vorgesehe-
nen und der tatsächlich besetzten Stellen anzugeben.
1. Vorbemerkungen zum Wirtschaftsplan 2013
der AWM
2 | Wirtschaftsplan 2013
Saubere Lösung

Wirtschaftsplan 2013 | 3
Erfolgsplan
Erträge und Aufwendungen des Erfolgsplans gliedern
sich wie folgt:
Erträge
Umsatzerlöse 49.779.000  €
Sonstige betriebliche Erträge 1.061.000 €
Sonstige Zinsen u. ä. Erträge 225.000 €
Ertrag aus der Auflösung der 1.283.000 €
Rückstellung Gebührenüberschüsse
52.348.000 €
Aufwendungen
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.208.000 €
Aufwendungen für bezogene 19.497.000 €
Leistungen
Löhne und Gehälter 12.648.000 €
Soziale Abgaben 3.685.000 €
Abschreibungen abzüglich der Erträge 4.039.000 €
aus der Auflösung des Sonderpostens 
aus Zuweisungen der öffentlichen Hand
Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.783.000 €
Zinsen u. ä. Aufwendungen 1.221.000 €
Sonstige Steuern 70.000 €
50.151.000 €
Jahresüberschuss 2.197.000 €
Der Jahresüberschuss entsteht aus unterschiedlichen
ge setzlichen Kalkulationsansätzen im Wirtschaftsplan
und in der Gebührenbedarfsberechnung (vgl. S. 19 Pkt.
15 zu den Erläuterungen zum Erfolgsplan).
Vermögensplan
Die Ausgaben und deren Deckungsmittel stellen sich
im Vermögensplan folgendermaßen dar:
Ausgaben
Darlehenstilgungen 270.000 €
Investitionen
- Stadtreinigung 723.000 €
- Abfall- und Wertstoffwirtschaft 9.995.000 €
- Gemeinsame Anlagen 1.268.000 €
12.256.000 €
Deckungsmittel
Zuführungen zu Rückstellungen mit 1.324.000 €
langfristigem Charakter
Abschreibungen abzüglich der Erträge 4.039.000 €
aus der Auflösung des Sonderpostens 
aus Zuweisungen der öffentlichen Hand
Kredite 4.696.000 €
Jahresüberschuss 2.197.000 €
12.256.000 €
Münster, 12.12.2012
i. V. gez. Reinkemeier Stadtkämmerer
i. A. gez. Hasenkamp Werkleiter
Saubere Lösung

Das Unternehmen
Die AWM sind ein kommunales Unternehmen der Ent -
sorgungswirtschaft. Dieser Eigenbetrieb der Stadt
Münster nimmt die hoheitlichen Aufgaben in den
Bereichen Abfallwirtschaft und Stadtreinigung in
Münster wahr. Im Rahmen der Daseinsvorsorge garan-
tieren sie Ent sor gungssicherheit. Innerhalb dieser
Geschäftsfelder erbringen die AWM in Verbindung mit
ihren Partnern qualifizierte Dienstleistungen für
Münster. Ihre Kernkompetenzen decken das gesamte
Spektrum dieser Aufgaben – Logistik, Lagerung,
Verwertung, Beseiti gung, Stadtreinigung und Winter -
dienst – ab.
Die AWM sind zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb für
das Einsammeln, Befördern, Lagern, Behandeln, Ver -
werten und Beseitigen von Abfällen. Darüber hinaus ist
der gesamte Betrieb, inklusive der Leistungsbereiche
Straßenreinigung, Winterdienst sowie Wartung und
Instandhaltung kommunaler Fahrzeuge gem. DIN EN
ISO 9001:2008 (Qualitätsmanagement), DIN EN ISO
14001:2004 (Umweltmanagement) und OHSAS 18001
2007 (Arbeitsschutzmanagement) zertifiziert.
2. Die Unternehmensleitlinien und Ziele 
der AWM
4 | Wirtschaftsplan 2013
Saubere Lösung
Rechtsform Eigenbetriebsähnliche Einrichtung 
der Stadt Münster 
Beschäftigte 330 Mitarbeiter 
Werkleitung Patrick Hasenkamp 
Gründung 1996 
[davor: Amt für Stadtreinigung 
und Abfallwirtschaft]
Entsorgungsfläche 302 km
2 Stadtfläche
296.440 Einwohner
Betriebsbereiche Straßenreinigung
Winterdienst
Entsorgungswirtschaft 
[Logistik, Lagerung, Verwertung, 
Beseitigung] für Privathaushalte und 
gewerbliche Bereiche
Containerdienst
Betriebsstandorte Hauptverwaltung und Betriebshof für 
Abfallwirtschaft und Straßenreinigung
11 Recyclinghöfe
Entsorgungszentrum mit 
Deponiefläche und Anlagen:
· Mechanisch-biologische 
Restabfallbehandlungsanlage 
[Betreiber Remondis]
· Blockheizkraftwerk 
[Stadtwerke Münster]
· Sickerwasserbehandlungsanlage
· Bioabfallvergärungsanlage 
[Stadtwerke Münster]
· Grünkompostierungsanlage
· Zentraldeponie I und II
· Wertstoffsortieranlage 
[MS-Recycling]
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster

Die Vision: Premium-Dienstleister
Ausgehend von der Ausgangslage der AWM als kom-
munales Entsorgungsunternehmen in dieser besonde-
ren Stadt Münster und als Betrieb mit hochwertigen
und ökologisch orientierten Prozessen und Dienst -
leistungen haben die AWM eine herausfordernde Vision
für die Zukunft formuliert: 
Bis 2020 werden die AWM von allen Bürgern und
Kunden als Premium-Dienstleister wahrgenommen
und nachgefragt. Die AWM bieten erstklassige Dienst -
leistungen in der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung
an, mit deren Inanspruchnahme der Bürger einen
Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit der
Umwelt leisten kann und Lebensqualität für sich und
Folgegenerationen sichert. Dies erreichen die AWM als
Qualitäts- und Innovationsführer in den Bereichen
Umwelt, Service und Logistik.
AWM 2020 
Als kommunales Unternehmen verfolgen die AWM
nicht vorrangig wirtschaftliche Ziele. Daseinsvorsorge
und Gemeinwohl sind die entscheidenden Maßstäbe
bei der Planung einer nachhaltigen Abfallwirtschaft
und Stadtreinigung. Dem Zukunftsprogramm AWM
2020 liegt daher eine gemeinwohlorientierte Balanced
Scorecard in den drei Dimensionen Ökonomie, Ökologie
und Soziales/Gesellschaft zugrunde.
Wirtschaftsplan 2013 | 5
Saubere Lösung
Ökonomische Ziele: 
geringe finanzielle Belastung der Bürger
Beitrag zum 
Gemeinwohl
Gesellschaftliche Ziele: 
sozialverträgliches Handeln
Ökologische Ziele: 
Beitrag zum Klima- und Umweltschutz
Quelle: BSL Management Consultants

