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V/0532/2019

Eine attraktive Bäderlandschaft für Münster

Vorlagen 04.06.2019

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 03.07.2019, TOP 15.2

Anlage A

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage 1 V_0532_2019_Bädertarife_Tabelle neu

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Ansehen

Anlage 2 V_0532_2019 Erweiterung der Öffnungszeiten in den Hallenbädern ohne Grundreinigung 14.05.19

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Ansehen

Anlage A

1900 Zeichen

Anlage A zur V/0532/2019 
Kurzüberblick 
Der Betrieb der städtischen Schwimmbäder wird im Sinne der öffentlichen Daseinsvorsorge wei-
terentwickelt. Die Öffnungszeiten, die Sauberkeit und die Aufenthaltsqualität werden optimiert, es 
soll städtische Schwimmkurse geben. Die Bäder werden zeitgemäß als kostengünstige Freizeit- 
und Gesundheitseinrichtungen für alle Bevölkerungs- und Altersgruppen aufgestellt. Zudem wer-
den die Bädertarife erstmals seit 2010 angepasst. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Durch die vorgesehenen Maßnahmen wird das Ziel einer bewegungsaktiven Stadtgesellschaft mit 
sozialverträglicher Teilhabe aller Interessierten erreicht. Durch die vorgesehenen Angebotsver-
besserungen werden die veränderten Bedarfe der Badegäste aufgegriffen und zusätzliche Besu-
cherpotenziale erschlossen. 
 
Mit der Stärkung des Bäderangebotes trägt die Stadt Münster dazu bei, den Lebenswert 
Münsters im Sport zu erhalten und auszubauen. 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 0802 Bäder 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan x Ja  Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan x Ja  Nein   
Im beschlossenen Haushaltsplan 2019 enthalten?  Ja x Nein  teilw. 
In den Entwurf des Haushaltsplanes 2020 aufzunehmen? x Ja  Nein   
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? x Ja  Nein   
Bereits veranschlagt?  Ja x Nein   
Die Höhe der Aufwendungen oder Auszahlungen sind unabhängig von der vorhandenen Mittelbe-
reitstellung im Beschlussvorschlag zu nennen. Eine Angabe an dieser Stelle oder bei den Zielen 
reicht nicht aus. 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
x überwiegend 
freiwillig 
 vollständig  
freiwillig 
 
 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Das Bäderangebot muss auch mit Blick auf die demografischen Entwicklungen stetig angepasst 
werden.

Beschlussvorlage

49551 Zeichen

V/0532/2019 
V/0532/2019 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Eine attraktive Bäderlandschaft für Münster 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   13.06.2019 Bezirksvertretung Münster-Ost Anhörung 
   13.06.2019 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup Anhörung 
   18.06.2019 Bezirksvertretung Münster-Nord Anhörung 
   18.06.2019 Bezirksvertretung Münster-Südost Anhörung 
   25.06.2019 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Vorberatung 
   27.06.2019 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wo h-
nen 
Vorberatung 
   27.06.2019 Bezirksvertretung Münster-West Anhörung 
   02.07.2019 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 
   02.07.2019 Ausschuss für Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung und E -
Government 
Vorberatung 
   02.07.2019 Sportausschuss Vorberatung 
   03.07.2019 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 
   03.07.2019 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
Der Rat der Stadt Münster beschließt: 
 
1. Um eine attraktive Bäderlandschaft in Münster im Sinne  der öffentlichen Daseinsvorsorge zu 
gewährleisten, werden die Angebote in den einzelnen Bädern künftig stetig weiterentwickelt. 
Die Bäder sind entsprechend ihrer Schwerpunktsetzungen Freibäder, Schul - und Vereinsbä-
der, Familienbäder und Bäder für den vereinsungebundenen Sport und zur Gesundheitsförde-
rung auszurichten.  
 
 
 
Sportamt 
 
06.06.2019 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Herr Reher 
Herr Meyer 
Telefon: 492-5220 
Telefon: 492-7057 
Reher@stadt-muenster.de 
MeyerF@stadt-muenster.de

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V/0532/2019 
2. Die Öffnungszeiten der städtischen Bäder werden vorbehaltlich einer ausreichenden Pers o-
nalgewinnung wie folgt angepasst: 
 
a. Die Bäder Mitte, Ost, Hiltrup und Kinderhaus erweitern werktag s ihre Öffnungszeit 
von 6:30 Uhr bis 8:00 Uhr und samstags und sonntags von 8:00 bis 20:00 Uhr s o-
wie in Roxel und Wolbeck samstags und sonntags von 8:00 – 18:00 Uhr.  
 
b. Das Freibad Stapelskotten erweitert seine Öffnungszeiten im laufenden Jahr von 
täglich 8:00 – 20:30 Uhr während der achtwöchigen Hallenbadschließzeit; während 
dieser Zeit öffnet nur ein Hallenbad. 
 
c. Die Freibäder Hiltrup und Stapelskotten erweitern ab der Saison 20 20 ihre Öf f-
nungszeiten während der achtwöchigen Hallenbadschließzeit von Sonntag  bis 
Mittwoch von 7:00 bis 20:00 Uhr und von Donnerstag bis Samstag von 7:00 bis 
21.30 Uhr. Während dieser Zeit öffnet nur ein Hallenbad.     
 
d. Um weitere Öffnungszeiten für die Bevölkerung zu ermöglichen, werden die Grund-
reinigungszeiten vor oder nach den allgemeinen Öffnungszeiten durchgeführt.  
 
3. Die Wassertemperaturen in den Schwimmerbecken der Hallenbäder werden auf 28 Grad a n-
gehoben. Im Ostbad bleibt die Temperatur bei 27 Grad. Im Gegenzug werden die Warmbad e-
tage in den Hallenbädern nicht weiter angeboten.  
 
4. Die baulichen und technischen Voraussetzungen für eine Erreichung einer konstanten Was-
sertemperatur im Freibad Hiltrup werden möglichst zur Freibadsaison 2020 vorbereitet. Hierzu 
wird die Verwaltung einen Baub eschluss herbeiführen. Eine Machbarkeitsstudie zu den Mö g-
lichkeiten einer Beckenwasserbeheizung im Freibad Stapelskotten wird durchgeführt. Über die 
Umsetzung der Ergebnisse wird der Rat in einer gesonderten Vorlage entscheiden. 
 
5. Zur Verbesserung der Ku ndenfreundlichkeit w ird im Hallenba d Ost eine  personenbesetzte 
Kasse eingeführt.  
 
6. In Ergänzung der bestehenden Angebote durch die schwimmsporttreibenden Vereine soll in 
den Bädern ein städtisches Kurssystem (Schwimmkurse, Aquafitness etc.) aufgebaut werden.  
 
7. Um die Bäder künftig besser auf die Bedürfnisse der Schwimmer und Schwimmerinnen au s-
richten zu können, beauftragt die Stadtverwaltung eine Kundenbefragung. 
 
Die Maßnahmen und ihre Umsetzung stehen in Abhängigkeit einer erfolgreichen Personalgewinnung. 
Die Verwaltung berichtet dazu im Sportausschuss und im Ausschuss für Personal, Organisation, S i-
cherheit, Ordnung und E-Government. 
 
8. Für den sich aus den Ziffern 1 und 2 ergebende n Personalbedarf werden im Stellenplan, Teil-
ergebnisplan 0802, zum 01.07.2019 folgende Planstellen eingerichtet: 
 
 a) für die Badaufsicht 
  zunächst: 
  4,00 EGr. 8 Schwimmmeister/-innen 
  4,00 EGr. 7 Schichtleiter/-innen 
  4,00 EGr. 5 Fachangestellte für Bäderbetriebe 
 
  Zusätzlich werden für die Badaufsicht eingerichtet und gleichzeitig gesperrt: 
 
  4,00 EGr. 8 Schwimmmeister/-innen 
  4,00 EGr. 7 Schichtleiter/-innen 
  4,00 EGr. 5 Fachangestellte für Bäderbetriebe

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V/0532/2019 
 
  Hier ist für eine Entsperrung und Besetzung zu prüfen, ob die reine Abdeckung der 
erweiterten Öffnungszeiten auskömmlich sein kann und sich personell abdecken 
lässt. Für den Fall, dass sich ein rein öffnungszeitenbezogener Personalbedarf nicht 
realisieren lässt, erarbeitet die Verwaltung ein Konzept, wie möglicherweise erfo r-
derliche personelle Über hänge wirtschaftlich und sinnvoll genutzt werden können 
(siehe Ziffer 6.). Die Entsperrung erfolgt auf dieser Basis durch den Ausschuss für 
Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung und E -Government nach Vorberatung 
durch den Sportausschuss. 
 
 b)  für personenbesetzte Kasse im Hallenbad Ost 
 
  2,50 EGr. 4 Mitarbeiter/-innen Kasse 
 
 c)  für den administrativen Bereich 
 
  1,00 BesGr. A 10 Sachbearbeiter/-in Marketing 
  1,00 BesGr. A   8 Sachbearbeiter/-in Schul- und Vereinsschwimmen, Kurse 
 
Die angegebenen Stellenwerte sind vorläufige W erte, die noch im Detail zu prüfen sind. A n-
passungen erfolgen ggfls. zum Stellenplan 2020. Soweit möglich wird auch versucht, Personal 
über das Programm „Teilhabe am sozialen Arbeitsmarkt“ nach dem SGB II zu gewinnen. 
 
