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1474/2024

Zwischenbericht "Masterplan Kommunale Sicherheit"

Mitteilung Ausschuss 06.06.2024

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Anlage 2 - MaKoS Protokolle

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 - MaKoS Zwischenbericht

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Anlage 2 - MaKoS Protokolle

57782 Zeichen

MaKoS – Masterplan Kommunale Sicherheit in Köln 
 
 
 
 
 
 
 
Protokolle der Perspektiv-Workshops 
Workshop 1 am 16.05.2024: Perspektiven der Stake-
holder für den Masterplan Kommunale Sicherheit 
Workshop 2 am 23.05.2024: Perspektiven für die 
schulische Kriminalprävention

MaKoS à Reflektion des Indikatoren-Modells 
Protokolle der Workshops im Mai 2024 2 
Das Zentrum für Kriminalprävention und Sicherheit der Stadt Köln hat das Büro So-
zial • Raum • Management in Hannover beauftragt, das Konzepts für den Master-
plan Kommunale Sicherheit in Köln zu entwickeln und zu erproben. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Prof. Dr. Dr. Herbert Schubert 
Büro Sozial l Raum l Management  
30559 Hannover, Goldrutenweg 13 
www.sozial-raum-management.de 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stand: 29. Mai 2024

MaKoS à Reflektion des Indikatoren-Modells 
Protokolle der Workshops im Mai 2024 3 
 
Inhalt 
 
 
1. Zusammenfassung der Ergebnisse des Zwischenberichts ________ 4 
2. Workshop: Raumbezogene Perspektiven der Stakeholder für den 
Masterplan Kommunale Sicherheit ____________________________ 6 
2.1 Teilnehmende ____________________________________________________ 6 
2.2 Bewertungen und Rückschlüsse ______________________________________ 7 
2.3 Perspektiven für das weitere Vorgehen _______________________________ 10 
1.4 Auswahl von Teilräumen für vertiefende Analysen ______________________ 15 
3. Workshop: Schulbezogene Perspektiven für den Masterplan 
Kommunale Sicherheit _______________________________________ 18 
3.1 Teilnehmende ___________________________________________________ 18 
3.2 Aktuelle Belastungen _____________________________________________ 19 
3.3 Erwartungen an den Masterplan Kommunale Sicherheit _________________ 22 
3.4 Perspektiven für die schulexterne Kooperation _________________________ 24 
Anhang 1: Folien mit Ergebnissen der Indikatoren-Analyse ________ 28 
Anhang 2: Präsentation der Aufgaben am 16.05.2024 ____________ 42 
Anhang 3: Präsentation der Aufgaben am 23.05.2024 ____________ 46 
Anhang 4: Verzeichnis der Teilnehmenden Workshop 1 ___________ 50 
Anhang 5: Verzeichnis der Teilnehmenden Workshop 2 ___________ 51 
 
 
 
HINWEIS 
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird bei Personenbezeichnungen das generische Maskulinum (soge-
nannte männliche Sprachform) genutzt. Wenn nicht abweichend darauf hingewiesen wird, so gelten diese For-
mulierungen gleichwohl für jedes Geschlecht.

MaKoS à Reflektion des Indikatoren-Modells 
Protokolle der Workshops im Mai 2024 4 
1. Zusammenfassung der Ergebnisse des Zwischenberichts 
Im Mai 2022 hatte der Rat der Stadt Köln die Verwaltung beauftragt, einen „Masterplan 
Kommunale Sicherheit“ zu erstellen. In Abstimmung mit der Kölner Stadtdirektorin Andrea 
Blome wurde ein Indikatoren-Modell als Grundlage für das Verfahren des „Masterplans 
Kommunale Sicherheit“ entwickelt. Mittels der Indikatoren können in regelmäßigen stadt-
weiten Analysen frühzeitig diejenigen Stadtgebiete identifiziert werden, in denen einer sich 
abzeichnenden negativen Entwicklung der Sicherheit mit geeigneten Maßnahmen  der Prä-
vention Einhalt geboten werden kann.  
Im Fokus der beiden Workshops standen die empirischen Ergebnisse des Indikatoren-Mo-
dells, das von Januar bis März 2024 erprobt wurde. Die Kernergebnisse liegen in der 
Form eines Zwischenberichts vor und wurden zu Beginn der Workshops vorgestellt (vgl. 
Präsentationsfolien mit den Ergebnissen im Anhang 1). Metaphorisch lässt sich das Modell 
als „Eisberg der Unsicherheit“ umschreiben: Oberhalb der Wasseroberfläche befindet sich 
der Indikator der strafbewehrten Straßenkriminalität (dokumentiert durch das Hellfeld der 
Polizeilichen Kriminalitätsstatistik [PKS]). Darunter sind Indikatoren zu finden, die nur indi-
rekt – d.h. teilweise visuell im Straßenraum, teilweise strukturell anhand der demographi-
schen Statistik und teilweise nur von Insidern der Institutionen – wahrgenommen werden 
können. Es sind: Zeichen der Unordnung (wie z.B. die Müllbelastung im öffentlichen 
Raum), eine – mangels Ortsbindung – geringe Verantwortungsübernahme der Bewohner-
schaft (infolge hoher Bevölkerungsfluktuation) und Konflikte im Sozialisationsprozess von 
Kindern und Jugendlichen (erfasst anhand einer erhöhten Häufigkeit von Polizeieinsätzen 
und Straftaten in sowie an Schulen). 
In der Analyse der Indikatoren wurden Zusammenhänge betrachtet: zwischen sehr hoher 
Kriminalitätsbelastung je Einwohner im Jahr 2023 sowie sehr hohen Wachstumsraten der 
Straßenkriminalität von 2019 auf 202 3 mit einer überdurchschnittlichen Ausprägung der 
Bevölkerungsfluktuation und mit einer hohen Belastung durch Unordnung im öffentlichen 
Raum. In den Blick genommen wurde auch, ob es erhöhte Polizeieinsätze an lokalen Schul-
standorten in der Nähe gab. Als Raumbezug der Analysen wurde das „Quartier“ gewählt 
– es gilt nach der Neuen Leipzig-Charta, die die für Stadtentwicklung zuständigen Ministe-
rinnen und Minister der EU-Mitgliedsstaaten im Dezember 2020 verabschiedet hatten, als 
zentrale räumliche Handlungsebene für die Schaffung qualitativ hochwertiger und sicherer 
öffentlicher Räume in der Stadt. In der Analyse der Indikatoren wurden deshalb die 570 
statistischen Quartiere in Köln als Bezugsrahmen ausgewählt. 
Im Rahmen der integrierten Betrachtung wurden folgende Typen der Belastung in Köln 
identifiziert:  
I. 28 heterogene Innenstadtquartiere [Definition: Lage im Stadtbezirk Innenstadt]; 
II. fünf studentische Quartiere [Definition: Quartiere in Hochschulnähe mit Einrichtun-
gen für studentisches Wohnen und mit Freizeitangeboten für Studierende]; 
III. 15 belastete Wohnquartiere in den Stadtteilen Ehrenfeld, Kalk und Mülheim [Defini-
tion: Quartiere mit einer sehr hohen Fluktuationsrate und einer sehr hohen Belas-
tung mit kriminellen Delikten je Einwohner];

MaKoS à Reflektion des Indikatoren-Modells 
Protokolle der Workshops im Mai 2024 5 
IV. sieben Quartiere mit dem höchsten Anstieg der Straßenkriminalität von 2019 bis 
2023; 
V. elf Schulstandorte mit einer stark überdurchschnittlichen Häufigkeit polizeilicher 
Einsätze in den Jahren 2022 und 2023. [Darüber hinaus wurde in der Analyse von 
PKS-Daten festgestellt, dass sich die Rohheitsdelikte im Schulbetrieb von 2022 bis 
2023 fast verdoppelt hatten. Eine Zunahme der Straftaten von über 100 Prozent 
wurde insbesondere in Schulen registriert, deren Standort im Bereich der Polizeiin-
spektionen in der Innenstadt, in Ehrenfeld, in Kalk/Porz, in Rodenkirchen/Lindent-
hal und in Mülheim/Deutz liegt.] 
Die Ergebnisse der Datenanalysen wurden dahingehend interpretiert, dass das Indikato-
ren-Modell als analytische Grundlage des „Masterplans Kommunale Sicherheit“ geeignet 
ist. Aus der Reflektion der Erfahrungen während des Analyseprozesses wurde weiterge-
hend abgeleitet: 
• Die beiden Indikatoren der jährlichen Bevölkerungsfluktuation und der jährlichen 
Belastung mit Delikten der Straßenkriminalität je Einwohner korrespondieren in be-
stimmten statistischen Quartieren. Unter diesem verknüpften Blickwinkel können die 
Kölner Teilräume, die einen besonderen Präventionsbedarf aufweisen, schlüssig 
nachvollziehbar abgeleitet werden. 
• Der Indikator der Häufigkeit von polizeilichen Einsätzen und der Straftaten in sowie 
an Schulen hat sich ebenfalls als tragfähig erwiesen. Er scheint für die Früherken-
nung negativer Tendenzen an Bildungsorten junger Menschen geeignet zu sein.  
• In vielen deutschen Städten werden im Umfeld von Problemimmobilien zahlreiche 
Rechtsverstöße festgestellt . Wegen der teilweise undurchsichtigen informellen Ver-
mietungsbedingungen ziehen diese Bestände oft Personengruppen mit abweichen-
dem Verhalten an. In Köln werden die Standorte von Wohngebäuden mit dem Cha-
rakter von Problemimmobilien bisher noch nicht erfasst. Somit konnte keine Analyse 
auf der Grundlage dieses Indikators durchgeführt werden. Deshalb wurde vorge-
schlagen, innerhalb der Fachbereiche der Kölner Stadtverwaltung interdisziplinär 
zu klären, wie das Phänomen „Problemimmobilie“ zukünftig qualitativ erfasst und 
auf der Ebene der statistischen Quartiere quantitativ abgebildet werden kann.  
• Die Datengrundlage zur Unordnung im öffentlichen Raum weist ebenfalls Entwick-
lungspotenzial auf. Dazu wird angeregt, die Hotspots der Ordnungswidrigkeiten 
der Kölner Stadtordnung von 2017 (KSO) sowohl quantitativ vom Umfang her als 
auch raumdifferenziert tiefenscharf auf der Quartiersebene zu erfassen, damit eine 
enge Verzahnung mit dem „Masterplan Sauberkeit“ gelingen kann. 
Der weitere Prozess des „Masterplans Kommunale Sicherheit“ in Köln sieht vor, dass die 
ermittelten Strukturen in zwei Workshops gezielt aufgegriffen und bewertet werden. Der 
erste Workshop mit einschlägigen Expertinnen und Experten der Kriminalprävention sowie 
mit Schlüsselpersonen der Kölner Stadtverwaltung fand am 16. Mai 2024 statt – darin 
wurden die Eckpunkte für die weiteren vertiefenden Schritte abgeleitet. Im zweiten Work-
shop wurde am 23. Mai 2024 mit schulischen Akteuren herausgearbeitet, welche Verfah-
ren und Konzepte für die Prävention von Straftaten im Schulbetrieb gebraucht werden. Die 
Protokolle der beiden Workshops werden nachfolgend dokumentiert.

MaKoS à Reflektion des Indikatoren-Modells 
Protokolle der Workshops im Mai 2024 6 
2. Workshop: Raumbezogene Perspektiven der Stakeholder 
für den Masterplan Kommunale Sicherheit 
Das Ziel des Workshops bestand darin, erstens die Ergebnisse der Erprobung des Indikato-
ren-Modells einzuordnen und zweitens Schlussfolgerungen für die weiteren vertiefenden 
Schritte daraus zu ziehen. Dazu wurden einige Aufgaben bearbeitet (vgl. Anhang 2). 
2.1 Teilnehmende 
An dem Workshop im Tagungsraum 16 F 43 des Stadthauses MB West nahmen am 16. 
Mai 2024 insgesamt 27 Personen teil (vgl. Teilnahmeliste im Anhang 4). Unter dem Vorsitz 
der Kölner Stadtdirektorin Andrea Blome wirkten Schlüsselpersonen aus unterschiedlichen 
Feldern mit (siehe Abbildungen 1 a–c): 
• Neun Führungskräfte der Kölner Stadtverwaltung [Amt für Liegenschaften, Vermes-
sung und Kataster (23) sowie Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen (30), 
Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Köln im Dezernat für Klima, Umwelt, Grün und 
Liegenschaften (VIII/3), Amt für öffentliche Ordnung (32), Amt für Soziales, Arbeit 
und Senioren (50), Amt für Wohnungswesen (56), Stadtplanungsamt (61), Amt für 
Verkehrsmanagement (64)]; 
• vier Personen der Kölner Zentralstelle für Kriminalprävention und Sicherheit (I/3); 
• zwei Schwerbehindertenvertretungen der Kölner Stadtverwaltung; 
• eine Vertretung des Aufsuchenden Suchtclearings (ASC – als Kooperation zwischen 
dem Gesundheitsamt der Stadt Köln und drei Suchthilfeträgern); 
• fünf Vertretungen aus dem Kölner Polizeipräsidium [Vertreterin Direktion Kriminali-
tät, Vertreter Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz, Leiter Bezirks-
dienst Polizeiinspektion 2];  
• drei Vertretungen der Abfallwirtschaftsbetriebe Köln (AWB) und der Kölner Ver-
kehrsbetriebe (KVB); 
• eine Vertretung der Industrie- und Handelskammer zu Köln (IHK) sowie 
• der Referent und Moderator des Büros „Sozial • Raum • Management“.

MaKoS à Reflektion des Indikatoren-Modells 
Protokolle der Workshops im Mai 2024 7 
 
 
Fotos: V. Becker 
Abbildungen 1a-c: 26 Teilnehmende im Tagungsraum 16 F 43 des Stadthauses MB West 
2.2 Bewertungen und Rückschlüsse 
Nach der Präsentation der empirischen Ergebnisse, die im Rahmen der Erprobung des Indi-
katoren-Modells gewonnen und im Zwischenbericht publiziert worden sind, wurden die an-
wesenden Expertinnen und Experten bzw. Führungskräfte gebeten, einerseits das Indikato-
ren-Modell, andererseits die herausgearbeiteten empirischen Strukturbilder zu bewerten 
und drittens erste Rückschlüsse aus ihrer fachlichen Perspektive zu ziehen. Die Hinweise 
wurden auf Moderationskarten festgehalten und an einer Pinnwand befestigt (vgl. Abbil-
dung 2). 
Sowohl Frau Stadtdirektorin Blome als auch die anderen Teilnehmenden stimmten dem ge-
wählten Indikatoren-Ansatz vollständig zu. Das Vorgehen der Verknüpfung mehrerer Indi-
katoren habe plausible Erkenntnisse geliefert, an denen gut weiter angesetzt werden 
könne. Der Bezug zum Quartier als räumliche Grundeinheit – nach der Logik der Neuen 
Leipzig-Charta – wurde angesichts der Tatsache, dass Köln über 570 statistische Quartiere

MaKoS à Reflektion des Indikatoren-Modells 
Protokolle der Workshops im Mai 2024 8 
verfügt, als sehr aufwändig eingeschätzt. Seitens des Büros „Sozial • Raum • Manage-
ment“ wurde demgegenüber betont, dass der Stadtteil als Betrachtungsraum zu grob sei 
und dass nur die kleinere Einheit 
des Quartiers den unmittelbaren 
alltäglichen Lebens- und Aktions-
raum der Bewohnerinnen und Be-
wohner repräsentiere. Die Ursa-
chen von Störungen der objektiven 
Sicherheitssituation und der subjek-
tiven Sicherheitswahrnehmung las-
sen sich am besten im Wohnum-
feld-Radius des Quartiers erkennen 
und bearbeiten. Auch wenn die 
Kategorie des „statistischen Quar-
tiers“ nicht in allen Fällen de-
ckungsgleich mit den Bezugsräu-
men der Wohnbevölkerung sein 
muss, gebe es keine raumstruktu-
relle Alternative dazu. 
Foto: V. Becker 
Abbildung 2: Sammlung der Bewertungsaspekte an einer Pinnwand 
Ein besonderes Augenmerk wurde in der Diskussion auf den Indikator „Problemimmobi-
lien“ gerichtet. Die Eignung von Problemimmobilien als Indikator für den Masterplan Kom-
munale Sicherheit wurde nicht in Zweifel gezogen. Aber in Köln müsse erst noch erhoben 
werden, in welchen Stadtquartieren solche Immobilien festzustellen sind. Bisher hatte kein 
Fachbereich der Kölner Stadtverwaltung die Aufgabe erhalten, Problemimmobilien zu 
identifizieren. Vom Amt für Wohnungswesen wurde darauf hingewiesen, dass beispiels-
weise das Sachgebiet Zweckentfremdung, Wohnungsaufsicht, Mietpreiskontrolle Aufgaben 
mit einem anderen Fokus wahrnimmt: Im Blickpunkt stehen Einzelfälle, in denen der Zu-
stand und die Ausstattung einer Wohnung nicht den gesetzlichen Mindeststandards ent-
sprechen oder in denen Wohnraum zweckentfremdet genutzt wird. Im Regelfall geht es um 
einzelne Wohnungen, nicht um komplette Immobilien oder gar ihr Umfeld. Das Amt für 
Wohnungswesen sorgt insofern dafür, dass der gesetzliche Mindeststandard einer Woh-
nung wiederhergestellt bzw. eine festgestellte Zweckentfremdung von Wohnraum beendet 
wird.  
Vor diesem Hintergrund scheint es notwendig zu sein, verschiedene Fachbereiche der Köl-
ner Stadtverwaltung in einen Austausch zu bringen, um interdisziplinär aufzuklären, wie 
das Phänomen der „Problemimmobilien“ – etwa unter der besonderen Situation des ange-
spannten Wohnungsmarktes in der Stadt Köln – definiert und operationalisiert werden 
könne. Insgesamt wurde betont, dass es einer Definition bedürfe, was in Köln unter Proble-
mimmobilien zu verstehen sei.

MaKoS à Reflektion des Indikatoren-Modells 
Protokolle der Workshops im Mai 2024 9 
 
Foto: H. Schubert 
Abbildung 3: Bewertung des MaKoS-Zwischenberichts und Anregungen für die weiteren raumbezo-
genen Perspektiven durch die Teilnehmenden 
Aus dem Amt für öffentliche Ordnung wurde zur Auswertung von Schwerpunkten der Un-
ordnung Stellung genommen. Die Ordnungswidrigkeiten nach der Kölner Stadtordnung 
können im Stadtraum nicht systematisch erfasst werden; denn die Ressourcen des Außen-
dienstes seien begrenzt und müssen auf die Kernaufgaben fokussiert werden. Es sei aber 
durchaus wünschenswert, wenn die Informationen über die Unordnung im öffentlichen 
Raum digital kleinräumig zur Verfügung stünden. Interessant sei der Zusammenhang unter-
schiedlicher Merkmale, die von der Einsatzlage von Polizei über die Erkenntnisse des Ord-
nungsdienstes und der Fachkräfte des Jugendamtes bis hin Beobachtungen im Raum – z.B. 
illegale Prostitution, baufällige Gebäude und die lokale Gewerbestruktur betreffend – rei-
chen. Die Erfahrungen des Amtes für öffentliche Ordnung unterstreichen, dass vor allem 
kommerzielle Orte – wie zum Beispiel als Gewerbe angemeldete Shisha-Bars – als poten-
zielle Tatgelegenheiten besondere Beachtung verdienen. 
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln wiesen darauf hin, dass die Beschwerden und Meldun-
gen von Mängeln zur Absicherung des Indikators „Unordnung“ stadtteilbezogen – und 
möglicherweise auch straßenbezogen – ausgewertet werden können (siehe Beschwerde-
formular unter: https://www.stadt-koeln.de/service/onlinedienste/beschwerden/?f=VIII-3 
und Internetseite „Sag´s uns“: https://sags -uns.stadt-koeln.de/). Von Seiten des Amtes für 
öffentliche Ordnung wurde auf eine verzerrte Darstellung der Beschwerdelage aufmerk-
sam gemacht: So, wie die Daten der PKS nur das Hellfeld der Straftaten abbilden, hänge 
die Kenntnis des Fachbereichs, wo Ereignisse der Unordnung häufig festzustellen sind, vom

MaKoS à Reflektion des Indikatoren-Modells 
Protokolle der Workshops im Mai 2024 10 
Meldeverhalten ab. So sei das Beschwerdeaufkommen in besser situierten Quartieren hö-
her als in Quartieren mit sozialen Problemlagen. Insofern sei die reine Zahl der Beschwer-
den nur teilweise aussagekräftig. Weil die Wahrnehmungssensibilität und weitergehend 
die Bereitschaft, Brennpunkte der Unordnung zu melden, von der sozialen Lage und räum-
lich von der Sozialstruktur beeinflusst werde, müsse bei der Beschwerdestatistik von einem 
Dunkelfeld in benachteiligten Quartieren ausgegangen werden. Es werde damit gerechnet, 
dass noch im laufenden Jahr 2024 die digitale Datenerfassung der Beschwerden einge-
führt wird. 
An dem Hinweis auf den Einfluss der Sozialstruktur setzte ein Beitrag des Amtes für Sozia-
les, Arbeit und Senioren an. Viele der rechtsrheinisch identifizierten Quartiere mit einer ho-
hen Fluktuation und Kriminalitätsbelastung werden zugleich von Merkmalen der Armut ge-
prägt. Beispielsweise werden sowohl Finkenberg als auch Kalk von „Armutsquartieren“ ge-
prägt. Die Daten des aktuellen „Kölner Lebenslagenberichts“, der gegenwärtig den Rats-
gremien vorliege, veranschaulichen den Zusammenhang nachdrücklich. Deshalb wurde 
empfohlen, die Armutsquote im weiteren Umgang mit dem Indikatoren-Modell mit zu be-
rücksichtigen. 
Aus dem Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster sowie dem Amt für Recht, 
Vergabe und Versicherungen wurde angeregt, bei den weiteren Untersuchungsschritten 
gezielt auch städtische Immobilien mit in den Blick zu nehmen. Falls ihre Bewirtschaftung 
vernachlässigt wird, können sie als problematische Gebäudestrukturen den Charakter von 
Tatgelegenheiten annehmen. Somit können sich auch vernachlässigte städtische Immobilien 
im Zustand einer Problemimmobilie befinden. Zur Gefahrenabwehr in solchen Beständen 
seien insbesondere auch rechtliche Instrumente der ordnungsbehördlichen Gefahrenab-
wehr zu betrachten, die vom Instandsetzungs- und Modernisierungsgebot gemäß § 177 
BauGB über bauordnungsrechtliche Abbruch- oder Beseitigungsanordnungen bis zur Aus-
übung des Vorkaufsrechts nach § 24 BauGB in privaten Nachbarbeständen reichen kön-
nen. Eine solche Herangehensweise könne bis zu der Frage führen, ob die Standorte der 
Wochenmärkte präventiv gestaltet sind oder das Begehen von Straftaten und Ordnungs-
widrigkeiten begünstigen.  
Aus dem Kreis des Amtes für Verkehrsmanagement wurde darauf hingewiesen, im Rahmen 
der weiteren Untersuchungsschritte auch die Beleuchtungssituation im Bereich der Quar-
tiere mit einer hohen Kriminalitätsbelastung zu bewerten. 
2.3 Perspektiven für das weitere Vorgehen  
Zur weiteren Vertiefung bildeten benachbart sitzende Teilnehmende kleine Arbeitsgruppen 
von drei bis fünf Personen. Sie setzten sich mit den folgenden Fragen auseinander: 
• Welche Handlungsansätze der polizeilich-repressiven Intervention und der kommu-
nalen sowie zivilgesellschaftlichen Prävention sind in den identifizierten Quartieren 
bereits etabliert?

MaKoS à Reflektion des Indikatoren-Modells 
Protokolle der Workshops im Mai 2024 11 
• Welche weiteren präventiven Handlungsansätze sind zu ergänzen, die auf die spe-
zifischen Deliktprofile der Quartierstypen zugeschnitten sind? 
• Welche Quartiersauswahl wird für die vertiefenden Analysen vorgeschlagen? 
Die sechs Teams notierten ihre Ergebnisse auf Moderationskarten. Nach dem intensiven 
Austausch der Arbeitsphase stellten einzelne Mitglieder der Kleingruppen die Vorschläge 
vor – die Karten wurden an einer Pinnwand befestigt (vgl. Abbildungen 4, 5a–b und 6). 
Das erste Team setzte sich aus Fachleuten des Stadtplanungsamtes, des Amtes für Liegen-
schaften, Vermessung und Kataster sowie des Aufsuchenden Suchtclearings zusammen. Sie 
schlugen vor, die Mülheimer Quartiere Stadtgarten/Rhodiusstraße und Stadt-
garten/Montanusstraße zwischen der Frankfurter und der Mündelstraße tiefenschärfer 
zu betrachten. Genannt wurden als bereits bestehende präventive Handlungsansätze: das 
Aufsuchende Suchtclearing (ASC), Streetwork, Sozialraummanagement, Integrationspro-
gramme für Zugewanderte der Otto Benecke Stiftung und Angebote der Diakonie. Dort 
könne – neben den Qualitäten des öffentlichen Raumes – insbesondere auch die Rolle von 
(städtischen) Problemimmobilien einbezogen werden. 
 
Foto: V. Becker 
Abbildung 4: Präsentation der Arbeitsergebnisse durch die Kleingruppen 
Im zweiten Team arbeiteten Fachkräfte des Amtes für Verkehrsmanagement, der Abfall-
wirtschaftsbetriebe Köln und Schwerbehindertenvertreter aus der Kölner Stadtverwaltung 
zusammen. Ihre Raumauswahl beinhaltete ein breites Spektrum: es reichte von Mülheim 
über Kalk bis Finkenberg und Porz-City. Außerdem wurden die belasteten Quartiere 
der Innenstadt und die dortigen Stadtplätze aufgeführt. Das Team stellte die Hypo-
these auf, dass es einen Zusammenhang zwischen der Häufung von Straftaten der Straßen-
kriminalität und einer mangelnden Beleuchtung im öffentlichen Raum gebe. Möglicher-
weise spiele auch die Nachverdichtung mit Wohnungsbau eine Rolle. Als Ergänzungsbe-
darf für die Kriminalprävention wurde aufgelistet: die Erweiterung der Zusammenarbeit mit 
der Polizei zur Kriminalprävention in den Hotspots der Straßenkriminalität, die Verbesse-
rung der Lichtverhältnisse am Abend durch neue Techniken wie smarte LED-Beleuchtung,

MaKoS à Reflektion des Indikatoren-Modells 
Protokolle der Workshops im Mai 2024 12 
eine Weiterentwicklung des Meldeportals für die Meldung von Müllschwerpunkten und die 
Ableitung von Konsequenzen für die Straßenreinigung. Es wurde angeregt, in den weite-
ren Untersuchungsschritten die Situation der Schwerbehinderten im öffentlichen Raum zu 
berücksichtigen. 
 
Foto: H. Schubert 
Abbildung 5a: Vorschläge für die Raumauswahl und vertiefende Analysen durch die Teilnehmen-
den 
Das dritte Team setzte sich aus Fachkräften der Polizei und der (städtebaulichen) Kriminal-
prävention zusammen. Sie schlugen vor, drei Quartiere für die vertiefenden Analysen aus-
zuwählen: Das Kalker Quartier Trimbornstraße, die Mülheimer Quartiere Stadt-
garten/Rhodiusstraße und Stadtgarten/Montanusstraße im Umfeld des Wiener 
Platzes und das Ehrenfelder Quartier Vogelsanger Straße/Neptunplatz. In die-
sen Bereichen finden regelmäßig Sondereinsätze statt, bei denen die Polizei, städtische 
Ämter und die KVB kooper ieren. Für die weiteren Untersuchungsschritte sollen dort die 
städtebaulichen Ansatzpunkte zur Verringerung von Tatgelegenheiten herausgearbeitet 
werden. Außerdem könne erkundet werden, ob es dort eine „Kümmerer -Struktur“ gibt und 
welche institutionellen Erweiterungen vorzunehmen sind, um das Problem der schwachen 
sozialen Kontrolle im öffentlichen Raum und im Wohnumfeld zu kompensieren.

MaKoS à Reflektion des Indikatoren-Modells 
Protokolle der Workshops im Mai 2024 13 
In einer weiteren Kleingruppe wurden die Fachperspektiven des Amtes für Soziales, Arbeit 
und Senioren, des Amtes für Wohnungswesen und der Kölner Verkehrsbetriebe verbun-
den. Sie richteten die Aufmerksamkeit auf das Quartier Madaus/Auf dem Eichen-
brett im Kalker Stadtteil Merheim (inkl. der dortigen Achse der Ostmerheimer Straße) und 
auf die Siedlung Blauer Hof/Heidelberger Straße im Mülheimer Stadtteil Buchforst, 
in denen eine außerordentlich hohe Zunahme der Straftaten von 2019 bis 2023 festge-
stellt wurde. Das Neubauareal auf der ehemaligen Industriebrache Madaus stehe bisher 
noch nicht im Blickpunkt kriminalpräventiver Strategien, aber für die angrenzende Ostmer-
heimer Straße gebe es eine Ordnungspartnerschaft zwischen dem Außendienst des Ord-
nungsamtes, der Polizei und dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren. Möglicherweise 
könne dieser Kooperationsansatz unter einer präventiven Perspektive verstärkt werden. 
Die Siedlung Blauer Hof liegt in der Nähe des sogenannten Gemeinwesenquartiers Hol-
weide Ost (im Rahmen des Förderprogramms Gemeinwesenarbeit für die Stadt Köln). Für 
die vertiefenden Analyseschritte in den ausgewählten Quartieren wird angeregt, mittels 
Strukturdaten – der Demographie, der sozialen Lage, der Infrastrukturversorgung und des 
Anteils von Miete/Eigentum – die lokalen Ausgangsbedingungen vorbereitend transparent 
zu machen. 
 
 
Foto: H. Schubert 
Abbildung 5b: Vorschläge für die Raumauswahl und vertiefende Analysen durch die Teilnehmen-
den 
Das nächste Team, das die Expertise verschiedener polizeilicher Bereiche repräsentierte, 
schlug für die Raumauswahl die Quartiere in Ehrenfeld und Zollstock vor. Durch ein ge-
zieltes Präsenzkonzept des Polizeipräsidiums Köln soll der Entstehung von Kriminalität an 
Orten mit hoher Kriminalitätsbelastung vorgebeugt werden, die das Sicherheitsempfinden

MaKoS à Reflektion des Indikatoren-Modells 
Protokolle der Workshops im Mai 2024 14 
der Bevölkerung und in der Folge das soziale Leben in einem Stadtviertel nachteilig beein-
flussen. Vor diesem Hintergrund wurde in der Polizeiinspektion West der Kernbereich des 
Stadtteils Ehrenfeld als „Raum polizeilicher Schwerpunktsetzung“ (RAPS) definiert. Eine 
vergleichbare Belastung war für die Kernquartiere in Zollstock bisher nicht bekannt. Für 
die weiteren vertiefenden Strukturen wird als Erkenntnis erwartet, was in Ehrenfelder Quar-
tieren – trotz der vielen Maßnahmen zur Stadtteilentwicklung im Lauf e der vergangenen 
Jahrzehnte – zu der weiterhin hohen Kriminalitätsbelastung beiträgt und welche Ansatz-
punkte es für die Polizei, aber auch für andere Akteure gibt, das Aufkommen an Straftaten 
zu verringern. 
 
Foto: V. Becker 
Abbildung 6: Sammlung von Vorschlägen für das weitere Vorgehen 
Zum Abschluss präsentierte eine Kleingruppe mit Fachleuten des Amtes für öffentliche Ord-
nung und der Industrie- und Handelskammer zu Köln das Ergebnis ihres Austausches. Sie 
rückten eine größere Zahl von Orten und Räumen in den Blickpunkt: in der Innenstadt das 
Quartier Eigelstein mit dem Ebertplatz und den Neumarkt, im Stadtteil Merheim 
die Ostmerheimer Straße als zentrale Achse und das Görlinger Zentrum im Stadt-
teil Bocklemünd/Mengenich. Das Präsenzkonzept des Polizeipräsidiums Köln ist auf die be-
sonders belasteten Stadtplätze der Innenstadt bereits fokussiert. Um das Sicherheitsempfin-
den der Passanten zu stärken, werden dort vermehrt Kontrollen durchgeführt und in der 
Folge auch Platzverweise ausgesprochen. Die Vernetzung der verschiedenen Akteure 
ließe sich möglicherweise im Rahmen örtlicher Ordnungspartnerschaften ausbauen. Im Hin-
blick auf die vertiefenden Analysen in ausgewählten Quartieren wurde angeregt, vor al-
lem auch Rückzugsorte – sowohl formelle als auch informelle sowie speziell von Jugendli-
chen – unter die Lupe zu nehmen.

MaKoS à Reflektion des Indikatoren-Modells 
Protokolle der Workshops im Mai 2024 15 
1.4 Auswahl von Teilräumen für vertiefende Analysen 
Nach der Mittagspause wurde mit einer Mehrpunktabfrage eine kollektive Entscheidung 
herbeigeführt, welche der identifizierten belasteten Quartiere im weiteren Verfahren vertie-
fend betrachtet werden sollen. Zur Auswahl standen elf Quartiere bzw. Quartiersbündel. 
Es handelte sich um:  
• die – mit einer sehr hohen Fluktuationsrate und sehr hohen Belastung Straftaten-
quote je Einwohner – belasteten Bündel von Wohnquartieren in den Stadtteilen Eh-
renfeld, Kalk und Mülheim 
• studentische Quartiere in Hochschulnähe mit Einrichtungen für studentisches Woh-
nen und mit Freizeitangeboten für Studierende und 
• die sieben Quartiere mit dem höchsten Anstieg der Straßenkriminalität von 2019 
bis 2023 
Jede Person erhielt fünf Klebepunkte, um zu kennzeichnen, welche Kölner Teilräume in der 
vertieften Analyse berücksichtigt werden sollen. Insgesamt haben 22 Teilnehmende ein Vo-
tum abgegeben. Im Folgenden wird das Ergebnis veranschaulicht (vgl. Abbildung 7): 
Von den 110 vergebenen Punkten entfielen die meisten auf die Mülheimer Quartiersbün-
del (31), das Kalker Quartiersbündel (27) und auf die Quartiere in Ehrenfeld (18) Diese 
76 Punkte repräsentieren zwei Drittel aller abgegebenen Wahlen (69,1%). 
Nach der Auszählung der Punkteverteilung der Bepunktung der Quartiere regten einige 
Teilnehmende an, nicht nur auf die bereits bekannten Quartiere zu schauen, sondern auch 
ein belastetes Quartier in den vertiefenden Analysen zu berücksichtigen, das bisher noch 
nicht im Blickfeld der Kriminalprävention stand. auszuwählen. In dem Sondervotum, das 
allgemeine Zustimmung fand, wurde vorgeschlagen, auch das Quartier Madaus in Mer-
heim in den vertiefenden Schritten zu berücksichtigen. Denn dieses Quartier wurde erst im 
Laufe der 2010er Jahre auf der Brache des ehemaligen Madaus-Geländes neu errichtet. 
Der Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Köln hatte im Dezember 2013 den Beschluss ge-
fasst, ein entsprechendes Verfahren für die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebau-
ungsplans einzuleiten. Das Neubaugebiet auf dem Madausareal grenzt direkt an die Flä-
chen des Krankenhauses Köln-Merheim an: es liegt zwischen Hibiskusweg, Ostmerheimer 
Straße, Auf dem Eichenbrett und Salbeiweg. Der Investor Interhomes hat auf der rund 
15.000 Quadratmeter großen Fläche Reihenhäuser und Mehrfamilienhäuser gebaut. 
Aus dem Blickwinkel der IHK zu Köln wurde bemängelt, dass die besonders belasteten 
Quartiere der Innenstadt nicht zur Wahl standen. Aus dem Kreis der Teilnehmenden wurde 
darauf hingewiesen, dass es bereits zahlreiche Bestrebungen gebe, die Sicherheitssituation 
dort zu verbessern. So stehe im Präsenzkonzept des Polizeipräsidiums Köln die Polizeiar-
beit an fünf Brennpunkten der Kölner Innenstadt im Fokus: (1) Dom/HBF/Breslauer Platz, 
(2) Ebertplatz, (3) Alter Markt/Heumarkt, (4) Neumarkt, (5) Ringe. An diesen Orten sollen 
einerseits das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung durch sichtbare Polizeipräsenz – losgelöst 
von konkreten Einsätzen – gestärkt und andererseits die Verfestigung von kriminellen

MaKoS à Reflektion des Indikatoren-Modells 
Protokolle der Workshops im Mai 2024 16 
Strukturen verhindert werden. Darüber beschäftige sich der Fachkreis „Plätze mit besonde-
rem Handlungsbedarf“ mit der Thematik: Im Zusammenwirken mit verschiedenen Akteuren 
setze die Stadtverwaltung in der Folge verschiedene Maßnahmen an den Innenstadtplät-
zen um, um die Sicherheit zu steigern und die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Seitens 
der IHK wurde betont, dass der Einzelhandel weiterhin von Bettelei und dem längeren Ver-
weilen von Wohnungslosen in den Einkaufsstraßen betroffen sei. Die Ordnungspartner-
schaft in der Kölner Innenstadt und der Fachkreis „Plätze mit besonderem Handlungsbe-
darf“ solle sich weiter mit der Aufgabe auseinandersetzen, wie diese Problematik wir-
kungsvoll verringert werden könne. 
 
Quartiere und Quartiersbündel Vergebene 
Punkte: 
Ehrenfeld: Leo-Amann-Park – Hansemann-
straße – Lichtstraße – Neptunplatz/Vogels-
anger Str. 
18 
Kalk: Vorsterstraße – Trimbornstraße – St. 
Marien – Köln Arcaden 
27 
Mülheim: Liebfrauenkirche – Herz-Jesu-Kir-
che – Deutz-Mülheimer-Straße 
19 
Mülheimer Stadtgarten: Rhodiusstraße – Jan-
Wellem-Straße – Montanusstraße – Keup-
/Schanzenstraße 
12 
Studenten-Viertel – Südbahnhof-Viertel 2 
Alt-Grengel 3 
Chorweiler – Turkuplatz 3 
Quartier Madaus – Auf dem Eichenbrett  3 
Ostheim-Süd & Ostheim-Nord 4 
Siedlung Blauer Hof – Heidelberger Straße 8 
Zollstock-Nord – Zollstock Arkaden 11 
Foto: H. Schubert 
Abbildung 7: Priorisierung von Quartieren für die vertiefenden Analysen durch die Teilnehmenden

MaKoS à Reflektion des Indikatoren-Modells 
Protokolle der Workshops im Mai 2024 17 
Zusammengefasst lassen sich die zentralen Ergebnisse des Workshops „Perspekti-
ven der Stakeholder für den Masterplan Kommunale Sicherheit“ am 16. Mai 2024 formu-
lieren. Der Austausch unter einschlägigen Expertinnen und Experten der Kriminalpräven-
tion und Schlüsselpersonen der Kölner Stadtverwaltung führte für die vertiefenden Analy-
sen zu den folgenden Empfehlungen:  
Auswahl von Quartieren 
• Berücksichtigung einiger Wohnquartiere in den Gebieten von Ehrenfeld, Kalk und 
Mülheim, die durch eine sehr hohe Fluktuationsrate und sehr hohe Kriminalitätsbe-
lastung gekennzeichnet.  
• Im Kontrast dazu auch die Berücksichtigung des Quartiers Madaus in Merheim, das 
zu den sieben Quartieren mit dem höchsten Anstieg der Straßenkriminalität von 
2019 bis 2023 gehört. 
Vertiefende Analysen in den ausgewählten Quartieren 
Empirische Raumanalysen und eine vertiefende Betrachtung in den Straßen mit hoher Er-
eignisdichte: 
• Zusammenstellung der Grunddaten des Quartiers (soziale, infrastrukturelle städte-
bauliche, wohnungswirtschaftliche Kennzeichen) 
• Identifizierung der lokalen Hotspots für Straßenabschnitte und Plätze in den Quar-
tieren; 
• raumbezogene Differenzierung der relevanten Deliktarten; 
• Audits der städtebaulichen Kriminalprävention zur Bewertung der Tatgelegenheits-
strukturen nach fünf Kategorien: (1) räumliche An-/Zuordnung und gestalterische 
Klarheit; (2) Aufenthaltsqualitäten im Freiraum [inkl. Rückzugsorte]; (3) Orientie-
rung, Transparenz, Sichtachsen und Wegeführung; (4) Abstellmöglichkeiten und 
Möblierung sowie (5) Beleuchtungssituation [inkl. Berücksichtigung der Rolle von 
(städtischen) Problemimmobilien]; 
• Passanteninterviews zur Erkundung des Niveaus der subjektiven Sicherheitswahr-
nehmung und der Existenz von informellen bzw. formellen „Kümmerer-Strukturen“; 
• Beobachtungen im öffentlichen Raum zur Bewertung des Nutzungsverhaltens und 
zur Passung der gebauten Umwelt [inkl. der Berücksichtigung des Einflusses von 
(städtischen) Problemimmobilien]. 
Die finale Abstimmung, in welchen der vorgeschlagenen Quartiere die vertiefenden Analy-
seschritte stattfinden werden, erfolgt im weiteren Austausch mit Frau Stadtdirektorin Blome 
und dem Zentrum für Kriminalprävention und Sicherheit der Stadt Köln.