Die Ziele: 
12 Handlungsfelder für die Zukunft 
Die AWM haben sich mit der Vision AWM 2020 ein ehr-
geiziges, aber auch inspirierendes Bild für die Zukunft
geschaffen. Um dieses auch Realität werden zu lassen,
müssen in Zukunft alle Entscheidungen daran gemessen
werden. Dazu ist es notwendig, konkrete Ziele zu formu-
lieren. 
Auf Basis des Konzeptes der gemeinwohlorientierten
Balanced Scorecard wurden Ziele für die vier Perspektiven
Eigentümer, Kunden, Prozesse und Mitarbeiter in den
drei Dimensionen Wirtschaft, Ökologie, Gesellschaft 
entwickelt. Daraus ergibt sich eine Zielmatrix. 
Alle Ziele sind darauf ausgerichtet, für die 
Stadt Münster eine hochwertige, ökologische 
und gemeinwohlorientierte Abfallwirtschaft 
und Straßenreinigung in einem angemessenen 
Preis-/ Leistungsverhältnis sicher zu stellen. Die 
Zielerreichung wird jährlich anhand von Kenn -
zahlen überprüft. 
6 | Wirtschaftsplan 2013
Saubere Lösung
wirtschaftlich Angemessenheit Angemessenheit Effizienz Leistung
der Gebühren für der Gebühren und Innovation Effektivität
qualitativ hochwertige Preise für qualitativ Kundenorientierung Engagement
Leistung hochwertige Leistung Kompetenz
ökologisch Ökologische Umweltnutzen der Umweltschonende Umweltschonendes
Ausrichtung der AWM Produkte und Prozesse Handeln in der
weiterführen Dienstleistungen täglichen Arbeit
gesellschaftlich/ AWM ist Garant Beitrag zur Erweiterung der AWM als 
sozial für eine Lebensqualität Geschäftstätigkeiten hochwertiger
gemeinwohlorientierte und nachhaltigen zum Wohle der Bürger Arbeitgeber 
Abfallwirtschaft Entwicklung der und der Stadt Münster 
und erstklassige Stadt Münster Mitarbeiter 
Dienstleistung kollegial und sozial 
verantwortlich 
Eigentümer Kunden Prozesse Mitarbeiter
Gemeinwohl (Politik, Verwaltung, (Bürger als Kunde
Bürger als Eigentümer) und Gewerbekunden)

Wirtschaftsplan 2013 | 7
3. Die Betriebsbereiche und Leistungen 
der AWM
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster gliedern sich in
die originären Betriebsbereiche „Stadtreinigung“ und
„Abfallwirtschaft“ . Zur Erfüllung der originären Betriebs -
aufgaben werden die allgemeinen und zentralen Be -
triebe benötigt. 
Dargestellt sind die Leistungen aller Betriebsbereiche
gem. dem Leistungskatalog der AWM. 
Leistungen Stadtreinigung
Leistungen Abfallwirtschaft
Allgemeine und zentrale Leistungen
Saubere Lösung

Leistungen Stadtreinigung
Grundlage für die Durchführung der Straßenreinigung
ist das Straßenreinigungsgesetz – StrReinG NW – vom
18.12.1975 und die dazu erlassene Straßenreinigungs -
satzung der Stadt Münster in der jeweils gültigen
Fassung. Hieraus ergibt sich der Umfang der Straßen -
reinigung. Die Abfallwirtschaftsbetriebe haben nach
den gesetzlichen Vorgaben die Reinigung und die Win -
terwartung auf öffentlichen Verkehrsflächen, Wegen
und öffentlichen Plätzen innerhalb des Stadtgebietes
durchzuführen.
Allg. Straßenreinigung
· Fahrbahnreinigung
· Vollreinigung
Winterdienst
· Winterdienst auf Fahrbahnen
· Winterdienst auf Radwegen
· Winterdienst auf Geh- und Überwegen
Sonderleistungen der Straßenreinigung
· Außergewöhnliche Reinigung
· Reinigung von Radwegen außerhalb geschlossener 
Ortslagen
· Reinigung von Grundstücken für das Amt für 
Immobilienmanagement und das Amt für Schule und 
Weiterbildung
· Reinigung nach öffentlichkeitsrelevanten 
Veranstaltungen
· Reinigung von Gewerbeflächen
Sonderleistungen im Winterdienst
· Winterdienst an Bushaltestellen
· Winterdienst vor städt. Grundstücken
· Winterdienst auf Schulhöfen
8 | Wirtschaftsplan 2013
Saubere Lösung

Leistungen Abfallwirtschaft
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster erfüllen für das
Gebiet der Stadt Münster die Aufgaben des öffentlich-
rechtlichen Entsorgungsträgers im Sinne des Kreislauf -
wirtschaftsgesetzes (KrWG).
Die Sicherstellung einer geordneten Abfallwirtschaft
bildet die Grundlage für eine langfristige Entsorgungs -
sicherheit in der Stadt Münster. Neben den gesetzlichen
Vorgaben von KrWG und Landesabfallgesetz wurde zur
Entwicklung und Umsetzung der kommunalen abfall-
wirtschaftlichen Ziele bereits 1986 ein Abfall -
wirtschaftskonzept (AWK) erarbeitet. Das AWK wird
regelmäßig fortgeschrieben.
Betrieb der abfallwirtschaftlichen Anlagen
· 11 Recyclinghöfe
· Problemabfallzwischenlager
· Entsorgungszentrum Münster (EZM)
Restabfallbeseitigung
· Restabfall aus 35-l-Abfallbehältern bis 
1.100-l-Abfallbehältern
· Restabfall aus Restabfallsäcken
· Restabfall aus Sperrgutabfuhr
· Restabfall aus Straßenpapierkörben
· Restabfall von Recyclinghöfen 
· Gewerbeabfälle 
· Sonstige Abfälle 
Bioabfallverwertung
· Bioabfall aus 35-l-Biotonnen bis 240-l-Biotonnen
Grünabfallverwertung
· Grünabfall von Recyclinghöfen
· Grünabfall aus Sperrgutabfuhr 
(Gartenabfallsäcke, Bündelsammlung)
Papierverwertung
· Papier aus Papiertonnen (Gewerbe)
· Papier aus Papiertonnen (Haushalt)
· Papier von Recyclinghöfen
Papier Duale Systeme
· Papier aus Papiertonnen, Gewerbe
· Papier aus Papiertonnen, Haushalte
· Papier von Recyclinghöfen
Leichtverpackungen (LVP)/Duale Systeme
· LVP aus Gelben Säcken
· LVP aus Gelben 1.100-l-MGB
· LVP aus Presscontainern
Wirtschaftsplan 2013 | 9
Saubere Lösung