  9. Die in der Anlage 1 dargestellte Tarifstruktur tritt zum 01.01.2020 in Kraft.  
 
10. Der Antrag „Endlich konstruktive Antworten zur Weiterentwicklung der Bäderlandschaft geben“ 
(A-R/0022/2019) der CDU -Fraktion und Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL ist damit a b-
schließend bearbeitet.  
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Mit der Umsetzung der Beschlusspunkte 1. – 9. sind folgende zusätzlichen Erträge und Aufwendun-
gen sowie investive Auszahlungen verbunden: 
 
Teilergebnisplan 
 
Nr. Bezeichnung 
Haush.- 
jahr 
Betrag 
€ Bemerkungen 
Produkt-
gruppe 0111 Immobilienmanagement    
Zeile 13 Aufwendungen für Sach- und 
Dienstleistungen 2020ff 350.000 
50.000 
Reinigung (Aus-
schreibung) 
Strom Wärme-
pumpe 
 14 Bilanzielle Abschreibungen 2020 
2021ff 
17.750 
25.500 
Abschreibung für 
Beckenab-
deckung und 
Wärmepumpe 
  Summe 2020 
2021ff 
417.750 
425.500 
 
Produkt-
gruppe 0802 Bäder    
Zeile 05 Privatrechtliche Leistungsent-
gelte 
2020 
2021 
2022 
2023 
316.500  
321.750   
327.000 
332.250  
Tarifanpassung 
zum 01.01.2020, 
grds. Änderungen  
Tarifstruktur, Kurs- 
und Kioskerträge

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V/0532/2019 
 
11 Personalaufwendungen 
2019 
2020 
2021 
2022 
2023 
760.920 
1.545.490  
1.584.190 
1.623.780  
1.664.400 
Anpassung der 
Öffnungszeiten 
(Bad-Personal), 
Kassenpersonal, 
Verw.-Personal 
 
13 Aufwendungen für Sach- und 
Dienstleistungen 
2020 
2021 
2022 
2023 
10.000  
 15.000 
 20.000  
25.000 
Anpassung der 
Unterhaltungsmit-
tel Angebotsaus-
weitung (HB Süd 
bzw. Traglufthalle 
FB Coburg) 
 
16 Sonstige ordentliche Aufwen-
dungen 
2020 
2021 
2022 
2023 
115.000  
 82.500 
 62.500  
65.000 
Gutachten (Kun-
denbefragung in 
2020), Anpassung 
Werbung und Be-
triebsmittel nach 
Angebotsauswei-
tung 
  
Saldo 
2019 
2020 
2021 
2022 
2023 
760.920 
1.353.990 
1.359.940 
1.379.280 
1.422.150 
 
      
  
Gesamtsaldo 
2019 
2020 
2021 
2022 
2023 
760.920 
1.771.740 
1.785.440 
1.804.780 
1.847.650 
 
 
 
Teilfinanzplan 
 Nr. Bezeichnung Haush.- 
jahr 
Betrag 
€ Bemerkungen 
Produktgruppe 0802 Bäder    
Investitions-
maßnahme 0100 Beschaffungen v. Geräten 
und Fahrzeugen 
ab 2020 
ab 2022 
1.500 
5.200 
Anpassung der 
investiven An-
sätze nach 
Angebotsaus-
weitung (HB 
Süd bzw. Trag-
lufthalle FB 
Coburg), 
Umrüstung 
Kassenanlage 
 0200 Besch. Betriebsvorrichtun-
gen /-ausstattung 
2020 
2021 
2022 
2023 
165.000 
15.000 
20.000 
25.000 
 
 
Neu 
 
Einbau Beckenabdeckungen 
in den Freibädern 
2020 
2021 
2022 
 
255.000 
200.000 
310.000 
 
Hiltrup   
255.000 €, 
Stapelskotten  
200.000 €, 
Coburg  
310.000 € 
 Neu Einbau von Wärmepumpen 
im Freibad Hiltrup 2020 100.000  
    
Summe aller Auszahlungen 
2020 521.500  
2021 216.500  
2022 335.200  
2023 30.200

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V/0532/2019 
 
Die in 2019 entstehenden Personalaufwendungen werden im Wege der flexiblen Haushaltsführung 
im stadtweiten Personalbudget und etwaige Sachaufwendungen aus vorhandenen Mitteln der Pr o-
duktgruppe 0802 – Bäder – aufgefangen.  
 
Die ab 2020 zur Finanzierung erforderlichen E rmächtigungen werden im Haushaltsplan -Entwurf 
2020 bei den o. g. Produktgruppen veranschlagt. Es wird zur Kenntnis genommen, dass mit diesem 
Beschluss eine Belastung künftiger Haushaltsjahre vor den eigentlichen Etatberatungen erfolgt. 
 
 
Begründung: 
 
1. Einleitung  
In den vergangenen Jahren ist die Nachfrage nach öffentlichen Bädern stetig gestiegen. Sie galten 
zunächst als Orte für das Erlernen des Schwimmens, für das Schulschwimmen und für die Au s-
übung des Schwimmsports. Die Anforderungen an die einzelnen Bä der haben sich in den verga n-
genen Jahren darüber hinaus stetig weiterentwickelt. Sie werden als Treffpunkte für unterschiedl i-
che Bevölkerungsschichten genutzt und bieten kostengünstige Freizeit- und Gesundheitsangebote 
für alle Bevölkerungs- und Altersgruppen an. In öffentlichen Schwimmbädern finden so bspw. n e-
ben dem klassischen „Bahnschwimmen“ Prävention und Rehabilitation, sportorientiertes Schwi m-
men, Tauchsport, Kind-Eltern-Schwimmen, Seniorenschwimmen und die Rettungsschwimmeraus-
bildung statt. „Gesundheitsförderung“ ist daher der meist genannte Begriff für die Zukunftsperspek-
tive der Bäder. 
 
Um den Ansprüchen der Bevölkerung, der Vereine sowie den Anforderungen an den Schwimmu n-
terricht an eine zeitgemäße Bäderinfrastruktur gerecht zu werden, ist daher d ie Bäderlandschaft in 
Münster unter Berücksichtigung einer wachsenden Stadt weiter zu entwickeln. Im Folgenden wird 
daher zunächst die Zielsetzung für die Weiterentwicklung der städtischen Bäder sowie eine daraus 
abgeleitete Profilierung des Bäderangebots dargestellt. Der Punkt 4. stellt die Maßnahmen dar, die 
für die dargestellte Zielerreichung erforderlich sind.  
 
2. Die Bäderlandschaft in Münster attraktiver machen 
Die bestehende Bäderstruktur kann als ein gewachsenes Angebot der Daseinsvorsorge beschri e-
ben werden. In den vergangenen Jahrzehnten wurde sie stets an den Bedarf und die Wünsche der 
einzelnen Nutzergruppen angepasst. Neben den Ansprüchen und dem geänderten Bedarf der 
Nutzerinnen und Nutzer  hat sich auch die Bevölkerungsentwicklung geändert. So is t derzeit von 
einer wachsenden Bevölkerungszahl und damit einer potentiell wachsenden  Besucherzahl für die 
städtischen Bäder auszugehen. 
Aus diesen Entwicklu ngen lassen sich folgende  Ziele bzw. Erfordernisse für die künftige Bäde r-
landschaft in Münster ableiten: 
 
 Gewährleistung von ausreichend Wasserflächen für den Schulunterricht und die ver-
einsgebundene Nutzung 
Sicheres Schwimmen trägt dazu bei, Kinder und Jugendliche vor dem Ertrinken zu schü t-
zen. Während der Unterrichtszeiten werden Schwimmkenntnisse erworben, aufgefrischt 
und vertieft. Daher ist die Kommune auch gesetzlich verpflichtet, ausreichend Wasserfl ä-
chen zur Verfügung zu stellen, um den Schwimmunterricht zu gewährleisten. Ebenso b e-
sitzen die Schwimmvereine eine große Bedeutung bei der Schwimma usbildung. Viele Kin-
der erwerben das Seepferdchen und die späteren Schwimmabzeichen bereits vor der 
Schule bzw. außerhalb der Schulzeiten, indem Kursangebote von lokalen Vereinen g e-
nutzt werden. Darüber hinaus bilden Schwimmvereine den Rahmen, um für Wettk ämpfe 
und in Richtung Leistungssport zu trainieren sowie die Ausbildung von Rettungsschwi m-
mern/-innen zu gewährleisten.  
Mit ihrem Angebot an Trainingszeiten und Kursangeboten fördern die Schwimmvereine 
zudem die körperliche Fitness und stärken die G esundheitsförderung. Im Hinblick auf die

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V/0532/2019 
demographische Entwicklung ist festzustellen, dass zunehmend mehr Menschen sich aktiv 
fit halten und auch im höheren Alter Sport treiben. 
Es ist daher als Ziel zu formulieren, dass auch künftig ausreichend Bäder und Wasse rflä-
chen in Münster vorgehalten werden, die neben dem gesetzlich verankerten Schwimmu n-
terricht auch das vereinsgebundene Schwimmen fördern. Um für Wettkämpfe trainieren zu 
können und das Schwimmen auch unter dem Aspekt des Leistungssports betreiben zu 
können, ist mittelfristig eine ganzjährig nutzbare 50-Meter-Bahn erforderlich.  
 
