Mandari Insight

V/0138/2019

Trägervergabe für die Kindertageseinrichtung an der Neubrückenstraße im Stadtteil Altstadt

Vorlagen 07.02.2019

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Anlage 4.1 Bewerbung educcare

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Anlage 6.1 Bewerbung pme

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Anlage 10.1 Bewerbung Outlaw

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Anlage 11.2 Konzeption Step Kids

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Anlage 11.3 Konditionen Step Kids

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Anlage A

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Anlage 2 Auswertungsformulare aller Träger V 0138 2019

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Anlage 3.2 Konzeption ASB

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Anlage 7.1 Bewerbung St. Lamberti

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Anlage 8.3 Kurzkonzept Kinderzentren Kunterbunt

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Anlage 3.1 Bewerbung ASB

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Anlage 5.3 Rahmenkonzept Fröbel

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Anlage 9.1 Bewerbung Kleine Riesen

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Anlage 9.2 Konzeption Kleine Riesen

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Anlage 6.2 Konzeption pme

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Anlage 10.2 Konzeption Outlaw

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Anlage 5.2 Konzeption Fröbel

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Anlage 8.4 Referenzliste Kinderzentren Kunterbunt

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Beschlussvorlage

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Anlage 5.4 Leitbild Fröbel

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Anlage 4.2 Konzeption educcare

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Anlage 5.1 Bewerbung Fröbel

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Anlage 8.1 Bewerbung Kinderzentrum Kunterbunt

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Anlage 8.2 Konzeption Kinderzentren Kunterbunt

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Anlage 7.2 Konzeption St. Lamberti

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Anlage 11.1 Bewerbung Step Kids

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Anlage 4.1 Bewerbung educcare

2594 Zeichen

educcare • Alter Markt 36-42 • 50667 Köln 
 
educcare Bildungskindertagesstätten gGmbH • Alter Markt 36-42 • 50667 Köln • Telefon 0 221 466 194 00 • Fax 0 221 466 194 99 • Email info@educcare.deBankverbindung: 
Sparkasse KölnBonn • BLZ 370 501 98 • Konto 144 862 950   Geschäftsführer: Marcus Bracht, Axel Thelen • AG Köln HRB 48030 • USt-Idnr DE226823572 • Beirat: Prof. Gisela 
Lück, Fiona Stollmann,  Dr. Patrick Adenauer,  
Dr. Günter Bulk, Dr. Ronald Bernecker, Prof. Dr. Henning Wode 
Stadt Münster  
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
Frau Anja Gerick 
Hafenstraße 30 
48153 Münster 
 
 
 
 
 
 
 
Köln, 7. Februar 2019 
 
 
Interessensbekundung für die Kindertageseinrichtungen in Münster 
 
Sehr geehrte Frau Gerick, 
 
mit diesem Schreiben übersenden wir Ihnen unsere konzeptionellen Unterlagen für die folgende n 
Kindertageseinrichtungen: 
1. Kindertageseinrichtung an der Sonnenstraße im Stadtteil Altstadt (09/2018) 
2. Kindertageseinrichtung an der Neubrückenstraße im Stadtteil Altstadt (10/2018)  
3. Kindertageseinrichtung am Nordkirchenwerg im Stadtteil Amelsbüren (11/2018)  
4. Kindertageseinrichtung südlich Nottulner Landweg im Stadtteil Roxel (12/2018)  
5. Kindertageseinrichtung am Meckmannweg im Stadtteil Mecklenbeck (13/2018)  
 
Den gewünschten Trägeranteil von 9% der Betriebskosten kann educcare allerdings nicht 
übernehmen. Um den qualitativen Standard des educcare Bildungskonzeptes umzusetzen, wäre für 
die Kita s eine öffentliche Förderung notwendig. Die Angaben zum Trägeranteil finden Sie in den 
Bewerbungsunterlagen. 
 
Qualitative Betreuung ist für Unternehmen, aber auch zunehmend für Städte und Kommunen, in deren 
Auftrag educcare Kindertagesstätten betreiben, ein bedeutendes Thema. 
Wir setzen flexible Betreuung in unseren Kitas weitestgehend um, vorausgesetzt, dass die educcare 
Qualitätsstandards eingehalten werden. So werden wir den heutigen Lebenswelten von Familien 
gerecht und schaffen für ihre Kinder ein zweites Zuhause. 
 
Mit den Lacki Kids, die wir im Auftrag der BASF Coatings seit dem 1. März 2013 in Hiltrup betreiben, 
sind wir bereits in Münster vertreten, sowie ab Sommer 2019 mit der neuen sechsgruppigen 
Einrichtung in der Middeler Straße im Stadtteil Wolbe ck. Wir würden uns freuen, wenn wir die 
Zusammenarbeit mit der Stadt Münster mit der Übernahme der Trägerschaft einer weiteren 
öffentlichen Kita intensivieren können. 
 
Mit diesem Schreiben übersenden wir Ihnen unsere konzeptionellen Unterlagen.  
 
Wir freuen uns, von Ihnen zu hören. 
 
Mit freundlichen Grüßen, 
 
 
 
Sabrina Klein 
Projektentwicklung

Anlage 6.1 Bewerbung pme

3345 Zeichen

pmefamilienservice ...o

pme Familienservice g6mbH pme Familienservice g6mbH
Friesenring 50 | 48147 Münster Friesenring 50
48147 Münster

Stadt Münster
Telefon: +49 251 703776-0

Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Telefax: +49 281 70377622
Frau Anja Gerick
Hafenstraße 30 muenster@familienservice.de

www.familienservice.de

D-48127 Münster

4. Februar 2019

Ausschreibungsverfahren 9-13/2018 verbindlicher Trägeranteil

Sehr geehrte Frau Gerick,

gerne beteiligen wir uns an den Ausschreibungen der Trägerschaften für neue
Kindertageseinrichtungen Kita Sonnenstraße (Ausschreibungsnummer 09/2018), Kita
Neubrückenstraße (Ausschreibungsnr. 10/2018), Kita Nordkirchenweg (Ausschreibungsnr. 11/2018),
Kita Nottulner Landweg (Ausschreibungsnr. 12/2018) und Kita Meckmannweg (Ausschreibungsnr.
13/2018)

Hierbei möchten wir unsere umfänglichen Erfahrungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf
einbringen. Aus unserem pädagogischen Konzept sind dabei insbesondere unsere Erfahrungen mit
langen Öffnungszeiten, flexiblen Betreuungszeiten, eine gesunde und frische Vollverpflegung, eine
Personalkalkulation, die Ausfallzeiten berücksichtigt und eine digitalisierte Dokumentation
hervorzuheben.

Außerdem unterstützen lokale Strukturen eine Anbindung und Loyalität gegenüber dem Träger.

Die Trägerschaft wird durch unsere 100%-ige Tochter, die Global Education gGmbH angeboten.
Aktuell ist die pme Familienservice gGmbH in Gütersioh und Halle Träger von zwei
Betriebskindertagesstätten mit einer Mischung aus öffentlichen und betrieblich unterstützten Plätzen.
Im August 2019 werden wir in Ochtrup eine Kindertagesstätte eröffnen.

Das Angebot in Münster möchten wir aufgrund der Struktur der rein Öffentlichen Kindertagesstätten
in unserer eigens für diesen Zweck gegründeten gemeinnützigen Tochtergesellschaft zur Verfügung
stellen. Das Kitamanagement und die Fachberatung wird über die bewährten Strukturen der pme
Familienservice gGmbH übernommen.

Beiliegend finden Sie einen Gesellschaftsvertrag, einen Auszug aus dem Handelsregister und eine
Übersicht der Struktur des pme Familienservice zur internen Verwendung.

Bislang fehlt für diese Gesellschaft eine Anerkennung nach 875 SGB VIII. Wir würden diese im Falle
eines Zuschlags beantragen wollen.

Die Voraussetzungen für eine öffentliche Förderung sind nach 874 SGB VIII gegeben,

Wir freuen uns sehr über eine positive Nachricht im weiteren Verfahren berücksichtigt zu werden und
die Trägerlandschaft in Münster konzeptionell, vielfältig und innovativ zu bereichern.

Einer Teilnahme an Ausschreibungsverfahren geht eine individuelle Kalk!

Träger der Einrichtung: pme Familienservice gGmbH | Geschäftsführerin: Alexa Ahmad
Registergericht: AG Frankfurt am Main | HRB 75728 | Steuernummer: 047/250/11164

pmefamilienservice eo ooo

Kalkulationszentrums voraus. Hierbei werden mögliche Belegungsszenarien und die
Gruppenkonstellation beachtet und Risiken abgewägt.

Bei der Übernahme der Trägerschaft von den oben genannten Kindertagesstätten können wir
verbindlich einen Trägeranteil von 4,5% garantieren und erwarten eine freiwillige kommunale
Leistung der Stadt Münster von ebenso 4,5%.

Für die Ausschreibung 09/18 Kita Sonnenstraße können wir abweichend einen Trägeranteil von 7,2%
anbieten.

Eine freiwillige kommunale Leistung der Stadt Münster von 1,8% würde erwartet werden.

Anlage 10.1 Bewerbung Outlaw

3218 Zeichen

Wir finden den Weg. Gemeinsam.

O_tlaw

Kinder- und Jugendhilfe

Outlaw gGmbH - Johann-Krane-Weg 18 - 48149 Münster Outlaw gGmbH

Hauptsitz Münster
Stadt Münster Johann-Kraneweg 18
Amt für Kinder Jugendliche und Familien 48149 Münster
Anna Pohl Tel. 02571 3835660
Hafenstraße 30 Fax. 0251 35356699

48145 Münstesr info@outlaw-ggmbh.de

www.outlaw-ggmbh.de

Münster, 05.02.2019

Trägerschaft für die Kindertageseinrichtung Neubrückenstraße im Stadtteil Altstadt
Ausschreibungsnummer: 10/2018

Sehr geehrte Frau Pohl,

gerne möchten wir unser Engagement im Bereich der Kindertagesbetreuung in Münster ausweiten und
übersenden Ihnen unsere Bewerbungsunterlagen für die Kindertageseinrichtung Neubrückenstraße im
Stadtteil Altstadt.

Besonders hervorheben möchten wir unsere Erfahrungen im Bereich der flexiblen Betreuungszeiten,
die passgenau auf die Bedürfnisse der Familien abgestimmt werden. In unseren Einrichtungen setzen
wir sukzessive das Angebot der "Extrazeit" um, um die Familien bei der Betreuung ihrer Kinder im
Randzeitenbereich zu unterstützen.

In Münster sind wir bereits mit sieben Einrichtungen und einer Dependance in den Stadtteilen
Gievenbeck, Kinderhaus, Sprakel, Mitte Hiltrup und Wolbeck vertreten. Unsere Arbeit orientiert sich an
den konkreten sozialräumlichen Bedingungen und Möglichkeiten in Münster. Die Ressourcen der
Stadtteile zu nutzen, ist ein wesentlicher Baustein für die Arbeit der Einrichtung. Dies setzt eine
angemessene Vernetzung verschiedener Institutionen vor Ort voraus.

Im Rahmen der sozialräumlichen Angebote wird die Einrichtung Mitverantwortung für die
Ausgestaltung des sozialen Miteinanders im Stadtteil Altstadt übernehmen. Wir werden uns aktiv
beteiligen, um aktuelle Entwicklungen aufgreifen und die Inhalte unserer Arbeit fortschreiben zu
können. Mit dem besonderen Schwerpunkt der Kita-Sozialarbeit schaffen wir ein gutes Fundament, um
den Familien ein multiprofessionelles Unterstützungsangebot vorhalten zu können.

1 A
== DER PARITÄTISCHE

— UNSER SPITZENVERBAND

Outlaw gemeinnützige Gesellschaft

für Kinder- und Jugendhilfe mbH (Outlaw gGmbH)

Geschäftsführer: Ralf Evers, Dr. Friedhelm Höfener
IBAN DE54 3702 0500 0007 0821 00 - BIC BFS WDE 33XXX - Bank für Sozialwirtschaft Köln
Sitz der Gesellschaft: Münster - Amtsgericht Münster » Handelsregister-Nr. HRB 16904 - Steuer-Nr-: 336/5827/8293

Wir finden den Weg. Gemeinsam.

O_tlaw

Kinder- und Jugendhilfe

Wir bieten einen verbindlichen Trägeranteil von 5,5%.

Wir freuen uns mit unserem Konzept Ihr Interesse zu wecken und hoffen auf eine positive
Rückmeldung. Gerne stehen wir Ihnen für weitere Informationen und Gespräche zur Verfügung.

Mit Freundlic hen Ta
aWw

jer- und Jugendhilfe
tmmützige Gesellschaft für

Kinder- und Jugendhilfe mbH
Th mas,Dpritz, Geschäftsführung
hafesführeiKe NRW, @rsachsen
chafespin rer Region N 915 5

5129

ER PARITÄTISCHE

UNSER SPITZENVERBAND

Outlaw gemeinnützige Gesellschaft

für Kinder- und Jugendhilfe mbH (Outlaw gGmbH)

Geschäftsführer: Ralf Evers, Dr, Friedhelm Höfener
IBAN DE54 3702 0.0007 0821 00- BICBFS WDE 33XXX - Bank für Sozialwirtschaft Köln
Sitz der Gesellschaft:Münster - Amtsgericht Münster - Handelsregister-Nr. HRB 16904 - Steuer-Nr. 336/5827/8293

Anlage 11.2 Konzeption Step Kids

17693 Zeichen

GERDREY

Richtig gute KiTa.

Ideenkonzept zum Standort Münster Altstadt (10/2018)
Grundlage für den Betrieb unserer KiTas ist unsere pädagogische Basis-Konzeption (siehe Anlage 4).

Sie wird in seinen pädagogischen Inhalten vom KiTa-Team, in enger Zusammenarbeit mit der
pädagogischen Fachberatung, erstellt. Die KiTa-Konzeption orientiert sich am pädagogischen Konzept
des Situationsorientierter Ansatzes und seiner durchgängigen systemischen Bildungs- und
Erziehungsansätze. Der konzeptionelle Grundsatz für die Bildungs- und Erziehungsarbeit im
Situationsansatz ist die Orientierung der Arbeit mit den Kindern an ihrer individuellen sozialen und
kulturellen Lebenssituation. Dadurch unterstützen wir die Selbstständigkeitsentwicklung jedes Kindes
indem wir ihnen die Möglichkeit der aktiven Mitgestaltung geben.

Wir verfolgen dafür das Best Practice Modell, welches wir, ähnlich wie in unseren bereits bestehenden
KiTa-Einrichtungen, auch in der zukünftigen KiTa in Münster Altstadt umsetzen. Auf diese Themen
legen wir besonderen Wert:

Standortspezifische Sozialraumorientierung

. Vernetzung mit dem Sozialraum und Kooperationspartner

In unseren Einrichtungen ist eine Kooperation mit umliegenden Institutionen und Vereinen
selbstverständlich. Unsere KiTas sind ein aktiver Teil der sozialen Infrastruktur des jeweiligen
Stadtteils/Gemeinde. Durch die Kooperation mit den Fachdiensten der Stadt Münster, mit
anderen Institutionen und Initiativen bringen wir die Vernetzung in den Stadtteilen voran.

Bei der Sozialraumarbeit der KiTa spielt das Mitwirken des sozialen Umfelds der Kinder eine
wichtige Rolle. Die Nutzung von standortbezogenen Chancen sowie die Einbindung der Eltern in
den KiTa-Alltag ist uns ein besonderes Anliegen. Nicht nur der Einzelfall steht im Fokus, sondern
die gesamte Lebenswelt des Kindes, inklusive der räumlichen Gegebenheiten. Um dies zu
gewährleisten wird eine niederschwellige Öffnung der KiTa durch Kooperationen mit umliegenden
Familien- und Jugendzentren, der örtlichen Feuerwehr sowie Kultur- und Sporteinrichtungen
angestrebt, um diese konstruktiv in die Arbeit mit den Kindern einzubinden. Dadurch sollen die
Kinder dazu motiviert werden, ihren Blick auf den umliegenden Sozialraum zu erweitern wodurch
sich wertvolle Synergieeffekte für Kinder und Familien ergeben können.

Den Kindern können damit außerinstitutionelle Bildungsangebote in Bereichen Bewegung, Natur
und Gesellschaft angeboten werden, welche die Bildungsarbeit innerhalb der Einrichtung ergänzt.
Umliegende Freizeitangebote wie Spiel- und Sportplätze bieten sich für die Kita-übergreifende
Aktivitäten besonders an. Die zentrale Lage in der Altstadt bietet eine Reihe Möglichkeiten,
Bildungsaktivitäten auch außerhalb der KiTa zu gestalten. Die Nähe zu unterschiedlichen Museen
und Kultureinrichtungen können abwechslungsreiche Aktivitäten angeboten werden. Positive
Synergieeffekte können auch durch eine Clusterbildung mit der neuentstehenden 8-gruppigen
KiTa-Einrichtung in der Sonnenstraße (09/2018), welche fußläufig erreichbar wäre, sowie weiteren
neu entstehenden KiTas, genutzt werden. Durch den Betrieb mehrere Einrichtungen in
unmittelbarer Nähe können so gemeinsame Aktivitäten organisiert und durchgeführt werden.

Step Kids KiTas gGmbH Geschäftsführer: Johannes Nagel, Dr. Kurt Berlin Finanzamt für Körperschaften Ill, Berlin Steuernummer:
Am Friedrichshain 22 Sitz der Gesellschaft: Berlin Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg 29/026/630247/69729
10407 Berlin HRB 149735 B

GERDREY

Richtig gute KiTa.

Zusätzlich bietet die Nähe zur DKV-Residenz am Tibusplatz die Möglichkeit eines
intergenerativeren Bildungsansatzes. Demografischen Veränderungen wirken sich auf die
gegenwärtigen und zukünftigen Generationenbeziehungen aus: Großeltern-, Eltern- und
Kindergeneration einer Familie leben nicht mehr unbedingt räumlich zusammen, mit der Folge,
dass gemeinsame Alltagserfahrungen und eine wechselseitige Unterstützung nur noch begrenzt
möglich sein können oder aber neue Formen gefunden werden müssen. Daher stellen
generationsübergreifende Angebote für junge und alte Menschen eine enorme Bereicherung für
beide Seiten dar.

Intergenerative Angebote haben das Ziel, den Dialog zwischen den Generationen zu fördern.
Darüber hinaus stellen sie eine Strategie zur Gestaltung des demografischen Wandels dar, indem
sie beispielsweise der Isolierung und damit der Vereinsamung von älteren, insbesondere
alleinstehenden Menschen vorbeugen. Das Spektrum intergenerativer Arbeit reicht von offenen
Angeboten im Freizeitbereich bis hin zu zeitlich terminierten Aktivitäten im Bildungsbereich. Ob
bei Vorlesenachmittagen, gemeinsamen Ausflügen, Gärtnern im Hochbeet und
Bastelnachmittagen — die Möglichkeiten sind vielfältig und können in Absprache mit den
Bewohnern, KiTa-Leitung und Familien je nach Interesse gestaltet werden.

Regelmäßig pflegen wir Kontakt zu:

e anderen Kindertageseinrichtungen (z.B. Kindergruppe „Kotenbeis“ e.V, AWO
Kindertageseirichtung, KiTa Kinderwerkstatt e.V.)

e  Sport- und Schwimmhallen (z.B. Hallenbad Mitte, Turngemeinde Münster e.V.)

e Jugendamt und Jugendhilfe: Teilnahme an Arbeitskreisen und Netzwerktreffen

e Kultur-, Familien- und Beratungszentren (z.B. Beratungsstelle für Erwachsene, Paare und
Familien, Beratungsstelle für Entwicklungsfragen im Kindesalter, Stadtmuseum etc. )

«e Sport und Freizeitangeboten

e Polizei, Krankenhäuser und Feuerwehr

e Schulen (z.B. Martinischule Münster)

e sowie mit (Sprach-)Heilpädagogen, Frühförderstellen, Kinderpsychologen, Kinderärzten, usw..

Den Kindern können damit außerinstitutionelle Bildungsangebote in Bereichen Bewegung, Natur
und Gesellschaft angeboten werden, welche die Bildungsarbeit innerhalb der Einrichtung ergänzt.
Umliegende Freizeitangebote wie Spiel- und Sportplätze bieten sich für die Kita-übergreifende
Aktivitäten besonders an. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um Vorschläge unsererseits
handelt - Kooperationen müssten im Detail mit der anderen Partei besprochen werden.

Auch mit der umliegenden Trägerlandschaft wie der Caritas e.V. und dem DRK e.V., sowie
umliegenden Kirchengemeinden und Vereinen wie der Evangelische Apostel Kirchengemeinde und
Kulturvereinen wie dem Freundeskreis Nepal e.V., ergeben sich, sofern Interesse der anderen
Partei besteht, mögliche Kooperationsmöglichkeiten und Synergieeffekte. Getreu dem Motto
„Gemeinsam sind wir stark“ erkennen wir in den Besonderheiten des Gebiets fruchtbare
Gestaltungsmöglichkeiten um Best Practice Lösungen zu entwickeln, Erfahrungswerte nutzen oder

Step Kids KiTas gGmbH Geschäftsführer: Johannes Nagel, Dr. Kurt Berlin Finanzamt für Körperschaften Ill, Berlin Steuernummer:
Am Friedrichshain 22 Sitz der Gesellschaft: Berlin Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg 29/026/630247/69729
10407 Berlin HRB 149735 B

GERDREY

Richtig gute KiTa.

einrichtungsübergreifende Fortbildungen zu vor Ort benötigten Aspekten interkultureller Arbeit
wahrzunehmen.

Uns ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Stadtteil Münster Altstadt und den dort
wirkenden Akteuren sehr wichtig. Den Anforderungen wollen wir flexibel und zuverlässig
entsprechen. Die Kommunen/Stadtteile in denen Stepke bereits vertreten ist, können das
bestätigen. Ebenso pflegen wir enge Kontakte zu den Eltern und legen Wert auf ein
vertrauensvolles, offenes Miteinander.

Unsere Kindertagesstätten verstehen sich als Begegnungsraum, wodurch die Einbeziehung der
Stadtteilakteure und vor allem der Eltern für uns besonders wichtig ist. Daher ist Stepke offen
dafür, sich bei Bedarf und dafür vorhandene Gegebenheiten, zum Familienzentrum zu
entwickeln und damit einen Beitrag zum sozialen Infrastrukturangebot zu leisten.

. Erziehungs- und Bildungspartnerschaften

In unserer pädagogischen Praxis wird ein Umfeld geschaffen, in dem Beteiligung von Kindern aller
Altersklassen ausdrücklich erwünscht und von den Fachkräften pädagogisch unterstützt und
angeregt wird. Bei der Planung gemeinsamer Projekte, in Gesprächskreisen und fest installierten
Kinderkonferenzen bieten wir den Kindern das Recht auf freie Meinungsäußerung. Ziel ist die
aktive Beteiligung an den Entscheidungen und Entwicklungen in ihrer Kita und die frühzeitige
Übernahme von Verantwortung. Kinder sind aktive und kreative Gestalter ihrer Entwicklung in
deren Prozess unsere pädagogischen Fachkräfte sie begleiten und unterstützen. Wir verwirklichen
Partizipation, weil es wichtig ist, Kinder bei Entscheidungsprozessen frühzeitig mit zu beteiligen.
Wir schaffen familienbegleitend gemeinsam Bedingungen und Möglichkeiten um individuelle
Fähigkeiten und Begabungen zu entdecken, zu entwickeln und die Kinder auf ein gleichberechtigtes
Leben in der Gesellschaft vorzubereiten.

Bewusst verstehen wir uns als familienergänzende Einrichtung, indem wir die Familie als das
wichtigste Erziehungsfeld ansehen. Daher ist auch Elternarbeit ein wichtiger Bestandteil unseres
pädagogischen Grundverständnisses und wird aktiv gefördert. Elternstammtische und viele
gemeinsame Ausflüge, Aktionen und Feste werden in unseren KiTas regelmäßig angeboten.
Elternabende, interkulturelle Elterncafes, Trödelmärkte und interkulturelle Feste können
Barrieren abbauen.

Auch das Mitwirken der Eltern im KiTa-Alltag ist uns ein wichtiges Anliegen. Eltern werden dazu
angeregt sich in den KiTa-Alltag ihrer Kinder einzubringen und es werden Ansatzpunkte gegeben
das Leben in unseren Häusern aktiv mitzugestalten. So wird die pädagogische Arbeit transparent.
Elternaktivitäten werden anhand eines Elternpasses festgehalten.

Step Kids KiTas gGmbH Geschäftsführer: Johannes Nagel, Dr. Kurt Berlin Finanzamt für Körperschaften Ill, Berlin Steuernummer:
Am Friedrichshain 22 Sitz der Gesellschaft: Berlin Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg 29/026/630247/69729
10407 Berlin HRB 149735 B

GERDREY

Richtig gute KiTa.

| Vermittlung von Werten u

. Querschnittsaufgaben (Genderthematik, Integration, Inklusion)

Die Individualität und die Bedürfnisse der Kinder, ihrer Familien und der in der Einrichtung tätigen
Menschen stehen im Mittelpunkt des täglichen Handelns. Der Inklusionsgedanke ist als eine Frage
des würdevollen und respektvollen Umgangs miteinander zu verstehen.

In unseren Einrichtungen ist jedes Kind willkommen, unabhängig seiner Herkunft, Religion,
körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen oder Hautfarbe. Die Anerkennung von Vielfalt und
Verschiedenheit der Kinder, ihrer Familienkulturen und -situationen wird als Bereicherung im KiTa-
Alltag verstanden. Ziel ist es, allen Kindern die gleichen Möglichkeiten zu geben, sich optimal zu
entwickeln, die Umwelt zu erkunden und seinen Interessen nachzugehen. Die Wertschätzung jedes
Menschen, und damit auch jedes Kindes als individuelle Persönlichkeit, ist in unserem Leitbild
verankert.

Unser pädagogisches Konzept beruht auf einer Haltung, die auf der Anerkennung vielfältiger
Lebensweisen basiert und Chancengerechtigkeit und Inklusion betont. Wir haben es uns zum Ziel
gemacht in unseren Stepke KiTas unterschiedlichste Entwicklungspotentiale von Kindern frühzeitig
zu erkennen und dementsprechend individuell zu fördern. Dies geschieht in gemeinsamer Bildungs-
‚ Erziehungs- und Betreuungsverantwortung gegenüber Kindern mit und ohne Handicaps oder
einem speziellen Förderbedarf.

Wir wenden dabei das Prinzip integrierter Hilfen aus einer Hand und alltagsintegrierter
Förderstrategien an und sorgen für angemessene Rahmenbedingungen. Dies geschieht durch
reduzierte Platzzahlen von Kindern, einem zusätzlichen und bedarfsgerechten Therapieraum in
Kombination mit qualifiziertem, interdisziplinärem Fachpersonal sowie barrierefreier
Raumgestaltung. Kinder mit Entwicklungsbesonderheiten werden gemeinsam mit anderen Kindern
im Haus betreut. Der gemeinsame KiTa-Alltag ermöglicht es, dass alle Kinder voneinander
profitieren. Das Ziel der Arbeit nach dem Inklusionsgedanken besteht in der Befähigung aller Kinder
mit den eigenen Besonderheiten und denen anderer vorurteilsbewusst umzugehen und
selbständig, selbstbestimmt und aktiv am Leben teilzunehmen. Zusätzlich ist es uns wichtig, Kinder
von klein auf für körperliche und/oder geistige Beeinträchtigungen zu sensibilisieren. Mit Projekten
im Rahmen von Eingliederungsmaßnahmen erleben die Kinder ein vorurteilsfreies Miteinander. So
wird vermeintliche Andersartigkeit „normal“
Lebenswelt.

und zum festen Bestandteil der kindlichen

Auch ist es uns ein wichtiges Anliegen, Kinder — jenseits von Geschlechterklischees - in ihren
individuellen Interessen und Fähigkeiten zu fördern. Teil dessen ist auch, sie bei der Ausgestaltung
ihrer individuellen Geschlechtsidentitäten zu unterstützen, unabhängig von den jeweils
herrschenden Vorstellungen vom „richtigen Mädchen“ und „richtigen Jungen“. Ein
geschlechtsbewusster pädagogischer Zugang beinhaltet, dass Mädchen und Jungen Gelegenheit
haben, sich jenseits von Rollenklischees entwickeln zu können.

Kinder aus anderen Kulturkreisen werden in die neue Einrichtung aufgenommen und unter
Beachtung ihrer eigenen und der Familienbiographie, ihrer Heimatkultur sowie unter Einbeziehung
ihrer Eltern in die Kindergemeinschaft integriert. Besonders Kinder mit z.T. traumatischen

Step Kids KiTas gGmbH Geschäftsführer: Johannes Nagel, Dr. Kurt Berlin Finanzamt für Körperschaften Ill, Berlin Steuernummer:
Am Friedrichshain 22 Sitz der Gesellschaft: Berlin Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg 29/026/630247/69729
10407 Berlin HRB 149735 B

GERDREY

Richtig gute KiTa.

Erlebnissen und Fluchterfahrungen benötigen Geborgenheit, Anerkennung, Zuwendung und vor
allem Sicherheit. Besonders wichtig ist uns dabei, dass die Kinder und ihre Familien erfahren, dass
sie bei uns willkommen und anerkannt sind, dass sie am Leben der Einrichtung teilhaben und sich
wohlfühlen können.

Bei unserer Personalakquise achten wir auf Diversität. Fachkräfte mit Migrationshintergrund
mindern Hemmschwellen und Sprachbarrieren v.a. zwischen Eltern und Pädagogen, Fortbildungen
ergänzen das Profil unserer Pädagogen. Durch unsere eigene Stepke-Akademie bilden wir unsere
Mitarbeiter*innen fort und reagieren damit auf individuelle Bedarfe. In unserem aktuellen
Akademieprogramm finden sich u.a. „Interkulturelle Zusammenarbeit mit geflüchteten Eltern“,
„Das Trauma bei Kindern mit Kriegs- und Fluchterfahrung“ oder „Inklusive Kita — Wie bringe ich alle
unter ein Dach?“ (vgl. Anlage 6 „Flyer Akademie 2018“).

Step Kids KiTas gGmbH Geschäftsführer: Johannes Nagel, Dr. Kurt Berlin Finanzamt für Körperschaften Ill, Berlin Steuernummer:
Am Friedrichshain 22 Sitz der Gesellschaft: Berlin Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg 29/026/630247/69729
10407 Berlin HRB 149735 B

GERDREY

Richtig gute KiTa.

Weitere Informationen N

Öffnungszeiten

In unseren unterschiedlichen Häusern und Gruppen können verschiedene Zeitfenster innerhalb der
Öffnungszeit gebucht werden. Dies variiert nach Standorten und kann je nach Bedürfnis der Eltern und
Kinder angepasst werden.

Grundsätzlich öffnen wir unsere Einrichtungen von Montag bis Freitag bis zu maximal 11 Stunden
täglich. Ergänzende Angebote und Notfallbetreuung kann nach Bedarf angeboten werden.

Personalgewinnung

Zur Gewinnung qualifizierten Personals sind wir selbstverständlich auf unterschiedlichen Online-
Jobplattformen vertreten. Zusätzlich pflegen wir engen Kontakt mit der Bundesagentur für Arbeit,
wodurch wir viele qualifizierte Mitarbeiter*innen vermittelt bekommen. Wir legen bei der
Personalwahl Wert auf Diversität und altersgemischte Teams. Damit werden unterschiedliche
Kompetenzen gebündelt, wodurch zusammen mit einer Vielfalt an Perspektiven Synergieeffekte
entstehen können. Gerne kooperieren wir auch mit der Ev. Sozialpädagogische Ausbildungsstätte
Münster gGmbH, um Nachwuchskräfte in Münster zu fördern.

In der Personalgewinnung unterscheidet sich Stepke hauptsächlich durch unser zentralisiertes, eigens
für Stepke entwickeltes Bewerbersystem. Durch diese bewerberorientierte Software wird der
Bewerbungsprozess zum einem für den/die Bewerber*in erleichtert zum anderen so optimiert, dass
der gesamte Bewerbungsprozess maximal einen Monat andauert. Unser engagiertes Recruiting-Team
sichtet täglich eingehende Bewerbungen, antworten auf diese innerhalb von drei Tagen und leiten sie
zeitgleich direkt an die entsprechenden Häuser weiter.

Zusätzlich bietet Stepke neben Gehaltsoptimierungsoptionen (vgl. Anlage 7) unbefristete Verträge, da
uns eine langfristige Bindung unserer Mitarbeiter*innen sehr am Herzen liegt, da nur so die hohe
Qualität in unseren Einrichtungen gewährleistet werden kann.

Umfang des geplanten Personaleinsatzes

Die Auswahl und der Einsatz des pädagogischen Fachpersonals erfolgt auf der Grundlage der aktuellen
Gesetzlichkeiten (SGB VIII) sowie dazugehöriger Verordnungen und Vereinbarungen für
Kindertagesstätten des Landes Nordrhein-Westfalen (KiBiz).

Der Einsatz von Leitungspersonal und Erzieher*innen wird entsprechend der vertraglich belegten
Plätze nach Alter, betreuungsumfang, Integrationsstatus der Kinder errechnet und vorgehalten. Die
Hausleitung wird aufgrund der 4 Gruppen freigestellt und ist in Vollzeit für ihren Aufgabenbereich
tätig.

Durch den Betrieb mehrere Einrichtungen in Münster, hätten wir in Zeiten personeller Engpässe die
Möglichkeit, diese durch Fachpersonal aus anderen Einrichtungen kurzfristig auszugleichen. Zusätzlich
können auch positive fachliche Synergieeffekte genutzt werden.

a

Step Kids KiTas gGmbH Geschäftsführer: Johannes Nagel, Dr. Kurt Berlin Finanzamt für Körperschaften Ill, Berlin Steuernummer:
Am Friedrichshain 22 Sitz der Gesellschaft: Berlin Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg 29/026/630247/69729
10407 Berlin HRB 149735 B

Anlage 11.3 Konditionen Step Kids

141168 Zeichen

Step Kids KiTas gGmbH 
Am Friedrichshain 22 
10407 Berlin 
Geschäftsführer: Johannes Nagel, Dr. Kurt Berlin  
Sitz der Gesellschaft: Berlin 
Registergericht: Amtsgericht 
Charlottenburg, HRB 149735 B 
Finanzamt für Körperschaften I, Berlin 
Steuernummer: 27/639/01214 
	
Step Kids KiTas gGmbH • Am Friedrichshain 22 • 10407 Berlin 
 
 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien	
z.H. Frau Gerick 
Hafenstraße 30 
48127 Münster 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Berlin, den 06.02.2019 
 
Unsere Konditionen für den Betrieb einer Kindertageseinrichtung in 
Münster 
 
Sehr geehrte Frau Pohl, sehr geehrte Frau Gerick, 
gerne möchte ich Ihnen im Folgenden unsere Konditionen zum Betrieb einer oder mehrere 
Kindertageseinrichtungen in der Stadt Münster aufzeigen: 
 
Trägeranteil 9% Wird von Stepke übernommen 
Aufnahmegebühr Entfällt in Münster vollständig  
Servicepauschale für 
Zusatzangebote Entfällt in Münster vollständig 
Zusatzangebote, die Teil unseres 
pädagogischen Konzeptes sind 
werden trotzdem für alle Kinder 
angeboten 
Verpflegungspauschale 90€/Kind/Monat Ganztägige Vollverpflegung frisch 
gekocht vom hauseigenem Koch 
 
Es wird von den Förderungen und Zuschüssen laut KiBiz ausgegangen.    
 
Step Kids KiTas gGmbH 
 
Am Friedrichshain 22 
10407 Berlin 
 
www.stepke-kitas.de 
 
Denise Landmann 
Business Development 
d.landmann@stepke-kitas.de

Step Kids KiTas gGmbH 
Am Friedrichshain 22 
10407 Berlin 
Geschäftsführer: Johannes Nagel, Dr. Kurt Berlin  
Sitz der Gesellschaft: Berlin 
Registergericht: Amtsgericht 
Charlottenburg, HRB 149735 B 
Finanzamt für Körperschaften I, Berlin 
Steuernummer: 27/639/01214 
	
 
 
 
Gerne möchten wir als Träger in Münster aktiv werden und zur Deckung des derzeitigen Kitaplatz Bedarfes sowie 
zu einer familienfreundlichen Stadtentwicklung beitragen. Durch unsere mehrjährige Erfahrung sowie unseren 
zahlreichen zufriedenen Eltern und Kindern  an unseren bestehenden 15 Standorte n, sehen wir uns mehr als 
geeignet, die geplante KiTa in Münster zu betreiben.  
Wir würden uns freuen, wenn wir in die engere Auswahl für die ausgeschriebene Trägerschaft kämen. Darüber 
hinaus bieten wir Ihnen sehr gerne an, eine unserer bestehenden KiTas in NRW zu besichtigen. 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
 
Dr. Kurt Berlin 
Geschäftsführer

Stepke-KiTas
Wohlfühlorte
erleben

Das ist Stepke
Die Step Kids KiTas gGmbH (Stepke) ist ein gemeinnütziger Träger von Kindertagesstätten und Krippen
Wir betreiben ein einheitliches Konzept, das jeweils den lokalen Gegebenheiten angepasst wird
Wir verstehen uns als Dienstleistungsunternehmen für Familien und ihre Kinder
Wir nehmen einen Bildungsauftrag für Kinder im Alter von 6 Wochen bis zum Schuleintritt wahr
Daten & Fakten:
Mehr als 400 MitarbeiterInnen
17 Standorte in NRW , Berlin und Brandenburg
Weitere KiTa-Einrichtungen befinden sich bereits im Bau oder in konkreten Planungen
02

Unsere Bauweise
Wir arbeiten mit verschiedenen Investoren zusammen, ba uen selbst oder lassen bauen – massiv oder in Holz-Modulbauweise
03

04
Stepke und
Seit dem 1. April 2017 gehört Stepke zur AcadeMedia-Gruppe.
AcadeMedia
+ ist der größte unabhängige Bildungsanbieter Nordeuropas
+ bietet die Abdeckung des gesamten Bildungsweges: von KiTa über Schule bis zu Einrichtungen der  
Erwachsenenbildung
+ bildet und betreut über 140.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene in mehr als 500 Einrichtungen
in Schweden, Norwegen und Deutschland
In Deutschland gehören neben Stepke noch: Joki Kinderbetreuung, espira Kinderbetreuung sowie
KiTa Luna & Zwergerlhaus zur AcadeMedia-Gruppe.

Die Stepke-Wohlfühlorte
03
Bremen
Berlin
Brandenburg
NRW
2
2
2
1
12
1
5

Die Stepke-Wohlfühlorte
Werder an der Havel  
Zeesen
Berlin
– KiTa HannaLegoranTo (6-gruppig)
– KiTa Tannenzapfen (4-gruppig)
– KiTa Am Mauerpark (5-gruppig)
Köln-Merheim  
Köln-Niehl  
Köln-Nippes  
Köln-Ostheim
Köln-Roggendorf  
Köln-Zollstock  
Köln-Rodenkirchen  
Köln-Westhoven
– KiTa Walnussweg (8-gruppig)
– KiTa Niehler Pänz (6-gruppig)
– KiTa Wichtelstadt (8-gruppig)
– KiTa Löwenherz (6-gruppig)
– KiTa Matschpiraten (6-gruppig)
– KiTa Zollstöckchen (4-gruppig)
– KiTa Zitronenfalter (3-gruppig)
– KiTa Kleine Entchen (4-gruppig)
Wuppertal-Barmen  
Wuppertal-Langerfeld  
Wuppertal-Langerfeld  
Wuppertal-Oberbarmen  
Wuppertal-Zaunbusch
Dortmund-Jungferntal
– KiTa Tal-Strolche (3-gruppig)
– KiTa Samoastraße I (4-gruppig) 
– KiTa Samoastraße II (4-gruppig) 
– KiTa Quellstein (2-gruppig)
– KiTa Zaunkönige (6-gruppig)
– KiTa Zaubertanz (5-gruppen)
05

Herzlich willkommen
Stepke – das steht für „Richtig gute KiTa.“
06

07
Unser speziell konzipiertes und liebevoll 
durchdachtes Raumkonzept regt Kinder zum 
Entdecken, Bewegen und Experimentieren an 
und lädt zum Wohlfühlen ein.

08

09

Wir kochen in allen Einrichtungen nach den  
wissenschaftlich ermittelten Empfehlungen der  
Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V . (DGE)
– FIT KID-Programm. Dabei ist uns eine einladende 
und ästhetische Tischkultur besonders wichtig.
10

Übergeordnete Koordinatoren begleiten und  
überprüfen regelmäßig die Umsetzung des eng-
lischen Angebotes in den KiTas, geben Impulse  
und leiten Qualitätszirkel zur kontinuierlichen  
Qualitätssicherung an.
Wir fördern den Umgang mit der englischen 
Sprache durch gezielte Angebote. Kinder können 
so spielerisch in diese eintauchen und sich 
ausprobieren.
11

12
Bei festen Waldtagen und Projektwochen 
erleben die Kinder Natur pur. Durch viel 
Bewegung erweitern sie ihren Erfahrungsschatz
bei Sonne, Wind und Wetter.

+ Übergeordnete Schwimmlehrer schulen  
regelmäßig unsere Schwimmbegleiter
und laden zu Qualitätszirkeln ein
+ Eigene Shuttlebusse bringen die
Kinder in die Schwimmbäder
+ Kinder ab 4 Jahren erfahren regelmäßig  
abwechslungsreiche Wassergewöhnung
bis hin zum Seepferdchen
+ Eltern werden in die Prozesse mit ein-
bezogen (Elternabende)
13

+ Bedarfsgerechte Öffnungszeiten sowie  
Randzeit- und Ferienbetreuung
+ Einbeziehung und gute Zusammenarbeit  
der Eltern und Elternräte
+ Sehr guter Fachkraftschlüssel
+  Inklusion: Wir arbeiten interdisziplinär
und vernetzt mit allen Kooperationspartnern   
zum Wohl unserer Kinder zusammen
14
Zu unseren Qualitätsstandards gehören 
regelmäßige Evaluationen, die Stepke Akademie, 
ein hoher Fachberatungsschlüssel und eine 
schnelle, flexible Verwaltung.

Zufriedene Mitarbeiter
Unsere Extras!
+ Starkes Recruiting T eam
+ Karrieremöglichkeiten
+ Betriebsausflüge
+ Weihnachtsfeiern
+ Gitarrenkurse
+ Supervisionen
+ Bildungsurlaube
+ Dienstwagen
Das Fundament für gute Arbeit
Kinder-
garten-
zuschuss  
70 €/Kind
Cadooz  
Card
44 €/Monat
15

Die Stepke Akademie
Fort- und Weiterbildung für die KiTa-Praxis
 Workshops  
Lehrgänge
Seminare  
Trainings
Stepke betreibt eine hauseigene Akademie, um eine hohe fachliche Qualität der pädagogischen  
Arbeit im Unternehmen zu sichern und interne und externe Fachkräfte und Interessierte aus - und  
weiterzubilden. Fachlicher Austausch gibt Sicherheit und Struktur für den Alltag. Neue Impulse  
beleben die eigene Kreativität im Alltag mit den Kindern in den Bildungseinrichtungen. Bildung  und 
fachliche Kompetenzen werden praxisnah vermittelt, um eine allgemeine Qualitätssteigerung
deutlich spürbar zu machen.
Mit den Angeboten der Stepke Akademie kommen wir unserem gesellschaftlichen Auftrag einer  
optimalen Mitarbeiterentwicklung nach. Der Blick über den Tellerrand ist im professionellen Aus-
tausch während der Fachforen ein sehr positiver und gewünschter Aspekt. Unser Angebot richtet  
sich an alle Fach- und Ergänzungskräfte aus sozialpädagogischen Einrichtungen mit Kinde rn zwi-
schen 0 und 6 Jahren.
16

Unser Fachberatungsteam
Bei Stepke betreut eine Fachberatung 5 KiTas!
17

Mobile KiTas
So gelingt soziale und sprachliche Integration direkt vor Ort
Damit nicht nur Kinder in unseren Einrichtungen eine gute Betreuung erfahren, haben wir
ein besonderes Projekt gestartet: Wir schicken unsere KiTas „on T our“zu Flüchtlingsunter-
künften – innovativ und unkompliziert vor Ort, wo wir gebraucht werden.
Unsere qualifizierten MitarbeiterInnen sind in Flüchtlingsunterkün ften im Einsatz und bieten  
den Kindern ein Programm mit Herz: In amerikanischen Schu lbussen finden sie an fünf Tagen  
in der Woche Spiel- und Lernmaterialien sowie abwechslungsreic he Aktivitäten, die von un-
serem pädagogischem Personal geleitet werden. Die Kinder tauchen in die deutsc he Sprache  
ein und haben die Möglichkeit, sich mir vielfältigen Angeboten zu beschäftigen.  Im nahen  
Lernraum erfahren sie Begleitung und Unterstützung und können die oftmals schrecklichen  
Erfahrungen des Krieges und der Flucht hinter sich lassen. Das Projekt ist an Unterkünften in  
Düsseldorf und Köln gestartet. Als niederschwelliges Angebot eingerichtet, unterstützt die  
Mobile KiTa das Ziel, das Vertrauen der Kinder in die Menschen wieder aufzubauen.
18

19
Step Kids KiTas gGmbH (Stepke)
Hauptsitz Berlin
Am Friedrichshain 22  I  10407 Berlin
Tel.: +49 30 420 259 29
Fax: +49 30 420 259 35
Regionalbüro NRW
Wittener Straße 324  I  42279 Wuppertal
Tel.: +49 202 281 943 0
info@stepke-kitas.de
www.stepke-kitas.de
Frauke Schittek
f.schittek@stepke-kitas.de
Tel.: +49 160 872 3214
Johannes Nagel
j.nagel@stepke-kitas.de
Tel.: +49 172 399 1890
Dr. Kurt Berlin
k.berlin@stepke-kitas.de
Tel.: +49 172 399 1899
Wir freuen uns auf Ihre Fragen

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
www.stepke-kitas.de

1 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Erziehung, Bildung, Betreuung und Förderung für 
Kinder von 0 bis 6 Jahren in NRW 
Basis – Konzeption der Step Kids KiTas gGmbH

2 
 
  
Step Kids KiTas gGmbH 
Am Friedrichshain 22 
10407 Berlin 
 
Ansprechpartner: 
Frauke Schittek 
0202 281 943 0 
0160 872 321 4 
f.schittek@stepke-kitas.de 
 
Stand: 
Oktober 2017 
 
Herausgeber: 
Step Kids KiTas gGmbH 
Am Friedrichshain 22 
10407 Berlin

3 
 
Inhalt 
1. Vorwort .........................................................................................................................  5 
2. Rahmenbedingungen .....................................................................................................  5 
2.1. Der Träger ........................................................................................................................................ 5 
2.2. Rechtliche Grundlagen ..................................................................................................................... 6 
3. Unsere Einrichtungen (Familienzentren) .........................................................................  6 
3.1. Mitarbeiter/Innen und Fachpersonal .............................................................................................. 7 
3.2. Öffnungszeiten ................................................................................................................................. 8 
3.3. Gruppengröße und Fachkraftschlüssel ............................................................................................ 8 
3.4. Aufnahmekriterien ........................................................................................................................... 8 
3.5. Raumkonzept ................................................................................................................................... 8 
4. Pädagogische Ziele und Inhalte .....................................................................................10  
4.1. Stand der aktuellen Forschung ...................................................................................................... 10 
4.2. Hirnforschung und Lernen ............................................................................................................. 11 
4.3. Die Bedeutung von Gleichaltrigen ................................................................................................. 11 
4.4. Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung ................................................................. 12 
5. Mehrsprachigkeit ..........................................................................................................12  
6. Religiöse Erziehung .......................................................................................................13  
7. Die Eingewöhnung im Kindergarten ..............................................................................13  
8. Das Freispiel .................................................................................................................14  
9. Der Morgenkreis, der Abschlusskreis, die Kinderkonferenz ............................................14  
9.1. Beteiligungsrechte für Kinder – Partizipation ................................................................................ 14 
10. Vorschulerziehung ........................................................................................................15  
11. Ein Tag in unserer Kita ..................................................................................................16  
11.1. Zeit ......................................................................................................................................... 16 
11.2. Ankommen ............................................................................................................................ 16 
11.3. Morgenkreis .......................................................................................................................... 16 
11.4. Gemeinsame Mahlzeiten ...................................................................................................... 16 
11.5. Ruhen und Schlafen ............................................................................................................... 17 
11.6. Angebote, Aktivitäten und Projekte ...................................................................................... 18 
11.7. Nach Hause Gehen ................................................................................................................ 18 
12. Qualifizierungsprozess und Weiterentwicklung, Supervision und Fortbildung ................19 
12.1. Individuelle Vor- und Nachbereitung .................................................................................... 19 
12.2. Teamsitzung .......................................................................................................................... 19 
12.3. Stepke Akademie ................................................................................................................... 20 
13. Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit Eltern .........................................................20  
13.1. Formen der Elternbeteiligung Elterngespräche .................................................................... 20 
14. Kooperationen mit anderen Institutionen Zusammenarbeit mit den Grundschulen .......22 
14.1. Weitere Kooperationen und Kontakte zu anderen Einrichtungen ....................................... 22 
15. Öffentlichkeitsarbeit .....................................................................................................23  
16. Gesunde Kinder ............................................................................................................23  
16.1. Ernährung .............................................................................................................................. 23 
16.2. Bewegung .............................................................................................................................. 23 
16.3. Schwimmen und Turnen ....................................................................................................... 24 
16.4. Schuhfreie Zone ..................................................................................................................... 25 
16.5. Gesunde Zähne ...................................................................................................................... 25 
16.6. Wald- Wiesentage ................................................................................................................. 25 
17. Alltagsintegrierte Sprachbildung und Kommunikation ...................................................25  
17.1. Unsere Ziele: .......................................................................................................................... 26 
17.2. Musik und Gesang ................................................................................................................. 27

4 
 
17.3. Bilderbücher – Lesen und Sprache ........................................................................................ 27 
18. U3-Bereich ....................................................................................................................27  
18.1. Eingewöhnung - Emotionale Sicherheit ................................................................................ 28 
18.2. Feste Rituale .......................................................................................................................... 28 
18.3. Der Gruppenalltag (exemplarisch) ........................................................................................ 28 
18.4. Motorik .................................................................................................................................. 28 
18.5. Gesundheit und Körperpflege ............................................................................................... 29 
18.6. Ernährung .............................................................................................................................. 29 
18.7. Sauberkeitsentwicklung ........................................................................................................ 29 
18.8. Essen und Trinken ................................................................................................................. 30 
19. Unser Kinderschutz-Konzept .........................................................................................31  
19.1. Kinderschutzauftrag .............................................................................................................. 32 
19.2. Datenschutz ........................................................................................................................... 35 
20. Inklusion .......................................................................................................................36  
20.1. Vielfalt als Bereicherung verstehen ...................................................................................... 36 
21. Tiergestützte Pädagogik ................................................................................................36  
22. Stepke Qualitätsmanagement .......................................................................................37  
22.1. Grundlegende Organisationsbedürfnisse .............................................................................. 37 
22.2. Sicherung des QM durch die Fachberatung .......................................................................... 39 
23. Nachwort ......................................................................................................................41

5 
 
1. Vorwort 
 
Erziehung, Bildung und Förderung von Kindern beginnen mit der Geburt. In den ersten Jahren 
lernt ein Mensch so viel, so schnell und so begierig wie in keiner anderen Phase seines Lebens. 
Lernen bedeutet nicht nur Wissen zu erwerben, sondern vor allem die Fähigkeit, sich das 
Wissen selbst erschließen zu können. 
Diese Basis-Konzeption zeigt Schwerpunkte auf, ausgehend von dem Leitgedanken, dass 
Kindertageseinrichtungen ein wesentlicher Grundbaustein im Leben eines Kindes sind und 
gravierenden Einfluss auf die Lebenswelt aller Beteiligten haben. 
Es berücksichtigt neue pädagogische Ansätze und wird den daraus resultierenden 
Herausforderungen gerecht. Besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung der 
interkulturellen Kompetenz der Fachkräfte, um den steigenden Herausforderungen an die 
Betreuung und Förderung von Kindern unterschiedlicher Herkunft gerecht zu werden. 
Diese Basis-Konzeption ist die Arbeitsgrundlage für unser Fachpersonal und dient 
interessierten Personen und Fachkreisen zur Information über Einrichtungen der Step Kids 
Kitas gGmbH. 
 
2. Rahmenbedingungen 
 
2.1. Der Träger 
 
“Step Kids Kitas gGmbH" ist Träger der Einrichtungen. Unsere Einrichtungen stellen einen 
Teil der Lebenswelt von Kindern dar, denn Kindertageseinrichtungen sind Erziehungs- und 
Bildungseinrichtungen. Im Mittelpunkt unserer Arbeit sehen wir jedes Kind in seiner 
Lebenssituation als Mitglieder unserer Gesellschaft mit eigenen Rechten. Für diese Rechte 
setzen wir uns ein. Frühe Lernerfahrungen in der Familie sind neben denen in der 
Kindertageseinrichtung die Grundlagen, auf denen Kinder individuelle Lernstrategien, 
Erfahrungen, Wissensbestände und gesellschaftliches Bewusstsein aufbauen. 
 
Kinder aller Nationalitäten und Konfessionen sollen in unseren Kindertageseinrichtungen 
die Chance erhalten, sich unabhängig von ihrer sozialen Herkunft zu entfalten, solidarisch 
und tolerant miteinander zu leben und somit Gleichheit und Gerechtigkeit erfahren zu 
lernen. Wir bieten in unseren Einrichtungen Begegnungsorte für Kinder, ihren Familien, 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 
 
Wir bieten allen Kindern und Eltern verlässliche Strukturen und Rahmenbedingungen. 
Gemeinsame Feiern und andere Aktionen bieten immer wieder Anlässe zum gegenseitigen 
Kennenlernen und Austausch. 
 
Wir stärken Kinder und unterstützen ihr Selbstbewusstsein, sodass sie sich in ihrer 
Individualität erleben können und lernen, Akzeptanz, Rücksichtnahme und 
Hilfsbereitschaft für andere Menschen zu entwickeln. 
Familien erleben wir als kompetente Partner in der Kindererziehung und beziehen sie beim 
Aufbau einer gemeinsamen Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit ein. 
 
Kinder sind aktive und kreative Gestalter ihrer Entwicklung, in deren Prozess unsere 
pädagogischen Fachkräfte sie begleiten und unterstützen. 
 
Wir verwirklichen Partizipation, weil es wichtig ist, Kinder bei Entscheidungsprozessen

6 
 
frühzeitig mit zu beteiligen. Sie sollen ihr Beteiligungsrecht, die Mitbestimmung und 
Teilhabe jedes Einzelnen in einer Gemeinschaft erleben. Demokratisches Mitbestimmen 
als eine Grundvoraussetzung, Kinder an der Planung und Gestaltung von Angelegenheiten, 
die sie betreffen, teilhaben und mitwirken zu lassen. 
 
 
2.2. Rechtliche Grundlagen 
 
Wir arbeiten auf Grundlage der UNO –Kinderrechte 
 
Die Kinderrechtskonvention ist ein Zeichen von Achtung und Verantwortlichkeit der 
internationalen Staatengemeinschaft gegenüber Kindern in aller Welt. 
 
(www.national-coalition.de/pdf/un-kinderechtskonvention.pdf) und auf Grundlage des 
SGB VIII 
Dritter Abschnitt: 
Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege 
 
§ 22, 22a, 23 Abs. 1-4, 24 Abs. 1-4 
 
 
3. Unsere Einrichtungen (Familienzentren) 
 
In den Kindertageseinrichtungen der Step Kids Kitas gGmbH spielen und lernen, erleben 
und erfahren, experimentieren und forschen täglich mehrere hundert Kinder in 
verschiedenen Einrichtungen - an verschiedenen Standorten in Deutschland - im Alter von 
0 bis 6 Jahren. 
 
Kleine und große Einrichtungen umfasst unser vielfältiges Angebot mit 
bedarfsangepassten Öffnungszeiten bis zu 11 Stunden. 
 
Alle Stepke-KiTas verfügen über ein besonderes Raumkonzept und eine hervorragende 
technische Ausstattung. Besondere Merkmale unseres Konzeptes sind ein hoher 
Personalschlüssel, frisch gekochtes Essen vom eigenen Koch, bilinguale Angebote, 
Schwimmen, sowie Waldtage & Waldwochen. 
 
Stepke steht auch bei zukünftigen Projekten für Effizienz, Kompetenz und Sympathie.

7 
 
 
3.1. Mitarbeiter/Innen und Fachpersonal 
 
In der Step Kids KiTas gGmbH können folgende Kräfte beschäftigt werden: 
 
sozialpädagogische Fachkräfte (Dipl. Sozialpädagogen/Innen, Erzieher/Innen,…) 
Sportpädagogen 
Theaterpädagogen 
Musikpädagogen  
Kunstpädagogen  
Kinderpflegerinnen  
Kinderkrankenschwestern  
Ergänzungskräfte 
Berufsanerkennungs – und Schülerpraktikanten  
Köche 
Reinigungskräfte  
Hausmeister Verwaltungskräfte 
Honorarkräfte (Englisch, Computer, Tanzen…) 
 
Alle Mitarbeiter in unseren Einrichtungen sind Ansprechpartner für die Kinder. Die Haltung 
des pädagogischen Fachpersonals allen Kindern gegenüber ist geprägt von der Liebe und 
Achtung zum Kind unter Berücksichtigung seines individuellen Entwicklungsstandes. 
Gemeinsam mit den Familien sorgen wir für das Wohlbefinden der Kinder und stützen uns 
auf eine gegenseitige Vertrauensbasis. Unsere Mitarbeiter/Innen haben eine 
umfangreiche pädagogische Ausbildung absolviert und erleben Step Kids Kitas gGmbH als 
familienergänzende Einrichtung. 
 
Die jeweiligen Teams identifizieren sich mit den Aufgaben und Zielen der Step Kids Kitas 
gGmbH und wirken an der kontinuierlichen Weiterentwicklung unseres Aufgabenprofils 
mit. Dazu ist es unerlässlich eine ständige Weiterqualifizierung in Form von Aus-, Fort- 
bzw. Weiterbildung und Evaluation zu implantieren. Diese werden jährlich mit dem Träger 
abgestimmt. 
 
Als anerkannter Ausbildungsträger bieten wir zusätzlich Vor- bzw. Berufspraktikanten oder 
Schülerpraktikanten, sowie Schnupper- und Blockpraktikanten unterschiedlicher 
Schulträger, die Möglichkeit in unseren Einrichtungen mit zu arbeiten.

8 
 
 
3.2. Öffnungszeiten 
 
Step Kids Kitas gGmbH bietet grundsätzlich nach Bedarf tägliche Öffnungszeiten zwischen 
von 6.00 - 20.00 Uhr an. In unseren unterschiedlichen Häusern und Gruppen können 
verschiedene Zeitfenster innerhalb der Öffnungszeit gebucht werden. 
Dies variiert nach Standorten. 
 
Die Schließungszeiten der jeweiligen Einrichtungen werden den Eltern frühzeitig schriftlich 
mitgeteilt und alle Informationen sind zusätzlich auf unserer Homepage nachzulesen. 
Jährliche Eltern Bedarfs- und Zufriedenheitsabfragen dienen zur Optimierung der 
Öffnungszeit- und Konzeptionsanpassung. 
 
 
3.3. Gruppengröße und Fachkraftschlüssel 
 
In unseren Einrichtungen im TII Bereich (0-3 Jahre) sind max. 12 Kinder und in den TI 
Gruppen (2-6 Jahren) max. 22 Kinder mit jeweils drei Fachkräften vorgesehen. Davon ist 
jeweils eine englischsprachige Fachkraft beschäftigt. 
Wir sehen die besondere Qualität unseres Angebotes in einer großzügigen personellen, 
räumlichen, finanziellen und sachlichen Ausstattung als hinreichend gegeben. 
 
 
3.4. Aufnahmekriterien 
 
In unseren Einrichtungen werden Kinder aller Nationalitäten und Konfessionen 
aufgenommen. 
Für die Aufnahme in unsere KiBiz-Gruppen führen folgende Kriterien zu einer bevorzugten 
Aufnahme: 
Alter des Kindes 
Eltern alleinerziehend/ oder in der Ausbildung befindlich Geschwisterkinder in unseren 
Kindertageseinrichtungen Jugendhilfemaßnahme 
Bei der Aufnahme berücksichtigen wir individuelle Voraussetzungen und Lebenslagen von 
Familien. An Chancengleichheit mitzuwirken ist uns ein wichtiges Anliegen. 
 
 
3.5. Raumkonzept 
 
Bewegungsfreiräume, -herausforderungen und –anregungen sind die entscheidenden 
Faktoren frühkindlichen Lernens. 
Die Gestaltung der Räume mit entsprechender Materialvielfalt in unseren Einrichtungen ist 
für die Unterstützung der Selbsttätigkeit und Selbstbildungsprozesse wichtig. 
Kinder brauchen Orientierung und erhalten bei uns klar definierbare Bereiche. 
Unsere Räume sind übersichtlich strukturiert und gestaltet, auf Eigenaktivität ausgerichtet, 
mit sensorisch anregenden Materialien ausgestattet und eine beständige Einladung die 
Welt zu erkunden. 
Unser Raumkonzept berücksichtigt folgende Bedürfnisse: 
 
Entspannung - Ruhe, Rückzug, Geborgenheit…

9 
 
Bewegung – toben, tanzen… 
Pflege - wickeln, waschen, duschen… 
Schlafen - ausruhen, Stille erleben… 
Essen - Trinken 
Gestalten - Knete, Ton, Holz, Papier, malen… 
Lesen - Bilderbücher schauen, Vorlesen… 
Musik - Rhythmik, Klangspiele, singen, klatschen… 
Spielen – Rollen- und Puppenspiel, Gesellschaftsspiele… 
Experimentieren - konstruieren, bauen… 
 
Unsere Wickelplätze sind so konzipiert, dass sie dem Bedürfnis der Kinder nach 
ungestörter Zweisamkeit mit der Bezugserzieherin nachkommen. Sie sind mit einem 
Treppchen ausgestattet zum Selbst-Hochklettern. Die Waschgelegenheiten sind 
unmittelbar angrenzend mit Regalen in Griffweite für Pflegeutensilien. Die Lichtquellen 
sind dimmbar und so gewählt, dass sie Kinder nicht blenden. 
Unterschiedlich große Kinder-WCs im Sanitärbereich lassen Kinder bei der Pflege und 
Sauberkeitserziehung genügend Freiraum sich auszuprobieren und unterstützen das 
Körperbewusstsein. Im Sanitärraum befindet sich ein Ablauf im Boden, so dass Wasser- 
oder Schaumexperimente ohne großen Aufwand für Kinder möglich sind. Unsere 
Waschrinnen in neuen Einrichtungen sind mit Überlaufvorrichtungen, 
Einhandmischbatterien und Wandspiegeln ausgestattet. 
Unsere Schlaf- und Ruheräume kennzeichnen, dass das Licht zu dimmen ist, das 
Farbkonzept Ruhe ausstrahlt, jedes Kind seinen individuellen Schlafplatz hat und in einem 
ruhigen, eigenen und ungestörten Bereich innerhalb der Kita gelegen ist. Die Räume sind 
mit Teppich und Vorhängen ausgestattet und können natürlich belüftet werden. Neben 
den separaten Schlaf- und Ruheräumen gibt es großzügige Gruppen- und Aktionsräume, 
die mit unseren üblichen Standards, wie Spiegelwänden, Snoezleeffekten und 
Rückzugsorten durch kleine Höhlen und Nischen ausgestattet sind. 
 
Wir legen sehr viel Wert darauf, in allen Step Kids Kitas gGmbH Häusern den Eltern und 
Kindern den gleichen beliebten Standard zu bieten. 
Insgesamt stehen den Kindern – nach den neuesten Richtlinien und Vorgaben der 
Landesjugendämter – ausreichend Räumlichkeiten für eine optimale Entwicklung zu.  Die 
direkt angrenzenden Außenspielbereiche unserer Kindertageseinrichtungen sind mit 
Spielgeräten für jedes Alter entsprechend ausgestattet und genauso vielfältig und 
anregend für die Kinder wie die Innenräume, so dass die Kinder auch hier ihrem Alter, 
ihren Bedürfnissen und Interessen entsprechend gestalten können. 
 
Es werden Bereiche mit unterschiedlichen Materialien wie Sand, Rindenmulch, 
Rasenfläche, Kieselsteine und befestigter Bereiche für unterschiedliche Aktivitäten 
angeboten. Erhebungen und Hügel, Wege zum Befahren mit Fahrzeugen oder 
Schubkarren, Kletterbereiche aus Baumstämmen und Autoreifen, Schaukeln und Wippen, 
kleine Nutz- oder Hochbeete, Kräuterspirale oder Wildwuchs-Wiese u.ä. 
 
Unsere Wasser-, Matsch- und Sandplätze ermöglichen den Kindern mit Wasser und Sand 
zu spielen, laden zum Experimentieren mit unterschiedlichsten Materialien und Gefäßen 
ein.

10 
 
4. Pädagogische Ziele und Inhalte 
 
Step Kids Kitas gGmbH hat einen eigenständigen Erziehungs- und Bildungsauftrag nach 
dem KIBIZ. Wir arbeiten nach dem situationsorientierten Ansatz und dem „best practice 
Prinzip“, welches Elemente der Reggio-, Montessori-, Pikler- und Waldorfpädagogik 
beinhaltet. Er ergänzt und unterstützt die Erziehung des Kindes in der Familie und soll die 
Gesamtentwicklung des Kindes durch allgemeine und gezielte erzieherische Hilfen und 
Bildungsangebote fördern. 
Seine Aufgabe ist es insbesondere, durch differenzierte Erziehungsarbeit die geistige und 
körperliche Entwicklung des Kindes anzuregen, seine Gemeinschaftsfähigkeit zu fördern 
und allen Kindern gleiche Entwicklungschancen zu geben. 
Das Kind erhält die Möglichkeit, soziales Verhalten zu erproben, sich als Mensch im 
Zusammenhang mit Anderen zu begreifen, sich auseinanderzusetzen, Konflikte zu lösen, 
sich Wissen anzueignen, etwas gemeinsam zu tun. 
 
 
4.1. Stand der aktuellen Forschung 
 
Unser pädagogisches Handeln orientiert sich an neuesten wissenschaftlichen 
Erkenntnissen, die Grundlagen für die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Arbeit 
sind. 
 
4.1.1. Bindungsforschung 
 
Kinder sind von Natur aus neugierig und haben Lust am Entdecken ihrer Umwelt: Sie 
forschen, sie kommunizieren und suchen Aufgaben, an denen sie wachsen können. 
Wichtige Voraussetzung dieser bedeutsamen Entwicklungsprozesse ist das Gefühl von 
Vertrauen, Sicherheit und Geborgenheit. Dieses Vertrauen erhält ein Kind durch Menschen, 
mit denen es emotional eng verbunden ist – seinen Bindungspersonen. Sie geben ihm das 
Gefühl der psychischen Sicherheit und helfen ihm, bei Irritationen wieder zurück ins 
Gleichgewicht zu kommen. 
 
Bindung entsteht nicht automatisch, sie entwickelt sich mit der Zeit. Dabei ist besonders das 
Maß an Feinfühligkeit bedeutsam, mit dem Erwachsene auf kindliche Bedürfnisse und 
Signale reagieren. In der Regel sind zunächst die Eltern die wichtigsten Bindungspersonen für 
ihr Kind. Darüber hinaus können Kinder zu weiteren Menschen aus ihrem nahen Umfeld 
Beziehungen mit Bindungsqualität aufbauen. Jedes Kind braucht seine Bindungspersonen als 
sichere Basis, von denen aus es die Welt entdecken und immer wieder zu ihnen 
zurückkommen kann. 
 
Mit dem Eintritt in die Kindertageseinrichtung erleben Kinder einen bedeutsamen Übergang 
in eine zunächst unbekannte Umgebung. Sie lernen neue Rituale, andere Kinder und die 
pädagogischen Fachkräfte kennen. Um diesen Anfang bestmöglich zu gestalten, braucht das 
Kind mit seinem Bedürfnis nach Sicherheit und Geborgenheit die Begleitung durch eine ihm 
vertraute Person. Wir gestalten deshalb Übergänge gemeinsam, in der Regel mit den Eltern, 
individuell und feinfühlig. Wir nehmen die Eltern als Experten ihrer Kinder wahr und 
tauschen uns intensiv über die Besonderheiten ihres Kindes aus.

11 
 
4.2. Hirnforschung und Lernen 
 
Seit die Hirnforschung die Veränderungen im Gehirn, die beim Selbstbildungsprozess 
stattfinden, beobachten und abbilden kann, ist sie für die Pädagogik der frühen Kindheit von 
elementarer Bedeutung. 
Im Gehirn eines Menschen findet sich eine Vielzahl von Nervenzellen, die sich bereits im 
Mutterleib verknüpfen und verbinden und nach der Geburt weiterentwickeln. Dabei 
festigen sich diese Verbindungen durch wiederholte Erfahrungen, hinterlassen Spuren im 
neuralen Netz und verändern sich ein Leben lang. 
Wesentlich für eine gesunde Entwicklung des Gehirns – und damit aller Lernprozesse – sind 
gute und tragfähige Bindungen und Beziehungen. Kinder lernen durch Interaktionen mit 
anderen und das aktive Auseinandersetzen mit der Umwelt. Diese Umwelt muss anregend 
und herausfordernd sein. Um sich aktiv mit ihr auseinanderzusetzen, braucht es Zeit und 
Menschen, die den Prozess begleiten, unterstützen und zulassen. 
Lernprozesse in der frühen Kindheit sind am nachhaltigsten, wenn sie Erfahrungswelt und 
den Alltag der Kinder aufgreifen und die Fragen, Anliegen und Interessen der Kinder 
berücksichtigen. 
 
In unseren Kindertageseinrichtungen werden die Erkenntnisse der Hirnforschung bezüglich 
des Lernens berücksichtigt und tagtäglich umgesetzt. Sie bieten den Kindern vielfältige 
Erfahrungs- und Erprobungsräume sowie pädagogische Fachkräfte, die die Kinder in ihren 
unterschiedlichen Lernprozessen und Lernerfahrungen begleiten, unterstützen und aktiv 
anregen. 
 
4.3. Die Bedeutung von Gleichaltrigen 
 
In unseren Einrichtungen gibt es vielfältige Varianten der Altersmischung, denn Kinder 
brauchen sowohl Beziehungen zu Gleichaltrigen wie auch zu Kindern anderer Altersgruppen. 
Der Grundgedanke dabei ist, Kindern gute Entwicklungschancen zu bieten, indem sie 
voneinander und miteinander lernen. Im Sinne eines ganzheitlichen Lernens ermöglichen 
unterschiedliche Beziehungsstrukturen den Kindern vielfältige Erfahrungen und 
Erprobungsfelder. 
 
Insbesondere lernen Kinder dann besonders intensiv und nachhaltig, wenn sie ähnliche 
Themen und Interessen bearbeiten. Entwicklungspsychologisch trifft dies häufig auf 
Gleichaltrige zu. 
 
Unsere pädagogischen Fachkräfte wissen um die Bedeutung des Spiels mit Gleichaltrigen für 
die Persönlichkeitsentwicklung und ermutigen unsere Kinder dazu. In der Interaktion mit 
Gleichaltrigen entwickeln Kinder ihr Spiel ko-konstruktiv zu komplexeren Formen. Sie lernen, 
Diskussionen auf einem ähnlichen Sprachniveau zu führen und zu argumentieren, 
Handlungsstrategien zu übernehmen und auszuhandeln. Dabei messen sie sich 
untereinander im Sinne einer positiven Herausforderung. Junge Kinder erleben im 
Miteinander mit Gleichaltrigen ein Gelingen und eine positive Selbstwirksamkeit. Nicht nur 
das Nachahmen oder Vormachen, sondern auch durch gleichberechtigtes Planen und 
Gestalten profitieren Kinder voneinander. In unseren Einrichtungen können sich 
Gleichaltrige finden und ihre Interessen und Neigungen durch eine vorbereitete Umgebung 
mit altersspezifischem Material ausleben. Kinder lernen mit Gleichaltrigen umzugehen und 
schließen erste Freundschaften, die sie weiter begleiten.

12 
 
 
4.4. Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung 
 
Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung und Gemeinschaftsfähigkeit - 
Entspannung und Konzentration im Snoezelraum 
 
Beispielhaft möchten wir am Entspannungsraum einen tieferen Einblick in unsere Arbeit 
ermöglichen. Entspannung im Snoezelraum ist ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit bei 
Step Kids Kitas gGmbH. 
 
Die Tage "unserer" Kinder sind oft voller Termine, die Zeit häufig bis zur letzten Minute 
verplant durch Musikunterricht, Tanzen, - Turnen, - Reiten, - Schwimmen usw. 
 
Oft sind die Kinder den vielen Anforderungen nicht gewachsen, Seele und Körper geraten 
mehr und mehr aus dem Gleichgewicht. Erfahrungen und Eindrücke können nicht 
ausreichend verarbeitet werden - die Kinder sind nervös, aggressiv, schlafen schlecht, 
werden krank ... Kinder müssen daher stets die Gelegenheit haben, einerseits ihren 
natürlichen Bewegungsdrang zu befriedigen und andererseits durch Stille und Entspannung 
ihre Wahrnehmung zu sensibilisieren und zur Ruhe zu kommen. Bewegung und 
Entspannung - beides gehört in unserem Aktionshaus zum Alltag. Hierbei kommt es nicht 
darauf an, etwas Außergewöhnliches zu veranstalten, sondern sich Zeit zu nehmen, mit den 
Kindern Ruhe und Stille positiv zu erfahren, denn Kinder kennen Stille oft nur im Sinne von 
"SEI MAL STILL"! 
 
Wir möchten den Kindern Stille als positiven Erlebnisraum vermitteln, der sie für die leisen 
und manchmal leicht zu übersehenden Dinge in der Welt sensibilisiert. Der eigens dafür 
eingerichtete Snoezel- und Entspannungsraum bietet einzelnen Kindern oder Kleingruppen 
Rückzugsmöglichkeit. Angenehme, entspannte Atmosphäre, ruhige Musik, hochwertiges 
pädagogisches Material verleiten zum gegenseitiges Massieren, Geschichten hören, fallen 
lassen. All dies schafft den Kindern die Möglichkeit ihre Sinne zu erfahren, die Seele 
baumeln zu lassen und auch zu sich selbst zu finden. 
 
5. Mehrsprachigkeit 
 
Frühes Fremdsprachenlernen hat zum einen das Ziel, Kinder in dem spielerisch leichten 
Erwerb einer Sprache zu fördern und zum anderen, ihre Toleranz gegenüber fremden 
Sprachen und Kulturen zu entwickeln. Durch wissenschaftliche Untersuchungen ist 
nachgewiesen worden, dass gerade der frühe Kontakt zu Sprachen den Kindern langfristig 
den Zugang zu Fremdsprachen erleichtert. 
 
Bei Kindern ist die Erstsprache noch wenig „gefestigt“, sie nutzen eine Fremdsprache 
selbstverständlich und haben in der Regel keine Angst, Fehler zu machen. 
Außerdem sind sie Liedern, Reimen und Spielen sehr aufgeschlossen gegenüber, sodass wir 
die Mehrsprachigkeit in unseren Einrichtungen selbstverständlich einsetzen können. 
 
Wir setzen dies in unseren STEPKE-Einrichtungen mit Hilfe des Prinzips der „Immersion“ um, 
was das Eintauchen in eine fremde Sprache bedeutet. Hierüber besteht ein kontinuierlicher 
und intensiver Kontakt zur Fremdsprache, die in verschiedenen für die Kinder relevanten 
Kontexten selbstverständlich genutzt wird.

13 
 
 
Wir folgen dem Prinzip „eine-Sprache-eine-Person“, sodass für die Kinder eine Sicherheit 
vorhanden ist und sie die Sprache eindeutig einer Person zuordnen können. Sie entscheiden 
selbst, ob sie an Aktivitäten in der Fremdsprache oder in der Landessprache teilnehmen 
möchten. 
 
In unseren STEPKE-Einrichtungen werden beide Sprachen (Deutsch-Englisch) bei allen 
Anlässen und in allen Situationen des täglichen Lebens verwendet, sodass es für die Kinder 
ein authentischer Umgang mit den Sprachen ist. Es ist unser Ziel, dass die Kinder entdecken, 
dass man sich die Welt in mehreren Sprachen erfolgreich erobern kann. 
 
6. Religiöse Erziehung 
 
Die Step Kids Kitas gGmbH ist ein überkonfessioneller Träger. Deshalb sind wir in der 
Einstellung zur religiösen Erziehung völlig neutral. Konkret heißt das, jahreszeitlich bedingte 
christliche Feste werden gefeiert, die Intensität der Inhalte ist abhängig vom jeweiligen 
vertieften Interesse einzelner Kinder. In unseren Einrichtungen gibt es Familien mit 
unterschiedlichen Nationalitäten. Um andere Religionen und Kulturen verstehen zu können, 
sollten Grundkenntnisse über die eigene Herkunft vorhanden sein. Erst dann führt die 
Auseinandersetzung mit dem „Fremden“ zu gegenseitiger Akzeptanz und einem 
respektvollen Zusammenleben. Dabei ist unerlässlich, dass Bedürfnisse, Gewohnheiten, 
Traditionen und Rituale sowie Normen und Werte einheimischer und zugewanderter 
Familien durchgängig in der alltäglichen Arbeit berücksichtigt werden. 
 
Adressaten interkultureller Pädagogik sind dabei nicht nur die Kinder, die im Ausland 
geboren und anschließend mit ihrer Familie zugewandert sind. Adressaten sind auch alle 
hier geborenen oder hier aufgewachsenen Kinder. In unseren Einrichtungen stehen die 
Lebenswelten aller Kinder und Familien im Mittelpunkt. Jedes Kind soll die Chance haben, 
sich in den Räumen und in den Angeboten wiederfinden zu können. Es muss die 
Wertschätzung seiner Sprache und seiner Kultur in der Einrichtung erfahren können, um so 
in der Lage zu sein, eine positive Identität aufzubauen. Allen Kindern wird das Gefühl 
vermittelt: 
 
Du bist angenommen – so wie du bist. Du hast ein Recht auf unseren Respekt vor deiner 
Kultur. 
 
7. Die Eingewöhnung im Kindergarten 
 
Der Übergang aus der Familie in eine Kindertageseinrichtung bedeutet eine 
Herausforderung für die Fähigkeit des Kindes, sich an eine neue Umgebung anzupassen und 
Beziehungen zu anderen Erwachsenen und Kindern aufzubauen. Auch Eltern erleben den 
Start mit dem Beginn einer neuen Lebensphase. 
 
Unsere Einrichtungen gestalten die Eingewöhnung in Anlehnung an das Berliner Modell 
nach Laewen, Andres und Hédervári. Besonders relevant für Kinder, die das erste Mal eine 
unserer Einrichtungen besucht. 
 
Die Kinder haben die Möglichkeit, die jeweilige Einrichtung gemeinsam mit ihren Eltern zu 
"beschnuppern". Sie können die Räumlichkeiten bei diesem ersten Besuch erkunden und

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werden feststellen, dass dies eine neue, aber durchaus interessante Welt ist. 
 
In diesem Erstkontakt tauschen sich das pädagogische Personal mit den Eltern über die 
Inhalte des Elternfragebogens aus, um Kenntnisse über die Familie und das Kind zu 
erlangen. 
 
Unter Eingewöhnung verstehen wir die Phase der ersten Wochen, die das Kind in unseren 
Kindertageseinrichtungen verbringt. Während dieser Phase kommunizieren wir stark mit 
den Eltern und gleichen immer wieder die Einschätzung des kindlichen Verhaltens ab. 
 
8. Das Freispiel 
 
Das Freispiel ist ein wesentlicher Bestandteil im Tagesablauf. Die Kinder haben die 
Möglichkeit, Erlebtes im Zusammenspiel mit anderen Kindern zu verarbeiten. Es wird eine 
Umgebung geschaffen, in der sich die Kinder auf künftige Lebenssituationen vorbereiten 
und gegenwärtige Lebenssituationen aufarbeiten und "begreifen" können. In einer für sie 
vorbereiteten Umgebung finden die Kinder vielfältige Möglichkeiten vor, sich ihren 
Bedürfnissen, Neigungen, Fähigkeiten und Interessen entsprechend frei zu entscheiden, was 
sie mit wem, wo und wie lange tun möchten. Das Spiel ist die wichtigste Erfahrungs-, 
Ausdrucks-, und Lernform für Kinder. Spielen bedeutet: Auseinandersetzen mit Menschen 
und Dingen; Phantasie, Bestätigung, gemeinsames Handeln, Umgang mit Materialien und 
Bedürfnissen; Entdecken, Experimentieren, verkleiden, Theater spielen, Erkennen und 
Erfahren; es ist lustbetont und schafft Kontakt; es ist schöpferisch und bedeutet 
Verständigung und vieles mehr. 
Die pädagogischen Fachkräfte haben die Aufgabe, die Kinder während des Spiels gezielt und 
aufmerksam zu beobachten. Sie sollen sich bewusst zurücknehmen, Impulse nur in 
bestimmten Situationen einbringen, in denen die Kinder Unterstützung und Hilfe brauchen. 
 
9. Der Morgenkreis, der Abschlusskreis, die Kinderkonferenz 
 
In den fest terminierten Kreisen oder Zusammenkünften erleben die Kinder sich in einer 
Gruppe. Der Morgen- oder Schlusskreis bietet die Möglichkeit, gemeinsam den Vormittag zu 
beginnen oder zu beenden, Erlebtes auszutauschen. In allen Räumen werden die Kinder 
dazu eingeladen. 
Hier wird erzählt, gesungen, gespielt, Wichtiges und Aktuelles besprochen und vieles mehr. 
In der Kinderkonferenz werden Kinder gezielt in Entscheidungsprozesse involviert. Hier 
werden über demokratische Abstimmungsverfahren zu unterschiedlichsten 
Themenkomplexen Mehrheitsbeschlüsse gefasst und innerhalb der Gruppe gelernt auch 
umzusetzen. 
 
9.1. Beteiligungsrechte für Kinder – Partizipation 
 
Seit 1. Januar 2012 regelt das Bundeskinderschutzgesetz (BKischG) in der pädagogischen 
Arbeit die verbindliche Beteiligung von Kindern bei allen Belangen und Entscheidungen, die 
sie konkret betreffen. 
 
In unserer pädagogischen Praxis wird ein Umfeld geschaffen, indem Beteiligung von Kindern 
aller Altersklassen ausdrücklich erwünscht und von den Fachkräften pädagogisch unterstützt 
und angeregt wird. Bei der Planung gemeinsamer Projekte, in Gesprächskreisen und fest

15 
 
installierten Kinderkonferenzen bieten wir den Kindern das Recht auf freie 
Meinungsäußerung, damit sie sich aktiv an Entscheidungen und Entwicklungen in ihrer Kita 
mitbeteiligen und frühzeitig lernen Verantwortung zu übernehmen. 
 
Wir nehmen unsere besondere Verantwortung wahr, Kinder ganzheitlich zu fördern und 
ihnen die volle Teilhabe an allen Bildungsmöglichkeiten aufzuschließen. 
Dabei ermutigen wir Kinder – unabhängig ihres Alters – sich an Abläufen nach ihren 
Entwicklungspotenzialen aktiv mitzubeteiligen. 
 
Durch Teilhabe, Mitwirkung, Mitbestimmung und Selbstbestimmung erleben Kinder in 
unseren Einrichtungen tagtäglich Partizipation. Dazu gehört selbstverständlich auch, dass 
die Kinder eigenständig Einfluss auf die Tages- oder Projektgestaltung haben, selbst 
entscheiden können, wo sie sich in der Gruppe einbringen oder an welchen konkreten 
Angeboten sie teilnehmen möchten (Selbstbestimmung). 
 
In unseren regelmäßigen Morgenkreisen und Kinderkonferenzen wird für Kinder ein 
Rahmen geschaffen auch über Angelegenheiten, die ihnen missfallen in der Gruppe zu 
sprechen und Kritik zu äußern. Hier können basisdemokratische Entscheidungen in den 
Angelegenheiten getroffen werden. Ebenso werden folgende Projekthemen erörtert und 
ausgewählt, Räume und Mobiliar an den jeweiligen Bedürfnissen von Kindern angepasst. 
Regeln werden immer wieder überprüft und ggf. durch deren Einbringung ins 
Kinderparlament modifiziert, um nur einige Beispiele unserer Praxis zu veranschaulichen. 
 
Die respektvolle Kommunikation auf Augenhöhe zwischen Kind und Erzieher bildet die 
tägliche Grundlage für die Einbindung und Mitbestimmung der Kinder bei allen 
Entscheidungen. Dabei erleben die Kinder, wie sie Meinungen frei äußern können, fühlen 
sich gesehen und erkennen Konsequenzen ihres Handelns. Damit unterstützen wir die 
Wichtigkeit, die Kinder auf ein selbstbewusstes, eigenverantwortliches Leben in der 
Gemeinschaft vorzubereiten und auf ihre eigenen Potenziale zu vertrauen. 
 
10.  Vorschulerziehung 
 
Die Vorschulzeit ist für uns die gesamte Kindheit VOR DER SCHULE. Nach den Grundlagen 
der Konzeption kann sich die "Vorschulförderung" nicht nur auf das letzte Jahr vor der 
Schule beschränken. Wir haben familienbegleitend gemeinsam Bedingungen und 
Möglichkeiten geschaffen, um individuelle Fähigkeiten und Begabungen zu entdecken, zu 
erproben, zu entwickeln und sich auf ein gleichberechtigtes Leben in der Gesellschaft 
vorzubereiten. 
 
Im Jahr vor dem Schuleintritt finden sich die Kinder verstärkt und gezielt zu 
altershomogenen Vorschulprojektgruppen zusammen. Durch zahlreiche wöchentliche 
Aktivitäten, Ausflüge z.B. innerhalb unserer intensiven Waldwoche , gezielte Beobachtungen 
der Kinder in diesen speziell altershomogenen Gruppen, ist es uns möglich, kompetente 
Ansprechpartner im Hinblick auf die Schulfähigkeit der Kinder zu sein. In einem 
abschließenden Schulfähigkeitsprofil teilen wir Eltern unsere Beobachtungen im Gespräch 
rechtzeitig vor der Schulanmeldung mit. Wir setzen uns engagiert in allen unseren 
Einrichtungen dafür ein, dass Kinder für den Start in der Schule beste Voraussetzungen 
haben.

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11.  Ein Tag in unserer Kita 
 
11.1. Zeit 
 
In unseren Einrichtungen widmen wir uns besonders dem Thema Zeit, weil unsere 
Kleinstkinder sich zeit-los fühlen. Sie möchten nicht durch Zeitdruck ausgebremst oder in 
ihren Aktivitäten unterbrochen werden. 
Drei Zeitgrößen kombinieren und berücksichtigen wir beständig miteinander: 
Arbeitszeitbedürfnisse von unseren Fachkräften 
Individuelle Zuwendungs- und Zeitbedürfnisse der Kinder 
Den Zeitraum, den Mahlzeiten und Pflegezeiten zum ruhigen, kindzentrierten Ablauf 
beanspruchen 
Damit Zeiten für unsere Kinder optimal genutzt werden, bedarf es individueller und 
fortlaufender Absprachen im Team. Durch spontan auftretende Änderungen kommen 
erschwerend auch „fliegende Wechsel“ vor, die u. U. zwischen Tür und Angel geplant 
werden müssen. Auch dringende Elterngespräche erfordern eine rasche 
Vertretungsbereitschaft. Deshalb sind wir bemüht Zeitpuffer einzuplanen. 
 
In unseren Einrichtungen ist der Tag für unsere Kinder durch Fixpunkte, durch Stationen 
gekennzeichnet, die allen Beteiligten – vor allem den Kindern – Orientierung und 
Sicherheit durch immer wiederkehrende Abläufe gibt. 
Im Folgenden gehen wir auf die Tagesgestaltung in unseren Einrichtungen ein mit dem 
besonderen Augenmerk darauf, dass sich Unterschiede aufgrund des Alters der Kinder 
ergeben. 
 
11.2. Ankommen 
 
In unseren Einrichtungen erleben Kinder ein zweites Zuhause, in das sie jeden Morgen 
kommen. Insbesondere die jüngsten Kinder unter 3 Jahren begrüßen wir mit viel Ruhe 
und Zuwendung, denn sie brauchen Zeit sich zu verabschieden und sich auf den Tag in der 
Kita einzulassen. In der Phase des Ankommens orientieren sich unsere Kinder und suchen 
sich ihren Platz und stellen Kontakt zu allen her, die dazu gehören. 
Wir erfahren in dieser Zeit Vieles über ihr Wohlbefinden, eine Grundvoraussetzung gut in 
den Tag zu starten. 
 
11.3. Morgenkreis 
 
Jeden Morgen finden wir uns zu einem festen Zeitpunkt gemeinsam zu einem 
Morgenkreis zusammen, an der kein Kind fehlen sollte. Deshalb ist ein rechtzeitiges 
Ankommen in der KiTa wichtig. Dieser Tageseinstieg dient der Orientierung für den Tag, 
die Woche, die Jahreszeit und lässt alle gemeinsam spielen und singen. 
 
11.4. Gemeinsame Mahlzeiten 
 
Zu den bedeutungsvollen Arbeitsbereichen gehört in unseren Einrichtungen der Bereich 
Ernährung. Hier müssen viele Erfordernisse koordiniert und zusammengeführt werden. 
Wir sehen es als besonderes Qualitätsmerkmal unsere Speisen selbst frisch zuzubereiten. 
Wir berücksichtigen die physiologischen Ernährungsbedarfe von Kindern

17 
 
unterschiedlichen Alters, sind sehr bemüht um eine individuelle Anpassung von Kindern 
aus Familien unterschiedlicher Nationalität, erkennen die psycho-physische Ausgangslage 
der Kinder in puncto Ernährung und beziehen räumliche, materielle und pädagogische 
Gesichtspunkte in unseren Arbeitsplan ständig mit ein. 
 
Jedes Kind isst anders und es gibt vielfältige Essgewohnheiten und Vorlieben. 
 
Kinder sind in der Lage ihre benötigte Nahrungsmenge und Nahrungszusammensetzung 
zu regulieren. Kinder essen in der Regel so viel und das, was sie brauchen. Aus diesem 
Grund verzichten wir auf Ermahnungen wie „der Teller muss leer gegessen werden“ oder 
„gegessen wird, was auf den Tisch kommt“. Nachtisch gehört mit zum kalkulierten 
Nährstoff- und Kalorienbedarf und wird auch dann dem Kind zugestanden, wenn es die 
Hauptmahlzeit nicht essen möchte. 
Speisen probieren geschieht in unseren Einrichtungen ausschließlich nach dem Prinzip der 
Freiwilligkeit. Genau diese Regeln beugen der Entstehung von Mangelernährung und 
Übergewicht vor. Kinder sind sehr wohl in der Lage ihre gesunde Selbstregulierung nicht 
zu verlernen. 
 
Wir sind verantwortlich für die Auswahl und Vielfalt von Nahrungsmitteln. Deshalb bieten 
wir eine appetitlich angerichtete leichte Kost, die zum konzentrierten Genießen anregt. 
Wir gestalten mit den Kindern die Mahlzeiten gemeinsam, indem wir den Tisch decken. 
Fast regelmäßig stoßen neu eingeführte Nahrungsmittel zunächst auf Ablehnung. Wir 
überwinden im gemeinsamen Lernprozess diese Ablehnungen viel einfacher in unseren 
Einrichtungen, als am Familientisch, weil es über die Vorbildfunktion der Erwachsenen 
und einzelner Kinder in der Gruppe viel leichter fällt. Das Neue wird dann in 
unterschiedlicher Variation auf dem Tisch erscheinen. 
 
Step Kids KiTas reicht allen Kindern täglich Obst- und Gemüseteller im Alltag. 
 
11.5. Ruhen und Schlafen 
 
Der kindliche Lebensrhythmus spiegelt sich in unseren Einrichtungen in den 
unterschiedlichen Stationen unseres Tagesgeschehens. Der Wechsel zwischen Wachen und 
Schlafen, Essen und Verdauen, Aktionen und Zu-Ruhe-Kommen ergänzen sich gegenseitig. 
Bewusst sorgen wir in unseren Häusern für ein ausgewogenes Verhältnis der bereits zuvor 
genannten Komponenten. 
Kinder, die neu in unsere Einrichtungen kommen, bringen ihren eigenen Schlafrhythmus 
mit. Bereits während der Eingewöhnungsphase erfahren wir von Eltern, welche 
Schlafgewohnheiten ihre Kinder haben und auf welche Art und Weise sie sich wohl und 
geborgen fühlen. Im Laufe der Zeit übernehmen die Kinder den Kita-Rhythmus, in dem wir 
ihnen Ruhe und Schlaf im Rahmen eines bestimmten Zeitraumes anbieten. 
Wie viel Schlaf Kinder benötigen zeigen uns die Kinder selbst. Dieses Bedürfnis zu 
befriedigen ist uns ein besonderes Anliegen im Tagesverlauf.

18 
 
 
11.6. Angebote, Aktivitäten und Projekte 
 
Unsere Angebote für die Jüngsten werden ausschließlich in Klein- und Interessengruppen 
mit unterschiedlichen Tätigkeitsformen angeboten. Diese kurzfristigen, meist an 
unterschiedlichen Orten stattfindenden Tätigkeiten haben zum Ziel, dass Kinder die 
Eigenschaften von Materialien erkunden und kennenlernen. 
 
Wir beschäftigen Kinder nicht in unseren Einrichtungen, sondern bieten nach dezidierter 
Beobachtung über einen längeren Zeitraum Themen und Materialien an, die Kinder in 
 den Gruppen beschäftigen. Daran knüpfen wir unsere Angebote an Kinder an. Ziel ist es, 
die Interessen von Kindern aufzugreifen und weiterführend zu begleiten. Dafür müssen sich 
unsere Fachkräfte immer wieder sachkundig machen. Lerninteressen der Kinder führen uns 
dazu, dass auch wir unser eigenes Wissen erweitern. Besonderen Wert legen wir auf eine 
entsprechend gestaltete Raum- und Materialvorbereitung. Eine Materialvielfalt ermöglicht 
Kindern ganz eigene Experimente – oft auf Nebenwegen - dazu anzustellen. 
 
Projekte entwickeln sich in unseren Einrichtungen durch gezielte Beobachtungen der Kinder 
und werden durch Impulse und Angebote umgesetzt. Damit entwickeln wir mit den Kindern 
gemeinsam Projektthemen – ausgehend von ihren Interessen – und ermutigen sie zu neuen 
Fragestellungen. Mitbestimmung – Mitsprache – Mitmachen als Grundsätze zum 
gemeinsamen Dialog mit Kindern. Für Projektplanungen schaffen wir einen Rahmen, der im 
Verlauf des Projektes verändert, ergänzt oder auch unterbrochen werden kann, wenn neue 
Fragen oder Bedürfnisse von Kindern entstehen. Diese vielfältigen Spiel- und Lernaktionen 
werden von Kindern erlebnisreich und interessant durch die Dauer der Zeit in den 
Einrichtungen führen. Wichtig ist uns dabei, dass nicht alle Kinder zur gleichen Zeit die 
gleiche Aktivität mit den gleichen Mitteln oder Materialien ausführen. Durch Klein- oder 
Teilgruppen ermöglichen wir den Kindern erhöhte Zuwendung und stärken ihre sozialen 
Kompetenzen. 
 
Alle pädagogischen MitarbeiterInnen entwickeln jährlich eigene Projekte innerhalb ihrer 
Gruppe, die in Form einer Projektmappe dokumentiert werden und allen unseren STEPKE-
Häusern gegenseitig zur Verfügung gestellt werden. 
 
 
11.7. Nach Hause Gehen 
 
Der Abholprozess für unsere Kleinstkinder bedeutet ein „Umschalten und Loslassen“ und 
muss erst gelernt werden. Sich von anderen Kindern, den Bezugspersonen oder dem 
Spielmaterial zu trennen, gelingt in dieser Altersstufe leichter durch feste Rituale, sowie 
klare Bring- und Abholzeiten. Im späteren Verlauf lernen die Kinder zwischen beiden 
Lebenswelten, deren Bezugspersonen und den Verhaltensweisen im Tagesverlauf mit 
eigenen Regeln und Gewohnheiten zu differenzieren.

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12.  Qualifizierungsprozess und Weiterentwicklung, Supervision und Fortbildung 
 
Supervision ist eine professionelle Beratungsmethode für arbeitende Menschen. Sie 
unterstützt die Identitätsbildung am Arbeitsplatz und richtet sich deshalb vorrangig an 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; einzeln, in Gruppen oder im Team. 
 
Im Beruf kommen Menschen mit unterschiedlichen Bezügen, Werten und Biographien 
zusammen. Sie haben Ideale und Verwundbarkeiten, Potenziale und Grenzen. Auf diesem 
sehr persönlichen Hintergrund agieren sie, kommunizieren, entwickeln und verändern sich. 
Supervision kann helfen hinzuschauen, welche Konflikte und Grenzüberschreitungen daraus 
gefolgt sind, wie Klarheit und konstruktive Auseinandersetzung möglich werden können. An 
der Supervision nehmen alle Bezugspersonen aus allen Gruppen teil, da die 
Zusammenarbeit ein wesentlicher Bestandteil der Konzeption unserer Einrichtung ist. 
Jede Fachkraft hat das Recht an pädagogischen Fortbildungen teilzunehmen oder 
Bildungsurlaub zu beantragen. Zur internen Fortbildung können in unregelmäßigen 
Abständen Seminare und Vorträge in allen unseren Einrichtungen – auch 
Häuserübergreifend - stattfinden. 
 
12.1. Individuelle Vor- und Nachbereitung 
 
Jede Fachkraft bereitet sich intensiv auf ihre Arbeit vor. Sie sammelt Ideen, sucht 
variationsreiche Materialien (auch aus dem Alltag), Lieder, Spiele usw., die zum geplanten 
Projekt und zur Altersstruktur der Kindergruppe passen. 
 
Elterngespräche können in diesem Zeitfenster intensiv vorbereitet werden. Unter die 
persönliche Vorbereitungszeit fällt auch die Reflexion der eigenen pädagogischen Arbeit 
und der Zusammenarbeit im Team. 
Zudem werden Einkäufe und Besorgungen erledigt, Termine vereinbart und Räume 
umgestaltet. 
 
12.2. Teamsitzung 
 
Regelmäßig treffen sich die Mitarbeiter zu Gesamtteamsitzungen, sowie Klein- oder 
projektspezifischen Teamtreffen. 
 
Aus der Beobachtung von Gruppenprozessen werden Ideen oder Anstöße von Kindern 
aufgegriffen und Projekte geplant und vorbereitet. Passende Aktivitäten, Gesprächsansätze, 
gestalterisches Arbeiten, angeleitete Rollenspiele und Lieder, die der momentanen 
Lebenssituation oder den Interessen der Kinder entsprechen, werden überlegt. Feste und 
Elternabende werden geplant und organisiert, Ideen und Materialien gesammelt. 
 
Für die Besprechung einzelner Kinder (Fallbesprechung durch kollegiale Beratung) wird viel 
Raum benötigt, wobei hier das allgemeine Verhalten, Fähigkeiten, Konflikte, Ängste, die 
Position des Kindes innerhalb der Gruppe, die soziale, emotionale, motorische und 
kognitive Entwicklung aufgegriffen und das Verhältnis zu Bezugspersonen, Eltern und der 
Gruppe erläutert werden. Weitere Schritte sind die Reflexion des pädagogischen Verhaltens 
und möglicher Schwierigkeiten sowie die daraus resultierenden Überlegungen zu 
pädagogischen Maßnahmen, Hilfen oder weiteren Angeboten. 
In diesem Zusammenhang werden auch Elterngespräche besprochen und vorbereitet. Des

20 
 
Weiteren werden Regelungen und Zuständigkeiten im täglichen Ablauf verteilt, 
z.B.Arbeitszeiten, Angebote, Durchführung von Elterngesprächen und Elternabenden etc. 
Vorbereitend für Gespräche mit dem Träger werden wichtige Fragestellungen diskutiert 
und Tagesordnungspunkte gesammelt. 
 
Da für konzeptionelle Fragen in diesem Rahmen nur sehr wenig Zeit bleibt, finden jährlich 
so genannte Planungstage statt, an denen u.a. die pädagogische Konzeption 
weiterentwickelt wird. 
 
12.3. Stepke Akademie 
 
Mit unserem eigenen Fortbildungsprogramm der Stepke Akademie sagen wir bei Stepke 
ganz klar: Fortbildung ist uns wichtig! Unsere Fachforen und Qualitätszirkel schaffen Raum 
zum gegenseitigen Austausch und vermitteln aktuelle Erkenntnisse, die für die 
pädagogische Arbeit wichtig sind – praxisorientiert, spannend und direkt umsetzbar. 
Zielgruppe der Stepke Akademie sind sowohl interne wie auch externe pädagogische 
Fachkräfte. Für Stepke-Mitarbeiter besteht die Möglichkeit der kostenfreien Teilnahme 
während der Arbeitszeit. 
 
13.  Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit Eltern 
 
Bewusst verstehen wir uns als familienergänzende Einrichtung, indem wir die Familie als 
das wichtigste Erziehungsfeld ansehen. Wir unterstützen die Erziehungsarbeit der Eltern 
und ergänzen diese. So bieten wir vielfältige Formen der Zusammenarbeit mit Eltern an. 
Elterngespräche und thematische Elternabende, genauso wie gemeinsame Feiern und 
Arbeitseinsätze. Besondere Aktivitäten, welche in eine längerfristige Projektplanung des 
gesamten Hauses eingebunden sind, werden für die Eltern durch Plakate und Elternbriefe 
rechtzeitig bekannt gegeben. So wird die pädagogische Arbeit transparent, und es werden 
Ansatzpunkte gegeben, miteinander ins Gespräch zu kommen und das Leben in unseren 
Häusern aktiv mitzugestalten. Außerdem sehen wir es als unsere Aufgabe an, Erlebnisfelder 
für Kinder und Eltern gemeinsam zu ermöglichen. Wir gestalten regelmäßig Feste und 
Veranstaltungen in denen Eltern, Kinder sowie Großeltern zusammenfinden können. Zudem 
finden gemeinsame kreative Nachmittage, Ausflüge, Spiel- und Singkreise statt. 
 
13.1. Formen der Elternbeteiligung Elterngespräche 
 
Um den gegenseitigen Austausch über den Entwicklungsstand der Kinder abzugleichen, 
finden regelmäßige Elterngespräche statt, die sowohl von den Eltern als auch vom 
pädagogischen Fachpersonal angeregt werden können. 
 
13.1.1. Elternabende 
 
Es finden regelmäßige Elternabende statt, die entweder vom Träger oder vom Team 
ausgehen können. Diese Elternabende können die pädagogische Arbeit der Einrichtung 
betreffen, bestimmte Themen auch gruppenübergreifend behandeln sowie auch einer 
gesellig-kreativen Form entsprechen.

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13.1.2. Hospitationen 
 
Nach Absprache mit dem pädagogischen Fachpersonal werden in allen unseren 
Einrichtungen mit Terminierung Hospitationen angeboten. 
 
13.1.3. Hausbesuche 
 
Wir bieten jährlich auf freiwilliger Basis einen Hausbesuch für jede Familie durch eine 
Bezugspädagogin an. 
 
13.1.4. Beschwerdemanagement 
 
Grundsätzlich werden alle Anliegen der Eltern ernst genommen und mit den jeweiligen 
Ansprechpartnern lösungsorientiert behandelt. Dabei steht die Weiterentwicklung der 
Qualitätssicherung unserer Arbeit im Vordergrund. 
Bei inhaltlich umfassenden Anmerkungen, sowie sehr persönlichen Themen wird zeitnah 
ein Termin vereinbart, wobei dem Gespräch ein geschützter Raum geboten wird. 
 
Alle Eltern der Stepke Kitas haben die Möglichkeit, sich über das in jeder KiTa ausliegende 
Beschwerdeformular, direkt an die ErzieherInnen ihrer Gruppe zu wenden. Diese leiten das 
Formular umgehend an die Kita-Leitung weiter. Innerhalb von 2 Tagen hält die Kita-Leitung 
Rücksprache mit den Eltern, ggf. wird ein Gesprächstermin vereinbart.   
 
Die Kita-Leitung hat die Möglichkeit sich mit der Fachberatung und /oder der 
Geschäftsbereichsleitung auszutauschen, um kundenorientiert und zielgerichtet zu handeln.  
 
Beschwerden von Eltern sind für alle Stepke-Mitarbeiter als willkommene, konstruktive 
Kritik zu sehen. 
 
Beschwerdemanagement im Überblick: 
 
Teamebene – schriftliche Information über die Beschwerde werden entgegengenommen 
und an die Kita-Leitung weitergegeben.   
 
Leitungsebene – Die Kita-Leitung gibt den Eltern innerhalb von 2 Tagen eine Rückmeldung. 
Ggf. wird ein Gesprächstermin zur Problemlösung vereinbart. Ist die Kita-Leitung nicht im 
Haus, wird die Beschwerde sofort an die zuständige Fachberatung/Regionalleitung weiter 
gegeben. 
 
Träger – sollte in der Zusammenarbeit zwischen Kita-Leitung und Team und Eltern kein 
lösungsorientierter Ansatz im Beschwerdefall gefunden werden können, steht in jedem Fall 
Frauke Schittek als Träger zur Verfügung. 
 
Bei dieser Vorgehensweise wird sichergestellt, dass Probleme, Beschwerden, Kritikpunkte 
zeitnah mit den betreffenden Personen lösungsorientiert, effektiv und effizient 
herbeizuführen sind. 
 
Übergreifende Themen der Elternschaft werden vom Kita-Ausschuss gesammelt und in 
gemeinsamen Sitzungen, bei denen die Kita-Leitung dazu gebeten wird, bearbeitet. Die

22 
 
Klärung von konzeptionellen, personellen und beitragsrechtlichen Fragen unterliegt dem 
Kita-Ausschuss. 
 
Der Eingang von schriftliche Beschwerden per Mail an die Zentrale wird sofort mit einer 
Eingangsbestätigung beantwortet. Deren Bearbeitung erfolgt innerhalb von 3 Tagen. Nach 
ca. 14 Tagen hält die Kita-Leitung Rücksprache über die Zufriedenheit der Eltern über die 
Lösung der Beschwerde. Sollte diese noch nicht eindeutig vorliegen, sind weitere Gespräche 
zu führen, bis eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kita 
wieder hergestellt ist. Der Träger ist davon in Kenntnis zu setzen. 
 
Das Hinzuziehen von Behörden und Ämtern durch den Kita-Ausschuss ist erst zu 
veranlassen, wenn alle zuvor genannten Maßnahmen keine befriedigende Lösung 
hervorgebracht haben.  Der Kita-Ausschuss hat den Träger gleichzeitig über die 
Informationsweitergabe in Kenntnis zu setzen, damit auch dieser sich in Lösung der 
Probleme einbringen kann. 
 
 
13.1.5. Evaluation 
 
Einmal im Jahr findet eine umfassende Umfrage in allen KiTas für Eltern, Fachkräfte und 
Office -Mitarbeiter satt. Die Ergebnisse dienen der Qualitätsweiterentwicklung. Die 
Fachberaterinnen werten die Umfrageergebnisse aus und spiegeln diese für die MA und 
Eltern in einer Zusammenfassung in die Einrichtungen zurück. 
In einer HL Sitzung werden die wichtigsten Ergebnisse reflektiert und entsprechen 
besprochen, sowie direkt Änderungslösungen gefunden und umgesetzt. Auch positives 
Feedback wird gerne weitergegeben und zurück gespiegelt. 
 
 
14.  Kooperationen mit anderen Institutionen Zusammenarbeit mit den 
Grundschulen 
 
Nachdem feststeht, welche Grundschule das zukünftige Schulkind besuchen wird, nimmt 
eine Bezugsperson aus der KiTa Kontakt mit der Schule auf. Je nach Schulkonzept findet 
eine Verzahnung im Bildungssystem zwischen KiTa und Schule statt. 
 
14.1. Weitere Kooperationen und Kontakte zu anderen Einrichtungen 
 
Unsere KiTas sind ein aktiver Teil der sozialen Infrastruktur des jeweiligen Stadtteils. Durch 
die Kooperation mit den Fachdiensten der Stadt, mit anderen Institutionen und Initiativen 
bringen wir die Vernetzung in den Stadtteilen voran. 
 
Kinder lernen über die Tageseinrichtung hinaus Angebote im Stadtteil kennen. Wir haben 
darüber hinaus regelmäßig Kontakt mit: 
anderen Kindertageseinrichtungen 
ASD und Soziale Beratungsstellen 
Jugendamt 
Polizei und Feuerwehr 
Gesundheitsamt 
Erziehungsberatungsstellen

23 
 
Grundschulen, sowie der Austausch mit (Sprach-)Heilpädagogen, Frühförderstellen, 
Kinderpsychologen, Kinderärzten, Logopäden u.s.w. 
 