MaKoS à Reflektion des Indikatoren-Modells 
Protokolle der Workshops im Mai 2024 18 
3. Workshop: Schulbezogene Perspektiven für den Masterplan 
Kommunale Sicherheit 
Die beiden Oberziele des Workshops bestanden darin, erstens die Ergebnisse des schulbe-
zogenen Indikators einzuordnen und zweitens daraus Schlussfolgerungen für die Präventi-
onsstrategien an den Kölner Schulen zu ziehen. Dazu wurden einige Aufgaben bearbeitet 
(vgl. Anhang 3).  
Im Zentrum stand die Frage, wie sich die Kooperation mit externen Institutionen und Orga-
nisationen zur Prävention kritischer Ereignisse und Delikte im Schulalltag entwickeln lässt, 
damit der sehr hohe Anstieg der Rohheitsdelikte in den Kölner Schulen innerhalb des Jah-
res von 2022 bis 2023 zügig gestoppt werden kann. Dazu wurden folgende Feinziele ver-
folgt: 
• Bericht aus den Schulen, welchen besonderen Belastungen die Sicherheitssituation 
im Schulalltag unterliegt; 
• Darstellung von Konzepten der Prävention, die im Schulalltag zur Anwendung kom-
men; 
• Darstellung des Gelingens bzw. Misslingens im Zusammenwirken mit externen Insti-
tutionen und Organisationen bei der Bewältigung der Probleme; 
• Sammlung von Anforderungen an die außerschulische Kooperation, um die Unter-
stützung zu verbessern. 
Aus den gewonnenen Ergebnissen sollen Perspektiven abgeleitet werden können, wie die 
Unterstützung der Schulen bei der Früherkennung negativer Tendenzen unter jungen Men-
schen ausgebaut werden kann. 
3.1 Teilnehmende 
Von den elf Schulstandorten, an denen im Jahr 2022 und 2023 überdurchschnittlich häufig 
polizeiliche Einsätze stattgefunden hatten, waren sechs zum Austausch im Rahmen des 
Workshops eingeladen worden:  
• Johann-Bendel Realschule im Stadtteil Mülheim, für die 2022 ein hoher Kriminali-
tätsindex je Einwohner errechnet wurde. 
• Nelson-Mandela-Schule im Quartier Buchheim/Wuppertaler Straße  mit einer der 
höchsten Einsatzquoten der Polizei. 
• Wilhelm-Busch-Realschule in Zündorf, Gesamtschule Holweide und Gesamtschule 
Rodenkirchen, die ebenfalls besonders hohe Einsatzquoten der Polizei aufweisen, 
aber keine auffallende Quote der kriminellen Delikte je Einwohner. 
• Förderschule Dünnwald. 
Am schulbezogenen Workshop am 23. Mai 2024 im Tagungsraum 06 D 63 des Stadthau-
ses MB West nahmen insgesamt 20 Personen teil (vgl. Teilnahmeliste im Anhang 5).

MaKoS à Reflektion des Indikatoren-Modells 
Protokolle der Workshops im Mai 2024 19 
Es wirkten folgende Schlüsselpersonen mit: 
• eine Vertreterin der Förderschule Berliner Straße;  
• zwei Fachkräfte der Gesamtschule Rodenkirchen; 
• ein Schulsozialarbeiter der Gesamtschule Holweide; 
• die Leiterin des Sachgebiets „Schulsozialarbeit“ im Amt für Schulentwicklung der 
Stadt Köln; 
• eine Vertreterin des Bezirksjugendamtes Mülheim der Stadt Köln; 
• eine Vertreterin der Bezirksregierung Köln (Schulpsychologie); 
• zwei Vertretungen des Schulamts für die Stadt Köln (Untere staatliche Schulauf-
sichtsbehörde).;  
• zwei Vertretungen der Jugendgerichtshilfe der Stadt Köln und des Hauses des Ju-
gendrechts; 
• vier Personen der Kölner Zentralstelle für Kriminalprävention und Sicherheit; 
• zwei Vertreter des Kölner Polizeipräsidium [Leiter Bezirksdienst Polizeiinspektion 2, 
PeRiskoP: Früherkennung und Umgang mit Personen mit Risikopotenzial];  
• der Referent und Moderator des Büros „Sozial • Raum • Management“. 
3.2 Aktuelle Belastungen 
Im Rahmen der Präsentation der empirischen Ergebnisse des Indikatoren-Modells wurde 
betont, dass sich die Zahl der Straftaten im Schulbetrieb in Köln von 2022 bis 2023 na-
hezu verdoppelt habe. Besonders stark – nämlich um 137 Prozent – haben die Rohheits-
delikte im Schulalltag in Köln zugenommen. Der weitere Umgang mit den Ergebnissen ver-
lange eine Y-Strategie: Auf dem einen Strang werden – räumlich ausgerichtet – weitere 
vertiefende Analysen in ausgewählten belasteten Quartieren durchgeführt; auf dem ande-
ren Strang werden – institutionell ausgerichtet – Handlungsansätze gesucht, wie sich die 
Sicherheitssituation in den Kölner Schulen präventiv verbessern lässt. Seitens der Schulpsy-
chologie der Bezirksregierung Köln wurde dieses Vorgehen mit dem Hinweis unterstützt, 
dass ein großer Teil der Schülerschaft an Kölner Schulen nicht im unmittelbaren Quartiers-
umfeld wohnt. Weil die Schulen große Einzugsgebiete haben, fallen die Überschneidun-
gen mit den kriminalitätsbelasteten Quartieren nur gering aus. 
Nach der Präsentation der Ergebnisse (vgl. Präsentationsfolien im Anhang 1) wurden die 
anwesenden Expertinnen und Experten um Rückmeldungen zum Indikatoren-Modell und 
den ermittelten empirischen Strukturbildern gebeten. Die Stellungnahmen wurden auf Mo-
derationskarten festgehalten und an einer Pinnwand befestigt (vgl. Abbildung 8 und 9). 
Insgesamt wurden das Indikatoren-Modell und besonders die für den schulischen Kontext 
herausgearbeiteten Erkenntnisse positiv bewertet. Der Indikator der Polizeieinsätze an 
Schulen und der Straftaten im Schulbetrieb habe Perspektiven eröffnet, an denen weiter 
konstruktiv angesetzt werden könne.

MaKoS à Reflektion des Indikatoren-Modells 
Protokolle der Workshops im Mai 2024 20 
 
Foto: V. Becker 
Abbildungen 8: Festhalten der Beiträge von Teilnehmenden 
Um die Ausgangslage in den Schulen zu verstehen, wurde nach den Belastungen im Schul-
betrieb gefragt, welche die Sicherheitssituation betreffen. In den Antworten wurden fol-
gende Aspekte genannt: 
• Die Zunahme der Meldungen von Kindeswohlgefährdungen korrespondiere mit der 
Zunahme von Rohheitsdelikten an den Schulen. Im Stadtbezirk Mülheim habe die 
Zahl dieser Gefährdungslagen im Laufe der vergangenen Jahre um etwa ein Zehn-
tel zugenommen. Weil viele Hilfestrukturen und -angebote im Bereich der Jugend-
hilfe in diesem Zeitraum zugleich wegfielen, sei die Perspektivklärung einer Inobhut-
nahme sehr schwierig geworden. Eine Inobhutnahme könne nur erfolgen, wenn ein 
freier Platz in einer Gruppe zur Verfügung steht. Mangels eines ausreichenden 
Platzangebots, wo diese Kinder längerfristig untergebracht werden könnten, blei-
ben sie an den Schulen und werden dort weiter auffällig. Im Durchschnitt gebe es 
60 Anfragen für einen Platz in einer Intensivwohngruppe. In den Hauptschulen sei 
in diesem Zusammenhang auch die Anzahl der sogenannten Intensivtäter/innen an-
gestiegen. 
• Neben dem Fehlen von Leistungsangeboten der Jugendhilfe mangelt es auch an 
schulpsychiatrischer Unterstützung. Insofern fehle es auch an Angeboten der medi-
zinischen und psychologischen Diagnostik. Teilweise warten die Kinder und ihre Fa-
milien mehrere Jahre auf einen Platz mit diagnostischen und therapeutischen Ange-
boten. Notwendig seien niedrigschwellige therapeutische Hilfeangebote am Schul-
standort. 
• Die geringere Hemmschwelle von Schülerinnen und Schülern, Rohheitsdelikte – wie 
Körperverletzung, Raub oder auch Erpressung – zu begehen, spiegele im gewissen 
Sinn auch Entwicklungen in der Gesamtgesellschaft wider. Einerseits könne es als 
unbeabsichtigte Folge der Isolation in der Corona-Zeit verstanden werden, anderer-
seits wachsen viele Schülerinnen und Schülern in Milieus auf, in denen sie nur we-
nige Grenzsetzungen und Vermittlungen eines Regelkanons erleben. Weil sie im 
Alltag kaum noch Sanktionen ausgesetzt seien, verlieren diese ihre Korrektivfunk-

MaKoS à Reflektion des Indikatoren-Modells 
Protokolle der Workshops im Mai 2024 21 
tion. Wenn unter den Eltern kein Rechtsbewusstsein ausgeprägt sei und die Soziali-
sation vermehrt über die Nutzung digitaler Endgeräte erfolge, fehle den Kindern 
eine trennscharfe Vorstellung, was falsch und richtig sei. Und wenn die Eltern mit 
den Kindern nur wenig kommunizieren, verkümmere bei den Kindern die soziale 
Bindung, aber auch die Empathie für die Opfer ihres Handelns. Oft werden die El-
tern und ihr Kind nach einer Straftat in die Schule zu einem Gespräch eingeladen: 
in den meisten Fällen fehle bei beiden die Einsicht in die Regelverletzung. Teilweise 
spielen der Migrationshintergrund, Fluchterfahrungen oder auch eigene Gewalter-
lebnisse für das Fehlen des Rechtsbewusstseins eine Rolle. 
 
Foto: H. Schubert 
Abbildung 9: Belastungen der Sicherheitssituation im Schulalltag  
• Eine Corona-Folge sei, dass die Kinder nicht gelernt haben, sich in die Klassen-
gruppe und deren Tagesablauf zu integrieren. Viele halten das Zusammensein mit 
den anderen in der Klasse nicht aus. Aus dem Alltag der Gesamtschule Holweide 
wurde berichtet, dass interaktive Situationen schnell eskalieren: zuerst komme es zu 
einem Streit – als zweites falle ein Reizwort (wie z.B. „Hurensohn“) – als drittes 
folge die Gewaltanwendung. Weil für ca. 1.800 Schülerinnen und Schüler nur drei

MaKoS à Reflektion des Indikatoren-Modells 
Protokolle der Workshops im Mai 2024 22 
Fachkräfte der Schulsozialarbeit zur Verfügung stünden, könne nicht an allen Schul-
orten präventiv interveniert und die betroffenen Schüler können nicht pädagogisch 
begleitet werden.  
• Die Problematik mangelnder Impulskontrolle zeige sich inzwischen auch schon in 
den Grundschulklassen. Die Zunahme der Delikte werde auch durch die Mitnahme 
von Waffen in die Schule verursacht; der Umgang mit solchen Schülern stelle für 
die Lehrkräfte im Schulbetrieb eine hohe Belastung dar. Einen negativen Einfluss 
habe zusätzlich die neue Kulturform, gewalttätige Auseinandersetzungen und Kör-
perverletzungen mit dem Mobilphone zu filmen und anschließend auf Plattformen 
der sozialen Medien hochzuladen. Aus dem Alltag der Förderschule Berliner 
Straße wurde berichtet, dass die Schulleitung angesichts dieser Entwicklungen fast 
täglich im Austausch mit der Polizei stehe. 
• Schließlich wurde noch kritisch angemerkt, dass in den Quartieren teilweise Einrich-
tungen der sozialen Infrastrukturen für Kinder und Jugendliche fehlen. Die Möglich-
keiten, in der Freizeit außerhalb der Schule Regeln des Miteinanders zu lernen, ha-
ben sich außerhalb der Schule verringert. Oft werden nur temporär Projekte durch-
geführt, die nicht zum Aufbau nachhaltiger Strukturen beitragen. 
3.3 Erwartungen an den Masterplan Kommunale Sicherheit 
In der zweiten Diskussionsrunde wurde zuerst erkundet, wie im Fall von Sicherheitsproble-
men im Schulalltag verfahren wird. Anschließend wurde gesammelt, welche Erwartungen 
die Teilnehmenden an den „Masterplan Kommunale Sicherheit“ in Köln haben (vgl. Abbil-
dung 10).  
Grundlage des Umgangs mit der Sicherheit in der Schule bilde der Notfallordner „Hinse-
hen und Handeln“, den das Ministerium für Schule und Bildung NRW gemeinsam mit der 
Unfallkasse NRW erarbeitet und allen Schulen in NRW zur Verfügung gestellt hat. Er ent-
halte das Sicherheitskonzept zur schulischen Gewaltprävention und ein Begleitheft mit Emp-
fehlungen zur Krisenintervention. Der Notfallordner bestehe aus zwei Teilen. Der Interven-
tionsteil
 gebe Hinweise, wie der Ablauf für verschiedene Krisenfälle zu gestalten sei. Der 
Krisenpräventionsteil befinde sich in einem eigenständigen Handbuch mit Handlungsemp-
fehlungen für das schulische Fachpersonal und für die Nutzung von Unterstützungssyste-
men der Kommune – wie zum Beispiel Fachberatungsstellen der Kinder- und Jugendhilfe.  
Der Notfallordner gibt eine Orientierung, wie im Krisenfall vorzugehen ist. Der darin skiz-
zierte standardisierte Handlungsablauf in Notfällen, die von Unfällen über kriminelle De-
likte bis zu Amokläufen reichen, werde in den Schulen in der Regel befolgt. So gebe es im 
Allgemeinen auch das im Notfallordner geforderte Schulteam für Beratung, Gewaltpräven-
tion und Krisenintervention, in dem neben der Schulleitung, (Beratungs-) Lehrkräfte, Fach-
kräfte der Schulsozialarbeit und anderes schulisches Personal bis hin zur Schülervertretung 
mitwirken. Die Schlüsselpersonen dieser Teams besuchen regelmäßig Fortbildungen , um für 
den Umgang mit Rohheitsdelikten oder Vorformen gewappnet zu sein.

MaKoS à Reflektion des Indikatoren-Modells 
Protokolle der Workshops im Mai 2024 23 
Wichtige Schritte des Handlungsablaufs betreffen die Aktivierung externer Unterstützung – 
z.B. Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Schulträger und Bezirksregierung. So spricht die 
Schulleitung im Bedarfsfall das schulpsychologische Krisenteam bei der Bezirksregierung 
Köln an. Dort bietet der Schulpsychologische Dienst den Schulen in Krisenfällen eine Unter-
stützung an – wie z.B. Beratungsgespräche mit betroffenen Lehrkräften, Schüler/innen und 
betroffenen Eltern. Nach einer groben Schätzung treffen aus dem gesamten Regierungsbe-
zirk Köln pro Tag ca. 12 solcher Anfragen ein. Es wurde vorgeschlagen, dass in der Be-
zirksregierung – etwa über drei Monate – die aus Kölner Schulen eingehenden Anfragen 
der Krisenintervention räumlich und inhaltlich erfasst werden, um einen weiteren Eckpunkt 
für den Masterplan zu haben. 
 
Foto: H. Schubert 
Abbildung 10: Sammlung der Eckpunkte schulischer Sicherheitskonzepte und Erwartungen der Teil-
nehmenden an den Masterplan Kommunale Sicherheit 
Im weiteren Gesprächsverlauf wurde nach den Erwartungen gefragt, die sich aus den 
Schulen an den Masterplan richten. Folgende Aspekte wurden genannt: 
• Es gebe Trainingsprogramme für schulische Akteure, die gewaltpräventive Maßnah-
men in Schulklassen umsetzen möchten. Sie sollen Kompetenzen zur Deeskalation 
von Konflikten aufbauen. Oft umfassen sie die Schwerpunkte: Umgang mit Emotio-
nen, soziale Wahrnehmung, Handlungskompetenz und Einübung einer gemäßigten  
Praxis. Die Teilnehmenden wünschen, dass im Rahmen des Masterplans die Ausbil-
dung von Präventionstrainer/innen an jeder Schule ermöglicht werde.

MaKoS à Reflektion des Indikatoren-Modells 
Protokolle der Workshops im Mai 2024 24 
• Für belastete Schulen werde auch die Etablierung von Formen des „sozialen Trai-
nings“ als notwendig erachtet, in denen Schülerinnen und Schüler im Austausch un-
tereinander lernen, ihre persönlichen Stärken einzubringen und Konflikte zu lösen. 
Das Training ist geeignet, gut funktionierende Klassengemeinschaften zu schaffen. 
Der Masterplan solle die Voraussetzungen schaffen, dass Angebote des „sozialen 
Trainings“ an Kölner Schulen – möglichst für alle Altersstufen – durchgeführt wer-
den können. Gebraucht werde eine Übersicht der Anbieter und der Angebote sol-
cher Trainings, aus der ausgewählt werden kann. 
• Aufgeworfen wurde als Schlüsselfrage: Was kann außerhalb der Schulen zur Un-
terstützung getan werden, damit die Schulen mit der Problematik wachsender Straf-
taten im Schulbetrieb nicht allein gelassen werden? In diesem Zusammenhang 
wurde angeregt, dass die Schulen aus den Quartieren und Sozialräumen heraus 
unterstützt werden – beispielsweise können die Fachkräfte der Sozialraumkoordina-
tion in die Präventionsarbeit mit eingebunden werden. 
• Eine weitere, daran anknüpfende Anregung betraf die Ausweitung des Konzepts 
der Familiengrundschulzentren (vgl. https://www.familiengrundschulzentren-
nrw.de) auf „Familienschulzentren“, die in benachteiligten (Armuts-) Quartieren die 
Eltern in ihrer Rolle als Bildungsbegleiterinnen und -begleiter der Kinder auch in der 
Sekundarstufe I stärken. 
• Der „Schulsozialindex“ des Landes Nordrhein-Westfalen bildet die soziale Struktur 
der Schülerschaft einer Schule ab (vgl. https://www.schulministerium.nrw/schulso-
zialindex). Auf der Grundlage dieses Index erhalten Schulen, die mit sozialen Prob-
lemlagen belastet sind, mehr Ressourcen, um den damit verbundenen besonderen 
Herausforderungen gerecht zu werden. Es wurde angeregt, im Index auch die Kri-
minalitätsbelastung als Faktor aufzunehmen. 
• Schließlich wurde zur Entlastung der Schulen noch der  Ausbau der Vernetzung mit 
externen Schlüsselakteuren wie Polizei und Jugendamt in Präventionsfragen thema-
tisiert. 
3.4 Perspektiven für die schulexterne Kooperation 
Nach einer Pause wurde das Thema der schulexternen Kooperation vertieft. Im vorange-
gangenen Austausch wurde festgestellt, dass der Umgang mit Kriminalität und Krisen im 
Schulbetrieb vom standardisierten Handlungsablauf des Notfallordners „Hinsehen und 
Handeln“ des Ministeriums für Schule und Bildung NRW hinreichend geregelt und durch 
das schulpsychologische Team der Bezirksregierung Köln gut unterstützt werde. Die Kom-
munikations- und Kooperationswege beim Auftreten von Krisen und Notfällen seien interin-
stitutionell verankert und im Allgemeinen bekannt. Das Interesse der Teilnehmenden zielte 
daher auf eine bessere Begleitung und Ausstattung der schulischen Kriminalprävention von 
außen.

MaKoS à Reflektion des Indikatoren-Modells 
Protokolle der Workshops im Mai 2024 25 
 
Foto: H. Schubert 
Abbildung 11: Perspektiven für die schulexterne Kooperation 
Zur weiteren Vertiefung bildeten benachbart sitzende Teilnehmende kleine Arbeitsgruppen 
von zwei und drei Personen. Sie setzten sich mit den folgenden Fragen auseinander (vgl. 
Abbildung 11): 
• Wie sollten Wege der schulexternen Kooperation ausgebaut werden und welche 
Anlauf-/Kontaktpunkte werden gebraucht, um die Schulen besser zu unterstützen? 
• Welche Ansätze und Projektformate der Kriminalprävention halten Sie in Ihren 
Schulen für notwendig? Welche Unterstützung brauchen Sie dabei? 
Das erste Team schlug die Erarbeitung eines integrierten Konzepts der Begleitung von El-
tern und Kindern vor – quasi eine Begleitung vom Kinderwillkommenspaket über die Kin-
dertagesbetreuung und die Grundschule bis in die schulischen Sekundarstufen hinein. Au-
ßerdem wurde eine regelmäßige ASD -Sprechstunde vor Ort in der Schule mit einer festen

MaKoS à Reflektion des Indikatoren-Modells 
Protokolle der Workshops im Mai 2024 26 
Ansprechperson vorgeschlagen; dasselbe – eine regelmäßige Sprechstunde am Schul-
standort – wird auch als Beitrag des Schulpsychologischen Dienstes gewünscht. Schließlich 
seien in den Schulen auch regelmäßige Schulungen und Workshops durch polizeiliche 
Fachkräfte zu Präventionsthemen wünschenswert. Um hinsichtlich der Fortbildungen eine 
hohe Flexibilität zu gewährleisten, brauchen die Schulen eine Ressourcenausstattung, auf 
die bei Bedarf direkt zugegriffen werden könne. 
Das zweite Team regte an, die Zusammenarbeit der Schulen mit der Jugendgerichtshilfe 
wiederzubeleben. Im Sinn der Primärprävention können Fachkräfte der Jugendgerichtshilfe 
oder Rechtsanwälte in den Unterricht eingeladen werden, um die Folgen von Straftaten zu 
vermitteln. Denkbar sei auch der gemeinsame Besuch von Jugendstrafverfahren, damit 
nachvollzogen werden könne, welche Konsequenzen Kriminalität nach sich zieht. Die Be-
zirksbeamten der Polizei sollen mehr Zeit zur Betreuung einiger Schulen erhalten, damit sie 
für Präventionsfragen besser ansprechbar sind. Zur Stärkung der Kinder und Jugendlichen 
in ihrem Lebensumfeld eigne sich die gesetzliche Einführung der Kindergartenpflicht (quasi 
als Vorschulpflicht).  
Die dritte Kleingruppe fokussierte ihre Stellungnahme ganz darauf, dass die Personalres-
sourcen der Polizei für Präventionsmaßnahmen in den Schulen erhöht werden. In der Folge 
einer Organisationsänderung im Polizeipräsidium Köln im Bereich des Bezirksdienstes kann 
die Präventionsarbeit der Bezirksbeamten an den Kölner Schulen nur eingeschränkt erfol-
gen. Aus der Gesamtschule Rodenkirchen wurde dazu rückgemeldet, ohne Unterstützung 
der Polizei fühle man sich in der Präventionsarbeit allein gelassen.  
Eine weitere Kleingruppe lenkte die Aufmerksamkeit auf schnellere Verfahren der Verurtei-
lung von Intensivtäter/innen und auf eine engere Verzahnung von Streetwork und Schulso-
zialarbeit. Das Team wünschte sich zudem mehr präventive Angebote des ASD an den 
Schulen. Unterstützende Funktionen sollen auch Fachkräfte der Psychologie in den Schulen 
wahrnehmen, indem sie geeignete Therapien anbieten. 
Das fünfte Team formulierte folgende Sätze: „Wenn die Kinder unsere kostbarste Res-
source sind, sollten wir mehr in sie investieren! à Mehr Personen, mehr Unterstützung, we-
niger Segregation. In runtergekommenen Gebäuden, auf kaputten Stühlen, in desaströsen 
Räumen wächst kein klarer Geist und kein Bewusstsein für Respekt.“ Als Fazit wurde dar-
aus abgeleitet, „Lernlandschaften“ in der Mitte der Quartiere zu schaffen, die sich nicht 
nur an Schulkinder richten, sondern auch eine Anlaufstelle für die Eltern und für die Er-
wachsenenbildung darstellen und nicht zuletzt auch Funktionen der Frühförderung kleiner 
Kinder wahrnehmen. 
Schließlich wurde noch ein Aufweichen der Restriktionen des Datenschutzes als notwendig 
erachtet, wenn die enge Zusammenarbeit zwischen Schulen und externen unterstützenden 
Organisationen von Erfolg gekrönt sein soll. 
Abschließend wurde gewünscht, die verschiedenen Anregungen im Masterplan zu berück-
sichtigen. Gern kommen die Teilnehmenden noch einmal zu einem Feedback-Workshop zu-
sammen, um zu erörtern, was im Masterplan aufgegriffen werden konnte und was nicht.

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Protokolle der Workshops im Mai 2024 27 
 
Foto: H. Schubert 
Abbildung 12: Mitglieder des – den Masterplan begleitenden – Arbeitskreises im Zentrum für Kri-
minalprävention und Sicherheit der Stadt Köln

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Anhang 1: Folien mit Ergebnissen der Indikatoren-Analyse

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Anhang 2: Präsentation der Aufgaben am 16.05.2024  
Workshop 1: Perspektiven der Stakeholder für den Master-
plan Kommunale Sicherheit

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Anhang 3: Präsentation der Aufgaben am 23.05.2024  
Workshop 2: Perspektiven der schulischen Prävention

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Mitteilung Ausschuss

3472 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
I/I-3 
 
Vorlagen-Nummer 06.06.2024 
 1474/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / In-
ternationales 17.06.2024 
Stadtentwicklungsausschuss 20.06.2024 
Integrationsrat 03.09.2024 
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 05.09.2024 
 
Zwischenbericht "Masterplan Kommunale Sicherheit" 
Im Mai 2022 hatte der Rat der Stadt Köln die V erwaltung beauftragt, einen „Masterplan Kom-
munale Sicherheit“ zu erstellen. Als Ziel soll der Masterplan – unter Einbeziehung der ein-
schlägigen Stakeholder – geeignete Maßnahmen entwickeln und in einen Umsetzungspro-
zess bringen, der im öffentlichen Raum der Stadt Köln zu einer Erhöhung des Sicherheitsge-
fühls und zur V erbesserung der Aufenthaltsqualität beiträgt.  
Zur V orbereitung sollen Untersuchungen im Rahmen eines Mixed-Method-Ansatzes durchge-
führt werden. Mittels eines quantitativen Zugriffs soll die objektive Sicherheitslage dargestellt 
werden und im Rahmen eines qualitativen Zugriffs sollen Hinweise gegeben werden, wie sich 
die subjektive Sicherheitswahrnehmung im räumlichen Kontext von Kölner Quartieren dar-
stellt. Die V erwaltung wurde bei der Erstellung des Masterplans durch Herrn Prof. Dr. Schu-
bert von „Sozial Raum Management“ (Büro für Forschung und Beratung) aus Hannover fach-
lich und methodisch unterstützt.  
V or diesem Hintergrund wurde für die weitere Ausgestaltung des „Masterplans Kommunale 
Sicherheit“ ein Satz von Indikatoren zusammengestellt, die den Fokus auf die Früherkennung 
von Sicherheitsproblemen richten: 
 Bevölkerungsfluktuation;  
 Ordnungswidrigkeiten und soziale Unordnung; 
 Erhöhte Häufigkeit von Polizeieinsätzen an Schulen der Sekundarstufe I, 
 Entwicklung der Straßenkriminalität laut Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) und 
 Schwerpunkte der Problemimmobilien. 
In einer Erprobungsphase von Januar bis März 2024 wurden die Indikatoren analysiert. Die 
Ergebnisse werden in einem Zwischenbericht dargestellt, der dieser Mitteilungsvorlage als An-
lage beigefügt ist.  
In der integrierten Betrachtung der Indikatoren wurden einige Räume mit einer hohen Krimina-
litätsbelastung je Einwohner, einer überdurchschnittlichen Ausprägung der Bevölkerungsfluk-
tuation und einer hohen Belastung mit Unordnung ermittelt:

2 
 
1. heterogene Innenstadtquartiere; 
2. studentische Quartiere in Hochschulnähe mit Einrichtungen für studentisches Wohnen 
und mit Freizeitangeboten für Studierende; 
3. Wohnquartiere in den Stadtteilen Ehrenfeld, Kalk und Mülheim. 
Darüber hinaus zeigte sich an fünf Schulstandorten in den Jahren 2022 und 2023 eine stark 
überdurchschnittliche Häufigkeit polizeilicher Einsätze. 
Im nächsten Schritt wurde zusammengestellt, welche Präventionsmaßnahmen in den ermittel-
ten Räumen bereits implementiert wurden. In einem weiteren Schritt wurden Expert*innen aus 
dem Schulbereich (23.05.2024) und aus dem Feld der Kriminalprävention (16.05.2024) zu 
Workshops eingeladen, um die Ergebnisse des Zwischenberichts zu bewerten. Dabei sollen 
drei Quartiere ausgewählt werden, in denen sich vertiefende Analyseschritte anschließen kön-
nen.  
Auf diesem Weg wurden Umsetzungsperspektiven für präventive Maßnahmen erarbeitet und 
in einem abschließenden Workshopformat mit lokalen Schlüsselpersonen vereinbart.  
 
Gez. Blome 
A nlagen: 
1. Zwischenbericht „Masterplan Kommunale Sicherheit“, Stand: 28.05.2024 
2. Bericht zu den Workshops

Anlage 1 - MaKoS Zwischenbericht

208462 Zeichen

Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 1 
 
 
MaKoS – Masterplan Kommunale Sicherheit in Köln 
 
 
 
 
Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung  
 
 
 
 
 
 
Herbert Schubert

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 2 
Das Zentrum für Kriminalprävention und Sicherheit der Stadt Köln hat das Büro So-
zial • Raum • Management in Hannover beauftragt, das Konzepts für den Master-
plan Kommunale Sicherheit in Köln zu entwickeln und zu erproben. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Prof. Dr. Dr. Herbert Schubert 
Büro Sozial l Raum l Management  
30559 Hannover, Goldrutenweg 13 
www.sozial-raum-management.de 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zweite Fortschreibung – Stand: 28. Mai 2024

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 3 
 
Inhalt 
 
 
Vorbemerkung __________________________________________________ 4 
Zusammenfassung ______________________________________________ 5 
1. Modell der fünf MaKoS-Indikatoren zur Früherkennung ____ 7 
1.1 Bevölkerungsfluktuation in den Quartieren _____________________________ 7 
1.2 Ordnungswidrigkeiten und soziale Unordnung in den Quartieren ___________ 8 
1.3 Polizeieinsätze an Standorten der Kölner Schulen _______________________ 9 
1.4 Entwicklung der Straßenkriminalität laut PKS  __________________________ 10 
1.5 Schwerpunkte der Problemimmobilien in den Stadtquartieren _____________ 11 
1.6 Systematik der Indikatoren: „Eisberg der Unsicherheit“ __________________ 13 
2. Erprobung der Indikatoren der Früherkennung ____________ 14 
2.1 Kölner Räume mit hoher Bevölkerungsfluktuation _______________________ 14 
2.2 Schwerpunkte der Unordnung in Köln ________________________________ 17 
2.3 Polizeieinsätze an den Standorten der Kölner Schulen ___________________ 35 
2.4 Ausprägung der Straßenkriminalität in den Kölner Quartieren  ____________ 42 
2.5 Integrierte Betrachtung: Korrespondenzanalyse zur Suche nach Interferenzen 64 
3. Ausblick auf den weiteren Prozess _______________________ 83 
3.1 Erste Zwischenergebnisse nach Analyse der Indikatoren _________________ 83 
3.2 Deliktprofile der ausgewählten Quartiere im Jahr 2023 __________________ 86 
3.3 Nächste Verfahrensschritte ________________________________________ 91 
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis _____________________________ 99 
 
 
 
HINWEIS 
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird bei Personenbezeichnungen das generische Maskulinum (soge-
nannte männliche Sprachform) genutzt. Wenn nicht abweichend darauf hingewiesen wird, so gelten diese For-
mulierungen gleichwohl für jedes Geschlecht.

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 4 
 
Vorbemerkung 
Im Mai 2022 hatte der Rat der Stadt Köln die Verwaltung beauftragt, einen „Masterplan 
Kommunale Sicherheit“ zu erstellen. Unter Einbeziehung der einschlägigen Stakeholder 
sollen im Rahmen des Masterplans geeignete Maßnahmen entwickel t und in einen Umset-
zungsprozess überführt werden, der in den öffentlichen Räumen der Stadt Köln zu einer 
Erhöhung des Sicherheitsgefühls und zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität beiträgt.  
In Abstimmung mit der Kölner Stadtdirektorin Andrea Blome werden dem Verfahren des 
„Masterplans Kommunale Sicherheit“ einige Indikatoren zur „Früherkennung“ zugrunde 
gelegt. Mittels der Indikatoren sollen in regelmäßigen stadtweiten Analysen frühzeitig die-
jenigen Stadtgebiete identifiziert werden, in denen einer sich abzeichnenden negativen 
Entwicklung der Sicherheit mit geeigneten Maßnahmen der sekundären oder auch tertiä-
ren Prävention Einhalt geboten werden kann. Besondere Berücksichtigung findet dabei die 
objektive Sicherheitslage, indem PKS-Daten sowie Einsatzdaten der Kölner Polizei ausge-
wertet werden, aber auch Informationen des Amtes für öffentliche Ordnung über Phäno-
mene der Unordnung in den öffentlichen Räumen werden analysiert. Ergänzend werden 
im weiteren Prozess auch Erkenntnisse gewonnen, wie die subjektive Sicherheitswahrneh-
mung in den Kölner Stadträumen verbessert werden kann. Es ist darüber hinaus vorgese-
hen, den Bestand bereits bestehender Präventionsmaßnahmen einzubeziehen.  
Der Prozess der Entwicklung des „Masterplans Kommunale Sicherheit in Köln“ wird konti-
nuierlich von einem begleitenden Arbeitskreis unterstützt. Vom Zentrum für Kriminalpräven-
tion und Sicherheit der Stadt Köln gehören dem Kreis an: 
• Verena Becker, 
• Dolores Burkert, 
• Katharina Mauerer, 
• Melina Midden, 
• Ramona Tauber. 
Seitens des Polizeipräsidiums Köln wirken im begleitenden Arbeitskreis mit: 
• Stefan Halbe, 
• Nikolai Kirch. 
In die Ableitung und Konkretisierung von Empfehlungen werden dialogisch das beste-
hende Netzwerk des Kriminalpräventiven Rates Köln (KPR) sowie seiner Arbeitsgruppen 
und weitere in der Kriminalprävention engagierte Akteure eingebunden. Am Ende soll das 
entwickelte Verfahren der Informationsgewinnung, der Analysen und der diskursiven Be-
wertung von Ergebnissen den Referenzrahmen für die weitere Gestaltung des Kölner Mas-
terplans Kommunale Sicherheit bilden.

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 5 
 
Zusammenfassung 
Für das Verfahren des „Masterplans Kommunale Sicherheit“ wurde ein Satz von fünf 
Indikatoren vorgeschlagen, damit es zur Früherkennung von Sicherheitsproblemen ge-
nutzt werden kann. Metaphorisch können die Indikatoren als „Eisberg der Unsicher-
heit“ bezeichnet werden: Oberhalb der Wasseroberfläche befindet sich der Indikator 
der strafbewehrten Straßenkriminalität (dokumentiert durch die Polizei liche Kriminali-
tätsstatistik). Darunter sind Indikatoren zu finden, die nur indirekt – d.h. teilweise visu-
ell im Straßenraum, teilweise strukturell anhand der demographischen Statistik und teil-
weise nur von Insidern der Institutionen – wahrgenommen werden können. Es sind: 
Zeichen der Unordnung (wie z.B. die Müllbelastung im öffentlichen Raum), eine – 
mangels Ortsbindung – geringe Verantwortungsübernahme der Bewohnerschaft (in-
folge hoher Bevölkerungsfluktuation) und Konflikte im Sozialisationsprozess von Kin-
dern und Jugendlichen (erfasst anhand einer erhöhten Häufigkeit von Polizeieinsätzen 
und Straftaten in sowie an Schulen). Von den Indikatoren wurden vier in der Erpro-
bungsphase von Januar bis März 2024 analysiert. 
In weiteren Schritten wurde betrachtet, ob es Zusammenhänge gibt: hinsichtlich sehr 
hoher Kriminalitätsbelastung je Einwohner im Jahr 2023 sowie sehr hohen Wachstums-
raten der Straßenkriminalität von 2019 auf 202 3; einer überdurchschnittlichen Ausprä-
gung der Bevölkerungsfluktuation; einer hohen Belastung mit Unordnung und eines er-
höhten Polizeieinsatzes an einem lokalen Schulstandort in der Nähe.  
Im Rahmen der integrierten Betrachtung wurden folgende Typen der Belastung in Köln 
identifiziert:  
I. 28 heterogene Innenstadtquartiere [Definition: Lage im Stadtbezirk Innenstadt]; 
II. fünf studentische Quartiere [Definition: Quartiere in Hochschulnähe mit Einrich-
tungen für studentisches Wohnen und mit Freizeitangeboten für Studierende]; 
III. 15 belastete Wohnquartiere in den Stadtteilen Ehrenfeld, Kalk und Mülheim 
[Definition: Quartiere mit einer sehr hohen Fluktuationsrate und einer sehr ho-
hen Belastung mit kriminellen Delikten je Einwohner]; 
IV. elf Schulstandorte mit einer stark überdurchschnittlichen Häufigkeit polizeilicher 
Einsätze in den Jahren 2022 und 2023. 
Auf der Grundlage der Datenanalysen wurde als Zwischenergebnis festhalten:  
• Die beiden Indikatoren der jährlichen Bevölkerungsfluktuation und der jährli-
chen Belastung mit Delikten der Straßenkriminalität je Einwohner  korrespondie-
ren in bestimmten statistischen Quartieren. Unter diesem verknüpften Blickwinkel 
können die Kölner Teilräume, die einen besonderen Präventionsbedarf aufwei-
sen, schlüssig nachvollziehbar abgeleitet werden.

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 6 
• Der Indikator der Häufigkeit von polizeilichen Einsätzen und Straftaten in sowie 
an Schulen hat sich als tragfähig erwiesen. Er scheint für die Früherkennung ne-
gativer Tendenzen unter jungen Menschen sehr geeignet zu sein. Aber es 
zeigte sich auch, dass die Schulen über keine Verfahren und Konzepte verfü-
gen, wie in Fällen einer überdurchschnittlichen Einsatzhäufigkeit mit den Belas-
tungen umgegangen werden kann. Daran muss im weiteren Prozess des Master-
plans angesetzt werden. 
• In vielen deutschen Städten wurden im Umfeld von Problemimmobilien zahlrei-
che Rechtsverstöße festgestellt . Wegen der teilweise undurchsichtigen informel-
len Vermietungsbedingungen ziehen diese Bestände oft Personengruppen mit 
abweichendem Verhalten an. In Köln wurden bisher die Standorte von Wohn-
gebäuden mit dem Charakter von Problemimmobilien noch nicht erfasst. Daher 
konnte auf der Grundlage dieses Indikators keine Analyse durchgeführt wer-
den. Als Zwischenergebnis wird als Vorschlag abgeleitet, innerhalb der Fachbe-
reiche der Kölner Stadtverwaltung interdisziplinär eine Klärung herbeizuführen, 
wie das Merkmal „Problemimmobilie“ zukünftig auf der Ebene der statistischen 
Quartiere quantitativ und qualitativ erfasst werden kann.  
• Die Datengrundlage zur Unordnung im öffentlichen Raum erwies sich ebenfalls 
als nicht hinreichend. Die ausgewählten fünf Ordnungswidrigkeiten der Kölner 
Stadtordnung von 2017 (KSO) lassen sich zurzeit weder quantitativ vom Um-
fang her noch raumdifferenziert tiefenscharf auf der Quartiersebene darstellen. 
Eine Verzahnung mit dem „Masterplan Sauberkeit“ kann deshalb nur gelingen, 
wenn die Entwicklung der Unordnung indikatorengestützt abbildbar wird und 
teilräumlich bis auf Quartiers- und Straßenabschnittsebene  mengenmäßig trans-
parent zugeordnet werden kann. Auch dazu wird angeregt, innerhalb der Köl-
ner Stadtverwaltung einen Prozess der Klärung einzuleiten. 
Im weiteren Prozess des „Masterplans Kommunale Sicherheit“ in Köln werden die offe-
nen Fragen gezielt in zwei Workshops aufgegriffen.  
Im ersten Workshop mit einschlägigen Expertinnen und Experten der Kriminalpräven-
tion sowie mit Schlüsselpersonen der Kölner Stadtverwaltung sollen die raumbezoge-
nen Ergebnisse angemessen bewertet und weitere Perspektiven abgeleitet werden. 
Im zweiten Workshop mit schulischen Akteuren soll herausgearbeitet werden, wie sich 
die Abläufe des internen Austausches zwischen Schulleitung, Lehrkörper und Schulsozi-
alarbeit und die externe Kooperation mit der Polizei und mit der Stadtverwaltung zur 
Prävention kritischer Ereignisse und Delikte im Schulalltag entwickeln lassen.