 Anpassung der Öffnungszeiten der Bäder in Münster 
Neben den Trainingszeiten in den Vereinen sowie dem Schwimmunterricht dienen die B ä-
der der sportlichen Aktivität sowie der Vertiefung und Festigung der Schwimmkenntnisse , 
insbesondere bei Kindern auch im Rahmen von vereinsungebundenen Aktivitäten. Ob am 
Wochenende, frühmorgens oder im Feierabendbereich, die Bäder werden in den Zeiten 
vor und nach Arbeitsbeginn verstärkt von ak tiven Schwimmerinnen und Schwimmern fre-
quentiert. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich die Arbeitszeiten in den vergangenen 
Jahren u.a. durch Gleitzeitregelungen geändert haben. Darüber hinaus ist festzustellen, 
dass die Anzahl der Menschen, die vereins ungebunden in ihrer Freizeit Sport treiben, st e-
tig wächst. Hierdurch entsteht auch ein steigendes Besucherpotential für die Bäderlan d-
schaft in Münster. 
Die sich verändernden Arbeitszeiten und der Wunsch nach einer verstärkten Gesundheits-
förderung machen sich in einem geänderten Freizeitverhalten bemerkbar. 
Aus diesem Grunde sind die Öffnungszeiten an den sich ändernden Bedarf der Nutze r-
gruppen anzupassen. Unter Berücksichtigung von Unterrichts - und Trainingszeiten sind 
die Öffnungszeiten daher insbesondere in den Tagesrandzeiten sowie am Wochenende 
nach Möglichkeit zu erweitern. Zur Steigerung der Transparenz ist ebenfalls eine Verei n-
heitlichung der Öffnungszeiten anzustreben.  
 
 Steigerung der Aufenthaltsqualität in den Bädern 
Für die Besucherinnen und Besuc her der städtischen Bäder ist die Aufenthaltsqualität in 
den Umkleideflächen, Sanitäranlagen sowie den allgemeinen Aufenthaltsbereichen von 
besonderer Bedeutung. Für eine gute Aufenthaltsqualität, ist ein hohes Maß an Sauberkeit 
durch entsprechende Reinigungsintervalle erforderlich. Ebenso besteht der Wunsch nach 
einer ansprechenden Gestaltung, Ausstattung und Pflege der Aufenthaltsflächen auße r-
halb der Schwimmbecken. 
 
 Schaffung eines Kursangebotes in den Bädern 
Bereits heute werden in den städtischen Bäder n durch Vereine oder städtische Bäde r-
fachangestellte außerhalb ihrer Dienstzeiten Schwimmkurse für Kinder angeboten. In der 
Vergangenheit kam es jedoch häufig zu langen Wartezeiten, so  dass Kinder auf An bieter 
ausweichen mussten oder das Schwimmen erst wäh rend des Schwimmunterrichts erle r-
nen konnten. Da das Absolvieren des Seepferdchens sowie de s Schwimmabzeichens 
Bronze wichtiger Bestandteil einer kommunalen Daseinsvorsorge sind, wird die Stadt künf-
tig die bestehenden Angebote durch weitere Kurse ergänzen.  Diese sind speziell auf das 
Alter und die Bedürfnisse der Kinder auszurichten, um die Freude am Schwimmen zu fö r-
dern.  
 
Mit der stärkeren Nachfrage nach Angeboten der  Gesundheitsprävention sowie der  Stär-
kung der individuellen Fitness gehen auch geänderte Nutzungswünsche für Bäder einher. 
Zusätzlich zum klassischen Bahnen-Schwimmen in den Schwimmbecken besteht ein ste i-
gender Bedarf nach Kursangeboten für unterschiedliche Altersgruppen. Durch die Nutzung 
der bestehenden Wasserflächen in den städtischen Halle nbädern kann diesem Bedürfnis 
entsprochen werden. Durch den Aufbau eines entsprechenden Aquafitnessangebots soll 
künftig im Sinne der öffentlichen Daseinsvorsorge die allgemeine Gesundheit der Bevölke-
rung verbessert werden. Zugleich können neue Besucher - und Einnahmepotentiale hier-
durch erschlossen werden.

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V/0532/2019 
 Steigerung der Besucherzahlen 
Um eine erhöhte Auslastung der Bäderkapazitäten und damit einen erhöhten Kostend e-
ckungsgrad zu erreichen, sollen die Besucherzahlen weiter gesteigert werden. Hierzu sind 
die genannten Ziele zu verwirklichen.  
Darüber hinaus soll durch geeignete Marketingmaßnahmen und gezielte Kooperationen 
auf das Bäderangebot aufmerksam gemacht werden, um so neue Besucherinnen und Be-
sucher für die Bäder zu gewinnen.  
 
3. Mein Schwimmbad – stets unverwechselbar 
Um die dargestellten Ziele erreichen zu können, ist es sinnvoll, eine Profilbildung der bestehenden 
Bäder entlang von Schwerpunktsetzungen zu schaffen und voneinander abzugrenzen.  Hierzu sol-
len die bestehenden und bereits in Planung bzw. im Bau befindlichen Bäder entsprechend ihrer 
Möglichkeiten gezielt weiterentwickelt und die Angebote entsprechend der Schwerpunktsetzung 
ausgebaut werden. Eine sich zum Teil überschneidende Nutzung ist nicht auszuschließen. 
Unter der Berücksichtigung der Zielsetzung und der bestehenden Trends werden künftig folgende 
Schwerpunkte gesetzt: 
 
 Schwerpunkt: Schul- und Vereinsschwimmen 
 
Schulen (im Rahmen des Schulunterrichts) und Vereine (im Rahmen ihrer Trainingszeiten) nu t-
zen Bäder grundsätzlich ganztätig und konzentrieren sich auf das aktive Schwimmen. Am W o-
chenende werden die Bäder ergänzend für die Öffentlichkeit geöffnet. Durch diese Ausrichtung 
reduziert sich der Personalbedarf für die Wasseraufsicht sowie für den best ehenden Rein i-
gungsaufwand. Die Ausstattung der Bäder ist funktional auszurichten. Die Bäder Wolbeck und 
Roxel eignen sich für diesen Schwerpunkt.  
 
 Schwerpunkt: Familienschwimmen 
 
Familien nutzen die Bäder insbesondere im späteren Nachmittagsbereich bzw. a m Wochenen-
de. Am Vormittag bis in den Nachmittag hinein werden die Bäder von Schulen genutzt. Zusät z-
lich sind (Misch -)Nutzungen für Vereinstrainingszeiten (insbesondere in den Abendstunden) 
möglich. Aufgrund der Ausrichtung auf Familien und Kinder sind in diesem Schwerpunkt erhöh-
te Aufwendungen an die Aufenthaltsqualität und Sauberkeit sowie Wassertemperaturen zu ste l-
len. Es werden zusätzliche Angebote wie bspw. (Schwimm-)Kurse oder Spielgeräte geschaffen. 
Die Bäder Kinderhaus, Hiltrup und Mitte eignen sich für diesen Schwerpunkt.  
 