Containerdienst
· Umleerbehälter 2,5 cbm bis 7,0 cbm 
· Kleinbehälter 1,25 cbm bis 2,2 cbm
· Absetzbehälter 5 cbm bis 7 cbm
· Abrollbehälter 18 cbm bis 34 cbm
· Presscontainer 10 cbm (Absetzverfahren)
· Presscontainer 22 cbm (Abrollverfahren)
· Entsorgung von Großveranstaltungen
Sonderleistungen Abfallabfuhr
· Abholung von ölhaltigen Abfällen
· Sonderleerungen 120-l-Behälter bis 1.100-l-Behälter
· Sonderabholung sonstiger Abfall (z. B. Sperrgut)
· Behälterreinigung
· Sonstige Sonderleistungen
Altholzverwertung
· Holz von Recyclinghöfen
Sammlung von Kühlgeräten und Elektronikschrott
· Kühlgeräte/Elektronikschrott von Recyclinghöfen
· Kühlgeräte/Elektronikschrott aus der Sperrgutabfuhr
Verwertung von Altmetallen
· Metalle von Recyclinghöfen
Verwertung und Beseitigung von Problemabfällen
· Problemabfälle aus Haushalten
Verwertung sonstiger Abfälle
· Styropor von Recyclinghöfen
· Altreifen von Recyclinghöfen
· Sonstige Wertstoffe von Recyclinghöfen
Aktenvernichtung
· 240-l-Behälter bis 660-l-Behälter
· 5-cbm-Absetzbehälter bis 7-cbm-Absetzbehälter
10 | Wirtschaftsplan 2013
Saubere Lösung

Sonderleistungen der Entsorgungsanlagen
· Problemabfallbeseitigung aus Kleingewerbebetrieben
· Annahme von Inertstoffen
· Sickerwasserbehandlung für Dritte
· Grünabfall Direktanlieferung EZM
· Wertstoffgemisch Direktanlieferung EZM
· Annahme von artenreinen verwertbaren Abfällen EZM
· Annahme von Bauschutt EZM
· Annahme von nicht sortierten Baustellenabfällen EZM
· Papier Direktanlieferung EZM
· Holz Direktanlieferung EZM
· Kühlgeräte und Elektronikschrott 
Direktanlieferung EZM
· Annahme von asbesthaltigen Abfällen
· Annahme von Mineralfaserabfällen
· Sonstige Sonderleistungen
Werkstätten (externe Fahrzeuge)
· Reparaturwerkstatt
· Tankstelle
Bereitschaftsdienst (für andere Ämter)
· Bereitschaftsdienst gem. StrWG
· Bereitschaftsdienst gem. OBG
· sonstiger Bereitschaftsdienst
Wirtschaftsplan 2013 | 11 
Saubere Lösung

Allgemeine und zentrale Leistungen
Zur Erfüllung der originären Betriebsaufgaben im
Bereich der Stadtreinigung und der Abfallwirtschaft
werden die internen Leistungen der AWM benötigt.
Folgende interne Leistungen werden erbracht.
Verwaltung
· Werkleitung
· Werksausschussbetreuung
· Allgemeine Verwaltung
· Beschaffungs- und Lagerwesen 
· Personaleinsatz, Personalbetreuung
· Vermarktung von Recyclingprodukten
· Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung
· Finanzbuchhaltung
· Kostenrechnung
· Kreditwesen
· Wirtschaftsplanung/Controlling
· DV-Organisation
Ausbildung
· Kfz-Mechatroniker/in
· Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft
· Berufskraftfahrer/in
· Bürokauffrau/-mann
Betriebsmarketing/Öffentlichkeitsarbeit/
Abfallwirtschaftberatung
· Kundenservice für Bürger und Gewerbe
· Abfallwirtschaftsberatung von Privathaushalten 
(einschließlich Wohnbaugesellschaften und 
Hausverwaltungen) und Gewerbebetrieben
· Erarbeitung und Umsetzung zielgruppenspezifischer 
Vermeidungs- und Verwertungskonzepte
· Konzepterstellung zur abfallwirtschaftlichen Beratung 
von Multiplikatorengruppen (Abfallpädagogik, Arbeit 
mit Verbänden und Interessenvertretungen)
· Systemberatung und Kundenbetreuung 
· Beschwerdemanagement 
· Abfallberatung gem. KrWG
12 | Wirtschaftsplan 2013
Saubere Lösung

Planung und Entwicklung
· Fortschreibung des kommunalen Abfallwirtschafts-
konzeptes
· Entwicklung, Konzeption abfallwirtschaftlich 
erforderlicher Behandlungs-, Verwertungs- und 
Entsorgungsanlagen, einschließlich Recyclinghöfe u. a. 
Zwischenläger
· Rekultivierung von Teilabschnitten der Zentraldeponie 
Münster II 
· Stellungnahme zu abfallwirtschaftlichen Planungs-
vorhaben im öffentlichen und privaten Bereich
· Stoffstrommanagement (Wertstoffe und Abfälle)
· Organisation von Abfallabfuhr und Stadtreinigung
· Entwicklung und Konzeption von Sammelsystemen 
und Transportlogistik 
· Revier- und Tourenplanung
· Disposition Abfallwirtschaft und Stadtreinigung
· Betriebsdatenerfassung/Rapportierung
Betrieb
· Überwachung, der im Auftrag von Dritten betriebenen 
Anlagen, insbesondere der Restabfallbehandlungs-
anlage, dem Blockheizkraftwerk und der Bioabfallver-
gärungsanlage.
· Betrieb der Recyclinghöfe, der Problemabfallzwischen-
läger und der Anlagen am Entsorgungszentrum
· Organisation des Betriebes und Organisation der 
Verwertung der getrennt erfassten Wertstoffe und 
Problemabfälle
· Personalplanung und Personalbetreuung
· Abfallstatistik
· Betrieb der Werkstätten (Rösnerstraße, Deponie)
· Betrieb der Tankstelle und der Waschanlage
· Betrieb der Photovoltaikanlage
Wirtschaftsplan 2013 | 13 
Saubere Lösung