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 7 
1. Modell der fünf MaKoS-Indikatoren zur Früherkennung 
Für das Verfahren des „Masterplans Kommunale Sicherheit“ wurde ein Satz von Indikato-
ren vorgeschlagen, damit es als Frühwarnsystem ausgerichtet werden kann. Mittels der In-
dikatoren können in regelmäßigen stadtweiten Analysen frühzeitig diejenigen Stadtgebiete 
identifiziert werden, in denen einer sich abzeichnenden negativen Entwicklung mit geeigne-
ten Maßnahmen der sekundären oder auch tertiären Prävention Einhalt geboten werden 
sollte. 
Als Raumbezug für die Analysen wird das Quartier gewählt. Die für Stadtentwicklung zu-
ständigen Ministerinnen und Minister der EU-Mitgliedsstaaten hatten im Dezember 2020 
die Neue Leipzig-Charta verabschiedet. Darin wird neben der Kommune mit ihren funktio-
nal zusammenhängenden Räumen und – übergeordnet – der Region das Stadtquartier als 
zentrale darunter liegende räumliche Handlungsebene hervorgehoben. Mit der Neuen 
Leipzig-Charta wird das Ziel verfolgt, das Gemeinwohl durch „verlässliche öffentliche 
Dienstleistungen der Daseinsvorsorge sowie die Verringerung und Vermeidung von neuen 
Formen der Ungleichheit in sozialer, wirtschaftlicher, ökologischer und räumlicher Hinsicht“ 
zu stärken. Stadtplanung und Städtebau sollen durch „qualitativ hochwertige, für alle of-
fene und sichere öffentliche Räume“ und „gut ausgebaute Infrastrukturen“ die Städte „le-
bendig“ machen.
1  
Im Folgenden werden die Indikatoren erläutert, die anschließend auf der Grundlage aktu-
eller Daten unter Bezugnahme auf die statistischen Quartiere in Köln ausgewertet werden. 
Das Modell beinhaltet fünf Indikatoren, von denen vier in der Erprobungsphase zur An-
wendung gebracht werden: 
• Bevölkerungsfluktuation;  
• Ordnungswidrigkeiten und soziale Unordnung; 
• Erhöhte Häufigkeit von Polizeieinsätzen an Schulen der Sekundarstufe I, 
• Entwicklung der Straßenkriminalität laut PKS und 
• Schwerpunkte der Problemimmobilien. 
1.1 Bevölkerungsfluktuation in den Quartieren 
Eine hohe Fluktuation führt im Wohnquartier oft zu einer Verringerung der informellen so-
zialen Kontrolle. Vor diesem Hintergrund wird das Ausmaß des Bevölkerungswechsels in-
nerhalb eines Jahres als Indikator im Masterplan Kommunale Sicherheit berücksichtigt. 
Analysiert werden Daten der Bevölkerungsstatistik, mit denen sich das Ausmaß der räumli-
chen Migrationsbewegungen erfassen lässt. Folgende Merkmale werden in die Betrach-
tung einbezogen: (1.) die Bevölkerungszahl am Jahresende; (2.) die Fernfortzüge und 
Fernzuzüge während des Jahres (über die deutschen Außengrenze n), (3.) die Fort- und 
Zuzüge innerhalb Deutschlands während des Jahres (über die Kölner Stadtgrenzen) und 
 
1 Vgl. Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (Hrsg.) (2020). Neue Leipzig-Charta. Die transforma-
tive Kraft der Städte für das Gemeinwohl. Verabschiedet beim Informellen Ministertreffen Stadtentwicklung im 
Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft am 30. November 2020, Berlin, S.3.

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 8 
(4.) die Umzüge innerhalb des Kölner Stadtgebiets. Der Indikator „Fluktuation“ wird gebil-
det aus der Summe der internen Umzüge, der Wanderungen über die Kölner Stadtgrenze 
und über die deutschen Außengrenzen, die anschließend in die Relation zur Wohnbevöl-
kerung gesetzt wird. Der Fluktuationsindikator bildet somit alle Zu- und Fortzüge aus Woh-
nungen eines Quartiers je 100 Einwohner ab. 
Für die aktuelle Erarbeitung des „Masterplans Kommunale Sicherheit“ hat die Abteilung 
Statistik und Informationsmanagement im Kölner Amt für Stadtentwicklung und Statistik fol-
gende Merkmale der Bevölkerungsstatistik im Excel-Datenformat – räumlich differenziert 
nach neun Stadtbezirken, 86 Stadtteilen und 570 statistischen Quartieren – für das Jahr 
2022 zur Verfügung gestellt: 
• A0409A – Fortzüge nach unbekannt 
• A0409S – Fortzüge nach unbekannt je 100 Einwohner/innen 
• A0410A – Zuzüge aus Deutschland 
• A0410S – Zuzüge aus Deutschland je 100 Einwohner/innen 
• A0412A – Zuzüge aus dem Ausland 
• A0412S – Zuzüge aus dem Ausland je 100 Einwohner/innen 
• Binnenwanderungen (Zu- und Fortzüge) 
• Binnenwanderungen (Zu- und Fortzüge) je 100 Einwohner/innen 
• A0413A – Auslandswanderungen (Zu- und Fortzüge) 
• A0413S – Auslandswanderungen (Zu- und Fortzüge) je 100 Einwohner/innen 
• A0414A – Inlandswanderungen über die Stadtgrenze (Zu- und Fortzüge) 
• A0414S – Inlandswanderungen über die Stadtgrenze (Zu- und Fortzüge) je 100 
Einwohner/innen 
• A0012S – Zu- und Fortzüge je 100 Einwohner/innen [Schlüsselmerkmal] 
Quelle: Abteilung „Statistik und Informationsmanagement“ im Kölner Amt für Stadtentwick-
lung und Statistik; Zeitraum: das jeweils vorangegangene Jahr. 
1.2 Ordnungswidrigkeiten und soziale Unordnung in den Quartieren 
Ein überdurchschnittliches Niveau von Ordnungswidrigkeiten zeigt eine Verletzung allge-
meiner Verhaltensregeln und -normen an, die noch nicht den Status von Kriminalität auf-
weisen. In diesen Fällen sind Maßnahmen der sekundären Prävention notwendig.  
Das Indikatorenbündel „Unordnung“ besteht aus fünf Ordnungswidrigkeiten, die in der 
Kölner Stadtordnung von 2017 (KSO) definiert wurden: 
• Verunreinigung von öffentlichen Flächen mit Müll und Abfällen (§ 3 KSO);  
• Ruhestörungen (§ 8 KSO);

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 9 
• störendes Verhalten in der Öffentlichkeit (§ 11 KSO) wie verschiedene Formen des 
Bettelns, wiederkehrende Ansammlungen von Personen, die den Raum verunreini-
gen oder Passanten belästigen, Verrichten der Notdurft und Störungen in Verbin-
dung mit Alkohol- oder Drogenkonsum; 
• Fehlverhalten auf öffentlichen Spiel- und Bolzplätzen (§ 25 KSO) und  
• „nicht sachgemäßes“ Grillen (§ 26  KSO).  
Für die fünf Merkmale werden die räumlichen Hotspots erfasst, an denen die Ordnungs-
widrigkeiten und Formen sozialer Unordnung einerseits in überdurchschnittlicher Weise 
und andererseits kontinuierlich wiederkehrend stattfinden. 
Für die aktuelle Erarbeitung des „Masterplans Kommunale Sicherheit“ stellte das Sachge-
biet Außendienst des Ordnungsdienstes im Amt für öffentliche Ordnung Informationen zur 
Verfügung, an welchen Orten in Köln in den Jahren 2022 und 2023 besonders hohe Be-
lastungen durch die genannten Ordnungswidrigkeiten zu verzeichnen waren.  
Quelle: Sachgebiet Außendienst des Ordnungsdienstes im Amt für öffentliche Ordnung; 
Zeitraum: die beiden jeweils vorangegangenen Jahre. 
1.3 Polizeieinsätze an Standorten der Kölner Schulen  
Ein hohes Konfliktniveau in Schulen zeigt anomische Tendenzen an, d.h. einen möglichen 
Zustand fehlender oder schwacher Einhaltung von Regeln und Normen im Schulalltag. 
Wenn präventiv daran angesetzt wird, könnte frühzeitig Straftaten vorgebeugt werden, 
die ansonsten im weiteren Heranwachsen der jungen Menschen virulent werden können. 
Vor diesem Hintergrund wertet das Polizeipräsidium Köln die Häufigkeiten der polizeili-
chen Einsätze an den Standorten von Schulen aus. In Köln kommen in Betracht: 
• 13 Hauptschulen,  
• 20 Gesamtschulen, 
• 23 Förderschulen, 
• 24 Realschulen, 
• 41 Gymnasien.  
Die Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Gesamtschulen stammen in der Regel aus 
dem Stadtteil. Obwohl sich das Einzugsgebiet der Realschulen und Gymnasien über die 
gesamte Stadt und bis in die Nachbargemeinden erstreckt, werden diese Schulen ebenfalls 
in die Analyse einbezogen, weil auch daraus gebietsbezogene Erkenntnisse gewonnen 
werden können. Auf Anregung des Kölner Amts für Schulentwicklung werden auch die För-
derschulen analysiert. Nicht berücksichtigt werden die Berufskollegs, weil sie berufliche 
Qualifikationen vermitteln. 
Die Auswertung erfolgt durch das Kölner Polizeipräsidium im Rahmen des Einsatzleitsys-
tems CEBIUS (Akronym: Computer Einsatz Bearbeitungs-, Informations- und Unterstützungs-

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 10 
System). Es wird in der zentralen Leitstelle zur Annahme und Überprüfung der Informatio-
nen benutzt, die unter dem Notruf 110 eingehen. Als Analysefokus fungiert allein die 
Schuladresse. Straßenabschnitte, die das Schulareal umgeben, werden ausgeschlossen. 
Die Auswertung der CEBIUS-Daten wird auf folgenden Indikator fokussiert: stark über-
durchschnittliche Häufigkeit der polizeilichen Einsätze an Schulstandorten. Als Auswahlkri-
terium gilt, dass in den Beobachtungsjahren mindestens das Zweifache der durchschnittli-
chen Zahl von Polizeieinsätzen an Kölner Schulen vorgelegen haben muss. 
Ergänzend wurden anhand von Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik für die Jahre 2022 
und 2023 analysiert: 
• erstens die Delikte am Schulstandort als Tatort,  
• zweitens die Delikte im Schulbetrieb und  
• drittens die – im Kontext des Schulstandortes – erfassten tatverdächtigen Kinder 
und Jugendlichen.  
Für diese Vertiefung hat das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen die genannten PKS-
Merkmale im Excel-Datenformat – räumlich differenziert nach sechs Kölner Polizeiinspekti-
onen – für die Jahre 2022 und 2023 zur Verfügung gestellt. 
Quellen: CEBIUS-Ergebnisse des Kölner Polizeipräsidiums für die Jahre 2022/2023; her-
angezogen. PKS-Daten des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen [LKA NRW] für die 
beiden Jahre 2022 und 2023. 
1.4 Entwicklung der Straßenkriminalität laut PKS  
Im Gegensatz zu den Ordnungswidrigkeiten, die auch als Incivilities2 bezeichnet werden, 
stellen Delikte der Straßenkriminalität objektiv schwerere, rechtswidrige Verletzungen von 
Gesetzen und Normen im öffentlichen Raum dar. Mit dem Indikator der Straßenkriminalität 
sollen Stadträume identifiziert werden, in denen ein überdurchschnittliches Niveau solcher 
Straftaten festgestellt wurde. Für besonders belastete Räume sind Maßnahmen der sekun-
dären und tertiären Prävention in Betracht zu ziehen.  
Laut Polizeilicher Kriminalstatistik repräsentieren folgende 16 Deliktarten die Merkmale der 
Straßenkriminalität:  
• sexuelle Belästigung;  
• Handtaschenraub;  
• sonstige Raubüberfälle auf Straßen, Wegen oder Plätzen ;  
• gefährliche und schwere Körperverletzung auf Straßen, Wegen oder Plätzen ;  
• sonstiger „einfacher“ Diebstahl;  
• Diebstahl von Kraftwagen;  
 
2 Mit dem Begriff der „Incivilities“ werden im kriminologischen Fachdiskurs urbane Erscheinungen der Unord-
nung (Disorder) bezeichnet, die aus abweichendem Verhalten resultieren – wie z.B. Drogenkonsum, Betteln 
und Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit. Das Sp ektrum reicht über verwahrloste Wohngebäude, Graffiti und 
herumliegende Abfälle bis zu Personengruppen, die sich ziel- und planlos im öffentlichen Raum versammeln.

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 11 
• Diebstahl von Mopeds und Krafträdern;  
• Diebstahl von Fahrrädern;  
• einfacher Ladendiebstahl;  
• Wohnungseinbruchdiebstahl;  
• Diebstahl an/aus Kraftfahrzeugen;  
• Sachbeschädigung an Kraftfahrzeugen;  
• sonstige Sachbeschädigung auf Straßen, Wegen oder Plätzen ;  
• Taschendiebstahl;  
• Rauschgiftkriminalität;  
• Widerstand gegen und tätlicher Angriff auf die Staatsgewalt, Straftaten gegen die 
öffentliche Ordnung (inkl. Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte / tätlicher An-
griff auf Vollstreckungsbeamte). 
Im Indikator „Straßenkriminalität“ werden diese Merkmale zusammengefasst. Dazu wird 
die Summe der Straftaten dieser Merkmale gebildet und in die Relation zur Wohnbevölke-
rung gesetzt. Aus dem Indikator wird als Index gebildet, wie viele Ereignisse der Straßen-
kriminalität“ rechnerisch auf einen Einwohner des Quartiers entfallen. Ein zweiter Index 
veranschaulicht, ob die Kriminalität im Lauf der Betrachtungsjahre in den Kölner Quartie-
ren zu- oder abgenommen hat. 
Für die aktuelle Erarbeitung des „Masterplans Kommunale Sicherheit“ hat das Landeskrimi-
nalamt Nordrhein-Westfalen die genannten PKS-Merkmale im Excel-Datenformat – räum-
lich differenziert nach den 570 Kölner statistischen Quartieren – für die Jahre 2019, 2022 
und 2023 zur Verfügung gestellt. 
Quelle PKS: Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen [LKA NRW]; Zeiträume: wegen der 
Nichtberücksichtigung der sogenannten Corona-Jahre beziehen sich die vorliegenden Ta-
bellenanalysen auf die Jahre 2019, 2022 und 2023. – Quelle der verwendeten Einwoh-
nerzahlen: Abteilung „Statistik und Informationsmanagement“ im Kölner Amt für Stadtent-
wicklung und Statistik. 
1.5 Schwerpunkte der Problemimmobilien in den Stadtquartieren 
Bei der Durchsuchung von Problemimmobilien werden immer wieder Rechtsverstöße zu 
Tage gefördert. Einerseits stellen oft die Vermietungsbedingungen ein kriminelles Ge-
schäftsfeld dar; andererseits ziehen die informellen Wohnverhältnisse Personengruppen 
an, die teilweise ein abweichendes Verhalten zeigen. Die Standorte von Problemimmobi-
lien können in Anlehnung an den Ansatz der „Broken Windows“ somit als Hinweis auf ver-
nachlässigte Orte interpretiert werden.

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 12 
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung beschreibt die Problematik folgen-
dermaßen:  3  
• „Eine Problemimmobilie ist eine nicht angemessen genutzte und/oder bauliche 
Missstände (Verwahrlosung) aufweisende Liegenschaft, die negative Ausstrahlungs-
effekte auf ihr Umfeld verursachen kann und die eine Gefahr für die öffentliche Si-
cherheit und Ordnung darstellt oder den geltenden Vorschriften zu Umgang, Nut-
zung und Bewirtschaftung nicht entspricht oder städtebaulichen Entwicklungszielen 
bzw. wohnungspolitischen Zielsetzungen nicht entspricht“.
   
• Es handelt sich einerseits um (langfristig) leerstehende Wohnimmobilien, die auf-
grund ihres schlechten baulichen Zustandes nicht (mehr) bewohnbar sind. (Die 
Kennzeichen baulicher Mängel und einer ausbleibenden Instandhaltung durch den 
Eigentümer sind: z.B. herabfallender Putz, defekte Haustür, fehlende Scheiben, 
schadhaftes Dach, Schäden an der Elektro- oder Sanitärinstallation, Wasserschä-
den, gesundheitsgefährdende Schimmelbildung, fehlende Sicherung von Hausein-
gangs- und Kellertüren etc.).  
• Andererseits stehen Wohnimmobilien im Blickpunkt, die infolge einer Überbelegung 
übernutzt werden, in denen gravierende Mängel in der Ausstattung bestehen und 
in denen notwendige Instandsetzungsmaßnahmen nicht stattfinden. In vielen Städ-
ten des Ruhrgebiets spielen die zugrundeliegenden Vermietungskonzepte im Woh-
nungsbestand – wie z.B. die Vermietung der Wohnungen über Mittelsmänner oder 
die zimmerweise Vermietung an Armutsmigranten – eine Rolle. Die privaten Ein-
zeleigentümer, WEG-Wohnungseigentümergemeinschaften oder Erbengemeinschaf-
ten, die solche skrupellosen Bewirtschaftungsstrategien verfolgen, sind nur er-
schwert oder gar nicht für eine direkte Ansprache erreichbar. 
Vor diesem Hintergrund eignet sich der Blick auf Standorte von Problemimmobilien als Indi-
kator für den Masterplan Kommunale Sicherheit. Dazu müsste in Köln erhoben werden, in 
welchen Stadtquartieren Immobilien festzustellen sind, die den o.g. Zuständen entspre-
chen. Allerdings ist dazu ein Austausch zwischen verschiedenen Fachbereichen der Kölner 
Stadtverwaltung erforderlich, weil die Thematik nur interdisziplinär aufgeklärt werden 
kann. Denn das Sachgebiet Zweckentfremdung, Wohnungsaufsicht, Mietpreiskontrolle im 
Amt für Wohnungswesen kümmert sich um Einzelfälle, in denen der Zustand und die Aus-
stattung einer Wohnung nicht den gesetzlichen Mindeststandards entsprechen oder in de-
nen Wohnraum zweckentfremdet genutzt wird. Dabei geht es im Regelfall um einzelne 
Wohnungen, nicht um komplette Immobilien oder gar ihr Umfeld. Das Amt für Wohnungs-
wesen sorgt vor diesem Hintergrund dafür, dass der gesetzliche Mindeststandard einer 
Wohnung wiederhergestellt bzw. eine festgestellte Zweckentfremdung von Wohnraum be-
endet wird. 
Bisher hat kein Fachbereich der Kölner Stadtverwaltung die Aufgabe, „Problemimmobi-
lien“ zu identifizieren. Vor dem Hintergrund der o.g. Definition des BBSR ist eine Definition 
 
3 Vgl. BBSR / Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg.): Leitfaden zum Umgang mit Problemim-
mobilien. Bonn, 2020, ISBN 978-3-87994-255-8, S. 21.

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 13 
zu entwickeln, die der besonderen Situation eines angespannten Wohnungsmarktes in der 
Stadt Köln gerecht wird. Da eine entsprechende interdisziplinäre Abstimmung zwischen 
Kölner Fachbereichen zur Thematik der Problemimmobilien erst noch erfolgen muss, kann 
dieser Indikator vorerst nicht zur Anwendung gebracht werden. 
1.6 Systematik der Indikatoren: „Eisberg der Unsicherheit“ 
Metaphorisch bilden die fünf Indikatoren insgesamt den „Eisberg der Unsicherheit“ ab 
(vgl. die nachfolgende Abbildung 1): Die Eisbergspitze oberhalb der Wasseroberfläche 
(siehe gestrichelte Linie) wird durch den Indikator der strafbewehrten Straßenkriminalität 
repräsentiert, die öffentlich im Rahmen der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik (PKS) doku-
mentiert wird. Unterhalb der Wasseroberfläche befinden sich die Indikatoren, die nur indi-
rekt – d.h. teilweise visuell im Straßenraum, teilweise strukturell anh and der demographi-
schen Statistik und teilweise nur von Insidern der Institutionen – wahrgenommen werden 
können. Es handelt sich dabei um Zeichen der Unordnung (d.h. von Verwahrlosungen des 
Stadtraumes), um eine mangelhafte Verantwortungsübernahme der Bewohnerschaft für 
das Wohnumfeld infolge einer geringen Ortsbindung, die durch eine hohe Bevölkerungs-
fluktuation ausgelöst wird, und um Konflikte im Sozialisationsprozess von Kindern und Ju-
gendlichen. 
 
 
Eigene Darstellung 
Abbildung 1: Indikatoren als Repräsentation des „Eisbergs der Unsicherheit“ 
  
Indikator: objektive 
Straßenkriminalität
Indikator: Polizeieinsätze 
im Umfeld der lokalen Schulen / 
Sekundarstufe I [Regeldevianz]
Indikator: Unordnung durch Müll 
[Incivilities]
Indikator: Problemimmobilien [Broken Windows]
Indikator: Fluktuation [geringe Ortsbindung]

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 14 
 
2. Erprobung der Indikatoren der Früherkennung 
2.1 Kölner Räume mit hoher Bevölkerungsfluktuation 
In Quartieren mit einer sehr hohen Fluktuation verringert sich die Ortsbindung der Bewoh-
ner. Durch den häufigeren Wechsel der Haushalte werden Nachbarn teilweise als Fremde 
wahrgenommen. Das kann in der Folge dazu führen, dass das Vertrauen in die Nachbar-
schaft schwindet und die informelle soziale Kontrolle im Wohnumfeld nachlässt. In solchen 
Bereichen der Stadt besteht das Risiko der Anomie, weil Normen und Regeln einerseits nur 
eingeschränkt aus dem Kreis der Bewohnerschaft sozial kontrolliert und andererseits in der 
Konsequenz im öffentlichen Raum weniger beachtet werden.  
Die Abteilung „Statistik und Informationsmanagement“ im Kölner Amt für Stadtentwicklung 
und Statistik hat Daten der Bevölkerungsstatistik in kleinräumiger Tiefenschärfe zur Verfü-
gung gestellt: Es wird die Summe der Fort- und Zuzüge während des Jahres 2022 sowohl 
über die deutschen Außengrenze n als auch innerhalb Deutschlands (über die Kölner Stadt-
grenze) als auch der Umzüge innerhalb des Kölner Stadtgebiets gebildet. Die Summe der 
internen Umzüge, der Wanderungen über die Kölner Stadtgrenze und über die deutschen 
Außengrenzen wird in die Relation zur Wohnbevölkerung gesetzt.  
Der Fluktuationsindikator beinhaltet die Zu- und Fortzüge aus Wohnungen eines Quartiers 
je 100 Einwohner. Die Daten der Bevölkerungsstatistik wurden für die 570 Kölner Statisti-
schen Quartiere der Größe nach geordnet. In der Auswertung wurden die Quartiere aus-
gewählt, in denen der Fluktuationsindikator anzeigt, dass 33 Prozent und mehr der Wohn-
bevölkerung im Jahr 2022 den Wohnstandort im Quartier verlassen oder neu bezogen ha-
ben (siehe Tabelle 1). Die identifizierten 62 Quartiere repräsentieren knapp 11 Prozent 
aller 570 Kölner Quartiere – das heißt: Sie stellen das obere Dezil der nach der Größe 
geordneten Verteilung dar.  
Nach einer Überprüfung , wodurch die hohen Quoten ausgelöst werden, verwiesen die Ab-
teilung Statistik und Informationsmanagement im Amt für Stadtentwicklung und Statistik und 
das Polizeipräsidium Köln auf folgende Faktoren:  
• Die Innenstadtquartiere in der Altstadt und Neustadt weisen wegen der zentralen 
Lage traditionell eine erhöhte Wanderungsquote auf. 
• In einer Reihe von statistischen Quartieren lösen Einrichtungen wie Wohnheime für 
Asylbewerber – zum Beispiel: statistische Quartiere GE Bayenthal, Rodenkir-
chen/Mildred-Scheel-Straße, Bruder-Klaus-Siedlung, Junkersdorf/Feldblumenweg 
und Lindweiler/Kirburger Weg – oder wie Pflegeheime für ältere Menschen – zum 
Beispiel: statistisches Quartier Riehler Heimstätten – die erhöhte räumliche Mobilität 
aus. 
• Andere Quartiere werden von einer Bevölkerung mit Migrationshintergrund be-
stimmt – wie etwa in den statistischen Quartieren Kalk-Nord/Lüttringhauser Straße 
und Ostheim-Süd.

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 15 
• Die Fluktuation in den Hochschulquartieren Uni-Center in Sülz und Fachhochschule 
Deutz – Messe wird vor allem vom Fort- und Zuzug Studierender beeinflusst. Ähn-
lich wird die Situation im Quartier „Neu-Müngersdorf“ eingeschätzt. Ein große s 
Studentenwohnheim wurde renoviert und ist inzwischen wieder bewohnbar.  
• Und im statistischen Quartier Schlachthof-Süd spielt möglicherweise das Personal 
der ansässigen Bordelle Pascha und Eros-Center eine Rolle bei der Fluktuation. 
Tab.1: Oberes Dezil der Kölner Quartiere mit der höchsten Fluktuation im Jahr 2022 
Rang-
Nr. Statistisches Quartier in Köln 
Fluktuation – Zu- / 
Fortzüge je 100 EW 
1.  201040001 / GE Bayenthal 283,8 
2.  503020001 / Riehler Heimstätten 62,5 
3.  402030001 / Schlachthof-Süd 58,3 
4.  305040001 / Neu-Müngersdorf 57,1 
5.  103050001 / City - St. Martin 54,8 
6.  105060001 / Fachhochschule Deutz - Messe 53,8 
7.  805020001 / Ostheim-Süd 52,7 
8.  302060001 / Uni-Center 48,2 
9.  102040001 / Südbahnhof-Viertel 47,0 
10.  102030001 / Studenten-Viertel 45,9 
11.  102060001 / Rathenau-Viertel - Rathenauplatz 44,5 
12.  103070001 / Ursula-Viertel 43,1 
13.  104020002 / Stadtgarten-Viertel - Bismarckstr. 42,6 
14.  101030001 / Cäcilien-Viertel - Josef-Haubrich-Hof 42,5 
15.  103020001 / Eigelstein-Viertel 41,7 
16.  901060001 / Bruder-Klaus-Siedlung - Siedlung Neurath 41,6 
17.  302050001 / Justiz-Viertel 41,5 
18.  401010004 / Ehrenfeld-West - Leo-Amann-Park 41,3 
19.  205040001 / Zollstock - Höninger Weg 41,0 
20.  302020002 / Sülz - Schiller-Gymnasium 40,6 
21.  103030001 / Gereons-Viertel - St. Gereon 40,6 
22.  205050002 / Zollstock-Nord - Bernhard-Feilchenfeld-Str. 40,2 
23.  401010008 / Ehrenfeld-West - Hackländerstr. 40,0 
24.  303010001 / Alt-Lindenthal - Wittgensteinstr. 39,5 
25.  103040001 / Neumarkt-Viertel - St. Andreas 39,4 
26.  406040001 / Ossendorf-Nord 39,4 
27.  208050001 / Rodenkirchen - Mildred-Scheel-Str. 39,3 
28.  802040004 / Kalk-Nord - Lüttringhauser Str. 39,0 
29.  802010006 / Kalk - Trimbornstr. 39,0 
30.  306010004 / Junkersdorf - Feldblumenweg 38,9 
31.  101050001 / Georgs-Viertel 38,5 
32.  102020003 / Volksgarten-Viertel - Pfälzer Str. 37,5 
33.  101010001 / Kapitol-Viertel 37,5

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 16 
Rang-
Nr. Statistisches Quartier in Köln 
Fluktuation – Zu- / 
Fortzüge je 100 EW 
34.  401030002 / Ehrenfeld - Hansemannstr. 36,8 
35.  402020001 / Neuehrenfeld - Herkules Hochhaus 36,7 
36.  101040001 / Pantaleons-Viertel - Humboldt Gymnasium 36,7 
37.  102050001 / Komponisten-Viertel - Jean-Claude-Letist-Platz 36,5 
38.  102050002 / Komponisten-Viertel - Yitzhak-Rabin-Platz 36,4 
39.  103010001 / Kuniberts-Viertel - St. Kunibert 36,2 
40.  102050003 / Komponisten-Viertel - Aachener Str. 36,1 
41.  102060002 / Rathenau-Viertel - Dasselstr. 35,9 
42.  801010004 / Humboldt - Wattstr. 35,8 
43.  401040003 / Vogelsanger Str. - Keplerstr. 35,7 
44.  901030006 / Mülheim - Liebfrauen-Kirche 35,7 
45.  104010003 / Belgisches Viertel - Bismarckstr. 35,6 
46.  102050004 / Komponisten-Viertel - Lützowstr. 35,3 
47.  303020001 / Uni-Viertel - Kliniken 35,2 
48.  208030002 / Flußviertel - Urftstr. 35,1 
49.  101040002 / Pantaleons-Viertel - St. Pantaleon 34,9 
50.  104040001 / Media-Park 34,8 
51.  303010004 / Alt-Lindenthal - St. Hildegardis Krankenhaus 34,7 
52.  401020001 / Ehrenfeld - Lichtstr. 34,6 
53.  101020002 / Mauritius-Viertel - Weyerstr. 34,6 
54.  401020003 / Ehrenfeld - Leyendeckerstr. 34,5 
55.  101020001 / Mauritius-Viertel - Mauritiuskirchplatz 33,9 
56.  802040001 / Kalk-Nord - Eythstr. 33,7 
57.  306010007 / Junkersdorf - Stüttgerhofweg 33,5 
58.  101060006 / Severins-Viertel - Karl-Berbuer-Platz 33,5 
59.  104010002 / Belgisches Viertel - Lütticher Str. 33,5 
60.  401040004 / Vogelsanger Str. - Neptunplatz 33,0 
61.  103090001 / Apostel-Viertel 32,8 
62.  901040002 / Keupstr. - Holweider Str. 32,7 
à Durchschnitt der Stadt Köln 22,4 
Quelle: Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln; eigene Berechnungen

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 17 
2.2 Schwerpunkte der Unordnung in Köln 
Bei der Analyse von Ordnungswidrigkeiten stehen nicht kriminelle Ereignisse im Blickpunkt, 
sondern die sogenannten „Social Incivilities“. Sie werden im Allgemeinen als unzivilisiertes 
Verhalten verstanden, das im öffentlichen Raum als Verfallserscheinung der sozialen Ord-
nung wahrgenommen wird. Das Spektrum solcher Formen der sozialen Desorganisation 
reicht von undiszipliniertem Verkehrsverhalten, Alkoholkonsum mit lautem Feiern im Stadt-
raum über Verschmutzung sowie Müllablage, Betteln auf der Straße  und Graffitis auf den 
Häuserwänden bis hin zu verwahrlosten Problemimmobilien. Dadurch werden erfahrungs-
gemäß subjektive Unsicherheitsgefühle unter Bewohnern und Passanten ausgelöst. Dies 
wiederum führt zu einer Einschränkung der informellen sozialen Kontrolle, weil sich Teile 
der Bewohnerschaft – vor allem Kinder, Frauen und ältere Menschen – angesichts des so-
zialen Zerfalls aus dem öffentlichen Raum zurückziehen. Es gibt Anhaltspunkte, dass auch 
das Vertrauen und die Solidarität in der Nachbarschaft darunter zu leiden scheinen. Suk-
zessiv kann sich dann die Auffassung und Zuschreibung verbreiten, die benachbarten Be-
wohner seien „kriminell“, so dass zunehmend vermieden wird, Straßen, Plätze und Parks 
aufzusuchen und sich dort aufzuhalten. 
Um „Unordnung“ im öffentlichen Raum angemessen abzubilden, werden die fünf in der 
Kölner Stadtordnung von 2017 (KSO) definierten Ordnungswidrigkeiten herangezogen: 
[1] Müll und Abfälle (gemäß § 3 KSO); [2] Ruhestörungen (gemäß § 8 KSO); [3] stören-
des Verhalten in der Öffentlichkeit ( gemäß § 11 KSO); [4] Fehlverhalten auf öffentlichen 
Spiel- und Bolzplätzen (gemäß § 25 KSO) und [5] störendes Grillen (gemäß § 26 KSO).  
Das Sachgebiet Außendienst des Ordnungsdienstes im Amt für öffentliche Ordnung stellte 
Informationen zur Verfügung, an welchen Orten in Köln in den Jahren 2022 und 2023 be-
sonders hohe Belastungen durch die Verletzung der fünf KSO-Vorschriften verzeichnet wur-
den. Sie wurden im Rahmen von Beschwerden angezeigt und durch Überprüfungen des 
Außendienstes festgestellt. In de n nachfolgenden Übersicht en werden die räumlichen Hot-
spots dokumentiert, an denen diese Formen sozialer Unordnung einerseits in überdurch-
schnittlicher Weise und andererseits kontinuierlich wiederkehrend stattfinden.  
In der Zusammenschau wurden in den Jahren 2022 und 2023 im gesamten Kölner Stadt-
gebiet insgesamt 128 besonders belastete Orte festgestellt. Rechnerisch entfallen im Durch-
schnitt rund 14 solcher Orte auf jeden Stadtbezirk – allerdings verteilen sie sich nicht 
gleichmäßig über die Stadt; denn über die Hälfte haben ihre Standorte in drei Stadtbezir-
ken: Die meisten –ein Viertel dieser Plätze (33; 26 %) – befinden sich in der Innenstadt. 
Überdurchschnittlich viele entfallen auch auf die Stadtbezirke Nippes (19; 15 %) und Mül-
heim (15; 12%). Wenn diese Orte differenziert werden nach den Verstößen gegen die ge-
nannten KSO-Vorschriften, ergeben sich insgesamt 278 Problemorte der Unordnung im 
Kölner Stadtgebiet (vgl. Tabelle 2): Verunreinigungen von öffentlichen Flächen mit Abfäl-
len machen darunter ein Drittel (34%) aus – die Hälfte davon entfiel auf die Bezirke Innen-
stadt, Nippes und Mülheim. Jeweils ein Viertel der Orte werden durch störendes Verhalten 
in der Öffentlichkeit ( 26%) und Ruhestörungen (23 %) gekennzeichnet. Bei einem guten 
Zehntel der Orte wird Fehlverhalten auf öffentlichen Spiel- und Bolzplätzen gezeigt (13%).

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 18 
störendes Grillen spielt eine geringere Rolle, weil es nur auf Grünflächen, in Parks und 
Rheinauen verbreitet ist (5%) – allerdings befindet sich fast die Hälfte dieser Orte im Stadt-
bezirk Kalk.  
Tab. 2: Problemorte der Unordnung in den Kölner Stadtbezirken in den Jahren 2022 und 2023 
Ordnungsprobleme 
nach KSO Müll Ruhestörung 
Störung in 
Öffentlichkeit  
Fehlver-
halten 
Spiel-
platz 
wildes 
Grillen Summe 
Stadtbezirke 
§3 §8 §11 §25 §26 
  
Innenstadt 18 12 25 11 1 67 
in % der Spalte 19,4 18,8 35,2 29,7 7,7 24,1 
in % aller Störungen 26,9 17,9 37,3 16,4 1,5 100,0 
Rodenkirchen 4 2 1 0 1 8 
in % der Spalte 4,3 3,1 1,4 0 7,7 2,9 
in % aller Störungen 50,0 25,0 12,5 0,0 12,5 100,0 
Lindenthal 11 12 1 7 0 31 
in % der Spalte 11,8 18,8 1,4 18,9 0 11,2 
in % aller Störungen 35,5 38,7 3,2 22,6 0,0 100,0 
Ehrenfeld 7 6 4 4 1 22 
in % der Spalte 7,5 9,4 5,6 10,8 7,7 7,9 
in % aller Störungen 31,8 27,3 18,2 18,2 4,5 100,0 
Nippes 16 10 15 3 1 45 
in % der Spalte 17,2 15,6 21,1 8,1 7,7 16,2 
in % aller Störungen 35,6 22,2 33,3 6,7 2,2 100,0 
Chorweiler 9 8 3 3 1 24 
in % der Spalte 9,7 12,5 4,2 8,1 7,7 8,6 
in % aller Störungen 37,5 33,3 12,5 12,5 4,2 100,0 
Porz 6 2 5 6 1 20 
in % der Spalte 6,5 3,1 7,0 16,2 7,7 7,2 
in % aller Störungen 30,0 10,0 25,0 30,0 5,0 100,0 
Kalk 13 10 12 1 6 42 
in % der Spalte 14,0 15,6 16,9 2,7 46,2 15,1 
in % aller Störungen 31,0 23,8 28,6 2,4 14,3 100,0 
Mülheim 9 2 5 2 1 19 
in % der Spalte 9,7 3,1 7,0 5,4 7,7 6,8 
in % aller Störungen 47,4 10,5 26,3 10,5 5,3 100,0 
         
Köln insgesamt 93 64 71 37 13 278 
in % der Spalte 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 
in % aller Störungen 33,5 23,0 25,5 13,3 4,7 100,0 
Quelle: Amt für öffentliche Ordnung der Stadt Köln

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 19 
Die Schwerpunkte der Ordnungsprobleme nach der KSO sind die Innenstadt (24%), Nip-
pes (16%) und Kalk (15%) – über die Hälfte der Verstöße fand an Orten in diesen drei 
Stadtbezirken statt. 
In einer tiefenscharfen Betrachtung lässt sich herausarbeiten, wie sich die Problemorte der 
Unordnung über die Stadtteile und statistischen Quartiere in Köln verteilen. In der nachfol-
genden Tabelle 3 wird durch die Markierung „X“ das Vorhandensein eines Problemortes 
bezeichnet, über das quantitative Ausmaß der Belastung hat das Amt für öffentliche Ord-
nung keine verlässlichen Daten: 
• Im Stadtbezirk Innenstadt weist jeder der sechs Stadtteile Ereignisorte der Unord-
nung auf. Betroffen sind vor allem 18 der 63 Quartiere (29%). 
• Auch im Stadtbezirk Nippes sind alle sieben Stadtteile in der Auflistung der Hot-
spots vertreten. Die Orte befinden sich in 17 der 61 Quartiere (28%). 
• Im Stadtbezirk Chorweiler werden in der Übersicht nur fünf der 12 Stadtteile ge-
nannt. Betroffen sind neun der 43 Quartiere (21%). 
• Im Stadtbezirk Kalk verteilen sich die Hotspots der Unordnung auf sechs der neun 
Stadtteile. Sie konzentrieren sich in neun der 55 Quartiere (16%). Ähnlich verhält 
es sich im Stadtbezirk Mülheim. Dort verteilen sich die Orte der Unordnung eben-
falls auf sechs der neun Stadtteile. Sie befinden sich in 12 der 75 Quartiere (16%). 
Im Stadtbezirk Ehrenfeld sind die Orte mit Verstößen gegen KSO-Vorschriften in 
vier der sechs Stadtteile – dort in zehn der 62 Quartiere – vorzufinden (16%). 
• Im Stadtbezirk Porz wurden Hotspots in sechs von 16 Stadtteilen identifiziert – sie 
konzentrieren sich in acht von 60 Quartieren (13%). Im Stadtbezirk Lindenthal be-
finden sich Hotspots der Unordnung in fünf der neun Stadtteile. Diese Orte entfallen 
konzentriert auf neun der 86 Quartiere (10%). Und im Stadtbezirk Rodenkirchen 
weisen nur vier der 13 Stadtteile solche Orte auf. Betroffen sind nur vier der 58 
Quartiere (7%). 
Die höchsten Belastungen weisen die Quartiere der Innenstadt auf. Sie sind von einer ho-
hen Nutzungsmischung gekennzeichnet, die von Wohnen über Einzelhandel und Verkehr 
bis zu Kultur und Freizeit reichen. In der Folge treffen viele Menschen mit unterschiedlichen 
Verhaltensweisen an den zentralen Orten und Plätzen aufeinander. Die Orte der Unord-
nung sind in den Quartieren der Innenstadt deshalb besonders stark von störendem Ver-
halten betroffen, das laut § 11 KSO Ausdruck findet in verschiedenen Formen des Bettelns, 
in wiederkehrenden Ansammlungen von Personen, die den Raum verunreinigen oder Pas-
santen belästigen, in Verrichten der Notdurft im öffentlichen Raum und in Störungen in 
Folge von Alkohol- oder Drogenkonsum. In den Quartieren des Stadtbezirks Nippes spie-
len diese Probleme auch eine Rolle, aber am stärksten sind die Hotspots dort von Verunrei-
nigungen öffentlicher Flächen mit Müll und Abfällen betroffen. Im Stadtbezirk Ehrenfeld ist 
der Stadtteil Ehrenfeld besonders betroffen. Die Hälfte aller Quartiere mit Hotspots der Un-
ordnung befindet sich im Umfeld des S-Bahnhofs Ehrenfeld. Es sind die Quartiere entlang 
der Venloer Straße zw ischen der Inneren Kanalstraße und der Äußere n Kanalstraße – 
also auf beiden Seiten des S-Bahnhofs Ehrenfeld.

Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 20 
Tab. 3: Problemorte der Unordnung in den Kölner Quartieren in den Jahren 2022 und 2023 
Verletzte KSO-Vorschriften  Müll Ruhestörung 
Störung in 
Öffentlichkeit  
Fehlverhalten 
Spielplatz 
wildes 
Grillen Stadtteil Quartier 
Ereignisorte  §3 §8 §11 §25 $26 Nr.  Name   
Hohe Straße X  X   101 Altstadt/Süd City, Kapitol-Viertel 
Josef-Haubrich-Hof X  X   101 Altstadt/Süd Cäcilienviertel 
Mauritiuskirchplatz X  X   101 Altstadt/Süd Mauritiusviertel 
Stollwerckviertel (Karl-Korn-
Str, Trude-Herr-Park) X     101 Altstadt/Süd Severinsviertel 
Schaafenstr. X X X   101 Altstadt/Süd Mauritiusviertel 
Rubensstr    X  101 Altstadt/Süd Mauritiusviertel 
Aachener Weiher/Hiroshima-
Nagasaki-Park  X  X  102 Neustadt/Süd  
Aachener Str. X X X   102 Neustadt Süd Komponisten-Viertel 
Rathenauplatz   X X  102 Neustadt/Süd Rathenau-Viertel 
Zülpicher Str. / Zülpicher 
Platz X X X   102 Neustadt/Süd Studentenviertel 
Zülpicher Viertel (Karneval 
und 11.11.) X X X X  102 Neustadt/Süd Studentenviertel

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 21 
 
Verletzte KSO-Vorschriften  Müll Ruhestörung 
Störung in 
Öffentlichkeit  
Fehlverhalten 
Spielplatz 
wildes 
Grillen Stadtteil Quartier 
Ereignisorte  §3 §8 §11 §25 $26 Nr.  Name   
Chlodwigplatz X  X   102 Neustadt/Süd Südstadt 
Volksgarten inkl. Vorgebirgs-
wall im Bereich der Not-
schlafstelle X  X  X 102 Neustadt/Süd Volksgarten-Viertel 
Elsaßstr.    X  102 Neustadt/Süd Südstadt 
Schildergasse/Krebsgasse X  X   103 Altstadt/Nord City, Neumarkt-Viertel 
Appellhofplatz   X   103 Altstadt/Nord Neumarkt-Viertel 
Neumarkt X  X   103 Altstadt/Nord Neumarkt-Viertel 
Kronengasse   X   103 Altstadt/Nord Neumarktviertel 
Auf dem Berlich    X  103 Altstadt/Nord Neumarkt-Viertel 
HBF: Vorplatz - Breslauer 
Platz – Umfeld X  X   103 Altstadt/Nord  
Domplatte X  X   103 Altstadt/Nord

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 22 
Verletzte KSO-Vorschriften  Müll Ruhestörung 
Störung in 
Öffentlichkeit  
Fehlverhalten 
Spielplatz 
wildes 
Grillen Stadtteil Quartier 
Ereignisorte  §3 §8 §11 §25 $26 Nr.  Name   
Klingelpützpark   X X  103 Altstadt/nord Gereonsviertel 
Hildeboldplatz X X X   103 Altstadt/Nord Gereonsviertel 
Ebertplatz / Eigelstein-Tor-
burg  X X   104 Neustadt/Nord Agnesviertel 
Riehler Straße   X   104 Neustadt/Nord 
Gerichts-, Agnes-, Vil-
lenviertel 
Neusser Platz  X X   104 Neustadt/Nord Agnes-Viertel 
August-Sander-Park    X  104 Neustadt/Nord Media-Park 
Stadtgarten  X X X  104 Neustadt/Nord Stadtgarten-Viertel 
Kaiser-Wilhelm-Ring X X X   104 Neustadt/Nord 
Stadtgarten-Viertel, Me-
dia-Park 
Hohenzollernring X X X   104 Neustadt/Nord 
Belgisches Viertel, 
Stadtgarten-Viertel 
Brüsseler Platz  X  X  104 Neustadt/Nord Belgisches Viertel

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 23 
Verletzte KSO-Vorschriften  Müll Ruhestörung 
Störung in 
Öffentlichkeit  
Fehlverhalten 
Spielplatz 
wildes 
Grillen Stadtteil Quartier 
Ereignisorte  §3 §8 §11 §25 $26 Nr.  Name   
Deutzer Freiheit X  X   105 Deutz 
Ottoplatz, St. Heribert, 
Mathildenstr., Reischpl. 
Arminiusstraße    X  105 Deutz St.Heribert 
Stadtbezirk Innenstadt 18 12 25 11 1 67     
in % aller Störungen  26,9 17,9 37,3 16,4 1,5 100,0   
         
Robinienweg 
X     204 Raderthal  
Vorgebirgstraße 
X X X  X 205 Zollstock 
GE Zollstock, Zollstock-
höfe 
Uferstr. 
X X    208 Rodenkirchen Auenviertel 
An der Fuhr / Kölnberg  
X     213 Meschenich Kölnberg 
Stadtbezirk  
Rodenkirchen 4 2 1 0 1 8     
in % aller Störungen 50,0 25,0 12,5 0,0 12,5 100,0

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 24 
Verletzte KSO-Vorschriften  Müll Ruhestörung 
Störung in 
Öffentlichkeit  
Fehlverhalten 
Spielplatz 
wildes 
Grillen Stadtteil Quartier 
Ereignisorte  §3 §8 §11 §25 $26 Nr.  Name   
Rosengarten (Klettenberg-
park)  X X    301 Klettenberg 
Klettenberg - Kletten-
bergpark  
Spielplatz Klettenbergpark 
(Nord + Süd)    X X  X  301 Klettenberg 
Klettenberg - Kletten-
bergpark  
Platz der Kinderrechte        X X    302 Sülz 
Beethovenpark - Platz 
der Kinderrechte 
Beethovenpark (Pilzberg)    X X    302 Sülz 
Beethovenpark - Platz 
der Kinderrechte 
De-Noel-Platz Spielplatz X X  X  302 Sülz Sülz - De-Noël-Platz 
Bolzplatz Sülzburgstr./Müns-
tereifeler Str.   X    302 Sülz Sülz 
Nikolausplatz Spielplatz    X X  X  302 Sülz Sülz - St. Nikolaus 
Spiel- und Bolzplatz Müns-
tereifeler Str X X  X  302 Sülz  
Technoparty Ort (zw. Hönin-
ger Weg & Luxemburger Str) X X    302 Sülz Südbahnhofsviertel 
Karl-Schwering Platz (mit-
Spielplatz und Grünfläche)  X X  X  303 Lindenthal 
Alt-Lindenthal - Dürener 
Str.  
Alphons-Silbermann-Weg 
(Uniwiesen) X X X   303 Lindenthal

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 25 
Verletzte KSO-Vorschriften  Müll Ruhestörung 
Störung in 
Öffentlichkeit  
Fehlverhalten 
Spielplatz 
wildes 
Grillen Stadtteil Quartier 
Ereignisorte  §3 §8 §11 §25 $26 Nr.  Name   
Spielplatz Alsdorfer Str.    X  304 Braunsfeld 
Braunsfeld - Alsdorfer 
Str. 
Neue Sandkaul Spielplatz      X X  X  309 Widdersdorf 
Neu-Widdersdorf - Alte 
Sandkaul 
Stadtbezirk Lindenthal 11 12 1 7 0 31     
in % aller Störungen  35,5 38,7 3,2 22,6 0,0 100,0   
         
Spielplatz Bartholomäus-
Schink-Str Ecke Schönstein-
straße      X X   401 Ehrenfeld 
Ehrenfeld-West - Leo-
Amann-Park  
Hansemann Straße/ Stamm-
straße/ Philippstraße  X X   X   401 Ehrenfeld 
Ehrenfeld - Hanse-
manns  
Fröbelplatz und Fröbelstraße   X   X   401 Ehrenfeld 
Vogelsanger Str. - Frö-
belplatz 
Neptunplatz X X       401 Ehrenfeld 
Vogelsanger Str. - Nep-
tunplatz 
Venloer Straße (zwischen In-
nere Kanalstr. und Äußere 
Kanalstr.) X         401 Ehrenfeld 
vor und hinter S-Bahn-
hof 
Leo-Amann-Park     X X   401 Ehrenfeld 
Ehrenfeld-West - Leo-
Amann-Park

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 26 
Verletzte KSO-Vorschriften  Müll Ruhestörung 
Störung in 
Öffentlichkeit  
Fehlverhalten 
Spielplatz 
wildes 
Grillen Stadtteil Quartier 
Ereignisorte  §3 §8 §11 §25 $26 Nr.  Name   
Lenauplatz X X X   402 Neuehrenfeld 
Neuehrenfeld - Lenau-
platz 
Takufeld X X    402 Neuehrenfeld 
Takufeld - Barbarabrun-
nen  
Takuplatz  X X   402 Neuehrenfeld Takufeld - Takuplatz  
Rochusplatz X     403 Bickendorf 
Bickendorf - Rochuska-
pelle 
Garzweiler Weg und Spen-
rather Weg X    X 405 
Bocklemünd/ 
Mengenich 
Mengenich - BioCam-
pus  
Stadtbezirk Ehrenfeld 7 6 4 4 1 22     
in % aller Störungen  31,8 27,3 18,2 18,2 4,5 100,0   
         
Leipziger Platz  X X X   501 Nippes 
Nippes - Leipziger 
Platz  
Neusser Straße in Nippes  / 
wechselnde Örtlichkeiten    X   501 Nippes Nippes - Baudriplatz

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 27 
Verletzte KSO-Vorschriften  Müll Ruhestörung 
Störung in 
Öffentlichkeit  
Fehlverhalten 
Spielplatz 
wildes 
Grillen Stadtteil Quartier 
Ereignisorte  §3 §8 §11 §25 $26 Nr.  Name   
Lohsepark X X X   501 Nippes Nippes - Holbeinstr. 
Werkstattstraße X X X   501 Nippes Sechzig-Viertel 
Johannes-Gisbert-Park  X X X   501 Nippes Clouth-Gelände 
Nordpark X    X 501 Nippes 
Nordpark - Xantener 
Str. 
Nippeser Tälchen    X  501 Nippes 
Nippes - Erzberger-
platz  
Neusser Straße Gürtel vor 
dem Bezirksrathaus  X X X   502 Mauenheim Grüner Hof  
Stammheimer Straße  X X X   503 Riehl 
Zoo-Flora; Naumann-
Viertel; Mathias-Schlei-
den-Viertel 
Rheinwiese zwischen Zoobrü-
cke und Mülheimer Brücke  X  X   503 Riehl 
Riehler Heimstätten; 
Niederländerviertel 
Kuhweg/ Am Molenkopf  X  X   504 Niehl 
Hafen NiehlLongericher 
Str 
Industriepark Nord X  X   504 Niehl 
Niehl - St. Agatha Kran-
kenhaus

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 28 
Verletzte KSO-Vorschriften  Müll Ruhestörung 
Störung in 
Öffentlichkeit  
Fehlverhalten 
Spielplatz 
wildes 
Grillen Stadtteil Quartier 
Ereignisorte  §3 §8 §11 §25 $26 Nr.  Name   
Scarletallee X X X   504 Niehl 
Niehl - St. Agatha Kran-
kenhaus 
Am Molenkopf X X X   504 Niehl Hafen Niehl  
Neusser Straße/ HGK Gleis  X  X   505 Weidenpesch 
Merheim (lrh.) - 
Mönchsgasse 
An den Kreutzmorgen    X  505 Weidenpesch 
Merheim (lrh.) - Schei-
benstr  
Militärringstr. / Johannesstr. X X X   506 Longerich 
Neu-Longerich - Lüttich-
Kaserne 
Longericher Straße entlang 
ICE Ausbesserungswerk X     507 Bilderstöckchen 
Bilderstöckchen - Hein-
rich-Pesch-Str. 
Blücherpark X X X X  507 Bilderstöckchen 
Parkgürtel-Nord - Drei-
königsgymnasium 
Stadtbezirk Nippes 16 10 15 3 1 45     
in % aller Störungen 35,6 22,2 33,3 6,7 2,2 100,0

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 29 
Verletzte KSO-Vorschriften  Müll Ruhestörung 
Störung in 
Öffentlichkeit  
Fehlverhalten 
Spielplatz 
wildes 
Grillen Stadtteil Quartier 
Ereignisorte  §3 §8 §11 §25 $26 Nr.  Name   
Langel Fähre X X    601 Merkenich 
Langel (lrh.) – Rhein-
kassel  
Rudi-Jaehnen-Str. / Techno-
Tunnel X X    601 Merkenich 
Merkenich - Spoerkel-
hof 
Fuhligsweg X X X   601 Merkenich  
Fühlinger See und die an-
grenzenden Parkplätze X X   X 602 Fühlingen Fühlingen 
Escher See/ Pescher See X X X   606 Pesch Pesch - St. Elisabeth  
Liverpooler Platz X     609 Chorweiler Chorweiler - Turkuplatz 
Osloerstr. / Stockholmer Al-
lee  X     609 Chorweiler Chorweiler - Osloer Str. 
Krebelspfad / St.-Tönnis-Str X X  X  612 Worringen 
Neu-Worringen - Kre-
belspfad 
Bolligstr.  X X X X  612 Worringen 
Alt-Worringen - An den 
Kaulen  
Alte Str./Hackenbroicher Str  X  X  612 Worringen 
Neu-Worringen - Bütt-
gener Weg  
Stadtbezirk Chorweiler 9 8 3 3 1 24     
in % aller Störungen 37,5 33,3 12,5 12,5 4,2 100,0

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 30 
Verletzte KSO-Vorschriften  Müll Ruhestörung 
Störung in 
Öffentlichkeit  
Fehlverhalten 
Spielplatz 
wildes 
Grillen Stadtteil Quartier 
Ereignisorte  §3 §8 §11 §25 $26 Nr.  Name   
Alfred-Schütte-Allee X X X   701 Poll Poll - Weingartengasse  
Rather Str. + Umgebung X   X  704 
Gremberg-
hoven 
Gremberghoven - 
Rather Str.  
Spielplatz Auf dem Streit-
acker   X X  704 
Gremberg-
hoven 
Gremberghoven - Auf 
dem Streitacker  
Glashüttenstr. X X    706 Porz 
Porz-Mitte - Glashütten-
str. 
Porz City   X   706 Porz Porz-Mitte - Zentrum  
Spielplatz Am Bahnhof   X X  711 Wahn Wahn - Schloss Wahn  
Spielplatz Auf dem Acker   X X  711 Wahn Wahn - Schloss Wahn  
Christrosenweg + Umgebung X   X  714 Zündorf 
Zündorf-Nord - Rosen-
hügel  
Finkenberg X   X  716 Finkenberg insgesamt 
Grünfläche Theo-Heuss-Str. X    X 716 Finkenberg 
Finkenberg - Gesamt-
schule 
Stadtbezirk Porz 6 2 5 6 1 20     
in % aller Störungen 30,0 10,0 25,0 30,0 5,0 100,0

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 31 
Verletzte KSO-Vorschriften  Müll Ruhestörung 
Störung in 
Öffentlichkeit  
Fehlverhalten 
Spielplatz 
wildes 
Grillen Stadtteil Quartier 
Ereignisorte  §3 §8 §11 §25 $26 Nr.  Name   
Kalk-Mülheimer-Str. / Durch-
gang Vorsterstr. & Vietorstr. X X X   802 Kalk Kalk - Vorsterstr.  
Kalker Hauptstraße (zw. 
Rolshover & Kapellenstr.) X   X     802 Kalk Kalk - Trimbornstr.  
Steprathstr. (Spielplatz, vor 
Bezirksrathaus, Kapellenstr) X  X X  802 Kalk Kalk - Vorsterstr. 
Bürgerpark X X 1  X 802 Kalk Köln Arcaden  
Breuerpark X X X  X 802 Kalk Kalk - Vorsterstr.  
Stadtgarten Kalk X X X  X 802 Kalk Kalk - Vorsterstr.  
Dreieck: Bamberger / Würz-
burger / Miltenberger Str.  X X X   803 Vingst Vingst - Ansbacher Str. 
Merheimer Heide X X X  X 804 Höhenberg 
Höhenberg - St. Elisa-
beth 
Sportpark Höhenberg & Um-
feld  (Glas- und Dosenverbot)  X  X   804 Höhenberg 
Germania-Siedlung - 
Frankfurter Str.  
Frankfurter Straße Ecke 
Ostheimer Straße  X X X   805 Ostheim Ostheim-Süd  
Hardtgenbuscher Kirchweg  X X   X 805 Ostheim Ostheim-Süd  
Ostmerheimer Straße und nä-
here Umgebung  X X X   806 Merheim Merheim

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 32 
Verletzte KSO-Vorschriften  Müll Ruhestörung 
Störung in 
Öffentlichkeit  
Fehlverhalten 
Spielplatz 
wildes 
Grillen Stadtteil Quartier 
Ereignisorte  §3 §8 §11 §25 $26 Nr.  Name   
Flehbachaue X X X  X 807 Brück Brück 
Stadtbezirk Kalk 13 10 12 1 6 42     
in % aller Störungen 31,0 23,8 28,6 2,4 14,3 100,0   
         
Wiener Platz X  X   901 Mülheim Mülheimer Stadtgarten 
Keupstraße, Holweider 
Straße X   X  901 Mülheim 
Keupstr. - Holweider 
Str. 
Berliner Straße in Mülheim & 
angrenzende Nebenstraßen X     901 Mülheim 
Mülheim-Nord - Berliner 
Str.  
Jugendpark   X   901 Mülheim 
Mülheim - Deutz-Mülhei-
mer Str.  
Jan-Wellem-Str. / Mülheimer-
Stadtgarten  X   X 901 Mülheim 
Mülheimer Stadtgarten 
- Jan-Wellem-Str.  
Frankfurter Str. im Stadtteil 
Mülheim   X   901 Mülheim  Mülheimer Stadtgarten  
Remscheider Str. X     902 Buchforst

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 33 
Verletzte KSO-Vorschriften  Müll Ruhestörung 
Störung in 
Öffentlichkeit  
Fehlverhalten 
Spielplatz 
wildes 
Grillen Stadtteil Quartier 
Ereignisorte  §3 §8 §11 §25 $26 Nr.  Name   
Burchforst – Unterkünfte für 
Geflüchtete  X     902 Buchforst  
Kalkweg X     905 Dellbrück Blumen-Siedlung  
Rommerscheider Str    X  905 Dellbrück Thurn - Gemarkenstr. 
Dünnwalder Kommunalweg X     906  Höhenhaus 908 Stammheim 
Höhenfelder See X X    906 Höhenhaus  
Grüner Kuhweg X     907 Dünnwald Siedlung Klosterhof  
Flittarder Rheinaue   X   909 Flittard Flittard 
Von-Diergardt-See   X   909 Flittard 
Bayer-Siedlung - Rog-
gendorfstr. 
Stadtbezirk Mülheim 9 2 5 2 1 19     
in % aller Störungen 47,4 10,5 26,3 10,5 5,3 100,0

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 34 
Verletzte KSO-Vorschriften  Müll Ruhestörung 
Störung in 
Öffentlichkeit  
Fehlverhalten 
Spielplatz 
wildes 
Grillen 
Ereignisorte  §3 §8 §11 §25 $26 
Köln insgesamt: 278 93 64 71 37 13 
in % aller Störungen 33,5 23,0 25,5 13,3 4,7 
      
Nicht berücksichtigt           
Altstadt (Karneval, 11.11., 
Silvester usw.) X X X     
Innerer Grüngrürtel   X   X X 
Südstadt (Karneval, 11.11.) X X X X   
RheinEnergieStadion und Um-
feld (Fußball / Konzerte – 
Glas- und Dosenverbot)  X   X     
Naturschutzgebiete und 
Landschaftsschutzgebiete 
(entlang des Rheins) X X X     
P8 Tunnel Industriestr.  X X X     
Quelle: Amt für öffentliche Ordnung der Stadt Köln

Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 35 
2.3 Polizeieinsätze an den Standorten der Kölner Schulen 
Zur Ermittlung von Kölner Schulen, in bzw. an denen in den Jahren 2022 und 2023 über-
durchschnittlich häufig polizeiliche Einsätze stattfanden, wertete das Kölner Polizeipräsi-
dium Informationen des Einsatzleitsystems CEBIUS aus (Akronym: Computer Einsatz Bear-
beitungs-, Informations- und Unterstützungs-System). Über alle Hauptschulen, Realschulen, 
Förderschulen, Gesamtschulen und Gymnasien wurde für die Jahre 2022 und 2023 kombi-
niert ein Mittelwert der Anzahl der Polizeieinsätze gebildet. Es wurden nur Einsätze einbe-
zogen, die in den Wochentagen zwischen 07 und 16 Uhr stattfanden, und die Tage wäh-
rend der Schulferien wurden ausgeschlossen.  
Die elf Schulstandorte verteilen sich über fünf Kölner Stadtbezirke. Sie befinden sich somit 
in etwas mehr als der Hälfte – 56 Prozent – der neun Stadtbezirke: 
• ein Schulstandort im Stadtbezirk Rodenkirchen,  
• drei Schulstandorte im Stadtbezirk Chorweiler,  
• zwei Schulstandorte im Stadtbezirk Porz,  
• ein Schulstandort im Stadtbezirk Kalk und  
• vier Schulstandorte im Stadtbezirk Mülheim. 
Tab. 4: Kölner Schulen mit stark überdurchschnittlicher Häufigkeit von Polizeieinsätzen in den Jah-
ren 2022 und 2023 
Wilhelm-Busch-Realschule, Heerstr. 7  
Gesamtschule Rodenkirchen, Sürther Straße 191   
Gesamtschule Holweide, Burgwiesenstraße 125   
Nelson-Mandela-Schule, Wuppertaler Straße 19   
Lise-Meitner-Gesamtschule, Stresemannstraße 36  
Albert-Schweitzer-Realschule, Hardtgenbuscher Kirchweg 100  
Gustav-Heinemann-Schule, Karl-Marx-Allee 3  
Ursula-Kuhr-Schule, Volkhovener Weg 140  
Heinrich-Böll-Gesamtschule, Merianstraße 11 -15  
Willy-Brandt-Gesamtschule, Im Weidenbruch 214  
Johann-Bendel Realschule, Danzierstraße 146a  
Quelle: Einsatzleitsystem CEBIUS des Polizeipräsidiums Köln  
Einsätze der Polizei fanden an 93 Schulen in Köln statt. Die folgenden 11 Standorte stellen 
12 Prozent dieser Schulen dar. Dort machte die Anzahl der Einsätze mindestens das Zwei-
fache des Mittelwerts aller Schulen aus. Darunter befindet sich kein Förderschule, weil die 
Häufigkeit der Polizeieinsätze an diesem Schultyp deutlich unterhalb des zweifachen Mit-
telwerts blieb. (Eine auf die Anzahl der Schüler Bezug nehmende Relationierung wurde 
nicht berechnet.) 
Keine überdurchschnittlich häufigen Polizeieinsätze waren 2022 und 2023 in den Stadtbe-
zirken Innenstadt, Lindenthal, Ehrenfeld und Nippes zu verzeichnen.

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 36 
In der räumlichen Zuordnung fällt auf, dass sich die Schulen auf 11 der 86 Kölner Stadt-
teile (13 %) konzentrieren. Sie befinden überwiegend rechtsrheinisch: 
• Stadtbezirk Mülheim: Stadtteile Mülheim, Buchheim, Holweide, Höhenhaus;  
• Stadtbezirk Kalk: Stadtteil Ostheim;  
• Stadtbezirk Porz: Stadtteile Zündorf, Finkenberg. 
Im Norden und im Süden des Stadtgebiets liegen: 
• Stadtbezirk Chorweiler: der Siedlungszusammenhang der Stadtteile Seeberg, Hei-
mersdorf, Chorweiler und  
• Stadtbezirk Rodenkirchen: Stadtteil Rodenkirchen 
Im Kölner Lebenslagenbericht von 2020 wurden Lebenslagetypen gebildet. Der Typ „po-
tenziell stark erhöhte Problemlagen“ prägt das soziale Profil von 16 Kölner Stadtteilen. 
Aus dem Kreis der elf Schulstandorte mit einer überdurchschnittlichen Häufigkeit von Poli-
zeieinsätzen in den Jahren 2022 und 2023 befinden sich Buchheim, Chorweiler, Seeberg, 
Finkenberg, Mülheim und Ostheim darunter. Die genannten sechs Kölner Räume repräsen-
tieren 38 Prozent der Stadtteile mit Problemlagen und über die Hälfte der Schulstandorte 
mit überdurchschnittlich häufigen Polizeieinsätzen (55 %). 
 
Aus: Kölner Lebenslagenbericht von 2020, S. 296 
Abbildung 2: Kölner Stadtteile nach Verteilung von Lebenslagetypen

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 37 
Auf der Grundlage des Einsatzleitsystems CEBIUS des Kölner Polizeipräsidiums wurden die 
Kölner Schulen mit den häufigsten polizeilichen Einsätzen ausgewählt. Es ist allerdings 
fraglich, ob nur einige Schulen in Köln von Sicherheitsproblemen betroffen sind oder ob 
die ausgewählten Schulen nur die Spitze einer Entwicklung abbilden, die viele Schulen be-
trifft. Um dies transparent zu machen, wurden auf Basis der Polizeilichen Kriminalstatistik 
die Entwicklung der Delikte am Schulstandort als Tatort, die Straftaten im Schulbetrieb 
(während schulischer Veranstaltungen) und die – im Kontext des Schulstandortes – erfass-
ten tatverdächtigen Kinder und Jugendlichen vom Jahr 2022 auf das Folgejahr 2023 aus-
gewertet. 
Die Straftaten im schulischen Kontext haben in Köln von 2022 bis 2023 um knapp ein Drit-
tel zugenommen (vgl. Tabelle 5). Der Anstieg von Delikten im Schulbetrieb fällt deutlich 
stärker aus als die Erhöhung der Straftaten am Schulstandort (d.h. außerhalb des  Schulbe-
triebs). Mit einem Anstieg um 137 Prozent haben die Rohheitsdelikte im Schulalltag in Köln 
besonders stark zugenommen. Verdoppelt haben sich im Schulbetrieb die Straftatbestände 
gemäß Strafgesetzbuch, und Diebstahlsformen erhöhten sich in den Schul en um fast drei 
Viertel. 
Insgesamt nahmen die Straftaten in und an Schulen von rund 1.500 im Jahr 2022 auf über 
2.000 im Jahr 2023 zu. Differenziert nach den Polizeiinspektionen zeigt sich folgendes 
Bild (vgl. Tabelle 5): 
• Die meisten Delikte an Schulen wies die Polizeiinspektion Nordost auf, wo die Straf-
taten in und an Schulen von rund 340 im Jahr 2022 auf 450 im Jahr 2023 anstie-
gen. Geographisch umfasst die PI Nordost vor allem den Stadtbezirk Mülheim bzw. 
die Stadtteile Mülheim, Buchforst, Buchheim, Dellbrück, Dünnwald, Flittard, Höhen-
haus, Holweide, Stammheim und Deutz.  
• Besonders viele solcher Ereignisse wurden auch in der Polizeiinspektion Südwest 
diagnostiziert – dort nahmen die Straftaten in und an Schulen von rund 350 im 
Jahr 2022 auf 375 Delikte im Jahr 2023 zu. Betroffen waren Schulen in den Stadt-
teilen Bayenthal, Godorf, Hahnwald, Immendorf, Hochkirchen, Marienburg, 
Meschenich, Raderberg, Raderthal, Rodenkirchen, Rondorf, Sürth, Weiß, Zollstock, 
Lindenthal, Sülz und Klettenberg. 
• Ähnlich stellt sich die Situation in der Polizeiinspektion Südost dar, die sich über die 
Stadtteile Kalk, Brück, Höhenberg, Humboldt-Gremberg, Merheim, Rath-Heumar, 
Neubrück, Ostheim, Vingst, Porz, Eil, Elsdorf, Ensen, Finkenberg, Gremberghoven, 
Grengel, Poll, Langel, Libur, Lind, Porz, Urbach, Wahn, Wahnheide, Westhoven 
und Zündorf erstreckt. Die Zunahme der Delikte in und an Schulen erhöhte sich von 
rund 290 im Jahr 2022 auf 355 im Jahr 2023. 
Die Polizeiinspektion Mitte, zu der in der Innenstadt die Stadtteile Altstadt Nord, Altstadt 
Süd, Neustadt Süd und Neustadt Nord gehören, verzeichnete – trotz niedrigem Ausgangs-
wert im Jahr 2022 – innerhalb eines Jahres einen bemerkenswerten Anstieg der Rohheits-
delikte um 350 Prozent.

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 38 
 
Tabelle 5: Straftaten im Schulkontext in den Jahren 2022 und 2023 in den Kölner Polizeiinspektionen 
Polizei- 
inspektion 
Köln 
Schulkontext4 
  
Delikte insgesamt   
Tendenz  
in % 
Rohheitsdelikte5   
Tendenz  
in % 
Diebstahlsdelikte Tendenz 
in % 
Delikte gemäß 
StGB6 
  
Tendenz 
in % 
Sonstige  
Straftaten7 
  
Tendenz 
in % 2022 2023 2022 2023 2022 2023 2022 2023 2022 2023 
Mitte  am Standort  101  137    35,6    20   39  
           
95,0      47   59           25,5      24     33           37,5      10     6  -         40,0  
 im Schulbetrieb    27   70  159,3     6   27          350,0       17    28           64,7        2      11         450,0          2    4          100,0  
 zusammen   128   207    61,7    26    66          153,8       64     87           35,9       26     44           69,2     12    10  -         16,7  
 Anteil Schule % 21,1  33,8  60,3    23,1   40,9  
           
77,3    26,6   32,2           21,2      7,7   25,0         225,0    16,7   40,0          140,0  
Südwest am Standort      255    223  -  12,5        48     51      6,3        122    101  -  17,2         61        61           -              24  
          
8  -         66,7  
  im Schulbetrieb        99   152            53,5       22   50          127,3          55   69           25,5       15      29       93,3         7      4  -         42,9  
  zusammen      354   375               5,9       70    101      44,3      177   170  -  4,0        76       90       18,4         31    12  -         61,3  
  Anteil Schule %     28,0   40,5            44,9     31,4   49,5  
           
57,5         31,1   40,6           30,6       19,7     32,2       63,3        22,6  
   
33,3            47,6  
West am Standort     160   176        10,0       29  
       
48  
           
65,5  
              
81  
        
79  -  2,5  
            
40  
         
35  -        12,5            11  
       
14            27,3  
  im Schulbetrieb     49   113      130,6      14    46      228,6         27      43         59,3         7      13           85,7        1    11      1.000,0  
  zusammen      209    289       38,3        43   94       118,6      108   122           13,0        47      48              2,1       12   25          108,3  
  Anteil Schule %     23,4    39,1       66,8  
        
32,6  
   
48,9  
           
50,3  
          
25,0  
    
35,2           41,0  
        
14,9  
     
27,1           81,8           8,3  
   
44,0          428,0  
Nordwest am Standort 
            
150  
      
196          30,7  
            
44  
       
67  
           
52,3  
              
54  
        
68           25,9  
            
41  
         
49           19,5            11  
       
12  
             
9,1  
  im Schulbetrieb        71   131         84,5       27    52        92,6          22       48         118,2         17      24           41,2         5       7            40,0  
  zusammen       221   327        48,0        71   119      67,6         76   116         52,6         58       73           25,9     16   19            18,8  
  Anteil Schule % 
           
32,1  
     
40,1            24,7  
        
38,0  
   
43,7  
           
14,9  
          
28,9  
    
41,4           42,9  
        
29,3  
     
32,9           12,2        31,3  
   
36,8            17,9  
Nordost am Standort 
            
256  
      
270               5,5  
          
115  
    
119  
             
3,5  
              
65  
        
80           23,1  
            
57  
         
50  -  12,3            19  
       
21          10,5  
  im Schulbetrieb        88   180       104,5       49   100      104,1       24     43      79,2          9       27  200,0        6       10          66,7  
  zusammen      344   450        30,8      164    219   33,5       89   123        38,2        66        77        16,7            25     31          24,0  
  Anteil Schule % 
           
25,6  
     
40,0            56,4  
        
29,9  
   
45,7  
           
52,8  
          
27,0  
    
35,0           29,6  
        
13,6  
     
35,1         157,1        24,0  
   
32,3            34,4  
  
 
4 Unterschieden wird die „Tatörtlichkeit“ des Schulstandortes von Delikten im Rahmen der schulischen „Veranstaltungen“ wie Unterricht etc. 
5 insbesondere Körperverletzung und Raub 
6 Straftatbestände gemäß Strafgesetzbuch sind u.a. Sachbeschädigungen, Erpressung, Widerstand gegen die Staatsgewalt, Delikte gegen die öffentliche Ordnung, Störungen, 
Hausfriedensbruch, Brandstiftung, Beleidigung, Missbrauch des Notrufs 
7 u.a. Delikte gegen die sexuelle Selbstbestimmung, Betrug, Rauschgiftdelikte

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 39 
 
Südost am Standort 
            
229  
      
221  -            3,5  
            
68  
       
78  
           
14,7  
              
86  
        
89              3,5  
            
51  
         
39  -  23,5            24  
       
15  -  37,5  
  im Schulbetrieb         60    134       123,3         25      61      144,0        18     52      188,9         9      14       55,6         8         7  -  12,5  
  zusammen       289     355         22,8         93   139       49,5       104    141        35,6       60       53  -  11,7        32       22  - 31,3  
  Anteil Schule % 
           
20,8  
     
37,7            81,8  
        
26,9  
   
43,9  
           
63,3  
          
17,3  
    
36,9         113,1  
        
15,0  
     
26,4           76,1        25,0  
   
31,8            27,3  
Köln 
insgesamt  am Standort 
         
1.152  
   
1.233       7,0  
          
324  
    
406  
           
25,3  
            
456  
     
481          5,5  
         
274  
       
269  - 1,8            98  
       
77  - 21,4  
 im Schulbetrieb      395   784      98,5     143   339     137,1      164    284       73,2          59     118     100,0       29    43       48,3  
 zusammen      1.547  2.017      30,4       467   745      59,5       620   765      23,4       333     387       16,2          127    120  - 5,5  
 Anteil Schule % 
           
25,5  
     
38,9            52,2  
        
30,6  
   
45,5  
           
48,6  
          
26,5  
    
37,1           40,3  
        
17,7  
     
30,5           72,1        22,8  
   
35,8            56,9  
Quelle: PKS 2022 und 2023, LKA NRW – eigene Berechnungen 
 
Tabelle 6: Tatverdächtige an Schulstandorten in den Jahren 2022 und 2023 in den Kölner Polizeiinspektionen 
Polizei- Tatörtlichkeit Schulstandort 
Tatverdächtige nach den Altersgruppen ... inspektion 
Köln unter 14 Jahre  Tendenz 14 bis unter 18 Jahre  Tendenz 18 bis unter 21 Jahre  Tendenz 
  *2022 *2023 in % *2022 *2023 in % *2022 *2023 in % 
PI Mitte 6 14 133,3 17 38 123,5 4 4 0,0 
                 
PI Südwest 42 41 -2,4 42 24 -42,9 7 7 0,0 
                 
PI West 13 26 100,0 30 47 56,7 2 5 150,0 
                 
PI Nordwest 41 47 14,6 44 36 -18,2 5 5 0,0 
                 
PI Nordost 69 59 -14,5 85 81 -4,7 12 6 -50,0 
                 
PI Südost 48 43 -10,4 64 57 -10,9 8 13 62,5 
                 
Köln insges. 219 230 5,0 282 283 0,4 38 40 5,3 
2023: 533                   
Quelle: PKS 2022 und 2023, LKA NRW – eigene Berechnungen

Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 40 
Ähnlich verhielt es sich im Bereich der Polizeiinspektion West, wo die Rohheitsdelikte im 
Schulalltag von 2022 auf 2023 um fast 230 Prozent zunahmen. Auch wenn die Ausgangs-
zahlen im Jahr 2022 vergleichsweise niedrig waren, zeigt es doch eine starke Verrohung 
des Umgangs unter Schülern an. Die Polizeiinspektion West umfasst größtenteils den Stadt-
bezirk Ehrenfeld mit den Stadtteilen Bickendorf, Bocklemünd/Mengenich, Braunsfeld, Eh-
renfeld, Junkersdorf, Lindenthal, Lövenich, Neuehrenfeld, Neustadt-Nord, Müngersdorf, 
Ossendorf, Vogelsang, Weiden und Widdersdorf. 
Da die Rohheitsdelikte im Schulalltag in allen Polizeiinspektionen einen großen Entwick-
lungssprung machen, ist davon auszugehen, dass es nicht „einzelne „schwarze Schafe“ 
von Schulen sind, in denen das Problem vorherrscht, sondern dass es sich um einen allge-
meinen Struktureffekt handelt, von dem alle Schulen in Köln betroffen sind. Von daher sind 
gezielt Maßnahmen der Gewaltprävention an den Schulen zu verankern.  In allen Inspekti-
onen nahmen auch die Diebstahlsdelikte im Schulalltag von 2022 auf 2023 zu. Hier sind 
ebenfalls Präventionshilfen notwendig, wie das schulische, aber auch das persönliche Ei-
gentum der Schüler und Lehrer besser geschützt werden können. 
Über alle Polizeiinspektionen hinweg ist im Schulbetrieb auch ein deutlicher Anstieg der 
Straftatbestände gemäß Strafgesetzbuch zu verzeichnen. Hier sind Präventionsmaßnah-
men zu vertiefen, die beispielsweise vor Sachbeschädigungen und Graffiti schützen. In den 
Sicherheitskonzepten der Schulen könnte evtl. auch der Umgang mit Erpressung und Belei-
digungen unter Schülern definiert werden. Auch die Vorbeugung von Störungen der öffent-
lichen Ordnung bedarf möglicherweise einer Strategie 
In der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) werden auch „Tatverdächtige“ erfasst. Im Rah-
men der polizeilichen Ermittlungen gelten sie als verdächtig, eine rechtswidrige Straftat be-
gangen zu haben. Tatverdächtige mit mehreren Fällen der gleichen Straftat werden statis-
tisch nur einmal gezählt. Sie repräsentieren allerdings nur das Hellfeld der registrierten Kri-
minalität, weil bei vielen Delikten das Dunkelfeld der nicht feststellbaren Tatverdächtigen 
sehr hoch ist.  
Nach Veröffentlichungen des Bundeskriminalamtes (BKA) hat sich die Zahl der Tatverdäch-
tigen in der PKS von 2022 bis 2023 um über 7 Prozent erhöht. Darunter waren im Jahr 
2023 knapp 5 Prozent Kinder bis unter 14 Jahre und 9 Prozent Jugendliche zwischen 14- 
und unter 18-Jahren. Das BKA führt dazu aus: „Insgesamt gibt es bei der Anzahl der er-
fassten Kinder und Jugendliche deutliche Steigerungen im Vergleich zum Vorjahr (Kinder: 
+12,0 Prozent; Jugendliche: +9,5 Prozent). Die Anzahl der tatverdächtigen Kinder liegt im 
Jahr 2023 deutlich über dem Niveau des letzten Jahres ohne Corona-bedingte Einschrän-
kungen 2019 (... 2019/2023: +43,0 Prozent). Die Anzahl der als tatverdächtig registrier-
ten Jugendlichen liegt im Jahr 2023 um 17,0 Prozent über der Anzahl im Jahr 2019 (...). 
Der Anstieg bei den Kindern und Jugendlichen zeigt sich vor allem bei den nichtdeutschen 
Tatverdächtigen.“
8   
 
8 Vgl. Bericht des Bundeskriminalamtes zur Polizeilichen Kriminalstatistik 2023 unter: 
https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/PolizeilicheKriminalstatistik/PKS2023/Polizeili-
che_Kriminalstatistik_2023/Polizeiliche_Kriminalstatistik_2023.html  [Zugriff: 25.04.2024].

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 41 
Im Zusammenhang mit dem Schulstandort als Tatort wurden in der PKS 2023 für Köln ins-
gesamt 553 Tatverdächtige registriert. Gegenüber den 539 Tatverdächtigen, die laut PKS 
2022 im Jahr zuvor an Schulstandorten ermittelt worden waren, entspricht das einem An-
stieg um 2,6 Prozent. Bezogen auf die insgesamt festgestellten 1.233 Straftaten an Kölner 
Schulen im Jahr 2023 stellen die 488 den Tatverdächtigen zugeschriebenen Delikte ds 
Hellfeld von 39,6 Prozent dar. Eine Übersicht der Tatverdächtigen von Delikten, di e sich 
im Schulbetrieb (z.B. während der Unterrichts- und Pausenzeiten) auf dem Schulgelände 
ereigneten, ist nicht verfügbar. 
Die höchste Zunahme der tatverdächtigen Kinder unter 14 Jahren [um 133 %] vollzog sich 
von 2022 auf 2023 an Schulstandorten im Bereich der Polizeiinspektion Mitte – ebenso 
der tatverdächtigen Jugendlichen im Alter von 14 bis unter 18 Jahren [um 124 %]; im Blick 
stehen dabei die Schulstandorte in den Stadtteilen Altstadt Nord, Altstadt Süd, Neustadt 
Süd und Neustadt Nord (vgl. Tabelle 6). 
Eine bemerkenswerte Verdopplung der tatverdächtigen Kinder und eine Zunahme der tat-
verdächtigen Jugendlichen um 57 Prozent fand auch in der PI West statt – d.h. im Stadtbe-
zirk Ehrenfeld (vgl. Tabelle 6).  
Im Bereich der Polizeiinspektion Nordwest, die sich über den Stadtbezirk Chorweiler – mit 
den Stadtteilen Auweiler, Blumenberg, Chorweiler, Esch, Feldkassel, Fühlingen, Heimers-
dorf, Langel, Lindweiler, Merkenich, Pesch, Rheinkassel, Roggendorf/Thenhoven, Seeberg, 
Volkhoven/Weiler, Worringen, Bilderstöckchen, Longerich, Mauenheim, Niehl, Nippes, 
Riehl, Weidenpesch und Agnesviertel – erstreckt, hatte sich von 2022 auf 2023 allein die 
Zahl der tatverdächtigen Kinder erhöht (um 15 %). 
Demgegenüber hat sich die Anzahl der tatverdächtigen Kinder und Jugendlichen in den 
Polizeiinspektionen Südwest, Nordost und Südost vom Jahr 2022 bis zum Jahr 2023 ver-
ringert. Möglicherweise hängt das damit zusammen, dass die Anzahl der Straftaten an 
den Schulstandorten in den Polizeiinspektionen Südwest – mit vielen Stadtteilen der Be-
zirke Rodenkirchen und Lindenthal – und Südost – d.h. in den Stadtbezirken Kalk und 
Porz – in dieser Zeit rückläufig war.