15.  Öffentlichkeitsarbeit 
 
Step Kids Kitas gGmbH legt Wert auf Transparenz der Arbeit. Dies wird u.a. durch unsere 
Homepage, Veröffentlichungen in Schaukästen im Außenbereich, Aushänge in den 
jeweiligen Einrichtungen sowie durch Presseberichte und Internet erreicht. 
 
 
16.  Gesunde Kinder 
 
16.1. Ernährung 
 
Die Kinder werden in unseren Häusern rundum vollwertig verpflegt. 
(Frühstück, Mittagessen, Nachmittagssnack, Abendbrot, Obst-Gemüserunden) 
 
Bei der Step Kids KiTas gGmbH wird das Mittagessen täglich frisch gekocht. 
Die Ernährung ist abwechslungsreich, kindgerecht und möglichst vollwertig. Der kindliche 
Bedarf an Eiweiß, leicht verdaulichen hochwertigen Fetten, Ballaststoffen, sowie die 
Deckung von Vitamin- und Mineralstoffbedarf wird bei der Zubereitung und 
Zusammenstellung der Nahrung berücksichtigt. Zuckerfreie Getränke stehen ausreichend 
zur Verfügung. 
Gegebenenfalls werden Ernährungsgewohnheiten von Kindern aus anderen Kulturkreisen 
berücksichtigt. 
Auf Nahrungsmittelallergien wird Rücksicht genommen. 
 
Die Eltern haben bei  mitgebrachten Speisen Sorge zu tragen, dass sie mit der Ernährung im 
Haus zu vereinbaren ist. 
Regelmäßig backen wir mit den  Kindern frisches Vollkornbrot oder bereiten andere Speisen 
zu. 
 
16.2. Bewegung 
 
Von Anfang an nehmen Kinder die Welt über ihren Körper und ihre Sinne wahr. Indem sie 
sich bewegen, entdecken sie räumliche Zusammenhänge, lernen Eindrücke zuzuordnen und 
machen Erfahrungen über sich selbst. 
Bevor Kinder anfangen sprechen zu lernen und sich mitteilen zu können, drücken sie sich 
über Bewegung aus. 
Das Greifen ist immer auch ein Begreifen, das Anfassen ein Erfassen. 
 
Bevor das Kind sich sprachlich äußern kann, hat es bereits ein Wissen über räumliche 
Beziehungen: wie z.B. oben - unten, vorn - hinten. 
Ein gut funktionierendes Wahrnehmungssystem ist wichtig, um die Eindrücke und 
Erfahrungen aufzunehmen und später zu verarbeiten. 
Bei der Geburt sind bereits alle Sinnesorgane des Kindes voll ausgebildet. Seine 
Wahrnehmung erfolgt über:

24 
 
Sehsinn (optische Wahrnehmung), 
Hörsinn (akustische Wahrnehmung), 
Tastsinn (taktile Wahrnehmung), 
Geruchssinn, 
Geschmackssinn, 
Gleichgewichtssinn (vesikuläre Wahrnehmung), 
Bewegungsempfindung (kienästhetische Wahrnehmung). 
 
Die Fähigkeit zur differenzierten Wahrnehmung entwickelt sich im Laufe der ersten 
Lebensjahre. Ein Kind muss sehen, hören, riechen, tasten, schmecken, seinen Körper 
vielfältig erfahren um sich im Gleichgewicht zu entwicklen. 
 
"Das Auge sieht - das Ohr hört - die Nase riecht - die Haut fühlt - die Finger tasten - der Fuß 
versteht - die Hand begreift - das Gehirn denkt - das Blut pulst - der Körper schwingt ..." 
(H. Kükelhaus) 
 
 Kinder sind in ihrer Bewegungsentwicklung prinzipiell kompetent und autonom. Sie sind 
fähig, ihre Bewegungsmöglichkeiten selbst zu entdecken, sie auszuprobieren und sie 
weiterzuentwickeln. 
 
"Kinder können nur dann selbstständig werden, wenn wir sie selbst ihre Entwicklung 
bestimmen lassen." (E. Pikler) 
 
Unser tägliches Bewegungsangebot setzt sich aus "flexiblen Bausteinen" zusammen, die 
über die Woche verteilt regelmäßig angeboten werden: 
 
Offenes, gruppenübergreifendes Bewegungsangebot 
Geplantes Bewegungsangebot, meist als Bewegungsgeschichte 
Spielerische Wassergewöhnung 
Bewegungslandschaft mit Groß- und Kleingeräten 
Situative Bewegungsspiele drinnen und draußen - je nach Tagesplan der Gruppe 
Waldtag 
 
16.3. Schwimmen und Turnen 
 
Die Kinder bei Step Kids Kitas gGmbH gehen regelmäßig in die eigene Turnhalle 
Bewegungsraum, der nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen altersadäquat 
ausgestattet ist. Diese Räumlichkeiten bieten den Kindern verschiedene Möglichkeiten sich 
altersentsprechend an Großgeräten oder kleineren Bewegungslandschaften mit Treppen, 
Auf- und Abgängen zu erproben. Die gesamte Körpermotorik, Körperkoordination und viele 
Sinneswahrnehmungen wird hier z.B. an der Kletterwand und eigenständigen Seilsystemen 
an Decken und Wänden angesprochen und gefördert. Jede Einrichtung hat 
dementsprechend fortgebildete und qualifizierte Fachkräfte. 
 
Unsere häuserinternen Schwimmkurse werden regelmäßig in altershomogenen 
Kleingruppen in öffentlichen Schwimmbädern durchgeführt. Dies variiert in den 
entsprechenden Standorten. Ziel ist es, bei Eintritt in die Schule das Seepferdchen- 
Abzeichen zu erlangen oder die Voraussetzungen bestmöglichst zu vermitteln.

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16.4. Schuhfreie Zone 
 
Im ganzen Haus herrscht "Schuhfreie - Zone". Dies ist für die Füße die gesündeste Art zu 
laufen. Außerdem hat die „Schuhfreie Zone“ den Effekt, dass der Boden sehr sauber ist und 
bleibt. Zum einen für unsere Krabbelkinder, zum anderen lädt der Boden viel mehr zum 
Spielen ein. 
 
16.5. Gesunde Zähne 
 
Die Kinder putzen bei uns täglich ihre Zähne nach dem Mittagessen. Wir arbeiten eng mit 
dem Gesundheitsamt zusammen, das regelmäßig mit den Kindern, Erziehern und Eltern 
Infoveranstaltungen anbietet. Auch in diesem Bereich ist die "gesunde Ernährung" ein 
wichtiger Bestandteil. 
 
Wir arbeiten im Rahmen der Zahngesundheit mit den örtlichen Gesundheitsämtern 
zusammen. 
 
Regelmäßig besuchen wir nahegelegene Zahnärzte oder Mundhygienezentren. 
 
16.6. Wald- Wiesentage 
 
Innerer Bezug zur Natur kann nur entwickelt werden, wenn Natur nicht als Lernort, sondern 
als Ort kindlichen Lebens gestaltet wird. In der offenen und natürlichen Umgebung des 
Waldes geschieht Lernen ganzheitlich und phantasiereich. Alle Sinne werden angesprochen. 
Der Aufenthalt im Wald bietet somit einen wichtigen Gegenpol zum alltäglichen Leben und 
zum häufigen Fernsehkonsum. 
 
An wöchentlich, regelmäßig stattfindenden Waldtagen ziehen die Kinder für einen 
bestimmten Zeitraum mitten in den Wald. Die Dauer der Waldtage hängt vom Alter, der 
Gruppenzusammensetzung und der daraus sich ergebenden Kondition der Kinder ab. Die 
Kinder erleben den Wald als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, gehen auf Spurensuche 
und spielen und essen unter freiem Himmel bei fast jedem Wetter. Im Kindergarten werden 
die Erlebnisse reflektiert, mit den gesammelten Materialien wird gestaltet und gebastelt. 
Die Kinder lernen so ökologische Zusammenhänge im Lauf der Jahreszeiten kennen und den 
Wald als Schutzraum für Tiere und Pflanzen zu respektieren. 
 
Jedes Jahr findet eine Waldwoche statt, in der die Kinder sich ausschließlich im Wald 
befinden. 
 
17.  Alltagsintegrierte Sprachbildung und Kommunikation 
 
Die Sprache und das Sprechen helfen dem Kind seine Umwelt zu begreifen und durch 
Sprache verfügbar zu machen. Gute Sprachkenntnisse sind der Grundstein für 
weiterführende Lernprozesse. Sie ermöglichen gesellschaftliche Teilhabe und sind eine 
wichtige Voraussetzung zur Chancengleichheit.  
Sprechen lernen braucht das Miteinander. Die Kinder werden in unseren Stepke-
Einrichtungen angeregt, ihre Erfahrungen und Gefühle zu interpretieren. Sie machen 
vielfältige kommunikative Erfahrungen. Diese befähigen sie, Kontakte zu anderen 
aufzubauen, sich in der Gruppe zu behaupten und in einen sozial-kommunikativen

26 
 
Austausch mit anderen zu treten. Ganzheitliche Sprachförderung ist in unseren Alltag 
integriert, indem wir Anlässe schaffen, sich altersgemäß in der deutschen und/oder der 
englischen Sprache ausdrücken zu können. 
 
Unsere Fachkräfte begreifen Sprache als Schlüsselsituation in Bezug zum Situationsansatz. 
Den Alltag gestalten sie bewusst sprachfreundlich und sprachanregend für Kinder jeden 
Alters. In besonderen Angeboten, Projekten und Förderkreisen widmen wir unsere 
Aufmerksamkeit Vorlesesituationen und Bilderbuchbetrachtungen, der Literacy-Erziehung. 
Sie gestalten Sprachförderung durch Musik, Spiel und Bewegung, setzen Medien und 
Methoden in der Sprachförderung ein.  
 
Unsere Fachkräfte suchen gezielt Spiele und Reime aus und regen Stehgreifspiele, Rollen- 
und Theaterspiele an. Hierbei fördern sie Mundmotorik, Erschließung von Atem- und 
Resonanzräumen, verbale und nonverbale Ausdrucksweisen, Singstimme, Rhythmusgefühl 
und den spontanen, experimentellen Umgang mit der eigenen Stimme. 
 
Aus diesem Grund fördern unsere Fachkräfte Dialoge, begleiten ihr Handeln durch 
Sprechen. Sie wissen um die Bedeutung ihres Verhaltens bei der Sprachrichtigkeit der 
Kinder. 
 
Allen Fachkräften und engen Bezugspersonen der Kinder muss ihr eigenes Sprachvorbild 
gegenwärtig sein. Die Reflexion des eigenen Sprachverhaltens, insbesondere in Bezug auf 
Grammatik, vollständige Sätze, Wortschatz, eigene Kommunikationskultur, 
Artikulationsfähigkeit und Sprechfreude. Auch die Einstellung zu Fremdsprachen ist von 
zentraler Wichtigkeit. 
 
Die Sprache und das Sprechen helfen dem Kind seine Umwelt zu begreifen und durch 
Sprache verfügbar zu machen. 
Gute Sprachkenntnisse sind daher eine absolute Notwendigkeit für weitere Lernprozesse. 
Sie ermöglichen gesellschaftliche Teilhabe und sind eine wichtige Voraussetzung zur 
Chancengleichheit. 
Sprachförderung braucht eine differenzierte Vorgehensweise, d.h. die individuellen 
Bedürfnisse des einzelnen Kindes müssen berücksichtigt werden. 
 
17.1. Unsere Ziele: 
 
Förderung durch alltagsintegrierte Sprachbildung  
Erweiterung der Kommunikationsfähigkeit 
Die ständige verbale Verständigung im alltäglichen Leben, d.h. Umgangssprache als wichtige 
Schlüsselkompetenz erleben 
Das Mitteilen der eigenen Befindlichkeit fördern 
Das Zurechtfinden in der außer familiären Welt zu erleichtern durch Verstehen und 
Benennen 
Wortschatzerweiterung 
Das Bewusstsein und die Freude an der Sprache zu wecken und zu fördern 
Intensives Heranführen an Bilderbücher und Geschichten 
Begriffe werden mit zunehmender Differenzierung von Wahrnehmung und Denken 
aufgebaut und präzisiert

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17.2. Musik und Gesang 
 
Die täglichen Spiellieder und Fingerspiele lassen Kinder Sprache positiv erleben. Durch viel 
Musik, den Rhythmus, die Melodie, wird Sprache noch einmal aus einer anderen 
Perspektive gesehen. Das gemeinsame Erleben von Sprache in musikalischer Form ist für 
Kinder jeden Alters ein schönes Erlebnis und kann auch dazu beitragen evtl. Hemmungen 
abzubauen. 
Für die Kindergartenkinder ist es dazu noch einmal eine besondere Herausforderung, kleine 
Gedichte zu lernen, oder beispielsweise eine Rolle in einem kleinen Theaterstück zu 
übernehmen, deren Höhepunkt dann eine Vorführung vor Publikum ist. 
Dies stellt an die Kinder nicht nur eine hohe sprachliche Herausforderung, sondern sie 
müssen sich auch in hohem Maße konzentrieren, zuhören und als „Team“zusammen 
arbeiten. 
 
17.3. Bilderbücher – Lesen und Sprache 
 
Bilderbücher und Geschichten spielen eine nicht unerhebliche Rolle, bei unserer Arbeit in 
den einzelnen Gruppen. Sie enthalten eine Vielzahl von Dingen und Ereignissen, die die 
Kinder in Bild und Gespräch kennen lernen können. 
Das Tempo von sprachlicher Anregung und Kommunikation wird dabei flexibel und sensibel 
auf das Kind, je nach Sprachniveau und Interesse abgestimmt. 
Erklären, Rückfragen, Wiederholen und Verweilen wird natürlich in die Aktivität der 
Bilderbuchbetrachtung integriert. 
Wir unterscheiden je nach Altersstruktur verschiedene Variationsmöglichkeiten, wie z.B.: 
 
Einfaches Benennen der Dinge, die zu sehen sind umschreiben, erweitern, definieren, 
Herstellen von Beziehungen und Abfolgen zwischen Bildern,  
Deutungsprozesse bewusst machen, 
Bezüge herstellen zum Leben des Kindes und Vorausdeutungen 
Geschichten selber weiter erfinden 
Eigene Geschichten erzählen lassen 
Gem. Gruppengeschichten aufschreiben (Jedes Kind erzählt einen Satz von einer Geschichte 
immer weiter…) 
 
Dabei ist es uns besonders wichtig, dass das Kind selbst zum Erzähler der Geschichte wird 
und seine Freude entdeckt. 
Die Kinder erfahren bei uns vieles über Schrift- und Buchkultur, wie z.B. dass es einen Autor 
gibt, einen Buchtitel, man ein Buch von rechts nach links liest, dass sich im Text einzelne 
Wörter und ganze Sätze erkennen lassen u.v.m.  
 
18. U3-Bereich 
 
Der U3-Bereich ist ein Schwerpunkt unserer Stepke-Einrichtungen. 
Zusätzlich zum Vorgeschriebenen gibt es Abweichungen und Themen, die hier besonders zu 
erwähnen sind:

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18.1. Eingewöhnung - Emotionale Sicherheit 
 
Jedes Kind wird in seiner Individualität und seiner Kultur angenommen und wertgeschätzt. 
Dieser besondere Lebensabschnitt der Eingewöhnung erfordert eine intensive Begleitung 
durch Bezugspersonen und unsere pädagogischen Fachkräfte. 
 
Diese neue Situation braucht Zeit, Geduld, Verständnis und feste Tagesabläufe, sowie die 
Unterstützung durch die begleitende Bezugsperson, um einen gelungenen Bindungsaufbau 
zwischen Kind Gruppenerzieher entstehen zu lassen. 
 
Das Kind bestimmt das Tempo der Eingewöhnungsphase und deren Abschluss. 
 
 
18.2. Feste Rituale 
 
Rituale haben eine große Bedeutung bei Step Kids Kitas gGmbH. Es ist sehr wichtig, dass in 
der ersten Zeit die Kontinuität gesichert ist, damit sich das Kind auf neue Bezugspersonen 
einstellen kann. 
Die Kinder orientieren sich an bestimmten Aktionen im Alltag. Rituale fördern das Gefühl 
einer Zugehörigkeit: 
 
Begrüßungs- und Abschiedsrituale 
Das Singen vor dem Frühstück und Mittagessen 
Gruppeninterne Spiel-, Sing-, und Gesprächskreise 
Feste im Jahresverlauf (Karneval, Ostern, Weihnachten, Geburtstage, …) 
das gemeinsame Essen 
 
18.3. Der Gruppenalltag (exemplarisch) 
 
Der Gruppenalltag beginnt ab 7.00 Uhr mit der Begrüßung des einzelnen Kindes durch die 
Fachkraft  in der Gruppe. Um 9.00 Uhr beginnt der Tag mit dem gemeinsamen Morgenkreis. 
Im Anschluss an den Morgenkreis findet das gemeinsame Frühstück statt. 
Individuelle Bedürfnisse und Angebote finden ihren Raum im Vormittagsbereich (z.B. 
schlafen, spielen, kreative Angebote, rausgehen…). 
Der Vormittag gestaltet sich dadurch sehr unterschiedlich. 
 
Zum Abschluss des Vormittags wird wieder ein gemeinsamer Sing- oder Spielkreis gebildet. 
Anschließend wird gemeinsam Mittag gegessen. Nach dem Essen erfolgt dann der 
Mittagsschlaf. 
 
Der Nachmittag wird mit Spiel und Spaß und besonderen Angeboten individuell gestaltet. 
 
18.4. Motorik 
 
Die Kinder haben kindgerechte Räume, die zum aktiven Handeln auffordern und in der sich 
motorische Grundfähigkeiten weiterentwickeln lassen. 
Platz für großräumige Bewegung durch:

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Unterschiedliche Ebenen, Treppen, Leitern, Rutschen, … 
Möglichkeiten zum Kriechen, Krabbeln, Klettern, Laufen… 
Anregendes, vielseitiges Außengelände 
Ausflüge in die Natur 
Unterschiedliche Spiel / Experimentier - Materialien 
 
18.5. Gesundheit und Körperpflege 
 
Die gesamte Pflegesituation ist in unseren Häusern stark an das Pikler-Konzept angelehnt. 
Das beinhaltet die liebevolle Ansprache, die Benennung von Körperteilen und 
Versprachlichung von Abläufen, sowie die Vorbereitung unter Einbeziehung der Kinder in 
ihre Wickelsituation. 
 
Die Pflegesituation beinhaltet z.B.: 
 
Waschen von Gesicht und Händen 
Wickeln 
Zähne putzen 
Baden/Duschen bei Bedarf 
Nase putzen 
Begleitung zum Toilettengang/ Töpfchen 
 
Dazu gehört auch das Beobachten der Kinder, die Anzeichen von Erkrankungen zeigen, um 
die Eltern informieren und beraten zu können. 
Stärkung der körperlichen Abwehrkräfte durch den Aufenthalt an der frischen Luft. 
 
18.6. Ernährung 
 
Die Mahlzeiten richten sich nach den individuellen Bedürfnissen der Kinder. Kleine Kinder 
werden gefüttert, die größeren essen selbstständig. 
Bei der Ernährung werden gesundheitliche Probleme wie z.B. Allergien berücksichtigt. Es 
wird auf eine ausgewogene Nahrung Wert gelegt. 
Die gemeinsamen Mahlzeiten vermitteln den Kindern Esskultur, z.B. den Umgang mit Löffel, 
Gabel und Messer, sowie das sitzen bleiben und eine gewisse Ruhe am Essenstisch zu 
wahren. 
Außerdem wird auf eine gute Atmosphäre sowie auf einen ansprechend gedeckten Tisch 
geachtet, denn das Auge isst mit. 
Es wird den Kindern immer Obst und Rohkost zu den Mahlzeiten zur Verfügung gestellt. Für 
Säuglinge werden Fläschchen oder Gläschen (Brei) vorbereitet. 
 
18.7. Sauberkeitsentwicklung 
 
Für viele Eltern ist schon beim Aufnahmegespräch das Thema Sauberkeitsentwicklung ein 
wichtiger Punkt. 
Bezüglich Sauberkeitsentwicklung gibt es immer wieder Absprachen mit den Eltern 
(Reservekleidung mitbringen; Windel auch zu Hause abmachen etc.), wobei wir nicht die 
Verantwortung dafür übernehmen, dass ein Kind innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens 
sauber ist.

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Der beste Zeitpunkt zum „sauber werden“ ist, wenn das Kind die ersten eigenen Zeichen 
dazu setzt. 
 
Die Körperpflege insgesamt nimmt einen wichtigen Teil in unserer Arbeit ein und ist 
Bestandteil körperlichen Wohlbefindens. Um das Kind zu einem gesundheitsförderlichen 
Verhalten hinzuführen, ist die Vermittlung von Fertigkeiten und Kenntnissen im Bereich der 
Hygiene notwendig (z.B. Umgang mit der Zahnbürste, Waschlappen, etc.). Wichtig ist eine 
bejahende Haltung zum Körper des Kindes, die der/die Erwachsene durch regelmäßige und 
liebevolle Pflege vermittelt. So erfährt das Kind Pflege als etwas Angenehmes und behält 
sein natürliches Verhältnis zum Körper. Die Wickelzeiten orientieren sich am individuellen 
Rhythmus des Kindes. Während des Wickelns wird das Kind angeregt, seinen Körper 
wahrzunehmen. 
Wir nehmen uns Zeit und Ruhe für die individuelle Wickelsituation. 
Was die Sauberkeit betrifft, so möchte jedes Kind schrittweise und seiner persönlichen 
Entwicklung entsprechend „trocken“ werden. Zwang und Leistungsdruck helfen dem Kind 
bei diesem wichtigen Entwicklungsschritt nicht weiter. 
 
18.8. Essen und Trinken 
 
Die Kinder bekommen auf jedes Alter abgestimmte Nahrung. Ob Milchfläschchen, 
Obstgläschen, Breie etc.. es wird zu Beginn der Mitgliedschaft mit den Eltern abgesprochen 
was die Kinder essen und auf alle individuellen Besonderheiten geachtet. Die größeren 
Kinder, die bereits „normal mitessen“, bekommen ein frisch gekochtes Mittagessen. Ein 
wöchentlicher Speiseplan wird für die Eltern ausgehängt. 
 
Unser Essen soll … sättigen … schmecken … entspannen … 
unterhaltsam sein … Kommunikation anregen … pro soziales Verhalten stärken 
… gesundheitsförderliche Routinen fördern … die Sinne ansprechen … neue Lebensmittel 
nahe bringen … 
Es werden täglich ein Frühstück, Mittagessen und Snacks angeboten. Für den Säugling gibt’s 
Babymilch und selbst zubereiteter Gemüse- und Früchtebrei. Unsere Köchin bereitet 
frische, abwechslungsreiche und gesunde Mahlzeiten zu. 
Wir üben keinen Zwang aus und geben dem Kind durch unser Verhalten ein Vorbild. Beim 
Säugling wird der individuelle Essens- und Trink- Rhythmus beachtet. Spezielle Babynahrung 
aus dem Glas, Biskuits etc. ist immer vorhanden. Wir bieten Wasser und verschiedene 
Teesorten an. Die Kinder werden auch regelmäßig angehalten zu trinken.

31 
 
19.  Unser Kinderschutz-Konzept 
 
Unser Kinderschutz-Konzept der Step Kids Kitas gGmbH Einrichtungen zur Umsetzung des 
Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung gemäß § 2 der Vereinbarung zur Wahrnehmung 
des Kinderschutzauftrags nach § 8a Abs. 2 SGB VIII 
 
Präambel 
 
Jedes Kind hat gemäß der UN-Kinderrechtskonvention ein Recht auf: 
eine gewaltfreie Erziehung 
die Entfaltung seiner Persönlichkeit 
staatliche Unterstützung bei Erziehungsproblemen 
Beteiligung bei Entscheidungen, die sie betreffen 
Fürsorge 
Ernährung 
Partizipation 
Meinungsäußerung 
Schutz vor körperlicher, seelischer und sexueller Gewalt. 
 
Der Schutz dieser Rechte und des Wohls der Kinder ist Bestandteil des gesetzlichen 
Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrages der Kindertageseinrichtung (§ 22 Abs. 3 
SGB VIII). 
 
Die nachfolgenden Verfahrensweisen stellen entsprechend der Vereinbarung gemäß § 8a 
Abs.2 SGB VIII zur Wahrnehmung des Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung sicher, dass 
der gesetzliche Auftrag zum Schutz des Kindeswohls von allen Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeitern der Stepke-Kitas- Einrichtungen umgesetzt wird. 
 
Der Träger ist verantwortlich für die Umsetzung dieses Schutzkonzeptes und regelt die 
internen Zuständig- und Verantwortlichkeiten. Er sorgt dafür, dass alle Beschäftigten der 
Kindertageseinrichtungen mit dem Schutzkonzept vertraut gemacht und im Umgang mit 
Fragen zum Kinderschutz kontinuierlich fortgebildet werden. 
 
Die Handhabung des Schutzkonzeptes und die Fallbearbeitung erfordern in jedem Fall eine 
schriftliche Dokumentation der vorgegebenen Verfahrensabläufe. 
 
Die Überprüfung der persönlichen Eignung gemäß § 72a, SGB VIII betrifft alle 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stepke-Kitas-Einrichtungen, die direkt mit Kindern 
arbeiten bzw. mit diesen in Kontakt kommt. 
 
Der Gesetzeswortlaut  § 8a SGB VII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung 
 
Werden dem Jugendamt gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines 
Kindes oder Jugendlichen bekannt, so hat es das Gefährdungsrisiko im Zusammenwirken 
mehrerer Fachkräfte abzuschätzen. Dabei sind die Personensorgeberechtigten sowie das 
Kind oder der Jugendliche einzubeziehen, soweit hierdurch der wirksame Schutz des Kindes 
oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird. Hält das Jugendamt zur Abwendung der 
Gefährdung die Gewährung von Hilfen für geeignet und notwendig, so hat es diese den 
Personensorgeberechtigten oder den Erziehungsberechtigten anzubieten.

32 
 
 
 In Vereinbarungen mit den Trägern von Einrichtungen und Diensten, die Leistungen nach 
diesem Buch erbringen, ist sicherzustellen, dass deren Fachkräfte den Schutzauftrag nach 
Absatz 1 in entsprechender Weise wahrnehmen und bei der Abschätzung des 
Gefährdungsrisikos eine insoweit erfahrene Fachkraft hinzuziehen. Insbesondere ist die 
Verpflichtung aufzunehmen, dass die Fachkräfte bei den Personensorgeberechtigten oder 
den Erziehungsberechtigten auf die Inanspruchnahme von Hilfen hinwirken, wenn sie diese 
für erforderlich halten, und das Jugendamt informieren, falls die angenommenen Hilfen 
nicht ausreichend erscheinen, um die Gefährdung abzuwenden. 
 
§ 72a SGB VIII Persönliche Eignung 
 
Die Träger der öffentlichen Jugendhilfe dürfen für die Wahrnehmung der Aufgaben in der 
Kinder- und Jugendhilfe keine Personen beschäftigen oder vermitteln, die rechtskräftig 
wegen einer Straftat nach den §§ 171, 174 bis 174c, 176 bis 180a, 181a, 182 bis 184f, 225, 
232 bis 233a, 234, 235 oder 236 des Strafgesetzbuches verurteilt worden ist. Zu diesem 
Zweck sollen sie sich bei der Einstellung oder Vermittlung und in regelmäßigen Abständen 
von den betroffenen Personen ein Führungszeugnis nach § 30 Abs. 5 des 
Bundeszentralregistergesetzes vorlegen lassen. Durch Vereinbarungen mit den Trägern von 
Einrichtungen und Diensten sollen die Träger der öffentlichen Jugendhilfe auch 
sicherstellen, dass diese keine Personen nach Satz 1 beschäftigen. 
 
 
19.1. Kinderschutzauftrag 
 
19.1.1. Vorgehensweise im Überblick 
 
I. Gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung wahrnehmen und 
überprüfen. 
II. Gemeinsame Gefährdungseinschätzung mit der insoweit erfahrenen Fachkraft 
(Kinderschutzfachkraft) vornehmen. 
III. Bei den Personensorgeberechtigten auf die Annahme geeigneter Hilfen hinwirken 
und Hilfen überprüfen. 
IV. Das Jugendamt/den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) informieren, falls Hilfen nicht 
in Anspruch genommen werden oder wirkungslos bleiben. 
 
19.1.2. Ausführungen 
 
I. Gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung wahrnehmen und 
überprüfen. 
 
Sobald eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter Hinweise auf Kindeswohlgefährdung wahrnimmt, 
beruft sie/er unverzüglich (ggf. auch außerhalb der Teamsitzungen) eine kollegiale Beratung 
ein. Die Einschätzung der Kindeswohlgefährdung soll unbedingt im Zusammenwirken 
mehrerer pädagogischer Fachkräfte vorgenommen werden. Die Hausleitungen und die 
fallverantwortliche Fachkraft übernehmen die Verantwortung für die Einhaltung des 
Verfahrens und klären zu Beginn der kollegialen Beratung die Zuständigkeiten für 
Moderation und Dokumentation. Das Ergebnis der kollegialen Beratung wird in Form des 
„internen Beratungsplans“ (Anlage) dokumentiert und zur Kinderakte genommen.

33 
 
 
Die kollegiale Beratung ist verbindlich durchzuführen. Während der Beratung werden 
gewichtige Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Kindeswohlgefährdung im Hinblick auf 
Vernachlässigung 
körperliche und seelische Misshandlung 
sexuellen Missbrauch 
Partnerschaftsgewalt 
Entzug von Chancen überprüft. 
 Kommen die pädagogischen Fachkräfte am Ende der kollegialen Beratung oder zu einem 
späteren Zeitpunkt zu der Einschätzung, dass eine akute Gefahr des Kindes vorliegt und 
somit ein sofortiges Tätigwerden erforderlich ist, muss unverzüglich das zuständige 
Jugendamt/der ASD informiert werden. Mit der Benachrichtigung des Jugendamtes geht die 
Fallverantwortung auf das Jugendamt über. Über die Information des Jugendamtes/ASD 
sind die Personensorgeberechtigten in Kenntnis zu setzen, außer wenn hierdurch der 
wirksame Schutz des Kindes in Frage gestellt wäre. Der Träger wird über das Vorgehen 
zeitnah informiert. 
 
Die Mitwirkung und Beteiligung der Sorgeberechtigten und des Kindes (entsprechend 
seines Alters) ist für die Einschätzung des Gefährdungsrisikos gesetzlich verpflichtet und im 
Rahmen einer Erziehungspartnerschaft wichtig. Es muss daher so früh wie möglich ein 
Gespräch mit den Sorgeberechtigten geführt werden, um die Eindrücke besser einordnen 
zu können. Von diesem Gespräch kann nur dann abgesehen werden, wenn hierdurch der 
wirksame Schutz des Kindes in Frage gestellt wäre. 
 
Sind aufgrund der kollegialen Beratung Anhaltspunkte für eine drohende Gefährdung 
festgestellt worden, muss eine insoweit erfahrene Fachkraft zeitnah hinzugezogen werden 
(siehe Liste Anhang). 
Die Hausleitungen bzw. die fallverantwortliche Fachkraft organisiert die Hinzuziehung und 
setzt den Träger darüber umgehend in Kenntnis. 
 
II. Gemeinsame Gefährdungseinschätzung mit der insoweit erfahrenen Fachkraft 
(Kinderschutzfachkraft) vornehmen. 
 
Die hinzugezogene Kinderschutzfachkraft nimmt aufgrund der vorliegenden 
Dokumentation(en) und Schilderungen des pädagogischen Teams eine gemeinsame 
Problemdefinition und Risikoeinschätzung vor. 
 
Dabei wird geprüft, ob und wie die Gefährdung im Rahmen der einrichtungseigenen 
Ressourcen wirksam begegnet werden kann, oder ob eine Inanspruchnahme anderer 
geeigneter Hilfen (z.B. Erziehungsberatung) notwendig erscheint. Auf der Grundlage der 
gemeinsamen Einschätzung mit der insoweit erfahrenen Fachkraft (anhand der Checkliste) 
treffen die Beteiligten eine Entscheidung über das weitere Vorgehen und entwickeln 
Vorschläge, wie das Gefährdungsrisiko abzuwenden ist. 
 
Die Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung in sachlicher und zeitlicher Hinsicht 
werden gemeinsam bewertet und die nächsten Schritte in Form des „internen 
Beratungsplans“ vereinbart, dokumentiert und zur Kinderakte genommen.

34 
 
 
III. Bei den Personensorgeberechtigten auf die Annahme geeigneter Hilfen hinwirken 
und Hilfen überprüfen. 
 
Zwei pädagogische Fachkräfte führen auf der Grundlage des erarbeiteten internen 
Beratungsplans zeitnah ein Gespräch mit den Sorgeberechtigten. Das betroffene Kind wird 
in altersgerechter Weise und nach entsprechender fachlicher Einschätzung einbezogen. 
Dieses Gespräch kann auch zusammen mit der Kinderschutzfachkraft erfolgen. 
 
In diesem Gespräch wird über die Gefährdungseinschätzung durch die 
Kindertageseinrichtung informiert und bei den Personensorgeberechtigten auf die 
Inanspruchnahme der im Schutzplan entwickelten Hilfen hingewirkt. Von diesem Schritt 
kann nur abgewichen werden, wenn hierdurch der wirksame Schutz des Kindes in Frage 
gestellt sein sollte. 
 
Mit den Sorgeberechtigten werden verbindliche und konkrete Absprachen über das weitere 
Vorgehen vereinbart und im individuellen Schutzplan dokumentiert, von allen 
Gesprächsteilnehmern 
 
unterschrieben und zur Kinderakte genommen. Handelt es sich dabei um Hilfen, die nur 
über das Jugendamt/den ASD gewährt werden können, müssen die Eltern über ihren 
Anspruch auf Hilfen zur Erziehung informiert werden. 
 
 Fehlen den Personensorgeberechtigten die sprachlichen Voraussetzungen für ein 
umfassendes Verständnis des Besprochenen, muss die Einrichtung eine zuverlässige und 
professionelle Übersetzung (auf keinen Fall minderjährige Angehörige) sicherstellen. 
 
Das pädagogische Team begleitet über einen vorher zu definierenden Zeitraum die 
Umsetzung des Schutzplans, schätzt die Wirkungen der durchgeführten Hilfsmaßnahmen 
ein, nimmt ggf. Änderungen im Schutzplan vor und definiert Erfolgs- wie Abbruchkriterien. 
Dies wird in der Überprüfung der Zielvereinbarung im Hilfeplanverfahren“ dokumentiert. 
 
IV. Das Jugendamt/den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) informieren, falls Hilfen 
nicht in Anspruch genommen werden oder wirkungslos bleiben. 
 
Wenn eine angebotene Hilfe nicht angenommen wurde oder nicht geeignet war, um eine 
nachhaltige Verbesserung der Situation durch die Hilfe zu erreichen, wird eine erneute 
Risikoabschätzung unter Hinzuziehung der Kinderschutzfachkraft durchgeführt oder direkt 
das Jugendamt/der ASD informiert. Anhaltspunkte für mangelnde Mitwirkungsbereitschaft 
und –fähigkeit sind vor allem: 
die Kindeswohlgefährdung ist durch Erziehungs- oder andere Personensorgeberechtigte 
nicht abwendbar. 
es besteht auf Elternseite eine fehlende Problemsicht, eine unzureichende 
Kooperationsbereitschaft oder eine eingeschränkte Fähigkeit, Hilfe(n) anzunehmen. 
bisherige Unterstützungsversuche waren bislang unzureichend und es können 
einrichtungsintern keine weiteren Hilfen angeboten oder vermittelt werden. 
 
Wenn die Ziele des Schutzplans nicht erreicht werden konnten und die 
Personensorgeberechtigten den für erforderlich erachteten Kontakt zum Jugendamt von

35 
 
sich aus ablehnen, informiert die Einrichtungsleitung bzw. die pädagogische Fachkraft das 
Jugendamt/den ASD auch gegen den Willen der Personensorgeberechtigten. Mit der 
Benachrichtigung des Jugendamtes geht die Fallverantwortung auf das Jugendamt über. 
Über die Information des Jugendamtes/ASD sind die Personensorgeberechtigten in 
Kenntnis zu setzen, außer wenn hierdurch der wirksame Schutz des Kindes in Frage gestellt 
wäre. 
 
Zur Vorbereitung und Dokumentation dieser Entscheidung wird der Bogen „ 
Inanspruchnahme des ASD vorbereiten“ genutzt. Über dieses Vorgehen werden die 
Personensorgeberechtigten in Kenntnis gesetzt. Der Träger wird von den Hausleitungen 
bzw. einer pädagogischen Fachkraft unverzüglich informiert. 
 
Dem Jugendamt/ASD werden folgende Informationen übermittelt: 
Angaben zu den gewichtigen Anhaltspunkten für die Kindeswohlgefährdung 
Angaben zu der mit der insoweit erfahrenen Fachkraft vorgenommenen Risikoeinschätzung 
Angaben zu den gegenüber den Personensorgeberechtigten benannten Hilfen und darüber, 
inwieweit die erforderlichen Hilfen nicht bzw. nicht ausreichend angenommen wurden. 
 
19.2. Datenschutz 
 
Der Träger ist zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen, die sich nach den 
§§ 61 bis 65 SGB VIII ergeben, verpflichtet. Die im Rahmen dieses Verfahrens erstellten 
Dokumentationsbögen sind vor dem unbefugten Zugriff in besonderer Weise zu schützen. 
Die Weitergabe von Informationen an das Jugendamt/den ASD unterliegt stets dem 
besonderen Vertrauensschutz und ist i.d.R. nur mit ausdrücklicher Einwilligung der 
Betroffenen möglich. Aufbewahrungsbefugnisse, -verpflichtungen und 
–fristen werden noch datenschutzrechtlich überprüft. Persönliche Eignung gemäß § 72a 
SGB VIII 
Der Träger stellt durch ein geregeltes Einstellungsverfahren sicher, dass bei neuem Personal 
neben der fachlichen Qualifikation auch die persönliche Eignung vorliegt.  Dazu wird ein 
erweitertes Führungszeugnis gem. § 30a BZRG angefordert, das erneut in Abstand von 
längstens fünf Jahren vorgelegt werden muss. Vorlage und Wiedervorlage des erweiterten 
Führungszeugnisses muss auch durch das bereits beschäftigte Personal erfolgen. Alle 
Mitarbeiter unterschreiben eine Belehrung zu ihren Pflichten gemäß § 72a SGB VIII (Anlage 
zum Arbeitsvertrag). 
 
Anlagenverzeichnis zum Prozess Kinderschutz in Einrichtungen 
Dokumentation nach SGB VII, §8 a - Ablaufdiagramm 
Anlage 1: Beobachtungsbogen 
Anlage 2. Interner Beratungsplan (Hausleitungen in Zusammenarbeit mit Team) 
Anlage 3: Gemeinsamer Beratungs- und Hilfeplan 
Anlage 4: Überprüfung der Zielvereinbarungen im Hilfeplanverfahren ( Hausleitungen und 
Kinderschutzfachkraft in Zusammenarbeit  Team) 
Anlage 5: Inanspruchnahme des ASD vorbereiten (Hausleitungen und 
Kinderschutzfachkraft)

36 
 
20.  Inklusion 
 
20.1. Vielfalt als Bereicherung verstehen 
 
In unseren Stepke-KiTas leben wir eine Kultur des Miteinanders und der Inklusion, die 
geprägt ist von Anerkennung und Wertschätzung der Verschiedenheit und Vielfalt. Wir sind 
der festen Überzeugung, dass Kinder und Erwachsene gleichermaßen im Zusammenleben 
von dieser Vielfalt nur profitieren lernen. 
 
Wir haben es uns zum Ziel gemacht in unseren Stepke-Kitas unterschiedlichste 
Entwicklungspotenziale von Kindern frühzeitig zu erkennen und dementsprechend 
individuell zu fördern. 
 
Dies geschieht in gemeinsamer Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsverantwortung 
gegenüber Kindern mit und ohne Handicaps oder einem speziellem Förderbedarf. 
Wir wenden dabei das Prinzip integrierter Hilfen aus einer Hand und alltagsintegrierter 
Förderstrategien an und sorgen für angemessene Rahmenbedingungen. Dies geschieht 
durch reduzierte Platzzahlen von Kindern, einem zusätzlichen und bedarfsgerechten 
Therapieraum in Kombination mit qualifiziertem und interdisziplinärem Fachpersonal. 
 
Wir stellen uns tagtäglich gerne diesen Herausforderungen gemeinsam mit unseren 
pädagogischen Fachkräften, damit Inklusion eine Selbstverständlichkeit wird und nicht nur 
eine Vision bleibt. 
 
21.  Tiergestützte Pädagogik 
 
Im Rahmen von Informationsnachmittagen können sich Eltern bei Stepke persönlich von 
unterschiedlichen Begleittieren in unseren Häusern informieren und sich davon 
überzeugen, welche Ausstrahlung z.B. Hund, Meerschweinchen, Schildkröte & Co auf die 
kindliche Entwicklung haben. 
Die tiergestützte Pädagogik hat eine positive Auswirkung auf das Erleben und Verhalten von 
Kindern. Dieses gilt für das körperliche und seelische Wohlbefinden von Kindern.  
Die tiergestützte Pädagogik ist ein Zusammenspiel von Hund, Pädagogen und Kind. Der 
Hund dient hier als Vermittler (Brücke) zwischen dem Pädagogen und dem Kind. Ein Hund 
wird hier vom Kind als Vertrauter gesehen, der keine Ansprüche an das Kind stellt. So fällt 
es den Kindern viel leichter sich zu öffnen und sich mitzuteilen. Er motiviert das Kind in 
seinem Handeln. 
Die Ziele der tiergestützten Pädagogik sind die Motivation zu zwischenmenschlicher 
Kommunikation, die Förderung motorischer Fähigkeiten, Angst- und Stressabbau, Erlernen 
von Regeln, Konzentrationssteigerung, Eigen- und Fremdakzeptanz und die Stärkung des 
Selbstbewusstseins. 
Wir sehen im Rahmen der gemeinsamen Erziehung tiergestützte Pädagogik als eine 
absolute Bereicherung für alle Gruppen in unseren Stepke-Häusern. Je nach Standort gibt es 
Unterschiede. Bitte informieren Sie sich über unsere Homepage, ob die Stepke-Kita ihrer 
Wahl dieses besondere Angebot vorhält.

37 
 
 
 
22. Stepke Qualitätsmanagement 
 
22.1. Grundlegende Organisationsbedürfnisse 
Die Umsetzung des Stepke-Konzeptes ist die Grundlage der pädagogischen Arbeit in allen 
Stepke-Häusern.  
Wir wollen die Integrität der Organisation der Stepke-KiTas als kollektives Ganzes 
entwickeln, was bedeutet, dass jeder Mitarbeiter mit den unten beschriebenen Zielen und 
Werten im Einklang ist. Diese Übereinstimmung gilt es immer wieder zu überprüfen. 
 
1. Es ist uns ein großes Bedürfnis, allen kleinen und großen Menschen in den Stepke 
Kitas mit einem hohen Maß an Wertschätzung, Respekt und Toleranz zu begegnen. 
Alle Nationalitäten der Welt sind bei Stepke willkommen und werden mit hohem 
Engagement und besonderer Rücksichtnahme integriert. 
 
2. In allen Stepke-KiTas finden wir eine freundliche, fröhliche Atmosphäre.  Besucher 
der KiTa heißen wir willkommen und begleiten sie persönlich zum jeweiligen Termin. 
Es ist uns ein Bedürfnis von Wertschätzung, jeden Menschen, dem wir in der Kita 
begegnen freundlich zu grüßen und ggf. zu helfen. Wir achten auf eine zugewandte 
und verbindliche Umgangsweise zwischen Team und Küche, Stepke Facility und 
Verwaltung.  
 
3. Jeder Stepke – MA legt großen Wert auf ein 
gepflegtes Äußeres.  Mit dem Tragen 
des Stepke-T-Shirts (zu offiziellen Anlässen, Festen und Feiern und in der 
Eingewöhnungszeit mit Namensschild) verdeutlichen wir unsere Verbundenheit zum 
Unternehmen und treten im Team als Gemeinschaft auf.   
 
4. In den 4 Wochen der Eingewöhnung und in den ersten Wochen jeder neuen Stepke-
Einrichtungen installieren wir einen Garderobendienst, der sich um die Belange derer 
bemüht, die die Kita betreten (Eltern, Großeltern, andere Bring- und 
Abholberechtigte). Wir erfüllen damit das Bedürfnis nach Sicherheit und 
Orientierung jener, die die KiTa besuchen. Der Garderobendienst ist in der Bring-und 
Abholzeit konstant vor Ort. Er begleitet durch eine zugewandte, fröhliche Art das 
Kommen und Gehen in der Kita. In neuen Einrichtungen schafft die Leitungspräsenz 
in dieser Phase durch die persönliche Begrüßung und Verabschiedung/ggf. als 
kompetenter Ansprechpartner Vertrauen.  
 
5. Das MA QM- Handbuch gibt eine erste Orientierung für alle neuen MA. Jeder Stepke 
MA bekommt ein Handbuch bei Arbeitsbeginn für den persönlichen Gebrauch, um 
sich in Ruhe zu orientieren und unser Unternehmen in seiner Struktur kennen zu 
lernen. Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses ist das Handbuch der Hausleitung 
zurück zu geben. 
 
6. Jede Stepke KiTa wird täglich mit frisch gekochtem Essen aus einer Stepke Küche 
versorgt. Wichtig ist dabei, das die Qualität des Mittagessens auf der Grundlage der 
„Fit Kid“ -Zertifizierung für jede Kita als Standard festgelegt ist. Wir achten beim 
Transport darauf, dass die Qualität des Essens bei der Lieferung erhalten wird.

38 
 
 
7. Sofern sich eine öffentliche Schwimmhalle in erreichbarer Nähe befindet, 
gehen die Kitas in Gruppen 1x wöchentlich mit den Kindern zum Schwimmen.(in der 
Regel ab 4 Jahren.) Die Schwimmbegleiter sind sich der hohen Verantwortung und 
Besonderheit dieses Angebots bewusst und zeichnen sich durch ein besonderes 
Maß an Vertrauen und Urteilsvermögen aus. Ein Schwimmlehrer schult regelmäßig 
die Schwimmbegleiter und begleitet die MA ins Schwimmbad. Er arbeitet konstant 
in den Gruppen mit. Stepke kann durch den Schwimmlehrer selber alle Abzeichen 
abnehmen. 
 
8. Die wöchentlich stattfindenden Waldtage sind fester Bestandteil des Stepke-
Konzeptes. Wir erfüllen das Bedürfnis der Verbindung der Kinder mit den 
natürlichen Ressourcen unserer Umgebung. Mit viel Fantasie und 
Entdeckungsfreude leben wir eine besondere Freiheit in der Natur. Die Waldtage 
verbringen die Kinder bei zulässiger Witterung von morgens bis nachmittags 
durchgängig im Wald. Ganze Waldwochen am Stück vertiefen das Angebot ein bis 
zweimal im Jahr. 
 
9. Bilinguale Angebote führen Native Speaker oder auch MA mit sehr guten 
Englischkenntnissen durch. Unser Ziel ist es, in jeder Einrichtung/Gruppe Native 
Speaker zu beschäftigen, die alle nach der Immersionsmethode arbeiten. Sie 
erhalten jegliche Unterstützung aller MA, ihren besonderen Beitrag zur Umsetzung 
der Konzeption zu leisten. Durch regelmäßige Fortbildungen werden die Native 
Speaker kontinuierlich geschult und weitergebildet. 
 
10. Mit viel Freude und Kreativität leben wir eine ästhetische Tischkultur. Wir geben den 
Kindern ein Gefühl von Ordnung und Gemeinschaft.  So sind Frühstückstische beim 
gleitendem Frühstück immer frisch eingedeckt und einladend, mit kleinem 
Tischschmuck in der Mitte und ansprechen angerichteten Speisen, an denen sich die 
Kinder selbst bedienen. Ebenso bieten wir das Mittagessen in separaten Schüsseln 
tischweise an. Auch am Nachmittag ist der Tisch liebevoll eingedeckt. Eine ruhige, 
gemütliche Atmosphäre mit anregenden Tischgesprächen lassen die Mahlzeiten 
besondere Rituale in der Gemeinschaft erleben. 
 
11. Wir schützen unsere hochwertige Raumausstattung und Materialien. Gern trägt 
jeder MA Sorge dafür, dass ein ordentlicher Gesamteindruck der Kita gewahrt wird. 
Mit viel Liebe zum Detail und Kreativität legen wir unsere Aufmerksamkeit auf eine 
kindgerechte, saubere und ästhetische Raumgestaltung. Die Wände der Räume 
behandeln wir besonders schonen und verzichten dabei auf Klebstreifen.  
 
12. Alle Kitas sind fortschrittlich und modern mit WLAN ausgestattet. Wir sind in der 
Lage, mit einem hohen Verantwortungsbewusstsein Lerncomputer, Smartboard und 
Tabletts zur Entwicklung pädagogisch fundierter Medienkompetenzen einzusetzen. 
Dabei ist es uns wichtig, zum einen technisches Verständnis, zum anderen das 
Verständnis von Inhalten und einem gesunden zeitlichen Gebrauch der Medien 
durch die Kinder zu entwickeln.

39 
 
Diese 12 Punkte dienen der Einzigartigkeit unseres Unternehmens und ziehen sich wie ein 
roter Faden durch alle Häuser, die Stepke als „Marke“ verbindet. Sie dienen dem Bedürfnis 
nach Gemeinschaft und Erkennbarkeit, ganz gleich, welche Größe das Haus hat und in 
welchem Bundesland und Wohngebiet die Einrichtung zu Hause ist.  
Darüber hinaus ist Raum für individuelle Herangehensweisen der Leitungen, 
standortbedingte Gegebenheiten und durch die Kompetenzen der Mitarbeiter bedingte 
Parameter, die jede Kita zu etwas Besonderem werden lassen. 
 
22.2. Sicherung des QM durch die Fachberatung 
 
Die Fachberatungen der Stepke Kitas sind städtebezogen, bzw. regional eingesetzt. Ihre 
Tätigkeit teilt sich in zwei umfassende Bereiche: 
 
22.2.1. Erstens: Begleitung 
Sie verbindet durch enge und regelmäßige fachliche, entwicklungs- und 
organisationsbezogene Begleitung der Leitung, die Mitarbeiter an der Basis in den Kitas mit 
dem Träger. Damit sorgt die FB für die Transparenz der Häuser zum Träger und umgekehrt 
und steht der HL in allen pädagogischen/ personellen und administrativen Bereichen und 
in der Erziehungspartnerschaft mit den Eltern zur Seite. 
 
22.2.2. Zweitens: Controlling 
Die Fachberatung ist für das Controlling der Stepke Standards, sowie die Umsetzung von 
aktuellen Absprachen und neuen Verfahren in den Häusern verantwortlich. Bei 
regelmäßigen Besuchen vor Ort wird dieses Controlling in der Ausübung des 
Qualitätsmanagements gewährleistet. Im Rahmen der Qualitätssicherung und – kontrolle 
erfüllt die FB folgende Aufgaben: 
• Qualifizierung und Weiterentwicklung der pädagogischen Praxis der Stepke - Kitas 
• Organisations- und Personalentwicklung; 
• Sicherung der Qualitätsstandards und Begleitung bei der Umsetzung von 
Innovationen; 
• Mitgestaltung trägerspezifischer Zielsetzungen; 
• Umsetzung gesetzlicher und betriebswirtschaftlicher Rahmenbedingungen und 
• Kooperation und Vernetzung in den Städten und Bundesländern. 
Defizite im QM der Kita werden in einem Gesprächsprotokoll aufgezeichnet und mit einer 
Frist zur Abstellung festgehalten. Wird diese Frist nicht eingehalten, erfolgt in Absprache 
mit der Geschäftsbereichsleitung eine Zielvereinbarung, ggf. zu einem späteren Zeitpunkt 
eine Abmahnung durch den Träger. 
Für alle Vorgänge und Prozesse in den Kitas steht die HL in der Pflicht. Die Fachberatung 
wird durch die Hausleitung aktiv in das Beschwerdemanagement einbezogen. 
Beschwerden, ggf. auch aus der Stepke Verwaltung werden an die Fachberatungsleitung 
weitergegeben. Diese bindet bei Bedarf einer Klärung die 
Geschäftsbereichsleitung/Geschäftsleitung ein.  
 
22.2.3. Struktur und Zielsetzung der Fachberatung: 
Die Fachberatungsleitung vernetzt die regionalen Fachberatungen durch einen 
wöchentlichen Jour Fixe. Damit wird der regelmäßige Austausch, die 
Informationsweitergabe zum und vom Träger und die Transparenz der Arbeit an den 
verschiedenen Standorten sichergestellt. Die regionalen Fachberatungen führen im 8-
wöchigen Rhythmus am jeweiligen Standort Hl-Sitzungen durch. Diese dienen neben der

40 
 
Weitergabe der trägerrelevanten Themen dem fachlichen Austausch der HL. 
 Zur Zielsetzung der Tätigkeit der Fachberatung gehören:  
• Vorbild für die wertschätzende Kommunikation im Unternehmen 
• Unterstützung der Mitarbeiterbindung 
• Umsetzung der Organisationsbedürfnisse 
• Bearbeitung des Beschwerdemanagements 
• Positive Außenwirkung 
• Entwicklung der pädagogischen Arbeit gemäß den individuellen Einrichtungszielen 
der Häuser 
• Entwicklung von Einrichtungsübergreifenden Stepke - Jahresthemen – für 
2018/2019 erstmalig nach Auditveranstaltung im Juni 2018 (?) 
 
Die Aufgaben der Fachberatung gliedern sich nach den oben genannten Schwerpunkten in 
der Begleitung der Kitas konkret wie folgt:    
 
Trägervertretung:  
• Gespräche mit Eltern; vorrangig im Rahmen des Kitaausschusses/Elternrats 
• Konfliktsituationen mit Mitarbeitern, Leitung oder Träger 
• Teilnahme an schwierigen MA Gesprächen 
 
Kontrollfunktion:  
• Sicherstellung der Umsetzung des pädagogischen Konzeptes 
• Ordnung, Sauberkeit der Einrichtungen 
• Sicherstellung der Umsetzung der festgelegten Standards durch den Träger 
• Umsetzung der Jahresplanung laut sozial-päd. Konferenz 
 
Weiterentwicklung des QM 
• durch Evaluationsauswertung Festlegung von Jahreszielen jeder Einrichtung und 
deren Reflektion am zu Beginn des neuen Kita-Jahres 
• Jahresversammlung zum Austausch aller Leitungen und dem Träger zur Entwicklung 
der pädagogischen und personellen Standards (siehe Audit unter 4) 
 
Begleitung und Beratung der Hausleitungen: 
• Regelmäßiger Kontakt vor Ort in den Kitas 
• Beratung in administrativen und pädagogischen Konzepten 
• Beratung bezüglich der Raumgestaltung, Anschaffungen, Material 
• Beratung in Führungsfragen zu Teamentwicklungsprozessen 
 
Hl Sitzung städtebezogen im Rhythmus von 8 Wochen (Köln/Wuppertal/Berlin und BB) 
 
Die Fachberatung ist maßgelblich an der kontinuierlichen Unternehmensentwicklung 
beteiligt und sichert die Qualität der Standards an der Basis – in den Häusern. 
 
Den Slogan „Richtig gute Kita.“ sehen wir als Versprechen an die großen und kleinen 
Menschen im Unternehmen. Dem gerecht zu werden, dient unser täglicher, persönlicher 
Einsatz.

41 
 
 
23.  Nachwort 
 
Diese Konzeption unterliegt der ständigen Überprüfung durch die Praxis. 
Wenn sich aus der täglichen Arbeit die Notwendigkeit einer Änderung ergibt, so wird sie 
dahingehend gemeinsam mit den Stepke-Teams in unseren Einrichtungen weiterentwickelt. 
Wir stehen neuen Erkenntnissen der Pädagogik immer offen gegenüber, betrachten sie 
aber kritisch und messen sie zunächst an der Praxis. 
Das gesamte Team wird aufmerksam beobachten, was sich für die Kinder verändert, wenn 
die pädagogischen Konzepte und die Gestaltung des Alltagslebens verändert werden. Wir 
sind immer darauf bedacht für Eltern und Kinder die besten Voraussetzungen zu schaffen 
und innovativ und zeitgemäß unsere Einrichtungen lebendig zu halten.

Stepke Schutzkonzept 
Zur Umsetzung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung

2  
 
 
 
 
1 
 
Inhalt 
 
Präambel ......................................................................................................................... 3 
Der Gesetzeswortlaut - § 8a SGB VII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung ........... 4
 
 
1. Kinderschutzauftrag .................................................................................................... 5 
1.1 Vorgehensweisen im Überblick ......................................................................................... 5 
1.2 Ausführungen .................................................................................................................... 5 
 
2. Datenschutz …………….. ................................................................................................ 7 
3. Persönliche Eignung gemäß § 72a SGB VIII ................................................................. 7 
 
Anlagenverzeichnis zum Prozess Kinderschutz in Einrichtungen ................................... 8 
DokuŵeŶtatioŶ ŶaĐh SGB VIII, § 8 a ‐Aďlaufdiagraŵŵ .................................................. 9 
Anlage 1: Beobachtungsbogen .......................................................................................................... 11 
Anlage 2: Interner Beratungsplan ..................................................................................................... 12 
Anlage 3: GeŵeiŶsaŵer BeratuŶgs‐ uŶd HilfeplaŶ ........................................................................... 13 
Anlage 4: Überprüfung der Zielvereinbarungen im Hilfeplanverfahren ........................................... 12 
Anlage 5: Inanspruchnahme der externen Fachkraft vorbereiten .................................................... 13 
Anlage 6: Handlungsleitfaden bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdungen durch eigene 
Mitarbeiter/-innen (inkl. Praktikant/-innen, Ehrenamtliche, Bundesfreiwillige etc.) ....................... 14 
Anlage 7: Verfahrensablauf bei vermuteten Machtmissbrauch durch Fachkräfte  in Institutionen 
vom Paritätischen .............................................................................................................................. 16

3 
 
Präambel 
 
Jedes Kind hat geŵäß der UN‐KiŶderreĐhtskoŶǀeŶtioŶ eiŶ ReĐht auf: 
 
eine gewaltfreie Erziehung 
die Entfaltung seiner Persönlichkeit 
staatliche Unterstützung bei Erziehungsproblemen 
Beteiligung bei Entscheidungen, die sie betreffen 
Fürsorge 
Ernährung 
Partizipation 
Meinungsäußerung 
Schutz vor körperlicher, seelischer und sexueller Gewalt. 
 
Der Schutz dieser Rechte und des Wohls der Kinder ist Bestandteil des gesetzlichen ErziehuŶgs‐, 
BilduŶgs‐ uŶd BetreuuŶgsauftrages der KiŶdertageseiŶriĐhtuŶg ;§ ϮϮ Aďs. ϯ SGB VIII). 
Die nachfolgenden Verfahrensweisen stellen entsprechend der Vereinbarung  
gemäß § 8a Abs.2 SGB VIII zur Wahrnehmung des Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung sicher, dass 
der gesetzliche Auftrag zum Schutz des Kindeswohls von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der 
Stepke‐Kitas‐EiŶriĐhtuŶgeŶ uŵgesetzt wird. 
 
Der Träger ist verantwortlich für die Umsetzung dieses Schutzkonzeptes und regelt die in ternen 
ZustäŶdig‐ und Verantwortlichkeiten. Er sorgt dafür, dass alle Beschäftigten der 
Kindertageseinrichtungen mit dem Schutzkonzept vertraut gemacht und im Umgang mit Frag en zum 
Kinderschutz kontinuierlich fortgebildet werden. 
 
Die Handhabung des Schutzkonzeptes und die Fallbearbeitung erfordern in jedem Fall eine schriftliche 
Dokumentation der vorgegebenen Verfahrensabläufe. 
Die Überprüfung der persönlichen Eignung gemäß § 72a, SGB VIII betrifft alle Mitarb eiterinnen und 
Mitarďeiter der Stepke‐Kitas‐EiŶriĐhtuŶgeŶ, die direkt ŵit KiŶderŶ arďeiteŶ bzw. mit diesen in Kontakt 
kommen.

4  
 
Der Gesetzeswortlaut - § 8a SGB VII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung 
 
(1) Werden dem Jugendamt gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls ein es Kindes oder 
Jugendlichen bekannt, so hat es das Gefährdungsrisiko im Zusammenwirken mehrerer Fachkräft e 
abzuschätzen. Dabei sind die Personensorgeberechtigten sowie das Kind oder der Jugendl iche 
einzubeziehen, soweit hierdurch der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage 
gestellt wird. Hält das Jugendamt zur Abwendung der Gefährdung die Gewährung von Hilfen für 
geeignet und notwendig, so hat es diese den Personensorgeberechtigten oder den 
Erziehungsberechtigten anzubieten. 
 
(2) In Vereinbarungen mit den Trägern von Einrichtungen und Diensten, die Leistungen nach diesem Buch 
erbringen, ist sicherzustellen, dass deren Fachkräfte den Schutzauftrag nach Absatz 1 in 
entsprechender Weise wahrnehmen und bei der Abschätzung des Gefährdungsrisikos eine insoweit 
erfahrene Fachkraft hinzuziehen. Insbesondere ist die Verpflichtung aufzunehmen, dass die Fachkräfte 
bei den Personensorgeberechtigten oder den Erziehungsberechtigten auf die Inanspruchnahme vo n 
Hilfen hinwirken, wenn sie diese für erforderlich halten, und das Jugendamt informi eren, falls die 
angenommenen Hilfen nicht ausreichend erscheinen, um die Gefährdung abzuwenden.

5 
 
1. Kinderschutzauftrag 
 
1.1 Vorgehensweisen im Überblick 
 
1. Schritt:  Gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung wahrnehmen und 
überprüfen 
2. Schritt: Gemeinsame    Gefährdungseinschätzung    mit    der    insoweit erfahrenen   
Fachkraft (Kinderschutzfachkraft) vornehmen. 
3. Schritt: Bei den Personensorgeberechtigten auf die Annahme geeigneter Hilfen hinwirken 
und Hilfen überprüfen. 
4. Schritt: Das Jugendamt/den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) informieren, falls Hilfen 
nicht in Anspruch genommen werden oder wirkungslos bleiben. 
 
1.2 Ausführungen 
 
1. Schritt: Gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung wahrnehmen und 
überprüfen. 
 
Sobald eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter Hinweise auf Kindeswohlgefährdung wahrnim mt, beruft 
sie/er unverzüglich (ggf. auch außerhalb der Teamsitzungen) eine kollegiale Beratung ein. Di e 
Einschätzung der Kindeswohlgefährdung soll unbedingt im Zusammenwirken mehrerer pädagogischer 
Fachkräfte vorgenommen werden. Die Hausleitungen und die fallverantwortliche Fachkraft 
übernehmen die Verantwortung für die Einhaltung des Verfahrens und klären zu Beginn der kollegialen 
Beratung die Zuständigkeiten für Moderation und Dokumentation. Das Ergebnis der kol legialen 
BeratuŶg ǁird iŶ Forŵ des „iŶterŶeŶ BeratuŶgsplaŶs" ;AŶlageͿ dokuŵeŶtiert uŶd zur KiŶd erakte 
genommen. 
Die kollegiale Beratung ist verbindlich durchzuführen. Während der Beratung werden gewichtig e 
Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Kindeswohlgefährdung im Hinblick auf 
 
 Vernachlässigung 
 körperliche und seelische Misshandlung 
 sexuellen Missbrauch 
 Partnerschaftsgewalt 
 Entzug von Chancen 
überprüft. 
Kommen die pädagogischen Fachkräfte am Ende der kollegialen Beratung oder zu einem späte ren 
Zeitpunkt zu der Einschätzung, dass eine akute Gefahr des Kindes vorliegt und somit ein sofortiges 
Tätigwerden erforderlich ist, muss unverzüglich das zuständige Jugendamt/der ASD informiert werden. 
Mit der Benachrichtigung des Jugendamtes geht die Fallverantwortung auf das Jugendamt über. Über 
die Information des Jugendamtes/ASD sind die Personensorgeberechtigten in Kenntni s zu setzen, 
außer wenn hierdurch der wirksame Schutz des Kindes in Frage gestellt wäre. Der Träger wird über das 
Vorgehen zeitnah informiert. 
Die Mitwirkung und Beteiligung der Sorgeberechtigten und des Kindes (entsprechend seines Alters) ist 
für die Einschätzung des Gefährdungsrisikos gesetzlich verpflichtet und im Rahmen einer 
Erziehungspartnerschaft wichtig. Es muss daher so früh wie möglich ein Gespräch mit den 
Sorgeberechtigten geführt werden, um die Eindrücke besser einordnen zu können. Von diesem 
Gespräch kann nur dann abgesehen werden, wenn hierdurch der wirksame Schutz des Kindes in Frage 
gestellt wäre. Sind aufgrund der kollegialen Beratung Anhaltspunkte für eine drohend e Gefährdung 
festgestellt worden, muss eine insoweit erfahrene Fachkraft zeitnah hinzugezogen werden (siehe Liste 
Anhang). Die Hausleitungen bzw. die fallverantwortliche Fachkraft organisiert die Hinz uziehung und 
setzt den Träger darüber umgehend in Kenntnis.

6  
2. Schritt: Gemeinsame Gefährdungseinschätzung mit der insoweit erfahrenen Fachkraft 
(Kinderschutzfachkraft) vornehmen. 
 
Die hinzugezogene Kinderschutzfachkraft nimmt aufgrund der vorliegenden Dokumentation(en) u nd 
Schilderungen des pädagogischen Teams eine gemeinsame Problemdefinition und Risikoeinschätzung 
vor. 
Dabei wird geprüft, ob und wie die Gefährdung im Rahmen der einrichtungseigenen Ressourcen 
wirksam begegnet werden kann, oder ob eine Inanspruchnahme anderer geeigneter Hi lfen (z.B. 
Erziehungsberatung) notwendig erscheint. Auf der Grundlage der gemeinsamen Einschätzung mit der 
insoweit erfahrenen Fachkraft (anhand der Checkliste) treffen die Beteiligten eine Entscheidung über 
das weitere Vorgehen und entwickeln Vorschläge, wie das Gefährdungsrisiko abzuwenden ist. 
Die Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung in sachlicher und zeitlicher Hinsicht werden 
geŵeiŶsaŵ ďeǁertet uŶd die ŶäĐhsteŶ SĐhritte iŶ Forŵ des „iŶterŶeŶ Beratungsplans" vereinbart, 
dokumentiert und zur Kinderakte genommen. 
 
3. Schritt Bei den Personensorgeberechtigten auf die Annahme geeigneter Hil fen hinwirken 
und
 Hilfen überprüfen. 
 
Zwei pädagogische Fachkräfte führen auf der Grundlage des erarbeiteten internen Beratungsplans 
zeitnah ein Gespräch mit den Sorgeberechtigten. Das betroffene Kind wird in altersgerechter Weise 
und nach entsprechender fachlicher Einschätzung einbezogen. Dieses Gespräch kann auch zusammen 
mit der Kinderschutzfachkraft erfolgen. 
In diesem Gespräch wird über die Gefährdungseinschätzung durch die Kindertageseinrichtung 
informiert und bei den Personensorgeberechtigten auf die Inanspruchnahme der im S chutzplan 
entwickelten Hilfen hingewirkt. Von diesem Schritt kann nur abgewichen werden, wenn hierdurch der 
wirksame Schutz des Kindes in Frage gestellt sein sollte. 
Mit den Sorgeberechtigten werden verbindliche und konkrete Absprachen über das weitere Vorgehen 
vereinbart und im individuellen Schutzplan dokumentiert, von allen Gesprächsteiln ehmern 
unterschrieben und zur Kinderakte genommen. Handelt es sich dabei um Hilfen, die nu r über das 
Jugendamt/den ASD gewährt werden können, müssen die Eltern über ihren Anspruch auf Hilfen zur 
Erziehung informiert werden. Fehlen den Personensorgeberechtigten die sprachlichen 
Voraussetzungen für ein umfassendes Verständnis des Besprochenen, muss die Einrichtung eine 
zuverlässige und professionelle Übersetzung (auf keinen Fall minderjährige Angehörige) sicherstellen. 
Das pädagogische Team begleitet über einen vorher zu definierenden Zeitraum die Umsetzu ng des 
Schutzplans, schätzt die Wirkungen der durchgeführten Hilfsmaßnahmen ein, nimmt ggf. Änderungen 
iŵ SĐhutzplaŶ ǀor uŶd defiŶiert Erfolgs‐ ǁie AďďruĐhkriterieŶ. Dies ǁird iŶ d er ÜďerprüfuŶg der 
Zielvereinbarung im Hilfeplanverfahren" dokumentiert. 
 
4. Schritt Das Jugendamt/den Allgemeinen sozialen Dienst (ASD) infor mieren, falls Hilfen 
nicht
 in Anspruch genommen werden oder wirkungslos bleiben. 
 
Wenn eine angebotene Hilfe nicht angenommen wurde oder nicht geeignet war, um eine nachhaltige 
Verbesserung der Situation durch die Hilfe zu erreichen, wird eine erneute Risikoabschätzung unter 
Hinzuziehung der Kinderschutzfachkraft durchgeführt oder direkt das Jugendamt/der ASD informiert. 
Anhaltspunkte für mangelnde MitǁirkuŶgsďereitsĐhaft uŶd ‐fähigkeit siŶd ǀor alleŵ: 
 
 die KiŶdesǁohlgefährduŶg ist durĐh ErziehuŶgs‐ oder aŶdere PersoŶeŶsorgeďereĐhtigte 
nicht abwendbar. 
 Es besteht auf Elternseite eine fehlende Problemsicht, eine unzureichende 
Kooperationsbereitschaft oder eine eingeschränkte Fähigkeit, Hilfe(n) anzunehmen. 
 Bisherige Unterstützungsversuche waren bislang unzureichend und es können 
einrichtungsintern keine weiteren Hilfen angeboten oder vermittelt  werden.

7 
 
Wenn die Ziele des Schutzplans nicht erreicht werden konnten und die Personensorgeberec htigten 
den für erforderlich erachteten Kontakt zum Jugendamt von sich aus ablehnen, infor miert die 
Einrichtungsleitung bzw. die pädagogische Fachkraft das Jugendamt/den ASD auch gegen den Willen 
der Personensorgeberechtigten. Mit der Benachrichtigung des Jugendamtes geht die 
Fallverantwortung auf das Jugendamt über. 
Über die Information des Jugendamtes/ ASD sind die Personensorgeberechtigten i n Kenntnis zu 
setzen, außer wenn hierdurch der wirksame Schutz des Kindes in Frage gestellt wäre. 
Zur Vorbereitung und Dokumentation dieser Entscheidung wird der Bogen „IŶaŶspruĐhŶahŵe des ASD 
vorbereiten" genutzt. Über dieses Vorgehen werden die Personensorgeberechtigten in Kenntnis 
gesetzt. Der Träger wird von den Hausleitungen bzw. einer pädagogischen Fachkraft unverzü glich 
informiert. 
Dem Jugendamt/ ASD werden folgende Informationen übermittelt: 
 
 Angaben zu den gewichtigen Anhaltspunkten für die Kindeswohlgefährdung 
 Angaben zu der mit der insoweit erfahrenen Fachkraft vorgenommenen Risikoeinschätzung 
 Angaben zu den gegenüber den Personensorgeberechtigten benannten Hilfen und darüber, 
inwieweit die erforderlichen Hilfen nicht bzw. nicht ausreichend angenommen wurden. 
 
 
 
2. Datenschutz 
 
Der Träger ist zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen, die sich nach den §§ 61 bis 
65 SGB VIII ergeben, verpflichtet. Die im Rahmen dieses Verfahrens erstellten Dokumentationsbögen 
sind vor dem unbefugten Zugriff in besonderer Weise zu schützen. Die Weitergabe von Informationen 
an das Jugendamt/den ASD unterliegt stets dem besonderen Vertrauensschutz und ist i.d.R. n ur mit 
ausdrüĐkliĐher EiŶǁilliguŶg der BetroffeŶeŶ ŵögliĐh. AufďeǁahruŶgsďefugŶisse, ‐ǀerpfliĐhtuŶgeŶ uŶd 
‐ fristeŶ ǁerdeŶ ŶoĐh datenschutzrechtlich überprüft. 
 
3. Persönliche Eignung gemäß § 72a SGB VIII 
 
Der Träger  stellt  durch  ein  geregeltes  Einstellungsverfahren  sicher,  dass  bei  neuem   Personal 
neben der fachlichen Qualifikation auch die persönliche Eignung vorliegt. Dazu wird ei n erweitertes 
Führungszeugnis gern. § 30a BZRG angefordert, das erneut in Abstand von längstens fünf Jahren 
vorgelegt werden muss. Vorlage und Wiedervorlage des erweiterten Führungszeugnisses m uss auch 
durch das bereits beschäftigte Personal erfolgen. Alle Mitarbeiter unterschreiben ei ne Belehrung zu 
ihren Pflichten gemäß § 72a SGB VIII (Anlage zum Arbeitsvertrag}.

8  
Anlagenverzeichnis zum Prozess Kinderschutz in Einrichtungen 
 
• Dokumentation nach SGB VII, §8 a – Ablaufdiagramm 
• Anlage 1: Beobachtungsbogen 
• Anlage 2: Interner Beratungsplan (Hausleitungen in Zusammenarbeit mit Team) 
• AŶlage ϯ: GeŵeiŶsaŵer BeratuŶgs‐ uŶd Hilfeplan 
• Anlage 4: Überprüfung der Zielvereinbarungen im Hilfeplanverfahren (Hausleitungen und 
Kinderschutzfachkraft in Zusammenarbeit Team) 
• Anlage 5: Inanspruchnahme des ASD vorbereiten (Hausleitungen und Kinderschutzfachkraft) 
• Anlage 6: Handlungsleitfaden bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdungen durch eigene  
Mitarbeiter/-innen (inkl. Praktikant/-innen, Ehrenamtliche, Bundesfreiwillige etc.) 
• Anlage 7: Verfahrensablauf bei vermuteten Machtmissbrauch durch Fachkräfte  
in Institutionen

9  
Dokumentation nach SGB VIII, § 8 a ‐Aďlaufdiagraŵŵ 
 
Verantwort- 
lichkeiten 
Eingabe  
(Input) 
Ablaufdiagramm Ausgabe  
(Output) 
MA L FK  
 
Arbeitshilfe des 
Paritätischen 
 
 
 
 
Anlage 1: 
Beobachtungsbogen 
 
 
 
 
Anlage 2: 
Interner Beratungsplan 
 
 
 
 
Regionale Datei 
Der Fachbehörde 
 
 
 
Anlage 3: 
Gemeinsamer Beratungs- 
Und Hilfeplan 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anlage 3: 
Gemeinsamer 
Beratungs- und 
Hilfeplan 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anlage 1 
Ausgefüllt 
 
 
 
 
Anlage 2 
Ausgefüllt 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anlage 3 
ausgefüllt 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Verdacht auf 
Kindswohlgefährdung 
Schritt 1 
Erkennen und Dokumentieren  
Von Anhaltspunkten 
Schritt 2 
Information an Leitung 
Und Team 
Schritt 3 
Einschaltung der insoweit 
erfahrenen Fachkraft 
Schritt 4 
Gemeinsame 
Risikoabschätzung 
Gesprächsvorbereitung 
Schritt 5 
Gespräch mit Eltern / anderen 
Sorgeberechtigten

10  
Verantwort- 
lichkeiten 
Eingabe  
(Input) 
Ablaufdiagramm Ausgabe  
(Output) 
MA L FK  
 
Anlage 4: 
Überprüfung der  
Zielvereinbarungen 
Im Hilfe-planverfahren 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Alle Dokumente 
 
 
 
 
 
 
Anlage 5: 
Inanspruchnahme  
der Fachbehörde  
vorbereiten 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anlage 3 
ausgefüllt  
und unter- 
zeichnet 
 
 
 
 
 
Anlage 4 
Ausgefüllt / 
Gesprächs- 
protokoll 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Protokoll 
und  
Beschluss 
 
 
 
 
 
Anlage 5 
Ausgefüllt  
und 
unterzeichnet 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schritt 6 
Aufstellen eines Beratungs-/ 
Hilfeplans = 
Zielvereinbarungen 
Schritt 7 
Maßnahmen der 
Zielvereinbarungen erreicht 
Gespräch mit Eltern / 
Sorgeberechtigten zur 
weiteren 
Stabilisierung der 
Situation und weitere 
Beobachtung 
Schritt 8 
Gemeinsame 
Risikoabschätzung und 
Absprachen über das weitere 
Vorgehen 
Schritt 10 
Weiterleitung an Fachbehörde 
mit zeitgleicher 
Benachrichtigung der Eltern

1
1
 
 
Anlage 1: Beobachtungsbogen 
 
Datum: Name:  
 
1. Beobachtung: 
 
□ eigene Beobachtung 
 
Name: 
 
   
□ Kollege 
□ Kollegin 
 
Adresse: 
 
   
□ andere Eltern   
 
 
□ sonstige:    
Telefon: 
 
 
 
 
2. Angaben zum Kind: 
Name:  Alter: 
Adresse:  
3. Angaben zur Familie: 
Name:  
Adresse:  
Telefon:  
Sonstiges:  
 
4. Inhalt der Beobachtung: 
5. Nächste Schritte: 
 
□ Überprüfung im Team 
 
□ Einschaltung der insoweit erfahrenen Fachkraft…. geplant am:    
 
□ Gespräch mit Eltern / Sorgeberechtigten……………..geplant am:    
 
☐ sonstiges …………………………………………………………………………………………………………………………..

12  
Anlage 2: Interner Beratungsplan 
Datum: Name:  
 
1. Beteiligte: 
 
□ Pädagogin 
□ Kollege/in 
□ Leitung 
□ externe Fachkraft 
 
□ sonstige:   
 
 
2. Angaben zum Kind: 
Name:  Alter: 
 
3. Einschätzung: 
5. Maßnahmen: 
 
Weitere Beobachtung durch: 
 
□ Hinzuziehung externe Fachkraft…………………………...geplant am:    
 
□ Gespräch mit Eltern / Sorgeberechtigten……………..geplant am:    
 
□ Kontaktaufnahme z.B. Beratungsstelle:    
(Datenschutz beachten) 
 
□ sonstiges:

1
3
 
 
AŶlage 3: GeŵeiŶsaŵer BeratuŶgs‐ uŶd HilfeplaŶ 
Datum: Name:  
 
1. Beteiligte: 
 
□ Eltern / Sorgeberechtigte 
□ Pädagogin 
□ Kollege/in 
□ Leitung 
□ externe Fachkraft 
 
□ sonstige:   
 
 
2. Angaben zum Kind: 
Name:  Alter: 
 
 
 
 
………………………………………………………………..                                     
…………………………….…………………………………….  
Unterschrift der Eltern / Sorgeberechtigte                                                         Vertreter/in der Einrichtung 
3. Absprachen: 
 4. Zeitstruktur:

12  
Anlage 4: Überprüfung der Zielvereinbarungen im Hilfeplanverfahren 
 
 
Datum: Wer: Wann: Ergebnis: Nächster Schritt: Verantwortlicher: 
Datum: 
 Name
: 
Name des Kindes

13 
 
Anlage 5: Inanspruchnahme der externen Fachkraft vorbereiten 
 
Datum: Name: 
 
1. Angaben zum Kind: 
Name:  Alter: 
 
 
2. Wann wurde entschieden: 
3. Wer hat entschieden: 
 
□ Eltern / Sorgeberechtigte 
□ Leitung 
□ Externe Fachkraft 
 
□ sonstige:   
 
4. Informationsfluss: 
 
Informationen an Eltern / Sorgeberechtigte 
 
☐ per Post am: ………………………………………………….................................................................. 
 
☐ per Telefonat am: …………………………………………………………………………………………….. 
 
☐ per persönlichem Gespräch am: ………………………………………………………………………. 
 
☐ sonstiges: …………………………………………………………………………………………………………. 
Durch: 
□ Pädagogin 
□ hinzugezogene Fachkraft 
□ Leitung 
□ sonstige: 
……………………………………………………………………………………………………………………………….. 
Information der externen Fachkraft durch: 
□ hinzugezogene Fachkraft 
□ Leitung 
□ sonstige:

14  
Anlage 6: Handlungsleitfaden bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdungen durch 
eigene Mitarbeiter/-innen (inkl. Praktikant/-innen, Ehrenamtliche, 
Bundesfreiwillige etc.)  
 
Unser Schutzauftrag gegenüber den Kindern geht über die Intervention bei Kindswohlgefährdung i m 
familiären Bereich hinaus. Mit diesem Handlungsleitfaden möchten wir die Vorgehensweise bei 
übergriffigen Verhalten unserer Mitarbeiter darstellen. 
 
1. Unser Leitbild 
 
Durch die grundlegenden Organisationsbedürfnisse der Stepke Kitas wird mit allen Mitarbeitern der 
wertschätzende Umgang untereinander und vor allem den Kindern gegenüber vereinbart. 
 
Die Integrität der Organisation der Stepke-Kitas wird als kollektives Ganzes entwickelt, was bedeutet, 
dass jeder Mitarbeiter mit den Zielen und Werten unseres Unternehmens im Einklang ist. Diese  
Übereinstimmung gilt es immer wieder zu überprüfen. 
Es ist uns ein großes Bedürfnis, allen kleinen und großen Menschen in den Stepke Kitas mit ei nem 
hohen Maß an Wertschätzung, Respekt und Toleranz zu begegnen.  
Unser im pädagogischen Konzept verankertes Bild vom Kind als eigenständige un d individuelle 
Persönlichkeit als Mitglied der Gesellschaft mit eigenen Rechten, setzt einen wertschätzenden Umgang 
mit den Kindern voraus. 
 
2. Präventive Maßnahmen 
 
Um Mitarbeiter für das Thema zu sensibilisieren und eine fachliche Expertise zu schaffen, ermögl icht 
Stepke Kitas die Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen zu den Themen Sexual pädagogik und 
Kinderschutz. Dafür nutzen wir unter anderem die Angebote der SFFB. 
In den internen Teamsitzungen wird der Kinderschutz in regelmäßigen Abständen thematisiert. 
Weiterhin bietet Stepke Kitas im Rahmen der Familienbildung Seminare für Eltern zu den oben 
genannten Themen in Zusammenarbeit mit weiterbildenden Institutionen an. 
 
3. Grenzverletzendes Verhalten 
 
Stepke Kitas und seine Einrichtungen verpflichten sich zum sofortigen Einschreiten bei ü bergriffigen 
Verhaltensweisen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Als übergriffige Verhaltensweisen werden 
Machtmissbrauch, respektloses Verhalten gegenüber Kindern, Übergriffe und Gewalt in den eigenen 
Einrichtungen angesehen. Dazu zählen unter anderem Zwang, unangemessene Sprache, alle Form en 
körperlicher Gewalt (Festhalten, Ohrfeigen), sexualisierte Gewalt, seelische Grausamkeiten sowie 
Stigmatisierungen. 
Stepke Kitas zieht bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung unverzüglich Konsequenzen, um das Wohl 
des Kindes sicher zu stellen.

15 
 
 
4. HaŶdluŶgsleitfadeŶ ;siehe auĐh „VerfahreŶsaďlauf ďei ǀerŵuteteŶ MaĐhtŵissďrauĐh durch 
Fachkräfte in Institutionen„ ǀoŵ ParitätisĐheŶ iŶ der AŶlageͿ  
 
1. Besteht der Verdacht von übergriffigen Verhaltensweisen, bzw. werden diese durch andere 
Mitarbeiter wahrgenommen, so ist sofort die Leitung (betrifft der Verdacht die Leitung, der Träger) zu 
informieren. Die Leitung informiert entsprechend den Träger. 
2. Die Gefährdung wird durch die Leitung und Vertretern des Trägers zunächst intern eingeschätzt und 
auf Plausibilität geprüft. 
3. Bei Bestätigung beziehungsweise Verhärtung des Verdachts wird eine externe fachliche Einschätzung 
durch kooperierende Beratungsdienste, ǁie ďeispielsǁeise „Der ParitätisĐhe“ eingeholt. 
4. In einem Gespräch wird der Sachverhalt von den betroffenen Mitarbeitern geschildert. 
5. Die Eltern des betroffenen Kindes werden über den Sachverhalt informiert. Die Elternvertreter werden 
zeitnah über die Vorfälle, unter Gewährung der Persönlichkeitsrechte und des Opferschutzes, in 
Kenntnis gesetzt. 
6. Der Mitarbeiter wird während des Klärungsprozesses durch Stepke Kitas vom Dienst freigestellt. 
7. Bestätigt sich der Verdacht führt dies zu einer unverzüglichen Kündigung und ggf. einer Anzeige bei 
der Strafverfolgungsbehörde 
8. Bestätigt sich der Verdacht nicht, sorgt Stepke Kitas für entsprechende Rehabilitationsmaßnahmen zur 
Wiederherstellung der Reputation und der Arbeitsfähigkeit des Mitarbeiters. 
9. Der Vorfall wird im Nachgang mit dem Team reflektiert.

16  
Anlage 7: Verfahrensablauf bei vermuteten Machtmissbrauch durch Fachkräfte  
in Institutionen vom Paritätischen

17

18  
 
Notizen:

19 
15 
Stand: 01.03.2017 
Dieses Schutzkonzept dient dem Wohle des Kindes in unseren Einrichtungen 
stepke‐kitas.de 
Step Kids KiTas gGmbH  
Am Friedrichshain 22
10407 Berlin
Stepke-KiTas
Zweigstelle NRW
Wittener Straße 324
42279 Wuppertal
Tel.: +49 202 281 943 0
Fax: + 49 202 281 943 19
f.schittek@stepke-kitas.de

Ministerium für Familie, Kinder,
Jugend, Kultur und Sport
des Landes Nordrhein-Westfalen
Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport
des Landes Nordrhein-Westfalen, 40190 Düsseldorf
Step Kids Kitas gGmbH
vertreten durch Herrn
Rechtsanwalt Björn Wengenmeier
Am Friedrichshain 22
10407 Berlin
15 . Dezember 2016
Seite 1 von 2
Aktenzeichen
313-3.6102.5/B
bei Antwort bitte angeben
Gabriele Aabaslama
Telefon 0211 837-2555
Telefax 0211 837-662555
gabriele.aabaslama@mfkjks.nrw.de
Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe gemäß 75 SGB VIII
Ihr Antrag vom 08.02.2016 auf unbefristete Anerkennung
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Wengenmeier,
nach Prüfung Ihrer Unterlagen wird gemäß § 75 Achtes Buch Sozialge¬
setzbuch - Kinder und Jugendhilfe - in der Fassung der Bekanntma¬
chung vom 14. Dezember 2006 (BGBl. I S. 3134), zuletzt geändert
durch Artikel 1 des Gesetzes vom 28. Oktober 2015 (BGBl. I S. 1802),
in Verbindung mit § 25 Abs. 1 des Ersten Gesetzes zur Ausführung des
Kinder- und Jugendhilfegesetzes - AG - KJHG - vom 12. Dezember
1990 (GV. NRW. S. 664), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes
vom 17. Juni 2014 (GV. NRW. S. 336), der Träger
Step Kids Kitas gemeinnützige GmbH
Sitz: Berlin
(am 15. Dezember 2016)
unbefristet als Träger der freien Jugendhilfe gemäß §75 SGB VIII in
Nordrhein-Westfalen anerkannt.
Die vorgelegten Antragsunterlagen sind Gegenstand dieses Beschei¬
des. Es wird darauf hingewiesen, dass die Anerkennung nach § 25 Abs.
4 AG-KJHG widerrufen oder zurückgenommen werden kann, wenn die
Voraussetzungen nicht Vorgelegen haben oder nicht mehr vorliegen. Ich
bitte, mir jedes Jahr zum Stichtag 31. Dezember bis zum 31. März des
darauf folgenden Jahres einen ausführlichen Bericht über die Angebote
und Arbeit des Trägers vorzulegen.
Dienstgebäude und
Lieferanschrift:
Haroldstraße 4
40213 Düsseldorf
Telefon 0211 837-02
Telefax 0211 837-2200
poststelle@mf jks.nrw.de
www.mfkjks.nrw.de
Öffentliche Verkehrsmittel:
Rheinbahn Linien
704, 709, 719
Haltestelle Poststraße

Seite 2 von 2
Künftige Änderungen Ihrer Satzung, den beabsichtigten Wechsel des
Vereinssitzes oder einen Wechsel im Vorstand bitte ich, mir umgehend
mitzuteilen.
Im Auftrag

Anlage A

4619 Zeichen

Anlage A zur V/0138/2019 
Kurzüberblick 
Die Verwaltung schlägt vor, dem Träger Katholische Kirchengemeinde St. Lamberti  die Träger-
schaft für die Kindertageseinrichtung an der Neubrückenstraße im Stadtteil Altstadt zu übertra-
gen. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Die Bundesregierung hat für den Ausbau von bedarfsgerechten Betreuungsangeboten in 
Deutschland einen gesetzlichen Rechtsanspruch geschaffen. Dieser Rechtsanspruch auf einen 
Betreuungsplatz gilt seit dem 1. August 2013 für alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebens-
jahr.  
 
Die Stadt Münster greift die Pflichtaufgabe zum bedarfsgerechten Ausbau der Kindertagesbe-
treuung in der Produktgruppe 0601 „Förderung von Kindern in Tagesbetreuung“ in zwei Zielen 
auf.  
Zum einen ist der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz für Kinder im Alter von 3 - 6 Jah-
ren sicherzustellen und weiterhin sollen Tagesbetreuungsangebote für unter 3-jährige Kinder mit 
einer Versorgungsquote von bis zu 50 % ausgebaut werden.  
 
Mit dem Erreichen dieser Werte werden die ISM Leitziele „Wir werden einer der führenden  
Bildungs-, Wissenschafts-, Forschungs- und Entwicklungsstandorte in Europa“ und  
„Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität mit hohem Wohn-
wert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft weiterentwickeln“ for-
ciert.   
 
Der Rat der Stadt Münster hat die bedarfsgerechte Errichtung der Kindertageseinrichtung an der  
Neubrückenstraße und die anschließende Trägervergabe mit der Vorlage V/0782/2018 beschlos-
sen. 
 
Die Verwaltung schlägt vor, dem Träger Katholische Kirchengemeinde St. Lamberti die Träger-
schaft für die Kindertageseinrichtung an der Neubrückenstraße im Stadtteil Altstadt zu übertra-
gen. 
 
Mit dem Beschluss über die Trägerschaft der Kindertageseinrichtung an der Neubrückenstraße  
wird rechtzeitig vor Inbetriebnahme der Einrichtung ein Träger bestimmt, so dass weitere Detail-
planungen in Kooperation mit dem zuständigen Träger getroffen werden können. 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 0601 Förderung von Kindern in Tagesbetreuung 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan X Ja  Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja X Nein   
Im beschlossenen Haushaltsplan 2019 enthalten? X Ja  Nein  . 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? X Ja  Nein   
Bereits veranschlagt? X Ja  Nein   
Die Betriebskosten für die Kindertageseinrichtung an der Neubrückenstraße betragen auf der 
Grundlage der unter Ziffer 1 der Begründung genannten Gruppenstrukturen August bis Dezember 
2021 347.100 € und 2022 ff. 838.100 €. Der städtische Betriebskostenanteil liegt für August bis De-
zember 2021 bei 178.756,50 € und für 2022 ff. bei 431.621,50 €. Die Betriebskostenzuschüsse wur-
den bereits mit dem Errichtungsbeschluss V/0782/2018 dargestellt.

Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist x vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
 Vollständig frei-
willig 
Gesetzliche Grundlagen:  SGB VIII §§ 22 – 26, insbesondere § 24 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Münster gehört zu den am stärksten wachsenden Städten in Nordrhein-Westfalen. Nach aktuellen 
städtischen Vorausberechnungen könnte die Bevölkerung bis 2030 ohne starke Flüchtlingszuzü-
ge im Basisszenario "Dynamischer Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort" auf 326.000 Einwoh-
ner steigen. Unter Berücksichtigung zusätzlicher Flüchtlingszuwanderungen könnte das Wachs-
tum noch deutlich stärker ausfallen und Münster in 2030 bis zu 347.000 Einwohner zählen. Die 
wachsende Stadt, die alle Bereiche des Lebens betrifft, ist eine zentrale Herausforderung, der 
sich Münster stellen muss.  
Die demographische Entwicklung der Stadt Münster ist ein grundlegender Bestandteil der Kita-
ausbauplanung.  
Alle Maßnahmen zum Ausbau der Tagesbetreuung für Kinder orientieren sich an der kleinräumi-
gen Bevölkerungsprognose der Stadt Münster und sind darauf ausgerichtet, eine familienfreundli-
che Stadtentwicklung zu fördern. Dazu tragen insbesondere die bedarfsgerechte Schaffung von 
Plätzen zur Erfüllung des Rechtsanspruchs für ü3-Kinder und der Ausbau von u3-Plätzen bei.  
Im Rahmen der unterschiedlichen Arbeitsfelder der Kindertagesbetreuung werden wichtige As-
pekte wie Barrierefreiheit, Inklusion, Sprachförderung und Qualifizierung differenziert berücksich-
tigt und unterstützen eine familienfreundliche Entwicklung in Münster. Weiterhin steht der Ausbau 
von Kindertagesbetreuungsangeboten im Einklang mit der Ausrichtung Münsters als führender 
Wirtschaftsstandort.