1. Umsatzerlöse 49.779.000 49.565.000 49.878.897
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen Erzeugnissen 0 0 1.147 
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.344.000 2.254.000 2.164.446
davon Inanspruchnahme der Rückstellung für Gebührenüberschüsse 1.283.000 1.044.000 462.639
4. Ertrag aus der Auflösung des Sonderpostens DSD 0 00
5. Materialaufwendungen
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.208.000 4.203.000 3.956.927
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 19.497.000 19.161.000 18.719.657
6. Personalaufwendungen
a) Löhne und Gehälter 12.648.000 12.064.000 12.033.540
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und 3.685.000 3.684.000 3.603.951
Unterstützung
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des 4.039.000 4.067.000 3.748.111
Anlagevermögens und Sachanlagen
8. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens aus Zuweisungen 0 00
der öffentlichen Hand
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.783.000 5.317.000 6.674.760
10. Sonstige Zinsen u. ä. Erträge 225.000 320.000 541.662
11. Zinsen u. ä. Aufwendungen 1.221.000 1.240.000 1.218.826
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.267.000 2.403.000 2.630.380
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 38.760
14. Sonstige Steuern 70.000 60.000 58.685
15. Jahresergebnis 2.197.000 2.343.000 2.532.935
14 | Wirtschaftsplan 2013
Planansatz Planansatz Rechnungs-
2013 2012 ergebnis
2011
EUR EUR EUR
Saubere Lösung
4. Erfolgsplan 2013 
der AWM

Erläuterungen zum Erfolgsplan 2013
1. Umsatzerlöse 49.779.000  €
Inhalt dieser Position sind die Einnahmen aus der Stra -
ßenreinigung und der Abfallwirtschaft.
Im Einzelnen gliedern sich die Umsatzerlöse wie folgt:
· Straßenreinigungsgebühren 3.942.000 €
· Straßenreinigungsentgelt Stadtanteil 1.282.000  €
· Umsatzerlöse Winterdienst 2.000.000 €
· Umsatzerlöse Abfallwirtschaft/ 40.032.000 €
Duale Systeme
· Umsatzerlöse Nebengeschäfte 2.523.000 €
1.1 Straßenreinigung
Den Umsatzerlösen aus der Straßenreinigung liegen
die vom Rat beschlossenen Straßenreinigungs gebühren
zugrunde. Der Anteil des allgemeinen Haushaltes
basiert auf gesetzlichen Bestimmungen. 
Die Kosten des Winterdienstes werden zugunsten einer
rechtssicheren Straßenreinigungssatzung aus der Ge -
bührenkalkulation abgegrenzt und aus allgemeinen
Haushaltsmitteln der Stadt getragen. 
Die Gebühren der Straßenreinigung bleiben im Jahr
2013 konstant (s. auch Vorlage Nr. V/0808/2012).
Die Gebühren betragen für die regelmäßige 
wöchentliche Reinigung je Frontmeter:
Wirtschaftsplan 2013 | 15 
Saubere Lösung
Vollreinigung der Anliegerstraßen 4,44 
1 x wöchentliche Reinigung
Vollreinigung der Durchgangsstraßen 3,96 
1 x wöchentliche Reinigung
Fahrbahnreinigung der Anliegerstraßen 2,16 
1 x wöchentliche Reinigung
Fahrbahnreinigung der Durchgangsstraßen 1,92 
1 x wöchentliche Reinigung
Gebührensatz
EUR

1.2 Abfallwirtschaft
Die folgenden vom Rat der Stadt Münster zu beschlie-
ßenden Abfallbeseitigungs-, Abfallverwertungs- und
Deponiegebühren bilden die Grundlage der Umsatz -
erlöse aus der Abfallwirtschaft. Die Gebühren basieren
auf einem Gebührenmodell bestehend aus einer haus-
haltsbezogenen Grundgebühr und einer Leistungsge -
bühr. Zum Jahr 2013 bleiben die Gebührensätze für die
Restabfall- und Bioabfallabfuhr konstant (s. im
Einzelnen Vorlage V/0807/2012).
Die wesentlichen Gebührensätze betragen:
1. je Nutzungseinheit 36,00 Euro. 
2. für das regelmäßige Einsammeln, Befördern und 
Annehmen von Abfällen
35 l 59,40 94,44
60 l 102,00 162,00 
90 l 153,00 243,00
120 l 204,00 324,00
240 l 408,00 648,00 
660 l 1.122,00 
770 l 1.308,96 
1100 l 1.869,96 
nutzbarer Rauminhalt je Restabfallbehälter je Biotonne
(§ 7 Abs. 2 Ziff. 1 Abfallsatzung) (§ 7 Abs. 2 Ziff. 2 Abfallsatzung)
14-tägliche Abfuhr wöchentliche Abfuhr
EUR/a EUR/a
16 | Wirtschaftsplan 2013
Saubere Lösung

Für die Annahme von Gewerbeabfällen zur Beseiti-
gung/Verwertung liegen die Gebührensätze unverän-
dert bei 230,00 EUR/t. 
Basis für die Umsatzerlöse der privaten Abfuhr sind die
privatrechtlichen Tarife der Abfallwirtschaftsbetriebe
Münster (s. Vorlage V/0809/2012).
Wirtschaftsplan 2013 | 17 
Saubere Lösung
2. Erhöhung oder Verminderung des 0 €
Bestandes an fertigen Erzeugnissen
Zum Bilanzstichtag sind keine Veränderungen der Ko m   -
postbestände absehbar. 
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.344.000 €
In Höhe von 1.283.000 Euro ist hier die Auflösung der
Rückstellung für Gebührenüberschüsse im Bereich der
Abfallabfuhr dargestellt. Ansonsten handelt es sich um
Erträge aus der laufenden Betriebsführung, die nicht zu
den Umsatzerlösen zählen. Hierunter fallen u. a. die
Entgelte für den Bereitschaftsdienst, Einnahmen aus
dem Betrieb der Kantine, Erträge der Werkstatt, Erträge
aus dem Betrieb der Photovoltaikanlage und Erträge
aus Mieten und Pachten.
4. Ertrag aus der Auflösung des Sonderpostens 0 €
aus DSD-Überschüssen
Hierunter fallen die Entnahmen aus dem Sonderposten
Überschuss DSD. Für 2013 ist keine Ent nahme geplant.

6. Personalaufwendungen 16.333.000 €
a) Löhne und Gehälter 12.648.000 €
b) Soziale Abgaben und Aufwen- 3.685.000 €
dungen für Altersver sorgung und 
für Unterstützung
Inhalt dieser Position sind die Arbeitgeberanteile zu den
Sozialabgaben. Weiterhin sind hier die Gemeindeunfall -
versicherungsbeiträge, Beihilfen, Zusatzversorgungs -
aufwendungen und Zuführungen zu Pensionsrückstel -
lungen zu nennen.
7. Abschreibungen auf immaterielle 4. 039.000 €
Vermögensgegenstände des 
Anlagevermögens und Sachanlagen
Es wurde die lineare Abschreibungsmethode unter Zu -
grundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungs -
dauer angewendet.
5. Materialaufwendungen 23.705.000 €
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- 4.208.000 €
und Betriebsstoffe und für bezogene
Waren
Es handelt sich hier um den Materialverbrauch für In -
standhaltungsarbeiten und Aufwendungen für den lau-
fenden Betrieb der Straßenreinigung und der Abfall -
wirtschaft. Weitere Aufwandsposten sind die Treib-
stoff  verbräuche der Fahrzeuge.
b) Aufwendungen für bezogene 19.497.000 €
Leistungen
Inhalt dieser Position ist hauptsächlich die Inanspruch -
nahme von Fremdleistungen für die Beseitigung und
Behandlung von Wertstoffen und Abfällen.
Es handelt sich hier insbesondere um den Aufwand für
den Betrieb der mechanisch-biologischen Restabfallbe -
handlungsanlage, den Betrieb der Bioabfallvergärungs -
anlage, den Betrieb der Wertstoffsortieranlage, die
Kosten für die Be seiti gung wilder Müllablagerungen
und die Entsorgung von Problemabfällen.
Beamte 6 6 
Arbeitnehmer 324,04 323,04
Auszubildende 12 11 
341,04 340,04
[vgl. Stellenübersicht]
Plan 2013 Plan 2012
18 | Wirtschaftsplan 2013
Saubere Lösung