 Schwerpunkt: vereinsungebundener Sport und Gesundheitsförderung 
 
Viele Besucherinnen und Besucher ohne Vereinsanbindung wollen sportlich trainieren und ihre 
Gesundheit gezielt fördern. Insbesondere  in den Tagesrandzeiten (bspw. f rüh morgens und in 
den Abendstunden) sowie am Wochenende ist mit einem erhöhten Besucheraufkommen zu 
rechnen. Die Öffnungszeiten sind daher entsprechend für die Öffentlichkeit  (z. B. Arbeitnehme-
rinnen, Arbeitnehmer, Studierende, Sportbegeisterte usw.)  verlängert anzubieten.  Am Vormi t-
tag bis in den Nachmittag hinein werden die Bäder von Schulen genutzt. Zusätzlich sind (Misch-
)Nutzungen für Vereinstrainingszeiten möglich. Aufgrund der Ausrichtung auf individuelle Sport-
treibende und fitnessorientierte Schwim mer und Schwimmerinnen besteht ein hoher Anspruch 
an Sauberkeit und die Aufenthaltsqualität. Zusätzlich entsteht ein Kursangebot für Aquafitness, 
Schwimmkurse für „ Jung und Alt“ sowie „freie Schwimmgruppen“. Damit wird die Entwicklung 
zu stärker individuel l-sportlichen Aktivitäten aufgegriffen und entsprechend ermöglicht. Insb e-
sondere das Ostbad sowie das Hallenbad Mitte eignen sich für diesen Schwerpunkt.

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V/0532/2019 
 Schwerpunkt: Freibäder 
 
Überwiegend Familien und Jugendliche verbringen ihre Freizeit in den Freibädern. Zudem nut-
zen erwachsene Schwimmerinnen und Schwimmer diese Bäder für ihr individuelles Training. 
Die Saison der Freibäder erstreckt sich in der Regel von Mai bis September eines jeden Jahres. 
Das Besucheraufkommen ist dabei stark witterungsabhä ngig, Besucherspitzen sind insbeso n-
dere an den Wochenenden und Feiertagen sowie in den Ferienzeiten festzustellen. Aufgrund 
der intensiven Nutzung und der langen Aufenthaltsdauer besteht ein erhöhter Aufwand  zur S i-
cherung der hygienischen Standards. Durch  ihre weitläufigen Außenbereiche und Spielflächen  
wie bspw. für Beachsoccer oder -volleyball oder klassische Spielplätze bieten sie zusätzliche 
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung während des Badbesuchs. Die Bäder Hiltrup, Stapelskotten 
und Coburg gehören zu diesem Schwerpunkt. 
 
Entlang der dargestellten Schwerpunktsetzung sollen die einzelnen Bäderstandorte gezielt ausgerich-
tet und entsprechende Angebote geschaffen werden. Mit der Errichtung der Traglufthalle im Freibad 
Coburg sowie der Errichtung des Südbades werden die Bäderstandorte und damit die Möglichkeiten 
weiter ergänzt.  
Durch die gewählte Schwerpunktsetzung gelingt es, dass basierend auf dem dezentralen Bädera n-
gebot in Münster, ein vielfältiges Angebot geschaffen wird, welches in den vorhandenen bzw. in den 
in der Realisierung befindlichen Standorten möglich ist.  
 
4. Mein Schwimmbad – stets im Wandel 
 
Um auch künftig eine zeitgemäße Bäderlandschaft mit bedarfsorientierten Angeboten zu ermöglichen, 
sind die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Da s gilt insbesondere in den Bereichen Öf f-
nungszeiten, Wassertemperaturen, Reinigung und Service/Aufenthaltsqualität.  Die folgenden Ma ß-
nahmen werden hierzu umgesetzt:  
 
4.1 Ein Tag voller Badespaß - Erweiterung der Öffnungszeiten… 
 
 … in den Hallenbädern 
 
Zukünftig werden die Hallenbäder mit dem Schwerpunkt Familienschwimmen (Mitte, Kinde r-
haus, Hiltrup) und vereinsungebundener Sport (Ostbad) samstags und sonntags einheitlich 
von 8:00 – 20:00 Uhr geöffnet sein. Von montags bis freitags besteht ab 6.30 Uhr zu dem in 
diesen Hallenbädern die Möglichkeit des Frühschwimmens. Ausnahmen können sich durch 
die Vereinsnutzung sowie die erforderliche Grundreinigung ergeben. Darüber hinaus sollen 
zielgruppenspezifische Öffnungszeiten wie bspw. einer monatlich stattfindend en „Studi -
Nacht“ mit einer Öffnungszeit bis 24:00 Uhr oder der „best-ager-time“ ausprobiert werden.  
Die Hallenbäder Roxel und Wolbeck als Bäder für das Schul- und Vereinsschwimmen öffnen 
am Wochenende in der Zeit von 08:00 bis 18:00  für  die Öffentlichkeit. Von Montag bis Fre i-
tag werden keine öffentlichen Badezeiten mehr vorgesehen. Die dort frei werdenden öffentli-
chen Schwimmzeiten werden stattdessen für das Schul- oder Vereinsschwimmen genutzt. 
 
Perspektivisch wird das Ziel verfolgt, die nach DIN 19643 z wingende Grundreinigung (in j e-
dem Bad mindestens 3 Stunden pro Woche), die bislang die öffentlichen Schwimmzeiten 
einschränkt, außerhalb gängiger Öffnungszeiten (vor 6:00 Uhr oder nach 22:00 Uhr) durc h-
zuführen und dadurch weitere Öffnungszeiten zu generieren. 
 
In der Anlage 2 wird in einem Szenario dargestellt, wie sich die Öffnungszeiten entwickeln 
werden. Aufgrund von individuell zu berücksichtigenden Nutzungszeiten von Vereinen und 
Schulen können sich hieraus noch Änderungen ergeben.

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 … in den Freibädern 
 
Ab 2020 werden in den Freibädern Hiltrup und Stapelskotten während der Dauer der Halle n-
badschließzeit (8 Wochen: eine  Woche vor und eine Woche nach den Sommerferien und 
während der Sommerferien) einheitlich erweiterte Öffnungszeiten von Sonntag  bis Mittwoch 
von 7:00 bis 20:00 Uhr und Donnerstag bis Samstag von 7:00 bis 21:30 Uhr angeboten. Im 
Gegenzug wird in dem genannten Zeitraum nur ein Hallenbad zur Verfügung stehen. 
 
Eine Ausdehnung der Öffnungszeiten in der Coburg innerhalb der Woche ist n icht möglich, 
weil in der Zeit ab ca. 20:00 Uhr Vereine das Bad nutzen. Das Angebot ist etabliert und sollte 
beibehalten werden, zumal das Freibad Coburg aufgrund seines Zuschnitts insbesondere für 
den Vereinssport genutzt werden kann. Samstags und sonntags soll eine Öffnungszeit wie in 
Hiltrup und Stapelskotten angeboten werden.  
 
Im Hinblick auf die schwankende Wetterlage soll in den kommenden Jahren die Möglichkeit 
geschaffen werden, flexibel reagieren zu können. In eher regnerischen und kalten Perioden 
sollen so eine verkürzte Öffnungszeit bzw. im Falle von besonders sonnigem und warmem 
Wetter verlängerte Öffnungszeiten möglich sein. Voraussetzung für diese Flexibilisierung ist 
neben den arbeitsrechtlichen Bestimmungen auch die Möglichkeit, über den W eg einer Bä-
derapp, social-media-Kanälen sowie der Bäderhomepage über die tagesaktuellen Öffnung s-
zeiten zu informieren.  
 
Schon in diesem Jahr sollen im Freibad Stapelskotten erweiterte Öffnungszeiten von täglich 
8:00 bis 20:30 Uhr statt wie bisher von 09:00 b is 20:00 Uhr angeboten werden. Um dieses 
erweiterte Angebot möglich zu machen, wird in der 8 -wöchigen Sommerschließzeit  nur ein 
Hallenbad geöffnet bleiben (07.07. – 03.08. Hallenbad Ost, 04.08. – 31.08. Hallenbad Mitte).  
 
 … nach der Realisierung einer Traglufthalle im Freibad Coburg sowie Inbetriebnahme des 
neuen Südbades 
 
Das Freibad Coburg soll entsprechend der vom Rat aufgegriffenen Bürgeranregung 2016 -
00171 vom 20.10.2016 eine Traglufthalle erhalten, so dass dort auch ein Winterbetrieb mö g-
lich sein  wird. Durch die Möglichkeit der Traglufthalle entsteht somit ein zusätzlicher 
Schwimmbadstandort, der in den Wintermonaten ähnlich wie die Schul - und Vereinsbäder 
Roxel und Wolbeck genutzt werden wird. So soll die Coburg von Montag bis Freitag von O k-
tober bis April zunächst ausschließlich für das Schul - und Vereinsschwimmen genutzt we r-
den. Aufgrund ihrer Lage kann eine Nutzung insbesondere durch Schulen und Vereine erfo l-
gen, die bisher im Einzugsgebiet der Bäder Mitte und Kinderhaus liegen. Frei werdende Ze i-
ten in diesen Hallenbädern werden dann in zusätzliche öffentliche Schwimmzeiten umg e-
wandelt werden. 
Ebenso wie die Bäder Roxel und Wolbeck, öffnet die Coburg während der Tragluftsaison für 
die allgemeinen Badegäste am Wochenende von 8:00 bis 18:00 Uhr. Unter Berücksichtigung 
der für einen Traglufthallenbetrieb erforderlichen baulichen Maßnahmen (erforderliche Au s-
schreibung, Planung und Bauzeit eines Massivgebäudes) kann die Aufnahme des Winterb e-
triebes voraussichtlich zum 01.11.2022 eingeplant werden. Über  die notwendigen Umse t-
zungsmaßnahmen wird der Rat der Stadt Münster zu einem späteren Zeitpunkt  im Rahmen 
eines Errichtungsbeschlusses entscheiden. 
Für die Errichtung der Traglufthalle hat der Rat einen Betrag von 50.000 € (Planungskosten) 
für das Haushaltsjahr 2019 und 2 Mio. € (Investitionskosten) für das Haushaltsjahr 2020 zur 
Verfügung gestellt.  
 