Anlage 2 Auswertungsformulare aller Träger V 0138 2019

53742 Zeichen

1 
 
Trägerauswahlverfahren für Kindertageseinrichtungen in der Stadt Münster 
 
Auswertungsformular 
 
Ausgeschriebene Einrichtung: Kindertageseinrichtung Neubrückenstraße im Stadtteil Altstadt 
 
Name und Adresse des Trägers: 
 
Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e.V. 
Gustav-Stresemann-Weg 62 
48155 Münster 
 
1. Trägerhintergrund / Trägerdarstellung 
Mögliche Beschreibung des Trägers und seiner Betätigungsfelder, Verbandszugehörigkeit, 
Leitbild etc.  
- Gründung des ASB Kreisverbandes Münsterland e.V.: 1972 
- Anerkannter Träger der Kinder- und Jugendhilfe 
- Betreibt bereits eine Kita in Münster, ab 2019 zwei weitere (Regina-Protman n-Straße, 
Dahlweg) und in 2020 ebenfalls zwei weitere Kitas (Alt Angelmodde und Petersheide) 
- Der ASB ist eine Hilfsorganisation und ein Wohlfahrtsverband  
- Der ASB setzt sich aus dem Bundesverband, den Landesverbänden sowie Kreis- und 
Ortsverbänden zusammen 
- Die Grundlage der Arbeit bilden humanitäre und demokratische Grundsätze 
- Der ASB arbeitet parteipolitisch neutral und konfessionell ungebunden 
- Der ASB Kreisverband arbeitet am Leitbild der Gesamtorganisation 
- Der ASB ist in der Flüchtlingsarbeit in Münster tätig 
- Der Träger bietet ein breites Spektrum an Leistungen an und nutzt daher Sy nergieef-
fekte in diesen Bereichen (z.B. Einsatz eines Musiktherapeuten) 
- Der ASB ist bestrebt den Bereich Kinder- und Jugendhilfe in Münster auszubauen 
 
 
2. Wirtschaftlichkeit 
Angebotener Trägeranteil 
4,00% Trägeranteil 
Es werden keine Zusatzbeiträge erhoben. 
 
 
3. Fachlichkeit / Pädagogik 
3.1. Rahmenkonzept  
Fachliche Ausrichtung: 
- Alle fachlichen Anforderungen umfassend erfüllt / Erfahrungen in der Kindert agesbe-
treuung liegen vor 
- Situationsorientierter Ansatz mit Freispielgestaltung 
- Jedes Kind soll den gleichen Zugang zur Bildung erhalten 
- Potentiale und Ressourcen der Kinder durch ganzheitliches Lernen fördern 
- Raumgestaltung: Aufteilung in Funktionsbereiche 
- Schwerpunkte im Bereich Bewegung und gesunder Ernährung 
- Sprachförderung im Kitaalltag 
- Bildungsdokumentationskonzept liegt vor 
 
Flexible Betreuung: 
- Flexible Betreuungszeiten können bei Bedarf der Eltern eingerichtet werden 
- Öffnungszeiten: 07.00 - 16.30 Uhr , bei Bedarf bis 20.00 Uhr

2 
 
3.2. Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusion und Genderthematik  
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Querschnittsaufgaben vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders heraus: 
- Aufnahme von Kindern mit und ohne Behinderung ist erwünscht, personelle Re ssour-
cen stehen dafür zur Verfügung (Inklusionsfachkräfte) 
- Multikulturelle und multiprofessionelle Teams 
- Inklusive, altersgemischte Gruppen 
- Die individuellen Bedürfnisse der Kinder und Familien stehen im Vordergrund 
- Partizipation und Integration grundlegend in der Arbeit verankert (Beschwerdem a-
nagement für Kinder) 
- Träger hat bereits Erfahrungen im Bereich der Flüchtlingshilfe und in der  Betreuung 
von Kindern / Flüchtlingskindern 
 
 
3.3. Gesundheitsförderung 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Gesundheitsförderung vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders heraus: 
- Bewegungsförderung steht im Vordergrund 
- Gesundes Essen: Belieferung mit Frischkost (aus bestehender ASB Kita Gr ünschleife) 
angestrebt  
- Frühstücksbuffet, Kinder werden aktiv einbezogen 
- Projekte zum Thema Ernährung / Gesundheit im Kitaalltag 
- Kooperation mit Ärzten und Zahnärzten 
- Angebote zur Verkehrserziehung / Unfallprävention 
- Schulung der Mitarbeiter/-innen hinsichtlich Themen wie Hygiene, Pflege, Saube rkeit 
 
 
3.4. Sozialraumorientierung und Kooperationspartner 
Bereits bestehende Vernetzungen: 
- Vernetzung mit bestehenden Einrichtungen des ASB  
 
Geplante Vernetzungen: 
- Vernetzungen mit Pädagogen, Therapeuten, Ärzten, Psychologen, Frühför derstellen, 
familienentlastenden Diensten etc. 
- Kooperation mit Schulen (z.B. Schulbesuche) 
- Kooperation mit Tagespflegepersonen im Stadtteil 
- Generationenübergreifende Projekte mit Seniorengruppen geplant 
- Kooperation mit Eltern-Kind-Grupp en, Familienbildungsstätten etc. 
- Kooperation mit Fachschulen für Sozialpädagogik 
- Aktive Teilnahme an Stadtteilarbeitskreisen, Fachgremien und AGs ist geplant 
 
 
3.5. Erziehun gs- und Bildungspartnerschaften 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Erziehungs- und Bildungspartnerschaften vor. 
Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: 
- Kita als familienergänzende und -unterstützende Einrichtung 
- Individuelles Eingewöhnungskonzept am Kind orientiert 
- Strukturierte Elternarbeit findet statt 
- Informationsgespräche, Entwicklungsgespräche, Elternabende usw. finden statt 
- Elternhospitationen möglich 
- Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat 
- Feste und Aktionen für Familien 
- Hilfestellung und Begleitung von Familien in besonderen Lebenslagen 
- Jährliche Abfrage der Betreuungszeiten

3 
 
3.6. Organisationskultur und Qualität sichernde Maßnahmen 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Organisationskultur und Qualität sichernde Maß-
nahmen vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: 
- Personaleinsatz nach KiBiz-Vorgaben, Flexibilität des personellen Einsatzes durch 
mehrere Einrichtungen in Münster zukünftig gegeben 
- Interne sowie externe Fortbildungsangebote für Mitarbeiter/-innen (5 Bildungsta ge pro 
Jahr) 
- Regionale Fachberatung 
- Bestehendes Qualitätsmanagement 
- Regelmäßige Befragungen und Evaluationen 
- Betriebliches Gesundheitsmanagement für alle Mitarbeiter/-innen 
- Bezahlung der Mitarbeiter/-innen in Anlehnung an den TVöD 
- Online gestütztes Arbeitsmaterial für Mitarbeiter/-innen zur Entlastung 
- Kinderschutzkonzept liegt vor 
 
 
4. Besondere Merkmale / Eignung 
- Ausbau des stadtweiten Angebotes von Leistungen für Familien 
- Durch ein breites Angebotsspektrum können Dienste und Ressourcen der Einrichtu n-
gen innerhalb der Hilfsorganisation verknüpft werden 
- Einsatz eines Musiktherapeuten in den Einrichtungen 
- Bei Bedarf Erweiterung der Öffnungszeiten bis 20.00 Uhr

1 
 
Trägerauswahlverfahren für Kindertageseinrichtungen in der Stadt Münster 
 
Auswertungsformular 
 
Ausgeschriebene Einrichtung: Kindertageseinrichtung Neubrückenstraße im Stadtteil Altstadt       
 
Name und Adresse des Trägers: 
 
educcare Bildungskindertagesstätten gGmbH 
Alter Markt 36-42 
50667 Köln 
 
1. Trägerhintergrund / Trägerdarstellung 
Mögliche Beschreibung des Trägers und seiner Betätigungsfelder, Verbandszugehörigkeit, 
Leitbild etc.  
- educcare ist ein gemeinnütziger Träger, häufige Kooperationen mit Unternehmen 
- Gründung 2001; der Träger ist seit 2002 bundesweit anerkannter Träge r der freien 
Kinder- und Jugendhilfe 
- Betreiber von aktuell 34 Kindertageseinrichtungen in fünf Bundesländern mit über 900 
Mitarbeiter/-innen 
- Seit 2013 Betreiber der Betriebskita „Lacki Kids“ in Münster-Hiltrup 
- Ab dem 1.8.2019 Betreiber der Kindertageseinrichtung an der Middelerstraße (Wo l-
beck) 
- Weiterer Ausbau der Kindertagesbetreuungsangebote in Münster, um stadtweit  Syner-
gien zu schaffen 
- Leitbild in Bezug auf die Kindertagesbetreuung liegt vor 
 
 
2. Wirtschaftlichkeit 
Angebotener Trägeranteil 
6,00% Trägeranteil 
Es werden keine Zusatzbeiträge erhoben 
 
3. Fachlichkeit / Pädagogik 
3.1. Rahmenkonzept 
Fachliche Ausrichtung: 
- Alle fachlichen Anforderungen umfassend erfüllt / Erfahrungen in der Kinderta gesbe-
treuung liegen vor 
- Bildungs- und Betreuungskonzept als Grundlage der Arbeit 
- Kita wird als zweites Zuhause für Kinder gesehen 
- Individuelle Bildung mit partizipativem Ansatz 
- „Ein Kind ist, was in ihm steckt“ ist Grundlage aller Zielformulierungen 
- Angebote und Impulse für Kinder aufgrund eines bestimmten Beobachtungssystems 
- Bilinguale Erziehung kann angeboten werden 
- Gruppenübergreifende Arbeit in allen Gruppen- und Altersstrukturen 
- Raum als „dritter Erzieher“ / Reggiopädagogik / sozialkonstruktivistischer Ansatz 
- Einsatz verschiedener Beobachtungs- und Bildungsdokumentationsverfahren 
 
Flexible Betreuung: 
- Flexible Betreuungszeiten können bei Bedarf der Eltern eingerichtet werden, z.B. B u-
chung von Zusatzstunden innerhalb und außerhalb der Öffnungszeiten (ExtraZeit) 
- Regelöffnungszeiten : 07.00 Uhr - 19.00 Uhr, Betreuung max. 9 Std./Tag 
- Ca. 20 Schließtage im Jahr

2 
 
3.2. Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusion und Genderthematik  
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Querschnittsaufgaben vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders heraus: 
- Toleranz und Demokratie sind die Grundwerte des Trägers 
- Jedes Kind wird individuell wahrgenommen und entsprechend seiner Bedürfnisse g e-
fördert - auch hinsichtlich Integration / Inklusion und Migration 
- Erfahrungen in der inklusiven Betreuung von Kindern 
- Barrierefreie Raumgestaltung 
- Interdisziplinäre Fortbildungen für Fachkräfte 
- Hohe Bedeutung interkultureller Kompetenz in Einrichtungen 
- Partizipation im Kitaalltag integriert (z.B. Kinderkonferenzen) 
- Genderpädagogik: Raumangebote mit ausgewogenen Spielmaterialien 
- Einsatz von multiprofessionellen / multikulturellen Teams 
 
 
3.3. Gesundheitsförderung 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Gesundheitsförderung vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders heraus: 
- Bewegungs- und Gesundheitsförderung durch verschiedene pädagogische Bausteine 
- Individuelle Verpflegungskonzepte und Angebotsgestaltung je nach Kita (Zusamme n-
arbeit mit einem Caterer) 
- Ernährung, Umgang mit Lebensmitteln, gemeinsames Kochen mit den Kindern 
- Körpererfahrungen sammeln 
- Kooperation mit Ärzten, Zahnärzten und Therapeuten 
- Unfall-, Gewalt- und Suchtprävention 
 
 
3.4. Sozialraumorientierung und Kooperationspartner 
Bestehende Vernetzungen 
- Kooperationen mit den Kitas Lacki Kids in Hiltrup und Middelerstraße in Wolbeck 
 
Geplante Vernetzungen: 
- Zusammenarbeit mit Schulen und umliegenden Kitas im Sozialraum 
- Vernetzung mit anderen Kitas und Trägern im Sozialraum: Gemeinsame Feste, g e-
meinsame Projekte, gegenseitige Besuche usw. 
- Kooperationen mit Vereinen, Institutionen, anderen Trägern 
- Kooperation mit Ärzten, Therapeuten, sonderpädagogischen Einrichtungen 
- Ort familiärer Unterstützung (familienzentrumähnliche Strukturen) 
- Kontakte mit bestehenden Kindertagespflegepersonen / Großtagespfleges tellen denk-
bar 
- interkulturelle und generationenübergreifende Angebote  
- Weiterentwicklung als Familienzentrum denkbar, Angebote je nach Bedarfen der Fa mi-
lien im Stadtteil 
 
 
3.5. Erziehun gs- und Bildungspartnerschaften 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Erziehungs- und Bildungspartnerschaften vor. 
Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: 
- Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Vordergrund 
- Individuelles Eingewöhnungskonzept am Kind orientiert (Berliner Modell) 
- Fokus auf familienunterstützender Arbeit (Familie im Fokus) 
- Strukturierte Elternarbeit findet statt 
- Regelmäßige Elterngespräc he, Informationsgespräche, Tür- und Angelgespräche, El-
ternabende/-nachmittage usw. finden statt 
- Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat 
- Halbjährliche Elternbefragung

3 
 
3.6. Organisationskultur und Qualität sichernde Maßnahmen 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Organisationskultur und Qualität sichernden 
Maßnahmen vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: 
- Personaleinsatz nach KiBiz-Vorgaben / Flexibilität des personellen Einsatzes durch 
mehrere Einrichtungen in Münster zukünftig gegeben 
- Syne rgieeffekte mit bestehender Einrichtung „Lacki Kids“ und zukünftiger Einrichtung 
an der Middelerstraße 
- Coach als Fachberatung und Bindeglied zwischen zentralem Träger und Einrichtung  
- Begleitung, Moderation und Beratung für Mitarbeiter/-innen, Leitung, Eltern 
- Coach hat i.d.R. einen zusätzlichen fachlichen Schwerpunkt (z.B. Sprache, Naturwis-
senschaften etc.) und ist für die Vermittlung dieser Inhalte an andere Coaches und Lei-
tungen zuständig ist 
- Fortbildungsangebote für Mitarbeiter/-innen 
- 7 Teamtage pro Jahr für jede Einrichtung 
- Verschiedene Evaluationsmöglichkeiten für Mitarbeiter/-innen  und Eltern 
- Personalentwicklungskonzept (z.B. durch Coaching) 
- Bezahlung der Mitarbeiter/-innen  nach Tarif 
- Kinderschutzkonzept liegt vor 
 
 
4. Besondere Merkmale des Trägers 
- Ausbau der stadtweiten Angebote in Münster (Synergieeffekte hinsichtlich Persona l-
einsatz und Fachberatung) 
- Flexible Öffnungszeiten; Vereinbarkeit von Familie und Beruf 
- Insbesondere Erfahrung bei Betriebskitas 
- Bilingualer Kita-Alltag wird angestrebt

1 
 
Trägerauswahlverfahren für Kindertageseinrichtungen in der Stadt Münster 
 
Auswertungsformular 
 
Ausgeschriebene Einrichtung: Kindertageseinrichtung Neubrückenstraße im Stadtteil Altstadt       
 
Name und Adresse des Trägers: 
 
FRÖBEL Bildung und Erziehung gemeinnützige GmbH 
Komödienstraße 18-24 
50667 Köln 
 
1. Trägerhintergrund / Trägerdarstellung 
Mögliche Beschreibung des Trägers und seiner Betätigungsfelder, Verbandszugehörigkeit, 
Leitbild etc.  
- FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH mit Sitz in Berlin ist eine Tochtergesellschaft 
des FRÖBEL e.V.  
- Anerkannter Träger der Kinder- und Jugendhilfe und Mitglied im paritätisc hen Gesamt-
verband 
- Bundesweit tätiger Träger im Bereich der Kinderbetreuung und Hilfen zur Erziehung 
(insgesamt über 180 Kitas in Deutschland, rund 60 davon in NRW) 
- Philosophie des Friedrich Fröbel (Kinder verfügen über individuelles Bildungspotential) 
- Pädagogisches Leitbild, Führungsleitbild und Unternehmensleitbild liegen vor 
- In 2019 Eröffnung der Kindertageseinrichtungen Emmy-Herzog-Platz (Markweg) und 
2020 der Kita Landsberger Straße in Amelsbüren 
- Ab 01.08.2021 Betreiber der Kindertageseinrichtung im Zentrum Nord 
 
 
2. Wirtschaftlichkeit 
Angebotener Trägeranteil 
9,00% Trägeranteil 
Es werden keine Zusatzbeiträge erhoben. 
 
 
3. Fachlichkeit / Pädagogik 
3.1. Rahmenkonzept 
Fachliche Ausrichtung: 
- Alle fachlichen Anforderungen umfassend erfüllt / Erfahrungen in der Kinderta gesbe-
treuung liegen vor 
- Arbeit mit offenem Konzept, Raumgestaltung in Funktionsbereiche 
- Konzeptioneller Schwerpunkt Neubrückenstraße : Theater und Medienpädagogik 
- Schwerpunkt Bilingualität 
- Alltagsintegrierte Sprachbildung und -förderung 
- Einsatz verschiedener Beobachtungs- und Bildungsdokumentationsverfahren 
- Individualisierung und Partizipation von Kindern 
 
Flexible Betreuung: 
- Regelöffnungszeiten: 07.00 Uhr - 17.00 Uhr 
- Flexible Öffnungszeiten, an den Bedürfnissen der Eltern ausgerichtet. 
- Durchgängige Betreuung - auch während der Ferienzeit

2 
 
3.2. Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusion und Genderthematik  
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Querschnittsaufgaben vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders heraus: 
- Aufnahme von Kindern unterschiedlicher Herkunft / Konfessionen 
- Partizipation als konzeptioneller Schwerpunkt (Rechte durch die EU-
Kinderrechtskonvention) 
- Kinder werden für verschiedene Weltanschauungen sensibilisiert und in ihrer interku l-
turellen Kompetenz gefördert 
- Ideen zur Nutzung neuer Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit Beh inderun-
gen 
- Einsatz von multikulturellen / multiprofessionellen Teams 
- Einsatz von männlichen Fachkräften 
- Pädagogisches Handeln orientiert sich an den Bedürfnissen und Ressourcen der Ki n-
der 
- Fröbelberatungsstelle / Fröbelfon als übergeordnete Soforthilfe immer erreichb ar 
 
 
3.3. Gesundheitsförderung 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Gesundheitsförderung vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders heraus: 
- Als zentrale Aufgabe: Eine lebensweltbezogene und ganzheitliche Gesundheitsförd e-
rung 
- Das Ernährungskonzept sieht eine ausgewogene, altersentsprechende und hochwert i-
ge Ernährung vor 
- Frischkost durch Einrichtung einer Frischkostküche (sofern bauliche Umsetzu ng in Ab-
stimmung mit dem Investor möglich); Beteiligung der Kinder, Erleben der Essenskultur, 
Erlernen von Essenszubereitung 
- Einrichtung von Ruhezonen zur Förderung der körperlichen / seelischen Entspannung 
und Ruhe 
- Bereits Erfahrung in der Zertifizierung von Bewegungskitas 
- Gewalt- und Suchtprävention 
- Betriebliches Gesundheitsmanagement für Mitarbeiter/-innen 
 
 
3.4. Sozialraumorientierung und Kooperationspartner 
Bestehende Vernetzungen: 
- Kindertageseinrichtung am Emmy-Herzog-Platz (Markweg) ab dem 01.09.2019 in B e-
trieb, Eröffnung der Kita Zentrum Nord zum 01.08.2021 
 
Geplante Vernetzungen: 
- Offener Zugang auf alle vorhandenen Sozialraumakteure ist geplant 
- Kooperation mit der Martinigrundschule und der Martin-Luther-Schule , um einen rei-
bungslosen Übergang vom Kindergarten in die Grundschule zu ermöglichen und ge-
meinsame Projekte durchzuführen 
- Kooperation mit der Kindertagespflege, um Übergänge zu gestalten; Erfah rungen 
durch die Übernahme einer Tagespflege mit angestellten Tagespflegepersonen 
- Aufgrund des Schwerpunktes „Theater und Medienpädagogik“ sind Kooperationen mit 
dem Theater und Jungen Theater Münster, sowie dem LWL Museum für Kunst und 
Kultur und dem Picasso-Museum geplant 
- Kooperationen mit Künstlern im Kontext der Skulptur Projekte 
- Exkursionen und Ausflüge im Sozialraum 
- Weiterentwicklung zum Familienzentrum bei Bedarf gewünscht

3 
 
3.5. Erziehun gs- und Bildungspartnerschaften 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Erziehungs- und Bildungspartnerschaften vor. 
Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: 
- Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Bemühen um die Entwicklung und das Wohlb e-
finden des Kindes 
- Eingewöhnung nach dem Berliner oder Münchener Eingewöhnungsmodell 
- Strukturierte Elternarbeit findet statt 
- Informationsgespräche, Entwicklungsgespräche, Elternabende usw. finden statt 
- Elternhospitationen möglich 
- Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat 
- Regelmäßige Elternbefragungen 
- Einbindung und Beteiligung der Eltern an pädagogischen Aktivitäten  
- Errichtung einer Lounge, die Eltern zum Austausch und Verweilen einlädt  
 
 
3.6. Organisationskultur und Qualität sichernde Maßnahmen 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Organisationskultur und Qualität sichernde Maß-
nahmen vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: 
- Personaleinsatz nach KiBiz-Vorgaben / Flexibilität des personellen Einsatzes durch 
mehrere Einrichtungen in Münster zukünftig gegeben 
- Interne sowie externe Fortbildungsangebote für Mitarbeiter/-innen 
- Konzept zum betrieblichen Gesundheitsmanagement 
- Externe Qualitätsentwicklung durch PädQuis (einem pädagogischen Qualitäts- und  In-
formationssystem) 
- Interne Evaluation anhand des Nationalen Kriterienkataloges (NKK) 
- Jährliche Evaluation der pädagogischen Arbeit 
- Durchführung regelmäßiger Qualitätszirkel zu pädagogischen Themen 
- Zentrales Beschwerdemanagement für Eltern sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen 
- Kinderschutzkonzept liegt vor 
- Bezahlung der Mitarbeiter/-innen  nach eigenem Haustarifvertrag 
- Betreiber einer Fachschule für Sozialpädagogik 
 
 
4. Besondere Merkmale des Trägers 
- Durchgängige Betreuungszeiten - auch in den Ferien 
- Ausbau des Standortes Münster, um Synergieeffekte zu nutzen (hier mit den na hege-
legenen Kitas in der Innenstadt am Emmy-Herzog-Platz (Markweg) und im Zentrum 
Nord) 
- Eröffnung einer Geschäftsstelle in Münster ab Juni 2019 
- Erfahrungen als Träger in der Kindertagespflege

1 
 
 Trägerauswahlverfahren für Kindertageseinrichtungen in der Stadt Münster 
 
Auswertungsformular 
 
Ausgeschriebene Einrichtung: Kindertageseinrichtung Neubrückenstraße im Stadtteil Altstadt 
 
 
Name und Adresse des Trägers: 
 
Global Education gGmbH 
Tochtergesellschaft der: pme Familienservice gGmbH 
Friesenring 50 
48147 Münster 
 
 
1. Trägerhintergrund / Trägerdarstellung 
Mögliche Beschreibung des Trägers und seiner Betätigungsfelder, Verbandszugehörigkeit, 
Leitbild etc.  
- Global Education gGmbH ist eine 100%ige Tochterge sellschaft der pme Familienser-
vice gGmbH  
- Die pme Familienservice Gruppe ist an mehr als 30  Standorten in Deutschland, Öster-
reich, der Schweiz und Tschechien vertreten 
- Betreibt über 60 betriebsnahe Kinderbetreuungsein richtungen in Deutschland (Kinder-
gärten, Kinderkrippen, Back-up-Einrichtungen, Familienkrippen, Schülerbetreuungen)  
- In Münster mit einer Geschäftsstelle und einem Ba ck-up-Service vertreten 
- Leitbild in Bezug auf die Kindertagesbetreuung li egt vor 
 
 
2. Wirtschaftlichkeit 
Angebotener Trägeranteil 
4,50% Trägeranteil 
Es werden keine Zusatzbeiträge erhoben. 
 
 
3. Fachlichkeit / Pädagogik 
3.1. Rahmenkonzept 
Fachliche Ausrichtung: 
- Alle fachlichen Anforderungen umfassend erfüllt /  Erfahrungen in der Kindertagesbe-
treuung liegen vor 
- Orientierung am modernen Familien- und Arbeitsleb en, Verständnis als Dienstleister 
- Bedürfnisse von Eltern und Kindern im Mittelpunkt  
- Kind als „autonomer und individueller Akteur sein er Entwicklung“ (ressourcenorientiert, 
Resilienz fördernd), Fachkraft bzw. Erwachsener als Begleiter der Entwicklungspro-
zesse 
- Teilnahme „Haus der kleinen Forscher“ (Forschende s Lernen) 
- Tiergestützte Pädagogik 
- Alltagsintegrierte Sprachbildung 
- Bildungsdokumentationskonzept liegt vor 
 
Flexible Betreuung: 
- Öffnungs- und Schließzeiten sind an Bedürfnissen der Eltern orientiert 
- Flexible Betreuungsmodelle möglich

2 
 
3.2. Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusio n und Genderthematik 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Querschnittsaufgaben vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders heraus: 
- Einsatz von multikulturellen / multiprofessionell en Teams mit verschiedenen Migrati-
onshintergründen 
- Hoher Anteil von männlichen Fachkräften  
- Erfahrungen in der inklusiven Betreuung von Kinde rn 
- Bereits Erfahrungen mit dem Thema Migration / Par tizipation 
- Schulungen der Mitarbeiter/-innen  zu den einzeln en Themenfeldern (Experten) 
 
 
3.3. Gesundheitsförderung 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Gesundheitsförderung vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders heraus: 
- Gesunde Ernährung und Bewegung als Schwerpunkt 
- Frische und selbstständige Zubereitung in Kochküc he (Frischkostküche, sofern bauli-
che Umsetzung in Abstimmung mit dem Investor möglich) 
- Regionale und saisonale Lebensmittel 
- Bewegungsangebote innerhalb und außerhalb der Kit a 
- Hygieneerziehung und Zahngesundheit sind Bestandt eile der Gesundheitsförderung 
- Beratung der Familien / Eltern zu Themen der Gesu ndheitsförderung 
 
 
3.4. Sozialraumorientierung und Kooperationspartner  
Geplante Vernetzungen: 
- Zusammenarbeit mit Schulen ist konzeptionell vorg esehen 
- Teilnahme an Fachgremien und Arbeitsgemeinschafte n 
- Kontakte zu Beratungs- und Frühförderstellen 
- Kontakte zum Jugendamt, sozialpädiatrischen Zentr en, Zahnärzten, Therapeuten 
- Kooperation mit anderen Kindertagesstätten im Soz ialraum (z. B. Projekte) 
- Sozialraumorientierung bei Ausflügen 
- Die Übergänge zwischen Tagespflege, Kita und Schu le werden sensibel begleitet 
 
 
3.5. Erziehungs- und Bildungspartnerschaften 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Erziehungs- und Bildungspartnerschaften vor. 
Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: 
- Eingewöhnung nach Berliner Eingewöhnungsmodell 
- Jährlich stattfindende Elternbefragungen  
- Strukturierte Elternarbeit findet statt 
- Feedback als Chance für die Weiterentwicklung 
- Informationsgespräche, Entwicklungsgespräche, Elt ernabende usw. finden statt 
- Regelmäßige Newsletter für die Eltern 
- Beschwerdemanagementkonzept liegt vor 
 
 
3.6. Organisationskultur und Qualität sichernde Maß nahmen 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Organisationskultur und Qualität sichernde Maß-
nahmen vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: 
- Personaleinsatz nach KiBiz-Vorgaben 
- Interne sowie externe Fortbildungsangebote für Mi tarbeiter/-innen 
- Bezahlung der Mitarbeiter/-innen  nach Tarif 
- Betriebliches Gesundheitsmanagement 
- Kitamanagement und Fachberatung bei pme Familiens ervice gGmbH angesiedelt 
- internes pme Familienservice – Wikipedia als Plat tform für Fachkräfte 
- Kinderschutzkonzept liegt vor

3 
 
- Beschwerdemanagementkonzept liegt vor 
- Qualitätssicherung nach DIN ISO-Zertifizierung so wie anhand des Nationalen Kriteri-
enkatalogs (NKK) 
 
 
4. Besondere Merkmale / Eignung 
- Schwerpunkt Vereinbarkeit von Familie und Beruf 
- Erfahrungen mit flexiblen und erweiterten Betreuu ngszeiten 
- Bildungsschwerpunkt: „Haus der kleinen Forscher“,  Ernährung, Bewegung 
- Lokaler Bezug durch die Geschäftsstelle in Münste r

1 
 
Trägerauswahlverfahren für Kindertageseinrichtungen in der Stadt Münster 
 
Auswertungsformular 
 
Ausgeschriebene Einrichtung: Kindertageseinrichtung Neubrückenstraße im Stadtteil Altstadt       
 
Name und Adresse des Trägers: 
 
Kinderzentren Kunterbunt gGmbH 
Carl-Schwemmer-Straße 9 
90427 Nürnberg 
 
 
1. Trägerhintergrund / Trägerdarstellung 
Mögliche Beschreibung des Trägers und seiner Betätigungsfelder, Verbandszugehörigkeit, 
Leitbild etc.  
- Gemeinnütziger Träger der freien Jugendhilfe mit Sitz in Nürnberg 
- 1998 als Elterninitiative gegründet 
- Spezialisiert auf Kinderbetreuung, Weiterbildung und frühkindliche Erziehun g 
- Idee: Erweiterte und ganzjährige Öffnungszeit zur Vereinbarkeit von Fami lie und Beruf 
- Seit 2004 / 2005 eingetragen als gGmbH 
- Aktuell Träger von bundesweit 80 Kitas – hiervon 30 in NRW (hauptsächlich Köln / 
Bonn) 
- Betreiber von zwei Einrichtungen in Telgte (Eröffnung 09/2018 und 09/2019, als Par t-
nereinrichtungen dienend) 
- Übergeordnete Rahmenkonzeption – individuelle Konzeptentwicklung am Standort an-
hand der Bedarfe und Ressourcen 
- Leitbild in Bezug auf die Kindertagesbetreuung liegt vor 
 
 
2. Wirtschaftlichkeit 
Angebotener Trägeranteil 
4,00 % Trägeranteil 
Es werden keine Zusatzbeiträge erhoben. 
 
3. Fachlichkeit / Pädagogik 
3.1. Rahmenkonzept 
Fachliche Ausrichtung: 
- Alle fachlichen Anforderungen umfassend erfüllt / Erfahrungen in der Kinderta gesbe-
treuung liegen vor 
- Übergeordnetes Rahmenkonzept 
- Ko-konstruktive Arbeit in den Kitas, Lernen durch Zusammenarbeit 
- Schwerpunkte werden individuell am Standort entwickelt anhand der Bedarfe und Re s-
sourcen 
- Träger hat bisher noch wenig Erfahrungen mit Familienzentren, steht  dem aber offen 
gegenüber und plant in zwei Einrichtungen aktuell die Weiterentwicklung zum Familien-
zentrum 
- Teiloffenes Konzept (angepasst auf altersspezifische Differenzen) 
 
Flexible Betreuung: 
- Regelöffnungszeiten: 07.30 Uhr – 17.00 Uhr 
- Flexibles Stundenbuchungssystem 
- Öffnungszeiten werden anhand von Bedarfsabfragen angepasst 
- Zusätzliches Angebot von flexiblen Buchungsstunden (ExtraZeit)

2 
 
3.2. Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusion und Genderthematik  
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Querschnittsaufgaben vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders heraus: 
- Inklusion als wichtiger Faktor für gelingende Bildungs- und Betreuungsarbei t im ganz-
heitlichen Sinne (Kinder, Familie, Fachkräfte) 
- Qualitätsleitungen betreuen jeweils 15 Kitas in päd. Fragen und allen Querschn ittsfra-
gen 
- Konzept der Ko-Konstruktion: Individuelle Betrachtung und Partizipation  des Kindes 
(z.B. Kinderkonferenz) 
- Beteiligung der Eltern und Kinder in Entscheidungsprozessen 
- Möglichst gemischtgeschlechtliche Zusammensetzung des Teams 
 
 
3.3. Gesundheitsförderung 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Gesundheitsförderung vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders heraus: 
- Bereits in bestehenden Kitas ist der Bereich der Gesundheitsförderung ein Schwe r-
punkt 
- Aktive Arbeit im Bereich Bewegung und Ernährung 
- Hygiene und Zahngesundheit konzeptionell verankert 
- Beratung und Angebote für Familien zum Thema Gesundheitsförderung 
- Kräutergarten im Außenbereich 
- Angebote für Eltern zu diesen Themen 
 
 
3.4. Sozialraumorientierung und Kooperationspartner 
Geplante Vernetzungen: 
- Kooperation mit z.B. Jugendamt, Grundschulen, Kindergärten, Büchereien im  Stadtteil 
- Vernetzung mit Kindertagespflege gewünscht, Übernahme der Trägerschaft ei ner Groß-
tagespflegestelle vom Träger gut vorstellbar 
- Teilnahme an AKs und AGs ist gewünscht 
- Synergien mit Partnereinrichtungen in Telgte (u.a. Vertretungsregelungen) 
 
 
3.5. Erziehun gs- und Bildungspartnerschaften 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Erziehungs- und Bildungspartnerschaften vor. 
Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: 
- Eingewöhnung nach dem Münchener Eingewöhnungsmodell 
- Ko-Kunstruktion in der Elternarbeit durch die aktive Beteiligung der Eltern und Kinder in 
Entscheidungsprozessen 
- Sicherstellung der Partnerschaft durch gemeinsame Gremienarbeit 
- Offener Austausch mit Eltern (Transparenz) 
- Feedbackgespräche bei Verlassen der Kita 
 
 
3.6. Organisationskultur und Qualität sichernde Maßnahmen 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Organisationskultur und Qualität sichernden 
Maßnahmen vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: 
- Interne und externe Fortbildungen für Mitarbeiter/-innen 
- Interne Fortbildungen durch Inklusionsfachberaterin 
- Vier Fortbildungstage pro Mitarbeiter/-innen / Jahr 
- Bezahlung der Mitarbeiter in Anlehnung an den TVöD 
- Jährliche anonyme Mitarbeiter/-innen sowie Elternbefragung 
- Feedbackgespräche sind jederzeit möglich 
- Facilitymanagement zur kurzfristigen Behebung von Sachmängeln

3 
 
4. Besondere Merkmale / Eignung 
- Ausbau der Angebote in Ballungszentren / Raum Westfalen 
- Angebot der erweiterten und ganzjährigen Öffnungszeiten

1 
 
Trägerauswahlverfahren für Kindertageseinrichtungen in der Stadt Münster 
 
Auswertungsformular 
 
Ausgeschriebene Einrichtung: Kindertageseinrichtung Neubrückenstraße im Stadtteil Altstadt 
 
 
Name und Adresse des Trägers: 
 
Kleine Riesen Nord gGmbH 
Esslinger Straße 69 
73732 Esslingen 
 
1. Trägerhintergrund / Trägerdarstellung 
Mögliche Beschreibung des Trägers und seiner Betätigungsfelder, Verbandszugehörigkeit, 
Leitbild etc.  
- Kleine Riesen Nord gGmbH ist ein Tochterunternehmen der Giant Leap GmbH und Co 
KG 
- Gemeinnütziger Träger der Kinder- und Jugendhilfe 
- Betreiber von bundesweit aktuell 30 Kindertageseinrichtungen und Kinderkrippen  
- Seit 2018 Betreiber von drei Kindertageseinrichtungen Willingrott, H ermannschule, und 
Interims-Pavillon Albachten (dauerhafte Folgeeinrichtung in Albachten-Ost) und in 
2019 Inbetriebnahme von drei weiteren Einrichtungen (Meyerbeerstraße, Eichendorff-
straße, Pavillon Beckstraße) 
- Implementierung einer anteiligen Fachberatung in Münster 
- Leitbild in Bezug auf die Kindertagesbetreuung liegt vor 
 
 
2. Wirtschaftlichkeit 
Angebotener Trägeranteil 
9,00% Trägeranteil 
Es werden keine Zusatzbeiträge erhoben. 
 
3. Fachlichkeit / Pädagogik 
3.1. Rahmenkonzept 
Fachliche Ausrichtung: 
- Alle fachlichen Anforderungen umfassend erfüllt / Erfahrungen in der Kinderta gesbe-
treuung liegen vor 
- Individuelle Förderung und Entwicklung des Kindes 
- Entwicklung des Schwerpunktes der Einrichtung anhand der bestehenden Bedarfe und 
Ressourcen des Teams, der Eltern und Kinder 
- Geschlossenes Konzept mit festen Bezugserziehern für die Kinder 
- Sprachförderung im Kitaalltag 
- Bildungsdokumentationskonzept (quartalsweise Entwicklungsprofile) liegt vor 
- Bei Bedarf soll Bilingualität angeboten werden 
 
Flexible Betreuung: 
- Flexible Betreuungszeiten können bei Bedarf der Eltern eingerichtet werden, Einstieg 
in das Modell ExtraZeit / FlexiZeit vorstellbar
 
- Regelöffnungszeiten : 07.00 Uhr - 16.00 Uhr

2 
 
3.2. Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusion und Genderthematik  
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Querschnittsaufgaben vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders heraus: 
- Bereits Erfahrungen mit dem Thema Migration / Partizipation 
- Jedes Kind wird individuell wahrgenommen  
- Einsatz von multikulturellen / multiprofessionellen Teams mit verschi edenen Migrati-
onshintergründen 
- Externe und interne Schulungen der Mitarbeiter/-innen in Bezug auf Migration / Inklusi-
on  
- Erfahrungen in der inklusiven Betreuung von Kindern 
- Möglichst Einsatz von männlichen Fachkräften 
 
 
3.3. Gesundheitsförderung 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Gesundheitsförderung vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders heraus: 
- Der Träger bietet Essen vom Zulieferer in Kombination mit frischen Lebensmittel n an 
nach DGE-Standards 
- Gemeinsame Essenssituation als schöner und besonderer Moment im Kitaaltag 
- Projekte zur Gesundheitserziehung und Zahngesundheit in Kooperation mit dem G e-
sundheitsamt 
- Bewegungsangebote innerhalb und außerhalb der Kita, auch in Kooperation mit Vere i-
nen im Stadtteil 
- Beratung der Familien / Eltern zu Themen der Gesundheitsförderung 
 
 
3.4. Sozialraumorientierung und Kooperationspartner 
Geplante Vernetzungen: 
- Zusammenarbeit mit Schulen (z.B. Martin-Luther Grundschule, Kreuzschule) im  Sozi-
alraum 
- Zusammenarbeit mit Frühförderung in den Räumlichkeiten der Kindertageseinrichtung 
- Vernetzung mit anderen Kitas im Sozialraum: Gemeinsame Feste, gemeinsame Pr o-
jekte usw. 
- Kooperation mit Sportvereinen im Sozialraum geplant 
- Kooperation mit der Tagespflegepersonen im Stadtteil 
- Zertifizierung zum Familienzentrum nach Entwicklungsphase in Münster anvisiert 
- Weitere Zusammenarbeit mit Musikschulen, der Bücherei, Ärzten, Betri eben und ande-
ren Akteuren im Sozialraum geplant 
- Teilnahme an Arbeitskreisen und AGs ist geplant 
 
 
3.5. Erziehun gs- und Bildungspartnerschaften 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Erziehungs- und Bildungspartnerschaften vor. 
Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: 
- Individuelles Eingewöhnungskonzept nach dem Berliner Modell am Kind orientiert 
- Strukturierte Elternarbeit findet statt 
- Stichwortartige Tagesdokumentation bei den u3-Kindern 
- Informationsgespräche, Entwicklungsgespräche, Elternabende usw. finden statt 
- Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat 
- Jährliche Elternbefragung 
- Beschwerdemanagementkonzept liegt vor

3 
 
3.6. Organisationskultur und Qualität sichernde Maßnahmen 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Organisationskultur und Qualität sichernden 
Maßnahmen vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: 
- Personaleinsatz nach KiBiz-Vorgaben, Flexibilität des personellen Einsatzes durch 
mehrere Einrichtungen in Münster zukünftig gegeben 
- Implementierung einer anteiligen Fachberatung in Münster 
- Interne sowie externe Fortbildungsangebote für Mitarbeiter/-innen 
- Fünf Konzeptionstage pro Einrichtung im Jahr 
- Bezahlung der Mitarbeiter/-innen  in Anlehnung an den TVöD 
- Qualitätssicherung anhand der 6-SIGMA-DMAIC Methode 
- Teilnahme an Fachgremien und AGs ist geplant 
- Kinderschutzkonzept liegt vor 
 
 
4. Besondere Merkmale des Trägers 
- Möglichkeit verschiedener Schwerpunktbildungen anhand sozialräumlicher Bedarfe 
(Bilingualität, Naturwissenschaftliche Bildung, usw.) 
- Erfahrungen in der Arbeit der Interkulturalität und mit bildungsfe rnen Familien 
- Ausbau des Standortes Münster, um Synergieeffekte (Vertretungsregelungen,  Fachbe-
ratung vor Ort) zu erzielen

1 
 
Trägerauswahlverfahren für Kindertageseinrichtungen in der Stadt Münster 
 
Auswertungsformular 
 
Ausgeschriebene Einrichtung: Kindertageseinrichtung Neubrückenstraße im Stadtteil Altstadt 
                                                      
                                                      
 
Name und Adresse des Trägers: 
 
Outlaw gemeinnützige Gesellschaft für Kinder- und Jugendhilfe mbH  (Outlaw gGmbH) 
Johann-Krane-Weg 18 
 
48149 Münster 
 
 
 
1. Trägerhintergrund / Trägerdarstellung 
Mögliche Beschreibung des Trägers und seiner Betätigungsfelder, Verbandszugehörigkeit, Leitbild 
etc.  
- Gründung des Unternehmens in 1987, seit 10 Jahren in Münster tätig 
- Die Outlaw gGmbH ist ein bundesweit anerkannter freier Träger der Kinder- und J u-
gendhilfe und Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband 
- In Münster ist der Träger mit 7 Kindertageseinrichtungen und einer Dependance  ver-
treten, in der Region West mit 40 Einrichtungen 
- Die Angebote im Bereich der Kindertagesbetreuung s ind bei Outlaw mit der Überschrift 
„Kita und More“ zusammengefasst und stehen nicht nur für die Betreuung von Kindern 
in Kindertageseinrichtungen, sondern umfassen alle Angebote frühkindlicher Bildung, 
Betreuung und Erziehung 
 
 
2. Wirtschaftlichkeit 
Angebotener Trägeranteil 
5,50% Trägeranteil 
Es werden keine Zusatzbeiträge erhoben. 
 
 
 
3. Fachlichkeit / Pädagogik 
3.1. Rahmenkonzept 
Fachliche Ausrichtung: 
- Alle fachlichen Anforderungen umfassend erfüllt / Erfahrungen in der Kindert agesbe-
treuung liegen vor. 
- Pädagogisches Konzept wird an die jeweiligen Rahmenbedingungen des Sozia lraums 
angepasst 
- Kita als zweites Zuhause für Kinder 
- Leitgedanke: spielend lernen 
- Alltagsintegrierte Bildung, individuelle Förderung des Kindes 
- Videobasierte Bildungsdokumentation 
- Weiterentwicklung zum Familienzentrum gewünscht 
- Alle Kitas arbeiten bereits in familienzentrumähnlichen Strukturen 
- „Kita-Sozialarbeit“ wird auch in Münster verankert (Unterstützung, Beratung, Angebote 
und Projekte für Familien)

2 
 
Flexible Angebote: 
- Angebot von flexiblen Öffnungszeiten, Teilnahme an den Modellprojekten Flexi Zeit und 
ExtraZeit 
- Regelöffnungszeit nach Bedarfen der Eltern 
- In den Ferien eingeschränkte Öffnungszeiten 
 
 
3.2. Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusion und Genderthematik  
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Querschnittsaufgaben vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders hervor: 
- Integration ist gelebter Alltag 
- Erfahrung in der Betreuung von Kindern mit Behinderung in allen Einrichtungen  
- Multiprofessionelle und multikulturelle Teams  
- Ca. 15-20 % Anteil männliche Erzieher 
- Angebote und deren Vermittlung für Familien hinsichtlich Sprachkurse etc. (Famili en-
zentrumähnliche Angebote) 
- Fortbildungen für Mitarbeiter/-innen entsprechend der Bedarfe 
- Partiz ipation hat hohen Stellenwert (Kinderparlament, Kinderkonferenz; „Paul“ stellv. 
für den Stellenwert und Bedeutung der Partizipation) 
- Förderung der individuellen Entwicklung von Jungen und Mädchen 
 
 
3.3. Gesundheitsförderung 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Gesundheitsförderung vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders hervor: 
- Zahlreiche Bewegungsangebote 
- Nutzen der umliegenden Spielplätze, Waldtage , Sportangebote  
- Kooperation mit Ärzten und dem Gesundheitsamt hinsichtlich Hygiene 
- Erste-Hilfe-Angebote auch für Kinder 
- Gesunde Ernährung und bedarfsgerechte Angebote zur Verpflegung  
- Das Mittagessen wird von einem Caterer bezogen, der seinen Menüplan auf die b e-
sonderen Essgewohnheiten und Bedarfe der Kinder (Religion, Allergien, Vegetarier) 
ausrichtet 
- Es soll ein verlässliches kindgerechtes Angebot von Ernährung, Bewegung und En t-
spannung im pädagogischen Alltag geschaffen werden 
- Ressourcen im Team geschaffen (Logopädie und Motopädie) 
 
 
3.4. Sozialraumorientierung und Kooperationspartner 
Geplante Vernetzungen: 
- Flexible Betreuungszeiten sollen passgenau auf die Bedürfnisse der Familien abg e-
stimmt werden (FlexiZeit, ExtraZeit) 
- Zusammenarbeit mit umliegenden Kitas, Grundschulen, Sportvereinen 
- Mitarbeit im Stadtteilarbeitskreis und AGs 
- Übergang Kita und Schule durch Hospitationen, gemeinsame Feste, Aktionen und r e-
gelmäßiger Austausch der Akteure, Kinder sollen den Schulweg kennenlernen 
- Kooperation mit der Kindertagespflege, Übergänge sollen sicher gestaltet w erden, 
Entwicklung von Konzepten mit der Kindertagespflege 
- Synergien und Kooperationen mit der Kita Uppenberg / Wienburgstraße 
- Weiterentwicklung zum Familienzentrum denkbar

3 
 
3.5. Erziehun gs- und Bildungspartnerschaften 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Erziehungs- und Bildungspartnerschaften vor.  
Der Träger garantiert: 
- Individuelle Eingewöhnungskonzept e nach dem Berliner Modell 
- Bedarfe der Kinder durch regelmäßigen Austausch mit den Eltern erkennen, Entwi ck-
lungsgespräche zwei Mal jährlich 
- Transparente Kommunikation mit den Eltern 
- Beschwerde- und Feedbackmanagement für Eltern und Mitarbeiter/-innen 
- Elternbeirat und Elternabende finden regelmäßig statt 
- Unterstützung der Familien im Aufbau von Netzwerken 
 
 
3.6. Organisationskultur und Qualität sichernde Maßnahmen 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Organisationskultur und Qualität sichernde Maß-
nahmen vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders hervor: 
- Personaleinsatz nach KiBiz-Vorgaben, Freistellung der Leitung auch in kleinen Einric h-
tungen 
- Springerkrä fte für alle Einrichtungen in Münster 
- Pädagogische Fachberatung als Bereichsleitung 
- Regelmäßige interne und externe Fortbildungen für Mitarbeiter/-innen 
- Transparentes und kommunikatives Führungsleitbild wird gelebt 
- Erarbeitung eines eigenen Qualitätsmanagementsystems (angelehnt an QuaMS) 
- Leitungsrunden und AGs finden regelmäßig zum Austausch statt  
- Ausbildung von Erzieher/-innen im Anerkennungsjahr, praxisintegrierte Ausbi ldung, 
Berufspraktikanten 
- Kinderschutzkonzept liegt vor 
 
 
4. Besondere Merkmale / Eignung 
- Langjährige Erfahrungen mit Kindertagesbetreuungsangeboten in untersc hiedlichen 
Stadtteilen in Münster 
- Weitere ergänzende Angebote im Stadtteil, insbesondere die Vermittlung v on gezielten 
Angeboten im Bereich der flexiblen Betreuungszeiten mit FlexiZeit und ExtraZeit 
- „Kita-Sozialarbeit“ wird auch in Münster verankert (Unterstützung, Beratung, Angebote 
und Projekte für Familien) 
- Synergien und Kooperationen mit der Kita Uppenberg / Wienburgstraße 
- Ausbau der Kindertagesbetreuung in Münster

1 
 
Trägerauswahlverfahren für Kindertageseinrichtungen in der Stadt Münster 
 
Auswertungsformular 
 
Ausgeschriebene Einrichtung: Kindertageseinrichtung Neubrückenstraße im Stadtteil Altstadt 
                                                      
                                                      
 
Name und Adresse des Trägers: 
 
Kath. Kirchengemeinde St. Lamberti 
Kirchherrngasse 14 
 
48143 Münster 
 
 
 
1. Trägerhintergrund / Trägerdarstellung 
Mögliche Beschreibung des Trägers und seiner Betätigungsfelder, Verbandszugehörigkeit, Leitbild 
etc.  
- Die Kath. Kirchengemeinde St. Lamberti ist bereits Träger von zwei Ki ndertagesein-
richtungen (St. Lamberti und St. Ludgeri) 
- Insgesamt 43 Kitas in kath. Trägerschaft im Stadtdekanat Münster 
- Die Neubrückenstraße liegt im Gemeindegebiet St. Martini 
- Schwerpunkt der Gemeinde ist der Bereich Familie, Kinder, und Jugend 
- Einrichtung wird als Ergänzung im Gemeindegebiet St. Martini angesehen 
- Christliches Wertebild: Mensch als Person mit seiner unverlierbaren, von Gott g e-
schenkten Würde 
 
 
2. Wirtschaftlichkeit 
Angebotener Trägeranteil 
12,0% Trägeranteil im Rahmen des kirchlichen Grundbestandes. 
Es werden keine Zusatzbeiträge erhoben. 
 
 
 
3. Fachlichkeit / Pädagogik 
3.1. Rahmenkonzept 
Fachliche Ausrichtung: 
- Alle fachlichen Anforderungen umfassend erfüllt / Erfahrungen in der Kindert agesbe-
treuung liegen vor 
- Grundhaltung: Unantastbarkeit der Würde des Menschen 
- Individuelle Bedürfnisse und Stärken des Kindes im Mittelpunkt 
- Religion und Ethik: religionspädagogische Angebote zur Vermittlung einer offenen  und 
akzeptierenden Weltanschauung 
- Pädagogische Schwerpunktthemen werden nach Start der Einrichtung je nach Res-
sourcen entwickelt 
- Alltagsintegrierte Sprachförderung (BasiK) 
- Weiterentwicklung zum Familienzentrum (im Verbund) gewünscht 
 
Flexible Angebote: 
- Regelöffnungszeit: 7.00 Uhr – 17.00 Uhr  
- ca. 15 Schließtage im Jahr 
- Notfallbetreuung in den Ferien durch die Kitas in den Kirchengemeinden abgedeckt

2 
 
3.2. Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusion und Genderthemati k 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Querschnittsaufgaben vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders heraus: 
- Pädagogisches Handeln orientiert sich an den Bedürfnissen und Ressourcen der Ki n-
der  
- Partizipation als Grundlage der pädagogischen Arbeit (z. B. demokrati sche Abstim-
mung) 
- Interkulturelle Bildung und Förderung in der Einrichtung 
- Einsatz eines multiprofessionellen Team 
- Langjährige Erfahrung in der inklusiven Betreuung von Kindern  
- Beratung und Hilfestellung für Familien hinsichtlich anderer Fachdienste (Familien zent-
rumähnliche Angebote) 
 
 
3.3. Gesundheitsförderung 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Gesundheitsförderung vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders heraus: 
- Zahlreiche Bewegungsangebote im Alltag 
- Gesunde Ernährung und bedarfsgerechte Angebote zur Verpflegung (Zubereitungsart 
wird noch geprüft)  
- Kooperation mit Ärzten und dem Gesundheitsamt hinsichtlich Hygiene, Zahngesun d-
heit und Impfaufklärung 
- Schlaf- und Ruhephasen der Kinder nach den individuellen Bedürfnissen 
- Körperliches und seelisches Wohlbefinden steht im Vordergrund 
 
 
3.4. Sozialraumorientierung und Kooperationspartner 
Geplante Vernetzungen: 
- Lage der Kita liegt im Gemeindegebiet St. Lamberti 
- Vorhandene Kooperationen können intensiviert und übernommen werden 
- Vernetzungen und Kooperationen mit der Martinigrundschule für den Übergang in die 
Grundschule 
- Kooperation mit Großtagespflegestellen und weiteren Kitas gewünscht 
- Kooperation mit der Bücherei der Kirchengemeinde 
- Martinikirche bietet Kinderkatechese und Familienangebote 
- Kooperationen mit dem Haus der Familie 
- Einbindung der Ordensschwestern (Träger einer Fachschule für Sozialpädagogik in 
Coesfeld) 
- Zusammenarbeit mit dem Bischöflichen Berufskolleg Hildegardisschule und den unte r-
schiedlichen Fachschulen im sozialpädagogischen Bereich 
- Entwicklung zum Familienzentrum in Kooperation mit den Kitas St. Lam berti und St. 
Ludgeri gewünscht 
 
 
3.5. Erziehun gs- und Bildungspartnerschaften 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Erziehungs- und Bildungspartnerschaften vor.  
Der Träger garantiert: 
- Individuelle Eingewöhnungskonzept e nach dem Berliner Modell 
- Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern 
- Strukturierte Bildungsdokumentation 
- Aufnahmegespräche, Kennenlernen-Nachmittage, Hausbesuche, Eltern-Kind-
Nachmittage, Feste und Feiern, Entwicklungsgespräche, Elternabende usw. finden 
statt 
- Beschwerde- und Feedbackmanagement für Eltern und Mitarbeiter/-innen 
- Kritik als Bereicherung für eine positive Weiterentwicklung

3 
 
3.6. Organisationskultur und Qualität sichernde Maßnahmen 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Organisationskultur und Qualität sichernde Maß-
nahmen vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: 
- Personaleinsatz nach KiBiz-Vorgaben 
- Fachberatung durch Diözesan Caritasverband 
- Qualitätsentwicklung durch QualiCa (Zertifizierungsprojekt der Cariats) 
- Regelmäßige interne und externe Fortbildungen für Mitarbeiter/-innen 
- Regelmäßige Konzeptionstage in den Einrichtungen 
- Zentralrendantur als gemeinsame Verwaltung der Kitas in Münster 
- Anbindung des Kirchenvorstandes ist fest verankert 
- Bezahlung nach KAVO analog zum TVöD, plus KZVK 
- Kinderschutzkonzept liegt vor 
 
 
4. Besondere Merkmale / Eignung 
- Langjährige Erfahrungen mit Kindertagesbetreuungsangeboten im Bezirk Altstadt 
- Lage der zukünftigen Einrichtung im Gemeindegebiet St. Martini (Schwerpunkt Famili-
enangebote) 
- Als katholische Einrichtung besteht eine enge Anbindung zu den Ordensschwestern 
- Nutzung von Synergien durch eine weitere Einrichtung innerhalb der Kirchengemeinde

1 
 
 Trägerauswahlverfahren für Kindertageseinrichtungen in der Stadt Münster 
 
Auswertungsformular 
 
Ausgeschriebene Einrichtung: Kindertageseinrichtung Neubrückenstraße im Stadtteil Altstadt 
 
Name und Adresse des Trägers: 
 
Step Kids KiTas gGmbH 
Am Friedrichshain 22 
10407 Berlin 
 
 
1. Trägerhintergrund / Trägerdarstellung 
Mögliche Beschreibung des Trägers und seiner Betätigungsfelder, Verbandszugehörigkeit, 
Leitbild etc.  
- Step Kids Kitas gGmbH ist ein Tochterunternehmen der Step Kids Education GmbH – 
ein bundesweit tätiger Träger von aktuell 15 Kindertageseinrichtungen in NRW  und 
Brandenburg / Berlin 
- Anerkannter Träger der Kinder- und Jugendhilfe 
- Angebot von Brückenprojekten: Mobile Kitas (für Kinder mit Fluchthinterg rund) 
- Seit April 2017 gehört Stepke zur AcadeMedia Gruppe 
- Überkonfessioneller und diskriminierungsfreier Träger 
- Ausbau der Angebote in NRW 
- Leitbild in Bezug auf die Kindertagesbetreuung liegt vor 
 
 
2. Wirtschaftlichkeit 
Angebotener Trägeranteil 
9,00% Trägeranteil 
In Münster entfallen sowohl die Aufnahmegebühr als auch die Zusatzbeiträge. 
 
3. Fachlichkeit / Pädagogik 
3.1. Rahmenkonzept 
Fachliche Ausrichtung: 
- Alle fachlichen Anforderungen umfassend erfüllt / Erfahrungen in der Kinderta gesbe-
treuung liegen vor 
- Situationsorientierter und systemischer Ansatz 
- Konzeptausrichtung: Best Practice Ansatz abhängig vom Sozialraum 
- Konzeptionsschwerpunkte z.B. Schwimmen, Wald- und Wiesentage, Musik, Bew e-
gung, Natur, Ernährung 
- Bilingualität durch Native Speaker in allen Einrichtungen 
- Alltagsintegrierte Sprachbildung, Kommunikationskultur  
- Bildungsdokumentationskonzept liegt vor 
 
Flexible Betreuung: 
- Flexible Betreuungszeiten können bei Bedarf der Eltern eingerichtet werden, Einstieg 
in die Modellprojekte ExtraZeit / FlexiZeit vorstellbar 
- Regelöffnungszeiten: 07.00 Uhr - 17.00 Uhr  
- Bei Bedarf 11 Stunden Öffnungszeit möglich

2 
 
3.2. Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusion und Genderthemat ik 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Querschnittsaufgaben vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders heraus: 
- Individuelle Arbeit mit jedem Kind entsprechend seiner Bedarfe 
- Gleichbehandlung aller Kinder hinsichtlich Integration / Inklusion / Migration un d Ge-
schlechtsidentität 
- Barrierefreie Kitas 
- Schulung der Mitarbeiter/-innen im Bereich der Querschnittsaufgaben (z.B.  Sprachliche 
Begleitung aller Handlungen - Sprachförderung im Alltag) 
- Einsatz von multiprofessionellen Teams (Diversität) 
- Hoher Stellenwert von Partizipation auch im u3-Bereich (Kinderparlament, Einbezug  
bei Stuhlkreisen) 
- Bereits Erfahrung mit dem Thema Migration: Mobile Kita im Rahmen de r Brückenpro-
jekte für Flüchtlingskinder 
 
 
3.3. Gesundheitsförderung 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Gesundheitsförderung vor. Der Träger stellt fol-
gende Merkmale besonders heraus: 
- Einrichtung einer Frischkostküche (sofern bauliche Umsetzung in Abstimmung mit dem 
Investor möglich) 
- Ganztägiges freies Angebot von Obst und Gemüse 
- Regelmäßiges Schwimmen, regelmäßige Wald- und Wiesentage 
- Bewegungsangebote innerhalb und außerhalb der Kita 
- Kräuter- und Gemüsegarten  
- Zahngesundheit (tägliches Zähneputzen, Kooperation mit Gesundheitsamt) 
- Entspannung in Form von Ruhephasen und Schaffung von Rückzugsorten durch g e-
zielte Ausstattung der Räume 
- Unfallprävention in Kooperation mit der Polizei 
 
 
3.4. Sozialraumorientierung und Kooperationspartner 
Geplante Vernetzungen: 
- Vernetzung im Stadtteil durch Teilnahme an Stadtteilarbeitskreisen und Integra tions- 
sowie Brückenprojekten geplant 
- Niederschwellige Öffnung der Kita durch Kooperationen im Stadtteil (z.B. Fami lien-
/Jugendzentren, Sporteinrichtungen) 
- Kooperation mit anderen Kindertageseinrichtungen und Schulen sowie umliegender 
Trägerlandschaft und sozialen Institutionen des Stadtteils angestrebt 
- Regelmäßiger Austausch mit den Grundschulen, um die Vorschulgruppen an den B e-
darfen der Schule auszurichten 
- Kontakt mit Tagespflegepersonen ist wünschenswert, um guten Übergan g in die Kita 
zu schaffen 
- Intergenerative Zusammenarbeit mit der Seniorenresidenz am Tibusplatz 
- Ausbau zum Familienzentrum gewünscht

3 
 
3.5. Erziehun gs- und Bildungspartnerschaften 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Erziehungs- und Bildungspartnerschaften vor. 
Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: 
- Eingewöhnung in Anlehnung an das Berliner Modell 
- Strukturierte Elternarbeit findet statt 
- Informationsgespräche, Entwicklungsgespräche, Elternabende, Elternstammt ische, 
gemeinsame Aktionen und (interkulturelle) Feste usw. finden statt 
- Transparente Elterninformationen durch TV im Eingangsbereich, Dokumentationen etc . 
- Regelmäßige Feste und Aktionen sollen stattfinden 
- Elternhospitationen möglich 
- Teilnahme an Fachgremien und AGs ist geplant 
 
 
3.6. Organisationskultur und Qualität sichernde Maßnahmen 
Es liegen umfassende Konzepte im Bereich der Organisationskultur und Qualität sichernde Maß-
nahmen vor. Der Träger stellt folgende Merkmale besonders heraus: 
- Personaleinsatz nach KiBiz-Vorgaben, freigestellte Leitung, drei Vollzeitkräfte pro 
Gruppe 
- Einarbeitung neuer Leitungskräfte ein halbes Jahr vor Inbetriebnahme der Kita  
- Jährliche Fachtagungen für alle Fachkräfte 
- Regionalbüro in Wuppertal 
- Ein Qualitätsentwicklungskonzept liegt vor und wird vor Ort in den Kitas u mgesetzt 
- Regelmäßige Evaluationen durch Eltern- und Mitarbeiterumfragen 
- Kostenfreie Fortbildungsangebote für alle Mitarbeiter/-innen in der Stepke Akadem ie zu 
aktuellen Themen 
- Bezahlung der Mitarbeiter/-innen in Anlehnung an den TVöD 
- Kinderschutzkonzept liegt vor 
 
 
4. Besondere Merkmale / Eignung 
- Eigene Akademie mit Fortbildungsangeboten für Mitarbeiter/-innen und Ext erne 
- Regelmäßige Angebote, wie Schwimmen und Wald- und Wiesentage 
- Bilingualität

Anlage 3.2 Konzeption ASB

42933 Zeichen

Verfasst von: A. Vieren/ M. Brosch/B. Gedenk 
 
Pädagogische Konzeption    
Arbeiter – Samariter - Bund 
Regionalverband Münsterland e.V. 
 
ASB Kindertageseinrichtung

Seite 1 von 20 
 
Vorwort 
 
Der Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e.V. ist anerkannter Träger in der 
Kinder- und Jugendhilfe und betreibt eine weitere Kindertageseinrichtung  im Stadtgebiet 
Münster. 
Dieses Konzept wird bei jeder Veränderung angepasst. 
 
Konzept  
 
1.0 Träger 
 
Träger der Kindertageseinrichtung ist der 
 
Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e.V. 
Gustav-Stresemann-weg 62 
48155 Münster 
Tel.: 0251-2897-0 
Fax: 0251-297-118 
Homepage: www.asb-muenster.de 
E-Mail: m.brosch@asb-muenster.de  
 
1.1 Allgemeines Leitbild des Arbeiter-Samariter-Bundes 
 
Der Arbeiter -Samariter-Bund ist eine Hilfsorganisation un d Wohlfahrtsverband. Er ist ein  
gemeinnütziger Verein mit Vorsitz des Bundesvorstandes, dessen Mitglieder die Entwicklung 
mitbestimmen und kontrollieren. 
Der ASB setzt sich aus dem Bundesverband, Land esverbänden sowie Kreis- und Ortverbände 
zusammen. 
Humanitäre und demokratische Grundsätze bilden die Basis der Arbeit des ASB  im In- und 
Ausland. 
Der ASB war, ist und bleibt eine parteipolitische neutrale und konfessionelle ungebundene 
Organisation, die Menschen in Not helfen ohne Ansehen ihrer politischen, rassischen, 
nationalen oder religiösen Zugehörigkeit. 
Da wir eine Einric htung des Arbeiter -Samariter-Bundes sind arbeiten wir a m Leitbild der 
Gesamtorganisation orientiert. 
 
1.2 Lage 
 
Die Kindertagesstätte liegt in der Neubrückenstraße in Münster-Altstadt. 
 
1.3. Aufnahmekriterien 
 
Wir entscheiden bei der Aufnahme nicht nach Nationalität, Konfession, politischer Einstellung 
oder ethnischer Zugehörigkeit. Sondern wir entscheiden bei der Aufnahme nach sozialen 
Kriterien.  
Aufnahmekriterien:

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 Kinder aus dem Einzugsgebiet 
 Geschwisterkinder 
 Kinder berufstätiger Eltern 
 
1.4 Gruppen/Gruppenstruktur 
 
In der Kindertagesstätte werden 
 in 2 Gruppen Kinder im Alter von 2-6 Jahren betreut (G 1) 
 in 1 Gruppe Kinder im Alter von 0-3 Jahren betreut (G 2) 
 in 1 Gruppe Kinder im Alter von 3-6 Jahren betreut (G 3) 
 
1.5 Team und Personalstruktur 
 
Die personelle Besetzung richtet sich nach der Vereinbarung zu den Grundsätzen über die 
Qualifikation und den Personalschlüssel nach § 26 Abs. 2 Nr. 3 des Gesetzes zur frühen Bildung 
und Förderung von Kindern (KiBiz). Zu unserem Selbstverständnis gehört es, innerhalb unserer 
Einrichtung Praktikanten während ihrer Ausbildung praxisnah zu begleiten und anzuleiten. 
 
Ein partnerschaftliches Miteinander, Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung sind 
Grundlagen einer guten Zusammenarbeit in unse rem Team . Ein kollegialer Austausch, 
gruppenübergreifendes Arbeiten und der Einsatz der eigenen Persönlichkeit sind ebenso 
gefordert, wie das Engagement und die Offenheit gegenüber der gesamten Arbeit. 
Gemeinsame Zielabsprachen und ein aufgabenorientiertes  Aufeinander-Zuarbeiten und 
Transparenz sind für eine erfolgreiche Teamarbeit unabdingbar. 
 
In unserem Team arbeiten: 
 
1 Einrichtungsleitung (mit anteiliger Freistellung) 
pro Gruppe 1 Erzieher/in als Gruppenleitung sowie 1 weitere Fachkraft  
1 Auszubildende in der praxisintegrierten Ausbildung zur Erzieherin  
1 Küchenkraft (Teilzeit) 
 
Nach Möglichkeit stellen wir jemanden für ein Freiwilliges Soziales Jahr  und/oder ein/e 
Anerkennungspraktikant/in ein. 
 
Die Aufgabe als Leitung wahren wir durch einen partnerschaftlichen Leitungsstil: dazu zählen 
Teamgespräche, Einzelgespräche, fachliche Anleitung und Beratung, Delegation von Aufgaben 
und Übertragen von Verantwortung. 
Wertschätzung, Offenheit und Kritikfähigkeit sind Voraussetzungen für eine gute 
Zusammenarbeit mit Kindern, Eltern, dem Träger und anderen Partnern.

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1.6 Öffnungszeiten 
  
Unter Berücksichtigung des Wohles der Kinder, der  berechtigten Belange der 
Erziehungsberechtigten sowie der personellen und örtlichen Gegebenheiten, setzt der Träger 
nach Anhörung des Elternrates die Öffnungszeiten fest (§ 9 Abs. 4 KiBiz).   
Unsere Öffnungszeiten lauten (45 Std.): 
Montag bis Donnerstag  7:00 Uhr – 16:30 Uhr 
Freitag     7:00 Uhr – 15:00 Uhr 
Nach Absprache mit dem Jugendamt und nach Anhörung des Elternrats  wird geprüft, ob ein 
Bedarf besteht, erweiterte Öffnungszeiten von  
Montag bis Freitag    6:30 Uhr – 20:00 Uhr anzubieten. 
 
2.0 Gesetzliche Grundlagen und Grundsätze 
 
Für die Kindertagesbetreuung relevanten Paragrafen:  
  
 Sozialgesetzbuch, Achtes Buch, Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII)  
 § 22a - 25 SGB VIII Angebote zur Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen 
 Gesetz zur frühen Bildung und Förderung von Kindern (Kinderbildungsgesetz - KiBiz) – 
Viertes Gesetz zur Ausführung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes SGB VIII 
 Personalvereinbarung der Trägerzusammenschlüsse der freien und öffentlichen 
Jugendhilfe  
 Die Rechte der Kinder  
 
2.1 Finanzielle Beiträge der Eltern 
 
Die Erziehungsberechtigten haben laut § 90 SGB VIII, entsprechend ihrer wirtschaftlichen 
Leistungsfähigkeit, monatlich öffentlich -rechtliche Beiträge zu den Jahres -Betriebskosten zu 
entrichten.  
 
Für die Teilnahme eines Kindes am Mittagstisch (12:00 Uhr) ist ein zusätzlicher Beitrag an den 
Träger der Einrichtung  zu entrichten. Bei regelmäßiger Teilnahme wird ein fester Beitrag 
monatlich erhoben (unabhängig von den Schließzeiten): 
 
 Tägliches Mittagessen                             70,- € 
(45 Stunden Buchungszeit/35 Stunden Block-Buchungszeit mit täglichem Mittagessen)      
 2 Tage Mittagessen                                  30,- € 
(35 Stunden Block-Buchungszeit mit zwei langen Betreuungstagen) 
Pro Einzelmahlzeit ist ein Beitrag von z. Zt. 3,50 € an den Träger der Einrichtung zu zahlen.

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Für Frühstück, Nachmittag-Snack und Getränke entrichten die Eltern pro Kind in unserer 
Einrichtung einen Beitrag von 10,- € monatlich an den Träger der Einrichtung.  
 
 
3.0 Fachleitbild und pädagogische Arbeit der Tagesstätten des Arbeiter-Samariter-Bundes 
 
Als ASB -Einrichtungen haben wir einen sozialen und wertschätzenden Auftrag, der unser 
Handeln prägt und beeinflusst. 
 
Unsere Kindertagesstätte ist ein Platz an dem die Kinder sich mit Hilfe der Erzieher/inne n 
individuell entfalten und entwickeln  können. Hier können die Kinder Freundschaften 
schließen, sich gegenseitig motivieren Neues zu lernen. 
Die pädagogische Konzeption de r Kindertagesstätte basiert auf dem Grundverständnis, dass 
die Kindertagesstätte Lebens - und Erfahrungsraum für alle Kinder und Familien mit ihren 
individuellen Bedürfnissen ist.  
Mit dem Ziel für alle Kinder ein partnerschaftliches, demokratisches, tolerantes und 
gleichberechtigtes Miteinander zu erlernen.  
Durch die gemeinsame Erziehung bekommen alle Kinder vielfältige Entwicklungsanreize und 
können im Zusammenleben Unterschiede und Ähnlichkeiten erleben, wodurch sich eine 
Atmosphäre sozialer Toleranz entwickelt, die jedem Kind ung eachtet seiner Fähigkeiten ein 
positives Selbstwertgefühl vermittelt. 
 
Grundlage der pädagogischen Arbeit ist die Überzeugung, dass jedes Kind die Potentiale zu 
einer konstruktiven Entwicklung in sich trägt.  
 
 Ganzheitliches Lernen, ausgerichtet auf das Erleben der Kinder, d.h. Vorbereitung auf 
gegenwärtige und zukünftige Lebenssituationen und Befähigung, diese zu bewältigen  
 
 Ressourcenorientiertes Arbeiten anhand der Stärken und Fähigkeiten 
 
 Entlastung und Unterstützung der Familien durch Schaffung eines sozialen Netzwerkes 
 
 Toleranz, Vielfalt und Offenheit im Zusammenleben von unterschiedlichen Menschen 
als Grundlage für ein Miteinander 
 
3.1 Fachlichkeit  
 
Um die Arbeit mit einer bunt gemischten Klientel in der Einrichtung qualitativ gut zu gestalten, 
bedarf es eine r hohen Fachlichkeit der Mitarbeiter, die regelmäßige Fort - und 
Weiterbildungen, Fachtagungen und Supervision voraussetzt. 
 
 
Die Erziehungsberechtigten sind hauptverantwortlich für die Erziehung des Kindes . Die 
Begegnung und Zusammenarbeit ist wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit. Die 
Einrichtungen sind Orte für das Entstehen sozialer Kontakte und bieten den 
Erziehungsberechtigten pädagogische Unterstützung durch Elternabende, Gesprächskreise, 
Vorträge und Beratung an.

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Grundlage geeigneter fachspezifischer Maßnahmen und Zielsetzung ist die ganzheitliche 
Sichtweise. Eines unserer Ziele ist es, dass die Kinder gegenwärtige und zukünftige Situationen 
mit größtmöglicher Selbständigkeit bewältigen können 
 
3.2 Selbstverständnis 
  
Wir beobachten kontinuierlich die Bedürfnisse, Fähigkeiten und Entwicklung der Kinder  
angelehnt an den Situationsorientierter Ansatz . Wir erkennen im ständigen Diskurs mit 
Kindern, Erziehungsberechtigten und anderen Erwachsenen lebensgeschichtlich bedeutsame 
Situationen, analysieren und gestalten auf dieser Grundlage ganzheitliche Lernprozesse. 
 
Die Erziehungsberechtigte und wir gehen eine vertrauensvolle, partnerschaftliche Beziehung 
zugunsten der Betreuung, Bildung und Erziehung der Ki nder ein. Sie umfasst die Ergänzung 
und Unterstützung des Kindes und dessen sozialen Netzwerkes durch Information und 
Beratung der Erziehungsberechtigten.  
 
Die Kinder haben die Möglichkeit ihre eigene soziale Rolle innerhalb der Gruppe zu finden. 
 
Kinder lernen mit- und voneinander. Deshalb ermöglichen wir den Kindern, im gemeinsamen 
Tun ihre vielfältigen Erfahrungen und Kompetenzen aufeinander zu beziehen. Entsprechend 
ihrer Entwicklung werden die individuellen Bedürfnisse und Entwicklungsaufgaben erkannt  
und der Bildungsauftrag gezielt und altersentsprechend berücksichtigt und umgesetzt. 
  
In erster Linie werden die Kinder, entsprechend ihrer Möglichkeiten, aktiv an der 
pädagogischen Planung beteiligt „Was sie selbst tun können, wird ihnen zugetraut und 
zugemutet.“ 
  
Um den Kindern die Gelegenheit zu geben, sich im Spiel mit ihrer Lebenswelt auseinander 
setzen zu können, schaffen wir ein anregendes, vielfältiges pädagogisches Umfeld. Wir 
eröffnen den Kindern Lern - und Erfahrungsräume, die über ihre bis dah in gemachten 
Erfahrungen hinausgehen und bieten ihnen neue  Entwicklungsmöglichkeiten. Neugier, 
Interesse, Entdeckerlust und Experimentierfreude der Kinder werden unterstützt, so dass 
vielseitige Wahrnehmungs- und Ausdrucksmöglichkeiten -Selbstbildungspotentiale- gefördert 
werden. 
 
Das Zusammenleben von Kindern mit verschiedenen Herkunfts -, Entwicklungs - und 
Leistungsvoraussetzungen bietet uns die Möglichkeit, anhand von vielfältigen Lernsituationen 
das Selbstvertrauen aller Kinder zu stärken, sowie ihre bes ondere Begabung und das 
Verständnis untereinander zu fördern. 
 
Wir vernetzen uns im Rahmen der Familienzentrumsarbeit mit unterschiedlichen 
Einrichtungen, Vereinen und Institutionen des Gemeinwesens.  
Kontinuierlich reflektieren wir sowohl die gesellschaftliche als auch die kindliche Entwicklung.  
Die Einrichtungskonzeption wird fortlaufend im Team überdacht und die pädagogische Arbeit 
evaluiert.

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3.3 Partizipation  
   
Partizipation ist ein grundlegendes Recht der Menschen (Artikel 1 und 2 Grundgesetz) und als 
Auftrag der Tageseinrichtung gesetzlich festgelegt im Sozialgesetzbuch (SGB).   
Im Wesentlichen geht es darum, Kindern und Eltern die Mitsprache bei Planungs -, 
Gestaltungs- und Entscheidungsprozessen zu ve rschaffen, die direkten oder auch indirekten 
Einfluss auf ihre Lebenswelten haben.  
 
Durch frühes Einbeziehen in Entscheidungen entwickeln Kinder Problemlösungsstrategien 
und üben sich in deren Umgang umso das Gefühl zu entwickeln selbstwirksam zu sein. Durch 
die Übernahme von kleinen Verantwortlichkeiten und Aufgaben und deren erfolgreiche 
Bewältigung entwickeln sie Vertrauen in eigene Fähigkeiten, lernen eigenverantwortliches 
Handeln und erhalten Respekt vor anderen Personen. 
Partizipation ermöglicht: 
  
 Kindern Mitbestimmung und Mitverantwortung zu erlernen und zu tragen  
 Kindern die Auswirkungen ihres Engagements zu sehen, nachzuvollziehen und sich 
damit identifizieren zu können.  
 Kindern und Erzieherinnen gemeinsam Entscheidungen und Lösungen für Probleme zu 
finden    
 
Wir legen besonderes Augenmerk auf die Motivation der Kinder und auf die Auswahl der 
Methoden der Beteiligung. Partizipation soll Spaß machen, da sie sonst schnell ihre 
Anziehungskraft verliert. 
 
Voraussetzung für eine erfolgreiche Partizipation ist, dass die Erwachsenen die Äußerungen 
aller Kinder wertschätzend beachten, sie ernst nehmen und sie auf der Suche nach eigenen 
Lösungen unterstützen. Kinder erhalten so die Chance, sich zu starken individu ellen 
Persönlichkeiten, engagierten und kritischen Bürgern/innen in einer demokratischen 
Gesellschaft zu entwickeln.  
 
In unserer Einrichtung sind unterschiedliche Formen der Partizipation  vorhanden, z.B. :  
Teilhabe an einfachen dialogischen Gespräch ssituationen (Spiel-und Gesprächskreisen) , 
spontane Gesprächs runden, Bewältigung von Ko nfliktsituationen, Wahl des Elternrates,  
Freispiel, Elternversammlungen, Frühstücksbuffet. 
        
 
3.3.1 Beschwerdemanagement für Kinder 
 
Die Kinder haben die Möglichkeit zu jeder Zeit ihre Bedürfnisse, Wünsche sowie Beschwerden 
zu äußern. Sie können und dürfen  sich an einen ihnen vertrauten Mitarbeiter wenden . Im 
morgendlichen Sing- und Gesprächskreis haben die Kinder z.B. die Möglichkeit sich und ihre 
Beschwerde vorzubringen.  Ebenso können sie im persönlichen Gespräch ihre Anliegen 
formulieren.  
Hier werden alle Kinder ernst genommen und unterstützt das Vorgebrachte umzusetzen.

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Die Selbstwahrnehmung und das Selbstbewusstsein werden damit gestärkt. 
Kommunikationsfähigkeit und Vertr auen wird gefördert,  Achtung vor dem Anderen und 
Wertschätzung erlernt.  
Kinder nutzten je nach ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen unterschiedliche Formen der 
Beschwerde z.B.: Nonverbale-, Ermöglichungs-, Verhinderungs-, Spontan-, Indirekte-  sowie 
Einzelbeschwerde. 
 
3.4 Inklusive altersgemischte Gruppen 
 
Die verschiedenen Interessen und Bedürfnisse der Kinder in den  inklusiven altersgemischten 
Gruppen sind eine Bereicherung für das Gruppenleben. Durch das Zusammenleben der Kinder 
werden soziale Verhaltensweisen, wie Rücksichtnahme, Toleranz und Verantwortung 
besonders unterstützt. 
 
Die Altersmischung in unseren Gruppen ermöglicht eine individuelle Betreuung der einzelnen 
Kinder, weil sich durch diese Mischung die Entwicklungs - und Betreuungsansprüche der 
Kinder ergänzen.  
 
Die schwierige Phase der Eingewöhnung ist durch die ausgewogene Altersstruktur erleichtert.  
 
Die inklusiven a ltersgemischten Gruppen bieten eine anregungsreiche Atmosphäre: Die 
jüngeren Kinder lernen von den „Großen“ wodurch Eigenaktivität, Selbstständigkeit und 
Sprache angeregt werden. Die älteren Kinder können im gemeinsamen Spiel mit den Jüngeren 
Fertigkeiten und Fähigkeiten erproben und vertiefen, indem sie ihnen Dinge zeigen, 
Sachverhalte erklären und bei alltäglichen Schwierigkeiten helfen. 
 
Alle Kinder können leichter ihren Platz in der Kindergemeinschaft finden und ihr 
Selbstwertgefühl stärken. Die Kind er lernen Kompromisse einzugehen und kommunikative 
Mittel einzusetzen, damit ein gemeinsames Spiel möglich ist. 
  
Mit steigendem Alter können die Kinder sich eher gleichaltrigen Spielpartnern zuwenden, die 
gleiche Interessen haben. Hierbei werden die Kinde r vor andere Herausforderungen gestellt, 
Konflikte werden gleichrangig und gleichberechtigt ausgetragen. 
 
Kinder im Alter von 0 -3 Jahren brauchen entsprechend ihrem Entwicklungsstand mehr 
Zuwendung, Pflege, Aufmerksamkeit und Nähe als ältere Kinder. 
    
Geborgenheit und Vertrauen als positive Lebensgrundstimmung, sowie eine kontinuierliche 
Betreuung sind für die Gesamtentwicklung des Kindes von entscheidender Bedeutung.  
Das unmittelbare und sensible Eingehen auf die Bedürfnisse des Kindes gibt diesem eine 
Lebenssicherheit, eine Reserve an positiven Erfahrungen, die hilft Enttäuschungen und 
Belastungen besser zu bewältigen. 
 
 D. h. für uns als Tageseinrichtung ist eine erste Kontaktaufnahme des Kindes zu einer festen 
Bezugsperson wichtig. Diese kümmert sich in der Eingewöhnungszeit -in Anwesenheit einer 
familiären Bezugsperson-  bevorzugt um das Kind, wickelt es, füttert es und bringt es ins Bett 
(vgl. Eingewöhnung und Aufnahme).

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Die daraus gewonnene Sicherheit ermöglicht dem Kind, intensivere Kontakte zu weiteren 
Bezugspersonen aufzubauen. 
 
Für Erziehungsberechtigte die wieder ins Berufsleben zurückkehren, ist die Betreuung d es 
Kindes innerhalb unserer Kindertagesstätte eine professionelle, konstante Institu tion der 
Erziehung und Bildung. 
Ziel der inklusiven Arbeit ist es daher, ein Förderangebot zu gestalten, dass Potentiale weckt 
und Entwicklungsprozesse anbahnt und zulässt.  Unsere Gruppen sind umfassende 
Lernsituation für K inder, ein Lebens - und Erfahrungs raum, der kein Kind ausschließt. Jedes 
Kind wird in seiner Individualität und Einzigartigkeit wahrgenommen und respektiert. 
 
Das Zusammenleben im Alltag, sprich das Miteinander, ist von großem Wert und bietet allen 
Beteiligten ein breites Lernspektrum. 
Kinder machen früh die Erfahrung, dass ein Anderssein nicht ein besser oder schlechter 
bedeutet, sondern mit Individualität und Persönlichkeit einhergeht.  
 
3.5 Regeln 
 
Um den Interessen und Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden und ein 
partnerschaftliches Miteinander zu schaffen, gehören Regeln zur päd. Arbeit. Die Regeln gibt 
es aus unterschiedlichen Gründen, z.B. Schutz der körperlichen und seelischen 
Unversehrtheit, Partizipation, Lernen, Wertvorstellung und um den Tagesablauf zu 
strukturieren. 
 
Einige Richtlinien sind verbindlich, z. B. „Der Gruppenraum darf nicht ohne das Wissen und die 
Erlaubnis der Erzieherin verlassen werden“. 
 
Zudem gibt es Regeln, die situa tionsabhängig und altersentsprechend von den Kindern 
selbständig aufgestellt werden, z. B. einigen sich die Kinder auf eine bestimmte Zahl von 
Mitspielern innerhalb eines Spielbereiches. 
 
Darüber hinaus können im Rahmen der Selbständigkeitserziehung Regeln  individuell in 
Abhängigkeit von Alter, Tagesform und Verhalten der Kinder abgewandelt werden. 
 
Regeln und Rituale geben sowohl sichere Orientierung, als auch Halt. 
 
3.6 Freispiel 
 
Die Freispielzeit ist ein wichtiges Element im Kindertagesstättenalltag. Das Kind entscheidet in 
den Freispielphasen - selbstinitiierte Lernprozesse -, je nach seinen Interessen und 
Bedürfnissen 
 
 was  
 wann und wie lange  
 wo  
 wie  
 und mit wem es spielt.

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Die Zeit für das Freispiel wird im Alltag durch die Erzieher /innen ermöglicht. Im freien Spiel 
werden Normen und Strategien des Zusammenlebens ausprobiert, Konkurrenz und Streit, 
Solidarität und Kooperation sowie Integration und Ausgrenzung können erfahren werden.  
 
Durch Eigeninitiative und auch durch Beobachtung v on anderen findet ein kindlicher 
Lernprozess statt. Im gemeinsamen Spiel lernt das Kind, Konflikte zu lösen, eigene Interessen 
zu verfolgen aber auch konkurrierende Interessen zu respektieren, Kompromisse zu schließen, 
zu teilen, zu kooperieren, selbstbewusst zu werden. 
 
Diese Entscheidungsmöglichkeiten bieten dem Kind Freiräume, die in so starkem Ausmaß im 
späteren Leben (Schulzeit) nicht immer gegeben werden.  
 
Durch die verschiedenen zur Verfügung stehenden Spiel - Bastelmaterialien und gesetzten 
Spielimpulse kann das Kind konstruktiv, kreativ und schöpferisch tätig sein. 
Bereits erfahrene  Eindrücke/Erlebnisse werden verarbeitet, z. B. beim Nachspielen von 
Alltagssituationen im Rollenspiel.  
 
Kinder lernen bei jedem Spiel. 
 
„Alle Momente, die effizientes L ernen ausmachen, sind im Spiel vorhanden. Das Spiel ist die 
ideale Form des Lernens, weil die Kinder dabei in höchstem Maße aktiv sind, mit Intensität 
und Eifer aus eigenem Antrieb sich spontan damit beschäftigen, was sie gerne können 
möchten. Ihr Lernen ist im Spiel individuell und freiwillig.  
Es dauert so lange, bis ein Lernprozess abgeschlossen oder die Lust an etwas verloren 
gegangen ist. 
Solches Lernen ist nicht planbar. Es ist im Kind selbst angelegt. Das Kind weiß sich die Situation 
im Spiel so ein zu richten, dass es Schwierigkeiten, die eintreten können, selbst meistern kann. 
Es verfügt über Muster der Wirklichkeitsbewältigung, mit denen es sich in seiner 
Fortentwicklung selbst hervorbringen kann.“ 
(Zitat: G. Schäfer, 1989)  
 
 
3.7 Projekte und AGs 
 
Im Laufe eines Kindergartenjahres werden unterschiedliche Themen in Form von 
gruppeninternen und/oder gruppenübergreifenden Projekten bearbeitet. 
 
Durch die Erweiterung des Umfeldes bedeutet die Projektarbeit eine ganzheitliche 
Wissensvermittlung und entspricht dem Anliegen des Bildungsauftrages. 
 
 
Teil des Projektes ist neben dem Prozess selbst, die abschließe nde Präsentation der 
Ergebnisse.  
AGs sind Arbeitsgemeinschaften, an denen die Kinder, je nach ihren persönlichen Interessen, 
teilnehmen und in denen sie an die unterschiedlichsten Lebensbereiche herangeführt werden. 
In den AGs werden Schwächen abgebaut und die Stärken einzelner Kinder, ebenso wie die 
Gemeinschaft untereinander, gefördert.

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Abhängig vom Angebot und dessen Ergebnis, gib t es offene und g eschlossene AG s, die zu 
festen Zeitpunkten und Wochentagen stattfinden. 
Durch das gruppenübergreifende Angebot ist die Begegnung vielschichtiger Kulturen und 
Altersstufen möglich. 
In den AG-Stunden lernen die Kinder, kurzfristige Ziele zu verfolgen. AGs können nach Bedarf 
auch an ein Projekt angegliedert werden. 
 
 
3.8 Bildung/päd.  Arbeit 
 
Lernen ist der dauerhafte Erwerb einer neuen oder Veränderung einer schon vorhandenen 
Fähigkeit, Fertigkeit oder Einstellung. Lernen kann jeder Mensch nur selbst. 
 
Bildung ist mehr als Lernen. Bildung beschreibt eine gewisse Qualität von Lernprozessen - 
nicht nur die Aneignung von Wissen und Fertigkeiten - ein Lernen mit allen Sinnen, bei dem 
die ganze Breite der Selbstbildungspotentiale der Kinder zum Tragen kommt. 
 
Begleitung, Förderung und Herausforderung der Kinder insbesondere in den sensorischen, 
motorischen, emotionalen ästhetischen, kognitiven, sprachlichen  und mathematischen 
Entwicklungsbereichen. 
 
Das Lernen untereinander ist geprägt von: Unsicherheiten abba uen, Akzeptanz, 
Kompromissbereitschaft, Rücksichtnahme, Entwicklung von Selbständigkeit, Kennenlernen 
der eigenen Grenzen, Selbstbehauptung und Disziplin, Einordnung - und 
Durchsetzungsfähigkeit, Übernahme von Verantwortung für sich, das Spielmaterial und 
schließlich auch für andere Kinder. 
 
3.9 Kommunikation und Sprache 
 
Der Einsatz verbaler und nonverbaler Ausdrucksmöglichkeiten ist ein grundlegendes Bedürfnis 
jedes Menschen.  
 
Die Sprache entwickelt sich auf der Grundlage wechselseitiger Beeinflussung von  
Bewegungserfahrungen, Sinneserfahrungen, kognitiven und sozial-emotionalen Prozessen. 
Die körperliche und geistige Entwicklung und die Bildung eines Kindes lassen sich nicht von 
Sprache trennen, da diese ein wichtiges Werkzeug ist, um Entwicklungsprozesse  in Gang zu 
setzen.  
Sprache wird nicht nur benutzt, um eigene Emotionen, Gedanken, Pläne und Wünsche 
auszudrücken, sondern auch, um andere Menschen verstehen zu können und damit 
Beziehungsstrukturen zu bilden.  
 
Einige wichtige Ziele im Sprachbereich sind : Dinge und Sachverhalte benennen zu können, 
Gefühle auszudrücken, Freude am Sprechen und Erzählen zu entdecken, verbale 
Aufgabenstellungen zu verstehen und umzusetzen und zuhören zu können.  
 
Sprache wird in jeglichen Alltagssituationen erprobt, erforscht und gefördert.

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Bei Kindern mit besonderem Förderbedarf werden in Kooperation mit einer Frühförderstelle 
spezielle Förderangebote eingeleitet. 
 
 
3.10 Bewegung 
 
Es liegt in der Natur eines jeden Kindes sich zu bewegen.  
Wir bieten den Kinder Raum und Zeit sich selbst darin zu fördern was ihnen zurzeit Spaß 
bereitet. Spezielle Möbel unterstütze n die Lernprozesse der Kinder und steigern ihre 
Bewegungsfreude. 
 
Durch altersentsprechendes Spielmaterial, angeleitete Bewegungseinheiten, Sing - und 
Bewegungsspiele fordern wir die Kinder spielerisch dazu auf ihre bereits erlernten Fähigkeiten 
zu vertiefen und zu erweitern.  
 
3.11 Maxi-Gruppe 
 
Die Förderung von Schulfähigkeit beginnt - ebenso wie die Bildung - nicht erst im letzten 
Kindergartenjahr. „Bildung beginnt mit  der Geburt .“ (Zitat Schäfer, 2003  Literaturliste: 
Bildung beginnt mit der Geburt, Gerd Schäfer, Beltz Verlag ) Wir unterstützen die 
Erziehungsberechtigten ab Kindergarteneintritt in der Förderung und Entwicklung ihrer 
Kinder.  
Die Kinder werden sprachlich,  emotional, geistig und körperlich auf den Übergang von der 
Kindertageseinrichtung zur Schule vorbereitet. 
 
Wichtig ist uns, dass ein Kind nach Möglichkeit vor Schuleintritt über folgende Kompetenzen 
verfügt: 
 
 Vermitteln von Lernkompetenz (das Lernen lernen, Selbständigkeit, Orientierungs - 
und Lernfähigkeit) 
 
 Förderung von Sozialkompetenz (Selbstvertrauen und Selbstsicherheit)  
 
 Sprachförderung (Sich über Erlebtes und Erfahrenes in vielfältiger Form ausdrücken) 
 
 Logisches, mathematisches sowie räumlich es Denken  (Zahlenverständnis im 
Zahlenraum bis 10 sowie geometrische Formen) 
 
 Stärkung der Konzentration und Ausdauer (mehrfach Aufträge erledigen) 
 
 Intensivierung des selbständigen Handelns und der Eigenverantwortlichkeit (zuhören, 
sich mitteilen, die eig ene Meinung vertreten, sich mit anderen Auffassungen 
auseinandersetzen) 
 
 Abbau von Ängsten/Hemmungen vor dem Schuleintritt  (Enttäuschung und 
Misserfolge verkraften)

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 Spezielle Schulung der Fein- und Grobmotorik (Stifthaltung, Kraftdosierung, etc.) 
 
 Verkehrserziehung (geltende Regeln verstehen und situationsangemessen anwenden 
und ggf. verändern) 
 
In der Maxi -Gruppe werden die Kinder, zusätzlich zu ihrer individuellen Förderung in der 
Gruppe, zielbewusst in Hinbli ck auf die Schulreife gefördert . Alle Kinder,  die im 
darauffolgenden Jahr eingeschult werden, dürfen teilnehmen.  
Die Maxi-Gruppe befasst sich mit Kindern der Altersstufe von 4 – 6 Jahren.  
 
In der Regel findet die Maxi -Gruppe einmal wöchentlich (je nach Inhalt vormittags oder 
nachmittags) statt. 
Anhand von Aktionen und Exkursionen lernen die Kinder bei altersgerechtem Tempo, 
miteinander Aufgaben zu lösen, die speziell auf sie, ihren  momentanen Entwicklungsstand 
und ihre speziellen Wünschen zugeschnitten sind. 
 
3.12 Eingewöhnung und Aufnahme 
 
Um einen für Kinder und Erziehungsberechtigten gleichermaßen erfolgreichen und positiv 
erlebten Start in die neue Lebensphase zu ermöglichen,  sind die Eingewöhnung und das 
Aufnahmeverfahren von besonderer Bedeutung. 
 
Jedes Kind wird individuell eingewöhnt.  
 
In unserer Einrichtung ist das Kind der Akteur seiner Eingewöhnung.  
Sollte ein Kind mehr Zeit brauchen um sich von den Erziehungsberechtigte zu lösen erhält es 
diese. Kinder, die sich leichter von ihren Erziehungsberechtigten trennen können, haben somit 
eine kurze Eingewöhnungsphase. 
 
Hierin liegt die Basis sowohl für das dauerhafte Wohlbefinden der Kinder, als auch für den 
Erfolg unserer pädagogischen Arbeit. 
  
In der Eingewöhnungsphase sammeln die Kinder neue soziale, emotionale und kognitive 
Erfahrungen. Diese beinhalten einen neuen Tagesablauf, viele neue Menschen und Räume, 
neue Spielmöglichkeiten und Materialien sowie Regeln. Auf Grund der Individualität eines 
jeden Kindes wird von uns in dieser Phase viel Zeit, Geduld, Verständnis und eine besonde re 
Aufmerksamkeit erbracht. 
In der Eingewöhnungsphase stellen wir folgende Punkte in den Vordergrund unserer Arbeit: 
 
 Beachtung der aktuellen Familiensituation und Lebensumstände 
 Berücksichtigung des Alters und Entwicklungsstandes der Kinder  
 Schnuppertage zum Kennenlernen  
 Information über den Geburtsverlauf 
 
Wir achten darauf - wenn möglich -  dass die Gruppen ausgewogen zusammengesetzt werden, 
damit die Kinder weder unterfordert noch überfordert werden.

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3.13. Interkulturelle Orientierung 
 
Die K indertagesstätte versteht sich als Begegnungsstätte zur Auseinandersetzung und 
Integration unterschiedlicher Kulturen und sozialer Gefüge. 
Da immer mehr Nationalitäten in den Stadtteilen zusammenleben, ist im Kontext der 
Chancenangleichung der betreuten Kinder die Sensibilisierung für eigene und fremdländische 
Kulturen unausweichlich. 
Wir legen den Grundstein für ein demokratisches Zusammenleben und wecken die Neugier 
Einblick in verschiedene Kulturen zu nehmen. 
Verständnisvolles und friedliches Miteinander  begünstigt die Entwicklung zum weltoffenen 
toleranten Menschen. 
 
Ausgehend von unserer Leitorientierung versteht sich die Umsetzung der genannten Ziele 
zunächst als Haltung aller am Erziehung-Bildung-und Betreuungsprozess Beteiligten. 
Daraus leitet sich d ie Kontinuität in der Auseinandersetzung ab, lässt aber auch genügend 
Raum aktuelle Anlässe, Feste und Feiern im Jahreskreis zum interkulturellen pädagogischen 
Programm zu erklären. Beteiligung an dem gesamten  Prozess erwarten wir von allen 
sozialpädagogischen Fachkräften wünschen uns diese aber  auch von den 
Erziehungsberechtigten und anderen Interessierten aus den Gemeinden.  
 
3.14 Ernährung 
 
Die meisten Kinder unserer Einrichtung verbringen einen  Großteil des Tages in der 
Kindertagesstätte. Montag bis Freitag werden mit Frühstück,  Mittagessen und dem 
Nachmittag-Snack drei Mahlzeiten gereicht. 
Die Einnahme der Mahlzeiten erfolgt in der Gemeinschaft mit den Kindern und uns.  
Daraus leitet sich eine besondere Verantwortung ab. Bei allen Mahlzeiten wird dar auf 
geachtet, dass die Kinder Achtung vor Lebensmitteln bekommen. Wir bieten eine gesunde, 
ausgewogene und kindgerechte Ernährung, welche die Entwicklung, Leistungsfähigkeit und 
das Wohlbefinden der Kinder unterstützt.  
Unter Berücksichtigung der Vorlieben  und Abneigungen der Kinder und den Ansprüchen der 
Erziehungsberechtigten, sorgen wir im ständigen Team -Dialog für ein e abwechslungsreiche 
Ernährung angelehnt an die Anforderungen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung 
e.V.). 
Vielfalt und Selbstbesti mmung zeichnen das Konzept  (Partizipation) des Frühstücksbüfetts 
aus. Die Kinder können selbst entscheiden, was und wann (8:00 h – 9:30 h) sie essen möchten. 
Die Kinder erlernen hier sich bei der Zubereitung ihres Frühstücks frei zu entfalten und üben 
ihre Selbstständigkeit. Ebenso lernen sie welche Lebensmittel zu einer vielseitigen Ernährung 
gehören. Das Mittagessen wird in der Regel so gereicht, dass alle Kinder einer Gruppe als 
Gemeinschaft essen. 
Von allen Gruppen werden Projekte zum Thema „Ernährung“ (z.B. Kochen, Lebensmittelkunde 
usw.) durchgeführt. 
Bei der Gestaltung der Mahlzeiten  ergibt es sich gelegentlich, dass die Kinder einbezogen 
werden. So wird elementares Erleben ermöglicht um die Nahrungsmittel in unverarbeiteter 
Form kennen zu lernen. Es ist uns wichtig, dass man nicht nur zu Tisch geht, um etwas zu 
essen, sondern auch, um sich anderen mitzuteilen und Gemeinschaft zu erleben.

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Gemeinsame Mahlzeiten erfordern zudem Rücksichtnahme auf andere und die Einhaltung 
von Regeln.   
 
Das Essen der Mittagsmahlzeit wird uns aus der Küche unserer bereits bestehenden Kit a am 
Carlo-Schmid-Weg geliefert. Dort kochen eine Hauswirtschafterin und eine Küchenkraft das 
Essen täglich frisch. Damit stellen wir eine sensorische und ernährungsphysiologische Qualität 
des Essens sicher. 
Wir können den Kindern Mahlzeiten mit einem hohen Anteil an regionalen und/oder 
ökologisch erzeugten Produkten anbieten. Durch den Synergieeffekt der beiden Kitas können 
Ernährungseinschränkungen einzelner Kinder gezielt berücksichtigt  werden, der Einfluss auf 
die Qualität ist unmittelbar möglich. 
 
4.0 Räume 
 
Kinder wollen sich und anderen begegnen, sich selbst und den Raum entdecken und 
verändern, etwas nach außen sichtbar machen, malen, gestalten, sich bewegen und zur Ruhe 
kommen. 
 
Uns ist es wichtig, innerhalb der  Einrichtung eine angenehme, an regungsreiche und 
gemütliche Atmosphäre zu schaffen, in der sich Kinder altersentsprechend entfalten können, 
in der ihre Selbständigkeit und Eigenaktivität gefördert werden, sie sich in einer Gemeinschaft 
erleben und ihr Sozialverhalten entsprechende Unterstützung erfährt. 
 
Die übersichtlichen Gruppenräume sind in Funktionsbereiche unterteilt, lassen jedoch 
bewusst Freiräume zur flexiblen Umgestaltung offen. Rücksichtnahme, Selbstachtung und das 
Selbstbewusstsein der Kinder werden gestärkt. 
Die Erfahrung unterschiedlicher Raumaufteilungen, Ebenen und Bodenbeschaffenheiten 
ermöglicht vielfältiges Lernen, z.B. mal das Gruppengeschehen aus einer anderen Perspektive 
zu verfolgen. 
Durch gesonderte Nebe nräume und Teilbereiche, wie Kuschelecke, Schlafraum, Lese - und 
Sitzecke, können sich die Kinder jederzeit zurückziehen. 
 
Im situationsorientierten A nsatz wird die Gestaltung der Räume selbstverständlich an den 
Bedürfnissen und Interessen der Kinder angepasst. 
 
Die Gruppenräume sind altersentsprechend und anregend möbliert. Tische, Schrän ke und 
Regale, Stühle, Podeste, Teppiche, Freiflächen und Kuschelnester laden zum Verweilen ein 
und fordern die Kinder auf, die u nterschiedlichsten Materialien im Kre ativ-, Bewegungs -, 
Konstruktions-, Rollenspiel - und Entspannungsbereich zu nutzten. Sowohl diese 
differenzierten Materialien als auch die Gegenstände des täglichen Lebens werden immer 
wieder kindgemäß präsentiert und entsprechend den Bedürfnissen, Erforder nissen und 
Wünschen der Kinder ausgewechselt und gepflegt. Thematische Raumdekorationen spiegeln 
wieder, womit die Kinder sich gerade beschäftigen. 
 
Ihrem Bewegungsdrang können die Kinder speziell im Mehrzweckraum durch Nutzung 
unterschiedlicher Materialie n, wie Bewegungsmodule, Matten, Bälle, Seile, Sprossenwand  
oder Trampolin, etc. nachkommen.

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Die Flurbereiche dienen der Information sowie Dokumentation der Einrichtungsarbeit. 
Die Eltern nutzen bei Bedarf den Flurbereich als Wartezone sowie zum Info -Austausch mit 
anderen Eltern. 
 
Die Pflegebedürfnisse der Kinder werden in Sanitärräumen mit Wickelbereich, individuellen 
Pflegeartikeln, Eigentumsfächern und Kinderbetten erfüllt.  
 
Musik- und Rhythmik Instrumente sowie verschiedene Medienträger stehen zur Verfügung.  
 
 
4.1 Raum Plan  
 
Das derzeitige Raumkonzept der Einrichtung entspricht den allgemeinen Empfehlungen und 
gesetzlichen Bestimmungen.  
 
Die Flurbereiche werden als Spiel- und Bewegungsräume mit einbezogen.  
  
 
2 Außengelände bis zur Fertigstellung 
 
Die Einrichtung verfügt ein entsprechendes Außengelände, dass den allgemeinen 
Empfehlungen und gesetzlichen Bestimmungen entspricht. 
 
  
5.0 Interdisziplinäre und institutionelle Kooperation 
 
Für eine optimale Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern sowie der Unterstützung und 
Förderung von Familien ist eine enge Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Fachkräften und 
Institutionen nötig. Kontakt und Austausch mit Pädagogen, Therapeuten, Ärzten, Psychologen 
sowie einer institutionellen Kooperation von Frühförderstellen und Behörden, Kliniken sowie 
familienentlastenden sozialen Diensten gehören zu unseren täglichen Aufgaben. 
 
Mit den Lehrern der Grund -, Sonderschulen stehen wir, soweit die E rziehungsberechtigten 
uns dieses genehmigt haben, im Rahmen der Einschulung in Kontakt. 
Besuche in den Schulen und umgekehrt gehören zum Angebot unserer Arbeit. In dem 
Arbeitskreis (AK) Grundschule und Kita werden Konzeptionen erörtert sowie Übergänge von 
Kita zur Grundschule und gemeinsame Veranstaltungen geplant. 
 
Zu den Fachschulen für Sozialpädagogik und den Regel- und Weiterführenden Schulen pflegen 
wir im Rahmen der regelmäßigen Praktikantenbetreuung und Praktikantenanleitung einen 
regen Austausch in Form von Besuchen der Praxisleitertreffen, Praxisbesuchen der Lehrkräfte, 
Hospitationen der Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen usw.. 
 
 
5.1 Öffentlichkeitsarbeit 
 
Unter Öffentlichkeitsarbeit verstehen wir alle Formen der Präsentation der Einrichtung in Bild 
und Schrift sowie im Rahmen von öffentlichen Auftritten.

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Außenstehende können so das Kinderhaus kennen lernen und erhalten ein Bild der Arbeit und 
des Einrichtungsprofils.  
 
Im Rahmen dessen werden 
 
 Materialien zur Präsentation der Einrichtung wie Flyer, Projektmappen, Info-Stände, 
Qualitätshandbuch erstellt und nach Absprache mit dem Träger veröffentlicht  
 Artikel in der Mitarbeiterzeitschrift des Arbeiter-Samariter-Bund veröffentlicht  
 Plakate und Aushänge zu besonderen Veranstaltungen, z. B. dem  
           Kinderhaus-Sommerfest verteilt, sowie die Presse informiert und eingeladen 
 Exkursionen und Ausflüge veranstaltet 
 Beteiligungen an Planungen von gemeinsamen Aktionen mit anderen Tagesstätten, 
Einrichtungen und Verbänden vorgenommen ( vgl. Interdisziplinäre 
Zusammenarbeit) 
 Einladungen an andere soziale Einrichtungen ausgesprochen 
 
6.0 Qualitätsmanagement 
 
s. Qualitätshandbuch 
 Dieses ist mit den zukünftigen Mitarbeitern noch zu erstellen, ein Beauftragte r für das 
Qualitätsmanagement (QB) ist zu benennen. 
 
6.1 Hygiene 
 
Alle Maßnahmen, die der Gesundheit von Kindern, E rziehungsberechtigten, Besuchern und 
Mitarbeitern sowie der Prävention von Erkrankungen dienen, werden unter dem Begriff 
„Hygiene“ verstanden. Grundlegende Ziele der Einrichtung sind: 
 
 Technische und bauliche Anforderungen bezüglich der allgemeinen 
Hygienevorschriften öffentlicher Einrichtungen werden erfüllt 
 Allgemeine Hygienevorschriften sind den Mitarbeiter /innen bekannt und werden zur 
bestmöglichen Vorsorge beachtet 
 Mögliche Gefahrenquellen und der en gesundheitlichen Auswirkungen werden den 
Kindern vermittelt. 
 
Bei der Aufnahme in unsere Einrichtung ist eine Eingangsuntersuchung und eine Beratung in 
Bezug auf einen vollständigen, altersgemäßen, nach den Empfehlungen der ständigen 
Impfkommission ausreichenden Impfschutz für alle Kinder durch einen Arzt erforderlich. Bei 
ansteckenden Krankheiten wie z. B. Röteln wird das Gesundheitsamt sofort von uns 
informiert. Erkrankte Kinder können unsere Einrichtung erst wieder besuchen, wenn durch 
eine ärztliche Bescheinigung eine Ansteckung anderer ausgeschlossen wird.  
Mit den Kindern werden allgemeine Maßnahmen hygienischer Vorsorge erarbeitet, wie z. B. 
Händewaschen nach dem Aufsuchen der Toilette. 
 Die Mitarbeiter /innen werden regelmäßig über Hygienevorschrif ten und 
Hygienemaßnahmen belehrt. Regelmäßige Begehungen stellen sicher, dass technische und 
bauliche Einrichtungen den hygienischen Anforderungen entsprechen.  Alle Mitarbeiter/innen

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wissen um die Bedeutung von möglichen und sinnvollen Vorsorgemaßnahmen, um 
gesundheitliche Schäden bzw. eine mögliche Ausbreitung zu verhindern.  
 
Mitgeltende Unterlagen 
 
 Infektionsschutzgesetz 
 Bestimmungen des Gesundheitsamtes 
  
7. Prävention und Sicherheit 
 
Sicherheit umfasst alle Vorsorgemaßnahmen, die dem Schutz der  Kinder und 
Mitarbeiter/innen in uns erer Einrichtung dienen. Wir lassen uns von den grundlegenden 
Zielen leiten: 
 
 Kinder, Mitarbeiterinnen, Erziehungsberechtigte und Besucher vor Verletzungen 
zu bewahren 
 Potentielle Gefahrenquellen vorausschauend zu erkenn en und rechtzeitig zu 
beheben  
 Bestmögliche Hilfestellung bei Unfällen zu bieten und durch gezielte Maßnahmen 
zur Abhilfe eine Wiederholungsgefahr zu vermeiden 
 
Bei der Aufnahme der Kinder wird zwischen der Einrichtung und den Erziehungsberechtigten 
vereinbart, wer befugt ist das Kind abzuholen.  
In der Bring - und Abholsituation wird durch verlässliche Regelungen eine sichere Übergabe 
des Kindes gewährleistet. 
  
Die Erzieher/innen stellen im gesamten Tagesablauf die not wendige Aufsichtspflicht sicher. 
Eine regelmäßige Gebäude - und Außengelände begehung findet mit und ohne die 
Sicherheitsbeauftragte der Einrichtung statt. Die dabei festgestellten Sicherheitsmängel 
werden umgehend behoben . Die Sicherheitsbeauftragte besucht entsprechende Seminare 
und leitet Vorgaben an das Team weiter. 
 
Die Kinder werden regelmäßig wiederkehrend über mögliche Gefahrenquellen i m Haus und 
im Garten informiert. Gemeinsam mit den Kindern werden Verhaltensregeln für potentiell 
gefährliche Bereiche erarbeitet. 
Für die Kinder frei verf ügbare Materialien werden so untergebracht, dass für die Kinder kein 
Sicherheitsrisiko entsteht. 
 
Im Bereich der Ersten Hilfe nimmt das Personal regelmäßig an entsprechenden Schulungen 
teil.  
Neue Mitarbeiter /innen werden im Hinblick auf Sicherheits -, Gesu ndheits- und 
Notfallmaßnahmen eingearbeitet.  
Gemeinsam achten alle Mitarbeiter /innen darauf, dass sich sämtliche Personen, die unsere 
Einrichtung betreten, auch gefahrlos in ihr bewegen können. 
 
Mitgeltende Unterlagen: 
 
 Vorschriften der zuständigen Unfallversicherung

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 Vorgaben der Sicherheitsbeauftragten 
 Gewährleistung der Aufsichtspflicht 
 Checkliste Gefährdungsbeurteilung mit dazugehörigen Gesetzestexten

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8. Inhaltsverzeichnis 
 
 Vorwort 
 
1. Träger         Seite  1 
1.1 Allgemeines Leitbild       Seite  1 
1.2 Lage         Seite  1 
1.3 Aufnahmekriterien       Seite  1 
1.4 Gruppen/ Gruppenstruktur      Seite  2 
1.5 Team und Personalstruktur      Seite  2 
1.6 Öffnungszeiten       Seite  3 
 
2. Gesetzliche Grundlagen und Grundsätze    Seite  3 
2.1 Finanzielle Beiträge der Eltern     Seite  3 
 
3. Fachleitbild und pädagogische Arbeit der Tagesstätten des  Seite  4 
Arbeiter-Samariter-Bundes 
3.1 Fachlichkeit        Seite  4 
3.2 Selbstverständnis       Seite  5 
3.3 Partizipation        Seite  6 
3.3.1 Beschwerdemanagement                                                              Seite  6 
3.4 Inklusive altersgemischte Gruppen     Seite  7 
3.5 Regeln         Seite  8 
3.6 Freispiel        Seite  8 
3.7 Projekte und AGs       Seite  9 
3.8 Bildung/ päd. Arbeit       Seite 10 
3.9 Kommunikation und Sprache      Seite 10 
3.10 Bewegung        Seite 11 
3.11 Maxi- Gruppe        Seite 11 
3.12 Eingewöhnung und Aufnahme     Seite 12 
3.13 Interkulturelle Orientierung      Seite 13 
3.14 Ernährung        Seite 13 
             
4. Räume         Seite 14 
4.1 Raumplan        Seite 15 
4.2 Außengelände bis Fertigstellung     Seite 15 
5. Interdisziplinäre und institutionelle Kooperation   Seite 15 
5.1 Öffentlichkeitsarbeit       Seite 16 
 
6. Qualitätsmanagement      Seite 16

Seite 20 von 20 
 
6.1 Hygiene        Seite 16 
 
         
7.0  Prävention und Sicherheit      Seite 17 
 
8.0  Inhaltsverzeichnis        Seite 19

Anlage 7.1 Bewerbung St. Lamberti

1307 Zeichen

Sankt Lamberti, Kirchherrngasse 14, 48143 Münster

Stadt Münster

Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
Z. Hd. Frau Gerick / Frau Tigger

Hafenstr. 30

48127 Münster

“ g

[4
Sankt Lamberti

Katholische Gemeinde
+ Citykirchen in Münster

Kirchherrngasse 14
48143 Münster

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Tel.: (02 51) 48 29 47 97
Fax: (02 51) 48 16 40 19
Mail: stlamberti-muenster@

bistum-muenster.de

05.02.2019

Bewerbung - Kita Neubrückenstraße
Ausschreibungsnummer 10/2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie bereits per Mail von Frau Fiege am 13.12.2018 bekundet, bewirbt die Kath. Kirchengemeinde
St. Lamberti sich mit diesem Schreiben auf die Trägerschaft der neu zu errichtenden
Kindertageseinrichtung an der Neubrückenstraße (Stadtteil Altstadt — Ausschreibungs-Nr. 10/2018).
Als freier Träger bestätigt die Kirchengemeinde im Falle einer positiven Trägerschaftsentscheidung
den im Kinderbildungsgesetz verankerten Trägeranteil an den entstehenden Betriebskosten in Höhe
von 12 Prozent im Rahmen des kirchlichen Grundbestandes zu übernehmen.

Ferner übersenden wir Ihnen mit diesem Schreiben unser konzeptionellen Unterlagen.

Über die Möglichkeit, unsere Überlegungen und Konzeption in einem persönlichem Gespräch zu
erörtern, freuen wir uns.

Mi Grüßen

AR

Hans-Bernd Köppen, nu

KATHOLISCHE
KIRCHE
BISTUM MÜNSTER

Anlage 8.3 Kurzkonzept Kinderzentren Kunterbunt

13395 Zeichen

- 1 - 
Pädagogische Kurz-Konzeption für den Betrieb einer Kin-
dertagesstätte  
 
 
Die Grundlage der pädagogischen Arbeit in der Einrichtung wird in unserem allgemeinen Be-
treuungskonzept ausführlich dargestellt. Unsere strategischen Zielvorstellungen sind unserem 
Leitbild zu entnehmen. Sowohl das allgemeine Betreuungskonzept als auch unser Leitbild sind 
unter www.kinderzentren.de einsehbar. Das Bildungskonzept orientiert sich an der Bildungs-
vereinbarung Nordrhein-Westfalens. 
 
Gruppenstruktur 
Kinderzentren Kunterbunt bietet die Gruppenform I (2-6 Jahre), die Gruppenform II (0-3 Jahre) 
und die Gruppenform III (3-6 Jahre) an. Die Gruppenstruktur wird entsprechend der baulichen 
Voraussetzungen und der Nachfrage im sozialen Raum in Absprache mit dem  jeweiligen Ju-
gendamt angepasst.  
 
Personal 
Das Personal orientiert sich an den Vorgaben des Kinderbildungsgesetzes, Anlage zu § 19, 
ausgewiesene Fach- bzw. Ergänzungskraftstunden und der anteiligen Leitungsfreistellung.  
Jedem Mitarbeiter der KiKu -Familie steht ein festes Ausbildungsbudget zur Verfügung über 
das er sich weiterentwickeln kann. Hierzu führen unsere Qualitätsleitungen mit den Mitarbei-
tern Zielvereinbarungsgespräche. 
 
Eingewöhnung  
Bei der Eingewöhnung orientieren wir uns am „Münchener  Eingewöhnungsmodell“, dieses 
sieht eine sanfte, gestaffelte Eingewöhnung vor die sich am individuellen Bedürfnis des Kindes 
orientiert. Bei jedem Kind wird die Eingewöhnungszeit protokolliert und auf einem dafür vorge-
sehen Formblatt dokumentiert. 
 
Bildungspartnerschaft mit Eltern 
Eltern sind Experten für ihre Kinder. Mit ihnen gehen wir eine Partnerschaft ein, die das Ziel 
verfolgt, gemeinsam den Bildungsprozess ihres Kindes optimal zu unterstützen und begleiten. 
 
Inklusion 
Inklusion ist ein international abgesicherter Rechtsanspruch. Natürlich ist es für uns ein selbst-
verständliches Anliegen, eine gelebte Inklusion fest im Elementarbereic h zu verankern und 
den Kerngedanken der Inklusion in unseren Kindertagesstätten zu leben.

- 2 - 
Gelebte Inklusion mit den Kindern 
 
Wir wollen Kinder mit „Leuchteaugen“, unabhängig davon ob eine sprachliche, körperliche o-
der sonstige Benachteiligung vorliegt. Dazu gehört, dass wir kein Kind ausgrenzen oder als 
Fürsorgeobjekt sehen, sondern sie an allem teilhaben lassen und ressourcenorientiert fördern. 
Durch diese inklusive Haltung schätzen wir alle Kinder gleichermaßen, was dazu führt, dass 
das Resilienzvermögen der Kinder gestärkt und gefestigt wird.  Wir machen es uns zur Auf-
gabe, sowohl für Kinder als auch für Eltern als „Resilientin“ wirksam zu werden und die „seeli-
schen Widerstandskräfte“ der Kinder zu wecken. Dafür schaffen wir Alltagssituationen in de-
nen die Kompetenzen der Kinder im Vordergrund stehen und erweitert werden. Die Kinder 
erhalten so eine Basis, sich als „starke Kinder“ erfahren. Sie erleben und spüren, dass sie 
etwas bewirken können, gebraucht werden und den Alltag mit bestimmen können. 
 
Gelebte Inklusion unter den Fachkräften 
 
Wir verstehen die gelebte Inklusion nicht nur als Arbeitsprinzip sondern als Lebensprinzip.  
In diesem Zusammenhang ist die ständige Überprüfung der eigenen Haltungen eine Grund-
voraussetzung, um eine gute Zusammenarbeit mit den Kindern sicherzustellen. Wir legen Wert 
darauf, dass die pädagogischen Fachkräfte eine engagierte, lebendige und begeisterungsfä-
hige Haltung ausstrahlen. Durch eine Inklusionsfachberaterin finden außerdem interne Fort-
bildungen statt, in denen der inklusive Blick und die pädagogische Alltagsgestaltung im Vor-
dergrund stehen. Unser Ziel ist es, das unsere Fachkräfte eine inklusive Pädagogik gestalten, 
die neugierig, bunt, individuell, spannend und den Alltag der Kinder immer wieder zu einem 
Abenteuer werden lässt. In diesem Sinne ist es für uns von Interesse die derzeit bereits tätigen, 
erfahrenen und engagierten Fachkräfte einzubinden und weiter zu fördern. 
 
Gelebte Inklusion in der Bildungsarbeit mit den Eltern  
 
Um eine wertschätzende und bereichernde Bildungsarbeit mit den Eltern zu praktizieren, be-
gegnen wir den Eltern mit einer hohen professionellen Aufmerksamkeit. Schon immer galten 
die Eltern in unseren Einrichtungen als die Experten ihrer Kinder. Im Zuge der Inklusion haben 
wir neue Interventionen für eine noch optimalere Bildungsarbeit mit den Eltern entwickelt. Für 
die Entwicklungsgespräche benutzen wir unter anderem als Dokumentationsvorlage einen 
Baum, die Wurzel füllen wir mit den schon vorhandenen Stärken der Kinder, dabei holen wir 
die Eltern aktiv ins Boot, indem sie die Stärken ihrer Kinder benennen. Im Baumstamm werden 
die noch nicht vorhandenen Fähigkeiten benannt, welches das Kind noch erlernen muss. In 
der Baumkrone wird dann das individuelle Handlungskonzept mit den Eltern gemeinsam ent-
wickelt, welche Handlungsmöglichkeiten wir, als Einrichtung haben, und was die Familie zu 
Hause tun kann, um das Kind positiv in seiner Entwicklung begleiten zu können. Durch die 
veränderte Sichtweise, dass die Kinder keine Probleme mit sich bringen, sondern noch unge-
lernte Fähigkeiten, können wir als Team, sowie auch die Eltern, erneut den Kindern eine in-
klusive Haltung vermitteln, die sich positiv auf die Entwicklung der Kinder auswirkt. Wir bieten 
ganzheitliche Elternabende zum Thema „Inklusion“ an. Um die Eltern optimal in den Prozess 
zur Entstehung einer inklusiven Kindertagesstätte einzubinden, entwickeln wir praktische Me-
thoden, die den Eltern das Verständnis für gelebte Inklusion näher bringt. 
In unserer pädagogischen Arbeit heißt Inklusion auch, die Unterschiede aller Kinder und Eltern 
wahrzunehmen, um Beteiligung unter Berücksichtigung der individuellen spezifischen Beson-
derheiten erkennen und entwickeln zu können.

- 3 - 
Teiloffen und kokonstruktiv 
Die Einrichtung wird teiloffen geführt. D.h. dass jedes Kind einer Gruppe zugeordnet ist, diese 
durch gemeinsame Mahlzeiten und Aktivitäten auch als soziales Zuhause erlebt und sich mit 
dieser Gruppe identifiziert, dabei aber auf offene Türen im Hause trifft, die Raum für Begeg-
nung und gruppenübergreifendes Spiel ermöglichen. Daneben können Kinder zu bestimmten 
Zeiten am Tag an gruppenübergreifenden Angeboten z.B. in den Funktionsräumen teilneh-
men.  
In Anlehnung an die Bildungsvereinbarung NRW bieten wir neben Einzel- und Gruppenange-
boten auch gr uppenübergreifende Angebote und Projek te an. Die Spiel - und Bildungsange-
bote werden hierdurch erweitert und Kontakte über die eigene Gruppe hinaus ermöglicht.  
 
Dadurch lernen die Kinder Akzeptanz und Alternativen wahr - und anzunehmen. Sie bauen 
Kontakte zu Kindern anderer Gruppen und Mitarbeiter/innen auf und lassen sich auf „Neues“ 
ein. Hierbei wird ihre soziale Kompetenz gestärkt. Sie lernen, sich in anderen Räumlichkeiten 
und weniger vertrauten Umgebungen zurechtzufinden. Durch diese Form der pädagogischen 
Arbeit werden verschiedene Fähigkeiten der Kinder und besondere Neigungen gefördert. 
 
Unser Ziel ist, eine altersgerechte Entwicklung durch eine entwicklungsstandgerechte Förde-
rung zu ermöglichen und dabei den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden.  Die Grund-
bedürfnisse sowohl im körperlichen, kognitiven, emotionalen als auch sozialen Bereich der 
Kinder von 0-3 Jahren unterscheiden sich wesentlich von denen der 3 - bis 6-Jährigen. Die 
unter dreijährigen Kinder benötigen in allen Belangen eine noch engere Begleitung im Alltag. 
Kindergartenkinder ab drei Jahren sind bereits selbstständiger und haben somit andere Mög-
lichkeiten zu agieren, gefordert und gefördert zu werden. Beispiele dafür sind u.a. die motori-
schen und sprachlichen Fähigkeiten, die Sauberkeitserziehung und der Schlafrhythmus. 
 
