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1070/2017

Entwicklungskonzept Chorweiler für den Sozialraum Blumenberg, Chorweiler, Seeberg-Nord

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 16.06.2017

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 11.07.2017, TOP 10.17

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

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Beschlussvorlage Rat

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Anlage 1_Chorweiler Entwicklungskonzept (Teil 1)

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Anlage 1 Chorweiler Entwicklungskonzept (Teil 2)

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Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

1658 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IX/15/151 
151.2 
 
Vorlagen-Nummer 
1070/2017
Stand: 11.07.2023 
Sachstandsbericht  
Entwicklungskonzept Chorweiler  
für den Sozialraum Blumenberg, Chorweiler, Seeberg-Nord 
Beschluss: 
1. Der Rat beschließt das Entwicklungskonzept Chorweiler in Anlage 1 für den Sozialraum 
Blumenberg, Chorweiler, Seeberg-Nord mit seinen Planungs- und Handlungsempfehlun-
gen gemäß § 1 Abs. 6  Nr. 11 Baugesetzbuch. 
2. Der Rat beauftragt die Verwaltung auf der Grundlage des beschlossenen Entwicklungs-
konzeptes Chorweiler mit der Erstellung eines 'Integriertes Handlungskonzeptes' (IHK 
Phase 2) zwecks Fortschreibung des bisherigen vom Rat am 20.12.2016 beschlossenen 
sozialraumspezifischen Einzel-IHK für den Sozialraum Blumenberg, Chorweiler, Seeberg-
Nord (Phase 1) im Rahmen des Leitkonzeptes „Starke Veedel - Starkes Köln“.  
3. Das fortgeschriebene IHK (Phase 2) mit kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen zur 
Stabilisierung und Weiterentwicklung des Sozialraums und als Grundlage zur Einwerbung 
von weiteren staatlichen Fördermitteln für den Sozialraum Blumenberg, Chorweiler, See-
berg-Nord ist dem Rat mit den Ergebnissen einer Öffentlichkeitsbeteiligung zur Be-
schlussfassung vorzulegen.  
4. Die im Entwicklungskonzept Chorweiler aufgezeigten Potenzialflächen innerhalb des So-
zialraum-gebietes sind nach Maßgabe des beschlossenen Entwicklungskonzeptes weiter 
zu entwickeln. 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
Erledigt durch Verwaltungsvorlage bzw. Beschluss zum fortgeschriebenen Integrierten Stadt-
entwicklungskonzeptes für den Sozialraum Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord (s. Vor-
lage 2788/2018).

Beschlussvorlage Rat

10124 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/15/151 
151.2 
Vorlagen-Nummer 
 1070/2017 
Freigabedatum 
28.04.2017 
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Entwicklungskonzept Chorweiler  
für den Sozialraum Blumenberg, Chorweiler, Seeberg-Nord 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
1. Der Rat beschließt das Entwicklungskonzept Chorweiler in Anlage 1 für den Sozialraum Blumen-
berg, Chorweiler, Seeberg-Nord mit seinen Planungs- und Handlungsempfehlungen gemäß § 1 
Abs. 6  Nr. 11 Baugesetzbuch. 
2. Der Rat beauftragt die Verwaltung auf der Grundlage des beschlossenen Entwicklungskonzeptes 
Chorweiler mit der Erstellung eines 'Integriertes Handlungskonzeptes' (IHK Phase 2) zwecks 
Fortschreibung des bisherigen vom Rat am 20.12.2016 beschlossenen sozialraumspezifischen 
Einzel-IHK für den Sozialraum Blumenberg, Chorweiler, Seeberg-Nord (Phase 1) im Rahmen des 
Leitkonzeptes „Starke Veedel - Starkes Köln“.  
3. Das fortgeschriebene IHK (Phase 2) mit kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen zur Stabili-
sierung und Weiterentwicklung des Sozialraums und als Grundlage zur Einwerbung von weiteren 
staatlichen Fördermitteln für den Sozialraum Blumenberg, Chorweiler, Seeberg-Nord ist dem Rat 
mit den Ergebnissen einer Öffentlichkeitsbeteiligung zur Beschlussfassung vorzulegen.  
4. Die im Entwicklungskonzept Chorweiler aufgezeigten Potenzialflächen innerhalb des Sozialraum-
gebietes sind nach Maßgabe des beschlossenen Entwicklungskonzeptes weiter zu entwickeln. 
 
 
Stadtentwicklungsausschuss 11.05.2017 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 11.05.2017 
Jugendhilfeausschuss 20.06.2017 
Ausschuss Soziales und Senioren 22.06.2017 
Verkehrsausschuss 27.06.2017 
Ausschuss für Umwelt und Grün 07.07.2017 
Stadtentwicklungsausschuss 06.07.2017 
Rat 11.07.2017

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 
Begründung 
Problemstellung des Beschlussvorschlages, Begründung, ggf. Auswirkungen 
 
Am 20.12.2016 hat der Rat das zukunftsweisende Leitkonzept „Starke Veedel - Starkes Köln: mitwir-
ken, zusammenhalten, Zukunft gestalten" (vgl. Beschlussvorlage 2100/2016; abrufbar unter 
www.starke-veedel.koeln), zur Sozialraumorientierten Stadtentwicklung beschlossen und die Verwal-
tung beauftragt unter Nutzung möglicher Förderzugänge die dargestellten Maßnahmen umzusetzen. 
In diesem Zusammenhang wurde dem Land bereits u.a. das sozialraumspezifische Einzel-IHK (Pha-
se 1) für den Sozialraum Blumenberg, Chorweiler, Seeberg-Nord vorgelegt. 
Ziel dieser Bemühungen ist die Stärkung des hier in Rede stehenden besonders von sozialer Benach-
teiligung betroffenen Sozialraums sowie die nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation der hier 
lebenden Menschen wie auch die Attraktivierung des Sozialraums Blumenberg, Chorweiler, Seeberg-
Nord für breitere Schichten der Bevölkerung. Letzteres gilt insbesondere für den vielgeschossig be-
bauten Teilraum Chorweiler-Mitte einschließlich des Bezirkszentrums, der sich durch eine sehr einsei-
tige Bevölkerungsstruktur und teilweise stark vernachlässigte Baustrukturen auszeichnet, die negativ 
in die angrenzenden Stadtteile hineinwirken. Aus diesem Grunde hat der Rat bereits am 11.07.2011 
für Chorweiler-Mitte die Einleitung vorbereitender (Sanierungs-)Untersuchungen beschlossen (vgl. 
Beschlussvorlage 2538/2011). 
Aufgrund des umfassenden, auch langfristigen Handlungsbedarfs besteht die Notwendigkeit, das IHK 
(Phase 1) für den Sozialraum Blumenberg, Chorweiler, Seeberg-Nord fortzuschreiben und die Hand-
lungsfelder ggf. zu erweitern. Um die in den Jahren 2015 und 2016 im Sozialraum begonnenen weit-
greifenden Maßnahmen (hier u.a. das sog. „Chorweiler-Paket“ und das Nationale Projekt des Städte-
baus „Lebenswertes Chorweiler - ein Zentrum im Wandel„) frühzeitig und möglichst umfassend flan-
kieren zu können, ist mit Blick auf die Anforderung des Ministeriums Wohnen, Bauen, Stadtentwick-
lung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen das Integrierte Handlungskonzept „Blumenberg, 
Chorweiler und Seeberg-Nord“ auch als Einzelkonzept vorzulegen und es wurde mit dem Land eine 
Zwei- Phasen Vorgehensweise vereinbart:  
Phase 1 umfasst das IHK Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord als Teil des Leitkonzeptes 
„Starke Veedel –Starkes Köln“ mit einem enger gefassten Handlungsspektrum. 
Phase 2 wird aus dem vorliegenden städtebaulichen Entwicklungskonzept abgeleitet und zeigt die 
damit für Chorweiler verbundenen Chancen auf. 
Die dadurch entstehende Synthese schafft eine neue Qualität einer sozialräumlichen Entwicklungs-
perspektive für Chorweiler. 
Als Grundlage hierfür wurde, auch in Abstimmung mit den Anforderungen des Landes NRW an IHK‘s, 
für diesen Sozialraum das Entwicklungskonzept Chorweiler (siehe Anlage 1) erstellt. Die Beauftra-
gung erfolgte durch die GAG Immobilien AG, die absehbar fast acht Prozent ihres Wohnungsbestan-
des in diesem Sozialraum verortet und sich zuletzt durch die Übernahme zuvor zwangsverwalteter 
und vernachlässigter Großwohnanlagen in Chorweiler-Mitte im Rahmen des vom Rat am 23.06.2015 
beschlossenen Betrauungsaktes mit dem sog. „Chorweiler-Paket“ (vgl. Beschlussvorlage 1753/2015) 
sehr stark engagiert. Das Entwicklungskonzept wurde von der Stadterneuerungs- und Stadtentwick-
lungsgesellschaft NRW mbH (steg NRW) in Dortmund in Zusammenarbeit mit der GAG Immobilien 
AG und der Stadt Köln erarbeitet. Die lokalen Akteure vor Ort wurden eingebunden und beteiligt. 
Das vorliegende Entwicklungskonzept verknüpft als teilräumliche integrierte Stadtentwicklungspla-
nung sektorale und räumliche Planungen zu einer zukunftsgerichteten nachhaltigen Sozialraumstruk-
tur mit Aussagen zu den Wohnstandorten, zur Versorgung mit sozialer und kommerzieller Infrastruk-
tur, zur Umwelt- und Freiraumentwicklung sowie Verkehrserschließung. Aus den identifizierten Hand-
lungsbedarfen im Rahmen der Analyse und den gesteckten Entwicklungszielen lassen sich einzelne 
Planungs- und Handlungsempfehlungen zur Umsetzung der Entwicklungsziele ableiten. Diese sind 
nach den einzelnen Themenfeldern des Entwicklungskonzeptes geordnet dargestellt.

3 
Das Entwicklungskonzeptes Chorweiler dient somit der Klärung, mit welchen planerischen Ansätzen 
und integrierten Maßnahmen die Entwicklung des Sozialraums mittel- bis längerfristig stabilisiert und 
die Lebensbedingungen verbessert werden können. Insgesamt zeigt das Entwicklungskonzept städ-
tebauliche Missstände und Funktionsschwächen gehäuft in Chorweiler-Mitte auf. Daneben werden 
jedoch auch im gesamten Sozialraum erhebliche Potenzialflächen benannt, teilweise über den mit 
Ratsbeschluss vom 20.12.2016 zur Generierung neuer Flächen für den Wohnungsbau (vgl. Be-
schlussvorlage 1028/2015) hinausgehenden Ansatz. 
Das Entwicklungskonzept leitet aus der Bestandsanalyse und den zu beachtenden Rahmenbedin-
gungen die Entwicklungsziele für den Sozialraum ab und entwirft ein Zielszenario für die drei Stadttei-
le einschließlich Bezirkszentrum.  
Wesentliche Ziele der Stadtentwicklung für Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord sind: 
 Sozialverträgliche Instandsetzung und Modernisierung vernachlässigter Bestände von   Ge-
schosswohnungsbau, insbesondere in Chorweiler-Mitte 
 Ergänzung des Wohnungsbestandes zur quantitativen und qualitativen Verbesserung des 
Wohnungsangebotes für unterschiedliche Nachfragergruppen 
 Verbesserung und Aufwertung des Wohnumfeldes 
 Stabilisierung und Verbesserung der Nahversorgung 
 Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs zu benachbarten Stadtteilen 
 Schaffung eines attraktiven Erscheinungsbildes und positiven Stadtteilimages für den 'Sozial-
raum im Grünen' zwecks Ansprache breiter Schichten der Bevölkerung zur Stabilisierung der 
Sozialstruktur. 
Die sich hieraus ergebenden Planungs- und Handlungsempfehlungen bilden die Grundlage für die 
anschließende Fortschreibung des sozialraumorientierten Integrierten Handlungskonzeptes (IHK 
Phase 2). Dieses wird in einem separaten Arbeitsschritt nach Beschlussfassung zum Entwicklungs-
konzept Chorweiler ebenfalls von dem externen Planungsbüro steg NRW im Auftrag der GAG Immo-
bilien AG in Abstimmung mit der Verwaltung bearbeitet und anschließend, voraussichtlich im IV. 
Quartal 2017, mit einer Beschlussvorlage im Rat eingebracht. Nach Beschlussfassung erfolgt nach 
Bedarf und Gegebenheit die Beantragung von Fördermitteln. Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass 
die Umsetzung zukünftiger städtischer Maßnahmen z. B. im Bereich der Neugestaltung öffentlicher 
Räume, auch von den zur Verfügung stehenden Ressourcen der zuständigen Fachämter abhängt. 
Dies wird bei der Fortschreibung des IHK abgestimmt und berücksichtigt. 
Am 20.12.2016 hat der Rat den Sozialraum Blumenberg, Chorweiler, Seeberg-Nord als “Gebiet der 
Sozialen Stadt” gemäß § 171e Baugesetzbuch beschlossen. Seitens des Landes Nordrhein-
Westfalen wurde zwischenzeitlich dieses “Gebiet der Sozialen Stadt” als Gebietsförderkulisse aner-
kannt (s. Förderzusagen für das diesbezügliche Einzel-IHK /Phase 1 zum Leitkonzept “Starke Veedel 
– Starkes Köln”). Dementsprechend wird davon ausgegangen, dass auch die aus dem Entwicklungs-
konzept Chorweiler abzuleitende IHK-Fortschreibung dem Land NRW zur Städtebauförderung vorge-
legt werden kann. 
Da es sich bei teilräumlichen Stadtentwicklungskonzepten um ein sogenanntes informelles Planungs-
instrument handelt, sind die hiermit vom Rat beschlossenen Planungsaussagen und Umsetzungs-
empfehlungen nur verwaltungsintern verbindlich. Eine Verbindlichkeit des Entwicklungskonzeptes für 
Grundstückseigentümer, Gewerbetreibende, Mieter und andere ist, anders als bei einem rechtsgülti-
gen verbindlichen Bebauungsplan; nicht gegeben. 
Bei der Weiterverfolgung der hier vorgeschlagenen Wohnbaupotenzialflächen ist im weiteren Verfah-
ren, abhängig von der Beschlussfassung des Rates, das Planungs- und Baurecht zu überprüfen bzw. 
herzustellen. Bei umweltbedeutsamen Vorschlägen sind im weiteren u.a. die gesetzlich vorgeschrie-
benen Umweltverträglichkeitsprüfungen durchzuführen. 
 
 
Weitere Erläuterungen, Pläne, Übersichten siehe Anlage Nr. 1: Entwicklungskonzept Chorweiler 
 
Anlagen

Anlage 1 Chorweiler Entwicklungskonzept (Teil 2)

225676 Zeichen

94
steg NRW GmbH
Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
4.6 Grün- und Freiflächen, Umweltsituation
Der Sozialraum verfügt über ein vielfältiges Grün- und Freiflächenangebot (15,1 m² Grün- und Freiflächen je 
EW). In einem 500 m Radius stehen je Einwohner 133,4 m² Grün- und Erholungsfläche zur Verfügung (IHK (Pha-
se 1): 20). Urbane Plätze, halböffentliche Räume, großzügiges Abstandsgrün, private Gärten, Mietergärten, eine 
Pferdekoppel in Chorweiler-Nord, mehrere gestaltete Stadtparks und Spielflächen sowie die Grünverknüp -
fungen aus den Siedlungsbereichen in den Naturraum Fühlinger See, die Flusslandschaft und der Rhein sowie 
eine offene Feld- und Wiesenlandschaft zeichnen den Untersuchungsraum aus. Dies zeigt, dass entgegen der 
allgemein verbreiteten Einschätzung Großwohnsiedlungen durchaus durchgrünte Strukturen mit einem hohen 
Erholungs- und Freizeitwert beinhalten können. Von großer Bedeutung für den Sozialraum ist vor allem das 
Landschaftsschutzgebiet (LSG) „Freiraum- und Grünverbindungen um Blumenberg, Chorweiler und Seeberg 
bis Esch“. Es grenzt westlich und östlich an Chorweiler-Nord und umschließt den Stadtteil Blumenberg. Es 
sichert kleinklimatisch wichtige Grünverbindungen   um die hochverdichteten Baubereiche und sichert Vernet-
zungsmöglichkeiten und Pufferzonen um ökologisch wertvolle Bereiche. Nördlich von Blumenberg bildet es 
eine wichtige Grünverbindung zum Naturschutzgebiet (NSG) Worringer Bruch (Stadt Köln 28.04.1991: Land -
schaftsplan der Stadt Köln, digitale Fassung: 280).
Matareweg
Schaaffhausenstraße
Riphahnstraße
Matareweg
Martersteigstraße
Compesstraße
Taepperweg
Zörgiebelstraße
Thorn-Prikker-Straße
Robert-Grosche-
Straße
Riphahnstraße
Matareweg
Matareweg
Ludwig-Gies-Straße
Wilhelm-Ewald-Weg
Braunfelsweg
Abendrothstra
ße
Heinrich-Billstein-Straße
Karl-Marx-Allee
Paul-Löbe-Weg
Paul-Löbe-Weg
Fritz-Erier-Straße
Otto-Braun-Straße
Karl-Marx-Allee
Karl-Marx-Allee
Honigsheimstraße
Kuskestraße
Paquetweg
Bauknechtweg
Derichsweilerweg
Mattlenerweg
Georg-Fritze-Weg
Willi-Suth-Allee
Herstattallee
Athener
 Ring
Turkuplatz
Salzburger
 Hof
Florenzer
 Straße
Tiberstraße
Themsepromenade
Rhonestraße
Stockholmer
 Allee
Osloer
 Straße
Trondheimer
 Weg
Kopenhagener
 Straße
Uppsalasteig Göteborgstraße
Liller
 Straße
Liverpooler
 Platz
Lyoner
 Passage
Oxforder
 Passage
Pariser
 Passage
Pariser Platz
Merianstraße
Elbeallee
Moldaustraße
Diemelweg
Saalestraße
Unstrutweg
Havelstraße
Spreeweg
Allerstraße
Leineweg
Weserplatz
Weserpromenade
Nogatstraße
Muldeweg
Warthestraße
NetzestraßeBoberweg
Neißestraße
Katzbachweg
Stolpestraße
Peeneweg
Regastraße
Swinestraße
Okerstraße
Weichselring
Werrastraße
Usedomstraße
Rügenweg
Wollinstraße
Helaweg
Masurenstraße
Langenbergstraße
Geiersbergstraße
Staffelsbergstraße
Staffelsbergstraße
Vogelsbergstraße
Langenbergstraße
Schneebergstraße
Langenbergstraße
Döbrabergstraße
Schneebergstraße
Emstbergstraße
Michelsbergstraße
Ernstbergstraße
Mosenbergstraße
Kallbergstraße
Arembergstraße
Malbergstraße
Teufelsbergstraße
Georg-Fritze-Weg
Geiersbergstraße
Blumenbergsweg
Langenbergstraße
Weichselring
Michelsbergstraße
Londoner
 Platz
Teilraum  
Blumenberg
Teilraum  
Chorweiler-Nord
Teilraum  
Chorweiler-Mitte
Teilraum  
Seeberg-Nord
Öffentliches Grün
Privates Grün
Feld/Wiesenfläche
Spielplatz
Fußwege
Abb. 88: Grün- und Freiflächen im städtischen Eigentum, Rad- und Fußwegeverbindungen

95
steg NRW GmbH
Von Seeberg-Nord bis Blumenberg zieht sich ein Band von Grünanlagen und Plätzen, das über Fuß- und 
Radwege miteinander verbunden ist. Diese zentrale Achse des ursprünglichen Planungskonzepts „Neue Stadt 
Chorweiler“ ist knapp vier Kilometer lang und zieht sich vom Seeberg Park, über der Liverpooler und Pariser 
Platz, die Lyoner Passage, den Olof-Palme-Park, den Weserplatz, die Weserpromenade, den Grünkeil Okerstra-
ße/Regerstraße, den Grünkeil Blumenberg/Chorweiler-Nord bis zur zentralen Grünachse in Blumenberg. Sie ist 
teilweise bereits sehr qualitätsvoll gestaltet. Stellenweise gibt es an einigen Plätzen und Wegeverbindungen 
allerdings noch Handlungs- und Abstimmungsbedarf., u.a. in Bezug auf die Beplanung der vom Rat am 20. De-
zember 2016 beschlossenen Wohnbaupotenzialflächen. Diese sehen vor allem in Blumenberg-West und -Ost 
erhebliche Grünflächen zur Bebauung vor.Weitere Stärken, Defizite, Handlungserfordernisse und Planungen 
werden in den jeweiligen Teilräumen beschrieben. 
4.6.1 Seeberg-Nord
Die Bebauung des Teilraums Seeberg-Nord umschließt hufeisenförmig einen in der Mitte angelegten Park. 
Kleinere Verbindungswege führen aus den umliegenden Wohnbereichen in den Park hinein. Die Grünanlage 
ist gut gepflegt und bietet einen Bau- und Abenteuerspielplatz, mehrere Spielbereiche, eine große und meh-
rere kleine Liegewiesen. Er setzt sich nach Seeberg-Süd fort und ist in östlicher Richtung an das weitläufige 
Naherholungs- und Landschaftsschutzgebiet Fühlinger See angebunden. Im Übergang zum südlichen Stadtteil 
befindet sich außerdem eine Kleingartenanlage.
Abb. 89: Platz Taepperweg/Compesstraße
 Abb. 90: Bau- und Abenteuerspielplatz Seeberg-Nord
Abb. 91: Olof-Palme-Park
 Abb. 92: Rosengarten

96
steg NRW GmbH
Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
Hinsichtlich der kleineren Quartiersplätze ist teilweise größerer Gestaltungsbedarf gegeben, wie beispielsweise 
am Taepperweg oder an der Thorn-Prikker-Straße. Obwohl bereits erste Maßnahmen am Taepperweg durch -
geführt worden sind (Treppenanlage, Bodenbelag), entfaltet der Platz wenig Aufenthaltsqualität (z.B. fehlende 
Bepflanzung der Hochbeete). Im Spielbereich an der Thorn-Prikker-Straße sind beispielsweise die Tischtennis-
platten erneuerungsbedürftig.
4.6.2 Chorweiler-Mitte
Durch Chorweiler-Mitte zieht sich ein zentrales Band von öffentlichen Plätzen und breiten Wegen. Von Seeberg 
kommend verläuft dieses Band über die Oxforder Passage, den Liverpooler Platz, den Pariser Platz, die Lyoner 
Passage und in der Verlängerung die Themsepromenade bis zum Olof-Palme-Park in Richtung Chorweiler-
Nord. Dazu laufen Querverbindungen wie die Pariser Passage und in der Verlängerung dem Uppsalasteig 
sowie dem Fußweg nördlich der Willi-Suth-Allee.
Der Olof-Palme-Park ist die zentrale Naherholungsfläche im Sozialraum. Er bietet Spazierwege, eine ausge-
dehnte Liege- und Ballspielwiese sowie mehrere Spielgeräte und Sitzmöglichkeiten für Erwachsene. Der Park 
wirkt gepflegt und bietet eine hohe Aufenthaltsqualität. Vereinzelt sind auch Vandalismusschäden an Sitzbän-
ken zu erkennen. Der im Westen der Parkanlage liegende Rosengarten ist bei den Bewohnern sehr beliebt 
(vgl. Planungsspaziergang). Jedoch werden dort aufgrund von Vandalismus und Diebstahl keine Rosen mehr 
angepflanzt. Auch die Rankgitter verfehlen ihre Wirkung. 
Im übrigen öffentlichen Raum, insbesondere an den zentralen Plätzen in Chorweiler-Mitte, sind deutliche 
Handlungsbedarfe, aber auch Potenziale zu erkennen. Dies wurde in vielen Beteiligungsveranstaltungen, die 
im Rahmen des Projekts „Lebenswertes Chorweiler – Ein Zentrum im Wandel“ durchgeführt worden sind, be-
stätigt. Auch aus der Gesprächsrunde mit den lokalen Akteuren und Gesprächen mit Experten (LIC e.V., Kun-
dencenter GAG) konnten umfassende Erkenntnisse zur Wahrnehmung des öffentlichen Raums zusammen ge-
tragen werden.
Diese Defizite werden überwiegend im Rahmen des durch das Bundesprogramm Nationale Projekte des Städ-
tebaus geförderte Projekts „Lebenswertes Chorweiler“ angegangen. Kernpunkt des Projekts ist die Umgestal-
tung der drei zentralen Plätze:
 X Pariser Platz (inkl. Pariser Passage),
 X Lyoner Passage und
 X Liverpooler Platz (inkl. Oxforder Passage).
Im ersten Quartal 2017 sind Entwurfsplanungen zu allen drei Plätzen ausgearbeitet worden. Innerhalb des 
Bewilligungszeitraums bis Ende 2019 soll die bauliche Umsetzung abgeschlossen sein. Das Ergebnis des Betei-
ligungsprozesses zu „Lebenswertes Chorweiler“ wird an dieser Stelle nur in Grundzügen wiedergegeben.
Liverpooler Platz (inkl. Oxforder Passage und umgebenden Grünflächen)
Der Liverpooler Platz ist ein bewirtschafteter Parkplatz, der zweimal wöchentlich zu Zweidritteln als Fläche für 
den Markt genutzt wird. Die Erdgeschosszonen der flankierenden Bauten sind von Lieferzonen und Müllräu-
men geprägt. Der Platz hat keine Aufenthaltsqualität. In den Gesprächen mit den Bewohnerinnen und Bewoh-
nern wurde deutlich, dass der Markt sowie die jährliche Kirmes sehr bedeutsam für die Bewohnerschaft von 
Chorweiler ist. Die Befragten waren sich jedoch einig, dass der Parkplatz an den restlichen Tagen nicht ausge-
lastet sei. Auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der diskursiven Ortsbegehung waren sich einig, dass 
die Parkplatzfläche nicht ausgelastet sei und deshalb verkleinert werden könne. Durch eine neue Verkehrsfüh-
rung könnte eine bessere Zonierung mehr Raumpotential ausschöpfen.

97
steg NRW GmbH
Die Grünflächen nördlich und östlich vom Liverpooler Platz wurden von den Befragten der Platzstation als 
untergenutztes Restgrün wahrgenommen. Durch die momentane Gestaltung und die fehlenden Sitzmöglich -
keiten laden sie nicht zum Verweilen ein. In verschiedenen Bauaktionen wurden auf der Oxforder Passage 
unterschiedliche Sportnutzungen wie beispielsweise ein Fußballfeld oder ein Outdoor Gym getestet. Diese 
wurden von den Kindern und Jugendlichen sehr gut angenommen.
Da der Raum des Liverpooler Platzes sehr weitläufig und an der östlichen und südlichen Platzkante nicht ge-
fasst ist, können sich viele der Befragten eine räumliche Fassung durch Neubebauung vorstellen. Vorschläge 
für die Neubebauung der randlichen Grünstreifen waren unter anderem ein Studentenwohnheim oder ein 
Fitnessclub. Diese Randbereiche des Liverpüooler Platzes sind dals Potenzialfläche für neue Wohnnutzung und 
Mischnutzung im Erdgeschoss zur Belebung des Platzes berücksichtigt (vgl. Anhang). Schon in den 1970er 
Jahren war auf den jetzigen Grünstreifen bereits Wohnbebauung geplant.
Pariser Platz
Als zentraler Ort und Eingangstor zum Chorweiler Zentrum nimmt der Pariser Platz eine wichtige repräsentati-
ve Rolle ein. Er verfügt bereits über Aufenthaltsqualitäten und wird vielseitig genutzt. Das Potenzial ist jedoch 
bei weitem nicht ausgeschöpft, weshalb er oftmals nur als Durchgangsort zum City-Center wahrgenommen 
wird. Seiner Funktion als zentraler öffentlicher Ort des Bezirkszentrums Chorweiler wird der Pariser Platz somit 
nicht gerecht. 
Er hat als zentraler Platz die wichtige Funktion der Begegnung, des Verweilens und des Austausches. Prägend 
für den Platz ist die Ambivalenz aus Lieblingsort und Meidungsort verschiedener Gruppen. Einige Gruppen 
halten sich insbesondere an den Bänken oder dem Vorplatz der Katholischen Gemeinde regelmäßig auf und 
konsumieren auch tagsüber Alkohol. Dies steht im Konflikt zu anderen Gruppen, die den Platz zwar zu schätzen 
wissen, aber wegen dieser Gruppen hier nur ungern verweilen. Klar ist aber auch, dass eine Umgestaltung allein 
dieses Problem nicht lösen können wird.
Die Sitzmöglichkeiten werden zwar grundsätzlich positiv wahrgenommen, werden jedoch als unzureichend 
angesehen, da sie nicht zueinander gruppiert sind und keinen Austausch ermöglichen. Wie an vielen anderen 
Stellen auch ist die Beleuchtung bei Dunkelheit unzureichend. Hinzukommt, dass der Platz in den Herbst- und 
Wintermonaten bei schlechtem Wetter kaum Unterstellmöglichkeiten bietet.
Alle beteiligten Akteure sind der Meinung, dass die S- und U-Bahn-Station Köln Chorweiler-Mitte ein hohes 
Gefahrenpotenzial aufweist und als Angstraum erlebt wird. Wegen seiner guten Erreichbarkeit, der unausge-
leuchteten Wege und Unterführungen bietet er für kriminelle Handlungen eine hohe Anonymität. So vermittelt 
vor allem dieser Bereich insbesondere in den Abend- und Nachtstunden ein hohes Unsicherheitsgefühl. Die 
Zugänge bedürfen – so wie das auch am Turkuplatz und am Londoner Platz der Fall ist – im Hinblick auf die 
Punkte Sicherheit und Sauberkeit einer qualitätvollen Umgestaltung.
Abb. 93: Oxforder Passage/Grünfläche im Rahmen der Platzstation Abb. 94: Liverpooler Platz

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steg NRW GmbH
Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
Lyoner Passage
Die Lyoner Passage gliedert sich in zwei Teile: Der nördliche Teil ist im Besitz der Stadt und daher öffentlicher 
Raum. Für den südlichen Teil, der zum privaten Besitz des City-Centers Chorweiler gehört, wurde als Vorausset- 
zung für die Förderfähigkeit von Erneuerugnsmaßnahmen mit der Stadt Köln eine Nutzungsvereinbarung für 
zehn Jahre geschlossen. Beide Teile zeichnen sich durch unterschiedliche Charakteristika und Bedürfnisse aus: 
Der nördliche Teil wird von den Bewohnern als unangenehmer Raum beschrieben. Hochgewachsene Büsche 
und schlechte Beleuchtung lassen in den Abendstunden auch hier ein Gefühl der Unsicherheit entstehen.
Der öffentliche Raum im Süden der Lyoner Passage versprüht ebenfalls wenig Aufenthaltsqualität. Er wird je-
doch durch die Läden in den Erdgeschosszonen belebt und enstprechend gut frequentiert.
Turkuplatz und Londoner Platz
Im Rahmen des Beteiligungsprozesses von „Lebenswertes Chorweiler“ wurden auch der Turkuplatz und der 
Londoner Platz randlich mitbetrachtet. Sie sind jedoch nicht Teil der aktuellen Planung und beabsichtigten 
baulichen Maßnahmen. Nach Einschätzung der Bürgerinnen und Bürger bergen sie den größten Angstraum 
und das meiste Gefährdungspotential im zentralen Bereich von Chorweiler-Mitte. Die vorhandenen Defizite 
sind prägend für das Laufverhalten und die Aufenthaltsbereitschaft.
Der Turkuplatz hat als intermodaler Umsteigeplatz auch die Funktion eines Aufenthaltsortes und eines Park -
platzes. Die baulichen Mängel, die teilweise Vermüllung sowie die mangelhafte Beleuchtung sorgen jedoch für 
einen Raum, der kaum Aufenthaltsqualitäten vorweist und nachts zum Angstraum wird. Hiervon ist besonders 
die überdachte Verbindung zwischen Turkuplatz und Liverpooler Platz betroffen. Gleizeitig markiert der Tur -
kuplatz eine wesentliche Eingangssituation von Chorweiler-Mitte. Aufgrund der extensiven Flächennutzung 
besteht großes räumliches Potenzial zur Entwicklung der mindergenutzten Flächen. Um eine Nutzungsverdich-
tung insbesondere mit den verkehrlichen Ansprüchen in Einklang zu bringen empfiehlt sich ein interdizipinäres 
Werkstattverfahren, um hier Neuordnungsvorschläge mit allen Akteuren zu erarbeiten.
Abb. 95: Luftbild Turkuplatz und Londoner Platz (Quelle: Google Kartendaten)

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steg NRW GmbH
Der Londoner Platz bildet den Übergang zwischen Turkuplatz und Liverpooler Platz. Die angrenzenden Nut-
zungen zeigen sich mit Schnellimbissen und einem Außenbereich, einem Wettbüro und einem beschrankten 
Privatparkplatz. Zudem ist er einer von vielen Zugängen zur S-Bahn-Station Köln Chorweiler-Mitte. Auffällig 
sind hier, genau wie beim Turkuplatz, die mangelhafte Beleuchtung unter dem Durchgang/der Überdachung. 
Themsepromenade (Verlängerung der Lyoner Passage)
Die Themsepromenade bildet die Verlängerung der Lyoner Passage und ist einer von mehreren Zugängen 
zum Olof-Palme-Park. In den Gesprächen mit Experten wurde vor allem die mangelhafte Beleuchtung dieser 
Zuwegungen kritisiert. Außerdem wurde angemerkt, dass unterlassener Grünschnitt die Nutzung von Wege-
verbindungen am Übergang zum Olof-Palme-Park verhindert und so ungepflegte Räume erzeugt. 
Zudem entfaltet der Platz an der Themsepromenade (nördlich des Altenheims) keine Aufenthaltsqualität und 
bietet auch keine Nutzungsoptionen an. Undefinierte kleine Mauern auf der Fläche sind keiner erkennbaren 
Nutzung zugeordnet.
Abb. 96: Bushaltebereich am Turkuplatz
Abb. 98: Platz an der Themsepromenade 
 Abb. 99: Grünfläche Übergang Olof-Palme Park
Abb. 97: Londoner Platz Durchgang zum Turkuplatz