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 42 
2.4 Ausprägung der Straßenkriminalität in den Kölner Quartieren  
Im Rahmen der folgenden Tabellenanalysen von Daten der Polizeilichen Kriminalitätsstatis-
tik (PKS) werden die Kölner Quartiere unter zwei Perspektiven differenziert: 
• Höchste Belastung mit Delikten der Straßenkriminalität je Einwohner i n den Jahren 
2022 und 2023 sowie 
• überdurchschnittliche Zunahme der Deliktsumme an Straßenkriminalität im Verlauf 
der Jahre von 2019 bis 2023. 
Im Blickpunkt stehen die Quartiere, in denen Delikte der Straßenkriminalität im Verlauf der 
vergangenen Jahre erstens das höchste Niveau aufweisen und zweitens am stärksten zuge-
nommen haben. Als statistisches Kriterium werden empirische Quantile verwendet – z.B. 
die oberen 10 Prozent (Dezil) oder die oberen 20 Prozent (Quintil) der nach der Größe 
des berechneten Wertes geordneten 570 statistischen Quartieren der Stadt Köln. Es wer-
den jeweils zwischen 60 und 120 Quartiere mit der höchsten Zunahme bzw. mit dem 
höchsten Belastungsindex ausgewählt und hinsichtlich auffallender Differenzen bewertet. 
Die Berechnung des Index der durchschnittlichen Kriminalitätsbelastung je Ein-
wohner ergab im Jahr 2022 für die gesamt Stadt Köln den Wert von 0,05. Im Jahr 2023 
hatte sich der Wert auf 0,06 erhöht – das heißt: auf 100 Kölner Einwohner entfielen im 
Jahr 2023 rund 6 Straftaten der Straßenkriminalität. Im Jahr 2022 wiesen 106 statistische 
Quartiere überdurchschnittliche Werte ab 0,06 auf – es handelt sich knapp um das obere 
Quintil (18,6 %) aller Kölner Quartiere (vgl. Tabelle 7A). Im Jahr 2023 wurden über-
durchschnittliche Werte in 101 Quartieren festgestellt (vgl. Tabelle 7B). Überdurchschnittli-
che Quoten der Straßenkriminalität je Einwohner konzentriert en sich in diesem Jahr auf 
17,7 Prozent der Kölner Quartiere. 
Das obere Dezil umfasste im Jahr 2023 insgesamt 59 Quartiere (rund 10 % aller Quar-
tiere) mit einem Indexwert von 0,11 und höher:  
• Darunter dominieren Gebiete der Innenstadt. Die 28 Quartiere repräsentieren fast 
die Hälfte (47,5%) innerhalb des oberen Zehntels mit der höchsten Kriminalitätsbe-
lastung je Einwohner. 
• Es folgt der Stadtbezirk Mülheim mit 7 Quartieren (12 %). Jeweils 5 Quartiere 
(9%) gehören dem Stadtbezirk Porz und dem Stadtbezirk Kalk an – zusammen stel-
len diese rechtsrheinischen Quartiere knapp ein Drittel der Stadträume mit der 
höchsten Kriminalitätsbelastung je Einwohner dar. 
• Zum Stadtbezirk Ehrenfeld gehören ebenfalls 7 der besonders belasteten Quartiere 
(12 %) und zum Stadtbezirk Lindenthal 4 Gebiete (7 %), die allerdings auf den hin-
teren Rängen liegen. In diesem linksrheinischen Bereich sind somit rund ein Fünftel 
der Stadträume mit der höchsten Kriminalitätsbelastung je Einwohner vorzufinden. 
• Den Stadtbezirken Rodenkirchen, Nippes und Chorweiler gehört jeweils nur ein 
Quartier mit einer sehr hohen Kriminalitätsbelastung je Einwohner an (zusammen 5 
%).

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 43 
Tab. 7A: Straßenkriminalität je Einwohner in den Kölner Quartieren i m Jahr 2022 
Rang- 
Platz 
2022 
Quartiere in Köln  
Delikte der 
Straßen-  
kriminalität 
2022 
Einwohner 
31.12.2022  
Straßen- 
kriminalität 
je Einwohner 
1 103040001 / Neumarkt-Viertel - St. Andreas 4508 2.566 1,76 
2 103050001 / City - St. Martin 3409 2.362 1,44 
3 
101030001 / Cäcilien-Viertel - Josef-Haubrich-
Hof 1682 1.583 1,06 
4 709010001 / Alt-Grengel 737 1.714 0,43 
5 
101020001 / Mauritius-Viertel - Mauritiuskirch-
platz 670 2.112 0,32 
6 802020001 / Köln Arcaden 1003 3.195 0,31 
7 105010001 / Deutz - Ottoplatz 624 2.277 0,27 
8 802010002 / Kalk - Vorsterstr. 633 2.590 0,24 
9 
901020003 / Mülheimer Stadtgarten - Jan-Wel-
lem-Str. 642 2.636 0,24 
10 104030003 / Agnes-Viertel - Lupusstr. 563 2.356 0,24 
11 102030001 / Studenten-Viertel 554 2.455 0,23 
12 104020002 / Stadtgarten-Viertel - Bismarckstr. 278 1.349 0,21 
13 
901020002 / Mülheimer Stadtgarten - Rhodius-
str. 360 1.786 0,20 
14 901030006 / Mülheim - Liebfrauen-Kirche 285 1.418 0,20 
15 802010004 / Kalk - St. Marien 450 2.266 0,20 
16 104020001 / Stadtgarten-Viertel - Colonius 365 1.882 0,19 
17 
806020001 / Siedlung Madaus - Auf dem Ei-
chenbrett 374 1.950 0,19 
18 802010006 / Kalk - Trimbornstr. 344 1.869 0,18 
19 
102050002 / Komponisten-Viertel - Yitzhak-
Rabin-Platz 402 2.209 0,18 
20 105060001 / Fachhochschule Deutz - Messe 450 2.579 0,17 
21 401040004 / Vogelsanger Str. - Neptunplatz 350 2.061 0,17 
22 609010001 / Chorweiler - Turkuplatz 456 2.711 0,17 
23 401010004 / Ehrenfeld-West - Leo-Amann-Park 290 1.786 0,16 
24 101060003 / Severins-Viertel - Krankenhaus 268 1.663 0,16 
25 104010003 / Belgisches Viertel - Bismarckstr. 209 1.305 0,16 
26 103090001 / Apostel-Viertel 332 2.132 0,16 
27 104040001 / Media-Park 372 2.404 0,15 
28 102060001 / Rathenau-Viertel - Rathenauplatz 291 1.887 0,15 
29 305040001 / Neu-Müngersdorf 183 1.245 0,15 
30 103010001 / Kuniberts-Viertel - St. Kunibert 266 1.834 0,15 
31 103020001 / Eigelstein-Viertel 360 2.488 0,14 
32 
405040004 / Neu-Bocklemünd - Auferstehungs-
kirche 183 1.291 0,14 
33 104060001 / Villen-Viertel - Theodor-Heuss-Ring 188 1.347 0,14

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 44 
Rang- 
Platz  
Quartiere in Köln  
Delikte der 
Straßen-  
kriminalität 
2022 
Einwohner 
31.12.2022  
Straßen- 
kriminalität 
je Einwohner 
34 102050003/Komponisten-Viertel/Aachener Str 238 1.725 0,14 
35 705020001 / Eil - St.-Rochus-Str. 395 2.864 0,14 
36 401020001 / Ehrenfeld - Lichtstr. 283 2.102 0,13 
37 706010001 / Porz-Mitte - Zentrum 253 1.964 0,13 
38 504060001 / Hafen Niehl 160 1.267 0,13 
39 102020003 / Volksgarten-Viertel - Pfälzer Str. 203 1.636 0,12 
40 104010002 / Belgisches Viertel - Lütticher Str. 280 2.271 0,12 
41 104010001 / Belgisches Viertel - Brüsseler Platz 344 2.824 0,12 
42 401030002 / Ehrenfeld - Hansemannstr. 226 1.904 0,12 
43 103030001 / Gereons-Viertel - St. Gereon 217 1.854 0,12 
44 
704010001 / Gremberghoven - Auf dem Streit-
acker 166 1.419 0,12 
45 307020005 / Neu-Weiden - Einkaufszentrum 284 2.437 0,12 
46 303020001 / Uni-Viertel - Kliniken 280 2.481 0,11 
47 208050003 / Rodenkirchen - Rathaus 144 1.277 0,11 
48 901040001 / Keupstr. - Schanzenstr. 232 2.097 0,11 
49 903020005 / Buchheim - Hermann-Kunz-Str. 192 1.755 0,11 
50 
901020004 / Mülheimer Stadtgarten - Monta-
nusstr. 251 2.329 0,11 
51 402030001 / Schlachthof-Süd 194 1.816 0,11 
52 901030004 / Mülheim - Deutz-Mülheimer Str. 305 2.869 0,11 
53 102010004 / Südstadt - Kurfürstenstr. 262 2.549 0,10 
54 
802030001 / Technologie- und Industriepark 
Kalk-Süd 143 1.443 0,10 
55 802010005 / Kalk - Thumbstr. 186 1.880 0,10 
56 306020001 / Stadtwaldsiedlung - Marsdorf 228 2.331 0,10 
57 302050001 / Justiz-Viertel 131 1.373 0,10 
58 101060005 / Severins-Viertel - St. Severin 137 1.438 0,10 
59 706010004 / Porz-Mitte - Rathaus 130 1.390 0,09 
60 102040001 / Südbahnhof-Viertel 223 2.393 0,09 
61 
101030002 / Cäcilien-Viertel - Großer Griechen-
markt 147 1.589 0,09 
62 
102050001 / Komponisten-Viertel - Jean-Claude-
Letist-Platz 161 1.821 0,09 
63 104030001 / Agnes-Viertel - Aquinostr. 244 2.852 0,09 
64 501020009 / Nippes - Gellertstr. 183 2.155 0,08 
65 701020003 / Poll - Jakob-Kneip-Str. 91 1.098 0,08 
66 201010001 / Bayenthal - Mathiaskirchplatz 160 1.980 0,08 
67 101010001 / Kapitol-Viertel 135 1.682 0,08 
68 101050001 / Georgs-Viertel 206 2.590 0,08 
69 406030001 / Siedlung Butzweiler Hof 213 2.703 0,08 
70 101060006 / Severins-Viertel - Karl-Berbuer-Platz 104 1.345 0,08

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 45 
Rang- 
Platz  
Quartiere in Köln  
Delikte der 
Straßen-  
kriminalität 
2022 
Einwohner 
31.12.2022  
Straßen- 
kriminalität 
je Einwohner 
71 404040001 / Vogelsang-Nord - Kolkrabenschule 101 1.316 0,08 
72 501020005 / Nippes - Wilhelmplatz 103 1.348 0,08 
73 701030001 / Poll-Ost - TÜV Rheinland  93 1.237 0,08 
74 105010002 / Deutz - St. Heribert 124 1.655 0,07 
75 102020002 / Volksgarten-Viertel - Burgunderstr. 110 1.477 0,07 
76 302010002/Weißhaus -Viertel - Räuberwald 100 1.360 0,07 
77 303060002 / Melaten - Clarenbachkanal 113 1.585 0,07 
78 
901020001 / Mülheimer Stadtgarten - Rendsbur-
ger Platz 151 2.160 0,07 
79 206030001 / Rondorf-West - Höningen 122 1.772 0,07 
80 711010002 / Wahn - Schloss Wahn 166 2.428 0,07 
81 507050001 / Schlachthof-Nord 110 1.610 0,07 
82 802040003 / Kalk-Nord - Krankenhaus 121 1.774 0,07 
83 801020001 / Gremberg 142 2.113 0,07 
84 905010002 / Dellbrück - Von-Quadt-Str. 122 1.823 0,07 
85 103030002 / Gereons-Viertel - Klingelpützpark 91 1.370 0,07 
86 401040005 / Vogelsanger Str. - Berufskolleg 129 1.956 0,07 
87 304040001 / GE Braunsfeld 126 1.911 0,07 
88 707010004 / Urbach - Fauststr. 113 1.720 0,07 
89 102020001 / Volksgarten-Viertel - Pauluskirche 166 2.549 0,07 
90 211010001 / Godorf 170 2.657 0,06 
91 102010002 / Südstadt - Campus Südstadt 145 2.270 0,06 
92 
507010002 / Bilderstöckchen - Heinrich-Pesch-
Str. 106 1.663 0,06 
93 302060001 / Uni-Center 94 1.482 0,06 
94 805010001 / Ostheim-Nord - Rösrather Str. 160 2.528 0,06 
95 801010002 / Humboldt - Gießener Str.  121 1.929 0,06 
96 101020002 / Mauritius-Viertel - Weyerstr. 122 1.949 0,06 
97 105030001 / Hafen-Viertel 150 2.399 0,06 
98 102070001 / GE Südstadt 115 1.870 0,06 
99 901030005 / Mülheim - Herz-Jesu-Kirche 71 1.157 0,06 
100 101060004 / Severins-Viertel - St. Katharinen 120 1.974 0,06 
101 104030005 / Agnes-Viertel - Alte Feuerwache 137 2.339 0,06 
102 213010001 / Alt-Meschenich - Kirche 86 1.481 0,06 
103 403050001 / Bickendorf - Gewerbegebiet 99 1.708 0,06 
104 804030002 / Höhenberg - Münchener Str. 103 1.780 0,06 
105 104050001 / Gerichts-Viertel 141 2.515 0,06 
106 207030001 / Hahnwald 113 2.028 0,06 
570 Köln 2022 insgesamt 59233 1.092.118 0,05 
Quelle: PKS 2022, LKA NRW – eigene Berechnungen

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 46 
Tab. 7B: Straßenkriminalität je Einwohner in den Kölner Quartieren i m Jahr 2023 
Rang- 
Platz 
2023 
Quartiere in Köln  
Delikte der 
Straßen-  
kriminalität 
2023 
Einwohner 
31.12.2023  
Straßen- 
kriminalität 
je Einwohner 
Rang- 
Platz 
2022 
1  103040001 / Neumarkt-Viertel - St. An-
dreas 5.037 2.527 1,99 1 
2  103050001 / City - St. Martin 4.000 2.351 1,70 2 
3  101030001 / Cäcilien-Viertel - Josef-Hau-
brich-Hof 2.362 1.568 1,51 3 
4  709010001 / Alt-Grengel 1.015 1.724 0,59 4 
5  802020001 / Köln Arcaden 1.314 3.172 0,41 6 
6  105010001 / Deutz - Ottoplatz 842 2.245 0,38 7 
7  104030003 / Agnes-Viertel - Lupusstr. 876 2.373 0,37 10 
8  802010002 / Kalk - Vorsterstr. 850 2.589 0,33 8 
9  901020003 / Mülheimer Stadtgarten - 
Jan-Wellem-Str. 814 2.642 0,31 9 
10  101020001 / Mauritius-Viertel - Mauriti-
uskirchplatz 647 2.110 0,31 5 
11  104020002 / Stadtgarten-Viertel - Bis-
marckstr. 372 1.368 0,27 12 
12  901020002 / Mülheimer Stadtgarten - 
Rhodiusstr. 450 1.843 0,24 13 
13  101060003 / Severins-Viertel - Kranken-
haus 402 1.694 0,24 24 
14  802010006 / Kalk - Trimbornstr. 437 1.893 0,23 18 
15  105060001 / Fachhochschule Deutz - 
Messe 559 2.562 0,22 20 
16  901030006 / Mülheim - Liebfrauen-Kir-
che 304 1.430 0,21 14 
17  104020001 / Stadtgarten-Viertel - Colo-
nius 394 1.865 0,21 16 
18  104010003 / Belgisches Viertel - Bis-
marckstr. 271 1.331 0,20 25 
19  609010001 / Chorweiler - Turkuplatz 522 2.624 0,20 22 
20  802010004 / Kalk - St. Marien 454 2.291 0,20 15 
21  104060001 / Villen-Viertel - Theodor-
Heuss-Ring 255 1.325 0,19 33 
22  806020001 / Siedlung Madaus - Auf 
dem Eichenbrett 362 1.908 0,19 17 
23  102050002 / Komponisten-Viertel - Yitz-
hak-Rabin-Platz 420 2.238 0,19 19 
24  901030004 / Mülheim - Deutz-Mülheimer 
Str. 534 2.861 0,19 52 
25  103020001 / Eigelstein-Viertel 453 2.467 0,18 31 
26  401010004 / Ehrenfeld-West - Leo-
Amann-Park 330 1.812 0,18 23 
27  103010001 / Kuniberts-Viertel - St. Kuni-
bert 323 1.837 0,18 30 
28  401040004 / Vogelsanger Str. - Neptun-
platz 349 2.048 0,17 21

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 47 
Rang- 
Platz 
2023 
Quartiere in Köln  
Delikte der 
Straßen-  
kriminalität 
2023 
Einwohner 
31.12.2023  
Straßen- 
kriminalität 
je Einwohner 
Rang- 
Platz 
2022 
29  102050003 / Komponisten-Viertel - 
Aachener Str. 286 1.705 0,17 34 
30  102030001 / Studenten-Viertel 413 2.482 0,17 11 
31  504060001 / Hafen Niehl 204 1.235 0,17 38 
32  704010001 / Gremberghoven - Auf dem 
Streitacker 262 1.620 0,16 44 
33  903020005 / Buchheim - Hermann-Kunz-
Str. 276 1.709 0,16 49 
34  104040001 / Media-Park 392 2.440 0,16 27 
35  901020004 / Mülheimer Stadtgarten - 
Montanusstr. 369 2.312 0,16 50 
36  103030001 / Gereons-Viertel - St. Ge-
reon 279 1.829 0,15 43 
37  401030002 / Ehrenfeld - Hansemannstr. 294 1.972 0,15 42 
38  103090001 / Apostel-Viertel 320 2.152 0,15 26 
39  102020003 / Volksgarten-Viertel - Pfäl-
zer Str. 231 1.619 0,14 39 
40  208050003 / Rodenkirchen - Rathaus 169 1.249 0,14 47 
41  306020001 / Stadtwaldsiedlung - Mars-
dorf 301 2.305 0,13 56 
42  307020005 / Neu-Weiden - Einkaufszent-
rum 317 2.440 0,13 45 
43  102040001 / Südbahnhof-Viertel 293 2.336 0,13 60 
44  102060001 / Rathenau-Viertel - 
Rathenauplatz 230 1.899 0,12 28 
45  101030002 / Cäcilien-Viertel - Großer 
Griechenmarkt 188 1.580 0,12 61 
46  901040001 / Keupstr. - Schanzenstr. 247 2.082 0,12 48 
47  706010001 / Porz-Mitte - Zentrum 240 2.028 0,12 37 
48  303020001 / Uni-Viertel - Kliniken 289 2.462 0,12 46 
49  104010002 / Belgisches Viertel - Lütti-
cher Str. 266 2.267 0,12 40 
50  104010001 / Belgisches Viertel - Brüsse-
ler Platz 329 2.817 0,12 41 
51  402030001 / Schlachthof-Süd 217 1.860 0,12 51 
52  405040004 / Neu-Bocklemünd - Auferste-
hungskirche 146 1.290 0,11 32 
53  706010004 / Porz-Mitte - Rathaus 163 1.441 0,11 59 
54  102020002 / Volksgarten-Viertel - Bur-
gunderstr. 164 1.450 0,11 75 
55  401020001 / Ehrenfeld - Lichtstr. 247 2.194 0,11 36 
56  305040001 / Neu-Müngersdorf 142 1.294 0,11 29 
57  101050001 / Georgs-Viertel 280 2.602 0,11 68 
58  701030001 / Poll-Ost - TÜV Rheinland 134 1.273 0,11 73 
59  406030001 / Siedlung Butzweiler Hof 289 2.750 0,11 69 
60  104030001 / Agnes-Viertel - Aquinostr. 295 2.826 0,10 63

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 48 
Rang- 
Platz 
2023 
Quartiere in Köln  
Delikte der 
Straßen-  
kriminalität 
2023 
Einwohner 
31.12.2023  
Straßen- 
kriminalität 
je Einwohner 
Rang- 
Platz 
2022 
61  802010005 / Kalk - Thumbstr. 190 1.828 0,10 55 
62  802030001 / Technologie- und Industrie-
park Kalk-Süd 146 1.454 0,10 54 
63  101010001 / Kapitol-Viertel 164 1.697 0,10 67 
64  211010001 / Godorf 264 2.756 0,10 90 
65  501020009 / Nippes - Gellertstr. 204 2.135 0,10 64 
66  101060006 / Severins-Viertel - Karl-Ber-
buer-Platz 127 1.356 0,09 70 
67  901030002 / Mülheim - Gymnasiumstr. 163 1.749 0,09 - - - 
68  805010001 / Ostheim-Nord - Rösrather 
Str. 237 2.563 0,09 94 
69  102050001 / Komponisten-Viertel - Jean-
Claude-Letist-Platz 169 1.837 0,09 63 
70  302050001 / Justiz-Viertel 124 1.351 0,09 57 
71  101060004 / Severins-Viertel - An St. Ka-
tharinen 177 1.966 0,09 100 
72  303060002 / Melaten - Clarenbachkanal 142 1.580 0,09 77 
73  208050001 / Rodenkirchen - Mildred-
Scheel-Str. 156 1.760 0,09 - - - 
74  102070001 / GE Südstadt 163 1.846 0,09 98 
75  101060005 / Severins-Viertel - St. Se-
verin 125 1.430 0,09 58 
76  102010004 / Südstadt - Kurfürstenstr. 215 2.542 0,08 53 
77  201010001 / Bayenthal - Mathiaskirch-
platz 164 1.977 0,08 66 
78  701020003 / Poll - Jakob-Kneip-Str. 89 1.075 0,08 65 
79  303010003 / Alt-Lindenthal - Dürener 
Str. 107 1.301 0,08 - - - 
80  105010002 / Deutz - St. Heribert 133 1.623 0,08 74 
81  105030001 / Hafen-Viertel 195 2.404 0,08 97 
82  801020001 / Gremberg 167 2.119 0,08 83 
83  501020005 / Nippes - Wilhelmplatz 106 1.353 0,08 72 
84  103030002 / Gereons-Viertel - Klingel-
pützpark 107 1.370 0,08 85 
85  101020002 / Mauritius-Viertel - Weyer-
str. 151 1.955 0,08 96 
86  208100001 / Sürther Feld - Michaels-
hoven 197 2.607 0,08 - - - 
87  705020001 / Eil - St.-Rochus-Str. 223 2.973 0,08 35 
88  205050001 / Zollstock-Nord - Zollstock 
Arkaden 127 1.722 0,07 - - - 
89  707010004 / Urbach - Fauststr. 123 1.678 0,07 88 
90  206030001 / Rondorf-West - Höningen 132 1.806 0,07 79 
91  903010001 / Siedlung Buchheim 155 2.146 0,07 - - - 
92  104030005 / Agnes-Viertel - Alte Feuer-
wache 167 2.321 0,07 101

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 49 
Rang- 
Platz 
2023 
Quartiere in Köln  
Delikte der 
Straßen-  
kriminalität 
2023 
Einwohner 
31.12.2023  
Straßen- 
kriminalität 
je Einwohner 
Rang- 
Platz 
2022 
93  805020001 / Ostheim-Süd 202 2.873 0,07 - - - 
94  901020001 / Mülheimer Stadtgarten - 
Rendsburger Platz 151 2.158 0,07 78 
95  609010002 / Chorweiler - Uppsalasteig 87 1.258 0,07 - - - 
96  103070001 / Ursula-Viertel 148 2.151 0,07 - - - 
97  507050001 / Schlachthof-Nord 113 1.647 0,07 81 
98  102010002 / Südstadt - Campus Süd-
stadt 152 2.230 0,07 91 
99  102020001 / Volksgarten-Viertel - Pau-
luskirche 166 2.476 0,07 89 
100  205060001 / GE Zollstock - Zollstock-
höfe 156 2.344 0,07 - - - 
101  802040003 / Kalk-Nord - Krankenhaus 115 1.762 0,07 82 
102  KÖLN 2023  insgesamt 66.825 1.095.520 0,06 0,05 
Quelle: PKS 2023, LKA NRW – eigene Berechnungen 
Am stärksten war in den Jahren 2022 und 2023 der Innenstadtbereich zwischen 
Neumarkt und Domplatte belastet. Dort entfielen durchschnittlich 15 bis 20 kriminelle 
Delikte auf 100 Einwohner, wobei davon auszugehen ist, dass diese Ereignisse nicht nur 
von Bewohnern, sondern auch von Besucherinnen und Besuchern dieses hochfrequentier-
ten Stadtbereichs verursacht wurden.  
Auffallend ist, dass das peripher gelegene Quartier Alt-Grengel den Rangplatz 4 be-
legt: Darin sind wahrscheinlich Delikte enthalten, die im Bereich des Kölner Flugha-
fens begangen wurden. 
In einer näheren Betrachtung lassen sich für das Jahr 2023 die 28 Quartiere im Stadtbe-
zirk Innenstadt strukturell grob unterscheiden:  
• Neben den Bereichen am Neumarkt, um den Dom herum und an den Ringen ent-
lang bis zum Media-Park, die zu verschiedenen Tages- und Wochenzeiten durch un-
terschiedliche Besucherverkehre hochfrequentiert sind,  
• spielen auch zentrale Wohnquartiere im Umfeld von Plätzen eine Rolle wie der 
Mauritius-Kirch-Platz, der Stadtgarten, der Ebertplatz zwischen Eigelstein-Viertel 
und Agnes-Viertel, das Umfeld des Brüsseler Platzes im Belgischen Viertel, der 
Chlodwigplatz im Severins-Viertel und der Ottoplatz in Deutz. 
• Darüber hinaus werden einige Bereiche durch studentischen Besucherverkehr ge-
kennzeichnet wie etwa die Bereiche am Anfang der Luxemburger Straße (Studen-
ten-Viertel, das Südbahnhofviertel und das Volksgarten-Viertel) sowie das Quartier 
an der Technischen Hochschule in Deutz. 
Nach der Innenstadt weist der Stadtbezirk Mülheim die höchste Zahl an belasteten 
Quartieren auf. Sie bündeln sich um den Stadtgarten (Quartier Jan-Wellem-Straße auf

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 50 
Rang 9, Rhodiusstraße auf Rang 12 und Montanusstraße auf Rang 35 ). In der Nähe befin-
det sich das Quartier Liebfrauenkirche (Rang 16). Unter dem oberen Zehntel der Stadt-
räume mit der höchsten Kriminalitätsbelastung je Einwohner ist auch das Gewerbequartier 
Keupstraße/Schanzenstraße  zu finden, wo viele TV-Studios ihren Standort haben. Auch 
der Bereich an der Deutz-Mülheimer Straße gehört – auf Rang 24 – dazu.  
Im Stadtbezirk Kalk gehören die benachbarten Quartiere Köln-Arcaden (Rang 5) und 
Vorsterstraße (Rang 8) zur Spitzengruppe der Stadträume mit der höchsten Kriminalitäts-
belastung je Einwohner. Auf der anderen Seite der Kalker Hauptstraße kann die S -Bahn-
Station Trimbornstraße (Rang 14) zu dem Gebietscluster hinzugerechnet werden. Darüber 
hinaus zählt der Technologie- und Industriepark Kalk-Süd im Umfeld der Kalk-Mülheimer 
Straße (St. Marien, Rang 20) dazu.  
Überraschenderweise liegt das Quartier Siedlung Madaus – Auf dem Eichenbrett 
im Stadtteil Merheim auf Rangplatz 22: In diesem Neubauareal, das östlich der Nord-
Süd-Autobahn auf der ehemaligen Madaus-Brache im Laufe des vergangenen Jahrzehnts 
entstanden ist, wurde als durchschnittliche Kriminalitätsbelastung je Einwohner sowohl im 
Jahr 2022 als auch im Jahr 2023 ein Indexwert von 0,19 ermittelt, was mehr als dem Drei-
fachen der Kölner Durchschnittsbelastung im Jahr 2023 entspricht – je 100 Einwohner 
ergibt das somit 19 Straftaten. 
Im Stadtbezirk Ehrenfeld ist das Quartiersbündel Neptunplatz (Rang 28), Leo-Am-
mann-Park (Rang 26), Hansemannstraße (Rang 37) und Lichtstraße (Rang 55) Teil des 
oberen Dezils der Stadträume mit der höchsten Kriminalitätsbelastung je Einwohner. Au-
ßerdem zählen die Quartiere Schlachthof-Süd (Rang 51), Neu-Bocklemünd (Rang 52) und 
der benachbarten Siedlung Butzweiler Hof (Rang 59) im Ossendorfer Gewerbegebiet – 
allerdings im hinteren Teil der Verteilung – dazu. 
Die Quartiere im Stadtbezirk Lindenthal liegen in der hinteren Hälfte der Verteilung. 
Es sind die periphere Stadtwaldsiedlung Marsdorf in der Nähe des Rhein-Energie-Stadions 
(Rang 41), der Bereich um das Einkaufszentrum in Neu-Weiden (Rang 42), das Klinikvier-
tel an der Universität (Rang 48) und das Quartier Neu-Müngersdorf (Rang 56). 
Quartiere mit einer sehr hohen Kriminalitätsbelastung je Einwohner sind im Stadtbezirk 
Porz verteilt über das Zentrum Porz-Mitte (Rang 47 und 53), Alt-Grengel im Osten am 
Flughafen (Rang 4), Poll-Ost (Rang 58) und die Siedlung Auf dem Streitacker (Rang 32), 
die formal zum Stadtteil Gremberghoven gehört, aber an Finkenberg angrenzt. Abgese-
hen vom Flughafenquartier Alt-Grengel liegen die Porzer Stadträume nicht im vorderen 
Feld der Verteilung. 
Im Stadtbezirk Chorweiler fällt nur das Quartier um den zentralen Turkuplatz (Rang 
19) unter die Kölner Stadträume mit der höchsten Kriminalitätsbelastung je Einwohner. Im 
Stadtbezirk Nippes zählt allein das Quartier Hafen Niehl (Rang 31) und im Stadtbe-
zirk Rodenkirchen das Rathausquartier (Rang 40) zu diesen besonders belasteten Ge-
bieten.

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 51 
Wenn die Rangplätze der Quartiere in den Jahren 2022 und 2023 miteinander 
verglichen werden, ist auf den vorderen Plätzen eine Stabilität zu erkennen. Auch in der 
weiteren Verteilung verändern sich die Platzierungen nur geringfügig (zwischen drei und 
neun Rangplätzen). Relativ stabil befinden sich unter den vorderen 40 Rangplätzen Quar-
tiere der Stadtbezirke Innenstadt, Kalk, Mülheim und Ehrenfeld. 
Bemerkenswert größere Sprünge waren von 2022 auf 2023 bei den folgenden Quartieren 
im Stadtbezirk Innenstadt zu beobachten: 
• Um 21 Rangplätze [von 75 auf 54] steigt das Volksgarten-Viertel – Burgunder-
straße  in der Verteilung nach oben. Entfielen im Jahr 2022 rund 7 Delikte auf 100 
Einwohner, so waren es im Jahr 2023 mit 11 deutlich mehr.  
• Das Südbahnhof-Viertel macht einen Sprung von 17 Plätzen von Rangplatz 60 (mit 
einer Kriminalitätsbelastung von 0,09 je Einwohner) auf Rangplatz 43 (Zunahme 
der Belastung auf 0,13). 
• Um jeweils 16 Plätze springen das Cäcilien-Viertel – Großer Griechenmarkt  [von 
Rang 61 auf Rang 45 – Erhöhung der Belastung von 0,09 auf 0,12] und das Ha-
fen-Viertel [von Rang 97 auf Rang 81 – Erhöhung der Belastung von 0,06 auf 
0,08]. 
• Eine Veränderung von 12 Plätzen ist beim Villen-Viertel – Theodor-Heuss-Ring fest-
zustellen [von Rang 33 auf Rang 21 – Erhöhung der Belastung von 0,14 auf 0,19]. 
• Um jeweils 11 Plätze verändern sich das Severins-Viertel – Krankenhaus [von Rang 
24 auf Rang 13 – Erhöhung der Belastung von 0,20 auf 0,24] und das Georgs-
Viertel [von Rang 68 auf Rang 57 – Erhöhung der Belastung von 0,08 auf 0,11]. 
Eine Veränderung um 26 Rangplätze kennzeichnet das Quartier Godorf im Stadtbezirk 
Rodenkirchen; der Sprung von Rang 90 auf Rang 64 bedeutet eine Erhöhung der Krimina-
litätsbelastung von 0,06 auf 0,10 je Einwohner. Im Stadtbezirk Kalk fand von 2022 auf 
2023 eine ähnliche Veränderung im Quartier Ostheim-Nord – Rösrather Straße statt  [von 
Rang 94 auf Rang 68 – Erhöhung der Belastung von 0,06 auf 0,09]. Im Stadtbezirk Mül-
heim veränderte sich die Position des Quartiers Mülheim - Deutz-Mülheimer Straße um 28 
Plätze von 52 auf 24 [von Rang 52 auf Rang 24 – Erhöhung der Belastung von 0,11 auf 
0,19]. Ein ähnlicher Sprung vollzog sich im Quartier Buchheim – Hermann-Kunz-Straße  
[von Rang 49 auf Rang 33 – Erhöhung der Belastung von 0,11 auf 0,16]. 
Bei nur zwei Quartieren vollzieht sich die Veränderung in die andere Richtung: Die Posi-
tion des Quartiers Mülheimer Stadtgarten – Montanusstraße  verringert sich um 20 Plätze 
von Rang 15 auf Rang 35. Eine ähnliche Abstufung kennzeichnet das Quartier Studenten-
Viertel, das von Rang 11 im Jahr 2022 auf Rang 30 im Jahr 2023 fällt [Abnahme der der 
Kriminalitätsbelastung von 0,23 auf 0,17 je Einwohner]. 
Die zweite Tabellenanalyse richtet das Augenmerk auf die Entwicklung der Stra-
ßenkriminalität in den Kölner Quartieren in den zwei Jahren von 2022 bis 
2023. Nach den Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik hat sich die Zahl von Delikten

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 52 
der Straßenkriminalität in Köln im Zeitraum der Jahre 2022 und 2023 um 12,8 Prozent er-
höht.  
In 62 statistischen Quartieren fiel die Zunahme mehr als viermal so hoch wie der Stadt-
durchschnitt von 12,8 Prozent aus. Es handelt sich um knapp 11 Prozent aller 570 Quar-
tiere; sie repräsentieren das obere Dezil der – nach dem Ausmaß der Entwicklung geord-
neten – Verteilung (vgl. Tabelle 8). Die meisten dieser Quartiere mit einer außerordentlich 
hohen Deliktzunahme liegen in den folgenden Stadtbezirken: 
• Lindenthal (16 Quartiere; 25,8%),  
• Mülheim (15 Quartiere; 24,2%) sowie  
• Porz (10 Quartiere; 16,1%) und  
• Rodenkirchen (8 Quartiere; 12,9%).  
Jeweils vier Quartiere gehören zu den Stadtbezirken Chorweiler und Kalk, drei befinden 
sich im Stadtbezirk Ehrenfeld und jeweils ein Quartier in den Stadtbezirken Innenstadt und 
Nippes (zusammen 21% der 62 Quartiere mit einer besonders starken Deliktzunahme). 
Das stärkste Wachstum der Straftaten von 100 Prozent und mehr vollzog sich von 
2022 auf 2023 in den folgenden Stadtbezirken und Quartieren: 
• im Stadtbezirk Ehrenfeld à das Quartier Ehrenfeld-West – Hackländerstraße;  
• im Stadtbezirk Mülheim à die Quartiere Buchheim – St. Mauritius, Mülheim – 
Gymnasiumstraße und Höhenhaus – Gesamtschule; 
• im Stadtbezirk Lindenthal à die Quartiere Widdersdorf-Süd – Im Toennesfeld, 
Stenzelbergstraße, Lövenich -Ost – Siedlung Haus Közal und Lövenich-West – Gut 
Keuschhof; 
• im Stadtbezirk Porz à das Quartier Wahnheide – Gudrunstraße;  
• im Stadtbezirk Kalk à die Quartiere Rath – An der Mollburg, Ostheim-Süd und die 
Siedlung Madaus – Hopfenstraße.  
Auf der anderen Seite der Verteilung stehen 202 Quartiere mit einer Verringerung der 
Delikthäufigkeit. In rund einem Drittel aller Kölner Quartiere (35,4%) hat die An-
zahl von Delikten der Straßenkriminalität vom Jahr 2022 zum Jahr 2023 abgenommen. 
Darunter hat sich die Anzahl der Straftaten in 47 Raumeinheiten (8,2% aller Kölner Quar-
tiere) um mehr als 25 Prozent verringert (vgl. Tabelle 9). Diese Quartiere verteilen sich 
über alle Kölner Stadtbezirke (Stadtbezirk Nippes: 10 Quartiere; Lindenthal: 6 Quartiere; 
Ehrenfeld: 6 Quartiere; Chorweiler: 6 Quartiere; Kalk: 7 Quartiere; Mülheim: 6 Quartiere; 
Rodenkirchen: 3 Quartiere; Porz: 3 Quartiere; Innenstadt: 2 Quartiere). In den meisten 
Fällen handelt es sich um periphere Teilräume mit geringeren Deliktfrequenzen. In einigen 
Quartieren vollzog sich die Abnahme aber auf einer hohen Deliktfrequenz: wie zum Bei-
spiel im Studentenviertel in der Innenstadt oder im Quartier Rochusstraße im 
Stadtteil Finkenberg sowie im Bereich Vogelsanger Straße in Ehrenfeld und im 
Kalker Stadtteil Humboldt-Gremberg.