Auf diese Unterschiede wird bei uns in der Raumgestaltung, der pädagogischen Ausrichtung, 
den bereit gestellten Materialien und durch das geschulte Fachpersonal eingegangen.  
So lernen die unter dreijährigen Kinder die teiloffene Arbeit z.B. durch gruppenübergreifende 
Projekte für eine Altersgruppe oder auch durch das Nutzen des Ateliers „der Großen“ für ge-
zielte Angebote kennen. Für die Kindergartenkinder ab drei Jahren ist es erforderlich, dass die 
Funktionsbereiche differenzierter und täglich nutzbar sind, um ihre große Wissbegierde befrie-
digen zu können. In unserer Arbeit ist es uns wichtig, die Kinder nicht voneinander in Gruppen 
zu isolieren. Begegnungen, gruppen- und altersüberreifend, sind daher möglich. 
 
Im Tagesablauf ermöglichen die pädagogischen Fachkräfte abwechslungsreiche und span-
nende Projekte. Hier werden die Kinder mit Lebenssituationen konfrontiert, in denen sie kog-
nitive, soziale und emotionale Kompetenzen erwerben können. Wichtig ist dabei, dass die Be-
dürfnisse und Wünsche der Kinder berücksichtigt werden. Das betrifft sowohl das Thema des 
Projektes als auch seine Dauer, welche am Interesse der Kinder orientiert sind. 
 
Die Kinder wählen ihr Projekt im Rahmen von Kinderkonferenzen selber aus , dabei spielen 
Selbstbestimmung und Eigenverantwortlichkeit eine große Rolle. In einer solchen Kinderkon-
ferenz schlagen die Kindergartenkinder Themen vor, über die in einer demokratischen Wahl 
entschieden wird . Auch in den Gruppenformen II können Kinder schon Mit entscheidungs-
rechte wahrnehmen. Die Inhalte sind überschaubarer und die Wahl -Methoden altersentspre-
chend.

- 4 - 
Die Entwicklung der Kinder im Alter von 0 Jahren bis zur Einschulung ist wesentlich durch das 
Einüben und Erlangen von Selbstständigkeit geprägt. Beiderseitige Besuche und gemeinsame 
Aktivitäten von unter dreijährigen - und Kindergartenkindern erleichtern den jungen Kindern 
den Übergang in die Kindergartengruppen. Aber auch die Kindergartenkinder profitieren, in-
dem sie neue Freundschaften weiter pflegen können. Neben den Berührungspunkten, die sich 
aus der Gemeinschaft der Kinder ergeben, wie z.B. gemeinsam genutzte Räume, das Außen-
gelände, wird die Kooperation von Gruppen für unter dreijährige Kinder   und Kindergarten-
gruppen vor allem bei der Planun g und Durchführung von gemeinsamen Feiern und Festen 
gepflegt.  
 
Kindergartenkinder können auch Patenschaften für Krippenkinder übernehmen. Hierdurch 
werden die sozialen und die emotionalen  Kompetenzen, sowie die Werteorientierung en der 
Kinder gefördert. Emotionale und soziale Kompetenzen sind Voraussetzungen, damit ein Kind 
lernt, sich in soziale Gemeinschaften zu integrieren. Soziales Verständnis setzt voraus, dass 
sich ein Kind in andere einfühlen, hineinversetzen und deren Perspektive (wie Gefühle, Wün-
sche, Bedürfnisse) erkennen kann. Die Kindergartenkinder üben sich in Verantwortung, Rück-
sichtnahme und Toleranz. 
 
Zur Spiel- und Freizeitgestaltung stehen den Kindern die vielfältig en Möglichkeiten des Frei-
spiels zur Verfügung. Neben den Gruppenräumen mit altersgemäßen Spielen, Literatur und 
Rollenspielmaterialien bieten die Funktionsräume eine Auswahl an Bastel- und Werkmateria-
lien, Forscherutensilien, Musik- und Rhythmusinstrumenten.  
In der Einrichtung gibt es für die Kinder verschiedene Rückzugsmöglichkeiten, so dass sie mit 
ihren Freunden auch ungestört spielen können. Für unbeobachtete Spielsituationen bestehen 
Regeln, die mit den Kindern vereinbart und die eingehalten werden müssen. An die Nutzung 
solcher Spielräume werden sie langsam herangeführt.  
 
Partizipation von Kindern 
Unter Partizipation verstehen wir die Teilhabe von Personen an Entscheidungsprozessen und 
Handlungsabläufen. Für das Heranwachsen zu einer selbständigen Persönlichkeit ist es wich-
tig, Standpunkte beziehen zu können und in seinen Entscheidungen ernst genommen zu wer-
den. In der Kita ermöglichen wir den Kindern viele Mitsprache- und Mitwirkungsmöglichkeiten. 
Bei den im Alltag anfallenden Entscheidungsprozessen  wie z. B. Auswahl des Frühstücks in 
Kinderkrippe sowie Kindergarten (bei Angebot eines Frühstücksbuffets) und bei der Wahl des 
Spielbereichs/Spielpartners, etc. können die Kinder ihre Wünsche einbringen. Die Spielzeuge 
und Gebrauchsgegenstände sind frei zugänglich für die Kinder ebenso die Mögli chkeit zum 
Rückzug. Das Kind entscheidet selbst, wann es welchen Bedürfnissen nachkommen möchte. 
Größten Wert legen wir auf die Beteiligung von Kindern an Planungen für die Gestaltung der 
Räumlichkeiten, der Projekte und der verschiedenen Veranstaltungen. Die Pädagogen/innen 
beteiligen die Kinder bei sämtlichen Entscheidungsprozessen und unterstützen sie, eigene 
Strategien/Ergebnisse herbeizuführen.  
 
Sozialraumorientierung 
In der Einrichtung greifen wir die Gegebenheiten des Sozialraumes auf und machen sie zum 
Gegenstand der pädagogischen Arbeit. Wir verstehen uns als Teil eines Bildungsnetzwerkes 
für Kinder und kooperieren mit Institutionen, wie z.B. Jugendamt, Grundschulen, Kindergärten, 
Büchereien, Beratungsstellen, Sport- und Bürgervereinen, Ärzten, Therapeuten, etc

- 5 - 
Versorgungssystem 
Das Mittagessen wird durch die Firma Hofmann tiefgekühlt angeliefert und in einem Convec-
tomaten schonend erhitzt. Die Mahlzeiten sind kindgerecht. Es werden überwiegend Produkte 
in Bio-Qualität verarbeitet. Es gibt täglich Obst, Salat und/oder Gemüse aus Bio -Anbau. Es 
wird auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung großen Wert gelegt. Als Getränke stehen den 
Kindern Wasser und ungesüß te Tees ständig zur Verfügung. Unsere Einrichtungen werden 
nach dem HACCP Hygiene-Standard geführt.

Anlage 3.1 Bewerbung ASB

1598 Zeichen

ASB-RV Münsterland e.V. · Gustav-Stresemann-Weg 62 · 48155 Münster  
 
 
Bank für Sozialwirtschaft BIC: BFSWDE33XXX / IBAN: DE28 3702 0500 0007 2723 00   
Sparkasse Münsterland-Ost BIC.: WELADED1MST / IBAN: DE67 4005 0150 0000 2903 38 
 
Steuernummer: 336 / 5754 / 4041 - IK-Nummer: 500 552 690 
 
Vorstand (§ 26 BGB): André Weber (Vorstandsvorsitzender), Clemens Schröder (stellv. Vorsitzender),  
Ingo Schild (Technischer Leiter), Alexander Schmidt (Finanzvorstand), Andre Dahlhaus (Vorstand) 
 
Eingetragen im Vereinsregister beim Amtsgericht Münster: VR 3984  
 
Regionalverband 
Münsterland e.V. 
 
Gustav-Stresemann-Weg 62  
48155 Münster 
 
 
Zentrale: 0251 / 2897 - 0 
Fax:  0251 / 2897 - 219 
 
Verwaltung: 0251 / 2897 - 100 
Fax: 0251 / 2897 - 119 
 
Mail: info@asb-muenster.de 
Internet: www.asb-muenster.de 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  0251 -2897 381 29.01.2019 
 
 
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
 
bezugnehmend auf unser Gespräch vom 24.01.2019 teilen wir Ihnen verbindlich mit, dass wir un-
ser Angebot zur Übernahme der Trägerschaft für die Kindertageseinrichtung an der Neubrücken-
straße  im Stadtteil Altstadt aufrechterhalten. 
Für den Betrieb dieser Kindertageseinrichtung erklären wir verbindlich , Trägeranteile von 4% zu 
übernehmen. 
 
Für Rückfragen steht Ihnen Frau Elisabeth Hegele unter der oben genannten Durchwahl gerne 
zur Verfügung. 
 
Freundliche Grüße 
 
 
 
 
 
gez. Dirk Winter 
Geschäftsführer 
Stadt Münster 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
Hafenstraße 30 
48153 Münster 
 Ihr Zeichen  Unser Zeichen  Telefon Durchwahl  Datum

Anlage 5.3 Rahmenkonzept Fröbel

71329 Zeichen

FRÖBEL-Rahmenkonzeption
2., überarbeitete Auflage

Impressum
Herausgeber: FRÖBEL e.V., Stefan Spieker (Vorstandsvorsitzender),  
Alexanderstraße 9, 10178 Berlin 
Redaktion: Jule Marx, Elisa Steinfeldt 
Autorinnen: Annegret Kieschnick, Jule Marx, Elisa Steinfeldt
Beteiligte: Henrike Früchtenicht, Dr. Gudrun Rannacher, Pia Schnadt, Christine Ulbrich
Satz und Grafik: LOVETO. Kommunikation, die bewegt. www.loveto.de
Druck: Buch- und Offsetdruckerei H. Heenemann GmbH & Co. KG 
Alle verwendeten Fotos sind in FRÖBEL-Krippen, -Kindergärten und -Horten entstanden.
Copyright FRÖBEL e. V. Oktober 2015, 2., überarbeitete Auflage
Keine unerlaubte Vervielfältigung oder Verbreitung.
Wir wünschen  …
… allen Kolleginnen und Kollegen viel Freude beim Lesen der zweiten Auflage der FRÖBEL- 
Rahmenkonzeption und Impulse, die die pädagogische Arbeit in den Kindertagesein -
richtungen bei FRÖBEL bereichern.

www.froebel-gruppe.de | FRÖBEL-Rahmenkonzeption | Stand Oktober 2015
Seite 3
Inhalt
FRÖBEL  ...................................................................................................................................................................................................................  05
 Kompetenz für Kinder  ........................................................................................................................................................................ 05
 Wie wir organisiert sind  ...................................................................................................................................................................... 05
 Unser Namensgeber: Friedrich Fröbel  .................................................................................................................................. 07
Gemeinsame Orientierung und Vielfalt  ..................................................................................................................................... 08
 Leitbild und Werte  ................................................................................................................................................................................. 09
 Die Beteiligten: Kinder, Familien und pädagogische Fachkräfte  .................................................................. 09
 Was Bildung für uns ist  ........................................................................................................................................................................ 11
  Beziehung als Prinzip  ....................................................................................................................................................................  12
  Individualisierung als Prinzip  ...................................................................................................................................................  13
  Partizipation als Prinzip  ...............................................................................................................................................................  13
 Inklusion – Individualität, Vielfalt und Gemeinsamkeit  ............................................................................................ 14
Das pädagogische Profil von FRÖBEL  ..........................................................................................................................................  16
 Fachlicher Orientierungsrahmen  ..............................................................................................................................................  16
 FRÖBEL-Standards  ................................................................................................................................................................................. 17
 FRÖBEL-Schwerpunkt Bilinguale Erziehung  ....................................................................................................................... 17
 Einrichtungsschwerpunkte  .............................................................................................................................................................  18
 Umsetzung des pädagogischen Profils  ............................................................................................................................... 19
Gestaltung des pädagogischen Alltags  .................................................................................................................................... 20
 Übergänge  ................................................................................................................................................................................................. 21
 Beobachtung und Dokumentation im Dialog  ............................................................................................................... 23
 Alltagsintegrierte Sprachförderung  ........................................................................................................................................  24
 Zusammenarbeit mit der Grundschule  ................................................................................................................................ 24
 Zusammenarbeit mit Familien  .....................................................................................................................................................  25
 Leitung und Team  ................................................................................................................................................................................. 26
 Kinderschutz  ............................................................................................................................................................................................... 27
 Ehrenamtliche im Alltag ...................................................................................................................................................................  29
 Vereinbarkeit von Familie und Beruf  ......................................................................................................................................  30
Qualität und Qualitätsentwicklung  ................................................................................................................................................  31
Fortbildung und Wissenstransfer  .......................................................................................................................................................  33
Unterstützung vor Ort: FRÖBEL-Fachberatung  ........................................................................................................................ 34

Seite 5
Notizen
www.froebel-gruppe.de | FRÖBEL-Rahmenkonzeption | Stand Oktober 2015
FRÖBEL
Kompetenz für Kinder
„Kompetenz für Kinder“ bedeutet zum einen, Kindern kompetente Er -
wachsene als Bildungsbegleiterinnen und Bildungsbegleiter zur Seite 
zu stellen. Des Weiteren wird das Ziel von FRÖBEL deutlich, Kindern zu 
ermöglichen, sich in einem offenen Miteinander zu selbständigen, selbst-
bewussten, vorurteilsbewussten und verantwortungsvollen Mitgliedern 
einer demokratischen Gesellschaft zu entwickeln. Wir nehmen damit den 
Auftrag wahr, Orte für Kinder und ihre Familien zu gestalten, in denen sie 
willkommen sind und im Mittelpunkt stehen.
Chancengleichheit
Gelebte Chancengleichheit heißt für uns, dass jedes Kind die Möglich -
keiten erhält, die eigenen Kompetenzen zu entdecken und zu stärken 
und dadurch individuelle Potenziale ausbauen kann. Wir sind davon 
überzeugt, dass es der richtige Weg ist, hohe Qualität in der frühpä-  
dagogischen Bildung, Erziehung und Betreuung allen Kindern und ihren 
Familien zu ermöglichen.
Wir leben ein inklusives Verständnis von Pädagogik, das auf einer Kultur 
des wertschätzenden, gleichberechtigten Miteinanders und der Teil-  
habe aller Kinder und Familien in der Einrichtung basiert und von Teams 
und Fachkräften im täglichen Handeln umgesetzt und weiterent-  
wickelt wird. Dazu gehört es, Gemeinsamkeiten ebenso wie Unter-  
schiede zu erkennen und individuelle Voraussetzungen wahrzunehmen, 
um das pädagogische Handeln vorurteilsbewusst daran auszurichten.  
à mehr unter „Inklusion – Individualität, Vielfalt und Gemeinsamkeit“ S. 14
 
Wie wir organisiert sind
Die FRÖBEL Bildung und Erziehung gemeinnützige GmbH mit Sitz in Berlin 
ist eine Tochtergesellschaft des FRÖBEL e. V., anerkannter freier Träger der 
Jugendhilfe und Mitglied im PARITÄTISCHEN Gesamtverband. FRÖBEL 
betreibt Krippen, Kindergärten, Horte und weitere Einrichtungen aus dem 
Bereich Hilfen zur Erziehung in mehreren Bundesländern Deutschlands 
sowie in Australien, in der Türkei und in Polen. Gegenwärtig werden circa 
12.500 Kinder von mehr als 2.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 
über 145 Einrichtungen betreut.
Alle FRÖBEL-Krippen, -Kindergärten und -Horte sind regionalen Ge -
schäftsstellen zugeordnet, die von regionalen Geschäftsleitungen

Seite 6
Notizen
www.froebel-gruppe.de | FRÖBEL-Rahmenkonzeption | Stand Oktober 2015
geführt werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden dort direkte An -
sprechpartnerinnen und Ansprechpartner in fachlichen und organisatori-
schen Fragen der Region. Die fachliche Begleitung der Einrichtung findet 
durch eine regionale Fachberatung statt. Regionalübergreifende Themen 
werden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hauptgeschäftsstelle 
in Berlin bearbeitet. Hierzu gehören neben den Verwaltungs- und Organi-
sationsbereichen wie Personal, Controlling und Elternbeitragsverwaltung 
sowie Bau, Softwareentwicklung/IT und Unternehmenskommunikation/
Marketing auch die Fachabteilungen für Pädagogik und Qualitätsent -
wicklung, Personalentwicklung und Fortbildung sowie Qualitätssicherung, 
Ehrenamt und Beschwerdemanagement. 
In regelmäßig stattfindenden Geschäftsleitungs- sowie Fachberatungs -
konferenzen werden aktuelle Themen und Entwicklungen diskutiert und 
Entscheidungen für FRÖBEL getroffen. Die regionale Information und 
Bearbeitung von Themen erfolgt in monatlichen Leitungskonferenzen 
zwischen regionaler Geschäftsleitung, Fachberatung und Einrichtungs -
leitung.
Weitere Informationen zu FRÖBEL, Ansprechpartnerinnen und Ansprech-
partnern sowie die einzelnen Standorte finden Sie unter: 
www.froebel-gruppe.de

Seite 7
Notizen
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Unser Namensgeber: Friedrich Fröbel
Friedrich Wilhelm August Fröbel (1782–1852) gilt als Vater des Kinder-  
gartens und Pionier der Reformpädagogik. Als internationaler Ideen -
geber war er Verfechter einer kindgerechten Bildung und Entwicklung.
Sein Erziehungsziel war der „freie, denkende, selbsttätige Mensch“.  
Er forderte daher für Kinder eine Umgebung, die ihnen Handlungs-, Ge -
staltungs- und Entscheidungsspielraum lässt. In dieser Umgebung hielt 
Friedrich Fröbel eine Erziehung von Körper, Geist und Seele, die alle Stärken 
des Menschen anregt, weckt und fördert, für das Beste.
Friedrich Fröbel gründete Kindergärten, in denen seine Ideen von Erzie -
hung umgesetzt wurden. Im Unterschied zu dem Personal der damals 
bestehenden Bewahranstalten für Kinder beschäftigte Friedrich Fröbel 
Kindergärtnerinnen, die er nach seinen pädagogischen Vorstellungen 
ausbildete. Hiermit legte er einen wichtigen Grundstein für die Qualifikati-
on pädagogischer Fachkräfte. Das ausgebildete Personal war bereits zu 
dieser Zeit nicht allein für die Bildung und Erziehung der Kinder verantwort-
lich. Vielmehr ging Friedrich Fröbel davon aus, dass die Kindererziehung 
von Familien und Bildungsinstitutionen gemeinsam gestaltet wird.
Die pädagogischen Fachkräfte von FRÖBEL schaffen täglich eine an -
regende Umgebung für die Kinder, um den pädagogischen Grundge -
danken von Friedrich Fröbel, „freie, denkende, selbsttätige Menschen“ 
zu erziehen, umzusetzen und eine lebensweltorientierte Arbeit im Bereich 
der Kinder- und Jugendhilfe wirksam zu unterstützen. Familien werden 
aktiv in diese Ausgestaltung eingebunden und haben die Gelegenheit, 
diese pädagogische Grundorientierung kennenzulernen. So können 
Familie und Kindertageseinrichtung als zentrale Lebensmittelpunkte von 
Kindern eine gemeinsame Werteorientierung ausbilden.

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Notizen
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Gemeinsame Orientierung und Vielfalt
Unsere Krippen, Kindergärten und Horte erstrecken sich über weite Teile 
der Bundesrepublik, nach Australien, Polen und in die Türkei. Den Rah -
men bildet unsere gemeinsame pädagogische Orientierung, die alle 
Einrichtungen miteinander verbindet und zusammenhält.
Diese Gemeinsamkeit ist im FRÖBEL-Leitbild beschrieben und wird in dieser 
FRÖBEL-Rahmenkonzeption konkretisiert. Hier sind neben Prinzipien des 
Umgangs und der pädagogischen Arbeit mit Kindern und deren Familien 
gemeinsame fachliche Themen beschrieben, die für alle FRÖBEL-Einrich -
tungen eine hohe Verbindlichkeit besitzen und dabei unterstützen, den 
pädagogischen Alltag mit dem Anspruch bester Fachpraxis zu gestalten. 
Alle FRÖBEL-Einrichtungen sind individuell: schon allein deswegen, weil 
sie in jeweils unterschiedlich geprägten Umgebungen liegen und weil die 
Menschen, die sich in den Häusern aufhalten und miteinander agieren, 
verschieden sind. Jede Krippe, jeder Kindergarten und jeder Hort ver -
fügt über eine eigene Einrichtungskonzeption. Die dort beschriebenen 
Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit werden von den pädagogi -
schen Fachkräften zusammen mit der Leitung entwickelt. Dabei finden 
die Bedürfnisse aller Kinder und ihrer Familien Berücksichtigung. Die 
Einrichtungskonzeptionen sind darüber hinaus konkret an standortge -
bundenen Voraussetzungen und Bedingungen ausgerichtet und werden 
kontinuierlich geprüft und entsprechend weiterentwickelt.
LEITBILD
EINRICHTUNGS-
KONZEPTION
RAHMEN-
KONZEPTION

Seite 9
Notizen
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Leitbild und Werte
Das Leitbild von FRÖBEL setzt sich aus drei Elementen zusammen: dem 
Unternehmensleitbild, dem Führungsleitbild und dem pädagogischen 
Leitbild. Das pädagogische Leitbild ist das Herzstück der Pädagogik. Es 
betont die Rechte von Kindern im pädagogischen Alltag in allen FRÖ -
BEL-Krippen, -Kindergärten und -Horten. So unterstützen wir Kinder darin, 
sich zu Menschen zu entwickeln, die in gemeinsamen Aushandlungspro -
zessen ihren Alltag und ihre Umgebung mitgestalten. 
 
Die Beteiligten: Kinder, Familien und pädagogische Fachkräfte
In FRÖBEL-Einrichtungen ist immer viel los, denn bei uns gestalten alle 
Akteurinnen und Akteure das Leben in Krippe, Kindergarten und Hort 
gemeinsam. 
Kinder
Kinder sind die Hauptpersonen in unseren Krippen, Kindergärten und Hor-
ten. Sie sind von Natur aus neugierig und haben Lust, sich ihre Umwelt mit 
all ihren Facetten selbst anzueignen und diese zu gestalten. Sie wollen aktiv 
sein und sich bewegen und erobern sich Stück für Stück mit allen Sinnen 
die Welt. Kinder lernen durch eigenes Tätigsein, insbesondere auch im 
Spiel, indem sie ausprobieren, Erfahrungen sammeln und sich als soziale 
Wesen im Kontakt mit anderen Kindern und Erwachsenen erleben. Kinder 
wollen Spaß haben, Freunde finden, spielen und so ihre Bildungsprozesse 
selbst gestalten. 
Kinder bringen viele Fähigkeiten mit, brauchen aber andere Kinder und 
kompetente Erwachsene, die ihnen Anreize bieten, sie bei ihren Entde -
ckungen ernst nehmen und ihre Entwicklung begleiten. 
FRÖBEL-Einrichtungen werden von Kindern unterschiedlichen Alters be -
sucht. Die Spannbreite ist dabei sehr groß und kann von acht Wochen bis 
zu zwölf Jahren reichen. Der individuelle Entwicklungsstand eines jeden 
Kindes ist handlungsleitend für die pädagogischen Fachkräfte in unseren 
Einrichtungen. So wird jedes Kind in seinem persönlichen Bildungsprozess 
angeregt und in seiner Entwicklung dort abgeholt, wo es gerade steht.
LEITBILD DER FRÖBEL-GRUPPE
Unternehmensleitbild Pädagogisches Leitbild Führungsleitbild

Seite 10
Notizen
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Eltern und Familien 
Zuhause sind es in der Regel die Eltern und Familien der Kinder, die den 
Kindern Orientierung in ihrer Entwicklung bieten, ihnen Schutz und Ge -
borgenheit geben und Bildungssituationen für sie schaffen. Zu ihnen wird 
das Kind immer eine besondere Beziehung haben. Aufgabe der päda -
gogischen Fachkräfte ist es, diese Beziehung zu stützen und Eltern und 
Familien an der institutionellen Bildung, Erziehung und Betreuung ihrer 
Kinder zu beteiligen. à mehr unter „Zusammenarbeit mit Familien“,  S. 25
Pädagogische Fachkräfte
Bei der Teamzusammensetzung achten wir darauf, dass Menschen ver -
schiedener Generationen, Kulturen und Ausbildungen sowie unterschied-
lichen Geschlechts zusammenarbeiten. Eine respektvolle, empathische 
und ressourcenorientierte Grundhaltung unserer pädagogischen Fach -
kräfte ist selbstverständlicher Bestandteil ihres professionellen Habitus. 
Das Handeln unserer pädagogischen Fachkräfte orientiert sich dabei 
an den Bedürfnissen der Kinder und deren Familien. Wo die Rechte von 
Kindern im Vordergrund stehen, fängt die Verantwortung und Herausfor-
derung für die pädagogischen Fachkräfte an. In ihrem pädagogischen 
Selbstverständnis verstehen sie sich als Begleiterinnen, Gesprächspartner, 
Beobachterinnen, Lernende, Sicherheitsgeberinnen, Fragensteller und 
Unterstützerinnen. In unseren Krippen, Kindergärten und Horten arbeiten 
liebevolle und zugewandte Erwachsene, die sich ideenreich und fach -
kompetent mit Kindern beschäftigen. Sie sind mit aktuellen Bildungs-, 
Erziehungs- und Betreuungsthemen vertraut, bilden sich stetig fort und 
suchen den Erfahrungsaustausch mit ihren Kolleginnen und Kollegen. 
à mehr unter „Fortbildung und Wissenstransfer“, S. 33

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Notizen
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Was Bildung für uns ist
Kinder haben ein natürliches Bedürfnis nach Bildung und Entwicklung 
und ein Recht darauf, dass sie auf diesem Weg begleitet und unterstützt 
werden. Sie gestalten ihre Bildungsprozesse aktiv, indem sie mit ihrer Um-
gebung und den Menschen um sich herum in Kontakt treten und die Welt 
mit allen Sinnen entdecken und erforschen. Auf diesem Weg eignen sie 
sich die Welt selbsttätig an und entwickeln so ihre eigene Persönlichkeit. 
Wir verstehen kindliche Bildung als einen Prozess, der sowohl das Entwi -
ckeln sozialer und emotionaler Kompetenzen als auch das Ausbilden 
motorischer, sprachlicher und kognitiver Fähigkeiten umfasst. Bildungs -
prozesse von Kindern sind komplexe und ganzheitliche Prozesse, an de -
nen Sinnesorgane, Körper, Sprache, Gefühle, Denken und Erinnerung 
beteiligt sind.
Diese Bildungsprozesse vollziehen sich bei Kindern vor allem im Spiel. 
Wenn Kinder spielen, dann ist das nicht nur Spielerei, sondern vielmehr 
die Gelegenheit, sich auszuprobieren, eigene Grenzen zu erfahren, mit 
anderen – Kindern und Erwachsenen – in Kontakt zu treten.
Die Verantwortung der pädagogischen Fachkräfte liegt darin, die räum-
liche Umgebung und vor allem die Interaktionen so zu gestalten, dass 
die Kinder vielfältige Erfahrungen machen können. 
Das Selbst- und Weltverständnis von Kindern entwickelt sich immer auch 
in einem sozialen Kontext. Indem Kinder ihre Handlungen auf andere 
Menschen beziehen und ihre eigenen Handlungen bei anderen Reso -
nanzen erzeugen, entdecken Kinder Selbstwirksamkeit.
Wenn Kinder das Gefühl haben, dass ihnen vertraut und ihnen etwas 
zugetraut wird, dann gewinnen sie Sicherheit, sich Unbekanntem zuzu -
wenden und sich in neuen Situationen und immer wieder anderen Kons-
tellationen zurechtzufinden. Sie erleben so ihre Stärken und Möglichkeiten 
und gestalten mithilfe anderer Kinder und erwachsener Bezugspersonen 
ihre eigenen Bildungsprozesse.
Aus diesem Grund sehen unsere pädagogischen Fachkräfte ihre Aufgabe 
darin, auf die Kinder abgestimmte Bildungsanlässe und Lernsituationen 
zu schaffen und so jedes Kind in seiner individuellen Entwicklung zu unter- 
stützen.

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In unseren Krippen, Kindergärten und Horten schaffen wir auf der Basis 
von drei Prinzipien die notwendigen Voraussetzungen, damit diese kom-
plexen Bildungsprozesse angeregt und begleitet werden. 
 ▲ Beziehung als Prinzip
 ▲ Individualisierung als Prinzip
 ▲ Partizipation als Prinzip
Die Art und Weise, wie mit Kindern umgegangen wird, wie sie entspre -
chend ihrer individuellen Persönlichkeit ihre Erfahrungen mitgestalten 
können, wie ernst sie genommen werden und mitbestimmen können, 
das alles sind dabei bedeutsame Faktoren.
 ▲ Beziehung als Prinzip
Stabile emotionale und soziale Beziehungen geben dem Kind Sicherheit. 
Von dieser sicheren Basis aus können Kinder aktiv mit ihrer Umwelt in Kon-
takt treten und diese mit all ihren Sinnen erforschen und auch verändern. 
Deswegen haben Kinder ein Recht auf verlässliche Beziehungen, denn 
diese bilden die Voraussetzung für gelingende Bildungs- und Entwick -
lungsprozesse. Durch die Feinfühligkeit und emotionale Verfügbarkeit 
unserer pädagogischen Fachkräfte unterstützen wir diesen so bedeu -
tenden Beziehungsaufbau. 
In den ersten Lebensjahren baut das Kind zunächst primäre Bindungen 
zu den Personen auf, die auf seine körperlichen und psychischen Be -
dürfnisse regelmäßig eingehen. Es handelt sich dabei zumeist um die 
Eltern-Kind-Bindung. Zugleich entwickelt das Kind individuelle Beziehun -
gen zu anderen Erwachsenen, die sich in ihrer Intensität von der Bindung 
zu seinen Hauptbezugspersonen unterscheiden, aber nicht weniger 
wichtig sind. 
Der Besuch einer Kindertageseinrichtung ermöglicht es einem Kind, sich 
in einer sozialen Gemeinschaft zu erleben, die sich vom Zusammenleben 
in der Familie unterscheidet. Es trifft dort auf Kinder verschiedenen Alters 
und verschiedener Kulturen und Herkunftsfamilien, die zum Teil gleiche, 
aber auch teils andere Vorstellungen und Interessen haben. Gemein -
sam mit ihnen Spielideen zu besprechen, Freundschaften zu knüpfen, 
über die Welt zu philosophieren, aber auch Konflikte zu lösen, fördert 
die Persönlichkeit eines Kindes und die Entwicklung sozial-emotionaler 
Kompetenzen. 
Unsere pädagogische Aufgabe besteht darin, Kindern das Erleben trag -
fähiger Beziehungen zu ermöglichen. Wir gestalten den Alltag in unseren 
Krippen, Kindergärten und Horten so, dass Kinder vielfältige Erfahrungen

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machen und sich in unterschiedlichen Beziehungen, Rollen und Formen 
des sozialen Miteinanders erleben können. 
 ▲ Individualisierung als Prinzip
Kinder haben ein Recht darauf, dass ihre Persönlichkeit und ihre Bildungs- 
und Lernprozesse berücksichtigt werden. Die pädagogische Arbeit orien
-
tiert sich deshalb an den Themen und Interessen der Kinder. Jedes Kind ist 
in der Krippe, dem Kindergarten und dem Hort Teil einer Gemeinschaft. 
Daraus ergeben sich Möglichkeiten, aber auch Grenzen im Hinblick auf 
individuelle Vorlieben und Interessen. Nicht immer können die pädagogi
-
schen Fachkräfte alle Bedürfnisse jedes Kindes erfüllen – entscheidend ist, 
dass die pädagogischen Fachkräfte diese wahrnehmen und den Kindern 
signalisieren, dass sie diese grundsätzlich anerkennen. Wenn sie auf die 
Bedürfnisse zu diesem Zeitpunkt nicht eingehen können, erklären sie die 
Gründe dafür. 
Im Sinne einer Individualisierung der pädagogischen Arbeit haben Kinder 
die Gelegenheit, Angebote wahrzunehmen, Materialien selbständig zu 
nutzen und sich für oder gegen eine Gruppenaktivität im Tagesverlauf zu 
entscheiden. Indem alle pädagogischen Fachkräfte die spezifischen Be-
dürfnisse sowie Bildungs- und Entwicklungsthemen der Kinder erkennen, 
gestalten sie eine Umgebung, die die Individualität und die Bildungspro -
zesse eines jeden Kindes in den Mittelpunkt stellt.
 ▲ Partizipation als Prinzip
Kinder haben ein Recht auf Selbstbestimmung und Mitbestimmung. Sie 
sind zu Entscheidungen und Urteilen fähig und werden bei uns ermutigt, 
dies in die Gemeinschaft einzubringen und gemeinsam Lösungen für 
Probleme zu finden. So entwickeln sie Vertrauen in ihre eigenen Kräfte 
und lernen sich selbst, aber auch das Wohl und die Wünsche anderer zu 
achten. Demokratie wird so schon früh erlebbar, indem Kinder die Gele-
genheit haben, sich in einer von demokratischen Strukturen geprägten 
Umwelt auszuprobieren und diese mitzugestalten. 
Jedes Kind soll die Chance haben, seine Bereitschaft, seine Fähigkeiten 
und seine Möglichkeiten in die Entwicklung der Gemeinschaft einzubrin -
gen. Dies setzt eine partizipative Grundhaltung voraus. In unseren Kinder-
tageseinrichtungen schaffen wir deshalb verschiedene Situationen der 
Teilhabe von Kindern. Kinder werden so als Expertinnen und Experten ihrer 
eigenen Lebenswelt ernst genommen. Hierbei ist es wichtig, Kinder nicht 
einfach sich selbst zu überlassen, sondern sie entwicklungsangemessen 
in ihren Entscheidungsprozessen zu begleiten.

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Durch Öffnungsprozesse in unseren Krippen, Kindergärten und Horten er-
weitern wir die Erfahrungs- und Entscheidungsmöglichkeiten von Kindern, 
in denen sie sich erproben und zunehmend ihre Handlungsspielräume 
erweitern können. So unterstützen wir ihr Streben nach Unabhängigkeit 
und Eigenverantwortung und schaffen einen Erfahrungsraum, in dem 
ein selbstbestimmtes Leben innerhalb einer Gemeinschaft möglich ist.
 
Inklusion – Individualität, Vielfalt und Gemeinsamkeit
Die Heterogenität von Menschen – Kindern und Erwachsenen – ist unsere 
Normalität und Fundgrube für das Gestalten einer inklusiven Pädago -
gik. Dort, wo Menschen zusammenkommen, treffen immer Personen 
unterschiedlicher Kulturen, Sprachen, Nationalitäten, Temperamenten, 
sozioökonomischen Hintergründen und Lebenswelten, Fähigkeiten und 
(biologischen und sozialen) Geschlechtern aufeinander. Wir sehen diese 
Heterogenität als Chance, die vielfältige Lernerfahrungen ermöglicht 
und neue Horizonte eröffnet. In einem offenen, wertschätzenden und 
gleichberechtigten Miteinander wirken wir so Benachteiligung und Dis -
kriminierung aufgrund von Verschiedenheit aktiv entgegen. Wir sehen 
es als unseren Auftrag, die gleichberechtigte Teilhabe und ganzheitliche 
Förderung aller Kinder in unseren Einrichtungen zu sichern. 
Im pädagogischen Alltag wird die Vielfalt von Menschen in Gesprächen, 
Projekten, der Raum- und Materialgestaltung sowie im Spiel aufgegriffen. 
Mit Neugierde, Anerkennung und Wertschätzung wird Gemeinsamkeiten 
und Unterschieden begegnet. Kinder und ihre Familien sowie die päd -
agogischen Fachkräfte sind mit ihren unterschiedlichen Kompetenzen, 
Stärken, Interessen und Sichtweisen in unseren Einrichtungen willkommen. 
Haben Kinder einen besonderen Förderbedarf, ermöglichen wir bei ent -
sprechend vorhandenen Rahmenbedingungen eine bedürfnisgerechte 
Betreuung.
Sozioökonomische Vielfalt
Kinder wachsen in Familien mit vielfältigen bildungs- und sozioökono -
mischen Hintergründen und Lebensformen auf. Dies bedeutet, dass die 
Lebenslagen der Kinder von unterschiedlichen finanziellen Ressourcen, 
Wohn- und Lebensumständen und Alltagserfahrungen geprägt sind. 
Mögliche sozioökonomische Risikolagen von Kindern und ihren Familien 
werden von unseren pädagogischen Fachkräften berücksichtigt, indem 
der pädagogische Alltag entsprechend gestaltet wird. So können pä -
dagogische Angebote von allen Kindern wahrgenommen werden. Es 
gibt keine zusätzlichen kostenpflichtigen Angebote Dritter, es sei denn, 
die Teilhabe aller Kinder ist z. B. durch Spenden/Fördermitgliedschafts -
beiträge oder Bildungs- und Teilhabepakete gesichert.

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Kulturelle und religiöse Vielfalt
FRÖBEL ist ein weltoffener Träger. In unseren Kindertageseinrichtungen 
kommen Kinder und Erwachsene unterschiedlicher Nationalitäten, Kul -
turen, Ethnien und Religionen zusammen. Für uns ist es selbstverständlich, 
dass wir mit den Kindern über verschiedene Kulturen und Religionen 
sprechen, sodass sie diese kennenlernen können.
Wir möchten für verschiedene Weltanschauungen sensibilisieren und in -
terkulturelle und religiöse Kompetenzen der Kinder und Erwachsenen för-
dern. Ermöglicht wird dies über Gespräche, das Erleben unterschiedlicher 
Traditionen, durch das Feiern von Festen wie Ostern, Weihnachten oder 
dem Zuckerfest sowie durch die Präsenz der in der Einrichtung vertretenen 
Familiensprachen an Wänden, als Beschriftungen von Gegenständen 
oder in mehrsprachigen Büchern. 
Kinder mit besonderem Förderbedarf
Alle Kinder sind in ihrer Entwicklung individuell und einzigartig. Kogniti -
ve, motorische, sprachliche sowie soziale und emotionale Fertig- und 
Fähigkeiten werden unterschiedlich schnell entwickelt, variieren im Ent -
wicklungsverlauf und sind stets verschieden stark ausgeprägt. Diese Un -
terschiedlichkeit ist nicht nur zwischen Kindern, sondern auch zwischen 
den Entwicklungsbereichen eines jeden Kindes zu beobachten.
In FRÖBEL-Einrichtungen werden alle Kinder so gefördert, dass sie ihr 
Entwicklungspotenzial ausschöpfen können. Sie werden dort abgeholt, 
wo sie in ihrer Entwicklung gerade stehen. Fördereinheiten für Kinder mit 
einem besonderen Förderbedarf werden, wenn möglich, in den nor -
malen Alltag integriert, sodass diese nicht als separate Angebote erlebt 
werden, sondern als Bereicherung für alle Kinder.
Geschlechtssensible Pädagogik
Ein sensibler, gleichberechtigter Umgang mit Mädchen und Jungen im 
pädagogischen Alltag ist für uns selbstverständlich. Es geht uns darum, 
Mädchen und Jungen gleichermaßen alle Aktivitäten zu ermöglichen, 
sie dabei zu unterstützen, sich zu behaupten, sich in ihrer Geschlechts -
entwicklung zurechtzufinden und eine positive Geschlechtsidentität her -
auszubilden. Dabei werden ganz bewusst weder Mädchen noch Jungen 
von Aktivitäten ausgeschlossen, sondern explizit aufgefordert, sich zu 
beteiligen, sich auszuprobieren und Dinge zu wagen. Sie werden darin 
begleitet, eine eigenständige, selbstbestimmte Sexualität zu entwickeln 
und sich Freiräume zu schaffen, in denen sie Eigenständigkeit entwickeln 
und neue Erfahrungen erleben können.

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Das pädagogische Profil von FRÖBEL
Unser pädagogisches Profil ist durch einen verbindlichen Rahmen ge -
kennzeichnet, der für alle FRÖBEL-Einrichtungen gilt. So ergibt sich eine 
gemeinsame Orientierung, durch die Qualität gesichert und Zusammen -
gehörigkeit ausgedrückt wird. Darüber hinaus gibt es individuelle Aus -
prägungen, die jede FRÖBEL-Einrichtung zu etwas Besonderem machen. 
 
Fachlicher Orientierungsrahmen
Grundlage der pädagogischen Arbeit in unseren Krippen, Kindergärten 
und Horten sind die jeweiligen Landesgesetze und Verordnungen sowie 
die Bildungsprogramme der Bundesländer. Die Regelungen des SGB VIII 
weisen dabei Kindertageseinrichtungen bundesweit einen Bildungs-, 
Erziehungs- und Betreuungsauftrag zu.
Da FRÖBEL in verschiedenen Bundesländern Krippen, Kindergärten und 
Horte betreibt, dient der „Gemeinsame Rahmen der Länder für die frühe 
Bildung in Kindertageseinrichtungen“ der Jugendministerkonferenz und 
der Kultusministerkonferenz aus dem Jahr 2004 mit folgenden Bildungs -
bereichen für uns als überregionale Orientierung:
 ▲ Sprache, Schrift, Kommunikation
 ▲ Personale und soziale Entwicklung, Werteerziehung
 ▲ Mathematik, Naturwissenschaft, (Informations-)Technik
 ▲ Musische Bildung/Umgang mit Medien
 ▲ Körper, Bewegung, Gesundheit
 ▲ Natur und kulturelle Umwelten
Diese Bildungsbereiche werden von all unseren Einrichtungen je nach 
Ausprägung innerhalb des jeweils gültigen Bildungsprogramms umge -
setzt. Unsere Aufgabe als Träger ist es, die fachlichen Kompetenzen 
unserer pädagogischen Fachkräfte zur professionellen Arbeit mit den 
Bildungsprogrammen zu stärken.
Neben den Bildungsprogrammen bilden die vorliegende Rahmenkon -
zeption sowie das pädagogische Leitbild einen verbindenden Rahmen 
für die tägliche Arbeit aller pädagogischen Fachkräfte von FRÖBEL.

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Eine zusätzliche Orientierung gibt der Nationale Kriterienkatalog „Päda -
gogische Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder“ (NKK; Tietze & Vierni-
ckel, 20151). In ihm wird beste Fachpraxis in Kindertageseinrichtungen in 
sogenannten Qualitätsbereichen beschrieben. Dabei wird die konkrete 
Handlungspraxis von pädagogischen Fachkräften angesprochen, wobei 
vielfältige Themen der frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung 
fokussiert werden. Wiederkehrende und strukturierende Leitgesichtspunk-
te gliedern die Themenkomplexe und lenken den Blick auf bedeutsame 
Faktoren pädagogischer Praxis, wie Erzieherin-Kind-Interaktion, Partizi -
pation und Individualisierung.
 
FRÖBEL-Standards
Pädagogische Qualitätskriterien, die als sogenannte FRÖBEL-Standards 
einen verbindenden Charakter für alle Einrichtungen haben, konkreti -
sieren das pädagogische Profil bei FRÖBEL. Unabhängig von den bun -
desslandspezifischen Bildungsprogrammen finden sich so Querschnitts-
themen, die in der pädagogischen Praxis in jeder Krippe, in jedem 
Kindergarten und in jedem Hort verankert sind. 
Zu den FRÖBEL-Standards gehören: 
 ▲ Zusammenarbeit mit Familien
 ▲ Gesunde Ernährung
 ▲ Übergänge
 ▲ Ausstattung
 ▲ Beobachtung und Dokumentation 
 ▲ Beziehung
 ▲ Individualisierung
 ▲ Partizipation
 ▲ Qualitätsentwicklung 
 
FRÖBEL-Schwerpunkt Bilinguale Erziehung
FRÖBEL ist bestrebt, Kindern die Möglichkeit zu geben, frühzeitig eine 
Fremdsprache kennenzulernen. Deshalb ist bereits in einem Teil unserer 
Einrichtungen der FRÖBEL-Schwerpunkt Bilinguale Erziehung durch fremd-
sprachige pädagogische Fachkräfte fest verankert. Zumeist können die 
Kinder beim Besuch einer solchen Einrichtung mit der englischen Sprache 
in Kontakt treten, aber auch Polnisch, Italienisch und Spanisch werden 
vereinzelt angeboten. Perspektivisch wird dieser Schwerpunkt in allen 
1 Tietze, W. & Viernickel, S. (Hrsg.) (2015). Pädagogische Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder. Ein 
nationaler Kriterienkatalog (5., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage). Weimar, Berlin: 
verlag das netz.

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FRÖBEL-Einrichtungen aufgebaut. Das frühe Heranführen an eine weitere 
Sprache fördert kommunikative und sprachliche Kompetenzen der Kinder 
sowie die Offenheit und Fähigkeit für das Erlernen von Sprachen im Allge-
meinen. Bilinguale Erziehung bietet darüber hinaus die Chance, andere 
Kulturen kennenzulernen und interkulturelle Kompetenzen zu erwerben.
Uns kommt es darauf an, dass die Kinder in unseren Krippen, Kinder -
gärten und Horten spielerisch und nach dem Prinzip „Eine Person, eine 
Sprache" in ihrem Alltag mit der Fremdsprache in Kontakt kommen. Auf 
diese Weise können sie diese Sprache beiläufig und nach den Prinzipien 
des Muttersprachenerwerbs kennenlernen. 
In Einrichtungen mit dem FRÖBEL-Schwerpunkt Bilinguale Erziehung wer -
den die Kinder daher sowohl von deutschsprachigen als auch einem 
Anteil fremdsprachiger pädagogischer Fachkräfte begleitet. Damit sind 
zwei Sprachen selbstverständlicher Teil des pädagogischen Alltags und 
die Kinder können in Form eines „Sprachbads“ in eine Fremdsprache ein-
tauchen. In der Sprachwissenschaft und Pädagogik wird dieses Konzept 
Immersion (lat. „Eintauchen/Einbetten“) genannt. Durch die Integration 
der weiteren Sprache in den Alltag ermöglichen wir allen Kindern den 
Zugang zu diesem Angebot – unabhängig von der finanziellen und sozi -
alen Situation der Familie. 
 
Einrichtungsschwerpunkte
Jede FRÖBEL-Einrichtung hat ein individuelles Profil, das sich durch Ein -
richtungsschwerpunkte ausdrückt. Diese Schwerpunkte liegen z. B. im 
Bereich Musik, Bewegung, Medien oder stellen andere Bildungsthemen 
in den Mittelpunkt. Das Profil orientiert sich an den Interessen der Kinder 
und ihrer Familien, dem standortspezifischen Bedarf und den individu -
ellen Fähigkeiten der pädagogischen Fachkräfte. Es wird fortlaufend 
weiterentwickelt, angepasst und in der eigenen Einrichtungskonzeption 
festgehalten. So unterscheiden sich FRÖBEL-Einrichtungen trotz des ge -
meinsamen Orientierungsrahmens über ihr individuell ausgestaltetes und 
gelebtes Einrichtungsprofil.

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Umsetzung des pädagogischen Profils
Verantwortlichkeit der pädagogischen Fachkräfte
Die Gestaltung des pädagogischen Alltags nach den Bildungsprogram -
men, der FRÖBEL-Rahmenkonzeption, den sogenannten FRÖBEL-Stan -
dards, dem Leitbild von FRÖBEL und dem Nationalen Kriterienkatalog 
(NKK; Tietze & Viernickel, 20152) liegt in der Verantwortung der pädago -
gischen Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen. Durch eine qua -
lifizierte Ausbildung sowie gezielte Fort- und Weiterbildungen besitzen 
sie die fachliche Kompetenz, um die Inhalte in den Alltag zu integrieren.
Kooperationen zur Ergänzung des pädagogischen Angebots
In bestimmten Bildungsbereichen arbeiten wir darüber hinaus mit ver -
schiedenen Kooperationspartnern zusammen. Diese stellen fachlich 
fundierte Materialien zu speziellen Themenbereichen für unsere päda -
gogischen Fachkräfte zur Verfügung.
In Bezug auf Sprach- und Leseförderung kooperiert FRÖBEL mit der Stif -
tung Lesen und entwickelt gemeinsam ergänzende Materialien für den 
Einsatz in der Praxis.
Um den Bereich Naturwissenschaften, Mathematik und Technik zu stär -
ken, kooperieren wir mit der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Unsere 
pädagogischen Fachkräfte erhalten umfangreiche Anregungen, wie sie 
diesen Bildungsbereich noch stärker in den Alltag verankern können. Über 
die Möglichkeiten des naturwissenschaftlichen Experimentierens greifen 
sie das Bedürfnis der Kinder auf, sich die (Um-)Welt aktiv zu erschließen.
Nicht zuletzt hat jede Einrichtung ein eigenes Netzwerk mit verschiede -
nen Kooperationspartnern, um die Einrichtungskonzeption und eigene 
pädagogische Schwerpunkte zu leben.
2 Tietze, W. & Viernickel, S. (Hrsg.) (2015). Pädagogische Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder. Ein 
nationaler Kriterienkatalog (5., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage). Weimar, Berlin: 
verlag das netz.

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Gestaltung des pädagogischen Alltags
In FRÖBEL-Einrichtungen richtet sich die Gestaltung des pädagogischen 
Alltags nach den Bedürfnissen und Interessen der Kinder. Er ist geprägt 
durch eine Offenheit, die den Kindern die Entfaltung ihrer Persönlichkeit 
ermöglicht, Zeit für individuelle Bildungs- und Entwicklungsprozesse gibt 
und den Kontakt zu anderen Kindern und Erwachsenen fördert. Den 
Rahmen dafür bilden Tagesstrukturen, die durch Beständigkeit und Fle -
xibilität gekennzeichnet sind, sowie anregend gestaltete Räumlichkeiten. 
Offen sein
In unseren Kindertageseinrichtungen wird eine offene Pädagogik gelebt. 
Die pädagogische Arbeit ist gekennzeichnet durch eine gute Balance 
von Kontinuität und Veränderung, die sich am jeweiligen Bedarf der 
Beteiligten entwickelt. Pädagogische Fachkräfte ermöglichen aktives, 
selbstgesteuertes Lernen, indem sie die Bedürfnisse und Interessen der 
Kinder wahrnehmen und auf diese reagieren. Das bedeutet, dass sie 
aufbauend auf individuellen Beobachtungen Impulse setzen und dem 
Kind zutrauen, geleitet von seiner Neugier, selbst Interessen nachzuge -
hen und sich auf diesem Weg eigene Bildungskontexte und -inhalte zu 
schaffen. Sie sind offen für die Ideen der Kinder und stehen ihnen über 
den gesamten Tag als Bezugspersonen zur Verfügung. 
Tagesstruktur
Bei der gemeinsamen Planung von Tagesabläufen, dem Ausloten von 
unterschiedlichen Interessen und im Aushandeln von Konflikten erleben 
Kinder Wertschätzung, fühlen sich ernst genommen und lernen, Verant -
wortung zu übernehmen. Wir schaffen vielfältige Möglichkeiten für die 
Kinder, eigenständig und spielerisch zu handeln und zu experimentieren. 
Zudem gibt es feste Elemente im Tagesverlauf, die den Kindern Orientie-
rung und Struktur bieten. 
Zeit für Entwicklung
Die pädagogischen Fachkräfte richten die Angebote und die Ausstat -
tung an dem individuellen Entwicklungsstand der Kinder aus. Jedes Kind 
hat ausreichend Zeit, sich in seinem Tempo mit Inhalten und Themen zu 
beschäftigen, die es interessieren.

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Notizen
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Gruppen von Kindern
Dort, wo Menschen aufeinandertreffen, entstehen automatisch und spon-
tan Gruppen. So finden sich auch in Kindertageseinrichtungen im Laufe 
des Tages immer wieder Gruppen von Kindern zusammen, die – zum Teil 
begleitet von Erwachsenen – mit einer Sache beschäftigt sind. In unseren 
Krippen, Kindergärten und Horten entstehen diese Gruppen nach den 
Interessen der Kinder und variieren im Tagesablauf in ihrer Größe und 
Zusammensetzung. Spielpartnerinnen und Spielpartner sind selbst ge -
wählt. Über die Anregung der pädagogischen Fachkräfte können gezielt 
Angebote für Gruppen von Kindern unter Beachtung der individuellen 
Bildungsthemen gestaltet werden.
Sich in einer Gruppe zu erleben, bedeutet, am sozialen Leben teilzuneh -
men. In diesen vielfältigen sozialen Kontexten können Kinder wiederum 
neue Erfahrungen machen, verschiedene Rollen einnehmen und eigene 
Möglichkeiten und Grenzen erproben. 
Offene Räume
Unsere Kindertageseinrichtungen sind auch daran zu erkennen, dass sich 
die Gestaltung der Räume durch eine möglichst flexible Struktur und ei -
nen hohen Anregungsgehalt auszeichnet. Sie lassen zu, dass die Kinder im 
Laufe des Tages unterschiedlichen Interessen nachgehen können. Durch 
Räume mit verschiedenen Themen- und Möglichkeitsbereichen können 
Kinder vielfältigen Tätigkeiten nachgehen. Die Räumlichkeiten werden 
immer wieder den aktuellen Bedürfnissen und Interessen der Kinder, die 
aktiv an der Umgestaltung beteiligt sind, angepasst.
 
Übergänge
Das Leben eines Kindes ist von vielfältigen Übergängen geprägt – so 
auch von den klassischen Übergängen, wie zum Beispiel von der Familie 
in eine Kindertageseinrichtung oder von der Kindertageseinrichtung in 
die Schule. Auch im Tagesverlauf gibt es für ein Kind viele kleinere Über -
gänge, die aus pädagogischer Sicht ebenfalls von Bedeutung sind. All 
diese Übergänge werden von unseren pädagogischen Fachkräften ernst 
genommen und professionell begleitet. 
Eingewöhnung
Ein bedeutender Übergang im Leben eines Kindes und dessen Familie 
ist der von der Familie in die Krippe bzw. in den Kindergarten. Er stellt für 
alle Beteiligten eine große Herausforderung dar. Bei uns wird diese Zeit 
kompetent in Form einer individuellen Eingewöhnung begleitet.

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Notizen
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Während der Eingewöhnungszeit hat das Kind ausreichend Gelegenheit, 
sich mit der neuen Umgebung, den dazugehörigen Personen in der Kin -
dertageseinrichtung und ihren Abläufen vertraut zu machen. Auch die 
Familien bekommen während dieser Zeit die Möglichkeit, die Kindertages-
einrichtung, die Strukturen und ihre Ansprechpersonen kennenzulernen. 
Eine Eingewöhnung ist dann gelungen, wenn das Kind Sicherheit und 
Vertrauen in seine neue Umgebung und zu seinen neuen Bezugspersonen 
entwickeln konnte. Auch für die Familien ist diese Zeit besonders wichtig, 
damit sie ihr Kind in verlässlichen Händen wissen und die pädagogischen 
Fachkräfte als kompetente und aussagefähige Ansprechpartnerinnen 
und Ansprechpartner für ihr Kind wahrnehmen.
Ein konzeptionell begründetes Eingewöhnungskonzept, das sich beispiels-
weise am Berliner Eingewöhnungsmodell orientiert, erleichtert in unseren 
Einrichtungen diesen Übergang für alle Beteiligten.
Alltägliche Übergänge
Neben zeitlich begrenzten Übergängen gibt es zudem solche, die ein 
Kind jeden Tag durchlebt. Die morgendliche Trennung beim Bringen des 
Kindes muss genauso wie das Abholen professionell begleitet werden. 
Eine angenehme Atmosphäre, individuelle Rituale und die Gelegenheit 
zum Austausch erleichtern diese Übergangssituation für Kinder und Fa -
milien gleichermaßen. 
Übergänge im Haus
Um Kindern auch bei Übergängen innerhalb eines Hauses Orientierung 
und Sicherheit zu geben, erhalten sie die Möglichkeit, sich allmählich 
an die bevorstehende Veränderung zu gewöhnen. Gemeinsam mit der 
aktuellen pädagogischen Bezugsperson können sie die neue Umgebung 
erschließen, Beziehungen zu den neuen pädagogischen Fachkräften 
aufbauen und erste Kontakte zu neuen Spielkameraden knüpfen.
Übergang in die Grundschule 
Ein weiterer bedeutsamer Schritt ist für jedes Kind der Übergang in die 
Grundschule. Daher hat die Vorbereitung auf die Schule im letzten Kin -
dergartenjahr einen wichtigen Stellenwert. Wenngleich im letzten Jahr 
im Kindergarten Themen, die mit der Schule verbunden sind, an Bedeu -
tung gewinnen, so gilt für uns immer, dass Kinder während der gesamten 
Krippen- und Kindergartenzeit Kompetenzen erwerben, die sie auf die 
Schule und auf das Leben vorbereiten.

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Notizen
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Auch für die Familien ist das letzte Jahr im Kindergarten häufig mit Aufre-
gung verbunden und Eltern fragen sich, ob ihr Kind ausreichend auf die 
Schule vorbereitet ist. Durch Entwicklungsgespräche und Veranstaltun -
gen werden den Familien in dieser Zeit bedarfsgerechte Informationen 
zu dem Thema Übergang in die Grundschule angeboten, um dieser 
Sorge kompetent zu begegnen. à mehr unter „Zusammenarbeit mit der 
Grundschule“, S. 24
Obgleich die Neugier auf die Schule bei den meisten Kindern überwiegt, 
stellt der Austritt aus dem Kindergarten auch eine Trennung von Gewohn-
tem und Liebgewonnenem dar. Kindern diesen Abschied von Freundin -
nen und Freunden und von vertrauten erwachsenen Bezugspersonen zu 
erleichtern, ist Aufgabe im letzten Kindergartenjahr.
 
Beobachtung und Dokumentation im Dialog
Beobachtung und Dokumentation bildet die Grundlage für das profes -
sionelle Handeln von pädagogischen Fachkräften. Wenn Kinder regel -
mäßig und systematisch beobachtet werden, können ihre Bildungs- und 
Entwicklungsprozesse, Interessen, Stärken, Themen und Zugangswege 
zur Welt erkannt und von pädagogischen Fachkräften für die Gestaltung 
und Anregung von Projekten, Räumen, Angeboten etc. genutzt werden.
Zur systematischen Beobachtung werden in FRÖBEL-Einrichtungen aner -
kannte Verfahren genutzt, die individuelle Bildungs- und Entwicklungspro-
zesse von Kindern abbilden können. Je nachdem, welches Ziel bei einer 
Beobachtung verfolgt wird, setzen unsere pädagogischen Fachkräfte ein 
dafür geeignetes Verfahren ein. Die Beobachtungsergebnisse werden 
festgehalten und bilden die Grundlage für das Ableiten pädagogischer 
Schritte. Auf diesem Weg können pädagogische Fachkräfte individuelle 
Angebote und Projekte an den Themen der Kinder ausrichten. Wichtig 
ist dabei, dass die Beobachtungen in erster Linie den Stärken, Interessen 
und Bedürfnissen der Kinder folgen. 
Beobachtungen werden von pädagogischen Fachkräften auch genutzt, 
um mit den Kindern in einen Dialog zu treten. Dadurch entsteht oft ein 
intensiver Austausch mit dem Kind, der zusätzliche Einblicke in seine 
aktuellen Interessen und Wünsche gibt. In regelmäßigen Teamsitzungen 
besprechen die pädagogischen Fachkräfte ihre Beobachtungen und 
tauschen sich zu unterschiedlichen Erfahrungen und Einschätzungen 
aus. Der Blickwinkel auf das Kind wird zudem durch Gespräche mit den 
Familien erweitert. Gleichzeitig sind die Beobachtungen Grundlage für 
die jährlich stattfindenden Entwicklungsgespräche.

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Teile der Beobachtungen werden für die Kinder und Familien in einer 
individuellen Dokumentation der Bildungs- und Entwicklungsprozesse zu -
sammengefasst. Dabei liegt das Augenmerk darauf, das Kind und dessen 
Familie aktiv in den Prozess einzubinden und gemeinsam zu entscheiden, 
welche Inhalte präsentiert und dokumentiert werden sollen.
 
Alltagsintegrierte Sprachförderung 
Sprachliche Kompetenzen sind eine Schlüsselqualifikation in der Bildung 
von Kindern. Sie sind entscheidend, um mit anderen in Kontakt zu treten, 
sich mitzuteilen und um andere zu verstehen. Sprachförderung ist somit 
eine grundlegende Aufgabe aller Kindertageseinrichtungen. Den ge -
samten Alltag für Sprachförderung zu nutzen, trägt zu einer erfolgreichen 
Entwicklung sprachlicher und kommunikativer Kompetenzen von Kindern 
bei. Dazu gehört, dass pädagogische Fachkräfte als sprachliches Vor -
bild Alltagssituationen begleiten, Gespräche initiieren, weiterführende 
Fragen stellen, mit den Kindern zusammen denken, ihnen zuhören und 
ihre Themen und Interessen sprachlich aufgreifen. Auch die Gestaltung 
von Räumen durch Schriftzüge, Bezeichnung von Gegenständen und 
Darbietung von Büchern sind ein wichtiges Element der alltagsintegrier -
ten Sprachförderung.
 
Zusammenarbeit mit der Grundschule
Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule ist für Kinder, deren 
Familien und die pädagogischen Fachkräfte ein bedeutender Schritt. Ihn 
gemeinsam zu bewältigen, sehen wir als spezielle Entwicklungsaufgabe 
im letzten Kindergartenjahr. In diesem Zeitraum unterstützen wir die an -
gehenden Schulkinder mit Projekten und Ausflügen zum Themengebiet 
Einschulung. Dabei kooperieren die Kindergärten mit den Grundschulen 
der Umgebung. 
Besonders durch Besuche der Grundschule lernen die Kinder die neue 
Bildungseinrichtung kennen und können sich ein Bild davon machen, 
was es heißt, ein Schulkind zu sein. Begleitet und unterstützt wird dies von 
den pädagogischen Fachkräften aus der Einrichtung des Kindes. Parallel 
dazu wird angestrebt, dass Lehrerinnen und Lehrer den Kindergarten 
besuchen und so ein Austausch mit Kindern und den pädagogischen 
Fachkräften stattfindet.
Familien im letzten Jahr vor der Schule intensiv zu begleiten, gelingt 
zum Beispiel über Elternabende und Entwicklungsgespräche, die den 
Schuleintritt der Kinder thematisieren. Hier haben Familien Gelegenheit, 
Fragen zu stellen, Ängste zu besprechen und eine kompetente Beratung 
durch die pädagogischen Fachkräfte in Anspruch zu nehmen.

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Notizen
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Zusammenarbeit mit Familien 
Kinder sind immer Teil eines Familiensystems. Sie wachsen mit Mutter und 
Vater, bei einem alleinerziehenden Elternteil, bei einem Elternteil in neuer 
Partnerschaft, mit zwei Müttern oder zwei Vätern, mit Geschwistern, mit 
den Großeltern oder in anderen Familienkonstellationen auf. Vor dem 
Hintergrund vieler verschiedener Familienformen beziehen wir mehr 
Menschen ein, als der Begriff Eltern fasst. Die wichtigsten Bezugspersonen 
und Expertinnen und Experten für das Kind sind jene, die von zu Hause 
bekannt sind. Bildungs- und Erziehungsprozesse in Krippe, Kindergarten 
und Hort gelingen daher am besten, wenn sie in enger und vertrauens -
voller Zusammenarbeit mit diesen Menschen erfolgen. 
Bildungs- und Erziehungspartnerschaft
Zusammenarbeit mit Familien bedeutet für uns immer eine Bildungs- und 
Erziehungspartnerschaft, die zwischen pädagogischen Fachkräften, 
Leitung und den Familien im Sinne der Kinder besteht. Sie basiert auf 
einer wertschätzenden Grundhaltung, die die individuellen Erziehungs-
kompetenzen der Eltern anerkennt und die Unterschiedlichkeit der fami -
lialen Lebensbedingungen und Lebensentwürfe respektiert. Eine stabile 
Zusammenarbeit wächst in vielen kleinen Schritten des Miteinanders und 
der gemeinsamen Freude und braucht eine gute Gesprächskultur. FRÖ -
BEL-Krippen, -Kindergärten und -Horte sind Lebens- und Erfahrungswelten 
von und für Kinder – und Orte, an denen Familien selbstverständlicher 
Teil des Geschehens sind. 
Dialog als Basis gelingender Zusammenarbeit
Wesentlich für diese Zusammenarbeit ist zum einen der regelmäßige 
Dialog über die Entwicklung und die Bildungsinteressen des Kindes. Zum 
anderen ist es aber auch eine Verständigung über gegenseitige Erwar -
tungen, familiale und kindliche Bedürfnisse sowie mögliche Probleme. 
Diese Gespräche finden regelmäßig und geplant statt, orientieren sich 
an den Themen der Kinder und nehmen den Bedarf der Familien und 
der Einrichtung auf. Den grundlegenden Rahmen bilden ein ausführli -
ches Aufnahmegespräch zur Vorbereitung der Eingewöhnung sowie das 
mindestens einmal jährlich stattfindende Entwicklungsgespräch, in dem 
aktuelle Themen, Stärken und Entwicklungspotenziale des Kindes bespro-
chen werden. Der Erziehungsdialog lebt von gegenseitigem Vertrauen, 
guten Kommunikationsstrukturen und dem Anspruch, dass die Bezugs -
personen des Kindes kontinuierlich über die pädagogische Arbeit und 
das Alltagsgeschehen in der Kindertageseinrichtung informiert werden. 
Die transparente Gestaltung der pädagogischen Arbeit gehört ebenso 
zu den Eckpfeilern einer gelingenden Zusammenarbeit. Anhand von 
Dokumentationen in Form von Fotostrecken oder -reihen, Projektmappen

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oder kurzen Alltagsanekdoten werden Erlebnisse, Projekte und Momente 
des Alltags sichtbar gemacht.
Beteiligung von Familien
Familien sind willkommen, sich in die Gestaltung des pädagogischen All-
tags einzubringen und eingeladen, an Bildungsangeboten mitzuwirken. 
à mehr unter „Ehrenamtliche im Alltag“, S. 29
Unsere Krippen, Kindergärten und Horte sind als Bildungseinrichtungen 
auch immer Begegnungsräume für Eltern und Familien. Sie ermöglichen 
den Aufbau von Kontakten und Netzwerken. Dazu tragen auch ge -
meinsame Veranstaltungen wie Feste, Elternabende und gemeinsame 
Projekte bei. Die Beteiligung der Eltern erfolgt darüber hinaus in Mitwir -
kungsgremien, die durch die jährliche Wahl der Elternvertretungen und 
Gesamtelternvertretungen (Elternbeirat) besetzt werden. 
Elternbeschwerden werden im Rahmen des FRÖBEL-Beschwerdema -
nagements auf allen Ebenen zeitnah, verantwortungsbewusst und aufklä-
rend bearbeitet und als Impuls zur Veränderung unserer Arbeit gewertet. 
 
Leitung und Team
Eine funktionierende Zusammenarbeit aller Mitarbeiterinnen und Mit -
arbeiter einer Einrichtung ist Grundlage für die Qualität des Alltags. Die 
Verantwortung hierfür liegt bei der Leitung und bei jeder einzelnen pä -
dagogischen Fachkraft, die sich engagiert und eigenverantwortlich in 
den gesamten Prozess einbringt. Die Herausbildung einer gemeinsamen 
Teamkultur sowie einer ressourcenorientierten Zusammenarbeit, die die 
gesamte Einrichtung in den Blick nimmt, ist dabei ein anspruchsvoller 
Prozess, zu dem Leitung, pädagogische Fachkräfte, Küchenpersonal wie 
auch technische Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einen Beitrag leisten.
Alle sind durch ihre Haltung und ihre Handlungen Vorbilder für Kinder und 
deren Familien. Sie sorgen für eine offene und beteiligungsfreundliche 
Atmosphäre, in der die Bedürfnisse der Kinder wahrgenommen werden 
und in der eine Partizipationskultur im Team, mit den Kindern und ihren 
Familien entsteht. Kinder erhalten außerdem die Möglichkeit, ihre Rech -
te, wie sie im Leitbild formuliert sind,  kennenzulernen und zu leben. Bei 
Veränderungen im Haus wird die Perspektive der Kinder stets mitgedacht.
Die pädagogischen Aufgaben und Ziele werden durch eine interne 
Organisationsstruktur unterstützt, die den Informationsfluss zwischen den 
Teammitgliedern sicherstellt und einen regelmäßigen fachlichen Aus -
tausch sowie gemeinsame Reflexionen ermöglicht.

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Die Einrichtungsleitung nimmt in der Planung und Gestaltung aller Prozesse 
eine besondere Rolle ein. Ihre Aufgabe ist es, durch transparentes und 
klares Führungshandeln alle Beteiligten einzubinden und Impulse für die 
(Weiter-)Entwicklung der pädagogischen Arbeit zu geben. Sie trägt die 
Verantwortung dafür, die Bedingungen für eine fachlich hochwertige 
Pädagogik bei FRÖBEL bereitzustellen, die die gesamte Einrichtung und 
die Kinder mit ihren Familien in den Blick nimmt und so optimale Bildungs- 
und Entwicklungschancen der Kinder ermöglicht. 
 
Kinderschutz 
Das Wohl und der Schutz der uns anvertrauten Kinder ist für uns oberstes 
Gebot. In allen Krippen, Kindergärten und Horten gilt das FRÖBEL-Kin -
derschutzkonzept: „Kinder schützen – Eltern unterstützen – Erzieherinnen 
und Erzieher stärken“. 
Handeln bei Anzeichen von Kindeswohlgefährdung
Ein FRÖBEL-Kinderschutzordner dient als Nachschlagewerk und Orien -
tierungshilfe. Dort sind die Verantwortlichkeiten auf Einrichtungsebene 
und im FRÖBEL-Kinderschutznetzwerk, die Verfahrensabläufe und die 
Dokumentation sowie ggf. die Meldung an das zuständige Jugendamt 
verbindlich geregelt. Bei Anzeichen einer möglichen Kindeswohlge -
fährdung bei von uns betreuten Kindern und Familien erfolgt eine Risiko- 
abschätzung unter Hinzuziehung der internen regionalen FRÖBEL-Kin -
derschutzfachkräfte und ggf. der zentralen Kinderschutzkoordinatorin 
sowie externer Fachstellen vor Ort. Ziel ist es, durch die vertrauensvolle 
Einbeziehung der Familien die Gefährdung abzuwenden. Sollte dies nicht 
gelingen, werden weitere Wege aufgezeigt. Im Kontakt mit dem zustän-
digen Jugendamt streben die FRÖBEL-Fachkräfte eine Lotsenfunktion an.
Gewaltfreie Erziehung bei FRÖBEL
Kinderschutz heißt für uns auch, dass alle in den FRÖBEL-Einrichtungen 
Tätigen selbstverständlich gewaltfrei mit den ihnen anvertrauten Kindern 
umgehen. In einem gemeinsamen Fachaustausch und dem kontinuierlich 
geführten Reflexionsprozess im Team überprüfen sie ihre Haltung sowie 
die Wirkung ihrer Worte und ihres Handelns. Dieser in allen FRÖBEL-Einrich-
tungen installierte Teamprozess stellt sicher, dass unsere Mitarbeiterinnen 
und Mitarbeiter sich der Thematik sowie ihrer Verantwortung bewusst sind 
und sich nicht nur aus akutem Anlass damit auseinandersetzen.
Zusätzlich zu diesem Teamprozess geht FRÖBEL über die gesetzliche For -
derung nach der Vorlage des erweiterten Führungszeugnisses hinaus. So 
verpflichten sich die pädagogischen Fachkräfte sowie die längerfristig

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tätigen Praktikantinnen oder Praktikanten bei FRÖBEL mit einer „Persön- 
lichen Erklärung zum Kinderschutz“, das Recht der Kinder auf gewaltfreie 
Erziehung und ihren Schutz vor Missbrauch in jeglicher Form anzuerken -
nen und umzusetzen.
Kindliche Sexualität und körperliche Selbstbestimmung
Das FRÖBEL-Kinderschutzkonzept und das FRÖBEL-Leitbild bieten auch 
den Rahmen für die ganzheitliche Bearbeitung von Themen der ge -
schlechtersensiblen Pädagogik und Sexualpädagogik sowie zum fairen 
Miteinander der Kinder und zur Problematik sexueller Übergriffe von Kin -
dern untereinander. Es geht darum, dass die pädagogischen Fachkräfte 
im Team zunächst eine gemeinsame Haltung entwickeln, altersangemes-
sene sexuelle Aktivitäten von Übergriffen unterscheiden sowie zeitnah und 
angemessen darauf reagieren können. Sexuelle Übergriffe werden als 
Gewaltthema mit besonderer Spezifik betrachtet. Konfliktpräventions- und 
Konfliktlösungsstrategien werden ebenso gemeinsam mit den Kindern 
erarbeitet wie die Regeln zu den sogenannten Doktorspielen. Kinder und 
auch deren Familien sollen die Erwachsenen zu diesen Problematiken 
als offen und ansprechbar wahrnehmen, die ihr Anliegen ernst nehmen 
und ihnen Sicherheit bieten. 
Präventiver Kinderschutz
Pädagogische Arbeit bewegt sich oft im Spannungsfeld zwischen Nähe 
und Distanz. Die Sicherheit für Kinder und das Handeln der Fachkräfte 
werden gestärkt, wenn es im Team ein Bewusstsein für risikobelastete  
Alltagssituationen gibt und regelmäßige Reflexionsprozesse stattfinden. 
Darüber hinaus gibt es in allen Einrichtungen verbindliche Regeln im 
täglichen Umgang, z. B. dass Kinder nicht mit Koseworten angesprochen 
werden oder unbekleidet umherlaufen. 
Grenzsetzungen sind pädagogisch begründet und werden im Team 
und im Dialog mit den Eltern abgestimmt. Unbeabsichtigte grenzwerti -
ge Situationen werden gegenüber den Kindern und ihren Eltern zeitnah 
und proaktiv kommuniziert. Das schafft Vertrauen und beugt Missver -
ständnissen vor. Wenn Grenzverletzungen gegenseitig niedrigschwellig 
angesprochen werden, erfahren Kinder dadurch ihr Recht auf körperliche 
Selbstbestimmung. Eltern erleben, dass die Fachkräfte mit den ihnen 
anvertrauten Kindern verantwortlich umgehen.

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Umgang mit Beschwerden
Beschwerden im Rahmen des Kinderschutzes werden vertrauensvoll, 
verantwortlich und immer mit der nötigen Ernsthaftigkeit behandelt. Ziel 
ist es, jederzeit den Schutz der Kinder in den Krippen, Kindergärten und 
Horten zu gewährleisten, Missstände schnellstmöglich abzubauen und 
in der Konsequenz präventiv zu wirken. Gemeinsam mit den Kindern 
werden entwicklungsangemessene Formen der Beteiligung und offenen 
Kommunikation gefunden und etabliert. So bekommen sie die Möglich -
keit, sich zu äußern, wenn ihnen etwas unangenehm ist und sie in ihren 
Gefühlen verletzt sind. Auch für die Familienangehörigen der Kinder sind 
innerhalb der FRÖBEL-Gruppe klare Strukturen vorhanden, die es ihnen 
ermöglichen, auf direktem Wege Bedenken und Beschwerden zu äußern.
 
Ehrenamtliche im Alltag
Die pädagogische Arbeit in unseren Krippen, Kindergärten und Horten 
kann und soll durch ehrenamtliche Tätigkeiten von Familien und anderen 
Freiwilligen unterstützt und bereichert werden. Auf diese Weise werden 
zusätzliche Bildungsmöglichkeiten und Erfahrungen für Kinder geschaf -
fen. Die Förderung ehrenamtlichen Engagements gehört daher zum 
Selbstverständnis jeder FRÖBEL-Einrichtung – sie soll die hauptamtliche 
pädagogische Tätigkeit ergänzen, nicht ersetzen.
Eltern und Familien erhalten durch eigenes ehrenamtliches Engagement 
die Möglichkeit, den Alltag des eigenen Kindes mitzuerleben und aktiv zu 
bereichern. Darüber hinaus begrüßen wir in unseren Kindertageseinrich -
tungen Menschen aller Altersgruppen, aus verschiedenen Kulturen und 
Berufen, die Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit haben.
Im pädagogischen Alltag unterstützen ehrenamtlich Tätige bei besonde-
ren Projekten. Sie bringen ihre Kompetenzen und Fähigkeiten beispielswei-
se im Sport oder durch musikalische Aktivitäten ein oder lesen Kindern vor.
Ehrenamtliche werden in FRÖBEL-Einrichtungen in die bestehenden Struk-
turen eingebunden, fachlich vorbereitet und begleitet. Auf diese Weise 
erhalten sie wichtige Informationen und werden in die Teams der Krippen, 
Kindergärten und Horte integriert.

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Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Viele Familien stehen vor der besonderen Herausforderung, Berufsleben 
und Familienleben miteinander in Einklang zu bringen. Um diese Ansprü -
che verwirklichen zu können, brauchen sie Unterstützung vonseiten der 
Kindertageseinrichtung. Als familienunterstützender Dienstleister nehmen 
wir die damit verbundene Verantwortung wahr und reagieren engagiert 
auf die Wünsche und Bedürfnisse berufstätiger Eltern. 
Wir passen unsere Angebote und Öffnungszeiten an die Familien an. 
Schließtage aufgrund von Teamfortbildungen oder Brückentagen wer -
den langfristig angekündigt, damit Familien sich darauf einstellen können. 
Kooperationen mit Unternehmen 
Unser Ziel ist es auch, Wünsche und Belange von Unternehmen sowie 
berufstätiger Eltern in eine optimale Betreuungslösung zu integrieren. Vor 
diesem Hintergrund haben viele unserer Einrichtungen Partnerschaften 
zu Unternehmen aufgebaut. Arbeitgeber und Kindertageseinrichtung 
arbeiten gemeinsam daran, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu 
ermöglichen.

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Qualität und Qualitätsentwicklung
Kinder, die eine Krippe, einen Kindergarten oder einen Hort der  
FRÖBEL-Gruppe besuchen, erhalten ein hochwertiges pädagogisches 
Angebot. Die Qualität der pädagogischen Arbeit ist durch einen gemein-
samen Orientierungsrahmen definiert und wird durch die FRÖBEL-Stan -
dards betont. Durch den Einsatz verschiedener Verfahren zur internen 
und externen Evaluation wird die pädagogische Qualität stetig weiter -
entwickelt und gesichert. Damit sind Qualitätsentwicklungsmaßnahmen 
verankert, die zwei unterschiedliche Perspektiven auf das System einer 
Kindertageseinrichtung ermöglichen und sich sinnvoll ergänzen. 
Interne und externe Evaluation
Einen fachlichen Rahmen für die Qualitätsentwicklung und -sicherung 
bildet der NKK (Tietze & Viernickel, 2015
3). In seinen Qualitätsbereichen 
wird beste Fachpraxis durch konkrete Handlungsempfehlungen für pä- 
dagogische Fachkräfte beschrieben. Mittels der Checklisten des dazuge-
hörigen Handbuchs „Pädagogische Qualität entwickeln“ (Tietze, 2013 4) 
schätzen die Teams ihre pädagogische Arbeit selbst ein. Durch diese 
regelmäßig durchgeführten internen Evaluationen werden verstärkt die 
Verantwortung und die fachliche Kompetenz des pädagogischen Per -
sonals unseren Kindertageseinrichtungen für die Sicherung der Qualität 
ihrer Arbeit betont. Mithilfe verschiedener Methodenbausteine des Hand-
buchs werden auf Basis der Ergebnisse Qualitätsentwicklungsprozesse 
angestoßen, die in Zielvereinbarungen festgelegt und durch geplante 
Umsetzungsschritte ausgeführt werden. 
Auf der anderen Seite wird die externe Evaluation als fester Bestandteil 
der Qualitätsentwicklung und -sicherung genutzt. Durch eine objektive 
und unabhängige Expertensicht von außen erhalten die Teams weitere 
wertvolle Impulse als Ausgangspunkt zur Weiterentwicklung der päda -
gogischen Arbeit.
3 Tietze, W. & Viernickel, S. (Hrsg.) (2015). Pädagogische Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder. Ein 
nationaler Kriterienkatalog (5., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage). Weimar, Berlin: 
verlag das netz.
4 Tietze, W. (Hrsg.) (2013). Pädagogische Qualität entwickeln. Praktische Anleitung und Methoden -
bausteine für die Bildung, Betreuung und Erziehung in Tageseinrichtungen für Kinder von 0-6 Jahren 
(3., Auflage). Berlin: Cornelsen.

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Eltern- und Mitarbeiter*innenbefragung
Des Weiteren ist die regelmäßig stattfindende Eltern- und Mitarbeiter*in -
nenbefragung fester Bestandteil des Systems der Qualitätsentwicklung 
und -sicherung. Die Ergebnisse der Befragungen geben wertvolle Rück -
meldungen, aus denen sich durch kritische Auseinandersetzungen Verän-
derungen entwickeln lassen, die wiederum als verbesserte Bedingungen 
nicht nur Kindern und deren Familien, sondern auch Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeitern zugutekommen.

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Fortbildung und Wissenstransfer
Um Kindern die Möglichkeit zu geben, sich ihren Bedürfnissen und Inter -
essen entsprechend entwickeln zu können, arbeiten wir in einem stetigen 
Prozess an der Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Qualität. 
Dazu gehören insbesondere auch Angebote zur Fort- und Weiterbildung 
sowie eine gemeinsame Reflexion des pädagogischen Handelns und 
fachliche Profilierung in den Teams der FRÖBEL-Einrichtungen. 
Mit dem 2014 eingeführten FRÖBEL-Curriculum haben alle Mitarbeiterin -
nen und Mitarbeitern die Möglichkeit, die Grundlagen der pädagogi -
schen Arbeit bei FRÖBEL sowie spezifische Themengemeinsam in ihren 
Teams oder auch in überregionalen und damit teamübergreifenden 
Seminaren zu diskutieren und zu reflektieren. 
Darüber hinaus stehen in unserem jährlichen Fortbildungsprogramm 
Seminarangebote für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von FRÖBEL, 
auch denjenigen aus Verwaltung, Küche und Hauswirtschaft sowie Tech-
nik, zur Verfügung. Sie erhalten über diesen Seminarkatalog die Chance, 
ihre Kompetenzen individuell in ausgewählten Themenschwerpunkten 
zu vertiefen und so eine Fachkarriere anzustreben. Ebenso besteht die 
Möglichkeit, eine Führungskarriere einzuschlagen, um sich langfristig auf 
eine Leitungstätigkeit vorzubereiten. 
Durch dieses umfangreiche Bildungsangebot für alle Mitarbeiterinnen 
und Mitarbeiter können diese ihre Kompetenzen auf Basis aktueller wis -
senschaftlicher Erkenntnisse mit dem Ziel stetiger Qualitätsverbesserung 
der pädagogischen Arbeit systematisch weiterentwickeln.

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Unterstützung vor Ort: FRÖBEL-Fachberatung
Seit Juli 2010 gibt es in allen regionalen Geschäftsstellen bei FRÖBEL 
Fachberaterinnen und Fachberater, die die pädagogische Arbeit der 
Krippen, Kindergärten und Horte unterstützen. Übergeordnetes Ziel der 
Fachberaterinnen und Fachberater ist es, durch den direkten Kontakt zu 
den Leitungen und Teams die Entwicklung der Kindertageseinrichtungen 
im Sinne bestmöglicher Bildung, Erziehung und Betreuung vertrauensvoll 
zu begleiten. Ebenso werden in Gesprächen zwischen Fachberatung und 
regionaler Geschäftsleitung aktuelle Themen aus der Praxis aufgegriffen, 
diskutiert und gemeinsam Entwicklungen angestoßen.
Die Fachberaterinnen und Fachberater sind Begleitende der pädago -
gischen Fachkräfte und bieten durch professionelle Beratungsange -
bote Hilfe zur Selbsthilfe. Vornehmliche Aufgabe ist es, die Fachkräfte 
in den Einrichtungen so zu stärken, dass sie befähigt sind, nicht nur die 
pädagogische Qualität voranzutreiben und zu sichern, sondern auch 
die einrichtungsbezogenen Abläufe zu optimieren. Fachberatung bei 
FRÖBEL ist dabei gekennzeichnet von einer hohen frühpädagogischen 
Fachkompetenz. Mit Zusatzqualifikationen aus den Bereichen Beratung 
und Coaching bringen sie in verschiedenen Settings ihre Expertise ein. 
In dem engen Kontakt zu den Teams der Krippen, Kindergärten und Horte 
liegt die Chance, konkrete und auf die Bedürfnisse der Kindertagesein -
richtung abgestimmte Unterstützungsleistungen zu erbringen. So werden 
Qualitätsentwicklungsprozesse systematisch begleitet und methodisch 
unterstützt. Die Fachberaterinnen und Fachberater beraten bei der pä -
dagogischen Profilbildung der Einrichtungen, bei der Erarbeitung von 
Einrichtungskonzeptionen und bei der Umsetzung unternehmensspezi -
fischer Anforderungen. Zur fachlichen Unterstützung der Teams bieten 
sie Fortbildungen zu verschiedenen pädagogischen Themen an oder 
initiieren und moderieren regionale Arbeitskreise, die dem kollegialen 
Austausch dienen sowie die Fachkompetenz der pädagogischen Fach -
kräfte erweitern.
Um den überregionalen Austausch unter den regional angesiedelten 
Fachberaterinnen und Fachberatern sicherzustellen, finden in regelmä -
ßigen Abständen Fachberatungskonferenzen statt. Diese werden von 
dem Team Pädagogik und Qualitätsentwicklung ausgestaltet und dienen 
darüber hinaus als Rückmeldeinstanz, um eine Optimierung der von dort 
aus gesteuerten Unterstützungsleistungen für FRÖBEL zu erreichen.

FRÖBEL e.V.   Alexanderstr. 9   10178 Berlin  info@froebel-gruppe.de  www.froebel-gruppe.de

Anlage 9.1 Bewerbung Kleine Riesen

1351 Zeichen

Bilinguale Kindertagesstätten 
Kletne Rtesen Nord gGmbH I Esslmger Straße 69 I 73732 Esslmgen 
PER EXPRESS 
Stadt Münster 
Amt für Kinder, Jugendliche und Famile 
48127 Münster 
VORAB PER MAll gerick@stadt-muenster.de 
VORAB PER FAX (0251} 4927909 
Ihr Zetchen, Ihre Nachrtcht vom Unsere Zetchen, unsere Nachncht vom Telefon, Name 
(0711) 35 116 40, PW 
Kindertagesstätten 
Datum 
06.02.2019 
Aufrechterhaltung der Bewerbung als Träger für die Kindertag~seinrichtung 
Neubrückenstraße im Stadtteil Altstadt 
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, 
hiermit zeigen wir an, dass wir unser Interesse an der Übernahme der Trägerschaft der 
Kindertagesstätte "Neubrückenstraße im Stadtteil Altstadt" aufrechterhalten. 
Den Eigenanteil des Trägers in Höhe von 9 Prozent können sicherstell~n. 
Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. 
l'vlit freundlichen Grüßen 
7 
, 1vl 
PeterWahler f 
Geschäftsführer 
Kleine Riesen Nord gemeinnützige GmbH I Essilnger Straße 69 I 73732 Esslmgen I Telefon. (0711) 35 115 40 I Telefax: (0711) 35 116 417 I www.littlegiants.de I info@littlegiants.de 
Geschäftsführer 1 Otpl.-lng. Jelena Wahler, MBA (Duke) I Otpl.-lng. Peter Wahler, MBA (Duke) 
Sitz der Gesellschaft I Esslmgen am Neckar I Amtsgencht Stuttgart HRB 7393 
Bankverbindung I Volksbank Essl1ngen eG I I BAN OE17 6119 0110 0244 0280 01 I BIC GENODESlESS

Anlage 9.2 Konzeption Kleine Riesen

91732 Zeichen


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ĞŶŬĞŶǁŝƌĚŝŶĂůůĞŶ>ŝƚƚůĞ'ŝĂŶƚƐĞŶƚĞƌŶďĞƚŽŶƚ͘tŝƌƉĂƐƐĞŶĚŝĞZćƵŵĞƌĞŐĞůŵćƘŝŐĂŶ͕ƵŵĂƵĨŬŽŵŵĞŶĚĞŶ 
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ĚĞƌ<ŝŶĚĞƌƵŶĚĚĞƌĞŶ&ĂŵŝůŝĞŶĞŶƚǁŝĐŬĞůŶƵŶƐĞƌĞĞƚƌĞƵĞƌŝŶŶĞŶƐƚćŶĚŝŐŶĞƵĞ>ĞƌŶĐĞŶƚĞƌ͕ĚŝĞĚĞŶ<ŝŶĚĞƌŶŝŶ 
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<ŝŶĚĞƌ͘ 
</EZ'ZdEΘsKZ^,h> 
/ŵĞŶƚƌƵŵƵŶƐĞƌĞƌ<ŝŶĚĞƌŐĂƌƚĞŶͲƵŶĚsŽƌƐĐŚƵůƉćĚĂŐŽŐŝŬƐƚĞŚĞŶŐƵƚĚƵƌĐŚĚĂĐŚƚĞ>ĞƌŶĐĞŶƚĞƌ;ƉćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞ 
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<ĂƉŝƚĞů͗ ϰ͘WćĚĂŐŽŐŝƐĐŚĞƐ<ŽŶnjĞƉƚ 
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ƚĞŶtĞƌƚĂƵĨĞŝŶĞŐƵƚĞŝŶƚĞůůĞŬƚƵĞůůĞƵŶĚƐŽnjŝĂůĞŶƚǁŝĐŬůƵŶŐĚĞƐ<ŝŶĚĞƐ͘ĂƐƉŚLJƐŝƐĐŚĞtŽŚůďĞĨŝŶĚĞŶǁŝƌĚĚĂͲ 
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ŚĞŶǁŝƌnjƵŵĞŝƐƉŝĞůĚĂƐ&ĂŶŐĞŶǀŽŶ^ĞŝĨĞŶďůĂƐĞŶĨƺƌƵŶƐĞƌĞ<ůĞŝŶƐƚĞŶŽĚĞƌŽďďLJĂƌƵŶĚƌĞŝƌĂĚͲtĞƚƚƌĞŶͲ 
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ƵĐŚŶƵƚnjĞŶǁŝƌŐĞƌŶĞĚŝĞ^ƉŽƌƚŵƂŐůŝĐŚŬĞŝƚĞŶĚĞƐ^ƚĂĚƚƚĞŝůƐƐŽǁŝĞĚŝĞ'ƌƺŶƐƚƌĞŝĨĞŶƵŶĚƵŵůŝĞŐĞŶĚĞŶWĂƌŬƐ͘


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hŶƚĞƌƌŝĐŚƚnjƵŐĞŶŝĞƘĞŶʹŚŝĞƌƉůĂŶĞŶǁŝƌĚŝĞŝŶƚĞŐƌĂƚŝǀĞDƵƐŝŬƐĐŚƵůĞĞƌŐŚŽĨĨĂŶnjƵƐƉƌĞĐŚĞŶ͘ 
ĞŶďĞŝĚĞŶ<ŝƌĐŚĞŶŐĞŵĞŝŶĚĞŶ^ƚ͘WĂƵůƵƐƵŶĚ^ƚ͘>ĂŵďĞƌƚŝǁƺƌĚĞŶǁŝƌŝŵZĂŚŵĞŶǀŽŶƵƐĨůƺŐĞŶŝŵŵĞƌǁŝĞĚĞƌ 
ĞŝŶĞŶĞƐƵĐŚĂďƐƚĂƚƚĞŶ͘^ŽĨĞƌŶ<ŝŶĚĞƌǀŽŵůƚĞƌŶŚĂƵƐĂƵƐĚŝĞŝŶƌŝĐŚƚƵŶŐĞŶŬĞŶŶĞŶ͕ĚƺƌĨĞŶƐŝĞĚĂŶŶŝŚƌĞŶ 
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Ğŝ<ůĞŝŶŬŝŶĚĞƌŶ͕ĚŝĞŶŽĐŚŶŝĐŚƚƐƉƌĞĐŚĞŶŬƂŶŶĞŶ͕ĂĐŚƚĞƚƵŶƐĞƌWĞƌƐŽŶĂůĂƵĨ&ĞŝŶnjĞŝĐŚĞŶŝŶ&ŽƌŵǀŽŶ'ĞƐƚĞŶ͕ 
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ŚĂůƚĞŶ͘^ŽůůƚĞĞŝŶĞ>ƂƐƵŶŐĂĚŚŽĐŶŝĐŚƚŵƂŐůŝĐŚ 
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Anlage 6.2 Konzeption pme

57307 Zeichen

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Die Einrichtungen des pme Familienservice Konzept für die Betreuung in unseren Kindertageseinrichtungen von 0-6 Jahren

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Die Einrichtungen der Global Education – pme Familienservice Gruppe  Konzept für die Betreuung in unseren Kindertageseinrichtungen von 0 bis 6 Jahren Vorwort Dieses Rahmenkonzept stellt die Überlegungen und Planungen des Trägers Global Education (Teil von pme Familienservice) dar. Unsere pädagogischen Teams, die vor Ort in unseren Kindertagesstätten tätig sind, greifen dieses Konzept auf, um es in einem kontinuierlichen Prozess den lokalen Gegebenheiten anzupassen, weiterzuentwickeln und gezielt eigene Schwerpunkte zu setzen. Bei uns steht das Kind im Mittelpunkt. In unserer pädagogischen Arbeit bieten wir allen Kindern viel Raum für Kreativität und Fantasie. Die Raumgestaltung und der Tagesablauf orientieren sich an den Bedürfnissen sowohl der Gruppe als auch der einzelnen Kinder.  Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Familien ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Alle tragen zum Wohl des Kindes bei und bringen gemeinsam ihre Kompetenzen ein, um jedem Kind die besten Entwicklungschancen zu geben. Wir freuen uns, wenn wir Kinder und ihre Familien ein Stück auf dem Lebensweg begleiten dürfen, und möchten mit dem vorliegenden Konzept unsere pädagogische Grundhaltung näherbringen. Stand: August 2018 Inhalt Vorstellung des Trägers und Entstehung der Einrichtungen ............................................. 3	Allgemeines Selbstverständnis und unser Bild vom Kind ................................................. 3	Beschreibung der Rahmenbedingungen ........................................................................... 4	Öffnungszeiten und Betreuungsmodelle .................................................................................. 4	Raumkonzept ..................................................................................................................... 5	Pädagogisches Fachteam ...................................................................................................... 5	Gesunde Ernährung der Kinder ............................................................................................. 5	Ziele und Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit .......................................................... 6	Beteiligungsverfahren für Kinder – ein Grundrecht ................................................................... 6	Inklusive Bildung ................................................................................................................ 7	Eingewöhnung der Kinder ..................................................................................................... 8	Bildungsziele ...................................................................................................................... 8	Bildungsschwerpunkte ....................................................................................................... 10	Qualitätssicherung ............................................................................................................ 11	Unser Kinderschutzauftrag ................................................................................................. 11	Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Familien .......................................................... 12	Bedarfserhebung und Mitwirkung von Familien ...................................................................... 13	Entwicklungsbegleitung und Dokumentation: „BeDo“ ............................................................. 13	Beschwerdeverfahren für Kinder und Sorgeberechtigte ........................................................... 13	Literatur ........................................................................................................................ 14

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 Vorstellung des Trägers und Entstehung der Einrichtungen Der pme Familienservice beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit dem Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ und sieht es als eine seiner Kernaufgaben, die Lebenssituation von berufstätigen Eltern und ihren Kindern zu erleichtern. Hierbei arbeiten wir mit Unternehmen und Institutionen zusammen, die durch Aktivitäten im Bereich Work-Life-Balance ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen möchten. Seit unserer Entstehung im Jahr 1991 haben wir unser Netzwerk kontinuierlich ausgebaut. Die pme Familienservice Gruppe ist an mehr als 30 Standorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Tschechien vertreten und betreibt über 60 betriebsnahe Kinderbetreuungseinrichtungen. Die Kindertagesstätten des pme Familienservice stellen einen innovativen Beitrag für die Kinderbetreuungslandschaft in den einzelnen Regionen dar. Ende 1999 haben wir mit Unterstützung der Commerzbank in Frankfurt „Kids & Co. Back-up“ eröffnet – Europas erste Back- up-Einrichtung zur Betreuung von Kindern im Alter von acht Wochen bis ca. 12 Jahren in Ausnahmefällen. Inzwischen hat sich der pme Familienservice als Träger von betriebsnahen, bedarfsorientierten sowie öffentlich geförderten Kinderbetreuungseinrichtungen etabliert. Heute betreiben wir über 60 Einrichtungen in ganz Deutschland – Kindergärten, Kinderkrippen, Back-up- Einrichtungen, Familienkrippen und Schülerbetreuungen. Die Global-Education-Einrichtungen der pme Familienservice Gruppe sind speziell auf öffentlich zugängliche, institutionelle Kinderbetreuung ausgerichtet. Der Standort Münster des pme Familienservice betreibt zwei Regeleinrichtungen, welche beide durch das KiBiz finanziert werden. Sowohl die sechsgruppige Einrichtung Kids World im Kreis Gütersloh,  als auch die viergruppige (eine fünfte Gruppe startet 2019) Einrichtung Kita Ideenreich haben ein erweiteretes Öffnungszeitenkonzept. Dieses wird durch eine Unternehmensbeteiligung refinanziert.  In Münster und Gütersloh betreiben wir des Weiteren Einrichtungen für den Ausnahmefall, sogenannte Back-up Center. Hier werden Kinder bei Bedarf betreut, wenn die Regelbetreuung ausfällt (Unternehmensgebunden).   
Allgemeines Selbstverständnis und unser Bild vom Kind Zufriedene Kinder bedeuten zufriedene Mütter und Väter – dies gilt auch im Umkehrschluss. In unseren Kinderbetreuuungseinrichtungen stehen die Bedürfnisse von Eltern und ihrer Kinder im Mittelpunkt. Unser Ziel ist es, dass Eltern mit gutem Gewissen ihrer Arbeit nachgehen können und ihre Kinder bestens betreut wissen. Wir orientieren uns inhaltlich und strukturell an den Bedingungen eines modernen Familien- und Arbeitslebens und verstehen uns als Dienstleister, der lebendige, zuverlässige und nachhaltige Bildungsorte für Kinder schafft. Das vorliegende pädagogische Konzept der Kindertageseinrichtungen knüpft an die Ergebnisse der Nationalen Qualitätsinitiative (NQI) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) an (Tietze/Viernickel 2002). Die neueren wissenschaftlichen Erkenntnisse der Krippenforschung, der Gleichaltrigenforschung und der Hirnforschung (vgl. Beller 1995; Dornes 1993; Schneider/Wüstenberg 1996; Singer 2004) sowie die nationale und internationale Diskussion zum Thema „Häuser für Kinder und Familien“, ausgelöst von den in Großbritannien gegründeten Einrichtungen zur frühkindlichen Erziehung „Early Excellence Centers“ (vgl. Hebenstreit-Müller 2003; Seehausen 2004) gehen in dieses Konzept ein. Unser Verständnis von Kleinstkind- und Elementarpädagogik geht von einem grundsätzlichen Bild vom Kind aus, bei dem Kinder heranwachsende Menschen und von Geburt an eigenständige Persönlichkeiten sind, die als „Akteure ihrer Entwicklung“ zu respektieren sind. Die Säuglings- und Kleinkindforschung der letzten Jahrzehnte hat deutlich gemacht, dass jedes Kind mit einer Vielzahl an Kompetenzen und Bedürfnissen auf die Welt kommt. Kinder sind fähig, mit dem Rückhalt einer

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Bezugsperson eigenaktiv die Welt mit allen Sinnen zu entdecken und zu erkunden. Sie eignen sich dabei Wissen an, das ihr Weltbild tagtäglich komplexer werden lässt. Wir verstehen Bildung und Erziehung als einen Prozess, bei dem die Erwachsenen die Kinder auf ihrem jeweiligen Entwicklungsweg begleiten, unterstützen und motivieren, ihnen Lob und Anerkennung geben und sie in ihren „Stärken stärken“. Der Erwachsene sieht sich als aufmerksamer, wacher Begleiter des Kindes und seiner Entwicklungsprozesse. Er ist nicht aktiv eingreifender Förderer der Entwicklung, sondern seine innere Haltung ist geprägt von Respekt und Achtsamkeit gegenüber der Eigenständigkeit seiner Mitmenschen. In unserer täglichen Arbeit respektieren wir die Autonomie und Individualität des Kindes und unterstützen den Entwicklungsprozess, indem wir emotionale Sicherheit, Geborgenheit und Schutz bieten und die Umgebung und die Tagesstruktur so gestalten, dass ein ganzheitliches Lernen und ein Einfinden in die soziale Welt ermöglicht wird. Wir beobachten und erkennen die individuellen Lern- und Entwicklungsthemen des einzelnen Kindes und knüpfen in der pädagogischen Arbeit daran an. Die autonome Bewegungsentwicklung, das freie Spiel und die beziehungsvolle, kooperative Pflege sind Grundthemen der Pikler/Hengstenberg-Pädagogik und wesentliche Elemente in unserem Verständnis des Bildes vom Kind. Sie prägen den Umgang mit dem einzelnen Kind. (Kleinst-)Kinder lernen permanent mit all ihren Sinnen durch Imitation, Beobachtung, Zuhören und auch durch Ruhephasen. Wichtig ist ein geregelter Tagesablauf, der Freiräume zum aktiven Erkunden zulässt, Entwicklungsanreize gibt und nötige Ruhephasen bietet, damit die vielen Erlebnisse und Eindrücke verarbeitet werden können. Jedes Kind folgt seinem eigenen Entwicklungsplan. Diese Selbstbildungsprozesse unterliegen dem individuellen Tempo und orientieren sich an kindlichen Interessen. Kinder sind Forscher und Gestalter ihrer Lebenswelt. Deshalb brauchen sie · die Möglichkeit, mit allen Sinnen die Welt zu erfahren und begreifen zu können, · eine Welt, die ihnen ganzheitliche Erfahrungen ermöglicht, · Spiel- und Bewegungsräume, die sie in ihrer Tätigkeit und Fantasie anregen und ihnen Herausforderungen und gleichzeitig Schutz bieten, · Zeit zum Einfinden in neue Situationen, Zeit für Übergänge, Zeit für individuelle Lernerfahrungen, Zeit zum eigenständigen Ausprobieren und Zeit für Zuneigung, Ruhe und Pflege, · andere Kinder, mit denen sie auf Entdeckungsreise gehen, an denen sie sich messen und denen sie helfen können und · Erwachsene, die auf die Signale der Kinder im Dialog eingehen, sich Zeit nehmen und Halt und Orientierung bieten. 
Beschreibung der Rahmenbedingungen Die beschriebenen Rahmenbedingungen gelten grundsätzlich für alle unsere Einrichtungen. Lokale Unterschiede ergeben sich durch Vorgaben und Richtlinien der Kommunen. Öffnungszeiten und Betreuungsmodelle Die Global Education bietet den Eltern nach Möglichkeit eine bedarfsorientierte Kinderbetreuung an. Die Öffnungs- und Schließzeiten der Einrichtungen richten sich nach den regionalen Vorgaben und nach Möglichkeit an den Bedürfnissen der Eltern. Wir bieten eine „Flexizeit“ an, d.h. Eltern können bei ungeplantem Betreuungsbedarf, der über die regulär gebuchten Zeiten hinaus geht, kurzfristig Entlastung erfahren. Unsere Personalplanung und pädagogischen Konzepte unterstützen eine lange Öffnungszeit. Mit Ausnahme der gesetzlichen Feiertage und der regional festgelegten Schließzeiten (20 Schließtage in vier Perioden) wird die Einrichtung ganzjährig geöffnet sein.  In den Einrichtungen der Global Education können Kinder im Alter von ca. einem Jahr bis zum Schuleintritt ganztags betreut werden, wobei auf eine ausgewogene Altersmischung geachtet wird. Die Global Education legt besonderen Wert auf einen positiven Übergang zu weiterführenden Betreuungslösungen.

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Raumkonzept Jede Einrichtung der Global Education verfügt über ein individuelles Raumkonzept, das sich an den Bedarfen der jeweiligen Altersgruppe orientiert. Räume als „dritter Erzieher“ haben eine große Bedeutung für die Entwicklung der Kinder und müssen vor allem für Kinder, die sich ganztags in Kitas aufhalten, eine Reihe von Funktionen bereithalten. Wir konzipieren flexible Raumkonzepte, die sich an die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder anpassen und den nötigen Sicherheitsstandards gerecht werden. Hierbei arbeiten wir mit den Jugendämtern und pädagogischen Fachberaterinnen und Fachberatern, mit Unfallkassen und Feuerwehren zusammen. Pädagogisches Fachteam Bei der Personalauswahl achten wir auf ein hohes Ausbildungsniveau und auf einschlägige pädagogische Erfahrung. Wertgelegt wird auf eine hohe Bildungsorientierung und Motivation in Bezug auf lebenslanges Lernen.  Die Leitung der Einrichtung wird von einer pädagogischen Fachkraft (nach Möglichkeit mit Studienabschluss) übernommen. Für fachliche Fragen steht eine Fachberatung zur Verfügung. Wir verstehen uns als Lern- und Lehrbetrieb und ermöglichen eine Vielzahl von Praktika und berufsbegleitende pädagogische Ausbildungen. Wir möchten das in unserem Leitbild verankerte Ziel von Vielfältigkeit/Diversity in unserer Mitarbeiterschaft auch fördern. Da wir auch als Arbeitgeber Vorbild sein möchten, ist es für Einrichtungen der Global Education selbstverständlich, im Rahmen von Selbstevaluationsprozessen die Qualität der Arbeitspraxis zu überprüfen. Wir geben unseren Fachkräften · Zeit für kollegialen Erfahrungsaustausch,  · Verfügungszeit zur Kooperation mit Eltern und mit anderen Einrichtungen,  · flexible Arbeitszeiten für eigene Interessen und die familiäre Lebenssituation,  · Beratungs- und Fortbildungsmöglichkeiten und  · Zeit zur Beteiligung an Forschungsprojekten.  ·  Eine Personalentwicklung –begleitung hat in der Gesamtorganisation einen hohen Stellenwert. Festlegungen und Dokumente für die Fortbildungsteilnahme, für Mitarbeitergespräche, für Fachsupervision, für soziale Betreuung und Lebensphasenorientierung stehen allen Führungskräften, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unserem pme Familienservice –Wikipedia zur Verfügung. Eine Ausstattung der Einrichtungen mit ausreichenden Personalstunden wird auf der Basis einer Kalkulation hergestellt, die eine Ausfallquote durch Krankheit, Urlaub und Fortbildung berücksichtigt. Dabei werden im Personalgerüst Springerstunden ausgewiesen, die in der Personalplanung und –einstellung berücksichtigt werden. Die Einrichtungsleitung und Kolleginnen und Kollegen vernetzen sich innerhalb der Kommune und nehmen an Fachgremien und Arbeitsgemeinschaften teil. Unser Leitbild („unsere Gene“) berücksichtigt die Werte Herz und Verstand, Flexibilität, Respekt, Weiterentwicklung, Vielfältigkeit, Vertrauen und Profssionalität. Eine Übesicht befindet sich am Ende der Konzeption. Gesunde Ernährung der Kinder Essen ist für uns mehr als Nahrungsaufnahme. Essen bedeutet für uns Gemeinsamkeit, Wohlbefinden und Austausch. Deshalb nehmen wir unsere Mahlzeiten gemeinsam ein, richten sie bei Bedarf jedoch an den individuellen Zeiten und Bedürfnisse der Kinder aus. In unseren Einrichtungen legen wir großen Wert auf eine gesunde, kindgerechte, ausgewogene und vitaminreiche Ernährung. Wir setzen uns für eine Errichtung einer Kochküche ein, um frisch und selbständig für die Kinder unserer Einrichtungen zu kochen. Neben dem Mittagessen versorgen wir alle Kinder mit Frühstück und einem Snack am Nachmittag. Dies dient auch der besseren Vereinabrkeit von Beruf und Privatleben.