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steg NRW GmbH
Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
Florenzer Straße
Auch die Florenzer Straße ist ein Verbindungsweg zum Olof-Palme-Park. Aufgrund der sehr unbelebten Raum-
situation der rückwärtigen City-Center-Bereiche sowie des Parkhauses fallen auch hier die Räume negativ auf. 
Der Straßenraum und der Fußgängerbereich wirken ungeordnet und durch die Betonhochbeete unübersicht -
lich. Zudem wird ein Teil des Zugangsbereiches zu den Wohnhäusern an der Florenzer Straße als Anlieferbe-
reich für das City-Center genutzt. Der Gehweg ist an einigen Stellen sehr schmal, die Poller zur Abgrenzung 
des Straßenraums sind gestalterisch mangelhaft und teilweise beschädigt. Darüber hinaus ist auch hier die 
Beleuchtung verbesserungsbedürftig. Dies beeinträchtigt die Aufenthaltsqualität deutlich.
Pariser Passage und in der Verlängerung Uppsalasteig
Die Pariser Passage und in der Verlängerung der Uppsalasteig sind eine der Hauptfußwegeverbindungen zur 
Stockholmer Allee bzw. zur Heinrich-Böll-Gesamtschule, zum Freizeitbad Aqualand und zum Naherholungsge-
biet Fühlinger See. Der Uppsalasteig ist durch Betonhochbeete gekennzeichnet, die die Wegeführung in zwei 
Bereiche teilt. Die Hochbeete in Waschbetonoptik sind in ihrer Form und Gestaltung mangelhaft. Kombiniert 
mit einer problematischen Vermüllung und der Teilung der Wegefläche, entstehen inmitten einer ansonsten 
gepflegten Bebauung Angsträume. 
Abb. 101: Uppsalasteig
Abb. 100: Florenzer Straße zwischen Parkhaus und City-Center-Rückseite

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Platz/ Weg zwischen Uppsalasteig und Göteborgstraße
Zwischen dem Uppsalasteig und der Göteborgstraße zeigt sich ebenfalls eine Mischung aus öffentlichem Ver-
bindungsweg, Spielplatz sowie Aufenthaltsraum. Zwischen öffentlichen und privaten Bereichen ist hier keine 
Abgrenzung zu erkennen. Mikrospiel- bzw. Aufenthaltsflächen entfalten keine Aufenthaltsqualität. Die Öffnung 
der privaten Bereiche zum öffentlichen Raum erscheint nicht sinnvoll. Konflikte hinsichtlich der Unterhaltung 
könnten vermieden werden.
Durchgänge zur Stockholmer Allee
Die drei dunklen und unattraktiven Durchgänge der langgestreckten Großwohnanlage zur Stockholmer Allee 
beeinträchtigen das Erscheinungsbild maßgeblich und bieten gleichwohl Potenzial für eine freundlichere Ge-
staltung. Für alle drei Durchgänge ist seitens der neuen Eigentümerin GAG Immobilien AG eine künstlerische 
Gestaltung für das Jahr 2017 geplant. Besonders Kinder und Jugendliche sollen in drei Mitmachwerkstätten 
ihre Ideen einbringen und umsetzen
Abb. 102: Platz/Weg zwischen Uppsalasteig und Göteborgstraße im 
südlichen Bereich
Abb. 103: Platz/ Weg zwischen Uppsalasteig und Göteborgstraße im 
nördlichen Bereich
Abb. 104: Durchgang Uppsalasteig zur Stockholmer Allee
 Abb. 105: Durchgang Kopenhagener Straße zur Stockholmer Allee

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Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
Dachflächen
Eine Besonderheit und Alleinstellungsmerkmal in Chorweiler-Mitte sind großzügige Flächen, die oberhalb des 
Erdgeschossniveaus Freiraumpotenziale bieten. Beispielhaft sind hierfür die Dachflächen der Parkgarage zwi-
schen Osloer Straße und Stockholmer Allee sowie des Parkhauses und der Dachflächen des City-Centers. Die 
GAG plant nach Sanierung des Bauwerks auf dem Parkgaragendach die Einrichtung eines Gartenclubs. Ziel ist 
es, die Flächen als geschützten halböffentlichen Raum vorrangig für die Bewohner zu reaktivieren. Die Dach-
flächen des City-Centers wurden anfänglich als Minigolfanlage und Spielplatz genutzt. Heute sind die Dach-
flächen aus Gründen der Verkehrssicherheit bereits langjährig nicht mehr zu betreten. Teilweise wird aus den 
angrenzenden Hochhäusern Sperrmüll auf die Dachflächen geworfen. Aus diesem Grunde mussten auch die 
Oberlichter des Einkaufscenters mit Stahlgittern vor Beschädigung geschützt werden.
Während der „Platzstation“ zur Öffentlichkeitsbeteiligung an der Neugestaltung der zentralen Plätze haben 
sich unterschiedliche Zielgruppen wie Senioren, Jugendliche oder junge Familien für eine Reaktivierung der 
Dachflächen mit Urban Gardening, Sportmöglichkeiten, Unterständen oder Spielplätzen ausgesprochen.
Abb. 106: Durchgänge Stockholmer Allee
Abb. 107: Dachflächen der Parkgaragen

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steg NRW GmbH
Sonstiger Öffentlicher Raum
Das Sicherheitsempfinden im öffentlichen Raum im Teilraum Chorweiler-Mitte wird von der Bewohnerschaft 
als einigermaßen gut eingestuft. Der überwiegende Teil der befragten Mieterinnen und Mieter der GAG fühlt 
sich in ihrer Wohnumgebung „sicher“ bzw. „sehr sicher“. Dazu beigetragen hat insbesondere ein Sicherheits-
dienst durch den sich knapp die Hälfte der Befragten sicherer fühlt.
Insbesondere die zentralen Haltepunkte des ÖPNV (S-/U-Haltestelle, Busbahnhof) werden als Angsträume 
wahrgenommen. Dies geht soweit, dass im Gleisbereich in den Abendstunden von Mietern und Akteuren 
regelmäßige Kontrollgänge durch einen Sicherheitsdienst gewünscht werden. Insbesondere die unzureichen -
de Beleuchtung, die Sichtschutz bietenden ungepflegten und wildbewachsenen Betonhochbeete werden als 
Mangel benannt. Die daraus resultierende mangelnde soziale Kontrolle wird durch regelmäßige Ansammlun -
gen von Drogen konsumierenden Personen, insbesondere bei Dunkelheit, noch verstärkt. Dies betrifft schwer- 
punktmäßig die dauerhaft leerstehende Ladenzeile vor dem Eingang zum City-Center.
Auf den Plätzen besteht dringender Bedarf für ein öffentliches WC. Eine Alternative bieten zwar die öffentli-
chen Toiletten im City-Center, jedoch wird vor allem auf die Rückfassade an der Lyoner Passage ausgewichen. 
Darüber hinaus wurde generell ein Mangel an überdachten Aufenthaltsmöglichkeiten bei Regen oder starkem 
Sonnenschein auf den Plätzen sowohl von Jugendlichen als auch von Seniorinnen und Senioren formuliert. Hier 
bleibt den Anwohnenden meist nur das City-Center.
Generelles Problem ist jedoch, dass außerhalb der Öffnungszeiten des City-Centers der öffentliche Raum wenig 
belebt ist und daher die soziale Kontrolle fehlt.
steg NRW 
Folie 34 
Potenziale von Dachflächen nutzen: 
 
 
 
  
 
II. Entwicklungskonzept: Handlungsfeld Grün- und Freiflächen, Umweltsituation  
Abb. 108: Dachflächenpotenziale Chorweiler-Mitte (Quelle: eigene 
Darstellung auf Grundlage von Google Kartendaten)
Abb. 109: Dachfläche Stockholmer Allee (Quelle: Benjamin Stieb)

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Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
4.6.3 Chorweiler-Nord
Die markantesten Freiflächen befinden sich entlang der Weserpromenade, der zentralen Verbindungsachse 
Richtung Norden und Süden. Dies sind der Weserplatz im Süden sowie der südliche und nördliche Eingangs-
bereich des S-Bahn-Haltepunktes Chorweiler-Nord. Größere Grünflächen bestehen im nördlichen Teil, in Form 
des Grünkeils zwischen dem Einfamilienhaus-Bereich und dem Geschosswohnungsbau an der Okerstraße/ 
Regastraße, der von einer Hochspannungsleitung geprägt ist und aktuell als Pferdekoppel genutzt wird.
Weserplatz
Der Weserplatz ist der südliche Auftakt der Weserpromenade, Durchgangsort für die Nutzer des S-Bahn-Halte- 
punktes, Anlaufpunkt für kleinere Besorgungen sowie aufgrund seiner Zonierung Verweilort für Personen mit 
Drogen-/ Alkoholproblemen, da sich dort auch die Methadonausgabe befindet (vgl. Infos des GAG-Kunden-
centers und lokaler Akteure). Der Treffpunkt wird zwar generell als unproblematisch gesehen, die Dominanz 
dieser Nutzergruppe schreckt jedoch Bewohnerinnen und Bewohner ab, den Platz umfänglicher zu nutzen. 
Fehlender Grünschnitt von massiven Hochbeeten in Waschbetonoptik, bilden zusätzlich Nischenräume aus, die 
den Platz unübersichtlich erscheinen lassen. Die Ausstattung des Spielplatzes ist nicht mehr zeitgemäß (fest 
installierte Sitzgruppe für vier Personen mit Schachspieltisch, Tischtennisplatte). Daher wird der Weserplatz 
teilweise als Angstraum wahrgenommen. Im Zuge des Leitkonzeptes „Starke Veedel – Starkes Köln“ und des 
stadteigenen Platzprogramms zur Aufwertung von Plätzen plant die Stadt Köln die Neugestaltung des Weser-
platzes.
Neben einer Neugestaltung des Weserplatzes weist auch der angrenzende, nordwestlich abgehende Platz und 
die Verbindung hierzu Handlungsbedarf auf. Hier treffen zugewucherte und ungepflegte Baumscheiben auf 
Müll und beschädigte Sitzbereiche mit Spieltischen.
Als nördliches Pendent zum Weserplatz ist am nördlichen Aufgang des S-Bahn-Haltepunktes ebenfalls ein klei-
ner Platz mit entsprechenden Märkten. Die angelegten Böschungen sind sehr gut gepflegt. Die Hochbeete mit-
tig der Weserpromenade und an dem S-Bahn-Haltepunkt zeigen dieselben Auffälligkeiten wie am Weserplatz. 
Weserpromenade
Die Weserpromenade bildet die zentrale Nord-Süd-Achse für Fußgänger und Radfahrer des Teilraums Chor-
weiler-Nord. Charakteristisch für die Weserpromenade ist, dass sie die innere Erschließung bildet und den 
Autoverkehr ausschließt. Die sehr dominierenden Hochbeete in der Promenade bewirken zwar, dass sich die 
Nutzer nicht in der Weite „verlieren“, bilden aber gleichzeitig undurchsichtige Nischen und Angsträume aus. 
Dies wird verstärkt durch die unregelmäßige Pflege der Hochbeete, sodass die Bepflanzung sehr hoch wächst, 
teilweise zuwuchert und die Hochbeete als Mülleimer genutzt werden. 
Abb. 110: Aufenthaltsbereiche am Weserplatz
 Abb. 111: Platz am Diemelweg

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Trotz der Bepflanzungen in den Hochbeeten dominiert der steinerne Charakter der Weserpromenade. Auffällig 
sind die unterschiedlichen Pflegezustände der Hochbeete. Möglicherweise sind hier Gemeinschaftsprojekte 
mit den Bewohnern möglich. Das Potenzial ist in jedem Fall im südlichen Teil gegeben: Dort haben Bewohner 
nicht unweit vom Weserplatz den Vorgartenbereich als Spielwiese ausgestaltet. 
Aus Chorweiler-Nord besteht über den Weserplatz und den Muldeweg eine direkte Anbindung an das Naher-
holungsgebiet Fühlinger See. Das verbindende Brückenbauwerk über den Weichselring ist allerdings in einem 
mangelhaften Unterhaltungszustand, da es von Pflanzen zugewuchert und verdreckt ist. Die Grünfläche an der 
Netzestraße/ Ecke Weichselring bietet als Eingang zum Naherholungsgebiet ebenfalls Aufwertungspotenzial.
Abb. 112: Gepflegte Hochbeete an der Weserpromenade
 Abb. 113: Vorgartenbereiche am Diemelweg
Abb. 114: Grünfläche an der Netzestraße/ Ecke Weichselring 
 Abb. 115: Fußgängerverbindung vom Weserplatz Richtung Fühlin-
ger See

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Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
4.6.4 Blumenberg
Charakteristisch für den öffentlichen Freiraum sind in Blumenberg die beiden zentralen Achsen: zum einen die 
Grünachse Langenbergstraße/ Vogelsbergstraße/ Döbrabergstraße und zum anderen die Schneebergstraße 
und in der Verlängerung die Michelsbergstraße. Entlang der Achsen orientiert sich die Blockrandbebauung, 
die in den Innenhöfen größere Spielplätze und Aufenthaltsräume ausbildet. Die Blöcke sind für Fußgänger und 
Radfahrer über Durchgänge durchlässig.
Zentrale Grünachse Langenbergstraße/Vogelsbergstraße/Döbrabergstraße
Die Langenbergstraße ist der zentrale Verbindungsweg zwischen dem S-Bahn-Haltepunkt Chorweiler-Nord 
und dem S-Bahn-Haltepunkt Blumenberg. Die Achse ist anders als in Chorweiler-Nord nicht mit Hochbeeten, 
sondern als dreireihige Allee und mit einer zentralen, gepflegten Wiesenfläche ausgebildet.
Innenhöfe
Entlang der zentralen Grünachse reihen sich in den Innenhöfen kleinere Spielplätze und Aufenthaltsräume für 
die Bewohnerschaft aneinander. Sie sind in der Regel gut gepflegt (z.B. Innenhof Vogelsbergstraße, Rondell 
Staffelsbergstraße).
Abb. 116: Zentrale Achse in Richtung Süden/Grünkeil
Abb. 117: Rondell Staffelsbergstraße

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Schneebergstraße/ Michelsbergstraße
Die Schneebergstraße ist die zweite zentrale Achse und führt abgehend von der zentralen Grünachse in Rich-
tung Norden. Sie ist ebenfalls als Fußgängerzone ausgebildet, mit einem kleinkronigen Baumbestand sowie 
schmalen Vorgartenbereichen bestückt. Am südlichen Beginn der Achse befindet sich ein großzügiger Platzbe-
reich an der Kirche St. Katharina von Siena. Weiter nördlich an der Schnittstelle zwischen Langebergstraße und 
Michelsbergstraße befindet sich ein weiterer. Die Freiräume machen allesamt einen sehr gepflegten Eindruck.
Abb. 118: Platzbereich St. Katharina von Siena

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Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
4.6.5 Umweltsituation
Stadtklima / Anpassung an den Klimawandel
Nach Aussagen der Studie „Klimawandelgerechte Metropole Köln“ wird sich die thermische Belastung mit län-
ger anhaltenden Hitzewellen durch den Klimawandel verstärken. Das Stadtklima zeigt in Chorweiler einen mitt-
leren Belastungsgrad. Die nördlich vorhandenen Freiflächen wirken dagegen klimaaktiv. Chorweiler-Mitte und 
Seeberg sind stärker verdichtet, was sich an der Bildung von Wärmeinseln (hoch belastete Siedlungsflächen) 
manifestiert. Für das gesamte Sozialraumgebiet ist es aus klimatischer Sicht wichtig, dass die vorhandenen 
Freiflächen in ihrer klimatischen Funktion erhalten bleiben, da eine weitere Versiegelung von Freiflächen aus 
klimatischer Sicht negative Auswirkungen nach sich zieht. In Bereichen, wo nach Abwägung aller Belange, z.B. 
durch Wohnungsneubau, eine Bebaung und Versiegelung nicht vermeidbar ist, sind klimatische Ausgleichs -
maßnahmen erforderlich. In belasteten Siedlungsbereichen können Minderungsmaßnahmen, wie eine intensi-
ve Durchgrünung und Bäume mit Anschluss an gewachsene Bodenschichten der Aufheizung entgegenwirken. 
Auch ein üppiger Baumbestand (wie Straßenbäume) trägt zur Frischluftproduktion, zur Staubbindung und zur 
Luftbefeuchtung durch Verdunstung bei. Der Schattenwurf hat zudem eine zusätzliche Kühlfunktion an heißen 
Sommertagen. Die Begrünung von Fassaden und Flachdächern (intensive Begrünung) hat ebenfalls eine posi-
tive Wirkung auf das Kleinklima. In dicht bebauten Bereichen sind außerdem Flächen zur Abführung und Ver-
sickerung von Regenwasser bei Starkregenereignissen zur Verfügung zu stellen. Hier bieten sich zum Beispiel 
u.a. Retentionsdächer, multifunktionale Verkehrs- und Freiflächen und die Schaffung von Retentionsflächen an, 
um die Auswirkungen von Starkregenereignissen abzumilden.
Natur und Landschaft
Da die Stadt Köln die Deklaration “Biodiversität in Kommunen” unterzeichnet hat und damit eine freiwillige 
Verpflichtung zur Berücksichtigung der Artenvielfalt in allen Planverfahren eingegangen ist, ist dieser Thematik 
auch bei der weiteren Entwicklung des Sozialraums Blumenberg, Chorweiler, Seeberg-Nord Rechnung zu tra -
gen. Die vorhandenen Grünflächen innerhalb dicht bebauter Bereiche sind zum Teil sehr eintönig in der Ausge-
Abb. 119: Wärmebelastung (Quelle: Umwelt- und Verbraucherschutzamt)

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staltung. Dies ist nicht nur wenig förderlich für die Artenvielfalt, sondern wirkt sich negative auf die Wohlfahrts-
wirkung aus. Daher sollte in diesen Bereichen u.a. mit den Wohnungsbauträgern eine größere Strukturvielfalt 
durch entsprechende ökologische Umgestaltung angestrebt werden. In die Gestaltung ist die Bewohnerschaft 
nach Möglichkeit einzubeziehen. Nach bisherigen Erfahrungen sind Flächen im Bereich sozialer Einrichtungen 
für eine naturnahe Aufwertung durch Startermaßnahmen gut geeignet. Darüber hinaus sollten bislang fehlen-
de Pflanzflächen für die Bewohnerschaft neu geschaffen werden, da eine Berücksichtigung von Pflanzflächen 
zum Eigenanbau zusätzlich soziale Aspekte befördert. In diesem Zusammenhang sind u.a. auch Schulgärten 
auszubauen.
Verkehrsbedingte Luftschadstoffe
Im Sozialraumgebiet ist nach den Ergebnissen einer Screeningberechnung aus lufthygienischer Sicht abseh-
bar nicht mit erheblichen verkehrsbedingten Luftschadstoffbelastungen zu rechnen. Sowohl hinsichtlich der 
Verkehrszahlen als auch aufgrund der Straßengeometrie wird keine Überschreitung der 39. Bundesimmissi -
onsschutzverordnung erwartet. Allein in einigen Abschnitten der Willi-Suth-Allee, der Merianstraße, der Her-
stattallee und des Athener Rings sind erhöhte Luftbelastungen festzustellen (vgl. IHK (Phase 1) Chorweiler: 
20). Auf Projektebene muss anhand der prognostizierten Verkehrszahlen ggf. eine erneute Einschätzung der 
Luftqualität erfolgen.
Verkehrslärmschutz
Der Sozialraum ist erheblich durch Lärmimmissionen aus dem Straßenverkehr auf den entlang oder hindurch 
verlaufenden Hauptverkehrsstraßen belastet. Auch Lärmemissionen aus den westlich und südlich befindlichen 
Bundesautobahnen und der östlich verlaufenden Neusser Landstraße belasten den Sozialraum mit Lärmimmis-
sionen. Die Immissionen in den Sozialraum durch die Hauptstraßen sind entlang der Hauptstraßen relevant, 
wirken allerdings aufgrund der Blockstruktur-Bebauung entlang der Straßen nicht in den Sozialraum hinein. 
Betroffen sind vor allem folgende Straßenzüge: Blumenbergsweg, Mercatorstraße, Merianstraße, Athener Ring, 
Willi-Suth-Allee und Herstattallee. 
Aus der Grundlagensammlung der städtischen Fachämter geht aufgrund der Lärmbelastung die Empfehlung 
hervor, auf neue Wohnbebauung am Blumenbergsweg (Blumenberg), an der Mercatorstraße (gesamter So-
zialraum), Merianstraße (Chorweiler-Nord und –Mitte), Willi-Suth-Allee (Chorweiler-Nord und –Mitte) sowie 
Herstattallee (Seeberg-Nord) zu verzichten. 
Abb. 120: Straßenlärm am Tag und in der Nacht (Quelle: Umwelt- und Verbraucherschutzamt)

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Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
Aus dem Schienenverkehr der im Abstand von rd. 900 m westlich des Sozialraums verlaufenden DB-Strecke 
Köln-Neuss wirken von Westen nach Osten abnehmend Lärmimmissionen auf den Sozialraum ein. Zudem gibt 
es eine punktuelle Lärmbelastung am S-Bahn-Haltepunkt Köln-Blumenberg, da der Haltepunkt an dieser Stelle 
oberirdisch abgewickelt wird.
Außerdem wirken von Süden nach Norden abnehmend Lärmimmissionen aus dem Flugverkehr ein.Die Lärm -
immissionen aus dem Schienen- und Flugverkehr sind insgesamt jedoch für den Sozialraum unkritisch.
Boden- und Grundwasserschutz
Für den Sozialraum liegen der Fachverwaltung großmaßstäbliche Bodeninformationen vor. In den nicht über -
bauten bzw. versiegelten Freiflächen sind grundsätzlich die natürlichen Bodenfunktionen, insbesondere die 
klimatische Kühlleistungsfunktionen, zu erhalten. Bei Eingriffen in Freiflächen im Zuge der Nachverdichtung 
sind Beeinträchtigungen und Verluste der natürlichen Bodenfunktionen im Rahmen der naturschutzrechtlichen 
Eingriffsregelung nach Bundesnaturschutzgesetz (vgl. §§ 14 ff BNatSchG) bzw. der planerischen Eingriffsrege -
lung nach Bundesbaugesetz (vgl. § 1a (3) BauGB) durch bodenfunktionale Maßnahmen vollständig zu kom-
pensieren.
Im Kataster der Altlasten und altlastverdächtigen Flächen ist im nordöstlichen Sozialraum östlich der Wohnbe-
bauung Langenbergstraße in Blumenberg allein die Altablagerung “Im kleinen Feld” (Nr. 60202) kartiert, für die 
noch keine Verdachtsbewertung nach Bundesbodenschutzverordnung vorliegt. Vor einer evtl. Nutzungsände-
rung und bzw. einem Bodeneingriff ist diese Fläche entsprechend zu untersuchen und zu bewerten.
Darüber hinaus befindet sich eine Reihe sog. Bodenkatasterflächen (z.B. Flächen, auf denen ein Spielplatz un-
tersucht wurde oder für die ein Versickerungsgutachten erarbeitet wurde) im Sozialraum, die bei Planungsbe-
troffenheit nutzungsorientiert im Einzelfall weiter zu untersuchen sind. 
Immissionsschutz
Die in diesem Entwicklungskonzept Köln-Chorweiler benannten Potentialflächen sind unter immissionsschutz-
rechtlichen Bestimmungen noch weiter zu prüfen. Nach einer vorläufigen Einschätzung aus Sicht des Immissi-
onschutzes ist ein Großteil der Vorschläge unter Beachtung von teilweise umfangreichen Umweltauflagen rea-
lisierbar. Dazu bedarf es jedoch einer detaillierten Einzelfallprüfung in den jeweiligen nachfolgenden Verfahren, 
gegebenenfalls ist zur weiteren Beurteilung die Erstellung entsprechender Nachweise/ Gutachten erforderlich.
So befinden sich z.B. einige für den Wohnungsbau vorgesehene Potentialflächen in der Nähe von Gewerbebe-
trieben (z.B. Einzelhandel, Gastronomie, Schreinerei, Pferdehaltung, Post/ DHL etc.). Bei der Erweiterung oder 
Abb. 121: Schienenlärm am Tag und in der Nacht (Quelle: Umwelt- und Verbraucherschutzamt)

111
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dem Neubau von Wohnbebauung müssen die Auswirkungen des umliegenden Gewerbes auf das Plangebiet 
berücksichtigt werden. 
Liegen die Potentialflächen in der Nähe von Kindertageseinrichtungen oder Schulen sollte eine Untersuchung 
der Auswirkung der Kindertageseinrichtung/ des Schulbetriebs auf die entsprechende Potentialfläche durch -
geführt werden. Dabei ist zu beachten, dass Geräuscheinwirkungen die von Kindertageseinrichtungen, Kinder-
spielplätzen und ähnlichen Einrichtungen durch Kinder hervorgerufen werden, im Regelfall keine schädlichen 
Umwelteinwirkungen sind (§ 22 (1a) BImSchG) und die Immissionsrichtwerte der TA Lärm für die Bewertung 
nicht herangezogen werden. Der Betrieb solcher Einrichtungen darf jedoch an den maßgeblichen Immissi -
onsorten den gesundheitsrelevanten Schwellenwert nicht überschreiten. Findet eine allgemeine Nutzung (z.B. 
Nutzung der Turnhallen, Sportplätze, Parkplätze etc. außer für den Schulsport auch z.B. für den Vereinssport) 
statt, sind die Vorschriften der 18. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes - 
Sportanlagenlärmschutzverordnung (18. BImSchV) zu beachten und die dadurch auftretenden Geräuschemis-
sionen mit den entsprechenden Nutzungszeiten im Gutachten zu berücksichtigen.
Wasser- und Abfallrecht
Aus wasser- und abfallrechtlicher Sicht sind keine Besonderheiten im Sozialraum zu beachten. Die vorgeschla-
genen potenziellen Wohnbaustandorte befinden sich alle im Bereich der Wasserschutzzonen IIIB und auch IIIA 
des Wasserwerkes Weiler. Hinsichtlich des Standortes Kreuzfeld bestehen aus wasserrechtlicher Sicht hingegen 
erhebliche Bedenken, da dieser sehr nahe an die Schutzzone I heranragt, bzw. diese teilweise umschließt. Hier 
ist die Wasserwerksbetreiberin RheinEnergie zu beteiligen. Zu allen anderen Standorten sind im weiteren Pla-
nungsverlauf Einzelbetrachtungen erforderlich.
Hinsichtlich von Flächenentsiegelungen und örtlichen Niederschlagsversickerungen ist eine frühzeitige Ab-
stimmung mit der Unteren Wasserbehörde im weiteren Verfahren erforderlich.
Abb. 122: Altlastenkarte (Quelle: Umwelt- und Verbraucherschutzamt)

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Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
Hochspannungsfreileitungen
Zwischen dem Geschosswohnungsbau und der Reihenhausbebauung im Norden von Chorweiler-Nord verläuft 
eine Hochspannungsfreileitung im Zuge der bestehenden West-Ost-Grünverbindung. Sollten hier dargestell-
te Wohnbaupotenzialflächen in Anspruch genommen werden, so sind im Hinblick auf einen vorsorgenden 
Umweltschutz und aus Sicht der Umwelthygiene ausreichende Schutzabstände einzuhalten. Für kommunale 
Planungen werden die in nachfolgender Tabelle genannten Abstandswerte zwischen Hochspannungstrasse 
und Wohnbebauung empfohlen:
Spannung [kV] Empfohlener Abstand
380 60 – 80 m
220 30 – 40 m
110 10 – 20 m
110, 16 2/3 Hz 5 – 10 m
Die Werte gelten für einen dauernden Aufenthalt sowie für die Anlage von Schulen, Kindertagesstätten, Kin-
dergärten, Spiel- und Bolzplätzen unter Hochspannungsfreileitungen bzw. in der Nähe von Oberleitungen der 
Bahn. Diese Schutzabstände berücksichtigen, über die 26. Bundesimmissionsschutzverordnung hinausgehend, 
die zahlreichen Hinweise auf eine mögliche gesundheitliche Beeinträchtigung durch elektrische und magneti-
sche Felder bei einem Daueraufenthalt durch Wohnnutzung.
Übersicht der Stärken und Schwächen zum Thema „Grün- und Freiflächen, Umweltsituation“
Stärken Schwächen
Sozialraum gesamt
 X Hoher Anteil an Grün- und Freiflächen
 X Nähe zum Naherholungs- und Landschaftsschutz -
gebiet Fühlinger See
 X Teilweise Hitzeinseln durch starke Versiegelung
 X Teilweise schlechte Orientierung für Fußgänger 
und Radfahrer aufgrund langer Gebäudeketten 
 X Stellplätze sind teilweise unattraktiv (zu enge Ab-
stände, v.a. Stellplatzanlagen mit Parksperren) 
 X Mangelhafte Ausleuchtung der Geh- und Radwege 
(Angsträume, insbesondere bei Durchgängen)
 X Mangel an öffentlichen Treffpunkten für Jugendli-
che außerhalb von offiziellen Einrichtungen
 X Teilweise schlechter Pflegezustand der öffentlichen 
Wege und Plätze (Grünschnitt, Müll, Vandalismus -
schäden usw.)
Tabelle 20: Schutzabstände für Hochspannungsfreileitungen (Quelle: Umwelt- und Verbraucherschutzamt)

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Seeberg Nord
 X Einzelhöfe und Plätze in offener Blockbebauung 
mit Spielmöglichkeiten im guten Zustand 
 X Großzügige Spiel- und Sportflächen in der Grünan-
lage östlich des Jugendzentrums Northside 
 X Zentraler Park mit Spielbereichen und Liegewiesen
 X Hoher Anteil an Frei- und Grünflächen zwischen 
den Gebäudeketten 
 X Geringe Qualität der privaten Kleinkinderspielflä-
chen nach BauNVO (einfache Ausstattung, geringer 
Spielwert)
 X Geringe Aufenthaltsqualität von öffentlichen Flä-
chen im Siedlungszusammenhang
 X Wenig Treffpunkte für Jugendliche 
 X Lärm- und Luftbelastung entlang der Mercatorstra-
ße, Merianstraße, Willi-Suth-Allee und Herstattallee
 X Durchgänge sind wenig attraktiv gestaltet
Chorweiler Mitte
 X Olof-Palme-Park als Stadtteilpark  X unattraktives Wohnumfeld Grünflächen und Busch-
werk entlang der Hauptverbindungsachsen mit 
mangelhafter Beleuchtung und Pflegezustand 
(Angsträume)
 X wenig attrkativ gestaltete Durchgänge
 X Lärm- und Luftbelastung entlang der Mercatorstra-
ße, Merianstraße, Athener Ring, Willi-Suth-Allee
 X Vernachlässigung des Wohnumfeldes
 X Wenig Treffpunkte für Jugendliche 
 X Geringe Aufenthaltsqualität der öffentlichen Plätze
 X Mangel an öffentlichen WCs 
 X Geringer Spielwert der öffentlichen und privaten 
Spielplätze und Kleinkinderspielplätze nach Lan -
desbauordnung
Chorweiler Nord
 X Vielzahl an Innenhöfen und Plätzen in offener 
Blockbebauung mit Spielmöglichkeiten 
 X Großzügige Spiel- und Sportflächen in der Grünan-
lage östlich des Jugendzentrums Northside 
 X Parklandschaft zwischen Chorweiler-Nord und Blu-
menberg
 X Angsträume durch nicht einsehbare und mangel-
haft beleuchtete Fuß- und Radwege sowie unge-
pflegte und hochgewachsene Hochbeete
 X Mangelhafte Aufenthaltsqualität des Weserplatzes 
 X Teilweise mangelnde Qualität der Spielflächen in 
den Innenbereichen
 X Lärm- und Luftbelastung entlang der Mercatorstra-
ße, Merianstraße
Blumenberg
 X Qualitätvolle Freiraumsituation mit Spielmöglich -
keiten in den Innenhöfen
 X Parklandschaft zwischen Chorweiler-Nord und Blu-
menberg angrenze
 X Fehlender Sichtschutz bei Treffpunkt für Jugendli-
che
 X Lärm- und Luftbelastung entlang Blumenbergsweg, 
Mercatorstraße 
Tabelle 21: Übersicht der Stärken und Schwächen zum Thema „Grün- und Freiflächen, Umweltsituation“

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Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
4.7 Verkehr
Im Bereich Verkehr wird neben der Erreichbarkeit mit dem PKW insbesondere auf die Verknüpfung des peri-
pher im Kölner Siedlungsgefüge liegenden Untersuchungsraums mit dem öffentlöichen Personennahverkehr 
eingegangen. Darüber hinaus wird ein Blick auf das die Quantität und die Qualität des flächenintensiven ru-
henden Verkehrs geworfen.
4.7.1 Erreichbarkeit und Anbindung
Der Sozialraum hat ein in alle Richtungen gut ausgebautes Hauptverkehrsstraßennetz mit überregionaler An-
bindung an das Fernstraßennetz. Die Teilräume Seeberg-Nord und Chorweiler-Mitte sind über die Willi-Suth-
Allee und die Merianstraße an das überörtliche Hauptstraßennetz angebunden. In westlicher Richtung schlie-
ßen sie an den Chorweiler Zubringer und somit an die Bundesautobahn (BAB) 57 an. In östlicher Richtung 
schließt die Merianstraße an die Bundesstraße 9 und in der Verlängerung an die Industriestraße an, die auf die 
Anschlussstelle Köln-Niehl der Autobahn 1 führt. Als örtliche Haupt- und Umgehungsstraße bildet die westlich 
des Sozialraums verlaufende Mercatorstraße das Verbindungsstück zum Chorweiler Zubringer und somit auf 
die BAB 57. Bis zur Kölner Innenstadt beträgt die Fahrzeit von Chorweiler-Mitte mit dem PKW ca. 15 Minuten.
Kleinräumig gesehen bilden die Hauptverkehrsachsen Willi-Suth-Allee, die Merianstraße, der Weichselweg so-
wie der Blumenbergsweg allerdings eine Barriere zwischen den Teilräumen, denn sie sind entweder tieferge -
legt, durch eine Lärmschutzwand von den angrenzenden öffentlichen Räumen und der Bebauung abgetrennt 
oder von einer dichten Böschung begleitet. Über Sammel- und Stichstraßen wird der Verkehr jeweils in das 
Innere der einzelnen Siedlungsbereiche abgeleitet und in die Wohnstraßen bzw. im Fall von Chorweiler-Mitte 
ins Zentrum und auf die Parkplätze geführt. 
Abb. 123: Überörtliche Anbindung, Hauptstraßennetz (Quelle: Amt für Stadtentwicklung und Statistik)