Am Ort des früheren Südbades wird die Bädermanagement GmbH der Stadtwerke Münster 
GmbH ein neues Südbad bauen. Die Stadt Münster wird das Hallenbad mieten und betrei-
ben. Entsprechend dem vorliegenden Ratsbeschluss ist beabsichtigt, das neue Südbad 
überwiegend mit Schul - und Vereinsschwimmen zu belegen. Eine Eröffnung kann im Jahr

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V/0532/2019 
2022 erwartet werden. Eine konkrete Öffnungszeitenplanung inkl. einer Schul - und Vereins-
belegung, die größere Auswirkungen auf die Belegung der anderen Hallenbäder haben und 
neue Öffnungskorridore in den Bestandsbädern öffnen wird, erfolgt rechtzeitig vor der Inb e-
triebnahme. Hierzu werden die Ergebnisse einer Kundenanalyse herangezogen (vgl. Punkt 
6.).  
 
4.2 Erhöhung der Wassertemperaturen… 
 
… in den Hallenbädern 
 
Die Wassertemperaturen in den Hallenbädern sollen von derzeit 27 Grad auf 28 Grad in den 
Schwimmerbecken erhöht werden (mit Ausnahme des Ostbades). Im Gegenzug entfällt der 
Warmbadetag (29 Grad). Die bisher bereits angebotenen höheren Wassertemperaturen in den 
anderen Becken (z.B. Kinderbecken, Brodelbecken Mittebad, Solebecken Ostbad) bleiben unve r-
ändert. Das Schwimmerbecken des Ostbades wird auf 27 Grad Wassertemperatur geh eizt und 
bietet damit für sportliches Schwimmen eine angemessene Wassertemperatur.   
 
Durch diese nutzerfreundliche Maßnahme entstehen nur unwesentliche, nicht konkret bezifferbare 
Mehrkosten, für die keine zusätzlichen Haushaltsmittel eingestellt werden müssen.  
 
… in den Freibädern 
 
Um eine verlässliche Freibadsaison vom 01.05. bis 30.09. wie bereits in der Coburg anbieten zu 
können, wird die Wassertemperatur in den Freibädern Stapelskotten und Hiltrup  in der Regel auf 
mindestens 23 Grad erhöht. Hierfür m üssen zunächst die technischen und baulichen 
Voraussetzungen geschaffen werden: 
 
 Freibad Hiltrup 
 
Die Verwaltung  prüft derzeit den Einsatz einer Luft -Wärmepumpe, um auch bei fehlender 
Sonneneinstrahlung eine ausreichende Wassertemperatur zu erreichen und sieht gute 
Möglichkeiten einer Umsetzung, ggfls. schon zur Saison 2020. Der Erfolg, auf diesem Wege 
verlässliche und höhere Wassertemperaturen zu erreichen, kann nur in Verbindung mit einer 
Beckenabdeckung erreicht werden, weil die Dimensionierung der technischen Anlage im 
Freibad Hiltrup das stetige Auskühlen des Beckens bei tieferen Nachttemperaturen nicht 
auffangen kann und gegen eine leistungsstärkere ausgetauscht werden müsste. Die 
Investitionskosten für die Anschaffung und Installation der Pumpentechnik sind mit ca. 
100.000 € zu beziffern. Eine Kostenschätzung für die Beckenabdeckungen beläuft sich auf 
255.000 €. Hinzu kommen jährliche Heizkosten von ca. 50.000 €. 
 
 Freibad Stapelskotten 
 
Zurzeit wird geprüft, ob überschüssige Wärme aus einer nahe gelegenen Biogasanlage für die 
Beheizung des Beckenwassers nutzbar gemacht werden kann. Die Verwaltung  steht zu 
Fragen einer Realisierungsmöglichkeit bereits mit der Fachhochschule Münster in Verbindung. 
Die Überprüfung einer Umsetzbarkeit umfasst auch den Einsatz einer Beckenabdeckung. Weil 
noch offen ist, auf welchem Wege eine Beckenwasserbeheizung erfolgen soll, ist mi t einer 
Umsetzung der Maßnahme frühestens zur Saison 2021 zu rechnen. Aus diesen Gründen 
können aktuell mit Ausnahme einer Beckenabdeckung (ca. 200.000 €) auch noch keine 
Aussagen über entstehende Kosten gemacht werden.

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V/0532/2019 
 
      Freibad Coburg 
 
Durch den vorhandenen Fernwärmeanschluss erreicht das Freibad Coburg bereits heute 
verlässlich Wassertemperaturen von mindestens 23 Grad. Auch hier würde die Installation 
einer Beckenabdeckung zu einem wirtschaftlicheren und ökologisch optimierten Betrieb 
führen, weil die nächtliche Auskühlung des Beckens minimiert würde. Es ist deshalb geplant, 
im Zuge der Überdachung des Freibades Coburg mit einer Traglufthalle auch eine 
Beckenabdeckung anzuschaffen. Die Investitionskosten werden auf 310.000 € geschätzt.    
 
4.3 Wohlfühlen in den städtischen Bädern durch zusätzlichen Service 
 
Neben den Öffnungszeiten, der Wassertemperatur und der Sauberkeit in den städtischen Bädern 
sind die Stärkung des angebotenen Services und eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität für 
die Gewinnung neuer Badegäste von besonderer Bedeutung. Als Maßnahmen sind hierzu vorg e-
sehen: 
 
 Einführung einer personenbesetzten Kasse 
 
Es wird eine personenbesetzte Kasse zunächst im Hallenbad Ost eingerichtet. Dadurch wird die 
Kundenorientierung gestärkt (z . B. persönliche Ansprache, Beratungsleistungen, Aufnahme von 
Beschwerden und Hinweisen der Besucher), aber auch durch die vorhandene Einlasskontrolle 
die missbräuchliche Nutzung von Eintrittsermäßigungen minimiert.  Im Hallenbad Ost ist eine i n-
tensivere Kundenbetreuung notwendig, weil allein in diesem Hallenbad zwei „Zahlzonen“ (Spor t-
bad, Solebereich) eingerichtet sind, die einen höheren Erläuterungsbedarf bei den Badegästen 
auslösen.  
Die bauliche Voraussetzung für eine personenbesetzte Kasse im Hallenbad Ost ist bereits vo r-
handen. 
 
 Einführung eines Kioskangebotes 
 
Mit der Einrichtung der personenbesetzten Kasse im Hallenbad Ost ist zudem die Einrichtung ei-
nes kleinen Kioskangebot es möglich. Das Sportamt prüft eine mögliche Angebotspalette (bspw. 
ein Eisangebot, Badeutensilien, Kaffee etc.), für die es eine Nachfrage bei den Besucherinnen 
und Besuchern der Bäder gibt. Zudem können hierdurch in geringem Umfang zusätzliche Ei n-
nahmepotentiale erschlossen werden. 
 
 Bargeldloser Schwimmkartenverkauf 
 
In den städtischen Bädern besteht eine wachsende Nachfrage nach einem bargeldlosen 
Schwimmkartenverkauf. De rzeit wird geprüft, ob der bargeldlose Zahlungsverkehr eingeführt 
werden soll. Hierbei ist zu berücksichtigen, ob im Falle von personenbesetzten Kassen weiterhin 
Ticketautomaten vorgehalten werden müssen, um bspw. Randzeiten abzudecken.  
Für die technische Umsetzung in den vorhandenen Kassenkomponenten für einen bargeldlosen 
Ticketverkauf fallen einmalig ca. 150.000 € Kosten an. Zusätzlich werden in einigen Hallenbädern 
neue Komponenten erforderlich. 
Gleichzeitig wird eine Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Münster GmbH im Bereich der Pl u-
sCard geprüft. Bereits heute können ihre Kunden und Kundinnen mit der PlusCard zahlreiche 
Angebote bargeldlos nutzen. Di ese bequeme Form der Bezahlung des Eintritts oder etwaiger 
Angebote im Kiosk kann für die Schwimmerinnen und Schwimmer attraktiv sein. Zusätz lich kann 
ein Kundenbindungseffekt - sowohl für die Stadtwerke Münster als auch für die städtischen Bäder 
- zu den Kundinnen und Kunden gefördert werden.