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Ziele und Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit Die Einrichtungen der Global Education möchten als außerfamiliäres System das Heranwachsen in der Familie ergänzen. Aufgabe der Einrichtung ist es, den Kindern neue, vielfältige Erfahrungen außerhalb der Familie zu ermöglichen. In der Kommunikation und im Zusammenleben in einer Kindergruppe sollen die Kinder emotionale Sicherheit erhalten, Anregungen für die Auseinandersetzung mit der Umwelt erleben und altersgemäße Erfahrungsräume für ihre Entwicklung kennenlernen. Klare zeitliche Strukturen und räumliche Vielfalt unterstützen diesen Prozess. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen den Kindern als zuverlässige und kontinuierlich tätige Bezugspersonen zur Seite. Geborgenheit und Orientierungshilfen stehen im Vordergrund des Umgangs mit dem Kind. In Erziehungspartnerschaft mit den Eltern wollen wir die Persönlichkeit des Kindes fördern, mit ihm seine Umgebung für selbstständige Betätigungsmöglichkeiten vorbereiten. Das Kind wird unterstützt, eine fröhliche und an seiner Umwelt interessierte Person zu werden, die lernt, in der Gruppe mit anderen Kindern zu spielen, seine Umwelt zu entdecken und Verantwortung zu übernehmen. In den Einrichtungen der Global Education werden Kinder mit Beeinträchtigungen oder mit speziellem Förderbedarf im Rahmen von Einzelintegrationsmaßnahmen in den pädagogischen Alltag integriert. Die Einrichtungen der Global Education arbeiten im Rahmen des Schutzauftrages nach § 8a SGB VIII zum Wohle des Kindes mit den Sorgeberechtigten und gegebenenfalls mit den örtlichen öffentlichen Behörden zusammen, um einem begründeten Verdacht auf Kindeswohlgefährdung bestmöglich zu begegnen. Die pme Familienservice Gruppe verfügt über ausgebildete Kinderschutzfachkräfte und jede Einrichtung über eigene Kinderschutzbeauftragte. Beteiligungsverfahren für Kinder – ein Grundrecht  Die aktive Teilhabe der Kinder an allen sie betreffenden Abläufen ist konzeptionelles Gestaltungsmerkmal in unseren Kindertagesstätten. Jedes Kind erhält die Möglichkeit, Eigenverantwortung zu übernehmen und eigene Aktivitäten zu gestalten, soweit sich dies mit seinem Wohl und dem der Gruppe vereinbaren lässt. Je jünger Kinder sind, desto weniger können sie selbst Beteiligungsrechte einfordern. Umso größer ist die Verantwortung der Erwachsenen, Kindern Partizipation zu ermöglichen. Eine partizipative Grundhaltung unserer pädagogischen Fachkräfte zeigt sich darin, dass Kinder in die Gestaltung des Lebens in der Einrichtung eingebunden werden. Wir begegnen den Kindern mit einer zugewandten und interessierten Haltung, hören ihnen zu und nehmen sie als Individuen mit spezifischen Bedürfnissen und Rechten ernst. Wir achten · die Selbstbestimmungsrechte der Kinder, insbesondere das Recht auf körperliche Selbstbestimmung,  · die Grundbedürfnisse der Kinder, · das Recht des Kindes auf freie Meinungsäußerung, · das Recht des Kindes, als Individuum gesehen zu werden, und · das Recht des Kindes auf die Wahl seiner Kontaktpersonen. Erste Partizipationserfahrungen können Kleinstkinder machen, wenn sie in alltäglichen Situationen erleben, dass sie mit ihren Signalen und Bedürfnissen wahrgenommen und respektiert werden, zum Beispiel beim Essen, Schlafen und Anziehen.  Die Teilhabe und Mitgestaltung an Entscheidungen und Abläufen reicht vom täglichen Tisch decken über die Gestaltung der Räume bis zur Mitsprache an Regeln im pädagogischen Gruppenalltag. Kinder werden dabei unterstützt, ihre Bedürfnisse und Wünsche auszudrücken – bzw. je nach Alter der Kinder müssen diese sensibel von den Fachkräften „erfragt“ und beobachtet werden.  Babys benötigen aufgrund der noch fehlenden verbalen Fähigkeiten eine individuellere Prozessbegleitung. Unser pädagogisches Personal verfügt über ein hohes Maß an Feinfühligkeit, um die nonverbalen Mitteilungen der Kleinstkinder wahrzunehmen, richtig zu interpretieren und angemessen zu reagieren. Hierfür werden unsere Fachkräfte auch in entsprechenden Seminaren zu „Feinzeichen“ geschult.

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Durch die Methode der Projektarbeit werden Themen und Vorhaben für den Alltag gemeinsam mit den Kindern ausgehandelt, entschieden, geplant und bearbeitet. Im Rahmen der Projektarbeit gibt es offene Beteiligungsformen, die den Kindern die Möglichkeit gibt, sich an Aktionen zu beteiligen. Voraussetzung dafür ist ein dialogisches Verständnis der Kommunikation zwischen dem Betreuerteam und den Kindern. So werden Kinder bei Konflikten begleitet und unterstützt. Lösungsmöglichkeiten werden nicht vorgegeben, sondern gemeinsam im Dialog gefunden. Je nach Alter und Entwicklungsstand der Kinder werden unterschiedlichste Beteiligungsformen in den Kita-Alltag integriert, zum Beispiel: · Kinderkonferenzen · Stuhlkreise/Morgenkreise · Kindersprecher · Beobachtung und Dokumentation (Portfolio) So werden beispielsweise im Stuhlkreis freie Aktionen für den Tag vorgestellt, die meist in Kleingruppen angeboten werden. Die Kinder können selbst entscheiden, ob und woran sie teilnehmen möchten, oder können eigene Vorschläge einbringen, die gerne aufgegriffen werden.  Durch eine partizipative Haltung und gut entwickelte Strukturen in unseren Teams sichern wir das Recht der Kinder auf Schutz vor Unrecht. Wir verstehen es als unseren Auftrag, Kindern die Beteiligung zu ermöglichen, um sie dadurch zu stärken. Dies ist auch Bestandteil eines präventiven Kinderschutzes, denn starke Kinder sind besser vor möglichen Gefährdungen geschützt.  Inklusive Bildung Kinder mit Beeinträchtigungen Die Pädagogik der Vielfalt will eine Kultur der Akzeptanz und der demokratischen Teilhabe von Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen und mit unterschiedlichen Lebenswelten fördern und stärken. Dieser Gedanke stellt uns alle vor die Herausforderung, uns mit dem Fremden und dem Anderssein aktiv auseinanderzusetzen – frei von Vorurteilen und daraus resultierender Ablehnung. Kinder mit speziellen Bedürfnissen werden in die Einrichtungen der Global Education integriert. Alle Kinder, ob mit Erschwernissen oder nicht, finden in unseren heterogenen Gruppen stimulierende Spielpartner und Gegebenheiten, die für ihre Bildungsprozesse förderlich sind. In der Gemeinschaft erfahren Kinder die Andersartigkeit als Lernmöglichkeit und Bereicherung. Die Einrichtungen der Global Education sind Orte, an denen Gemeinschaft und Solidarität gepflegt und gelebt wird. Im Vordergrund stehen die Möglichkeiten und Kompetenzen der Kinder, nicht deren Defizite. Dabei werden Spiel - und Lernangebote genutzt, bei denen Kinder mit unterschiedlicher Ausgangslage unter Berücksichtigung ihrer individuellen Kompetenzen gemeinsam aktiv werden können. Ein wertschätzender Umgang zwischen Mitarbeiter/in und Kind setzt das tiefe Vertrauen in das Entwicklungsinteresse, die Eigenaktivität und die Persönlichkeit des Kindes voraus. Die Kinder sind Ausgangspunkt, Bezugspunkt und Mitgestalter der pädagogischen Planung des Alltags. Wichtig ist die Unterstützung der Eltern in einem behutsamen Umgang mit Vielfalt und unterschiedlichen Entwicklungsverläufen. Ausgehend von Vorgesprächen und der Beobachtung erfolgt eine individuel-le klare, überschaubare, ggf. individuelle Regeln und Grenzen für das soziale Zusammenleben und den Alltag werden mit den Kindern erarbeitet, festgehalten und weiterentwickelt, dabei werden die Kinder aktiv mit einbezogen. In unseren Fachteams wird mindestens eine Fachkraft zur Fachkraft für Inklusion weitergebildet. Mädchen und Jungen Bereits im Kindergartenalter eifern Kinder unterschiedlichen Geschlechtsmustern nach und haben in der Regel unterschiedliche Interessengebiete. Was sich im Laufe ihrer Entwicklung als typisch mädchen- oder jungenhaft zeigt, ist ein multifaktorelles Zusammenspiel von genetischen Veranlagungen und neurobiologischen Prozessen und vor allem das Ergebnis der entsprechenden Sozialisation. Es wird in der ständigen Interaktion und Kommunikation mit anderen Kindern, besonders aber mit Erwachsenen verstärkt. Vor diesem Hintergrund begleiten wir die Kinder, individuelle Wege bei ihrer Identitätsentwicklung zu finden. Wichtig sind hierbei Vorbilder, die beiden Geschlechtern angehören. Viele unserer Kitas zeichnen sich durch eine hohe Männerquote aus, die wir dadurch erreichen, dass wir Männer als pädagogisches Fachpersonal, als Honorarkräfte und als zusätzliches Betreuungspersonal einstellen. Dabei wird die Genderkompetenz sowohl durch

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die Anwesenheit beider Geschlechter als auch in der Auseinandersetzung im Betreuungsteam und in der Elternschaft in unseren Einrichtungen gefördert.  Kulturelle Herkunft Die Global Education steht in ihrer gesamten Ausrichtung für eine Pädagogik der Vielfalt. Dies zieht sich als roter Faden durch sämtliche Arbeitsfelder. In unseren Einrichtungen sind Familien mit unterschiedlichen Familienkulturen eine Selbstverständlichkeit und werden stets als Bereicherung angesehen. Wir schätzen die unterschiedlichen Erfahrungen, Sprachen und interkulturellen Zusammenhänge und unterstreichen dies sowohl in unserem erzieherischen Alltag als auch in vielfältiger Projektarbeit und Festgestaltung („Diversity-Kalender“). Dazu zählen beispielsweise fremd- und zweisprachige Bücher in der Leseecke, Begrüßungsformeln und Mitteilungen am Informationsbrett in den jeweiligen Familiensprachen  und feste Tage mit dem Motto: „Heute lerne ich eine andere Sprache“. Auch unser pädagogisches Team versuchen wir interkulturell zusammenzustellen. Regelmäßig nehmen Kolleginnen und Kollegen an internen Weiterbildungsmaßnahmen teil. Die Einrichtungsleitung knüpft aktiv Kontakte zu Beratungsstellen, um geeignete Unterstützungsmaßnahmen in die Wege zu leiten. Eingewöhnung der Kinder Bei der Eingewöhnung der Kinder orientieren wir uns an dem Berliner Eingewöhnungsmodell (Laewen 2002; Pikler 1988). Die Dauer des Ablösungsprozesses gestaltet sich variabel und orientiert sich grundsätzlich am Kind und seinen Erfahrungen. Auch für die Eltern stellt der Start in einer Kindertageseinrichtung oder der Wechsel in eine andere Betreungsform den Beginn einer neuen Lebensphase dar. Eine Eingewöhnungsphase, die den individuellen Bedürfnissen der Kinder und gleichermaßen den beruflichen Anforderungen der Eltern gerecht wird, ist die Basis für eine positive Entwicklung des Betreuungsverhältnisses. Bildungsziele Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Kinder mit ihren Bedürfnissen und Interessen. Die pädagogische Zielrichtung und die Methoden werden bestimmt von altersgemäßen Entwicklungsthemen wie Identitätsbildung, Selbstständigkeit, Autonomiesuche, Bewältigen von Ängsten, Erforschen und Entdecken der eigenen Fähigkeiten und Grenzen. Die Zielsetzungen der lokalen Konzepte orientieren sich stets an den Bildungsplänen und -programmen der einzelnen Bundesländer.  Als Querschnittsthema ist die Gesundheitsförderung ein Anliegen unserer Einrichtungen. Neben der grundsätzlichen Bewegungsförderung nutzen wir als Baustein in der Körpererfahung die Bewegungsförderung nach Pikler Hengstenberg. Eine gesunde Ernährung wird durch die Versorgung durch unsere Kochküche und durch Angebote in den einzelnen Gruppen geleistet. Alle nachgeführten Bereiche dienen allgemein der Prävention. Dabei nutzen wir auch Angebote von Anbietern in der Gesundheitsförderung.  Aus dem Bereich Hygiene und Qualitätssicherung befindet sich als Beispiel am Ende der Konzeption ein Prozesskette „Händewaschen“. Sinnliche und körperliche Erfahrungen Körperliche, geistige und soziale Empfindungen in Einklang zu bringen, heißt den eigenen Körper mit allen Sinnen kennenzulernen und die Freude an Bewegung und körperlicher Herausforderung zu entdecken. Dabei ist die Ausbildung des körpereigenen Schemas und das Erleben, was Psyche und Körper gesund hält, von besonderer Bedeutung. Außderm ist es wichtig, dass Kinder ihre kindliche Sexualität entwickeln. Der Umgang mit der körperlichen Neugier von Kindern im Krippen- und Kindergartenalter ist ein zentraler Baustein der kindlichen Entwicklung, der viele Lebensbereiche innerhalb Kita und Familie berührt.  Kinder sind von Geburt an geschlechtliche Wesen mit körperlichen Wünschen, Bedürfnissen und Interessen. Sie mögen es zu kuscheln, zu schmusen, berührt zu werden und auch den eigenen Körper zu berühren. Eine Trennung zwischen Zärtlichkeit, Sinnlichkeit und Sexualität gibt es bei

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Kindern nicht. Sie erleben Schmusen, Kuscheln und Berührungen ihres Körpers als lustvoll und sinnlich. Sexualität ist nicht nur Genitalität. Die Entwicklung der Sexualität ist ein fortlaufender Prozess und vollzieht sich im Laufe der kindlichen Entwicklung immer wieder, entweder als bewusste Mitteilung über Sachverhalte auf dem jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes oder aber als „Lernen am Modell“. Zu einer ganzheitlichen Förderung in unseren Einrichtungen zählt auch der bewusste Umgang mit der Sexualentwicklung. In einer geschützten und liebevollen Atmosphäre dürfen Kinder ihren Körper auf ihre eigene, kindgerechte Art und Weise kennenlernen und erleben. Nur wenn ein Kind seinen Körper, seine Gefühle und auch seine Grenzen kennt, kann es diese deutlich machen, benennen und einfordern. Dies ist ein grundlegender Aspekt in der Prävention vor sexuellen Übergriffen. Außerdem wird die Sensibilität im Hinblick auf die Einschätzung der Gefühle anderer gestärkt und gelernt, deren Grenzen zu wahren, zu respektieren und zu achten.  Eine gute Zusammenarbeit mit Eltern in diesem sensiblen Entwicklungsbereich ist ein wichtiger Grundsatz in der sexualpädagogischen Arbeit. Sorgen und Bedenken dürfen bzw. müssen unbedingt angesprochen werden, damit Kinder nicht verunsichert werden und sich auch bei der Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper gut begleitet und unterstützt fühlen. Emotionale Entwicklung Ich-Kompetenz als Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung der Persönlichkeit und psychosoziales Wohlbefinden: · Eigene Bedürfnisse kennen und adäquat ausdrücken können  · Selbstbewusstsein entwickeln  · Selbstverantwortung für das eigene Handeln übernehmen  · Gemeinschaftssinn entwickeln  · Neugier, Kreativität und Spontaneität ausleben Soziales und interkulturelles Lernen Bindung und soziale Beziehungen als Grundstock für Bildung und Lernen: · Wertschätzung und Empathie entgegenbringen  · Unterschiedlichkeiten erkennen und anerkennen  · Regeln des Zusammenlebens kennen  · Konflikt- und Kompromissfähigkeit ausbilden  · Demokratieverständnis und Solidarität entwickeln Sprechen und Denken als Einheit Sprache als Schlüssel, um die Welt zu begreifen:  · Lust und Freude an Austausch und Sprache allerart  · Mit anderen Menschen Kontakt aufnehmen, zuhören können  · Wortschatz ausbauen, auch Mehrsprachigkeit erleben  · Unterschiedlichkeit der Kommunikation erfahren  · Medienkompetenz entwickeln  Kreativität und Musik Kreativität und Musikalität als Bestandteil des Lebens:  · Eigene Ausdrucksmöglichkeiten erleben  · Erfahrungen mit unterschiedlichen Materialien, Beschaffenheiten usw.  · Spaß am Musizieren, an Melodien und Rhythmus  · Wissen über Lieder, Tänze und deren Bedeutung  · Fantasie und Kreativität als Motor für weiteres Lernen erfahren

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Mathematik und Naturwissenschaften Naturwissenschaftliche Auseinandersetzung als Grunderfahrung:  · Spaß am Umgang mit Zahlen und Formen  · Grundverständnis für Ordnungsstrukturen bekommen  · Lust entwickeln, Dingen auf den Grund zu gehen  · Zusammenhänge von Natur und Technik sehen  · Gemeinsames Forschen und Erkunden  Bildungsschwerpunkte „Kleine Forscher“ In unseren Einrichtungen arbeiten wir nach dem Konzept des „Haus der kleinen Forscher“. Jedem Kind werden damit Möglichkeiten eröffnet, seine Neigungen, Interessen und Begabungen für Naturwissenschaften und Technik zu entdecken und die spannende Welt um sich herum zu erkunden. Es geht dabei nicht primär um die Vermittlung naturwissenschaftlicher Inhalte, sondern um das Wecken der Neugierde der Kinder und die Auseinandersetzung mit entsprechenden Themen wie Formen, Farben, Muster und Strukturen, Größen oder Entfernungen im Alltag. Bewegungsförderung nach Pikler und Hengstenberg In unsere Einrichtungen legen wir besonders großes Augenmerk auf die Möglichkeiten einer gezielten Bewegungsförderung von Anfang an. Wir orientieren uns dabei an den Konzepten von Emmi Pikler und Elfriede Hengstenberg, die die individuelle Entwicklung des einzelnen Kindes in den Vordergrund stellen. Jedes Kind erhält in unseren Kitas gemäß seinem individuellen Entwicklungsstand die Möglichkeit, Bewegungsabläufe in seinem eigenen Tempo zu entfalten und zu entwickeln. Bewegung ist in unseren Einrichtungen ein fester Bestandteil und in vielfältigen Formen vorhanden: spontan, als gezieltes Angebot, im Freispiel, während „Bewegungseinheiten “, drinnen und draußen, alleine und in der Gruppe. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Global Education erhalten spezielle Schulungen zum Bewegungskonzept nach Pikler und Hengstenberg. Tiergestützte Pädagogik Wir ermöglichen den Kindern in unseren Einrichtungen, eine Beziehung zu Tieren aufzubauen und eröffnen ihnen somit neue Lernchancen. Empirische Befunde bestätigen den positiven Einfluss von Tieren auf die kindliche Entwicklung: Die geistige, emotionale und körperliche Entwicklung wird gefördert. Die Einrichtungen stellen den Bezug zu den Tieren auf unterschiedliche Weise her. Wenn möglich haben die Einrichtungen der Global Education ein eigenes Tier (Wüstenrennmäuse, Fische, Schnecken etc) Die Kinder haben die Möglichkeit, das Tier zu versorgen und zu pflegen und den täglichen Kontakt zu suchen. Dabei wird auf die artgerechte Haltung des Tieres besonders viel Wert gelegt. Andere Einrichtungen suchen den Kontakt zu Tieren durch regelmäßige Zoobesuche, Ausflüge zu Kleintierzuchtvereinen, Waldausflüge oder Hofbesuche. Der direkte Kontakt zu Tieren wird durch eine tiergestützte Arbeitsweise in Form von Bilderbuchbetrachtungen, thematisch bezogenen Kreisspielen, Bastelangeboten, Kontaktaufnahme mit Experten (Tierpfleger, Tierärzte etc.) und Kreisgesprächen begleitet. Alltagsintegrierte Sprachbildung In unseren Einrichtungen leben wir eine gezielte alltagsintegrierte und durchgängige Sprachbil-dung, die sich an alle Kinder richtet. In Zusammenarbeit zwischen dem pme Familienservice und der Stiftung Zuhören haben wir ein Konzept geschaffen, das die kindliche Sprachentwicklung auch auf der Ebene der Zuhörkompetenz stärkt. Alltagsintegrierte Sprachbildung bedeutet für uns, den gesamten Alltag sprachlich anregend zu gestalten und Sprache durch einen wertschätzenden, fein-fühligen Dialog als wichtiges Kommunikationsmittel erfahrbar zu machen. Kinder können sich in der

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deutschen, englischen wie auch in anderen Sprachen in vielfältiger Weise ausprobieren und mit Sprache experimentieren und erleben sich dadurch selbstwirksam und kompetent.  Nachhaltigkeit In unserem Konzept für nachhaltige Entwicklung geht es um Verantwortung für unsere Umwelt und darum, Position zu beziehen für einen bewussteren Umgang mit vorhandenen Ressourcen. Wir möchten gemeinsam mit allen Generationen, die mit unseren Kitas zu tun haben (vom Krippenkind über Eltern bis zu Erzieherinnen und Erziehern), ein Bewusstsein für einen Wertewandel im Umgang mit der Natur und unseren Lebensgrundlagen schaffen. Gestaltung des Übergangs vom Kindergarten zur Grundschule Die ganzheitliche Schulvorbereitung der Kinder beginnt mit dem ersten Tag in unseren Kindertageseinrichtungen. Sie bezieht sich sowohl auf die Stärkung von Basiskompetenzen als auch auf die Entwicklung schulnaher Kompetenzen, auf die die Schule aufbauen kann (z. B. Sprachentwicklung, Begegnung mit der Schriftkultur, mathematische Bildung, naturwissenschaftlich-technische Bildung). Bei jedem Kind besteht das Interesse, die Vorfreude und somit auch die Bereitschaft, ein Schulkind zu werden. Im Jahr vor der Einschulung intensiviert sich die Schulvorbereitung durch gezielte Angebote und Aktivitäten. Durch Schulbesuche, Kindergartenbesuche von Lehrkräften und regelmäßige Informationsgespräche mit den Kindern und das Eingehen auf ihre Fragen geben wir den Kindern die Gelegenheit, den Lebensraum Schule frühzeitig kennenzulernen. Zu den Aufgaben der pädagogischen Fachkräfte zählt auch die Übergangsbegleitung der Eltern. Frühzeitige Gespräche thematisieren sowohl die Kompetenzen und Probleme der Kinder als auch die Erwartungen, Hoffnungen und Befürchtungen der Eltern. Vernetzung im Sozialraum Die Kindertageseinrichtung ist immer auch ein Teil des Sozialraumes und kooperiert mit verschie-denen Institutionen in der Stadt. Kontakte zum örtlichen Jugendamt, z.B. auf Trägerkonferenzen, sind obligatorisch. Auch die Kooperation mit sozialpädriatischen Zentren, Frühförderstellen, Zahn-ärzten, Therapeuten, Kooperationen mit dem Gesundheitswesen und anderen Kindertagesstätten in Münster sind Bestandteil der Arbeit in der Einrichtung. Regelmäßige Ausflüge in die nähere Umgebung oder das Einbeziehen der Kinder bei Alltäglichen Erledigungen (z.B. Einkauf beim Bäcker, Besuche bei der Post) helfen dabei, den Kindern eine Ori-entierung zu geben.  Die Kindertagesstätte strebt an, Kooperationen mit den Akteuren in Münster einzugehen und diese Kontakte kontinuierlich zu pflegen. Dies kann beispielsweise in Form von Beteiligungen an Stadt-teilarbeitskreisen, Kinder- oder Ortsteilfesten, gegenseitigen Besuchen, gemeinsamen Ausflügen, sowie Informationsveranstaltungen geschehen. Unsere Einrichtungen werden nach Möglichkeit zum Familienzentrum weiterentwickelt, um eine Vernetzung im Stadtteil auszubauen. Dabei greifen wir auf die Unterstützung und die Konatkte aus unserem Beratungs- und Bildungsbereich der pme Familienservicefamilie zurück. In Münster findet sich am Friesenring eine Niederlassung. Qualitätssicherung Die Qualität unserer pädagogischen Arbeit überprüfen die Teams und Fachberatungen kontinuierlich anhand der Kriterien des Nationalen Kriterienkatalogs (NKK) und entwickeln sie daraufhin weiter. Darüber hinaus orientieren wir uns an den jeweiligen Bildungsprogrammen mit den entsprechenden Vorgaben zur Qualitätsentwicklung.  Unser Kinderschutzauftrag Jedes Kind hat gemäß der UN-Kinderrechtskonvention ein Recht auf · eine gewaltfreie Erziehung · die Entfaltung seiner Persönlichkeit · staatliche Unterstützung bei Erziehungsproblemen · Beteiligung bei Entscheidungen, die es selbst betrifft

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· Fürsorge · Ernährung · Partizipation · Meinungsäußerung · Schutz vor körperlicher, seelischer oder sexueller Gewalt Der Schutz dieser Rechte und des Kindeswohls ist Bestandteil des gesetzlichen Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrags von Kindertageseinrichtungen (§ 22 Abs.3 SGB VIII). Unser Schutzkonzept stellt sicher, dass der gesetzliche Auftrag zum Schutz des Kindeswohls von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Global-Education-Einrichtungen umgesetzt wird. Mit dem Schutzkonzept von Global Education stellen wir sicher, dass Kinder nach §1 Abs. 3 Nr. 3 SGB VIII vor Gefahren für ihr Wohl geschützt werden. Gleichfalls stellen wir damit und mit den hieraus resultierenden innerbetrieblichen Maßnahmen sicher, dass die übernommenen Verpflichtungen durch die jeweils geschlossenen Vereinbarungen mit den zuständigen Ämtern eingehalten werden. Alle Beschäftigten unserer Kindertageseinrichtungen sind mit dem Schutzkonzept vertraut und werden im Umgang mit Fragen zum Kinderschutz kontinuierlich fortgebildet. Jede Einrichtung verfügt über mindestens eine/n intern geschulte/n Kinderschutzbeauftragte/n, welche/r in Verdachtsfällen die Teammitglieder unterstützt und den weiteren Prozess steuert, ggf. gemeinsam mit der Einrichtungsleitung Kontakt zur insoweit erfahrenen Fachkraft aufnimmt.  Unsere Fachkräfte dokumentieren die Wahrnehmung der Aufgaben und Verpflichtungen aus diesem Schutzkonzept umgehend schriftlich und nachvollziehbar. Diese Dokumentationspflicht erfasst alle Verfahrensschritte und muss bei jedem dieser Schritte mindestens beinhalten:  · Beteiligte Fachkräfte  · Zu beurteilende Situation · Ergebnis der Beurteilung  · Art und Weise der Ermessensausübung (Gefährdungseinschätzung)  · Weitere Entscheidungen  · Definition der Verantwortlichkeiten für den nächsten Schritt · Zeitvorgaben und Überprüfungen Die pme Familienservice Gruppe hat eigene „insoweit erfahrene Fachkräfte“ zur Erfüllung des § 8b Abs. 1 SGB VIII, welche die bundesweiten Einrichtungen beraten und betreuen. Sie haben die Ausbildung zur IseF mit entsprechender Zertifizierung bei einem anerkannten Träger absolviert und verfügen über folgende Qualifikationen: · Einschlägige Berufsausbildung · Qualifizierung durch nachgewiesene Fortbildung · Praxiserfahrung im Umgang mit Kindeswohlgefährdung und Problemfamilien · Kompetenz zur kollegialen Beratung · Persönliche Eignung (z. B. Belastbarkeit, professionelle Distanz, Urteilsfähigkeit) Die Überprüfung der persönlichen Eignung gemäß § 72a, SGB VIII betrifft alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Global-Education-Einrichtungen, die direkt mit Kindern arbeiten bzw. mit diesen in Kontakt kommen. Das Schutzkonzept wurde im Sommer 2005 implementiert und wird seither fortlaufend gemäß den neuesten gesetzlichen Bestimmungen aktualisiert. 
Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Familien Familien werden als wesentliche Partner im Bildungs- und Erziehungsprozess geachtet. Sie werden mit ihren individuellen Interessen, Bedürfnissen und besonderen Lebensverhältnissen ernst genommen. In unseren Kitas werden alle familialen Lebensformen gleichwertig anerkannt und unterstützt. Insbesondere werden die Väter der Kinder wahrgenommen und in die Arbeit der Kita einbezogen.

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Wir sind an vertrauensvollen und kontinuierlichen Beziehungen zu unseren Eltern und der Eltern untereinander interessiert. Bedarfserhebung und Mitwirkung von Familien Jährlich stattfindende Elternbefragungen sollen die Bewertung und Zufriedenheit über die Angebote und die pädagogische Qualität der Einrichtung feststellen. Die Ergebnisse der Erhebungen werden für die Weiterentwicklung des Angebots genutzt. Die Einbindung der Eltern ist uns wichtig: · Kommunikation und Information auf vielen Ebenen (regelmäßige News, E-Mails, Fotos ...) · Jährlich gewählte Elternvertretungen  · Eltern können im Alltag der Einrichtungen mitarbeiten (z. B. Ausflüge, Feiern)  Die Global Education bietet verschiedene Veranstaltungen für Eltern:  · Themenbezogene Elternabende nach Bedarf der Eltern  · Informationen z. B. über psychosoziale Dienste, Bildungs-, Kultur- und Freizeitangebote  Entwicklungsbegleitung und Dokumentation: „BeDo“ Die Kitas der Global Education möchten ihre pädagogische Arbeit den Eltern gegenüber veröffentlichen und eine gute Kommunkation und Transparenz herstellen. Dies geschieht durch vielfältige Gespräche bereits bei der Eingewöhnung und in den regelmäßig stattfindenden Entwicklungsgesprächen.  Anhand unserer Beobachtungen über den Entwicklungsstand der einzelnen Kinder bieten wir den Eltern ausführliche Gespräche an. Das Kind wird seinem Entwicklungsstand entsprechend einbezogen. Ziel dieser Gespräche ist, die Sichtweise der Eltern auf die Entwicklung ihres Kindes in die tägliche Arbeit einzubeziehen.  „BeDo“ – die Beobachtungsdokumentation für Eltern und Kind  Mit „BeDo“ haben wir speziell für unsere Kitas ein Beobachtungs- und Dokumentationsinstrument für Kinder und Eltern entwickelt. Nach der Beobachtung des Kindes wird beim Erstellen des BeDo- Bogens der Schwerpunkt auf Stärken und Interessen des einzelnen Kindes gelegt. Die Beobachtungen zu allen Entwicklungsbereichen sowie zu speziellen Themen, die das Kind beschäftigen, werden mit zahlreichen Fotos unterlegt.  Zudem wird für jedes Kind ein sogenannter BeDo-Ordner bzw. ein Portfolio angelegt. Hierbei handelt es sich um einen Ordner, in dem neben selbstgemalten Werken des Kindes auch Themenblätter Platz finden, die gemeinsam mit dem Kind bearbeitet werden. Diese werden mit Fotos, die die Kinder selbst auswählen, wörtlichen Zitaten, Geschichten über die Kinder und ihr Leben in der Kita und zu Hause bestückt.  Beschwerdeverfahren für Kinder und Sorgeberechtigte Die Familien werden bei der Global Education als wesentliche Partner im Bildungs- und Erziehungsprozess geachtet und mit ihren individuellen Interessen, Bedürfnissen und besonderen Lebensverhältnissen ernst genommen. Kinder werden hierbei besonders sensibel wahrgenommen. Sie äußern ihre Beschwerden entsprechend ihrem Alter und ihren entwicklungsbedingten Fähigkeiten noch nicht mit Worten, sondern z. B. durch Rückzug, Verweigerung, Aggression. Unser pädagogisches Personal wird hierfür durch geeignete Schulungsmaßnahmen für eine professionelle Wahrnehmung und eine professionelle Responsivität im Umgang mit Kindern sensibilisiert. Durch eine partizipative Grundhaltung und durch unterschiedliche Kommunikationsmöglichkeiten wie Kinderkonferenzen, Gesprächsrunden oder Einzelgespräche werden den Kindern Möglichkeiten gegeben, ihre Wünsche und Bedürfnisse einzubringen. Hierbei werden auch

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Unzufriedenheitsäußerungen der Kinder bewusst wahrgenommen und durch das Personal konkretisiert. Gemeinsam mit den Kindern wird dann nach Lösungen gesucht.  Im Team wird gemeinsam reflektiert, in welcher Form Beschwerden wahrgenommen werden und wie damit umgegangen wird. In Protokollen werden diese dokumentiert und eventuelle Handlungsmaßnahmen festgehalten. Die Sorgeberechtigten erhalten vielfältige Möglichkeiten, Beschwerden einzubringen. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, Beschwerden direkt an die Fachkräfte, die Leitung oder auch den Träger zu richten, sei es persönlich oder über den Elternbeirat. In den regelmäßig stattfindenden Entwicklungsgesprächen und bei Feedbackrunden an Elternabenden werden die Sorgeberechtigten nach ihrem Befinden in der Einrichtung befragt. Zusätzlich findet einmal im Jahr eine Online-Elternbefragung zur Zufriedenheit statt. Verbesserungsvorschläge werden auch hier entgegengenommen und als Anlass gesehen, die Beziehung zu den Sorgeberechtigten und die Erziehungspartnerschaft anzupassen und zu verbessern. Die Eltern erfahren u. a. im Anmeldegespräch von der Möglichkeit, Beschwerden an Fachkräfte, Leitungen oder Träger zu richten. Zusätzlich bieten wir für unsere Kunden an jedem unserer Standorte eine/n Ansprechpartner/in im Bereich Beschwerdemanagement an. Der/Die jeweilige Ansprechpartner/in erfasst alle relevanten Informationen über den Beschwerdefall und leitet diese zeitnah an den betroffenen Bereich weiter. Folgende Punkte werden aufgenommen, um eine reale Problemlösung bewirken zu können: · Identität des Beschwerdeführers/Angaben zur Person und Firma · Erreichbarkeit des Beschwerdeführers · Verärgerungsgrad/Verhaltenskonsequenz des Beschwerdeführers · Erst- oder Folgebeschwerde · Art des Problems · Genaue Umstände des Beschwerdevorfalls/Problemursache. 
Literatur ·  · Bundesjugendkuratorium (Hrsg.): Bildung fängt vor der Schule an. Zur Förderung von Kindern unter sechs Jahren. Bonn 2004  · Dornes, Martin: Der kompetente Säugling. Frankfurt/M. 1993  · Erler, Gisela: Diesseits und jenseits der Kindergruppe: Das Kinderbetreuungspuzzle der postindustriellen Welt. In: KiTa-aktuell Bayern, Heft 2/2000, S. 29-35  · Frankfurter Agentur für Innovation und Forschung/Commerzbank AG (Autor Harald Seehausen): Das Modellprojekt Kids & Co. Kinderbetreuung in Ausnahmefällen. Evaluationsstudie. Frankfurt am Main 2004  · Gutknecht, Dorothee: Bildung in der Kinderkrippe. Wege zur professionellen Responsivität. Stuttgart Kohlhammer 2015 · Hauser, Bernhard: Spielen. Frühes Lernen in Familie, Krippe und Kindergarten. 2. Auflage. Suttgart 2016 · Hebenstreit-Müller, Sabine: Ein Blick zu unseren Nachbarn am Beispiel des Pen-Green Centre – Aufbau eines Early Excellence Centres in Berlin. In: Verein für Kommunalwissenschaften e.V. (Hrsg.): Nicht nur gut aufgehoben. Kindestagesbetreuung als zukunftsorientierte Dienstleistung. Tagungsdokumentation. Berlin 2003, S. 20-30  · Kasten, Hartmut (Hrsg.): Entwicklungspsychologie. Lehrbuch. Europa-Lehrmittel 2014 · Knauf, Tassilio: Beobachtung und Dokumentation: Stärken statt Defizitorientierung. In: KiTa- aktuell, BW Heft 2/2005, S.28-33  · Krabbelstube „Dreikäsehoch“ (Hrsg.): Kleinstkind und außerfamiliäre Betreuung. Konzeption frühkindliche Pädagogik der Krabbelstube an der Fachhochschule Frankfurt am Main. Frankfurt am Main 1999  · Krappmann, Lothar: Keine Angst vor Flexibilisierung: In: Kiga heute, Heft 11-12/2001, S. 6-13.

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· Kronberger Kreis für Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen: Qualität im Dialog entwickeln. Wie Kindertageseinrichtungen besser werden. Seelze/Velber 1998  · Laewen, Hans-Joachim/Andres, Beate (Hrsg.): Forscher, Künstler, Konstrukteure. Werkstattbuch zum Bildungsauftrag von Kindertageseinrichtungen. Weinheim 2002  · Laewen, Hans-Joachim/Andres, Beate (Hrsg.): Das infans-Konzept der Frühpädagogik. Bildung und Erziehung in der Kindertagessätte. Verlag Das Netz 2011 · Laewen, Hans-Joachim/Andres, Beate/Hédervari, Éva: Die ersten Tage: Ein Modell zur Eingewöhung in der Krippe und Tagespflege. 7., überarbeitete Auflage. Berlin 2011 · Lorenz, Jens-Holger. Kinder begreifen Mathematik. Frühe mathematische Bildung und Förderung. 2. Auflage Stuttgart 2016 · Pikler, Emmi: Lasst mir Zeit. Die selbständige Bewegungsentwicklung bis zum freien Gehen. 3. Auflage. München 2001 · Ruberg, Tobias & Rothweiler, Monika. Spracherwerb und Sprachförderung in der KiTa. Stuttgart: Kohlhammer 2012  · Rühl, Monika/Seehausen, Harald: Flexibilisierung von Arbeits- und Betreuungszeiten. Chancen und Risiken für Kinder, Eltern, Unternehmen. In: Hagemann/Kreß/Seehausen 1999, S. 77-98  · Schäfer, Gerd. E. (Hrsg.): Bildung beginnt mit der Geburt. Förderung von Bildungsprozessen in den ersten sechs Lebensjahren. Weinheim 2003  · Schneider, Kornelia/Wüstenberg, Wiebke: Soziale Kompetenz bei Kindern unter drei Jahren. In: Engelhard, Dorothee u.a. (Hrsg.): Handbuch der Elementarerziehung. Ergänzungslieferung 1.4. Seelze-Velber 1996  · Schneider, Kornelia: Qualitätskriterien zur Förderung sozialer und kognitiver Kompetenz von Kindern unter 3 Jahren. Manuskript. München. November 2004  · Tietze, Wolfgang/Viernickel, Susanne (Hrsg.): Pädagogische Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder. Ein Nationaler Kriterienkatalog. 5. Auflage. Weinheim 2016 · Seehausen, Harald: Zukunftsmodell „Haus des Kindes in Melsungen“. Ergebnis-Dokumentation. Abschlussbericht. Frankfurt/M/Berlin/Melsungen 2004  · Singer, Wolf: „Was kann ein Mensch wann lernen?“ In: KiTa-aktuell HRS, Heft. 2/2004, S. 27- 34 § Stamm, Margit/Doris Edelmann (Hrsg.): Handbuch frühkindlicher Bildungsforschung. Wiesbaden 2013 · Trägerverbund frei gemeinnütziger Träger Frankfurt (Hrsg.): Die ersten gemeinsamen Schritte in die Welt. Lüneburg 2004

Herz  
und Verstand – 
leiten uns und sind 
bei all unseren 
Entscheidungen dabei
Im Herzen entstand die Idee, so-
ziale Dienstleistungen in der freien 
Wirtschaft anzubieten. Heute wird sie 
rentabel umgesetzt. Wir arbeiten mit 
Herz und Verstand, um unsere Kunden 
in emotionalen Bereichen zu unter-
stützen, ökonomische Potenziale 
aufzudecken und unser Unter-
nehmen wirtschaftlich zu 
führen.
Flexibilität 
– ist unsere 
Stärke und unser 
Anspruch an uns selbst
Wir gehen auf die Wünsche 
unserer Kunden flexibel ein und 
finden effektive und Nutzen spen-
dende Lösungen. Von unseren 
Teammitgliedern fordern wir Ein-
satzbereitschaft auf vielfältige 
Weise und gehen gleichzeitig 
mit variablen Möglichkeiten 
der Work-Life-Balance 
auf sie ein.
Respekt 
– vor den Werten 
und Lebensentwürfen 
jedes Einzelnen 
bestimmt unsere Arbeit
Respekt prägt unseren Umgang mit den 
Kunden, innerhalb unseres Unternehmens 
und mit den Individuen in der Gesellschaft. 
Im Gegenzug erwarten wir respektvollen 
Umgang von unseren Auftraggeberinnen 
und Auftraggebern sowie von unseren 
Partnerinnen und Partnern. Wir respek-
tieren Privatleben und Lebensstile des 
Einzelnen sowie die individuellen 
Bedürfnisse und Talente der 
uns anvertrauten Men-
schen.
Vertrauen – 
ist die Grundlage 
unserer Beziehungen
Von unseren Teammitgliedern 
sowie von unseren Partnerinnen 
und Partnern erwarten wir volles 
Vertrauen und Zuverlässigkeit, wäh-
rend wir ihnen dies als Unternehmen 
schenken. Gegenüber unseren Kun-
den fördern wir durch Transpa-
renz und Diskretion die vertrau-
ensvolle Beziehung beider 
Seiten.
Weiter-
entwicklung – 
ist unser Ideal und 
unsere Verantwortung
Wir tragen die Verantwortung, unse-
re Produkte ständig weiterzuentwickeln. 
Damit unterstützen wir die Entwicklung 
unserer Kunden und unseres Unterneh-
mens. Wir fördern die Menschen und Ta-
lente bei uns, bei unseren Kunden und 
insbesondere bei den uns anvertrauten 
Kindern. Wir geben unseren Team-
mitgliedern Freiräume und Verant-
wortung zur beruflichen und 
persönlichen Weiterent-
wicklung.
Professionalität 
– zeichnet unsere 
Lösungen und Konzepte aus
Wir besitzen die Kompetenz, 
qualitativ hochwertige Konzepte 
im Bereich Work-Life-Balance und 
Diversity zu entwickeln, internatio-
nal erprobte Konzepte dem Markt 
anzupassen und diese einer im-
mer breiter werdenden Öf-
fentlichkeit zugänglich zu 
machen.
Vielfältigkeit – 
leben wir, denn sie 
bestimmt unseren Erfolg
Wir respektieren Unterschiede und 
fördern bewusst die Verschieden-
artigkeit in unserem Unternehmen. Wir 
möchten aktiv dazu beitragen, dass Di-
versity auch in anderen Unternehmen und 
der Gesellschaft als sinnvoll und förder-
lich verstanden wird. Gemeinsam wol-
len wir diese Werte auch in unserem 
wachsenden Unternehmen und in 
einer sich verändernden Kultur 
leben und vertiefen.
unser leitbild
Weiterentwicklung
Vertrauen
Respekt
Flexibilität
Herz und Verstand
Vielfältigkeit
Professionalität

Händewaschen Kita
Legende:
 Beginn/Ende
Prozessschritt
 Entscheidung© pme Familienservice Gruppe Output, Input, MaterialStand: 01.06.2013
kleinere Kinder und Betreuerinnen/Betreuer gehen gemein-
sam zum Händewaschen
in kleinen Gruppen
• 
die Kinder waschen sich unter der begleitenden Anleitung durch die Be-
treuerin/den Betreuer die Hände
Ende
pädagogische Aspekte
den Kinder beschreiben/erklären, 
was gemacht wird und warum
•
die Kinder soviel wie möglich selbst 
machen lassen
•
auch die Erwachsenen waschen sich 
sichtbar die Hände, sie sind Vorbild 
für das Händewaschen
•
je nach Situation: beim Waschen 
auch auf ökologische Aspekte 
kindgerecht hinweisen (nur soviel 
Seife/Wasser, wie nötig, v.a. bei äl-
teren Kindern)
•
andererseits auch auf die Experi-
mentierfreude der Kinder mit Wasser 
eingehen und ihre Handlungen in 
vertretbarem Rahmen zulassen
vor und nach dem Mittagessen, nach dem Raus-
gehen, Malen/Basteln, nach dem Toilettengang
Hände nass machen, danach das 
Wasser abdrehen
Hände gut abwaschen, dass sie frei 
von Seifenresten sind
Hände abtrocknen (CWS-Rollen)
Sicherheits-Aspekte
geeignete Seife wird von der Einrich-
tung zur Verfügung gestellt
•
Seife nach Gebrauch ggf. wegstellen
•
den Nachfüllbehälter für Seifen-
spender an einem für die Kinder 
nicht zu erreichenden Ort stellen
Hygieneplan der 
Einrichtung
Seife in den Händen gut verreiben 
und richtig einseifen, auch zwischen 
den Fingern
den Kindern (nach Bedarf) geeignete 
Seife in die Hände geben oder selbst 
entnehmen lassen

Anlage 10.2 Konzeption Outlaw

58491 Zeichen

GRUND-
KONZEPT  
KITA & MORE 
Stand: März 2017

Seite 1 Grundkonzept Kita & More 12.05.2017 
 
 
INHALTSVERZEICHNIS 
 
1 KITA & MORE – SPIElEND lERNEN! ............................................................................................ 2 
2 ANGEBOT UND RAHMENBEDINGUNGEN ................................................................................ 3 
2.1 Gesetzliche Grundlagen ....................................................................................................... 3 
2.2 Ziele ........................................................................................................................................ 3 
2.3 Kontextbezogene Konzeption ............................................................................................ 4 
3 KONZEPTIONEllE UND METHODISCHE GRUNDSÄTZE .......................................................... 5 
3.1 Das Bild vom Kind ................................................................................................................. 5 
3.2 Selbstbildungsprozesse – Spielend lernen! ....................................................................... 5 
3.3 Individualität und Heterogenität ........................................................................................ 7 
3.4 Partizipation .......................................................................................................................... 8 
3.5 Sozialraumorientierung ....................................................................................................... 8 
3.6 Integration und Inklusion ..................................................................................................... 9 
3.7 Geschlechterorientierung .................................................................................................. 10 
3.8 Beobachtung und Dokumentation .................................................................................. 11 
3.9 Gestaltung von Übergängen ............................................................................................. 11 
3.10 Raumgestaltung .................................................................................................................. 12 
3.11 Bildungs- und Erziehungspartnerschaften ...................................................................... 13 
4 ROllE UND AUFGABE PÄDAGOGISCHER FACHKRÄFTE .......................................................14 
5 SICHERUNG DES KINDESWOHLS .............................................................................................15 
6 QUALITÄT ...................................................................................................................................16 
6.1 Inhaltliche Qualität ............................................................................................................. 16 
6.2 Strukturelle Qualität .......................................................................................................... 18 
6.3 Ergebnisqualität .................................................................................................................. 18 
7 SCHLUSSWORT ..........................................................................................................................19

Seite 2 Grundkonzept Kita & More 12.05.2017 
 
 
1 KITA & MORE – SPIELEND LERNEN! 
Spielend lernen! So heißt ein Standpunkt der Outlaw gGmbH für den Fachbereich Kita & More. Er ist 
zugleich handlungsleitend für unsere pädagogischen Mitarbeiter*innen zur Ausgestaltung ihres 
Arbeitsbereiches als auch fachliche Positionierung in der anhaltenden politischen Bildungsdebatte. 
Aus der Entwicklungspsychologie wissen wir um die Bedeutung des Spiels in der kindlichen 
Entwicklung. Kinder haben in ihrem Kindsein das Recht darauf, das was sie ausmacht, zu sein: Kinder, 
die den Herausforderungen des Lebens spielerisch begegnen. Das, was sie brauchen, um sich zu 
entwickeln, sollen sie in unseren Einrichtungen bekommen: Ausreichend Freiräume, ihrem selbst- 
bestimmten Tun nachzufolgen. 
Basis ist unser tiefes Vertrauen in das uneingeschränkte Bedürfnis des Kindes zu lernen und sich 
entwickeln zu wollen. Jedes Kind lernt anders - das macht es für uns nicht unbedingt einfach in der 
Ausgestaltung der pädagogischen Arbeit, aber es ist auch die Sicherheit zugleich, dass jedes Kind 
seinen Weg im Leben gehen wird, wenn wir es zugewandt und mit unserem fachlichen Wissen 
begleiten. 
Diese Grundhaltung zieht sich wie ein roter Faden durch das Grundkonzept des Fachbereiches Kita & 
More, in dem wir die Arbeit der pädagogischen Mitarbeiter*innen beschreiben und definieren. Dies 
erfolgt in dem Bewusstsein, dass wir jeden Tag neu daran arbeiten müssen, Kindern die bestmögliche 
Förderung auch unter den sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen in der bundesweiten 
Kitalandschaft zu ermöglichen. 
Das Kind als Individuum steht für uns nicht alleine im Fokus. Es lebt in seinem familiären Kontext und 
innerhalb seines Sozialraumes. Es ist unsere Aufgabe, das Kind nicht nur innerhalb der Kita zu 
betrachten, sondern immer im Kontext, in dem es lebt. 
Wenn wir das alles tun, dann unterstützen wir die Kinder darin, eine kindgerechte Kindheit zu haben 
und zuversichtlich in neue Herausforderungen zu gehen! 
Die Outlaw gGmbH hat mit Kita & More 2009 einen eigenen Fachbereich geschaffen, zu der neben der 
Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen auch die Kindertagespflege sowie die Betreuung 
von Schulkindern im außerschulischen Bereich und Familienzentren gehören.

Seite 3 Grundkonzept Kita & More 12.05.2017 
 
 
2 ANGEBOT UND RAHMENBEDINGUNGEN 
 
Kita & More umfasst alle Angebote frühkindlicher Bildung, Erziehung und Betreuung. Alle Kita &- 
More-Einrichtungen sind Orte für Kinder und ihre Familien, in denen sie sich akzeptiert und respektiert 
fühlen. Wir verstehen die Arbeit unserer Einrichtungen als einen Teil der gesellschaftlichen 
Verantwortung. 
Unter Kita & More haben sich neben Kindertageseinrichtungen weitere Angebote entwickelt und 
etabliert: 
 die Betreuung und Begleitung von Kindertagespflege  
 Familienzentren 
 die Betreuung von Schulkindern gemäß der Landes Gesetzgebung  
 die Vernetzung mit anderen Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe z. B. offene Kinder- und 
Jugendarbeit, Beratungsstellen etc. 
 
Diese Angebote wirken in den Sozialraum hinein und orientieren sich an den Bedürfnissen der Kinder 
und ihrer Eltern. Wir beziehen in unsere Arbeit die Lebenswelt der Menschen und ihre soziale Bezüge 
ein. 
Kita & More ist Partner von Eltern, Kommunen und anderen Einrichtungen, engagiert sich im 
Sozialraum und arbeitet in Netzwerken und Gremien mit. Die aktuellen Fachdiskussionen fließen in 
unsere Arbeit und Konzepte mit ein. Wir stehen für eine fachlich qualifizierte Frühkindpädagogik. 
 
2.1 Gesetzliche Grundlagen 
Die rechtlichen Grundlagen sind im SGB VIII verankert. § 22 regelt die Grundsätze der Förderung in 
Tageseinrichtungen und der Kindertagespflege. In ihm ist der Auftrag zur Bildung, Erziehung und 
Betreuung geregelt (Absatz 3). 
Die jeweiligen Länder regeln die spezifische Kitagesetzgebung vor Ort. 
Die gesetzlichen Bestimmungen und Vorgaben zum Kindesschutz (vgl. § 8a SGB VIII; 
Bundeskinderschutzgesetz) werden in besonderer Weise berücksichtigt. Auf der Basis des 
Bundeskinderschutzgesetzes werden Maßnahmen gemäß der rechtlichen Vorgaben ergriffen, um den 
Schutz des Kindeswohles zu sichern. 
Die UN-Kinderrechtskonvention und die UN-Menschenrechtskonvention sind die verbindliche 
Grundlage zur Wahrung der Grundrechte der Familien. 
 
2.2 Ziele 
Wir erfüllen unseren Auftrag zur Bildung, Erziehung und Betreuung, in dem wir aus Sicht der Kinder 
ihrer Entwicklung entsprechend und spielerisch auf das Leben vorbereiten. Wir unterstützen jedes

Seite 4 Grundkonzept Kita & More 12.05.2017 
 
 
Kind darin, sich zu einer selbstständigen, verantwortungsbewussten, gemeinschafts- und 
entscheidungsfähigen Persönlichkeit entwickeln zu können und wirken somit Benachteiligung 
entgegen. 
Unsere Angebote orientieren sich an den Bedürfnissen der Kinder und ihrer Familien. Wir 
unterstützen die Mütter und Väter in ihren Erziehungsaufgaben und stehen mit unserem Fachwissen 
und unseren Beobachtungen und Erkenntnissen in der Erziehung ihrer Kinder begleitend zur Seite. 
Durch unser Angebot ermöglichen wir den Müttern und Vätern die Vereinbarkeit von Familie und 
Beruf. 
Unsere Kitas sind für alle Kinder und Familien offen, unabhängig von ihrer sozialen, kulturellen, 
ethnischen oder religiösen Herkunft. Dort, wo Rahmenbedingungen es ermöglichen, arbeiten wir 
integrativ und betreuen Kinder mit Förderbedarf. 
 
2.3 Kontextbezogene Konzeption 
Die Kita & More-Einrichtungen in den verschiedenen Outlaw-Regionen verteilen sich auf Standorte, 
die durch teils sehr unterschiedliche Gegebenheiten gekennzeichnet sind. Für die pädagogischen 
Mitarbeiter*innen bedeutet das, sich auf die Besonderheiten des Sozialraumes einzulassen und diese 
aktiv in die Konzeption und die pädagogische Tätigkeit aufzunehmen. Die Bedarfe der Kinder und 
ihrer Familien, die dort leben, werden bei der Planung der pädagogischen und organisatorischen 
Arbeit einbezogen. 
Aus diesem Grund ist es für jede Kita & More-Einrichtung unerlässlich über eine kontextbezogene 
Einrichtungskonzeption zu verfügen und den verschiedenen Zielgruppen (Eltern, Jugendamt, 
Öffentlichkeit, pädagogischen Mitarbeiter*innen) als Orientierung zugänglich zu machen. Die 
konzeptionellen Planungen sind dabei immer zielgerichtet auf die Kompetenzerweiterung der Kinder 
und basieren daher auf einem hohen Maß an Offenheit, die Wünsche, Ideen und Bedürfnisse der 
Kinder wertzuschätzen und partizipativ aufzugreifen. 
Innerhalb des Einrichtungskonzeptes werden Schwerpunkte und spezifische Zielsetzungen der 
pädagogischen Arbeit verdeutlicht. Durch die jeweiligen Lebenssituationen der Familien sowie durch 
die rechtlichen, politischen, sozialräumlichen und lebensweltlichen Rahmenbedingungen begründet 
sich die konkrete Ausgestaltung dieser konzeptionellen Schwerpunkte und Zielsetzungen. 
Bei der Ausgestaltung der kontextbezogenen Konzeption berücksichtigen wir, dass diese keine 
Spezialisierung anstrebt. Vielmehr ist das Gegenteil der Fall: Unsere Einrichtungen müssen ein 
größtmögliches Maß an Wahlmöglichkeiten und Verwirklichungsoptionen auf der Basis der 
konzeptionellen Grundlagen, Grundprinzipien und Haltungen gewährleisten. Somit ist gesichert, dass 
bedarfsangemessene Angebote basierend auf einem gemeinsamen Wertekanon vor Ort zur 
Verfügung gestellt werden können. 
Besonderen Wert legen wir auf die für alle Zielgruppen verständliche Verschriftlichung der 
Einrichtungskonzeption sowie auf die regelmäßige Fortschreibung.

Seite 5 Grundkonzept Kita & More 12.05.2017 
 
 
3 KONZEPTIONELLE UND METHODISCHE 
GRUNDSÄTZE 
 
3.1 Das Bild vom Kind 
Die Lebensphase Kindheit hat eine eigenständige Bedeutung. Für uns steht das Kind mit seinen 
individuellen und aktuellen Bedürfnissen und Entwicklungserfordernissen im Vordergrund. Wir 
bereiten die Kinder auf das weitere Leben vor. 
Jedes Kind lernt von sich aus und benötigt eine bestimmte, individuelle Unterstützung zur Entfaltung 
seiner Potentiale. Das setzt jedoch voraus, dass diese Potentiale erkannt, wertgeschätzt und nutzbar 
gemacht werden. Hierfür muss das Kind von den Fachkräften in seiner Sicht des Erlebten ernst 
genommen werden. 
Das Kind als Akteur seines Selbst braucht für seine Entwicklung Gelegenheiten, mit allem, was das 
Zusammenleben ausmacht, in Berührung zu kommen, um sich ein Bild von der Welt zu konstruieren. 
Ein zentrales Feld für Bildungserfahrungen sind die Beziehungen der Kinder untereinander. Das Sich-
Arrangieren mit gleichberechtigten Anderen, das Aushandeln von Gruppenregeln, Gruppenstatus und 
der Umgang mit Konflikten enthalten zentrale Lern- und Bildungsgelegenheiten, für die der 
erforderliche Freiraum bereitgestellt werden muss. Kindheit ist heute in einem hohen Maß 
institutionalisiert. Kinder brauchen Orte und Räume für eigenständige Erfahrungen. Unsere 
Einrichtungen sind pädagogische Orte, die es ermöglichen, dem Bedürfnis der Kinder nach 
Selbsttätigkeit und freiem Spiel mit Gleichaltrigen nachzukommen und dafür ausreichend Anlässe 
bereitstellen. 
Jedes Kind muss die Möglichkeit haben, seinen Platz in der Gesellschaft zu finden und zu gestalten. 
Bildung ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass dies gelingen kann. Kinder haben ein 
unmittelbares Recht auf Bildung als Grundvoraussetzung für Chancengleichheit. Die Bildungschancen 
der Kinder hängen jedoch von biologischen, psychischen und sozialen wie gesellschaftlichen, 
politischen und strukturellen Faktoren und Voraussetzungen ab. Diese unterschiedlichen 
Voraussetzungen in ihrer hohen Varianz erfordern eine direkte Berücksichtigung im pädagogischen 
Alltag, um nicht stigmatisierend und benachteiligend zu wirken. Unsere Einrichtungen haben durch 
den ihnen zugesprochenen Auftrag zur Bildung, Erziehung und Betreuung die Verpflichtung, allen 
Kindern entsprechend der rechtlichen Rahmenbedingungen vor Ort die bestmögliche Förderung 
zukommen zu lassen. 
 
3.2 Selbstbildungsprozesse – Spielend lernen! 
Spiel ist die Hauptaneignungstätigkeit der Kinder von Geburt an. Kinder werden mit Entdecker- und 
Forscherdrang geboren, sie wollen lernen und ihre Welt erkunden. Die sie (an)treibenden Kräfte sind 
ihre Neugier und Eigenaktivität.

Seite 6 Grundkonzept Kita & More 12.05.2017 
 
 
Eine entscheidende Voraussetzung für gelingendes lernen in unseren Einrichtungen ist eine an- 
regende, freundliche und wertschätzende Atmosphäre, die bewusst durch alle Mitarbeiter*innen 
gestaltet wird. 
Viele Kompetenzen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, auf die es im Leben ankommt, eignen Kinder sich 
durch ein auf eigenen Erfahrungen basiertes lernen an. Kinder lernen besser, wenn sie sich sicher und 
geborgen fühlen. Dazu brauchen sie Spiel- und Lernräume, die ihnen Entdeckungen ermöglichen 
sowie Erfolgserlebnisse. So erfahren sie, dass lernen Freude macht. Je intensiver Kinder freudige 
Ereignisse mit lernen verbinden, desto umfangreicher werden sie dazu befähigt, selbstbewusst und 
zielstrebig an die Lösung von Problemen heranzugehen. 
Die pädagogischen Mitarbeiter*innen verstehen Bildung daher als sozialen Prozess, dem das Bild 
eines kompetenten Kindes zugrunde liegt, das seine Lernumwelt aktiv konstruiert. Die von Geburt an 
vorhandenen Eigenschaften des Kindes, wie Neugier, Interesse, Begeisterung und Mut stehen im 
Mittelpunkt und bilden die Basis für jegliches Entdecken und Forschen. 
Selbstwirksamkeitserfahrungen („ich kann das“) über das freie Spielen, die Freude am Tun und am 
Gelingen schaffen eine nachhaltige Motivation bei den Kindern, Dinge auszuprobieren, Mut zu Neuem 
zu entwickeln und konzentriert bei der Sache zu bleiben. Wenn Kinder die Möglichkeit haben, immer 
wieder eigene Lösungsmöglichkeiten für die selbst gestellten Aufgaben entwickeln zu können, 
entwickeln sie Handlungskompetenz auch für Aufgaben, die sich in der Zukunft stellen werden. 
Erleben Kinder in der frühen Kindheit dabei Erwachsene, die ihr Spiel mit Interesse begleiten, die die 
Wichtigkeit der kindlichen Aktivität sehen, die die Kinder ermuntern und anregen, so erleben Kinder 
Freude und Bestätigung. 
Spielen und lernen ist insbesondere in den ersten Lebensjahren identisch - Spielzeit ist Bildungszeit. 
Das Spiel erlaubt dem Kind, neue Fertigkeiten zu erproben, Lösungen und Strategien für immer 
komplexere Herausforderungen und Probleme zu (er)finden und emotionale Konflikte zu bewältigen. 
Für die Arbeit der pädagogischen Mitarbeiter*innen heißt das, die Kinder im Spiel zunächst bewusst 
und aufmerksam zu beobachten. Auf dieser Basis gilt es dann, die Spiele der Kinder zu entdecken und 
gegebenenfalls auch mitzuspielen. Die Spielideen der Kinder werden aufgegriffen und andere Kinder 
angeregt, über die Bedeutung des jeweiligen Spiels ihrem Entwicklungsstand angemessen zu 
reflektieren. 
Kinder bleiben nur dann Entdecker, wenn ihnen die Möglichkeit zum selbstbestimmten Lernen 
gegeben wird. Trotz Anstrengung und gelegentlicher Frustration wird das Spiel für das Kind zu einer 
unersetzbaren Quelle von Zufriedenheit, Selbstsicherheit und positivem Selbstwertgefühl. Fördern 
lässt sich dieser Prozess dadurch, dass in unseren Einrichtungen Spiel- und Erfahrungsräume sowie 
Gelegenheiten geschaffen werden, in denen Kinder sich selbst, ihre Grenzen und Möglichkeiten 
erproben können. Diese Räume und Gelegenheiten bieten auch ausreichend Platz für Fehler und 
unangemessene Selbsteinschätzungen. 
Kinder der heutigen Gesellschaft sind einer sich schnell wandelnden Umgebung ausgesetzt, die mit 
komplexen und vielfältigen Anforderungen verbunden ist. Auch das müssen die Fachkräfte im 
pädagogischen Alltag berücksichtigen. Sie müssen sich darauf einstellen und entsprechende 
Angebote machen. Ob Sprachen lernen, Vermittlung kognitiven Lernens oder der Umgang mit Medien 
– Kinder wollen vieles verstehen und begreifen. Nicht als reine Wissensvermittlung, sondern 
eingebettet in Kreativität und Projekte. Das, was erfahren und beobachtet wird, kann mit den 
unterschiedlichsten Methoden und Materialien festgehalten werden, vom gemalten Bild bis zur selbst

Seite 7 Grundkonzept Kita & More 12.05.2017 
 
 
gestalteten Fotocollage. Gleichzeitig nimmt der Stress unter Kindern zu. Das Pendant zu diesem 
schnellen lernen muss die gezielte Entspannung sein, das lustvolle „Sich-hängen-lassen“ auf der 
Schaukel, in der Hängematte oder das Träumen über dem Bilderbuch. 
Lernen findet in einem Zusammenspiel von emotionalen, sozialen und kognitiven Aktivitäten statt. Für 
erfolgreiches lernen ist die Erfahrung vieler komplexer Situationen erforderlich: Lernen in 
Kindertageseinrichtungen vollzieht sich meist in einer Kindergruppe. Kinder können so schon früh 
voneinander lernen, miteinander agieren, Probleme aufwerfen und gemeinsam nach Lösungen 
suchen, ohne dabei die Hilfe von Erwachsenen in Anspruch zu nehmen. 
Den pädagogischen Mitarbeiter*innen kommt die Aufgabe zu, die vorgenannten Aktivitäten als 
Voraussetzung für gelingende Lernprozesse mit Interesse und Empathie zu verfolgen. Hierzu müssen 
sie in Teamsitzungen und anderen Besprechungssettings ihre Haltung zu Lernprozessen von Kindern 
sowie die eigene Lernweise reflektieren und weiterentwickeln. 
 
3.3 Individualität und Heterogenität 
Unsere Einrichtungen sind Orte der Begegnung, die von Toleranz und Verständnis geprägt sind. 
Kindern und Eltern ist es möglich, Menschen aus verschiedenen Kulturen zu begegnen, sich kennen zu 
lernen und in den Austausch zu gehen. 
Die Vielfalt, die sich den Kindern in unseren Einrichtungen bietet, wird ihnen in alltäglichen 
Situationen und in gezielten pädagogischen Projekten näher gebracht. Verschiedene Lebensformen, 
Kulturen und Sprachen erleben die Kinder als selbstverständlich und Bereicherung. 
Kinder beobachten und erkunden ihr Lebensumfeld und setzen sich mit der eigenen Identität und der 
Vielfalt in ihrem Sozialraum auseinander. Jedes Kind wird bei der persönlichen Entwicklung des 
individuellen Lebensstils unterstützt, ohne dabei den Blick auf die Akzeptanz anderer Lebensstile zu 
verlieren. 
Die pädagogischen Mitarbeiter*innen gestalten die Erlebnis- und Erfahrungsräume, in denen die 
Kinder ihre eigene Herkunft vorstellen können und die individuellen Lebenswelten der anderen Kinder 
aktiv miterleben können. Durch die Reflexion der gewonnenen Eindrücke mit Kindern durch die 
pädagogischen Mitarbeiter*innen erfahren die Kinder den Reichtum der verschiedenen Lebenswelten 
der Familien und können Unterschiedlichkeiten feststellen, einordnen und akzeptieren. Durch eine 
intensive Begleitung der Erwachsenen entwickeln sie dabei parallel eine Vorstellung der eigenen 
Individualität, die ihr Selbstvertrauen stärkt. 
Um ein soziales Miteinander entstehen zu lassen, werden Regeln für das Zusammenleben in der 
Gruppe gemeinsam mit den pädagogischen Mitarbeiter*innen entwickelt. Die verschiedenen 
Meinungen und Bedürfnisse, die in den Kindergruppen zusammenfließen, erfordern ein konstruktives 
Konfliktverhalten, eine Auseinandersetzung und stetige Abstimmung, um einen gemeinsamen 
Konsens zu entwickeln. Die Kinder lernen, die eigenen Bedürfnisse, Interessen und ihre Meinung zu 
vertreten sowie die Bedürfnisse, Meinungen und Interessen der anderen Kinder und Erwachsenen zu 
respektieren. Kinder lernen in diesen Zusammenhängen, die eigenen Interessen mit denen aus ihrer 
Gemeinschaft zu vereinen und verantwortlich zu handeln.

Seite 8 Grundkonzept Kita & More 12.05.2017 
 
 
3.4 Partizipation 
Teilhabe an demokratischen Prozessen zur Ausgestaltung der eigenen Lebenswelt gehört zu den 
Grundrechten eines jeden Menschen. Die Kinder in unseren Einrichtungen sollen ihrem 
Entwicklungsstand entsprechend in allen Angelegenheiten, die sie betreffen, beteiligt werden. 
Den pädagogischen Mitarbeiter*innen kommt hierbei eine wichtige Aufgabe zu: Sie müssen ihrer 
Haltung entsprechend den Kindern vorleben und verdeutlichen, dass sie ihre Meinung äußern und sich 
aktiv in die Gestaltung ihres Tagesablaufes mit einbringen sollen! Es geht vor allem darum, Kinder zu 
befähigen, ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse und die der/ des anderen wahrzunehmen und im 
zweiten Schritt, diese gegenüber Kindern und Erwachsenen zu äußern. Gemeinsam geht es dann 
darum, in einem Aushandlungsprozess Lösungen und Strategien für das gemeinsame Kitaleben zu 
finden und umzusetzen. 
So erlebt sich das Kind als wichtiger Teil einer Gemeinschaft und erkennt, welchen Einfluss es selbst 
auf die Gestaltung seiner Umgebung nehmen kann. Schließlich lernt das Kind, wie 
Aushandlungsprozesse zwischen den eigenen und den Bedürfnissen der anderen gestaltet werden 
können. 
Partizipation findet in unseren Einrichtungen je nach Entwicklungsstand in verschiedenen Bereichen 
statt, wie z. B.: 
 Gestaltung von Angeboten und Projekten 
 Gestaltung der Umgebung (Außengelände, Gruppenräume etc.)  
 Gestaltung von Regeln des Zusammenlebens 
 Verteilung von Ressourcen (Material, Geld, Zeit etc.) 
 
 
3.5 Sozialraumorientierung 
Outlaw steht für eine sozialräumliche Kinder- und Jugendhilfe. Insbesondere Kita & More bietet vor 
diesem konzeptionellen Hintergrund eine besonders umfassende Wirkfläche: Unsere Einrichtungen 
sind elementarer Bestandteil der jeweiligen Sozialräume. Sie sind fester Bestandteil des öffentlichen 
Lebens und gleichzeitig geschützte Räume für Kinder. Die gesamte Bandbreite familiärer und 
gesellschaftlich bedingter Herausforderungen, Probleme und Fragen, sowie Chancen und Ressourcen 
sind präsent und repräsentiert. Die Einrichtungen sind demnach Sozialisationsfelder, die ein Abbild, 
einen Ausschnitt des jeweiligen Sozialraumes, in dem sie sich befinden, zur Verfügung stellen. Es 
gehört zu den Aufgaben der pädagogischen Mitarbeiter*innen, die Kinder mit ihrer räumlichen 
Umgebung vertraut und diese für sie altersgerecht begreifbar zu machen. Für die Lebenswelt der 
Kinder ist zweierlei von großer Bedeutung: Zum einen die Kenntnis des Sozialraums und zum anderen 
das Wissen um die Ressourcen. 
Unsere Einrichtungen vernetzen sich in ihren jeweiligen Sozialräumen mit anderen Einrichtungen wie 
Sportvereinen, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen und weiteren Institutionen. Auch Kinder- und 
Familienzentren schaffen Ressourcen im Sozialraum, indem sie niedrigschwellige Hilfen zur Erziehung 
direkt in unseren Einrichtungen integrieren. 
Die Sozialraumorientierung hat unter anderem „Empowerment“ (Befähigung, Ermutigung) zum Ziel. 
„Empowerment“ meint, den Grad an Selbstbestimmung und Autonomie durch Ermächtigung von

Seite 9 Grundkonzept Kita & More 12.05.2017 
 
 
Menschen zu erhöhen und auf einem individuell erreichbaren Niveau zu maximieren. Dies betrifft 
sowohl die Kinder in unseren Einrichtungen, aber auch die Eltern und Familienangehörigen. Hier wird 
ein problemorientierter Blick auf diese Menschen überwunden, und durch einen ressourcen- und 
fähigkeitsorientierten Ansatz ersetzt. Im Kern geht es um die Befähigung von Menschen, ihr Leben 
selbstbestimmt zu gestalten und eigene Entscheidungen zu treffen. 
Lebensweltorientierung bei Kita & More heißt, die individuelle Ausgestaltung des Lebens der Kinder, 
aber auch der Eltern und Familien, zu berücksichtigen und zu respektieren. Die Lebenswelten hängen 
dabei auch von Lebensverhältnissen ab, die ihrerseits wiederum durch den Sozialraum geprägt oder 
bestimmt sein können. Darüber hinaus fordert Lebensweltorientierung aber auch die strikte 
Orientierung an Bedürfnissen, Wünschen und Bedarfen sowie Ideen und Vorstellungen zur und von 
der eigenen Lebensgestaltung und den Respekt vor dem freien Willen der Kinder, Eltern und Familien. 
 
3.6 Integration und Inklusion 
Sowohl Integration als auch Inklusion sind wichtige Grundlagen der pädagogischen Arbeit und Haltung 
bei Kita & More. Das Grundverständnis von Integration bei Outlaw basiert schon immer auf inklusiven 
Gedanken und Haltungen. 
Integration beschreibt dabei die unbedingte Notwendigkeit, die Menschen, die ausgeschlossen und 
ausgegrenzt werden, wieder einzubeziehen. Diese Ausgrenzung, diese Segregation, basiert auf der 
Wahrnehmung von Unterschiedlichkeit und Andersartigkeit. Diese Andersartigkeit kann sich sowohl in 
physischen, psychischen wie sozialen Dimensionen zeigen. Sie definiert sich beispielsweise über 
Kategorien wie Geschlecht, Herkunft, Sprache, kognitive und emotionale Fähigkeiten, körperliche 
Voraussetzungen, Gesundheit, Krankheit und Behinderung oder Religion. 
Inklusion beschreibt die Grundlage der umfassenden Akzeptanz dieser konstruierten Andersartigkeit 
und der Anerkennung einer nicht-kategorial gedachten und gelebten Vielfalt. Ein inklusives System 
macht Integration überflüssig. So lange jedoch segregiert und kategorisiert wird, ist Integration 
unbedingt erforderlich und Inklusion das Ziel. 
Auch Kinder schließen aus, sie (re-)konstruieren Unterschiede und Unterschiedlichkeit, definieren ihr 
Selbstbild auch über die Konstituierung von Andersartigkeit und Gleichheit - wenn auch häufig auf 
eine andere Art und Weise, als Erwachsene dies tun. Aber auch Kinder haben Vorurteile und  
(be-)urteilen andere anhand von kategorialen Merkmalen. Das erfordert eine pädagogische Haltung, 
die vorurteilsbewusst ausgestaltet sein muss. 
Eine derart ausgestaltete vorurteilsbewusste und integrative Pädagogik akzeptiert Kinder in ihrer 
Persönlichkeit, in ihren emotionalen, kognitiven und sozialen Fähigkeiten, Fertigkeiten und 
Kompetenzen grundlegend und ist nicht stigmatisierend. Sie muss auch in der Lage sein, Kindern diese 
Haltung zu vermitteln und dort, wo Kinder ausschließen und vorverurteilen, einzugreifen und 
integrativ zu wirken. 
Unsere Einrichtungen sind Orte für alle Kinder und sollen den Kindern die Möglichkeiten bieten, 
gemeinsam in respektvollem Miteinander aufzuwachsen. So ist es jedem Kind möglich, eine 
individuelle Entwicklung vor dem Hintergrund der jeweiligen biologischen, psychischen und sozialen

Seite 10 Grundkonzept Kita & More 12.05.2017 
 
 
Voraussetzungen zu durchlaufen. Andersartigkeit und Unterschiedlichkeit werden dabei zur 
Normalität. 
Dies erfordert pädagogisch die Wahrnehmung von individuellen Voraussetzungen, Ressourcen, 
Interessen, Fähigkeiten und Möglichkeiten sowie gegenseitige Wertschätzung und Vertrauen. Auch 
die vorurteils- und segregationssensible Beobachtung der sozialen Interaktionen der Kinder 
untereinander sind eine grundlegende Voraussetzung für das Gelingen einer inklusiven Pädagogik. In 
der Elternarbeit müssen diese Aspekte umfassend berücksichtigt werden. 
 
3.7 Geschlechterorientierung 
Unsere Einrichtungen sind Orte, die die Mädchen und Jungen bei der Entwicklung ihrer Identität 
beeinflussen. Sie sind Orte, die bestehende Geschlechterverhältnisse sowohl reproduzieren als auch 
mitgestalten. Unsere geschlechterdifferenzierte Pädagogik bietet Möglichkeiten, die eigene 
Geschlechteridentität kennen zu lernen und Rollenklischees zu hinterfragen. 
Das soziale Miteinander in der Kindertageseinrichtung eröffnet neue Interaktionsfelder, Lebens- und 
Bildungsräume, die Mädchen und Jungen aktiv mitgestalten, individuell nutzen und für sich erfahrbar 
machen. 
Für die pädagogischen Mitarbeiter*innen gilt es, sowohl sensibel mit Unterschiedlichkeiten 
umzugehen - zum Beispiel in Bezug auf Herkunft oder Geschlecht - als auch unterschiedliche 
Ressourcen von Jungen und Mädchen wahrzunehmen, um entsprechende Bildungschancen für alle 
anzubieten. Die Kindertageseinrichtung ist eine vor allem weibliche geprägte Domäne in Bezug auf 
erwachsene Vorbilder und Bezugspersonen. Deshalb streben wir einen deutlich höheren Anteil von 
männlichen Fachkräften in unseren Einrichtungen an. 
Die pädagogischen Mitarbeiter*innen lassen die Geschlechterthemen der Entwicklung der Kinder 
entsprechend in Projekte einfließen. Die dort stattfindenden Prozesse werden beobachtet, 
dokumentiert und reflektiert. Diese Reflexion erfolgt, je nach Entwicklungsstand und individueller 
Voraussetzung, insbesondere auch mit den Kindern zusammen. Anscheinend selbstverständliche 
Rollenvorstellungen und Rollenverinnerlichungen treten so an die Oberfläche und können auch im 
Team der Mitarbeiter*innen konstruktiv thematisiert und reflektiert werden. 
Die kindliche Sexualität spielt eine wichtige Rolle. Im geeigneten Zusammenhang greifen wir Fragen, 
Erfahrungen usw. behutsam auf und gehen altersentsprechend darauf ein. 
Die pädagogischen Mitarbeiter*innen treffen eine gezielte Medien-, Bücher- und Liederauswahl, 
damit Kinder moderne Rollenverteilungen- und Möglichkeiten kennen lernen. 
Informationen für Eltern richten sich bewusst an Mütter und Väter, denn beide sind für die Erziehung 
ihrer Kinder verantwortlich und werden zur Mitarbeit im Rahmen der Erziehungs- und 
Bildungspartnerschaft motiviert.

Seite 11 Grundkonzept Kita & More 12.05.2017 
 
 
3.8 Beobachtung und Dokumentation 
Beobachtung und Dokumentation sind wichtige Elemente der pädagogischen Planung für das 
einzelne Kind sowie Gruppen von Kindern. Die pädagogischen Mitarbeiter*innen gewinnen daraus 
wichtige Informationen über die individuellen und zielgerichteten Bildungs-, Lern- und 
Entwicklungsprozesse von Kindern. Hierzu ist das Erkennen und Wahrnehmen der Ressourcen jedes 
Kindes sowie das Beobachten und Beurteilen seiner Fähigkeiten und Kompetenzen vor dem 
Hintergrund des jeweiligen Entwicklungsstandes eine wichtige Grundlage. 
Im Vordergrund der Bildungsbegleitung steht daher für die pädagogischen Mitarbeiter*innen das 
Entdecken und Forschen: Es geht darum, begreifen zu wollen, welche Wünsche, Bedürfnisse, 
Interessen und Impulse das Kind bewegen. Auch die jeweiligen Bewertungen dieser Aspekte und die 
Zuschreibungen des Kindes müssen fester Bestandteil dieses Blickes sein. Ein weiterer Aspekt umfasst 
dabei die Rekonstruktion der individuell von den Kindern konstruierten und rekonstruierten 
Vorstellung von Alltag, Welt und Sinngebung. Die Kinder müssen darüber hinaus dazu angeregt und 
unterstützt werden, sich auf Neues einzulassen, darauf zuzugehen, eigene Grenzen zu erkennen, sich 
heranzutasten und gegebenenfalls auch zu überschreiten. 
Um verantwortlich mit diesen Aspekten der kindlichen Entwicklung umgehen zu können sowie die 
Bildungs-, Lern- und Entwicklungsprozesse des einzelnen Kindes und der Gruppe zu erfassen, 
verfügen die pädagogischen Mitarbeiter*innen über ein grundlegendes Wissen über systematische 
Beobachtung und Dokumentation. 
Der Ausgangspunkt jeder Beobachtung muss ein differenzierter Blick auf die Fähigkeiten und Stärken 
des Kindes vor dem Hintergrund der Reflexion der eigenen Haltung sein. Hier benötigen die 
pädagogischen Mitarbeiter*innen eine vorurteilsbewusste Sicht, die Fähigkeit und ein Interesse daran, 
sich dem Kind mit Offenheit zuzuwenden. 
Im Prozess der Bildungsdokumentation für jedes einzelne Kind werden die regelmäßigen 
Beobachtungen des Entwicklungs- und Bildungsprozesses schriftlich festgehalten und dienen als 
Grundlage für einen professionellen und differenzierten Austausch im Team sowie innerhalb der 
Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern, um mit diesen weitere Schritte zur 
Unterstützung der Bildungs-, Lern- und Entwicklungsprozesse ihres Kindes zu beraten. 
Die aus unseren Beobachtungen gewonnenen Erkenntnisse und deren Dokumentation sollen dem 
Entwicklungsstand der Kinder entsprechend mit ihnen besprochen werden und Maßnahmen 
ermöglichen, die anschließend in die pädagogische Planung einfließen. 
 
3.9 Gestaltung von Übergängen 
Die Gestaltung von Übergängen zwischen Familie und Bildungseinrichtungen, aber auch innerhalb 
einer Einrichtung (Gruppenwechsel) und insbesondere der Übergang von einer 
Kindertageseinrichtung in die Grundschule und die außerschulische Betreuung (Hort, OGS etc.) haben 
eine wichtige Bedeutung. 
Übergänge werden von allen Kindern und ihren Eltern in unterschiedlicher Intensität er- und gelebt 
und sind mit verschiedenen Emotionen, wie z. B. Unsicherheit, Angst, Neugierde, besetzt. Die 
Einschätzungen und Bedürfnisse aller Beteiligten werden dabei von den pädagogischen

Seite 12 Grundkonzept Kita & More 12.05.2017 
 
 
Mitarbeiter*innen sehr ernst genommen. Geschaffene Sicherheiten, gewohnte Abläufe, Strukturen 
und Rituale sind Ausgangsbedingungen, die die Öffnung zu Neuem erleichtern können. Grundlage ist 
das genaue Beobachten der Kinder, die gewonnen Erkenntnisse aus Entwicklungsgesprächen mit den 
Eltern und konkrete Reflexionen im Team. 
Sämtliche Übergangsprozesse werden von den pädagogischen Mitarbeiter*innen individuell begleitet. 
Im engen Austausch mit den Eltern wird die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit gelegt. 
Trotz der Sorge um das Wohl des Kindes und der elterlichen Unsicherheiten, Fragen und Bedenken, 
werden Übergänge für alle Beteiligten als Bereicherung erlebt; dies ist eine Voraussetzung dafür, dass 
diese positive Grundhaltung (un-)bewusst von den Eltern auf ihr Kind übertragen wird. Wenn sich die 
Kinder sicher und geborgen fühlen, verfügen sie über eine wesentliche Grundlage für gelingende 
Bildungs- und Entwicklungsprozesse. So lernen Kinder, freudig und zuversichtlich auf neue Gruppen 
zuzugehen, veränderte Lebenssituationen auch als Lernchancen zu erfahren und diese für ihre eigene 
Weiterentwicklung zu nutzen. 
 
3.10 Raumgestaltung 
Die Räume in unsere Einrichtungen sind Lebensräume, Spielräume, Erfahrungsräume, Rückzugs- 
räume und Bildungsräume für Kinder. 
Kinder und pädagogische Mitarbeiter*innen verbringen den Großteil des Tages gemeinsam. Ein Innen- 
sowie Außenraum und dessen Ausgestaltung stellen eine wesentliche Ressource für seelisches, 
körperliches und geistiges Wohlbefinden dar. 
Kinder nehmen ihre Umwelt mit allen Sinnen auf. Daher ist es bei der Raumplanung wesentlich, dass 
alle Wahrnehmungsbereiche angesprochen und diese bei der Möblierung und der Gestaltung 
beachtet werden. 
Neben der Gruppe und den pädagogischen Mitarbeiter*innen wird der Raum oft als dritte/r 
Erzieher/in bezeichnet, der eine Wirkung auf die Kinder hat. Er muss Kindern daher 
entwicklungsangemessen vielfältige Anregungen, Mitgestaltungsmöglichkeiten und Bildungsanreize 
bieten. Bei der Raumgestaltung achten die pädagogischen Mitarbeiter*innen auf ausreichend 
Rückzugsmöglichkeiten für die Kinder sowie Nischen, die den Kindern ein ungestörtes Spiel 
ermöglichen. Eine Reizüberflutung durch zu viele Materialien oder Dekoration wird von den 
pädagogischen Mitarbeiter*innen vermieden. 
Auch in Hinblick auf die Selbstbildungsprozesse der Kinder ist eine durchdachte Raumgestaltung von 
Bedeutung. Räume sind so ausgestattet, dass sie Kindern die Möglichkeit der Selbstbildung durch 
Begreifen, Erleben und Erfahren ermöglichen. 
Die Gestaltung der Räume nach unterschiedlichen Schwerpunkten berücksichtigt die individuellen 
Bedürfnisse der Kinder. Damit haben die Kinder die Gelegenheit, entweder zur Ruhe und Entspannung 
zu kommen oder sich Aktivitäten hinzugeben, wie Bewegung, kreatives Gestalten, Entdecken, 
Forschen, Experimentieren oder Rollenspiel. Wir schaffen für die Kinder großzügige Spielflächen, die 
mit anregenden Spielmaterialien ausgestattet sind. 
Ein gelungenes Raumkonzept ist die Umsetzung dieser Grundlagen in die Praxis. Alle Planungen zur 
sinnvollen Raumgestaltung basieren auf der Haltung, dass das Spiel die wesentliche Ausdrucks- und

Seite 13 Grundkonzept Kita & More 12.05.2017 
 
 
Erlebnisform der Kinder darstellt. Da Kinder sich ihre Umwelt über das Spiel aneignen, ist eine 
spielfreundliche Umgebung somit gleichzeitig auch immer eine lernfreundliche Umgebung. 
Die pädagogischen Mitarbeiter*innen haben die Aufgabe, die Kinder ihrem Entwicklungsstand 
entsprechend aktiv in die Raumgestaltung einzubeziehen. So können sich die Kinder die Räume der 
Kita in Begleitung der pädagogischen Mitarbeiter*innen und dann zunehmend alleine erschließen. 
Dies gilt sowohl für alle Räume der Kita als auch für das Außengelände als eigenständiger 
pädagogischer Raum. 
 
3.11 Bildungs- und Erziehungspartnerschaften 
Primär sind die Eltern für die Erziehung ihrer Kinder verantwortlich. Eine enge Zusammenarbeit mit 
ihnen ist für uns daher selbstverständlich und für eine erfolgreiche Bildungs- und Erziehungs-
partnerschaft unerlässlich. Bei den unterschiedlichen Lebensbedingungen der Familien ist es uns 
wichtig, die Eltern zu stärken und ihnen zu verdeutlichen, dass wir uns als Partner in Fragen der 
Erziehung und Bildung ihrer Kinder verstehen. Wir arbeiten mit den Eltern zum Wohle der Kinder 
zusammen. 
Die Einbeziehung und Mitwirkung der Eltern ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal für die 
pädagogische Arbeit in unseren Einrichtungen. Eltern sollen bei der Erziehung ihrer Kinder entlastet 
und unterstützt werden. Wir beraten sie in Erziehungsfragen und lassen sie in schwierigen Situationen 
nicht alleine, z. B. bei Erkrankung ihrer Kinder, ungewöhnlichen Arbeitszeiten oder prekären familiären 
Situationen: Wir vermitteln z. B. zwischen den Eltern, die sich gegenseitig Hilfestellungen bei der 
Betreuung von Kindern außerhalb der Öffnungszeit der Kita geben können und unterstützen bei der 
Suche nach Beratungsstellen. 
Wir orientieren uns an den Bedürfnissen der Familien und entsprechen nach Möglichkeit den 
Wünschen und Bedarfen hinsichtlich der Gestaltung des Angebotes. Von unserem Angebot 
profitieren also nicht nur die Kinder, sondern auch deren Eltern. 
Es ist es für uns von großer Bedeutung, jedes Kind und seine Lebenssituation zu kennen und 
individuell zu berücksichtigen. Dafür sind regelmäßige Elterngespräche notwendig. Die Eltern haben 
dabei die Möglichkeit, Fragen zur Entwicklung ihres Kindes zu stellen. Gemeinsam können dann 
Vereinbarungen getroffen werden, die zur positiven Entwicklung des Kindes beitragen. Jederzeit 
haben die Eltern die Möglichkeit über die aktiv geführte Dokumentation der Bildungsprozesse zu 
sprechen. Im Elterngremium haben die Eltern ihre Vertretung. Von dort sollen Impulse ausgehen und 
in die Einrichtung wirken. In gemeinsamen Aushandlungsprozessen mit der engagierten Elternschaft 
im Stadtteil gilt es, diese individuellen Ressourcen einzubinden und einzufordern. Die Eltern werden 
motiviert, das Leben in „ihrer Kindertageseinrichtung“ mitzugestalten. 
Erziehungs- und Bildungspartnerschaft verstehen wir als 
 aktive Teilhabe von Eltern 
 aktives Zusammenwirken von pädagogischen Fachkräften und Eltern 
 Familienberatung und Familienbildung 
 Unterstützung im Aufbau und Nutzung von Netzwerken

Seite 14 Grundkonzept Kita & More 12.05.2017 
 
 
4 ROLLE UND AUFGABE PÄDAGOGISCHER 
FACHKRÄFTE 
 
Je nach Landesgesetzgebung sind im Fachbereich Kita & More Mitarbeiter*innen mit 
unterschiedlichen Berufsabschlüssen tätig. Die staatlich anerkannten Erzieher*innen arbeiten 
gemeinsam mit Sozialpädagog*innen sowie Heilpädagog*innen (Diplom, Bachelor, Master), 
qualifizierten Tagespflegepersonen sowie Kinderpfleger*innen und Sozialassistent*innen zusammen 
im Team. Die Interdisziplinarität innerhalb eines Hauses ermöglicht allen pädagogischen 
Mitarbeiter*innen einen weiter gefassten Blick auf pädagogische Inhalte, deren Umsetzung und 
Reflexion. Pädagogisches Fachwissen der Mitarbeiter*innen aus den unterschiedlichen Perspektiven 
wird auf diese Weise gebündelt und mündet in einer differenzierten und vielfältigen Wahrnehmung 
und Umsetzung vor Ort. 
Unsere pädagogischen Mitarbeiter*innen verfügen über Kompetenzen, die eine Pädagogik 
entsprechend unserer im Trägerkonzept formulierten Grundprinzipien ermöglichen. Ihre Aufgabe ist 
es, Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten. Sie unterstützen und geben Anregungen wenn es 
notwendig ist und halten sich zurück wo es möglich ist. Dabei ist es wichtig, dass sie authentisch und 
empathisch sind und sich auf Beziehungen zu den Kindern soweit einlassen, wie es die Kinder fordern 
und erlauben. Sie nehmen die Bedürfnisse und Belange der Kinder wahr und reagieren der Situation 
angemessen. Hierfür müssen sie ein hohes Maß an Flexibilität, Reflexionsfähigkeit und Engagement 
für das einzelne Kind mitbringen. 
Die pädagogischen Mitarbeiter*innen haben viele verschiedene und vielfältige Rollen in unseren 
Einrichtungen zu gestalten und selbstbewusst zu leben: 
 Die pädagogischen Mitarbeiter*innen gehen Beziehungen mit Kindern ein! 
Die pädagogischen Mitarbeiter*innen stellen sich aktiv als Bezugspersonen zur Verfügung. Sie 
akzeptieren, mit wem die Kinder in Beziehung treten möchten, wem sie sich anvertrauen möchten. 
Kinder jeden Alters suchen sich ihre Bezugsperson selbst aus. Kita & More ist mit einer stabilen und 
möglichst kontinuierlichen personellen Ausstattung versehen, um so einen kontinuierlichen und 
langfristigen Beziehungsaufbau zu ermöglichen. 
 Die pädagogischen Mitarbeiter*innen sind Expert*innen für frühkindliches Lernen!  
Es ist Aufgabe der pädagogischen Mitarbeiter*innen, Kinder in ihren Entwicklungs- und 
Selbstbildungsprozessen kompetent zu begleiten und zu unterstützen. Mit ihrem Fachwissen 
stellen sie sicher, dass alle entwicklungs- und lernförderlichen Faktoren im Einklang stehen und 
Beachtung finden. 
 Die pädagogischen Mitarbeiter*innen fördern die Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit 
Eltern!  
Gemeinsam mit Eltern begeben sich die pädagogischen Mitarbeiter*innen in einen Lernprozess, 
dessen Ziel es ist, herauszufinden, wie für das Kind die bestmöglichen Entwicklungschancen 
geschaffen und genutzt werden können. Sie hören zu, beraten und vermitteln an Beratungs- oder 
Frühförderstellen, Kinderärzte etc. falls andere Fachkompetenzen erforderlich sind. Zum Wohle 
des Kindes und seiner Familie arbeiten sie kooperativ mit den genannten Institutionen zusammen. 
 Die pädagogischen Mitarbeiter*innen beobachten und dokumentieren!

Seite 15 Grundkonzept Kita & More 12.05.2017 
 
 
Gemäß der Bildungscurricula der verschiedenen Bundesländer nehmen sie sich viel Zeit, die Kinder 
zu beobachten und diese Beobachtungen zu dokumentieren. Hierdurch gelingt es ihnen, in die 
Welt der Kinder einzutauchen, die kindliche Denkweise und das daraus resultierende Handeln zu 
begreifen. Es ist wichtig, dass sie, trotz aller nötigen Gewissenhaftigkeit, gelassen den Alltag mit 
Kindern gestalten. 
 Die pädagogischen Mitarbeiter*innen sind Netzwerker*innen! 
Unsere Einrichtungen sind Zentren für Familien. Dieser Gedanke wird von unseren pädagogischen 
Mitarbeiter*innen gelebt, indem sie Kontakte im sozialräumlichen Umfeld zu anderen 
Institutionen, wie etwa Schulen, Seniorenheimen, Vereinen etc. aufbauen und pflegen. Das Wohl 
der Kinder und Familien steht bei allen Kooperationen und Kontakten immer im Mittelpunkt. 
 
In dieser Vielfalt schaffen sie Bedingungen für Kinder, in denen sie sich entsprechend ihrer 
Bedürfnisse, ihrer individuellen Fähigkeiten und im Rahmen ihrer sozialen und kulturellen Umwelt 
entwickeln können. Sie verstehen sich als Fachkräfte für Erziehung, Bildung und Betreuung. Sie 
verfügen über ein erziehungswissenschaftliches und erziehungspraktisches Fundament, vor dessen 
Hintergrund sie das Erziehungs- und Bildungsgeschehen kritisch bedenken und entsprechend 
gestalten. 
Um die pädagogischen Mitarbeiter*innen vor dem Hintergrund der vielfältigen und anspruchsvollen 
Anforderungen in ihrer Tätigkeit zu unterstützen, bieten wir ihnen regelmäßige Gelegenheit zum 
fachlichen Austausch z. B. auf den bundesweit stattfindenden Tagungen sowie Leitungskonferenzen 
und regionalen Beratungstagen. 
 
5 SICHERUNG DES KINDESWOHLS 
Nach § 8a SGB VIII sind alle Träger der freien Jugendhilfe verpflichtet, für den organisatorischen 
Rahmen des Schutzauftrages hinsichtlich einer Kindeswohlgefährdung zu sorgen. Die Outlaw gGmbH 
hat eine Dienstanweisung auf dieser Grundlage erstellt, die die genaue Vorgehensweise bei 
Kindeswohlgefährdung regelt. Sie gilt für alle pädagogischen Mitarbeiter*innen, die regelmäßig 
Kontakt mit Kindern, Jugendlichen und Familien haben. Jede/r neue Mitarbeiter/in erhält die 
Dienstanweisung mit dem Arbeitsvertrag und im ersten Monat der Tätigkeit eine Belehrung zur 
Dienstanweisung durch dafür verantwortliche Leitungskräfte. In jeder Einrichtung ist die 
Dienstanweisung zugänglich. Das Verfahren der internen Dienstanweisung berücksichtigt dabei die 
jeweils gültigen Vereinbarungen gemäß SGB VIII § 8a mit den öffentlichen Trägern der Jugendhilfe. 
Outlaw stellt innerbetrieblich insoweit erfahrene Fachkräfte, die im Verdachtsfall eine Beratung mit 
den beteiligten Fachkräften durchführen. Dabei wird das Gefährdungsrisiko abgeschätzt, der 
Einbezug der Beteiligten besprochen und weitere Handlungsschritte werden festgelegt. 
Gerade der Umgang mit der Thematik Kindeswohlgefährdung bedarf eines abgestimmten, adäquaten 
Verfahrens zum Wohle der Kinder und Jugendlichen. Das interne Verfahren bei dem Verdacht einer 
Kindeswohlgefährdung sieht vor, dass die verantwortliche Leitungskraft von der/dem pädagogischen 
Mitarbeiter/in informiert wird, sobald Hinweise auf eine Kindeswohlgefährdung vorliegen. 
Gemeinsam wird die Situation reflektiert und es erfolgt eine Einschätzung darüber, welcher 
Handlungsbedarf besteht. Bestätigt sich der Verdacht, wird eine entsprechende Beratung nach § 8a 
durch die pädagogische Fachkraft organisiert, die den Hinweis erhalten hat bzw. durch eine damit

Seite 16 Grundkonzept Kita & More 12.05.2017 
 
 
beauftragte Person. In der Beratung erfolgt begleitet durch die insoweit erfahrene Fachkraft eine 
Gefährdungsabschätzung sowie die daraus resultierende Planung des weiteren Vorgehens. Weiterhin 
sind regelmäßige Erfolgskontrollen in Form von Beratungen durch mehrere Fachkräfte 
durchzuführen, bis die Gefährdung abgewendet ist. 
Der sachgerechte Umgang mit Kindeswohlgefährdung erfordert eine sorgfältige Dokumentation. 
Diese dient der professionellen Bearbeitung sowie der rechtlichen Überprüfbarkeit. 
 
6 QUALITÄT 
 
Die Verpflichtung und Anforderungen zur Qualitätsentwicklung und -Sicherung für Einrichtungen, die 
zum Fachbereich Kita & More gehören, sind auf Landes- und Kommunalebene geregelt und werden 
von unseren Einrichtungen entsprechend umgesetzt. 
Qualitätsentwicklung ist in sämtliche Strukturen und Abläufe im Fachbereich integriert und eine 
fortlaufende Aufgabe sämtlicher Führungskräfte und aller weiteren Fachkräfte, die an den relevanten 
Prozessen beteiligt sind. 
Qualitätsentwicklung bei Kita & More ist unmittelbarer Bestandteil und Fokus der pädagogischen und 
organisatorischen Arbeit und Verantwortung. Qualitätsentwicklung hat dabei immer kurzfristige und 
unmittelbare, wie auch mittel- und langfristige Perspektiven und Ansätze und ist auf allen 
hierarchischen Ebenen fest verankert. 
Zentrale Aussagen und Setzungen zur Qualität sind integrale Bestandteile aller Konzepte und 
konzeptionellen Ansätze. Demnach ist der Anspruch an die Konzepte bei Kita & More, die relevanten 
Prozesse, Herangehensweisen, Sichtweisen und Ansätze deutlich hervorzuheben und zu beschreiben. 
Dies ist insbesondere notwendig, da Qualität in diesem Sinne immer der Pädagogik als Ganzem zu 
dienen hat und sie sich demnach an den in diesem Konzept beschriebenen Grundlagen ausrichten 
muss. Aus diesen Grundlagen lassen sich Qualitätsstandards ableiten, die in diesem Kapitel 
beschrieben werden. 
Es ist eine wesentliche Aufgabe, die Umsetzung dieser Standards sicherzustellen. Dies erfordert die 
Interpretation vor dem Hintergrund des jeweiligen Einzelfalles sowie die Nutzbarmachung für den 
pädagogischen Alltag und die Konkretisierung. Die Einrichtungskonzepte müssen entsprechend 
ausgestaltet sein. Die übergreifenden Qualitätsstandards bei Kita & More sind in drei Dimensionen 
gegliedert und werden jeweils durch Qualitätsmerkmale konkretisiert. 
 
 
6.1 Inhaltliche Qualität 
 Konzept – Es existiert für alle Angebote bei Kita & More ein schlüssiges, begründetes, fachliches, 
handlungsleitendes, überprüfbares und verbindliches Konzept. Alle Einrichtungskonzepte

Seite 17 Grundkonzept Kita & More 12.05.2017 
 
 
orientieren sich verbindlich am Grundkonzept. Die in diesem Konzept beschriebenen Grundlagen 
zu Menschenbild, Haltungen und pädagogischem Ansatz und werden verbindlich in allen 
Einrichtungen umgesetzt. Die Einrichtungskonzepte beschreiben Ziele, Methoden und die 
Schwerpunkte des jeweiligen Angebotes und begründen den  Zusammenhang zwischen 
Bedarfslage und pädagogischer Leistung. Die Konzepte werden kontinuierlich fortgeschrieben, 
regelmäßig evaluiert und überprüft. Dabei erfolgt ein Abgleich von Konzept und pädagogischer 
Praxis und daraus folgend gegebenenfalls Anpassungen. 
 Steuerung über Zielvereinbarungen – Die in den Einrichtungskonzepten festgeschriebenen Ziele 
werden in Jahres- und Projektplanungen operationalisiert und mit entsprechenden Indikatoren zur 
Zielerreichung untersetzt. Diese operationalisierten Ziele bilden die Grundlage für die jährlichen 
Zielvereinbarungen. Zielvereinbarungen werden sowohl mit den Teams der jeweiligen Einrichtung 
als auch mit den einzelnen Mitarbeiter*innen geschlossen. 
 Teamorientierung – Die pädagogische Arbeit ist in Teams organisiert. Die Teamarbeit ist 
elementarer Bestandteil aller Angebote und betrifft alle Tätigkeiten, die zur Umsetzung der 
jeweiligen Angebote notwendig sind. Sie dient der Planung und Weiterentwicklung des 
gemeinsamen pädagogischen Angebots. Die individuellen Kompetenzen, Qualifikationen und 
Fähigkeiten sind den Mitarbeiter*innen der jeweiligen Teams bekannt. Sie werden sinnvoll 
eingesetzt. Benötigte Ressourcen für eine gelingende Teamorientierung werden  bereitgestellt. 
Das sind in erster Linie Zeit und Mittel zur Reflexion, Teamberatung, Supervision und Fortbildung. 
 Fachberatung – Unsere Einrichtungen erhalten Fachberatung durch die Bereichsleiter*innen, die 
auch die Fachaufsicht sicherstellen; ein Austausch zwischen den Bereichsleitungen findet in 
regelmäßigen Abständen sowie im Einzelfall nach Bedarf statt. 
 Beschwerdemanagement – Wir gewährleisten die alters- und entwicklungsgerechte Information 
von Kindern und ihren Familien/Sorgeberechtigten über bestehende Beschwerderechte und  
-Möglichkeiten. Informationsmaterial über Rechte, Möglichkeiten und konkrete 
Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sind in unseren Angeboten und Einrichtungen 
verfügbar und zugänglich. Es besteht ein einheitlicher Verfahrensstandard zur Annahme und 
Bearbeitung von Beschwerden. In unseren Einrichtungen und Angeboten fördern wir darüber 
hinaus informelle Beschwerdewege und -Möglichkeiten. 
 Sicherung des Kindeswohls – Zum Schutzauftrag nach § 8a SGB VIII setzen alle Mitarbeiter*innen 
der Outlaw gGmbH eine Dienstanweisung um, die die genaue Vorgehensweise bei 
Kindeswohlgefährdung regelt. Alle Mitarbeiter*innen erhalten jährlich und unmittelbar mit Beginn 
des Arbeitsverhältnisses eine Belehrung zur Dienstanweisung. In jeder Einrichtung ist die 
Dienstanweisung zugänglich und das Ablaufschema bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung hängt 
aus. Outlaw stellt innerbetrieblich insoweit erfahrene Fachkräfte zur Verfügung, die im 
Verdachtsfall eine Beratung mit den beteiligten Fachkräften durchführen. Dabei wird eine 
Gefährdungseinschätzung vorgenommen, der Einbezug der Beteiligten besprochen und weitere 
Handlungsschritte werden festgelegt. Alle Mitarbeiter*innen haben ein erweitertes 
Führungszeugnis vorgelegt. Eine Einstellung erfolgt nur dann, wenn das erweiterte 
Führungszeugnis bereits vorliegt. 
 Sozialräumlichkeit – Sozialräumlichkeit und Sozialraumorientierung realisieren sich über 
verschiedene Zugänge und Methoden, die in den Einrichtungskonzepten kontextbezogen 
konkretisiert werden. Dies umfasst beispielsweise: Die Beteiligung in Gremien, die Einmischung in 
Diskussionen und Auseinandersetzungen auf verschiedenen gesellschaftlichen und politischen 
Ebenen, das bewusste Agieren im und Gestalten des Sozialraumes, die deutliche Positionierung zu 
Themen und Entwicklungen. Wir leiten unsere Mitarbeiter*innen an, den Sozialraum auch über den 
einzelnen Fall hinaus wahrzunehmen, ihn zu kennen sowie darüber zu informieren. Die Ressourcen

Seite 18 Grundkonzept Kita & More 12.05.2017 
 
 
des Sozialraumes werden aktiv in die pädagogische Arbeit eingebunden und einbezogen, 
Netzwerke werden aufgebaut und genutzt. 
 Interkulturalität – Unsere Angebote sind grundsätzlich offen für Interkulturalität. Menschen aller 
Nationen, Kulturen und Sprachen sind in unseren Angeboten willkommen. Unsere 
Mitarbeiter*innen verfügen über  interkulturelle Kompetenzen und leisten kulturelle 
Übersetzungsarbeit. Wir schaffen Angebote, die konkrete Lernfelder schaffen, um sich mit 
unterschiedlichen Lebensentwürfen, Kulturen und Haltungen auseinanderzusetzen. Eine 
differenzierte Betrachtung ethnischer, kultureller und sozialer Bedingungen und Konflikte wird 
gefördert. 
 Geschlechterorientierung – Geschlechtsspezifische Lebenslagen und Bedürfnisse werden in den 
Einrichtungskonzepten angemessen berücksichtigt. Die Angebote lassen individuelle Unterschiede 
zwischen Mädchen und Jungen zu, ohne dass daraus Benachteiligungen entstehen. 
 
 
6.2 Strukturelle Qualität 
 Personal – Alle pädagogisch tätigen Mitarbeiter*innen sind als pädagogische Fachkräfte 
qualifiziert. Das Fachkräftegebot und Qualifikationsanforderungen von Aufsichtsbehörden sowie 
die geltenden Fachstandards werden berücksichtigt. Dies umfasst insbesondere eine 
entsprechende Berufsausbildung bzw. ein entsprechendes Hochschulstudium, aber auch eine 
regelmäßige Fort- und Weiterbildung. Auch Berufserfahrung sowie weitere in der Person liegende 
Eigenschaften, Erfahrungen und Ressourcen finden hierbei Berücksichtigung. 
 Dienst- und Fachaufsicht – Die Dienst- und Fachaufsicht wird inhaltlich, personell und strukturell 
durch die Führungskräfte auf den verschiedenen Ebenen sichergestellt. Klare Zuständigkeiten und 
Verantwortlichkeiten der verschiedenen Führungsebenen sowie transparente 
Vertretungsregelungen sind sichergestellt. 
 Anstellungs- und Arbeitsbedingungen – Es gibt ein professionelles Bewerbungs- und 
Auswahlverfahren für neue Mitarbeiter*innen. Alle Mitarbeiter*innen sind in der Regel zu in 
Betriebsvereinbarungen festgeschriebenen Bedingungen angestellt. 
 Fachlicher Austausch – Regelmäßig stattfindende Bereichsleitungskonferenzen, 
Ausschusssitzungen, Bundestagungen sowie der fachliche Austausch ggf. über elektronische 
Kommunikationssysteme (z. B. Telefonkonferenzen) stellen einen kontinuierlichen, wie auch 
zeitnahen und direkten Austausch zu aktuellen fachlichen Herausforderungen, Themen, 
pädagogischen Ansätzen und notwendigen Klärungen in pädagogischen Prozessen sicher. 
 Supervision, Fortbildung – Das personelle Anforderungsprofil ist über den fachlich kollegialen 
Austausch, fortlaufende Qualifikation und Weiterbildung stetig weiterzuentwickeln. Supervision 
steht den Teams bzw. Fachkräften bei Bedarf zur Verfügung. Sie dient der fortlaufenden Reflexion 
von Prozessen, um eigene Haltungen, Herangehensweisen und pädagogische Ideen und Konzepte 
überprüfen und anpassen zu können. Fort- und Weiterbildung werden nicht nur durch flexible 
Freistellungen und finanzielle Zuwendungen gefördert, sondern auch erwartet, da sie 
Voraussetzung für stetige inhaltliche Entwicklung sind und somit der Erweiterung der 
Angebotsvielfalt in der Offenen  Kinder- und Jugendarbeit dienen. 
 
6.3 Ergebnisqualität 
 Selbstevaluation – Wir verstehen uns als lernende Organisation und haben einen nachhaltigen 
Verbesserungsprozess in Form einer kontinuierlichen Selbstevaluation installiert.

Seite 19 Grundkonzept Kita & More 12.05.2017 
 
 
 Beobachtung und Dokumentation – Die Beobachtung und Dokumentation von 
Entwicklungsprozessen stellen eine Grundlage für die Auswertung der pädagogischen Arbeit 
sicher. Sie dient als Grundlage für die Evaluation von pädagogischen Prozessen und Konzepten. 
 Qualitätsziele – Die Einrichtungen entwickeln auf der Basis des Grundkonzeptes Qualitätsziele, 
legen Maßnahmen zur Erreichung der Ziele fest, setzen diese um und  werten die Ergebnisse aus. 
Die Qualitätsziele werden in Schlüsselprozessen operationalisiert. Daraus werden überprüfbare 
Indikatoren abgeleitet, die in einem Soll-Ist-Abgleich prozesshaft  fortlaufend evaluiert werden. 
 Zielerreichung und Evaluation – Die erarbeiteten Indikatoren zur Zielerreichung werden mit 
geeigneten Instrumenten überprüft. Die Methoden der Evaluation orientieren sich an der 
jeweiligen Einrichtung und der Zielgruppe. Die Ergebnisse werden zur zielgerichteten 
Beeinflussung der Arbeitsprozesse und zur Entwicklung neuer und weiterführen der Ziele genutzt. 
In diesem Zusammenhang werden auch die Adressatinnen und Adressaten sowie die öffentlichen 
Träger aktiv in den Evaluationsprozess einbezogen. 
 