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Trotz ihres großzügig angelegten Querschnitts sind die Straßen größtenteils als Tempo-30-Zone angelegt. Die 
Geschwindigkeit wird dadurch im gesamten Sozialraum niedrig gehalten.
Zwischen Seeberg-Nord und Chorweiler-Mitte wird die Trennwirkung der Willi-Suth-Allee für Fußgänger und 
Radfahrer durch eine Brücke aufgehoben, sodass eine Verbindung ins Nahversorgungszentrum Chorweiler 
fuß- und radläufig gewährleistet ist. 
Die Merianstraße ist als vierspurige Haupt- und Umgehungsstraße mit zusätzlich jeweils einer Abbiegespur in 
jede Richtung und einem trennenden Grünstreifen ebenfalls sehr großzügig angelegt. Auffällig ist, dass vor 
allem die Brückenbauwerke, die als Querungsmöglichkeiten für Fußgänger und Radfahrer dienen, gestalterisch 
abfallen. Die sehr dominanten und grauen Betonbauwerke lassen den Straßenraum vor allem aus Sicht der 
Fußgänger sehr unattraktiv wirken. Beispielhaft sind hier zu nennen:
 X die Brücke in der Verlängerung des Uppsalasteigs über die Stockholmer Allee/Merianstraße,
 X die Brücke auf Höhe der Heinrich-Böll-Gesamtschule,
 X die Brücke über die Merianstraße (Themsepromenade),
 X die Fußgänger- und Radquerung über den Weichselring am Muldeweg in Chorweiler-Nord,
 X die Fußgänger- und Radquerung über der Elbeallee am Pleißesteig in Chorweiler-Nord,
 X die Fußgängerquerung am Ende der Okerstraße in Richtung nördlicher Weserpromenade,
 X die Fußgängerquerung an der Langenbergstraße zum Spiel- und Grünbereich in Blumenberg.
Von der Funktion her ermöglichen die Brückenbauwerke kreuzungsfreie Rad- und Fußwege. Damit erhöht sie 
die Verkehrssicherheit, was vor allem im Bereich der Schulen (Überquerung Weichselring und Merianstraße) 
sinnvoll erscheint.
Abb. 124: Örtliche Anbindung, Straßennetz (Quelle: Amt für Stadtentwicklung und Statistik)

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Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
Abb. 125: Willi-Suth-Allee zwischen Seeberg-Nord und Chorweiler-
Mitte
Abb. 126: Fußgängerquerung Okerstraße/ Weserpromenade in 
Chorweiler-Nord 
Abb. 127: Fußgängerquerung Langenbergstraße zum Grünzug in 
Blumenberg
Abb. 128: Fußgänger- und Radquerung Pleißesteig/Elbeallee in 
Chorweiler-Nord

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4.7.2 Ruhender Verkehr
Insgesamt erscheint das Stellplatzangebot im Sozialraum mehr als auskömmlich und korrespondiert mit der 
Dimensionierung der Verkehrsflächen, die wie eingangs dargestellt, auf eine ursprünglich größere Siedlungs-
entwicklung der Neuen Stadt Chorweiler ausgelegt wurden. Quer- und Längsparkstreifen entlang der Stich- 
und Hauptstraßen, großflächige Parkplätze mit und ohne Mietmöglichkeit, Garagenhöfe, Tiefgaragenstellplät-
ze sowie Parkhäuser dominieren zusammen mit dem Abstandsgrün den öffentlichen Raum.
Es fällt vor allem auf, dass insbesondere bewirtschaftete Stellplätze häufig ungenutzt sind (z.B. Parkplatz an der 
Moldaustraße oder an der Saalestraße in Chorweiler-Nord).
Im gesamten Sozialraum fallen Garagensammelplätze sowie Parkhäuser, insbesondere die zum Straßenraum 
ausgerichteten Rückseiten, gestalterisch ab. Laut Aussagen des Kundencenters der GAG sind die Tiefgaragen 
in Chorweiler-Nord und Blumenberg sehr gut vermietet; die überirdischen Stellplätze hingegen nur teilweise. 
Einige Tiefgaragen haben mit baulichen, nutzungseinschränkenden Mängeln zu kämpfen (z.B. Tiefgarage an 
der Staffelsbergstraße in Blumenberg). Teilweise sind Stellplatzanlagen außer Betrieb (z.B. Tiefgarage an der 
Schneebergstraße in Blumenberg) und vermüllt. Trotzdem wird davon berichtet, dass in Blumenberg in der 
Langenbergstraße hoher Parkdruck herrsche (vgl. Lokale Akteure), der mit einer Wiederinbetriebnahme der 
Tiefgarage Schneebergstraße eventuell abgebaut werden könnte.
Insgesamt scheinen die kostenpflichtigen Stellplätze im Sozialraum überwiegend schwach ausgelastet zu sein. 
In Chorweiler-Nord wird das Parkhaus an der Ecke Elbeallee/ Weichselring kaum genutzt. Die rückwärtige Flä-
che ist ungepflegt. Auch das Parkhaus am Weichselring/ Boberweg fällt gestalterisch ab.
Eine Zählung zur Mittagszeit
9 hat ergeben, dass zwei Drittel der bewirtschafteten Parkplätze ungenutzt waren. 
Auch das Parkhaus des City-Centers an der Florenzer Straße erscheint wenig ausgelastet.
Charakteristisch für den Sozialraum sind die zahlreichen Stichstraßen mit Wendehammer und großzügigem 
Parkplatzangebot.
9 )Während der Beteiligungsveranstaltung „Platzstation“ im Rahmen des Projektes „Lebenswertes Chorweiler“, wurde ein Teil der Stell-
platzflächen auf dem Liverpooler Platz zugunsten eines temporären Basketballfeldes gesperrt. Eine Zählung (Mittwoch, 31. August 2016, 
12 Uhr) hat ergeben, dass von den angebotenen ca. 310 Parkplätzen rund 130 Plätze frei verfügbar und weitere rund 75 für das Basket-
ballfeld gesperrt wurden.
Abb. 129: Parkhaus Weichselring/ Elbeallee
 Abb. 130: bewirtschaftete Parkplätze an der Moldaustraße in 
Chorweiler-Nord

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Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
Abb. 131: Flächen für Stellplätze
Abb. 132: Garagenstellplätze in Blumenberg 
Abb. 133: Tiefgarageneinfahrt an der Schneebergstraße in Blumen-
berg

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4.7.3 Öffentlicher Nahverkehr
Die Anbindung des Sozialraums an den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ist überwiegend sehr gut. Die 
S-Bahn-Linien (S6 und S11) fahren die drei Haltepunkte Chorweiler-Mitte, Chorweiler-Nord und Blumenberg 
in einer versetzten 20-minütigen Taktung an. In der Hauptverkehrszeit verbinden die drei Haltestellen alle 10 
Minuten den Sozialraum innerhalb von 15-20 Minuten mit dem Kölner Hauptbahnhof bzw. der Kölner Innen-
stadt. In nördlicher Richtung ist der Sozialraum direkt an Düsseldorf, den Düsseldorfer Flughafen und Essen 
angebunden. Der Regelbetrieb läuft wochentags von 5:00 Uhr bis 0:30 Uhr und am Wochenende bis 1:30 Uhr.
Zudem verbindet die Stadtbahn-Linie 15 Chorweiler-Mitte mit dem Kölner Hauptbahnhof im 10-Minuten-Takt 
(ca. 30 Minuten Fahrtzeit mit Umstieg am Ebertplatz). Eine Anbindung in den Nachtstunden am Wochenende 
vom Kölner Zentrum in den Sozialraum ist alle 30 Minuten, allerdings nur bis zur Haltestelle Chorweiler-Mitte 
gegeben.
Alle vier Teilräume sind an das örtliche Busnetz angebunden, welches den Sozialraum mit den benachbarten 
Stadtteilen, dem Rheinufer und teilweise darüber hinaus verbindet. Randbereiche des Sozialraums sind weni-
ger gut vom Busnetz abgedeckt. Hierzu zählen der nordöstliche Teil Blumenbergs sowie der südöstliche Teil 
von Seeberg-Nord. Beide Bereiche befinden sich jedoch im Einzugsgebiet des jeweiligen S-Bahn-Haltepunkts 
und gelten gemäß den Zielwerten des städtischen Nahverkehrsplans als erschlossen.
Bemängelt werden jedoch fehlenden Querverbindungen in das Gewerbegebiet Feldkassel/ Langel und in Rich-
tung Pesch. Auch die Betriebszeiten seien für Berufstätige sowie in den Abendstunden und am Wochenende 
(vgl. Lokale Akteure, Bezirksvertretung Chorweiler) recht knapp bemessen. Im Bereich des Gewerbegebiets 
Feldkassel erfolgt eine Trassenfreihaltung für die zukünftige Linienverlängerung der Stadtbahnlinie 12.
Abb. 134: Öffentlicher Nahverkehr (Quelle: Amt für Stadtentwicklung und Statistik)

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Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
Problematisch gestalten sich hingegen die zentralen Haltepunkte des ÖPNV. Hierzu zählen insbesondere die 
Haltstellenaufgänge der U- und S-Bahnstation Chorweiler-Mitte am Londoner Platz sowie am Pariser Platz. 
Auch die städtebauliche Situation am Busbahnhof Turkuplatz ist mangelhaft. Diese drei Bereiche in Chorweiler-
Mitte werden als Angsträume empfunden. Am S-Bahnhof/ Busbahnhof Chorweiler-Mitte besteht darüber hin-
aus Potenzial für die Einrichtung einer Mobilitätszentrale inklusive Mietauto- und Mietradangebot (IHK (Phase 
1): 19).
Neben gestalterischen Mängeln prägen Sicherheits- und Sauberkeitsdefizite sowie fehlende Barrierefreiheit die 
U- und S-Bahnhaltestelle Chorweiler-Mitte. Vor allem in den Abend- und Nachtstunden bringen die Haltestel-
lenaufgänge ein Unsicherheitsgefühlt hervor. Mangelhaft ausgeleuchtete Wege und Unterführungen bieten 
für kriminelle Handlungen eine hohe Anonymität. 
Mangelnde Barrierefreiheit betrifft ebenfalls die zentralen ÖPNV-Haltestellen in Blumenberg und Chorweiler-
Nord.
Abb. 135: Busbahnhof Turkuplatz
 Abb. 136: Haltestellenzugang am Londoner Platz
Abb. 137: S-Bahn-Haltepunkt Blumenberg Abb. 138: Haltestellen-Aufgang in Chorweiler-Mitte

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4.7.4 Geh- und Radwegenetz
Das Geh- und Radwegenetz ist innerhalb des Sozialraums sehr gut ausgebaut. In den polygonalen Gebäude -
ketten sind in regelmäßigen Abständen Durchgänge für Straßen oder Geh- und Radwege vorhanden, sodass 
die Verbindungen innerhalb der einzelnen Teilbereiche für Fußgänger und Radfahrer gewährleistet sind. So ist 
es aufgrund der Durchgänge und der Fußgängerbrücken möglich, sich gefahrenlos zwischen Blumenberg und 
Seeberg-Nord zu bewegen, ohne eine Straße mit KFZ-Verkehr zu queren. Durch das bereits erwähnte Tempo-
30-Limit und teilweise extra abgesetzte Radfahrstreifen ist auch auf den Hauptstraßen weitgehend ein sicherer 
Radverkehr gewährleistet.
Die Beschaffenheit der Geh- und Radwege wurde innerhalb der Beteiligungsveranstaltungen nicht bemängelt. 
Jedoch wurden Defizite bei der Beleuchtung und der Beschilderung benannt (z.B. Spiel- und Skatepark zwi-
schen Chorweiler-Nord und Blumenberg).
Übersicht der Stärken und Schwächen zum Thema „Verkehr“
Stärken Schwächen
Sozialraum gesamt
 X Sehr gut ausgebautes Hauptverkehrsstraßennetz 
mit überregionaler Anbindung an das Fernstraßen-
netz 
 X Gute ÖPNV-Anbindung (drei S-Bahn-Haltepunkte, 
Stadtbahn, Busnetz) 
 X Gute Fuß- und Radwegeverbindungen innerhalb 
(v.a. aufgrund der Durchlässigkeit der Gebäude -
ketten in den Erdgeschossen) und zwischen den 
Quartieren (aufgrund der zentralen Achse Weser-
promenade)
 X Hohe Verkehrssicherheit aufgrund der Trennung 
der Verkehrsteilnehmern (Straßenverkehr, Fuß- und 
Radwege)
 X Sehr gutes Stellplatzangebot
 X Angsträume in den zentralen Stationen des öffent-
lichen Nahverkehrs durch dunkle und gedrungene 
Zugangswege
 X Viele Stellplätze werden nicht genutzt, dominieren 
aber den öffentlichen Raum (Parkgaragen, ebener-
dige Stellplatzanagen, unbewirtschaftete Stellplät-
ze entlang der Straßen usw.) 
 X Stellplätze sind teilweise unattraktiv (zu enge Ab-
stände, v.a. Stellplatzanlagen mit Parksperren) 
 X Mangelhafte Ausleuchtung der Geh- und Radwege 
(Angsträume, insbesondere bei Durchgängen)
 X Fehlende Fuß- und Radwegeverbindungen Rich-
tung Fühlingen
 X Mangelhafte Bus-Verbindungen nach Osten und 
Westen
 X Weitgehend mangelhafte Auslastung der Tiefgara-
gen und Stellplatzanlagen
Seeberg Nord
 X Siehe Sozialraum gesamt  X Barrierewirkung der Willi-Suth-Allee
 X Fehlende Busnetzabdeckung der Randbereiche im 
Südosten
Chorweiler Mitte
 X Brückenbauwerke (insb. östliche Merianstraße und 
östlicher Weichselring) ermöglichen ein gefahrlo -
ses Überqueren der Hauptverkehrsachsen (insb. zu 
den Schulstandorten)
 X Mangelhafte Gestaltung des Busbahnhofs und der 
S-Bahn-Station (insb. fehlende Barrierefreiheit)
 X Haltestellen-Aufgänge auf den Plätzen Pariser 
Platz, Liverpooler Platz, Londoner Platz und Turku -
platz sind vor allem in den Abend- und Nachtstun-
den Angsträume
 X Untergenutzte Stellplätze (Parkhaus City-Center, 
Stellplatzanlage Liverpooler Platz)
 X Barrierewirkung der Willi-Suth-Allee

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Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
Chorweiler Nord
 X Brückenbauwerke (insb. östliche Merianstraße und 
östlicher Weichselring) ermöglichen ein gefahrlo -
ses Überqueren der Hauptverkehrsachsen (insb. zu 
den Schulstandorten)
 X Stellplätze an der Moldaustraße und Saalestraße 
stark untergenutzt
 X Leerstehendes Parkhaus an der Ecke Elbeallee/
Weichselring
 X Parkplätze Oker-/ Saalestraße nicht mehr zeitge-
mäß
 X Mangelnde Barrierefreiheit an der S-Bahn-Station
Blumenberg
 X Siehe Sozialraum gesamt  X Fehlende Busnetzabdeckung der Randbereiche im 
Nordosten
 X Mangelhafte Tiefgaragen (Wassereintrag Staffels-
bergstraße, Schneebergstraße außer Betrieb)
 X Garagensammelplätze und insbesondere Rücksei-
ten fallen gestalterisch ab
 X Hoher Parkdruck im Bereich der Langenbergstraße 
trotz großer Leerstände in den Tiefgaragen 
Tabelle 22: Übersicht der Stärken und Schwächen zum Thema „Verkehr“

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4.7.5 Fazit der Analyse
Der Sozialraum Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord ist ein sehr heterogener Siedlungsbereich in Bezug 
auf die in der Analyse betrachteten Themenfelder. Jeder Teilraum verfügt über individuelle Stärken und Schwä-
chen. Einige grundsätzliche Stärken und Schwächen sind jedoch teilraumübergreifend festzustellen.
Das Angebot an Grün- und Freiflächen innerhalb (z.B. Olof-Palme-Park) und in direktem Umfeld (Fühlinger See, 
Rheinauen, Worringer Bruch usw.), die exzellente Ausstattung mit sozialer Infrastruktur mit guter Vernetzung 
aufgrund der Sozialraumkoordination und die sehr gute verkehrliche Anbindung in Richtung Kölner Innen-
stadt und den regionalen Verflechtungsbereich über das überörtliche Straßennetz und den ÖPNV (zumindest 
in Nord-Süd-Richtung) sind sicherlich die herausragenden Stärken des Sozialraums. Hinzu kommt das voll 
funktionsfähige Bezirkszentrum in Chorweiler-Mitte, welches mit einem gebündelten Angebot an Einkaufs-
möglichkeiten (City-Center Chorweiler) und soziokulturellen Einrichtungen (Bürgerhaus, Pfarrzentren usw.) 
den gesamten Stadtbezirk versorgt. 
Die Herausforderungen des Sozialraums sind die einseitige Sozialstruktur im Geschosswohnungsbau, die man-
gelhafte Verknüpfung der einzelnen Teilräume aufgrund vielfältiger Barrieren (z.B. Verkehrsachsen) und un-
attraktiver Verbindungsachsen (z.B. Weser- und Themsenpromenade). Hinzu kommen städtebauliche Mängel 
(z.B. Siedlungseingänge, Massivität des Geschosswohnungsbaus) sowie funktionale (Barrierefreiheit, energe -
tischer Zustand) und gestalterische Mängel (z.B. Gebäudefassaden) im Geschosswohnungsbau. Im Gegensatz 
zur ursprünglichen Planungsidee der „Neuen Stadt“ ist der Sozialraum heutzutage einseitig auf die Wohn-
funktion ausgerichtet. Arbeitsplätze im Büro-, Gewerbe- oder wohnverträglichen Handwerksbereich sind nur 
vereinzelt vorhanden. Weitere Herausforderungen betreffen unattraktive, ungenutzte PKW-Stellplätze, die 
mangelhafte Barrierefreiheit der zentralen ÖPNV-Stationen und aus klimatischer Hinsicht die Entstehung von 
Hitzeinseln aufgrund starker Versiegelung in den hochverdichteten Siedlungsbereichen.
Eine große Schwäche ist aber sicherlich das negative Image, welches „Chorweiler“ anhaftet und im Wider-
spruch zur objektiven Bewertung und der Innensicht seiner Bewohnerinnen und Bewohner steht.
Die großen Potenziale bzw. die großen Chancen eines Aufbruchs im Kölner Norden bestehen im momentanen 
und prognostizierten gesamtstädtischen Bevölkerungswachstum sowie in den bereits ergriffenen Initiativen 
der Stadt Köln (z.B. „Starke Veedel – Starkes Köln“, „Lebenswertes Chorweiler – Ein Zentrum im Wandel“ ) und 
der Wohnungswirtschaft (z.B. Übernahme der vernachlässigten Bestände in Chorweiler-Mitte durch die GAG 
Immobilien AG, Neubauprojekte an der Swinestraße und Netzestraße, Runder Tisch Wohnungswirtschaft). Ge-
paart mit einem umfangreichen Angebot an Potenzialflächen für den Wohnungsbau innerhalb des Siedlungs-
zusammenhangs bestehen Chancen, das Wohnraumangebot hinsichtlich seiner Quantität und Qualität zu er-
gänzen, um die bereits heute vorhandene hohe Wohnungsnachfrage im Sozialraum befriedigen zu können.
Teilraumbezogen gilt es, die individuellen Stärken zu stärken und die Schwächen zu schwächen. 
Blumenberg überzeugt durch das gepflegte Erscheinungsbild der Fassaden und Hauseingangsbereiche. Im 
Gebäudebestand sind kaum bauliche Mängel festzustellen.  Darüber hinaus bietet der Teilraum einen hohen 
Anteil an familiengerechtem Wohnraum. Die markantesten Herausforderungen liegen in der geschwächten 
Nahversorgungssituation, der verkehrliche Erschließung (Ringerschließung als Sackgassen) sowie den Ange-
botsmängel im soziokulturellen Bereich (Senioreneinrichtung, Sicherung Jugendeinrichtung). 
Die individuellen Stärken von Chorweiler-Nord  sind das gepflegte Erscheinungsbild der Gebäude und die 
den Stadtteil durchziehende zentrale Fuß- und Radwegeverbindung (Weserpromenade). Die Qualität der We-
serpromenade und des Weserplatzes ist aber verbesserungswürdig. Zu den speziellen sozialen Herausforde -
rungen gehört der überdurchschnittlich hohe Anteil an Alleinerziehenden und älteren Menschen im Quartier 
sowie die festgestellte Unterdeckung an Kinderbetreuungseinrichtungen. Darüber hinaus ist das Wohnrau -
mangebot im Geschosswohnungsbau recht einseitig strukturiert (v.a. 3-Zimmer-Wohnungen).

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Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
Seeberg-Nord besticht durch die Freiraumqualitäten des zentralen Parks und die teilweise qualitätvolle Archi-
tektur. Private Freiflächen weisen allerdings z.T. Handlungsbedarfe auf. Darüber hinaus ist aus sozialer Sicht der 
überdurchschnittliche Anteil älterer Menschen auffällig.
Chorweiler-Mitte verfügt über ein voll funktionstüchtiges Bezirkszentrum mit guter Schienenanbindung in 
den Kölner Stadtraum und nach Norden. Die prägenden städtebaulichen Großstrukturen mit vielgeschossi -
gen Großwohnanlagen stellen mit der hiermit verbundenen Anonymität für die Bewohnerschaft einen grund-
sätzlichen städtebaulichen Missstand dar. Dieser wird durch bauliche Mängel und Modernisierungsbedarfe 
verstärkt. Unzureichende private bzw. halböffentliche Rückzugsräume für die Bewohnerschaft, als unsicher 
empfundene Wegeverbindungen oder Gemeinschaftsgaragen führen aufgrund mangelnder Akzeptanz dieses 
in erheblichen Teilen instandsetzungs- und modernisierungsbedürftigen funktionsgeschwächten Wohnungs-
angebotes bei breiten Schichten der Bevölkerung zudem zu einer sehr einseitigen Sozialstruktur im Bestand 
(vgl. Kap. 4.2). Aufgrund des angespannten Wohnungsmarktes und unzureichender Wohnbauflächenreserven 
in Köln ist ein früher diskutierter Rückbau der Großwohnanlagen zur städtebaulichen Neuausrichtung von 
Chorweiler-Mitte absehbar nicht umsetzbar. Aus diesem Grunde kommt der Aufwertung der städtebaulichen 
Situation und der Wohnungsbestände an heutige Wohnansprüche maßgebliche Bedeutung zur Stabilisie -
rung von Chorweiler-Mitte zu. Neben der stadtgestalterischen Verbesserung mit einer Erhöhung der sozialen 
Brauchbarkeit der öffentlichen Räume und der sozialverträglichen Aufwertung der Wohnungsbestände sind 
daher auch die Potenziale für ergänzende Neubauten (vgl. Kap. 4.3.2) weiter zu verfolgen. Die Inanspruchnah-
me der vorgeschlagenen Potenzialflächen kann sowohl durch ein differenziertes Wohnungsangebot als auch 
durch ergänzende Dienstleistungs- und Mischnutzungen neue stabile Haushalte und neue Arbeitsplätze an 
Chorweiler-Mitte binden. 
Aufgrund dieser umfassenden Herausforderungen ist Chorweiler-Mitte weiterhin als Handlungsschwerpunkt 
innerhalb des Sozialraums einzustufen.

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Entwicklungsziele für den Sozialraum
05

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Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
5 Entwicklungsziele für den Sozialraum
Wie bereits in der Einleitung dargestellt, stehen die Chancen für eine qualifizierte Weiterentwicklung und Ima-
geaufwertung von Chorweiler so gut wie lange nicht. Die Möglichkeiten, die sich aus Bevölkerungszuwächsen 
und bereits ergriffenen Initiativen von Stadt und Wohnungswirtschaft ergeben, gilt es nun für eine nachhaltige 
Entwicklungsstrategie zu nutzen.
Seit dem Jahr 2006 wird das Modellprojekt „Lebenswerte Veedel – Bürger- und Sozialraumorientierung in 
Köln“ gemeinsam durch die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, die Kölner Kommunalpolitik und 
die Stadtverwaltung umgesetzt. Oberstes Ziel dieser Strategie ist die Verbesserung der Lebensbedingungen 
für die Bewohnerinnen und Bewohner. Hierbei stehen fünf Leitziele im Mittelpunkt: Partizipation, Prävention, 
Integration, Kooperation und effektiver Mitteleinsatz. Momentan wird die Strategie in elf Sozialräumen mit 
Unterstützung einer Sozialraumkoordination durchgeführt. Das dem Entwicklungskonzept zu Grunde liegende 
Leitkonzept „Starke Veedel –Starkes Köln“ greift diese Strategie der Sozialraumorientierung auf und macht 
sie zur Leitlinie. Darüber hinaus bringt das Leitkonzept in einem integrierten Ansatz die sozialen Anforderun -
gen (Früh ansetzende Hilfen, Verbesserung des Übergangs Schule-Beruf, Armutsbekämpfung) mit städtebau-
lichen, wohnungswirtschaftlichen und ökologischen Fragstellungen (Integrierte und nachhaltige Stadt- und 
Quartiersentwicklung) in Einklang. Das Entwicklungskonzept differenziert im Bereich der Quartiersentwicklung 
nochmals deutlich, beruft sich aber ansonsten auf die wesentlichen Aspekte des Leitkonzeptes „Starke Veedel 
– Starkes Köln“.
Entsprechend dem Leitkonzept „Starke Veedel – Starkes Köln“ ist daher das übergeordnete Leitziel dieses Ent-
wicklungskonzepts die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen im Sozialraum Blumenberg, 
Chorweiler und Seeberg-Nord. Aus diesem Leitziel wurden für die strategische Ebene Entwicklungsziele in 
fünf Handlungsfelder abgeleitet:
 X Früh ansetzende Hilfen / Bevölkerung und Sozialstruktur
 X Wirtschaft und Qualifizierung / Einkaufen und Arbeiten
 X Wohnen / Wohnumfeld
 X Öffentlicher Raum / Grün- und Freiflächen
 X Klimaschutz und Umweltgerechtigkeit / Umweltsituation
Neben den Entwicklungszielen gelten für das Entwicklungskonzept auch verschiedene Querschnittsziele, die 
sich aus dem Programmaufruf „Starke Quartiere – Starke Menschen“ des Landes Nordrhein-Westfalen und Er-
gänzungen der Stadt Köln ergeben. Folgende Querschnittsziele müssen für das Entwicklungskonzept beachtet 
werden:
 X Sozialraumorientierte Stadtentwicklung
 X Gleichstellung von Männern und Frauen
 X Nichtdiskriminierung (Chancengleichheit / Barrierefreiheit)
 X Nachhaltigkeit
 X Verbesserte Teilhabe und Mitwirkung

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steg NRW GmbH
Abb. 139: Entwicklungsziele
Aus den strategischen Zielen wurden im nächsten Schritt auf Grundlage der Handlungsedarfe des Sozialraums 
gemäß der Stärken-Schwächen-Analyse die operationalen Entwicklungsziele abgeleitet. Die operativen Ziele 
beschreiben innerhalb der thematischen Handlungsfelder die zukünftige Ausrichtung, um den sozialstruktu-
rellen, städtebaulichen und freiräumlichen sowie wohnungswirtschaftlichen Herausforderungen zu begegnen 
und langfristig eine zukunftsfähige und qualitätsvolle Entwicklung des Sozialraums zu sichern.
Handlungsfeld: Früh ansetzende Hilfen / Bevölkerung und Sozialstruktur
Strategische Ziele
 X Verbesserte Bildungsstrukturen und erhöhtes 
(Aus-) Bildungsniveau
 X stärkere soziale Mischung im Quartier
 X Verbesserte gesundheitliche Situation
Operationale Ziele
 X Vernetzung und ggf. Ergänzung der Beratungs- 
und Bildungsangebote
 X Sicherung und Stärkung des Betreuungsangebots
 X Sicherung und Stärkung der Integrationsangebote
 X Verbessertes Übergangsmanagement ausbilden 
(frühe Bildung, Schule, Beruf, Arbeitsmarkt)
 X Schaffung von Arbeitsplätzen
 X Vernetzung und ggf. Ergänzung der Beratungs- 
und Angebotsstrukturen
Tabelle 23: Handlungsfeld Früh ansetzende Hilfen/Bevölkreung und Sozialstruktur

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Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
Handlungsfeld: Wirtschaft und Qualifizierung / Einkaufen und Arbeiten
Strategische Ziele
 X Gefestigte und verbesserte Erwerbsfähigkeit so-
wie erhöhte Erwerbstätigkeit
 X Strukturell verbesserte wirtschaftliche Situation
Operationale Ziele
 X Verbessertes Übergangsmanagement ausbilden 
(frühe Bildung, Schule, Beruf, Arbeitsmarkt)
 X Schaffung von quartiersbezogenen Arbeits- und 
Beschäftigungsmöglichkeiten 
 X Existenzgründungen unterstützen
 X Bewohner in den lokalen Arbeitsmarkt integrieren
 X Verbesserte Nahversorgung in Teilräumen
 X Nutzungsmischung insbesondere in den Erdge -
schosszonen ausbauen
 X Voraussetzungen für einen Ausbau der gastrono -
mischen Angebote und für ergänzende Dienstleis -
tungen schaffen (insb. außerhalb des Stadtbezirks-
zentrums)
 X Wirtschaftsstandorte befördern/entwickeln
 X Bedarfsgerechte Flächen für neue Nutzungen ak-
tivieren 
 X Kaufkraft der Einwohner erhöhen
Handlungsfeld: Wohnen / Wohnumfeld
Strategische Ziele
 X Lebenswert und ökologisch gerecht gestaltetes 
Wohn- und Lebensumfeld
 X Gefestigte und gestärkte Wohnfunktion
 X Breit gefächertes Wohnraumangebot
Operationale Ziele
 X Abbau von Instandhaltungsstau und Beseitigung 
von baulichen Mängeln
 X Verbesserung der energetischen Situation der Ge-
bäude 
 X Erscheinungsbild der Gebäude aufwerten 
 X Abbau von Barrieren und Angsträumen im Wohn-
umfeld
 X Verbesserung der Orientierung und Wegebezie-
hungen
 X Verbesserte Umweltbildung und -beratung sowie 
umweltbewusstere Lebensweise
 X Aufgewertete und vernetzte Begegnungs- und Le-
bensräume
 X Verbesserung des Sicherheitsgefühls/der sozialen 
Kontrolle
 X Verbesserung der Unterhaltung und Pflege der 
öffentlichen und privaten Wege und Plätze (Grün -
schnitt, Sauberkeit, Vandalismusschäden) 
 X Wohnzufriedenheit erhöhen
 X Nachverdichtungspotenziale bedarfsgerecht akti-
vieren 
 X Wohnraum qualitätsvoll ergänzen 
 X Verbesserte Bewohneraktivierung und Stärkung 
des Bewohnerengagements für den Wohnort/ das 
Wohnumfeld
 X Nachbarschaftsbildung unterstützen
 X Langfristige Bindung stabilisierender Haushalte an 
den Sozialraum
 X Bedarfsgerechten Wohnraum schaffen und neue 
Zielgruppen gewinnen
 X Identifikation mit dem Wohnort stärken
 X Verbesserung des Images des Sozialraums
 X Verbesserte Vernetzung und Kooperation der 
Wohnungsmarktakteure
 X Mietniveau stabil halten
Tabelle 24: Handlungsfeld Wirtschaft und Qualifizierung/ Einkaufen und Arbeiten
Tabelle 25: Handlungsfeld Wohnen/Wohnumfeld

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Handlungsfeld: Öffentlicher Raum / Grün- und Freiflächen
Strategische Ziele
 X Lebenswert und ökologisch gerecht gestaltetes 
Wohn- und Lebensumfeld
 X Erhalt der Freiflächen
 X Erhalt, Ausbau und Sanierung der bestehenden 
Grünanlagen/ Grünverbindungen
Operationale Ziele
 X Erhalt qualitative Aufwertung von Grün- und Frei-
flächenanlagen, insbesondere Sanierung von ma-
roden Grünanlagen und Plätzen (z.B. Erneuerung 
von Bodenbelägen, Rückbau von Betonkübeln)
 X Aufgewertete und vernetzte Begegnungs- und Le-
bensräume
 X Verbesserte Umweltbildung und -beratung sowie 
umweltbewusstere Lebensweise
 X Geminderte und gemilderte Umweltbelastungen
 X Verbesserte Vernetzung von und mit Grünflächen
 X Verbesserung der Wegebeziehungen hinsichtlich 
Gestaltung, Sicherheit und Orientierung
 X Raumpotenziale nutzen 
 X Verbesserung /Aufwertung der Aufenthaltsqualität 
und Nutzbarkeit der zentralen Plätze
 X Abbau von Barrieren und Angsträumen im öffent-
lichen Raum
 X Modernisierung von Grünanlagen nach Ermittlung 
der aktuellen Ansprüche der Nutzer
 X Einbindung der Stadtgesellschaft in die Planung
 X Größere, zielgruppenspezifische Spielbereiche 
schaffen
 X Verbesserung des Sicherheitsgefühls/der sozialen 
Kontrolle
 X Attraktive Eingangssituationen in die Teilräume 
schaffen 
 X Straßenräume bedarfsgerecht dimensionieren
 X Verkehrsträger besser aufeinander abstimmen 
(Fußgänger, Radfahrer, PKW und Bus)
 X Angebote für den ruhenden Verkehr bedarfsge -
recht anpassen (Nachfrage, Angebot und Qualität) 
und Erscheinungsbild verbessern
 X Verbesserung der Nahmobilitätsangebote (ÖPNV, 
Car-Sharing, E-Bike, Lastenfahrrad)
 X Entwicklung einer Konzeption für die Freiflächen 
mit kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen
Handlungsfeld: Klimaschutz und Umweltgerechtigkeit/ Umweltsituation
Strategische Ziele
 X Lebenswert und ökologisch gerecht gestaltetes 
Wohn- und Lebensumfeld
 X Umweltgerechteres und klimaangepasstes Le-
ben
Operationale Ziele
 X Geminderte und gemilderte Umweltbelastungen
 X Verbesserung der energetischen Situation der Ge-
bäude
 X Verbesserte Vernetzung von und mit Grünflächen
 X Hitzebelastungen entgegenwirken
 X Entsiegelungs- und Bepflanzungsmaßnahmen be-
fördern 
 X Lärm- und Luftbelastungen an den Hauptstraßen 
reduzieren
 X Verbesserte Umweltbildung und –beratung sowie 
umweltbewusstere Lebensweise
 X Stärkere Nutzung und Ausbau der Nahmobili-
tätsangebote (ÖPNV, Car-Sharing, E-Bike, Lasten-
fahrrad)
 X Aufwertung von Lebensräumen für Flora und Fauna
Die operativen Ziele finden sich zum Teil in mehreren Handlungsfeldern wieder. Dies ist durchaus gewollt und 
unterstreicht die Bedeutung der Ziele in den verschiedenen Handlungsfeldern. Sie gelten allgemeingültig für 
den gesamten Sozialraum und werden sich im Integrierten Handlungskonzept über die Maßnahmen und Pro-
jekte in die einzelnen Teilräume ausdifferenzieren.
Tabelle 26: Handlungsfeld Öffentlicher Raum/ Grün- und Freiflächen
Tabelle 27: Handlungsfeld Klimaschutz und Umweltgerechtigkeit/ Umweltsituation