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V/0532/2019 
 Austausch der Garderobenschränke im Ostbad 
 
Aufgrund des bestehenden batteriegestützten Systems kam es bei den Garderobenschränken im 
Ostbad häufig zu technischen Defekten. Die betroffenen Schränke standen in diesen Zeiten nicht 
für eine Nutzung zur Verfügung. Diese werden nun kurzfristig ausgetauscht und an den Net z-
strombetrieb angeschlossen. Eine umfängliche Nutzung der Garderobenschränke wird dadurch 
zeitnah möglich sein.  
 
 Aufbau eines städtischen Kurssystems 
 
Die Nachfrage nach Gesundheitsförderung und Prävention sowie Schwimmkursen ist in den ve r-
gangenen Jahren stetig gestiegen. Zum Erlernen von Schwimmfähigkeiten bestehen seit gera u-
mer Zeit Wartelisten, sodass nicht alle Kinder wunschgemäß an einem Schwimmkurs teilnehmen 
können. Zugleich steigt die Nachfrage nach Schwimmkursen bzw. Auffrischungskursen für E r-
wachsene. Als größter Wachstumsbereich gilt die Nachfrage nach Aquafitnesskursen, die der 
Gesundheitsförderung und der Prävention dienen. Altersspezifische Angebote sowie unterschied-
liche sportliche Ausrichtungen werden hier immer wieder nachgefragt. 
Aus diesem Grunde soll in Ergänzung zu den Angeboten der Schwimmsport treibenden Vereine 
ein zusätzliches städtisches Kurssystem mit Schwerpunkt Schwimmkurse u nd Aquafitness au f-
gebaut werden. Mit der Etablierung eines Kurssystems können zusätzliche Besucher gewonnen 
werden und ein Einnahmepotential von ca. 60.000 € erwartet werden.  
 
 Events 
 
Bereits zur Wintersaison sind besondere Events in den Schwimmbädern vor gesehen. Sie sollen 
gezielt die verschiedenen Besuchergruppen (Familien, Kinder, Jugendliche,  Studierende, ggfls. 
auch Senioren) ansprechen und zur (Wieder-)Entdeckung der städtischen Hallenbäder  einladen. 
In der Sommersaison wird es in den Freibädern entsprechende Angebote geben. Aufgrund der 
Saisonabhängigkeit ist eine frühzeitige Planung erforder lich. Ein Erfolg solcher Angebote ist i m-
mer witterungsabhängig. Die Verwaltung wird sich aufgrund der sicherheitstechnischen Anford e-
rungen und der personellen Aufwände ausschließlich Angeboten externer Anbieter bedienen.  
 
4.4 Sauberkeit in den Bädern ist die Voraussetzung für einen ungetrübten Badetag 
 
Um die Aufenthaltsqualität in den städtischen Bädern zu verbessen, wird die Reinigung der B ä-
derstandorte zum 01.01.2020 ausgeschrieben. In diesem Zusammenhang wird die aufgrund ak u-
ter Sauberkeitsmängel bereits eingeführte Zwischenreinigung im Laufe eines Betriebstages in den 
Hallenbädern Mitte und Ost fest verankert. Zusätzlich zur Reinigung der Hallenbäder soll die Rei-
nigung der Freibäder ab der Saison 2020 Bestandteil der Neuausschreibung sein.  
 
Die Ausschreibung wird mit einem erweiterten/optimierten Leistungsverzeichnis erfolgen, welches 
die mitgeteilten Bedarfe (Leistungsbeschreibung) der Schwimmbäder umfass t. U. a. wird die Re i-
nigungsleistung so strukturiert werden, dass auch Reinigungszeiten während der Öffnungszeiten 
generiert werden können. Die bisher zusätzlich durchgeführten ineffizienten Zwischenreinigungen 
sollen dadurch ersetzt werden. Durch die enge  Zusammenarbeit der beteiligten Fachbereiche 
(Amt für Immobilienmanagement und Sportamt) an der Ausschreibungsvorbereitung wird die Rei-
nigungsqualität insgesamt wesentlich erhöht. Die Vergabe an einen Dienstleister für alle städt i-
schen Bäder bietet den Vorteil, dass ein so gewonnener Gesamtdienstleister hinsichtlich des M a-
terial- und Personaleinsatzes wirtschaftlicher und flexibler planen kann, sowie ggf ls. zusätzliche 
sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse generiert werden können. Die Neuaus-
schreibung wird nach ersten , noch nicht fundierten Einschätzungen und unter dem Vorbehalt der 
konkreten Detailanforderungen an die Bäderreinigung voraussichtlich ein finanzielles Volumen 
von ca. 700.000 € jährlich erreichen und bedeutet eine Steigerung von ca. 350.000 €.

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V/0532/2019 
Da durch die Ausweitung der Öffnungszeiten in den städtischen Hallenbädern zusätzliches Pe r-
sonal benötigt wird, kann die Grundreinigung auch künftig durch eigenes Personal erfolgen. S o-
bald die Stellenbesetzung erfolgt ist, wird die  Grundreinigung voraussichtlich früh morgens (z.B. 
ab 4:30 Uhr) oder spät abends (bis nach Mitternacht) stattfinden. Eine externe Vergabe der 
Grundreinigungsleistungen ist vor diesem Hintergrund der wahrscheinlich abdeckbaren Aufwände 
durch eigenes Personal zunächst nicht beabsichtigt.  
 
4.5 Die Badegäste unmittelbar über ihre Bäder informieren – Öffentlichkeitsarbeit für die städtischen 
Bäder 
 
 In den vergangenen Jahren sind die Anforderungen an eine angemessene Information der Ö f-
fentlichkeit über die Angebote und Öffnungszeiten der Bäder stetig gestiegen. Während die kla s-
sischen Presseorgane wie die lokale Tageszeitung immer weniger Leser innen und Leser finden, 
greifen die Menschen in verstärktem Maße auf digitale Informationswege wie social -media-
Kanäle (bspw. Facebook, Instagram, Twitter u. w.), Apps und Websites zurück. Diese Entwic k-
lung ist eine Chance für die städtischen Bäder, ihre Nutzer und Nutzerinnen unmittelbar zu erre i-
chen. In Echtzeit können über diese Wege Informationen auf die Wünsche und Bed ürfnisse der 
Schwimmerinnen und Schwimmer ausgerichtet werden und zusätzliche Angebote wie bspw. 
Events oder das Kursangebot zielgerichtet beworben werden. 
 Um dieses Potential nutzen und den Ansprüchen der Nutzer innen und Nutzer entsprechen zu 
können, bedarf es für einen professionellen Auftritt des notwendigen Know-hows. Hierzu zählen 
neben den sprac hlichen Anforderungen technische Kenntnisse über die Anwendung und Nu t-
zung der jeweiligen Kanäle. Für eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit, die neben der Erstellung 
von Inhalten auch die Pflege und Anwendung der heterogenen Verbreitungskanäle übernimmt, 
ist eine Aufstockung der Bäderfachstelle um 1,5 VZÄ erforderlich. Für werbewirksame Aktionen 
ist zudem ein Etat von 50.000 € erforderlich.  
 
5. Mein Schwimmbad hat seinen Preis – einen fairen  
 
Die Bädertarife sind letztmalig im Juli 2010 angepasst worden. Aus diesem Grunde schlägt  die 
Verwaltung vor, die Bädereintritte ab dem 01.01.2020 - wie aus der Anlage 1 ersichtlich - festzu-
setzen. Die Tari fe erhöhen sich je nach Tarifart zwischen 12,5 % und 19 %. Die Einzeleintritt s-
preise bleiben unverändert.  
Durch die Tarifanpassung werden Mehreinnahmen von 120.000 € im Jahr erwartet.  
 
In einem weiteren Schritt soll die Tarifstruktur mit dem Ziel einer V ereinfachung, einer höheren 
Transparenz und einem stärkeren Fokus auf Wirtschaftlichkeit überprüft werden. Dazu werden im 
Rahmen einer Kundenanalyse auch die Bürgerinnen und Bürger befragt und die Tarifstruktur a n-
derer öffentlicher Schwimmbäder zu Rate gezogen.  
 
6. Mein Schwimmbad will mich besser kennenlernen – mit einer Kundenanalyse 
 
Um die Wirkung der dargestellten Maßnahmen messen zu können und zugleich weitere mögliche 
Bedarfe und Besucherpotentiale zu identifizieren und zu heben, wird in den kommenden Wochen 
eine Kundenbefragung erarbeitet und durchgeführt. Hiermit wird das Sportwissenschaftliche Inst i-
tut der Westfälischen Wilhelms -Universität beauftragt werden. Erste Vorgespräche haben bereits 
stattgefunden. Mit der Analyse soll zu Beginn des Jahres 2020 gestartet werden.  
Die Ergebnisse werden im Rahmen einer Vorlage dem Rat gegen Ende 2020 vorgelegt. Im Hi n-
blick auf die Inbetriebnahme des Südbades sowie d ie Fertigstellung der Traglufthalle im Freibad 
Coburg können dann auch die zusätzlich zur Verfügun g stehenden Wasserflächen be rücksichtigt 
werden.