8. Erträge aus der Auflösung des 0 €
Sonderpostens aus Zuweisungen 
der öffentlichen Hand
Die Investitionszuschüsse werden anteilig entspre-
chend der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermö -
gensgegenstände ertragswirksam aufgelöst. Für das
Jahr 2013 sind keine Zuschüsse aufzulösen.
9. Sonstige betriebliche 4.783.000 €
Aufwendungen
Hauptposten bei dieser Position bilden die Aufwen dun -
gen zur weiteren Dotierung der Rückstellungen für Re -
kultivierung und Nachsorge der ZDM I und II mit ca.
1.124.000 Euro. Weiterhin handelt es sich hierbei um
Auf wendungen für die Inanspruchnahme städt. Ämter
in Höhe von 976.000 Euro. Ebenfalls im Ansatz enthal-
ten sind Sachaufwendungen der Abfallwirtschafts -
beratung, Aufwendungen für Öffentlichkeitsarbeit,
Leistungen der Kantine, Fernmelde- und Postgebühren,
EDV-Leistungen Dritter, Ingenieur- und Gutachter auf -
wen dungen, Versicherungsleistungen sowie sämtliche
Gebäudeaufwendungen.
10. Sonstige Zinsen und 225.000 €
ähnliche Erträge
Hierbei handelt es sich um zu erwartende Zinserträge
aus der Anlage liquider Mittel.
11. Zinsen u. ä. Aufwendungen 1.221.000 €
Dieser Ansatz beinhaltet die planmäßigen Zinsen für
Fremddarlehen in Höhe von 5.000 Euro. Aufgrund der
Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes
im Rahmen der Bildung von Rückstellungen wird in die-
ser Position der erforderliche Aufzinsungsfaktor in
Höhe von 1.216.000 Euro berücksichtigt (s. auch
Position 9 Rekultivierung und Nachsorge).
Wirtschaftsplan 2013 | 19
Saubere Lösung
12. Ergebnis der gewöhnlichen 2.267.000 €
Geschäftstätigkeit
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 €
Für das Wirtschaftsjahr 2013 werden keine Steuerauf-
wendungen aus gewerblicher Tätigkeit erwartet.
14. Sonstige Steuern 70.000 €
Es handelt sich hier um die Grundsteuer und die Kfz-
Steuer.
15. Jahresergebnis 2.197.000 €
Der Jahresüberschuss ergibt sich wie folgt:
Der positive Betrag resultiert aus unterschiedlichen
gesetzlichen Kalkulationsansätzen im Wirtschaftsplan
und in der Gebührenbedarfsberechnung:
· Im Bereich der Abschreibungen wird in der Gebühren -
kalkulation auf Basis von Wiederbeschaffungswerten 
und im Wirtschaftsplan auf Basis von Anschaffungs -
werten kalkuliert. Hieraus ergibt sich ein Unter-
schiedsbetrag von ca. 357.000 Euro.
· Die AWM berücksichtigen auch auf Empfehlung 
der Gemeindeprüfungsanstalt NRW in der Gebühren-
kalkulation eine kalkulatorische Verzinsung des be-
triebsnotwendigen Kapitals. Hieraus ergibt sich ein 
Unterschiedsbeitrag von 1.277.000 Euro. 
· Die Gewinne aus Nebengeschäften der AWM werden 
in Höhe von 338.000 Euro prognostiziert.
· Die Summe der Zinserträge beträgt 225.000 Euro.

1. Umsatzerlöse 49.779.000  51.017.000  49.009.000  49.023.000  49.152.000   
2. Bestandsveränderung 0 0 0 0 0 
3. Gesamtleistung 49.779.000  51.017.000  49.009.000  49.023.000  49.152.000  
4. Materialaufwand 23.705.000  24.040.000  20.260.000  20.868.000  21.494.000   
5. Personalaufwand 16.333.000  16.578.000  16.827.000  17.079.000  17.335.000   
6. sonst. betr. Aufwendungen 4.783.000  4.730.000  4.672.000  3.548.000  3.382.000   
7. sonst. betr. Erträge 2.344.000  2.415.000  1.454.000  1.343.000  1.893.000   
8. Ergebnis vor Zinsen, Steuern 7.302.000  8.084.000  8.704.000  8.871.000  8.834.000  
und AfA
9. Abschreibungen 4.039.000  4.329.000  4.579.000  4.779.000  4.779.000   
10. Betriebliches Ergebnis 3.263.000  3.755.000  4.125.000  4.092.000  4.055.000  
11. Zinsergebnis (Aufwand) 996.000  985.000  855.000  672.000  635.000   
12. Beteiligungsergebnis 0 0 0 0 0 
13. sonstiges Finanzergebnis 0 0 0 0 0 
14. Finanzergebnis 996.000  985.000  855.000  672.000  635.000  
15. Ergebnis der gewöhnlichen 2.267.000  2.770.000  3.270.000  3.420.000  3.420.000  
Geschäftstätigkeit
16. Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 
17. Ergebnis vor Steuern 2.267.000  2.770.000  3.270.000  3.420.000  3.420.000  
18. Steuern 70.000  70.000  70.000  70.000  70.000   
19. Jahresüberschuss 2.197.000  2.700.000  3.200.000  3.350.000  3.350.000  
20 | Wirtschaftsplan 2013
Saubere Lösung
Plan 2013 Plan 2014 Plan 2015 Plan 2016 Plan 2017
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlage: Mittelfristiger Erfolgsplan 2013 – 2017 
der AWM