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Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept

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Planungs- und Handlungsempfehlungen
06

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Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
6 Planungs- und Handlungsempfehlungen 
Das vorliegende Entwicklungskonzept verknüpft als teilräumliche integrierte Stadtentwicklungsplanung sekto-
rale und räumliche Planungen zu einer zukunftsgerichteten nachhaltigen Sozialraumstruktur mit Aussagen zu 
den Wohnstandorten, zur Versorgung mit sozialer und kommerzieller Infrastruktur, zur Umwelt- und Freirau -
mentwicklung sowie Verkehrserschließung. 
Dieses Entwicklungskonzept einschließlich der Planungs- und Handlungsempfehlungen bildet nach einer Be-
schlussfassung durch den Rat der Stadt Köln die Grundlage zur Fortschreibung des Sozialraum bezogenen In-
tegrierten Handlungskonzeptes (IHK Phase 2) zur Sicherstellung der Finanzierung und Maßnahmenumsetzung.
Am 20.12.2016 hat der Rat den Sozialraum Blumenberg, Chorweiler, Seeberg-Nord als “Gebiet der Sozialen 
Stadt” gemäß § 171e Baugesetzbuch beschlossen. Seitens des Landes Nordrhein-Westfalen wurde zwischen-
zeitlich dieses “Gebiet der Sozialen Stadt” als Gebietsförderkulisse anerkannt (s. Förderzusagen für das diesbe-
zügliche IHK (Phase 1) zum Leitkonzept “Starke Veedel – Starkes Köln”). Dementsprechend wird davon ausge-
gangen, dass auch die aus dem Entwicklungskonzept Chorweiler abzuleitende IHK-Fortschreibung dem Land 
NRW zur Städtebauförderung vorgelegt werden kann.
Da es sich bei teilräumlichen Stadtentwicklungskonzepten um ein sogenanntes informelles Planungsinstru-
ment handelt, sind die hiermit vom Rat beschlossenen Planungsaussagen und Umsetzungsempfehlungen nur 
verwaltungsintern verbindlich. Eine Verbindlichkeit des Entwicklungskonzeptes für Grundstückseigentümer, 
Gewerbetreibende, Mieter und andere ist, anders als bei einem rechtsgültigen verbindlichen Bebauungsplan; 
nicht gegeben.
Bei der Weiterverfolgung der hier vorgeschlagenen Wohnbaupotenzialflächen ist im weiteren Verfahren, ab-
hängig von der Beschlussfassung des Rates, das Planungs- und Baurecht zu überprüfen bzw. herzustellen. Bei 
umweltbedeutsamen Vorschlägen sind im weiteren u.a. die gesetzlich vorgeschriebenen Umweltverträglich -
keitsprüfungen durchzuführen.
Aus den identifizierten Handlungsbedarfen im Rahmen der Analyse und den gesteckten Entwicklungszielen 
lassen sich einzelne Planungs- und Handlungsempfehlungen zur Umsetzung der Entwicklungsziele ableiten. 
Diese sind im Folgenden nach den einzelnen Themenfeldern des Entwicklungskonzeptes geordnet dargestellt.
Soweit flächig möglich, sind die Entwicklungsziele bzw. Planungs- und Handlungsempfehlungen im nach-
folgenden Rahmenplan für den Sozialraum Blumenberg, Chorweiler, Seeberg-Nord” grafisch dargestellt, der 
zusätzlich aufgrund der besonderen Herausforderung den Teilbereich „Chorweiler-Mitte“ besonders in den 
Fokus nimmt.
Städtebau
Neugestaltung Eingangsbereiche/Empfangszonen
Athener Ring/Merianstraße
Willi-Suth-Allee/Athener Ring mit Turkuplatz
Willi-Suth-Allee/Merianstraße
Bauliche Fassung/Gestaltung öffentlicher Plätze
Lyoner Passage
Pariser Platz
Liverpooler Platz
Turkuplatz
Tiber Straße
Öffnung des City-Centers nach außen
Wohnen
Forcierung von Investitionen in Bestände
Aufwertung der Kinderspielplätze
E5
E6
E7
P2
P3
P4
P8
Grün-/Wegeverbindungen
Aufwertung der Wegeverbindungen
Schaffung von Grünverbindungen 
Aufwertung der Durchgänge
Aufwertung der Dachflächen
Arbeiten und Einkaufen 
Unterstützung lokaler Ökonomie entlang zentraler öffentlicher Räume
Verkehr
Verbesserung der ÖPNV-Anbindung
Aufwertung, Schaffung von barrierefreien Zugängen zu Haltestellen
Erneuerungs- und Nachverdichtungspotenziale
Abgrenzung Sozialraum mit den einzelnen Teilräumen
Fokusraum Chorweiler-Mitte
N2
P5
Matareweg
Schaaffhausenstraße
Riphahnstraße
Matareweg
Martersteigstraße
Compesstraße
Taepperweg
Zörgiebelstraße
Thorn-Prikker-Straße
Robert-Grosche-Straße
Riphahnstraße
Matareweg
Matareweg
Ludwig-Gies-Straße
Wilhelm-Ewald-Weg
Braunfelsweg
Abendrothstraße
Heinrich-Billstein-Straße
Karl-Marx-Allee
Paul-Löbe-Weg
Paul-Löbe-Weg
Fritz-Erier-Straße
Otto-Braun-Straße
Karl-Marx-Allee
Karl-Marx-Allee
Honigsheimstraße
Kuskestraße
Paquetweg
Bauknechtweg
Derichsweilerweg
Mattlenerweg
Georg-Fritze-Weg
Willi-Suth-Allee
Herstattallee
Athener
 Ring
Turkuplatz
Salzburger
 Hof
Florenzer
 Straße
Tiberstraße
Themsepromenade
Rhonestraße
Stockholmer
 Allee
Osloer
 Straße
Trondheimer
 Weg
Kopenhagener
 Straße
Uppsalasteig
Göteborgstraße
Liller
 Straße
Liverpooler
 Platz
Lyoner
 Passage
Oxforder
 Passage
Pariser
 Passage
Pariser Platz
Merianstraße
Elbeallee
Moldaustraße
Diemelweg
Saalestraße
Unstrutweg
Havelstraße
Spreeweg
Allerstraße
Leineweg
Weserplatz
Weserpromenade
Nogatstraße
Muldeweg
Warthestraße
NetzestraßeBoberweg
Neißestraße
Katzbachweg
Stolpestraße
Peeneweg
Regastraße
Swinestraße
Okerstraße
Weichselring
Werrastraße
Usedomstraße
Rügenweg
Wollinstraße
Helaweg
Masurenstraße
Langenbergstraße
Geiersbergstraße
Staffelsbergstraße
Staffelsbergstraße
Vogelsbergstraße
Langenbergstraße
Schneebergstraße
Langenbergstraße
Döbrabergstraße
Schneebergstraße
Emstbergstraße
Michelsbergstraße
Ernstbergstraße
Mosenbergstraße
Kallbergstraße
Arembergstraße
Malbergstraße
Teufelsbergstraße
Georg-Fritze-Weg
Geiersbergstraße
Blumenbergsweg
Langenbergstraße
Weichselring
Michelsbergstraße
Londoner
 Platz
P2
P3
P4
P5
E5
E6
E7
N2
P8
Teilraum 
Chorweiler-Mitte
16 17
18
20
21
22
23
25
26
27
19
24
1

133
steg NRW GmbH
Städtebau
Neugestaltung Eingangsbereiche/Empfangszonen
Athener Ring/Merianstraße
Willi-Suth-Allee/Athener Ring mit Turkuplatz
Willi-Suth-Allee/Merianstraße
Bauliche Fassung/Gestaltung öffentlicher Plätze
Lyoner Passage
Pariser Platz
Liverpooler Platz
Turkuplatz
Tiber Straße
Öffnung des City-Centers nach außen
Wohnen
Forcierung von Investitionen in Bestände
Aufwertung der Kinderspielplätze
E5
E6
E7
P2
P3
P4
P8
Grün-/Wegeverbindungen
Aufwertung der Wegeverbindungen
Schaffung von Grünverbindungen 
Aufwertung der Durchgänge
Aufwertung der Dachflächen
Arbeiten und Einkaufen 
Unterstützung lokaler Ökonomie entlang zentraler öffentlicher Räume
Verkehr
Verbesserung der ÖPNV-Anbindung
Aufwertung, Schaffung von barrierefreien Zugängen zu Haltestellen
Erneuerungs- und Nachverdichtungspotenziale
Abgrenzung Sozialraum mit den einzelnen Teilräumen
Fokusraum Chorweiler-Mitte
N2
P5
Matareweg
Schaaffhausenstraße
Riphahnstraße
Matareweg
Martersteigstraße
Compesstraße
Taepperweg
Zörgiebelstraße
Thorn-Prikker-Straße
Robert-Grosche-Straße
Riphahnstraße
Matareweg
Matareweg
Ludwig-Gies-Straße
Wilhelm-Ewald-Weg
Braunfelsweg
Abendrothstraße
Heinrich-Billstein-Straße
Karl-Marx-Allee
Paul-Löbe-Weg
Paul-Löbe-Weg
Fritz-Erier-Straße
Otto-Braun-Straße
Karl-Marx-Allee
Karl-Marx-Allee
Honigsheimstraße
Kuskestraße
Paquetweg
Bauknechtweg
Derichsweilerweg
Mattlenerweg
Georg-Fritze-Weg
Willi-Suth-Allee
Herstattallee
Athener
 Ring
Turkuplatz
Salzburger
 Hof
Florenzer
 Straße
Tiberstraße
Themsepromenade
Rhonestraße
Stockholmer
 Allee
Osloer
 Straße
Trondheimer
 Weg
Kopenhagener
 Straße
Uppsalasteig
Göteborgstraße
Liller
 Straße
Liverpooler
 Platz
Lyoner
 Passage
Oxforder
 Passage
Pariser
 Passage
Pariser Platz
Merianstraße
Elbeallee
Moldaustraße
Diemelweg
Saalestraße
Unstrutweg
Havelstraße
Spreeweg
Allerstraße
Leineweg
Weserplatz
Weserpromenade
Nogatstraße
Muldeweg
Warthestraße
NetzestraßeBoberweg
Neißestraße
Katzbachweg
Stolpestraße
Peeneweg
Regastraße
Swinestraße
Okerstraße
Weichselring
Werrastraße
Usedomstraße
Rügenweg
Wollinstraße
Helaweg
Masurenstraße
Langenbergstraße
Geiersbergstraße
Staffelsbergstraße
Staffelsbergstraße
Vogelsbergstraße
Langenbergstraße
Schneebergstraße
Langenbergstraße
Döbrabergstraße
Schneebergstraße
Emstbergstraße
Michelsbergstraße
Ernstbergstraße
Mosenbergstraße
Kallbergstraße
Arembergstraße
Malbergstraße
Teufelsbergstraße
Georg-Fritze-Weg
Geiersbergstraße
Blumenbergsweg
Langenbergstraße
Weichselring
Michelsbergstraße
Londoner
 Platz
P2
P3
P4
P5
E5
E6
E7
N2
P8
Teilraum 
Chorweiler-Mitte
16 17
18
20
21
22
23
25
26
27
19
24
1
Abb. 140: Rahmenplan Fokusraum Chorweiler-Mitte

134
steg NRW GmbH
Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
Matareweg
Schaaffhausenstraße
Riphahnstraße Matareweg
Martersteigstraße
Compesstraße
Taepperweg
Zörgiebelstraße
Thorn-Prikker-Straße
Robert-Grosche-Straße
RiphahnstraßeMatareweg
Matareweg
Ludwig-Gies-StraßeWilhelm-Ewald-Weg
BraunfelswegAbendrothstraße
Heinrich-Billstein-Straße
Karl-Marx-Allee
Paul-Löbe-Weg
Paul-Löbe-Weg
Fritz-Erier-Straße
Otto-Braun-Straße
Karl-Marx-Allee
Karl-Marx-Allee Honigsheimstraße
Kuskestraße
Paquetweg
Bauknechtweg
Derichsweilerweg
Mattlenerweg
Georg-Fritze-Weg
Willi-Suth-Allee
Herstattallee
Athener
 Ring
Turkuplatz
Salzburger
 Hof
Florenzer
 Straße
TiberstraßeThemsepromenade
Rhonestraße
Stockholmer
 Allee
Osloer
 Straße
Trondheimer
 Weg
Kopenhagener
 Straße
Uppsalasteig
Göteborgstraße
Liller
 Straße
Liverpooler
 Platz
Lyoner
 Passage
Oxforder
 PassagePariser
 Passage
Pariser Platz
Merianstraße
Elbeallee
Moldaustraße
Diemelweg
SaalestraßeUnstrutweg
Havelstraße
SpreewegAllerstraße
Leineweg
Weserplatz
Weserpromenade
NogatstraßeMuldeweg
Warthestraße
Netzestraße
Boberweg
Neißestraße
Katzbachweg
Stolpestraße
Peeneweg
Regastraße
Swinestraße
Okerstraße
Weichselring
Werrastraße
Usedomstraße
Rügenweg
Wollinstraße
Helaweg
Masurenstraße
Langenbergstraße
Geiersbergstraße
Staffelsbergstraße
Staffelsbergstraße
Vogelsbergstraße
Langenbergstraße
Schneebergstraße
Langenbergstraße
Döbrabergstraße
Schneebergstraße
Emstbergstraße
Michelsbergstraße
Ernstbergstraße
Mosenbergstraße
Kallbergstraße
Arembergstraße
Malbergstraße
Teufelsbergstraße
Georg-Fritze-Weg
Geiersbergstraße
Blumenbergsweg
Langenbergstraße
Weichselring
Michelsbergstraße
Londoner
 Platz
P2
P3
P4
P5
Anbindung zum   
Fühlinger See
Anbindung zum   
Fühlinger See
Anbindung zum   
Escher See
E2
E1
E4
E5
E6
E7
P1
P6
P7
N1
N2
E3
Teilraum 
Blumenberg
Teilraum 
Chorweiler-Nord
Teilraum 
Chorweiler-Mitte
Teilraum 
Seeberg-Nord
Städtebau
Neugestaltung Eingangsbereiche/Empfangszonen
Mercatorstraße/Ernstbergstraße
Mercatorstraße/Langenbergstraße
Weichselring/Elbeallee
Weichselring/Merianstraße
Athener Ring/Merianstraße
Willi-Suth-Allee/Athener Ring mit Turkuplatz
Willi-Suth-Allee/Merianstraße
Bauliche Fassung/Gestaltung öffentlicher Plätze
 Weserplatz
Lyoner Passage
Pariser Platz
Liverpooler Platz
Turkuplatz
Öffnung des City-Centers nach außen
Wohnen
Forcierung von Investitionen in Bestände
Aufwertung privater Plätze
Thorn-Prikker-Straße
Taepperweg
E1
E2
E3
E4
E5
E6
E7
P1
P2
P3
P4
P5
P6
P7
N1
N2
Grün-/Wegeverbindungen
Aufwertung der Wegeverbindungen
Schaffung von Grünverbindungen 
Arbeiten und Einkaufen 
Sicherung des Nahversorgungsstandortes Blumenberg
Unterstützung lokaler Ökonomie entlang zentraler öffentlicher Räume
Verkehr
Verbesserung der ÖPNV-Anbindung
Aufwertung, Schaffung von barrierefreien Zugängen zu Haltestellen
Erneuerungs- und Nachverdichtungspotenziale
Abgrenzung Sozialraum mit den einzelnen Teilräumen
Fokusraum Chorweiler-Mitte
2
3
4
5
8
6
7
9
11
13
10 12
14
15
16 17
18
20
21
22
23
25
26
27
19
24
28
29
30
31
32
1

135
steg NRW GmbH
Matareweg
Schaaffhausenstraße
Riphahnstraße Matareweg
Martersteigstraße
Compesstraße
Taepperweg
Zörgiebelstraße
Thorn-Prikker-Straße
Robert-Grosche-Straße
RiphahnstraßeMatareweg
Matareweg
Ludwig-Gies-StraßeWilhelm-Ewald-Weg
BraunfelswegAbendrothstraße
Heinrich-Billstein-Straße
Karl-Marx-Allee
Paul-Löbe-Weg
Paul-Löbe-Weg
Fritz-Erier-Straße
Otto-Braun-Straße
Karl-Marx-Allee
Karl-Marx-Allee Honigsheimstraße
Kuskestraße
Paquetweg
Bauknechtweg
Derichsweilerweg
Mattlenerweg
Georg-Fritze-Weg
Willi-Suth-Allee
Herstattallee
Athener
 Ring
Turkuplatz
Salzburger
 Hof
Florenzer
 Straße
TiberstraßeThemsepromenade
Rhonestraße
Stockholmer
 Allee
Osloer
 Straße
Trondheimer
 Weg
Kopenhagener
 Straße
Uppsalasteig
Göteborgstraße
Liller
 Straße
Liverpooler
 Platz
Lyoner
 Passage
Oxforder
 PassagePariser
 Passage
Pariser Platz
Merianstraße
Elbeallee
Moldaustraße
Diemelweg
SaalestraßeUnstrutweg
Havelstraße
SpreewegAllerstraße
Leineweg
Weserplatz
Weserpromenade
NogatstraßeMuldeweg
Warthestraße
Netzestraße
Boberweg
Neißestraße
Katzbachweg
Stolpestraße
Peeneweg
Regastraße
Swinestraße
Okerstraße
Weichselring
Werrastraße
Usedomstraße
Rügenweg
Wollinstraße
Helaweg
Masurenstraße
Langenbergstraße
Geiersbergstraße
Staffelsbergstraße
Staffelsbergstraße
Vogelsbergstraße
Langenbergstraße
Schneebergstraße
Langenbergstraße
Döbrabergstraße
Schneebergstraße
Emstbergstraße
Michelsbergstraße
Ernstbergstraße
Mosenbergstraße
Kallbergstraße
Arembergstraße
Malbergstraße
Teufelsbergstraße
Georg-Fritze-Weg
Geiersbergstraße
Blumenbergsweg
Langenbergstraße
Weichselring
Michelsbergstraße
Londoner
 Platz
P2
P3
P4
P5
Anbindung zum   
Fühlinger See
Anbindung zum   
Fühlinger See
Anbindung zum   
Escher See
E2
E1
E4
E5
E6
E7
P1
P6
P7
N1
N2
E3
Teilraum 
Blumenberg
Teilraum 
Chorweiler-Nord
Teilraum 
Chorweiler-Mitte
Teilraum 
Seeberg-Nord
Städtebau
Neugestaltung Eingangsbereiche/Empfangszonen
Mercatorstraße/Ernstbergstraße
Mercatorstraße/Langenbergstraße
Weichselring/Elbeallee
Weichselring/Merianstraße
Athener Ring/Merianstraße
Willi-Suth-Allee/Athener Ring mit Turkuplatz
Willi-Suth-Allee/Merianstraße
Bauliche Fassung/Gestaltung öffentlicher Plätze
 Weserplatz
Lyoner Passage
Pariser Platz
Liverpooler Platz
Turkuplatz
Öffnung des City-Centers nach außen
Wohnen
Forcierung von Investitionen in Bestände
Aufwertung privater Plätze
Thorn-Prikker-Straße
Taepperweg
E1
E2
E3
E4
E5
E6
E7
P1
P2
P3
P4
P5
P6
P7
N1
N2
Grün-/Wegeverbindungen
Aufwertung der Wegeverbindungen
Schaffung von Grünverbindungen 
Arbeiten und Einkaufen 
Sicherung des Nahversorgungsstandortes Blumenberg
Unterstützung lokaler Ökonomie entlang zentraler öffentlicher Räume
Verkehr
Verbesserung der ÖPNV-Anbindung
Aufwertung, Schaffung von barrierefreien Zugängen zu Haltestellen
Erneuerungs- und Nachverdichtungspotenziale
Abgrenzung Sozialraum mit den einzelnen Teilräumen
Fokusraum Chorweiler-Mitte
2
3
4
5
8
6
7
9
11
13
10 12
14
15
16 17
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21
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23
25
26
27
19
24
28
29
30
31
32
1
Abb. 141: Rahmenplan gesamter Sozialraum

136
steg NRW GmbH
Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
6.1 Städtebau
6_1_1 Städtebauliche Neugestaltung der Siedlungseingangsbereiche
In allen Teilräumen fällt auf, dass die Eingangsbereiche von den Haupterschließungsstraßen 
in den Siedlungsbereich städtebaulich und stadtgestalterisch nicht überzeugend gestaltet 
sind. Insbesondere sind die Kreuzungsbereiche in die Teilräume baulich nicht gefasst und 
in Chorweiler-Nord durch unattraktive Parkhäuser/ Parkpaletten geprägt. Es sollte überprüft 
werden, mit welchen gestalterischen/ baulichen Maßnahmen die folgenden Eingangsberei -
che aufgewertet werden können:
 X Eingangsbereich Blumenberg 1 (Mercatorstraße/ Ernstbergstraße)
 X Eingangsbereich Blumenberg 2 (Mercatorstraße/ Langenbergstraße)
 X Eingangsbereich Chorweiler-Nord 1 (Weichselring/ Elbeallee)
 X Eingangsbereich Chorweiler-Nord 2 (Weichselring/ Merianstraße)
 X Eingangsbereich Chorweiler-Mitte 1 (Willi-Suth-Allee/ Athener Ring mit Turkuplatz)
 X Eingangsbereich Chorweiler-Mitte 2 (Athener Ring/ Merianstraße)
 X Eingangsbereich Chorweiler-Mitte 3 (Willi-Suth-Allee/ Merianstraße)
Wegen der herausgehobenen Bedeutung des Bereichs Turkuplatz vgl. hierzu die Ziffer 6.1.3
[mittel- bis langfristig]
6_1_2 Bauliche Fassung und zeitgemäße Gestaltung der öffentlichen Plätze
Die öffentlichen Plätze sind in ihrem Erscheinungsbild und ihrer Nutzungsausrichtung viel-
fach nicht mehr zeitgemäß. Die Bereiche Weserplatz, Pariser Platz und Liverpooler Platz soll-
ten gestalterisch aufgewertet werden. Dazu wurden für den Pariser Platz, die Lyoner Passage 
und den Liverpooler Platz sowie deren direktes Umfeld im Rahmen des Projektes „Lebens-
wertes Chorweiler - ein Zentrum im Wandel“ konkrete Vorschläge erarbeitet. Diese sollen nun 
mit Mitteln des Bundesprogramms „Investitionen in Nationale Projekte des Städtebaus“ um-
gesetzt werden. Für den Weserplatz gilt es, Nutzungs- und Gestaltungsideen zu entwickeln. 
Insbesondere bei den größeren Plätzen, wie Pariser und Liverpooler Platz, sollte auch die 
bauliche Einfassung, z.B. durch Ergänzungsbauten oder Aufstockungen, verbessert werden 
Siehe auch einzelne Maßnahmen unter der Rubrik „Grün- und Freiflächen, Umweltsituation“
[kurz- bis mittelfristig]

137
steg NRW GmbH
6_1_3 Städtebauliche Neugestaltung des Turkuplatzes
Der heute ungeordnet wahrgenommene Bereich Athener Ring/Willi-Suth-Allee/Turku-Platz 
stellt eine herausgehobene Eingangssituation zum Bezirkszentrum Chorweiler dar, die un-
mittelbar anschließt an die weiteren zentralen Plätze, die aktuell im Rahmen des Nationalen 
Städtebauprojekts neu gestaltet werden.
Der Turkuplatz beherbergt derzeit ohne erkennbare stadträumliche Fassung die zentrale 
Bushaltestelle und bezirkszentrale Dienstleistungsnutzungen (Ärztehaus u.a.). Dominant sind 
Verkehrsflächen.
Zur Klärung der funktionalen Anforderungen und deren Berücksichtigung im Rahmen einer 
städtebaulichen Neuordnung wird die Durchführung eines kooperativen interdiziplinären 
Werkstattverfahrens vorgeschlagen, in dem die Ansprüche an diesen städtebaulich expo-
nierten Raum geklärt werden und ein umsetzbares Konzept entwickelt wird. Dabei sollte die 
frühzeitige Einbeziehung bzw. Zusammenarbeit mit Projektentwicklern geprüft werden.
Der zu ordnende Bereich wird als Potenzialraum gesehen zur Ansiedlung neuer Wohn- und 
Dienstleistungsnutzungen. Diese sollen die Eingangssituation nach Chorweiler-Mitte städte-
baulich verdeutlichen und den verbleibenden öffentlichen Raum aufwerten.
[mittelfristig]
6_1_4 Maßnahmen zur architektionisch-stadtgestalterischen Optimierung von Großbauten
Die Massivität der vorhandenen Baustrukturen/ Großwohnanlagen, wird durch die vorhande- 
ne uniforme Materialwahl und Gestaltungsmerkmale noch verstärkt. Durch konzeptionelle 
Eingriffe kann ggf. eine Minderung des massiven Erscheinungsbilds der Großwohnstruktu -
ren erreicht werden. Daher sollte eine gestalterische Akzentuierung einzelner Baukörper und 
eine abwechslungsreiche Gestaltung/ Materialwahl überprüft werden, um den stadtgestal-
terischen Eindruck der Baustrukturen positiver wirken zu lassen. In diesem Zuge müssen die 
privaten Eigentümer aktiviert werden. Eine Instrument, dass einen regelmäßigen Austausch 
ermöglicht, bildet beispielsweise der Runde Tisch Wohnungswirtschaft (siehe 6_3_4). 
[mittel- bis langfristig]
Tabelle 28: Planungs- und Handlungsempfehlungen Städtebau

138
steg NRW GmbH
Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
6.2 Bevölkerungs- und Sozialstruktur
6_2_1 Stabilisierung der Sozialstruktur
Der Sozialraum ist in großen Teilen mit Geschosswohnungsbau durch eine sehr einseitige 
Sozialstruktur mit hoher Abhängigkeit der Wohnbevölkerung von staatlichen Transferleis-
tungen geprägt. Diese insbesondere in Chorweiler-Mitte durch einen sehr hohen Anteil öf-
fentlich geförderter Wohnungen begünstigte einseitige Bevölkerungsstruktur strahlt in die 
Nachbarschaften aus.  Mit Blick auf eine wünschenswerte stabile soziale Mischung sollte 
überprüft werden, ob vorhandene und neue Wohnraumangebote hinsichtlich der Akzeptanz 
für breite Schichten der Bevölkerung attraktiviert werden können. Hierzu gehören u.a. Ange-
bote für spezielle Bedarfe von Familien und Senioren (Barrierefreiheit/ sicheres Wohnumfeld/ 
Servicewohnen, etc.) unterschiedliche Einkommensschichten und Gewerbeflächen für wertige 
Migrationswirtschaft (beispielsweise über die Wohnraumförderung). Mit Blick auf das ver-
hältnismäßig unterrepräsentierte Altenwohnen könnten private Initiativen (z.B. Alten- oder 
Demenzwohngemeinschaften) eine Bereicherung des Wohnungsmarktes darstellen.
[mittel- bis langfristig]
6_2_2 Stärkung der Integrationskraft der Quartiere
Aufgrund des hohen Bevölkerungsanteils mit Migrationshintergrund und der Zuwanderung 
aus dem europäischen Ausland und anderen Regionen der Welt ist der Sozialraum ein wichti-
ger Ort der Integration in Köln. Chorweiler kann stellvertretend für das Ankommen und einen 
Neuanfang in einem neuen Land / einer neuen Stadt stehen. Es sollte überprüft werden, durch 
welche Maßnahmen eine angemessene Begrüßungskultur weiterentwickelt werden kann.
[kurz- bis mittelfristig]
Vgl. hierzu im Anhang die Maßnahmen des IHK (Phase 1): 2.1 „Integration auch von zuge-
wanderten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Flüchtlingsstatus“ / 2.9 „Will-
kommen und Ankommen in Köln“ 
6_2_3 Stärkung des intergenerativen Zusammenlebens
Neben den interkulturellen Aufgaben ist aufgrund der Bevölkerungsstruktur und der bisher 
wenig verfügbaren Angebote für Senioren im Sozialraum ein Handlungsbedarf bei der Stär-
kung des intergenerativen Austauschs zu identifizieren. Es sollte überprüft werden, durch 
welche Maßnahmen und Angebote ein stärkerer Austausch zwischen den Generationen 
stattfinden kann. Mit Blick auf früh ansetzende Hilfen, können hier z.B. Maßnahmen wie eh-
renamtliche Hausaufgabenbetreuung durch Senioren oder umgekehrt Einkaufshilfen durch 
Jugendliche sinnvoll sein. 
[kurz- bis mittelfristig]
Vgl. hierzu im Anhang die Maßnahmen des IHK (Phase 1): 2.2 „Qualifizierungsoffensive Of-
fene Kinder- und Jugendarbeit Köln / 2.5 „Kölner Bildungsberatungszentrum einschließlich 
Stadtteileltern“

139
steg NRW GmbH
6_2_4 Aktivierung und Empowerment von SGB II-Beziehern und Arbeitslosen
Der Sozialraum ist durch einen hohen Anteil an SGB II-Beziehern und Arbeitslosen geprägt. Es 
sollte geprüft werden, mit welchen Maßnahmen SGB II-Bezieher und Arbeitslose aktiviert und 
ihr Eigenengagement zur Erlangung einer Beschäftigung gestärkt werden können. Im Sinne 
eines integrierten Konzeptansatzes, gilt es dabei auch einen besonderen Schwerpunkt auf 
die Schaffung von Arbeitsplätzen vor Ort oder die Berücksichtigung von lokaler Bevölkerung 
bei der Durchführung von Tätigkeiten die einer geringeren Qualifizierung unterliegen, (z.B. 
Grünpflege, Gestaltung des öffentlichen Raums, etc.) zu legen.
[kurz- bis mittelfristig]
Vgl. hierzu im Anhang die Maßnahmen des IHK (Phase 1): 1.1. „Quartiersmanagement“ / 1.2 
„Öffentlichkeitsarbeit“ / 2.5. „Kölner Bildungsberatungszentrum“ / 4.1 „Check Praxis“ / 4.2 
„Jobcoach im Quartier“
6_2_5 Optimierung präventiver Angebotsstrukturen mit Lückenschluss zwischen Bildung und 
Beruf (speziell für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene)
Insbesondere für Familien sowie Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund gilt 
es erfahrungsgemäß, sozialflankierende und bildungspolitische Maßnahmen zur Beratung, 
Qualifizierung und Integration in die Gesellschaft und das Berufsleben zu initiieren. Es soll -
te überprüft werden, durch welche Maßnahmen und Angebote Präventionsketten zwischen 
Schule, Bildung und Beruf geschaffen werden können.
[kurz- bis mittelfristig]
Vgl. hierzu im Anhang die Maßnahmen des IHK (Phase 1): 2.6 „Übergänge Begleiten“ / 2.7 
„Gemeinsam für Grundbildung im Veedel“ / 4.1 „Check Praxis“ / 4.2 „Jobcoach im Quartier“
Tabelle 29: Planungs- und Handlungsempfehlungen Bevölkerungs- und Sozialstruktur

140
steg NRW GmbH
Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
6.3 Wohnen
6_3_1 Sozialverträgliche Modernisierung von mehrgeschossigen Wohnanlagen zur Attrakti -
vierung für breite Schichten der Bevölkerung 
Einzelne mehrgeschossige Wohnungsbestände im Sozialraum entsprechen nur noch bedingt 
heutigen Wohnansprüchen. Frühere Leerstände sind aufgrund des angespannten Woh-
nungsmarktes entfallen. Die dementsprechende Belegung am Wohnungsmarkt erfolgt über-
wiegend durch benachteiligte Haushalte. Diese seit Jahren nicht an aktuelle Wohnstandards 
angepassten Bestände in Chorweiler-Mitte haben großen Handlungsbedarf sowohl in der 
Beseitigung von Instandsetzungsrückständen als auch darüber hinausgehend in der Moder-
nisierung. Da ein Rückbau dieser Wohnungsbestände absehbar ausscheidet, sollte geprüft 
werden, inwieweit eine sozialverträgliche Anpassung an heutige Wohnstandards unterstützt 
bzw. forciert werden kann. Die Erfahrungen zeigen, dass vielfach nur durch eine Unterstützung 
der privaten Eigentümer, z.B. durch Fördermittel, sichergestellt werden kann, dass attraktiver 
Wohnraum zu einem weiterhin angemessenen/ bezahlbaren und damit sozialvertäglichen 
Preis zur Verfügung gestellt werden kann. Eine soziale Verdrängung durch mietpreissteigern-
de Modernisierungsmaßnahmen kann so verhindert werden.
Neben der Wohnungsbauförderung sollte dementsprechend auch der Einsatz von Städ-
tebaufördermitteln geprüft werden. Da insbesondere in Chorweiler-Mitte augenscheinlich 
städtebauliche Missstände sowie funktionale und bauliche Defizite vorliegen, ist konkret zu 
prüfen, inwieweit neben Mitteln der öffentlichen Wohnraumförderung auch Städtebauförde-
rungsmittel eingeworben werden können. Speziell zur Beantragung von Modernisierungs-
mitteln der Städtebauförderung ist die förmliche Festlegung eines Sanierungsgebietes ggf. 
erforderlich. Das hier vorliegende Entwicklungskonzept kann entsprechend dem Ratsauftrag 
zur Einleitung vorbereitender Sanierungsuntersuchungen für Chorweiler-Mitte vom Juli 2011 
ggf. herangezogen werden. 
[kurz- bis mittelfristig]
Vgl. hierzu im Anhang die Maßnahmen des IHK (Phase 1): 3.2 „Haus-, Hof- und Fassadenpro-
gramm“