7 SCHLUSSWORT 
 
Das Grundkonzept Kita & More wurde von Fach- und Leitungskräften aus verschiedenen Standorten 
erarbeitet. Unter Berücksichtigung der konzeptionellen Grundlagen und unserer Werte bündelt es die 
vielfältigen und umfangreichen Erfahrungen unserer Arbeit im Feld der frühkindlichen Erziehung. 
Allen Mitarbeiter*innen, die an der Erarbeitung mitgewirkt haben, sei an dieser Stelle gedankt. 
Rückmeldungen, Gedanken und Anregungen sind uns willkommen, um die gewünschte Lebendigkeit 
des Austausches zwischen den Fachkräften zu Konzepttheorie und Praxis zu fördern.

Anlage 5.2 Konzeption Fröbel

70639 Zeichen

Bewerbung zur Überlassung der Betriebsträgerschaft 
an der Neubrückenstraße  im Stadtteil Altstadt  
(Ausschreibungsnummer: 10/2018) 
Zeichen: 51 10 0014 / 51.10.0013 
 
 
 
 
 
 
 
08.01.2019 
FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH 
Geschäftsstelle Nordrhein-Westfalen 
Komödienstraße 18-24 
50667 Köln 
Internet: www.froebel-gruppe.de 
 
Ihre Ansprechpartner bei FRÖBEL sind: 
Oliver Just, Leiter Projektentwicklung und Vertrieb Region West 
Komödienstraße 18-24 
50667 Köln 
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Bärbel Klünter, Geschäftsleiterin 
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Der FRÖBEL e.V. betreibt über die Tochtergesellschaft FRÖBEL Bildung und Erziehung ge-
meinnützige GmbH mittlerweile rund 180 Einrichtungen in zehn Bundesländern. In einem 
stetigen Prozess entwickelt FRÖBEL innovative Wege, um Kindern und ihren Familien das 
beste Angebot für Bildung, Erziehung und Betreuung zu bieten. Im Mittelpunkt all unseres 
Handelns stehen dabei das Wohl des Kindes und die optimale Förderung seiner Entwick-
lung. Zugleich sind die Unterstützung von Familien und die Vereinbarkeit von Familie und 
Beruf wesentliche Ziele.  Unseren Ansatz, qualitativ hochwertige Bildungseinrichtungen 
für Kinder anzubieten, setzen wir bisher in 57 Kinderg ärten in NRW um. Von diesen 57 
Einrichtungen sind neunzehn als Familienzentren zertifiziert. 
Gern möchten wir unser Angebot durch die Betriebsträgerschaft der neuen Kinderta-
gesstätte an der Neubrückenstraße in Münster erweitern. Nicht zuletzt wird diese Kita von 
den Synergieeffekten sowie dem fachlichen Austausch mit den bereits neu entstehen-
den Kindergärten – insbesondere denen im Am Emmy-Herzog-Platz sowie im Zentrum-
Nord - profitieren und umgekehrt. Von besonderer Attraktivität für die Stadt Münster 
dürfte dabei unsere langjährige Erfahrung in der Betreuung von Kindern unter drei Jah-
ren, unsere an die Bedürfnisse der Familien flexibel anzupassende Öffnungszeit sowie 
unsere durchgängige Betreuung auch in der Ferienzeit sein. 
Für den Start einer neuen Einrichtung im Stadtteil Altstadt  steht ein Expertenteam aus 
unserem pädagogischen, planerischen und kaufmännischen Bereich zur Verfügung. Sie 
übernehmen vor Ort die Aufgaben, die im Zusammenhang mit den Vorbereitungen zur 
Inbetriebnahme anfallen. Unterstützt von den Bereichen Kommunikation und Marketing 
sowie der Rechtsabteilung in der Hauptgeschäftsstelle in Berlin werden die Personalak-
quise und der Abschluss von Arbeitsverträgen vorbereitet. Für die Aufnahme der Kinder 
stehen rechtzeitig Betreuungsverträge und sämtliche Mittel für die Elternkommunikation 
zur Verfügung. Um die besonders herausfordernde Anfangszeit beim Aufbau einer Kin-
dertageseinrichtung reibungslos zu gestalten, setzt FRÖBEL ferner auf die professionelle 
Begleitung durch die interne Fachberatung. Die Teams erhalten außerdem die Möglich-
keit und Unterstützung, eine gemeinsame inhaltliche Orientierung auf Grundlage der 
FRÖBEL-Rahmenkonzeption (siehe Beilage FRÖBEL -Rahmenkonzeption), des FRÖBEL -
Leitbilds (siehe Beilage FRÖBEL-Leitbild) und der FRÖBEL-Standards zu erarbeiten. Zur Un-
terstützung in fachlichen Fragen und Verwaltungsabläufen steht der Leitung und dem 
Team ein inhaltlich vielfältig aufgestelltes Beraterteam zur Verfügung. Dabei kann so-
wohl auf regionale Unterstützung aus der Geschäftsstelle der Region Rhein-Ruhr als auch 
auf Unterstützung aus der Hauptgeschäftsstelle in Berlin zurückgegriffen werden. 
In der folgenden Bewerbung finden Sie eine Vorstellung von FRÖBEL als Träger und In-
formationen zu unserem pädagogischen Konzept, im Anhang eine Angabe zum Finan-
zierungsrahmen, einen Ausschnitt aus dem FRÖBEL-Haustarifvertrag und eine Referenz-
liste sowie als Beilage unsere FRÖBEL-Rahmenkonzeption (Anlage 1), das FRÖBEL-Leitbild 
(Anlage 2) und unser Leporello „FRÖBEL als Arbeitgeber“ mit einem Überblick der be-
sonderen Leistungen für Mitarbeiter*innen (Anlage 3). Für Rückfragen stehen wir jeder-
zeit zur Verfügung und freuen uns auf Ihre Rückmeldung.

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Inhalt 
1 Trägerhintergrund .............................................................................................................. 4 
1.1 Organisation und Struktur .......................................................................................... 4 
1.2 FRÖBEL als Träger ........................................................................................................ 4 
1.3 Trägerkonzeption ........................................................................................................ 4 
2 Fachlichkeit ........................................................................................................................ 6 
2.1 Rahmenkonzept, Zielgruppen, Ziele der Entwicklung ........................................... 6 
2.1.1 Bezug zu Friedrich Fröbel ......................................................................... 6 
2.1.2 Was Bildung für uns ist .............................................................................. 6 
2.1.3 Umsetzung des nordrhein-westfälischen Bildungsprogramms .......... 7 
2.1.4 Partizipation .............................................................................................. 7 
2.1.5 Beobachtung und Dokumentation ....................................................... 8 
2.1.6 Alltagsintegrierte Sprachförderung und bilinguale Erziehung ........... 8 
2.2 Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusion und Gender ............................ 9 
2.3 Gesundheitsförderung ............................................................................................. 11 
2.4 Sozialraumorientierung und Kooperationspartner ............................................... 12 
2.5 Erziehungs- und Bildungspartnerschaft .................................................................. 13 
2.5.1 Gestaltung von Übergängen ............................................................... 15 
2.6 Organisationsstruktur und qualitätssichernde Maßnahmen ............................... 16 
2.6.1 Interne Selbstevaluation ....................................................................... 17 
2.6.2 Externe Evaluation ................................................................................. 17 
2.6.3 Fachberatung ........................................................................................ 17 
2.6.4 Mitarbeiter*innenbefragung ................................................................ 18 
2.6.5 Elternbefragung ..................................................................................... 18 
2.6.6 Personalmanagement .......................................................................... 18 
2.6.7 Kinderschutz ............................................................................................ 19 
3 Finanzmanagement ........................................................................................................ 21 
4 Finanzierung ..................................................................................................................... 22 
4.1 FRÖBEL-Haustarifvertrag .......................................................................................... 23 
5 Referenzliste ..................................................................................................................... 24

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1 Trägerhintergrund 
1.1 Organisation und Struktur 
Der FRÖBEL e.V., anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und Mitglied im PARITÄTI-
SCHEN Wohlfahrtsverband, betreibt über seine FRÖBEL Bildung und Erziehung gemei n-
nützige GmbH bundesweit rund 180 Krippen, Kindergärten und Horte sowie Einrichtun-
gen im Bereich Hilfen zur Erziehung. Bei uns betreuen 3.600 Mitarbeiter*innen rund 16.000 
Kinder in Kindertageseinrichtungen in Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg,  
Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Schleswig -Holstein sowie in 
Australien und Polen. Durch die Unterschiede im Hinblick auf Bildungspläne, Sozial-
räume, unterschiedliche Anzahl an Menschen mit Migrationshintergrund und verschie-
dene kulturelle Bezüge haben wir vielfältige Erfahrungen in der Umsetzung und Gewähr-
leistung pädagogischer Qualität im Rahmen institutioneller Betreuung von Kindern. 
1.2 FRÖBEL als Träger 
Als erfahrenes gemeinnütziges Unternehmen wissen wir um die Herausforderungen, die 
sich im Aufbau neuer Kindertages einrichtungen und in  der Übernahme einer Träger-
schaft – konzeptionell und organisatorisch – ergeben. Auf der Grundlage unseres päda-
gogischen Profils und unseres Unternehmensleitbilds ist es für uns selbstverständlich, dass 
wir alle beteiligten Akteure in diesen Aufbauprozess einbinden. 
Die Verwaltung von FRÖBEL ist in vielerlei Hinsicht erfahren. Allen Einrichtungen steht ein 
professionell aufgestelltes, internes und interdisziplinäres Beraterteam aus dem pädago-
gischen, kaufmännischen und juristischen Bereich zur Verfügung. 
Bei der Übernahme einer Trägerschaft der neuen Kindertagesstätte an der Neubrücken-
straße in Münster wird diese in die Region Rhein-Ruhr eingegliedert. Alle buchhalterisch 
notwendigen Abrechnungen sowie die Umsetzung der landesspezifischen  Bildungs-
schwerpunkte werden durch die Geschäftsleitung und Fachberatung vor Ort sowie Mit-
arbeiter*innen der Hauptgeschäftsstelle in Berlin sichergestellt und  koordiniert. Neben 
Verwaltungsaufgaben wie der Elternbeitragsverwaltung, Lohnabrechnung, Mittelve r-
waltung und dem Controlling gibt es in der Hauptgeschäftsstelle auch eine zentrale 
fachliche Beratung, Qualitätssicherung und Fortbildungsorganisation. Ebenso stellt FRÖ-
BEL als Träger die Fach- und Dienstaufsicht über das Personal sicher.  
Mit dieser Einbindung des Kindergartens in unsere Trägerstruktur sowie unserer langjähri-
gen Erfahrung als Träger von Kindertageseinrichtungen können wir verbindlich zusichern, 
die landesspezifische Gesetzgebung sowie sämtliche Vorgaben hinsichtlich der Abrech-
nungssysteme zu erfüllen. 
1.3 Trägerkonzeption  
Ein ausgeprägtes fachliches Profil ist für FRÖBEL als Träger und für jede FRÖBEL -Einrich-
tung ausschlaggebend, um eine verlässliche und qualitativ hohe Bildung, Erziehung und 
Betreuung für alle Kinder anzubieten und sicherzustellen. Das Profil einer Kindertagesein-
richtung bei FRÖBEL bewegt sich dabei im Spannungsfeld von Gemeinsamkeit auf der 
einen und Individualität auf der anderen Seite.

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Die Gemeinsamkeit aller FRÖBEL -Einrichtungen ist gekennzeichnet durch einen fachli-
chen Orientierungsrahmen, der verschiedene verbindende Elemente beinhaltet. Ne-
ben der Umsetzung der durch die Länder vorgegebenen Bildungsprogramme , für Ein-
richtungen in Münster die „Bildungsgrundsätze für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Kinderta-
gesbetreuung und Schulen im Prima rbereich in Nordrhein -Westfalen“ geben die FRÖ-
BEL-Rahmenkonzeption (siehe Beilage FRÖBEL-Rahmenkonzeption) und das Leitbild von 
FRÖBEL (siehe Beilage FRÖBEL-Leitbild) eine inhaltliche Orientierung für die pädagogi-
sche Arbeit. Das Leitbild setzt sich aus drei Elementen zusammen: dem Unternehmens-
leitbild, dem Führungsleitbild und dem pädagogischen Leitbild. Das pädagogische Leit-
bild stellt dabei das Herzstück unserer Pädagogik dar. Es betont die Rechte von Kindern 
im pädagogischen Alltag in allen FRÖBEL-Einrichtungen. So ist es unser oberstes Ziel, Kin-
der bei ihren Bildungs- und Entwicklungsprozessen zu begleiten, sie im Wahrnehmen ihrer 
Rechte zu unterstützen und sie in den Einrichtungen durch gemeinsame Aushandlungs-
prozesse ihren Alltag mitgestalten zu lassen. 
Einen weiteren Orientierungsrahmen gibt der Nationale Kriterienkatalog „Pädagogische 
Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder“ (NKK; Tietze/Viernickel, 2016). Zudem werden 
in neun FRÖBEL-Standards praxisnahe Qualitätskriterien formuliert, die den pädagogi-
schen Fachkräften in allen FRÖBEL -Einrichtungen nicht nur eine fachliche Orientierung 
in der Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder geben, sondern gleichzeitig ein Leis-
tungsversprechen gegenüber den betreuten Kindern und ihren Familien darstellen. Der-
zeit werden mit den FRÖBEL -Standards folgende Themen abgedeckt: Übergänge, Be-
obachtung und Dokumentation, Qualitätsentwicklung , Zusammenarbeit mit Familien, 
gesunde Ernährung, Beziehung, Individualisierung, Partizipation sowie Ausstattung. 
Die Individualität einer FRÖBEL-Einrichtung ist einerseits durch die unterschiedlichen So-
zialräume und die verschiedenen Menschen, die in der Einrichtung aufeinandertreffen, 
und andererseits durch ihre eigenen konzeptionellen Ausrichtungen gepr ägt. So kann 
eine FRÖBEL-Einrichtung ihr Profil mit dem Fokus auf bilingualer Erziehung oder Musik, Be-
wegung, Medien oder ande re Bildungsthemen ausbilden. Das individuelle Profil orien-
tiert sich dabei an den Interessen der Kinder und ihrer Familien, dem standortspezifischen 
Bedarf und den Schwerpunktthemen der pädagogischen Fachkräfte  und wird in der 
Einrichtungskonzeption festgeschrieben.

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2 Fachlichkeit 
2.1 Rahmenkonzept, Zielgruppen, Ziele der Entwicklung 
2.1.1 Bezug zu Friedrich Fröbel 
Der FRÖBEL e.V. und seine Tochtergesellschaft, die FRÖBEL Bildung und Erziehung ge-
meinnützige GmbH, tragen den Namen jenes Pädagogen, der Begründer des Kinder-
gartens und einer anthropologischen Pädagogik der frühen Kindheit war – Friedrich Frö-
bel. Seine Pädagogik der frühen Kindheit, eine kindzentrierte und auf das Spiel begrün-
dete Pädagogik mit dem Blick auf die Ganzheitlichkeit des Kindes, ist neben den Auf-
fassungen anderer Reformpädagogen Ausgangspunkt aktueller wissenschaftlicher For-
schung. 
In der Tradition Friedrich Fröbels stehend, betrachten wir Bildung als eine aktive Tätigkeit, 
bei der sich das Kind die Welt selbstständig aneignet. Bildung ist ein lebenslanger Prozess, 
der von der Initiative und Eigenaktivität des Menschen angetrieben wird. Bildungspro-
zesse sind somit Selbstbildungsprozesse, in denen Ich-, Sozial- und Sachkompetenzen er-
worben werden. Die Ganzheitlichkeit in der Bildung, also die Bildung der Sinne sowie die 
Bildung des Körpers, des Geistes und der Gefühle, verhilft den Kindern zu einer ästheti-
schen und kognitiven Grundbildung, die für ein sensibles Empfinden der Umwelt und für 
das Zusammenleben in der Gesellschaft notwendig ist. 
2.1.2 Was Bildung für uns ist 
Kinder haben ein natürliches Bedürfnis nach Bildung und Entwicklung und ein Recht da-
rauf, dass sie auf diesem Weg begleitet und unterstützt werden. Sie gestalten ihre Bil-
dungsprozesse aktiv, indem sie mit ihrer Umgebung und den Menschen um sich herum 
in Kontakt treten und die Welt mit allen Sinnen entdecken und erforschen. Auf diesem 
Weg eignen sie sich die Welt selbsttätig an und entwickeln so ihre eigene Persönlichkeit.  
Wir verstehen kindliche Bildung als einen Prozess, der sowohl die Entwicklung sozialer und 
emotionaler Kompetenzen als auch das Ausbilden motorischer, sprachlicher und kogni-
tiver Fähigkeiten umfasst. Bildungsprozesse von Kindern sind komplexe und ganzheitliche 
Prozesse, an denen Sinnesorgane, Körper, Sprache, Gefühle, Denken und Erinnerung 
beteiligt sind.  
Von übergeordneter Bedeutung ist dabei das Spiel der Kinder. In diesem eignen sie sich 
die Welt an, setzen sich in sozialen Prozessen mit anderen Kindern auseinander und ent-
decken oder erproben ihre eigenen Fähigkeiten. Die pädagogischen Fachkräfte sorgen 
dafür, dass die Kinder ihre Spielumgebung, ihre Spielpartner*innen und auch die unter-
schiedlichsten Spielmaterialien frei wählen können. Sie setzen sich mit den Spielideen 
der Kinder auseinander und nutzen diese für ihre pädagogischen Planungen. 
Wenn Kinder das Gefühl haben, dass ihnen vertraut und ihnen etwas zugetraut wird, 
dann gewinnen sie Sicherheit, sich Unbekanntem zuzuwenden und sich in neuen Situa-
tionen und immer wieder anderen Konstellationen zurechtzufinden. Sie erleben so ihre 
Stärken und Möglichkeiten und gestalten mithilfe anderer Kinder und erwachsener Be-
zugspersonen ihre eigenen Bildungsprozesse. Aus diesem Grund sehen unsere pädago-
gischen Fachkräfte ihre Aufgabe darin, auf die Kinder abgestimmte Bildungsanlässe und 
Lernsituationen zu schaffen und so jedes Kind in seiner individuellen Entwicklung zu un-
terstützen.

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In unseren Kindertageseinrichtungen schaffen wir auf der Basis von drei Prinzipien die 
notwendigen Voraussetzungen, damit Bi ldungs- und Entwicklungs prozesse angeregt 
und begleitet sowie die Bedürfnisse der Kinder wahrgenommen und aufgegriffen  wer-
den. Diese sind: Beziehung als Prinzip, Individualisierung als Prinzip sowie Partizipation als 
Prinzip. Die Art und Weise, wie mit Kindern umgegangen wird, wie sie entsprechend ihrer 
Persönlichkeit ihre Erfahrungen mitgestalten können, wie er nst sie genommen werden 
und mitbestimmen können, das alles sind  für uns bedeutsame Faktoren in der Bildung, 
Erziehung und Betreuung von Kindern (für eine ausführliche Erklärung siehe Beilage FRÖ-
BEL-Rahmenkonzeption S. 12 ff.). 
2.1.3 Umsetzung des nordrhein-westfälischen Bildungsprogramms 
Die Bildungsgrundsätze von Nordrhein-Westfalen geben der Bildungsarbeit in unseren 
Kindertageseinrichtungen in Nordrhein -Westfalen einen verbindlichen Orientierungs - 
und Bezugsrahmen und definieren ein gemeinsames Bildungsverständnis.  
Die zehn Lernbereiche und Erfahrungsfelder, 
▲ Bewegung, 
▲ Körper, Gesundheit und Ernährung, 
▲ Sprache und Kommunikation, 
▲ Soziale und (inter-)kulturelle Bildung, 
▲ Musisch-ästhetische Bildung, 
▲ Religion und Ethik, 
▲ Mathematische Bildung, 
▲ Naturwissenschaftlich-technische Bildung, 
▲ Ökologische Bildung, 
▲ Medien,  
werden nicht losgelöst voneinander betrachtet, sondern finden sich verzahnt miteinan-
der im pädagogischen Alltag wieder. Gemeinsam mit den Kindern planen die pädago-
gischen Fachkräfte Aktivitäten und Projekte und setzen diese – immer basierend auf den 
Themen und Interessen der Kinder – um.  
Durch eine anregend gestaltete Umgebung haben Kinder die Möglichkeit, sich vielfälti-
gen Themen und Materialien zu widmen. Liebevoll gestaltete Räumlichkeiten sprechen 
die Sinne an, regen Aktiv itäten an und fördern damit kindliche Bildungs - und Entwick-
lungsprozesse. Bei der Gestaltung der Räume wird auf ein ausgewogenes Verhältnis zwi-
schen Bewegungs-, Ruhe-, Begegnungs- und Rückzugsorten geachtet. Sie sind immer 
wieder durch Kinder und Fachkräfte veränderbar, sodass eine flexible Nutzung möglich 
ist.  
2.1.4 Partizipation 
Kinder werden von Anfang an als eigenständige und kompetente Persönlichkeiten 
wahrgenommen und respektiert. Das bedeutet, dass ihnen zugetraut wird, eigene Ent-
scheidungen zu treffen, sich offen und neugierig zu bewegen, damit sie die Welt aktiv

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kennenlernen. Weiterhin werden sie ermutigt, sich aktiv in die Gemeinschaft der Kinder-
tageseinrichtung einzubringen. Aufgabe der pädagogischen Fachkräfte ist es, Kinder in 
ihrer Entwicklung zu unterstützen und gemeinsam mit ihnen herauszufinden, welche Ent-
scheidungsprozesse auch für die jüngsten Kinder entwicklungsangemessen sind.  
Kinder sollen die Erfahrung machen, dass ihre Rechte, wie sie in der UN-Kinderrechtskon-
vention beschrieben sind, aner kannt und gelebt werden, denn nur so entwickeln sie 
Vertrauen in ihre eigenen Kräfte, lernen sich selbst, aber auch die Bedürfnisse und Wün-
sche anderer zu achten und wachsen auf diesem Weg ganz selbstverständlich in de-
mokratische Strukturen hinein.  
In der Gemeinschaft einer Kindertageseinrichtung ist es alltäglich, dass viele verschie-
dene Kinder viele unterschiedliche Sachen wollen oder auch nicht wollen. Es gilt immer, 
situationsabhängig abzuwägen, was geht oder nicht geht, auszuhandeln, ggf. Alterna-
tiven anzubieten, gemeinsame Regeln zu formulieren, zu erklären und zu begründen. 
Damit Kinder mitbestimmen können, bieten sich vielfältige Möglichkeiten an. Grundsätz-
lich lässt die Gestaltung des pädagogischen Alltags überall die Mitbestimmung der Kin-
der zu – z. B. bei der Wahl der Aktivitäten, der Gestaltung der Mahlzeiten, der Vorberei-
tung und Durchführung besonderer Aktivitäten (Projekte, Ausflüge, Feiern u.v.m.). Dar-
über hinaus haben alle Kinder die Möglichkeit, sich z. B. in Erzähl - und Morgenkreisen 
oder in so genannten Kinderkonferenzen bzw. Kinderparlamenten einzubringen.  
2.1.5 Beobachtung und Dokumentation 
Verschiedene Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren sind das Handwerks zeug 
pädagogischer Fachkräfte, um Entwicklungsverläufe und Bildungsprozesse  der Kinder 
zu erfassen und auf dieser Grundlage die pädagogische Arbeit (Raum- und Materialge-
staltung, Tagesablauf, Angebote, Projekte etc.) gemeinsam mit den Kindern zu planen 
und ggf. zu verändern.  
Jedes Kind erhält außerdem seine eigene Bildungsdokume ntation, die es aktiv mit ge-
stalten kann. Sie besteht aus Beobachtungen, Fotos, Zeichnungen und vielem mehr. Ein 
solches Portfolio macht im Sinne eines „Buch des Kindes“ individuelle Bildungs- und Lern-
prozesse für Kinder und Erwachsene sichtbar und unterstützt die Entwicklung lernmetho-
discher Kompetenzen, da die K inder so ihren eigenen Lernfort schritt selbst beurteilen 
können. Die Bildungsdokumentation kann außerdem für Gespräche mit Familien genutzt 
werden und dient zur Veranschaulichung der Entwicklung des Kindes.  
Um die pädagogische Arbeit transparent zu gestalten, werden verschiedene Doku -
mentationsformen zur Visualisierung des pädagogischen Alltags, wie z. B. Dokumentati-
onswände und Schaukästen, genutzt, in denen aktuelle und vergangene Aktivitäten 
der Kinder anhand von Fotos und Beschriftungen dargestellt werden. 
2.1.6 Alltagsintegrierte Sprachförderung und bilinguale Erziehung 
Sprachliche Kompetenzen sind eine Schlüsselqualifikation in der Bildung von Kindern. Sie 
sind entscheidend, um mit anderen in Kontakt zu treten, sich mitzuteilen und um andere 
zu verstehen. Sprachbildung und -förderung ist somit eine grundlegende Aufgabe von 
Tageseinrichtungen – sowohl für Kinder mit deutscher als auch für Kinder mit nicht-deut-
scher Familiensprache. Im Sinne einer alltagsintegrierten Sprachbildung und -förderung 
wird das gesamte Geschehen in der Einrichtung als sprachanregendes Setting genutzt.

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Dies trägt zu einer erfolgreichen Entwicklung sprachlicher und kommunikativer Kompe-
tenzen von Kindern bei. Pädagogische Fachkräf te begleiten Alltagssituationen als 
sprachliche Vorbilder, initiieren Gespräche, stellen weiterführende Fragen, hören Kin-
dern zu und greifen ihre Themen und Interessen sprachlich auf. Auch die Gestaltung von 
Räumen durch Schriftzüge, Bezeichnungen von Gegenständen und die Darbietung von 
Büchern sind wichtige Elemente der alltagsintegrierten Sprachbildung und -förderung. 
Um die sprachlichen Kompetenzen von Kindern zu erweitern, unterstützt FRÖBEL weiter-
hin den frühzeitigen Kontakt zu einer Fremdsprache. Diese ist dabei in das ganzheitliche 
Konzept von alltagsintegrierter Sprachbildung und -förderung eingebettet. Neben der 
bewussten sprachförderlichen Ausgestaltung des Alltags in deutscher Sprache wird eine 
weitere Fremdsprache ins pädagogische Geschehen eingebunden. Voraussetzung da-
für ist, dass unter den pädagogischen Fachkräften Muttersprachler*innen der jeweiligen 
Fremdsprache der Einrichtung sind. So findet der Kontakt mit einer Fremdsprache nicht 
durch isolierte Programme statt, sondern ist in den Alltag der Kinder integriert. Durch die 
sie umgebende Fremdsprache kommen die Kinder ganz selbstverständlich in Kontakt 
mit dieser. Entscheidend dafür ist, dass Kinder durch die Gestaltung des Alltags selbst 
beeinflussen können, wie intensiv sie mit der Fremdsprache in Berührung kommen. Damit 
stärken wir die Selbstwirksamkeit und Freude der Kinder beim Sprachenlernen. Denn nur 
wenn Kindern die Möglichkeit gegeben wird, selbstständig zu entscheiden und ihren In-
teressen nachzugehen, werden Bedingungen für Selbstbild ungsprozesse von Kindern 
geschaffen. 
 
2.2 Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusion und Gender 
FRÖBEL nimmt die Verantwortung wahr, allen Kindern die bestmögliche Bildung, Erzie-
hung und Betreuung zukommen zu lassen. Kindertageseinrichtungen bieten als erste Bil-
dungsinstitutionen die Möglichkeiten des gemeinsamen Aufwachsens und Lernens von 
Kindern. Uns als Träger sowie unseren pädagogischen Fachkräften kommt damit bei der 
Überwindung von Benachteiligungen, Ungleichheit und Ausgrenzung und der Erhöhung 
von Chancengleichheit in der Teilhabe von Kindern an Bildung und Gesellschaft eine 
große Bedeutung zu. 
Inklusive Pädagogik ist die konzeptionelle Grundlage unserer Arbeit. Damit schließen wir 
uns den im Index für Inklusion formulierten Kernaussagen und den in ternational aner-
kannten Prinzipien der UN -Kinderrechtskonvention an. Heterogenität als Lebensrealität 
in all ihren Erscheinungsformen bedeutet für den Alltag in unseren Kindertageseinrich-
tungen Individualität in Bezug auf soziale und ökonomische Lebenslage n, das Ge-
schlecht, die ethnisch-kulturelle Herkunft und Sprachen, auf körperliche, emotionale und 
kognitive Fähigkeiten und Voraussetzungen von Kindern. In allen FRÖBEL -Einrichtungen 
ist deshalb das pädagogische Handeln orientiert an den unterschiedlichen Bedürfnissen 
und Ressourcen von Kindern und damit sehr individuell abgestimmt. Handlungsleitend 
sind dabei Erkenntnisse aus strukturierten Bildungs - und Entwicklungsbeobachtungen, 
die bei uns alle pädagogischen Fachkräfte durchführen und in entsprechenden Doku-
mentationen nachhalten. Über eine enge Bildungs - und Erziehungspartnerschaft mit 
den Familien erfahren wir Besonderheiten über das Kind und seine Lebensumwelt, die 
dann in den Prozessen innerhalb der Einrichtung berücksichtigt werden. Im Beratungsfall 
steht Familien und Kindern sowie Mitarbeiter*innen ein FRÖBEL-internes Beratungssystem

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zur Verfügung. Zudem ist der Kontakt zu örtlichen Stellen der Kinder- und Jugendhilfe ein 
fester Bestandteil bei FRÖBEL, um im Bedarfsfall gemeinsam passgenaue Hilfe - und 
Handlungspläne zu erstellen. 
Als weltoffener und international aktiver Träger von Kindertageseinrichtungen kommen 
bei FRÖBEL Kinder und Erwachsene unterschiedlicher Nationalitäten, Kulturen, Ethnien 
und Religionen zusammen. Kinder mit Migrationshintergrund sind selbstverständlicher Teil 
der Kindergruppe. Das Verständnis, dass alle Kinder und ihre Familien gleichwertig und 
gleichberechtigt in ihren Bedürfnissen betrachtet werden, bedeutet für die Einrichtung 
und die Fachkräfte, nicht aus Angst vor Stigmatisierung und Diskriminierung Unterschiede 
zu leugnen, sondern fordert dazu auf, sich Unterschiede bewusst zu machen und auch 
als relevant für Bildungs - und Lernprozesse einzelner Kinder anzuerkennen. Wir achten 
sensibel darauf, ob die Tatsache der Migrationsgeschichte (des Kindes bzw. der Familie) 
den Zugang des Kindes zu Bildung und Erziehung erschwert. Sollte Kindern z. B. aufgrund 
ihrer nicht-deutschen Familiensprache die Teilhabe an Bildungsinhalten erschwert sein, 
findet eine gezielte alltagsintegrierte Sprachförderung statt, um Faktoren von  Benach-
teiligung (präventiv) entgegenzuwirken. Für uns ist es selbstverständlich, dass wir mit den 
Kindern über verschiedene Kulturen und Religionen sprechen, sodass sie diese kennen-
lernen. Darüber hinaus erleben die Mädchen und Jungen bei uns unterschiedliche Tra-
ditionen, beispielsweise durch das Feiern von Festen wie Ostern, Weihnachten oder dem 
Zuckerfest. Die in der Einrichtung vertretenen Familiensprachen bzw. Sprachen im Allge-
meinen werden an Wänden, als Beschrif tungen von Gegenständen oder in mehrspra-
chigen Büchern aufgegriffen. Durch diese Elemente werden Kinder und Erwachsene für 
verschiedene Weltanschauungen sensibilisiert und gleichzeitig in ihren interkulturellen 
Kompetenzen gefördert.  
Es geht uns darum, Mädchen und Jungen alle Aktivitäten zu ermöglichen, sie dabei zu 
unterstützen, sich in ihrer Geschlechtsentwicklung zurechtzufinden und eine positive Ge-
schlechtsidentität herauszubilden. Dabei werden ganz bewusst weder Mädchen noch 
Jungen von Aktivitäten ausgeschlossen, sondern explizit aufgefordert, sich zu beteiligen, 
sich auszuprobieren und Dinge zu wagen. Unsere pädagogischen Fachkräfte sind an-
gehalten, sich mit ihrer eigenen Haltung und möglicherweise vorhandenen Vorurteilen 
auseinanderzusetzen und diese ggf. zu überwinden. Mädchen und Jungen haben nicht 
nur die gleichen Rechte, sondern dürfen sich auch spielerisch mit der Rolle des jeweils 
anderen Geschlechts auseinandersetzen. Selbstverständlich ist bei uns „erlaubt“, dass z. 
B. Jungen Mädchenkleider oder Mädchen Anzüge und Krawatten anziehen, das Spiel 
mit Puppen ablehnen und es vorziehen, Fußball zu spielen etc. Weiterhin unterstützen 
unsere Fachkräfte sensibel und aufmerksam Mädchen und Jungen darin, handlungs-
kompetent, konflikt- und entscheidungsfähig zu sein bzw. zu werden. Sie werden darin 
begleitet und unterstützt, eine eigenständige, selbstbestimmte Sexualität zu entwickeln 
und sich Freiräume zu schaffen, in denen sie Eigenständigkeit entwickeln und neue Er-
fahrungen erleben kö nnen. Im Bereich „Soziale und emotionale Entwicklung“ werden 
im Nationalen Kriterienkatalog zudem Kriterien zur Entwicklung einer resilienten Persön-
lichkeit beschrieben, die die geschlechtssensible Bildung, Erziehung und Betreuung von 
Kindern untermauern.

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2.3 Gesundheitsförderung 
Eine lebensweltbezogene und ganzheitliche Gesundheitsförderung ist eine zentrale Auf-
gabe in unseren Kindertageseinrichtungen und hat zum Ziel, die individuellen Ressour-
cen eines Kindes, einer Familie und des pädagogischen Personals zu stärken. Ein ganz-
heitlicher Ansatz von Gesundheitsförderung beinhaltet u. a. Bewegungs - und Ernäh-
rungserziehung sowie die Förderung von Resilienz und Unfall-, Gewalt- und Suchtpräven-
tion. 
Bewegung hat in dieser Hinsicht in der Entwicklung der Kinder einen besonderen Stellen-
wert, denn es besteht ein enger Zusammenhang zwischen psychischem und physi-
schem Wohlbefinden, der Entwicklung kognitiver Fähigkeiten und dem Beherrschen mo-
torischer Abläufe. Eine zentrale Aufgabe ist es daher, Kindern sowohl in den In nenräu-
men als auch auf dem Außengelände großzügige und anregende Bewegungsräume 
für Spiele und motorische Aktivitäten zur Verfügung zu stellen.  
Für Kinder sind Entspannung und Erholung wichtige Voraussetzungen für ihr Wohlbefin-
den und ihre Gesundheit. Kinder brauchen hier zum einen Unterstützung bei der Stress-
regulation in der Interaktion mit der Bezugsperson und zum anderen Ruheräume und 
verschiedenste Schlafmöglichkeiten entsprechend ihren individuellen Schlaf- und Rück-
zugsbedürfnissen. Im pädagogisch ge führten Angebot bieten Sinnesübungen, Ge-
schichten etc. den Kindern einen Raum, ihre eigene Körperwahrnehmung zu entwickeln 
und Selbstregulation der eigenen Gefühle zu erlernen.  
Unsere Ernährungskonzeption sieht für die Kinder eine ausgewogene, altersentsp re-
chende hochwertige Ernährung vor, die sich an den Empfehlungen der Deutschen Ge-
sellschaft für Ernährung orientiert. Dabei werden die unterschiedlichen ethnischen und 
religiösen Hintergründe der Kinder und ihrer Familien berücksichtigt sowie den Ki ndern 
im Bedarfsfall Allergiker gerechte Mahlzeiten angeboten. Als Getränke stehen Tafelwas-
ser und ungesüßte Früchtetees zur Verfügung. Um direkten Einfluss auf die Zubereitung 
der Speisen zu haben, gehen wir davon aus, dass eine Frischküche vorgesehen ist. Essen 
und Trinken ist aber viel mehr als bloße Nahrungsaufnahme, denn die Atmosphäre, die 
die Kinder während der Mahlzeiten erleben, beeinflusst ihre Ernährungsgewohnheiten 
und ihre Fähigkeit, etwas zu genießen. Der Einbezug der Eltern durch Informationsveran-
staltungen, Aushänge und Mitmachaktionen unterstützt die Zusammenarbeit und er-
höht die Chancen, dass im familiären Alltag Aspekte der Gesundheitsförderung inte-
griert werden. Erklärtes Ziel im Rahmen des Kinderschutzes ist es, Kinder zu schützen, Miss-
handlungen und Vernachlässigung vorzubeugen und proaktiv zu handeln. FRÖBEL hat 
dazu ein eigenes Kinderschutzkonzept (siehe auch Abschnitt Kinderschutz) entwickelt 
und geht damit weit über die üblichen Standards hinaus (§ 8a SGB VIII). Wichtiger Be-
standteil des FRÖBEL-Kinderschutzkonzepts ist die fortlaufende Qualifizierung und Sensi-
bilisierung der pädagogischen Fachkräfte und die Bildung regionaler Kinderschutz-
teams. Außerdem gibt es eine klare Positionierung zur Prävention als eine Notwendigkeit, 
Kinder wirksam vor Gefahren zu schützen.  
Um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Personals in FRÖBEL-Einrichtungen zu stär-
ken, wurde ein eigenes Konzept zum betrieblichen Gesundheitsmanagement entwi-
ckelt. Dieses beinhaltet u. a. eine Arbeitszeitentlastung ab dem 56. bzw. 61. Lebensjahr 
der Mitarbeiter*innen. Weiterhin gehören dazu diagnostische Methoden wie Mitarbei-
ter*innenbefragungen und Gefährdungsbeurteilungen, eine ergonomische Ausstattung 
des Arbeitsplatzes, betriebsärztliche Untersuchungen zur Impfprophylaxe sowie Arbeits-
schutzberatungen, Betriebsvereinbarungen zum Wiedereingliederungsmanagement

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sowie zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, tariflich vereinbarte Zeiten für die mittel-
bare pädagogische Arbeit sowie trägerinterne Fortbildungsangebote.  
 
2.4 Sozialraumorientierung und Kooperationspartner 
Die Vernetzung im und die Einbindung in den Sozialraum sowie die direkte Zusammen-
arbeit mit der Kommune sind uns äußerst wichtig. Wie in allen bereits vertretenen Regio-
nen dient uns der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband als Dachverband. 
Die künftige Einrichtung wird in der Neubrückenstraße , Stadtbezirk Münster-Mitte, von 
einem Investor als eingeschossiger Anbau an die ehemalige Student*innenburse errich-
tet. Im nahen Umkreis befinden sich weitere Kindertagesstätten anderer Träger sowie 
die Grundschulen Martinischule und Martin -Luther-Schule, mit denen wir eine Zusam-
menarbeit anstreben: Gegenseitige Besuche, gegebenenfalls gemeinsame Projekte so-
wie ein enger pädagogischer Austausch ermöglichen einen reibungslosen Übergang 
vom Kindergarten in die Grundschule. Die Teilnahme am „Kita-Navigator“ ist für FRÖBEL 
selbstverständlich. 
Die Leistungsvereinbarung umfasst aktuell die Übernahme der Trägerschaft einer vier-
gruppigen Kindertageseinrichtung mit einem Angebot von insgesamt 70–75 Plätzen, die 
sich in 22 U3-Plätze und 48–53 Ü3-Plätze aufgliedern. Für die Aufnahme von Kindern unter 
drei Jahren hat FRÖBEL ein speziell ausgerichtetes Konzept, das unter anderem eine 
sanfte Eingewöhnung nach dem Berliner oder Münchener Eingewöhnungsmodell, so-
genannte Nestgruppen für die ganz Kleinen sowie stabile, liebevolle Beziehungen zu Be-
zugserzieher*innen vorsieht. In fast allen FRÖBEL-Einrichtungen können Kinder ab einem 
Alter von acht Wochen betreut werden, sodass wir im Gebiet der U3-Betreuung umfas-
sende Erfahrungen besitzen, die auf die neue Einrichtung übertragen werden. Bei der 
Gestaltung der Öffnungszeiten und Angebotsstruktur orientieren wir uns an den Bedürf-
nissen der Familien und ermöglichen so eine bessere Vereinbarkeit von „Familie und Be-
ruf“. Schließtage durch Teamfortbildungen und Konzeptionstage werden langfristig an-
gekündigt. 
Die sozialräumliche Einbindung der Einrichtung als Ort der Begegnung von Familien ist 
für uns von großer Bedeutung. Sie soll ein kommunikativer Schnittpunkt von Lebens- und 
Alltagsthemen der Familien sein. Deshalb betrachten wir die Zusammenarbeit mit den 
Familien und damit deren Beteiligung sowie die Gemeinwesensorientierung als grundle-
gende Elemente der pädagogischen Arbeit und können auch hier auf Erfahrungen ei-
gener Einrichtungen als Familienzentren zurückgreifen. Familienmitglieder können bei-
spielsweise Ausflüge begleiten und mitgestalten, mit dem Team Feste und Feiern orga-
nisieren oder sich als Lesepaten in den pädagogischen Alltag einbringen. 
Neben den zehn verankerten Bildungsbereichen der „Grundsätze zur Bildungsförderung 
für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Kindertagesbetreuung und Schulen im Primarbereich in 
Nordrhein-Westfalen“ wird ein spezielles Thema in den Mittelpunkt der pädagogischen 
Arbeit rücken, das sich wie ein roter Faden im täglichen Geschehen in der Kindertages-
einrichtung zeigt.  
Bei der Nähe der Einrichtung zum Stadttheater Münster liegt der Schwerpunkt Theater 
auf der Hand . Die freie und spielerische Auseinandersetzung mit ästh etischen Formen 
und inhaltlichen Konzepten, mit Sprache und Körper aber auch mit Kunst und Handwerk

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(z.B. Bühnenbild/Bühne) bietet vielfältiges kreatives Entfaltungspotential für die Kinder . 
Eine Kooperation, insbesondere mit dem Team des Jungen Theaters Münster, bietet an 
diesem Standort eine gute Möglichkeit, den Schwerpunkt auch außerhalb der Einrich-
tung mit Leben zu füllen und zu gestalten. Vom Theater ist es ein kleiner Schritt zur Kunst 
– im übertragenen Sinne wie auch im wortwörtlichen: Das Kunstmuse um Pablo Picasso 
und auch das LWL-Museum für Kunst und Kultur sind lediglich rund 850m vom Standort 
entfernt. Das Kunstmuseum Pablo Picasso bietet zum Beispiel Mal- und Bastelstunden für 
Kinder, Puppentheater-Workshops und Kinderführungen an. In einer Koop eration kann 
auf dieses Angebot zurückgegriffen und dieses gegebenenfalls sogar für die Einrichtung 
ausgebaut werden – vielleicht können Museums- und Kunstpädagog*innen als Pat*in-
nen für die Einrichtung gewonnen werden, die regelmäßig gemeinsam mit den Kindern 
in der Einrichtung aktiv werden.  
Auch in der Inneneinrichtung der Kita werden die Themen Kunst und Theater aufgegrif-
fen. Im Atelier und Kreativraum finden die Kinder neben vielfältigen Kreativmaterialien 
auch Staffeleien und eine Auswahl an Stiften, Farben und Malwerkzeugen. Neben der 
Malerei können sich die Kinder aber auch an der Drehscheibe kreativ mit Ton beschäf-
tigen (pädagogische Arbeit am Ton/ Arbeit am Tonfeld). Die gefertigten Gefäße, Skulp-
turen und anderen getöpferten Gegenstände werden im eigenen Brennofen in der Kita 
gehärtet. Die Kunstwerke der Kinder werden auf den großzügigen Präsentationsflächen 
und Schaukästen in den Fluren und Räumen der Einrichtung präsentiert. Auch eine 
ganze (Tafel-)Wand kann von den Kindern künstlerisch gestaltet werden. Im Atelier ha-
ben die Kinder zudem die Möglichkeit, Bühnenbilder für ihre Theaterinszenierungen her-
zustellen, die dann auf der Bühne im Mehrzweckraum aufgeführt werden – die techni-
sche Ausstattung mit entsprechenden Licht - und Tonsystemen sorgt für die entspre-
chende Atmosphäre. Im Rollenspielraum stehen den Kindern darüber hinaus vielfältige 
Verkleidungsutensilien zur Verfügung. Aber nicht nur die Kinder selbst können auf der 
Bühne auftreten – auch Puppentheater oder Schattentheater sind kreative Aus drucks-
formen, die im Kitaalltag ihren Platz haben.  
Im Außenbereich kann landschaftlich und/oder baulich ein Amphitheater geschaffen 
werden, das Theaterinszenierungen im Freien ermöglicht. Angelehnt an die Skulptur-Pro-
jekte der Stadt Münster könnte im Auße nbereich der Einrichtung auch ein Skulpturen-
garten mit von den Kindern selbst erschaffenen Skulpturen entstehen – eine entspre-
chende Skulpturenwerkstatt kann in einem Häuschen auf dem Außengelände einge-
richtet und gegebenenfalls mit Unterstützung des LWL-Museums für Kunst und Kultur als 
Betreiber des Kultur Projekte Archivs gemeinsam mit den Kindern betrieben werden. 
Neben dem Netzwerkaufbau zur Profilbildung der Einrichtung sehen wir eine Vernetzung 
mit weiteren im Sozialraum verankerten Institutionen  sowie der Teilnahme an entspre-
chenden Fachgremien vor.  
 
2.5 Erziehungs- und Bildungspartnerschaft 
Die Einbindung von sowie der Austausch mit den Familien sind für die Bildung und Erzie-
hung der Kinder von wesentlicher Bedeutung. Im Mittelpunkt dieser Zusammenarbeit 
steht das gemeinsame Bemühen um die Entwicklung und das Wohlbefinden des Kindes. 
Ziel ist es, diese Zusammenarbeit in eine Erziehungspartnerschaft münden zu lassen, in 
der

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 sich alle Beteiligten über die Belange der Kinder, der Familien und der Tagesein-
richtung austauschen und kooperieren, 
 die Bedeutsamkeit der beiden Lebenswelten (Familie und Kindertageseinrich-
tung) anerkannt wird, 
 die Verantwortung für die Förderung des Kindes von Familien und Kindertages-
einrichtung wahrgenommen wird, 
 die Beteiligten partnerschaftlich handeln, um eine individuelle Lernumgebung 
zu schaffen und eine individuelle Förderung zu ermöglichen. 
Im Sinne einer auf diese Art gestalteten Partnerschaft übernehmen Kindertageseinrich-
tung und Familie gleichermaßen Verantwor tung für die Bildung und Erziehung des Kin-
des. Zu berücksichtigen ist hierbei selbstverständlich die Akzeptanz unterschiedlicher 
Wertvorstellungen, kultureller bzw. religiöser Vorstellungen und Lebensentwürfe. Neben 
den rechtlichen Vorgaben zur Beteiligung von Familien und Kindern an Entscheidungen 
der Einrichtung verstehen wir unter einer qualitativ hochwertigen pädagogischen Arbeit 
auch die entsprechende Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse von Familien 
und Kindern - beides bedingt sich.  
In der konkreten Zusammenarbeit mit Familien sind daher neben Elternabenden, Tür - 
und Angelgesprächen, gemeinsamen Ausflügen und Festen insbesondere folgende Ko-
operationsangebote vorgesehen: 
 Intensive Gespräche in der Eingewöhnungszeit, um das Kind und deren Familie 
und damit deren gelebte Familienkultur (Familienform, Sprache/n, Religion, Ge-
wohnheiten etc.) und Lebenslage besser einschätzen und entsprechend darauf 
eingehen zu können.  
 Regelmäßige Entwicklungsgespräche, die den Austausch und die fachliche Ein-
schätzung des Entwicklungsstandes, der Interessen und Neigungen des Kindes 
sowie geplante Maßnahmen zu seiner Förderung zum Inhalt haben. Dies ge-
schieht auf der Grundlage der Entwicklungs- und Bildungsdokumentationen und 
der Beobachtungen und Deutungen der Eltern. 
 Die Einrichtung einer Lounge, welche die Familien zum Verweilen in der Kinder-
tageseinrichtung und zum Austausch mit anderen Eltern einlädt. 
 Die Einbindung und Beteiligung der Eltern an pädagogischen Aktivitäten wie 
Vorlesepatenschaften oder die Durchführung naturwissenschaftlicher Projekte. 
 Transparenz der pädagogischen Arbeit durch Einladung zu Hospitationen und 
Besuchstagen sowie regelmäßige Information und Dokumentation pädagogi-
scher Aktivitäten und Projekte. 
 Die Beratung in erzieherischen Fragen rund um Themen wie Ernährung, Schla-
fen, Interessen und Neigungen des Kindes. 
 Themenbezogene Elternabende zur Elternbildung und zum Erfahrungsaustausch 
der Eltern untereinander.  
Die Beteiligung erfolgt darüber hinaus in Mitwirkungsgremien, die durch die jähr liche 
Wahl der Elternvertretungen und Gesamtelternvertretungen (Elternbeirat) besetzt wer-
den. Elternbeschwerden werden im Rahmen des FRÖBEL -Beschwerdemanagements

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auf allen Ebenen zeitnah, verantwortungsbewusst und aufklärend bearbeitet und als 
Impuls zur Weiterentwicklung unserer Arbeit gewertet. 
2.5.1 Gestaltung von Übergängen 
Eingewöhnung 
Während der Eingewöhnungszeit hat das Kind ausreichend Gelegenheit, sich mit der 
neuen Umgebung, den dazugehörigen Personen in der Kindertageseinrichtung und ih-
ren Abläufen ve rtraut zu machen. Auch die Familien bekommen während dieser Zeit 
die Möglichkeit, die Kindertageseinrichtung, die Strukturen und ihre Ansprechpersonen 
kennenzulernen.  
Eine Eingewöhnung ist dann gelungen, wenn das Kind Sicherheit und Vertrauen in seine 
neue Umgebung und zu seinen neuen Bezugspersonen entwickeln konnte. Auch für die 
Familien ist diese Zeit besonders wichtig, damit sie ihr Kind in verlässlichen Händen wissen 
und die pädagogischen Fachkräfte als kompetente und aussagefähige Ansprechpart-
ner*innen für ihr Kind wahrnehmen. 
Ein konzeptionell begründetes Eingewöhnungskonzept, das sich entweder am Berliner 
oder Münchener Eingewöhnungsmodell orientiert, erleichtert bei uns diesen Übergang 
für alle Beteiligten. 
Alltägliche Übergänge 
Neben zeitlich begr enzten Übergängen gibt es zudem solche, die ein Kind jeden Tag 
durchlebt. Die morgendliche Trennung beim Bringen des Kindes muss genauso wie das 
Abholen professionell begleitet werden. Eine angenehme Atmosphäre, individuelle Ri-
tuale und die Gelegenheit zum Austausch erleichtern diese Übergangssituation für Kin-
der und Familien gleichermaßen.  
Übergänge im Haus 
Um Kindern auch bei Übergängen innerhalb eines Hauses Orientierung und Sicherheit 
zu geben, erhalten sie die Möglichkeit, sich allmählich an die bevorstehende Verände-
rung zu gewöhnen. Gemeinsam mit der aktuellen Bezugsperson können sie die neue 
Umgebung erschließen, Beziehungen zu den neuen pädagogischen Fachkräften auf-
bauen und erste Kontakte zu neuen Spielpartner*innen knüpfen. 
Übergang in die Grundschule  
Auch der Übergang in die Grundschule wird von unseren Fachkräften kompetent vor-
bereitet. Wenngleich die gesamte Zeit in der Kindertageseinrichtung als Schulvorberei-
tung gilt, gewinnen Themen, die mit der Schule verbunden sind, im letzten Kindergarten-
jahr an Bedeutung.  
Eine erfolgreiche Gestaltung des Übergangs zeichnet sich dadurch aus, dass es sowohl 
Angebote für die Kinder als auch für ihre Familien gibt. Die Kindertageseinrichtung ar-
beitet eng mit der ortsansässigen Grundschule zusammen. Sie planen z. B. gemeinsame 
Elternabende, die Kinder haben die Gelegenheit, die Grundschule kennenzulernen und 
die zukünftigen Lehrer*innen besuchen die Kinder im Kindergarten.

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Obgleich die Neugier auf die Schule bei den meisten Kindern überwiegt, stellt der Austritt 
aus der Kindertageseinrichtung auch eine Trennung von Gewohntem und Liebgewon-
nenem dar. Kindern diesen Abschied von Freundinnen und Freunden und von vertrau-
ten erwachsenen Bezugspersonen zu erleichtern, ist ebenso Aufgabe im letzten Jahr. 
 
2.6 Organisationsstruktur und qualitätssichernde Maßnahmen 
Durch den Einsatz verschiedener Verfahren wird die pädagogische Qualität von FRÖ-
BEL-Einrichtungen stetig weiterentwickelt und gesichert. Das Team „Pädagogik und 
Qualitätsentwicklung“ in der FRÖBEL -Hauptgeschäftsstelle ist zentral ver antwortlich für 
das Qualitätsmanagement bei FRÖBEL. 
Das Qualitätsmanagement umfasst folgende wesentliche Elemente bzw. Instrumente: 
 Jährliche interne Evaluation der pädagogischen Arbeit in unseren Einrichtungen 
durch die Teams mit Hilfe der Arbeitsmaterialien zum Nationalen Kriterienkatalog 
(NKK) in Kindertageseinrichtungen.  
 Systematische und regelmäßige Qualifizierung aller Fachberater*innen und aller 
Leitungskräfte in sogenannten FRÖBEL-Kursen zur Qualitätsentwicklung zu päda-
gogischen Inhalten und systematischem Vorgehen in Qualitätsentwicklungspro-
zessen mit dem Ziel nachhaltig beste Fachpraxis in unseren Einrichtungen sicher-
zustellen. 
 Durchführung externer Evaluationen durch unabhängige Evaluator*innen unter 
Anwendung der anerkannten Evaluationsinstrumente KRIPS-R, KES-R und HUGS.  
 Jährliche Bearbeitung der Checklisten Hygiene und Sicherheit zur Wahrung der 
Vorgaben der Rahmenhygienepläne sowie regelmäßige Sicherheitsbegehun-
gen. 
 Durchführung regelmäßiger Qualitätszirkel zu zentralen pädagogischen The-
men, aber insbesondere auch zu den Themenbereichen Kinderschutz, Sicher-
heit, Hygiene und Datenschutz. 
 Begleitung und Beratung der FRÖBEL-Einrichtungen durch qualifizierte Fachbe-
rater*innen zur Unterstützung der Qualitätsentwicklungsprozesse, aber auch, um 
aktuelle Entwicklungen (z. B. neues Kinderschutzgesetz) zügig umzusetzen und 
wesentliche Entwicklungen in einzelnen Bundesländern zu etablieren (z. B. ver-
pflichtende externe Evaluation in Berlin). 
 Systematische Fortbildung der pädagogischen Fachkräfte vor dem Hintergrund 
der gesetzten Qualitätsziele im Rahmen einer zentralen Qualitätsentwicklungs-
strategie. 
 Zentrales Beschwerdemanagement für Eltern sowie Mitarbeiter*innen, das ge-
meinsam mit den Betriebsräten umgesetzt wird, um Verbesserungspotentiale zu 
erschließen. 
 Befragung der Mitarbeiter*innen in einem zweijährigen Turnus und anschlie-
ßende intensive Auswertung der Ergebnisse mit Leitung, Team und Eltern in allen 
Einrichtungen.

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 Jährliche Elternbefragung mit anschließender Auswertung der Ergebnisse mit 
Leitung, Team und Eltern in allen Einrichtungen. 
2.6.1 Interne Selbstevaluation 
Einen fachlichen Rahmen für die Qualitätsentwicklung und -sicherung bildet der Natio-
nale Kriterienkatalog „Pädagogische Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder“ (NKK; 
Tietze/Viernickel, 2016). In seinen Qualitätsbereichen wird beste Fachpraxis durch kon-
krete Handlungsempfehlungen für pädagogische Fachkräfte beschrieben.  Mittels der 
Checklisten des dazugehörigen Handbuchs „Pädagogische Qualität entwickeln“ 
(Tietze/Viernickel, 2016) schätzen die Teams ihre pädagogische Arbeit selbst ein. Durch 
diese regelmäßig durchgeführten internen Evaluationen wird verstärkt die Verantw or-
tung und die fachliche Kompetenz des pädagogischen Personals unserer Kindertages-
einrichtungen für die Sicherung der Qualität ihrer Arbeit betont. Mithilfe verschiedener 
Methodenbausteine des Handbuchs werden auf Basis der Ergebnisse Qualitätsentwick-
lungsprozesse angestoßen, die in Zielvereinbarungen festgelegt und durch geplante 
Umsetzungsschritte ausgeführt werden. 
2.6.2 Externe Evaluation 
FRÖBEL lässt als erster Träger deutschlandweit seine Kindertageseinrichtungen durch ei-
nen kompetenten Partner extern evaluieren. In einem ersten Projektzeitraum von Okto-
ber 2016 bis April 2021 werden die Einrichtungen von erfahrenen und geschulten Evalu-
ator*innen der Institute EduCert GmbH und PädQUIS gGmbH anhand der Krippen-, Kin-
dergarten- bzw. Hort- und Ganztagsangebote-Skala (KRIPS-R, KES-R und HUGS) in ihrer 
pädagogischen Arbeit eingeschätzt. Ziel ist es, das seit 2010 in Berlin bestehende System 
einer verpflichtenden externen Evaluation im Fünf-Jahres-Zyklus auf alle FRÖBEL-Einrich-
tungen auszuweiten. Damit stellt FRÖBEL sicher, dass der interne Blick auf die Qualität 
durch einen externen und objektivierten Blick ergänzt wird. Die ressourcenorientierten 
Rückmeldungen werden in den bestehenden Qualitätsentwicklungsprozess der Einrich-
tungen integriert und durch die Fachberat ung inhaltlich unterstützt. So wird sicherge-
stellt, dass vorhandene Qualität gesichert und Potenziale weiterentwickelt werden. 
Neue FRÖBEL-Einrichtungen werden systematisch in die bestehenden Strukturen inte-
griert. 
2.6.3 Fachberatung 
Fachberater*innen sind eine wichtige fest installierte Instanz innerhalb bei FRÖBEL. Sie 
sind an Entwicklungen des Trägers im Bereich des pädagogischen Profils und des Quali-
tätsmanagements eng beteiligt und fungieren als Multiplikatoren dieser Maßnahmen. 
So stützen unsere Fachberatungen die Qualitätsentwicklung und -sicherung und die pä-
dagogische Arbeit direkt vor Ort. Die Fachberatung bei FRÖBEL ist gekennzeichnet von 
einer hohen frühpädagogischen Fachkompetenz. Mit Zusatzqualifikationen aus den Be-
reichen Beratung und Coaching bringen sie in verschiedenen Settings ihre Expertise ein. 
Vornehmliche Aufgabe der Fachberaterinnen und Fachberater ist es, die Fachkräfte in 
den Einrichtungen im Sinne eines kollegialen Beratungssystems zu stärken. Dieses syste-
mische Beratungsangebot in engem Kontakt zu den Teams ermöglicht es, konkrete und 
auf die Bedürfnisse der Kindertageseinrichtung abgestimmte Unterstützungsleistungen 
zu erbringen. Durch die Arbeit mit den Teams an inhaltlichen Themen stellen die Fach-
beratungen sicher, dass der pädagogische  Orientierungsrahmen in den Einrichtungen

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von allen Beteiligten umgesetzt wird. Dienstrechtliche Eingriffe übernimmt die Fachbe-
ratung bei FRÖBEL nicht. 
2.6.4 Mitarbeiter*innenbefragung 
Die alle zwei Jahre stattfindende Mitarbeiter*innenbefragung ist als partizipatives Ele-
ment fester Bestandteil des Systems der Qualitätsentwicklung und -sicherung. Sie stellt 
sicher, dass alle zu Wort kommen und an Entwicklungen beteiligt werden. Die Ergebnisse 
der Befragung geben wertvolle Rückmeldungen, aus denen sich durch kriti sche Ausei-
nandersetzungen Veränderungen entwickeln lassen, die wiederum als verbesserte Be-
dingungen Mitarbeiter*innen zugutekommen. 
2.6.5 Elternbefragung 
Eine regelmäßig stattfindende Elternbefragung ist als partizipatives Element fester Be-
standteil des Systems der Qualitätsentwicklung und -sicherung. Sie ergänzt damit als 
Strukturmoment den täglichen persönlichen Austausch zwischen Eltern und pädagogi-
schen Fachkräften. 
Die Ergebnisse der Befragungen geben wertvolle Rückmeldungen, aus denen sich 
durch kritische Auseinandersetzungen Veränderungen entwickeln lassen, die allen Ak-
teur*innen des Systems zugutekommen. Am Standort an der Neubrückenstraße wird ein-
mal jährlich eine Elternbefragung mittels Fragebogen stattfinden. Eltern haben durch 
die Befragung die Möglichkeit, Feedback zu geben, ihre Bedarfe und Bedürfnisse fokus-
siert zu formulieren und so dem Grad ihrer Zufriedenheit und der Zufriedenheit ihres Kin-
des/ihrer Kinder Ausdruck zu verleihen. Selbstverständlich erfolgt die Auswertung in ano-
nymisierter Form und Rückschlüsse auf einzelne Personen sind nicht möglich. 
2.6.6 Personalmanagement 
Die personelle Ausstattung unserer Kindertageseinrichtungen bezüglich Anzahl sowie 
Qualifikation der Fachkräfte und Leitungen richtet sich nach den jeweiligen landesge-
setzlichen Vorgaben. Die Personalauswahl erfolgt dezentral für die jeweilige Kinderta-
geseinrichtung. Den Bewerbungsgesprächen liegt ein einheitlicher Gesprächsleitfaden 
zu Grunde, der die Zuverlässigkeit der Auswahlentscheidung unterstützt. Sowohl für pä-
dagogische Fachkräfte als auch für Leitungskräfte gibt es Stellenbeschreibungen, die 
sie vor Beginn ihrer Tätigkeit in einer FRÖBEL-Einrichtung erhalten. 
Eine gute pädagogische Fachpraxis erfordert reflektiertes pädagogisches Handeln, die 
Auseinandersetzung mit aktuellen w issenschaftlichen Erkenntnissen, die Vertiefung der 
eigenen berufsbezogenen Kompetenzen sowie die Weiterentwicklung professioneller 
Haltungen. Um unsere Fachkräfte darin zu unterstützen, bietet FRÖBEL über das FRÖBEL-
Bildungswerk ein umfangreiches Qualifizierungsprogramm an. 
Individuelle berufsbegleitende Fort- und Weiterbildungen, Teamfortbildungen, kontinu-
ierlicher kollegialer Fachaustausch sowie die Möglichkeit von Zusatzausbildungen und 
akademischen Berufsabschlüssen sind weitere wesentliche Elemente un seres Personal-
entwicklungskonzepts. Ebenfalls können Fachkräfte in anderen FRÖBEL -Einrichtungen 
hospitieren und sich in regionalen Arbeitskreisen zu pädagogischen Fragestellungen

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austauschen. Eine besondere Möglichkeit zur Fachkräftequalifizierung wurde mithilfe ei-
nes Konzepts von Fach- und Führungskarrieren realisiert, das eine Karrieremöglichkeit bei 
FRÖBEL darstellt. 
Für sämtliche Fort- und Weiterbildungsaktivitäten unserer Mitarbeiter*innen besteht ein 
tariflich verankertes Recht auf Freistellung von de r Arbeit für den Besuch dieser Veran-
staltungen mit einem Umfang von mindestens drei Arbeitstagen pro Jahr. Schließtage 
im Zuge der Fortbildungsinitiative des FRÖBEL -Curriculums ermöglichen den Teams ge-
meinsames Diskutieren, Reflektieren und Verständigen. F RÖBEL-interne Fortbildungen 
sind für unsere Mitarbeiter*innen kostenlos. 
Neben Fortbildungen gehören zu den systematisch genutzten Instrumenten der Perso-
nalführung und -entwicklung: 
 Strukturierte Einarbeitung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 
 Regelmäßig stattfindende Teamberatungen 
 Jährliches Personalentwicklungsgespräch 
 Fachtage 
Einrichtungsleitungen sind bei FRÖBEL Führungskräfte und werden auf die Tätigkeit vor-
bereitet und unterstützt. Sie arbeiten effizient und auf den Standort abgestimmt mit ei-
nem eigenen Jahresbudget. Die Leitung arbeitet nach einem transparenten Leitungs-
konzept, für das unser Führungsleitbild (siehe Beilage FRÖBEL -Leitbild) Rahmen und Ori-
entierung bietet. Die Leitungen werden zudem durch regelmäßigen Austausch unter-
stützt: 
 Monatliche Besprechungen aller Leitungskräfte mit der Geschäftsleitung und 
Fachberatung 
 Individuelle Besprechungen der Leitung mit der Geschäftsleitung 
 Regelmäßige Beratung, Begleitung und Unterstützung durch Fachberatung 
 Spezielle Fortbildungsangebote und Trainingsmaßnahmen 
Darüber hinaus steht jeder Leitung im Rahmen der Wirtschaftsplanung ein Jahresbudget 
für Supervision zur Verfügung. FRÖBEL bietet pädagogischen Fachkräften die Möglich-
keit, bei Fachfragen direkt, vertraulich und unbürokratisch ein Coaching wa hrzuneh-
men. Dazu wurde bei der vom FRÖBEL e.V. getragenen Erziehungs - und Familienbera-
tungsstelle CONRAT das „FRÖBEL-Fon“ eingerichtet. 
2.6.7 Kinderschutz 
Das Wohl und der Schutz der Kinder ist in unseren Einrichtungen oberstes Gebot und  ist 
im FRÖBEL -Kinderschutzkonzept „Kinder schützen – Eltern unterstützen – Erzieherinnen

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und Erzieher stärken“ festgeschrieben. Das FRÖBEL-Kinderschutzkonzept wurde erstma-
lig 2008/2009 entwickelt und ist mit dem Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes 
2012 erweitert worden. Grundsätzlich werden drei Bereiche erfasst:  
▲ Das gesetzlich vorgeschriebene Kinderschutzverfahren bei Kinderschutzfällen  
nach § 8a – Reaktion auf Anzeichen einer Kindeswohlgefährdung außerhalb der 
Einrichtung: Hierzu arbeitet ein internes Kinderschutznetzw erk mit verantwortli-
chen Kinderschutzbeauftragten und intern ausgebildeten Fachkräften vor Ort in 
den Regionen. Der Ablauf und die Dokumentation sind verbindlich geregelt. 
▲ Der institutionelle Kinderschutz – das Vorgehen, wenn die Kindeswohlgefährdung 
vermutlich von Mitarbeiter*innen an den zu betreuenden Kindern ausgeht. 
Grundlegend sind dabei die gesetzlich vor geschriebenen Voraussetzungen (er-
weitertes Führungszeugnis) sowie die bei FRÖBEL zusätzlich gültigen Maßnahmen 
wie der Handlungsrahmen bzw. die „Persönliche Erklärung zum Kinderschutz“. 
Darüber hinaus sind vorrangig die präventiven Maßnahmen, auch in Verbindung 
mit dem FRÖBEL-Curriculum und der Umsetzung des Leitbildes und der Rahmen-
konzeption, umzusetzen. Das Ablaufverfahren im Falle einer vermutlichen Kinder-
schutzproblematik, ausgehend von Mitarbeiter*innen, steht in Verbindung mit 
dem professionellen Umgang mit diesbezüglichen Elternbeschwerden und akti-
viert in der Regel das Krisenmanagement von FRÖBEL.  
▲ Das Sexualpädagogische Konzept in Kindertagesstätten (sowie in anderen Berei-
chen der „Hilfen zur Erziehung“, insbesondere für die Tagesgruppe und die Wohn-
gruppe) und der Umgang mit sexuellen Übergriffen unter Kindern. 
Ein FRÖBEL-Kinderschutzordner dient als Na chschlagewerk und Orientierungshilfe. Dort 
sind die Verantwortlichkeiten, die Verfahrensabläufe und die Dokumentation sowie ggf. 
die Meldung an das zuständige Jugendamt verbindlich geregelt. Bei Anzeichen einer 
möglichen Kindeswohlgefährdung bei von FRÖBEL  betreuten Kindern und Familien er-
folgt eine Risikoabschätzung unter Hinzuziehung der internen regionalen FRÖBEL-Kinder-
schutzfachkräfte und ggf. der zentralen Kinderschutzkoordinatorin sowie externer Fach-
stellen vor Ort.  
Kinderschutz heißt auch, dass selbstverständlich gewaltfrei mit den uns anvertrauten Kin-
dern umgegangen wird. In einem gemeinsamen Fachaustausch und dem kontinuierlich 
geführten Reflexionsprozess im Team werden Haltung sowie die Wirkung von Worten und 
Handlungen geprüft. Dieser fest installierte Teamprozess stellt sicher, dass sich alle Mitar-
beiter*innen der Thematik sowie ihrer Verantwortung bewusst sind und sich nicht nur aus 
akutem Anlass damit auseinandersetzen. 
Beschwerden im Rahmen des Kinderschutzes werden vertrauensvoll, verantwortlich und 
immer mit der nötigen Ernsthaftigkeit behandelt. Ziel ist es, jederzeit den Schutz der Kin-
der zu gewährleisten, Missstände schnellstmöglich abzubauen und in der Konsequenz 
präventiv zu wirken. Vor diesem Hintergrund wurde in Nordrhein -Westfalen der Bereich 
Kinderschutz mit einer eigenen Stelle ausgeprägt. Als Kinderschutzbeauftragte ist Frau 
Carmen Breitsch zentrale Ansprechpartnerin für alle FRÖBEL-Kindergärten.

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3 Finanzmanagement 
Das Finanzmanagement für die geplante Einrichtung wird in enger Absprache zwischen 
der regionalen Geschäftsleitung und der Controlling-Abteilung sowie der Buchhaltung 
von FRÖBEL  in der Hauptgeschäftsstelle in Berlin durchgeführt. Über ein monatliches 
Budgetcontrolling, Berichtswesen und eine Liquiditätsplanung ist eine solide kaufmänni-
sche Führung gewährleistet. 
Der FRÖBEL-Haustarifvertrag 
FRÖBEL bietet als Arbeitgeber attraktive Leistungen, die eine Tätigkeit bei FRÖBEL für 
viele Bewerber*innen interessant gestalten. Hierzu gehört der im November 2009 mit der 
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) abgeschlossene Haustarifvertrag, der 
die arbeitsvertraglichen Bedingungen für alle Beschäftigten bei FRÖBEL regelt. Betriebli-
che Altersversorgung, Jahresarbeitszeitkonten, Regelungen zur Höhergruppierung auf 
der Grundlage e iner fachlichen Qualifikation (Fort - und Weiterbildung) sowie die Zah-
lung eines Mindestlohns auch für Hilfs - und Wirtschaftskräfte sind nur einige Eckpunkte 
dieses Tarifvertrags. Die Eingruppierung des Personals erfolgt gemäß der Position und der 
Qualifikation. Um eine Kontinuität in der Betreuung zu gewährleisten und dem Personal 
eine langfristige Perspektive zu bieten, schließt FRÖBEL vor allem unbefristete Arbeitsver-
träge ab. Ein Stufenaufstieg ist über den Besuch von Fort- und Weiterbildungen möglich, 
für die entsprechend Fortbildungspunkte (FP) zuerkannt werden.  
 
Einen Einblick in die aktuelle Entgelttabelle für pädagogisches und technisches Personal 
des Haustarifvertrages von F RÖBEL mit Gültigkeit ab 01. Januar 2019  (in EUR) befindet 
sich im Anhang (siehe 4.1 FRÖBEL -Haustarifvertrag). Weitere Leistungsmerkmale des 
Haustarifvertrages haben wir in einem Leporello zusammengefasst, welches Sie als An-
lage zu dieser Interessenbekundung erhalten.

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4 Finanzierung 
Als frei gemeinnütziger Träger bestätigt FRÖBEL im Falle einer positiven Trägerschaftsent-
scheidung den im Kinderbildungsgesetz verankerten Trägeranteil an den entstehenden 
Betriebskosten in Höhe von 9 Prozent. 
FRÖBEL erklärt, die erforderlichen Mittel für die Anschaff ung von Möblierung und Spiel-
material des neuen Kindergartens aus Eigenmitteln bereitzustellen. Sofern zum Zeitpunkt 
der angedachten Eröffnung des Kindergartens ein Fördermittelprogramm für die Aus-
stattung des Kindergartens erreichbar ist, wird FRÖBEL einen Antrag auf investive Förder-
mittel stellen um den Anteil der Eigenfinanzierung zu reduzieren.  
Die Refinanzierung des Trägeranteils erfolgt durch die anrechenbaren Eigenleistungen 
als auch durch Spenden. Die Kostenanteile für Verwaltung und Overhead entsprechen 
den im Kinderbildungsgesetz festgeschriebenen Maximalwerten. Sofern die Stadt Müns-
ter der Bereitstellung von Belegplätzen an Unternehmen im Rahmen der besseren Ver-
einbarkeit von Familie und Beruf positiv gegenüber steht, so stünden dem Kindergarten 
weitere finanzielle Mittel  zur Verfügung, die in die weit ere Ausprägung von Bildungs-
schwerpunkten investiert werden können. Zur Refinanzierung der Frischküche erhebt 
FRÖBEL ein Essensgeld welches pro Kind rund 60 Euro im Monat beträgt. Hinzukommen 
Einnahmen für Verpflegung von eigenen Beschäftigten. Das Angebot einer Frischküche 
ist in allen von FRÖBEL neu eröffneten Kindertageseinrichtungen fester Bestandteil und 
Teil einer ganzheitlichen Gesundheitsförderung. 
FRÖBEL hat allein in den letzten zwei Jahren elf neue Kindergärten eröffnet und verfügt 
über ein hohes Maß an Erfahrung. Unsere hauseigenen Architekten unterstützen die Pla-
nungsprozesse daher fundiert und praxisnah. FRÖBEL steht für diese Trägerschaft als Mie-
ter und für eine zielgerichtete Abstimmung und Projektentwicklung für den Umbau mit 
dem Investor, der Kongregation der Schwestern Unserer lieben Frau e.V. zur Verfügung. 
Ferner ist die Annahme, dass die geplanten Raumgrößen den durch das Kinderbildungs-
gesetz refinanzierten Werten entsprechen und al s Planungsgrundlage dienen. Sofern 
eine Überschreitung der refinanzierten Mie tflächen bzw. Quadratmeter  vorliegt, geht 
FRÖBEL davon aus, dass die entstehenden Mehrkosten durch eine kommunale Sonder-
förderung ausgeglichen werden.

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23 
 
23 
4.1 FRÖBEL-Haustarifvertrag  
 
*) Bezogen auf das jeweilige Landesmodell - Tätigkeitsvergütung einschließlich Freistellung für die Ausbildung 
 
 
 
 
  
 
 
 
 
Gruppe Stellenbezeichnung Stufe A Stufe B Stufe C Stufe D Stufe E Stufe F
1 Jahr 4Jahre 5 Jahre 5 Jahre 3 Jahre
Einstieg 3 FP 9 FP 15 FP 15 FP 9 FP
P10
Kindergartenleitung mehr als 17 Mitarbeiterinnen (VbE)3.689,86 3.815,57 3.951,30 4.077,01 4.202,73 4.346,42
P9
Kindergartenleitung bis 17 Mitarbeiterinnen (VbE) 3.312,71 3.438,42 3.574,16 3.699,86 3.825,57 3.969,28
P8
Kindergartenleitung bis 8 Mitarbeiterinnen (VbE) 3.182,93 3.308,62 3.444,36 3.570,08 3.695,78 3.839,48
P7
Koordinatorin 2.935,56 3.061,27 3.197,00 3.322,71 3.448,42 3.592,12
Erzieherin mit besonderen Aufgaben/Multiplikatorin 
mit abgeschlossenem FRÖBEL-Curriculum
- 2.961,48 3.097,21 3.222,93 3.348,62 3.492,33
Erzieherin mit besonderen Aufgaben/Multiplikatorin 2.805,77 2.931,48 3.067,21 3.192,93 3.318,62 3.462,33
Erzieherin im Regeldienst mit Zusatzqualifikation und 
abgeschlossenem FRÖBEL-Curriculum
- 2.879,04 3.024,74 3.150,47 3.266,19 3.409,88
Erzieherin im Regeldienst 2.723,31 2.849,04 2.994,74 3.120,47 3.236,19 3.379,88
Erzieherin im Regeldienst 
mit abgeschlossenem FRÖBEL-Curriculum
- 2.818,59 2.984,31 3.110,02 3.205,74 3.349,45
Erzieherin im Regeldienst 2.662,86 2.788,59 2.954,31 3.080,02 3.175,74 3.319,45
Erziehungshelferin/Kinderpflegerin 
mit abgeschlossenem FRÖBEL-Curriculum
- 2.525,55 2.661,28 2.786,99 2.912,70 3.056,39
Erziehungshelferin/Kinderpflegerin 2.369,84 2.495,55 2.631,28 2.756,99 2.882,70 2.026,39
P2
Berufsbegleitende Ausbildung "PiA-Modell" *) 1.093,29 1.201,30 entfällt entfällt entfällt entfällt
P1
Erziehungshelferin ohne Ausbildung 1.862,89 1.988,60 entfällt entfällt entfällt entfällt
P4
P3
Beschäftigungszeit:
Pädagogischer Bereich
P6
P5
1 Jahr 4 Jahre 5 Jahre 5 Jahre 3 Jahre
Einstieg 1 FP 4 FP 4 FP 4 FP 3 FP
T4
Küchenleitung ab 5 Regel-Beschäftigten 2.217,05 2.342,77 2.468,47 2.594,19 2.719,92 2.863,62
T3
Köchin/ technische Koordinatorin 2.157,17 2.282,91 2.408,62 2.534,32 2.660,05 2.803,75
T2
Wirtschaftsdienst/Haushandwerkerin/Reinigerin 1.666,89 1.729,76 1.792,60 1.855,46 1.981,18 2.124,89
T1
Ungelernte Reinigungskräfte/Hauswirtschaftshelferin 1.643,93 entfällt entfällt entfällt entfällt entfällt
Beschäftigungszeit:
Technischer Bereich

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24 
5 Referenzliste 
Berlin 
Herr Sven Nachmann 
Abteilungsleitung Jugend und Familie, Senatsverwaltung Bildung, Wissenschaft und Forschung Stadt Berlin, 
Tel. 030 - 90 22 75 503 
 
Hamburg 
Herr Dr. Dirk Bange 
Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration Hamburg,  
Tel. 040 - 428 63 2438 
 
Bonn und Rheinland 
Frau Carolin Krause 
Dezernentin Dezernat für Soziales, Bildung und Gesundheit der Bundesstadt Bonn 
Tel. 0228 – 77 2030 
 
Leipzig 
Herr Dr. Nicolas Tsapos 
Jugendamt Stadt Leipzig,  
Tel. 0341 – 1234683 
 
München 
Frau Dr. Susanne Herrmann 
Leitung Abteilung KITA, Referat für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München,  
Tel. 089 – 239 84440

Anlage 8.4 Referenzliste Kinderzentren Kunterbunt

5330 Zeichen

1 
 
Referenzen 
 
Derzeit betreibt die Kinderzentren Kunterbunt gGmbH  in NRW 30 und deutschlandweit rund 80 
Kinderbildungseinrichtungen. Für die nächsten Jahre  sind zudem bereits weitere neue Standorte 
fest geplant. Im Folgenden finden Sie unsere Referenzenliste für NRW.  
 
 
Nordrhein-Westfalen   
 
» Kindertagesstätte „KiKu Kinderland“, Brühl / 70 Plätze 
Herr Lorenz Schmitz, 02232/794600 
2 Gruppen GFI, 1 Gruppe GFII, 1 Gruppe GFIII 
Öffnungszeiten: 8 - 17 Uhr 
 
» Kindertagesstätte „KiKu Kinderland 1 u. 2“, Bonn / 115 Plätze  
(in Koop. mit der Deutschen Post) 
Frau Rieck, 0228/18253068 (Deutsche Post) 
2 Gruppen GF III, 3 Gruppen GFI, 5 Gruppen GFII 
Öffnungszeiten: 7.30 - 18.30 Uhr 
 
» Kindertagesstätte „Xkids“, Leverkusen / 50 Plätze  
(in Koop. mit LANXESS) 
Frau Dr. Peilstöcker (Lanxess) 
1 Gruppe GFII, 1 Gruppe GF I, 1 Gruppe GFIII 
Öffnungszeiten: 7.30 - 18.30 Uhr 
 
» Kindertagesstätte „KiKu Kinderland“ und „KiKu Wäldchen“ 
Troisdorf / jeweils 30 Plätze  
Herr Dr. Markus Wüst , 02241/900551 
jeweils 1 Gruppe GFI, 1 Gruppe GFIII 
Öffnungszeiten: 8 - 17 Uhr 
 
» Kindertagesstätte „KiKu Zauberwald“, Troisdorf / 55 Plätze  
Herr Dr. Markus Wüst , 02241/900551 
1 Gruppe GFI, 1 Gruppe GFII, 1 Gruppe GFIII 
Erweiterung um 2 Gruppen in 2018/19 
Öffnungszeiten: 8 - 17 Uhr 
 
» Kindertagesstätte „KiKu Apfelbäumchen“, St. Augustin / 55 
Plätze 
 Frau Sandra Clauß und Herr Marcus Lübken, 02241/243225  
1 Gruppe GFI, 1 Gruppe GFII, 1 Gruppe GFIII 
Öffnungszeiten: 8 - 17 Uhr 
 
» Kindertagesstätte „KiKu Wunderland“, St. Augustin / 70 Plätze 
 Frau Sandra Clauß und Herr Marcus Lübken, 02241/243225  
3 Gruppen GFIII, Umzug und Erweiterung in Planung 
Öffnungszeiten: 8 - 17 Uhr 
 
» Kindertagesstätte „KiKu Seepferdchen“, Gütersloh / 80 Plätze 
Herr Karsten Amshoff, 0524 /822365 
1 Gruppe GFI, 2 Gruppen GFII, 2 Gruppen GFIII 
Öffnungszeiten: 8 - 17 Uhr

2 
 
 
» Kindertagesstätte „KiKu Sonnenschein“, Hennef / 90 Plätze 
Frau Miriam Immisch 02242-888-399  
2 Gruppen GFII, 3 Gruppen GFIII 
Öffnungszeiten: 7:30 -17:00 Uhr 
 
» Kindertagesstätte „KiKu Wolkenburg“, Hennef / 65 Plätze 
Frau Miriam Immisch 02242-888-399  
1 Gruppe GFI, 2 Gruppen GFIII 
Öffnungszeiten: 7:30 -17:00 Uhr 
 
» Kindertagesstätte „KiKu Kinderland“ und „KiKu Hoppelhasen“ (weitere Kita in 2018/19) 
Pulheim / jeweils 40 Plätze 
Frau Gabriele Tatas, 02238/808303 
jeweils 4 Gruppen GF I 
Öffnungszeiten: 7.30 - 16.30 Uhr 
 
» Kindertagesstätte „KiKu NePoMuK“, Meerbusch / 110 Plätze 
Frau Smittmanns, 02159/916571 
2 Gruppen GFI, 2 Gruppen GFII, 2 Gruppen GFIII 
Öffnungszeiten: 8 - 17 Uhr 
 
» Kindertagesstätte „KiKu Kinderland“ Alfter / 70 Plätze   
Herr Dr. Rolf Schumacher, 0228/6484141 
2 Gruppen GFI (1x integrativ), 1 Gruppe GFII,  
1 Gruppe GFIII 
Öffnungszeiten: 7.30 - 16.30 Uhr 
 
» Kindertagesstätte „KiKu Kinderland“ Köln / 110 Plätze  
Herr Gringmuth-Held   
Jeweils 2 Gruppen GFI, 2 Gruppen GFII, 
2 Gruppen GFIII 
Öffnungszeiten: 7.30 - 16.30 Uhr 
 
» Kindertagesstätte „Kiku Bärenbande“ und „KiKu Rheinpiraten“ 
Köln / jeweils 60-70 Plätze 
Herr Gringmuth-Held, 0221/22129153 
Jeweils 2 Gruppen GFII, 2 Gruppen GFIII 
Öffnungszeiten: 7.30 - 16.30 Uhr 
 
» Zwei Kindertagesstätten in Euskirchen  
3 und 4 Gruppen 
Herr Alfred Jaax , 02251/14386 
Öffnungszeiten: 8 - 17 Uhr   
 
» Kindertagesstätte KiKu-Kinderland Mülheim / 110 Plätze  
Frau Bode-Brock, 0208/4554558 
Jeweils 1 Gruppe GF II und III und 4 Gruppen GF I 
Öffnungszeiten: 8 - 17 Uhr 
 
» Kindertagesstätte KiKu Burgmäuse (Koop. mit ALDI Süd) 
in Mülheim a. d. Ruhr / 100 Plätze 
Frau Bode-Brock, 0208/4554558 und  
Herr Pina Nell, 0208/89925000 
Jeweils 2 Gruppen GF I, II und III  
Öffnungszeiten: 7 - 18 Uhr

3 
 
 
 
» Kita/FamZ Wasserwerk/ 45 Plätze 
3 inklusive Gruppen GF III und FamZ 
Herr Dr. Markus Wüst , 02241/900551 
 
» Kindertagesstätte KiKu Grasshüpfer in Swisttal/ 52 Plätze 
Frau Adamek 02255/309530 
Jeweils 1 Gruppe GF I, II und III  
Öffnungszeiten: 8 - 17 Uhr 
 
» Kindertagesstätte KiKu Waldwichtel in Neuss/ 70 Plätze 
Frau Kaup 02131/905157 
Jeweils 1 Gruppe GF II und III sowie 2 Gruppen GF I 
Öffnungszeiten: 8 - 17 Uhr 
 
» Kindertagesstätte „KiKu Bullerbü“, Harsewinkel / 44 Plätze  
Frau Tröster, 05241/85 2434  
2 Gruppen GFIII (Erweiterung um 2 Gruppen im Nov. 2019) 
Öffnungszeiten: 8 - 17 Uhr 
 
» Kindertagesstätte Kiku Emspiraten in Telgte  
Frau Schnur 02504/13301 
3 Gruppen  
 
» Kindertagesstätten Kiku Lüttenland  in Telgte  
4 Gruppen, (Eröffnung Mai 2019) 
Frau Schnur 02504/13301 
 
» Neue Kindertagesstätte in Kleve (Eröffnung Sept. 2018/19) 
Erweiterung für 1-3 Gruppen für 2020/21 geplant 
Herr Träder 02821/99799-625 
 
» Neue Kindertagesstätten in Euskirchen,      
3 Gruppen (Eröffnung Jan. 2019)  
Herr Alfred Jaax , 02251/14386 
 
» Zwei neue Kindertagesstätten in Langenfeld,  
4 und 6 Gruppen  (Eröffnung 2019/20) 
Frau Oberfranc 02173/794-3301 
 
» Neue Kindertagesstätte Mülheim-Barbarastraße, 
5 Gruppen (Eröffnung März 2020)  
Frau Bode-Brock, 0208/4554558 
 
» Neue Kindertagesstätte in Köln, 
4 Gruppen (Eröffnung 2019/20) 
Herr Gringmuth-Held, 0221/22129153 
 
» Neue Kindertagesstätte in Essen-Krey (Koop. mit ALDI Nord), 
4 Gruppen  (Eröffnung 2020/21) 
Frau Mees 0201/88-51586 
 
» Neue Kindertagesstätte in Essen-Kettwig, 
3 Gruppen  (Eröffnung 2020/21) 
Frau Mees 0201/88-51586

Beschlussvorlage

23337 Zeichen

V/0138/2019 
V/0138/2019 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Trägervergabe für die Kindertageseinrichtung an der Neubrückenstraße im Stadtteil Altstadt 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   12.03.2019 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 
   27.03.2019 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Vorberatung 
   03.04.2019 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 
   03.04.2019 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Rat der Stadt Münster überträgt die Trägerschaft für die viergruppige Kindertageseinrichtung 
an der Neubrückenstraße im Stadtteil Altstadt dem Kinder- und Jugendhilfeträger Katholische Kir-
chengemeinde St. Lamberti (siehe Begründung zu Ziffer 3).  
 
Der voraussichtliche Betriebsbeginn der Kindertageseinrichtung ist zum 01.08.2021 geplant. 
 
2. Zur Regelung der gegenseitigen Rechte und Pflichten werden folgende vertragliche Vereinbarun-
gen entsprechend getroffen:  
 
2.1 Für die Kindertageseinrichtung werden vertragliche Regelungen zur Trägerschaft (Leistungsver-
einbarung) zwischen dem Träger Katholische Kirchengemeinde St. Lamberti und der Stadt Münster 
getroffen. Es wird ein Trägeranteil von 12,0% vereinbart. 
 
2.2 Mietvertragliche Regelungen werden zwischen der „Kongregation der Schwestern Unserer Lieben 
Frau e. V.“ (Vermieter) und dem Träger Katholische Kirchengemeinde St. Lamberti getroffen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
Amt für Kinder, Jugendliche 
und Familien 
 
27.02.2019 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Frau Gerick, Frau Tigger, 
Frau Kratz-Trutti, Frau Pohl 
Telefon: 492-5528 -5768 
Gerick@stadt-muenster.de 
Tigger@stadt-muenster.de

- 2 - 
V/0138/2019 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Auswirkungen auf Transferaufwendungen im Teilergebnisplan (hier: städtischer Anteil an den B e-
triebskostenzuschüssen) 
 
Die Betriebskosten für die Kindertageseinrichtung an der Neubrückenstraße betragen auf der Grund-
lage der unter Ziffer 1 der Begründung genannten Gruppenstrukturen 
 für August  bis Dezember 2021 = 347.100 € 
 für 2022 ff. =  838.100 € 
 
Die Kosten teilen sich wie folgt auf Land, Stadt und Träger auf: 
 
Träger 
Betriebskostenzuschuss  Trägeranteil 
Städt. An-
teil BKZ 
gesamt Gesamt Land Stadt 
Gesamt, ge-
setzlicher 
Trägeranteil 
Angebot 
Stadt 
(Erforderlicher 
Zuschuss) 
  1 2 3 4 5 6 7 
Kath. KG St. 
Lamberti 88,0% 36,5% 51,5% 12,0% 12,0% 0,0% 51,5% 
 
 
 Aug. - Dez. 2021 2022ff. 
Träger 
Trägeranteil 
Städtischer  
Trägeranteil 
Städtischer  
Anteil  Anteil BKZ 
Angebot 
Stadt. (erfor-
derlicher Zu-
schuss) 
gesamt Angebot 
Stadt. erfor-
derlicher Zu-
schuss 
gesamt 
  5 6 7 5 6 7 
Kath. KG St. 
Lamberti    41.652,00 €  0,00 €   178.756,50 €    100.572,00 €  0,00 €   431.621,50 €  
 
 
III. Finanzierung/Mittelbereitstellung 
 
Die Betriebskostenzuschüsse (Transferaufwendungen) wurden bereits mit dem Errichtungsbeschluss 
V/0782/2018 dargestellt. Es wird zur Kenntnis genommen, dass  mit diesem Beschluss eine hau s-
haltsmäßige Belastung der kommenden Jahre noch vor den eigentlichen Etatberatungen für die Jahre 
2021ff. erfolgt. 
 
 
Begründung: 
 
1. Ausgangslage 
 
Der Rat der Stadt Münster hat die bedarfsgerechte Errichtung dieser Kindertageseinrichtung mit der 
Vorlage V/0782/2018 beschlossen: 
 
Die Kindertageseinrichtung in der Altstadt beginnt zunächst mit folgenden Gruppen:  

 2 Gruppen für Kinder im Alter von 2-6 Jahren (G1) 
 1 Gruppe für Kinder im Alter von 0-3 Jahren (G2) 
 1 Gruppe für Kinder im Alter von 3-6 Jahren (G3)

- 3 - 
V/0138/2019 
Die jeweilige Gruppenstruktur wird auf der Grundlage der jährlich zu vereinbarenden Rahmenstru k-
turen bedarfsgerecht weiterentwickelt.  
Neben dem Angebot einer wöchentlichen Betreuung von 45 Stunden werden ebenfalls elterliche 
Bedarfe nach einer wöchentlichen Betreuung von 25 Stunden und 35 Stunden mit Übermittagsbe-
treuung (Blocköffnungszeit) flexibel angeboten. 
 
Im Rahmen des oben genannten Errichtungsbeschlusses hat der Rat der Stadt Münster beschlossen, 
die Trägerschaft für diese Einrichtung an einen geeigneten freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe 
zu vergeben. 
Im Rahmen der Trägerausschreibung wurden die Träger darauf hingewiesen, dass abhängig von 
den Bedarfen, Angebote des Modellprojektes ExtraZeit/FlexiZeit zu prüfen sind, um so den Eltern 
die Möglichkeit zu geben, flexible Öffnungszeiten der Kita wahrzunehmen. 
 
 
2. Verbindliche Bewerbung freier Träger zur Übernahme der Trägerschaft 
 
Die Träger von Kindertageseinrichtungen in Münster sowie die in der Arbeitsgemeinschaft gem.  
§ 78 SGB VIII (AG 5 – Kindertagesbetreuung) tätigen Träger wurden am 03.12.2018 über die Pla-
nungen der Stadt Münster zum Neubau dieser Einrichtung und über das Ausschreibungsverfahren für 
die Betriebsträgerschaft informiert und gebeten, bis zum 11.01.2019 ihr Interesse an einer Übernah-
me der Trägerschaft mitzuteilen. Gleichzeitig erfolgten diesbezüglich eine Pressemitteilung am 
03.12.2018 und eine Veröffentlichung der Ausschreibung auf der Internetseite des Amtes für Kinder, 
Jugendliche und Familien. Die Träger, die ihr Interesse bekundet haben, legten zwischen dem 21.01. 
und 06.02.2019 ihre Konzepte und trägerschaftlichen Vorstellungen entsprechend der in Kapitel 3 
genannten Kriterien dar. 
Die Frist zur Abgabe einer daran anschließenden, verbindlichen Bewerbung war der 08.02.2019. 
 
Folgende Träger haben anschließend eine verbindliche Bewerbung abgegeben (in alphabetischer 
Reihenfolge): 
 
 Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e.V. (ASB), Gustav-Stresemann-Weg 62, 
48155 Münster 
 
 educcare Bildungskindertagesstätten gGmbH (educcare), Alter Markt 36-42, 50667 Köln 
 
 FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH (Fröbel), Komödienstraße 18-24, 50667 Köln 
 
 Global Education gGmbH (Global Education), Friesenring 50, 48147 Münster 
 
 Katholische Kirchengemeinde St. Lamberti (KG St. Lamberti), Kirchherrngasse 14, 48143 Münster 
 
 Kinderzentren Kunterbunt gGmbH (Kinderzentren Kunterbunt), Carl-Schwemmer-Straße 9, 90427 
Nürnberg 
 
 Kleine Riesen Nord gGmbH (Kleine Riesen Nord), Esslinger Straße 69, 73732 Esslingen 
 
 Outlaw gGmbH (Outlaw), Johann-Krane-Weg 18, 48149 Münster 
 
 Step Kids KiTas gGmbH (Step Kids), Am Friedrichshain 22, 10407 Berlin

- 4 - 
V/0138/2019 
3. Trägerauswahl 
 
3.1. Kriterien für den Entscheidungsvorschlag  
 
Mit der Bewerbung haben die Träger Konzeptionen übersandt, die den Anlagen zu entnehmen sind. 
Die Verwaltung hat mit allen Bewerbern umfangreiche Trägergespräche anhand des in der Vorlage 
V/0089/2018 beschriebenen Gesprächsleitfadens geführt und die folgenden, in der Vorlage darge-
stellten Auswahlkriterien zur Bewertung der Gespräche/Konzepte herangezogen: 
 
- Wirtschaftlichkeit 
- Fachlichkeit/Pädagogik 
o Rahmenkonzept 
o Querschnittsaufgaben wie Integration, Inklusion und Genderthematik 
o Gesundheitsförderung 
o Sozialraumorientierung und Kooperationspartner 
o Erziehungs- und Bildungspartnerschaften 
o Organisationskultur und Qualität sichernde Maßnahmen 
- Besondere Merkmale des Trägers 
 
Die Zusammenfassung der Gesprächsdokumentation sowie die Informationen aus den ausführlichen 
Gesamtkonzeptionen der Träger sind dem im Anhang beigefügten Auswertungsformular zu entneh-
men. 
  
3.2. Analyse der Wirtschaftlichkeit  
 
Im Rahmen dieser Analyse werden jeweils die jährlichen Kosten für den durchgängigen Betrieb einer 
Kindertageseinrichtung dargestellt. Die anteiligen Betriebskosten ab Inbetriebnahme der Einrichtun-
gen werden unter „II. Finanzielle Auswirkungen“ aufgeführt.  
 
Trägeranteile 
 
Bezüglich des gesetzlichen Trägeranteils gibt es für die Trägerschaft folgende Angebote: 
 
Die Angebote der Träger zum Eigenanteil des Trägers an den Betriebskosten sind der folgenden Ta-
belle zu entnehmen. Zur Bewertung der Angebote ist dort zusätzlich der prozentuale Anteil für den 
gesamten städtischen Zuschuss dargestellt (= Gesetzlicher Förderanteil am Betriebskostenzuschuss 
+ freiwilliger städtischer Zuschussanteil am Eigenanteil des Trägers).  
 
a) Vergleichstabelle: Prozentuale Aufteilung der Betriebskosten 
 
Träger 
Betriebskostenzuschuss  Trägeranteil 
Städt. An-
teil BKZ 
gesamt Gesamt Land Stadt 
Gesamt, 
gesetzlicher 
Trägeranteil 
Angebot 
Stadt 
(erforderlicher 
Zuschuss) 
  1 2 3 4 5 6 7 
ASB 91,0% 36,0% 55,0% 9,0% 4,0% 5,0% 60,0% 
educcare 91,0% 36,0% 55,0% 9,0% 6,0% 3,0% 58,0% 
Fröbel 91,0% 36,0% 55,0% 9,0% 9,0% 0,0% 55,0% 
Global Educ a-
tion 91,0% 36,0% 55,0% 9,0% 4,5% 4,5% 59,5% 
Kath. KG St. 
Lamberti 88,0% 36,5% 51,5% 12,0% 12,0% 0,0% 51,5% 
Kinderzentren 
Kunterbunt 91,0% 36,0% 55,0% 9,0% 4,0% 5,0% 60,0%

- 5 - 
V/0138/2019 
Kleine Riesen 
Nord 91,0% 36,0% 55,0% 9,0% 9,0% 0,0% 55,0% 
Outlaw 91,0% 36,0% 55,0% 9,0% 5,5% 3,5% 58,5% 
Step Kids 91,0% 36,0% 55,0% 9,0% 9,0% 0,0% 55,0% 
 
Die jährlichen Betriebskosten für die Kindertageseinrichtung an der Neubrückenstraße betragen ab 
2022ff. 838.100 € und teilen sich dementsprechend wie folgt auf: 
 
b) Vergleichstabelle: Beträge Trägeranteil/Freiwilliger städt. Zuschuss/Städtischer Gesamtanteil BKZ  
 
  Jährliche Kosten ab 2022 ff. 
Träger 
Trägeranteil 
Städtischer  
Anteil BKZ 
Angebot Stadt. (FWZ) gesamt 
% € % € % € 
  5 6 7 
ASB 4,0     33.524,00   5,0 41.905,00  60,0   502.860,00   
educcare 6,0     50.286,00   3,0 25.143,00  58,0   486.098,00   
Fröbel 9,0     75.429,00   0,0 0,00  55,0   460.955,00   
Global Educ a-
tion 4,5     37.714,50   4,5 37.714,50  59,5   498.669,50   
Kath. KG St. 
Lamberti 12,0   100.572,00   0,0 0,00  51,5   431.621,50   
Kinderzentren 
Kunterbunt 4,0     33.524,00   5,0 41.905,00  60,0   502.860,00   
Kleine Riesen 
Nord 9,0     75.429,00   0,0 0,00  55,0   460.955,00   
Outlaw 5,5     46.095,50   3,5 29.333,50  58,5   490.288,50   
Step Kids 9,0     75.429,00   0,0 0,00  55,0   460.955,00   
 
Die Träger Fröbel, KG St. Lamberti, Kinderzentren Kunterbunt, Kleine Riesen Nord und Step Kids 
bieten den vollen Trägeranteil von 9,0% (freier Träger) bzw. 12,0% (kirchlicher Träger) für den Betrieb 
der Kindertageseinrichtung an. 
Die Träger ASB, educcare, Global Education und Outlaw bieten einen geringeren Trägeranteil an, 
sodass ein freiwilliger städtischer Zuschuss notwendig wird. 
 
3.3. Analyse der Fachlichkeit/Pädagogik 
 
Anhand der in der Vorlage V/0089/2018 beschriebenen Auswahlkriterien zum Thema der Fachlich-
keit/Pädagogik wurden die Konzepte und Bewerbungsgespräche der interessierten Träger ausgewer-
tet (siehe hierzu auch die ausführlichen Auswertungsformulare im Anhang dieser Vorlage).  
Alle Bewerber bestätigten, dass eine Bezahlung in Anlehnung an den Tarifvertrag für den öffentlichen 
Dienst (TVöD) getätigt wird. 
 
Der Träger: 
 ASB Regionalverband Münsterland e.V. 
Der Träger betreibt seit März 2017 die Kindertageseinrichtung Grünschleife in Kinderhaus und ab 
dem Kitajahr 2019/2020 zwei weitere Einrichtungen am Dahlweg und an der Regina-Protmann-
Straße. Weiterhin wurden die Trägerschaften für die Kita Alt Angelmodde und die Kita Petersheide 
übertragen. Zudem ist er Träger von Großtagespflegestellen mit angestellten Tagespflegepersonen. 
Er ist als freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe anerkannt. Der Träger hat Konzepte vorgelegt, die 
die wesentlichen Eckpunkte der pädagogischen Ausrichtung darlegen. Der Träger benannte im Be-
werbungsverfahren zudem das Thema Migration als einen grundsätzlichen Bestandteil der pädagogi-

- 6 - 
V/0138/2019 
schen Aufgabenstellung in einer Kindertageseinrichtung. Ein weiterer konzeptioneller Schwerpunkt 
liegt im Bereich der Gesundheit, Ernährung und Bewegung. 
 
Der Träger: 
 educcare Bildungskindertagesstätten gGmbH 
Die educcare Bildungskindertagesstätten gGmbH ist ein in Münster ansässiger Träger. Zurzeit be-
treibt educcare eine Kindertageseinrichtung (Betriebskita Lacki Kids in Hiltrup) und ab dem 
01.08.2019 die Einrichtung an der Middelerstraße in Wolbeck. Bundesweit ist educcare Betreiber von 
aktuell 34 Kindertageseinrichtungen und ist als freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe anerkannt. 
Der Träger hat Konzepte vorgelegt, die die wesentlichen Eckpunkte der pädagogischen Ausrichtung 
darlegen. Der Träger benannte im Bewerbungsverfahren das Angebot einer bilingualen Spracherzie-
hung. Weitere konzeptionelle Schwerpunkte stellen die Bewegungsförderung und Naturwissenschaf-
ten dar. Zudem bietet educcare flexible Öffnungszeiten nach den Bedarfen der Eltern an. Der Träger 
benannte darüber hinaus seine Offenheit für eine Vernetzung im Stadtteil sowie der Kooperation mit 
der Kindertagespflege. Darüber hinaus ergeben sich durch den Ausbau weiterer Standorte in Münster 
Synergien zu den Einrichtungen in Hiltrup und Wolbeck. 
 
Der Träger: 
 FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH 
Dem Träger sind in Münster bislang drei Einrichtungen übertragen worden Die Kita am Emmy-
Herzog-Platz (Markweg) eröffnet in 2019, die Einrichtung an der Landsberger Straße in 2020 und die 
Kita im Zentrum Nord wird zum 01.08.2021 in Betrieb genommen. Ab Mitte 2019 eröffnet der Träger 
eine Geschäftsstelle in Münster, um für Familien als Ansprechpartner vor Ort zu sein. Der Träger be-
treibt aktuell bundesweit rund 180 Kindertageseinrichtungen und ist als freier Träger der Kinder- und 
Jugendhilfe anerkannt. Der Träger hat Konzepte vorgelegt, die die wesentlichen Eckpunkte der päda-
gogischen Ausrichtung darlegen. Der Träger benannte im Bewerbungsverfahren für diesen Standort 
zudem Schwerpunkte im Bereich Theater und Medien. Darüber hinaus sollen Vernetzungen und enge 
Kooperationen mit den nahegelegenen Kitas am Emmy-Herzog-Platz (Markweg) und Zentrum Nord 
entstehen, um Synergieeffekte zu nutzen. Durch den Ausbau weiterer Einrichtung im Stadtgebiet soll 
der Standort Münster etabliert werden. 
 
Der Träger: 
 Global Education gGmbH (pme Familienservice) 
Die pme Familienservice Gruppe ist an mehr als 30 Standorten in Deutschland, Österreich, der 
Schweiz und Tschechien vertreten (davon 3 in NRW). Eine Geschäftsstelle besteht in Münster. Die 
Global Education gGmbH ist eine Tochtergesellschaft mit dem Fokus auf öffentliche Kindertagesein-
richtungen und ist als freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe anerkannt. In Münster betreibt der 
Träger ein Back-up Center für Unternehmen. Der Träger hat Konzepte vorgelegt, die die wesentlichen 
Eckpunkte der pädagogischen Ausrichtung darlegen. 
Konzeptionelle Schwerpunkte liegen bei der Global Education gGmbH im Bereich der Bewegungsför-
derung, tiergestützter Pädagogik und auch Naturwissenschaften und Technik. Der Träger strebt an, 
Kooperationen mit verschiedenen Akteuren im Stadtteil einzugehen und diese Kontakte kontinuierlich 
zu pflegen. Zudem bietet der Träger flexible Öffnungszeiten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf 
an. 
 
Der Träger: 
 Katholische Kirchengemeinde St. Lamberti 
Die katholische Kirchengemeinde St. Lamberti ist bereits Träger von zwei Kindertageseinrichtungen 
im Stadtteil Altstadt (St. Lamberti und St. Ludgeri) und ist als Träger der Kinder- und Jugendhilfe an-
erkannt. Der Träger hat Konzepte vorgelegt, die die wesentlichen Eckpunkte der pädagogischen Aus-
richtung darlegen. Die Schwerpunktthemen sollen anhand der Ressourcen im Team und vor Ort ent-
wickelt werden. 
Vernetzungen im Stadtteil, insbesondere mit den zwei Kitas der Kirchengemeinde sowie den Grund-
schulen sind geplant. Durch die enge Anbindung an die St. Martini-Kirche können Kooperationen hin-
sichtlich verschiedener Familienangebote entstehen. Darüber hinaus besteht bereits jetzt eine enge 
Anbindung zu den Ordensschwestern in der künftigen Einrichtung.

- 7 - 
V/0138/2019 
Durch eine zusätzliche Kindertageseinrichtung innerhalb der Kirchengemeinde entstehen Synergieef-
fekte für alle drei Standorte. 
 
Der Träger: 
 Kinderzentren Kunterbunt gGmbH 
Der Träger mit Sitz in Nürnberg ist bislang nicht als Träger von Kindertageseinrichtungen in Münster 
tätig. Er ist ein bundesweit tätiger Träger mit insgesamt 80 Einrichtungen, davon 30 in Nordrhein-
Westfalen. 
Der Träger hat Konzepte vorgelegt, die die wesentlichen Eckpunkte der pädagogischen Ausrichtung 
darlegen. Zusätzlich hat der Träger Erfahrung im Bereich der flexiblen Betreuung und bietet verlän-
gerte Öffnungszeiten, analog zum Modellprojekt ExtraZeit/FlexiZeit, an. Die Vernetzung und Koopera-
tion im Stadtteil ist geplant. Darüber hinaus sollen zwei neue Einrichtungen in Telgte als Partnerein-
richtungen zur Verfügung stehen. 
 
Der Träger: 
 Kleine Riesen Nord gGmbH 
Der Träger betreibt bereits drei Kitas in Münster (Willingrott, Hermannschule, Pavillon Albachten-Ost). 
In 2019 werden die Einrichtungen an der Meyerbeerstraße, an der Eichendorffstraße und der Pavillon 
Beckstraße hinzukommen. Zudem hat Kleine Riesen Nord eine anteilige Fachberatung in Münster 
eingesetzt. Der Träger betreibt aktuell bundesweit 30 Kindertageseinrichtungen und ist als freier Trä-
ger der Kinder- und Jugendhilfe anerkannt. Der Träger hat Konzepte vorgelegt, die die wesentlichen 
Eckpunkte der pädagogischen Ausrichtung darlegen. Der Träger benannte im Bewerbungsverfahren 
zudem das mögliche Angebot von Bilingualität in der Kita und das Thema Migration als einen grund-
sätzlichen Bestandteil der pädagogischen Aufgabenstellung in einer Kindertageseinrichtung. Der Trä-
ger plant darüber hinaus eine konkrete Zusammenarbeit mit den im Sozialraum ansässigen Kitas, 
Schulen, Sportvereinen und stellte seine Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Kindertagespflegestel-
len vor. Für diesen Standort ergeben sich Synergien zu den  trägereigenen Einrichtungen Hermann-
schule und Beckstraße in der Innenstadt. 
 