I. Einnahmen 12.256.000 6.097.000
1. Zuführungen zu Rückstellungen mit langfristigem Charakter 1.324.000 2.030.000
2. Abschreibungen abzgl. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens 4.039.000 4.067.000
aus Zuweisungen der öffentlichen Hand 
3. Aufnahme von Krediten 4.696.000 0
4. Jahresüberschuss 2.197.000 0
II. Ausgaben 12.256.000 6.097.000
1. Darlehnstilgungen 270.000 270.000
2. Investitionen 11.986.000 5.827.000
a) Stadtreinigung 723.000 1.399.000
a1) Straßenreinigung 435.000 0 
a2) Winterdienst 270.000 1.381.000
a3) Sonstiges 18.000 18.000
b) Abfallwirtschaft 9.995.000 3.635.000
b1) Abfallabfuhr 1.950.000 1.860.000
b1.1) Abfall- und Wertstoffbehälter 615.000 645.000 
b1.2) Fahrzeuge 1.320.000 1.200.000
b1.3) Sonstiges 15.000 15.000 
b1.4) Errichtung von Annahmestellen 0 0
b2) Abfallverwertung/-entsorgung 8.045.000
1.775.000
b2.1) Fahrzeuge/Geräte 145.000 600.000 
b2.2) Baukosten Infrastruktur EZM 200.000 1.125.000
b2.3) Errichtung von abfallwirtschaftlichen Anlagen 50.000 0 
b2.4) Sonstiges 7.650.000 50.000
c) Gemeinsame Anlagen 1.268.000 793.000
c1) Fahrzeuge 30.000 0 
c2) Maschinen/Geräte 33.000 443.000
c3) Geringwertige Wirtschaftsgüter 15.000 5.000 
c4) Baumaßnahmen 1.025.000 200.000
c5) Sonstiges 165.000 145.000 
Nachrichtlich:
Vermögensplan 2013 Vermögensplan 2012 
EUR EUR
5. Vermögensplan 2013 
der AWM
Wirtschaftsplan 2013 | 21
Saubere Lösung

22 | Wirtschaftsplan 2013
Saubere Lösung
Erläuterungen zum 
Vermögensplan 2013 [Investitionen]
a) Stadtreinigung 723.000 €
a1) Straßenreinigung 435.000 €
In dieser Position werden die Mittel für die Ersatzbe-
schaffung von 3 Kehrmaschinen unterschiedlicher
Bauart veranschlagt.
a2) Winterdienst 270.000 €
Mittel in Höhe von 270.000 Euro werden für die Be -
schaffung von 1 Lkw-Aufbaustreuer, 1 Schneeräum -
schild, 2 Radwegebetreuungsgeräten, 2 Aufbaustreuern
und 2 Vorbaubesen benötigt. 
a3) Sonstiges 18.000 €
Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung von diversen Ma-
schinen und Geräten. Der Ansatz beinhaltet ebenfalls
die Beschaffung von Wirtschaftsgütern gem. § 6 Abs. 2
EStG.
b) Abfallwirtschaft 9.995.000 €
b1) Abfallabfuhr 1.950.000 €
b1.1) Abfall- und Wertstoffbehälter 615.000 €
Der Ansatz ist vorgesehen für die Ersatzbeschaffung
von Abfallgefäßen, Großbehältern, Papierkörben und
Einhausungen sowie Containern und Presscontainern.
b1.2) Fahrzeuge 1.320.000 €
Die Mittel sind für die Ersatzbeschaffung von 5 Ab fall -
sammelfahrzeugen mit unterschiedlichen Aufbau ten
und 2 Lkw-Fahrgestellen mit Kofferaufbau vorgesehen.
b1.3) Sonstiges 15.000 €
Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung von diversen Ma-
schinen und Geräten. Der Ansatz beinhaltet ebenfalls
die Beschaffung von Wirtschaftsgütern gem. § 6 Abs. 1
bzw. 2a EStG.
b1.4) Errichtung von Annahmestellen 0 €
b2) Abfallverwertung/-entsorgung 8.045.000 €
b2.1) Fahrzeuge/Geräte 145.000 €
Die Mittel sind vorgesehen für die Ersatzbeschaffung
eines Hakenliftfahrzeugs am Entsorgungszentrum.
b2.2) Baukosten Infrastruktur 200.000 €
Entsorgungszentrum
Die Mittel werden für eine Gasleitung von der MBRA
zum neu zu errichtenden Blockheizkraftwerk benötigt.
Die Leitung ist erforderlich, um das Überschussgas
(ca. 450.000 m
3/a) der MBRA im neuen Blockheiz-
kraftwerk verwerten zu können.

c) Gemeinsame Anlagen 1.268.000 €
c1) Fahrzeuge 30.000 €
Die Mittel sind vorgesehen für die Ersatzbeschaffung
des vorhandenen Werkstattwagens.
c2) Maschinen/Geräte 33.000 €
Im Ansatz enthalten ist die Ersatzbeschaffung von
Maschinen und Geräten für die Zentralwerkstatt und
Geräte für den Kantinenbetrieb.
c3) Geringwertige Wirtschaftsgüter 15.000 €
Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung von diversen Ma -
schinen und Geräten. Der Ansatz beinhaltet ebenfalls
die Beschaffung von Wirtschaftsgütern gem. § 6 Abs. 2
EStG.
c4) Baumaßnahmen 1.025.000 €
Die Mittel sind vorgesehen für eine Brandmeldeanlage
in den Fahrzeughallen, für Regenwasserauffang be -
hälter inkl. eines Rohrsystems und für die Flachdach -
sanierung des Werkstattdaches und des Sozialtraktes
mit angrenzendem Zwischenlager. 50.000 € sind erfor-
derlich für den Brandschutz des Serverraums. 
c5) Sonstiges 165.000 €
Die Mittel sind vorgesehen für Ersatzbeschaffungen
von Kleiderspinden für den Sozialtrakt und die Be-
schaffung von Büromöbeln. Weitere Mittel sind vorge-
sehen für Ersatzbeschaffungen im Bereich von EDV-
Hardware und Software.
Wirtschaftsplan 2013 | 23
Saubere Lösung
b2.3) Errichtung von abfallwirtschaft- 50. 000 €
lichen Anlagen
Im Rahmen einer Vorplanung zur Errichtung einer
Inertstoffdeponie soll untersucht werden, ob es fach-
lich und wirtschaftlich sinnvoll ist, einen weiteren Ab-
lagerungsbereich im Bereich der Zentraldeponie
Münster II zu errichten. 
b2.4) Sonstiges 7.650.000 €
Der Ansatz beinhaltet die Beschaffung von diversen Ma -
schinen und Geräten in Höhe von 50.000 €. Der Ansatz
beinhaltet ebenfalls die Beschaffung von Wirtschafts -
gütern gem. § 6 Abs. 2 EStG.
Die Investitionskosten für das in Planung befindliche
Blockheizkraftwerk betragen ca. 9,4 Mio. €. Aus Vorjah -
ren stehen aus dem Wirtschaftsplan 1,8 Mio. € zur
Verfügung.
Nach dem jetzigen Planungsstand werden im Wirt-
schaftsplan 2013 die restlichen 7,6 Mio. € bereit gestellt.
Das Tiefbauamt der Stadt Münster wird sich in Höhe der
anteiligen Nutzung an den Investitionskosten beteiligen.
Das Blockheizkraftwerk wird Anfang 2014 den Betrieb
aufnehmen. Deshalb werden im Wirtschaftsplan 2013
weder die Zuschüsse noch die Abschreibungen noch evt.
Überschüsse berücksichtigt.