141
steg NRW GmbH
6_3_2 Wohnungsneubau für breite Schichten der Bevölkerung auf vorhandenen 
Potenzialflächen 
Zur Verbreiterung des vorhandenen Wohnraumangebots und zur Stärkung der sozialen 
Durchmischung im Sozialraum sind die identifizierten Wohnungsbaupotenzialflächen mit 
qualitätvollem Wohnungsneubau für breite Schichten der Bevölkerung unter Berücksich-
tigung spezifischer Bedarfe (z.B. für Senioren, Studierende, Baugruppen) in Anspruch zu 
nehmen. Damit wird sowohl der Wohnungsnachfrage im angespannten Wohnungsmarkt 
als auch dem Ziel der sozialen Stabilisierung des Sozialraums Rechnung getragen. Mit der 
Neubebaung kann darüber hinaus auch die städtebauliche Qualität in Teilräumen verbes-
sert werden. In Chorweiler-Mitte ist hiermit einhergehend auch eine gemischte Nutzung in 
den unteren Neubaugeschossen anzustreben. Die Umwelt- und Freiraumbelange sind bei 
der Entwicklung der Neubauvorhaben ebenso wie die städtebauliche und architektonische 
Qualität besonders zu beachten. Noch erforderliches Baurecht zur Inanspruchnahme der Po-
tenzialflächen ist nach Bedarf und Beschlusslage zu diesem Entwicklungskonzept zu schaffen.
Eine zusätzliche bauliche Entwicklung der Wohnbaulandreserve Kreuzfeld, kann einerseits 
den Wohnflächenbedarf der Stadt Köln entgegenkommen sowie andererseits vorhandene 
Infrastrukturen (Soziales/ Kultur/ Bildung/ Freizeit) in Blumenberg langfristig stabilisieren. 
Durch eine Entwicklung entstehen zudem neue Bedarfe hinsichtlich der Nahversorgungssitu-
ation, die das vorhandene Nahversorgungszentrum in Blumenberg beleben können. Zudem 
müssen die Bestandsgebäude dahingehend weiterentwickelt werden, dass ein breiteres und 
differenziertes Wohnraumangebot im Sozialraum bereitgestellt wird. Es sollte geprüft wer -
den, welche Wohnbaupotenziale kurz- bis mittelfristig entwickelt und welche Bestandsge-
bäude stärker auf differenzierte Zielgruppen hin umgebaut werden können.
[mittel- bis langfristig]
6_3_3 Aufbau und Etablierung von nachhaltigen Kooperationsstrukturen der vor Ort aktiven 
Wohnungsunternehmen und Einzeleigentümer
Im Rahmen der Konzeptentwicklung wurde ein Runder Tisch Wohnungswirtschaft einge-
richtet um gemeinsam Handlungsbedarfe und Entwicklungsvorstellungen zur Standortauf -
wertung zu diskutieren. Die positiven Erfahrungen gilt es künftig in Richtung nachhaltiger 
Kooperationsstrukturen auszubauen. Bei regelmäßigen Gesprächsrunden sollen gemeinsame 
Problemlagen besprochen und an der Umsetzung von gemeinsamen Strategien zur Aufwer-
tung und Stabilisierung des Sozialraums mit dem Fokus auf wohnungswirtschaftliche Frage-
stellungen gearbeitet werden. Es sollte geprüft werden, ob der dazu notwendige Dialog über 
das einzurichtende Quartiersmanagement oder einen externen Fachexperten moderiert und 
konzeptionell begleitet werden kann.
[kurz- bis mittelfristig]
Tabelle 30: Planungs- und Handlungsempfehlungen Wohnen

142
steg NRW GmbH
Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
6.4 Arbeiten und Einkaufen (Lokale Ökonomie)
BLUMENBERG
6_4_1 Stärkung des Nahversorgungszentrum Blumenberg
Das bestehende Nahversorgungszentrum Blumenberg wurde in jüngster Zeit durch die 
Schließung eines Drogeriemarktes und eines Lebensmittelvollversorgers deutlich geschwächt. 
Zur Stärkung des Nahversorgungszentrums und damit zur Sicherstellung der Nahversorgung 
für den Stadtteil Blumenberg sind Initiativen erforderlich. In Zusammenarbeit der Stadt Köln 
mit den privaten Immobilieneigentümern im Nahversorgungszentrum sind die Bemühungen 
zur Neuansiedlung qualitätvoller Nahversorgungsangebote zu verstärken, insbesondere zur 
Neuansiedlung eines Lebensmittelvollversorgers (Supermarkt). 
[kurz- bis mittelfristig]
CHORWEILER-NORD
6_4_2 Stabilisierung des kleinteiligen Geschäftsbesatzes in Chorweiler-Nord
Der kleinteilige Geschäftsbesatz entlang der Weserpromenade in Chorweiler-Nord trägt maß-
geblich zur fußläufig erreichbaren Nahversorgung und Belebung des öffentlichen Raums bei. 
Aufgrund der Nähe zum Bezirkszentrum gilt es zu prüfen, welche Maßnahmen zur Erhöhung 
der Kundenbindung, z.B. durch die Initiierung gemeinsamer Werbe-/Standortmarketingak -
tionen, oder die Ausweitung des Angebots zur Belebung des angrenzenden Weserplatzes, 
oder die Ausweitung des Gastronomieangebots (unterhalb der Schwelle zum Nahversor -
gungszentrum), initiiert werden können.
[kurz- bis mittelfristig]
CHORWEILER-MITTE
6_4_3 Stärkung des Bezirkszentrums Chorweiler
Das Bezirkszentrum Chorweiler ist nach den Kriterien des städtischen Einzelhandels- und 
Zentrenkonzeptes voll wirksam für den Stadtbezirk 6. Die kommerziellen Dienstleistungs -
angebote des Bezirkszentrums sind wesentlich im Einkaufszentrum City-Center Chorweiler 
konzentriert. Dieses ist nach dem Mall-Prinzip nach Innen orientiert. Es wird vorgeschlagen, 
ergänzende Flächen für die Ansiedlung von privaten und ggf. öffentlichen Dienstleistungsan-
geboten (u.a.Handels-/Gastronomiebetriebe) entlang der wenig belebten öffentlichen Räu-
me, Lyoner Passage, Pariser Platz, Liverpooler Platz etc., im Zusammenhang mit Neubaumaß-
nahmen anzubieten. Ggf. kann dieses mit Maßnahmen zur Stärkung der lokalen Ökonomie/
Existenzgründung gebündelt werden.
[kurz- bis mittelfristig]

143
steg NRW GmbH
6_4_4 Öffnung des City-Centers Chorweiler nach Außen 
Da sich das City-Center von seinem konzeptionellen Aufbau fast ausschließlich nach Innen 
orientiert, wirken die geschlossenen Fassaden des City-Centers auf die angrenzenden Platz-
flächen/ -ränder wenig einladend. Vor dem Hintergrund der Neugestaltung der zentralen 
Platzfläche, die zur Attraktivitätssteigerung beitragt, sollte seitens des Eigentümers überprüft 
werden, ob eine Belebung der Platzflächen durch Öffnung des City-Centers nach Außen, 
insbesondere zum Liverpooler und Pariser Platz durch die Schaffung von neuen Ladenzeilen, 
Geschäftseingängen, Schaufenstern oder nach Außen orientierten gastronomischen Ange-
boten erhöht werden kann
[mittel- bis langfristig]
6_4_5 Entwicklung von neuen Gewerbe- und Dienstleistungsstandorten
Der Sozialraum wird vor allem durch die Wohnfunktion geprägt. Die planerische Grunidee, 
eine mit Blick auf die Alltagsfunktiomnen vollfunktionsfähige neue Stadt zu schaffen, wurde 
hinsichtlich der Funktion Arbeiten jedoch nicht consequent umgesetzt. Daher gilt es  auch im 
Kontext der Stabilisierung der Sozial- und Bevölkerungsstruktur vermehrte Voraussetzungen 
für Arbeit und Einkommen zu schaffen. Dementsprechend wird vorgeschlagen, Flächen für 
die Ansiedlung von privaten und öffentlichen Dienstleistungen, Handwerk und Gewerbe be-
reitzustellen und vor allem in Chorweiler-Mitte eine Mischung der Nutzungen umzusetzen.
Insbesondere die identifizierten Flächenpotenziale am Athener Ring, am Turkuplatz, am Li-
verpooler Platz und der Stockholmer Alle/Willi-Suth-Allee (siehe Anhang: Potenzialflächen 
21, 22, 23, 26, 28, 29, 30, 31, 32) bieten sich für eine neue ergänzende gewerbliche oder 
Mischnutzung an. Mit den Projektentwicklungen zur Inanspruchnahme der Potenzialflächen 
sind die konkret möglichen gewerblichen und Dienstleistungsnutzungen, insbesondere auch 
für Erdgeschosszonen, zu klären und potenzielle Nutzer zu ermitteln. 
[mittel- bis langfristig]
6_4_6 Nachbarschaftscafé
Im Rahmen der Beteiligungsverfahren wurde vielfach bemängelt, dass es insbesondere am 
Wochenende keine attraktiven Gastronomie-/Café-Angebote vor Ort gibt. Es sollte gemein-
sam mit einem privaten, sozialen oder kirchlichen Träger überprüft werden, ob ggf. eine Art 
Bürger-/Wochenendcafé eingerichtet werden kann, das durch Ehrenamt oder Bildungsmaß -
nahmen (z.B. Jugendliche oder Langzeitarbeitslose) betrieben werden kann. Ggf. kann auch 
eine Gastronomie als „Start up – Maßnahme“ initiiert werden, welche die Möglichkeit bietet 
die Selbständigkeit zu testen bzw. in dieser Hinsicht zu schulen. Günstige/umsatzorientierte 
Mietpreise, Sponsoring der Küchenausstattung, etc. können dabei unterstützend wirken. 
[kurz- bis mittelfristig]
Tabelle 31: Planungs- und Handlungsempfehlungen Arbeiten und Einkaufen (Lokale Ökonomie)

144
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Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
6.5 Soziale Infrastruktur, Kultur und Bildung
6_5_1 Deckung der Fehlbedarfe bei Kitas 
Aus der Bedarfsplanung der Fachverwaltung wird ersichtlich, dass im Stadtteil Chorweiler der 
Bedarf an 14 zusätzlichen Gruppen in zwei bis drei neuen Kita-Einrichtungen besteht (vgl. 
Ratsbeschluss vom 28.06.2016 zum weiteren bedarfsgerechten Ausbau der Kita-Betreuung). 
Vor allem in Chorweiler-Mitte existiert lediglich eine städtische Tageseinrichtung für Kinder, 
in Chorweiler-Nord sind sechs Kindertageseinrichtungen vorhanden. Der Fehlbedarf ist durch 
möglichst kurzfristige Planungsmaßnahmen abzubauen. Hierbei sind die Möglichkeiten für 
neue Kitas auf den vorhandenen Wohnungsbaupotenzialflächen wie auch bei der baulichen 
Veränderung von Bestandsbauten prioritär zu prüfen.
[kurz- bis mittelfristig]
6_5_2 Sicherung und langfristiger Ausbau des Kinder- und Jugendtreffs Blumenberg
Der Treffpunkt für Jugendliche in Blumenberg ist nicht zielgruppengerecht ausgestattet. Zu- 
dem ist das Angebot nicht langfristig gesichert. Auch wenn derzeit durch einen Generatio- 
nenwechsel die Anzahl der Kinder im Siedlungsbereich geringer wird, sollte aufgrund der 
vorherrschenden Bautypen (die sich vor allem für Familien mit Kinder eignen), überprüft wer- 
den, wie ein langfristiges Angebot sichergestellt werden kann.
[kurz- bis mittelfristig]
6_5_3 Schaffung von Aneignungsräumen für Kinder und Jugendliche
Kinder und Jugendliche brauchen für ihre Freizeitaktivitäten und Persönlichkeitsentfaltung 
nicht nur vorstrukturierte und betreute Spielangebote sondern auch Flächen/Räume, die sie 
sich aneignen können. Diese sollen zum Verweilen, zur Kommunikation und zum Experimen- 
tieren einladen. In einem Beteiligungsprozess mit Kindern und Jugendlichen sollten konkrete 
Bedarfe und mögliche Flächenpotenziale erörtert und deren Umsetzung geprüft werden.
[kurz- bis mittelfristig]
6_5_4 Sicherung der Fortführung bewährter Sozialraumprojekte 
Durch die unterstützenden Aktivitäten in den letzten Jahrzehnten konnten im Sozialraum be-
reits zahlreiche Maßnahmen/Projekte/Einrichtungen zur Stabilisierung der Sozialstruktur, zur 
Bildung und Qualifizierung, zum nachbarschaftlichen und interkulturellen Austausch etabliert 
werden. Aufgrund der weiter anhaltenden Problemlagen und sozial-demografischen Auffäl-
ligkeiten gilt es bewährte Sozialraumprojekte, wie z.B. die Stadtteilmütter oder die Sozial-
raumkoordination fortzuführen. Es gilt zu prüfen, wie Kooperationen zwischen den Projekten 
befördert und eine Finanzierung der Maßnahmen sichergestellt werden kann.
[kurz- bis mittelfristig]

145
steg NRW GmbH
6_5_5 Überprüfung des Angebots für bürgerschaftliche Aktivitäten
Seitens der lokalen Akteure wurde ein Mangel an Räumlichkeiten für Begegnung beklagt. Ein 
Anlaufpunkt für Vereine, Initiativen und private Veranstalter als kultureller Treffpunkt ist mit 
der Kulturbrücke oder den Angeboten im Bürgerhaus im Sozialraum grundständig bereits 
gegeben. Teilweise scheinen vorhandene Räumlichkeiten wie z.B. die Kulturbrücke (Anlauf-
punkt für Vereine, Initiativen und private Veranstalter) aber auch nicht hinreichend bekannt 
zu sein. Es sollte überprüft werden, ob bestehende Angebote bei den entsprechenden Ak-
teuren besser beworben werden müssen oder ob es tatsächlich nennenswerte Ergänzungs -
bedarfe gibt. Ggf. können hier auch informelle Angebote geschaffen werden, die sich stärker 
an den spezifischen Bedarfen im Sozialraum orientieren. 
[kurz- bis mittelfristig]
6_5_6 Schaffung von Treffpunkten für Senioren 
Vor allem in Blumenberg und Chorweiler-Nord sind keine Senioreneinrichtungen/-treffs vor-
handen. Da der demografische Wandel aber auch in diesen Siedlungsbereichen eine Rolle 
spielt, sollte überprüft werden, wie das Angebt am Treffpunkten (Nachbarschaftstreffs/-cafés) 
und Hilfestellungen für ein möglichst langes, eigenständiges Leben in der vertrauten Umge-
bung verbessert werden kann. 
[mittel- bis langfristig]
6_5_7 Schaffung von betreuten Wohnangeboten für Senioren 
Im gesamten Sozialraum gibt es nur das Marie-Juchacz-Zentrum der AWO als betreutes 
Wohnangebot für Senioren in Chorweiler-Mitte. Aufgrund des demografischen Wandels und 
des Wunsches vieler Menschen mit langer Wohndauer auch im Alter in ihrem Quartier woh-
nen bleiben zu können, gilt es die Nachfrage zu qualifizieren und nach Möglichkeit neue 
Angebote zu schaffen. Aufgrund der Bevölke- rungsstruktur gilt es dabei auch auf die beson-
deren Bedürfnisse von Senioren mit Migrationshintergrund zu berücksichtigen.
[kurz- bis mittelfristig]
Tabelle 32: Planungs- und Handlungsempfehlungen Soziale Infrastruktur, Kultur und Bildung

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steg NRW GmbH
Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
6.6 Grün- und Freiflächen, Umweltsituation
SEEBERG-NORD
6_6_1 Verbesserung der Aufenthaltsqualität der Quartiersplätze Taepperweg 
und Thorn-Prikker-Straße
Hinsichtlich der öffentlichen Quartiersplätze in Seeberg-Nord ist teilweise größerer Ge- stal-
tungsbedarf gegeben. Insbesondere die beiden Bereiche am Taepperweg und an der Thorn-
Prikker-Straße fallen negativ durch mangelnde Aufenthaltsqualität auf. Obwohl bereits erste 
Maßnahmen am Taepperweg durchgeführt worden sind (Treppenanlage, Bodenbelag erneu-
ert), lädt der Platz wenig zum Verweilen ein (z.B. aufgrund des Materialmix und erneuerungs-
bedürftiger Hochbeete). Im Spielbereich an der Thorn-Prikker-Straße sind die Grüneinfas-
sungen und Tischtennisplatten erneuerungsbedürftig. Für die beiden Platzbereiche sollten 
freiraumplanerische Konzepte zur Aufwertung erarbeitet und umgesetzt werden.
[kurz- bis mittelfristig]
CHORWEILER-MITTE
6_6_2 Neugestaltung Liverpooler Platz
Der öffentliche Liverpooler Platz soll inkl. der Oxforder Passage und den umgebenden Grün- 
lächen im Rahmen des Förderprojekts „Nationale Projekte des Städtebaus“ neugestaltet wer-
den. Aufgrund ihrer Bedeutung ist die Umsetzung sicherzustellen.
Die Planung sieht vor, dass der Liverpooler Platz als eine gegliederte Mehrzweckfläche mit 
hoher Aufenthaltsqualität vor dem City-Center Chorweiler und in den Randbereichen dar -
gestellt wird. Des Weiteren dient er als eine für Märkte, Kirmes und als Parkplatz nutzbare 
Funktionsfläche. 
Die Oxforder Passage als Bestandteil des Liverpooler Platzes ist im bestehenden Bebauungs-
plan als Baufeld ausgewiesen und wird aus diesem Grund bewusst als offener Experimentier-
raum verstanden. Neben festen Spiel-, Sport- und Kulturangeboten (Bouleplatz, Outdoor-Fit-
nessgeräte, Freiraumatelier) können auch temporäre Nutzungen wie eine Sportbasisstation 
gemeinsam mit den Anwohnern und Vereinen vor Ort entwickelt, gebaut und betrieben wer-
den.
[kurz- bis mittelfristig]

147
steg NRW GmbH
6_6_3 Neugestaltung Pariser Platz/ Lyoner Passage
Der öffentliche Pariser Platz soll zusammen mit der Lyoner Passage als zentraler Ort und 
Eingangstor zum Chorweiler Zentrum im Rahmen des Förderprojekts „Nationale Projekte des 
Städtebaus“ neugestaltet werden. Aufgrund ihrer Bedeutung ist die Umsetzung sicherzustel-
len.
Der Pariser Platz als Zentrum Chorweilers stellt den repräsentativen Stadtplatz dar. Hier sieht 
die Planung vor, dass ein Brunnen den zentralen Attraktionspunkt des zukünftigen Platzen-
sembles für alle Bevölkerungsgruppen bilden wird. Der Tisch der Nationen und weitere Sitz- 
und Spielgelegenheiten komplettieren das Angebot. Der sich zurzeit außer Betrieb befindli-
che Cronenbourg-Brunnen kann an die neue Anlage ebenfalls angeschlossen und betrieben 
werden. 
Der sogenannte „Lyoner Platz“ befindet sich im Gegensatz zur öffentlichen Verkehrsfläche 
Lyoner Passage im Besitz des Eigentümers City-Center Chorweiler. Geplante Hauptelemente 
der Platzneugestaltung sind die Verkleidung der Sockelzone der Fassade des City-Centers 
mit einer durchgehenden Boulderwand sowie ein vorgelagerter Kletterparcour und eine Büh-
ne mit Projektionsfläche. Flankiert werden soll der Platz durch Sitzstufen entlang der Lyoner 
Passage. 
Die detaillierte Ausstattung der Platzflächen mit Spielgeräten und sonstigen Stadtmöblie-
rungselementen sowie Bäumen wird im Zuge der Ausführungsplanung weiter konkretisiert. 
Hierbei sind Änderungen in der genauen Platzierung der einzelnen Elemente oder deren 
Gestaltung möglich.
[kurz- bis mittelfristig]
6_6_4 Umgestaltung Themsepromenade 
Die öffentliche Themsepromenade bildet die Verlängerung der Fußwegachse Lyoner Passage 
und ist einer von mehreren Zugängen in Richtung Olof-Palme-Park. Um das Sicherheitsge-
fühl der Bewohner und Passanten zu stärken, wird eine Um- und Neugestaltung empfohlen. 
Zudem entfaltet der Platz an der Themsepromenade (nördlich der Senioreneinrichtung) keine 
Aufenthaltsqualität, bietet auch keine Nutzungsoptio- nen an und ist mit unterschiedlichen 
Materialien unattraktiv gestaltet. Es sollte geprüft werden ob dieser Bereich teilweise entsie-
gelt und als zusammenhängende Wiesenfläche mit befestigtem Weg zum Park umgestaltet 
werden kann.
kurz- bis mittelfristig]
6_6_5 Wiederherstellung des Rosengartens im Olof-Palme-Park
Durch Rückbau ehemaliger Straßenverkehrsflächen konnte als Stadterneurungsmaßnahme 
Ende der 1980er Jahre der Olof-Palme-Park mit Zuwendungen der Städtebauförderung her-
gestellt werden. Der ursprünglich als Rosengarten angelegte Teilbereich des Olof-Palme- 
Parks erfüllt aufgrund von Vandalismusschäden nicht mehr seinen Zweck. Es wird vorgeschla-
gen, diesen Bereich wieder qualitätvoll herzustellen und aufzuwerten und nach Möglichkeit 
mit einer Anwohnerpatenschaft (ggf. auch Gruppenpartnerschaft) zu erhalten..
[mittel- bis langfristig]

148
steg NRW GmbH
Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
6_6_6 Umgestaltung Pariser Passage und Uppsalasteig (Umgestaltung Hochbeete, Beseiti -
gung der Müllproblematik und der Angsträume)
Die Pariser Passage und in der Verlängerung der Uppsalasteig sind eine der Hauptfußwege- 
verbindungen zur Stockholmer Allee bzw. zur Heinrich-Böll-Gesamtschule, zum Freizeit- bad 
Aqualand und zum Naherholungsgebiet Fühlinger See. Der Uppsalasteig ist durch unattrak -
tive Betonhochbeete gekennzeichnet, die die Wegeführung in zwei Bereiche teilt. Die Hoch-
beete in Waschbetonoptik sind in ihrer Form und Gestaltung mangelhaft. Kombiniert mit 
einer problematischen Vermüllung und der Teilung der Wegefläche, entstehen inmitten einer 
an- sonsten gepflegten Bebauung Angsträume. Im ZUge der hier empfohlenen Umgestal-
tung zur Aufwertung des Bereichs sollten folgende Einzelmaßnahmen geprüft werden, die 
sich teilweise auf öffentlichen, als auch privaten Raum erstrecken:
 X Entfernung der Hochbeete und Pflanzung von schmalkronigen Bäume und ggf. Wiesenflä-
chen, da der Pflegeaufwand deutlich geringer wäre
 X Der Fußweg ist mit ca. 10 Metern relativ breit; ein Fußweg mit 2,5 Meter Breite würde 
ausreichen. Bei einer Entfernung der Hochbeete würde die Verkehrsfläche potenziell ver-
größert bzw. müsste ein Konzept entwickelt werden, wie mit der restlichen Fläche umge-
gangen wird.
Es sollte zudem geprüft werden, ob eine Konzeptentwicklung und Umgestaltung über Städ-
tebaufördermittel finanziert werden kann, da sich der Raum nicht ausschließlich auf private 
Flächen beschränkt und sich daraus eine allgemeine Aufgabe ableitet. 
[kurz- bis mittelfristig] 
6_6_7 Umgestaltung des Verbindungswegs zwischen Uppsalasteig und Göteborgstraße
Zwischen dem Uppsalasteig und der Göteborgstraße zeigt sich ebenfalls eine Mischung aus 
Verbindungsweg, Spielplatz sowie Aufenthaltsraum. Zwischen öffentlichen und privaten Be-
reichen ist hier keine Abgrenzung zu erkennen. Kleinkinderspiel- bzw. Aufenthaltsflächen ha-
ben kaum Aufenthaltsqualität und sollten im Zusammenwirken von öffentlicher und privater 
Hand gestalterisch und funktional durch eine Umgestaltung aufgewertet werden.
[kurz- bis mittelfristig]
6_6_8 Aufwertung des Verbindungswegs Trondheimer Weg/Kopenhagener Straße
Dieser stellt eine wichtige Wegebeziehung in Richtung Heinrich-Böll-Gesamtschule, zum 
Freizeitbad Aqualand und zum Naherholungsgebiet Fühlinger See dar und sollte gestalte-
risch aufgewertet werden. Aufgrund der Baumbepflanzung erscheint vor allem die Kopenha-
gener Straße sehr dunkel. Öffentliche und private Aufwertungsmaßnahmen beziehen sich auf 
das Thema Beleuchtung sowie Rückschnitt von Büschen/Bäumen.
[kurz- bis mittelfristig]

149
steg NRW GmbH
6_6_9 Aufwertung Durchgänge zur Stockholmer Allee
Die Gebäudekette Stockholmer Allee weist drei dunkle, unattraktive Durchgänge auf. Für alle 
drei Durchgänge ist auf Initiative der neuen Eigentümerin GAG Immobilien AG eine künstle-
rische Gestaltung für das Jahr 2017 geplant. Besonders Kinder und Jugendliche sollten in drei 
Mitmachwerkstätten ihre Ideen einbringen. Entwürfe für eine Umsetzung wurden bereits aus-
gewählt. Es ist zu prüfen, inwieweit die künstlerische und lichttechnische Aufwertung mit öf-
fentlichen Mitteln aus dem geplanten Hof- und Fassadenprogramm unterstützt werden kann. 
[kurz- bis mittelfristig]
6_6_10 Aufwertung und Wiedernutzung der Dachflächen der Parkgarage Osloer Straße/ 
Trondheimer Weg sowie des City-Centers Chorweiler
Eine Besonderheit in Chorweiler-Mitte sind großzügige private bzw. halböffentliche Flächen, 
die oberhalb des Erdgeschossniveaus vor allem auf Hochgaragen Freiraumpotenziale bieten. 
Die GAG Immobilen AG plant auf ihrer Hochgarage zwischen Osloer Straße und Stockholmer 
Allee die Einrichtung eines Gartenclubs. Die Dachflächen des City-Centers wurden anfäng -
lich als Minigolfanlage und Spielplatz genutzt, aktuell sind die Dachflächen aus Gründen der 
Verkehrssicherheit gesperrt. Es wird vorgeschlagen, zur Reaktivierung der Dachflächen für 
Urban Gardening, Sportmöglichkeiten oder Spielplätze etc. mit den Eigentümern Gespräche 
aufzunehmen, um konzeptionelle und Umsetzungsmöglichkeiten zu klären. 
[mittel- bis langfristig]
6_6_11 Verbesserung des Sicherheitsgefühls und der sozialen Kontrolle durch bauliche und 
sonstige Maßnahmen
Aus den Beteiligungsveranstaltungen heraus ist insgesamt festzuhalten, dass das Sicherheits-
empfinden im öffentlichen Raum, auf Wegen und Plätzen sowie insbesondere in den um-
liegenden Bereichen der S-/U- und Bushaltestelle in Chorweiler-Mitte zu erhöhen ist. Dies 
ist durch die Freistellung von Sichtbeziehungen (Rückbau von Einbauten, Umgestaltung/
Rückschnitt von Grünbereichen) sowie der Verbesserung der Beleuchtung/ Ausleuchtung etc. 
möglich. Zudem sollte überprüft werden, wie durch eine Verbesserung der sozialen Kontrol-
le, das Sicherheitsgefühl in den wenig belebten öffentlichen Räumen, den Gebäudedurch -
gängen und Eingängen verbessert werden kann. Für die Großwohnstrukturen in Chorweiler-
Mitte bieten sich darüber hinaus ggf. Concierge-Modelle im Eingangsbereich an. Auch der 
Einsatz von Quartiershausmeistern kann zu einer Verbesserung der sozialen Kontrolle sowie 
Abmilderung von Vandalismussschäden beitragen. Ebenso sollte geprüft werden, ob z.B. re-
gelmäßige Kontrollen von Sicherheitsdiensten, insbesondere in dem kritischen S-/U-Bahn-
hofsbereich und Busbahnhof in Chorweiler-Mitte, durchgeführt werden können. Generell ist 
den Belangen des Sicherheitsempfindens und ausreichender sozialer Kontrolle bei allen städ-
tebaulichen und baulichen Maßnahmen Rechnung zu tragen.
[kurz- bis mittelfristig]

150
steg NRW GmbH
Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
CHORWEILER-NORD
6_6_12 Gestalterische und funktionale Aufwertung Weserplatz
Der teilweise als Angstraum wahrgenommene öffentliche Platz erfordert Aufwertungsmaß -
nahmen, um die Platznutzung für alle Bevölkerungsgruppen zu attraktivieren. Ziel der Auf-
wertungsmaßnahmen ist es, die Platznutzung für alle Bevölkerungsgruppen beispielsweise 
durch die Aufstellung neuer Spielgeräte und Parkbänke für Kinder und Erwachsene aufzuwer-
ten. Darüber hinaus wird die zentrale Wegeführung über den Platz, die Teil der Gesamtwe-
geverbindung zwischen Chorweiler Zentrum und Blumenberg darstellt, übersichtlicher und 
barrierefrei gestaltet, die Bepflanzung zurückgenommen und neu geordnet. 
kurz- bis mittelfristig]
Vgl. hierzu im Anhang die Maßnahmen des IHK (Phase 1): 5.2 „Gestalterische und funktionale 
Aufwertung des Weserplatz“
6_6_13 Gestalterische und funktionale Aufwertung der Weserpromenade
Die öffentliche Weserpromenade hat einen sehr steinernen Charakter, ist stark versiegelt und 
durch üppig bewachsene Hochbeete verstellt. Durch letztere entstehen Angsträume. Hier 
gilt es entweder eine regelmäßige Pflege der Hochbeete zu gewährleisten und diese anspre-
chender zu gestalten bzw. zu bepflanzen oder die Hochbeete im Sinne der Freistellung von 
Sichtachsen komplett zu entfernen.
[kurz- bis mittelfristig]
6_6_14 Aufwertung Innenhof Boberweg
Der private bzw. halböffentliche Innenhof Boberweg fällt vor allem durch einen hohen Ver-
siegelungsgrad, wenige und in die Jahre gekommene Spielgeräte sowie eine geringe Aufent-
haltsqualität auf. Zur Aufwertung sollen Entsiegelungs- und Begrünungsmaßnahmen ergriffen 
werden. Ein Konzept sollte unter Mitwirkung der angrenzenden Bewohner entwickelt werden. 
[kurz- bis mittelfristig]
6_6_15 Schaffung von Rückzugsorten/Privatheit für Anwohner
Aufgrund der städtebaulichen Struktur existieren bei der Kettenbebauung in Chorweiler-Nord 
fast ausschließlich Vorderseiten. Es sollte überprüft werden, wie für die Anwohner private Freiräu-
me bzw. Rückzugsorte geschaffen werden können, die zum Aufenthalt und Verweilen einladen. 
[kurz- bis mittelfristig]

151
steg NRW GmbH
6_6_16 Verknüpfung/ Funktionale Verbindung der Spielplätze 
im Bereich Allerstraße, Havelstraße, Saalestraße
In Chorweiler-Nord befinden sich viele Spielbereiche in den Sackgassen der Gebäudeketten. 
Zur funktionalen Aufwertung sollten öffentliche Wegeverbindungen zwischen den Spielplät-
zen geschaffen werden. 
[mittel- bis langfristig]
TEILRAUMÜBERGREIFENDE MAßNAHMEN
6_6_17 Verbesserung des Angebotes an Spiel- und Bewegungsräumen
Für den Sozialraum Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord wurde im Rahmen der Spielplatz-
bedarfsplanung der Stadt Köln ein öffentlicher Spielflächenfehlbedarf von 17.800 m² ermittelt. 
Der hohe Bedarf begründet sich vor allem durch den hohen Anteil an Kindern und Jugendli-
chen im Gebiet, der sozialräumlichen Gewichtung und des geringen Spielwertes der bestehen-
den Spielflächen. Daher sind unterschiedliche bewegungsorientierte Räume zur Ausübung von 
Trendsportarten wie Fußballspielen, Inlinern, Skaten, Klettern und BMXen, die auch als (de-)zent-
rale Jugendtreffpunkte mit Aufenthaltsqualität zum Treffen, Chillen und Kommunizieren genutzt 
werden können, bedarfsgerecht herzurichten. Es sind folgende Einzelmaßnahmen anzugehen:
 X Ertüchtigung des Bolzplatzes Elbeallee
 X Neugestaltung des Spielplatz Osloer Straße / Athener Ring 
 X Neugestaltung des Spielplatz Osloer Straße 
 X Neugestaltung des Spielplatz Kopenhagener Straße 
 X Ausweitung des Spiel- und Sportangebots im Grünbereich östlich der Elbeallee
[kurz- bis mittelfristig]
Vgl. hierzu im Anhang die Maßnahmen des IHK (Phase 1): 5.1 „Aufwertung der Spiel- und 
Bewegungsräume“
6_6_18 Aufwertung der privaten wohnungsbezogenen Kinderspielplätze
Insbesondere in Seeberg-Nord fallen einzelne nach Landesbauordnung NRW notwendige 
private wohnungsbezogene Kinderspielplätze durch geringe und nicht zeitgemäße Gestal-
tung und Ausstattungselemente auf. Hierzu gehören bspw. die Bereiche
 X Mataré Weg
 X Schaaffhausenerstraße
 X Wilhelm-Ewald-Weg
Die privaten Eigentümer sind hinsichtlich der Erneuerung dieser notwendigen Kleinkinder-
spielflächen anzusprechen. 
[kurz- bis mittelfristig]