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7. Personalbedarf 
 
Mit den derzeitigen Öffnungszeiten und Angeboten in den städtischen Bädern sind im laufenden 
Sommerhalbjahr 76 Personen (incl. Auszubildende und Techniker) mit unterschiedlichen Stu n-
denumfängen (Vollzeit und Teilzeit) und im Winterhalbjahr 65 Personen betraut. Ungeplante Au s-
fälle bspw. durch Krankheit führen nicht selten zu einer akuten Unterdeckung des Aufsichtspers o-
nals, sodass in der Vergangenheit einzelne Bäderstandorte tageweise vollständig geschlossen 
werden mussten. Die dargestellten Maßnahmen - insbesondere die Ausweitung der Öffnungsze i-
ten an den Wochenenden - bedeuten daher auch unmittelbar einen steigenden Personalbedarf.  
 
Den geringsten Personalmehrbedarf würde eine punktg enaue Abdeckung allein der zusätzlichen 
Öffnungsstunden nach sich ziehen. Das ist jedoch nicht umsetzbar. Die Erfahrungen der verga n-
genen Jahre in der Personalgewinnung von Bäderfachangestellten zeigen, dass die notwendigen 
Teilzeitkräfte derzeit nicht auf  dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.  Ein/ -e Bäderfachange-
stellte/-r kann sich in der gegenwärtigen Situation den Arbeitgeber aussuchen und entscheidet 
sich daher zumeist, auch im Hinblick auf die tarifliche Eingruppierung, für eine Vollzeitstelle mit 
der entsprechenden Bezahlung.   
 
Für die Umsetzung der dargestellten Maßnahmen entsteht daher folgender zusätzlicher Pers o-
nalbedarf: 
 
 Zur Erweiterung der Öffnungszeiten in den Hallenbädern Mitte, Ost, Kinderhaus und Hiltrup ist 
für die Wochenendöffnungszeit en aufgrund der arbeitszeitrechtlichen Rahmenbedingungen 
sowie im Hinblick auf die personelle Mindestbesetzung eine zweite Dienstschicht erforderlich. 
Um ein Zweischichtsystem am Wochenende umsetzen zu können, ergibt sich ein 
Stellenmehrbedarf von ca. 24 V ollzeitäquivalenten (VZÄ). Da außerhalb des Wochenendes 
voraussichtlich weniger Personal notwendig ist, ist die Übernahme zusätzlicher Aufgaben 
durch die Mitarbeiter/-innen zu prüfen. In Frage kommen dafür 
 Schwimmkurse, Wassergymnastik o.ä. 
 Einlasskontrolle 
 Intensivierung der Zwischenreinigung des Bades 
 Beteiligung an der Grundreinigung des Bades (vor der täglichen Öffnung) 
 Flexibilisierung des Einsatzes hin zu einem bäderübergreifenden Tätigwerden 
 Abbau bisher angefallener Überstunden/Mehrarbeit. 
 
Ein entsprechendes Konzept ist noch zu erarbeiten. Daher werden von den zu 
beschließenden zusätzlichen Planstellen in der Bäderaufsicht zunächst 50 % gesperrt und in 
Abhängigkeit des unter den v. g. Gesichtspunkten zu erarbeitenden Konzeptes durch den 
Sportausschuss und den Ausschuss für Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung und E -
Government freigegeben. 
 
 Für die Einrichtung der personenbesetzten Kasse im Hallenbad Ost sind 2,5 VZÄ erforderlich. 
Hinsichtlich der Personalgewinnung wird auch versucht, Kasse npersonal über das Programm 
„Teilhabe am sozialen Arbeitsmarkt“ nach dem SGB II zu akquirieren. 
 
 Im administrativen Bereich sind zusätzlich 2,0 VZÄ einzurichten: 1,0 VZÄ zum Aufbau und 
Koordination des neuen städtischen Kurssystems sowie des Schul - und Vereinsschwimmens; 
1,0 VZÄ für die Professionalisierung der Öffentlichkeitsarbeit, Einführung und Pflege eines 
Beschwerdemanagements sowie zur Unterstützung der strategischen und baulichen 
Weiterentwicklung der Bäderlandschaft Münster.

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Um auch künftig einen effizienten Personaleinsatz gewährleisten zu können, ist der Einsatz einer mo-
dernen Software vorgesehen. Hierdurch soll eine optimierte Jahresplanung unter Berücksichtigung 
der arbeitszeitrechtlichen Spielräume und Möglichkeiten, der Urlaubsplanung und  der Berücksichti-
gung von Unvorhergesehenem (bspw. Krankheitstagen) in die Planung zum Personaleinsatz einfli e-
ßen. Das bestehende System ist für die Erweiterung der Bäderstandorte sowie den Ausbau des Pe r-
sonals sowie dessen durchzuführende Aufgaben nicht ausgelegt. 
 
8. Münsters Zukunft ist nass – Schwimmspaß in den städtischen Bädern 
 
Die Bäderlandschaft in Münster wird durch seine sechs bestehenden Hallen - und drei Freibäder 
geprägt. Sie bilden die Grundlage, um den Schwimmspaß in den kommenden Jahren auf die  Be-
dürfnisse der Menschen auszurichten und wieder mehr Menschen zum Schwimmen in die städt i-
schen Schwimmbecken zu locken. Du rch die Profilierung der Bäder werden die einzelnen Stand-
orte gezielt weiterentwickelt und Investitionen entsprechend der jeweiligen  Badausrichtung vorge-
nommen. Nicht die Quantität der Angebote, sondern deren Qualität ist künftig handlungsleitend 
für die städtischen Bäderstandorte. Die dargestellten Punkte bauen auf den bestehenden Strukt u-
ren auf bzw. können innerhalb dieser angeboten werden. 
 
Zugleich ist die stetige Weiterentwicklung der baulichen Gegebenheiten von großer Bedeutung, 
um eine attraktive Bäderlandschaft in Münster anbieten zu können. Folgende Maßnahmen sind in 
den kommenden Jahren bereits in der Realisierung bzw. Planung: 
  
Freibad Coburg 
Als einziges Schwimmbad mit einer 50 m -Bahn ist das Freibad Coburg für den vereinsgebund e-
nen Schwimmsport von besonderer Bedeutung. Es ist der einzige Standort, an dem de n Ansprü-
chen für den Leistungs - und Wettkampfsport entsprochen werd en kann. Es soll daher mit einer 
Traglufthalle auch in den Wintermonaten für den Schwimmbetrieb genutzt werden. Ebenso ist e i-
ne Beckenabdeckung zu installieren, um ein nächtliches Auskühlen der Wasserflächen zu red u-
zieren. Im Haushalt 2019 sind hierfür 50. 000 € Planungskosten sowie 2 Mio. € für investive Ma ß-
nahmen eingestellt. Für die Beckenabdeckung sind ca. 310.000 € einzuplanen. 
 
Realisierung des Südbades 
Das neue Südbad anstelle des früheren Bades wird von der Bädermanagementgesellschaft der 
Stadtwerke Münster GmbH realisiert. Die Stadt wird das Bad auf eigene Kosten betreiben und 
überwiegend für das Schul - und Vereinsschwimmen nutzen. Investitionen sind zunächst nicht zu 
tätigen. 
 
Hallenbad Mitte 
Das Hallenbad Mitte soll künftig im Sinne eines Schwimmbades für Familien weiterentwickelt wer-
den. Hierzu bedarf es eines Ausbaus der Angebote im Hallenbad selbst. Neben der Beschaffung 
von kleineren mobilen Spielgeräten ist auch der Bau von einer oder zwei Großrutschen denkbar. 
Nach einer Machbarkeitsstudie aus  dem Jahr 2016 müssten hierfür ca. 2,5 Mio. € aufgewandt 
werden. 
Darüber hinaus steht im Hallenbad Mitte derzeit ein Fitnessraum mit einer geringen Anzahl an 
Sportgeräten zur Verfügung. Es ist zu prüfen, ob dieses Angebot am Standort Mitte angemessen 
ist, da eine vom Schwimmbetrieb autarke Nutzung im Sinne eines vollständigen Sportstudios nicht 
möglich ist. Es soll daher geprüft werden, ob eine Verlagerung in das Ostbad im Sinne der vorg e-
nommenen Profilierung zielführend ist und welche Nutzungsmöglichkeiten  sich auf der jetzigen 
Fläche ergeben.