24 | Wirtschaftsplan 2013
Saubere Lösung
Anlage: Mittelfristiger Finanzplan 2013 – 2017
der AWM
a) Stadtreinigung 723.000   920.000   920.000   920.000   920.000    
a1) Straßenreinigung 435.000   600.000   600.000   600.000   600.000   
a2) Winterdienst 270.000   300.000   300.000   300.000   300.000   
a3) Sonstiges 18.000   20.000   20.000   20.000   20.000   
b) Abfallwirtschaft 9.995.000   2.520.000   9.520.000   4.520.000   2.520.000    
b1) Abfallabfuhr 1.950.000
2.120.000 2.120.000 2.120.000 2.120.000
b1.1) Abfall- und Wertstoffbehälter 615.000   600.000   600.000   600.000   600.000   
b1.2) Fahrzeuge 1.320.000   1.500.000   1.500.000   1.500.000   1.500.000   
b1.3) Sonstiges 15.000   20.000   20.000   20.000   20.000   
b1.4) Errichtung von Annahmestellen 0  0000  
b2) Abfallverwertung/-entsorgung 8.045.000
400.000 7.400.000 2.400.000 400.000
b2.1) Fahrzeuge 145.000   250.000   250.000   250.000   250.000   
b2.2) Baukosten Infrastruktur 200.000   100.000   100.000   100.000   100.000   
b2.3) Erricht. abfallwirtsch. Anlagen 50.000   0   7.000.000   2.000.000   0   
b2.4) Sonstiges 7.650.000   50.000   50.000   50.000   50.000   
c) Gemeinsame Anlagen 1.268.000   825.000   825.000   825.000   825.000    
c1) Fahrzeuge 30.000   30.000   30.000   30.000   30.000   
c2) Maschinen/Geräte 33.000   100.000   100.000   100.000   100.000   
c3) Geringwertige Wirtschaftsgüter 15.000   15.000   15.000   15.000   15.000   
c4) Baumaßnahmen 1.025.000   500.000   500.000   500.000   500.000   
c5) Sonstiges 165.000   180.000   180.000   180.000   180.000   
Darlehenstilgung 270.000   320.000   320.000   470.000   470.000    
Gesamt 12.256.000   4.585.000   11.585.000   6.735.000   4.735.000
1. Zuführungen zu Rückstellungen 1.324.000   256.000   1.396.000   393.000   200.000   
2. Regelabschreibungen 4.039.000   4.329.000   4.579.000   4.779.000   4.165.000   
3. Aufnahme von Krediten 4.696.000   0   2.410.000   0   0   
4. Jahresüberschuss 2.197.000   0   3.200.000   1.563.000   370.000   
Gesamt 12.256.000   4.585.000   11.585.000   6.735.000   4.735.000    
Investitionen Plan 2013 Plan 2014 Plan 2015 Plan 2016 Plan 2017
EUR EUR EUR EUR EUR
Deckungsmittel Plan 2013 Plan 2014 Plan 2015 Plan 2016 Plan 2017
EUR EUR EUR EUR EUR

Stellenübersicht 
der Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer
Wirtschaftsplan 2013 | 25
Saubere Lösung
G 15 Ü 1,00 - 1,00 1,00
G 15 1,00 - 1,00 1,00
G 14 1,50 - 1,50 1,50
G 13 2,00 - 2,00 2,00 1 x ku G 12
G 12 3,00 - 3,00 3,00
G 11 2,00 - 2,00 2,00
G 10 7,00 + 1,00 6,00 4,77
G 09 9,00 - 9,00 8,30
G 09 V 1,00 - 1,00 1,00
G 08 6,00 - 6,00 6,00
G 07 12,00 - 12,00 11,80
G 06 135,78 - 135,78 135,33
G 05 6,00 - 6,00 5,50
G 04 136,50 - 136,50 136,50
G 03 0,26 - 0,26 0,26
Summe 324,04 + 1,00 323,04 319,96
nachrichtlich:
Auszubildende 12,00 + 1,00 11,00 11,00
Entgeltgruppe Stellen Abweichungen Stellen Ist-Besetzung Vermerke/
2013 gegenüber 2012 2012 30.06.2012 Erläuterungen
6. Stellenübersicht 2013 
der AWM

Nachrichtlich:
Übersicht der Stellen für Beamtinnen/Beamte
A 13 gD 1,00 1,00 - 1,00
A 12 2,00 2,00 - 2,00
A 09 mD 1,00 1,00 - 1,00
A 08 2,00 2,00 - 2,00
insgesamt 6,00 6,00 - 6,00
26 | Wirtschaftsplan 2013
Saubere Lösung
Besoldungsgruppen Stellen Stellen Abweichungen Ist-Besetzung Bemerkungen
2013 2012 gegenüber 30.06.2012
2012

Einzelaufstellungen
Stellenvermehrungen
Nachrichtlich:
Zeitlich befristete Projekte – ohne 
Einrichtung von Stellen 
1. 1,00 G 10 Sachbearbeiter/in Tatsächliche und dauerhafte Leitung der  
Verkehrsleitung Verkehrstätigkeiten eines Unternehmens 
gemäß EU-Verordnung 1071/2009. 
Es handelt sich um eine neue Aufgabe.
Lfd.-Nr. Anzahl Bewertung Funktion / Begründung 
Aufgabengebiet
„Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide“ G 04 1,00 Reinigung im Bereich von Großwohnanlagen; 
Verlängerung des Projekts um 1 weiteres Jahr;  
Finanzierung über einen Beschäftigungs- 
zuschuss nach § 16e SGB II 
Projekte/Programme Stellenwert Bemerkungen
Wirtschaftsplan 2013 | 27
Saubere Lösung

28 | Wirtschaftsplan 2013
Saubere Lösung
Impressum
Stadt Münster,
Der Oberbürgermeister
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
Dezember 2012

Abfallwirtschaftsbetriebe Münster
Rösnerstraße 10 
48155 Münster
Telefon: 0251/6052 - 53
Telefax: 0251/6052 - 48
awm@stadt-muenster.de
www.awm.muenster.de 
Recyclingpapier aus 100 % Altpapier
X&Y Design · Münster
Saubere
Lösung

Beschlussvorlage

5281 Zeichen

V/0810/2012 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 
- Wirtschaftsplan 2013 
- Finanzplan 2013 - 2017 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
27.11.2012 Werksausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe Vorberatung 
29.11.2012 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung Vorberatung 
05.12.2012 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 
12.12.2012 Hauptausschuss Vorberatung 
12.12.2012 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der anliegende Wirtschaftsplan 2013 für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster wird beschlos-
sen. 
 
a)  Der Erfolgsplan 2013 weist Erträge in Höhe von 52.348.000 € und Aufwendungen in 
Höhe von 50.151.000 € auf. 
 Der Erfolgsplan schließt mit einem Überschuss in Höhe von 2.197.000 € ab. 
 
b)  Der Vermögensplan 2013 hat ein Gesamtvolumen von 12.256.000 €.  
 
c)  Die Stellenübersicht 2013 weist 324,04 Arbeitnehmer/-innenstellen (zuzüglich 12 Aus-
zubildende) aus. Darüber hinaus werden 6 Beamte beschäftigt. 
  