152
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Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept

153
steg NRW GmbH
UMWELT
6_6_22 Reduzierung der Lärm- und Luftschadstoffbelastung 
Der Sozialraum ist insgesamt nicht so erheblich durch Lärm- und Luftschadstoffe belastet, 
wie das in anderen Räumen Kölns der Fall ist. Dennoch fallen einzelne Straßenbereiche durch 
erhöhte Verkehrslärmwerte auf. Hierzu gehören:
 X Bereich Blumenbergsweg/ Mercatorstraße in Blumenberg
 X Bereich Mercatorstraße/ Merianstraße in Chorweiler-Nord
 X Bereich Mercatorstraße/ Merianstraße/ Athener Ring und Willi-Suth-Allee in Chorweiler-
Mitte
 X Bereich Mercatorstraße/ Merianstraße/ Athener Ring und Herstattallee in Seeberg Nord
 
Es sollte überprüft werden, durch welche Maßnahmen sich die Lärm- und Luftschadstoffbe -
lastungen in diesen Bereichen reduzieren lassen. 
[mittel- bis langfristig]
Vgl. hierzu im Anhang die Maßnahmen des IHK (Phase 1): 6.1 „Offen für Regen: „Grüne Höfe, 
grüne Plätze“ / 6.2 „Aufbau eines Hitzewarn- und Informationssystems“ / 6.3 „Maßnahmen 
rund um eine Leitart zur Verbesserung der Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrem 
Sozialraum und gleichzeitiger Erhöhung der Biodiversität sowie der Aufenthaltsqualität“
6_6_23 Resourcenschonender Umgang mit Energie
Die Gebäudestrukturen und Versorgungssysteme sind aufgrund des Baualters größtenteils 
nicht auf heutige energetische Anforderungen/ Standards ausgerichtet. Die zahlreich vor- 
handenen Flachdächer oder zusammenhängenden Fassadenflächen bieten ein großes Po- 
tenzial hinsichtlich der Nutzung erneuerbarer Energien bzw. eines ressourcenschonenden 
Umgangs mit Energie. Es sollte geprüft werden inwieweit ein ressourcenschonender Umgang 
mit Energie zu einem Kernthema der Weiterentwicklung des Sozialraums gemacht werden 
kann. Ebenso sollten Maßnahmen zur Verringerung des Energiebedarfs im Sozialraum (bau- 
liche und technische Verbesserungen, Informations- und Beratungsangebote, etc.) bzw. zur 
Erzeugung von erneuerbaren Energien am Verbrauchort entwickelt werden.
[mittel- bis langfristig]

154
steg NRW GmbH
Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
Tabelle 33: Planungs- und Handlungsempfehlungen Grün- und Freiflächen, Umweltsituation
6_6_24 Umgang mit Regenwasser und Schlagregenereignissen
Während der Sozialraum weitgehend hinsichtlich des Stadtklimas einen mittleren Belas-
tungsgrad aufweist, sind Chorweiler-Mitte und Teile von Seeberg mit höherer Verdichtung 
durch die Bildung von Wärmeinseln betroffen. Zur Verbesserung des kleinräumigen Stadt-
klimas werden Entsiegelungsmaßnahmen, der Rückhalt- und die Versickerung von Oberflä -
chenwasser sowie die Nutzung von Wasser als Gestaltungselement u.a. zur Berücksichtigung 
bei Um- und Neugestaltungsmaßnahmen empfohlen. Insgesamt sollte im Sozialraumgebiet 
durch Entsiegelungs- und Bepflanzungsmaßnahmen zukünftig drohenden Hitzebelastungen 
entgegengewirkt werden. Hier ist der Fokus auf gepflasterte und betonierte Stellplätze, Höfe, 
Vorgärten oder Garagenauffahrten zu legen, um eine klimatische Besserstellung zu erreichen.
Eine intensive Be- und Durchgrünung kann zudem der Aufheizung / Hitzeinseln entgegen -
wirken. Ein üppiger Baumbestand (Straßenbäume) trägt zur Frischluftproduktion, zur Staub-
bindung und zur Luftbefeuchtung durch Verdunstung bei. Der Schattenwurf hat zudem eine 
zusätzliche Kühlfunktion an heißen Sommertagen. Auch die Begrünung von Dächern und 
Fassaden hat eine sehr postive Wirkung auf das Kleinklima.
[mittel- bis langfristig]
Vgl. hierzu im Anhang die Maßnahmen des IHK (Phase 1): 6.1 „Offen für Regen: „Grüne Höfe, 
grüne Plätze“

155
steg NRW GmbH
6.7 Verkehr
6_7_1 Gestalterische Aufwertung und Schaffung von barrierefreien Zugängen zum Busbahn-
hof, zum U-Bahnhof und zu den S-Bahnstation in Chorweiler 
Neben gestalterischen Mängeln fallen Sicherheits- und Sauberkeitsdefizite sowie fehlende 
Barrierefreiheit bei den Zugängen zum Busbahnhof und insbesondere zum U- und S-Bahn- 
haltepunkt Chorweiler-Mitte auf. Die Haltstellenaufgänge am Londoner Platz sowie am Pari- 
ser Platz werden als Angsträume angesehen. Mangelnde Barrierefreiheit betrifft ebenfalls die 
S-Bahnhaltepunkte in Blumenberg und Chorweiler-Nord.
Eine Aufwertung der Haltestellenbereiche und in Gesprächen mit den Eigentümern zielfüh-
rend erörtert werden. Dabei sind u.a. folgende Maßnahmenvorschläge zu berücksichtigen:
 X Schaffung von barrierefreien Zugängen zu den S-Bahn Stationen
 X Verbesserung der Taubenabwehr auf den Aufzügen
 X Gestalterische Aufwertung durch einheitliche Sitze auf Bahn- und Busbahnsteig
 X Erneuerung Geländer zwischen den Aufzügen
 X Verhinderung von Wassereintritt zwischen Wänden und der Dachfläche
 X Vermeidung der illegalen Müllentsorgung auf dem Dach
 X Rückbau des Vordachs am Busbahnsteig
 X Erneuerung des Bodenbelags am Busbahnsteig
[mittel- bis langfristig]
6_7_2 Rückbau von überdimensionierten Straßenräumen
Auffällig in Chorweiler-Nord, Chorweiler-Mitte und Seeberg-Nord sind die teilweise sehr 
großzügig dimensionierten Straßenräume. Dieses ist darauf zurückzuführen, dass in der 
ursprünglichen Planung „Neue Stadt Chorweiler“, das Erschließungssystem auf rd. 100.000 
Einwohner, und damit ein viel höheres Verkehrsaufkommen als heute tatsächlich vorhan- 
den, ausgerichtet war. Insbesondere der Athener Ring, der Weichselring oder die Willi-Suth- 
Allee fallen durch breite Verkehrsflächen auf. Aber auch die Elbeaalle, die Havelstraße, die 
Saalestraße und die Moldaustraße als innere Erschließung von Chorweiler-Nord fallen durch 
breite Erschließungsräume auf, von denen ein großer Flächenanteil auf Senkrechtparker auf 
teilweise beiden Straßenseiten entfällt. Gleiches gilt für die Regastraße, Stolpestraße, Neiße- 
straße, Warthestraße und Nogatstraße in Chorweiler-Nord. In Seeberg-Nord betrifft dieses 
teilweise die Karl-Marx-Allee, Herrstattallee und Riphahnstraße. Die zahlreich vorhandenen 
ebenerdigen Stellplätze im öffentlichen Straßenraum führen zudem zu einer geringen Nut- 
zung der Parkhäuser/Parkpaletten und Tiefgaragen. Es sollte daher verkehrstechnisch über- 
prüft werden, ob der Ausbaustandard der Straßenräume dem aktuellen Verkehrsaufkommen 
entsprechend ist, oder ob überdimensionierte Straßenräume im Sinne der Schaffung eines 
attraktiveren Erscheinungsbilds, das eher dem menschlichen, als dem automobilen Maßstab 
entspricht, zurückgebaut werden können. In der Vergangenheit wurden bereits Rückbau-
maßnahmen an der Kreuzung Florenzer Straße/Athener Ring zugunsten der Anlage des Olof-
Palme- Parks vorgeommen. Die bisherigen Rückbaumaßnahmen waren jedoch nicht ausrei-
chend, um die trennende Wirkung der Straßenzüge in Gänze aufzuheben. 
[mittel- bis langfristig]

156
steg NRW GmbH
Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
6_7_3 Umgestaltung Florenzer Straße 
Die Florenzer Straße ist öffentliche Anlieferstraße für das City-Center, Zugangsbereich zu den 
Wohnhäusern und Verbindungsweg in Richtung Olof-Palme-Park. Der Straßenraum und der 
Fußgängerbereich wirken ungeordnet, durch Betonhochbeete unübersichtlich und insgesamt 
wenig einladend. Der Gehweg ist an einigen Stellen sehr schmal, die Poller zur Abgrenzung 
des Straßenraums sind gestalterisch mangelhaft und teilweise beschädigt. Darüber hinaus ist 
auch hier die Beleuchtung verbesserungsbedürftig. Es sollte ein Um- und Neugestaltungs-
konzept zur Aufwertung der Florenzer Straße erarbeitet werden, das die Verkehrsführung, die 
Gestaltung von Fahrbahn und Wegeflächen überprüft und mehr Gestalt- und Aufenthalts-
qualität schafft.
[mittel- bis langfristig]
6_7_4 Überprüfung und Anpassung des Stellplatzangebots
Insgesamt erscheint das Stellplatzangebot im Sozialraum mehr als auskömmlich und korres-
pondiert dieses mit der großzügigen Dimensionierung der Verkehrsflächen. Es fällt vor allem 
auf, dass insbesondere bewirtschaftete Stellplätze häufig ungenutzt sind (z.B. Parkplatz an 
der Moldaustraße oder an der Saalestraße in Chorweiler-Nord). Teilweise sind Stellplatzanla-
gen außer Betrieb, z.B. die Tiefgarage an der Schneebergstraße in Blumenberg. In Chorwei -
ler- Nord wird das Parkhaus an der Ecke Elbeallee/ Weichselring kaum genutzt. Eine Zählung 
zur Mittagszeit während der Beteiligungsveranstaltung „Platzstation“ hat ergeben, dass zwei 
Drittel der bewirtschafteten Parkplätze am Liverpooler Platz ungenutzt waren. Auch das Park-
haus des City-Centers an der Florenzer Straße erscheint wenig ausgelastet. Stellplätze im 
Straßenraum konterkarieren das Parkhaus bzw. sind nicht zusätzlich notwendig. Insgesamt 
gilt es die Auslastung der Stellplätze im gesamten Sozialraum zu überprüfen und verfügbare 
Flächen anderen Nutzungen zur Verfügung zu stellen. Mit Blick auf die novellierte Landes-
bauordnung NRW in Sachen Stellplatzschlüssel ist zur überprüfen, ob in Chorweiler nicht ein 
Modellprojekt initiiert werden kann, das klärt, wie künftig in Köln mit Stellplatznachweisen in 
hochverdichteten Großwohnanlagen umzugehen ist.
[kurz- bis mittelfristig]
6_7_5 Gestalterische Aufwertung von 
Stellplatzanlagen, Garagenhöfen/ Parkhäusern/ Parkpaletten und Tiefgaragen
Im gesamten Sozialraum fallen Garagensammelplätze und bei Parkhäusern vor allem die 
zum Straßenraum ausgerichteten Rückseiten gestalterisch ab. Zudem ist das innere Erschei-
nungsbild bei vielen der Parkhäuser und Tiefgaragen ebenfalls in die Jahre gekommen. Be-
sonders auffällig sind das Parkhaus am Weichselring/ Boberweg, das Parkhaus an der Ecke 
Elbeallee/ Weichselring sowie das Parkhaus Weichselring/ Nogatstraße. Die letzteren beiden 
prägen durch ihre Lage die zentralen Eingangsbereiche in den Siedlungsbereich Chorweiler- 
Nord. Aber auch die kleinmaßstäblicheren Garagenanlagen der Einfamilien-/ Reihenhäuser 
in Blumenberg, z.B. an der Michelsbergstraße oder der Kallbergstraße, dominieren das Er- 
scheinungsbild des Straßenraums. Es sollte überprüft werden, inwieweit die vorhandenen 
Parkhäuser und Garagenhöfe gestalterisch (z.B. neue Fassadengestaltung, Fassaden- und 
Dachflächenbegrünung, etc.) aufgewertet und modernisiert werden können.
[mittel- bis langfristig]

157
steg NRW GmbH
6_7_6 Erhöhung der Nutzung der Tiefgarage Staffelsbergstraße 
Die Tiefgarage ist derzeit mangels Auslastung und aufgrund eines Wasserschadens außer 
Betrieb. Es sollte überprüft werden, warum diese nicht genutzte wird (Mietpreis, Ausstattung, 
Zugänglichkeit) und ob Maßnahmen zur Reaktivierung/ Attraktivierung ergriffen werden 
können (z.B. Verknappung des Angebots im öffentlichen Straßenraum, Erhöhung der Sicher-
heit für abgestellte Kfz, Überprüfung der Mietkosten).
[kurz- bis mittelfristig]
6_7_7 Verbesserung der Busverbindungen von Chorweiler in die angrenzenden Stadtteile ins-
besondere in Ost-West-Richtung
Insgesamt ist der Sozialraum gut an das ÖPNV-Netz angebunden. Es dominiert allerdings 
eine Nord-Süd-Ausrichtung der ÖPNV-Verbindungen. Bemängelt werden fehlenden Busver- 
bindungen in das Gewerbegebiet Feldkassel/ Langel und Querverbindungen in angrenzende 
Stadtteile, z.B. Richtung Pesch. Auch die Betriebszeiten seien für Berufstätige sowie in den 
Abendstunden und am Wochenende (vgl. Lokale Akteure, BV Chorweiler) recht knapp be- 
messen. Im Rahmen des Nahverkehrsplans Köln sollte überprüft werden, inwieweit das Bus-
netz dahingehend optimiert werden kann.
[mittel- bis langfristig]
6_7_8 Verbesserung der ÖPNV-Anbindung der Schulstandorte
Während der Beteiligungsveranstaltungen wurde bemängelt, dass es vielfach keine direkte 
ÖPNV-Verbindung von den Wohnstandorten zu den Schulen im Sozialraum gäbe. Im Rah-
men des Nahverkehrsplans sollte überprüft werden, inwieweit hier das Busnetz optimiert 
werden kann.
[kurz- bis mittelfristig]
6_7_9 Milderung der Trennwirkung der Merianstraße und Willi-Suth-Allee
Die Merianstraße und Willi-Suth-Allee stellen in der Verbindung von Chorweiler-Nord und 
Seeberg-Nord mit dem Zentrum von Chorweiler starke Zäsuren dar. Bei der Willi-Suth-Allee 
wurden bereits eine Tempo 30 Zone sowie Fußgängerüberwege eingerichtet. Zudem stellt 
die Fußgängerbrücke über dem Abschnitt in Troglage eine ebenerdige/ barrierfreie Querung 
sicher. Es sollte darüber hinaus überprüft werden, inwieweit die Trennwirkung durch weitere 
Maß- nahmen abgemildert werden kann.
[mittel- bis langfristig]

158
steg NRW GmbH
Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
6_7_10 Gestalterische Aufwertung der Brückenbauwerke für Fußgänger und Radfahrer
Prägnant im öffentlichen Raum sind die zahlreich vorhandenen Brückenbauwerke für Fuß-
gänger und Radfahrer, die eine kreuzungsfreie Querung der größeren Erschließungsstraßen 
gewährleisten. Diese fallen negativ in ihrer Gestaltung und mit teilweise mangelnder Barrie -
refreiheit auf. Sehr dominante und graue Betonbauwerke sind:
 X Brücke in der Verlängerung des Uppsalasteigs über die Stockholmer Allee/Merianstraße
 X Brücke auf Höhe der Heinrich-Böll-Gesamtschule
 X Brücke über die Merianstraße (Themsepromenade)
 X Fußgänger- und Radquerung über den Weichselring am Muldeweg in Chorweiler-Nord
 X Fußgänger- und Radquerung über der Elbeallee am Pleißesteig in Chorweiler-Nord
 X Fußgängerquerung an der Langenbergstraße zum Spiel- und Grünbereich in Blumenberg
Es ist konzeptionell zu prüfen, wie diese gestalterisch, z.B. durch farbliche Akzente, aufge -
wertet werden können und ob es für in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen alternative, 
barrierefreie Querungsmöglichkeiten der Straßenräume geben kann.
[mittel- bis langfristig]
Tabelle 34: Planungs- und Handlungsempfehlungen Verkehr

159
steg NRW GmbH
Anlagen
07

160
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Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
7 Anlagen
7.1 Maßnahmenkatalog IHK (Phase 1)
In Folgenden werden die Kurzbeschreibungen der Maßnahmen aus dem IHK  für den Sozialraum Blumenberg, 
Chorweiler und Seeberg-Nord  (Phase 1) aufgeführt. Das IHK für den Sozialraum Blumenberg, Chorweiler und 
Seeberg-Nord (Phase 1) ist Bestandtteil des Leitkonzeptes “Starke Veedel – Starkes Köln”. Das Leitkonzept 
“Starke Veedel – Starkes Köln” wurde am 20.12.2016 vom Rat beschlossen (Beschlussvorlage. 2899/2016). Das 
IHK für den Sozialraum Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord (Phase 1) wird dem Rat vorraussichtlich am 
18.05.2017 vorgelegt (Beschlussvorlage 0743/2017). 
VERBESSERTE TEILHABE UND MITWIRKUNG
1.1 Quartiersmanagement
Einrichtung eines Quartiersmanagements zur Aktivierung und Beteiligung der Bevölkerung 
vor Ort. Schaffung einer zentralen Anlaufstelle in Form eines Quartiersbüros. Durch die zu-
sätzlich im Rahmen des Programms „Starke Veedel – Starkes Köln“ konzipierten Maßnahmen 
besteht ein Unterstützungsbedarf der Sozialraumkoordination hinsichtlich der Kommunikati-
on der Maßnahmen in die bestehenden Netzwerke. 
[kurz- bis mittelfristig]
1.2 Öffentlichkeitsarbeit
Zur Aktivierung der Bewohnerschaft vor Ort sind Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit um-
zusetzen. Zunächst soll ein Strategie- und Kommunikationskonzept zur Öffentlichkeitsarbeit 
und zur „Vermarktung“ des Programms erarbeitet werden. Der Schwerpunkt liegt dabei in 
den Themen Beteiligung, Mitwirkung und Aktivierung. Anschließend sollen konkrete Maß-
nahmen, wie eine Online-Berichterstattung, Infoflyer, Plakate, etc. umgesetzt werden. Die 
Öffentlichkeitsarbeit soll vom Quartiersmanagement koordiniert und begleitet werden.
[kurz- bis mittelfristig]

161
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1.3 Verfügungsfonds
Der Verfügungsfonds dient dazu, die städtebaulichen Maßnahmen im Sozialraum zu flankie-
ren und die Beteiligungsprozesse vorzubereiten. Beispielsweise könnten Beteiligungsmaß -
nahmen wie Malwettbewerbe zur Gestaltung eines Spielplatzes oder Nachbarschaftsfeste 
und Begegnungstage zur Mieter- und Eigentümeraktivierung umgesetzt werden.
Das Quartiersmanagement übernimmt die Aufgabe, Bewohnerinnen und Bewohner sowie 
weitere Sozialraumakteure für eine Antragstellung zum Verfügungsfonds zu motivieren und 
sie bei der Umsetzung ihrer Ideen und Vorstellung zu unterstützen.
[kurz- bis mittelfristig]
FRÜH ANSETZENDE HILFEN
2.1 Integration auch von zugewanderten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit 
Flüchtlingsstatus 
Das Gebiet ist durch eine hohe Anzahl an zugewanderten Kindern und Jugendlichen geprägt, 
so dass frühzeitig präventive Maßnahmen zur Integration erforderlich sind. Daher sollen Kin-
der, Jugendliche und junge Erwachsene mit Flüchtlingsstatus durch aufsuchende mobile Ar-
beit im Sozialraum in die bestehenden Regelsysteme integriert werden.
2.2 Qualifizierungsoffensive Offene Kinder- und Jugendarbeit Köln
Das Gebiet ist durch einen hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen geprägt, so dass früh-
zeitig präventive Maßnahmen zur Qualifizierung in der offenen Kinder- und Jugendarbeit 
erforderlich sind. Die Abfrage bei Trägern der freien Jugendhilfe in der Stadt Köln zu Hand-
lungsnotwendigkeiten im Handlungsfeld „Früh ansetzende Hilfen“ hat als einen wichtigen 
Handlungsbedarf das Thema „Professionalisierung des Systems durch Qualifizierung“ aufge-
zeigt. Im Rahmen des Projektes soll eine Qualifizierungsoffensive realisiert werden, die sozi -
alräumliche Bezüge – hier für den Sozialraum Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord – 
ebenso wie eine gesamtstädtische Ausrichtung umfasst. Die Qualifizierungsinhalte lassen sich 
dabei in fachübergreifende Themen (zum Beispiel Projektmanagement) und fachspezifische 
Inhalte (zum Beispiel Kindeswohl) unterscheiden. Um über die Setting-übergreifenden Quali-
fizierungen einen Beitrag zur Stärkung der sozialräumlichen Präventionsketten zu erreichen, 
wird innerhalb des Curriculums ein Schwerpunkt in der Durchführung von Qualifizierungen in 
den Sozialräumen unter Einbeziehung der jeweils vor Ort aktiven Kooperationspartner liegen. 
Setting-interne Qualifizierungen werden zentral umgesetzt

162
steg NRW GmbH
Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
2.3 Sprachförderangebote für neu eingereiste Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 
16 und 25 Jahren 
Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 25 Jahren, die oftmals unzureichende 
Sprachkompetenzen besitzen bzw. keine oder nur geringen Deutschkenntnisse, sollen im 
Rahmen von Jugendintegrationskursen mit frühzeitig präventiven Maßnahmen zur Sprach -
förderung unterstützt werden. Zunehmend reisen Jugendliche ab 16 Jahren neu zu, entwe -
der als Flüchtlinge mit ungesichertem Aufenthaltsstatus oder vielfach aus Südosteuropa. In 
der Regel verfügen sie weder über Schulabschlüsse noch über die erforderlichen Deutsch-
kenntnisse, um Schulabschlüsse in absehbarer Zeit erreichen zu können. Durch die geringen 
Deutschkenntnisse besteht darüber hinaus ein sehr erschwerter Zugang zu Praktikumsplät-
zen oder gar zum Arbeitsmarkt. Die Chancen auf kurzfristige Aufnahme in ein Regelsystem 
zur Verbesserung der Bildungs- und Berufsperspektive sind der Zielgruppe entweder nicht 
kurzfristig möglich oder strukturell nicht zugänglich. Den persönlichen und gesellschaftlichen 
Folgen fehlender Perspektiven kann mit dem kurzfristig zugänglichen Angebot der Jugendin-
tegrationskurse präventiv begegnet werden. 
2.4 Zugehende Hilfe zur Überleitung ins Regelsystem und Entwicklung einer beruflichen 
Perspektive für junge Menschen mit psychischen Problemen bis 27 Jahre 
Das Gebiet ist durch einen hohen Anteil an Jugendlichen und arbeitslosen Jugendlichen ge-
prägt, so dass frühzeitig präventive Maßnahmen zur Qualifizierung erforderlich sind. 
Hier leben gehäuft Familien mit niedrigem sozialen Status und Multiproblemlagen. Viele jun-
ge Menschen bis 27 Jahre werden aufgrund von ganz unterschiedlichen Problemen daran 
gehindert, eine eigene Lebensperspektive insbesondere im Hinblick auf eine berufliche Zu-
kunftsgestaltung zu entwickeln. Intensiv abholende und stark akzeptierendes Hilfsangebot, 
sprichwörtlich abholende Begleitung beispielsweise beim Verlassen der Wohnung oder bei 
der Kontaktherstellung mit anderen Menschen, die eine sehr akzeptierende und langsam auf-
bauende Hilfe notwendig macht und auf einer vertrauensvollen Beziehung beruht. Stärkung 
der Alltagskompetenzen und somit langfristig Anbindung an die Regelangebote. Dabei ist es 
von größter Wichtigkeit, dass dieser Prozess kontinuierlich verläuft und sich an den individu-
ellen Bedürfnissen jedes Einzelnen orientiert. 
2.5 Kölner Bildungsberatungszentrum einschließlich Stadtteileltern 
Das Gebiet ist durch einen hohen Anteil an Sozialleistungsempfängerinnen und -empfängern 
geprägt, so dass frühzeitig präventive und niedrigschwellige Maßnahmen zur Unterstützung 
erforderlich sind. Bildungsberatung ist eine Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Entwick-
lung und Umsetzung von ressortübergreifenden Präventionsketten und Strategien gegen 
Armut und soziale Ausgrenzung, da sie Menschen zur Selbsthilfe und eigenverantwortlichen 
Lebensgestaltung befähigt. Bildungsberatung ist somit ein Schlüssel für die Verbesserung 
der Integration benachteiligter gesellschaftlicher Gruppen in Arbeit, Bildung und in die Ge-
meinschaft. Basierend auf den Erfahrungen des Bildungsberatungszentrums Mülheim wird 
zur nachhaltigen Verbesserung des Zugangs zu Bildungs(beratungs)angeboten für bildungs-
benachteiligte Zielgruppen der Aufbau und Betrieb eines träger- und settingübergreifenden 
Bildungsberatungszentrums (BB-Zentrum) mit vier Standorten als zentrale „Anlaufstellen“ im 
Programmgebiet vorgesehen. Eine Besonderheit des BB-Zentrums ist die Einbindung des 
Teilprojektes „Stadtteileltern“, durch das die Sicherstellung niedrigschwelliger Zugänge in die 
Zielgruppen gewährleistet wird. Hierfür werden die bestehenden „Stadtteilmütter-Projekte“ 
zu einem Stadtteileltern-Projekt weiterentwickelt.

163
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2.6 Übergänge begleiten: Angebote der Familienbildung mit Schwerpunkt Kooperation 
mit Kita, Familienzentren, Schulen im Primarbereich und SEK 1, Trägern des Offenen 
Ganztags
Das Gebiet ist durch einen hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen geprägt, so dass früh-
zeitig präventive Maßnahmen zur Begleitung beim Übergang zwischen verschiedenen Bil -
dungsangeboten erforderlich sind. 
Die Familie ist für jedes Individuum die erste und gleichzeitig nachhaltigste Sozialisations -
institution. Als zentraler Ort des Aufwachsens und der Identitätsbildung stellt sie für Kinder 
den gesellschaftlichen Mikrokosmos kultureller Leitbilder dar. Eingebettet in lokale Struk-
turen wird ein breit gefächertes Unterstützungssystem aufgebaut, das Familien fördert und 
aktivierende Impulse im Gemeinwesen setzt. Damit werden sowohl Bildungs- und Entwick -
lungsprozesse von Kindern gefördert als auch Eltern und Familien unterstützt. Unabhängig 
von der sozialen und kulturellen Herkunft werden allen Kindern und Jugendlichen positive 
Zukunftschancen eröffnet. Bildung und Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und ihren El-
tern werden von Geburt bis zur Ausbildung gefördert. Jedes Kind soll körperlich und seelisch 
gesund im Arbeitsleben ankommen. 
2.7 Gemeinsam für Grundbildung im Veedel
Das Gebiet ist durch eine geringe Bildungsteilhabe geprägt, so dass Maßnahmen zur Grund-
bildung erforderlich sind. 
Aktuellen Studien zufolge leben in Köln mehr als 100.000 funktionale Analphabetinnen und 
Analphabeten (ca. 16 % der Deutsch sprechenden Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter.) 
Davon sind maximal fünf von hundert als Lernende in Alphabetisierungskursen angemeldet. 
Die Erfahrung zeigt, dass erfolgreiche Präventions- und Interventionsstrategien heterogene 
Zielgruppen und Problemlagen berücksichtigen müssen, wobei Grundbildung eine gesamt-
gesellschaftliche Querschnittsaufgabe ist, die nicht nur im Alphakurs stattfindet. Mit dieser 
Maßnahme wird ein quartiersbezogener und niederschwelliger Ansatz geschaffen. Das An-
gebot bildet eine „Türöffner Funktion“ in Richtung Regelangebot. Basierend auf den Erfah -
rungen der langjährigen Alphabetisierungs- und Grundbildungsarbeit der VHS Köln und der 
Projekte PAGES und CURVE, die im Rahmen des Bundesprogramms alphabund umgesetzt 
wurden, wird angestrebt, als Heranführungsstruktur zu den klassischen Alphabetisierungs-
kursen und unter Bezugnahme auf den oben zitierten umfassenden Grundbildungsbegriff, 
sozialräumlich verortete Grundbildungsangebote zu einzelnen Themen der Lese-/Schreib -
kompetenzen zu entwickeln und umzusetzen.

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Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
2.8 Ferienschulen 
Das Gebiet ist durch einen hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen sowie eine geringe 
Bildungsteilhabe geprägt, so dass frühzeitig präventive Maßnahmen zur Sprachförderung 
und Integration erforderlich sind. 
Sprache ist das Medium und der Schlüssel zum Lernen in allen Fächern. Entsprechende 
Kompetenzen bilden eine Voraussetzung für den Schulerfolg. Die Herausforderung in mehr-
sprachigen Klassen besteht darin, alle Kinder so zu unterstützen, dass sie die Schulsprache 
Deutsch möglichst gut und auch schnell beherrschen. Ferienschulen sind ein geeignetes In-
strument, den Schulerfolg neu zugewanderter und sozial benachteiligter Kinder zu fördern. 
Im Rahmen des Projekts sollen 22 Ferienschulen an Grundschulen im Programmgebiet an-
geboten werden. Hierüber können bis zu 600 Schülerinnen und Schüler erreicht werden. Das 
Projekt setzt bei den Erfahrungen des Strukturförderprogramms MÜLHEIM 2020 an. Hier 
konnten in der Zeit von 2011 bis 2014 alle Grundschulen im Programmgebiet mit einem ver-
gleichbaren modularen Konzept für eine Zusammenarbeit in dem Thema „Sprachförderung“ 
gewonnen werden. 
2.9 Willkommen und Ankommen in Köln 
Das Gebiet ist durch einen hohen Anteil an Personen mit Migrationshintergrund gekenn-
zeichnet und / oder hat den Charakter eines „Ankommensstadtteil“, so dass Maßnahmen 
zur Integration erforderlich sind. Köln ist die viert größte Stadt Deutschlands. Aufgrund ihrer 
Strukturen, vor allem aber ihr tolerantes und offenes Stadtbild, verfügt die Stadt über eine 
hohe Anziehungskraft sowohl bei Studierenden, Alleinlebenden, Familien und Personen aus 
dem Um- und Ausland. Um den daraus heraus resultierenden Anforderungen begegnen zu 
können, hat die Stadt Köln das ESF-Projekt „Willkommen in Köln“ im Zeitraum 01.01.2014 bis 
31.12.2015 durchgeführt. Im Zentrum aller Aktivitäten stand die nachhaltige Integration der 
Zuwanderinnen und Zuwanderer aus Südosteuropa in den Arbeitsmarkt und das soziale Um-
feld. Schwerpunkte des Projektes waren der Aufbau von Begegnungs- und Beratungsstellen 
sowie die Durchführung von Sprachkursen. Die Verbindung von aufsuchender Beratungstä -
tigkeit und fester Beratungsstelle als Anlaufpunkt erwies sich als erfolgreiche Strategie für 
die Teilnehmende Gewinnung und die Umsetzung der Beratungsarbeit. Die Vielzahl der mul-
tiplen Vermittlungshemmnisse der Zugewanderten (Wohnsituation, Krankenversicherungs -
schutz, soziale Absicherung, Schulden) verzögerte jedoch eine schnelle Integration in den 
hiesigen Arbeitsmarkt. Im Rahmen der neuen ESF-Förderphase in NRW ab 2017 wird das 
Projekt „Willkommen und Ankommen in Köln“ gute Ansätze aus den beiden vorangegan -
gen Projekten aufgreifen und auf den bisher nicht berücksichtigten Sozialraum Blumenberg, 
Chorweiler und Seeberg-Nord übertragen. Im zukünftigen Projekt ist zentraler Inhalt die Ar-
beitsmarktintegration sowie die Themenfelder Diskriminierung, Ausgrenzung und Vorurteile 
gegenüber der beschriebenen Zielgruppe.

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WOHNEN
3.1 „Zuhause im Veedel – Aktivierung, Beteiligung und Wohnumfeldpflege und Mieter- / 
Nachbarschaftsarbeit und Quartiershausmeister 
Das Verantwortungsbewusstsein der Bewohnerinnen und Bewohner für ihr Wohnumfeld ist 
insbesondere in Chorweiler-Mitte niedrig, ebenso die Zufriedenheit mit dem Wohnumfeld. 
Daher soll das Verantwortungsbewusstsein, die Stärkung der Selbsthilfe und Beteiligung der 
Bewohner für das Wohnquartier und das Wohnumfeld insbesondere in Chorweiler-Mitte ge-
stärkt werden.
[kurz- bis mittelfristig]
3.2 Haus,- Hof- und Fassadenprogramm
Ein attraktiver Stadtteil stärkt das gemeinsame Miteinander von Bewohnerinnen und Bewoh-
nern. Vor diesem Hintergrund sind Verschönerungs- und Verbesserungsmaßnahmen im So-
zialraum von besonderer Bedeutung. Das Fassadenprogramm soll dazu anregen, nachhaltige 
Verbesserungen an Wohnhäusern oder am unmittelbaren Wohnumfeld vorzunehmen. 
kurz- bis mittelfristig]
WIRTSCHAFT UND QUALIFIZIERUNG
4.1 „CheckPraxis“ Berufsfeldorientierung für Schülerinnen und Schüler 
Das Gebiet ist durch eine hohe Anzahl arbeitsloser junger Menschen unter 25 Jahren und 
einem niedrigen Beschäftigungsgrad dieser Altersgruppen geprägt. Mit praxisnahen Berufs-
bildungsmaßnahmen ist dieser Bedarfslage entgegenzuwirken. 
4.2 Jobcoach im Quartier 
Im Sozialraum besteht ein hoher Bedarf an Unterstützung bei der Integration von langzeitar-
beitslosen Menschen in den Arbeitsmarkt. Mittels eines personenbezogenen Profilings und 
Coachings soll die Arbeitsfähigkeit und die Integration der Teilnehmenden in den Arbeits-
markt erhöht werden.