Der Träger: 
 Outlaw gGmbH 
Der Träger ist in Münster verortet und betreibt im Stadtgebiet zurzeit sieben Kindertageseinrichtungen 
und eine Dependance in verschiedenen Stadtteilen. Außerdem betreibt er zusätzlich bundesweit in 
anderen Städten Kindertageseinrichtungen und ist als freier Träger der Kinder - und Jugendhilfe aner-
kannt. Der Träger hat Konzepte vorgelegt, die die wesentlichen Eckpunkte der pädago gischen Aus-
richtung darlegen. Darüber hinaus entwickelt der Träger zurzeit ein sozialraumbezogenes Projekt 
„Kita-Sozialarbeit“, um Eltern und Familien individuelle Hilfen anbieten zu können. Zusätzlich verfügt 
die Outlaw gGmbH bereits über Erfahrungen im Bereich der flexiblen Betreuung, u.a. durch die Teil -
nahme an dem Modellprojekt ExtraZeit/FlexiZeit und unterstützt damit die Weiterentwicklung der fle -
xiblen Kindertagesbetreuung in Münster. Zudem benannte der Träger für diesen Standort die mögl i-
chen Kooperationen zu den umliegenden Kitas Uppenberg und Wienburgstraße sowie weitere Syner-
gien durch den Ausbau weiterer Kitas in Münster. 
 
Der Träger: 
 Step Kids KiTas gGmbH 
Der Träger ist bislang nicht als Träger von Kindertageseinrichtungen in Münster tätig. Der Träger mit 
Sitz in Berlin betreibt aktuell bundesweit 15 Kindertageseinrichtungen (Schwerpunkt Berlin und NRW) 
und ist als freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe anerkannt. Der Träger hat Konzepte vorgelegt, 
die die wesentlichen Eckpunkte der pädagogischen Ausrichtung darlegen. Der Träger benannte im 
Bewerbungsverfahren zudem Schwerpunkte im Bereich der Gesundheit und regelmäßiger Bewe-
gungsangebote, wie Schwimmen und Wald- und Wiesentage. Darüber hinaus wird auch eine bilin-
guale Spracherziehung in den Einrichtungen angeboten. In Münster werden die Aufnahmegebühr 
sowie die Servicepauschale für Zusatzangebote entfallen.

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V/0138/2019 
4. Gesamtbewertung / Fazit 
 
Die Verwaltung schlägt abschließend vor, dem Träger Katholische Kirchengemeinde St. Lamberti 
die Trägerschaft für die Kindertageseinrichtung an der Neubrückenstraße im Stadtteil Altstadt 
zu übertragen, da der Träger den vollen Trägeranteil von 12,0% für den Betrieb der Kindertagesein-
richtung anbietet, ein umfassendes pädagogisches Konzept vorgelegt hat und über langjährige Erfah-
rungen im Bereich der Kindertagesbetreuung verfügt. Durch die Übertragung der Trägerschaft kann 
die Kirchengemeinde zukünftig in Münster an drei Standorten in der Innenstadt aktiv in der Kinderta-
gesbetreuung arbeiten. 
Die Trägerübernahme durch die Kirchengemeinde St. Lamberti eröffnet weitere Synergieeffekte (z. B. 
Personaleinsatz) für diesen Standort durch Kooperationen mit den nahegelegenen Kitas St. Lamberti 
und St. Ludgeri. Zudem plant der Träger eine enge Vernetzung zu den Ordensschwestern in der künf-
tigen Einrichtung sowie vielfältige Familienangebote in Zusammenarbeit mit der St. Martini-Kirche in 
unmittelbarer Nachbarschaft. 
  
Im Verfahren wurde beachtet, dass sowohl die Katholische Kirchengemeinde St. Lamberti, als auch 
die Träger FRÖBEL Bildung und Erziehung GmbH, Kleine Riesen Nord gGmbH und Step Kids KiTas 
gGmbH ebenfalls den vollen Trägeranteil bieten.  
 
Aufgrund der oben beschriebenen Gründe wird die Übernahme der Trägerschaft an den Träger Ka-
tholische Kirchengemeinde St. Lamberti von der Verwaltung vorgeschlagen. Mit einer weiteren Ein-
richtung innerhalb der Kirchengemeinde im Stadtteil Altstadt wird der Träger in die Lage versetzt, wei-
tere Synergien (u. a. Vertretungsregelungen) zu schaffen. Der Träger bezahlt nach Tarif. 
 
Mit diesem Beschluss wird rechtzeitig vor Inbetriebnahme der Einrichtung ein Träger gefunden, so 
dass weitere Detailplanungen in Kooperation mit dem zuständigen Träger getroffen werden können. 
Das Verfahren zeigt weiterhin das Interesse freier Träger an einer Trägerschaft von Kitas in dieser 
Stadt. Gleichzeitig zeigt das Verfahren auch, dass erneut neue Träger mit einem hohen Trägeranteil 
bereit sind, sich zu engagieren. 
Das gesamte Auswahlverfahren belegt zudem eine hohe Fachlichkeit der Träger, die sich abschlie-
ßend für eine Trägerschaft verbindlich beworben haben.  
Der Verwaltungsvorschlag hatte die Aufgabe, aus neun Bewerbern unter der gleichgewichteten Wür-
digung der Fachlichkeit / Pädagogik und der Wirtschaftlichkeit einen Vorschlag darzustellen. Das in 
der Vorlage V/0089/2018 beschriebene Verfahren zur Trägerauswahl liegt der Bewertung der Bewer-
ber zu Grunde. 
 
 
 
I.V. 
 
Gez. 
 
Thomas Paal 
Stadtdirektor

- 9 - 
V/0138/2019 
Anlagen:  
 
1. Anlage A 
 
2. Auswertungsformulare aller Träger 
 
3. Bewerbungsunterlagen: Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e.V., Gustav-
Stresemann-Weg 62, 48155 Münster 
 
4. Bewerbungsunterlagen: educcare Bildungskindertagesstätten gGmbH, Alter Markt 36-42, 
50667 Köln 
 
5. Bewerbungsunterlagen: FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH, Komödienstraße 18-24, 
50667 Köln 
 
6. Bewerbungsunterlagen: Global Education gGmbH , Friesenring 50, 48147 Münster 
 
7. Bewerbungsunterlagen: Katholische Kirchengemeinde St. Lamberti, Kirchherrngasse 14, 
48143 Münster 
 
8. Bewerbungsunterlagen: Kinderzentren Kunterbunt gGmbH, Carl-Schwemmer-Straße 9, 90427 
Nürnberg 
 
9. Bewerbungsunterlagen: Kleine Riesen Nord gGmbH, Esslinger Straße 69, 73732 Esslingen 
 
10. Bewerbungsunterlagen: Outlaw gGmbH, Johann-Krane-Weg 18, 48149 Münster 
 
11. Bewerbungsunterlagen: Step Kids KiTas gGmbH, Am Friedrichshain 22, 10407 Berlin 
 
Hinweis: 
Die umfangreichen Bewerbungsunterlagen der einzelnen Träger (Anlagen 3 bis 11: Anschreiben und 
Konzepte) stehen ausschließlich als pdf-Dateien im Ratsinformationssystem der Stadt Münster als 
Download unter der Vorlagennummer V/0138/2019 zur Verfügung.  
Link: https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/infobi.php

Anlage 5.4 Leitbild Fröbel

10824 Zeichen

Die Rechte von Kindern sind Fundament unserer  
Arbeit. Schon unser Namensgeber Friedrich Fröbel stell ­
te als Innovator der Pädagogik das Kind als eigen­
ständiges Individuum in den Mittelpunkt seiner päda ­
gogischen Idee. Diesem Ideal und dieser Tradition füh ­
len wir uns auch in Zukunft verpflichtet.
Wir sind ein zuverlässiger Partner für Eltern und ihre Kin ­
der und gewährleisten eine beziehungsbasierte und lie ­
bevolle Erziehung und Betreuung. Wir legen Wert dar ­
auf, Menschen zu bilden, um sie darin zu unterstützen, 
selbstständige, selbstbewusste, vorurteilsbewusste  
und verantwortungsvolle Mitglieder einer demokrati ­
schen Gesellschaft zu werden. Wir unterstützen Kinder 
dabei, eigene Wertmaßstäbe zu entwickeln. 
Wir stehen für eine interkulturelle Offenheit in unseren 
Krippen, Kindergärten und Horten, um Menschen mit 
vielfältigen kulturellen und sprachlichen Lebenswelten 
an der Bildung, Erziehung und Betreuung zu beteiligen.  
Wir leben alle Facetten einer inklusiven Pädagogik – 
Verschiedenheit ist unsere Normalität. 
Wir leisten einen aktiven Beitrag zu einer chancenge ­
rechten Gesellschaft, indem wir Kindern aus Familien 
aller Schichten bestmögliche Start ­ und Bildungschan ­
cen ermöglichen. Dies schließt die Unterstützung der  
Eltern und Familien mit ein. Die Gemeinschaft unserer 
Fördermitglieder und ehren  amtlichen Unterstützer ist 
hierbei eine wesentliche und wertvolle Ressource.  
Wir engagieren uns für die Anerkennung der Profession 
von Erzieherinnen und Erziehern im Bereich der Aus ­ 
und Weiterbildung, insbesondere durch moderne  
Fortbildungsangebote und die Förderung der akade ­
mischen Qualifikation in der Frühpädagogik - auch  
dafür steht unser Motto „Kompetenz für Kinder“.
Wir verstehen uns als Partner aller, die für eine bildungs ­
gerechte Gesellschaft eintreten. In diesem Sinne setzen 
wir uns gemeinsam mit Verbänden, wissenschaftlichen 
Organisationen, Unternehmen und öffentlichen Trägern 
für optimale Bedingungen des Aufwachsens von Kin ­
dern ein. Auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf le ­
gen wir großen Wert und schaffen dafür die notwendi ­
gen Rahmenbedingungen.
Wir handeln verantwortungsbewusst vor dem  
Hintergrund der Größe und des Wachstums unserer  
Organisation. In diesem Bewusstsein wollen wir als inno ­
vativer und gesellschaftspolitisch engagierter Akteur 
Maßstäbe für eine hohe Qualität in der Früh ­ 
pädagogik setzen. 
FRÖBEL steht als Marke für eine qualitativ hochwertige 
Pädagogik. Diese wollen wir möglichst vielen Kindern 
und ihren Familien in Deutschland zugänglich machen. 
Wir nehmen als überregionaler Träger die Herausforde ­
rung an, die in Deutschland etablierten pädagogi ­
schen Standards international zu verbreiten.
Unser Leitbild gibt es auch zum Download unter  
www.froebel-gruppe.de/leitbild.
UNTERNEHMENSLEITBILD 
„Kompetenz für Kinder“: Mit diesem Leitgedanken betreiben wir als ge-  
meinnütziger, überregionaler Träger Krippen, Kindergärten, Horte und 
bieten familienunterstützende Leistungen an. Unsere Einrichtungen sind 
Orte für alle Kinder und ihre Familien, unabhängig von sozialer und kul  tu r- 
eller Herkunft, von individuellem Förderbedarf und vom Geschlecht.
Unser Leitbild gibt es auch zum Download unter  
www.froebel-gruppe.de/leitbild.© 2018, 1. Auflage
FÜHRUNGSLEITBILD
Motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Eigeninitiative und Engage-
ment als grundlegende Prinzipien ihres Arbeitens verinnerlicht haben, sind 
die wichtigste Ressource von FRÖBEL. Alle Führungskräfte bei FRÖBEL  
tragen die Verantwortung, die dafür notwendigen Bedingungen bereitzu-
stellen.
Führungskräfte bei FRÖBEL schaffen durch transparen ­
tes und klares Führungshandeln ein von Vertrauen ge ­
prägtes Arbeitsklima und binden Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeiter frühzeitig in für sie relevante Veränderungs ­
prozesse ein. Dabei planen, strukturieren und organisie ­
ren unsere Führungskräfte die Arbeitsprozesse so, dass 
alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich mitverant ­
wortlich einbringen können. 
Führungskräfte bei FRÖBEL achten darauf, dass in ihren 
Teams unterschiedliche Qualifikationen und Persönlich ­
keiten vertreten sind. Sie legen beson  deren Wert auf  
heterogene Teams, in denen Menschen verschiedener 
Generationen und Kulturen, mit verschiedenen Aus ­ 
bildungen und fach  lichen Hintergründen sowie unter ­
schiedlichen Geschlechts zusammen arbeiten.  
Führungskräfte bei FRÖBEL bilden damit die Grundlage 
für einen vorurteilsbewussten Umgang miteinander und  
für eine inklusive Pädagogik. 
Führungskräfte bei FRÖBEL erfüllen ihren Auftrag, gezielt 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auszuwählen, die sich 
mit Begeisterung für Kinder engagieren, die deren Ent ­
wicklung planen und fördern und sich für eine hohe 
Qualität in der Kindertagesbetreuung einsetzen.  
Führungskräfte bei FRÖBEL geben als qualifizierte  
Leitungspersonen fachliche Orientierung und Impulse 
für die Weiterentwicklung ihrer Teams.
Führen bedeutet, offen zu kommunizieren, eigenver ­
antwortlich zu entscheiden und unternehmerisch zu 
handeln. Darüber hinaus reflektieren Führungskräfte 
bei FRÖBEL ihr Handeln und setzen sich konstruktiv mit 
eigenen Fehlern und Fehlern ihrer Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeiter auseinander.
Führungskräfte bei FRÖBEL begreifen innovative päda ­
gogische Konzepte als herausfordernde Arbeitsfelder 
und stehen aktuellen Bildungsthemen aufgeschlossen 
gegenüber. Sie sind neugierig, entwickeln Ideen und 
sind offen für Veränderungen. Im Sinne eines lebenslan ­
gen Lernens vertiefen und stärken sie durch regel ­ 
mäßige Fort- und Weiterbildung ihre fachliche Qualifi ­
kation und ihre Kompetenzen in der Personal­ und Team­
entwicklung.
Führungskräfte bei FRÖBEL engagieren sich für optima ­
le Start­ und Bildungschancen aller Kinder. Sie stehen für 
eine interkulturelle Offenheit und leben das pädagogi ­
sche Leitbild und das Unternehmensleitbild. Führungs ­
kräfte folgen in ihrem Anspruch und ihrem Handeln den 
Rechten der Kinder und setzen sich täglich für diese ein. 
Führungshandeln bei FRÖBEL bedeutet, Modelle zur 
Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verwirklichen 
und damit gesellschaftspolitische Akzente zu setzen.
Führungskräfte bei FRÖBEL sind Teil einer Gemeinschaft, 
die offen für Kooperationen mit Dritten ist. Sie schaffen 
Netzwerke mit und für Familien und kooperieren mit  
Politik, Verbänden und anderen Trägern, um ein  stabi ­
les Fundament für Bildung in unserer Gesellschaft zu 
schaffen. 
Führungskräfte bei FRÖBEL übernehmen als Expertin ­
nen und Experten Verantwortung und erfüllen ihre  
Vorbildfunktion für eine hohe Qualität in der institutio ­
nellen Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern.

Mit unserem Leitbild greifen wir diese Rechte auf und erweitern und akzentuieren sie für unseren pädagogischen  
Alltag. Kinder erfahren in unseren Einrichtungen Gemeinschaft und lernen dadurch soziales Handeln. Im Mitein- 
ander erkennen sie die Grenzen ihrer Rechte darin, dass andere Menschen gleichermaßen anzuerkennende  
und zu respektierende Rechte haben.
Bei uns sollen Kinder erfahren, was es heißt, eigene Rechte zu haben, und erleben, dass diese sowohl für  
sie selbst als auch für Erwachsene verbindliche Maßstäbe im Umgang miteinander sind. Damit sind für uns wesent-
liche und täglich wiederkehrende Herausforderungen verbunden:
Die Herausforderung, die Individualität des einzelnen 
Kindes, seine Besonderheiten, seinen Willen und seine 
Rechte im pädagogischen Alltag jederzeit zu achten 
und zu wahren und die Grenzen des eigenen Verhal-
tens dabei zu erkennen. 
Die Herausforderung, Vielfalt und Gemeinsamkeit für 
Kinder erlebbar zu machen und vorurteilsbewusst zu 
gestalten.
Die Herausforderung, Kinder in ihrem familiären Umfeld 
wahrzunehmen und Eltern und Familien aktiv einzube-
ziehen und zu beteiligen.
Die Herausforderung, dass alle Kinder an der sozialen 
Gemeinschaft im Kindergarten teilhaben  und die  
Rechte der jeweils anderen Kinder von allen geachtet 
und respektiert werden.
Die Herausforderung, die Qualität unserer Arbeit  
stets im Sinne dieser Rechte und der bestmöglichen  
Förderung der Kinder laufend weiterzuentwickeln.
Die Herausforderung, Kinder dabei zu be gleiten, anzu-
regen und zu unterstützen, ihre eigenen Fragen und In-
teressen zu verfolgen, um sich so ein Bild von sich und 
der Welt zu machen. 
Die Herausforderung, Kindern gerade im hektischen  
Alltag liebevolle und stabile Beziehungen und einen  
sicheren Erfahrungsraum zu bieten.
Die Herausforderung, das eigene pädag ogische  
Handeln immer wieder zu hinterfragen -
ren und uns fortzubilden.
In unseren  Krippe n , Kindergärten   
   und Horten füllen  wir  
 die Rechte von Kindern  
    täglich neu mit Leben.
Kinder haben das Recht auf Bildung und die  
Entfaltung ihrer Persönlichkeit. Sie haben ein Recht 
auf die Zeit, die sie brauchen, um die Welt zu erfor-
schen und ihre eigenen Ideen zu verfolgen. Kinder 
haben das Recht, Fragen zu stellen und eigene  
Kinder haben das Recht, frei von Gewalt und mit 
Achtung ihrer persönlichen Würde aufzuwachsen. 
Dazu gehört das Recht auf Hilfe, wenn ihre  
Grenzen nicht respektiert werden.
Kinder haben das Recht auf Selbstbestimmung . 
Dazu gehört das Recht, eigenen Bedürfnissen und 
Interessen nachgehen zu können, Nein zu sagen 
und sich zurückzuziehen, wach zu bleiben, wenn sie 
nicht müde sind, zu essen, wenn sie hungrig sind und 
das zu essen, was ihnen schmeckt.
Kinder haben das Recht auf Partizipation. Dazu  
gehört, Teil einer sozialen Gemeinschaft zu sein,  
eigene Entscheidungen zu treffen, die mit ihnen 
selbst und dem Leben in der Gemeinschaft zu tun 
haben, und den Alltag aktiv mitzugestalten.
Kin der haben das Recht auf kompetentes  
pädagogisches Personal sowie eine hohe Qualität 
der pädagogischen Arbeit.
Kinder haben das Recht, so zu sein, wie sie sind:  
Junge oder Mädchen, schüchtern, mutig, ängst-
lich, wild, unordentlich, kreativ, mit ihren individuel-
len Fähigkeiten, ihrer jeweiligen Sprache, ihrer  
sozialen und kulturellen Herkunft und ihrer familiären 
Lebensweise.
PÄDAGOGISCHES LEITB ILD
Kinder sollen in unseren Krippen, Kindergärten und Horten die Erfahrung 
machen, dass ihre Rechte, wie sie in der UN-Kinderrechtskonvention  
beschrieben sind, anerkannt und gelebt werden. So unterstützen wir Kinder 
darin, selbstständige, selbstbewusste, vorurteilsbewusste und verantwor-
tungsvolle Mitglieder einer demokratischen Gesellschaft zu werden. 
Kinder haben das Recht auf eigene Erfahrungen. 
Dies bedeutet auch, zu lernen mit Risiken und  
Herausforderungen umzugehen.
Kinder haben das Recht auf verlässliche und  
vertrauensvolle Beziehungen zu Erwachsenen, auf 
Kontakte und Freundschaften mit anderen Kindern 
und auf gemeinsam vereinbarte Regeln, die  
Orientierung und Sicherheit bieten.

Anlage 4.2 Konzeption educcare

98943 Zeichen

h
 
 
 
RAUM FÜR INDIVIDUELLE  MÖGLICHKEITEN  
 
 
Trägerselbstdarstellung zur Interessensbekundung für  
fünf neue Kindertageseinrichtungen in Münster 
 
 
F a m i l i e n f r e u n d l i c h  i s t  e r f o l g r e i c h !

Seite 2 von 67

Seite 3 von 67

Seite 4 von 67 
 
 
Inhalt 
1 Ausgangssituation ....................................................................................... 6 
2 educcare – frühkindliche Bildung und Betreuung „neu denken“ .................. 8 
2.1 Allgemeines ................................................................................. 8 
2.2 educcare als Träger von Kindertagesstätten ........................... 8 
2.3 educcare als im Sozialumfeld engagierte Organisation ......... 9 
2.4 educcare - Begleiter und Netzwerk ........................................... 9 
3 Pädagogisches Konzept zum Betreuungs-, Erziehungs- und Bildungsauftrag
 10 
3.1 educcare Bildungskonzeption als pädagogische Basis ....... 12 
3.2 Bild vom Kind und Haltung zum Kind .................................... 12 
3.3 Schwerpunkte und Umsetzung der Bildungs-konzeption .... 13 
3.3.1 Individuelle Förderung ...................................................................... 14 
3.3.2 Partizipation der Kinder .................................................................... 14 
3.3.3 Kreativität als Bildungsansatz ........................................................... 15 
3.3.4 Angestrebter bilingualer Kita-Alltag ................................................. 17 
3.3.5 Bewegungs- und Gesundheitsförderung .......................................... 18 
3.3.6 Musikerziehung ................................................................................ 20 
3.3.7 Natur und Naturwissenschaften ....................................................... 20 
3.3.8 Medien und Technik ......................................................................... 21 
3.3.9 Raumnutzung und -gestaltung oder „Raum als dritter Erzieher“ ..... 22 
3.3.10 Verpflegung ................................................................................. 24 
3.3.11 Öffnungs-, Schließ- und Betreuungszeiten .................................. 26 
4 Kinderschutzkonzept ..................................................................................27 
5 Integration, Inklusion und Genderthematik ................................................28 
5.1 Interkulturelle Arbeit der Kindertageseinrichtungen ............ 31 
5.2 Integration und interkulturelle Orientierung .......................... 32 
5.3 Integration von Kindern mit Behinderung .............................. 33 
6 educcare als im Sozialraum engagierter Träger ...........................................34

Seite 5 von 67 
 
 
6.1 Zusammenarbeit mit dem Jugendamt .................................... 39 
6.2 Zusammenarbeit mit Grundschulen oder „lebenslanges 
Lernen fördern“ ...................................................................................... 40 
6.2.1 Beispiel für Sozialraumorientierung: Zusammenarbeit der educcare 
Kita Stuttgart Hasenbergstraße mit den Grundschulen Schwabschule und 
Falkertschule ................................................................................................... 41 
6.3 educcare als Partner der Stadt Münster oder „Transparenz 
herstellen und Kooperation leben“ ...................................................... 42 
6.4 Kooperation mit anderen Institutionen ................................... 42 
7 Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit Eltern ...................................... 43 
8 Tagesablauf ................................................................................................ 45 
9 Organisationskultur, Qualitätsmanagement und Dokumentation .............. 48 
9.1 educcare Strukturen und Prozesse zur systemischen 
Verankerung............................................................................................ 48 
9.2 Angaben zur Qualitätssicherung ............................................. 50 
9.2.1 Dokumentation der pädagogischen Arbeit und Entwicklung der 
Kinder 53 
10 Personalmanagement ................................................................................ 55 
10.1 Grundsätzliches zur educcare Personalentwicklung ............ 56 
10.2 Fach- und Dienstaufsicht mittels Coaching ........................... 59 
10.3 Personalausstattung, Arbeits- und Vertragsbedingungen, 
Tarifbindung............................................................................................ 60 
11 Beweggründe für die Bewerbung ............................................................... 62

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1 Ausgangssituation 
Münster ist eine lebendige Großstadt mit vielen Gesichtern – Wissen-
schaftsstadt, Skulpturenstadt, Stadt des Westfälischen Friedens, Fahrra d-
stadt, Hansestadt – die viel Wert auf Kultur, Bildung und Familienfreundlic h-
keit legt. 
Familien sollen sich in Münster wohlfühlen, deswegen werden die Belange 
von Familien in den zentralen Mittelpunkt gestellt. Zur Familienförderung 
werden optimale Rahmenbedingu ngen, Unterstützung und Beratung geb o-
ten. Das breitgefächerte Angebot für Familien hat zum Ziel, Eltern in ihrer 
Erziehungsverantwortung zu stärken und die bunte Vielfalt von Familienl e-
ben zu fördern. 
Kinder- und Familienfreundlichkeit soll in Münster in a llen gesellschaftlichen 
Bereichen ausgebaut werden und zu einem familienfreundlichen Klima be i-
tragen. Münster hat erkannt, dass die Punkte wie Kinder aufwachsen, we l-
che Rahmenbedingungen und welches Klima Familien vorfinden, Qualität s-
merkmale und zentrale Aufgaben für eine zukunftsfähige Stadt sind.  
Aktuell hat Münster fünf Kindertageseinrichtungen in den Stadtteilen Al t-
stadt, Amelsbüren, Mecklenbeck und Roxel ausgeschrieben und möchte 
damit die Attraktivität als familienfreundliche Stadt erhöhen. Mit qual itativ 
hochwertigen Kindertagesstätte n soll der Betreuungsbedarf in Münster wei-
ter gedeckt werden. 
Zudem soll mit hochwertigen Betreuungs - und Bildungseinrichtungen Eltern 
Angebote und Unterstützung im Bereich Betreuung und früher Bildung zur 
Verfügung ges tellt werden. Die Einrichtung en sollen den hinzuziehenden 
Familien das Ankommen sowie die Etablierung in und Identifizierung mit der 
neuen Umgebung erleichtern. Dafür müssen die Einrichtungen in Konzepti-
on, Kultur, Verhalten und durch Angebote auf diese Be darfe und Anford e-
rungen zugeschnitten sein.

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Folgende Gruppenstrukturen sind für die Einrichtungen aktuell berücksic h-
tigt: 
Eine viergruppige Einrichtung an der Neubrückenstraße im Stadtteil Altstadt:  
 2 GT-Gruppe 2 bis 6 Jahren 
 1 GT-Gruppe 0 bis 3 Jahren 
 1 GT-Gruppe 3 bis 6 Jahren 
Eine sechsgruppige Einrichtung an der Sonnenstraße im Stadtteil Altstadt: 
 4 GT-Gruppe 2 bis 6 Jahren 
 2 GT-Gruppe 0 bis 3 Jahren 
 1 GT-Gruppe 3 bis 6 Jahren 
 1 GT-Gruppe für 10 Kinder von 3 bis 6 Jahren 
Eine viergruppige Einrichtung am Nordkirchenweg im Stadtteil Amelsbüren: 
 2 GT-Gruppe 2 bis 6 Jahren 
 1 GT-Gruppe 0 bis 3 Jahren 
 1 GT-Gruppe 3 bis 6 Jahren 
Eine viergruppige Einrichtung am Meckmannweg im Stadtteil Mecklenbeck:  
 2 GT-Gruppe 2 bis 6 Jahren 
 1 GT-Gruppe 0 bis 3 Jahren 
 1 GT-Gruppe 3 bis 6 Jahren 
Eine sechsgruppige Einrichtung südlich des Nottulner Landwegs im Stadtteil 
Roxel: 
 2 GT-Gruppe 2 bis 6 Jahren 
 2 GT-Gruppe 0 bis 3 Jahren 
 2 GT-Gruppe 3 bis 6 Jahren

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educcare ist mit der Betriebskindertagesstätte der BASF Coatings   „Lacki 
Kids“ in Münster Hiltrup bereits seit 2013 vertreten, die Platz für 60 Kinder im 
Alter von sechs Monaten bis zur Einschulung bietet  und eröffnet im Sommer  
2019 eine kommunale sechsgruppige Einrichtung im Stadtteil Wolbeck.  
Durch die gesammelten Erfahr ungen am Standort Münster und die sich 
durch mehrere Einrichtungen in direkter Umgebung ergebenden Synergiee f-
fekte bewirbt sich educcare als erfahrener Träger für die neue Kindertages-
einrichtungen in Münster. 
Mit der vorliegenden Bewerbung bekundet educcare die Bereitschaft für die 
Übernahme der Trägerschaften für die neue Kitas.  
 
2 educcare – frühkindliche Bildung und Betreuung 
„neu denken“  
2.1 Allgemeines 
educcare wurde von Marcus Bracht und Axel Thelen im Jahr 2001 mit dem 
o. g. Anspruch des „neu Denkens“ ge gründet. Antrieb sfeder waren  
persönliche Erfahrungen mit Kindertagesstätten sowie  gemeinsame 
Forderungen von Eltern, Erzieherinnen, Unternehmen und der Politik nach 
neuen umsetzbaren Ansätzen im frühkindlichen Bereich. In den darauf 
folgenden Jahren konnte n Personen aus Praxis, Wissenschaft und 
Verwaltung gewonnen werden, mit dem gemeinsamen Ziel, frühkindliche 
Bildung und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie signifikant zu 
verbessern.  
2.2 educcare als Träger von Kindertagesstätten 
Seit 2002 ist educcare bu ndesweit anerkannter Träger der freien 
Jugendhilfe. educcare plant, realisiert und betreibt im Auftrag von

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innovativen Städten und Unternehmen sogenannte educcare 
Kindertagesstätten.  
Diese stellen konsequent die Anforderun gen von Kindern, Eltern, Städten 
und Unternehmen in den Mittelpunkt ihres professionellen Handelns. Stand 
Februar 2019 verantwortet educcare 32 eigene Kindertagesstätten in fünf 
Bundesländern mit insgesamt über 900 engagierten Mitarbeiter/-innen.  
Beispielhafte Auftraggeber von educcare si nd innovative Kommunen/Städte 
wie Bergisch Gladbach, Overath, Hennef, Stuttgart, Karlsruhe  und Darm-
stadt; schnell wachsende Mittelständler wie Grünenthal, FEV, BARBOR und 
Miltenyi Biotec sowie Konzerne beispielsweise BASF SE, Bayer Crop 
Science, BMW Group und Bosch. 
 
2.3 educcare als im Sozialumfeld engagierte Organisation  
educcare unterstützt Kommunen und Regionen im Rahmen von Projekten 
bei der weiteren Verbesserung frühkindlicher Bildung. Als ein Beispiel 
verantwortet educcare das Projektdesign und  -management des Projektes 
„Offensive Bildung“. Dieses Projekt hat seit 2005 die Zielsetzung , 
trägerübergreifend die Qualität frühkindlicher Bildung in inzwischen 250 
Kindertagesstätten signifikant, nachhaltig und übertragbar (auf andere Regi-
onen und Städte) zu erhöhen.  
2.4 educcare - Begleiter und Netzwerk 
Viele Experten und engagierte Bürger haben sich auch auf den Weg 
gemacht, frühkindliche Bildung und Unterstützung von Familien zu 
verbessern. Einige konnten wir gewinnen, den Weg gemeinsam mit uns zu 
gehen. Sie unterstützen uns mit Rat und Tat im educcare Beirat.  
Mitglieder des educcare Beirats (Auszug): 
 Dr. Roland Bernecker, Bonn, Generalsekretär der Deutschen  
UNESCO-Kommission

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 Prof. Dr. Henning Wode, Kiel, Sprachwissenschaftler am Englischen 
Seminar der Christian-Albrechts-Universität Kiel 
 Dr. Patrick Adenauer, Köln, Unternehmer und engagierter Bürger  
 
3 Pädagogisches Konzept zum Betreuungs -, Erzi e-
hungs- und Bildungsauftrag 
„Ein Kind ist, was in ihm steckt!“ 
 
Im Mittelpunkt steht immer das Kind mit seinen individ uellen Bedürfnissen 
und seinem Streben nach Entwicklung. Die frühkindliche Entwicklung 
möchten wir bestmöglich fördern und fordern. 
Anspruch von educcare ist es,  
 Kindern, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, ein zweites Zuhause 
und elementarer Bildungsort zu sein 
 Eltern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen, 
 Kommunen bei der Herausforderung von hohen Qualitätsanforderungen 
und engen Budgets zu unterstützen 
 Unternehmen eine effektive und effiziente betriebsnahe Kinderbetreuung 
zu ermöglichen 
 eigenen Mitarbeiter/innen Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. 
Mit diesem Engagement möchte educcare etwas in Bewegung setzen, das 
unser Land dringend benötigt:  
Eine Bildung, die 
früh beginnt, die 
individuellen Potenziale der 
Kinder zu entwickeln.

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educcare beschreibt (Richtungs)ziele als Muss in der pädagogischen Arbeit, 
prozessbetonend und mit dem kon sequenten Blick vom Kind aus. Gerade 
weil Bildungsprozesse von Kindern subjektiv und eigensinnig sind, hat 
Pädagogik die Aufgabe, herauszufinden, welc he Kompetenzen gerade jetzt 
und in besonderer Ausprägung für das Kind von Bedeutung sind. Ziele, 
Analyse und Bewertung sind Voraussetzungen, damit Bildungs arbeit, das 
heißt die Entwicklung von Kindern hin zu weltoffenen, fröh lichen und 
selbstbewussten Menschen, gelingen kann.  
Die Haltung „Ein Kind ist, was in ihm steckt“ bildet die Grundlage aller 
Zielformulierungen.  
Mit dem Blickwinkel sowohl auf das einzelne Kind als auch auf die Gruppe 
sind einflussnehmende Faktoren – wie Gruppenstruktur, Raumgestalt ung, 
Materialangebot, Spiel – und Angebotsformen – im Bildungskonzept näher 
erläutert.  
 
Qualitäten die für ein zweites Zuhause gefordert und notwendig sind: 
 eine Atmosphäre der Geborgenheit 
 Beachtung, Zuwendung und Anerkennung 
 Bindungen und Beziehungen 
 die Erfüllung grundlegender Bedürfnisse. 
Wir sind davon überzeugt, dass das einzelne Kind nur dann das Vertrauen 
und die Sicherheit gewinnt, um sich mit der weiteren Welt positiv 
auseinanderzusetzen, wenn es sich rundherum wohlfühlt und die 
Kindertagesstätte als zweites Zuhause empfindet.

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3.1 educcare Bildungskonzeption als pädagogische Basis 
Als pädagogische Basis dient die educcare Bildungs - und 
Erziehungskonzeption. Sie basiert auf dem situationsorientierten Ansatz 
sowie der Reggio und Montessori Pädagogik. D as Konzept baut auf den 
fortschrittlichsten nationalen und internationalen Bildungsplänen sowie 
wegweisenden Methoden zur Umsetzung auf.  
Die educcare Bildungskonzept ion, unterteilt in die verschiedenen 
Bildungsbereiche, beschreibt die Ziele und Kompetenze n je Bereich und 
formuliert Praxisbeispiele für verschiedene Alters - und Entwicklungsstufen. 
Die Differenzierungen fokussieren Themen und Aufgaben und bieten damit 
Orientierung. 
 
3.2 Bild vom Kind und Haltung zum Kind 
Kinder sind Forscher, Erfinder, Entdecker,  Dichter, Musiker und Maler, 
Wortakrobaten und Philosophen, Physiker und Mathematiker. Sie stellen 
eine Menge an, ihren Wissensdurst zu stillen, und stürzen sich mit Wagemut 
in das tägliche Abenteuer der Entdeckung ihrer Welt. In ihren Köpfen führen 
Versuch und Irrtum zu immer neuen Herausforderungen. Spielend sammeln 
sie Erkenntnisse. Kinder lieben es, Dinge in ihre Bestandteile zu zerlegen, 
sie zu untersuchen und aus ihren Forschungsergebnissen überraschende 
und überzeugende Schlussfolgerungen zu ziehen. Sie demonstrieren uns 
täglich: „Hier bin ich und so ist die Welt!“  
All dies tun sie ab ihrem ersten Schrei unablässig auf ihre ganz individuelle 
Art und Weise – so vielfältig und unterschiedlich wie Kinder nun mal sind. 
Einfach nicht vergleichbar.  
Dieses Bild vom Kind ist eine Herausforderung für uns Erwachsene. Es 
verlangt von uns, die Individualität eines jeden Kindes bedingungslos 
anzuerkennen und ihr gerecht zu werden. Wir müssen mit ihm ab der Geburt 
auf rasante Entdeckungsreise gehen und ihm gleichz eitig Liebe und Schutz

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gewähren, damit es sich von den ‚Strapazen’ des Weltentdeckens immer 
wieder in unseren Armen erholen kann. 
Dies ist eine großartige und verantwortungsvolle Aufgabe für alle Beteiligten 
– für Eltern, für educcare und für die educcare Mitarbeiterin vor Ort. 
Wir verstehen die Zeit vor der Schule ausdrücklich als prägende 
Bildungszeit. In ihrer Bedeutung schätzen wir sie für das spätere Leben und 
Lebensglück mindestens ebenso hoch ein wie die darauf folgende 
Bildungszeit in der Schule. 
 
3.3 Schwerpunkte und Umsetzung der Bildungs-
konzeption 
Die im Folgenden dargestellten Schwerpunkte können nur exemplarische 
Ausschnitte aus de r educcare Bildungskonzept ion darstellen. Es handelt 
sich hierbei eher um die Grundlagen des pädagogischen Handelns in  den 
Kindertagesstätten als um spezifische Förderangebote, die educcare 
ebenfalls bei Bedarf bereithält. educcare legt Wert auf eine ganzheitliche 
Förderung der Lebenskompetenzen sowie der Kompetenzen in den 
verschiedenen Bildungsbereichen.  
 Individuelle Förderung  
 Partizipation der Kinder 
 Kreativität als Bildungsansatz 
 Angestrebter bilingualer Kita-Alltag 
 Sprachförderung 
 Bewegungs- und Gesundheitsförderung 
 Musikerziehung 
 Natur und Naturwissenschaften 
 Medien und Technik

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 Raumnutzung und -gestaltung oder „Raum als dritter Erzieher“ 
3.3.1 Individuelle Förderung 
Der educcare Bildungsansatz betont die Individualität des Kindes und geht 
von seinen Stärken aus. Dabei verfolgt es einen spielerischen und ganzhei t-
lichen Ansatz und setzt die Partizipation von Kindern als un abdingbar v o-
raus. Die Grundhaltung der Erzieher/innen gegenüber den Kindern und ihrer 
partizipatorischen Möglichkeiten lässt den Kindern viel Freiraum zum Exp e-
rimentieren und um die Welt mit allen Sinnen zu entdecken. Sie stärkt die 
Selbstbildungskompetenzen des Kindes sowie dessen Selbstbewusstsein, 
was grundlegend in der heutigen schnelllebigen Gesellschaft ist.  
Um das einzelne Kind wirklich individuell begleiten zu können, bilden syst e-
matische und wertschätzende Beobachtung und Dokumentation sowie la u-
fender Austausch mit Eltern wichtige Bausteine im educcare Konzept. Die 
gemeinsame Einschätzung bildet dann die Grundlage der pädagogischen 
Förderung, Impulse und Angebote in unterschiedlichen Themen, u.a.: B e-
wegung und Wahrnehmung, Kommunikation und Sprache , Kunst und Musik, 
Natur und deren Phänomene, Lernkompetenzen, soziale und personale 
Kompetenz sowie Technologie und Medien. Die Förderung erfolgt theme n-
übergreifend. 
3.3.2 Partizipation der Kinder 
Kinder haben ein Recht, an allen sie betreffenden Entscheidungen  entspre-
chend ihrem Entwicklungsstand beteiligt zu werden (vgl. Art. 12 UN -
Kinderrechtskonvention). Beteiligung heißt, Kinder als Betroffene  einzube-
ziehen und ihnen ernsthaft Einflussnahme zuzugestehen. Die  geschützte 
Atmosphäre der Kindertagesstätte ist e in ideales Lern - und Übungsfeld für 
gemeinschaftliches Handeln und das Einüben  demokratischer Prozesse. 
Beteiligung ist bereits für junge Kinder möglich.  Das Kindesalter spielt für die 
Beteiligungsform eine Rolle, nicht jedoch für  die Beteiligung als solch e. Die 
Erfahrungen zeigen, dass Kinder durchaus  fähig sind, ihren Lebensalltag

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bewusst und gezielt mitzugestalten. Sie  entscheiden z.B., ob und womit sie 
spielen möchten. Aufgabe der  Erzieher/in ist es hier, die individuellen Wü n-
sche des Kindes zu e rfragen, zu respektieren und zu berücksichtigen. Auch 
einen Teller wegräumen  bedeutet Beteiligung im Sinne von Verantwortung 
für sich und andere.  
Sich auf den Weg machen heißt bei educcare, individuelle Ausgangssituat i-
onen mit den pädagogischen Zielen der Konze ption und den aktuellen  Not-
wendigkeiten zu verbinden. Sie setzt die Partizipation von Kindern als  unab-
dingbar voraus.  Institutionalisierte Instrumente der Partizipation der Kinder 
sind: 
 Redekreis / Morgenkreis 
 Kinderkonferenz 
 gemeinsame Reflexion mit Kinder im Anschluss von Angeboten 
Die Kinder erfahren durch ihre aktive Beteiligung, dass sie kompetent sind,  
Einfluss nehmen, Dinge in Bewegung bringen und Richtungen steuern  kön-
nen. Es ist die Bestätigung, mit jeder Ansicht und jeder Idee wichtig zu  sein 
und kleine sowie große Welten gestalten zu können.  
3.3.3 Kreativität als Bildungsansatz 
Die educcare Bildungs - und Betreuungskonzept ion formuliert durchgängig 
ein Bild vom Kind, das dessen Selbstbildungspotenziale, Selbstbestimmung 
und –bewusstsein, sowie die Freih eit des Denkens und Handelns betont. 
Auf dem Weg der Persönlichkeitsentwicklung des einzelnen Kindes nimmt 
die Erfahrung mit bzw. die Übernahme von Verantwortung einen besond e-
ren Stellenwert als methodisches Instrument im pädagogischen Alltag ein.  
Daraus leitet sich die Forderung ab, dass educcare Kindertagesstätten krea-
tive, d.h. ergebnisoffene, prozessorientierte und  experimentelle Lernorte 
sein müssen.

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So wird „Kreativität“ nicht nur auf das schöpferische Tun innerhalb  künstleri-
scher Prozesse reduzier t, sondern als „kreative Lernkultur“ im ganz  „norma-
len“ Alltag gesehen und gefördert. 
Dies hat zur Folge, dass die Berücksichtigung kindlicher Autonomie und  
Verantwortung vorrangig betrachtet wird und Angebote primär unter dem  
Fokus der Entwicklung kreativ en, individuellen Lernens geplant bzw.  ausge-
wertet werden.  
Gleichzeitig stuft sich die überwiegende Anzahl von Erzieher/innen als  „krea-
tiv“ ein. Damit stehen den Kindern „bewusst“ kreative Vorbilder zur  Verfü-
gung, die eine Verbindung zur Problemlösungskom petenz und zur  grund-
sätzlichen Haltung von Neugier, Offenheit und Experimentierfreude  herstel-
len.  
Hauptziele, die im Projektauftrag Kreativität beschrieben sind und bezüglich  
der Kinder erreicht werden sollen: 
 Die Kinder in den educcare Einrichtungen vert rauen in ihre Fähi g-
keit, schöpferisch zu denken und zu handeln.  
 Sie haben ihre individuellen Einstellungen und Gestaltungskomp e-
tenzen maximal entwickelt und nutzen ihr kreatives Potenzial vielfä l-
tig und umfassend.  
Durch die Klientel der Mitarbeiter und M itarbeiterinnen des Auftraggebers 
könnte sich zusätzlicher Bedarf an die pädagogische Arbeit ergeben:  
 bildungsnahe Familien mit entsprechenden Anforderungen an die 
Qualität der Einrichtung  
 ausgeprägte Angebote in den Bereichen Musik, Ernährung, 
Wahrnehmung, Natur / Naturwissenschaft, mathematische 
Grunderfahrungen, Medien / Technik, …

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 intensiver und qualifizierter Austausch über Entwicklung des 
Kindes.  
 Gestaltung und Einbeziehung des Außengeländes (Natur) in den 
pädagogischen Alltag  
 die Gestaltung des Außengeländes soll zur Bewegung s-
freude, Neugier auf neue Bewegungsabläufe und motor i-
schen Herausforderungen anregen  
 zu einem späteren Zeitpunkt werden partnerschaftliche K o-
operationsmodelle (z.B. mit Kitas im Bereich „Übergänge 
gestalten“, Frühförderstell en oder Familienberatungen) a n-
gestrebt. 
3.3.4 Angestrebter bilingualer Kita-Alltag  
Eine zweite Sprache schafft Zugang zu anderen Menschen und Kulturen. 
Sie ist der Anfang von Internationalität. Gerade in den ersten Lebensjahren 
sind die Möglichkeiten eines spie lerischen Sprach erwerbs so gut wie nie 
wieder. Zugleich eröffnen gute Sprachkenntnisse den Menschen Chancen in 
der persönlichen Entwicklung. Deshalb gilt es, den Spracherwerb in der 
Kindertagesstätte gezielt zu fördern.  
Mehrsprachige Förderung und das Erlernen der Muttersprache bilden keinen 
Widerspruch, sondern eine Ergänzung. Voraussetzung für den 
Spracherwerb ist ein möglichst intensiver und anhaltender Umgang mit der 
Sprache.  
Im Krippen- und Kindergartenalter ist es eine Hauptaktivität der Kinder, neue 
Laute, Worte, Sätze und Wendungen zu erfassen und zu entschlüsseln. In 
diesem Alter ist das Fenster für Sprachen weit geöffnet, und das Leben in 
der Tages stätte stellt mit seiner Fülle eine ideale Voraussetzung für den 
Spracherwerb dar. Die Zweitsprache wird – im Grunde wie die Erstsprache – 
mit der Immersionsmethode erlernt, im sogenannten „Sprachbad“. Dies 
bedeutet, dass eine der der beiden Gruppenerzieherinnen konsequent mit 
den Kindern in der Fremdsprache als Alltagssprache – bisher in allen

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educcare Kindertagesstätten Englisch – spricht. Diese klaren 
Sprachtrennungsregeln nach dem Prinzip „eine Person – eine Sprache“ 
erleichtern den Kindern den (Zweit)Spracherwerb. Die Kommunikation wird 
– ebenfalls wie in der Muttersprache – unterstützt durch Mim ik, Gestik und 
begleitende Aktivitäten, die den Kindern weitere sinnstiftende Informationen 
liefern.  
Bilingualität (deutsch -englisch) mittels der Immersionsmethode gilt durch 
ihren natürlichen und spielerischen Ansatz nachweislich als die 
erfolgreichste Methode des Zweitspracherwerbs. Die englisch sprachige 
Erzieherin ist eine ausgebildete pädagogische Fachkraft und 
Muttersprachler/in bzw. Mitarbeiter/in mit annähernd "Native Niveau" und 
mindestens einem Jahr Auslandsaufenthalt. Die als „Native Speaker“ 
eingesetzten Erzieher/innen vermitteln mit und neben der Sprache auch die 
Kultur des Landes. Ausschließlich diese Erzieherinnen sprechen mit den 
Kindern in der zweiten Sprache, wodurch keine Sprachvermischung 
zustande kommt.  
3.3.5 Bewegungs- und Gesundheitsförderung 
Bewegungsförderung findet in den educcare Kindertagesstätten täglich auf  
unterschiedliche Art statt: Auf dem Außengelände, bei (Wald -) Ausflügen,  
auf Spielplätzen oder in Turnräumen. Unterstützt wird die natürliche  Bewe-
gungsfreude von Kindern zudem du rch eine Raumgestaltung, die  Körperer-
fahrung von klein an ermöglicht (z. B. durch Podeste, zweite  Ebenen, Hän-
geschaukeln) Die Lust an Bewegung zu erhalten und zu  fördern ist ein w e-
sentlicher Bestandteil de r educcare Bildungs - und Erziehungskonzeption 
und w ird entsprechend von den Erzieher/innen  „selbstverständlich“ in den 
Tagesablauf eingebunden.  
Kinder entdecken und erforschen ihre Umwelt, indem sie sich bewegen. Sie  
erhalten zahlreiche Informationen über die Sinnessysteme und den Körper  
und machen dadurc h Erfahrungen über sich selbst und ihre Umgebung. Sie

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erleben durch ihre Aktivität, dass sie imstande sind, etwas zu leisten und  
etwas zu bewirken. Sie erfahren, dass sie durch körperliche Handlungen  
Selbstständigkeit und damit auch Unabhängigkeit erreichen können. 
Bewegung und Wahrnehmung sind die ersten Instrumente zur Bildung des  
Selbstkonzeptes und mithin auch die prägenden Erfahrungen für die  Identi-
tätsentwicklung. Damit ist Bewegung nicht nur Grundvoraussetzung für  eine 
körperliche Entwicklung, sonde rn auch für die geistige und emotionale  Ent-
faltung. Werden Sinneserfahrungen gering geschätzt oder  vernachlässigt, 
gehen diese Informationen für die innere Verarbeitung verloren. 
Gesundheitserziehung bedeutet, ein Kind zu befähigen, für sein eigenes  
Wohlergehen zu sorgen. Körperpflege, vielfältige Bewegungsangebote,  Ru-
he und Entspannung, gesunde Ernährung und ein unbefangenes  Verhältnis 
zu Körper und Sexualität gehören dazu.  
Ziele der Bewegungs- und Gesundheitsförderung: 
 Entwicklung des Körperschemas: Den eigenen Körper wahrnehmen, 
innere Empfindungen spüren, sich wohlfühlen,  seiner Möglichkeiten 
und Grenzen bewusst sein... 
 Einsatz und Steuerung des Körpers in unterschiedlichen  Situatio-
nen: Koordination, Anspannung –Entspannung, zielgerichteter  Ein-
satz der Muskulatur 
 Grundverständnis über die Körperfunktionen entwickeln: Wissen  
darüber erlangen, was dem Körper gut tut und was ihm schadet 
 Bewusstsein der eigenen Entwicklungsmöglichkeiten aufbauen: Z u-
sammenhänge erkennen zwischen Bewegung und Wohlbefinden 
Fingerfertigkeit / Handgeschicklichkeit: Gezieltes Bewegen, greifen 
und loslassen unterschiedlicher Gegenstände/ Materialien, Auge –
Hand–Koordination: Einen Faden in die Nadel fädeln, Flüssigkeit in 
unterschiedliche Gefäße schütten, einen Ball aus der Luft fangen...

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 Erfahrungen sammeln: Bewegung an der frischen Luft bei jedem 
Wetter und zu unterschiedlichen Jahreszeiten als spannend erleben 
 Vorfreude entwickeln: Auf alle Fertigkeiten, die ein Mensch  lebens-
lang handhaben kann. 
3.3.6 Musikerziehung 
Der Aufbau von musisc hen Fähigkeiten ist ästhetische Bildung. Sie schafft 
Vertrauen zu sich selbst und durch das musische Zusammenspiel auch zu 
anderen Kindern.  
Vor diesem Hintergrund räumen educcare Tagesstätten den Kindern den 
größtmöglichen Spielraum für die eigene Fantasi e ein. Sie stellen den Ki n-
dern Materialien bereit, mit denen sie wirklich gut arbeiten können und 
schaffen ihnen den Platz, der Ihrem kindlichen Bedürfnis nach persönlichem 
Ausdruck und raumgreifender Aktivität Rechnung trägt. Kunst und Musik als 
„Sprach d er Emotion“ ist ein schöpferischer Prozess, in dem die Kinder 
Empfindungen, Gefühlen, Beziehungen, Problemen, vorübergehenden Th e-
orien, Ideen von etwas Möglichem wie offensichtlich Unmöglichem Gestalt 
geben. 
Wofür wir uns verantwortlich einsetzen: 
 aktives gestalterisches Lernen 
 Erweiterung der Lebenskompetenzen 
Die integrative Musikförderung betrifft den Gehörsinn z. B. Fähigkeit Laute 
differenziert zu hören, Entwicklung von Sprachrhythmus und –melodie. 
3.3.7 Natur und Naturwissenschaften 
Kinder wollen die Zusamm enhänge ihres lebensweltlichen Umfeldes  ergrün-
den und brauchen dafür Raum. Erfahrungen in und mit der Natur  betreffen 
die belebte Welt – den Umgang mit Pflanzen und Tieren – wie die unbelebte 
Natur. Die belebte Natur ist traditioneller Bestandteil der  pädagogischen 
Arbeit. Kinder nehmen ihre Welt durch Beobachten,  Beschreiben, Vergle i-

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chen und Bewerten wahr. Dabei berühren sie ihrem  Interesse und ihrer e i-
genen Logik folgend Themen aus der Biologie, der  Chemie, Physik und 
Technik: 
 Warum fallen die Blätter von den Bäumen? 
 Was schwimmt da oben auf der Suppe und warum? 
 Woraus besteht ein Regenbogen? 
 Warum kann ich mich nicht von meinem Schatten trennen? 
Staunen – als Ausgangspunkt – regt die Neugier an, weckt den  Forscher-
geist und unterstützt die Kinder, ihr int uitives Wissen oder die  diffuse Kennt-
nis von etwas zu überprüfen. 
Waldtage, Natur und naturwissenschaftliche Projekte sind mit  kindorientier-
ten Themen Teil des pädagogischen Alltags – passend zum  Entwicklungs-
stand des Kindes und mit unmittelbarem Lebensbez ug. So lernen die Kinder 
in kleinsten bis hin zu übergeordneten Zusammenhängen.  Sie erweitern 
Wissen und Fähigkeiten, übernehmen Verantwortung und  entwickeln B e-
wusstsein für den Umweltschutz. 
3.3.8 Medien und Technik 
Kinder wachsen von Geburt an mit Medien und T echnik auf. Sie zeigen Inte-
resse an deren Funktionen und Verwendungsweisen. Bereits von Anfang an  
begeistern sie sich für das Telefon, den Lichtschalter oder den Kühlschrank.  
Ihre ersten Kontrollerfahrungen machen sie, indem sie Geräte ein – und aus-
schalten, Knöpfe drücken und sehen, was passiert. Sie haben unterschiedl i-
chen Zugang zu Fernsehern, Computern und Videospielen und  nichts ver-
schließt sich ihrer Neugier. Entsprechend verantwortungsbewusst  müssen 
Erwachsene planen, agieren und reagieren.  
Kinder ve rstehen die Bedeutung unterschiedlicher technischer Geräte am  
besten, wenn sie sie als nützliches Werkzeug im Alltag erfahren. Radio, CD –

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Player, Telefon, Kamera, PC sind nur einige Beispiele aus der Informations – 
und Kommunikationstechnik, mit denen Kinde r heute selbstverständlich  
aufwachsen. Lichtschalter, Waschmaschine, Mixer, Bohrmaschine, Auto und  
andere Beispiele lassen Kinder erkennen, dass Technik dem Menschen die  
Arbeit erleichtert oder auch mitunter nicht funktioniert.  Kinder setzen die 
Dinge mit ihrer Erfahrungswelt in Bezug. Kann der  Mensch auch einmal 
nicht funktionieren? Wer repariert ihn dann?  Medien und Technik sind in 
diesem Sinne ein nicht wegzudenkender Teil  der pädagogischen Arbeit. Die 
Fragen liefern die Kinder entwicklungsentsprechend von ganz allein. 
3.3.9 Raumnutzung und -gestaltung oder „Raum als dritter Erzieher“ 
Die Räume in den Kindertagesstätten und in den Außenbereichen sind als 
Erfahrungswelten konzipiert und stellen so die Betätigungsmöglichkeiten 
sicher, die Kinder für ihre Bildung sprozesse brauchen. Sie unterstützen die 
Eigenaktivität von Kindern, Selbstbestimmung und Verantwortung. Entspr e-
chend ausgestattet sind die konkreten „Spielräume in der Praxis: funktion s-
bereite Materialien, einladend gestaltende Nischen, wechselnde, attrak tive 
Herausforderungen. 
Räume haben Ordnungen und bieten damit Orientierung und Verlässlichkeit 
für Kinder. Ihre Gestaltung fördert Kommunikation, soziales Miteinander, 
Körpererfahrung und ästhetische Bildung. 
Bei der Gestaltung der „Spielräume“ sind Abwec hslungsreichtum und Rei z-
überflutung sorgsam abzuwägen. 
Kinder werden durch die Gestaltung der Räumlichkeiten auf den Zeitgeist, 
Unterschiede zwischen den Kulturen und subjektive Geschmacksvorstellu n-
gen aufmerksam. Sie setzen sich mit diesen auseinander, je  mehr Einfluss 
sie auf die Gestaltung nehmen. Die pädagogische Arbeit educcares basiert 
unter anderem auf der Reggio -Pädagogik, bei der der Raum eine sehr wic h-
tige Rolle spielt: „der Raum als dritter Erzieher. Räume wirken als reichhalt i-
ge, vorbereitete Um gebung, die den Kindern sowohl Anregung und Herau s-

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forderung bieten, als auch Geborgenheit und Rückzugsmöglichkeiten. Sie 
können als Gruppenräume strukturiert sein, wie auch als Funktionsräume, 
z.B. Räume für Atelier, Bewegung, Entspannung etc. Einrichtung und Mate-
rial haben durch die Präsentation Aufforderungscharakter, bieten ordnende 
Orientierung, ermöglichen unterschiedliche Perspektiven, fordern verschi e-
dene Wahrnehmung heraus und laden zum forschenden Lernen ein.“ Der 
Raumgestaltung kommt in den educca re Kindertagesstätten eine wichtige 
Bedeutung zu, denn diese wirkt sich wesentlich auf die Persönlichkeitsen t-
wicklung der Kinder aus. Neben den verschiedenen Räumen für Bewegung, 
Ruhe, Entspannung usw. haben auch die räumlichen Bedingungen wie 
Licht, Farben und Akustik eine wesentliche Bedeutung. Der Lärmpegel ist in 
Kindertagesstätten mit ca. 80 Dezibel enorm hoch. Damit sich Kinder in der 
Einrichtung beim Spielen und der kreativen Entfaltung nicht gestört fühlen 
sind Schallschutzdecken oder geräuschdämmen de Fußbodenbeläge ein 
Muss. In den Gruppenräumen wird auf große Fensterfronten geachtet, denn 
bei Tageslicht ist nicht nur die Sinneswahrnehmung anders geschärft als bei 
Kunstlicht, sondern das Tageslicht steuert die körperlichen Vorgänge wie 
Körpertemperatur, Stoffwechsel, Herzschlag, Gehirntätigkeit und Hormo n-
produktion.  
In den Schlafräumen werden gerne sogenannte Hochebenen eingebaut, 
diese dienen zum einen als platzsparende Schlafmöglichkeit, zum anderen 
als Spiel- und Kletterobjekt zu Nicht-Schlafenszeiten.  
Das Außengelände sollte möglichst direkt an die Einrichtung angrenzen. Die 
Gesamtfläche sollte in verschiedene Funktionsbereiche unterteilt werden: 
Sand, Wiese, fester Boden, Rückzugsmöglichkeiten, Wasser -/Bachlauf mit 
Auffang-/Spielbecken und mit  Trinkwasser, unterschiedliche Höhen und 
Tiefen, naturnah (Einbindung vorhandenen Baumbestandes), Wege für Ki n-
derfahrzeuge, Klettergerüste (möglichst aus Holz), Spielbereich für Kleins t-
kinder.

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3.3.10 Verpflegung  
educcare hat ein umfassendes Verpflegungskonzept  entwickelt, das den 
Leitungen, Teams, Eltern und Auftraggebern zur Verfügung steht. In dem 
Konzept wird der Umgang mit Speisen, Hygienevorschriften und praktisches 
Vorgehen im Detail erläutert.  
Ernährung bedeutet mehr als nur ausreichende Nahrungsaufnahm e. Der 
Genuss ist wichtig, genauso wie die Versorgung mit wertvollen Nährstoffen. 
Eine vielfältige und ausgewogene Ernährung fördert die Entwicklung der 
kognitiven und motorischen Fähigkeiten der Kinder.  
Bei educcare werden täglich rund 2.200 Kinder (Stan d September 2018) 
verpflegt – vom Frühstück über das Mittagessen bis hin zum 
Nachmittagssnack, je nach Angebotsumfang der Kita. 
Das Verpflegungskonzept soll die Ernährungsversorgung der Kinder in 
educcare Kindertagesstätten sichern. Es dient übergreifend d er 
Qualitätssicherung in allen educcare Einrichtungen. educcare Mitarbeitern 
bietet es einen fachlichen Leitfaden und Eltern eine Informationsgrundlage 
für die Ernährung ihrer Kinder.  
Sprachliche Bildung/ Sprachförderung 
Sprache ist – im Unterschied zu Kr abbeln, Laufen, Klettern usw. – die 
einzige Fähigkeit, die nur im beständigen, unmittelbaren Kontakt zu einem 
Menschen gelernt und verfestigt werden kann. Kinder nehmen wahr, wie 
Menschen miteinander kommunizieren, wie sie einander zuhören und gehört  
werden. 
 
Sprachliche Bildung beginnt in den ersten Lebenswochen. Sie ist ein  
kontinuierlicher Prozess, der über Kindheit, Schule und Ausbildung hinaus  
andauert. Kommunikation umfasst die verbale und auch die nonverbale  
Verständigung wie Gestik, Mimik, Körperspr ache, Tonfall, Rhythmus.  
Sprechfreude, Entwicklung der Körpersprache, Lautbildung, Neugierde und

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Interesse an Reimen, an Geschichten, Büchern und fremden Sprachen, die  
Erweiterung von Wortbildung und Satzbau, die Fähigkeit zum Ausdruck von  
Gefühlen und Bed ürfnissen und aktives Zuhören stellen die ersten  
Bildungsziele in der Sprachentwicklung dar. 
Im frühen Kindesalter besitzt die nonverbale Kommunikation hohe  
Bedeutung als Ausdrucksform und Kontaktmittel. Dies stellt entsprechende  
Anforderungen an den Erwa chsenen, sich einzufühlen, zu verstehen und in  
den Dialog zu treten.  
Kinder wollen sich ausdrücken, sich verständlich machen können. Sie  
brauchen verantwortliche Vorbilder, Anerkennung und Ermutigung für die  
Nutzung all ihrer sprachlichen Möglichkeiten. K inder ohne die Erfahrung  
positiver Resonanz verstummen. 
Spracherwerb hat als „Produktion von Lauten“ etwas Spielerisches,  
Experimentelles und in gleichem Maße Sinnstiftendes. Sprachentwicklung  
basiert auf dieser Lust an Tönen, Sprachmelodien und Wortspiele n. Sie  
bilden im ständigen Dialog die Basis für die Förderung im Alltag.  
In der Gemeinschaft erleben Kinder, welches Gewicht ihre Stimme hat. Je  
mehr Kinder in einen Dialog einbezogen sind, umso mehr Anreiz und  
Motivation erhalten sie, sich sprachlich weiterzuentwickeln. 
 
Schriftzeichen stehen für die Laute der gesprochenen Sprache. Kinder 
lernen, dass diese Zeichen Inhalte vermitteln. Die Entdeckung von Zeichen, 
Zahlen, Buchstaben sind ein Meilenstein auf dem Weg zum abstrakten 
Denken. Die Möglichkeit, si ch mitzuteilen, ohne selbst anwesend zu sein, ja  
sogar die ganze Welt zu erreichen, ist für Kinder ein faszinierender 
Gedanke. Selbst erfundene Zeichen, der Wunsch, den eigenen Namen 
sichtbar zu machen, oder auch die Entdeckung von Zahlen auf dem Weg 
zum Kindergarten sind Ausdruck dieses Entwicklungsschrittes.

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Ziele der Sprachförderung: 
 Sprache als persönliches Ausdrucksmittel genießen, sprachliche Vielfalt 
mit Spaß erleben 
 Stärken des einzelnen Kindes in seiner Beziehung zur Welt: Erfahrun-
gen und Gedanken verbal ausdrücken und andere verstehen können 
 kommunikationsoffene und anregende Gestaltung der Atmosphäre und 
des Raumes 
 sich der Familiensprache als Teil der eigenen Identität bewusst sein 
 Korrekter und bewusster Umgang mit der deutschen Sprache und – in 
den meisten educcare Tagesstätten – mit einer zweiten Sprache (Vor-
bildfunktion) 
 Vergrößerung des Wortschatzes, nach Bedeutungen von Worten fragen, 
Lernen in Sinn-zusammenhängen 
 altersgemäße grammatikalische Kompetenz 
 phonologisches Bewusstsein (Reime, Silben, einzelne Laute) 
 Schönheit von Sprache(n) und Schrift(en) entdecken, Wahrnehmen  und 
Aufgreifen des Interesses der Kinder an Schriftsprache (eigener Name, 
Hausnummern, chinesische Zeichen) 
 Zeichen, Ziffern, Symbole, Piktogramme erkennen, eigene Zeichen er-
finden 
3.3.11 Öffnungs-, Schließ- und Betreuungszeiten 
Die Betreuungszeiten sollen den Eltern Planungssicherheit und Flexibilität 
gewähren, aus pädagogischen Gründen jedoch maximal 9 Stunden pro Tag 
betragen: 
Öffnungszeiten im Jahresverlauf: 
In der Regel habe n educcare Einrichtu ng zwanzig jährliche Schließtage . 
Innerhalb dieser Schließtage können die fünf Fortbildungs -/ Konzept -/ 
Teamtage für das Team stattfinden. Im ersten Jahr sind für eine qualitative

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hochwertige Einarbeitung der Mitarbeiter zwei weitere Te amfortbildungstage 
vorgesehen, die in der o. g. Schließungszeit stattfinden können. 
Öffnungszeiten je Tag: 
Die Öffnungszeiten sollten sich nach den Anforderungen der Eltern richten.  
Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag. Die Uhrzeit kann je nach 
Bedarf zwischen 7:00 Uhr und 19:00 Uhr festgelegt werden. Hier richtet sich  
educcare flexibel nach dem Bedarf der Eltern  und der Kommune , so dass 
auch eine spätere oder frühere Öffnung umgesetzt werden kann.  
Sonstige, ergänzende Betreuungsangebote / Stundenbuchung: 
Um Flexibilität in der Betreuung zu ermöglichen, kann educcare weitere 
Möglichkeiten anbieten, die bei Bedarf mit dem Sozial - und Jugendamt 
besprochen werden können. Dazu gehören z.B. 
 die zeitweilige Buchung von Zusatzstunden innerhalb und außer halb 
der Öffnungszeiten. Diese werden von den Eltern gebucht und auch  
bezahlt.  
 Buchungskontingente mit zubuchbaren Stunden (angekündigt wie  
auch unangekündigt). 
 Notfallbetreuung 
 soweit rechtlich zulässig und gewünscht kann educcare auch 
Platzsharing einrichten. 
 
4 Kinderschutzkonzept 
educcare versteht sich als ein Träger, der sich für das Wohlergehen und den 
Schutz der ihm anvertrauten Kinder verantwortlich fühlt. In der engen Z u-
sammenarbeit zwischen Kindern, Eltern, Pädagogen und dem Träger so r-
gen wir dafür, dass sich die Kinder sicher, wohl und geborgen fühlen, uns e-
rem Anspruch folgend, Kindern, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, ein 
zweites zu Hause und ein exzellenter Bildungsort zu sein.

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educcare hat ein Kinderschutzkonzept entwickelt, dass alle G rundsätze zum 
Kinderschutz, sowie den praktischen Umgang darstellt.  
Die educcare Konzeption bildet die Grundlage der pädagogischen Arbeit. 
Somit ist Sicherheit für alle Beteiligten gewährleistet: 
 für Kinder, sich in anregender und beschützender Umgebung i ndivi-
duell entfalten zu können 
 für Eltern, die sich als Erziehungspartner an - und ernstgenommen 
fühlen 
 für Pädagogen, die die individuelle Ausprägung vor Ort gestalten 
und sich weiterentwickeln wollen 
 und für den Träger in seiner Gesamtverantwortung.  
Das Kinderschutzkonzept versteht sich als wichtiger Bestandteil der edu c-
care Konzeption. Wir haben ein gemeinsames Verständnis von Kinderschutz 
geschaffen, welches für alle educcare Einrichtungen verbindlich ist. Ziel des 
educcare Schutzkonzeptes ist es, den p ädagogischen Fachkräften Orienti e-
rung und Handlungssicherheit im Krisenfall zu geben. Neben der Fürsorge 
für das Wohl des Kindes, haben wir gleichzeitig die Fürsorge der Mitarbe i-
tenden im Blick. 
 
5 Integration, Inklusion und Genderthematik 
Inklusion ist der folgerichtige Schritt auf die Bemühungen der Integration. Sie 
eröffnet allen Kindern die Möglichkeit, ihr Recht auf die Erreichung ihres 
individuell höchstmöglichen Bildungszieles wahr zu nehmen. 
In den UNESCO „Leitlinien für die Bildungspolitik“, die von der 
Bundesrepublik Deutschland unterschrieben wurden, geht es um die 
Inklusion von Kindern mit Entwicklungsschwierigkeiten.  „Inklusive Bildung 
bedeutet, es allen Menschen in gleichem  Maße zu ermöglichen, an 
hochwertiger Bildung teilzuhaben und ihr Potentia l zu entwickeln. Dieser

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Anspruch ist universal und gilt unabhängig von Geschlecht,  sozialen und 
ökonomischen Voraussetzungen oder besonderen Lebensbedürfnissen.“  
educcare Kindertagesstätten stehen allen Kindern offen. Jedes Kind ist 
willkommen, kein Kind wird ausgegrenzt! Unser Leitsatz „Ein Kind ist, was in 
ihm steckt“ verdeutlicht  die Offenheit und Achtung gegenüber der 
Verschiedenheit und des Andersseins  eines jeden Kindes mit all seinen 
Potentialen und Herausforderungen.  Im Sinne und im Anspruch ermögl icht 
educcare allen Kindern, insbesondere auch  den Kindern mit 
Benachteiligungen und besonderen Bedürfnissen: 
 Respektierung der eigenen Persönlichkeit 
 Würde und Selbständigkeit 
 Selbstvertrauen und Begeisterung beim Lernen 
 ein ausgeglichenes Lern- und Betreuungsumfeld 
 Geselligkeit, Freundschaft und Zusammenarbeit mit anderen 
 kulturelle Unterschiede und Vielfalt 
 Wohlfühlen im familiären Umfeld. 
educcare ist der festen Überzeugung, dass es notwendig und sinnvoll ist, 
behinderte und nichtbehinderte Kinder so fr üh wie möglic h 
zusammenzuführen, da sich Einstellungen  und Vorurteile bereits im 
Kindergartenalter bilden und da von der Umwelt  Bewertungen von 
Behinderung übernommen werden können.  
educcare sieht folgende Vorteile gemeinsamen Spielens und Lernens:  
 das Le rnen der Akzeptanz von "Anderssein", das für die 
Identitätsbildung behinderter Kinder besonders wichtig ist 
 das Verarbeiten von neuen Erfahrungen, die sich für nichtbehinderte 
Kinder im Kontakt mit behinderten Kindern ergeben 
 die Vermeidung von Vorurteilen 
 das unbefangene Aufeinander zugehen

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 die Chance, verstärkte soziale Kompetenzen zu entwickeln, die sich 
für nichtbehinderte  Kinder aus der Vielfalt an anderen 
Kontaktmöglichkeiten ergeben 
 der Anreiz der gegenseitigen Vorbildfunkt ion bei der Ausbildung 
sozialer, sprachlicher, kognitiver und sensomotorischer Fähigkeiten. 
educcare–Bildungseinrichtungen beschränken sich nicht auf das 
Zusammensein von behinderten und nichtbehinderten Kindern an 
gemeinsamen Spiel - und Lernorten,  sondern schließen ein 
gemeinschaftliches Betreuungsangebot ein. Wir gehen  auf die individuellen 
Bedürfnisse aller Kinder ein, insbesondere derjenigen Kinder,  die ohne 
einen speziellen Aufwand an Betreuung und Pflege nicht zurechtkommen.  
Voraussetzung ist eine vertrauensvolle Zusammenarbei t mit allen Beteiligten 
des Netzwerks: mit den Eltern des Kindes, den behandelnden Ärzten und 
Therapeuten, den sonderpädagogischen Einrichtungen, dem Sozial - und 
Jugendamt, ggf. auch  den Integrationshelfern. educcare 
Bildungseinrichtungen erfüllen nicht nu r integrative  Aufgaben im sozialen 
Umfeld des Kindes und seiner Familie, sondern sie sind auch  eingebunden 
in eine umfassende Förderung und gemeinsame Erziehung und Bildung.  
Wir vereinbaren und verfolgen gemeinsame Ziele. Die Erwartungen an das  
Spielen und  das Lernen berücksichtigt den jeweiligen Entwicklungsstand 
des Kindes.  
educcare Erzieher/innen und Mitarbeiter/innen zeichnen sich durch hohe 
Empathie und Engagement in ihrer Arbeit aus. Sie sehen sich als 
Ansprechpartner/innen für  die Herausforderungen,  Unsicherheiten bis zu 
Ängsten der Eltern, beraten und geben  wenn möglich Hilfestellung. Sie 
verfügen über Kooperationsmöglichkeiten mit  verschiedenen Partnern und 
Institutionen.

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Eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Inklusionsarbeit ist 
neben der  interdisziplinären Kooperation die Fort - und Weiterbildung der 
Mitarbeiter/innen und ihre pädagogische Begleitung. 
5.1 Interkulturelle Arbeit der Kindertageseinrichtungen 
Die educcare Kindertagesstätten orientieren sich in besonderer Weise an 
den Idee n der internationalen Verständigung, der interkulturellen Bildung 
und des Lernens gemäß der Leitlinien der UNESCO -Projektschulen/-
Bildungseinrichtungen. Die Einrichtungen unterstützen aktiv das Ziel der 
UNESCO – die Erziehung zu internationaler Verständigu ng und 
Zusammenarbeit – in allen Bereichen. Die Themen Toleranz, Demokratie, 
Nachhaltigkeit und globale Entwicklung werden in den educcare 
Kindertagesstätten bereits intensiv und verlässlich gelebt. 
So wurde beispielsweise die educcare Kindertagesstätte in  der Stuttgarter 
Hasenbergstraße  von der Deutschen UNESCO -Kommission zur „mitarbe i-
tenden UNESCO Projektschule“ ernannt. 
Zielsetzung es ist, Kindern die Fähigkeit, das Wissen und die Verhalten s-
weisen zu vermitteln, die sie für eine glückliche und erfolgrei che Zukunft 
benötigen. Dies schließt die Erziehung zu internationaler Verständigung und 
Zusammenarbeit ausdrücklich mit ein. 
Soziale Beziehungen sind die Grundvoraussetzung aller Bildungsprozesse. 
Die Welt, in der Kinder aufwachsen, ist von kultureller und  sprachlicher Viel-
falt geprägt. Interkulturelle Kompetenz hat in den educcare Kindertagesstä t-
ten eine hohe Bedeutung. Dabei gilt es, kulturelle Gemeinsamkeiten und 
Unterschiede zu entdecken. Mehrsprachigkeit und Multikulturalität werden in 
den Einrichtunge n als Bereicherung und Chance gelebt. Die Tagesstätten 
spiegeln die Vielfalt unserer Gesellschaft wider. Verschiedene Familienkult u-
ren mit unterschiedlichen Vorstellungen werden durch die Familien und Mi t-
arbeiter/innen repräsentiert.

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5.2 Integration und interkulturelle Orientierung 
Weder gegenüber dem einzelnen Kind  noch gegenüber der Gesellschaft ist 
es zu verantworten, dass anforderungsgerechte Betreuung und Bildung nur 
wenigen zugänglich ist. educcare vertritt entschieden die Auffassung, dass 
hochwertige Bi ldung allen Kindern und Familien zugänglich sein muss. 
Durch konsequentes Kostenmanagement gelingt es educcare in der Regel,  
mit der regulären öffentlichen Förderung für freie Träger die ortsüblichen 
Elternbeiträge beizubehalten. Neben den Elternbeiträgen sind hier die richt i-
ge Ansprache der Familien sowie bedarfsgerechte Angebote entscheidend. 
Weiterhin ist es für educcare selbstverständlich, Kinder und Familien aufz u-
nehmen, bei denen die verantwortlichen Stellen besonderen Handlungsb e-
darf sehen. educcare Tagesstätten sind zweites Zuhause für alle Kinder und 
ihre Familien, unabhängig von Abstammung, Sprache, Herkunft, Welta n-
schauung oder Konfession. Die Tür steht für sie stets offen, ob es sich um 
Betreuungs-, Beratungs-, Gesprächs-, Vermittlungsbedürfnisse handelt oder 
um öffentliche Veranstaltungen oder private Feiern. 
Die educcare Einrichtungen sind exzellente Bildungseinrichtungen, in denen 
jedes Kind in einer Erziehungspartnerschaft mit den Eltern individuell begle i-
tet und umfassend gefördert wird. Ansp ruch von educcare ist es, dass die 
Elternschaft in der Zusammensetzung das soziale Umfeld widerspiegelt. Im 
Verbund mit lokalen Einrichtungen beteiligt sich die Kita aktiv am kommun a-
len Leben und erweitert so das Angebot für Familien. Die interkulturelle O ri-
entierung der educcare Kindertagesstätten zeigt sich allein schon durch die 
bilinguale Ausrichtung jeder educcare Kita (bisher deutsch / englisch), die 
bei Bedarf z.B. auch deutsch / türkisch sein könnte. Zudem arbeiten die 
Einrichtungen nach den UNESCO Leitlinien, deren Grundsätze u.a. die Fö r-
derung von Demokratie, gegenseitiger Achtung und Toleranz sind. In den 
Einrichtungen werden die unterschiedlichen Kulturen gelebt und somit ke n-
nen gelernt als auch das gegenseitige Verständnis füreinander gefördert.  
Unterschiede werden als Chance und Ressource betrachtet, den Alltag in

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der Kindertagesstätte zu bereichern und für die Kinder weitere Lernmöglic h-
keiten zu schaffen. 
5.3 Integration von Kindern mit Behinderung 
educcare Kindertagesstätten stehen konzeptionell allen Kindern, unabhä n-
gig von Religion, sozialem Status, kulturellem Hintergrund oder körperlichen/ 
seelischen Beeinträchtigungen, offen. Leitsätze wie „Jedes Kind ist anders“ 
und „Ein Kind ist, was in ihm steckt“ verdeutlichen die Offenheit gegenüber 
der Verschiedenheit und die Achtung des Andersseins mit all den Potenti a-
len und Herausforderungen, die eine solche Haltung birgt.  
Die educcare Kindertagesstätten streben ein Spiegelbild des gesellschaftl i-
chen Umfeldes an. Dies bedeutet, jedes Kind ist willkom men, und kein Kind 
soll ausgegrenzt werden. 
Jedes Kind wird entsprechend seiner individuellen Entwicklung und seiner 
individuellen Interessen und Stärken anerkannt und gefördert. Bei Kindern 
mit besonderem Förderbedarf ist eine intensive Zusammenarbeit mit  den 
Eltern unerlässlich. Eine zusätzliche Förderkraft wird, wenn es die Situation 
erfordert, angestellt, entweder stundenweise oder alltagsbegleitend.  
Kinder mit Behinderung in den Alltag der Kindertagesstätte zu integrieren 
bietet eine besondere Chance,  Kinder für individuelle Unterschiede zu se n-
sibilisieren und ihnen mit Respekt und Achtsamkeit zu begegnen. Sie erha l-
ten die Möglichkeit, den vorurteilslosen Umgang mit Gleichaltrigen zu lernen. 
Die Integration von Kindern mit besonderem Förderbedarf biete t für alle 
Kinder wichtige Entwicklungserfahrungen.  
Die Räumlichkeiten sind, soweit möglich und mit der Stadt abgesprochen, 
auf die Nutzbarkeit eines Rollstuhlfahrers ausgelegt. 
 Im Grundsatz versuchen wir, allen Kindern einen Kitaplatz anzubieten.

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 Jeder Fall sollte als Einzelfallentscheidung genauer betrachtet werden, 
da die Betreuung in einer Regeleinrichtung vom Grad der Behinderung 
abhängig ist und nicht alle Kinder in einer Regeleinrichtung ausreichend 
gefördert werden können. Mit den Eltern und den  Förderstellen muss 
abgewogen werden, was sinnvoll ist. 
 Ggf. sind unterstützende Kräfte einzusetzen (i.d.R. nach Absprache 
 mit dem Jugendamt). 
 Erfahrungen aus unserer Einrichtung in Stuttgart Hasenbergstraße: 
 Es gibt zwei Integrationspl ätze. Die Kinder erha lten durch 
eine unterstützende Kraft entsprechen de Förderung. Die 
Kräfte werden von der Frühförderstelle finanziert. 
 
6 educcare als im Sozialraum engagierter Träger 
educcare Kindertagesstätten verstehen sich immer als Teil einer 
Stadtteilgemeinschaft – mit den damit verbundenen Rechten und Pflichten. 
Die Aufgabe der Gemeinschaft ist es, den Familien die notwendigen 
Angebote „auf Augenhöhe und mit passender Ansprache“ zur Verfügung zu 
stellen, die sie bei der Erfüllung ihres Erziehungsauftrags benötigen. Hier zu 
möchte educcare verlässlich einen Beitrag leisten.  Die educcare Bildungs - 
und Erziehungskonzeption bildet die fundierte und verbindliche Basis für die 
pädagogische Arbeit. Der Sozialraum und seine Familien bestimmen die 
konkrete Ausprägung des Profils d er jeweiligen Kindertagesstätte und der 
täglichen pädagogischen Arbeit. 
Der Auftrag der educcare Kindertagesstätte in Münster soll zum einen der 
Deckung des Bedarfs der Bildung und Betreuung von neu zugezogenen 
Kindern unter sechs Jahren liegen, zum andere n in der anforderungsgerech-
ten Un terstützung der Familien und des Stadtteils . Eine Kindertagesstätte 
bietet sich hier idealerweise als Treffpunkt für Familien an und kann integri e-
rend wirken.

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Grundsätzliches zu Münster 
Die kreisfreie Stadt Münster steht für Familienfreundlichkeit, Fahrradpar a-
dies und Studentenstadt. Münster ist in die sechs Stadtbezirke Mitte, Nord  
(Coerde, Kinderhaus, Sprakel mit Sandrup) , Ost (Gelmer und Handorf), 
West (Albachten, Gievenbeck, Mecklenbeck, Nienberge, Häger und Roxel) , 
Süd-Ost (Angelmodde, Gremmendorf und Wolbeck)  und Hiltrup (Amelsbü-
ren, Berg Fidel und Hiltrup) gegliedert.  
Münster hat über 180 Kindertageseinrichtungen und ist von einer großen 
Träger- und Angebotsvielfalt geprägt. Ca. 30 Einrichtungen bieten als Fam i-
lienzentrum Angebote für Familien im Bereich der Beratung und Unterstü t-
zung. Die Stadt selbst ist Träger von 29 eigenen Kindertageseinrichtungen.  
Strukturdaten zum Sozialraum 
Das Stadtgebiet von Münster umfasst ca. 303 km² und hat ca. 310.000 Ein-
wohner (Stand Dezember 2015).  
Stand Juni 2017 gibt es ca. 8.600 Kinder im Alter von 0 -2 Jahren in Münster. 
Mit den derzeitig vorhandenen Kindertageseinrichtungen kann ca. 42,4% 
des Betreuungsbedarfes abgedeckt werden. Im Alter von 3 -5 Jahren gibt es 
ca. 7.700 Kinder. 
Münster-Mitte – Altstadt 
Münster ist eine Stadt, die ihre Geschichte lebendig hält. Häuser, Kirchen 
und Plätze in der restaurierten Altstadt „erzählen“ Geschichten aus ve r-
schiedenen Jahrhunderten und schaffen eine Kulisse, die Münster einziga r-
tig war. 
Münster-Mitte, der zentrale und größte Stadtbezirk Münsters, umfasst den 
Kernbereich der Stadt mit ca. 122.432 Einwohnern (Stand Dezember 2011). 
Die Gesamtfläche von 23,95 km² wird in die vier Teilbereiche Altstadt, I n-
nenstadtring, Mitte -Süd und Mitte -Nordost un tergliedert. Viele Sehenswü r-
digkeiten Münsters finden sich in der Altstadt, beispielsweise der Prinzipa l-
markt – eine Flaniermeile in historischer Kulisse – der St. Paulus -Dom, das

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gotische Rathaus in dem sich der Friedenssaal befindet, sowie der Erbdro s-
tenhof – Münsters schönster Adelshof. Das Fürstbischöfliche Schloss der 
Stadt beherbergt heute die Universität. 
In unmittelbarer Nähe zur neu entstehenden Kindertageseinrichtung an der 
Neubrückenstraße gibt es die städtische katholische Martinischule, sowie 
mehrere Kitas in freier Trägerschaft,  beispielsweise die Kindergruppe K o-
tenbeis und die Kita Kinderwerkstatt.  
Nahe der neuen Einrichtung an der Sonnenstraße gibt es zwei Kitas in freier 
Trägerschaft, die AWO Kindertageseinrichtung Fürstenbergstraße und di e 
Kita Kinderwerkstatt. 
Amelsbüren 
Amelsbüren ist der südlichste Stadtteil von Münster und stark landwirtschaf t-
liche geprägt. Amelsbüren ist mit einer Fläche von ca. 43,35 km² der größte 
Stadtteil und hat aktuell ca. 6.400 Einwohner (Stand Dezember 2015). Auch 
umfangreiche Waldgebiete wie die Davert und die Hohe Ward gehören zu 
Amelsbüren. 
In Amelsbüren gibt es zwei Grundschulen, die Davert Schule Amelsbüren 
und die Grundschule Loevelingloh, sowie drei Kindertageseinrichtungen: die 
Kita und Familienzentrum St. Sebastian in Trägerschaft der Kirchengemei n-
de St. Clemens, die städtische Kindertageseinrichtung und Familienzentrum 
Sonnentau, sowie die Einrichtung Pezzettino in Trägerschaft der evangel i-
schen Jugendhilfe Münsterland gGmbH. 
Mecklenbeck 
Der Stadtteil Mecklenbeck befindet sich im Westen von Münster. Meckle n-
beck ist deutlich gegliedert und bietet neben Wohnvierteln auch landwir t-
schaftlich genutzte Flächen und Gewerbegebiete.  Aktuell leben hier rund 
9.300 Einwohner auf einer Fläche von knapp 6,24 km ² und der Stadtteil ent-
wickelt sich kontinuierlich weiter. So gibt es verschiedene neue Wohnb e-
bauungen in der Mitte Mecklenbecks rund um die St. Anna -Kirche und auch

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ein neues Stadtbereichszentrum befindet sich an der Weseler Straße im 
Bau. Für sportliche Aktivi täten bietet der Stadtteil zwei Fußball - bzw. Sport-
vereine, den DJK Wacker Mecklenbeck 1956 e.V. und den 1. FC Meckle n-
beck, die beide zusammen auf einer der modernsten Sportanlagen von 
Münster und Umgebung ihre Sportprogramme ausführen (110.360m²). Hi n-
zu k ommt der Skaterpark mit dazugehörigem Fußballplatz und Volleybal l-
spielfeld. 
Für junge Leute gibt es das Kinder - und Jugendmobil, das mit zahlreichen 
Spiel- und Bastelmaterialien den Kindern viele Möglichkeiten zum kreativen 
gestalten und spielen bietet, s owie den Jugendtreff am Skaterpark und den 
Jugendtreff in Gelmer. 
Es gibt zwei Grundschulen im Stadtteil: die städtische Grundschule am Di n-
bängerweg Peter -Wust-Schule und die städtisch katholsiche Grundschule 
Loevelinglohschule an der Wiedaustraße In unmit telbarer Nähe zur neu 
entstehenden Einrichtung gibt es drei Kindergärten: die Kita Kotenkotten 
e.V., die katholische Kindertageseinrichtung Maria Aparecida und die Kita 
Unter den Eichen der evangelischen Jugendhilfe Münsterland. 
 
Roxel 
Roxel ist ein Wohnbe reich im Stadtbezirk West von Münster . Hier wohnen 
9.184 Einwohner (Stand Dezember 2015) auf einer Fläche von 19,92 km². 
Roxel bietet viele Freizeitangebote, beispielsweise das Roxeler Hallenbad, 
das Sportzentrum Roxel mit Outdoor - und Hallensportangeboten oder auch 
die Musikschule in Roxel, die regelmäßig Vorspiel-Konzerte veranstaltet. 
In Roxel gibt es eine Grundschule: die katholische Marienschule Roxel, die 
allen Kindern offen steht; sowie vier Kindergärten: die AWO Kindertagesei n-
richtung Aloysia Delsen , zwei Einrichtungen des CVJM Münster e.V., Kita 
auf dem Dorn und das Anne -Jakobi-Haus und die katholische Kindertage s-
stätte St. Pantaleon.  Das Anne -Jakobi-Haus richtet sich mit den ve r-

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schiedensten Angeboten an unterschiedliche Altersgruppen, sowohl an Ki n-
der und Jugendliche als auch an Familien. Unter einem Dach befinden sich 
eine Kindertagesstätte, ein Jugendbereich und ein Familienzentrum. Gerne 
möchte educcare sich mit den im Stadtteil Roxel vertretenen Akteuren ve r-
netzen und gemeinsame Angebote für Fam ilien gestalten. Auch die Koop e-
ration von pädagogischem Fachpersonal aus den verschiedenen Einrichtu n-
gen sehen wir als selbstverständlich an, zum fachlichen Austausch und zur 
Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit. Auch die Teilnahme an For t-
bildungs- und Qualifikationsveranstaltungen trägt zu einer verbesserten Z u-
sammenarbeit bei.  
 
Ein „zweites Zuhause“ und exzellenter Bildungsort für Kinder und E l-
tern in Münster 
Kindern und Eltern ein „zweites Zuhause“ und exzellenten Ort der individue l-
len Entfaltung  in de n Kindertagesstätten Münster zu bieten, heißt für uns 
ergänzend zu den grundsätzlichen Aussagen i n der educcare Bildungs- und 
Erziehungskonzeption zum Beispiel: 
 Vernetzung in den Stadtteilen und in den Bezirken aktiv unterstützen 
u.a. zu umliegenden Kindergärten und Grundschulen  
 kulturelle Verständigung fördern, auch über die Kindertagesstätte 
hinaus 
 den hinzuziehenden Familien das Ankommen in der neuen Umg e-
bung erleichtern , z.B. durch gemeinsame Ankommensfeiern, g e-
meinsames Kochen, Elterncafé , sportliche Aktivitäten wie Yogaku r-
se, Eltern-Kind-Zelten… 
 Familien die Möglichkeit bieten, Teil der Gemeinschaft zu werden 
und Verantwortung für sie zu übernehmen 
Konkret könnten folgende Elemente die Realisierung des Stadtteilbezugs 
herstellen:  
Schwabschule Stuttgart

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 umfeldadäquate Angebote  für die Familien zur Kontaktknüpfung (z. 
B. Eltern-Kind-Spielgruppen, Kurse zur Erziehungspartnerschaft, E l-
terncafé; gemeinsame Ausflüge in die Umgebung (beispielsweise an 
den Aasee, den Wolbecker Tiergarten…) 
 interkulturelle Angebote, Veranstaltungen und Feiern (z. B . als Haus 
der Kulturen; o.ä.) 
 Ort familiärer Unterstützung z. B. Sprachförderung für die ganze 
Familie; Bildungsveranstaltungen (Vorträge, Seminare), mehrspr a-
chige Informationen, Hilfen zur Erziehung, Unterstützung solidar i-
scher Netzwerkbildung z. B. für Alleinerziehende, Studenten...  
educcare möchte aktiv einen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung in 
Münster leisten und in enger Zusammenarbeit mit den bereits vertretenen 
Trägern, Angebote für die Familien in Münster realisieren. In Abstimmung 
mit den anderen Akteuren können in der Kita familienzentrum -ähnliche 
Strukturen geschaffen werden, um den Eltern trägerübergreifende Fortbi l-
dungs- und Beratungsangebote anzubieten. 
Im Falle der Auftrag serteilung soll educcare in  Münster den Bedarf der 
Bildung und Betreuung von Kindern im Alter von sechs Monaten bis zum 
Schuleintritt decken sowie Familien anforderungsgerecht unterstützen.  
 
6.1 Zusammenarbeit mit dem Jugendamt 
Das Ziel einer vorbildlichen und zugleich  effizienten Bildung und Be treuung 
ist nur in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt erreichbar. educcare sieht 
das Ju gendamt als Handlungs partner, welcher die gleichen Ziele mit 
derselben Beharrlichkeit und gleichem „neue n Denken“ verfolgt. Eine gute 
Partnerschaft hat educcare schon in a nderen Kommunen in der 
Vergangenheit unter Beweis gestellt.

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Aufbauend auf diesen Erfahrungen würden wir gerne in den folgenden 
Themen mit dem Jugendamt konkret zusammenarbeiten:  
 gemeinsame Definition und Erprobung von neuen Angeboten und 
Abläufen 
 gemeinsame Durchführung von Schulungen 
 Erfahrungstransfer aus anderen Kommunen  
 
6.2 Zusammenarbeit mit Grundschulen oder 
„lebenslanges Lernen fördern“ 
Einen besonderen Schwerpunkt setzt educcare für Kindergartengruppen auf 
die Vorbereitung auf die Grundschulzeit. ed uccare entwickelt zusammen mit 
Grundschulen Prozessbeschreibungen für den Übergang in die Schule. Dem 
Übergang vom Kindergarten in das Schulsystem kommt ein besonderer 
Stellenwert zu, denn was bei den Kindern in der Elementar - und 
Primarbildung grundgelegt – oder aber versäumt – wird, prägt den weiteren 
Bildungsverlauf und somit auch den Bildungserfolg oder -misserfolg von 
Kindern und Jugendlichen entscheidend mit. Nicht nur im Hinblick auf 
individuelle Lebenschancen, sondern auch mit Blick auf die 
gesamtgesellschaftliche Entwicklung muss somit dem Übergang vom 
Kindergarten in die Grundschule eine besondere Verantwortung 
beigemessen werden.  Kinder, die in die Schule kommen, stehen in der 
Kontinuität längst begonnener Bildungsprozesse. Kindertagesstätten und 
Schule haben die gemeinsame Verantwortung und Verpflichtung, durch ihre 
Zusammenarbeit eine weitgehende Kontinuität der Entwicklungs - und 
Lernprozesse für die Kinder zu gewährleisten und gemeinsam mit den Eltern 
Verantwortung für eine beständige, ganzheitl iche Bildungs - und 
Erziehungsentwicklung zu übernehmen. Die enge Verzahnung von 
Elementar- und Primarbereich dient der frühzeitigen und bestmöglichen 
Förderung für jedes einzelne Kind.

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Kindertagesstätte und Schule tragen gemeinsam und gleichberechtigt die  
Verantwortung dafür, 
  dass ein guter Schulanfang kein punktuelles Ereignis, sondern eine 
zu gestaltende Übergangsphase ist, 
  dass die persönliche Eigenart des einzelnen Kindes und seine 
Lerngeschichte berücksichtigt wird und in der Schule zur Geltung 
kommt, 
  dass wechselseitig und kontinuierlich Informationen ausgetauscht, 
Fragen aufgenommen und Ideen entwickelt werden. 
 
educcare sieht sich deswegen in der Verantwortung, mit Grundschulen in 
der Umgebung zusammenzuarbeiten und Kindergartenkindern eine gute 
Vorbereitung auf die Schule zu bi eten. educcare sieht sich in der Verpflic h-
tung die umliegende Grundschulen anzusprechen und sich zusammen mit 
ihnen diesen Aufgaben zu stellen (z.B. durch Kooperationsvereinbarungen, 
Kooperationskalender, gemeinsame Informa tionsabende, übergreifende 
Portfolios, Projekte zwischen Kita - und Schulkindern, Evaluierung des 
Übergangsprozesses). 
 
6.2.1 Beispiel für Sozialraumorientierung: Zusammenarbeit der 
educcare Kita Stuttgart Hasenbergstraße mit den Grundschulen 
Schwabschule und Falkertschule 
Konkret ist es beispielsweise gelungen , an zwei öffen tlichen Schulen im 
Stuttgarter Westen  (Schwabschule und Falkertschule) ein bilinguales 
Unterrichtsmodell einzuführen. Initiator waren Eltern der educcare 
Kindertagesstätte Hasenbergstraße. Damit ist in unmittelbarer 
Nachbarschaft der bilingualen Kita die Weiterführung der Bilingualität in der 
Schule gewährleistet. Der Erfolg der Eltern und des Trägers ist auch ein

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gelungenes Beispiel dafür, wie Kindertagesstätten Bewegung in einen 
Stadtteil bringen und Schulentwicklung mit gestalten können. 
6.3 educcare als Partner der Stadt Münster oder 
„Transparenz herstellen und Kooperation leben“ 
Auf Grund entstehender Neubaugebiete und damit verbundenem Zuzug von 
Familien soll die neue Kita den Eltern anforde rungsgerechte Kinderbildung 
und -betreuung anbieten.  
Durch die flexiblen, auf die Bedürfnisse abgestimmten Angebote und 
Betreuungszeiten ist den Eltern die größtmögliche Planungssicherhe it in der 
Umsetzung ihres Lebensmodells garantiert. Die Stadt Münster  will nicht 
ausschließlich den Bedarf abdecken, sondern auch eine qualitativ 
hochwertige, gut kommunizierbare Betreuung und Bildung der jüngsten 
Bewohner im Stadtteil Münster-Mitte zur Verfügung stellen.  Die Wohn- und 
Lebensqualität sowie Identifikation der Bewohner mit dem Stadtteil we rden 
mit der Kindertagesstätte als Ort der Begegnung, des Kennenlernens  und 
des Dialogs zusätzlich gestärkt.  
educcare wird verantwortlich und effizient mit der Stadt Münster  
zusammenarbeiten und Prozesse und Strukturen stets transparent halten 
und dynamisch weiterentwickeln. 
6.4 Kooperation mit anderen Institutionen 
Grundgedanke von educcare Kindertagesstätten ist es, Familien – Kinder 
wie Eltern – als Partner zu sehen. Diese haben unterschiedliche Bedarfe, 
die sich je nach Lebens situation und Umfeld ändern können. Wir sehen es 
als unsere Aufgabe, Familien adäquate Angebote anzubieten: von de r 
hochwertigen Umsetzung unsere r Bildungskonzeption über die Beratung 
von jungen Eltern oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bis hin z u 
offenen, generationenübergreifenden Angeboten.

Seite 43 von 67 
 
 
educcare richtet seine Angebote an den lokalen Anforderungen aus. Dies 
wird mit Hilfe der Sozialraumanalyse und  Elternumfragen sichergestellt und 
regelmäßig überprüft. 
 
Folgende Partnerschaften werden angestrebt: 
  Kooperationsmodelle mit Vereinen, Verbänden; Institutionen (z.B. mit 
(Grund-)Schulen, Sportvereinen, Museen, Bibliotheken etc.) 
  Zusammenarbeit mit anderen freien Trägern der Jugendhilfe  
 Kindertagesstätten  
 Jugend- und Familienhäusern 
 Hilfen zur Erziehung 
 Sprachförderprojekten  
 Vereinen 
 Vernetzung mit anderen Trägern  
 Austausch über pädagogische Konzepte  
 ggf. gemeinsame Schulungen 
 Bereitstellung der Räumlichkeiten 
 
7 Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit Eltern 
Erziehungspartnerschaft von Eltern und Erziehern 
educcare sieht in der Bildung und Erziehung der Kinder eine gemeinsame 
Verantwortung mit den Eltern.  
Das Gelingen gründet auf Respekt und Vertrauen. Voraussetzungen sind 
authentisches Interesse, individuelles Eingehen, gleiche Augenhöhe so wie 
Professionalität in der Kommunikation bei den educcare Mitarbeiter/innen. 
Erzieher/innen in educcare Einrichtungen respektieren Eltern in ihrer

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besonderen Bedeutung für ihr Kind. Sie (be)achten individuelle 
Lebenssituationen, Wertvorstellungen, kulture lle Zusammenhänge und 
vielfältige Erwartungen, die Eltern in ihrer persönlichen Lebenssituation 
formulieren. Voneinander erfahren, sich austauschen und gemeinsam 
Lösungen entwickeln sind unverzichtbare Schritte, damit eine 
vertrauensvolle Partnerschaft ent stehen und familienergänzend und -
entlastend wirken kann.  
Beteiligung, Verständigung und manchmal auch Auseinandersetzung 
verlangen von Erzieher/innen besondere Kompetenzen. educcare trägt 
diesem Aspekt u. a. durch eine sehr sorgfältige Personalauswahl Re chnung. 
Alle Mitarbeiter/innen in den educcare Einrichtungen werden in 
Kommunikation und Erwartungsmanagement geschult.  
Wesentliche Grundeinstellungskriterien sind z. B. Begeisterung für die Arbeit 
mit Kindern und Eltern, ausgeprägte Hobbys, Spaß am stru kturierten 
Arbeiten, nachgewiesener Wille zur persönlichen Weiterentwicklung und 
eine freundliche Ausstrahlung. Ergänzt wird dies um spezifische Kriterien 
wie kultureller Hintergrund oder spezielle Kenntnisse.  
 
Die konkrete Elternarbeit bei educcare beinhaltet z. B.: 
 intensive Vorab-Information über educcare und die Ziele  
 intensives Vorab -Gespräch mit den Eltern über das Kind, seine 
bisherige Entwicklung, Wünsche und Ängste von Eltern 
 individuelle Eingewöhnung von Kindern und Eltern (Berliner Modell)  
 
 vier (für Kinder unter 3 Jahren) bzw. zwei (für Kinder über 3 Jahren) ca. 
einstündige Elterngespräche pro Jahr zum Austausch über die 
individuelle Entwicklung der Kinder (die “ educcare-Eltern“ lieben diese 
Gespräche)

Seite 45 von 67 
 
 
 halbjährliche Elternbefragung 
 jährliche Mitwirkung von Eltern bei der Ausrichtung und Entwicklung der 
jeweiligen Kita im Rahmen des „Kickoff“ (u.a. auf Basis der Befragung s-
ergebnisse) 
 
 Einbinden von Elternkompetenzen und Ressourcen in die Bildungsarbeit 
und den Alltag der Tagesstätte 
 diverse Elternmitwirkungsmöglichkeiten (z. B. Arbeitsgruppen, Elternrat, 
Projekt-/Themengruppen)  
 
 lebendige Elternversammlungen mit Themenabenden (z. B. 
Naturwissenschaften), Vernetzen und Vergnügen, z. B. Kochen 
 Angebote der Beratung und Unterstützung von Familien  
 Angebote für Eltern in gewünschten Themen (z. B. das Elternseminar: 
„Rituale“, „Grenzen setzen“) 
 
8 Tagesablauf  
Durch Rituale Orientierung und Halt geben. 
 
Strukturierung des Tagesablaufs 
Ein strukturierter Tagesablauf ist für Kinder im  Kindergarten- und besonders 
im Krippenalter wichtiger Bestandteil für eine gesunde Entwicklung. Den 
Kindern wird ein  Tagesablauf geboten, der Orientierung und damit auch 
Sicherheit bietet. Hierbei wird stets vom Wohlbefinden des einzelnen Kindes 
ausgegangen. So ist unser Tage sablauf eine Stütze für das Kind, aber 
keinesfalls ein Muss (s. „Ein exemplarischer Tag bei den Wasserflöhen“).  
Feste Rituale und Strukturierungsmerkmale sind dabei täglich der 
Morgenkreis / Morning Circle mit allen Kindern, das gemeinsame 
Obstfrühstück, das Mittagsessen sowie die Mittagsruhe und der

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nachmittagliche Snack. In den Zwischenzeiten kann der Tag immer wieder 
neu erfunden werden, ausprobiert und variiert werden. 
 
Ein exemplarischer Tag bei den „Wasserflöhen“, 
der Betriebskindertagesstätte der Bundesanstalt für Wasserbau 
7:30-8:00 Uhr Gruppenübergreifende Frühbetreuung: Der entspannte  
Start in den Tag steht im Vordergrund. Die Kinder werden 
liebevoll begrüßt und Informationen mit den Eltern ausg e-
tauscht.  
8:00 Uhr Bringzeit der Kinder in ihre Bez ugsgruppen - erste Fre i-
spielphase 
8:00-11:15 Uhr individuelle Schlafens- und Ruhezeiten der Kleinsten  
9:00-Uhr  Start in den Tag: Morning Circle - in der Gruppe anko m-
men, begrüßen; gemeinsam schmieden die Kinder Pläne 
für den Tag; es wird gesungen, getanz t, gelacht und d a-
nach gibt es gemeinsames Obstfrühstück  
9:30-11:00 Uhr Treffpunkt Piazza, offene Angebote 1. Entdeckerphase:  
Die Kinder können altersentsprechend frei wählen, ob sie 
an einem gezielten Angebot (Piazza, Atelier, Bad) tei l-
nehmen wollen oder eigenen Wünschen nachgehen: z.B. 
im Garten  spielen, sich ausruhen, kuscheln oder in der 
Küche nachschauen, was es später zu essen gibt. 
Die Erzieher/innen unterstützen die Kinder bei der Real i-
sierung ihrer Ideen, sie schaffen Anreize und fördern die 
Kinder mit ihren individuellen Interessen. Sie beobachten 
und dokumentieren und tauschen sich später mit den E l-
tern darüber aus.  
11:30 Uhr Mittagessen für die Krippenkinder 
12:30 Uhr Mittagessen für die Kita-Kinder. 
13:15-15:00 Uhr Mittagsruhe. Es kehrt Ruhe ein im Haus.

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Die großen Kinder beschäftig en sich leise, bekommen e t-
was vorgelesen oder ruhen und kuscheln miteinander. 
Die jüngeren Kinder machen sich bettfertig, klettern in ihre 
Kisten oder auf ihre Matratzen. Wer nicht schlafen kann, 
ruht. Die Schlafdau er richtete sich individuell nach dem 
Bedürfnis des Kindes. Wer wach wird, ruft oder kommt a l-
lein aus dem Schlafraum und wird von einer Gruppene r-
zieherin begrüßt. 
15:00 Uhr Treffpunkt Piazza, 2. Freispielphase  
15:15 Uhr Der Snack - Energie für den Nachmittag:  
Dieser kleine Snack variiert täglich. Abgestimmt auf den 
Mittagstisch, bietet er einen Energienachschub, der die 
Kinder für Ihre Aktivitäten am Nachmittag stärkt. Je nach 
Belegung der Gruppen, findet der Imbiss gemeinsam mit 
Kindern der anderen Gruppen statt. 
15:45 Uhr 2. Entdeckerphase:  Die Kinder können sich zwischen 
vereinzelten Angeboten entscheiden, Garten und Fre i-
spiel. 
17:00 Uhr Ende 
 
Der Alltag wird für alle Kinder durchgehend in englischer und deutscher 
Sprache gestaltet.  
 
Der Tagesablauf wi rd natürlich an lange Öffnungszeiten in der Kita oder 
sonstige Besonderheiten entsprechend verändert und angepasst. Basis des 
Tagesablaufes bleibt aber immer eine Grundstruktur, in der feste Rituale und 
Abläufe den Kindern Orientierung und Sicherheit bieten.

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9 Organisationskultur, Qualitätsmanagement und 
Dokumentation 
9.1 educcare Strukturen und Prozesse zur systemischen 
Verankerung 
Die Strukturen und Prozesse sind aus den pädagogischen Zielen abgeleitet 
und sichern die verlässliche Erfüllung der Qualitätsvers prechen an Kinder, 
Eltern und Auftraggeber (z.B. das Jugendamt Stuttgart).  
 
Beispiele für definierte Prozesse sind: 
 Prozess der systematischen Beobachtung und Dokumentation  
 Prozess des Austausches mit Eltern über institutionalisierte und 
fundierte Entwicklungsgespräche mit den Eltern  
 Prozess der individualisierten Entwicklungsbegleitung auf der Basis 
führender methodischer und inh altlicher Konzepte  (Beispiel für 
Methoden im Rahmen der Angebotsplanung bilden das havard teaching 
model sowie das Konzept der International Baccalaureate Organisation) 
 Prozess der Auswahl und laufenden Fortbildung der Fachkräfte 
 
Die Schwerpunkte der Förderung sind: 
 Förderung der Basisk ompetenzen, wie lernmethodische  Kompetenz 
sowie Lebenskompetenzen 
 Förderung in den klassischen  Bereichen, wie Bewegung/ 
Wahrnehmung, Sprache und Zweitsprache, Kunst und Musik, 
Naturwissenschaft sowie Technik und MedienPraktische Beispiele für 
wissenschaftlich fundierte Methoden in den Schwerpunkten sind:  
 Immersion bei der Zweitsprachenförderung (s . auch educcare 
Beiratsmitglied Herr Prof. Wode)

Seite 49 von 67 
 
 
 naturwissenschaftlicher Vorschul -Ansatz (s. auch educcare 
Beiratsmitglied Frau Prof. Lück) 
 Frühförderkonzept in Sprache nach dem Ansatz von Prof. Tracy, 
Universität Mannheim 
 Übergangsmodell Kita -Grundschule nach dem Ansatz von Prof. 
Schumacher, PH Schwäbisch Gmünd 
 
 
Grafik zur Darstellung der pädagogischen Basis, der Methoden und 
Förderung: 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
educcare Bildungs- und Betreuungskonzept 
mit Zielen, Teilzielen je Bereich, konkreten Aufgabenbeschreibungen 
Praxiswerkstatt: mit Anregungen für Raum, Material, Alltag und Projekte… 
Best practice Methoden 
Beobachtung  & Doku, Reflektion, Ange-
botsplanung, -durchführung, …. 
(Belgien, Australien, USA, Schweiz, …. ) 
 
Sozialkonstruktivistischer Ansatz 
Reggio, Montessori, situationsorientierter Ansatz 
Elternpartnerschaft 
 Basis- 
kompetenzen 
Förder- 
schwerpunkte 
Bildungspläne (national und international) 
Best practice Inhalte 
Sprache, Bilingualität, Wahrnehmung, Mu-
sik, Naturwissenschaft, …. 
(Kanada, Frankreich, Deutschland, …. )

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9.2 Angaben zur Qualitätssicherung 
Ein fundiertes pädagogisches Konzept benötigt Strukturen und Prozesse, 
um eine nachhaltige Umsetzung sicherzustellen. Strukturen und Prozesse 
geben der täglichen Arbeit Orientierung, Verbindlichkeit und erzeugen eine 
transparente Qualität.  
educcare unterscheidet dabei auf der einen Seite in pädagogische und auf 
der anderen Seit e betriebswirtschaftliche Strukturen und Prozesse. Der 
betriebswirtschaftliche Teil stellt u.a. sicher, dass die Mittelverwendung hoch 
effizient ist, um einen breiten demokratischen Zugang zu ermöglichen.  
 