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 53 
Tab. 8: Statistische Quartiere in Köln mit einer besonders hohen Zunahme von Delikten der Stra-
ßenkriminalität im Zeitraum der Jahre 2022 und 2023  
Rang Statistische Quartiere in Köln 
Delikte der Straßenkriminalität 
im Jahr 
2023 
im Jahr 
2022 
Entwicklung 
in % 
1  401010008 / Ehrenfeld-West - Hackländerstr. 82 34 141,2 
2  903020004 / Buchheim - St. Mauritius 33 14 135,7 
3  901030002 / Mülheim - Gymnasiumstr. 163 70 132,9 
4  309050003 / Widdersdorf-Süd - Im Toennesfeld 9 4 125,0 
5  301010002 / Klettenberg - Stenzelbergstr. 31 14 121,4 
6  308030002 / Lövenich-Ost - Siedlung Haus Közal 13 6 116,7 
7  710010004 / Wahnheide - Gudrunstr. 41 19 115,8 
8  308040003 / Lövenich-West - Gut Keuschhof 27 13 107,7 
9  906030001 / Höhenhaus - Gesamtschule 60 29 106,9 
10  808020004 / Rath - An der Mollburg 49 24 104,2 
11  805020001 / Ostheim-Süd 202 101 100,0 
12  806020002 / Siedlung Madaus - Hopfenstr. 14 7 100,0 
13  705020002 / Eil - Pfaffengäßchen  55 28 96,4 
14  307020003 / Neu-Weiden - Sportplatz 25 13 92,3 
15  703010003 / Ensen - Evastr. 38 20 90,0 
16  903020006 / Buchheim - Arnsberger Str. 69 37 86,5 
17  212010001 / Immendorf 41 22 86,4 
18  504040002 / Niehl - St. Katharina 134 72 86,1 
19  302020007 / Sülz - Auerbachplatz 61 33 84,8 
20  303030003 / Neu-Lindenthal - Krieler Dom 31 17 82,4 
21  302010001 / Weißhaus -Viertel - Weißhaus  67 37 81,1 
22  905020002 / Hagedorn - Talstr. 69 39 76,9 
23  303010003 / Alt-Lindenthal - Dürener Str. 107 61 75,4 
24  901030004 / Mülheim - Deutz-Mülheimer Str. 534 305 75,1 
25  405040005 / Neu-Bocklemünd - Börnestr. 40 23 73,9 
26  903020003 / Buchheim - Johanniterstr. 33 19 73,7 
27  205060001 / GE Zollstock - Zollstockhöfe 156 90 73,3 
28  709040002 / Neu-Grengel - Kantstr. 38 22 72,7 
29  902020001 / Siedlung Blauer Hof - Heidelberger 
Str. 152 89 70,8 
30  905010003 / Dellbrück - Ernastr. 29 17 70,6 
31  307020007 / Neu-Weiden - Alte Post 17 10 70,0 
32  603010004 / Seeberg-Nord - Ludwig-Gies-Str. 39 23 69,6 
33  302020001 / Sülz - Marsiliusstr. 61 36 69,4 
34  707010007 / Urbach - Auf dem Stallberg 22 13 69,2 
35  904020004 / Holweide-Ost - Franz-Werfel-Str. 22 13 69,2 
36  805010003 / Ostheim-Nord - Steinrutschweg 96 58 65,5 
37  713010001 / Libur 23 14 64,3 
38  208050001 / Rodenkirchen - Mildred-Scheel-Str. 156 96 62,5

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 54 
Rang Statistische Quartiere in Köln 
Delikte der Straßenkriminalität 
im Jahr 
2023 
im Jahr 
2022 
Entwicklung 
in % 
39  606010004 / Pesch - Heribert-Klar-Platz 34 21 61,9 
40  708010001 / Elsdorf 50 31 61,3 
41  307020001 / Neu-Weiden - Danziger Str. 64 40 60,0 
42  401030001 / Ehrenfeld - Bezirkssportanlage Mitte 80 50 60,0 
43  903020001 / Buchheim - Wuppertaler Str. 78 49 59,2 
44  901060001 / Bruder-Klaus-Siedlung - Siedlung 
Neurath 95 60 58,3 
45  706030001 / Porz-Ost - Alfred-Nobel-Str. 87 55 58,2 
46  704010001 / Gremberghoven - Auf dem Streit-
acker 262 166 57,8 
47  907020001 / Dünnwald - Von-Diergardt-Str. 41 26 57,7 
48  710010003 / Wahnheide - Scheuermühlenstr. 77 49 57,1 
49  603010001 / Seeberg-Nord - Gustav-Heinemann-
Schule 69 44 56,8 
50  302040004 / Kriel - Am Beethovenpark 47 30 56,7 
51  903010001 / Siedlung Buchheim 155 99 56,6 
52  203010001 / Rheinsteinstr. 39 25 56,0 
53  302020003 / Sülz - Manderscheider Platz 131 84 56,0 
54  104030003 / Agnes-Viertel - Lupusstr. 876 563 55,6 
55  211010001 / Godorf 264 170 55,3 
56  905080002 / Thurn - Gemarkenstr. 80 52 53,8 
57  205030001 / Vorgebirgspark - Schwalbacher Str. 46 30 53,3 
58  205030002 / Vorgebirgspark - Fritz-Hecker-Str. 55 36 52,8 
59  609010002 / Chorweiler - Uppsalasteig 87 57 52,6 
60  302020004 / Sülz - Remigiusstr. 32 21 52,4 
61  208100001 / Sürther Feld - Michaelshoven 197 130 51,5 
62  302020008 / Sülz - Kyllburger Str. 53 35 51,4 
250 Stadt Köln insgesamt 66.825 59.233 12,8 
Quelle: PKS 2022 und 2023, LKA NRW – eigene Berechnungen 
Tabelle 9: Statistische Quartiere in Köln mit einer besonders starken Verringerung von Delikten der 
Straßenkriminalität im Zeitraum der Jahre 2022 und 2023  
Statistische Quartiere in Köln 
Delikte der Straßenkriminalität 
im Jahr 
2023 
im Jahr 
2022 
Entwicklung 
in % 
901030005 / Mülheim - Herz-Jesu-Kirche 53 71 -25,4 
102030001 / Studenten-Viertel 413 554 -25,5 
603010002 / Seeberg-Nord - Henry-Ford-Realschule 23 31 -25,8 
401040001 / Vogelsanger Str. - Fröbelplatz 45 61 -26,2 
803010001 / Schweden-Siedlung - Thorwaldsenstr. 42 57 -26,3 
209020001 / Alt-Weiß  11 15 -26,7 
801010002 / Humboldt - Gießener Str.  88 121 -27,3 
403030001 / Bickendorf - Am Rosenhof 55 76 -27,6 
502010001 / Nibelungen-Siedlung - Kriemhildplatz 41 57 -28,1

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 55 
Statistische Quartiere in Köln 
Delikte der Straßenkriminalität 
im Jahr 
2023 
im Jahr 
2022 
Entwicklung 
in % 
502030001 / Grüner Hof 48 67 -28,4 
801040001 / Siedlung Humboldt 32 45 -28,9 
504010002 / Gelsenkirchener Str. - Erich Kästner-
Gymnasium 39 55 -29,1 
209010001 / Neu-Weiß - Friedhof 17 24 -29,2 
502010002 / Nibelungen-Siedlung - St. Quirinus 17 24 -29,2 
504010001 / Gelsenkirchener Str. - Monika-Plonka-
Platz 38 54 -29,6 
707010001 / Urbach - Am Urbacher Wall 35 50 -30,0 
714010002 / Zündorf - Hauptstr. 44 63 -30,2 
908030001 / Stammheim 59 85 -30,6 
504030001 / Wohnpark Niehl 49 71 -31,0 
403030005 / Bickendorf - Am Rosengarten 17 25 -32,0 
605010002 / Lindweiler - Krombachweg 23 34 -32,4 
807010001 / Brück 60 89 -32,6 
209010003 / Neu-Weiß - Heinrichstr. 24 36 -33,3 
902030001 / Siedlung Weiße Stadt - Kopernikusstr. 60 91 -34,1 
303010006 / Alt-Lindenthal - St. Stephan 29 44 -34,1 
401040005 / Vogelsanger Str. - Berufskolleg 84 129 -34,9 
103010002 / Kuniberts-Viertel - Thürmchenswall 60 94 -36,2 
612040001 / Neu-Worringen - Krebelspfad 30 48 -37,5 
906030003 / Höhenhaus - Honschaftsstr. 30 49 -38,8 
807040001 / Siedlung Lehmbacher Weg 43 72 -40,3 
503020001 / Riehler Heimstätten 36 62 -41,9 
309020001 / Alt-Widdersdorf 11 19 -42,1 
907060001 / Siedlung Am Donewald 22 38 -42,1 
807060001 / Siedlung Klausenberg 30 52 -42,3 
612010003 / Alt-Worringen - Hackhauser Weg 17 30 -43,3 
705020001 / Eil - St.-Rochus-Str. 223 395 -43,5 
603040001 / Seeberg-Mitte 40 72 -44,4 
807050001 / Waldtier-Siedlung 20 36 -44,4 
404040001 / Vogelsang-Nord - Kolkrabenschule 56 101 -44,6 
405040002 / Neu-Bocklemünd - Lasker-Schüler-Str. 24 44 -45,5 
501060002 / Nippes - Am Alten Stellwerk 13 24 -45,8 
309050001 / Widdersdorf-Süd - Golfplatz 7 13 -46,2 
309010002 / Neu-Widdersdorf - Indianapolis-Str. 10 19 -47,4 
504020002 / Niehl-Süd - Petrikirche 30 58 -48,3 
306010007 / Junkersdorf - Stüttgerhofweg 22 43 -48,8 
606010003 / Pesch - Marienstr. 15 31 -51,6 
309010001 / Neu-Widdersdorf - Gut Burghof 12 25 -52,0 
905060001 / Siedlung Mielenforst 14 30 -53,3 
501030002 / Nordpark - Am Nordpark 14 34 -58,8 
Quelle: PKS 2022 und 2023, LKA NRW – eigene Berechnungen

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 56 
Eine dritte Tabellenanalyse richtet das Augenmerk auf die Entwicklung der Stra-
ßenkriminalität in den Kölner Quartieren von 2019 bis 2023. Berechnet wurde 
die relative Veränderung innerhalb der vier Jahre. Im Folgenden wird das obere Dezil 
(Zehntel) dargestellt (vgl. Tabelle 10) – es enthält die 52 statistischen Quartiere der Stadt 
Köln (9 % aller 570 Quartiere), die in der relativen Kriminalitätszunahme von 2019 bis 
2023 mindestens das Vierfache des Kölner Durchschnitts aufweisen. Bezogen auf alle 570 
Kölner Quartiere hat sich die Delikthäufigkeit in dem Zeitraum im Durchschnitt um 23,7 
Prozent erhöht – eine Zunahme um 95 Prozent entspricht dem Vierfachen. Dieser Durch-
schnittswert wird dadurch beeinflusst, dass in 180 Quartieren – das entspricht einem knap-
pen Drittel der Quartiere (31,6 %) – die Deliktzahlen im Vergleich zwischen den Jahren 
2019 und 2023 rückläufig waren. 
Die vorderen Rangplätze der überdurchschnittlichen relativen Entwicklung der Straßenkri-
minalität in den Kölner Quartieren von 2019 bis 2023 werden nur teilweise von den Quar-
tieren eingenommen, die zuvor als Gebiete mit sehr hoher Kriminalitätsbelastung je Ein-
wohner identifiziert wurden (vgl. Tabelle 10): 
Unter Berücksichtigung des absoluten Niveaus der Straftaten sind drei Quartiere in der 
Innenstadt hervorzuheben: 
• Auf Rang 11 liegt das Neumarkt-Viertel St. Andreas, in dem von 2019 bis 2023 
eine Erhöhung von 1.770 Delikten auf 5.037 Straftaten stattfand. 
• Auf Das Komponisten-Viertel – Aachener Straße ist auf  Rang 45 zu finden – dort 
nahmen die Delikte von 139 auf 286 Straftaten zu. 
• Das Quartier Südstadt – Elsaßstr aße  steht – infolge einer Erhöhung der Delikte von 
51 auf 100 – auf dem Rang 51.  
Die größte Anzahl von elf Quartieren mit einer besonders hohen Zunahme von Delikten 
der Straßenkriminalität im Zeitraum von 2019 bis 2023 entfällt auf den Stadtbezirk 
Mülheim: 
• Im Stadtteil Mülheim weisen die Quartiere Mülheimer Stadtgarten – Rendsburger 
Platz (Rang 44 – Erhöhung von 73 auf 151 Delikte) und Mülheim – Gymnasium-
straße (Rang 13 – Erhöhung von 63 auf 163 Delikte) eine überproportionale Ten-
denz auf. 
• Die Bruder-Klaus-Siedlung in Neurath landet mit einem Anstieg von 26 auf 95 Straf-
taten auf Rang 3. 
• In der Siedlung Blauer Hof – Heidelberger Straße (Rang 4) in Buchforst erhöhte 
sich die Anzahl der Delikte um 262 Prozent. Im benachbarten Quartier Buchheim 
(Rang 20) erhöhte sich die Frequenz der Delikte von 65 auf 155 Straftaten. 
• Betroffen sind auch: das Quartier Thurn – Gemarkenstraße (Rang 41) in Dellbrück, 
das Quartier Hagedorn – Talstraße (Rang 9) zwischen Dellbrück und Holweide, 
die Oststraßen -Siedlung (Rang 27) in Höhenhaus, die Quartiere An der Walkmühle 
(Rang 46) und Von-Diergardt-Straße (Rang 47) in Dünnwald  sowie die Bayer-Sied-
lung – Rungestraße (Rang 15) in Flittard.

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 57 
Eine auffallend hohe Anzahl von neun Quartieren mit einer starken Erhöhung der Straßen-
kriminalität in den Jahren von 2019 bis 2023 ist auch im Stadtbezirk Porz festzustellen: 
• An vorderster Stelle ist das Quartier Alt-Grengel (Rang 2) zu nennen, zu dem der 
Flughafen gehört, wo eine Zunahme von 182 Delikten auf 1.015 Straftaten ver-
zeichnet wurde. Aber auch im Nachbarquartier Neu-Grengel – Kantstraße (Rang 
7) erhöhte sich die Ereigniszahl deutlich – wenngleich auf einem deutlich niedrige-
ren Niveau. 
• Auch die Quartiere Urbach – Fauststraße (Rang 16 –  Anstieg von 49 auf 123 De-
likte) und Urbach – Gronaustraße (Rang 18) sind im vorderen Bereich der Vertei-
lung platziert. 
• Im zentralen Quartier Porz-Mitte – Rathaus (Rang 38) nahm die Deliktanzahl in 
den Jahren 2019 bis 2023 von 77 auf 163 Straftaten zu. 
• Betroffen ist auch das Einfamilienhausgebiet Elsdorf (Rang 17) in der Porzer Peri-
pherie. 
• Im Kölner Südosten gehört auch das Quartier Wahnheide – Scheuermühlenstraße 
(Rang 36) zu den Gebieten, in denen sich die Straßenkriminalität von 2019 bis 
2023 relativ stark erhöht hat. 
• Die beiden Quartiere Evastraße (Rang 40) und Hohe Straße (Rang 50) des Stadt-
teils Ensen am Rhein weisen auch eine starke relative Zunahme der Straßenkrimina-
lität von 2019 bis 2023 auf. 
Eine ebenfalls große Zahl von sieben Quartieren mit einer besonders hohen Zunahme von 
Delikten der Straßenkriminalität im Zeitraum von 2019 bis 2023  stammt aus dem Stadt-
bezirk Rodenkirchen: 
• Ein zusammenhängendes Gebietscluster fällt im Stadtteil Zollstock auf. Es sind: auf 
Rang 6 steht das Quartier Zollstock-Nord – Zollstock Arkaden, auf Rang 24 das 
Quartier Vorgebirgspark – Schwalbacher Straße, auf Rang 34 das Quartier Zoll-
stock-Nord – Bernhard-Feilchenfeld-Straße  und auf Rang 39 das Quartier Vorge-
birgspark – Fritz-Hecker-Straße . Die Zunahme der Delikte streut zwischen 243 Pro-
zent und 112 Prozent. 
• In Rodenkirchen sind das Flussviertel – Gymnasium (Rang 32), wo ein Anstieg der 
Straftaten von 30 auf 65 verzeichnet wurde, und Rodenkirchen – Rathaus (Rang 
49) betroffen, bei dem sich die Deliktanzahl von 84 auf 169 erhöhte. 
• Im Stadtteil Sürth hat eine beträchtliche Zunahme von 94 auf 197 Delikte im Quar-
tier Sürther Feld – Michaelshoven stattgefunden (Rang 42): 
Weitere sieben Quartiere mit einer starken Erhöhung der Straßenkriminalität in den Jahren 
von 2019 bis 2023 befinden sich im Stadtbezirk Kalk: 
• Ein besonders hohes absolutes Niveau Köln stell der Anstieg in den Kalk Arcaden 
von 715 auf 1.314 Delikten dar. Das betrifft auch das Quartier Kalk – Trimborn-
straße (Rang 5), wo die Straftaten von 127 auf 437 anstiegen.

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 58 
• Bemerkenswert sind auch die benachbarten Quartiere Ostheim-Süd (Rang 22) und 
Ostheim-Nord – Rösrather Straße , wo eine Zunahme von 196 auf 439 Straftaten 
festgestellt wurde. 
• Darüber hinaus sind die folgenden Quartiere vertreten: Siedlung Lehmbacher Weg 
(Rang 26), Vingst – Homarstraße (Rang 30), Höhenberg – Gesamtschule (Rang 
35) und Rath – An der Mollburg (Rang 48). Die absoluten Ausprägungen verblei-
ben allerdings auf einem niedrigen Niveau. 
Sechs Quartiere gehören zum Stadtbezirk Lindenthal: 
• Im Quartier Alt-Lindenthal – Dürener Straße entspricht die Zunahme von 11 auf 
107 Delikte fast 900 Prozent (Rangplatz 1). 
• Die anderen Quartiere streuen über mehrere Stadtteile: Junkersdorf – Am Kloster-
garten (Rang 12), Sülz – Manderscheider Platz (Rang 14), Neu-Lindenthal – Feuer-
wache (Rang 28), Lövenich (Rang 37) und Braunsfeld – Alsdorfer Straße (Rang 
43). Die Zunahme der Delikte streut zwischen 177 Prozent und 107 Prozent. 
Ebenfalls sechs Quartiere sind dem Stadtbezirk Nippes zuzurechnen: 
• Im Stadtteil Nippes ist das Quartier am Wilhelmplatz mit einem Anstieg von 49 auf 
106 Straftaten betroffen (Rang 33). 
• Eine überdurchschnittliche Erhöhung fand auch in den linksrheinischen Quartieren 
Merheim – Mönchsgasse (Rang 8) und Merheim – Am Ginsterpfad (Rang 52) statt. 
• Im Stadtteil Niehl betrifft die starke Zunahme die Quartiere St. Katharina (Rang 10) 
und Niehl-Süd – Erlenhofstraße (Rang 25).  
• Das neue Stadtviertel auf dem ehemaligen Clouth-Gelände (Rang 19) und am Jo-
hannes-Giesberts-Park weist auch einen besonders hohen relativen Anstieg auf. 
Nur wenige Quartiere im Stadtbezirk Ehrenfeld weisen eine überproportionale Zu-
nahme der Straßenkriminalität von 2019 bis 2023 auf: Es betrifft lediglich das Quartier  
Neuehrenfeld – Lukasstraße (Rang 21) und Ehrenfeld – Bezirkssportanlage Mitte (Rang 
29). Auch in diesen Gebieten verbleiben die absoluten Ausprägungen auf einem niedrigen 
Niveau. 
Im Stadtbezirk Chorweiler ist bei nur einem Quartier ein entsprechender relativer Anstieg 
festzustellen. Es ist das Quartier Merkenich – Spoerkelhof (Rang 23). 
In einer weiteren ergänzenden Tabellenanalyse wird die absolute Entwicklung der 
Straßenkriminalität in den Kölner Quartieren von 2019 bis 2023 betrachtet. Im 
Durchschnitt der 570 Quartiere nahm die Zahl der Delikte innerhalb der vier Jahre um 22 
Straftaten zu. Für die Analyse wurden diejenigen Räume ausgewählt, die in der absoluten 
Kriminalitätszunahme von 2019 bis 2023 mindestens das Dreifache des Kölner Durch-
schnitts aufweisen (vgl. Tabelle 11). In 49 Quartieren hat die Zahl der Delikte im Betrach-
tungszeitraum um 67 und mehr zugenommen; diese 49 statistischen Quartiere bilden einen 
Ausschnitt von knapp 9 Prozent aller Kölner Quartiere.

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 59 
Tabelle 10: Statistische Quartiere in Köln mit einer besonders hohen relativen Zunahme von Delik-
ten der Straßenkriminalität im Zeitraum der Jahre 2019 bis 2023  
Rang Statistische Quartiere in Köln 
Delikte der Straßenkriminalität 
im Jahr 
2023 
im Jahr 
2019 
Entwicklung 
in % 
1  303010003 / Alt-Lindenthal - Dürener Str. 107 11 872,7 
2  709010001 / Alt-Grengel 1015 182 457,7 
3  901060001 / Bruder-Klaus-Siedlung - Siedlung 
Neurath 95 26 265,4 
4  902020001 / Siedlung Blauer Hof - Heidelber-
ger Str. 152 42 261,9 
5  802010006 / Kalk - Trimbornstr. 437 127 244,1 
6  205050001 / Zollstock-Nord - Zollstock Arka-
den 127 37 243,2 
7  709040002 / Neu-Grengel - Kantstr. 38 12 216,7 
8  505040003 / Merheim (lrh.) - Mönchsgasse 53 17 211,8 
9  905020002 / Hagedorn - Talstr. 69 24 187,5 
10  504040002 / Niehl - St. Katharina 134 47 185,1 
11  103040001 / Neumarkt-Viertel - St. Andreas 5037 1770 184,6 
12  306010002 / Junkersdorf - Am Klostergarten 36 13 176,9 
13  901030002 / Mülheim - Gymnasiumstr. 163 63 158,7 
14  302020003 / Sülz - Manderscheider Platz 131 51 156,9 
15  909030001 / Bayer-Siedlung - Rungestr. 28 11 154,5 
16  707010004 / Urbach - Fauststr. 123 49 151,0 
17  708010001 / Elsdorf 50 20 150,0 
18  707010002 / Urbach - Gronaustr. 41 17 141,2 
19  501050001 / Clouth-Gelände 55 23 139,1 
20  903010001 / Siedlung Buchheim 155 65 138,5 
21  402020002 / Neuehrenfeld - Lukasstr. 78 33 136,4 
22  805020001 / Ostheim-Süd 202 87 132,2 
23  601030001 / Merkenich - Spoerkelhof 37 16 131,3 
24  205030001 / Vorgebirgspark - Schwalbacher 
Str. 46 20 130,0 
25  504020001 / Niehl-Süd - Erlenhofstr. 43 19 126,3 
26  807040001 / Siedlung Lehmbacher Weg 43 19 126,3 
27  907010001 / Oststraßen -Siedlung 52 23 126,1 
28  303030004 / Neu-Lindenthal - Feuerwache 47 21 123,8 
29  401030001 / Ehrenfeld - Bezirkssportanlage 
Mitte 80 36 122,2 
30  803030002 / Vingst - Homarstr. 40 18 122,2 
31  805010001 / Ostheim-Nord - Rösrather Str. 237 109 117,4 
32  208030001 / Flußviertel - Gymnasium 65 30 116,7 
33  501020005 / Nippes - Wilhelmplatz 106 49 116,3 
34  205050002 / Zollstock-Nord - Bernhard-Feil-
chenfeld-Str. 43 20 115,0 
35  804030003 / Höhenberg - Gesamtschule 43 20 115,0 
36  710010003 / Wahnheide - Scheuermühlenstr. 77 36 113,9 
37  308010001 / Lövenich 17 8 112,5

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 60 
Rang Statistische Quartiere in Köln 
Delikte der Straßenkriminalität 
im Jahr 
2023 
im Jahr 
2019 
Entwicklung 
in % 
38  706010004 / Porz-Mitte - Rathaus 163 77 111,7 
39  205030002 / Vorgebirgspark - Fritz-Hecker-Str. 55 26 111,5 
40  703010003 / Ensen - Evastr. 38 18 111,1 
41  905080002 / Thurn - Gemarkenstr. 80 38 110,5 
42  208100001 / Sürther Feld - Michaelshoven 197 94 109,6 
43  304010003 / Braunsfeld - Alsdorfer Str. 29 14 107,1 
44  901020001 / Mülheimer Stadtgarten - Rends-
burger Platz 151 73 106,8 
45  102050003 / Komponisten-Viertel - Aachener 
Str. 286 139 105,8 
46  907020003 / Dünnwald - An der Walkmühle 39 19 105,3 
47  907020001 / Dünnwald - Von-Diergardt-Str. 41 20 105,0 
48  808020004 / Rath - An der Mollburg 49 24 104,2 
49  208050003 / Rodenkirchen - Rathaus 169 84 101,2 
50  703010002 / Ensen - Hohe Str. 64 32 100,0 
51  102010001 / Südstadt - Elsaßstr.  100 51 96,1 
52  505040002 / Merheim (lrh.) - Am Ginsterpfad 90 46 95,7 
261 Stadt Köln insgesamt 66.825 54.012 23,7 
Quelle: PKS 2019 und 2023, LKA NRW – eigene Berechnungen 
Auf den vorderen Rangplätzen der überdurchschnittlichen absoluten Entwicklung der Stra-
ßenkriminalität von 2019 bis 202 3 befinden sich schwerpunktmäßig  Quartiere, die zuvor 
als Gebiete mit sehr hoher Kriminalitätsbelastung je Einwohner identifiziert wurden (vgl. 
Tabelle 11): 
• Insgesamt gehören 16 Quartiere zum Stadtbezirk Innenstadt (rund 33%). Die 
stärkste absolute Zunahme (um mehr als 3.200 Fälle) fand im Neumarkt-Viertel – 
St. Andreas – d.h. um den Neumarkt herum – statt. Auffallend hohe Werte betra-
fen auch das Quartier am Ottoplatz in Deutz, das Agnes-Viertel sowie das Eigel-
stein-Viertel am Ebertplatz, das Mauritius-Viertel am Mauritiuskirchplatz, das Stadt-
garten-Viertel, das Gereons-Viertel, das Komponisten-Viertel am Yitzhak-Rabin-Platz 
und am Aachener Weiher, das Severins-Viertel, aber auch das Studenten-Viertel 
und das Südbahnhof-Viertel. 
• Weitere 6 Quartiere sind Teil des Stadtbezirks Rodenkirchen (12%). Neben 
den Sürther Quartier Michaelshoven weisen die Quartiere Zollstock Arkaden und 
Zollstockhöfe im Stadtteil Zollstock sowie das Rathausquartier und das Quartier an 
der Mildred-Scheel-Straße im Stadtteil Rodenkirchen , aber auch im Umfeld des 
Rheinhafens bei Godorf eine überdurchschnittliche Zunahme der Deliktzahlen im 
Zeitraum von 2019 bis 2023 auf. 
• Im Stadtbezirk Lindenthal gehören nur zwei Quartiere dazu. Es sind das Quar-
tier am Manderscheider Platz in Sülz und der Bereich um die Dürener Straße in Alt-
Lindenthal.

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 61 
Tab. 11: Statistische Quartiere in Köln mit einer überdurchschnittlichen absoluten Entwicklung der 
Straßenkriminalität von 2019 bis 2023 
Rang Quartiere in Köln 
Straßenkriminalität ab-
solute Delikte 
Entwicklung 
2019 > 2023 
2023 2019 Absolut 
1  103040001 / Neumarkt-Viertel - St. Andreas 5037 1770 3267 
2  709010001 / Alt-Grengel 1015 182 833 
3  802020001 / Köln Arcaden 1314 715 599 
4  105010001 / Deutz - Ottoplatz 842 497 345 
5  802010006 / Kalk - Trimbornstr. 437 127 310 
6  802010002 / Kalk - Vorsterstr. 850 560 290 
7  104030003 / Agnes-Viertel - Lupusstr. 876 664 212 
8  101020001 / Mauritius-Viertel - Mauritiuskir-
chplatz 647 460 187 
9  102050002 / Komponisten-Viertel - Yitzhak-
Rabin-Platz 420 235 185 
10  102050003 / Komponisten-Viertel - Aache-
ner Str. 286 139 147 
11  901020003 / Mülheimer Stadtgarten - Jan-
Wellem-Str. 814 668 146 
12  101060003 / Severins-Viertel - Krankenhaus 402 262 140 
13  102030001 / Studenten-Viertel 413 278 135 
14  805010001 / Ostheim-Nord - Rösrather Str. 237 109 128 
15  901020002 / Mülheimer Stadtgarten - Rhodi-
usstr. 450 329 121 
16  805020001 / Ostheim-Süd 202 87 115 
17  104060001 / Villen-Viertel - Theodor-Heuss-
Ring 255 141 114 
18  102040001 / Südbahnhof-Viertel 293 182 111 
19  901030006 / Mülheim - Liebfrauen-Kirche 304 193 111 
20  902020001 / Siedlung Blauer Hof - Heidel-
berger Str. 152 42 110 
21  903020005 / Buchheim - Hermann-Kunz-Str. 276 168 108 
22  104030001 / Agnes-Viertel - Aquinostr. 295 187 108 
23  208100001 / Sürther Feld - Michaelshoven 197 94 103 
24  901030002 / Mülheim - Gymnasiumstr. 163 63 100 
25  211010001 / Godorf 264 164 100 
26  103020001 / Eigelstein-Viertel 453 354 99 
27  104020002 / Stadtgarten-Viertel - Bis-
marckstr. 372 274 98 
28  303010003 / Alt-Lindenthal - Dürener Str. 107 11 96 
29  706010001 / Porz-Mitte - Zentrum 240 146 94 
30  806020001 / Siedlung Madaus - Auf dem Ei-
chenbrett 362 271 91 
31  205050001 / Zollstock-Nord - Zollstock Ar-
kaden 127 37 90 
32  903010001 / Siedlung Buchheim 155 65 90 
33  406030001 / Siedlung Butzweiler Hof 289 200 89

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 62 
Rang Quartiere in Köln 
Straßenkriminalität 
absolute Delikte 
Entwicklung 
2019 > 2023 
2023 2019 Absolut 
34  103030001 / Gereons-Viertel - St. Gereon 279 191 88 
35  504040002 / Niehl - St. Katharina 134 47 87 
36  401030002 / Ehrenfeld - Hansemannstr. 294 207 87 
37  706010004 / Porz-Mitte - Rathaus 163 77 86 
38  208050003 / Rodenkirchen - Rathaus 169 84 85 
39  501020009 / Nippes - Gellertstr. 204 121 83 
40  302020003 / Sülz - Manderscheider Platz 131 51 80 
41  901020001 / Mülheimer Stadtgarten - 
Rendsburger Platz 151 73 78 
42  707010004 / Urbach - Fauststr. 123 49 74 
43  504060001 / Hafen Niehl 204 130 74 
44  208050001 / Rodenkirchen - Mildred-Scheel-
Str. 156 85 71 
45  104030005 / Agnes-Viertel - Alte Feuerwa-
che 167 96 71 
46  205060001 / GE Zollstock - Zollstockhöfe 156 86 70 
47  901020004 / Mülheimer Stadtgarten - Mon-
tanusstr. 369 299 70 
48  901060001 / Bruder-Klaus-Siedlung - Sied-
lung Neurath 95 26 69 
49  104050001 / Gerichts-Viertel 146 79 67 
177 Durchschnitt der 570 Kölner Quartiere 117 95 22 
 Quelle: PKS 2019 und 2023, LKA NRW – eigene Berechnungen 
 
• Eine ähnliche Struktur liegt im Stadtbezirk Ehrenfeld vor. Neben dem Quartier 
Hansemannstraße im Stadtteil  Ehrenfeld fällt nur die Deliktentwicklung in der Sied-
lung Butzweiler Hof auf. 
• Aus dem Stadtbezirk Porz liegt das Quartier Alt-Grengel am Flughafen sehr weit 
vorn. Dort hat sich die Zahl der jährlichen Delikte von 2019 bis 2023 um 833 Fälle 
erhöht (von 182 auf 1.015 Straftaten). Überdurchschnittliche Entwicklungssprünge 
sind in Porz-Mitte in den Quartieren Zentrum und Rathaus zu diagnostizieren. Unter 
den Quartieren mit der sehr hohen Deliktentwicklung sind auch der Bereich der 
Fauststraße in Urbach vorzufinden.  
• Die Quartiere aus dem Stadtbezirk Kalk liegen in der Verteilung überwiegend 
weit vorn. Besonders zu nennen ist das Quartierscluster der Köln Arcaden (Anstieg 
um 599 von 715 auf 1.314 Straftaten), Kalk – Trimbornstr (Anstieg um 310 von 
127 auf 437 Straftaten) und Kalk – Vorsterstr (Anstieg um 290 von 560 auf 850 
Delikte). Einen weiteren räumlichen Zusammenhang bilden die Quartiere Ostheim-
Nord – Rösrather Straße  und Ostheim-Süd. Darüber hinaus fällt noch die absolute 
Zunahme der Delikte in der Siedlung Madaus – Auf dem Eichenbrett auf. 
• Ein großer Teil – 10 Quartiere – gehört dem Stadtbezirk Mülheim an – sie sind 
allerdings mehr im Mittelfeld der Verteilung platziert. Im Stadtteil Mülheim rund um

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 63 
den Mülheimer Stadtgarten betrifft das die Quartiere Rendsburger Platz, Rhodius-
straße,  Jan-Wellem-Straße, Montanusstraße und auf der anderen Seite des Clevi-
schen Rings den Zusammenhang der benachbarten Quartiere Gymnasiumstraße 
und Liebfrauen-Kirche in Rheinnähe. Außerdem sind die zwei Quartiere Siedlung 
Buchheim und Hermann-Kunz-Straße im Stadtteil Buchheim dazuzuzählen.  Schließ-
lich tauchen noch die Bruder-Klaus-Siedlung in Neurath und die Siedlung Blauer 
Hof – Heidelberger Straße in Buchforst unter den ersten fünfzig Quartieren auf.  
• Der Stadtbezirk Nippes ist in der Verteilung nur schwach vertreten. Im Stadtteil 
Nippes gehört das Quartier Gellertstraße und im Stadtteil Niehl die Quartiere St. 
Katharina und Hafen Niehl zu den Kölner Gebieten mit einer überdurchschnittli-
chen absoluten Entwicklung der Straßenkriminalität in den Jahren 2019 bis 2023 
Wenn die relative und absolute überdurchschnittliche Entwicklung der Straßenkriminalität 
von 2019 bis 2023 integriert betrachtet wird, ergibt sich für die besonders starke Zu-
nahme von Delikten die folgende Rangfolge von Quartieren:  
(1.) Alt-Grengel 
(2.) Kalk – Trimbornstr 
(3.) Neumarkt-Viertel - St. Andreas 
(4.) Siedlung Blauer Hof - Heidelberger 
Str 
(5.) Zollstock-Nord - Zollstock Arkaden 
(6.) Mülheim – Gymnasiumstr 
(7.) Ostheim Süd 
(8.) Ostheim-Nord - Rösrather Str 
(9.) Komponisten-Viertel – Aachener 
Straße  
(10.) Niehl - St. Katharina 
(11.) Bruder-Klaus-Siedlung - Siedlung 
Neurath 
(12.) Siedlung Buchheim 
(13.) Sülz - Manderscheider Platz 
(14.) Urbach – Fauststr 
(15.) Sürther Feld – Michaelshoven 
(16.) Porz-Mitte – Rathaus 
(17.) Mülheimer Stadtgarten - Rendsbur-
ger Platz 
(18.) Rodenkirchen - Rathaus 
Worauf der außerordentlich starke Anstieg der Straßenkriminalität in diesen Quartieren 
zurückzuführen ist, lässt sich anhand der Verteilung über die einzelnen Deliktarten der 
Straßenkriminalität interpretieren . Möglicherweise hängt das Profil mit Standorten des Ein-
zelhandels zusammen. Denn die Quote der Ladendiebstähle fiel in diesen Gebieten dop-
pelt so hoch aus wie im Kölner Durchschnitt. Auch der Anteil der Rauschgiftkriminalität 
weist im Vergleich mit der gesamten Kölner Verteilung ein deutlich höheres Niveau aus. 
Die Quote der Taschendiebstähle und der einfachen Diebstähle war im Jahr 2023 leicht 
erhöht. Sachbeschädigungen, Körperverletzungen, Fahrraddiebstähle und Diebstähle aus 
Kraftfahrzeugen waren in diesen 18 Quartieren dagegen nur unterdurchschnittlich ausge-
prägt.

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 64 
2.5 Integrierte Betrachtung: Korrespondenzanalyse zur Suche nach 
Interferenzen 
In der Korrespondenzanalyse wird analysiert, ob zwischen den Quartieren Interferenzen 
der Indikatoren bestehen. Das heißt: Es werden Zusammenhänge gesucht zwischen:  
• erstens einer sehr hohen Kriminalitätsbelastung je Einwohner im Jahr 2022 sowie 
sehr hohen Wachstumsraten der Straßenkriminalität von 2019 auf 2023 ; 
• zweitens überdurchschnittlichen Ausprägungen der Bevölkerungsfluktuation; 
• drittens der Belastung mit Hotspots der Unordnung und  
• viertens erhöhten Polizeieinsätzen an Schulstandorten in der Nähe.  
Im Rahmen der integrierten Betrachtung sollen auch typologische Unterschiede zwischen 
den identifizierten Quartieren herausgearbeitet werden, um die abzuleitenden Präventions-
perspektiven differenzierter ausrichten zu können. Typologisch weisen die identifizierten 
Räume folgende Profile auf (vgl. Tabelle 12):  
V. heterogene Innenstadtquartiere [Definition: Lage im Stadtbezirk Innenstadt]; 
VI. Quartiere mit besonderer sozialer Infrastruktur [Definition: Quartiere, die laut An-
gaben des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik über stationäre Einrichtungen 
für Geflüchtete und Asylbewerber und über Einrichtungen für ältere Menschen ver-
fügen]; 
VII. studentische Quartiere [Definition: Quartiere in Hochschulnähe mit Einrichtungen für 
studentisches Wohnen und mit Freizeitangeboten für Studierende]; 
VIII. belastete Wohnquartiere [Definition: Quartiere in äußeren Stadtbezirken mit einer 
sehr hohen Fluktuationsrate und einer sehr hohen Belastung mit kriminellen Delikten 
je Einwohner]. 
Nur als Einzelfälle kommen die Sondertypen V (Problemimmobilienquartier) und VI (Bor-
dellquartier) vor.  
Typ I: Heterogene Innenstadtquartiere 
Für die integrierte Betrachtung wurden 28 Quartiere des Stadtbezirks Innenstadt ausge-
wählt. Sie wiesen sowohl hohe Raten der Bevölkerungsfluktuationsraten im Jahr 2022 als 
auch der Kriminalitätsbelastung im Jahr 2023 auf. Das heißt: Im Durchschnitt sind dort im 
Jahr 2022 rund 36 Prozent der Wohnbevölkerung fort- sowie zugezogen und zugleich wa-
ren sie im Jahr 2023 von einer sehr hohen Belastung mit kriminellen Delikten je Einwohner 
gekennzeichnet (vgl. Tabelle 12).  
• Über 40 Prozent  dieser Quartiere (43%) sind außerdem durch Unordnung belastet. 
Dazu gehören: die Verunreinigung von öffentlichen Flächen mit Müll und Abfällen 
(nach § 3 KSO); Ruhestörungen (nach § 8 KSO); ein störendes Verhalten in der 
Öffentlichkeit (nach § 11 KSO); ein Fehlverhalten auf öffentlichen Spiel- und Bolz-
plätzen (nach § 25 KSO) und ein „nicht sachgemäßes“ Grillen (nach § 26 KSO).

Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 65 
Tabelle 12: Hohe Fluktuationsquoten, Belastung durch Unordnung, Schulen mit erhöhtem Polizeieinsatz und Rangplätze im polizeilichen Vorgangsbearbeitungs-
system nach statistischen Quartieren in Köln – sortiert nach einer Raumtypologie 
Raum  
Zu- und Fort-
züge je 100 
EW 
2022 
Belastung 
durch Unord-
nung  
(nach KSO) 
2023 
Schulen mit  
erhöhtem Po-
lizeieinsatz 
2022/2023 
Rang PKS*) 
Kriminalitäts-
belastung   
Typologie 
103050001 / City - St. Martin 54,8 0 --- 2 
Typ I: Heterogene Innen-
stadt 
102060001 / Rathenau-Viertel - Rathenau-
platz 44,5 
Rathenauplatz: §§ 
11, 25 --- 44 
Typ I: Heterogene Innen-
stadt 
104020002 / Stadtgarten-Viertel - Bis-
marckstr. 42,6 
Ringe, Stadtgarten: 
§§ 3, 8, 11 --- 11 
Typ I: Heterogene Innen-
stadt 
101030001 / Cäcilien-Viertel - Josef-Hau-
brich-Hof 42,5 
Josef-Haubrich-Hof: 
§§ 3, 11 --- 3 
Typ I: Heterogene Innen-
stadt 
103020001 / Eigelstein-Viertel 41,7 Torburg: §§ 3, 11 --- 25 
Typ I: Heterogene Innen-
stadt 
103030001 / Gereons-Viertel - St. Gereon 40,6 
Klingelpützpark, Hil-
deboldplatz: §§ 3, 8, 
11, 25 --- 36 
Typ I: Heterogene Innen-
stadt 
103040001 / Neumarkt-Viertel - St. An-
dreas 39,4 0 --- 1 
Typ I: Heterogene Innen-
stadt 
101050001 / Georgs-Viertel 38,5 0 --- 57 
Typ I: Heterogene Innen-
stadt 
102020003 / Volksgarten-Viertel - Pfälzer 
Str. 37,5 
Volksgarten: §§ 3, 
11, 26 --- 39 
Typ I: Heterogene Innen-
stadt 
101010001 / Kapitol-Viertel 37,5 Hohe Str.: §§ 3, 11 --- 63 
Typ I: Heterogene Innen-
stadt 
102050001 / Komponisten-Viertel - Jean-
Claude-Letist-Platz 36,5 0 --- 69 
Typ I: Heterogene Innen-
stadt

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 66 
Raum  
Zu- und Fort-
züge je 100 
EW 
2022 
Belastung 
durch Unord-
nung  
(nach KSO) 
2023 
Schulen mit  
erhöhtem Po-
lizeieinsatz 
2022/2023 
Rang PKS*) 
Kriminalitäts-
belastung   
Typologie 
102050002 / Komponisten-Viertel - Yitzhak-
Rabin-Platz 36,4 0 --- 23 
Typ I: Heterogene Innen-
stadt 
103010001 / Kuniberts-Viertel - St. Kunibert 36,2 0 --- 27 
Typ I: Heterogene Innen-
stadt 
102050003 / Komponisten-Viertel - Aache-
ner Str. 36,1 
Aachener Str.: §§ 3, 
8, 11 --- 29 
Typ I: Heterogene Innen-
stadt 
104010003 / Belgisches Viertel - Bis-
marckstr. 35,6 0 --- 18 
Typ I: Heterogene Innen-
stadt 
104040001 / Media-Park 34,8 
August-Sander-Park, 
Kaiser-Wilhelm-Ring: 
§§ 3, 8, 11, 25 --- 34 
Typ I: Heterogene Innen-
stadt 
101020002 / Mauritius-Viertel - Weyerstr. 34,6 0 --- 85 
Typ I: Heterogene Innen-
stadt 
101020001 / Mauritius-Viertel - Mauritius-
kirchplatz 33,9 
Mauritiuskirchplatz: 
§§ 3, 8, 11, 25 --- 10 
Typ I: Heterogene Innen-
stadt 
101060006 / Severins-Viertel - Karl-Ber-
buer-Platz 33,5 
Stollwerck, Trude-
Herr-Park: § 3 --- 66 
Typ I: Heterogene Innen-
stadt 
104010002 / Belgisches Viertel - Lütticher 
Str. 33,5 
Brüsseler Platz, Ho-
henzollernring: §§ 3, 
8, 11, 25 --- 49 
Typ I: Heterogene Innen-
stadt 
103090001 / Apostel-Viertel 32,8 0 --- 38 
Typ I: Heterogene Innen-
stadt 
103030002 / Gereons-Viertel - Klingelpütz-
park 32,1 §§ 11, 25 --- 84 
Typ I: Heterogene Innen-
stadt 
101060005 / Severins-Viertel - St. Severin 31,7 0 --- 75 
Typ I: Heterogene Innen-
stadt

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 67 
Raum  
Zu- und Fort-
züge je 100 
EW 
2022 
Belastung 
durch Unord-
nung  
(nach KSO) 
2023 
Schulen mit  
erhöhtem Po-
lizeieinsatz 
2022/2023 
Rang PKS*) 
Kriminalitäts-
belastung   
Typologie 
104010001 / Belgisches Viertel - Brüsseler 
Platz 31,4 
Brüsseler Platz, Ho-
henzollernring: §§ 3, 
8, 11, 25 --- 50 
Typ I: Heterogene Innen-
stadt 
104030001 / Agnes-Viertel - Aquinostr. 31,1 0 --- 60 
Typ I: Heterogene Innen-
stadt 
102020002 / Volksgarten-Viertel - Burgun-
derstr. 30,7 0 --- 54 
Typ I: Heterogene Innen-
stadt 
101060004 / Severins-Viertel - An St. Ka-
tharinen 30,5 0 --- 71 
Typ I: Heterogene Innen-
stadt 
105010001 / Deutz - Ottoplatz 28,5 0 --- 6 
Typ I: Heterogene Innen-
stadt 
 Durchschnitt Belastete Zonen in % Anzahl Durchschnittsrang 
 
28 Quartiere in der Innenstadt  36,4 42,9 0 40 Summe Typ I 
201040001 / GE Bayenthal 283,8 0 --- [218] ud 
Typ II: mit besonderer so-
zialer Infrastruktur 
805020001 / Ostheim-Süd 52,7 
Frankfurter/Ostheimer 
Str: §§ 3, 8, 11 
Albert-Schweitzer-
Realschule 93 
Typ II: mit besonderer so-
zialer Infrastruktur 
901060001 / Bruder-Klaus-Siedlung - Sied-
lung Neurath 41,6 0 --- [207] ud 
Typ II: mit besonderer so-
zialer Infrastruktur 
208050001 / Rodenkirchen - Mildred-
Scheel-Str. 39,3 0 
Gesamtschule Ro-
denkirchen 73 
Typ II: mit besonderer so-
zialer Infrastruktur 
306010004 / Junkersdorf - Feldblumenweg 38,9 0 --- [330] ud 
Typ II: mit besonderer so-
zialer Infrastruktur 
503020001 / Riehler Heimstätten 62,5 Rheinwiese: §§ 3, 11 --- [489] ud 
Typ II: mit besonderer so-
zialer Infrastruktur 
 Durchschnitt Belastete Zonen in % Anzahl Durchschnittsrang 
 
6 Quartiere des Typ II 80,3 33,3 2 235 Summe Typ II

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 68 
Raum  
Zu- und Fort-
züge je 100 
EW 
2022 
Belastung 
durch Unord-
nung  
(nach KSO) 
2023 
Schulen mit  
erhöhtem Po-
lizeieinsatz 
2022/2023 
Rang PKS*) 
Kriminalitäts-
belastung   
Typologie 
102030001 / Studenten-Viertel 45,9 
Zülpicher Platz: §§ 3, 
8, 11 --- 30 
Typ III: studentisches 
Quartier 
102040001 / Südbahnhof-Viertel 47,0 
Luxemburger 
Str./Techno: §§ 3,8 --- 43 
Typ III: studentisches 
Quartier 
105060001 / FH Deutz - Messe 53,8 0 --- 15 
Typ III: studentisches 
Quartier 
302060001 / Uni-Center 48,2 0 --- [134] ud 
Typ III: studentisches 
Quartier 
305040001 / Neu-Müngersdorf 57,1 0 --- 56 
Typ III: studentisches 
Quartier 
303020001 / Uni-Viertel - Kliniken 35,2 0 --- 48 
Typ III: studentisches 
Quartier 
 Durchschnitt Belastete Zonen in % Anzahl Durchschnittsrang 
 
6 studentische Quartiere  45,6 33,3 0 54 [38] Summe Typ III 
302050001 / Justiz-Viertel 41,5 Riehler Str.: § 11 --- 70 
Typ IV: belastetes Wohn-
gebiet 
304040001 / GE Braunsfeld 30,0 0 --- 106 
Typ IV: belastetes Wohn-
gebiet 
401010004 / Ehrenfeld-West - Leo-Amann-
Park 41,3 §§ 11, 25 --- 26 
Typ IV: belastetes Wohn-
gebiet 
401020001 / Ehrenfeld - Lichtstr. 34,6 0 --- 55 
Typ IV: belastetes Wohn-
gebiet 
401030002 / Ehrenfeld - Hansemannstr. 36,8 
Hansemannstr.: §§ 3, 
8, 25 --- 37 
Typ IV: belastetes Wohn-
gebiet 
401040004 / Vogelsanger Str. - Neptun-
platz 33,0 
Neptunplatz: §§ 3, 
11 --- 28 
Typ IV: belastetes Wohn-
gebiet

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 69 
Raum  
Zu- und Fort-
züge je 100 
EW 
2022 
Belastung 
durch Unord-
nung  
(nach KSO) 
2023 
Schulen mit  
erhöhtem Po-
lizeieinsatz 
2022/2023 
Rang PKS*) 
Kriminalitäts-
belastung   
Typologie 
802010002 / Kalk - Vorsterstr. [27,3] 
Kalker Hauptstr.: §§ 
3, 11 --- 8 
Typ IV: belastetes Wohn-
gebiet 
802010004 / Kalk - St. Marien 31,5 
Kalker Hauptstr.: §§ 
3, 11 --- 20 
Typ IV: belastetes Wohn-
gebiet 
802010006 / Kalk - Trimbornstr. 39,0 
Kalker Hauptstr.: §§ 
3, 11 --- 14 
Typ IV: belastetes Wohn-
gebiet 
802020001 / Köln Arcaden [18,5] 
Kalker Hauptstr.: §§ 
3, 11 --- 5 
Typ IV: Umfeld des 
Wohngebiets 
804030002 / Höhenberg - Münchener Str. 30,1 
Germania Siedlung: 
§§ 3, 11 --- [137] ud 
Typ IV: belastetes Wohn-
gebiet 
406030001 / Siedlung Butzweiler Hof 31,9 0 --- 59 
Typ IV: belastetes Wohn-
gebiet 
901020003 / Mülheimer Stadtgarten - Jan-
Wellem-Str. [26,7] 0 --- 9 
Typ IV: belastetes Wohn-
gebiet 
901020002 / Mülheimer Stadtgarten - Rho-
diusstr. [26,9] 0 --- 12 
Typ IV: belastetes Wohn-
gebiet 
901030006 / Mülheim - Liebfrauen-Kirche 35,7 0 
Johann-Bendel Re-
alschule 16 
Typ IV: belastetes Wohn-
gebiet 
901030004 / Mülheim - Deutz-Mülheimer 
Str. [26,0] 0 
Johann-Bendel Re-
alschule 24 
Typ IV: belastetes Wohn-
gebiet 
901020004 / Mülheimer Stadtgarten - 
Montanusstr. 29,8 0 --- 35 
Typ IV: belastetes Wohn-
gebiet 
901040001 / Keupstr. - Schanzenstr. [24,7] 0 --- 46 
Typ IV: belastetes Wohn-
gebiet 
 Durchschnitt Belastete Zonen in % Anzahl Durchschnittsrang 
 
18 belastete Wohnquartiere  31,4 50,0 1 39 Summe Typ IV

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 70 
213020002 / Kölnberg - Brühler Landstr. 29,2 § 3 --- [184] ud 
Typ V: Quartier mit Prob-
lemimmobilien 
402030001 / Schlachthof-Süd 58,3 0 --- 51 Typ VI: Bordellquartier 
0 / Stadt Köln 22,4     
*) Die Rangplätze 1 bis 106 kennzeichneten eine überdurchschnittliche Kriminalitätsbelastung je Einwohner; weitere Rangplätze werden nicht berücksichtigt. 
Quellen: Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln; Amt für öffentliche Ordnung der Stadt Köln; PKS 2023, LKA NRW – eigene Berechnungen 
 
ud = unterdurchschnittliche Kriminalitätsbelastung je Einwohner im Jahr 2023 (Quote 0,05 und geringer)

Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 71 
• Nach den Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) wurde eine Rangreihe der 
Kölner Quartiere hinsichtlich einer sehr hohen Kriminalitätsbelastung je Einwohner 
im Jahr 2023 gebildet (vgl. Tabelle 7B). Insgesamt zeigten 101 Kölner Quartiere 
überdurchschnittliche Ausprägungen der Kriminalitätsbelastung je Einwohner. Als 
Durchschnittsrang der 28 Innenstadtquartiere wurde 40 errechnet. Das heißt: Die  
28 Quartiere repräsentieren die vorderen 40 Prozent der Kölner Teilräume mit ei-
ner überdurchschnittlichen Kriminalitätsbelastung je Einwohner im Jahr 2023. 
Durch die urbane Zentralität der 28 Innenstadtquartiere treffen dort aus unterschiedlichen 
Motiven sehr viele und verschiedene Menschen zusammen, was zu der starken Fluktuation 
der Wohnbevölkerung und zur hohen Belastung durch unerwünschte Ereignisse beiträgt.  
Nach Untersuchungen des Bundesamtes für Bau-, Stadt- und Raumforschung stellt die In-
nenstadt insbesondere für die Altersklassen der jungen Bildungswanderinnen und -wande-
rer (18- bis 24-Jährige) sowie Berufseinsteigerinnen und -einsteiger (25- bis 29-Jährige) ei-
nen beliebten Wohnstandort dar. Von dort ziehen nach einer Zeit viele um in andere 
Stadtteile bzw. Stadtbezirke. Als typisches Wanderungsmuster gilt: „Ankunft in zentralen 
Stadtteilen, danach Umzug in äußere Stadtteile und teilweise Fortzug aus der St adt“.9 
Darüber hinaus stellen Quartiere in der Innenstadt Zielorte dar: für Berufspendler, die all-
täglich ihre Arbeitsstätten aufsuchen, für Konsumenten, die wegen des breiten Warenange-
bots des Handels in die Kölner City kommen, für Stadttouristen, die einzigartige Kölner 
Kulturstätten sehen möchten, und für Erlebnisorientierte, die zahlreiche Freizeitinfrastruktu-
ren in Köln am Abend oder am Wochenende besuchen. Darunter befinden sich auch Per-
sonen, die diesen Mix von Nutzergruppen als Gelegenheitsstruktur nutzen, um kriminelle 
Handlungen zu begehen, oder die angesichts der Personen- und Ereignisdichte unordentli-
ches Verhalten zeigen und sich gehen lassen. 
Typ II: Quartiere mit besonderen sozialen Infrastruktureinrichtungen  
Es wurden sechs Quartiere identifiziert, deren sehr hohe Fluktuationsraten auf stationäre 
Einrichtungen einerseits für geflüchtete Menschen sowie Asylbewerber und andererseits für 
ältere Menschen zurückzuführen ist (vgl. Tabelle 12):  
• Im Durchschnitt sind dort innerhalb eines Jahres (2022) der sehr große Anteil von 
80 Prozent der Wohnbevölkerung fort- und zugezogen. Als Sonderfall kann 
Bayenthal eingeordnet werden: Die außerordentlich hohe Fluktuationsquote von 
284 Prozent zeigt einen sehr häufigen Wechsel des Wohnstandortes von Geflüchte-
ten und Asylbewerbern an. 
• Ein Drittel dieser Quartiere (33%) ist auch durch Unordnung (nach §§ 3, 8, 11 
KSO) belastet, und  
 
9 Kölner Statistische Nachrichten – 20/2021: Zuzüge, Fortzüge und Umzüge in Köln 2020 – Über Muster 
beim Wanderungsverhalten. https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf15/statistik-einwohner-und-
haushalte/ksn_20_2021_zuzuege_fortzuege_und_umzuege_in_koeln_2020.pdf [Zugriff: 29.02.2024], S. 13-
15.

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 72 
• in zwei Quartieren wurden Schulstandorte mit überdurchschnittlich vielen Einsätzen 
der Polizei in den Jahren 2022 und 2023 ermittelt.  
Diese Quartiere werden vor allem von den starken Wanderungsbewegungen von Geflüch-
teten und Asylbewerbern geprägt. Nach den PKS-Daten des Jahres 2023 sind diese Ge-
biete nicht von einer überdurchschnittlichen Kriminalitätsbelastung je Einwohner betroffen. 
In zwei Dritteln dieser Stadträume lag die Kriminalitätsbelastung sogar unter dem Kölner 
Durchschnitt. Wahrscheinlich stellen Sicherheitsdienste innerhalb der Einrichtungen und in 
deren Umfeld die Ordnung sicher. 
Typ III: Studentische Quartiere  
Aufgefallen sind sechs weitere Quartiere, die infolge der Nähe zur Universität bzw. zur 
Technischen Hochschule und den damit verbundenen Wohnangeboten für Studierende 
sehr hohe Fluktuationsraten aufweisen. Im Durchschnitt ist in diesen Quartieren fast die 
Hälfte der Wohnbevölkerung im Jahr 2023 fort- und zugezogen (46%) (vgl. Tabelle 12).  
• Etwa ein Drittel dieser Quartiere (33%) ist durch Unordnung (nach §§ 3, 8, 11 
KSO) belastet. Darunter sind insbesondere auch Orte rund um die Partymeile an 
der Luxemburger Straße vertreten. 
• In der Rangreihe der 101 Kölner Quartiere mit einer überdurchschnittlichen und ho-
hen Kriminalitätsbelastung je Einwohner im Jahr 2023 gehören nur fünf der studen-
tischen Quartiere – ähnlich wie die zuvor genannten Innenstadtbereiche – auch zu 
den vorderen 40 Prozent der Kölner Teilräume mit einer überdurchschnittlichen Kri-
minalitätsbelastung je Einwohner im Jahr 2022. Als Durchschnittsrang der fünf stu-
dentischen Quartiere wurde 38 errechnet, wenn das Quartier Uni-Center nicht mit-
berücksichtigt wird. (Für die sechs Quartiere mit dem Uni-Center ergibt sich die 
durchschnittliche Rangposition 54.)  
Diese Quartiere werden von den Wanderungsbewegungen der jungen Menschen beein-
flusst, die zum Studium nach Köln kommen und nach einigen Semestern andere Städte 
bzw. andere Wohnstandorte aufsuchen. Zugleich sind einige mit einer „Feier-Infrastruktur“ 
ausgestattet, die eine hohe Anziehungskraft ausübt und eine Gelegenheitsstruktur für krimi-
nelle Handlungen und unordentliches Verhalten darstellt.  
Typ IV: Belastete Wohngebiete  
Insgesamt wurden in den äußeren Stadtbezirken 18 Quartiere identifiziert, die im Jahr 
2022 eine sehr hohe Fluktuationsrate hatten und zugleich sehr hoch mit kriminellen Delik-
ten je Einwohner im Jahr 2023 belastet waren (vgl. Tabelle 12):  
• Im Durchschnitt ist dort über ein knappes Drittel der Wohnbevölkerung im Jahr 
2022 fort- und zugezogen (31%). 
• Die Hälfte dieser Quartiere (50%) weist auch Hotspots der Unordnung (nach §§ 3, 
8, 11, 25 KSO) auf.

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Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 73 
• In der Rangreihe der 101 Kölner Quartiere mit einer überdurchschnittlichen und ho-
hen Kriminalitätsbelastung je Einwohner im Jahr 2023 repräsentieren weitere 18 
Wohnquartiere – in derselben Weise wie die studentischen und die Innenstadtberei-
che – ebenfalls den vorderen Teil der Verteilung der Kölner Teilräume mit einer 
überdurchschnittlichen Kriminalitätsbelastung je Einwohner. Als Durchschnittsrang 
dieser 18 belasteten Wohnquartiere wurde 39 errechnet. 
Bei der näheren Betrachtung der Wohnquartiere ist zu erkennen, dass sie überwie-
gend einen urbanen Charakter haben. Die hohen Wanderungsbewegungen verdeutlichen 
die Attraktivität der Quartiere und ihrer Stadtteile. Der tiefenschärfere Blick auf die Quar-
tiersebene hat veranschaulicht, dass besonders Räume mit einer hohen Nutzungsmischung 
betroffen sind. Solche Quartiere, in denen Wohnen, Einzelhandel, Kultur und Freizeit viele 
Menschen mit unterschiedlichen Verhaltensweisen an zentralen Orten zusammenbringen, 
fallen besonders in den Stadtteilen Ehrenfeld, Kalk und Mülheim auf. Dort 
wurde in einigen Quartieren in überdurchschnittlicher Weise festgestellt, dass sie Hotspots 
von Verunreinigungen öffentlicher Flächen mit Müll und Abfällen, von störendem Verhalten 
und auch Ruhestörungen am Abend sind. 
Im Kontext mit der überdurchschnittlichen bzw. hohen Kriminalitätsbelastung je Einwohner 
(laut PKS-Statistik 2023) und mit der Bündelung von Hotspots der Unordnung werden im 
Folgenden die identifizierten Quartiere in den Stadtteilen Ehrenfeld, Kalk und Mülheim vor-
gestellt: 
 
Quelle: Karten 3.0 von Apple 
Abbildung 3: Siedlungsbereich der vier belasteten Quartiere in Ehrenfeld

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Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 74 
(1) Vier Quartiere verteilen sich im Stadtteil Ehrenfeld um den S-Bahnhof Köln Ehrenfeld 
herum (vgl. Tabelle 12: gelbe Markierung; vgl. Abbildung 3):  
• das Westquartier mit dem Leo-Amann-Park (Kriminalitätsindex je Einwohner: 0,18); 
• das Quartier im Bereich der Hansemannstraße  (Kriminalitätsindex je Einwohner: 
0,15);  
• das Quartier im Umfeld der Lichtstraße (Kriminalitätsindex je Einwohner: 0,11) und  
• das Quartier im Bereich von Neptunplatz und Vogelsanger Straße  (Kriminalitätsin-
dex je Einwohner: 0,17).  
In den Ehrenfelder Quartieren wird die Fluktuation überwiegend durch jüngere Personen 
geprägt. Beispielsweise bieten im Umfeld des S-Bahnhofs Ehrenfeld Boarding Houses und 
Apartmenthäuser Wohnmöglichkeiten auf Zeit an: Das „JOYN Cologne“ auf der Venloer 
Straße 241- 245 in Ehrenfeld wirbt im Internet damit, dass „die 112 neuen Serviced Apart-
ments im denkmalgeschützten Gebäude der ehemaligen Fabrik von 4711“ im „Multikulti-
Veedel“ alles bieten, was „für geschäftliche Aufenthalte auf Zeit oder private Städtetrips“ 
gebraucht wird. Auf der Vogelsanger Str. 206 (Ecke Heliosstraße) bietet das „STAYERY 
Köln“ eine „Mischung aus Hotel und privater Wohnung“ an. 
 
Quelle: Karten 3.0 von Apple 
Abbildung 4: Siedlungsbereich der vier belasteten Quartiere in Kalk 
(2) Vier weitere Quartiere im Stadtteil Kalk haben ihre Standorte auf den beiden Seiten 
der Kalker Hauptstraße und um den S-Bahnhof Köln Trimbornstraße  herum (vgl. Tabelle 
12: graue Markierung; vgl. Abbildung 4):

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Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 75 
• das Quartier Köln Arcaden (Kriminalitätsindex je Einwohner: 0,41); 
• das Quartier Vorsterstraße (Kriminalitätsindex je Einwohner: 0, 33);  
• das Quartier -Trimbornstraße (Kriminalitätsindex je Einwohner: 0, 23) und  
• das Quartier St. Marien (Kriminalitätsindex je Einwohner: 0,20). 
Die peripher in Merheim liegende Siedlung Madaus – Auf dem Eichenbrett weist ebenfalls 
eine sehr hohe Kriminalitätsbelastung je Einwohner auf, gehört aber nicht zu dem Bereich 
um die Kalker Hauptstraße herum (Kriminalitätsindex je Einwohner: 0,19).  
 
Quelle: Karten 3.0 von Apple 
Abbildung 5: Siedlungsbereich der fünf belasteten Quartiere in Mülheim 
(3) Sieben Quartiere bilden einen Siedlungszusammenhang in Mülheim (teilweise rund 
um den Wiener Platz – vgl. Tabelle 12, grüne Markierung):  
• drei benachbarte Quartiere in Rheinnähe – das Umfeld der Liebfrauenkirche (Krimi-
nalitätsindex je Einwohner: 0,21), der Herz-Jesu-Kirche (Index 0,19) und der 
Deutz-Mülheimer-Straße ( Index je Einwohner: 0,19);

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Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 76 
• die Quartiere am Mülheimer Stadtgarten wie Rhodiusstraße  (Kriminalitätsindex je 
Einwohner: 0,24), Jan-Wellem-Straße (Kriminalitätsindex je Einwohner: 0,31) und 
Montanusstraße (Kriminalitätsindex je Einwohner: 0, 16). 
• Auch das angrenzende Quartier Keup-/Schanzenstraße weist eine hohe Belastung 
auf (Kriminalitätsindex je Einwohner: 0,12). 
Im Jahr 2017 hatte die Stadt Köln die Verwaltung beauftragt, einen Aktionsplan für die Er-
langung des Siegels „Kinderfreundliche Kommune“ zu erstellen. Als Konsequenz fand im 
Jahr 2022 das Pilotprojekt „HEY Mülheim“ statt. In einer crossmedialen Sozialraumbege-
hung mittels eines Kartendialogs und mit einem anschließenden  Großgruppenformat „Vee-
dels-Konferenz“ in Köln-Mülheim wurden Kinder und Jugendliche beteiligt. Sie wurden mo-
tiviert, ihren Lebensraum zu erkunden und aus ihrer Perspektive zu bewerten. Einen gro-
ßen Stellenwert nahmen Einschätzungen zur Sicherheitssituation ein  (vgl. Abbildung 6). 
Laut der Dokumentation des Prozesses bezog sich der größte Anteil aller Beiträge auf den  
Stadtteil Mülheim (38%) – dabei stand vor allem die Situation rund um den Wiener Platz 
im Fokus. 
Die dokumentierten Antworten können als Hinweis auf ein hohes Niveau der affektiven Kri-
minalitätsfurcht unter Kinder und Jugendlichen interpretiert werden. Die Aussagen bezie-
hen sich überwiegend auf die sechs Quartiere, die in der vorliegenden Analyse ausge-
wählt wurden. 
 
Quelle: Michels, M.; Hebecker, M. & Stenzhorn, V. (2022): Online-Kartendialog HEY Mülheim. Digitale Sozialraumbege-
hung mit Kindern und Jugendlichen im Rahmen des Aktionsplans „Kinderfreundliche Kommune Köln“. Bonn, S. 20.  
Abbildung 6: Stellungnahmen von Kindern und Jugendlichen zur Sicherheitssituation in Mülheim im 
Rahmen des Online-Kartendialogs HEY Mülheim

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 77 
 
 
Abbildung 7: Kölner Sozialraum Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord im Rahmen des Pro-
gramms „Starke Veedel – Starkes Köln“ zur Verbesserung der Lebensbedingungen 
Schulen mit überdurchschnittlich häufigen Polizeieinsätzen 
Die Zunahme der Straftaten an und in Schulen im Zeitraum von 2022/2023 – insbeson-
dere von Rohheitsdelikten – unterstreicht, dass diese Institution in der Präventionsstrategie 
des Masterplans besonders Beachtung finden sollte. Zu Beginn sollte das Augenmerk auf

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Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 78 
die Schulstandorte gerichtet werden, wo in den Jahren 2022 und 2023 überdurchschnitt-
lich häufig polizeiliche Einsätze registriert wurden. Sie befinden sich überwiegend in Quar-
tieren, in deren Umfeld weder die Fluktuationsrate noch die Quote der kriminellen Delikte 
je Einwohner auffallend hoch ausgeprägt ist. Es ist häufiger eine Korrespondenz mit prob-
lembehafteten Lebenslagen festzustellen: Sechs der 11 Schulen gehören nach dem Kölner 
Lebenslagenbericht von 2020 zum Typ „potenziell stark erhöhte Problemlagen“: Es sind 
die Schulstandorte in Buchheim, Chorweiler, Seeberg, Finkenberg, Mülheim und Ostheim.  
• Drei Schulstandorte liegen in den benachbarten Stadtteilen Chorweiler, Hei-
mersdorf und Seeberg, deren städtebauliche Struktur teilweise vom Großwohnsied-
lungsbau der 1970er Jahre geprägt wird. Die Quartiere in der Umgebung der Gus-
tav-Heinemann-Schule in Seeberg-Nord wiesen in der Kriminalitätsbelastung 2023 
nur hintere Rangpositionen auf. Das Quartier Heimersdorf-Nord, in dem die Ursula-
Kuhr-Schule angesiedelt ist, grenzt unmittelbar an Seeberg an. In der Verteilung 
der Kriminalitätsbelastung je Einwohner liegt es sehr weit hinten. Die Heinrich-Böll-
Gesamtschule gehört dem Quartier Chorweiler-Nord an. Die umgebenden Quar-
tiere weisen mit einer Ausnahme ebenfalls Ränge ein, die einen unterdurchschnittli-
chen Belastungsgrad anzeigen. Die Quartiere im Umfeld der Schulstandorte weisen 
zwar überwiegend unterdurchschnittliche Kriminalitätsbelastungen je Einwohner 
und Fluktuationsquoten auf, aber Chorweiler und Seeberg-Nord bilden (zusammen 
mit Blumenberg) einen Sozialraum mit besonderem Entwicklungsbedarf (vgl. Abbil-
dung 7). Weil in den monofunktionalen Großwohnsiedlungen der Quartiere keine 
urbane Lebensqualität entstanden sei und über die Jahre eine segregative soziale 
Entmischung stattgefunden habe, wurde der Bereich im Rahmen des Programms 
„Starke Veedel – Starkes Köln“ zum „Sozialraum Blumenberg, Chorweiler 
und Seeberg-Nord“ erklärt, in dem mit dem Ziel einer positiven Entwicklung sta-
bilisierende Maßnahmen angestoßen wurden.  In rund zwei Drittel der Haushalte 
leben Kinder, die jedoch häufig in schwierigen finanziellen Verhältnissen aufwach-
sen. Die Eltern von etwa der Hälfte der jungen Menschen unter 15 Jahren sind auf 
Leistungen des Jobcenters angewiesen. 
• Bei einem Schulstandort, der Lise-Meitner-Gesamtschule, im Stadtteil Finkenberg 
stellt sich die Situation ähnlich dar. Die überdurchschnittlich häufigen polizeilichen 
Einsätze in den Jahren 2022 und 2023 korrespondieren weder mit einer hohen 
Fluktuationsrate noch mit einer hohen Quote der kriminellen Delikte je Einwohner. 
Die Quartiere im Umfeld nahmen im Jahr 2023 nur hintere Rangpositionen ein. 
Auch Finkenberg gehört einem Sozialraum mit besonderem Entwicklungsbedarf an 
– es ist der „Sozialraum Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil“ 
(vgl. Abbildung 8). Die Bewohnerschaft weist ein multikulturelles Profil auf, denn 
rund 60 Prozent aller Einwohnerinnen und Einwohner – und fast 80 Prozent der un-
ter 18-Jährigen – haben einen Migrationshintergrund. Ein Viertel der Bewohnerin-
nen und Bewohner bezieht Leistungen des Jobcenters und von den unter 15-Jähri-
gen gehören mehr als zwei Drittel „Bedarfsgemeinschaften“ an [Definition im Rah-
men des Bürgergeld-Bezuges: Gemeinschaft von Menschen, die zusammenleben

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 79 
und gemeinsam wirtschaften]. In Finkenberg gibt es Hochhäuser, die sich teilweise 
im Übergang zu Problemimmobilien befinden. Die Treppenhäuser, Aufzüge, Gara-
gen, Keller- und Außenanlagen sollen teilweise technische Mängel haben und in ei-
nem verwahrlosten Zustand sein. 
 
Abbildung 8: Kölner Sozialraum Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil im Rahmen des 
Programms „Starke Veedel – Starkes Köln“ zur Verbesserung der Lebensbedingungen 
• Ein Schulstandort, die Johann-Bendel Realschule im Stadtteil Mülheim, liegt im 
Quartier der Herz-Jesu-Kirche. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich die 
Quartiere Liebfrauenkirche und Deutz-Mülheimer-Straße, für die 202 3 ein sehr ho-

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 80 
her Kriminalitätsindex je Einwohner errechnet wurde. Auch die in der Nähe liegen-
den Quartiere um den Wiener Platz und am Mülheimer Stadtgarten – 
wie Rhodiusstraße , Jan-Wellem-Straße und Montanusstraße –  wiesen im Jahr 2023 
eine überdurchschnittlich hohe Kriminalitätsquote je Einwohner auf. Die Quartiere 
in der Umgebung liegen von den Rängen der Kriminalitätsbelastung einerseits unter 
den 101 Quartieren mit überdurchschnittlichen Werten und gehören andererseits 
zu den eher durchschnittlich belasteten Gebieten. Dieser Bereich ist nicht Teil ei-
nes Sozialraums mit besonderem Entwicklungsbedarf. 
 
Abbildung 9: Kölner Sozialraum Buchheim, Buchforst, Mülheim-Nord und Keupstraße  im Rahmen 
des Programms „Starke Veedel – Starkes Köln“ zur Verbesserung der Lebensbedingungen

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 81 
• Ein weiterer Schulstandort, die Nelson-Mandela-Schule im Quartier Buchheim 
– Wuppertaler Straße , das dem Stadtteil Buchheim angehört, weist eine der höchs-
ten Einsatzquoten der Polizei auf: Dort gab es in den Jahren 2022 und 2023 rech-
nerisch rund einen Einsatz pro Monat. Unter den Quartieren im Umfeld weist nur 
das Quartier Hermann-Kunz-Straße eine überdurchschnittlich hohe Kriminalitätsbe-
lastung je Einwohner auf. Die Bewohnerschaft in Buchheim gilt als sozial stark be-
lastet und die Wohnungsbestände entsprechen nur einer einfachen, durchschnittli-
chen Qualität. Der Anteil der Bewohnerinnen und Bewohner mit einem Migrations-
hintergrund liegt deutlich über dem städtischen Durchschnitt. Wegen der sozialen 
Problemlagen und wegen des städtischen Handlungsbedarfs wurde Buchheim im 
Kontext des „Sozialraumes Buchheim, Buchforst sowie Mülheim-
Nord, Keupstraße“ in das Programm „Starke Veedel – Starkes Köln“ aufgenom-
men (vgl. Abbildung 9). Die zuvor genannten Quartiere um die Johann-Bendel Re-
alschule und die Herz-Jesu-Kirche im Stadtteil Mülheim wurden nicht in diesen Sozi-
alraumzuschnitt aufgenommen. 
• Der Schulstandort der Albert-Schweitzer-Realschule befindet sich im Quartier 
Ostheim-Süd, den zwar ein sehr hohes Fluktuationsniveau kennzeichnet (52,7 %), 
in dessen Umfeld die Quote der kriminellen Delikte je Einwohner aber nur durch-
schnittlich ausgeprägt ist. Auch Ostheim-Süd ist wegen der sozialer Problemlagen 
Teil des „Sozialraumes Ostheim und Neubrück“ im Rahmen des Programms 
„Starke Veedel – Starkes Köln“ geworden (vgl. Abbildung 10). Dort leben über-
durchschnittlich viele Familien mit Kindern, auch der Anteil der Alleinerziehenden 
fällt erhöht aus. Und die Zahl der über 65-Jährigen liegt ebenfalls über dem Durch-
schnitt der Gesamtstadt. Ein Drittel der Bevölkerung im Sozialraum wird nach Infor-
mationen der Sozialraumkoordination durch Leistungen des Jobcenters unterstützt – 
unter den Kindern unter 15 Jahren betrifft das die Hälfte. 
• Vier Schulstandorte verteilen sich über die Stadtteile Holweide sowie Höhen-
haus im Stadtbezirk Mülheim und den Stadtteil Zündorf im Stadtbezirk Porz. Diese 
Gebiete gelten nach dem Kölner Lebenslagenbericht von 2020 als „durchschnitt-
liche Stadtteile“ – der Stadtteil Rodenkirchen im Stadtbezirk Rodenkirchen sogar 
als „gut aufgestellter Stadtteil“. Im Umfeld der Wilhelm-Busch-Realschule im 
Quartier Zündorf – Wahner Straße, der Gesamtschule Holweide im Quartier Sied-
lung Wichheim, der Willy-Brandt-Gesamtschule im Quartier Höhenhaus – Gesamt-
schule und im Umfeld der Gesamtschule Rodenkirchen im Quartier Sürther Feld – 
Michaelshoven wurden im Rahmen der Indikatorenanalyse weder hohe Fluktuati-
onsraten noch hohe Belastungen durch kriminelle Delikte je Einwohner festgestellt. 
Dennoch weisen die Wilhelm-Busch-Realschule in Zündorf, die Gesamtschule Hol-
weide und die Gesamtschule Rodenkirchen unter allen aufgezählten Schulen beson-
ders hohe Einsatzquoten der Polizei auf: Dort gab es in den Jahren 2022 und 
2023 rechnerisch rund einen Einsatz pro Monat.

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 82 
Von den elf Schulstandorten mit überdurchschnittlich häufigen polizeilichen Einsätzen in 
den Jahren 2022 und 2023 liegen sieben in Sozialräumen mit besonderem sozialen Ent-
wicklungsbedarf (64 %), nur vier Schulen in „durchschnittlichen“ und „gut aufgestellten“ 
Stadtgebieten (36 %). Alle Gebiete fallen nicht durch die demographische Fluktuation und 
auch nicht durch die Kriminalitätsbelastung auf, sondern durch die Konflikthäufigkeit zwi-
schen Schülerinnen und Schülern im Schulalltag. Folglich scheinen dort andere Präventions-
strategien notwendig zu sein, als in den hochmobilen und mit kriminellen Delikten belaste-
ten Kölner Quartieren. 
 
Abbildung 10: Kölner Sozialraum Ostheim und Neubrück im Rahmen des Programms „Starke Vee-
del – Starkes Köln“ zur Verbesserung der Lebensbedingungen

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Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 83 
3. Ausblick auf den weiteren Prozess 
Als Grundlage des zu erarbeitenden „Masterplans Kommunale Sicherheit“ wurden vier 
Indikatoren zur „Früherkennung“ sich abzeichnender negativer Entwicklungen der 
Sicherheit in Köln ausgewertet. Die Indikatoren fokussieren auf der Ebene der statisti-
schen Quartiere folgende Perspektiven: 
• Bevölkerungsfluktuation durch Zu- und Fortzüge im Jahr 2022; 
• Unordnung anhand von fünf in der Kölner Stadtordnung von 2017 (KSO) definier-
ten Ordnungswidrigkeiten in den Jahren 2022 und 2023;  
• erhöhte Häufigkeit der polizeilichen Einsätze an Schulen mit der Sekundarstufe I in 
den Jahren 2022 und 2023; und  
• eine überdurchschnittliche Belastung mit Delikten der Straßenkriminalität je Einwoh-
ner im Jahr 2023 (unter Berücksichtigung einer überdurchschnittlichen Zunahme der 
Deliktsumme an Straßenkriminalität im Verlauf der Jahre von 2019 bis 2023). 
In den vorangegangenen Abschnitten wurden die Indikatoren einer stadtweiten Analyse 
unterzogen. Dabei wurden die Stadtquartiere und Schulstandorte mit überdurchschnittli-
chen Indikatorausprägungen identifiziert.  
3.1 Erste Zwischenergebnisse nach Analyse der Indikatoren 
Um den „Masterplan Kommunale Sicherheit“ in Köln auf einer gesicherten Datengrund-
lage entwickeln zu können, wurde ein Indikatoren-Modell gewählt, mit dem die kriti-
schen Entwicklungen der Sicherheit in Köln frühzeitig erkannt werden können. Als erstes 
Zwischenergebnis der Datenanalysen lässt sich hier festhalten:  
• Die beiden Indikatoren der jährlichen Bevölkerungsfluktuation und der jährlichen 
Belastung mit Delikten der Straßenkriminalität je Einwohner  korrespondieren in be-
stimmten statistischen Quartieren. Unter diesem verknüpften Blickwinkel können die 
Kölner Teilräume, die einen besonderen Präventionsbedarf aufweisen, schlüssig 
nachvollziehbar abgeleitet werden (vgl. Kapitel 3.2). 
• Auch der Indikator der Häufigkeit von polizeilichen Einsätzen an Schulen (mit der 
Sekundarstufe I) hat sich als tragfähig erwiesen. Er scheint für die Früherkennung 
negativer Tendenzen unter jungen Menschen sehr geeignet zu sein. Aber es zeigte 
sich auch, dass die Schulen über keine Verfahren und Konzepte verfügen, wie in 
Fällen einer überdurchschnittlichen Einsatzhäufigkeit mit den Belastungen umgegan-
gen werden kann. Vor rund zwei Jahrzehnten wurde mit dem Ansatz der „Selbstän-
digen Schule“ die alltägliche Schulorganisation neugestaltet. Der Zugewinn von „Ei-
genverantwortung“ hat aber möglicherweise zu einer Verinselung der Schulen bei-
getragen. Wenn kritische Ereignisse und Delikte im Schulalltag auftreten, scheinen 
die Abläufe sowohl des internen Austausches zwischen Schulleitung, Lehrkörper 
und Schulsozialarbeit als auch für externe Wege einer Kooperation mit der Polizei

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 84 
und mit einschlägigen Stellen der Stadtverwaltung ungeregelt zu sein. Daran muss 
im weiteren Prozess des Masterplans angesetzt werden. 
• In vielen deutschen Städten wurden im Umfeld von Problemimmobilien zahlreiche 
Rechtsverstöße festgestellt, weil  die – teilweise undurchsichtigen informellen – Ver-
mietungsbedingungen in diesen Beständen Personengruppen mit abweichendem 
Verhalten anziehen. In Köln stehen zurzeit weder Informationen über die Standorte 
von Wohngebäuden mit dem Charakter von Problemimmobilien noch die Anzahl 
der Wohnungen an solchen Standorten zur Verfügung. Daher konnte auf der 
Grundlage dieses Indikators keine Analyse durchgeführt werden. Als Zwischener-
gebnis lässt sich somit der Vorschlag ableiten, innerhalb der Kölner Stadtverwal-
tung in einen interdisziplinären Austausch einzutreten, um zu klären, wie das Merk-
mal „Problemimmobilie“ zukünftig auf der Ebene der statistischen Quartiere quanti-
tativ und qualitativ erfasst und dokumentiert werden kann.  
• Auch die Datengrundlage zur Unordnung im öffentlichen Raum war für die beab-
sichtigte Analyse nicht hinreichend. Die ausgewählten fünf Ordnungswidrigkeiten 
der Kölner Stadtordnung von 2017 (KSO) lassen sich zurzeit weder quantitativ 
vom Umfang her noch raumdifferenziert tiefenscharf auf der Quartiersebene dar-
stellen. Wenn diese Bedingungen nicht erfüllt sind, bleibt die Suche nach einer Kor-
respondenz mit der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik sehr unscharf. Es wird vermu-
tet, dass die Verzahnung mit dem „Masterplan Sauberkeit“ nur gelingen kann, 
wenn die Entwicklung der Unordnung bzw. die Erfolge ihrer Beseitigung indikato-
rengestützt abbildbar werden und teilräumlich bis auf Quartiers- und Straßenab-
schnittsebene transparent zugeordnet werden kann. Auch dazu wird angeregt, in-
nerhalb der Kölner Stadtverwaltung einen Prozess der Klärung einzuleiten. 
Im weiteren Prozess des „Masterplans Kommunale Sicherheit“ in Köln werden die offenen 
Fragen gezielt in zwei Workshops aufgegriffen.  
(1) Im ersten Workshop mit schulischen Akteuren soll herausgearbeitet werden, wie 
sich die Abläufe des internen Austausches zwischen Schulleitung, Lehrkörper und 
Schulsozialarbeit und die externe Kooperation mit der Polizei und mit der Stadtverwal-
tung zur Prävention kritischer Ereignisse und Delikte im Schulalltag entwickeln lassen 
und was dazu genau benötigt wird. 
(2) In einem zweiten Workshop mit den einschlägigen Expertinnen und Experten aus 
dem Netzwerk des Kölner Zentrums für Kriminalprävention und Sicher-
heit, aber auch mit lokalen Schlüsselpersonen aus den belasteten Quartieren sollen 
die raumbezogenen Ergebnisse angemessen bewertet werden. 
Zum Klärungsbedarf, ob und wie erstens das Merkmal „Problemimmobilie“ zukünftig erho-
ben und zweitens die Entwicklung der Unordnung im öffentlichen Raum als Indikator abge-
bildet werden kann, wird innerhalb der Kölner Stadtverwaltung berichtet. Die Informatio-
nen werden direkt an die Stadtdirektorin und Dezernentin für Allgemeine Verwaltung und 
Ordnung weitergeleitet.

Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 85 
 
Tab. 13: Prozentuale Verteilung von Delikten der Straßenkriminalität in den belasteten Kölner Quartieren im Jahr 2023 
Belastete Quartiere 
in Köln 
Prozentwerte von Delikten der Straßenkriminalität  
nach den ausgewählten Quartiersbündeln im Jahr 2023 Absolute An-
zahl aller De-
likte 
Index:  
Kriminalität  
je EW 
 
andere 
Delikte 
Diebstahl 
Fahrrad 
Diebstahl 
aus Kfz 
Taschen-
diebstahl 
Raubüber-
fälle 
Körperver-
letzung Diebstahl Laden-
diebstahl 
Woh-
nungsein-
bruch 
Sachbe-
schäd. 
Kfz 
Sachbe-
schäd. all-
gemein 
Rauschgift  
28 belastete Innen-
stadtquartiere 3,3 8,1 6,1 21,0 1,3 4,4 15,6 23,8 0,7 2,5 3,5 9,5 18.818 0,34 
 
33 restliche Innenstadt-
quartiere 4,4 20,3 15,5 7,1 0,9 3,0 9,9 7,1 2,5 5,9 5,7 17,8 5.025 0,08 
 
5 studentische Quar-
tiere 5,6 14,4 16,1 19,7 2,1 5,9 11,4 1,6 2,0 6,2 4,4 10,6 1.330 0,12 
 
4 belastete Quartiere 
in Ehrenfeld 5,0 13,0 5,0 12,6 0,6 3,7 11,6 28,0 0,8 5,5 7,6 6,6 1.220 0,22 
 
4 belastete Quartiere 
in Kalk 3,9 4,5 4,2 17,3 1,0 2,6 7,6 33,9 0,5 2,7 2,2 19,7 3.055 0,32 
 
7 belastete Quartiere 
in Mülheim 3,9 6,0 9,7 12,1 1,2 4,0 16,9 17,0 1,1 3,5 3,5 21,0 2.360 0,17 
 
Quelle: PKS 2023, LKA NRW – eigene Berechnungen

Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 86 
3.2 Deliktprofile der ausgewählten Quartiere im Jahr 2023 
Im Rahmen der Indikatorenanalyse wiesen 48 Quartiere Belastungsmerkmale auf. Sie re-
präsentieren rund 8 Prozent aller 570 statistischen Quartiere in Köln und verteilen sich ty-
pologisch über (I) 28 belastete Innenstadtquartiere, (II) fünf studentische Quartiere, (III) 
vier belastete Quartiere in Ehrenfeld, (IV) vier belastete Quartiere in Kalk und (V) sieben 
belastete Quartiere in Mülheim. 
Ad I: Die 28 Innenstadtquartiere, die durch hohe Fluktuationsquoten, durch eine sehr 
hohe Kriminalitätsbelastung je Einwohner und durch überdurchschnittlich viele Orte der Un-
ordnung gekennzeichnet sind, lassen sich räumlich in folgender Weise zuordnen:  
• 15 linksrheinische Quartiere innerhalb der Ringe : Neumarkt-Viertel – St. Andreas, 
Cäcilien-Viertel – Josef-Haubrich-Hof, City – St. Martin, Apostel-Viertel, Kapitol-Vier-
tel, Georgs-Viertel, Kuniberts-Viertel – St. Kunibert, Eigelstein-Viertel, Gereons-Vier-
tel – St. Gereon, Gereons-Viertel – Klingelpützpark, Mauritius-Viertel – Mauritius-
kirchplatz, Mauritius-Viertel – Weyerstraße , Severins-Viertel – Karl-Berbuer-Platz, 
Severins-Viertel – St. Severin, Severins-Viertel - An St. Katharinen. 
• sieben Quartiere westlich außerhalb der Ringe mit Nähe zum Hahnentor: 
Rathenau-Viertel – Rathenauplatz, Komponisten-Viertel – Yitzhak-Rabin-Platz, Kom-
ponisten-Viertel – Jean-Claude-Letist-Platz, Komponisten-Viertel – Aachener Str., Bel-
gisches Viertel – Bismarckstr., Belgisches Viertel – Lütticher Str., Belgisches Viertel – 
Brüsseler Platz. 
• drei nördliche Neustadt-Viertel: Stadtgarten-Viertel – Bismarckstraße , Media-Park, 
Agnes-Viertel – Aquinostraße am Ebertplatz . 
• zwei Quartiere südlich außerhalb der Ringe: Volksgarten-Viertel – Pfälzer Straße 
und Volksgarten-Viertel – Burgunderstraße.  
• ein Quartier rechtsrheinisch um den Ottoplatz in Deutz. 
Fast 19.000 kriminelle Ereignisse der Straßenkriminalität sind im Jahr 202 3 in den 28 
Quartieren bekannt geworden (durchschnittlich 672 Delikte je Quartier). Fast ein Viertel 
der Delikte werden von Ladendiebstählen (24 %) und ein Fünftel von Taschendiebstählen 
(21 %) geprägt. Die hohe Zahl der Standorte des Einzelhandels und die dichten Kunden-
ströme bieten dafür die Gelegenheitsstrukturen. Zusammen mit anderen einfachen Dieb-
stählen (16 %) und Rauschgiftdelikten (10 %) markieren die vier Deliktarten zwei Drittel 
der Straßenkriminalität in diesen Innenstadtquartieren (vgl. Tabelle 13).  
Wenn die anderen 34 Quartiere des Stadtbezirks Innenstadt dazu in Relation gesetzt 
wird, ist eine deutliche Differenz zu erkennen. Der Umfang von rund 5.000 Delikten der 
Straßenkriminalität fiel dort im Jahr 202 3 deutlich niedriger aus – die durchschnittlich er-
rechneten 152 Delikte je Quartier entsprechen nur einem Fünftel des Straftatendurch-
schnitts in den 28 Schwerpunktquartieren. Auch das Profil der Delikte unterscheidet sich: Es 
dominieren Fahrraddiebstähle (20 %) und Diebstähle aus Kraftfahrzeugen (16 %), aber 
auch Rauschgiftdelikte (18 %).

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 87 
Ad II bis V: Im Rahmen der Analyse wurden weitere Quartierstypen ermittelt (vgl. Ta-
belle 13): 
• In fünf studentischen Quartieren wurden im Jahr 2023 über1.300 kriminelle 
Ereignisse der Straßenkriminalität registriert (durchschnittlich 266 Delikte je Quar-
tier). Allerdings hat sich das die Anzahl der Straftaten gegenüber dem Jahr 2022 
verringert, in dem noch 297 Delikte je Quartier errechnet wurden. In der Verteilung 
der Delikte dominieren verschiedene Formen des Diebstahls: Die Taschendiebstähle 
(20 %), die Fahrraddiebstähle (16 %), die Diebstähle aus Kraftfahrzeugen (16 %) 
und die einfachen Diebstähle (11 %) stellen fast zwei Drittel aller Delikte in diesen 
Quartieren dar. In keinem der anderen Quartierstypen war im Jahr 2023 die 
Quote der Körperverletzungen so hoch (6 %). 
• In den vier Ehrenfelder Quartieren fanden 2023 rund 1.200 kriminelle Ereig-
nisse der Straßenkriminalität statt (durchschnittlich 305 Delikte je Quartier). Über  
ein Viertel machen darunter Ladendiebstähle aus (28 %). Einen bemerkenswerten 
Stellenwert mit – zusammen rund einem weiteren Viertel – nehmen der Fahrrad-
diebstahl (13 %) und der Taschendiebstahl (13 %) ein. 
• In den vier Quartieren in Kalk sind 2023 über 3.000 kriminelle Ereignisse der 
Straßenkriminalität aktenkundig geworden. Der damit verbundene Durchschnitt von 
fast 763 Delikten je Quartier übertrifft sogar die Kriminalitätsquote in den 28 belas-
teten Innenstadtquartieren. Rund 70 Prozent des Profils werden durch drei Deliktar-
ten geprägt: Ein Drittel wird von den Ladendiebstählen bestimmt (34 %), und die 
Taschendiebstähle stellen unter den Delikten fast ein Fünftel (17 %). Ein weiteres 
Fünftel machen Rauschgiftdelikte aus (20 %)  
• In den sieben Quartieren in Mülheim wurden im Jahr 2023 über 2.300 krimi-
nelle Ereignisse der Straßenkriminalität gezählt. Der Durchschnitt von 337 Delikten 
je Quartier liegt deutlich über den studentischen und Ehrenfelder Quartieren, aber 
weit unterhalb des sehr hohen Niveaus in den vier Quartieren des Stadtteils Kalk. 
Die Reihenfolge des Profils beginnt mit Rauschgiftdelikten (21 %) – eine so hohe 
Quote wurde in keinem anderen Quartierstyp festgestellt. Sie setzt sich fort mit La-
dendiebstählen (16 %), einfachen Diebstählen (17 %), Taschendiebstählen (12 %) 
und Diebstählen aus Fahrzeugen (10 %) 
Die 48 Quartiere mit einer hohen Fluktuation und Kriminalitätsbelastung bilden erstens das 
Kölner Zentrum ab, zweitens die rechtsrheinische Achse Mülheim-Kalk und drittens Ehren-
feld im Westen (vgl. Abbildung 11). Andere das Kölner Zentrum rahmende Stadtteile wie 
beispielsweise Nippes und Lindenthal gehören nicht dazu.   
Insgesamt zeigen sich signifikante Unterschiede: In den Gebieten von Kalk und Mül-
heim spielt der Anteil der Rauschgiftdelikte im öffentlichen Raum der Stadtplätze eine 
besondere Rolle. In den Quartieren von Ehrenfeld und Kalk sind die Ladendieb-
stähle in außerordentlicher Weise ausgeprägt, so dass die Ladeninhaber zu wirksameren 
Präventionsmaßnahmen motiviert werden könnten.  Dies betrifft in besonderer Weise auch 
die Inhaber des Einzelhandels in den 28 herausgefilterten Quartieren der Innenstadt.

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 88 
Präventionsmaßnahmen sind auch gegen den Fahrraddiebstahl notwendig, der sowohl 
in einigen Quartieren der Innenstadt als auch in den studentischen Quartieren und 
in den Ehrenfelder Quartieren überdurchschnittlich ausgeprägt ist. 
 
Abbildung 11: Verteilung der 45 identifizierten Quartiere mit einer hohen Fluktuation und Krimina-
litätsbelastung über die Kölner Stadtteile 
Wenn die Indikatoren der Bevölkerungsfluktuation und der Unordnung nicht berücksichtigt 
werden und der Fokus nur auf den Indikator der Straßenkriminalität gerichtet 
wird, lassen sich noch acht weitere Kölner Teilräume auflisten: 
• Im Quartier Alt-Grengel, das den Kölner Flughafen einschließt, hat sich die 
Zahl der Straftaten um 458 Prozent von 182 im Jahr 2019 auf 1015 Delikte im 
Jahr 2023 erhöht. Die Belastungsquote von 0,59 Straftaten der Straßenkriminalität 
je Einwohner war im Jahr 2023 außerordentlich hoch. Das Profil der Delikte wurde

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 89 
zu zwei Drittel durch Rauschgiftdelikte (69%) bestimmt; daneben betraf ein Zehntel 
der Delikte einfachen Diebstahl (13%). 
• Im Quartier Chorweiler – Turkuplatz wurden im Jahr 2023 insgesamt 522 
Delikte der Straßenkriminalität verzeichnet , was 0,20 Straftaten je Einwohner ent-
spricht. Es dominierten mit 46 Prozent der Ladendiebstahl und mit 22 Prozent der 
Taschendiebstahl. 
• Im Quartier Madaus – Auf dem Eichenbrett, das im Stadtbezirk Mülheim vor 
einigen Jahren auf einer alten Industriebrache neu errichtet wurde, nahmen die De-
likte von 271 (im Jahr 2019) auf 362 Straftaten im Jahr 2023 zu. Rechnerisch 
ergibt das 0,19 Straftaten je Einwohner. Das Profil war im Jahr 2023 gekennzeich-
net von Ladendiebstahl (46%), einfachem Diebstahl (15%) und Diebstahl aus Kraft-
fahrzeugen (13%). 
• Auffallend sind auch zwei Ostheimer Quartiere. In Ostheim-Süd erhöhten sich 
die Straftaten der Straßenkriminalität  um 132 Prozent von 87 im Jahr 2019 auf 
202 Delikte im Jahr 2023. Das Profil wird geprägt von: Diebstahl aus Kfz (36%), 
Wohnungseinbruch (11%), einfachem Diebstahl (11%) und Fahrraddiebstahl 
(10%). Im Quartier Ostheim-Nord – Rösrather Straße entwickelte sich die Straßen-
kriminalität um 117 Prozent von 109 Delikten im Jahr 2019 auf 237 im Jahr 2023. 
Im Profil dominieren Diebstahl aus Kfz (24%), einfacher Diebstahl (17%), Woh-
nungseinbruch (12%) und Fahrraddiebstahl (12%). 
• Im Stadtbezirk Mülheim befindet sich die Siedlung Blauer Hof – Heidelberger 
Straße. Dort erhöhten sich die Straftaten zwischen 2019 und 2023 um 262 Pro-
zent von 42 auf 152 Delikte. Besonders auffallend ist, dass mit einem Drittel das 
Delikt Widerstand gegen die Staatsgewalt (32%) dominiert. 
• Im Stadtbezirk Rodenkirchen kann noch das Quartier Zollstock-Nord – Zoll-
stock Arkaden erwähnt werden. Dort nahmen die Delikte um 243 Prozent von 
37 (2019) auf 127 (2023) zu. Im Vordergrund stehen Straftaten des Ladendieb-
stahls (40%) und des Fahrraddiebstahl (17%). Jeweils rund ein Zehntel machen der 
Taschendiebstahl (9%) und der einfache Diebstahl (11%) aus. 
• Der höchste Anstieg im Zeitraum von 2019 bis 2023 fand im Quartier Alt-Lin-
denthal – Dürener Straße statt. Prozentual betrug das Wachstum der Straftaten 
873 Prozent. Einschränkend muss allerdings angemerkt werden, dass diese Entwick-
lung mit dem niedrigen Niveau der absoluten Zahlen zusammenhängt. Denn die 
Delikte nahmen innerhalb der vier Jahre von 11 auf 107 Straftaten zu. Auch hier 
stehen Straftaten des Ladendiebstahls (40%), des Fahrraddiebstahl (19%) und des 
einfachen Diebstahls (16%) im Vordergrund. 
Im weiteren Diskurs müssen die zuvor erläuterten Quartiersbündel und evtl. auch einzelne 
dieser Quartiersauflistung vertieft unter die Lupe genommen und bewertet werden. Fol-
gende Fragen müssen im Austausch mit den lokalen Expertinnen und Experten er-
örtert und beantwortet werden, die einerseits aus dem Schulbereich einbezogen werden 
und andererseits aus dem Netzwerk des Kölner Zentrums für Kriminalpräven-
tion und Sicherheit stammen.

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 90 
Quartiersbezug: 
• Bei welchen der identifizierten belasteten Quartierstypen sollen Prioritäten gesetzt 
werden? Welche drei Quartiere eignen sich für vertiefende Analysen und sollten 
dafür ausgewählt werden? 
• Welche Handlungsansätze der polizeilich-repressiven Intervention und der kommu-
nalen sowie zivilgesellschaftlichen Prävention sind in den verschiedenen Quartiers-
typen bereits etabliert? 
• Welche Akteure sind in die Umsetzung dieser Ansätze – teilweise verantwortlich – 
eingebunden? 
• Wie ist der bisherige Erfolg der zugrundeliegenden Strategien einzuschätzen?  
• Ist es notwendig weitere präventive Handlungsansätze zu implementieren, die auf 
die spezifischen Deliktprofile der Quartierstypen zugeschnitten sind? 
Schulbezug: 
• Wie ist mit dem Indikator der polizeilichen Einsätze an Schulen weiter umzugehen? 
Welche Präventionsstrategien kommen in den Kölner Schulen bisher zur Anwen-
dung? 
• In welche Richtung ist die schulinterne Zusammenarbeit in Präventionsangelegenhei-
ten zwischen Schulleitung, Lehrkörper und Schulsozialarbeit weiterzuentwickeln?  
• Wie kann die Zusammenarbeit der Schulen mit externen Akteuren wie der Polizei, 
dem Amt für Schulentwicklung der Stadt Köln, dem Schulamt für die Stadt Köln (als 
Untere staatliche Schulaufsichtsbehörde) und dem Kölner Zentrum für Kriminalprä-
vention und Sicherheit verbessert werden?  
• Welche Verfahren und Konzepte (im Sinn eines Qualitätshandbuches) brauchen die 
Schulen, die sich den Belastungen einer überdurchschnittlichen Einsatzhäufigkeit der 
Polizei ausgesetzt sehen? 
• Wird es als notwendig erachtet, den Masterplan für kommunale Sicherheit mit den 
Präventionsstrategien der Sozialraumkoordination im Programm „Starke Veedel – 
Starkes Köln“ zu verbinden? Sollten die Präventionsmaßnahmen in den Schulen der 
Sozialräume „Starke Veedel – Starkes Köln“ differenziert und ausgebaut werden? 
• Wird es als sinnvoll angesehen, in den Masterplan das in den USA und in Europa 
etablierte Präventionsprogramm „Communities That Care“ (CTC) aufzunehmen, das 
insbesondere auf die jüngere Bevölkerung zielt? (siehe dazu: https://www.ctc-
info.de/ und https://www.gruene-liste-praevention.de/nano.cms/datenbank/infor-
mation)

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 91 
3.3 Nächste Verfahrensschritte 
(1) Überblick über die bestehenden Präventionskonzepte und -maßnahmen 
In einem ersten Schritt wird eine Übersicht erstellt, welche Präventionsmaßnahmen in Köln 
bereits implementiert und welche Akteure dabei – teilweise verantwortlich – eingebunden 
wurden. Die Stabsstelle „Zentrum für Kriminalprävention und Sicherheit“ im Dezernat „All-
gemeine Verwaltung und Ordnung“ stellt dafür die folgenden Materialien zur Verfügung: 
• „Präventionsatlas“, in dem die Kölner Präventionslandschaft in kontinuierlicher Fort-
schreibung dargestellt wird. 
• Nach dem aktuellen Stand sind darin 110 Institutionen, Organisationen, Enga-
gierte, Gremien wie Runde Tische und Arbeitskreise von Professionellen enthalten 
und auf einer Geodatenkarte im Stadtgebiet verortet. 
• Der Präventionsatlas ist gegliedert nach den Kategorien: sozialraumorientierte 
Netzwerke; Akteure im Feld der Sicherheit, Ordnung und Strafverfolgung; Antiras-
sismus und Integration; Extremismus; sexualisierte Gewalt; Drogen und Sucht; Kin-
der, Jugendliche und Schule; Seniorinnen und Senioren; Wirtschaft, Wohnen und 
Verkehr. 
• Das aktuelle Konzept der Schulsozialarbeit. 
Durch eine Auswertung des Kölner Präventionsatlas wird ein Überblick über die Akteure, 
Institutionen und Fachkreise in Köln erarbeitet, die einerseits im Umfeld der Schulen mit 
überdurchschnittlich erhöhten Polizeieinsätzen und andererseits im Umkreis der besonders 
Belasteten Quartiere kriminalpräventiv tätig sind.  
(2) Diskussion der Ergebnisse im Rahmen von zwei Workshops 
In einem weiteren Schritt werden die einschlägigen Expertinnen und Experten aus dem 
Schulbereich und aus dem Feld der Kriminalprävention zu Workshops eingeladen.  
• Workshopkonzept „Schulische Kriminalprävention“ 
Sechs Schulen im Fokus 
Unter den elf Schulstandorten, in denen im Jahr 2022 und 2023 überdurchschnittlich häu-
fig polizeiliche Einsätze stattfanden, befinden sich fünf Schulen, die gezielt zum Workshop 
eingeladen werden: 
• Die Johann-Bendel Realschule im Stadtteil Mülheim liegt im Bereich einiger 
Quartiere, für die 2022 ein hoher Kriminalitätsindex je Einwohner errechnet wurde. 
• Die Nelson-Mandela-Schule im Quartier Buchheim/Wuppertaler Straße 
weist eine der höchsten Einsatzquoten der Polizei auf. Sie gehört zum „Sozialraum 
Buchheim, Buchforst sowie Mülheim-Nord, Keupstraße “.

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 92 
• Auch die Wilhelm-Busch-Realschule in Zündorf, die Gesamtschule Hol-
weide und die Gesamtschule Rodenkirchen weisen ebenfalls besonders hohe 
Einsatzquoten der Polizei auf. In deren Umfeld waren allerdings weder die Fluktua-
tionsrate noch die Quote der kriminellen Delikte je Einwohner auffallend hoch aus-
geprägt. 
• Als sechste Schule wird die Förderschule Dünnwald eingeladen, um auch die 
Perspektiven der Förderschulen berücksichtigen zu können. 
Teilnehmerkreis 
Zu dem Workshop werden die folgenden Schlüsselpersonen eingeladen: 
• die Schulleitungen und  
• eine Vertretung der Schulsozialarbeit.  
• Herr Sascha Rüttgers als stellvertretender Leiter des Amtes für Schulentwicklung der 
Stadt Köln sowie  
• Frau Lilo Gennies als Leiterin des Sachgebiets „Schulsozialarbeit“ im Amt für Schul-
entwicklung der Stadt Köln.  
• eine Vertretung des Schulamts für die Stadt Köln (Untere staatliche Schulaufsichts-
behörde).  
• Optional können auch vereinzelt die Vertretung einer Institution bzw. Organisation 
und eines Arbeitskreises einbezogen werden, die im Umfeld der fünf Schulen krimi-
nalpräventiv engagiert sind. 
Der Workshops wird vom Kölner Zentrum für Kriminalprävention und Sicherheit veranstal-
tet. Beteiligt wird der begleitende Arbeitskreis des „Masterplans Kommunale Sicherheit in 
Köln“, dem sowohl Fachkräfte der Stadt Köln als auch des Polizeipräsidiums Köln angehö-
ren. Die inhaltliche Moderation des Workshops übernimmt Prof. Dr. Herbert Schubert vom 
Büro Sozial • Raum • Management in Hannover. 
Ziele des Workshops 
Im Rahmen des Workshops soll herausgearbeitet werden, wie sich die Abläufe des inter-
nen Austausches zwischen Schulleitung, Lehrkörper und Schulsozialarbeit und die externe 
Kooperation mit der Polizei und mit der Stadtverwaltung zur Prävention kritischer Ereig-
nisse und Delikte im Schulalltag entwickeln lassen und was dazu genau benötigt wird. 
Der Workshop verfolgt mehrere Ziele: 
• Bericht aus den Schulen, welchen besonderen Belastungen die Sicherheitssituation 
im Schulalltag unterliegt; 
• Darstellung von Konzepten der Prävention, die im Schulalltag zur Anwendung kom-
men;

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 93 
• Darstellung des Gelingens bzw. Misslingens im Zusammenwirken von Schulleitung, 
Lehrkörper, Schulsozialarbeit, Stadtverwaltung und Polizei bei der Bewältigung der 
Probleme; 
• Anforderungen an ein Verfahren der innerschulischen und außerschulischen Koope-
ration, das Wege der Unterstützung eröffnet und eine zentrale Anlauf- und Koordi-
nierungsstelle beinhaltet. 
Die gewonnenen Ergebnisse sollen genutzt werden, um die Grundlagen für ein Qualitäts-
handbuch zu erarbeiten, wie die Schulen bei der Früherkennung negativer Tendenzen un-
ter jungen Menschen unterstützt und wie die Abläufe sowohl des internen Austausches zwi-
schen Schulleitung, Lehrkörper und Schulsozialarbeit als auch die Wege einer externen 
Kooperation mit der Polizei und mit einschlägigen Stellen der Stadtverwaltung besser gere-
gelt werden können, ohne den Ansatz der „Selbständigen Schule“ bzw. der „Eigenverant-
wortung“ im Umgang mit kritischen Ereignissen und Delikten im Schulalltag zu beeinträchti-
gen. 
Tab. 14: Entwurf der Zeitplanung des Workshops „Schulische Kriminalprävention“ 
Zeit Ziel Inhalt Methode Moderation 
00:00 Begrüßung Einleitung, Vorstellung Arbeitsprogramm 
Vorstellungsrunde 
Impuls und Rund-
gespräch 
Becker 
00:20 Vermittlung von 
Ergebnissen 
Präsentation des Indikatoren-Modells von 
MaKoS und Vermittlung der Kernergebnisse 
Folienpräsenta-
tion 
Schubert 
00:40 Sammlung von 
Erfahrungen 
Abfrage: (A) bestehende Präventionsinstru-
mente und (B) Belastungen der Sicherheitssi-
tuation im Schulalltag 
Kartenabfrage 
mit anschl. Clus-
tern 
Becker + 
Schubert 
01:20 Vertiefung Frage nach dem Gelingen/Misslingen im 
Zusammenwirken von Schulleitung, Lehrkör-
per, Schulsozialarbeit, Stadtverwaltung und 
Polizei bei Problembewältigung  
Abfrage auf Zuruf  
Protokoll auf 
Zwei-Felder-Tafel  
Becker + 
Schubert 
01:45 Resümee Anforderungen an ein Verfahren zur Unter-
stützung der Schulen in Sicherheitsfragen 
Brainstorming Schubert 
02:10 Fazit Zusammenfassung der Ergebnisse Kurzbericht Schubert 
02:20 Blitzlicht Stimmungsbild der Teilnehmenden Feedbackrunde Becker 
02:25 Verabschiedung Hinweise zum Umgang mit den Ergebnissen 
und zum Versand des Protokolls 
Schlusswort Becker 
02:30 Ende Schluss des Workshops 
• Workshopkonzept „Perspektiven für den Masterplan Kommu-
nale Sicherheit“ 
Ergebnisse im Fokus 
In der Erprobungsphase des „Masterplans Kommunale Sicherheit“ [Akronym: MaKoS] 
wurden von Januar bis März 2024 ein paar Indikatoren analysiert. Die Ergebnisse sollen 
zur Früherkennung von Sicherheitsproblemen genutzt werden. Es wurden folgende Typen

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 94 
mit einer hohen Fluktuationsrate und einer hohen Belastung mit kriminellen Delikten je Ein-
wohner ermittelt:  
• 28 heterogene Innenstadtquartiere; 
• sechs studentische Quartiere in Hochschulnähe mit Einrichtungen für studentisches 
Wohnen und mit Freizeitangeboten für Studierende; 
• 15 belastete Wohnquartiere in den Stadtteilen Ehrenfeld, Kalk und Mülheim. 
• Außerdem wurden fünf Schulstandorte mit einer stark überdurchschnittlichen Häufig-
keit polizeilicher Einsätze in den Jahren 2022 und 2023 identifiziert. 
Diese Ergebnisse sollen im Rahmen des Workshops unter die Lupe genommen und bewer-
tet werden. 
Teilnehmerkreis 
Zu dem Workshop werden die folgenden Schlüsselpersonen eingeladen: 
• Führungs- und Fachkräfte einschlägiger Kölner Ämter wie: Amt für öffentliche Ord-
nung (u.a. Stabsstelle Kommunikation und Strategie, ASC, B.O.J.E.); Gesundheits-
amt (u.a. Gesundheitsplanung/-förderung, Drogenkonsumraum, Ordnungsdienst, 
Verkehrsdienst); Sozialamt; Stadtplanungsamt; Amt für Verkehrsmanagement; Bau-
verwaltungsamt; Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster; Wohnungsamt, 
Amt für Stadtentwicklung und Statistik; Amt für Wohnungswesen; Amt für die 
Gleichstellung von Frauen und Männern; Amt für Integration und Vielfalt; eine Ver-
tretung des Kölner Masterplans Sauberkeit.; und die INFA GmbH (Institut für Ab-
fall, Abwasser und Infrastrukturmanagement) 
• Schlüsselpersonen des Kölner Polizeipräsidiums wie: Führungsstellen der Direktion, 
der Gefahrenabwehr, der polizeilichen Kriminalprävention und des Einsatzes der 
Bezirksbeamten. 
• Schlüsselpersonen der Abfallwirtschaftsbetriebe Köln (AWB), der Kölner Verkehrs-
betriebe (KVB) und der Industrie- und Handelskammer zu Köln (IHK). 
• Schlüsselpersonen zivilgesellschaftlicher Akteure wie: Wohnungsunternehmen mit 
Beständen in den belasteten Quartieren. 
Der Workshops wird vom Kölner Zentrum für Kriminalprävention und Sicherheit veranstal-
tet. Beteiligt wird der begleitende Arbeitskreis des „Masterplans Kommunale Sicherheit in 
Köln“, dem sowohl Fachkräfte der Stadt Köln als auch des Polizeipräsidiums Köln angehö-
ren. Die inhaltliche Moderation des Workshops übernimmt Prof. Dr. Herbert Schubert vom 
Büro Sozial • Raum • Management in Hannover. 
Ziele des Workshops 
Im Rahmen des Workshops soll herausgearbeitet werden, wie die Ergebnisse einzuordnen 
und welche Schlussfolgerungen für den weiteren Prozess daraus zu ziehen sind. Im Blick-
punkt stehen die empirisch ermittelten Quartiere mit einer hohen Kriminalitätsbelastung – 
insbesondere in Ehrenfeld, Kalk und Mülheim.

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 95 
Folgende Fragen sollen im Austausch unter den lokalen Expertinnen und Experten aus dem 
Netzwerk des Kölner Zentrums für Kriminalprävention und Sicherheit erörtert und beant-
wortet werden: 
• Welche Handlungsansätze der polizeilich-repressiven Intervention und der kommu-
nalen sowie zivilgesellschaftlichen Prävention sind in den genannten Quartieren be-
reits etabliert? 
• Ist es notwendig weitere präventive Handlungsansätze zu implementieren, die auf 
die spezifischen Deliktprofile der Quartierstypen zugeschnitten sind? 
• Welche der identifizierten belasteten Quartiere stehen bereits im Fokus von Maß-
nahmen der Kriminalprävention? Welche (drei) Quartiere sollen – im Sinn einer 
Früherkennung – priorisiert und für vertiefenden Analysen ausgewählt werden? 
 
Tab. 15: Entwurf der Zeitplanung des Workshops „Perspektiven für den Masterplan Kommunale 
Sicherheit“ 
Zeit Ziel Inhalt Methode Moderation 
00:00 Begrüßung und 
Einleitung 
Ziele des Masterplans  
Vorstellung des Workshop-Programms 
Vorstellungsrunde 
Impulse  
und  
Rundgespräch 
StDir Blome 
Becker 
00:20 Vermittlung von 
Ergebnissen 
Präsentation des Indikatoren-Modells von 
MaKoS und Vermittlung der Kernergebnisse 
Folienpräsentation Schubert 
00:50 Sammlung von 
Einschätzungen 
Leitfragengestützte Bewertung der vorge-
stellten Ergebnisse 
Rundgespräch mit 
visuellem Protokoll 
Schubert 
01:20 Vertiefung Ableitung: (A) Vorschläge für Konsequen-
zen und (B) Bedarf der Weiterentwicklung 
von Präventionsstrategien und -instrumenten 
 
Abfrage auf Zuruf  
Protokoll auf Zwei-
Felder-Tafel  
Becker + 
Schubert 
01:45 Pause  
02:00 Entscheidung Auswahl von Quartieren, die im weiteren 
Verfahren prioritär betrachtet werden sollen 
Mehr-Punkt-Ab-
frage 
Schubert 
 Klärung Abfra-
geergebnis 
Aufklärung der Gründe für die Punkt-
vergabe; Sammlung von Empfehlungen für 
das weitere Vorgehen 
Diskussion mit visu-
ellem Protokoll 
Becker + 
Schubert 
02:30 Fazit Zusammenfassung der Ergebnisse Kurzbericht Schubert 
02:40 Blitzlicht Stimmungsbild der Teilnehmenden Feedbackrunde Becker 
02:50 Verabschiedung Hinweise zum Umgang mit den Ergebnissen 
und zum Versand des Protokolls 
Schlusswort StDir Blome 
/Becker 
03:00 Ende Schluss des Workshops 
Vorschlag für den Programmablauf 
14:00 Begrüßung und Einleitung 
 Stadtdirektorin Andrea Blome, Dezernentin für Allgemeine Verwaltung und Ord-
nung der Stadt Köln

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 96 
14:15 Vorbereitende Untersuchungen für den Masterplan Kommunale Sicherheit  
– Präsentation des Indikatoren-Modells und Vorstellung der Kernergebnisse 
 Prof. Dr. Herbert Schubert, Büro SOZIAL • RAUM • MANAGEMENT, Hannover 
14:45 Sammlung von Einschätzungen: Diskussion und Bewertung der Ergebnisse 
15:15 Vertiefung: Ableitung von Konsequenzen und des Bedarfs einer Weiterentwick-
lung von Präventionsstrategien 
15:45 Pause 
16:00 Auswahl von Quartieren für die prioritäre Betrachtung im weiteren Verfahren  
Aufklärung der Prioritätensetzung und Sammlung von Empfehlungen für die nächs-
ten Schritte 
16:30 Zusammenfassung der Ergebnisse 
 Prof. Dr. Herbert Schubert, Büro SOZIAL • RAUM • MANAGEMENT, Hannover 
16:45 Schlusswort 
 Stadtdirektorin Andrea Blome, Dezernentin für Allgemeine Verwaltung und Ord-
nung der Stadt Köln 
17:00 Ende des Workshops 
Moderation: Verena Becker, Zentrum für Kriminalprävention und Sicherheit der Stadt Köln 
und Prof. Dr. Herbert Schubert, Büro SOZIAL • RAUM • MANAGEMENT, Hannover 
Anforderungen an die Räume 
Anordnung der Tische in U-Form 
Ausstattung: Beamer und Projektionsfläche; vier Pinnwände; ein Flipchart; vollständig ge-
füllter Moderationskoffer mit einer hinreichenden Zahl von Filzschreibern und mehrfarbi-
gen Moderationskarten für die Kartenabfrage 
(4) Vertiefende Analysen in ausgewählten Quartieren 
Die ausgewählten Kölner Quartiere werden anschließend einer tiefenscharfen – d.h. nach 
Straßenabschnitten differenzierten – Analyse unterzogen. 
Auswertung von Delikten der Straßenkriminalität mit PKS-Daten differenziert nach Straßen 
und Straßenabschnitten:  
• Identifizierung der lokalen Hotspots für Straßenabschnitte und Plätze in den Quar-
tieren, 
• Raumbezogene Differenzierung der relevanten Deliktarten. 
Evtl. Angebot eines digitalen Kartendialoges im Rahmen des Beteiligungstools „Meinung 
für Köln“ für die ausgewählten Quartiere:

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 97 
• Wo im #x-Veedel/ auf der #x-Straße gibt es Sicherheitsprobleme? Markierung auf 
dem Plan zu markieren, wo sich Bewohner unsicher fühlen, was dafür verantwort-
lich ist, und was getan werden kann, um das Gebiet wieder sicherer zu machen. 
• Zuordnung verschiedener Bewertungen. 
Empirische Raumanalysen in den Straßen bzw. Straßenabschnitten mit hoher Ereignis-
dichte:  
• Audits der städtebaulichen Kriminalprävention, 
• Passanteninterviews, 
• Raumbeobachtungen. 
Es wird angestrebt, dass diese Analyseschritte in den Monaten Juni, Juli und August 2024 
durchgeführt werden. 
(5) Zusammenstellung der Ergebnisse der vertiefenden Analysen  
Die Ergebnisse der vertiefenden Untersuchungsschritte werden anschließend dokumentiert 
und gegliedert nach den folgenden Analysebausteinen: 
• Kennzeichnung der Straßen und Straßenabschnitte , die als Hotspots von Delikten 
der Straßenkriminalität identifiziert wurden.   
• Übereinstimmungen mit den Ergebnissen des  digitalen Kartendialoges im Rahmen 
des Beteiligungstools „Meinung für Köln“. 
• Vertiefende Hinweise, die im Rahmen von Audits der städtebaulichen Kriminalprä-
vention, von Passanteninterviews und Raumbeobachtungen erhoben wurden. 
• Hypothesenartige Ableitung von Empfehlungen, wie die bestehenden Präventions-
ansätze fortgeschrieben werden können. 
Es wird angestrebt, dass die Ergebnisse der vertiefenden Untersuchungsschritte am Ende 
des Monats August 2024 [nach den Sommerferien NRW: 08.07. bis 20.08.2024] vorge-
legt werden. 
(6) Vereinbarung von Maßnahme-Konsequenzen im Rahmen eines abschlie-
ßenden Workshops  
Zum abschließenden Workshop werden erneut die einschlägigen Schlüsselpersonen einge-
laden, die bereits an den vorangegangenen Workshops mitgewirkt hatten. Damit jedes der 
drei ausgewählten Quartiere angemessen bewertet werden kann, wird der Workshop als 
Tagesveranstaltung angelegt – für die Bewertung der Ergebnisse in den ausgewählten 
Quartieren werden innerhalb des Programms drei Arbeitsgruppen parallel durchgeführt. 
Im Austausch untereinander wird die Situation in den drei vertieft betrachteten Quartieren 
bewertet. Für jedes der drei Quartiere werden Umsetzungsperspektiven für präventive 
Maßnahmen formuliert und vereinbart.

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 98 
Es wird angestrebt, dass der zweite Workshop im Laufe des Monats September 2024 statt-
findet. Abschließend soll im Oktober 2024 ein Schlussbericht vorgelegt werden, in dem 
der Gesamtprozess als Referenzrahmen für den weiteren Masterplanungsprozess „Kom-
munale Sicherheit“ dargestellt wird.

MaKoS-Zwischenbericht  
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 99 
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 
Nr. Abbildungen Seite 
1 Indikatoren als Repräsentation des „Eisbergs der Unsicherheit“ 13 
2 Kölner Stadtteile nach Verteilung von Lebenslagetypen 36 
3 Siedlungsbereich der vier belasteten Quartiere in Ehrenfeld 68 
4 Siedlungsbereich der vier belasteten Quartiere in Kalk 69 
5 Siedlungsbereich der fünf belasteten Quartiere in Mülheim 70 
6 Stellungnahmen von Kindern und Jugendlichen zur Sicherheitssituation 
in Mülheim im Rahmen des Online-Kartendialogs HEY Mülheim 71 
7 
Kölner Sozialraum Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord im Rah-
men des Programms „Starke Veedel – Starkes Köln“ zur Verbesserung 
der Lebensbedingungen 
72 
8 
Kölner Sozialraum Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil im 
Rahmen des Programms „Starke Veedel – Starkes Köln“ zur Verbesse-
rung der Lebensbedingungen 
74 
9 
Kölner Sozialraum Buchheim, Buchforst, Mülheim-Nord und Keupstraße 
im Rahmen des Programms „Starke Veedel – Starkes Köln“ zur Verbes-
serung der Lebensbedingungen 
75 
10 
Kölner Sozialraum Ostheim und Neubrück im Rahmen des Programms 
„Starke Veedel – Starkes Köln“ zur Verbesserung der Lebensbedingun-
gen 
77 
11 Verteilung der 45 identifizierten Quartiere mit einer hohen Fluktuation 
und Kriminalitätsbelastung über die Kölner Stadtteile 83 
 
Nr. Tabellen Seite 
1 Oberes Dezil der Kölner Quartiere mit der höchsten Fluktuation im Jahr 
2022 15 
2 Problemorte der Unordnung in den Kölner Stadtbezirken in den Jahren 
2022 und 2023 18 
3 Problemorte der Unordnung in den Kölner Quartieren in den Jahren 
2022 und 2023 20 
4 Kölner Schulen mit stark überdurchschnittlicher Häufigkeit von Polizei-
einsätzen in den Jahren 2022 und 2023 35 
5 Straftaten im Schulkontext in den Jahren 2022 und 2023 in den Kölner 
Polizeiinspektionen 38

MaKoS-Zwischenbericht 
Erprobung der Indikatoren für die Früherkennung 100 
6 Tatverdächtige an Schulstandorten in den Jahren 2022 und 2023 in 
den Kölner Polizeiinspektionen 39 
7A Straßenkriminalität je Einwohner in den Kölner Quartieren i m Jahr 
2022 43 
7B Straßenkriminalität je Einwohner in den Kölner Quartieren i m Jahr 
2023 46 
8 Statistische Quartiere in Köln mit einer besonders hohen Zunahme von 
Delikten der Straßenkriminalität im Zeitraum der Jahre 2022 und 2023  53 
9 
Statistische Quartiere in Köln mit einer besonders starken Verringerung 
von Delikten der Straßenkriminalität im Zeitraum der Jahre 2022 und 
2023 
54 
10 Statistische Quartiere in Köln mit einer besonders hohen Zunahme von 
Delikten der Straßenkriminalität im Zeitraum der Jahre 2019 bis 2023  59 
11 Statistische Quartiere in Köln mit einer überdurchschnittlichen absoluten 
Entwicklung der Straßenkriminalität von 2019 bis 2023 61 
12 
Hohe Fluktuationsquoten, Belastung durch Unordnung, Schulen mit er-
höhtem Polizeieinsatz und Rangplätze im polizeilichen Vorgangsbear-
beitungssystem nach statistischen Quartieren in Köln – sortiert nach ei-
ner Raumtypologie 
65 
13 Prozentuale Verteilung von Delikten der Straßenkriminalität in den be-
lasteten Kölner Quartieren im Jahr 2023 85 
14 Entwurf der Zeitplanung des Workshops „Schulische Kriminalpräven-
tion“ 93 
15 Entwurf der Zeitplanung des Workshops „Perspektiven für den Master-
plan Kommunale Sicherheit“ 95

Beratungsverlauf (4)

17.06.2024 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 4.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
20.06.2024 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 18.8 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
03.09.2024 Integrationsrat
TOP 5.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
05.09.2024 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 12.11 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1474/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
06.06.2024
Erstellt
02.05.2024 08:30