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Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
ÖFFENTLICHER RAUM
5.1 Aufwertung der Spiel- und Bewegungsräume
Für den Sozialraum Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord wurde im Rahmen der Spiel-
platzbedarfsplanung der Stadt Köln ein Spielflächenfehlbedarf von 17.799 m² ermittelt. Der 
hohe Bedarf begründet sich vor allem durch den hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen 
im Gebiet, der sozialräumlichen Gewichtung und des geringen Spielwertes der bestehenden 
Spielflächen. Daher sind unterschiedliche bewegungsorientierte Räume zur Ausübung von 
Trendsportarten wie Fußballspielen, Inlinern, Skaten, Klettern und BMXen, die auch als (de-)
zentrale Jugendtreffpunkte mit Aufenthaltsqualität zum Treffen, Chillen und Kommunizieren 
genutzt werden können, bedarfsgerecht herzurichten. Es sind folgende Einzelmaßnahmen 
anzugehen:
 X Ertüchtigung des Bolzplatzes Elbeallee
 X Neugestaltung des Spielplatz Osloer Straße / Athener Ring 
 X Neugestaltung des Spielplatz Osloer Straße 
 X Neugestaltung des Spielplatz Kopenhagener Straße 
 X Ausweitung des Spiel- und Sportangebots im Grünbereich östlich der Elbeallee
[kurz- bis mittelfristig]
5.2 Gestalterische und funktionale Aufwertung des Weserplatz
Der teilweise als Angstraum wahrgenommene Platz erfordert Aufwertungsmaßnahmen, um 
die Platznutzung für alle Bevölkerungsgruppen zu attraktivieren. Ziel der Aufwertungsmaß -
nahmen ist es, die Platznutzung für alle Bevölkerungsgruppen beispielsweise durch die Auf-
stellung neuer Spielgeräte für Kinder und Erwachsene und Parkbänke aufzuwerten. Darüber 
hinaus wird die zentrale Wegeführung über den Platz, die Teil der Gesamtwegeverbindung 
zwischen Chorweiler-Zentrum und Blumenberg darstellt, übersichtlicher und barrierefrei ge-
staltet, die Bepflanzung zurückgenommen und neu geordnet. 
[kurz- bis mittelfristig]
UMWELTGERECHTIGKEIT UND KLIMASCHUTZ
6.1 Offen für Regen: „Grüne Höfe, grüne Plätze“ 
Das Gebiet ist zukünftig von hoher Wärmebelastung betroffen. Durch die Versickerung von 
Regenwasser und der damit möglichen Verdunstung bei Hitzeereignissen, können gepflas -
terte und betonierte Stellplätze, Höfe, Vorgärten oder Garagenauffahrten durch Entsiegelung 
und Bepflanzung wieder zur klimatischen Abmilderung der Hitzebelastung beitragen.

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6.2 Aufbau eines Hitzewarn- und Informationssystems 
Das Gebiet ist zukünftig von hoher Wärmebelastung betroffen, so dass rechtzeitig Maßnah -
men zum Umgang mit Hitze, insbesondere bei jungen und gesundheitlich beeinträchtigten 
Personen zu treffen sind. Zusätzlich Erstellung von Informationsmaterial für die Bevölkerung 
zum Thema Hitzeentwicklung im Zuge des Klimawandels 
6.3 Maßnahmen rund um eine Leitart zur Verbesserung der Identifikation der Bürgerinnen 
und Bürger mit ihrem Sozialraum und gleichzeitiger Erhöhung der Biodiversität sowie 
der Aufenthaltsqualität 
Die Verbesserung der Biodiversität stellt eine wichtige Aufgabe in Zeiten des Artenschwun -
des und des Klimawandels dar. Zudem ist bekannt, dass lebendige Tiere eine besondere 
Wirkung bei Menschen in Bezug auf Identifikation und eigene Wahrnehmung erzielen. Durch 
unterschiedliche Aktionen sollen diese beiden Bereiche in der Maßnahme verbunden werden. 
6.4 Stärkung/Erweiterung des Schulgartenangebotes 
Die naturbezogenen außerschulischen Lernorte sind vor allem für Schulen in den sozial be-
nachteiligten Bereichen nur schwer erreichbar. Auch sonst haben Kinder aus dem Sozialraum 
nur selten die Möglichkeit des Besuches naturnaher Bereiche. Durch die Stärkung bzw. Erwei-
terung des Schulgartenangebotes soll den Kindern die Natur näher gebracht werden. 
Tabelle 35: Kurzbeschreibung der Maßnahmen aus dem IHK (Phase 1) „Starkes Veedel – Starkes Köln – Blumenberg, Chorweiler und 
Seeberg-Nord

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Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
7.2 Potenzialflächen
Nachfolgend sind insgesamt 35 Potenzialflächen für hochbauliche Maßnahmen dargestellt, die sämtlich – mit 
Ausnahme der Siedlungsreservefläche Kreuzfeld – innerhalb des Sozialraums Blumenberg, Chorweiler, See-
berg-Nord liegen. Dabei handelt es sich sowohl um unbebaute Flächen mit unterschiedlichen Freiraumqualitä-
ten als auch um Flächen mit Mindernutzungen und Leerständen (z.B. Hochgaragen). 
Die Vorschläge berücksichtigen den Ratsbeschluss vom 20. Dezember 2016 zur Umsetzung des Stadtentwick-
lungskonzepts Wohnen mit neuen Flächen für den Wohnungsbau (z.B. in Blumenberg West und -Ost) als auch 
neue Flächenvorschläge, generiert aus der Bearbeitung dieses Entwicklungskonzeptes.
Sämtliche vorgeschlagenen Potenzialflächen sind, wie jeweils dargestellt ist, in Hinblick auf bauliche Nutzun-
gen – überwiegend für Wohnen, in Chorweiler-Mitte auch für Misch- und gewerbliche bzw.- Dienstleistungs -
nutzungen – weiter zu untersuchen. Baurecht ist überwiegend durch neue Bebauungspläne oder die Änderung 
bestehenden Planungsrechts noch herzustellen, soweit die abschließende Beschlusfassung zu diesem Entwick-
lungskonzept die Verwaltung zur Entwicklung dieser Potenzialflächen beauftragt.

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Elbeallee
Diemelweg
Saalestraße
Unstrutweg
Havelstraße
Spreeweg
Allerstraße
Leineweg
Weserplatz
Weserpromenade
Nogatstraße
Muldeweg
Warthestraße
NetzestraßeBoberweg
Neißestraße
Katzbachweg
Stolpestraße
Peeneweg
Regastraße
Swinestraße
Okerstraße
Weichselring
Werrastraße
Usedomstraße
Rügenweg
Wollinstraße
Helaweg
Masurenstraße
Langenbergstraße
Geiersbergstraße
Staffelsbergstraße
Staffelsbergstraß
e
Vogelsbergstraße
Langenbergstraße
Schneebergstraße
Langenbergstraße
Döbrabergstraße
Schneebergstraße
Emstbergstraße
Michelsbergstraße
Ernstbergstraße
Mosenbergstraße
Kallbergstraße
Arembergstraße
Malbergstraße
Teufelsbergstraße
Geiersbergstraße
Blumenbergsweg
Langenbergstraße
Weichselring
Michelsbergstraße
1
2
3
4
5
8
6
7
Potenzialfläche: neue Bebauung
7.2.1 Potenzialflächen Blumenberg
Potenzialfläche 1 Kreuzfeld (Neubebauung)
Flächengröße 50,4 ha
Lage Nicht im Siedlungszusammenhang
Derzeitige Nutzung Landwirtschaft
Planungs- und baurechtliche Situation  Im FNP als Wohnbaufläche dargestellt, Satzungsbeschluss für 
den Bebauungsplan wurde 2005 abgelehnt
Quelle Wohnbauflächensuche Stadt Köln 2015
Eigentumsverhältnisse Städtisch/Privat
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Geschosswohnungsbau, Einfamilienhausbau
Im Rahmen einer Entwicklung ist eine neue Jugendeinrichtung 
einzuplanen und zu sichern (B-Plan). Sinnvoll ist eine zentrale 
Lage zwischen Kreutzfeld und Blumenberg (dortiges Provisorium 
in schlechtem baulichen Zustand). Außerdem ist ausreichend öf-
fentlich nutzbare Spielfläche für Kinder und Jugendliche vorzu-
halten. 
Abb. 142: Potenzialflächen Blumenberg

170
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Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
Anmerkung Die Potenzialfläche 1 Kreuzfeld ist im FNP als Wohnbaureserve -
fläche dargestellt. Die jüngste FNP-Änderung in 2011 basierte 
hier auf der Interkommunalen Integrierten Raumanalyse (IIRA), 
Teilraum Köln Nordwest. Von der Verwaltung wurde diese Po-
tenzialfläche in die Beschlussvorlage des Rates „Neue Flächen 
für den Wohnungsbau“ (Vorlagen Nummer 1028/2015) als Vor-
schlag aufgenommen.
Die Entwicklung dieser Fläche wird jedoch seit der Aufstellung des 
Entwurfes für den Bebauungsplan im Jahr 2005 von der Politik 
kontrovers diskutiert. Der Satzungsbeschluss für den Bebauungs-
plan Kreuzfeld wurde im September 2005 von der Bezirksvertre-
tung Chorweiler abgelehnt. Im Jahr 2013 wurde jedoch erneut 
von der FDP Fraktion und im Jahr 2016 von der SPD Fraktion der 
Antrag gestellt, Kreuzfeld weiter zu entwickeln. Der Rat der Stadt 
Köln hat die Verwaltung mit seinem Beschluss vom 15.12.2016 
„Neue Flächen für den Wohnungsbau“ jetzt unter anderem be-
auftragt, eine Studie in Auftrag zu geben, die insbesondere fol-
gende Aspekte behandelt:
„Eine sozialräumliche Analyse der benachbarten Stadtteile und 
Freiräume auf Basis der bereits vorliegenden integrierten Raum-
analyse und des integrierten Handlungskonzeptes.
(…) 
In einem zweiten Schritt soll sich ein Werkstattverfahren mit einer 
möglichst umfangreichen Bürgerbeteiligung nach dem Beispiel 
der Parkstadt Süd anschließen, um die interessierte Bürgerschaft 
beim Planungsprozess von Beginn an zu beteiligen (…).“
Potenzialfläche 2 Geiersbergstraße (Neubebauung)
Flächengröße ca. 2.100 m²
Lage Baulücke 
Derzeitige Nutzung Grünfläche
Planungs- und baurechtliche Situation Im FNP als Wohnbaufläche, im B-Plan als öffentliche Grünfläche 
dargestellt
Quelle Analyse steg NRW
Eigentumsverhältnisse Städtisch
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Einfamilienhausbau 
Anmerkung Durch eine Bebauung wird der Eingang in den Teilraum städte-
baulich gefasst. Der Bolzplatz Weichselring/ Langenbergstraße ist 
uneingeschränkt zu erhalten.
Tabelle 37: Potenzialfläche 2 Geiersbergstraße
Tabelle 36: Potenzialfläche 1 Kreuzfeld

171
steg NRW GmbH
Potenzialfläche 3 Vogelsbergstraße (Neubebauung)
Flächengröße ca. 800 m²
Lage Baulücke
Derzeitige Nutzung Brachfläche
Planungs- und baurechtliche Situation Im FNP als Wohnbaufläche, im B-Plan als Parkpalette dargestellt; 
Investor hat Befreiung und Baugenehmigung erhaltent
Quelle Analyse steg NRW
Eigentumsverhältnisse Privat 
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Geschosswohnungsbau 
Anmerkung Verkauf zur Wohnnutzung MFH (02/2016)
Potenzialfläche 4 Langenbergstraße (Neubebauung)
Flächengröße Ca. 8.690 m²
Lage Randbereich der Siedlung 
Derzeitige Nutzung Grünfläche/Landwirtschaft
Planungs- und baurechtliche Situation Im FNP als Sonderbaufläche, im B-Plan als Fläche für den Ge-
meinbedarf (Schule) dargestellt
Quelle Analyse steg NRW
Eigentumsverhältnisse Städtisch
Äußere Erschließung Nicht vorhanden
Mögliche Nutzung Geschosswohnungsbau, Einfamilienhausbau 
Anmerkung Bisherige Schulplanfläche ist entbehrlich. Angrenzende Spiel- 
und Bolzplätze Langenbergstraße Süd und Langenbergstraße 
Nord/ Grünzug sind uneingeschränkt zu erhalten.
Tabelle 39: Potenzialfläche 4 Langenbergstraße
Tabelle 38: Potenzialfläche 3 Vogelsbergstraße

172
steg NRW GmbH
Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
Potenzialfläche 5 Blumenberg West
Flächengröße Ca. 32.000 m²
Lage Randbereich der Siedlung
Derzeitige Nutzung Spielplatz, Wald/Grünfläche
Planungs- und baurechtliche Situation Im FNP als Grünfläche dargestellt, Im B-Plan als Fläche öffent-
liche Grünfläche mit der Zweckbestimmungen Spielplatz sowie 
Fläche mit Bindungen für Bepflanzungen und die Erhaltung von 
Bäumen und Sträuchern festgesetzt
Quelle Ratsbeschluss vom 20.12.2016 zur aktuellen Wohnbauflächensu-
che in Köln
Eigentumsverhältnisse Städtisch
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Geschosswohnungsbau, Einfamilienhausbau, Gewerbe, Dienst-
leistung, Einzelhandel
Anmerkung Aufgrund der vorhandenen Widmungen, des erheblichen Baum-
bestands und der Funktion als Ausgleichsfläche ist eine Nutzung 
für bauliche Zwecke eher unwahrscheinlich. Der Bolzplatz Ernst-
bergstraße ist zwingend zu erhalten.
Potenzialfläche 6 Blumenberg Ost
Flächengröße Ca. 31.000 m²
Lage Randbereich der Siedlung
Derzeitige Nutzung Wald/Grünfläche
Planungs- und baurechtliche Situation Im FNP als Grünfläche dargestellt. Im B-Plan als Fläche für den 
Gemeinbedarf/Jugendeinrichtung, als öffentliche Grünfläche mit 
den Zweckbestimmungen Spiel- und Bolzplatz sowie Fläche mit 
Bindungen für Bepflanzungen und die Erhaltung von Bäumen 
und Sträuchern festgesetzt
Quelle Ratsbeschluss vom 20.12.2016 zur aktuellen Wohnbauflächensu-
che in Köln
Eigentumsverhältnisse Städtisch
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Geschosswohnungsbau, Einfamilienhausbau
Anmerkung Aufgrund der vorhandenen Widmungen, des erheblichen Baum-
bestands und der Funktion als Ausgleichsfläche ist eine Nut-
zung für bauliche Zwecke eher unwahrscheinlich. Der Spielplatz 
Weichselring/Langenbergstraße ist zwingend zu erhalten.
Tabelle 41: Potenzialfläche 6 Blumenberg Ost
Tabelle 40: Potenzialfläche 5 Blumenberg West

173
steg NRW GmbH
Potenzialfläche 7 Döbrabergstraße (östliche Blockecke)
Flächengröße Ca. 400 m²
Lage Blockrand
Derzeitige Nutzung Zufahrt Tiefgarage
Planungs- und baurechtliche Situation 
Quelle Vorschlag Stadt Köln
Eigentumsverhältnisse Unbekannt
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Geschosswohnen 
Anmerkung Entwicklungshemmnis sind die Tiefgaragenzufahrt und die ein-
zuhaltenden Abstandsflächen
Potenzialfläche 8 Langenbergstraße (Neubebauung)
Flächengröße Ca. 1.200 m²
Lage Baulücke
Derzeitige Nutzung Brachfläche
Planungs- und baurechtliche Situation Im FNP als Wohnbaufläche, im B-Plan als WA dargestellt
Quelle Analyse steg NRW
Eigentumsverhältnisse Städtisch
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Einfamilienhausbau 
Anmerkung Als Standort für Flüchtlingsunterkunft vorgesehen.
Tabelle 43: Potenzialfläche 8 Langenbergstraße
Tabelle 42: Potenzialfläche 7 Döbrabergstraße

174
steg NRW GmbH
Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept

175
steg NRW GmbH
7.2.2 Potenzialflächen Chorweiler-Nord
Potenzialfläche 9 Weichselring (Neubebauung)
Flächengröße Ca. 2.900 m²
Lage Randbereich der Siedlung 
Derzeitige Nutzung Grünfläche
Planungs- und baurechtliche Situation Im FNP als Wohnbaufläche dargestellt
Quelle Analyse steg NRW
Eigentumsverhältnisse Städtisch
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Geschosswohnungsbau, Einfamilienhausbau 
Anmerkung Die Spiel- und Bolzflächen einschließlich des Jugendunterstands 
sind zwingend zu erhalten.
Abb. 143: Potenzialflächen Chorweiler-Nord
Matareweg
Schaaffhausenstraße
Riphahnstraße
Matareweg
Martersteigstraße
Compesstraße
Taepperweg
Zörgiebelstraße
Thorn-Prikker-Straße
Robert-Grosche-Straße
Riphahnstraße
Matareweg
Matareweg
Ludwig-Gies-Straße
Wilhelm-Ewald-Weg
Braunfelsweg
Abendrothstraße
Heinrich-Billstein-Straße
Karl-Marx-Allee
Paul-Löbe-Weg
Paul-Löbe-Weg
Fritz-Erier-Straße
Otto-Braun-Straße
Karl-Marx-Allee
Karl-Marx-Allee
Honigsheimstraße
Kuskestraße
Paquetweg
Bauknechtweg
Derichsweilerweg
Mattlenerweg
Georg-Fritze-Weg
Willi-Suth-Allee
Herstattallee
Athener
 Ring
Turkuplatz
Salzburger
 Hof
Florenzer
 Straße
Tiberstraße
Themsepromenade
Rhonestraße
Stockholmer
 Allee
Osloer
 Straße
Trondheimer
 Weg
Kopenhagener
 Straße
Uppsalasteig Göteborgstraße
Liller
 Straße
Liverpooler
 Platz
Lyoner
 Passage
Oxforder
 Passage
Pariser
 Passage
Pariser Platz
Merianstraße
Elbeallee
Moldaustraße
Diemelweg
Saalestraße
Unstrutweg
Havelstraße
Spreeweg
Allerstraße
Leineweg
Weserplatz
Weserpromenade
Nogatstraße
Muldeweg
Warthestraße
NetzestraßeBoberweg
Neißestraße
Katzbachweg
Stolpestraße
Peeneweg
Regastraße
Swinestraße
Okerstraße
Weichselring
Werrastraße
Usedomstraße
Rügenweg
Wollinstraße
Helaweg
Masurenstraße
Langenbergstraße
Geiersbergstraße
Staffelsbergstraße
Staffelsbergstraße
Vogelsbergstraße
Langenbergstraße
Schneebergstraße
Langenbergstraße
Döbrabergstraße
Schneebergstraße
Emstbergstraße
Michelsbergstraße
Ernstbergstraße
Mosenbergstraße
Kallbergstraße
Arembergstraße
Malbergstraße
Teufelsbergstraße
Georg-Fritze-Weg
Geiersbergstraße
Blumenbergsweg
Langenbergstraße
Weichselring
Michelsbergstraße
Londoner
 Platz
Potenzialfläche: neue Bebauung
Potenzialfläche: Abriss und Neubau
Potenzialfläche: Aufstockung
Potenzialfläche: Umnutzung Parkhaus/Parkplatz
Neubaumaßnahme GAG Immobilien AG
9
11
13
10
12
14
15
Tabelle 44: Potenzialfläche 9 Weichselring

176
steg NRW GmbH
Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
Tabelle 45: Potenzialfläche 10 Parkhaus Weichselring
Potenzialfläche 10 Parkhaus Weichselring (Umnutzung Parkhaus/ Parkplatz)
Flächengröße Ca. 4.800 m²
Lage Randbereich der Siedlung 
Derzeitige Nutzung Parkhaus/Parkplatz
Planungs- und baurechtliche Situation Im FNP als Wohnbaufläche dargestellt
Quelle Analyse steg NRW
Eigentumsverhältnisse städtisch/ Erbbaurecht
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Geschosswohnungsbau
Anmerkung Das leerstehende und unattraktive Parkhaus kann durch eine 
Umnutzung bzw. Abriss und Neubau für Wohnzwecke genutzt 
werden. Geklärt werden muss, wie mit dem Stellplatznachweis 
bei den bestehenden Wohnungen umgegangen werden kann. 
Potenzialfläche 11 Regastraße (Neubebauung)
Flächengröße Ca. 6.100 m²
Lage Randbereich der Siedlung
Derzeitige Nutzung Grünfläche
Planungs- und baurechtliche Situation Im FNP als Wohnbaufläche, im B-Plan als WA plus Hochgarage 
dargestellt
Quelle Analyse steg NRW
Eigentumsverhältnisse städtisch
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Geschosswohnungsbau 
Anmerkung Die vorhandene Hochspannungstrasse ist hinsichtlich empfohle-
ner Sicherheitsabstände zu berücksichtigen.
Tabelle 46: Potenzialfläche 11 Regastraße

177
steg NRW GmbH
Tabelle 47: Potenzialfläche 12 Swinestraße
Potenzialfläche 12 Swinestraße (Neubaumaßnahme GAG Immobilien AG)
Flächengröße Ca. 18.000 m²
Lage Randbereich der Siedlung
Derzeitige Nutzung Brachfläche
Planungs- und baurechtliche Situation Bebauungsplan vorhanden
Quelle Neubaumaßnahme der GAG Immobilien AG
Eigentumsverhältnisse Privat
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Geschosswohnungsbau, Einfamilienhausbau
Anmerkung Die Baumaßnahme Swinestraße befindet sich in der Umsetzung. 
Insgesamt sollen 252 geförderte und freifinanzierte Wohnein-
heiten sowie zwei Wohngruppen realisiert werden. Der Baube-
ginn ist für Januar 2018 vorgesehen. Die Fertigstellung unter 
Berücksichtigung u.a. der Spielflächenbedarfe ist für Ende 2020 
anvisiert.
Potenzialfläche 13 Parkhaus Regastraße (Umnutzung Parkhaus/ Parkplatz)
Flächengröße Ca. 4.200 m²
Lage Innerhalb des Siedlungszusammenhangs 
Derzeitige Nutzung Parkhaus/Parkplatz
Planungs- und baurechtliche Situation Im FNP als Wohnbaufläche, im B-Plan als Hochgarage darge -
stellt
Quelle Analyse steg NRW
Eigentumsverhältnisse Privat 
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Geschosswohnungsbau 
Anmerkung Das unattraktive Parkhaus könnte durch eine Umnutzung bzw. 
Abriss und Neubau für Wohnzwecke genutzt werden. Geklärt 
werden muss, wie mit dem Stellplatznachweis bei den beste-
henden Wohnungen umgegangen werden kann. 
Tabelle 48: Potenzialfläche 13 Parkhaus Regastraße

178
steg NRW GmbH
Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
Potenzialfläche 14 Moldaustraße (Neubebauung)
Flächengröße Ca. 5.600 m²
Lage Baulücke 
Derzeitige Nutzung Brachfläche
Planungs- und baurechtliche Situation Im FNP als Sonderbaufläche dargestellt. Bebauungs-
plan ist vorhanden, muss aber geändert werden
Quelle Wohnbauflächensuche Stadt Köln 2015
Eigentumsverhältnisse Städtisch
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Geschosswohnungsbau, Mischnutzung
Anmerkung
Potenzialfläche 15 Parkhaus Nogatstraße (Umnutzung Parkhaus/ Parkplatz)
Flächengröße Ca. 5.800 m²
Lage Innerhalb des Siedlungszusammenhangs
Derzeitige Nutzung Parkhaus, Stellplätze 
Planungs- und baurechtliche Situation Im FNP als Wohnbaufläche, im B-Plan als Hochgara -
ge und MI dargestellt
Quelle Analyse steg NRW
Eigentumsverhältnisse Privat
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Geschosswohnungsbau 
Anmerkung Stellplatznachweis ist klärungsbedürftig.
Tabelle 49: Potenzialfläche 14 Moldaustraße
Tabelle 50: Potenzialfläche 15 Parkhaus Nogastraße

179
steg NRW GmbH
7.2.3 Potenzialflächen Chorweiler-Mitte
Potenzialfläche 16 Rohnestraße/ Athener Ring (Neubebauung)
Flächengröße Ca. 1.000 m²
Lage Innerhalb des Siedlungszusammenhangs
Derzeitige Nutzung Parkplatz
Planungs- und baurechtliche Situation Im FNP als Mischgebiet dargestellt
Quelle Lebenswertes Chorweiler 2. Fachamtsgespräch 
Eigentumsverhältnisse Städtisch, vermietet an AWO lt. Ratsbeschluss von 
1975 ist die Fläche für die Dauer des Erbbaurechts 
(derzeit bis 31.12.2074) unentgeltlich zur Verfügung 
zu stellen
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Geschosswohnungsbau, Mischnutzung
Anmerkung Durch eine Bebauung des Parkplatzes wird der Ein-
gang von der Merianstraße in den Teilraum Chorwei-
ler-Mitte städtebaulich gefasst. 
Tabelle 51: Potenzialfläche 16 Rohnestraße/Athener Ring
Abb. 144: Potenzialflächen Chorweiler-Mitte
Matareweg
Schaaffhausenstraße
Riphahnstraße
Matareweg
Martersteigstraße
Compesstraße
Taepperweg
Zörgiebelstraße
Thorn-Prikker-Straße
Robert-Grosche-Straße
Riphahnstraße
Matareweg
Matareweg
Ludwig-Gies-Straße
Wilhelm-Ewald-Weg
Braunfelsweg
Abendrothstraße
Heinrich-Billstein-Straße
Karl-Marx-Allee
Paul-Löbe-Weg
Paul-Löbe-Weg
Fritz-Erier-Straße
Otto-Braun-Straße
Karl-Marx-Allee
Karl-Marx-Allee
Honigsheimstraße
Kuskestraße
Paquetweg
Bauknechtweg
Derichsweilerweg
Mattlenerweg
Georg-Fritze-Weg
Willi-Suth-Allee
Herstattallee
Athener
 Ring
Turkuplatz
Salzburger
 Hof
Florenzer
 Straße
Tiberstraße
Themsepromenade
Rhonestraße
Stockholmer
 Allee
Osloer
 Straße
Trondheimer
 Weg
Kopenhagener
 Straße
Uppsalasteig Göteborgstraße
Liller
 Straße
Liverpooler
 Platz
Lyoner
 Passage
Oxforder
 Passage
Pariser
 Passage
Pariser Platz
Merianstraße
Elbeallee
Moldaustraße
Diemelweg
Saalestraße
Unstrutweg
Havelstraße
Spreeweg
Allerstraße
Leineweg
Weserplatz
Weserpromenade
Nogatstraße
Muldeweg
Warthestraße
NetzestraßeBoberweg
Neißestraße
Katzbachweg
Stolpestraße
Peeneweg
Regastraße
Swinestraße
Okerstraße
Weichselring
Werrastraße
Usedomstraße
Rügenweg
Wollinstraße
Helaweg
Masurenstraße
Langenbergstraße
Geiersbergstraße
Staffelsbergstraße
Staffelsbergstraße
Vogelsbergstraße
Langenbergstraße
Schneebergstraße
Langenbergstraße
Döbrabergstraße
Schneebergstraße
Emstbergstraße
Michelsbergstraße
Ernstbergstraße
Mosenbergstraße
Kallbergstraße
Arembergstraße
Malbergstraße
Teufelsbergstraße
Georg-Fritze-Weg
Geiersbergstraße
Blumenbergsweg
Langenbergstraße
Weichselring
Michelsbergstraße
Londoner
 Platz
16 17
18
20
21
22
23
25
26
27
19
24
Potenzialfläche: neue Bebauung
Potenzialfläche: Abriss und Neubau
Potenzialfläche: Aufstockung
Potenzialfläche: Umnutzung Parkhaus/Parkplatz

180
steg NRW GmbH
Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
Potenzialfläche 17 Athener Ring/ Merianstraße (Neubebauung)
Flächengröße Ca. 1.500 m²
Lage Innerhalb des Siedlungszusammenhangs
Derzeitige Nutzung Grünfläche
Planungs- und baurechtliche Situation Im FNP als Wohnbaufläche, im B-Plan als WA darge -
stellt
Quelle Analyse steg NRW
Eigentumsverhältnisse Privat
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Geschosswohnungsbau, Mischnutzung
Anmerkung Durch eine Bebauung der Grünfläche wird der Ein-
gang von der Merianstraße in den Teilraum Chorwei-
ler-Mitte städtebaulich gefasst.
Potenzialfläche 18 Verlagerung/ Neubau Post (Abriss und Neubau)
Flächengröße Ca. 3.500 m²
Lage Innerhalb des Siedlungszusammenhangs
Derzeitige Nutzung Postbank Finanzcenter 
Planungs- und baurechtliche Situation Im FNP als Mischgebiet, im B-Plan als Baugrundstück 
für den Gemeinbedarf (Post) dargestellt
Quelle Lebenswertes Chorweiler 2. Fachamtsgespräch
Eigentumsverhältnisse Privat
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Geschosswohnungsbau, Mischnutzung
Anmerkung Ein Abriss des bestehenden Gebäudes und Neubau 
mit mehreren Geschossen, ermöglicht es, in den obe-
ren Etagen Wohnen zu realisieren. Bei einer Verla-
gerung des Post- und DHL-Standortes, könnte dort 
auch nur Wohnen oder eine frequenzbringende Nut-
zung im EG, wie eine dringend gewünschte Fitness -
einrichtung (ggf. in Verbindung mit dem Außenbe-
reich durch ein OutdoorGym speziell für Jugendliche 
und junge Erwachsene) oder eine Veedelskneipe re-
alisiert werden. 
Tabelle 52: Potenzialfläche 17 Athener Ring/ Merianstraße
Tabelle 53: Potenzialfläche 18 Verlagerung/ Neubau Post

181
steg NRW GmbH
Potenzialfläche 19 Stockholmer Allee/ Willi-Suth-Allee (Abriss und Neubau)
Flächengröße Ca. 4.500 m²
Lage Randbereich der Siedlung
Derzeitige Nutzung Wohnen, Brachfläche 
Planungs- und baurechtliche Situation Im FNP als Wohnbaufläche dargestellt
Quelle Lebenswertes Chorweiler 2. Fachamtsgespräch
Eigentumsverhältnisse städtisch/privat
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Geschosswohnungsbau, Mischnutzung
Anmerkung Durch einen Abriss des vorhandenen Wohngebäu -
des, ist eine Nutzung der Brachfläche möglich. Zu-
dem kann der Eingang in den Teilraum Chorweiler-
Mitte und Seeberg-Nord von der Merianstraße aus 
städtebaulich gefasst werden und so ein attraktiver 
Eingangsbereich geschaffen werden. Der vorhandene 
Fahrradspielplatz ist zu integrieren.
Potenzialfläche 20 Stockholmer Allee/ Willi-Suth-Allee (Abriss und Neubau)
Flächengröße Ca. 3.700 m²
Lage Innerhalb der Siedlung
Derzeitige Nutzung Polizeiinspektion 
Planungs- und baurechtliche Situation Im FNP als Wohnbaufläche, im B-Plan als MI darge -
stellt
Quelle Lebenswertes Chorweiler 2. Fachamtsgespräch
Eigentumsverhältnisse Privat 
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Geschosswohnungsbau, Mischnutzung 
Anmerkung Bei einer Verlagerung der Polizeiinspektion wird die 
Fläche frei. Durch einen Abriss des vorhandenen Ge-
bäudes kann die Fläche mit einem Neubau für Wohn-
zwecke genutzt werden. 
Tabelle 54: Potenzialfläche 19 Stockholmer Allee/Willi-Suth-Allee
Tabelle 55: Potenzialfläche 20 Stockholmer Allee/ Willi-Suth-Allee

182
steg NRW GmbH
Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
Potenzialfläche 21 Athener Ring (Aufstockung)
Grundfläche Gebäude Ca. 900 m²
Lage Randbereich der Siedlung 
Derzeitige Nutzung Kundenzentrum Chorweiler
Planungs- und baurechtliche Situation Im FNP als Mischgebiet , im B-Plan als Flächen für den 
Gemeinbedarf (Stadtverwaltung) dargestellt
Quelle Lebenswertes Chorweiler 2. Fachamtsgespräch
Eigentumsverhältnisse Städtisch 
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Geschosswohnungsbau, Mischnutzung 
Anmerkung Durch eine Aufstockung der vorhandenen einge-
schossigen Bebauung können weitere Wohneinhei-
ten realisiert werden. 
Potenzialfläche 22 City-Center (Aufstockung)
Grundfläche Gebäude Ca. 2.900 m²
Lage Innerhalb des Siedlungszusammenhangs
Derzeitige Nutzung Wohnen
Planungs- und baurechtliche Situation Im FNP als Mischgebiet, B-Plan als MK dargestellt
Quelle Lebenswertes Chorweiler 2. Fachamtsgespräch
Eigentumsverhältnisse Privat
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Geschosswohnungsbau 
Anmerkung Durch eine Aufstockung der vorhandenen Bebauung 
können weitere Wohneinheiten realisiert werden. 
Tabelle 56: Potenzialfläche 21 Athener Ring
Tabelle 57: Potenzialfläche 22 City-Center