Beispiele von zahlreichen pädagogischen Prozessen der Qualitätssicherung: 
 Prozess der Eingewöhnung (nach Berliner Modell) 
 der Beobachtungs - und Dokumen tationsprozess erzeugt z.B. die   
Transparenz in der Entwicklung des Kindes 
 laufende Umsetzungsreviews dur ch den Träger als Fundament für  
 Qualität und Wirtschaftlichkeit

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Grafik zur Übersicht über pädagogische und betriebswirtschaftliche 
Prozesse:  
 
 
 
Im Folgenden wird exemplarisch auf die Prozesse „Review“ und 
Beobachtungsmanagement eingegangen. An ihnen soll die Philosophie und 
Konsequenz der Umsetzung , und damit die hochwertige und verlässliche 
Erfüllung der Versprechen dargestellt werden. 
 
Gerne stellen wir die anderen Prozesse im Detail dar, dies sowohl vom 
Konzept als auch in der Praxis in einer educcare Kindertagesstätte vor Ort. 
Das educcare Team würde sich über das Interesse freuen.  
 
Zuverlässige und effiziente Umsetzung von  
Bildungskonzept und Anforderungen 
Pädagogisch 
• Review 
• Benchmarking 
• Kooperationen 
• ....... 
• Befragungen 
• Elterngespräche 
• ........ 
• Dokumentation 
• Beobachtung 
•
Betriebswirtschaftlich 
• Nutzungsanalysen 
• Arbeitszeitmodelle 
• Modellförderung 
• ....... 
• Personalbedarf 
• Personalmanagement 
• ........ 
• Arbeitsteilung 
• Raum = 3 Erzieher 
•
Strukturen und Prozesse 
• Review

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Grafik zum Beispielprozess Reviewmanagement: 
 
 
 
Kern des educcare Qualitätsmanagements ist das Reviewverfahren. Es geht 
in dem Review darum, zu prüfen ob die richtigen Dinge getan werden 
(Effektivität) und ob diese  richtig getan werden (Effizienz). Dies sichert die 
kontinuierliche Analyse auf Basis der educcare Bildungskonzeption.  
Ergänzend zu dem Review, das sich in Selbstevaluation und externe 
Evaluation trennt, gehen in die Analyse der Arbeit auch noch folgende 
Informationen ein: 
 jährliche Elternbefragung 
 jährliche Mitarbeiterbefragung 
 jährliche Auftraggeberbefragung (z.B. Jugendamt) 
An die externe Evaluation schließt sich die Auswertung und gemeinsame 
Vereinbarung von Zielen und Vorgehen in einem gemeinsamen Kic koff 
Workshop mit Eltern, Mitarbeitern und Träger an.

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Die vereinbarten Ziele und Vorgehen für die nächste Zeitperiode (meistens 
das kommende Jahr) werden dokumentiert und über das Jahr verfolgt.  
Über regelmäßige Statusreporte werden die Entwicklungen do kumentiert 
und an die Beteiligten Informationen verteilt. 
9.2.1 Dokumentation der pädagogischen Arbeit und Entwicklung der 
Kinder 
Die systematische Beobachtung und Dokumentation ist ein wichtiges 
Kernelement einer qualitativ hochwertigen Pädagogik. Sie zeichnet 
verantwortlich handelnde pädagogische Fachkräfte aus und ist Bestandteil 
ihrer professionellen Haltung. Sie hat zum Ziel, das Kind in seinen 
Handlungen, seinen Fähigkeiten und seinem Verhalten zu beobachten, die 
Beobachtungen zu dokumentieren, sie mit Koll eginnen und Kollegen zu 
reflektieren und die Eltern in regelmäßigen Abständen über die 
Entwicklungsschritte ihres Kindes zu informieren. 
Beobachtung und Dokumentation bei educcare heißt: 
 Be(ob)achten mit aller Wertschätzung für die Individualität des Kin-
des 
 Beobachten, um Kinder besser zu verstehen 
 Beobachten, um ihre Entwicklung optimal zu begleiten und zu unter-
stützen 
 Beobachten, um Transparenz für Eltern zu schaffen 
Beobachtung und Dokumentation ist eine verpflichtende Aufgabe für alle 
pädagogischen Fachkräfte. 
educcare hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesem Qualitätsanspruch 
gerecht zu werden und entwickelt sein Beobachtungs - und 
Dokumentationssystem kontinuierlich weiter und greift dabei sowohl auf 
aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse der Entwicklun gspsychologie als 
auch auf Erfahrungen aus der Praxis zurück. Eingebettet in ein

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Gesamthandlungskonzept werden verschiedene Formen der Beobachtung 
und Dokumentation umgesetzt: 
 Beobachtung und Begleitung von Kindern (Arbeitsbuch zur Leuve-
ner Engagiertheits-Skala) (Vandenbussche & Laevers, 2009), 
 Learning Stories (Carr, 2001), 
 Entwicklungsbeobachtung und –Dokumentation (EBD 3-48 Monate 
und EBD 48-72 Monate - Petermann, Petermann & Koglin, 2012; 
2015). 
 
Übersicht über das educcare Beobachtungs - und 
Dokumentationssystem

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10 Personalmanagement  
Professionelles, engagiertes Personal durch umfangreiche Unterstüt-
zungsleistungen und Entwicklungsmöglichkeiten  
Aufgabe des/der Erzieher /in ist es , das Konzept durch situations - und 
entwicklungsbezogenes pädagogisches Ha ndeln umzusetzen, das heißt 
ausgerichtet am einzelnen Kind bzw. den Erfordernissen der Gruppe.  
Das Wissen um die grundlegenden Entwicklungsschritte des Kindes von der 
Wahrnehmung zum Denken, Gestalten, Sprechen und forschendem Lernen 
ist unerlässlich, um f ür das einzelne Kind als auch für entwicklungs -
homogene Gruppen passende Impulse setzen und Angebote formulieren zu 
können.  
Die Begleitung der Kinder in den wichtigsten Bildungsjahren erfordert nicht 
nur Begeisterung und Intuition, sie erfordert absolute Professionalität bei den 
Erzieher/innen. Dies ist eine Grund voraussetzung, um den Kindern und 
Eltern gerecht zu werden. Der Träger hat – unserer Meinung nach – durch 
entsprechende Rahmen bedingungen sicherzustellen, dass diese Professio -
nalität entstehen und sich permanent weiterentwickeln kann.  
Zu den professionellen Rahmenbedingungen gehören unter anderem: 
 Eine genaue, kompromisslose Auswahl der Mitarbeiter/innen anhand 
eines klaren Qualifikationsprofils: authentische Begeisterung für die 
Arbeit mi t Kindern, erkennbarer und nachgewiesener Wille zur 
Weiterentwicklung, Bereitschaft un d Fähigkeit zur Selbstverantwor tung 
sowie Ergänzung des Teams hinsichtlich Persönlichkeit und 
pädagogischer Schwerpunkte. 
 Eine Kultur des Vertrauens, der Fehlertoleranz u nd des Zutrauens sowie 
der Selbstverantwortung, ständig aktiv zu initiieren, zu pflegen und zu 
fordern. Entscheidungen werden vor Ort und in gemeinsamer 
Verantwortung getroffen, in Ab stimmung zwischen den unterstüt zenden 
Kräften, den Fachkräften, den Gruppenleitungen und der Kita-Leitung.

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 Als Träger ist es eine unserer v ornehmsten Aufgaben, mit dieser Kultur 
des Vertrauens die Basis für eine Entfaltung unserer Kolleginnen und 
Kollegen zu  schaffen. So kann die Einzelne/ der Einzelne aktiv 
ihren/seinen Weg s uchen und gestalten. Aktiv heißt in diesem 
Zusammenhang, selbst die Initiative zu übernehmen und die educcare 
Kultur zu nutzen , selbst nach Ansätzen und Lösungen  zu suchen, den 
Austausch hierüber a nzustoßen und Verantwortung für die Realisierung 
zu übernehmen – auch mit dem Bewusstsein Fehler machen zu können, 
was immer bedeutet, lernen zu können.  
 educcare sieht Kultur als einen Prozess, der sich ständig 
weiterentwickelt und nur durch die Beteiligung aller entsteht. Daher sind 
alle – insbesondere Erzieherinnen, Eltern, Träger – dazu eingeladen, an 
dieser Kultur mitzuwirken. 
 
Die Arbeit in der Einrichtung ist von flexibler, gruppenübergreifender Arbeit 
geprägt. Unabdingbar hierfür ist es, dass sich die Mitarbeiter/innen als Team 
begreifen und die Vorteile eines Teams zu schätzen wissen. 
Die Leitung ist u.a. dafür verantwortlich, dass sich die Mitarbeiter /innen zu 
Teams entwickeln können und dies zum Wohle der Kinder und der 
Einrichtung bemerkbar wird. 
Die Zusammenarbeit im Team wird erleichtert durch eine Tea mordnung, die 
Erwartungen und Regeln transparent macht und von allen Teammitgliedern 
getragen wird.  
10.1 Grundsätzliches zur educcare Personalentwicklung 
Die educcare Personalentwicklung entwickelt und sichert die Kompetenzen, 
die die Fachkräfte vor Ort für di e verlässliche Leistungserfüllung gegenüber 
Kindern, Eltern und Auftraggebern benötigen.

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Die Personalentwicklung von educcare basiert auf der richtigen Auswahl der 
Mitarbeiter u.a. hinsichtlich: 
 Persönlichkeit (selbstständig und -tätig, problemlösungsfäh ig und 
lebenstüchtig),  
 Einstellung zum Kind und zu den Eltern,  
 Leidenschaft zu bestimmten Themen,  
 Qualifikation im Bereich frühkindlicher Bildung. 
Die Personalentwicklung entwickelt und sichert für den jeweiligen 
Verantwortungsbereich folgende Kompetenzen: 
 Sachkompetenz 
 Handlungskompetenz 
 Selbstkompetenz 
 Reflektionskompetenz 
Die Personalentwicklung startet mit dem Tag der Einstellung (in Abgrenzung 
zu dem ersten Arbeitstag).  
Präferierte Instrumente der Personalentwicklung bei educcare sind 
insbesondere:  
 intensive Schulungen,  
 kontinuierliches Coaching sowie  
 laufendes Feedback, 
 Reflektion, 
 Projektarbeit. 
Personalentwicklung wird nicht nur als Aufgabe der Führungskraft 
verstanden, sondern als gemeinschaftliche Aufgabe mit unterschiedlichen 
Rollen.

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Grafik zu Rollen in der Personalentwicklung am Beispiel einer einzelnen 
Fachkraft: 
 
 
 
 
 
Exkurs educcare Commitment Schulungen 
Je Verantwortungsprofil (z.B. Kita -Leitung oder Gruppenleitung) sind 
bestimmte Schulungen als Pflichtschulungen definiert. Die Schulungen 
finden in Form von „ Commitment Schulungen“ statt. Dies im Sinne von 
Verpflichtungen, die jeder an der Schulung Beteiligte (d.h. teilnehmen de 
Fachkraft, Kita -Leitung, Träger und Dozent) im Vorfeld, während und nach 
der Schulung eingeht. Beispiel hier für sind die durch die teilnehmende 
Fachkraft vorbereitete n Transfergespräche, die nach der Schulung mit der 
Kita-Leitung stattfinden. In diesen Transfergesprächen werden die 
Coach
Päd. Fachkraft
Kollegin/nen
Kita Leitung
Laufendes 
FeedbackCoaching
Laufendes 
Feedback
Institutionalisierte 
Reflexion
Coaching
*
Mitarbeiter
-
gespr
äch
**
*     in Ausnahmefällen, auf Anforderung der Kita Leiterin
**   bis Kita Leiterin übernimmt
*** Gruppenleiterin für ergänzende Fachkraft
Mitarbeiter
-
gespr
äch
Coaching
***
Coaching
Coaching
Geschäftsführung
Coach
Päd. Fachkraft
Kollegin/nen
Kita Leitung
Laufendes 
FeedbackCoaching
Laufendes 
Feedback
Institutionalisierte 
Reflexion
Coaching
*
Mitarbeiter
-
gespr
äch
**
*     in Ausnahmefällen, auf Anforderung der Kita Leiterin
**   bis Kita Leiterin übernimmt
*** Gruppenleiterin für ergänzende Fachkraft
Mitarbeiter
-
gespr
äch
Coaching
***
Coaching
Coaching
Geschäftsführung

Seite 59 von 67 
 
 
Umsetzung und die Verankerung der Schulungsinhalte in den 
pädagogischen Alltag be sprochen und festgelegt. Das beschlossene 
Vorgehen wird protokolliert und u.a. im Rahmen des Reviews auf seine 
Umsetzung überprüft.  
Konkret bedeutet dies:  
 erstes Statusgespräch in der Mitte der Probezeit (wird im Arbeitsvertrag 
bereits terminlich vereinbart), 
 im weiteren Verlauf einmal pro Jahr ein Entwicklungsgespräch mit klaren 
Zielen und Meilensteinen ; nach fünf bis sechs  Monaten ein 
Statusgespräch bezüglich Zielerreichungsgrad, 
 obligatorische Schulungen sind u.a.: educcare Konzept ion, Grundlagen 
Bildung und frühkindliche Bildung, Beobachtung, Dokumentation, 
Elterngespräche, Angebotsplanung, Zeitmanagement.  
 
10.2 Fach- und Dienstaufsicht mittels Coaching 
Die Coaches der educcare Einrichtungen sind ein weiteres Instrument, um 
die educcare Erziehungs- und Bildungskonzeption und die hohe Qualität in 
den Einrichtungen umzusetzen und sicherzustellen. Sie sind ständiger 
Ansprechpartner für die Einrichtungen, und bilden die Erzieherinnen und das 
Team stetig fort. Je ein Coach steht für ca. fünf educcare Einrichtun gen, die 
sich im Aufbau befinden, unterstützend bereit bzw. für ca. zehn 
Einrichtungen, die bereits mindestens ein Jahr in Betrieb sind. 
Coaching bedeutet, dass ein Coach die Mitarbeiter /innen sowie die Leitung  
darin unterstützt, ihren Verantwortungsbereich/ ihre Ziele zu erfüllen, ohne 
selbst Handlungen zu übernehmen oder direkte Lösungsvorschläge  zu 
geben. Der Coach stärkt Selbstreflexion und –wahrnehmung, Bewusstsein 
und Verantwortung, um so Hilfe zur Selbsthilfe zu geben und sich selb st 
überflüssig zu machen.

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Verantwortung des Coaches 
 Die educcare Einrichtungen, die durch den Coach betreut werden sind in 
der Wahrnehmung der Eltern und Kinder ein zweites Zuhause, 
exzellenter Bildungsort und Raum für verlässlichen Rückhalt.  
 Die benötigten Kompetenzen un d Fachwis sen sind durch die 
Mitarbeiter/innen in den betreuten Kitas abgedeckt. 
 Jeder Mitarbeiter/innen kennt und arbeitet nach der educcare Konzepti-
on. 
 Es existieren Rahmenbedingungen in den Kitas , die es den 
Mitarbeiter/innen ermöglichen, die an sie gest ellten Anforderungen 
selbstständig, auf hohem Niveau und mit hoher Arbeitszufriedenheit 
umzusetzen. 
 Mitarbeiter/innen der betreuten Einrichtungen sehen educcare als 
attraktiven Arbeitgeber und Arbeitsplatz. 
 Der Coach substituiert sich zunehmend selb st in d er Zusammenarbeit 
mit der Kita Leitung. 
 Das Bildungs - und Erbringungskonzept (Prozesse und Strukturen) 
gelten als Best-Practice und werden als Benchmark genutzt.  
 Der Coach selbst leistet ein en Beitrag zur Weiterentwicklung der 
frühkindlichen Bildung in Deutschland. 
 
10.3 Personalausstattung, Arbeits- und Vertragsbedingun-
gen, Tarifbindung 
Qualität dank Professionalität 
Für die Betreibung der geplanten Kindertagesstätte n ergibt sich  folgendes 
mögliches Zielprofil in Bezug auf Alter und Betreuungszeiten:

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 Ganztagsöffnung je nach Bedarf der Stadt, Betreuungszeiten max. 9 
Stunden pro Tag 
 Schließung gem. KiBiz (20 Tage pro Jahr)  
 flexible Betreuungsangebote 
 bilinguale Betreuung, falls dies durch qualifiziertes Personal 
sichergestellt werden kann 
 educcare Bildungskonzeption 
 Notfallbetreuung (optional) 
 Personal: 
 Leitung mit Erfahrung im Neuaufbau von Einrichtungen 
sowie mit einem besonderen Blick für Familien und das 
Gemeinwesen / den Sozialraum 
 Team wird nach Möglichkeit entsprechend des Spiege ls des 
Sozialraums ausgewählt 
 fünf bis acht Tage Fortbildung je Mitarbeiter und Jahr 
 monatliches Coaching der Leitung / des Teams von zwei bis 
drei  Tagen 
 Entgelt angelehnt an TVöD 
 In der Regel unbefristete Arbeitsverhältnisse  
 bei Personalengpässen (z.B. wegen Krankheit / Urlaub) 
können Fachkräfte aus anderen educcare Einrichtungen 
einspringen

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11 Beweggründe für die Bewerbung 
Die Beweggründe von educcare , sich für die Trägerschaft en zu bewerben, 
unterteilen sich in zwei Bereiche. 
Erstens, grundsätzlich in Münster tätig zu sein, da  in Münster durch Verwal-
tung und Politik ein Umfeld geschaffen worden ist, welches sich durch die 
folgenden Eigenschaften auszeichnet: 
 Hohe Transparenz und gute Strukturen im Jugendamt 
 Qualitätsorientierte Ausrichtung 
 Offenheit gegenüber neuen Trägern 
 Interessiert an einer breiten Angebotsvielfalt 
 Verbindlichkeit und sehr starke Leistungsorientierung 
 Vernetzung der Träger  
 Viel Potenzial in Münster durch viele neu hinzuziehende Familien 
Diese Eigenschaften machen es für educcare sehr erstrebenswert  mit den 
Verantwortlichen der Stadt die Zusammenarbeit zu intensivieren und weitere 
Kindertagesstätten in Münster zu eröffnen.  
 Zudem ergeben sich mit  weiteren Einrichtungen in Münster viele Synergie-
effekte in den Bereichen Qualität, Stabilität und Effizient 
 Zu den Synergien bezogen auf die Qualität: Die Synergien liegen in 
den Verzahnungsmöglichkeiten in den Themen Pädagogik und B e-
trieb der Kitas. Konkret u.a. in erweiterten und Kita -übergreifenden 
Angeboten für Kinder und Eltern, einem Patenmodell der Leitungen 
und Mitarbeiterinnen sowie gemeinsamen Management mit unte r-
schiedlichen Themenschwerpunkten 
 Zu den Synergien bezogen auf die Stabilität: Die Synergien ergeben 
sich hier durch die Nutzung der erweiterten Kapazitäten und insb e-
sondere bei unkomplizierter Aushi lfe bei Personalengpässen

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(Krankheit und sonstige Ausfallzeiten) auf Fachkraft - als auch Le i-
tungsebene 
 Zu den Synergien bezogen auf die Effizienz: Effizienzen 
entstehen durch gemeinsames Coaching der Leitungen, 
Themenaufteilung zwischen den Leitungen, sow ie gemei n-
same Schulung der Teams. Durch Nutzung dieser Syne r-
gien entstehen Potenziale sich noch intensiver auf pädag o-
gische Themen zu konzentrieren 
 Durch die zukünftig enge Zusammenarbeit der bestehenden 
bzw. im Aufbau befindlichen educcare Kitas in Hiltru p und 
Wolbeck kann eine neue Kita - insbesondere im Aufbau und 
später im laufenden Betrieb  – sehr gut unterstützt werden, 
sodass hohe Qualität von Anfang an gewährleistet wird.  
 Wir haben aus gleich gelagerten anderen educcare Kindertagesstä t-
ten Erfahrungen, die wir hier zum Nutzen der Familien  und der Stadt 
Münster einbringen können:  
 Beispielweise hat educcare bereits umfangreiche Erfahru n-
gen in der Zusammenarbeit mit anderen Kitas und Trägern, 
so bildet die educcare Kindertagesstätte „Der bunte Luftba l-
lon“ in Overath seit vielen Jahren in Kooperation mit der i n-
tegrativen Kindertagesstätte „Zauberkiste  e.V.“ im Verbund 
das Familienzentrum Overath -Mitte. Dieses bietet  Familien 
einen Anlaufpunkt zu Beratung in Erziehungsfragen, En t-
wicklungsauffälligkeiten, F örderbedarf, Sprach - und Bew e-
gungsförderung, Therapieangeboten oder Fragen rund ums 
Baby und Kleinkind. Zudem vermittelt das Zentrum Kontakte 
zu Beratungsstellen und Therapeuten, Sprachkursen und 
Angeboten zu Kindertagespflege und Babysittern. Neben 
Beratung und Kontaktvermittlung bietet das Familienzen t-
rum kreative und sportliche Angebote für Kinder und Eltern,

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wie beispielsweise einen Kinderchor, musikalische Frühfö r-
derung, einen Lauftreff und viele weitere sportliche Angeb o-
te, z.B. Yoga, Zumba…  Gerne bringen wir unsere Expertise 
auch in Familienzentren in Münster mit ein. 
 Das Ankommen und Zusammenwachsen der Menschen in 
einem schnell wachsenden Wohngebiet durch Angebote 
und Maßnahmen in der Kita zu unterstützen, ist eine He r-
ausforderung, die der educcare Philosophie entspricht 
 Umfangreiche Erfahrungen hinsichtlich Kinderbetreuung, deutsc h-
landweit und auch in Münster durch die Kindertagesstätte „ Lacki 
Kids“ und bald mit einer zweiten Einrichtung mit kommunalem Ve r-
sorgungsauftrag im Stadtteil Wolbeck, die sich derzeit im Aufbau be-
findet und voraussichtlich 2019 eröffnet 
 Hohe Zufriedenheit der Eltern in Münster in der Kita „ Lacki Kids “: 
Durch regelmäßige Elternbefragungen (2mal jährlich) kann educcare 
belegen, dass die Eltern mit der Arbeit in der Kindertages stätte sehr 
zufrieden sind. Die letzte Befragung im Zeitraum 05.06.2018 – 
19.06.2018 hat ergeben, dass bei den befragten Eltern (Teilna h-
mequote 61,4%) die Weiterempfehlungsquote bei 92% liegt. 
d.h. der Standort Münster bietet eine interessante Kombination von bereits 
erfolgreich Erprobtem sowie noch gemeinsam zu Entwickelndem.  
 
Zur Übernahme der Trägerschaften für die Einrichtungen benötigen wir die 
finanzielle Unterstützung der Stadt Münster. Die Übernahme der Träge r-
schaft die die fünf Einrichtung ist für  educcare nur unter folgenden Aspekten 
möglich:

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1. Einrichtungen Neubrückenstraße im Stadtteil Altstadt (4 Gruppen): 
 Anrechnung der Wochenstunden für Hauswirtschaftskraft in den päd a-
gogischen (Kibiz-)Personalschlüssel 
 Berücksichtigung von 25 – 35 und 45 Stunden Plätzen 
 3% freiwillige kommunale Förderung notwendig 
 
2. Einrichtung Sonnenstraße im Stadtteil Altstadt (8 Gruppen): 
 Anrechnung der Wochenstunden für Hauswirtschaftskraft in den päd a-
gogischen (Kibiz-)Personalschlüssel 
 Berücksichtigung von 25 – 35 und 45 Stunden Plätzen 
 3% freiwillige kommunale Förderung notwendig. 
 
3. Einrichtung Nordkirchenweg im Stadtteil Amelsbüren (4 Gruppen)  
 Anrechnung der Wochenstunden für Hauswirtschaftskraft in den päd a-
gogischen (Kibiz-)Personalschlüssel 
 Berücksichtigung von 25 – 35 und 45 Stunden Plätzen 
 3% freiwillige kommunale Förderung notwendig 
 
4. Einrichtung Meckmannweg im Stadtteil Mecklenbeck (4 Gruppen)  
 Anrechnung der Wochenstunden für Hauswirtschaftskraft in den päd a-
gogischen (Kibiz-)Personalschlüssel 
 Berücksichtigung von 25 – 35 und 45 Stunden Plätzen 
 3% freiwillige kommunale Förderung notwendig 
 
5. Einrichtung Nottulner Landweg im Stadtteil Roxel (6 Gruppen) 
 Anrechnung von 50% der Wochenstunden für Hauswirtschaftskraft in 
den pädagogischen (Kibiz-)Personalschlüssel 
 Berücksichtigung von 25 – 35 und 45 Stunden Plätzen

Seite 66 von 67 
 
 
 3% freiwillige kommunale Förderung notwendig 
 
Auf Basis der Erfahru ngen von educcare zu kommunalen und betrieblichen 
Kitas betonen wir hiermit unser außerordentliches Interesse, diese Herau s-
forderungen zusammen mit der Stadt Münster annehmen zu dürfen.  
 
 
 
Köln, 07.02.2019 
 
 
Axel Thelen                                    Sabrina Klein   
Geschäftsführer          Projektentwicklerin

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Anlage 5.1 Bewerbung Fröbel

1519 Zeichen

FRÖBEL

Kompetenz für Kinder

& FRÖBEL Bildung und Erziehung - Komödienstr. 18-24 - 50667 Köln

Stadt Münster

Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
Frau Anja Gerick

Hafenstraße 30

48127 Münster

Ausschreibung der Trägerschaft für die neue Kindertageseinrichtung
an der Neubrückenstraße

(Ausschreibungsnummer: 10/2018), Zeichen: 51 10 0014 / 51 10.0013
Angebot zur Übernahme der Trägerschaft

Sehr geehrte Frau Gerick,

hiermit geben wir form- und fristgerecht unser verbindliches schriftliches Ange-
bot zur Übernahme der Trägerschaft der neuen Kindertageseinrichtung an der
Neubrückenstraße ab. Wie in unseren ausführlichen Bewerbungsunterlagen
aufgeführt, ist es uns möglich, einen Trägeranteil in Höhe von 9,0 % zu leisten.

Für weiterführende Gespräche stehen wir sehr gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
FRÖBEL Bildung und Erziehung gemeinnützige GmbH »

trieb Nordrhein-Westfalen

Köln, 05, Februar 2019
Von Oliver Just

Tel 022112999 42-71
just@froebel-gruppe.de

FRÖBEL Bildung und Erziehung ge-
meinnützige GmbH

Komödienstr. 18-24

50667 köln

Tel 0221|29 9942 60
Fax 0221/29 99 42 80

www.froebel-gruppe.de

Geschäftsführung:
Dr. Gudrun Rannacher
Stefan Spieker (Sprecher)

Aufsichisratsvorsitzender
Rainer Borgmann-Quade

Bank für Sozialwirtschaft
IBAN DE72 1002 0500 0003 3635 00
BIC BFSWDE3SBER

Amtsgericht Charlottenburg
HRB 102668 B
Sitz der Gesellschaft: Berlin

Steuernummer
27/603/52722

Steuernummer des Organträgers
27/635/52999

Gläubiger-Identifikationsnummer
DE1122200000342860

Anlage 8.1 Bewerbung Kinderzentrum Kunterbunt

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Anlage 8.2 Konzeption Kinderzentren Kunterbunt

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Anlage 7.2 Konzeption St. Lamberti

39578 Zeichen

Kurzkonzeption kath. Kirchengemeinde St. Lamberti Seite 1 
	
Kurzkonzeption	der	katholischen	Kirchengemeinde	St.	
Lamberti	Münster	für	die	Bewerbung	um	die	Trägerschaft	
der	neu	entstehenden	Kindertageseinrichtung	an	der	
Neubrückenstraße

Kurzkonzeption kath. Kirchengemeinde St. Lamberti Seite 2 
	
	
Inhalt	
	
1. Vorstellung	und	Leitbild	der	katholischen	Kirchengemeinde	St.	Lamberti	
	
2. Ziele	der	pädagogischen	Arbeit	
	
3. Sozialraum	
	
4. Pädagogischer	Ansatz	
4.1. Die	Eingewöhnung	
4.2. Die	Bildungsbereiche	
4.3. Partizipation	
4.4. Inklusion	
4.5. Bildungs-	und	Erziehungspartnerschaften	
4.6. Qualitätsentwicklung	
	
5. Rahmenbedingungen	
5.1. Gruppenstruktur	und	Personalstruktur	
5.2. Öffnungszeiten	
5.3. Raumprogramm	
	
6. Schlusswort	zur	pädagogischen	Konzeption	
	
7. Angaben	zur	Wirtschaftlichkeit	-	Finanzen

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1. Vorstellung	und	Leitbild	der	katholischen	Kirchengemeinde	St.	Lamberti	
Die	 katholische	 Kirchengemeinde	 St.	 Lamberti	 ist	 seit	 vielen	 Jahren	 Träger	 katholischer	
Kindertageseinrichtungen	in	Münster.	Bisher	sind	dies	die	kath.	Kindertageseinrichtungen	
St.	 Lamberti	 und	 St.	 Ludgeri.	 Der	 Kirchengemeinde	 ist	 es	 wichtig	 mit	 dem	 Angebot	 der	
kath.	 Kindertageseinrichtungen	 den	 Familien	 in	 ihren	 vielfältigen	 Lebenssituationen	
flexible	Möglichkeiten	zu	bieten	und	sie	in	ihrer	Erziehungsverantwortung	zu	unterstützen.	
Die	 Kindertageseinrichtungen	 sind	 Orte	 der	 Begegnung,	 die	das	 Leben	 der	 Gemeinde	
wiederspiegeln.	Wir	 möchten	 den	 Familien	 ein	 Gefühl	 von	 Heimat	 und	
Zusammengehörigkeit	in	 unserem	 städtischen	 Sozialraum	 und	 in	 unseren	
Kirchengemeinden	 vermitteln.	 Dies	 ist	 geprägt	 von	 Offenheit	 und	 Respekt	 vor	 anderen	
Konfessionen,	 Religionen	 und	 W eltanschauungen.	 Die	 Kindertageseinrichtungen	
ermöglichen	den	Kindern	frühzeitig	aktiv	am	Gemeindeleben	teilzunehmen	und	sich	als	
Mitglied	dieser	Gemeinschaft	zu	erleben.	Im	Zentrum	unserer	Kindertageseinrichtungen	
steht	der	Mensch	als	Person	mit	seiner	unverlierbaren,	von	Gott	geschenkten	Würde.	Die	
Mitarbeitenden	nehmen	jedes	Kind	bedingungslos	an	und	ermöglichen	ihm	den	Aufbau	
einer	vertrauensvollen,	auf	christlichen	Werten	gegründeten,	Beziehung.	Die	Kinder	sollen	
in	einer	Atmosphäre	des	Vertrauens,	der	Geborgenheit	und	der	Sicherheit	im	alltäglichen	
Miteinander	aufwachsen	und	dadurch	ermutigt	werden	in	Freiheit	und	Verantwortung	zu	
handeln.	
„Lasst	die	Kinder	zu	mir	kommen,	hindert	sie	nicht	daran!	Denn	Menschen	wie	ihnen	
gehört	das	Himmelreich.“		(Mt	19,	13	ff)	
2. Ziele	der	pädagogischen	Arbeit	
Die	 Ziele	 der	pädagogischen	 Arbeit	unserer	 Kindertageseinrichtung	 gründen	 auf	dem	
Bildungs-,	 Erziehungs-	und	 Betreuungsauftrag	 aus	 dem	 Kinderbildungsgesetz	 und	den	
Bildungsgrundsätzen	für	Kinder	von	0	bis	10	Jahren	in	Kindertagesbetreuung	und	Schulen	
im	Primarbereich	in	Nordrhein-Westfalen.		
Die	Würde	 jedes	 einzelnen	 Kindes	 und	 dessen	 Unantastbarkeit	steht	über	 allem.	 Jedes	
Kind	soll	sich	von	Beginn	an	respektiert,	akzeptiert	und	angenommen	fühlen,	so	wie	es	ist.	
Es	wird	in	seiner	Persönlichkeit	und	Individualität	wahrgenommen,	ernstgenommen	und	
gestärkt.	Daraus	resultierend	wird	jedes	Kind	in	seiner	individuellen	Entwicklung	gesehen	
und	ganzheitlich	begleitet.	Jedem	Kind	wird	von	Anfang	an	die	Möglichkeit	geboten	eine	
Beziehung,	 die	 ihm	 Sicherheit,	 Halt	 und	 Geborgenheit	 gibt,	aufzubauen	 und	 darauf	
gründend	 Explorationslust	 zu	 entwickeln.	 Jedes	 Kind	 kann	 sich	 als	 Teil	 eines	 sozialen	
Miteinanders	 erleben	 und	 tragfähige	 Beziehungen	 aufbauen.	Es	wird	 von	 Beginn	 an	 als	
vollwertiges	 Mitglied	 der	 Gemeinschaft	 anerkannt	 und	 an	 der	 Gestaltung	 des	 Alltags	
beteiligt.

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3. Sozialraum	
Die	 Kindertageseinrichtung	 liegt	im	 Stadtzentrum	 von	 Münster	 innerhalb	 der	
Kirchengemeinde	St.	Lamberti.	Die	Familien,	die	die	Einrichtung	besuchen,	wohnen	daher	
im	Gemeindegebiet	der	Kirchengemeinde	oder	arbeiten	hier.	
Die	Vernetzung	im	Sozialraum	ist	uns	ein	großes	Anliegen.	Durch	die	Lage	innerhalb	der	
Kirchengemeinde	ist	uns	der	Sozialraum	sehr	gut	bekannt	und	vorhandene	Verknüpfungen	
und	 Kooperationen	 können	 intensiviert	 und	 übernommen	werden.	In	 unmittelbarer	
Nachbarschaft	liegt	die	Martinischule,	die	kath.	Bücherei	St.	Martini	und	die	St.	Martini	
Kirche.	Die	St.	Martini	Kirche	bietet	innerhalb	der	Kirchengemeinde	St.	Lamberti	Raum	für	
Kinderkatechese	 und	 Familiengottesdienste	 zu	 denen	 stets	 alle	 Familien	 herzlich	
eingeladen	 sind.	 Im	angrenzenden	 Pfarrsaal	 findet	 im	 Anschluss	 an	 die	
Familiengottesdienste	 ein	 gemeinsames	 Mittagessen	 statt,	 das	 zum	 Verweilen	 und	
Austauschen	 einlädt.	Die	 Martinischule	 ist	 eine	 von	 zwei	 Grundschulen	 innerhalb	 der	
Kirchengemeinde,	die	von	vielen	Kindern	der	Gemeinde	besucht	wird.	Die	kath.	Bücherei	
bietet	ein	breites	Angebot	und	ist	für	jeden	zugänglich.	Darüber	hinaus	befindet	sich	das	
bischöfliche	 Berufskolleg	Hildegardisschule	 in	 unmittelbarer	 Nähe.	Hier	 bietet	 sich	 eine	
Zusammenarbeit	mit	den	unterschiedlichen	Fachschulen	im	sozialpädagogischen	Bereich	
an.	Ebenso	 befinden	 sich	 das	 Adolph-Kolping-Berufskolleg,	 das	 Stadttheater	 und	 das	
Standesamt	in	unmittelbarer	Nähe	und	bietet	den	Kindern	spannende	Entdeckungsräume	
und	die	Möglichkeit	zur	Kooperation.	Des	Weiteren	ist	der	Aufbau	einer	Kooperation	mit	
der	 Turngemeinde	 Münster	 von	 1862	eine	 Möglichkeit	das	 Bewegungsangebot	zu	
erweitern.		
Innerhalb	 des	 Sozialraums	 befinden	 sich	 weitere	 Kindertageseinrichtungen	 und	
Großtagespflegestellen	 mit	 denen	 sich	 Kooperationen	 anbieten.	Vor	 allem	besteht	 die	
Möglichkeit	sich	in	 Zukunft	 in	 Kooperation	 mit	 den	 kath.	 Kindertageseinrichtungen	 St.	
Lamberti	und	St.	Ludgeri	zu	einem	Familienzentrum	zu	entwickeln.		
Fußläufig	erreicht	man	die	Promenade,	die	Aa	und	Spielplätze,	die	zu	kleinen	Ausflügen	
einladen	und	den	Eltern	Möglichkeiten	zum	Aufenthalt	nach	der	Betreuungszeit	bieten.	
4. Pädagogischer	Ansatz	
Unsere	pädagogische	 Arbeit	 ist	 geprägt	 von	 einem	 optimistischen	 Bild	 vom	 Kind.	 Jedes	
Kind	trägt	Selbstbildungspotenziale	und	Neugierde	in	sich,	die	ihm	die	Möglichkeit	geben	
Explorationslust	zu	entwickeln,	seine	Umwelt	aktiv	zu	erkunden	und	die	Welt	zu	begreifen.	
Die	Basis	allen	Lernens	ist	die	Sicherheit,	die	das	Kind	aus	tragfähigen	Beziehungen	erfährt	
und	von	dort	aus	seiner	natürlichen	Neugier	und	Explorationslust	nachgehen	kann.	Das	
Kind	 ist	 Konstrukteur	 seiner	 Entwicklung	 und	 seines	 Wissens	 und	 kennt	 seine	
dementsprechenden	Bedürfnisse.	Es	ist	die	Aufgabe	der	pädagogischen	Mitarbeiter	das	
Kind	in	seiner	Persönlichkeit,	Individualität	und	den	Ausdrucksformen	seiner	Bedürfnisse	
zu	sehen	und	ernst	zu	nehmen.	Hierfür	wird	dem	Kind	in	der	Kindertageseinrichtung	Zeit	
und	Raum	gegeben.

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4.1.	
Die	Eingewöhnung	
Einer	der	wichtigsten	Abschnitte	innerhalb	des	Erlebens	in	unserer	Kindertageseinrichtung	
ist	 die	 Eingewöhnung.	 Die	 Eingewöhnung	 bildet	 die	 Basis	 für	 die	 weitere	 Zeit	 in	 der	
Kindertageseinrichtung	 und	 somit	 auch	 die	 Grundlage	 für	 entstehende	 Explorationslust	
und	 intensive	 Lernerfahrungen	 der	 Kinder.	 Das	 Eingewöhnungskonzept	 unserer	
Kindertageseinrichtung	 ist	 angelehnt	 an	 das	 Berliner	 Eingewöhnungsmodell.	 Die	 Kinder	
lernen	zusammen	mit	ihren	Eltern	langsam	und	nach	und	nach	die	Kindertageseinrichtung,	
mit	allem	was	dazu	gehört,	kennen.	Anfangs	kommen	die	Kinder	maximal	zwei	Stunden	
gemeinsam	mit	einem	Elternteil	in	die	Gruppe	und	werden	dort	von	einer	Bezugsperson	
begleitet.	Der	begleitende	Elternteil	bietet	dem	Kind	Sicherheit	und	es	kann	sich	von	dieser	
sicheren	Basis	aus,	dem	neuen	Umfeld	zu	wenden,	die	anderen	Kinder	beobachten	und	
selber	 erste	 Spielerfahrungen	 innerhalb	 der	 Gruppe	 machen.	 Frühestens	 am	 vierten	
Kitatag	findet	ein	erster	kurzer	Trennungsversuch	statt	um	zu	schauen,	wie	das	Kind	auf	
die	Trennung	reagiert.	Je	nachdem	wie	dieser	erste	Trennungsversuch	verlaufen	ist	wird	
der	weitere	Verlauf	der	Eingewöhnung	geplant.	Jede	Eingewöhnung	orientiert	sich	an	den	
individuellen	 Bedürfnissen	 des	 jeweiligen	 Kindes	 und	 seiner	 Eltern	 und	 wird	 somit	 im	
Prozess	immer	wieder	besprochen,	reflektiert	und	neu	geplant.	Für	diesen	Prozess	sollte	
von	 allen	 Seiten	 ausreichend	 Zeit	 und	 Ruhe	 eingeplant	 werden,	 damit	 es	 für	 alle	
Beteiligten	ein	entspannter	Start	in	einen	neuen	Lebensabschnitt	werden	kann.	
4.2.	
Die	Bildungsbereiche	
• Bewegung	
Ein	Kind	lebt	und	lernt	in	Bewegung.	Es	erschließt	sich	seine	Umwelt	über	Bewegung	und	
die	Auseinandersetzung	mit	sich	und	der	Welt.	Kinder	sind	immer	in	Bewegung.	In	unserer	
Kindertageseinrichtung	finden	die	Kinder	vielerlei	Raum	und	Möglichkeit	ihren	natürlichen	
Bewegungsdrang	 auszuleben	 und	 sich	 in	 Bewegung	 auszudrücken.	 Die	 natürliche	
Bewegungsfreude	 wird	 unterstützt	 und	 gestärkt.	 Den	 Kindern	 werden	 vielfältige	
Möglichkeiten	 geboten.	 Im	Bewegungsraum	 bieten	 Bewegungsbaustellen	 immer	 neue	
Anreize	und	laden	zum	Entdecken	und	Vertiefen	ein.	Innerhalb	der	Gruppenbereiche	gibt	
es	 Raum	 für	 Bewegung,	 bspw.	 beim	 Spielen	 auf	 unterschiedlichen	 Ebenen,	 Schrägen,	
Podeste,	beim	Kreativen	Gestalten	im	Prozess	der	Bewegung	an	der	Staffelei	stehend,	auf	
dem	Boden	liegend,	am	Tisch	sitzend,	beim	Fahren	mit	Fahrzeugen,	etc.	Ebenso	bietet	das	
großzügige	Außengelände	ausreichend	Platz	für	vielfältige	Bewegungserfahrungen.	Es	ist	
unabdingbar,	 dass	 gerade	 im	 Bereich	 der	 Bewegung	 dem	 Kind	 immer	 wieder	 Neues	
zugetraut	 wird	 und	 in	 seine	 Fähigkeiten	 vertraut	 wird.	 Es	 soll	 sich	 gestärkt	 mit	 seinen	
eigenen	 Fertigkeiten	 auseinandersetzen	 können	 und	 diese	 aus	 dem	 Zutrauen	 heraus	
jederzeit	weiterentwickeln	können.

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• Körper,	Gesundheit	und	Ernährung	
Jedes	Kind	setzt	sich	von	Geburt	an	aktiv	mit	seinem	Körper	und	dessen	Beschaffenheit	
auseinander.	 Es	 entdeckt	zunächst	seine	 Hände	 und	 als	 nächstes	 seinen	 Mund.	 Der	
nächste	Schritt	ist	beides	zusammen	zu	führen	und	miteinander	zu	verknüpfen.	Hände	und	
Mund	erkunden	sich	gegenseitig	und	miteinander.	So	entdeckt	jedes	Kind	nach	und	nach	
seinen	kompletten	Körper	und	dessen	Möglichkeiten.	Es	entdeckt	seine	Wirksamkeit	und	
was	 ihm	 gut	 tut	 oder	 auch	 nicht.	 Es	 ist	uns	 besonders	wichtig	 jedes	 Kind	 in	 seinem	
individuellen	Befinden	und	seinen	Grenzen	ernst	zu	nehmen	und	zu	stärken.	Jedes	Kind	
bestimmt	über	seinen	Körper	und	wer	diesen	anfassen	darf	und	auch	nicht.	Wer	darf	mich	
tragen,	trösten,	wickeln.	Dies	stärkt	jedes	Kind	in	seinem	individuellen	Gefühl	für	sich	und	
seinen	 Körper.	 Grundlegend	 hierfür	 ist	 eine	 individuell	 dem	 einzelnen	 Kind	 angepasste	
Eingewöhnung	 (angelehnt	 an	 das	 Berliner	 Eingewöhnungsmodell).	 Diese	 bildet	 die	
Grundlage	des	sicheren	Beziehungsaufbaus	und	hier	erlebt	das	Kind	direkt,	ich	darf	so	sein	
wie	ich	bin	und	werde	ernst	genommen.	Von	Beginn	an	steht	das	körperliche	und	seelische	
Wohlbefinden	des	Kindes	im	Vordergrund	und	ermöglicht	dem	Kind	sich	frei	zu	entfalten,	
sein	Selbstkonzept	und	seine	Identität	weiter	zu	festigen.	Im	pädagogischen	Alltag	bieten	
sich	 dem	 Kind,	 in	 der	 Auseinandersetzung	 mit	 Spiegeln,	 Sinnesmaterialien,	
Körperwahrnehmungsangeboten,	 Abgrenzungsmöglichkeiten,	
Rückzugsorten/Schutzräumen,	 etc.	stetig	 Möglichkeiten	 seinen	 Körper	und	 sich	 selbst	
wahrzunehmen	und	zu	entdecken.	
Die	 Ernährung	 hat	 einen	 ausschlaggebenden	 Einfluss	 auf	 die	 körperliche	 und	 geistige	
Entwicklung	des	Menschen.	Vor	allem	in	den	ersten	Lebensjahren	wird	der	Grundstein	für	
das	weitere	Essverhalten	und	den	Umgang	mit	sich	und	seinem	Körper	gelegt.	Die	Kinder	
können	von	 Beginn	 an	 in	 einer	 entspannten,	 freundlichen	und	ihnen	 zugewandten	
Atmosphäre	die	Mahlzeiten	zu	sich	nehmen.	Jedes	Kind	weiß	selber	am	besten	was	und	
wie	viel	es	essen	mag.	Je	freier	es	dabei	ist	umso	interessierter	und	neugieriger	ist	es	auf	
die	 ihm	 angebotenen	 Lebensmittel.	 Die	 Kinder	 nehmen	 ihre	 Mahlzeiten	 in	 kleinen	
Tischgruppen,	 die	 auf	 ihre	 Bedürfnisse	 abgestimmt	 sind,	 zu	 sich	 und	 werden	 dabei	 pro	
Tischgruppe	 von	 einem	 Mitarbeitenden	 begleitet.	 Wichtig	 ist	 uns,	 dass	 die	 Kinder	 die	
Mahlzeiten	 zu	 sich	 nehmen,	 wenn	 ihre	 Kräfte	 es	 noch	 zulassen	 und	 sie	 nicht	 bereits	
vollkommen	übermüdet	sind.	Somit	werden	die	Zeiten	für	das	gemeinsame	Essen	immer	
wieder	 den	 aktuellen	 Bedürfnissen	 der	 Kinder	 angepasst.	 Kein	 Kind	muss	in	 einer	
gestressten	oder	übermüdeten	Situation	Essen	zu	sich	nehmen.	Ebenso	dürfen	die	Kinder	
in	 ihrem	 individuellen	 Tempo	 die	 Mahlzeiten	 zu	 sich	 nehmen.	 Es	 ist	 ausreichend	 Zeit	
eingeplant	und	es	müssen	nicht	alle	gleichzeitig	fertig	sein.		
Ein	weiteres	elementares	Bedürfnis	des	Menschen	ist	der	Schlaf.	Jedes	Kind	darf	seinem	
individuellen	 Schlafbedürfnis	 entsprechend	 schlafen.	 Dies	 bedeutet	 im	 Einzelnen,	 dass	
jedes	Kind	jederzeit	die	Möglichkeit	hat	sich	auszuruhen	und	eine	Pause	zu	machen.	Sollte	
es	dabei	einschlafen,	darf	es	ausschlafen	um	im	Anschluss	erholt	und	gestärkt	am	weiteren	
Gruppenalltag	 teilnehmen	 zu	 können.	 Kinder	 werden	 innerhalb	 der	
Kindertageseinrichtung	 grundsätzlich	 nicht	 geweckt	 oder	 gar	 wachgehalten.	 Neueste

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Erkenntnisse	der	Neurobiologie	und	der	Schlafforschung	zeigen	welch	großen	Einfluss	der	
bedürfnisorientierte	Schlaf	auf	die	vitalen,	kognitiven,	motorischen	und	sozialen	Prozesse	
hat.	Dessen	sind	wir	uns	bewusst	und	möchten	auch	diesbezüglich	jedem	einzelnen	Kind	
gerecht	werden.	
• Sprache	und	Kommunikation	
„Mit	der	2.	Revision	des	Kinderbildungsgesetzes	ist	zum	01.08.2014	auch	die	gesetzliche	
Verankerung	 zur	 Neuausrichtung	 der	 Sprachbildung	 in	 NRW	 in	 Kraft	 getreten.	 Die	
gesetzlichen	 Grundlagen	 der	 sprachlichen	 Bildung	 in	Kindertageseinrichtungen	 werden	
u.a.	im	§13c	KiBiz	formuliert.“	(s.	Ergänzung	zur	Arbeitshilfe	Konzeptionsentwicklung	des	
Caritasverbandes	S.	4)	Innerhalb	unserer	Kindertageseinrichtung	nutzen	die	pädagogisch	
Mitarbeitenden	als	Werkzeug	zur	Sprachentwicklungsbeobachtung,	-dokumentation	und	
–begleitung	 die	Begleitende	alltagsintegrierte	Sprachentwicklungsbeobachtung	in	
Kindertageseinrichtungen	(BasiK).		
Von	Geburt	an	teilt	sich	das	Kind	mit	und	entdeckt	seine	sprachlichen	Möglichkeiten.	Es	
brummt	und	quietscht,	es	beginnt	zu	lautieren,	es	entstehen	erste	zufällige	Worte	und	so	
setzt	sich	der	kindliche	Spracherwerb	immer	weiter	fort.	Die	Sprachentwicklung	erfolgt	im	
sozialen	Kontext	und	der	Auseinandersetzung	mit	seinem	Gegenüber	und	der	Welt	und	ist	
niemals	 abgeschlossen.	 Innerhalb	 der	 Kindertageseinrichtung	 werden	 die	 Kinder	
altersentsprechend	 und	 vor	 allem	 ihrer	 individuellen	 sprachlichen	 Entwicklung	
entsprechend	 begleitet.	 Jedes	 einzelne	 Kind	 wird,	auf	 seine	 Individualität	 abgestimmt,	
sprachlich	begleitet	und	seiner	Entwicklung	entsprechende	Sprachangebote	gemacht.	Es	
wird	 eine	 sprachanregende	 Umgebung	 geschaffen	 und	 dem	 Kind	 immer	 wieder	 die	
Möglichkeit	gegeben	zu	Wort	zu	kommen.	Jedes	Kind	wird	von	Beginn	an	dazu	eingeladen	
sich	 an	 Gesprächsrunden	 zu	 beteiligen	 und	 in	 dem,	was	es	verbal	 und	 nonverbal	
beisteuert,	ernstgenommen	und	respektiert.	Sprachförderung	findet	immer	und	überall	
statt,	sowohl	verbal	als	auch	nonverbal.	In	allen	alltäglichen	oder	auch	nicht	alltäglichen	
Situationen.	In	Gesprächen	mit	den	Kindern	und	unter	den	Kindern.	Beim	gemeinsamen	
Spielen,	Singen,	Bücher	anschauen	und	lesen,	etc.	
Die	sprachliche	Entwicklung	der	Kinder	wird	stets	beobachtet,	regelmäßig	dokumentiert	
und	 ausgewertet.	(BasiK)	Daraus	 resultiert	 die	 weitere	 individuell	 abgestimmte	
sprachliche	Entwicklungsförderung	für	das	einzelne	Kind.	
• Soziale	und	interkulturelle	Bildung	
Die	Kindertageseinrichtung	ist	ein	Raum	des	sozialen	Miteinanders.	Jeder	ist	willkommen,	
egal	 welcher	 Kultur	 oder	 Religion	 er	 angehört.	 Anders -Sein	 wird	 als	 Chance	 und	
Bereicherung	gesehen	und	bietet	den	Kindern	die	Möglichkeit	zur	Auseinandersetzung	mit	
anderen	Kulturen,	Religionen,	Sprachen.	Fragen	und	Hypothesen	der	Kinder	zu	kulturellen,	
sprachlichen	oder	religiösen	Hintergründen	werden	aufgegriffen	und	die	Kinder	im	Prozess	
der	 thematischen	 Auseinandersetzung	 altersentsprechend	 und	 vorurteilsbewusst	
begleitet.

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Im	 sozialen	 Kontext	 unserer	 Kindertageseinrichtung	 sammeln	 die	 Kinder	 vielfältige	
Erfahrungen.	 Sie	 lernen	 sich	 selbst	immer	 wieder	neu	 und	 andere	 kennen.	 Sie	 bauen	
Beziehungen	 auf	 und	 überprüfen	diese	 stetig.	 Sie	 freunden	 sich	 an	 und	 reiben	 sich.	 Sie	
streiten	sich	und	vertragen	sich.	Sie	beobachten	sich	selbst	und	gegenseitig,	alleine	oder	
gemeinsam.	 Sie	 unterstützen	und	 ärgern	 andere.	 Sie	 verbünden	 sich	und	öffnen	 sich	
wieder.	Sie	loten	aus	und	lernen	andere	Sichtweisen	kennen.	Sie	entwickeln	Empathie	und	
nehmen	 Rücksicht.	 Sie	 erkennen	 unterschiedliche	 Positionen	 und	 nehmen	 selbst	
unterschiedliche	 Positionen	 ein.	 Sie	 erkennen	 Gruppen,	 Untergruppen	 und	 innerhalb	
derer	unterschiedliche	Rollen.	Sie	nehmen	unterschiedliche	Rollen	und	Positionen	ein.	Sie	
entwickeln	(neue)	Konfliktlösungsstrategien	und	verwerfen	bisherige.	Sie	dürfen	Konflikte	
austragen	und	sich	streiten.	Sie	lernen	ihre	Gefühle	kennen,	benennen	diese	und	erfahren,	
dass	 jedes	 Gefühl	 in	 Ordnung	 ist.	 Sie	 kümmern	 sich	 um	 andere	 und	 nehmen	 die	
Bedürfnisse	 anderer	 wahr.	Sie	 lernen	 andere	 Menschen	 einzuschätzen	 und	 andere	
Meinungen	zu	akzeptieren.	Sie	äußern	ihre	Meinungen,	Wünsche	und	Bedürfnisse	verbal	
und	 nonverbal.	 Sie	 erleben	 sich	 als	 (selbst-)	 wirksam.	 Sie	 erleben	 sich	 als	 akzeptiertes,	
respektiertes	und	toleriertes	Gegenüber.	
• Musisch-ästhetische	Bildung	
Jedes	Kind	hinterlässt	von	Geburt	an	Spuren.	Unabsichtlich	und	zufällig	in	der	Welt	und	
seiner	Umwelt.	Mit	der	Zeit	werden	aus	den	zufälligen	Spuren,	gezielte	Spuren,	gezieltes	
Gestalten	 und	 Darstellen.	 In	 unserer	 Kindertageseinrichtung	 bieten	 wir	 den	 Kindern	
vielfältige	 Möglichkeiten	 zum	 Spuren	 hinterlassen.	Sie	 haben	 die	 Möglichkeit	 ihrem	
Eindruck	auf	unterschiedliche	Weise	Ausdruck	zu	verleihen	und	ihn	darzustellen.	Sowohl	
im	gestalterisch	ästhetischen	als	auch	im	musischen	Bereich	bieten	sich	den	Kindern	im	
Alltag	und	in	gezielten	Impulsen	und	Angeboten	vielfältige	Möglichkeiten	sich	intensiv	mit	
ihrer	Umwelt	auseinanderzusetzen,	Materialerfahrungen	zu	sammeln,	zu	experimentieren	
und	Neues	 kennenzulernen.	 Hierbei	 steht	 stets	 der	 Prozess	 des	 Gestaltens	 und	
Auseinandersetzens	im	Vordergrund	und	nicht	das	Produkt,	das	nebenbei	entsteht.	Das	
Kind	kann	jederzeit	neue	Ideen	entwickeln,	alte	verwerfen	oder	weiterentwickeln	und	so	
selbstständig	Neues	 lernen	und	 sich	 weiterentwickeln.	 Dabei	 ist	 es	 die	 Aufgabe	 des	
pädagogischen	Personals	die	Kinder	auf	ihrem	Weg	wertfrei	zu	begleiten	und	zu	erkennen,	
wann	das	Kind	was	braucht	um	weiterzukommen,	ohne	ihm	etwas	vorwegzunehmen.	Im	
Bereich	der	musischen	Bildung	können	die	Kinder	vielfältige	Erfahrungen	im	Bereich	der	
Musik	sammeln.	Sie	lernen	unterschiedliche	Instrumente	kennen,	probieren	diese	aus	und	
setzen	 sich	 mit	 ihnen	 auseinander.	 Dabei	 erfahren	 sie,	 wie	 es	 klingt	 gemeinsam	 oder	
gleichzeitig,	laut	oder	leise	zu	musizieren.	Wie	klingt	jedes	einzelne	Instrument	und	wie	
alle	zusammen.	Welchen	Klang	mag	das	eine	Kind	und	welchen	nicht	so.	Was	liegt	dem	
einen	Kind	und	was	liegt	eher	einem	anderen.	Mag	jedes	Kind	selber	musizieren	oder	mag	
ein	Kind	eher	zuhören	oder	sich	zur	Musik	der	anderen	bewegen.	Mag	ein	Kind	lieber	mit	
seiner	eigenen	Stimme	oder	seinem	Körper	Musik	machen	ohne	ein	anderes	Instrument	
hinzu	zunehmen.	Ein	Kind	beobachtet	erstmal	die	anderen	Kinder	und	beginnt	erst	später	
sich	 selber	 aktiv	 mit	 den	 Instrumenten	 auseinanderzusetzen.	 Allein	 die

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Auseinandersetzung	 mit	 unterschiedlichen	 Instrumenten	 bietet	 den	 Kindern	bereits	
vielfältige	Möglichkeiten	zum	Erleben	musischer	Bildung.	Darüber	hinaus	gehört	natürlich	
die	 Auseinandersetzung	 mit	 der	 eigenen	 Stimme,	 dem	 Singen,	 freiem	 Musizieren	 ohne	
Instrumente,	 Instrumentenbau,	 etc.	 ebenfalls	 zum	 Bereich	 der	 musischen	 Bildung	 und	
bietet	den	Kindern	weitere	vielfältige	Bildungs-	und	Erfahrungsräume.	
• Religion	und	Ethik	
In	unserer	Kindertageseinrichtung	spielt	die	religionspädagogische	Arbeit	mit	den	Kindern	
eine	große	Rolle.	Die	tägliche	Arbeit	ist	geprägt	vom	christlichen	Menschenbild	und	dem	
Leben	der	christlichen	Werte	und	Grundhaltungen,	wie	Liebe,	Vertrauen,	Geborgenheit,	
Glaube,	Gemeinschaft,	Akzeptanz,	Toleranz	und	Verantwortung.	Dies	ist	der	Boden	für	das	
gemeinsame	 pädagogische	 Leben	 und	 Erleben	 innerhalb	 der	 Kindertageseinrichtung.	
Darüber	 hinaus	 werden	 gemeinsam	 mit	 den	 Kindern	 religiöse	 Feste	 und	 Bräuche	 im	
Jahreskreis	gestaltet	und	erlebt.	Die	Kinder	lernen	Jesu	Güte	und	Herzlichkeit	kennen	und	
erleben	 diese	 in	 der	 Erzählung,	 Darstellung	 und	 dem	 gemeinsamen	 Entdecken	 der	
Gleichnisse	von	Jesus.	Die	Kinder	können	Gemeinschaft	erleben	und	sich	in	Gemeinschaft	
erleben.	Wortgottesdienste	werden	gemeinsam	mit	den	Kindern	in	Zusammenarbeit	mit	
dem	Pastoralteam	vorbereitet,	gestaltet	und	erlebt.	Gemeinsam	mit	den	Kindern	werden	
täglich	Gebete	gesprochen,	religiöse	Lieder	gesungen	und	Rituale	gelebt.	
Die	 Kinder	 erleben	 ebenso	 die	 Offenheit	 und	 Akzeptanz	 anderen	 Weltanschauungen	
gegenüber	 und	 können	 ihren	 eigenen	 Fragen	 und	 Hypothesen	 zu	 anderen	
Weltanschauungen	nachgehen.	In	ihrer	philosophischen	Auseinandersetzung	mit	der	Welt	
werden	sie	vom	pädagogischen	Personal	wertfrei	und	interessiert	begleitet.	
• Naturwissenschaftliche	und	technische	Bildung	
Kinder	 haben	 großes	 Interesse	 an	 naturwissenschaftlichen	 und	 technischen	
Zusammenhängen.	Sie	entdecken	diese	und	setzen	sich	intuitiv	mit	ihnen	auseinander.	Es	
reizt	sie	die	Dinge	zu	erkunden	und	die	vielen	Möglichkeiten	zu	entdecken.	Dazu	brauchen	
sie	Raum,	Zeit	und	Möglichkeit.	Dies	finden	sie	in	unserer	Kindertageseinrichtung.	Dem	
voraus	 geht,	 dass	 das	 pädagogische	 Personal	 naturwissenschaftliche	 Experimente	 der	
Kinder	erkennt	und	den	 Kindern	 daraufhin	Möglichkeiten	 geschaffen	 werden,	 sich	
intensiver	mit	 diesen	 Experimenten	zu	 beschäftigen	und	 ihre	 Erfahrungen	 zu	 vertiefen.	
Dies	beginnt	im	Kleinen,	bspw.	wirft	das	junge	Kind	seine	Trinkflasche	immer	und	immer	
wieder	auf	den	Boden	um	Schwerkraft	und	Erdanziehungskraft	zu	erproben	und	nicht	um	
seine	Bezugsperson	zu	ärgern.	Oder	ein	Kind	füllt	Bohnen	in	unterschiedliche	Gefäße	und	
schüttet	sie	von	einem	Gefäß	ins	Nächste,	dabei	erlebt	es	erste	physikalische	Prinzipien.	
So	finden	sich	im	Alltag	immer	wieder	Situationen	in	denen	die	Kinder	sich	mit	technischen	
und	 naturwissenschaftlichen	 Fragestellungen	 auseinandersetzen,	 erste	 Experimente	
durchführen	und	eigene	Hypothesen	aufstellen	und	wieder	verwerfen.

Kurzkonzeption kath. Kirchengemeinde St. Lamberti Seite 10 
	
Weitere	Möglichkeiten	bieten	sich	in	unserer	Kindertageseinrichtung	durch	
- das	Bauen	und	Konstruieren	mit	unterschiedlichen	Materialien	
- durch	 vielfältige	 Raumerfahrungen	 (Raumlagebeziehun gen,	 Raumgrößen,	
unterschiedliche	Ebenen,	etc.)	
- das	 Kennenlernen	 und	 Erleben	 von	 und	 Konstruieren	 und	 Experimentieren	 mit	
geometrischen	Formen,	
- Raumerfahrungen	 (Raumlagebeziehungen,	 Raumgrößen,	 unterschiedliche	 Ebenen,	
etc.)	
- das	Zuordnen	und	Sortieren,	
- das	Erleben	von	Größen,	Mengen	und	Gewichten,	
- vielfältige	Schüttexperimente,	
- erstes	abzählen	und	zählen,	
- balancieren	und	rückwärts	laufen,	
- Licht	und	Schatten	Experimente,	
- vielfältige	unterschiedliche	Materialien,	die	die	Experimentierfreude	wecken.	
Es	ist	Aufgabe	des	pädagogischen	Personals	die	Kinder	in	ihrem	Erleben	zu	beobachten	
und	 Interessen	 wahrzunehmen.	 Dies	ist	 die	Grundlage	 für	 gezielte	 Impulse	 oder	
pädagogische	Angebote	im	Interessensspektrum	der	Kinder	und	weckt	und	verstärkt	somit	
die	Experimentierfreude	der	Kinder.	
• Ökologische	Bildung	
Das	 großzügige	 Außengelände	 unserer	 Kindertageseinrichtung,	 mit	 seinem	 alten	
Baumbestand,	lädt	die	Kinder	zur	intensiven	Beobachtung	der	Natur	ein.	Dieser	begegnen	
wir	mit	Achtsamkeit	und	Fürsorge.	Vögel	und	Eichhörnchen	werden	entdeckt	und	genau	
beobachtet.	Käfer	und	Insekten	werden	gefunden	und	in	ihrem	natürlichen	Lebensraum	
bestaunt.	 Die	 Bäume	werden	 in	ihrem	 Wachstum	 und	 dem	natürlichen	 Kreislauf	 der	
Jahreszeiten	 beobachtet	 und	 Veränderungen	 festgestellt.	 Den	 Kindern	 bieten	 sich	
vielfältige	 Möglichkeiten	 sich	 mit	unserer	Natur	 auseinanderzusetzen,	 deren	 vielfältige	
Funktionen	zu	erkennen,	zu	beobachten	und	ein	ökologisches	Verständnis	zu	entwickeln.	
Ebenso	 lädt	 die	 nahe	 oder	 weitere	 Umgebung	 zu	 Ausflügen	 und	 Erkundungstouren	 ein	
(Promenade,	Aa,	Spielplätze,	Wienburgpark,	etc.).	
• Medien	
Zur	 Lebenswirklichkeit	 der	 Kinder	 gehören	 die	 unterschiedlichsten	 Medien,	 denen	 die	
Kinder	in	ihrem	alltäglichen	Erleben	begegnen	und	sie,	je	nach	Verfügbarkeit,	nutzen.	Dazu	
gehören	sowohl	die	traditionellen	Medien	wie	Bücher,	Zeitungen,	CDs	und	Fernseher	als	
auch	 die	 neuen	 Medien	 wie	 Computer,	 Sma rtphones,	 Tablets,	 etc.	 In	 unserer	
Kindertageseinrichtung	werden	Medien	bewusst	und	gezielt	eingesetzt.	Die	Kinder	lernen	
von	Anfang	an	die	Möglichkeiten,	die	ihnen	unterschiedliche	Medien	bieten,	kennen	und	
entwickeln	somit	altersentsprechende	 Medienkompetenz.	 Beispielsweise	 stehen	 den	
Kindern	 innerhalb	 unserer	 Kindertageseinrichtung	 vielzählige	 Bücher,	 Hörspiele	oder

Kurzkonzeption kath. Kirchengemeinde St. Lamberti Seite 11 
	
Musik-CDs	 zur	 Verfügung,	 des	Weiteren	 können	 sie	begleitet	 den	 Computer	 zur	
Internetrecherche,	zum	Verfassen	von	Emails	o.Ä.	nutzen.		
4.3.	
Partizipation	
Die	 Partizipation	 ist	 eine	 der	 Grundlagen	 unserer	 pädagogischen	 Arbeit.	 Durch	 unseren	
respektvollen	 und	 achtsamen	 Umgang	 mit	 den	 Kindern	 und	 der	 Achtung	 ihrer	
Persönlichkeiten	 und	 Meinungen	 ist	 die	 Partizipation	 unabdingbar.	 Die	 Kinder	 haben	
jederzeit	das	Recht	ihre	Meinung,	ihre	Bedürfnisse,	Wünsche	und	Interessen	zu	äußern.	
Dies	kann	innerhalb	der	unterschiedlichen	Gesprächsrunden	oder	aber	auch	jederzeit	im	
Alltag	stattfinden.	Ebenso	hat	jedes	Kind	jederzeit	das	Recht	Beschwerden	oder	Kritik	zu	
äußern.	Dafür	ist	uns	eine	Kultur	der	Offenheit	und	des	miteinander	im	Gespräch	seins	
sehr	 wichtig.	 Die	 Kinder	 erlernen	 von	 Anfang	 an,	 was	 es	 heißt	 gemeinsam	 Dinge	
abzusprechen,	zu	entscheiden	und	wie	demokratische	Abstimmungen	gelingen	können.	
Jedoch	findet	Partizipation	vor	allem	auch	in	vielen	kleinen	alltäglichen	Situationen	statt.	
Zum	 Beispiel	 entscheidet	 jedes	 Kind,	 wer	 ihm	 beim	 Toilettengang	 helfen	 oder	 wer	 es	
wickeln	darf.	Jedes	Kind	hat	die	Wahl	wo,	mit	was	oder	mit	wem	es	spielen	möchte.	Jedes	
Kind	darf	aussuchen,	wer	es	trösten	darf	oder	wie	es	sich	von	seinen	Eltern	verabschiedet.	
Dieses	führt	sich	so	fort.	Die	Kinder	sind	aktive	Gestalter	ihrer	Entwicklung,	daher	ist	es	
uns	 besonders	 wichtig,	 dass	 sie	gehört	 und	 einbezogen	 werden	 und	 vor	 allem,	 dass	sie	
wissen,	dass	ihre	Meinung	wichtig	ist	und	gehört	wird.	
4.4.	
Inklusion	
Einer	 der	ureigenen	christlichen	 Werte	 spiegelt	 sich	 in	 der	 Inklusion.	 Jeder	 Mensch	
verdient	 Wertschätzung	 seiner	 Person	 ohne	 Einschränkung,	 unabhängig	 von	 seiner	
Entwicklung,	seinen	Fähigkeiten	und	Fertigkeiten.	Jeder	ist	Teil	unserer	Gemeinschaft.		
Inklusives	Arbeiten	bedeutet	für	unsere	Kindertageseinrichtung	jedes	Kind	individuell	und	
seiner	 Entwicklung	 entsprechend	 zu	 begleiten	 und	 zu	 unterstützen.	 Dies	 bedeutet	die	
Kinder	zur	Aktivität	und	Eigeninitiative	anzuregen	und	in	ihrer	Selbstwahrnehmung,	ihrem	
Selbstvertrauen	und	ihrem	Selbstwertgefühl	zu	stärken.	Die	Ressourcen	und	Stärken	der	
Kinder	wahrzunehmen,	anzuregen	und	zu	erweitern.	Jeder	wird	so	angenommen,	wie	er	
ist	 und	 ist	jederzeit	 willkommen.	Das	 Konzept	 der	 Inklusion	 sehen	 wir	 als	 große	
Bereicherung	 für	 die	 gesamte	 Kindertageseinrichtung.	 Unterschiedlichkeit	 wird	 von	
Beginn	 an	 erlebt,	 der	 Umgang	 mit	 Vielfalt	 ist	 völlig	 natürlich	 und	 Respekt	 und	 Achtung	
jedem	Menschen	gegenüber	selbstverständlich.		
„Die	 gemeinsame	 Erziehung	 von	 Kindern	 mit	 und	 ohne	 Behinderung	 wird	 auf	 der	
Grundlage	 der	 Förderrichtlinien	 des	 Landschaftsverbandes	 Westfalen-Lippe	 über	 die	
Förderung	von	Kindern	mit	Behinderung	in	Kindertageseinrichtungen	vom	19.12.2008	in	
der	 Fassung	 vom	 01.08.2014	 angeboten.“	 (Leitfaden	 Caritasverband,	 Gemeinsame	
Erziehung,	Stand	v.	August	2016)

Kurzkonzeption kath. Kirchengemeinde St. Lamberti Seite 12 
	
4.5.	
Bildungs-	und	Erziehungspartnerschaft	
Die	Eltern	sind	die	Experten	für	ihre	Kinder	und	deren	ganzheitliche	Entwicklung	ist	nur	
möglich,	wenn	sich	zwischen	pädagogischen	Personal	und	Eltern	eine	ernstzunehmende	
und	 respektvolle	 Bildungs-	und	 Erziehungspartnerschaft	 aufbaut.	Diese	 ist	 von	
gegenseitiger	 Akzeptanz	 und	 Ehrlichkeit	 geprägt	 und	 immer	 zum	 Wohle	 der	 Kinder	
ausgerichtet.	 In	Tür-	und	 Angelgesprächen	 findet	 ein	 täglicher	 Austausch	 über	 aktuelle	
Themen,	Interessen	und	Bedürfnisse	der	Kinder	statt.	In	regelmäßigen,	mindestens	einmal	
jährlichen,	 Entwicklungsgesprächen	 ist	 ausreichend	 Raum	 zum	 Austausch	 über	 die	
Entwicklung	und	die	Lernschritte	des	Kindes.	Dabei	bildet	die	gegenseitige	Wertschätzung	
und	das	gegenseitige	Vertrauen	die	Grundlage	für	offene	Gespräche,	die	der	Entwicklung	
des	einzelnen	Kindes	und	der	Stärkung	seiner	Familie	dienen.	Innerhalb	der	Gespräche	ist	
auch	immer	Raum	 für	 Wünsche,	 Kritik	 oder	 Beschwerden	 von	 beiden	 Seiten.	 Dies	 wird	
stets	als	Chance	zur	Weiterentwicklung	und	Stärkung	der	Partnerschaft	gesehen	und	im	
Team	konstruktiv	weiterbearbeitet.	Einen	Teil	der	Bildungs-	und	Erziehungspartnerschaft	
bilden	 auch	 die	 Instrumente	 der	 Bildungsdokumentation.	 Die	 Portfolios	 oder	 BaSiK	
Dokumentationsbögen	können	in	den	Entwicklungsgesprächen	besprochen	werden	und	
daraus	Stärken	und	Ressourcen	des	einzelnen	Kindes	gemeinsam	entdeckt	und	weitere	
Entwicklungsmöglichkeiten	besprochen	werden.	 Von	 Beginn	 an	 haben	 die	 Eltern	 die	
Möglichkeit	 den	 Prozess	 des	 Aufbaus	 der	 Bildungs-	und	 Erziehungspartnerschaft	 aktiv	
mitzugestalten	 und	 unterschiedlichste	 Angebote	 wahrzunehmen,	 wie	 z.B.	
Aufnahmegespräche,	 Kennenlernnachmittage,	 Hausbesuche,	 Eltern-Kind-Nachmittage,	
Feste	und	Feiern	im	Jahreskreis,	Dokumentationswände,	etc.	Des	Weiteren	gibt	es	für	die	
Eltern	die	Möglichkeit	sich	im	Rahmen	der	Elternvollversammlung,	des	Elternbeirates	und	
des	Rates	der	Kindertageseinrichtung	einzubringen.	
4.6.	
Qualitätsentwicklung	
Die	Qualitätsentwicklung	und	das	sich	daraus	entwickelnde	Qualitätsmanagement	sind	für	
uns	elementar.	Dies	bedeutet	für	uns	immer	besser	werden	zu	wollen	und	dem	Stillstand	
keinen	 Raum	 zu	 lassen.	 Ebenso	 bietet	 die	 Festschreibung	 von	Kernprozessen	 allen	
Beteiligten	 Klarheit	 und	 Struktur	 und	 ermöglicht	 neuen	 Mitarbeitern	 eine	 strukturierte	
Einarbeitung.	Das	QM	Projekt	„System	der	Qualitätssicherung	und	Qualitätsentwicklung	
in	 Einrichtungen	 und	 Diensten	 der	 Caritas“	 (QualiCa)	bietet	 sich	 für	 uns	 als	 katholische	
Kindertageseinrichtung	als	Zertifizierungsprojekt	an.

Kurzkonzeption kath. Kirchengemeinde St. Lamberti Seite 13 
	
5. Rahmenbedingungen	
5.1.	
Gruppenstruktur	und	Personalstruktur	
Die	 Kindertageseinrichtung	 bietet	 70	bis	 75	Kindern	 im	 Alter	 von	 0	 Jahren	 bis	 zur	
Einschulung	Platz.	Diese	teilen	sich	gegenwärtig	in	folgende	vier	Gruppen	auf.	
2	Gruppen	Gruppenform	I	für	Kinder	im	Alter	von	2	Jahren	bis	zur	Einschulung	
1	Gruppe	Gruppenform	II	für	Kinder	im	Alter	von	0	bis	3	Jahren	
1	Gruppe	Gruppenform	III	für	Kinder	im	Alter	von	3	bis	6	Jahren	
Insgesamt	gibt	es	somit	22	Plätze	für	Kinder	im	Alter	von	unter	drei	Jahren	und	48	bis	53	
Plätze	für	Kinder	im	Alter	von	über	drei	Jahren.	
Das	 pädagogische	 Team	 setzt	 sich	 aus	 Fachkräften	 und 	Ergänzungskräften	 mit	
verschiedenen	Qualifikationen	zusammen.	Die	Mitarbeiter	nehmen	regelmäßig	an	Fort-	
und	 Weiterbildungen	 zu	 unterschiedlichen	 Themenbereichen,	 Erste-Hilfe-Kursen	 und	
Hygieneschulungen	teil	und	sind	verpflichtet	sich	zum	Thema	Prävention	in	regelmäßigen	
Abständen	 weiterzubilden.	Auf	 Dauer	 wird	 auch	 die	 Teilnahme	 an	 Arbeitskreisen	 und	
Fachgremien	 angestrebt.	 In	 diesem	 Bereich	 kann	 die	 Vernetzung	 der	 anderen	 beiden	
Kindertageseinrichtungen	 der	 Kirchengemeinde	 St.	 Lamberti	 genutzt	 werden.	
(Dekanatsleitungsrunden,	 Sozialraumtreffen,	 AG	 gem.	 §78	 SGB	 VIII,	 Arbeitskreis	
Zusammenarbeit	Grundschule	und	Kindertageseinrichtung,	etc.)	
5.2.	
Öffnungszeiten	
Die	Öffnungszeiten	orientieren	sich	am,	in	regelmäßigen	Abständen	erfragten,	Bedarf	der	
Familien.	Aktuell	können	wir	uns	folgende	Öffnungszeiten	vorstellen.	
Montag	bis	Freitag	
7.00	bis	17.00	Uhr	
Die	Schließtage	unserer	Kindertageseinrichtung	versuchen	wir	sehr	gering	zu	halten	und	
dadurch	den	Familien	und	ihren	Bedürfnissen	gerecht	zu	werden.	In	den	Sommerferien	
schließt	 die	 Kindertageseinrichtung	 15	 Tage,	 allerdings	 haben	 die	 Eltern,	 falls	 nötig,	die	
Möglichkeit	die	anderen	Kindertageseinrichtung	der	kath.	Kirchengemeinde	St.	Lamberti,	
nach	 vorheriger	 Absprache	 zu	 nutzen.	 Weitere	 Schließtage	 fallen	 für	 2	 Team -/	
Konzeptionstage	 und	 einen	 Betriebsausflug	 im	 Kitajahr	 an.	Ergänzend	 können	 zwischen	
Weihnachten	 und	 Neujahr	 Schließtage	hinzukommen.	 In	 dieser	 Zeit	 können	 wir	 uns,	 in	
Absprache	 und	 Kooperation	 mit	 den	 Kindertageseinrichtungen	 St.	 Lamberti	 und	 St.	
Ludgeri,	 die	 Organisation	 einer	 Notfallbetreuung	 in	 Form	 einer	
einrichtungsübergreifenden	Notgruppe	vorstellen.

Kurzkonzeption kath. Kirchengemeinde St. Lamberti Seite 14 
	
5.3.	
Raumprogramm	
Der	Haupteingang	der	Kindertageseinrichtung	ist	barrierefrei	von	der	Stiftsherrenstraße	
aus	 zu	 erreichen,	 von	 der	 Neubrückenstraße	 aus	 gibt	 es	 einen	 Nebeneingang.	 Der	
Kindertageseinrichtung	 steht	 das	 Erdgeschoss	 der	 ehemaligen	Studentinnen	 Burse	der	
Schwestern	unserer	lieben	Frau	inklusive	zweier	Anbauten	zur	Verfügung.	Insgesamt	gibt	
es	 vier	 Gruppenräume	 mit	 angeschlossenen	 Nebenräumen	 und	 Schlaf -	und	
Differenzierungsräumen.	Des	Weiteren	kann	jede	Gruppe	einen	eigenen	Waschraum	mit	
integriertem	 Wickelbereich	 und	 einen	 Abstellraum	 nutzen.	 Im	 Flurbereich	 vor	 den	
Gruppenräumen	 befinden	 sich	 die	 Garderoben	 der	 Kinder	 und	der	 Zugang	 zu	 einem	
großzügigen	Bewegungsraum	inkl.	Abstellraum	für	alle	Gruppen.	Jede	Gruppe	hat	einen	
eigenen	 Zugang	 zum	 großzügigen	 Außengelände.	 Dies	 bietet	 viel	 Bewegungsfläche	 und	
auch	im	Sommer	natürlichen	Schatten	durch	den	alten	Baumbestand.	Zusätzlich	gibt	es	im	
Eingangsbereich	Abstellmöglichkeiten	für	Kinderwagen	und	Turtles.	Dem	pädagogischen	
Personal	 steht	 ein	 Personalraum	 und	 ein	 Büro	 zur	 Verfügung.	 Ebenso	 gibt	 es	 einen	
Küchenbereich	mit	dazugehörigem	Abstellraum.	Für	Personal	und	Besucher	gibt	es	über	
den	 Flur	 einen	 Zugang	 zum	 Toilettenbereich,	 direkt	 daneben	 befindet	 sich	 ein	
Duschbereich	 und	 auch	 zum	 barrierefreien	 Toilettenbereich	 findet	 man	 über	 den	 Flur	
Zugang.		
Der	Kirchengemeinde	sind	die	Vorplanungen	zum	Umbau	des	Gebäudes	bekannt.	Bei	einer	
positiven	Entscheidung	zur	Übernahme	der	Trägerschaft	steht	die	Kirchengemeinde	zur	
gemeinsamen	Finalisierung	der	Baupläne	gerne	zur	Verfügung.	
6. Schlusswort	zur	pädagogischen	Konzeption	
Wir,	als	kath.	Kirchengemeinde	St.	Lamberti	bewerben	uns	um	die	Trägerschaft	der	neuen	
Kindertageseinrichtung	an	der	Neubrückenstraße,	da	diese	innerhalb	unserer	Gemeinde	
liegt	 und	der	 Gemeinde,	 aufgrund	 ihrer	 Größe,	die	 Möglichkeit	 gegeben	 ist	 weitere	
Kindertagesbetreuungsplätze	anzubieten.	Wir	haben	bereits	langjährige	Erfahrung	in	der	
Trägerschaft	 von	 Kindertageseinrichtungen	 in	 Münster.	 Mit	 den	 kath.	
Kindertageseinrichtungen	St.	Lamberti	und	St.	Ludgeri	haben	wir	zwei	sehr	gut	aufgestellte	
Kindertageseinrichtungen,	die	allerdings	beide	nicht	mehr	erweiterbar	sind	und	somit	mit	
jeweils	zwei	Gruppen	der	Größe	unserer	Kirchengemeinde	und	den	damit	einhergehenden	
Platzbedarf	nicht	 gerecht	 werden.	 Für	 den	 Aufbau	 der	 neuen	 Kindertageseinrichtung	
können	 wir	 aber	 auf	die	 langjährigen	 Erfahrungen	 in	 der	 Trägerschaft	 der	 anderen	
Kindertageseinrichtungen	und	der	pädagogischen	Arbeit	zurückgreifen.	Vor	allem	in	den	
Bereichen	der	 inklusiven	 Arbeit	und	 der	 pädagogischen	 Arbeit	mit	 unter	 dreijährigen	
Kindern	können	wir	die	Erfahrungen	nutzen.	
Die	eingereichte	pädagogische	Konzeption	ist	ein	Entwurf	und	wird	natürlich	vom	späteren	
pädagogischen	Team	im	Prozess	weiterentwickelt	und	konkretisiert	werden.

Kurzkonzeption kath. Kirchengemeinde St. Lamberti Seite 15 
	
7. Angaben	zur	Wirtschaftlichkeit	–	Finanzen	
Die	 Kath.	 Kirchengemeinde	 St.	Lamberti	 betreibt	 seit	 vielen	 Jahren	 zwei	 zweigruppige	
Kindertageseinrichtungen	für	Kinder	im	Alter	von	0	Jahren	bis	zur	Einschulung	im	direkten	
Innenstadtbereich	 der	 Stadt	 Münster.	 Diese	 Einrichtungen	 können	baurechtlich	 nicht	
erweitert	und	ausgebaut	werden.	
Gemeinsam	 mit	 den	 weiteren	 kath.	 Kirchengemeinden	 im	 Stadtbezirk	 Münster	 werden	
aktuell	 insgesamt	 43	 Kindertageseinrichtungen	 von	 Kirchengemeinden	 betrieben.	
Gemeinsam	mit	dem	Bischöflichen	Generalvikariat	und	der	Zentralrendantur	als	zentrale	
Verwaltungsstelle	 kann	 die	 Kirchengemeinde	 eine	 wirtschaftliche	 Betriebsführung	 der	
neuen	 Kindertageseinrichtung	 sicherstellen.	 Die	 fachliche	 Beratung	 und	 Begleitung,	
insbesondere	 in	 Fragen	 rund	 um	 die	 qualitative	 Weiterentwicklung	 des	
Betreuungsangebotes,	wird	durch	die	Fachberatung	des	Diözesan	Caritasverbandes	(DiCV)	
sichergestellt.	
Die	Kirchengemeinde	ist	anerkannter	Träger	der	Jugendhilfe.	
Als	 freier	 Träger	 bestätigt	 die	 Kirchengemeinde	 im	 Falle	 einer	 positiven	
Trägerschaftsentscheidung	den	im	Kinderbildungsgesetz	verankerten	Trägeranteil	an	den	
entstehenden	 Betriebskosten	 in	 Höhe	 von	 12	 Prozent	 im	 Rahmen	 des	 kirchlichen	
Grundbestandes	zu	übernehmen.	
Mit	 dem	 Bischöflichen	 Generalvikariat,	 als	 zuständige	 Aufsichtsbehörde,	 wurde	 die	
Bewerbung	 um	 eine	 Trägerschaft	 im	Vorfeld	 abgestimmt	 und	 positiv	 bewertet.	 Die	
Kirchengemeinde	steht	bei	dieser	Trägerschaft	als	Mieter	der	Immobilie	zur	Verfügung.	
Die	 Vergütung	 der	 Mitarbeiter	 richtet	 sich	 nach	 der	 Kirchlichen	 Arbeits -	und	
Vergütungsordnung	 (KAVO),	 die	 weitestgehend	 den	Regelungen	 im	 Öffentlichen	 Dienst	
ähnelt.	 Neben	 dem	 mtl.	 Entgelt	 erhalten	 die	 Mitarbeiter	 eine	 Jahressonderzahlung	
(Weihnachtsgeld)	 sowie	 ein	Leistungsentgelt.	 Für	 die	 Altersabsicherung	 werden	 alle	
Mitarbeiter	bei	der	Kirchlichen	Zusatzversicherungskasse	(KZVK)	zusatzversichert.

Anlage 11.1 Bewerbung Step Kids

17857 Zeichen

Step Kids KiTas gGmbH 
Am Friedrichshain 22 
10407 Berlin 
Geschäftsführer: Johannes Nagel, Dr. Kurt Berlin 
Sitz der Gesellschaft: Berlin 
Finanzamt für Körperschaften III, Berlin 
Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg 
HRB 149735 B 
Steuernummer: 
29/026/630247/69729 
 
 
 
Ideenkonzept zum Standort Münster Altstadt (10/2018) 
Grundlage für den Betrieb unserer KiTas ist unsere pädagogische Basis-Konzeption (siehe Anlage 4). 
Sie wird in seinen pädagogischen Inhalten vom KiTa- Team, in enger Zusammenarbeit mit der 
pädagogischen Fachberatung, erstellt. Die KiTa-Konzeption orientiert sich am pädagogischen Konzept 
des Situationsorientierter Ansatzes  und seiner durchgängigen systemischen Bildungs- un d 
Erziehungsansätze.  Der konzeptionelle Grundsatz fü r die Bildungs- und Erziehungsarbeit im 
Situationsansatz ist die Orientierung der Arbeit mi t den Kindern an ihrer individuellen sozialen und 
kulturellen Lebenssituation. Dadurch unterstützen wir die Selbstständigkeitsentwicklung jedes Kindes 
indem wir ihnen die Möglichkeit der aktiven Mitgestaltung geben.  
Wir verfolgen dafür das Best Practice Modell, welches wir, ähnlich wie in unseren bereits bestehenden 
KiTa-Einrichtungen, auch in der zukünftigen KiTa in  Münster Altstadt umsetzen. Auf diese Themen 
legen wir besonderen Wert: 
 
 
 Vernetzung mit dem Sozialraum und Kooperationspartner 
In unseren Einrichtungen ist eine Kooperation mit umliegenden Institutionen und Vereinen 
selbstverständlich. Unsere KiTas sind ein aktiver T eil der sozialen Infrastruktur des jeweiligen 
Stadtteils/Gemeinde. Durch die Kooperation mit den Fachdiensten der Stadt Münster, mit 
anderen Institutionen und Initiativen bringen wir die Vernetzung in den Stadtteilen voran. 
Bei der Sozialraumarbeit der KiTa spielt das Mitwir ken des sozialen Umfelds der Kinder eine 
wichtige Rolle. Die Nutzung von standortbezogenen C hancen sowie die Einbindung der Eltern in 
den KiTa-Alltag ist uns ein besonderes Anliegen. Ni cht nur der Einzelfall steht im Fokus, sondern 
die gesamte Lebenswelt des Kindes, inklusive der rä umlichen Gegebenheiten. Um dies zu 
gewährleisten wird eine niederschwellige Öffnung der KiTa durch Kooperationen mit umliegenden 
Familien- und Jugendzentren, der örtlichen Feuerweh r sowie Kultur- und Sporteinrichtungen 
angestrebt, um diese konstruktiv in die Arbeit mit den Kindern einzubinden. Dadurch sollen die 
Kinder dazu motiviert werden, ihren Blick auf den umliegenden Sozialraum zu erweitern wodurch 
sich wertvolle Synergieeffekte für Kinder und Familien ergeben können. 
Den Kindern können damit außerinstitutionelle Bildungsangebote in Bereichen Bewegung, Natur 
und Gesellschaft angeboten werden, welche die Bildungsarbeit innerhalb der Einrichtung ergänzt. 
Umliegende Freizeitangebote wie Spiel- und Sportplä tze bieten sich für die Kita-übergreifende 
Aktivitäten besonders an. Die zentrale Lage in der Altstadt bietet eine Reihe Möglichkeiten, 
Bildungsaktivitäten auch außerhalb der KiTa zu gestalten. Die Nähe zu unterschiedlichen Museen 
und Kultureinrichtungen können abwechslungsreiche A ktivitäten angeboten werden. Positive 
Synergieeffekte können auch durch eine Clusterbildu ng mit der neuentstehenden 8-gruppigen 
KiTa-Einrichtung in der Sonnenstraße (09/2018), welche fußläufig erreichbar wäre, sowie weiteren 
neu entstehenden KiTas, genutzt werden. Durch den B etrieb mehrere Einrichtungen in 
unmittelbarer Nähe können so gemeinsame Aktivitäten organisiert und durchgeführt werden.  
Standortspezifische Sozialraumorientierung

Step Kids KiTas gGmbH 
Am Friedrichshain 22 
10407 Berlin 
Geschäftsführer: Johannes Nagel, Dr. Kurt Berlin 
Sitz der Gesellschaft: Berlin 
Finanzamt für Körperschaften III, Berlin 
Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg 
HRB 149735 B 
Steuernummer: 
29/026/630247/69729 
 
Zusätzlich bietet die Nähe zur DKV-Residenz am Tibu splatz die Möglichkeit eines 
intergenerativeren Bildungsansatzes . Demografischen Veränderungen wirken sich auf die 
gegenwärtigen und zukünftigen Generationenbeziehung en aus: Großeltern-, Eltern- und 
Kindergeneration einer Familie leben nicht mehr unb edingt räumlich zusammen, mit der Folge, 
dass gemeinsame Alltagserfahrungen und eine wechsel seitige Unterstützung nur noch begrenzt 
möglich sein können oder aber neue Formen gefunden werden müssen. Daher stellen 
generationsübergreifende Angebote für junge und alt e Menschen eine enorme Bereicherung für 
beide Seiten dar.  
Intergenerative Angebote haben das Ziel, den Dialog  zwischen den Generationen zu fördern. 
Darüber hinaus stellen sie eine Strategie zur Gestaltung des demografischen Wandels dar, indem 
sie beispielsweise der Isolierung und damit der Ver einsamung von älteren, insbesondere 
alleinstehenden Menschen vorbeugen. Das Spektrum in tergenerativer Arbeit reicht von offenen 
Angeboten im Freizeitbereich bis hin zu zeitlich te rminierten Aktivitäten im Bildungsbereich. Ob 
bei Vorlesenachmittagen, gemeinsamen Ausflügen, Gär tnern im Hochbeet und 
Bastelnachmittagen – die Möglichkeiten sind vielfäl tig und können in Absprache mit den 
Bewohnern, KiTa-Leitung und Familien je nach Interesse gestaltet werden. 
 
Regelmäßig pflegen wir Kontakt zu: 
 anderen Kindertageseinrichtungen (z.B. Kindergruppe  „Kotenbeis“ e.V., AWO 
Kindertageseirichtung, KiTa Kinderwerkstatt e.V.) 
 Sport- und Schwimmhallen (z.B. Hallenbad Mitte, Turngemeinde Münster e.V.)  
 Jugendamt und Jugendhilfe: Teilnahme an Arbeitskreisen und Netzwerktreffen 
 Kultur-, Familien- und Beratungszentren (z.B. Berat ungsstelle für Erwachsene, Paare und 
Familien, Beratungsstelle für Entwicklungsfragen im Kindesalter, Stadtmuseum etc. ) 
 Sport und Freizeitangeboten  
 Polizei, Krankenhäuser und Feuerwehr  
 Schulen (z.B. Martinischule Münster) 
 sowie mit (Sprach-)Heilpädagogen, Frühförderstellen, Kinderpsychologen, Kinderärzten, usw.. 
Den Kindern können damit außerinstitutionelle Bildu ngsangebote in Bereichen Bewegung, Natur 
und Gesellschaft angeboten werden, welche die Bildungsarbeit innerhalb der Einrichtung ergänzt. 
Umliegende Freizeitangebote wie Spiel- und Sportplä tze bieten sich für die Kita-übergreifende 
Aktivitäten besonders an. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um Vorschläge unsererseits 
handelt – Kooperationen müssten im Detail mit der anderen Partei besprochen werden. 
Auch mit der 
umliegenden Trägerlandschaft  wie der Caritas e.V. und dem DRK e.V., sowie 
umliegenden Kirchengemeinden und Vereinen wie der Evangelische Apostel Kirchengemeinde und 
Kulturvereinen wie dem Freundeskreis Nepal e.V.,  ergeben sich, sofern Interesse der anderen 
Partei besteht, mögliche Kooperationsmöglichkeiten und Synergieeffekte. Getreu dem Motto 
„Gemeinsam sind wir stark“ erkennen wir in den Beso nderheiten des Gebiets fruchtbare 
Gestaltungsmöglichkeiten um Best Practice Lösungen zu entwickeln, Erfahrungswerte nutzen oder

Step Kids KiTas gGmbH 
Am Friedrichshain 22 
10407 Berlin 
Geschäftsführer: Johannes Nagel, Dr. Kurt Berlin 
Sitz der Gesellschaft: Berlin 
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Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg 
HRB 149735 B 
Steuernummer: 
29/026/630247/69729 
 
einrichtungsübergreifende Fortbildungen zu vor Ort benötigten Aspekten interkultureller Arbeit 
wahrzunehmen.  
Uns ist eine 
vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Stadtteil Mü nster Altstadt und den dort 
wirkenden Akteuren  sehr wichtig. Den Anforderungen wollen wir flexibel  und zuverlässig 
entsprechen. Die Kommunen/Stadtteile in denen Stepk e bereits vertreten ist, können das 
bestätigen. Ebenso pflegen wir enge Kontakte zu den  Eltern und legen Wert auf ein 
vertrauensvolles, offenes Miteinander.  
Unsere Kindertagesstätten verstehen sich als Begegn ungsraum, wodurch die Einbeziehung der 
Stadtteilakteure und vor allem der Eltern für uns b esonders wichtig ist. Daher ist Stepke offen 
dafür, sich bei Bedarf und dafür vorhandene Gegeben heiten, zum Familienzentrum zu 
entwickeln und damit einen Beitrag zum sozialen Infrastrukturangebot zu leisten.  
 Erziehungs- und Bildungspartnerschaften 
In unserer pädagogischen Praxis wird ein Umfeld geschaffen, in dem Beteiligung von Kindern aller 
Altersklassen ausdrücklich erwünscht und von den Fa chkräften pädagogisch unterstützt und 
angeregt wird. Bei der Planung gemeinsamer Projekte , in Gesprächskreisen und fest installierten 
Kinderkonferenzen bieten wir den Kindern das Recht auf freie Meinungsäußerung . Ziel ist die 
aktive Beteiligung an den Entscheidungen und Entwic klungen in ihrer Kita und die frühzeitige 
Übernahme von Verantwortung. Kinder sind aktive und kreative Gestalter ihrer Entwicklung  in 
deren Prozess unsere pädagogischen Fachkräfte sie begleiten und unterstützen. Wir verwirklichen 
Partizipation, weil es wichtig ist, Kinder bei Entscheidungsproze ssen frühzeitig mit zu beteiligen. 
Wir schaffen familienbegleitend gemeinsam Bedingung en und Möglichkeiten um individuelle 
Fähigkeiten und Begabungen zu entdecken, zu entwickeln und die Kinder auf ein gleichberechtigtes 
Leben in der Gesellschaft vorzubereiten. 
Bewusst verstehen wir uns als familienergänzende Ei nrichtung, indem wir die Familie als das 
wichtigste Erziehungsfeld ansehen. Daher ist auch E lternarbeit ein wichtiger Bestandteil unseres 
pädagogischen Grundverständnisses und wird aktiv ge fördert. Elternstammtische und viele 
gemeinsame Ausflüge, Aktionen und Feste  werden in unseren KiTas regelmäßig angeboten. 
Elternabende, interkulturelle Elterncafés, Trödelmä rkte und interkulturelle Feste können 
Barrieren abbauen.  
Auch das Mitwirken der Eltern im KiTa-Alltag ist un s ein wichtiges Anliegen. Eltern werden dazu 
angeregt sich in den KiTa-Alltag ihrer Kinder einzu bringen und es werden Ansatzpunkte gegeben 
das Leben in unseren Häusern aktiv mitzugestalten. So wird die pädagogische Arbeit transparent. 
Elternaktivitäten werden anhand eines Elternpasses festgehalten.

Step Kids KiTas gGmbH 
Am Friedrichshain 22 
10407 Berlin 
Geschäftsführer: Johannes Nagel, Dr. Kurt Berlin 
Sitz der Gesellschaft: Berlin 
Finanzamt für Körperschaften III, Berlin 
Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg 
HRB 149735 B 
Steuernummer: 
29/026/630247/69729 
 
 
 
 Querschnittsaufgaben (Genderthematik, Integration, Inklusion) 
Die Individualität und die Bedürfnisse der Kinder, ihrer Familien und der in der Einrichtung tätigen 
Menschen stehen im Mittelpunkt des täglichen Handelns. Der Inklusionsgedanke ist als eine Frage 
des würdevollen und respektvollen Umgangs miteinander zu verstehen.  
In unseren Einrichtungen ist jedes Kind willkommen,  unabhängig seiner Herkunft, Religion, 
körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen oder Hautfarbe. Die Anerkennung von Vielfalt und 
Verschiedenheit der Kinder, ihrer Familienkulturen und -situationen wird als Bereicherung im KiTa-
Alltag verstanden. Ziel ist es, allen Kindern die g leichen Möglichkeiten zu geben, sich optimal zu 
entwickeln, die Umwelt zu erkunden und seinen Interessen nachzugehen. Die Wertschätzung jedes 
Menschen, und damit auch jedes Kindes als individue lle Persönlichkeit, ist in unserem Leitbild 
verankert.   
Unser pädagogisches Konzept beruht auf einer Haltun g, die auf der Anerkennung vielfältiger 
Lebensweisen basiert und Chancengerechtigkeit und I nklusion betont. Wir haben es uns zum Ziel 
gemacht in unseren Stepke KiTas unterschiedlichste Entwicklungspotentiale von Kindern frühzeitig 
zu erkennen und dementsprechend individuell zu fördern. Dies geschieht in gemeinsamer Bildungs-
, Erziehungs- und Betreuungsverantwortung gegenüber  Kindern 
mit und ohne Handicaps  oder 
einem speziellen Förderbedarf. 
Wir wenden dabei das Prinzip integrierter Hilfen aus einer Hand  und alltagsintegrierter 
Förderstrategien an und sorgen für angemessene Rahmenbedingungen. D ies geschieht durch 
reduzierte Platzzahlen von Kindern, einem zusätzlic hen und bedarfsgerechten Therapieraum in 
Kombination mit qualifiziertem, interdisziplinärem Fachpersonal sowie barrierefreier 
Raumgestaltung. Kinder mit Entwicklungsbesonderheiten werden gemeinsam mit anderen Kindern 
im Haus betreut. Der gemeinsame KiTa-Alltag ermögli cht es, dass alle Kinder voneinander 
profitieren. Das Ziel der Arbeit nach dem Inklusionsgedanken besteht in der Befähigung aller Kinder 
mit den eigenen Besonderheiten und denen anderer vo rurteilsbewusst umzugehen und 
selbständig, selbstbestimmt und aktiv am Leben teilzunehmen. Zusätzlich ist es uns wichtig, Kinder 
von klein auf für körperliche und/oder geistige Beeinträchtigungen zu sensibilisieren. Mit Projekten 
im Rahmen von Eingliederungsmaßnahmen erleben die Kinder ein vorurteilsfreies Miteinander. So 
wird vermeintliche Andersartigkeit „normal“ und zum  festen Bestandteil der kindlichen 
Lebenswelt.  
Auch ist es uns ein wichtiges Anliegen, Kinder – je nseits von Geschlechterklischees – in ihren 
individuellen Interessen und Fähigkeiten zu fördern. Teil dessen ist auch, sie bei der Ausgestaltung 
ihrer individuellen Geschlechtsidentitäten zu unter stützen, unabhängig von den jeweils 
herrschenden Vorstellungen vom „richtigen Mädchen“ und „richtigen Jungen“. Ein 
geschlechtsbewusster pädagogischer Zugang beinhalte t, dass Mädchen und Jungen Gelegenheit 
haben, sich jenseits von Rollenklischees entwickeln zu können.  
Kinder aus anderen Kulturkreisen werden in die neue  Einrichtung aufgenommen und unter 
Beachtung ihrer eigenen und der Familienbiographie, ihrer Heimatkultur sowie unter Einbeziehung 
ihrer Eltern in die Kindergemeinschaft integriert. Besonders Kinder mit z.T. traumatischen 
Vermittlung von Werten

Step Kids KiTas gGmbH 
Am Friedrichshain 22 
10407 Berlin 
Geschäftsführer: Johannes Nagel, Dr. Kurt Berlin 
Sitz der Gesellschaft: Berlin 
Finanzamt für Körperschaften III, Berlin 
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Steuernummer: 
29/026/630247/69729 
 
Erlebnissen und Fluchterfahrungen benötigen Geborge nheit, Anerkennung, Zuwendung und vor 
allem Sicherheit. Besonders wichtig ist uns dabei, dass die Kinder und ihre Familien erfahren, dass 
sie bei uns willkommen und anerkannt sind, dass sie  am Leben der Einrichtung teilhaben und sich 
wohlfühlen können.  
Bei unserer Personalakquise achten wir auf
 Diversität.  Fachkräfte mit Migrationshintergrund 
mindern Hemmschwellen und Sprachbarrieren v.a. zwischen Eltern und Pädagogen, Fortbildungen 
ergänzen das Profil unserer Pädagogen. Durch unsere  eigene Stepke-Akademie bilden wir unsere 
Mitarbeiter*innen fort und reagieren damit auf indi viduelle Bedarfe. In unserem aktuellen 
Akademieprogramm finden sich u.a. „Interkulturelle Zusammenarbeit mit geflüchteten Eltern“, 
„Das Trauma bei Kindern mit Kriegs- und Fluchterfahrung“ oder „Inklusive Kita – Wie bringe ich alle 
unter ein Dach?“ (vgl. Anlage 6 „Flyer Akademie 2018“).

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Am Friedrichshain 22 
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Geschäftsführer: Johannes Nagel, Dr. Kurt Berlin 
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Steuernummer: 
29/026/630247/69729 
 
 
 
Öffnungszeiten 
In unseren unterschiedlichen Häusern und Gruppen kö nnen verschiedene Zeitfenster innerhalb der 
Öffnungszeit gebucht werden. Dies variiert nach Standorten und kann je nach Bedürfnis der Eltern und 
Kinder angepasst werden. 
Grundsätzlich öffnen wir unsere Einrichtungen von M ontag bis Freitag bis zu maximal 11 Stunden 
täglich. Ergänzende Angebote und Notfallbetreuung kann nach Bedarf angeboten werden.  
Personalgewinnung 
Zur Gewinnung qualifizierten Personals sind wir sel bstverständlich auf unterschiedlichen Online-
Jobplattformen vertreten. Zusätzlich pflegen wir en gen Kontakt mit der Bundesagentur für Arbeit, 
wodurch wir viele qualifizierte Mitarbeiter*innen v ermittelt bekommen. Wir legen bei der 
Personalwahl Wert auf Diversität und altersgemischt e Teams. Damit werden unterschiedliche 
Kompetenzen gebündelt, wodurch zusammen mit einer V ielfalt an Perspektiven Synergieeffekte 
entstehen können. Gerne kooperieren wir auch mit de r Ev. Sozialpädagogische Ausbildungsstätte 
Münster gGmbH, um Nachwuchskräfte in Münster zu fördern. 
In der Personalgewinnung unterscheidet sich Stepke hauptsächlich durch unser zentralisiertes, eigens 
für Stepke entwickeltes Bewerbersystem. Durch diese  bewerberorientierte Software wird der 
Bewerbungsprozess zum einem für den/die Bewerber*in  erleichtert zum anderen so optimiert, dass 
der gesamte Bewerbungsprozess maximal einen Monat andauert. Unser engagiertes Recruiting-Team 
sichtet täglich eingehende Bewerbungen, antworten auf diese innerhalb von drei Tagen und leiten sie 
zeitgleich direkt an die entsprechenden Häuser weiter.  
Zusätzlich bietet Stepke neben Gehaltsoptimierungsoptionen (vgl. Anlage 7) unbefristete Verträge, da 
uns eine langfristige Bindung unserer Mitarbeiter*i nnen sehr am Herzen liegt, da nur so die hohe 
Qualität in unseren Einrichtungen gewährleistet werden kann.  
Umfang des geplanten Personaleinsatzes 
Die Auswahl und der Einsatz des pädagogischen Fachpersonals erfolgt auf der Grundlage der aktuellen 
Gesetzlichkeiten (SGB VIII) sowie dazugehöriger Ver ordnungen und Vereinbarungen für 
Kindertagesstätten des Landes Nordrhein-Westfalen (KiBiz). 
Der Einsatz von Leitungspersonal und Erzieher*innen  wird entsprechend der vertraglich belegten 
Plätze nach Alter, betreuungsumfang, Integrationsst atus der Kinder errechnet und vorgehalten. Die 
Hausleitung wird aufgrund der 4 Gruppen freigestell t und ist in Vollzeit für ihren Aufgabenbereich 
tätig.  
Durch den Betrieb mehrere Einrichtungen in Münster,  hätten wir in Zeiten personeller Engpässe die 
Möglichkeit, diese durch Fachpersonal aus anderen Einrichtungen kurzfristig auszugleichen. Zusätzlich 
können auch positive fachliche Synergieeffekte genutzt werden.  
  
Weitere Informationen

Beratungsverlauf (4)

12.03.2019 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 5.10 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
27.03.2019 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 13.1.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
03.04.2019 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 23.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
03.04.2019 Rat
TOP 26.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung

Orte (36)

  • Neubrückenstraße 08
  • Hafenstraße 30
  • Sonnenstraße
  • Middelerstraße
  • Meyerbeerstraße
  • Wienburgstraße
  • Kirchherrngasse 14
  • Landsberger Straße
  • Eichendorffstraße
  • Beckstraße
  • Weseler Straße
  • Wiedaustraße
  • Stiftsherrenstraße
  • Nottulner Landweg
  • Meckmannweg
  • Emmy-Herzog-Platz
  • Gustav-Stresemann-Weg 62
  • Dahlweg
  • Markweg
  • Friesenring 50
  • Johann-Krane-Weg 18
  • Tibusplatz
  • Carlo-Schmid-Weg
  • Nordkirchenweg
  • Regina-Protmann-Straße
  • Fürstenbergstraße
  • Alt Angelmodde
  • Willingrott
  • Loevelingloh
  • Auf dem Dorn
  • Petersheide
  • Kinderhaus
  • Hohe Ward
  • Tiergarten
  • Promenade
  • Brock

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Details

Aktenzeichen
V/0138/2019
Typ
Vorlagen
Datum
07.02.2019
Erstellt
06.10.2020 14:37