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Hallenbad Ost 
Die derzeitige Gestaltung des Ruheraums zwischen der alten Schwimmhalle und dem neuen So l-
ebereich entspricht nicht den Anforderungen an eine angemessene Aufenthaltsqualität. Um diese 
zu gewährleisten ist eine Neugestaltung anzustreben. Geprüft werden soll daher, ob  ein separ a-
ter Eingang und separate Sanitäreinrichtungen für das Solebad zu schaffen sind, um die Nutzung 
von der des Schwimmbades unabhängig zu  machen. Ebenso ist zu prüfen, ob hier das Angebot 
eines vollständigen Sportstudios geschaffen werden kann.  
 
Freibäder Stapelskotten und Hiltrup 
In den Freibädern Stapelskotten und Hiltrup ist die Anhebung der Wassertemperatur vorgesehen. 
Hierzu sind investive Maßnahmen in der Technik und der baulichen Gegebenheiten erforderlich. 
Ebenso bedarf es einer Beckenabdeckung, um ein Auskühlen der Wasserflächen in der Nacht zu 
reduzieren.  
 
In die künftige Planung und Weiterentwicklung der städtischen Bäderlandschaft und ihrer Ang e-
botsstruktur werden die Ergebnisse der Kundenanalyse ebenso einfließen wie die Entwicklung 
der Bevölkerung in Münster. So ist bereits absehbar, dass die Nachfrage nach mehr Wasserfl ä-
chen durch Schulen und Vereine weiter steigen wird. Zudem besteht insbesondere für leis tungs-
orientierte Schwimmer und Schwimmerinnen eine unmit telbare Nachfrage nach einer 50  m-
Wettkampfbahn, die auch durch die Realisierung  der Traglufthalle in der Coburg nicht ausre i-
chend befriedigt werden kann. Aus diesem Grunde ist - insbesondere im Hinblick auf die entst e-
henden Neubaugebiete - der Bau eines zusätzlichen Badstandortes zu prüfen.  
 
 
I. V. 
 
gez.  
Cornelia Wilkens 
Stadträtin 
 
Anlagen 
 
Anlage 1: neue Bädertarife 
Anlage 2: Öffnungszeitenszenario 
Anlage A

Anlage 1 V_0532_2019_Bädertarife_Tabelle neu

1071 Zeichen

Anlage 1 zur Öffentlichen Beschlussvorlage V/0532/2019 
 
 
Eintrittstarife Bäder ab 01.01.2020 
 
Tarif alt neu 
Einzelkarte Erwachsene 4 € Unverändert 4 € 
 
Einzelkarte Ermäßigt 2 € Unverändert 2 € 
 
Einzelkarte Münster-Pass 2 € Unverändert 2 € 
 
Zusätzl. Einzeleintritt Sole 3 € Unverändert 3 € 
 
Sole ermäßigt  
(nur Münster-Pass) 
1,50 € Unverändert 1,50 € 
Bonuskarte 21 € (Wert 28 €) 25 € (Wert 28 €)  
 
Bonuskarte 36 € (Wert 52 €) 42 € (Wert 52 €)  
 
Bonuskarte 165 € (Wert 304 €) 190 € (Wert 304 €)  
 
Jahreskarte Erwachsene 180 € 210 € 
 
Jahreskarte Ermäßigte 90 € 105 € 
 
Jahreskarte Erwachsene 
Münster-Pass 
90 € Unverändert 90 € 
Spartarif Erwachsene 130 € 150 € 
 
Spartarif Münster –Pass 65 € Unverändert 65 € 
 
Jahreskarte Familien 150 € 170 € 
 
Jahreskarte Familien 
Münster-Pass 
75 € Unverändert 75 € 
Saisonkarte Freibad 
Erwachsene 
80 € 90 € 
Saisonkarte Ermäßigte 40 € 45 € 
 
Saisonkarte Erwachsene 
Münster-Pass 
40 € Unverändert 40 € 
Saisonkarte Familien 95 € 110 € 
 
Saisonkarte Familien 
Münster-Pass 
47,50 € Unverändert 47,50 €

Anlage 2 V_0532_2019 Erweiterung der Öffnungszeiten in den Hallenbädern ohne Grundreinigung 14.05.19

2070 Zeichen

Tag Uhrzeit
aktuell neu aktuell neu aktuell neu aktuell neu aktuell neu aktuell neu aktuell neu
Montag 06.30 - 07.00
07.00 - 08.00
08.00 - 09.00
09.00 - 10.00
10.00 - 11.00
11.00 - 12.00
12.00 - 13.00
13.00 - 14.00
14.00 - 15.00
15.00 - 16.00
16.00 - 17.00
17.00 - 18.00
18.00 - 19.00
19.00 - 20.00
20.00 - 21.00
21.00 - 22.00
Dienstag 06.30 - 07.00
07.00 - 08.00
08.00 - 09.00
09.00 - 10.00
10.00 - 11.00
11.00 - 12.00
12.00 - 13.00
13.00 - 14.00
14.00 - 15.00
15.00 - 16.00
16.00 - 17.00
17.00 - 18.00
18.00 - 19.00
19.00 - 20.00
20.00 - 21.00
21.00 - 22.00
Mittwoch 06.30 - 07.00
07.00 - 08.00
08.00 - 09.00
09.00 - 10.00
10.00 - 11.00
11.00 - 12.00
12.00 - 13.00
13.00 - 14.00
14.00 - 15.00
15.00 - 16.00
16.00 - 17.00
17.00 - 18.00
18.00 - 19.00
19.00 - 20.00
20.00 - 21.00
21.00 - 22.00
Donnerstag 06.30 - 07.00
07.00 - 08.00
08.00 - 09.00
09.00 - 10.00
10.00 - 11.00
11.00 - 12.00
12.00 - 13.00
13.00 - 14.00
15.00 - 16.00
16.00 - 17.00
17.00 - 18.00
18.00 - 19.00
19.00 - 20.00
20.00 - 21.00
21.00 - 22.00
Freitag 06.30 - 07.00
07.00 - 08.00
08.00 - 09.00
09.00 - 10.00
10.00 - 11.00
11.00 - 12.00
12.00 - 13.00
13.00 - 14.00
14.00 - 15.00
15.00 - 16.00
16.00 - 17.00
17.00 - 18.00
18.00 - 19.00
19.00 - 20.00
20.00 - 21.00
21.00 - 22.00
Samstag 06.30 - 07.00
07.00 - 08.00
08.00 - 09.00
09.00 - 10.00
10.00 - 11.00
11.00 - 12.00
12.00 - 13.00
13.00 - 14.00
14.00 - 15.00
15.00 - 16.00
16.00 - 17.00
17.00 - 18.00
18.00 - 19.00
19.00 - 20.00
Sonntag 06.30 - 07.00
07.00 - 08.00
08.00 - 09.00
09.00 - 10.00
10.00 - 11.00
11.00 - 12.00
12.00 - 13.00
13.00 - 14.00
14.00 - 15.00
15.00 - 16.00
16.00 - 17.00
17.00 - 18.00
18.00 - 19.00
19.00 - 20.00
14.00 - 15.00
geschlossen
Zusätzliche Schließung
Öffentlichkeit/ Familien
Erweiterte Öffnungszeit 
Öffentlichkeit/Familien
Schulen/Vereine/ander
e Institutionen
Erweiterung 
Schulen/Vereine/ 
andere Institutionen
Erweiterung der Öffnungszeiten der Hallenbäder (ohne Grundreinigung in den Öffnungszeiten)
Hiltrup Kinderhaus Mitte Ost Sport Ost Sole Roxel Wolbeck
Anlage 2 zur Öffentlichen Beschlussvorlage V/0532/2019

Beratungsverlauf (12)

13.06.2019 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup
TOP 2.1 Anhörung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung
13.06.2019 Bezirksvertretung Münster-Ost
TOP 3.6 Anhörung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung
18.06.2019 Bezirksvertretung Münster-Nord
TOP 4.7 Anhörung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung
18.06.2019 Bezirksvertretung Münster-Südost
TOP 4.6 Anhörung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich geändert beschlossen

Zur Sitzung
25.06.2019 Ausschuss für Schule und Weiterbildung
TOP 4 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
27.06.2019 Bezirksvertretung Münster-West
TOP 7.10 Anhörung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich abgelehnt

Zur Sitzung
27.06.2019 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen
TOP 8.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
02.07.2019 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 4.3 Anhörung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung
02.07.2019 Sportausschuss
TOP 3.5 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich geändert beschlossen

Zur Sitzung
02.07.2019 Ausschuss für Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung und E-Government
TOP 3 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
03.07.2019 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 16.1 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
03.07.2019 Rat
TOP 15.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Kinderhaus

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0532/2019
Typ
Vorlagen
Datum
04.06.2019
Erstellt
06.10.2020 14:37