183
steg NRW GmbH
Potenzialfläche 23 Athener Ring (Aufstockung)
Grundfläche Gebäude Ca. 2.000 m²
Lage Randbereich der Siedlung 
Derzeitige Nutzung Handwerkerhof
Planungs- und baurechtliche Situation Im FNP als Mischgebiet, im B-Plan als GE dargestellt
Quelle Lebenswertes Chorweiler 2. Fachamtsgespräch
Eigentumsverhältnisse Städtisch
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Handwerkerwohnungen, Gewerbeflächen 
Anmerkung Durch eine Aufstockung der vorhandenen Bebauung 
können weitere Wohneinheiten bzw. Gewerbefläche 
realisiert werden. Eine Wohnnutzung ohne Bezug zu 
den gewerblichen Nutzern könnte jedoch zu Konflik-
ten mit dem Handwerkerhof führen.
Potenzialfläche 24 Turkuplatz (Abriss/ Neubau)
Flächengröße Ca. 4.200 m²
Lage Randbereich der Siedlung
Derzeitige Nutzung Tankstelle
Planungs- und baurechtliche Situation Im FNP als Mischgebiet, im B-Plan als GE dargestellt
Quelle Lebenswertes Chorweiler 2. Fachamtsgespräch
Eigentumsverhältnisse Privat
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Geschosswohnungsbau, Mischnutzung 
Anmerkung Durch eine Bebauung mit Geschosswohnungsbau 
kann die Eingangssituation städtebaulich gefasst 
werden. 
Tabelle 58: Potenzialfläche 23 Athener Ring
Tabelle 59: Potenzialfläche 24 Turkuplatz

184
steg NRW GmbH
Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
Potenzialfläche 25 Turkuplatz (Neubebauung)
Flächengröße Ca. 3.300 m² - Fläche nach Nordwesten erweitern 
durch Neuordnung der der Freiflächen und Zufahrten
Lage Innerhalb des Siedlungszusammenhangs
Derzeitige Nutzung Öffentlicher Platz / Grünfläche
Planungs- und baurechtliche Situation Im FNP als Mischgebiet, im B-Plan als MK dargestellt
Quelle Lebenswertes Chorweiler 2. Fachamtsgespräch
Eigentumsverhältnisse Privat/städtisch
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Geschosswohnungsbau/Mischnutzung 
Anmerkung Durch eine Bebauung mit gemischten Nutzungen 
(vor allem in den unteren Geschossen) und Geschoss-
wohnungsbau kann die Eingangssituation städtebau-
lich gefasst werden.
Potenzialfläche 26 Grünfläche Liverpooler Platz 1 (Neubebauung)
Flächengröße Ca. 4.500 m²
Lage Innerhalb des Siedlungszusammenhangs
Derzeitige Nutzung Grünfläche 
Planungs- und baurechtliche Situation Im FNP als Mischgebiet dargestellt
Quelle Lebenswertes Chorweiler 2. Fachamtsgespräch
Eigentumsverhältnisse Städtisch
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Geschosswohnungsbau, studentisches Wohnen, im 
EG frequenzbringende Nutzungen
Anmerkung Durch eine Bebauung mit Geschosswohnungsbau 
kann der Liverpooler Platz städtebaulich gefasst wer-
den. Ferner führt eine behutsame Nachverdichtung 
zur Belebung der öffentlichen Räume.
Tabelle 60: Potenzialfläche 25 Turkuplatz 2
Tabelle 61: Potenzialfläche 26 Grünfläche Liverpooler Platz

185
steg NRW GmbH
Potenzialfläche 27 Grünfläche Liverpooler Platz 2 (Neubebauung)
Flächengröße Ca. 2.000 m²
Lage Innerhalb des Siedlungszusammenhangs
Derzeitige Nutzung Grünfläche 
Planungs- und baurechtliche Situation Im FNP als Mischgebiet dargestellt
Quelle Lebenswertes Chorweiler 2. Fachamtsgespräch
Eigentumsverhältnisse Städtisch
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Geschosswohnungsbau, studentisches Wohnen, im 
EG frequenzbringende Nutzungen 
Anmerkung Durch eine Bebauung mit Geschosswohnungsbau 
kann der Liverpooler Platz städtebaulich gefasst wer-
den. Ferner führt eine behutsame Nachverdichtung 
zur Belebung der öffentlichen Räume.
Tabelle 62: Potenzialfläche 27 Grünfläche Liverpooler Platz 2

186
steg NRW GmbH
Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept

187
steg NRW GmbH
7.2.4 Potenzialflächen Seeberg-Nord
Potenzialfläche 28 Karl-Marx-Allee (Neubebauung)
Flächengröße Ca. 290 m²
Lage Innerhalb des Siedlungszusammenhangs
Derzeitige Nutzung Grünfläche 
Planungs- und baurechtliche Situation Im FNP als Wohnbaufläche, im B-Plan als WA darge -
stellt
Quelle Analyse steg NRW
Eigentumsverhältnisse Privat
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Geschosswohnungsbau
Anmerkung Durch eine Erweiterung der offenen Blockrandbebau-
ung um ein Gebäude wird der Straßenraum städte-
baulich gefasst. 
Potenzialfläche 29 Otto-Braun-Straße (Neubebauung)
Matareweg
Schaaffhausenstraße
Riphahnstraße
Matareweg
Martersteigstraße
Compesstraße
Taepperweg
Zörgiebelstraße
Thorn-Prikker-Straße
Robert-Grosche-Straße
Riphahnstraße
Matareweg
Matareweg
Ludwig-Gies-Straße
Wilhelm-Ewald-Weg
Braunfelsweg
Abendrothstraße
Heinrich-Billstein-Straße
Karl-Marx-Allee
Paul-Löbe-Weg
Paul-Löbe-Weg
Fritz-Erier-Straße
Otto-Braun-Straße
Karl-Marx-Allee
Karl-Marx-Allee
Honigsheimstraße
Kuskestraße
Paquetweg
Bauknechtweg
Derichsweilerweg
Mattlenerweg
Georg-Fritze-Weg
Willi-Suth-Allee
Herstattallee
Athener
 Ring
Turkuplatz
Salzburger
 Hof
Florenzer
 Straße
Tiberstraße
Themsepromenade
Rhonestraße
Stockholmer
 Allee
Osloer
 Straße
Trondheimer
 Weg
Kopenhagener
 Straße
Uppsalasteig Göteborgstraße
Liller
 Straße
Liverpooler
 Platz
Lyoner
 Passage
Oxforder
 Passage
Pariser
 Passage
Pariser Platz
Merianstraße
Elbeallee
Moldaustraße
Diemelweg
Saalestraße
Unstrutweg
Havelstraße
Spreeweg
Allerstraße
Leineweg
Weserplatz
Weserpromenade
Nogatstraße
Muldeweg
Warthestraße
NetzestraßeBoberweg
Neißestraße
Katzbachweg
Stolpestraße
Peeneweg
Regastraße
Swinestraße
Okerstraße
Weichselring
Werrastraße
Usedomstraße
Rügenweg
Wollinstraße
Helaweg
Masurenstraße
Langenbergstraße
Geiersbergstraße
Staffelsbergstraße
Staffelsbergstraße
Vogelsbergstraße
Langenbergstraße
Schneebergstraße
Langenbergstraße
Döbrabergstraße
Schneebergstraße
Emstbergstraße
Michelsbergstraße
Ernstbergstraße
Mosenbergstraße
Kallbergstraße
Arembergstraße
Malbergstraße
Teufelsbergstraße
Georg-Fritze-Weg
Geiersbergstraße
Blumenbergsweg
Langenbergstraße
Weichselring
Michelsbergstraße
Londoner
 Platz
Potenzialfläche: neue Bebauung
Potenzialfläche: Abriss und Neubau
Potenzialfläche: Aufstockung
Potenzialfläche: Umnutzung Parkhaus/Parkplatz
28
29
30
31
32
Abb. 145: Potenzialflächen Seeberg-Nord
Tabelle 63: Potenzialfläche 28 Karl-Marx-Allee

188
steg NRW GmbH
Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
Flächengröße Ca. 2.400 m²
Lage Innerhalb des Siedlungszusammenhangs
Derzeitige Nutzung Parkhaus
Planungs- und baurechtliche Situation Im FNP als Wohnbaufläche, im B-Plan als Stellplatz-
fläche dargestellt
Quelle Analyse steg NRW
Eigentumsverhältnisse Analyse steg NRW
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Geschosswohnungsbau
Anmerkung Der Stellplatznachweis ist klärungsbedürftig.
Potenzialfläche 30 Thorn-Prikker-Straße (Neubebauung)
Flächengröße Ca. 1.500 m²
Lage Innerhalb des Siedlungszusammenhangs
Derzeitige Nutzung Grünfläche 
Planungs- und baurechtliche Situation Im FNP als Wohnbaufläche dargestellt
Quelle Analyse steg NRW
Eigentumsverhältnisse Privat
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Geschosswohnungsbau
Anmerkung Verlängerung der Bebauung Robert-Grosche-Straße 
nach Süden
Tabelle 64: Potenzialfläche 29 Otto-Braun-Straße
Tabelle 65: Potenzialfläche 30 Thorn-Prikker-Straße

189
steg NRW GmbH
Potenzialfläche 31 Herstattallee/ Thorn-Prikker-Straße
Flächengröße Ca. 1.500 m²
Lage Innerhalb des Siedlungszusammenhangs
Derzeitige Nutzung Grünfläche 
Planungs- und baurechtliche Situation Im FNP als Wohnbaufläche dargestellt
Quelle Analyse steg NRW
Eigentumsverhältnisse Privat
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Geschosswohnungsbau
Anmerkung Verlängerung der vorhandenen Eckbebauung Ro-
bert-Grosche-Straße zur weitergehenden Schließung 
des Blockes mit Überbauung der Teifgarage
Potenzialfläche 32 Herstattallee/ Ecke Taeppenweg
Flächengröße Ca. 1.000 m²
Lage Innerhalb des Siedlungszusammenhangs
Derzeitige Nutzung Parkplatz
Planungs- und baurechtliche Situation Im FNP als Wohnbaufläche dargestellt
Quelle Analyse steg NRW
Eigentumsverhältnisse Privat
Äußere Erschließung Vorhanden
Mögliche Nutzung Geschosswohnungsbau
Anmerkung Eckbebauung auf dem vorhandenen Parkplatz mit 
Geschosswohnungsbau
Tabelle 66: Potenzialfläche 31 Herstattallee/ Thorn-Prikker-Straße
Tabelle 67: Potenzialfläche 32 Herstattallee/ Ecke Taeppenweg

190
steg NRW GmbH
Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept

191
steg NRW GmbH
7.3 Quellenverzeichnis
Grundlagensammlung der Stadt Köln, Abfrage der Fachämter
Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) 2013: Klimawandelge-
rechte Metropole Köln, Abschlussbericht, Fachbericht 50
Ludmann, Riedel 1967: Ludmann, Harald; Riedel, Joachim 1967: Neue Stadt Köln-Chorweiler
Schmitt 1998: Schmitt, Heinrich; Heene, Andreas: Hochbau Konstruktion. Die Bauteile und das Baugefüge – 
Grundlagen des heutigen Bauens; 14. aktualisierte Auflage 
Stadt Köln 28.04.1991: Landschaftsplan der Stadt Köln, digitale Fassung
Stadt Köln Juni 1999: Integriertes Handlungskonzept für Köln-Chorweiler, Chorweiler-Programm, Fortschrei-
bung 2000 – 2004
Stadt Köln, Dezernat für Bildung, Jugend und Sport, Stabsstelle Integrierte Jugendhilfe- und 
Schulentwick-lungsplanung, Amt für Kinder, Jugend und Familie – Abteilung Kinderinteressen und 
Jugendförderung 2011: Spielplatzbedarfsplanung der Stadt Köln 2011
Stadt Köln, CIMA Beratung + Management GmbH sowie GMA Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung 
mbH 17.12.2013: Stadtentwicklung Köln – Einzelhandels- und Zentrenkonzept 2010
Stadt Köln, Dezernat Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr, Amt für Stadtentwicklung und Statistik, 
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 11. Februar 2014: Stadtentwicklungskonzept Wohnen
Stadt Köln 01/2016: Kleinräumige Bevölkerungsprognose für Köln 2015 bis 2040
Stadt Köln, Amt für Stadtentwicklung und Statistik 06.06.2016: IHK (Phase 1); Starke Veedel – Starkes Köln. 
Mitwirken, Zusammenhalten, Zukunft gestalten. Integriertes Handlungskonzept für den Sozialraum 
„Blumenberg, Chorweiler und Seeber-Nord“
Stadt Köln, Dezernat für Bildung, Jugend und Sport, Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 
und Amt für Schulentwicklung, Juni 2016: Aktualisierung der Schulentwicklungsplanung. 
Maßnahmen der bedarfsgerechten Weiterentwicklung der Kölner Schullandschaft allgemein 
bildender Schulen bis 2025
Prof. Dipl.-Ing. Klaus Simons Januar 1987: Kostendämpfung durch vergleichende Untersuchungen baube-
trieblicher Verfahren für den Rückbau bzw. Umbau von Wohngebäuden

192
steg NRW GmbH
Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
7.4 Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Abgrenzung Sozialraum mit den einzelnen Teilräumen .............................................................................................9
Abb. 2: Umgesetzte Maßnahmen ......................................................................................................................................................16
Abb. 3: Rahmen des Entwicklungskonzeptes ................................................................................................................................18
Abb. 4: Gesprächsrunde mit lokalen Akteuren .............................................................................................................................25
Abb. 5: Expertensafari im Rahmen der Platzstation ...................................................................................................................25
Abb. 6: Ideenschmiede mit Anwohnern ..........................................................................................................................................25
Abb. 7: Kölner Stadtgebiet ...................................................................................................................................................................28
Abb. 8: Gesamtplan Köln-Chorweiler ...............................................................................................................................................29
Abb. 9: Gesamtaufbauplan „Neue Stadt Köln-Chorweiler“ .....................................................................................................30
Abb. 10: Städtebauliche Struktur im Sozialraum .........................................................................................................................31
Abb. 11: Schrägluftbild Seeberg-Nord ............................................................................................................................................32
Abb. 12: Abstufung der Gebäudehöhen Paul-Löbe-Weg ........................................................................................................33
Abb. 13: Hochpunkt an der Abendrothstraße ..............................................................................................................................33
Abb. 14: L-förmiges Gebäude mit Laubengang ...........................................................................................................................33
Abb. 15: Gebäude am viertelkreisförmigen Platz ........................................................................................................................33
Abb. 16: Hochpunkt an der Abendrothstraße  .............................................................................................................................33
Abb. 17: Durchgang Zörgiebelstraße ...............................................................................................................................................33
Abb. 18: Schrägluftbild Chorweiler-Mitte .......................................................................................................................................34
Abb. 19: Skyline Chorweiler-Mitte mit Blick aus Seeberg-Nord ............................................................................................35
Abb. 20: Gebäudeketten an der Stockholmer Allee ...................................................................................................................35
Abb. 21: Fassade mit hervorstehenden Balkonen an der Osloer Straße ............................................................................35
Abb. 22: Florenzer Straße ......................................................................................................................................................................35
Abb. 23: Pariser Platz mit Bezirksrathaus und Bürgerhaus ......................................................................................................36
Abb. 24: Lyoner Passage .......................................................................................................................................................................36
Abb. 25: gesperrtes Parkgaragendach Osloer Straße ................................................................................................................36
Abb. 26: Eingang City-Center Chorweiler .......................................................................................................................................36
Abb. 27: Siedlungseingang Willi-Suth-Allee/ Merianstraße ....................................................................................................37
Abb. 28: massive städtebauliche Strukturen zwischen Stockholmer Allee und Osloer Straße ..................................37
Abb. 29: Schrägluftbild Chorweiler-Nord .......................................................................................................................................38
Abb. 30: Weserpromenade ..................................................................................................................................................................39
Abb. 31: Gebäude entlang der Weserpromenade ......................................................................................................................39
Abb. 32: Reihenhäuser in Chorweiler-Nord ...................................................................................................................................39
Abb. 33: Weserplatz ................................................................................................................................................................................39
Abb. 34: Schrägluftbild Blumenberg ................................................................................................................................................40
Abb. 35: Park zwischen Chorweiler-Nord und Blumenberg ....................................................................................................41
Abb. 36: Gebäude in Hufeisenform Staffelsbergstraße .............................................................................................................41
Abb. 37: Reihenhäuser entlang der Langenbergstraße .............................................................................................................41
Abb. 38: Garagen und Parkplätze im öffentlichen Raum .........................................................................................................41
Abb. 39: Bevölkerungsprognose Köln ..............................................................................................................................................44
Abb. 40: Relative Veränderung der Bevölkerungszahl in den Stadtteilen 2014 bis 2025 ............................................45
Abb. 41: Relative Veränderung der Altersstruktur in den Stadtteilen 2014 bis 2025 ....................................................45
Abb. 42: Quartiersaufteilung Chorweiler-Mitte ............................................................................................................................49
Abb. 43: Vergleich aktueller Einwohnerprognosen Stadt Köln bis 2040 ............................................................................53
Abb. 44: Neue Flächen für den Wohnungsbau ............................................................................................................................55
Abb. 45: Nachverdichtungspotenziale Chorweiler-Mitte .........................................................................................................57
Abb. 46: Nachverdichtungspotenziale .............................................................................................................................................58
Abb. 47: Potenzialfläche Chorweiler-Nord .....................................................................................................................................58
Abb. 48: Potenzialfläche Chorweiler-Nord .....................................................................................................................................58
Abb. 49: Wohnverhältnisse Stadt Köln ............................................................................................................................................59
Abb. 50: Eigentumsverhältnisse im Geschosswohnungsbau  .................................................................................................60
Abb. 51: Wohnraumstruktur im gesamten Sozialraum .............................................................................................................61
Abb. 52: Wohnraumstruktur Blumenberg ......................................................................................................................................62
Abb. 53: Wohnraumstruktur Chorweiler-Nord .............................................................................................................................62
Abb. 54: Wohnraumstruktur Chorweiler-Mitte ............................................................................................................................62
Abb. 55: Wohnraumstruktur Seeberg-Nord ..................................................................................................................................62

193
steg NRW GmbH
Abb. 56: Baualtersklassen Sozialraum ..............................................................................................................................................63
Abb. 57: Handlungsbedarfe im Geschosswohnungsbau ..........................................................................................................64
Abb. 58: Verblendung mit Klinker  ....................................................................................................................................................66
Abb. 59: Holzfenster Zörgiebelstraße ..............................................................................................................................................66
Abb. 60: Hoher Handlungsbedarf: Karl-Marx-Allee ....................................................................................................................66
Abb. 61: Veralteter Eingangsbereich Willi-Suth-Allee ...............................................................................................................66
Abb. 62: Veraltete Eingangsbereiche Stockholmer Allee .........................................................................................................67
Abb. 63: Holzfenster Osloer Straße ...................................................................................................................................................68
Abb. 64: Vorgehängte Fassaden aus Waschbeton Stockholmer Allee ...............................................................................68
Abb. 65: Gebäude Florenzer Straße Baujahr 1990er Jahre ......................................................................................................68
Abb. 66: Osloer Str. .................................................................................................................................................................................68
Abb. 67: Reihenhäuser Weserpromenade (Baujahr Ende 1980er Jahre) ............................................................................69
Abb. 68: Verputzte Fassade Muldeweg ...........................................................................................................................................70
Abb. 69: Verblendete Fassade mit Schiefer Neißestraße ..........................................................................................................70
Abb. 70: Reihenhäuser Usedomstraße Baujahr 1981-1985 .....................................................................................................70
Abb. 71: Bungalow Wollinstraße Baujahr 1976-1980 ................................................................................................................70
Abb. 72: Veralteter, gepflegter Hauseingang Saalestraße .......................................................................................................70
Abb. 73: Ökologische Siedlung Blumenberg (Baujahr 1986-1995) ......................................................................................71
Abb. 74: Reihenhäuser mit Klinkerfassade Vogelsbergstraße ................................................................................................71
Abb. 75: Reihenhäuser Langenbergstraße .....................................................................................................................................71
Abb. 76: Putzfassade Vogelsbergstraße ..........................................................................................................................................71
Abb. 77: Zentren- und Standortstruktur .........................................................................................................................................76
Abb. 78: Kiosk-Café in der Schaaffhausenstraße in Seeberg-Nord ......................................................................................77
Abb. 79: Erdgeschossnutzungen nördlich des City-Centers ...................................................................................................78
Abb. 80: Bezirkszentrum/ City-Center in Chorweiler-Mitte .....................................................................................................78
Abb. 81: Kleinteiliger Geschäftsbesatz an der Weserpromenade/ nördlicher S-Bahn-Aufgang ..............................79
Abb. 82: Nahversorgungszentrum in Blumenberg Südseite ...................................................................................................79
Abb. 83: Soziale Infrastruktur und Quartiere.................................................................................................................................81
Abb. 84: Spielplatz Osloer Straße 1 ...................................................................................................................................................91
Abb. 85: Skateanlage und Basketballplatz zwischen Chorweiler-Nord und Blumenberg ...........................................91
Abb. 86: Spielplatz Osloer Straße 2 ...................................................................................................................................................91
Abb. 87: Spielplatz Innenhof Boberweg ..........................................................................................................................................91
Abb. 88: Grün- und Freiflächen im städtischen Eigentum, Rad- und Fußwegeverbindungen ..................................94
Abb. 89: Platz Taepperweg/Compesstraße ....................................................................................................................................95
Abb. 90: Bau- und Abenteuerspielplatz Seeberg-Nord ............................................................................................................95
Abb. 91: Olof-Palme-Park .....................................................................................................................................................................95
Abb. 92: Rosengarten .............................................................................................................................................................................95
Abb. 93: Oxforder Passage/Grünfläche im Rahmen der Platzstation ..................................................................................97
Abb. 94: Liverpooler Platz .....................................................................................................................................................................97
Abb. 95: Luftbild Turkuplatz und Londoner Platz ........................................................................................................................98
Abb. 96: Bushaltebereich am Turkuplatz ........................................................................................................................................99
Abb. 97: Londoner Platz Durchgang zum Turkuplatz ................................................................................................................99
Abb. 98: Platz an der Themsepromenade  .....................................................................................................................................99
Abb. 99: Grünfläche Übergang Olof-Palme Park .........................................................................................................................99
Abb. 100: Florenzer Straße zwischen Parkhaus und City-Center-Rückseite ..................................................................100
Abb. 101: Uppsalasteig .......................................................................................................................................................................100
Abb. 102: Platz/Weg zwischen Uppsalasteig und Göteborgstraße im südlichen Bereich ........................................101
Abb. 103: Platz/ Weg zwischen Uppsalasteig und Göteborgstraße im nördlichen Bereich ....................................101
Abb. 104: Durchgang Uppsalasteig zur Stockholmer Allee.................................................................................................. 101
Abb. 105: Durchgang Kopenhagener Straße zur Stockholmer Allee ................................................................................101
Abb. 106: Durchgänge Stockholmer Allee ..................................................................................................................................102
Abb. 107: Dachflächen der Parkgaragen .....................................................................................................................................102
Abb. 108: Dachflächenpotenziale Chorweiler-Mitte ...............................................................................................................103
Abb. 109: Dachfläche Stockholmer Allee .....................................................................................................................................103
Abb. 110: Aufenthaltsbereiche am Weserplatz .........................................................................................................................104
Abb. 111: Platz am Diemelweg ........................................................................................................................................................104
Abb. 112: Gepflegte Hochbeete an der Weserpromenade ..................................................................................................105

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steg NRW GmbH
Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
Abb. 113: Vorgartenbereiche am Diemelweg ............................................................................................................................105
Abb. 114: Grünfläche an der Netzestraße/ Ecke Weichselring  ..........................................................................................105
Abb. 115: Fußgängerverbindung vom Weserplatz Richtung Fühlinger See  .................................................................105
Abb. 116: Zentrale Achse in Richtung Süden/Grünkeil ..........................................................................................................106
Abb. 117: Rondell Staffelsbergstraße ............................................................................................................................................106
Abb. 118: Platzbereich St. Katharina von Siena .........................................................................................................................107
Abb. 119: Wärmebelastung ..............................................................................................................................................................108
Abb. 120: Straßenlärm am Tag und in der Nacht .....................................................................................................................109
Abb. 121: Schienenlärm am Tag und in der Nacht ..................................................................................................................110
Abb. 122: Altlastenkarte .....................................................................................................................................................................111
Abb. 123: Überörtliche Anbindung, Hauptstraßennetz ..........................................................................................................114
Abb. 124: Örtliche Anbindung, Straßennetz ...............................................................................................................................115
Abb. 125: Willi-Suth-Allee zwischen Seeberg-Nord und Chorweiler-Mitte ...................................................................116
Abb. 126: Fußgängerquerung Okerstraße/ Weserpromenade in Chorweiler-Nord  ..................................................116
Abb. 127: Fußgängerquerung Langenbergstraße zum Grünzug in Blumenberg ........................................................116
Abb. 128: Fußgänger- und Radquerung Pleißesteig/Elbeallee in Chorweiler-Nord ...................................................116
Abb. 129: Parkhaus Weichselring/ Elbeallee ..............................................................................................................................117
Abb. 130: bewirtschaftete Parkplätze an der Moldaustraße in Chorweiler-Nord ........................................................117
Abb. 131: Flächen für Stellplätze .....................................................................................................................................................118
Abb. 132: Garagenstellplätze in Blumenberg  ...........................................................................................................................118
Abb. 133: Tiefgarageneinfahrt an der Schneebergstraße in Blumenberg ......................................................................118
Abb. 134: Öffentlicher Nahverkehr ................................................................................................................................................119
Abb. 135: Busbahnhof Turkuplatz ..................................................................................................................................................120
Abb. 136: Haltestellenzugang am Londoner Platz ...................................................................................................................120
Abb. 137: S-Bahn-Haltepunkt Blumenberg  ...............................................................................................................................120
Abb. 138: Haltestellen-Aufgang in Chorweiler-Mitte  ............................................................................................................120
Abb. 139: Entwicklungsziele ..............................................................................................................................................................127
Abb. 140: Rahmenplan Fokusraum Chorweiler-Mitte ............................................................................................................133
Abb. 141: Rahmenplan gesamter Sozialraum ............................................................................................................................135
Abb. 142: Potenzialflächen Blumenberg ......................................................................................................................................169
Abb. 143: Potenzialflächen Chorweiler-Nord .............................................................................................................................175
Abb. 144: Potenzialflächen Chorweiler-Mitte ............................................................................................................................179
Abb. 145: Potenzialflächen Seeberg-Nord ..................................................................................................................................187

195
steg NRW GmbH
7.5 Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Stärken und Schwächen – Städtebauliche Struktur ...............................................................................................43
Tabelle 2: Bevölkerungs- und Sozialstrukturdaten gesamter Sozialraum  ........................................................................46
Tabelle 3: Bevölkerungs- und Sozialstrukturdaten Seeberg-Nord .......................................................................................47
Tabelle 4: Bevölkerungs- und Sozialstrukturdaten Chorweiler-Mitte .................................................................................48
Tabelle 5: Bevölkerungs- und Sozialstrukturdaten Chorweiler Nord ..................................................................................50
Tabelle 6: Bevölkerungs- und Sozialstrukturdaten Blumenberg  ..........................................................................................51
Tabelle 7: Stärken und Schwächen – Bevölkerungs- und Sozialstruktur ............................................................................52
Tabelle 8: Potenzialflächen ...................................................................................................................................................................56
Tabelle 9: Neubaupotenziale unbebauter Flächen im Siedlungszusammenhang  ........................................................56
Tabelle 10: Barrierefreiheit ...................................................................................................................................................................65
Tabelle 11: Übersicht der Stärken und Schwächen zum Thema Wohnen .........................................................................75
Tabelle 12: Einzelhandelsrelevante Kaufkraft pro Kopf in Euro und Kaufkraftindex .....................................................77
Tabelle 13: Übersicht der Stärken und Schwächen zum Thema Einkaufen und Arbeiten ...........................................80
Tabelle 14: Kindertagestätten und Familienzentren in Seeberg-Nord ...............................................................................82
Tabelle 15: Kindertagestätten und Familienzentren in Chorweiler .......................................................................................83
Tabelle 16: Kindertagestätten und Familienzentren in Blumenberg ....................................................................................84
Tabelle 17: Weiterführende Schulen im Sozialraum...................................................................................................................85
Tabelle 18: Zusammenfassung der Grundschulen im Sozialraum nach Stadt Köln 2016 Übersicht 
Grundschulen .......................................................................................................................................................................86
Tabelle 19: Übersicht der Stärken und Schwächen zum Thema „Soziale Infrastruktur, Bildung und Kultur“ ......93
Tabelle 20: Schutzabstände für Hochspannungsfreileitungen  ..........................................................................................112
Tabelle 21: Übersicht der Stärken und Schwächen zum Thema „Grün- und Freiflächen, Umweltsituation“ ....113
Tabelle 22: Übersicht der Stärken und Schwächen zum Thema „Verkehr“ ....................................................................122
Tabelle 23: Handlungsfeld Früh ansetzende Hilfen/Bevölkreung und Sozialstruktur ................................................127
Tabelle 24: Handlungsfeld Wirtschaft und Qualifizierung/ Einkaufen und Arbeiten .................................................128
Tabelle 25: Handlungsfeld Wohnen/Wohnumfeld ..................................................................................................................128
Tabelle 26: Handlungsfeld Öffentlicher Raum/ Grün- und Freiflächen ...........................................................................129
Tabelle 27: Handlungsfeld Klimaschutz und Umweltgerechtigkeit/ Umweltsituation ..............................................129
Tabelle 28: Planungs- und Handlungsempfehlungen Städtebau ......................................................................................137
Tabelle 29: Planungs- und Handlungsempfehlungen Bevölkerungs- und Sozialstruktur ........................................139
Tabelle 30: Planungs- und Handlungsempfehlungen Wohnen.......................................................................................... 141
Tabelle 31: Planungs- und Handlungsempfehlungen Arbeiten und Einkaufen (Lokale Ökonomie).................... 143
Tabelle 32: Planungs- und Handlungsempfehlungen Soziale Infrastruktur, Kultur und Bildung ..........................145
Tabelle 33: Planungs- und Handlungsempfehlungen Grün- und Freiflächen, Umweltsituation ...........................154
Tabelle 34: Planungs- und Handlungsempfehlungen Verkehr ...........................................................................................158
Tabelle 35: Kurzbeschreibung der Maßnahmen aus dem IHK (Phase 1) „Starkes Veedel – Starkes Köln – 
Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord ........................................................................................................167
Tabelle 36: Potenzialfläche 1 Kreuzfeld ........................................................................................................................................170
Tabelle 37: Potenzialfläche 2 Geiersbergstraße ........................................................................................................................170
Tabelle 38: Potenzialfläche 3 Vogelsbergstraße .......................................................................................................................171
Tabelle 39: Potenzialfläche 4 Langenbergstraße ......................................................................................................................171
Tabelle 40: Potenzialfläche 5 Blumenberg West .......................................................................................................................172
Tabelle 41: Potenzialfläche 6 Blumenberg Ost ..........................................................................................................................172
Tabelle 42: Potenzialfläche 7 Döbrabergstraße ........................................................................................................................173
Tabelle 43: Potenzialfläche 8 Langenbergstraße ......................................................................................................................173
Tabelle 44: Potenzialfläche 9 Weichselring .................................................................................................................................175
Tabelle 45: Potenzialfläche 10 Parkhaus Weichselring ...........................................................................................................176
Tabelle 46: Potenzialfläche 11 Regastraße ..................................................................................................................................176
Tabelle 47: Potenzialfläche 12 Swinestraße ................................................................................................................................177
Tabelle 48: Potenzialfläche 13 Parkhaus Regastraße ..............................................................................................................177
Tabelle 49: Potenzialfläche 14 Moldaustraße ............................................................................................................................178
Tabelle 50: Potenzialfläche 15 Parkhaus Nogastraße .............................................................................................................178
Tabelle 51: Potenzialfläche 16 Rohnestraße/Athener Ring ..................................................................................................179
Tabelle 52: Potenzialfläche 17 Athener Ring/ Merianstraße ................................................................................................180
Tabelle 53: Potenzialfläche 18 Verlagerung/ Neubau Post ..................................................................................................180

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Köln-Chorweiler
Entwicklungskonzept
Tabelle 54: Potenzialfläche 19 Stockholmer Allee/Willi-Suth-Allee ..................................................................................181
Tabelle 55: Potenzialfläche 20 Stockholmer Allee/ Willi-Suth-Allee .................................................................................181
Tabelle 56: Potenzialfläche 21 Athener Ring ..............................................................................................................................182
Tabelle 57: Potenzialfläche 22 City-Center .................................................................................................................................182
Tabelle 58: Potenzialfläche 23 Athener Ring ..............................................................................................................................183
Tabelle 59: Potenzialfläche 24 Turkuplatz ...................................................................................................................................183
Tabelle 60: Potenzialfläche 25 Turkuplatz 2 ...............................................................................................................................184
Tabelle 61: Potenzialfläche 26 Grünfläche Liverpooler Platz ...............................................................................................184
Tabelle 62: Potenzialfläche 27 Grünfläche Liverpooler Platz 2 ............................................................................................185
Tabelle 63: Potenzialfläche 28 Karl-Marx-Allee .........................................................................................................................187
Tabelle 64: Potenzialfläche 29 Otto-Braun-Straße ...................................................................................................................188
Tabelle 65: Potenzialfläche 30 Thorn-Prikker-Straße ..............................................................................................................188
Tabelle 66: Potenzialfläche 31 Herstattallee/ Thorn-Prikker-Straße .................................................................................189
Tabelle 67: Potenzialfläche 32 Herstattallee/ Ecke Taeppenweg .......................................................................................189

Beratungsverlauf (8)

11.05.2017 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 6.8 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
11.05.2017 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 9.2.6 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
20.06.2017 Jugendhilfeausschuss
TOP 4.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
22.06.2017 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 4.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
27.06.2017 Verkehrsausschuss
TOP 5.4 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
06.07.2017 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 6.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
07.07.2017 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 4.2 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
11.07.2017 Rat
TOP 10.17 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1070/2017
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
16.06.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27