2. Zur Überbrückung von kurzfristigen Liquiditätsengpässen können die Abfallwirtschaftsbetriebe 
Münster Kassenkredite bis zu einer Höhe von 6.240.700 € aufnehmen. 
 
 
 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0810/2012 
Auskunft erteilt: 
Herr Wedding 
Ruf: 
60 52 42 
E-Mail: 
WeddingC@awm.stadt-muenster.de  
Datum: 
12.11.2012 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0810/2012 
Begründung: 
 
Vorbemerkungen 
 
Hiermit wird der Wirtschaftsplan 2013 für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster vorgelegt. Ergän-
zend zum Wirtschaftsplan ist ein Finanzplan erstellt worden. Er gibt einen fünfjährigen Überblick 
über die voraussichtlichen Investitionsausgaben und deren geplante Finanzierung. Der Finanzplan 
ist dem Wirtschaftsplan als Anlage beigefügt.  
 
Zu 1.: 
 
Für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster ist nach den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung 
ein Wirtschaftsplan, bestehend aus Erfolgs- und Vermögensplan sowie Stellenübersicht, aufzustel-
len. Als Grundlage für die dort enthaltenen Wertansätze dienen: 
 
a) die Erfahrungen der bisherigen Tätigkeit der AWM 
b) das Rechnungsergebnis 2011 
c) die bisherige Abwicklung des Wirtschaftsplanes 2012 
d) das vom Rat der Stadt Münster beschlossene Abfallwirtschaftskonzept 
e) die Eigenbetriebsverordnung 
f) die handelsrechtlichen Vorschriften. 
 
Von diesem Wirtschaftsplan unabhängig ist die Erstellung der Gebührenbedarfsberechnung, die 
nach dem Kommunalabgabenrecht erfolgt.  
 
Der Erfolgsplan weist einen Überschuss in Höhe von 2.197.000 € aus. Er ergibt sich aus unter-
schiedlichen gesetzlichen Kalkulationsansätzen im Wirtschaftsplan und in der Gebührenbedarfsbe-
rechnung. Nähere Einzelheiten hierzu sind in den Erläuterungen des Wirtschaftsplanes ab Seite 18 
dargestellt. 
 
Der Vermögensplan zeigt die notwendigen Investitionsmaßnahmen auf.  
 
In der Stellenübersicht sind für 2013   324,04 Stellen für Arbeitnehmer/-innen ausgewiesen.   
Auf den Seiten 27 - 28 werden im Wirtschaftsplan die Veränderungen zur Stellenübersicht 2013 
dargestellt. Die einzige Veränderung betrifft die Stelle „Sachbearbeiter Verkehrsleitung“ mit folgen-
der Begründung: 
 
Mit Wirkung zum 04.12.2011 ist die EU-Verordnung (EG) Nr. 1071/2009 zur europaweit einheitli-
chen Berufszugangsverordnung für den Beruf des Kraftverkehrsunternehmens im Güter- und Per-
sonalverkehr in Kraft getreten. Diese Verordnung regelt u. a., dass alle betroffenen Unternehmen 
grundsätzlich seit diesem Zeitpunkt einen Verkehrsleiter benötigen. Dieser ist durch das Unter-
nehmen zu benennen und er wird in ein "einzelstaatliches elektronisches Register" (EER) über alle 
Kraftverkehrsunternehmen, welches beim Bundesamt für Güterverkehr (BAG) geführt wird, einge-
tragen. 
Gemäß Artikel 2 Nr. 5 der VO (EG) Nr. 1071/2009 muss der Verkehrsleiter "tatsächlich und dauer-
haft die Verkehrstätigkeiten des Unternehmens leiten". Zuvor waren diese Funktion und die damit 
verbundenen Aufgaben nicht einheitlich und klar gesetzlich geregelt, was zu einem gewissen Ge-
staltungsspielraum führte. 
 
Folgende Aufgaben sind in erster Linie vom "Verkehrsleiter" zu erfüllen: 
 
- die Prüfung der Sicherheitsverfahren (beispielsweise Unfallverhütungsvorschriften und Ladungs-
sicherung)

- 3 - 
V/0810/2012 
- die Disposition der Ladungen und des Fahrpersonals (Einhaltung der Sozialvorschriften) 
- die Prüfung der Beförderungsverträge und -dokumente 
- das Instandhaltungsmanagement der Fahrzeuge sowie 
- die grundlegende Rechnungsführung  
 
Es handelt sich um für einen rechtssicheren Betrieb existenzielle Überwachungs-, Kontroll- und 
Steuerungsaufgaben, die derzeit aufgrund mangelnder Kapazitäten nicht in ausreichendem Um-
fang wahrgenommen werden. Aufgrund der Menge und der Komplexität der Aufgaben ist eine 
Wahrnehmung dieser Aufgaben in anderen Bereichen der AWM nicht möglich. Daher ist es zwin-
gend geboten, eine zusätzliche Stelle „Verkehrsleiter“ zu schaffen. 
 
Zu 2.: 
 
Um auch kurzfristige Liquiditätsengpässe überbrücken zu können, kann es erforderlich sein, in 
Abstimmung mit dem Amt für Finanzen und Beteiligungen Kassenkredite bis zu einer max. Höhe 
von 6.240.700 € aufzunehmen. 
 
 
 
I. V. 
 
gez. 
 
Reinkemeier 
Stadtkämmerer 
 
Anlage: Wirtschaftsplan 2013 der AWM

Beratungsverlauf (5)

27.11.2012 Werksausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe
TOP 6 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung
29.11.2012 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung
TOP 8 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
05.12.2012 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften
TOP 4.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
12.12.2012 Hauptausschuss
TOP 26 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
12.12.2012 Rat
TOP 28 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Rösnerstraße 10
  • Brüningheide
  • Kinderhaus

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0810/2012
Typ
Vorlagen
Datum
17.10.2012
Erstellt
06.10.2020 14:37